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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 64 I 168. Jahrgang I Dienstag, 19. August 2014

Abbruch

Gute Stimmung

Ehemalige AsylbewerberLiegenschaft in Affoltern weicht 21 Wohnungen. > Seite 5

Familiäre Atmosphäre und musikalische Highlights am Albis Open Air. > Seite 8

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Zwei Jubiläen 50 Jahre Regionalbibliothek und 40 Jahre Haus zum Seewadel in Affoltern. > Seite 9

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Art brut Galerie 100 in Affoltern: Mariano Vittori und Hermann Kälin zeigen ihre Kunst. > Seite 9

Nässe verhindert auch im Säuliamt ein Spitzen-Weinjahr 10 bis 20 Prozent weniger Ernte wegen Mehltau – erste Trauben vom höchsten Rebberg Nässe und der damit verbundene Mehltau schrauben auch im Säuliamt die Erwartungen der Weinbauern zurück. Erstmals wird im Rebberg in der Vollenweid in Hausen, dem höchstgelegenen im Kanton Zürich, geerntet. ................................................... von werner schneiter Nach einem vorwiegend sonnigen Frühling folgten ab Juli regelmässige Regenphasen. In der Nässe «gedeiht» der Mehltau, der zu den grössten Feinden der Reben zählt – auch im ein Hektar grossen Rebhügel von Edwin Marty in Knonau. «Jetzt wäre eine Trockenphase wichtig», sagt der Rebbauer, der nun noch mit «Auslauben» beschäftigt ist. Bleibt der Regen im Herbst aus, besteht die Chance auf

eine durchschnittliche Ernte. Wenn nicht, so rechnet Marty mit 80 bis 90 Prozent einer normalen Beeren-Ernte, die voraussichtlich gegen Mitte Oktober erfolgt. Und das wären dann immer noch gegen 3500 Flaschen roter Blauburgunder und rund 2000 Flaschen weisser Riesling x Sylvaner. Bei nun normalem Wachstum in den nächsten Wochen erwartet Edwin Marty dazu rund 1000 Flaschen Cabernet Dorsa, eine in Knonau neue Sorte. Noch neuer sind die Saint-LaurentTrauben, die in Knonau im nächsten Jahr zum ersten Mal geerntet werden können, allerdings nur eine marginale Menge, aus der voraussichtlich rund 100 Flaschen resultieren. Zu warm, dann zu nass und eine hohe Luftfeuchtigkeit: Der Regen setzte auch den Reben auf dem 13 Aren grossen Weingut der Familie Leuthold und Uerzlikon zu, wo vor 34 Jahren

erstmals geerntet werden konnte. «Wir mussten in den letzten drei Wochen mehr als in anderen Jahren gegen den Mehltau-Befall spritzen», sagt Ernst Leuthold. Er erwartet rund 80 Prozent einer normalen Ernte, normal bedeutet bei den Leutholds: 800 kg weisse Riesling x Sylvaner und 250 kg rote Blauburgundertrauben. Ihre Produkte, darunter auch gebrannte Wasser, verkauft die Familie im hofeigenen Laden, dem seit April 2013 auch ein Eventraum angegliedert ist. «Uerzliker» ist auch im Kloster Kappel, im Restaurant Lindenhof in Uerzlikon und im «Adler» in Kappel zu haben.

Erste Weinlese im höchstgelegenen Rebberg des Kantons Zürich 2011 wurde angepflanzt. Nun können Nicole und Robert Eberhard in der Vollenweid bei Hausen erstmals ern-

ten. Die Aussichten auf dem 1,2 ha grossen und höchstgelegenen Weingut (650 M.ü.M) des Kantons Zürich sind allerdings auch etwas eingetrübt. Es sind zwar pilzwiderstandsfähige BioSorten (2014 «Knospe»-zertifiziert), die nicht mit kupfer- und schwefelhaltigen Mitteln gespritzt werden. Aber auf der Junganlage gibt es seit dem Pflanzen der Reben eine Mäuseplage, die man in den Griff bekommen will. Nicole Eberhard betont, dass es beim Bio-Anbau mehr Geduld bedarf. «Ich hoffe aber, dass wir beim Roten ‹Probiererli› erhalten», fügt sie bei. Und beim Roten in der Vollenweid gibt es drei Sorten: Léon Millot, Cabernet Jura und Cabernet noir, von dem später Federweisser hergestellt werden soll. Letztere beiden Sorgen benötigen allerdings noch mehr Zeit als der Léon Millot. Beim Weissen wird die Sorte Seyval blanc angebaut.

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Puure-Höck Geselliger Anlass auf dem Hof der Familie Haab in Mettmenstetten. > Seite 11

Im Säuliamt hat die Most-Saison begonnen In den Ämtler Kundenmostereien sind die Pressen in Gang gesetzt worden. Lieferanten sind Bauern und Private, die ihre Fracht – derzeit vor allem Gravensteiner Äpfel – bei Bruno Wittwer in Obfelden und bei Felix Leutert in Maschwanden zu Saft verarbeiten lassen – und diesen wieder mitnehmen. 100 kg Äpfel ergeben rund 70 Liter Most. Bei Felix Leutert sind 85 bis 90 Prozent der verarbeiteten Menge Kundenarbeit. Most ab Presse wird auch bei beiden Verarbeitern «ab Hof» verkauft, sei es in 5- oder 10-Liter-Boxen oder, wie bei Bruno Wittwer, im Offenausschank. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Schnell, entdecken Sie unseren ganz neuen Katalog Spezial-Elektro! Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren werden Sie vom 19. August bis zum

Anlaufstelle für Jugendliche Weitere Freizeitperspektiven für Jugendliche des Unteramts und der Gemeinde Islisberg.

Aerials: Beeindruckende Akrobatik über dem Wasserbecken

16. September unsere besten Angebote finden. Das Conforama-Team freut sich auf Ihren Besuch. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Tanja Schärer und Anton Kuschnir siegen in Mettmenstetten

Den Jugendlichen der Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil und Islisberg eröffnen sich weitere Perspektiven zur Gestaltung der Freizeit. Ab Oktober 2014 wird an der Stationsstrasse 43 in Bonstetten eine zentrale Anlaufstelle für Jugendliche realisiert. Diese Anlaufstelle ermöglicht es Jugendlichen, einander in einem betreuten Rahmen zu treffen. Hier können sie Anliegen äussern, Ideen und Pläne für eine Freizeitgestaltung schmieden und gemeinsam mit den zuständigen Jugendarbeitenden eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung finden. Angeboten wird diese Anlaufstelle von der Offenen Jugendarbeit Unteramtplus alias jugendplus, die im Auftrag der politischen Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil und Islisberg tätig ist. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Nach der Niederlage ein Sieg Nach der Saisonauftakt-Niederlage gegen Gossau siegte der der FC Wettswil-Bonstetten im ersten Heimspiel gegen Taverne mit 3:1 – auch dank geschlossener Mannschaftsleistung. Der in die 3. Liga abgestiegene FC Affoltern verlor gegen Adliswil mit 1:2. ................................................... > Berichte auf Seite 23

Beeindruckte vor ihrer Schulter-Operation mit perfekten Sprüngen: Tanja Schärer aus Urdorf. (Bild Werner Schneiter) Tanja Schärer aus Urdorf und der Olympiasieger von Sotschi, Anton Kuschnir aus Weissrussland, heissen die Sieger der Freestyle Aerials Masters in Mettmenstetten. Schärer hat

nun eine Zwangspause, weil sie sich einer Operation an der Schulter unterziehen muss. Christopher Lambert, der Einheimische, wurde Vierter. Die Wettkämp-

fe, am Sonntag bei besten Bedingungen augetragen, lockten viel Publikum ins Jumpin. ................................................... > Bericht auf Seite 21

200 34 9 771661 391004


Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden Spital Affoltern haben am 30. Januar 2014 folgenden Beschluss gefasst: Zustimmung zum Geschäft Mietobjekt: Obstgartenstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis. Zu diesem Beschluss wurde durch den Verein Pro Zweckverband das Referendum ergriffen. Die anschliessende Unterschriftensammlung war innerhalb der vorgegebenen Frist erfolgreich. Somit ist das Referendum rechtsgültig zustande gekommen und der Beschluss der Delegiertenversammlung vorläufig aufgehoben. Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch

Einladung zur

Abfallverordnung

ausserordentlichen Gemeindeversammlung

Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 0947 vom 18. Juni 2014 die von der Gemeindeversammlung am 16. April 2014 festgesetzte Abfallverordnung genehmigt.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen auf Dienstag, 16. September 2014, 20.00 Uhr, in den kleinen Gemeindesaal im Haus «Zur Mühle», Kappel am Albis, zur Behandlung des folgenden Geschäfts:

Einladung zur Gemeindeversammlung

Gerne sind wir am Freitag, 22. August 2014, wieder für Sie da.

(Korrektur)

Strassensperrung Für die Durchführung eines Strassenfestes der Chrischona, evangelische Freikirche, Affoltern am Albis, ist die Obstgartenstrasse am Samstag, 23. August 2014, von 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr gesperrt. Die Zufahrt für Anwohner ist gewährleistet.

Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 15. September 2014, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: Politische Gemeinde 1. Abschreibung des Objektkredites von Fr. 477 000.– für den Bau einer Solarthermie- und Fotovoltaikanlage auf den Gebäudedächern des Schwimmbades Stigeli 2. Zweckverband Spital Affoltern – Totalrevision der Statuten 3. Bekanntmachungen

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 11. August 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – KRASNIQI Ylliri, 1986, kosovarischer Staatsangehöriger – RADI Ilirjana, 1976, kosovarische Staatsangehörige – WITTLINGS Eleonore, 1941, deutsche Staatsangehörige – VELOSO DE SOUSA Helena Patricia, 1998, portugiesische Staatsangehörige – VELOSO DE SOUSA Juliana, 2001, portugiesische Staatsangehörige – NEMANY Hezha, 1982, und seine Ehefrau NEMANY Truska, 1987, sowie der Sohn NEMANY Diar Jiwar, 2013, iranische Staatsangehörige – ADEMI Minka, 1963, bosnischherzegowinische Staatsangehörige – DUVNJAK Marin, 1978, kroatischer Staatsangehöriger Affoltern am Albis, 19. August 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Die Akten liegen ab Montag, 1. September 2014, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Am 8. August 2014 ist in Bremgarten AG gestorben:

Die Akten liegen zwei Wochen vor der Versammlung während den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.

Merten geb. Werthmann, Erika Margaretha

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 24. September 2014, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen a. A., eingeladen zur Behandlung des folgenden Antrages des Gemeinderates: 1. Genehmigung Totalrevision der Zweckverbandsstatuten des Spitals Affoltern

Politische Gemeinde

20.00 Uhr

1. Spital Affoltern: Zustimmung zur Totalrevision der Zweckverbandsstatuten 2. Verkehrskonzept Rifferswil: Bewilligung eines Kredits von Fr. 180 000.– für die Umsetzung verkehrssicherheitsbaulicher Massnahmen auf der Jonenbach-, Hauptiker- und Dorfstrasse (Hauptantrag) Bewilligung eines Kredits von Fr. 85 000.– für die Einführung von Tempo-30-Zonen in Oberrifferswil und der Realisation verkehrssicherheitsbaulicher Massnahmen auf der Hauptiker- und Dorfstrasse (Alternativantrag)

Der Antrag und die Unterlagen zu den Gemeindeversammlungsgeschäften sowie das Stimmregister können ab dem 1. September 2014 in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Woche 36 an den Gemeinderat Rifferswil schriftlich einzureichen.

ausserordentlichen Gemeindeversammlung

Rifferswil, 19. August 2014

vom Donnerstag, 18. September 2014, 20.15 Uhr, im Schachensaal

Gemeindeverwaltung Rifferswil

2) Verordnung Wasserversorgung. Erlass 3) Zweckverband Spital Affoltern. Totalrevision der Statuten Hinweise

Gemeindeversammlung

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 17. September 2014 im Saal der Engelscheune, Dorfplatz, Rifferswil

Der Gemeinderat

1) Teilrevision Gemeindeordnung. Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung

Die Akten und das Stimmregister können ab 1. September 2014 im Internet unter www.hedingen.ch/ Gemeindeversammlung oder während den üblichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Die Broschüren mit den beleuchtenden Berichten werden den Stimmberechtigten wie üblich etwa 10 Tage vor der Versammlung zugestellt.

Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Mittwoch, 27. August 2014, zur Einsicht auf.

Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz sind schriftlich und spätestens zehn Arbeitstage vor den Gemeindeversammlungen der Gemeindevorsteherschaft einzureichen.

Hausen am Albis, 19. August 2014

Hedingen, 19. August 2014

Gemeinderat Hausen am Albis

Gemeinderat Hedingen

Bestattungen

1. Zweckverband Spital Affoltern – Totalrevision der Statuten

Hinweise

Geschäfte

Gemeinderat

Ottenbach

Affoltern am Albis, 19. August 2014

Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zur

Stallikon, 19. August 2014

Politische Gemeinde

Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis Die Gemeindeverwaltung bleibt am Donnerstag, 21. August 2014, infolge Geschäftsausflug geschlossen.

Gemäss Art. 16 Abs. 1 Abfallverordnung tritt die neue Abfallverordnung am 1. September 2014 in Kraft.

Im Auftrag der Behörde

Schiessvereine

BSV Affoltern Bezirksschiessen 2014 300 m in Obfelden: Schiessplatz Innere Allmend Samstag, 30. August 2014 09.00 bis 12.00 Uhr Samstag, 6. September 2014 09.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 7. September 2014 10.00 bis 12.00 Uhr 50/25 m in Zwillikon: Schiessplatz Chueweidhölzli Samstag, 30. August 2014 10.00 bis 12.00 Uhr Samstag, 6. September 2014 14.00 bis 16.00 Uhr Die Bezirks-Schützenmeister

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Oblig. Bundesübung Mittwoch, 20. August 2014 17.30 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Freitag, 29. August 2014 17.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

geb. 1. November 1951, von Wettswil am Albis, Witwe des Merten Wolfgang, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, Zwillikerstrasse 10. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 21. August 2014, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche in Bonstetten statt. Der Friedhofvorsteher

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden auf

Mittwoch, 17. September 2014, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt zur Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden: 1. Antrag zur Genehmigung der Totalrevision der Statuten Zweckverband Spital Affoltern 2. Umfrage und Verschiedenes Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz und nach dem Gesetz über die politischen Rechte. Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen während der gesetzlichen Ankündigungsfrist (2. September bis 17. September 2014) in der Gemeindekanzlei (Schalter Erdgeschoss) zur Einsicht auf. Broschüren mit detaillierter Erläuterung der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 2. September 2014 erhalten. Solange Vorrat können Reserveexemplare im Gemeindehaus oder bei der Poststelle bezogen werden. Zudem steht die Broschüre während der gesetzlichen Ankündigungsfrist im Internet zur Ansicht oder zum Herunterladen zur Verfügung (www.stallikon.ch/gemeindeversammlung). Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste sind telefonisch, schriftlich oder per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei zu richten. Stallikon, 19. August 2014 Gemeinderat Stallikon


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. August 2014

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Neue Anlaufstelle für Jugendliche der Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil und Islisberg Die Anlaufstelle für Jugendliche der Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil und Islisberg wird in einer gemieteten alten Werkhalle der Rellog AG in Bonstetten eingerichtet. Vor dem Bezug gibt es allerdings noch einiges zu tun.

ling geben, wie auch verbindliche Kontaktzeiten während der warmen Monate. Monate ab 1. September bis 31. Mai: Mittwoch, 13.30 bis 17 Uhr; Freitag, 17 bis 22 Uhr. Monate ab 1. Juni bis 31. August: Mittwoch, 13.30 bis 17 Uhr; Freitag, 17 bis 19 Uhr. Bei Bedarf (Regentage/Schlechtwetter) werden die Räume zusätzlich geöffnet. Freitag, 19 bis 22 Uhr. Für kleinere Veranstaltungen, Projektarbeiten und Workshops sind weitere punktuelle Öffnungszeiten vorgesehen. Grundsätzlich gilt die Kultur der offenen Tür, Jugendliche können auch spontan vorbeikommen, um ein Anliegen zu besprechen. Während der Betriebsferien (Sommer- und Winterferien gemäss Schulplan) bleibt die Anlaufstelle geschlossen.

