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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 63 I 171. Jahrgang I Freitag, 18. August 2017

Lehrstellensuche

Einbruchsversuch

Die Berufsmesse am 1. und 2. September zeigt Möglichkeiten im Bezirk auf. > Seite 3

Tätern misslang es, ein nicht ganz geschlossenes Fenster aufzubrechen. > Seite 3

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Strassenbau Die Hofibachbrücke in Zwillikon soll Mitte September wieder befahrbar sein. > Seite 5

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Sommerserie Sie züchten Königinnen, denen bald ein Volk von 50 000 untertan sein wird. > Seite 8

Schulweg und Pausen waren von jeher wichtig und beliebt Zum Schulanfang beschäftigt sich der «Anzeiger» mit der Schule von gestern und heute In den letzten 80 Jahren hat sich das Schulsystem auch im Knonauer Amt radikal gewandelt. Während Lehrer früher oft mit harter Hand regierten, setzen Lehrkräfte heute auf gute Beziehungen zu den Schülern sowie auf Kooperation im Lehrerteam und mit Eltern. ................................................... von salomon schneider Rund 600 Kinder werden im Bezirk Affoltern am kommenden Montag eingeschult und für mehrere tausend andere geht der Schulalltag weiter – mit der nächsten Klasse, dem Übertritt in die Sekundarschule, ins Gymnasium oder in die Berufslehre. Die Kinder und Jugendlichen tauchen dabei in neue Lebenswelten ein, müssen sich mit neuen Herausforderungen, Kameraden, einem neuen Schulweg und anderen Lehrkräften auseinandersetzen. Gerade die Einschulung ist dabei ein bedeutender Schritt.

Göttikinder begleiten die Neuen «In Hedingen wird der Schuleintritt heute als Feier begangen, bei der auch die Eltern dabei sind. Der Tag des Schuleintritts ist seitens aller Beteilig-

ten mit viel Stolz und Freude verbunden. Dies ist enorm wichtig, damit die Kinder mit der Einschulung optimal zurechtkommen. Alle Schüler begrüssen die 1.-Klässler zusammen. Die Schülerinnen und Schüler stehen Spalier, während die 1.-Klässler erstmals zum Schulhaus gehen, wo sie von ihrem Göttikind mit einer Sonnenblume und einer Geschenktüte begrüsst werden. Die Göttikinder sind Unterstufenschüler, welche den 1.-Klässlern zwei Wochen lang beim Einleben zur Seite stehen», so der Primarschulleiter Ueli Trindler darüber, wie die Einschulung in Hedingen vonstattengeht.

Körperstrafen waren legitim Das festliche Begehen der Einschulung ist ein neuer Trend. Früher wurden die 1.-Klässler einfach in die Schule geschickt, wo sie selber zurechtkommen mussten. Ueli Trindler erinnert sich an seine Einschulung im Jahr 1965: «Damals hat der Lehrer alles bestimmt. Das hatte viel Positives aber auch Negatives. Ich habe mich dem Lehrer oft ausgeliefert gefühlt. Damals hatten wir 1.-Klässler noch sehr wenig Schule – nur 19 Lektionen. Wir hatten einen Lehrer, der das Pensionsalter bereits erreicht hatte. In der Primarschule gab es mit dem Lineal Tatzen auf die flache Hand für nicht ausgeführte

Hausaufgaben. In der Mittelstufe gab es Kopfnüsse, beispielsweise wenn ich zu jemandem gemein war. Viele Mitschüler haben keine gekriegt, aber der Lehrer hat immer gesagt, dass er von mir mehr erwarte. So gesehen hat er bereits damals unterschiedliche Fähigkeitsniveaus im Unterricht berücksichtigt.»

Auch Buben mussten Schürzen tragen Der ehemalige Affoltemer Gemeindepräsident Hans Gut wurde 1941 eingeschult, während des Zweiten Weltkrieges: «Damals gab es in Affoltern nur das heute noch bestehende Schulhaus Chilefeld, mit sechs Schulzimmern und das kleinere Sekundar- und Realschulhaus. Eine Lehrkraft hat eine Klasse immer drei Jahre lang betreut. Damals hatte im Kindergarten Tante Bruppacher – sie war eine ältere Dame und wurde von allen so genannt – mit harter Hand erzogen, und auch die Buben mussten Schulschürzen tragen. In die erste bis dritte Klasse gingen wir bei Herrn Diener, der jedoch oft in den Aktivdienst musste. Dann wurde er von jungen Lehrerinnen ersetzt, die noch in der Ausbildung waren. Sie waren die ersten Frauen im Schuldienst in Affoltern. Er hatte einen sehr unterhaltsamen Unterrichtsstil und liess viel mehr durchgehen als Frau

Bruppacher.» Gemischte Erinnerungen an die ersten Schuljahre hat der pensionierte Affoltemer Metzger Fred Furrer, der mit Hans Gut die Primarschule besuchte: «Wir mussten mit diesen unmöglichen Federhaltern und dem Tintenfass schreiben lernen. Einmal kurz innehalten und es gab einen Tintenfleck. Grundsätzlich hatte ich aber eine sehr schöne Schulzeit – und auf die Pausen habe ich mich immer gefreut.»

Lernen ausserhalb des Unterrichts Die Pause scheint denn auch etwas zu sein, was sich nicht verändert hat. Wenn es läutet, rennen die Primarschüler immer noch voller Energie auf den Pausenplatz, spielen, balgen, reden und erlernen nebenbei wertvolle soziale Fähigkeiten. Zudem können die Kinder auf dem Schulweg und dem Pausenplatz ihren unbändigen Bewegungsdrang ausleben. In einer Welt, in der am Arbeitsplatz Sozialkompetenz, Vernetzung und Zusammenarbeit immer wichtiger werden, sind diese Erfahrungen enorm wichtig. Mit den kooperativen Unterrichtsmethoden nimmt die Schule von heute die Förderung der sozialen Fähigkeiten immer stärker auf. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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«Musig im Dorf» Musikschätze aus Ost und West wurden auf dem Dorfplatz Bonstetten präsentiert. > Seite 9

Niels Hintermann: Nerven verletzt Am vergangenen Sonntag verletzte er sich im Abfahrtstraining in Zermatt. Er fädelte mit dem linken Arm an einer Torstange ein und luxierte sich dabei die linke Schulter. Für erste Abklärungen wurde der Kombinationssieger von Wengen ins Berner Inselspital geflogen. Eine schwere Verletzung am Bewegungsapparat konnte ausgeschlossen werden. Am Montag wurden weitere Untersuchungen von der Spezialklinik Balgrist durchgeführt. Dabei wurden bereits am Vortag vermutete, zusätzliche Nervenverletzungen am linken Arm bestätigt. «Ich bin positiv gestimmt. Auf den Schnee kann ich im Moment zwar nicht, ich muss die Schulter ruhig halten», so Hintermann. Laut Aussage von Teamarzt Walter O. Frey kann erst aus dem Heilungsverlauf heraus eine sichere Diagnose gestellt werden. Eine weitere Untersuchung soll Klarheit über das Ausmass der Nervenverletzung bringen. abo anzeigen

Vom Columbia, Baujahr 1903, zum Tesla S Geschichte und Gegenwart der Elektromobilität, am 2. September auf dem Kronenplatz Die Geschichte des elektrischen Individualverkehrs begann im 19. Jahrhundert. Doch die Weltkriege verhalfen den Benzinmotoren zum Durchbruch. Die Renaissance begann vor rund zwei Jahrzehnten. Spätestens seit den altgriechischen Naturphilosophen ist Elektrizität als Naturphänomen bekannt, beispielsweise als Blitz oder als elektrostatische Aufladung von Bernstein. Im 18. Jahrhundert begannen Physiker, elektrischen Strom künstlich herzustellen und Kondensatoren zu entwickeln, um elektrische Spannung zu speichern. Im 19. Jahrhundert gesellten sich zuerst Elektroautos, später auch Elektrovelos zu den Pferdekutschen auf den Strassen. Der Mettmenstetter Karl Ott ist fasziniert von Elektrofahrzeugen. Am Elektromobilitätstag vom 2. September stellt er seinen Oldtimer Columbia Mark LX Electric Runabout, Baujahr 1903, aus. Das 600 Kilogramm leichte Elektroauto, von dem am Anfang des

Links der Columbia von Karl Ott mit Baujahr 1903, rechts sein Tesla S. Dazwischen ein Flyer E-Bike, welches 2003 in der Schweiz den Durchbruch der E-Bikes einläutete. (Bild Bernhard Schneider) 20. Jahrhunderts jährlich mehrere hundert Stück verkauft wurden, erinnert an eine Pferdekutsche. Die Speichen der 30-Zoll-Räder sind aus Holz gefertigt. Columbia stellte damals 20 verschiedene Modelle her, darunter auch Taxis, Polizeiautos und Busse.

Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 25 Stundenkilometern und war damit mehr als doppelt so schnell wie eine Pferdekutsche. Karl Ott ist jedoch auch geschäftlich mit Elektroautos unterwegs. «Die 400 Kilometer Reichweite genügen für

fast jede Reise. Und wenn es einmal etwas mehr sein soll, plant das Auto die Route via Schnell-Ladestationen», hält Karl Ott zu seinem Tesla S fest. (bs) ................................................... > Bericht auf Seite 5

500 33 9 771661 391004


Kappel am Albis/ Mettmenstetten

Ärztlicher Notfalldienst

Strassensperre Die Strasse zwischen Hauptikon und Rossau ist wegen des Grand Prix Rossau am Sonntag, 20. August 2017, von 7.00 bis 18.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt.

