065_20

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

FREUDE AN GUTEM LICHT

Orientteppiche

ONLINE SHOP Über 3000 Teppiche ein Mausklick von Ihnen entfernt!

www.akorug.ch seit 1988 in Zug . 041 712 09 44

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 65 I 175. Jahrgang I Dienstag, 24. August 2021

In Obfelden wurden am Sonntag zwei Wohnungen komplett zerstört. > Seite 3

Hexenwald

Serie «Streifzüge»: das Hochmoor zwischen Hausen und Rifferswil hat es in sich. > Seite 5

«Musig-Medizin»

Andrew Bond sang für die jungen Patienten der Kinder-Reha in Affoltern. > Seite 7

Mittelalter erleben

Die Kinderwoche des Tschägg-Point handelte von Königen, Burgdamen und Rittern. > Seite 8

Freestyle-Action vor über 500 Zuschauern im Jumpin Masters der Aerials-Athleten in Mettmenstetten ohne Schweizer Exploit Der dritte Rang von Laura Peel war der einzige Podestplatz der Schweizerisch-Australischen Trainingsgemeinschaft am Masters der Skiakrobaten in Mettmenstetten.

Nach zwei Wochen Umbau hat Uerzlikon seinen Dorfladen wieder. > Seite 9

«Hausen unterwegs» An zwölf verschiedenen Stationen haben sich am Samstag in Hausen Vereine und Institutionen vorgestellt. Den Corona-Blues vertreiben, ohne Menschenansammlungen zu verursachen – mit diesem Plan haben in Hausen der Turnverein und der Fussballclub einen interessanten Postenlauf im Gemeindegebiet organisiert, mit einer anschliessenden kleinen Feier auf dem Sportplatz Jonentäli. Wer eine vollgefüllte Karte vorweisen konnte, wurde hier zu einer Wurst und einem Getränk in der Festwirtschaft eingeladen. Bereits am frühen Samstagnachmittag durfte Reto Schürmann vom Organisationskomitee auf dem Sportplatz einen regen Besucherverkehr feststellen. Hausen war im wahrsten Sinne des Wortes unterwegs und das prächtige Sommerwetter lud geradezu ein, den Spaziergang zu unternehmen und die interessanten Fragen zu beantworten. (red.)

von Thomas sTöckli

> Bericht auf Seite 8 ANZEIGEN © McDonald’s 2021

Vor sieben Jahren ist er vom Spitzensport zurückgetreten. Seinen Paradesprung, den Full, Double-full, Full, einen Dreifachsalto mit vier Schrauben, beherrscht er aber immer noch. Nur knapp hat Lokalmatador Andreas Isoz am Freestyle Masters vom vergangenen Sonntag den Finaleinzug verpasst – und damit die ganz grosse Sensation. Mit seinen 123,9 Punkten befindet er sich in illustrer Gesellschaft, knapp hinter Nationalmannschafts-Mitglied Nicolas Gygax (Rang 8, 123,97), aber noch vor Andrin Schaedler (Rang 10, 123,08). Als einziger Schweizer hatte es Pirmin Werner unter die besten sechs geschafft. Für seinen Qualifikationssprung Double-full, Full, Double-full durfte er sich sogar 139 Punkte notieren lassen. Sein Finalsprung – ebenfalls ein Dreifachsalto mit fünf Schrauben – wurde mit 130,83 Punkten bewertet. Dass dies nicht fürs Podium reichte, spricht für die Qualität im Teilnehmerfeld. Den Sieg holte sich schliesslich der Weissrusse Stanislau Hladchenka (136,22), vor seinen Landsleuten Makar Mitrafanau (131,50) und Ihar Drabiankou (131,32). Bei den Frauen hatte Olympiasiegerin Hanna Huskova, ebenfalls aus Weissrussland, die Nase vorn. Ihr Dreifachsalto mit zwei Schrauben wurde mit 113,58 Punkten bewertet. Rang zwei holte sich Nadiya Mokhnatska aus der Ukraine, vor Laura Peel aus Australien, die als einzige Frau vier Schrauben in ihren Dreifachsalto packte. Als beste

Neu eröffnet

Ein Bon für dich!

1085 4945

Haus in Flammen

Entdecke viele weitere in dieser Zeitung. 9.90 1 Menu MEDIUM* Fr.

* Bedingungen auf www.mcdonalds.com/ch/de-ch/coupons.html

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Der Stärkste auf der Jumpin-Wasserschanze: Stanislau Hladchenka holte sich am Masters den Sieg. (Bild Thomas Stöckli) Schweizerin wurde Carol Bouvard Fünfte.

Sintflut-Regen zum Finale Lange hatte es im Jumpin nach perfekten Aerials-Bedingungen ausgesehen: Trocken, aber nicht zu sonnig-heiss. Um 15.18 Uhr fielen dann doch noch die

ersten Regentropfen und pünktlich zur Entscheidung ging dann zwölf Minuten später ein heftiger Schauer auf die gut 500 Zuschauerinnen und Zuschauer nieder. Nach einigen Minuten Unterbruch konnte der Wettkampf dann allerdings wieder fortgesetzt werden. Einiges zu tun hatte übrigens auch das Team des Impf- und Testzentrums

Affoltern. Knapp 50 Personen unterzogen sich im Gemeinschaftszentrum Sputnik, direkt neben dem Wasserschanzen-Zentrum, einem AntigenSchnelltest. Die Mehrheit habe das Angebot dankbar genutzt, war von den Mitarbeitenden zu vernehmen.

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 044 776 81 11

> Weitere Impressionen am Freitag Für Sie da, wo Sie zu Hause sind –

Das Ende des analogen UKW

Co-Präsidentinnen Zurück in den aus dem Säuliamt Gewölbekeller

Der FCWB startet traumhaft

Auf den 1. September hin schaltet WWZ im Knonauer Amt die analogen UKWSender auf dem Kabelnetz ab. Dass man fortan zu Hause auf der Stereoanlage nicht mehr wie gewohnt UKW-Radio hören kann, sorgt bei angestammten Radiohörerinnen und Radiohörern für Ärger. Denn sie müssen einen Adapter für 49 Franken kaufen, um weiterhin ihrem Hörgenuss frönen zu können. Das Telekomunternehmen WWZ hält entgegen, dass die Digitalisierung auch vor dem Radio nicht Halt mache. Übers Kabelnetz seien bisher rund 50 UKW-Radiosender zu empfangen gewesen, mit Digitalradio seien es hingegen deren 200. Zudem werde die Hörqualität verbessert. (sts)

An der Mitgliederversammlung zum zehnjährigen Bestehen des Zeittauschnetzes give&get haben Sonja E. Rusterholz aus Wettswil und Ursula Decurtins aus Affoltern das Co-Präsidium übernommen. Über die Internet-Tauschplattform werden Menschen miteinander in Verbindung gebracht, die ausserberufliche Fähigkeiten anbieten – und zwar nicht nur für handwerkliche und technische Unterstützung wie Gartenhilfe, PC- oder Smartphone-Support, sondern auch für Kreatives, sportliche Aktivität und Kulinarik sowie weitere Interessenfelder. Naturgemäss finden die meisten Tauschgeschäfte zwischen Menschen der gleichen Wohnregion statt. Auch das Säuliamt hat eine Regionalgruppe. (red.)

Nach diversen Gastspielen in grösseren Sälen im Rahmen der «Tour de Säuliamt» und einer kurzen Sommerpause öffnet das Kellertheater LaMarotte in Affoltern nach anderthalb Jahren zum ersten Mal wieder seine eigenen Türen. Um die Sicherheit im kleinen Gewölbekeller zu gewährleisten, wird die Besucherzahl beschränkt und die Gäste müssen ein Zertifikat (geimpft, genesen, getestet) vorweisen. An den Tischen sitzend, entfällt die Maskenpflicht. Noch finden allerdings nicht alle Veranstaltungen im «LaMarotte» statt. Die Klassikkonzerte werden weiterhin in die Kirche Aeugst mit ihrer hervorragenden Akustik verlegt. Das Entenrennen findet noch einmal ohne Publikum statt. (red.)

Dem FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) ist mit einem 4:0-Heimsieg gegen Paradiso der Saisonstart geglückt. Nach ausgeglichenen, torlosen 45 Minuten erhöhte WB in Hälfte zwei den Rhythmus und kombinierte sich immer wieder durch die Tessiner Abwehrkette. Nach dem verdienten Führungstreffer (Flavio Peter, 70. Minute) kam den Ämtlern entgegen, fortan auf Konter spielen zu können. Ein Traumtor Dejan Miljkovics ins Lattenkreuz bedeutete die Vorentscheidung, ehe in den Schlussminuten Marc Figueiredo und abermals WB-Captain Flavio Peter gar für einen Kantersieg sorgten. WB beeindruckte als Kollektiv sowie mit seiner enormen Kampf- und Willensleistung. (kakö)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 13

> Bericht auf Seite 15

Seit 25 Jahren Immobilienverkauf und -bewirtschaftung mit Engagement und Promabau AG Stallikerstrasse 1b | 8906 Bonstetten 044 701 80 60 | info@promabau.ch | promabau.ch

20034 9 771661 391004


Baulärm Friedhof Affoltern am Albis Zwischen dem 1. September und dem 31. Oktober 2021 werden auf dem Friedhof Affoltern am Albis zwei Wege saniert. Aufgrund der Sanierung ist mit Baulärm zu rechnen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. 24. August 2021 Friedhofvorsteherin Affoltern am Albis

Alles verändert sich mit dem, der neben einem steht, aber auch mit dem, der neben einem fehlt.

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist das Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Unendlich traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Elsbeth Eggli-Hauser 15.6.1931 - 19. 8. 2021

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Röbi Streich-Müller 16. Januar 1949 – 16. August 2021

Nach einem glücklichen und erfüllten Leben durfte er nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen.

Wir blicken dankbar auf glückliche Jahre zurück, in denen wir das Leben mit dir teilen durften.

In stiller Trauer Käthi Streich-Müller Rolf und Sandra Streich-Bär mit Yannick und Kerstin Dani und Heidi Streich-Aeberhard mit Dominik und Nicole Geschwister und Verwandte

In Liebe Hansjörg Eggli Christa und Felix Purtschert-Eggli Barbara Casanova-Eggli und Beat Näf Stefan Eggli und Silvia Pulver Urs und Nevenka Hauser Jonas, Angela, Chiara und Luca Purtschert-Eberle Sarah Purtschert und Laurent Sylvestre Rafael Eggli Jael Eggli Roman Hauser

Gemeindeversammlung Weil weder von der Politischen Gemeinde noch von der Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/Aeugst am Albis behandlungsreife Geschäfte vorliegen, wird die Gemeindeversammlung vom Montag, 20. September 2021 abgesetzt. Die nächste Gemeindeversammlung findet am Montag, 29. November 2021 statt.

Auf Wunsch der Trauerfamilie nehmen wir im engsten Familienkreis Abschied.

24. August 2021

Besonderer Dank gilt dem Team des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern am Albis. Anstelle Blumenspenden gedenke man dem Pflegezentrum Sonnenberg, IBAN CH15 0900 0000 1539 4809 1, lautend auf: Pflegezentrum Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis, Vermerk: Elsbeth Eggli

Stadtrat Affoltern am Albis

Coronabedingt nehmen wir im Familien- und Freundeskreis von Röbi Abschied. Anstelle von Blumen, unterstütze man die Stiftung Solvita, Götschihof, Postkonto 80-507-0, IBAN CH03 0900 0000 8000 0507 0, Vermerk: Götschihof, Röbi Streich. Traueradresse: Käthi Streich-Müller, Sunnenberg 2, 8914 Aeugstertal

Traueradresse:HansjörgEggli-Hauser,Schachenstrasse104,8906Bonstetten

Traurig nehmen wir Abschied von unserem allseits geschätzten Aktiv- und Ehrenmitglied

Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung

In den Herzen jener weiterzuleben, die uns geliebt haben, heisst, nicht zu sterben.

Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis bleiben am

Freitag, 27. August 2021 den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen erhalten Sie unter der Telefonnummer 044 764 80 20 Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für Ihr Verständnis.

TODESANZEIGE Unser lieber Vater und Grosspapi

Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Bernhard Hilge-Eberli Schiessvereine

Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon Freitag 27. August

Röbi Streich Während 45 Jahren war Röbi mit seiner Freude am Singen und seinem Engagement als Vizedirigent dem lebendigen Miteinander in der Chorgemeinschaft verbunden. Seine zuversichtliche und aufgeschlossene Art wird uns stets in guter Erinnerung bleiben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Käthi und der Trauerfamilie. Wir wünschen allen viel Kraft und Zuversicht.

Gemischter Chor Affoltern a. A.

22. Juni 1938 – 15. August 2021

ist nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Du wirst immer in unseren Herzen sein und die Erinnerung an Dich wird in uns leben.

18.00 – 20.00 Uhr

– Obligatorische und freiwillige Übung

In stiller Trauer: Markus Stephan, Cathrin, Leon Michael, Sharon, Eoin, Ellie, Louis, Naomi Schwester Anne mit Familie Bruder Andreas mit Familie und im Namen aller Verwandten

– Standblattausgabe bis 19.30 Uhr

Aeugst am Albis

Tief bewegt geben wir bekannt, dass uns unser Feuerwehrkamerad

Robert Streich plötzlich und unerwartet verlassen hat. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.

Deine Kameraden des Feuerwehrvereins Aeugst und Tal

Am 16. August 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Robert Streich geboren am 16. Januar 1949, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Bonstetten Elsbeth Eggli geb. Hauser geboren am 15. Juni 1931, von Dachsen, wohnhaft gewesen Schachenstrasse 104, Bonstetten, verstorben am 19. August 2021. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

Mettmenstetten

Wir betten Berrnhard am Freitag, 27. August 2021 um 9.30 Uhr auf dem Friedhof in Mettmenstetten zur Ruhe und gedenken ihm anschliessend in der katholischen Kirche, Rütliweg 4. Wir bitten um Voranmeldung an bernhard.hilge@icloud.com. Traueradresse: Familie Hilge-Eberli, Grundrebenstrasse 25, 8932 Mettmenstetten

nach Paulus, Römer 8,38

Gemeinde Wettswil a. A

Anordnung Urnenabstimmung vom 26. September 2021

Am 15. August 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Am Sonntag, 26. September 2021, finden nebst den eidgenössischen Volksabstimmungen folgende kommunalen Abstimmungen statt:

Bernhard Hilge

• Totalrevision Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Wettswil a. A. • Totalrevision Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Wettswil a. A.

geboren am 22. Juni 1938, von Adliswil ZH, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet am Freitag, 27. August 2021, 9.30 Uhr, die Abdankung im Anschluss in der katholischen Kirche, statt. Der Friedhofvorsteher

Die beleuchtenden Berichte werden allen Stimmberechtigten zugestellt und auch unter www. wettswil.ch zum Download zur Verfügung stehen. Alles Wissenswertes zur Ausübung des Stimmrechts finden Sie auf dem Stimmrechtsausweis. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirkrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Mettmenstetten

Wettswil a. A., 24. August 2021

Am 19. August 2021 ist in Affoltern gestorben:

Gemeinderat Wettswil a. A.

Armin Tscharner geboren am 7. März 1960, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung findet auf Wunsch des Verstorbenen im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Denn ich bin mir gewiss: Nichts und niemand in der ganzen Schöpfung kann uns trennen von der Liebe Gottes, die sich uns zeigt in Jesus Christus, unserem Herrn.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Schwester, Cousine, Schwägerin, Tante und Freundin

Regula Meissner-Baur 6. Oktober 1936 – 12. August 2021

Nach einem reich erfüllten Leben ist sie nach halbjährigem Aufenthalt im Seniorama, Im Tiergarten Zürich unerwartet einer Hirnblutung erlegen. Ihre Unternehmungslust, Weltoffenheit und Lebensfreude bleiben in unseren Herzen. Die Beisetzung und Trauerfeier findet am Freitag, 27. August 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Uetliberg in Zürich statt.

Familie Baur, Bern Im Sinne von Regula gedenke man der Stiftung Sozialwerk Pfarrer Sieber, Hohlstrasse 192, 8004 Zürich, Postkonto 80-40115-7. Traueradresse: Ursula und Hans Jörg Baur, Lentulusstrasse 29, 3007 Bern


Bezirk Affoltern

Thuja-Hecke brannte In Bonstetten geriet am 20. August kurz nach Mitternacht eine Thuja-Hecke in Brand. Gemäss Angaben der Kantonspolizei in Affoltern ist die Ursache nicht bekannt. Die Feuerwehr verrichtete Löscharbeiten. Der Schaden beläuft rund auf rund 1000 Franken. Kantons- und Stadtpolizei Affoltern waren auch mit Lärmklagen beschäftigt. Am 19. August beschwerte sich die Nachbarschaft über Arbeiten auf einer Baustelle, die über Mittag nicht unterbrochen wurden. Und am 22. August um 1.30 Uhr beendeten Beamte eine lautstarke Feier von jungen Personen im Zentrum Oberdorf in Affoltern. (-ter.)

WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Alles Gute zum 96. Geburtstag dürfen wir Gottfried Reichel in Affoltern wünschen. Er feiert am Donnerstag, 26. August. Wir wünschen ihm eine robuste Gesundheit und einen Freudentag – herzliche Gratulation!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Dienstag, 24. August 2021

3

Zwei Wohnungen zerstört In Obfelden brannte am Sonntag ein Mehrfamilienhaus Keine Verletzten, aber mehrere hunderttausend Franken Sachschaden. Das ist die Bilanz nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses am Sonntagnachmittag, 22. August, in Obfelden. Gegen 16.15 Uhr sei bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung eingegangen, dass in Obfelden ein Mehrfamilienhaus brenne, teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Zumindest konnten sämtliche Bewohner das Gebäude rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Die ausgerückten Einsatzkräfte brachten den Brand rasch unter Kontrolle.

Dorfstrasse für vier Stunden zu Die genaue Brandursache ist zurzeit nicht geklärt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kapo untersucht. Gemäss jetzigen Erkenntnissen brach das Feuer auf der Terrasse einer Attikawohnung aus und griff in der Folge auf das Dach über. Die obersten beiden Wohnungen wurden durch den Brand komplett zerstört. Sie können zurzeit nicht mehr bewohnt werden. Die betroffenen Mieter kamen bei Angehörigen unter oder es wurde durch die Gemeinde eine entspre-

Die Lage ist unter Kontrolle: Einsatzkräfte der Feuerwehr bei den Nachlöscharbeiten. (Bild Kapo ZH) chende Unterkunft organisiert. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Wegen des Brandes musste die Dorfstrasse zwischen der Muristrasse und der Ottenbacherstrasse für den Individualverkehr

für knapp vier Stunden gesperrt werden; durch die Feuerwehr wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Der Busbetrieb konnte aufrechterhalten werden. Neben der Feuerwehr Obfelden standen die Stützpunktfeuerwehr

Affoltern, die Kantonspolizei Zürich, eine Patrouille der Stadtpolizei Affoltern, vorsorglich eine Rettungswagen von Schutz & Rettung Zürich sowie der zuständige Statthalter im Einsatz. (red.)

Die UKW-Ära geht dem Ende entgegen WWZ schaltet im Knonauer Amt analoge UKW-Sender ab und verärgert damit Radiohörer Auf den 1. September hin schaltet WWZ die analogen UKW-Sender auf dem Kabelnetz ab. Wer bisher zu Hause analoges UKW-Radio auf seiner Stereoanlage hörte, kann dies fortan ohne Adapter nicht mehr tun. Das verärgert angestammte Radiohörer, welche ihre Anlage fortwerfen müssen, sofern sie nicht ein Empfangsteil kaufen. Von stefan schneiter Frau Kägi ist verärgert. Ihr richtiger Name ist ein anderer, aber mit dem möchte sie nicht in der Zeitung erscheinen. Die Frau aus Affoltern hört den ganzen Tag über Radio in ihrer zweistöckigen Mietwohnung. Drei Radios hat sie dafür in der Stube, im Schlafzimmer und im Arbeitsraum verteilt, mit welchen sie über Kabel UKW-Radio empfängt. Und nun hat sie, vor knapp zwei Wochen Post erhalten von WWZ, so wie alle Einwohner der Gemeinden Affoltern, Obfelden, Maschwanden, Knonau,

Kappel, Rifferswil und Hausen, die bei WWZ angeschlossen sind. Darin teilt die WWZ Telekom aus Zug ihnen mit, dass ab 1. September die analogen UKW-Sender auf dem Kabelnetz abgeschaltet werden. «Entweder muss ich nun meine teuren Stereoanlagen fortwerfen oder aber ich müsste drei Geräte für rund 150 Franken anschaffen, damit ich weiterhin auf meinen Musikanlagen Radio hören kann. Das kann ich mir nicht leisten», ist Frau Kägi entrüstet. Wird sie sich aber wohl leisten müssen. Denn die UKW-Ära geht dem Ende entgegen. Die UKW-Verbreitung ist ein Auslaufmodell. Die Schweizer Radiobranche hat sich darauf geeinigt, den Wechsel vom analogen UKW auf die digitale Verbreitung, also die UKW-Abschaltung, in den Jahren 2022 und 2023 umzusetzen. Die SRG will ihre UKW-Sender im August 2022 abschalten, die Privatradios spätestens im Januar 2023. WWZ hat sich entschieden, den Umstieg auf Digitalradio bereits jetzt zu vollziehen. Das Telekomunternehmen schafft damit Platz im Kabelnetz für höhere Internetgeschwindigkeiten.

«Damit ermöglichen wir unseren Kundinnen und Kunden mehr Hörgenuss», sagt Thomas Reber, Leiter Telekom bei WWZ, da Digitalradio störungsfreien Empfang und beste Tonqualität bieten.

«UKW wird – Päng - abgeschaltet» Frau Kägi möchte ihre Stereoanlagen erst ersetzen, wenn diese nicht mehr funktionieren. «Nun sitze ich auf einer tollen Anlage und soll diese nun nicht mehr benutzen können, einfach weil die WWZ kommt und – Päng! – UKW abschaltet, ob dies den Leuten nun passt oder nicht», ärgert sich Frau Kägi. Wenn nun plötzlich viele Menschen ihre Radiogeräte gezwungenermassen wegwerfen müssten, sei dies aus ökologischer Sicht eine unsinnige Materialverschwendung. Zudem unterstellt sie WWZ übermässige Gewinnabsichten, da diese die Leute zwinge, einen digitalen Empfänger für 49 Franken zu kaufen. «Wir wollen damit überhaupt kein Geschäft machen», hält Robert Watts, Leiter Kommunikation WWZ, entgegen. Die Adapter seien bei WWZ günstiger

als im Handel und böten den Mehrwert, dass so auch mit alten Stereo-Anlagen ein riesiges Digitalradio-Angebot empfangen werden könne. Betroffen seien im WWZ-Versorgungsgebiet mit rund 75 000 Anschlüssen in den Kantonen Zug, Zürich, Aargau, Luzern, Schwyz nur an die 3000 Kundinnen und Kunden. Diesen mache man nun ein günstiges Überbrückungsangebot. WWZ habe in den vergangenen zwei Jahren ihre Kundschaft wiederholt auf die anstehende UKW-Abschaltung hingewiesen. Wer sich schon ein solches Gerät angeschafft habe, soll nun gemäss Robert Watts im Sinne der Fairness nicht benachteiligt werden. Die Firma weist zudem darauf hin, dass von der Umstellung nur Radiohörerinnen und Radiohörer betroffen sind, welche eine analoge Stereoanlage über die Kabeldose angeschlossen haben. Neuere Radio- sowie Fernsehgeräte oder Set-Top-Boxen seien für digitales Radio über das Kabelnetz ausgerüstet. Auch wer das Radiosignal über eine Antenne oder über das Internet empfängt, ist von der Umstellung nicht betroffen.

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch ANZEIGE

Arianne Moser, FDP, Bonstetten

Matura und Hochleistungstraining

Wie können sportliche Talente bei uns Schule und Sport in Einklang bringen? Die Primarschulen haben dazu ausreichende Freiheiten. Solange der Einsatz und die schulische Leistung eines Kindes die Erwartungen erfüllen, erhalten sie in der Regel auch die notwendigen Dispensationen, um den sportlichen Anforderungen entsprechend trainieren zu können. Ähnliches gilt für die Sekundarschulen. Zudem gibt es im Kanton mehrere Sportsekundarschulen. Für Kinder aus unserem Bezirk zum Beispiel jene in der Stadt Zürich oder in Wädenswil.

Aber danach fehlen die Anschlusslösungen. Zwar haben auch Gymnasien seit 2015 etwas Spielraum für die Beurlaubung von Sportlerinnen und Sportler erhalten. Und es gibt ein Kunst- + Sportgymnasium und ein Sport-KV im Kanton. Je zwei Jahrgangsklassen sind aber viel zu wenig für den bevölkerungsreichsten Kanton der Schweiz. Daneben bleiben nur teure Privatschulen, die sich viele Familien nicht leisten können. Dies ist ein Hauptgrund, dass viele Sporttalente ihre Karriere beenden, noch bevor sie richtig begonnen hat. Das ist nicht nur schade für die Betroffenen selber.

Es ist auch ineffizient, wenn man sieht, welche Energien und finanziellen Mittel die rund 100 regionalen Leistungszentren in unserem Kanton in diese jungen Sportlerinnen und Sportler investieren. Nach viel zu langer Zeit liegt nun endlich ein unterschriftsreifer Vorschlag im Bereich der Berufsbildung vor. Er beinhaltet den Ausbau der KV-Plätze sowie diverse Massnahmen und einen Sportkoordinator für Lernende anderer Berufe (Flexibilität an Berufsschulen, Koordination Schule-Lehrbetriebe). Aber bei den

Gymnasien bewegt sich leider noch gar nichts. Deshalb habe ich, zusammen mit Kolleginnen aus anderen Fraktionen, vor den Sommerferien einen Vorstoss eingereicht. Wir beauftragen darin den Regierungsrat, im Kanton Zürich eine ausreichende Anzahl Kunst+Sport-Mittelschulplätze bereit zu stellen. So sollen sportlich, tänzerisch oder musikalisch begabte und zusätzlich von Swiss Olympic, Danse Suisse oder musikalisch anerkannte Talente, welche die normale Gymiprüfung bestanden haben, Matura und Hochleistungstraining verbinden können.


Kanton Zürich Baudirektion Tiefbauamt

Facharbeiter/-in Strassenunterhalt 100%

Wir bauen und unterhalten die Strassen, damit sie morgen intakt sind! Der Unterhaltsbezirk 4 in Affoltern am Albis mit seinen 20 Mitarbeitenden ist verantwortlich für den Unterhalt von Staatsstrassen, Wanderwegen, Grünflächen, Strassenentwässerung und Winterdienst. Für unsere 6-köpfige Unterhaltsgruppe suchen wir Sie per 1. Januar 2022. Als Facharbeiter/-in Strassenunterhalt kümmern Sie sich um Reparaturarbeiten, Signalisationen und Markierungen sowie Arbeiten in der Grünpflege. Als gelernte/-r Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Strassenbauer/-in EFZ oder Gärtner/-in EFZ oder mit einer anderen handwerklichen Ausbildung stört es Sie nicht, bei jedem Wetter draussen zu arbeiten und Winterdienst zu leisten. Es macht Ihnen nichts aus, dass wir während der Winterzeit zu verschobenen Arbeitszeiten und teilweise an Wochenenden arbeiten. Sie sind körperlich fit und besitzen den Führerausweis Kategorie C oder sind bereit diesen nachzuholen. Um die Strassen im Winter rechtzeitig von Schnee und Glatteis frei zu halten und den Pikettdienst zu gewährleisten, erreichen Sie den Werkhof Affoltern am Albis innerhalb von 30 Minuten. Wollen Sie sich mit uns dafür einsetzen, dass es den Bürgerinnen und Bürgern im Kanton Zürich heute und morgen gut geht? Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Aufgabengebiet an. Christian Küng ist Betriebsleiter und vielleicht Ihr künftiger Chef. Er ist für Ihre konkreten Fragen da: 043 257 92 21. Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter www.zh.ch/jobs. Ihr neues Umfeld: www.zh.ch/tba. projektieren - bauen - erhalten

Schulhausstrasse 1 8903 Birmensdorf www.primabirmensdorf.ch

Schulergänzende Tagesstrukturen Als junges Unternehmen, mit innovativem Team suchen wir zu unserer Verstärkung eine(n)

Elektro Service-Monteur(in) Sie übernehmen von unserer Serviceabteilung Aufträge sowie Unterhaltsarbeiten und betreuen unsere anspruchsvollen Kunden als kompetenter Partner. Sie pflegen bestehende Kundenbeziehungen und helfen aktiv neue aufzubauen. Zuverlässigkeit, persönliches Engagement sowie Teamfähigkeit sind Ihre Stärken. Als gelernte(r) Elektroinstallateur(in) legen Sie Wert auf eine qualitative und technisch hochwertige Durchführung ihrer Arbeiten. Es erwartet Sie ein zukunftsorientiertes, modernes Umfeld mit anspruchsvollen Aufgaben. Wir bieten Ihnen attraktive Anstellungsbedingungen und die Möglichkeit zur Weiterbildung. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung. Wenn Sie noch Fragen haben, zögern Sie nicht, anzurufen. smartec elektro ag, Herr Ramon Kiefer Ottenbacherstrasse 25, 8912 Obfelden Tel. 043 343 22 22, info@smartec-elektro.ch

HILFE für Reinigung in Einfamilienhaus gesucht.

Alle 3 – 4 Wochen mit eigener Leistungsabrechnung. 044 764 08 40

Birmensdorf ist eine attraktive und familienfreundliche Gemeinde in der Agglomeration von Zürich. Per Zug und Bus ist Birmensdorf sehr gut zu erreichen. Nahe des Dorfzentrums befinden sich die Primarschulhäuser, zwei Kindergarten- und zwei Schülerhorte. Ab August 2022 möchten wir unseren Ausbildungsplatz im Schülerhort Letten als

Fachangestellte/r Betreuung EFZ Kinder mit einer motivierten Persönlichkeit neu besetzen.

Strong

Hallenbad Schulhaus Ottenbach Montag 13.05 Uhr Donnerstag 13.35 Uhr Jetzt anmelden für ein

Wir bieten eine sehr vielseitige und spannende Lehrstelle an, bei der du deine kreativen und gestalterischen Fähigkeiten einbringen kannst, aber dich auch aktiv mit den Hortkindern an der freien Luft bewegst. Du wärst Teil eines aufgestellten Teams und würdest durch unseren Berufsbildungsverantwortlichen kompetent durch die dreijährige Ausbildung begleitet.

Gratis-Probetraining! Fabienne Zubler 056 624 00 80 f.zubler@inspirationsquelle.ch www.inspirationsquelle.ch

Im Schülerhort Letten werden die Primarschulkinder betreut und über Mittag sowie nach der Nachmittagsschule verpflegt. Wir bieten dir zudem die Möglichkeit zwischenzeitlich auch in den Kindergartenhorten mitzuarbeiten und während einem halben Jahr einen Einsatz in einer externen Kinderkrippe zu absolvieren. Des Weiteren arbeitest du in den Schulferien im Ferienhort mit und gestaltest gemeinsam mit dem Team Ausflüge sowie Projekte für die ganze Kindergruppe. Als FaBe lernst du einzelne Kinder im Alltag zu begleiten und zu fördern. Dies beinhaltet die professionelle pädagogische Anleitung in alltäglichen Situationen, aber auch die Unterstützung in Krisen oder bei der Erledigung von Hausaufgaben. Zudem hast du die Aufgabe kleinere Kindergruppen zu führen und für die Einhaltung von Regeln und Abläufen zu sorgen. Nebst der direkten Arbeit mit den Hortkindern bist du in regelmässigem Kontakt mit Eltern und Lehrpersonen. Ein vorgängiges Praktikum ist keine Voraussetzung für den Erhalt der Lehrstelle. Allerdings muss mindestens eine Schnupperwoche absolviert werden. Sofern wir dein Interesse geweckt haben, du eine aufgestellte Person bist, die Freude an der Arbeit mit Kindern hat, freuen wir uns auf deine Bewerbung per E-Mail!

Ottenbach ist eine attraktive Gemeinde im Bezirk Affoltern am Albis mit rund 2'700 Einwohnerinnen und Einwohnern. Für unsere Bibliothek suchen wir per 1. Oktober 2021 oder nach Vereinbarung eine/n

Aqua

Weitere Informationen findest du unter: www.primabirmensdorf.ch Solltest du Fragen haben, so steht dir Herr Bruno Tschudin (Gesamtleitung schulergänzende Tagesstrukturen) gerne zu Verfügung. Erreichbar per E-Mail unter bruno.tschudin@primabirmensdorf.ch oder per Telefon auf 079 801 33 83.

Lapka Businka Ltd (In Voluntary Liquidation) Company No. (1844719) NOTICE is hereby given pursuant to Section 204, subsection (1)(b) of the BVI Business Companies Act, 2004 that the Company is in voluntary liquidation. The voluntary liquidation commenced on 17th August, 2021. The Liquidator is Konstantin Sashchuk of 45/3 Nauky Avenue, apt. 153, Kharkiv, Ukraine. Dated 17th August, 2021 (Sgd.) Konstantin Sashchuk Voluntary Liquidator

Mitarbeiter/in Bibliothek (zirka 25 – 30%) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das ausführliche Stelleninserat mit Ansprechpersonen und weitere Informationen über die Gemeinde Ottenbach finden Sie unter: www.ottenbach.ch und www.bibliothek-ottenbach.ch. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen

Chauffeur im Stückgutverkehr Kat. C/E (Cityliner) Wir haben langjährige Erfahrung im Personentransport / Taxiunternehmen und suchen Sie in unser Team:

Taxichauffeur/- chauffeuse für 50 %

Gebiet Hausen am Albis und Umgebung

(nach Absprache Mehreinsatz möglich) Hauptaufgaben: Schülertransporte, Rollstuhlfahrer, Fahrten allgemein

Gepflegter Umgang, kontaktfreudig, hilfsbereit und selbständig sind Sie. Arbeitszeit: Montag- bis Donnerstagmorgen 2 Std. / Mittag und Nachmittag je 2 Std., Mittwochnachmittag frei Sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich. Führerschein B121 oder 122 (D1 von Vorteil) CH-Pass oder Bewilligung B/C Wir freuen uns, Sie kennenzulernen. Ihre Bewerbungsunterlagen mit Kopie Führerausweis senden Sie an: taxiregional-affoltern@bluewin.ch Tel. 079 / 272 31 88

Ihre Hauptaufgaben: – Tagestouren ganze Schweiz – Termingerechte Bedienung unserer Kundschaft Sie bringen mit: – Fahrausweis Kat. C/E und Erfahrung mit Cityliner zwingend – sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail an: personal@sidler-transport.ch Fredi Sidler Transport AG Noel Stähli Industriestrasse 21, 6343 Rotkreuz Telefon 041 748 81 62 www.sidler-transport.ch

ONLINE PUBLIKUMSVORTRAG DER WEIBLICHE INTIMBEREICH WAS WIR DARÜBER WISSEN SOLLTEN Wie gut kennen Sie das weibliche Geschlechtsorgan namens Vulva? Drei Fachärztinnen setzen sich mit der Vulva auseinander und thematisieren ihre Merkmale und Intimpflege, mögliche Erkrankungen und kosmetische Eingriffe. Stellen Sie Ihre Fragen, die Sie schon immer interessierten. Ganz anonym. Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 8. September 2021, 18.30 – 19.30 Uhr Referentinnen: Dr. med. Nadja Ballabio, Dr. med. Inês Vaz, Dr. med. Dorrit Winterholer Anmeldung: Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Bitte melden Sie sich online an unter www.andreasklinik.ch/veranstaltungen. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie mit der Anmeldung per E-Mail. AndreasKlinik Cham Zug, Rigistrasse 1, 6330 Cham


Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. August 2021

5

Ein Hexenwald von grossem Wert Streifzüge durch die Natur: das Hochmoor zwischen Hausen und Rifferswil Im Hagenmoos zwischen Hausen und Rifferswil wähnt man sich in Skandinavien oder einem Hexenwald. Das Hochmoor hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Doch Achtung: die Wege nicht verlassen ...!

ist nicht mehr erlaubt. Seitdem scheint sich das Hochmoor erholt zu haben: Es wächst bereits wieder langsam in die Höhe.

