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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Gesundheit Jetzt ist eine GUTe Zeit für Ihre Fitness - wir unterstützen gerne dabei. GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 66 I 175. Jahrgang I Freitag, 27. August 2021

Viel zu tun

Die Feuerwehr Obfelden stand dieses Jahr schon fünfmal im Brand-Einsatz. > Seite 3

Bruterfolg

Mindestens neun Kiebitz-Junge wurden in den letzten Monaten in der Filderen flügge. > Seite 5

«Oldie-Drescher»

Das jüngste Restaurierungsprojekt von Ueli Suter aus Hedingen hat sich bereits bewährt. > Seite 8

Optimal genutzt

Serie «Gärten»: Peter und Anita Stutz haben eine Landschaft, die ihnen entspricht. > Seite 12

Zum Schuljahresbeginn ins neue Schulhaus Gramatt II Der erste Teil des Generationenprojekts in Mettmenstetten ist bezogen In Mettmenstetten ist das neue Primarschulhaus Gramatt II bezogen worden – der erste Teil einer Erweiterung der Schulanlagen, für die insgesamt 31,5 Mio. Franken aufgewendet werden.

Ämtler Jungbiker liessen es krachen In Abwesenheit der beiden stärksten Säuliämtler Mountainbiker Urs Huber und Jacqueline Schneebeli war am diesjährigen Albishorn-Bikerennen die Bühne frei für den Nachwuchs.

> Bericht auf Seite 19 ANZEIGEN

Lachende Vertreter und Vertreterinnen von Bauausschuss, Bauleitung, Gemeinderat, Schulpflege, Lehrkörper, Hausdienst und Architekturbüro bei der «Schlüsselübergabe» für das Schulhaus Gramatt II. Von links: Beat Bär, René Kälin, Roger Hess, Stephan Sintzel, Rafaela Fux, Fredy Kurmann, Martin Ringer, Andreas Wipf und Marco Eugster. (Bild Werner Schneiter)

«Einen grossen und wichtigen Moment» nannte Gemeinderat Beat Bär, Leiter des Bauausschusses, den Bezug von Gramatt II. Und dies nach acht Jahren Planung, geleistet vor allem auch in Teamarbeit. Anhand des Alters der Schülerinnen und Schüler der zwei ersten Klassen liess Bär einige Stationen dieses Generationenprojekts Revue passieren. Sie begannen ein Jahr vor deren Geburt und erreichten mit dem vierten Altersjahr der heu-

tigen Erstklässler die entscheidende Phase: Das klare Ja der Stimmberechtigten im September 2018 zum Baukredit von knapp 28,5 Mio. Franken, plus 3 Mio. Franken Projektierungskosten. «Es ist das grösste Projekt in der Geschichte der Gemeinde. Wir sind alle stolz auf das Erreichte und danken auch den Architekten Stephan Sintzel und Andreas Wipf», fügte Beat Bär an. Damit ist der nötige Schulraum für Jahre vorhanden – Mettmenstetten zählt heute 5400 Einwohnerinnen und Einwohner und ist weiterhin eine Wachstumsgemeinde: bis 2025 wird mit 8 Prozent Zuwachs gerechnet, zwischen 2020

Warnung bei Wildaktivitäten

Am Montag war Sandbahnen statt Klanggedichte Fionas grosser Tag zertrampelte Äcker für die Bühne

Wenn Fahrzeuge mit Wildtieren kollidieren, endet dies für Letztere meist tödlich. Zudem entsteht an den Fahrzeugen häufig ein erheblicher Sachschaden. Zwischen 2000 und 3000 solcher Wildunfälle ereignen sich jährlich im Kanton Zürich. Die Strecke zwischen Affoltern und Mettmenstetten gehört zu den Hotspots. Im Rahmen der Strassensanierung hat der Kanton hier deshalb eine Wildwarnanlage installiert. Sie macht seit Mitte Juli die Verkehrsteilnehmenden auf Wildaktivitäten neben der Strasse aufmerksam. Für Aussagen zu ersten Erfahrungen oder für eine Auswertung sei es noch zu früh, erklärt Christoph Abegg, Projektleiter Umwelt beim Tiefbauamt: «Es braucht mindestens ein Jahr Betriebszeit, um etwas über die Reduktion von Unfällen und die Anzahl Warnungen aussagen zu können.» (red.)

Seit einem Jahr wohnt Fiona Moser mit ihren Eltern und den beiden Schwestern in Hausen. Dort hat die Siebenjährige in den letzten Monaten den Kindergarten besucht. Viele Puzzles hat sie zusammengesetzt, gebastelt und gespielt – und natürlich hat sie Mia, Amira und Flurina kennengelernt. Mit ihnen hat sie nach dem Unterricht besonders gerne Schnecken gesammelt und diese quer über die Strasse zum Rennen antreten lassen. Nun aber hat für Fiona und ihre Freundinnen am Montag ein neues Kapitel begonnen: Die Mädchen wurden eingeschult, gemeinsam mit Tausenden anderen Kindern im Kanton Zürich. Worauf hat sich Fiona am meisten gefreut? Und wie ist es ihr am ersten Schultag ergangen? Der «Anzeiger» hat sie in den vergangenen Tagen begleitet. (lhä)

Sie reiten mit ihren Pferden dort, wo sie nicht sollen, galoppieren über fremde Wiesen, zertrampeln die Äcker. Vorurteile gegenüber Reiterinnen und Reitern gibt es viele – und manchmal bewahrheiten sie sich, und es kommt zum Konflikt mit Landbesitzern. Um Lösungen zu finden und zu vermitteln, wurde im Jahr 1980 die Reitervereinigung Knonaueramt gegründet, die mittlerweile auch die Region Zug einschliesst. Die Interessengemeinschaft hat knapp 400 Mitglieder und setzt sich für ein attraktives Reitgebiet ein. Um das zu erreichen, sucht sie den Austausch zu Landbesitzern, wird aktiv, wenn Reitverbote drohen – und sie unterhält inzwischen mehr als zehn Kilometer Sandweg, die den Reiterinnen und Reitern und ihren Pferden als Galoppstrecke dienen. (lhä)

Stimme und Musik, die sich zu einem Ganzen verbinden – im Programm «Hert am Sound» trägt Schriftsteller Pedro Lenz morgen Samstag in Obfelden eine Sammlung von Klanggedichten vor, die er eigens für die Bühne geschrieben hat. Unterstützt wird er dabei vom Bassisten Michael Pfeuti. «Er nimmt den Sound der Worte auf und gibt zuweilen den Rhythmus vor», so Lenz. Von Zeile zu Zeile, von Strophe zu Strophe lässt der Autor die Zuhörer und Zuhörerinnen teilhaben an all den grossen und kleinen Dramen des Lebens, die oft hinter Unscheinbarem und Alltäglichem lauern. Dass die Geschichten so mitreissen, liegt an der grossen Kunst des Autors, die Umgangssprache literarisch zu formen, zu rhythmisieren und sie klingen zu lassen – zum ganz eigenen Sprachsound von Pedro Lenz. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 9

> Bericht auf Seite 11

> Interview auf Seite 17

Grosser und wichtiger Moment

An der Ämtler Berufsmesse kommen Jugendliche und deren Eltern mit Lernenden in Kontakt. > Seite 13

Bei den Männern gewann erstmals der 19-jährige Timo Müller das Bikerennen aufs Albishorn – und das mit grossem Vorsprung. Im Kampf um die weiteren Podestplätze hatte der 15-jährige Cedric Graf das Nachsehen gegen den 32 Jahre älteren Stefan Huber. Der Trainer der RRC-Amt-Kids durfte sich gleich dreifach freuen, realisierten seine Töchter, die 12-jährige Shana Huber, und deren 10-jährige Schwester Lina bei den Damen doch einen Doppelsieg und distanzierten dabei auch Vorjahressiegerin Sarina Rüttimann und deren Schwestern. (red.)

von Werner Schneiter Flankiert von Schülerinnen und Schülern, allesamt mit Sonnenblumen bestückt, umschrieb Schulleiter Marco Eugster seine Gefühle mit den drei Stichworten «Freude, Nervosität und Dank». Vor allem sprach er von einer Vorfreude auf die neuen Räume für die acht Klassen, die nun – nachdem jetzt auch die Trennwände für die WCs vorhanden sind – bezogen werden können. Seine Nervosität war mit der Frage verbunden, ob denn alles fertig wird auf den geplanten Einzug. Auch wenn die Einrichtungen noch nicht vollständig vorhanden sind: Es ging am Montag los mit dem Unterricht. Dankbar ist der Schulleiter all jenen, die an diesem Werk gearbeitet haben: Architekten, Bauausschuss, Lehrkräfte und viele andere.

Entscheidungshilfe

bis 2030 sogar mit 17 Prozent. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler soll gemäss Prognose von heute 509 auf 567 (2030) steigen.

Doppelturnhalle als grösster Brocken Das Generationenprojekt ist allerdings noch nicht ganz vollbracht. Die Doppelturnhalle mit Räumen für die Tagesstrukturen und der neue Begegnungsort mit Bibliothek sollen im März 2022 bezogen werden. Die Doppelturnhalle ist der grösste Brocken (13 Mio. Franken), für den Neubau Tagesstrukturen auf dem Turnhallengebäude werden 6 Mio.

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aufgewendet. Die Heizanlage kostet 2 Mio., der Umbau der alten Sennerei mit Bibliothek und Begegnung 2,5 Mio. Franken. Das nun bezogene Schulhaus Gramatt II ist ein 8-Mio.-Franken-Bau. Im September wird die alte Turnhalle abgerissen. Und an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember befinden die Stimmberechtigten über einen Kredit von 700 000 Franken für den Umbau des bestehenden Pavillons (Provisorium), in welchem zwei Kindergärten Platz finden. Hindernisfrei, energetisch nachhaltig soll er sich in das gesamte Schulraumprojekt einfügen – auch in architektonischer Hinsicht.

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Du hast den Lebensgarten verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.

Turnverein und Turnveteranen Ottenbach Eidg. Turnveteranen

M. Hoffmann

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater und Grossvater

Fritz Schneebeli-Thierstein 7. März 1931 – 23. August 2021

Nach einem langen, erfüllten Leben ist er nach kurzer, schwerer Krankheit in der Villa Sonnenberg für immer friedlich eingeschlafen. In dankbarer Erinnerung

Räumung Veloabstellplätze Am Montag, 30. August 2021, ab 4.00 Uhr werden die öffentlichen FahrradAbstellplätze Bahnhof, Zürcher Kantonalbank und Restaurant Löwen geräumt. Wir bitten alle Lenkerinnen und Lenker, ihre Fahrräder auf diesen Zeitpunkt hin zu entfernen. ROT gekennzeichnete Fahrräder (z.B. Bändeli) werden stehen gelassen! Alle übrigen Fahrräder werden durch den Werkhof entfernt, registriert und zu einem späteren Zeitpunkt verwertet oder entsorgt. Es entstehen diesbezüglich keine Schadenersatzansprüche gegenüber der Stadt Affoltern am Albis.

Ruth Schneebeli Jürg und Irene Schneebeli-Stähli Adrian Schneebeli und Nay Dia Stefan Schneebeli Matthias Schneebeli und Corina Uster

Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern (Palliativstation), Postkonto 85–391373–1 oder IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1, (Vermerk: Fritz Schneebeli). Traueradresse: Ruth Schneebeli, Luegeten 1, 8913 Ottenbach

Personalausflug am 3. September 2021

27. August 2021

Gemeindeverwaltung Ottenbach

Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Genehmigung Der Stadtrat der Stadt Affoltern am Albis hat mit Beschluss Nr. 193 vom 25. August 2020 dem privaten Teilgestaltungsplan «Brauipark» zugestimmt. Anschliessend erfolgte die teilweise Nichtgenehmigung des privaten Teilgestaltungsplans «Brauipark» durch die Baudirektion mit Verfügung Nr. 60/21 vom 15. Juli 2021. Nicht genehmigt wird Art. 14 Abs. 4 GPV der Gestaltungsplanvorschriften zum privaten Teilgestaltungsplan «Brauipark». Rechtliche Hinweise und Fristen Die Unterlagen liegen ab dem 27. August 2021 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis auf. Gegen den Zustimmungsbeschluss des Stadtrates und gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion zum privaten Teilgestaltungsplan «Brauipark» kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 27.09.2021 Nutzungsplanungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis

Fritz Schneebeli 7. März 1931 – 23. August 2021

Fritz gehörte 74 Jahre unserem Verein an. Mit Fritz verlieren wir einen wertvollen und geschätzten Turnkameraden und Turnveteran. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen den Angehörigen unser herzliches Beileid aus. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 1. September 2021 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof und die Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach statt.

Turnverein Ottenbach

Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit. Ein Lächeln in unserem Gesicht hinterlässt Du, jedes Mal wenn wir an Dir denken. Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

Kurt Bolliger Leutert

Am Freitag, 3. September 2021 bleibt die Gemeindeverwaltung infolge Personalausflug geschlossen. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben.

Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Traurig nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Ehrenmitglied und Turnveteran

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 1. September 2021, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Ottenbach statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der Kirche Ottenbach.

Kontaktstelle bei Fragen: Hochbau und Umwelt, Tel. 044 762 56 41 Anfragen zu vermissten Fahrrädern sind mit Angaben über Art, Farbe, Rahmennummer usw. schriftlich via umwelt@stadtaffoltern.ch zu stellen.

Nutzungsplanung: Korrigendum zur Publikation vom 13. August 2021: Privater Teilgestaltungsplan «Brauipark» - Teilweise Nichtgenehmigung

TODESANZEIGE

Nutzungsplanung: Korrigendum zur Publikation vom 13. August 2021: Privater Teilgestaltungsplan «Brauipark» - Teilweise Nichtgenehmigung Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Urnenabstimmung vom 26. September 2021 Nebst den Bundesvorlagen wird am Sonntag, 26. September 2021, in Hedingen über folgende kommunale Vorlage abgestimmt:

Die Abstimmungsunterlagen werden den Stimmberechtigten zusammen mit den Unterlagen zu den übrigen Vorlagen zugestellt. Sie können zusammen mit der detaillierten Synopse (bisher/neu) unter hedingen.ch heruntergeladen oder während den Schalteröffnungszeiten im Gemeindehaus bezogen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hedingen, 27. August 2021 Gemeinderat Hedingen

Bonstetten Sonja Josephine Klauenbösch geboren am 27. September 1929, von Hirschthal, wohnhaft gewesen Im Bruggen 10, Bonstetten, verstorben am 22. August 2021. Die Beisetzung findet im engsten Kreis statt.

Obfelden

Die Unterlagen liegen ab dem 27. August 2021 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis auf.

«Jean» Edouard Vollenweider-Schönauer

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 27. September 2021 Nutzungsplanungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis – Abteilung Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis

In dankbarer Erinnerung die Familie Bolliger aus Mexiko

Walter Gilbert Laubscher 17. Mai 1937 – 22. August 2021

Bin dann mal weg… nicht um am Kiosk «Parisienne» zu holen… die Reise dauert etwas länger… In erster Linie dank meiner einzigartigen Ehefrau Christa… habe ich eine wundervolle Zeit auf dieser Erde gelebt… merci für deine Liebe, Unterstützung und deinen Weitblick… und besonders für dein Geschenk… unseres Sohnes Andreas, welcher uns mit Schwiegertochter Yit Cent ein charmantes neues Familienmitglied geschenkt hat. Lob und Dank gebührt auch meinen Geschwistern Janine und Bruno und meiner Schwägerin Marianne… sowie meinen Freunden und Jasskumpeln… meinem ehemaligen Arbeitgeber und meinen tollen Mitarbeitenden… und natürlich meinen einzigartigen Nachbarn. Meinen letzten Auftritt werde ich im engsten Familienkreis geben… meine Asche wird auf meinen Wunsch in die Natur verstreut… während sie auf eine gute Fahrt anstossen. «Ciao mitenand»… «take care» Steinacherstr. 11f, 8910 Affoltern am Albis

Bestattungsamt Bonstetten

Rechtliche Hinweise und Fristen

Gegen den Zustimmungsbeschluss des Stadtrates und gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion zum privaten Teilgestaltungsplan «Brauipark» kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG).

Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

– Totalrevision der Gemeindeordnung (GO)

Genehmigung Der Stadtrat der Stadt Affoltern am Albis hat mit Beschluss Nr. 193 vom 25. August 2020 dem privaten Teilgestaltungsplan „Brauipark“ zugestimmt. Anschliessend erfolgte die teilweise Nichtgenehmigung des privaten Teilgestaltungsplan „Brauipark“ durch die Baudirektion mit Verfügung Nr. 60/21 vom 15. Juli 2021. Nicht genehmigt wird Art. 14 Abs. 4 GPV der Gestaltungsplanvorschriften zum privaten Teilgestaltungsplan «Brauipark».

22. Oktober 1931 – 24. August 2021

Am 19. August 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

geboren am 25. Februar 1930, wohnhaft gewesen in Obfelden. Es findet keine Urnenbeisetzung sowie Abdankungsfeier statt. Bestattungsamt Obfelden

Ottenbach Am 23. August 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: Komm heim!

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater.

Jean Edouard Vollenweider

Schneebeli, Fritz Wilfried geboren am 7. März 1931, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach.

* 25. 2. 1930 Frankreich, Paris

Die Beisetzung erfolgt am Mittwoch, 1. September 2021, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit abschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach.

Edith Vollenweider Christine Stöckli-Vollenweider Eric & Manuela Vollenweider mit Stéphanie und Dustin Daniel Schaub mit Yves und Jenni

Stallikon Strebel-Aebi Sonja Gertrud geboren am 29. April 1936, von St. Gallen SG und Wohlenschwil AG, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Stallikon

Obfelden

In stiller Trauer:

Die Friedhofvorsteherin

Am 23. August 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

† 19. 8. 2021

Es ist der Wunsch von Jean Edouard, dass jeder auf seine eigene, individuelle Art und Weise Abschied nimmt. Eine Abdankungsfeier findet nicht statt. Traueradresse: Edith Vollenweider Ottenbacherstr. 9 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Teures Runterladen eines Programms Er sei von einem Hacker angegriffen worden und müsse nun dringend ein Programm herunterladen, um den Schaden zu reparieren. Dieser telefonischen Aufforderung eines Unbekannten kam ein Mann in Bonstetten nach – und überwies Geld. Zu spät stellte er fest, dass er hier einem Betrüger aufgesessen war. Die Höhe des Betrags gab die Kantonspolizei nicht bekannt. (-ter.)

WIR GRATULIEREN

Am letzten Sonntag schon der fünfte Brand-Einsatz in diesem Jahr In «normalen» Jahren sind es ein bis zwei Brand-Einsätze, in diesem Jahr gleich fünf: Die Obfelder Feuerwehr war gefordert. «Dank Teamgeist und guter Ausbildung haben wir die Aufgaben gut gemeistert», bilanziert Kommandant Sämi Schneebeli. von Werner Schneiter

Gleich zwei Personen dürfen in den nächsten Tagen ihren 85. Geburtstag in Affoltern feiern. Am Sonntag, 29. August, Rita Marchini und am Montag, 30. August, Ralph Bernath. Wir gratulieren von Herzen und wünschen beiden einen Festtag mit viel Freude und bester Stimmung!

In der Wohnung liegen Glassplitter am Boden, der ausserdem mit schwarzen Fussspuren überzogen ist. Es gibt Russund Rauchspuren. Auf der Terrasse sind Brandspuren unübersehbar: Verkohlte Balken, schwarze Wände und das Dach, welche inzwischen überdeckt sind. Noch immer liegt Rauchgeruch in der Luft. Am Sonntag nach 16 Uhr brach an der Alten Landstrasse in Obfelden Feuer aus. Rund 55 Feuerwehrleute standen im Einsatz; der Stützpunkt Affoltern entsandte eine Autodrehleiter sowie ein Tanklöschfahrzeug samt Besatzung. Die besondere Herausforderung: «Wir mussten dafür sorgen, dass das Dach nicht in Vollbrand gerät und womöglich einstürzt. In den Innenräumen der beiden Wohnungen brannte es nicht. Sie sind aber wegen Russ- und Rauchschäden nicht bewohnbar; Wasserschäden gab es keine», sagt Sämi Schneebeli, seit 2008 Kommandant der Obfelder Feuerwehr. Das Kommando des sonntäglichen Einsatzes übergab er an Aleks Ilic, seit diesem Jahr Ausbildungschef. «Auch andere müssen hier Routine erlangen», fügt der Kommandant bei.

Schon viele Male hat sich die Welt gedreht, seit Walter Caldonazzi geboren wurde. Er feiert am Sonntag, 29. August, in Affoltern seinen 80sten Geburtstag. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen gute Gesundheit und fröhliche Stimmung!

Zur goldenen Hochzeit Am 28. August vor 50 Jahren haben sich Margrith und Gregor Sax-Göldi das Jawort gegeben und feiern darum morgen Samstag das goldene Hochzeitsfest. Herzlichen Glückwunsch senden wir nach Knonau, viel Glück und Freude auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Ernstfälle halten die Obfelder Feuerwehr auf Trab

Zum 85. Geburtstag

Zum 80. Geburtstag

Freitag, 27. August 2021

Nirgends Brandstiftung Es war bereits der fünfte Brand-Einsatz in diesem Jahr – eine aussergewöhnliche Häufung, die natürlich die Frage nach Brandstiftung aufwirft. «Das war nirgends der Fall, auch wenn die Brandursachen noch nicht überall geklärt sind», stellt Sämi Schneebeli klar. Im Mai brannte an der Wolserstrasse der Dachstock eines Mehrfamilienhauses vollständig aus. Als die Feuerwehren

In diesem Jahr fünf Mal wegen Brandfällen im Einsatz: Obfeldens Feuerwehrkommandant Sämi Schneebeli auf der Terrasse der Liegenschaft, wo am vergangenen Sonntagnachmittag Feuer ausgebrochen ist. (Bild Werner Schneiter) eintrafen (auch der Stützpunkt Affoltern kam), stand der obere Teil bereits vollständig in Flammen; Personen mussten gerettet und von einem Care-Team betreut werden. Ein Bewohner wurde per Helikopter ins Spital gebracht, konnte es aber gleichentags wieder verlassen. «Wir mussten insbesondere das Nachbargebäude an der Dorfstrasse schützen, was vollumfänglich gelungen ist; es gab dort weder Russ- noch Wasserschäden», so der Kommandant. Zuvor leistete die Feuerwehr beim Brand eines Altstofflagers der Garage Hächler Einsatz. «Wir konnten diesen Brand schnell löschen, aber Garagen-Angestellte mussten ins Spital, weil sie Rauchgase eingeatmet hatten.» Ein Schopfbrand an der Alten Landstrasse und in Brand geratene Sträucher im Hölibachquartier vervollständigen die Bilanz der Brand-Einsätze in Obfelden in diesem Jahr. Fünf Brände bis im August – das ist weit überdurchschnittlich, ja extrem aussergewöhnlich. «Wir rücken pro Jahr gewöhnlich ein bis zwei Mal wegen

Feuer aus», sagt Sämi Schneebeli. Mehr Einsätze gibt es in «normalen» Jahren wegen Verkehrsunfällen und Ölspuren. Oder wegen Unwetter, wie in diesem Jahr. Auch in Obfelden mussten Keller ausgepumpt werden. Wegen Corona waren zahlreiche Mitglieder im Homeoffice tätig, wodurch sich die sofortige Verfügbarkeit im Ernstfall erhöht hat.

