a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 065 I 172. Jahrgang I Dienstag, 21. August 2018

Seegras gerodet

«Action» kreiert

Auf dem Weiher des Klosters Kappel stand ein Amphibienmäher im Einsatz. > Seite 3

Der Filmdreh im Jugendhaus Affoltern bot eine volle Ladung Adrenalin. > Seite 5

Tödlicher Badeunfall im Türlersee

Die Lust auf regionales Gewerbe fördern

Nach einem Badeunfall im Türlersee musste am Sonntagnachmittag, 19. August, ein Mann aus dem Wasser geborgen werden. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimation verstarb er jedoch kurze Zeit später am Ufer. Kurz vor 16 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass sich im Türlersee ein Badeunfall ereignet habe. Gemäss ersten Erkenntnissen befand sich ein 75-jähriger Mann beim Floss, als er aus zurzeit nicht bekannten Gründen unterging. Die sofort alarmierte Badeaufsicht sowie weitere Rettungskräfte und ersteingetroffene Polizisten versuchten, das Opfer zu finden. Die mit einem Rettungshelikopter eingeflogenen Taucher des Seepolizeizuges der Kantonspolizei Zürich fanden den Mann dann kurz nach Beginn des Taucheinsatzes. Das Opfer wurde in kritischem Zustand ans Ufer gebracht. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimation durch Rettungssanitäter und Notärzte verstarb der Mann kurze Zeit später.

Zeugen gesucht Die genaue Unfallursache ist zurzeit nicht geklärt und wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht. Eine medizinische Ursache kann nicht ausgeschlossen werden. Nebst der Kantonspolizei Zürich standen eine Patrouille der kommunalen Polizei Affoltern, Einsatzkräfte der Feuerwehr Hausen am Albis, Rettungshelikopter der Rega und der Alpine Air Ambulance sowie Ambulanzteams des Spitals Affoltern im Einsatz. Personen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Badeunfall gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

-

Verbotenes Land Die Jungscharen Mettmenstetten und Affoltern wählten China als Sommerlager-Thema. > Seite 8

-

Outdoor-Erlebnis Die Pfadi Säuliamt hat in den Sommerferien vier Lager organisiert. > Seite 9

Die Event-Serie in Affoltern und im Oberamt startet am Samstag Wer etwas einzukaufen gedenkt, soll primär in der Region schauen. Zu diesem Umdenken wollen die Gewerbevereine Affoltern und Oberamt die Bevölkerung bewegen. Ein Mittel dazu ist das neue Label «zum Glück im Säuliamt». ................................................... von thomas stöckli Das stilisierte Säuli mit dem Kleeblatt in der Schnauze und dem Slogan «zum Glück im Säuliamt» wird den Einwohnern des Knonauer Amts in den kommenden Wochen wiederholt begegnen – in Geschäften oder auf öffentlichen Plätzen, insbesondere in Affoltern und im Oberamt. Dort starten die Gewerbler nämlich ihre Charme-Offensive für ihre regionalen Produkte und Dienstleistungen. Weitere Gewerbevereine haben bereits ihr Interesse bekundet, warten aber noch ab, wie das Projekt anläuft. Die Event-Serie «Lust auf einheimisches Gewerbe?» soll das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Gewerblern stärken und der Bevölkerung deren reiches Angebot vor Augen führen. Das System ist einfach: Die Gewerbler bieten der Bevölkerung einen Mehrwert in Form von Anlässen. Sie sammeln so Sympathiepunkte für sich selber und für das ganze regionale Gewerbe. Den Wiedererkennungswert

«Zum Glück im Säuliamt». Von links: Manuel Alonso (Gewerbeverein Affoltern), Gastgeber Ivano Brignoli, Patrick Müller (Vizepräsident Gewerbeverein Oberamt) und René Ammann (Präsident Gewerbeverein Affoltern). (Bild Thomas Stöckli) garantieren dabei Werbematerialien mit dem eingangs beschriebenen Säuli-Motiv.

Vom «Antivirus-Drink» bis zum Schaumosten Den Anfang macht am kommenden Samstag, 25. August, 10 bis 14 Uhr, Ivano Brignoli mit einer Einladung zum «Antivirus-Drink» in seine Tracenet AG, Affoltern. Als grösste Bedrohung sieht er Erpresser-Trojaner. «Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht», weiss er. Umso wichtiger sei

eine gute Datensicherung. Darüber wird er um 11 und 13 Uhr rund zehnminütige Inputs liefern. Dazwischen bleibt Zeit für individuelle Gespräche oder ein Blick auf einen Server. Als nächster Anlass in Affoltern ist am 8. September eine Degustation bei DiWohn Innenarchitektur geplant, am 22. September folgt ein Schaumosten bei Hans Peter Hediger und im Oktober dann Anlässe bei der SHS Haustechnik AG. Im Oberamt plant unter anderen Claudio Rütimann, Hausemer Drogerist und Präsident des Gewerbevereins Oberamt, einen Anlass.

Neu mit eigenem Laden Der Verein Aemtlerchorb bietet selbst verarbeitete hiesige Produkte an. > Seite 13

Im Säuliamt lässt es sich gut leben Im jährlichen Gemeinderating der «Weltwoche» belegen die Ämtler Gemeinden diesmal keinen Spitzenplatz – aber alle finden sich im vorderen Viertel der Rangliste. Das Unteramt schneidet einmal mehr besonders gut ab im Rating der 921 Schweizer Gemeinden mit über 2000 Einwohnern, welches die «Weltwoche» letzte Woche publiziert hat. Wettswil (Rang 38) punktet insbesondere in den Bereichen Arbeitsmarkt (2., Kriterien: Arbeitslosenquote, Firmenneugründungen, Beschäftigte im Dienstleistungssektor) und Bevölkerung (3., Sozialhilfeempfänger, Jugendliche, Bevölkerungswachstum). Ein noch besseres Abschneiden verhinderte das Kriterium Versorgung (829.), dafür wurden Ärzte, Spitäler, Schulen, Einkaufszentren, Lebensmittelläden, Freizeit und Kulturangebote berücksichtigt. Mit weniger Ausreissern nach oben sowie nach unten folgt als zweite Ämtler Gemeinde Bonstetten auf Rang 39, Stallikon schafft es auf Rang 98 gerade noch in die Top-100. Vor vier Jahren war die ReppischtalGemeinde noch Nummer eins im Kanton und Nummer vier schweizweit. Überholt wurde Stallikon diesmal unter anderem von Ottenbach (Rang 72) und Hausen (82). In den Top-200 folgen Knonau (112.), Obfelden (123.), Mettmenstetten (125.) sowie die Bezirkshauptstadt Affoltern (183.) und Hedingen (196.). Der Spitzenplatz geht dieses Jahr an die Luzerner Vierwaldstättersee-Gemeinde Meggen, vor den Zürichsee-Gemeinden Zollikon und Rüschlikon sowie Zug und – als erste Gemeinde ohne direkten Seeanstoss – Baar. (tst.) anzeigen

Elin Ott ist Schweizer Meisterin Aussergewöhnlicher Lagerabverkauf!

Vom 2. bis zum 29. August 2016 Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren müssen alle unsere Liquidationsangebote raus! Diverse Möbel, Eckpolstergruppen, Zimmer, Deko, TV, Informatik, Hi-Fi und noch mehr: entdecken Sie alle Angebote in unserem Katalog.

Online-Delikte nehmen zu Der digitale Raum bietet scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten. Viele Jugendliche scheinen davon überfordert zu sein. Eine Erhebung der Oberjugendanwaltschaft des Kantons Zürich zeigt: Bei Strafuntersuchungen gegen Minderjährige spielen Internet und Smartphone eine immer zentralere Rolle. Neben Pornografie, Gewaltdarstellungen und Ehrverletzungen verlagern sich auch Drohungen und Nötigungen vermehrt in den digitalen Raum. Fand 2016 noch jede vierte Drohung online statt, war es im vergangenen Jahr bereits jede dritte. ................................................... > Bericht auf Seite 3

-

Conforama.ch

Elin Ott gewann am Sonntag auf der Stute Nanu die Schweizer Meisterschaft der jungen Reiter in Wädenswil. (Bild zvg.) Am vergangenen Wochenende fanden in Wädenswil die Schweizer Meisterschaften der jungen Reiter statt. Die 19-jährige Obfelderin Elin Ott konnte

die Prüfung N150 auf der Stute Nanu mit einer fulminanten Aufholjagd und einer fehlerfreien Runde im alles entscheidenden zweiten Umgang gewin-

nen und sicherte sich den Schweizer Meister-Titel. Auf den zweiten Platz ritt Edouard Schmitz auf Cortino mit einem Abwurf im Finalumgang. (pd.)


Urnenabstimmung vom 23. September 2018 Neben den Vorlagen des Bundes und des Kantons kommt am 23. September 2018 in der Gemeinde Hedingen folgendes kommunales Geschäft zur Abstimmung: Teilrevision der Gemeindeordnung (neuer Art. 49b, Kompetenzdelegation an die IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern) und die Vereinbarung betreffend Delegation von Kompetenzen bei der Sozial- und Wirtschaftshilfe durch die Gemeinde Hedingen an den Sozialdienst Bezirk Affoltern. Die Abstimmungunterlagen werden den Stimmberechtigten zusammen mit den Unterlagen zu den übrigen Vorlagen zugestellt. Sie können zudem auf der Homepage der Gemeinde Hedingen (www.hedingen.ch) eingesehen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hedingen, 21. August 2018 Gemeinderat Hedingen

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Allgemeines Feuerverbot Anordnung auf dem gesamten Gemeindeabstimmung Gemeindegebiet vom 23. September 2018 Knonau wird reduziert Mit Beschluss vom 15. August 2018

DANKSAGUNG

Im Kanton Zürich herrscht wegen der lang anhaltenden Trockenheit und der hohen Temperaturen grosse Waldbrandgefahr. Die Regenfälle vom Montag und Dienstag waren lokal zwar ergiebig, über das gesamte Kantonsgebiet betrachtet brachten sie jedoch keine nachhaltige Entspannung. Darum gilt weiterhin im ganzen Kantonsgebiet ein striktes Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe. Es ist ein Sicherheitsabstand von 200 Metern zu den Waldrändern einzuhalten. Dieses Verbot gilt ausdrücklich auch für bestehende, eingerichtete Feuerstellen bei Picknick- und Spielplätzen, für Gasund Elektrogrills sowie für Cheminées in Waldhütten. Die zuständigen Fachleute beobachten die Entwicklung weiterhin aufmerksam.

Rosa Widler-Wächter

Bis anhin galt im gesamten Gemeindegebiet ein absolutes Feuerverbot im Freien. Ab sofort wird das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe (200 m) reduziert. Es gilt bis auf Weiteres folgendes: – Es ist verboten, im Wald und in Waldesnähe (Abstand 200 Meter) Feuer zu entfachen. – Dazu zählen auch innerhalb dieser Abstandsgrenze zum Wald sämtliche offizielle und inoffiziellen Feuerstellen, Feuerschalen und Einweggrills. – Ausgenommen vom Verbot sind Gasgrills. Ebenfalls zulässig sind Cheminées, Pizzaöfen, Smoker und Holzkohlegrills in Hausgärten und auf Balkonen. Bei starkem Wind ist jedoch darauf zu verzichten. Weiter wird empfohlen, das entsprechende Löschmaterial bereitzuhalten. – Es ist verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen. – Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist nach wie vor Vorsicht geboten. Der Abstand von 200 Meter zum Wald muss zwingend eingehalten werden. Es wird empfohlen, aktuell generell auf Feuerwerk zu verzichten. Heissluftballone und Himmelslaternen, welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, sind generell verboten. Es wird appelliert, mit Feuer im Freien stets sorgfältig umzugehen und das Feuer nie unbeaufsichtigt zu lassen. Es wird empfohlen, das entsprechende Löschmaterial bereitzuhalten. Zuwiderhandlungen werden nach § 38 des Gesetzes über die Feuerpolizei und das Feuerwehrwesen in Verbindung mit § 18 der Verordnung über den vorbeugenden Brandschutz gebüsst. Knonau, 17. August 2018 Gemeinderat Knonau

hat der Gemeinderat eine Gemeindeurnenabstimmung über die nachfolgende Vorlage auf Sonntag, 23. September 2018, angesetzt:

«Delegation von Kompetenzen bei der Sozial- und Wirtschaftshilfe durch die Gemeinde Knonau an den Sozialdienst Bezirk Affoltern» Die Weisungsbroschüre ist auf der Gemeindewebsite ersichtlich und wird den Stimmberechtigten mit dem Abstimmungsmaterial zugestellt. Stimmberechtigung Das Stimm- und Wahlrecht und die weiteren politischen Rechte in Kantons- und Gemeindeangelegenheiten stehen allen Schweizerinnen und Schweizern zu, die im Kanton wohnen, das 18. Lebensjahr zurückgelegt haben und in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Das bereinigte Stimmregister liegt bis am Freitag vor der Abstimmung in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Stimmberechtigte, die ihren Stimmrechtsausweis nicht erhalten haben, können diesen bis am Freitag vor der Abstimmung, 11.30 Uhr, bei der Einwohnerkontrolle verlangen.

Von Herzen danken wir für die grosse Anteilnahme beim Abschied von

14. November 1916 – 1. August 2018

Wir danken den Verwandten, Freunden und Bekannten für die tröstenden Worte und Umarmungen, den Grabschmuck, die Zuwendungen für wohltätige Institutionen und Spenden für heilige Messen und späteren Grabschmuck. Besonders danken wir: – Herrn Pater Bernhard Herzog für die würdige Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes und der Urnenbeisetzung. – Frau Sereina Brügger für die wunderschöne musikalische Umrahmung – Frau Hollenders sowie dem übrigen Personal der Abteilung A1 für die einfühlsame und kompetente Betreuung im Spital Affoltern. – Allen, die der Verstorbenen in Liebe und Freundschaft begegnet sind und die ihr die letzte Ehre erwiesen haben. Es ist ein Trost zu wissen, dass sie in den Herzen weiterlebt. Bonstetten im August 2018

Die Trauerfamilie

Stimmabgabe an der Urne Bezüglich des Urnenstandorts und -öffnungszeiten wird auf den Aufdruck auf dem Stimmrechtsausweis verwiesen. Der Stimmrechtsausweis ist bei der Stimmabgabe abzugeben.

