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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 65 I 166. Jahrgang I Dienstag, 20. August 2013

Beratung empfohlen

Schulbeginn

Wie vorgehen beim Ersatz von Elektroheizungen? Die Standortförderung hilft. > Seite 3

Eine gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne der Polizeicorps. > Seite 5

Verlandet der Zwilliker Weiher?

Autobahnzubringer: Öffentliche Planauflage im März 2014

«Die 1826 erstellte Immobilie ‹Fabrik am Weiher› ist das Wahrzeichen von Zwillikon und befindet am östlichen Ortseingang. Ausserordentlich hervorzuheben ist die reizvolle Weiheranlage mit hohem Erholungs- und Naturschutzwert.» Er stimmt nicht mehr, der Beschrieb auf den Homepages verschiedener Immobilienanbieter. Das kleine Staugewässer, welches bis vor einiger Zeit zum Betrieb des Kleinwasserkraftwerks in der Fabrik genutzt wurde, verlandet zunehmend und gleicht mittlerweile eher einem trüben Tümpel. Ginge die Verlandung so weiter, würde der Weiher in ein paar Jahrzehnten ein Moor sein. Dies allerdings, so betont Hans Finsler, Tiefbauund Landwirtschaftsvorstand der Gemeinde Affoltern, dürfe nicht geschehen. Das kommunale Naturschutzobjekt soll als reichhaltiger Lebensraum sowie zum Schutz des Landschaftsbildes erhalten bleiben. Einen Kontakt mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Awel, hat es gegeben, konkrete Szenarien oder Abkommen gibt es aber noch nicht. Allerdings gehören die Regulierungsanlage und das Gewässer nicht der Gemeinde, sondern der Zwillikon Weiher AG. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Neuer Spielplatz Eine Attraktion für kleine «Bergsteiger» auf dem Üetliberg. > Seite 7

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Besonderes Erlebnis Der Knonauer Primarlehrer Marcel Wisler mit Gotthard auf der Bühne. > Seite 9

Kobolde und Riese Geschichtenerzählerin Sibylle Baumann unterhält im Park Seleger Moor . > Seite 9

Baubeginn etappenweise – in Ottenbach und Obfelden wohl frühestens ab dem Jahr 2015 Die öffentliche Planauflage für den Autobahnzubringer Ottenbach/Obfelden findet im März 2014 statt. Das wurde nach einer Sitzung der zuständigen Gremien bekannt. Mit Blick auf die Einsprachemöglichkeit ist wohl frühestens 2015 mit einem Baubeginn zu rechnen. ................................................... von werner schneiter Sie war überraschend deutlich, die kantonale Abstimmung vom 23. September 2012 zum Autobahnzubringer-Projekt Ottenbach/Obfelden: 62,6 Prozent sagten Ja zum Objektkredit von 38,9 Mio. Franken, und selbst die Stadt Zürich stimmte zu. Im Bezirk Affoltern fiel das Ergebnis noch deutlicher aus: Fast 70 Prozent legten ein Ja in die Urne, in Obfelden waren es gar 87,1 Prozent, in Ottenbach 75,6 Pro-

zent. Zu den Kosten gesellt sich der Beitrag des Bundes in der Höhe von 25 Mio. Franken.

Ein halbes Jahr später als geplant Knapp elf Monate nach dem Urnengang steht nun ein Teil des weiteren Ablaufs fest: Wie nach einer Sitzung der zuständigen Gremien (Kanton, Gemeinden, Planer usw.) bekannt wurde, findet die öffentliche Planauflage im März 2014 statt – rund ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant. Dies wegen weiterer notwendiger Detailabklärungen, auch im Bereich des Umweltschutzes und der flankierenden Massnahmen. Diese Planauflage enthält auch eine Rekursfrist. Der weitere zeitliche Ablauf hängt natürlich davon ab, ob und wie diese genutzt wird. Sind allfällige Rekurse erledigt, folgt dann nach den Worten des Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann die Ausschreibung der Arbeiten. Wann

der Baubeginn des A4-Zubringers erwartet werden kann, ist zu diesem Zeitpunkt schwer voraussehbar. Für den Ottenbacher Gemeindepräsidenten Kurt Weber ist dieser wohl frühestens 2014 oder 2015 möglich. Sein Obfelder Kollege ist etwas weniger optimistisch.

Knoten bei Restaurant Hirschen in Obfelden hat Priorität Es wird mit einer Gesamtbauzeit von mindestens drei Jahren gerechnet. Laut Thomas Ammann kann sich für die Ausführung der flankierenden Massnahmen ein viertes Baujahr hinzugesellen. Im ersten Baujahr hat der Knotenpunkt beim Restaurant Hirschen in Obfelden Priorität – verständlicherweise, weil es dort in der Hauptverkehrszeit zu unliebsamen Wartezeiten für Fahrzeuglenker ab Ottenbach kommt. Zu den Bauten im ersten Jahr

Traktoren-Geschicklichkeitsfahren gut besucht Fast 100 Personen, darunter sechs Frauen, haben am vergangenen Sonntag am Traktoren-Geschicklichkeitsfahren gezeigt, wie präzise sie mit grossen Gefährten umgehen können. Das Einparkieren mit einem Zweiachsanhänger, das Ausbalancieren auf

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der Wippe, das Slalomfahren oder das Stapeln von Harassen – dazu braucht es viel feines «Gspüri» für die Maschinen und natürlich genügend Nervenstärke. Der kantonale Anlass wurde von der Landjugend Amt organisiert und fand in Affoltern am Albis rund

um das Sammlungszentrum des Landesmuseums statt. Mitorganisator war der Schweizerische Verband für Landtechnik Zürich (SVLT-Zürich). Beim Traktoren- Geschicklichkeitsfahren geht es jeweils einerseits ums Mitmachen beim Wettbewerb. Ebenso

gehören laut Kurt Weber ausserdem die Spange Ottenbach, die Verbindung Affolternstrasse–Rickenbacherstrasse, der Kreisel Rickenbach und die Verbindung zum Obfelder Dorfteil Unterlunnern. Ins erste Baujahr fallen aber auch die Vorbereitungsarbeiten für die 250 Meter lange Überdeckung in Bickwil-Obfelden. «Diese aufwendigen Arbeiten erstrecken sich sicher ins vierte Baujahr», fügt Kurt Weber bei. Am Ende des ersten Baujahres werden dann auch die Vorbereitungsarbeiten für die Umfahrung Ottenbach in Angriff genommen. Ihr gehört im zweiten Baujahr das Hauptaugenmerk, während die Brücke über den Fabrikkanal bei der ehemaligen Weberei voraussichtlich im dritten Baujahr erstellt wird. Laut Kurt Weber wird ein Teil der flankierenden Massnahmen bereits während der Bauzeit für die Umfahrung realisiert – je nach den jeweiligen Möglichkeiten.

anzeigen

wichtig ist es aber, zuzuschauen, mitzufiebern und zu fachsimpeln sowie das gesellige Beisammensein zu pflegen. (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

200 34 Ganz sachte auf der Wippe ausbalancieren! Pirmin Hurter aus Rifferswil zeigte Nervenstärke. (Bild Marianne Voss)

9 771661 391004


Betreibungs- und Gemeindeammannamt Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil)

Urnengang vom 22. September 2013

Schliessung des Amtes infolge EDVSystemumstellung

Neben den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen findet am Sonntag, den 22. September 2013, in der Gemeinde Knonau folgende kommunale Abstimmung statt:

Das Betreibungs- und Gemeindeammannamt Hausen am Albis bleibt infolge Softwareumstellung am Donnerstag, den 22. August 2013, den ganzen Tag geschlossen. Ab Freitag, den 23. August 2013, bedienen wir Sie gerne wieder zu den üblichen Öffnungszeiten.

– Auflösung der Primarschulgemeinde und Genehmigung der neuen Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde (Bildung Einheitsgemeinde)

Betreibungs- und Gemeindeammannamt Hausen a. A.

Die Abstimmungsunterlagen werden den Stimmberechtigten zugestellt und können auf der Homepage der Politischen Gemeinde Knonau (www.knonau.ch) eingesehen werden.

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Wir danken Ihnen für das Verständnis.

Gemeindeabstimmung vom Sonntag, 22. September 2013

Knonau, 20. August 2013 Die Vorsteherschaften: Gemeinderat Primarschulpflege

In Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen folgende Abstimmung statt: Teilrevision der Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil (Gemeindeversammlungsbeschluss vom 5. Juni 2013) Die Weisung wird allen Stimmberechtigten der drei Gemeinden zugestellt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Weitere Informationen können dem Bezirksinserat über die Abstimmung vom 22. September 2013 entnommen werden.

Die Abstimmungsunterlagen werden den Stimmberechtigten zusammen mit den Unterlagen zu den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen zugestellt. Sie können zudem auf der Homepage der Gemeinde Hedingen (www.hedingen.ch) eingesehen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hedingen, 20. August 2013 Gemeinderat Hedingen

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1. Antrag zur Genehmigung der Bauabrechnung öffentlicher Parkplatz Sellenbüren 2. Antrag zur Aufstockung Verwaltungspersonal um eine Stelle für Tiefbau-, Umwelt- und Werksekretariat 3. Vorberatung der Anträge zur Auflösung Zweckverband Spital Affoltern und zum Beitritt der Gemeinde zur Interkommunalen Vereinbarung betreffend Umwandlung des Zweckverbandes in die Gemeinnützige Spital Affoltern AG (GSA) zuhanden der Urnenabstimmung vom 24. November 2013 4. Umfrage und Verschiedenes Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz und nach dem Gesetz über die politischen Rechte. Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen während der gesetzlichen Ankündigungsfrist (3. September bis 18. September 2013) in der Gemeindekanzlei (Schalter Erdgeschoss) zur Einsicht auf.

Gemeindeverwaltung Maschwanden

Stallikon, 20. August 2013

Die Verwaltung ist somit montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8.15 bis 11.30 Uhr, geöffnet. Ab dem 2. September 2013 gelten wieder unsere ordentlichen Öffnungszeiten.

Gemeinderat Stallikon

300 m in Ottenbach: Schiessplatz: Joner Goom Samstag, 24. August 2013: 09.00 bis 11.45 Uhr Samstag, 31. August 2013: 13.30 bis 16.30 Uhr Sonntag, 1. September 2013: 10.00 bis 11.45 Uhr 50/25 m in Hausen am Albis: Schiessplatz: Oberalbisstrass Samstag, 24. August 2013: 14.00 bis 16.00 Uhr Sonntag, 1. September 2013: 10.00 bis 12.00 Uhr Die Bezirksschützenmeister

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung Training Knabenschiessen Mittwoch, 21. August 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Obligatorische Bundesübung Mittwoch, 21. August 2013 17.30 bis 20.00 Uhr Jungschützenkurs Mittwoch, 28. August 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Obligatorische Bundesübung Freitag, 30. August 2013 17.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Deine Krankheit setzte Dir Grenzen. Trotzdem hast Du aus Deinem Leben das Beste gemacht und hast verstanden, das Schöne zu geniessen. Und nie hast Du aufgehört zu kämpfen. Unser Herz wollte Dich halten, doch wir mussten Dich gehen lassen, denn Deine Kraft war zu Ende und die Erlösung Gnade.

ABSCHIED Nach langer Krankheit nehmen wir, in Liebe und Dankbarkeit für die schöne gemeinsame Zeit, Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Stiefvater, Bruder, Schwager, Onkel, Grossvater und Paten

Werner Röthlisberger 4. April 1942 – 15. August 2013

Lina Röthlisberger Angelo und Branka Ganzi, und Monika Marisa Ganzi, Piero Ganzi, Liliane und Sara Ganzi Brigitte Ganzi und Familie Rossi Erika und Heinz Kobel Martin und Sandra Kobel und Familie Ruth und Robert Graf und Familie Anverwandte und Freunde Die Beisetzung findet am Freitag, 23. August 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Rifferswil statt. Anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche. Traueradresse: Lina Röthlisberger, Albisstrasse 21, 8911 Rifferswil

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Johannes 11,25

LIEBEN DANK Wir danken herzlich allen Verwandten, Bekannten und Freunden, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten beim Heimgang unserer lieben

Elsi Imhof-Hurter 29. April 1919 – 21. Juli 2013

Schiessvereine

Bezirksschiessen 2013

Initiative von 9 Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen vom 11. April 2013 «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch»

Traktanden:

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Die Gemeindeverwaltung Maschwanden bleibt infolge Abwesenheiten der Mitarbeiterinnen durch einen Unfall und Ferien in der Zeit vom 19. bis 30. August 2013 jeweils am Nachmittag und am Mittwoch den ganzen Tag geschlossen.

Bezirksschützenverein Affoltern

Neben den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen kommt am 22. September 2013 in der Gemeinde Hedingen folgendes kommunales Geschäft zur Abstimmung:

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden auf Mittwoch, 18. September 2013, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, zur Gemeindeversammlung eingeladen.

Broschüren mit detaillierter Erläuterung der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 3. September 2013 erhalten. Solange Vorrat können Reserveexemplare im Gemeindehaus oder bei der Poststelle bezogen werden. Zudem steht die Broschüre während der gesetzlichen Ankündigungsfrist im Internet zur Ansicht oder zum Herunterladen zur Verfügung (www.stallikon.ch/gemeindeversammlung). Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste sind telefonisch, schriftlich oder per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei zu richten.

Die Sekundarschulpflege

Urnenabstimmung vom 22. September 2013

Gemeindeversammlung

Bestattungen Mettmenstetten Am Mittwoch, 21. August 2013, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Ilda Marchesan Albisstrasse 15, statt. Der Friedhofvorsteher

Einen besonderen Dank möchten wir richten an: das evangelische Missionshaus Güetli für die seelsorgerische Begleitung. Frau Eva Studer für die regelmässigen Besuche und Besorgungen. Hanspeter Baer für die tröstenden Abschiedsworte in der Kirche. Herrn Villiger, Dr. med. Jürg Koller und das Pflegepersonal im Zentrum Aettenbühl für die fürsorgliche und herzliche Betreuung. Dr. med. Bruno Köhler für die ärztliche Betreuung. Frau Cornelia Lippuner mit Chor und der Organistin Frau Buchmann für die musikalische Umrahmung des Abschiedsgottesdienstes. Danke für die Kranz- und Blumenspenden, die Gaben für späteren Grabschmuck, die Spenden an das Missionshaus Güetli sowie für die vielen mitfühlenden mündlichen und schriftlichen Worte. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit Elsi verbringen durften und behalten ihr Lächeln in unseren Herzen. Nun darf sie sehen, was sie geglaubt hat. Bellikon, im August 2013

Im Namen der Trauerfamilie: Ursula Imhof

Wenn unser irdisches Haus abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel. Korinther 5,1


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. August 2013

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Zwilliker Weiher droht zu verschwinden Die zunehmende Verlandung gefährdet das Biotop Der Zwilliker Weiher war einst ein idyllischer, naturnaher Stauraum zum Betrieb des Kleinwasserkraftwerks, das der Spinnerei Biedermann – ursprünglich von Johann Stocker als erste Industrieanlage im Knonauer Amt betrieben – elektrische Energie lieferte. Doch das kleine Staugewässer verlandet immer mehr, inzwischen gleicht er eher einem trüben Tümpel. ................................................... von urs e. kneubühl «Das wäre ein Schlag für Zwillikon», sagt Werner Baur, der ganz in der Nähe des Zwilliker Weihers wohnt und dort auch regelmässig spazieren geht. «Wir hängen am Weiher und wollen ihn nicht verlieren.» Trotzdem wird es womöglich so kommen. Tatsache ist nämlich, dass der Weiher seit einiger Zeit «offengelassen» wird. Das bedeutet: Der Zufluss des Jonenbachs ist durch eine Absenkung von 40 Zentimetern des kleinen Wehrs unterbrochen und der Wasserstand im Weiher entsprechend abgesunken. Zudem bildet sich seit Jahren immer mehr Schlamm, auch durch Laub und Äste, die ins Wasser fallen, was den Weiher mit der Zeit stetig verlanden lässt. Ginge es so weiter, wäre es mit dem Weiher irgendwann vorbei, in ein paar Jahrzehnten würde er ein Moor sein.

