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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 66 I 168. Jahrgang I Dienstag, 26. August 2014

1000. Einwohner

Einspurig befahrbar

«Der Umzug nach Uerzlikon ist wie nach Hause kommen», sagt Edy Enz. > Seite 3

Die Jonenbach-Brücke beim Zwilliker Weiher muss saniert werden. > Seite 3

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«Zuzüger-Biennale» Kurzweilig und informativ: erfreulicher Abend für Neu- und Alt-Wettswiler. > Seite 6

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«solarbonstetten» Schachenmatten 2: Bonstetter Bevölkerung baut erste Fotovoltaikanlage. > Seite 7

Einblick in Unterkunft für minderjährige Asylsuchende

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«Mein Nachbar Urs» Grosser Mann in einer kleinen Bibliothek: Lesung von Alex Capus in Rifferswil. > Seite 7

Hubers vierter Grand-Raid-Sieg Urs Huber hat am Samstag in Grimentz erneut den Grand Raid, das älteste und härteste MountainbikeMarathonrennen der Welt, in neuer Rekordzeit gewonnen; nach 2008, 2011 und 2013 bereits zum vierten Mal – so oft wie noch kein anderer Biker vor ihm. «Mein Traum war, den Grand Raid im Trikot des Schweizer Meisters zu gewinnen. Dieser Traum ist nun Wirklichkeit geworden», sagte Huber im Ziel. Für die 125 km mit 5000 Höhenmetern zwischen Verbier und Grimentz benötigte der RRC-AmtFahrer 6.05.13 Stunden. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 21

Frisch von der Leber weg spielten, tanzten und sangen vergangenen Samstagnachmittag die Kinder und Jugendlichen des MNA-Zentrums Lilienberg oberhalb Affoltern. Eingeladen zu ihrem bunten Sommerfest war zudem die Bevölkerung, welche die Gelegenheit nutzte, sich von den Bewohnerinnen und Bewohner unterhalten zu lassen und einen Einblick in die betreute Unterkunft der unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden zu erhalten. Die von der Fachorganisation im Migrations- und Integrationsbereich AOZ und terre des hommes gewünschten Begegnungen zwischen den MNA-Bewohnenden und der Bevölkerung fand jedenfalls statt und ebenso Anklang. (kb.)

anzeigen

................................................... > Bericht auf Seite 8

Jubiläum mit Strassenfest gefeiert Mit einem Strassenfest hat Chrischona Affoltern am Samstag das 120-Jahre-Jubiläum gefeiert. Die Jugendorganisation «Tschägg-Point» blickt auf eine zehnjährige Tätigkeit zurück. Das Strasssenfest symbolisierte den Leitspruch: Chrischona versteht sich als «Kirche mit Nähe», deren Mitglieder Begegnungen ermöglichen. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Am Sonntagmittag machten die «Sparrohs» Stimmung – und auch die Kinder durften mitrocken. (Bild Thomas Stöckli)

Wettswil in Festlaune

Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren können Sie vom 26. August bis zum 22. September Ihre Traum-Schlafzimmer finden mit 25% auf eine Auswahl an Schlafzimmern, Betten, Boxsprings, Schrän-

Hunderte genossen die Stimmung am «40er Fäscht»

ken, Bettwäsche, usw. sowie 25% auf alle MarkenMatratzen. Die 40% auf alle Teppiche, 25% auf eine Auswahl an Beleuchtungen, 40% auf eine Auswahl

Shows, Vorführungen und musikalische Highlights, dazu Spiel und Spass für die kleinen Festbesucher – das OK mit Jahrgang 1974 hat einen tollen

Anlass auf die Beine gestellt. Entsprechend fanden Hunderte aufs Festgelände um die Schulanlage Mettlen. «Wir sind extrem zufrieden», so die

Bilanz der OK-Präsidenten Tanja Baumeler und Marco Fetz. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 6

an Tablets und Notebooks sollten Sie auch nicht verpassen! Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Palliativ-Notfallnummer: Ämtler Beteiligung an Pilotprojekt Schweizweit erste Einrichtung unter Mitwirkung von Dr. Roland Kunz, Spital Affoltern Dr. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care Spital Affoltern, hat an einem Pilotprojekt zur Einrichtung einer Notfallnummer für Palliativpatienten mitgewirkt – schweizweit die erste. Die demografische Alterung und damit auch die Anzahl der Palliativpatienten wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Heute ist das Schweizer Gesundheitswesen noch zu fest auf die optimale Versorgung medizinischer Notfälle ausgerichtet. Für die steigende Zahl der Palliativpatienten steht jedoch nicht die Genesung im Vordergrund. Wichtiger ist, dass sie die letzte Lebenszeit mit möglichst wenig Schmerzen mit guter Unterstützung zu Hause erleben können. Diese Lücke will die neue Notfallnummer Pallifon schliessen. Seit August diesen Jahres steht Palliativpatienten, ihren Angehörigen und Betreuungspersonen die schweizweit erste Notfallnummer

0844 148 148 offen. Das Pilotprojekt gilt vorerst nur für die Regionen Horgen, Knonauer Amt, Höfe, March, Rigi-Mythen und Einsiedeln. «Eine geografische Expansion ist ein Fernziel», erklärt Beat Ritschart, Geschäftsführer der Foundation Zürich Park Side, die das Projekt zusammen mit dem anerkannten Spezialisten für Palliativmedizin, Dr. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care Spital Affoltern, auf die Beine gestellt hat.

Längere Pflege im vertrauten Umfeld Bei Notfallsituationen wie Atemnot, Angstzuständen oder akutem Verwirrungszustand stand den Betroffenen bis anhin nur die allgemeine Notrufnummer 144 zur Verfügung. Der Notfalldienst ist hingegen nicht auf die spezifischen Bedürfnisse von Palliativpatienten ausgerichtet und ist in jedem Fall dazu verpflichtet, die Patienten ins Spital einzuweisen. Studien zeigen, dass rund die Hälfte der Notfallhospitalisierungen von

Palliativpatienten vermeidbar wäre. Diese unnötigen und kräftezehrenden Einweisungen können mit der neuen Notfallnummer Pallifon, das an das Ärztefon angegliedert ist, reduziert werden. Das Fachteam des Ärztefons wurde speziell im Bereich Palliative Care ausgebildet, um sich kompetent, kostenlos und rund um die Uhr um die besonderen Belange von nicht mehr therapierbaren Patienten, ihren Angehörigen und Betreuungspersonen zu kümmern. Komplikationen können so zu Hause besser bewältigt werden. «Durch das Beratungsangebot des Pallifons stärken wir die Selbstbestimmung der Patienten, denn die Mehrheit wünscht sich, zu Hause ihre letzte Lebensphase verbringen zu können und im vertrauten Umfeld gepflegt zu werden», so Dr. Kunz.

Mit der Unterstützung von sozialen Projekten die Region stärken Die Notrufnummer Pallifon ist das erste grosse Projekt der Foundation

Zürich Park Side, die 2011 zum Zweck der Standortförderung gegründet wurde. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung, Innovation, Nachhaltigkeit und Kultur innerhalb der Region zu unterstützen, die Wirkungen über die Kantonsgrenzen hinaus entfalten können und die Region insgesamt stärken. «Wir haben uns für das Thema Palliativmedizin entschieden, um die «Nationale Strategie Palliative Care» des Bundes und der kantonalen Gesundheitsdirektoren zu unterstützen und weil uns mit Dr. Roland Kunz einer der führenden Palliativmediziner zur Seite steht, mit dem wir das Projekt kompetent und breit abgestützt aufarbeiten konnten», sagt Ritschard. «Das Pallifon konnten wir dank einer Grossspende lancieren. Um das laufende Angebot finanziell sichern zu können, werden wir im November 2014 eine Spendenaktion durchführen.» (pd.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

200 35 9 771661 391004


Der Tod löscht das Licht aus, aber niemals das Licht der Liebe.

Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen a. A., Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) bleiben am Freitag, 29. August 2014, den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen erhalten Sie unter der Telefonnummer 044 764 80 20 Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für das Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Musikverein Hedingen

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE Wir trauern um unser geschätztes Ehrenmitglied

Max Weber 17. Mai 1921 – 19. August 2014

Max Weber war während vielen Jahren aktives Mitglied unseres Vereins und wurde als Hornist und Vereinskamerad sehr geschätzt. Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten. Musikverein Hedingen

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer Mutter, Grosi, Tante, Cousine, Gotte

Frieda Ella Leuenberger-Kirchhofer 4. Dezember 1929 – 23. August 2014

Nach einem langen, oft mit Schmerzen erfüllten Leben, durfte sie im Alter von 84 Jahren in der Langzeitpflege Sonnenberg Affoltern friedlich einschlafen.

Wir nehmen am Mittwoch, 10. September, 11.00 Uhr, am Gemeinschaftsgrab bei der Kirche Hedingen mit einem letzten musikalischen Gruss von Max Abschied.

In Liebe und Dankbarkeit: Peter Leuenberger Urs Leuenberger mit Silvia Härdi und Jan Leuenberger Monika Rothacher-Leuenberger Ramona Rothacher Nicole Rothacher und Tobias Strebel Verwandte und Bekannte

Strassensperrung Salzrain Vom Donnerstag, 28. August 2014, 07.00 Uhr, bis Freitag, 29. August 2014, 07.00 Uhr, ist die ganze Strasse Salzrain infolge Deckbelagseinbau vollständig gesperrt.

Aus unserem Leben bist Du gegangen, in unseren Herzen lebst Du weiter.

Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt.

DANKSAGUNG

Bei schlechter Witterung verschieben sich die Einbauarbeiten auf den nächsten schönen Arbeitstag.

Traueradresse: Peter Leuenberger, Ettenbergstrasse 3, 8907 Wettswil a. A.

Achtung: Die schwarze Emulsion, die am Donnerstag aufgespritzt wird, sollte nicht betreten werden, da das Material an den Sohlen haften bleibt.

Danke sagen wir von Herzen allen Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit in Form von Blumen, Kondolenzkarten und Spenden an Médecins Sans Frontières Suisse, beim Abschied von unserer lieben

Die Bauleitung und die beauftragte Bauunternehmung Leuthard AG werden bestrebt sein, die Bauarbeiten speditiv auszuführen und die Immissionen so gering wie möglich zu halten.

Beatrice Hugi-Hegner

Allfällige Fragen sind direkt an die örtliche Bauleitung, Herr A. Zimmermann vom Ingenieurbüro Zobrist und Räbsamen AG, Telefon 044 291 25 59, zu richten.

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Der Gemeinderat dankt für das Verständnis. Gemeinderat Ottenbach

Bestattungen Affoltern am Albis

Gilt in der Gemeinde als Leidzirkular.

Besonders danken wir den beiden Rettungssanitäterinnen des Bezirksspitals Affoltern dem Notarzt Spital Limmattal dem Feuerwehrstützpunkt Hausen am Albis der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) Stützpunkt Dübendorf – dem Ärzte- und Pflegeteam der Intensivstation Neurochirurgie, Universitätsspital Zürich für die medizinische Betreuung und liebevolle Begleitung. – Matthias Kühle-Lemanski, Diakon Hausen am Albis, für die berührende und einfühlsame Trauerfeier. Hausen am Albis, August 2014

Am 22. August 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Robert Hugi Nadja Hugi und Pius Stalder

Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot. Ernest Hemingway

TODESANZEIGE In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Joe Simbeck 8. März 1942 – 22. August 2014

Mit grosser Würde hat er seine letzte Reise angetreten. Simbi, wir vermissen Dich sehr. Gisela Simbeck Uwe Simbeck und Diana Bart

Joe Simbeck geb. 8. März 1942, Ehemann der Gisela Simbeck, von Deutschland, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Äussere Grundstrasse 28. Trauergottesdienst am Freitag, 29. August 2014, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 17. August 2014 ist in Spanien gestorben:

Balsiger Rosmarie geb. 4. Dezember 1951, von Wald BE, wohnhaft gewesen in Ebertswil ZH. Die Urnenbeisetzung erfolgt am Freitag, 5. September 2014, im Kreis der Familie und ihrer engsten Freunde um 10.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis. Die Verabschiedung findet um 12.00 Uhr im Stall Hof Holliger, Fabrikstrasse, Ebertswil statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Bestattungen Wettswil am Albis Am 23. August 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Leuenberger geb. Kirchhofer, Frieda Ella

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 29. August 2014, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Gisela Simbeck, Äussere Grundstrasse 28, 8910 Affoltern am Albis

geb. 4. Dezember 1929, Bürgerin von Wettswil am Albis und Madiswil BE, Ehefrau des Leuenberger, Peter, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 3. Der Abdankungsgottesdienst findet im engsten Familienkreis statt.

Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt

Der Friedhofvorsteher

TODESANZEIGE

Romy Balsiger 1951 – 2014 Präsidentin der Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt

Traurig nehmen wir Abschied von unserer engagierten Präsidentin. Die Anliegen der Natur, im Speziellen für Tiere und für die Heimat lagen ihr sehr am Herzen. Wir werden sie als liebenswürdigen Menschen in Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Der Vorstand der Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt

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Die Verabschiedung findet am Freitag, 5. September 2014, um 12.00 Uhr im Stall Holliger, Fabrikstrasse, Ebertswil, bei ihren geliebten Mulis statt. Dazu sind alle Verwandten, Freunde und Bekannten herzlich eingeladen. Die Urnenbeisetzung findet im Kreise der Familie und ihrer engsten Freunde um 10.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. August 2014

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«Der Umzug nach Uerzlikon ist wie nach Hause kommen» Mit Edy Enz zählt die Gemeinde Kappel am Albis den 1000. Einwohner Carmela und Edy Enz haben ihr Einfamilienhaus in Geroldswil verkauft, um im Uerzliker Mythenblick eine geräumige Wohnung zu beziehen. Sie sind die 999. und der 1000. Einwohner in der Gemeinde Kappel. «Für uns ist es wie nach Hause zu kommen», sagt das Paar zu seinem Ortswechsel vom Limmattal ins Säuliamt. ................................................... von martin platter Schon vor Jahrzehnten, als ihre vier Kinder noch klein waren, hat die Familie Enz damit geliebäugelt, in die Gemeinde Kappel zu ziehen. Die beschauliche Gegend hatte sie kennen gelernt durch Bekannte in Mettmenstetten. Doch die periphere Lage an der Kantonsgrenze, die für die Kinder weite Wege in die Zürcher Mittelschulen bedeutet hätten, und die damals noch schlechten Verbindungen des öffentlichen Verkehrs, haben sie davon abgehalten.

