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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 66 I 170. Jahrgang I Freitag, 19. August 2016

Neue Redaktorin

Chor-Projekt

Mettmenstetterin Andrea Bolliger komplettiert das «Anzeiger»-Team per 1. September. > Seite 3

«Changing Times» sucht Verstärkung fürs Weihnachtskonzert. > Seite 5

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Fast wie in Rio «Gentle Breeze» zauberten Copacabana-Stimmung auf den Dorfplatz Bonstetten. > Seite 7

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Ganz anhalten Zum Schulstart vom kommenden Montag sind auch Fahrzeuglenker gefordert. > Seite 9

Pyramidenbau fürs Strassenfest Produktive und unterhaltsame Kinderwoche des Tschägg-Point in Affoltern Diese Woche wurde im «TschäggPoint», der Jugendarbeit der Chrischona in Affoltern, nachmittags jeweils fleissig gebastelt. Die Resultate lassen sich am Strassenfest von morgen Samstag, 20. August, bestaunen. ................................................... von thomas stöckli Rund acht Meter breit und vier Meter hoch ist es, das Prunkstück fürs Strassenfest von morgen Samstag: Eine selbstgebaute Pyramide aus Holz, kunstvoll verziert mit Hieroglyphen. «Gefangen am Nil» lautete das Motto der Kinderwoche. Entsprechend haben sich einige der rund 24 Leiter in historische Gewänder gehüllt und die Kinder kreierten einen Sarkophag aus Drahtgitter, Kleister und Farbe, bearbeiteten Speckstein und gossen Zinn zu Schmuckstücken. Die grosse Pyramide wird für das Strassenfest von morgen Samstag zum Grusel-Parcours ausgebaut, verrät Lukas Aebersold, Leiter der «Megakids» im Tschägg-Point, der Jugend-

Highland Games in Mettmenstetten Über 60 der weltbesten Freestyler aus elf Nationen, darunter Olympiasieger, Weltmeister, Welcupsieger, Europaund Schweizer Meister, messen sich kommenden Sonntag am 20. Freestyle Masters im Jumpin, Mettmenstetten. Erstmals mit dabei ist das starke Team aus China. Eine weitere Premiere bietet das Rahmenprogramm. So dürfen sich interessierte Besucher am Samstagabend und am Sonntagmittag in den Highland-Game-Disziplinen Axt-, Stein-, Baumstamm- und Heuballenwerfen messen. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Säuliämtler am Eidgenössischen Vom 26. bis 28. August messen sich die «Bösen» aus der ganzen Schweiz am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer. Auch das Säuliamt wird dort vertreten sein: Marco Nägeli vom Schwingklub am Albis hat sich ebenso qualifiziert wie der Mettmenstetter Armin Reichmuth, welcher für den Schwingklub Cham-Ennetsee schwingt. Im Interview erklärt Marco Nägeli, was ihm der Grossanlass bedeutet, wie er sich darauf vorbereitet und welche Ziele er sich gesetzt hat. ................................................... > Interview auf Seite 23

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Nicht rechtens? Widerstand gegen die Statutenänderung des Vereins Kloster Kappel. > Seite 11

Über 21 000 Blutkonserven Blutspenden hat in Affoltern Tradition. Seit 1952 wurden 21 426 Blutkonserven abgegeben. An den beiden letzten Blutspende-Aktionen durften der Samariterverein Affoltern und die Institution Blutspende des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) insgesamt 295 Spendewillige begrüssen. Kommenden Dienstag, 23. August, von 16.30 bis 20 Uhr bietet sich im Kasinosaal die nächste Gelegenheit, Blut zu spenden – und damit Leben zu retten. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Schulstart am Montag

Kinderwoche des Tschägg-Point, Affoltern: Kinder und Leiter posieren vor der selbst gebauten Pyramide. (Bild Thomas Stöckli) arbeit der Freikirche Chrischona in Affoltern. Als zweites grosses Projekt haben die rund 70 Kinder eine gigantische Kugelbahn errichtet. Als Baustoff dienten hier PVC-Rohre und Karton-

röhren, «was wir grad gefunden haben», so Aebersold. Heute Freitag endet die Kinderwoche. Zum Abschluss steigt morgen Samstag das Strassenfest mit Musik,

Geschichten und weiteren Attraktionen wie Hüpfburg, Kletterwand und Ponyreiten. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Im Säuliamt beginnt am Montag für rund 590 Kindergartenschüler und 600 Erstklässler ein neuer Lebensabschnitt. Der Schulbeginn verlangt sowohl von den Schülern als auch von den Lehrpersonen einiges an Vorbereitung. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Bezirksgemeinden in der Schuldenfalle? Mehrere Bezirksgemeinden haben ein negatives Nettovermögen Die Finanzen der Bezirksgemeinden haben seit Anfang der 1990er-Jahre turbulente Zeiten durchgemacht. Der Wettbewerb um tiefe Steuersätze und der gleichzeitige Ausbau der öffentlichen Leistungen lassen das Nettovermögen pro Einwohner momentan in vielen Gemeinden gefährlich schrumpfen. ................................................... von salomon schneider Seit Anfang der 1990er-Jahre betrug das durchschnittliche Bevölkerungswachstum im Knonauer Amt immer etwa 1,7 Prozent pro Jahr. Seit der Eröffnung der Autobahn im Jahr 2009 hat es auf rund zwei Prozent pro Jahr zugenommen. Mit Wachstum sind aber auch immer Investitionen verbunden. Wenn in Zeiten, wie Ende der 1980er-Jahre, zahlreiche Investitionen nötig wurden, während die Steuern tief waren, gerieten mehrere Bezirksgemeinden in finanzielle Schieflagen. Das Nettovermögen schrumpfte oder geriet sogar in den Negativbereich.

Finanzielles Rückgrat der Gemeinde Die Steuern wurden deshalb vielerorts erhöht, um das finanzielle Rückgrat der Gemeinde zu stärken. Denn, auch

wenn sich viele Investitionen hinausschieben lassen, sind gerade die unauffälligsten Teile der Infrastruktur sehr anfällig. Das Werkleitungsnetz unter den Gemeinden ist riesig und muss unterhalten werden, sonst kommt es zu teuren Instandsetzungsarbeiten, beispielsweise bei Wasserrohrbrüchen. Dazu kommen Altlasten und Katastrophenschutz. Als es in den 2000er-Jahren finanziell wieder aufwärtsging, wurden die Steuern im Bezirk Affoltern wieder deutlich gesenkt – um durchschnittlich 14,5 Prozent, vom Jahr 2000 bis 2014.

Schulden und tiefe Steuern Da Steuersenkungen von der Bevölkerung immer geschätzt werden, Steuererhöhungen jedoch nicht, gerieten einige Bezirksgemeinden erneut in finanzielle Schieflage. In Affoltern nahm das Nettovermögen pro Einwohner sogar ohne Steuersenkungen ab, von -469 Franken im Jahr 2000, auf -4135 Franken im Jahr 2014. Doch auch eine steuergünstige Gemeinde tappte in die Schuldenfalle. Stallikon wies im Jahr 2014 ein Nettovermögen pro Einwohner von -3261 Franken aus. Im Jahr 2012 hatte dies noch 1626 Franken betragen. Mit Maschwanden -2596 Franken Nettovermögen pro Einwohner und Bon-

stetten mit -326 Franken sind noch zwei weitere Gemeinden ins Negative abgerutscht.

Steuererhöhungen werden kommen Das Beispiel Stallikon zeigt, wie schnell eine Gemeinde trotz steuerkräftiger Einwohner und tiefen Steuern in die Schuldenfalle tappen kann. Stabile Infrastruktur und guter Service kosten Geld, das ist sich auch die Bevölkerung bewusst. Wie viel Geld in Bildung, Infrastruktur, Unterhalt, Verkehr oder Dienstleistungen investiert werden soll, muss jedoch immer wieder im demokratischen Prozess ausgehandelt werden. Mit den Ausgaben verhält es sich wie mit Besitztum: Mit dem Ist-Zustand zurechtzukommen ist für die Mehrheit möglich. Leistungsreduktionen schmerzen jedoch – manchmal empfindlich. Dagegen formieren sich Bürgerinitiativen und es wird gekämpft, oft noch verbissener als für Mehrleistungen. Die Bevölkerung muss sich also erneut auf eine höhere Steuerbelastung einstellen, sonst ist der Zusammenhalt der Gemeinschaft akut gefährdet, was sich zuerst in der Sicherheitslage zeigt – und auch Sicherheit ist bekanntlich ein wertvolles und in Krisenzeiten teures Gut. ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 33 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Frau Eliane Bussmann, geb. 26. Dezember 1963, von Gettnau LU, Grundstrasse 18, 8934 Knonau, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. August 2016 verwiesen. Affoltern am Albis, 15. August 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Stallikon

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Aeberli Heinz, Baumgarten 3, 8914 Aeugstertal Projektverfasser: Schlegel Hans, Ringlikerstrasse 8, 8142 Uitikon Bauvorhaben: Einbau einer Wohnung in bestehende Scheune, Abbruch kleinerer Anbauten, Höchweg, Müliberg, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kataster-Nummer 2025, GV-Nr. 304, Zone K2 A

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Günter Klarmann, geb. 29. März 1942, Staatsangehörigkeit: Österreich, gest. 14. Dezember 2013, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten ZH, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 21. Mai 2015 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 11. August 2016 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 29. August 2016 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 15. August 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8901 Affoltern am Albis

Mettmenstetten Bauherrschaft: Christoph und Regina Nussbaumer, Böniweg 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: roos architekten gmbh, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Umbau/Sanierung Einfamilienhaus mit Aufstockung über eingeschossigem Anbau, Vers.-Nr. 1163, Kat.-Nr. 2912, Böniweg 2 (Wohnzone W2a)

Obfelden Gesuchsteller: Weiss Frank Beat und Cornelia, Gugelrebenstrasse 32, 8912 Obfelden Projektverfasser: Futurafrosch GmbH, Gysel Kornelia, Zentralstr. 47, 8003 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Ausbau Dachgeschoss mit Schleppgaube und Photovoltaikanlage auf Dachflächen am Wohnhaus Vers.-Nr. 671 auf Kat.Nr. 1581 an der Gugelrebenstrasse 32 (Zone W1)

Obfelden Gesuchsteller: Bützer Andreas und Helene, Sentmattstrasse 40, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 1232 auf Kat.-Nr. 3375 an der Sentmattstrasse 40 (Zone W2)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Suter Zotti AG, Bauunternehmung, Flüelastrasse 7, 8048 Zürich Bauvorhaben: Lagerplatz für Container, Holz, Schalungsmaterial etc. und Aufstellen eines Selbstmontagekrans auf Kat.-Nr. 3670 an der Leimattenstrasse, angrenzend an den bestehenden Werkhof (Gewerbezone)

Bauherrschaft: Christoph Hoop, Balderen 4, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Mobiler Imbisswagen auf Privatgrund vor ehem. Gasthof Balderen, Balderen 2, Kat.-Nr. 2040, Zone Landwirtschaftszone

Gemeinden Knonau/Mettmenstetten Vorübergehende Verkehrsanordnung In Anwendung von § 5 lit. b der kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2011 verfügen die Sicherheitsvorstände wie folgt: Als Folge von Sanierungsarbeiten erfolgt auf der Rossauerstrasse (Gemeindegebiet Knonau) bzw. Knonauerstrasse (Gemeindegebiet Mettmenstetten, Rossau) für die Zeit vom Montag, 22. August, bis längstens Mittwoch, 19. Oktober 2016, die Signalisation eines Fahrverbots mit Zubringerdienst gestattet. Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Knonau/Mettmenstetten, 19. August 2016 Die Sicherheitsvorstände

Quartierplan Buchenegg Gemeinderatsbeschluss/ Verfügung Baudirektion, Einleitung Die Baudirektion des Kantons Zürich hat am 27. Juli 2016 folgenden Beschluss Nr. 0837/16 gefasst: Die vom Gemeinderat Stallikon am 10. Mai 2016 beschlossene Verfahrenseinleitung des Quartierplans Buchenegg wird genehmigt. Der Beschluss wird den beteiligten Grundeigentümern schriftlich mitgeteilt. Die Akten liegen während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Stallikon (Schalter Einwohnerkontrolle), Reppischtalstrasse 53, Stallikon, zur Einsicht auf. Die beteiligten Grundeigentümer haben eine Kopie der Unterlagen erhalten. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung bzw. des Empfangs dieses Beschlusses an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Entscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mit dem Rekurs gegen die Einleitung eines Quartierplanverfahrens kann nur geltend gemacht werden, die Voraussetzungen zur Durchführung des Verfahrens fehlten oder sie seien gegeben; Einwendungen dieser Art können später nicht mehr erhoben werden (§ 148 Abs. 2 PBG).

Einladung

an unsere Mitglieder und weitere Interessierte zu einem kulturellen Ausflug nach Zug Datum: Programm:

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Samstag, 3. September 2016 14.00 Uhr Stadtführung Treffpunkt Bahnhof Zug (Meetingpoint) 14.15 Uhr Beginn der Stadtführungen (zwei Gruppen) Apéro: ab 17.15 Uhr beim Huwilerturm Nachtessen: im historischen Huwilerturm in der Altstadt Zug Kosten: Fr. 40.– pro Person für Führung, Apéro und einfaches Nachtessen inklusive Getränke Anmeldungen: bis Montag, 29. August 2016 telefonisch oder per E-Mail an Marianne Voss: voss@greenmail.ch oder Telefon 079 797 00 92 Freuen Sie sich auf einen erlebnisreichen Stadtrundgang und einen gemütlichen Abend.

Gemeinde Knonau Hochwasserschutz Haselbach, Teilausbau Auflage des Projektes gemäss § 18a Wasserwirtschaftsgesetz und des Landerwerbsplanes gemäss §§ 22 ff. des Gesetzes betreffend die Abtretung von Privatrechten. Die Projektakten und der Landerwerbsplan inkl. eines Verzeichnisses aller durch das Projekt betroffenen Personen liegen vom Montag, 22. August 2016, bis Donnerstag, 22. September 2016, in der Gemeindeverwaltung Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, während der ordentlichen Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit darstellbar, ausgesteckt. Gleichzeitig mit den Akten und Plänen des Hochwasserschutzprojekts liegt auch der Plan des Gewässerraums für den Haselbach gemäss Art. 36a des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 auf. Gegen das Projekt und/oder gegen den Gewässerraum kann innerhalb der Auflagefrist Einsprache erhoben werden. Einspracheberechtigt sind die betroffenen Grundeigentümer oder sonst in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen einschliesslich der Standortgemeinde und anderer Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts. Die Einsprachen sind schriftlich und mit Begründung bei der Gemeindeverwaltung Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, zuhanden der Baudirektion, AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Abteilung Wasserbau, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Verzichtet ein Grundeigentümer auf diese Einsprachen, so wird angenommen, dass er mit der Abtretung einverstanden ist. Zudem anerkennt er bezüglich seiner Ansprüche die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission zum Voraus. Mit der öffentlichen Bekanntmachung des Projektes darf ohne Einwilligung des Enteigners (Kanton/Gemeinde) an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche Veränderung vorgenommen werden. In Bezug auf die rechtlichen Verhältnisse am Abtretungsgegenstand sind gar keine Veränderungen erlaubt. Notfälle sind hiervon ausgenommen. Der Enteigner haftet für den Schaden, der aus den genannten Einschränkungen entsteht. Sind zwei Jahre seit der öffentlichen Bekanntmachung vergangen, ist der Grundeigentümer nicht mehr an die Einschränkungen gebunden. Werden trotz dieser Vorschriften Veränderungen am Abtretungsgegenstand vorgenommen, sind sie bei der Berechnung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen. Ein hieraus entstandener Schaden ist dem Enteigner zu ersetzen. Gemeinde Knonau Stampfistrasse 1 8934 Knonau gemeinde@knonau.ch www.knonau.ch


Bezirk Affoltern in eigener sache

Freitag, 19. August 2016

Gute Steuerzahler, Zentrumslasten und eine Kiesgrube Weshalb die Bezirksgemeinden finanziell wo stehen

Andrea Bolliger, neue Redaktorin beim «Anzeiger». (Bild Salomon Schneider)

Neue Redaktorin beim «Anzeiger» Mettmenstetterin Andrea Bolliger komplettiert das Redaktionsteam der Weiss Medien AG per 1. September. «Es hat alles mit der Patrouille Suisse angefangen», verrät Andrea Bolliger, wie sie zum Journalismus gefunden hat. Die Kunstflug-Staffel donnerte vor sieben Jahren im Tiefflug über ihr Haus – «und es hat mich gepackt». Sie begann, sich für Aviatik zu interessieren und damit verbunden auch für die Fotografie. Erste Bilder erschienen im Fachmagazin Aero Revue, bald lieferte sie auch Kurztexte und schliesslich ganze Reportagen dazu. Im Bildungsgang Journalismus der EB Zürich hat sie nun das nötige Rüstzeug für ihren neuen Beruf erarbeitet. Seit sieben Jahren lebt Andrea Bolliger in Mettmenstetten. Insbesondere der freie Blick in die Berge hat es ihr hier angetan. Per 1. September komplettiert sie das «Anzeiger»-Team um Chefredaktor Thomas Stöckli. Sie freut sich auf die Herausforderung und auf Begegnungen mit spannenden Leuten. (Red.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Wenn es einer Gemeinde finanziell überdurchschnittlich gut oder schlecht geht, liegt dies meist an ungewöhnlichen Vorkommnissen oder nichtproportionalen Strukturentwicklungen. Der «Anzeiger» hat einige der finanziellen Hochs und Tiefs von Gemeindefinanzen der vergangenen 20 Jahre analysiert. ................................................... von salomon schneider

1993 lag der durchschnittliche Steuersatz im Bezirk Affoltern bei 116,3 Prozent – ohne Kirchensteuer. Fünf Gemeinden hatten ein negatives Nettovermögen. Die restlichen Gemeinden hatten ein moderates Nettovermögen pro Einwohner – abgesehen von Maschwanden, mit 7203 Franken Nettovermögen pro Einwohner. Maschwanden war zwar klein und hatte einen für Bezirksverhältnisse moderaten Steuerfuss von 112 Prozent, jedoch bei Weitem nicht den tiefsten. Mit 1342 Franken pro Einwohner hatte Maschwanden damals auch am wenigsten Fremdkapital aufgenommen. «Das Kieswerk in Maschwanden gehörte damals der Gemeinde und spülte regelmässig viel Geld in die Kassen. Diese Einnahmen sind aber langsam versiegt», erklärt Maschwandens Gemeindepräsident Andreas Binder. Heute ist alles anders,

Maschwanden weist ein Nettovermögen von -2596 Franken pro Einwohner auf.