Handwerkerarbeiten an den Fenstern, Böden, WC-Anlagen und im Aussenbereich sind bis Ende September zu bewerkstelligen. Ab Oktober kommt Schwung auf – gemeinsam mit Jugendlichen wird die Innengestaltung, Malen und Einrichten, gemeistert. Ein Name für die Anlaufstelle soll mit einem Jugend-Wettbewerb gefunden werden. Die offizielle Eröffnung wird nach getaner Arbeit publiziert. Ein Betrieb mit geregelter Benutzung und verbindlichen Öffnungszeiten. Das Angebot der Anlaufstelle richtet sich an Jugendliche im Alter ab dem 10. bis zum 20. Lebensjahr, wohnhaft in den Gemeinden des Unteramts und Islisberg (AG). Erfahrungsgemäss werden die Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren die Hauptnutzergruppen bilden, anders ausgedrückt, die Sechstklassen- und Oberstufenschülerinnen und -schüler.

Welche Regeln gelten?

Und was läuft dort?

In einer alten Werkhalle der Rellog AG in Bonstetten wird die Anlaufstelle für Jugendliche eingerichtet.

Es ist geplant, Sitzecken-Nischen und Spielgeräte anzubieten, aber auch Raum für Workshops (Jugendkurse) und kleinere Veranstaltungen zu schaffen. Der Charakter der Anlaufstelle lässt sich wie folgt umschreiben: Jugendliche können einander treffen, sich austauschen und finden ein offenes Ohr bei den Jugendarbeitenden für ihre Anliegen und Ideen. Jugendliche, die interessiert sind an einem

Rückzugsort, können sich hier in gleichgesinnten interessierten Altersgruppen finden. Für den Besuch der Anlaufstelle wird kein Eintritt und keine Mitgliedschaftsgebühr erhoben, es besteht auch kein Konsumationszwang. Alle Jugendlichen sind willkommen. Auch Eltern sind nach der Eröffnung eingeladen, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

(Bild Werner Schneiter)

Also eine ruhige Sache? Jugend ist dynamisch und steckt voller Energie. «Zur richtigen Zeit am richtigen Ort» lautet die Devise. Kleinere (ruhige) Veranstaltungen und Projekte können gemeinsam mit den Jugendarbeitenden vor Ort durchgeführt werden, grössere, laute Veranstaltungen wie eventuell Discos und Konzerte,

finden in geeigneten Lokalitäten in den Unterämtler Gemeinden statt.

Wann sind die Türen für Jugendliche offen? Nach der offiziellen Eröffnung richten sich die Öffnungszeiten nach dem Wetter. So wird es geregelte Öffnungszeiten ab dem Spätsommer bis Früh-

Teilrevision des PBG: Ja zu Bau- und Niveaulinien Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Die Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes stärkt die Funktion der Baulinien als Raumsicherungsinstrument. Das Grundeigentum soll aber durch Baulinien nur soweit eingeschränkt werden, als dies zur Sicherung der öffentlichen Interessen notwendig ist. Zudem werden mit der Revision die Verfahren zur Festsetzung und Anpassung von Baulinien vereinfacht und mit anderen Verfahren koordiniert. Die Mitwirkung wird gestärkt indem neu auch bei Baulinienverfahren das Mitwirkungsverfahren zur Anwendung kommen soll. Der Gemeinderat Maschwanden begrüsst die neu erweiterten Nutzungsmöglichkeiten innerhalb eines Baulinienbandes. Ebenso werden die angestrebte Koordination und Vereinfachung der Verfahren sowie die verbesserten Mitwirkungsmöglichkeiten unterstützt. Der Gemeinderat schliesst sich bei den einzelnen Artikeln der Stellungnahme des Vereins Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute VZGV an. Die vom VZGV geforderten Änderungen und Ergänzungen sind wesentlich und hilfreich.

Jugendheim- und Familienunterstützungsgesetz Kern des neuen Gesetzes bildet die bedarfsgerechte Unterstützung der Familien. Für die Finanzierung stellt der Regierungsrat zwei Varianten zur Diskussion, das sogenannte Gesamtkosten-Modell (Beitrag Kanton 30%, Bei-

trag der Gemeinde nach Anzahl der unter 20-jährigen Bevölkerung) und das Tax-Modell (Beitrag Kanton 30%, Beitrag der Gemeinde nach effektiven Fällen). Gleichzeitig mit dem neuen Gesetz werden auch die notwendigen Änderungen im Volksschulgesetz und im Kinder- und Jugendhilfegesetz in die Vernehmlassung gegeben. Die Vorlage ist ausgewogen. Für die Gemeinde Maschwanden ist nur das Tax-Modell realistisch.

Vertrag über die HydrantenKontrollwartung Zur Sicherstellung eines optimalen Brandschutzes richtet die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) Subventionen in der Höhe von rund 8 Millionen Franken pro Jahr an die Löschwasserversorgung aus. Im Sinne einer Aufgabenteilung zwischen der GVZ und den Gemeinden, Wasserversorgungsgenossenschaften und -korporationen sowie Privaten richtet die GVZ Pauschalsubventionen an die Hydranten aus. Die Ausrichtung der Subventionen ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Seit 1. Januar 2005 wurden jeweils 5-Jahres-Verträge mit der für Hydrantenwartung spezialisierten Firma Hinni AG abgeschlossen. Der Gemeinderat hat für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2019 einen neuen Vertrag mit der Hinni AG, mit wiederkehrenden jährlichen Kosten von rund 6700 Franken, abgeschlossen.

Politische Gemeinde: Geld-Revision LucioRevisionen erstattet Bericht über die Revision vom 30. Juni und 1. Juli 2014. Sie umfasste den aktuellen Geldverkehr mit integrierter Stichprobenprüfung bei den Belegen und der Buchführung. Gemäss Beurteilung LucioRevisionen entspricht der aktuelle Geldverkehr 2014 den Vorschriften der massgebenden Gesetze, Verordnungen und Weisungen. Es wurden keine Hinweise oder Empfehlungen abgegeben.

Abrechnung Ersatz der Steuerung des Grundwasserpumpwerkes Halten Mit Beschluss vom 22. Oktober 2013 wurden für den Ersatz der Steuerung als gebundene Ausgabe Kosten von 121 000 Franken und für die zusätzlichen Optionen Kosten von 6000 Franken bewilligt. Das Vorhaben ist inzwischen abgeschlossen. Es ergibt sich eine Kostenunterschreitung von Fr. 399.10. Mit der Erneuerung der Steuerungsanlage besitzt die Wasserversorgung Maschwanden eine zeitgemässe und zweckmässige Hard- und Software zur Steuerung, Überwachung, Protokollierung und Alarmierung. Die parallel installierte Auslösestation im Feuerwehrdepot ermöglicht eine rasche Auslösung der Löschreserve im Brandfall. (grk.)

Die Anlaufstelle wird rauch- und alkoholfrei geführt. Klare Hausregeln, die den Umgang miteinander, die Sorgfaltspflicht gegenüber Einrichtung und Beziehung zur angrenzenden Nachbarschaft definieren, sind erarbeitet. Auch die Nachbarschaft wirkt direkt mit: dazu wurde die Zusammenarbeit mit der angrenzenden Nachbarschaft in einer Steuergruppe installiert. Ziel hierbei ist es, den Kontakt zueinander zu halten und konstruktives Nebeneinander zu leben. Ein wichtiges Ziel ist, eine angenehme Nutzungskultur zu erreichen, damit das Angebot auch langfristig einen Gewinn für die Jugendlichen darstellen wird. Das Team von jugendplus freut sich, mit der Anlaufstelle einen weiteren Meilenstein zu setzen. (pd.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Hausen dürfen heute Dienstag Denise und Hans Schläpfer ihre goldene Hochzeit feiern. Zu diesem speziellen Fest gratulieren wir ganz herzlich. Wir wünschen den beiden gute Gesundheit, viel Glück und noch viele gemeinsame Jahre.

Zur goldenen Hochzeit Margrit und Gustav Trüeb feiern am kommenden Freitag, 22. August, in Obfelden ebenfalls die goldene Hochzeit. Zum 50-Jahre-Ehejubiläum gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubelpaar einen schönen Festtag und alles Gute.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. August 2014

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Nun laufen sie wieder, die Pressen der Ämtler Kundenmoster Start bei Bruno Wittwer in Obfelden und bei Felix Leutert in Maschwanden Nun laufen sie wieder, die Pressen der Ämtler Kundenmoster. Der gute Behang – dank Regen und wenig Hitze – beschert in diesem Jahr eine überdurchschnittliche Saftmenge.

Rückgang hat mit der schrumpfenden Zahl an Landwirtschaftsbetrieben zu tun. Mostobstproduzenten aus dem Säuliamt konnten bisher ihre geernteten Früchte zu Peter Schmid, BauDienstleistungen in Affoltern karren. Dieser besorgte dann den Transport in die Fremo in Muri. Diese Dienstleistung, mit der Schmid 2008 begonnen hatte, gibt es seit diesem Jahr nicht mehr. «Die uns gelieferten Mengen waren für unsere grossen Fahrzeuge einfach zu gering. Das Kosten-NutzenVerhältnis stimmte nicht mehr», begründet Peter Schmid diesen Schritt. Das könnte möglicherweise weitere Bauen davon abhalten, weiterhin auf Mostobst zu setzen. Immerhin stellt Wittwer fest, dass der Direktverkauf von Most ab Presse zugenommen hat. Der steigende Privatverkauf lässt den Schluss zu, dass in Familien nicht nur Coca-Cola getrunken wird.

................................................... von werner schneiter Bei Bruno Wittwer im Obfelder Dorfteil Bickwil fahren seit wenigen Tagen Traktoren mit Ladeanhänger, aber auch Privatautos vor. Harassen werden entladen und deren Inhalt in den Silo gekippt. Der Verarbeitungsvorgang ist einfach: Die Äpfel – in dieser Jahreszeit vor allem Gravensteiner – werden gewaschen, fein gemahlen und gepresst. Der Saftstrom, anfänglich «garniert» mit Schaum, läuft und läuft . . . Frisch ab Presse. Kinder halten ihre Becher hin. Most ist nicht nur Durstlöscher, er ist auch sehr gesund. Die Familie Wittwer mostet seit bald 50 Jahren, 1966 startete Vater Fritz. Seit 14 Jahren ist Sohn Bruno Besitzer, der zu seinem Zimmereibetrieb mit der Kundenmosterei ebenfalls ein zweites Standbein unterhält. Mit seiner Zwei-Band-Presse presst er pro Stunde rund 2300 Liter Most. 100 kg Äpfel ergeben rund 70 Liter; sie dürfen vor dem Pressvorgang nicht allzu reif sein. Der Saft kann in der Selbstbedienungsanlage bezogen werden, zu Fr. 1.30 pro Liter – ein seit einigen Jahren geltender Preis. Die Kundschaft schätzt das und bezieht pro Woche manchmal gegen 400 Liter nicht pasteurisierten Apfelsaft. Jener Teil, der pasteurisiert wird, muss auf 78 Grad erhitzt werden. Das Abfüllen in sogenannte 5- und 10-Liter-Bag-in-Boxen besorgt Heini Nägeli aus Dachlissen, selbst Bauer. Dieser Teil an Most wird mit Gelatine geklärt, er verliert die naturtrübe Farbe. «Das ist nötig, weil ansonsten in den Boxen unliebsamer Bodensatz entsteht», sagt Bruno Wittwer.

50 000 bis 70 000 Liter pro Saison

Schmeckt gut und ist gesund: Bruno Wittwer und Kinder trinken Most frisch ab Presse. (Bilder Werner Schneiter)

Peter Schmid: Keine Transporte mehr zur Fremo Apropos Überreste nach dem Pressvorgang, Träsch genannt: Diesen verfüttern die Landwirte ihren Kühen. Vor Jahren hat Bruno Wittwer eine grössere Menge an Äpfeln gepresst. Der

Startet in die 22. Saison als Kundenmoster: Felix Leutert in Maschwanden.

Felix Leutert, Kundenmoster in Maschwanden, hat soeben seine 22. Saison in Angriff genommen. Zu diesem Erwerbszweig kam er, weil damals Moster Hans Gut diese Tätigkeit altershalber einstellte. «14 Tage später stand eine Presse in unserem Betrieb», erzählt er. Seit dem Jahr 2000 steht das dritte Modell in der Scheune. Die Ein-BandPresse schafft etwa 1000 Liter pro Stunde. Jährlich sind das 50 000 bis 70 000 Liter – etwa die zehnfache Menge im Vergleich zu Leuterts Anfängen. Gegen 90 Prozent der verarbeiteten Äpfel ist Kundenarbeit – mit anderen Worten: Die von Privaten und Bauern herbeigekarrten Mengen werden verarbeitet und von diesen als Saft wieder zurückgenommen. Auch bei Felix Leutert wird ein Teil pasteurisiert, in Standflaschen oder in die Bag-in-Boxen abgefüllt – mit Erfolg. Seither steigt der Verkauf. Vermehrt sind auch kleinere Mengen gefragt. Ab diesem Jahr geht bei Felix Leutert Most sogar in Halbliter-Flaschen weg. Er lässt im Übrigen auch «Chlöpfmoscht» herstellen, derzeit rund 500 Flaschen pro Saison, die in Geschäften und Hofläden verkauft werden. Der Gärungsprozess des Saftes erfolgt in der Weinkellerei von Paul Gasser in Ellikon an der Thur.