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Wahlanordnung für den Sonntag, 24. September 2017 Am Sonntag, 24. September 2017, findet eine Urnenwahl statt:

Schluss des Konkursverfahrens

1. Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018

Das Konkursverfahren über Soufiane Rezgui, geb. 10. September 1970, von Fischenthal ZH, Alte Hedingerstr. 67, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 3. August 2017, als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Baugebührenverordnung und Anhang, Neuerlass und Inkraftsetzung

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Kappel am Albis Bauherrschaft: Peter und Antonia Martinelli-Gasser, In den Wässern 3, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Strebel Holzbau + Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Bauprojekt: Einbau von zwei Dachfenstern; Kat.-Nr. 1291, in den Wässern 3, Uerzlikon (Kernzone B).

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Öffentliche Planauflage Maschwanden. S-171306.1 Transformatorenstation Maschwanden, Hinterfeld – Neubau auf Parzelle 865 der Gemeinde Maschwanden Koordinaten: 674545/232616

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Bauprojekte

Gemeinde Maschwanden

Mit Beschluss vom 7. Juni 2017 erliess die Gemeindeversammlung, gestützt auf Art. 9 Ziff. 2 lit. g. der Gemeindeordnung, die Verordnung über die Baugebühren (Baugebührenverordnung, BauGebVO) neu. Der Gemeinderat erliess mit Beschluss vom 27. Juni 2017 kompetenzgemäss den Anhang zur Baugebührenverordnung mit den Tarifpositionen und Ausführungsbestimmungen. Gleichzeitig setzte der Gemeinderat die Verordnung per 1. Oktober 2017 in Kraft. Die Baugebührenverordnung und deren Anhang liegen während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung, Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, während der Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Gemeinderat Hausen am Albis, 18. August 2017

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 18. August 2017 Gemeinderat Bonstetten/ Abteilung Präsidiales

Todesfälle Hausen am Albis Am 9. August 2017 ist in Hausen am Albis gestorben:

Paxinos, George Peter geb. 23. August 1946, von Hausen am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

L-227300.1 16-kV-Kabel zur Transformatorenstation Hinterfeld ab der Kabelleitung L-214631 (Y-Muffe) Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Überlandstrasse 2, 8953 Dietikon, im Namen der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Dreikönigstrasse 18, Postfach 2254, 8022 Zürich, die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingereicht. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 18. August bis 18. September 2017 in der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, während der üblichen Öffnungszeiten öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstr. 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf Gemeindeverwaltung Dorfstrasse 54 8933 Maschwanden

Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Knonau Am 16. August 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Beltrami-Covino, Pietro Domenico geboren am 25. November 1936, wohnhaft gewesen in Knonau, Sagistrasse 1. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier (nach katholischem Ritus) findet am Montag, 21. August 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Der Mensch ist wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.

TO D E S A N Z E I G E

Pietro-Domenico Beltrami-Covino 25. 11. 1936 – 15. 8. 2017 Nach kurzer Krankheit durfte er friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Diego, Peppino, René, Edoardo und Familien Die Verabschiedung mit Trauergottesdienst findet am Montag, den 21. August 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt. Traueradresse: Familie Beltrami, Sagistrasse 1, 8934 Knonau

Stallikon Bauherrschaft: Baudirektion Kanton Zürich, ALN, Abteilung Wald, Weinbergstrasse 15, 8090 Zürich Bauvorhaben: Errichtung von zwei Schranken zur Durchsetzung des Fahrverbotes auf der Hatzentalstrasse, Hatzentalstrasse, Kat.-Nr. 1086, Zone Landwirtschaftszone

Stallikon Bauherrschaft: Johannes und Isabelle Ryhner, Dennlerstrasse 4, 8048 Zürich Bauvorhaben: Abbruch Scheune, Neubau Einfamilienhaus, Bleikistrasse 22, Kat.-Nr. 2328, Zone W1/15

Stallikon Bauherrschaft: Fabian und Lydia Kalbermatter, Heinrichstrasse 213, 8005 Zürich Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus mit Scheune, Neubau Einfamilienhaus, Bleikistrasse 24, Kat.-Nr. 2329, Zone W1/15

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Kurt Hildebrand und Astrid Diener, Hüttenrain 15, 8905 Islisberg Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 262 und Neubau Dreifamilienhaus auf Kat.-Nr. 1300 an der Ettenbergstrasse 78 (Wohnzone W2a)

L’uomo è veramente morto, quando nessuno non lo pensa piu.

A N N U N C I O D I M O R TE Con dolore annunciamo la morte di

Pietro-Domenico Beltrami-Covino 25. 11. 1936 – 15. 8. 2017 Dopo una breve malattìa si è addormentato dolcemente.

Nel dolore: Diego, Peppino, René, Edoardo e famiglie La ceremonia funebre verrà celebrata lunedì 21 agosto 2017 alle ore 14.00 nella chiesa di Knonau. L’indirizzo di condoglianze: Famiglia Beltrami, Sagistrasse 1, 8934 Knonau


Bezirk Affoltern

Schulhauswände verschmiert Unbekannte haben beim Schulhaus Heumoos in Bonstetten mit Graffiti Wände verunstaltet, wie am 15. August um 22 Uhr festgestellt worden ist. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 500 Franken. Sachschaden in der Höhe von zirka 800 Franken entstand am 13. August zwischen 18.30 und 19 Uhr beim Versuch, in eine MehrfamilienhausWohnung in Obfelden einzubrechen. Den Tätern gelang es nicht, ein nicht ganz geschlossenes Fenster aufzubrechen. In drei Fällen rückte die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen aus. In Hausen störten sich Anwohner am 12. August um 22.45 Uhr am Lärm auf dem Sportplatz, wo zuvor Fussball gespielt worden war. Die Organisatoren waren jedoch im Besitz einer befristeten Bewilligung bis 4 Uhr. Zu laut waren Familienmitglieder auch in einem Mehrfamilienhaus im Zentrum und Personen auf einem Balkon in Affoltern. Ermahnungen der Kapo-Beamten zeigten in diesen Fällen Wirkung. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 18. August, feiern Ursula und Walter Fritz LutzLeuenberger in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zum 92. Geburtstag Morgen Samstag, 19. August, darf in Ottenbach Ernst Hegetschweiler seinen 92. Geburtstag feiern. Wir wünschen dem Jubilaren von Herzen alles Gute und ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186

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Freitag, 18. August 2017

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7. Berufsmesse des Lehrstellenforums Affoltern Am 1. und 2. September in der Bonstetter Schachenhalle Es ist wieder so weit: Die Berufsmesse des Lehrstellenforums Affoltern findet am 1. und 2. September im Sportzentrum Schachen in Bonstetten statt. Die regionalen Ausbildungsbetriebe und die Lernenden stehen im Mittelpunkt und stellen den Oberstufenschülern ihre Berufe vor. Was macht eigentlich ein Anlage- und Apparatebauer? Was bedeutet es, eine Ausbildung im Detailhandel zu absolvieren? Oder wie werde ich Zeichnerin? Die Lernenden der rund 35 regionalen Lehrbetriebe beantworten diese und viele weitere Fragen direkt an den Messeständen und veranschaulichen ihre Arbeit mit Beispielen. Die Schülerinnen und Schüler können sich aus erster Hand über zirka 40 attraktive Lehrberufe informieren und mit ersten Arbeitsschritten experimentieren. Einige der Lernenden besuchen auch die Berufsmittelschule (BMS). Schülerinnen und Schüler, die mit dem Gedanken spielen, neben der beruflichen Grundbildung auch die BMS zu absolvieren, haben hier Gelegenheit, die Lernenden nach Erfahrungen und Tipps zu fragen. Und das biz Urdorf hat ein BMS-Quiz kreiert. So kann am biz-Stand auf spielerische Weise viel Wissenswertes zur BMS in Erfahrung gebracht werden. Bei jeder Durchführung locken Preise!

35 Unternehmen aus dem Knonauer Amt stellen über 40 attraktive Lehrberufe vor.

Von Lernenden für angehende Lernende organisiert Auch im Rahmen des Lehrlingswettbewerbs können attraktive Preise gewonnen werden. Eine Fachjury bewertet dazu die einzelnen Messeauftritte, welche die Lernenden mit Kreativität, Herzblut und in vielen Arbeitsstunden aufgebaut haben. Die Preisverleihung findet am Samstag um 13.15 Uhr statt. Doch die Messe bietet noch mehr: Jugendliche in den Abschlussklassen können sich persönlich einen Eindruck von den verschiedenen Betrieben machen. Sie können sich nach dem Lehrstellenangebot erkundigen, Kontakte für eine Schnupperlehre knüpfen oder falls ein Ausbildungsplatz offen ist, nachfragen, in welcher Form die Bewerbung gewünscht wird. Damit die Berufsmesse des Lehrstellenforums Affoltern durchgeführt werden kann, braucht es den tatkräftigen Einsatz vieler Beteiligter. Das OK

Bei vielen Unternehmen dürfen die angehenden Lernenden direkt erste Arbeitsschritte ausprobieren. (Bilder Archiv) der Berufsmesse freut sich über das Mitwirken der zahlreichen Lehrbetriebe, mit ihren jungen Berufsleuten. Dank der grosszügigen Sponsoren ist es möglich, die Berufsmesse regelmässig durchzuführen.

Xavier Nietlisbach, Präsident des Lehrstellenforums, wird die Messe am 1. September 2017 um 13.15 Uhr eröffnen. Am Freitagnachmittag ist die Messe für die Klassenbesuche geöffnet.