Gut ausgebildet und motiviert In der Obfelder Feuerwehr leisten derzeit 63 Männer und Frauen Dienst – das ist rund ein Dutzend über dem Sollbestand. Das Durchschnittsalter beträgt 34 Jahre. Sämi Schneebeli zollt der Mannschaft Lob. «Alle sind motiviert und gut geschult, leisten vorzügliche Teamarbeit und pflegen die Kameradschaft», sagt er und spricht von einem «aussergewöhnlich guten Laden, den ich führen darf». Dass der Bestand klar über dem Soll liegt, sei in erster Linie auf die Mund-zu-Mund-Propaganda zurückzuführen. Er sei darüber hinaus von

Willigen auch schon angefragt worden, ob sie Dienst leisten dürfen. Ein Indikator für Ausbildungsstand, Einsatzwillen und Teamgeist in Obfelden ist auch Karl Rusterholz. Der Inspektor der kantonalen Gebäudeversicherung erscheint regelmässig auf Brandplätzen, gibt dort Tipps und Einschätzungen ab. Sieht er, dass ein Feuerwehreinsatz nicht klappt, übernimmt er das Kommando. In Obfelden war das noch nie der Fall. «Er hat mir versichert, dass er im Brandfall entspannt nach Obfelden reist – im Wissen, dass es dort funktioniert», hält Sämi Schneebeli fest.

Kommandowechsel Anfang 2022 Er ist überzeugt, dass das auch über seine Zeit als Kommandant hinaus der Fall sein wird. Sein designierter Nachfolger ist Vizekommandant Christoph Bossard, der Anfang 2022 übernehmen wird. Sämi Schneebeli bleibt der Feuerwehr auch in seiner Nachkommando-Zeit treu. «In irgendeiner Form», fügt er bei.

Verletzungen bei Mensch und Tier verhindern Wildwarnanlage seit Mitte Juli in Betrieb Zwischen Mettmenstetten und Affoltern hat der Kanton Zürich im Rahmen der Strassensanierung eine Wildwarnanlage installiert. Sie macht seit Mitte Juli die Verkehrsteilnehmenden auf Wildaktivitäten neben der Strasse aufmerksam.

tafeln, die auf Wildwechsel hinweisen, gewöhnen sich die Verkehrsteilnehmenden. Eine Warntafel, die aufblinkt, wird viel wirkungsvoller wahrgenommen.» Für Aussagen zu ersten Erfahrungen oder für eine Auswertung sei es noch zu früh. «Es braucht mindestens ein Jahr Betriebszeit, um etwas über die Reduktion von Unfällen und die Anzahl Warnungen aussagen zu können.»

von Marianne voSS Zwischen 2000 und 3000 Unfälle bei Kollisionen zwischen Fahrzeugen und Wild ereignen sich jährlich im Kanton Zürich. Diese enden für die Tiere meistens tödlich. Zudem entsteht häufig an den Fahrzeugen ein erheblicher Sachschaden. Um solche Unfälle zu vermeiden, ist der Kanton Zürich schon seit vielen Jahren aktiv. Akustische oder optische Mittel wurden eingesetzt, um die Tiere beim Überqueren der Strasse zu stoppen. Die Strecke zwischen Affoltern und Mettmenstetten gehört zu den Hotspots, da sich dort ein Wildtierkorridor befindet, welcher von der Strasse durchschnitten wird. Im Rahmen der Sanierung auf diesem Strassenstück wurde Anfang dieses Jahres eine Wildwarnanlage eingerichtet. Es handelt sich um die erste Anlage dieser Art, die der Kanton Zürich installiert hat (der «Anzeiger» hat berichtet).

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Die Wildwarnanlage am Strassenrand zwischen Mettmenstetten und Affoltern mit Bewegungssensoren und einer Leuchttafel, die bei Wildaktivitäten mit einem Warnhinweis aufblinkt. (Bild Marianne Voss) Gefahr wahrnehmen Die Anlage konnte Mitte Juli in Betrieb genommen werden. Entlang der Strasse zwischen Mettmenstetten und Affoltern sind jetzt die Pfosten mit den Sensoren und die Warntafel gut sichtbar. Die Funktion des Wildwarnsystems beruht auf einem Netz von mehreren elektronischen Lichtschranken mit InfrarotLasertechnik. Beim gefährdeten Stras-

senabschnitt wurden Lichtschranken mit einem Sender und Empfänger installiert. Bei Unterbrechung des unsichtbaren Lichtstrahls wird ein Signal an die Steuerung geleitet. Die Warntafel leuchtet auf. Die Verkehrsteilnehmenden werden auf die Gefahr aufmerksam gemacht und können abbremsen. Christoph Abegg, Projektleiter Umwelt beim Tiefbauamt Kanton Zürich, erklärt: «An die üblichen Verkehrs-

Affoltern am Albis · roman-peter.ch


Kappel am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Herbert Stutz, Haldenrain 10, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung, Haldenrain 10, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6530, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2c

Bonstetten Bauherrschaft: Agostino Di Tommaso, Bodenfeldstrasse 23, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Mons Solar AG, Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Projekt: Erstellung Photovoltaikanlage (Indach) Bodenfeldstrasse 23, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2127, Zone: Kernzone Bodenfeld (KB)

Bonstetten Bauherrschaft: Viktor und Marlise Kürsteiner, Dorfstrasse 8, 8906 Bonstetten Projekt: Umnutzung Büro zu Wohnung, Einbau Bad, Dorfstrasse 8, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2964, Zone: Kernzone Hofis (KH)

Hausen am Albis Bauherrschaft: Mountainbike Club Oberamt, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Mountainbike Skillspark mit mehrheitlich mobilen Hindernissen und 3 Schanzen aus Erdmaterial, Jonenbachstrasse, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3810, Zone: Oe, Zone für öffentliche Bauten

Bauherrschaft: Reformierte Kirche Kanton Zürich, Hirschengraben 50, Postfach, 8024 Zürich, Schweiz Vertretung der Bauherrschaft: Fahrländer Scherrer Jack Architekten GmbH, Feldstrasse 133, 8004 Zürich Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Rückbau der bestehenden 6 Einzimmerwohnungen, statische Ertüchtigung und Einbau von 10 Studio-Wohnungen mit Angliederung an Hotelservice. Kapperlerhof 5, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1271, Zone: Kernzone A (KA)

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Obfelden Bauherrschaft: Theo Gwerder, Sentmattstrasse 45, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz Hecke mit Sichtschutzwand Höhe 1.80 m aus Granitstelen mit Aluminium Lamellen, Sentmattstrasse 45, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3141, Zone: W2

Obfelden Bauherrschaft: Vreni Gasser-Hofstetter, Brünigstrasse 17, 6078 Lungern Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Silo mit Vordach am Wohnhaus mit Scheune Vers-Nr. 372 (Das Gebäude ist im einstweiligen Inventar der kommunalen Schutzobjekte der Gemeinde Obfelden), Mühlestrasse 15, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4717, Zone: K2

Rifferswil Bauherrschaft: Paul Roos, Sennengasse 8, 8911 Rifferswil Projektverfasser: roosarchitekten, Im Winkel 5, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Anbau von Klebedächern mit integrierter PV-Anlage, Sennengasse 8, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1822, Zone: Kernzone, im Ortsbildinventar von kantonaler Bedeutung

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Stallikon Bauherrschaft: Andreas Bucher, Girstel 6, 8143 Stallikon Projekt: Neubau vier Futter Hochsilos, Girstel 6, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1871, Zone: Lk

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Wettswil Bauherrschaft: Felix und Simone Müller, Niederweg 87, 8907 Wettswil Projektverfasser: LABOR3 Architektur GmbH Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Projekt: Umbau und Aufstockung EFH Vers.-Nr. 367, Im Wiesengrund 13, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1269, Zone: W2b

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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. August 2021

Erfolgreiches Kiebitz-Projekt in der Filderen Mindestens neun Junge wurden flügge – trotz Spätfrost und Hochwasser Dieses Jahr haben vier KiebitzPaare in der Filderen Wettswil gebrütet und 15 Jungvögel aufgezogen. Mindestens neun Junge wurden flügge und überlebten auch die Hochwasser.

Brut aufgaben, wenige Tage bevor die Jungen geschlüpft wären. Sofort legten drei davon allerdings Ersatzgelege an, aus denen bis am 17. Juni alle Jungen ausschlüpften. Damit die Vögel genug Futter finden konnten, mähten Helfende des VNU zweimal Streifen in das verschilfende Ried, um den Zugang zu den Schlickflächen zu verbessern.

von Stefan Bachmann Der Kiebitz brütet natürlicherweise in ausgedehnten Sümpfen und Feuchtwiesen. Da diese Habitate in der Schweiz weitgehend zerstört wurden, stehen dem hübschen Watvogel mit der langen Holle (Haube) nur noch wenige kleine Naturschutzgebiete im vom Menschen dominierten Kulturland zur Verfügung. Ersatz finden die Vögel auf feuchten Äckern, wo sie sich teilweise anzusiedeln versuchen, und auch auf Flachdächern, die jedoch für die Jungvögel Todesfallen sind und zu wenig Nahrung bieten. Um die 200 Brutpaare zählt man in der Schweiz noch. Gäbe es keine Schutzprojekte, wäre aber die Art hierzulande vielleicht bereits ausgestorben. Als sich 2017 ein Kiebitz-Brutpaar im Naturschutzgebiet Filderen in Wettswil ansiedelte, war die Freude beim Verein Naturnetz Unteramt (VNU) natürlich gross. Ab 2019 waren es drei Paare. Doch der Bruterfolg blieb sehr klein – Füchse und andere Raubtiere holten sich die Eier und Küken. Teils wurden auch Nester überschwemmt. Der VNU beschloss daher, zu handeln und ein Kiebitz-Förderprojekt zu starten: Ein Wildschutzzaun sollte die Eier und Küken vor den Füchsen schützen, und es wurden Aufwertungsmassnahmen geplant.

ZUR SACHE

Wichtige Rücksichtnahme

Ein Kiebitz im Balzflug. (Bilder Daniel Stark) Erfolg dank Ersatzgelegen Nachdem der Kanton Zürich das Projekt bewilligt hatte und bereit war, den Zaun zu finanzieren, ging es Mitte Februar dieses Jahres nach langer Planung los: Der 1,5 Meter hohe und fast einen Kilometer lange Zaun wurde von sieben Helferinnen und Helfern aufgebaut. Ein Team aus 24 Helfenden kontrollierte ihn ab da jeden Morgen bis in den Juli hinein und beobachtete die Kiebitze. Unzählige Male musste der Zaun verbessert oder

dem Wasserstand angepasst werden. Unter dem Zaun wurde die Vegetation kurz gehalten. Die Kiebitze liessen zum Glück nicht lange auf sich warten: Schon beim Aufbau des Zauns überflog ein Trupp von acht Vögeln die Filderen und inspizierte den Brutplatz. Ab dem 27. März begannen dann insgesamt fünf Brutpaare zu brüten – viele für das kleine und eher störungsreiche Gebiet. Um den 14. April kam es dann zu einer ausgeprägten Kälteperiode, während der vier Paare die

Schliesslich konnten die Beobachter und Beobachterinnen in diesem Jahr vier erfolgreiche Brutpaare zählen, die insgesamt rund 15 Jungvögel aufzogen. Mindestens neun dieser Jungvögel überlebten die ersten gefährlichen Lebenswochen und wurden flügge. Dies ist im Vergleich ein sehr guter Bruterfolg – 0,8 flügge Jungvögel pro Jahr und Brutpaar reichen im Schnitt aus, damit sich die Population erhalten kann. Der grosse Einsatz hat sich somit gelohnt und das Projekt kann als voller Erfolg bezeichnet werden – auch wenn am Ende das ganze Gebiet einige Tage lang unter Wasser stand und sogar der Solarpanel aus dem 1,5 Meter hohen Wasser gerettet werden musste. Möglich machten den Erfolg die Helferinnen und Helfer, Supporter und der Kanton, aber auch alle Passantinnen und Passanten, die auf den Wegen blieben und ihren Hund an die Leine nahmen. Diese Rücksichtnahme auf die Natur ist wichtig – auch in den Monaten ohne Kiebitze. Nur so kann die Filderen weiterhin als Refugium für gefährdete Arten dienen. Der VNU hofft natürlich, dass die Kiebitze, die jetzt wohl bereits am Mittelmeer in den «Winterferien» sind, nächstes Jahr wieder in die Filderen zurückkehren.

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Deutlich weniger Leerwohnungen Am 1. Juni 2021 standen im Bezirk Affoltern 281 Wohnungen leer. Das sind 39 weniger als im Vorjahr. Die Leerwohnungsziffer sank innert Jahresfrist von 1,28 auf 1,11 Prozent. In mehr als 70 Prozent der Gemeinden im Kanton Zürich ist die Leerwohnungsziffer, also der Anteil der Leerwohnungen am gesamten Wohnungsbestand, tiefer als im Vorjahr. Seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1984 verzeichneten noch nie so viele Gemeinden einen Rückgang, wie das Amt für Statistik mitteilt. Die Leerwohnungsbestände sind denn auch im Knonauer Amt gesunken. Per 1. Juni 2021 standen hier gerade mal 1,11 Prozent der Wohnungen leer – ein Wert, der letztmals 2015 unterboten wurde. Zum Vergleich: 2018 waren es noch 1,82 Prozent. Mit makellosen 0,0 Prozent Leerwohnungen taucht Maschwanden in der Statistik auf, Wettswil kommt auf einen Wert von 0,48 Prozent. Am anderen Ende des Spektrums findet sich Aeugst mit einer Leerwohnungsziffer von 4,16 Prozent.

Platz wichtiger als Lage Am ausgeprägtesten ist der Rückgang in ländlichen Gebieten und bei grossen Wohnungen mit vier und mehr Zimmern. Mit ein Grund dürfte hier sein, dass die Menschen pandemiebedingt vermehrt im Homeoffice sind und generell mehr Zeit zu Hause verbringen. Entsprechend hat die Distanz zum Arbeitsplatz zu Gunsten von mehr Platz an Bedeutung verloren. Inwiefern der Rückgang der Leerwohnungsziffer im Vergleich mit dem Vorjahr eine nachhaltige Trendumkehr einläute, könne erst in einigen Jahren abschliessend beurteilt werden, heisst es beim Amt für Statistik. (tst.)

Neue Taser für die Kapo

Verein Naturnetz Unteramt (VNU) Der VNU engagiert sich seit 90 Jahren für mehr Natur in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil. Der Verein hat rund 220 Mitglieder und führt praktische Naturschutzarbeit durch, betreut eigene Schutzgebiete und setzt sich für die Förderung der Artenvielfalt ein. Zudem veranstaltet er Exkursionen, Kurse sowie weitere Anlässe und organisiert jedes Jahr mehrere Kinderanlässe (Kinderclub). Der VNU ist eine Sektion von BirdLife Zürich und BirdLife Schweiz. Der Verein freut sich auf neue Mitglieder! Weitere Infos und Mitgliedschaft: www.naturnetz-unteramt.ch

Dieser Kiebitz lässt sich einen Regenwurm schmecken.

Von 15 Jungvögeln wurden mindestens neun flügge.

Mit dem Einsatz eines Destabilisierungsgerätes (DSG), auch «Taser» genannt, können besonders gefährliche Situationen rasch und verhältnismässig unter Kontrolle gebracht werden. Im Vergleich zur Schusswaffe führen sie beim Einsatz nur zu einer kurzfristigen Wehrlosigkeit, ohne dass Verletzungen für die betroffene Person zurückbleiben. Die 171 «Taser» die bei der Kantonspolizei aktuell im Einsatz stehen, sind allerdings in die Jahre gekommen. Um die Einsatzfähigkeit auch in Zukunft sicherzustellen, sei ein Ersatz nötig, teilt die Sicherheitsdirektion mit. Dieses Jahr sollen 170 neue, einfacher bedienbare Geräte inklusive Zubehör angeschafft werden, weitere 20 dann bis 2026. Die Auftragssumme beläuft sich auf maximal 890 000 Franken. (red.)

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Bezirk Affoltern

RATGEBER BEZIEHUNG

Freitag, 27. August 2021

«Oldie-Drescher» für Eigenbedarf Das Restaurierungsprojekt von Ueli Suter aus Hedingen hat sich diesen Sommer bewährt

Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator, Affoltern

Es wird alles zu viel In der Lebensmitte sind viele Menschen sehr eingespannt und gefordert. Ja, das ist die Phase, in der viele Paare an ihre Grenzen kommen. Das Nest muss gebaut werden, die Kinder werden geboren, wachsen heran und müssen erzogen werden. Bei den Vögeln heisst das: fliegen, Würmer sammeln, fliegen und wieder Würmer sammeln. Zugleich sind häufig beide Eltern auch beruflich engagiert und möchten dort den Anschluss nicht verlieren. Haushalt, Kinder, Job, und dann kommt vielleicht noch etwas dazu, wie ein betagter Elternteil, der betreut werden muss. So kann einem von beiden oder beiden plötzlich alles zu viel werden. Wo kann dann der Erholungsraum geschaffen werden? Das ist meistens gar nicht so einfach, da alles wichtig ist. Häufig ist der/die Betroffene überzeugt, dass es nirgends ohne ihn/sie geht. Aber das Reduzieren muss gehen! Wenn jemand ganz ausfällt wegen eines Unfalls oder Burnouts geht es plötzlich auch.

«Manchmal erwachen Männer erst, wenn die Frau weg ist. Doch das sollte natürlich verhindert werden.» Wie kann die gezielte Planung von Abbau aussehen? Das beginnt dort, dass beide zu ihren eigenen Bedürfnissen finden und auch den Mut haben, anzusprechen. Meistens sind diese Bedürfnisse geschlechterspezifisch nicht gleich. Viele Männer brauchen eher Zeit ganz für sich alleine. Das gibt ihnen wieder Luft. Viele Frauen sehnen sich für die Erholung nach Nähe. So kann es für sie auch wichtig sein, dass sie gute Kontakte zu anderen Frauen pflegen. Dann kommen viele Frauen beziehungsmässig zu kurz! Ja, das ist häufig so. Auch mit der Folge, dass Frauen dann nörglerisch werden. Und wenn sie nörglerisch sind, haben Männer noch mehr das Bedürfnis nach Ruhe und alleine sein. So setzt sich ein negativer Kreis in Bewegung, der nicht leicht zu stoppen ist. Wichtig ist, dass auch der Mann sein eigenes Beziehungsund Nähebedürfnis erkennt und damit auf die Frau zugeht. Wie wirkt sich der dauerhafte Druck der vielen Anforderungen auf eine Beziehung aus? Auf die Dauer leidet die Beziehung. Die Frau spürt tendenziell zuerst, dass es nicht gut läuft. Sie sucht ja die Beziehung. Er rennt und rennt und ist überzeugt, das Richtige zu tun. Manchmal erwachen Männer erst, wenn die Frau weg ist. Doch das sollte natürlich verhindert werden. Wie? Durch das gemeinsame Gespräch. Und wenn das schwierig ist, kann das auch der Moment sein, eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Manchmal ist es einfacher, die Ansicht und Anregung von einer aussenstehenden Person zu akzeptieren.

Kontakt: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch.

Nachdem er über den Winter 2019/2020 bereits einen alten Saurer-Lastwagen restauriert hatte, nahm sich Ueli Suter als nächstes Projekt einen Mähdrescher vor. Im nassen Sommer konnte der seine Vorzüge bereits ausspielen. von Thomas sTöckli Den halben Winter hat Ueli Suter in seine Neuerwerbung, einen 1978er Fahr, investiert. Seit bald 30 Jahren sind diese Maschinen weitgehend aus der Schweiz verschwunden. Ihre Nachfolger sind doppelt so gross und viermal so schwer. Den Zeitpunkt für sein Restaurierungsprojekt hätte der Landwirt und Besenbeizer aus Hedingen kaum besser wählen können: Während andernorts nach dem sommerlichen Dauerregen das Korn auf den Feldern verfaulte, weil die Lohnunternehmen nicht überall gleichzeitig sein können und deren schwere Maschinen tief in den durchweichten Untergrund einsanken, erntete er seine 3,5 Hektare mit dem knapp fünf Tonnen «leichten» Oldtimer gemütlich selbst ab. Erst wollte Suter an seinem «OldieDrescher», wie er ihn nennt, nur den Anlasser auswechseln. Dann habe sich aber immer mehr Handlungsbedarf gezeigt. Schliesslich hat er ihn komplett neu verkabelt. Ersetzt hat er auch den Keilriemen, die Kette und ein paar Lager. Zudem musste er sich ein neues Sieb anfertigen lassen, da das Korn beim Dinkel grösser ist als beim Weizen. Mit dem zweieinhalbwöchigen Intensiv-Finish im Juni habe er sicher 300 bis 400 Stunden in die Restaurierung investiert, so Suter. Wenn man das machen liesse, würde sich das nicht rechnen, ist er sich bewusst, doch für ihn sei es ein Hobby.

Hunderte Arbeitsstunden weniger In Bonstetten war 2014 auf einem kleinen Feld zu bestaunen, wie die Weizen-

Fertig restauriert: Ueli Suter mit seinem 1978er «Oldie-Drescher» von Fahr. (Bild Thomas Stöckli) ernte bis vor 50 Jahren ablief: das Getreide wurde geschnitten und zu kleinen Garben gebunden. Diese schichteten die zahlreichen Erntehelfer dann zu sogenannten Puppen auf, um die Weizenkörner in der Sonne trocknen zu lassen. Anschliessend wurde in der Scheune ausgedroschen. Bei der Demonstration in Bonstetten kamen mit dem Bindemäher und der Dreschmaschine bereits historische Maschinen zum Einsatz. Um eine Hektare Getreide komplett in Handarbeit zu ernten, mussten zuvor Hunderte von Arbeitsstunden investiert werden. Die erste fahrbare Dreschmaschine sei 1836 in Michigan (USA) gebaut und von 40 Maultieren gezogen worden, hat Ueli Suter recherchiert. Im Säuliamt fuhren die ersten Mähdrescher Anfang der 1960er-Jahre auf. Über einen internen Speicher verfügten sie noch nicht. So waren zusätzlich zum Fahrer zwei

Männer an Bord, welche das Korn in 100-Kilo-Bundessäcke abfüllten. In den 60er- und 70er-Jahren war die Marke Fahr führend bei den Mähdreschern. In Osteuropa und im Balkan seien die Maschinen immer noch gefragt. In ihrer einfachen Bauart – der luftgekühlte, 75 PS starke VierzylinderDieselmotor von Deutz wurde über 60 Jahre praktisch unverändert verbaut – sind sie bedeutend pflegeleichter als moderne Maschinen. Das bedingt natürlich etwas mehr Handarbeit: Das Entladerohr muss von Hand geschwenkt werden und die Umstellung von Weizen auf Dinkel funktioniert nicht elektronisch, stattdessen gilt es, die Zahnräder auszutauschen. Die Ernte dauert mit dem «Oldie» etwas länger als bei einem grossen Hightechgerät, nicht zuletzt weil der Kornspeicher auf 1500 kg beschränkt ist und die Schnittbreite nur

2,7 Meter beträgt. Dafür müsse er nicht jedes Mal das Mähwerk demontieren, wenn er auf der Strasse von einer Parzelle auf die andere wechsle, so Suter.

Schonend, gründlich und sparsam Während man bei anderen Fahrzeugen nach der Restaurierung eine Probefahrt machen kann, zeigt sich beim Mähdrescher erst bei der Ernte, ob wirklich alles funktioniert. Und da kann der Hedinger zufrieden sein: Auf dem abgeernteten Acker hinter der Scheune ist keine Fahrspur sichtbar und auch nach einem liegengelassenen Korn sucht man vergebens. Selbst der Verbrauch kann sich sehen lassen: 5,5 Liter Diesel für eine Stunde bei voller Drehzahl. So bedauert Ueli Suter nur, dass er nicht schon vor 20 Jahren auf die Idee mit dem «Oldie-Drescher» kam.