Naturschutzobjekt erhalten Soweit soll es nicht kommen, wie Hans Finsler, Tiefbau- und Landwirtschaftsvorstand der Gemeinde Affoltern, betont: «Der Zwilliker Weiher ist ein kommunales Naturschutzobjekt, das auch wegen des Landschaftsbildes erhalten werden soll.» Und so sieht es auch das Bundesamt für Umwelt Bafu, welches 2004 – damals noch Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft Buwal – in seinen Umwelt-Materialien

Nr. 190 in der Liste der Wasserkraftanlagen mit definitivem oder potenziellem Schutzstatus für das WK der Spinnerei festhielt: «Weiheranlage intakt erhalten». Das Bafu stützte sich dabei auf Grundlagen der Denkmalpflege des Kantons Zürich. Bereits 1997 haben zudem die Autoren Louis von Moos, Kiefer & Partners, Zürich, und Hanspeter Leutwiler, ITECO Ingenieurunternehmung AG, Affoltern, in der für das Bundesamt für Energie BFE verfassten Studie «Gesamtschau Kleinwasserkraftwerke – Ökonomische und ökologische Aspekte» ein Foto des Zwilliker Weihers beispielhaft abgebildet und untertitelt: «Naturnaher Stauraum beim Kleinwasserkraftwerk Zwillikon».

Vernetzte Lebensräume und wertvolle Biotope In der «Gesamtschau Kleinwasserkraftwerke» halten die beiden Autoren denn auch klar fest: «Natürliche Fliessgewässer stellen vernetzte Lebensräume dar, sowohl quer wie auch längs zur Fliessrichtung. Mit der Vorgabe für die Restwassermengen gemäss Eidg. Gewässerschutzgesetz (GSchG) sollen die Lebensbedingungen für Flora und Fauna gewährleistet werden.» Mit verschiedenen Massnahmen können die Lebensbedingungen wieder denjenigen des ursprünglichen Gewässers angenähert werden. Im modernen Wasserbau gebe es zudem interessante Möglichkeiten, Lebensraum für Flora und Fauna mit einfachen Mitteln zu schützen oder neu herzustellen, ohne dabei den Hochwasserschutz zu vernachlässigen. Dabei schlagen die beiden Autoren als Alternative zur «harten Bauweise» durch Verbauung mittels Stein oder Beton, die meist zu biologischer Verarmung an Lebensraum, Unterschlüpfen und Nischen für Flora und Fauna führt, die sogenannte «weiche Bauweise» unter Verwendung von wuchsfähigen Pflanzen oder Pflanzenteilen zur Sicherung der Ufer und Böschungen als geradezu ideal vor. «Diese Art der Verbauung kann an strö-

Der Zwilliker Weiher ist vom idyllischen Staugewässer mittlerweile eher zum trüben Tümpel geworden. Er verlandet zusehends. (Bild Urs E. Kneubühl) mungsarmen Fliessgewässerstrecken eine durchaus hochwassersichere Alternative darstellen, die eine grössere biologische Vielfalt nach sich zieht.»

Wie weiter in Zwillikon? Dass auch Bauten und Anlagen im Zusammenhang mit Kleinwasserkraftwerken Lebensräume für Flora und Fauna bieten können, wird auch in einem Bericht der Abteilung Landschaft und Gewässer des Kantons Aargau vermerkt: «Bei sehr vielen Kraftwerken wurden die Bearbeiter von den schönen und ökologisch vielseitigen Oberund Unterwasserkanälen überrascht. Diese sind meist wertvolle Biotope für die aquatische und terrestrische Fauna und Flora und sollten im Wasserkanton Aargau im Landschaftsbild erhalten bleiben ...» Beim Zwilliker Weiher sieht daher auch Gemeinderat Hans

Finsler in den nächsten Jahren Handlungsbedarf. Allerdings gehören die Regulierungsanlage und das idyllische Gewässer nicht der Gemeinde, sondern der Zwillikon Weiher AG. Die Gesellschaft bezweckt, gemäss Handelsregistereintrag, hauptsächlich die Erzeugung von Elektrizität und deren Veräusserung. Strom allerdings erzeugt das Kleinwasserkraftwerk seit rund zwei Jahren nicht mehr. Einst brachte es die Maschinen der Spinnerei Biedermann zum Laufen, die aus der ersten Industrieanlage im Knonauer Amt, der 1826 erstellten und mit einer Wattschen Niederdruck-BalancierDampfmaschine mit Kondensator betriebenen Spinnerei von Johann Stocker hervorgegangen ist. Die Turbine, so ist in Erfahrung zu bringen, ist defekt. Die Gemeinde Affoltern sei bezüglich des Zwilliker Weihers mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und

Luft des Kantons Zürich, Awel, schon vor Monaten in Kontakt getreten, hält Hans Finsler fest. Da habe man auch mögliche zukünftige Szenarien vorbesprochen. Man werde vorerst beobachten, ob der eher spärliche Zufluss einer kleinen Quelle von der Aesplistrasse her den Wasserspiegel und die Wasserqualität im Weiher halten könne. Wenn nicht, müssten allenfalls Massnahmen ergriffen werden, um dies via Jonenbach zu gewährleisten. Zurzeit allerdings, schränkt der Landwirtschaftsvorstand der Gemeinde Affoltern ein, seien weder konkrete Szenarien noch Abkommen getroffen worden. Zuerst wird sich also die Zwillikon Weiher AG entscheiden müssen, wohin es mit der Regulierungsanlage und dem Weiher gehen soll. Von der Besitzerin war leider niemand für eine Auskunft erreichbar.

Wie vorgehen beim Ersatz von Elektroheizungen? Eine Beratung hilft Weichen zu stellen – und man kann sicherer planen. Die Ämtler Standortförderung hilft Nach Inkrafttreten des neuen Energiegesetzes im Kanton Zürich per 1. Juni 2013, ist der Ersatz von ortsfesten, zentralen und dezentralen Elektroheizungen nicht mehr zulässig. Der Bauherr ist gezwungen auf andere Energiearten umzusteigen. Das löst Fragen zum Vorgehen aus. Als erster Schritt ist eine Energie-Erstberatung sehr hilfreich. Im Knonauer Amt sind im Vergleich zum Kanton Zürich überdurchschnittlich viele Elektroheizungen im Einsatz, die zusammen mit den Elektroboilern 5,5% des gesamten Wärmeverbrauchs bzw. 14% des Stromverbrauchs ausmachen. Die meisten die-

ser Anlagen stammen aus den 80erJahren und müssen demnächst ersetzt werden. Sie stehen mehrheitlich in Gebäuden, die energetisch nicht optimal sind, sofern nicht in der Zwischenzeit eine wärmetechnische Sanierung an der Gebäudehülle vorgenommen wurde. In den meisten Fällen geht deshalb mit dem Ersatz einer Elektroheizung auch die Überlegung einher, das Gebäude auch in dieser Beziehung zu hinterfragen. Es macht Sinn, zu klären, wie gross künftige Energieeinsparungen dank energetischer Massnahmen sind, hat dies doch Einfluss auf die Dimensionierung der künftigen Heizung. Ein Teil der Kosten für Isolation und Heizung kann durch den geringeren Energieaufwand amortisiert werden. Wer zum Beispiel von einer

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

zentralen Elektroheizung mit Elektroboiler auf eine Erdwärme-Wärmepumpe für Raumwärme und Warmwasser umstellt, spart im Durchschnitt rund zwei Drittel Strom pro Jahr. Früher wurden die Elektroheizungen im guten Glauben an die Atomkraft mit geringem CO2-Ausstoss eingebaut. Die Bekämpfung von saurem Regen war damals ebenfalls guter Grund für die Elektro-Direktheizung. Doch Zeit und Technik haben sich weiter entwickelt. Heute ist es möglich, aus der Aussenluft oder dem Erdboden viel Zusatzenergie zu generierten und den Stromverbrauch markant zu senken. Diese Techniken – verbunden mit hochwertigen Wärmedämmungen – gilt es nun zu nutzen. Im Gegensatz zur Neuinstallation bei zentralen Anlagen, ist für Besitzer

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

von dezentralen Elektroheizungen – meist kleine Elektrospeicheröfen in jedem Zimmer – der Heizungsersatz aufwendiger. Zur neuen Heizung kommen die Kosten der Wärmeverteilung (Bodenheizung oder Radiatoren) dazu.

Energie-Erstberatung sinnvoll Wer immer vor der Situation steht, seine Elektroheizung ersetzen zu müssen, tut gut daran, sich bei einer Energie-Erstberatung einen Überblick über die Möglichkeiten, Kostengrössen und die nächsten Schritte zu beschaffen. Die Beratung hilft, Weichen zu stellen, man kann sicherer planen. Auch der Kontakt mit den zuständigen Behörden wird dadurch sicher vereinfacht. Die Energie-Erstberatung bei einem der drei ausgewiesenen Berater

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

kostet 150 Franken. Sie steht allen Einwohnern des Knonauer Amts offen, deren Immobilie in der Region steht. Zehn Gemeinden leisten einen Beitrag von 100 Franken an die Beratung. Den Einwohner der Gemeinden Bonstetten, Kappel, Obfelden und Rifferswil steht die Energieberatung ebenfalls offen, sie bezahlen aber den vollen Betrag. Wenn man den Nutzen der Beratung bedenkt, lohnt sie sich auf jeden Fall. Anmelden kann man sich per E-Mail info@knonauer-amt.ch oder telefonisch 043 333 55 66 bei der Koordinationsstelle der Standortförderung. Wer den Fragebogen, der zur Beratung nötig ist, schon vorgängig ansehen will, kann diesen auf der Homepage www.energieregion-knonaueramt.ch, >Regionale Energieberatung, herunterladen.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. August 2013

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Feines «Gspüri» für grosse Maschinen Wettbewerb und Spass am Traktoren-Geschicklichkeitsfahren in Affoltern Die Gemütlichkeit und der sportliche Wettbewerb, das hatte am Traktoren-Geschicklichkeitsfahren vom vergangenen Sonntag in Affoltern in gleicher Weise seinen Platz. Der Andrang war gross, sowohl beim Mitmachen wie auch beim Zuschauen und Mitfiebern. ................................................... von marianne voss Der älteste Teilnehmer war 65, die jüngste Teilnehmerin 14 Jahre alt. Unter den fast 100 Personen, die sich auf den Parcours begaben, befanden sich sechs Frauen. An den zehn Posten mussten die Teilnehmenden nicht nur Fahrkunst, sondern auch Nervenstärke und Feingefühl für die grossen Maschinen und einen sicheren Umgang mit der modernen Technik beweisen. So ging es zum Beispiel darum, mit einem schweren Traktor eine Wippe auszubalancieren, mit einem Hakengerät einen Kübel Wasser umzufüllen, mit einem Zweiachsanhänger zentimetergenau einzuparkieren oder mit Frontwalze und Vierscharpflug einen Slalom zu fahren. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren natürlich in Begleitung von Freunden oder Angehörigen gekommen, die gespannt zuschauten und mitfieberten. Da sah man Jugendliche mit den Eltern, ältere Landwirte mit den Enkeln oder zahlreiche junge Männer mit ihren Freundinnen. Und andere waren auch einfach da, um einen gemütlichen Sonntag zu verbringen, mit Kollegen zu fachsimpeln, die beeindruckenden Maschinen zu begutachten oder in der Festwirtschaft ein Steak zu essen und einen Most zu trinken. Das Traktoren-Geschicklichkeitsfahren ist ein beliebter Anlass, der den sportlichen Wettbewerb und das gesellige Beisammensein miteinander verbindet. Zudem soll auch der Kontakt

zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung gestärkt werden.

Organisator Landjugend Amt Die Durchführung des Traktoren-Geschicklichkeitsfahrens wechselt jeweils in den zürcherischen Bezirken ab. Dieses Jahr wurde der Anlass – er war zugleich die Zürcher Vorausscheidung für die Schweizer Meisterschaft – wieder von der Landjugend Amt organisiert. Die zahlreichen Gäste kamen von nah und fern, viele natürlich aus dem Säuliamt. Ein «Einheimischer», Pirmin Hurter aus Rifferswil, startete auf der Wippe gleich mit der Maximalpunktzahl. Er nehme schon seit vielen Jahren regelmässig an den Wettbewerben teil, auch im angrenzenden Kanton Zug, berichtete er. «Mir gefällt der Zusammenhalt an diesem Anlass ebenso wie der Nervenkitzel und die Herausforderung am Parcours. Und dann geht es natürlich auch ums Sehen und Gesehen-Werden», meint er schmunzelnd. Sein Kollege ergänzt: «Ja, und darum, die Neuerungen an den Maschinen zu studieren.» Das Studieren und Bestaunen der Traktoren hatte wirklich einen hohen Stellenwert. In einer Ausstellung waren nicht nur Neuigkeiten zu bewundern, sondern auch eine lange Reihe geschmückter Oldtimer der Traktorenfreunde Säuliamt.

Harassen stapeln unter Zeitdruck. Christian Fellmann aus Uerzlikon demonstriert Fahrgeschick.

Rangverkündigung als Schluss- und Höhepunkt Die Rangverkündigung gegen Abend war dann der Schluss- und Höhepunkt. Der Sieger der Junioren ist Beat Lars Derrer (Jahrgang 95) aus Oberhasli mit 822 Punkten. Bei den Erwachsenen belegte Marcel Müller (Jahrgang 87) aus Freudwil mit 755 Punkten den ersten Platz, Pirmin Hurter (Jahrgang 86) aus Rifferswil mit 735 Punkten den zweiten Platz. Informationen zur Landjugend unter: www.landjugend.ch/zh/amt.