Am Samstag sind Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern willkommen. Öffnungszeiten: Freitag, 1. September, von 13.15 bis 17 Uhr. Samstag, 2. September, von 10 bis 14 Uhr. Infos: http://www.lehrstellenforum.ch/


Stellenanzeiger Gemeinde Hausen am Albis Die bisherige Stelleninhaberin wird Gemeindeschreiberin in einer anderen Zürcher Gemeinde. Wir suchen daher auf den 1. November 2017 oder nach Vereinbarung einen/eine

Finanzverwalter/-in (100 %) Sie leiten die Finanzverwaltung mit einer Teilzeitmitarbeiterin und sind u. a. für die Erstellung und Kommentierung von Budget und Rechnung zuständig. Zu Ihren Aufgaben gehört die Überführung der Rechnungslegung in HRM2. Für diese anspruchsvolle Aufgabe bringen Sie eine Verwaltungslehre oder kaufmännische Ausbildung, fundierte Kenntnisse im Bereich Finanzen und Steuern sowie entsprechende absolvierte Weiterbildungen mit (kantonaler Fachausweis «Fachspezialist/-in Öffentliche Finanzen und Steuern IVM»). Das vollständige Stelleninserat und weitere Informationen über unsere Gemeinde finden Sie auf unserer Webseite (Neuigkeiten): www.hausen.ch

Gemeinde Hausen am Albis Die bisherige Stelleninhaberin übernimmt eine neue leitende Aufgabe in einer grösseren Organisation. Wir suchen daher auf den 1. November 2017 oder nach Vereinbarung einen/eine

Wir suchen in unsere Bäckerei Café Conditorei eine wenn möglich branchenkundige

Steuersekretär/-in (100 %) Sie leiten das Steueramt mit einer Teilzeitmitarbeiterin und sind u. a. für die Veranlagung und den Bezug der Staats- und Gemeindesteuern zuständig. Zu Ihren Aufgaben gehören die Bearbeitung von Grundsteuern und das Verfassen von Anträgen an den Finanzausschuss des Gemeinderates betreffend Grundstückgewinnsteuern. Für diese anspruchsvolle Aufgabe bringen Sie eine Verwaltungslehre oder kaufmännische Ausbildung, fundierte Kenntnisse im Bereich Finanzen und Steuern sowie entsprechende absolvierte Weiterbildungen mit (kantonaler Fachausweis «Fachspezialist/-in Öffentliche Finanzen und Steuern IVM»). Das vollständige Stelleninserat und weitere Informationen über unsere Gemeinde finden Sie auf unserer Webseite (Neuigkeiten): www.hausen.ch

Schnell und ohne Pendler-Stress zu Ihrem nächsten Karriereschritt Sind Sie es leid, jeden Tag nach Zürich zu pendeln und viel Zeit und Nerven im Stau oder im Zug zu verlieren? – Gute Karrieremöglichkeiten gibt es auch in Ihrer Nähe! Wir sind ein dynamisches, seit über 25 Jahren in Ottenbach (Nähe Affoltern am Albis) tätiges Ingenieurunternehmen. Unser Erfolg und die hervorragende Qualität unserer Leistungen basieren auf persönlichem Engagement jedes Mitarbeiters. Auch Sie können unsere Zukunft aktiv mitgestalten. Als

Projektleiter/-in

Elektro-Ingenieur (ETH / FH)

ALBISBRUNN in Hausen am Albis/ZH ist eine Schul- und Berufsbildungseinrichtung für normal begabte, männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen im Alter von 13 bis 22 Jahren. Im stationären Rahmen und in einem interdisziplinären Kontext bietet sie zivil- und strafrechtlich eingewiesenen Jugendlichen Entwicklungschancen für ein selbstständiges Leben. Für unseren Malerbetrieb suchen wir per 01. 09. 2017 oder nach Vereinbarung einen qualifizierten und verantwortungsbewussten

Maler-Vorarbeiter/Baustellenleiter (m/w)

sind Sie für die technische Auslegung der komplexen Anlagen, deren Realisierung, Kosten, Termine und Qualität verantwortlich. Vom ersten Kontakt mit dem Kunden – meist Bund oder Kantone – über die Bauausschreibung, die Vergabe der Aufträge bis zur Überwachung der Ausführung vor Ort halten Sie die Fäden in der Hand. Fachlich beschäftigen Sie sich mit Themen wie Steuer- und Leittechnik, Videoüberwachung, Funktechnik, Telekommunikation, Lüftung, Beleuchtung etc. Die bestehenden Entfaltungsmöglichkeiten im Management- und Führungsbereich werden wir gerne persönlich mit Ihnen diskutieren. Folgende Voraussetzungen sollten Sie mitbringen: Fachkompetenz, Erfahrungen mit komplexen Projekten im planerischen Umfeld und Freude an konzeptionellen Arbeiten. Aufgrund der aktuellen Team-Konstellation wenden wir uns an eine jüngere Persönlichkeit mit hohem Qualitätsanspruch, grosser Leistungsbereitschaft und gesundem Ehrgeiz.

(als Stellvertreter des Betriebsleiters)

PS: Falls Sie sich als «Heimwehbündner» angesprochen fühlen, können Sie sich auch gerne für eine gleiche, offene Stelle an unserem Standort in Chur bewerben.

Ihre Aufgaben

Herr Brüniger freut sich auf Ihre Bewerbung und Kontaktnahme.

– Selbstständiges Planen und Durchführen von Kundenaufträgen – Selbstständige Baustellenleitung von Neubau-, Umbau- und Renovationsaufträgen – Tatkräftiges Mitarbeiten im kleinen Team – Unterstützung des Betriebsleiters – Ausbildung von Lernenden

R. Brüniger AG Engineering & Consulting Zwillikerstrasse 8 8913 Ottenbach Telefon 044 760 00 66 Fax 044 760 00 68 www.brueniger.swiss / roland.brueniger@brueniger.swiss

Bäckerei-KonditoreiVerkäuferin (auch Teilzeit möglich, mind. 80 %) mit viel Charme und Freude an Kaffee und Backwaren. Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an: bewerbung@poeschtlibeck.ch Pöschtli Beck AG, 8912 Obfelden

Gesucht Praktikantin in der Nagerstation und Tierarztpraxis, evtl. Teilzeit, evtl. mit Aussicht auf Lehrstelle als Tiermedizinische Praxisassistentin Verantwortungsvoll/belastbar/ zuverlässig/sportlich. Bewerbungen bitte schriftlich unter: Nagerstation Ruth Morgenegg Dorfstrasse 70, 8912 Obfelden oder ruth.morgenegg@bluewin.ch www.nagerstation.ch

Mann (Portugiese) sucht Gartenarbeit oder Putzen in Privathaushalt, Reinigungen mit Hochdruck (Stein, Granit) und Fensterreinigung. Montag bis Freitag. Natel 076 340 79 95

Unsere Erwartungen – abgeschlossene Berufslehre mit mehrjähriger Berufserfahrung – Höhere Weiterbildung, z.B. Vorarbeiterschule, Baustellenleiter, Projektleiter Farbe (Fachrichtung Betriebsleitung), Malermeister – hohe Dienstleistungsbereitschaft – Interesse an der Zusammenarbeit mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen – hohe Sozialkompetenz und Teamfähigkeit Wir bieten – eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem nicht alltäglichen Umfeld – im Rahmen unseres übergreifenden Ausbildungskonzeptes entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten – zeitgemässe Anstellungsbedingungen in Anlehnung an die kantonalzürcherischen Richtlinien Für ergänzende Auskünfte stehen Ihnen Mike Haas, Leiter Malerbetrieb, oder Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung, unter Telefon 044 764 81 81 gerne zur Verfügung. Informationen über unsere Einrichtung finden Sie auf unserer Website: www.albisbrunn.ch Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: ALBISBRUNN Jeannette Fritsch, Personalverantwortliche Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis oder per Mail an: jeannette.fritsch@albisbrunn.ch

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. August 2017

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Zwei- und vierrädrige Elektrofahrzeuge mit langer Geschichte Ein Blick auf die Entwicklung des Elektroantriebs wird am Elektromobilitätstag vom 2. September gewährt Der Elektromobilitätstag vom 2. September auf dem Kronenplatz in Affoltern ermöglicht Testfahrten mit elektrischen Zweiund Vierrädern aller Art. Zurzeit verläuft die Entwicklung der Elektromobilität rasant: Ihre Anfänge liegen jedoch fast zwei Jahrhunderte zurück. ................................................... von bernhard schneider Im 19. Jahrhundert suchte man Alternativen zur Pferdekutsche in den Städten. Da hier sowohl in Europa als auch in den USA die ersten Stromnetze aufgebaut wurden, war es naheliegend, auf Elektromobile zu setzen, die sich Ende des 19. Jahrhunderts rasch neben den seit dem 18. Jahrhundert entwickelten Fahrzeugen mit Dampfantrieb behaupteten. Der gegenüber dem Dampfantrieb kosteneffizientere Elektroantrieb setzte sich gleichzeitig bei der Eisenbahn nachhaltig durch.

Elektro in der Stadt – Zugtiere auf dem Land Auf dem Land standen Zugtiere bis nach dem Zweiten Weltkrieg im

Vordergrund. Die Erschliessung der Dörfer mit elektrischem Strom erfolgte erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Landwirtschaft arbeitete mit eingespielten Kreisläufen, in welchen auch dem Dünger der Zugtiere ein grosser Stellenwert zukam. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Mechanisierung der Landwirtschaft unaufhaltsam fortschritt, führte dies zu enormen Veränderungen der Landwirtschaftsstrukturen. Ohne die lang anhaltende Hochkonjunktur der 1950er- und 1960erJahre hätte sich dieser Umbau nicht finanzieren lassen.

