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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 66 I 171. Jahrgang I Dienstag, 29. August 2017

Kultur und Kulinarik

«Glanz und Gloria»

Nach dem Ableben der Chilbi lanciert Ottenbach ein neuartiges Dorffest, die «Platzete». > Seite 5

Der Jugendzirkus Biber in Arni bekam Besuch vom Schweizer Fernsehen. > Seite 7

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Lebenswenden Berührende Lesung und Gespräche mit Autorin Cornelia Diethelm in Affoltern. > Seite 8

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Wieder auf Kurs Die Aemtler Bühne steht nach dem grossen Knatsch vor einem Neuanfang. > Seite 8

Feuerwehr-Nachwuchs meisterte die gestellten Aufgaben Der Ämtler Feuerwehrverband darf sich über einen reibungslosen Anlass freuen Aus sportlicher Sicht ist die Ämtler Jugendfeuerwehr zwar Verliererin, als Gastgeber hat das Knonauer Amt allerdings gepunktet am kantonalen Jugendfeuerwehr-Wettkampf vom vergangenen Samstag in Bonstetten. ................................................... von thomas stöckli Ränge 15 und 16. Die Heimteams aus dem Knonauer Amt landeten am kantonalen Jugendfeuerwehr-Wettkampf abgeschlagen am Tabellenende. Die Podestplätze sicherten sich Uster 2 vor den «Oberlandschlüüch» aus Hinwil/Pfäffikon und Uster 1. «Für mich war es ein gelungener Anlass», durfte OK-Präsident Rolf Steimer trotzdem bilanzieren: «Die Jugendlichen gingen kämpferisch an die Postenarbeiten. Auch alle Helfer leisteten einen tollen Einsatz, dass alles reibungslos über die Bühne ging.» Allseits gelobt wurde in diesem Zusammenhang die Leistung der OK-Mitglieder. «Wir haben einen spannenden, intensiven und fairen Wettkampf erleben dürfen», befand auch Frank

Jubiläum auf dem Flugplatz 1996 kündigte die Eidgenossenschaft den Vertrag mit der Schweizerischen Luftverkehrsschule (SLS), damit stand die Trägerin des Flugplatzes vor dem Aus. Es war die Zeit der Privatisierung der Schweizer Flugplätze. Piloten lokaler Fluggruppen schlossen sich zusammen. Seit nunmehr 20 Jahren sorgen sie als Flugplatzgenossenschaft Hausen-Oberamt für den Bestand und den Betrieb des Flugplatzes. (abo) ................................................... > Bericht Seite 7

Nachwuchsläufer überzeugten Beim 10. Türlerseelauf konnten am vergangenen Samstag vor allem die Säuliämtler Nachwuchsläufer überzeugen. Leandro Hauenstein (Rifferswil) gewann in der Kategorie U12 und Linus Kliese (Hedingen) in der Kategorie U10. Bei der starken Konkurrenz aus der ganzen Schweiz konnte bei den Erwachsenen einzig Ravenna Gassmann (Affoltern) in der Kategorie U20 mit dem dritten Rang einen Podestplatz erringen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 21

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Hunderte rockten Ausgelassene Stimmung und viele Besucher am fünften «Rampe Open Air» in Hausen. > Seite 9

Grossandrang auf der Robinsoninsel Auf dem Bauspielplatz Affoltern stieg am Sonntag das Robifest. Gegen 300 Kinder mit Eltern und Verwandten besuchten den beliebten Anlass. Der Robinsonspielplatz bot am Sonntagnachmittag für Kinder aller Altersstufen einmal mehr ein riesiges Angebot, um sich zu vergnügen. Das 33. Robifest lockte bei idealem Wetter Eltern mit ihren Kindern aus der ganzen Region auf das Areal des Spiel-, Arbeits- und Bastelparadieses. An acht Spielposten konnten sich die Mädchen und Knaben in Geschicklichkeit und Wissen testen sowie Punkte sammeln. Der OK-Präsident Peter Schatzmann durfte am frühen Sonntagnachmittag auch Gemeinderat und Tiefbauvorstand Markus Gasser, ebenfalls Robinson-Mitglied, herzlich willkommen heissen. Für den Verein mit seinen rund 140 Mitgliedern ist das Robifest ein Jahreshöhepunkt und verlangt stets gewaltige organisatorische Vorbereitungen. Der grosse Besucherandrang, die leuchtenden Kinderaugen und das fröhliche Lachen auf dem Areal sowie das für das Fest ideale Wetter belohnten den Aufwand der unzähligen Helferinnen und Helfern. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Die Jugendfeuerwehrler vom «Bülacher A-Team» machen sich bereit für den Atemschutz-Posten. (Bild Thomas Stöckli) anzeigen

Rutishauser, Gemeindepräsident von Bonstetten. In seiner Grussbotschaft würdigte er die Motivation der Jugendlichen ebenso wie das Teamwork, mit

dem sie sich den Aufgaben gestellt haben: «Die Erfahrung, dass nur ein Team erfolgreich bestehen kann, wird euch über den Einsatz zugunsten der

Feuerwehr hinaus durch das ganze Leben begleiten.» ................................................... > Impressionen auf Seite 19

Auch im Säuliamt hat der Frost in den Rebbergen Spuren hinterlassen Der Weinjahrgang 2017 ist auch im Säuliamt kein Hit Wegen Frühjahrsfrost sind bis zu 90 Prozent der Trauben erfroren. Die aktuell warmen Temperaturen nähren aber die Hoffnung, dass sich der Schaden in Grenzen hält. Im Gegensatz zu anderen Jahren ist die Kirschessigfliege in diesem Jahr nicht schuld am zum Teil dezimierten Ertrag, den die Ämtler Weinbauern in diesem Jahr erwarten. Wegen des Frosts im Frühling sind bis zu 90 Prozent der Trauben erfroren. So resultiert aus den kleineren Arealen im Wolfacker in Uerzlikon und Dettenbühl in Wettswil aus den verbliebenen Beeren noch gebranntes Wasser. Im ein Hektar grossen Rebhügel in Knonau erwartet Edwin Marty immerhin noch eine Ernte, die etwa 60 Prozent eines normalen Ertrags entspricht. Bei der Familie Eberhard in der Vollenweid in Hausen, die ein 1,2 Hektar grosses Areal bewirtschaftet, ist das zu erwartende Resultat noch nicht ganz klar. Auch hier stellte der Frost ein Problem dar. Nach der ersten Ernte im Jahr 2014 stehen jetzt aber

Auch die Reben im Wolfacker in Uerzlikon sind Frost-Opfer: Weinbauer Marcel Leuthold. (Bild Werner Schneiter) mehr Stöcke im Ertrag. Bleibt es weiterhin warm, so hält sich auch hier der Schaden in Grenzen. Die Winzer müssen ihre Areale aber mit Netzen

vor Wespen und gefrässigen Vögeln schützen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Fahrzeuge Personalausflug

Verkehrsanordnung

Wegen eines Personalausflugs sind die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Regiebetrieb am Donnerstag, 31. August 2017, den ganzen Tag geschlossen.

Belagssanierung Räschstrasse

Am Freitag, 1. September 2017, ist die Gemeindeverwaltung von 08.00 Uhr durchgehend bis 14.00 Uhr geöffnet. Gemeindeverwaltung Hedingen

Aufgrund der Arbeiten zur Belagssanierung wird die Räschstrasse vom 7. September bis 8. September 2017 im Bereich Kreuzung Dorfstrasse bis Durchlass Lindenbach gesperrt. Wir danken für Ihr Verständnis. Obfelden, 23. August 2017

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Ihre Bescheidenheit und ihr einfaches Leben war Vorbild für uns alle. Nach kurzem Spitalaufenthalt mit der Hoffnung, noch einmal in ihr über alles geliebtes Heim zurückzukehren, sie nannte es «Paradies», in dem sie über 60 Jahre mit grossem Engagement für ihre Familie gelebt hatte, ging leider nicht mehr in Erfüllung. Ihre Verbundenheit mit der Natur und den Tieren hat ihr Leben mitgestaltet.

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Liebe Edith, ich danke Dir für die vielen Stunden, die Du unserem Müeti in ihrem langen Leben gewidmet hast. Liebes Müeti, wir vermissen Dich sehr, in unseren Herzen wirst Du weiterleben. Die Bestattung fand im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: René Schneider, Röschenächerstrasse 16, 8907 Wettswil a. A.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. August 2017

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wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am Donnerstag, 31. August, feiern Erich und Margaritha RinderknechtHürlimann aus Obfelden ihre diamantene Hochzeit. Wir wünschen ein frohes Fest. Zur goldenen Hochzeit Ebenfalls am Donnerstag, 31. August, feiern Urs Walter und Dorothea Honegger-Senn aus Affoltern ihre goldene Hochzeit. Wir wünschen ein fröhliches Fest.

Zum 90. Geburtstag Reinhard Frischknecht feiert heute in Obfelden seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihm ganz herzlich und wünschen ihm gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag Am Donnerstag, 31. August, feiert Ramona Soraperra-Rosin in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihr herzlich zum Jahrestag und wünschen Freude und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Mittwoch, 30. August, feiert Eugen Keller in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Herzlich alles Gute! Am Donnerstag, 31. August, feiert Leny Wälter-Züllig ebenfalls ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen gute Gesundheit und eine schöne Feier.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Frost dezimiert Ertrag der Ämtler Weinbauern Bis zu 90 Prozent der Trauben sind erfroren In den Ämtler Rebbergen sind bis zu 90 Prozent der Trauben erfroren. Der Frost im Frühjahr dezimiert den Ertrag. «Wein gibts keinen. Wir können noch etwas Schnaps brennen», sagt Marcel Leuthold aus Uerzlikon. Andernorts sind die Schäden geringer. ................................................... von werner schneiter Die Familie Leuthold bewirtschaftet im Wolfacker in Uerzlikon ein Areal von 12 Aren. Drei Viertel der Trauben sind weisse Riesling x Syvaner, ein Viertel rote Blauburgunder. In einem guten Weinjahr resultieren daraus maximal 800 Flaschen, die zum Teil ins Kloster Kappel geliefert oder direkt über den Laden im Hof verkauft werden. Frost hat den Trauben arg zugesetzt: 80 bis 90 Prozent sind erfroren. Der Rest geht ins Fass. Die Familie Leuthold ist bekannt für ihre Edelbrände. Und sie hofft nun auf bessere Zeiten. 2016 setzte nämlich Hagel den Trauben zu. Kleinproduzent ist auch Peter Käppeli aus Obfelden, der im Dettenbühl in Wettswil ein Areal von vier Aren mit 200 Stöcken bewirtschaftet. «Die ersten Triebe sind fast alle erfroren, nachdem wir einen Tag zuvor noch alles zugedeckt hatten», meldet er. Dank guten Wetters gab es weitere Triebe, aber von einer normalen Ernte – 350 bis 400 kg – ist Peter Käppeli weit entfernt. «Das gibt vielleicht noch Grappa», fügt er bei. Voraussetzung dafür ist allerdings, das Wespenproblem in den Griff zu bekommen. Deswegen schützt der ehemalige Obfelder Lehrer die verbliebenen Garanoir-Trauben mit 160 Netzsäcken. Sein Wein ist übrigens im Obfelder Dorfmärt und im Restaurant Hirschen in Wettswil zu haben (Informationen unter www.wettswilerwein.ch).

Netze gegen Wespen und gefrässige Vögel: Edwin Marty mit Helferinnen Irene Gut (rechts) und Manuela Pally bei der Arbeit im Knonauer Rebberg. (Bild Werner Schneiter) Wümmet schon Ende September Edwin Marty, der 1984 auf dem ein Hektar grossen Rebhügel in Knonau den ersten Wein produziert hat, erhält in diesem Jahr rund 60 Prozent einer normalen Ernte, die jeweils rund 8000 kg ergibt – ein Drittel weisse, zwei Drittel rote Trauben. Für die schlechtere Ernte ist auch hier der Frost verantwortlich. Ansonsten waren die Bedingungen bisher jedoch sehr gut. Dank ausreichender Feuchtigkeit und Wärme haben die Reben auch hier nochmals ausgeschlagen. Deshalb hält sich in Knonau der Schaden stärker in Grenzen als anderswo – vorausgesetzt, dass sich das Wespen-

problem im Griff halten lässt. In dieser Woche haben Edwin Marty und seine Helferinnen Irene Gut und Manuela Pally die Rebstöcke mit Netzen versehen. «Die Kirschessigfliege habe ich noch nicht entdeckt», fügt Marty bei und glaubt, dass der Wümmet dank viel Sonne in diesem Jahr schon Ende September stattfinden kann, also rund 14 Tage früher als gewöhnlich. Seine Sorten: Riesling x Sylvaner, Blauburgunder, Pinot gris, Cabernet Dorsa und zum ersten Mal St. Laurent. Edwin Marty beliefert ausschliesslich Privatkundschaft. In der Vollenweid in Hausen, auf dem 1,2 ha grossen Areal der Familie Eberhard, sind im Frühjahr rund 90

Prozent der Trauben dem Frost zum Opfer gefallen. Auch hier gab es dank warmen Wetters einen zweiten Austrieb, der mit Netzen vor Wespen und gefrässigen Vögeln geschützt wird. Das Resultat lasse sich aber noch nicht abschätzen, zumal in diesem Jahr zusätzliche Reben im Ertrag stünden, sagt Nicole Eberhard, deren Familie 2014 im höher gelegenen Rebhügel erstmals eine Ernte einfahren konnte. Es gibt dort die Roten Léon Millot, Cabernet Jura und Cabernet Noir sowie die Weissen Johanniter, Seyval blanc und Solaris. 2016 konnten je 650 Flaschen Rot und Weiss abgefüllt werden. «Ich hoffe natürlich irgendwann auf 5000 Flaschen», sagt Nicole Eberhard.

«Es hat wenig, dafür früh reifes Obst» Erste Äpfel sind früher reif, dafür wird mit einer bescheidenen Ernte gerechnet ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Manche Bäume tragen kein Obst, bei anderen musste ich die Äste abstützen, weil sie so viel tragen. Dieses Jahr, mit seinem trockenen aber kalten Winter, dem späten Frost im Frühling und der erneuten Trockenheit im Sommer, war für viele Sorten einfach zu viel Stress.» Wer bei sich im Garten Obst anbauen will, dem empfiehlt Hans Peter Hediger sogenannte Tropfsorten, die sich für Plantagen weniger eignen, dafür über Wochen kontinuierlich reife Äpfel und Birnen hervorbringen.

................................................... von salomon schneider Wer an der Mosterei Wittwer in Bickwil vorbeikommt, dem steigt sofort der Duft nach frisch gepressten Äpfeln in die Nase. Bruno Wittwer, der neben seiner Zimmerei im Herbst seine Kleinmosterei betreibt, sitzt in seinem Gabelstapler, wägt die Mostkisten und schüttet die ersten Äpfel des Jahres in die Presse: «Es ist einfach schön, wenn die Leute wieder hierher kommen, ihr Obst zum Pressen bringen oder sich unpasteurisierten Most frisch ab Presse holen.» Bruno Wittwer rechnet beim Obst mit einem ertragsarmen Jahr: «Ich habe mit einigen Obstbauern gesprochen. Viele haben nur wenig bis kein Obst.» Dass gerade bei Plantagen durch den späten Frost im Frühling ein Grossteil der Ernte zerstört worden ist, ist von den ertragreichen Obstsorten abhängig, die grösstenteils zum gleichen Zeitpunkt blühen. Wenn in diese Blütezeit Frost fällt, kann die gesamte Ernte gefährdet sein. Der Affoltemer HochstammPro-Specie-Rara-Produzent Hans Peter Hediger erwartet für dieses Jahr eine durchschnittliche Ernte: «Ich habe Dutzende verschiedene Sorten, die

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Bei der Mosterei Wittwer in Bickwil werden erste Äpfel angeliefert. (Bild sals)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. August 2017

Einbrecher in Affoltern verhaftet

Es ist Politik – doch (fast) niemand geht hin Schwach besuchte Diskussionsveranstaltung der Grünliberalen zu Abstimmungsvorlagen Gerade mal sechs Personen besuchten die Diskussionsveranstaltung der Grünliberalen, die sich um die Abstimmungsvorlagen «Ernährungssicherheit» und «Revision der Altersvorsorge 2020» drehte. Es referierten GLPNationalrat Thomas Weibel und SVP-Kantonsrat Martin Haab.