Zahlreiche Gäste, Traktoren und andere Gefährte beim Sammlungszentrum in Affoltern. (Bilder Marianne Voss)

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Sihlwald für die Lautesten? Politik zugunsten der betroffenen Bevölkerung? «Anzeiger» vom 16. August. Wälder «für alle», wo sich die Spaziergänger, Biker und Reiter bewegen können, gibt es überall, aber ein grosses Wildnisgebiet und Naturreservat gibt es bei uns bisher nicht. Wir sollten deshalb die Chance nutzen und im Sihlwald ein Wildnisgebiet entstehen lassen, für uns und insbesondere für die nachfolgenden Generationen. Für ein Wildnisgebiet braucht es eine grosse, unzugängliche Kernzone und darum herum eine Peripherie, wo die Menschen am Geschehen in der Natur teilhaben können. Dies ist meine Meinung, und so wie ich denken viele Menschen. Aber selbstverständlich kann man zu all dem auch eine andere Meinung haben. Und selbstverständlich sollen auch diejenigen, die durch ein Naturreservat Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, ihre Anliegen vertreten können. Soweit ist alles in Ordnung. Was nun aber gar nicht in Ordnung ist, das ist die Berichterstattung des Anzeigers zu diesem Thema. Wenn die Gegner der bestehenden Schutzverordnung ihre Rechte wahrnehmen, dann «wehren sie sich für ihre berechtigten Anliegen», so der Ton

im Anzeiger. Wenn aber die Befürworter der bestehenden Schutzverordnung ihre Rechte wahrnehmen, dann wertet der Anzeiger dies als «torpedieren». Aber nicht nur die polemische Wortwahl irritiert, auch inhaltlich war die Berichterstattung zum Thema Sihlwald bis anhin vor allem Propaganda zugunsten der sogenannten «IG Sihlwald für Alle», einseitig, manipulativ und einer Zeitung wie dem «Anzeiger» unwürdig. Anstatt sich kritiklos und parteiisch auf die Seite der Lautesten zu stellen, die ja einzig ihre eigenen Interessen vertreten, wäre es angebracht, sachlich und ausgewogen über dieses Thema zu berichten. Es stände dem Anzeiger gut an, auch den leisen Menschen eine Stimme zu geben, die sich über ein Naturreservat im Sihlwald freuen und die die Forderungen der «IG Sihlwald für Alle» als anmassend und egoistisch empfinden. Für diese Aufgabe bräuchte es dann allerdings einen Journalisten, der andere Meinungen als seine eigene verstehen und wiedergeben kann und der fähig ist, seinen Beruf und seine persönlichen Ansichten auseinanderzuhalten. Andreas Gürtler, Vorderuttenberg, Knonau ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 7

Der Schulbeginn 2013 – Achtung Kinder! Was Kapo Zürich, Stadt- und Kommunalpolizeien empfehlen Eine gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur sowie der Kommunalpolizeikorps des Kantons Zürich. Rund 22 000 Kinder im Kanton Zürich begaben sich gestern, am 19. August, zum ersten Mal auf den Weg in den Kindergarten oder in die Schule. Die Polizei macht mit einer Kampagne darauf aufmerksam, gegenüber den jüngsten und schwächsten Verkehrsteilnehmenden besondere Vorsicht walten zu lassen. Wenn Kinder die Strasse überqueren möchten, kommt es oft zu Missverständnissen zwischen ihnen und den Fahrzeuglenkenden. Ziel der Kampagne ist es, solche gefährlichen Situationen zu vermeiden. Mit Plakaten und Fernsehspots werden die Verkehrsteilnehmenden landesweit auf den Schulanfang hingewiesen. Die Polizeikorps im Kanton Zürich unterstützen diese nationale Kampagne. Zusätzlich kommt eine Facebook-Seite zum Einsatz, um auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen. Ein grosser Malwettbewerb mit Publikumsjury soll den Schulweg

aus Sicht der Kinder zeigen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken exklusive Erlebnistage bei der Polizei, und die schönste Zeichnung wird in einer grossen Schweizer Tageszeitung abgedruckt. Die Wettbewerbsteilnahme ist ab 14. August 2013 über fb.com/SchulbeginnAchtungKinder möglich.

Ausbildung und Schwerpunktkontrollen Wie jedes Jahr besuchen die Verkehrsinstruktorinnen und -instruktoren der Polizei alle Kindergärten und zeigen den Kindern, wie sie sich beim Überqueren der Strasse zu verhalten haben. Zusätzlich richtet die Polizei während der Zeit des Schulbeginns ein besonderes Augenmerk auf das Verhalten der Fahrzeuglenkenden in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten. Überwacht werden in erster Linie die Geschwindigkeit sowie die Disziplin der Verkehrsteilnehmenden am Fussgängerstreifen.

Die wichtigsten Verhaltensregeln: – Immer ganz anhalten. Kleinere Kinder können noch kei-

ne Distanzen und Geschwindigkeiten abschätzen. Auch verstehen sie nicht, dass ein Fahrzeug einen Bremsweg hat, der je nach Geschwindigkeit länger oder kürzer ist. Kinder meinen, Autos könnten immer sofort anhalten.

Zeitpunkt des Strassenüberquerens selber bestimmen – Keine Zeichen geben. Hand- und Lichtzeichen können Kinder verleiten, die Fahrbahn zu betreten, ohne auf den übrigen Verkehr zu achten. Ein Handzeichen eines Erwachsenen versteht ein Kind als Aufforderung, die Strasse sofort zu überqueren. Es wird diese Anweisung befolgen, ohne sich zu vergewissern, ob hinter dem Fahrzeug oder aus der Gegenrichtung noch ein anderes herannaht. Deshalb ist es für die Kinder wichtig, dass sie den Zeitpunkt selber bestimmen, wann sie die Strasse sicher überqueren können. – Geduld haben. Kinder brauchen Zeit, um die Strasse zu überqueren. Ein Kind braucht am Anfang bis zu 10 Sekunden Entscheidungszeit. (pd.)


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Dienstag, 20. August 2013

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Neue Attraktion für kleine «Bergsteiger» Offizielle Eröffnung des Spielplatzes auf dem Üetliberg durch die Sponsoren Der grundlegend erneuerte und mit modernen Geräten ausgestattete Spielplatz wurde am Sonntag neu eröffnet. Mit dabei waren die Vertreter der fünf Sponsoren und der Standortgemeinde Stallikon. ................................................... von martin mullis Der höchstgelegene Kinderspielplatz im Säuliamt ist mit seinen Mehrgenerationen-Geräten wohl auch der modernste im Knonauer Amt. Am Sonntag wurde der unmittelbar hinter der Endstation der SZU gelegene Spielplatz feierlich eröffnet. Die Vertreter der fünf Sponsoren, die Sihltal-ZürichÜetlibergbahn (SZU), die Restaurants Gmüetliberg und Uto Kulm, der Üetliberg-Verein und die Gartenbaufirma Lüscher durften die Spielgeräte einer grossen Schar Kinder, welche mit ihren Eltern, Grosseltern, Tanten und Göttis angereist waren, übergeben. Eine kleine Umfrage zeigte, dass die kleinen Gäste von weither kamen. Einige von ihnen entdeckten den wunderschönen Spielplatz eher zufällig, da sie von der Eröffnung gar nichts wussten und lediglich den Üetliberg besteigen wollten. Die Eröffnung des Spielplatzes wurde so für einige der kleinen und grossen «Bergsteiger» eine willkomme-

ne Überraschung im sonntäglichen Ausflugsprogramm. Mit einer kurzen Begrüssung hiess Armin Hehli, Direktor der SZU, die Gäste willkommen und gab den unter einer Baumgruppe idyllisch gelegenen Platz offiziell frei. Die Eröffnung erfolgte stilgerecht mit dem Durchschneiden eines blauen Bandes. Hehli erwähnte dabei auch die sympathische Aufwertung der Endstation der SZU.

Kinderspielplatz als Zeichen der Zukunft Der Platz für die Kinder dürfe als Zeichen für die Zukunft betrachtet werden. Auch Giusep Fry, Hotelier vom Uto Kulm, freute sich ganz besonders über das Projekt, welches, wie er ausdrücklich festhielt, ungewöhnlich schnell verwirklicht werden konnte. Er erwähnte dabei etwas schelmisch die superschnelle Bewilligung und die Tatsache, dass auf dem Zürcher Hausberg auch positive Zeichen gesetzt werden können. Der Präsident des Üetliberg-Vereins, Fredy Lienhard, wiederum nutzte die Gelegenheit für einen eigentlichen Werbespot für den Zürcher Hausberg. Der moderne Kinderspielplatz, so Lienhard, gehöre den Kindern und somit der Zukunft. Die positiven Kräfte, welche ein Spielplatz den Kindern vermittle, würden auch die vielen Gäste aus allen Teilen der Welt, welche den Üetliberg besu-

Vertreter der Spielplatz-Sponsoren, v.l.: Armin Hehli, Urs Lüscher, Giusep Fry und Fredy Lienhard. (Bild Martin Mullis) chen, sicher spüren. Zusammen mit Urs Lüscher, Inhaber der Firma Lüscher Gartenbau, Giusep Fry und Armin Hehli pflanzte dann der Präsident des Üetliberg-Vereins symbolisch einen bereits in der Erde wachsenden Mammut-Baum. Der Spielplatz beim

Bahnhof der SZU wurde 1975 geschaffen und erfreute sich bei Gross und Klein stets grosser Beliebtheit. Aus Sicherheitsgründen musste die Anlage 2012 auf wenige Spielgeräte reduziert werden. Mit dem Umbau des Bahnhofes Üetliberg musste der Spielplatz

dann ganz geschlossen werden. Ende Mai 2012 gab die SZU für das Projekt Spielplatz grünes Licht, und dank einem raschen Verfahren lagen bald die nötigen Bewilligungen vor. Die Baukosten liegen im tiefen sechsstelligen Bereich.

forum

Sauglattismus vor bünzliger Nachtruhe In der Nacht vom 17. auf den 18. August wurde von einem Hausbesitzer an der Halde in Hedingen das ganze Quartier bis 2 Uhr morgens mit lautestem Discosound (zum Teil von eher zweifelhaftem Geschmack wie etwa die Dumpfbackenversion von «Alice» von Smokie) beschallt.

Dazu einfach folgende Bemerkungen: 1. Eigentlich gehört es zum Anstand, dass man bei einer Party, wo ein ganzes Quartier wachgehalten wird, die Quartierbewohner vorgängig orientiert und sich entschuldigt. 2. Da man bei geschlossenem Fenster vor allem die Bässe hörte, die einen in den Schlaf vibrierten (oder eben nicht), konnte man wieder einmal feststellen, wie primitiv die rhyth-

mische Struktur der Pop- und Rockmusik ist. Wenns gefällt und aufgeilt, ist das ja ok. 3. Offensichtlich hat sich beim mir unbekannten Besitzer des mir unbekannten Hauses, der wohl neu zugezogen ist, die Meinung gebildet, dass – wenn man 1200 Franken pro Quadratmeter zahlt – man auch machen kann was man will und Sauglattismus vor bünzliger Nachtruhe geht. 4. Ich bin der Meinung, dass man auch dann liberal sein sollte, wenn es einem schwer fällt, und habe deshalb weder dem Partyorganisator telefoniert noch die Polizei eingeschaltet, bin aber froh, dass dieser Hausbesitzer nicht mein unmittelbarer Nachbar ist. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Die Leistungen der Post werden langsam besser – eher langsam Die Inspektoren der Post haben die seinerzeit getroffenen Massnahmen überprüft und festgestellt, dass sie sich bewährt hätten. Sie haben noch einmal betont, dass es sich keineswegs um Sparmassnahmen gehandelt hätte, sondern solche zum Wohle der Postkunden. Sie haben festgestellt, dass sich in vielen Gebieten der Schweiz und auch in Stallikon eine Krankheit ausgebreitet hat, die es zu bekämpfen gilt. Es handelt sich dabei um die «senile Bettflucht». Mit der Zustellung der Morgenpost erst am Mittag ermöglicht die Post den Bettflüchtern eine längere Ruhezeit, was zur besseren Gesundheit führt. Mit der Verminderung der Postverteilungsrouten von 5 auf 4 haben die Inspektoren den Zweck verfolgt, die

Kondition der Zustellbeamtinnen und -beamten zu verbessern. Das ist dringend notwendig, findet doch die PostOlympiade im nächsten Jahr statt, und die Schweiz hat sich um die Durchführung beworben. Eine Fitness-Prüfung hat ergeben, dass das Ziel bald erreicht ist. Mehrere Angestellte haben aus diesem Grund ihr Fitness-Abo bereits gekündigt. Auch diese Massnahme hat nur zum Ziel, die Gesundheit der Angestellten zu fördern und keineswegs Sparmassnahmen. Das eingesparte Geld hat dazu beigetragen, dass die Post in Italien das Fastweb zu einem Schnäppchenpreis erwerben konnte. Leider hat sich später herausgestellt, dass sich das Schnäppchen in ein «Flopchen» verwandelt hat. Das führt zur Schlussfolgerung: weitere Sparmassnahmen

sind angesagt. Denn es braucht mehr Geld für die weiteren geplanten Expansionen im Ausland. Stopp. Hat nicht eine sehr angesehene Schweizer Firma so viel expandiert, bis sie flügellahm wurde? Das sollte eigentlich eine Warnung sein, aber wie das Beispiel Swissair zeigt, am Ende gibt es keine Schuldigen ... Die Ausführungen der neuen Postchefin Susanne Ruoff über die Qualifikation von Schalterbeamten und die zukünftige Lohnentwicklung haben sicher bei den Angestellten Wirkung gezeigt. Sie bereiten sich auf die Neuverhandlung des GAV vor. Dass der Aufkauf von faulen Äpfeln, Tomaten und Eiern in diesem Zusammenhang erfolgte, glaube ich hingegen nicht. Hermann Wyss , Stallikon

Fortschritt nicht mit Berufen vermauern, die überlaufen sind

Hochpreisinsel Schweiz: Es reicht!

Auch im Säuliamt bleiben Lehrstellen unbesetzt, «Anzeiger» vom 16. August.