Kriege fördern Verbrennungsmotoren Entscheidend für das Durchsetzen der Verbrennungsmotoren waren die beiden Weltkriege. Die Logistik für den Transport von Treibstoffen liess sich vor allem bei Angriffskriegen wesentlich einfacher aufbauen als eine zuverlässige Stromversorgung – umso mehr, als bei Angriffen oft die Infrastruktur gezielt angegriffen wurde. Ausserhalb der Kriegsgebiete, namentlich in den USA, wurden Elektroautos bis zum Zweiten Weltkrieg eingesetzt, da Treibstoffe rationiert waren. Der enorme Bedarf an Erdölprodukten für militärische Zwecke

Elektromobilitätstag: 2. September Können Elektroautos meine Bedürfnisse abdecken? Oder benötige ich eher ein E-Bike? Soll es ein E-Mofa von Mobilec oder ein E-Motorrad von Zero sein? Am Elektromobilitätstag Knonauer Amt vom 2. September auf dem Kronenplatz in Affoltern kann zwischen 9 und 16 Uhr eine breite Palette elektrischer

Zwei- und Vierräder getestet werden. Organisiert wird der Anlass von der Standortförderung Knonauer Amt, der e-Group Knonauer Amt, dem TCS und NewRide, dem Kompetenzzentrum für Elektrozweiräder. (bs) Infos: www.elektromobilitaet-knonaueramt.ch.

Zweirad-Fachmann Martin Platter testet ein Schweizer E-Mountainbike, das Stöckli E-Sphen, im Gelände. (Bild Bernhard Schneider) ermöglichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Aufbau einer Erdöl-Lobby, die sich global äusserst effizient für ihre Interessen einsetzte. Die Kriegsmaterialindustrie war während dieser ganzen Zeit der wichtigste Impulsgeber für technologische Innovationen, wovon die Automobilindustrie direkt profitieren konnte, während sich die Forschung im Elektrobereich weitgehend selbst finanzieren musste. Die Elektromobile erlebten deshalb ihre Blütezeit in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden sie von den Strassen – und mit ihnen die Ladestationen, an deren Stelle eine Infrastruk-

tur zum Nachfüllen der Treibstofftanks aufgebaut wurde. Seit gut 20 Jahren wird die Forschung im Bereich Elektrofahrzeuge und Technologie zum Speichern von Strom wieder zunehmend vorangetrieben. Gründe dafür sind die hohe Effizienz der Elektromotoren, die Luftbelastung und die Treibstoffgasemissionen der Verbrennungsmotoren.

E-Bikes mit Vorreiterrolle Vor den Elektroautos haben sich die E-Bikes durchgesetzt. Der Fachjournalist Martin Platter stellte die Geschichte der E-Bikes in einem NZZ-Artikel

dar und stellte dabei fest, dass bereits 1895 erste Elektrofahrräder verkehrten. Nach der Erdölkrise von 1973 begannen japanische Grosskonzerne wie Panasonic, an Zusatzantrieben für Velos zu tüfteln. Platter hat auch in der Schweiz frühe Anfänge gefunden: Aus dem Jahr 1981 existieren Fotos von Versuchen mit Fahrrädern der damaligen Firma Interelectric Sachseln, die mit einem elektrischen Zusatzantrieb ausgestattet waren. 1989 erregte der Basler Michael Kutter Aufsehen mit Elektrovelo-Prototypen, welche die damaligen Solarfahrzeuge an der WM der Solarfahrzeuge, der Tour de Sol, bergauf zu überholen vermochten. Bis zur Jahrtausendwende wurden zahlreiche weitere Fahrzeuge entwickelt, bevor die Marke Flyer 2003 mit dem Modell C den Durchbruch schaffte, einem einfachen, unspektakulären Fahrzeug mit Panasonic-Antrieb, das mit Zuverlässigkeit statt mit technologischer Raffinesse brillierte. Während seither ein funktionierender E-Bike-Markt von einer immer breiteren Palette in- und ausländischer Konkurrenzprodukte profitiert, tat sich der Automarkt lange schwer mit Elektromobilität. Vor allem Toyota engagierte sich erfolgreich mit Hybridfahrzeugen. Marktleader im Elektroautobereich ist aber mit Tesla ein neues Unternehmen, das keine internen Rücksichten auf bereits getätigte, aber noch nicht amortisierte Investitionen in Verbrennungsmotoren zu nehmen braucht. Mittlerweile sind auch im Autobereich Serienmodelle mit Elektromotor praktisch in allen Grössen- und Leistungsklassen erhältlich. Die NZZ vermutet, dass die Automobilindustrie selbst mit dem Abgas-Skandal zum wichtigsten Förderer der Elektromobilität geworden ist.

Brückenbau verursacht Schleichverkehr Die Hofibachbrücke in Zwillikon wird von Grund auf neu gebaut Die Brücke über den Hofibach in Zwillikon ist in die Jahre gekommen. Eine Instandsetzung war vor allem aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich. Die Betonelemente für die neue Überquerung des kleinen Baches werden an Ort und Stelle betoniert und auf die Brückenlager gestellt. Die Bauarbeiten sollen Mitte September abgeschlossen werden.

Dank GPS beliebte Schleichwege über schmale Flurstrassen

................................................... von martin mullis Über der Kantonsstrasse ausgangs Zwillikon klafft ein riesiger, gut und gerne fünf bis sechs Meter breiter Graben. Hier quert der Hofibach die Strasse, um unmittelbar danach in die Jonen zu münden. Der Chef der rückenbaustelle, Zeno Ming, erklärt, dass eigentlich an dieser Stelle zwei Brücken abgebrochen werden mussten. Ein schmaler Steg diente als Fussgänger- und Velobrücke und über den breiteren Übergang führte der ordentliche Verkehr.

In die Jahre gekommene Brücken Diese beiden Bauwerke sind nun mittlerweile in die Jahre gekommen und mussten ersetzt werden. Eine Instand-

Brückenbau in Zwillikon: Für Polier Zeno Ming eine Routinebaustelle. (mm) setzung kam deshalb aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr infrage. Trotz der doch recht imposanten Lücke, welche die Ottenbacherstrasse in Zwillikon unpassierbar macht, ist das Bauwerk für Polier Ming keine unüblich grosse Herausforderung. Im Dienste der Bauunternehmung Brun AG in Emmenbrücke, war er bereits bei mindestens einem Dutzend verschieden grosser Brücken massgebend beteiligt. Auf der Baustelle Zwillikon arbeiten je nach Arbeitsanfall zwischen drei und sechs Baufachleute. Sie erstellten die zwei Betonelemente,

welche bereits links und rechts neben dem Hofibach liegen, an Ort und Stelle. Ebenfalls bereits betoniert sind die beiden längs des Baches angebrachten Brückenlager. Vorgelagert wird die Uferböschung mit grossen Natursteinen gesichert. Vorgesehen ist, dass am 21. August die beiden Brücken-Elemente mit einem Kran eingesetzt werden. Falls das Wetter keine allzu grossen Kapriolen veranstaltet, sollte der Bauplan eingehalten werden können und die neue Brücke sowie die Radund Gehwegbrücke dürften pünktlich Mitte September dem Verkehr übergeben werden.

Die Totalsperre für den gesamten Durchgangsverkehr von Zwillikon nach Hedingen wird allerdings von vielen Verkehrsteilnehmern als grosse Einschränkung wahrgenommen. Die signalisierte Umleitung führt hinauf nach Affoltern und ist für die von Ottenbach kommenden Einwohner im Zwilliker Loh und dem Hedinger Quartier Gäuderen ziemlich umständlich. Aber auch den unzähligen Pendlern aus Ottenbach und dem nahen Aargau, welche die Park-and-ride-Plätze beim Bahnhof schätzen, macht die Verkehrsführung mit der grossen Umleitung keine Freude. Das GPS in den modernen Fahrzeugen weist die Automobilisten aber zum Ärger von Landwirten, «Hündelern» und Spaziergängern auf einem zwar rechtmässigen, jedoch sehr schmalen «Schleichweg». Vor allem in den Morgenstunden passieren nun Dutzende Fahrzeuge – vermehrt mit AG-Schildern – den Flurweg bis hinauf in die Litzistrasse und von dort wieder hinunter durch das berüchtigte Nadelöhr zum Bahnhof Hedingen und natürlich nach Feierabend wieder retour. So schaute kürzlich ein morgendlicher Spaziergänger mit seinem Hund nahe beim Hof Hochfurenweid ziemlich verdutzt auf eine kleine Autokolonne von sechs Fahrzeugen, welche auf der

Hofibachstrasse dem Bahnhof Hedingen zustrebten. Er sei hier sehr oft morgens mit seinem Hund zwischen sechs und sieben Uhr unterwegs und habe vor den Bauarbeiten in Zwillikon sonst kaum je ein Fahrzeug angetroffen, hält der Hundebesitzer fest. anzeige


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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. August 2017

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Start in einen neuen Lebensabschnitt Am kommenden Montag beginnt für rund 600 Kinder im Bezirk die Schule Am Montag, 21. August, beginnt auch für die Schüler im Bezirk Affoltern der Schulalltag. Für rund 600 Kinder ist es der erste Schultag. Ämtler aus verschiedenen Generationen und Metiers erinnern sich, wie sie diesen Tag und die Schulzeit erlebt haben.