«Erinnerungen erzählen von Liebe, von Nähe und all dem Glück, das wir durch einen geliebten Menschen erfahren durften. Erinnerungen gehen nicht ohne das Versprechen wiederzukehren, wenn unser Herz sie ruft.»

Briefliche Stimmabgabe Für die briefliche Stimmabgabe sind die Merkpunkte auf dem Stimmrechtsausweis zu beachten.

Unfassbar traurig und viel zu früh müssen wir unsere geliebte Tochter, Schwester und Enkelin gehen lassen.

Vorzeitige Stimmabgabe Stimmberechtigte, die am Gang zur Urne verhindert sind oder auf die briefliche Stimmabgabe verzichten, können ab Montag vor dem Abstimmungstag während der Schalteröffnungszeiten, persönlich oder durch einen Stellvertreter, ihre Stimmzettel in der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) abgeben. Stellvertretung Stimmberechtigte können sich durch eine andere stimmberechtigte Person an der Urne vertreten lassen. Der Stimmrechtsausweis muss dabei unterschrieben werden und kann dann, zusammen mit den Wahl-/Stimmzetteln, dem/der Vertreter/Vertreterin mit an die Urne gegeben werden. Die Stellvertretung darf höchstens zwei weitere Personen vertreten. Sie muss gleichzeitig ihren eigenen Stimmrechtsausweis an der Urne abgeben. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Knonau, 21. August 2018 Gemeinderat Knonau

Corinne Maag 31. März 1995 – 18. August 2018

Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit Dir verbringen durften. Andrea Maag Marc und Ralph von Allmen-Maag Othmar und Sybille Maag mit Fabio und Benny Rosmarie Baer und Franz Freunde und Verwandte Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Andrea Maag, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis Othmar Maag, Mattenstrasse 6, 8932 Mettmenstetten

Dein Lachen, Dein stets fröhliches Gemüt. Wie haben wir Dich ach so sehr geliebt. Du hast lange Zeit für uns geblüht. Nun bist Du befreit von Leid und Schmerz, ruhe sanft, liebes Mutterherz.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Annerösli Jäggi-Hauri 25. August 1936 – 10. August 2018

Du bleibst in unseren Herzen. Wir vermissen Dich.

Todesfälle Affoltern am Albis Am 10. August 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Annerösli Jäggi geb. Hauri geboren am 25. August 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Beisetzung am Dienstag, 28. August 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

In liebevoller Erinnerung Roger Jäggi und Familie André Jäggi und Familie Margrit Hauri und Familie Yves und Yannick Jäggi Jael Huber und Familie Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 28. August 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt; anschliessend Gottesdienst in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Familie Roger Jäggi, Brandstrasse 31, 8610 Uster


Bezirk Affoltern Volksinitiativen sind zustande gekommen Die kantonale Volksinitiative «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben», die am 23. Mai bei der Direktion der Justiz und des Innern eingereicht wurde, ist zustande gekommen. Die erforderliche Anzahl von 6000 Unterschriften wurde übertroffen, wie die Prüfung durch die Direktion der Justiz und des Innern ergeben hat. Gleiches gilt für die kantonale Volksinitiative «Für einen gemeindefreundlichen Mehrwertausgleich», die am 25. Juni eingereicht wurde.

Hilflosigkeit im Alter muss nicht sein Nach einem Unfall oder Sturz sind die meisten älteren Menschen auf Hilfe angewiesen. Als besonders schmerzvoll empfinden Seniorinnen und Senioren den Verlust ihrer Unabhängigkeit. Pro Senectute Kanton Zürich setzt sich mit der kostenlosen Sozialberatung und vielen weiteren Dienstleistungen dafür ein, dass ältere Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen selbstbestimmt zu Hause leben können und gibt im Alltag Halt und Sicherheit. Nur dank Spenden aus der Bevölkerung können diese Angebote weiterhin flächendeckend im ganzen Kanton Zürich angeboten werden. (pd.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 23. August, feiern gleich drei Jubilare ihren 80. Geburtstag: Rosmarie Duss-Wolf und Alt-Malermeister Theo Rudolf Fischer, beide in Affoltern, und Herta Theresia Bissig-Buck in Zwillikon. Wir wünschen den drei Geburtstagskindern ein schönes Fest und viele freudige Erlebnisse.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

3

Die malerische Spiegel-Idylle ist wiederhergestellt Amphibienmäher im Klosterweiher – Erneuerungs-Teilprojekt auf Kurs Im Rahmen der Revitalisierung des Klosters Kappel laufen aktuell und noch bis November die Arbeiten am Teilprojekt «Gärten und Terrassen». ................................................... von thomas stöckli Mit der Umsetzung des Teilprojekts «Gärten und Terrassen» hat die Erneuerung der Domäne Kloster Kappel Gestalt angenommen. Der Zier- und Kräutergarten wird in den Innenbereich der Klostermauern verlegt, über der Küche entsteht eine Terrasse samt Warenlift, der Kreuzgang ist bereits neu gestaltet und die Klostermauer wird saniert. «Die Steine, die sich gelöst haben, werden wieder eingebaut oder ersetzt», erklärt Jürgen Barth, Geschäftsführer des Hotelbetriebs im Kloster Kappel. Die Arbeiten am Teilprojekt «Gärten und Terrassen» werden voraussichtlich noch bis November laufen. «Ich bin sehr zufrieden, wir sind im Zeitplan», sagt Barth. Nebst der Denkmalpflege war auch die Kantonsarchäologie auf Platz. Auf Unerwartetes sei diese allerdings nicht gestossen. Während der lärmintensiven Arbeiten hat das Seminarhotel und Bildungshaus seinen Betrieb die letzten fünf Wochen unterbrochen. «Jetzt können wir die Gäste mit gutem Gewissen wieder beherbergen», so Barth. Am Samstag ging es mit einer Hochzeit weiter, seit gestern Montag läuft der Betrieb wieder voll.

Über 15 Kubikmeter «Krebsscheren» Die Gäste im Kloster Kappel dürfen sich nun auch wieder über die malerische Spiegel-Idylle des Weihers freuen. Dort wurde am Freitag nämlich das

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Dienstag, 21. August 2018

Das Seegras muss weichen, nun spiegelt sich das «Haus am See» wieder vollständig im Klosterweiher. (Bild Thomas Stöckli) übermässig wuchernde Seegras zurückgeschnitten. Dafür stand ein Amphibienfahrzeug im Einsatz, das die «Krebsscheren» – so heissen diese Wasserpflanzen, die sich in Kappel offenbar so wohl fühlen – über dem Grund abschnitt und neben dem Weiher zu

einem grossen Hügel auftürmte. Über 15 Kubikmeter wurden im Laufe des Tages abgeführt. Ob, und falls ja, wie schnell das Seegras wieder in diesem Ausmass wächst, das wird sich noch zeigen. Als Alternative müsste man das Becken al-

lenfalls ausbaggern. Das Vorgehen gegen den zu starken Bewuchs hat nämlich nicht nur ästhetische Gründe: Der Weiher gilt im Brandfall auch als Löschwasserbecken. Dabei könnte zu dichter Bewuchs den Filter der Saugleitung verstopfen.

Von der digitalen Welt überfordert

Jugendliche begehen mehr Delikte online Die Anzahl der durch Jugendliche begangenen Delikte im digitalen Raum hat im vergangenen Jahr zugenommen. Neben Pornografie, Gewaltdarstellungen und Ehrverletzungen finden auch Drohungen und Nötigungen vermehrt online statt. Bei Strafuntersuchungen gegen Minderjährige spielen Internet und Smartphone eine immer zentralere Rolle, wie eine Erhebung der Oberjugendanwaltschaft des Kantons Zürich zeigt. Nach einem Rückgang im Jahr 2016 hat die Zahl der beschuldigten Jugendlichen bei den im digitalen Raum begangenen Straftaten wie Pornografie, Gewaltdarstellungen, Ehrverletzungen, Drohung und Nötigung im Jahr 2017 zugenommen, bewegt sich aber insgesamt – trotz deutlichem Anstieg – auf moderatem Niveau. Die 14-jährige A. wird von mehreren Bekannten umgarnt und um Nacktbilder gebeten. Sie fühlt sich geschmeichelt und erstellt zahlreiche pornografische Fotos und Videos von sich. Anschliessend schickt sie diese per Chat an mehrere minderjährige Kollegen. A. wird wegen Pornografie verurteilt. Obwohl sie den betroffenen Jungen nur flüchtig kennen, beschimpfen ihn sieben Jugendliche in einem Klassenchat aufs Übelste. Alle sieben werden wegen Beschimpfung verurteilt.

Der 16-jährige B. chattet mit der gleichaltrigen Bekannten C. Es kommt zu Unstimmigkeiten, zur Wiedergutmachung verlangt er Intimbilder von ihr. Zögernd schickt sie ihm die gewünschten Fotos. In der Folge nötigt er sie, ihm ein Video von sich bei sexuellen Handlungen zu schicken und droht ihr, die bereits erhaltenen Fotos weiterzuverbreiten, sollte sie seiner Aufforderung nicht nachkommen. Erneut kommt sie der Forderung nach. Erst nachdem B. weitere Videos verlangt, erstattet sie Anzeige. B. ist geständig und wird wegen Nötigung verurteilt. Fallbeispiele wie diese zeigen: Viele Jugendliche scheinen von der digitalen Welt überfordert zu sein. Trotz zahlreichen präventiven Anstrengungen agieren sie impulsiv, ohne an mögliche Folgen zu denken.

Unkontrollierbare Weiterverbreitung 2017 wurde im Kanton Zürich gegen 81 Minderjährige (2016: 43) ein Strafverfahren wegen Pornografie eröffnet. In jedem zweiten Fall ging es um die Weiterverbreitung von pornografischem Material, in knapp jedem fünften Fall erstellten die Jugendlichen von sich selbst pornografische Erzeugnisse. Vielen sind die möglichen Konsequenzen dabei nicht bewusst. So können sich beispielsweise als Liebesbeweis freiwillig erstellte und verschickte Bilder und Videos, schnell unkontrollierbar weiterverbreiten, wenn

sie in falsche Hände geraten, und unter Umständen auch als Druckmittel eingesetzt werden. Auch bei den Gewaltdarstellungen, ein Delikt, das wie Pornografie mittlerweile ausschliesslich online begangen wird, haben die Verzeigungen im vergangenen Jahr zugenommen (2017: 43; 2016: 18). Ein Anstieg ist auch bei den Ehrverletzungen zu vermelden. Insgesamt wurden 80 Jugendliche (57) wegen Verleumdung, übler Nachrede oder Beschimpfung verzeigt. Dabei fanden zwei von drei Ehrverletzungen im digitalen Raum statt. Diese sind einfacher nachzuweisen, wiegen für das Opfer jedoch ungleich schwerer, da sie öffentlich stattfinden und somit von zahlreichen anderen Jugendlichen nachverfolgt werden können. Schauplatz waren in 40 Prozent der Fälle soziale Netzwerke oder ein Gruppenchat. Wurden Ehrverletzungen in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich oft von Mädchen begangen, blieb die Anzahl an weiblichen Beschuldigten 2017 konstant, während jene der männlichen zunahm.

Drohungen und Nötigungen meist offline Eine Zunahme war auch bei den verzeigten Drohungen (2017: 126; 2016: 92) und Nötigungen (2017: 69; 2016: 48) zu verzeichnen. Fand 2016 jede vierte Drohung im digitalen Raum statt, war es im vergangenen Jahr be-

reits jede dritte. Dabei zeigt sich, dass die Formen von Drohungen und der Einsatz von Medien vielfältiger werden. So sprachen die Beschuldigten Drohungen sowohl per Text- oder Sprachnachricht, telefonisch, mittels Social Media als auch per Videonachricht aus. Ebenfalls zugenommen haben die von Minderjährigen begangenen Nötigungen im digitalen Raum. Ihr Anteil stieg von 19 auf 29 Prozent. Bei jeder zehnten Nötigung spielten intime Fotos eine Rolle, die zwischen zwei Jugendlichen einst einvernehmlich ausgetauscht worden waren.

Weitere Sensibilisierung notwendig Trotz zahlreichen präventiven Anstrengungen ist vielen Jugendlichen die Tragweite ihres Handelns im digitalen Raum kaum bewusst. Viele sind von den Möglichkeiten, die sich ihnen online bieten, überfordert, reagieren impulsiv und denken kaum an allfällige Folgen. Ziel der durch die Oberjugendanwaltschaft bereits zum dritten Mal durchgeführten Erhebung ist es, Jugendliche und ihre Eltern für Delikte im digitalen Raum zu sensibilisieren. Denn nebst strafrechtlichen Konsequenzen können gewisse Handlungen wie Cybermobbing oder auch der Versand von Nacktbildern massive persönliche Schädigungen zur Folge haben, welche die Jugendlichen über Jahre hinweg immer wieder einholen. (pd.)


Schulen und Kurse

Liegenschaften Heimelige, rustikale 3½-Zi.-Wohnung mit Galerie in Jonen zu vermieten ab sofort/nach Vereinbarung. Im alten/ruhigen Dorfkern von Jonen (zentral: Busstation 80m), Obschlagenstr. 7, in idyllischem 4-FamilienHaus, mit Cheminéeofen, Geschirrspüler, Glaskeramikherd, Frühstücksbar, Réduit, Sichtbalken, Dachterrassenmitbenützung, CHF 1128, zusätzlich NK CHF 270, zusätzlich PP CHF 50. Infos Sven Lüthi 078 208 73 86.

