a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 67 I 171. Jahrgang I Freitag, 1. September 2017

Neuer Auftritt

Börse schliesst

Bonstetten präsentiert sich per heute Freitag mit neuem Logo und Internetauftritt. > Seite 3

Am 15. September startet im Familienzentrum der Ausverkauf der Secondhand-Sachen. > Seite 5

-

Auf Wohnungssuche Sozialhilfebezüger haben grosse Mühe, günstigen Wohnraum zu finden. > Seite 8

-

Betreute Herbstferien Contact bietet Ämtler Kindern von 9 bis 13 Jahren eine vielseitige sportliche Woche. > Seite 10

Lob und kritische Töne zur Schulraumerweiterung Behördenübergreifendes Projekt in Mettmenstetten – Kosten von rund 28 Mio. Franken Die geplante Erweiterung der Mettmenstetter Schulanlage, die rund 28 Mio. Franken kostet, findet allgemein Lob, stösst aber gleichzeitig auch auf Kritik. Die Anwohner an der Niederfeldstrasse befürchten Mehrverkehr. Und die Floorballer wünschen sich eine grössere Halle. ................................................... von werner schneiter Rund 200 Personen marschierten am Montagabend zu einer Info-Veranstaltung in den «Wygarten». Primarschule, Politische Gemeinde und Architekten informierten über die Erweiterung der Schulanlage, die rund 28 Mio. Franken kostet. Das Erweiterungsvorhaben umfasst drei verschiedene Teilprojekte, die sich über eine sorgfältig ausgearbeitete Gestaltung des Aussenraums zu einem Ganzen zusammenführen: den Neubau einer Doppelturnhalle mit Tagesstrukturen, einen Erweiterungsneubau der Primarschule und die Sanierung der alten Sennerei zur Dorfbibliothek mit Begegnungsort.

«Vierzgerfäscht» zum Jubiläum

Auch Energie und Mobilität sind Bestandteile dieses behördenübergreifenden Vorhabens, bei dem das Zürcher Architekturbüro Esch Sinzel den Projektwettbewerb gewonnen hat. Vorerst wird am 24. September 2017 an der Urne über einen Projektierungskredit von knapp 3 Mio. Franken befunden. Bei positivem Ausgang findet die Abstimmung über den Baukredit gemäss Planung exakt in einem Jahr statt. Eine Realisierung könnte in diesem Fall zwischen 2019 und 2021 erfolgen. «Aus der Bevölkerung haben wir ein positives Feedback erhalten», sagte Finanzvorstand Beat Bär.

Mehrverkehr im Niederfeld? In der Diskussion nach ausführlicher Information kam dann aber Enttäuschung über das Mobilitätskonzept zum Ausdruck, insbesondere von Anwohnern der Niederfeldstrasse, die mit der geplanten Entflechtung und der Verlagerung der Parkplätze in dieses Quartier Mehrverkehr befürchten. Die Behörde habe das ganze Niederfeld verkehrstechnisch nicht im Griff, auf der schmalen Strasse werde auch

zu schnell gefahren. Sie sei zudem förmlich verstopft, sagte jemand und schob drohend nach: «Wenn sich nichts ändert, gibt es so viele Rekurse, dass euch die Ohren wackeln». Dass sich der gleiche Votant später für die Verbreiterung der Doppelturnhalle aussprach, was durch mehr regionale Sportanlässe wohl auch mehr Verkehr generieren würde, zeigt exemplarisch den hier vorliegenden Zielkonflikt. Weil eine Holzschnitzelheizung geplant ist, wird auch Lastwagenverkehr befürchtet. Laut Gemeindepräsident René Kälin ist eine Verkehrsverlagerung nicht auszuschliessen, aber dieser Verkehr sei oft hausgemacht – auch, weil Eltern ihre Kinder zur Schule fahren würden. Die geplante Entflechtung – mit Beruhigung der Schulhausstrasse und zwei «Drop-Off-Zonen» – erhöhe die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler, sagte er, auch darauf hinweisend, dass bei einem solchen Grossprojekt nicht alle Anliegen berücksichtigt werden können und die Maximallösung nicht zu haben ist. «Unser Ziel ist es, mit Massnahmen diesen Verkehr im Schulbereich einzudäm-

men. Mehr Parkplätze als heute gibt es nicht», so Kälin.

Sportverein fühlt sich vernachlässigt Nicht zufrieden sind die Floorballer. Die Turnhalle sei gemäss Vorgaben des Verbandes und des Bundesamtes für Sport zu schmal für Unihockey-Meisterschaftsspiele. Man müsse dafür nach Bonstetten ausweichen. Schulsport werde abgebaut, was womöglich leere Hallen zur Folge habe; Sportvereine würden vernachlässigt, so die Kritik, die sich auch auf die aktuelle Trainingssituation bezog. Widersprochen wurde der Behauptung, der Unihockeyverband lasse auch bei solchen Massen Meisterschaftsspiele zu: Ausnahmebewilligungen gelten nur für alte Hallen. Dass die Vereinsvertreter mit ihrer Kritik an der Versammlung nicht die Mehrheit stellten, illustrierte der Applaus nach einem ebenfalls engagierten Votum eines Bürgers: «Hier geht es in erster Linie um die Schule. Wir brauchen Platz für die Schülerinnen und Schüler!» ................................................... > Bericht auf Seite 7

-

Gemeinschaftsprojekt Die Galerie Märtplatz zeigt Werke von Eva Christen, Inés Hubacher und Heidi Nil. > Seite 10

Kampfwahlen im Bezirkshauptort Acht Bisherige treten für sieben Behördensitze an – diese spannende Ausgangslage bietet sich in der künftigen Einheitsgemeinde Affoltern. Im April 2018 werden die Gemeindebehörden neu gewählt. In Affoltern kommt es dabei zu einem Kuriosum, treten doch mehr Bisherige an, als Sitze vergeben werden. Mit dem Ja zur Einheitsgemeinde wird nach den Neuwahlen nämlich die Primarschule einen Gemeinderat stellen. Nun haben sich sämtliche bisherigen Gemeinderäte und auch Primarschulpräsidentin Claudia Spörri für eine Wiederkandidatur entschieden. Bleibt es dabei, kommt es im Bezirkshauptort also in jedem Fall zu Kampfwahlen – zumindest unter den Bisherigen. (tst.) ................................................... > Gemeinderats-Verhandlungsbericht auf Seite 5 anzeigen

Teamwettkampf entlang des Albis Sondereinsatzgruppe Diamant mass sich mit Gästen

Die Tradition, dass jeweils der Jahrgang, der den 40. Geburtstag feiert, ein Dorffest organisiert, hat sich in Wettswil seit 40 Jahren etabliert. Das Jubiläums-«Vierzgerfäscht», startet heute Freitag, erstmals mit einer «Comedy Night». Ab 20.15 Uhr bringen bekannte Gesichter wie Claudio Zuccolini, Stefan Büsser und Margrit Bornet Wettswil zum Lachen. Bis Sonntag, 3. September, werden dem Publikum zahlreiche weitere Attraktionen geboten. ................................................... > Bericht auf Seite 17

Volkshochschule seit zehn Jahren Die Ämtler Volkshochschule feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Das Semester 2017/18 startet am 29. September mit einer Exkursion in die Gartenstadt Winterthur. Wissenschaft ist nur möglich, wo Unwissenheit erkannt und thematisiert wird. Das illustriert ein Vortrag über den unsichtbaren Teil des Universums. Weitere Themen sind Donald Trump, die «Geldschöpfung» sowie Algen und Insekten als Lebensmittel. ................................................... > Bericht auf Seite 19

Eine Gruppe der Stadtzürcher Skorpione bei der Übung in der «Kniebreche» am Albispass. (Bild Andrea Bolliger) Die Sondereinsatzgruppe Diamant der Kantonspolizei Zürich lud am vergangenen Dienstag die Stadtzürcher «Skorpione» und das SEK aus Baden-

Württemberg zum sportlichen Wettkampf. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde mit verschiedenen Aufgaben, die oft gleichzeitig Kraft und

Köpfchen verlangten, die Zusammenarbeit im Team auf die Probe gestellt. ................................................... > Bericht auf Seite 9

500 35 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldnerin: Libraxit Belagstechnik AG, CHE-112.745.886, Chamstrasse 23, 8934 Knonau, mit Zweigniederlassung unter gleicher Firma an der Rigistrasse 12, 6312 Steinhausen (CHE-147.133.732). Datum der Konkurseröffnung: 16. Dezember 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Ortsplanung

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

Nutzungsplanung Teilrevision Bau- und Zonenordnung Abschreibung Teil II (Seewadel) aus Teilrevision Bau- und Zonenordnung

ABSCHIED UND DANK

Affoltern am Albis.

Der Lebenskreis meiner Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter (Oma), Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte (Patin)

Bekanntmachung der Abschreibung von Teil II (Seewadel) der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung

Marianne Studer-Merling

Der zurückgestellte Teil II (Seewadel) der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung von 2012 bis 2015, welche vom 14. November 2014 bis 15. Januar 2015 öffentlich aufgelegen ist, wird nicht weiterverfolgt und wird abgeschrieben.

20. September 1932 – 28. August 2017

hat sich geschlossen. Nach einem langen, erfüllten Leben bist Du von Deinen Altersbeschwerden erlöst worden und friedlich eingeschlafen. Wir danken Dir für Deine grosse Liebe und die gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

Affoltern am Albis, 1. September 2017

Für die liebevolle Pflege des Teams vom Senevita (3. Stock) möchten wir uns herzlich bedanken.

Gemeinderat Affoltern am Albis

In stiller Trauer: Otto Studer, Ehemann Verena und Erich Manz-Studer Silvia Carluccio-Studer Dino Carluccio und Bettina Niederer Sabrina und Chris Decurtins-Carluccio mit Laura und Giulia Nelly Dettwiler-Studer Sonja Lemos-Dettwiler mit Mario Priska Dettwiler Irene und Bruno Schnyder-Studer Fabio Schnyder Marina Schnyder und Joao De Freitas und alle Familienangehörigen in der Pfalz/Deutschland

Eingabefrist bis 2. Oktober 2017 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 1. September 2017. Affoltern am Albis, 28. August 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Parkfeld Auf der Bäumlisächerstrasse wird vor Haus Nr. 31 ein Längsparkfeld neu markiert.

Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil), bleiben am Freitag, 1. September 2017, den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen erhalten Sie unter der Telefonnummer 044 764 80 20 Auskunft über den Pikettdienst.

Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Wettswil am Albis, 1. September 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis

Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Silvia Carluccio-Studer, Alte Landstrasse 17, 8912 Obfelden

Fahrzeuge

In unendlicher Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben

Wir danken für Ihr Verständnis.

Kaufe Autos

Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Bauprojekte Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder Auf der Widenhaustrasse, Flurstrasse Kat.-Nr. 1080 ist der Verkehr mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern verboten. Davon ausgenommen ist der landwirtschaftliche Verkehr. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Hedingen, 1. September 2017 Gemeinderat

Suchen Sie eine sinnvolle Freiwilligenarbeit? Aladdin-Elternentlastung Zur Ergänzung unseres Freiwilligen-Teams am Kinderspital Luzern suchen wir ehrenamtliche Betreuer/-innen für Besuche bei Kindern am Spitalbett. Weitere Infos finden Sie unter www.aladdin-stiftung.ch

Treu und einfach war dein Leben, Fleissig gütig deine Hand. Alles hast Du uns gegeben, ruhe sanft und habe Dank.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Obfelden Gesuchsteller: Grob Kurt, Moosweidstrasse 7, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Ausbau Dachgeschoss zu Einliegerwohnung und Einbau von Schleppgauben und Dachflächenfenster am Wohnhaus Vers.-Nr. 471 auf Kat.-Nr. 4523 an der Moosweidstrasse 7, Kernzone K1

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Eveline und David Stotz, Im Grundächer 10, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Lamellendach-Pergola beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1447 auf Kat.-Nr. 3688, Im Grundächer 10 (Wohnzone W2b/Privater Gestaltungsplan Grundächer)

Jeeps, Lieferwagen & LKW. Sofortige gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Todesfälle Affoltern am Albis Am 27. August 2017 ist in Arlesheim BL gestorben:

Remedios Lao Huber geb. 19. April 1957, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Gallati, Max Josef geboren am 8. August 1929, von Glarus, wohnhaft an der Sieberstrasse 10, 8055 Zürich. Er verstarb am 24. August 2017 in Zürich. Andacht: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten, am Freitag, 1. September 2017, um 13.30 Uhr. Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten, am Freitag, 1. September 2017, um 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 30. August 2017 ist in Hausen am Albis gestorben:

Meyer, lrma Theresia geb. 12. Dezember 1955, von Schoren BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Margrit Stehli 4. Juli 1934 – 22. August 2017

Deine liebevolle, hilfsbereite und gutmütige Art wird uns für immer in Erinnerung bleiben. Wir werden dich nie vergessen und du wirst in unseren Herzen weiterleben. Du fehlst uns: Hans Stehli und Gisela Isler Beat Stehli mit Joël Brigitte und Erwin Rabl mit Marina Leonie Stehli und David Meyer Rosmarie und Aldo Zucchet Annemarie Graf Marta Stehli Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 7. September 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Aeugst am Albis statt mit anschliessender Trauerfeier in der Kirche Aeugst am Albis. Anstelle Blumen gedenke man des Spitals Affoltern, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: LZP Sonnenberg. Traueradresse: Hans Stehli & Gisela Isler, Junggrütstrasse 35, 8907 Wettswil am Albis


Bezirk Affoltern

Erneut zahlreiche Lärmklagen Auch in den vergangenen Tagen mussten Kantons- und Kommunalpolizei wiederholt wegen Lärmklagen ausrücken. Partylärm in Hausen brachte Anwohner am 25. August gegen 23 Uhr um den Schlaf. Die jungen Personen wurden ermahnt, genauso wie am 26. August um 0.30 Uhr in Hausen. Dort musste die Polizei gleichentags schon zuvor wegen zu lauter Musik ausrücken. Beim Schützenhaus in Ottenbach reagierten Kapo-Beamte am 27. August, kurz nach Mitternacht, mit Verzeigung und Ordnungsbussen. An einer Geburtstagsparty wurden dort Knallpetarden verwendet. Laute Musik und Lärm an Partys verärgerten Anwohner am Sonntag um 0.45 Uhr und 2.30 Uhr in Affoltern und am Montag um 2 Uhr auch in Obfelden. In diesen Fällen blieb es bei Ermahnungen.

Einbruchsversuche gescheitert Im Weiteren scheiterten zwei Einbruchsversuche. In Knonau wurde zwischen 15. Juli und 21. August versucht, in ein Einfamilienhaus einzudringen. Dabei ging eine Fenster-Doppelverglasung eines Fensters in Brüche. Sachschaden: rund 500 Franken. Nicht ans Ziel gelangten Einbrecher vom 26. auf den 27. August in Mettmenstetten. Dort schlugen sie bei einem Gewerbebetrieb eine Scheibe ein, doch es gelang nicht, via Fenster einzusteigen. Die Kapo beziffert den Schaden auf zirka 400 Franken.

Vandalen unterwegs Schaden von rund 600 Franken richteten Unbekannte am 28. August bei einem Kindergarten in Bonstetten an. Dort wurde eine Absperrvorrichtung beschädigt. Und vom 26. auf den 27. August wurden bei einer Bäckerei in Bonstetten Tische malträtiert. Der Schaden beläuft sich in diesem Fall auf 1500 Franken. (-ter.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Freitag, 1. September 2017

Neues Erscheinungsbild für Gemeinde, Schule und Bibliothek Bonstetten mit neuen Webseiten und Logo Die Gemeinde Bonstetten tritt per heute Freitag, 1. September, mit einer neuen Gemeindewebseite www.bonstetten.ch und einem neuen Corporate Identity/Corporate Design auf. ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer Seit 1. Januar 2016 bilden die Politische Gemeinde und die ehemalige Primarschulgemeinde Bonstetten eine Einheitsgemeinde. Eine vom Gemeinderat eingesetzte interne Arbeitsgrup-

pe hat während rund einem Jahr die bisherigen Webauftritte www.bonstetten.ch sowie www.primarschule-bonstetten.ch vollständig überarbeitet und ein einheitliches Design gewählt. Wer den Webauftritt einer Gemeinde besucht, weiss manchmal genau, was er sucht. Für diesen Benutzertyp bieten bonstetten.ch und primarschule-bonstetten.ch, welche nun miteinander verknüpft sind, auf der Frontseite oben rechts ein prominentes Suchfeld an, das direkt zum gesuchten Abstimmungsergebnis, zum gewünschten Verwaltungsbereich oder zum passenden Online-SchalterFormular führt.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Baubewilligung Baubewilligung im Anzeigeverfahren: Renercon BON AG, Baaregg 33, 8934 Knonau; Baugesuch-Nr. 20170021, Einbau Trennwand für Öltankraum in bestehenden Schnitzelsilo bei Schulhaus Schachenstrasse 101, Grundstück-Nr. 1397

Personelles aus dem Gemeindehaus Am 14. August 2017 hat Marc Zibung aus Oberwil-Lieli seine dreijährige Verwaltungslehre im M-Profil in der Gemeindeverwaltung begonnen. Während seiner Lehrzeit wird er in sämtlichen Verwaltungsbereichen praktische Erfahrungen sammeln. Seine schulische Ausbildung wird er an der KV Business School Zürich absolvieren. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal heissen den neuen Lernenden herzlich willkommen und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner Ausbildung.

Im Weiteren hat der Gemeinderat • den Voranschlag 2018 der Interkommunalen Anstalt Dileca genehmigt; • eine Stellungnahme zur Vernehmlassung zur neuen Verordnung über das Meldewesen und die Einwohnerregister (MERV) zu Handen des Gemeindeamtes des Kantons Zürich verabschiedet;

• einen Kredit für eine geologischhydrologische Untersuchung der Grundwasserfassung Ribacher genehmigt; • die Abrechnung für das Vorprojekt Sanierung Grundwasserpumpwerk, Grundwasserfassung Ribacher genehmigt; • die Abrechnung der WasserzählerAustausche 2017 genehmigt; • einen Baurechtsvertrag für die Erstellung des Pumpwerks Friedgraben abgeschlossen; • an Doris Schweizer, Bonstetten, im Zusammenhang mit dem Umbau des Wohnhauses die Wasseranschlussbewilligung erteilt; • an Eveline und Simon Beeler, Bonstetten, im Zusammenhang mit dem Umbau des Wohnhauses die Wasseranschlussbewilligung erteilt; • an Eveline und Simon Beeler, Bonstetten, im Zusammenhang mit dem Umbau des Wohnhauses die gewässerschutzrechtliche Bewilligung (Abwasser) erteilt; • den Vertrag mit der Firma upc Schweiz GmbH für die Verbreitung der Signale des Senders «MySport» auf dem Kabelnetz Bonstetten genehmigt; • einen Baukredit für die Sanierung der Aumülistrasse genehmigt; • aufgrund der Senkung des Referenzzinssatzes die Mietzinse der gemeindeeigenen Mietliegenschaften angepasst; • für den Ersatz der Ölheizung der Liegenschaften Am Rainli 2/4 einen Kredit genehmigt. (dn.)

Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

3

Andere Besucher möchten die Gemeinde neu oder besser kennenlernen. Auswärtige fragen sich vielleicht, ob die Gemeinde für sie als Wohnort infrage kommt. Neuzugezogene möchten wissen, was es in der Gemeinde zu entdecken gibt oder wie das Bildungssystem in unserer Gemeinde funktioniert und aufgebaut ist. Ein eigens für die Gemeinde Bonstetten erstellter Gemeindefilm lädt zu einen virtuellen Rundgang durch die Gemeinde ein. Wer sich gern vertieft über Bonstetten informieren möchte, wird auf bonstetten.ch definitiv fündig. Über die Webseite können unter anderem die begehrten SBB-Tageskarten oder auch eine Gemeindeliegenschaft für eine Veranstaltung oder ein privates Geburtstagsfest online gebucht werden.

Virtueller Gemeindeschalter Bonstetten.ch ist auch ein virtueller Gemeindeschalter, womit ein persönlicher Besuch in unserem Gemeindehaus oft nicht mehr nötig sein wird. Ganze Prozesse, welche früher einen persönlichen Besuch in unserer Gemeindeverwaltung unumgänglich gemacht haben, können heute über unseren modernen «Online-Schalter» abgewickelt werden. So können zum Beispiel eine Wohnsitzbestätigung oder ein Betreibungsregisterauszug online bestellt und direkt mit dem Modul ipayment bezahlt werden. Sie können Adressänderungen innerhalb der Gemeinde oder Wegzüge in eine andere Gemeinde bequem von zu Hause aus melden. Für die digitalen Dienstleistungen erstellen die Einwohnerinnen und Einwohner am besten schon heute ein eigenes Benutzerkonto auf bonstetten.ch. Mit wenigen Klicks über die Rubrik «Benutzerkonto» im oberen Bereich der neuen Webseite kann ein solches Konto erstellt werden. Getätigte Bestellungen z.B. für

SBB-Tageskarten können jederzeit zentral eingesehen werden. Der Reminder-Service bietet den Bonstetterinnen und Bonstettern via persönliches Benutzerkonto die Möglichkeit, sich z.B. über die kommenden Abfallsammlungen via E-Mail orientieren zu lassen. Heute Freitag, 1. September, 8 Uhr, gehen die neu überarbeiteten Internetauftritte der Gemeinde und Schule Bonstetten online. Überzeugen Sie sich selber, wie die neuen Gemeindewebseiten aussehen. Trotz mehrmaligen Kontrollen können Angaben unvollständig sein. Gerne nehmen die Webmasterinnen Rückmeldungen oder auch allgemeine Feedbacks entgegen, für die Gemeinde: Franziska Schindler, franziska.schindler@bonstetten.ch, oder Telefon 044 701 95 15; für die Schule: Daniela Elbert, d.elbert@primarschule-bonstetten.ch, oder Telefon 044 700 03 75.