Höhere Steuern mussten her Mitte der 1990er-Jahre begannen die Bezirksgemeinden auf die schwindenden finanziellen Mittel zu reagieren, erhöhten die Steuern, professionalisierten die Finanzverwaltung und legten finanzwirtschaftliche Disziplin an den Tag. Die Gemeindefinanzen erholten sich. Im Jahr 2000 betrug der durchschnittliche Steuersatz 120 Prozent. Ein Grossteil der Gemeinden musste während dieser Zeit aufgrund des Bevölkerungswachstums investieren, was aber auch durch neue Steuerzahler ausgeglichen wurde. Wettswil, Mettmenstetten und Aeugst beispielsweise konnten gute Steuerzahler anziehen und ein gesundes Nettovermögen pro Einwohner erwirtschaften. Im Vergleich zu Stallikon, das auch sehr viele Steuergelder pro Einwohner generieren konnte, beliess Wettswil die Steuern während dieser Zeit jedoch immer etwas höher, was sich positiv auf Fremdkapital und Nettovermögen auswirkte.

Der Sonderfall Wettswil Wettswil im Besonderen konnte das Fremdkapital pro Einwohner von 6368 Franken pro Einwohner auf 2123 Franken reduzieren und diese tiefe Fremd-

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Schwer verletzt bei E-Bike-Kollision Am Mittwochabend, 17. August, stiessen auf einem Radweg zwischen Jonen und Ottenbach ein Mann und eine Frau auf E-Bikes zusammen. Der Mann wurde schwer, die Frau leicht verletzt. Die Kollision ereignete sich am Mittwoch, 17. August, um 17.30 Uhr auf der schmalen Nebenstrasse bei der Kläranlage Jonen. Von einem Feldweg kommend, mündete eine 72-jährige E-Bike-Fahrerin in diese Strasse ein, um dann in Richtung Ottenbach weiterzufahren. Dabei stiess sie mit einem 68-jährigen Mann zusammen, der dort ebenfalls auf einem Elektrovelo in Richtung Jonen fuhr. Als Folge der Kollision stürzten beide. Der Mann zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshelikopter flog ihn ins Universitätsspital Zürich. Die Frau wurde leicht verletzt. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Aargauer Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. (Kapo AG)

Pokémon-Jäger verursachten Lärm Auf der Jagd nach Pokémons verursachen die Jäger am vergangenen Montag um 23.30 Uhr im Zentrum von Affoltern viel Lärm und raubten den Anwohnenden den Schlaf. Die ausgerückte Kantonspolizei setzte dem Treiben ein Ende. Neben Pokémon-Jägern störten im Zentrum von Affoltern am Sonntag um 1.45 Uhr auch Barbesucher die Nachtruhe. Als die Kommunalpolizei eintraf, herrschte Ruhe. In der gleichen Nacht, um 1.30 Uhr, riefen Anwohner im Zentrum von Bonstetten die Polizei und klagten über Nachtruhestörung. Aber auch hier: Als die Kantonspolizei eintraf, waren die Verursacher verschwunden. (-ter.)

kapitalschuld bis heute halten. Leandra Birrer, Wettswiler Finanzverwalterin, erklärt diese untypische Entwicklung: «Wettswil hatte bereits in den 1990er-Jahren auf der Einnahmenseite eine sehr komfortable Situation, und zwar bezüglich Gemeindesteuern sowie Handänderungssteuern, den heutigen Grundstückgewinnsteuern. So konnten viele Investitionen ohne Fremdkapital finanziert werden. Mit dem Bau des Schulhauses wird sich der Fremdkapitalanteil der Gemeinde Wettswil jedoch wieder erhöhen.»

Zentren tragen die Lasten allein Von 2000 bis 2007 wurden die Steuern im Bezirksdurchschnitt um neun Prozent gesenkt. Die Steuersenkungen hielten aber mit den Mehreinnahmen nicht Schritt. Alle Bezirksgemeinden, abgesehen vom Bezirkshauptort Affoltern, konnten ein moderates Nettovermögen pro Einwohner ausweisen oder waren nahe an der schwarzen Null dran. Während die städtischen und regionalen Zentren unter den Zentrumslasten litten, ging es den Agglomerationsgemeinden gut. Die Steuersenkungen gingen weiter, auf 105,5 Prozent im Bezirksdurchschnitt im Jahr 2014. Durch die höheren Infrastrukturkosten haben Zentren höhere Steuern und können weniger gute Steuerzahler anziehen. Dafür tragen sie einen überdurchschnittlich grossen Teil der Sozial- und Sicherheitskosten.

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Spital-DV diesmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit Am Donnerstag, 8. September, tagen in Affoltern wieder die Delegierten des Spitalzweckverbands. Anders als üblich findet die Versammlung diesmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. «Es werden ausschliesslich Traktanden behandelt, bei denen ein überwiegendes privates Interesse an der Geheimhaltung besteht», heisst es in der amtlichen Publikation. Auf Anfrage des «Anzeigers» wird Clemens Grötsch, Präsident der Betriebskommission Spital Affoltern, etwas deutlicher: Es gehe um personalrechtliche Fragestellungen. «Wir haben das natürlich rechtlich abgeklärt», betont Clemens Grötsch. Als Grundlage dient § 23 des Gesetzes über die Information und den Datenschutz (IDG). Höher gewichtet als das Informationszugangsrecht wird dort unter anderem «..., wenn durch die Bekanntgabe der Information die Privatsphäre Dritter beeinträchtigt wird.» Über das Ergebnis der ausserordentlichen Versammlung will Grötsch dann an der nächsten ordentlichen Delegiertenversammlung vom 29. September orientieren. Diese wird dann wieder öffentlich sein. (tst.)

wir gratulieren

Zum 85. Geburtstag Am Montag, 22. August, feiert Harald Hess aus Stallikon seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest.


Todesfälle

Anna Illigasch

Auf einmal bist Du nicht mehr da, und keiner kann’s verstehen. Im Herzen bleibst Du uns ganz nah, bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer dran, dass wir Dich lieben.

geb. 18. Juli 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

TO D E S A N Z E I G E

Affoltern am Albis Am 14. August 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bieri geb. Eigenmann, Monika Theresia geboren 22. Juni 1945, von Zürich ZH und Escholzmatt-Marbach LU, Ehefrau des Bieri, Franz Josef, wohnhaft Bruggenmattweg 91, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 15. August 2016. Auf Wunsch der Verstorbenen findet keine Abdankung statt. Bestattungsamt Bonstetten

Bonstetten

Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem äusserst geschätzten Mitarbeiter, Lehrlingsbetreuer und Kollegen

Ernst Scheuermeier 19. Juli 1958 – 12. August 2016

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E

Fassungslos und tief erschüttert müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Mann, unserem geliebten Papi, Grosspapi, Opi, Schwiegervater und Schwager, Onkel und Cousin.

Armin Mollet-Uhr 14. Oktober 1939 – 15. August 2016

Wir sind grenzenlos traurig und vermissen Dich sehr Margrit Mollet-Uhr Manuela und Joe, Alexandra, Vicky mit Hayden, Sandro Marlene mit Tonya, Leslie, Louis Gaby und Roli, Sandra und Florian mit Alisha und Alessia, Andreas, Daniel Verwandte, Freunde und Bekannte

Der Tod eines beliebten Menschen ist die Rückgabe einer Kostbarkeit, die das Leben uns geliehen hat. In diesen schweren Stunden besteht unser Trost nur darin, liebevoll an ihn zu denken und schweigend mitzuleiden. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen, denen wir unser aufrichtiges Beileid aussprechen. Wir vermissen Ernst sehr und werden ihn stets in guter Erinnerung behalten. Die Mitarbeiter und Geschäftsleitung der Firma Lüscher Gartenbau-Baumschulen AG

Die Beisetzung findet statt am Mittwoch, 24. August 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten, mit anschliessendem Gottesdienst in der reformierten Kirche.

In Bonstetten ist gestorben:

Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Immer helfend für die Deinen, ruhe sanft und habe Dank.

Traueradresse: Margrit Mollet-Uhr, Hedingerstrasse 22, 8905 Arni

Wagner Peter geboren 18. September 1945, von Reigoldswil BL, Ehemann der Wagner geb. Dragusin, Marilena, wohnhaft Im Schachenhof 12, Bonstetten. Er starb in Zürich am 16. August 2016. Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Abdankung statt. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 15. August 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Thiemt geb. Rutz Meta Else geb. 19. Februar 1922, von Wattwil SG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Urnenbeisetzung und Abdankung finden am Freitag, 19. August 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis im engsten Familienund Freundeskreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hausen am Albis Am 25. Juli 2016 ist in Krusevac (Serbien) gestorben:

Ivanovic Ivana geb. 9. Juli 2001, von Hausen am Albis, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung und Abdankung haben in Serbien stattgefunden.

TO D E S A N Z E I G E Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi und Schwiegervater, unserem Grossätti, Bruder, Schwager, Onkel, Götti, Verwandten und Freund

ABSCHIED UND DANK

Fritz Ott-Stadler

Unsere liebevolle und glückliche Tochter, Schwester, Enkelin und Freundin, hat uns mit ihren jungen 15 Jahren, aufgrund eines unerwarteten Blitzschlags verlassen. Wir danken Dir, Ivana, für die Liebe und die Zeit mit Dir. Vergessen werden wir dich NIE!

Ivana Ivanovic * 9. Juli 2001 † 25. Juli 2016

Hausen am Albis, im August 2016

6. April 1935 – 15. August 2016

Nach tapfer ertragener Krankheit ist er von seinen Leiden erlöst worden und im Beisein seiner Familie friedlich eingeschlafen. In Liebe und Dankbarkeit: Hedy Ott-Stadler und Marlis Ott Peter John und Theres Ott mit Joël, Larissa, John Marlis Weber Ott mit Virginia, Caroline, Natascha Geschwister, Verwandte und Freunde

In stiller Trauer: Ivanovic Boban und Mirjana Ivanovic Andjela und Aleksandra Schmutz Andrea und Ennio Ivanovic Zoran und Milunka Verwandte und Freunde

Trauergottesdienst am Dienstag, 23. August 2016, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten.

Die Trauerfeier und Bestattung fand am 27. Juli 2016 im Familienund Freundeskreis in Serbien statt.

Traueradresse: Hedy Ott-Stadler, Allmend 2, 8932 Mettmenstetten

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, Postkonto 80-507-0, Vermerk: Spende Service-Zentrum.

Allen herzlichen Dank für die Anteilnahme, für die tröstenden Worte, für ein Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten

TO D E S A N Z E I G E

«Wenn auch die Jahre enteilen, Bleibt die Erinnerung noch, Selige Träume verweilen Ewig im Herzen uns doch. Schwindet auch trügerisch von hinnen, Das, was einst dein Ideal, Denke, die Märchen beginnen Alle: ES WAR EINMAL!»

Unser langjähriges Aktivmitglied, Ehrenmitglied und Eidgenössischer Musikveteran

TO D E S A N Z E I G E

Walter Berli

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Gross- und Urgrossmutter.

hat seine letzte Reise angetreten. Wir sprechen der Trauerfamilie unser tiefstes Mitgefühl aus und werden Walter in ehrenvoller Erinnerung gedenken.

Meta Else Thiemt

Am Dienstag, 23. August 2016, 14.15 Uhr, findet in der katholischen Kirche die Abdankung für

Fritz Ott-Stadler Allmend 2, statt. Der Friedhofvorsteher

19. Februar 1922 – 15. August 2016

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Ursula mit Rolf, Karin, Sandra, Thomas, Raphael, Janick Wilfried mit Edith, Andrea, Milan, Petra, Marc, David, Chiara Hannelore mit Susanne, Matthias, Nina-Alexandra Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis am Freitag, 19. August 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt.


Bezirk Affoltern

Weiterer Aderlass in Affoltern Am Dienstag, 23. August, von 16.30 bis 20 Uhr findet im Kasinosaal am Marktplatz in Affoltern die halbjährliche Blutspende-Aktion statt. Die Aderlässe in Affoltern haben bereits seit 1952 Tradition! Seither wurden 21 426 Blutkonserven abgegeben. An den beiden letzten Blutspende-Aktionen vom 17. August 2015 und 9. Februar 2016 durften insgesamt 295 Spendewillige vor Ort begrüsst werden. Davon haben sich 38 Personen das erste Mal ans Blutspenden gewagt. 22 spendebereite Personen mussten aus den unterschiedlichsten Gründen leider abgewiesen oder auf eine andere Aktion zu einem späteren Zeitpunkt verwiesen werden. In Affoltern handelt es sich stets um die klassische, sogenannte Vollblutspende. Dabei wird dem Spender oder der Spenderin zirka 450 ml Blut entnommen. Diese Art von Blutspende ist schnell und ohne grössere Apparaturen durchführbar. Der gesamte Ablauf von der Anmeldung/Fragebogen und der Besprechung/Untersuchung über die Blutentnahme bis hin zum Imbiss und der Ruhepause dauert rund 45 Minuten. Als Erstspender ist etwas mehr Zeit einzuplanen.

Warum Blut spenden? Blut spenden können grundsätzlich alle gesunden Menschen ab 18 Jahren, die über 50 kg schwer sind. Weitere Kriterien sind: Keine grösseren Operationen und keine Geburt in den letzten zwölf Monaten, keine Tätowierungen oder Piercings innerhalb der letzten vier Monaten, keine Einnahme bestimmter Medikamente, keine Aufenthalte im Vereinigten Königreich (UK) von mehr als sechs Monaten zwischen 1980 bis 1996, keine zahnärztlichen oder dentalhygienischen Behandlungen in den letzten drei Tagen, keine Fremdbluttransfusion seit 1980, und es existieren gewisse Wartefristen nach Aufenthalten in Ländern mit spezifischen Infektionskrankheiten. Bis heute ist es nicht gelungen, künstliches Blut herzustellen. Beispielsweise bei Unfällen, Operationen, zur Behandlung von Krebspatienten oder auch bei einer Erkrankung des Herzens sowie bei Magen- und Darmkrankheiten wird Blut dringend gebraucht. Vier von fünf Menschen benötigen in ihrem Leben mindestens einmal Blut oder ein Medikament aus Blutpräparaten. Darum gilt nach wie vor: «Wer Blut spendet, rettet Leben – vielleicht auch Ihres!» Organisiert und durchgeführt werden die Blutentnahmen vom Samariterverein Affoltern und der Institution Blutspende des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK).

Freitag, 19. August 2016

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Spiel, Spass und biblisches Theater Kinderwoche der Chrischona zum Thema Ägypten – Strassenfest morgen Samstag «Gefangen am Nil», lautet das Motto der Kinderwoche, die heute Freitag endet. Als roter Faden diente die Geschichte von Moses vom Findelkind zum Mitglied der Pharao-Familie und schliesslich zum Auszug aus Ägypten. ................................................... von thomas stöckli In Form von Theaterszenen und Musik begleitete die Geschichte von Moses die teilnehmenden Kinder durch die ganze Woche. Neben den BastelProjekten für das grosse Strassenfest (siehe Frontseite) durften die Kinder auch ganz viel spielen. Im Stafettenlauf «Mumie» galt es für zwei Kinder, eines davon mit verbundenen Augen (und Armen nach vorne, wie eine Mumie), möglichst schnell ein Hindernis zu umrunden. Viel Spass hatten die Kinder auch am «Rugele»: Auf dem Boden liegend wurde das kleinste Gruppenmitglied wie auf menschlichen Rollen möglichst schnell von A nach B befördert. Um zwischen all den Aktivitäten auch etwas zur Ruhe zu kommen, wurde eigens eine Oase der Erholung eingerichtet.

Die Schwelle tief gehalten Rund 70 Kinder, mal mehr, mal weniger, nutzen das vielseitige, kostenlose und unverbindliche Nachmittags-Angebot des «Tschägg-Point». «Wir haben die Schwelle bewusst tief gehalten, da-

«Rugele»: Auf menschlichen Rollen wird das kleinste Gruppenmitglied möglichst schnell vorangetrieben. (Bild Thomas Stöckli) mit möglichst viele Kinder kommen», verrät Leiter Lukas Aebersold. Die Teilnehmenden kamen denn auch aus dem ganzen Bezirk, wenn auch die Gemeinden Affoltern, Obfelden und

Hedingen stärker vertreten waren. Zum Programm gehörte auch das gemeinsame Übernachten in der Turnhalle in der Nacht auf heute Freitag.

Strassenfest am Samstag, 20. August, 11 bis 22 Uhr, bei der Chrischona, Alte Obfelderstrasse 24, Affoltern. Abschluss der Kinderwoche um 16 Uhr. Weitere Infos unter www.sunntig.ch oder www.tschaegg-point.ch.

Adiemus: Neues Chor-Projekt Changing Times sucht Verstärkung fürs Weihnachtskonzert Nach den Sommerferien beginnt der Chor «Changing Times» der reformierten Kirche StallikonWettswil mit den Proben für das Weihnachtskonzert. Gesungen wird Adiemus von Karl Jenkins, eine Mischung aus klassischer und ethnischer Chor-Musik. Die Lieder besitzen keine Texte als solche, sondern bestehen aus Silben und Wörtern, die Jenkins frei erfunden hat. Die «Sprache» ist dabei sorgfältig gestaltet, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf die Melodie und Klangfarbe der Stimme zu lenken. Damit tritt die Stimme in den Vordergrund und wird wie ein Instrument eingesetzt. Neue Sängerinnen sind herzlich eingeladen, an die Proben zu kom-

men. Das Weihnachtskonzert findet am 16. Dezember in der Kirche Stallikon statt. Ein Ausschnitt aus dem Konzert wird auch anlässlich der Einweihung der neuen Orgel am 26. November aufgeführt. Die Proben finden jeweils am Mittwochabend von 20 bis 21.30 Uhr im Kirchgemeindesaal Wettswil statt. Wenn nötig, können die Proben bis 22 Uhr ausgedehnt werden. Die erste Probe findet am Mittwoch, 24. August, statt. Interessierte Sängerinnen dürfen sich gerne direkt an den Chorleiter Casey Crosby wenden. (pd.) Kontakt: c.crosby@stawet.ch.

Casey Crosby am Klavier begleitet den Chor «Changing Times». (Bild zvg.) anzeige

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Sonne, Sand und türkisblaues Meer Ich besuchte Monika. Auf ihrem Kühlschrank lagerte etwas sehr Langes. Ich kannte es. Aber weshalb war es jetzt in der Küche? «Boris hat sein Zimmer geräumt. Erinnerst du dich daran?» Und ob! Ferien in Zypern mit Monika und dem damals 6-jährigen Boris. War das schön, im feinen Sand zu liegen und sich vom warmen Wasser umspülen zu lassen! Monika lag nicht. Sie war pausenlos damit beschäftigt, Boris einzufangen. Ich sah ihn immer wieder den Strand entlang rennen, Monika mit wehendem Rock hinterher. Abendessen im Freien. Boris kam mit einem Teller Mayonnaise vom Buffet zurück. «Und sonst?» «Sonst nichts, seht ihr ja.»