Refugium für seltene Tiere und Pflanzen

von Stefan Bachmann Wer sich ein Hochmoor vorstellt, denkt wohl ans Entlebuch, an das Moor von Rothenthurm oder an die Sümpfe Skandinaviens. Dass es auch im Säuliamt ein veritables Hochmoor gibt, ist vielleicht nicht allen bekannt. Gut, wahnsinnig gross ist es nicht, das «Hagenmoos» südlich des Flughafens von Hausen; es umfasst etwa drei Hektaren. Allerdings ist es von weiterem sumpfigen Habitat umgeben: von einem Moor-Föhrenwald und einem grossen alten Torfstich, in dem Schilf und Teichrosen wachsen und den man besser nicht betritt – ausser man will im Morast sang- und klanglos untergehen.

Knorrige Bäume und Harzgeruch Doch wie sieht das echte Säuliämtler Hochmoor aus? Je nach Wetterstimmung wähnt man sich mal in der finnischen Taiga, mal im Engadin, mal in einem Hexenwald. Je weiter man sich auf dem schmalen Weg dem Moor nähert, umso knorriger werden die Bäume, umso dichter wachsen die Heidel- und Rauschbeeren. Es riecht nach Harz. Im Moor selber wächst zwischen den Schlenken mit braunschwarzem Moorwasser das Torfmoos in allen Grün-, Gelb- und Rottönen. Moorleichen sind zwar keine in Sicht. Dennoch kommt mir eine Textpassage aus einer 100-jährigen Erzählung in den Sinn: «Denn tritt er nur um weniges zu weit nach links oder rechts, so gurgelt ihm das Moorwasser entgegen, und das Sumpfweib greift nach ihm.» Ein schreckliches Weib sehe ich auch keines, dafür einen Schwarzspecht, der unablässig «kliööh» ruft – was nun grad etwas unheimlich wirkt. Da passt auch das unscheinbare Hexenkraut am Wegrand gut dazu. Daneben Faulbaum, Salweide, Sumpfziest. Fleischfressende Pflanzen soll es auch geben, wurde mir gesagt. Herrlich gruselig.

Entwässerung und Ausbeutung schon im 18. Jahrhundert Wen es jetzt allerdings ins besagte Gebiet zieht, der muss folgendes wissen:

Wie in einer anderen Welt: Das «Hagenmoos» mit seinen knorrigen Bäumen. (Bild Stefan Bachmann)

Etwas weniger gut erging es dem erwähnten Chrutzelen-Moor nördlich des Flugplatzes. Ein Teil wurde – als dies noch erlaubt war – zum privaten Park namens Seleger Moor umgestaltet. Der andere Teil diente dem Torfabbau. Dieses Waldgebiet hat zwar noch immer seine (verborgenen) Schönheiten, doch gilt es nur noch als «Hochmoor-Umland» und hat die Tendenz, auszutrocknen und zu verbuschen. Der Kanton versucht derzeit, mit einem neuen Graben den Wasserhaushalt zu verbessern. Mücken hat es im Chrutzelen-Moor trotzdem noch viele. Daneben entdecke ich vom Weg aus Rossminze, einen Schmetterling namens Landkärtchen, den Grünspecht und singende Goldammern. Unter einem verfallenen Moorhäuschen hat der Fuchs seinen Bau angelegt. Immerhin. Der Augenschein zeigt: Die Ämtler Moore sind nicht ganz so imposant wie diejenigen im Entlebuch oder in Skandinavien. Aber es handelt sich dennoch um attraktive Lebensräume von nationaler Bedeutung, die sich in der Eiszeit gebildet haben und noch heute einigen seltenen Tieren und Pflanzen als Refugium dienen. Ihr Wert ist gross.

STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR

Schwarzspecht. (Bild Michael Gerber)

«Landkärtchen» im Chrutzelen-Moor. (Bild Stefan Bachmann)

Das Hagenmoos steht wie das Chrutzelen-Moor nördlich des Flughafens unter Naturschutz. Die Wege also bitte nicht verlassen; ein Feuer zu entfachen ist sowieso verboten. Denn: Die Flammen können laut einer Tafel im torfigen Boden unsichtbar unterirdisch weiterlodern!

Gemäss einer Studie von Lea Gubler ist es übrigens ein Wunder, dass das Hochmoor Hagenmoos noch halbwegs intakt ist. Schon um 1750 bauten die Einheimischen hier nachweislich Torf ab. Ab dem ersten Weltkrieg verstärkte sich die Entwässerung und Ausbeutung stark, was schliesslich 1937 zur Unter-

schutzstellung durch den Kanton führte. Allerdings ging der Abbau trotz Verbots weiter – wonach in den 1970er-Jahren das ganze Gebiet entwässert war und forstlich rege genutzt wurde. 1982 «rettete» jedoch ein Schutzprojekt das Moor: Die am besten erhaltenen Flächen wurden wieder eingestaut. Eine Nutzung

Der Biologe und Journalist Stefan Bachmann schreibt über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es je nach Jahreszeit vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche spannenden und faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann arbeitet bei BirdLife Schweiz und ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch). Bereits erschienen: Nächtliche Begegnungen mit schlauen Kleptomanen, 26. Mai; Die Abendserenade von Laubfrosch & Co., 22. Juni; Im Säuliamt hausen Gespenster, 20. Juli.

Die Aktivitäten von Fischers Fritz in Pandemiezeiten Der Fischer-Boom wegen Corona hielt sich im Knonauer Amt in Grenzen

Das Fischen war in der Schweiz während des Shutdowns eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Viele versuchten sich als Anfänger und besorgten sich Angelruten und Köder. Gesamtschweizerisch erhöhten sich die verkauften Patente um mehr als 70 Prozent. von martin mulliS Der Schweizerische Fischerei-Verband hat im vergangenen Jahr einen eigentlichen Fischer-Boom festgestellt. Insgesamt stieg der Verkauf von Patenten und Fischerkursen in der Schweiz um mehr als 70 Prozent. Der Shutdown und die anderen Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie trugen massgebend zur Steigerung dieser Freizeitbeschäftigung bei. Im Säuliamt wurden allerdings nicht viel mehr Angler an den Ufern der Gewässer festgestellt. Grund dafür sind die doch eher beschränkten Möglichkeiten für den Anglersport. Lediglich im

Türlersee darf unter Einhaltung gewisser Regeln jedermann fischen. Die übrigen Gewässer sind einem «Bachsystem» unterworfen und lediglich Pächter dürfen hier die Angeln auswerfen.

In der Reuss nur mit SachkundeAusweis Christoph Balmer, in Obfelden wohnhafter Präsident des Fischervereins Merenschwand und Umgebung (FVMuU), stellt allerdings ein merklich erhöhtes Interesse am Fischen in der Reuss fest. Balmer ist als Gebietsfischereiaufseher des Kantons Aargau ein ausgewiesener Fachmann in Sachen Angelsport. Der «Anzeiger» trifft den Hobby-Fischer am Streichwehr in Ottenbach, wo die Reuss mit starker Strömung braunes Wasser führt. Der FVMuU besitzt ein Kontingent von 70 Karten für die Reviere 24 und 25, dies betrifft den 7,5 Kilometer langen Abschnitt des beidseitigen Reussufers, ab Brücke Mühlau flussabwärts bis ins aargauische Jonen.

Über der Reuss auf dem Streichwehr in Ottenbach: Sportfischer und Aargauer Fischereiaufseher Christoph Balmer. (Bild Martin Mullis) In den letzten Jahren wurden stets etwas über 50 Karten an die Hobbyfischer vergeben, während aktuell sämt-

liche 70 Karten verkauft sind. Dies ist umso bedeutender, weil ein sogenannter Sachkunde-Ausweis für den Erhalt

dieser Patente nötig ist. Dieser Nachweis für Sportfischer verlangt einen Kurs an zwei Abenden mit einer abschliessenden Prüfung. Fischereiaufseher Balmer zeigt bei seinen Erklärungen auf die braune Reuss und weiss, dass der Hochwasserstand äusserst günstig für den Fang von Welsen ist. Für die Fangquoten der Ruch- oder Weissfische, zu denen die Barben und Alets gehören, oder für die Edelfische wie die Aeschen, ist wieder ein anderer Wasserzustand der Reuss günstiger. Als eine bemerkenswerte Besonderheit zeigt sich die Regelung, dass der Kanton Zürich die Hoheit über das Fischereiwesen an der Reuss, ab der Zuger Kantonsgrenze bis an die aargauische Grenze, an den Kanton Aargau abgetreten hat. Genaue Zahlen über die Zunahme der Hobbyfischer im Knonauer Amt waren übrigens nicht zu eruieren, die Begeisterung fürs Sportfischen dürfte allerdings auch hier zugenommen haben.


TERNET ADRESSEN TE

Anzeiger www

.affolteranzeiger.ch

Werben Sie mit uns und publizieren Sie Ihre Web-Adresse auf dieser Seite. Information und Kontakt: inserat@weissmedien.ch

für die Wirtschaftsregion

Knonauer Amt

Augenoptiker

Kunsttherapie, nat. Heilen

.B-O-A.ch

.thara.ch

www

www

Praxis für Quantenheilung

.matrix-coaching.ch

Spielgruppe

.spiel-werkstatt.ch

www

www

Wenns ums Auge geht!

Kunsttherpie und nat. Heilen in Aeugst.

Lebensglück, Leichtigkeit und Freude am Sein! Ich freue mich auf Sie! Coaching-Termine buchbar: Telefon 079 438 43 57

Spielgruppe Spielwerkstatt für Kinder ab 2 Jahren, Robinsongruppen auf dem Bauspielplatz. info@spiel-werkstatt.ch

Beratung, Lieferung, Montage

Lampenshop

Reptilien

Umzüge

.hshop.ch

.lichtbox.ch

www

www

.swissreptilerescue.ch

www

.tsh-move.ch

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Grosse Auswahl – Leuchten aller Art: LED, modern, Design, Kristall... Bei uns werden Sie fündig!

Die grösste Auffangsstation für Reptilien in der Schweiz! Schildkröten ohne Dach über dem Kopf? Herrenloses Schlangenweibchen? Mit Ihrer Spende retten wir ausgesetzte Reptilien! Vielen Dank!

Geschäftsumzüge, Privatumzüge, Möbellager, Möbellift.

Fahrschule / Kurse / Shop

Leuchtreklamen und Beschriftungen

Saxophon-Lektionen

Yogazentrum

www.CHRESTA.ch

.ledsolutionswitzerland.ch

www

Fahrschule aller Kategorien: Auto, Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon 044 761 59 58.

Wir sind ihr Spezialist für die Planung, Produktion und Montage von Leuchtreklamen und Beschriftungen aller Art.

Gesundheits-Trainingscenter

Mund-/Nasenschutzmasken

Sie benötigen Schutzmasken? Wir können liefern! Typ 1, 2 + 3. Mehr Infos und Bestellung unter gratec.ch oder 043 322 60 70

Jassen lernen

Nachhilfe

.nachhilfecoach.ch

www

www

Kurse und gesellige Jass-Treffs – Jass Grund-Kurs für AnfängerInnen – Jass Trainings Schieber + Coiffeur

Massgeschneiderte Lernbegleitung.

Karate/Selbstverteidigung

Online Shop

.Karate-albis.ch

.hs-trendshop.ch

www

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Wir verkaufen Top-Artikel, die dem Trend der Zeit entsprechen.

Kleinkind und Musik

Optiker

.evekay.com

www

.IhrOptiker.ch

www

Musikalische Früherziehung. Fröhliches Eltern-Kind singen «Musig-Chäferli». Für Kleinkinder bis Kindergarteneintritt. 076 571 76 76, info@evekay.com

Sichtbar anders!

Kosmetik

Optiker

.toplines.ch

www

Natürlich gepflegt mit Permanent-Make-Up, Lippen, Augenbrauen, Eyeliner, Kopfhautpigmentation, Microblading, Plasma-Lifting

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

www

Für Gesundheit und Wohlbefinden, Herz, Gelenke, Rücken, Figur. Tel. Termine: Dr. Rickli Premiumtraining, 043 530 30 30

www

Für Erwachsene bis 99 Jahre. Christoph Oberli, Master of Arts in Music Pedagogy. Musikstudio Mettmenstetten, 079 276 51 34

www.yogazentrum-am-weiher.ch

.gratec.ch

.rickli-training.ch

www

.jassenlernenzug.ch

.chrisoberli.ch

www

.myoptix.ch

www

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Einsenden an: Weiss Medien, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a.A. Tel. 058 200 57 00, inserat@weissmedien.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. August 2021

Endlich wieder «Musig-Medizin»

Andrew Bond sang für junge Patienten der Kinder-Reha in Affoltern

7

Das, was man gerne tut, anderen anbieten Zehn Jahre Zeittauschnetz give&get

Andrew Bond und sein «selbst erfundener Freund» Anders Andersson (Abbildung auf dem Auto im Hintergrund) haben ihr Publikum auf dem Sportplatz der Kinder-Reha in Affoltern bestens unterhalten. (Bild Thomas Stöckli)

Ermutigende Lieder für Kinder im Spital – diese Lücke hat Andrew Bond mit seiner neuen CD geschlossen. Für die KinderReha Schweiz in Affoltern gab er am Donnerstag eine exklusive Kostprobe. von Thomas sTöckli «Heile, heile singe», tönte es am Donnerstagnachmittag auf dem Sportplatz der Kinder-Reha über Affoltern, in Anlehnung an den Tröst-Klassiker «Heile, heile Säge». Aber im Gegensatz zum Original folgen bei Andrew Bond nicht die unbeliebten «drü Täg Räge», sondern es geht um die «Rigelnattere» und ihre «wildi Blaatere» oder den «Frosch im Sumpf: De Arm hät Mumpf». Und eines haben die geschundenen Kreaturen gemeinsam: allen hilft die «MusigMedizin» – oder kurz: «Musizin». «Tipps für de Gips – 25 Lieder zum Xundwerde» heisst es, das neue Album von Andrew Bond. Möglich gemacht hat es die Helvetia Versicherung und deren Stiftung «Jeunesse» mit ihrem 55 000-Franken-Beitrag. Rund 150 CDs wurden inzwischen in verschiedenen Institutionen an die jungen Patientinnen und Patienten verteilt. Auch in Affoltern fanden die CDs samt Textbuch

und Werbekäppchen dankbare Abnehmer. Überreicht wurden sie unter anderen von André Albisser, Leiter der Helvetia-Generalagentur Horgen und Knonauer Amt.

Mitsingen, klatschen und lachen Während die CD relativ breit gestreut wurde, kam die Kinder-Reha in Affoltern ganz exklusiv zu ihrem Kurzkonzert. Und in dieses startete der Musiker mit seinen bekannten Gute-Laune-Klassikern, dem «Summervogel» und dem «Sunnestrahl». «Tüend ihr ä so gern singe wie ich?» fragte Andrew Bond sein Publikum darauf und dieses nahm die Einladung gerne an. So sang ein Grossteil der rund 20 Kinder und nochmals doppelt so vielen Erwachsenen mit und klatschte rhythmisch zu den eingängigen Refrains. Nicht zuletzt gab es viel zu lachen über die Spässe des Liedermachers – und natürlich über dessen selbst erfundenen «Freund», den frechen Anders Andersson, um dessen Spital-Erlebnisse sich die Liedtexte drehen. Nach rund einer halben Stunde – und dem hoffnungsvollen «Wänn ich wieder gsund bin» als Zugabe – ging es für die Reha-Kinder und ihre Betreuerinnen wieder zurück in den Alltag. «Es war schön, wieder einmal so einen Anlass erleben zu dürfen», war aus dem

Buchtipps an der Leine

Sommerferien-Aktion der Bibliothek Knonau

Wäscheleine mit Buchtipps in der Bibliothek Knonau. (Bild zvg.)