Bald 21 neue Wohnungen beim Bahnhof in Affoltern Zuletzt hat es Asylsuchende beherbergt, nun ist das markante Haus an der Seewadelstrasse 31 bis 35 Geschichte Seit den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hiess es immer wieder, sie werde demnächst abgerissen, die Liegenschaft an der Seewadelstrasse 31 bis 35. Nun war es wirklich so weit. Bis Dezember 2015 sollen zwei neue Mehrfamilienhäuser mit 21 Mietwohnungen entstehen. Zuletzt fanden Asylbewerber ein vorübergehendes Zuhause an der Seewadelstrasse 31 bis 35. Als er die Liegenschaft im Sommer 2009 als langfristige Kapitalanlage erwarb, habe er geplant, den bestehenden Mietvertrag mit dem Sozialdienst des Bezirks Affoltern langfristig weiterlaufen zu lassen und auf der bestehenden Baulandreserve ein kleines Mehrfamilienhaus mit Mietwohnungen zu erstellen, verrät Alexander Bischof auf Anfrage. Ein solcher Neubau ist in der Folge auch bewilligt worden. Dann zeichne-

te sich allerdings eine Änderung der Bedürfnisse des Asylwesens ab, und der Sozialdienst zog in Erwägung, seine Büros an der Seewadelstrasse zu zentralisieren. Die Generalversammlung des Sozialdienstes lehnte dieses Projekt allerdings ab. Die weitere Entwicklung im Asylbereich führte dazu, dass der Sozialdienst den Mietvertrag für die bestehenden Räumlichkeiten an der Seewadelstrasse 31 bis 35 auf den 30. Juni 2014 kündigte. Parallel dazu hat die Gemeindeversammlung im Herbst 2013 entschieden, dass es sinnvoll wäre, dieses zentrale Quartier beim Bahnhof und der gesamten Infrastruktur inskünftig komprimierter zu überbauen und die BZO entsprechend angepasst. Anstelle der bisherigen Überbauung entstehen nun zwei Mehrfamilienhäuser nach neuer BZO mit insgesamt 21 Wohnungen samt Tiefgaragen. Baustart ist am Montag, 1. September, Bezugstermin Ende 2015. (tst.)

Blick von der Regionalbibliothek in Richtung Bahnhof: Zwei Drittel des Gebäudes Seewadelstrasse 31 bis 35 waren Ende vergangener Woche bereits weg. (Bild Thomas Stöckli)


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Vermischtes

Dienstag, 19. August 2014

Ausgelassene Stimmung am Albis Open Air Die Veranstaltung überzeugte dank perfekter Organisation und einem grossartigen Line-up Viele zufriedene Gesichter tummeln sich am Samstagabend auf dem Reitplatz der Familie Heinzer in Hausen. Der Regen bleibt aus, die Sonne scheint durch und mit einem wärmenden Risotto im Bauch sitzt es sich auch bei herbstlichen Temperaturen bequem. «Den Leuten war anzumerken, dass sie froh waren, endlich wieder etwas draussen unternehmen zu können nach diesen regnerischen Tagen. Die Stimmung war heuer besonders gut», bemerkte die OK-Präsidentin Eliane Heinzer. Trotz der unsicheren Wetterlagen sei die Zuschauerzahl in etwa gleich wie letztes Jahr.

Lokale Bands überzeugen Zur familiären Atmosphäre hat auch das Line-up beigetragen. In zwei Bands, Hangover-Jam und Sugarpuffs, spielten Heinzers gleich selber, in drei weiteren, The Real Maynuts, Last Avenue und Wilcox, mindestens ein Hausemer. Ein Highlight waren auch die Deathropes aus Zürich: Einen sternenklaren Himmel über sich, begannen sie als letzte Band pünktlich um 23 Uhr mit ihrem gut eineinhalbstündigen Set und verzauberten die immer noch zahlreich Anwesenden mit Wild-West-Sound. Zahlreiche Feuer und Fackeln, Pferdegewieher und das heimelige Dekorations- und Lichtkonzept sorgten zusammen mit dem Country Rock der Deathropes für schon fast magische Momente. Und auch das ist das Albis Open Air: Sonntagmittag erinnert kaum noch etwas an das berauschende Fest des Vorabends, die Heuwagenbühne ist abgebaut und zahlreiche Helfer richten den Reitplatz für die eigentlichen tierischen Benutzer wieder her. Das Albis Openair 2014 bleibt bei allen Beteiligten hoffentlich in bester Erinnerung. Bis nächstes Jahr!

Gute Stimmung, familiäre Atmosphäre und musikalische Highlights am Albis Open Air: Die Band «Sugarpuffs». (Bild zvg.)

Spätsommerliches Country-Feeling «The Saints» im Maisfeldfest am 22. und 23. August in Mettmenstetten «Hirschen» Das Maisfeldfest findet heuer am kommenden Wochenende neben dem Hof von Felix Meier, Im Wiesengrund in Mettmenstetten statt. Wie in den Vorjahren lautet das Motto «Western». Für wenig Geld holt und bringt ein Taxidienst die Besucher aus dem Oberamt. Das Programm des Maisdfäldfäscht auf dem Feld neben dem Hof von Felix Meier in Mettmenstetten (der Weg ist ausgeschildert) verbreitet auch 2014 Country-Stimmung. Organisiert wird der Anlass erstmals ohne Gastverein von der Fasnachtswagenbaugruppe

«XY». Am Freitagabend, 22. August, ab 19 Uhr heben DJs im Festzelt (mit Countrymusik) und an der Shotbar die Stimmung. Feine Grilladen und ein breites Angebot an Getränken sorgen dafür, dass niemand Hunger und Durst leiden muss. Auf der grossen Tanzfläche ist Betrieb von 19 Uhr bis 4 Uhr morgens. Der Eintritt ist ab 18 Jahren. Der Eintritt kostet 10 Franken. Am Samstag, 23. August, spielen ab 21 Uhr live «Desert Rose» auf der grossen Bühne im Festzelt. Line-Dancers sind herzlich willkommen. Wiederum findet sich das musikalische Alternativprogramm an der Bar. Der Zutritt ist auch am Samstag ab 18 Jahren. 15 Franken kostet der Eintritt mit

Liveband. Sinnvollerweise haben die Organisatoren mit Taxi Regional (Telefon 0840 840 600) einen Abhol- und Bringservice für die Festbesucher organisiert. Es steht ein Shuttlebus zur Verfügung, der die Partygänger zwischen 19 und 22 Uhr jeweils stündlich in den Oberämtler Dörfern abholt und auf den Festplatz bringt. Im gleichen Rhythmus beginnt ab ein Uhr morgens der Rücktransport, der offiziell bis vier Uhr andauert. Selbstverständlich können auch individuelle Fahrten vereinbart werden, die im Ermessen des Chauffeurs liegen und auch so berechnet werden. Weitere Informationen auf Facebook und maisfeldfest.ch. (map.)

Die Fasnachtswagenbaugruppe «XY» führt am kommenden Freitag- und Samstagsabend das Maisfeldfest in Mettmenstetten durch. (Bild zvg.)

Konzert am 23. August in Wettswil am Albis Im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte im Hirschen Wettswil sind am Samstag, 23. August, «The Saints» zu Gast. The Saints sind eine Zürcher Traditionsband. Gegründet wurden sie 1952. Sie trugen weder Heiligenscheine noch stiegen sie zum Himmel. Der Name entsprang dem wohl berühmtesten Stück des Jazz: «When The Saints Go Marching In». Trotz vieler Wechsel in den Anfangsjahren erreichte die Band – dank guter Platzierungen am Amateur-Jazzfestival – einen guten Ruf und viel Renommée. 1962 erhielt die Band mit dem Eintritt von Romeo Borbach eine personelle Stabilität, die mit wenigen Ausnahmen bis Anfang der Achtzigerjahre anhielt. In diesen zwanzig Jahren von 1962 bis 1982 spielten «The Saints» ihren Jazz quer durch die ganze Schweiz. Sie swingten in Jazzclubs, in Schulen und Kirchen, an Hochzeiten, Geburtstags- und Firmenfesten. Sie weihten Tunnels ein und verschönerten 1.-August-Feiern. Sie jazzten mit den Zürcher Zünften durch Tag und Nacht, organisierten ihre eigenen Plauschfeste für ihre Fans im «Hinteren Sternen». Regelmässig waren sie an den Jazz-Abenden in der Freizeitanlage «Bachwiesen» Zürich und im «Blackout» zu hören. Höhepunkte bildeten für sie die Auftritte mit Champion Jack Dupree, Bill Ramsey und Anne Morré, ihre Konzerte in der Manege des Circus Knie, im Hotel Zürich, im

Fauteuil-Theater Basel, in der Arena des Amphitheaters von Augst und im Kunsthaus Zürich.

Eine der ältesten Bands der Jazz-Szene Im Jahre 2002 wurde The Saints Jazz Band 50-jährig und feierte ihr Golden Jubilee. Sie zählt damit zu den ältesten, stets aktiven Bands in der Zürcher Jazzszene, ja in der ganzen Schweiz. Auch der Pianist und Bandleader Romeo Borbach feierte ein seltenes Jubiläum, hatte er doch während vierzig Jahren die Band mit hundertfünfzig Arrangements und etwa gleich vielen frei gespielten Titeln musikalisch geführt, nicht zu vergessen sämtliche vorbereitende und administrative Arbeiten, die erledigt sein mussten. «The Saints» spielen einen swingenden Jazz, der durch ihre Musikerpersönlichkeiten geprägt wird. In ihrem vielseitigen Repertoire finden sich sowohl altbekannte Standards wie auch Stücke, die nicht an jeder Jazz-Ecke zu hören sind. Sie legen grossen Wert auf wohlklingende Arrangements, ohne jedoch die Freiheit zur Improvisation und die Spielfreude des einzelnen Musikers einzuengen. Die heutige Besetzung: Jürg Maurer, Klarinette; Otto Andrea, Trompete; Ernst Bigler, Posaune; Romeo Borbach, Piano; Rolf Winiger Bass; Eugen Weber, Schlagzeug. Platzreservierungen bei Brigitte Gubler, Restaurant Hirschen Wettswil, Tel 044 700 01 28.


Bezirk Affoltern

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Menschen – Geschichten – Bücher Das Haus zum Seewadel und die Regionalbibliothek in Affoltern feiern Jubiläen Am Samstag, 30. August, feiern das Haus zum Seewadel und die Regionalbibliothek von 10 bis 16 Uhr ihre Jubiläen an der Oberen Seewadelstrasse in Affoltern. Die Regionalbibliothek Affoltern (RBA) wird 50, das Haus zum Seewadel 40 Jahre alt. Die beiden Institutionen existieren seit vierzig Jahren in enger und guter Nachbarschaft nebeneinander. Nachdem die Bibliothek die ersten zehn Jahre in einem Provisorium untergebracht war, konnte sie vor 40 Jahren im Seewadel einziehen. So kommt es, dass die Lebensgeschichten der Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums mit jenen zwischen Buchdeckeln unter einem Dach beherbergt sind. Beiden Häusern liegt daran, mit Menschen und Geschichten pfleglich umzugehen und einen Beitrag zu einer lebendigen und attraktiven Gemeinde zu leisten. Am letzten Samstag im August sind von 10 bis 16 Uhr alle Interessierten herzlich zur Teilnahme am Jubiläumsfest eingeladen.

Musik und Grussworte Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm. Die Eröffnungsansprache des Gemeindepräsidenten Clemens Grötsch wird von der Harmonie Affoltern umrahmt. Anschliessend spielt im Festzelt das Duo Bruno Hächler und Sandra Merk. Der Kinderbuchautor und Liedermacher hat fröhliche, humorvolle, freche Kinderlieder geschrieben und wird von der Bassistin und Sängerin Sandra Merk begleitet. Eine mitreissende Vorstellung für die grossen und kleinen

Zwei Jubiläen – ein Fest. Das OK mit dem vielseitigen Festprogramm. (Bilder zvg.)

Hanspeter Müller-Drossaart.

Der Liedermacher Bruno Hächler.

Gäste. Das Jazztrio «Leihohrenschmauser» unterhält über Mittag mit Charme und eleganten Jazz-Standards aus dem Great American Songbook, die vor allem in den 20er- und 30er-Jahren am Broadway uraufgeführt worden sind. Zum Schluss spielt die Säuliämtler Huusmusig Puszta Pampa. Die geniale Verbindung aus Weltmusik und traditionellen Weisen laden ein zu Reisen im Kopf, zum Träumen und vielleicht sogar zu einem Tanz der spätestens dann endet, wenn der offizielle Festschluss naht und Sozialvorstand Martin Gallusser die Gäste verabschiedet.

betreut und beide Institutionen informieren über ihre Arbeit.

sessel aus gebrauchten Büchern als Geschenk an die Regionalbibliothek, die seit fünfzig Jahren die Entwicklung und Vernetzung im Säuliamt vorantreibt. So wird es in Zukunft möglich sein, auf «Sätzen zu sitzen». Natürlich wird die RBA nicht sitzen bleiben, aber weiterhin «auf Sätze setzen». Das detaillierte Festprogramm ist auf Flyern und Plakaten, als Inserat im «Anzeiger» oder auf der Homepage von Bibliothek und Haus zum Seewadel zu finden.

Dichter Klang mit Hanspeter Müller-Drossaart Zu einem vergnüglichen Streifzug durch die Welt der Poesie lädt Schau-

spieler Hanspeter Müller-Drossaart in die Bibliothek ein. Der leidenschaftliche Leser und Buchstabentreue öffnet seine «Schatzkiste» und spricht über Texte, die ihn amüsieren, berühren, erfreuen und manchmal sogar verändert haben.

Kulinarisches, Informationen und Attraktionen Für das kulinarische Wohl sorgt das Haus zum Seewadel, bekannt für Gastfreundschaft und eine tolle Küche. Den Besuchern wird von den Aktivierungsfachfrauen zudem ein Sinnesparcours und kreatives Gestalten mit gebrauchten Büchern angeboten. Informationsstände zu gesundheitlichen Themen werden vom kompetenten Personal des Hauses zum Seewadel

Age Explorer Ein Höhepunkt ist bestimmt der Age Explorer. In einem von Altersforschern entwickelten Anzug wird ein hohes Lebensalter simuliert. Die Einschränkungen des Alters lassen sich hautnah und äusserst eindrücklich nachempfinden. Wichtigstes Ziel des Age Explorers ist es, das Verständnis für die Lebenswelten älterer Menschen zu erhöhen.