«Ich sag’s dem Kellner» Um 21 Uhr begann die Dancing-Night mit einer Polonaise. War das romantisch, die Tischchen am Pool und die Lämpchen an den Platanen! Doch plötzlich nahm Boris Anlauf und sprang angezogen ins Wasser. Platsch! Monika verliess ihren griechischen Partner und rannte an den Beckenrand. «Komm sofort raus!» «Hol mich doch!» Erst als ein Kellner mit ihm schimpfte, kletterte er aus dem Bassin. Immerhin hatte Monika nun ein super Druckmittel: Wenn Boris machte, was er wollte und nicht sollte, drohte sie: «Ich sags dem Kellner.» Am Strand erzählte ich Monika von meinem tollen Buch. «Möchte

ich auch lesen», meinte sie. «Dann pass ich mal auf Boris auf», bot ich ihr an. Fröhlich planschten wir beide im Wasser. Ich wollte Monika zuwinken, aber sie war nicht mehr in ihrem Liegestuhl. Wo war sie? Ach, da ganz vorne sass sie im Sand und passte auf, ob ich aufpasse. Ich rief: «Du traust mir aber gar nichts zu!» «Du kennst Boris nicht!» Kleiner Bummel durch Aya Napa. Boris zog Monika zu einem Aal, einem ausgestopften. «Auf gar keinen Fall, Boris, der ist zu teuer und viel zu lang als Handgepäck!» Natürlich kriegten wir den Aal ins Flugzeug. Ute Ruf


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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. August 2016

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Nach den langen Ferien heisst es wieder Lehren und Lernen Am nächsten Montag starten Schüler und Lehrpersonen ins neue Schuljahr Der Beginn eines neuen Schuljahres bedeutet sowohl für die Lehrpersonen als auch für die Schüler eine Herausforderung. Im Säuliamt werden insgesamt rund 1200 Mädchen und Knaben erstmals vor einer neuen Lehrperson sitzen. ................................................... von martin mullis Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich besitzt keine genauen Zahlen über die Kindergarten- und ErstklassSchüler, welche am nächsten Montag ihren «grossen» Tag erleben werden. Peter Nussbaum von der Abteilung Bildungsplanung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, kennt jedoch sogenannte Prognosezahlen. Im Säuliamt werden rund 590 Kindergartenschüler und 600 Erstklässler erstmals neue Schulzimmer betreten. Allein in Wettswil werden die sieben Kindergärten ab 22. August rund 70 neue Schülerinnen und Schüler aufnehmen müssen. Das Beispiel im Unteramt zeigt deutlich, dass grosse Anstrengungen notwendig sind, um die erforderlichen Bedingungen für einen ordentlichen Schulbetrieb zu schaffen. Der Schulbeginn am nächsten Montag verlangt sowohl von den Schülern als auch von den Lehrpersonen einige Vorbereitungen. Während Mia und Jonas froh sind, den Kindergarten verlassen zu können und endlich richtige Schüler zu sein, bereiten

sich Schulleiter und Lehrpersonen auf das neue Schuljahr vor. Bereits lange vor dem 22. August heisst es für die meisten Lehrpersonen, sich auf eine neue Klasse einzustellen. So sitzt auch Primarlehrer Kurt Steiner am Dienstagnachmittag im Schulzimmer seiner Schule. Im Schulhaus Mettlen in Wettswil herrscht eine fast gespenstische Stille, im Nachbarzimmer blättert eine Lehrerin in einem Ordner, während Kurt Steiner die Ruhe sehr schätzt und froh ist, konzentriert arbeiten zu können.

Das Schulzimmer wird für die neue Klasse «ausgemistet» Er würde sein Schulzimmer regelrecht ausmisten und für die kommende Schulklasse vorbereiten, erklärt Steiner mit einem Schmunzeln. Jede Klasse drückt dem Klassenraum während eines Schuljahres ihren ganz eigenen Stempel auf, es wird für die Schulkinder wie ein Wohnzimmer, hält Lehrer Steiner fest. So sieht er sich in diesen Tagen vor die Aufgabe gestellt, Zeichnungen, Bilder und Gegenstände der alten Klasse zu entfernen und damit sinnbildlich die «Tafel zu putzen». Weiter muss er sich die Schülerlisten einprägen und die Sitzordnung bestimmen. Das Klassenmanagement muss angepasst werden. Dabei spielt die Anzahl Mädchen und Knaben eine Rolle sowie natürlich auch die Zusammensetzung der verschiedenen Kulturkreise. Die neue Klasse besteht aus gut 20 Kindern mit

Lehrer Kurt Steiner geniesst im ungewohnt stillen Schulhaus Mettlen die Ruhe. (Bild Martin Mullis) ebenso vielen Namen und Charakteren. «Nicht zuletzt macht auch der Auftrag, zu jedem Kind eine Beziehung aufzubauen, den Lehrerberuf so spannend», hält Steiner fest.

Vor Fussgängerstreifen anhalten Zum Schulstart sind auch Fahrzeuglenkende gefordert

An Fussgängerstreifen nicht nur verlangsamen. (zvg.)

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Kinder sollen die Strasse erst dann überqueren, wenn die Räder des Fahrzeugs stillstehen. Das ist ein zentraler Punkt in der Verkehrserziehung. Kindern ist es nämlich kaum möglich, Geschwindigkeiten und Distanzen von Fahrzeugen richtig einzuschätzen.

Aus diesem Grund wurde letztes Jahr schweizweit die Schulweg-Kampagne «Rad steht, Kind geht» lanciert. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer werden dazu aufgerufen, an Fussgängerstreifen nicht bloss zu verlangsamen, sondern ganz anzuhalten. Die Schulweg-Kampagne «Rad steht, Kind geht» wird bereits seit 2015 erfolgreich durchgeführt. Gemäss einer repräsentativen Umfrage wurde die Kampagne bisher von über 90 % der Automobilisten wahrgenommen und verstanden.

Primarlehrer Jürg Schälchli aus Ottenbach ist ebenfalls seit einigen Tagen mit Vorbereitungsarbeiten zum neuen Schuljahr beschäftigt. Er leistet den neuen Kolleginnen und Kollegen Support im Umgang mit den PCs. Rund 90 Rechner müssen zum Schulbeginn funktionieren und die neu dazugekommenen Lehrpersonen möchten orientiert werden und jeder Einzelne benötigt einen persönlichen Mailaccount.

Die Kindergarten-Zweitklässler stehen Spalier für die Neuen Auch Schulleiter Rolf Fanton sitzt am Dienstagnachmittag in seinem Büro in Zwillikon. Die Vorbereitungsarbeiten für den Schulbeginn in der nächsten Woche sind für ihn insofern etwas erschwert, da er seine Stelle erst vor wenigen Tagen angetreten hat. Er beschäftig sich mit administrativen Arbeiten im personellen Bereich, mit Klassenzuteilungen und natürlich auch mit den Schülern, welche neu zugezogen sind.

In Zwillikon werden am Schulbeginn die neuen Kindergärtler von den älteren «Gspänli» mit einem freundlichen Willkommensspalier speziell empfangen. So soll der erste Schritt zum Eintritt in die Schule etwas freundlicher gestaltet und der Beginn des sprichwörtlichen «Ernstes des Lebens» gemildert werden. Nicht in den «Chindsgi», sondern in die «richtige Schule», nämlich in die erste Klasse, muss Noée Ulrich aus Ottenbach. Sie freut sich überaus auf die Schule und ist so richtig stolz, dass sie bald auch Hausaufgaben bekommen wird. Ihrer Mutter gefällt die Begeisterung des Töchterleins natürlich, sie könnte sich allerdings vorstellen, dass der Eifer bald einmal etwas abnimmt. Immerhin durfte Noée die künftigen Lehrpersonen in der ersten Klasse bereits im Rahmen eines Schulbesuches kennenlernen. Die verantwortlichen Lehrpersonen sind überzeugt, dass der Schulbeginn geordnet erfolgen wird und die Schulkinder sich in den neu gebildeten Klassen wohlfühlen werden.


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für die Aufnahmeprüfung ins Kurz- und Langzeitgymnasium an. Die Kurse finden in kleinen Gruppen mit 3 bis 5 Schülern wöchentlich vom 19. September 2016 bis 1. März 2017 in Mettmenstetten statt. Der Kurs umfasst 17 Doppellektionen (wöchentlich), in welchen alle prüfungsrelevanten Themen in Mathematik und Geometrie behandelt werden. Zusätzlich findet wöchentlich eine Lektion statt, in welchen selbstgelöste Beispielprüfungen geübt, korrigiert und besprochen werden können. Telefon 076 395 81 52

20.00–21.50 Uhr

Spanisch A1 Anfänger

Mo.

20.00–21.50 Uhr

Mi.

14.00–15.30 Uhr

Do.

19.15–20.45 Uhr

Di. Do.

20.00–21.50 Uhr 20.30–22.00 Uhr

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Französisch B1 Auffrischung

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Stellenanzeiger Per 1. Januar 2017 oder nach Vereinbarung suchen wir einen/eine

Leiter/-in Bibliothek (30 %) Unsere kundenfreundliche, moderne Gemeinde- und Schulbibliothek steht allen Einwohnern der Gemeinde Bonstetten zur Verfügung und ist organisatorisch in die Primarschule integriert. Rund 1000 Benutzer leihen pro Jahr mehr als 50 000 Medien aus. Ihre Aufgaben • Personelle und fachliche Leitung der Bibliothek mit operationellen und konzeptionellen Aufgaben • Kundenbetreuung (Ausleihe und Beratung) • Einkauf, Katalogisieren und Bereitstellen von Medien • Administrative Arbeiten: Budgetkontrolle, Statistiken, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen • Repräsentation nach aussen Ihr Profil • Ausbildung zur Bibliothekarin SAB mit abgeschlossenem Leitungskurs/ Vertiefungskurs Bibliotheksmanagement • Freude am Kontakt mit der erwachsenen Kundschaft wie auch mit Kindern und Jugendlichen • Ausgeprägtes Führungspotenzial sowie Teamfähigkeit • Hohe Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeiten • Breites Allgemeinwissen, grosses Interesse für Bücher und andere Medien • Flair für Administration und gute PC-Anwender-Kenntnisse Anstellung und Besoldung erfolgen nach den Bestimmungen für das Gemeindepersonal. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis Mitte September 2016 in elektronischer Form an: schulverwaltung@primarschule.bonstetten.ch Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unsere Schulleiterin Nora Bühlmann unter Telefon 044 700 43 60. www.primarschule-bonstetten.ch

Wir suchen per 1. September 2016 oder nach Vereinbarung eine

Haushaltshilfe für folgende Aufgaben (Pensum ca. 40 %): – Reinigungsarbeiten – Waschen und Bügeln – Lebensmitteleinkäufe – Pflanzenpflege Wenn Sie über entsprechende Erfahrung verfügen, freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung inkl. Referenzen an Chiffre 4618, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. August 2016

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Ein Hauch von Rio in Bonstetten «Musig im Dorf»: Sonnenschirme, federleichter Sound und Caipirinhas Nachdem «Musig im Dorf» im Juni so richtig ins Wasser fiel, wurden die Bonstetter vergangenen Samstag mit einer lauen Sommernacht belohnt. Die Sonne hat sich an diesem Abend zweifelsohne olympisches Gold verdient und «Gentle Breeze» zauberten mit brasilianisch angehauchtem Sound ein bisschen Copacabana auf den Dorfplatz. ................................................... von andi thürig Die Wettergötter mit Trommeln wohlgesinnt zu stimmen funktioniert offenbar nicht nur im Regenwald Amazoniens. Die Magie der Trommelklänge hat auch in Bonstetten ihre volle Wirkung gezeigt. Eröffnet wurde der 36. Anlass von «Musig im Dorf» mit einem Trommelworkshop für die kleinen Gäste des Festes. Willi Hauenstein führte in seinem Workshop rund 20 interessierte Kinder in die Kunst des Trommelns ein. Dabei bespielten die jungen Musiker im Schatten des Gemeindehauses die Felle ihrer Djembes so eifrig, dass bald schon etwas Dschungelfeeling bei den zahlreich aufmarschierten Gästen aufkam. Die älteren Festbesucher suchten sich unterdessen einen Schattenplatz unter einem der zahlreichen Sonnenschirme

Gentle Breeze: Luftiger Sommersound auf dem Dorfplatz Bonstetten. (Bilder Ramon Müller) und liessen sich von Beat Landis’ Kochkünsten verwöhnen. Der Chefkoch servierte passend zum Abend Papaya Toast, pochierte Geflügelbrust

und einen rassig gewürzten brasilianischen Bohneneintopf, wofür er von vielen Gästen ein dickes Lob erhielt. Selbst der Bienenstich wurde im Brazil-Style gereicht: Mit Ananas und Kokos. Zum Beginn des Konzertes von «Gentle Breeze» um 20.30 Uhr war der Dorfplatz dann zum Bersten voll. Vor der Bühne versammelten sich die kleineren Besucher des Musikfestes gleich scharenweise – wohl um zu sehen, wie der Workshopleiter Willi Hauenstein seine verschiedenen Trommeln in einer veritablen Band sprechen lässt.

Solides musikalisches Handwerk

Trommelworkshop: Mit Eifer bei der Sache.

«Gentle Breeze» ist defintiv keine Band mit Starallüren. Die drei Musiker bestechen vielmehr durch ihre sympathische und bescheidene Art. Nicht die grossen Showeffekte sind bei ihnen angesagt, sondern solides musikalisches Handwerk. Sandra Guerini schmeichelt dem Ohr des Zuhörers mit ihrer warmen und weichen Stimme. Coverversionen wie «All cried out», «Smooth Operator» oder «Ain’t

«Theater 900»: Es geht weiter! Casting im Gasthof weisses Rössli, Mettmenstetten Anlässlich des 900-Jahre-Jubiläums wurde die allererste Produktion «Heisse Bräute machen Beute» des neu gegründeten Vereins Theater900 mit grossem Erfolg aufgeführt. Nach Gesprächen und Abklärungen haben sich die Verantwortlichen entschieden, ein Laientheater mit komödiantischen Stücken, mit Turbulenzen und Erheiterung der Gemüter unter dem Namen «Theater 900» weiterzuführen. Für das kommende Jahr laufen die Vorbereitungen für die Produktion im März/April 2017. Für die Besetzung der Rollen werden talentierte Personen jeden Alters gesucht, welche Lust und Freude haben, in einem aufgestellten Ensemble mit humorvoller Kultur das Publikum zu amüsieren. Wer sich angesprochen fühlt, darf gerne Kontakt aufnehmen (Telefon 044 767 07 61) oder zum ungezwungenen Casting kommen, am Montag und Dienstag, 5. und 6. September, im Gasthof zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Kontakt und Infos: www.Theater900.ch.

no Mountain High Enough» werden leicht und luftig interpretiert. Wahre Perlen sind die eigenen Songs, bei denen die Sängerin auch durch den wunderschönen Klang der brasilianischen Sprache brilliert. Getragen wird Guerinis Gesang von groovenden und effektvollen Riffs des Gitarristen Marcos Conçalves. Und schliesslich ist da der Perkussionist Willi Hauenstein, der mit Verve und blossen Händen die verschiedensten Trommeln – vom Cajon über das Hang bis zur Conga – bedient und dem filigranen Sound der Band einen satten Boden verleiht. Zu fortgeschrittener Stunde verabschiedete sich die Band mit «Mama Africa» und erntete für den luftigen Sommerausklang einen rauschenden Applaus. Und auch wenn die Sonne über dem brasilianischen Bonstetten schon längst untergegangen war, so standen viele gutgelaunte Gäste noch lange an der Bar und nippten an ihren Caipirinhas, währenddem bereits fleissige Helfer die Sonnenschirme zuklappten, die Bonstetter Copacabana räumten und viele Kinder wohl schon selig vom Trommeln träumten.

UBS Digital Banking – das Zukünftigste von heute Die Digitalisierung prägt auch die Bankenbranche. Von digitaler Kontoeröffnung über intelligentes E-Banking und Mobile Banking bis hin zum Bezahlen per App: Als führende Multikanal-Bank verbindet UBS das Digitale mit dem Persönlichen und vereint für Sie die Vorteile digitaler Dienstleistungen mit bewährter Kundennähe. Neben Beratungsleistungen mit persönlichem Kontakt in den Geschäftsstellen werden immer mehr Bankdienstleistungen für Sie digital verfügbar. Sie möchten unterwegs Geldeingänge prüfen, Überweisungen tätigen oder Ihre Ausgaben analysieren? Kein Problem. Das bewährte E-Banking wird durch eine Vielzahl von Zusatzfunktionen auf mobilen Geräten ergänzt. Auf Smartphones und Tablets profitieren Sie von einem erweiterten Funktionsumfang und intuitiver Bedienung. So behalten Sie auch unterwegs den Überblick über Ihre Konten, Karten und Zahlungen. Bei E-Banking und Mobile Banking unterstützt Sie der persönliche Finanzassistent beim Analysieren der Ausgaben, Definieren von Sparzielen und bei der Budgetplanung. Mit der App UBS Paymit können Sie einfach per Smartphone Geld empfangen und senden und in immer mehr Shops und Lokalen bezahlen. Vom Sofa aus Kunde werden Obwohl wir uns über Ihren Besuch sehr freuen, ist ein persönlicher Termin in einer Geschäftsstelle für die Kontoeröffnung bei UBS nicht mehr erforderlich. Als eine der ersten Schweizer Banken bieten wir die Kontoeröffnung per App an. Ihre Personalien bestätigen Sie im Video-Gespräch mit einem Kundenberater. Die Vertragsunterlagen erhalten Sie verschlüsselt per E-Mail zugestellt. Wealth Management jederzeit, überall Vermögende Privatpersonen profitieren von UBS Wealth Management Online. Über ein erweitertes E-Banking und Mobile Banking werden Sie über die Vermögensentwicklung, Abweichungen von Ihrer Anlagestrategie und neu auftretende Risiken im UBS AdvicePortfolio aktiv informiert. So können Sie professionelle Lösungsvorschläge realisieren und Änderungen vornehmen. Smarte Lösungen für KMU Fragen die Kunden Ihrer Firma nach bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten? War Ihnen aber die Umsetzung bisher zu aufwendig? Mit UBS SumUp PIN+ machen Sie Ihr Smartphone oder Tablet zur Kasse und ermöglichen Ihren Kunden das bargeldlose Bezahlen mit Karte. KMU erhalten ausserdem die Möglichkeit, den Aufwand ihrer Buchhaltung zu reduzieren. Mit der Verknüpfung von UBS E-Banking und der Business-Software bexio erfolgt ein tagesaktueller Abgleich zwischen Konto und Buchhaltung. KMU können direkt im E-Banking Kontokorrentkredite und Leasingfinanzierungen beantragen. Die Dokumentationspflicht wird mit den UBSLösungen für KMU automatisch erfüllt. Als UBS-Kunde profitieren Sie von digitalen Bankdienstleistungen, ohne dabei auf persönliche Beratung und Kundennähe in den 300 Geschäftsstellen verzichten zu müssen.