Frau Barbara Hammer und Herr Robert Niederhofer liessen den Worten Taten folgen. Seit März 2018 sind sie stolze Besitzer einer dachintegrierten Solarstromanlage am Einfamilienhaus im Gjuch 32 in Mettmenstetten. Damit stellen sie bereits heute die Weichen für die Zukunft. Die schnider solar ag bedankt sich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung der Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 9.1 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG Hedingen, Elektroinstallation durch unseren Partner die Elektro Roth AG in Mettmenstetten).

Tel. 044 700 02 02

8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. August 2018

5

«Schlegle», ganz ohne Konsequenzen 19 Kinder und Jugendliche wurden am 13. und 14. August in die Kunst des Actionfilm-Drehs eingeweiht Schlägereien, Schiessereien und Verfolgungsjagden: Der Ferienplausch-Kurs «Actionfilme drehen» der vergangenen Woche im Jugendhaus Affoltern bot eine volle Ladung Adrenalin. ................................................... von livia häberling Journalistinnen und Journalisten werden nicht überall mit gleicher Herzensgüte empfangen. Dass jedoch das Gegenüber zur Begrüssung den Lauf der Maschinenpistole auf einen richtet, passiert wohl eher selten – und meist nur einmal. Allerdings stolpert man normalerweise auch nicht einfach mitten in eine Schiesserei. Eine solche war am letzten Dienstag im Jugendhaus Affoltern im Gang. 19 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren besuchten den Ferienplausch-Kurs «Actionfilme drehen» und lernten während zweier Tagen das Film-Handwerk näher kennen. «Im Kurs zeigen wir den Teilnehmenden, wie Verfolgungsjagden, Schlägereien und Schiessereien gedreht und gefilmt werden», erklärt Kursleiterin Gabriela Bosshard von der Filmschule Crossfade.tv. So lernten die Jungs und Mädels beispielsweise, in welchem Winkel die Kamera bei Schlägereien am besten platziert wird, um die Szenen trotz fehlendem Körperkontakt möglichst echt aussehen zu lassen. Danach anzeige

«Füg noch einen Knall ein»: Auch Schnitt- und Tontechniken wurden im Filmkurs erlernt. (Bild Livia Häberling) probierten die Nachwuchs-Schauspielerinnen und -Schauspieler die Theorie direkt aus, indem sie in Kleingruppen eigene Filmsequenzen erstellten.

Der Reiz am Verbotenen Elias gefällt besonders die Arbeit hinter der Kamera: «Mir macht es Spass zu sehen, was aus dem Rohmaterial entsteht». Eine Mädchentruppe hingegen berichtet, das «Schlegle» habe am meisten Spass gemacht. Allerdings sei das Schauspielern gar nicht so einfach

gewesen, sie hätten ständig lachen müssen. «Am liebsten würden wir die Outtakes zu einem eigenen Film zusammenschneiden», erklärten sie begeistert. Ein bisschen Fachvokabular scheint ebenfalls hängengeblieben zu sein. «Vielleicht ist es die Lust, einmal etwas zu machen, was man sonst nicht darf», meint Gabriela Bosshard auf die Frage, was die Kinder wohl an diesem Kurs besonders reize. «Schlägereien und Schiessereien sind normalerweise verboten. Hier dürfen sie die-

Im Film eine gefährliche Waffe, in Wahrheit eine harmlose Wasserpistole. Die Feuerwolke wurde digital eingesetzt. (Bild zvg.) se Dinge für einmal ausprobieren.» Die Imitation von Gewaltszenen sei in manchen Kreisen jedoch umstritten, so Bosshard weiter. «Für eine Weile habe man deshalb die Pistolen und Gewehre durch Holz und WC-Rollen ersetzt und die Waffen erst bei der digitalen Bearbeitung eingefügt. «Inzwischen lassen wir die Kinder jedoch wieder mit Spielzeug-Gewehren drehen». Diese Szenen fänden nunmal mit Waffen statt. Nach dem Dreh durften die Teilnehmenden die Filmsequenzen am Computer selber schnei-

den, mit Ton hinterlegen und mit Effekten aufmotzen. So knallt es plötzlich, wenn sich zwei Mädchen gegenseitig ohrfeigen, oder aus der Wasserpistole zischt eine Feuerwolke. Die gedrehten Szenen erhalten die Jugendlichen am Ende des Kurses als DVD. Es gehe jedoch nicht primär um das Produkt, erklärt Bosshard: «Das Lernen steht bei diesem Kurs im Vordergrund. Die Kinder lernen, wie Action-Szenen entstehen und erkennen dadurch, dass vieles, was sie in Filmen sehen, nur Illusion ist.»


8

Bezirk Affoltern

Obstbäume, Reben und alte Burgen

Wanderung vom Jurasüdfuss ins Fricktal Die rund fünfstündige Tageswanderung führte von Salhöhe durch Wälder und das Dorf Wittnau bis nach Frick, vorbei an Obstbäumen, Reben und alten Burgen. Mit dem Postauto ging es nach Muri und mit der Bahn nach Aarau, wo die Ämtler Wandergruppe mit dem Bus bis Salhöhe fuhr. Nach einer Pause führte der Weg leicht aufwärts durch den Wald auf eine Lichtung, mit einer prächtigen Aussicht auf die Wasserflue, den Ketten- und Tafeljura. Auf der ganzen Wanderung machten einige Schilder auf ungewöhnliche Pflanzenarten aufmerksam, wie Schwarzerle, Liguster, Salweide und Waldföhre. Als man den Wald verliess, säumten viele Apfel- und Kirschbäume den Wegrand. Nach gut zwei Stunden erreichten die Wandersleute über den Altenberg das Dorf Wittnau und die Altbachmühle am Bruggbach, wo das Mehl für

das Jurapark-Brot gemahlen wird. Oberhalb einer grossen Obstbaumplantage mit Birnen-, Zwetschgen-, Apfel- und Kirschbäumen gab es eine Mittagspause mit Verpflegung aus dem Rucksack. Nun folgte ein knackiger Aufstieg inmitten von Reben den Sonnenhang hinauf. Zuerst erreichte man die Ruine Alt Homburg an exponierter Lage, mit einer grossartigen Aussicht zurück nach Wittnau und weit über den Altenberg hinaus. Eine halbe Stunde später folgte die Ruine Alt Tierstein. Hier sah man die Grundrisse der Zimmer klar und deutlich, konnte über die Mauern klettern und in den alten Ziehbrunnen sehen. Auf dem letzten Abschnitt ging es leicht abwärts und nach einem weiteren Stück auf dem Chriesiweg erreichten die Ämtler Frick, wo es mit der Bahn wieder nach Hause ging. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Die fröhliche Wandergruppe rastet bei der Altbachmühle in Wittnau. (Bild zvg.) anzeige

Dienstag, 21. August 2018

Im verbotenen Land Jungschar Mettmenstetten und Tschägg-Point Affoltern im Lager

Ein idyllischer Lagerplatz für die Jungscharen Mettmenstetten und Affoltern. (Bild zvg.)

Vom 14. bis 21. Juli erlebten die Jungscharen Mettmenstetten und Affoltern (Tschägg-Point) ihr alljährliches Sommerlager unter dem Thema China auf den Spuren von Hudson Taylor. Der Engländer Hudson Taylor wurde bekannt als einer der ersten christlichen Missionare in China. Er gründete die bis heute bestehende China-Inland-Mission. Mit 26 Kindern und zwölf Leitern startete das Lager am Samstag mit einer Suche nach dem

entführten Neil, einem Schiffsjungen, der Hudson Taylor bei seiner Ankunft in China begleitete.

Heiss, aber gelungen Auf dem Lagerplatz angekommen, wurde Neil befreit und die Zelte aufgestellt. Auch ein Turm wurde gebaut, auf welchem die Kinder während der Nacht Wache schieben durften. Auf dem Programm standen Abenteuer, Spiele und Workshops. Jeden Morgen konnten die Kinder eine biblische Geschichte neu kennenlernen und

sich die Frage stellen, was diese Geschichte mit ihrem Leben zu tun haben könnte. Den Abend liess man jeweils an einem gemütlichen Lagerfeuer mit Singen und der Geschichte von Hudson Taylor ausklingen, wenn nicht gerade ein Überfall die Kinder ins Stroh flüchten liess. So konnte die Geschichte hautnah miterlebt werden. Das Leiterteam und die Kinder dürfen dankbar auf ein sehr heisses, aber gelungenes Lager zurückblicken und nehmen wertvolle Erinnerungen mit. Jael Fischer


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. August 2018

9

Abenteuer und Outdoor-Erlebnisse Die Pfadi Säuliamt im Sommer-Zeltlager Für zahlreiche Kinder haben die Leiterinnen und Leiter der Pfadi Säuliamt während der vergangenen Ferien vier Sommerlager in der Schweiz organisiert. Das Lager für Meitli zwischen 10 und 17 Jahren fand im Kanton Uri bei Isenthal statt. Nach einer zweitägigen Einstiegswanderung trafen die Teilnehmerinnen auf dem Lagerplatz ein und begannen damit, die Lagerbauten zu errichten, welche zur Behaglichkeit des Lebens unter freiem Himmel beitrugen. So wurden beispielsweise Gruppenzelte, ein Sarasani (grosses Aufenthaltszelt aus Blachen), eine Lagerküche, ein «Sofa» und vieles mehr aufgebaut. Bald schon konnten auf dem Lagerplatz jedoch eigenartige Beobachtungen gemacht werden: Grabräuber raubten ein Grab aus, es stieg Rauch daraus auf und dem Grab entstieg plötzlich torkelnd eine Frau. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um Kleopatra, die nach langem Schlaf wiederauferstanden war – und mit ihr ein schrecklicher Fluch. Dieser wurde immer bedrohlicher, und als plötzlich die Hand einer Leiterin grün zu leuchten begann, wurde der Entschluss gefasst, Kleopatra zu helfen, zurück in ihr Grab zu steigen und mit dem Fluch für lange Zeit einzuschlafen. anzeige

Der eingerichtete Lagerplatz bei Isenthal UR. (Bild zvg.) Naturerlebnis, Freundschaft und Lehrreiches Neben solcherlei Abenteuergeschichten bot das Lager auch jede Menge Zeit für andere Beschäftigungen: Singen am Feuer, Neues über die Pfadi und die Natur lernen, Freund-

schaften pflegen, den ägyptischen Pharao treffen oder ab und zu sogar waschen. Für das kulinarische Wohlergehen sorgte währenddessen ein Team aus Lagerköchen, das sich zum Ziel gesetzt hatte, fair, saisonal und regional einzukaufen. Ausserdem wurde fleis-

sig Abfall fürs Recycling getrennt, um dazu beizutragen, dass der Gebirgsbach neben dem Lagerplatz nicht verschmutzt wurde und die Idylle beibehalten werden kann. Am Ende des zehntägigen Lagers wurden die Bauten auf dem Lagerplatz wieder abgebaut und dafür gesorgt,

dass keine Spuren hinterlassen wurden. Schliesslich sind alle, die in der Zukunft ein Lager durchführen wollen, darauf angewiesen, dass diese Plätze weiterhin zur Verfügung gestellt werden. (Lü) Weitere Infos unter www.pfadi-sa.ch.


Forum

Dienstag, 21. August 2018

11

Stationsstrasse gesperrt Systemwechsel würde viel teurer Initiative «Wildhüter statt Jäger», Abstimmung vom 23. September. Initianten der Tierpartei Schweiz und gewisse Kreise aus Tierschutzorganisationen fordern für das Tierwohl einen Systemwechsel von der Milizjagd zu einem «professionellen Wildtier-Management». Das hört sich bestenfalls gut an. Aber damit bekämpfen die Initianten ein staatlich streng geregeltes und gut funktionierendes Jagdsystem. Der Bevölkerung wird vereinfacht gesagt, dass sie jetzt die Chance hat, aus einem Zweiklassen-Jagdsystem auszuwählen. In der einen Klasse die Wildhüter/Profis, in der anderen die Milizjäger. Mit professionellen Wildhütern wird alles besser – so die Botschaft. Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Die Botschaft ist zudem falsch! Achtzig

Bonstetten-Chapf: Der 200er-Bus schlängelte sich für vier Tage offiziell durchs Fahrverbot. (Leserbild Werner Kriesi, Bonstetten)

An die Älteren denken Nun hat das Sunnebergquartier wieder seine Verbindung von Im Späten zur Buecheneggstrasse. In vollem Glanz zeigt sich der neu gestaltete Treppenweg. In vollem Glanz? Nicht ganz. Ich sehe drei Mängel: Erstens fehlt ein Treppengeländer. Für uns ältere Semester ist so eine Einrichtung nötig. Zweitens: die Beleuchtung ist suboptimal; die erste und letzte Stufe einer Treppe ist immer ein Gefahrenmoment. Und diese sind nachts teilweise schlecht zu erkennen. Drittens: Das unterste Teilstück ist zu steil. Bei Schnee und Eis kann da bald einmal eine Rutschpartie entstehen. Wieder für uns Ältere: Schenkelhalsbrüche sind nie willkommen. Wenn ich von «uns Älteren» schreibe, denke ich unwillkürlich an

den Verlust tagsüber der Buslinie 237 für die seinerzeit die damalige Gemeinderätin Kreis sich unermüdlich und erfolgreich ins Zeug gelegt hatte. Der Sunneberg ist schön, aber vom Dorf unten – wieder für uns Ältere – sehr mühsam zu erreichen. Wohl oder übel benutzt man halt das Auto bis zum Bahnhof. Oder auch weiter. Mit dem öV wäre es besser. Hat der neue Gemeinderat offene Ohren für «uns Ältere»? Er soll bitte auch bedenken, dass von hier oben ordentlich Steuern fliessen, die von uns Älteren weniger in Anspruch genommen werden, gehen doch unsere Kinder schon längst nicht mehr zur Schule. Danke Gemeinderat! Adolf Bühler, Bonstetten

Andere Meinungen gehören zur Demokratie Vordenker und Propagandisten, Leserbrief vom 14. August. Frau Holenstein fragte in ihrem Leserbrief vom 14. August, wieso man in Bonstetten einen «Propagandisten» wie SVP-Nationalrat Köppel einlade, um eine 1.-August-Rede zu halten und meint, man solle solche Leute nicht ins Säuliamt einladen. Zum einen ist Herr Köppel Nationalrat unseres wunderbaren Kantons, notabene der bestgewählte (auch von vielen Säuliämtlern). Zum anderen gilt Herr Köppel als brillanter Redner, welcher pointiert, aber auch witzig einen Standpunkt vertreten kann. Man muss Köppel und seine politische Meinung nicht mögen, aber die genannten Punkte sind unbestritten und machen ihn zu einem geeigneten Kandidaten für eine 1.-August-Rede.