Geschick, Gefühl und Gehirn gefordert

OMO-Plauschwettkampf der Männerturnvereine Ottenbach, Mettmenstetten und Obfelden Nach coronabedingter Pause im letzten Jahr konnte der OMO-Cup dieses Jahr bei herrlichem Sommerwetter am 20. August in Mettmenstetten durchgeführt werden. Alljährlich am letzten Freitagabend der Sommerferien treffen sich Turner der Männerriege Obfelden, der Männerriege Mettmenstetten und des Männerturnvereins Ottenbach zum – daher der Name – OMO-Cup. Beim OMO-Cup geht es nicht um Obfelden gegen Mettmenstetten gegen Ottenbach, denn die Teams werden durch das Los bestimmt. Turnusgemäss wurde der Plauschwettkampf dieses Jahr in Mettmenstetten durchgeführt. Auf dem Werkhofgelände und in der Badi rangen neun Teams an zehn, zum Teil ungewöhnlichen Spielstationen, um Punkte. Beim Papierfliegerwettflug zeigte sich, wer das Fliegerfalten zum Hobby hat. Doch nach dem Falten musste auch die Abflugtechnik stimmen, um möglichst viele Meterpunkte sammeln zu können. Erreicht wurden Flugdistanzen zwischen 15 und über 38 Metern. Das Eimerspritzenwettfahren erforderte Kondition bei den Wasserpumpern und gute Koordination bei Spritzenführern. Nur wenn beides stimmte, konnte der kleine Wagen mit dem Wasserstrahl in Bestzeit durch den Parcours gefahren werden. Die Resultate waren breit gefächert. Die schnellsten fuhren nach einer Minute und 46 Sekunden durchs Ziel. Die nicht ganz so schnellen brauchten rund viereinhalb Minuten.

Wer faltet den besten Papierflieger, der dann auch die weiteste Flugstrecke zurücklegt? (Bilder zvg.) Auf Plastikrohr durchs Bassin paddeln Ruhig halten können, das war auf der Wippe eine wichtige Eigenschaft. Nur wenn die Wippe in der Waage gehalten werden konnte, floss Wasser in den Kanister. Je mehr, desto besser. Zwischen zweieinhalb und fast neun Litern wurden gesammelt. Zwei weitere Spiele fanden im Wasser statt. Zu viert auf einem Plastikrohr sitzend, musste eine Bassinlänge möglichst schnell vor und zurück gepaddelt werden. Zwei bis zweieinhalb Minuten brauchten die Teams. Einen Reif an einem Seil unter Wasser hin und her transportieren war die zweite Aufgabe. Zum Wohl der Turner hatten die Organisatoren einen der heuer seltenen, warmen Sommertage gebucht. Beim Unterlagsscheiben-Curling war Fingerspitzengefühl gefragt. Die

Beim Eimerspritzwettfahren gilt es, einen Wagen mit Wasser möglichst schnell durch einen Parcours zu lenken.

Scheiben sollten möglichst ans Ende des Brettes rutschen, ohne von diesem zu fallen. Zwischen mageren vier und guten 38 Punkten wurden gesammelt. Auch eher traditionelle Sportlerdisziplinen waren zu bewältigen. Beim Unihockey-Geschicklichkeitsparcours ergänzt mit Scrabble-Wortspiel war nebst der Ballführung auch das Denken gefordert. Nach jedem Durchgang kam ein Buchstabe dazu und es konnten neue Worte gebildet werden. Auf dem Beach-Volleyballfeld musste in einem Rundlauf der Ball über das Netz ins Ziel geworfen werden. Dabei zehrte das Rundenrennen im Sand mehr an den Kräften als das Werfen. Dreizehn bis zweiundzwanzig Bälle fanden ihr Ziel. Schliesslich war noch Hirnarbeit angesagt. Sich an möglichst viele der 50 Gegenstände zu erinnern, die das Team sich zwei Minuten lang ansehen konnte,

war gar nicht so leicht. Wie schafft man es, dass sich nicht alle an dieselben Teile erinnern? Immerhin wurden zwischen 24 und 33 Teile richtig genannt. Im letzten Spiel schliesslich sollten die häufigsten Familiennamen in der Schweiz zusammengetragen werden. Auf gut Glück raten war eine mögliche Spielstrategie. Die als Tipp genannten Vornamen solcher Namensträger richtig zuzuordnen eine andere. Mit gut 62 500 Mal ist Müller der Spitzenreiter, gefolgt von Meier und Schmid. Sieger wurde mit einem guten Vorsprung das Team «Under» mit den Turnern Erich Burkhard (MR Mettmenstetten), Edi Diethelm (MTV Ottenbach), Christian Gerber (MR Obfelden) und Martin Pfalzgraf (MR Mettmenstetten). Peter Hunkeler


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. August 2021

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«Es isch so bubig gsi!» Fiona Moser ist nun eine Erstklässlerin – am Montag hatte sie ihren ersten Schultag Sie ist ein Jahr später in den Kindergarten gekommen. Nun hat sich Fiona Moser aus Hausen umso mehr auf die Schule gefreut. Vor ihrem ersten Tag war die Siebenjährige «es bizzeli nervös».

Selina gehört und wird nun am Esstisch wieder ausgeräumt. Fiona greift in den Rucksack, zieht eine Kartonmappe heraus und legt sie auf den Tisch. «Ich han zwei Etui», sagt sie, greift nach einem und öffnet es. Zum Vorschein kommen Filzstifte, Massstab, Bleistift und Spitzer, aber auch eine Biene, ein Affe und ein Marienkäfer, die als Radiergummi dienen. Dann zeigt Fiona auf das grosse Reissverschluss-Fach, das zuvorderst am Thek angenäht ist. «Und da», sagt sie, «chunnt denn min Znüni drii.» Ihre Tochter esse sehr gerne, sagt Patricia Moser lachend, und gemeinsam zählen sie die mögliche Pausenverpflegung auf: «Äpfel, Tomätchen, Darvida, Gurken …» – «da chum ich würklich Hunger über», sagt Fiona. Noch nicht so grosse Lust verspürt Fiona auf die Hausaufgaben, die bald auf sie warten dürften. Auf die Frage, ob sie sich freue, sagt sie: «Es bizzeli», und fügt an: «Irgendwenn wirds nüme luschtig!» So viel hat Selina, inzwischen Fünftklässlerin, ihrer kleinen Schwester schon verraten.

von livia häberling Manchmal ändert sich über Nacht mehr als nur der Wochentag. Fiona Moser hat das in den vergangenen Tagen erlebt. Sie ging am Sonntagabend als Kindergärtlerin ins Bett – und ist am Montagmorgen als Erstklässlerin aufgewacht. Ein paar Tage zuvor treffen wir sie in einem Wohnquartier in Hausen, seit einem Jahr lebt sie hier mit ihren Eltern und den beiden Schwestern in einem Einfamilienhaus. Auf der anderen Strassenseite befindet sich der Kindergarten. Dort hat Fiona in den letzten Monaten viele Puzzles zusammengesetzt. Sie hat gespielt, gebastelt und Mia, Amira und Flurina kennengelernt. Mit ihnen hat sie nach dem Unterricht besonders gerne Schnecken gesammelt und sie quer über die Strasse zum Rennen antreten lassen. Und weil das Primarschulhaus, das sie bald besucht, nicht nur ein paar Schritte, sondern etwa vierhundert Meter entfernt liegt, weiss Fiona sofort, worauf sie sich als Erstklässlerin am meisten freut: «Auf den Schulweg!» Neu wird Fiona mit der Ebertswilerstrasse eine Hauptstrasse überqueren müssen. «Ich habe volles Vertrauen, dass sie den Weg gut meistert», erzählt ihre Mutter, Patricia Moser. Vor drei Jahren war das noch anders gewesen. Damals stand in Langnau am Albis, am früheren Wohnort der Familie, Fionas Kindergarteneintritt zur Diskussion, weil sie es mit ihrem Geburtsdatum Mitte Juli gerade noch in den älteren Jahrgang geschafft hätte. Patricia und Pascal Moser befürchteten, dass dieser Schritt zu früh komme für ihre Tochter, die sich zu jenem Zeitpunkt noch nicht selbst die Schuhe oder die Regenkleidung anziehen konnte. Fiona blieb noch ein Jahr zu Hause, besuchte danach den Kindergarten und hat sich seither motorisch und kognitiv enorm entwickelt, wie ihre Mutter

Mit Pippi Langstrumpf in die Schule

Die siebenjährige Fiona Moser an ihrem ersten Schultag. (Bild Livia Häberling) erzählt. «Jetzt ist sie wirklich bereit für die Schule.»

Endlich schreiben und rechnen lernen Fiona freut sich, dass sie bald lernt, wie man schreibt. Sie möchte eigene Postkarten verfassen, und wenn sie dann später als Köchin arbeite, müsse sie es ja aufschreiben, wenn sie etwas bestelle,

erklärt sie. Auch auf das Rechnen freut sich Fiona. Ein bisschen was hat sie schon gelernt. Was 4 plus 4 gibt, weiss sie längst, und als ihre Mutter fragt, ob sie die Buchstaben ihres Namens kenne, zählt Fiona auf und ruft: «So bubig isch das!» Auch ihren Thek hat sie schon gepackt. Er ist mit Pferdemotiven verziert, hatte zuvor ihrer grossen Schwester

Und dann ist der Montagmorgen da. Um acht Uhr, eine knappe Dreiviertelstunde vor der Begrüssungszeremonie, treffen wir Fiona erneut zu Hause. Sie ist nun «es bizzeli nervös». An ihrem ersten Schultag trägt sie einen orangen Rock. Darauf grinst Pippi-Langstrumpf, die bekanntlich auch schon zur Schule ging, und dann lieber nicht mehr. Fiona zieht ihre Leuchtweste an, ihren Thek, in dem eine Znünibox mit Aprikosen, Darvida und einem Farmerstängel wartet. Zu Hause bleiben müssen hingegen die Süssigkeiten aus der Schultüte, die sie nun in Händen hält. Ihre Eltern hatten sie ihr überreicht, als kleine Überraschung für den grossen Tag. Auch deshalb, weil Fiona den Thek der Schwester trägt und bei ihr deshalb, anders als bei ihren Freundinnen, das Thek-Aussuchen ausgefallen war. Auf dem Schulweg wird Fiona heute von ihrem Vater, Pascal Moser, begleitet. Später, als sie auf dem Pausenplatz des Primarschulhauses stehen,

stösst auch Patricia Moser dazu und lauscht den Begrüssungsworten von Primarschulleiterin Sibylle Müller: «Ein Ende hat nun das Warten, vorbei ist die Zeit im Kindergarten. Rechnen, Lesen, Schreiben und Singen, ich wünsche dir viel Spass und gutes Gelingen. Nun geht für dich die Schule los, du bist ja nicht mehr klein, sondern schon richtig gross.» Nach einem Lied, das die anderen Klassen für die 20 Erstklässlerinnen und Erstklässler singen, wird es für Fiona und ihre «Gspänli» Zeit, um für die erste Unterrichtsstunde ins Schulzimmer zu gehen. Coronabedingt dürfen keine Gäste, nur ein Elternteil, mit rein.

War ja gar nicht so schwer Um 15.20 Uhr hat Fiona den ersten Tag geschafft. Um 16 Uhr, zurück am elterlichen Esstisch, spendiert sie ein Kaubonbon aus ihrer Schultüte und erzählt: Wie sie im Kreis gesungen und gewürfelt und später am Pult eine Zeichnung ausgemalt hätten. Dass sie Hefte erhalten und ihre beiden Etuis gar nicht gebraucht habe, weil sie von ihrem Klassenlehrer ein neues bekommen hat, samt Stiften. «Mami, du musst auch noch etwas machen», ruft Fiona. Sie läuft zum Thek, fischt darin und murmelt: «Hoffentlich han ichs nöd bide Amira vergässe.» Bei ihr war sie über Mittag gewesen. Schliesslich bringt sie ein gefaltetes A4-Blatt an den Tisch, dort sollen die Eltern ihre Wünsche für Fiona aufschreiben. Muss auch Fiona noch etwas erledigen? Auf der Rückseite des Blattes steht schliesslich: «Meine ersten Hausaufgaben». Alles schon über Mittag erledigt, sagt sie und erklärt, was es zu tun gab: Formen ausmalen oder das Tier erkennen, das nicht zu den anderen gehört: «Es isch so bubig gsi!», ruft sie. Die Spinne, die sie abzeichnen sollte, hat allerdings nur Beine, aber keine Füsse. «Ja», sagt Fiona, als ihrer Mutter das auffällt, «aber ich han dänn nüme welle, hans soo blöd gfunde, d Ufzgi. Han nüme welle.» Und dann mag Fiona nicht mehr allzu viel erzählen. Ob sie müde sei, fragt Patricia Moser, und ob es ein aufregender Tag gewesen sei. «Nur ganz es bizzeli», sagt Fiona.

Reisetag für Mettmenstettens ältere Semester

Jedes dritte Kind ist gestresst

Etwas mehr als siebzig Senioren und Seniorinnen genossen vergangene Woche einen Ausflug in die Ostschweiz.

Stress ist ein treuer Begleiter der jungen Generation. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung der Pro Juventute.

Erlebnisreicher Ausflug in die Ostschweiz

Pünktlich fahren die zwei Aemtler Cars vom Gemeindehausplatz ab. Bald schon werden Vreni Spinner und Liselotte Trachsel, die langjährigen, zuverlässigen Begleiterinnen, die Anwesenden durchs Mikrofon begrüssen: «Es ist einfach schön, wie viele jedes Jahr der Einladung folgen.» Sichtlich erfreut vergessen die beiden schnell, mit wie viel Aufwand das Organisieren eines solchen Tages verbunden ist. Die Fahrgäste lehnen sich zurück und lauschen der Bekanntgabe des Tagesprogramms. Drei Etappenziele werden aufgezählt: Kaffeehalt am Walensee, Mittagessen in Werdenberg, Nachmittagsstopp in Appenzell. Nun nimmt die Route Formen an und schnell rückt der Halt am Fuss der Churfirsten näher.

Wer bezahlt eigentlich das alles? Noch bevor nur irgendjemand das Fahrzeug verlassen kann, wird ein eher bescheidenes Taggeld bei den Mitreisenden eingezogen. Den Rest begleichen – mit je einem paritätischen Beitrag – der Frauen- und Gewerbeverein, die Pro

Kaffeehalt am Walensee. (Bilder Barbara Roth) Senectute Ortsvertretung, katholische und reformierte Kirche und Evangelische Täufergemeinde. Geht dann die Rechnung immer noch nicht auf, darf mit grosszügiger Unterstützung der Politischen Gemeinde gerechnet werden. Das Fahrzeug biegt ins weite, saftig grüne Rheintal ein. Neu angelegte Gemüsekulturen, Beerenbetriebe und frische Emd-Mahden zeugen von einer fruchtbaren Gegend. Das übrige Land wird beansprucht von auffallend vielen Logistikfirmen. Linker Hand erhebt sich

Wohlbehalten und gut gelaunt zurück in Mettmenstetten.

hügeliges Gelände mit traditioneller Streubauweise und endet bald im felsig schroffen Alpstein.

Werdenberg, die Ortschaft mit historischem Stadtrecht Nach einem Spaziergang zum See und durch die Gassen, werden im Hotel die Tische besetzt – wie immer ganz spontan. Jeder sitzt zu jedem und so kann es sich ergeben, dass man plötzlich neben seinem Nachbarn sitzt – und endlich erfährt, wie es ihm geht und was er

macht. Oder man lernt Leute kennen, denen man im eigenen Dorf noch nie begegnet ist. Der Heimweg ruft schnell. Programmiert ist noch eine Rast in Appenzell, der Ort mit den so zahlreichen angeschriebenen Häusern: «zur Taube», «zur Traube», «zum Hirschen», «zum Löwen», «zum Säntis», «zum Flade» ... «Sonne» ... «Hecht» ... «Drei König» ..., hiess es da unter anderem. Doch leider bleibt nur wenig Zeit zum Verweilen. Helen Haab

Die Stiftung Pro Juventute hat eine schweizweite Erhebung mit 1056 Kindern und Jugendlichen in 56 Schulklassen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Stress ein treuer Begleiter der jungen Generation ist: So weisen 33 Prozent der Befragten hohe Stresssymptome auf. Das Stressniveau steigt mit zunehmendem Alter. Sind bei Kindern unter 11 Jahren noch 26 Prozent gestresst, ist es bei der Altersgruppe ab 14 Jahren mit 45 Prozent schon fast die Hälfte. Bei den Mädchen ist der erhobene Stress deutlich ausgeprägter als bei den Jungen. Tritt Stress verstärkt auf, geht er auf Kosten der psychischen Gesundheit. Die Befragung zeigte: Je mehr Zeit die Kinder und Jugendlichen zur Erholung und für Treffen mit Freundinnen und Freunden sowie Hobbys wie Sport oder Musik haben, desto weniger sind sie gestresst. Die Erhebung wurde vor der CoronaPandemie durchgeführt. Aus anderen Erhebungen ist jedoch bekannt, dass die Pandemie für die junge Generation eine besondere Herausforderung war und ist. Die Kinder und Jugendlichen leiden unter den Einschränkungen im Sozialleben. Pro Juventute


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. August 2021

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«Wir bezahlen für die Wege eine freiwillige Pferdesteuer» Die Reitervereinigung Knonaueramt und Region Zug feierte ihr 40-jähriges Bestehen mit einer Jubiläums-GV Der pensionierte Landwirt Sepp Wiss präsidiert die Reitervereinigung Knonaueramt und Region Zug seit zwölf Jahren. Im Interview erzählt er, wie es dazu kam, dass seine Interessensgemeinschaft im Säuliamt heute rund zehn Kilometer Weg unterhält.

Festliche Mitgliederversammlung zum 40-Jahre-Jubiläum

«Anzeiger»: Die Reitervereinigung Knonaueramt und Region Zug wurde im Juni 1980 gegründet. Was gab den Ausschlag? Sepp Wiss: Die Idee war, die Interessen im Reit- und Fahrsport zu bündeln, um gegen aussen vereint auftreten zu können. Gegenüber wem? Insbesondere gegenüber Behörden, Waldarbeitern, Strassenbesitzern und sonstigen Wegbenützern. Die Reiterinnen und Reiter sind mit ihren Pferden ja häufig in der Natur unterwegs. Um welche Anliegen ging und geht es konkret? Schon damals gab es Wege, die für Reiter oder Kutschengespanne nicht zugänglich waren. In solchen Fällen sucht die Vereinigung mit den Wegbesitzern nach Lösungen. Und natürlich vermitteln wir auch, wenn es Probleme gibt. Zum Beispiel? Wenn abseits der Wege geritten wird, auf Wiesen oder Äckern, oder wenn der Pferdemist auf Strassen in Wohnquartieren zu Diskussionen führt. Wir werden auch aktiv, wenn Reitverbote drohen, so wie das vor einiger Zeit in der Reussebene der Fall war. Wir sind jedoch kein Kavallerieverein, der Turniere oder andere Veranstaltungen organisiert und bei dem Freiwilligenarbeit nötig ist. Bei uns bezahlt man einen Jahresbeitrag und fertig. Wir sind eine Interessengemeinschaft, die sich für ein attraktives Reitgebiet einsetzt. Dafür sind Strassen und Waldwege entscheidend. Deren Unterhalt ist allerdings aufwendig und teuer. Absolut. Reiterinnen und Reiter sollten sich bewusst sein, dass sie

Der Vorstand der Reitvereinigung Knonaueramt und Region Zug (von links): Maya Grossenbacher, Vreni Hugelshofer, Sepp Wiss (Präsident), Milly Zemp und Fredi Wetli. (Bild Livia Häberling) grösstenteils Wege nutzen, die nicht in Gemeindebesitz sind. Sie gehören Holzkorporationen oder Flurgenossenschaften, die den Unterhalt aus ihrem Holzerlös oder der Flursteuer finanzieren. Natürlich kommt da schnell einmal der Vorwurf: «Die Reiter sind gratis auf unserem Land unterwegs und machen es auch noch kaputt.»

«Reiterinnen und Reiter sollten sich bewusst sein, dass sie grösstenteils Wege nutzen, die nicht in Gemeindebesitz sind.» Was unternimmt die Reitervereinigung dagegen? Zum einen informieren wir die Reiter vor Ort mit Tafeln, wenn sie Wegabschnitte vorübergehend nicht bereiten sollen. Zum Beispiel, wenn eine

Strasse neu gekiest wurde. Ausserdem beteiligen wir uns am Unterhalt der Strassen und Wege, indem wir ausgewählte Projekte mit À-fonds-perdu-Beiträgen unterstützen. So haben wir im vergangenen Jahr 4000 Franken an eine neue Brücke im Jonentäli bezahlt, die auch mit Pferden überquert werden kann. Zudem erhalten Flurgenossenschaften oder Holzkorporationen von uns einen jährlichen Beitrag, sofern sie das wünschen. Einzelne Wegabschnitte unterhält die Rvkz mittlerweile selbst. Wie kam es dazu? Vor etwa zwölf Jahren wurden wir darauf aufmerksam, dass es im Bezirk Uster Wegstrecken gibt, die mit einem Sandstreifen aufgeschüttet wurden und dadurch genug weich sind, dass Pferde darauf traben oder galoppieren können. Wir haben diese Sandbahnen besichtigt und einen Pflug nachgebaut, mit dem man den Sand auf den Pisten auflockern und wieder in die Mitte re-

chen kann. Und dann haben wir im Knonauer Amt und in der Region Zug nach passenden Wegen gesucht. Inzwischen betreuen wir rund zehn Kilometer Sandbahn. Wo befinden sich diese? Zum Beispiel im Wolserholz oder am Bickwiler Hoger in Obfelden, in der Nähe des Mülibergs in Affoltern, im Gebiet Dreimarchen in Uerzlikon, Moosholz in Mettmenstetten oder im Moos zwischen Hausen, Ebertswil und Kappel. Wie finden Sie diese Wege? Wir überlegen uns, welche Abschnitte ideal wären. Besonders geeignet sind Wege, die nur schwach frequentiert werden und über eine Parallelstrasse verfügen, damit Fussgänger die Möglichkeit haben, auszuweichen. Ist das der Fall, suchen wir den Kontakt zu den Waldbesitzern. Meistens sind das Holzkorporationen oder Flurgenossenschaften.

Wo Jean-Jacques Rousseau am glücklichsten war Die Seniorenturner Hausen-Kappel-Rifferswil am Bielersee

Musik darf nicht fehlen, wenn Seniorenturner reisen. Klosters Cluny mit dem Tochterkloster auf der Insel sowie Philosophie und Lebensweg von Jean-Jacques Rousseau gut an. Dieser hatte in seinen Memoiren seine sechs Wochen im Herbst 1765 auf der Insel rückblickend als die glücklichste Zeit in seinem Leben bezeichnet. Der streitbare und umstrittene Philosoph, einer der Väter der französischen Revolution, wurde nach dieser kurzen Zeit von der Berner Obrigkeit ausgewiesen. Vom Schiffsteg bis zum Kloster-Restaurant sind es nur wenige Gehminuten,

Mittagessen im Innenhof des Kloster-Restaurants. (Bilder zvg.)

was alle gut bewältigen konnten. Das Wetter war prächtig, so konnten die Oberämtler im Innenhof der Anlage essen. Speziell gut kamen die Weine der Gegend bei den Teilnehmern an, wachsen doch einige direkt auf der Insel. Das Essen schmeckte besonders gut mit einem lokalen Tropfen.

Musik und Überland-Route Was bei den Seniorenturnern nie fehlt, ist Musik. Ein Alphorn sorgte für gemüt-

Wie lautet der Deal? Sie stellen uns den entsprechenden Abschnitt als Sandbahn zur Verfügung, und wir kümmern uns um den Rest. Das heisst, wir karren den Sand hin, putzen die Gräben aus, blasen das Laub weg. Für die Besitzer entfällt der Unterhalt. Ausserdem erhalten sie von uns im Jahr einen Franken pro Meter Sandbahn, wir bezahlen für die Wege also eine Art freiwillige Pferdesteuer. Wie reagieren die Wegbesitzer auf dieses Angebot? Manche sind zurückhaltend und lehnen ab. Erfreulicherweise gibt es aber auch die anderen, die mir sagen: «Meinetwegen kannst du alle Wege einsanden, dann haben wir mit dem Unterhalt nichts mehr zu tun.» Interview: Livia Häberling Infos zur Vereinigung und Beitrittsformular für Reiterinnen und Reiter auf www.rvkz.ch.