Töfffahrer gestürzt in Hausen GLP-Nationalrat Thomas Weibel (links) und SVP-Kantonsrat Martin Haab referierten in Affoltern. (Bild Martin Platter) Komplexe Rentenreform – uneinige Parteien Komplexer präsentierte sich der Vortrag von Thomas Weibel, der fast eine Stunde über die angestrebte Rentenreform referierte. Warum es die Reform brauche und welche gesellschaftlichen Herausforderungen in Zukunft auf uns warten. Viel Zahlenmaterial und Berechnungsbeispiele, die teilweise weit in der (ungewissen) Zukunft liegen; das Dafür und Dagegen der verschiedenen Rechnungsmodelle. Erklärtes Ziel der Reform ist, die finanzielle Stabilität des Rentensystems durch die vorgeschlagenen Massnahmen bei der 1. und 2. Säule (AHV und Pensionskasse) zu sichern bei gleichzeitiger Erhaltung des RentenNiveaus. Doch bei jedem Punkt erwähnte Weibel auch die negativen Auswirkungen. Bei der Flexibilisierung und Angleichung des Rentenalters von Mann und Frau beispielsweise, dass auf eine generelle Erhöhung des Referenzrentenalters verzichtet werde. Man werde künftig wohl nicht

umhin kommen, das Rentenalter auf generell 67 zu erhöhen, waren sich Weibel und Haab einig. Bei der Senkung des Koordinationsabzuges monierte Weibel die komplexe und zuweilen ungerechte Berechnung einer Ober- und Untergrenze. Er sei deshalb für die komplette Abschaffung des Koordinationsabzugs gewesen, was jedoch im Quorum keine Chance gehabt habe. Die Senkung des Mindestumwandlungssatzes bezeichnete er als «dringend nötig», um die schleichende Enteignung der Jungen zu stoppen. Er bemängelte jedoch, dass diese Senkung nur teilweise umgesetzt werde, da es faktisch eine Besitzstandswahrung für die nächsten 20 Jahre gebe. Die Festlegung des Mindestumwandlungssatzes bleibe bei der Politik, obschon eine versicherungsmathematische Festsetzung gescheiter wäre. Bei der Finanzierung der Reform begrüsste Weibel den Verzicht auf eine stärkere Erhöhung des Mehrwertsteueranteils. «Das hält den Reformdruck aufrecht.» Die Debatte über eine Schuldenbremse für die

AHV bleibe aktuell. Negativ bewertet er indes, den Ausbau der AHV-Leistungen um 70 Franken für Neurentner nach dem Giesskannenprinzip. «Das ist unfair gegenüber den kommenden Generationen.» Er bezeichnete die Reform als Ganzes als «Kompromiss» und vermutet, dass eine neue Vorlage kaum besser gelingen würde. Anpassung des Rentenalters, Mindestumwandlungssatz und Koordinationsabzug bezeichnete er als vordringlich. Was geschieht, wenn die Vorlage abgelehnt wird? Die Mehrwertsteuer muss per 1. Januar 2018 um die befristeten 0,3 Prozent gesenkt werden, die für die Sanierung der Invalidenversicherung eingesetzt waren. Gemäss Weibel noch schwerer wiegen würde jedoch die kontroverse Interpretation bei einem allfälligen Nein, die den Reformstau voraussichtlich um weitere sieben Jahre verlängern würde. «Die Grünliberalten empfehlen deshalb ein Ja», schloss Weibel. «Wir sind zu den gleichen Pros und Kontras gekommen, empfehlen die Reform jedoch zur Ablehnung», sagte Martin Haab.

Vielfältiges Kulturangebot und reichhaltige Kulinarik «Platzete» in Ottenbach – ein Dorffest nach dem Ableben der Chilbi Nach dem Ableben der Chilbi steht am kommenden Wochenende in Ottenbach ein neuartiges Dorffest an, eine «Platzete» – mit hochkarätigem, vielfältigem Kulturangebot und reichhaltiger Kulinarik. «Der Gemeinderat steht voll hinter dem Anlass», sagt Finanzvorstand Roger Hatzi. ................................................... von werner schneiter Die Idee für ein Dorffest der anderen Art entstand innerhalb einer achtköpfigen Gruppe von Kunst- und Kulturschaffenden. Bei einer «Stubete» treten jeweils musikalische Ad-hoc-Formationen auf; bei einer «Platzete» treffen sich Menschen, die den Anlass mit vielfältigen Darbietungen bereichern. Im Mittelpunkt stehen von Freitag bis Sonntag Zirkus-, Bühnen- und Barwagen auf dem Schulhausplatz, der zum gemütlichen Dorfplatz mutieren soll. Das Programm beinhaltet Kleinkunst in den Sparten Musik, Theater, Konzert für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Beim Open Stage (offene Bühne) ist die gesamte Bevölkerung

Nach einem versuchten Einbruch in eine Wohnung in Affoltern am Donnerstagnachmittag, 24. August, konnte die Kantonspolizei Zürich den Täter verhaften. Kurz vor 16 Uhr verübte der Täter einen Einbruchversuch in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Als er sich in der Küche befand, wurde er von der Wohnungsmieterin überrascht und ergriff die Flucht. Bei der sofort ausgelösten Fahndung konnte der 32-jährige Einbrecher von einem Fahnder erkannt und verhaftet werden. Der Schweizer aus dem Kanton Zug zeigte sich bei den Befragungen geständig. Er muss sich nun vor der zuständigen Staatsanwaltschaft verantworten. (kapo)

................................................... von martin platter «Die Volksabstimmung am 24. September ist für die Zukunft wichtig und die Vorlagen sind, vor allem was die Reform der Altersvorsorge betrifft, komplex», eröffnete GLP-Kantonsrat Hans Wiesner am Mittwochabend im katholischen Pfarreizentrum den Abend bedeutungsvoll. Doch seine Worte verhallten in einem weitgehend leeren Saal. Nur sechs Personen – inklusive des Chronisten – wohnten der Veranstaltung bei. Offenbar war der laue Spätsommerabend einfach zu schön. Zuerst referierte SVP-Kantonsrat und Meisterlandwirt Martin Haab über die quer durch alle Parteien breit akzeptierte Ernährungssicherheitsvorlage. Präziser: Über den Gegenvorschlag des Bundesrates, denn der initiierende Bauernverband hat seine Volksinitiative nach Veröffentlichung des Gegenvorschlags wie angekündigt zurückgezogen. Haab zeigte sich darüber nicht erfreut, denn der Initiativtext des Bauernverbandes war weniger vage formuliert als der Gegenvorschlag. Vor allem Punkt d im Verfassungsartikel gefällt Haab nicht: Grenzüberschreitende Handelsbeziehungen, die zur nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft beitragen. Der Mettmenstetter befürchtet, dass dies als Freibrief für eine weitere Marktöffnung ausgelegt werden könnte – das genaue Gegenteil dessen, was die ursprüngliche Initiative des Bauernverbandes beabsichtigte.

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Dorf ein paar kritische Stimmen auf – wegen Terminfriktionen auch bei Vereinen, die sich ausserdem gegen zu hohe Abgaben wehrten, worauf das OK die Beiträge senkte. Laut Finanzvorstand Roger Hatzi, der zusammen mit Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger dem Lenkungausschuss angehört, steht der Gemeinderat Ottenbach voll hinter diesem Anlass, da«Das wird ein schönes Fest»: Gemeinderat Roger Hatzi freut zu natürlich auch der Kulturverein. sich auf die «Platzete» in Ottenbach, die vom 1. bis 3. «Das OK hat dank September dauert. (Bild Werner Schneiter) guter Beziehungen angesprochen, diesen dreitägigen An- zur Künstlerszene ein hochkarätiges, lass in irgendeiner Form zu unterstüt- Programm auf die Beine gestellt», lobt zen – mit irgendwelchen Darbietun- er, genauso wie die Kreativität, das gen oder mit kulinarischen Genüssen grosse Engagement und das Herzblut nach dem Motto «Für alle etwas». Im der Macherinnen und Macher, die Vorfeld der «Platzete» tauchten im überdies auch Sponsoren überzeugt

haben. Dazu auch solche, die nicht in Ottenbach domiziliert sind.

Zur Stärkung des «Wir-Gefühls» Für Roger Hatzi ist damit die Hoffnung verbunden, dass die von der Gemeinde gesprochene Defizitgarantie nicht in Anspruch genommen werden muss. Und er ist guten Mutes, dass das neue Ottenbacher Dorffest über die Gemeindegrenze hinaus beachtet und auch von Auswärtigen besucht wird. Die «Platzete» biete eine Chance eines Treffpunkts für alle Bevölkerungsschichten, für Junge und Alte, für Neuzuzüger und Alteingesessene. Und die Chance einer Stärkung des «Wir-Gefühls» innerhalb der Gemeinde. Das Fest ist zwar auf 300 Besucherinnen und Besucher ausgelegt. «Wenn es dann mehr sind – auch gut», sagt Hatzi, der sich sehr auf dieses dreitägige Fest freut und einen weiteren positiven Punkt herausstreicht: «Die Preise sind fair.» Der Erwerb eines Festbändels ist freiwillig und kann für ein bis drei Tage an der «Platzete» erworben werden. Details und Programm unter www.platzete.ch

Bei einem Selbstunfall in Hausen hat sich ein Motorradfahrer in der Nacht auf Sonntag, 27. August, schwere Verletzungen zugezogen. Gegen 0.45 Uhr fuhr ein 46-jähriger Motorradfahrer auf der Albisstrasse, von der Passhöhe herkommend, Richtung Zug. In einer Rechtskurve geriet er aus bislang nicht bekannten Gründen über die Strassenmitte hinaus, kollidierte mit dem linksseitigen Randstein und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer. Nach der Erstversorgung durch das Team eines Rettungswagens wurde der Mann mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Nebst der Kantonspolizei stand auch die Feuerwehr Affoltern im Einsatz. (kapo)

Gutes Zeugnis für die Zürcher Kesb Die 13 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) im Kanton Zü-rich haben einen weiteren Schritt zum Normalbetrieb gemacht. Die Belastungssituation hat sich leicht verringert. Andererseits ist die Fluktuationsrate bei den Mitarbeitenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zu diesen Beobachtungen gelangt die kantonale Aufsichtsbehörde in ihrem Bericht zum Jahr 2016. Die Aufsichtsbehörde beurteilt die Arbeit der Kesb in fachlicher Hinsicht insgesamt positiv. Besonders hervorzuheben sei, dass mittlerweile alle Kesb über ein Fallführungssystem verfügen, das sich in der Praxis bewährt hat. Damit können sie die Verfahren effizient erfassen und statistische Auswertungen vornehmen. Ausserdem ermöglicht es, die Bearbeitungsdauer der Verfahren periodisch zu kontrollieren und im Bedarfsfall korrigierend einzugreifen.

Weniger Aufsichtsbeschwerden Die Aufsichtsbehörde behandelte im Berichtsjahr 33 Aufsichtsbeschwerden (2015: 38). In drei Fällen besprach die Aufsichtsbehörde die Aufsichtsbeschwerden mit den betroffenen Kesb. In einem weiteren Fall ergingen die Hinweise schriftlich. Bei den übrigen Beschwerden bestand entweder kein Handlungsbedarf oder die Beschwerdepunkte wären bei den Rechtsmittelinstanzen geltend zu machen gewesen. (pd.)


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Dienstag, 29. August 2017

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Gutes Verhältnis zur Nachbarschaft wichtig Die Flugplatzgenossenschaft Hausen-Oberamt (Fgho) wird 20 Jahre alt Nachdem die Schweizerische Luftverkehrsschule 1997 ihren Betrieb einstellte, hätte dem Flugplatz Hausen das Aus gedroht, wenn sich nicht einige Piloten zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen hätten. Das Jubiläum wird mit einem kleinen Anlass gefeiert. ................................................... von andrea bolliger Die Ausbildung von Piloten hatte auf dem Flugplatz Hausen seit seiner Gründung 1963 einen grossen Stellenwert. Die Schweizerische Luftverkehrsschule (SLS) bildete hier ihre Piloten aus. Im Juli 1997 erhielt der letzte Schüler der SLS die Lizenz. Die Eidgenossenschaft kündigte den Vertrag zwischen ihr und der SLS 1996. Damit stand der Träger des Flugplatzes vor dem Aus. Lokale Piloten der seit Beginn in Hausen ansässigen Sportfluggruppen schlossen sich zusammen und gründeten am 23. Mai 1997 die Flugplatzgenossenschaft Hausen Oberamt. Nur wenig später wurde sie ins Handelsregister eingetragen. Es war die Zeit der Privatisierung von Flugplätzen. Es folgten Verhandlungen mit dem Finanzdepartement des Bundes, die dazu führten, dass die Fgho den Platz 1999 kaufen und übernehmen konnte. Seither ist sie für die Sicherstellung, den Bestand und den Betrieb

des Flugplatzes zuständig. Das Jubiläum feierte sie am vergangenen Samstag mit einem Hangarfest. Nach wie vor hat die Aus- und Weiterbildung einen sehr hohen Stellenwert. Zwei Drittel der jährlichen 12 000 bis 13 000 Flugbewegungen sind Ausbildungsflüge. Bis zum Grounding der Swissair im Oktober 2001 bildete die Nachfolgerin der Schweizerische Luftverkehrsschule SLS, die Swissair Aviation Scool Sras, Piloten auf dem Flugplatz Hausen aus. Damit fielen wichtige Einnahmequellen für den Flugplatz weg. In der Folge konnten Flugschüler von den Flugplätzen Buttwil, Beromünster und Zürcher Flugplätzen übernommen werden. Heute sind es die privaten Fluggruppen, Albis Wings, Fly Alpenrose, Swiss Flying Club sowie die Segelfluggruppen Knonaueramt, Möve und Skylark, welche Piloten ausbilden. Mit der Skyparts GmbH ist auch ein Easa (European Aviation Safety Agency) zertifizierter Flugzeugunterhaltsbetrieb auf dem Flugplatz Hausen domiziliert.

Weniger Lärmimmissionen Die Flugplatzgenossenschaft Hausen bemüht sich stets um ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn. Die modernen Schulungsflugzeuge des Typs Aquila A210 mit ihren RotaxMotoren sind deutlich leiser als die früher eingesetzten Piaggio 149 und die Piper Archer II. Anderen Flugzeu-

Der Flugplatz Hausen aus der Luft. Das Bild entstand anlässlich einer Schweizer Segelflug-Meisterschaft in den 60er-Jahren. (Bild zvg.)

Die Aquila A210 des Swiss Flying Club kehrt von einem Flug zurück. (Bild Andrea Bolliger) gen wurden Schalldämpfer eingebaut. Zudem ist das Flugplatzreglement restriktiv und verlangt von den Piloten viel Disziplin, gerade was die Flugrouten betrifft. Piloten müssen das Handbuch gelesen haben und bestätigen, dass sie den Inhalt verstanden haben. Der Flugplatz Hausen darf von auswärtigen Flugzeugen nur nach Bewilligung durch den Flugplatzleiter angeflogen werden. Mit Ausnahme der Schweizer Luftwaffe, die ab und zu mit einem Eurocopter oder einem Pilatus Porter vorbeikommt, dürfen keine Helikopter, zweimotorige- oder Turbinen-Flugzeuge in Hausen landen. «Es ist ein Geben und Nehmen», sagt der Präsident der Verwaltung Thomas Della Casa. So stellt die Fgho im nächsten Jahr die Infrastruktur des Flugplatzes fürs Kantonale Schwingfest während einer Woche zu Verfügung. Manche Renovierungen und Erneuerungen sind notwendig. So wurde 2012 die Graspiste instand gestellt und die Tankstelle den heutigen Vorschriften entsprechend erneuert. Es waren einzelne Genossenschafter, welche den ambitionierten Aus- und Neubauplänen des Hangars nicht zustimmten, weil sie diese nicht für realistisch hielten. Trotz bereits genehmigten 1,732 Millionen vom Bazl verzichtet die Ende 2014 neugewählte Verwaltung darauf. «Hausen liegt zwischen drei Dör-

fern, die stetig wachsen. Da ist es illusorisch, neue Bedürfnisse bedienen zu wollen», so Thomas Della Casa.

Knapper Luftraum und andere Schwierigkeiten Die Leichtaviatik fliegt nach Sichtflugregeln. Der Luftraum wird auch im Fluggebiet des Knonauer Amts immer knapper, was vor allem Segelflugpiloten Schwierigkeiten bereitet, denn sie dürfen sich nicht unbeschränkt in die Höhe tragen lassen. Kopfzerbrechen bereiteten der Fgho immer wieder Regulierungen seitens des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl). Einmal sei es Thema gewesen, den Flugplatz mit einem Maschendrahtzaun, einzuzäunen. Das Bazl konnte schliesslich doch noch davon überzeugt werden, dass die jetzige Umzäunung genügt. Ein anderes Anliegen betraf die Pistenmarkierung. Inzwischen verlaufe die Zusammenarbeit mit dem Bazl aber gut, hält Thomas Della Casa fest.

Besucher sind stets willkommen Auf dem Flugplatz Hausen gibt es keinen Gastronomiebetrieb. Der KioskContainer vor dem Flugplatzgebäude ist seit mehreren Jahren verschwunden. Es konnte damals keinen neuen Betreiber oder eine Betreiberin gefun-

den werden. Nach Abschluss der Auffrischung des C-Büro-Gebäudes, zirka Ende September, werden wieder Getränke und Snacks in Selbstbedienung angeboten. Der Flieger-Kiosk ist nicht gewinnorientiert und wird auf freiwilliger Basis betrieben. Das Gebäude erhält einen neuen Anstrich, die Fenster werden ausgetauscht, und das durchlässige Dach wird frisch isoliert. «Besucher sind auf dem Flugplatz stets willkommen», sagt Thomas Della Casa. Am Wochenende finden sie in der Person des Flugdienstleiters eine Ansprechperson. Dieser sorgt für den ordnungsgemässen Ablauf auf dem Vorfeld und eine reibungslose Koordination der auf der Gras- und Betonpiste startenden und landenden Flugzeugen. Als Flugdienstleiter amten Piloten, die sich für eines oder mehrere Wochenenden pro Saison zur Verfügung stellen. Sie werden für ihren Aufwand entschädigt. Für andere Arbeiten darf die Flugplatzgenossenschaft auf die freiwillige Mitarbeit von meist langjährigen Mitgliedern zählen. Jeder Benutzer des Flugplatzes zahlt eine Pauschale von 100 Franken im Jahr. Diese kann er am Putztag im November abarbeiten. So nimmt der eine oder andere Flugplatzbenutzer eher einen Besen in die Hand und hilft mit, Hangar und Infrastruktur auf Vordermann zu bringen.