Die Hochpreisinsel Schweiz wird durch Abgaben, also indirekte Steuern, noch teurer. Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) war einmal 0,2 Rappen und soll jetzt auf 1,45 Rappen erhöht werden. 15 Rappen will uns der Bund zusätzlich beim Benzin «abzwacken». Wie eine Studie zeigt, sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz 58 Prozent höher als in Europa. Die Axpo, das Stromunternehmen der Kantone Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Aargau und Zürich, will sich an einer Gasleitung von Griechenland nach Italien und an der Erschliessung von Gasfeldern beteiligen. Hoch riskante Geschäfte mit Stromgeldern von der Schweiz für Gas nach Italien. Jetzt ist mir auch klar, weshalb der Strom immer teurer wird. Die EKZ ha-

Was lese ich heute in der Freitagsausgabe des «Anzeigers»: Heutzutage lehnen eine grosse Anzahl von jungen Leuten eine Berufslehre ab. Sie wollen eine KV-Lehre absolvieren. Reihen sich ein in die (mögliche) Warteschlange der Stellenanwärter. Wenn sie dann die Berufslehre hinter sich gebracht haben, kommen sie bei einem offenen Stellenangebot in die Anwärterliste. Dort zeigt es sich dann, dass der Stellenanbieter natürlich aussuchen kann. Ganz anders bei den handwerklichen Lehrberufen. Schlosser, Schmiede, Landmaschinenmechaniker, Steinmetze und eine ganz grosse Zahl von

Lehrberufen stehen zur Auswahl. Aber es gibt halt manchmal schmutzige Hände bei einigen Berufen. Dafür muss der Bursche oder das Mädchen, das einen handwerklichen Beruf erlernt hat, nicht monatelang auf eine Stelle hoffen. Als ich als 16-Jähriger 1943 Elektromechaniker lernen wollte, gabs keine Stelle für mich, ich kam als Elternloser aus einer Knabenanstalt und hatte keine Verbindungen. Es wurde mir dann eine Stelle als Buchdruckerlehrling angeboten, natürlich sagte ich dann halt zu. Aber bald erwies es sich für mich, dass dies der falsche Beruf war. Wenn nicht Buchdrucker, dann halt Metalldrücker. Ich sagte zu, hatte aber keinen blassen Schimmer, was da in diesem Beruf gemacht wurde. Der

Rede kurzer Sinn: Ich schloss diese Lehre mit einem Superresultat von 1,3 (heute wäre dies 5,7) ab und erhielt bald darauf in einer grossen Firma die Stelle als Vorarbeiter. So kanns gehen. Gute Berufsleute aller Art haben heute noch ganz andere Möglichkeiten: höhere Fachschulen, Berufsmatur. Auch im nahen und fernen Ausland sind Schweizer Fachleute hoch angesehen und gesucht. Liebe jungen Leute, vermauert euch nicht den beruflichen Fortschritt mit Berufen, die heute überlaufen sind. Schaut euch vorher in Zeitungen der technischen und handwerklichen Branchen um, bevor der endgültige Entschluss gefällt wird. Heinrich Elmer, Bonstetten, Jahrgang 1927

ben in fünf Jahren 58 Prozent aufgeschlagen. Alle Achtung: Herr Ch. Riesen hat das Referendum gegen die neue Stromsteuer ergriffen – allein. Warum weigert sich der Bund, das Volk zu fragen? Hat er Angst, die Daten auf den Tisch zu legen oder kennt der die Konsequenzen gar nicht? Sicher werden die Löhne und die AHV erhöht, damit man alles bezahlen kann. Josef Oehri, Wettswil

Immer mit Adresse Die Redaktion macht erneut darauf aufmerksam, dass Zuschriften an den «Anzeiger» mit einer vollständigen Postadresse versehen werden müssen.


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Dienstag, 20. August 2013

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erlebnisse

Knonauer Primarlehrer mit Gotthard auf der Bühne Besonderes Erlebnis für Marcel Wisler und den Wild Boar Clan

Von Oberrickenbach nach Emmetten 2-Tages-Bergwanderung auf dem Nidwaldner Höhenweg von Oberrickenbach nach Emmetten; Samstag/Sonntag, 21./22. September 2013. Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Wanderung im Kanton Nidwalden und Übernachtung in der sehr schönen SAC-Hütte «Brisenhaus». Mit der Bahn gehts um 10.03 Uhr am Samstag via Zug, Luzern nach Wolfenschiessen und von dort mit dem Postauto nach Oberrickenbach. Hier beginnt dann die 2-Tages-Wanderung auf dem Nidwaldner Höhenweg auf einer Höhe von 894 m.ü.M. Der erste Teil beginnt mit einem happigen Aufstieg auf über 1300 m.ü.M. in Richtung Norden. Der schöne Wanderweg führt über schöne Alpen und durch Bergwälder. Unterwegs bietet sich den Wandersleuten eine sehr schöne Aussicht auf die Bergkette der andern Talseite, das Stanserhorn und zum Gebiet von Wirzweli. Nach etwa 2 ½ Stunden trifft man bei der Talstation der Luftseilbahn auf den Haldigrat ein. Die Teilnehmenden dürfen sich darauf freuen, mit der Luftseilbahn auf den Haldigrat und somit auf einen wunderschönen Aussichtspunkt hinaufzufahren. Unweit des Brisen geniessen sie eine phantastische Aussicht und haben erst noch die Möglichkeit, im Bergrestaurant einzukehren. Die letzte Etappe beginnt am Samstag dann mit einem problemlosen Abstieg vom Haldigrat und nach dem letzten kleinen Aufstieg zum Brisenhaus. In der SAC-Hütte, wo die Gruppe übernachtet, erwartet die Teilnehmenden dann ein feines Nachtessen und ein schöner Sonnenuntergang. Am Sonntag wird die letzte Etappe des Höhenweges in Richtung Niderbauenalp und Emmetten gewandert. Der Wanderweg führt zuerst fast auf die Klewenalp, biegt dann aber unter dem Schwalmis und Oberbauenstock ins Oberbauental ab. Nach etwa 4 Stunden erreicht man bei Fulberg den höchsten Punkt der Wanderung mit 1777 m.ü.M. Ein kurzer Abstieg in Richtung Niderbauenalp und dem letzten flachen Teil wird nach ca. Stunden die Bergstation erreicht und das Restaurant bei der Bergstation der Luftseilbahn. Frisch gestärkt und nach viel schöner Aussicht fahren die Teilnehmenden mit der Luftseilbahn hinunter nach Emmetten. Mit dem Postauto beginnt dann die Rückreise nach Stans und von dort mit der Bahn zurück ins Knonauer Amt. Anmeldung für diese «Erlebnisse»Veranstaltung bis am 7. September 2013 an: «Erlebnisse», Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern a.A. oder Telefon 079 318 80 08. E-Mail-Adresse: otto@erlebnisse.ch oder noch besser über die Homepage www.erlebnisse.ch. Nächster Anlass: Wanderung vom Sonntag, 20. Oktober 2013, auf den Fürstein in der Region Glaubenberg oberhalb von Sarnen. Diese Rundwanderung und Besteigung des Fürstein ist eine herrliche Herbstwanderung mit einer grandiosen Aussicht von einem Gipfel. Anmeldetermin: 4. Oktober 2013. Weitere Informationen auf der Homepage www.erlebnisse.ch. (Stei)

Ein nicht alltägliches Erlebnis wurde dem Knonauer Primarlehrer Marcel Wisler während den vergangenen Sommerferien zuteil, als er beim Konzert der bekannten Schweizer Rockgruppe Gotthard in Bellinzona live zusammen mit dem Wild Boar Clan auf der Bühne zum Lied «Yippie Aye Yay» mit dem Dudelsack auftrat. Wisler, der sich im neu gegründeten Clan auch McWB («Dabeljubi») nennt und einen speziell für ihn angefertigten weissen Kilt trägt, hat bereits einige Jahre Auftrittserfahrung mit dem Dudelsack gesammelt. Die Rockmusik scheint es dem musikalischen Lehrer besonders angetan zu haben, denn bereits letzten Herbst hat er zusammen mit der AC/DC-Coverband Fa/ke aus Deutschland deren Konzert mit seinem schottischen Instrument eröffnet.

Auftritt in Bellinzona vor über 10 000 Besuchern Beim aktuellsten Auftritt waren die Umstände für Marcel Wisler dann doch unvergleichbar anders als gewohnt: «Es war eine grosse Ehre für mich, mit meinen Clan-Brüdern vor über 10 000 Besuchern am Open-Air auftreten zu dürfen. Natürlich habe ich alle Bandmitglieder von Gotthard noch persönlich treffen können, um meinen Instrumentenkoffer mit Unterschriften zu versehen.» Seit letzten Februar probt Marcel Wisler im Wild Boar Clan regelmässig mit rund 20 weiteren Musikern, die nach schottischem Vorbild der gemeinsamen Leidenschaft des Dudel-

Gotthard und der Wild Boar Clan teilen sich die Bühne. Mittendrin der Knonauer Primarlehrer Marcel Wisler im weissen Kilt. (Bild zvg.) sackspielens nachgehen. Eine Probe kann jeweils am Dienstag von 19.30 bis 21 Uhr in der Eventhalle Herren-

dingen in Eschenbach unverbindlich besucht werden. Weitere interessante Informationen und Fotos vom Auftritt

mit der Gruppe Gotthard sind auf der Homepage www.wildboarclan.ch abrufbar.

Körper und Geist in Harmonie «Meditation für den Alltag – Meditationen für Familie und Beruf»: Ein MüZe-Kurs für Erwachsene.

Sibylle Baumann erntet viel Applaus für ihre Geschichten und Märchen. (Bild Thomas Stöckli)

Tanzende Kobolde und ein fürchterlicher Riese Geschichtenerzählerin Sibylle Baumann im Park Seleger Moor

Meditation harmonisiert Körper und Geist, baut Stress ab und gibt Kraft. Die Kunst der wohltuenden fünf Minuten kann erlernt werden. Natalia Kuratli, Reiki-Meisterin und Meditationslehrerin, bringt an vier Samstagen von 9 bis 11 Uhr den Teilnehmern bei, wie man schnell und einfach, zu Hause oder in kurzen Arbeitspausen meditiert, den Platz für Meditation organisiert, die richtige Körperhaltung, die Musik und die passende Meditationstechnik wählt. Kursbeginn ist am 7. September 2013. Mitzubringen sind Gymnastikmatte, bequeme Kleidung und Socken. Anmeldungen bis zum 30. August an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm

Klein aber fein war er, der Erzählnachmittag vom vergangenen Mittwoch im Park Seleger Moor bei Rifferswil. Morgen Mittwoch gibt es gleich nochmals Geschichten und Märchen. ................................................... von thomas stöckli «Ich habe etwas geschenkt bekommen», sagt Sibylle Baumann und gibt eine Feder herum. Als sie vom goldenen Vogel erzählt, dem diese Feder einst gehört hat, sind die Kinder bereits im Bann der Erzählung. Vom fürchterlichen Riesen «Stich» mit ei-

nem einzigen roten Auge mitten auf seiner Stirn handelt die erste Geschichte, und von einem mutigen Mädchen – «etwa so gross wie du», sagt Sibylle Baumann und zeigt auf ein Mädchen im Publikum – , das es mit dem Riesen aufnimmt und so der frühen Menschheit die Sprache und das Feuer bringt. Liegestühle stehen und Decken liegen vor dem Heidelbeerfeld bereit für die Zuhörer. Während zu Beginn der Erzählung nur gerade drei Kinder und einige Erwachsene lauschen, wächst das Publikum innert Minuten an. Bereits sieben Kinder sind es bei der zweiten Geschichte, die sich um tanzende Kobolde dreht und zwei grund-

verschiedene Männer mit Warzen auf der Wange. Als Sibylle Baumann schliesslich die dritte Geschichte abschliesst, applaudieren bereits neun Kinder und ebenso viele Erwachsene. Schon ist die erste Runde vorbei. Eine halbe Stunde später geht es weiter – genügend Zeit für die Zuhörer, um sich an den neuen Erzählort zu verschieben. Und wer später gekommen ist oder Lust auf noch mehr Geschichten verspürt, der kommt noch ein drittes Mal auf seine Kosten ... Erzählnachmittag im Pasrk Seleger Moor, morgen Mittwoch, 21. August, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr. Teilnahme gratis, Park-Eintritt für Erwachsene und Jugendliche fünf Franken, Kinder bis 12 Jahre gratis.

unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

www.brot-fuer-alle.ch

Tel. 031 380 65 65

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Für eine gerechtere Welt. Gratisinserat

Otto (rechts) und Andreas Steinmann, die Organisatoren. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

MTMT

MICHIKO TSUDA MUSIK TREFFEN

Freitag, 23. August 2013, 19.30 Uhr Klavier-Récital – «Poesie in der Musik» Michiko Tsuda, Klavier Bach, Schubert, Debussy, Granados

Dienstag, 27. August 2013, 19.30 Uhr Ensemble-Abend mit Akiko Mikami, Flöte Francisco Obieta, Kontrabass und Michiko Tsuda, Klavier Bach, Bottesini, Obieta, Bartók, Poulenc, Takemitsu Kleiner Tonhallesaal, Zürich, Vorverkauf: Tonhalle 044 206 34 34 Preise: Fr. 60.—/50.—/40.—


Gewerbe

Dienstag, 20. August 2013

«The Angels’ share»

Grandiose Bands

Open-Air-Kino am Freitag, 23. August, 21 Uhr, am Hedinger Weiher. > Seite 14

Wetterglück und Zuschauerrekord am Openair auf dem Mittelalbis. > Seite 15

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Tolle Stimmung Dimitri Dashinski vor Christopher Lambert beim Freestyle Masters in Mettmenstetten. > Seite 19

Kunst und grosse Schweizer Weine Monika Biermanns Landschaften in Mü’s Vinothek Die Weine aus den Toplagen der West- und Südschweiz geben sich am Freitag, 23., und Samstag, 24. August, ein Stelldichein in Mü’s Vinothek. Dazu gibts Kunst von Monika Biermann.

Aufmerksamkeit und Spüren sind wichtig, um der Klientin ihre leichten Bewegungsvariationen bewusst zu machen. (Bild zvg.)

Sich leicht bewegen Feldenkrais mit Sonja Moser in Obfelden Scheint der eigene Gang einseitig, sind alltägliche Bewegungen beschwerlich und viele Tätigkeiten verlangen zu viel Kraft? Die Feldenkrais-Methode lehrt, sich effizient zu bewegen und den ganzen Körper zu nutzen, damit die Bewegung leicht und mühelos wird. Das Nervensystem hat die Fähigkeit lebenslang neue Verknüpfungen im Gehirn aufzubauen. Wer seine Aufmerksamkeit nach innen richtet, und seine Bewegungen erforscht, nützt dies aus. Das Gehirn lernt, und tiefgreifende Veränderungen können in uns stattfinden. Während einer Einzel- oder Gruppenstunde schafft die Feldenkrais-Lehrerin eine entspannte Atmosphäre. In einer Lektion kann der Teilnehmer seine Bewegungsmuster erkennen und verstehen. Viele fühlen sich danach sehr entspannt, erzählt Sonja Moser. Körperliche Blockaden und Schmerzen verändern sich, bestenfalls lösen sie sich auf. Im Gruppenunterricht werden aufbauende Bewegungsvorschläge von den Teilnehmern selbstständig ausgeführt. Vorgegebene Schritte ermögli-

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chen es jedem, selber zu experimentieren und zu erleben, wie er seinen Körper nutzt. Oft finden diese Lektionen im Liegen statt. Von Rückenlage, Seitlage, Bauchlage bis zum Sitzen gibt es auch Übergänge von einer Position zur anderen. Im ersten Kurs «Drehen und Wenden» werden die Wirbelsäule und die Rippen mobilisiert. Der Oberkörper kann sich leichter in die verschiedenen Richtungen bewegen. Im Folgekurs «Von Kopf bis Fuss» gilt es dann, das Zusammenspiel der verschiedenen Körperteile zu erkennen. Nach und nach werden Knochen, Gelenke und Muskeln idealer genutzt. Funktionale Integration heisst die Einzelstunde, in der auf die individuellen Bedürfnisse des Klienten eingegangen wird. Hier wird die Bewegung von der Lehrerin ausgeführt. Aufmerksamkeit und Spüren sind wichtig, um dem Klienten seine leichten Bewegungsvariationen bewusst zu machen. Gruppenkurse: Drehen und Wenden, 6x 28.08. – 02.10.13, Von Kopf bis Fuss, 8x 23.10. – 11.12.13, Jeweils mittwochs, 19.30 - 20.45 h im Schulhaus Schlossächer, Obfelden. Einzelstunden nach Absprache, Infos und Anmeldungen bei Sonja Moser, Telefon 079 841.49.50, sonja.moser@feldenkrais.ch,