Neues Erscheinungsbild Ab heute Freitag, 1. September, treten die Gemeinde, Schule und die Bibliothek Bonstetten nicht nur mit neuen Gemeindewebseiten in Erscheinung, sondern auch mit neuem Logo sowie neuem Briefpapier. Mit der Bonstetter-Grafikfirma Naef-Grafik entwickelten Vertreter der Gemeinde und der Schule ein einheitliches Logo. Die drei Rauten und die markante Farbe gelb im neuen Logo stehen in direktem Zusammenhang zum Gemeindewappen. Mit dem neuen Erscheinungsbild treten die drei Organisationen der Gemeinde einheitlich in der Öffentlichkeit auf und symboilisieren damit die Umsetzung der Einheitsgemeinde. Der bisherigen Logos werden sukszessive und fortlaufend durch das neue CI/CD ersetzt. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit dem neuen Logo den Charakter und die Eigenschaften Bonstettens widerspiegeln zu können. anzeige

Vergnüglicher Morgen im Seewadel Matinée mit dem Gesangsverein Rifferswil Mit einer Matinée verschönerte der Gesangsverein Rifferswil den Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus zum Seewadel den Sonntagmorgen vom 20. August. Doris Bircher, Präsidentin des Gesangsvereins Rifferswil, versprach nicht zu viel, als sie den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses zum Seewadel einen vergnüglichen Sonntagmorgen mit vielen bekannten Melodien ankündete. Unter der Leitung von Andreas Fischer, der auch am Klavier begleitete, sangen die 25 Sängerinnen und Sänger Lieder verschiedener Stilrichtungen. Die vorgetragenen Lieder animierten zum Mitsingen und Mitschwingen. Anschliessend an das vergnügliche Konzert genossen die Bewohnerinnen

Der Gesangsverein Rifferswil im «Seewadel». (Bild zvg.) und Bewohner zusammen mit dem Gesangsverein auf der Dachterrasse und im Mehrzweckraum einen wunderbaren Aperitif aus der Seewadelküche und führten Gespräche über «Gott

und die Welt». Nach diesem erquicklichen Konzertmorgen konnten alle, Sängerinnen und Sänger, Bewohner und Bewohnerinnen, entspannt und glücklich den Sonntag geniessen. (pd.)


Büro-/Gewerbe Stallikon, August 2017 Gesucht

Land oder altes Haus in Aeugst am Albis. ab 600 m² und grösser. Preis bis Fr. 1,3 Mio. Angebote bitte unter Chiffre 4874, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

ABSCHIED Wir nehmen Abschied von meinem Ehemann, unserem fürsorglichen Vater, Schwiegervater und Grossvater

Zu vermieten in gepflegtem 2-Familien-Haus in Obfelden per 1. Oktober oder nach Vereinbarung

renovierte 4½-ZimmerWohnung mit Gartensitzplatz Mietzins inkl. Nebenkosten und Einzelgarage Fr. 2100.–. Telefon 079 222 26 72

Spezielle und orginelle

Hans Schellenberg-Anliker 12. August 1922 – 28. August 2017

Wir sind traurig, aber auch dankbar für die Erlösung von seinen Altersbeschwerden.

Landwirtschaftliches Grundstück (Parzelle mit 21 500 m²) zu verkaufen. Gemeinde Hedigen. Unterlagen anfordern unter Telefon 079 652 01 35

Kaufgesuche

Alice Schellenberg-Anliker Jürg und Ana Schellenberg-de Oliveira unsere Enkel und Enkelinnen Patrick Fabbricatore Paula Schellenberg Sabrina Schellenberg Carla de Oliveira

Junge vierköpfige Wettswiler Familie mit Eigentumswohnung in Wettswil sucht per sofort oder in den nächsten ein bis zwei Jahren ein

Wir nehmen im Familienkreis Abschied.

Einfamilienhaus in Wettswil. Wir freuen und über Ihren Anruf, Telefon 079 298 32 51

Traueradresse: Alice Schellenberg-Anliker, Obere Aegerten 5, 8143 Stallikon

3½-Zimmer-Wohnung (ca. 85 m²) per 1. Oktober 2017 über Bäckerei-Betrieb in Hedingen zu vermieten. MZ Fr. 1600.– + NK Fr. 150.– pro Monat Die 2016 renovierte Wohnung liegt zentral von Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsverbindungen nach Zürich oder Zug, Bahnhof 3 Minuten entfernt. Für sportliche Aktivitäten animiert Sie die naturnahe Umgebung im schönen «Säuliamt». Garage kann dazugemietet werden (Fr. 140.–/Monat). Die Wohnung eignet sich bestens für jüngere und unkomplizierte Paare oder Einzelpersonen (Nichtraucher, keine Haustiere). Besichtigungstermine können ab 4. September 2017 unter Telefon 079 471 20 32 vereinbart werden.

• Umzug und Transporte • Wohnungsreinigung • Entsorgung • Einlagerungen aller Art • Lieferwagenvermietung

www.th-freitransporte.ch 044 761 30 13

Verkäufe 4½-Zimmer-Wohnung in Affoltern am Albis. Familien willkommen! An der Zürichstrasse 122a in Affoltern am Albis vermieten wir familienfreundliche Wohnung per sofort oder nach Vereinbarung. Mtl. Mietzins inkl. NK Fr. 2465.–. Wohn- und Essbereich mit schönen hellen Räumen, Küche mit Geschirrspüler und einem sehr schönen grossen Balkon. Primar- und Sekundarschule und die Einkaufsmöglichkeiten sind innerhalb von 5 Gehminuten erreichbar. Gerne zeigen wir Ihnen diese Wohnung. Weitere Auskünfte: Zürichstrasse 120, Postfach 680

Liegenschaften Verkäufe

Vermietungen 3½-Zimmer-Wohnung mit Gartensitzplatz GEPFLEGTES DEFH AN IDYLLISCHER LAGE NUR 20 MINUTEN VON DER STADT ZÜRICH Befinden Sie sich derzeit auf der Suche nach einer Liegenschaft in ruhiger Wohnlage in einem familiären Quartier? Dann sind Sie mit diesem Doppeleinfamilienhaus in Mettmenstetten ZH perfekt bedient: 7½ Zimmer, Wohnfläche 180 m², Kubatur 857 m³, Bj. 1989, Warmluftcheminée sowie ein Schwedenofen für die kalten Wintermonate. Gemütlicher Aussenbereich mit Gartencheminée und Pizzaofen angrenzend an die Landwirtschaftszone. Kaufpreis: CHF 1’090’000.–. Dazu kommen zwei EHP für je CHF 30’000.–. IMMOLEADER GmbH, Bösch 71, 6331 Hünenberg Telefon 041 711 77 94, www.immoleader.ch

Im Wängli 13, Affoltern am Albis, per 1. Oktober 2017 zu vermieten. 75 m², Küche mit GSP/GKH, Bad, Parkett, Einbauschrank. Haustiere erlaubt. Fr. 1598.– inkl. Interessiert? Hertli & Partner AG Telefon 044 878 72 72*

Mettmenstetten. Zu verkaufen grosses, freistehendes

7½-Zimmer-Einfamilienhaus mit Bastelraum an sonniger, ruhiger Lage im EFH-Quartier. Bj. 2006, NWFl. 246 m², Nutzfläche 415 m², Grundstücksfläche 527 m². Kaufpreis Fr. 1 660 000.–. Bezug nach Vereinbarung, ideal Ende 2018. Info: chv@bluewin.ch www.v-immo.ch Telefon 079 403 27 93

3½-Zimmer-Wohnung in Affoltern am Albis Zentrale Lage An der Zürichstrasse 169 in Affoltern am Albis, vermieten wir familienfreundliche Wohnung per sofort oder nach Vereinbarung. Mtl. Mietzins inkl. NK Fr. 1560.–. Der Wohn- und Essbereich mit schön hellen Räumen, Küche mit Geschirrspüler und zwei Nasszellen, Primar- und Sekundarschule und die Einkaufsmöglichkeiten sind innerhalb von 5 Gehminuten erreichbar. Gerne zeigen wir Ihnen diese Wohnung. Weitere Auskünfte: Zürichstrasse 120, Postfach 680

Mietgesuche Junges Paar sucht charmantes älteres

Häuschen oder Wohnung mit mind. 85 m² und öV-Anschluss. Max. Miete inkl. NK Fr. 1350.–. Kontakt: Telefon 079 792 76 54


Bezirk Affoltern

Bauarbeiten an der Trinkwasserleitung Müliberg, Aeugst Am Montag, 4. September, beginnen die Bauarbeiten für die Erneuerung der Trinkwasserleitung Müliberg. Es werden drei Leitungsstränge vom Schacht unterhalb des Trinkwasserreservoirs Müliberg saniert: einer in Richtung Sonnenbergstrasse, einer zum Höchweg und einer Richtung Trafostation Müliberg. Bei guten Witterungsverhältnissen dauern diese Arbeiten bis Mitte/Ende Oktober 2017. Die Versorgung mit Trinkwasser ist während der Bauphase jederzeit gewährleistet. Einzig während des Anbindens der neuen Leitungen an das Gesamtsystem kann es zu kurzen Unterbrüchen kommen. Darüber wird die Bauleitung frühzeitig informieren. Gemeindeverwaltung Aeugst Für Fragen steht Rico Hasler, Bauleitung Porta AG (Telefon 058 580 98 66) gerne zur Verfügung.

Kinderkleiderbörse Familienzentrum schliesst Aus finanziellen Gründen wird das Geschäft mit den secondhand Kindersachen im Familienzentrum Bezirk Affoltern per Ende September aufgegeben. Das Familienzentrum Bezirk Affoltern wird von verschiedenen Stellen finanziell unterstützt, allerdings fehlen im kommenden Jahr massgebliche Beiträge von der öffentlichen Hand. Dies hat Konsequenzen auf den gesamten Betrieb und bedeutet unter anderem, dass die Kinderkleiderbörse geschlossen wird. Zwar wurde das Angebot rege genutzt und geschätzt, leider jedoch schon seit Jahren zu wenig, um positive Zahlen zu erwirtschaften.

50 Prozent auf alles ab 15. September Das Geschäft bleibt bis Ende September geöffnet, es werden aber keine Waren mehr angenommen. Das Team der Kinderkleiderbörse bittet alle Kundinnen, ihre Ware bis 15. September abzuholen. Nicht abgeholte Waren werden ab dem 15. September als Spende für den grossen Ausverkauf genutzt, der gesamte Erlös kommt dem Weiterbestehen des Familienzentrums zugute. Ausstehende Guthaben können bis Ende September in der Börse und bis Ende Dezember im Betriebsleitungs-Büro (Montag 9 bis 11 Uhr und Donnerstag 9 bis 11 und 14 bis 16 Uhr) abgeholt werden. (van) anzeige

Freitag, 1. September 2017

5

Alle Gemeinderäte stellen sich der Wiederwahl Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Clemens Grötsch (Gemeindepräsident), Hermann Brütsch (Immobilienvorstand), Hans Finsler (Hochbauvorstand), Martin Gallusser (Sozialvorstand), Markus Gasser (Tiefbauvorstand), Susanne Leuenberger (Finanzvorstand) und Markus Meier (Sicherheitsvorstand), kandidieren für eine weitere Amtsperiode. Durch die Gründung der Einheitsgemeinde und der damit verbundenen Einsitznahme des Schulpflegepräsidiums im neuen Stadtrat, sind bereits heute spannende Wahlen angesagt. Insbesondere deshalb, weil auch Claudia Spörri (Schulpflegepräsidentin Primarschulgemeinde) sich einer Wiederwahl stellt.

Überarbeitung Lageklassenplan Das kantonale Steueramt ist an der Überarbeitung des Lageklassenplans. Im Lageklassenplan werden die Liegenschaften nach verschiedenen Gesichtspunkten bewertet. Er dient der Festsetzung des Steuerwerts der Liegenschaft und des Eigenmietwerts. Der Gemeinderat hat den Lageklassenplan von Affoltern am Albis intensiv überprüft und mit der

aktuellen Bau- und Zonenordnung abgeglichen. Die entsprechenden Anpassungsvorschläge wurden dem Kantonalen Steueramt unterbreitet. Der Lageklasseplan wurde letztmals im Jahr 2009 überarbeitet. Von der Anpassung betroffene Eigentümer erhalten eine rekursfähige Verfügung.

Neues Feuerwehrfahrzeug Für die Ersatzbeschaffung des Einsatzleiter- und Pikettfahrzeuges der Stützpunktfeuerwehr hat der Gemeinderat einen Kredit von 68 500 Franken bewilligt. Der Subaru Forester wird von der ortsansässigen Garage Marco Perin geliefert und bei Höger Tech in Zug ausgebaut.

Kanalsanierung teurer als angenommen Der Hauptsammelkanal Mettenholz (Abwasser) erstreckt sich über eine Länge von 700 Metern teilweise durch das Trinkwasserschutzgebiet der Gemeinde Obfelden. Aufgrund dessen musste der rund 1.5 Meter hohe Kanal von innen saniert werden. Nach Beginn der Sanierungsarbeiten wurde

festgestellt, dass der Abwasserkanal in einem massiv schlechteren Zustand ist, als dies die Probebohrungen vermuten liessen. Zudem wurde der Kanal aufgrund starker Niederschläge mehrmals geflutet. Diese Gegebenheiten führten schliesslich zu Mehrkosten gegenüber der Kostenschätzung von rund 512 000 Franken. Der Gemeinderat hat die Abrechnung der gebundenen Ausgabe nun mit Gesamtkosten von Fr. 2 087 376.75 genehmigt.

Keine Teilrevision des Zonenplans im Gebiet Seewadel Im Rahmen der letzten Teilrevision der Bau- und Zonenordnung Ende 2014 wurde der Teilbereich Seewadel nach der öffentlichen Auflage sistiert. Insbesondere gingen während der öffentlichen Auflage verschiedene Einwendungen ein, welche sich kritisch zu den geplanten Anpassungen äusserten. Der Gemeinderat hat nun entschieden, den zurückgestellten Teil II der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung nicht weiterzuverfolgen und das pendente Verfahren abzuschreiben.

Heimfinanzierung – so nicht! Der Gemeinderat Affoltern hatte zusammen mit 66 anderen Zürcher Gemeinden das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates betreffend die Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge ergriffen. Die Abstimmung findet nun am 24. September 2017 statt. Die Gemeinde Affoltern ist von dieser Vorlage erheblich betroffen, geht es doch um Kosten von über 300 000 Franken pro Jahr, welche der Kanton zu tragen hätte. Das entspricht 1,5 Steuerprozenten. Bei der Vorlage geht es nur um die Kostenverteilung. Das Kindswohl steht weiterhin im Zentrum jeder Massnahme. Der Gemeinderat empfiehlt den Stimmberechtigten, die Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge abzulehnen und somit ein «Nein» in die Urne zu legen.

Und übrigens … … befürwortet der Gemeinderat ein gemeinsames Projekt der Bezirksgemeinden zur Schaffung einer elektronischen Plattform für amtliche Publikationen. (tro)

wir gratulieren

Beliebter Badi-Plausch im Bezirkshauptort

Zur goldenenen Hochzeit

Viele Besucher an Plauschnachmittag mit Abendunterhaltung Einen Plauschnachmittag mit anschliessender Abendunterhaltung bei einem Pasta- und Pizzaplausch à discrétion – dies alles boten das «Stigeli»-Team und die Belegschaft des Badi-Restaurants am letzten Freitag, 25. August, im Affoltemer Freibad Stigeli. Bei herrlichem Sommerwetter durften am späteren Nachmittag vor allem jüngere, vorwiegend männliche Hobby-Turmspringer beim «Arschbombencontest» das Wasserbecken zum Überlaufen bringen. Gestartet wurde in drei verschiedenen Kategorien. Den vier Punkterichtern fiel die Bewertung der teilweise mit Show-

einlagen gepaarten Sprünge nicht immer einfach. Nach zwei Sprüngen pro Kategorie entschied sich, wer im Final um die ersten Plätze springen darf. Die Gewinnerin in der Kategorie der jüngsten Teilnehmer und die Gewinner der weiteren Kategorien freuten sich über den Applaus der Zuschauer und natürlich über die gewonnenen Preise.

«Circle of Time» sorgten für Musik Mit einladend gedeckten Tischen empfing das Stella-Team die Gäste anschliessend zum Pasta- und Pizzaplausch. Mit vier verschiedenen PastaVariationen konnten sich die Gäste am Buffet à discrétion bedienen, wäh-

rend laufend frische, verschieden belegte Pizzastücke gereicht wurden. Die Mischung zwischen Selbstbedienung und Service wurde von den Gästen sehr geschätzt. Die Band «Circle of Time» mit ihrem umfangreichen Repertoire von klassischen sowie modernen Hits bis hin zu Latino-Sound und Oldies, begeisterte das Publikum. Im Verlaufe des Abends wurden viele Tänzerinnen und Tänzer von den Stühlen gelockt, was zur fröhlichen Stimmung beitrug. Alle an diesem Anlass beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuten sich über die zahlreichen Komplimente und sehen dem nächsten, hoffentlich auch so schönen Sommer, mit Freude entgegen. (tro)

Morgen Samstag, den 2. September feiern Stanislav und Jelka Gajic in Obfelden goldene Hochzeit. Ebenfalls in Obfelden feiern gleichentags Rudolf und Anna Elisabeth Tschopp-Hunkeler, den 50-Jahre-Hochzeitstag. Wir wünschen beiden Paaren frohe Feste und für die weitere gemeinsame Zukunft alles Gute!

Zum 80. Geburtstag Emiddia Fiascone-Pennetti feiert heute, am 1. September, in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Am Samstag, 2. September, darf Desdemona De Vito in Zwillikon ebenfalls den Achtzigsten feiern. Wir gratulieren beiden Jubilarinnen herzlich und wünschen ihnen Gesundheit und alles Gute.


Wo ist das «Leihenkerl», dem ich langfristig als «Leihopa» Zeit schenken darf? Bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter, bin pensioniert und möchte mit einem Enkerl all das erleben, was man als Grossvater macht! PS: Interesse als GrossvaterBezugsperson, nicht als BabysitterErsatz. Zuschriften bitte unter Chiffre 4873, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Stellenanzeiger Gesucht:

pensionierte fröhliche Frau die einen alleinerziehenden Vater im Haushalt unterstützt. Nähe Kirche Bonstetten. Kontakt: Telefon 078 804 70 94

Mitarbeit im Pferdestall in Affoltern am Albis, z. B. Morgens ca. 2 Stunden oder am Wochenende, Reitmöglichkeit. Dani Müller, Telefon 079 661 61 06 mueller-feldhof@datazug.ch

Veranstaltungen

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 13. September/ 4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Europa-Park Rust Donnerstag, 19. Oktober 2017 Carfahrt inkl. Eintritt 88.– 4 bis 11 J. 78.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– Crazy Ladies Shopping Day Freiburg im Breisgau Samstag, 4. November 2017 Carfahrt CHF 62.– Weihnachtsshopping Mailand Samstag, 18. November 2017 Carfahrt Fr. 55.– Zibelemärit in Bern Montag, 27. November 2017 Carfahrt Fr. 38.– Weihnachtsmarkt Konstanz Mittwoch, 29. November 2017 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt Montreux Dienstag, 5. Dezember 2017 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt Freiburg i. Br. Donnerstag, 14. Dezember 2017 Carfahrt Fr. 55.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– 2 Tage Weihnachtsmarkt Stuttgart Samstag, 2., bis Sonntag, 3. Dezember 2017 Preis ab Fr. 205.– 3 Tage Christkindlesmarkt Nürnberg Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Dezember 2017 Preis ab Fr. 395.– Helene-Fischer Stadion-Tour 2018 in Basel! Sichern Sie sich schon heute ein Ticket. Dienstag, 26. Juni 2018 Sitzplatz Kat. 1 Preis CHF 220.– Sitzplatz Kat. 2 Preis CHF 185.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. September 2017

7

«Wir können diesen grossen Wurf stemmen» Mettmenstetten plant eine Erweiterung der Schulanlage – mit Gesamtkosten von rund 28 Millionen Franken Wegen steigender Einwohnerund Schülerzahlen sowie bildungspolitischer Änderungen will Mettmenstetten seine Schulanlage erweitern. Vor der Urnenabstimmung vom 24. September über den Projektierungskredit von 2,97 Mio. Franken haben die Verantwortungsträger zu einer Info-Veranstaltung eingeladen. ................................................... von werner schneiter Das Grossprojekt stösst auf grosses Interesse: Rund 200 Personen liessen sich am Montagabend im «Wygarten» aus erster Hand über Details informieren. Die Planung nahm im Jahr 2013 ihren Anfang. In seinem Rückblick auf das bisher Geschehene hob Gemeindepräsident René Kälin unter anderem die Gemeindeversammlung vom Dezember 2015 hervor. Damals sagten die Stimmberechtigten mit 127:1 klar Ja zum Planungskredit von 490 000 Franken – ein Schritt, der weitere ermöglichte. In erster Linie den Projektwettbewerb, den Esch Sinzel Architekten, Zürich, mit «riri» gewannen. «Die Primarschule hat auch den letzten Quadratmeter Fläche belegt». Mit diesem Satz verdeutlichte Primarschulpräsidentin Bea Gallati die räumlichen Probleme der Schule, die sich ohne bauliche Massnahmen wegen des Bevölkerungswachstums weiter verschärfen würden. Die 2015 mit «moderat» bezeichnete Wachstumsperiode Mettmenstettens musste 2016 in «hoch» angepasst werden, und die Bautätigkeit hält in den kommenden Jahren an. Im Juli 2017 wohnten 4833 Personen im Dorf; nach 2020 werden es deutlich über 5000 sein. Ähnlich die Schülerzahlen, die gemäss Prognose von aktuell 431 auf gegen 500 steigen werden. «Hier sind die Schwankungen allerdings grösser», so Bea Gallati. Für sie ist Handlungsbedarf auch deshalb angesagt, weil die Schule unter anderem wegen Integration, neuer Lernformen und generell wegen veränderter gesetzlicher Normen in Zukunft noch stärker gefordert sein wird. «So haben wir jeden Raum analysiert und geklärt, ob eine Nutzung noch sinnvoll ist. Der Raumbedarf ist klar ausgewiesen», sagte die Schulpräsidentin.