«Verrate uns dein Lieblingsbuch und sage uns warum!» – 30 Kinder und Jugendliche sind der Aufforderung anlässlich der Ferien-Aktion des Buchclubs «Young Readers» gefolgt. «Verrate uns dein Lieblingsbuch und sage uns warum!», hiess es während der Sommerferien in der Bibliothek Knonau. Die Empfehlungen wurden mit dem Ausdruck des Buchcovers ergänzt und zierten, aufgehängt an einer Wäscheleine, während den Sommerferien die Bibliothek. Die Leserinnen und Leser wurden mit einer Glace, gesponsert vom Volg Knonau, verdankt. Alle nehmen

Publikum zu hören. Und Chefarzt Andreas Meyer-Heim bestätigte die heilende Wirkung von Musik. Nach den langen Monaten der Corona-Lethargie freute auch er sich sichtlich über die so lange vermisste Dosis «Musizin».

zudem an der Endjahres-Verlosung aller 2021 eingegangenen Buchtipps teil. 2019 wurde der Buchclub «Young Readers» der Schul- und Gemeindebibliothek Knonau gegründet. Gross und Klein dürfen hier über ihr gelesenes Buch berichten und so andere Leserinnen und Leser animieren, genau dieses Buch auszuleihen. Die Buchtipps sind jeweils auf der Homepage aufgeschaltet und in der Bibliothek erscheinen sie auf einem gelben Lesezeichen, die zusammen mit dem jeweiligen Buch dort ausgestellt werden. Die grosse Teilnehmerzahl war erfreulich und die Bibliothek Knonau wünscht allen wieder einen guten Start nach den Sommerferien. Bibliothek Knonau

Give&get, das Zeittauschnetz des Kantons Zürich, dem regionale Tauschgruppen aus dem Bezirk Affoltern, Zimmerberg, Winterthur inklusive Weinland und der Stadt Zürich angebunden sind, feiert sein 10-jähriges Bestehen. Neu haben zwei Säuliämtlerinnen den Vorsitz übernommen.

den Bereichen Kreativität, sportliche Aktivität und Kulinarik sowie Wissen und Können in vielfältigen Interessenfeldern geteilt und getauscht. Eine laufend aktualisierte Online-Marktzeitung und verschiedene Tools wie z.B. ein Inseratenbeobachter oder Mitgliederreferenzen sorgen für Transparenz.

Das 2011 durch private Initianten und Initiantinnen lancierte «Zeittauschnetz für den Kanton Zürich» erfreut sich nach wie vor der Beliebtheit. Nebst normalen Fluktuationen kamen sogar – und erfreulicherweise während der Zeit der Pandemie – neue Mitglieder dazu. Über die Internet-Tauschplattform www.giveandget.ch werden Menschen miteinander in Verbindung gebracht, die ausserberufliche Fähigkeiten anbieten. Alle Besucher der Tauschplattform können sich auf dem Marktplatz umschauen und bekommen vielleicht dadurch Lust Mitglied zu werden, um aktiv mitzumachen. An der diesjährigen Mitgliederversammlung haben nun Sonja E. Rusterholz aus Wettswil und Ursula Decurtins aus Affoltern das Co-Präsidium übernommen.

Naturgemäss finden die meisten Tauschgeschäfte zwischen den Menschen der gleichen Wohnregion statt. Dafür existieren bei give&get fünf Regional-Gruppen. Regelmässige Treffen ermöglichen es, persönliche Kontakte aufzubauen, Wissen zu teilen und neue Tauschgeschäfte anzubahnen. Zudem ist give&get mit anderen Zeittauschsystemen in der Schweiz vernetzt. Dies ermöglicht den Zugang zu einem erweiterten, attraktiven Marktplatz. Bei give&get mitmachen können Personen ab 16 Jahren mit Wohnsitz im Kanton Zürich und Umgebung, die Lust haben, ihre Talente und Fähigkeiten gegen Zeit mit Gleichgesinnten zu tauschen und die offen für neue soziale Kontakte sind. Die Ämtler Co-Präsidentinnen Sonja E. Rusterholz und Ursula Decurtins würden sich über weitere Mitglieder aus der näheren und weiteren Umgebung freuen. Am Repair Café vom 4. September in Affoltern wird der Verein an einem eigenen Stand nähere Auskünfte erteilen. Verein give&get

Vielfältiger Marktplatz

PERSÖNLICH Kinderlieder und Musicals Mit über 750000 verkauften Tonträgern zählt Andrew Bond zu den erfolgreichsten Kinderliedermachern und Musikern der Schweiz. Aus den meisten Familienstuben, Kindergärten und Schulzimmern der Deutschschweiz sind seine einfühlsam getexteten und melodiösen Kompositionen heute nicht mehr wegzudenken. Neben seinem Wirken als Kinderliedermacher ist Andrew Bond Inhaber des MärliMusicalTheaters und kreativer Kopf «seiner MärliMusicals». Seit 2012 bringt das Theater einmal pro Jahr ein von Bond geschriebenes und komponiertes MärliMusical in der Deutschschweiz zur Aufführung.

Vernetzung ist wichtig

Give&get-Mitglieder haben die Möglichkeit, Angebots- oder Gesuchsanzeigen kostenlos direkt auf der Tauschplattform zu veröffentlichen. Auch die Abrechnung der «Tauschgeschäfte» Weitere Infos unter www.giveandget.ch. erfolgt online, zwischen den Beteiligten in Form von Stunden auf einem persönlichen, elektronischen Zeitkonto. Das ermöglicht es, ein Angebot zu buchen, das interessiert und das nicht direkt von derselben Person gegengeleistet werden muss. Der give&getMarktplatz umfasst nicht nur Angebote für handwerkliche und technische Unterstützung wie z.B. Gartenhilfe, PC- oder Smartphone-Support, Co-Präsidentinnen aus dem Säuliamt: Sonja E. Rusterholz es werden Talente in (links) und Ursula Decurtins. (Bild zvg.)

Auf Mumiensuche im Alten Ägypten Die Jubla Säuliamt im Sommerlager in Vättis, St. Gallen Am Samstag zum Ferienbeginn besammelte sich die Jubla Säuliamt in der katholischen Kirche in Affoltern, um dem Problem des Ägypters Sidi Abdel Assar auf den Grund zu gehen. Sidi Abdel Assar vermisste sein Kamel und vermutete, dass es gestohlen wurde. Darum reiste die ganze Schar in drei altersunterschiedlichen Gruppen ins Abenteuer nach Vättis im Kanton St. Gallen, in der Hoffnung, das Kamel Mustafa zu finden. Mit den rund 25 Kindern auf dem Lagerplatz angekommen, lernte die Jubla auch schon den Pharao und seine reizende Tochter Kleopatra kennen, die sie herzlich in Ägypten begrüssten. Auf spielerische Weise tauchten die Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren in die spannende Welt der Ägypter ein. Sportliche Games, Mumiensuche, aber auch Pioniertechniken wie Blachen knüpfen oder nützliche Knoten lernten die Kinder während dem Lager. Plötzlich trafen die Rebellen ein! Da diese dem Pharao gegenüber sehr feindlich gestimmt waren, forderten sie die Teilnehmer heraus. Die Kinder kämpften mit aller Kraft gegen die Rebellen und konnten sie schlussendlich zurückdrängen. Aber als die Teilnehmer sich die Klagen der Rebellen anhörten,

waren sie aufgewühlt und wussten nicht, auf welcher Seite sie stehen sollten. Zum Schluss entschied sich die ganze Schar während einem Schlusskampf für die Rebellen und halfen ihnen, den Pharao zu besiegen, da er ihnen viel Unrecht angetan hatte. Der Schlussabend war ausgelassen und fröhlich. Zu guter Letzt feierten sie sogar ein romantisches Happy End: Kleopatra und Sidi verlobten sich. Übrigens fanden die Kinder das Kamel auf einer Wiese, es war Sidi davongelaufen.

Die Jubla Säuliamt verbrachte ein Sommerlager mit unvergesslichen Momenten und Freundschaften, die noch lange in Erinnerung bleiben werden. Nach dem Sola geht es gleich weiter mit dem Jublatag, der am 4. September stattfinden wird. Alle Kinder zwischen 7 und 15 Jahren, die Lust haben, Jublaluft zu schnuppern, sind herzlich willkommen. Silvan Santschi Infos bei roebi@jublasaeuliamt.ch oder silvan@jublasaeuliamt.ch.

Wilde Horde: die Jubla Säuliamt im Sommerlager. (Bild zvg.)


8

Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. August 2021

Die Bevölkerung des Oberamts spazierte durch Hausen Ein Gemeinschaftsprojekt des Turnvereins und des Fussballclubs Unter dem Motto «Hausen unterwegs», führten der TV Hausen und der FC Hausen am Albis einen Postenlauf durch das ganze Dorf durch. An zwölf verschiedenen Stationen stellten sich Institutionen und Vereine vor. von Martin Mullis Es war von den Dorfvereinen ein lang ersehntes Anliegen: In Hausen musste endlich wieder einmal ein schönes Dorffest stattfinden. Die Mitglieder des Turnvereins und des Fussballclubs Hausen stellten bereits vor einem Jahr diese Forderung. Und es sollte nicht einfach ein gewöhnliches Dorffest sein, sondern ein Sommerfest mit sportlicher Note, da sich das Grümpelturnier auch von Jahr zu Jahr verkleinerte. Leider machte ihnen bei diesem Plan der Virus Corona einen Strich durch die Rechnung. Nachdem dieses Jahr die Vorschriften des BAGs etwas gelockert wurden, konnten die neun Mitglieder des OKs «Sommersportfest» in Aktion treten. Um den Corona-Blues zu vertreiben aber dennoch keine Menschenansammlungen zu verursachen, organisierten sie einen interessanten Postenlauf im Gemeindegebiet, mit einer anschliessenden kleinen Feier im Jonentäli für die ganze Hausemer Bevölkerung. Beim Besuch der zwölf Posten sind mit kleinen Aufgaben oder Spielen Punkte zu sammeln, welche am Schluss in eine Rangliste übertragen werden. Wer eine vollgefüllte Karte vor-

Prächtiges Wetter und gute Stimmung im Jonentäli: Manon Burri, Postenchefin FC Hausen und OK-Mitglied Reto Schürmann. (Bild Martin Mullis) weisen konnte, wurde auf dem Sportplatz Jonentäli zu einer Gratiswurst und einem Gratisgetränk in der Festwirtschaft eingeladen.

Prächtiges Sommerwetter und knifflige Fragen Bereits am frühen Samstagnachmittag durfte Reto Schürmann vom Organisationskomitee auf dem Sportplatz einen regen Besucherverkehr feststellen. Hausen war im wahrsten Sinne des Wortes unterwegs und das prächtige Sommerwetter lud geradezu ein, den Spazier-

gang zu unternehmen und die interessanten Fragen zu beantworten. Um den Tisch des Musikvereins und der reformierten Kirche scharten sich Eltern mit Kindern, die anschliessend beim Betreuer des Tennisclub-Postens, Mike Speckmann, Bälle auf Ziele an die Tenniswand spielen konnten. Auch das Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn stellte sich vor und etwas weiter oben im Wald lockten die Jagdgesellschaft sowie der Sportfischerverein Türlersee mit umfangreichen Fragebögen. Am anderen Ende des Dorfes empfingen die Firma Wetli Elektro AG, das Blumengeschäft

«Blumen-Stil» und der Oberämtler Chor die interessierten Besucher, Kunden und Mitglieder. Wer alle zwölf Posten aufsuchte, kam nicht nur wegen den Wegstrecken in der hochsommerlichen Hitze ins Schwitzen, auch die kniffligen Fragen sorgten für heisse Köpfe. Doch die Anstrengungen lohnten sich. Am abendlichen Fest auf der Sportanlage Jonentäli lockte ein Festzelt mit Erfrischungen und auch der Hunger konnte gestillt werden, denn wer alle Posten besucht und die Fragebogen ausgefüllt hatte, durfte als Belohnung in eine offerierte Bratwurst beissen.

Von Königen, Burgdamen und heldenhaften Rittern

FORUM

Verspätetes Schul-Provisorium Seit ein paar Wochen herrscht dieses innere beflügelnde Gefühl bei mir und sicherlich bei ganz vielen anderen Mamis und Papis vor: Unser erstes Kind kommt in die Primarschule! Ein unglaublich schönes Gefühl, das Kind vom Baby über das Kleinkind zu diesem grossen Tag begleitet zu haben, verbunden mit vielen Höhen und Tiefen. Ein innerer Prozess des Loslassens beginnt. Die Ballone sind bestellt und Gotti und Götti eingeladen für ein gemeinsames Essen. Der Schulsack mit dem Lieblingsmotiv ist organisiert, die Kleider für den grossen Tag liegen bereit und auch der Coiffeurtermin ist gebucht. Der Moment vom ersten Tag soll festgehalten werden mit ein paar Fotos, es ist etwas Besonderes für die ganze Familie. Am Familientisch war dieser Moment schon lange ein Thema, denn wer von uns Erwachsenen mag sich nicht an den ersten Schultag erinnern? Die eingerahmten Bilder von diesem Tag hingen damals bei uns während Jahren an den Wänden. Dass wir nun wenige Wochen vor Schulbeginn ein Schreiben der Primarschule erhalten haben, dass die Kinder ihre ersten Wochen in der Schule in einem Singsaal statt einem richtigen Schulzimmer verbringen werden, weil der Bau des Schulprovisoriums Verzögerungen hat, ist eine bittere Enttäuschung. Ich kann verstehen, dass es in CoronaZeiten nicht einfach ist, ein Provisorium zu organisieren, die Koordination zwischen Schul- und politischer Gemeinde war hier nicht optimal, was nun zu massiven Verzögerungen führt, hätte der Souverän der Einheitsgemeinde zugestimmt, dann wäre vermutlich das Provisorium termingerecht bezugsbereit gewesen. Man kann ins Feld führen, dass mein Sohn in die 1. Klasse gehen kann, doch waren die Corona-Massnahmen der letzten zwei Jahre nicht schon genug? Ich wünsche einen guten Schulanfang. Miriam Fischer-Wolf, Wettswil

Der Tschägg-Point lud zur Kinderwoche nach Affoltern

Gleichheitswahn

Wie schon seit vielen Jahren führte der Tschägg-Point der Chrischona Affoltern in der letzten Woche der Sommerferien die beliebte «Kiwo» durch.

Ehe für alle, Abstimmung vom 26. September.

Ein episches Drama spielte sich auf der Burg mitten in Affoltern ab. Mit einem eifersüchtigen König, einem heldenhaften Hirtenjungen, dem demütigen Prinzen und der wunderhübschen Königstochter als Hauptpersonen. Daneben konnten die Jungritter sich in Ritterkünsten üben und ihre Schwerter schnitzen. Die Kinderwoche (Kiwo) der Chrischona Affoltern bot wieder einmal alles, was das Kinderherz begehrt: Spiel, Spass und Abenteuer, aber ebenso wichtige Werte und Tiefgang. Schon der Eintritt in die Burg war standesgemäss. Ohne Losungswort blieb das Fallgitter des eindrücklichen Burgtores unten. Kaum im Hofinnern angelangt, stiess man auf die geschickten Handwerker, die zum Mittun einluden. Die Teilnehmer konnten Töpfern, Schwertschnitzen, Burgbau, Schild erstellen und bemalen wie auch ihren eigenen Schmuck herstellen. Daneben konnten sich die angehenden Ritter auch in sportlichen Disziplinen messen oder ihr Geschick beim Bau von gewaltigen Kappla-Türmen und filigranen Holzmonumenten beweisen.

Mit Postenlauf und Geländespiel Bis über einhundert Kinder nahmen in der letzten Sommerferienwoche die Einladung an und liessen sich an der «Kiwo» in die wilde Geschichte von König Huldrych und seinen Kindern, Prinz Jonathan und Prinzessin Juliana, sowie dem Helden Sigmund entführen. In interaktiven Theaterszenen fieberten sie mit Sigmund mit, wenn er, genau wie

Der Waldausflug gehört zur Kinderwoche. (Bilder zvg.)