Erinnert sich an den Geruch

................................................... von andrea bolliger

Die gute Seele der Schule

Marcel J. Strebel, Inhaber und Geschäftsführer der Anta Swiss AG, Knonau. (Bilder zvg.) Ohne Erwartungen und unvoreingenommen, weil er nie einen Kindergarten besucht hatte, betrat Marcel Strebel an seinem ersten Schultag das Bünzenmatt-Schulhaus in Wohlen. Das war 1966 und er und seine Mitschüler waren die allerersten 1.-Kläss-

ler, die in das neue Schulhaus einziehen durften. Die Zimmer waren hell mit blanken Wänden und Schränken. An der Wandtafel stand ein Willkommensgruss. Seine erste Lehrerin, Frau Gsell, habe einen etwas strengen Blick gehabt. Der Deckel an seinem Schulthek war, wie zu jener Zeit für Buben üblich, aus Kuhfell. Und da sei noch dieser neue Geruch von Schule gewesen, welchen er nie vergessen habe und der nicht vergleichbar sei. «Noch heute rieche ich Schule mit grossem Respekt», sagt er. Der erste Schultag war für Marcel Strebel wie ein grosser Schritt in eine neue unbekannte Welt. «Als Einzelkind auf mich gestellt und gleich Disziplin und Leistung ins Zentrum gestellt. Ich denke, das hat mich geprägt. So lernte ich früh mit Druck umzugehen.» An die Neulinge hat er einen Tipp: «Cool bleiben!»

Endlich zu den Grossen gehören Petra Klinglers erster Schultag war am 17. August 1998 im Bonstetter Schachenmattschulhaus. Ein aufregender Tag sei es gewesen. Sie habe sich riesig gefreut, endlich zu den Grossen zu gehören. Begleitet von ihren Eltern und dem Bruder, der in die zweite Klasse kam, trug sie motiviert und stolz den blauen Schulthek. Sie erinnert sich noch gut daran, dass die Tische im Klassenzimmer Nummer 3 hufeisenförmig angeordnet waren. Ihre erste Hausaufgabe war, ihren Namen zu zeichnen, um damit den Stuhl zu beschriften. Am ersten Schultag hat sie auch ihre beste Freundin kennengelernt. Bis ins sechste Schuljahr waren sie in derselben Klasse, assen oft zusammen zu Mittag und besuchten gemeinsam Feriencamps. Die beiden pflegen den Kontakt noch immer. Erwartungen hatte Petra

Musste als Linkshänderin mit Rechts schreiben lernen Hans-Peter Mullis, Hauswart im Schulhaus Wolfetsloh, Wettswil, in der Schwimmhalle. Hauswarte sind so etwas wie Ersatzeltern für die Schüler. Hans-Peter Mullis steckt in diesen letzten Tagen der Sommerferien mitten in den Arbeiten, damit auf dem Schulareal und im Hallenschwimmbad alles für den ersten Schultag parat ist. Er und die Erstklässler, die am Montag ihren ersten Schultag haben werden, kennen sich teilweise bereits vom Kindergarten. In der ersten Schulwoche stellen er und seine Frau sich aber den Schülerinnen und Schülern noch in der Klasse vor. Gerade am ersten Schultag sind manche Schülerinnen und Schüler so nervös, dass auch einmal ein kleines Missgeschick passieren kann. Dann sind er und seine Frau zur Stelle zum Saubermachen. Wenn sich ein Kind verletzt, verarzten sie kleine Blessuren. Als Hauswart ist Hans-Peter Mullis die gute Seele für Schüler und Lehrpersonen. Die Schüler freuten sich jeweils auf ihn und seine Frau, sagt er. Das «Schön, Sie wiederzusehen» stellt ihn auf. Kurz vor den Sommerferien waren sie ins Zimmer der dritten Klasse gebeten worden, wo sie mit Gesang und einem selbstgestalteten Büchlein als Andenken gebührend verabschiedet wurden. anzeige

Susanne Leuenberger machte sich 1970 mit einem roten Schulthek auf den Weg zu ihrem ersten Schultag. Diesen hatte sie sich ebenso gewünscht, wie die riesige Schultüte, die ihr Vater ihr besorgt hatte. Solche waren in der Schweiz damals nicht sehr bekannt und sie erinnert sich nicht mehr, wie sie zu diesem Wunsch inspiriert wurde. Ihre Mutter hielt den ersten Schultag filmisch fest. Die Primarschule absolvierte sie in Menziken in einem damals neueren Schulgebäude. Sie freute sich riesig auf die Schule. Damals hätte man Respekt vor der

Susanne Leuenberger, Gemeinderätin, Affoltern, Kantonsrätin, Betriebsökonomin FH, Finanzfachfrau.

Schule und Lehrer gehabt, sagt sie. Die Klassenlehrerin war zur Einschulung abwesend und gab erst im darauffolgenden Jahr wieder Schule. Die stellvertretende Lehrerin bemerkte, dass Fräulein Richner es nicht akzeptiere, wenn ein Kind mit der linken Hand schreiben würde. So wurde sie als Linkshänderin damals zum Schreiben mit der rechten Hand gezwungen, was eine grosse Belastung für sie war. Dennoch wurde sie eine Musterschülerin. Die Fächer seien ihr leichter gefallen, als sie gedacht hätte, sagt sie. Sie habe die Schule auch ernst genommen und sei sehr gerne hingegangen.

Freute sich aufs Lesenlernen

Farrokh Babamazid ist stellvertretender Bademeister und Hausmann in Mettmenstetten. (Bilder Andrea Bolliger)

«Wir zählten die Tage bis zum Schulanfang,» erinnert sich Farrokh Babamazid, der sich freute, endlich lesen zu lernen. Er wuchs in Masjed Soleyman, einer Stadt in der südlichen iranischen Provinz Chuzestan auf. Das erste Schuljahr begann für ihn im September 1965, im Alter von sechs Jahren. Am ersten Tag begleitete ihn sein Vater bis vor das grosse Eisentor der Schule. Es war eine Bubenschule. Er erinnert sich, dass sie während der ersten Schultage täglich auf saubere Haare, Hände und Nägel kontrolliert wurden und dass darauf geachtet wur-

de, dass sie ordentliche Kleidung trugen. Sein erster Lehrer sei eine ernste und strenge Person gewesen. «Doch er hat uns nicht gequält – er war einfach eine Respektsperson», sagt er. Die erste Aufgabe bestand darin, in einem karierten Heft vom Lehrer vorgegebene Formen exakt nachzuzeichnen. Dadurch lernten die Schüler die Buchstaben des persischen Alphabets nach und nach kennen und übten sich gleichzeitig in Schönschrift. Drei Monate lang übten sie und lernten in dieser Zeit auch erste kleine Sätze schreiben.

Petra Klingler, Bonstetten, BoulderWeltmeisterin 2016 und Studentin. Klingler nicht, freute sich aber auf die Schule und vor allem auch darauf, mit ihren Freundinnen in der Pause zu spielen. Schnell merkte sie, dass Schule und Hausaufgaben nicht nur Spass bedeuten. Viel lieber hätte sie sich bewegt, als ruhig zu sitzen.

Gut vorbereitet

Anina Pfyl, Lehrerin, Schulhaus Wolfetsloh, Wettswil. Auch die Primarlehrerin Anina Pfyl sitzt in diesen Tagen bereits im Schulzimmer und bereitet den Unterricht vor. Seit sechs Jahren unterrichtet sie im Schulhaus Wolfetsloh. Zweimal in ihrer Karriere hatte sie schon eine erste Klasse. Das erste Mal alleine vor einer Klasse zu stehen, sei schon etwas Besonderes, sagt sie. Der erste Schultag mit einer neuen Klasse sei spannend. Man sei aber auch nervös und mache sich Gedanken – über den Inhalt des Unterrichts und darüber wie die neuen Kinder sind, sagt Anina Pfyl. Auch das Verhalten der Eltern gibt der Lehrerin Anlass zu Gedanken: Fotografieren sie oder wollen sie die ersten Minuten sogar filmisch festhalten? Letzteres würde sie nicht erlauben. Am ersten Schultag einer ersten Klasse lernen die Kinder bei ihr die Zahl 1 und die Laute A E I O U kennen.


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Sommerserie

Freitag, 18. August 2017

«Die Neugierigste ist immer Elvira» Tiere und ihre Halter (9): Manuela und Matthias Gasser betreiben eine Imkerei in Knonau Beim Schloss Knonau züchten Manuela und Matthias Gasser Königinnen – solche die nicht ins Schloss wollen und denen bald einmal ein Volk von 50 000 untertänig ist. Die Bienenzucht ist Hobby und Leidenschaft der beiden. ................................................... von andrea bolliger Manuela und Matthias Gasser aus Knonau bewohnen mit ihren drei Kindern ein Bauernhaus mit etwas Umschwung. Es war von Anfang an klar, dass dieses Land belebt werden sollte. Für den Informatiker Matthias Gasser gehören Tiere auf einen alten Bauernhof, doch die gelernte Pflegefachfrau Manuela Gasser konnte sich mit dem Gedanken Hunde, Katzen oder andere Haustiere zu halten, nicht anfreunden. Mehr als Scherz habe sie gesagt: wenn Tiere, dann Bienen. Sie traf sich mit dem Ausbildner des Bienenzüchtervereins Affoltern und erkundigte sich. Bald war der Entscheid für die Bienen gefallen und das Ehepaar Gasser begann die zweijährige ImkerAusbildung, in welcher sie zwei ganze Bienenjahre durchlebten. Im ersten Jahr werden Grundlagen erlernt, im zweiten Jahr wird auf dem Lehrbienenstand in Hedingen das praktische Handwerk geübt. Dazu gehört, wie man sich selber schützt, wie man ein Bienenvolk pflegt und ein Jungvolk züchtet. In den vergangenen elf Jahren ist auf dem ehemaligen Bauernhof die Imkerei am Wattbach entstanden. Gassers besitzen 35 Wirtschafts- und 15 Jungvölker in Knonau und seit diesem Jahr auch in Mettmenstetten. Das sind rund zwei Millionen Bienen, die einen Honigertrag von 200 bis 500 Kilogramm ergeben. Im Winter werden sie mit 1,2 Tonnen Zuckersirup aufgefüttert.