Martin Summerauer und Ulla Schiesser Samstag, 30. August, 10 bis 16 Uhr: Jubiläumsfest

Ein «belesener» Sessel Bibliothekarinnen des Bezirks Affoltern bauen gemeinsam einen Lese-

der Regionalbibliothek und des Hauess zum Seewadel im Festzelt und an der Oberen Seewadelstrasse 12 und 14 in Affoltern. Weitere Informationen unter: www.bibliothek-affoltern.ch / www.seewadel.info

Art brut in der Galerie 100 Galerie 100 in Affoltern: Mariano Vittori und Hermann Kälin zeigen ihre Kunst Bis 31. August stellen in der Affoltemer Galerie 100 Hermann Kälin und Mariano Vittori ihre Werke aus. Es ist unverbildete, rohe Kunst in unterschiedlicher Ausprägung. Finissage ist am Samstag, 30. August, von 14 bis 18 Uhr.

oberfläche und dem Eindruck von Tiefenräumlichkeit.

Hermann Kälin: Verdichtete Strukturen mit pastosem Farbauftrag

................................................... von urs e. kneubühl Die gegenwärtige Ausstellung in der Affoltemer Galerie 100 an der Zürichstrasse 100 erlaubt eine Reise in die Bildwelten zweier «Art brut»-Künstler, die ebenso eindrucksvoll wie teilweise recht ungewöhnlich ist. Sowohl der aus Italien stammende, seit Kurzem in der Schweiz lebende Mariano Vittori, als auch der früher in Hausen und jetzt in Schindellegi lebende Hermann Kälin zeigen Bilder, die jeweils eigene Formensprachen reden, denen aber gleichsam die aus der unmittelbaren Umgebung geschöpfte Bildfindung sowie die naiv-poetische Ausstrahlung gemeinsam ist.

Mariano Vittori: Verknüpfung von Realität und Fantasie Tiere, ganz besonders Stalltiere, so wird unvermittelt klar, sind bevorzugte Themen von Mariano Vittori. In seinen Werken, die sich durch eine symbolhafte Bildsprache ausdrücken, verknüpft sich dabei die Realität mit seiner Fantasie. Es sind, bei aller Abstraktion, ausdrucksstarke Tierstudien, die sich

Unverbildete Kunst im Stile der «Art brut», aber gleichsam in unterschiedlicher Ausprägung zeigen zurzeit in der Galerie 100, Affoltern, Mariano Vittori (links) und Hermann Kälin. (Bild Urs E. Kneubühl)

Ganz anders die Werke von Hermann Kälin, die durch geradezu verschwenderischen Umgang mit Farbe entstehen. Es sind spontane Eingebungen und integrierte Alltagsgegenstände, die in verdichteten Strukturen zu Neugestaltungen transformieren und collagenartig zu Botschaften gestaltet werden. Die Farbe wird bei ihm zum Thema: Starkfarbig und mehrheitlich mit dickem, pastosem Farbauftrag offenbaren die «hermi-k»-Bilder geradezu die unbändige Lust Kälins am Malprozess. Sein Bildsujet entwickelt, steigert sich zu einer stürmischen Heftigkeit, wobei er, trotz aller Anhäufung von Materialien und Symbolen, nie den Sinn für die Geschlossenheit des Bildausdrucks verliert. Im Gegenteil, die reichhaltigen Valeurs münden in vibrierenden Kompositionen. Mit seinen ebenfalls in der Galerie 100 ausgestellten «chaltbod-Bildern» (Druckgrafiken) zeigt Hermann Kälin sein zweites Kunstgesicht. Hier arbeitet er äusserst filigran und mit durchaus dezenterer Farbgebung, dennoch äusserst dekorativ. Galerie 100, Zürichstrasse 100, Affoltern. www.gale-

trotz ihrer zeichnerisch vereinfacht umgesetzten Dynamik der Bewegung überaus natürlich wahrnehmen. Die beinahe unterkühlt-naiven Darstellungen prägen ein ästhetisiertes Erscheinungsbild, wobei sich Inhaltliches und

Formales decken. Durch die vorwiegend geschwungenen Formen erhalten die angedeuteten Tierfiguren, die bei aller Abstraktion und trotz des überaus sehr zarten und lasierenden Farbauftrags das Motiv stets mit Leich-

tigkeit erahnen lassen, eine erstaunliche Kraft. Gleichzeitig entsteht durch den transparenten Farbauftrag der Eindruck einer räumlichen Staffelung. Das Ergebnis ist ein spannungsvolles Wechselverhältnis zwischen der Bild-

rie100.ch, Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Mietinteressenten melden sich direkt bei den ausstellenden Künstlern oder bei Markus Bösch, markusboesch@bluewin.ch 079 821 13 61, bzw Susanne Furrer, 044 252 74 40, welcome@susannefurrer.ch.


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Forum

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«Mein Sommer-Erlebnis» Letzte Bilder vom Leserfoto-Wettbewerb im «Anzeiger»

In Fiss, Tirol, wissen auch «Einheimische» von den schönen Wanderwegen zu profitieren. (Bild Claus Hagen)

Sonnenaufgang in Süditalien mit Tamara und Alessia. (Bild Bruna Jäggli-Cea)

Als Wasserpflanze trotzt diese Seerose dem verregneten Sommer und strahlt in voller Blüte. (Bild Nadine Rütter)

Die Natur findet ihren Weg. Hier im Val Colla, Tessin.

Hochtour zum Castor, Gipfelgrat. (Bild Ursula Storz)

(Bild Rosmarie Da Rugna)

Abendstimmung am Türlersee ... (Bild Nicole Toma)

Das Pfauenauge zeigt sich direkt vor der Haustüre. (Bild Wolfgang Pache)

Der Frosch im Seerosenteich. (Bild Susanne Bachmann)


Bezirk Affoltern

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Grosses Interesse am Puure-Höck Geselliger Anlass auf dem Hof der Familie Haab in Mettmenstetten Unter dem Motto «aktuell und gesellig» organisierte der Zürcher Bauernverband diesen Sommer vier Anlässe auf Landwirtschaftsbetrieben. Am vergangenen Donnerstag kamen gut 200 Bäuerinnen und Bauern aus dem ganzen Kanton nach Mettmenstetten. ................................................... von marianne voss Es war der vierte Puure-Höck, der vom Zürcher Bauernverband unter dem Motto «aktuell und gesellig» organisiert worden war. Eingeladen hatte die Familie Haab aus Mettmenstetten. Das Ziel der Aktion bestand darin, andere Betriebe kennen zu lernen, sich auszutauschen, ein spannendes Referat zu einem aktuellen Thema zu hören und das gemütliche Beisammensein zu geniessen. Das Bedürfnis nach solchen Anlässen ist unter den Bauernfamilien eindeutig gross. Das zeigte die rege Beteiligung an allen Veranstaltungen. Am vergangenen Donnerstag strömten gut 200 Gäste aus dem ganzen Kanton Zürich auf den Betrieb in der Schürmatt. Vom Zürcher Bauernverband war nebst dem Geschäftsführer Ferdi Hodel fast das ganze Team anwesend, um die interessierten Bäuerinnen und Bauern zu betreuen. Martin und Dominic Haab präsentierten auf einem abwechslungsreichen Betriebsrundgang ihren neuen Aufzuchtstall und die moderne Fotovoltaik-Anlage. Markus Staub von der Landi Albis stellte die verschiedenen Geschäftszweige dieses grossen Unternehmens in der Region vor. Und Markus

Voll besetzter Wagenschopf bei der Familie Haab in Mettmenstetten. (Bild Marianne Voss) Inderbitzin, Leiter der Regionalstelle Agrisano, äusserte sich klar und unmissverständlich zum Thema Einheitskasse, über das Ende September abgestimmt wird. Diese Initiative bewirke keine Kostensenkung und würde die kostenbewusste ländliche Bevölkerung zwingen, die hohen Gesundheitskosten der Städter zu bezahlen. Er leg-

te den Anwesenden nahe, ein Nein in die Urne zu werfen.

Referat über die Zukunft des Schweizer Fleisches Nach einem halben Poulet pro Person rauschte dann schliesslich um 22.30 Uhr im Eiltempo der Referent an. Auf

einen so prominenten und spannenden Redner – der am selben Abend bereits eine andere Verpflichtung hinter sich hatte – warteten die allermeisten Gäste gerne bis zu dieser späten Stunde. Peter Bosshard, Geschäftsleiter Schweizer Viehhändler-Verband, gab Einblick in den internationalen Fleischmarkt und zeigte die daraus re-

sultierenden Einflüsse auf den nationalen Fleischmarkt auf. Er liess die Besucherinnen und Besucher an seinen Gedanken zur Zukunft der Schweizer Fleischproduktion teilhaben. Die Event-Serie fand so grossen Anklang bei den Zürcher Bauernfamilien, dass bereits feststeht: Der PuureHöck wird 2015 fortgesetzt.

forum

Der Senevita AG aus dem Schneider Das Heks auf helfen Irrwegen Soll Affoltern Senevita-Vertrag «Obstgarten» übernehmen? «Anzeiger» vom 15. August. Das ist ja nichts als logisch, dass Gesundheitsvorstand Gallusser und Gemeindepräsident Grötsch der kühnen, aber sinnvollen Idee, der Senevita AG den Mietvertrag für unser Altersheim abzunehmen, ablehnen würden. Wir wünschten uns unternehmerisch wie auch sozial denkende Behörden, mit etwas Pfupf und Elan, die den Gemeinsinn und das Gesamtwohl im Auge haben. Stattdessen gehen die Gemeinden im Bezirk dazu über, ihre Betagten in die gewinnorientierte Senevita AG, eine österreichische Firma, abzuschieben. Da gäbe es viele gute, menschliche und materielle Gründe, diesen gewinnorientierten Unfug abzustellen. Wenn die Gemeinden und somit ihre verantwortungsvollen Behörden sich solidarisch vereinen, können wir eine gute, sinnvolle und kostensparende Lösung für den Seewadelersatz erwirken. Zugegeben, alt Gemeindepräsidentin Irene Enderli hat es zweimal verschlafen, sich rechtzeitig in das nun wirklich lange genug brachliegende OVA-Gelände beim Bahnhof Affoltern des profimaximierungs-orientierten Herrn Hess aus dem fernen Thurgau einzuklinken. Aber jetzt hätten wir wiederum eine einmalige Chance, diese Scharte auszuwetzen. Das geht so: Die Gemeinden weigern sich, weiterhin der Senevita AG Betagte zuzuführen und mit ihr «Abschiebungsvereinbarungen» zu treffen. Die Senevita AG wird dergestalt ausgehungert. Da auch

diese Firma einmal die Zahlen unter dem Strich betrachten muss, früher oder später, wird sie bei einem dreijährigen «Schlecht-, oder fast Leerstand» dieses nicht ganz zinsgünstigen Hauses zum Schluss kommen, dass dieses Engagement aufzugeben wäre. Dann kommen die Gemeinden, allen voran Affoltern, und übernehmen den Mietvertrag. Dann ist der Seewadelersatz elegant gelöst. Bleibt einfach der hässliche Nachgeschmack, dass der gewinnorientierten Mobimo saftige Mietzinsen abzuliefern sind. Aber da könnte man doch – mittelfristig gedacht – bei Herrn Hess ein weiteres, jetzt noch freies Grundstück für den Eigenbau eines veritablen Pflegeheimes sichern. Mit geliehenem Geld, belastet mit 1,5 oder dereinst vielleicht einmal 2,5% Hypothekarzins. Man bedenke, der Mietzins basiert auf einer Renditeberechnung von mindestens 6, eher 7%. Das bedeutet: Wir bezahlen jährlich bei Mietobjekten das Vierfache, als wenn wir selber von der Gemeinde her Besitzer sind! Wir alle könnten uns in sieben Jahren ob diesem kostengünstigen Objekt erfreuen. Was benötigen wir dazu: Wir benötigen die Gemeindepräsidentenversammlung, die halt nicht schon wieder von diesem Herrn Thurnherr (der Privatgewinne statt Gemeindeersparnisse anstrebt) geleitet werden sollte. Auch nicht von seinem passiven Stellvertreter, unserem stets lächelnden Gemeindepräsidenten, der sich schon ganz schön ins Abseits gestellt hat seit seiner sensationellen Wahl als GP. Der in der SpitalBK sich darin gefällt, auch bei grössten Unstimmigkeiten – dank unseres

Direktors und seiner Finanzchefin – in vielen Belangen die Theorie zu vertreten: «Deckel drüber». Nein, da sollten engagierte, fleissige Gemeindepräsidenten an den Deichsel, die es in unserem Bezirk zweifellos gibt. Dazu braucht es zudem Gesundheitsvorstände in den Gemeinden (die meist auch die Delegierten des Spitals sind) also engagierte Gemeinderäte, die sich diese Sache gut überlegen und dieser einmaligen Chance, dieser strategischen Konzeption zu folgen vermögen. Und drittens braucht es beherzte Stimmberechtigte, die sich dafür verantwortlich fühlen, dass unsere Betagten einer gemeindeeigenen Institution zugeführt werden. Denn nur dadurch können wir jederzeit die Qualität der Pflege unserer Lieben mitbestimmen, alles andere wäre eine Abschiebung an eine gewinnorientierte Altersheim-AG, die übrigens bereits jetzt schon voll am Laufen ist! In Affoltern haben die Stimmberechtigten in dieser Vorlage bereits einmal Stellung genommen und im Verhältnis 11:16 klar zum Ausdruck gebracht, was bei uns mehrheitsfähig ist: Eine AG wollen wir in diesem mitmenschlich-sensiblen Bereich nicht. Aber was machen unsere lieben Behördenmitglieder vom Bezirk? Sie lassen sich bereits am 25. August zu einem opulenten Cüpli-Anlass von der Senevita AG einladen und einsalben. Wir erwarten von unseren Behörden, dass sie diesen Anlass boykottieren. Man merke sich die Namen der Behördenmitglieder, die daran teilnehmen! Hans Roggwiler, Präsident dds Vereins pro Zweckverband Spital Affoltern

Serie von Pia Holenstein im «Anzeiger». Am 18. Juli 2014 hörte man mitten in Zürich den martialischen Kampfruf «Allahu Akbar» aus Hunderten Kehlen geschrien. Eine Demonstration war im Gange. Fahnen der islamistischen Schlächter-Horden IS (Islamischer Staat) wurden geschwenkt, auf einem Schild konnte man lesen: «die Juden brauchen einen Hitler». Aufgerufen zu dieser Demonstration, dieser Zusammenrottung zivilisationsfeindlicher Elemente, haben unter anderen der islamistische Konvertitenverein IZRS und Personen aus dem Heks-Umfeld: Von einer Frau, die vom Heks geschult worden war, um sich in Israel/Palästina als sogenannte «Menschenrechtsbeobachterin» zu inszenieren, ist bekannt, dass sie ein paar Tage vor der Demonstration ein Hass-Mail an eine jüdische Organisation in der Schweiz geschrieben hat. Innerhalb des Kirchenbundes steht das Heks schon seit Längerem für seine Parteinahme im Nahostkonflikt in der Kritik. Überhaupt fragen sich viele Leute hier in der Schweiz, wieso sich das Heks seit Jahren derart exzessiv und vermeintlich zugunsten

der Palästinenser im Nahostkonflikt engagiert, während wir nichts vom Heks vernehmen, wenn Zehntausende Christen in Syrien und im Irak einen grausamen Tod sterben. Wieso werden allein im Jahr 2014 über eine Million Franken Spendengelder für ein äusserst fragwürdiges Projekt in Israel/Palästina eingesetzt, während die Christen im Irak und in Syrien vom Heks gar nichts bekommen? Ist es im Sinne der Spender und Kirchensteuerpflichtigen, dass mithilfe von Heks-Personen mit Hang zum Extremismus in den Nahen Osten auf eine Mission geschickt werden, um sich dann nach ihrer Rückkehr in der Schweiz mit islamistischen Scharfmachern und Neonazis zusammenzutun? Den Verantwortlichen beim Heks wünsche ich für die kommenden Jahre mehr Besonnenheit und mehr Rückgrat. Sich auf Kosten eines tragischen Konflikts zu profilieren mag dem Heks vielleicht kurzfristig Sympathien aus gewissen Kreisen bringen. Längerfristig verliert das Heks damit aber seine Glaubwürdigkeit. Michael von Arx, Hausen am Albis

Immer mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig uschriften, ohne die Postadresse des Autors/der Autorin – die E-Mail-Adresse allein reicht nicht. Bitte in je-

dem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer angeben. Über nicht publizierte Texte wird keine Korrespondenz geführt. (Red.)