Drei Teilprojekte Das Erweiterungsvorhaben umfasst drei verschiedene Teilprojekte, die sich über eine sorgfältig ausgearbeitete Gestaltung des Aussenraums zu einem Ganzen zusammenführen: den Neubau einer Doppelturnhalle mit Tagesstrukturen, einen Erweiterungsneubau der Primarschule, die Sanierung der alten Sennerei zur Dorfbibliothek mit Begegnungsort. Energie mit Heizverbund sowie Mobilität bilden übergreifende Themenkeise. Ein geplanter Doppel-Kindergarten ist nicht Bestandteil des Vorhabens. Laut Cédric Perrenoud vom

Sie orientierten im sehr gut besetzten «Wygarten» über die Erweiterung der Mettmenstetter Schulanlage. Von links: Beat Bär (Finanzvorstand), Cédric Perrenoud (Basler & Hofmann), Philipp Esch (Esch Sinzel Architekten), Bea Gallati (Primarschulpräsidentin) und René Kälin (Gemeindepräsident). (Bilder Werner Schneiter) Planungsbüro Basler & Hofmann beruht das Gesamtprojekt auf einem Masterplan, der laufend überarbeitet wird und eine wichtige Grundlage darstellt. Dazu zählt auch das Energieund Mobilitätskonzept, letzteres mit dem Ziel einer Verkehrsentflechtung zwischen der Primar- und Sekundarschule liegenden Schulhausstrasse. Das Preisgericht entschied sich schliesslich unter den zehn final beurteilten Arbeiten für das Projekt «riri» von Esch Sinzel Architekten, Zürich. «Der Entscheid für dieses Projekt fiel einstimmig», fügte Finanzvorstand Beat Bär an. Gemäss Architekt Philipp Esch bestand die Herausforderung darin, einen grossen grünen Raum zu erhalten, eine attraktive Gestaltung, die Durchlässigkeit auch im Freien usw. Und es galt «Terrassen» (Höhenmeter) zu überwinden. Die lang und schmal angelegte Doppelturnhalle (in drei Teile unterteilbar) erlaube den Schutz der Bäume. Die Tagesstruktur sei für verschiedene Hortgruppen ausgelegt. Für die Schulhauserweiterung, ein reiner Holzbau, habe man wegen des Tageslichts ein besonderes Dach gewählt. Und bei der alten Sennerei seien unter anderem eine grosse Schleppgaube sowie Treppe/Lift und eine grosse Veranda geplant, die den Blick auf den Dorfspielplatz erlaube, führte Philipp Esch aus.

«Ziel: Keine Steuererhöhungen wegen dieses Grossprojekts» «Auf begrenztem Raum ist ein guter Wurf gelungen», lobte Beat Bär die Arbeit der Architekten. Er erwähnt auch das gute Feedback aus der Bevölkerung, die sich aber durchaus auch kritisch mit dem Projekt auseinandergesetzt habe (vgl. Artikel auf der Frontseite). Ein nächster Schritt folgt nun am 24. September 2017. Die Stimmberechtigten entscheiden an der Urne über einen Projektierungskredit von 2,97 Mio. Franken. Auf die Primarschule entfallen dabei 1,9 Mio., auf die Politische Gemeinde 1,07 Mio. Fran-

Auf diesem Areal soll die Doppelturnhalle mit Tagesstrukturen entstehen.

ken. Sagt der Souverän Ja, kann die Planung weiterverfolgt werden und in einem Jahr mit der Urnenabstimmung über den Baukredit von voraussichtlich 28 Mio. Franken der entscheidende Schritt getätigt werden. In diesem Fall ist die Bauausführung in den Jahren 2019 bis 2021 vorgesehen. Grösste Brocken sind die Doppelturnhalle (rund 16 Mio. Franken) und die Erweiterung der Primarschule (rund 6 Mio. Franken). Finanzvorstand Beat Bär ist der Meinung, dass sich das anzeige

Mettmenstetten aufgrund seiner gesunden Finanzlage leisten kann und auch leisten muss. «Das Ziel, dass wegen dieses Projekts keine Steuererhöhungen erfolgen müssen, ist weiter realistisch», fügte er bei. Selbstverständlich müsse die Gemeinde Kredite aufnehmen, was angesichts der derzeitigen Zinslage attraktiv sei – maximal 25 Mio. Franken, die innert zehn Jahren auf 10 Mio. Franken abbezahlt werden sollen. Derzeit verfüge die Gemeinde über 12 Mio. Franken flüssige

Mittel. Allerdings ergebe sich bis 2021 eine Nettoverschuldung von knapp 800 Franken pro Einwohner. «Wir haben einen grossen Investitionsstau – wir müssen dieses Projekt realisieren», schloss Bär. Das älteste Gebäude ist das 1845 erbaute Schulhaus Dorf. Und seit dem Bau des Schulhauses Gramatt sind auch schon 35 Jahre ins Land gegangen. Bea Gallati doppelte in ihrem Schlussvotum nach: «Wir können diesen grossen Wurf stemmen!»


8

Bezirk Affoltern

Freitag, 1. September 2017

«Alleinerziehende Eltern haben es besonders schwer» Trotz mehr Leerwohnungen, Sozialhilfebezüger haben grosse Mühe beim Finden einer Wohnung

Der Sozialdienst Bezirk Affoltern mietet im Knonauer Amt 70 Wohneinheiten für rund 300 Asylsuchende. Bei einem positiven Asylentscheid müssen sie sich auf dem freien Wohnmarkt ein Zuhause suchen, was oft schwierig ist. (Bild Salomon Schneider)

Das Knonauer Amt ist eine beliebte Wohnregion. Für sehr junge Menschen, Senioren und Sozialhilfebezüger bedeutet dies, dass sie oft auch nach langer Suche keine günstigen Altbauwohnungen mehr finden und in ländlichere Regionen ziehen müssen. ................................................... von salomon schneider

Sozialhilfe beziehen: Was bereits in Nachbarländern normal ist, ist in der Schweizer Kultur immer noch ein Stigma. Verwandte und Freunde wollen oft nicht wahrhaben, dass jemand auf staatliche Hilfe setzt, anstatt sich in den Hintern zu kneifen. Man unterstützt seine Bekannten mit Rat und Tat bei der Stellensuche oder einem beruflichen Richtungswechsel. Diese Motivationskultur macht es aus, dass in der Schweiz die Sozialhilfequote sehr viel tiefer liegt als in den Nachbarländern. Gerade Kollegen distanzieren sich jedoch auch oft von Menschen, bei denen sie glauben, dass sie arbeiten können und nicht wollen. Dies führt dazu, dass viele Sozialhilfebezüger einsam sind oder sich primär mit anderen Sozialhilfebezügern abgeben. Daraus folgen zusätzliche Probleme, da ein stabiles Umfeld fehlt. Beispielsweise die Wohnungssuche ist für Sozialhilfeempfänger oft ein Spiessrutenlauf.

Alleinerziehende Eltern haben es schwer «Bei alleinerziehenden Eltern mit zwei Kindern unterschiedlicher Geschlechter im Pubertätsalter, sind Probleme bei der Wohnungssuche oft vorproanzeige

grammiert. Die Mietlimite des Sozialdienstes liegt dann im Bezirk Affoltern zwischen 1500 und 1700 Franken, je nach Gemeinde. Damit die Kinder sich nicht ein Schlafzimmer teilen müssen – was fast immer zu Auseinandersetzungen und Dauerstreit führt – bräuchte diese Familie drei Schlafzimmer, was zu diesem Preis oft nicht möglich ist. Der Sozialdienst darf auch nicht helfen, Wohnungen in anderen Bezirksgemeinden zu finden, nur in der Wohngemeinde und ausserhalb des Bezirks. Ausserhalb des Bezirks werden die Kinder aber entwurzelt, was gerade während der Pubertät nach Möglichkeit verhindert werden soll», erklärt Bernadette Eichenberger vom Sozialdienst Bezirk Affoltern und ergänzt: «Ganz besonders fehlen im Bezirk Affoltern günstigere 3- bis 4Zimmer Wohnungen und sehr günstige Kleinwohnungen. Zudem ist für Sozialhilfebezüger die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sehr wichtig, da sie meistens kein Auto besitzen.»

Mietrecht macht Vermietung an Sozialhilfeempfänger unattraktiv Vermieter haben jedoch wenig Interesse daran, günstigen Wohnraum anzubieten, denn kinderlose Paare, bei denen beide Partner verdienen, sind die beliebtesten Mieter. Wenn keine Kinder geplant sind, entscheiden sie sich oft für eine grosszügige 2 ½-Zimmer Neubau-Wohnung, als für 3 ½Zimmer in einem Altbau. Bei Totalsanierungen alter Wohnungen werden deshalb oft Wände herausgebrochen, um die Wohnungen grosszügiger zu gestalten. Bernadette Eichenberger erläutert: «Günstige Kleinwohnungen gibt es im Bezirk Affoltern fast nicht. Vor allem 1- und 2-Zimmer Wohnungen gibt es fast keine auf dem Markt. Zudem sind die Preise für die wenigen vorhandenen Wohnungen für Sozialhilfebezüger zu hoch.» Alleinstehenden Sozialhilfebezügern bleibt deshalb oft nur der Wegzug oder eine Wohngemeinschaft. Für viele ältere Menschen kommen Wohngemeinschaften aber nicht infrage. Auch, gibt es kein grosses Angebot an Zimmern in Wohngemeinschaften im Knonauer Amt. «Was uns vom Sozialdienst traurig stimmt, ist, dass manche Vermieter eher über Monate Leerstand akzeptieren, als die Wohnung an Sozialhilfebezüger zu vermieten. Manche Menschen schreiben Dutzende Bewerbungen.» Ein Grund dafür dürfte beim Schweizer Mietrecht zu finden sein, das die Seite des Mieters stärker

stützt, als jene des Vermieters. In Härtefällen, beispielsweise wenn jemand keine vergleichbare Wohnung in der Gemeinde finden würde und deshalb entwurzelt würde, kann das Mietverhältnis um bis zu vier Jahre erstreckt werden. Viele Vermieter wollen deshalb nicht an Sozialhilfebezüger und Working-poor vermieten. publireportage

Für Migranten ist die Wohnungssuche besonders schwierig Im Auftrag der 13 Bezirksgemeinden – ohne Affoltern – ist der Bezirks-Sozialdienst für die Unterbringung von knapp 300 Asylsuchenden zuständig. Der Sozialdienst Bezirk Affoltern mietet in den 13 Bezirksgemeinden

zusammen 70 Wohneinheiten für Asylsuchende an. Wenn der Bund entscheidet, dass Asylsuchende bleiben können, erhalten sie den Flüchtlingsstatus, und ab dann müssen diese sich selbst eine Wohnung suchen. Gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund sei bei grossen Verwaltungen aber auch manchen privaten Vermietern sehr viel Misstrauen vorhanden, meint Bernadette Eichenberger: «Nicht einmal, wenn die Miete vom Sozialdienst gedeckt wird, was den Vermieter finanziell absichert, wollen manche Mieter an Ausländer vermieten. Sie führen einerseits schlechte Erfahrungen mit Sozialhilfeempfänger ins Feld, dass die Wohnungen hinuntergewirtschaftet würden. Misstrauen gegen Fremde Kulturen, Betreibungen und die Anzahl Kinder tragen dann das Übrige dazu bei. Privatpersonen und Gemeinden, die vermieten, sind eher gesprächsbereit. Grosse Verwaltungen sortieren Menschen mit Hindernissen auf dem freien Wohnungsmarkt oft schon von Anfang an aus.» Der Sozialdienst bietet in manchen Fällen an, die Klienten auch nach der Wohnungssuche zu begleiten. Die Vermieter müssen sich dann bei Schwierigkeiten nicht direkt an die Mieter wenden, sondern haben eine Ansprechperson beim Sozialdienst, die eine Vermittlungsfunktion übernimmt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. September 2017

9

Unter Zeitdruck in der «Kniebreche» Sondereinsatzgruppe Diamant der Kantonspolizei Zürich lud zum sportlichen Wettkampf Am vergangenen Dienstag massen sich die Spezialisten der Sondereinheit Diamant der Kantonspolizei Zürich mit Mitgliedern anderer Sondereinheiten aus der Stadt Zürich und dem Baden-Württembergischen im sportlichen Wettkampf. Vier der zehn Posten befanden sich im Säuliamt. ................................................... von andrea bolliger Die Einsatzgruppe Diamant der Kantonspolizei Zürich lädt normalerweise alle zwei Jahre andere Sondereinheiten zum sportlichen Wettkampf ein. Dieser dient vor allem der Teambildung. Dieses Jahr waren die Skorpione der Stadtpolizei Zürich und das Sondereinsatzkommando aus BadenWürttemberg zu Gast. Im Säuliamt mussten sie Treffsicherheit beim Schiessen, Geschicklichkeit beim Monster-Truck-Fahren, Durchhaltewillen beim Tauchen im trüben Türlersee und Grips beim Beantworten von Fragen auf dem Albis beweisen. Beim Bauernhof im Stalliker ChliRiet ist ein US-Monster-Truck parkiert. Es ist der einzige seiner Art in der Schweiz. Das wuchtige Gefährt ist nicht komfortabel und wird von unten über eine Leiter bestiegen. «Tame the Beast» war ein Fun-Posten, bei dem es darum ging, die Geschicklichkeit zu beweisen. Der Monstertruck musste durch einen Parcours gesteuert werden, was gar nicht so einfach ist, denn die Vorder- und Hinterachse werden separat mit Steuerrad respektive Joystick gelenkt. «Kniebreche», gleich wie die Strasse, die zum Tobel führt, hiess der Posten am Albis. Hier mussten knifflige Fragen beantwortet, richtige Werkzeuge gewählt und auf einem Baumstamm übers Tobel balanciert werden. Dafür durften die Männer eine halbe Stunde brauchen, was nicht jeder Gruppe gelang. Unter Zeitdruck konzentriert zu arbeiten und den Fokus stets offenzuhalten, sei wichtig in diesem Beruf, erklärte einer der Übungsleiter. Neben den kräftezehrenden Übungen traten die Teilnehmenden 27 Kilometer in die Pedale. Zwischen den 11 Posten entlang der Albiskette wurde mit dem Velo verschoben. Für Polizisten, die sich nach der Grundausbildung für die Nebenaufgabe in einem Sondereinsatzkommando wie der Einsatzgruppe Diamant bewerben, muss Sport Leidenschaft sein. Ihre Fitness erlangen sie nicht bei der Arbeit, sonanzeige

Am Albispass musste das Tobel über einen Baumstamm überquert werden. (Bilder Andrea Bolliger)

Gar nicht so einfach den US-Monster-Truck zu lenken. Die Tennisbälle müssen auf den Kegeln bleiben, sonst drohen 30 Strafsekunden.

Kraft und Durchhaltewillen waren an diesem heissen Tag gefragt.

Am Seil geht es durch den steilen Wald in der «Kniebreche».

dern in der Freizeit. In der zweimal zwei Wochen dauernden Spezialausbildung werden sie im Personenschutz

Mit der Rangverkündung und einem gemeinsamen Abendessen endete der Anlass. Den Siegern sind ein

und Intervention ausgebildet. In regelmässigen Abständen finden weitere Spezialschulungen statt.

Wanderpokal und Ehre der Lohn für die Strapazen an diesem sehr heissen Spätsommertag.


10

Bezirk Affoltern

Freitag, 1. September 2017

Betreute Herbstferien für 40 Kinder Ämtler Sportwoche vom 16. bis 20. Oktober – breite Kooperation zur Jugendförderung In der zweiten Herbstferienwoche bietet Contact, Jugendberatung und -förderung Bezirk Affoltern, Kindern von 9 bis 13 Jahren eine vielseitige Sportwoche. Acht Vereine, das kantonale Sportamt sowie weitere Organisationen wirken mit. Ab heute Freitag kann man sich anmelden. ................................................... von urs e. kneubühl «Fit&Ferien», die im vergangenen Jahr lancierte Herbstferienaktion zur Jugendförderung im Bezirk Affoltern, erfährt heuer vom 16. bis 20. Oktober eine Neuauflage als «Sportwoche Bezirk Affoltern» – diesmal an einem Ort, nämlich im Sportzentrum Schachen Bonstetten. Während fünf Tagen in der zweiten Herbstferienwoche erleben vierzig Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren von jeweils 8 bis 17 Uhr betreute Freizeitaktivitäten im Sportbereich, Kameradschaft und jede Menge Spass. «Wir wollen den Kindern und Jugendlichen aus dem ganzen Bezirk eine ganztags betreute, spannende Ferienwoche anbieten. Für das Mittagessen wird vor Ort gesorgt, während die Teilnehmenden zu Hause übernachten», erklärt Matias Dabbene, der Jugendbeauftragte des Bezirks Affoltern, und ergänzt: «Unterstützt wird die regionale Jugendförderung des Bezirks dabei von acht Bezirkssportvereinen, dem kantonalen Sport-

amt und weiteren Organisationen, wie der Offenen Jugendarbeit Unteramt, der Primarschule Stallikon, der Sekundarschule Bonstetten sowie der Schulsozialarbeit Bezirk Affoltern.»

Offenen Jugendarbeit gestalten und leiten die Lektionen während der ganzen Woche.

Ballsportarten, Orientierungslauf, Druckluftschiessen und mehr

«Es ist eine sinnvolle und attraktive Ferienbeschäftigung, welche da geboten wird, eine polysportive Ergänzung zum Sommerferienangebot der Pro Juventute», führt der Bezirks-Jugendbeauftragte weiter aus. Dabbene spricht dabei auch von «optimaler Vernetzung», zumal für das Coaching der Teilnehmenden auch via Job-Börse vermittelte Jugendliche eingesetzt werden. «Wir betreuen die Teilnehmenden jeden Tag, die Eltern können sie jeweils zwischen 8 und 9 Uhr in der Dreifachsporthalle Schachen Bonstetten in unsere Obhut übergeben und dann am Abend zwischen 16.30 und 17 Uhr am selben Ort wieder abholen. Dazwischen umsorgen und geleiten wir die Kinder und Jugendlichen den ganzen Tag über.» Die Anmeldefrist zur Sportwoche läuft ab heute Freitag, 1. September. Durch die Schulsozialarbeit werden Flyer verteilt, die darüber hinaus auch in den Jugendtreffs ausliegen. «Die Teilnehmerzahl ist auf vierzig beschränkt, die Plätze werden nach Eingang der elektronischen Anmeldung vergeben. Teilnehmer erhalten eine Bestätigung per E-Mail und dann die Rechnung per Post», präzisiert Matias Dabbene.

Die Ämtler Sportwoche zur Jugendförderung ist breit abgestützt und wird – neben der Teilnahmegebühr von 250 Franken, inklusive Verpflegung, für die ganze Woche – finanziell mitgetragen von der GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern, dem Rotary Club Zürich-Knonaueramt sowie Rokj.ch, der Förderorganisation zur Integration von sozial oder wirtschaftlich benachteiligten Kindern und Jugendlichen von Rotary, Inner Wheel und Rotaract. «Die sich in der Sportwoche engagierenden Vereine sollen diesmal nämlich für ihre Arbeit eine Entschädigung erhalten», hält Dabbene dazu fest, «zudem bringen wir die Teilnehmenden per Bus nach Stallikon zum Tennis und zum Streethockey sowie Druckluftschiessen nach Wettswil.» Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen werden in den fünf Tagen einen Einblick in Orientierungslauf, Volleyball, Karate, Bubble-Fussball, Handball, den bereits genannten Tennis, Streethockey und Druckluftschiessen sowie in weitere Sportarten erhalten. J+S-Leitende und Fachpersonen aus den Sportvereinen sowie der

Sinnvolle Beschäftigung für Kinder, Entlastung für die Eltern

Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, freut sich auf eine tolle Sportwoche. (Bild Urs E. Kneubühl) Sportwoche für 9- bis 13-Jährige im Bezirk Affoltern vom 16. bis 20. Oktober, täglich von 8 bis 17 Uhr. www.contact-jugendfoerderung.ch,Teilnehmerzahl auf 40 beschränkt. Kontakt: Matias Dabbene, Telefon 079 922 88 37 (Dienstag, Donnerstag und Freitagvormittag) oder matias.dabbene@ajb.zh.ch.

Neue Ausstellung in der Galerie Märtplatz

Das Verbindende der drei Frauen ist die Ausbildung an der Gestaltungsschule Farbmühle Luzern, sowie Weiterbildungen an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und an der Kunstschule in Wetzikon. Seit 2003 sind sie in einem Gemeinschaftsatelier in Emmenbrücke tätig. Ihre Arbeiten sind schon in verschiedenen Gruppenund Einzelausstellungen in der Schweiz und im Ausland gezeigt worden. 2011 haben sie das Gemeinschaftsprojekt «Wechselspiel» in Ananzeige

griff genommen. Zu Beginn kreiert jede Künstlerin eine Vorlage. Dann werden die drei Bildvorlagen ausgetauscht und bearbeitet. Jedes Bild ist eine Antwort auf die Arbeit der Vorgängerin – ein Spiel mit Anknüpfungspunkten, Formen, Farben, Bildausschnitten und -inhalten. Ein Sichtwechsel, der den Blick der betrachtenden Person nochmals zurückschweifen lässt und zum genaueren Betrachten auffordert.

Experimentieren mit Techniken Für ihre individuellen Arbeiten verwenden die Künstlerinnen verschiedene Techniken: Linoldruck, Siebdruck, Holzschnitte, Monotypie, Radierung, Fotocollage oder Falttechnik. Inés Hubacher erklärt, dass oft die experimentelle Beschäftigung mit einer speziellen Technik am Anfang einer Arbeit steht. Die Themen für die Bildgestaltung ergeben sich bei ihr aus der Auseinandersetzung mit verschiedenen

Die drei Künstlerinnen Heidi Nil, Eva Christen und Inés Hubacher. (Bild zvg.) Verfahren und aus Assoziationen beim Experimentieren. Besonderes Interesse gilt auch dem Aspekt der Wahrnehmung. Seit einiger Zeit beschäftigt sie das Thema «Alpiner Lebensraum und Landschaft», was sich in ihren individuellen Arbeiten widerspiegelt. Bei Eva Christen bilden eigene Fotos oder Bilder aus Zeitungen die Grundlage für ihre Arbeiten. Aber auch Gebrauchsgegenstände und Alltagssituationen inspirieren sie, werden fotografiert und in verschiedenen Techniken umgesetzt. Nach dem Vereinfachen und Abstrahieren ist nicht immer zu erkennen, woher die Formenidee kam. Für sie ist eine Idee gelungen, wenn der Blick der betrachtenden Person hängen bleibt, es also einen zweiten Blick braucht, um das Gesehene zu vertiefen.