Schadstoffe nicht mit nach Hause nehmen Mit «Suuber? Klar!» haben die kantonale Gebäudeversicherung (GVZ) und Schutz & Rettung Zürich eine neue Präventionskampagne für Feuerwehrleute lanciert.

Am 17. August reisten die Seniorenturner Hausen-KappelRifferswil auf die St. Petersinsel am Bielersee. Unterwegs gab es Infos zur Jura-Gewässerkorrektur, zu einem Tochtergebäude des Klosters von Cluny – und auch Jean-Jacques Rousseau war Thema. Nach langem Corona-Unterbruch, sind endlich wieder gemeinsame Aktivitäten möglich. Seit Juni können die Mitglieder wieder in der Turnhalle Rifferswil ihr körperliches und soziales Wohlbefinden pflegen, jeweils am Dienstagmorgen, 7.45 bis 9 Uhr, neue Turner sind stets willkommen. Nun ging es am Dienstag, 17. August, mit den Partnerinnen auf die jährliche Tagesreise, im Car – wie im ÖV mit Maske – in Richtung Jura. Nach einer kurzen Kaffeepause am Fuss des Jura, erreichten die insgesamt 43 Personen Biel und wechselten auf ein Schiff. Unterwegs kamen die Informationen zur Jura-Gewässerkorrektur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (erst seit dieser Zeit fliesst die Aare in den Bielersee anstatt die ganze Gegend, wie das grosse Moos, unter Wasser zu setzen), Aufstieg und Niedergang des

Die Reitervereinigung wurde am 20. Juni 1980 gegründet. 2020 wollte der Vorstand sein 40-jähriges Bestehen mit den Mitgliedern gebührend feiern, wurde jedoch von Corona ausgebremst. Am letzten Freitagabend wurde das Fest nachgeholt. Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung lud der Vorstand in das Eventlokal des Steakhouse Bahnhof in Mettmenstetten ein. Von 400 Mitgliedern trudelten am frühen Abend rund 70 zum Apéro ein, der von «Ruedis Frauenkapelle» begleitet wurde. Nach dem Abendessen wurden das Protokoll der GV 2019, der Jahresbericht, die Jahresrechnungen 2019 und 2020 und das Budget 2021 abgenommen. Die Mitgliederbeiträge wurden wie gehabt auf 80 Franken für Einzelpersonen und 100 Franken für Stallbesitzer festgelegt. Zum Abschluss des offiziellen Teils stellten Katja und Mathias Weis ihren Lusitano-Stall und ehemaligen Zuchtbetrieb im Aeugstertal vor. (lhä)

liche Stimmung und zwei Akkordeons und ein Bass für lüpfige Abwechslung. Alles mit tosendem Applaus quittiert, auch von den anderen Restaurantgästen. Auf dem Rückweg konnten die Reisenden dem Stau auf der Autobahn durch eine gemütliche Fahrt durch die Dörfer des Oberaargaus entkommen – ein Zückerchen zum Abschluss. Nun freuen sich alle auf regelmässige Turnstunden und auf die nächste Reise in einem Jahr. Wohin wohl? Peter Gerber

Baumaterialien sowie Einrichtungsgegenstände sind oft aus Kunststoff gefertigt. Neue Bauweisen und dichtere Gebäudehüllen lassen weniger Sauerstoff zu und können zu heftigeren Brandverläufen und dichterem Rauch führen. Feuerwehrleute sind dadurch erhöhten Schadstoffbelastungen ausgesetzt sind, wie aktuelle Studien dokumentieren. Zur Risikominimierung ist während und nach Einsätzen sowie bei Übungen darauf zu achten, dass möglichst keine Schadstoffe verbreitet werden. Sie können über Einsatzkleider und -material verschleppt werden – bis in den privaten Bereich. «Suuber? Klar!» setzt hier an und unterstreicht die Wichtigkeit der Einsatzhygiene. Etwa durch bauliche, prozessuale und materialtechnische Massnahmen. Der KampagnenRollout ist Mitte Juli am KommandantenWeiterbildungskurs im Ausbildungszentrum Andelfingen erfolgt – mit dem Ziel einer flächendeckenden Ausbildung sämtlicher Einsatzkräfte und Materialverantwortlichen im Kanton. GVZ


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Serie

Freitag, 27. August 2021

Jeden Tag glücklich mit dem Garten Jazz vom Feinsten FORUM

Serie «Gärten»: Peter und Anita Stutz haben eine Landschaft geschaffen, die ihnen entspricht Gross ist der rund um drei Seiten des Reiheneinfamilienhauses von Peter und Anita Stutz liegende Garten in Hedingen nicht, aber die beiden «Hobbygärtner aus Leidenschaft» haben das Optimum aus dem Land herausgeholt. Der Garten entspricht ihren Werten, Wünschen und Bedürfnissen und spiegelt ihre Persönlichkeiten. Von Regula ZellwegeR Es war ein Glücksfall, die Sache mit dem Cousin von Anita Stutz’ Vater. Bis zur definitiven Auftragserteilung outete sich das Ehepaar nicht als Verwandte, denn Hans Rippstein sollte unbeeinflusst offerieren. Der Besitzer eines Gartenbauunternehmens in Steinhausen versteht es, in die Schuhe seiner Kunden zu stehen, deren Bedürfnisse und Wünsche zu erfassen und eine individuelle Lösung zu entwickeln. «Wir haben diese Wahl vor 22 Jahren nie bereut. Wir sind jeden Tag glücklich mit unserem Garten», ist sich das Ehepaar einig. Hans Rippstein hatte super Ideen, ästhetisch und praktisch. So liegt beispielsweise ein Findling neben dem Stewi – logisch, um die Wäschezaine abzustellen.

Anpassung an reale Verhältnisse Anita und Peter Stutz sitzen gern am Teich und beobachten Seerosen und die Tiere darin. (Bilder Regula Zellweger)

Jäten zur Erholung Peter Stutz’ Holzarbeiten sind akkurat gearbeitet, genauso, wie auch der Garten Struktur und Ordnung ausstrahlt. Das mögen beide. Als gelernte Sommelière aus dem Jura und heute bei Sprüngli noch im Erwerbsleben, ist Anita Stutz für Farben, für die Möblierung und Textilien im Garten zuständig. Lebensfreude strahlen beide aus. Sie waren vor Kurzem mit dem Fahrrad von Prag nach Hamburg unterwegs. Gartenarbeit als Sport? Anita Stutz lacht: «Das ist Erholung für mich, ich merke gar nicht, wenn ich gedankenverloren zu jäten beginne. Ich geniesse das Meditative an dieser Arbeit.» Es gibt auch einen Schopf – und wie kann es anders sein – eine akkurat aufgebaute Scheiterbeige. Der Schopf hat ein Fenster mit Fensterläden und Fensterbrett, dort ist Basilikum vor den Schnecken sicher. An der Wand hängt

Gleichheitswahn, Leserbrief vom 24. August. Na ja, lieber Toni Bortoluzzi. Sie vergessen da, dass es einzig um die Anpassung des ZGB an reale Verhältnisse geht. Mit der Ehe geht man vor allem Verpflichtungen ein. Das hat nichts mit religiösen Überzeugungen zu tun. Das sollen doch alle Paare machen dürfen. In der Sozialversicherung spart man nach heutiger Regelung gar Geld. Auf eine Verfassungsdiskussion will ich mich derzeit nicht einlassen, nur darauf verweisen, dass da etwas altertümlich «in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung» steht. Die «Schöpfung», was immer das sein mag, hat vieles geschaffen in den letzten paar Millionen Jahren. Gutes und Schlechtes, aber das interessiert die «Schöpfung» nicht. Sie hat schon immer verschiedene Geschlechter hervorgebracht, auch solche, die sich im Laufe des Lebens verändern. Dann stellen wir sie doch rechtlich gleich. Um mehr geht es da nicht. Ihre persönlichen Ansichten seien Ihnen unbenommen, haben aber da aber kaum Relevanz.

Golfplatz gegen Westen Die groben Gestaltungsarbeiten des neu konzipierten, 150 Quadratmeter grossen Gartens, erfolgte im Herbst 1999. Im Winter setze sich alles – und mit dem neuen Jahrtausend begann die Feinarbeit. Vom ehemaligen Gemüsegarten blieb ein kleiner Teil bestehen, er liefert heute Kräuter, Salat und wenig Gemüse. Vom überdeckten Sitzplatz, mit einer Seitenwand als Windschutz und dekoriert mit zehn grossen Kuhglocken, schaut man auf den «Golfplatz». Lachend erklärt Anita Stutz: «Wir haben das kleine Stück Rasenfläche so genannt, weil es eben extrem andere Ausmasse als ein Golfplatz hat.» Am Rand der Rasenfläche steht eine Bank mit farblich assortierten Kissen. Der «Adlerplatz» hat seinen Namen von einem Kunstobjekt, einem Adler. Hier setzen sich Anita und Peter Stutz gern am Feierabend hin – bis lang in die Dunkelheit hinein. Licht im Garten ist für sie ein No-Go. Sie wollen nicht zum Lichtsmog beitragen und denken dabei an die Fledermäuse. Feierabend? Peter Stutz ist nach 40 Jahren Karriere bei der Polizei pensioniert. Aber er hat ausgefüllte Tage und arbeitet in seinem Atelier mit Holz. Er drechselt in seiner Werkstatt in Muri Objekte von edlen Schreibstiften bis zu Kunstobjekten. Seine Spezialitäten sind liebevoll, bis ins Detail gestaltete Krippen und Ställe, alles Unikate, die zum Kauf angeboten werden. Daneben ist er gern gesellig, war lange Zeit Präsident des Schweizerischen Zwillingsvereins.

Zum Abschluss des ersten hiesigen JazzFestivals zauberten die drei Top-Musiker des Thierry Lang Trios am Samstagabend wundersame Töne in die Klosterkirche Kappel. Wie sie selber erwähnten, mussten sie ihre Musik speziell auf die ausserordentliche Akustik dieses Gebäudes angleichen. Das Resultat war für die grossen Könner wie für die zahlreichen Zuhörern grossartig. Ihr Jazz ist alles andere als alltäglich. Thierry Lang mit bestechender Leichtigkeit am Flügel spielend, komponiert fast alle Beiträge selber, ergänzt durch speziell auf sein Bass-Instrument abgestimmte Kreationen vom virtuos und kräftig spielenden Heiri Känzig. Für die stimmungsvolle wie diskrete Untermalung sorgt Andi Pupato mit seinem eigenkonstruierten Schlagzeug. Heute, wo vieles als Weltklasse bezeichnet wird – wir haben eine echte in den architektonisch einmaligen Gemäuern der Klosterkirche erlebt und dies im ländlichen Säuliamt, südlich vom Albis! René Landis, Mettmenstetten

Ein sanft gewundener Weg führt um das Haus zum Sitzplatz am Teich mit den Rattan-Loungemöbeln. ein Insektenhotel. Im nördlichen Teil des Gartens gibt es ein Moorbeet mit Rhododendren. Ein eleganter, leicht geschwungener Weg mit Porphyrsteinen führt im nördlichen Teil des Gartens vorbei am Moorbeet zum Sitzplatz am zwölf Quadratmeter grossen Teich. Rattan-Loungemöbel auf einer Holzbühne laden zum bequemen Sitzen ein. Man kann sich vorstellen, hier gemütlich bei einem Glas Wein zu plaudern und das Leben im Teich zu beobachten.

Teich-Fachwissen Die Moderlieschen und Rotfedern werden gefüttert und vermehren sich bestens. In der Mitte ist der Teich rund ein Meter tief – hier können sich Fische zurückziehen, wenn der Teich gefriert. «Sie können hier gut überwintern», erklärt Peter Stutz. «Grund ist eine besondere physikalische Eigenschaft des Wassers. Während die Dichte und damit auch das Gewicht der meisten anderen Substanzen mit sinkender Temperatur schwerer wird, hat Wasser bei plus vier Grad seine grösste Dichte erreicht. Sinkt die Temperatur weiter gegen den Nullpunkt, wird Wasser wieder leichter. Das bewirkt, dass sich das schwere, vier Grad kalte Wasser am Gewässergrund sammelt, während sich das leichtere als Eis – Null Grad kaltes Wasser – an der Oberfläche bildet.» Das Eis aufhacken wäre falsch. Durch den Lärm

werden die Fische abrupt aus ihrer Winterruhe aufgeschreckt und erleiden einen Schock. Das kann ihnen den Tod bringen, weil ihr stark herabgesetzter Stoffwechsel sich nicht so schnell anpassen kann.»

Rosen Für Anita und Peter Stutz haben viele Elemente im Garten eine Geschichte, die sie gern erzählen. Die Liebe zu Rosen wurde bei ihnen im Rosendorf Nöggenschwiel, im Schwarzwald zwischen Waldshut und Schluchsee, geweckt. Dort gibt es ein mehrtägiges Rosenfest und einen rund 32 Kilometer langen Rosenwanderweg. Was tun, wenn die Rosen von Läusen befallen sind? «Nichts» ist Anita Stutz überzeugt. «Es braucht etwas Geduld, aber dann kommen die Marienkäfer und stellen das Gleichgewicht wieder her. Spritzt man Insektizid, nimmt man der Natur die Chance, Probleme selbst zu beheben.» Im Garten von Anita und Peter Stutz gilt aber: «Jeder Rose ihre Banane!» Zu Zeiten der Rosendüngung werden im Hause Stutz Bananen en Masse genossen. Sie liebt ihre pinkfarbenen Wildrosen – und er hat die Finger davon zu lassen. «Das Gebiet wird kurzerhand zum Jura-Schongebiet ernannt», so die gebürtige Jurasserin. Ansonsten sind sich beide sehr einig, was den Garten betrifft. Während sie ihre pinken Rosen pflegt, schneidet er die Hecke in der

Form von Mauern einer mittelalterlichen Burg. Diese sieht man von der Zwillikerstrasse in Hedingen – um aber einen Blick auf die traumhafte Teichlandschaft werfen zu können, muss man etwas weiter bis zur Haustüre vordringen. Angst muss man nicht haben – die Polizei ist in der Person von Peter Stutz ja bereits vor Ort – und beweist, dass Polizisten durchaus Menschen voller Humor und Lebensfreude und mit viel Sinn für Kreatives sein können.

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Tipps zu besonders sehenswerten Gärten im Bezirk sind willkommen und an redaktion@affolteranzeiger.ch zu richten. (red.) Bereits erschienen: Marlise und Hans Gebhard, Obfelden; Susi Fischli, Ebertswil; Robert Lüchinger, Hedingen; Martin Romer, Knonau; Pirmin Rohrer, Uerzlikon; Lenke Franken, Müliberg; Marijke Poser, Wettswil; Noi und Rolf Nussbaumer, Hedingen; Oskar Hedinger, Bonstetten; Ruth Bieri, Aeugst; Hedi Queck, Affoltern, Katharina Jungen, Obfelden.

Dieter Jann, Hedingen

Unsinnige Massnahme Die UKW-Ära geht dem Ende entgegen, «Anzeiger» vom 24. August. Da wird schweizweit gegen eine unsinnige Massnahme auch mit einer Petition an den Bundesrat protestiert, welche übrigens auch in Resteuropa gar nicht zur Diskussion steht. Trotzdem aber erlaubt sich das WWZ eine willkürliche Abschaltung von UKW. Am abenteuerlichsten aber sind die Begründungen, wie, man hätte schliesslich einigen Nutzern schon Zusatzgeräte für den weiteren Empfang verkauft und diese wolle man nicht benachteiligen. Zudem sei die Empfangsqualität auch besser. Gerade beim Zweiten kann ich guten Wissens behaupten, dass dies überhaupt nicht der Fall ist. Da experimentiere ich schon lange mit DAB+ herum und auch wenn mir mal ein unterbrechungsfreier Empfang gelingt, was selten der Fall ist, reicht die Wiedergabequalität (das Klangbild wirkt immer räumlich gepresst) mitnichten an sauber abgestimmte UKW-Sender heran. Alles in allem geht es hier um eine riesige Umweltverschmutzung durch Gerätevernichtung und Abzocke mittels massiv verschlechtertem Gegenwert. Franz Kengelbacher, Affoltern


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Freitag, 27. August 2021

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OL-Jugend-EM

Anna Stüdeli aus Mettmenstetten schlug sich im litauischen Vilnius hervorragend. > Seite 19

1000 Radkilometer

Gleich zwei Ämtler haben allein die Tortour-Kategorie «Ultra» gemeistert. > Seite 22

Als Frau sichtbar werden Serie «Berufsfrauen»: Arianne Moser, Unternehmerin, Kantonsrätin und Gemeinderätin Ursprünglich wollte Arianne Moser Turnlehrerin werden. Eine Verletzung führte dazu, dass es anders kam. Heute führt sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Beratungsunternehmen und stösst als Kantons- und Gemeinderätin Entwicklungen an.

Spezialisiert auf Entwicklungsprozesse Mit ihrem Ehemann Andreas führt sie in Bonstetten die Firma «am4change», ein Beratungsunternehmen, welches auf anspruchsvolle Entwicklungsprozesse in komplexen Organisationen spezialisiert ist. Ihre langjährige Berufserfahrung stellt sie als Präsidentin des Verwaltungsrates der Raiffeisen sowie in zwei weiteren Verwaltungsratsmandaten den Firmen Similasan und Bernina International AG zur Verfügung. Beim Thema Politik lehnt sich die Kantons- und Gemeinderätin Arianne Moser entspannt zurück, nur um zwar mit Nachdruck, aber auch mit einem fast unmerklichen Lächeln festzuhalten, dass ihre liberale Gesinnung durchaus auch als libertär bezeichnet werden dürfe. Liberal sei das Synonym der Auffassung «Freiheit hört dort auf, wo andere geschädigt werden». Dieser Einstellung habe sie nicht zuletzt auch zu verdanken, dass sie immer einen guten Job leisten konnte.

von martin mullis Das Treffen mit der Unternehmerin und Politikerin zwingt den Interviewer nach kurzer Zeit bereits zur Höchstkonzentration. So viel ist nach den ersten Fragen sicher: Arianne Moser hat keine Mühe, auf den Punkt zu kommen. Ihre Antworten sind überzeugend, wirken authentisch und glaubwürdig. Die Familie der 56-jährigen Unternehmerin und Politikerin besteht aus ihrem Ehemann und Geschäftspartner, zwei Töchtern und einem Sohn. Ihr Vater arbeitete als selbstständiger Psychologe und ihre Mutter als Pharmaassistentin. Die Primarschule besuchte sie genauso wie die Kantonsschule in Urdorf. Bereits in jungen Jahren spielte der Sport für Arianne Moser eine grosse Rolle. Turnlehrerin hiess ihr erklärtes Ziel, doch infolge einer nicht ganz harmlosen Verletzung sah sie sich gezwungen, ihren Berufswunsch zu ändern. Sie studierte schliesslich an der Uni Zürich Betriebswirtschaft. Trotz der Knieverletzung und einem Kreuzbandriss, welcher ihr heute

Fair, wach und umsichtig auch beim Sport: Fechten ist die sportliche Passion von Unternehmerin und Politikerin Arianne Moser. (Bild Martin Mullis) noch zu schaffen macht, ist Sport ganz allgemein noch immer die grosse Passion der viel beschäftigten Frau. Schon in jungen Jahren wurde Arianne Moser mit ihrer Basketballmannschaft Schwei-

zer Meisterin, bald jedoch verlegte sie ihren sportlichen Schwerpunkt auf das Fechten. Daneben gelten aber auch das Ski- und Velofahren als Ausgleich zur täglichen Belastung.

Auch Frauen dürfen das Wort «Ich» benützen Es war für sie ein Lernprozess, die eigenen Leistungen zu vertreten, ohne sich vorzudrängen. Frauen würden eher überlegen, ob sie den Anforderungen gewachsen seien, was für Männer weit weniger problematisch sei. Auch heute

Einblicke in 50 Lehrberufe Am 10. und 11. September lädt die Ämtler Berufsmesse wieder Jugendliche und ihre Eltern ein, Berufe im direkten Kontakt mit Lernenden kennenzulernen.

das biz Urdorf gerne Auskunft. Der BM-Abschluss (zur Auswahl stehen fünf verschiedene Ausrichtungen) erlaubt den direkten Zugang zu den Fachhochschulen und bildet dadurch in einer Welt, die sich rasch verändert, eine gute Grundlage für die berufliche Weiterentwicklung. Diese ist allerdings auch mit den vielfältigen Angeboten der höheren Berufsbildung möglich. Eine Fachjury bewertet die mit viel Engagement aufgebauten Stände der Lernenden. Die Preisverleihung findet am Samstag um 13.50 Uhr statt.

An über 30 Ständen werden rund 50 Lehrberufe vorgestellt. Für die Jugendlichen ist dies eine optimale Gelegenheit, einen ersten Einblick in verschiedene Berufe zu erhalten. Die Auswahl ist gross; von handwerklichen und technischen Berufen über Detailhandel und KV bis zu sozialen und Gesundheitsberufen sind unterschiedliche Berufsrichtungen vertreten. Die Lernenden an den einzelnen Ständen präsentieren ihren Beruf praxisnah. Gern erklären sie den Schülerinnen und Schülern, worum es in ihrem Beruf geht, und geben Tipps. Der Besuch der Berufsmesse soll auch dazu anregen, noch unbekannte Berufe zu entdecken und seinen Horizont zu erweitern. So können die Schülerinnen und Schüler, welche am Anfang ihrer Berufswahl stehen, spannende neue Impulse erhalten.

Eltern sind am Samstag willkommen

biz Urdorf vor Ort Wie arbeitet man mit Holz? An der Berufsmesse dürfen die Jugendlichen auch ausprobieren. (Bild zvg.) Berufen werden Schnuppertage eher online durchgeführt, in anderen Berufen wird mehrheitlich im Betrieb geschnuppert. Das Internet ist als Infor-

SERIE «BERUFSFRAUEN» In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in unregelmässiger Folge beruflich engagierte Frauen im Säuliamt vor.

Schweizer Wirtschaft ruft zum Impfen auf

9. Ämtler Berufsmesse im Sportzentrum Schachen in Bonstetten

An der Berufsmesse anwesend sind auch das biz Urdorf und weitere Beratungsstellen. Das biz Urdorf beantwortet gern alle Fragen zu Berufen, Ausbildungswegen und den einzelnen Schritten der Berufswahl. Wie geht man in der Coronazeit am besten vor? In manchen

noch müssten sich die Frauen bewusst sein, dass sie durchaus auch das Wort «Ich» benützen sollen und dürfen. Dabei sei ein gesundes Selbstbewusstsein unabdingbar. Arianne Moser ist Unternehmerin und zugleich Politikerin. Sie sagt, ihr gehe es jedoch weit weniger um die Politik als um die Sache selbst. Ähnlich wie die Maxime ihrer Unternehmung gilt bei der Kantonsrätin auch das Gebot, Reibungsverluste zugunsten der Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden sowie Veränderungsprozesse behutsam anzugehen. Auf die Frage nach einem Wunsch an die Zauberfee für ein Treffen mit lebenden oder gestorbenen Personen sagt Arianne Moser, sie wünsche sich, in der Spiegelgalerie von Schloss Versailles zur Zeit des Friedensvertrages von Versailles 1919 als Mäuschen den Verhandlungen zuzuhören. Kein bescheidener Wunsch, immerhin trafen sich dort neben den sechs Hauptvertretern der deutschen Delegation unter anderem der US-Präsident Wilson, der britische Premierminister David Lloyd George, sowie der französische Georges Clemenceau.

mationsquelle noch wichtiger geworden als früher. Für viele Jugendliche und ihre Eltern ist auch die Berufsmaturität ein wichtiges Thema. Auch darüber gibt

Organisiert wird die Berufsmesse vom Lehrstellenforum Affoltern. Das OK dankt den teilnehmenden Lehrbetrieben und ihren Lernenden sowie den grosszügigen Sponsoren, die die regelmässige Durchführung der Berufsmesse ermöglichen, und freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher der Berufsmesse. Eröffnet wird sie am Freitag, 10. September von OK-Präsident Xavier Nietlisbach. Am Freitagnachmittag ist die Messe für Klassenbesuche aus dem Bezirk geöffnet, am Samstag sind Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern willkommen. Lehrstellenforum Affoltern Öffnungszeiten: Freitag, 10. September, von 13.15 bis 17 Uhr und Samstag, 11. September, von 1o bis 14 Uhr. Weitere Infos: www.lehrstellenforum.ch.