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Gewerbe/Dienstleistungen

40-Jährige feiern

Ergraut, aber fit

Auf dem Schulareal Mettlen in Wettswil steigt das traditionelle 40er-Fäscht. > Seite 15

Männerriegen Ottenbach, Mettmenstetten und Obfelden: Plauschwettkampf. > Seite 20

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Bärenstark 3. Mühligolf-Steinstossen im Restaurant Mühligolf in Wettswil. > Seite 21

Kunst und grosse Schweizer Weine in Mü’s Vinothek 22. August von 18 bis 20 Uhr und 23. August von 10 bis 16 Uhr

Maria Halbleib zeigt es anhand von Kilopackungen Zucker: über 40 kg Gewicht haben die Teilnehmerinnen des letzten Kurses abgenommen. (Bild zvg.)

Zurück zu normalem Essverhalten «Lebe leichter» startet wieder ab September Genial normal zum Wunschgewicht? Wer es satt hat, Kalorien zu zählen, auf erlaubtes und verbotenes Essen fixiert zu sein und von einer zur anderen Trenddiät zu wechseln kann mit dem Programm «Lebe leichter» darauf verzichten. Dreimal täglich sich satt essen und dennoch Pfunde verlieren, ist das möglich? Ja, und zwar relativ einfach, ohne irgendwelche Zusatzmittel. Die Grundidee von lebeleichter basiert auf der einfachen Regel: Dreimal am Tag einen Teller voll Essen! Ziel ist es, wieder zu einem normalen Essverhalten zurückzufinden und damit die Fixierung auf Essen oder nicht Essen zu beenden. Die zwölf Wochenthemen sollen dabei helfen, ganzheitlich leichter zu werden und diesen veränderten Lebensstil auch beizubehalten. Das genau haben die Teilnehmerinnen vom letzten Kurs erfahren. Dass es dabei nicht immer nur um das Thema Essen ging, trug im Wesentlichen dazu bei, dass der Kurs so abwechslungsreich wie erfolgreich war. Bewegung in den

Alltag bringen, sich selber auf die Spur kommen, sich neu entdecken, sind nur einige Themen, die vertieft besprochen wurden. «Der ‹lebe leichter›-Kurs hat dazu beigetragen, dass ich mein Essverhalten, die Trinkgewohnheiten sowie meine Bewegungsmöglichkeiten überdacht und geändert habe.» «Ich lebe mit meinen neuen Gewohnheiten leichter und leichter weiter ... Das erste Mal, dass ich wirklich mit Freude leichter werde.» So und ähnlich lauten die Feedbacks der Teilnehmerinnen des letzten Kurses. Und was dabei herauskam: über 40 kg Gewicht haben die Teilnehmerinnen abgenommen. Ab September findet wieder ein neuer Kurs mit zwölf Einheiten in den Räumlichkeiten der Chrischona-Gemeinde Affoltern statt. In der ersten Stunde ist ein unverbindliches Kennenlernen möglich! (pd.) «lebeleichter» Start: Donnerstag, 4. September um 18.30 Uhr, Chrischonagemeinde, Untergeschoss, Alte Obfelderstrasse 24, Affoltern. Kosten: 180 Franken plus Unterlagen 28 Franken. Anmelden bei Maria Halbleib, m.halbleib@me.com, Telefon 076 324 79 27. Infos: www.lebe-leichter.com.

Wieder werden exzellente Weine aus dem Kanton Waadt und dem Kanton Tessin vorgestellt. Waadt: Premier Grand Cru ist die höchste Auszeichnung zu Ehren der feinsten Waadtländer Weine; die 2013er aus Féchy, Villeneuve und Yvorne stehen bereit. Die Domaine du Montet in Bex und Proprietär Charles Rollaz verblüffen die Weinwelt weiter mit Trouvaillen der Extraklasse. «La Jouvence» (Blanc de Merlot), «Quintessentia» (Amarone Art) und «Gloria in Excelsis» (Ripasso Art) sind leuchtende Beispiele für neue Akzente im Schweizer Qualitäts Weinbau Tessin: Claudio Tamborini Lamone; zum 70-Jahre-Jubiläum wurde ein Merlot «70 anni di passione» vinifiziert und ausschliesslich in Magnum Flaschen gefüllt. Voilà nun steht er zur Verkostung bereit. Zum ersten Mal wird unter anderem auch der Swiss premium wine «Quattromani» eine Schöpfung der Topwinzer Brivio, Delea, Gialdi und Tamborini gezeigt.

Kunst Markus Sandhofer, geboren 1966 in Zürich. Nach einer handwerklichen Lehre steigt er 1984 in die Informatik ein. Seit 1994 ist er Geschäftsführer der Sandhofer Informatik GmbH und Berufschullehrer im kaufmännischen Bildungszentrum Zug. Seine kreative Seite erlebt er in der Musik. Dieses Hobby pflegt er seit über 30 Jahren. 2002 entdeckte er die Faszination des Malens. Im eigenen Atelier zu Hause entstanden am Anfang einfache Farbvariationen und Muster. Er experimentiert heute mit Acryl, Sand und Spachtelmassen. Es entstehen Collagen, welche mit Pinseln, Roller, Schwämmen und vielen anderen un-

Ruedi Müller (Mü’s Vinothek, links) und Markus Sandhofer. (Bild zvg.) üblichen Materialien und Werkzeugen gestaltet werden. Die Bilderkollektion umfasst heute über 70 Werke, welche er teilweise für Kunden hergestellt hat. 2014 veröffentlichte er sein erstes Buch «vom Licht geführt», in welchem auch Gedichte der Kappeler Künstlerin Helena Aeschbacher-Sinecká zu be-

staunen sind. Selbstverständlich werden die Werke persönlich signiert. Ein Höhenflug des Schweizer Weines und der Kunst steht bevor. Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern, Telefon 044 776 31 15. Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Auffallen mit Stil – Outdoor- und Sportmode «PB Collection» in Affoltern: Freizeitmode, die überzeugt Die trendige Sportmodemarke «PB Collection» ist ab 23. August im neuen Flagship-Store an der Zürichstrasse 100 in Affoltern erhältlich. «Poco Bueno Collection» – kurz PB – bietet frische und trendige Freizeit-, Outdoor- und Sportmode für selbstbewusste, sportliche Leute. Die farbigen Shirts, Sweaters und Fleece sowie die praktische Leder-, Wachs- und Regenbekleidung bieten hohen Tragekomfort und sind in erstklassiger Qualität verarbeitet. Die modischen hochwertigen Kleider für Kinder und Erwachsene überzeugen in ihrer vielfältigen Auswahl sowie in ihren fröhlichen Farben, tollen Schnitten und aufwändigen und frechen Stickereien. Im Jahr 2011 wurde dieses aussergewöhnliche Label «PB Collection» von Susanne Bassler gegründet, welche Eigentümerin eines stolzen Quarterhorse Hengstes ist. Dieses stattliche Pferd mit Namen Bueno ist der Namenspate

dieser einzigartigen Modelinie. Er verleiht dieser Kollektion seinen ganz eigenen Charakter. Die ursprüngliche Idee war, ein paar nette T-Shirts mit coolen Details für die hauseigene «Poco Bueno Ranch» zu designen. Die alltagstauglichen Shirts, welche viel Liebe zum Detail beinhalten, stiessen jedoch in kürzester Zeit auf so grosses Interesse bei Gross und Klein, dass schon bald die Idee, eine eigene Kollektion zu entwerfen, geboren wurde.

Auffallen erwünscht – aber mit Stil

Freizeit- und Sportmode für selbstbewusste, sportliche Leute. (Bild zvg.)

«Unsere Mode darf ruhig ein wenig frech und sexy sein», erklärt Gründerin Susanne Bassler – eben «cool’n’hot». Eigene Schriftzüge wie z. B. «Cool Horses & Hot Riders» in lässigen Farben fanden sehr schnell Anklang und können exklusiv nur bei «PB Collection» bezogen werden. Nun wird der erste Shop in der Schweiz in Affoltern am Albis eröffnet, welcher die neuesten Kreationen

exklusiver, zeitloser und hochwertiger Freizeit- und Sportbekleidung anbieten wird: Die Kollektion mit unverwechselbarem Markenzeichen und dem Slogan «Wir bekennen Farbe» wird von vielen sehnsüchtig erwartet. Der erste öffentliche Auftritt dieses Modelabels kurz nach seiner Gründung war im März 2011 an einer der bekanntesten Pferdemessen, der Equitana in Essen. Alle zwei Jahre trifft sich hier die «Pferdewelt», um sich auszutauschen, andere Aussteller/-innen zu besuchen und tolle Shows zu sehen. Obwohl ihre exklusive Mode hauptsächlich in der Freizeit getragen wird, ist Susanne Bassler nach wie vor auch auf zahlreichen Pferde-, Hunde-, Boots- und Golfmessen anzutreffen. Freizeit und Sport leben und erleben heisst die Devise, und dies mit einem Label aus der Schweiz, welches sich auf dem hart umworbenen Markt durch die stetig steigende Anzahl neuer «cool´n’hot»-Anhänger schon längst behauptet hat. (pd.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 19. August 2014

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Wettswil feiert kommendes Wochenende Auf dem Schulareal Mettlen steigt das traditionelle 40er-Fäscht Vom Freitag, 22., bis am Sonntag, 24. August, wartet ein attraktives und vielseitiges Festprogramm für Jung und Alt mit grossartiger Unterhaltung, attraktiven Spielen, einer lässigen Chilbi, kulinarischen Köstlichkeiten, leckeren Drinks, einem spannenden Schätzwettbewerb und einer Tombola mit super Preisen! Zur Einstimmung auf das 40er-Fäscht ist am Freitagabend ab 17 Uhr der Chilbibetrieb offen und um 21 Uhr steigt die Warmup-Party im Barzelt mit dem Wettswiler DJ «Didi». Am Samstag, 23. August, um 14 Uhr startet dann das Dorffest mit der Chilbi und einem tollen Programm für die ganze Familie: verschiedene spannende Spiele (nicht nur für Kinder), eine witzige Zaubershow mit Clown Manu, Kamishibai (tolle Geschichten aus dem Koffer), das Puppentheaterstück «so vieli Hüet», eine Mini-Disco, die Aufführung der Mädchenriege und Jugi Wettswil sowie eine Schüler-Disco. Am Samstagabend sorgt die Frank Tender Band mit den greatest Hits ever für ausgelassene Stimmung im Festzelt und die vergrösserte Tanzfläche auf der Bühne bietet Tanzbegeisterten mehr Platz zum Tanzen. Im Barzelt mit Schätzwettbewerb, Dart und Töggelikasten wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, geschätzt und gespielt. Der Sonntagmorgen beginnt mit dem ökumenischen Gottesdienst und

Die Band Sparrohs ist am Sonntagmittag der Hinhörer und Hingucker schlechthin. (Bilder zvg.)

schlechthin. Der Sonntagnachmittag bietet mit einer weiteren komischen Zaubershow, dem Mädchenriege- und Jugi-Auftritt sowie der Vorführung des Judo Chikara Dojo’s kurzweilige Unterhaltung. Das Fest endet nach der Bekanntgabe der Gewinner des Schätzwettbewerbes und der Verlosung der Tombola-Hauptpreise um 16.30 Uhr. Ein grosses kulinarisches Angebot von Grilladen, Pasta und zwei indischen Menus, verwöhnt die Festbesucher am Samstag und Sonntag. So kann man am Samstagabend und/oder Sonntagmittag eine leckere Mahlzeit im Festzelt geniessen. Selbstverständlich lässt sichs am Sonntagmorgen auch ganz gemütlich bei Kaffee und Gipfeli in den Tag starten.

Dringend Helfer gesucht! Das OK des 40er-Fäschts sucht noch dringend tatkräftige Unterstützung durch freiwillige motivierte Helfer. Besonders beim Auf- und Abbau, im Bereich Gastronomie und Spiele/Unterhaltung gibt es noch freie Einsatzmöglichkeiten. Auch Auswärtige sind herzlich eingeladen, aktiv mitzuhelfen. Jeder Einsatz zählt! Tanja Baumeler, Co-Präsidentin Verein 40er-Fest 1974

Am Samstagabend sorgt die Frank Tender Band für Stimmung.

Kinderkonzert mit Bruno Hächler.

um 10.30 Uhr starten die Spiele und der Chilbibetrieb. Das Kinderkonzert «zwei Streife» mit Bruno Hächler und

weiteres Highlight, der Auftritt der internationalen Schweizer Band Sparrohs, dem Hinhörer und Hingucker

Fest-Programm und weitere Infos unter

Sandra Merk um 11 Uhr ist der Höhepunkt für Familien und Kids. Über Mittag, um 12.30 Uhr folgt bereits ein

www.40erfest.ch oder facebook.com/40erFaescht. Helfer tragen sich direkt ein unter www.40erfaescht.ch/helfer-gesucht/.