Monika Biermann, die im Jahr 2002 ihre künstlerische Ausbildung in Polen abgeschlossen hat, lebt und arbeitet seit zehn Jahren in Affoltern am Albis. Ihre Werke konnte man schon an mehreren regionalen, nationalen und internationalen Ausstellungen bewundern. Monika Biermanns Schöpfungen stellen Landschaften dar, deren Topografie, deren Lichtstimmungen und deren Unberührtheit an irdische Paradiese denken lassen. «Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele», wusste Christian Morgenstern; und Monika Biermann gelingt es meisterhaft, die Seele einer Landschaft, ihre «Gestimmtheit» einzufangen. Und sie tut dies in einer Zartheit, Sensibilität und Hingabe, wie es in der zeitgenössischen Malerei kaum ein zweites Mal zu finden ist. Ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur, die ihre grösste Meisterin ist, widerspielt sich alleine im homogenen Charakter ihres Schaffens: Bereits der erste Blick auf die Auswahl der Bilder, die in Mü’s Vinothek zu sehen sind, wirkt wie eine einzige Liebeserklärung an die Natur. Dazu präsentiert Ruedi Müller Weine aus den Toplagen der Westund Südschweiz: Die Benennung Pre-

Ruedi Müller und Monika Biermann präsentieren Kunst und grosse Schweizer Weine. (Bild Peter Hauri) mier Grand Cru ist eine Auszeichnung zu Ehren der feinsten Waadtländer Weine. Die jährlich von einer Expertenkommission bestätigten Premiers Grand Crus sind ein Symbol für die Exzellenz des Waadtländer Weinbaus. Die Domaine du Montet in Bex hat neue Massstäbe für den Schweizer Weinbau gesetzt; «Quintessentia» (Amarone Art) und «Gloria in Excelsis» (Ripasso Art) sind Weine eben für eine Weinbegegnung der besonderen Art. Zum Tessin: Claudio Tamborini wurde im Bereich hochklassige Mer-

lot-Weine «Schweizer Winzer des Jahres». Hört der Merlot-Freund Namen wie «Comano», «Castelrotto» oder «Costamagna» beginnt sein Herz, Sprünge zu machen. Voilà, diese Weine sind da und einige andere mehr. Ein Höhenflug des Schweizer Weines und der Kunst steht also bevor. Freitag, 23. August, von 18 bis 20 Uhr, und Samstag, 24. August, von 10 bis 16 Uhr, in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern, Tel. 044 776 31 15. Infos und Degustationsliste zum Herunterladen unter www.mues-vinothek.ch.

Neue Klimaholzhäuser direkt an der Landwirtschaftszone Baustart am Ferenbacherrain in Zwillikon ist erfolgt

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Gesundes Raumklima dank der grossen Holzmasse in Wänden und Decken, lückenloser Wärmeschutz, Diffusionsoffenheit und dadurch bauphysikalische Sicherheit gehören ebenso zum Klimaholzhaus wie hohe Wertbeständigkeit und massive Bauweise. Dank der grossen Holzmasse in den Wänden und Decken erreicht ein Lignotrend-Klimaholzhaus ein ganzjähriges ausgeglichenes Wohnraumklima, was sich positiv auf das Wohlbefinden und damit auch auf die Gesundheit der Bewohner auswirkt. Mehr als 4000 Gebäude wurden seit 1993 mit dem patentierten bauaufsichtlich zugelassenen MassivholzBausystem gebaut. Einige im Knonauer Amt, nämlich in Zwillikon im Haldenrain (Baujahr 2011) und jetzt neu am Ferenbacherrain ebenfalls in Zwillikon mit Baubeginn im Juni 2013. Zum Verkauf steht dort noch das letzte Doppeleinfamilienhaus.

Sehr gute Wärmedämmung Grundsätzlich wird das Klimaholzhaus mit einer sehr guten Wärmedämmung ausgestattet. Die Dämmwerte übertreffen die Grenzwerte des Kantons Zürich bei Weitem. Die Auflage für Minergie-P, welche sehr strenge Anforde-

Das Klimaholzhaus, erstellt im Minergie-P-Standard, ist die Bauweise der Zukunft. (Visualisierung zvg.) rungen an die Gebäudehülle und den daraus resultierenden Energieverbrauch stellt, ist somit erfüllt. Die Zertifizierung ist bereits beantragt. Das Kellergeschoss, welches auf allen Seiten (auch unter der Kellerbodenplatte) gedämmt ist, wird betoniert. Ab dem Kellergeschoss wird das Klimaholzhaus erstellt, ebenfalls mit insgesamt 32 cm ökologischer Dämmung. Die Fassade wird in moderner Holzoptik gestaltet.

Für das Heizsystem wurde eine Wärmepumpen-Heizanlage gewählt mit Bodenheizung in allen Geschossen (ausgenommen Technik- und Luftschutzraum) sowie eine Komfortlüftung, welche den Luftwechsel mit Wärmerückgewinnung im ganzen Haus garantiert. (pd.) Für weitere Infos und ausführliche Verkaufsdokumentation bei Ringger + Bolt AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern, Telefon 044 763 42 00.


Zügeln leicht gemacht Jeder Umzug bringt immer sehr viel Arbeit mit sich. Die wichtigste Phase dabei ist und bleibt die Planung. Nur wer das Zügeln gut vorbereitet, erspart sich Stress und böse Überraschungen am Umzugstag. Um Sie bei Ihrem Umzug zu unterstützen, bieten wir Ihnen als Hilfe unsere Zügelseite mit der Checkliste an. Darin finden Sie alle Details für jede Phase Ihres Umzugs.

Vor dem Umzug

Während dem Umzug – am neuen Ort

 Mobiliar auseinanderbauen und für den Transport vorbereiten  Schrauben und Tablarhalter in kleine Säcke verpacken  Kartons und Behälter beschriften und nicht überladen  Kleider in spezielle Kleiderboxen hängen  Sperrgut-Entsorgung und Brockenhaus organisieren  Umzugsfahrzeug und Geräte wie Teppichreiniger reservieren  Am alten und neuen Ort bei Verwaltung/ Hauswart eine freie Zufahrt reservieren  Termine der Wohnungsübernahme/-übergabe mit den Vermietern vereinbaren  Schlüssel des alten Mietobjektes nachzählen und eventuell Kopien anfertigen  Alle notwendigen und vertraglich festgehaltenen Reparaturen durchführen  Schlüssel des alten Mietobjektes nachzählen und eventuell Kopien anfertigen  Handwerker, Umzugsfirma und Reinigungsinstitut koordinieren  Pflanzen für den Umzug verpacken  Kontrolle, ob das Telefon am neuen Ort betriebsbereit ist  Haustiere bei Bekannten abgeben  Kühlschrank und Tiefkühlschrank ausschalten und abtauen  Nach Möglichkeit neues Mietobjekt mit Übergabeprotokoll übernehmen  Nachmieter über den Bezugstermin Ihrer alten Wohnung informieren  Neue Zeitungstitel mit Bestellkarte im Umzugset abonnieren

 Falls im Voraus nicht möglich, neues Mietobjekt mit Übergabeprotokoll übernehmen  Reservierten Platz für Umzugswagen frei halten  Treppenhaus und Gänge in der Wohnung von Hindernissen befreien  Abdeckung zur Schonung von Böden, Türrahmen und Wänden anbringen  Anfangsprotokoll erstellen und vom neuen Vermieter unterschreiben lassen  Klingel und Briefkasten beschriften  Strom-, Wasser- und Gaszähler zur Kontrolle ablesen  Möbelstellplan am neuen Ort gut sichtbar auflegen und Zimmer beschriften  Verpflegung und Getränke für Helfer und Helferinnen bereitstellen  Utensilien bereitlegen: WC-Papier, Seife, Tücher, Abfallsäcke, Putzmaterial, Schnur, Klebeband, Werkzeuge, Notfall-Apotheke, Taschenlampe, etc.  Beleuchtungen sicherstellen – auch im Keller und Estrich  Beschädigungen am Umzugsgut der Umzugsfirma sofort melden  Haustiere wieder abholen  Betrieb Telefonanschluss prüfen – Telefonnummer 0800 800 800 gibt Auskunft  Umzugspersonal belohnen – Umzug gemütlich abschliessen  Versicherungssituation überprüfen

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veranstaltungen

Bonstetter Pianistin in der Tonhalle Zürich Japan und Argentinien mit Michiko Tsuda Das «Michiko Tsuda Musik Treffen» kurz: Mtmt hat mittlerweile seinen festen Platz Ende August in der Musikagenda gefunden. Diesmal finden das Klavier-Récital am Freitag, 23. August, und der Ensemble-Abend am Dienstag, 27. August, statt. Als spannende Gäste erwartet werden die japanische Flötistin Akiko Mikami und der argentinische Kontrabassist Francisco Obieta. Michiko Tsuda setzt ihren Musikzyklus in diesem Jahr unter das Motto «Poesie in der Musik». So wie Poesie sich als eine Mitteilung in wörtlicher Form versteht, teilt sich Musik mittels Klang mit, losgelöst von jeglicher intellektuellen Argumentation. Dieses Phänomen der emotionalen Kommunikation soll die Zuhörer an beiden Abenden berühren. Das Klavier-Récital wird eröffnet mit einer Jugendarbeit Bachs aus seiner Sturm- und Drangzeit. Die Toccaten (BWV 910-916) haben noch nicht die Formstrenge und Geschlossenheit seiner späteren klassischen Werke. Bestens in die Kategorie der musikalischen Poesie passen ebenso die folgenden «4 Impromptus» von Franz Schubert. Claude Debussy war schon 1880, mit achtzehn Jahren, sehr angetan von Mussorgskis Liederzyklus «Kinderstube». Dieses Werk war ihm Vorbild für seinen von 1906-1908 entstandenen Zyklus «Children’s Corner». So sind die Stücke mit spannenden Namen wie «Wiegenlied für einen Elefanten» oder «Luftballon mit Gesicht und verwegener Perücke» in der Interpretation von Michiko Tsuda zu hören. Die «Valses poéticos» und «El Pelele» (der Strohmann), beides Werke von

Michiko Tsuda. (Archivbild) Enrique Granados, runden diesen musikalisch spannenden Abend ab. Der zweite Abend des Mtmt bietet nur schon von den Instrumenten her die grösstmöglichen Gegensätze. Der goldene Klang der Flötistin mischt sich mit den sprichwörtlich bodenständigen Tönen des Kontrabasses. Diese grossen Gegensätze werden zusammen mit den Klängen des Klaviers ausgelotet. So spannt sich der Bogen auch von den Werken her von einer Bach-Flöten-Sonate über Bela Bartók und Poulenc bis zu einer Eigenkomposition Francisco Obietas (Uraufführung). Hier erzählen alle drei Instrumente gemeinsam in einer MikroOper die Geschichte aus der griechischen Sage von Odysseus und Nausicaa. Die Flöte übernimmt hier die Stimme der Nausicaa und der Kontrabass verkörpert selbstredend Odysseus. Das Klavier spielt für einmal die Rolle des Schicksals… Details zu Programm, Vorverkauf und Abendkasse finden sich unter: www.michiko-tsuda.com. (ih)

Mittelalter-Gesang in der Klosterkirche Musik und Wort mit der mirjamschola Gregorianische Choräle und Lieder von Hildegard von Bingen: Am Sonntag, 25. August, singt die mirjamschola im Rahmen von «Musik und Wort». Texte dazu liest Pfarrer Markus Sahli, theologischer Leiter des Klosters Kappel.

pel singen nebst der Leiterin Judith Gander-Brem, Denise Kohler, Anita Liechty, Katrin Müller, Susanne Rathgeb und Monique Baumann. Letztere wird die Schola mit der Traversflöte unterstützen. Ebenfalls zu hören sein wird Daniel Rüegg an der Orgel. Der Anlass beginnt um 17.15 Uhr in der Klosterkirche Kappel. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Anschliessend besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen.

«O vis aeternitatis – O ewige Kraft» unter diesem Titel steht der Musik-undWort-Anlass vom 25. August. Die wunderschöne Kappeler Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert ist ein idealer Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, Rahmen für die mittelalterlichen Ge- info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch. sänge der Hildegard von Bingen und die gregorianischen Choräle. Daneben werden auch drei Werke von Matthias Weckmann (1621 bis 1674) zu hören sein. Die mirjamschola wurde 1996 von Mirjam Föllmi Pagliaro (Leitung/ Solo) zusammen mit befreundeten Kirchenmusikerinnen gründet. Die Sängerinnen verpflichten sich projektweise und gestalten Gottesdienste und Konzerte. Das Repertoire wird ständig erweitert. In Kap- Kloster Kappel – Das Haus am See. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 20. August 2013

«The Angels’ share» am Hedinger Weiher Open-Air-Kino am Freitag, 23. August, 21 Uhr Robbie (Paul Brannigan) lebt in einem Arbeiterviertel in Glasgow. Der junge Mann ist voller Energie – die sich allerdings nicht nur im Guten äussert. So hat er eine Gefängnisstrafe hinter sich, weil er einen Mann wegen einer Bagatelle spitalreif geschlagen hat. Nun steht er wegen einer Prügelei abermals vor Gericht. Da seine Freundin Leonie (Siobhan Reilly) hochschwanger ist, gibt ihm der Richter eine letzte Chance: Robbie kommt mit einigen Wochen gemeinnütziger Arbeit davon – sehr zum Ärger seiner Widersacher, die ihn hinter Gittern sehen wollen. Bei seinem Einsatz lernt Robbie Albert (Gary Maitland), Rhino (William Ruane) und Mo (Jasmin Riggins) kennen, die ebenfalls hier ihre Strafen verbüssen. Leiter der Gruppe ist Harry (John Henshaw), ein Whiskyliebhaber, der seine Passion auch seinen Schützlingen weiterzugeben versucht. Als er die vier nach Edinburgh zu einer Degustation mitnimmt, erfahren sie dort von einem neuen Super-Whisky, der in Kürze verstei-

gert werden soll. Man rechnet mit Preisen von bis zu einer Million Pfund. Dies bringt Robbie auf eine Idee, wie er seine finanziellen Sorgen für immer hinter sich lassen kann ... Mit dem Namen Ken Loach verbinden nicht wenige Cinéasten bittere Sozialdramen aus dem Milieu der britischen Arbeiterklasse. Immer wieder erzählte er von jenen Landsmännern, mit denen es das Leben, aber eben vor allem auch die gesellschaftlichen und politischen Umstände nicht gut meinten. Im Grunde ist das nun auch in The Angels’ Share nicht anders. Doch sogar mehr noch als in seinem vorletzten Film Looking for Eric überrascht der Brite dieses Mal mit einer ungewohnt leichtfüssigen, ja komödiantischen Geschichte. Mit «Angels’ Share» – zu Deutsch: «Anteil der Engel» – werden die rund zwei Prozent des gelagerten Whiskys bezeichnet, der im Laufe der Jahre verdampft, also gewissermassen an die Engel geht. War «Sideways» so etwas wie

der «Weinfilm», hat Loach hier nun den «Whiskyfilm» gedreht.