Um die bisherigen Erfolge in der Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht zu verspielen, muss die Schweiz ihre Impfquote weiter erhöhen. Der Schweizerische Gewerbeverband, der Schweizerische Arbeitgeberverband und economiesuisse appellieren deshalb gemeinsam an die Bevölkerung, von den Impfangeboten weiterhin Gebrauch zu machen. Sonst drohen angesichts der neusten epidemiologischen Entwicklungen nach Ansicht der drei Dachverbände wieder einschneidende Belastungen in Gesundheitssystem, Gesellschaft und Wirtschaft. Die Dachverbände rufen Arbeitgeberinnen und -geber dazu auf, Impfungen, wenn nötig, auch während der Arbeitszeit zu ermöglichen. Gewerbeverband, Arbeitgeberverband, economiesuisse ANZEIGE


Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 28. August 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Füür

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 28. August 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kintchimon Sonntag, 29. August 11.00 Schuleröffnungsgottesdienst mit Ministrantenaufnahme mit Matthias und Kindern, musikalisch unterstützt von Anette Bodenhöfer und Begleitung. Wir freuen uns auf viele Schulkinder und Familien. Im Anschluss sind alle herzlich zum offerierten Grillplausch eingeladen. Donnerstag, 2. September 8.15 Wortgottesfeier

Sonntag, 29. August 10.00 Gottesdienst zum Schulbeginn mit Pfrn. Eva Eiderbrant & Team Kornél Radics (Orgel) 9.45 Kolibri im Kirchgemeindehaus Dienstag, 31. August 15.45 Minichile, Gruppe Sonne 18.00 Einschreibung für das Konfirmandenjahr im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hedingen

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 29. August 19.00 Abendgottesdienst Begrüssung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Pfarrer Ueli Flachsmann

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 29. August 9.30 Gottesdienst in Kappel am Albis mit Pfr. Christoph Hürlimann

Sonntag, 29. August 10.00 Schulanfangsgottesdienst mit Taufe, Pfarrerin Selina Zürrer

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 27. August ab 20.00 Klosternacht – Liturgische Nacht 23.00 Klangraum Klosterkirche: Konzert Trio Celeste 2.00 Meditative Nachtklänge: Harfe, Jasmine Vollmer

Freitag, 27. August 14.00 Erzählcafé «Mein besonderes Ferienerlebnis» im Chilehuus Samstag, 28. August 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Wöschhüsli 14.00 Trauung von Catarina Dinis und Dominik Obrist mit Taufe von Gabriel Obrist Sonntag, 29. August 10.00 Gottesdienst mit Taufe Getauft wird Noah Woodtli Pfrn. Lilian Gächter Dienstag, 31. August 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. August 10.00 Ökumenischer «Chilbi»-Gottesdienst auf dem Chileplatz zum Thema «Alles hat seine Zeit» (Predigt 3). Mit Pfr. Antonio Lee, Pfrn. Susanne Sauder und dem Musikverein Bonstetten. Anschl. Apéro auf dem Chileplatz. (Bei Regen in der Kirche und Apéro im Chilesaal) www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. August 9.30 Gottesdienst zum Schulanfang mit Pfarrerin Irene Girardet und Team. Die Kindergarten- und Schulkinder dürfen das Znünitäschli / den Thek mitnehmen. Montag, 30. August 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 3. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche

Sonntag, 29. August 17.15 Musik und Wort Freudige und innige Begegnungen mit Gott, gespielt und vertanzt Das Ensemble ultraSchall bringt musikalische Schätze zu Gehör. Julia Medugno / Konzept, Choreographie, Tanz Lesungen: Pfr. Volker Bleil Dienstag, 31. August 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 2. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 29. August 17.00 Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Thomas Maurer Orgel Jens Hoffmann / Trompete Thomas Räber Anschliessend Apéro vor der Stampfi

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 29. August 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfrn. C. Mehl «Kunst und Religion – Gedanken zur Theologie Friedrich Schleiermachers» Musik: Marianne Rutscho in der ref. Kirche Maschwanden Anschliessend Apéro und Vernissage mit Bildern von Rebekka Sigg aus Maschwanden im Pfarrhaus. Es lohnt sich zu kommen! www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. August 10.00 Regionalgottesdienst In Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Der Optiker mit ausführlicher Beratung

Mittwoch, 1. September 12.00 Club 4 www.kircheobfelden.ch

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 28. August

Kath. Kirche Mettmenstetten

10.00 Schulanfangsgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Viswas Orler, Orgel www.kircheottenbach.ch

Freitag, 27. August 18.30 Eröffnungsgottesdienst zum neuen Schuljahr und Miniaufnahme mit Pfr. A. Saporiti, Religionspädagogin Silvana Bartels und dem Katechesen-Team Orgel: A. Bodenhöfer

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 29. August 9.30 Familien-Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Christian Wermbter und Organist Daniel Rüegg, Taufe Anthony Holdener und Begrüssung der neuen Konfirmanden/innen, Thema: Wasser des Lebens www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 29. August 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 11.15 Kirche Stallikon, Jugendgottesdienst Mittwoch, 1. September 14.00 Kolibri-Treff in Stallikon 14.15 Kolibri-Treff in Wettswil www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Samstag, 28. August 17.30 Familiengottesdienst zur Schuleröffnung Sonntag, 29. August 9.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Bitte vormerken: Seniorenträff-Reise nach Maria Bildstein am Donnerstag, 16. September 2021 www.kath-affoltern.ch

Samstag, 28. August 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 29. August 8.00 Hl. Messe 10.00 Chilbi-Gottesdienst auf dem Chileplatz in Bonstetten 11.30 Taufe Dienstag, 31. August 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 1. September 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 2. September 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe Freitag, 3. September 9.00 Herz-Jesu-Messe

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 29. August 10.30 Familiengottesdienst zur Schuleröffnung Bitte vormerken: Seniorenträff-Reise nach Maria Bildstein am Donnerstag, 16. September 2021 www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 29. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bodenhöfer Gedächtnis: von Frau Amalia Maria Klemenz- Prantner Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Sonntag, 29. August 10.00 Talk-Gottesdienst & Livestream mit Eva-Maria Admiral Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Samstag, 28. August 20.00 Das Stück vom Glück, Theaterkabarett mit Eva-Maria Admiral im Kasinosaal Sonntag, 29. August 10.00 Zeugnisgottesdienst mit Céline und Matthias Nufer Kingskids und Kinderhüeti Donnerstag, 2. September 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 29. August 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 29. August 10.30 Gottesdienst Hort, Sonntagsschulen, Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Seniorendienste Affoltern a.A.

September-Programm 2021 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94 Donnerstag, 2. September 2021 WANDERUNG Zell – Bösegg – Willisau Wanderzeit: 3¾ Std. 7.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitg./Anmeldung: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Donnerstag, 9. September 2021 SeniorInnen-Treff Wurstessen zu Drehorgel-Klängen Mit Kurt und Céline Mohr 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67 Donnerstag, 16. September 2021 BERGWANDERUNG Läufelfingen - Wisenberg Trimbach Wanderzeit: 4½ Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 23. September 2021 KURZWANDERUNG Nänikon-Greifensee – Dübendorf 12.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung: Ernst Bründler Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Anmeldungen für Wanderungen jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr ProSenectute Ortsvertretung: Tavolata, Sonntag, 12. September, 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Donnerstag, 30. September 2021, Rest. Rosengarten, 11.15 Uhr Anmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18

Musik und Wort Sonntag, 29. August 2021 17.15 Uhr in der Klosterkirche

«Der uns durchs Gehör erquickt, der uns durchs Gesicht entzückt» Freude an Gott, vertont und vertanzt mit dem Ensemble u l t r a S c h a l l Julia Medugno | Konzept, Tanz, Sopran Jonas Iten | Tenor, Cello, Leitung Madeleine Niggli, Alexej Wirth | Violine, Spiel Chelsea Chen | Orgel, Cembalo Carola Stutz, Jonas Kägi | Tanz Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei | Kollekte Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 27. August 2021

Von Klassik bis Filmmusik

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst». Faszinierend, wie Ton seine Gestalt durch die Elemente verändert. Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Bis 15. September. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr.

Beschwingte Streicherklänge mit dem Jugendorchester Con Brio KulturAffoltern lädt am Sonntag, 5. September, um 17 Uhr zur zweiten Veranstaltung am Märtplatz. Der Streichernachwuchs aus dem Säuliamt führt mit einem abwechslungsreichen Programm durch verschiedene Epochen der Musikgeschichte. Seit 2016 leitet Corinna Meienberg «Con Brio», das Jugendorchester der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal. In den wöchentlichen Proben werden Werke aus allen Epochen erarbeitet und zu Semesterende jeweils an zwei Konzerten aufgeführt. Alle zwei bis drei Jahre wird ein gemeinsames Projekt mit dem Chor der Kantonsschule Limmattal durchgeführt. Zuletzt standen Songs von «Abba» auf dem Programm. Im Frühjahr 2017 reiste das Jugendorchester zusammen mit dem Jugendensemble «Confuoco» aus dem Zürcher Oberland in die Toskana. Neben intensiven Proben und Kammermusik-Abenden unternahmen sie auch einen Ausflug nach Florenz und konnten am «Festival di Pasqua» in Montepulciano vor ausverkauften Reihen auftreten. Eine weitere Reise führte das Orchester nach

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie». Bis 31. Dezember. Besuche auch nach Voranmeldung. Fr bis So 11–17 Uhr.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Carpe Diem». Bilder von Monika Marti aus Obfelden. Bis 25. September. Mo bis Fr 15–19, Sa, So 10–12 Uhr.

KORREKT Das Orchester Con Brio unter der Leitung von Corinna Meienberg. (Bild zvg.) Luxemburg, wo es an der «Nuit de la culture» konzertierte. Auch Konzerte mit anderen Orchestern stehen auf dem Programm. So führte das Jugendorchester zusammen mit der Orchestergesellschaft Affoltern am Albis im Januar 2020 zum

ersten Mal eine Sinfonie auf. Nach zahlreichen Proben und einer DVD-Aufnahme freut sich das Orchester, nun endlich wieder vor Publikum auftreten zu können.

Sonntag, 5. September, 17 Uhr: Kultur am Platz. Konzert mit dem Jugendorchester «Con Brio» unter der Leitung von Corinna Meienberg. Unter dem Vordach des Kasinos Affoltern. Der Eintritt ist frei, Es gibt eine Hutkollekte.

KulturAffoltern

Das Märtkafi ist offen ab 16.15 Uhr.

Auf den Spuren von Fake News

Naturwerkstatt Vogelbad

In der Bibliothek Wettswil findet am 10. und 17. September ein zweiteiliger Workshop zum Thema «Fake News» statt.

Am Samstag, 11. September, von 9 bis 16 Uhr, können Interessierte in einem Kurs der Stiftung Reusstal ein eigenes Vogelbad meisseln.

Jeden Tag erreichen uns unzählige Nachrichten über die verschiedenen Kanäle. Doch ist alles davon wahr? Können wir allen Bildern trauen, die wir sehen und den Meldungen Glauben schenken, die wir lesen? Wie können wir richtige von falschen News unterscheiden? Jugendliche ab der 6. Klasse sind am 10. und 17. September jeweils von 20 bis 21.30 Uhr eingeladen, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Gemeinsam gehen die Teilnehmenden auf die Jagd, werden zu «Fake Hunters» und versuchen herauszufinden, welche Hinweise ihnen auf der Suche nach der Wahrheit helfen könnten. Die beiden Abende bauen aufeinander auf und gehören zusammen. Das

Echte Meldung oder eine Fälschung? Dieser Fall scheint eindeutig. (Bild zvg.) Mitbringen des eigenen Smartphones ist erwünscht. Anmeldung bis zum 3. September an wettswil@bibinetz.ch. Bibliothek Wettswil

Stadtpolizei vor Ort Die Stadtpolizei Affoltern will den persönlichen Austausch mit der Bevölkerung weiter steigern. Dazu wird sie im September und Oktober in allen Anschlussgemeinden und im Bezirkshauptort mit einem Stand präsent sein.

15

nen und Polizisten die polizeiliche Grundversorgung für die Stadt Affoltern und die Gemeinden Hausen am Albis, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden. Die Stadtpolizei Affoltern am Albis ist in der Regel von Montag bis Samstag, von 6.30 bis 23 Uhr und am Sonntag, von 14 bis 23 Uhr im Einsatz – am Wochenende (Freitag- und Samstagnacht) zusätzlich bis 3.30 Uhr.

Ein Ziel der Stadtpolizei Affoltern ist es, sichtbar und bürgernah zu sein. Im Rahmen einer Standaktion beantworten Stefan Trottmann, Stadtschreiber Angehörige der Stadtpolizei Fragen der Bevölkerung und nehmen Anliegen ent- Daten der Standaktion (jeweils samstags von gegen. «Wir geben die Möglichkeit, 10 bis 14 Uhr): 4. September: Mettmenstetten, Spar; einen Einblick in unsere Polizeiarbeit 11. September: Hedingen, Volg; 18. September: zu erhalten», so Markus Marti, Dienst- Hausen, Volg; 25. September: Affoltern, Obere chef der Stadtpolizei. «Viele wissen zum Bahnhofstrasse 7; 2. Oktober: Obfelden, Reuss Center. Beispiel nicht, dass wir direkt über den Polizeinotruf 117 durch die Kantonspolizei aufgeboten werden.» Die Stadtpolizei Affoltern ist zuständig für über 31 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Sie erfüllt mit elf unifor- Die Standaktionen finden, wie bereits 2019, bei jedem mierten Polizistin- Wetter statt. (Bild zvg.)

Auch Vögel gehen gerne baden ... Die Teilnehmenden können ihnen eine Freude bereiten – und ein Vogelbad aus Dottiker Muschelkalk meisseln. Unter fachkundiger Leitung eines erfahrenen Steinmetzes können sie aus wildem, rohem Stein ihr eigenes Vogelbad meisseln. Die Arbeit mit Hammer und Meissel ist für viele sicher etwas Neues und erfordert Kraft und Ausdauer! Doch die Mühe lohnt sich – die Vogelbäder verschönern den Garten und erfreuen unsere gefiederten Freunde, welche sich darin gerne baden und laben. Der Kurs wird geleitet von Roger Leuenberger, Steinmetz und SteinbruchPolier bei Emil Fischer AG. Als Ausrüstung lohnt es sich, falls vorhanden, eigene Handschuhe mitbringen, Schutzbrillen und Werkzeug stehen zur Verfügung. Der Kurs findet im Freien statt, bitte der Witterung entsprechende Kleidung tragen. Die Teilnehmenden treffen sich beim Steinbruch Steinhof

Anderer Startort der Nahreise In der Wochenvorschau des Kulturkellers LaMarotte vom 24. August hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die Nahreise am 4. September startet bei der Bibliothek Rifferswil, nicht wie irrtümlich geschrieben im Mettmenstetten. (red.)

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Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

Zeit und Raum Hommage an Peter und Christine Kamm Architektur, Malerei, Skulptur, Design, Video Piranesi, Hoffmann und Rix bis Ineichen, Signer und Kowanz Die Arbeit mit dem Meissel erfordert Kraft und Ausdauer. (Bild Sarah Wettstein) der Emil Fischer AG in Hendschiken. Der Kurs beginnt um 9 Uhr und dauert bis zirka 16 Uhr. Er kostet 75 Franken pro Person (inklusive Material). Das Picknick und die Pausenverpflegung bringen die Teilnehmenden bitte selber mit. Die nächsten Restaurants befinden sich in Dottikon, Hendschiken oder in Othmarsingen und sind einige Kilometer vom Steinbruch entfernt. Stiftung Reusstal

Peter und Christine Kamm aus Zug verknüpften das Sammeln bildender Kunst mit einem breiten Spektrum kultureller Aktivitäten. Als Hommage zeigt die Ausstellung die verschiedenen Facetten ihres kulturellen Engagements sowie Werke ihrer privaten Sammlung, die mitten in ihrer Wohnung Teil ihres Lebens waren. Die Geschichte lässt sich hier mit der Gegenwart, die Stadt mit dem Land, die Region mit der Welt verbinden. Gezeigt werden Werke u.a. von Piranesi, Josef Hoffmann, Maria von Uchatius, Roni Horn, Richard Long, Brigitte Kowanz, Roman Signer, Kurt Sigrist, Anna Margrit Annen, Guido Baselgia, Helena Krähenbühl und Hanna Villiger.

9 bis 16 Uhr Anmeldung bis 6. September auf

Auftakt und Eröffnung: Samstag, 28. August 2021

www.stiftung-reusstal.ch/anmeldung.

Begrüssung im Burgbachkeller Zug

Vogelbad meisseln, Samstag, 11. September,

17.00 Uhr – Türöffnung

Die Eltern gehen aus, die Kinder spielen Am Freitag, 27. August, findet das nächste «Play & Dine» statt. Die Eltern gönnen sich im Restaurant Weingarten ein paar Stunden zu zweit, während die Kinder im Familienzentrum betreut werden. Die Sommerferien waren bei vielen Familien bestimmt spassig, aufregend oder sogar abenteuerlich. Nun aber wird es Zeit, einen Abend auch mal wieder nur zu zweit zu geniessen. Tiefgründige Gespräche beim romantischen Kerzenschein, dem Liebsten tief in die Augen schauen ... Und die Kinder dabei gut aufgehoben wissen ... Das ist möglich, denn: Das Familienzentrum startet wieder einmal mit einer «Play & Dine»Serie. Das Abendessen- und BetreuungsAngebot findet jeweils freitags, an folgenden Daten statt: 27. August, 24. September, 29. Oktober, 26. November und 17. Dezember, jeweils von 17.30 Uhr bis 21 Uhr. Die Kosten für die Kinderbetreuung betragen 12 Franken pro

17.15 Uhr – Es sprechen: Reto Fetz, Präsident Zuger Kunstgesellschaft, Alexander Jolles, Präsident Stiftung Sammlung Kamm und Dr. Matthias Haldemann, Direktor. Die Begrüssungsreden werden aufgezeichnet und im Anschluss an die Veranstaltung online gestellt. Anschliessend Eröffnung 17.45 Uhr – Besuch der Ausstellung und Apéro im Kunsthaus

Die Kinder werden während des Essens im Familienzentrum betreut. (Bild zvg.) Stunde und Kind, das Abendessen ist im Preis inbegriffen. Voranmeldungen via Online-Formular sind erwünscht an www.familienzemntrum-bezirk-affoltern.ch und bis jeweils Donnerstag, 16 Uhr, einzugeben. Familienzentrum Affoltern

Veranstaltungen: Sonntag, 29. August, 13 – ca. 17 Uhr, Bewahren und Entwickeln – ein Kamm’scher Stadtspaziergang Eine Veranstaltung vom Kunsthaus Zug mit BauForum Zug, Zuger Heimatschutz und Kamm Architekten AG. Treffpunkt: Schule «Athene», Hofstrasse 20; Abschluss: Rothusweg 12. Detailinformationen finden Sie auf www.kunsthauszug.ch. Die Veranstaltung findet im Freien statt. Die Gruppengrösse ist nicht begrenzt, wir bitten um Einhaltung der Hygiene-Regeln.

Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136,

Dorfstrasse 27, 6301 Zug, www.kunsthauszug.ch, T 041 725 33 44

Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77

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Kanton Zürich Baudirektion Tiefbauamt

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Wir bauen und unterhalten die Strassen, damit sie morgen intakt sind! Der Unterhaltsbezirk 4 in Affoltern am Albis mit seinen 20 Mitarbeitenden ist verantwortlich für den Unterhalt von Staatsstrassen, Wanderwegen, Grünflächen, Strassenentwässerung und Winterdienst. Für unsere 6-köpfige Unterhaltsgruppe suchen wir Sie per 1. Januar 2022. Als Facharbeiter/-in Strassenunterhalt kümmern Sie sich um Reparaturarbeiten, Signalisationen und Markierungen sowie Arbeiten in der Grünpflege. Als gelernte/-r Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Strassenbauer/-in EFZ oder Gärtner/-in EFZ oder mit einer anderen handwerklichen Ausbildung stört es Sie nicht, bei jedem Wetter draussen zu arbeiten und Winterdienst zu leisten. Es macht Ihnen nichts aus, dass wir während der Winterzeit zu verschobenen Arbeitszeiten und teilweise an Wochenenden arbeiten. Sie sind körperlich fit und besitzen den Führerausweis Kategorie C oder sind bereit diesen nachzuholen. Um die Strassen im Winter rechtzeitig von Schnee und Glatteis frei zu halten und den Pikettdienst zu gewährleisten, erreichen Sie den Werkhof Affoltern am Albis innerhalb von 30 Minuten. Wollen Sie sich mit uns dafür einsetzen, dass es den Bürgerinnen und Bürgern im Kanton Zürich heute und morgen gut geht? Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Aufgabengebiet an. Christian Küng ist Betriebsleiter und vielleicht Ihr künftiger Chef. Er ist für Ihre konkreten Fragen da: 043 257 92 21. Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter www.zh.ch/jobs. Ihr neues Umfeld: www.zh.ch/tba. projektieren - bauen - erhalten

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Leiter/in Abteilung Bau (80 bis 100 %) Sie sind verantwortlich für folgende Aufgaben: – Auskunfts- und Beratungsstelle im öffentlichen Baurecht – Beratung und Unterstützung des/der Ressortvorsteher/in – Zuständig für die kommunale Raumplanung – Koordination und Überwachung baurechtliche Verfahren – Prüfung von Baugesuchen in Zusammenarbeit mit dem extern beauftragten Ingenieurbüro – Führung der Baudossiers inkl. der Bauabrechnungen sowie diverse Statistiken – Selbständige Verfassung von Gemeinderatsanträgen – Erstellung von Feuerungs- und Energiebewilligungen – Projektbegleitung – Protokollführung und Beratung der Baukommission – Stellvertretung des Bereichs Tiefbau Sie bringen mit: – Bautechnische Grundausbildung mit guten kaufmännischen Kenntnissen oder kaufmännische Ausbildung mit Weiterbildung / Kenntnisse im Bauwesen – Interesse an bau- und planungsrechtlichen Fragen – Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung – Ein kompetentes und dienstleistungsorientiertes Auftreten mit guten Umgangsformen – Eine sehr gute schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit – Bereitschaft an Abendsitzungen teilzunehmen – Einsatzbereitschaft, Initiative, Selbständigkeit und Belastbarkeit – Sehr gute EDV-Anwenderkenntnisse, von Vorteil mit Erfahrungen von GemDat (Baulösung) Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, selbständige und interessante Aufgabe in einem motivierten Team, einen modernen Arbeitsplatz, fortschrittliche Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung an die Gemeindeschreiberin Daniela Rieder, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Mehr über die Gemeinde erfahren Sie unter www.obfelden.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 27. August 2021

«Mundart kann alles, was eine Hochsprache kann»

AGENDA

Freitag, 27. August

Am Samstag gastiert Pedro Lenz in Obfelden – mit einem Soundtrack aus Gedichten und Bass

Affoltern am Albis

19.00–22.00: Offener Treff: Themenabend Polizei. Offen für alle Jugendlichen ab Oberstufe, Veranstalter Jugendarbeit JA-AAA. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3.