120 Jahre Chrischona

Musikalische Geschichten

Ein Strassenfest in Affoltern

Konzert: Christene LeDoux am 21. August in der Kirche Stallikon

Seit 1890, also 120 Jahre, ist die Chrischona-Gemeinde nun schon ein Teil von Affoltern am Albis. Ihre Anfänge hatte die Chrischona an der Breitenstrasse in Affoltern am Albis, wo sich die Gemeinde für rund 100 Jahre getroffen hatte. Die Mitgliederzahl nahm stetig zu und irgendwann wurde das alte Gebäude zu klein. Ein Neues musste her, aber dies war einfacher gesagt als gefunden, und deshalb beschloss die Gemeinde, ein eigenes Gebäude bauen zu lassen. So konnte 1992 an der Alten Obfelderstrasse 24 ein neues, modernes Haus mit grossen Räumen und der nötigen Infrastruktur eingeweiht werden.

tus festgehalten hat, kurz, dass die Chrischona Affoltern trotz 120 Jahre Vergangenheit frisch und aktuell die wunderbare Botschaft lebt und verkündet.» Andi Wolf: «Dass immer wieder neue Leute dazukommen und willkommen geheissen werden. Dazu auch für die Vielfalt an Angeboten, die von motivierten ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet werden, wie der Tschägg-Point (Jugend und Kinder Bereich), der dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert, das GsE (Gemeinsam statt einsam, Mittagstisch), der EheKurs und noch vieles mehr.»

Gemeinsam feiern Was die Chrischona ausmacht Aber nicht das Gebäude oder die Anzahl Mitglieder macht eine Kirche aus, sondern Gottes Gegenwart und sein Segen. Paul Stricker, Prediger der Chrischona von 1998 bis 2006, sagt dazu: «In der Chrischona erlebe ich Gottes Gegenwart, wenn ich zusammen mit andern Gott loben kann. Dort erfahre ich aber auch immer wieder, dass Gott durch die biblischen Botschaften der Predigt zu mir persönlich spricht. Das brauche ich!» Andi Wolf, aktueller Co-Pastor und Strassenfest-Organisator, meint: «Im Gottesdienst, in den Kleingruppen oder in Gesprächen mit anderen erlebe ich immer wieder, wie Gott mich und mein Gegenüber persönlich anspricht.»

Und wofür sind die beiden besonders dankbar? Paul Stricker: «Ich danke Gott besonders, dass die Chrischona Affoltern in den vergangenen 120 Jahren nicht verstaubt ist, in äusserlichen Formen flexibel geblieben ist und dabei am Inhalt des Evangeliums von Jesus Chris-

Das alles ist grosser Grund zum Feiern. Darum lädt die Chrischona-Gemeinde in Affoltern herzlich ein zum Strassenfest am Samstag, 23. August 2014 von 11 Uhr bis 20 Uhr, rund um die Chrischona, Alte Obfelderstrasse 24 in Affoltern. Man verwöhne seine Ohren mit Live-Musik verschiedenster Künstler, zum Beispiel von Eliane H., Hope & Glory Brass Band oder den herumziehenden Strassenmusikanten. Gaumenfreuden gibts beim Grillstand, bei den Crêpes oder vielleicht auch einfach mit einem frisch gemixten Milkshake.

Auch etwas für die Kleinen An den verschiedenen Marktständen ist gute Unterhaltung garantiert, mit vielen Attraktionen und einem Wettbewerb, bei dem es einen iPad zu gewinnen gibt. Auch die kleinen Gäste kommen nicht zu kurz. Mit Kasperlitheater, Kinderschminken, Oli Beck’s Kinderliedern und vielem mehr ist für Spiel und Spass gesorgt. Weitere Infos unter www.sunntig.ch

Am Donnerstag, 21. August spielt Christene LeDoux ein Konzert in der reformierten Kirche Stallikon. Die amerikanische Singer/ Songwriterin ist schon seit 15 Jahren als Musikerin unterwegs. Mit ihrer ausdrucksvollen, klaren Stimme und ihrer Gitarre singt sie ihre Lieder, in die sie viele Geschichten verwebt hat. Geschichten, die so nur ein spannendes Leben erzählen kann. Christene LeDoux wurde in Amerika geboren und lebte an verschiedenen Orten wie im nördlichen Kalifornien, Arizona, Alaska, Connecticut, Nashville, Austin und London. Sie wohnte zeitweise im Wohnwagen und momentan in den Bergen in Österreich. Ebenso bewegt war ihr Arbeitsleben: Sie hat Flugzeuge betankt am Grand Canyon, hat über Sport geschrieben in Flagstaff, Arizona. Sie war Liegenschaftsverwalterin und hat als Fotografin gearbeitet im Wintersport-Zentrum Vail in Colorado. Eine Zeit lang arbeitete sie in einer kleinen Fabrik im ländlichen Amerika und entwarf unter anderem Lippenstift-Halter. Und das war noch nicht alles: Sie arbeitete mit Huskies in Alaska, als Clown, als Dog-Walker und als Kindermädchen. All diese Orte und diese Erfahrungen bilden das überreiche Material, aus dem sie die Themen und Geschichten für ihre Lieder nimmt. In vielen Ländern hat sie diese Lieder schon vorgesungen und über 15 000 CDs verkauft. Und dies auf privater Basis ohne eine Plattenfirma im Rücken zu haben. Ihr Debutalbum «Little Lighthouse» erschien im Jahr 2003 und wurde mit diversen SongwritingAwards ausgezeichnet. Die Lieder wurden und werden immer noch am Radio gespielt und verkauften sich gut.

Lieder mit vielen Geschichten verwoben: Christene LeDoux. (Bild zvg.) Das zweite Album war ebenso erfolgreich, erschien 2008 und trägt den Titel «Dust’n’Branches, Songs from a Wanderer». Sie live zu erleben an einem Konzert ist ein magisches Erlebnis. Hier ist eine Frau, die viel erlebt und viel gesehen hat, die ihre zarten und ihre wilden Seiten hat und eine starke Abenteuerseele. Und die es versteht, ihr Publikum zu verzaubern, uns an

ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Ob lustige oder traurige Geschichten – sie sind immer eingewoben in wunderschöne Melodien und werden so zu berührenden Liedern. Christene LeDoux gibt ein Konzert in der Kirche Stallikon am 21. August um 20 Uhr, und sie begleitet den 40er-Fest-Gottesdienst am 24. August um 9.30 Uhr im Festzelt. Für weitere Informationen und Eindrücke: www.ChristeneLeDoux.com.


veranstaltungen

Der mobile Hörtest von Amplifon macht beim Coopark in Affoltern Halt. (Bild zvg.)

Das Gehör testen Amplifon Hörwelt am 23. August in Affoltern Am Samstag, 23. August, macht die Amplifon Hörwelt mit dem mobilen Hörtest beim Coopark in Affoltern Halt. Von 8 bis 20 Uhr beantworten geschulte Mitarbeiter Fragen rund ums Gehör und bieten allen Interessierten einen kostenlosen Hörtest an. Zur Einschätzung des Hörvermögens kann am Hörtest-Display mittels sprachgesteuertem Screening selbstständig der maximal drei Minuten dauernde Hörtest durchgeführt werden. Die Resultate werden mit dem persönlichen Hörpass abgegeben und

von den Amplifon-Hörberatern anhand der ausgedruckten Hörkurve erläutert. Die Berater geben sodann eine Empfehlung ab, ob eine weitere Untersuchung angezeigt ist. Der mobile Hörtest von Amplifon ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten – auch jüngere Personen können schon von einer Hörschwäche betroffen sein und sind daher herzlich willkommen. Das möglichst frühe Erkennen einer Beeinträchtigung ist wichtig, damit eine Korrektur erfolgversprechend ist. Das Amplifon-Team freut sich auf die Kontakte mit den Einwohnern von Affoltern und Umgebung. (pd.)

«Spielerisches Tanzen» Kurse für Kinder ab dem Kindergarten Am Donnerstag, 28. August, von 16.10 bis 17 Uhr startet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein neuer Semesterkurs «Spielerisches Tanzen für Fortgeschrittene». Dieser Kurs richtet sich an Kinder ab dem 2. Kindergarten. Für Kinder ab dem 1. Kindergarten ist ein Kurs «Spielerisches Tanzen für Anfänger» mit Start am Freitag, 29. August, von 15.10 bis 16 Uhr im Angebot. Tänzerisch lernen die Kinder, sich besser auszudrücken und ihr Körpergefühl

wahrzunehmen. Sie werden dabei durch Alevtina Roost, diplomierte Tanzlehrerin, schrittweise und spielerisch in die Grundlagen des klassischen Balletts eingeführt. Mitzubringen ist Tanzbekleidung. Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis 22. August über die Homepage oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

Vergangenheit und Zukunft des Autobaus EnergieRegion lädt Elektroautofahrer ein Fahrzeuge, die schon vor Jahrzehnten ihrer Zeit voraus waren, und solche, die in die Zukunft weisen: Elektroautofahrer sind am 23. August eingeladen, das Automuseum «Gestern, Heute, Morgen» von Hanspeter Setz in Dintikon zu besichtigen. Schon gewusst? Lange vor der offiziellen Erfindung des Automobils in Form des Benz-Patent-Motorwagens von 1886 gab es in den USA, aber auch hierzulande bereits eine rege Szene batteriegetriebener E-Kutschen. Keine andere Antriebsart war und ist so einfach zu konstruieren, zu bauen und zu fahren wie das elektrisch angetriebene Auto. Nach dem Siegeszug benzingetriebener Fahrzeuge und entsprechend langer Zwangsstilllegung des EAntriebs ist das Elektroauto endlich im Heute angekommen. Und die Wiedereinführungsphase ist spannend wie nie: Aufregende Fahrzeuge wie Tesla S und BMW i8 lassen grüssen! Hanspeter Setz heisst der Mann, der die Entwicklung dieser aussergewöhnlichen Fortbewegungsmittel nicht erst seit gestern hautnah mitverfolgt. Für sein Museum in Dintikon erwirbt er jeweils eines der neuesten Exemplare, um sie für heutige und fol-

gende Generationen zu bewahren. Dass Hanspeter Setz Transportunternehmer war, wird schon beim ersten Augenschein seines Museums deutlich. Neben Lastwagen aus allen Epochen ist in der grossen lichtdurchfluteten Halle auch eine stattliche Anzahl spezieller Personenwagen ausgestellt - alles Modelle, die von Hanspeter Setz bzw. schon von seinem Vater gefahren wurden. Den zukunftsweisenden Schwerpunkt der Ausstellung bildet aber die breite Auswahl von Fahrzeugen mit Elektro- oder Hybridantrieb. Das älteste Elektroauto ist ein Rauch + Lang aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, das jüngste ein BMW i3. Das kleinste, das eine Person befördern kann, ein zweirädriger Segway. Der Mercedes SLS e-cell wartet gar mit 571 elektrischen PS auf und ist 317 km/h schnell. Faszinierend! Eine Führung durchs Museum Setz auf dem Bally-Areal in Dintikon/Dottikon AG (Bahnhofstrasse 66, 5605 Dottikon) findet am Samstag, 23. August, von 9.30 bis ca. 11.30 Uhr statt (Anmeldung an: turner@bluewin.ch). Der Zutritt ist kostenlos, aber exklusiv für Elektro- und Plug-in-Autofahrer mit Begleitung. Andreas Turner, Support-Organisation EnergieRegion Knonauer Amt


Vermischtes

Dienstag, 19. August 2014

Der Zwilliker Paul Stutz mit dem Punktemaximum 125 Jahre Schiessverein der Kantonspolizei Zürich – Jubiläumsschiessen abgeschlossen Als Paul Stutz, als Präsident des Schiessverein der Kantonspolizei Zürich das Jubiläumsjahr eröffnete – und damit den Kickoff für den 25-MeterStich im Frühjahr 2014 erteilte – sprach er noch von einer zu erwartenden Teilnehmerzahl von rund 200 Schützen und Schützinnen. Als Zielpublikum sprach der Vorsitzende vor allem Polizeikorps und befreundete Schützenvereine an. Ende Juni zog das OK Bilanz und stellte fest: 367 Teilnehmer und Teilnehmerinnen – Ziel mit Vorsprung erfüllt, meldete ein stolzer Paul Stutz. Der Grundstein für ein erfolgreiches Vereinsjubiläum: 125 Jahre SV der Kapo Zürich, war gesetzt.

Ideales Programm für Grosskaliberschützen: 25 Meter Feldschiessen Da sich Polizeischützen vorwiegend mit dem Grosskaliberschiessen beschäftigen, fand man im OK schnell den geeigneten Stich, das landesweit beliebte Feldschiessen. So konnten die 18 Schuss beim offiziellen 25-MeterFeldschiessen 2014, oder aber auch als separater Stich im Heimstand absolviert werden. Für den einen oder andern war es auch ein willkommenes Wettkampftraining. Dies z.B. im Hinblick auf den Final der Polizeischützen welcher am 21. Oktober 2014 in der schönen Seegemeinde Rüschlikon ausgetragen wird. Dort werden die Meister auf die Distanzen 300 Meter und 25 Meter erkoren. Ein weiterer Event im Rahmen der 125-Jahre-Jubiläujmsfeier des SV Kapo Zürich 2014. Grundsätzlich wurden befreundete Korps und Vereine angeschrieben

Mit Punktemaximum auf dem Podest: Souveräner Zürcher Doppelsieg durch Paul Stutz (rechts) und Luigi Casagrande (SV Kapo Zürich). (Bild zvg.) und so ist es klar, dass ein Grossteil der Schützen und Schützinnen aus dem Kanton Zürich der Ost- Nord- und der Zentralschweiz stammten. Bemerkenswert ist aber die Teilnahme des bekannten Genfer Traditionsclubs «Exercices de l’Arquebuse et de la Navigation Genève», welcher sich mit 50 Schützen am interessanten Fernschiessen beteiligte. Offensichtlich ist Paul Stutz auch in der Rhonestadt ein Begriff. Dafür sorgt der Zwilliker immer wieder, so zum Beispiel mit seinem gelungenen Aufritt am Genfer Kantonalschützenfest vor einigen Wochen. Wie die Tessiner aus Olivone und Mairano brachten die «Welschen» Farbe ins Geschehen und werteten den Jubi-

läumsstich merklich auf. Francoise Deresse, in der Schweizer Schützenszene wohlbekannt, reüssierte mit 179 Punkten und dem 6. Schlussrang.