Edy und Carmela Enz flankiert von Gemeindeschreiberin Stefanie Forlin und Gemeindepräsident Kurt Bär anlässlich der Begrüssung in der Gemeinde Kappel. (map) Es leichter nehmen Inzwischen sind die Kinder längst erwachsen; eine Tochter wohnt mit ihrer Familie in Ebertswil, eine in Samstagern. «Am 1. Februar wurde ich pensioniert. Da wollten meine Frau und ich es künftig auch sonst im Leben etwas leichter nehmen. Kein mehrstöckiges Haus mehr haben, bei dem wir den grossen Garten pflegen müssen. Sondern eine zeitgemässe, geräumige

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Wohnung auf einer Etage, die uns auch im Alter Freude bereitet. So sind wir auch die Idee gekommen, die Wohnung im Uerzliker Mythenblick zu kaufen», erklärt Edy Enz, der als Einkäufer im Optik-Grosshandel gearbeitet hatte. «In Uerzlikon sind wir unseren Töchtern und Enkeln viel näher», ergänzt Carmela Enz. Sie könne selber nicht autofahren, sei deshalb auf den öV angewiesen.

Gute öV-Verbindungen und Dorfladen Aber nicht nur die guten öV-Verbindungen und die zentrale Lage nahe der Städte Zug, Zürich und Luzern haben ihren neuen Wohnort attraktiv erscheinen lassen. «Mir ist es wichtig, dass wir einen Dorfladen in der Nähe haben.» Im Maxi-Laden werde sie von Paul Ramseier und seinem Sohn stets

zuvorkommend bedient, erklärt Carmela Enz, die vor ihrer Mutterschaft als Röntgenassistentin gearbeitet hatte und später in der Schulpflege von Geroldswil mitwirkte. «Das Ländliche in der Gemeinde Kappel gefällt uns sehr. So sind wir aufgewachsen», bestätigen die Enz` unisono. «Es würde uns nicht in den Sinn kommen, zu fordern, dass man den Kühen wegen des Geläuts die Glocken um den Hals

Jonenbach-Brücke beim Zwilliker Weiher nur einspurig befahbar Mängel an den unter Wasser liegenden Bauteilen festgestellt Die Brücke über den Jonenbach beim Zwillikerweiher an der Kantonsstrasse zwischen Affoltern und Zwillikon ist bis auf weiteres aus Sicherheitsgründen nur noch einspurig befahrbar. Das kantonale Tiefbauamt überprüft in regelmässigen Abständen die Kunstbauwerke auf den Zürcher Kan-

tonsstrassen. Bei der erweiterten Inspektion der Brücke beim Zwilliker Weiher stellten die Fachleute des Tiefbauamts an einer Stelle Mängel an den unter Wasser liegenden Bauteilen fest. Deshalb wurde aus Sicherheitsgründen entschieden, den Verkehr ab sofort nur noch einspurig über die

Brücke fahren zu lassen. Die Instandsetzungsarbeiten werden zurzeit vorbereitet und sobald wie möglich in Angriff genommen. Die Ausführung dauert voraussichtlich bis Ende Oktober 2014. (ki.)

Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 28. August, feiert Gody Stäubli in Affoltern seinen 90. Geburtstag. Dem ehemaligen Postboten und mehrfachen Schweizer Meister über 3000 m Steeple gratulieren wir herzlich zum Ehrentag. Wir wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Zwillikon dürfen wir Josef Stutz zum 85. Geburtstag gratulieren. Er feiert heute Dienstag, 26. August. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute.

Zum 80. Geburtstag René Odermatt-Blaser darf am kommenden Mittwoch, 27. August, in Obfelden den 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation und eine schöne Feier!

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

verbietet», sagt Edy Enz und muss darüber selber herzlich lachen. Das Paar wurde am Donnerstagmorgen von Gemeindepräsident Kurt Bär und Gemeindeschreiberin Stefanie Forlin herzlich in der Gemeinde willkommen geheissen. Standesgemäss mit einem Glas Honig aus dem Bienenstock von Bernhard Leva und einem Blumenstrauss von Kraut und Rosen.

Die Jonenbach-Brücke beim Zwilliker Weiher muss wegen Mängeln an den unter Wasser liegenden Bauteilen saniert werden. Sie ist derzeit nur noch einspurig befahrbar. (Bild Werner Schneiter)


Stellenanzeiger Aesch Birmensdorf Bonstetten Stallikon Uitikon Wettswil

Einladung zum Dorftreffpunkt 2014 – Gemeinsam Ideen für Hedingen entwickeln Wie soll sich Hedingen in den kommenden Jahren entfalten? Welche Schwerpunkte sollen die Behörden setzen? Was macht Hedingen auch in Zukunft lebenswert? Alle Ideen, Meinungen und Vorstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner von Hedingen sind am 20. September 2014 anlässlich des Dorftreffpunkts 2014 gefragt. Die Zukunft von Hedingen wird so gemeinsam aktiv gestaltet. Mit dem Dorftreffpunkt wird ein Begegnungs- und Diskussionsort geschaffen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind am 20. September 2014 herzlich eingeladen, gemeinsam die Zukunft von Hedingen zu entwickeln. Am Dorftreffpunkt werden Ideen ausgetauscht, Vorstellungen miteinander entwickelt, Hoffnungen und Erwartungen formuliert. Folgende Themenschwerpunkte wurden für den Dorftreffpunkt 2014 zusammengestellt:

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Hedingen als Dorf/Siedlungsentwicklung Zentrum Hedingen/Begegnungsorte Freizeit/Vereine Alter/Wohnen im Alter Information und Einbezug der Bevölkerung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren diese und möglicherweise zusätzliche Themen in wechselnd zusammengesetzten Gruppen. Die Erkenntnisse aus den Gruppen werden danach im Plenum vorgestellt und alle haben die Möglichkeit, die aus ihrer Sicht wichtigsten Ziele und Ideen für die Zukunft Hedingens zu bestimmen. Der Dorftreffpunkt findet am Samstag, 20. September 2014, zwischen 8.30 und 15.45 Uhr, in der Turnhalle Schachen, statt. Eine Kinderbetreuung ist organisiert und für die Verpflegung wird gesorgt. Anmelden kann man sich ab sofort schriftlich bei: Gemeindeverwaltung Hedingen, Dorftreffpunkt, 8908 Hedingen oder per E-Mail an: dorftreffpunkt@hedingen.ch. Ein Anmeldeformular ist auch auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Ideen und eine grosse Mitwirkung der Bevölkerung.

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Die Kläranlage Birmensdorf reinigt die Abwässer der Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Stallikon, Uitikon und Wettswil. Im Zeitraum von 2014 bis 2018 wird die Kläranlage in drei Etappen (Projektsumme 25,6 Mio.) ausgebaut. Für unseren Betrieb in Birmensdorf suchen wir infolge Pensionierung per 1. Januar 2015 oder nach Vereinbarung eine leistungs- und zielorientierte Person als

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. August 2014

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Mit Pallifon eine Lücke schliessen Interview mit Dr. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care Spital Affoltern.

Stellten das visionäre Projekt «Pallifon» vor, von links: Beat Ritschard Geschäftsführer; Walter Bosshard, Präsident der «Foundation Zürich Park Side», und sowie Chefarzt Roland Kunz. (Bild Martin Mullis)

Notfallberatung für Palliativpatienten rund um die Uhr Pallifon: Notfallhospitalisation vermeiden Das Säuliamt ist Teil einer Pilotregion für den Einsatz einer Nofallberatung für Palliativpatienten. Betreuungspersonen von schwerstkranken Menschen sind in Notfallsituationen oftmals überfordert. Dies hat vielfach unnötige und kräftezehrende Notfallhospitalisierungen zur Folge. Mit der Beratung des rund um die Uhr erreichbaren Fachpersonals des Pallifon, können Kosten gespart und Stress für die Patienten vermieden werden. ................................................... von martin mullis An der Medienkonferenz vom letzten Donnerstag wurde im Spital Affoltern das Projekt «Pallifon» vorgestellt. Es handelt sich um eine telefonische Helpline für ein Coaching von privaten Betreuungspersonen, welche zu Hause schwerstkranke Patienten betreuen. Mit guter Unterstützung gelingt es vermehrt, dass ein Teil der stetig steigenden Zahl von Palliativpatienten, die letzte Lebenszeit mit möglichst geringen Schmerzen zu Hause verbringen kann.

Telefon 0844 148 148 Das Pallifon ist ein Projekt, welches durch die Initiative der «Foundation Zürich Park Side» entstand und schweizweit als erste Notfallnummer für Palliativpatienten gilt. Die Vertreter des Gründungsteams, Beat Ritschard, Wirtschaftsförderer der Region Zimmerberg-Sihltal, Geschäftsführer und Stiftungsrat und Walter Bosshard, Präsident der «Foundation Zürich Park Side» sowie Roland Kunz, Chefarzt der Geriatrie und Palliative Care Spital Affoltern, stellten anlässlich einer Medienkonferenz das innovative Projekt Pallifon vor. Unter der Telefonnummer 0844 148 148 erhalten Betreuungspersonen von schwerstkranken Menschen in Notfallsituationen kostenlose und fachmännische Beratung.

Kräftezehrende Spitaleinweisungen vermeiden Trotz vertrautem Umfeld entstehen bei Schwerstkranken vor allem nachts und in Randzeiten Notfallsituationen. Bei Atemnot, Angstzuständen oder bei akutem Verwirrungszustand sind die privaten Pflegepersonen oftmals über-

fordert. Studien zeigen, dass bei rund der Hälfte solcher Vorkommnisse, welche der Notrufnummer 144 gemeldet werden, Palliativpatienten unnötigerweise in ein Spital eingewiesen werden. Diese kräftezehrenden Einweisungen können mit dem Pallifon, welches an das Ärztefon angegliedert ist, reduziert werden. Die Betreuer sind mit der fachkompetenten Beratung am Telefon eher in der Lage, richtig zu handeln und die Situation in den Griff zu bekommen. In den Pilotregionen der Bezirke Affoltern, Horgen, March und Höfe, Schwyz und Einsiedeln wird der kostenlose Beratungsdienst nun aufgeschaltet. Die 24 Stunden und sieben Tage besetzte Telefonnummer bezeichnete Chefarzt des Spitals Affoltern und Projektleiter Roland Kunz als visionär. Beat Ritschard betonte die wirtschaftlichen Aspekte der neuen Helpline. Immerhin beliefen sich die durchschnittlichen Kosten einer Notfallhospitalisation pro Fall auf gut 10 000 Franken.

Lebens- und Standortqualität dank Pallifon verbessern Die berechneten durchschnittlichen Kosten eines Anrufes bei Pallifon würden dagegen lediglich 165 Franken betragen, so der Geschäftsführer. Beat Ritschard wies ausserdem auch auf eine erhöhte Lebens- und Standortqualität hin, welches das Pallifon schaffe. Der Präsident der «Foundation Zürich Park Side», Walter Bosshard, erwähnte die Trägerschaft des Projektes. Dies sind Fachärzte, Dorfärzte, Fachorganisationen, Krankenversicherer, Finanzpartner und Regionalspitäler. Der ehemalige Gemeindepräsident von Horgen, hofft, dass das visionäre Projekt weit über die Pilotregionen ausstrahle und sich ausbreite. Mit der Information an alle Hausärzte, Spitex, Spitäler, Heime sowie mittels Info-Veranstaltungen soll der Telefondienst für Palliativpatienten auch mit Hilfe der regionalen Ärztevereinigungen umgesetzt werden.

Entlastung des Gesundheitswesens Das Projektteam ist überzeugt, dass mit dem Pallifon nicht nur unerwünschte Notfallhospitalisationen vermieden werden können, was somit zur Entlastung des Gesundheitswesens beiträgt, sondern auch die Qualität der Versorgung der Patienten zu Hause entscheidend verbessert wird.

Herr Dr. Kunz, Sie beschäftigen sich nunmehr seit 20 Jahren mit der Palliativmedizin. Wie hat sich die Palliativmedizin in diesen Jahren entwickelt? Kunz: Am Anfang haben sich nur wenige Fachleute als Pioniere mit der Verbesserung der Situation von Menschen am Lebensende auseinandergesetzt. Nur langsam etablierte sich dieser neue Ansatz der Medizin im Gesundheitswesen. Ein entscheidender Schritt war vor 5 Jahren die Lancierung der «Nationalen Strategie Palliative Care» durch den Bund und die kantonalen Gesundheitsdirektoren. Damit wurde Palliative Care zum gesundheitspolitischen Thema und Teil der Versorgungsplanung. Haben sich auch die Ansprüche der Patienten geändert? Ja durchaus, immer mehr Menschen mit unheilbaren Erkrankungen machen sich Gedanken, was sie noch möchten und wo sie Grenzen in der Bekämpfung ihrer Krankheit setzen. Es wird ihnen wichtiger, die letzte Lebenszeit mit guter Unterstützung zu Hause erleben zu können statt bei jedem Problem hospitalisiert zu werden. Dazu benötigen sie aber ein entsprechendes Versorgungsnetz zu Hause. Wie wird die Palliativmedizin heute in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Dank der nationalen Strategie wissen heute mehr Menschen, dass es Pal-

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liative Care gibt. In der Deutschschweiz ist das Angebot aber nach wie vor zu wenig bekannt. Laut Bundesamt für Umwelt Bafu wird das demografische Altern der schweizeri- Dr. Roland Kunz. schen Bevölkerung eine Herausforderung für das Gesundheitswesen werden. Immer mehr werden zu Palliativpatienten. Ist die Schweiz gut darauf vorbereitet? Die Ausbildung in den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens muss noch verbessert werden. Unsere Gesundheitsversorgung ist immer noch stark auf die optimale Versorgung medizinischer Notfälle ausgerichtet. Für Palliativpatienten fehlt es aber an Unterstützung zu Hause, wenn Probleme auftreten, der Rettungsdienst 144 ist nicht auf diese Fälle ausgerichtet. Das Pallifon will diese Lücke schliessen: mit Unterstützung rund um die Uhr bei palliativmedizinischen Notfallsituationen, um unerwünschte Hospitalisierungen zu vermeiden. Das Pallifon ist an das Ärztefon angegliedert. Warum ist es nicht einfach möglich, die Palliativpatienten über das Ärztefon zu betreuen? Die eigene Nummer des Pallifons garantiert, dass die speziell ausgebildeten Mitarbeitenden wissen, dass es sich um einen Palliativpatienten mit speziellen Bedürfnissen handelt. Wir haben das Fachteam des Pallifons in

ganztätigen Schulungen intensiv auf die zu erwartenden Problemstellungen vorbereitet und sie in spezifischem Fachwissen weitergebildet. Können Sie uns einen typischen Fall schildern, wie er beim Pallifon vorkommen könnte? Stellen Sie sich vor, ein Patient leidet an einem fortgeschrittenen Lungenkrebs. Nachts erwacht er mit Atemnot und entsprechender Angst. Die betreuende Ehefrau gerät zuerst in Panik, ruft dann aber das Pallifon an. Dort wird sie schrittweise angeleitet, wie sie die Atemnot mit pflegerischen Massnahmen und der Verabreichung von vorhandenen Reservemedikamenten wirksam lindern kann. Der Patient beruhigt sich damit bald, die Atemnot wird besser und am nächsten Tag kann der Hausarzt die Therapie entsprechend anpassen. Das Angebot gilt bis jetzt nur für ausgewählte Regionen. Was passiert, wenn jemand beispielsweise von Uster anruft, das nicht zum Wirtschaftsraum Zürich Park Side gehört? Auch Anrufe aus anderen Regionen werden genau gleich angenommen und die Betroffenen beraten. In den anderen Regionen wird das Angebot im Moment einfach noch nicht aktiv beworben, dies ist aber in einem zweiten Schritt bei entsprechender Nachfrage ein klares Ziel. Dazu muss aber zuerst die Finanzierung sichergestellt werden. Fernziel ist ein Pallifon für die ganze Schweiz. (pd.)