Wer wird eingelassen? der biblische Hirtenjunge David, in den gefährlichen Zweikampf stieg oder sich der Verfolgung des bösen Königs entzog. Die ins Mittelalter adaptierte Erzählung aus dem Buch der Bücher liess die Teilnehmenden eintauchen in eine andere Welt. Anhand der Geschichte und einer Ritterrüstung lernten sie, wie wichtig

Volle Konzentration beim Theater. auch heute noch Werte wie Vertrauen, Wahrheit und Gerechtigkeit sind. Und dann gab es natürlich auch Abenteuer im Wald zu bestreiten und sich in Postenlauf und Geländespiel zu messen. Inzwischen ist die Burg abgebaut, die Rüstungen sind wieder verstaut und die letzten Spuren der Abenteuerwoche

rund um das Gebäude an der Alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern getilgt. Was aber sicher allen Kindern bleibt, sind unzählige wertvolle Erinnerungen und die Gewissheit, dass der Gott der Bibel sie unendlich liebt. Und ja, gewiss ist auch, dass es auch 2022 wieder eine tolle «Kiwo» gibt. Tschägg-Point

Es gehört zum Zeitgeist und zum guten Ton, unter dem Titel Gerechtigkeit die Gleichheit anzustreben. Man ist sogar bereit, mit an den Haaren herbeigezogenen Gründen die Bundesverfassung dazu umzudeuten. Die Zulassung der Ehe für alle, über die demnächst abgestimmt wird, nennt das Ziel Gerechtigkeit schaffen. Wobei damit ein grundsätzliches Handlungsgebot der Menschheit nicht nur verletzt, sondern ad absurdum geführt wird. Bisher gilt: «Gleiches ist gleich, Ungleiches ist aber nach Massgabe der Ungleichheit ungleich zu behandeln.» Das hat denn auch mit Diskriminierung nichts zu tun. Man diskriminiert nicht, wenn man die Ungleichheit der Menschen akzeptiert und sie auch erwähnt. Damit wird weder die Würde verletzt noch die Freiheit von gleichgeschlechtlich veranlagten Menschen eingeschränkt. Die Ehe ist die Verbindung von Mann und Frau und von nichts anderem. Der Ungleichheit, ob in der sexuellen Ausrichtung aber auch in anderen Lebensbereichen, ist mit Toleranz zu begegnen, aber nicht mit dem Geist der Gleichmacherei. Die gesellschaftlichen Werte in unserem Land sind durch christliche Grundlagen und Traditionen geprägt. Die Bundesverfassung orientiert sich an diesen Werten. Dazu gehört die Ehe zwischen Mann und Frau, wie es das Grundgesetz in Artikel 14 vorsieht. Es geht mit dieser Abstimmung nicht darum, die gleichgeschlechtliche Partnerschaft zu verhindern, die ist gewährleistet, sondern die Besonderheit der bestehenden Ehe und der Familie zu schützen. Darum am 26. September Nein zur Ehe für alle. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern


Gewerbe

«Garten Eden»

Das Naturistengelände Schönhalde in Aeugst ist auch ein Naturparadies. > Seite 11

Dienstag, 24. August 2021

Musik-Kleinkunst

Das Duo wilderbluescht interpretiert in Affoltern neue Schweizer Volkslieder. > Seite 13

9

Sieg verpasst

Vorjahressieger Urs Huber muss sich an seinem Lieblingsrennen mit Rang vier begnügen. > Seite 14

Wasser ist ihr Element Fit und vital mit Aqua-Strong-Kursen Fabienne Zubler ist diplomierte Wasserfitnessinstruktorin und bietet für jede Frau und jeden Mann ab dem 23. August wieder Aqua-Strong-Lektionen an. Diese finden jeweils montags und donnerstags, ab 13.05 Uhr im Hallenbad Ottenbach statt. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

Das Uerzliker «Prima»-Team (von links): Clarissa Stierli, Marija Josavac und Domenica Bürkler. (Bild zvg.)

Prima-Laden in Uerzlikon neu eröffnet Der Prima-Laden in Uerzlikon wurde am vergangenen Freitag nach einer zweiwöchigen Umbauphase wieder eröffnet. Zum neuen Shop gehört auch ein Bistro. Die Agrola-Tankstelle wurde bereits am 30. Juli in Betrieb genommen. Seit Freitag, 20. August, ist nun auch der umgebaute Prima-Laden für die Kundinnen und Kunden bereit. Der Shop ist montags bis freitags, von 6.30 bis 12.30 Uhr und von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Am Samstag können Einkäufe von 7.30 bis 18 Uhr getätigt werden. Auch Postgeschäfte können weiterhin im Laden abgewickelt werden. «Das kommt sowohl Kunden im Dorf, aber auch Kunden auf dem Weg zur

Arbeit sehr gelegen», sagt Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis. Die neuen Schaufenster, welche von der Landi Kappel eingebaut wurden, unterstützen den neuen Auftritt des Prima-Ladens. Das Backwarensortiment wurde erweitert. Ausserdem bietet sich im Shop neuerdings die Möglichkeit, kurz Pause zu machen: Dazu wurde das Albis-Beck-Bistro eröffnet, von dem aus man direkt auf den Dorfplatz sieht. Auch dort bietet sich mit einem Tisch und Stühlen neu eine Sitzgelegenheit zum Verweilen. Das «Prima»-Team unter der Leitung von Marija Josavac freut sich, die Kundinnen und Kunden im neuen «Prima» Uerzlikon begrüssen zu dürfen. Landi Albis

Fabienne Zubler betont: «In der Zeit, in welcher ich coronabedingt keine Kurse anbieten konnte, erlebte ich am eigenen Körper, wie schnell sich Muskulatur, Wohlgefühl und Gewicht ohne regelmässiges Training verändert. Seit 1998 ist Wasserfitness eine grosse Leidenschaft von mir und durch das letzte Jahr, ist mir noch mehr bewusst geworden, dass ich die riesigen Vorteile des Wassers einmal mehr schätze und in der langen Pause sehr vermisst habe.» Sie ergänzt: «Ich kenne nach wie vor keine andere Sportart, welche mit so einem geringen Aufwand, Muskulatur, Ausdauer, Entspannung, Beweglichkeit und vieles andere fördert und uns auf allen Ebenen stärkt. Das Wasser zieht mich immer wieder in den Bann!» Jeder Körper braucht regelmässig Bewegung, damit er seine Arbeit bei guter Gesundheit bis ins hohe Alter verrichten kann. Als vorbeugende Gesundheitsspezialistin und WasserfitnessInstruktorin empfiehlt sie allen, die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlergehen eigenständig anzupacken, um möglichst lange vital das Leben geniessen zu können. Aqua Strong ist eine wunderbare Möglichkeit, sich selber etwas Gutes zu tun. Aus vielen Kundenumfragen durfte Fabienne Zubler aus ihren selbst entwickelten Trainings im Wasser immer wieder folgende Rückmeldungen erhal-

Fabienne Zubler fühlt sich im Wasser wohl – und gibt ihre Freude weiter. (Bild zvg.) ten: Körper, Geist und Seele werden ausgeglichener, kraftvoller, mobiler, fitter, entspannter und vor allem gesünder. Schmerzen reduzieren sich, Bewegungsabläufe sind plötzlich wieder möglich und ein Wohlgefühl stellt sich ein. Aktiv werden und in einem Schnuppertraining die Vorzüge des Wassers am eigenen Leib kennenzulernen, ist die einfachste Methode, sich selber zu begeistern. So führt Fabienne Zubler mit

viel Humor und Lebensfreude in die Geheimnisse des Wassers als Fitnessmedium ein. Die Kurse finden im Schulhaus Ottenbach jeweils Montag, um 13.05 und Donnerstag, 13.05 Uhr, statt.

hebt: Aus jedem der verschiedenen Terroirs die perfekte Traube zu holen und daraus einzigartige Weine zu kreieren. Nadine Saxer, Neftenbach, ist heute eine der ersten Adressen, wenn es um Weine im Kanton Zürich geht. Auf den acht Hektaren Weinberg werden die ganze Vielfalt grosser Rebsorten angebaut und daraus äusserst erfolgreich beliebte Weine gekeltert. Ein Aushängeschild ist der Sauvignon blanc, an dem kein Liebhaber dieser Traubensorte vorbeikommt. Die Trauben vom Weingut «Felixer am Oelberg» bei Walenstadt wachsen an einer historischen Reblage am Fuss der Churfirsten. Alois Walser und Klaus Kappler sind stolze Besitzer von 14 000 Rebstöcken. Der Pinot Noir Traditionell erhielt im März vom renommierten Weinjournalisten Peter Keller den «Ritterschlag». Grillette Domaine de Cressier: Die junge französische Önologin Annie Rossi und der Besitzer Matthias Tobler setzen mit ihren Weinen neue Massstäbe im Kanton Neuenburg. Der ganze

Weinbau ist auf Biodynamie ausgerichtet und die daraus resultierenden Weine konnten sich auf internationales Spitzenniveau katapultieren. Cabernet Franc Passerille vinifiziert nach Amarone-Vorbild im Barrique und gehört heute zu den ganz grossen Rotweinen der Schweiz. Guido Brivio Tandris: Ihn begleiten neue Ideen und Projekte. Mit «Tandris – die Suche nach der Vollkommenheit» begibt er sich zusammen mit Matthias Tobler auf den Weg zu einem neuen Wein. Gemeinsam interpretieren zwei Freunde den Merlot, seine Brillanz und das unverwechselbare Terroir des Tessins Jahr für Jahr neu.

Fabienne Zubler Weitere Infos und Schnupperkurs: Fabienne Zubler, Wasserfitnessinstruktorin, SSCHV, Tel. 079 677 34 48, E-Mail: f.zubler@inspirationsquelle.ch und www.inspirationsquelle.ch.

Eine Weintour durch die Schweiz Degustation am 27. und 28. August bei Mü’s Vinothek in Affoltern Die Schweiz bringt eine grosse Vielfalt an Weinen hervor. Auf dem Vorplatz der Affoltemer Vinothek steht eine Auswahl am kommenden Wochenende zur Degustation bereit. Die Weinwelt wird immer bunter. Dies ist eine interessante Entwicklung, die auch vor der Schweiz nicht haltmacht. Bunt ist auch der Reigen der Produzenten, die heuer die grosse Weintour in Mü’s Vinothek mitbestreiten. Vielfalt ist angesagt, und alle Landesteile und ihre Weine stehen im Angebot. Aktuelle Trends fliessen ein, zum Beispiel Bio und Biodynamie, weil die Produzenten überzeugt sind, dass nur ein lebendiger Weinberg langfristig gute Trauben hervorbringt. Schweizer Weine zu präsentieren macht wirklich Freude, ein kurzer Blick auf das Angebot: Domaine Cornulus, Savièse: Die beiden Cousins Stéphane Reynard und Dany Varone bewirtschaften seit über 25 Jahren eine Domaine,

Mü Ruedi Müller (rechts) und Getränkehändler Marco Staubli. (Bild zvg.) deren Besonderheit die Vielzahl der Terroirs ist. Lagen auf über 250 Terrassen, notabene zu den Besten im Wein-

bau des Kanton Wallis zählend und das in sechs verschiedenen Gemeinden. Was die Arbeit der beiden besonders hervor-

Ruedi Müller, Mü’s Vinothek Grosse Wein-Tour Schweiz in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Freitag, 27. August, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 28. August, 10 bis 15 Uhr. Telefon 044 776 31 15, weitere Informationen und Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch. Die Degustation findet übrigens coronakonform auf dem Vorplatz vor der Vinothek statt.


Unsere Nachbarn Den geschätzten Inserenten ein herzliches Dankeschön sowie Erfolg. Nächste Erscheinung dieser Spezialseite am 21. September 2021. Interesse? Copyright/Promotion/Verkauf/Layout: Kaspar Köchli

kaspar.koechli@chmedia.ch, T. 058 200 57 14, 079 682 37 61

Teppiche

Küchen ng. sstellu e. u A e r ch se Sie un Ihre Traumkü n e h c Besu lanen wir p Gerne

Orientteppiche

ONLINE SHOP Über 3000 Teppiche ein Mausklick von Ihnen entfernt!

www.akorug.ch seit 1988 in Zug . 041 712 09 44 Getränke

Elektro

Elektro- und Telefoninstallationen Haushaltgeräte Beratung, Planung, Projektierung Elektro Beyeler GmbH 5628 Althäusern, Telefon 056 664 19 78, www.elektrobeyeler.ch

Hier ist Platz für Ihre Werbung.

Auto

Jetzt profitieren Aktion gültig für Vertragsabschlüsse vom 01.08.2021 bis 30.09.2021 für Lagerfahrzeuge und Neubestellungen der durch die AMAG Import AG importierten Modelle Audi A3, S3, A4, S4, A5, S5, A6, S6, Q2, SQ2, Q5, SQ5, Q5 Sportback, SQ5 Sportback, e-tron, e-tron S, e-tron Sportback, e-tron S Sportback sowie aller aktuellen Audi TFSI e Modelle, bei Finanzierung über die AMAG Leasing AG. Rechnungsbeispiel mit Kaufpreis: CHF 60 500.–. Effektiver Jahreszins Leasing: 0,9%, Laufzeit: 48 Monate (10 000 km/Jahr), Sonderzahlung 25%: CHF 15 125.–, Leasingrate LeasingPLUS Starter: CHF 429.–/Mt., exkl. obligatorischer Vollkaskoversicherung. Das LeasingPLUS Starter-Paket beinhaltet folgende Inklusivleistungen: Service, Verschleiss und Flüssigkeiten. Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt.

Garage G. Bürgisser Stiegenackerstrasse 2, 5634 Merenschwand Tel. 056 675 10 60, www.buergisser-garage.ch


Vermischtes GESUNDHEITS-KOMPASS

Dienstag, 24. August 2021

11

Ein «Garten Eden» vor der Haustür Tag der offenen Türe am Samstag, 28. August, auf dem Naturistengelände Schönhalde

Dr. med. Julia Sproedt, Fachärztin Handchirurgie

Warum ist mein Finger krumm? Die Ursachen eines gebeugten Fingers können vielfältig sein. Es kann sich um eine Erkrankung oder auch die Folgen eines Unfalls handeln. Abhängig von der Diagnose kann der «krumme» Finger schmerzlos oder schmerzhaft sein. Manchmal kann die Bewegungseinschränkung durch ein Strecken mit den Fingern der anderen Hand behoben werden, manchmal nicht. Manche Finger können mit Ergo- oder Handtherapie und Schienen behandelt werden, andere sind nur durch einen operativen Eingriff wieder zu «begradigen». Die drei häufigsten Erkrankungen, die zu einer Beugestellung der Finger führen: Schnellender Finger oder Spick-Finger: Dieser zeigt sich oft mit einer eingeschränkten Fingerstreckung nach kräftigem Faustschluss. Häufig gehen dieser Bewegungseinschränkung Schmerzen über der Beugeseite des Grundgelenkes des Daumens oder Fingers voraus. Manche Patienten beschreiben Schmerzen auch im nächst körperferneren Gelenk. Verursacht werden die Beschwerden durch ein entzündetes, zu enges Ringband über dem jeweiligen Grundgelenk, durch das die Beugesehnen nur noch erschwert gleiten können. Beim Überwinden der Engstelle kommt es zum typischen Schnappen des Fingers. Abhängig von der Ausprägung und Dauer der Beschwerden, kann der schnellende Finger mit einer Schiene, einer Cortisonspritze ins Ringband oder einer kleinen Operation behandelt werden. Morbus Dupuytren: Diese Erkrankung beruht in erster Linie auf einer genetischen Veranlagung, welche Männer bevorzugt. Sie zeigt sich durch strang- und/ oder knotenförmige Veränderungen in der Handfläche. Es können auch Einziehungen der Haut entstehen. Meist beginnt die Veränderung am Ringfinger. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer Schrumpfung des veränderten Bindegewebes in der Handfläche und dadurch zu einer Einschränkung der Fingerstreckung, die nicht überwunden werden kann. Der Morbus Dupuytren ist gutartig, neigt aber zur Wiederkehr. Die Behandlung erfolgt meist erst bei Eintreten einer Streckeinschränkung und ist in der Regel operativ. Bei strangförmigen Veränderungen ist die Durchtrennung der Stränge mit einer Nadel ohne Hautschnitt (minimalinvasiv) möglich. Arthrose der Fingergelenke: Ein Gelenkverschleiss der Fingergelenke beruht oft auf Vererbung oder wird durch Erkrankungen, die die Gelenke angreifen, hervorgerufen. Auch kann er nach einem Bruch mit Gelenksbeteiligung entstehen. Die Behandlung dient in erster Linie der Schmerzlinderung und kann Fehlstellungen der Gelenke korrigieren. Abhängig vom betroffenen Gelenk kann eine Fingergelenksprothese oder eine Versteifung des Gelenkes empfohlen und durchgeführt werden. Beide Operationsverfahren können die Gebrauchsfähigkeit der Hand im Alltag wieder verbessern. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frei bewegliche Finger! Im «Gesundheits-Kompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Am kommenden Samstag, von 10 bis 16 Uhr, können Interessierte das Naturistengelände Schönhalde in Aeugst kennenlernen. Dieses ist auch ein einzigartiges Naturparadies. Schon in den 60er- und 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts, als Nachhaltigkeit im deutschen Sprachgebrauch praktisch inexistent war, haben die Mitglieder des Vereins Sonnenbad Schönhalde damit begonnen, ihr frisch erworbenes Gelände in Aeugst mit Sorgfalt zu pflegen und der Natur ihren Lauf zu lassen. Über die Jahrzehnte konnte sich so ein einzigartiges Ökosystem mit einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren entwickeln, dem der Verein – und insbesondere die langjährige ehrenamtliche «Hausgärtnerin» Ursula – auch heute besonders Sorge tragen. Ein Teil des Geländes wurde vom Verein zudem vor sieben Jahren als Naturschutzgebiet ausgeschieden und unter die Obhut des Kantons gegeben.