Mit seiner Mundartliteratur begeistert Pedro Lenz (deutsch-) schweizweit. Dass ihm aber Hochdeutsch durchaus passt, erzählt er im Interview.

Hausen am Albis

Pedro Lenz, «Hert am Sound», was darf das Publikum erwarten? Pedro Lenz: Eine Sammlung von Klanggedichten, die ich eigens für die Bühne geschrieben habe. Die übliche Bezeichnung dafür ist Spoken Word. Beim Vortragen wird mich der Bassist Michael Pfeuti unterstützen. Er nimmt den Sound der Worte auf und gibt zuweilen den Rhythmus vor. So verbinden sich Stimme und Musik zu einem Ganzen.

18.00: Rampe Open Air. Livemusik und DJ laden ein zum Tanzen, Geniessen und Verweilen im Festivalgelände. Alle Infos: www.rampeopenair.ch. Dauer bis 3 Uhr. Weisbrod Areal.

Kappel am Albis

20.00: Klosternacht - liturgische Nacht. Um 23 Uhr Klangraum Klosterkirche - Konzert mit «Trio Celeste». Um 2 Uhr meditative Nachtklänge mit Jasmine Vollmer, Harfe. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Rifferswil

19.30: «Reisen im Kopf». Vortrag von Peter Lindner, ehem. Direktor des botanischen Gartens in Zürich, geboren und aufgewachsen in Südafrika. Eintritt frei, Kollekte. Südafrikanischer Apéro. Gemeinde- und Schulbibliothek .

Samstag, 28. August Aeugst am Albis

10.00–16.00: Tag der offenen Tür im Naturistengelände SonnenBad Schönhalde. Eintritt frei. Vormittags bekleidet, ab 12.15 Uhr textilfrei. Badetuch als Sitzunterlage mitnehmen. Mehr unter: www.sbs-schoenhalde.ch. Sonnenbad Schönhalde, Wängibad.

Sie antworten auf Hochdeutsch und nicht in Dialekt? Es ist keineswegs so, dass mir die hochdeutsche Sprache nicht passen würde. Meine ersten drei Bücher erschienen noch auf Hochdeutsch und auch Kolumnen und Essays schreibe ich mehrheitlich auf Hochdeutsch. Eigentlich habe ich schon immer in beiden Sprachen geschrieben. Es brauchte allerdings einen Aufenthalt in Glasgow, um das Publizieren in Mundart ernsthaft in Betracht zu ziehen. Schottische Autorenkollegen, die sich intensiv mit Mündlichkeit befassen, ermutigten mich dazu. Was kann Dialekt respektive, was gewinnt ein Text dadurch?

Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen, Selbstgemachtes, und vieles mehr. Märtkafi: hausgemachte Kuchen und Leckeres für den kleinen Hunger, offen 7 bis 17 Uhr. 09.00–16.00: Säuliämter Flohmarkt. Kunterbuntes, Altes, Neues, Gebrauchtes und manche Trouvaillen. Findet bei jedem Wetter statt. Kronenplatz. 11.00–11.30: Bibliothekseinführung. Rundgang informiert über das Angebot, die Katalogsuche etc. Anmeldung nicht erforderlich. Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14. 20.00: «Ein Stück vom Glück». Amüsanter Theaterabend mit Eva Maria Admiral. Interaktives Theaterkabarett und Wissenschaft - humorvoll und garantiert glücklich machend! Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Abendkasse Kasinosaal, Marktplatz.

Hausen am Albis

16.00: Rampe Open Air. Livemusik und zwei DJs laden ein zum Tanzen, Geniessen und Verweilen im Festivalgelände. Alle Infos: www.rampeopenair.ch. Dauer bis 3 Uhr. Weisbrod Areal.

Obfelden

Grundsätzlich kann Mundart alles, was eine Hochsprache kann. Wäre es anders, müssten wir bei Diskussionen in Mundart ab einen bestimmten Punkt in die Hochsprache wechseln. Ich habe es aber noch nie erlebt, dass zwei Menschen, die auf Schweizerdeutsch miteinander redeten, im Lauf ihrer Unterhaltung die Sprache wechseln mussten. In der Literatur ist es, vereinfacht gesagt so, dass ich als Deutschschweizer die sprachliche Realität meiner Umgebung mit Mundart besser abbilden kann. Mit der Sprache, von der ich ständig durchdrungen bin, kann ich virtuoser umgehen, zumindest dann, wenn ich die mündliche Sprache nachbilde. Geht es hingegen um Landschaftsbeschreibungen oder um journalistische Arbeit, ist das Hochdeutsche praktischer, weil es die Sprache ist, in der wir schreiben gelernt haben. In der Schweiz treffen die Dialekte rasch aufeinander, hier ein Berner, da eine Baslerin, dort ein Zürcher. In Ihren Büchern wird eigentlich nur gebernert, täuscht der Eindruck? Es stimmt, dass ich nicht versuche, unterschiedliche Dialekte aufeinandertreffen zu lassen. Eher lasse ich eine Figur, deren Dialekt ich nicht reproduzieren kann, in indirekter Rede sprechen. Dies hat nur damit zu tun, dass ich die Sprache, in der ich schreibe, genau im Ohr haben will. Ich will keine Dialekte vorzeigen oder Dialektvielfalt zelebrieren. Mich interessieren einfach Phänomene der Umgangssprache.

20.00: Pedro Lenz: «Hert am Sound», Singsaal, Schulhaus Chilefeld. Kultur Obfelden.

Das Ensemble ultraSchall bringt musikalische Schätze zu Gehör. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Klosterkirche.

Wettswil am Albis

Montag, 30. August

10.00–11.00: Onleihe - Info und Beratung. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1. 19.30: Jazz Konzert mit «Ruedi Bleuer and friends», Jazz Quartet. Essen ab 18 Uhr. Bitte reservieren unter 044 700 01 28. Restaurant Hirschen, Stationsstrasse 38.

Affoltern am Albis

19.00–21.30: Ho‘oponopono - ein Vergebungsritual. Eine hawaiianische Tradition hilft bei Lösungen. Anmeldung: 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirkaffoltern.ch Familienzentrum, Zürichstrasse 136.

Sonntag, 29. August

Obfelden

Affoltern am Albis

19.30: Anlass zum Mitmachen der «Sorgenden Gemeinschaft Obfelden». Alle Einwohner*innen von Obfelden sind eingeladen teilzunehmen. Anmeldung nötig mit E-Mail: sorgende.gemeinschaft@ obfelden.ch oder: Telefon an 076 391 10 76 (Diana Caruso). Singsaal Chilefeld.

10.00–17.00: Robifest, das Fest für Familien. Mit selbstgemachten Spielen zum Thema Weltreise, «Chugelibahn», Mondscheibe mit Durchgang zum Ertasten, Jugendtreff mit Spiel «Alpenbesteigen quer durch Europa», Familienclub. Bauspielplatz Oetlistal, Alte Jonentalstrasse 3. 17.00: «Konzert am Platz». Kultur Affoltern präsentiert: «zart & zääch» mit dem Duo «wilderbluescht». Eintritt frei, Hutkollekte. Kaffee und Kuchen und Bar im Märtkafi ab 16.15 Uhr. Kasinovordach, Marktplatz 1.

Pedro Lenz sagt, er könne die sprachliche Realität seiner Umgebung mit Mundart besser abbilden. (Bild zvg.) Selbstverständlich muss man dabei Kompromisse eingehen. Es gäbe ja auch noch jene, die mit ausländischer Färbung Deutsch reden. Ein Spanier hat im Deutschen eine andere Färbung als ein Serbe. Aber diese Finessen lassen sich schlecht verschriftlichen. Und was ist mit Jugendslang im «Hey Alte, chill mal»-Stil? Ein bisschen Jugendslang kann ohne Weiteres aufscheinen in meinen Büchern, besonders bei «Der Goalie bin ig», wo es um junge Drogenkonsumenten aus einer Zeit geht, als ich selber

Dienstag, 31. August

Interview: Kultur Obfelden Pedro Lenz «Hert am Sound», Samstag, 28. August, 20 Uhr, Singsaal Schulhaus Chilefeld, Obfelden. Infos: www.kulturobfelden.ch.

Bonstetten

Kappel am Albis

13.30–14.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ottenbach

09.00: Buchstart-Treff «Liedli und Versli». Bibliothek, Affolternstr. 5.

Donnerstag, 2. September Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.

Affoltern am Albis

Jugendlicher war. Aber das ist eher historisch als aktuell. Die Jugendsprache ist naturgemäss einer schnellen Alterung unterworfen. Deswegen bin ich da eher zurückhaltend. Es wirkt auch schnell anbiedernd, wenn man tut, als hätte man die Jugendsprache drauf und dabei ist es die Jugendsprache von anno dazumal.

19.30: Podiumsgespräch zu den Abstimmungen vom 26. September. Türöffnung 18.30 Uhr. Veranstaltung SVP Bonstetten. «Ehe für alle»: Es diskutieren Michael Frauchiger (SVP) und Thomas Lamprecht (EDU). «99%-Initiative»: Es diskutieren Alfred Heer (SVP) und Katharina Prelicz-Huber (Grüne Partei) Gemeindesaal, Am Rainli 2.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Stallikon

20.15: Jazz Am Donnerstag. Mit «Chicago Swing Rats». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

19.00: «Engelberger Sagenabend». Pater Thomas Blättler, Benediktinermönch im Kloster Engelberg, macht erzählerisch eine Reise ins geheimnisvolle Engelbergertal, zum sagenumwobenen Teufelsstein u.v.m. Bibliothek Schulhaus Loomatt.

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Kappel am Albis

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Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

CH-Premiere

D 14 Dream Horse Hitman’s Wife’s Bodiguard Reminiscence Täglich 20.15 Täglich (ausser Mo) 20.00 Do Fr Sa So Mi Mo Di

Monte Verità Do Fr Mi Mo Di

17

CH-Premiere

Mitholz 17.45 Do Fr Mo Di 20.15 D 14 (14)

French Exit 18.00 Fr Di CH 12

D 12

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D (12) Tom & Jerry r 20.15 So So Mi 17.45 Sa So Mi

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E/d 14 Bigfoot Junior 17.45 So Sa Mi

D 6 (6) Ostwind 12.30 So 15.00 Mi

14.45 17.00

D 16 Free Guy 17.45 Sa So

D 12 Croods 2 17.30 So

12.15

D6

6 (6)

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 1 0.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D -Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


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Sport

Freitag, 27. August 2021

Vorgeschmack auf den Olympia-Winter Am Freestyle Masters im Jumpin haben die Top-Athleten mit Höchstschwierigkeiten begeistert Am Mittag waren die Schattenplätze begehrt, gegen 15.30 Uhr suchte das Publikum Schutz vor dem heftigen Platzregen – meteorologisch wurde am Sonntag im Wasserschanzenzentrum in Mettmenstetten einiges geboten, aber auch sportlich: Die Sprünge, welche die Top-Athleten aus Weissrussland und aus der Ukraine, aus Australien und aus der Schweiz zeigten, dürften jene sein, mit denen sie im kommenden Winter um Olympiamedaillen kämpfen werden. Im Finalspringen der sechs besten Männer zeigten denn auch fünf einen Dreifachsalto mit fünf Schrauben. Und auch bei den Frauen dürften die Zeiten, in denen man mit Doppelsaltos reüssieren konnte, der Vergangenheit angehören. Die Australierin Laura Peel etwa begeisterte im Finale mit einem Dreifachsalto mit vier Schrauben. Weil sie bei der Landung kräftig Punkte lassen musste, reichte die Höchstschwierigkeit nicht zum Sieg. Den holte sich die Weissrussin Hanna Huskova mit zwei Schrauben weniger. Ähnlich wie die Australierin haben auch die jungen Schweizer zwar nicht abgeräumt, mit ihren schwierigen Sprüngen aber zumindest eine Duftmarke gesetzt. Und es bleibt noch etwas Zeit, bis es im Oktober auf den Schnee geht ... (tst.)

Die Coaches David Morris (Australien) und Michel Roth freuen sich mit Andrin Schädler und Pirmin Werner (von links).

Nicolas Gygax (Rang 8).

Der Weissrusse Ihar Drabiankou landete auf dem dritten Rang.

Blick zum Wasser: Makar Mitrafanau (2.).

Rang zwei bei den Frauen: Nadiya Mokhnatska, Ukraine. (Bilder Thomas Stöckli)

Nur 12.: Olympiasieger Oleksandr Abramenko, Ukraine.

Mit vier Schrauben auf Rang drei: Laura Peel, Australien.

In Erwartung der Landung von Sieger Stanislau Hladchenka, Weissrussland.

Die Beste: Olympiasiegerin Hanna Huskova, Weissrussland.

Lokalmatador Andreas Isoz hielt mit den Stärksten mit.


Sport

Freitag, 27. August 2021

19

Ein Kampf gegen sich selbst Timo Müller gewinnt solo das 28. Albishorn-Bikerennen des Skiclubs Hausen Ohne die Anwesenheit der stärksten Säuliämtler Mountainbiker Urs Huber (Erholung für den Nationalpark Bike-Marathon) und Jacqueline Schneebeli (WM) liessen es die Jungbiker am Albishorn-Bikerennen mächtig krachen. Allen voran Timo Müller, der mit grossem Vorsprung erstmals bei den Männern gewann. Von Martin Platter Als Zuschauer rieb man sich verwundert die Augen, als Timo Müller bereits nach halber Distanz mit mehr als einer Minute Vorsprung Richtung Albishorn flitzte. Bis ins Ziel beim Restaurant Albishorn sollte das Zeitpolster auf den zweitplatzierten Stefan Huber noch bis auf 2:41 Minuten anwachsen. Mit einer Zeit von 25:20 blieb der Streckenrekord von Urs Huber (23:06) unangetastet. 2019 war Müller – lange Zeit am Hinterrad von Huber – nach 23:51 Minuten auf dem Albis angekommen. Doch diesmal musste er die 10-km-Fahrt mit 460 Höhenmetern von Hausen im Zick-Zack aufs Albishorn alleine zurücklegen. Er sagte denn auch: «Heute bin ich nur gegen mich gefahren. Wenn ich einen starken Gegner habe, kann ich mich deutlich mehr quälen.» Der Blick auf den Powermeter verrät: Der 19-Jährige war im Durchschnitt mit 5,13 Watt pro Kilo-

Allein auf weiter Flur: Timo Müller.

Der Bike-Nachwuchs wird jedes Jahr stärker. (Bilder Martin Platter)

gramm Körpergewicht unterwegs und hat als Spitzenwert kurzzeitig 1200 Watt bzw. 1,6 PS auf die Pedalen gebracht.

15-jährige Cedric Graf und der 32 Jahre ältere RRC-Amt-Kids-Trainer Stefan Huber balgten. Diesmal noch zugunsten des Trainers. «Keine Geschenke in meinem Alter. Nächstes Jahr hat wahrscheinlich Cedric die Nase vorn», sagte Huber lachend und klopfte dem Junior auf die Schulter. Dieser konnte sich wie

Spannender Kampf um Platz zwei Spannend wurde es nur im Kampf um die Plätze zwei und drei, um die sich der

2019 mit dem Sieg in der Jugendkategorie trösten. Schnellste Teilnehmerin war diesmal die 12-jährige Shana Huber, die Tochter des genannten Trainers, vor ihrer 10-jährigen Schwester Lina. Erst danach kam die Vorjahressiegerin Sarina Rüttimann vor ihren Schwestern

Yasmine und Jael ins Ziel. Der Streckenrekord von Jacqueline Scheebeli (28:05) blieb auch bei den Frauen unangetastet. Doch auch hier schwindet das Zeitpolster mit jedem Jahr. Die komplette Rangliste und eine Fotogalerie finden sich online auf skiclub-hausen.ch

Plötzlich an der JugendEuropameisterschaft

Anna Stüdeli an internationalen OL-Grossanlass in den Top 20 Die Orientierungsläuferin Anna Stüdeli aus Mettmenstetten startete an den OL-JugendEuropameisterschaften im litauischen Vilnius – und schlug sich hervorragend.

«Schnällscht Obfelder»: 80 Meter so schnell wie möglich rennen. (Bild Nico Illic)

Erfolgreiches Sportwochenende in Obfelden In Obfelden fand nach der einjährigen Corona-Pause endlich wieder einmal ein grösseres Sportfest an. Da in der Schweiz dieses Jahr fast keine grösseren Sportanlässe geplant sind, waren die Erwartungen der Organisatoren gross für das Sportwochenende in der letzten Sommerferienwoche. Mit 40 Teams am Grümpi und zirka 100 Teilnehmenden am «Schnällscht Obfelder» wurden diese Erwartungen auch erfüllt. Am Grümpi wurde das Fussballkönnen in den drei Kategorien Mixed, Herren und TV Cup gemessen. Während im TV Cup verschiedene Turnvereine der Region gegeneinander spielten, konnten sich in der Kategorie Mixed und Herren alle anmelden, die einmal Fussball spielen wollten. Das heisse Sommerwetter hat sich am Grümpi-Samstag von der schönsten Seite gezeigt. Anschliessend ans Grümpi folgte am Sonntag noch der «Schnällscht Obfelder» für alle Obfelderinnen und Obfelder auf demselben Areal. Mit über 100 Teilnehmenden war auch dieser Anlass ein voller Erfolg. Die Teilnehmenden wurden dem Jahrgang entsprechend eingeteilt

und rannten so schnell sie konnten 80 Meter weit. Nach diversen Vorläufen standen kurz nach dem Mittag die Gewinnerinnen und Gewinner aller Kategorien fest. Damit die Sportler am Wochenende nicht verdursten und verhungern musste, sorgte der Turnverein Obfelden für Speis und Trank. Simon Meili

Viel Action bot das Grümpi. (Bild Stefan Felder)

Als Anna Stüdeli zum Hörer greift, ahnt sie noch nicht, dass sie kurz darauf im Flieger nach Litauen sitzen wird. Zwar hatte die 16-jährige Orientierungsläuferin aus Mettmenstetten im Frühjahr mit starken nationalen Testläufen auf sich aufmerksam gemacht, gereicht hatte es jedoch «nur» zur Ersatzläuferin, so eng umkämpft waren die vier der Schweiz zustehenden Startplätze. Bis zuletzt hatte sie nicht damit gerechnet, dieses Jahr wirklich an der Eyoc, der Jugendeuropameisterschaft im Orientierungslauf starten zu können. Doch dann kommt alles anders. Aufgrund eines Covid-Quarantänefalls im Schweizer Team rückt Stüdeli nach. Kaum Zeit bleibt ihr bis zum ersten Wettkampf, der Langdistanz, im Wald Šilėnų Miškas westlich von Vilnius, der litauischen Hauptstadt. Nicht gerade die optimale Wettkampfvorbereitung, meint Stüdeli, Läuferin der OL-Gruppe Säuliamt und des Zentralschweizer OL Nachwuchskaders. Vielleicht auch darum ist die Konzentration in der Langdistanz schwierig: «Ich liess mich schnell durch andere Läuferinnen ablenken und habe dadurch grosse Fehler gemacht. Zu wenig Kompassarbeit führte zu falschen Weglaufrichtungen und somit zu Parallelfehlern», meint die Kantonsschülerin. Schade, denn «in allen Teilen, wo die Konzentration stimmte und ich auf Nummer sicher ging, lief alles nach Plan und ich fand mich sehr gut zurecht.» Mit 74 Minuten Laufzeit ist es am Ende Rang 66 und somit die hintere Ranglistenhälfte. Doch Anna Stüdeli hakt das Rennen schnell ab und orientiert sich nach vorne. Bereits am nächsten Tag zeigt sie in

der Mixed-Staffel, mit der fünfzehntbesten Streckenzeit, dass sie angekommen und mit ihr auch im baltischen Gelände zu rechnen ist.

«Zufrieden, aber es nervt...» Am Sonntag folgt der Abschluss der Jugend-EM mit dem Sprint in der Stadt Vilnius. Die Organisatoren machen es den Athleten nicht leicht und fordern sie mit anspruchsvollen Routenwahlen in den unübersichtlichen labyrinth-ähnlichen Gassen und schrecken sogar nicht davor zurück, künstliche Hinder- Anna Stüdeli beim Staffelrennen an der OL-Europameisternisse einzubauen, schaft. (Bild zvg.) um das schnelle Kartenlesen und Entscheiden auf Welt- finnischen und tschechischen Konkurklasseniveau zu testen. Stüdeli startet renz ist jedoch nicht mehr zu denken. In sehr gut und fühlt sich wohl auf dieser 14:23 Min läuft Anna Stüdeli ins Ziel und Karte, sie entscheidet schnell und kor- holt sich den hervorragenden Rang 18! rekt und ihr Lauftempo ist hoch. Nun «Ich bin eigentlich zufrieden mit dem zahlt sich auch das Lauftraining aus, Sprintresultat, aber es nervt mich ein welches sie mit dem LV Albis absolviert. bisschen, weil nicht viel gefehlt hätte für Bei Posten 6 liegt sie zwischenzeitlich die Top 15», so Anna Stüdeli danach. noch sensationell auf Platz 4, knapp hin- Gerade mal zwei Sekunden trennen sie ter den Medaillenrängen. Posten 8 hat es von der besten Schweizerin, der Nidwaldin sich: Die scheinbar direkte Route wur- nerin Leonie Mathis. Die zwei steuern die de künstlich gesperrt, die Läuferinnen Punkte bei, dass die Schweiz diese Jumüssen zwischen verschiedenen kompli- gend-EM in der Nationenwertung auf zierteren Umlaufrouten wählen. Stüdeli dem fünften Platz abschliessen kann, verliert rund eine Minute und viele Rän- hinter Tschechien, Finnland, Russland ge. Das dritte Renndrittel verläuft solide, und Ungarn. schnell und ohne nennenswerte Fehler, an ein Aufholen gegenüber der starken Michael Weber, OLG Säuliamt


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«Der FC Hausen ist für mich eine Herzensangelegenheit»

Interview mit Daniel Bucher, dem neuen Trainer des Fanion-Teams Daniel «Bula» Bucher heisst der neue Trainer des Fanion-Teams des FC Hausen. Der 47-Jährige war schon von April 2007 bis Juni 2011 Trainer der 1. Mannschaft und schaffte in der Saison 2007/2008 mit dem FCH den Aufstieg in die 4. Liga. Die grosse Leidenschaft im Leben von Daniel Bucher ist ganz klar der Fussball. «Bula» wohnt in Meggen am Vierwaldstättersee und trainierte in den letzten Jahren Emmenbrücke (2. Liga Interregio), Malters (2. Liga) und zuletzt Zell (LU) sowie Olympic Luzern, letztere beiden spielen in der 3. Liga. An Bulas Seite stösst Peter Stadelmann als Assistent zum Fanion-Team des FC Hausen. Die beiden haben sich vor gut drei Jahren bei einem Trainerkurs kennengelernt, sind gute Kollegen geworden und hegten seit einiger Zeit den Wunsch, zusammen eine Mannschaft trainieren zu können. Nachdem Daniel Bucher von Hausen engagiert worden war, gab er die Frage an Peter Stadelmann weiter, der sofort zusagte. Vor dem Saisonstart am nächsten Sonntag stand Bula Red und Antwort.

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Herzlich willkommen zurück beim FCH, «Bula». Du warst von 2007 bis 2011 bereits Trainer des Fanion-Teams. Was hat Dich dazu bewogen, zurückzukommen? Der FC Hausen ist für mich eine Herzensangelegenheit, da ich hier schon eine wunderschöne Zeit hatte. Es sind immer noch einige Spieler aus dieser Zeit im Fanionteam. Ich komme sehr motiviert zurück und möchte in Hausen wieder etwas bewegen. Musstest Du Deinen Entscheid nach dem Abstieg des Teams in die 4. Liga nochmals überdenken. Nein, keine Sekunde.Ich komme wegen des Clubs und wegen der tollen familiären Atmo-

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Engagement schiesst ein Tor Egal, ob Sieg, Niederlage oder Unentschieden: Wir feuern an. Als lokale Finanzpartnerin engagieren wir uns für den Fussball in unserer Region. Darum unterstützen wir die Junioren und Juniorinnen des FC Hausen am Albis.