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Dienstag, 26. August 2014

Volle Zelte am Wettswiler «40er Fäscht» Trotz knapper Besetzung hat das 74er-OK einen tollen Anlass auf die Beine gestellt Volles Zelt, glückliche Kinder tagsüber und viel Betrieb an der Bar am Abend – das «40er Fäscht» in Wettswil war ein voller Erfolg. Normalerweise bilden rund 30 bis 40 Jahrgänger das OK fürs 40er Fäscht. Diesmal waren es gerade mal 15. Geht das überhaupt? Ja, fanden die Organisatoren und warfen sich umso mehr ins Zeug. Mit Erfolg: «Das Fest ist super!», zieht Co-Präsident Marco Fetz am Sonntagnachmittag Bilanz. Dazu beigetragen haben rund 200 Helfer, die sich freiwillig eingeschrieben haben. Auf dem Festareal kamen insbesondere die Kinder auf ihre Kosten: Vom Schnecken-Wettrennen über Bungee-Trampolin bis zu Ponyreiten und Kinderschminken reichte das Angebot. Über 50 Kinder erfreuten sich am Konzert von Bruno Hächler. Zu den Stosszeiten waren gar alle Festzelte voll. «Das schlechte Wetter hat uns etwas in die Hand gespielt», gesteht CoPräsidentin Tanja Baumeler. So seien die Festgänger am Samstagabend richtiggehend in die Zelte geströmt – und blieben teilweise bis nach 2 Uhr. Die Helfer-Knappheit machte sich bei den Festbesuchern nur zuweilen anhand der Wartezeiten aufs Essen bemerkbar. «Das war für uns natürlich auch unangenehm», so Tanja Baumeler. Seit 1978 organisieren jeweils die Wettswiler, die im aktuellen Jahr den 40. Geburtstag feiern, das Dorffest. Die Messlatte für den nächsten Jahrgang liegt hoch. Damit die Erfolgsgeschichte weitergeht, sollen die 1975-er schon dieses Jahr an die Abschluss-Sitzung eingeladen werden. Denn, «wenn es niemand anreisst, findet das «40er Fäscht» nicht statt», spricht Marco Fetz Klartext. (tst.)

Bruno Hächler begeisterte die kleinen Festbesucher am Sonntagmorgen. (Bilder Thomas Stöckli)

Die «Sparrohs» machen Stimmung.

Rege genutzt: das Kinderschminken.

Salto auf dem Bungee-Trampolin.

Wilde Fahrt im Lunapark über dem Festgelände.

Ponyreiten bereitet Freude.

Ein erfreulicher Abend für Neu- und Alt-Wettswiler Die traditionelle «Neuzuzüger-Biennale» war kurzweilig und informativ Auch wenn sich der Aufmarsch der Neuzugezogenen in Grenzen hielt, fanden allerorts wertvolle Kontakte statt. Zuweilen wurde allerdings der Gesprächspegel von der fantasievoll spielenden, von Beat Martin dirigierten Musikgesellschaft Stallikon übertönt. ................................................... von annemarie stüssi

ter, daneben aber auch treue «Altgediente» wie zum Beispiel Heidi Gattiker, die sich seit Jahrzehnten für Volleyball und Damenturnen einsetzt, oder Mirjam Keller, bekannt als Englisch-Lehrerin und engagierte Samariterin. Nahtlos fügten sich die Kirchen ins «Vereinsleben» ein und hoffen, wie wohl alle, die sich hier vorstellten, auf guten oder besseren Besuch ihrer Einrichtungen. Von der katholischen Kirchenpflege waren Präsident Anton Gasser und Mitglied Roland Gächter, von reformierter Seite Pfarrer Matthias Ruff und Präsidentin Denise Hegglin anwesend und gesprächsbereit. Die populärsten Gruppierungen sind vermutlich der Frauenverein, dessen initiative Leiterin Ruth Meierhofer-Luzi wie immer Fröhlichkeit ausstrahlte, und der FCWB, dessen Präsident Adrian Gallman an einem Match gegen den FC Affoltern engagiert war, den aber seine Ehefrau Nicole strahlend vertrat.

Im Zentrum des Anlasses, welcher auch im laufenden Jahr im Festzelt des «40er Fäschts» stattfand, standen drei Hauptpunkte: Die Ansprache des Gemeindepräsidenten, das Film-Dorfporträt und das Buffet von HirschenWirtin Brigitte Gubler und ihrem emsigen Team. Zuvor aber galt es, beim Apéro die «Ladenstrasse» des Info-Marktes zu durchstöbern, was auch für gestandene Dorfbewohner durchaus kurzweilig war. Beispielsweise machte die Platzierung der Stände oder Tische, alleine schon Spass, wenn sich etwa die Bibliothek eingerahmt von zwei kontroversen politischen Parteien präsentierte. Erfreulicherweise fanden sich unter den Vertretern und Vertreterinnen der Gruppierungen viele junge Gesich- Reges Interesse an den Infoständen. (Bilder Hansruedi Huber)

Keine Mitgliedersorgen hat wohl auch der Familienclub Wettswil-Bonstetten angesichts der vielen jungen Familien in den beiden Dörfern.

Stolzer Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, unangefochtener Präsident der seit dem Jahre 1184 erstmals urkundlich erwähnten kleinen Bauerngemeinde, schaute mit Genugtuung auf die inzwischen verflossenen 830 Jahre zurück. Dass dabei die letzten 40 Jahre für ihn besonders relevant sind, versteht sich von selbst, wuchs in dieser Zeit die Einwohnerzahl doch auf über viereinhalb Tausend an. Dass Wettswil steuerlich zu den Top Zwanzig des Kantons zählt, ist wohl nicht zuletzt auch das Verdienst seiner Vorgängerin und weiterer sparsamer Finanzvorsteher. Die problemlose politische Zusammensetzung der Behörden ist laut Eichenberger eine Grundlage dafür, dass sich deren Vertreter konzentriert ihren Sachgeschäften widmen können. Das Wachstum der Gemeinde infolge aktueller ausgedehnter Bauvorhaben wird an die Infrastruktur – z.B. Schulraum, Mehrzweckhalle und erweiterte Bibliothek – grosse Anforderungen stellen. Schon heute verwies Hanspeter Eichenberger auf die Gemeindeversammlung mit entsprechenden Vorlagen hin. Roger Schmutz, Vizepräsident der Primarschulpflege, lud vorgängig zu seinen Ausführungen über die Schule die 5. Klasse von Lehrer Kurt Steiner ein, mit zwei fetzigen Liedern die Stimmung aufzulockern. Corinne Stutz, Präsidentin der Sekundarschule

Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli, Gemeinderätin Katrin Röthlisberger und Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger begrüssen die Neuzuzüger. Bonstetten/Wettswil/Stallikon, in welcher auch die Aargauer Gemeinde Islisberg Gastrecht geniesst, erläuterte die Struktur der Schule und machte besonders auf den Besuchstag vom 3.11.2014 aufmerksam, wo jedermann eingeladen ist, einen ganz gewöhnlichen Schultag mitzuerleben.

Ein schönes filmisches Dorf-Porträt Der von Markus Leutwyler, Hedingen, geschaffene und vorgeführte Film über die grosse Unterämtler Gemeinde vermochte rundum zu überzeugen. Sämtliche Aspekte des vielfältigen Dorflebens und der umgebenden Natur kamen zum Ausdruck und vermochten sogar langjährige Bewohner, wie die Berichterstatterin, zu überraschen und zu begeistern. Wohl allen Anwesenden wurde bewusst, wie viel

Schönes und Reichhaltiges ihr Wohnort zu bieten hat.

Ganz besondere Gäste Sichtlich wohl am Tisch mit Wettswiler Prominenz, wie beispielsweise mehreren Gemeinderäten, Gemeindevereinspräsident und inspirierter Organisator der beiden beliebten Märkte, Remo Buob, oder der Bibliotheksleiterin Fabienne Maurer, fühlte sich eine dreiköpfige Familie aus Sri Lanka, die in Wettswil eine neue Heimat gefunden hat oder doch finden wird. Viel Sympathie weckten die beiden allerjüngsten Gäste, nämlich der 4-wöchige Tim Schneider und die 6-wöchige Leona Santi, die friedlich in ihren Kinderwagen schlummerten und ihren Eltern alle Freiheit liessen, dörflich-nachbarliche Kontakte zu pflegen.


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Dienstag, 26. August 2014

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Bonstetter Bevölkerung baut erste Fotovoltaikanlage Der Verein «solarbonstetten» ist seit bald drei Jahren unterwegs mit der Suche nach geeigneten Dächern Auf dem Dach des Primarschulhauses Schachenmatten 2 kann die erste vom Verein «solarbonstetten» initiierte Fotovoltaikanlage gebaut werden. 25 000 kWh Strom pro Jahr wird diese liefern, was dem Jahresverbrauch von fünf bis sechs Haushalten entspricht. Die Anlage wird mit Darlehen aus der Bevölkerung finanziert und durch ein lokales Unternehmen gebaut. Der saubere Bonstetter Solarstrom kann und soll in der Gemeinde bleiben. Der Preis für den ökologischen Mehrwert beträgt 25 Rappen/kWh. Der Verein «solarbonstetten» ist seit bald drei Jahren unterwegs mit der Suche nach geeigneten Dächern. Einige der Objekte wurden zwar realisiert, aber direkt von den angesprochenen Besitzern der von «solar bonstetten» evaluierten Dächer. Das freut natürlich auch den Verein. Besonders erfreut ist er, dass nun die erste Anlage mit Unterstützung der Bonstetter Bevölkerung realisiert werden kann. Die Primarschule Bonstetten bietet dazu das Dach auf dem Schulhaus Schachenmatten 2 an, von dem in einer ersten Etappe die eine Hälfte genutzt wird.

Finanziert mit verzinsten Darlehen aus der Bevölkerung

Auf dem Ost-Dach des Primarschulhauses Schachenmatten 2 entsteht die erste Fotovoltaikanlage des Vereins «solarbonstetten». (Bild zvg.)

Die Kosten für den Bau der Anlage belasten die Schule mit keinem Franken. Das Geld kommt in Form von Darlehen aus der Bevölkerung. Die Darlehen werden mit 2% verzinst, werfen also einen Ertrag ab. Für die technische Abwicklung des Baus der Anlage steht «Solarspar Schweiz» dem Verein zur Seite. Ebenso übernimmt «Solarspar Schweiz» die administrativen Belange der Darlehensverwaltung, Zinsabrechnungen und die Rechnungsstellung für den Strombezug aus der Anlage. Bonstetterinnen und Bonstetter, die den dorfeigenen Strom beziehen möchten, können sich bei «solar bonstetten» (info@solarbonstetten.ch) mit der gewünschten Strommenge anmelden. Mehr Details kann man an der Dorfchilbi am Stand von «solar bonstetten» erfahren. Auch wird an der Sonderschau «Energie-Zukunft» an der Gewerbeschau Unteramt 2014 in der Dreifachhalle im Schachen über den Verein, die Möglichkeiten und das Projekt informiert. (Ch.H.)

Erste Etappe einer Überbauung im Zentrum von Affoltern Der Abbruch der Landi-Gebäude, mit dem vor wenigen Tagen begonnen wurde, signalisiert den Start für die erste Etappe einer Zentrumsüberbauung «Am Merkurplatz» in Affoltern. Vier neue Gebäude im Bereich Obere Bahnhofstrasse, Poststrasse, Untere Bahnhofstrasse und Merkurstrasse, realisiert auf einer Grundstückfläche von rund 6000 Quadratmetern: Das ist das Gesamtprojekt der Architektengemeinschaft Burlet & Partner AG/Joos & Mathys Architekten (Mettmenstetten). Das Areal gehört der Landi-Genossenschaft Obfelden und der Swiss Prime Site. Seit wenigen Tagen ist der Abbruch der Landi-Gebäude im Gang. In diesem Bereich an der Unteren Bahnhofstrasse werden zwei Gebäude-Einheiten (Häuser A1 und A2) realisiert – mit insgesamt 44 Zweieinhalb- bis Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen und

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770 Quadratmeter Ladenfläche, die unterteilbar ist für Kleinmieter. Laut Architekt Ueli Burlet können diese Gebäude voraussichtlich auf den 1. April 2016 bezogen werden. Für das sogenannte Haus B, das an der Ecke Merkurstrasse/Untere Bahnhofstrasse errichtet wird, liegt die rechtskräftige Baubewilligung seit dem 6. Juni 2014 vor. Für die Häuser C und E der Swiss Prime Site werden diese Baubewilligungen bis Ende September 2014 erwartet, das Baubeginn-Datum noch nicht bekannt. – Bis die an der Poststrasse/Obere Bahnhofstrasse geplante Einheit (Haus D – dort, wo heute der «Fressnapf» domiziliert ist) realisiert werden kann, dürften laut Ueli Burlet wahrscheinlich noch einige Jahre verstreichen. Mit einer von vier Seiten her zugänglichen Piazza (1400 m²) wird öffentlicher Raum geschaffen. Insgesamt wird mit neuen baulichen Akzenten auch eine Aufwertung der Begegnungszone möglich. (-ter.)