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Darsteller des «Theater 900» in Aktion. (Archivbild Denise Bohnert)


Forum

Freitag, 19. August 2016

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Eine Art «kleiner Staatsstreich» Verein Kloster Kappel: Erneuerte Statuten an Kirchgemeindeversammlungen vorbeigeschleust Eine Art «kleiner Staatsstreich» hat innerhalb der dreizehn Ämtler reformierten Kirchgemeinden stattgefunden. Um die Einstimmigkeit bei der Verabschiedung der erneuerten Statuten Verein Kloster Kappel, vom 26. November 2012, zu erreichen, hat sich Anfang 2013 ein «ad-hoc-Gremium» gebildet, mit dem Ziel, allen reformierten Kirchenpflegen im Knonauer Amt «nahezulegen», die grundlegend geänderten Statuten nicht ordentlich den Recht setzenden Kirchgemeindeversammlungen (und eventuell den Rechnungsprüfungs-Kommissionen) vorzulegen, sondern die neuen Statuten gleich selber zu verabschieden. Die Exekutiven wurden also von Dritten freundlich «angewiesen», für einmal legislativ tätig zu sein (Der Zweck heiligte offenbar die Mittel: den vermeintlichen Erhalt von etwa 10 Millionen Franken aus dem Zürcher Lotteriefonds . . .). Zu einer Diskussion der gewichtigen Statuten-Änderungen kam es also in keiner einzigen der 13 reformierten Ämtler Kirchgemeinden. Und niemand von den involvierten Amtspersonen wehrte sich für den korrekten Ablauf der Genehmigung. Es eilte offenbar, denn man wollte ja mit der Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses vom 13. Juni 2013 beginnen.

Demokratie ausgehebelt Zum Kreis der «Aktiven» – die alle die demokratischen Spielregeln unseres

Neun Kirchenpflege-Präsidenten, die sowohl bei der Änderung der Kirchgemeindeordnungen um 2010 (übergemeindliche und/oder länger als zwei Jahre dauernde Verträge kommen vor die Gemeindeversammlungen!), als auch bei der Genehmigung der Statuten Kloster Kappel 2013 im Amt waren, wirkten bei dieser Aktion mit. Sie beantragten somit – im vollen Wissen um die Umgehung der mehr als 18 000 Ämtler Reformierten – ihren reformierten Kirchenpflegen die unrechtmässige Verabschiedung der Statuten Verein Kloster Kappel.

Steuerzahler sollten entscheiden

Die Klosterdomäne Kappel rund um die Klosterkirche, die dem Kanton Zürich gehört. (Archivbild) Staats ziemlich genau kennen und also den reformierten Kirchgemeinden keine «Wegleitung» zur Genehmigung der Statuten zu geben hatten (der Vorstandsbrief vom 6. Dezember 2012 an die 13 Kirchgemeinden hat genügt) – gehörten eventuell oder hatten ab einem gewissen Zeitpunkt folgende

Personen wohl mindestens Kenntnis von der unguten, die Demokratie aushebelnden Sache: Ein ehemaliger Gemeindepräsident und aktiver reformierter Kirchenpräsident, mehr als ein ehemaliger Gemeinderat, mehr als ein ehemaliger Kirchenpfleger (davon ein Jurist), ein ehemaliger Primar-

ämtler kantonsräte meinen

schul- und Kirchenpräsident, eine unbekannte Zahl von aktiven oder ehemaligen Kirchenpflegern (inklusive Präsidenten), möglicherweise ein Kirchenrat (ehemaliger Statthalter und Bezirksratspräsident, nicht von Affoltern!) sowie ein Jurist als Leiter Rechtsdienst und Berater des Kirchenrats.

Was sagten die vielen Dutzend Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger eigentlich dazu? Nickten sie brav? Drei dieser neun Präsidenten sitzen mittlerweile im Vorstand des Vereins Kloster Kappel. Ohne die Klosterkirche, die dem Kanton Zürich gehört, hat die Klosterdomäne Kappel einen Gesamtwert von real etwa 50 Mio Franken. Über die Zukunft dieses Kulturguts, das unter eidgenössischem Schutz steht, haben ausschliesslich die reformierten Ämtler Stimmberechtigten beziehungsweise Steuerzahler zu befinden. Also nicht einfach eine «Auswahl» von etwa 100 Kirchenpflegern und Delegierten – und diese oft noch in Personalunion. Verein «Klosterdomäne Kappel: Korrekte Statuten (KKKS)», Jakob U. Blickenstorfer

gestorben

Perfektionist und guter Golflehrer Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Flüchtlinge aus Syrien – Krise oder Herausforderung? Das Thema «Flüchtlinge» hat uns mit Meldungen vom Mittelmeer, aus Como und Seelisberg auch treu durch die Sommerferien begleitet. Kaum ein Stammtisch ohne dieses Thema und auch an den Bahnhöfen im Amt sind die (auf was wohl?) wartenden Flüchtlinge nicht zu übersehen. Sie sind da: als ich vor drei Wochen in Ostfriesland bei einem Platzregen mit meiner Frau und unseren Velos unter einem Baum Schutz suchte, eilte ein junger Syrer herbei und bat uns in die gute Stube eines kleinen Backsteinhauses. Wir mussten tropfnass in der Polstergruppe Platz nehmen. Der Vater hatte ihn hinausgeschickt und die Schwester servierte uns einen heissen Tee.

Bevor ich zu grossen Worten greife oder Taten aufrufe, ein paar Fragen: Wenn Sie im seit vier Jahren umkämpften Aleppo wohnten, würden Sie bleiben oder fliehen? Wäre ein überfülltes Flüchtlingslager in der Türkei Ihr Ziel oder doch nicht Deutschland oder die Schweiz? Die ebenso berechtigte Frage: Wie aber sollen wir mit Zehntausenden von Flüchtlingen umgehen? Hier stelle ich in der Bevölkerung eine grosse Unsicherheit fest: Wo unterbringen? In Militärlagern absondern oder in der Gemeinde einspannen? Wie schwierig ist die Integration und wo anfangen? Was kosten die Flüchtlinge überhaupt

und bezahlt das der Kanton oder der Bund? Um diese und andere Fragen zu diskutieren, organisieren die Grünliberalen am 29. August im katholischen Gemeindezentrum Affoltern eine Veranstaltung, an der Fachleute, Flüchtlinge und auch Sie zu Wort kommen können. Eine letzte Frage an die Kollegen Politiker der FDP und CVP: Könnten nicht auch die Schweizer Waffenexporte nach Katar, Saudi-Arabien und Israel, die Ihre Partei unterstützt, etwas mit den Krisen vor Ort zu tun haben und uns in die Verantwortung rufen?

Mit überholtem Irrglauben Freiheit und Unabhängigkeit als Basis für Wohlstand, im «Anzeiger» vom 3. August. Sie bezeichnen Herrn Thomas Aeschi als Politisches Schwergewicht. Das ist er allerhöchstens für die grossen inund ausländischen Firmen. Er stimmt immer gegen die Konsumenten (Saldo) und tut nichts dagegen wenn für 11 Milliarden im Ausland gekauft wird. Die Schweizer KMU leiden, und Städte wie z. B. Laufenburg veröden. Er ist ein freundlicher Totengräber mit dem überholten Irrglauben, dass wenn es den Grossen gut gehe, auch etwas für das Volk abfalle (Trickle Down System). An das glauben auch

die Amerikaner inzwischen nicht mehr, weil es den Mittelstand zerstört hat, und die Reichen ihr Geld ins Ausland schaffen. Wir brauchen keine Politiker, die die Fehler anderer uns nun als Lösung anbieten, nur weil sie es schlicht nicht besser wissen.

Grosse zahlen fast keine Steuern Er plappert das aber treuherzig und freundlich in die SRF-Kamera, und glaubt es wirklich. Richtet aber grössten Schaden damit an. Google, Starbucks & Co. freuen sich über solche Naivlinge und zahlen hier fast keine Steuern. Was er und seinesgleichen gerade mit der Unternehmenssteuer-

reform 3 anrichten wollen, wird eine Katastrophe, nur weil sie völlig überholten Modellen glauben, die hier leider an Hochschulen noch erzählt werden. Wenn die Schweizer 11 Milliarden ins Ausland tragen, und damit den Detailhandel hier entscheidend schwächen, wird er auch die Steuerausfälle der Grossen nicht mehr kompensieren können! Auf dieses Problem angesprochen, meinte etwa FDP-Bundesrat Amman nur: «Ich sage schon lange, man solle die Ladenöffnungszeiten liberalisieren!» Das ist etwa das Niveau dieser politischen Schwergewichte! Beat Schmid, Hedingen

Daniel Nicollier aus Aeugst ist viel zu jung und viel zu früh gestorben. Es gibt im Bezirk Affoltern wohl kaum eine Golferin oder einen Golfer, welcher Daniel nicht gekannt hat oder gar von ihm unterrichtet wurde. Auch wir hatten das Glück, Daniel vor über 16 Jahren kennenzulernen. Zuerst als unseren Landmaschinen-Mechaniker und später als Golflehrer bei uns auf dem Golfplatz in Affoltern. Der stets positiv denkende und handelnde Daniel war für uns ein Vorbild als Mensch und Golflehrer. Sein eigenes Golfspiel trainierte er zielgerichtet zur absoluten Perfektion. Beim Erteilen von Golflektionen hatte er Empathie und sehr viel Geduld. Selbst den sogenannt Unbegabten schenkte er durch seinen kompetenten Unterricht Erfolgserlebnisse. Auch wir profitierten von Daniels Fähigkeiten! Cathy lernte bei Daniel einen schönen und effizienten Golfschwung, um den sie auch heute noch von vielen Golferinnen und Golfern beneidet wird.

Mit zahlreichen Blasen an den Händen und Schmerzen am ganzen Körper hatte Emilio nach zwei Jahren Kraftgolf und diversen Golfstunden bei verschiedenen Golflehrern genug und wollte den Golfsport an den Nagel hängen. Eine Golfstunde bei Daniel brachte die Wende. Er lernte ohne Kraft anzuwenden den Golfschwung und krönte ihn mit seinem weitesten Abschlag. Die Blasen und Schmerzen verschwanden innert kurzer Zeit und sein Golfspiel wurde immer besser. Nur gelegentlich fällt er zurück in alte Verhaltensmuster und ärgert sich. Doch dann erinnert er sich an die Golfstunde bei Daniel und lässt die Kraft aus dem Spiel und schon ist er wieder auf Erfolgskurs! Gibt es ein schöneres Andenken an einen lieben Menschen, als das Wissen, dass man etwas von ihm bekommen hat, welches einem ein Leben lang begleitet? Daniel, wir danken Dir für alles, was Du für uns und für den Golfsport im Bezirk Affoltern bewirkt und bewegt hast. Emilio und Cathy Biasio

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten: Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus dem «Anzeiger» oder der Region aufgreifen.

– soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


Veranstaltungen

Carfahrten, UmzĂźge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Emmental – Tannenbad Fr. 38.– Dienstag, 6. September 2016

Ferienreisen Dresden DZ/HP Fr. 750.– 26. bis 30. September 2016 Schwarzwald – Region Rothaus DZ/HP Fr. 740.– 3. bis 7. Oktober 2016 Bergweihnacht in Seefeld DZ/HP Fr. 590.– 13. bis 16. Dezember 2016 inkl. Konzert die Kastelruther Spatzen

www.aemtler-car.ch





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Gewerbe/Dienstleistungen

Mitfeiern erwünscht

Freiluft-Erlebnis

Das Wettswiler Vierzgerfäscht findet dieses Jahr vom 2. bis 4. September statt. > Seite 17

Das Kino am Weiher zeigt am Freitag, 26. August, den Schweizer Film Heidi. > Seite 21

Freitag, 19. August 2016

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Reise ins Ländle Der FC Wettswil-Bonstetten tritt am Samstag gegen Eschen/Mauren an. > Seite 23

«Schon kleine Veränderungen wirken oft Wunder» Investitionen, die sich beim Immobilienverkauf bezahlt machen

Margrith Graf (l.) und Marianne Bischof im Kaffee-Atelier. (Bild zvg.)

Erweitertes Angebot Im Kaffee-Atelier in Mettmenstetten Verkaufslokal, Atelier und neu ein kleines Kaffee mitten im Dorfzentrum. Dies ermöglichen Margrith Graf von «Paper Art» und Marianne Bischof vom «Atelier zum Schärbe» ab 20. August. Dabei bieten sie nicht einfach nur Kaffee und Kuchen oder Apéro an, sondern Genuss und Erlebnis in speziellem Ambiente inmitten schöner Keramik- und Papierkunst. Margrith Graf entwirft und gestaltet einzigartige Papierobjekte für Schmuck, als Deko oder Kunstwerke aus alten Zeitungen, Zeitschriften und Büchern. Marianne Bischof kreiert in Handarbeit Keramik auf vielfältige und frische Art und Weise – sowohl schön anzusehen wie

auch praktisch für den alltäglichen Gebrauch. Die zwei Frauen haben eine Umgebung geschaffen, die inspiriert und zugleich Erholung bietet. Das antike Sofa lädt an kälteren Tagen zum gemütlichen Sitzen, Kaffeetrinken und Schmökern in Zeitschriften oder Büchern ein. An schönen Tagen geniesst man draussen die Sonne. Und schon kann man wieder gestärkt in den Alltag gehen. Erste Gelegenheit für einen Besuch bietet sich am 20. August, von 9 bis 16 Uhr, an der Zürichstrasse 8 in Mettmenstetten. (pd.) Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, von 15 bis 18 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat, von 10 bis 16 Uhr. www.kaffee-atelier.ch.

34 Kilogramm abgenommen Nadia Gurtner ist 39 Jahre alt und hat immer Sport betrieben. Und doch hatten sich nach der Geburt der Kinder und nach einer langen Verletzung des Sprunggelenkes einige Kilos angesammelt. Da aber Volleyball noch nicht möglich war und sie wieder ihr Normalgewicht erreichen wollte, meldete sie sich bei Marianne Herzog und begann mit «fitmit» Aquafit. Schnell merkte sie, dass man Aquafit auch sehr kraftvoll betreiben kann und es dann ein anstrengendes Kraft- und Herzkreislauftraining ist. Gleichzeitig stellte sie ihre Ernährung um. Bei ihrer neuen Ernährung trinkt sie zwei bis drei Liter Wasser pro Tag, während der Woche keinen Alkohol und den Kaffee nur noch schwarz. Ein typisches Mittagessen beinhaltet viel Gemüse, wenig Fleisch und Beilagen wie Reis und Teigwaren. Wenn sie noch Hunger hat, wählt sie zusätzlich eine Frucht. Sie trinkt zwei Gläser Wasser vor dem Essen und am Abend streicht sie die Kohlenhydrate. Nach nur elf Monaten Training und den neuen Essgewohnheiten hat sie 34 Kilogramm abgenommen und das Gewicht bis jetzt halten können. anzeige

Sie ist sehr glücklich, nun wieder Volleyball spielen zu können, da die Verletzung gut ausgeheilt ist und sich die Muskeln durch das Aquafittraining wieder aufgebaut haben. Zusätzlich nutzt sie den Vita Parcours, geht spazieren oder joggen.

Soll ein Haus oder eine Wohnung in absehbarer Zeit veräussert werden, stellt sich insbesondere bei älteren Liegenschaften die Frage, welche Investitionen sich auf den Verkauf positiv auswirken. Remax-Immobilienmakler Paul Stöckli weiss, worauf es dabei ankommt. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Haus oder seine Wohnung in absehbarer Zeit zu veräussern, sieht sich vor viele Fragen gestellt. Dazu gehört vor allem bei älteren Liegenschaften die Überlegung, welche Investitionen sinnvoll sind, um den Verkauf schnell, effizient und zu optimalen Konditionen abwickeln zu können. Ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Punkt, wie Paul Stöckli meint: «Bei der Besichtigung einer zum Verkauf stehenden Immobilie durch Kaufinteressenten gilt das Gleiche wie bei der Begegnung von Menschen. Es gibt niemals eine zweite Chance für einen ersten Eindruck.»

Entscheidend: Die Immobilie muss sauber und gepflegt wirken In neutralem Weiss gestrichene Wände, so der Makler, können Interessenten helfen, sich ihre eigene Einrichtung in den Räumen vorzustellen: «Farbenprächtige Tapeten und auffallende Teppiche lenken vom tatsächlichen Potenzial des Raumes ab. Falls sich ein neuer Bodenbelag aufdrängt, kann ein gängiger Bodenbelag, wie beispielsweise Parkett, das Gesamtbild positiv beeinflussen.» anzeige

Der Wille als Schlüssel Nadia Gurtner freut sich auch, wieder mit der Familie wandern zu können, fühlt sich rundherum wohl und ist sehr zufrieden mit ihrer neuen Kleidergrösse. Am Wochenende geniesst sie bei Freunden auch mal ein Fondue mit Brot oder ein Glas Wein. «Das A und O um abzunehmen aber ist der Wille», sagt Nadia Gurtner und empfiehlt deshalb die Aquafitkurse bei «fitmit». 17 neue Kurse starten im August in Mettmenstetten, Ottenbach oder Obfelden. Alle Kurse finden im privaten Rahmen und ohne Zuschauer im Hallenbad statt. (pd.) Wer ein spezielles Abnehmtraining und eine Ernährungsumstellung plant, sollte sich zuerst mit dem Hausarzt abzusprechen. Kontakt: Marianne Herzog, Telefon 076 399 63 04, www.fitmit.ch.