Es ist in unserem Lande leider zur Unsitte geworden, dass man andere Meinungen nicht mehr akzeptiert und Andersdenkenden den Mund verbieten möchte. Auch ich bin nicht wirklich ein grosser Fan von Roger Köppel und seinen zum Teil polemischen Aussagen, aber auch ein Herr Köppel hat ein Recht auf eine Meinung. Auch die Meinung vieler Linken passen mir oft nicht, aber mir würde es nie in den Sinn kommen, Gemeinden und Veranstaltern vorzuschreiben, wen sie wann und wo einladen dürfen. Ganz im Sinne der Aufklärung: «Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äussern dürfen.» Voltaire (bzw. François-Marie Arouet). Alain Schwald, Wettswil Präsident der FDP Bezirk Affoltern

Kappeler-Mauer wird abgebaut Am kommenden Sonntag, 26. August, findet ab 11 Uhr – direkt bei der Klosterkirche Kappel – die grosse ExMuros-Aktion statt. Kappeler Mitglieder des Ex-Muros-Initiativkomitees bauen vor den erstaunten Augen des Publikums eine eigens zu diesem Zweck errichtete Mauer aus Formsteinen ab und verkaufen die anfallenden Einzelteile zu zehn Franken pro Stück. Kommen Sie nach Kappel und beteiligen auch Sie sich am interessanten Geschehen! Bieten Sie mit beim

exklusiven Verkauf. Nutzen Sie die einmalige Chance, dabei gewesen zu sein! Nehmen Sie etwas zum Essen mit. Getränke, Kaffee und Kuchen gibts vor Ort. Eine gute Möglichkeit auch, um die Landeskirchliche Volksinitiative Ex Muros zu unterschreiben und dabei viele andere Unterzeichnerinnen und Unterzeichner kennenzulernen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Hans Rudolf Haegi, Affoltern, Initiativkomitee «Ex Muros»

oder neunzig neue staatlich besoldete Wildhüter im Kanton Zürich können niemals alle Aufgaben verrichten, die heute im Pflichtenheft von 1300 aktiven Jägern stehen. Ein Systemwechsel würde für den Staat signifikant teurer. Verständlicherweise lehnt die Zürcher Regierung die Initiative ohne Gegenvorschlag ab. Im Kantonsrat wurde sie mit 165 : 0 Stimmen abgeschmettert. Das Initiativkomitee ist selbstverständlich frei, wie es im Feldzug gegen Jäger und Milizjagd vorgehen will. Leider werden dabei Vorstellungen und Fakten vermischt. Verbreitet wird viel Unwahres, vor allem aber eine Ideologie mit unsinnigen Forderungen. Das entspricht vielleicht dem Zeitgeist, nicht aber der Vernunft. Für seriöse Kenner der Jagd und Wildbiologie sind die Argumente über weite Strecken

haarsträubend. Aus der Land- und Forstwirtschaft kommen ebenfalls nur kritische Töne. Den Befürwortern der Initiative sind offenbar alle Mittel recht, um die etablierte und bewährte Milizjagd in ein schlechtes Licht zu rücken. Da werden auch Vorwürfe laut, die besser über eine Änderung des Jagdgesetzes geregelt würden. Weil den Jagdgegnern die Jagd aber generell missfällt, fordert man erst einmal die Abschaffung der Milizjagd. Notabene verbunden mit unsäglichen Forderungen auch an eine professionelle Jagd. Die Errungenschaften der heutigen Milizjagd dürfen nicht leichtfertig geopfert werden. Ein Nein an der Urne zu dieser Initiative ist die beste Antwort. Pierre Zinggeler, Obmann und Jagdaufseher, Revier Ottenbach

Höhere Reproduktion durch Jagddruck Ist dies Fairness? Leserbrief, Mittler zwischen Natur und Kultur, «Anzeiger» vom 14. August. Die Befürworter der Initiative «Wildhüter statt Jäger» als militante, extreme und radikale Tierschützer zu bezeichnen und für die mutwillige Zerstörung von Plakaten und sogar von Hochsitzen verantwortlich zu machen, scheint eine Strategie der Initiativ-Gegner zu sein. Liebe Frau Stutz, ich kann Ihnen versichern, wir sind normale Menschen, welche sich ausführlich mit der Thematik «Jagd» auseinandergesetzt haben und nicht verstehen, warum Tiere für das Vergnügen gewisser Personen leiden müssen. Wir werden von Jagdbefürwortern beleidigt und sogar bedroht. Wer muss da wohl vor wem Angst haben? anzeige

Leserbriefschreiber zugunsten der Jäger können sich auf deren Webseite anmelden. Werden Sie instruiert? Oder wieso erscheinen plötzlich dieselben Anschuldigungen und Bezeichnungen quer durch im Kanton Zürich veröffentlichten Leserbriefen? Zerstörung nützt der Initiative nicht, warum sollte also jemand aus unseren Reihen der Verursacher sein? Die Jagd wird zu romantisch dargestellt. Ein sauberer Blattschuss mit dem richtigen Projektil und das Reh ist sofort tot. Von den Qualen und Fehlschüssen auf Treibjagden spricht kein Jäger. Von den Tierkämpfen bei Fuchsbaujagden auch nicht. Grosser Jagddruck heisst höhere Reproduktion. Im Kanton GR hat es über 5000 Jäger und seit 30 Jahren zusätzlich eine Sonderjagd. Es hat je-

doch mehr Tiere und nicht weniger. Die Jäger müssen jedes Jahr von Neuem regulieren. Die Fuchsräude ist trotz der Jagd ausgebrochen. Die Zürcher Jäger töteten 2016 2395 Füchse, welche 5 987 500 Mäuse gefressen hätten, welche stattdessen mit Mäusegift dezimiert wurden. Auch 47 348 Rehe haben die Zürcher Jäger in den letzten zehn Jahren geschossen, während die Wildhüter im Kanton Genf 43 Rehe sanitarisch abschiessen mussten. Sogar JagdSchweiz hat selber auf ihrer Webseite am 29.8.2011 veröffentlicht (heute gelöscht): «JagdSchweiz weiss, dass sich Wildtierbestände grundsätzlich – auch in unserer Kulturlandschaft – von selber regulieren würden.» Nicole Holzherr, Aeugst a. A., Vizepräsidentin Tierpartei Schweiz (TPS)


Veranstaltungen

Auf Küchen(um)bau spezialisiert Einladung zum Info-Abend Küchenumbau Mittwoch, 29. August, 18:30 –21:00 Uhr Anmeldung: online oder 041 747 40 50

www.kilian-kuechen.ch | vielfältige Ausstellung | Hinterbergstr. 9, 6330 Cham


Gewerbe/Dienstleistungen

Service public

Musikfestival

Der umgebaute Volg Ottenbach mit Postagentur wurde eröffnet. > Seite 14

Auf dem Parkplatz des WeisbrodAreals in Hausen steigt wieder das Rampe-Open-Air. > Seite 16

Dienstag, 21. August 2018

-

13

Dämpfer erlitten Fussball 1. Liga: Der FC WettswilBonstetten verliert zu Hause gegen Tuggen mit 0:3. > Seite 21

Säuliämtler Produkte für die Säuliämtler Bevölkerung Der «Aemtlerchorb» eröffnet am Samstag einen Laden in Affoltern Neun Ämtler Landfrauen gehören dem Verein Aemtlerchorb an und verarbeiten eigene Produkte für den Verkauf in der Region. Sie führen Apéros durch, machen Geschenkkörbe, besuchen geeignete Anlässe und bieten ihre Produkte neu in zwei Läden an. Weitere Produzentinnen sind ebenso willkommen wie Konsumentinnen und Konsumenten. ................................................... von bernhard schneider Der Verein Aemtlerchorb hat sich zum Ziel gesetzt, selbst verarbeitete hiesige Produkte anzubieten. Bisher sind die Aemtlerchorb-Produkte im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten sowie auf Bestellung und an verschiedenen Anlässen wie dem Mülitag in der Aumüli und den Tagen der Sonne erhältlich. Nun kommt der neue Ämlerchorb-Laden an der Zürichstrasse 1 in Affoltern hinzu, der sich auf dem Hof der Familie Frey befindet.

Ergänzung zu den Hofläden Der Aemtlerchorb stellt keine Konkurrenz zu den Hofläden dar, im Gegenteil: Sieben der neun beteiligten Produzentinnen führen selbst einen Hofladen. Zum Aemtlerchorb tragen sie haltbare Nahrungsmittel bei, von denen sie auch regelmässig eine gewisse Menge liefern können. Frischprodukte und Brot dagegen bleiben den Hofläden vorbehalten. Gründerin und Präsidentin des Vereins Aemtlerchorb ist Ruth Bieri, die in Aeugst einen eigenen Hofladen führt. Sie liefert Grissini- und Tuttifrutti-Stengel sowie im Winter verschiedene Suppen aus eigenem Gemüse. Vor vier Jahren erhielt sie das Angebot, einen Hofladen auf dem Albis zu übernehmen. Für sie allein sei dies zu viel gewesen, deshalb habe sie auf einer Landfrauenreise einige Kolleginnen angesprochen: «Wir haben festgestellt, dass wir uns mit der ständigen Präsenz überfordern würden und haben Partnerläden in der Region gesucht. Das Gartencenter Guggenbühl hat uns daraufhin ein Angebot unterbreitet, das sich als ideal für uns

Sparen, relaxen und wohlfühlen

Die «Faire Milch»-Kuh weist symbolisch den Weg zum Aemtlerchorb. Von unten: Ruth Bieri, Christa Winzeler und Antoinette Frey präsentieren Produkte, die im neuen Laden angeboten werden auf dem Hof der Familie Frey. (Bild bs) erwies.» Seit Herbst 2016 werden nun in Bonstetten Ämtler Produkte unter dem Label «Aemtlerchorb» verkauft. Aufgrund der Erfahrungen in Bonstetten und mit den Erträgen, die dort erzielt werden, eröffnen die Landfrauen nun den zweiten Laden. Antoinette Frey, die Aktuarin des Vereins, führt

selbst keinen Hofladen und das Bauerngehöft ihrer Familie am Ausgang von Affoltern in Richtung Mettmenstetten verfügt dazu über eine passende Lage: «Ich war begeistert von der Idee, selbst verarbeitete einheimische Produkte in der Region zu verkaufen. Wir haben Milchkühe und sind auch

Genossenschafter von ‹Di Fair Milch›, wo es ja ebenfalls darum geht, dass hiesige Bauern ihre Produkte direkt der Bevölkerung zugänglich machen.» Sie steuert selbst gemachte Konfitüren, Nidelzältli, im Herbst Magenbrot und eingelegte Zucchetti und Pfirsich-Chutney bei. Als Versuch hat sie «schwarze Nüsse» produziert, die unreif gewonnen und dann in einem aufwendigen Prozess verarbeitet werden. «Dies ist ein Versuch. Es ist immer ein Probieren, was bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommt», ergänzt Antoinette Frey, «mit unseren Läden sind wir sehr nahe am Markt.» Christa Winzeler aus Zwillikon war von Beginn an beim Aemtlerchorb dabei. Die Kassierin des Vereins produziert Liköre, Konfitüren, Fruchtsenf, Kürbis-Chutney sowie Hand- und Fusscremes. Alle Produkte werden von den Produzentinnen selbst beschriftet, jede gemäss ihrem Design, hinzu kommt der Vereins-Kleber Aemtlerchorb. Eröffnung: Samstag, 25. August, 11 bis 16 Uhr. Details unter www.aemtlerchorb.ch.

Grillette und Tandris: Top-Vertreter im Schweizer Wein-Ranking

Jubiläumsrabatte bis 22. September

Degustation in Mü’s Vinothek am 25. August in Affoltern

Bei «Ulrich Erlebnis wohnen» in Sursee sind jetzt die neusten Relax-Sessel zu besichtigen. Bis 22. September profitieren Kundinnen und Kunden ausserdem von einmaligen Rabatten.

Am Samstag, 25. August, findet in Mü’s Vinothek die nächste Weindegustation statt. Mit Grillette und Tandris sind zwei Adressen für hochkarätigen Schweizer Wein vertreten.