Abbruch der Landi-Gebäude an der Unteren Bahnhofstrasse. (Bild Werner Schneiter)


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Dienstag, 26. August 2014

«Kirche mit Nähe» – am Jubiläum spürbar Mit einem Strassenfest feierte Chrischona Affoltern das 120-Jahre-Jubiläum – 10 Jahre «Tschägg-Point»

Austoben in der «Hüpfburg».

Wer fällt zuerst? (Bilder Werner Schneiter)

Achtung Strom!

Alle machen mit: Tanz auf der Strasse. (Bild Samul Griner)

Die Chrischona-Gemeinde versteht sich als «Kirche mit Nähe». Verdeutlicht wurde das am samstäglichen Strassenfest in Affoltern, wo Chrischona Affoltern 120 Jahre und die Jugendorganisation «Tschägg-Point» 10 Jahre Bestehen feierten. Vom Töggelikasten bis zur Hüpfburg, vom Konzert bis zum Puppentheater, vom Streichelzoo bis zum Wettbewerb: Chrischona bot am Samstag in

der Nähe ihrer vor rund 20 Jahren erbauten Kirche an der Obfelderstrasse 24 eine Fülle an Vergnügungs- und Begegnungsmöglichkeiten. Sie wurden rege genutzt und haben das Ziel des Festes umsetzen lassen: «Hier können sich Menschen ausserhalb des Gottesdienstes begegnen, und die Möglichkeit nutzen, sich in ungezwungenem Rahmen kennenzulernen», sagt Pastor Andi Wolf, gleichzeitig OK-Präsident der beiden Jubiläumsfeste, die übrigens ohne offizielle Festansprachen über die Bühne gingen. Das wird dann

Andi Wolf (rechts) und Stefan Walter, Gemeindeleitung. am kommenden Sonntag, 31. August, 9.45 Uhr, im Rahmen des Festgottesdienstes nachgeholt.

Mitglieder, die sich engagieren «Versuchen zu leben, was in der Bibel steht, mit Gott unterwegs sein – auch im Alltag»: Das haben sich Chrischona-Mitglieder laut Andi Wolf «auf den Leib» geschrieben. Wer Mitglied wird, mache das aus Überzeugung. Und wer dann dabei sei, der engagiere sich auch, fügt er bei. So ist ein Grossteil

der Chrischona-Mitglieder aktiv in Kleingruppen, die sich wöchentlich oder alle 14 Tage privat treffen und dabei den Glauben in den Mittelpunkt stellen. Zu den Eckpunkten im Jahresprogramm zählt das Auffahrtstreffen mit Gottesdienst auf einem Bauernhof. Und wichtiger Bestandteil ist auch die Kinder- und Jugendarbeit. Es gibt diverse Lager; Erst- bis Sechstklässler machen jeden zweiten Samstag beim «Tschägg-Point» mit, Teenies treffen sich jeden zweiten Mittwochabend. Wie stark sich Mitglieder mit

ihrer Kirche verbunden fühlen, verdeutlicht auch der Gottesdienstbesuch. Von den etwas über 200 Mitgliedern der Chrischona Affoltern besuchen laut Andi Wolf im Jahresdurchschnitt deren 187 den Gottesdienst, dazu jeweils etwa 50 Kinder. Vor etwa 20 Jahren verfügte Chrischona über eine 100-Prozent-Stele, heute sind es vier Angestellte mit insgesamt 280 Stellenprozenten, dazu zwei Pastoren und ein Jugendpastor. Chrischona praktiziert nicht nur Nähe; sie ist offensichtlich weiter im Aufwind. (-ter.)

Rege genutzter Treffpunkt MNA Lilienberg Sommerfest des MNA-Zentrums oberhalb von Affoltern Es war ein Fest der Begegnung, der Freude und der Unterhaltung. Das Sommerfest des MNAZentrums Lilienberg oberhalb Affoltern wurde am vergangenen Samstagnachmittag rege besucht und fand viel Zuspruch. Sie haben sich einiges einfallen lassen, die Kinder und Jugendlichen des MNA-Zentrums Lilienberg. Ein buntes Programm mit unterhaltenden Beiträgen, aber genauso mit der Möglichkeit zur Begegnung und zum Gespräch wurde geboten. Im Zentrum standen ein Volleyball-Turnier sowie die Bühne mit verschiedensten Darbietungen, darüber hinaus gab es geführte Besichtigungen der Zentrums-Räumlichkeiten. Und die Gelegenheiten, einen Einblick in die betreute Unterkunft der unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden, in ihren Alltag und die Kultur und Traditionen ihrer Heimatländer zu erhalten, wurde genutzt: Es ka-

men den ganzen Samstagnachmittag über zahlreiche Interessierte. Das Programm, welches die Kinder und Jugendlichen aus verschiedensten Ländern zusammengestellt hatten und darboten, war abwechslungsreich: Musik und Gesang aus Eritrea, Rap aus Afghanistan und der Schweiz mit «Binam», satter Reggae aus Luzern von der Band Dixkson, tamilischer und eritreischer Tanz sowie Afrodance und Hip Hop. Hauptakteure dabei waren mehrheitlich die Bewohnerinnen und Bewohner des MNA-Zentrums Lilienberg. Parallel lief das Volleyball-Turnier und es gab Verschiedenstes an Essen von der Bratwurst über den Lammspiess bis zum Kuchenbuffet. Kontakte und Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern brachten vor allem die beiden Hausführungen, aber auch draussen an den Tischen vor der Bühne sowie rund um das Volleyball-Spielfeld – wurde vorerst zögerlich, aber je länger das Fest dauerte, umso mehr geplaudert. (kb.)

Mit Thowsika, Tasmila und Thanustan überzeugten auch ganz junge Bewohnende des MNA-Zentrums – hier bei tamilischem Tanz. (Bild Urs E. Kneubühl)


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Dienstag, 26. August 2014

Grosser Mann in einer kleinen Bibliothek

Kampfkunst- und Bewegungszentrum

Lesung von Alex Capus in Rifferswil

Hausen: Weisbrod-Sommerfest mit Silat Plus im Mittelpunkt

Die kleine Bibliothek Rifferswil vermochte die zahlreichen Gäste kaum zu fassen. Am vergangenen Sonntag las der bekannte und beliebte Schriftsteller Alex Capus aus seinem neusten Buch «Mein Nachbar Urs».

Das Sommerfest der IG Weisbrod-Areal in Hausen stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Wiedereröffnung des Silat Plus. Neben indonesischem Tanz und Vorführungen der Kampfkunst Perisai Diri gab es Einblick in diverse Workshops sowie viel Musik und Kulinaria aus Indonesien.

................................................... von marianne voss Die bereitgestellten Stühle waren bald alle besetzt, weitere wurden herbeigeschleppt, man rückte zusammen. Alex Capus kam am vergangenen Sonntag in die Bibliothek Rifferswil. Er ist ein grosser Mann, nicht nur wegen seiner Bekanntheit, sondern auch ganz konkret in Zentimetern gemessen. Und bevor er las, erzählte er. Von wo er kommt. Aus Olten. Das kenne eigentlich niemand, denn es sei extrem unspektakulär. Es gebe dort einen Fluss und einen überdimensionierten Bahnhof. Er kenne dort fast alle, «und sicher kennen alle mich». Er habe viele erfundene Geschichten geschrieben, doch für die Oltemer seien es Oltemer Geschichten, wo sie sich selber darinnen wiedererkennen – mit Vorliebe natürlich in der Heldenrolle. Er sei auf die Idee gekommen, wahre Geschichten zu schreiben. «Und hier wollten die Leute nicht glauben, dass das wirklich stimmt.» Schon der Einstieg in diesen Abend war mit viel feinem Witz angereichert. Man schmunzelte oder lachte auch herzhaft. Alex Capus las anschliessend aus seinem neusten Buch «Mein Nachbar Urs» einige Kostproben vor. Er habe fünf Nachbarn, die Urs heissen, und mit denen er sich regelmässig auf dem Grillplatz treffe. Dort erfährt er dann ganz spannende und teilweise unglaubliche Neuigkeiten. Mit ernster Mine trug der Schriftsteller die Gespräche mit seinen fünf Ursen über diese wichtigen Neuigkeiten seinen Rifferswiler Gästen vor. Diese amüsierten sich köstlich über die in

................................................... von urs e. kneubühl

Alex Capus in der Bibliothek Rifferswil. (Bild Marianne Voss)

zarter, liebevoller Ironie dargestellten Situationen und Charakteren. Die Atmosphäre an dem Abend in der kleinen Dorfbibliothek war fröhlich, entspannt, familiär und vor allem heiter. Nach der Lesung dankten die Besucherinnen und Besucher mit einem anhaltenden Applaus und standen anschliessend mit Büchern Schlange, um vom Autor eine persönliche Widmung zu erhalten. Alex Capus (Jahrgang 1961) wurde in der Normandie als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin geboren. Die ersten Lebensjahre verbrachte er in Paris, später lebte er mit seiner Mutter in Olten. Er studierte an der Universität Basel Geschichte, Philosophie und Ethnologie. Zuerst arbeitete er als Journalist, später auch als Inlandredaktor bei der Schweizerischen Depeschenagentur. Heute ist er freier Schriftsteller, verheiratet und Vater von fünf Buben. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Erzählband «Diese verfluchte Schwerkraft». Die neusten Werke der letzten Jahre sind «Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer», «Skidoo» oder «Fast ein bisschen Frühling».

Nein, neu ist das Silat Plus im Gebäude 3E des Weisbrod-Areals in Hausen nicht. Und dennoch standen beim Sommerfest am vergangenen Samstag das Kampfkunst- und Bewegungszentrum, respektive dessen Wiedereröffnung nach einem Umbau, im Mittelpunkt. Der grosse Saal im Obergeschoss 3E ist nun mit einer Faltwand unterteilbar in zwei Räume. Am Sommerfest gab es ausreichend Gelegenheit, die vielfältige Nutzung der Räumlichkeiten kennenzulernen. Von neun Uhr am Morgen bis nach 20 Uhr am Abend gab es praktisch im Halbstundentakt verschiedenste Workshops und Vorführungen.

SVEB, und vor allem auch die aus Indonesien stammende Kampf- und Verteidigungskunst Perisai Diri Pencak Silat. «Wir sind seit 20 Jahren in Hausen beheimatet», erläutert Mattes und ergänzt: «Zuerst nutzten wir einen kleinen Raum zum Training, danach gastierten wir in der Turnhalle Albisbrunn und seit zwei Jahren sind wir nun im Weisbrod-Areal. Pencak Silat ist für alle Altersgruppen, vom Kind bis zum Senior, geeignet und kann mental-spirituell zur Stärkung der Fähigkeit der Selbstkontrolle, zur Selbstverteidigung, als Kunst-Pencak-Silat, bei dem es um die Schönheit der Bewegung geht, oder auch sportlich zur körperlichen Fitness und sportlichen Errungenschaften ausgeübt werden.» Und gerade im Sportbereich sind die Hausemer höchst erfolgreich: Jonas Zürrer ist Europameister, Chantal Mattes und Michael Wirth sind Vize-Europameister.

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Festivitäten mit Rampe-Open-Air Das Sommerfest im Weisbrod-Areal bot daneben im Festzelt im Seidengarten auch Kulinarisches vom Zopf/Gipfeli-Zmorge bis zum indonesischen Buffet mit diversen Köstlichkeiten. Dazu sorgten Jonas Zürrer (Gesang) und Jan Kalbermatten (Gitarre) von der Band Carpet Stain für die musikalische Umrahmung und Unterhaltung. Am Abend stand dann zum zweiten Mal das Rampe-Open-Air, organisiert vom Atelier Kreatine, wiederum voll auf Musik und wartete erneut mit einem höchst abwechslungsreichen Line-up auf. Neben der bestbekannten Hausemer Band Last Avenue und den genannten Carpet Stain kamen auch The Real Maynuts, Abraxas Axents, Hangover Jam und weitere Bands zum Zuge. Damit zog sich dann auch das Sommerfest bis weit in die Nacht hinein.

Räume mit breitem Nutzungsspektrum Die Räume dienen sowohl als Dojo, also Übungsraum für Perisai Diri, eine der grossen Stilrichtungen der Kampfkunst Pencak Silat, oder Aikido, die defensive moderne japanische Kampfkunst, wie für Bewegungs- und Kräftigungstrainings von Antara über Bodytoning, Nia und Piloxing bis zum Zumba. Darüber hinaus werden sie auch zu Meditation, Qi Gong oder zur Schulung von Standard- und lateinamerikanischen Tänzen genutzt. Daher auch zu Recht der Name «Silat Plus». Hinter Silat Plus in Hausen steht Chantal Mattes, eine medizinische Praxisassistentin, Naturheilpraktikerin NVS und Erwachsenenbildnerin

Das Silat Plus in Hausen ist in erster Linie auch das Dojo für die Kampf- und Verteidigungskunst Perisai Diri Pencak Silat. (Bild Urs E. Kneubühl)

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Wollen wir Bittsteller einer Einheitskasse werden? Am 28. September müssen wir uns zum wiederholten Mal an der Urne über das Thema Einheitskasse äussern, welche bei den letzten Urnengängen immer mit einer grossen Mehrheit abgelehnt wurde. Erinnern wir uns doch an die Versprechungen, welche uns einige Politiker (zum Beispiel Frau alt Bundesrätin Ruth Dreifuss) vor der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) und der obligatorischen Grundversicherung gaben. Es wurde uns versprochen, dass die Krankenkassenprämien nicht mehr stark steigen werden. Genau das Gegenteil ist eingetroffen. Heute wollen uns erneut die gleichen politischen Kreise weismachen, dass die Prämien mit einer Einheitskasse nicht mehr steigen werden. Lassen wir uns nicht noch einmal belügen! Viele glauben, mit einer Einheitskasse würden die Prämien sinken. Sozialisten sehen in jeder Verstaatlichung eine Verbesserung. Ist dem so? Ich hingegen bin völlig gegenteiliger Überzeugung. Nur mit wirtschaftlichen Anreizen für alle beteiligten Akteure kann das Ziel von Kosteneinsparungen erreicht werden. Ein System mit nur einer Krankenkasse bringt keine Einsparun-

gen. Kommt hinzu, dass allein die Systemumstellungskosten auf 2 Milliarden beziffert werden. Wer soll das bezahlen? Von 100 Franken Prämie werden heute von den Krankenkassen nur 5 Franken für die Verwaltung aufgewendet aber 95 Franken für Behandlungen und Medikamente. Die Suva als halbstaatliche Versicherung benötigt als Vergleich zirka 11 Franken für die Verwaltung. Ein weiteres voraussichtliches Informatik-Debakel des Bundes und ein administratives Chaos während einer zirka 10 Jahre dauernden Umstellungsphase sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Auch möchte ich in Zukunft nicht den Angestellten einer Einheitskasse wahllos ausgeliefert sein. Es muss uns die Möglichkeit bleiben, wenn wir unzufrieden sind, die Krankenkasse zu wechseln. Wollen wir von Kunden einer Versicherung zu Bittstellern bei einer staatlichen Einheitskasse werden? Der Blick ins umliegende Ausland zeigt, dass staatliche Krankenkassen die freie Arztwahl beschränken und die Behandlung eines Patienten vorschreiben! Die Schweiz hat heute eine qualitativ ausgezeichnete medizinische Versorgung und das Alter und