«Wir nennen sie unsere Frauen» Darauf angesprochen was man zu Bienen für eine Beziehung aufbaut, sagt Manuela Gasser: «Wir nennen sie unsere Frauen. Eine persönliche Beziehung zu einzelnen Tieren kann man nicht aufbauen, aber man schliesst sie ganz allgemein ins Herz». Sie kennen jedes ihrer Völker und wissen um deren Stärken, Schwächen und Charaktereigenschaften. Eine Biene fliegt zum Tisch. Manuela Gasser lacht: «Das ist Elvira, sagt sie mit einem Augenzwinkern, sie ist die Neugierigste». Manchmal kommt auch Brigitte. Immer die, die gerade da ist, erhält einen Namen. Ihr erstes Volk sei ein besonders starkes, erklärt Manuela Gasser. Umso grösser sei der Schreck gewesen, als die Königin in diesem Jahr nicht mehr

auftauchte. Sie sei zwar geschlüpft, aber dann nicht mehr gesehen worden. Möglicherweise sei sie vom Begattungsflug nicht mehr zurückgekehrt. Die jungen Königinnen fliegen an Drohnensammelplätze und lassen sich von bis zu 12 Männchen begatten. So tragen sie verschiedenes Erbgut, das sie weitergeben können, in sich. Dabei sind sie sogar in der Lage zu entscheiden, wann sie von welcher Drohne Eier legen möchten. Die männlichen Bienen nennt man Drohnen. Sie machen in ihrer Anzahl rund ein Fünftel eines Bienenvolkes aus. Man sei einmal auf die Idee gekommen, die Zahl der Drohnen in einem Volk zu senken, sagt Manuela Gasser. Doch fand man heraus, dass die männlichen Bienen durchaus nicht nur für die Fortpflanzung sorgen. «Sie tragen zum Stimmungsausgleich in einem Volk bei», erklärt Manuela Gasser.

Nicht ohne die Königin Königinnen werden vom Volk zur natürlichen Volksvermehrung selber herangezüchtet. Die bisherige Königin legt selber ein Ei in eine Zelle, die ein kleiner Hofstaat von Arbeiterinnen zu einer speziellen, nach unten geneigten Zelle ausbaut. Dort wird die Made ausschliesslich mit dem speziellen Königinnensaft Gelée royal gefüttert. Dadurch verändert sich das Ei – eine Königin wächst heran. Kurz bevor sie schlüpft, gibt sie ein hohes fiependes Geräusch von sich. Damit weiss die bisherige Königin, dass es Zeit ist zu gehen. Sie schart mehrere tausend Bienen um sich. Mit diesen verlässt sie den Stock und gründet ein neues Volk. Dies geschieht meist in den Monaten April und Mai. Es sind die Schwärme, die man an Bäumen oder an Fahrleitungen entdeckt. Dann sollte ein Imker oder wenn keiner bekannt ist, die Feuerwehr gerufen werden. Der herbeigerufene Imker erscheint mit einem Bienenkasten und sorgt mit leichtem Schlagen auf den Ast dafür, dass die Bienen in den Kasten fallen. Doch solange die Königin nicht im Kasten ist, fliegen die Arbeiterinnen und Drohnen immer wieder zu ihr zurück. So kann das Einfangen des Volkes einige Zeit in Anspruch nehmen. Damit, dass man den Honigbienen die Freiheit liesse, täte man ihnen übrigens keinen Gefallen. Sie würden ohne Pflege nämlich nicht überleben. Zur Volksvermehrung züchten Imker selber Königinnen, mit welchen sie eine Völkerteilung und damit die Vermehrung der Völker vorantreiben.

Die Frau – die Arbeiterin Rund 40 bis 45 Tage lebt eine Arbeitsbiene. In dieser Zeit absolviert sie eine beispiellose Karriere, in welcher sie

Manuela und Matthias Gasser aus Knonau sehen sich als Bienenbotschafter. (Bilder Andrea Bolliger) alle paar Tage eine andere Aufgabe erfüllt. Am ersten und zweiten Tag putzt sie – sich selber und die Waben, dazu wärmt sie die Brut. Vom dritten bis zum fünften Tag füttert sie Jungmaden. Vom sechsten bis zum 12. Tag stampft sie Pollen und putzt den Bienenstock. Danach wird sie bis zum 17. Tag zur Bauarbeiterin. Sie schwitzt Wachs aus Drüsen in ihrem Panzer und erstellt damit Waben, die sie mit mit Propolis abdichtet. Dieses Harz sammelt die Biene an Bäumen. In dieser Zeit agiert sie auch als Belüfterin und hält durch schnelles Schlagen der Flügel – sogenanntes Sterzeln – den Bienenstock trocken. Erst ab dem 16. Tag erlernt die Arbeiterin das Fliegen. Während der Einflugphase wird sie zur Wächterin und verteidigt den Bienenstock gegen andere Insekten wie Wespen oder Ameisen, die vom süssen Honig angezogen werden. Auch eine Biene aus einem fremden Volk hätte kaum eine Chance, in ein fremdes Zuhause einzufliegen. «Sie würde abgestochen», sagt Manuela Gasser. Einmal habe sich sogar eine Maus in einen Bienenkasten gewagt. Manuela Gasser vermutet, dass das Flugloch nicht klein genug ge-

Blick in eine Bienenwabe: Die weissen Zellen sind verdeckelt, das heisst der Honig ist bald reif.

macht worden war, so dass das Tier ins Innere gelangen konnte. Die Maus wurde von den Bienen nicht nur erstochen, sondern luftdicht mit Wachs und Propolis mumifiziert. Die Karriere der Arbeitsbiene erreicht ihren Höhepunkt in den letzten 10 bis 15 Tagen ihres Lebens mit den Sammelflügen von Pollen, Nektar und Wasser. Sechs Produkte, die auch für Menschen wertvoll sind, stellt die Biene her. Honig und Wachs sind die Bekanntesten. Propolis, dem Kittharz, wird eine antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkung zugesagt. Gelée Royal mischen die Bienen aus Honig und einem Sekret aus ihrer Oberkieferdrüse. Es wird in Nahrungsergänzungsprodukten verwendet. Aber auch Bienengift findet in der sogenannten Api-Therapie Anwendung. Pollen sollen vorbeugend gegen verschiedene Krankheiten wirken.

Mehr als nur Honig Die Honiggewinnung ist längst nicht das Hauptanliegen der beiden Imker aus Knonau. Sie verstehen sich als Bienenbotschafter. In ihrer Imkerei bieten sie deshalb die Erlebniswelt Bienen an. Familien, Firmen und Schulklassen können die Imkerei besuchen und dabei Wertvolles über die Bienen und deren Produkte erfahren. Beim Projekt «rent a bee» kann man für ein Jahr die Kosten für ein Bienenvolk übernehmen. Im Gegenzug erhält man Honig und darf den Imker mindestens einmal besuchen. Die Bienenzucht hat das Leben von Manuela und Matthias Gassers dahingehend verändert, als sich ihr Bewusstsein für die Organisation der Natur geschärft hat. «Ich sehe und schaue anders», sagt Manuela Gasser und ergänzt: «Die Perfektion der Natur u sehen, macht mich demütig.»

Pestizide nachts anwenden Manuela Gasser ist froh darüber, dass die Bienengesundheit auch auf Bundesebene zunehmend hoch gewertet wird. Eine grosse Bedrohung für die Bienen ist die Varroa-Milbe, die praktisch in jedem Bienenvolk vorkommt, die mittlerweile aber gut bekämpft werden kann. Neue Mähmethoden und Pestizide in der Landwirtschaft gefährden die Bienen aber ebenfalls. Auch der Hobbygärtner kann den Bienen Gutes tun. Etwa indem er, wenn Pestizide gesprüht werden müssen, diese nachts anwendet. Der Bienenzüchterverein bietet rund acht Mal pro Jahr Weiterbildungen zu verschiedenen Themen, wie der Honiggewinnung oder der Bekämpfung der Varroa-Milbe an. Vier davon müssen die Imker obligatorisch besuchen. Die Tierhaltung wird vom Bundesamt für Landwirtschaft rund alle zehn Jahre durch den Bienengesundheitsdienst kontrolliert. Gassers werden als zertifizierte Siegelimker alle vier Jahre zusätzlich vom Verband Deutschschweizer und rätoromanischer Bienenfreunde auf Lagerung, Hygiene und ebenfalls auf die Tierhaltung kontrolliert.

Tiere und ihre Halter Sie können gross oder klein sein, kuschelig, respekteinflössend oder nützlich, die Tiere in Ämtler Stuben und Ställen, in Wäldern, auf Wiesen und in Gewässern. Diesen Sommer rücken die «Anzeiger»Journalisten Tierhaltung in ihren verschiedensten Formen in den Fokus. Das reicht von Zucht und Dressur über Hege und Pflege bis zur persönlichen Beziehung. Die Serie läuft bis Mitte August. (red.) Bisher erschienen: 18. Juli: Echsen, Schlangen, Frösche und andere «Mitbewohner». 21. Juli: Jäger pflegen die Natur und rücken bei Wildunfällen aus. 25. Juli: Die berührende Dorfposse von der sehbehinderten Verona. 28. Juli: Ziegen mit Familienanschluss. 3. August: Kaninchen der Rasse «Thüringer». 8. August: Das Pferd als Arbeitstier – heute fast exotisch. 11. August: Frühstücksei nicht immer garantiert. 15. August: Forellen vor der Trockenheit gerettet.