«Glanz und Gloria» in der «Biber»-Manege Die jungen Artisten laden ins «Biber Filmstudio» – einmal sogar mit echten Kameras fürs Schweizer Fernsehen Die «Biber»-Familie hat kürzlich ein prominentes neues Mitglied aufgenommen. Fürs BoulevardMagazin «Glanz und Gloria» besuchte Luftakrobat Jason Brügger den Jugendzirkus und streifte sich in der Manege ein «Biber»-Shirt über. ................................................... von thomas stöckli Mit seiner Luftakrobatik an den Strapaten errang sich Jason Brügger letztes Jahr den Titel «grösstes Schweizer Talent» in der Castingshow des Schweizer Fernsehens. Weil er sein Können schon zweimal den BiberTuchartisten weitervermittelt hat, wurde er nun im Beisein der Kameras von «Glanz und Gloria» in die «Biber»Familie «adoptiert». Zuvor hatte Brügger die jungen Artisten bereits zweimal im Training besucht. «Was mich besonders beeindruckt hat, waren die spürbar tolle Stimmung und die Freude der Kinder», so der Luftakrobat, der aktuell beim Zirkus Knie engagiert ist.

Die Rahmenhandlung des aktuellen «Biber»-Programms ist eine Filmstudio-Besichtigung. Unter den Darstellerinnen der szenischen Einlagen zwischen den Nummern ist auch als eine von vier Ämtler Jugendlichen die Wettswilerin Valérie, welche die Show als Darstellende oder Trainer mitprägen. In ihrer Rolle verkörpert sie ein penetrant positives Gemüt, das mit seiner Lobhudelei für die Studio-TourLeitung nicht zurückhält und die anderen schon fast nervt. Die jungen Artisten begeistern ihr Publikum mit Jonglage, Akrobatik und Tanzeinlagen. Besonders eindrücklich ist etwa die Trampolin-Nummer mit Doppelsaltos vor- und rückwärts, aber auch die Luftakrobatik an den Vertikaltüchern. Den Schlusspunkt des Programms setzt die «Biber»-Band mit einem Ausflug in die Manege. Der Marschmusik-Auftritt mit Evolutionen wurde mit viel Applaus gewürdigt. Jugend Circus Biber, Arni. Vorstellungen am Freitag und Samstag, 1. und 2. September, 19 Uhr; Sonntag, 3. September, 14 Uhr; Freitag, 8. September, 19 Uhr sowie Samstag, 9. September, 14 und 19 Uhr.

Echte Kamera im «Filmstudio Biber». Im Fokus: Luftakrobat Jason Brügger (ganz rechts, sitzend). (Bild Thomas Stöckli)


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Dienstag, 29. August 2017

«… dann begann die andere Geschichte» Lesung und Gespräche rund um Lebenswenden mit Cornelia Diethelm in der Buchhandlung Scheidegger Das Buch von Cornelia Diethelm ist eine Sammlung von Lebensgeschichten mit einschneidenden Wenden. Zwei Betroffene, Hanspeter Kunz und Sabine Lötscher, erzählten vergangenen Donnerstag in Affoltern – ergänzend zur Lesung – von ihren persönlichen Erfahrungen.

Jürg Lendenmann begann Klavier zu spielen. Aus dem Hintergrund setzte ein Saxofon ein. Wie zufällig gesellte sich Hanspeter Kunz zum Pianisten und die beiden Instrumente verschmolzen zu Musik, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Cornelia Diethelm sass daneben und hörte aufmerksam zu. Liest man ihr Buch «… dann begann die andere Geschichte», weiss man, dass sie eine hervorragende Zuhörerin ist. Sie kann nicht nur voller Empathie zuhören, sie kann das Gehörte in Sprache fassen, die Emotionen auslöst, berührt. Mit anderen Worten: Cornelia Diethelm kann ihre Erlebnisse, ihre Gefühle und ihre Überzeugungen so teilen, dass man tief betroffen ist.

Versteinerung», schrieb C.G. Jung wenige Tage bevor er starb. Cornelia Diethelm zitierte diesen Satz zum Einstimmen in die Lesung. Sie erzählte kurz von ihren eigenen Lebenswenden – eine faire Geste gegenüber den porträtierten Personen, die der Journalistin mit grosser Offenheit ihre persönliche Geschichte erzählt hatten. Bauer Peter Buchli bekam bei einem Unfall eine für eine Kuh bestimmte Dosis Impfstoff in den Rücken. Wie sich dieser Impfstoff auf einen Menschen auswirkt, war unbekannt, auch über Langzeitfolgen wusste man nichts. Die Folge war nicht nur ein durcheinandergeratenes Immunsystem, sondern auch Angst. Dieser Vorfall ereignete sich 2010, Cornelia Diethelm berichtete in einem Zeitungsartikel darüber. Als sie aus 27 solcher Lebenswende-Artikel ein Buch machen wollte, nahm sie mit den Porträtierten nochmals Kontakt auf und ergänzte die Artikel mit deren Aussagen zu den Fragen: «Wie geht es Ihnen heute? Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Peter Buchli macht sich heute keine Sorgen mehr um seine Gesundheit wegen des Impfunfalls. Andere Sorgen bestimmten sein Leben: Sein Sohn erkrankte schwer und starb mit 27 Jahren.

Lebensgeschichten teilen

Fragen – und kaum Antworten

«Die grossen Lebensprobleme sind nie auf immer gelöst. Ihr Sinn und Zweck scheint nicht in ihrer Lösung zu liegen, sondern darin, dass wir unablässig an ihnen arbeiten. Das allein bewahrt uns vor Verdummung und

Cornelia Diethelm las und erzählte weitere Beispiele aus dem Buch. Dann setzte sie sich zwischen Hanspeter Kunz und Sabine Lötscher, die nun beide von ihren eigenen Lebenswenden erzählten. Im Buch ist Dodé Kunz

................................................... von regula zellweger

Hanspeter Kunz, Cornelia Diethelm und Sabine Lötscher (v.l.n.r.) bauten eine offene, vertrauensvolle Beziehung zum Publikum auf. Dieses reagierte mit Empathie und tiefer Betroffenheit. (Bild Regula Zellweger) porträtiert. Die Schwester von Hanspeter Kunz hatte die Diagnose Leukämie bekommen und kämpfte tapfer gegen ihre Krankheit. Bei Erscheinen des Buches lebte die optimistische Kämpferin nicht mehr. An ihrer Stelle erzählte Hanspeter Kunz, wie er seiner Schwester Blutstammzellen spendete, wie sie hofften und wie diese Hoffnung enttäuscht wurde. Dodé Kunz war monatelang in Intensivpflege. Er sei ihr nichts erspart geblieben, erzählte ihr Bruder. Er, selber Arzt und Psychiater, stellt sich viele Fragen. War es richtig? Was wäre wenn…? Das Publikum in der Buchhandlung war sehr betroffen, jeder kennt solche Fragen aus dem eigenen Leben.

Das Leben geht weiter Tiefe Betroffenheit löste auch Sabine Lötschers Geschichte aus. Sie erzählte vom Unfalltod ihrer zehnjährigen Tochter Monika. Sie bestätigte den zu Beginn zitierten Satz von C.G. Jung: «Solange ich versucht habe, die Welt anzuhalten, ging es mir schlecht. Die Verantwortung meinen beiden jüngeren Töchtern gegenüber hielt mich am Leben. Aber erst als ich wieder mit dem Lebenslauf mitging, ging der Prozess vorwärts. Das Leben geht weiter.» Monika hat ihren Platz in Sabine Lötschers neuer Familie. «Es tut mir gut, von Monika zu erzählen. Ich möchte anderen Eltern

helfen und signalisieren, dass das Leben weitergeht.» Die beiden Musiker hatten ihre Stücke bewusst gewählt: «I Could Write A Book». Oder: «Blue Skies» von Irving Berlin. «Blue» hat nicht nur die Bedeutung von blau, sondern auch von traurig. Musik steht auch im Zentrum des Projektes «Musik übers Meer» von Journalistin und Musikerin Cornelia Diethelm. Der Verein sammelt in der Schweiz Musikinstrumente und schickt sie in seine Projektländer, um dort Musikschulen und Jugendorchester aufzubauen. Instrumente spenden und Infos: www.musikuebersmeer.ch.

zwischen-ruf

Eine gute, unterhaltsame Komödie ist garantiert

So teuer?

Die Aemtler Bühne ist wieder auf Kurs

Sommerfest. Gartenzauber. Wein in Kühlbehältern. Lichter an Bäumen. Kerzen auf den Tischen. Die Band – Brüder der Gastgeberin mit ihren Gitarren – macht gerade Pause. Nun wird erzählt. Katrin berichtet von einem antiken Sessel, den sie neulich zu einem Polsterer brachte zwecks Annähen eines abgefallenen Stoffknopfes. Nach drei Wochen schrieb sie ihm ein Mail: «Ich sehne ich mich nach meinem bequemen Stuhl.» Die Antwort: «Ist fertig. Kostenpunkt 900 Euro.» Katrin nervte sich: Warum nur hab ich keinen Kostenvoranschlag verlangt?! Beim Abholen des Sessels sagte sie: «Herr Schönemann, ich muss Ihnen ehrlich sagen, ich finde es schon brutal teuer. War es wirklich so eine Riesenarbeit, den Knopf anzunähen?» Herr Schönemann lachte: «Han e Spässle gmacht. Kostet 50 Euro.» Da hatte auch ich eine Geschichte anzubieten. In Zürich einen Korbsessel gekauft. Wie sich später herausstellte: Schön, aber unbequem. Das Sitzpölsterchen war zu dünn. So brachte ich es einem Polsterer im Säuliamt und bat darum, ein gleich grosses, aber dickeres Polster anzufertigen. Beim Besprechen des Bezuges meinte ich, ja, Fell sei nicht schlecht, und gerne in Grün. Als ich es abholte, traf mich fast der Schlag. 500 Franken sollte dieses Kissen kosten. Doppelt so viel wie der Sessel. Dann lachte ich und meinte: «Ist ein Witz, oder?» Nein, ich hätte halt ein besonders Fell ausgesucht, es Schwiizer Lammfell. «Es Schwiizer Lammfell!», rief ich, «das Pölsterli ist jetzt eins von den teuersten Stücken in meinem Wohnzimmer!» Aber ich gebs zu, es ist kuschelig, was jedoch nicht heisst, dass ich es nicht ab und zu böse anschaue. Und noch nie habe ich mich darauf gesetzt ohne zu denken: Ich sitze auf 500 Franken.

Mitglieder- und Zuschauerrückgang, Konflikte und Rücktritte im Vorstand – die Nachrichten von der Aemtler Bühne waren in den letzten Monaten nicht sehr erfreulich. Jetzt steht aber einem Neuanfang unter positiven Vorzeichen nichts mehr im Weg. ................................................... von marianne voss «Auf ein gutes Gelingen!» Mit diesen aufmunternden Worten prosteten sich die Mitglieder des Vereins Aemtler Bühne am vergangenen Sonntag an einer Zusammenkunft zu und redeten optimistisch von einem Neuanfang. So locker war es nicht immer zu und her gegangen in den letzten Monaten. Es hatte Konflikte gegeben, und an der letzten ausserordentlichen Generalversammlung waren sie eskaliert. Präsident Raffaele Cavallaro und zwei weitere Vorstandsmitglieder gaben dort vor Ort ihren Rücktritt bekannt. Schon seit längerer Zeit kämpft die Aemtler Bühne mit rückläufigen Mitglieder- und Zuschauerzahlen. Die Produktionen waren qualitativ sehr hochstehend, doch sie sprachen die breite Bevölkerung zu wenig an.

«Spielen wir für unsere eigene Verwirklichung oder für das Publikum?» Diese Frage wurde intensiv diskutiert. Man hörte Voten wie: «Wir waren betriebsblind», «die Nähe zur Bevölkerung der Region hat gefehlt» oder «das Geschäftsmodell mit den drei Produktionen jährlich ist zu ehrgeizig. Damit haben wir uns überlupft.» Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein und im Vorstand sei etwas verloren gegangen, erklärte eine der Organisatorinnen des spontanen Anlasses, an dem eben auch die-

ses Gefühl wieder gepflegt werden sollte.

Gut unterwegs Ebenso das weitere Vorgehen kam zur Sprache. Dieses Jahr gibt es von der Aemtler Bühne keine ErwachsenenProduktion (das Jugendtheater war mit seinem Stück «Grenzen» bereits aktiv). Mit dem bekannten Regisseur Kamil Krejci besteht bereits ein Vorvertrag. Thomas Stricker und Tobias Sonderegger sind beauftragt, mit ihm

ein geeignetes Stück auszuwählen und dieses dann nach breiter Vernehmlassung vorzuschlagen. Kamil Krejci ist ein erfolgreicher Regisseur mit viel Erfahrung im Laientheater, vor allem im komödiantischen Bereich. Man darf sich also auf eine gute, unterhaltsame Komödie im Frühling 2018 freuen. Die nächste ausserordentliche Generalversammlung findet am 25. September statt. Dann sollen der Vorstand wieder ergänzt und das Stück bestimmt werden. Zurzeit verbleiben im Vorstand noch drei Mitglieder.

Publikumswirksame Inszenierungen Nach der schwierigen Generalversammlung ist nun Bewegung in die verfahrene Situation gekommen. Eine offene Gruppe aktiver Vereinsmitglieder hat sich zweimal getroffen, um die Zukunft der Bühne zu beraten. Das Ziel: Den Mitglieder- und Zuschauerschwund mit publikumswirksamen Inszenierungen bremsen. Der ungezwungene Höck am Sonntag war eine weitere Folge der nächsten Schritte.

Fruchtbare und intensive Diskussionen am Höck der Vereinsmitglieder der Aemtler Bühne. (Bild Marianne Voss)

Ute Ruf


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Dienstag, 29. August 2017

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Die Rampe gerockt Ausgelassene Stimmung und viele Besucher am fünften «Rampe Open Air» in Hausen Das Musikfestival «Rampe Open Air» lockte vergangenes Wochenende wieder gegen 800 Leute auf das Weisbrod-Areal. ................................................... von lars heinzer Jung, dynamisch, kreativ, so präsentierte sich das «Rampe Open Air» seit seiner ersten Durchführung 2012, damals noch wetterbedingt in den Gebäuden des Weisbrod-Areals. Begonnen hat alles mit den Raucherpausen bei der Laderampe des Areals. Verschiedene junge Projekte – thematisch rund um Film, Design und Musik – hatten sich in den Gebäuden eingemietet. Auf der Rampe traf man sich und diskutierte, wie es wohl aussehen würde, wenn der öde Parkplatz plötzlich zum bebenden Festivalgelände werden würde. Die Vision ging in Erfüllung. Beim mittlerweile zweitägigen Festival waren dieses Jahr an beiden Abenden gegen 800 Leute auf dem Weisbrod-Areal. Alles ist etwas grösser als vor fünf Jahren, die Bands, der Aufwand, die Liste der kleinen und grossen Aufgaben. Um den ganzen Anlass durchzuführen, waren gegen 60 freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz.

Platz in der Festivalsaison gefestigt Insgesamt spielten rund ein Dutzend Bands an den beiden Tagen auf der zur Bühne umfunktionierten Laderampe des Weisbrod Areals. Mit den «Pedestrians» aus Baden konnte als Hauptattraktion für den Samstagabend eine musikalische Entdeckung dieses Sommers engagiert werden. Die Band, die im Dezember vom Radio SRF 3 zum «Best Talent» gekürt wurde und seither

Das Organisationskomitee auf der Rampe am Samstagabend. (Bild zvg.) regelmässig im Radio gespielt wird, zog Fans aus der ganzen Umgebung an. «Früher war das Festival vor allem für die Jungen aus Hausen interessant», meint Organisator Nico Langhi. «Mittlerweile ist das ‹Rampe› aber im ganzen Amt und auch bis nach Baar und Zug bekannt.» Das «Rampe» ist inzwischen fester Bestandteil der zürcherischen Festivalsaison. Das merkte auch das stadtzürcher Onlinemagazin «tsri.ch» und listete das «Rampe» vor

einigen Wochen als «eines der besten Musikfestivals der Agglomeration».

Viel Liebe zum Detail am «Rampe Open Air» Die «Pedestrians» sorgten mit Reggaerythmen für eine ausgelassene Stimmung auf dem vollen Areal. «Uns ist es auch wichtig, dass Hausemer Bands mit grösseren Namen zusammen auf einer Bühne stehen können» sagt

Langhi. So konnten lokal verankerte Bands wie die «Wilcox» oder «The Raw Soul» ebenfalls etwas zur einmaligen Stimmung am «Rampe» beitragen. Das Open Air lebt aber nicht nur von der Musik. Die detailreich gestaltete und aufwändig arrangierte Dekoration gehört genauso dazu. Der ansonsten eher unscheinbare Parkplatz des Weisbrod-Areals wurde während der beiden Festivaltage zu einer malerischen Tanzfläche. Das Gesamtkonzept «Ram-

pe» funktioniert offensichtlich, wo soll das noch hinführen in den nächsten Jahren? Im Organisationskomitee gäbe es verschiedene Vorstellungen, meint Langhi. Einige wollen weiter wachsen, andere sehen in einer gewissen Übersichtlichkeit genau den Charme des «Rampe». Wie auch immer: Die zahlreichen Helfer dürfen sich auf etwas Erholung und das Publikum bereits auf das nächste «Rampe Open Air» freuen.