Einkommen spielen keine Rolle. Wer wenig oder gar kein Einkommen hat, erhält eine Prämienverbilligung! Wollen wir unser heutiges Gesundheitssystem, welches zu den besten weltweit zählt und leider auch etwas kostet, aufs Spiel setzen für einen Systemwechsel der uns keine Prämienreduktionen, sondern staatlich bedingte Mehrkosten bringen wird? Wie würde eine Einheitskasse aussehen und wie wird sie organisiert? Werden die Prämien über Lohnprozente erhoben? Was passiert mit den Zusatzversicherungen? Wo rekrutiert eine Einheitskasse gut ausgebildetes Fachpersonal? Viele Fragen und keine einzige Antwort! Stimmen wir wieder über eine Katze im Sack ab? Wenn wir heute über eine Einheitskasse abstimmen, ohne dass wir wissen wie sie aussieht, können die Verantwortlichen im Nachhinein mit den Versicherten machen was sie wollen. Wir haben keine Wahl mehr und sind ausgeliefert!! Ich lasse mich nicht noch einmal belügen wie mit dem KVG, darum sage ich am 28. September 2014 Nein zu einer Einheitskasse mit staatlichem Zwang. Hans-Peter Lang, Affoltern

Mit grobem Geschütz Das Heks auf Irrwegen, Leserbrief im «Anzeiger» vom 19.8. Was bringt einen Herrn von Arx dazu, mich mit derart schwerem Geschütz anzugreifen? Ich denke, die wirren Anwürfe von Hassmails bis zu Islamismus und noch weiter brauche ich nicht zu kommentieren. Ich frage mich einfach, welche Absicht hinter dem Versuch steckt, das Aufdecken von Menschenrechtsverstössen im Westjordanland zu verhindern. Wer hat ein Interesse daran, dass diese Zustände nicht bekannt werden dürfen? Es wiederholt und vertieft das Unrecht, welches palästinensischen Kindern und Erwachsenen seit 47 Jahren angetan wird. Meine These ist klar: Je länger man das Leiden der PalästinenserInnen nicht sieht, umso länger dauert es und umso schlimmer wird es, denn jeder nicht aufgedeckte und damit tolerierte Übergriff generiert weitere. Immer neue Profiteure von billigem Land und palästinensischen Ressourcen kommen dazu und verhindern, dass es je wieder zurückgegeben wird. Darum ist es unsere Aufgabe hinzuschauen, damit es aufhören kann. Israelische Aktivisten weisen immer wieder darauf hin, dass Israel sich ohne internationalen Druck nicht aus dem «Morast der Okkupation» (Shlomo Sand) befreien könne, sie bitten uns um unsere Hilfe. Ebenso

haben die palästinensischen Christen die Kirche um Hilfe und Beistand gebeten, und dass wir das tun, ist gewiss zu keinem Schaden beziehungsweise wohl das Beste in dieser verfahrenen Situation. Friede und Sicherheit im Nahen Osten sind derzeit in weiter Ferne. Solange die Besatzung der palästinensischen Gebiete dauert, ist dieses Ziel nicht erreichbar; für die dortigen Menschen und ihre zukünftige Generation ist aber das Ende der Unterdrückung absolut lebensnotwendig. Meine Überzeugung ist es, dass eine friedliche Koexistenz, sogar noch mehr, möglich ist, wenn die Menschen befreit sind. Gerne bin ich bereit für Diskussionen oder Vorträge in interessierten Gruppen. Pia Holenstein, Affoltern

Ohne mich! Zur Abschaffung Billag-Gebühren, Leserbeitrag im «Anzeiger» vom 22. August. Wenn Sie künftig nur noch Radio à la Radio 24 oder Radio Energy hören und Fernsehen à la Tele Züri oder Star-TV sehen wollen, so unterstützen Sie die Billag-Abschaffungsinitiative – ohne mich. Hans Läubli, Kantonsrat Grüne, Affoltern


publireportage


Gewerbe/Dienstleistungen

Dienstag, 26. August 2014

Jubiläums-GV

«Bergtaler» kommen

«bi eus... z Mättmistette»: Zwei Schweizer Meister teilen sich die Bühne. > Seite 15

Saisonstart von Kultur in Affoltern am 31. August im Freien. > Seite 19

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Die ersten drei Punkte Erfolgreiche Woche für den FC Affoltern: Sieg in der Meisterschaft und im Cup. > Seite 21

«Wir sind förmlich überrannt worden» Wiedereröffnung der Hedinger «Krone» – Eröffnungsfest am 30. August Nach dem Rückzug des legendären Wirte-Ehepaars Mägi und Franz Gasche hat Esther Buchegger die Hedinger «Krone» am 11. August wiedereröffnet – und ist auf grossen Zuspruch gestossen. «Wir sind förmlich überrannt worden», sagt sie. Am 30. August ist nun offizielles Eröffnungsfest. Esther Buchegger und Tochter Nadine sitzen völlig entspannt in der Gartenwirtschaft. Ihr Lachen verrät: Die Wiedereröffnung des Landgasthofs Krone in Hedingen stiess auf ein grosses Echo. «Wir durften viele Stammgäste begrüssen, auch Nachbarn und hergereiste Gäste», sagt Wirtin Esther Buchegger. Am Eröffnungstag gingen allein über 200 Stangen Bier über den Tresen – so viele, dass zeitweise Gläser zur Mangelware wurden. Ja, Mutter und Tochter sind sehr zufrieden mit diesen ersten Tagen nach der Wiedereröffnung. Im Restaurant und im neu gestalteten Saal läufts auch über die Mittagszeit gut. Bis zu 30-mal werden Menüs bestellt, die jetzt in «normal-grossen» Portionen zu haben sind. In den Abendstun-

den ist noch Steigerungspotenzial vorhanden. «Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden. Ich glaube, die Gäste sind sehr dankbar, dass dieses Traditionsrestaurant wieder offen ist», so die allererste Bilanz von Esther Buchegger. Im kulinarischen Angebot findet sich auch der sogenannte «KronenHit»: je ein Kalbs-, Rinds- und Schweinsfilet, garniert mit hausgemachten Spätzli, Saisongemüse, mit Kräuter-Knoblauch-Sauce, Morchelsauce oder Pfefferrahmsauce, die am Tisch gereicht werden. Auch die Crêpe Suzette, der Kronenkafi oder ein Kronenapéro gehören zu den Eigenkreationen von Esther Buchegger.

Nöggi am Eröffnungsfest Am kommenden Samstag, 30. August, steigt nun das (Wieder-)Eröffnungsfest. Und zwar ab 16 Uhr mit Unterhalter Nöggi, der ja schon mehrmals in der «Krone» aufgetreten ist. Ab 18 Uhr gibts Abendessen und ab 19 Uhr Live-Tanzmusik mit Tommy & Garry aus dem Tirol: Schlager und Rock’n’Roll aus den 70er- und 80erJahren. Die Platzzahl ist beschränkt; es empfiehlt sich eine Reservierung, Telefon 044 761 62 98. (-ter.)

Zufrieden mit dem Start: Koch Heinz Gamper, Esther Buchegger und Tochter Nadine im neu gestalteten Saal des Landgasthofs Krone in Hedingen. (Bild Werner Schneiter)

Im Sunnehof in Mettmenstetten hat die Bohnenernte begonnen

Von Mont-sur-Rolle auf den Freudenberg

Selber pflücken auf einer Fläche von 50 Aren

Weinprobe bei Elisabeth und Karl Schneiter

Seit gestern Montag können beim Sunnehof der Familie Stübi in Mettmenstetten Busch-Bohnen gepflückt werden. In der ersten Saison gibt es vier Sorten. Von 1997 bis zum letzten Jahr fand die grosse Bohnenernte bei Elisabeth und Karl Schneiter im Hinteruttenberg statt. Sie haben diesen Erwerbszweig aus Altersgründen aufgegeben beziehungsweise weitergegeben: Geernet werden kann nun auf dem Sunnehof

in Mettmenstetten. Marcel Stübi, der Sohn von Daniel und Beat Stübi, hat auf einem Areal von 50 Aren im Juni in etappenweise vier Sorten angepflanzt, die nun seit gestern Montag auf Abnehmer warten. Die Kundschaft ist zum Selberpflücken aufgerufen – direkt ab den Stauden, die man nach dem Pflückvorgang einfach liegen lässt. Pro Pflanze können 35 bis 44 Bohnen abgelesen werden. Das Kilo kostet Fr. 3.20. Dass in der ersten Saison auf dem Sunnehof vier Sorten angepflanzt wor-

den sind, hat seinen Grund: nämlich herauszufinden, welche am besten gedeihen. «Wir werden uns künftig wohl auf zwei Sorten konzentrieren», sagt Marcel Stübi. Bohnen bezeichnet er zwar als «einfache Kultur», aber sie benötigt gut genährten Humusboden und während der Erntezeit eine Schönwetterphase. Nässe hat aber keine erhebliche Auswirkung auf den Ertrag. Bewässerung ist während der Wachstumszeit wichtig, um die den Zeitplan der etappenweise angebauten Bohnen einhalten zu können. Bohnen eignen sich gut zum Einfrieren oder Dörren, nachdem sie blanchiert worden sind. Auf dem Sunnehof in Mettmenstetten bilden sie nun einen weiteren Erwerbszweig. Der Absatz dürfte kein Problem sein, denn die Familie Stübi geniesst dank der Erdbeeren weitherum Bekanntheitsgrad. (-ter.) Informationen zur Ernte über das Infoband, Telefon 044 776 86 03 oder www.fruechtepflue-

Lädt in der ersten Saison nun zum Pflücken ein: Marcel Stübi auf dem 50-Aren-Areal. (Bild -ter.)

cken.ch.

Am kommenden Wochenende können bei Elisabeth und Karl Schneiter im Freudenberg, Hinteruttenberg-Knonau, Mont-surRolle-Weine degustiert werden – eine Veranstaltung mit Tradition.

auch in diesem Jahr mit einem auserlesenen Sortiment aus ihrem 6 ha grossen Weingut auf. Mit roten und weissen Erzeugnissen, dazu auch mit Spezialitäten wie dem Chasselas violet, einem Rosé. Die Durands haben ihren grossen Kundenkreis, der sich weit in die Deutschschweiz erstreckt, per Kundenbrief auf das Ereignis im Hinteruttenberg aufmerksam gemacht. Weinliebhaber müssen also am Wochenende nicht an den Genfersee fahren, um aus dem vielfältigen Sortiment probieren zu können. Die Degustation im ehemaligen Rossstall bei Elisabeth und Karl Schneiter im Hinteruttenberg 75 findet am Samstag und Sonntag, 30./31. August, jeweils von 11 bis 18 Uhr statt. (-ter.)

Seit 2002 kommen Friedi und Ami Durand mit ihren Weinen von der Domaine Au Point du jour in Mont-surRolle nach Hinteruttenberg – bis vor Jahresfrist immer dann, wenn im Freudenberg die Bohnenernte im Gang war. 2013 haben Karl und Elisabeth Schneiter diesen Erwerbszweig aus Altersgründen aufgegeben beziehungsweise «weitergegeben»: Bohnen gibts jetzt auch im «Sunnehof» bei der Familie Stübi in Mettmenstetten, wo im Mai jeweils die grosse Erdbeerernte stattfindet (siehe Beitrag links). Die mit der Bohnenernte verknüpfte Weindegustation findet aber weiterhin statt. Warum gerade Mont-surRolle? Die Schneiters verbinden mit den Durands verwandtschaftliche Bande. Die Weinbauerfamilie Ami, Friedi und Sohn Bieten eine vielfältige Auswahl an exzellenten Weinen: Eric Durand wartet Friedi und Ami Durand. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Dienstag, 26. August 2014

«After Wedding Fotos» Kreativität kennt keine Grenzen Neues Angebot bei FotoArt Company

Klassische Maniküre bis Wimpernverlängerung bei Melissa Espinal

Nebst Portraitfotografie für Firmen und Privatpersonen sowie Hochzeits- und Eventreportagen bietet Thomas Hadorn neu auch «After Wedding Fotografie». Am Samstag stellt er das Angebot seiner FotoArt Company vor.

Handpflege und Wimpern-Extensions – darauf hat sich Melissa Espinal spezialisiert. Seit vier Monaten verwöhnt sie im stimmungsvollen Ambiente des alten «Wöschhüsli» auf dem StehliSeiden-Areal in Obfelden. Bei Terminvereinbarungen bis Ende August gewährt sie 10 % Rabatt.