Bezirk Affoltern

Wanderung von Murten nach Laupen Historische Stätten und sanfte Hügellandschaften prägten die Wanderung von Laupen nach Murten. Sie führte durch weite Felder wie durch kühle Wälder und ein intaktes Naturschutzgebiet. Mit der Bahn ging es über Zürich und Bern nach Gümmenen und per Postauto nach Laupen, am Zusammenfluss von Saane und Sense, Ausgangspunkt der dreieinhalbstündigen Wanderung. Zuerst besuchte die Ämtler Wandergruppe den historischen Kern vom «Stedtli» und das Schloss aus dem zehnten Jahrhundert. Es wurde auf einem Felssporn erbaut und ist heute das Wahrzeichen von Laupen. Am Uferweg der Saane entlang erreichte man in einer halben Stunde

das Naturschutzgebiet Auried, ein kleines Juwel mit zahlreichen Weihern und Tümpeln – ein Paradies für Tiere. Im Auried zeigt sich auch sehr schön, wie Naturschutzgebiete und Landwirtschaft gut nebeneinander Platz haben können. Die Wanderung führte abwechslungsweise durch Kulturland und Wälder und durch die beiden Dörfer Liebistorf und Salvenach. Dann ging es hinunter nach Murten, mit einer grossartigen Sicht auf den See, wo es sich herrlich in einem der Restaurants ausruhen liess. Anschliessend blieb noch genügend Zeit, um die hübsche mittelalterliche Altstadt und die schöne Hafenanlage zu besichtigen. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

forum

ämtler kantonsräte meinen

Daniel Sommer (EVP, Affoltern)

Anti-Stau in kranken Systemen Langsam nervts mit meinem gebrochenen Fuss! Sechs Wochen mit Gehhilfe und Krücken unterwegs zu sein gehen auf den Geist. Man kommt einfach nicht vorwärts! Oder jedenfalls viel zu langsam – aus meiner Sicht. Es ist etwa das gleiche Gefühl, wie mit dem Auto im Stau zu stehen. Viel zu viel Verkehr und Strassen, die aus allen Nähten platzen. Sie erinnern mich an meinen dick geschwollenen Fuss, in den ersten Wochen nach dem Sportunfall. Aber ich habe auch Glück. Im Spital Affoltern arbeiten nicht nur fähige Ärzte und Pflegerinnen, auch die Physiotherapeuten glänzen mit Fachkompetenz und magischen Händen. Jedenfalls bewirken die regelmässigen Lymphdrainagen an meinem Bein wahre Wunder. Entstauen nennt das meine Therapeutin. Unser Lymphsystem sei ein paralleles Netz, das unsere vielbeschäftigen Blutbahnen entlastet. Passt eigentlich auch als Bild für unser öV-Netz. Je reibungsloser dieses funktioniert, desto besser fliesst auch der Privatverkehr. So weit ist man sich sogar in der Politik einig. Jedenfalls hat man in den Richtplan geschrieben, dass mindestens die Hälfte unseres Verkehrsaufkommens über den öV abgewickelt

werden muss. Aktuell sind wir allerdings erst etwa bei einem Drittel. Auch darum gibt es auf unseren Strassen noch zu viele Stauzeiten. Schnelle Lösungen gibt es leider auch nicht mit der im September anstehenden Abstimmung zur Anti-Stau-Initiative. Diese tönt zwar verführerisch, bewirkt aber genau das Gegenteil des Beabsichtigten. Unser Verkehrsnetz würde nämlich bei einer Annahme der Initiative kollabieren. Effiziente Linienführungen von Bus und Tram wären praktisch nicht mehr realisierbar. Von der Erstellung von neuen öV-Linien ganz zu schweigen. Denn das alles könnte die Strassenkapazität vermindern. Und das wäre gemäss neuem Verfassungsartikel nicht mehr erlaubt. Was am Ende für den motorisierten Verkehr zum Bumerang wird. Denn unser enormes Bevölkerungswachstum wird auch die Mobilitätsansprüche steigern. Ohne entsprechende öV-Angebote wird somit einfach der Strassenstau mit Privatfahrzeugen noch mehr vergrössert. Wer sich wünscht, dass unser Verkehrssystem nicht noch kränker wird, sagt darum Nein zur AntistauInitiative. Für die persönliche und ganzheitliche Gesundung empfehle ich hingegen weiterhin unser Bezirksspital.

Die andere Integration 12. August 2017 Der Ruf nach mehr Freiheit lag schon immer in der Luft. Vor allem die neu Zugewanderten finden das toll. Warum gibt es in der Schweiz so viele Bräuche, Gewohnheiten, Vorschriften, Gesetze etc.? Sie können ja all diese Weisungen gar nicht lesen. Sie gehen nach der Devise: Was nicht verboten ist, ist erlaubt. Verbotstafeln sind eigentlich nur Dekorationsgegenstände und da ja niemand kontrolliert, versuchen sie es. Private Grundstücke (Wiesen, Wege) warum nicht einmal dort durchgehen? Stellriemen (Einfassungen von Beeten) sind ideale Fahrhindernisse für schnelle Skater. Die Leute laufen neuerdings alle auf der Strasse. Ausnahme die Schulkinder, die das Trottoir benützen. Sie sind ein Vorbild für die Erwachsenen. Ausnahme sind die älteren Jahrgänge der Velo- und Trottinett-Raser. Nein, sagen Sie nichts zu den Typen, die Antworten sind nicht geeignet, Ihre Laune zu heben. Die Gemeindebehör-

den geben sich alle Mühe und es scheint alles in Ordnung zu sein. Dazu kommt, dass eine neue Polizeiverordnung am 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Sie umfasst 16 Seiten und soll unser Zusammenleben klarer regeln. Ich frage mich, wer hat diese Verordnung überhaupt erhalten und gelesen? Sind es wieder nur diejenigen, die auch die Gemeindeversammlungen besuchen, also zirka 30 bis 100 von 3715 Einwohnern? Da besteht doch die Gefahr, dass aus der Broschüre ein feiner Papiertiger wird. Um Missstände festzustellen, sind die Behörden auf Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen, aber wer ist schon gerne ein Petzer. Es fehlt ganz allgemein an Zivilcourage. Wegsehen ist leichter. Darum glaube ich, je mehr sich der Einzelne zurückzieht, umso mehr gewinnt die andere Integration an Boden. Wollen wir das, die Faust im Sack? Mani Wyss, Stallikon

Freitag, 18. August 2017

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Musikschätze aus Ost und West auf dem Dorfplatz Bonstetten «Musig im Dorf» zum Zweiten in Bonstetten «Moes Anthill» und «Musique en Route» spielten sich am letzten Samstagabend in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer. Stefanie Hess am Kontrabass von «Musique en Route» brachte es auf den Punkt, als sie sich zwischen zwei Stücken für das ausgezeichnete Gulasch bedankte und angesichts der Beilage anfügte: «Ich habe gar nicht gewusst, welcher Genuss Buchweizen sein kann. Das muss ich unbedingt wieder einmal kochen!» Damit sprach sie durchs Mikrofon aus, was wohl die meisten Anwesenden bereits mit ihren Tischnachbarn ausgetauscht hatten. Ob ungarisches Champignon-Ragout, ungarisches Gulasch oder ToastTatar: Beat Landis Küche war wieder einmal eine Klasse für sich. Auch eine Klasse für sich war das Konzert von «Musique en Route». Die vier Musiker spielten mit so viel Spielfreude, Dynamik, Virtuosität und Perfektion, wie man es nur selten hört. Wenn ein Stück leise, tragend anklang, dann hörte das Publikum gespannt und aufmerksam zu. Da waren doch bekannte Töne, aus dem osteuropäischen Repertoire? Aber wie vorgetragen! Und auf einmal steigerte sich das Spiel in ein rasantes Tempo und schenkte jedem Musiker sein virtuoses Solo, dass einem schwindlig wurde. Wie können Finger in dieser Geschwindigkeit noch den richtigen Ton in der richtigen Tonart treffen? Das

publireportage

«Musique en Route» spielten zwei Stücke gemeinsam mit «Moes Anthill». (Bild zvg.)

Publikum war schlichtweg ergriffen. Die fünf jungen Musiker von «Moes Anthill» eröffneten den Abend mit kernigem, erdigem, amerikanischem Folk (Americana) mit einem Hauch Country. Immer wieder überraschte die Band mit mehrstimmigen Gesangseinlagen oder frechem Banjo, was den Songs eine besondere Individualität gab. Sie führten vor, wie viel Spass gemeinsames Musizieren machen kann. Eine clevere Mischung aus nachdenklichen Texten und erfrischendem Vortrag.

Ein ganz besonderer Moment war, als «Musique en Route» und «Moes Anthill» zwei Stücke gemeinsam spielten. Hühnerhaut pur. «Musig im Dorf» verwöhnte die Bonstetter Bevölkerung gleich mehrfach: zweimal die Ohren mit hochkarätiger Musik und einmal den Gaumen mit einer exzellenten Küche. (ksch) Helferfest für alle Helferinnen und Helfer von «Musig im Dorf»: 8. September im Pöschtli Aeugstertal mit dem Duo Spagnoli/Fossati – Pop melodico italiano.es.