Das grosse Fest im Spiel- und Spassparadies Das 33. Robifest im Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz Affoltern Das ideale Wetter lockte auch dieses Jahr eine grosse Schar Eltern, Grosseltern und natürlich Kinder aller Altersstufen auf den Robinsonspielplatz. ................................................... von martin mullis Auf dem Robinsonspielplatz des Gemeinschaftszentrums Bauspielplatz (GZB) in Affoltern, befanden sich am letzten Sonntagnachmittag deutlich mehr Personen als auf der Insel von Robinson Crusoe im berühmten Roman von Daniel Defoe. Bereits am

frühen Nachmittag herrschte auf dem Areal ein geschäftiges Treiben, fröhliches Kinderlachen und unzählige neugierige Mädchen und Knaben versuchten an den Spielposten möglichst viele Punkte zu sammeln. Der Präsident des Organisationskomitees vom 33. Robifest, Peter Schatzmann, lachte erfreut, während er zum ziemlich bewölkten Himmel blickte. Als absolut ideales Wetter für das Robifest bezeichnete der Geologe die aufgelockerte Bewölkung, denn bei strahlendem und heissem Klima würden sich erfahrungsgemäss die Gäste weniger lang oder gar nicht im Gemeinschaftszentrum aufhalten, son-

Tiefbauvorstand Markus Gasser am Robifest mit OK-Chef Peter Schatzmann und Tochter Nina.

dern eher die Freibäder aufsuchen. So erwartete das OK des 33. Robifestes, gestützt auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre, gut und gerne 250 bis 300 Besucher. Das grosse Fest auf dem Bauspielplatz in Affoltern ist das absolute Jahreshighlight des Vereins. Der Aufmarsch von Eltern mit ihren Kindern sowie Grosseltern und Verwandten, ist denn auch der Lohn der riesigen Planungsarbeit, welche für das beliebte Ereignis jeweils nötig ist. Der OK-Chef, selber Vater von zwei Töchtern, findet den Anlass einfach supertoll, auch wenn meist immer erst ganz kurz vor Beginn klar beurteilt werden kann,

dass alles reibungslos klappt. Peter Schatzmann weiss, wovon er spricht, amtet er doch bereits das vierte Mal als OK-Chef.

OK-Chef und Obelix hiessen den Gemeinderat willkommen Das jährlich wechselnde Thema trägt dieses Jahr den Namen «Comics» und aus diesem Grund heisst Schatzmann den Tiefbauvorstand von Affoltern, Gemeinderat Markus Gasser, stilgerecht bei der Kartonfigur von Obelix willkommen. Ebenso wünschenswert wie der behördliche Besuch ist auch die grosse Unterstützung von Sponso-

Für einmal die Hauptpersonen: Kinder aller Altersstufen am Robifest. (Bilder Martin Mullis)

ren, sei es finanziell oder mit Baumaterialien und natürlich vor allem auch der tatkräftigen Helferinnen und Helfern, welche so ein Kinderfest überhaupt möglich machen. Doch der riesige Aufwand und die enorme Planungsarbeit haben sich mehr als gelohnt. Die Kinder vergnügten sich prächtig an den Spielposten, auf dem Weiher und den vielen weiteren Attraktionen auf dem Areal des Bauspielplatzes. Das GZB bietet aber den Kindern auch das ganze Jahr ein eigentliches Spiel- und Bastelparadies. Zwar darf es von den Eltern nicht als Kinderhort verstanden werden, jedoch dürfen hier die Mädchen und Knaben ihre kreative Entwicklung proben und ausleben. Auch der gesellschaftliche und familiäre Aspekt des Vereins mit rund 140 Mitgliedern darf nicht unterschätzt werden. OK-Chef Schatzmann hält fest, dass im GZB Wert darauf gelegt wird, dass trotz der heutigen modernen Technik und elektronischen Neuheiten, auf dem Bauspielplatz noch gehämmert, gesägt und mit Schrauben und Nägeln hantiert wird. Eine Drohne wird sicher nicht über das Festareal fliegen und «Tablets» wären an diesem Sonntagnachmittag nur am überaus vielfältigen Kuchenbuffet zu finden. Die Festbänke waren denn auch um die Mittagszeit praktisch voll besetzt und die Gäste aus dem Bezirkshauptort und der ganzen Region genossen nicht nur die Grillspezialitäten, sondern auch die angenehme und fröhliche Stimmung mitten unter zufriedenen Kindern mit leuchtenden Augen.


Forum

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Dienstag, 29. August 2017

der ämtler nationalrat meint

IG Gemeindewahlen statt IPK Mettmenstetten

Hans-Ulrich Bigler (FDP, Affoltern)

AHV-Scheinreform schafft nur Verlierer Die steigende Lebenserwartung und das Tiefzinsumfeld machen der Altersvorsorge schwer zu schaffen. Nachhaltige Korrekturen sind unumgänglich. Doch anstelle einer echten Sanierung hat sich im Parlament eine hauchdünne Mitte-Links-Mehrheit für einen enorm teuren Ausbau nach dem Giesskannenprinzip entschieden. Anstatt zu sanieren, geben wir Geld aus, das wir eigentlich einsparen müssten. Aus nachfolgenden Gründen gilt es die ungerechte Scheinreform zwingend abzulehnen: Verrat an den Jungen: Der AHV-Ausbau nach dem Giesskannenprinzip kostet Unsummen. Eine nachhaltige Sanierung wird mit der Ausbauvorlage verpasst. Die Zeche für die Fehlentscheide der heutigen Politiker müssten die Jungen zahlen. Bestrafung der Rentner: Nur Neurentner sollen die höheren AHV-Renten erhalten. Die heutigen Pensionäre will

man mit einer tieferen Zweit-KlassRente abspeisen. Sie sollen höhere Steuern bezahlen, aber nichts erhalten. Das ist ungerecht. Schmerzhafte Zusatzfinanzierung: Die Scheinreform kostet Jahr für Jahr weit über fünf Milliarden Franken. Der Konsum würde verteuert und die Lohnabzüge substantiell erhöht. Trotz spürbarem Wohlstandsverlust würde die AHV aber nicht nachhaltig saniert. Unsozial: Von der Reform profitieren die Falschen. Die Reform verteilt von Arm zu Reich. Reiche Neurentnerpaare sollen zusätzlich pro Monat 226 Franken erhalten, obwohl sie das Geld gar nicht brauchen. Arme Neurentnerpaare müssten sich mit 140 Franken begnügen. Den Ärmsten – den Bezügern von Ergänzungsleistungen – wird gar Geld entzogen. Jeder zusätzliche AHV-Franken wird eins zu eins bei den Ergänzungsleistungen abgezogen. Die Einkommens- und Konsumsteuern

werden aber erhöht, Vergünstigungen können verloren gehen. Auch bei den Lohnabzügen trifft es den Niedriglohnbereich am stärksten. Die Pensionskassenbeiträge steigen bei Erwerbstätigen mit tiefem Einkommen um ein Mehrfaches stärker an als bei Gutverdienenden. Schmerzhafte Sparmassnahmen: Der Bund müsste zusätzliche 700 Millionen Franken in die AHV einschiessen. Dieses Geld ist nirgends vorhanden. Weitere schmerzhafte Sparprogramme wären die Folge. Einmal mehr müsste wohl auch bei der Bildung gespart werden. Die AHV hat Besseres verdient als eine schädliche Scheinreform, die neue Milliardenlöcher aufreisst. Kommt die jetzige Vorlage durch, schafft dies nur neuen Reformbedarf und keine Lösungen. Ein überzeugtes Nein zur AHV-Reform ist wichtig und die Grundlage für eine wirkliche Reform.

Unglaubwürdige Sozialversicherungspolitik Zur Abstimmungsvorlage vom 24. September. Mit der Vorlage Vorsorge 2020 soll die Sozialversicherungspolitik von nicht finanzierten Versprechungen um ein weiteres Kapitel angereichert werden. Es war Bundesrätin Dreifuss die 1995 ein Krankenversicherungsgesetz zur Stabilisierung des Kostenwachstums durchgeboxt hat, welches uns dann jährlich 3 bis 5 Prozent mehr Prämien gebracht hat. Ein paar Jahre später stand die erste Revision der beruflichen Vorsorge, der Pensionskassen an. Die neue Festlegung der Prämien wurde mit der Aufnahme des Umwandlungssatzes verbunden. Diese Fehlkonstruktion, auch von Dreifuss lanciert, produziert seit dieser Zeit lau-

fend Finanzierungslöcher und eine Gesetzeswidrige Umverteilung in Milliardenhöhe von Jung zu Alt. Die nächste Fehlleistung, jetzt unter Führung des Parteikollegen Berset betrifft die Invalidenversicherung. Vor einigen Jahren wurde dem Volk versprochen, eine befristete Mehrwertsteuer von 0,4 % bis Ende 2018 laufend, werde dazu benutzt, das Gesetz zu ändern, die IV zu sanieren und die Schulden beim AHV-Fonds zurückzuzahlen. Das Resultat heute: Die IV hat nach wie vor 11 Milliarden Schulden, welche in der AHV fehlen und wird ohne die auslaufenden Mehrwertsteuerbeiträge im kommenden Jahr wieder etwa 300 Millionen Defizit schreiben. Die Linke Mehrheit im Parlament hat die dem Volk bei der Mehrwertsteuer-Abstim-

mung versprochene IV Sanierung verhindert. Im nun letzten Akt dieses politischen Trauerspiels wird eine dringend notwendige Reform unserer Altersvorsorge statt mit wirksamen Korrekturen mit einem sozialpolitisch absurden Ausbau versehen und dazu werden dem Werkplatz Schweiz weitere, völlig unnötige Lohnbeiträge zugemutet. In wenigen Jahren wird es aufgrund dieser Revision noch schwieriger sein die wichtige Altersvorsorge und die Sozialversicherungen generell in eine stabile Zukunft zu führen. Es ist zu hoffen, dass diesem Sozialversicherungs-Desaster mit einem Nein am 24. September endlich ein Ende bereitet wird. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat, Affoltern

Nicht die Stand-Up-Paddler sind das Problem auf dem Türlersee Wer Fehlverhalten sieht, soll eingreifen, «Anzeiger» vom 25. August. Weder Jogger, Velofahrer, Biker, Wanderer, Spaziergänger, Walker, Reiter, Hundebesitzer, Jugendliche und StandUp-Paddler lieben es, in den gleichen Topf geworfen zu werden, wie Vandalen und Ignoranten, die mit einem unsäglichen Anspruchsdenken einem die Sonntags-Laune verderben können. Ein Anspruchsdenken, welches genährt wird, von unserer Konsumgesellschaft, wo jedem vermittelt wird, dass er scheinbar alles machen kann, wenn er nur dafür bezahlt ... oder von einer virtuellen Welt auf Play Station und Co, wo man ganze Welten zerstören kann und danach nur den ResetKnopf zu drücken braucht. Meine persönliche Erfahrung mit Paddeln und Paddlern auf dem Türlersee ist durchaus positiv! Es macht Spass, es ist gesund, es ist ruhig und es ist eine Fortbewegungsart, die sehr gut in ein Naturschutzgebiet passt.

Noch nie hatte ich die Gelegenheit, Vögel, Fische, Tiere und Schlangen auf so kurze Distanz und in dieser Nähe und Ruhe zu beobachten. Was es dafür braucht, ist einzig und allein Respekt. Dieser Respekt ist die Basis für ein friedliches, spannendes, erfüllendes und lehrreiches Nebeneinander.

Unkenntnis, nicht böser Wille Im See wird geschwommen, getaucht, geplantscht, gespielt, gepaddelt, gerudert und gejauchzt. Die Schutzzonen haben dabei eine ganz wichtige Bedeutung, denn dorthin können sich Vögel, Fische und Tiere zurückziehen, wenn auf dem See Hochbetrieb ist. Diese Rückzugsgebiete dürfen wir nicht befahren und auch nicht durchschwimmen. Natürlich habe ich auch schon «Fehlbare» in den Schutzzonen angetroffen, aber das waren nicht nur Paddler, da gab es Schlauchboote, Fischer, Luftmatratzen und auch Schwimmer. In den meisten Fällen war da nicht etwa böser Wille, son-

dern schlicht und einfach die Unkenntnis. «Wer Fehlverhalten sieht, soll eingreifen», steht da in diesem Artikel. Aber müssen und wollen wir immer und überall Polizist spielen? Wäre etwas mehr Eigenverantwortung nicht auch wünschenswert? Wenn ich in Australien in einem See schwimmen, schnorcheln oder paddeln möchte, dann frage ich einen Einheimischen: «Wo kann ich schwimmen und wo sind die Krokodile?» Aber auch in Australien liest und hört man immer wieder von Ignoranten, die sich anscheinend um solche lokale Gegebenheiten nicht gekümmert haben. Meine persönliche Erfahrung ist, dass über 80 % der regelmässigen Besucher die Spielregeln am Türlersee kennen und respektieren. Warum sollen diese wegen ein paar Ignoranten – die es wohl immer geben wird – mit immer neuen Regeln und Verboten konfrontiert werden? Romeo Nagele, Hausen am Albis

Gemeindewahlen 2018 in Mettmenstetten Am 15. April 2018 finden die kommunalen Erneuerungswahlen statt. Es ist Zeit, mit der Kandidatensuche zu beginnen. Seit mehr als 25 Jahren hat die Interparteiliche Konferenz (IPK) bestehend aus den vier Ortsparteien CVP, FDP, SP und SVP, jeweils die Gemeindewahlen vorbereitet und begleitet. Das hat in der Vergangenheit gut funktioniert, aber jetzt steht eine Änderung an, weil sich die CVP Ortspartei Mettmenstetten aufgelöst hat. Es liegt nicht mehr im Trend, sich in kommunalen Parteisektionen zu engagieren und sehr viele Behördenmitglieder bezeichnen sich als parteilos. Mit dieser Entwicklung wird der Kreis derjenigen, die sich mitverantwortlich fühlen, unser Milizsystem lebendig zu erhalten und die verschiedenen Ämter bestmöglich zu besetzen, immer kleiner. Das finden die noch bestehenden Ortsparteien FDP, SP und SVP schade. Sie möchten, dass ein offener Dialog mit politisch interessierten Bürgern zustande kommt. Es gilt, ein Forum zu finden, in dem Informationen zu den Wahlen gebündelt, politische Erfahrung und politisches Wissen ausgetauscht und die Suche nach geeigneten Kandidierenden auf eine breite Basis gestellt werden können. Eine breit aufgestellte IG Gemeindewahlen, offen für alle und getragen von Menschen, denen eine funktionierende Demokratie in unserem Dorf am Herzen liegt. Mettmenstetten ist in den

letzten vier Jahren enorm gewachsen. Unter all den neu Zugezogenen hat es sicher auch Personen, die sich ein Engagement für die Gemeinde vorstellen könnten oder die vielleicht auch einfach nur neugierig sind und erfahren möchten, wie sich Wahlen im Dorf abspielen.

Forum IG Gemeindewahlen Am 4. September, 20 Uhr, ist das Sitzungszimmer im Restaurant Rössli reserviert für ein Gespräch über die Organisation der Erneuerungswahlen vom 15. April 2018. Die IPK Mettmenstetten hofft, dass sich eine Gruppe finden lässt, die mit Elan und guten Ideen die Gemeindewahlen 2018 vorbereitet. Den organisatorischen und rechtlichen Aufwand leistet wie bisher die Gemeindeverwaltung. Die Aufgabe einer IG Gemeindewahlen wäre es, geeignete Personen für eine Kandidatur zu motivieren und zu finden, die Wahlvorschläge zu sammeln und miteinander abzusprechen, und die Öffentlichkeit in passender Form über die Wahlen und die Kandidierenden zu informieren. Mettmenstetten hat sich im Jubiläumsjahr 2016 als lebendiges Dorf präsentiert. Es wäre schön, wenn die Mettmenstetter und Mettmenstetterinnen auch in Bezug auf die Gemeindepolitik zeigen, dass sie sich für ihr Dorf einsetzen. Die Gesprächsrunde am 4. September ist offen für alle. Für die IPK Mettmenstetten: Franziska Sykora

Spital Affoltern: Neue Behörden statt Neubau Spital Affoltern als Gesundheitszentrum, «Anzeiger» vom 25. August.

erstellt – vorliegt, dann können wir wieder über weitere Ausgaben reden.