«After Wedding Fotografie» ist kreativ, speziell, verrückt und immer lustig. Wie die Bezeichnung schon sagt, findet diese Art von Hochzeitsfotografie erst nach der eigentlichen Hochzeit statt. Während am Hochzeitstag die romantischen, «braven» Fotos gemacht werden, die den Tag mit all seinen Facetten dokumentieren, gibts beim «After Wedding Shooting» keine Grenzen. Thomas Hadorn, Eigentümer der FotoArt Company fotografiert an spe-

ziellen, manchmal auch an heruntergekommenen Orten wie in alten Fabriken und Fabrikationshallen, Kiesgruben, etc, manchmal legt er das Brautpaar auf die Strasse oder ins Feld oder er geht mit ihnen ins Wasser. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die etwas anderen Methoden und etwas andere Fotografie von Thomas Hadorn machen ihn als Fotograf aus. Am 30. August öffnet Thomas Hadorn seine Türen und stellt das neue Angebot vor. Dieses wendet sich an alle Paare, die bereits geheiratet haben oder das in naher Zukunft planen. Braut und Bräutigam sollten einfach noch in ihre Hochzeitskleider passen. Die Besucher erhalten die Gelegenheit, hinter die «After Wedding Fotografie» zu blicken und erhalten auf all ihre Fragen auch eine Antwort. Alle Paare, die an diesem Samstag ein Shooting buchen, erhalten einen Rabatt von 20 %. Unter allen Buchungen wird zudem ein Paar ausgelost, das das Shooting gänzlich kostenlos erhält. FotoArt Company: Open House Samstag, 30. August,

Wer hat Lust, sich verwöhnen zu lassen oder sich etwas Gutes zu tun? Der ist bei Melissa Espinal richtig. Im Frühling hat sie ihr charmantes Studio auf dem Stehli-Seiden-Areal übernommen. Eigentlich habe sie sich erst für ein anderes Objekt auf dem Areal interessiert, erinnert sich Melissa Espinal. Der Verwalter zeigte ihr dann auch das rustikale «Wöschhüsli». «Ich habe mich sogleich verliebt», verrät sie. Vom Empfangsbereich geht es hinunter in den Behandlungsraum. Hier sorgen Natursteinwände für stimmungsvolles Ambiente. Ein positiver Nebeneffekt der dicken Mauern: es ist angenehm kühl. In ihrem «Studio der anderen Art», sorgt Melissa Espinal für gepflegte Hände von der Maniküre bis zu Gel- und Acryl-Nägeln – je nach Bedürfnis stilvoll-klassisch oder peppigfrech. «Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt», betont sie, die sich mit Weiterbildungen ständig auf dem neusten Stand hält.

10 bis 16 Uhr, Zürichstrasse 96 (Altes Gemeindehaus), Affoltern am Al-

«After Wedding Fotografie» ist kreativ, verrückt und immer lustig. (Bild zvg.)

bis. www.fotoartcompany.ch.

Mann legt Wert auf gepflegte Hände Auch auf Herren-Maniküre versteht sich Melissa Espinal. Häufig sind es

Melissa Espinal in ihrem Nagel- und Wimpern-Studio. (Bild Thomas Stöckli)

Wimpern-Extensions: Die Augen bekommen mehr Ausdruck. (Bilder zvg.) Bürolisten mit Kundenkontakt – etwa Versicherer oder Banker –, die Wert auf gepflegte Hände legen. Peeling, Nagelfeilen und ein matter Schutzlack bringen die Männerhand in Form. Und natürlich gehört auch eine Handmassage zum Wohlfühl-Programm. Ein Geheimtipp sind die Wimpern-Extensions. «Mit dieser Behand-

lung bekommen die Augen mehr Ausdruck und das morgendliche Schminken entfällt», so Melissa Espinal. (tst.) Nails&more, Melissa Espinal, Stehlistrasse 7a, Obfelden, Telefon 079 530 51 15. Einführungspreise und -rabatte bei Terminvereinbarungen bis Ende August. Spezialpreise für Lehrlinge.

«Changing Times» sucht neue Sängerinnen und Sänger Chor der Kirchgemeinde Stalikon-Wettswil probt ab 27. August Ab dem 27. August beginnen die Proben für das Konzert vom 28. November, welches in der reformierten Kirche Stallikon stattfinden wird. Unter dem Motto «The Long and Winding Road» werden Lieder über Hoffnung und Überwindung von schwierigen Lebenssituationen im Mittelpunkt stehen. Das Programm umfasst klassische sowie zeitgenössische Lieder und Kompositionen von Pfarrer Matthias Ruff und Chorleiter Casey Jason

Crosby. Aktuell besteht das Frauenensemble aus 16 aktiven Sängerinnen. Den Chor Changing Times, welcher der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil angehört, gibt es seit rund zwei Jahren. Höhepunkte dieser relativ kurzen Choraktivität waren das Konzert anlässlich des 500-Jahre-Jubiläums der reformierten Kirche Stallikon mit einem Gastauftritt des Zürcher Opernsängers Andreas Winkler sowie ein Auftritt in der Fernsehsendung «Öisi Chuchi». Gemeinsame Auftritte mit der Schweizer

Popsängerin Stella Cruz und der international bekannten Countrysängerin Christene Ledoux zeigen die Vielfältigkeit dieses Chores. Die Proben beginnen am 27. August, jeweils am Mittwoch von 20 bis 21.30 Uhr im Saal der reformierten Kirche Wettswil. Interesse? Dann auf zur Probe am 27. August! Weitere Informationen auch auf der Homepage der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil: www.kirche-stallikon-wettswil.ch.

Elite-Model-Look: Fabienne Schild steht im Finale. (Bild Thomas Stöckli)

Mit Ämtler Unterstützung zum Model-Vertrag? Der Chor «Changing Times». (Bild zvg.)

Wer gewinnt das Schweizer Finale des Wettbewerbs Elite Model Look? Die Entscheidung fällt am kommenden Donnerstag. Im Rennen ist auch die 16-jährige Fabienne Schild aus Affoltern (vgl. «Anzeiger» vom 22. August).

Wer sie auf dem Weg zum Modelvertrag unterstützen will, der kann dies noch bis heute Dienstagabend im Publikumsvoting tun. (tst.) Infos unter www.elitemodellook.com/ch/.


veranstaltungen

Slam-Poeten: Renato Kaiser ...

... und Laurin Buser. (Bilder zvg.)

Mit Laurin Buser und Renato Kaiser Jubiläums-GV von «bi eus... z Mättmistette» Am Freitag, 29. August, wird der Kulturverein «bi eus... z Mättmistette» seine 40. Generalversammlung abhalten. Um 20 Uhr im Restaurant Rössli, Mettmenstetten. Hochstehende Kleinkunst im eigenen Dorf geniessen zu können ist heute zur Selbstverständlichkeit geworden. Vor 40 Jahren war die Gründung eines dorfeigenen Kulturvereins noch eine Pionierleistung und Mettmenstetten war weitherum das einzige Dorf mit vergleichbarem Kulturangebot. Über vier Jahrzehnte hinweg haben viele Vorstandsmitglieder und auch zahlreiche Helfer mit grossem Engagement sowie Herzblut dafür gesorgt, dass unzählige bekannte und (noch) unbekannte Künstler den Weg nach Mettmenstetten gefunden haben! Der Verein zählt heute an die 300 Mitglieder, welche darauf vertrauen, dass der Vorstand pro Spielsaison (September bis April) jeweils ein abwechslungsreiches Kleinkunst-Programm zusammenstellt. Insgesamt werden sieben Veranstaltungen zur Aufführung gebracht.

Zwei Schweizer Meister teilen sich die Bühne Zur Feier dieses Jubiläums und im Anschluss an die ordentliche GV werden die beiden Slam-Poeten Laurin Buser und Renato Kaiser ihre Texte zum Besten geben (ab 20.55 Uhr). Der Vorstand des «bi eus...» lädt alle Mitglieder sowie alle Interessierten ganz herzlich ein, an der GV und/oder an der nachfolgenden Veranstaltung teilzunehmen. Sowohl Laurin Buser wie auch Renato Kaiser sind mehrfach gekürte Champions des Poetry-Slams. Sie haben auch Erfolg mit eigenen, abendfüllenden Produktionen. Der Auftritt der beiden (Schweizer) Meister wird vom Kulturverein «bi eus... z Mättmistette» zum Anlass der 40. Generalversammlung organisiert. Der Eintritt ist daher kostenlos. Für «bi eus... z Mättmistette»: Eva Hanselmann Jubiläums-GV am Freitag, 29. August , 20 Uhr, Restaurant Rössli, Mettmenstetten. Anmeldung erwünscht unter: Telefon 044 767 02 01.

Kinder- und Damenkleider Herbstbörse in Obfelden Alle hoffen noch auf warmes Wetter, doch es fühlt sich so an, als ginge es nun nahtlos in den Winter über. Deshalb findet vom 8. bis 11. September die Börse in Obfelden statt. Annahme für die Kinderkleiderbörse ist am Montag, 8. September, 9 bis 11 Uhr. Der Verkauf wird am Montagabend von 17 bis 20 Uhr und am Dienstag, 9. September, von 9 bis 11 Uhr durchgeführt. Angeboten werden Baby- und Kinderkleider bis Grösse 176, Schuhe, Spielsachen, saisonale Sportartikel, Babyartikel, Spiele, Bücher, CDs, DVDs, CD-Roms und vieles mehr. In der Kaffeestube wird einiges angeboten gegen Durst und gegen den kleinen Hunger. Auszahlung und Rückgabe der nicht verkauften Artikel ist am Dienstag, 17.30 bis 18 Uhr. Die Annahme für die Damenkleiderbörse ist am Dienstag, 9. September, 17.30 bis 18 Uhr, und am Mittwoch, 10. September, 9 bis 11 Uhr. Der Verkauf findet am Mittwochabend, 17 bis 20 Uhr und am Donnerstag, 11. September, von 9 bis 11 Uhr statt. Entgegengenommen werden modische und gepflegte Kleider, Schuhe, Schmuck und Accessoires, Sportartikel, Bücher, CDs, DVDs, kleine Dekorgegenstände, saubere Haushaltsartikel sowie funktionsfähige Elektrogeräte. Ebenfalls lädt die Kaffeestube zum

Verweilen ein. Auszahlung und Rückgabe der nicht verkauften Artikel ist am Donnerstag, von 17.30 bis 18 Uhr.

Nur angeschriebene Artikel Man beachte, dass nur angeschriebene Artikel entgegengenommen werden. Die Artikel müssen mit einer Etikette versehen sein, von Vorteil ist Halbkarton, befestigt mit Garn. Klebeetiketten sind geeignet bei Schuhen oder Spielen, sie sollten gut haften aber trotzdem abgelöst werden können. Auf der Etikette muss die persönliche Kundennummer oben rechts rot geschrieben und eingekreist sein. Preis (nur ganze Franken) und Grösse sollen klar ersichtlich sein. Die Transportbehälter müssen auch mit der Kundennummer gut ersichtlich versehen sein, diese bleiben bis zur Rückgabe bei den Veranstalterinnen. Die Organisatorinnen erlauben sich Schrankhüter, nicht gewaschene oder defekte Waren nicht zum Verkauf anzubieten. Für gestohlene oder verlorene Artikel kann keine Haftung übernommen werden. Neukunden können montags bis freitags, von 8 bis 11.30 Uhr und abends von 18 bis 19 Uhr, telefonisch eine Kundennummer unter 044 760 14 80 bei Frau Raimann beziehen und erhalten gerne nähere Angaben. Bestehende Kundennummern müssen bestätigt werden.


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Dienstag, 26. August 2014

Chilbizeit auf dem Stampfiplatz Knonau

Stubete auf dem Marktplatz mit den «Bergtalern»

Ein Wochenende voller Attraktionen

Saisonstart von Kultur in Affoltern am 31. August im Freien

Wie immer am letzten Wochenende im August ist Knonau im Chilbifieber.

Kultur in Affoltern beginnt die neue Saison am Sonntag, 31. August, mit einer Stubete im Freien. Mit Schwyzerörgeli und Bass spielen die «Bergtaler» um 17 Uhr im Rahmen von «Kultur am Platz» auf dem Marktplatz .

................................................... von peter scheidegger Der Auftakt erfolgt am Freitagabend mit dem Menschen-Töggeli-Schülerturnier. Neu gibt es eine Weinlounge, und am Sonntag können sich die kleinsten Besucher im Stampfisaal um 14 und um 16 Uhr ein Puppentheater sehen. Glücksspiele für jedermann, diverse Festbeizli und Bar, Chilbigottesdienst im Festzelt am Sonntag, anschliessend Apérokonzert mit dem Musikverein Mettmenstetten ergänzen das Programm. Traditionsgemäss am letzten Wochenende im August findet in Knonau die Chilbi statt. Am Freitag um 18.30 startet Schausteller Moser seinen topmodernen Lunapark mit freier Fahrt bis 18.45 Uhr. Die Vereine öffnen ihre Beizli und laden zum Nachtessen ein. Ab 19 Uhr startet dann das bereits zur Tradition gewordene «Menschen-Töggeli-Schülerturnier», organisiert durch die Primarschule und den Elternrat Knonau. Am Samstag startet der Chilbibetrieb um 16 Uhr. Der «Menschen-Töggeli-Kasten» ist nun für jedermann geöffnet. Es können sich spontan Mannschaften zusammenstellen und sich messen. In der neuen Weinlounge

kann man sich bei einem guten Glas unterhalten, in den diversen Festbeizli bestens verpflegen. Diverse Glücksspiele, wie Würfelspiel, Sandkastenspiel, Armbrustschiessen warten auf mutige Spieler. Auch die Chilbibar öffnet ihre Pforten. Der Sonntag beginnt traditionsgemäss um 10.30 Uhr mit dem ökumenischen Chilbigottesdienst im Chilbizelt. Musikalisch wird er vom Musikverein Mettmenstetten umrahmt. Gleich anschliessend spielt dann der Musikverein bis 13 Uhr zum Apérokonzert auf. Der Chilbi-Risotto der Männerriege Knonau wird auch dieses Jahr nicht fehlen. Die Festbeizli laden zum Mittagessen ein. In der Weinlounge können Besucher ein gutes Glas Wein geniessen und im Sängerbeizli den Dessert mit einem Kaffee geniessen. Somit kann man das Kochen und Grillieren auf einen anderen Sonntag verschieben. Mit dem Besuch unterstützt man das Dorf- und Vereinsleben in Knonau. Dieses Jahr wird speziell für die kleinen Besucher am Sonntag um 14 Uhr und um 16 Uhr extra für die Chilbi Knonau ein Puppentheater im Stampfisaal aufgeführt. Der Eintritt ist gratis. Die Kosten übernehmen die Vereine, die eine Festwirtschaft betreiben. Die Preisverteilung der Glücksspiele um 18 Uhr wird dann den offiziellen Teil der Knonauer Chilbi beenden.