Formen lassen sich interpretieren Heidi Nil findet Inspiration für ihre Arbeiten im Alltag und auf Reisen.

Die Zürcher Spitallisten werden auf den 1. Januar 2018 aktualisiert. Zentrales Anliegen ist es, die Qualität der Spitalbehandlungen und damit die Sicherheit der Patienten weiter zu stärken. Die Einwohner des Kantons Zürich können auf eine bedarfsgerechte und effiziente Spitalversorgung zählen. Die Grundlage dazu bildet die leistungsorientierte kantonale «Spitalplanung 2012» mit ihrem Planungshorizont bis 2020 und den Spitallisten für die Bereiche Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie. Diese sind seit fünf Jahren in Kraft und haben sich grundsätzlich bewährt. So hat sich die Bedarfsprognose bisher als realistisch erwiesen, und der Versorgungsbedarf ist im Wesentlichen gedeckt. Es ist vorgesehen, die Spitallisten nach rund zehn Jahren einer Gesamterneuerung zu unterziehen. Mit diesem Intervall verschafft der Kanton den Listenspitälern die notwendige Planungssicherheit. Die medizinische Entwicklung macht indes Anpassungen auch in kürzeren Abständen nötig. Mit der Aktualisierung der Spitallisten auf den 1. Januar 2018 trägt der Regierungsrat diesem Umstand Rechnung, so wie er das bereits 2015 getan hat. Im Mittelpunkt der Anpassungen stehen die Anforderungen an die Spitäler im Bereich der Qualitätssicherung und Vorgaben zu den Mindestfallzahlen.

Sportzentrum Schachen Bonstetten. Anmelden unter

«Auf den zweiten Blick» in Affoltern Kultur Affoltern startet mit dem neuen Programm und lädt am 8. September zur Vernissage in die Galerie Märtplatz. Die Ausstellung «Auf den zweiten Blick» mit Eva Christen, Inés Hubacher und Heidi Nil zeigt Arbeiten aus dem Gemeinschaftsprojekt «Wechselspiel», sowie individuelle Werke.

Mindestfallzahlen ausbauen

Situationen, oft flüchtig mit dem Fotoapparat aufgenommen, werden später wieder «ausgegraben» und nach dem zweiten Blick umgesetzt. Bei der Umsetzung, die häufig in schwarzweiss erfolgt, verwendet sie verschiedene Techniken wie Linoldruck, Zeichnung, Monotypie oder Radierung. Ihre Serie «Gestrandet» ist vordergründig eindeutig; sie ermöglicht aber den Betrachtenden auch, die Formen zu interpretieren und neu zu benennen. Das Spielen mit Kippmomenten, Sichtweisen, Wahrnehmung und Irritation ist zentral in den Arbeiten der drei Künstlerinnen und ein «zweiter Blick» unvermeidlich. Die Ausstellung «Auf den zweiten Blick» ist eine Veranstaltung von Kultur Affoltern in der Galerie Märtplatz. (ka) Freitag, 8., bis Sonntag, 24. September. Vernissage: Freitag, 8. September, 19 bis 21 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 12 Uhr (Wochenmarkt und Märtkafi), Sonntag, 11 bis 14 Uhr.

Mindestfallzahlen bewähren sich Der Kanton Zürich hat 2012 als erster Kanton der Schweiz Mindestfallzahlen festgelegt für einzelne spezialisierte medizinische Eingriffe. Mittlerweile wenden die meisten Kantone die Zürcher Spitalplanung an. Denn grundsätzlich gilt: Mit steigender Fallzahl steigt die Qualität der Behandlung und sinkt das Risiko, dass Fehler passieren. Mit jährlich zehn Fällen pro Spital und Behandlung wurden die Mindestfallzahlen im Kanton Zürich 2012 vorerst bewusst niedrig festgelegt. Sie gelten seither für knapp 30 verschiedene stationäre Eingriffe – zum Beispiel für Prostataentfernungen, Lungenkrebsbehandlungen oder in der spezialisierten Wirbelsäulenchirurgie. Die Verankerung von Mindestfallzahlen pro Spital hat sich im Kanton Zürich hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit positiv ausgewirkt. Dies gilt allerdings nicht nur mit Blick auf das einzelne Spital (Untersuchungs-, Behandlungs- und Pflegeteam), sondern auch für den einzelnen Operateur. Zahlreiche Studien belegen denn auch, dass sich die Behandlungsqualität durch eine Verbindung von Mindestfallzahlen pro Spital mit Mindestfallzahlen pro Operateur weiter verbessern lässt. Der Regierungsrat setzt diese Erkenntnis um und legt gezielt für sechs Leistungsgruppen neu auch Mindestfallzahlen pro Operateur fest. Die Mindestwerte liegen zwischen 10 und 50 Fällen pro Jahr und sind damit ebenfalls bewusst tief angesetzt; in erster Linie sollen damit «Gelegenheitsoperationen» ausgeschlossen werden. Die Vorgaben gelten bei Prostataentfernungen, Hüft-, Knieprothesen- und Prothesewechseloperationen, gynäkologischen Tumoren und Brustkrebsbehandlungen. Die bestehenden Mindestfallzahlen pro Spital werden weitergeführt und auf 2018 um fünf Leistungsgruppen erweitert. Es betrifft dies die Schilddrüsenchirurgie, Hüft- und Knieprothesen, gynäkologische Tumore und Brustkrebsbehandlungen. Die Vorgaben liegen zwischen 10 und 50 Fällen im Jahr. Die Mindestfallzahlen pro Operateur werden auf den 1. Januar 2019 eingeführt. Der Regierungsrat berücksichtigt damit in der Vernehmlassung vorgebrachte Einwände; die Spitäler und die Ärztinnen und Ärzte erhalten genügend Zeit, sich auf die neue Regelung einzustellen. (ki.)


Forum

Freitag, 1. September 2017

11

ämtler kantonsräte meinen

Nein zu mehr Strassen, Ja zur Altersvorsorge Föderalismus für oder gegen die Menschen? Moritz Spillmann (SP, Ottenbach)

Parolen der Grünen zu den Vorlagen vom 24. September.

Wir lernen in der Schule: Der Föderalismus ist eine gute Sache. Der föderale Staatsaufbau im Dreiklang von Bund, Kantonen und Gemeinden ermöglicht eine ausgeprägte Nähe des Staates zu seinen Einwohnern. Diesem Lob auf unsere staatspolitische DNA möchte ich auch nicht widersprechen. Doch genauso wie die Demokratie nicht zwingend nur richtige Entscheide hervorbringt, kommen die Vorteile des Föderalismus nur dann zum Tragen, wenn diese Staatsstruktur mit föderalem Geist gefüllt wird: Der Föderalismus ist nicht Selbstzweck, vielmehr zielt er auf das Wohl der Menschen. Mit Blick auf die Abstimmung über das Jugendheimgesetz am 24. September zeigt sich aber, dass einzelne Gemeinden sowie die FDP und EDU diesen Kern des Föderalismus nicht verstanden haben und einen Kampf gegen den Kanton führen. Den Preis dafür bezahlen die Steuerzahler im Kanton sowie die Kinder und Jugendlichen. Um was geht es? – Seit Jahrzehn-

ten verstehen Kanton und Gemeinden die Kinder- und Jugendhilfe unbestritten als gemeinsame Aufgabe. Zwei Gerichtsentscheide halten nun fest, dass die rechtliche Grundlage des 1962 erlassenen Gesetzes den heutigen Ansprüchen an das Legalitätsprinzip nicht mehr genügt und damit keine rechtliche Grundlage für die Kostenbeteiligung der Gemeinden an den Heimaufenthalten von Kinder bestehe. Damit wurde auf einen Schlag das gesamte – inhaltlich funktionierende – System des Kinder- und Jugendschutzes infrage gestellt. Insbesondere entstanden krasse Fehlanreize, die dazu führen, dass Kinderschutzmassnahmen nicht mehr inhaltlich, sondern finanziell motiviert beschlossen werden könnten. Weil der Kanton alle Kosten übernimmt, ist für eine Gemeinde beispielsweise eine Heimplatzierung günstiger (gratis) als eine sozialpädagogische Familienhilfe oder eine Platzierung in einer Pflegefamilie. Für das Kindswohl ist dies eine Katastrophe, genauso für den Steuerzahler. Das Verwaltungsgericht forderte die

Politik denn auch im Urteil auf, die Fehlanreize mit einer Gesetzesanpassung zu berichtigen. Regierungs- und Kantonsrat beschlossen in hohem Tempo eine entsprechende Gesetzesanpassung, welche einen funktionsfähigen Kinder- und Jugendschutz weiter ermöglicht. Ungefähr sechzig Gemeinden ergriffen gegen diesen Beschluss das Referendum, in der Hoffnung, Geld einzusparen. Dass sie damit den Kindesschutz gefährden, nehmen sie in Kauf. Das Referendum ist aber auch absurd, wenn man bedenkt, dass der Kantonsrat aktuell eine Totalrevision des Gesetzes aus dem Jahre 1962 berät, die 2020 in Kraft treten wird. Das neue Gesetz wird dabei den Grundsatz der gemeinsamen Verantwortung für den Kinderund Jugendschutz weiterführen. Ja, Föderalismus soll den Menschen dienen und sich nicht gegen sie richten – und schon gar nicht gegen die Verwundbarsten: unsere Kinder. Deshalb Ja zur Änderung des Kinderheimgesetzes.

Junge gegen Angstmacherei Zur eidgenössischen Vorlage vom 24. September. Mit einer gehörigen Portion Frust und Konsternation habe ich zur Kenntnis genommen, wie SP-Bundesrat Alain Berset der jungen Generation das Messer an die Kehle gesetzt hat: «Wenn ihr Nein stimmt, könnt ihr nicht sicher sein, dass ihr noch eine AHVRente bekommt. Denn die Kassen werden sich langsam, aber unerbittlich leeren», so der Innenminister im «Tagi» vom 6. August. Damit bedient sich Berset eines klassischen Druckmittels der Politik: der Angstmacherei. Tatsache ist, dass die jüngere Generation, im Alter von 18 bis 45 Jahren, mit dieser Vorlage massiv zur Kasse gebeten wird, während man – ohne Not – den Neurentnern ein «Zückerli» von 70 Franken im Monat zukommen lassen will; bei den Ehepaaren sind es gar bis zu 226 Franken und das, wohlgemerkt, jeden Monat. Dies ist, einfach ausgedrückt, ein Ausbau der AHV, den wir uns gar nicht leisten können, um eine zeitgleiche Schwächung der Pensionskassen zu kompensieren. anzeige

Hier kann man getrost von einem Giesskannenprinzip reden, zumal es auch Besserverdienern in die Tasche fliesst, welche diese Kompensation gar nicht brauchen und in einer Vielzahl der Fälle Löcher stopfen soll, wo gar keine sind. Aber eine Rentenerhöhung lässt sich dem Volk halt gut verkaufen. Doch seien Sie immer auf der Hut, wenn Ihnen der Staat etwas schenken will, denn damit er etwas zu verschenken hat, muss er es Ihnen vorher wegnehmen. Soll heissen: Dieses «Zückerli» bezahlen am Schluss wir und niemand sonst, und zwar mit höheren Mehrwertsteuern, dann mit einer Erhöhung der AHV-Abzüge. Diese beiden Massnahmen treffen sehr viele Leute in der Schweiz hart, besonders aber Junge und junge Familien.

Vorsicht vor Rentenerhöhungsfalle Eine weitere Massnahme, um diese Reform zu finanzieren, ist die Erhöhung des Rentenalters. Diese betrifft zwar nur die Frauen, ist aber doch sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man bedenkt, dass man für die Rentener-

höhung 1.4 Milliarden pro Jahr ausgeben will. Zum Vergleich: Die Erhöhung des Rentenalters bei Frauen ab Jahrgang 1954 (schrittweise um ¼ Jahr pro Jahrgang) auf 65 gibt Einsparungen von 1.22 Milliarden pro Jahr, also verpufft dieser Sanierungsbeitrag, den man den Frauen abringen möchte durch Bersets «Zückerli». Die Altersvorsorge ist etwas derart Komplexes, das kann man nicht vermischen, deshalb sollten die 1. und die 2. Säule getrennt reformiert werden. Diese Reform hingegen ist ein Flickwerk und eine «Pflästerlipolitik» und das Allerschlimmste ist, dass hier auch noch unhygienische «Pflästerli» zum Einsatz kommen, die unser Vorsorgewesen noch kränker machen. Oder ist Ihre Vorstellung von einer seriösen Sanierung, dass man mit Geld um sich schmeisst, welches man gar nicht hat? Meine nicht! Deshalb stimme ich am 24. September zwei mal Nein zur Mehrwertsteuererhöhung und zur Reform über die Altersvorsorge 2020. Thomas Wassmer, Bonstetten

Die Grünen des Bezirks Affoltern haben die Abstimmungs-Parolen für den 24. September gefasst. Weniger Stau stellt die AntistauInitiative in Aussicht. Was für Teilnehmer des Individualverkehrs verheissungsvoll klingen mag, bedeutet im Klartext vor allem eines: mehr Strassenbau. Dies ist auch im Gegenvorschlag so vorgesehen, der anstelle der zurückgezogenen Initiative zur Abstimmung kommt. Eine in der Verfassung verankerte Priorisierung des motorisierten Strassenverkehrs gegenüber allen anderen Fortbewegungsformen ist klima-, umwelt- und gesellschaftsschädlich und widerspricht den Zielen einer grünen Verkehrspolitik diametral. Daher sagen die Grünen klar Nein zur Vorlage.

Gegen eine Desintegration von vorläufig Aufgenommenen Ebenso lehnen sie bei den kantonalen Vorlagen die Aufhebung von Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene ab. Vorläufig Aufgenommene bleiben zu über 90 Prozent langfristig in der Schweiz. Von einer guten Integration profitieren alle. Diese wäre mit Annahme der Vorlage nicht mehr gewährleistet. Je eine Ja-Parole gibt es zur Begrenzung des

Pendlerabzuges und zur Heimfinanzierung. Auf nationaler Ebene sagen die Grünen klar Ja zu Altersvorsorge 2020. Eine Revision von AHV und Pensionskasse ist dringend notwendig. Ein Nein wäre unverantwortlich und würde mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einer baldigen Rentenalterserhöhung führen. Damit die Revision realisiert werden kann, ist ein Ja zur Erhöhung der Mehrwertsteuer unabdingbar.

Ja zur Ernährungssicherheit Im Weiteren spricht sich die Grüne Partei für die Vorlage über die Ernährungssicherheit aus. Auch wenn die Vorlage keine grosse Weichenstellung darstellt, nimmt sie doch in zwei Punkten zentrale Anliegen der FairFood-Initiative auf, nämlich die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit bei Agrarimporten und die Bekämpfung von Food Waste.

Andreas Huber als Bezirksrichter Für das Amt des Bezirksrichters stehen zwei sehr gut qualifizierte Juristen zur Wahl. Der Vorstand hat beide Kandidaten befragt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung am Bezirksgericht Affoltern empfiehlt er den Parteilosen Andreas Huber zur Wahl. Stefan Gribi Präsident Grüne Bezirk Affoltern

Mit Einsatz, Respekt, Wissen und Fingerspitzengefühl Am 24. September 2017 findet neben den Abstimmungen über die AHV auch die Wahl eines neuen Bezirksrichters am Bezirksgericht Affoltern statt. Diese ist nötig geworden, weil wegen des Bevölkerungswachstums im Bezirk eine zweite vollamtliche Richterstelle geschaffen wurde, die nun besetzt wird. Das Amt des Bezirksrichters ist kein politisches Amt, obwohl es der Volkswahl untersteht. Ein guter Bezirksrichter muss vor allem mit Parteien und Dritten gut kommunizieren können, um den Sachverhalt der von ihm zu behandelnden Fälle schnell und genau zu erfassen. Daneben braucht er ein solides juristisches Wissen, da bei Bezirksgerichten Fälle aus sehr verschiedenen Rechtsgebieten anfallen, es also eher Generalisten als Spezialisten braucht. Selbstverständ-

lich muss er auch unparteiisch sein. Wie dies bei Volkswahlen von Richtern Staatsanwälten, Notaren und anderen nicht politischen Ämtern oft vorkommt, kennen die meisten Stimmberechtigten die Kandidaten nicht, was die Wahl nicht ganz leicht macht. Mit Andreas Huber stellt sich nun der leitende Gerichtsschreiber des Gerichtes zur Wahl, der bereits Ersatzrichter am Gericht ist. Er kennt die Verhältnisse im Bezirk gut und hat sich bisher mit grossen Einsatz, Fingerspitzengefühl, Respekt für die Rechtssuchenden und sicherem juristischen Wissen für das Gericht eingesetzt. Er ist zweifellos ein guter Kandidat. Hans Hegetschweiler, Rechtsanwalt, Hedingen


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2017/2018 Mit unserem neuen Reisecar! Emmental, Fr. 40.– Kemmeriboden-Bad Donnerstag, 5. Oktober 2017 Zibelemärit Bern Fr. 38.– Kaffee und Weggli Montag, 27. November 2017 Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Kaffee und Weggli Donnerstag, 30. November 2017 Chlausfahrt ins Entlebuch Fahrt inkl. Mittagessen und Chlaussäckli Montag, 4. Dezember 2017

Fr. 88.–

Weihnachtsmarkt Konstanz Fr. 38.– Donnerstag, 7. Dezember 2017 Neujahrsfahrt nach Aeschi bei Spiez Fahrt inkl. Mittagessen und volkstümliche Nachmittags-Unterhaltung Montag, 1. Januar 2018

Fr. 77.–

www.aemtler-car.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Abenteuer-Rundgang

Bewährungsprobe

Im Aeugstertal öffnet morgen Samstag das Bergwerk Riedhof die Stollen. > Seite 16

Der FC Wettswil-Bonstetten muss morgen Samstag auswärts gegen Gossau ran. > Seite 21

Freitag, 1. September 2017

-

Energiepotenzial Biomasse könnte ein wichtiger Pfeiler der Energiewende werden. > Seite 23

30 Jahre Metalli

Ein wahres Schlaraffenland

Zuger Einkaufs-Allee feiert

Nina Burri am 5. September im Coopark Affoltern

Die Zuger Einkaufs-Allee feiert ihr 30-Jahre-Jubiläum. Vom 6. bis 9. September feiert die Zuger Einkaufs-Allee ihr 30-jähriges Bestehen mit speziellen Jubiläumsangeboten und attraktiven Events.

Schöggeli schlecken, Lollipops selber machen und sich auf süsse Preise freuen. Das Einkaufszentrum Coopark in Affoltern wird zum Lecker-Mekka für alle kleinen und grossen Schleckmäuler.

Als Dankeschön für 30 erfolgreiche Jahre lädt die Zuger Einkaufs-Allee zu einem viertägigen Fest mit einem attraktiven Programm und speziellen Angeboten. Die Kinder kommen am Mittwoch in den Genuss eines speziellen Kindertages. Von 11 bis 18 Uhr werden auf der Bühne und in der Mall spannende Spiele und Aktivitäten geboten. Zusätzlich wird es für die jungen Gäste an allen vier Tagen Gratis-Luftballons und eine Hüpfburg geben. Am Jubiläum ist Profitieren angesagt. Die Migros und 27 weitere Anbieter der Metalli gewähren am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. September, einen speziellen Jubiläumsrabatt von 10%. Dazu gibt es in der Jubiläumsbroschüre 40 Bons mit zusätzlichen Schnäppchen, welche den Besuch noch lohnender machen. Am Donnerstag und Freitag werden die Crazy Days gefeiert. Die Besucher können an diesen beiden Tagen beim Buzzer-Spiel auf der Bühne ihren Einkauf zurückgewinnen. Insgesamt gibt es an den vier Jubiläumstagen Preise im Wert von mehr als 10 000 Franken zu gewinnen. Am Donnerstagabend um 18.30

Wetterfee Linda Gwerder. (Bild zvg.) und 20 Uhr wird Wetterfee Linda Gwerder zwei Prewalks der MetalliFashionshow präsentieren. Diese Shows werden am Samstag um 11.30 und 14.30 Uhr den Höhepunkt bilden, zusammen mit zwei Auftritten des Mundart-Rappers Manillio, der seine Fans in den vergangenen Monaten mit Hits wie «Monbijou», «Kryptonit» und «Tinnitus» begeistert hat. Er wird um 12.45 und um 15.45 Uhr live auf der Bühne performen. Dazwischen werden die Dancing Cats für Stimmung sorgen und bei der speziellen QuizShow können attraktive Preise gewonnen werden. (pd.)

Unter dem Motto «Schlaraffenland-Geniesser» dreht sich vom 5. bis 16. September alles um die süssesten Seiten des Lebens. Pünktlich zur Schlaraffenland-Eröffnung am 5. September verzaubert die international bekannteste Schweizer Kontorsionistin Nina Burri mit ihrer geschmeidigen Vorführung ab 12 Uhr alle Besucher im Körperumdrehen und lässt nicht nur die Schoggi-Herzen schmelzen, sondern gleich noch alle süss-sauren Gummischlagen alt aussehen. Während den zwei Schlaraffenland-Wochen warten beim Glücksrad täglich nicht nur kalorienreiche Preise von Chocolat Halba, son-

Die Strompreise der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) gehören auch im nächsten Jahr zu den tiefsten in der Schweiz. Für die Mehrheit der EKZ-Kunden wird der Strom günstiger.