Ab der ersten Minute authentisch Aber natürlich wäre Loach nicht Loach, wenn hier nicht noch etwas mehr Substanz drinstecken würde. Zwar ist mit The Angels’ Share nach einem heiteren (Looking for Eric) und einem ernsten (Route Irish) wieder ein eher heiterer Film an der Reihe, allerdings hat dieser durchaus einen ernsten Hintergrund. Gerade der erste Teil des Films entspricht durchaus dem Working-Class-Drama, für das Loach bekannt ist, und zeigt in realistischer Weise die schwierigen Umstände, unter denen sich ein Mann wie Robbie in Glasgow durchschlagen muss. Hauptdarsteller Paul Brannigan ist übrigens «echt»: Er wurde tatsächlich von der Strasse rekrutiert und kennt das Umfeld, in dem sein Charakter Robbie lebt, aus eigener Erfahrung. Dies merkt man ihm auch an, denn in seiner Rolle

Ein Schluck für die Engel. Von links: Mo (Jasmin Riggins), Albert (Gary Maitland), Robbie (Paul Brannigan), Rhino (William Ruane). (Bild zvg.) wirkt er von der ersten Minute an authentisch. Der Hedinger Weiher bietet eine schöne Kulisse für den Publikumsliebling und Gewinner des Jurypreises am Filmfestival in Cannes. Wer sich vor dem Kinoanlass stärken will, der kann sich ab 18 Uhr am Verpflegungsstand verköstigen oder an der Kinobar einen coolen Drink oder ein

Glas Wein geniessen. Warme Kleider und ein Kissen können nützliche Mitbringsel sein. Der Film beginnt um 21 Uhr und wird bei jeder Witterung – ausser bei starkem Wind – vorgeführt. Tickets können beim Weiherkiosk ab 18 Uhr gekauft werden. Frühes Erscheinen ist empfohlen, sowohl die Sitzplätze als auch die Auto-Parkplätze sind begrenzt.

«Dä cheibe Galöri häd d’Zitig wieder inegrüert» Buchvernissage Ottenbacher Geschichten am Donnerstag

Spielen am Sonntag: «The Hobos» um Fiddlerin Eva Wey aus Uttenberg. (Bild zvg.)

Drei Tage Chilbi bei der Stampfi Betrieb vom 23. bis 25. August in Knonau Es ist wieder Chilbizeit in Knonau. Der Freitag beginnt mit dem Menschentöggeli-Schülerturnier und dem Entenrennen auf dem Haselbach. Am Sonntag spielt die Countryband «The Hobos» zum Apérokonzert auf. ................................................... von peter scheidegger Der Freitagabend gehört vornehmlich der Knonauer Schule. Ab 18.30 Uhr startet J. Moser die Bahnen und die Schüler können sich am Menschentöggeli-Schülerturnier messen. Die Beizli der Dorfvereine umrahmen das Turnier kulinarisch. Auf dem Haselbach beginnt auch das Entenrennen wo jedermann seinen Einsatz auf seine favorisierte Ente setzen kann. Am Samstag öffnen die Vereine ab 16 Uhr ihre Beizli, wo man sich kulinarisch verpflegen und verweilen kann. Das Menschentöggeli-Turnier ist

nun für jedermann geöffnet. Spontan können sich Mannschaften zusammenstellen und sich in einem fairen Spiel messen. Auch das Entenrennen auf dem Haselbach wird die Besucher weiter in den Bann ziehen. Auch die Chilbibar hat für feine Drinks geöffnet. Der Sonntag beginnt auch dieses Jahr um 10.30 Uhr mit dem Chilbigottesdienst. Musikalisch wird der Gottesdienst von der Countryband «The Hobos» begleitet. Sie wird anschliessend zum Apérokonzert bis 13 Uhr aufspielen. Die Männerriege wird wiederum das traditionelle Risotto anbieten und die Beizli werden mit ihrem Angebot kulinarisch verwöhnen. Somit können die eigenen Koch- und Grillkünste für ein anderes Wochenende geschont werden. Mit einem Besuch lässt sich das Dorfleben von Knonau unterstützen. Rangverkündigung und Preisverteilung der Glücksspiele um 18 Uhr werden den offiziellen Teil der Knonauer Chilbi beenden.

Keine Frage zu einfach oder zu kritisch Die Chrischona in Affoltern lädt diesen Herbst wieder zum sechsteiligen Alphalive-Kurs ein. Am Freitag, 23. August, startet an der Alten Obfelderstrasse 24, ab 19 Uhr der erste Abend. Was bedeutet das Kreuz? Wie betet man? Jeder Abend beginnt mit einem Essen, dann folgt ein Referat, welches jeweils ein anderes grundlegendes Thema des Glaubens aufgreift. Gesprächsgruppen bieten anschliessend jedem Teilnehmer die Möglich-

keit, mit den eigenen Fragen und Gedanken zu Wort zu kommen und auf das Gehörte näher einzugehen. Der Kurs findet jeweils am Freitagabend statt und erstreckt sich über einen Zeitraum von sieben Wochen inklusive einem Wochenende. Der Alphalive-Kurs ist kostenlos. Für das Essen und das Wochenende wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben. Infos und Kursdaten unter www.sunntig.ch.

Am Donnerstag, 22. August, um 19 Uhr findet in der Galerie Marlène, Lanzenstrasse 6, Ottenbach, die Buchvernissage von «Ottenbacher Geschichten» statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, die Gemeinde offeriert den Apéro, Interessierte sind herzlich eingeladen.

Erinnerungen, Anekdoten und auch Abenteuer aufgezeichnet, transkribiert und ein Buch verfasst. Die Geschichten sind zusammengefasst in Kapiteln zum Dorfleben, zum Bauern, der Arbeit in der Fabrik Haas, über Handwerk und Gewerbe, die Kriegsjahre bis zu den Berner Familien, die sich in Ottenbach angesiedelt haben. Das Buch macht Ottenbacher Geschichte wieder lebendig.

Die IG Ottenbacher Geschichten hat in den Jahren 2009/10 ehrenamtlich Geschichten aus dem alten Ottenbach gesammelt. Dazu hat sie viele alte Ottenbacherinnen und Ottenbacher interviewt, die vielen freud- und leidvollen

Arbeit als Zeitungsjunge zu Beginn der 30er-Jahre Und so erinnert sich Fritz Berli im Buch «Ottenbacher Geschichten» an

seine Arbeit als Zeitungsjunge zu Beginn der 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts. Mittlerweile ist er 90 Jahre alt. «Wenn ich manchmal pressieren musste beim Austragen, warf ich die Zeitung einfach in den Garten. Abends wenn die Bauern in die Hütte fuhren, kamen sie bei uns vorbei und reklamierten: ‹Dä cheibe Galöri häd Zitig wieder inegrüert.› Ja, wir hatten oft eine Komedi. Trotzdem mochte ich die Arbeit.» (ch) «Ottenbacher Geschichten», 25 Franken, erhältlich ab 26. August 2013 bei der Gemeindeverwaltung Ottenbach.

buch-tipp

Zeit für mich und Zeit für dich ................................................... von barbara schläfli, regionalbibliothek affoltern Lorenzo wächst in ärmlichen Verhältnissen in einer italienischen Kleinstadt auf. Seine Eltern führen eine Bar und verdienen damit kaum genug zum Leben. Lorenzos Beziehung zum Barbara Schläfli. abweisenden, überarbeiteten Vater ist schwierig. Dieser bringt es nicht fertig, seinen Sohn zu umarmen oder ihm zu sagen, dass er ihn lieb habe. Gefühle zu zeigen bereitet später auch Lorenzo Mühe. Mit fünfzehn Jahren verlässt Lorenzo die Schule, arbeitet als Kellner in der Bar seiner Eltern und befreundet sich mit dem dreissigjährigen Nachbarn Roberto. Diese Freundschaft öffnet Lorenzo eine neue Welt: die der Musik und der Bücher. Roberto schenkt ihm ein Buch mit den Worten: «Ich will dich ja nicht bequatschen, aber Lesen bringt viel in uns in Bewegung: Phantasie, Gefühle, Empfindungen. Du öffnest deine Sinne gegenüber der Welt, du siehst und erkennst gewisse Dinge als Teil deiner selbst, Dinge, die du sonst vielleicht nie bemerkt hättest. Du entdeckst die Seele der Dinge.» Lorenzo beginnt,

Buch um Buch zu verschlingen und findet neben seiner harten Arbeit eine andere, bessere Welt. Durch Zufall lernt Lorenzo einen Mann kennen, der ihm einen Job in seiner Werbeagentur anbietet. Obwohl er dafür nicht ausgebildet ist, mausert sich Lorenzo zu einem ausgezeichneten Werber und erhält das Angebot, für eine Agentur in Mailand zu arbeiten. In der Grossstadt und der Gesellschaft der Arbeitskollegen fühlt er sich unwohl, ja minderwertig. Er versucht sich anzupassen, was aber seiner Arbeit nicht zuträglich ist. Sein Chef rät ihm, so zu bleiben wie er ist und nicht ein anderer werden zu wollen. Lorenzo nimmt sich dies zu Herzen und landet bald darauf einen grossen Coup. Sein Ansehen und Einkommen steigen rasant, doch gleichzeitig entfremdet er sich durch den Wohlstand weiter von seinem Vater. Parallel zur beruflichen und familiären Geschichte Lorenzos erfahren wir nach und nach die Details seiner Liebe zu einer Frau, die ihn verlassen hat und nun bald einen anderen Mann heiraten will. Lorenzo realisiert: «Die Tatsache, dass sie mich verlassen hat, weil ich mich nicht lieben lasse, hat mich auf einen Gedanken gebracht. Manchmal liebt man einen Menschen mehr um der Dinge willen, die man für ihn getan hat, als um der Dinge willen, die er für einen selbst getan hat. Indem ich mich nicht lieben liess,

«Zeit für mich und Zeit für dich» von Fabio Volo. Diogenes Verlag 2013, ISBN 978-3-257-30016-1. (Bilder zvg.) verbaute ich ihr diese Möglichkeit.» Er begreift, dass er sie nach wie vor liebt und um sie kämpfen muss. Der Autor Fabio Volo zeigt, wie schwierig es ist, sein Leben im Gleichgewicht zu halten. In den Gedanken über die Liebe und den Sinn des Lebens erkennt sich der Leser wieder. Ein wundervoller und poetischer Roman, tiefgründig und doch leicht lesbar.


Vermischtes

Dienstag, 20. August 2013

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Raiffeisen verlängert Fussballsponsoring Sukkurs für FC Knonau-Mettmenstetten Seit der Gründung des Fussballclubs FC Knonau-Mettmenstetten (FCKM) im Oktober 2009 unterstützt die Raiffeisen-Geschäftsstelle Mettmenstetten der Raiffeisenbank Cham den Verein. Vor Kurzem wurde der Sponsoringvertrag verlängert.

«The Lost Keys & Guests» bei ihrem Auftritt auf der Heuwagenbühne. (Bild zvg.)

Grandiose Bands in familiärer Atmosphäre Zuschauerrekord am Openair auf dem Mittelalbis Am Samstag, 17. August, fand bei herrlichem Sommerwetter das 7. Albis Openair im Weiler Mittelalbis statt. Dieses Jahr mit einem absoluten Zuschauerrekord. Die Jugendband «Brain Blazer» vermochte trotz relativ kurzer Probezeit das bereits zahlreich vorhandene Publikum zu begeistern. Der grosse Beifall wird hoffentlich die Jugendlichen

zum Weitermusizieren ermuntern. «The Lost Keys & Guests» lockten mit ihren gängigen Covers auch Grossmütter zum Mittanzen vor die Heuwagenbühne. Als «Guests» ergänzten die «Hausherren» Lars und Miriam Heinzer die beliebte Band. «The Amber Unit» entführte die Zuschauer mit ihren sphärischen Klängen in eine andere Welt. Die vier sympathischen Basler holten sich bei der Zugabe ihre Kinder zum Mitspielen auf die Heuwagenbüh-

Während der Sommerpause konnte der FC Knonau-Mettmenstetten neben dem Platz einen Erfolg erzielen. Die Raiffeisenbank Cham mit der Geschäftsstelle in Mettmenstetten verlängert ihr Hauptsponsoring. Nach einer intensiven Aufbauphase befindet sich der Verein in einer Konsolidierungsphase. Über 100 Jugendliche finden seit der Gründung im Club eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. «Mit der abgelaufenen Saison bin ich sehr zufrieden» sagt Philippe Beuchat, Präsident des FCKM. So konnten bei den Junioren in verschiedenen Kategorien die Plätze als Gruppenerste gefeiert werden. «Nachdem Raiffeisen-Geschäftsstellenleiter Thomas Kölliker (links) Raiffeisen Schweiz und FC Knonau-Mettmenstetten-Präsident Philippe Beuseit Juli 2012 Spon- chat bleiben weiter zusammen am Ball. (Bild zvg.)

sport

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Podestplatz für Team Koach beim Inferno-Triathlon

Liegenschaften Vermietungen

ne. «Strozzini» brillierte mit virtuoser Stimme, kreativen Arrangements und witzigen musikalischen Pointen. «Rude Tins» eröffnete ihren Auftritt mit dem Titel: «We are here to rock this place». Und wirklich, bei der verrückten Bühnenshow der acht Musiker kam die Heuwagenbühne an ihre Grenzen und das Publikum tanzte sich in Ekstase. Das Openair entwickelt sich immer mehr zu einem musikalischen Geheimtipp in der Region. (eh)

sorin der Fussball Super League ist, macht unser lokales Fussball-Sponsoring zusätzlich Sinn und ergibt Synergien», meint Thomas Kölliker, Mitglied der Bankleitung und Leiter der Raiffeisen-Geschäftsstelle Mettmenstetten. Bereits jetzt freuen sich Thomas Kölliker und Philippe Beuchat auf den Start der Saison 2013/14. Dieser beginnt am Samstag, 31. August 2013, mit einer Heimspielrunde in Mettmenstetten. Der FC Knonau-Mettmenstetten sowie ihr Hauptsponsor freuen sich über viele Zuschauer und eine erfolgreiche Fussballsaison.