Paul Stöckli weiss, auf was es beim Immobilienverkauf ankommt. (Bild zvg.) Vorsicht bei grösseren Investitionen Eine komplette Erneuerung von Küche oder Bad sollte hingegen zuvor gut überlegt werden: «Geschmäcker sind verschieden. Käufer richten ihr neues Zuhause gerne nach eigenen Vorstellungen ein.» Paul Stöckli empfiehlt Immobilienbesitzern vielmehr, auch ohne konkrete Verkaufsabsichten ihre Liegenschaft laufend zu unterhalten: «Werterhaltende Investitionen ins Eigenheim können grösstenteils von den Steuern abgezogen werden und lohnen sich daher doppelt.» Vorsichtig prüfen sollte man sehr kostenintensive Investitionen wie

beispielsweise die umfassende Wärmedämmung vor einem beabsichtigten Verkauf. «Es besteht die Gefahr, dass sich je nach Objekt die entstandenen Kosten nicht vollständig auf den Verkaufspreis aufrechnen lassen.» Mehr als 300 Immobilien hat Paul Stöckli in den letzten Jahren bewertet und vermarktet. Diese Erfahrung hilft ihm, Verkäufer bei der Entscheidung, welche Investitionen sich vor einem Verkauf auszahlen könnten, zu beraten. (pd.) Infos: Paul Stöckli, Remax, Bahnhofplatz 1, Affoltern. Telefon 076 417 17 17.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 21. August 9.30 Regionalgottesdienst in Obfelden Pfarrer Andres Boller Mittwoch, 24. August 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Sonntag, 21. August 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Menzi Vocalensemble 4Klang K. Müller, Orgel

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 20. August 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 21. August 10.00 Familien-Gottesdienst im Rahmen des Festes zum Schulbeginn mit Bruno Hächler Anschliessend Spiele und Picknick im Chilepark Donnerstag, 25. August 18.00 Jugendgottesdienst für 6.-Klässler

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 21. August 10.15 Regional-Gottesdienst zuoberst auf dem Üetliberg mit Pfr. Otto Kuttler, Stallikon Musikalische Umrahmung, Musikgesellschaft Stallikon

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 21. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi und dem Vocalensemble 4Klang Montag, 22. August 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 26. August 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 21. August 9.30 Regionalgottesdienst in Obfelden mit Pfarrer Andres Boller Fahrdienst auf Anfrage bei G. Vanetta Telefon 044 760 37 47

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebet um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 21. August 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Christof Menzi Vokalensemble 4Klang Mittwoch, 24. August 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 25. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli Freitag, 26. August 20.00 (bis 06.30 Uhr) KlosterNacht – Liturgische Nacht: « . . . da du liebst, was Liebe nicht retten kann» Die Klosterkirche im Kerzenlicht – Singen – Feiern – Hören – Gehen durch die Nacht – Stille – Dem Tag entgegengehen – Morgenlob Dazu gehören zwei Konzerte mit Elisabeth Berner, Orgel, und Lea Schluck, Violine (Detailprogramm erhältlich Telefon 044 764 87 84)

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 21. August 11.00 Waldgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Taufen von Lio Käslin, Matteo Frick und Ben Gersbach im Wald hinter Parkplatz bei Pestalozzistiftung, Baaregg mit Musikverein Mettmenstetten Picknick aus dem Rucksack, Feuer vorhanden – bei Regen um 11.00 Uhr in der Kirche Auskunft ab 9.00 Uhr, Telefon 079 632 17 84 Amtswoche: Pfrn. Mehl, Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Sonntag, 21. August 10.15 Terrasse Rest. Uto Kulm: Familien-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Musikgesellschaft Stallikon Bei schlechtem Wetter in der Kirche Stallikon, ebenfalls um 10.15 Uhr Infos Veranstaltungsort ab Samstagabend auf der Homepage www. kirche-stallikon-wettswil.ch Mittwoch, 24. August 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 25. August 12.30 Wettswiler Senioren: Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 26. August 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Rest. Burestübli Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Alte Obfelderstrasse 55

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 20. August 17.30 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung* *Kräuter zum Segnen können in die Gottesdienste mitgebracht werden Sonntag, 21. August 9.00 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung* 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 21. August 10.00 Waldgottesdienst in Knonau-Baaregg mit Pfr. T. Maurer

Sonntag, 21. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 23. August 19.30 Abendmesse Mittwoch, 24. August 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 25. August 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 21. August 11.00 Spätgottesdienst im Rahmen von Mättmi 900 mit Old House Jazz Band Pfarrer Andreas Fritz Orgel Angela Bozzola Taufe: Johan Melk Suter Anschliessend Chilepicknick Freitag, 26. August Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 21. August 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Erich Eder (Orgel) Taufe von Daniel Winkler, Sohn von Helen und Florian Winkler reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 21. August 9.30 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Voranzeige: Sonntag, 28. August 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung mit anschliessendem Umtrunk statt. Die Pfarrwahlkommission schlägt Pfarrerin Elisabeth Armingeon zu 60% und Pfarrerin Sonja Weisenhorn zu 40% als Gemeindepfarrerinnen für die Amtsperiode 2016/2020 vor www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 21. August 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg Mittwoch, 24. August 14.00 Foto-Treff Oberämtler Seniorenferien katholische Kirche Hausen

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 20. August 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 21. August 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 20. August 15.00 Taufe von Arina und Raphaela Schmid Sonntag, 21. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti 11.00 Taufe von Nina Lichtsteiner

Kath. Kirche Obfelden Sonntag. 21. August 10.30 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung* *Kräuter zum Segnen können in den Gottesdienst mitgebracht werden

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 20. August 11.00 Strassenfest Sonntag, 21. August 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 22. August 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 24. August 19.00 Teenie-Elternkurs 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 21. August 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brass Band Kinderhort anschliessend Ausflug zur Jonentalkapelle mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 21. August 19.00 ABEND-Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Sonntag, 21. August 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 21. August 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht gehen auf Reisen www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

www.ref-saeuliamt.ch

Einladung Prägen Sie die Zukunft der neu zu gestaltenden Kirche weiter mit! Sämtliche reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern haben sich auf den Weg gemacht, in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess die Frage zu beantworten, «welche Kirchgemeinden miteinander Gespräche über einen Zusammenschluss aufnehmen wollen». Wir laden Behördenmitglieder, Mitarbeitende, Freiwillige und interessierte Mitglieder zu einem nächsten Schritt ein: Ergebnis-Workshop «Vorprojekt KG+ Bezirk Affoltern» Samstag, 10. September 9.00 bis ca. 14.00 Uhr Gemeindesaal Bonstetten Die detaillierte Einladung finden Sie im Schriftenstand und auf der Website Ihrer Kirchgemeinde. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme! Die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern


Gewerbe

Freitag, 19. August 2016

Das alte Wissen der weisen Frauen

«Mättmi fiiret wiiter»

Ende August leitet Seelsorgerin Irene Omlin wieder drei Feste

Rössliplatz-Fest am 20. August

Mit dem Frauen-Jahreskreisfest Schnitterinnen heute, dem Frauentanzen zur Schnitterin am 29. August und dem spirituellen Sonntag «... schweige und höre ...» am 4. September stehen drei Feste an, bei denen gelebte Weiblichkeit im Zentrum steht.

Der nächste Höhepunkt im 900-Jahre-Festprogramm ist am 20. August das Rössliplatz-Fest. Das Gasthaus zum weissen Rössli, die Volg Bäckerei-Konditorei, der Volg Laden, die Landi Albis und die Vitalis Drogerie laden zu einem Tag mit abwechslungsreichem Programm ein.

Es ist von allem da! Die Obstbäume tragen ihre Früchte, die Sträucher ihre Beeren und der Gemüsegarten bringt seine ganze Vielfalt hervor. Täglich können frische Salate und verschiedenste Gemüsesorten geschnitten und mit frischen, feinen Kräutern gewürzt und genossen werden. Die Natur ist in ihrer grössten Kraft und zeigt sich in wunderbarer Fülle. Obwohl die Tage Anfang August die heissesten Tage des Jahres sein können, ist wahrnehmbar, dass die Sonnenstunden nun gezählt sind – und in die grosse Freude über die Fülle der Natur mischt sich die leise Wehmut, vom Loslassen ausgelöst.

Zerstörung und Tod, mitten in der Erntefülle «Fülle und Abschied» sind die Inhalte vom 5. Jahreskreisfest. Das Fest der Schnitterinnen bezieht sich auf das Abschneiden von reifem Getreide. Das Bild des wogenden goldgelben Getreidefeldes, das radikal zum niedergemähten, von der Sonnenglut ungeschützten Land wird. Ein Übergang, der hart anmuten lässt. Mitten in der Fülle ist Zerstörung und Tod wahrnehmbar, der ewige Kreislauf des Lebens, das zyklische Lebensprinzip von «Werden und Vergehen». Viele Menschen zu früheren Zeiten waren überzeugt, dass Anfang August eine besondere Zeit, ja, eine heilige Zeit anfängt, die sich bis zum 15. August, bis zum «Kräuterweihetag»

Iren Omlin ist freischaffende Seelsorgerin und Fachfrau Ritualgestaltung.

Die Ernte markiert den Übergang zwischen Werden und Vergehen. (Bilder zvg.)

oder «grosser Frauentag» hinzieht. Dann beginnt der «Frauendreissiger», eine Zeitspanne vom 15. August (grosser Frauentag, Kräuterweih) bis zum 8. September (kleiner Frauentag), eine hohe Zeit der Frauenkraft. Heutzutage wird der 15. August vor allem im christlichen Zusammenhang als Maria Himmelfahrt gefeiert. Doch in früheren Generationen kannte der 15. August auch Namen wie «Maria Würzweih», «Büschelfrauentag» oder, wie schon angedeutet «der grosse Frauentag». Denn, inmitten der höchsten Erntezeit wurde seit je die grosse Erdgöttin gefeiert. Frauen sammelten Kräuter, besonders Heilkräuter, die nun die ganze Sonnenkraft in sich gespeichert hatten und die als besonderes Geschenk der Erdgöttin gesehen wurde.

Vorräte für kärgere Zeiten Der Höhepunkt der hellen Zeit ist überschritten. Der Sommer mit seiner Fülle kann nicht aufgehalten werden. Das Fest der Sommersonnwende hat die Veränderung angekündigt. Jetzt ist die Fülle noch da. Darum darf jetzt eingesammelt werden, was dem Leben in kargeren Zeiten Geschmack und Würze verleihen soll. (pd.)

Für das leibliche Wohl sorgt das Gasthaus zum weissen Rössli mit einem reichhaltigen Brunch und musikalischer Unterhaltung des Musikvereins Mettmenstetten. Am Abend lockt der Kulturverein mit der Aufführung von Urnersagen für einen unterhaltsamen Leckerbissen. Die seltene Möglichkeit hinter die Kulissen einer der grössten BäckereiKonditoreien der Region zu blicken, gibt es in der Volg Bäckerei-Konditorei. Sie öffnet ihre Türen für Gross und Klein und jeder kann in der Umgebung eines professionellen Backbetriebes sein eigenes Erdbeertörtli kreieren.

Rabatte dank Glücksrad Im Volg Laden kann man am Glücksrad bis 20 Prozent Rabatt auf seinen

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Einkauf gewinnen und beim Wettbewerb winken neben einem Grill als Hauptgewinn auch ein Käselaib, ein Früchtekorb und ein Gutschein vom Gasthaus zum weissen Rössli. Die Vitalis Drogerie hat ausnahmsweise bis 18 Uhr geöffnet und eine Visagistin zeigt, wie Lippen gekonnt in Szene gesetzt und Augen perfekt betont werden. Am Nachmittag erhalten Interessierte bei einem Kurzvortrag Einblicke in die Welt der Mineralsalze nach Dr. Schüssler. Umrahmt wird das abwechslungsreiche Programm mit Kutschenfahrten entlang dem Mättmiweg, dem Grillbetrieb auf dem Volg-Platz und der musikalischen Unterhaltung der Albishorn-Örgeler. Damit die Eltern das gemütliche Beisammensein geniessen können, hat es für die Kinder einen Streichelzoo, Ponyreiten und eine Hüpfburg. Die Vitalis Drogerie, der Volg Laden, die Volg Bäckerei-Konditorei und das Gasthaus zum weissen Rössli bieten ein umfangreiches Programm und freuen sich auf zahlreiche Besucher. (pd.) Rössliplatz-Fest am 20. August. Gasthaus zum weissen Rössli: Brunch, Voranmeldung erwünscht bis Mittwoch, 17. August, unter Telefon 044 767 02 01; Beginn «Urnersagen» um 20.15 Uhr (Kollekte). Volg Bäckerei: Tag der offenen Tür, von 11 bis 17 Uhr. Vitalis Drogerie: Make-up-

Frauen-Jahreskreisfest «Schnitterinnen»: Freitag,

Beratung. Anmelden

19. August, Treffpunkt: 19 Uhr, Kiosk, Bahnhof

unter Telefon

Hedingen. Frauentanzen zur «Schnitterin»: Montag,

044 767 03 77.

29. August: 19.15 Uhr, Kirchplatz, Ottenbach.

Vortrag Mineralsalze nach

Sonntag und Spirit «… schweige und höre…» für

Dr. Schüssler, von 15 bis

alle: Sonntag 4. September, 7 Uhr, Kiosk, Bahnhof

15.45 Uhr im Rösslikeller.

Affoltern. Infos und Anmelden: Jren Omlin, Rüchligstrasse 2c, 8913 Ottenbach, 043 466 80 84, jren.omlin@bluewin.ch, www.lebensdichte.ch.

Kutschenfahrten: Ab dem

Vorbereitungen für den Tag der offen Tür in der VolgBäckerei. (Bild zvg.)

Gemeindeplatz von 14 bis 17 Uhr.

«Zum Bauernhof»

Auspowern und Trainingserfolge

Gasthaus-Eröffnung am Wochenende

Neues Kursangebot in den Hallenbädern Wettswil und Ottenbach

Die Familie Hagenbuch-Spillmann lädt am 20. und 21. August zur Eröffnung ihres Gasthauses zum Bauernhof. Das stattliche Gebäude in Oberlunkhofen wird seit 1846 als Herberge genutzt.

Aqua-Power eignet sich gleichermassen für Menschen, die sich komplett auspowern wollen sowie für jene, die einfach ihrem Körper etwas Gutes tun wollen. Ab dem 23. August beginnen Kurse, die sich auch hervorragend für Berufstätige eignen.

Es ist ein traditionsreiches Gebäude, das Wirtshaus «Zum Bauernhof». Über Jahrzehnte trafen sich hier die Kavalleristen. Bis heute erzählt man sich davon noch Anekdoten. Mit viel Respekt vor dem Bestehenden und der Vergangenheit hat die Familie den herrschaftlichen Bau aus dem Jahr 1846 in die Zukunft gerettet. Im Zentrum stehen acht Bed-andBreakfast-Zimmer. Anschliessend ans Morgenessen der Übernachtungsgäste wird von Dienstag bis Freitag ein «Handwerker-Znüni» angeboten. Weiter empfiehlt sich der Familienbetrieb für Anlassgastronomie für Gruppen ab zehn Personen. Ab Freitagnachmittag ist das Gasthaus wieder für jedermann zugänglich: Vom Kafi übers Feierabendbier, den Treffpunkt am Stammtisch bis zu einem aus verschiedenen Komponenten wählbaren Menü kom-

In Hedingen aufgewachsen: Gastgeberin Marlis Hagenbuch-Spillmann. men alle auf ihre Kosten – und anschliessend geht es ab in die Bar. Marlis Hagenbuch, geborene Spillmann, ist in Hedingen aufgewachsen. «Die ganze Verwandtschaft lebt immer noch dort», verrät sie. Die gelernte Kauffrau und diplomierte Bäuerin kümmert sich um die Gäste von Hotel und Restaurant. Sohn Andreas Hagenbuch ist als gelernter Bäcker-Konditor, der sich zum Koch weitergebildet hat, für das kulinarische Wohl der Gäste verantwortlich. (pd./tst.) Gasthaus Zum Bauernhof, Bed and Breakfast, Tage der offenen Tür am 20. und 21. August; Samstag 10 bis 19 Uhr, anschliessend Bar; Sonntag 11 bis 18 Uhr. Zürcherstrasse 23, 8917 Oberlunkhofen.

Morgenessen im Gasthaus zum Bauernhof. (Bilder zvg.)

www.zumbauernhof.ch.

Die erfahrene Aqua-Fitness-Trainerin Margrit Hard bietet von August bis Dezember jeweils am Dienstagabend, von 20.15 bis 21.00 Uhr, sowie von 21.05 bis 21.50 Uhr im Hallenbad Wettswil ihre beliebten Aqua-Power Fitness-Kurse wieder an. Im Hallenbad Ottenbach stehen folgende Kurse im Angebot: Neu, Donnerstagabend, von 20 bis 20.45 Uhr, sowie 20.45 bis 21.30 Uhr. Freitagabend von 20.20 bis 21.05 Uhr. Margrit Hard ist diplomierte Aqua-Fitness-, Aerobic- sowie Gymnastik-Instruktorin und kennt sich aus mit Training an Land, wie auch im Wasser. Zudem verfügt sie über eine Ausbildung in Sport- und Ernährungstherapie. Sie leitete auch Kurse und Weiterbildungen für die EAA (European Aquatic Association).

Aqua-Fitness Pionierin Durch die jahrelange Erfahrung (seit 1993 respektive 1996 auch in den Hallenbädern Wettswil und Ottenbach) und durch regelmässige Weiterbildungen ist sie stets auf dem neusten Stand was Aqua-Fitness betrifft und mit den aktuellen Trends vertraut. Diese Kurse nach den Sommerferien richten sich an Personen, welche Trainingseinheiten im Wasser suchen

Aqua-Power ist gesund, fordernd und macht Spass. (Bild zvg.) und auch entsprechend gefordert werden möchten. Frauen und Männer sind dazu herzlich willkommen. Die Kurse finden ausserhalb der regulären Öffnungszeiten und daher ohne fremde Zuschauer statt. Dieses Training ist sehr gelenkschonend und kann gerade auch nach einer Verletzung oder bei Übergewicht sehr hilfreich sein. Die Trainingsintensität kann grundsätzlich selber eingeteilt werden, wobei Margrit Hard darauf achtet, dass die Kursteilnehmenden auch ihren Möglichkeiten entsprechend gefordert und gefördert werden, um auch den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Intensivwoche im September Motivierende, fetzige Musik und dazu passende Geräte werden entsprechend zum Thema der Lektion angeboten und erleichtern das Training. Neu wird auch dieses Jahr erstmals eine Aqua-Fitness Power-Intensiv-Woche durchgeführt, vom 6. bis 13. September. Während der offiziellen Schulferien werden spezielle Workshops angeboten, welche einzeln gebucht werden können. (pd.) Kursplätze können unter www.margrit-hard.ch gebucht werden.