Zu viel «verkachelt» Wir haben im Spital weniger ein Raum- als ein Behördenproblem. Die zuständigen Behördenmitglieder waren und sind nicht in der Lage, das zu tun, was schon längst getan werden müsste: Die überbezahlten Kader des Spitals reduzieren, inklusive von mindesten drei Chefärzten (Derzeit deren sechs für ganze 60 Patientenbetten!). Dadurch würden jedes Jahr mindestens 2 Millionen Franken gespart. Generell muss gesagt werden, dass das Spital zuerst reformiert und saniert werden muss. Dazu wäre ein Profi-Sanierer anstelle der jetzigen Laien in der BK anzustellen. Die Betriebskommission und der jetzige Direktor sind zum Schutz des Spitals zu entlassen. Wenn diese Prämissen geklärt sind und ein zukunftstaugliches Konzept – von wirklichen Fachleuten

Vor vier Jahren wurde von einem neuen Bettenhaus im Betrag von 60 Mio. Franken geredet. Jetzt wollen sie bereits 150 Millionen Franken und in weiteren vier Jahre 300 Mio. Franken? Für das Verpflegungszentrum verlangten sie 2012 18,3 Mio. und nachträglich haben sie verlauten lassen, man hätte es auch für 9 Mio. bauen können. Wo ist da die Glaubwürdigkeit dieser Spitalbehörden? Wir gehen davon aus, dass diese Spitalbehörden in ihrer jetzigen Zusammensetzung keine Abstimmung gewinnen können. Die haben nun wirklich allzu viel «verkachelt». Die Delegierten, 14 Gemeinderäte, werden gebeten, die nötigen einschneidenden Massnahmen zu treffen. Verein pro Zweckverband

Zuschriften sind willkommen Abstimmungen: bis 15. September Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über

die Publikation und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion. Zu den Abstimmungsvorlagen vom 24. September werden in der Ausgabe vom 19. September letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion bis Freitag, 15. September, erreichen. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Strom und Warmwasser Krimi-Komödie Schweizer zeigt, wie sich Energie der Sonne fotovoltaisch und thermisch nutzen lässt. > Seite 13

Das Mettmenstetter Theater900 inszeniert zum Jahreswechsel «De Nöiroose-Kavalier». > Seite 15

Dienstag, 29. August 2017

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Ausstich verpasst Obfelder Marco Nägeli ohne Glück am Unspunnen-Schwinget in Interlaken. > Seite 21

Generationenwechsel bei von Ah Treuhand Sven von Ah übernimmt in dritter Generation Sven von Ah übernimmt die Treuhandfirma an der Dorfstrasse 51 in Obfelden in dritter Generation von Silvio von Ah. Sven von Ah verfügt über langjährige Erfahrung im Finanzbereich, die letzten Jahre spezifisch als Treuhänder. Gleichzeitig wird die vormalige Einzelfirma neu als Aktiengesellschaft weitergeführt. Das Unternehmen bietet nach wie vor klassische TreuhandDienstleistungen und unterstützt seine Kunden in allen Treuhand- und Revisionsfragen fachmännisch und diskret.

Synergie von Tradition und Innovation Seit 1973 führte Silvio von Ah die Treuhandfirma, die sein Onkel bereits 1948 gründete. 2016 ist nun Sven von Ah als dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling sowie als zugelassener Revisionsexperte in das Unternehmen eingetreten. Seit Anfang August zeichnet er als VR-Präsident und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift. Für eine nahtlose Mandats-

weiterführung wird er künftig von Silvio von Ah unterstützt. Mit Brigitte Blickenstorfer als Treuhänderin mit eidg. Fachausweis und Hansjörg Lüthi als Personaladministrator STS und Steuerberater bleibt das Team unverändert. Da die Digitalisierung auch die Tätigkeit des Treuhänders verändert hat, wird Sven von Ah Know-how zu den sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten und Herausforderungen einbringen. Als Zeichen der Erneuerung wird das Unternehmen unter weiterentwickeltem Firmenlogo fortgeführt.

Individuelle Lösungen So verschieden Kundenbedürfnisse und Unternehmen sind, steht von Ah Treuhand für individuelle Lösungen. Die Dienstleistungspalette umfasst die Bereiche Rechnungswesen, Controlling, Steuerberatung, Vorsorge und Erbschaft, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung sowie Nachfolgeplanung. Infolge komplexer Zusammenhänge und neuer Regulierungen fokussiert die von Ah Treuhand AG ihre Tätigkeit zunehmend auf die Beratung.

Von links: Silvio von Ah, Brigitte Blickenstorfer, Hansjörg Lüthi und Sven von Ah. (Bild zvg.) Um ihre Kompetenz sicherzustellen, wird besonderer Wert auf eine gezielte Weiterbildung des Teams gelegt. Von Ah Treuhand bleibt Mitglied des Schweizerischen Treuhänderverbands «Treuhand Suisse», in dem fachlich

versierte, vertrauenswürdige und unternehmerisch denkende Treuhänder vereinigt sind. Sven von Ah meint zur Dienstleistungspalette der Firma: «Wo wir auch immer professionelle Lösungen

bieten können, tun wir das gerne. Für Kunden bleibt jedoch eine Dienstleistung ganz zentral, nämlich Diskretion». (pl) Weitere Infos unter www.vonah-treuhand.ch.

Landi Albis im Bauund Umzugsfieber

«Immer wieder Schnäppchen für die regionale Kundschaft!»

Interimistischer Standort in Affoltern

Fünf Tage Gartenmöbel-Ausverkauf bei Finetra, Affoltern Vom 29. August bis 2. September bietet das Affoltemer Fachgeschäft Finetra an der Zürichstrasse 130 Gartenmöbel zu Vorzugspreisen. Interview mit Geschäftsführer Besim Bulica.

Von links: Xaver Amgwerd (Leiter Getreidesammelstellen); Markus Staub (Leiter Agrar); Armin Heller (GF Landi Albis) und Fredy Schmid (GF Schmid AG). (Bild zvg.)

Während in Mettmenstetten ihr Verkaufs- und Verwaltungsstandort neu gebaut wird, geniesst die Landi Albis in Affoltern Gastrecht. Der Verkaufs- und Verwaltungsstandort der Landi Albis in Mettmenstetten wird neu gebaut. Der Startschuss für das innovative Projekt ist am 1. September 2017. Nach kurzer Recherche fand die Landi eine geeignete Bleibe während der eineinhalbjährigen Umbauzeit. Dies im benachbarten Affoltern an der Lindenmoostrasse 19 in einem Mietobjekt der Firma Schmid AG, Entsorgung und Recycling. Der Geschäftsführer von Schmid AG, Fredy Schmid, und Armin Heller, Geschäftsführer Landi Albis, begrüssen die ideale Besetzung des Mietobjektes. Es konnten für die Schmid AG einerseits geeignete Mieter gefunden werden, anderseits bieten die grosszügigen Lokalitäten nahe dem Entsorgungszent-

rum für die Landi genügend Kapazität an Lager- und Verkaufsflächen für Agrarprodukte sowie einen grossen Bürobereich für die Verwaltung. Landwirte vom Knonauer Amt sowie Profi-GrünKunden finden das bisherige Angebot der Landi Albis in der Übergangszeit bis zum Frühling 2019 an diesem Standort wieder. Im Zusammenhang mit dem ganzen Projekt wurde auch eine neue IT-Infrastruktur aufgebaut und mit der neusten Telefontechnologie aufgerüstet. Infolgedessen erhält die Landi Albis für sämtliche Bereiche ab 1. September neue Telefonnummern mit der Vorwahl 058. Das ganze Landi-Albis-Team freut sich sehr, die Kundschaft an dem interimistischen Standort in Affoltern zu begrüssen und diese mit dem gewohnten Service und Produkten vor Ort zu bedienen. Der Mühlebetrieb und die Getreidesammelstelle in Mettmenstetten sind nicht vom Neubauprojekt betroffen und werden weiterhin in Mettmenstetten betrieben. (pd.)

«Anzeiger»: Ihr Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort feiert heuer sein 15Jahre-Jubiläum. Deshalb der GartenmöbelAusverkauf bis zum 2. September? Besim Bulica: Nein, an diesen fünf Tagen geht es rein um den Ausverkauf von Gartenmöbeln, unser Jubiläumsanlass mit Schnäppchen und Sonderkonditionen folgt erst Anfang November. Was heisst bei Ihnen Ausverkauf von Gartenmöbeln: Ist das alte Lagerware? Auch dies muss ich verneinen. Es handelt sich um aktuelle Ausstellungsstücke, die wir zu absoluten Tiefstpreisen verkaufen. Wir wollen unserer regionalen Kundschaft regelmässig Schnäppchen anbieten, der Ausverkauf unserer Gartenmöbel der zu Ende gehenden Saison gehört zu unseren Traditionen. Mit wie vielen Prozenten Preisnachlass dürfen die Kunden am Ausverkauf rechnen? Die besonderen Vorzugspreise während des Gartenmöbel-Ausverkaufs sind speziell günstig – mit Rabatten bis zu 50 Prozent auf unser reguläres Sortiment. Dazu kommt, dass unsere Lieferung oder bei Selbstfahrern der Lieferbus (bis 25 km Distanz)

Besim (rechts) und Bajrush Bulica vom Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel, Finetra, verkaufen vom 29. August bis 2. September Gartenmöbel-Schnäppchen an der Zürichstrasse 130. (Bild: zvg) sowie das Aufstellen oder die allfällige Montage ebenfalls kostenlos sind.

Sessel, Lounges und Bartische – darunter etliche Einzelstücke.

Weshalb solche Preisnachlässe? Das Einlagern von Gartenmöbeln zum Überwintern braucht Platz und ist entsprechend kostenintensiv. Was wir diesbezüglich durch den Ausverkauf einsparen können, geben wir lieber als Rabatte unserer Kundschaft weiter. Vom 29. August bis 2. September lautet die Devise daher: Alles muss weg! Dabei handelt es sich nicht etwa um billigen Ramsch, den es bei uns grundsätzlich nicht gibt, sondern ausschliesslich um qualitativ hochstehende Gartenmöbel wie Tische, Stühle,

Und wer beim Ausverkaufsbesuch statt ein Gartenmöbel, etwas aus Ihrer Schlafkomfort-Kollektion haben möchte...? Kein Problem. Aus Anlass des grossen Gartenmöbel-Ausverkaufs gewähren wir genauso Vorzugspreise für «himmlisches Schlafen». Interview: Urs E. Kneubühl Gartenmöbel-Ausverkauf. Finetra, Zürichstrasse 130, Affoltern. 29. August bis 2. September 2017. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 und 14 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr.


Stellenanzeiger Die Primarschule Wettswil ist eine rasch wachsende Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich. Die Liegenschaften umfassen 3 Schulhäuser (davon ein Neubau), 2 externe Kindergärten, zwei Schülerhorte, ein Lehrschwimmbad sowie eine Bibliothek und einen Mehrzwecksaal. Als Nachfolge für den bisherigen Stelleninhaber, suchen wir per sofort (oder nach Vereinbarung) eine/einen

Operative/-n Leiter/-in Liegenschaften 50 % (Jahresarbeitszeit) Sie sind verantwortlich für die operative Führung der gesamten Liegenschaften, die Sicherheit und Werterhaltung der Schulanlagen und die personelle Führung der Hauswarte sowie des Reinigungspersonals. Sie • verfügen über Organisationsfähigkeit und schätzen eine selbstständige Arbeitsweise • haben vorzugsweise eine Ausbildung zum/zur Facility Manager/-in • sind eine unternehmerisch denkende Persönlichkeit • haben Führungskompetenz und Verhandlungsgeschick • haben Interesse an Gebäudetechnik und Medientechnologien • sind eine offene, belastbare, teamfähige und initiative Persönlichkeit • kennen das schulische Umfeld und haben Freude an Kindern Wir • bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Führungsaufgabe mit viel Gestaltungsfreiraum, sowie ein interessantes Arbeitsumfeld • unterstützen Sie mit erfahrenen und motivierten Mitarbeitern, einer kompetenten Schulverwaltung sowie mit einer aufgeschlossenen Schulpflege • zeichnen uns aus durch ein gutes Arbeitsklima, engagierte Mitarbeitende und eine gute Infrastruktur • wenden für die Anstellungsbedingungen die kantonalen Richtlinien an Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens 11. September 2017 per E-Mail an verwaltung@schulewettswil.ch oder per Post an Primarschule Wettswil, Schulverwaltung, Postfach 265, 8907 Wettswil Fragen richten Sie an die Schulverwaltung: Telefon 044 466 20 30

Die Gemeinde Knonau ist für die Namensgebung einer ganzen Region verantwortlich. Sie hat über 2200 Einwohnerinnen und Einwohner und ist durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir für unsere Bibliothek einen/eine

Bibliotheksleiter/-in, 40 % Unser/-e Wunschkandidat/-in verfügt zwingend über: • SAB-Bibliotheks-Managementkurs oder SAB-Bibliotheks-Basiskurs • Wohnsitz in Knonau oder nächster Umgebung • Bereitschaft, an Abenden oder Samstagen zu arbeiten • sorgfältige Arbeitsweise • gute PC-Anwenderkenntnisse • die Möglichkeit, die Arbeitseinsätze flexibel zu gestalten Wir bieten eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Anstellungsbedingungen nach kantonalen Standards. Die Stellenprozente verteilen sich unterschiedlich auf zwei oder nach Bedarf mehrere Tage. Konnten wir Ihr Interesse für diese Stelle wecken? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis zum 8. September an die Gemeindeverwaltung Knonau, Matthias Ebnöther, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, oder per E-Mail an: matthias.ebnoether@knonau.ch. Für Fragen steht Ihnen unsere Leiterin Bibliothek, Corinne Meier, gerne zur Verfügung (co.meier@bluewin.ch, Telefon Mo/Mi 044 767 12 39). Informationen über die Gemeinde Knonau erhalten Sie unter www.knonau.ch.

Als Hersteller von umweltfreundlichen PolyethylenFolien und -Verpackungen suchen wir als Verstärkung für unser Büroteam in Obfelden (ZH) per 1. Oktober oder nach Vereinbarung eine Wir suchen einen gelernten Mechaniker, Maschinenschlosser oder Elektromechaniker als

Betriebsmechaniker Das Tätigkeitsgebiet ist abwechslungsreich und umfasst hauptsächlich – die Wartung des Maschinenparks – Vorrichtungsbau – Unterstützung der Produktion Anforderungen: – Alter ca. 35 bis 55 Jahre alt – teamfähig, initiativ, belastbar und zielorientiert Unser Unternehmen befasst sich ausschliesslich mit Verpackungen aus umweltfreundlichen Folien.

Büroangestellte im Jobsharing ca. 50 % Anforderungen: Kaufmännische Ausbildung und/oder langjährige Berufserfahrung. Genauigkeit, Organisationstalent, Verschwiegenheit, Flexibilität und Zuverlässigkeit. Erfahrung mit Winware/SelectLine von Vorteil. Arbeitsbereich: Bedienung der Telefonanlage Erfassung von Aufträgen Erstellen von Offerten und Rechnungen Übrige administrative Arbeiten Idealalter ca. 40 bis 50 Jahre

Wir bieten eine gute Entlöhnung und eine angenehme Zusammenarbeit in einem aufgeschlossenen Team.

Arbeitszeit:

Ihre schriftliche Bewerbung erreicht uns unter: Plasti-Pac Zürich AG M. H. Krenz-Edwards Dorfstrasse 126 8912 Obfelden (www.plasti-pac.ch)

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: Plasti-Pac Zürich AG M. H. Krenz-Edwards Dorfstrasse 126 8912 Obfelden (www.plasti-pac.ch)

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Gewerbe

Dienstag, 29. August 2017

Energie der Sonne doppelt nutzen Spezialisten von Schweizer beraten an der Messe Zürich Mit den Sonnenenergie-Systemen von Schweizer finden sich passende Lösungen zur Stromund Warmwassererzeugung. Spezialisten von Schweizer beraten Interessierte vom 7. bis 10. September an der «Bauen & Modernisieren»-Messe in Zürich, am Stand D25 in der Halle 5.

Eine Solarstromanlage mit hochwertigen PV-Modulen legt den Grundstein für eine selbstbestimmte, nachhaltige Energieversorgung im Eigenheim. Der saubere Strom direkt vom eigenen Dach sorgt auch für Versorgungs- und Kostensicherheit im Hinblick auf kommende Entwicklungen des Energiemarktes. Das Kombi-Indach-System von Schweizer ist eine attraktive Standard-Paketlösung für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie für Grossobjekte, egal ob als rein thermische, fotovoltaische oder gemischte Lösung. Solrif heisst das patentierte Fotovoltaik-Indach-Montagesystem von

Schub für die nächste Prüfung holen Massgeschneiderter Nachhilfeunterricht Gabriel Aeschbacher bietet individuellen und flexiblen Nachhilfeunterricht an. Ob Förderung in einem spezifischen Fach, Übertritt ans Gymnasium, Vorbereitung auf LAP oder Berufsmaturität: Hier findet man massgeschneiderte Unterstützung.

Das Kombi-Indach-System von Ernst Schweizer AG vereint Sonnenkollektoren und Fotovoltaik-Module auf einem einzigen Dach: leistungsstark, energieeffizient, wirtschaftlich attraktiv und exakt auf den individuellen Energiebedarf zugeschnitten. Mit nur drei Sonnenkollektoren können rund 60 bis 80 % des jährlichen Energiebedarfs für Warmwasser im Einfamilienhaus abgedeckt werden. Die so gewonnene Wärme lässt sich als Brauchwasser oder bei Bedarf auch für die Heizungsunterstützung nutzen.