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    Mier wönschid üsem liebe          vo Härze alles Gueti   und beschti Gsondheit   zum 70. Gebortstag.     Liebi Grüess    Din Yanic und Dini Petra    

Grosspapi Urs

Bernhard Schneider wird 3. im Berner Oberland Bilderbuchwetter liess das herrliche Panorama der Berner Alpen im besten Licht erscheinen, während die Triathletinnen und Triathleten beim Inferno-Triathlon vom Samstag auf den nahezu 6000 Höhenmetern, die im Berner Oberland zu bewältigen sind, mit hohen Temperaturen kämpften. Bernhard Schneider, dessen Kommunikationsagentur Co-Sponsor des Teams Koach ist, schuf dank einer disziplinierten Leistung den Sprung aufs Podest. Die Voraussetzungen waren ungünstig: Eine Sommergrippe hatte den Formaufbau im Juli jäh gestoppt. Die Zeit für den erneuten Aufbau war knapp und Schneider war lange unsicher, ob er den Start am Inferno-Triathlon überhaupt wagen solle: «Ich fühlte mich am Vortag zwar nicht ganz fit, entschied mich aber, sehr behutsam zu starten und bereitete mich mental darauf vor, notfalls aufgeben zu müssen.» Nach dem Schwimmen im Thunersee 6. seiner Altersklasse arbeitete er sich auf dem Rennrad mit einer kontrollierten Fahrt über den Beatenberg und die Grosse Scheidegg auf den 4. Rang vor. Die Zurückhaltung in den Aufstiegen fiel ihm zwar bisweilen schwer, aber sie lohnte sich. Auch den Aufstieg zur Kleinen Scheidegg auf dem Mountainbike ging er vorsichtig an und konnte seine Position halten, obwohl: «Ich habe erst mit 50 zu biken begonnen, bin oft übervorsichtig und werde sicher nie ein Downhiller. Aber ich habe die Abfahrt mit einem erträglichen Zeitver-

Nach dem berüchtigten Kanonenrohr nimmt Bernhard Schneider die letzten 500 Höhenmeter in Angriff. (Bild es) lust und vor allem, ohne zu viel Kraft zu verschwenden, geschafft.» Die letzten 25 Kilometer des Inferno-Triathlons führen von Stechelberg auf das Schilthorn, das auf 3000 Meter über Meer liegt. Im berüchtigten Kanonenrohr, wo der Weg auf bloss zwei Kilometern um 540 Meter steigt, gelang es ihm, den entscheidenden Rang fürs Podest zu gewinnen.

Als zweiter Athlet des Teams Koach erreichte Frank Pankin das Schilthorn. Der Inferno-Triathlon zählt zu den härtesten Eintageswettkämpfen. 51 Athletinnen und 240 Athleten aus 14 Nationen trafen vor Zielschluss auf dem Piz Gloria ein, der 1969 dank George Lazenby als James Bond 007 weltweite Berühmtheit erlangt hat. (tk)


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Sport

Dienstag, 20. August 2013

Ohne Motor, aber nicht ganz geräuschlos 49. Seifenkistenrennen Grand-Prix Rossau – erster Qualifikationslauf für die Schweizer Meisterschaft 2014 ................................................... von werner schneiter

B

ei Junioren-Fussballspielen echauffieren sich Eltern am Spielfeldrand, kommentieren missliebige Schiedsrichterentscheide und peitschen ihren Schützling nach vorn – in der Hoffnung, dass hier ein neuer Messi heranwächst. Ehrgeizige Eltern gibt es auch im Tennis. Und natürlich auch bei Seifenkistenrennen. Beim 49. Grand-Prix Rossau vom vergangenen Sonntag ist es im Startbereich in Rossau auffallend ruhig. Eltern, die 8 bis 16 Jahre jungen Rennfahrerinnen und -fahrer sitzen unter dem schattenspendenden Zelt. Eine Mutter döst vor sich hin, derweil der kommende Sebastian Vettel die Räder prüft, sie drehen lässt und mit etwas Öl zu optimieren versucht. Alle scheinen sie konzentriert zu sein in diesen Minuten vor dem Start, der auf einer Rampe erfolgt. Die Familie bildet sozusagen den Rennstall; der Vater ist sportlicher Leiter, die Mutter im psychologischen Bereich tätig. «Pass auf», ruft sie ihrem behelmten Knirps zu, ehe dieser Sekunden später von der Startrampe braust, hinunter nach Rossau. Die rund 700 Meter lange Strecke mit leichtem Gefälle meistern die besten in gut einer Minute, andere sind eine halbe Minute länger unterwegs – mit unterschiedlichem Geschick natürlich. Nicht alle meistern die künstlichen Hindernisse ohne Lärm erzeugende Rutscher. Die einen in aerodynamisch guter Haltung, andere hocken mit geradem Rücken im Gefährt, überdrehen womöglich und lassen Zeit liegen. Gefahren wird in zwei Kategorien. LL + LO – das sind jene mit oder ohne Lizenz. F – das ist die freie Kategorie, auch Fun genannt. Das Reglement der IG LO Seifenkisten-Derby schreibt in ihrem Reglement genau vor, was erlaubt ist und was nicht. Zugelassen sind nur Seifenkisten, die dem Baureglement der IG entsprechen. Nur Holz oder Kunststoff ist als Material zugelassen. Spielraum besteht für die Bastler im Bereich der Carrosserie, deren Form frei ist. Scheibenbremsen sind nicht zugelassen; die Bremsen müssen auf den Gummi der Hinterräder greifen. Die Lager der Räder dürfen zwar nicht ausgewechselt werden. Welches Schmieröl verwendet wird, ist laut OK-Mitglied Roland Zehnder jedoch egal. Das ehemalige IG-Vorstandsmitglied aus Hausen sieht trotz strengem Reglement durchaus Möglichkeiten,

Die zahlreichen Hindernisse erfordern Konzentration und Fahrkünste. (Bilder Werner Schneiter)

Mit bunt bemalter Kiste talwärts.

Am Schatten lässt sich das Rennen geniessen. eine Seifenkiste mit legalen technischen Mitteln schneller zu machen. Er erzählt von einem Fahrer, der die Seifenkistenräder zum Einschleifen der Lager an einen Wagen geschraubt und diesen mit einem Mofa gezogen hat ... Das Hobby Seifenkisten kostet natürlich etwas. Laut Roland Zehnder sind Occasionsgefährte für 400 bis 1000 Franken zu haben, derweil für

Top-Kisten 2000 bis 3000 Franken hingeblättert werden müssen. Nun, andere Hobbys kosten auch ... Solche Top-Kisten sind dann im nächsten Jahr in Rossau in grösserer Zahl präsent. Im Rahmen des 50. GP wird am 6. Juli 2014 die Schweizer Meisterschaft ausgerichtet. Ranglisten unter www.seifenkisten.ch

Zuschauer – hautnah dabei.

Urs Bereuter gewinnt am Grimselschiessen

Sportliches Schiessen für Jung und Alt

Sieg des Wettswilers mit 48 Punkten – 380 Teilnehmer

Knabenschiessen und Bezirks-Schiessen

Die Grimselkommission lädt jedes Jahr am 14. August, zum Schlachtgedenkschiessen ein. Es erinnert an die Schlacht an der Grimsel am 14. August 1799, bei der die Franzosen unter General Charles Etienne Gudin nach einem Parforce-Marsch den Österreichern in den Rücken fielen.

Das traditionelle Knabenschiessen findet vom 7. bis 9. September 2013 in Zürich statt. Anmeldungen und weitere Informationen sind auf der Homepage www.knabenschiessen.ch zu finden. Ebenfalls führen mehrere Schützenvereine im Bezirk Affoltern vor dem Knabenschiessen ein Training durch. Einzelheiten zu diesen Trainingsabenden erhalten Interessierte von den einzelnen Schützenvereinen im Bezirk Affoltern oder werden zu gegebener Zeit im «Anzeiger» publiziert.

Parforce-Leistung der Franzosen Die Parforce-Leistung der rund 3500 Franzosen, die den Guttanner Kaspar Fahner zwangen, sie über das Nägelisgrätli auf die Grimsel zu führen und danach 6000 Österreicher in einer blutigen Schlacht schlugen. Die Bevölkerung litt sehr darunter, dass die Franzosen sich im Oberhasli auf ihre Kosten verpflegten, wie dies wohl im Goms, wo die Österreicher lagerten, auch der Fall war.

Das Schiessen im Vordergrund Das Thema Schlachten um die Pässe und Weltgeschichte ist im Laufe der Jahre in den Hintergrund gerückt. Es geht um einen einmaligen Schiessanlass. Die Besonderheit: Geschossen wird über eine ausserordentliche Distanz von 380 Metern auf die Fünferscheibe, gezeigt wird von Hand mit den entsprechenden Signalen, und die Schützen liegen in zwei Achtergruppen im Berggras. Zehn Schuss werden abgegeben, sechs davon im Schnellfeuer. Dieses Mal gewann Urs Bereuter vom FSV Wettswil mit 48 Punkten die Einzelwertung von 380 Schützen. Beim ersten Schuss traf er eine vier links. Fachkundig korrigierte er an der Visierung seine Einstellung. Im ersten Schnellfeuer mit drei Schüssen folgte dann zweimal eine fünf und eine vier.

Bezirks-Schiessen 2013 Sieger Urs Bereuter. (Bild zvg.) Danach folgte das Schnellfeuer mit sechs Schüssen. Dort schoss er hervorragend das Maximum.

Den erfahrenen Schützinnen und Schützen bietet sich ein Messen der Treffsicherheit am Bezirks-Schiessen. Dieses Jahr treffen sich die GewehrSchützinnen und -Schützen auf der

Schiessanlage «Joner Goom», in Ottenbach und die Pistolen-Schützinnen und -Schützen 25m/50m auf der Schiessanlage Oberalbisstrasse in Hausen. Um allfällige Wartezeiten zu überbrücken wird an beiden Schiessplätzen auch eine Festwirtschaft vorhanden sein. Schiesszeiten Bezirks-Schiessen 2013: siehe unter amtlichen Publikationen. Nicht vergessen: Letzter Termin für die diesjährige Bundesübung (Obligatorisch): 31. August – Die Schiesszeiten der Vereine im Bezirk Affoltern sind jeweils in den amtlichen Publikationen im «Anzeiger» aufgeführt. Einige Infos betreffend Bundesübung und Übernahme des Sturmgewehrs bei Armeeaustritt findet man auch auf der Homepage des Bezirks-Schützenvereins unter www.bsva.ch.


Sport

Dienstag, 20. August 2013

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Dimitri Dashinski vor Christopher Lambert Tolle Stimmung und grossartige sportliche Leistungen beim Freestyle Masters in Mettmenstetten Eine tolle Stimmung und grossartige sportliche Leistungen prägten das diesjährige Freestyle Masters im Jumpin in Mettmenstetten. Es siegte der Weissrusse Dimitri Dashinski vor dem Einheimischen Christopher Lambert. Thomas Lambert belegte den vierten, Renato Ulrich den achten und Andreas Isoz den zehnten Rang. Und auch dieses Jahr konnte sich der ganz grosse Favorit nicht durchsetzen: der Weltcup-Zweite, David Morris aus Australien strauchelte im zweiten Finaldurchgang und musste zusehen, wie der 36-jährige Dimitri Dashinski mit wunderschönen Sprüngen an der Konkurrenz vorbeiflog. Das Unheil zeichnete sich bereits in der Qualifikation ab, wo der Australier, ebenso wie der Mettmenstetter Andreas Isoz, einen zweiten Sprung für den Finaleinzug benötigte. Das technische Niveau übertraf dann aber alles bisher je im Jumpin Gezeigte, setzten doch gleich alle Springer auf Dreifachsaltos mit fünf Schrauben. Und bis ganz am Schluss blieb es unklar, wer obenaus geschwungen hatte.

Flog mit wunderschönen Sprüngen an der Konkurrenz vorbei: Dimitri Dashinski.

Starke Schweizer Gesamtleistung Mit den Brüdern Thomas und Christopher Lambert standen gleich zwei Schweizer im Schlussgang der besten vier. Angesichts des illustren Teilnehmerfeldes eine grossartige Leistung. Und die beiden zeigten auch im Final ihr ganzes Potential und sorgten für eine insgesamt hervorragende Schweizer Bilanz. «Ja, wir waren heute wirklich gut drauf», meinte Christopher, «ich fühlte bereits im Qualifikationssprung, dass heute etwas drin liegt und es ist ein sehr gutes Gefühl, wenn du noch bis ganz am Schluss um den Sieg mitspringen kannst». Auch der Luzerner Renato Ulrich, mit Trainingsrückstand am Start, darf sehr zufrieden sein. Nicht seinen besten Tag bezog Andreas Isoz. Der Vorjahreszweite klassierte sich aber immer noch in den ersten zehn. Die nach einer Babypause in den Weltcup zurückgekehrte Weissrussin zeigte bei den Damen eine makellose Leistung. Gefordert wurde sie einzig

Sprang auf Platz zwei: Christopher Lambert.

Elena und Laura unter kundiger Leitung von Remo Boss. (Bilder Isoz)

von der stark springenden, 24-jährigen Tanja Schärer, der Vorjahressiegerin. Allerdings verpasste diese beim letzten Finalsprung den Absprung völlig und konnte den angesagten Sprung nicht zeigen. Die Urdorferin war untröstlich, sie wurde mit der Höchststrafe, einem Nuller, klassiert und verpasste damit das Podest. Michel Roth, Trainer der Nationalmannschaft, gibt sich sehr zuversichtlich am diesjähri-

haben. «Da wächst ein topmotiviertes kleines Trüpplein heran», analysiert Roth und ist überzeugt, dass die Weichen richtig gestellt sind. «Wir sind genau auf dem richtigen Weg in die Zukunft», gibt sich Roth überzeugt.

gen Freestyle Masters. «Wir haben nun mal kein riesiges Kader, aber unsere Strategie, dass immer mindestens einer um den Sieg mitspringen kann, hat sich auch heute wieder bestätigt. Die beiden Lamberts haben sehr gut trainiert und ihr Erfolg ist ein grosser Ansporn für das ganze Team. Freude dürften Michel Roth auch die Resultate und die grosse Anzahl der Nachwuchsspringer und Junioren gemacht

Gelungener Schwinger-Workshop Vor den Finaldurchgängen präsentierte sich der Schwingklub Albis. Einige

Neugierige zogen sich die Schwingerhosen über und versuchten sich unter kundiger Anleitung in der populären Sportart. Trotz einiger gelungener Würfe konnte kein Naturtalent gesichtet werden und Nachmeldungen ans «Eidgenössische» werden nicht erforderlich zu sein. Eine sympathische Geste der Skiakrobaten, ihren Sportskollegen einen Auftritt zu verschaffen.

Schweisstreibende Kraftakte in Wettswil Gelungenes zweites Mühligolf-Steinstossen im Wettswiler Restaurant Mühligolf Geübte Kraftprotze wie auch Amateure massen sich in der Disziplin Steinstossen. Dabei kam auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz.

grandiose Stimmung – ein rundum gelungener Anlass», freute sich der Gastgeber Röbi Mühlethaler. Und ulkte: «Zwar gibt es nicht wie früher einen Muni zu gewinnen, dafür mache ich ab und zu das Chalb.» Notabene warteten auch heuer attraktive Preise auf ihre Gewinner. Nachdem den klumpigen Sportgeräten Ruhe gegönnt wurde, die Ranglisten erstellt und die Preise vergeben waren, sorgte der bekannte Liedermacher Nöggi für ein musikalisches Intermezzo. Und danach wurde noch lange der Geselligkeit gefrönt. Der Traditionsanlass ist bei seiner zweiten Durchführung endgültig im Wettswiler Moos angekommen.