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Veranstaltungen

agenda

Eine der grössten musikalischen Veranstaltungen im Säuliamt

Freitag, 19. August Affoltern am Albis 14.00-18.00: Kinderwoche: «Gefangen am Nil» für Kindergärtner ab dem 2. Jahr und bis zur 6. Primarschul-Klasse. Fragen beantwortet Conelia Kaufmann: 044 761 61 25. Chrischona Zentrum (hinter Senevita-Areal). Alte Obfelderstrasse 24. 17.00-20.00: Vernissage: Heidi Eugster-Rubin, Hausen am Albis, Bildhafter Zeitgeist und Annette Grunert, Frasnacht, PLastikCollagen in Bild und Kugel. Galerie 100. Zürichstrasse 100.

Mettmenstetten 19.00: Maisfeldfest mit Countrystimmung und Shuttle-Bus. Band: «The Hobos» Linedance zum Zusehen und Mitmachen, Festwirtschaft und Bullriding. Mehr Infos: www.maisfeldfest.ch. Dauer bis 4 Uhr morgens. Maisfeld neben Haselbach im Rossmatten. Nähe Bahnhof.

Samstag, 20. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 11.00-22.00: Strassenfest mit verschiedenen Ständen und einem vielseitigen Programm und musikalischer Umrahmung für Jung und Alt. Chrischona-Kapelle, alte Obfelderstrasse 24.

Herferswil (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Herferswilerbeizli am Mättmi-Wäg offen mit Kaffee und Kuchen. Markus Gubler. Herferswil 42.

Mettmenstetten 08.00-24.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Rössliplatzfest der Gewerbebetriebe am Rössliplatz mit Brunch, Hüpfburg, Kutschenfahrten, Tag der offenen Tür und Beratungen. Festwirtschaften und diverse Konzerte. Ab 20.15 Uhr «Urnersagen mit Sigi Arnold und Beat Föllmi», eine Veranstaltung des Kulturvereins. Rössliplatz. 19.00: Maisfeldfest mit Countrystimmung und Shuttle-Bus. Ab 21 Uhr Band «Rosewood» und Crashkurs in Line-Dance durch Tanzschule, Bullriding. Mehr Infos: www.maisfeldfest.ch. Dauer bis 4 Uhr morgens. Maisfeld neben Haselbach im Rossmatten. Nähe Bahnhof.

Obfelden 08.30: Fussball-Grümpi mit Weiler-Cup, spannende Fussballspiele in verschiedenen Kategorien. Festwirtschaft, Barbetrieb. Sportplatz Zendenfrei.

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Freitag, 19. August 2016

10 Jahre Albis Openair in Mittelalbis bei Hausen, morgen Samstag, 20. August Das Albis Openair begann vor 10 Jahren auf einem kleinen Heuwagen auf dem Reitplatz der Familie Heinzer im Weiler Mittelalbis. Der Anlass konnte, dank seiner einzigartigen Atmosphäre und der hohen musikalischen Qualität, seine Fangemeinde von Jahr zu Jahr erweitern und ist unterdessen zu einem der grössten musikalischen Anlässe im Knonauer Amt geworden. Zum Jubiläum, am 20. August, richtet sich das Festival zu Beginn mit Kinderbands und gratis Ponyreiten an die jüngsten Besucher. «Laurent & Max» wenden sich mit ihren umgeschriebenen Texten zu den Hits von gestern an Kindergärtner und Primarschüler, so wird «Let it be» zu «Znünibrot» und «Born to be wild» zu «S’Mami het gseit». Ad-hoc hat sich speziell zum Jubiläum eine Band mit Verwandten der

Sonntag, 21. August Affoltern am Albis 10.00-14.30: «Fest zum Schulbeginn» mit Liedermacher Bruno Hächler. Mitgenommenes Picknick geniessen, grillen, spielen basteln und singen. Ref. Kirche (Chilepark).

Familie Heinzer aus Basel, Bern und Zürich zusammengefunden. Auf diesen Auftritt, mit den sehr jungen Musikern, darf man gespannt sein. Erinnerungen an das erste Albis Openair kommen mit der Hausemer Band The Lost Keys auf. Die beliebte Coverband wird zudem von einigen Gastmusikern begleitet.

Gute Musik steht an erster Stelle «The Black Barons» ist eine zukunftsweisende Country-Rockabilly-Band aus Zürich. Das junge Quartett entstaubt den Country – und winkt dabei trotzdem und gerade auf dem Reitplatz im Mittelalbis mit dem Cowboyhut. Big Tuna And The Penguins spielen komplexe Songs, irgendwo zwischen Jazz, Reggae und Punk. Ein Geheimtipp aus Zürich! «Groove Circle» bietet während den Umbaupausen eine energiegeladene, originelle und rhythmisch präzise Schagzeug-Show. Zum Schluss wird die 8-köpfige Band

mes Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 17.00-20.00: Blutspenden. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Mittwoch, 24. August Affoltern am Albis

Herferswil (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Herferswilerbeizli am Mättmi-Wäg offen mit Kaffee und Kuchen. Markus Gubler. Herferswil 42.

Obfelden 10.00: «De schnällscht Obfelder» Laufwettbewerb für alle Obfelder. Anmeldungen ab 9 Uhr, Getränkeund Grillstand. Sportplatz Zendenfrei.

Rifferswil 10.30-12.00: «Sommer!» Öffentliche Führung durch den Park mit Gaby Stamm. Park Seleger Moor.

Montag, 22. August Affoltern am Albis 18.30-19.30: «Das trockene Auge» öffentliche Informationsveranstaltung mit Referent Helmut Binder, Facharzt für Augenheilkunde. Info/Anmeldung: 058 335 00 00. Pallas Zentrum. Obstgartenstrasse 3. 19.00: «Gebären am Spital Affoltern» Informationsabend für werdende Eltern. Dauer ca. 1½ Std. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Dienstag, 23. August Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsa-

«Rude Tins» aus dem Kanton Aargau die Bühne rocken. Die treibenden Rhythmen und die toll arrangierten Bläsersätze dringen sofort in Ohren und Beine. Diese Band ist in der Skaund Funkszene längst mehr als ein Geheimtipp. Dies sind nur einige Gründe, um am 10-Jahre-Jubiläum mitzufeiern. Auch bei schlechtem Wetter kann das Openair dank einer grosszügigen Überdachung vor der Scheune der Familie Heinzer stattfinden. Zahlreiche Helfer und Sponsoren ermöglichen ein Fest, bei dem alle Sinne verwöhnt werden und das noch lange in Erinnerung bleiben wird. (lh)

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

10. Albis Openair, Samstag, 20. August, Mittelalbis 6, 8915 Hausen. Beginn 17 Uhr, Bands ab 17.30 Uhr. Gratis Ponyreiten. Kostenloser Shuttle-Betrieb zum Bahnhof Mettmenstetten ab 23.30 Uhr. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Weg ab Hausen Post signalisiert. Parkplätze vorhanden. Findet bei jedem

Beim Albis Openair treten Virtuosen verschiedener Stilrichtungen auf. (zvg.)

Unterwegs mit dem Aufseher Ueli Stettler, Führung ca. 2 Std. Leitung/ Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66. Bahnhof. 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.– An-/Abmeldung: Regina Helfer 044 761 03 91 oder 079 775 97 81. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 19.30-21.00: Abendserenade mit dem gemischten Chor Rifferswil. Der Chor singt zirka 30 Minuten, anschliessend wird ein Apéro serviert. Kostenpflichtig. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12.

Bonstetten

19.30: Franziska Greising, Lesung: «Am Leben». Anschliessend Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.

07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: BerlingenErmatingen-Gottlieben. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Bahnhof.

Kappel am Albis

Hausen am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

21.00: Openair-Kino mit Film «Eins, Zwei, Drei» von Billy Wilder (1961). Mülibar, Mülimatt

Donnerstag, 25. August

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

09.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Reusstal:

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Wetter statt. Bar, Grill und Köstlichkeiten aus der Pfanne. Infos www.albis-openair.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «OF.LEVCI» Werkstatt des Johannes Weiss. Das Geheimnis der «Terra Sigillata», aus der das Tafelgeschirr der Römer hergestellt wurde. Mo 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 25. August.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Heidi Eugster-Rubin, Hausen am Albis, Bildhafter Zeitgeist und Annette Grunert, Frasnacht, Plastik-Collagen in Bild und Kugel. Do und Fr 14-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr. Bis 3. September.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Fotoportraits: Bibliothekskunden zeigen sich mit ihrem Lieblingsmedium. Mo 15-19 Uhr. Bis 22. August.


Veranstaltungen

Freitag, 19. August 2016

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Wettswiler Vierzgerfäscht: «Das Fest von uns für Euch» Das alljährliche Fest findet dieses Jahr vom 2. bis 4. September statt, mit zahlreichen Attraktionen Dieses Jahr findet das traditionelle Vierzgerfäscht vom 2. bis 4. September statt, wie immer auf dem Gelände der Schulanlage Mettlen in Wettswil. Wettswiler, Besucherinnen aus dem ganzen Säuliamt genauso wie Auswärtige sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen. Schon seit Monaten wuseln 22 Wettswilerinnen und Wettswiler geschäftig durch das schöne Wettswil und die umliegenden Gemeinden, um das Vierzgerfäscht – auch und ganz besonders im Jahr 2016 – zu einem unvergesslichen Dorffest zu machen. Dass es dieses Jahr mit dem Neubau auf dem Areal des Schulhauses Mettlen einige zusätzliche Herausforderungen gab, konnte den Enthusiasmus des Organisationskomitees nur kurzfristig trüben. «Das Fest, von uns für Euch» ist nicht nur das diesjährige Motto, sondern widerspiegelt auch die Hingabe, mit welcher das OK ein abwechslungsreiches Fest für alle Besucher geplant hat.

Das OK des Vierzgerfäscht freut sich bereits jetzt auf ein grossartiges Dorffest mit zahlreichen Besuchenden. (Bild zvg. Alain Granwehr) Ein dreitägiges Dorffest für alle Generationen Das Festprogramm wartet mit besonderen Highlights auf. So rockt beispielsweise die Showtanzschule Tanzfabrik am frühen Samstagabend die Bühne im Festzelt und später wird die Liveband Sheee ihr immenses Repertoire zum Besten geben. Auch die jün-

geren Festbesucher werden auf ihre Kosten kommen, so zum Beispiel beim Kinderkonzert von Billy und Benno am Sonntagvormittag. Zudem werden viele tolle Spiele angeboten, denn neben zahlreichen neuen Attraktionen, finden die Besucher auf dem Schulhausareal auch die altbewährten und allseits beliebten Angebote wie

Ponyreiten, Kinderschminken Päcklifischen.

und

Verpflegung wie sie das Herz begehrt Auch in kulinarischer Hinsicht hat das Fest einiges zu bieten. Neu kann sich der Festbesucher bereits am Freitagabend mit mexikanischen Köstlichkei-

ten wie einem würzigen Chili con Carne oder herzhaften Nachos mit Sauce und heissen Margaritas aus dem Hause Tres Kilos verwöhnen lassen. Ab Samstag bereitet der Grillweltmeister Alexander Goetze im Smoker während einer Garzeit von acht bis zehn Stunden saftige Spareribs und zarten Schweinshalsbraten zu. Ein Novum ist

Margrit Schenkel berichtet am 27./28. August in Bonstetten von ihrer Arbeit im Sudan Seit mehr als 40 Jahren kümmert sich Margrit Schenkel mit Unterstützung des Vereins Mutter- und Kind-Betreuungs-Arbeit Sudan (Mukiba) um Bedürftige. Im Namen Gottes setzt sie sich vor allem für sudanesische Frauen und Kinder in Not ein. Hautnah lässt sie die Besuchenden wiederum an ihrer Arbeit teilnehmen. Nur wenige Flugstunden vom Säuliamt entfernt, öffnete sie den Zuhörern die Augen für eine ganz andere Welt, in der sie unter Gottes Führung und Schutz den Nächsten dient. Vielen Bonstettern ist Margrit Schenkel seit Jahren bekannt. Sie ist in Bonstetten aufgewachsen und arbeitet seit über 40 Jahren im Sudan. Seit 2001 ist ihr Arbeitsfeld in Darfur im Nordsudan, einer Konflikt- und Krisenregion. Bis jetzt ist die Rebellenbewegung immer wieder aktiv geworden und die Region ist nicht zur Ruhe gekommen. Hinzu kommt eine hohe Inflation was die Versorgung mit Nahrungsmitteln sehr verteuert.

weitere nützliche Informationen findet man unter www.vierzgerfaescht.ch.

Am Donnerstag, 25. August, ab 19 Uhr, findet in der Gärtnerei Blattgrün in Rifferswil ein Abendspaziergang durch Gärtnerei und Park statt. Was bietet der Spätsommer-Garten? Auf einem Rundgang durch die Gärtnerei entdecken Interessierte spätblühende Stauden, Ziergräser in frühem Herbstkleid und Farne von imposanter Grösse. Das Apéro-Buffet bietet Erfrischung vor oder nach dem Rundgang. Mit Pflanzenverkauf und Open end. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. (pd.) Kosten: keine. Freiwilliger Beitrag möglich. Infos: info@gaertnerei-blattgruen.ch, 079 678 21 78 Elisabeth Jacob.

Hedingen: Anlass für Funk-Amateurinnen

Mütter und ihre Kinder im Ernährungszentrum im sudanesischen Darfur. (Bild zvg.)

Das Tätigkeitsfeld von Margrit Schenkel ist vielfältig und umfasst neben der Leitung des Ernährungszentrums, das gleichzeitig das grösste Ausbildungszentrum für schwerst Unterernährte in Afrika ist, die Mithilfe auf der Kinderstation im Spital von El Fasher. Impfeinsätze mit dem nationalen Impfprogramm über die ganze Provinz, Betreuung von Behinderten und betagten Menschen, Organisation von Kursen für Erste Hilfe. Das Zentrum wurde 2005 in

Eine Gesamtübersicht des Festprogrammes und

Abendspaziergang durch den Park

Hilfe zum Wohl von Mutter und Kind

Hilfe wo sie gebraucht wird

auch die Cüpli-Bar, die am Samstagnachmittag zum Plaudern und Verweilen einlädt. Festbesucher können sich auf ein spektakuläres und unvergessliches Fest freuen. (sf/sh)

Betrieb genommen. Es ist trotz 40 Betten immer überbelegt. Allein im Juni dieses Jahres hatten sie 300 Neuaufnahmen. 210 Kinder wurden entlassen, um weiter in anderen Gesundheitszentren behandelt zu werden. Am Zentrum sind immer wieder Reparaturarbeiten nötig.

Das Leid wird grösser Die Arbeit in 40 Jahren ist in einem erweiterten Rahmen dieselbe geblieben – doch das Umfeld ist erheblich

schwieriger und mühsamer geworden. Vor allem sind die heimischen Lebensmittel auf dem lokalen Markt enorm teuer geworden. Dies erhöht die täglichen Betriebskosten im Zentrum. 5000 Ärzte und Spezialisten verliessen das Land in den letzten Jahren. Damit entsteht ein grosser Mangel an guten Fachärzten für die Ausbildung und die Gesundheitsversorgung. In Zusammenarbeit mit Deza, WHO und UNO konnte der Bau der Hebammenschule in Kutum abgeschlossen werden. Die Eröffnung steht kurz bevor.

Sie bietet Platz für 50 Schülerinnen und deckt eine grosse geografische Fläche ab. Die Ausbildung der Hebammen ist sehr wichtig, da noch immer regelmässig Frauen während der Schwangerschaft oder aufgrund von Geburtskomplikationen sterben. Um die Kindersterblichkeit zu reduzieren, ist das Impfprogramm sehr wichtig. Franz Leutert

Vom 19. bis 21. August üben im PfadiHaus Manegg, Hedingen, Funkamateurinnen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz ihr gemeinsames Hobby aus, oder «funktechnisch» gesagt, sind QRV und werden Verbindungen unter dem Spezial-Rufzeichen HB88YL mit Funk-Amateurinnen und Funk-Amateuren aus aller Welt tätigen. Übrigens: die Funkamateurin nennt sich YL (ausgesprochen in Englisch: Wei El), was die Abkürzung von Young Lady bedeutet, und der Funkamateur nennt sich OM (Old Man). HB ist der Prefix für die Schweiz; 88 ist der Gruss zwischen YL und OM. (pd.)

Bildervorträge in der reformierten Kirche Bonstetten: Samstag 27. August, 16.30 Uhr. Sonntag, 28.

Mehr zu diesem spannenden Hobby erfahren Inte-

August, 11.15 Uhr.

ressierte auf www.uska.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 19. August 2016

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Mit Freestyle Masters und Highland Games 20 Jahre Jumpin Mettmenstetten: Feier am Samstag und Sonntag, 20. und 21. August Uto Kulm. (Archivbild)

«Einfach göttlich, Üetliberg» Hinter diesem Titel verbirgt sich ein neues Gottesdienst-Konzept auf dem Üetliberg. Neu wird der Gottesdienst nicht wie in den letzten Jahren beim Sendeturm stattfinden, sondern ganz oben auf der Terrasse des Restaurants Uto Kulm, mit einer wunderbaren Sicht auf Alpen und Zürichsee. Der familienfreundliche und kurzweilige Gottesdienst mit Pfarrer Otto Kuttler am Sonntag, 21. August, ist auch für Kirchenmuffel geeignet und beginnt um 10.15 Uhr (bequem erreichbar mit der Bahn, welche um 9.48 Uhr ab Uitikon Waldegg abfährt). Die Gottesdienstbesucher haben die Möglichkeit, für den anschliessenden Brunch einen Tisch auf der Terrasse zu reservieren. Natürlich kann man sich auch ohne Reservierung im Selbstbedienungsrestaurant verpflegen. Gottesdienstbesucher sind aber ebenso herzlich willkommen, wenn sie von diesen Möglichkeiten keinen Gebrauch machen und gar nichts konsumieren. Die Musikgesellschaft Stallikon wird den Gottesdienst musikalisch begleiten und ab 11 Uhr ein kleines Konzert auf der Terrasse spielen. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Stallikon statt, ebenfalls um 10.15 Uhr und ebenfalls mit der Musikgesellschaft Stallikon. Der Entscheid, wo der Gottesdienst definitiv stattfindet, wird im Laufe des Samstags gefällt und auf der Homepage www.kirche-stallikonwettswil.ch publiziert. Wer einen Tisch für den Brunch reservieren möchte, wartet bei unsicherer Witterung den Entscheid über den definitiven Veranstaltungsort ab.