Artenvielfalt im Naturistengelände Aber auch das übrige Gelände verfügt über eine grosse Population von Eidechsen, Blindschleichen, Feuersalamandern. Auch der höchst seltene «Glögglifrosch» ist auf dem Gelände zu Hause. Zudem fühlen sich Siebenschläfer, Hasen, Füchse und Dachse hier heimisch. Angelockt von Magerwiesen und den das ganze Jahr blühenden Blumenbeeten,

Auf dem Gelände hat sich ein einzigartiges Ökosystem entwickelt. (Bild zvg.) die nicht nur das menschliche Auge erfreuen, können auch eine Vielzahl von Schmetterlingen und unterschiedlichste Bienenarten bei ihrer Arbeit, dem Bestäuben der Blüten, beobachtet werden. Erst das Erleben dieser natürlichen Prozesse und Kreisläufe, lässt den Menschen verstehen, dass diese für die Zukunft der Erde absolut unverzichtbar sind und dass der Mensch letztlich ein Teil dieses Ökosystems ist. Als Naturisten ist es den Vereinsmitgliedern wichtig, dieses Erleben mit allen Sinnen – auch mit dem grössten Organ, der Haut – erfahren zu können. Deshalb, aber auch aus gesundheitlichen Gründen (Stichwort Stärkung des Immunsystems) bewegen sich die Mitglieder auf ihrem Gelände im Einklang mit der Natur nackt. Im Sinne des Naturismus umfasst Naturschutz somit auch den Schutz des Menschen als Teil der Natur.

Sonnenbad Schönhalde Der Verein möchte in Zukunft vermehrt Familien, Paaren und Einzelpersonen die Möglichkeit geben, dieses Erlebnis der Natur zu teilen und das Ökosystem sorgfältig und nachhaltig weiterzuentwickeln. Nebst der Nutzung des Geländes als Freizeit- und Erholungsmöglichkeit sollen Interessenten einen «Pflanzplätz» oder ein Hochbeet selbst bewirtschaften können. Im Weiteren sollen ein Kräutergarten angelegt und Obstbäume gepflanzt werden, von denen alle Vereinsmitglieder profitieren können – selbstverständlich alles biologisch. Viele jüngere Menschen wünschen sich eigenes Gemüse – schrecken aber vor der Verpflichtung zurück, sich für eine ganze Saison zur Pflege eines Schrebergartens zu verpflichten. Hier können mit einem Beet oder einem Hochbeet erste

Erfahrungen auch mit Permakultur gesammelt werden. Zudem kann gegebenenfalls der Kollege oder die Kollegin das Giessen während der Ferienabwesenheit übernehmen. So soll sukzessive die Vision eines biologischen «Generationengartens», wo Kinder zusammen mit Erwachsenen und älteren Menschen gemeinsam die Natur pflegen, und jeder, so weit er mag, auch für einen Teil die Verantwortung übernimmt, realisiert werden. Auch können Menschen, die gerne Blumen pflegen, in einem Teil des grossen Geländes diese Aufgabe übernehmen – Ursula, die Hausgärtnerin, freut sich über jede tatkräftige Unterstützung. Wer das Gelände in Aeugst näher kennenlernen möchte, der ist am Tag der offenen Tür herzlich willkommen. Dann bietet sich allen Interessierten die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Schönheit und Naturvielfalt des Naturistengeländes zu machen. Es sind alle eingeladen, das Gelände kennenzulernen und die Spielmöglichkeiten sowie das Schwimmbad unentgeltlich zu benützen. Bitte ein Badetuch als Sitzunterlage sowie allenfalls Verpf legung mitbringen. Eine Besichtigung ist von 10 bis 12 Uhr auch bekleidet möglich, danach sind die Anwesenden natürlich ... nackt. Verein Sonnenbad Schönhalde Tag der offenen Türe, Samstag, 28. August, 10 bis 16 Uhr. Weitere Infos (auch zur Anfahrt) auf www.sbs-schönhalde.ch, Instagram und Facebook.

Wunderbares Panorama und markante Gipfel Auf dem Walenpfad von Engelberg nach Oberrickenbach

Die beliebte Höhenwanderung führte im Kanton Nidwalden vom Brunnigebiet ins Bannalpgebiet, mit Panorama bis ins Mittelland und Sicht auf markante Gipfel. Die Bannalp liegt auf 1600 bis 2800 Metern bei Oberrickenbach im Engelbergertal. Das wunderschöne voralpine Hochtal mit einem dunkelblauen Bergsee beeindruckt durch die mächtigen Berge und die einzigartige Natur. Das Erholungsgebiet Bannalp ist im Sommer und im Winter ein Geheimtipp für Gipfelstürmer und Ruhesuchende. Sei es auf einer herrlichen Ski- oder Schneeschuhtour durch die verschneite Winterlandschaft oder eine Wanderung inmitten einer prachtvollen Alpenflora in den Sommermonaten. Von Engelberg führte die Seilbahn zur Bergstation Ristis, wo es im Restaurant auf der Sonnenterrasse eine Pause gab. Nun begann man die Wanderung mit einem steilen Aufstieg zum Härzlisee bei der Brunnihütte. Dann ging es fast flach über saftige Alpwiesen und durch Wald bis man nach einem kurzen Auf und Ab die Walenalp erreichte. Hier luden eine Feuerstelle mit Holz und ein weiter Ausblick ins Mittelland zum Mittagessen ein. Dann folgte der längste Anstieg mit 260 Höhenmetern hinauf

Die Wandergruppe posiert auf der 1670 Meter hohen Walenalp. (Bild zvg.) zur Walegg. Die Belohnung war eine wunderbare Aussicht auf den bezaubernden Bannalpsee, über das Engelberger Tal hinaus und auf die umliegende Bergwelt sowie die markanten Gipfel Brisen und Buochser Horn. Die Umgebung änderte sich jetzt deutlich: Ruppige

Felsflanken, Geröllhalden und gezackte Gipfel umgaben die Wanderer. Ein schmaler Pfad führte zuerst steil abwärts durch die Walengräben bis zur Ziegenalp Oberdorf und nach einem kurzen Gegenanstieg weiter abwärts zur Alp Oberfeld. Nun ging es geradeaus

weiter bis man via Unterstaffel Nidwaldens Kleinod erreichte – die Bannalp und die Seilbahnstation Kreuzhütte, die bequem talwärts nach Oberrickenbach führte. Dölf Gabriel, Wanderleiter www.miteinanderwandern.ch.

Wie Böden wieder fruchtbar werden

Vortrag von Bonstetter Forscherin in Zürich Dr. Noemi Stadler-Kaulich betreibt in Bolivien Forschung, wie ausgelaugte Böden durch zweckmässige Bepflanzung und Methoden wieder gute Fruchtbarkeit erlangen. Klimaveränderung, Bodenerosion, Nahrungsmittelsicherheit: Schlagworte von grosser Aktualität in Zeiten von Überschwemmungen, Dürren und Bodendesertifikation (Wüstenbildung) sind in

aller Munde. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, übergeben wir den nachfolgenden Generationen Böden, die uns auch hierzulande nicht genügend mit Nahrungsmitteln versorgen können. Die althergebrachten Anbaumethoden müssen dringend überdacht werden. Die Ackerböden dürfen nicht weiter mit Agrarhilfsmitteln wie Dünger zu übermässigem Ertrag «gezwungen» werden. Nicht nur in Amerika, auch bei uns klagt die Landwirtschaft bereits über Ertragsausfälle.

Es gibt Möglichkeiten, diesen Trend umzudrehen. Frau Dr. Noemi StadlerKaulich betreibt seit einigen Jahrzehnten in Bolivien Forschung, wie ausgelaugte Böden durch zweckmässige Bepflanzung und Methoden wieder gute Fruchtbarkeit erlangen. Ihre Erkenntnisse hat sie gut verständlich und bebildert in ihrem Buch dargelegt, das noch in diesem Monat im Oekom-Verlag München erscheinen wird. Es trägt den Titel: Dynamischer Agroforst – Fruchtbarer Boden, gesunde Umwelt, reiche

Ernte. Die Autorin wohnt derzeit in Bonstetten, von wo aus sie in den kommenden Monaten ihre Lesetour unternehmen wird. Den Anfang macht sie in Zürich mit einem Vortrag über Dynamischen Agroforst – Klimaschutz, Bodenaufbau, Ernte. Fachleute sowie interessierte Laien sind herzlich eingeladen. Dölf Bühler und Eliza Kaulich Lesung am Dienstag, 31. August, 18.30 bis 20 Uhr, Kulturpark Zürich-West, Pfingstweidstr. 16. Eintritt frei.


Spätsommer-Rezepte mit Gelinggarantie Himbeer-Brownies ERGIBT etwa 16 Stück VORBEREITUNGSZEIT: 25 Minuten KOCH-/BACKZEIT: 40 Minuten 200 g dunkle Schokolade, ca. 64 % Kakaogehalt 200 g Butter 125 g Mehl 1 Prise Salz 1 Teelöffel Vanillepulver oder 1½ Teelöffel Vanillepaste 25 g Kakaopulver 1 Teelöffel Backpulver 4 Eier 200 g brauner Zucker 200 g Himbeeren

1 Die Schokolade und die Butter in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Über einem heissen Wasserbad langsam schmelzen lassen. 2 Inzwischen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine eckige Backform

WETTBEWERB:

Gewinne eines von 100 Kochbüchern «Einmachen» von Annemarie Wildeisens «Kochen» für Schmackhaftes aus dem Glas! Jetzt mitmachen und den Geschmack des Sommers konservieren: wildeisen.ch/gewinnen

von etwa 25 x 25 cm Grösse mit Backpapier auslegen. 3 In einer Schüssel Mehl, Salz, Vanille, Kakao- und Backpulver mischen. 4 In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker zu einer hellen Creme aufschlagen. Die SchokoladenButter-Mischung gründlich unterrühren. Dann die Mehlmischung mit einem Spachtel unterheben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen. Die Himbeeren darüber verteilen und sorgfältig in den Teig drücken. 5 Die Himbeer-Brownies im 180 Grad heissen Backofen auf der zweituntersten Rille etwa 40 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen. Dann den Kuchen in etwa 16 etwa gleichmässig grosse Brownies schneiden und herauslösen.


Veranstaltungen

Dienstag, 24. August 2021

13

Der Gewölbekeller füllt sich wieder mit Leben «LaMarotte» ist zurück in den eigenen Räumlichkeiten in Affoltern Nach vielen Gastspielen in grösseren Sälen im Rahmen der «Tour de Säuliamt» und einer kurzen Sommerpause öffnet das Kellertheater nach anderthalb Jahren zum ersten Mal wieder seine eigenen Türen. Das Team (von links): Andreas Russenberger, Karin Suter und Michelle Petit. (Bild zvg.)

Einzigartiges einkaufen im Loftambiente

3. bis 5. September: Designmärt in Obfelden Der Designmärt im Stehli Seiden Areal öffnet vom 3. bis 5. September seine Türen. In den drei Lofts gibt es nicht nur Einzigartiges zu kaufen, es können auch unterschiedliche Stil- und Wohnwelten bestaunt werden. Wunderschöne handverlesene antike Einzelstücke sind mit modernen Möbeln kombiniert. Nordisches Design verschmilzt mit aufgefrischten Retroartikeln. Selbstgefertigte Handwerkskunst ehrlich integriert. Das ist echtes und lebendiges Einkaufen für zuhause. Wer Fragen zu Wohneinrichtungen hat, erhält am Designmärt kostenlose Interior Design Tipps und Tricks. Der Designmärt wird abgerundet durch die Lesung des Schweizer Autors Andreas Russenberger. Der erfolgrei-

cher Banker wurde zum Schriftsteller. Heute liefert ihm sein früherer Job den Stoff für seine Krimis. Anfang August 2021 ist sein drittes Buch «Bahnhofstrasse» erschienen, aus dem er in Obfelden lesen wird. Der Hausflohmarkt, welcher sich in den letzten drei Jahren in einen stattlichen Designmärt verwandelt hat, entstand aus einer ganz kleinen Idee von Karin Suter. Heute ist das Team gewachsen und erhält weitere professionelle Unterstützung durch Michelle Petit: «zu Hause im Leben» – ganzheitliches Wohnen ist ihre Passion, die sie auch am Designmärt präsentiert. Designmärt-Team Designmärt, Freitag, 3. September, 17 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag, 4. und 5. September, 10 bis 17 Uhr. Stehli Seiden Areal, Obfelden. Infos: designmaert.ch.

GrünFahrt durch Obfelden Sonntagsausflug auf dem Velo

Die nächste GrünFahrt findet am Sonntag, 5. September, statt. Die Tour durch Obfelden startet um 14 Uhr bei der Bushaltestelle Toussen. Die Grüne Partei hat sich dem Thema Velo angenommen. Velo fahren ist eine sehr gute Alternative zum Auto. Mit den sogenannten GrünFahrten möchte man ein klares Zeichen zuhanden der Behörden setzen, die Velo-Infrastruktur durchgehend, logisch, sicher und kindertauglich zu verbessern. Die nächste GrünFahrt führt am 5. September nach Obfelden, diesmal als Sonntagsausflug. Ist das Gebiet um und in Obfelden velofreundlich? Schafft es Anreize, damit die Bürgerinnen und Bürger es unwiderstehlich finden, umweltfreundlich auf zwei lautlosen Rädern, elegant und aus eigener Kraft unterwegs zu sein? Um 14 Uhr starten die Teilnehmenden bei der Bushaltestelle Toussen neben der Metzgerei Weiss / Bäckerei Pfyl. An diversen Haltepunkten analysiert die Gruppe vor Ort anhand verkehrstechnischer Informationen des Verkehrs-

planers Thomas Schweizer (Kantonsrat Grüne) die Situation. Einerseits geht es um bestehende Schwachstellen oder fehlende Verbindungen zwischen den Quartieren, andererseits wird angeschaut, wie und ob der Veloverkehr in der Bauphase des Autobahnzubringers berücksichtigt wird und wie die Situation für Velofahrerinnen und Velofahrer nach Bauabschluss sein wird. Die Tour dauert zirka zwei Stunden und endet wieder in Toussen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzufahren und mitzudiskutieren. Eine Liste mit den Schwachstellen wird anschliessend aufbereitet und der Gemeinde Obfelden übergeben. Die Grüne Partei hat sich auch in der Vernehmlassung zum Regionalen Richtplan des Themas Velo angenommen. Sie hat diverse Netzlücken und Schwachstellen zu Handen der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt ZPK aufbereitet und eingebracht. Grüne Bezirk Affoltern Die Eingabe wie weitere Informationen zu den Grünfahrten sind auf www.gruene-zh.ch/aktuell-1 zu finden.

Dieser Radstreifen in Obfelden ist nur 80 cm breit statt 1.5 m wie es die Norm Veloverkehr verlangen würde. (Bild zvg.)

Ein bisschen nervös ist das «LaMarotte»Team natürlich schon. Um die Sicherheit im kleinen Gewölbekeller zu gewährleisten, wird die Besucherzahl beschränkt und die Gäste müssen ein Zertifikat vorweisen (geimpft, genesen, getestet). Der QR-Code kann auf Papier oder auf dem Mobiltelefon vorgezeigt werden. An den Tischen sitzend, entfällt die Maskenpflicht. Ein CO2-Messgerät zeigt die Luftqualität an und hilft, die Kapazitätsgrenzen des Kulturkellers auszuloten. Da man die «Rückeroberung» des Kulturkellers langsam angehen will, finden noch nicht alle Veranstaltungen im «LaMarotte» statt. Neben den Nahreisen, die naturgemäss draussen stattfinden, werden die Klassikkonzerte in die Kirche Aeugst verlegt. In den vergangenen «Exil»-Monaten durfte das Team schon mehrmals Gastrecht an dieser idyllischen Lage geniessen, und die Musikerinnen und Musiker schätzen das akustisch hervorragende Kirchenschiff sehr.

8. Affoltemer Entenrennen im Jonenbach Eigentlich als Auftakt zur neuen Saison geplant, ist bereits bei der allerersten Veranstaltung Flexibilität angesagt. Aufgrund der (wieder einmal) steigenden Fallzahlen fällt das traditionelle und weitherum beliebte Familienfest auch diesen Sommer aus. Schweren Herzens kommt Plan B zum Einsatz: Auch 2021 wird ein «Geister-Entenrennen» zu einem geheimen Zeitpunkt durchgeführt, gefilmt und anschliessend auf den Marotte-Youtube-Kanal www.lamarotte.ch gestellt. Was bleibt, sind die tollen Preise! Natürlich hofft das Organisationsteam, dass auch dieses Jahr möglichst viele Entlein an den Start geschickt werden. Die Einnahmen fliessen als Corona-

Die nächste Nahreise führt von Rifferswil nach Mettmenstetten. (Bild Erika Schmid) Zustupf zu den auftretenden Künstlerinnen und Künstlern. Diese litten bekanntlich stark unter den Shutdowns. Der Wetteinsatz pro Ente beträgt 10 Franken. An folgenden Standorten kann man sich für die Teilnahme einschreiben: Chäs Stöckli, Blumenladen Schneebeli, BOA und Buchhandlung Scheidegger. Auf www.lamarotte.ch kann man via Spende-Button mit Postcard, Kreditkarte oder Twint bezahlen und unter «Kommentar» unbedingt «Entenrennen» eingeben. Der herkömmliche Weg via Überweisung findet sich ebenfalls auf der Homepage bei den Veranstaltungsinformationen.

Jazz am Donnerstag Chicago Swing Rats Hansruedi Gattiker tp, flh | Hans Meier tb | Ruedi von Arx cl, saxes, fl | Hans Krauer p | Urs Rellstab g, arr | August Swerissen b | René Grimm d. Die sieben leidenschaftlichen Musiker spielen in der dynamischen Kleinformation einen feinen Big Band Jazz aus den 30er-Jahren, wie ihn die Bands von Count Basie, Duke Ellington, Benny Goodman in den berühmten Ballrooms zelebriert hatten.