Rein thermische, fotovoltaische oder gemischte Lösungen

Wenn in der Schule der Schuh drückt oder es frischen Wind braucht, um einen Schritt vorwärtszukommen, kann private Nachhilfe der Schlüssel zum Erfolg sein. Genau dort setzt Gabriel Aeschbacher an. Mit 15 Jahren Fronterfahrung als Klassen- und Fachlehrer kennt er mögliche Probleme. Auch wenn die meisten Schulen heute vielfältige Unterstützungsangebote hätten, sei individuelle und flexible

Solrif, das patentierte Photovoltaik-Indach-Montagesystem von Schweizer, macht aus einem rahmenlosen Standardmodul einen Solar-Dachziegel. (Bild zvg.) Schweizer, welches aus einem rahmenlosen Standardmodul einen Solar-Dachziegel macht und damit die klassische Ziegel-Eindeckung beim Schrägdach ersetzt. Im Gegensatz zu Aufdach-Anlagen stellt das IndachMontagesystem eine echte Integration dar. Und mit dem neuen FotovoltaikModulsortiment bietet Schweizer robuste PV-Glas-Glas-Module in drei unterschiedlichen Breiten und gleicher Höhe an. Dies ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Dachfläche und eine maximale Flexibilität bei der Dacheindeckung. Dass sich eine Inves-

tition in die saubere Nutzung der Sonnenenergie lohnt, erklärt das Spezialistenteam von Schweizer am Stand D25 in der Halle 5.

Briefkasten in Halle 1 An einem zweiten Stand präsentiert Schweizer das Briefkastensortiment sowie die Paketbox: Pakete empfangen, auch wenn niemand da ist. Neu gilt dies auch für Ein- oder Zweifamilienhäuser. Diese Innovation lässt sich am Briefkastenstand C21 in der Halle 1 entdecken. (pd.)

Gabriel Aeschbacher. (Bild zvg.) Nachhilfe gefragt, begründet der Oberstufenlehrer sein Projekt, das er mit Beginn des neuen Schuljahres lanciert hat. «Ich sehe mich nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten, sondern vielmehr als massgeschneiderte Ergänzung». Weitere Infos: www.nachhilfecoach.ch oder www.facebook.com/nachhilfecoach.

Seine Insel finden Tai Ji/Qi Gong in Affoltern «Ich habe die Insel gefunden ...», so beginnt ein Gedicht von Silja Walter und hört auf mit den Worten: «Himmel und Welt sind in mir verbunden. Ich habe meine Insel gefunden». Tai Ji/Qi Gong bezweckt eben dies: Zu sich selber finden dank einfacher, langsamer, aber sehr wirkungsvoller Bewegungen zu sorgfältig ausgewählter Musik. Körper, Herz und Verstand profitieren gleichermassen durch die Harmonisierung des Energiestromes.

Jetzt kann man sich einen Platz im nächsten Kurs sichern. Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters sind herzlich willkommen. (pd.) Tai Ji/Qi Gong vom 1. September bis 6. Oktober und 27. Oktober bis 7. Dezember freitags, 14 bis 15.15 Uhr im kath. Pfarreizentrum, Seewadelstrasse 13, Affoltern. Infos und Anmelden: Monika Klauser, Bewegungspädagogin und langjährige Tai-Ji/ Qi-Gong-Leiterin, monikagymoklauser@gmx.ch, Tel. 079 758 74 89.

«Happy Day» in Sins

Eine Hommage an die 50er-Jahre

Braut tritt in der Fernsehsendung auf

«10 Gebote» in Affoltern schliesst eine Lücke im Knonauer Amt

Eine glückliche Braut durfte sich im Rahmen der SRF Fernsehsendung «Happy Day» im Sinser Brautmodengeschäft für ihren schönsten Tag einkleiden lassen. Die Sendung wird am 2. September auf SRF 1 ausgestrahlt.

Rockabilly und Petticoats, Tattoos und Piercings – auf diesen besonderen Mix haben sich Abraham Faiglé und Sandy Oliva spezialisiert. Damit haben sie einen Nerv getroffen.

Bei Brautfashion geht es in diesem Jahr mit einem Highlight weiter. Nach dem Sieg im Frühling beim Wedding Award Switzerland 2017 wurde das Geschäft ausgewählt, das Brautpaar Nati und Lüku mit ihren drei Kindern für deren grossen Tag einzukleiden. Spannend, einmal hinter die Kulissen sehen zu können und unglaublich, welchen enormen Zeitaufwand eine solche Sendung in Anspruch nimmt.

Sendung am Samstag, 2. September Im Ladenlokal wurden unzählige versteckte Kameras installiert, damit jede unvorhergesehene Situation aufgenommen werden konnte. Es musste ja alles im Geheimen passieren. Folglich wurde es sehr emotional und tränenreich, als aus der Umkleidekabine plötzlich Kiki Mäder vom SRF erschien

In welchem Kleid sich die Braut traut, ist in der TV-Sendung «Happy Day» zu sehen. (Bild zvg.) und der Braut Nati die freudige Botschaft von «Happy Day» verkündete. Mehr wird natürlich nicht verraten, denn die Live-Sendung wird am Samstag, 2. September, um 20 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt. (pd.) Weitere Infos: www.brautfashion.ch.

Kinderkleiderbörse in Obfelden Vom Montag, 11., bis Dienstag, 12. September, findet im Mehrzweckgebäude Brunnmatt wieder die Herbstund Winterkleiderbörse statt. Das Börsenteam freut sich über saubere, gut erhaltene und gewaschene Baby- und Kinderkleider, Kinderschuhe, saisonale Sportartikel und Spielsachen jeglicher Art inklusive CDs, DVDs und Bücher. Entgegengenommen werden diese am Montag, 11. September, von 9 bis 11 Uhr.

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Der Verkauf findet am Montag von 17 bis 20 Uhr und am Dienstag, 12. September, von 9 bis 11 Uhr statt. Rückgabe mit 80 % Auszahlung ist am Dienstag von 17.30 bis 18 Uhr. Die Kaffeestube steht für eine kleine Pause bereit. (pd.) Börse im Mehrzweckgebäude Brunnmatt, 11. und 12. September. Montag 17 bis 20 und Dienstag 9 bis 11 Uhr. Infos und Nummernausgabe bei Monika Nussbaumer, boerse@gmx.ch oder 044 761 79 76.

«Rockabilly – das ist unser Lebensmotto», stellt Abraham Faiglé klar. Die Zeit der Rebellen mit Schmalzlocke und der Gören im Petticoat haben es ihm sichtlich angetan. Und das sieht man auch in seinem Laden «10 Gebote». «Wir verkaufen genau das, was wir selber auch lieben», betont Geschäftsführerin Sandy Oliva, «ich kann hinter jedem Produkt stehen.» Das Angebot trifft offensichtlich auch den Geschmack der Kundschaft: «Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.» Die 50er-Mode kommt nicht nur bei den hippen jungen Leuten gut an. «Das habe ich früher auch getragen», hört Sandy Oliva gelegentlich von älteren Damen – und wird dann etwas neidisch, dass sie diese Ära nicht selber erleben durfte. Hochbetrieb herrscht bei «10 Gebote» jeweils, wenn irgendwo in der Region ein Rockabilly-Anlass steigt. «Wir durften schon eine ganze Hochzeitsgesellschaft einkleiden», so die Geschäftsführerin. Dabei legt sie Wert auf fundierte Beratung: «In den 50ern hat man nicht gestresst.» Deshalb sind die Elemente im Laden auch gemischt, um den Einkauf zum Erlebnis zu machen. Und damit der Look auch wirklich authentisch ist, gilt es einige Details zu beachten. So sollte das Kleid übers Knie reichen.

«10 Gebote»: ein realer Geschäftskodex Als «sehr psychologisch» beschreibt Sandy Oliva ihre Beratung für TattooKunden. Wenn jemand unreflektiert

Den Stil der 50er leben: Abraham Faiglé von «10 Gebote» mit Luisa Oliva, Tochter von Geschäftsführerin Sandy Oliva. (Bild zvg.) einem Modetrend folgen will, rät sie auch mal ab oder nimmt im Extremfall einen Kunden nicht an. Am liebsten sind ihr die Projekte, die mit dem Leben zu tun haben, wenn es etwa darum geht, ein prägendes Ereignis zu verewigen oder aus mehreren Bildern etwas ganz Persönliches zu entwickeln. «Dazu muss man den Menschen spüren», weiss sie. Dabei lassen sich längst nicht nur junge Leute ein Tattoo stechen. So ist auch schon eine frisch Pensionierte gekommen, die sich, befreit von den strengen Regeln in ihrem Beruf, innert eines Jahres sieben Motive stechen liess. Sympathisch, gemütlich, hell – so präsentiert sich das Geschäft an der Zürichstrasse 67. «Wir wollten nichts

Düsteres, Verrufenes», betonen Faiglé und Oliva. Entsprechend prägen weisse Möbel und Kronleuchter den Innenausbau, welchen die beiden komplett selber gestaltet haben. Doch woher kommt der Name «10 Gebote»? Da spielt nicht nur der biblische Name von Faiglé mit. Beide bezeichnen sich als religiös. «Ich habe früher als Lehrerin auch Religion und Ethik unterrichtet», verrät Sandy Oliva. Die «10 Gebote» existieren allerdings auch real. Es ist ein Geschäftskodex, den sich Faiglé und Oliva selber auferlegt haben und der etwa Hygiene und Ehrlichkeit beinhaltet. (tst.) 10 Gebote, Tattoo Piercing Accessoires, Zürichstrasse 67, Affoltern.


veranstaltungen

Überall für alle - für Jung und Alt Nationaler Spitex-Tag am 2. September Der nationale Spitex-Tag findet am 2. September statt. Im Fokus steht die breite Altersdiversität der Spitex-Kundinnen und -Kunden. Dass die Spitex ältere und alte Personen betreut, ist in der Öffentlichkeit hinreichend bekannt. Weniger bekannt ist, dass die Spitex für Menschen jeden Alters da ist, vom Anfang bis zum Ende des Lebens. Der Slogan «Überall für alle» ist integraler Bestandteil des überarbeiteten Logos, das die Non-profit-Spitex-Organisationen zurzeit schweizweit einführen. «Überall für alle» heisst, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Alter und Wohnort – Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen können und dass die Nonprofit-Spitex aufgrund ihrer Versorgungspflicht alle Aufträge wahrnimmt, auch solche mit langen Wegzeiten. Am nationalen Spitex-Tag wird betont, dass sich die Spitex-Dienstleistungen an Kundinnen und Kunden jeden Alters richten – zum Beispiel die psychosoziale Pflege durch das Spezialteam der Psychiatrischen Spitex, Wundbehandlung für die Versorgung von akuten und chronischen Wunden, Palliative Care für die Betreuung und Behandlung von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen und/oder chronisch fortschreitenden Krankheiten, Entlastungsdienst für Pflegende Angehörige, Grund- und Behandlungspflege für alle, auch Verunfallte, Case Management: Koordinationsfunktion und Schnittstellenmanagement zwischen Ärzten/Ärztinnen, Pflegefachpersonen, Spitälern, Ange-

hörigen, Therapeuten und Krankenkassen. Die Onko-Spitex ist für die Pflege und Betreuung krebskranker Menschen zuständig, die Kinder-Spitex für akut und chronisch kranke Kinder sowie Kinder mit einer Behinderung oder nach einem Unfall. Im Rahmen des Spitextages 2017 lädt die Spitex Knonaueramt die Bevölkerung ein zu einem Themenabend am 15. September um 18.30 Uhr in der Aula im Schulhaus Ennetgraben in Affoltern. Anschliessend an Vortrag und an die Podiumsdiskussion wird vom Haus zum Seewadel ein Apero offeriert. Das bisherige Vormundschaftsrecht wurde 2013 durch das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht abgelöst. Dieses verstärkt das Selbstbestimmungsrecht in Situationen, in denen eine Person ihre Anliegen und Wünsche nicht mehr selber ausdrücken kann. Beispielsweise nach einem Unfall oder bei einer schweren Erkrankung. Das Gesetz sieht vor, dass sich die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) in einem solchen Fall einschaltet und eine Beistandschaft errichtet. Liegt allerdings ein Vorsorgeauftrag vor, kann eine Beistandschaft abgewendet werden. Vorsorgebeauftragte können natürliche oder juristische Personen sein. Beispielsweise der/die Ehe oder Lebenspartner/in, Treuhänder oder gemeinnützige Organisationen. Die Spitex Knonaueramt möchte an diesem Themenabend der Spitex den Vorsorgeauftrag vorstellen, die Vorteile, die ein solcher bringt, aufzeigen und an Fallbeispielen erläutern, wie das Ganze abläuft und was zu tun ist. (pd.)

Medikamentenabgabe durch die Spitex. (Bild zvg.)

KORRIGENDUM

Begegnung mit dem Islam Moscheebesuch am 22. September Die islamisch-albanische Gemeinschaft Mergimi lädt am 22. September zu einem Besuch in ihre Moschee ein. Das Bild im «Anzeiger» vom 25. August zeigt nicht die Moschee in Affoltern. Die reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt und die islamisch albanische Gemeinschaft laden im September zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Die Moschee der islamisch-

albanischen Gemeinschaft Mergimi kann am 22. September besucht werden. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung für diesen Anlass gebeten. Das im «Anzeiger» vom 25. August publizierte Bild zeigt nicht die Moschee in Affoltern. (pd.) Freitag, 22. September, Treffpunkt vor der Moschee: 18.45 Uhr. Anmeldung bei Pfarrerin B.. Bartels unter bettina.bartels@zh.ref.ch oder Telefon 044 761 60 15.


Veranstaltungen

Dienstag, 29. August 2017

Musik, Spektakel und Humor in Wettswil

350 Jahre Kirche Aeugst

«Vierzgerfäscht» bietet beste Unterhaltung

Eine Festwoche der Vielfalt und Offenheit

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So vielseitig wie die Kirche sind auch die Jubiläumsfestivitäten Anfang September. Wer kommt, ist willkommen.

Ressort Unterhaltung: Marijke Poser, Rahel Gräub und Daniela Gnielinski. (Bild zvg.)

Das diesjährige «Vierzgerfäscht» vom 1. bis 3. September in Wettswil steht ganz unter dem Motto: «chunsch verbi – bisch debi». Auch das Ressort Spiele und Unterhaltung hat keine Mühen gescheut, um ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt anzubieten. Hier ein paar Highlights: An der Comedy Night vom Freitag, 1. September, 20.15 Uhr bringen bekannte Gesichter wie Claudio Zuccolini, Stefan Büsser und Margrit Bornet hoffentlich auch Wettswil zum Lachen. Am Samstag, 2. September, spielt im Festzelt um 15.15 Uhr die Kasperlibühne Zipfelmütze «Das Schlossgespenst». Um 16.30 Uhr bietet Starjongleur, Komiker und Feuerkünstler Kaspar Tribelhorn mit seinem Programm abwechslungsreiche und witzige Unterhaltung. Wer kennt sie noch? Jan und Yannyna, das Boogie-WoogieTanzpaar und Finalisten der Show «die grössten Schweizer Talente». Sie bieten um 19.30 und 20.30 Uhr zwei Tanzeinlagen. Um 20.15 Uhr spielt die Partyband Livejazz mit der Sängerin Miriam Dee. Die Band gewann erst kürzlich den «Wedding Award 2017». So darf man sich nebst dem feinen Gastro-Angebot auch musikalisch verwöhnen lassen.

Auf dem Festgelände eröffnet punkt 14 Uhr der Böllerschuss das Fest: Traditionelle Kinderspiele wie Päcklifischen, Glücksrad, Hüpfburg, Kinderschminken aber auch Ponyreiten und die coolen Smartwheels dürfen natürlich nicht fehlen. Dieses Jahr wurde für junge Entdecker ein LookTrail entwickelt. Fragen führen spielerisch über das Festgelände. Natürlich winkt auch ein Preis für den Gewinner. Dieses Jahr wartet das Fest wieder mit Chilbi auf: Auf dem neuen Ägerten Pausenplatz finden sich Schifflischaukel, Kinderkarussell, Schiessbude, Büchsenwerfen und ein Hauden- Lukas. Der Sonntag, 3. September, beginnt um 9.30 Uhr mit dem traditionellen ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Otto Kuttler und Michal Niezborala. Musikalisch werden sie dieses Jahr vom Limmichor unterstützt. Um 11 Uhr laden dann Oli Beck und Band ein zum Kinderkonzert. Beliebte Lieder wie «De Chübel hät es Loch drin» oder «10 chlini Kakerlake» werden bestimmt nicht fehlen. Um 14 Uhr kann gestaunt, gelacht, aber auch mitgemacht werden, wenn der Kinderzauberer Maxli sein Können zeigt. Die Kinderspiele und die Chilbi sind wieder ab 10.30 und bis 16 Uhr in Betrieb. 40. Vierzgerfäscht, 1. bis 3. September, Schulanlage Mettlen, Wettswil. www.vierzgerfaescht.ch.

Die Kirche ist mehr als ein Ort des Gottesdienstes, sie ist auch der Ort, wo Menschen einander begegnen, wo wir das Leben feiern. Die Kirche gehört zum Dorf, sie spielt gesamtgesellschaftlich eine Rolle, über konfessionelle und religiöse Grenzen hinaus. Und Kirche ist auch Kultur, die Aeugster Kirche ist eine beliebte Konzertkirche. All das kommt in der Jubiläumswoche zum Tragen. Auf den Sonntag genau 350 Jahre nachdem die Kirche 1667 eingeweiht wurde, steht am 3. September um 11 Uhr ein Festgottesdienst auf dem Programm. Musikalisch wirkt unter anderem der Geiger Sebastian Bohren mit: «... einer der interessantesten Schweizer Musikerpersönlichkeiten auf dem internationalen Parkett», wie der «Landbote» schreibt. Anschliessend lädt die Kirchgemeinde zum Feiern in den Pfarrhausgarten, mit Festwirtschaft sowie Musik von «Zimt & Zucker» – zwei Stimmen und ein Piano, Christine und Patrik Bitzer von Aeugst.