Diesen Sonntag findet anlässlich von 20 Jahre Jumpin das 20. Freestyle Masters mit den weltbesten Skiakrobaten statt. Über 60 Freestyler aus elf Nationen, darunter Olympiasieger, Weltmeister, Weltcupsieger, Schweizer und Europameister, stellen eine Rekordbeteiligung dar. Atemberaubende Skiakrobatik vom Feinsten auf den grössten Wasserschanzen Europas wird die Zuschauer zum Staunen bringen. Um 10 Uhr am Sonntagmorgen wird mit der Qualifikation gestartet. Am Start wird auch Lydia Lassila aus Australien sein, die Goldmedaillengewinnerin von Olympia Vancouver 2010 und Bronzegewinnerin von Sotschi 2014. Der amtierende Olympiasieger Anton Kushnir aus Weissrussland wird bis dreifache Saltos mit fünf Schrauben zeigen. Um 13 Uhr findet der Juniorenwettkampf mit den Schweizer Nachwuchstalenten, ab 14 Uhr der Final mit den 16 besten Herren und acht besten Damen statt. Eintritt frei.

Das Publikum im Jumpin darf sich auf die weltbesten Skiakrobaten freuen. (Archivbild) Gymfit Highland Games: kostenlos mitmachen

In Schottenröcken: Die Higland Games kommen erstmals ins Jumpin.

Die ersten Highland Games bestritten bereits die Kelten im 10. Jahrhundert. Andere Quellen nennen König Malcolm Canmore im 11. Jahrhundert als Urvater der ersten Spiele. Der Hintergrund dieser Spiele lag in der Auswahl der schnellsten, stärksten und mutigsten Männer, welche als Boten und Kämpfer für die jeweiligen «Clans» dienen durften und somit zu Ruhm und Ehre gelangten. Nach den enormen Aufständen gegen ihre britischen Besatzer, war den

Schotten das Tragen von Waffen untersagt. Um dennoch stets kampfbereit zu sein, nutzten die Clans ihre Spiele, bestritten diese aber nur mit Alltagsgegenständen wie Steinen, Holzstämmen und Heugabeln. Ab 1848 unterstützte Königin Victoria von England die Spiele und sorgte für deren grosse Popularität, weit über die Grenzen Grossbritanniens hinaus. Heute noch stehen die bekanntesten Highland Games, die «Breamar Highland Games and Gathering», unter der Schutzherrschaft der Queen. Im Jumpin können sich interessierte Besucher am Samstag von 16 bis

20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 14 Uhr in den Disziplinen Axt-, Stein-, Baumstamm- und Heuballenwerfen messen. Zu gewinnen gibt es tolle Preise. Die Siegerehrung findet am Sonntag nach dem Freestyle-Finale um 15.30 Uhr statt. Präsentiert werden die Higland Games vom Gymfit Affoltern und dem Verein Low Landers aus dem Limmattal. Für hochstehenden Sport am Freestyle Masters und Spass mit den Higland Games ist also für alle gesorgt. Weitere Infos unter www.jumpin.ch.

«Heidi» am Hedinger Weiher Open-Air-Kino am Freitag, 26. August Das Kino am Weiher zeigt am Freitag, 26. August, den Film «Heidi». Filmstart ist um 21 Uhr, bei jeder Witterung – ausser bei starkem Wind.

Die ClinTonics haben sich ganz dem amerikanischen Sänger, Bluesharp-Spieler und Songwriter Delbert McClinton verschrieben. (Bild zvg.)

Die Wurzel ist der Blues ClinTonics: CD-Taufe in der Güggel Bar Letztes Jahr am 20. Juni spielten die ClinTonics ihr erstes Konzert in der Güggel Bar. Da die Band aus Musikern besteht, die hier im Säuliamt den Liebhabern von Blues und Rock sehr bekannt sind, kamen viele neugierige Fans ans Konzert. Was sie zu hören bekamen, war ein facettenreiches Repertoire, das ganz dem amerikanischen Sänger, Bluesharp-Spieler und Songwriter Delbert McClinton verschrieben ist. Delberts Stil könnte man gut mit einer grossen Eiche beschreiben: Die Wurzel ist der Blues, der Stamm der Rock’n Roll und die Äste Folk, Rythm’n Blues, Rock, Country und Funk . . .

«Coming On Strong» Nun, ein gutes Jahr später feiert die Band am Samstag, 27. August, das Erscheinen ihrer Live-CD «Coming On Strong» wieder am selben Ort. Das Entstehen dieses Albums mit 18 Stücken verdankt die Band der Einladung ans Country Festival im Albisgütli und all den treuen Fans, die den Abend mit ihrem Kommen zu einem Fest gemacht haben. (ff ) CD-Taufe am Samstag, 27. August, in der Güggel Bar Rickenbach bei Ottenbach, Open Air (auch gedeckte Plätze), Bar ab 20, Konzert 21 Uhr. Ticket 25 Franken, inkl Cüpli. www.clintonics.ch.

Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Grossvater, dem Alpöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer einfachen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geissenpeter (Quirin Agrippi), hütet sie die Ziegen des Alpöhi und geniesst die Freiheit in den Bergen. Als Heidi von ihrer Tante Dete (Anna Schinz) nach Frankfurt gebracht wird, endet die unbeschwerte Zeit. Dort soll sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann (Maxim Mehmet) eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara (Isabelle Ottmann) sein und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) lesen und schreiben lernen. Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Alpöhi immer stärker. Der idyllische Hedinger Weiher bietet eine optimale Kulisse für diesen wunderschönen Film mit eindrücklichen Naturaufnahmen. Wer sich vor dem Kinoanlass stärken will, der kann

Heidi (Anuk Steffen) mit Alpöhi (Bruno Ganz) und Geissenpeter (Quirin Agrippi). (Bild zvg.)

sich ab 18 Uhr am Verpflegungsstand verköstigen, an der Bar einen coolen Drink oder ein Glas Wein geniessen. Warme Kleider und ein Kissen können nützliche Mitbringsel sein. Der Film beginnt um 21 Uhr und wird bei jeder Witterung – ausser bei starkem Wind – vorgeführt. Tickets können beim Weiherkiosk ab

18 Uhr gekauft werden. Es gibt keinen Vorverkauf. KAW Urs Hintermann Open-Air-Kino am Hedinger Weiher am Freitag, 26. August, 21 Uhr, Tickets ab 18 Uhr an der Abendkasse, Erwachsene 12, Kinder 7 Franken. Barbetrieb und Essen ab 18 Uhr.


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Sport

Freitag, 19. August 2016

Festsieg um einen Punkt verpasst

Steigerungslauf mit Schweizer Meistertitel belohnt

Erfolg der Hornussergesellschaft Obfelden

Adrian Brennwald im Berglauf erneut unschlagbar

Am vergangenen Wochenende spielte die Hornussergesellschaft Obfelden am interkantonalen Hornusserfest im Bernischen Busswil.

Der auf Ultramarathons spezialisierte Aeugster Adrian Brennwald hat in seiner Alterskategorie den Schweizer Meistertitel im Berglauf gewonnen.

Obfelden musste sich am Truniermorgen beim Anhornussen gegen Studen zuerst schlagen. Der Himmel war stahlblau. Dies bedeutete die Hornusse werden nur schlecht erkannt. Studen konnte schon den zweiten Hornuss nicht abfangen und musste im ersten Durchgang schon fünf Nummern schreiben. Nach einem guten Beginn musste Obfelden ins Ries. Auch den Ämtlern ging es nicht viel besser und sie mussten sich drei Nummern schreiben lassen. Nach dem Anhornussen belegte Obfelden den achten Rang. Nur eine Mannschaft konnte das Ries sauber halten.

Mit 14 Kilometern ist der BelchenBerglauf bei Olten ein für Adrian Brennwald extrem kurzer Wettkampf – trotz 900 Höhenmetern, die überwunden werden wollten. Eine Woche nach dem «Salomon Alpen X 100», bei dem er sich den Gesamtsieg gesichert hatte, startete Adrian Brennwald bewusst langsam in den Belchen Berglauf: «Ich wollte zuerst spüren, wie weit mein Körper bereits erholt war. Schliesslich bin ich immer noch am Aufbauen. Meine Beine erwiesen sich aber als in hervorragender Form und ich konnte einen Läufer um den anderen einholen.» Dank einer kontinuierlichen Leistungssteigerung konnte Adrian Brennwald schlussendlich die Kategorie M40 gewinnen und sich im Gesamtklassement auf dem 13. Platz einreihen. Da der Belchen Berglauf dieses Jahr auch als Schweizer Meisterschaft ausgetragen wurde, holte sich Adrian Brennwald somit den Schweizer Meistertitel im Berglauf in der Kategorie M40.

Ausstechen mit Ersigen B Auch beim Ausstechen wurde die Sicht nicht besser. Obfelden musste sich noch vier weitere Nummern schreiben. Beim Schlagen konnte sich Obfelden noch deutlich steigern und einige Spieler waren auf Kranzkurs. Beim letzten Durchgang vergaben einige Spieler die gute Vorlage und

Hans Binggeli (von links), Ueli Müller und Reto Binggeli. (Bild zvg.) Obfelden musste sich noch sieben Nuller schreiben lassen. Obfelden belegte den achten Schlussrang und ging somit ohne Preis nach Hause. Einzeln konnte Reto Binggeli mit 109 Punkten ein sensationelles Resultat erzielen. Reto verpasste den Festsieg nur gerade um einen Punkt und wurde Zweiter. (pd.) Hans Binggeli erreichte den siebten Schlussrang mit 95 Punkten. Ueli Müller konnte sich auch noch einen Kranz sichern mit 87 Punkten. Werner Binggeli konnte sich mit 81 die Medaille ergattern.

Salomon Schneider

Umbruch soll die Wende bringen Der HSV Säuliamt mit neuem Juniorenförderungskonzept Nachdem der traditionsreiche Säuliämtler Handballklub in den letzten Jahren leistungsmässig zurückfiel und einen deutlichen Mitgliederschwund erlitten hat, soll jetzt mit neuem Vorstand und Trainerteam vor allem auf eine erfolgreiche Juniorenarbeit fokussiert werden. Zentral für das Überleben und Weiterkommen eines Sportvereins ist eine erfolgreiche Juniorenarbeit, welche das Fundament für den langfristigen Erfolg der Aktivmannschaften ist. Dass das Fehlen eines ausreichenden, qualitativ guten Nachwuchses ein grosses Problem ist, zeigten die zahlreichen Handballklub-Fusionen in den letzten Jahren. Der HSV Säuliamt analysierte die Situation und kam zum Schluss, dass sein Einzugsgebiet im Knonauer Amt genügend gross ist, um längerfristig als Klub eigenständig überleben zu können. Deswegen soll nun der Fokus auf eine erfolgreiche Juniorenarbeit gelegt werden. Ziele sind ein qualitativer und ein quantitativer Aus- und Aufbau der Juniorenmannschaften. Gerade die älteren Juniorenmannschaften ab der U15 sollen so gut werden, dass sie wie früher wieder in den höheren Leistungsklassen spielen können. Dazu ist jedoch viel Aufbauarbeit notwendig. Die wichtigsten Ziele, welche die Vereinsführung nun konsequent verfolgen will, sind: Das Gewinnen von deutlich mehr Spielern und ein signifikanter Qualitätsanstieg auf allen Stufen. Zudem muss die Trainerausbildung generell verbessert werden.

Gewinnen von neuen Spielern Die Förderung der Juniorenmannschaften wird auf allen Stufen intensiviert. Ideal wären 15 Kinder pro Jahrgang, sodass zum Beispiel in der Altersstufe U15, welche die 13- und 14Jährigen umfasst, 30 Spielende vorhanden wären, mit denen zwei Mannschaften unterschiedlicher Niveaus gestellt werden könnten. Der Vorteil verschiedener Leistungsniveaus ist, dass

Adrian Brennwald läuft eine Woche nach dem Gewinn des «Salomon Alpen X 100», nach spontaner Anmeldung, zum Schweizer Meistertitel. (Bild zvg.)

In Grindelwald und Ischgl erfolgreich Podestplätze für Hanspeter Aeberli Neben dem Sieger Urs Huber aus Mettmenstetten (siehe «Anzeiger» vom 16. August) hat am Ischgl Iron Bike und an der Eiger Bike Challenge auch Hanspeter Aeberli, Aeugstertal, mit Erfolg teilgenommen und an beiden Veranstaltungen eine Podestplatzierung erzielt.

Der Handball-Sportverein (HSV) Säuliamt will vermehrt auf die Jugendarbeit fokussieren. (Bild zvg.) einerseits unter den ambitionierten Spielern Konkurrenzdruck entsteht, in der besseren Mannschaft zu spielen, und andererseits, dass die Spieler, die nur zum Plausch Handball spielen, in der tieferen Mannschaft gut aufgehoben sind. Um mehr Junioren zu gewinnen, sind gezielte Aktionen geplant. Insbesondere soll der Bekanntheitsgrad des Vereins und der Sportart Handball an sich erhöht werden. Dazu sollen vermehrt Angebote für Kinder lanciert und ausgebaut werden.

Verbessern der Qualität Um das Ziel zu erreichen, sich in den höheren Spielklassen zu etablieren, soll die Trainingsintensität erhöht werden. Dazu gehört ein grösserer Trainerstab, um die individuelle Ausbildung der Spieler optimal gestalten zu können. Die Torhüter werden zusätzlich durch erfahrene Torwarttrainer speziell geschult. Auch die Durchlässigkeit zwischen den Jahrgängen soll erhöht werden: Besonders talentierte junge Spieler sollen teilweise oder ganz mit älteren Junioren trainieren und auch spielen. Um trotz Leistungsfokus auch die weniger ambitionierten Spieler an Bord halten zu können, sollen zwei Leistungsklassen pro Altersstufe angeboten werden. Im HSV Säuliamt sollen alle handballbegeisterten Junioren einen Platz haben.

Ausbildung der Trainer Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit sind gut ausgebildete Trainer. Wie in anderen Sportarten ist es auch für Handballklubs nicht einfach, geeignete, ehrenamtliche Trainer zu finden, denn der Aufwand, zwei Trainings pro Woche zu leiten und am Wochenende Spiele zu coachen, ist beträchtlich. Deswegen sollen die Trainer vom Vorstand des HSV optimal unterstützt und gefördert werden. Um ein möglichst hohes Qualitätsniveau bei den Trainern aufzubauen und sicherzustellen, durchlaufen alle Trainer die vom Schweizerischen Handball-Verband angebotenen und vom Verein finanzierten Trainerlehrgänge und -fortbildungen. Der Vorstand ist überzeugt, dass der HSV Säuliamt mit diesen Massnahmen den Anschluss wieder findet und längerfristig wieder auf höheren Leistungsniveaus anzutreffen sein wird. Interessierte Spielerinnen und Spieler sind jederzeit in den Trainings zum Schnuppern willkommen. Die Trainingszeiten und die Kontaktpersonen der einzelnen Mannschaften sind im Internet unter hsv-s.ch/teams aufgelistet. Thomas Schudel/Christian Deiss, HSV Säuliamt U15 Infos: www.hsv-s.ch, u15@hsv-s.ch.

Die langen und steilen Aufstiege der Alpen-Bikemarathons scheinen dem mittlerweile 58-jährigen Aeugstertaler nach wie vor zu liegen. Nachdem er am ersten Augustwochenende schon auf der langen Ironbike-Strecke zwischen Ischgl und Samnaun in seiner Alterskategorie den Sieg nur knapp verpasst hatte, erreichte er auch an der Eigerbike Challenge den 2. Platz in der Seniorenklasse. Die Kategorie der über 50-Jährigen ist bei den Bikemarathons zunehmend stärker besetzt. In Grindelwald waren rund 130 Teilnehmer am Start und weil die Zeitabstände unter den Topfahrern teilweise sehr knapp sind, setzte Hanspeter Aeberli – entgegen seiner Absicht im fortgeschrittenen Alter nur noch mit dem komfortableren «Fully» (vollgefederten Bike) unterwegs zu sein – auf das leichtere «Hardtail».

Mountainbike-Rennen werden auch im Kopf entschieden Auf fahrerisch anspruchsvollen Strecken, wie zum Beispiel beim Sella Ronda Hero in Gröden – wo Aeberli ebenfalls den 2. Platz belegte – kann der leichte Zeitverlust bei den Aufstiegen mit dem etwas schwereren Vollfederbike bergab wieder fast wettgemacht werden. Die Strecke in Grindelwald ist aber vergleichsweise einfach zu fahren und hier spielt das Hardtail bergauf seinen Gewichtsvorteil aus. Trotz moderner Technik und Velos mit Gewichten weit unter der Zehn-Kilo-Marke werden die MountainbikeLangstreckenrennen aber schlussendlich immer noch mit den Beinen und im Kopf entschieden. Der Trainingsaufwand, um nur schon in den Hobbyklassen mit der Spitze mithalten zu können, ist beträchtlich. Deshalb ist auch Aeberli, welcher seine bis zu 1000 Trainingskilometer pro Monat überwiegend auf dem Mountainbike absolviert, praktisch jeden Tag im idealen Mountainbike-Gelände vor seiner Haustüre unterwegs. Ans Aufhören oder gar den Kauf eines E-Bikes denkt der Säuliämtler dabei vorläufig nicht. (ub.)

Das «Fully-Bike» ist komfortabler, aber auch schwerer. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 19. August 2016

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Welche Gegner warten am Eidgenössischen auf Marco Nägeli? Interview mit Marco Nägeli, einem Säuliämtler Teilnehmer am eidgenössischen Schwingfest in Estavayer Nicht mehr lange müssen sich die Schwinger und die Schwingerfreunde gedulden: Vom 26. bis 28. August findet das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Estavayer statt. Am Samstag und Sonntag finden die Wettkämpfe im Schwingen statt. Wer neuer Schwingerkönig wird, entscheidet sich am Sonntagnachmittag. In der Arena de la Broye, auf dem Militärflugplatz in Payerne, finden sich rund 50 000 Zuschauer ein, die mit den 275 Schwingern aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland mitfiebern. Ohne Ticket kann man die Atmosphäre auch geniessen, rund um die Arena wird ein grosses Fest stattfinden. Auch ein Schwinger vom Schwingklub am Albis hat sich qualifiziert. Im Interview beantwortet Marco Nägeli einige Fragen über den Grossanlass. Aus dem Säuliamt ist er aber nicht der einzige der in Estavayer sein wird, auch der Mettmenstetter Armin Reichmuth, welcher für den Schwingklub Cham-Ennetsee schwingt, ist mit dabei. «Anzeiger»: Nach einer Bänderverletzung am Fuss mussten Sie eine Pause einlegen. Wie geht es Ihrer Gesundheit? Marco Nägeli: Ich fühle mich gut und habe auch keine Schmerzen mehr. Trotzdem schwinge ich aber noch mit einer kleinen Schiene. Diese werde ich erst nach dem Eidgenössischen Schwingfest wieder weglassen, einfach um kein grosses Risiko einzugehen. Sind Sie bereits wieder auf dem gleichen Niveau wie vor der Verletzung? Da die Aufbauphase in der Physiotherapie sehr gut verlaufen ist und ich auch dort nie Schmerzen hatte, konnte ich das Vertrauen in meinen Fuss sehr schnell zurückgewinnen. So bin ich etwa wieder auf dem gleichen Niveau eingestiegen wie vorher. Obwohl es an den Schwingfesten, die ich bis jetzt bestritten habe, noch nicht ganz nach Wunsch gelaufen ist. Manchmal haben Kleinigkeiten nicht ganz zusammengepasst, in Gängen welche ich gestellt habe, hatte ich reale Siegeschancen. Am Eidgenössischen Schwingfest in Estavayer werden Sie, wie vor drei Jahren in Burgdorf, auch antreten. Dieses Mal aber

am Nachmittag nochmals zwei. Nach dem ersten Tag gibt es den ersten Ausstich, in welchem die, die zu wenige Punkte haben, rausfliegen. Diese Schwinger dürfen dann am Sonntag nicht mehr schwingen. Am Sonntag werden auch wieder bis am Mittag zwei Gänge absolviert, danach gibt es nochmals einen Ausstich. Dann werden am Sonntagnachmittag die letzten beiden Gänge absolviert, in denen es um die Kränze geht und natürlich der Schlussgang, in dem der Schwingerkönig bekannt wird. Danach ist noch die Rangverkündigung und dann wird meistens noch eins getrunken. Nach Hause fahren werde ich erst am Montagmorgen. Welches Ziel haben Sie sich gesetzt? Mein Ziel ist es, mehr als vier Gänge schwingen zu können. Ich möchte auch am Sonntag noch schwingen und natürlich den Wettkampf unfallfrei beenden.