Die verstellbaren Motoren-Sessel von ulrich bieten dank der integrierten Aufstehhilfe grossen Komfort. Speziell für Senioren wird das Ein- und Aussteigen damit erleichtert. Beim Thema Design überzeugen die Optik und der Bedienungskomfort aus der Schweizer Kollektion Strässle. Die im Sessel integrierte Fuss-Stütze lässt sich ausfahren

und bietet so eine entspannte Sitzund Liegeposition zum Fernsehen oder Lesen. Die Bedienung erfolgt elektrisch mit aufladbarem Akku, ohne störendes Kabel am Boden. Der Kunde wird bei ulrich von kompetenten Mitarbeitenden beraten und kann seinen Sessel nach seinem persönlichen Geschmack und nach seinen Bedürfnissen auswählen. Körpergrösse, Sitzkomfort, Technik und Bezug sind die entscheidenden Faktoren. Diese persönliche Abstimmung garantiert höchsten Sitz- und Liegekomfort mit augenblicklicher Entspannung. Bis zum 22. September profitieren die Kunden bei ulrich aufgrund des 55Jahre-Jubiläums zusätzlich. Beim Kauf eines Relax-Sessels gewährt das Haus ulrich nebst 10 Prozent Rabatt einen Jubiläumsrabatt von 5,5 Prozent – und dies inklusive Gratislieferung und fachgerechter Gratisentsorgung. (pd.) Ulrich Erlebnis wohnen, Kottenstrasse 2, 6210 Sursee.

Augenblickliche Entspannung ist mit diesem Relax-Sessel aus der Schweizer Kollektion Strässle garantiert. (Bild zvg.)

Tel. 041 925 86 86, weitere Infos unter www.ulrichwohnen.ch.

Neuenburg, Grillette Domaine De Cressier; ein Weingut, das auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken kann. Eine junge, französische Önologin Annie Rossi, die neue Akzente zu setzen versteht. Neue Traubensorten wie Divico und Galotta bereichern den bereits beeindruckenden Sortenspiegel. Die ganzen Abläufe des Weingutes werden nach streng biodynamischen Grundsätzen gehandhabt. Authentische Weine von höchster Qualität sind das wunderbare Ergebnis dieser Bestrebungen. Der persönlich anwesende Besitzer Matthias Tobler wird einen wie gewohnt beeindruckenden degustativen Einblick in dieses erfolgreiche Wirken geben. Er wird gerne auch den Beweis antreten, dass die Schweizer Weine heute auf der Weltweinkarte einen Spitzenplatz innehaben. Hinter dem Unternehmen BrivioVini steht ein Mann: Guido Brivio, der passionierte Weinmacher. Er legte Ende der 80er-Jahre den Grundstein für sein Unternehmen. Sein Credo: höchste Qualität. Diese erreicht er durch seine professionelle Kompetenz. Der Keller beeindruckt: Modernste

Domaine Grillette; Önologin Annie Rossi und Besitzer Matthias Tobler. (Bild zvg.) Technologien begegnen hier der Tessiner Weintradition. Wer die kühlen Temperaturen und die optimale, natürliche Feuchtigkeit im uralten Felsenkeller des Monte Generoso spüren durfte, weiss, warum die edlen Tropfen, die hier in den massiven Barriques ruhen, in der Heimat und auf dem internationalen Parkett mehrfach ausgezeichnet wurden. Guido Brivio ist ein Macher. Er begleitet neue Ideen und Projekte. Mit Tandris – der Suche nach der Vollkom-

menheit – begibt er sich zusammen mit Matthias Tobler auf den Weg zu einem neuen Wein. Gemeinsam interpretieren zwei Freunde den Merlot, seine Brillanz und das unverwechselbare Terroir des Tessins Jahr für Jahr neu. (pd.) Top Schweizer Weine: «Grillette» Domaine Neuenburg und «Tandris» Brivio Vini in Mü’s Vinothek, Samstag, 25. August, von 10 bis 15 Uhr. Telefon 044 776 31 15, info@mues-vinothek.ch, www.mues-vinothek.ch.


14

Gewerbe

Dienstag, 21. August 2018

Service public der Post findet im neuen Volg-Laden statt

Eröffnungsapéro nach erfolgtem Umbau im Volg Ottenbach

Sie freuen sich auf Volg- und Postkunden: Cornelia Hofstetter, Post Schweiz AG, Filialleiterin Nicole Zumsteg und Landi-Albis-Präsident Jürg Meili. (Bild mm)

Nach einem umfassenden Umbau des Volg-Ladens wurde der Verkaufsraum mit einem integrierten Postmodul am letzten Donnerstag mit einem Apéro eröffnet. Die Poststelle in Ottenbach schliesst Ende August ihren Schalter. ................................................... von martin mullis Noch selten dürfte der Landi-Slogan «Volg frisch und fründlich» derart zutreffend gewirkt haben wie am letzten Donnerstagabend beim Eröffnungsapéro anlässlich des neugestalteten Volg-Ladens in Ottenbach. Die neu angeordneten Verkaufsgestelle glänzten gefüllt mit frischen Produkten, der Fussboden und die automatische Ladentüre sind nigelnagelneu und die Filialleiterin Nicole Zumsteg begrüsste zusammen mit ihrem Verkaufsteam die Eröffnungsgäste mit einem einladenden Lächeln. Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis, hatte im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun, um die zahlreichen Gäste persönlich zu begrüssen.

Jürg Meili, Präsident der Landi Albis, durfte dann ganz offiziell die Handwerker, Planer, Architekten, die Landi-Mitarbeiter und alle übrigen am Umbau Beteiligten herzlich willkommen heissen. Er begrüsste ganz besonders Bruno Etterlin, den Verwalter der landwirtschaftlichen Genossenschaft Ottenbach (LGO), die Vertreter der politischen Gemeinde Ottenbach Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger sowie Kantons- und Gemeinderat Ronald Alder und Cornelia Hofstetter von der Post Schweiz AG, zuständig für die Poststellen. Jürg Meili freute sich ausserordentlich über den gelungenen Umbau und dankte vor allem den Landi-Mitarbeitern sowie den Handwerkern für ihren Einsatz.

Das Postmodul hat sich bewährt Der Verwalter der LGO, Bruno Etterlin, hielt fest, dass die Gemeinde Ottenbach mit dem Umbau des Verkaufsgeschäftes mindestens für die nächsten zehn Jahre einen gut funktionierenden Dorfladen besitzt. Da die Poststelle in Ottenbach am Samstag, 27. August, schliesst, können die wichtigsten Postdienstleistungen

Jubiläums-Festwoche

Möbel Egger feiert runden Geburtstag

Möbel Egger seit 30 Jahren in Eschenbach. (Bild zvg.)

Inspiriert Wohnen – diese Leidenschaft lebt Möbel Egger nun seit sechs Jahrzehnten – davon 30 Jahre bereits in Eschenbach. Grund genug zum Feiern und Schenken. Möbel Egger feiert ab morgen Mittwoch bis und mit Sonntag und schenkt der Kundschaft 30 % Rabatt auf einen Wunschartikel nach Wahl auf fast das gesamte Sortiment. Auf alle weiteren Einkäufe werden 20 % Abholrabatt gewährt. Dies gilt auf Katalogpreise. Zudem profitiert man von 10 % zusätzlich aufs BoutiqueAngebot, Leuchten, Bilder, Spiegel und Teppiche. Wenige Marken, Massvorhänge, Grill, Geschenkkarten, bereits reduzierte Artikel, Preis-Hits sowie die Wein- und Food-Boutique sind ausgenommen.

Unterhaltung am Wochenende Am Samstag, 9 bis 16 Uhr, und Sonntag, 10 bis 17 Uhr, wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Unterhal-

tungsprogramm geboten. Auf jeden und jede warten kostenlos ein süsses Geburtstags-Törtchen und ein Sommer-Drink an der Egger-Bar. Bei der gratis Wein- und Food-Degustation lohnt es sich, zu verweilen. Weiter locken feine Köstlichkeiten vom Grill. Für musikalische Unterhaltung sorgt an beiden Tagen die Live Band «grooveapella» mit rhythmischen Klängen. Für Autointeressierte präsentiert das Hammer Auto CenterTeam die neuesten Fiat-Modelle und bietet Probefahrten an. Beim grossen Jubiläums-Wettbewerb winkt dem Gewinner oder der Gewinnerin sogar ein Fiat 500 im Wert von 15 590 Franken als Hauptpreis. Auch für die jüngsten Gäste hat Möbel Egger einen Strauss an Aktivitäten bereit: So können sie sich auf der Egger-Hüpfburg vergnügen oder beim Torwandschiessen messen. Und beim Ballonwettbewerb gibt es tolle Preise zu gewinnen. (pd.) Jubiläums-Festwoche vom 22. bis 26. August bei Möbel Egger, Luzernstrasse 101, 6274 Eschenbach, www.moebelegger.ch, Telefon 041 449 40 40.

künftig im Volg erledigt werden. Damit ist gewährleistet, dass die Post als eine für die Bevölkerung überaus wichtige Einrichtung des öffentlichen Lebens an einem zentralen Standort bestehen bleibt. In elf Säuliämtler Volg-Läden sind bereits solche Postfilialen in Betrieb. Das Modell hat sich bewährt. Cornelia Hofstetter von der Post Schweiz AG betonte denn auch gegenüber dem «Anzeiger», dass die Postmodule von der Bevölkerung grundsätzlich positiv aufgenommen werden. Widerstand spüre die Post wenig; die Möglichkeit, fast alle Postgeschäfte erledigen zu können sowie die langen und kundenfreundlichen Öffnungszeiten ersetzten das Postbüro doch weitgehend, befand sie. Im Volg als Partner-Filiale der Post ist das Versenden und Empfangen von Briefen und Paketen, das bargeldlose Bezahlen von Rechnungen, der Bezug von Bargeld an der Ladenkasse bis maximal 500 Franken sowie die Bareinzahlung auf den Zustellgang beim Briefträger möglich. Mit einer gewissen Gewöhnungszeit dürfte somit der Service public der Post auch in Ottenbach weiterhin gewährleistet sein.

Frischer Most ab Presse

Ab sofort in der Kundenmosterei Wittwer Letzte Woche hat Bruno Wittwer seine Kundenmosterei wieder in Betrieb genommen. Während der nächsten drei Monate können Kunden bei ihm ihre Äpfel und Birnen zu Most pressen lassen. Oder den Obstsaft frisch ab Presse kaufen. Wenn sich der Sommer langsam seinem Ende zuneigt, beginnt die Süssmostzeit. So herrscht auch in der Kundenmosterei Wittwer in Obfelden seit Kurzem Hochbetrieb. «Ich wurde richtig überrascht von der grossen Menge an Äpfeln, die mir bereits geliefert wurden. Heute haben wir vier Tonnen Obst verarbeitet», erklärt Bruno Wittwer mit einem breiten Lachen. Ab einer Menge von 150 Kilogramm können Kunden ihre Äpfel und Birnen anliefern, zu Most pressen und auf Wunsch pasteurisieren lassen. Unter den Kunden von Bruno Wittwer finden sich viele Landwirte, die den Süssmost in eigenen Hof- oder Bezirksläden verkaufen. Aber auch viele Privatpersonen mit eigenen Obstbäumen bringen ihre Ernte nach Bickwil. Mengen unter 150 Kilogramm

nimmt Bruno Wittwer ebenfalls an, deren Obst wird mit anderem beim Pressen gemischt. Aus dem Safterzeugnis vereinbart Bruno Wittwer mit den Kunden eine Mindestabnahmemenge. Damit der Most richtig süss werde, sei es wichtig, dass keine verfaulten oder unreifen Äpfel in der Presse landeten. «Alles, was essbar ist, kann man auch gut trinken. Was ungeniessbar ist, sollte besser auch nicht in den Most», rät Wittwer.

Kleinere Äpfel wegen der Hitze Wegen der überdurchschnittlich langen Hitzeperiode seien viele Äpfel dieses Jahr kleiner als in früheren Jahren. Ausfälle erwartet er jedoch nicht: «Es sollte eine gute Ernte geben», so Wittwer. Wer keine eigenen Obstbäume zuhause hat, kann in der Kundenmosterei Wittwer frischen Most kaufen. Drei Säfte stehen zur Auswahl und können vor Ort degustiert und in mitgebrachte oder bereitgestellte PET-Flaschen abgefüllt werden. Die Mosterei ist bis Ende Oktober von Montag bis Freitag (7.30 bis 17.30 Uhr) sowie am Samstag (9 bis 16 Uhr) für den Mostverkauf geöffnet. (pd.)

Seit letzter Woche dreht sich bei Bruno Wittwer wieder alles um Äpfel und Birnen. Er hat seine Mosterei in Betrieb genommen. (Bild zvg.)

Bullen-Bezwinger und Heimfahrer

Die «Freestlyle Night» in Mettmenstetten: ein voller Erfolg Im Sommer Skiakrobatik bewundern oder einen mechanischen Bullen bändigen – das bot sich den Besucherinnen und Besuchern der diesjährigen «Freestyle Night». Sie strömten wieder in Scharen auf das «Jumpin»-Areal.

rund 100 Fahrten durchgeführt und damit viele Besucherinnen und Besucher sicher nach Hause gebracht. Das ist eine tolle Verbesserung zum letzten Jahr und zeigt, dass die Aktion von der Bevölkerung sehr geschätzt wird.» Seit bald 100 Jahren ist die genossenschaftlich verankerte Mobiliar im Gebiet Affoltern und Birmensdorf

präsent. Als selbstständiges Unternehmen betreuen Generalagent Thomas Naef und seine 31 Mitarbeitenden über 18 000 Versicherte. Die Generalagentur ist auch Ausbildnerin: Zurzeit verstärken vier Lernende das Team. (pd.) Weitere Infos auf www.mobiliar.ch/affoltern.

Auch in diesem Jahr war die FreestyleNight ein Besucher-Magnet: Neben Skiakrobatik war das Programm gespickt mit Highlights wie Fallschirmspringen, einer Flugshow, einem Trampolin-Wettbewerb, Konzerten und einer Party bis spät in die Nacht. Auch die Mobiliar und die Fahrschulgemeinschaft Learnpool waren bereits zum zweiten Mal vor Ort. Unter anderem organisierten sie einen Wettbewerb beim Bullen-Rodeo. Trotz der Hitze wurden keine Anstrengungen gescheut, mit purer Muskelkraft den Bullen zu bändigen. Am Ende des Tages standen die Sieger fest.