Geburtsvorbereitung und Rückbildung Kurse von Hebammen in Mettmenstetten

anzeige

Die beiden Hebammen Simona Müller und Claudia Nussbaumer bieten in Mettmenstetten einen Geburtsvorbereitungs- und einen Rückbildungskurs an. Simona Müller aus Ebertswil und Claudia Nussbaumer aus Mettmenstetten sind beruflich in der Region Affoltern, Aargau und Zug unterwegs. Sie begleiten und beraten schwangere Frauen und Wöchnerinnen. Nun bieten sie neu auch Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungskurse nach Pilates an. Start ist am 3. November im Giebel des Gemeindehauses Mettmenstetten. Den Kurs in Geburtsvorbereitung können Schwangere ab der 23. Schwangerschaftswoche besuchen. Der Kursinhalt ist ganzheitlich anzeige

www.metalli.ch oder in der Jubiläumsbroschüre, die in allen Geschäften der Einkaufs-Allee aufliegt.

ausgelegt, es wird nicht nur die Geburt Thema sein, sondern auch die Veränderungen in der Schwangerschaft und im Wochenbett werden in einer Kleingruppe besprochen. Mit dem Rückbildungskurs in Pilates kann mit acht Wochen nach der Geburt begonnen werden. (pd.) Freitagabendkurse , ab 3. November. Rückbildungskurs um 18 Uhr, Geburtsvorbereitungskurs 19 bis 21 Uhr. Kosten: Rückbildungskurs 6 mal 55 Minuten 180 Franken, Geburtsvorbereitungskurs 360 Franken für sechs Abende. Weitere Infos bei Claudia Nussbaumer (Geburtsvorbereitung), Telefon 079 291 20 49, oder bei Simona Müller (Rückbildung), Tel. 078 751 94 22, sowie unter www.hebamme-mit-herz.com und www.simona-mueller.ch, anmelden via Kontaktformular.

dern viele weitere tolle Preise der Coopark-Mieter im Wert von über 8000 Franken auf ihre glücklichen Gewinner. Der neu immer an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindende «Kids Fun Club» startet im Coopark passend zum Thema mit einer grossen Kinderparty im Schlaraffenland. Am Mittwoch, 6. September, können sich die Kinder auf Schminken, Ballon-Modellieren, Musik, Tanz, Spiel, Basteln und Kuchen essen freuen. Am Samstag, 9. September können zusätzlich alle kleinen Malkünstler selbst ihre klebrigsten Ideen aufs Schlaraffenland T-Shirt zaubern und am Mittwoch, 13. September,ihre Lollipops gleich selber machen und kreativ verpacken. Wer zudem die Anzahl Lollis im Glasdisplay richtig schätzt, kann sich beim grossen Wettbewerb auf ein zuckersüsses Überraschungswochenende freuen. Mit dem begehrten Coopark-Bonheft profitieren alle

Kontorsionistin Nina Burri. (Bild zvg.) Kunden dank der 18 attraktiven Gutscheine von tollen Aktionen und speziellen Rabatten. (pd.) Weitere Informationen zu Events, Aktivitäten und Rabatten ab 4. September auf der neuen Website www.coopark.ch.

Der Strom wird günstiger

Seit vielen Jahren gehören die EKZ zu den günstigsten Energieversorgern in der Schweiz. Daran ändert sich auch 2018 nichts. Für die Mehrheit der EKZ Kunden wird der Strom im nächsten Jahr günstiger. So zahlt ein Vierpersonenhaushalt mit jährlich 4500 Kilowattstunden Stromverbrauch im Kanton Zürich für das Standardprodukt «EKZ Mixstrom privat» im nächsten Jahr rund vier Prozent weniger; ein

Details zur Jubiläumswoche in der Metalli unter

13

Gewerbebetrieb mit 8000 Kilowattstunden Verbrauch spart etwa sieben Prozent. Für einen Zweipersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 1600 Kilowattstunden bleibt der Strompreis stabil. Diese Unterschiede sind auf die neue Preisstruktur beim Energietarif zurückzuführen. Analog dem bereits bestehenden Grundpreis beim Netztarif führen die EKZ 2018 beim Energietarif einen Grundpreis von drei Franken pro Anlage und Monat ein. Mit diesem Schritt machen die EKZ ihre Preisstruktur verursachergerechter. Der Grundpreis deckt die Fixkosten pro Anlage, währenddem die Energiepreise verbrauchsabhängig sind. Für die

EKZ ist diese Anpassung der Preisstruktur erlösneutral. Die Energiepreise für Privatkunden sinken im Durchschnitt um über ein Prozent, für Gewerbekunden sinken sie um mehr als zehn Prozent. Dies ist auf die gesunkenen Marktpreise und auf allgemeine Kostenreduktionen zurückzuführen. Die EKZ senken die Netznutzungstarife für Endkunden im nächsten Jahr im Schnitt um sieben Prozent. Zudem erhalten die Kunden auch im kommenden Jahr einen Bonus von acht Prozent auf die Energie- und Netznutzungstarife. Insgesamt werden rund 29 Millionen Franken in Form von Preisreduktionen gutgeschrieben. (pd.)


irchliche Anzeigen

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 1. September 16.00 3. Klass-Unti in Rifferswil Sonntag, 3. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann «Jesu Versuchung» Der Weg der Prüfung als Weg des Reifwerdens Dienstag, 5. September 19.00 Jugendgottesdienst

Sonntag, 3. September 10.00 Gottesdienst an der Platzete Pfarrerin Elisabeth Armingeon mitgestaltet von der JuKi und Pfarrerin Sonja Weisenhorn. Bläserensemble «Baccanelle» Mittwoch, 6. September 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler www.kircheottenbach.ch

Samstag, 2. September 17.30 Gottesdienst für die Drittklässler Sonntag, 3. September Pfarreiwanderung der Pfarreien Mettmenstetten und Hausen 8.15 Abmarsch bei der katholischen Kirche 10.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti und Diakon Kühle-Lemanski in der Kirche St.Mauritius, Niederwil Mittwoch, 6. September 9.30 Ökumenisches «Fiire mit de Chliine» in der reformierten Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 7. September 9.30 Ökumenisches «Fiire mit de Chliine» in der reformierten Kirche Knonau

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 3. September 11.00 (!!) Festgottesdienst 350 Jahre Kirche Aeugst Pfarrerin Bettina Stephan Musik: Nadja Reich, Cello Sebastian Bohren und Silvan Dezini, Violine, Christian Stuckert, Orgel Es singt der «Red Hot Hoppers»-Chor Ab 12.00 Uhr Festwirtschaft im Pfarrhausgarten Mosers Scheune Musik: «Zimt und Zucker» (Christine und Patrik Bitzer, Aeugst) Donnerstag, 7. September 18.30 Vernissage Kommbox (Gemeindehaus) 350 Jahre Kirche Aeugst Einführung: Sandra Claus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 1. September 19.30 Öffentliche Vernissage der Ausstellung «Muslime in der Schweiz» im Chilehuus mit islamischen Gesängen Grusswort von Imam Festim Miftari, Gespräch Samstag, 2. September 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Vikarin M. Hirt Sonntag, 3. September 17.00 Bistro-Gottesdienst mit Begrüssung der Konfirmandinnen und Konfirmanden «mission impossible» Erstaufführung des im Rahmen der JuKi entstandenen Musikclips, Pfr. W. Schneebeli Vikarin M. Hirt und Chr. Sommer Freitag, 8. September 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Rifferswil Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 3. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann Mittwoch, 6. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 7. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli Voranzeige Samstag, 9. September 20.00 bis 22 Uhr Hagios Liedernacht «Gesungenes Gebet» Kappeler Liederabend zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen. Eintritt frei, Kollekte

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 3. September 17.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Vierte Predigt über apostolisches Glaubensbekenntnis: «Von dort wird Er wiederkommen zu richten die Lebenden und die Toten» Mittwoch, 6. September 19.00 Lesekreis bei Vreni Walder, Chamstr. 34 Wir lesen «Der Trafikant» Donnerstag, 7. September 9.30 Fiire mit de Chline 17.00 MännerSache Besuch der Distillerie Etter in Zug, Anmeldung nötig bei Facebook Seite, MännerSacheKnonau oder beim Pfarramt

Ref. Kirche Maschwanden Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. September 19.00 Abend-Gottesdienst am «Gemeindesonntag» Predigt von W. Bohren zum Thema «Die Frage nach der richtigen Religion» Mitwirkung: M. Knitsch und Pfrn. S. Sauder Musik: J. Bachmann Anschliessend Apéro im KirchGemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Taufe von Dario Häcki Anschliessend Apéro Montag, 4. September 9.00 bis 10.30 Uhr Gesprächs- und Lesekreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 8. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 2. September 14.00 Trauung Anina Pfyl und Christoph Huber 15.00 Rückkehr aus den Seniorenferien Schachenparkplatz Sonntag, 3. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Mark Bickel Wettswil

Sonntag, 3. September 11.00 Fiire mit de Chline mit Sonja Neuweiler und Team Anschliessend Spaghettiplausch im Pfarrhaus Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. September 11.00 Spätgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufe Enya Plankensteiner Orgel Angela Bozzola mit Kinderhüeti im Wöschli Anschliessend Chile-Picknick es sind alle herzlich willkommen Mittwoch, 6. September 9.30 Fiire mit de Chliine reformierte Kirche Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 2. September 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Alpha, ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 3. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) 10.45 Jugendgottesdienst Dienstag, 5. September 11.30 Seniorenmittagstisch, kath. Chilehuus 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 7. September 13.30 Seniorenwandergruppe, Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Freitag, 1. September 20.00 Taizé-Singen für alle im Chor der Kirche Sonntag, 3. September 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Kurt Liengme 1 Mo 16,13 «Du bist ein Gott, der mich sieht!» Montag, 4. September 15.45 Kolibri im Engel

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 3. September 9.30 Ökumenischer Gottesdienst am 40er-Fäscht im Festzelt mit Pfr. Otto Kuttler und Michal Niezborala Musik: Limmichor und Patrik Elsaid Mittwoch, 6. September 16.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Wettswil Donnerstag, 7. September 14.00 Senioren-Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 8. September 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. September 17.30 Familiengottesdienst zum Schulanfang mit Diakon Pedro Guerrero Anschliessend Apéro Sonntag, 3. September 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 6. September 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 8. September 20.00 Taizé-Feier in der katholischen Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 2. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 3. September 9.30 Ökumenischer Gottesdienst im Festzelt Mettlen, Wettswil Dienstag, 5. September 19.30 Abendmesse Mittwoch, 6. September 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 7. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 1. September 19.30 Herz-Jesu, Andacht und Stille Samstag, 2. September 11.00 Santa Messa 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 3. September Kein Gottesdienst in unserer Kirche 10.30 Eucharistiefeier in St. Mauritius Niederwil bei Cham Montag, 4. September 19.00 Meditation in der ref. Kirche Donnerstag, 7. September 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 3. September 10.30 Familiengottesdienst zum Schulanfang mit Diakon Pedro Guerrero Anschliessend Apéro

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 1. September 19.30 Feuerabend Sonntag, 3. September 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Nahe bei Gott», Andi Wolf Kinderprogramm Anschliessend Teilete 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 4. September 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 6. September 14.30 Senioren-Treff in der EMK 19.00 Teens: peech in der Chrischona Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 1. September 19.30 Feuerabend am Hedingerweiher (Männerabend – www.feuerabend.ch) Sonntag, 3. September 10.00 Gottesdienst mit J. Walzer, DJS Hüeti und KingsKids Montag, 4. September 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 7. September 14.30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 3. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. September 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 3. September 10.30 Berg-Gottesdienst auf dem Albis gemäss Flyer Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Sprachkurse: Englisch, Deutsch, Russisch Konversation, Brush-Up, Ferienvorbereitung u. v. m.! Einzeln, Gruppen, Firmen (in-comp) Telefon 079 792 01 13 | info@ps-education.ch

www.ps-education.ch


Vermischtes

Freitag, 1. September 2017

15

Albis Brot von Kinderhänden geformt

Mit ureigenen Bildern sich selber kennenlernen

Kinder-Nachmittag bei «D’Albis Beck» in Mettmenstetten

Tag der offenen Tür im MalAtelier, Affoltern

D’Albis Beck konnte 13 Kinder an ihrem ersten Kinder-Nachmittag unter dem Motto «Blick in die Backstube» empfangen.

Am Samstag, 16. September, öffnen die drei erfahrenen Malleiterinnen und -therapeutinnen Anne-Do Arnold, Monika Amrein und Barbara Carnielli vom MalAtelier in Affoltern die Türen. Alle ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen, sich umzusehen und selber zum Pinsel zu greifen.

Nach der kurzen Begrüssung durch Tobias Maag, den Leiter D’Albis Beck, ging es auch gleich los mit dem Abwägen, Mischen und Teigen. Mit Spannung wurde das Vollbrachte bestaunt und nach dem Backen des Albis Brotes fühlten sich schon einige wie Bäckerlehrlinge, welche die ersten Erfolgserlebnisse feiern durften. Noch kniffliger und anspruchsvoller wurde es dann mit dem «Zöpfeln». Immer wieder neu beginnen, nochmals von vorne und abermals, bis es wie von alleine ging. Eine Handarbeit, welche noch heute auf der ganzen Welt von Hand gemacht wird. Der Erfindergeist der Kinder wurde sogleich auch geweckt. Zum Abschied erhielten die Kinder die selbstbemalten Albis-Beck-Schürzen, um weitere Kreationen zu Hause

André Eicher bringt den Kindern das «Zöpfeln» des Teigs bei. (Bild zvg.) zu verwirklichen. D’Albis-Beck-Crew wünscht allen Kindern ein unvergessliches Erlebnis. Der nächste Event wird am 8. November stattfinden. Anmelden kann man sich per Internet

«albisbeck.ch» oder am Tablet in den Volg-Filialen der Landi Albis. Dann wird die Konditorei die Kinder in das Geheimnis der Panna Cotta einweihen. (pd.

Kulinarische Reise durch Brasilien «Brasilianischer Brunch» am Samstag, 16. September, im Familienzentrum Affoltern. Kulinarisch durch Brasilien reisen und die Stimmung von Sonne, Meer und Karneval geniessen: Am Samstagvormittag, 16. September, werden im Familienzentrum feine Käse-Bällchen

Pão de quejio, Tapioca-Crêpes, frische Säfte, Smoothies und vieles mehr serviert. Alle Gerichte sind selbst und nach Originalrezepten zubereitet. Diese Köstlichkeiten sollte man sich nicht entgehen lassen und sich heute noch anmelden. Die Kosten pro Person betragen 30 Franken, die Kinderhüeti steht währenddessen zur

Verfügung (7 Franken pro Kind und Stunde). Zu dieser kulinarischen Abenteuerreise sind alle willkommen. (MF)

In einer von äusseren Bildangeboten überfluteten Welt stärkt das regelmässige Ausdrucksmalen die Wahrnehmung und das Selbstvertrauen. Beides sind wichtige Voraussetzungen, um sich in einer komplexen Umgebung leicht zurechtzufinden. Das gemütliche Atelier im Untergeschoss des Hauses vom schulpsychologischen Dienst wird regelmässig für Malkurse mit jungen oder älteren Teilnehmern in kleinen Gruppen genutzt. Nicht mit dem Kopf, sondern mit der Hand malen, das ist die grosse Herausforderung – insbesondere für Erwachsene. Es gibt beim Ausdrucksmalen kein gut oder schlecht, kein richtig oder falsch. Und trotzdem ist es gar nicht so einfach, wenn man ein weisses Blatt Papier vor sich hat. Ist der Einstieg erstmal geschafft, vergeht die Zeit dann allerdings wie im Flug.

Malprozess im Vordergrund Beim Ausdrucksmalen im Malatelier stehen der Malprozess und die ureigenen Bilder im Vordergrund, welche nicht gewertet, aber aufmerksam begleitet werden. Die Leiterin gibt keine Themen vor. Auftretende Widerstände und Hindernisse werden ernstgenommen. Jedes Bild als sehr persönlicher Ausdruck der Malenden ist wichtig. Es lohnt sich, bis zum stimmigen Schluss des Bildes dranzubleiben. Kinder malen oft spontan, das was ihnen guttut, und geniessen die gewählten Farbtöne. Nebenbei üben sie sich im Umgang mit Pinseln und Farben. Geliebte Bildthemen wiederholen und variieren Kinder auch mal gerne. Seit einem Jahr besteht die aussergewöhnliche Möglichkeit, für Kinder ab dreieinhalb Jahren, in der Malspielgruppe am Mittwochmorgen im Atelier mit Farben und Pinseln erste Spuren zu hinterlassen. Die drei Malgruppenleiterinnen freuen sich auf reges Interesse. Dank des erweiterten Kursangebotes gibt es sowohl für Erwachsene wie auch für Kinder freie Plätze. (pd.) Tag der offenen Tür am Samstag, 16. September, 11 bis 15 Uhr, im MalAtelier, Untere Bahnhofstrasse 35, Affoltern. Parkplätze hinter dem Restaurant Rosengarten.

«Brasilianischer Brunch», Samstag, 16. September, von 10 bis 12.30 Uhr, Familienzentrum Affoltern. Anmelden unter Tel. 044 760 21 13 oder polyannack@gmail.com. Weitere Infos unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Glaubensgrundkurs Alphalive in Affoltern

anzeige

Der Glaubens-Grundkurs Alphalive besteht aus zehn Abenden und einem Wochenende und wird diesen Herbst ab dem 19. September auch in der Heilsarmee in Affoltern durchgeführt.

scher Vortrag. In einer Gesprächsrunde bei Kaffee, Tee und Dessert wird anschliessend offen diskutiert und auf Fragen eingegangen. Am ersten Kursabend vom 19. September darf man auch unverbindlich reinschauen und wenn der Abend gefällt, einfach wiederkommen. (pd.)

Alphalive ist ein unverbindliches Vorstellen des christlichen Glaubens. Jeder Abend wird von einem Team geleitet und beginnt um 19 Uhr mit einer Mahlzeit. Es folgt ein themati-

Glaubens-Grundkurs Alphalive ab 19. September, 19 Uhr, bei der Heilsarmee Affoltern, Wiesenstr. 10. Kontakt: Manuel Fuhrer, 044 761 69 15, affoltern@heilsarmee.ch, Infos: www.heilsarmee-affoltern.ch.

Der HSV Säuliamt präsentiert sich am Robifest in Affoltern Bei einem Verein wie dem HSV Säuliamt stellt sich immer wieder die Frage, wie man innerhalb der Region oder der Stammgemeinde wahrgenommen wird. Um eine positive Antwort auf jene Frage zu erhalten, benötigt man viel Geduld und diverse Teilnahmen an Veranstaltungen in der nahen Umgebung. So geschehen am vergangenen Sonntag beim traditionellen Robifest auf dem Bauspielplatz in Affoltern. Dank des kleinen Organisationskomitees um Therese Bommel konnte der HSV Säuliamt den Kindern aus dem Bezirkshauptort den Handballsport präsentieren. Mithilfe von zwei kleinen Toren konnten sich die Teilnehmer in einer abgewandelten Form in Handball versuchen und dabei mit Unterstützung einiger Junioren des Vereins ihre ersten Tore werfen. Um aufzuzeigen, dass Handball im Säuliamt keine neue Erfindung ist, konnte man die doch beachtliche Geschichte von 40 Jahren an einem weiteren Stand bewundern und sich mit Informationen rund um den HSV Säuliamt eindecken.

U9-Handballer gesucht Nun ist abzuwarten, wie den Kindern der Auftritt des Vereins gefallen hat. Dabei ist natürlich zu hoffen, dass sich

einige für den Handballsport entscheiden werden. Gerade auf der Stufe U9 (Kinder von sieben bis neun Jahren) ist noch Nachholbedarf bei den Mitgliedern. Wer also Interesse für die U9 hat, die neue Trainerin Fanny (Telefon 079 531 50 60) gibt gerne Auskunft. (pd.) anzeige

Das Behördenverhalten und

Was erhalten wir für unsere Steuern? Sind die Behörden am Dienen, oder sich an uns am Bedienen? Die Rede ist von den 85 nötigen (?) Gemeinderäten vom Bezirk und den Spitalbehörden. Referat und Diskussion mit Albert Knobel Ehemaliger Ständeratskandidat im Kanton SZ. Montag, 11. September 2017, Gasthaus Hirschen, Wettswil, 20.00 Uhr im Saal. Eine Veranstaltung der Impulsgruppe Bezirk Affoltern Telefon 079 781 19 18


16

Veranstaltungen

Freitag, 1. September 2017

«Keiner geht mehr in diesen Teil des Bergwerks» Das Bergwerk Riedhof öffnet am Samstag die Stollen Das Bergwerk Riedhof im Aeugstertal öffnet das nächste Mal am 2. September die Stollen für Besucher. Obwohl auf der einen Seite überschwemmt und in den hinteren Bereichen einsturzgefährdet, ist der abenteuerliche Rundgang sicher. ................................................... von salomon schneider Es ist kalt, komplett finster und mucksmäuschenstill unter der Erde, im Bergwerk Riedhof im Aeugstertal. Sieben Kilometer lang sind alle Stollen zusammen und verlaufen vom Mühleberg bis fast zur Aumühle hinunter. Grund dafür, dass der Mühleberg so weitgehend ausgehöhlt worden ist, ist ein etwa zwanzig Zentimeter dickes Braunkohleflöz – eine seit 14,2 Millionen Jahren durch das Holz abgestorbener Bäume unter Druck und Luftabschluss entstandene Holzkohle-Ader im Mühleberg. Für Braunkohle ist sie relativ jung. Braunkohlevorkommen können bis rund 60 Millionen Jahre alt sein. Bei älteren Vorkommen ist aus der Braunkohle im Laufe von Millionen von Jahren Steinkohle entstanden, die dichter ist, weniger Schwefel und Wasser enthält und somit einen viel höheren Brennwert besitzt.

Riedhof-Kaverne mit Wasser. (Bilder Salomon Schneider) strasse nach Zürich entdeckt, wurde sofort mit der Ausbeutung des Kohlevorkommens begonnen. 1814 wurde die Ausbeutung eingestellt. Erst im zweiten Weltkrieg brachten polnische Internierte das Know-how in die Schweiz und lieferten auch noch die nötige Arbeitskraft. 1946 überstieg die Produktion sogar jene des Bergwerks Käpfnach bei Horgen. Mit dem aufkeimenden Wirtschaftswunder wurde der Abbau jedoch eingestellt und der Stolleneingang wurde gesprengt und verschüttet. Über die Jahre ist Gras über den verschütteten Eingang gewachsen und das Bergwerk geriet in Vergessenheit.