Gibt mit Punktemaximum Tarif bekannt: Paul Stutz - wer sonst? Er gehört seit Jahren schweizweit zu den besten Pistolen-Grosskaliberschützen, der Präsident des SV Kantonspolizei Zürich, Paul Stutz. Inzwischen ist er als erfolgreicher «Bundesgabensammler» in die Schweizer Schützengeschichte eingegangen. Seine Palmares umfasst aber auch zwei Titel an Polizeimeisterschaften (2011 und 2012). Die grösste Konkurrenz findet

er oftmals im eigenen Verein, z.B. mit dem zielsicheren Luigi Casagrande, welcher nun im Jubiläumsstich in souveräner Art mit dem ewigen Champion gleichzog. In zahlreichen Armeewettkämpfen – sei es bei kantonalen oder eidgenössischen Schützenfesten grüssten die beiden Zürcher Gallionsfiguren – Luigi Casagrande und Paul Stutz – vom obersten Podest. Also kein Wunder, dass sie auch das eigene Jubiläumsschiessen von A bis Z dominierten. Zusammen mit Tom Huber (179) Andreas Peier (178) und René Hunziker (176) drückten sie dem Wettbewerb den Zürcher Stempel auf. Verlustpunktlos blieb aber ebenfalls der Bündner, Marco Andri, welcher sich – wie die beiden Lokalmatadoren – 18 Zehner schreiben lassen konnte. Mannschaftsmässig machten der Schiessverein der Kantonspolizei Zürich, sowie die Aargauer Polizisten, welche für die CL Aarau an den Start gingen, die beste Figur. Über 84 Prozent erreichten ein Kranzresultat, was beweist, dass sich viele Topschützen am Wettbewerb beteiligt haben. 173 davon werden mit dem wertvollen Jubiläumssackmesser geehrt. Als beste Schützinnen zeichneten sich Regula Ita (PC Rafzerfeld) und Marion Bommeli (Polizeischützen Winterthur) aus, welche beide mit schönen 177 Punkten rangiert wurden. James Kramer

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Sportliches Schiessen für Jung und Alt Das traditionelle Knabenschiessen findet vom 13. bis 15. September 2014 in Zürich statt. Anmeldungen und weitere Informationen sind auf der Homepage www.knabenschiessen.ch zu finden. Ebenfalls führen mehrere Schützenvereine im Bezirk Affoltern vor dem Knabenschiessen ein Training durch. Einzelheiten zu diesen Trainingsabenden erhalten Interessierte von den einzelnen Schützenvereinen im Bezirk Affoltern oder werden zu gegebener Zeit publiziert.

Bezirks-Schiessen 2014 Den erfahrenen Schützinnen und Schützen bietet sich ein Messen der Treffsicherheit am Bezirks-Schiessen. Dieses Jahr treffen sich die 300-m-Gewehr-Schützinnen und -Schützen auf der Schiessanlage «Innere Allmend», in Obfelden und die Pistolen-Schützinnen und -Schützen 25 m/50 m auf der Schiessanlage «Chueweidhölzli» Zwillikon, Affoltern. Um allfällige Wartezeiten zu überbrücken, wird an beiden Schiessplätzen auch eine Festwirtschaft vorhanden sein. Nicht vergessen: Letzter Termin für die diesjährige Bundesübung (Obligatorisch): 31. August – Die Schiesszeiten der Vereine im Bezirk Affoltern sind jeweils in den amtlichen Publikationen im «Anzeiger» aufgeführt. Einige Infos betr. Bundesübung und Übernahme des Sturmgewehrs bei Armeeaustritt findet man auch auf der Homepage des Bezirks-Schützenvereins unter www.bsva.ch. Schiesszeiten Bezirks-Schiessen – 300 m in Obfelden: Samstag, 30. August, 9 bis 12 Uhr. Schiessplatz

Auszug aus der Rangliste

Innere Allmend: Samstag, 6. September, 9 bis 12 Uhr; Sonntag, 7. September, 10 bis 12 Uhr. 50/25 m in Zwillikon: Samstag, 30. August, 10 bis 12 Uhr.

1. Paul Stutz, Zwillikon, SV Kapo Zürich, 180 Punkte.

Schiessplatz Chueweidhölzli: Sonntag, 6. September,

15. Matthias Wildhaber, PSG Affoltern, 178.

14 bis 16 Uhr.

veranstaltungen

Gemeindeausflug der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil Am Sonntag, 31. August, begibt sich die Kirchgemeinde Stallikon Wettswil auf Reisen. Am so genannten Gemeindeausflug geht es nach Oberägeri und anschliessend ins Erlebnisgebiet SattelHochstuckli. Anmeldungen für die verbleibenden freien Plätze werden bis Freitag, 22. August, entgegengenommen. Am Gemeindeausflug geht es zuerst mit dem Car nach Oberägeri, wo an historischer Stätte einem Gottesdienst beige- Das Erlebnisgebiet Sattel-Hochstuckli. (Bild zvg.) wohnt wird, denn die Pfarrkirche St. Peter und Paul so- grösseren Rundwegen einen Spazierwie das dazugehörende Beinhaus zäh- gang (kinderwagengängig) oder eine len zu den bedeutungsvollsten kirchli- kleine Wanderung zu machen, zum chen Baudenkmälern der Inner- Beispiel über die 374 m lange Hängeschweiz. Danach geht es mit den ge- brücke. Für Kinder gibt es ausserdem schlossenen Drehgondeln der Berg- Hüpfburgen oder eine Sommerrodelbahn Sattel zum Aussichtspunkt Mos- bahn. Treffpunkte für die Hinfahrt am telberg (1191 m). Dort besteht die Morgen sind um 8.30 Uhr an der BusMöglichkeit, im Berggasthaus Mostel- haltestelle Wettswil Dorf und um 8.45 berg ein Mittagessen zu geniessen. Uhr an der Bushaltestelle Stallikon Man kann aber auch ein Mitgebrach- Dorf. Die Rückfahrt von der Talstation tes Picknick im Freien zu sich neh- Sattel wird gegen 17 Uhr sein. Für Erwachsene kostet der Ausflug men. – Nach dem Mittagessen besteht die Möglichkeit, auf kleineren oder 50 Franken. Im Preis inbegriffen sind

Carfahrt, Bergbahn und Mittagessen (exkl. Getränke). Ohne Mittagessen reduziert sich der Preis auf 25 Franken. Für Kinder unter 15 Jahren sind Carfahrt und Kindermenü unentgeltlich. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Bei Regenwetter wird die Rückfahrt bereits zirka 15.30 Uhr sein. Für die verbleibenden freien Plätze kann man sich noch bis Freitag, 22. August, beim Sekretariat unter Tel. 044 700 20 44 (Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr) oder online auf www.kirche-stallikonwettswil.ch anmelden.


Sport

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Dienstag, 19. August 2014

Ergraute Herren mit viel Geschick Am Freitag stieg in Ottenbach die 29. Auflage des OMO-Männerriegen-Plauschwettkampfs

B

eweglichkeit, Präzision, Geschick und ein bisschen Ausdauer und Kraft kennen keine Alterslimiten: Beweise dazu lieferten sich die Männerriegler aus Ottenbach, Mettmenstetten und Obfelden, die sich am Freitag auf der Schulanlage Chappelistein in Ottenbach zum traditionellen OMO-Wettkampf trafen – OMO: Das hat nichts mit einem Waschgang gemein, obschon die Wettkämpfer im temporär einsetzenden Regen agieren mussten. OMO ist ganz einfach die Abkürzung für die drei Gemeinden bzw. deren Männerriegen. Am Freitag ging nun die 29. Auflage dieses Plauschwettkampfs über die Bühne. Beim Start im Jahr 1986 war Merenschwand dabei, doch diese Männerriegler verabschiedeten sich 2009 vom gemeinsamen Wettkampf, der dann während zweier Jahre nur von Obfelden und Ottenbach bestritten wurde. Seit 2011 ist nun auch Mettmenstetten dabei und sorgt dafür, dass das traditionelle Kürzel weiter verwendet werden kann. Bei der ersten Auflage, sagte Alois Stanger bei der Begrüssung, sei vor allem Ausdauer gefragt gewesen: 1,8 km Velo, 800 Meter Geländelauf, 100 Meter Schwimmen . . .

Das Bierfass über die Kippe treiben. (Bilder Werner Schneiter)

Zu zweit auf dem Velo: Der Ring sitzt.

Ausschliesslich Teamarbeit Die Akzente haben sich im Laufe der Jahre verschoben. Derweil zur gleichen Stunde an der Leichtathletik-EM in Zürich um Zentimeter und Zehntelssekunden gekämpft wurde, beanspruchten Geschicklichkeit und Präzision das Primat. Erstaulich, was da die zum Teil ergrauten Herren unter grauen Wolken boten. Beim Velofahren zu zweit mussten ein Parcours absolviert und die aufgestellten «Töggel» mit Ringen bestückt werden. Bierfassparcours und Pyramidenbau forderten vor allem Geschicklichkeit, ebenso mit dem Schnurkreuz Holzstück um Holzstück zu stapeln. Dann mussten Holzstücke mit ebensolchen getroffen werden, ein Wassersteg gebaut, Wasser in eine Karette abgefüllt, diese über den Steg zum Fass balanciert und entleert werden. Beim Ziehen des Ämtler Cars war Kraft gefragt – die einzige Disziplin, die den Puls auf 140 hochschnellen liess. Bei allen neun Parcours stand Teamarbeit im Vordergrund, das geschickte Zusammenspiel – und natürlich Plausch und Fröhlichkeit, auch wenn dieses und jenes nicht ganz wie geplant vollendet werden konnte. Die Teams wurden übrigens durchmischt. Der Obfelder agierte Seite an Seite mit dem Ottenbacher, der Mettmenstetter mit dem Obfelder. Das Siegerteam «Schwan»: Thomas Müller und Daniel Launer aus Obfelden, Erich Burkhard und Markus Hächler aus Obfelden. Sie wurden schliesslich im Gemeindesaal bei Bier, Wurst und Fisch von den Kameraden beglückwünscht. Die Festwirtschaft beim OMO-Wettkampf – die 10. Disziplin . . . (-ter.)

Den Puls auf 140 hochgeschraubt beim Ziehen des Ämtler Cars.

Trifft der das Holz mit dem Holz?

Ranglistenauszug 1. Schwan (Thomas Müller, Daniel Launer, Erich Burkhard, Markus Hächler). 2. Reh (Bruno Etterlin, Ottenbach; Andreas Binder, Mettmenstetten; Geri Blum,

Obfelden;

Heiner

Tschopp,

Ottenbach).

3. Fuchs (Fredi Stehli, Obfelden; Res Bachmann, Mettmenstetten; Othmar Steck, Ottenbach; Werner Schlatter, Obfelden).

Sieger ohne Medaillen, aber mit Frotteetüchern: Team Schwan.

Karette voll Wasser ins Fass entleeren.


Sport

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Tanja Schärer siegt vor ihrer Zwangspause Aerials: Freestyle Masters Mettmenstetten mit attraktiven Sprüngen und viel Publikum Ein Sieg zum Abschied: Tanja Schärer gewinnt das Freestyle Aerials Masters auf der Wasserschanze in Mettmenstetten – und verabschiedet sich gleichzeitig in eine verletzungsbedingte Zwangspause. Auch bei den Männern hätte es fast zu einem Schweizer Podestplatz gereicht: Christopher Lambert wurde Vierter, der Sieg ging an den amtierenden Olympiasieger Anton Kushnir (BLR). Die Schweizer Aerials-Athletin Tanja Schärer bot beim traditionsträchtigen Freestyle Masters in Mettmenstetten ein Abschied nach Mass. Im September muss sich die 25-jährige Urdorferin aufgrund einer älteren Schulterverletzung einer Operation unterziehen und anschliessend in der kommenden Weltcup-Saison zwangspausieren. Bei ihrem letzten Wettkampf stand sie vor heimischem Publikum noch einmal ganz zuoberst auf dem Podest. «Ein komisches Gefühl», kommentiert Tanja Schärer nach dem Wettkampf. «Ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinendend Auge». Hinter ihr klassierten sich Aliaksandra Ramanouskaya (BLR) als Zweite und Nadiya Mokhnatska (UKR) als Dritte.

Lambert bei den Besten Auch bei den Männern sah es lange Zeit danach aus, als könnte es zu einem Schweizer Podestplatz reichen. Bei sämtlichen Durchgängen vor dem letzten Finaldurchgang war der Vorjahreszweite Christopher Lambert unter den besten Drei. Dann rotierte er in seinem letzten Sprung, einem Full-

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann (Mitte) im Gespräch.

Olympiasieger Anton Kuschnir.

Rücktritt, aber in Form: Andreas Isoz.

double-Full-Full, ein wenig zu stark und musste Punkteabzug in der Ausführung hinnehmen. Zum Schluss blieb der undankbare vierte Platz. «Schade», meinte auch Nationaltrainer Michel Roth, «dass Christopher aber in den vorherigen Durchgängen so gut klassiert war, gibt ein positives Gefühl und zeigt, dass er gut drauf ist!». Der Sieg ging an den Olympiasieger von Sotschi, Anton Kushnir (BLR), vor Oleksandr Abramenko (UKR) und Denis Osipau (BLR).Die beiden weiteren Schweizer im Finaldurchgang klassierten sich mit Andreas Isoz auf

dem 9. und Mischa Gasser auf dem 12. Rang.

Regio-Cup der Nachwuchsspringer Auch die Nachwuchsspringer kamen beim Freestyle Masters auf ihre Kosten. Während der Mittagspause zwischen Qualifikation und Finale der Hauptkategorie massen sich die 8- bis 14-Jährigen auf den kleineren Schanzen und zeigten, dass die Schweiz auch in Zukunft auf Podestplätze bei hochkarätigen Aerials-Wettkämpfen hoffen darf. (pd.)

Nach dem Rücktritt Zeit für Gespräche: Andreas Isoz (l.). (Bilder Werner Schneiter)

Bärenstärke gepaart mit Technik 3. Mühligolf-Steinstossen im Restaurant Mühligolf in Wettswil Bei warmen Temperaturen massen sich Geübte wie auch Amateure in der Disziplin Steinstossen. Nach sowie während dem Wettkampf triumphierten Plausch und Geselligkeit. ................................................... von kaspar köchli 2011 wurde das traditionelle Steinstossen vom Aeugster Müliberg nach Wettswil «gezügelt». Dahin, wo der Gründer des Anlasses, Robert Mühlethaler, das Restaurant Mühligolf führt. Wie die beliebten Fiesta-LatinaWochen hat sich der urchige Sportanlass inzwischen endgültig im Kalender etabliert. «Wir sind gerüstet für Sonntag, und die Wetterprognose ist auch gut», konstatierte der Organisator drei Tage vor der Veranstaltung. Und fügte hinzu: «Wenn die Frösche dann auch wirklich Recht behalten». Und diese quakten richtig. Wie vor Jahresfrist strömte die Konkurrenz auch heuer bei schönem Sonnenschein herbei. Steine gestossen wurden in den Kategorien Frauen, Kinder und FrauenStammtisch (je 8-Kilo-Steine), HerrenStammtisch (22 Kilo) sowie in der eigentlichen Königsdisziplin Herren Wettkampf (satte 40 Kilo). Ein Trugschluss ist, Bärenstärke allein genüge zum Erfolg. Eine dazugehörende Stosstechnik ist unabdingbar. Der aufgeräumte Platzspeaker sorgte mit seinen heiteren Ansagen

Gewinner beim Steinstossen, oben von links nach rechts: Simon Landolt, Walter Wider, Celine Kunz, Romina Borner, Reto Bernhard, Esther Herzog, Organisator Robert Mühlethaler, Stefan Da Rugna. Unten von links nach rechts: Patrick Thomi, Anna Maria Besmer, Nicole Dörig, Raphael Dörig, Luca Da Rugna.