Müde Partygänger nach Hause chauffiert Zusätzlich zum Bullen-Rodeo organisierte die Mobiliar zusammen mit Learnpool einen Shuttle-Service innerhalb des Säuliamts. Dabei waren es die Fahrlehrer und die Versicherungsmitarbeitenden selbst, die nach Mitternacht müde Partygänger nach Hause chauffierten. Das Angebot wurde rege genutzt, resümiert Generalagent Thomas Naef: «Wir haben

Die glücklichen Gewinner des Bullen-Rodeo mit Vertretern von Mobiliar und Learnpool. (Bild zvg.)


vermischtes

Wie geht die KlosterGeschichte weiter?

Info-Veranstaltung am 29. August in Kappel Das Erneuerungsprojekt Kloster Kappel umfasst viel mehr als nur die «Mauer» – es geht um die Zukunft eines bedeutenden Zürcher Kulturguts. Der Verein Kloster Kappel führt am 29. August eine Info-Veranstaltung mit Expertenrundgang durch. Im Knonauer Amt wurde in den letzten Monaten über die Domäne Kloster Kappel viel diskutiert und teilweise auch behauptet. Auslöser dafür war die reformierte Volksinitiative «Ex Muros», welche die geplante, 180 Zentimeter hohe Ergänzungsmauer verbieten möchte. Angehörige der reformierten Landeskirche sowie die Bevölkerung haben am Mittwoch, 29. August, die Möglichkeit, sich aus erster Hand über das Erneuerungsprojekt «Masterplan Kloster Kappel» zu informieren. Der Verein Kloster Kappel hat dazu Vertreter der Landeskirche (Kirchenrätin Katharina Kull-Benz), der Politik (Kantonsrat Daniel Sommer) sowie des

Kantons Zürich (Roger Strub, Ressortleiter Bauberatung, Kantonale Denkmalpflege) nach Kappel eingeladen. Nach einem Gesamtüberblick zum Bauprojekt durch Hans Streit, Projektleiter Masterplan beim Verein Kloster Kappel, werden die Experten ihre Sicht zum enorm wichtigen Zukunftsprojekt darlegen. Der Masterplan wurde in rund siebenjähriger Arbeit entwickelt und im Frühjahr 2018 von Regierungsrat Markus Kägi, der reformierten Landeskirche, dem Verein Kloster Kappel sowie der Gemeinde Kappel, im Sinne einer gemeinsamen Absicht, unterzeichnet. Nach einer Fragerunde können die Teilnehmenden die jeweiligen Aspekte im Rahmen eines Rundgangs an fünf Standorten vertiefen. Zum Schluss gibt es einen Apéro und viel Raum für weitere Gespräche – ganz nach dem Motto: Das Kloster Kappel ist und bleibt ein weltoffener Ort. (pd.) Mittwoch, 29. August, 19 bis 21.30 Uhr; Mühlesaal, Baarerstrasse, 8926 Kappel. Programm und Anmeldung: www.verein-klosterkappel.ch.

Wenn der Bauspielplatz zur Baustelle wird

Robifest am Sonntag, 26. August Jedes Jahr steht der Bauspielplatz wieder vor der verantwortungsvollen Aufgabe, für das Robifest ein adäquates Motto zu finden, mit dem sich Kinder gerne identifizieren. Dieses Jahr heisst es: Achtung, Baustelle! Es gibt bekanntlich hunderte, wenn nicht tausende Dinge, die Kinderherzen ganz klar höher schlagen lassen als Erwachsenenherzen. Spaghetti ohne Sauce zum Beispiel, lustige Taschenbücher oder Plastikpistolen mit Schaumstoffprojektilen. Da Letzteres aber der pazifistischen Ader des Vereins widerspricht, Comics schon letztes Jahr dran waren und Spaghetti ohne Sauce ein eher fades Thema sind, heisst es dieses Jahr: Achtung, Baustelle! Nach monatelangen Vorbereitungen hat die Bauspielplatz-Crew nun für den Sonntag, 26. August, ein schlüsselfertiges Programm parat. Wer es schafft, sich bis zu den Bauabschrankungen und unfertigen Hütten auf dem Areal an der alten Jonentalstrasse durchzuschlagen, den erwartet eine ganze Palette rot-weiss und gelbschwarz gestreifter Spezialitäten. Bei den Spieleposten gibt es eine Menge zu tun: Die Dampfwalzenkugel

Der Bauspielplatz – immer eine Baustelle, erst recht am Robifest. (Bild zvg.) soll so weit wie möglich fahren; die Garetten-Stafette lässt einen den Zeitdruck einer Baustelle hautnah erleben; beim Nägelsetzen dürfen die unterirdischen Leitungen nicht getroffen werden; und beim Turmbau geht es hoch hinaus! Fürs leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Und da man unter Vereinen – besonders in Städten – gut vernetzt ist, um sich in der Urbanität behaupten zu können, gibt es am Robifest nebst dem Verein Bauspielplatz auch eine ganze «Schwetti» weiterer familientauglicher Vereine, die sich und ihr Angebot präsentieren werden. (pd.) Robifest am Sonntag, 26. August, von 10 bis 17 Uhr, Spiele, Musik, Festwirtschaft mit familienfreundlichen Preisen. Alte Jonentalstrasse 1, Affoltern, weitere Infos auf www.bauspielplatz.ch.

Gewerbeausstellung mit Ämtler Beteiligung An der Kellerämter Gewerbeausstellung (Kega) präsentieren sich vom 24. bis 26. August unter dem Motto «Vielfältig – genial – verbindend» über 70 Gewerbler in Unterlunkhofen. Auch einige Ämtler Unternehmen lassen sich die Plattform ennet der Kantonsgrenze nicht entgehen. Aus Affoltern sind das Reisebüro Accotravel, die Stellenvermittler von Joker Personal AG und das Architekturbüro Tanner Odermatt dabei. Ottenbach wird in Unterlunkhofen durch die Maler de Pretto, die Ritschard Haustechnik AG und XS Getränke vertre-

ten, und aus Obfelden zeigt sich die Las Vegas Event GmbH, die Musik- und Spielautomaten vermietet und repariert. Auch Blaulichtorganisationen dürfen an der Kega18 nicht fehlen. Mittendrin ist die VerkehrskadettenAbteilung (VKA) Albis mit Sitz in Dachlissen, Mettmenstetten. Abgerundet wird die Ausstellung durch zwölf Beizli und Bars, geführt von Gastronomiebetrieben und Vereinen. (tst.) Kellerämter Gewerbeausstellung vom 24. bis 26. August, Mehrzweckhalle Unterlunkhofen. Freitag: 17 bis 21 Uhr, Festbeizen bis 2 Uhr; Samstag: 10 bis 20 Uhr, Festbeizen bis 2 Uhr; Sonntag: 11 bis 17 Uhr, Festbeizen bis 20 Uhr. Weitere Infos auf www.kega18.ch.


16

Veranstaltungen

Dienstag, 21. August 2018

Tanzen und verweilen

«99 schönste Gottesnamen»

Rampe-Open-Air am 24. und 25. August in Hausen

Ausstellung im Kloster Kappel

Am 24. und 25. August wird der Parkplatz des WeisbrodAreals in Hausen wieder in ein einladendes Festgelände verwandelt. Das Rampe-Open-Air will seinen Platz auf der OpenAir-Landkarte weiter festigen und zu einem der grössten alljährlichen Musikfestivals im «Säuliamt» werden.

Am Sonntag, 26. August, wird im Kloster Kappel eine Ausstellung zu arabischer Kalligrafie eröffnet. Anschliessend spielen Christoph Zimmerli (Querflöte, Tin-Whistle) und Praxedis Hug-Rütti (Harfe) in der Reihe «Musik und Wort».

Nach dem erfolgreichen ersten Jubiläum letztes Jahr hat sich der Verein Rampe-Open-Air weiterentwickelt und hat das Feedback wie auch die Erfahrungen der letzten Jahre in die sechste Ausgabe des Rampe-Open-Air einfliessen lassen. Auf einer zur Bühne umfunktionierten Rampe begeistern auf dem Industrie-Areal der ehemaligen Seidenweberei Weisbrod regionale, nationale und internationale Musiker mit ihren aktuellen Alben und Songs. Bereits über 50 Bands haben in den letzten fünf Jahren ihre Musik auf der Industrierampe präsentiert – und viele weitere werden hoffentlich folgen. Das Rampe-Open-Air lädt Musikfreunde an einem spätsommerlichen Abend mit seiner unvergesslichen Stimmung zum Tanzen und Verweilen ein. Die unvergleichliche Atmosphäre ist bereits über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt und lockt Sommervögel

Auch dieses Jahr wird in Hausen die Rampe gerockt. (Bild zvg.) zu einem letzten, ausschweifenden Tanz nach Hausen. Ob Rock, Pop, HipHop, Reggae oder Electro Swing – Fans verschiedenster Genres kommen auf ihren musikalischen und kulinarischen Geschmack. Am Nachmittag des 25. August gibt es dieses Jahr zahlreiche neue Angebote: Um 13.30 Uhr findet Yoga auf dem Zeltplatz statt, um 14.30 Uhr ein Springseil-Workshop auf dem Areal und um 15.30 Uhr ein Skatecontest mit Jury. Und: Es gibt Preise zu gewinnen! Anschliessend können sich die Gäste bei einer Massage im Hippie-

Tipi verwöhnen lassen. Zudem kann ein Bad im idyllischen Türlersee wärmstens empfohlen werden. Dabei kann das Panorama auf dem Hochwachtturm bestaunt werden. Oder man kann sich schlicht in den Blüten des Seelegermoors verlieren. Ab 18 Uhr wird wieder zu bezaubernden Live-Bands und DJs getanzt bis um 3 Uhr morgens. (pd.) Der Eintritt auf das Festivalgelände und den Zeltplatz ist grundsätzlich gratis, es kann am Eingang ein ROA-«Fanbändeli» erworben werden. Weitere Informationen unter www.rampeopenair.ch.

Drei Tage volles Vergnügen

Chilbi-Wochenende in Knonau vom 24. bis 26. August Auch dieses Jahr findet die Knonauer Chilbi am letzten Wochenende im August statt. Dank dem Engagement der Knonauer Vereine, der Unterstützung der Gemeinde und dem Wohlwollen des Bahnenbetreibers lebt diese tolle Tradition im Dorf weiter. Zum Auftakt in ein vergnügliches Chilbi-Wochenende starten die Bahnen und alle Beizen der Vereine am Freitagabend ab 18.30 Uhr. In der ersten Viertelstunde fahren die Bahnen sogar gratis! Das grosse Schülerturnier im «Menschen-Töggelikasten» – organisiert von der Schule Knonau – wird auf dem unmittelbar angrenzenden Kindergarten-Spielplatz ab 19 Uhr ausgetragen. Am Samstag findet dieses Jahr die Première des grossen Knonauer Klassentreffens statt. Der umtriebige Jungsenior Bruno Grob hat dazu die Jahrgänge 1929 bis 1960 in den Stampfisaal geladen. Es werden rund 165 Teilnehmer erwartet zu einem feinen Mittagessen und einem Gläschen Wein (oder zwei). Um 16 Uhr startet erneut die Chilbi. Mit Pizzen im Tessi-

treten. Der ehemalige Bibliotheksstand «Schatzsuche im Sand» wird neu von der Waldspielgruppe Pura Vida Natur geführt. Am Sonntagmorgen um 10 Uhr findet der ökumenische Chilbi-Gottesdienst im Festzelt statt, begleitet vom Musikverein Mettmenstetten. Auch gebrannte Mandeln und Magenbrot gehören zu jeder Nach dem Gottesdienst können die Chilbi. (Bild lhä) Gäste das Apéronergrotto, Grillspezialitäten im gros- Konzert geniessen. Dazu serviert die sen Festzelt oder Kebab und Raclette Männerriege ihr legendäres Risotto. im Fussballerzelt lässt es sich gemüt- Was will man mehr? lich auf dem Stampfiplatz verweilen, Ab 13 Uhr ist wieder der gesamte um dem Treiben auf den Bahnen zuzu- Chilbibetrieb mit allen Ständen, Spiesehen oder gleich selber mitzuma- len, Fahrgeschäften sowie Speis und chen. Natürlich ist auch das Dessert- Trank im Gange. Zudem bietet von 14 angebot nicht zu verachten! Im bis 16 Uhr der Stall Seilermatt wieder Sänger-Beizli gibt es feine Kuchen das beliebte Ponyreiten bei der Brücke zum Kaffee oder Zuckerwatte und an. Für auswärtige Besucher stehen Magenbrot an den Süsswarenständen. genügend Parkplätze im Dorf und Zum ersten Mal ist dieses Jahr die beim Bahnhof zur Verfügung. Das Pestalozzi-Stiftung Knonau mit Aben- Organisationskomitee freut sich auf teuer und Spielen bei der Brücke ver- viele Besucher. (pd.)

Jugendliche besser verstehen

Sprache führten ihn zur Gründung des orientalischen Kulturzentrums Diwan, wo er als Kulturvermittler tätig ist. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet. So findet am 23. September um 17.15 Uhr eine Lesung mit Musik statt. An mehreren Daten kann der Kalligraf an der Arbeit beobachtet werden (31. August bis 2. September, 14. bis 16. September, 19. bis 21. Oktober). Spezielle Führungen finden am 2. und 16. September sowie am 21. Oktober statt. Die Ausstellung wird am Sonntag, 26. August, um 15.30 Uhr eröffnet und dauert bis 21. Oktober. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt von Zaher Assaf (Oud/Geige). Am Eröffnungstag führen Christoph Zimmerli (Querflöte, Tin-Whistle) und Praxedis Hug-Rütti (Harfe) um 17.15 Uhr im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» Werke von Rossini, Bizet, Ravel und anderen in der Klosterkirche auf. Die Lesungen hält Pfarrerin Katharina Brem. (pd.)