Gut möglich, dass die Kohlevorkommen unter dem Mühleberg in weiteren 14,2 Millionen Jahren qualitativ richtig hochwertig würden. Momentan ist die Qualität jedoch so mangelhaft, dass einzig während der zwei Weltkriege, als die Versorgungslage der Schweiz mit Brennstoffen sehr schwierig war, die minderwertige Braunkohle aus dem Bergwerk Riedhof abgesetzt werden konnte. Datieren lässt sich das Alter des Braunkohlevorkommens unter dem Mühleberg so genau, weil es eine dünne Schicht Bentonit enthält – ein Gestein mit grosser Wasseraufnahmeund Quellfähigkeit, das für atomare Endlager unverzichtbar ist. «Wir haben Proben unseres Kohleflözes an die Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) gesandt und sie konnte es sehr genau datieren», erklärt Rainer Kündig, Präsident des Vereins Bergwerk Riedhof. Aufgrund der seltenen Kohlevorkommen in der Schweiz fehlte für den Abbau der Braunkohle in Aeugst das Fachwissen. 1786 von einem Bauern an der ehemaligen Hauptverbindungs-

Treffpunkt für Interessierte ist das Bergwerk-Museum beim Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita,

Nur ein Teil zugänglich Minderwertige Aeugster Kohle

des Vereins ist es momentan, einen bereits eingestürzten Stollen freizuräumen, um von hinten an die einsturzgefährdete Stelle heranzukommen und den instabilen Stein mittels einer kontrollierten Sprengung aus dem Weg zu räumen. Dann würden viel grössere Teile des Bergwerks zugänglich. Momentan traut sich nämlich keiner dort nach hinten», skizziert Rainer Kündig die Zukunftspläne des Vereins und ergänzt: «Grundsätzlich wollen wir aber erst einmal das erhalten, was wir zugänglich gemacht haben.»

Aeugstertal). Je nach Andrang werden dort Gruppen zusammengestellt und zum, respektive in den

2002 wurde es wiederentdeckt und Gottertstollen geführt. Im Innern herrscht das ganze der Verein Bergwerk Riedhof gegrün- Jahr 11 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Den Besudet. Dieser legte in jahrelanger Fronar- chern werden warme Kleidung und gute Schuhe beit Teile des Stollensystems wieder empfohlen, Helme werden zur Verfügung gestellt. frei und richtete ein Museum in der Zivilschutzanlage des Götschihofs ein. Heute ist der Stollen an Tagen der offenen Tür sowie für Privatgruppen nach Absprache zugänglich, beispielsweise für Firmenausflüge und Kriechtouren. Rund ein Drittel der Stollen liegt jedoch unter Wasser. «Um die Stabilität nicht zu gefährden, pumpen wir auch nichts ab. Ein weiterer guter Drittel der Stollen ist aufgrund von akuter Einsturzgefahr unzugänglich. Unter Anderen führt Fritz Schenkel vom Verein Bergwerk Das Fernziel Riedhof Interessierte durch die Stollen.

Nationalrätin Priska Seiler Graf als Gastreferentin in Hausen «Runder Tisch Gemeindewahlen 2018» in Hausen Im Zentrum der von der SP Hausen organisierten Veranstaltung «Runder Tisch Gemeindewahlen 2018» steht eine Begegnung mit der bekannten Politikerin Priska Seiler Graf. In einem Impulsreferat wird Priska Seiler Graf über Gestaltungsmöglichkeiten in der kommunalen Politik und über die Bedeutung des Milizsystems sprechen. Die Referentin kennt das politische System auf allen drei Ebenen aus persönlicher Erfahrung. Sie ist in ihrer Wohngemeinde Kloten seit 2010 Stadträtin und steht dem Sicherheitsressort vor. Während zehn Jahren war sie Mitglied des Kantonsrates. 2015 wurde sie in den Nationalrat gewählt. Zudem ist sie seit Frühling die-

Priska Seiler Graf. (Bild zvg.) ses Jahres Co-Präsidentin der SP des Kantons Zürich. Wer Priska Seiler Graf begegnet, spürt ihre Freude und Begeisterung für die Politik und für die Menschen. Im Anschluss an Gespräche mit der Referentin wird es auch Gelegenheit geben, mit Vertreterinnen und Vertretern der SP bei einem Glas

Wein über ihre Erfahrungen in einer Gemeindebehörde zu diskutieren. Der Einbezug aller relevanten politischen Gruppierungen in die Entscheidungsgremien der Gemeinde ist eine gute Voraussetzung, tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Auf dieses Ziel möchte die SP Hausen bei den kommenden Gemeindewahlen im April 2018 hinarbeiten. Politische Entscheide auf Gemeindeebene wirken sich ganz direkt auf unser Wohn- und Lebensumfeld aus. Am runden Tisch sind alle herzlich willkommen, denen die Zukunft der Gemeinde wichtig ist. Georges Köpfli, SP Hausen «Runder Tisch Gemeindewahlen 2018», Mittwoch, 6. September, 20 Uhr, Gemeinschaftsraum Mülimatt an der Rifferswilerstrasse in Hausen.

Von Pesciüm nach Ronco Die Besichtigung der Schaukäserei Caseificio del Gottardo in Airolo, eine Fahrt mit der Seilbahn nach Pesciüm und die Alpenstrasse ins Bedrettotal prägen die Höhenwanderung im Kanton Tessin. In der Schaukäserei Caseificio del Gottardo werden würzige Halbhartkäse hergestellt sowie Butter, Rahm und Streichkäse. Es ist eine gute Möglichkeit, um im Käseladen das Picknick für unterwegs mit einem Käse aus der Region zu ergänzen. Nach der Besichtigung der Schaukäserei führt die Seilbahn in einer Sektion nach Pesciüm. Dort geht es auf einem breiten aussichtsreichen Wanderweg in leichtem Auf und Ab dem Hang entlang. Auf der anderen Talseite ist die kurvenreiche alte Gotthard-Passstrasse in der Tremola-Schlucht zu sehen. Neben dieser kulturhistorischen Sehenswürdigkeit führt der Höhenweg abwechslungsweise über aussichtsreiche Wiesen und durch lichte Lärchenwälder voller Heidelbeeren- und AlpenrosenStauden. Im bewaldeten Val Ruinò rauscht der Wildbach als Wasserfall zu Tal. Auf einem bequemen Natursträsschen folgt der Abstieg bei der Alp di Valleggia ins Tal bis zum kleinen Dorf Ronco. Gegenüber der Bushaltestelle bietet das Ristorante Stella Alpina eine frische Alpenküche an. Hier kann ein Heidelbeerrisotto oder ein «kaltes Plättli» mit würzigem Bedretto-Alpkäse und verschiedenen Rohschinken genossen werden. Eine weitere berühmte Bedretto-Spezialität sind die Pastefrolle, ein S-förmiges, knusprig-knackiges Biskuit, das auch in Mailand auf den Markt kommt. Mit dem Postauto geht es nach Airolo zurück und mit der Bahn wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung 16. September. Anmeldung bis 13. September per Mail: miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Tel. 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Für fünf Franken ins Kino Angefangen bei den Mitternachtsvorstellungen im Kino Seehof in der Nacht von Samstag auf Sonntag und am Sonntag ab 10 Uhr laufen in den Zuger Kinos den ganzen Sonntag lang Filme aus dem aktuellen Kinoprogramm. Am 3. September, dem «Allianz-Tag» des Kinos, kostet jedes Kinoticket nur 5 Franken. Um 14.30 Uhr wird der Autor Carlo Meier im Seehof exklusiv die Trailer zu Band 2 und 3 von «Paradise Valley» zeigen. Um 17 Uhr stellt sich das Team der Zuger Filmtage vor und präsentiert eine Vorschau auf das bevorstehende Festival im Oktober. Als Vorgeschmack werden zwei Zuger Kurzfilme gezeigt. Der um 18 Uhr gezeigte Kurzfilm «Recover» handelt von zwei Schweizer Graffiti-Künstlern, die Tschernobyl mit ihrer Kunst verschönert haben. Christopher Nolan ist dafür bekannt, dass er selbst in Blockbustern immer wieder mit subjektiven, nonlinearen Erzählweisen experimentiert. Um 19 Uhr gibt es im Kino Seehof eine Einführung zu «Dunkirk». Anhand von Filmausschnitten untersucht Oswald Iten, was Nolans Filme ausmachen und wie er in «Dunkirk» Spannung erzeugt. Der Film folgt um 19.45 Uhr. Um 22 Uhr kann im rückwärts erzählten Thriller «Memento» entdeckt werden, wie Christopher Nolan der Durchbruch gelang. Tickets für diese drei Vorstellungen sind separat erhältlich und kosten je 5 Franken. (pd.)


Veranstaltungen

Freitag, 1. September 2017

17

«LaMarotte» exportiert klassische Musik in die Kirche Aeugst Die nächsten zehn Tage des Kellertheaters Das Kellertheater LaMarotte veranstaltet in den nächsten zehn Tagen nicht nur in der eigenen Lokalität zwei Jazz-Konzerte und einen FamilienTheaternachmittag. Zusätzlich findet in der Kirche Aeugst ein klassisches Festkonzert im Rahmen der Feierlichkeiten «350 Jahre Kirche Aeugst» statt.

Eine Zeitreise in Bild, Ton und Sprache als Multimedia-Show mit der Band «Rebecca & The Sophistocats». Rebecca Spiteri: Gesang und Perkussion, Lukas Gadola: Saxofon, Immanuel Witschi: Piano, Hans Peter Künzle: Bass, Thomas Bernold: Schlagzeug. Sprecher: Marco Caduff. Die fünf Mitglieder der Band The Sophistocats entführen in die Jazzwelt der 50er-Jahre.

Schweizer Jazzszene gemacht. Gemeinsam teilen sie eine grosse Leidenschaft: Das Interpretieren von Standards in einer Art und Weise, die für ihr junges Alter ganz und gar untypisch ist. Einige herausragende Klaviertrios der Jazzgeschichte wie jene von Monty Alexander, Oscar Peterson oder Ahmad Jamal stehen Pate, wenn Jost, Walser und Ruther sich mit Leichtigkeit und Verspieltheit daran machen, den alten Songs neues Leben einzuhauchen. Dass der Pianist Raphael Jost dazu auch noch singt und dabei an Legenden wie Nat King Cole oder Frank Sinatra erinnern lässt, macht das Trio zu einer Band, welche in der Schweizer Musiklandschaft ihresgleichen sucht. Raphael Jost erhielt 2015 den Swiss Jazz Award.

Heute Freitag, 1. September, Bar und Abendkasse

Donnerstag, 7. September, Bar ab 18.30, Musik

ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken,

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen

mit KulturLegi 20 Franken.

15 Franken.

Jazz am Donnerstag mit «Raphael Jost Standards Trio»

Festkonzert zu 350 Jahre Kirche Aeugst mit dem «Belenus Quartett Plus»

Die drei aufstrebenden jungen Musiker – Joseph Jost, Raphael Walser und Jonas Ruther – haben sich mit ihren Bands bereits einen Namen in der

Schon öfters durfte die LaMarotte-Klassikreihe in der Kirche Aeugst Gastrecht geniessen. Gerne leistet das Kellertheater nun seinerseits einen

Jazz: Die unvergesslichen 50er-Jahre

Beitrag zu den Feierlichkeiten rund um «350 Jahre Kirche Aeugst» und veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Aeugst ein Festkonzert zum Jubiläum. Für diesen Anlass ist das 2004 in Basel gegründete «Belenus Quartett» eingeladen, welches in der Zwischenzeit an zahlreichen, auch internationalen Wettbewerben mit ersten Preisen ausgezeichnet wurde. Es spielen Seraina Pfenninger und Anne Battegay: Violinen, Esther Fritzsche: Viola, Jonas Vischi: Violoncello und als Gast Peter Kosak: Kontrabass. In der akustisch wunderbaren Kirche Aeugst erklingt zuerst das frische Streichquartett Hob. III/79 von Joseph Haydn. Anschliessend gesellt sich Peter Kosak, Kontrabassist aus dem Tonhalle-Orchester Zürich, zum Belenus Quartett, was die Aufführung des musikantischen Streichquintetts Opus 77 von Antonín Dvo4rák ermöglicht. Ein rund einstündiges Klangfest in historischem Rahmen! Für diese spezielle Veranstaltung ist eine Reservierung dringend empfohlen über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62 oder 044 760 00 28. Freitag, 8. September, Kirche Aeugst. Türöffnung und Abendkasse 19.30, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25 Franken.

Im Rahmen des Jubiläums «350 Jahre Kirche Aeugst» geben das Belenus Quartett und der Kontrabassist Peter Kosak ein von «LaMarotte» und der Kirchgemeinde Aeugst gemeinsam organisiertes Festkonzert. (Bild zvg.) Familienprogramm – Theater «Fausta Fux» Mit Silvia Roos (Text, Ausstattung, Spiel) und Stefan Roos (Live-Musik, Spiel). Tief im Wald lebt Familie Fux ihr beschauliches Leben, bis ihr eine wilde und unbändige Tochter geboren wird – Fausta. Mit der stillen Fuchsjagd ist es nun vorbei und als dann der Winter kommt, bringt das die Familie in arge Bedrängnis. Klirrende Kälte, knurrende Fuchsmägen und ein Überfall auf

den Hühnerstall, das ein böses Ende hätte nehmen können. Doch mit Mut und Kunst rettet Fausta die Familie und den Sonntagsbraten. Ein Puppenspektakel durch die vier Jahreszeiten, für Klein und Gross ab 4 Jahren, mit allerlei Getier, einer Bassklarinette, lauten und leisen Tönen. (pz.) Sonntag, 10. September, WunderBar ab 15.30 Uhr. Beginn 16 Uhr. Eintritt Erwachsene 15 Franken/ Kinder und KulturLegi 10 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch. oder Telefon 044 760 52 62

«40er-Fäscht» zum vierzigsten Mal Zwei Jungs und Am Wochenende wird in Wettswil gefeiert ein Lada Endlich geht es los – das traditionelle Wettswiler «Vierzgerfäscht» findet von heute Abend bis am Sonntag, 3. September, zum vierzigsten Mal statt. Das «Vierzgerfäscht» inklusive GastroBetrieb öffnet dieses Jahr schon am Freitagabend. Das OK – mit gleichem Jahrgang wie das Fest selbst – freut sich, am vierzigsten «Vierzgerfäscht» mit zahlreichen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Im Festzelt wird, nebst traditionellen Grill-Spezialitäten wie Würsten, exklusiv mit original BuchmannBürli, und Burger auch ein Entrecôte angeboten. Dieses wird im Sous-VideVerfahren zubereitet, wodurch es besonders aromatisch, zart und saftig wird. Dazu passen Salat- oder Fitnessteller und Baked Potatoes. Natürlich fehlen die Pommes und der Hot Dog auch nicht. Für den kleinen Hunger oder zu später Stunde kann man sich auf ein «Chaltes Plättli» freuen. Am Freitagabend kann im Festzelt nur mit dem Eintritt zur Comedy Night konsumiert werden. Alle anderen Angebote stehen ab Freitagabend auch ohne Comedy-Night-Ticket zur Verfügung.

Kinofoyer Lux zeigt den Film «Tschick» Wolfgang Herrndorfs Bestseller «Tschick» wurde mehr als zwei Millionen Mal verkauft. am 8. September, 20.15 Uhr, zeigt das Kinofoyer Lux den Film in der Aula Ennetgraben, Affoltern.

Von links: Astrid Dürst, Alexandra Tschudin, Mauro Costantini, Barbara Zimmermann, Johannes Trück, Simone Gow, Jan Bass. (Bild zvg.) Als Highlight führt «La Taverna 77» im kleinen Festzelt italienische Spezialitäten vom Feinsten. Die Pizza aus dem Holzofen ist auch über die Gasse erhältlich. Dazu gibt es Risotto in verschiedenen Variationen, sowie Porchetta – fatta in casa. Nach einem typisch italienischen Essen darf natürlich ein Gelato nicht fehlen. «Nature’s cream» bietet Gelati, welche mit äusserster Sorgfalt, viel Passion und komplett natürlichen Zutaten hergestellt werden.

In der Bar kann man sich auf ein reichhaltiges Angebot gefasst machen. Neben vielen traditionellen Drinks sind ausgefallene Kreationen wie «40er’s Ladykiller», «Moscow Mule» und «Fish Wasser» (ein spezieller Edelbrand aus bestem Linthmais) erhältlich. Natürlich fehlt auch dieses Jahr das heissgeliebte Cüpli-Zelt nicht. (pd.) Infos zum Bezug von Tickets für die Comedy Night, Details zum Programm und Gastroangebot und die Anmeldung für Helfer unter www.vierzgerfaescht.ch.

Drei Filme zum «Tag des Kinos» Das Programm der kommenden Tage im Kino Mansarde, Muri Übermorgen Sonntag zeigt das Kino Mansarde drei Filme. Kommende Woche sind «Dunkirk» und «The Party» zu sehen. Frankreich 1940: Rund 400 000 alliierte Soldaten sitzen in der kleinen Hafenstadt Dünkirchen fest, eingekesselt von Nazis. Anhand von drei atmosphärisch dichten Erzählsträngen wird diese wahre Geschichte dem Zuschauer anhand von Einzelschicksalen im historischen Kontext vermittelt. Vollkommen gegensätzlich zeigt sich der zweite Film dieser Spiel-

woche, «The Party», eine britische Erzähltradition. Janet möchte mit ihren Freunden ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin feiern. Unter ihren Gästen befinden sich ihr Mann Bill (Timothy Spall: grandios), die zynische April, deren esoterischer Gatte (Bruno Ganz) und ein lesbisches Pärchen, das in Sachen Feminismus unterschiedlicher Meinung ist. Ein kammerspielartiger Ensemblefilm mit famosen Darstellern. Der Zuschauer wird durch die Geschichte geführt und in der Gewissheit gewiegt, den Verlauf erahnen zu können. Umso überraschender ist die

Dies ist die Geschichte des Aussenseiters Maik Klingenberg (Tristan Göbel) und seines Klassenkameraden Andrej Tschichatschow, genannt «Tschick» (Anand Batbileg). Der eine ist Deutscher, wohlstandsverwahrlost, der andere ein russischer Emigrant, armutsverwahrlost. Die beiden besuchen die gleiche Schule und mögen sich nicht. Maik liebt die Klassenschönheit, wird nicht beachtet und nicht einmal an ihr Geburtstagsfest eingeladen, an das sonst alle aus der Klasse gehen. Alle ausser Tschick, aber das ist ja klar – ein Asi gehört sowieso nicht dazu. Die Sommerferien beginnen. Maiks alkoholkranke Mutter verabschiedet sich in eine «Schönheitsfarm». Maik ist es klar, dass sie einmal mehr eine Entzugskur macht. Sein Vater fährt mit seiner bildschönen Assistentin auf «Geschäftsreise». Zurück bleibt Maik und fühlt sich elend. Da tritt «Tschick» auf. Er hat auch keine Pläne für die Ferien, hat aber einen hellblauen Lada «entdeckt», mit dem

er eine Ausfahrt machen will. Mit Mühe überredet er Maik, ihn zu begleiten. Sie beschliessen, in die Walachei zu fahren, ohne Vorstellung über deren Lage und ohne Karte. Es muss irgendwo im Osten sein. Nachdem sie zunächst die Geburtstagsparty der schönen Angebeteten besucht – und nachhaltig beeindruckt – haben, ziehen die beiden los. Und damit beginnt eine herrlich abenteuerliche Reise durch den sonnenverbrannten Osten Deutschlands. Es sei hier nicht verraten, was sie alles erleben. Wer das Buch gelesen hat, wird seine Erwartungen nicht enttäuscht sehen, wer es (noch) nicht kennt, wird nicht erfahren, dass sich der Regisseur Fatih Akin nicht überall an die literarische Vorlage gehalten hat. Es ist ihm gelungen, eine eigene, sehr lebendige, junge filmische Sprache zu finden, die den Film über die ganzen 90 Minuten zu einem reinen Vergnügen macht. (um) Freitag, 8. September, 20.15 Uhr: «Tschick», Film von Fatih Akin, Deutschland 2016, 93 Min., D. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14/unter 20 J. 7 Franken). www.kinolux.ch. Zusätzlich wird der Animations-Kurzfilm «A Single Rose Can Be My Garden....» von Nils Hedinger, Schweiz 2016, 2 Min., gezeigt.

Auflösung am Ende des Filmes. Hinzu kommen ein herrlich schwarzer britischer Humor und Sprachwitz, sowie treffsichere, satirische Pfeilspitzen auf die Eliten der Gesellschaft. (pd.) Sonntag, 3. September, Tag des Kinos. 10.30 Uhr: Kafi und Gipfeli; 11 Uhr «Die göttliche Ordnung»; 14 Uhr «Bigfoot Junior»; 16.30 Uhr «Mein Blind Date mit dem Leben». «Dunkirk» (E/d/f, ab 12 J., 107 Min.) am Donnerstag, 7. September, 18 Uhr und Freitag, 8. September, 20.30 Uhr. «The Party» (E/d/f, 12 J., 71 Min.) am 7. September, 20.30 Uhr, und 8. September 18 Uhr. Reservierungen: www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 664 21 21.

Für Maik und Tschick war es der beste Sommer von allen. (Bild zvg.)


18

Veranstaltungen

agenda

Freitag, 1. September Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Die Unvergesslichen 50erJahre mit «Rebecca & The Sophistocats». Eine Zeitreise in Bild, Ton und Sprache. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 13.15-17.00: 7. Ämtler Berufsmesse. An rund 30 Ständen werden 40 verschiedene Lehrberufe vorgestellt. Eine Veranstaltung des Lehrstellenforums Bezirk Affoltern. Sportzentrum Schachen.