Gebannt beobachtet, setzt Simon Landolt zum Siegesstoss an.

für eine lockere Stimmung – nichtsdestotrotz gingen die Teilnehmer mit gesundem sportlichen Ehrgeiz zu Werk. Kaum erstaunlich, warteten doch dank grosszügiger Sponsoren attraktive Preise auf ihre Abnehmer. Bei den Herren setzte sich wie im Vorjahr Simon Landolt durch. Der «Wiederholungstäter» katapultierte den 40-Kilo-

Kategoriensieger

Brocken auf 4.80 Meter. Die Frauenkonkurrenz dominierte Celine Kunz mit siegbringenden 6.02 Metern. Nöggi, bekannter Liedermacher, ist mittlerweile Bestandteil des Programms. Wiederum gab er mit seiner prägnanten «Züri-Schnurrä» Witze zum Besten, untermalt von Gitarrenklängen. Die Besucher nutzten in der

Folge den schönen Sommerabend, um das Wochenende im geselligen Rahmen ausklingen zu lassen. Der Organisator bedankte sich bei allen Verantwortlichen für das gute Gelingen. «Ich will keineswegs auf meine Mühle reden», meinte Röbi Mühlethaler augenzwinkernd, «aber das war wiederum ein grossartiges Fest.»

(Bilder Kaspar Köchli)

Herren, 40-Kilo-Steine: 1. Simon Landolt. Frauen, 8-Kilo-Steine: 1. Celine Kunz. Herren, 22-Kilo-Steine: 1. Simon Landolt. Herren-Stammtisch, 22-Kilo-Steine: 1. Reto Bernhard. Frauen-Stammtisch, 8-Kilo-Steine: 1. Romina Borner. Jugendliche bis 14 Jahre, 8-Kilo-Steine: 1. Luca Da Rugna.


Sport

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Zweiter Titel zum richtigen Zeitpunkt RRC-Amt-Fahrer Urs Huber wurde am Sonntag erneut Schweizer Bike-Marathonmeister Bis auf das frühe Ausscheiden von Titelhalter Christoph Sauser endeten die von grossen Zeitrückständen geprägten Schweizer Marathonmeisterschaften in Grindelwald im Rahmen der Erwartungen. Urs Huber holte sich das zweite Meistertrikot vor Lukas Buchli und Jérémy Huguenin.

dem sich das Duo im Schlussaufstieg zur Kleinen Scheidegg noch einen erbitterten Abnützungskampf geliefert hatte, erlitt Buchli einen Reifendefekt und musste Huber in der letzten Abfahrt ziehen lassen. Dem enttäuschten Bündner blieb die Silbermedaille vor dem stark fahrenden iXS classic-Leader Jérémy Huguenin. Der Romand konnte mit SM-Bronze sein bisher sportlich wertvollstes Resultat feiern.

................................................... von martin platter

Persönlich wertvoller Titelgewinn

Urs Huber konnte sein Glück im Ziel der Eiger Bike Challenge, die heuer als Schweizer Meisterschaft ausgeschrieben war, kaum fassen. Er jubelte und stemmte als Zeichen des Triumphs immer wieder sein Bulls-Bike in die Höhe als er als Sieger und damit Schweizer Meister feststand. Früh waren die Positionen um die Medaillenränge bezogen, nachdem Christoph Sauser bereits nach der ersten langen Abfahrt vom First defektbedingt die Segel streichen musste. Bei idealen äusseren Bedingungen übernahm Urs Huber das Zepter, gefolgt von Widersacher Lukas Buchli. Nach-

Die Frage, ob dieser fünfte Sieg in Grindelwald für ihn logisch gewesen sei, relativierte Huber: «Alle haben das von mir erwartet und auch ich habe es insgeheim natürlich gehofft. Mehr Sicherheit erlangte ich jedoch erst, als Sauser nicht mehr im Rennen war. Er hat auf mich einen starken Eindruck gemacht.» Nach dem Ausscheiden des Sigriswilers habe das Rennen einen anderen Charakter erhalten. «Ich wusste, dass ich gut die Kleine Scheidegg hochkomme und ich es gegen Buchli zur Not auch auf einen Zielsprint ankommen lassen könnte», führte Huber selbstsicher aus. Dieser Titel bedeute ihm enorm viel. Nach-

dem der erste im Jahr 2011 nach einem wetterbedingten Rennabbruch zustande gekommen sei, gebe es diesmal keine Diskussionen. «Ich werde es geniessen, nun ein Jahr im Schweizermeistertrikot zu fahren», so Huber. Für den Leistungsträger des Radrennclubs Amt kommt diese Motivationsspritze exakt zum richtigen Zeitpunkt, nachdem die übrigen Titelkämpfe nicht nach Wunsch verlaufen waren. Am kommenden Samstag steht das 25. Grand Raid von Verbier über 125 km und kraftraubende 5000 Höhenmeter nach Grimentz auf dem Programm. Wegen der genialen Stimmung an der Strecke und den zahlreichen phantastischen Aussichten zählt es zu Hubers Lieblingsrennen. Nochmals eine Woche später steht die Hatz um den Schweizer Nationalpark auf dem Programm, der heuer sein 100jähriges Jubiläum feiert. Als mehrfacher Sieger steht Huber bei beiden Rennen als Favorit an der Startlinie – übrigens auch am Albishorn-Bikerennen am kommenden Mittwoch (Start um 19 Uhr bei Parkplatz Chratz in Hausen), wo er letztes Jahr einen neuen Streckenrekord aufgestellt hatte, ehe er zum dritten Mal den Grand Raid gewann.

Urs Huber (rechts) im Duell mit Lukas Buchli, der schliesslich nach einem Reifendefekt Zweiter wurde. (Bild Martin Platter)

FCWB erobert verdient Punktetrio im ersten Heimspiel Der Fussballclub Wettswil-Bonstetten feiert 3:1-Heimsieg In der 1. Liga Classic ging der FCWB gegen Taverne verdient als Sieger vom Platz. Er war das aktivere Team und hielt das Spieltempo bis zum Schluss hoch. Die Entscheidung fiel allerdings erst Minuten vor Abpfiff.

merksamen Tessiner Abwehr und einmal verhinderte Bernasconi brillant das sicher scheinende 2:0. Gedanklich waren einige Spieler vielleicht schon in der Kabine, plötzlich stand es 1:1. In ihrer schönsten Aktion (45. Minute) spielten sich die Tessiner auf dem linken Korridor durch und die scharfe Flanke verwertete Lammanna wuchtig am nahen Pfosten. «Sekunden vor dem Pausenpfiff darf das nie und nimmer passieren», nervte sich Trainer Dosch noch lange nach dem Spiel.

................................................... von kaspar köchli

In seinem ersten Saisonheimspiel stieg Wettswil-Bonstetten gegen den Tessiner Aufsteiger Taverne ambitioniert in die Partie und provozierte den Gegner von Beginn weg mit Pressing zu Fehlern. Bereits in der 3. Minute brannte es im Gästestrafraum. Gjergji hatte sich den Ball erkämpft und uneigennützig Ducknich lanciert, der im gegnerischen Keeper seinen Meister fand. Praktisch im Gegenzug ein erster Schreckmoment in den WB-Reihen, urplötzlich stand ein Tessiner einschussbereit im Sechzehner. In höchster Not rettete WB-Schlussmann Bachmann hellwach mit Fussabwehr zur Ecke. In der 12. Minute nahm Acosta einen weiten Pass lehrbuchmässig an und holte zum Schuss aus – die Tessiner Nummer 1, Bernasconi, konnte sich den Ball gerade noch

Den Sieg gewollt Kurz vor Schluss erzielt Henry Acosta spektakulär im Fallen das 2:1 für den FCWB. (Bild Kaspar Köchli)

fischen. Kurz darauf fiel aus heiterem Himmel das 1:0. Bonfardin fasste sich ein Herz und zog aus 20 Metern ab. Sein Aufsetzer überraschte Bernasconi, dem die Sicht wohl verdeckt war.

Dem 2:0 nahe Der FCWB powerte weiter. Der initiative Kalyon kurbelte immer wieder Offensives an. Gjergji und Acosta scheiterten mit ihren Versuchen, danach stürmte Dukhnech allein Richtung Tor. Jedoch legte der Linienrichter fah-

nenschwingend sein Veto ein: Das Offside war ein Millimeterentscheid. Nach einer halben Stunde spielten sich die Gäste in der Abwehr den Ball sorglos hin und her. Dukhnech störte den Tessiner Frieden, fuhr dazwischen und hätte beinahe zum 2:0 abgestaubt. In der unmittelbaren Gegenaktion wollte ein Gaststürmer partout einen Penalty herausholen. Seine theatralische Einlage wurde belohnt – mit der Gelben Karte. Die WB-Chancen häuften sich. Immer wieder scheiterte die Angriffsmaschinerie an der auf-

In Hälfte zwei kontrollierte WB nach wie vor das Geschehen und kreierte weiterhin gute Chancen. Allerdings mangelte es im Abschluss an der nötigen Kaltschnäuzigkeit. Und einmal rettete der Pfosten für den bereits wehrlos daliegenden Bernasconi. Bei den Gästen aus dem Sottoceneri schwanden nach 70 Minuten allmählich die Kräfte. WB brachte mit Lauper zügigen Wind in die Offensive. Er ersetzte Dukhnech, dem zuvor ein gutes Spiel gelang. Die Szenerie blieb die gleiche, abermals scheiterte WB im Abschluss oder der letzte «tödliche» Pass fehlte. Mit Halef für Bonfardin stürmte eine weitere frische Kraft auf den Platz. In der 88. Minute wurden

die Siegbestrebungen doch noch belohnt. Nach gutem Durchspiel flankte Baumgartner herrlich zur Mitte, Kalyon köpfte zurück zum herausragenden Acosta, der dahinfliegend spektakulär zum 2:1 traf. Ebenso sehenswert darauf sein Jubel-Flickflack. Das Spiel war entschieden, Taverne macht- und kraftlos, um zu reagieren. Den Schlusspunkt setzte Gjergji, der seine ausgezeichnete Leistung mit einem fulminanten Freistoss zum 3:1 krönte. In der tiefen Nachspielzeit tanzte der agile Lauper zwei Gegner aus, allein vor dem Tor blieb ihm der Erfolg hauchdünn vergönnt. Der gute Unparteiische Bosnic pfiff darauf ab. Der FC Wettswil-Bonstetten verdiente sich in diesem temporeichen Spiel den Sieg dank einer engagierten, geschlossenen Mannschaftsleistung. «Die Mannschaft ist solidarisch aufgetreten und war hungrig auf die drei Punkte; grossartig!», bekundete Trainer Dosch sehr zufrieden. Stadion Moos, 289 Zuschauer, Schiedsrichter Sandi Bosnic. FCWB: Bachmann; Studer, Baumgartner, Lienhard, Waser; Giouffe à Goufan, Kalyon, Bonfardin (75. Halef), Acosta, Gjergji (93. Zimmermann); Dukhnich (69. Lauper). Tore: 13. Bonfardin 1:0, 45. Lamanna 1:1, 88. Acosta 2:1, 90. Gjergji 3:1. – Weiteres Resultat: Buttikon 1 – FC Wewttswil-Bonstetten 2 4:2.

FC Affoltern: Bittere Niederlage zum Saisonauftakt Nach dem Abstieg ein 1:2 gegen Adliswil zum Start in der dritten Liga So hat sich das Fanionteam des FC Affoltern den Start in die 3. Liga sicherlich nicht vorgestellt. Die Heimmannschaft verliert das erste Spiel der Saison 1:2 gegen den FC Adliswil. Zu Beginn des Spiels sah es noch gut aus für den FCA. Er konnte das Spieldiktat zu Beginn übernehmen und einige gute Chancen in der Offensive kreieren. Die Gäste aus Adliswil kamen kaum aus der eigenen Hälfte und waren vorwiegend damit beschäftigt, ein Gegentor zu verhindern. Aller-

dings liess die Heimmannschaft nach einiger Zeit etwas nach und so wurde der Gegner gestärkt. Vor allem bei der Passgenauigkeit und dem Willen, unbedingt ein Tor zu erzielen, liess der FC Affoltern einiges zu wünschen übrig. Doch sobald die Heimmannschaft ihr Kurzpasspiel lancieren konnte und mit einfachen Bällen operierte, konnte die Hintermannschaft von Adliswil zunehmend in Bedrängnis gebracht werden. So war es Ismajlaj, der gute fünf Minuten vor dem Pausentee eine schöne Ballstafette erfolgreich zum 1:0 abschliessen konnte. Nach der Pause war die Partie ziemlich ausgegli-

chen und geprägt von vielen kleinen Fouls und häufigen Reklamationen der Gastmannschaft, wobei der Schiedsrichter nicht immer mit voller Konsequenz seine Linie verfolgte. Der FC Adliswil setzte nun vermehrt auf die Offensive, um doch noch zu einem Punktgewinn zu kommen, wodurch sich teilweise Löcher in der Abwehr öffneten. Der FC Affoltern konnte den sich daraus ergebenen Platz einige Male gut ausnutzen und dadurch gleich mehrere sehr gute Chancen kreieren, wobei das wichtige 2:0 hätte fallen müssen. Doch wie lautet eine bekannte Fussballerweisheit: «Wer sie vorne

nicht macht, kassiert sie hinten». Und so kam es, dass die Adliswiler in der 85. Minute einen Abpraller innerhalb des Strafraums nach einem seitlich getretenen Freistoss zum 1:1 nutzen konnten. Nun warfen beide Mannschaften alles nach vorne, um die Partie für sich zu entscheiden. In der 90. Minute bekam das Heimteam nochmals einen Eckball, der kurz gespielt wurde, allerdings zu ungenau war und somit einen Konter für Adliswil einläutete, welcher prompt zum 2:1 führte. Die Heimmannschaft war nicht mehr imstande auf diesen Dämpfer in der noch verbleibenden Zeit zu reagie-

ren und somit konnten die Adliswiler die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Für das Fanionteam des FC Affoltern gilt es nun, dieses Spiel möglichst schnell abzuhaken und nach vorne zu schauen, denn bereits am Donnerstag geht es im Cup gegen den Interclub Zurigo (4. Liga) und am darauffolgenden Sonntag auswärts gegen den FC Urdorf. Aufstellung: Steiner, Bala I ©, Mühlemann, Konate, Bala II, Good (70. S. Antenen), Shala, Ismajlaj, Kaufmann (60. Dushaj), Äschlimann (45. Bilic), C. Antenen. Ersatz: Correia Leite, Scicchitano, Premananthan.


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