Wissenswertes über vergangene Zeiten Dass die Kirche im Dorf gesamtgesellschaftlich ihre Rolle spielte und spielt, reflektiert am folgenden Donnerstag die Vernissage einer neuen «KommBox»-Ausstellung von Sandra Claus im Aeugster Gemeindehaus: Man darf staunen über historische Dokumente und Wissenswertes über vergangene Zeiten sowie aktuelle Herausforderungen erfahren. Und Kirche ist auch Kultur: In Zusammenarbeit mit dem Kellertheater LaMarotte Affoltern setzt ein Konzert in der Kirche den Schlussakzent: Am Freitagabend spielen das BelenusStreichquartett und Peter Kosak, Kontrabass (Tonhalle), Haydn und Dvorák. Organisiert wird es von Peter Zürcher aus Aeugst: Er spielte genau vor 50

Öffnung der Kirche im Zuge der Gesamtrenovation 1967 für den Anbau des Vorraumes. (Archivbild zvg.) Jahren, 1967, mit seinem Ensemble «Zürcher Barockmusiker» das erste Konzert, das nach der Einweihung in der frisch und total renovierten Kirche zu hören war. Die Festwoche der reformierten Kirche Aeugst soll ihre Vielfalt und Offenheit für alle zum Ausdruck bringen. Wer kommt, ist willkommen. Alle sind eingeladen.

Das Programm: Sonntag, 3. September, 11 Uhr: Festgottesdienst in der Kirche Aeugst; Sonntag, 3. September ab 12 Uhr: Jubiläumsfest

im

Pfarrhausgarten;

Gemeindehaus

Aeugst;

oder Tel. 044 760 52 62 / 044 760 00 28 (P. Zürcher).

Kinder-Anlass am 9. September

Gewachsen aus dem Jubiläumsjahr «Mättmi fiiret 900 Jahr» ist es dem Theater900 gelungen, weit über die Gemeinde und Region hinaus Besucher und Freunde zu finden.

Interessierten Kindern bietet der Verein Naturnetz Unteramt am 9. September abends die Möglichkeit, den Wald zu entdecken.

Mithelfen und -finanzieren Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Nach dem Casting wurde das Vorhaben konkret. Aus den Interessenten wurden die sieben Schauspielerinnen und Schauspieler ausgewählt, welche sich seit Mai mit dem Text auseinandersetzen. Nach dem Leseproben und Rollenverständnis finden jetzt die Stellproben auf der Bühne statt. Die nächste Herausforderung folgt noch bei den Helferinnen und Helfern,

welche hinter der Bühne am Licht, Ton, Bühnenbau, Kasse mitarbeiten. Wer Lust hat, dabei zu sein, darf sich gerne melden. Jedes Theaterprojekt muss auch finanziert werden. Um das finanzielle Risiko abzudecken, ist das Theater auf Passivmitgliedschaften, Sponsoren und Gönnerbeiträge angewiesen. Christian Kupferschmied Kontakt: Telefon 044 767 07 61, christian.kupferschmied@bluewin.ch. Infos: www.theater900.ch.

September

servationen empfohlen unter www.lamarotte.ch

Mettmenstetter Theater900 zeigt «De Nöiroose-Kavalier»

Es geht weiter mit dem Mettmenstetter Theater900. (Bild zvg.)

8.

und Abendkasse 19.30 Uhr. Karten: 25 Franken. Re-

«Nachts im Wald»

Dieses Jahr finden vom 16. Dezember 2017 bis 2. Januar 2018 sieben Aufführungen der Mundart-Kriminalkomödie «De Nöiroose-Kavalier» im Theatersaal Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten, statt. Einen würdigen Jahresabschluss geniesst man bei der Silvestervorstellung mit Nachtessen. Dabei werden die Theaterbesucher kulinarisch vom «Rössli-Team» überrascht. Zum Stück: Es handelt sich um eine Psycho-Kriminalkomödie in drei Akten von G. Beth und A. Copper in der Mundartfassung von Thomas Stricker und unter der Regie von Christoph Nussbaumer. Ein als Weihnachtsmann verkleideter Kaufhausdieb wird unfreiwillig zu einem erfolgreichen Psychotherapeuten. Er kuriert mit ungewöhnlichen Methoden vier skurrile Klienten. So wunderlich seine Methoden auch sein mögen, so wunderbar sind seine Erfolge. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich … Mehr sei hier nicht verraten.

Freitag,

20.15 Uhr: Konzert in der Kirche Aeugst. Türöffnung

Mundart-Kriminalkomödie

Seit rund drei Jahren bietet der Verein Naturnetz Unteramt mehrere KinderAnlässe pro Jahr an. Dabei erleben Kinder im Alter von zirka 6 bis 13 Jahren Abenteuer und Spass in der Natur und erfahren viel über die einheimischen Tiere und Pflanzen. Der nächste Anlass des «Kinderclubs» findet am Samstag, den 9. September, in Wettswil statt. Für einmal geht es abends in den Wald, wo die Kinder ein Lagerfeuer entfachen und ihre Wurst bräteln, daneben aber auch hören und sehen, welche Tiere sich im Wald verstecken und in der Dämmerung aktiv werden. Fledermäuse ziehen um die Bäume, Füchse machen sich auf die Suche nach Beute und Nachtfalter beginnen aktiv zu werden. Und dann geht am Abendhimmel der Vollmond auf. Der Verein Naturnetz Unteramt würde sich freuen, möglichst viele Kinder begrüssen zu können. Der Anlass dauert von 19 bis 22 Uhr. Kinder, die nicht alleine kommen möchten, können einen Elternteil mitnehmen. Der Anlass ist für alle gratis; eine Anmeldung bis 6. September ist nötig.

Donnerstag,

7. September 18.30 Uhr: Vernissage KommBox,

Kinder können den Wald bei einbrechender Dunkelheit erleben. (Bild zvg.) Der Verein Naturnetz Unteramt ist ein Naturschutzverein, der in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil sehr aktiv ist. Neben der Durchführung von Anlässen, Kursen und Exkursionen betreut er rund ein Dutzend Naturschutzgebiete. Der Verein hat zirka 220 Mitglieder und ist eine Sektion von BirdLife Schweiz. (pd.) Weitere Infos auf der Website www.naturnetz-unteramt.net/kinderclub oder bei Stefan Bachmann, Telefon 078 740 50 51, sbachmann@naturnetz-unteramt.net.


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Vermischtes

Dienstag, 29. August 2017

19

Die Zusammenarbeit funktioniert Jugendfeuerwehrleute aus dem ganzen Kanton haben ihre Fähigkeiten in Bonstetten demonstriert

K

ommt Jungs, los!» Immer wieder schallen Anfeuerungsrufe wie dieser über die Sportanlage Schachen in Bonstetten. Die Jugendlichen nehmen die Herausforderung ernst, sie hängen sich rein und wollen sich von der besten Seite präsentieren. Und sie haben einiges zu zeigen, sei es beim Schlauchleitungsbau um Hindernisse, beim Absuchen einer Fläche unter Atemschutz nur mit dem Tastsinn oder beim Knüpfen von verschiedenen Knoten, welche für den Feuerwehrdienst relevant sind. Das Handwerk ist das eine, das lernen die Jungen bei ihren regelmässigen Übungen. Schliesslich werden sie so ausgebildet, dass sie nach der Lernzeit in der Jugendfeuerwehr voll ausgebildet in ihre Ortsfeuerwehr übertreten können. Für Erstaunen sorgte allerdings immer wieder das Teamwork, mit dem sich der Nachwuchs den anspruchsvollen Aufgaben stellt – etwa am Plauschposten, ein Überraschungselement, auf das sie sich nicht vorbereiten konnten und das keinen direkten Bezug zum Feuerwehrhandwerk hat. Hier zeigte sich, dass die Zusammenarbeit auch jenseits der eintrainierten Handlungsabläufe funktioniert. Auch ausserhalb des Wettkampfs wurde in Bonstetten einiges geboten. Rege bestaunt wurden die diversen Feuerwehr-Oldtimer-Fahrzeuge und zahlreiche Zaungäste nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Hubretter in luftige Höhen chauffieren zu lassen. (tst.)

Neben dem Wettkampf gab es in Bonstetten auch alte (links) und neue (hinten) Feuerwehrfahrzeuge zu bestaunen.

Der VP-Knoten sitzt. (Bilder Thomas Stöckli)

Rangliste: 1. Uster 2,

5 Strafpunkte

2. Oberländerschlüch (Hinwil/Pfäffikon),

13

3. Uster 1,

13

4. Powerschlüch 1 (Dielsdorf),

17

5. Wintifighters 1 (Winterthur),

19

6. Bülacher A-Team,

36

7. Oberländerfirefighter (Hinwil/Pfäffikon), 39 8. Funfighter (Hinwil/Pfäffikon),

40

9. Bülacher GoldenGirls,

41

10. Powerschlüch 2 (Dielsdorf),

43

ferner: 15. Affoltern 1,

107

16. Affoltern 2,

160

Leitungsbau mit Hindernissen.

Pumpen, heben und zielen: das Finale des Plauschpostens.

Nachwuchs stürmt an die Spitze des Albis-Bikerennens Erstmals hat der frühere Radsport-Elitefahrer Roland Schätti mit den Nachwuchsfahrern seines regionalen Trainingsstützpunktes am Mittwochabend am Albishorn-Bikerennen des Skiclubs Hausen teilgenommen. Mit seinem Sohn Luca Schätti gab es prompt einen neuen Sieger. ................................................... von martin platter Junior Luca Schätti, Mitglied des Mountainbike-Nationalteams, machte

seinem Status alle Ehre. Kaum begann die Strecke vom Hausemer Parkplatz Chratz aufs Albishorn zu steigen, setzte sich der 17-jährige Horgener an die Spitze und kurbelte von da an einem ungefährdeten Sieg entgegen. Spannend wurde es im Kampf um den zweiten Platz, der über weite Strecken von Kai Steinhauer gehalten wurde. Auch er ist kein unbeschriebenes Blatt, war 1996 Crosscountry-Junioren-Schweizer-Meister und holte sich diesen Titel drei Jahre später auch bei den U23. Doch der inzwischen 39-Jährige, der mit seiner Familie in Otten-

Radquer Mettmenstetten wird Masters-Titelkampf Am Sonntag, 8. Oktober, startet das 2. Radquer in Mettmenstetten. OKPräsident Andreas Fuhrer ist mit seinem Team bereits eifrig an der Organisation und weibelt auch auf Verbandsebene für seinen Anlass, der am zweiten Oktobersonntag auf dem Stockacher vis-à-vis des JumpIn in Mettmenstetten stattfinden wird. Nun hat Fuhrer eine weitere Erfolgsmeldung. Nachdem der Anlass bereits bei seiner Premiere als Zürcher Kantonalmeisterschaft zählte, kom-

men nun noch nationale Ehren dazu. Das Radquer Mettmenstetten ist neu auch Masters Schweizer Meisterschaft – mit besten Chancen, dass die Medaillen an Säuliämtler gehen. Der amtierende Masters-Meister Pius Stucki wohnt nämlich seit einigen Monaten in Knonau und auch der Ottenbacher Michel Bravin hat intakte Chancen auf eine Medaille, wenn nicht sogar den Titel. Infos und Anmelden: radquermettmenstetten.ch.

Kurz nach dem Start übernimmt Michel Bravin (43) die Spitze. Zuerst im Ziel war jedoch Luca Schätti (8), vor Timo Müller (12) und Kai Steinhauer (21). (Bild Martin Platter) bach lebt, musste sich am Ende dem erst 15-jährigen Timo Müller aus Mettmenstetten geschlagen geben. Müller, ebenfalls ein Mitglied von Schättis Trainingsstützpunkt, siegte damit überlegen in der Kategorie Jugend mit Jahrgang 2001 und jünger, vor

dem Hausemer Jan Tillmann und Jari Hasler aus Zollikerberg. Damit behielt Steinhauer den zweiten Platz hinter Luca Schätti bei den Erwachsenen. Benno Sidler aus Baar komplettierte das Podium der ersten drei. Urs Hubers Strecken-

rekord aus dem Jahre 2015 (23:06 Minuten) blieb jedoch unangetastet. Schätti benötigte für die zehn Kilometer mit 460 Höhenmeter 26:12 Minuten. Infos unter skiclub-hausen.ch.


20

Sport

Dienstag, 29. August 2017

Missglückter Saisonstart für den FC Affoltern

Ungefährdeter WB-Sieg gegen Balzers

Fussball 2. Liga: FC Seefeld – FC Affoltern 4:1 (2:1)

Fussball 1. Liga: FCWB – FC Balzers 4:0 (1:0)

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern hat mit einer ungenügenden Leistung den Saisonauftakt völlig verpatzt. Dabei ging der FCA in einer auf bescheidenem Zweitliga-Niveau stehenden Partie bereits in der 1. Spielminute in Führung.

Am Samstag empfing der FC Wettswil-Bonstetten bei warmen Temperaturen um die 30 Grad den FC Balzers. Die Gäste, welche schlecht in die Saison gestartet sind, fanden jedoch auch in WB ihren Meister.

Eigentlich gehören dem Kader des FC Affoltern 21 Feldspieler an. Am Sonntagnachmittag standen vorwiegend verletzungsbedingt nur gerade noch zwölf Akteure zur Verfügung, sodass der letzte Saison zurückgetretene Shkelqim Bala nochmals als Ersatzspieler einspringen musste. Trotz allem ging das Team von Trainer Filipovic mit Zuversicht den Saisonstart an.

FCA-Führung nach 42 Sekunden Schon beim ersten Angriff brachte Halilovic den Ball zentimetergenau auf den Kopf von M. Rako, der den schnellen Führungstreffer erzielte. Eigentlich ein Auftakt nach Mass, aber leider war das aus Affoltemer Sicht bereits das einzig Positive an diesem Nachmittag. Schon acht Minuten später konnte ein Einheimischer nach einem Eckball unbehelligt zum Ausgleich einnicken. Nach 25 Minuten erhielt der FC Seefeld einen Elfmeter zugesprochen. Der Schiedsrichter annullierte fälschlicherweise den Treffer, weil einheimische Spieler zu früh in den Strafraum eingedrungen waren. Zehn Minuten später wieder Elfmeter für Seefeld und dieses Mal zählte das Tor zum 2:1.

Keine Reaktion nach der Pause Wer nach der ungenügenden ersten Halbzeit auf eine Reaktion des FC

Vor Spielbeginn herrschte beim FCA noch Zuversicht. (Bild zvg.) Affoltern gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Die Einheimischen gaben weiterhin den Ton an und zweimal konnte Torhüter Steiner den Ball gerade noch um den Pfosten drehen. In der 64. Minute lenkte ein FCA-Verteidiger den Ball unbedrängt zu einem Gegenspieler, der zum 3:1 einschob. Der kurz zuvor eingewechselte Wandke konnte nach einem Zusammenprall in der 72. Minute nicht mehr weitermachen. Da das Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft war, musste der FCA die Partie mit einem Mann weniger beenden.

Schwächen in der Abwehr Vier Minuten später war die Partie nach einem weiteren eklatanten Abwehrfehler endgültig entschieden. Torhüter Steiner verhinderte mit guten Paraden weitere Gegentreffer. Zudem landete der Ball noch zweimal an der Torumrandung. In den letzten Minuten wurde zweimal ein Affolte-

mer Stürmer im gegnerischen Strafraum nicht regelkonform gebremst. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb aber zum Erstaunen von Spielern und Zuschauern beide Male aus.

Die Gäste aus Liechtenstein versuchten von Beginn weg Druck auf die Ämtler auszuüben. Gerade in den ersten Minuten war dieser Druck bemerkbar und es resultierten einige einfache Abspielfehler, welche aber nicht in gefährliche Torchancen umgemünzt werden konnten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten versuchte die Elf von Trainer Oswald das Zepter an sich zu reissen, was gelang. Als die 36. Minute anbrach, wurde ein Freistoss für den FCWB auf der Seite schnell ausgeführt, eine Flanke von Le auf den zweiten Pfosten vollendete Stürmer Srdic mit dem Kopf. Eine kurze Unachtsamkeit der Gäste konnte zur 1:0-Pausenführung genutzt werden.

Mangelndes Zweikampfverhalten Beim FC Affoltern hat an diesem Nachmittag wenig zusammengepasst. Die Säuliämtler kamen mit der aggressiven Spielweise der Einheimischen nicht zurecht. Sie konnten nie ihr Kombinationsspiel aufziehen und zudem waren sie im Zweikampfverhalten unterlegen. Bereits am Mittwochabend bekommt das Team von Trainer Filipovic die Gelegenheit, alles besser zu machen. Walter Zech Sportanlage Lengg, 100 Zuschauer Tore: 1. M. Rako 0:1, 9. 1:1, 35. 2:1, 64. 3:1, 76. 4:1. FCA: Steiner, Premananthan (Sq. Bala), Luchsinger, Hirzel, Stähli, Steigmeier, S. Antenen (Wandke), Ismajlaj, Halilovic (A. Rako), Bilic, M. Rako. Nicht eingesetzt: Aegerter (ET).