«Bergtaler» heissen sie, bringen fünf Schwyzerörgeli sowie einen Bass mit und spielen urchig und lüpfig auf. Bei der sechsköpfigen Gruppe, wovon zwei in Affoltern zu Hause sind, ist vor allem Innerschwyzer Schwyzerörgeli-Musik Trumpf. Es gehören aber auch einige Stücke aus anderen Regionen zu ihrem Repertoire. Die «Bergtaler» musizieren seit zehn Jahren zusammen, treffen sich wöchentlich zum Spiel und treten in wechselnder Formation auch mal an einer Stubete auf. Jetzt ist es wieder Zeit dafür, sozusagen eine Stubete im Freien! Auch das Tanzbein kann bei Lust und Laune auf dem Marktplatz geschwungen werden. Viele kulturelle Leckerbissen warten in dieser Saison von Kultur in Affoltern auf Publikum: Peter Landis und Gabriela Friedli, Michael Williams (Singing Postman), Ohne Rolf, Fabienne Hadorn mit dem Theater Kolypan und viele mehr sind auf der Bühne zu sehen. Die Galerie Märtplatz eröffnet mit der Vernissage der Ausstellung «post sichten» am Freitag, 5. September. Das Märtkafi lädt am Sonntag, 31.

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Schwyzerörgeli und Bass: die «Bergtaler». (Bild zvg.) August, zum Schwatz ein und ist ab 16 Uhr geöffnet. Wie immer bei «Kultur am Platz» ist der Eintritt frei (Hutkol-

lekte). Die Bergtaler sind wettersicher. Das Konzert findet unter dem KasinoVordach statt. (pd)

Nach Italien und zurück – bei herrlichem Wetter

Rosie

«Erlebnisse»: Anspruchsvolle 7-Stunden-Wanderung mit einiger Höhendifferenz

Mit «Rosie» ist dem Ostschweizer Regisseur Marcel Gisler 2013 ein ebenso vergnügliches wie berührendes Beziehungsdrama gelungen. Ende der Neunzigerjahre hatte er mit seinem Film- Rosie (Sibylle werk «F. est un sa- Brunner) kämpft laud» für Furore um ihre Würde. gesorgt. Im vergangenen Jahr präsentierte er mit «Rosie» einen berührenden Spielfilm über eine Mutter, die pflegebedürftig wird und ihre Kinder, die sich zusammenraufen müssen. Mit einem grossen Talent für das Geschichtenerzählen webt Gisler ein subtiles Netz von extra- und innerfamiliären Beziehungen, erweist sich als Meister der Schauspielführung und schreibt Dialoge so frisch und authentisch wie sie sonst nur das Leben kennt. Sie raucht wie ein Schlot, schluckt wie ein Specht und geniesst ihr Witwen-Dasein. Rosie, wunderbar interpretiert von Sibylle Brunner, hoch betagt und eigenwillig, lässt sich nicht gern reinreden. Die rüstige Frau managt ihren Alltag selber, bis sie ein leichter Schlaganfall aus der Bahn wirft. Ihr Sohn Lorenz (Fabian Krüger), ein passabel erfolgreicher Schriftsteller, taucht auf, um ihr zusammen mit seiner Schwester Sophie (Judith Hofmann) beizustehen, sie zu versorgen. Als sie sich mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass die lebenshungrige sowie störrische Rosie sowohl fremde Hilfe als auch das Altersheim ablehnt, stecken sie vorerst im heimatlichen Altstätten fest. – Sybille Brunner wurde für ihre Rolle als Rosie mit dem Schweizer Filmpreis «Beste Hauptdarstellerin» 2013 geehrt.

V

or einem Jahr nahm eine grössere Gruppe von Wanderleuten an der Säumerwanderung vom Wallis nach Domodossola teil. Diese Tour war damals leider ganz im dichten Nebel verhüllt und wir sahen nichts von der sehr schönen Bergwelt im Gebiet des Nufenenpasses und dem Valle Formazza. Wanderleiter Otto Steinmann versprach der Gruppe,

ihnen diese Region einmal bei Sonnenschein und gutem Wetter zu zeigen. Am Samstag, 23. August, war es dann so weit. Morgens früh um 6 Uhr ging es mit dem Zug nach Airolo und von dort mit dem Postauto über den Nufenenpass bis zur Abzweigung zum Griespass. Der Postautochaffeur verabschiedete die 13 Wanderer mit einem

lauten «Tütato». Nach etwa einer Stunde erreichte die Gruppe den Griessee, einem mystisch blauen Stausee auf 2386 m. ü. M. Nebelschwaden zogen immer wieder vorbei und der Blick auf den Griesgletscher und auf die hohen Berge blieb immer wieder verhüllt. Schliesslich setzte sich die Sonne durch, und der baue See und der weisse Gletscher zeigten sich im bes-

ten Licht. Erst jetzt wurde der Gruppe bewusst, was ihr vor einem Jahr verborgen geblieben war. Entlang des Sees stieg der Weg bis zur Grenze nach Italien weiter an und erreichte dort auf dem Griespass den höchsten Punkt 2487 m. ü. M. Nochmals ein Blick zurück in die Schweiz und dann der Abstieg ins Valle del Gries hinunter zum Lago di Morasco 1815 m. ü. M. und nach insgesamt 3½ Stunden erreichte die Gruppe Riale oder Z’Charbäch, eine der verschiedenen Walsersiedlungen im Valle Formazza. Im Walserhof genossen alle ein sehr gutes Mittagessen und willkommene Stärkung für die Nachmittagsetappe, zurück in die Schweiz. In Riale auf 1731 m. ü. M. begann dann der Aufstieg zur Maria-Luisa-Hütte und zum Stausee Lago Toggia auf 2191 m. ü. M. Die sehr gut marschierende Gruppe schaffte diesen Aufstieg recht problemlos in etwas mehr als einer Stunde. Ein kleine Verschnaufund Trinkpause in der Berghütte und schon ging es dem erwähnten See entlang weiter leicht bergwärts zur Grenze zur Schweiz und auf den Passo San Giacomo 2313 m. ü. M. Nochmals eine kurze Pause bei einem kalten Wind und wir mussten den happigen Abstieg ins Bedrettotal in Angriff nehmen. Nach 1½ Stunden Abstieg war das Ziel dieser anspruchsvollen Wanderung in All’Aqua in 1614 m. ü. M. erreicht. Mit dem Postauto ging es dann um 18.15 Uhr zurück nach Airolo und von dort weiter in Knonauer Amt. Die Wanderung mit etwas mehr als sieben Wanderstunden und einiger Höhendifferenz war recht anstrengend, aber sehr sehr schön und wird wohl allen in guter Erinnerung bleiben – ein riesiges Kompliment an die ganze Gruppe.

Feinfühliges Familiendrama und Dialektfilm von Marcel Gisler im Kinofoyer Lux in Affoltern.

«Rosie», Film von Marcel Gisler (CH 2013, 106 Min., CHD) im Kinofoyer LUX, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Mittwoch, 3. September, 20.15 Uhr. Kasse und

Nach etwa einer Stunde erreichte die Gruppe den Griessee, einem mystisch blauen Stausee auf 2386 m.ü.M. (Bild zvg.)

Otti Steinmann

Lux-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr. www.kinolux.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 26. August 2014

Gelungene Aelplerchilbi auf der Felsenegg Grosse Volksfest-Stimmung übers letzte Wochenende auf der Felsenegg. Hunderte Interessierte aus nah und fern genossen mit ihren Sprösslingen die Aelplerchilbi hoch über Adliswil und liessen so die Sommerferien harmonisch ausklingen. ................................................... von hans lenzi Mitten drin das Wirte-Ehepaar Annemarie und Fritz Horst mit Tochter Tamara. Sie freuten sich mit dem Publikum über die tolle Stimmung und fanden trotz Gastgeber-«Stress» stets genügend Zeit für einen Schwatz. Der Anlass ist Teil der verschiedenen Events, mit welchen die LAF dieses Jahr ihr 60jähriges Bestehen feiert.

schmucken «Bergtrychler» aus Hütten ihre traditionellen Klänge ertönen, währenddem das Alphorn-Trio auch Zürich ihre heimatlich-wehmütigen Melodien zum Besten gab. Für Stimmung schliesslich sorgte auch die «Austrianer»-Volksmusik-Kapelle mit lüpfigen, fetzigen Weisen. Speziell die ausländischen Gäste – der Aussichtspunkt Felsenegg ist fester Bestandteil der erweiterten Stadtrundfahrt für Touristen – waren vom gezeigten Brauchtum begeistert.

Paradies für die Kleinen

Immer wenn die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF am elektronischen Laufband kurze Fahrzeiten ankündigt, dann weiss man, dass es «auf dem Berg» rund läuft. So auch das vergangene Wochenende, wo besonders am Sonntag reger Betrieb herrschte. Verständlich, zeigte sich das Wetter doch zum Ferienabschluss noch einmal richtig sommerlich. «Wir sind glücklich, dass alles so reibungslos über die Bühne gegangen ist», bestätigt Hotelfachschul-absolvent Fritz Horst. «Es ist einfach befriedigend, in so viele fröhliche Gesichter schauen zu dürfen.» Mit zum Erfolg trugen auch die diversen Programm-Punkte bei: So liessen die

Dass Annemarie Horst ausgebildete Kindergarten-Lehrerin ist, erkannte man daran, dass für kindliche Unterhaltung gesorgt war: Je nach Lust und Laune konnten die Kleinen Ponyreiten, auf dem aufblasbaren Bullen ausführliches Bull-Riding betreiben, sich beim elektrischen Rundlauf durch die Luft wirbeln lassen und die Kletteranlage rauf und runter erkunden. Fürs leibliche Wohl schliesslich sorgten nicht nur die rund zwanzig Panorama-Restaurant-Angestellten – Tamara Horst: «Sie haben einen tollen Job gemacht und manchen Bedienungs-Kilometer abgespult» –, sondern zusätzlich die Käse-, Raclette-, Grill-, Glacé- und Getränkestände. Den Landwirtschaftsprodukten vom nahen Mädiker-Gut wurde ebenfalls zugesprochen und die Stiftung Puureheimet Brotkorb informierte mit eigener Auslage über ihr Angebot. Nach Abschluss der zwei intensiven Tage sind sich die Verantwortlichen einig: Einer Wiederholung gegenüber sind wir nicht abgeneigt.

veranstaltungen

sport

Luftseilbahn im 7-Minuten-Takt

Warme Klänge vom Alphorn-Trio Zürich. (Bilder zvg.)

Zufriedene Gastgeber: Die Panorama-Restaurant WirteFamilie Tamara, Fritz und Annemarie Horst.

Lüpfiger Melodiengenuss von der Austrianer-VolksmusikKapelle.

Schweizer Meisterschaften mit Michael Meier

Flohmarkt in Stallikon 1976 eröffnete Vreni Keller den ProviLebensmittelladen in Sellenbüren und führte diesen 18 Jahre lang. Vor genau 20 Jahren, im August 1994 ist das Provi-Lebensmittelgeschäft durch einen Brand zerstört worden. Von einem Tag auf den anderen war Sellenbüren ohne Lebensmittelgeschäft. Für die nächsten 18 Jahre war Sellenbüren ohne Einkaufsmöglichkeiten. Nun gibt es seit zwei Jahren den Reppischmärt und einen schönen Dorfplatz davor. Zwecks Belebung dieses Platzes hat Vreni Keller einen einmaligen Flohmarkt organisiert. Das OK freut sich auf viele Kunden und Bekannte aus dem ganzen Säuliamt und hofft, dass auch viele der ehemaligen Provi-Kunden kommen. Flohmarkt vor dem Reppischmärt in Sellenbüren: Samstag, 30. August, 9 bis 17 Uhr. Nur bei trockenem Wetter. Bitte keine Anfragen für Verkaufsstände.

Das langgezogene Feld im Aufstieg auf der Aeugsterstrasse. (Bild Max Loder)

Emma Pooley ist Favoritin 7. Türlerseelauf vom nächsten Samstag mit 600 Teilnehmenden Am nächsten Samstag, 30. August, werden etwa 600 Läuferinnen und Läufer die anspruchsvolle 14-km-Runde um den Türlersee in Angriff nehmen. Weitere etwa 250 Teilnehmende starten auf der kürzeren Strecke nach Wängi und zurück oder an den Schülerläufen. Favoritin auf den Gesamtsieg bei den Frauen ist Emma Pooley. ................................................... von hanspeter feller

Der Startschuss des Hauptrennens erfolgt um 15.30 Uhr auf der Aeugsterstrasse in Affoltern am Albis. Die Laufstrecke führt über Wängi via Parkplatz Hexengraben um den Türlersee. Der Rückweg führt wiederum über Wängi zurück nach Affoltern ins Ziel auf der Butzenstrasse. Bereits auf dem ersten Kilometer wird das Feld in die

Länge gezogen, der Anstieg hat es in sich. Wer das Rennen zu schnell angeht, muss auf den folgenden Kilometern büssen. Während bei den Frauen die international erfolgreiche Radrennfahrerin Emma Pooley aus Hausen die grosse Favoritin ist, ist bei den Männern die Situation noch unklar. Verschiedene Spitzenläufer standen bei den vorangehenden ZüriLaufCup-Veranstaltungen auf dem Podest. Fleissiger Punktesammler ist der Sieger des Türlerseelaufs vom letzten Jahr, Mohamedur Hamd auf Schaffhausen. Ob er in Affoltern am Start sein wird, ist noch nicht bekannt. Spannend sind jeweils auch die Läufe der Nachwuchs-Kategorien. Die Distanzen betragen zwischen 0,8 km für die Piccolos und 2,9 km für die älteren Jugendlichen. Diese Läufe werden mit Ausnahme der Piccolokategorie ebenfalls auf der Aeugsterstrasse gestartet. Der Zieleinlauf befindet sich für alle Kategorien vor dem Butzenschulhaus.