In Rifferswil wurde im Mittelalter einmal jährlich Vogteigericht gehalten. Nach der französischen Revolution fanden in der Kirche Mettmenstetten «Freiamtsgemeinden» statt. Die Bevölkerung der Landvogtei Knonau kämpfte erbittert für mehr politische Rechte. 1826 wurde, mit der Hilfe der GGA, in Mettmenstetten die erste Sekundarschule in der Zürcher Herrschaft gegründet. 2016 feierte Mettmenstetten das 900-Jahre-Jubiläum, 2019 Rifferswil gar das 1000-jährige, doch wer ist tatsächlich älter? Unterwegs lernt man noch weitere «Fake-News» aus dem 17. Jahrhundert kennen. Zurück in der Gegenwart steht im Kulturcafé Brister ein kleiner Imbiss bereit. Die ehemaligen Räumlichkeiten der Brennerei Tröpfli haben sich in kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt über Mettmenstetten hinaus entwickelt. Als Gast wird sich Gemeindepräsident René Kälin in einem Interview zu aktuellen Themen in Mettmenstetten äussern. Isabelle Schaetti, «LaMarotte» Samstag, 4. September, Start bei der Bibliothek Mettmenstetten 11 Uhr, Eintritt 25/18 Franken,

Donnerstag, 2. September, Bar und Türöffnung ab

mit Kulturlegi 12 Franken. Essen 20 Franken.

18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Essen 20 Franken.

Reservierungen für alle Anlässe erwünscht über

Eintritt frei, Kollekte.

www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62

«Zart & zääch»

Das Duo wilderbluescht spielt in Affoltern

Bach und eine Metamorphose Vom 27. bis 29. August finden in der Klosterkirche Muri drei Konzerte statt.

«Wilderbluescht», das neue Duo mit Johanna Schaub und Christoph Blum, bringt das musikalische Kleinkunstprogramm «zart und zääch» auf die Bühne. Am Sonntag, 29. August, wird es auf dem Märtplatz in Affoltern gezeigt. Das Duo interpretiert neue schweizerdeutsche Volkslieder, die es eigens für dieses Programm getextet und komponiert hat. Dabei spürt es auf persönliche und differenzierte Weise einem zeitlosen menschlichen Ausdruck im Volkslied nach. Traditionelle Inhalte des Schweizer Volkslieds werden weitergesponnen und entwickeln dabei ihren ganz eigenen Ausdruck. Als multiinstrumentales Duo schaffen Johanna Schaub und Christoph Blum in jedem Stück eine individuelle Atmosphäre, erzeugt durch ihre Stimmen, Cello, Kontrabass, Handorgel, Maultrommel und diverse perkussive Alltagsgegenstände. Mal traditionellschlicht, mal ironisch-verzogen, mal lyrisch-sinnlich, mal tastend-experimen-

Nahreise 9: von Rifferswil nach Mettmenstetten

Johanna Schaub und Christoph Blum spielen «zart und zääch». (Bild zvg.) tell: «Zart und zääch» werden da Wehklage, auf keimende und lichterlohe Liebe, Aberglaube und schwarzer Zauber in überlieferten Formen wie Ballade, Geburtstagslied, Wiegenlied oder Schnitzelbank besungen. KulturAffoltern

Am letzten Augustwochenende bietet das Ressort «Musik in der Klosterkirche» der Stiftung Murikultur gleich drei Konzerte an. Ganz unterschiedliche Besetzungen und Programme präsentieren die Klosterkirche Muri einmal mehr als einen Ort vielfältiger Musikpflege: Das Konzert vom Freitag, 27. August, beginnt um 19.30 Uhr und setzt den diesjährigen Bach-Schwerpunkt fort. Geboten werden Solo-Kantaten mit Jan Börner (Countertenor) und dem Capricornus Consort Basel. Am Samstag, 28. August, gibt es ab 19.30 Uhr unter dem Titel «Metamorphosis» virtuose Instrumentalmusik des Frühbarocks mit dem Ensemble astrophil & stella zu hören, und am Sonntag, 29. August, spielen Philipp Emanuel Gietl und Lukas Punter ab 17 Uhr ein Gratiskonzert auf fünf Orgeln. Murikultur

Sonntag, 29. August, 17 Uhr, Kasino Vordach, Märtplatz Affoltern. Hutkollekte. Das Märtkafi ist

Tickets für die beiden ersten Anlässe und Infos auf

ab 16 Uhr geöffnet.

www.murikultur.ch oder Muri Info: 056 664 70 11.


14

Sport

Starke Leistung von Flurina Rigling

Huber verfehlt 7. Grand-Raid-Sieg

Die Paracycling-Athletin Flurina Rigling aus Hedingen hat an der Tortour eine starke Leistung gezeigt. Das grösste mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt ging vom 19. bis 21. August mit Start in Zürich über die Bühne. Auf verschiedenen Strecken zwischen 270 und 1000 Kilometern können sich Einzelstarter, 2er-, 4er- und 6er-Teams der Herausforderung von Alpenpässen und einer atemberaubenden Strecke messen. Flurina Rigling war am Sprint Team Time Trial dabei, welcher 264 km und rund 3500 Höhenmeter umfasste. Plu-Sport absolvierte die Strecke als 6erTeam, bestehend aus vier Athletinnen und Athleten mit einem körperlichen Handicap. Das Team legte die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,3 km/h in rund 9,5 Stunden zurück und wurde 4. Team von 8 startenden, wobei die anderen Teams alle aus nicht-handicapierten, z.T. professionellen Fahrerinnen und Fahrern bestanden. Es war eine starke Teamleistung und die beteiligten Athletinnen und Athleten sind stolz darauf, den Parasport in der Gesellschaft sichtbarer zu machen. (red.)

Foul! Die Suva lanciert eine neue Präventionskampagne, in der faires Fussballspielen im Zentrum steht. Denn: Jedes Jahr ereignen sich 15 000 Fussballunfälle durch Foulspiele. Hinter jedem dritten der jährlich insgesamt rund 45 000 Fussballunfälle steht ein Foulspiel. Fouls sind nicht harmlos, sondern führen zu oft zu Verletzungen. Schmerzen, Leid, Arbeitsausfälle und Kosten sind die Folge. «Häufig werden Fouls im taktisch richtigen Moment als cleveres Spielen gewertet», sagt Raphael Ammann, Kampagnenleiter Fussball der Suva. «Doch auch taktische Fouls können drastische Konsequenzen haben.» Gemäss einer Erhebung von Lamprecht und Stamm, Sozialforschung und Beratung, zählt für 45 Prozent der Fussballer und Fussballerinnen der Sieg mehr als ein gutes Spiel. «Diesen Enthusiasmus möchte niemand brechen», sagt Ammann. «Doch für einen Sieg darf die Gesundheit niemals aufs Spiel gesetzt werden. Auch die Gegenspielerinnen und -spieler sollen gesund vom Platz gehen.» Damit dies gewährleistet sei, gehöre neben einer guten körperlichen und mentalen Fitness auch faires Verhalten im Spiel dazu.

Mehr Hirnerschütterungen durch Fouls Weiter zeigt die Auswertung von Lamprecht und Stamm, dass es bei einem Foulspiel viermal öfter zu einer Hirnerschütterung kommt als bei sonstigen Fussballunfällen. Häufig verletzen sich die Fussballerinnen und Fussballer beim Foulspiel an Kopf, Gesicht, Zähnen (rund 10 Prozent), weiter an Schultern und Schlüsselbein (9 Prozent). «Mit unserer neuen Präventionskampagne wollen wir die Fairplay-Kultur in den Fussballvereinen stärken», sagt Kampagnenleiter Ammann. Um die Fairplay-Regeln zu etablieren, lanciert die Suva unter anderem ein digitales Quiz, das auf spielerische Art und Weise Fairplay im Fussball thematisiert. Unterstützt wird die neue Kampagne durch aktuelle und ehemalige Profi-Spielerinnen und -Spieler wie Christian Fassnacht, Nationalspieler und Mittelfeldspieler bei YB, die ehemaligen Profi-Spieler Marco Wölfli, Steve von Bergen sowie Lara Dickenmann, die 135 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft gespielt hat. Suva Weitere Infos unter www.suva.ch/fussball.

Dienstag, 24. August 2021

Der Deutsche Seewald gewinnt, der Mettmenstetter wird Vierter Grand-Raid-Vorjahressieger Urs Huber konnte seine grosse Enttäuschung, nur Vierter an seinem Lieblingsrennen geworden zu sein, schlecht verbergen. Zumal Sieger Andreas Seewald auch noch den Streckenrekord des Mettmenstetters um drei Minuten unterbot.

Europameister Seewald das Ziel bereits nach 5:54:56 Stunden und unterbot die bisherige Rekordzeit um 3:05 Minuten.

Bergläufer Seewald im Vorteil

Von Martin Platter «Alle bisherigen Podestplätze dieser Saison hätte ich gegen einen Sieg am Grand Raid eingetauscht – sofort und ohne zu überlegen», zeigte Urs Huber am letzten Samstag den Stellenwert des ältesten Bike-Marathons der Welt auf. Der Säuliämtler war sichtlich enttäuscht, nachdem er das Ziel in Grimentz lediglich als Vierter erreicht hatte. «Eine knappe Minute hat mir für Rang zwei gefehlt. Die hätte ich auf den 125 Kilometern bestimmt schneller fahren können. Doch ich kämpfte mit einer mentalen Blockade, die verhinderte, über mich hinauszuwachsen», haderte Huber mit sich und seinem Schicksal. Er relativierte jedoch: «Mit genau sechs Stunden bin ich meine zweitschnellste Zeit auf dieser Strecke gefahren.» Die Siegerzeiten deuten auf die Entwicklung im Mountainbike-Marathon. Der sechsmalige Grand-Raid-Sieger Huber war der Erste, der den ParforceRitt zwischen Verbier und Grimentz in weniger als sechs Stunden absolvierte. 2016 löste er die Zeitmessung bei seiner fünften Siegfahrt bereits nach 5:58:01 Stunden aus. Der Italiener Samuele Porro benötigte im folgenden Jahr, als der Mettmenstetter in der Abfahrt nach Evolène schwer stürzte und wegen di-

Nicht der Platz auf dem Podium, den er sich erhofft hatte. Urs Huber, rechts, wurde als Gesamtvierter des Grand Raid nur in der Kategorienwertung «Senioren 1» neben Schweizer Meister Martin Fanger (links) und Europameister Andreas Seewald als Dritter geehrt. (Bild Noldi Huber) verser Verletzungen aufgeben musste, 6:07:54. 2018 feierte Andreas Seewald in Abwesenheit des Schweizers (erneuter Schlüsselbeinbruch) seinen ersten

Triumph in 6:00:12 Stunden. 6:08:21 war die Siegerzeit Hubers im folgenden Jahr. Bei der diesjährigen Austragung, die wettermässig ideal war, erreichte

Einer der Faktoren für diese überragende Leistung ist Seewalds sportliche Herkunft, die am Grand Raid Gold wert ist. Der 30-jährige Deutsche fährt erst seit 2017 regelmässig Bike-Marathons und war ursprünglich Bergläufer. Scharfrichter am Grand Raid ist jeweils der rund zwölfminütige Fussmarsch auf den höchsten Punkt der Strecke auf dem knapp 2787 Meter hoch gelegenen Pas de Lona. Genau diese Kombination, starker Bergfahrer und talentierter Bergläufer, machten heuer den Unterschied. Plus ein versierter Teamkollege, der EMDritte Martin Stosek aus Tschechien, der Zweiter wurde und Seewald in den fahrtechnisch anspruchsvollen Passagen vor dem entscheidenden Schlussdrittel unterstützen konnte. «Als ich die Startliste sah, wusste ich, dass ich einen perfekten Tag erwischen musste, um erneut als Erster in Grimentz anzukommen. Den dazu nötigen Sondereffort konnte ich diesmal jedoch nicht leisten. Wenn ich zurückliege, kann ich mich eindeutig weniger gut quälen als in Führung liegend», analysierte Huber selbstkritisch. In der Kategorienwertung durfte der 36-Jährige dann doch aufs Podium mit Seewald und Schweizer Meister Fanger, die wie er in der Kategorie «Senioren 1» gewertet wurden – derweil sich der erst 26-jährige Stosek in der Kategorie «Männer» als Sieger feiern lassen konnte. In Gedanken war Huber da aber wohl schon bei seinem nächsten Einsatz, dem Nationalpark Bike-Marathon, der am kommenden Samstag in Scuol ansteht.

Drei Top-fünf-Klassierungen in Italien Segelfluggruppe Knonaueramt behauptet sich in internationaler Konkurrenz Die Segelfluggruppe Konaueramt erreichte an den Streckensegelmeisterschaften in Italien einige Topklassierungen. Ihren Vereinsmittelpunkt hat die Segelfluggruppe Knonaueramt hat auf dem Flugplatz Hausen und ist sportlich sehr aktiv. Viele Vereinsmitglieder legen weite Flugstrecken in der Schweiz oder im nahen Ausland zurück und einige davon fliegen auch an Meisterschaften mit. Nicht immer liegt der Startpunkt nur im Inland, oft werden die Segelflugzeuge im Anhänger an andere Orte verbracht, um im dortigen Himmel zu fliegen. In der ersten Hälfte August 2021 fand in Rieti, Italien, wieder die alljährliche Streckensegelflug-Meisterschaft «Coppa Internazionale del Mediterra-

neo» statt. Internationale Top-Piloten werden eingeladen, am hochklassigen Wettbewerb in Rieti teilzunehmen. So haben sich 58 Piloten und Crews aus rund einem Dutzend Länder in Rieti eingefunden, um an dieser zehntägigen Meisterschaft teilzunehmen. Im hochklassigen Teilnehmerfeld konnte man auch mehrere Europa- und Weltmeister zählen. Auch mit von der Partie waren vier Segelflugzeuge der Segelfluggruppe Knonaueramt, zwei Einsitzer und zwei Doppelsitzer mit ihren Crews. Die Einsitzer wurden pilotiert durch Felix Schneebeli aus Rifferswil und Stefan Sidler aus Bonstetten. Der eine Doppelsitzer durch Team Stefan Leutenegger aus Winterthur und Felix Rüegg aus Zürich, der andere Doppelsitzer durch die beiden Winterthurer Simon und Andi Leutenegger.

Am Fusse des Monte Terminillo stehen 58 Flugzeuge bereit, um kurz danach in schnelle Rennen am italienischen Himmel geschleppt zu werden. (Bilder zvg.)

Rieti liegt in der Mitte des italienischen Stiefels und ist bekannt für sein gutes Segelflugwetter mit schnellen Flügen entlang den Abruzzen. Der Wettbewerb wurde 2021 in drei Klassen ausgetragen, eine gemischte Klasse, eine 18m-Klasse und eine offene Klasse. Die SG Knonaueramt war mit den zwei Doppelsitzern in der gemischten Klasse und mit den zwei Einsitzern in der 18m-Klasse vertreten. Trotz teils anspruchsvollem Wetter, mit vielen verschiedenen Aufwindwetterlagen, wurden jeden Tag superschnelle Durchschnittsgeschwindigkeiten erflogen. An neun Wertungstagen konnten Tagesrennen im Bereich von 300 bis 500 km ausgetragen werden und es wurden dabei auch Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 170 km/h erreicht! Die Rundkurse, meist über drei oder vier Wendepunkte,

werden bei einem Segelflugwettbewerb mit reiner Sonnenenergie absolviert. Einzig der kurze Startvorgang mittels Flugzeugschlepp oder per Eigenstartmotor greift auf nicht erneuerbare Energien zurück. Obwohl die internationale Konkurrenz sehr stark war, klassierten sich drei Flugzeuge der SG Knonaueramt nach den neun Wertungstagen in den top fünf der Gesamtwertung ihrer Klassen. Felix Schneebeli erreichte mit dem dritten Platz in der 18m-Klasse einen Podestplatz, direkt vor Stefan Sidler, welcher Vierter wurde. Das Team Leutenegger/ Rüegg konnte sich in der gemischten Klasse den guten fünften Rang sichern und Leutenegger/Leutenegger klassierten sich im Mittelfeld auf dem zwölften Rang. Segelfluggruppe Knonaueramt

Das Podest der 18m-Klasse mit Jon Gatfield (UK), Davide Schiavotto (IT) und Felix Schneebeli (CH) (von links).


Sport

Dienstag, 24. August 2021

15

WB-Schlussfurioso zum Kantersieg Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Paradiso 4:0 (0:0) Beim Saisonauftakt glänzten die Ämtler mit Kampf, Physis sowie als Kollektiv und rangen ihren Tessiner Gegner mit vier Toren in den letzten 20 Minuten nieder. Von Kaspar Köchli Paradiso schloss die letztjährige Meisterschaft auf dem guten fünften Rang ab, augenfällig dabei war seine starke Defensive, die lediglich 13 Tore zuliess. Dies bedeutete nach WB (acht Gegentreffer) den mit Abstand zweitbesten Wert. Und die Tessiner haben sich weiter stabilisiert, zum Beispiel mit dem von Bellinzona kommenden, routinierten Abwehrhünen Russo, der sogar einst mit St. Gallen im Europacup spielte. So durften sich die Zuschauer am vergangenen Samstag im Wettswiler Moos auf eine spannende Begegnung mit den Südschweizern freuen.