FCWB sucht rasche Entscheidung Gut für die Zürcher war, dass man bei diesen Temperaturen die wichtige Führung erzielt hatte. Das Trainerteam um Oswald war aber mit dem Auftritt des Gastgebers noch nicht ganz zufrieden. Man müsse versuchen, nach der Pause mehr zu agieren, und vor allem die Entscheidung herbeiführen. Nach dem Pausentee kontrollierte und diktierte der FCWB das Spiel. Kurz nach Wiederanpfiff fing Stürmer Capone einen Rückpass auf den Ländle-Keeper ab, allerdings war der Winkel zu spitz, um das Skore zu erhöhen. Wenige Minuten später klappte es mit dem 2:0. Einen Pass in die Tiefe von Peter vollendete Peduzzi

Schnellste Jahrgänger gesucht

Spiel ohne Grenzen für Familien

Jugendspieltag in Affoltern

Gelungener Anlass des Sportclubs Aeugst Unter der Führung eines dreiköpfigen Organisationskomitees fand am Samstag, 19. August, das erste «Spiel ohne Grenzen» des SC Aeugst statt.

Wer ist schnell genug, um in die nächste Runde zu kommen? (Bild zvg.)

Am Sonntag, 3. September, findet auf der Sportanlage Moos in Affoltern der Jugendspieltag der Regionen Albis und Zürcher Oberland / Glatt-, Limmattal und Stadt Zürich des Zürcher Turnverbandes statt. Knapp 580 Mädchen und Knaben werden am Sonntag in zehn Kategorien um den Titel «schnällschte Jahrgänger» kämpfen. Dazwischen werden, wie jedes Jahr, die Spiele Jägerball, Linienball und Korbball gespielt und die besten Mannschaften erkoren.

Dank zahlreicher Anmeldungen messen sich einige Mädchenmannschaften auch beim Spiel «Ball über die Schnur». Zur Abwechslung haben auch die Kinder die Möglichkeit, einen Freizeitwettkampf zu absolvieren. Wie auch im Vorjahr, wird der Anlass durch den Turnverein Ottenbach organisiert. Natürlich steht bereits ab dem frühen Morgen eine Festwirtschaft bereit, welche das motivierende Publikum mit Speis und Trank versorgt. Wenn Petrus es auch noch gut meint und das Wetter mitspielt, steht einem tollen Sportanlass nichts mehr im Wege. (pd.)

Die äusseren Bedingungen auf dem Gelände des Schulhauses Gallenbühl, waren nahezu perfekt. 17 Familien nahmen daran teil. Der Parcours umfasste zehn Posten. Geschwindigkeit, Geschicklichkeit, Teamwork und Fitness waren gefordert. Glücklicherweise gab es keine Blessuren oder Verletzungen. Die drei Siegerfamilien, Pfister, Gigon und Tschupp erhielten alle einen praktischen Siegerpreis. Nach den sportlichen Aktivitäten, kam dann der kulinarische und

gemütliche Teil. Die Kinder Orell, Loris, Björn und Lars waren für den Grill besorgt. Gebratene Würste und Steaks mit Salat vom Buffet standen auf dem Menuplan. Das weitherum bekannte DJ-Duo, Schami und Roger sorgten dann bis in die frühen Morgenstunden in der eigens dafür aufgestellten Gaudibar für Unterhaltung und dass sämtliche «Tanzfüdlis» auf ihre Rechnung kamen. Leider ging der Abend nicht ohne Polizeikontrolle über die Bühne. Zum Glück war zu diesem Zeitpunkt Gemeindepräsident Ruedi Müller vor Ort und konnte das Missverständnis gleich selber klären. Romeo Geissberger, Präsident Sportclub Aeugst

dung erfolgt vor Ort. Start für Jahrgänge 2013 bis 2008 ist um 17 Uhr (anschliessend Rangverkündigung), Start für Jahrgänge 2007 und älter um 18.30 Uhr (anschliessend Rangverkündigung). Der Turn- und Sportverein Bonstetten freut sich auf zahlreiche, motivierte und schnelle Kinder.

Sprung nach vorne Nach weiteren Toren von Peduzzi und Loosli konnte man das Spiel verdient mit 4:0 gewinnen. Chancen für ein höheres Resultat waren durchaus vorhanden. Der Treffer zum Schlussresultat allerdings vollendete einen sehr schön herausgespielten Angriff, wobei Verteidiger Thalmann auf den jungen Loosli zurücklegte und dieser den Ball aus vollem Lauf in den Netzhimmel donnerte. Nach dem zweiten Sieg ohne Gegentor in Folge, klettert der FCWB auf Rang fünf der Tabelle. Nun steht eine schwierige Aufgabe für den FCWB bevor, denn am Wochenende ist man zu Gast beim FC Gossau in St. Gallen, wo sich traditionell enge und emotionale Duelle ereignen. (LTh) Matchtelegramm: Sportplatz Moos, 140 Zuschauer, FCWB – FC Balzers 4:0 (1:0). Tore: 36. Srdic 1:0, 61. Peduzzi 2:0, 73. Peduzzi 3:0, 80. Loosli 4:0. FCWB: Thaler; Peter, Hotnjani, Studer, Thalmann; Peduzzi, Gouiffe à Goufan (80. Berisha), Schneebeli, Le; Capone (61. Loosli), Srdic (65. Allemann). Weitere FCWB-Resultate: FCWB 2 – Birmensdorf 1 5:0, Engstringen – Sen. 30+ 0:9 (Cup), Schwerzenbach – Sen. 40+ 0:4 (Cup), Oetwil-Geroldswil – Jun. Dd 7:8, Urdorf – Jun. Dc 0:13, Jun. Db – Red Star 9:0, Jun. Da – Thalwil 5:2, Jun. Cb – Oberrieden 2:7, Team Rossberg – Jun. Bc 3:1, Einsiedeln – Jun. Ca (CCJL) 7:0, Jun. Ba – Wollerau 7:2, FCWB 3 – Richterswil 4:1, Jun. A (CCJL) – YF Juventus 1:2, Jun. Bb – Urdorf 0:7.

Silber für Michel Erni in Näfels Am Wochenende fand in Näfels ein Lead Youth Climbing Cup statt. Michel Erni erkämpfte sich mit einer konzentrierten Leistung den zweiten Platz in der Kategorie U16. Der Mammut Youth Climbing Cup ist die Schweizer Kletterserie für die Kategorien U12, U14 und U16. Insgesamt starteten in Näfels 105 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz, darunter auch sieben Athletinnen und acht Athleten vom Regionalzentrum Zürich. Bei den Herren U16 zeigte der Affoltemer Michel Erni bereits eine starke Qualifikation. Er konnte beide Routen topen und stand so im Final. Im Final zeigte er eine weitere starke Leistung und erreichte hinter Tim Bucher (Heiligkreuz) den hervorragenden zweiten Platz. Dritter wurde Jonas Utelli (Thun).

Zoé Felder mit gutem fünftem Rang

Die Schnellsten im Unteramt Am Donnerstag, 31. August, wird in Bonstetten «dä schnällscht Unterämtler» gesucht. Kinder der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil sind herzlich eingeladen. Der Wettkampf wird neben der Dreifachturnhalle Schachen auf der Spielwiese der Oberstufe durchgeführt. Die Anmel-

gekonnt ins lange Eck. Als fünf Minuten später ein Spieler von Balzers wegen einem wiederholten taktischen Foul die Ampelkarte sah, schien das Spiel entschieden. Die Oswald-Elf kontrollierte nun die Partie bis zum Schlusspfiff und die Defensive um Captain Studer liess nichts mehr anbrennen, sodass Keeper Thaler einen ruhigen Nachmittag erleben durfte.

Geschwindigkeit, Geschicklichkeit, Teamwork und Fitness gefordert. (Bild zvg.)

Für das Regionalzentrum Zürich gab es noch zwei weitere Finalplätze. Die Bonstetterin Zoé Felder erreichte bei den Damen U12 den Final und konnte den Wettkampf auf dem fünften Schlussrang beenden. Auch Mauro Thommen (Nänikon) konnte sich bei den Herren U14 für den Finaldurchgang qualifizieren. Dort belegte er schliesslich mit dem achten Platz eine Top-Ten-Rangierung. Der nächste Mammut Youth Climbing Cup findet Anfang Oktober an der Züspa in Zürich statt. Ausgetragen werden dort die Schweizer Meisterschaften im Speed-Klettern. (pd.)


Sport

Dienstag, 29. August 2017

Aude Salord und Dadi Abera Fikru gewinnen Türlerseelauf Engagierte Leistungen und bei den Profis keine Überraschungen am 10. Türlerseelauf Am 10. Türlerseelauf standen bei den Männern zwei afrikanische Läufer auf dem Podest und bei den Frauen siegte Aude Salord. Aus Ämtler Sicht lief Ravenna Gassmann von der LV Albis zu einem Top-Resultat. ................................................... von hanspeter feller Die Hitze machte am Türlerseelauf nicht nur den Breitensportlern, sondern auch den Top-Läufern zu schaffen. Dadi Abera Fikru von der LV Winterthur lief eine sehr gute Zeit auf der anspruchsvollen Strecke von Affoltern hinauf nach Wängi und um den Türlersee. Seinen äthiopischen Landsmann Estefanus Hailemichael – auch er schon Sieger am Türlerseelauf – distanzierte er um eine Minute. Als beste Schweizer folgten Florian Suter und Armin Flückiger. Das Frauenrennen wurde klar dominiert von der grossen Favoritin, der Französin Aude Salord vom TV Oerlikon. Sie gewann das Rennen souverän mit mehr als vier Minuten Vorsprung auf ihre Vereinskollegin Nicole Fichter.

Säuliämtler mit guten Resultaten Auf den ausgezeichneten 10. Platz im Frauenrennen lief Ravenna Gassmann von der LV Albis. Gassmann erzielte in

Da die Teilnahme an Patrouillenritten, Spring- und Dressurprüfungen den Besitz des Brevets erfordern, ist es ein Muss für alle, die mitmachen wollen. Auch für den Vierkampf ist es wichtig, diese sinnvolle Prüfung zu absolvieren. Es ist auch empfehlenswert, bevor ein Pflegepferd oder ein eigenes Pferd übernommen wird. Man lernt vieles über Krankheiten, über die Pflege und manches mehr über den guten Umgang mit Pferden. Auch beim Reiten ergeben sich neue Erkenntnisse: Exaktheit der Figuren, Takt, Schwung, korrekte Haltung und Einwirkung beim Springen.

6. Rang für Luca Schuler Luca Schuler konnte beim Freeski-Weltcup in Neuseeland trotz schwieriger Verhältnisse den Final erreichen und den sechsten Schlussrang erzielen. Beim Freeski oder Slopestyle geht es darum, einen Hang hinunterzufahren, der mit Schanzen und Hindernissen gespickt ist. Diese müssen möglichst eindrucksvoll und mit sauberer Haltung in Luft und Landung überwunden werden. Es geht dabei nicht um die Geschwindigkeit, sondern um Punkte. Einer der besten Freeskier der Schweiz ist der Mettmenstetter Luca Schuler.

Zwischen Lehre und Profisport

Am Samstag, 26. August, fand im Rahmen des ZKB ZueriLaufCups in Affoltern der Türlerseelauf statt. (Bild Alexander Wagner) der Vergangenheit vor allem auf der Bahn gute Resultate. Jetzt weiss sie auch auf längeren Distanzen an Strassenrennen zu gefallen. Auch in den Kategorienklassementen sind zahlreiche Läuferinnen und Läufer aus der Region zu finden. Knapp an den Medaillen vorbei liefen in ihren Kategorien Coni Gäumann und Ernst Züfle, beide aus Mettmen-

Das Reitbrevet für Turniere erworben 12 glückliche Amazonen des Reitstalls Birkenhof erwarben in diesem Jahr ihre Erlaubnis zur Teilnahme an diversen Reiteranlässen.

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stetten. In den Nachwuchskategorien konnten Leandro Hauenstein und Linus Kliese, beide von der LV Albis, Kategoriensiege feiern. 570 Läuferinnen und Läufer liefen beim Jubiläumslauf ins Ziel auf der Butzenstrasse in Affoltern. Als Nachfolger der Laufsporttage vor 10 Jahren ins Leben gerufen, hat sich der Türlerseelauf im Schweizer Laufkalender

etabliert. Er gehört zu den schönsten Läufen des ZKB ZüriLaufCups. Die Strecke ist anspruchsvoll und Temperaturen von über 30 Grad, wie sie bei den letzten drei Austragungen herrschten, machten den Lauf zur grossen Herausforderung. Die Swiss Masters Running haben den Türlerseelauf schon mehrfach in ihre Jahreswertung aufgenommen.

Beim ersten Weltcuprennen der Saison, im Neuseeländischen Cardrona, konnte Luca Schuler bereits in der Qualifikation überzeugen und sich so für den Final der besten 16 Fahrer qualifizieren: «Die Sicht war schlecht und es windete stark. Deshalb entschied ich mich für eine einfachere Fahrt mit guten Haltungsnoten. Als ich für den Final qualifiziert war, wusste ich, dass ich eine gute Platzierung erreichen konnte. Im Final nahm der Wind noch einmal zu und es war so neblig, dass die Sprünge fast nicht genommen werden konnten. Zuerst wollte ich auf alles gehen, habe mich dann aber für eine sichere Fahrt entschieden. Ich wollte zum Saisonanfang auf keinen Fall stürzen. Mit dem sechsten Rang bin ich sehr zufrieden.» Jetzt geht es für Luca Schuler erst einmal zurück in den Arbeitsalltag. Die Berufsschule wird der 19-Jährige jedoch erst nach der Teilnahme an den den Olympischen Winterspielen in Sotschi wieder aufnehmen. (sals)

Marco Nägeli nicht im Ausstich Der Obfelder am Unspunnen-Schwinget in Interlaken

Nervosität vor der Prüfung Da die Reitlehrerin Susanne Schelling schon im vergangenen Jahr 11 Kandidatinnen erfolgreich betreute, war es eine Herausforderung, wieder eine Brevetprüfung durchzuführen. Der Einsatz der Teilnehmerinnen war gross und die Instruktoren Dr. vet. Simone Suter, Michael Bommel und Armin Schubiger waren über das rege Interesse sehr erfreut. Am Samstagmorgen herrschte die übliche Aufregung: zöpfeln, putzen, den Sonntagszaum anpassen, wo sind meine weissen Gamaschen? Die Experten Brigitte Metzger und Ernst Häfeli waren über das gute Niveau sehr zufrieden. Die Pferde und Reiterinnen zeigten sich von der besten Seite. Trotz der grossen Aufregung lief alles wie am Schnürchen. (pd.)

Marco Nägeli (oben) konnte einen Gang stellen, drei verlor er. (Bild Anja Bernhard)

Über 15 000 Zuschauer fieberten am Sonntag in der UnspunnenArena in Interlaken bei den Zweikämpfen mit , unzählige mehr vor dem Bildschirm. Das Saison-Highlight war ein grosses Fest für das Schwinger-Volk und die Interessierten. Für die Ämtler war Marco Nägeli dabei.

Vorne von links: Selina Meyer, Baar; Katja Spoerry, Morgarten; Virginia Weber, Holzhäusern; Tina Cummins, Zug; Lana Toggenburger, Affoltern; Caroline Weber, Herrliberg; Hinten: Silvia Weigel, Affoltern; Leonie Müller, Mettmenstetten; Gabriela Ferfeka, Zwillikon; Valentina Motorina, Hedingen; Fiona Eicher, Mettmenstetten; Antonia Blatter, Stallikon. (Bild zvg.)

Unter den 120 ausgewählten Schwingern trat Marco Nägeli aus Obfelden an, er setzte sich zum Ziel, alle sechs Gänge schwingen zu können. Leider waren seine Gegner stehts stärker und es lief ihm nicht wie erhofft. Im ersten Gang trat er gegen Marco Fankhauser an, nach drei Minuten lief er in den Schwung seines Gegners und landete

auf dem Rücken. Sein Gegner im zweiten Gang war Dominik Roth. In der letzten Minute kämpften die beiden am Boden und Nägeli verlor. Das richtige Rezept hatte er auch gegen Andreas Döbeli nicht gefunden. Jedoch konnte er diesen Gang stellen. Der vierte Gang wurde rasch entschieden, zugunsten von Mario Thürig. Da Marco Nägeli nicht genügend Punkte

hatte, erreichte er den Ausstich nicht und musste somit nach vier Gängen den Wettkampf beenden. Im Schlussgang traten Christian Stucki und Curdin Orlik gegeneinander an, die beiden kämpften lange ausgeglichen. Schliesslich gab es nach 14.58 Minuten eine Entscheidung. Stucki konnte jubeln, mit einem Kreuzgriff bezwang er Orlik. Anja Bernhard

Schnupperschwingen in Ottenbach Wer einmal in Zwilchhosen steigen und erste Schwingversuche machen möchte, erhält diesen Sonntag, 2. September, von 9 bis 11.30 Uhr im

Schwingkeller in Ottenbach, gleich beim Gemeindesaal/Schulhaus Gelegenheit dazu. Karte für die Anfahrt auf www.schwingklubamalbis.ch.


Veranstaltungen

7. Nationales Fahrturnier am 2./3. September 2017 in Zwillikon Affoltern am Albis Samstag, 2. September

9.00 Uhr: Ponies, Ein- und Zweispänner LMS 11.00 Uhr: Einspänner L Sonntag, 3. September 8.30 Uhr: Einspänner MS 13.00 Uhr: Zweispänner LMS 15.30 Uhr: Vierspänner plus Tandems LMS Samstag/Sonntag Mittagsmenü ab ca. 11.30 Uhr: Spiessbraten mit Kartoffelstock. Kommen Sie zum Zmittag mit Ihrer Familie! Anfahrt über Hedingen markiert Informationen unter www.fahrgruppe-saeuliamt.ch

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066 2017  

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