In den Schülerkategorien sind auch zahlreiche Nachwuchsathleten der LV Albis am Start. Einige von ihnen haben Chancen auf einen Kategoriensieg. Den besten Nachwuchsläuferinnen und -läufern der Gesamtwertung winkt ein Trainingsweekend mit erfolgreichen Laufcracks. Der Türlerseelauf zählt zur Gesamtwertung des ZüriLaufCups der Zürcher Kantonalbank. Nach dem Lauf in Affoltern finden noch zwei Läufe statt, bevor die beliebte Laufserie abgeschlossen wird. Der Lauf zählt auch zum Masters-Laufcup von Swiss Masters Running. Anmeldungen werden am Samstag bis eine Stunde vor dem Start bei der Stigelihalle entgegengenommen. Während den Läufen kommt es auf der Aeugsterstrasse, im Quartier Butzen und Pfruendhof, in der Umgebung von Wängi und dem Türlersee zu Verkehrsbehinderungen. Die Organisatoren der Leichtathletik-Vereinigung Albis bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Am kommenden Wochenende turnt der Obfelder Michael Meier für einmal ganz in der Nähe. Der TSV Rohrdorf führt nämlich am Samstag und Sonntag die Schweizer Meisterschaften der Elite, Frauen und Männer sowie der Amateure im Sportzentrum Burkertsmatt 11, Widen, durch. Die Amateure kommen am Samstagnachmittag zum Einsatz, während die Elite am Abend ab 18.15 Uhr um den Meister respektive die Meisterin im Mehrkampf turnt. Am Sonntag finden die Finals an den einzelnen Geräten statt. Neben dem Säuliämtler Sportler des Jahres, welcher an den Europameisterschaften im Sprung den siebten Rang erreichte, kann also auch die Turnerin der Gegenwart, Giulia Steingruber, bewundert werden. Eine Gelegenheit, die grossartigen Leistungen unserer Kunstturner und Kunstturnerinnen für einmal nicht nur am Fernsehen sondern vor Ort zu unterstützen. (Hü) Programm, Samstag, 14 bis 16.20 Uhr: Mehrkampf der Amateure. 16.45 bis 18 Uhr: Einturnen Elite. 18.15 bis 20.20 Uhr: Mehrkampf Elite. Sonntag, 11.10 bis 12.15 Uhr: Gerätefinal erster Teil. 13.50 bis 15.30 Uhr: Gerätefinal zweiter Teil.

In Widen am Start: Michael Meier.


Sport

Dienstag, 26. August 2014

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«Ich wollte Verantwortung übernehmen» RRC-Amt-Fahrer Urs Huber schlägt Europameister Christoph Sauser in Grimentz um acht Sekunden Zum 25-Jahr-Jubiläum des BikeMarathons «Grand Raid» hat sich Urs Huber mit dem vierten Sieg und einer neuen Rekordzeit (6:05:13 Stunden) in die Geschichtsbücher eingetragen. Noch wichtiger aber war dem RRC-Amt-Leistungsträger, dass er Christoph Sauser regulär in die Schranken weisen konnte.

2008 fuhr der Joner vom ersten Meter an auf Angriff. «Ich wollte meine gute Form nutzen, um einen der besten Fahrer dieser Welt an einem der härtesten Rennen dieser Welt zu schlagen», erklärte Huber sein Vorhaben, das er in die Tat umsetzte.

Angriff schon am ersten Berg

................................................... von martin platter Ganz klar: Bei seinem letzten GrandRaid-Sieg im Vorjahr hatte sich Urs Huber äusserlich deutlich mehr gefreut. In der Annahme, Zweiter geworden zu sein, war er damals mit steinerner Mine ins Ziel gerollt. Bis ihm der Speaker mitteilte, dass er der Erste sei. Wie eine Eruption ist die Freude aus Huber herausgebrochen. Er hatte den amtierenden Bikemarathon-Weltmeister Christoph Sauser hinter sich gelassen! Der Triumph hatte nur einen Makel: Sauser wurde auf den letzten Kilometern von einem Raddefekt ausgebremst.

Urs Huber, gezeichnet von Stürzen, allein auf weiter Flur in der Anfahrt zu L’A Vieille. (Bild Martin Platter) Diesmal war die Genugtuung grösser. Huber wirke bei der Zieleinfahrt abgeklärter, weil er sich früher auf den Sieg einstellen konnte. Schon vor dem Start in Verbier wusste er, dass der Grand Raid eines der wenigen

Rennen ist, die Sauser bisher nicht gewinnen konnte. Nun hätte es der dreifache Grand-Raid-Sieger auch einfach gelassen nehmen können und auf Abwarten fahren. Doch das tat er nicht. Wie in seiner bisher besten Saison

Schon am ersten Berg des 125-Kilometer-Parforceritts mit 5000 Höhenmetern gab er durch aktives Tempoforcing den Tarif durch. «Das war eine Ansage an die Konkurrenten, dass ich das Zepter in die Hand und die ganze Verantwortung auf meine Schultern nehmen werde», führt Huber aus. Bis zur Rennhälfte konnte er temporär auf die Hilfe seines Teamkollegen Karl Platt zählen. Dann ergriff Huber alleine die Initiative. Im fahrtechnisch schwierigen Singletrail zur Alp Mandelon drückte der 29-Jährige das Tempo einfach durch. Einzig Sauser vermochte ihm zunächst noch zu folgen. Doch auch der 38-Jährige musste bald abreissen lassen. Huber wusste nun, dass sein Kontrahent verwundbar ist. Er liess den Sigriswiler nochmals näher kommen, ehe er nach L’A Vieille die

vorentscheidende Attacke ritt. Mit 30 Sekunden Vorsprung kam er auf dem Dach der Tour, dem Pas de Lona auf knapp 2800 Meter über Meer, an. Nun musste er den Vorsprung auf den verbleibenden 15 km bis ins Ziel sinnvoll verwalten, denn Sauser fuhr im Gegensatz zu Huber ein vollgefedertes Bike, mit dem er schneller abfahren konnte. Hubers Taktik ging auf. Acht Sekunden machten im Ziel den Unterschied. Knapp neun Minuten vergingen, ehe Lukas Buchli als Dritter die Ziellinie überquerte. «Das ist mein bisher wertvollster Sieg», stufte Huber seine Leistung ein. Es war ihm wichtig, dass das Rennen diesmal nicht durch Defekte verfälscht wurde, sondern einzig durch den Kampf Mann gegen Mann. Dass er dabei Sauser schlagen konnte, sein früheres Vorbild, machte den Triumph umso schöner. Dieses Trio wird am kommenden Samstag am Nationalpark-Bike-Marathon, dem vierten Lauf der iXS swiss bike classic, auf Revanche sinnen. Nach der Austragung im letzten Jahr hiess die Reihenfolge in Scuol noch Sauser vor Huber und Buchli. Ob es auch in diesem Jahr so sein wird, ist fraglich.

Ursina Stamm an der U13-EM

Die ersten drei Punkte in der Meisterschaft – Sieg im Cup

Erfolg für die Tischtennis-Spielerin

Erfolgreiche Woche für den FC Affoltern

Ursina Stamm wurde von Swisstabletennis für die Europameisterschaften der Jahrgänge 2002 und 2003 selektioniert, die dieses Wochenende in Schiltigheim in Frankreich stattfanden. In den Gruppenspielen bekam es Ursina mit Gegnerinnen aus Italien, Tschechien, Israel, Deutschland und Frankreich zu tun. Als Gruppenletzte spielte Ursina im Consolation-Turnier weiter, wo sie mit einem Sieg gegen eine Portugiesin startete und im Achtelfinale einer Bulgarin unterlag. Dass die Schweizer Nachwuchstalente mit der

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern am Albis hat am Sonntag die ersten drei Punkte in der Meisterschaft geholt und mit einem klaren Erfolg unter der Woche wurde die nächste Runde im Regional-Cup erreicht.

internationalen Konkurrenz noch nicht mithalten können, ist laut Ursinas Trainer Tobias Klee nichts Neues. In anderen Ländern wird bereits in viel jüngerem Alter hart und oft trainiert. Die Förderungsprogramme für unter Neunjährige sind in der Schweiz erst in Entwicklung. So ist es erklärbar, dass die einzigen internationalen Erfolge von Schweizer Tischtennisspielern erst im U18-Alter verbucht werden konnten. Umso erfreulicher ist Ursina Stamms Sieg gegen die Portugiesin, so Klee. (pd)

Platz 8 für Petra Klingler Boulder-WM in München

Die Säuliämtler bestimmten im Cupspiel gegen den Viertligisten Inter Club Zurigo jederzeit das Spielgeschehen und gewannen trotz dem Auslassen einiger hochkarätiger Torchancen mit 5:1. Nach einer Viertelstunde erzielte Dushaj das erste Tor für Affoltern und zehn Minuten später erhöhte Bilic auf 2:0. Die weiteren Tore in der zweiten Halbzeit erzielten Dushaj und Konate auf Penalty, dazu kam ein Eigentor. Dazwischen fiel das Ehrentor für das Italo-Team. Aufstellung: Steiner, Ammann, Konate, Scicchitano,

Vom Donnerstag bis Samstag fanden in München zum Abschluss der Bouldersaison 2014 die Weltmeisterschaften statt. Am Start waren knapp 200 Athletinnen und Athleten aus 44 Ländern, darunter auch vier Schweizerinnen und vier Schweizer. Das klar beste Schweizer Resultat erzielte Petra Klingler (Bonstetten). Als einzige der Schweizer Delegation konnte sich die Bonstetterin Petra Klingler für den Halbfinal qualifizieren. Dort zeigte sie erneut eine starke Leistung und verpasste den Final nur um Haaresbreite. Sie klassierte sich mit dem achten Rang in den Top Ten. Bei 80 startenden Damen konnte sich an den ersten beiden Tagen von den Schweizer Teilnehmerinnen einzig Petra Klingler mit dem 9. Rang für die Halbfinals der besten 20 qualifizieren. Dort zeigte sie erneut einen starken Wettkampf in einer sehr hochkarätigen und ausgeglichenen Spitzengruppe. Am Schluss verpasste sie den angestrebten Final der weltweit sechs besten Boulderinnen nur ganz hauchdünn. Ein einziger Versuch weniger für die erreichten Tops, und die Finalqualifikation wäre Tatsache gewesen. Mit dem achten Rang erreichte Petra

Bala II, Aeschlimann (Premananthan), Ismajlaj, Shala (S. Antenen), Dushaj, C. Antenen, Bilic (Bumbach). Weitere Ersatzspieler: Aegerter (Tor), Mühlemann, Stähli.

5:2-Auswärtssieg Der FC Affoltern hat am Sonntagmorgen mit dem Auswärtssieg in Urdorf eine Reaktion auf die bittere Auftaktniederlage gezeigt. Nach gegenseitigem Abtasten Führte den FCA in der Startphase zum Sieg: Souleyübernahmen die mane Konate. Säuliämtler nach einer Viertelstunde unter der Führung des herausragenden Konate das Spieldiktat. In der 20. Minute wurde ein Schuss von Ismajlaj im letzten Moment abgeblockt, Bilic setzte nach und die scharfe Hereingabe verwertete C. Antenen zum 1:0 für den FC Affoltern. Nur fünf Minuten später erkämpfte sich Konate den Ball an der Mittellinie, setzte sofort C. Antenen auf der rechten Seite ein und dessen Flanke lenkte Bilic zum zweiten Tor über die Linie. In der 32. Minute erzielte der sehr gut spielende Ammann mit einem trockenen Schuss von der

Strafraumgrenze das 3:0. Die Einheimischen waren auch nach der Pause nur durch stehende Bälle gefährlich und so kamen sie in der 55. Minute nach einem Eckball zum ersten Tor. Urdorf schöpfte nun neuen Mut und konnte nur fünf Minuten später wieder nach einem Eckball das Anschlusstor erzielen. Mitte der zweiten Halbzeit bekam Affoltern wieder die Oberhand über das Spielgeschehen, konnte aber mehrere gute Torchancen nicht zum beruhigenden vierten Treffer verwerten. In der 85. Minute setzte sich dann C. Antenen am rechten Flügel durch und seinen Querpass verwertete Rako aus kurzer Distanz zur umjubelten Vorentscheidung für den FCA. Den Schlusspunkt setzte C. Antenen mit seinem zweiten Tor nach Pass von Dushaj. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ging der FC Affoltern als Sieger vom Platz. (pd) Aufstellung: Steiner, Ammann, Scicchitano, Mühlemann, Kaufmann, Good, Konate, Ismajlaj, S. Antenen (Dushaj), C. Antenen, Bilic (Rako). Weitere Ersatzspieler: Aegerter (Tor), Aeschlimann, Stähli, Bumbach, Premananthan.

FCWB am Mittwoch in Baden

Petra Klingler qualifiziert sich souverän für den Halbfinal und bouldert als beste Schweizerin auf Rang 8. (Bild Swiss Climbing)

aber einmal mehr eine Top-Ten-Rangierung. Die anderen Schweizer Athletinnen erreichten die Ränge 27, (Rebekka Stotz /Urdorf), 33 (Natalie Bärtschi /Zürich) und 37 (Jara Späte /Wolfhausen). Weltmeisterin bei den Damen wurde die Deutsche Juliane Wurm. (pd)

Nach dem spielfreien Wochenende muss das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten am Mittwochabend beim Top-Team des FC Baden antreten. Die ambitionierten Aargauer sind gut in die neue Saison gestartet und liegen einen Punkt vor den Ämtlern. ................................................... von oliver hedinger

Einmal mehr zeichnet sich in der Gruppe 3 der 1. Liga eine sehr ausgeglichene Meisterschaft ab. Nach den ersten zwei Runden hat kein Team das Punktemaximum erreicht. Baden hat nur dank einem deutlichen 4:0-Erfolg im Startspiel gegen Balzers die Füh-

rung inne. Vor Wochenfrist kam man in Gossau nicht über ein 2:2 hinaus. In der ersten Cuphauptrunde vom letzten Samstag konnte man gegen das Super-League Team aus St. Gallen lange mithalten, musste aber doch eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen. Es wird sich zeigen, ob der respektable, aber halt doch kräfteraubende und erfolglose Cup-Auftritt für die Badener zum Vor- oder Nachteil wird.

Ämtler testeten erfolgreich in Rapperswil WB-Trainer Dosch hat die Pause für einen weiteren Test genutzt. Dabei konnte man das letztjährige Top-Team von Rapperswil mit 2:1 schlagen. In der Meisterschaft zeigte die junge Truppe bislang gute Leistungen. Nach-

dem man in Gossau noch knapp verloren hatte, ging man gegen Taverne nach einer überlegenen Leistung letztlich verdient als Sieger vom Platz. Die Ämtler haben ihr Leistungsvermögen angedeutet und werden die Platzherren, von diesen aber wohl auch stark gefordert werden.

Remis in der Vorbereitung Mitten in der Vorbereitung trafen die Teams bereits aufeinander, wobei die Begegnung in Wettswil mit einem 2:2Remis ausging. Allerdings waren die Testspiele noch wenig aussagekräftig, waren doch beide Teams noch nicht mit vollem Kaderbestand unterwegs. Anpfiff im Stadion Esp ist am kommenden Mittwoch um 20 Uhr. Ein Abstecher zum Baaregg lohnt sich.


Veranstaltungen

Schulen und Kurse

Säuliämtler FLOHMÄRT Kronenplatz, Affoltern am Albis Samstag, 30. August 2014 Bitte Parkplätze beim Sportplatz «MOOS» benützen. Zufahrt ist markiert. VORSCHAU: Nächster Flohmarkttermin: 27. September 2014

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066 2014  

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