Ausgeglichene erste Hälfte Bei heissen Temperaturen startete Paradiso selbstbewusst in die Partie. Nicht zuletzt deshalb, da es vor Wochenfrist in der Schweizer Cup-Hauptrunde überraschend den Promotions-Verein Juventus ausgebootet hatte. Torchancen blieben vorerst Mangelware, ehe Guarino und Bennati mit Distanzschüssen WBKeeper Rüegg zu beunruhigen versuchten. Auf der Gegenseite offenbarte sich Miljkovic aus spitzestem Winkel eine Möglichkeit, sein mit viel Effet abgegebener Schuss verfehlte das hintere Lattenkreuz um zwei Handbreiten. Mit

Paradiso-Keeper Bellante bleibt bei Figueiredos präzisem Schuss buchstäblich das Nachsehen. (Bild Kaspar Köchli) diesem gesetzten Ausrufezeichen wurden die Heimischen fortan stärker. Allerdings benötigten sie nach 20 Minuten das ganze Können von Rüegg, der ein Geschoss von Rodrigues mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte. Der Match blieb weiter unterhaltsam, auch wenn nicht viele Szenen im Strafraum passierten. Bei einer solchen forderte WB kurz darauf einen Foulelfmeter, der gute Schiedsrichter Bannwart taxierte das Tackling an Thalmann jedoch als regelkonform. Ein letzter Warnschuss

liess Rodrigues Richtung WB-Gehäuse vom Stapel, danach durften die Protagonisten zur wohlverdienten Pause in die kühlen Kabinen.

WB erhöht den Druck massiv Präsentierte sich die erste Hälfte noch als ausgeglichen, mit minimalem Chancenplus für die Gäste, so änderte sich dieses Bild frappant. WB gelang es immer besser, sein Kombinationsspiel über die Flügel aufzuziehen und die Tessiner

einzuschnüren. Folge davon waren Möglichkeiten. Zuerst schoss Hager darüber, dann fand Thalmanns geschickter Pass in den Fünfmeterraum keinen Abnehmer und schliesslich wurde ein Tor aberkannt, Paradisos Ferrara war davor wohl gefoult worden. Besser klappte es zwanzig Minuten vor Schluss, als Studer bei einem Eckball im Strafraum festgehalten wurde und WB-Captain Flavio Peter den fälligen Elfmeter souverän verwandelte. Die Luganesi mussten nun ihre Verteidigungsstrategie aufgeben

und mehr in die Offensive gehen. Die sich öffnenden Räume nutzten die Ämtler immer wieder für rasche Gegenstösse. Einen solchen schloss Miljkovic nach Pass von Hager mit einem Traumtor millimetergenau in den Winkel zum 2:0 ab. «Janick spielte mich an, ich machte zwei Haken, sah eine Lücke und zielte in die weite Ecke» beschrieb der Schütze strahlend sein Kunststück, als wäre es das Einfachste der Welt. Die Entscheidung war damit gefallen. WB hatte aber noch nicht genug und powerte weiter. Trainer Oswald wechselte in der Schlussphase neue Kräfte ein. So kamen der erst 17-jährige Di Battista, ein WB-«Eigengewächs», sowie Brunner (bald 19-jährig) zu ihren 1.-Liga-Debüts. Schliesslich belohnten sich die Platzherren mit zwei sehenswerten Toren in der Nachspielzeit durch Figueiredo und Flavio Peter für ihren brillanten Auftritt. Auch wenn das 4:0-Resultat vom Gezeigten her um ein Tor zu hoch ausfiel, hinterliess der FCWB einen gewaltigen Eindruck. «Für das erste Spiel passte wirklich schon sehr viel zusammen», brachte es Captain Flavio Peter auf den Punkt und er fuhr fort: «Wir blieben gegen diesen guten Gegner ruhig, glaubten an unsere Chance und setzten uns konditionsstark durch.» Sportplatz Moos, 200 Zuschauer, FCWB – Paradiso 4:0 (0:0) Rüegg; Brüniger (88. D. Brunner), Studer, Thalmann, N. Peter, F. Peter, Miljkovic (81. Salihu), Heini, Hager, Aeberli (64. Figueiredo), Bachmann (88. Di Battista). 69. F. Peter 1:0 (Foulelfmeter); 78. Miljkovic 2:0, 90. Figueiredo 3:0; 95. F. Peter 4:0.

Niederlage im ersten Spiel der neuen Saison

Sieg und Aufgabe sind manchmal nahe beieinander

Das Fanionteam des FCA empfing den FC Oerlikon/Polizei bei sich zu Hause zur ersten Runde des Cups. Für das erste Pflichtspiel der Saison 2021/2022 hatte man sich viel vorgenommen angesichts der Kaderaufstockung und der sehr positiv ausgefallenen Vorbereitung.

Am Samstag fand in Vichy der Ironman 70.3 (70.3 Meilen Schwimmen, Radfahren und Laufen) statt, am Sonntag der Ironman über die volle Distanz, nämlich 140,6 Meilen, das heisst 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen. Vom Team Koach ist Erika Schmid am Samstag gestartet, ihr Ehemann, Bernhard Schneider, am Sonntag. Mit entgegengesetztem Resultat.

FC Affoltern – FC Oerlikon/Polizei 0:3 (0:2)

Die Vorfreude auf das Spiel beim Team war riesig: Endlich ging die neue Saison wieder los! Das erste Spiel sollte gleich ein Knüller sein: Zu Hause im Cup gegen den oberklassigen FC Oerlikon/Polizei aus der 2. Liga. Mit Milos Krstic und hauseigenen Spielern aus der Juniorenabteilung und der 2. Mannschaft wurde das Kader der 1. Mannschaft über den Sommer nochmals vergrössert und verbessert. Die Vorbereitung fiel ebenfalls sehr positiv aus: In den letzten zwei Spielen erzielte man 14 Tore und kassierte lediglich deren drei. Dementsprechend ging das «Eis» mit breiter Brust auf das Feld und legte sogleich los: Bereits nach fünf Minuten tauchte Fabio Suter schon zum ersten Mal gefährlich alleine vor dem gegnerischen Tor auf; sein Kopfball verfehlte jedoch das Ziel. Nach der Startviertelstunde gab man das Spiel aus Heimsicht phasenweise etwas aus den Händen, da man zu passiv agierte, und liess somit den Gegner besser ins Spiel kommen. Da machte sich auch sogleich die offensive Klasse des Zweitligisten bemerkbar. Zuerst mit einem satten Schuss via Unterlatte und danach mit einem tollen Schlenzer machte er aus zwei Chancen sogleich zwei Tore.

Das bessere Team, aber... Mit einem 0:2 gingen die beiden Teams in die Pause. Trotzdem glaubte man

beim Heimteam noch an einen Sieg. Trainer Boris Jevremovic wechselte gleich dreimal: Jael Huber, Nino Ravasio und Maurus Steigmeier kamen rein, Luca Angelillo, Arun Jeyakumar und Fabio Suter gingen raus. Voller Überzeugung und Willen startete der FC Affoltern in die zweite Halbzeit. Der Ball lief besser und die Raumaufteilung stimmte besser als in den ersten 45 Minuten. Kurz gesagt war das Heimteam die bessere Mannschaft im zweiten Durchgang und machte mehr für das Spiel. Was fehlte, war die Durchsetzungskraft auf den letzten wenigen Metern vor dem Tor. Die Chancen wären da gewesen, leider konnte man sie nicht ausnutzen. Und wie geht das altbekannte Fussballsprichwort? «Wer sie vorne nicht macht, kassiert sie hinten.» Genau so war es: Mit einem schnell und präzis ausgeführten Konter konnte der Gast zehn Minuten vor Schluss das Skore auf 3:0 erhöhen. Somit war die Partie entschieden und die erste Mannschaft des FCA ist bereits in der ersten Runde aus dem Regionalcup herausgeflogen. Trotz all dem ist das noch lange kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Das Resultat ist eindeutig zu hoch ausgefallen und über grosse Teile des Spiels konnte man mit dem Zweitligisten auf Augenhöhe agieren. Schlussendlich hat sich einfach in den entscheidenden Momenten die Kaltblütigkeit und Effizienz des Gegners durchgesetzt. Nun gilt es für das Fanionteam diese Woche nochmals gut zu trainieren, und sich optimal vorzubereiten, um am nächsten Sonntag, 29. August, gegen den FC Altstetten 1 die Meisterschaft mit einem Dreier zu beginnen. Luca Angelillo FCA: Aegerter; von Wattenwyl (Kündig), Jeyakumar (Steigmeier), Luchsinger (C), Angelillo (Ravasio); Ismajlaj, Stefanovic, Krstic; Stähli, Petermann, Suter (Huber).

Team Koach gewinnt WM-Platz in Vichy

George mit einem Start an der IronmanWM in Hawaii zu verbinden. Doch es kam anders: Er spürte die Verletzung der Achillessehne, die er sich vor zwei Wochen beim Ironman 70.3 in Rapperswil zugezogen hatte, mit jedem Kilometer stärker. Nach fünf Lauf kilometern entschied er sich gegen den Ehrgeiz und für die Gesundheit. Sein Kommentar: «Manchmal muss man vernünftig sein – und in diesem Fall aufgeben, um eine schwerere Verletzung zu verhindern.»

Coach Kurt Müller weiss auch aus eigener Erfahrung, dass für den sportlichen Erfolg alles stimmen muss: «Leistungssport ist immer eine Gratwanderung. Der Entscheid zur Aufgabe bei einer akuten Verletzung fällt allen schwer, aber jeder Athlet und jede Athletin muss selbst entscheiden, denn er oder sie hat auch die Konsequenzen zu tragen.» Team Koach Weitere Infos unter www.kmsportcoaching.ch.

Ein spannender Kampf um Platz 1 und den Startplatz für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften 2022 fand in der Altersklasse F60 statt, eine Französin und Erika Schmid lagen nie weiter als 6 Minuten auseinander – mit dem besseren Ende für die Koach-Athletin, die nun mit dem bereits 2019 qualifizierten Bernhard Schneider zusammen starten kann. Die 70.3 WM 2020 in Taupo Neuseeland wurde wegen Corona auf 2022 verschoben – und letzte Woche abgesagt. In die Bresche springt St. George in Utah. Kurt Müller ist erstaunt über die Triathletin, die diesen Sport erst seit fünf Jahren ausübt: «Es ist sehr erfreulich, wie sie sich vor allem im Schwimmen verbessert, denn Crawl hat sie erst vor vier Jahren zu lernen begonnen. Auch auf dem Rad und beim Laufen hat sie seit ihrem letzten Wettkampf 2019 zugelegt. Hinzu kommt ihr ‹Biss›, dank dem sie ihren Vorsprung auf den letzten Kilometern nicht nur verteidigen, sondern sogar ausbauen konnte.»

«Manchmal muss man vernünftig sein» Bernhard Schneider war nach dem Rad gut im Plan, um die Reise nach St.

Erika Schmid fährt konzentriert auf eine enge 90-Grad-Kurve zu. Auf dem Rad legte sie die Basis für ihren Erfolg. (Bild bs.)


WORKSHOP FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE UND NAHESTEHENDE

Pflegeberuf – Neuorientierung oder Wiedereinstieg?

Sie möchten Ihre persönliche Situation reflektieren, konkrete Tipps und Anregungen zur Verbesserung erhalten? Unter fachkundiger Anleitung von Dr. Bettina Ugolini, Diplompsychologin, dipl. Pflegefachfrau und bekannt aus der Sendung «Ratgeber Psychologie», lernen Sie mögliche Umgangsformen kennen und gewinnen realistische Perspektiven. Kosten / Daten / Ort CHF 90.– für drei Abende (18.00 Uhr – 21.00 Uhr) inkl. Pause 22. / 29. Sept. / 6. Okt., kath. Kirchgemeindesaal Bonstetten (1. OG)

Einladung zur Informationsveranstaltung

«Neuorientierung oder Wiedereinstieg in den Pflegeberuf mit einer modularen Teilzeit-Pflegeausbildung»

Anmeldung via Mail an info@spitexka.ch oder unter Tel. 044 762 50 40. Beschränkte Teilnehmerzahl – Vorrang geniessen Spitex-Kunden und Personen aus dem Knonaueramt. www.spitexka.ch

RAMPE OPENAIR

Tag der offenen Tür im Naturistengelände

Hausen am Albis Weisbrod-Areal

Samstag, 28. August, 10.00 – 16.00 Uhr Eintritt frei Alle sind eingeladen Sportanlagen und Schwimmbad zu benutzen. Bitte Badetuch als Sitzunterlage und evt. Verpflegung mitbringen. 10.00 – 12.00 Uhr bekleidet; danach natürlich … nackt Weitere Infos:

27. & 28. August Fr: ab 18.00 – 03.00 Uhr Sa: ab 16.00 – 03.00 Uhr

9 Bands & 3 DJs Bar & Grill Mit Covid-Zertifikat www.rampeopenair.ch

Möchten Sie sich beruflich neu orientieren und neben Ihren anderen Verpflichtungen eine pflegerische Teilzeitausbildung machen? Oder möchten Sie wieder als Pflegefachperson arbeiten, waren aber länger nicht mehr im Beruf tätig? An unserer Informationsveranstaltung stellen wir Ihnen die Möglichkeiten vor, die Ihnen das Spital Affoltern bietet.

Kloster

Kappel

häçëíÉêk~ÅÜíW sçå çÑÑÉåÉå qΩêÉå ìåÇ åÉìÉå o®ìãÉå Freitag / Samstag, 27./28. August 2021, 20.00 – 07.00 Uhr

www.sbs-schoenhalde.ch

Die Klosterkirche im Kerzenlicht Singend beten – Lauschen – Schlösser und Türen im Kloster – Freiraum Klostergarten.

Konnten wir Ihr Interesse wecken? Das Team der Akutpflege und Bildung freut sich auf Ihre Teilnahme. Anmeldung Spital Affoltern AG E-Mail: corina.maron@spitalaffoltern.ch Telefon: 044 714 25 28 (Direktwahl) www.spitalaffoltern.ch

mit nächtlichen Konzerten um 22 & 02 Uhr:

Erstelle kostenlos dein persönliches Bewerbungsvideo

Kaufe Autos

7. September 2021, 18.30 Uhr Schulungsraum Rigi, Haus Rigi, EG, Melchior-Hirzelweg 40, Affoltern a. A.

Jasmine Vollmer | Harfe & Orgel Isabelle Weymann | Querflöte Raimund Wiederkehr | Tenor Eintritt frei | Kollekte aÉí~áäéêçÖê~ãã erhältlich

QR-Code scannen und loslegen

Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung.

Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch

Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

AGRI NATURA HINTERSCHINKEN

Montag, 23.8. bis Samstag, 28.8.21

geschnitten, 2 x 180 g

–30%

statt 3.95

statt 7.95

div. Sorten, z.B. Milch, 3 x 100 g

1.70

1.80

statt 2.50

AGRI NATURA KAROTTEN

–25%

statt 7.50

statt 4.95

statt 3.20

KNORR RISOTTO

– 32% statt 19.20

GRANINI FRUCHTSÄFTE div. Sorten, z.B. Orange, 6 x 1 l

2.40

3.95

OLD EL PASO

div. Sorten, z.B. Flour Tortillas, 8 Stück

–20%

– 34%

12.90

6 x 1,5 l

–28%

–20%

div. Sorten, z.B. Risotto Milanese, 2 x 250 g

RAMSEIER SCHORLE APFEL

statt 11.80

–25%

5.60

div. Sorten, z.B. Penne rigate, 500 g

statt 16.20

7.95

Schweiz, Beutel, 1 kg

BARILLA TEIGWAREN

12.90

div. Sorten, z.B. Kinder-Party, 250 g

–27% statt 2.35

–20%

HARIBO FRUCHTGUMMI

CAILLER SCHOKOLADE

statt 11.40

div. Sorten, z.B. Choco Petit Beurre au Lait, 3 x 125 g

2.95

6.30

7.95

WERNLI BISCUITS

–25%

–20%

4.30

4.20

CANTADOU

div. Sorten, z.B. Knoblauch & Kräuter, 140 g

–23%

3.60 statt 4.70

statt 5.40

statt 6.40

REXONA

KLEENEX

div. Sorten, z.B. Cotton Dry, 2 x 50 ml

3 x 80 Stück

AGRI NATURA SCHWEINSPLÄTZLI Nierstück, per 100 g

div. Sorten, z.B. Bärentatzen, 400 g

BERTOLLI OLIVENÖL div. Sorten, z.B. extra vergine, 1 l

2.80 statt

FISHERMAN’S FRIEND

12.65 statt

VOLG ENERGY DRINK

3.30

14.90

div. Sorten, z.B. Cherry, 2 x 25 g

6 x 250 ml

– 38%

2.95 statt 4.80

TRAUBEN VITTORIA Italien, per kg

–25%

–.90 statt 1.20

HIRZ JOGURT div. Sorten, z.B. Stracciatella, 180 g

–20%

5.40 statt 6.80

VOLG CORNETS

Vanille/Erdbeer, 6er-Pack Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

VOLG BISCUITS

– 32%

2.95 statt 3.70

3.90 statt 4.80

VOLG KONFITÜREN

div. Sorten, z.B. Erdbeeren, 430 g

EBNAT BÜRSTEN

div. Sorten, z.B. Abwaschbürste Porcelaine, 2 Stück

2.30 statt

BARILLA SAUCEN

5.70 statt

VANISH

2.80

7.20

div. Sorten, z.B. Bolognese, 400 g

div. Sorten, z.B. Gold Oxi Advance, Pulver, 1,3 kg

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

3.20 statt 3.90

19.90 statt 34.50