Marco Nägeli (oben) ist der Teilnehmer des Schwingklubs am Albis am Eidgenössischen Schwingfest. (Bild Anja Bernhard) ohne Ihren Bruder Roman. Wie ist dies für Sie? Es wäre für mich toll gewesen, wenn wir gemeinsam hätten antreten können. Aber auch im Nordostschweizer-Team (NOS), haben wir einen guten Zusammenhalt und unterstützen uns gegenseitig. Im vergangenen Winter war ich an jedem NOS-Training, konnte dort die eine oder andere Freundschaft knüpfen, um uns so gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben zu können. In Burgdorf war Ihre erste Teilnahme, werden Sie ruhiger in Estavayer antreten können, weil Sie diesen grossen Rahmen des Schwingfests jetzt bereits kennen? Es ist natürlich immer ein spezieller Anlass, nur schon deshalb, weil es nur alle drei Jahre stattfindet. Und das ganze vor über 50 000 Zuschauern. Ich hoffe sehr, dass ich dieses Mal etwas ruhiger sein werde, da ich schon weiss wie es abläuft. Wie bereiten Sie sich auf Estavayer vor? Ich werde eigentlich normal trainieren, bis eine Woche vor dem Eidgenössischen. Das heisst zwei bis drei Schwingtrainings, ein TRX-Training und ein Ausdauertraining. Dann, in der Woche vor dem Eidgenössischen, werde ich sicher noch ein Schwingtraining absolvieren und vielleicht auch noch einmal TRX, dies aber am

Anfang der Woche. Arbeiten werde ich weiter bei der Umag-AG bis und mit Donnerstag, da mich das noch etwas beschäftigt und ich die Gedanken vom Schwingen etwas sacken lassen kann. Meine Ernährung stelle ich im Moment nicht besonders um, ich achte einfach darauf, dass ich genügend esse und vor dem Schwingfest genügend Kohlenhydrate zu mir nehme. Haben Sie spezielle Rituale? Rituale habe ich eigentlich keine, ausser, dass ich am Freitag noch gut esse und vielleicht einen Jass klopfe, wie vor drei Jahren. Am Schwingfest habe ich vor allem vor dem Gang Rituale, ich gehe immer zum Brunnen, mache mit dem Wasser mein Gesicht und meinen Hals nass. Bevor ich ins Sägemehl trete, reibe ich noch Sägemehl in meine Hände. Danach gehe ich in die Platzmitte, wo dann Griff gefasst wird. Welche Unterstützung erhalten Sie? Unterstützung erhalte ich von vielen: von meiner Familie, dem Schwingklub, Freunden und anderen Trainingspartnern. Und besonders von meiner Freundin, die mich an jedes Schwingfest begleitet und meine Gänge filmt, damit ich aus meinen Fehlern lernen kann. Ich freue mich auch immer, wenn ich bekannte Gesichter auf dem Schwingplatz sehe, die dann

FCWB reist ins Ländle Wettswil-Bonstetten tritt am Samstag gegen Eschen/Mauren an Nach den zwei knappen und unglücklichen Niederlagen zum Saisonstart, ist eine Reaktion der Dosch-Elf gefordert. Am Samstag steht eine schwierige Aufgabe bevor: Der FCWB tritt auswärts gegen Eschen/Mauren im Fürstentum Liechtenstein an. Die Ämtler Truppe wurde schlecht belohnt für die ersten Auftritte in der neuen Spielzeit. Obwohl man gut mitspielte und auch beste Torchancen herausspielte, traf man erst einmal ins Tor und verlor beide Partien jeweils knapp. Bereits in der Startphase der letzten Saison war die Chancenverwertung das grösste Manko und weiterhin liegt hier das grösste Verbesserungspotenzial. Ein Erfolgserlebnis könnte die Ladehemmungen wohl bereits lösen, denn die Möglichkeiten

waren in beiden Spielen durchaus vorhanden. Natürlich wurde in den Trainingseinheiten nochmals intensiv am Abschluss gearbeitet.

Defensive gefordert Gleichzeitig wird aber auch die Abwehr gefordert sein. Ähnlich wie der FCWB haben nämlich die Liechtensteiner in den bisherigen Spielen offensiv überzeugt – bis auf die Chancenverwertung. Gegen Mendrisio unterlag Eschen/Mauren vor heimischem Publikum 1:2 und auswärts bei Gossau schien es lange, dass Eschen/Mauren – wie der FCWB zuvor – 1:2 verlieren würde, schaffte aber dann in der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich. Trainer Ofentausek musste diverse Abgänge kompensieren, wobei gleich drei der insgesamt acht Neuzugänge Liechtensteiner Nationalspieler sind.

Ausflug lohnt sich Beide Teams wollen unbedingt den ersten Vollerfolg erzielen. Die Spiele zwischen den Klubs waren stets animiert geführt und gingen oft knapp aus. Es darf erneut mit einer spannenden Partie gerechnet werden, weshalb sich die Reise ins Ländle für den WBAnhang sicherlich lohnen wird. Anpfiff im Sportpark Eschen ist am Samstag um 17 Uhr. In der 3. Liga startet die zweite Mannschaft des FCWB am Sonntag in die neue Saison und will erneut um den Aufstieg mitspielen. Gegner ist der FC Thalwil 2 und die Partie wird um 11 Uhr auf dem Sportplatz Brand in Thalwil angepfiffen. Ebenfalls den ersten Ernstkampf tragen die A-Junioren aus. Sie treffen am Sonntag, um 10 Uhr, im Cup auswärts auf den FC Egg. Oliver Hedinger

auch noch motivierende Worte für mich haben. Was ist Ihre Motivation? Meine Motivation ist die Freude am Sport. Der Kampf Mann gegen Mann – das hat mich schon von klein auf gepackt. Wenn man dann dabei noch Erfolge feiern kann, motiviert dies noch mehr. Zudem finde ich, dass ich mich beim Schwingen immer wieder selber an der Nase nehmen kann, denn man hat alles in der eigenen Hand. Schwingen ist zudem eine Lebensschule und ein sehr kameradschaftlicher Sport. Wie wird der Ablauf sein von Freitag bis Sonntag? Am Freitag werden wir gegen Mittag in Estavayer sein, wo sich dann das NOS-Team treffen wird. Es werden die Unterkunft bezogen und nachher das Festgelände und die grosse Arena besichtigt. Danach werden am Nachmittag sicher die Paarungen bekanntgegeben, was immer für Gesprächsstoff sorgt. Am Abend werde ich gut essen und vielleicht einen Jass machen. Am Samstagmorgen werden wir mit dem Team einlaufen, damit alle Muskeln warm sind. Das Fest fängt am Morgen mit dem Einmarsch aller Teilnehmer an – zu dem die Nationalhymne gespielt wird. Dann werden wir bis am Mittag zwei Gänge machen und

Wie sehen Ihre Pläne für nach dem Eidgenössischen aus? Ich werde noch einige Schwingfeste bestreiten, danach lege ich eine einmonatige Pause ein. Nach dieser gehts weiter mit dem Wintertraining für die nächste Saison. Erinnern Sie sich noch, was in Ihnen vorging, als Sie in Burgdorf das erste Mal in die Arena betreten haben? Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Morgens, früh um halb 8 Uhr in die Arena einzulaufen, in der sich so viele tausend von Schwingerfans auf ihren Plätzen auf ein spannendes Schwingfest freuten. Ich weiss noch gut, wie es mir eiskalt den Rücken heruntergelaufen ist. Auf diesen Moment freue ich mich wieder sehr. Wenn man sich im Stadion umschaut, wird einem die grossartige Kulisse immer wieder bewusst. Man findet keinen leeren Sitz. Dies möchte ich noch sagen ...? Der Schwingklub am Albis und auch ich freuen uns immer, im Schwingkeller neue Gesichter zu sehen, die diesen Schweizer Traditionssport ausprobieren möchten. Zudem wünsche ich allen, die in Estavayer live dabei sind oder zu Hause vor dem Fernseher, viele spannende Gänge und ein gutes Fest. Interview Anja Bernhard

Achte Spielrunde seit Mai Faustballer des MTV Affoltern sind gefordert Wegen eines fragwürdigen Modus, der der zweiten Mannschaft im Mai und Juni sieben Runden bescherte, spielen die Faustballer des Männerturnvereins Affoltern (MTV Affoltern) am Samstag, 20. August, ab 14 Uhr in Rüti bereits die achte und letzte Runde der 1. Liga Zone Nordostschweiz. Die Gegner am Samstag sind der FG Mönchaltorf und Satus Schaffhausen. Mit etwas Wettkampfglück liegt noch der 3. Platz und somit eine Medaille drin. Der Abstieg war schon vor der Sommerpause kein Thema mehr. Ganz anders sieht die Ausgangslage in der Nationalliga B Gruppe Ost aus. Affoltern I geniesst nochmals Heim-

recht und spielt ab 14 Uhr im Moos gegen Oberwinterthur und Rebstein, gegen welche es in der Vorrunde je eine Niederlage absetzte.

Doppelrunden wegen Verschiebungen Drei Mannschaften, darunter Affoltern, haben bereits 12 von 16 Partien ausgetragen. Die restlichen sechs Teams erwartet am kommenden Samstag und Sonntag eine Doppelrunde, um die verschobenen Spiele vor der Sommerpause nachzuholen. Somit kann es nach diesem Wochenende noch einige Verschiebungen in der Tabelle geben, auf der Affoltern zurzeit den 2. Rang belegt. Die Schlussrunde findet dann am 3. September ab 13 Uhr in Schlieren statt. (pd.)


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Extra

Freitag, 19. August 2016

Im Spital Affoltern geboren

Kaya, 3. August. (Bilder Irene Magnin)

Ein stolzer Anblick: Der Vierspänner von Hansheiri Weiss in voller Fahrt. (Bild Martin Mullis) Mia, 10. August.

Hoch auf dem gelben Wagen durchs Säuliamt Mit der Kutsche und vier Pferdestärken auf schmalen Wald- und Flurwegen

Selena, 10. August.

Mit lediglich vier Pferdestärken gemütlich über Flur- und Waldwege zu fahren ist ein exklusives Erlebnis. Der Fahrsport ist jedoch eine anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, welche neben grossem Fachwissen auch viel Fingerspitzengefühl verlangt. Der «Anzeiger» fuhr mit einem Profi durchs Oberamt. ................................................... von martin mullis

Massimo, 12. August.

Benjamin, 13. August.

wetter

Das Fahren mit Kutsche oder Wagen gilt eher als Randsportart. Die Ausübung dieses sportlichen Hobbys ist jedoch sehr anspruchsvoll und erfordert grosses Können. So gesehen darf ein Ausflug mit einer vierspännigen Kutsche durchaus als rares Erlebnis bezeichnet werden. Immerhin begegnet man auf den Verkehrswegen eher selten einem Fahrzeug, welches lediglich vier Pferdestärken aufweist. Dazu kommt, dass die Pferdehaltung zu Sportzwecken nicht unbedingt zu den

preisgünstigsten Liebhabereien gehört. An den Sportanlässen des Fahrsports wird vielfach ein-, zwei- oder vierspännig gefahren. Die Turniere bestehen aus Prüfungen in den Disziplinen Dressur, Geländefahren und Hindernisfahren. Hansheiri Weiss, Metzger im Säuliamt, fährt nicht nur übungshalber und zu Trainingszwecken, sondern vor allem auch weil es ihm Freude bereitet. Fast täglich unternimmt er Fahrten mit einer Trainingskutsche über die unzähligen schmalen Flur-, Wald- und Wanderwege im Knonauer Amt. Drei bis vier Mal wöchentlich fährt er zweispännig, an einigen Tagen und für den «Anzeiger» jedoch spannt er vier Pferde vor.

Drei Hengste und ein Wallach als Gespann Die Rappen mit ihrem schwarzen glänzenden Fell freuen sich sichtlich auf die Ausfahrt und schnauben bereits beim Einspannen erwartungsvoll. Wer jeweils die Rolle des Vorrosses oder des Deichselrosses übernimmt, wird je nach Trainingsfortschritt im

Einzelfall bestimmt. Drei der Zugpferde sind Hengste und Arabofriesen, das vierte ist Friese und ein Wallach. Die vier Pferde gelten als junges Gespann, sind sie doch erst im Alter zwischen vier und sieben Jahre. Sie hören auf die Namen Zorro, Jasmir, Henri und Rudi. Rudi heisst eigentlich mit richtigem Namen Carrell und da er aus Holland stammt, wird er jetzt nur noch Rudi genannt. Bei einer vierspännigen Ausfahrt gehören vorschriftsgemäss zwei kundige Pferdeführer auf die Kutsche, weshalb uns der Pferdepfleger Anbrus Zsolet begleitet. Der Rumäne gilt auf dem Hof von Hansheiri Weiss in Mettmenstetten als die gute Seele im Stall. Bereits bei der ersten starken Steigung auf einem ziemlich schmalen Feldweg zeigt sich deutlich, welche Bedeutung einer fachkundigen Führung des Gespanns zukommt.

Nach der Ausfahrt ein kleines Wellnessprogramm Eines der Deichselrosse bockt etwas wegen eines Bremsenstiches und

bringt kurz Unruhe ins Gespann. Doch Hansheiri Weiss hat auf dem Kutschbock im wahrsten Sinne des Wortes die Zügel in der Hand. Mit sonorer Stimme gebietet er mit den Worten «So chömet Buebe» Ruhe und die vier Rappen traben wieder beruhigt weiter. Da wird sofort sichtbar, dass der Metzgermeister ein eigentlicher Profi im Fahrsport ist. Immerhin war er an der Weltmeisterschaft in Beesd Holland mit dabei und erreichte vor 90 000 Zuschauern einen ausgezeichnete Platz unter den ersten zwanzig Teilnehmern. Mit den Leinen steuert er die Pferde souverän über die schmalsten Waldwege begleitet von beruhigenden und hie und da auch etwas energischen Zurufen. Wegen der sommerlichen Hitze zeigt sich bald einmal etwas weisser Schweiss auf den Flanken der Zugpferde. Doch Zorro und seine drei Kameraden traben gelassen zurück in den heimatlichen Stall. Dort bekommen sie vom Chef persönlich ein kleines Leckerli, bevor sie Pferdepfleger Anbrus mit einem kleinen Wellnessprogramm verwöhnt und abkühlt.

liebe elise

Velohosen

bauernregel «Im August am Morgen Regen, wird vor Mittag sich noch legen.»

Liebe Elise, der Sommer ist da, endlich. Zwar ein bisschen durchzogen, mit unberechenbaren Temperatur- Sprüngen in die Höhe und schaurigen Abstechern in spätherbstähnliche Tie- Antoinette Suter. fen. Jedenfalls sind die Beine braun, die Füsse blutt, die Tage lang und die Strassen leer. Leer? Fast. Ein bisschen. Ich meine, es hat weniger Autos, (es versammeln sich ja alle vor dem Gotthard) aber – und jetzt wird es schwierig, und ich riskiere einen schrägen Blick deinerseits, und doch muss es an dieser Stelle mal gesagt sein: Es wimmelt von Velofahrern und ebensolchen Fahrerinnen. Was um Himmelswillen ich denn plötzlich gegen diese habe? Nichts, rein gar nichts, radle ja selber gerne

durch die Gegend. Aber diese V e l o h o s e n ! Diese unsagbar hässlichen Velohosen, die in mir jedesmal den Augenschliessreflex auslösen, was im Strassenverkehr gefährlich und deshalb zu unterlassen ist. Diese schwarzen engen Dinger, die mal bis vors Knie reichen, oft aber schon Mitte Oberschenkel (Sommermodell?) enden. Ich kann sie nicht sehen, ohne an ihr Innenleben zu denken. Und je weniger ich das will, umso rascher passierts: Zack und ich seh es wieder vor mir: dieses wilde Leder an der Hoseninnenseite, dort wo beim Velofahren zwischen Mensch und Maschine Reibung entsteht. Ich weiss von Freunden und Familienmitgliedern, dass man (und frau) diese Hose direkt auf der Haut trägt. Also o h n e Unterhose. Ich meine, dass ist doch logisch, das Leder muss ja schliesslich seine Weichheit direkt den sensiblen Arealen übermitteln können. Da würde selbst eine dazwischengeschobene Hightech-Unter-

hose den gewünschten Effekt deutlich vermindern. Andererseits ist es ebenso schaurig wie logisch und ich verwünsche meine Fantasie, die jedes Mal, wenn so eine Hose am Strassenrand auftaucht, wild ins Land der durchgeschwitzten, fleckigen, speckigen, schrecklichen Lederspickel davongaloppieren will. Aus eigener Erfahrung mit Wildleder (Taschen, Schuhe, übertrieben teure Jacke in jungen Jahren – k e i n e Velohose), weiss ich, dass einmaliges Waschen mit Wassertemperatur über 15 Grad das Leder in ein starres, nicht wieder weichzukriegendes Brett verwandelt ... und so ein Brett ist ja dann doch nicht angenehm zu tragen und ... Wie gesagt: meine Fantasie ist einfach beim Thema Velohoseninnenleder keine Hilfe ... Gerne radle ich in den nächsten Tagen mal bei dir vorbei. Du erkennst mich von Weitem. Ich trage Rock. Bis dann, Antoin

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