Die Ausstellung enthält rund 40 Bilder der «schönsten 99 Gottesnamen (asmaa’ullaah al-Husna)», die im Islam und für Muslime grosse Bedeutung haben. Jeder Gottesname wird in Lautschrift, Deutsch und Arabisch sowie in vier der wichtigsten kalligrafischen Schriften, Thuluth, Farsi, ReqAa und Diwani aufgeführt. Dazu werden die Bedeutung und der Sinn jedes Gottesnamens in Deutsch und Arabisch kurz erklärt. Die Ausstellung wird von Dr. Mohamed Abdel Aziz gestaltet. Er ist in Alexandria, Ägypten, geboren und seit 1985 mit seiner Familie in Opfikon zuhause. Als passionierter Liebhaber der arabischen Sprache – er Weitere Informationen zur Ausstellung und zu spricht vier Sprachen und versteht «Musik und Wort» sind unter Telefon 044 764 88 rund 25 arabische Dialekte – und Lite- 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkapratur hat er Kalligrafie selber erlernt pel.ch erhältlich. Der Eintritt ist frei (Kollekte). und rund 200 Arabisch-Lehrbücher für Gross und Klein verfasst sowie orientalische Gedichte und arabische Poesie in Deutsch und Arabisch geschrieben und publiziert. Seine Leidenschaft für Ägypten und die arabische Sprache sowie die Schweiz Die Ausstellung enthält rund 40 Bilder der «99 schönsten und die deutsche Gottesnamen». (Bild zvg.)

Halbzeit auf dem Pilgerweg nach Genf

Wandern am Sonntag, 2. September Die EVP des Bezirks Affoltern lädt alle Interessierten am Sonntag, 2. September, zu einem lockeren, aber besonderen Wandertag ein. Eine kurze Schifffahrt, ein Bergweg, obwohl nicht auf 1000 Meter Höhe, ein schönes Restaurant in toller Umgebung und eine trotzdem nicht anstrengende Wanderung sind die Merkmale der diesjährigen Etappe auf dem Jakobsweg durch die Schweiz, die am 2. September durchgeführt wird. Nach der Anreise mit dem Zug startet sie in Brunnen mit einer Schifffahrt nach Treib. Die Wanderung führt anschliessend durch eine bekannte Gegend auf unbekannten Wanderwegen, bis dann das Tagesziel in Stans er-

reicht wird. Damit ist dann auch die Hälfte der Mehretappenwanderung nach Genf erreicht. Die EVP Bezirk Affoltern lädt Jung und Alt herzlich zu dieser Wanderung ein und heisst gerne auch Neueinsteiger willkommen. Wieso nicht wieder einmal einen Sonntag im Freien und in angenehmer Gesellschaft verbringen? Auf Website ist ein detailliertes Programm mit allen Angaben zur Anreise und der Wanderroute zu finden. Anmeldeschluss ist der 28. August. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daniel Sommer, EVP Bezirk Affoltern Weitere Infos unter www.evp-affolternamalbis.ch oder beim Wanderleiter Arno Rudolf unter Telefon 044 761 85 06 (mit Display).

Der Teenie-Elternkurs 2018 in Affoltern Wie bauen Eltern liebevolle Beziehungen zu ihren Teenagern auf und begegnen ihren Bedürfnissen? Ein Kurs für Eltern mit Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren. Mit einem Konzeptkurs von Campus für Christus, FamilyLife Zürich, führt das Team, bestehend aus vier Ehepaaren aus dem Knonauer Amt, nun bereits zum dritten Mal den TeenieElternkurs in Affoltern durch. Da Liebe bekanntlich durch den Magen

geht, startet jeder Kursabend mit einem feinen Apéro Riche. Die Einführung in das Abendthema wie beispielsweise «Sichere Grenzen setzen» oder «Guter Umgang mit Wut, Konflikten und Stress» erhalten die Teilnehmenden durch Referate mit viel direktem Praxisbezug. Der Kursleitfaden gibt Stoff für Gespräche in Kleingruppen. Die Anwesenden wählen diese aufgrund des Alters ihres ältesten Kindes für den zweiten Teil des Abends. Elternpaare, Mütter oder Väter und Alleinerziehende lernen an den fünf Abenden (29. August, 12. Septem-

ber, 26. September, 24. Oktober und 7. November) Möglichkeiten kennen, um mit Freude ihr Familienleben zu gestalten und zu bereichern. (pd.) Kurs mittwochs, von 19 bis 21.30 Uhr, in den Räumlichkeiten der Chrischona Affoltern. Anmelden bis 22. August online oder an cornelia.kaufmann@chrischona.ch. Kosten pro Person 90 Franken (Elternpaare 150 Franken), inbegriffen sind der Apéro Riche sowie die Kursunterlagen. Infos unter www.sunntig.ch oder bei der Kursleitung Susanne und Walter Haldemann, Telefon 044 764 18 32, haldemann.weidhof@bluewin.ch.

Interessante Wegabschnitte auf dem Jakobsweg durch die Schweiz. (Bild zvg.)


20

Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. August 2018

Ein Jubilar in guter Form 125 Jahre Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon: Nachwuchs vorhanden Mit einem Schiesswettkampf unter befreundeten Vereinen feierte die Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon am Samstag ihr 125-Jahre-Jubiläum – und das in guter Form: Anders als in anderen Vereinen ist Nachwuchs vorhanden. ................................................... von werner schneiter Als der Schiessverein Zwillikon am 13. April 1893 aus der Taufe gehoben wurde, durften nur aktive Wehrmänner der Armee an Schiessübungen zur Waffe greifen. Zwei Jahre danach nannte er sich Feldschützen-Gesellschaft. Der Name ist geblieben, aber der Verein hat sich natürlich gewandelt. Neuerungen beschränkten sich nicht nur auf die Anschaffung neuer Fahnen und Standarten. Struktureller und gesellschaftlicher Wandel gehören zur Vita eines Vereins.

Überdurchschnittlich viel Nachwuchs Einhergehend damit ist – nicht nur in Schützenvereinen – leider auch ein Schwund an Aktiven, bei den Schützen nicht selten wegen Überalterung. Dieser macht zwar auch bei den Zwilliker Schützen nicht Halt. Aber der Verein verfügt derzeit über überdurchschnittlich viel Nachwuchs. 20 bis 25 Jungschützen und Junioren treffen sich regelmässig im Schiessstand, ein Teil davon als Luftgewehrschützen. Aber auch Armbrustschützen und -schützinnen sind aktiv. Mit Marcel Steiner (1994) und Fabienne Frey (2004) haben die Zwilliker eine Schützenkönigin und einen Schützenkönig des Zürcher Knabenschiessens in ihren Reihen. «Gute Werbung in Form

Bruno Schneiter, Präsident des SV Affoltern (stehend, links), und Dieter Rothacher, Präsident des FSV Wettswil, überreichen dem Zwilliker Präsidentenkollegen Albert Suter (sitzend) eine Holzbank zum 125-Jahre-Jubiläum der Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon. (Bilder Werner Schneiter) von Mund-zu-Mund-Propaganda und eine ausserordentlich gute Betreuung durch Vereinspräsident Albert Suter zeigen bei uns Früchte», sagt Patrick Genkinger, am Jubiläumsfest Vorsitzender des Schiesskomitees und Vizepräsident des Vereins. Er schiebt aber nach: «Mit der Kapazität sind wir bald am Anschlag.» In wieweit sich das boomende Nachwuchswesen auf die Mitgliederzahl im Verein auswirken wird, ist nicht ganz absehbar. Die Frage, ob die Jungschützen nach der Rekrutenschule dem Verein weiter die Treue halten, erweist sich manchmal auch als Knackpunkt.

Fusion mit Affoltern? Im befreundeten Schützenverein Affoltern ist unter dem guten Dutzend

Mitgliedern nur noch rund die Hälfte aktiv. «In den nächsten Jahren wird die Fusion mit den Zwilliker Schützen wahrscheinlich zum Thema werden. Von den Jüngeren will sich heute kaum mehr einer längerfristig an den Verein binden», bedauert Ehrenmitglied Gody Plankensteiner. Er schätzt, dass es in den nächsten zehn Jahren zu weiteren Fusionen unter Schützenvereinen kommen und es dannzumal bezirksweit noch etwa fünf Schützenvereine geben wird. Immerhin verfügt der SV Affoltern über einen Spitzenschützen: Vereinspräsident Bruno Schneiter durfte sich 2016 im 300Meter-Zweistellungswettkampf als Schweizer Meister feiern lassen; im vergangenen Jahr holte er sich den Meistertitel in der Liegendkonkurrenz über 300 Meter.

Lieferten sich bei den Ordonnanzwaffen (Stgw 90/Stgw 5702) ein spannendes Duell: Sieger Patrick Eichta aus Aesch ZH (links) und Rolf Maerten aus Affoltern, Platz 2.

Derzeit zählt die Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon rund 25 Aktivschützen, die übers Jahr zahlreiche Wettkämpfe bestreiten – insbesondere jene 14, die zur Jahresmeisterschaft zählen. Sieben davon kommen jeweils in die Wertung. Besonders eifrige Schützen bestreiten übers Jahr aber rund zehn weitere Wettkämpfe. «Das sind die Angefressenen», scherzt Schützenveteran Werner Baur.

Dorffäscht am kommenden Wochenende Gleichwohl steht auch bei den Zwilliker Schützen die Geselligkeit im Mittelpunkt, wie Präsident Albert Suter betonte und damit die Bezeichnung «Gesellschaft» hervorhob. Und diese Geselligkeit wurde auch im Rahmen

des 125-Jahre-Jubiläums im Festzelt ausgiebig gepflegt. Rund 180 Schützen aus 21 eingeladenen Vereinen beteiligten sich am Jubiläumsschiessen und beehrten den Jubilaren mit Geschenken – ein ganz besonderes kam vom Feldschützenverein Wettswil und vom Schützenverein Affoltern: eine Holzbank, die nach absolviertem Wettkampf zum Ausruhen einlädt. Doch das kann warten, denn am kommenden Wochenende, 25. und 26. August, steigt das Zwilliker Dorffäscht. Am Samstag ab 18 Uhr und am Sonntag ab 9 Uhr. Mit musikalischer Unterhaltung («Alpenstarkstrom» an beiden Tagen, 21 bzw. 13.30 Uhr) und einem sonntäglichen Konzert der Jumba. Bericht mit Ranglistenauszug vom Jubiläumsschiessen folgt in der Freitagausgabe.

Tag der offenen Tür im Quietschende Räder statt Tennisclub Säuliamt Motorengeheul

Am Sonntag, 2. September, in Affoltern

Gegen 90 Mädchen und Knaben am 54. Grand Prix Rossau

Anfang September organisiert der Tennisclub Säuliamt erneut einen Tag der offenen Tür. Der Plausch-Anlass findet ab 13 Uhr auf der Tennisanlage an der Giessenstrasse beim Sportplatz Moos statt. Tennisbegeisterte oder solche, die es werden wollen, sind willkommen.

................................................... von werner schneiter

Kleinere Tennisfans können bei Übungen mit Schläger und Ball ihr Können unter Beweis stellen. Dor Arnold von der Tennisschule Säuliamt wird eine interessante Probelektion vorbereiten. Beim freien Spielen mit Clubmitgliedern können Erwachsene diverse

Schläger testen, welche von Gubler Sport in Affoltern zur Verfügung gestellt werden. Dabei lernt man auch gleich neue Spielpartner kennen. Der Event eignet sich auch besonders für jene, die schon immer mit dem Tennisspielen beginnen wollten – ob klein oder gross. Vor Ort können sich die Besucher über die Angebote der Tennisschule und des Tennisclubs Säuliamt informieren. Tennislehrer und Vorstandsmitglieder stehen für Fragen rund um Tennis im Säuliamt zur Verfügung – eine einmalige Chance für alle Neugierigen. Und auch im Clubhaus ist man gerüstet für den kleinen und grossen Hunger. Ab 16 Uhr gibt es einen Apéro, offeriert vom TC Säuliamt. Ab 17 Uhr steht Wirt Mimmo mit Pizza, Würsten, Getränken und Glacés zu günstigen Preisen bereit. Die Teilnahme am Tag der offenen Türe ist kostenlos, um vorgängige Anmeldung wird jedoch gebeten. (pd.) Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm ist zu finden unter: www.tcsauliamt.ch. Anmeldung bis

Die engagierten Junioren des Tennisclubs beim Training. (Bild zvg.)

Mittwoch, 29. August, an Daniel Küpfer; marketing@tcsauliamt.ch.

F

unktionieren Lenkung und Bremse? Sind die Kugellager gereinigt und gut geschmiert? Laufen die Räder «rund»? Alles in Ordnung! Der Vater nickt, sein Sprössling hat sich den Helm aufgesetzt und steigt ins motorlose, mit Werbung beschriftete Gefährt. Und der scheint Minuten vor dem Start kaum nervös, aber vielleicht erhöht sich der Puls dann doch, wenn es von der Startrampe geht – und rund 800 Meter hinunter, von Hauptikon nach Rossau. Statt Motorengeheul ist das Quietschen der Räder zu hören. Immer am Ende der Sommerferien ist es Zeit für das Seifenkistenrennen des Sportclubs Rossau, inzwischen die älteste Veranstaltung dieser Art in der Schweiz. An der 54. Auflage beteiligten sich am Sonntag gegen 90 Fahrerinnen und Fahrer im Alter von 7 bis 16 Jahren – so viele wie nirgends in den anderen Rennen, die als Autobau-Seifenkisten-Derby-Veranstaltungen ebenfalls zur Schweizer Meisterschaft zählen.