Obfelden 21.00: Open-Air Kino im Rahmen des Jubiläums Berger Boiler Service. Gezeigt wird «Vitus» von Fredi M. Murer mit Fabrizio Borsani, Teo Ghorghiu und Bruno Ganz. Kleine Festwirtschaft, Film beginnt nach dem Eindunkeln. Berger BoilerService. Räschstrasse 31.

Ottenbach 18.00: «platzete.ch» Das Ottenbacher Dorffest mit Charme. Bar - Gespräche - Ottenbacher Sternenhimmel - charmante Abendstimmung. Festwirtschaft, 19.30 Eröffnung der Platzete 2017, 20.30 Anet Corti mit «win-win», Komödie. Schulhausareal Chappelistein.

Rifferswil 19.00: 1. Kammermusik-Konzert im Kulturzelt. Werke von Mozart, Strauss und Brahms. Barbetrieb vor und nach dem Konzert. Eintritt frei, Kollekte. Anmelden unter Telefon 079 261 13 46. Bei schlechtem Wetter erteilt www.selegermoor.ch ab 17 Uhr Auskunft. Park Seleger Moor.

Wettswil 18.00: 40er-Fäscht: Festwirtschaft, reduzierter Chilbibetrieb, Bar, ab 20.15 bis 22 Uhr «Comedy Night» mit Stefan Büsser, Mergrit Bornet und Claudio Zuccolini. Warm-up-Party für alle Ü18 mit DJ Didi bis 3 Uhr morgens. Schulanlage Mettlen.

Samstag, 2. September Aeugstertal 12.00-16.00: Bergwerksmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitü-

anzeige

ren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 20.15: «Ilsah - the unplugged worldmusic orchestra». Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Kasinosaal.

Bonstetten 10.00-14.00: 7. Ämtler Berufsmesse. An rund 30 Ständen werden 40 verschiedene Lehrberufe vorgestellt. Eine Veranstaltung des Lehrstellenforums Bezirk Affoltern. Sportzentrum Schachen.

Ottenbach 11.00: «platzete.ch» Das Ottenbacher Dorffest mit Charme. Bar Gespräche - Ottenbacher Sternen Attraktionen, Disco ab 20 Uhr, 20.30 «Sebass», Livemusik mit Balkan Beats, anschliessend «Marbach», Tangomelodien zum Schunkeln und Geniessen.Schulhausareal Chappelistein.

Freitag, 1. September 2017

Auf dem Jakobsweg Mit der EVP zum fünften Mal unterwegs Die EVP des Bezirks Affoltern lädt alle Interessierten am Sonntag, 10. September, zu einem lockeren, aber besonderen Wandertag ein. Im vergangenen Jahr wurde bereits der erste Drittel von insgesamt zwölf Etappen des Pilgerwegs nach Genf absolviert. Einsiedeln war das Ziel. Weiter geht es in diesem Jahr nun über die Haggenegg. Es ist der höchste Punkt des Jakobswegs durch die Schweiz. Mit kurzer An- und Rückreise für die Säuliämter ist es auch für Neueinsteiger ein idealer Zeitpunkt, ebenfalls noch auf den fahrenden Pilgerzug aufzuspringen. Und wer die verpassten Etappen nachholen will: kein Problem! Die Programme der bisherigen Wanderungen können beim Wanderleiter angefordert werden.

Gutgelaunte Wandergruppe 2016 am Ziel in Einsiedeln. (Bild zvg.)

Die Wanderung ist für Jung und Alt geeignet und stellt keine speziellen Anforderungen an Trittsicherheit oder Kondition. Alle sind willkommen. Auf der unten genannten Web-

site ist ein detailliertes Programm mit allen Angaben zur Anreise und der Wanderroute zu finden. Bei Aussicht auf schlechtes Wetter wird der Wandertag auf Samstag, 9. September, vorverschoben. Anmeldeschluss ist der 6. September. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

EVP Bezirk Affoltern, Daniel Sommer Weitere Infos unter www.evp-affolternamalbis.ch oder beim Wanderleiter Arno Rudolf unter Telefon 044 761 85 06 (mit Display).

Wettswil 14.00: 40er-Fäscht: Festwirtschaft,Grill, diverse Konzerte und Auftritte, Live Band, Chilbibetrieb und vieles mehr. Barbetrieb bis 3 Uhr morgens. Schulanlage Mettlen.

und Alexander Pohle. Anschliessende Disskussion bei Apéro. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Zwillikon

Hausen am Albis

09.00: 7. Nationales Fahrturnier. 9 Uhr Ponies, Ein- und Zweispänner LMS, 11 Uhr Einspänner L. Mittagsmenu ab ca. 11.30: Spiessbraten mit Kartoffelstock, Anfahrt über Hedingen markiert. Weid. 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Sonntag, 3. September

Dienstag, 5. September Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

10.00-15.00: «platzete.ch» Das Ottenbacher Dorffest mit Charme. Abschlussdrink - lustvolles Aufräumen - charmante Verabschiedung. Familiengottesdienst, ab 11 Uhr reichhaltiger Brunch, ab 13 Uhr offene Bühne für Kunst und Kultur aus der Bevölkerung, 15 Uhr Abschluss und Ausklang. Schulhausareal Chappelistein.

Wettswil 09.30-16.00: 40er-Fäscht: Ökumenischer Gottesdienst, diverse Attraktionen in und ums Festzelt. Schulanlage Mettlen.

Zwillikon 08.30: 7. Nationales Fahrturnier. 8.30 Uhr Einspänner MS, 13 Uhr Zweispänner LMS, 15.30 Uhr Vierspänner plus Tandems LMS. Mittagsmenu ab ca. 11.30: Spiessbraten mit Kartoffelstock, Anfahrt über Hedingen markiert. Weid.

Montag, 4. September Affoltern am Albis 19.00: «Prostata-eine Zeitbombe» Publikumsvortrag der Ärzte mit dem Fachgebiet Urologie Astrid Bagot

Hausen am Albis 18.00-19.00: Testlauf Türlersee für Jedermann/Jedefrau. Organsiation Skiclub Hausen. Start neben Restaurant Erpel (Treffpunkt). Türlen 1366. 20.00: «Runder Tisch Gemeindewahlen 2018». Oragnisation SP Hausen. Referentin: Nationalrätin Priska Seiler Graf. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstr. 26.

Kappel am Albis Bonstetten

Ottenbach

Info/Anmeldung: 058 335 00 00. Pallas Zentrum. Obstgartenstrasse 3. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

09.05: Leichte Wanderung. von Ossingen nach Thalheim. Wanderzeit ca. 2¾ Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25, Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

Mittwoch, 6. September

20.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Der Traditionsanlass, der längst zu einer Institution geworden ist! Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Affoltern am Albis

Donnerstag, 7. September

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.30: «Gutes Sehen im Alter: Makula-Degeneration - was ist zu tun?» Informationsveranstaltung mit Referent Dr. med. univ. Helmut Binder, Standortleiter Affoltern.

anzeige

dehaus. Dorfstrasse 22.

Affoltern am Albis 08.25: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Seedorf-Erstfeld, Wanderzeit ca. 3½ Std. Leitung/Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19. Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag: «Raphael Jost Standards Trio». Bar ab 18.30, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Ottenbach 08.35: OTTENBACH60plus: Fahrt mit ÖV nach Rotkreuz, Küssnacht a. R., mit Seilbahn zur Seebodenalp. Wanderung ca. ¾ Std. auf dem Panoramaweg zur Alpwirtschaft Ruodisegg und zurück, Billette werden besorgt. Anmeldung: Nina Berli 044 761 22 07 oder Käthi Kurtz, 044 761 23 47 bis Dienstag, 5. September 13 Uhr. Postautohaltestelle Engelwiese (Treffpunkt).

Aeugst am Albis 18.30: Vernissage: «350 Jahre Kirche Aeugst». Am 1. September 1667 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten und historische Dokumente sowie Herausforderung und Nachdenken über die Zukunft der Kirche. Kommbox im Gemein-

Rifferswil 19.00: «Abendspaziergang». Führung durch Park und Gärtnerei. Thema: Farne - elegant, langlebig, pflegefrei. Verkauf und Apéro solang es hell ist, Kollekte. Gärtnerei Blattgrün - Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.


Veranstaltungen

Freitag, 1. September 2017

Volkshochschule im Knonauer Amt startet ins zehnte Jahr Das neue Jahresprogramm ist auf der Homepage ersichtlich Mit dem Semester 2017/18 feiert die Volkshochschule im Knonauer Amt ihr zehnjähriges Bestehen. Zeit, über Zeit nachzudenken, über Zeitströmungen, aktuelle Entwicklungen, aber auch Zeitloses. Die Kenntnis der Zeit ist der Schlüssel zum Verständnis vieler Errungenschaften der Gesellschaft, beispielhaft präsentiert in einem Vortrag über die Geschichte der Zeitmessung, aber auch kontrastiert durch ein Referat über zeitlose Kunst, diesmal in Form des Werkes von Franz Schubert. Ein weiterer der insgesamt acht Vorträge thematisiert eine Entwicklung, die durch das vom Menschen völlig veränderte Antlitz der Erde beschleunigt wird: Die biologische Invasion, die Einwanderung fremder Pflanzen- und Tierarten, eine unbeabsichtigte Auswirkung der Globalisierung. Als Antwort auf den damit einhergehenden Biodiversitätsverlust kann die Begrünung der Innenstädte verstanden werden, demonstriert zu Beginn des Semesters im Rahmen einer Exkursion in die Gartenstadt Winterthur. Die Schaffung von Ersatznatur, die weltweit als schweizerische Spitzenleistung wahrgenommen wird, verfolgt letztlich das

Ziel der Steigerung des menschlichen Wohlbefindens.

Überraschende Veränderungen Der Zeitgeist bringt oft Überraschendes hervor, wie zum Beispiel die Verwendung von Algen und Insekten als Lebensmittel. Was in anderen Ländern schon immer üblich war, ist nun als eine Art kulturelle Invasion hierzulande angelangt. Ob man das so gewollt hat? Oder: Die Schaffung von Geld aus dem Nichts, eigentlich ein Widerspruch in sich selbst, schwer vorstellbar, nicht beabsichtigt und doch Realität. Eine Realität anderer Art sind die Veränderungen, die durch die überraschende Wahl von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten hervorgerufen werden. Gleich zwei Vorträge sind dem Thema gewidmet, einer davon die USA selbst betreffend, der andere die Auswirkungen auf Europa und die Nato. Natur- und geisteswissenschaftliche Themen prägen wie immer das Programm der Volkshochschule. Wissenschaft im heutigen Sinne ist nur möglich, wo Unwissenheit erkannt und thematisiert wird. Das illustriert ein Vortrag über den unsichtbaren Teil unseres Universums, der immerhin 96 Prozent dessen vermuteter Masse aus-

Zeit zum Einkochen Dorfmuseum in Zwillikon zum Herbst

19

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst». Am 1. September 1667 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten und historische Dokumente sowie Herausforderung und Nachdenken über die Zukunft der Kirche. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Skulpturen aus Holz von Toni Lengen, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 22. Oktober.

Von links: Urs Bregenzer, Otto Wildi und Ruedi Wegmann. (Bild zvg.) macht. Um darüber mehr zu erfahren, lassen sich Fachleute raffinierteste und oft auch verblüffende Kunstgriffe einfallen. Das Programm ist wie immer unter www.orientiert.ch zu finden. Es beginnt am 29. September mit der erwähnten Exkursion nach Winterthur.

Die Vorträge finden jeweils am Mittwoch oder Donnerstag 19.30 bis zirka 21 Uhr im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg) statt. Der Eintrittspreis beträgt 25 Franken (Abendkasse). (pd.)

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben schriftlich bis spätestens Dienstag, 12 Uhr per E-Mail an: agenda@affolteranzeiger.ch

«Mangiare, ballare e giocare Boccia» im Centro Sociale Die neue Bocciabahn wird mit einem kleinen Fest eingeweiht Wer in den Ferien einmal ein Dorffest bei unseren südlichen Nachbarn in Italien miterleben durfte, wird sich am 9. September bestimmt wieder «heimisch» fühlen. Vorausgesetzt, er findet den Weg zum Centro Sociale an der Giessenstrasse in Affoltern. ................................................... von susanne crimi

Bald ist es Herbst – Zeit zum Ernten und Verarbeiten von Obst. (Bild zvg.)

Das Dorfmuseum Zwillikon widmet sich am kommenden Samstag Methoden zur Verarbeitung und Konservierung von Lebensmitteln. Konservieren von Früchten und Gemüse für den Winter war zu jeder Zeit ein wichtiger Beitrag zur Ernährung der Familie. Dörren, einkochen, sterilisieren oder an der Luft trocknen variiert je nach Beschaffenheit der Lebensmittel. Kriegszeiten und Lebensmittelknappheit förderte die Innovationskraft der Frauen. Die legendären Bülacher Gläser dienten in jeder Küche zum Heisseinfüllen. Blütezeit des Einkochens war von Beginn des Ersten Weltkrieges bis in die 1960er-Jahre. Fast alle Haushalte kochten Obst, Gemüse, Fleisch und andere Lebensmittel ein. Aus dieser Zeit finden sich Kochbücher im Museum, die eine Vielfalt von einfachen Rezepten enthalten, zum Beispiel ein Apfelkochbuch anzeige

mit 200 Rezepten aus den 30er-Jahren, noch ganz ohne Bilder. Das Tiefkühlen hat das Einkochen weitgehend abgelöst. Auch die heute gegebene Verfügbarkeit fast aller Lebensmittel über das ganze Jahr hat dazu beigetragen, dass Einkochen in geringerem Masse praktiziert wird. Als Hobby ist das Einkochen heute als zunehmender Trend zu verzeichnen, der unter anderem vom Wunsch nach biologisch einwandfreien Lebensmitteln und dem neuen Interesse am «Selbermachen» verursacht wird. Anders als früher ist Eingekochtes meistens kein unverzichtbarer Bestandteil der Ernährung mehr. (ug) Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also am Samstag, 2. September. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Tel. 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Das Ziel des Centro Sociale an der Giessenstrasse ist, nebst den italienischen Einwohnern auch anderen ausländischen Bewohnern aus dem Säuliamt einen Raum zu bieten, in dem man sich treffen, diskutieren, Probleme zur Sprache bringen und auf Unterstützung zählen kann. All dies in einem Rahmen, der nebst einer wundervollen mediterranen Küche auch Platz bietet für Versammlungen oder eben das Boccia-Spiel auf der neuen überdachten Boccia-Bahn. Das Centro ist immer Freitagabend, Samstag und Sonntag geöffnet, an den übrigen Wochentagen jeweils nachmittags bis in den frühen Abend, dann allerdings mit einem eingeschränkten Menu-Angebot. Eigentlich hätte die Boccia-Bahn, die mit vielen Fronstunden und der aktiven Mithilfe von Baugeschäften, die Material geliefert haben, oder Sponsorenbeiträgen, die sich aus diversen Quellen eingefunden haben, im Frühling eingeweiht werden müs-

Die neue Bocciabahn will bespielt werden, von routinierten wie von Hobby-Spielern. Selbst ein Gipsbein hält nicht davon ab. (Bild Susanne Crimi) sen. Da die möglichen Termine aber immer mit anderen, dem Centro Sociale nahestehenden Institutionen kollidiert wären, haben die Organisatoren beschlossen, die Feier nach die Sommerferien zu legen. Am 9. September ist es so weit – die Bocciabahn soll würdig eingeweiht werden.

Essen, tanzen und Boccia spielen Ab 11 Uhr beginnen die Feierlichkeiten mit einem Apéro, welcher den Gästen offeriert wird. Um 12 Uhr ist

der Start zum Boccia-Turnier. Alle Mitspielenden und sämtliche Gäste können sich an den reichhaltigen Grilladen und Spezialitäten verpflegen und nochmals Feriengefühle aufkommen lassen. Um 19 Uhr wird das Abendessen bereit sein und Franco Palatella, Gerant und Vizepräsident des Centro Sociale, spielt zum Tanz auf. Gaumenfreuden sind Programm an diesem italienischen Fest und viel Lachen, temperamentvolle Diskussionen und ein spannendes Turnier sorgen für echte «Italianità».


20

Sport

Freitag, 1. September 2017

anzeige

Elegant auf dem Bock – mit Geschick über den Parcours 7. nationales Fahrturnier am 2. und 3. September in Zwillikon Wer steuert die Gespanne erfolgreich über den Dressur- und Hindernisparcours? Die Frage wird am kommenden Wochenende beim 7. nationalen Fahrturnier in Zwillikon beantwortet. Gegen 80 Fahrerinnen und Fahrer messen sich in fünf Kategorien – darunter Ämtler mit Ambitionen. Das Fahrturnier, organisiert von der Fahrgruppe Säuliamt des Kavallerievereins Affoltern, findet auch in diesem Jahr auf dem Areal der Familie Obschlager in der Weid in Zwillikon statt. Auf einem übersichtlichen Areal messen sich gegen 80 Gespannfahrerinnen und -fahrer aus verschiedenen Landesteilen. Sie haben eine zweiteilige Prüfung zu absolvieren: Auf das Dressurprogramm folgt ein mit rund 20 Hindernissen gespickter Hindernisparcours – eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Aufmerksamkeit und Präzision erfordert. Werden Hindernisse an- oder umgefahren und fallen dabei die Bällchen von den Töggeln, gibts Strafpunkte. Wer nicht in der vorgeschriebenen Zeit durchs Ziel fährt, kassiert ebenfalls Strafpunkte. Fahren ist allerding mehr als reiner Sport.

Elegant und dynamisch: Hans-Heiri Weiss im Parcours. Bei den Vierspännern gehört er zu den Favoriten. (Archivbild) Schön herausgeputzte Gespanne und elegant gekleidete Fahrerinnen und Fahrer gehören dazu.

Vierspänner/Tandem mit mehreren Favoriten Zu den Highlights der Veranstaltung zählt natürlich die Vierspänner/Tandem-Kategorie, die im Kampf um den Sieg obendrein Spannung verspricht.

Achter Schlussrang Obfelder am Nohv-Verbandsfest in Messen

Mit Toni Windlin aus Kerns hat sich ein Fahrer eingeschrieben, der im vergangenen Jahr sowohl diese Prüfung als auch die Zweispänner-Kategorie gewonnen hat. Ihm erwächst aber mit Hans-Heiri Weiss aus Mettmenstetten ernsthafte Konkurrenz. An den Schweizer Meisterschaften in Niederwil siegt er in der Dressur der Vierspännerkategorie und holte sich den 4. Gesamtplatz. Um den Sieg werden

aber in Zwillikon auch Felix Affrini, ehemaliger Säuliämtler, und natürlich Martin Wagner, ein WM-erprobter Fahrer aus Niederteufen, mitreden können. Eine offene Sache also. Seit das Fahrturnier vom Freundschaftsturnier zum nationalen Anlass mutiert ist, stehen auch in diesem Jahr nur wenige Ämtler am Start. In der Kurzprüfung (Ponys gemischt) wagt Carole Streich aus Maschwanden einen Doppelstart. Bei den Zweispännern fährt – seit Elisabeth Berweger aus Uerzlikon auf Starts verzichtet – niemand aus dem Säuliamt mit. Als Favorit gehen hier Werner Ulrich (Bäriswil) und Toni Windlin (Kerns) an den Start. Bei den Einspännern ist Heinz Kellenberger aus Hausen auch in diesem Jahr dabei. Ihm ist eine gute Klassierung zuzutrauen. (-ter.) Programm: Samstag, 2. September: 9 Uhr Ponys, ein und zweispännig, Preis der Agir AG. 11 Uhr: Einspänner, KP, Stufe 3 (L), Preis der Ernst Höhener AG. – Sonntag, 3. September, 8.30 Uhr: Einspänner, KP, Stufen 2+1 (MS), Preis von Köfler Holzbau. 13 Uhr: Zweispänner, KP, Stufen 3+2 (LMS), Preis der Albis Bettwaren AG. 15.30 Uhr: Vierspänner plus Tandem, Stufen 3+2 (LMS), Preis der Subaru Schweiz AG. Festwirtschaft (Spiessbraten, an beiden Tagen ab 11.30 Uhr).

Walderlebnis- einmal anders? OL für alle auf dem Aeugsterberg Am Samstag, 9. September, organisiert die OLG Säuliamt auf dem Aeugsterberg einen Orientierungslauf für alle.

Hinten von links: Werner, Hans und Reto Binggeli, Ueli und Walti Müller, Marco Binggeli. Vorne: Peter Frick, Geri Wisler, René Küng. (Bild zvg.)