Mit Peter Stadelmann wurde der Wunschkandidat von «Bula» verpflichtet. Die beiden Kollegen verstehen sich neben dem Platz wie auch an der Seitenlinie sehr gut und ergänzen sich ideal. Der 54-Jährige ist verheiratet, zweifacher Vater und wohnt in Luzern. Er war schon über 20 Jahre Juniorentrainer und bringt daher wie Trainer Daniel Bucher fussballerisch und menschlich eine grosse ErfahPeter Stadelmann. rung mit. Ein herzliches Willkommen auch an Peter Stadelmann.

Dario Vollenweider

Auskunft erteilt: marcobisa@yahoo.de

dass die Mannschaft über die gesamte Saison adäquate Leistung abrufen kann. Das ist nicht ganz einfach. In unserer Gruppe spielen starke Teams und die vielen Derbys sind gefährlich und kräftezehrend. Jeder Match wird schwierig und kann auf beide Seiten kippen. Wir werden uns aber auf jedes Spiel seriös vorbereiten, was auch entscheidend sein wird, um stets möglichst unsere beste Leistung abrufen zu können. Wo siehst Du die Stärken und die Schwächen der Mannschaft? Die Stärken sind ganz klar die Kameradschaft und das Teamwork. Dazu wird uns unser Spielsystem stark machen. Mehr dazu möchte ich aber nicht verraten. Schwächen haben wir keine (lacht), ansonsten lösen wir sie. Was erwartest Du von den Spielern? Disziplin und dass sie wissen, um was es geht. Die Jungs sollen Winnertypen und vor allem mental stark werden. Deine drei grössten Stärken als Trainer? Disziplin, Stabilität und dass ich das Team defensiv gut auf- und einstelle sowie offensiv erfolgreichen Fussball spielen lassen kann. Ich bin ich sehr erfolgsorientiert. Entsprechend schwer tue ich mich mit dem Verlieren. Danke für das spannende Gespräch. Alles Gute Dir und dem Team bei der Mission «sofortiger Wiederaufstieg». Marco Bisa, Martin Platter

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sphäre und nicht wegen der Ligazugehörigkeit. Was ist Dir in Deiner Funktion als Trainer wichtig, worauf legst Du besonderen Wert? Mir ist Disziplin wichtig. Ebenso ein sauberer und anständiger Auftritt der Mannschaft. Dazu lege ich Wert auf die Strategie auf dem Spielfeld, dass jeder weiss, was er auf dem Platz zu tun hat. Schlussendlich ist mir natürlich auch der Erfolg wichtig. Was sind Deine Ziele für die neue Saison? Der sofortige Wiederaufstieg in die 3. Liga. Natürlich darf die Freude der ganzen Mannschaft und des Staffs am Fussball nicht fehlen. Diese Freude ist letztlich der Schlüssel für den Erfolg. Wo liegen die Herausforderungen, um diese Ziele zu erreichen? In der Stabilität und Kontinuität des Teams,

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Der neue Trainer der FC Hausen, Daniel «Bula» Bucher, Mitte, flankiert von Präsidentin Gogi Marini und dem Leiter Aktive, Dario Vollenweider. (Foto Marco Bisa)

Nach der erfolgreichen Trainingswoche im 2020 wurde auch dieses Jahr wieder ein Camp durchgeführt. Über 70 fussballbegeisterte Kids nahmen teil und die fünf Tage waren

auch dieses Jahr von guter Stimmung, tollen Trainings sowie motivierten Kids, Trainern und Helfern geprägt. So macht Fussball grossen Spass!

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Am Ende sahen die Trainer zwar müde aber sehr zufriedene Kids. Der FC Hausen dankt allen, die diese Woche möglich gemacht haben. (mab./map.)

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Sport

Freitag, 27. August 2021

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FCWB gegen Aufsteiger Freienbach Vorschau auf das kommende Wochenende Nach dem klaren Startsieg gegen Paradiso geht es für die Ämtler am kommenden Samstag gegen Freienbach.

Das neue Trainergespann des FCA 2: Ljuban Stojaković (links) und Franz Stalder. (Bild zvg.)

Franz Stalder und Ljuban Stojaković übernehmen Neue Trainer beim FC Affoltern 2

Mit den zwei neuen Trainern Franz Stalder und Ljuban Stojaković Achermann ist es dem FC Affoltern gelungen, die Lücke des zurückgetretenen Michele Fiore zu füllen. Beide neuen Trainer schauen auf eine bereits längere und erfolgreiche Trainerkarriere zurück. Franz Stalder hat nach seiner erfolgreichen Karriere als aktiver Fussballer, die ihn über mehrere Jahre bis in die 1. Liga führte, den Weg an die Seitenlinie verfolgt. Er startete seine Trainerkarriere als Stützpunkttrainer des Aargauischen Fussballverbands, ehe er zum FC Baden in den U-Bereich wechselte. Hier trainierte er über mehrere Jahre die U-14und U-15-Teams. Danach folgte ein Abstecher zu den GC Frauen in die Nationalliga A, bevor er sich dem FC Regensdorf anschloss. Hier arbeitete Stalder erfolgreich über mehrere Jahre mit der 2. Mannschaft. Nach einem Jahr ohne Fussball hat ihn nun der Ruf des FC Affoltern wieder auf die Trainingsplätze und aufs Fussballfeld zurückgeführt. Der Grund für das Engagement von

Franz Stalder ist für den Leiter Sport beim FCA, Wale Aegerter, seine ruhige, besonnene und abgeklärte Art. «Franz hat einen sehr guten Ruf, vor allem junge und willige Spieler einen Schritt weiterzubringen», so seine Aussage. «Dies ist genau der Typ Trainer, den wir für das neue, stark mit eigenen Junioren bestückte Team suchten.» Auch der Trainerpartner Ljuban Stojaković Achermann hat eine erfolgreiche Spielerkarriere in der 2. und 3. Liga hinter sich. Als Trainer amtet er bereits seit 1995 in verschiedenen Vereinen in der Region Zürich und zuletzt beim FC Root in der Zentralschweiz. Die 2. Mannschaft Ausgabe 21/22 hat sich gegenüber dem letzten Jahr stark verändert. Neben dem neuen Staff werden viele eigene Junioren die Chance erhalten, sich im Aktivfussball in der 4. Liga bewähren zu können. Dabei werden sie von 5 bis 6 routinierten, älteren Spielern unterstützt, die dem Team weiterhin zur Verfügung stehen. Das Team hat sich bereits seit Mitte Juli auf die kommende Saison vorbereitet, braucht aber sicherlich noch einige Trainingsund Spieleinheiten, um zu einer spielerischen Einheit zusammenzuwachsen. Wale Aegerter; Leiter Sport

Klarer Sieg im Cup für den FC KMM Der FC Knonau-Mettmenstettenempfing im Cup den FC Richterswil. Mit 5:2 (4:0) fiel der Sieg klar aus. Die Truppe um das Trainerduo Gjoshi/ Ismailaj hat sich akribisch auf den Auftakt in die Saison 2021/2022 vorbereitet. Die Ämtler legten gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr. Nach einem Vorstoss über die rechte Seite fällt N. Rama im Strafraum, Penalty! K. Ismajlaj tritt an und versenkt souverän zum 1:0 in der 3. Minute. Die Partie hat nun richtig Fahrt aufgenommen, vor allem die Gastgeber powern von Beginn weg und die Gäste aus Richterswil haben einige Mühe mit dem schnellen Kombinationsspiel der Ämtler. Es dauert bis in die 20. Minute, als ein Flankenball von N. Rama spektakulär zum 2:0 im Tor landet. Bis dahin kam der FC Richterswil kaum in die gefährliche Zone der Mettmenstetter. Doch dann nach einer kleinen Unachtsamkeit in der Verteidigung entwischt der Stürmer, doch der bis dahin kaum geprüfte D. Bekcic hält bravourös. Nach diesem kurzen Schockmoment erspielen sich die Ämtler weitere Chancen. Bis zum nächsten Treffer dauert es bis zur 43. Minute, Captain M. Ismajlaj trifft zum 3:0. Kaum angepfiffen, nach einem Torwartfehler, steht Mili

Ismajlaj goldrichtig und kann zum 4:0-Pausenresultat einnetzen. Der FC Richterswil kommt nach der Pause etwas frischer auf den Platz, kombiniert besser und kommt so auch zu Chancen. Jedoch bleiben diese bis in der 55. Minute ungenutzt, da klappt es doch noch, die Gäste verkürzen auf 4:1. Den Vier-Tore-Unterschied stellt aber nur wenige Minuten später Mili Ismajlaj mit seinem zweiten Treffer wieder her. Nach schnellem Umschaltspiel der Zürcher starten die Stürmer aus Offside-verdächtiger Position, der eingewechselte Torhüter A. Pogasian rutscht im ungünstigsten Moment aus und so kann der Richterswiler-Stürmer noch zum 5:2 einschieben. Fazit: Eine gut gespielte Partie des FC KMM, bis zum Saisonstart am 4. September in Mettmenstetten sind noch Kleinigkeiten zu verbessern, dann sollte man bereit sein, ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden. Bledar Gjoshi, Leiter Spielbetrieb FC KMM Aufstellung: D. Bekcic (75’ A. Pogosian), B. Gjoshi (68’ B. Ismailaj), J. Steinemann, R. Tschirky, K. Ismajlaj, M. Ismajlaj ©, F. Sula (55’ M. Gjini), N. Rama (55’ G. Ismajlaj), L. Sefedini, Mili Ismajlaj, A. Toski. Bemerkungen: FC KMM ohne: L. Ismajlaj L. Vollenweider, A. Mazza, E. Bala (Aufbautraining/ verletzt), J. Ewason, N. Ahmeti, J. Lüthi, D. Lüscher (abwesend), A. D Acunto (gesperrt).

Gross war die Freude der Freienbacher, als man Ende Juni nach fast 20-jähriger Wartezeit den Aufstieg in die 1. Liga schaffte. Mitverantwortlich für den Erfolg war auch Trainer Michael Kälin, der aus persönlichen Gründen danach aber seinen Rücktritt erklärte. Neu steht nun Jürgen Seeberger an der Seitenlinie, ein bekannter Name im deutschsprachigen Fussball. Aktuell ist er als Experte bei Blue TV regelmässig zu sehen. In der Schweiz und in Deutschland stand er bei diversen Teams an der Seitenlinie, lange auf professionellem Niveau und zuletzt im Amateurfussball. So führte er in der Saison 2016/2017 den FC Kosova in die 1. Liga. Nach der klaren Startniederlage in Baden (0:4) wollen die Höfner vor Heimpublikum die ersten Punkte in dieser Spielzeit ins Trockene bringen.

Deutliche Resultate Nach der klaren Startniederlage in Baden (0:4) wollen die Höfner vor Heimpublikum die ersten Punkte in dieser Spielzeit ins Trockene bringen. Die Oswald-Elf will dies verhindern und ihrerseits den zweiten Sieg anstreben. Die erste Runde brachte in der Gruppe 3 gleich vier Kantersiege mit vier oder sogar fünf Toren Differenz. Nebst WB und Baden gewan-

Flavio Peters Penaltytor zum 1:0; wie zuletzt gegen Paradiso, will WB reüssieren. (Bild Kaspar Köchli)

nen auch Eschen/Mauren und Winterthur II hoch. Und auch das 3:0 von Mitfavorit Tuggen spricht für sich. Ob die Leistungsunterschiede in der Gruppe aber tatsächlich so gross sind, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen, und kein Gegner darf unterschätzt werden. So werden sich die Rotschwarzen konzentriert und gewohnt intensiv auf die Partie vorbereiten. Mit Freienbach ist ein Team zurück in der 1. Liga, gegen welches fast schon Derby-Charakter entstehen könnte. Die Anfahrt ist kurz und entsprechend werden viele WB-Fans den Weg auf die «Chrummen» unter die Räder nehmen. Anpfiff ist am Samstag um 17 Uhr. Dazu starten dieses Wochenende auch viele an-

dere WB-Teams in die neue Meisterschaft, am Samstag mit diversen Spielen auf dem Moos und «s’Zwei» steigt am Sonntag um 11 Uhr in Witikon in die neue Spielzeit. Bleibt zu hoffen, dass diese Saison komplett durchgeführt werden kann. Oliver Hedinger Alle WB-Spiele vom Wochenende Freitag, 20.15 Uhr: Unterstrass – Sen 50+/7 (Cup); Samstag, 10 Uhr: Jun. Db – Bremgarten, Freienbach – Jun. Dd; 12 Uhr: Jun. Da – Wädenswil, Jun. Dc – Oberrieden; 14 Uhr: Jun. Ca (YL) – Schwamendingen, Jun. Cb – Wollishofen; 17 Uhr: Freienbach 1 – FCWB 1; Sonntag, 11 Uhr: Witikon 1 – FCWB 2; 12 Uhr: FCWB 3 – Höngg 3; 14 Uhr: Jun. Ba (YL) – Bülach, Altstetten – Jun. Ab; 15 Uhr: Seefeld – Jun. Aa (YL); 16 Uhr: Jun. Bb – Team Limmattal Süd.

3. Liga: FC Affoltern zu Gast beim Absteiger Nach der Cup-Pleite gegen einen höher klassierten Gegner gastiert der FC Affoltern am Sonntag in Altstetten beim 2.- Liga-Absteiger und Gruppenmitfavorit. Beide Teams wollen die letztjährige Saison vergessen lassen – ein Sieg zum Auftakt wäre dabei für beide Teams sicher wertvoll. Der FCA hat zuletzt beim Heimspiel gegen den FC Oerlikon/Polizei über weite Strecken ansprechend mitgehalten und gute Aktionen vorgetragen, leider ohne Torerfolg. In den entscheidenden Momenten mangelte es noch zu häufig an der Durchschlagskraft und der nötigen Genauigkeit vor dem Gästetor. Bezüglich Ballsicherheit, Schnelligkeit

und Effizienz waren an diesem Abend die Stadtzürcher genau um diese Liga besser. Auch Trainer Boris Jevremovic hat genau hingeschaut und diese Woche spezifisch Umschalt- und Abschlussituationen eingeübt. Beim Cupspiel haben noch verschiedene Akteure gefehlt, sei es wegen Ferienabwesenheit, verletzungs- oder coronabedingt. Es ist also nochmals mit einer Spielerrochade zu rechnen. Wer von Beginn weg einlaufen darf, war leider noch nicht zu erfahren. Nur so viel – das letzte Aufeinandertreffen liegt bereits mehr als acht Jahre zurück, dabei siegten die Ämtler eindrücklich und mit von der Partie waren schon damals

Captain Benji Luchsinger und Leo Ismajlaj. Alles gute Vorzeichen zur Spielvorbereitung, doch abgerechnet wird erst wieder nach neunzig Zeigerumdrehungen am Sonntagnachmittag. Anpfiff der Partie ist am 29. August um 12 Uhr auf der Sportanlage Buchlern in Altstetten. Harry Wettstein Heimspiele vom Wochenende: Freitag, 20 Uhr: Sen. 40+ - Galatasaray; Samstag, 10 Uhr: Jun. Ec – Engstringen, Cb – Hausen a/A; 14 Uhr: Dc – Langnau a/A; 16 Uhr: Bb – Rümlang; Sonntag, 11 Uhr: FCA 3 – Freienbach; 13 Uhr: FCA Frauen 1 - Gambarogno (1. Liga Heimpremiere).

Polysportives Sommerlager des TC Hausen Traditionsgemäss gehören die vier Sandplätze des Tennisclubs Hausen in der letzten Sommerferienwoche den Kids und Jugendlichen. Von 9.30 bis 16 Uhr wird gespielt, geschwitzt, gekämpft und viel gelacht! 32 Kinder und Jugendliche auf zwei Gruppen aufgeteilt, davon je vier auf den schönen vier Sandplätzen tennisspielend, die anderen 16 an einer polysportiven Challenge. So gestalteten sich die fünf Lagertage, betreut von sechs supermotivierten Trainern und J+S-Leiterinnen. Das Konzept des TCH Polysport-Lagers hat sich seit Jahrzehnten entwickelt und ist überaus beliebt bei den 9- bis 15-Jährigen. Sowohl Clubmitglieder wie auch Nicht-Tennisspielende sind im Lager willkommen – und so waren die 32 Plätze auch dieses Jahr wieder schnell ausgebucht! Der Morgen startete mit der «Albisbrunn-Warm-up-Runde», dem Einlaufen für alle, sowie dem anschliessenden Stretching. Danach wurden auf vier Plätzen Vierer-Teams für je eine Stunde in Tennis unterrichtet während die übrigen 16 Kids auf Punktejagd für die Wochen-Olympiade geschickt wurden. Die olympischen Disziplinen waren: Limbo – der Klassiker, Zielwurf, Springseilen, Büchsenschiessen, Gruppen-OL, Planking, Wasserschöpf-Stafette,

Die Teilnehmenden des Sommerlagers des TC Hausen massen sich nicht nur im Tennis, sondern auch im Limbo, Springseilen und Büchsenschiessen. (Bild zvg.) 10-Minuten-Lauf und viele mehr. Wichtige Punkte gab es auch auf den Tennisplätzen: im Mixed-Doppel, Aufschlag und dem Tennisturnier am Freitag. Eine mathematisch ausgeklügelte Formel berücksichtigte auch die weniger talentierten Tennisspieler und -spielerinnen, sodass alle Kinder die Chance auf eine gute Rangierung hatten. So sicher wie die Lagerteilnehmer in die Lagerwoche eintauchten, so sicher tauchte auch die Sonne von Tag zu Tag mehr auf – nach einem total verregneten Montag mit Alternativprogramm in und vor der Albisbrunn-Turnhalle. So war der Freitag von allerschönstem

Wetter umrahmt, perfekt fürs TennisSchlussturnier und einen abschliessenden kühlen-kühnen Sprung in den Schwimmteich. Pünktlich zur grossen Preisverteilung waren alle Kids und Jugendlichen wieder versammelt. Rangunabhängig durfte sich jede und jeder etwas Schönes vom Gabentisch aussuchen. Und was wäre ein Lager ohne gute Lagerküche? Die freiwilligen Helferinnen und Helfer kochten im Clubhaus sehr grosse Portionen von Pasta, Stock mit Hackbälleli, Riz Casimir & Co. und immer waren die Töpfe leergegessen! TCH Hausen, Sabina Schülin


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Sport

Freitag, 27. August 2021

«Sicher ist noch Potential vorhanden, mich weiter zu steigern» Urs Müller und Bela Takacs meistern an der Tortour 1000 Radkilometer nonstop n Wie fühlt es sich an, während zwei Nächten und einem Tag nonstop auf 1000 Radkilometern mit 14 000 Höhenmetern die Schweiz zu erkunden? «Zu Beginn der zweiten Nacht war ich wie in Trance», beschreibt Urs Müller (Stallikon) seinen Zustand. Bela Takacs (Obfelden) schildert, wie ihm ein Wiesel mitten in der Stille der Nacht den Weg wies. Ultracycling hat etwas Philosophisches.

Nachttrainings durch, um sich der Nonstop-Race-Situation anzunähern. Beide wollten das Unternehmen in diesem Jahr zu Ende führen, starteten mit demselben Begleitteam, das, wie beide betonen, genauso wie sie enorme Strapazen auf sich nahm, ebenfalls rund 40 Stunden durchhielt, um den Fahrer jederzeit mit Verpflegung, Kleidern, Radwechsel, Hinweisen zur Streckenführung und zum Rennverlauf unterstützen und – vor allem – zum Durchhalten motivieren zu können.

km vor sich.» Er überliess die Entscheidung Urs, der nach kurzer Erholung nicht riskieren wollte, später den Rennabbruch zu bereuen. Irgendwann will der Magen keine Kohlenhydrate mehr aufnehmen. Urs hatte etwas zu wenig getrunken, was zu einer Übersäuerung des Magens führte. So entschied er sich, nur noch so viel zu treten, wie die Fettverbrennung hergibt und nur noch Wasser und Salz zu sich zu nehmen.

Die Ruhe der Nacht

Erhoffte Medaille wird Tatsache

von bernhard schneider

Gestartet wurde mit einem KilometerZeitfahren auf dem Spinning-Bike, das für die Startreihenfolge massgebend war. Bela ist von dieser Idee nicht überzeugt: «Dieser Prolog störte meine unmittelbare Renn-Vorbereitung. Ich war froh, mit dem Startschuss vom Tohuwabohu im Sihlcity in die Ruhe der klaren Nacht einzutauchen.» Urs startete locker. Zusammen mit seinem Vater und Coach Kurt Müller hatte er die Leistung, die er während rund 40 Stunden theoretisch erbringen kann, und die Stoffwechselabläufe berechnet. Bela empfand die Startphase nach Chur als «wie immer hektisch». Die Teilnehmer seien noch voller Energie und Adrenalin. Mehrere Fahrer hätten ihn überholt, doch er liess sich nicht dazu verleiten, seinen «Motor» zu überdrehen, denn auch er wusste genau, welche Leistung er über eine derart lange Zeit erbringen kann. Bela fährt sehr gerne nachts: «Die Sinne fokussieren sich ganz anders als am Tag und man nimmt Geräusche, Gerüche und Kontraste intensiver und verändert war. Über Lukmanier, Gotthard und Furka konnte ich meine Stärke am Berg ausspielen.» Im Gegensatz zum Vorjahr fehlten Urs diesmal die Nachttrainings: «Das

Höhepunkt für Bela war der Aufstieg zur Lüdernalp: «Was gibt es Schöneres im Leben eines Radfahrers, als in der sternenklaren Nacht einsam eine 15%-Steigung hochzufahren? Die Stille wurde nur unterbrochen vom Rhythmus meines Atems in der frischen, unverbrauchten Bergluft.» Urs trank in Sins mit seinem Begleitteam im Café, wo er schon so oft Trainingspause gemacht hatte, einen Frühstückskaffee. Nur noch 100 km standen an, der Zieleinlauf wurde langsam absehbar. Auch der Kreislauf von Bela kam mit der aufgehenden Sonne wieder in Schwung. Beide fuhren nun in bekannten Gefilden, wo sie jeden Stein kennen. Insgeheim hatte Bela auf eine Medaille gehofft und tatsächlich, nach 41:56 Stunden traf er im Ziel in Zürich ein und konnte sich als 3. der Kategorie Master die Bronzemedaille umhängen lassen. Urs war bereits nach 39:08 Stunden im Ziel, als 4. der Hauptklasse und 5. overall – gewonnen hat der jüngste Master-Athlet, der 50-jährige Herbert Zahner. «Dies zeigt mir, dass noch Potenzial vorhanden ist, mich weiter zu steigern», hält Bela fest. Doch vorerst ist Erholung angesagt nach einer Leistung, die auch gut trainierten Langdistanztriathleten gigantisch erscheint.