Dank Kistensponsoring mehr Einheimische dabei Mitmachen kommt aber bei den meisten vor einer Rangierung. Für jene, die mit weniger Ambitionen dabei sind, zählt die pannenfreie Fahrt mehr als die Zeit. Es ist nicht ganz einfach, das mit Hindernissen bestücke Strassen-

fung von zwei neuen Seifenkisten finanziert haben. Das ermöglicht mehr einheimischen Fahrerinnen und Fahrern einen Start am GP Rossau. «Dafür sind wir natürlich sehr dankbar – und danken müssen wir auch den Inserenten in unserem Der Blick ist bereits aufs nächste Hindernis gerichtet. Programmheft», (Bild Werner Schneiter) sagt OK-Präsident stück ohne «Rumpler» zu befahren. Stefan Brun. Aus finanziellen Gründen Einige überschätzen ihre Steuerkünste sei die Anschaffung einer Kiste nicht und produzieren ungewollt einen Dre- allen Teilnehmenden möglich, fügt er her, der natürlich Zeit kostet. Andere bei. Rund 1000 Franken kostet ein wiederum meistern die Kurven mit Bausatz, der – je nach Kategorie – indiihren maximal 65 kg schweren Kisten viduell «aufgemöbelt» werden kann, (ohne Fahrer) elegant und holen in was dann aber nochmals so viel oder gebückter Haltung noch ein paar auch mehr Kosten nach sich zieht. Zehntel heraus. Die Besten bewältigen Stefan Brun und seine OK-Mitgliedie Strecke in einer knappen Minute. der sind zufrieden, wenn sie Kindern «Ich bin mit meiner Fahrt zufrieden, und deren Familien etwas bieten könim zweiten Lauf bin ich schneller her- nen; Gewinnstreben für den Sportclub untergekommen. Aber Formel-1-Fah- Rossau steht nicht im Vordergrund. rer will ich nicht werden», sagt der elf- Die Protagonisten dürfen in Rossau jährige Finn aus Mettmenstetten, der auf viel Unterstützung zählen, zum in der Jugendriege Sport treibt und Beispiel, dass ihnen das ehemalige sich auch aufs Bike schwingt. Er hat Schulhaus, die Festwirtschaft in einer seine Kiste für dieses Rennen kosten- Scheune im Zielgelände oder anderes los erhalten – so wie andere auch, die von Privatpersonen zur Verfügung gevon einem Sponsoring der Firmen Sca- stellt wird – und darauf, dass jeweils natron Technics AG (Affoltern), Innen- genügend Helferinnen und Helfer mit ausbau und Massküchen Müller (Ros- anpacken. sau) sowie Malergeschäft Stöckli (Knonau) profitiert, welche die Anschaf- Infos und Ranglisten unter www.seifenkisten.ch


Sport

Dienstag, 21. August 2018

21

Bissloses WB erleidet Dämpfer Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Tuggen 0:3 (0:1) WB empfing am vergangenen Samstag Tuggen zum Spitzenspiel. Die Gäste waren von Beginn weg präsenter und zeigten den Rotschwarzen klar den Meister.

danach lautstarke Diskussionen gegen den Schiedsrichter; die Energien hätten womöglich anders eingesetzt werden können. Ein starkes Lebenszeichen gab WB doch noch von sich, als Zollers tückischer Freistossball nur knapp im Aussen- statt Innennetz landete (45. Minute). «Die sind einfach einen Tick schneller als unsere», fasste ein heimischer Anhänger die erste Halbzeit zusammen.

................................................... von kaspar köchli Die Affiche versprach Brisanz. Zum einen agierten in den Teams Spieler mit Klub-Vergangenheit beim Gegner, zum anderen waren die Märchler ebenso offensiv wie WB in die Saison gestartet, beide mit je einem 4:1-Sieg und einem 3:3-Unentschieden.

Kopftor der Marke Sonderklasse Beide Teams starteten ambitioniert, wobei Tuggen von Beginn weg wacher auftrat und engagierter in die Zweikämpfe stieg. Es dauerte eine Viertelstunde, bis WB erstmals Gefährliches heraufbeschwor. Nach zügigem Angriff wurde Schneebeli an der Strafraumgrenze hart gefoult, den Freistoss zirkelte Zoller über das Gehäuse. Kurz darauf zeigten die Märchler, wie es geht. Jakupov stieg nach einer Frei-

Tuggen souverän zum Sieg Nicht im, sondern neben dem Tor: Zollers Freistoss verfehlte das Ziel nur um Zentimeter. (Bild Kaspar Köchli) stossflanke Stadlers am höchsten und beförderte den Ball per Kopf millimetergenau in die WB-Torecke (18. Minute). Minuten später kam Aufregung im Tuggener Strafraum auf, als WB nach einer strittigen Szene Penalty für sich reklamierte – der gut postierte Schiedsrichter Hagmann liess jedoch weiterspielen. Der junge Referee verpasste es in der Folge, im härter werdenden Spiel mit Gelben Karten rechtzeitig Zeichen zu setzen. Glück für WB nach knapp einer halben Stunde, als in seinem Strafraum ein Schuss an

Verteidiger Todzis Hand prallte. Einen fatalen Pfiff hätten selbst eingefleischte WB-Fans akzeptieren müssen. Und plötzlich war sie da, die kapitale Chance für die Rotschwarzen. Vollblutstürmer Lugo, der in den ersten zwei Partien dreimal traf, stand mutterseelenallein vor Keeper Marty, vermochte diesen aber nicht zu überwinden. Später brachte sich WB selber in arge Bedrängnis, als es nach einem zu kurzen Rückpass die Offensivaktion Tuggens nur regelwidrig unterbinden konnte. Unnötigerweise entbrannten

Kräftemessen gepaart mit Gemütlichkeit

Vermochte WB in Hälfte eins noch einigermassen mitzuhalten, dominierten die Gäste fortan das Geschehen. Obschon Trainer Oswald mit Wechseln neue Impulse zu setzen versuchte, waren es abermals die Gäste, die zu Chancen gelangten. Ein Bilderbuchkonter über Györky, Santana und Morina wurde knapp nicht vom Erfolg gekrönt, später musste WB-Keeper Baumgartner alle Zentimeter seiner Körperlänge investieren, um Ungemach zu verhindern. Symptomatisch für diesen glücklosen WB-Tag geschah dann die Vorentscheidung. Wiederum wurde ein zu nahe aufs Tor getretener Flankenball von der Nummer eins Marty abge-

fangen und blitzschnell der Konter eingeleitet. Zack, zack, zack – am Ende des Angriffs vollendete Stadler zum 2:0, dieser liess wenig später mit einem satten Hocheckschuss gar das 3:0 folgen (80. Minute).

Zu wenig Biss Unbestritten unterlag WB einem starken Gegner. Allerdings fehlte es irgendwie am nötigen Biss. Vorne wurde zu wenig Zwingendes kreiert, und die umgestellte Abwehr bekundete Mühe. Für viele überraschend stand der vor Wochenfrist beim 4:1-Sieg gegen Winterthur starke Youngster Rüegger nicht in der Startformation. Gut vertreten wurde der abwesende Captain Studer durch den umsichtig spielenden Mollet, dennoch war eine gewisse Instabilität in der Defensive nicht wegzuleugnen. Oder um es ganz einfach auf einen Nenner zu bringen: Tuggen war an diesem Tag schlicht stärker. Moos, 195 Zuschauer, WB – Tuggen 0:3 (0:1) Baumgartner; Todzi, Brüniger, Mollet, Peter; Dzelili (81. Rüegger), Miljovic (54. Massaro), Schneebeli, Marjanovic (65. Capone), Zoller (81. Srdic); Lugo. 18. Jakupov 0:1, 78. Stadler 0:2, 80. Stadler 0:3.

Petra Klingler klettert in die Top-Ten

Traditionelles Steinstossen und Sommernachtsfest im «Mühligolf»

9. Rang am Boulder-Weltcup in München

Beim Wettswiler Restaurant Mühligolf wurde am vergangenen Wochenende gefeiert und die besten Steinstösser ermittelt.

In München fand am Wochenende der sechste und letzte Boulder-Weltcup der Saison statt. Die Bonstetterin Petra Klingler verpasste das Finale knapp und erreichte ein Resultat unter den besten zehn.

................................................... von kaspar köchli «Auch dieses Jahr lassen wir es wieder krachen», versprach Wirt Robert Mühlethaler im Vorfeld der Veranstaltung. Und mit «krachen» meinte er nur sekundär die herumfliegenden Objekte beim Steinstossen, sondern vor allem die Stimmung beim Sommernachtsfest. In der Tat spielten die «Lucky Boys» am Samstagabend im Festzelt fulminant auf und läuteten das traditionelle FestWochenende beim Restaurant «Mühligolf» neben der Wettswiler Albis-Golf Driving Range so richtig ein.

Stadionrekorde zu bestaunen Am Sonntag begann ab 11 Uhr das Steinstossen, gekämpft wurde in den Kategorien Frauen, Kinder und Frauen-Stammtisch (je 8-Kilo-Steine), Herren-Stammtisch (22 Kilo) sowie in der Königsdisziplin Herren Wettkampf (40 Kilo). Der Anlass erfreute sich regerer Teilnahme als vor Jahresfrist, wo

Vorjahressieger Dominik Meienberger erreichte mit diesem dynamischen Stoss des 40-Kilo-Steins den dritten Rang. (Bilder Kaspar Köchli) sich einige für das kurz darauf stattfindende Unspunnenfest schonten. «An dieser Veranstaltung bin ich ja schon lange Röbis Sprachrohr», lachte Speaker Matthias Ramer, der die Gäste mit kernigen Sprüchen wie

Organisator Robert Mühlethaler (Mitte) mit den Pokalgewinnern 2018. Zweite von links Corina Mettler, Dominatorin bei den Frauen, Zweiter von rechts Urs Hutmacher, unangefochtener Tagessieger – beide mit Rekordstössen.

gewohnt bestens unterhielt, «aber das war eine Wucht!» Gemeint war der Siegesstoss von Corina Mettler (Bilten), deren 8-Kilo-Stein bei der Rekordweite von 8.55 Metern landete. Ebenfalls Stadionrekord verbuchte Urs Hutmacher aus Weisslingen, sein 22-Kilo-Brocken blieb bei 7.96 Metern im Sand liegen. Hutmacher gewann zudem in der Königsdisziplin, was ihm als Hauptpreis den schnittigen Sportwagen BMW i8 bescherte … zur freien Verfügung ein Wochenende lang. Während er als Leichtathlet das Steinstossen nur nebenbei betreibt, ist Corina Mettler, die Dominatorin der Frauen, «fast jedes Wochenende irgendwo am Steine werfen.» Nach der Siegerehrung und Preisverteilung beim reichhaltigen Gabentisch liessen die Gäste den herrlich sommerlichen Abend in gemütlicher Stimmung ausklingen. Und zu guter Letzt «erschreckte» Mühlethaler seine Besucher noch lachend: «Keine Entwarnung, auch nächstes Jahr geben wir hier wieder Vollgas!»

Rund zwei Wochen vor den Weltmeisterschaften in Innsbruck fand im Münchner Olympiapark vor begeisterten Zuschauern der letzte BoulderWeltcup der Saison statt. Es waren 230 Athletinnen und Athleten aus 38 Ländern am Start, darunter auch Petra Klingler aus Bonstetten. Die Säuliämtlerin zeigte eine sehr starke Qualifikation. Sie konnte vier von fünf Boulderproblemen toppen und erreichte zudem alle fünf Zonengriffe. Damit qualifizierte sie sich als fünfte souverän und problemlos für das Halbfinale der besten zwanzig Athletinnen. Das Halbfinale wurde dann zu einer ganz engen Sache. Klingler startete etwas verhalten, konnte aber die ersten beiden Boulder toppen, brauchte dazu allerdings sechs Versuche. Bei den anderen beiden Boulderproblemen erreichte sie je die Zone. Dies hätte grundsätzlich für die Finalqualifikation gereicht, doch hätte sie die beiden Tops je im ersten Versuch schaffen müssen. Somit erreichte Klingler mit dem neunten Rang wohl ein Top-Ten-Resultat, verpasste aber das angestrebte Finale ganz knapp. Den Wettbewerb der Damen gewann mit einer perfek-

Petra Klingler verpasste das angestrebte Finale denkbar knapp. (Bild Martin Rahn) ten Leistung, vier Boulder in total nur vier Versuchen, Janja Garnbret (SLO) vor Miho Nonaka (JPN) und Akiyo Noguchi (JPN).

Weltmeisterschaften in Innsbruck mit dem olympischen Format Nach einer kurzen Wettkampfpause finden ab dem 6. September in Innsbruck die Weltmeisterschaften in allen drei Kletterdisziplinen statt. Neben den Titeln für Lead, Bouldern und Speed wird auch erstmals ein Wettkampf im kombinierten olympischen Format ausgetragen werden. (pd.)

Affoltemer siegt an der Tortour 1000 Kilometer nonstop auf dem Rennvelo rund um die Schweiz – das ist die Tortour. Wenn nach einer solchen Distanz zwischen Platz 1 und Platz 2 gerade mal zwei Minuten liegen, war es offensichtlich ein harter Kampf. Das Viererteam «PromotionTools Sports» mit dem Affoltermer Gabor Michel konnte diesen Fight am letzten Wochenende für sich entschei-

den und setzte sich gegen das «Thömus Sliker Pro Team» durch. Damit sind Gabor Michel und seine Teamkollegen nicht nur Tortour-Sieger, sondern auch Schweizer Meister im Ultracycling. Mit diesem Erfolg geht die Strassen-Saison für den 41-Jährigen zu Ende, ab September startet er wieder an Radquer-Wettkämpfen im Dress der IG Radquer Mettmenstetten. (ajk.)


Profile for AZ-Anzeiger

065_2018  

065_2018