Die Hornussergesellschaft Obfelden belegte am Verbandsfest des Nordostschweizerischen Hornusserverbandes (nohv) im solothurnischen Messen den achten Schlussrang. In der 3. Stärkeklasse musste Obfelden im Anhornussen gegen ihren Gegner aus Obergerlafingen anschlagen. Alle waren gefordert, wollte doch jeder den Kranz erreichen. Das Wetter spielte mit: bedeckter Himmel, trockene Verhältnisse und nicht zu viel Wind. Die Hornusser aus Obfelden zeigten eine gute Leistung beim Schlagen, mussten sich aber noch steigern, damit sie ganz vorne mitmischen konnten. Obergerlafingen präsentierte im Ries eine sichere Leistung und konnte alle Hornusse abfangen. Nach dem Wechsel zeigte Obfelden, dass es sein Ries ebenfalls sauber halten kann. Obergerlafingens Leistung beim Schlagen vermochte nicht an jene der Obfelder anzuknüpfen. Nach dem Anhornussen lag Obfelden auf dem guten dritten Zwischenrang. Beim Ausstich musste Obfelden wieder anschlagen, sein Gegner, Baden-Brugg, ein bekannter Gegner. Obfelden steigerte sich kontinuierlich beim Schlagen, je länger das Spiel ging. Baden-Brugg kassierte schon bald die erste Nummer. Nach dem Wechsel verdunkelten sich die Wolken und es begann für kurze Zeit zu regnen. Obfelden bot wiederum eine gute Leistung, bis eine soge-

nannte Rakete (tiefer, schneller Hornuss) im vorderen Teil des Ries nicht abgetan werden konnte. Die Chancen auf einen vorderen Rang blieben aber immer noch intakt. Baden-Brugg konnte nicht an die Schlagleistung von Obfelden anknüpfen. Im zweiten Durchgang konnte Obfelden seine Stärke beim Schlagen voll ausnutzen, Baden-Brugg kassierte weitere zwei Nummern. Nach dem Wechsel war Obfelden gefordert. Dank der starken Schlagleistung war ein Rang in der vorderen Hälfte der Rangliste aber immer noch möglich. Schliesslich musste man sich aber zwei Nummern schreiben lassen. Obfelden belegte in der Schlussrangliste mit der höchsten Punktzahl 1207 geschlagene Punkte der 3 und 4. Stärkeklasse den achten Schlussrang und nahm ein Erinnerungspreis mit nach Hause. Gewonnen hat das Fest in der 3. Stärkeklasse Diessbach b. Büren mit 0 Nummern 1198 Punkten. Bei den Einzelschlägern erreichte Reto Binggeli mit 108 Punkten den hervorragenden dritten Rang, nur vier Punkte hinter dem Festsieger Thomas Moser von Rüti-Büren. Ebenfalls Kopfkränze konnten sich Hans Binggeli 96, Walti Müller 95, Peter Frick 93 und Ueli Müller mit 85 Punkten erkämpfen. Am nächsten Samstag hat Obfelden am interkantonalen Hornusserfest in Gerlafingen-Zielebach nochmals eine Chance, einen guten Platz zu erreichen. (pf )

Ein Wald mit vielen Überraschungen wartet darauf, entdeckt zu werden. Das Bergsturzgelände mit den steilen, kegelartigen Hügeln mitten im Wald macht die Postensuche besonders interessant. Da gibt es viele unerwartete Winkel zu entdecken. Am OL für alle kommen wirklich alle auf die Rechnung: Die Allerjüngsten können beim Schnur-OL mitmachen. Eine Schnur führt sie auf verspielten Wegen von Posten zu Posten. Anfänger sind willkommen und erhalten bei Bedarf eine individuelle Einführung. Auf dem Schulhausgelände können sie erste Erfahrungen sammeln im Posten Suchen mit einer Karte. Auch im Wald gibt es für sie eine einfache Bahn. Wer mehr Herausforderung sucht, kann eine mittlere oder eine lange Bahn im oberen Schwierigkeitsgrad aussuchen. Für jene, die es gerne gemütlich nehmen, wird mit einem Walking-OL die Möglichkeit geboten, zum Spass und ohne Zeitdruck OL-Luft zu schnuppern. In allen Kategorien kann alleine oder in Gruppen gestartet werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine kleine Festwirtschaft mit Kuchen und Getränken lädt ein zum gemütlichen Zusammensitzen. Dabei können Erlebnisse im Wald diskutiert oder Ranglisten studiert werden. Treffpunkt ist das Schulhaus Gallenbühl in Aeugst. Ab der Bushaltestelle Aeugst Dorf (Zentrum Aeugst) ist

OL bietet Naturerlebnisse für Gross und Klein. (Bild zvg.) der Weg markiert. Es kann zwischen 12 und 14 Uhr gestartet werden, der Walking-OL findet zwischen 12 und 13.30 Uhr statt. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Die OLG Säuliamt freut sich, wenn sich viele auf das Abenteuer einlassen, den Wald einmal anders zu erleben. (pd.) Weitere Infos: Dorothee Leisinger, Telefon 078 669 08 50.

korrigendum

Schnupperschwingen am Samstag Am Dienstag hat der «Anzeiger» auf das Schnupperschwingen in Ottenbach hingewiesen. Dieses findet jedoch am Samstag, 2. September, statt und nicht am Sonntag, wie fälschlicherweise zu lesen war.

Wer einmal in Zwilchhosen steigen und erste Schwingversuche machen möchte, erhält von 9 bis 11.30 Uhr Gelegenheit im Schwingkeller in Ottenbach, gleich beim Gemeindesaal/Schulhaus. Weitere Infos und Karte unter www.schwingklubamalbis.ch.


Sport

Freitag, 1. September 2017

21

FCWB: Bewährungsprobe in Gossau Vorschau auf das kommende Wochenende Nach zuletzt zwei erfolgreich gestalteten Spielen zu Hause gegen Höngg und Balzers, folgt am Samstag eine Bewährungsprobe im St. Gallischen Gossau. Zumindest einen Punkt wollen die Ämtler entführen und so die eigenen Ansprüche ans Tabellenmittelfeld befeuern. Die C- und D-Junioren und Juniorinnen des FCA mit ihren Betreuern. (Bild zvg.)

Erfolgreiches Trainingslager C- und D-Junioren des FC Affoltern in Davos Beim alljährlich stattfindenden Vorbereitungslager der C- und D-Junioren in Davos ist es in diesem Jahr zu einer Premiere gekommen. Erstmals nahmen auch 8 Mädchen am Lager teil. Unter der Gesamtleitung von Markus Freund bereiteten sich die 10- bis 14jährigen Jugendlichen während sechs Tagen intensiv auf die bevorstehende Saison vor. Nach einer kurzen Einheit Morgensport und einem ausgiebigen Frühstück waren jeweils alle gut gerüstet für den bevorstehenden Tag. Während der ganzen Lagerwoche erwarteten sie hervorragende Wetterbedingungen. Nach der Verlagerung vom Lagerhaus in Klosters zum täglich frisch präparierten Fussballplatz in Davos wurden jeweils morgens und nachmittags verschiedenste Trainingseinheiten absolviert. Nebst all den Übungen mit oder ohne Ball konnte auch immer wieder Zeit für Wettbewerbsspiele oder ein «Mätschli» gefunden werden. Nach all den Anstrengungen auf dem Fussballplatz freute man sich auf die feinen Menus aus der Lagerküche. Ruth Aegerter, Antonia Piliero und Christine Bauer verwöhnten die Sportlerinnen und Sportler mit ausgewogenen Mahlzeiten und sorgten dafür, dass die Energiespeicher rechtzeitig wieder aufgefüllt wurden. Als Highlights der Sportwoche erwiesen sich einmal mehr die zwei Testspiele gegen den FC Davos. Die jüngere, gemischte Trainingsgruppe, im Lager betreut von Markus Freund, Dennis Lüdin und Sandro Hofmann, schlug sich gegen die D-Junioren des FC Davos ausgezeichnet. Nach einem frühen 2:0-Rückstand mit zu viel Respekt vor zwei bis drei der gegnerischen Ballkünstler haben sich insbesondere die Mädchen gewaltig gesteigert, beherzt und mutig dagegengehalten und zum Schluss ein knappublireportage

pes 2:3 erreicht. Aus anfänglicher Angst vor einer Blamage wurde Stolz. Am Mittwoch fand das zweite Testspiel der älteren Trainingsgruppe gegen die B-Junioren des FC Davos statt. Obwohl sich im Tor des FC Davos ein bärtiger Jugendlicher wiederfand und auch die restliche Davoser Mannschaft im Schnitt zwei bis drei Jahre älter war, stellten sich die Ämtler C- und DNachwuchskicker der Herausforderung. Die klar erscheinende Ausgangslage wurde durch eine frühe 2:0-Führung der Davoser bestätigt. Was sich danach auf dem Sportplatz Bünda abspielte, könnte man glatt als «Wunder von Davos» bezeichnen. Durch unermüdlichen Einsatz, cleveres Zusammenspiel und Teamgeist erzielte das Team des FCA Tor um Tor, deklassierte die Davoser teilweise zu Zuschauern und siegte schliesslich verdient mit 4:3. Die Freude war gross, sowohl bei den Spielern wie auch bei den drei Trainern Manfred Hauptmann, Lukas Möhr und Nicola Vanetta. Nach den kräftezehrenden Spielen vom Dienstag und Mittwoch konnte am Donnerstagnachmittag während des Ausflugs ins Madrisaland etwas entspannt und regeneriert werden. Die Abende im Lagerhaus wurden genutzt, um sich bei einer Runde Tischtennis, einem Fussballspiel auf der Leinwand im Saal oder auf den Gängen und in den Zimmern besser kennenzulernen, auszutauschen oder zu erholen. Nach einem letzten intensiven Training am Freitag reisten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Putzen des Lagerhauses am Samstagmittag müde, aber glücklich zurück nach Affoltern. Es war eine tolle Vorbereitungs-Woche, in der viel trainiert, viel zusammen erlebt und auch viel gelacht wurde. Die Teilnahme von Juniorinnen war ein Erfolg und dürfte zukünftig wohl zum Standard werden. Sandro Hofmann

Noch im Frühsommer bestritt Gossau die Aufstiegsspiele zur Promotion League. Der Saisonstart ging dann jedoch komplett in die Hose und nach drei Spieltagen hatte man erst einen Punkt gewonnen. Wie stark Gossau tatsächlich ist, zeigte dann allerdings der Auftritt vor Wochenfrist in Tuggen. Beim Aufstiegsfavorit Nr. 1 gelang plötzlich ein 3:2 Auswärtssieg – die «Fürstenländer» scheinen den Schalter umgekippt zu haben. Klar, dass die Ostschweizer nun am Samstag den ersten Heimsieg einfahren und Wettswil-Bonstetten bezwingen wollen. Trainer Giuseppe Gambino machte direkt im Anschluss ans Tuggen-Spiel auch eine klare Ansage in Richtung der Ämtler: «Dieses positive Resultat wird unser Spiel befreiter machen, beflügeln und wieder auf den Weg bringen. Ich bin überzeugt, dass wir ab nächstem Samstag wieder zu unserer alten Heimstärke zurückfinden werden». Da sich im Team Gossau gegenüber der letzten Jahre nicht viel änderte, ist davon auszugehen, dass wieder mit einem sehr kämpferisch, solide und mit langen Bällen aus einer verstärkten Defensive heraus spielenden Gossau gerechnet werden muss.

Auswärtspunkt als nächster Schritt Dass sich Wettswil-Bonstetten im bisherigen, kurzen Saisonverlauf stetig zu steigern wusste, macht Mut auf Sei-

Der Einsatz von WBs Christoph Siefkes ist fraglich, im Cup gegen Thalwil reüssierte er spektakulär. (Bild kakö) ten der Rotschwarzen. Es liegt nun an der Oswald-Elf zu zeigen, dass man auch gegen bestandene, routinierte und abgeklärte Erstligamannschaften bestehen kann. Hierfür gilt es unter anderem, das taktische Feingespür zu finden. Einerseits muss im Abwehrbereich das Stellungsspiel funktionieren, um die zu erwartenden langen Bälle abzufangen und andererseits im Offensivbereich so agiert werden, dass diese unterbunden und gleichzeitg der Gegner unter Druck gebracht werden kann. Um ein weiteres Markenzeichen Gossaus – die gefährlichen stehenden Bälle – zu vermeiden, müssen die Ämtler eine kluge Mischung zwischen Aggressivität und geschicktem Zweikampfverhalten finden. Eine grosse Herausforderung, welche WB jedoch mit Freude, Selbstvertrauen und mannschaftlicher Geschlossenheit annehmen will.

bereits für einen Einsatz im Fanionteam ausreichen, wird unter anderem diese Trainingswoche zeigen. Wie immer gilt aber für Trainer Oswald klar die Fokussierung auf die verfügbaren Spieler. «Jeder im Kader beansprucht für sich Chancen auf einen Platz in der Startelf. Das ist gut so und gepunktet wird immer nur mit den Spielern, welche dabei sein können. Wir freuen uns auf die Rückkehr aller Rekonvaleszenten, sind aber fest davon überzeugt, jeden Ausfall kompensieren und jeden Gegner fordern zu können», ist Oswald von einem guten Auftritt bei Gossau überzeugt. Spielbeginn am Samstag ist um 17 Uhr auf dem Sportplatz Buechenwald in Gossau, vor hoffentlich zahlreich mitreisenden WBFans. Andreas Wyniger Weitere FCWB-Spiele: Freitag, 1. September, 20.15 Uhr, Affoltern a/A – Sen. 30+, 21.00 Sen. 40+ - Wallisellen ; Samstag, 2. September, 10.00 Uhr, Affoltern a/A – Jun. Db, 10.30 Uhr, Knonau-Mettmenstetten –

FCWB wohl ohne Temperli und Machado, Siefkes mit Fragezeichen Leider werden im Team WettswilBonstettens die rekonvaleszenten Machado und Temperli immer noch fehlen. Siefkes hat zwar zwei Spiele in der zweiten Mannschaft bestritten, ob seine Fitness und Belastbarkeit jedoch

Jun. Dc, Oetwil/Geroldswil – Jun. Eb, 11 Uhr, Birmensdorf – Jun. Cb, 11.30 Jun. Dd – Dietikon, 12 Uhr, United Zürich – Jun. Ea, 13.30 Birmensdorf – Jun. Ec, 14 Uhr, Affoltern a/A – Jun. Da, Albisrieden – Jun. Ed, 17 Uhr, Gossau SG – FCWB 1; Sonntag, 3. September, 10 Uhr, Freienbach – FCWB 3, 10.30 Uhr, Wallisellen – Jun. Bb, 12 Uhr, Dietikon – Jun. A (CCJL), 12.30 Uhr, Wollishofen – Jun. Ba, 14 Uhr, Freienbach – Jun. A+.

Erste zwei Punkte für Affoltern 2 Schlussrunde bei den Faustballern In Jona wurde einmal mehr die Schlussrunde der 1. Liga der Zone Nordostschweiz ausgetragen. Jona gewann den Meistertitel, weil es die beiden letzten Spiele gewann und die Spitzenposition somit verteidigen konnte. Jona III ist somit berechtigt für die Aufstiegsspiele. Schlieren, das dank einer Ausnahmeregelung mit zwei Mannschaften antreten konnte, platzierte sich auf dem 2. und 4. Rang. Da keine der beiden Mannschaften

aus sportlichen Gründen auf- oder abgestiegen ist, wird die schlechter platzierte in die 2. Liga zwangsrelegiert. Affoltern 2 spielte in Jona zuerst gegen Schlieren 1 und konnte den dritten Satz für sich entscheiden. Die anderen drei Sätze gingen an Schlieren und somit gab es weiterhin keine Punkte für Affoltern. Die zweite Partie wurde gegen Embrach ausgetragen, welches ebenfalls im hinteren Teil der Rangliste platziert ist. Affoltern geriet, mit knappen Satzresultaten von 11:13 und 10:12, 0:2 in Rückstand, konnte aber die folgenden drei Sätze mit 11:9,

11:5 und 11:9 für sich entscheiden. Im letzten Spiel holte man sich die ersten und einzigen zwei Punkte der Saison. Ob Affoltern 2 auch vom Abstieg betroffen ist, wird sich in den zwei nächsten Wochen herausstellen. Massgebend dafür sind die Resultate der Nat. B Ostgruppe und die dadurch absteigende, respektive in der Barrage spielende Mannschaft. Die Schlussrunde der NLB Ostgruppe findet am 2. September ab 12 Uhr, ebenfalls in Jona statt. (pd.) Resultate und Ranglisten auf www.swissfaustball.ch.


Extra

Freitag, 1. September 2017

Das Energiepotenzial von Abfall, Hofdünger und Waldholz nutzen

Im Spital Affoltern geboren

Biomasse – ein wichtiger Pfeiler der Energiewende Die aus Holz, Hofdünger und Abfall gewonnene Energie lässt sich speichern und in Zeiten ohne Sonneneinstrahlung oder Wind einsetzen. Forschende der eidgenössischen Forschungsanstalt WSL haben nun erstmals umfassend abgeschätzt, wie gross das Potenzial für Energie aus Biomasse in der Schweiz ist. Im Rahmen der in der Schweiz beschlossenen Energiewende soll unter anderem die Stromerzeugung aus Kernenergie und fossilen Energieträgern verringert und durch erneuerbare Energien wie zum Beispiel Biomasse kompensiert werden. Holz ist die umfangreichste Biomasse in der Schweiz, Holz besserer Qualität wird jedoch überwiegend im Bau- und Wohnbereich verwendet. Ein Teil des Holzes wird auch energetisch genutzt, vor allem zur Erzeugung von Wärme. Doch auch in nicht verholzter Biomasse wie im Hofdünger, in den organischen Abfällen, im Klärschlamm und in Nebenprodukten aus dem landwirtschaftlichen Pflanzenbau steckt wertvolle Energie. Bisher war nicht bekannt, wie viel von jedem Biomassetyp es in der Schweiz gibt, in welcher Region mehr oder weniger anfällt und wie viel davon sich nachhaltig zur Energiegewinnung nutzen lässt. Dies herauszufinden war ein wichtiges Ziel eines Forschungsprojektes der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) im Rahmen des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Bioenergieforschung Sccer Biosweet.

Beträchtliche Potenziale, aber regional unterschiedlich verfügbar Die Forschungsergebnisse ergaben, dass jährlich in der Biomasse schweizweit maximal 209 Petajoule (PJ) Primärenergie verfügbar sind, zum grössten Teil im Waldholz sowie im Hofdünger. Diese theoretisch verfügbare Menge entspricht gemäss dem Bundesamt für Energie BFE umgerechnet etwa dem Energieinhalt von 4.8 Millionen Tonnen Rohöl oder rund 19 % des totalen Energie-Bruttoverbrauchs der Schweiz. Am meisten Biomasse gibt es

wetter

Frida, 20. August.

Dalia, 22. August.

In der Schweiz liesse sich noch mehr Energieholz nutzen. Die Frage ist nur, wie die Kosten der Holznutzung gedeckt werden können. (Bild Fritz Frutig / WSL) in den Kantonen Bern, Waadt und Zürich. Von den 209 PJ sind aber nur 97 PJ nachhaltig, also umweltverträglich und kostengünstig verfügbar. Denn einzelne Biomassen wie Wald- und Flurholz lassen sich – zum Beispiel in unzugänglichen Gebirgstälern oder auch an Strassen- und Bahnböschungen – nur zu hohen Kosten bereitstellen. Auch Schutzgebiete schränken die Nutzung von Holz ein. Andere Biomassen wie der Hofdünger lassen sich derzeit nicht überall wirtschaftlich in Energie umwandeln, vor allem weil auf vielen Bauernhöfen nur sehr kleine Mengen anfallen. Hier setzt zum Beispiel die technologische Forschung des Sccer Biosweet an, um effiziente und umweltfreundliche Umwandlungsverfahren zu entwickeln und zur Anwendung zu bringen.

zu kommen die Biomassekategorien aus Abfall (Altholz, organische Anteile Kehricht, Grüngut aus Haushalt und Landschaft, organische Abfälle aus Industrie und Gewerbe, Klärschlamm und Restholz) mit zusammen 37 PJ und aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten und Flurholz mit gut 7 PJ. Die bereits heute energetisch genutzte Biomassemenge beträgt etwa 53 PJ pro Jahr. Den Ergebnissen zufolge liessen sich nachhaltig weitere 44 PJ aus Biomasse für energetische Zwecke nutzen, vor allem Hofdünger (+24 PJ), aber auch vom derzeit schon intensiv genutzten Waldenergieholz (+9 PJ). Hingegen werden die organischen Anteile im Kehricht abnehmen, weil sie zunehmend als Grüngut gesammelt werden.

Grösstes energetisches Potenzial bei Hofdünger und Waldholz

Über alle Biomassekategorien gerechnet liesse sich in der Schweiz ungefähr doppelt so viel Biomasse nutzen wie derzeit vor allem zur Produktion von Wärme und Strom verwendet wird. Das würde umgerechnet zwar

Relevant sind also die nachhaltigen Potenziale: Waldholz und Hofdünger haben am Total von 97 PJ einen Anteil von 26 PJ beziehungsweise 27 PJ. Hin-

Doppelt so viel Energie aus Biomasse holen

«nur» ca. 9 % des Schweizer Energiebruttoverbrauchs entsprechen; doch die Gewinnung von Energie aus Biomasse lässt sich zeitlich gezielter steuern als solche aus Wind und Sonne. Damit kann die Biomasse die Fluktuation anderer erneuerbarer Energien ausgleichen und helfen, Energieengpässe zu vermeiden. Biomasse ist deswegen ein wertvoller Rohstoff. Er ist ohnehin in der Schweiz vorhanden und lässt sich auf effiziente Weise in Energie umwandeln. Allerdings sind die Ressourcenbereitstellung oder Energieumwandlung heute vielfach noch zu teuer. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die vermehrte energetische Nutzung von Biomasse Anreize bietet, effizientere und kostengünstigere Verfahren zu entwickeln. Die Vision des Kompetenzzentrums Biosweet, bis 2050 mit Biomasse 100 PJ pro Jahr zur Schweizer Energieversorgung beizutragen, erscheint bezüglich der im Inland nachhaltig zur Verfügung stehenden Ressourcen durchaus realisierbar. Biomasse ist darum als wichtiger Pfeiler und Hoffnungsträger der Energiewende anzusehen. (wsl)

Zutaten für 4 Personen 5 EL Mayonnaise 180 g Sauerrahm Salz, Pfeffer aus der Mühle 150 g Bohnen 2 Kartoffeln, fest kochend 2 Rüebli 150 g Salatwurst oder Servelat 6 Essiggurken 1 Apfel ½ Zwiebel 3 Eier hartgekocht Peterli

Zubereitung

bauernregel «Der September ist der Mai des Herbstes.»

Rajan, 23. August.

Amy Silvana, 23. August.

volg-rezept

Russischer Salat

Mayonnaise und Sauerrahm mischen, pikant würzen. Bohnen abfädeln, in Salzwasser knapp weich garen. In Stücke schneiden. Kartoffeln und Rüebli

Melart, 24. August.

klein würfeln, in Salzwasser kochen. Salatwurst vierteln, in feine Scheiben schneiden. Essiggurken klein schneiden. Apfel oder Gurke entkernen und in feine Scheibchen schneiden. Zwiebel hacken. Alles zur Sauce geben und sorgfältig mischen. Eier schälen, in Schnitze schneiden und mit Peterli den Salat garnieren. Zubereitungszeit: ca. 30 bis 40 Minuten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

23

Arya 26. August. (Bilder Irene Magnin)

anzeige


publireportage

Profile for AZ-Anzeiger

067 2017  

067 2017