................................................... von kaspar köchli Vom Müliberg zum Mühligolf: 1997 rief der innovative Wirt Röbi Mühlethaler das Müliberg-Steinstossen ins Leben. Der Anlass erlangte Tradition und fand 14 Mal in Folge statt, darunter 2005 sogar als offizielle Schweizer Meisterschaft. 2011 verlegte Mühlethaler sein Domizil vom Aeugster Müliberg nach Wettswil in die Driving Range, wo er das Restaurant Mühligolf führt. An neuer Stätte nimmt nebst dem beliebten Fiesta Latina (mexikanische Wochen) nun auch das Steinstossen seinen festen Platz im Kalender ein. Am vergangenen Sonntag fand bei heissen Temperaturen die zweite Auflage statt. Steine wurden gestos-

Simon Landolt katapultiert den 40-kg-Steinbrocken auf siegbringende 4,62 Meter.

Frauenpower: Sabrina Züger dominierte ihre Konkurrenz.

Kategoriensieger:

(Bilder Kaspar Köchli)

Herren, 40-Kilo-Steine: Simon Landolt (Ottenbach); Frauen, 8-Kilo-Steine: Sabrina Züger (Al-

sen in der Schwere von 8 Kilo (Frauen und Kinder), 22 Kilo (Herren, Stammtischfraktion) und stolzen 40 Kilo (Herren, Wettkampf); dabei konnten diverse Techniken beobachtet wer-

den. Trotz erbittertem Kampf um Millimeter, Ruhm und Ehre war der Anlass von Beginn weg von Gemütlichkeit geprägt. Verantwortlich zeichnete nicht nur der Platzspeaker mit sei-

nen träfen Sprüchen, sondern nebst den allesamt gut gelaunten Besuchern auch die bestens geführte Festwirtschaft. «Beeindruckende sportliche Leistungen, fröhliches Publikum,

tendorf); Herren, 22-Kilo-Steine: Simon Landolt (Ottenbach); Herren, Stammtisch, 22-Kilo-Steine: Stefan Da Rugna; Frauen, Stammtisch, 8-KiloSteine: Daniela Da Rugna; Jugendliche bis 14 Jahre, 8-Kilo-Steine: Luca Da Rugna.


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Sport

Dienstag, 20. August 2013

Auswärtserfolg für den FC Wettswil-Bonstetten 1. Liga Classic: 2:0 gegen Balzers Nach dem 0:0 im Heimspiel gegen Team Ticino U21 bescherte das Auswärtsspiel im «Ländle» beim FC Balzers dem FanionTeam des FCWB den erhofften Auswärtserfolg. In einer umkämpften Partie behielten die Ämtler mit 2:0 die Oberhand. Bei den Kleinsten durften auch mal die Geschwister mithelfen.

Im Final der Kategorie «Schüler» konnte sich das Team «Technikfreak» durchsetzen. (Bilder Dominik Stierli)

Sportliches Wochenende in Obfelden Fussball-Grümpi und auch der Schnellste Obfelder erkoren Am Wochenende wurden in Obfelden die besten FussballTeams und die schnellsten Obfelderinnen und Obfelder gesucht. Bei herrlichem Sommerwetter kämpften am Grümpi 30 Mannschaften um den Sieg. Beim Schnellsten Obfelder waren fast 100 Läuferinnen und Läufer am Start. Seit über 40 Jahren findet in Obfelden das Fussball-Grümpi statt. Bei seiner 41. Ausgabe präsentierte es sich als übersichtliches und angenehmes Turnier. In fünf Kategorien kam es zu hart umkämpften Spielen. Nicht nur

stach das hohe Niveau bei den Mixedund Herren-Teams hervor, auch bei den Kleinsten wurde mit viel Einsatz gekämpft. Taktische Hinweise prasselten vom Spielfeldrand an die Töchter und Söhne auf dem Feld, die diese nach Möglichkeit umsetzten. In der Kategorie Herren setzte sich mit «Boca Juniors» ein neues Team durch. Bei den Mixed-Spielen konnte mit «Happy Hippos» der Sieger von 2011 erneut den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Die Verantwortlichen vom Turnverein Obfelden zeigten sich erfreut über das gelungene Turnier, hoffen aber bei der nächsten Ausgabe etwas mehr Teams begrüssen zu dürfen.

Das sportliche Wochenende fand am Sonntagmorgen mit dem Erküren der schnellsten Läufer seine Fortsetzung. Schon kurz nach 9 Uhr strömten viele Familien zum Sportplatz Zendenfrei. Die schnellsten Obfelder Sprinter kommen in diesem Jahr aus den Jahrgängen 1999/2000: Seraina Berthoud mit 10,92 Sekunden bei den Mädchen und Pascal Müller mit 9,85 Sekunden bei den Knaben. Auch sehenswert waren die jüngsten Teilnehmer; teils in Begleitung von Mami oder Papi wurden die 80 Meter in Angriff genommen. (dst) Ranglisten und Fotos des Anlasses sind im Internet auf www.tvobfelden.ch.

Schlusslauf mit zwei Rekorden Die KnoliCup-Sieger 2013 am Aescher Lauf erkoren Die KnoliCup-Sieger 2013 sind am Aescher Lauf erkoren worden. Gleichzeitig gelangen zwei neue Streckenrekorde. Fünf Kategoriensiege gingen an Säuliämtler Läufer. Mit über 200 Teilnehmern fand die KnoliCup-Saison in Aesch ZH ihren krönenden Abschluss. Die Läuferinnen und Läufer der den Schlusslauf organisierenden Mädchenriege Aesch und die Konkurrenten des Turnvereins Oetwil-Geroldswil dominierten die Gruppenwertung klar vor den besten Säuliämtlern aus Mettmenstetten. Neue Streckenrekorde wurden gleich in beiden Hauptkategorien aufgestellt. Bei den Herren verbesserte Sepp Ruchti (Kilchberg ZH) die Bestzeit um 15 Sekunden auf 11:42,3 über die rund 3 km messende Waldlaufstrecke. Und bei den Frauen sorgte Renate Bader aus Bremgarten AG sogar für eine Verbesserung um 20 Sekunden auf

15:12,4 über die gleiche Distanz. Den KnoliCup-Titel gewannen jedoch die beständigsten Läufer der Saison, Dragan Sobol (Aesch) bei den Herren und Manja Barthel-Scherrer (Aesch) bei den Damen, dicht gefolgt von den zweitplatzierten Säuliämtlern Andreas Lang (Zwillikon) und Regula Leutert (Bonstetten).

Fünf Kategorien fest in Säuliämtler Hand Die Juniorinnenkategorie blieb ganz in Säuliämtler Hand. Marisa Rusch (Zwillikon) sicherte sich den Pokal vor Seline Bachmann (Mettmenstetten) und Katrin Horn (Zwillikon), die allerdings verletzungsbedingt nur als Zuschauerin teilnehmen konnte. Bei den Junioren gewann Jon Eugster (Mettmenstetten) punktegleich mit Andreas Oberbichler (Urdorf), der aber wegen fehlendem Streichresultat mit dem zweiten Gesamtrang vorlieb nehmen

Die KnoliCup Sieger 2013 (von links) Dragan Sobol, Sebastian Rosatzin, Carla Wicki, Manja Barthel-Scherrer, Stefanie Dittli, Erika Kälin (Kategorie Handicap, mit Begleiter Reinhart Schütz), Danja Hegetschweiler, Raphael Samide, Andreas Oberbichler (an Stelle von Jon Eugster), Deny Vetsch, Marisa Rusch, Elia Triaca. Es fehlt Zoe Odermatt. (Bild alphafoto.com).

musste, obschon er während der Rangverkündigung noch zuoberst auf dem Podest stehen durfte. Leider merkten die Veranstalter diesen Irrtum erst nach dem Anlass, die beiden Junioren nahmen es hingegen sportlich gelassen. Ohne wenn und aber sicherten sich zwei Säuliämtler Dominatoren dieser KnoliCup-Saison ihren Pokal: Sebastian Rosatzin (Aeugst am Albis) bei den Schülern U16 und Raphael Samide (Mettmenstetten) bei den Schülern U14. Nur leicht knapper fiel der Entscheid bei den Schülerinnen U12 aus, wo Danja Hegetschweiler (Mettmenstetten) das oberste Podesttreppchen erklimmen durfte, vor Suena Stettler (Obfelden).

Piccolo-Kategorie entspricht einem Bedürftnis Die letztes Jahr neu eingeführte Piccolo-Kategorie war am Aescher Lauf wiederum gut besucht mit 22 teilnehmenden Kindern bis 6 Jahre, wobei 11 die KnoliCup-Qualifikation schafften (3 Läufe). Jeder Piccolo erhielt nebst dem KnoliCup-T-Shirt, das erstmals mit dem neuen Logo gedruckt wurde, eine Medaille umgehängt, welche die Kleinen mit Stolz jedem zeigten, der sie sehen wollte. Für die Organisatoren ein klares Zeichen, dass diese neue Kategorie für die Allerkleinsten, die in Aesch eine Laufstrecke von rund 500 m allein oder mit Begleitung absolvierten, einem Bedürftnis entspricht. Präsident Urs Kümmerli verheimlichte nicht, dass der KnoliCup noch dringend Sponsoren sucht, um weiter bestehen zu können. Er betonte aber auch die Bedeutung des Engagements der einzelnen Laufveranstalter, die den Nachwuchsläuferinnen und -läufern sehr beliebte Wettkämpfe anbieten. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der KnoliCup auch 2014 wieder stattfinden wird. Werner Eugster Ranglisten sind unter www.knolicup.ch zu finden.

................................................... von marc enskat

In den Anfangsminuten neutralisierten sich beide Mannschaften und es entstanden keine gefährlichen Abschlussmöglichkeiten vor beiden Gehäusen. Eher etwas überraschend gingen die Ämtler aber in der 28. Minute in Führung. Acosta verlängerte einen Einwurf mit dem Kopf und der Ball fand an Freund und Feind vorbei den Weg in die Maschen. Dieser Rückstand schien beim FC Balzers Wirkung erzielt zu haben. Nur drei Minuten später ging Lucas Schluechter auf der rechten Angriffsseite vergessen und konnte unbehelligt auf den Heimtorwart losziehen, welcher sich im Strafraum nur noch mit einem Foul zu helfen wusste. Den fälligen Strafstoss verwandelte Captain Buchmann souverän. Vor Ablauf der ersten Halbzeit kam das Heimteam in der 42. Minute nur zu einer klaren Abschlussmöglichkeit. Nach einem Stellungsfehler in der WB-Abwehr konnte ein Angreifer ungehindert im Strafraum angespielt werden. Der Abschlussversuch geriet aber über das von Gästetorhüter Merlo

Alessandro Merlo hielt auch im zweiten Spiel den Kasten rein. (Bild K. Köchli) gehütete Tor. – In der zweiten Halbzeit kontrollierte der FCWB das Spielgeschehen weitestgehend. Die Räume wurden im Mittelfeld eng gemacht und man liess die Liechtensteiner nicht zur Entfaltung kommen. Einmal musste Buchmann in der 73. Minute noch mit dem Kopf auf der Linie retten und in der 82. Minute geriet ein Abschluss des FC Balzers knapp rechts neben das Tor. Weitere Abschlussmöglichkeiten liess der FCWB jedoch nicht mehr zu und so blieb es beim gewünschten Auswärtserfolg, welchen sich die Mannschaft von Trainer Dosch durch eine kämpferische und geschlossene Mannschaftleistung verdiente. Gespannt sein darf man auf den nächsten Heimauftritt gegen den SC Cham vom nächsten Samstag um 16.00 im Stadion «Moos». Matchtelegramm: FC Balzers - FCWB 0:2; Tore: 28. Acosta 0:1, 31. Buchmann 0:2 (P). FCWB: Merlo, Buchmann, Ukay, Bonnemain, Balaj, Kalyon, L. Schluechter (84. Goloman), Y. Schluechter, Acosta (90. Yondhen), Gjergji, Thaqai (73. Dakouri).

Keine Punkte zum Auftakt FC Affoltern – FC Wollishofen 0:1 (0:0) Dem FC Affoltern ist das Startspiel in die neue Saison gründlich misslungen! Bei heissen Temperaturen konnten die Ämtler nie ihr Potential abrufen und mussten die drei Punkte dem Aufsteiger aus Wollishofen überlassen. Einziger Torschütze war Schürch vom Elfmeterpunkt. Auftaktspiele haben es in sich. Entweder es wird mit viel Elan, Enthusiasmus und ohne Fesseln das Unheil in der Offensive gesucht und es entsteht ein Spiel mit vielen Torszenen (nichts für die Trainer), oder beide Mannschaften versuchen mit Taktik und Disziplin einen Gegentreffer zu verhindern, um so mindestens einen Punkt zu behalten. Die sonntägliche Partie zielte eher in die zweite Kategorie. Beide Mannschaften kamen nur ganz schwer in die Gänge und der Heimklub verbuchte seinen ersten Abschlussversuch erst nach knapp dreissig Minuten. Zuvor waren die Gäste bereits zwei Mal gefährlich per Kopf zum Abschluss gekommen, ohne jedoch Keeper Steiner zu beunruhigen. Kurz vor der Pause hätte Ramaglia die Gäste beinahe in Führung gebracht. Nach einem schnellen Konter prallte sein Schuss, zum Glück für den FCA, nur ans Gehäuse. Viele der anwesenden Zuschauer hätten sich zum Start in die zweite Hälfte einen offeneren Schlagabtausch gewünscht, leider blieb die Partie aber auch nach dem Pausentee arm an Strafraumszenen und plätscherte so dahin. Kaum Tempo im Spielaufbau, wenig Bewegung und Anspielmöglichkeiten nach vorne. Wollishofen konnte die Bemühungen der Einheimischen zwar immer wieder früh unter-

Enttäuscht über den misslungenen Saisonstart: Trainer Filipovic. (Bild vk) binden, so richtig Gefährliches liess sich (vorerst) aber auch nicht notieren. Nach gut einer Stunde nahm das Unheil jedoch seinen Lauf. Zuerst konnte Luchsinger für den bereits geschlagenen Steiner zwar noch retten, doch ein paar Zeigerumdrehungen später war es um den FCA geschehen. Nach einem katastrophalen Abspielfehler in der Angriffsauslösung konnte ein Gästestürmer nur noch regelwidrig am Abschluss gehindert werden und der Unparteiische zeigte richtigerweise auf den Elfmeterpunkt – was folgte wissen wir! Gewiss, der Schiedsrichter hatte nicht seinen besten Tag (zumindest in der ersten Halbzeit), doch seine Leistung alleine war nicht der Grund für die Niederlage – da muss jeder Spieler bei sich selbst ansetzen. Bereits am Donnerstag, 22. August, bietet sich im Cup beim FC Altstetten die Möglichkeit, das Startspiel vergessen zu lassen. Sportplatz Moos. SR: Kolbe, Lakna, Kohler, 90 Zuschauer. Tore: 70. Schürch (P) 0:1. FCA; Steiner, Bala I, Mühlemann (51. Lüthi), Kaufmann (30. Good), Konate, Bala II, Ismajlaj L., Antenen S., Luchsinger, Antenen C. (76. Ismajlaj M.), Bilic. Gelbe Karten: Konate, Bala I, Mühlemann, C. Antenen.

065 2013  
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