Gleich zwei der 15 Männer und zwei Frauen, die am Wochenende allein die Tortour-Kategorie «Ultra» meisterten, stammen aus dem Bezirk Affoltern. Der 54-jährige Bela Takacs ist Ultra-Cyclist, der 39-jährige Urs Müller war Profi-Triathlet und erlebt nun den Wechsel zum Amateur-Sportler, der als Geschäftsführer mit Vollzeitpensum nur noch so trainiert, wie es neben Familie und Job möglich ist. Obwohl nun beide Amateure sind, unterscheiden sich die Voraussetzungen deutlich: Bela ist es gewohnt, während 40 Stunden ununterbrochen auf dem Rad zu sitzen. Urs zählt wohl noch immer zu den besten Einzelzeitfahrern über lange Distanzen in der Schweiz, denn seine Leistungswerte liegen kaum tiefer als in seiner Profizeit, aber sein Körper ist nicht darauf trainiert, ganze Nächte durchzufahren. Letztes Jahr lagen die beiden Ämtler hervorragend im Rennen, als es nach einem tragischen Unfall abgebrochen wurde. Bela hatte sich trotz Corona-Pandemie ganz auf die Tortour fokussiert, seine Leistungswerte waren auf Top-Niveau. Auch Urs führte 2020 spezielle

Vor Beginn des Abenteuers: Urs Müller (links) und Bela Takacs starten bestens trainiert und gut ausgerüstet zu einem Rennen, das nur wenige durchhalten. Beide Ämtler haben es mit Bravour geschafft. (Bild Kurt Müller) war vielleicht mein entscheidender Nachteil, denn ich benötigte mehr Pausen als die Spezialisten für Ultra-Radrennen.» Die Berechnungen seiner Tretleistung erwiesen sich nämlich als recht präzis: «Ich verlor den runden Tritt nie, konnte auch relativ schmerzfrei bis zum Schluss auf dem Sattel sitzen, aber der Körper forderte Schlaf, auch wenn die Beine noch drehten.» Bela dagegen «kam in den Flow, den man sich als Ausdauersportler oft wünscht, aber nur ganz selten erreicht.» Seine erste Krise kam auf dem harten

Aufstieg zum Col du Pillon in der brütenden Mittagshitze. Doch der Aufstieg ist viel kürzer als zu den Alpenpässen. In den Flow kam auch Urs, nachdem er bei Burgdorf das Rennen hatte abbrechen wollen. Kurt Müller findet die Motivation des Athleten bei Ultra-Rennen wesentlich schwieriger als bei Eintageswettkämpfen wie etwa einem Ironman: «Beim Marathon kann ich sagen, jetzt nimm noch die letzten 20 Kilometer, die sind für den Athleten absehbar. In Burgdorf wollte der Körper von Urs schlafen, aber er hatte noch über 200

Es wird wieder Korbball gespielt

Erfolgreich auf dem sanften Weg

Herren des TV Hausen spielen um Aufstieg, Frauen messen sich an einem Korbballtag

Eine Gruppe von zehn Kindern absolvierte vor den Sommerferien den Einsteigerkurs des Judo-Sport-Clubs Affoltern. Der «sanfte Weg» was Judo auf Deutsch übersetzt heisst, bietet viele interessante Herausforderungen. Die Teilnehmer erlernten das korrekte Hinfallen, wie man ein gutes Gleichgewicht hält, oder wie man sich besser auf wichtige Dinge konzentrieren kann. Selbstverständlich kam aber das Kämpfen auch nicht zu kurz, wobei es beim Judotraining viel mehr um das miteinander Kämpfen, als das gegeneinander Kämpfen geht. Aufgelockert mit Spiel und Spass waren alle sehr begeistert dabei und einige haben sich entschlossen, dem Verein definitiv beizutreten. Der Judo Sport Club Affoltern, mit seinem Trainingslokal an der Zürichstrasse 135, bietet nun einen weiteren Einsteigerkurs an vom Ende der Sommerferien bis zu den Herbstferien. Die Lektionen finden jeweils Mittwochs von 18 bis 19 statt. Patrick Schmidli

Am vergangenen Wochenende standen das Herren- und das Damen-Team des Turnvereins Hausen endlich wieder auf dem Korbballplatz im Einsatz. Die Herren spielten am Samstag die zweite Runde der Nationalliga-BMeisterschaft, die Damen traten am Sonntag zu einem Korbballtag der 1. Liga Zürich zu Hause an. Nach der ersten von drei Runden war das Herren-Team des TV Hausen auf dem 2. Platz und somit an vorderster Front um den Aufstieg mit dabei. Die zweite Runde vom Samstag, 21. August, galt als wegweisende Vorentscheidung um den Aufstieg beziehungsweise den Meistertitel. Doch im ersten Spiel stand bereits ein weiterer Konkurrent um den Aufstieg als Gegner auf dem Platz.

Hausen – Büsingen SH 7:8 Die aktuell Drittplatzierten aus dem Kanton Schaffhausen wurden durch den letztjährigen Abstieg aus der Nationalliga A als Favoriten um den Aufstieg gehandelt. Die Stärken des Gegners waren sehr wohl bekannt und konnten mehrheitlich über das ganze Spiel kontrolliert werden. Die Defensive stand. Mit nur zwei Gegentreffern zur Halbzeit konnten die Hausemer mit einem Korb Vorsprung in die Pause gehen. Doch mit der zweiten Halbzeit begann die Trefferflaute und die Hausemer konnten 13 Minuten lang nicht mehr punkten. Die

vom 4. September in Neukirch-Eggnach TG sind sechs Punkte.

Korbballtag anstatt Meisterschaft

Das Damen-Team des TV Hausen mit (vorne v.l.n.r): Janine Leuthold, Vanessa Leuthold, Caroline Weber, Karin Mendler, Timea Richli, Vera mit Eleni Panoussopoulos; hinten v.l.n.r.: Laura Hess, Leona Roesch, Leonie Betschart, Daniela Walser, Laila Iten, Noemi Richli. (Bild zvg.) sehr solide Offensive, welche im Schnitt 13 Körbe pro Spiel machte, blieb aus. Viele versäumte Chancen verhalfen den Männern aus Büsingen, einen Vorsprung von vier Treffern aufzubauen. Die Aufholjagd kam zu spät und den Hausemern lief die Zeit davon. Die knappe Niederlage bei diesem sehr wichtigen Spiel war enttäuschend.

Hausen - Wikon LU 14:4 Das zweite Spiel wurde gegen die aktuell Tabellenletzten aus Luzern gespielt. Mit

dem Frust des letzten Spiels im Bauch konnte die Hausemer Offensive zu ihrer alten Stärke zurückfinden und legte gleich kurz nach Anpfiff mit 5:0 vor. Zur Halbzeit war das Spiel bereits klar entschieden und es lag nur noch das Ziel des «Stängeli» vor. Die Hausemer haben nach dieser Runde den Aufstieg aus den eigenen Händen gegeben und müssen auf Patzer der Gegner hoffen. Da dieses Jahr die Saison jedoch sehr ausgeglichen ist, ist die Hoffnung noch nicht verloren. Das nächste Ziel an der Schlussrunde

Bei den Damen wurde aufgrund von Corona-Richtlinien entschieden, statt einer Meisterschaft einen Korbballtag durchzuführen. Dieser fand am vergangenen Sonntag in Hausen statt. Dabei kämpften sieben Mannschaften aus dem Kanton Zürich um einen Platz an den Aufstiegsspielen in die Nationalliga B im September. Der Modus für den Tag war klar. Jedes Team spielt einmal gegen jeden Gegner und daraus ergibt sich ein Tagessieger. Die Korbballerinnen aus Hausen traten mit einem jungen Team an und erwischten einen guten Start. Sie konnten souverän mit 5:2 gegen Stadel gewinnen. Auch die darauffolgenden Spiele gegen Steinmaur (7:6) und Dürnten (9:4) verliefen wunschgemäss und die Bälle landeten reihenweise in den Körben. Mit einem 7:6 gegen Wil konnte anschliessend auch einer der Favoriten knapp geschlagen werden. Es folgten noch ein Spiel gegen Gossau, welches mit 5:4 gewonnen wurde und die einzige Niederlage des Tages gegen Wetzikon mit 2:4. Das bedeutete Punktegleichstand mit Steinmaur an der Spitze der Tabelle. Weil aber die direkte Begegnung gewonnen wurde, konnten sich die Korbballerinnen des TV Hausen den Tagessieg holen und spielen nun am 18. September in Pfyn um den Aufstieg in die Nationalliga B. TV Hausen

Anmeldungen unter 076 346 33 43 oder per Mail an: patrick.schmidli@sunrise.ch.

Der Judo Sport Club Affoltern bietet einen Einsteigerkurs an. (Bild zvg.)


Extra

Freitag, 27. August 2021

«Ich kommuniziere gerne mit Menschen»

ZWISCHEN-RUF

«Um elf am Schiffsteg!»

Menschen im Säuliamt: Walter Wetli war 26 Jahre Posthalter in Maschwanden Er ist mit 11 Geschwistern aufgewachsen und war in Maschwanden Posthalter, bis die Poststelle aufgehoben wurde. Danach arbeitete Walter Wetli bei der kantonalen Verwaltung in Zug. Seit der Pensionierung schätzt er seine Jöbli, wie das Aushelfen in der Badi oder das Sigristen in der Kirche. Mit Walter Wetli sprach Marianne Voss «Ich bin ein Ur-Maschwander», erklärt Walter Wetli humorvoll gleich zu Beginn des Gesprächs. «Zusammen mit 11 Geschwistern bin ich hier auf einem Bauernbetrieb aufgewachsen. Wir hatten etwa zehn Kühe und lebten sehr bescheiden von der Hand in den Mund.» Doch er habe eine schöne Jugend gehabt und nie Hunger gelitten. «Natürlich war für uns Kinder die Mitarbeit auf dem Hof eine Selbstverständlichkeit.» Nach der Sek in Mettmenstetten ging er zur Post und wurde Briefträger. Ob das sein Traumberuf war? Er lacht. «Nein! Aber man wusste, dass man bei der Post eine sichere Anstellung hat.» So schlecht war die Berufswahl jedoch nicht, denn Walter Wetli wurde sehr glücklich bei seiner Arbeit. Nach der Lehre absolvierte er Weiterbildungen und konnte im Bahnpostdienst arbeitend in der Schweiz herumfahren. «Ich sortierte Postsendungen im Bahnpostwagen, gab an jeder Station die Postsäcke heraus und nahm die neuen in Empfang.» Als 21-Jähriger wurde er zum Posthalter von Maschwanden gewählt – er war zu dem Zeitpunkt der jüngste Posthalter in der Schweiz. Bis die Poststelle in Maschwanden im Jahr 2001 geschlossen wurde, blieb er seinem Amt treu. «Das war eine schöne Zeit», erinnert er sich. «Ich kommuniziere gerne mit Men-

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

Das Viertelstunden-Geläute war defekt. Walter Wetli ersetzt im Kirchturm das gerissene Drahtseil. (Bild Marianne Voss) schen, und dafür hatte ich in der Post mehr als genug Gelegenheit. Ich kannte ja alle vom Dorf und erfuhr natürlich vieles. Doch ich übernahm öfters auch soziale Aufgaben und half zum Beispiel Betagten bei Einzahlungen.» Der junge, ledige Posthalter war vollständig ausgefüllt. «Ich gab Gas. Nebst der Arbeit als Posthalter und Briefträger, betreute ich auch die ZKB-Agentur. Ich war zudem Postautochauffeur und fuhr viermal am Tag mit dem Postauto nach Mettmenstetten.» Am Mittwochnachmittag habe er sich auch noch als Badeaufsicht in Obfelden engagiert. «Und an den Abenden ging ich in den Ausgang. Ich war an vielen Dorffesten in der Region dabei.»

Attentat in Zug 1982 heiratete Walter Wetli seine Alexa, die er im Restaurant Bützen kennen gelernt hatte. «Wir konnten hier im Dorf ein Haus kaufen. Das war gut, denn zu unserer Familie gehörten bald vier Buben.» Jetzt wohnt das Paar in einer Wohnung, das grosse Haus dient der nächsten Generation. Als die Poststelle in Maschwanden aufgehoben wurde, fand Walter Wetli bei der kantonalen Verwaltung in Zug eine neue Herausforderung. Er konnte dort den Postdienst übernehmen und wurde später Leiter des Dienstleistungs-

WETTER

zentrums. «Ich hatte fünf Mitarbeiter und war für Post, Druck und Büromaterial verantwortlich. Das war eine sehr vielseitige und interessante Tätigkeit.» Auch bei dieser Arbeit kam die Kommunikation nicht zu kurz. «Ich kannte die meisten, man war in der überschaubaren Verwaltung mit vielen per Du. Wenn ich von Büro zu Büro ging, hatte ich da und dort auch einen persönlichen Schwatz.» Ein einschneidendes Erlebnis war für ihn das Attentat auf den Zuger Kantonsrat, das er ganz am Anfang seiner neuen Stelle in Zug miterlebte. «Eine halbe Stunde bevor der Täter das Gebäude stürmte, befand ich mich noch dort im Treppenhaus.» Er sei danach mit den Dokumentationen des Geschehens beauftragt gewesen. «Ich musste die Bilder und Berichte der Obduktionen der Verstorbenen drucken und in Ordnern zusammenstellen für die Polizei. Das ging mir sehr nah.»

Sigrist in der Kirche Nebst dem Beruf war Walter Wetli immer auch im Dorf aktiv: im Gemeinderat, in verschiedenen Kommissionen, in Vereinen und Vorständen. Jetzt ist er pensioniert, aber nicht untätig. «Es ist gut, wenn ich mich weiterhin nützlich machen kann.» In der Museumskommission, im Schützenverein und in der

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SAC-Hüttenkommission sei er nach wie vor dabei. Zudem habe er zwei kleine Jöbli. Einerseits sei er in der Badi als Aushilfe angestellt und erledige Reinigungsarbeiten, morgens früh vor der Öffnung. Andererseits amte er in der Kirche als Sigrist-Stellvertreter. «Etwa einmal im Monat betreue ich einen Gottesdienst. Sonst bin ich der Allrounder, schaue im Hintergrund zum Rechten und repariere, wo etwas defekt ist.» Das mache ihm viel Spass. «Man kann nämlich fast alles flicken, was mechanisch gebaut ist.» Auch das Reisen macht Walter Wetli Freude. «Wir gehen gerne in der Schweiz wandern und unternehmen auch ab und zu grössere Reisen.» Die letzte Reise vor Corona erlebte er zusammen mit Kollegen in Australien. Andere Hobbys? «Ja, bis vor Kurzem habe ich Judo und Jiu-Jitsu praktiziert. Das hilft, beweglich zu bleiben. Aber früher, in jungen Jahren, da machte ich ziemlich verrückte Sachen.» Er berichtet vom Hochsee-Segeln und vom Fallschirmspringen. «Der freie Fall, das ist ein unglaubliches Feeling!», schwärmt er. «Also, wirklich ruhiger geworden bin ich übrigens nicht, auch wenn man das vermuten könnte.» Ob er denn noch Pläne für neue sportliche Herausforderungen habe? «Ja, ich habe da noch Ideen. Was es ist, verrate ich aber nicht.» Er schmunzelt.

Und ich solle nicht zu spät kommen, damit wir einen guten Platz finden, bittet meine Freundin. Sie selber muss nur ein paar Stationen mit dem 9er fahren, dann ist sie schon am Zürcher Bürkliplatz. Aber ich! Mit dem Bus erst mal zum Bahnhof Bonstetten, dort mit dem 200er zum Bahnhof Enge. Halt – eben nicht! An der Sihlcity-Station ruft der Fahrer: «Alles aussteigen!» So geh ich zur Tramstation, winke dem noch haltenden Tram-Chauffeur, doch der gibt Gas. Warte also aufs nächste Tram. Hallo, da kommt ein 13-er Bus! Noch nie gesehen, der 13er ist doch ein Tram! Dennoch – ich steige ein. Zum Waffenplatz kommt er, aber – die Bahnhof-Brücke ist gesperrt. Mein Bus biegt links ab und kommt auf Umwegen über die Stockerstrasse beim Bahnhof Enge an. Es ist elf. Ich renne zum wartenden Fünfer. Geschafft! Sitze drin und warte. Wieso fährt der nicht los? Ich laufe nach vorne und lese auf der Tafel: «Abfahrt in 9 Minuten.» Also das ist effektiv zu spät. Ich steige aus, spurte über den Platz und nehm ein Taxi. Während dieses losfährt – mein Wechsel hat höchstens zwei Minuten gedauert – da bewegt sich auch das Fünfer-Tram. Wieso? Der Fahrer muss zu früh die Anzeige gewechselt haben. Jedenfalls fahren wir nun nebeneinander her zum Bürkliplatz. Der Taxifahrer lacht und meine Freundin freut sich, dass ich fast pünktlich bin. PS: Das war Stress pur! Dafür aber blieb ich vier Stunden im Schiff sitzen. Meine Freundin wollte in Rapperswil nicht aussteigen, um den schönen Platz nicht zu verlieren. Ute Ruf

HERKÖMMLICHES

Argument Wozu sind Argumente gut? Sie belegen und begründen einen Sachverhalt so objektiv wie möglich und dienen laut Wörterbuch der Erhellung und Veranschaulichung. Lateinisch argumentum heisst Beweismittel und das zugrunde liegende Verb arguere bedeutet erhellen. Allerdings ist man schnell am Ende mit seinem Latein, wenn gute und begründete Argumente auf Vorurteile oder taube Ohren stossen. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

AUSFLUGS-TIPP

In die Welt von fehdelustigen Raubrittern eintauchen

Heute Basel 12° 19° Zürich 11° 19°

Affoltern

St.Gallen 10° 14°

11° 17°

Luzern 12° 18°

Neuchâtel 13° 19°

Bern 11° 18° Interlaken 12° 19°

Aussichten

min °C max °C

Alpennordseite Alpensüdseite

St.Moritz 5° 12°

Sion 12° 23°

Genève 13° 20°

Samstag

10° 17°

16° 23°

Sonntag

9° 17°

14° 23°

Chur 12° 18°

Bellinzona 14° 26°

Montag

10° 18°

14° 23°

LEBENSWEISHEIT «Der Wahnsinn nimmt zu, die Vernunft bleibt schlank.» Anonym

Dienstag

10° 20°

15° 24°

Mittwoch

11° 20°

16° 23°

Die Burgruine Hünenberg, keine 10 km südlich von Maschwanden, ist eine der ältesten Burganlagen der Zentralschweiz. Eine neue Infotafel sowie ein Suchbild für Kinder bereichern das Erlebnis. Im 12. Jahrhundert gebaut, gehört die Burgruine Hünenberg zu den ältesten Anlagen ihrer Art der Zentralschweiz. Um der Bevölkerung die Bedeutung der denkmalgeschützten Burgruine näherzubringen, wurde jüngst eine neue Infotafel vor Ort eingeweiht. Sie zeigt nebst einer Auswahl bemerkenswerter Fundstücke aus den archäologischen Grabungen historische Ansichten der Burg und in einem anschaulichen Baualtersplan die Entwicklung der Burganlage seit ihrer Gründung bis sie im 13./14. Jahrhundert aufgegeben wurde. Eine Besonderheit der neuen Tafel sind die auf archäologischen Fakten beruhenden Darstellungen zur ersten und letzten Burganlage. Auf Grundlage eines dieser Lebensbilder hat die Zuger Archäologie

Die Burg Hünenberg im 12. Jahrhundert. Fast alle abgebildeten Elemente sind wissenschaftlich nachgewiesen. (Illustration: Eva Kläui und Salvatore Pungitore) zudem ein Suchbild für Kinder realisiert. Mit viel Liebe zum Detail und grossem Einfallsreichtum wurden darin diverse Unstimmigkeiten versteckt, die es zu finden gilt. Das Suchbild kann auf der Website des Amtes für Denkmalpflege und Archäologie als Druckvorlage heruntergeladen werden (www.zug.ch/ ada/publikationen). Am 9. und 15. Sep-

tember haben Interessierte Gelegenheit, mit Gabi Meier Mohamed, Archäologin und Autorin einer wissenschaftlichen Publikation über die Burgruine, vor Ort in die Welt von fehdelustigen Raubrittern und widerspenstigen Eidgenossen einzutauchen. Der Anlass ist kostenlos, anmelden kann man sich bis 1. September an: ursina.zweifel@urgeschichte.ch). (red.)


GROSSE SCHWEIZER

WEIN-TOUR Freitag, 27. August, 17 – 20 Uhr Samstag, 28. August, 10– 15 Uhr

24

Top-Weine

Die Produzenten sind persönlich anwesend

Dachlisserweg 1

Muri. Sins. Affoltern. Engelberg. Oberentfelden. staubli-getraenke.ch

8910 Affoltern a. A.

Tel 044 776 31 15

Di – Fr 8.30–12.00, 13.30–18.30 h / Sa 8.30–16.00 h / Mo geschlossen

Einladung zum HEV Albis Familienanlass Eidgenössischer Schwinger Schnuppertag für alle Treffen Sie Schwingerkönig Matthias Glarner persönlich Samstag, 4. September 2021 11:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr Bauernhof Familie Duperrex Stöckweid 1 8934 Knonau/Uttenberg

Aemtler-Car Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Veranstaltung zum Mitmachen 30. August 2021, 19:30 Uhr Singsaal Chilefeld, Obfelden

Telefon 044 761 01 55 Tagesfahrten 2021 Berner Seeland – Studen – Florida Fr. 40.– Donnerstag, 2. September 2021

Anmeldung: sorgende.gemeinschaft@obfelden.ch

Ferienreisen 2021

Neu ab Januar: Affoltern am Albis

Salzburger Land, Hotel Urbisgut DZ/HP Fr. 860.– Altenmarkt im Pongau 3. Oktober – 8. Oktober 2021

Informationen unter

Klingender Advent 2021 in Seefeld DZ/HP Fr. 680.– mit Hansi Hinterseer, Zellberg Buam, Francine Jordi 14. Dezember – 17. Dezember 2021 inkl. Konzert

CLUB Sprachförderung für Kinder im Kindergarten CLUB Lesen und Schreiben für Kinder in der 1. Klasse

www.wunderfitzundredeblitz.ch …denn Sprach- und Lesekompetenz sind die Basis für Erfolg in der Schule!

Programm • Autogrammstunde und Fragerunde mit Matthias Glarner • Trainingsession mit Matthias Glarner im Sägemehl • Für Verpflegung ist gesorgt • Ponyreiten, Kinder-Hüpfburg und Spritztour mit Feuerwehrauto • Clown, Gelateria und vieles mehr...

www.aemtler-car.ch

Mit freundlicher Unterstützung vom Schwingklub am Albis, HEV-Sektion Albis und Zurich Generalagentur K. J. Ehrat AG Weitere Auskünfte unter affoltern@zurich.ch und hev@baucalag.ch

Tag der offenen Tür im Naturistengelände

RAMPE OPENAIR

Samstag, 28. August, 10.00 – 16.00 Uhr Eintritt frei Alle sind eingeladen Sportanlagen und Schwimmbad zu benutzen. Bitte Badetuch als Sitzunterlage und evt. Verpflegung mitbringen. 10.00 – 12.00 Uhr bekleidet; danach natürlich … nackt Weitere Infos:

Hausen am Albis Weisbrod-Areal

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Sponsoren: Die Mobiliar Soundtrax.ch Swiss Security Service Gemeinde Hausen am Albis Etidruck AG Buchter Gärten GmbH Maler Götschi Peter Schmid Kultur im Dorf Baarer Bier Weisbrod

03. Sept. 21

Fr 20.15 Uhr

Ennetgraben, 8910 Affoltern am Albis Aula Ennetgraben

La Daronne

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Fr: ab 18:00 – 03.00 Uhr Sa: ab 16.00 – 03.00 Uhr

Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92, info@weingarten.ch, www.weingarten.ch

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Komödie von Jean-Paul Salomé mit Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot, Farida Ouchani Ä n d e ru n

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KULTUR AM PLATZ Seit über 50 Jahren die Buchhandlung in Ihrer Nähe

Freitag, 03. September 2021, 19.30 Uhr Lesung mit

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Florianne Koechlin Von Böden die klingen und Pflanzen die tanzen

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Kasse geöffnet ab 19.30 Uhr. Aktuelle Informationen zu den Schutzmassnahmen unter www.kinolux.ch.

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www.kinolux.ch | info@kinolux.ch Postfach | 8910 Affoltern am Albis.

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Scheidegger & Co. AG Buchhandlung

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Sonntag, 29. August 2021 um 17 Uhr unter dem Kasino Vordach Märtplatz, Affoltern a.A. Eintritt frei, Hutkollekte Kaffee, Kuchen und Bar im Märtkafi ab 16.15 Uhr

www.scheidegger-buecher.ch info@scheidegger-buecher.ch kæser.ch DIE DRUCKER