Veranstaltungen

Wir hatten bisher eine sehr gute Saison in unserem Naturistenverein unweit vom Türlersee. Idyllisches Gelände mit viel Grün und Natur, angrenzend an Naturschutzgebiet. Schwimmbad, Panoramablick, Tischtennis, Pétanque, Schach, Clubhaus, etc. Wir haben noch Platz für Interessenten. www.sonnenbad-schoenhalde.ch oder sbs@datazug.ch. Wir freuen uns.

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

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Weihnachtsmarkt Konstanz Fr. 38.– Donnerstag, 7. Dezember 2017 Neujahrsfahrt nach Aeschi bei Spiez Fahrt inkl. Mittagessen und volkstümliche Nachmittags-Unterhaltung Montag, 1. Januar 2018

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Gewerbe/Dienstleistungen

Rampe Openair

Rahmenbruch

13 Bands, Musiker und DJs treten am 25. und 26. August in Hausen auf. > Seite 15

Marathon-Biker Urs Huber musste an der Eiger Bike Challenge aufgeben. > Seite 19

Käse – Präzision und Leidenschaft Schneebelis fünfter Anlass in der Reihe «Kulinarische Leckerbissen» findet am Freitagabend, 25. August, statt.

Parkmöglichkeiten an der Hobacherstrasse oder beim

Freitag, 18. August 2017

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Extremsport Der Obfelder Bela Takacs fuhr 750 Kilometer Rennrad in 24 Stunden. > Seite 20

«Stick- und Quilt-Egge» ist neu als Verein organisiert Eröffnungsapéro im Maschwander Nähladen

Produktionsgebäude an der Stüdlerstrasse 21. Die Zufahrt ist signalisiert.

Willi Schmid, Käsermeister aus dem Toggenburg, ist zu Gast bei Schneebeli Schreinerhandwerk in Ottenbach. «Jersey Blue» und «Mühlistein» sind nur zwei seiner mehrfach ausgezeichneten Käsesorten. Er erzählt seine einmaligen Geschichten zu Milch, Kühen und Wiesenkräutern und vermittelt seine Leidenschaft für dieses Metier. Die Gäste dürfen degustieren, sich überraschen lassen und – wie immer – eine selbstgemachte Kleinigkeit nach Hause nehmen. Freitag, 25. August, ab 18 Uhr, Schneebeli Schreinerhandwerk, Ausstellungsräume an der Jonenstr. 22, 8913 Ottenbach. Die Anmeldung an info@schneebeli.ch oder Telefon 043 322 77 77 erleichtert dem Team die Planung.

Willi Schmid, Käsermeister. (Bild zvg.)

Das Leben in jedem Augenblick umarmen Nach den Sommerferien beginnen wieder neue Kurse in der «ergoveda – Praxis in Achtsamkeit». Manche Menschen meinen, Meditation sei dazu da, das Denken gänzlich auszuschalten. Also sitzen sie und versuchen es. Aber bald geraten sie in einen Kampf mit Anitya. (Bild zvg.) ihren Gedanken, und den Kampf verlieren sie. Dann werfen sie frustriert das Handtuch. Wer auch zu denen gehört, welche die Flinte schon einmal ins Korn geworfen haben, sei ermutigt, jetzt nochmals einen Versuch zu wagen. Die Methoden der Meditation und Achtsamkeitspraxis existieren seit 2600 Jahren und sind einfach zu verstehen und auszuführen. Aber um sie zu praktizieren, braucht es wie überall Wille und Vertrauen. Im Einführungskurs beleuchtet Kursleiterin Anitya den geschichtlichen Hintergrund der Achtsamkeitspraxis und gibt einige Werkzeuge und Inspirationen mit, welche sich sofort im Alltag anwenden lassen. Nach der Einführung, wenn man sich weiter in Meditation und Achtanzeige

samkeitspraxis vertiefen und das Leben in seinen gegenwärtigen Momenten umarmen möchte, lädt Anitya dazu ein, an einem der Blockkurse teilzunehmen. Die Blockkurse bestehen aus acht Einheiten. Sie sind so aufgebaut, dass die Achtsamkeit wie ein roter Faden durch die Kontemplation über den Körper, den Geist und die Aussenwelt hinzieht. Körper und Geist werden durch das regelmässige Üben in Einklang gebracht. Im Kurs werden die «Original»-Bücher des Zen-Meisters Thich-Nhat-Hanh eingesetzt. (pd.) Einführungskurs: jeweils von 9 bis 11 Uhr, am Samstag, 26. August, oder Samstag, 2. September. Anmeldeschluss Einführungskurs bis 21. August beziehungsweise 28. August. Kosten 40 Franken. Blockkurse: Mittwochabend 19 bis 20.15 Uhr: 30. August, 13./27. September, 11./25. Oktober, 15./29. November und 13. Dezember. Donnerstagmorgen 8 bis 9.15 Uhr: 31. August, 14./28. September, 12./26. Oktober, 16./30. November sowie 14. Dezember. Freitagmorgen 8 bis 9.15 Uhr: 8./15./29. September, 13./27. Oktober, 17. November und 1./15. Dezember. Anmeldeschluss Blockkurs, jeweils eine Woche vor dem ersten Kurstag. Kosten 240 Franken. Teilnehmerzahl maximal sechs, minimal drei. E-Mail: achtsamkeit@ergoveda.ch, Telefon 079 266 34 65 Kursleitung: Anitya, Ort: ergoveda – Praxis in Achtsamkeit, Alte Affolterstr. 1, 8909 Zwillikon.

Die Nähfrauen führen den «Stick- und Quilt-Egge» als Verein. Von links: Annegreth Rösti, Anni Suter, Rita Manzetti, Astrid Lüthi und Lisbeth Suter. Es fehlt: Vreni Zürcher. (Bild Thomas Stöckli)

Nach fast zehn Jahren drohte dem «Stick- und Quilt-Egge» in Maschwanden die Schliessung. Das haben sechs «Nähfrauen» verhindert. Als Verein führen sie den Laden weiter. Am Samstag, 26. August, ist Eröffnung. «Wir sind alle angefressene Näherinnen», verraten die sechs Frauen, die sich zusammengetan haben, um den «Stick- und Quilt-Egge» in Maschwanden als Verein zu erhalten. Alle sind sie schon langjährige Kundinnen, die sich zudem wöchentlich zum gemeinsamen Nähen im Laden trafen. «Es soll weitergehen», haben sie sich deshalb gesagt, als die bisherige Ladenbesitzerin ihren Rückzug ankündigte. Das anzeige

Ziel: Wieder vermehrt junge Frauen zum Nähen zu animieren. «Auch Anfängerinnen sind willkommen», betonen sie. Materialien, Fachwissen und Geselligkeit, das waren schon immer die Eckpfeiler des «Stick- und QuiltEgge». So soll es auch weitergehen. Das Sortiment an Stoffen hat der Verein bereits aufgestockt. Rund 600 verschiedene Stoffe stehen nun zur Auswahl, darunter auch diverse in Batikdesign. Als offizielle Brother-Vertretung stehen im «Stick- und Quilt-Egge» Nähmaschinen zur Nutzung bereit. Serviceleistungen werden für alle Nähmaschinenmarken angeboten. Im charmanten Lädeli sind alle Frauen willkommen, die gerne nähen – «es dürfen auch Männer kommen»,

schieben die sechs «Nähfrauen», wie sich selber bezeichnen, nach. Die Öffnungszeiten – Mittwoch- und Samstagmorgen, sowie Dienstag-, Donnerstagund Freitagnachmittag oder nach Vereinbarung – decken sie gemeinsam ab, sodass immer zwei Frauen anwesend sind. So bleibt auch Zeit für ausführliche Beratung. Ein Kursangebot ist in Planung, dazu sollen noch die Wünsche und Bedürfnisse der potenziellen Teilnehmerinnen eruiert werden. Und auch das gemeinsame gemütliche «Käfele» wird nach wie vor zelebriert. (tst.) «Stick- und Quilt-Egge», Dorfstr. 90, Maschwanden. Eröffnungsapéro am Samstag, 26. August, ab 8.30 Uhr. Parkplätze bei der Kirche. Infos: www.stickundquilt-egge.ch.


Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 20. August 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 20. August 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz

Sonntag 20. August 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser Getauft werden Max Forster, Sunnemattstrasse 7, und Livio Bochsler, Lichtmattstrasse 11, Affoltern Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. August 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 20. August 10.00 Familien-Gottesdienst im Rahmen des Festes zum Schulbeginn mit dem theatralischen Bruder-Duo «Bruderboot» Anschliessend Spiele und Picknick im Chilepark

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 20. August 10.15 Familien-Gottesdienst auf der Terrasse des Restaurants Uto Kulm, Üetliberg mit Pfr. Otto Kuttler und «Fiire mit de Chliine»-Team Rahel Treyer und Nadja Wunderli sowie dem Musikverein Stallikon Anschliessend Apéro Bei schlechtem Wetter in der reformierten Kirche Stallikon Auskunft: Tel. 044 700 01 53

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 20. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 21. August 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Donnerstag, 24. August 19.30 Konzert der nepalesischen Gruppe SUKARMA in der Kirche Eintritt frei – Kollekte Freitag, 25. August 6.00 Kontemplatives Morgengebet 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug. ch oder 044 764 02 15

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 20. August 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Christof Menzi, Chorkurs Mittwoch, 23. August 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 24. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli Voranzeige Freitag/Samstag, 25./26. August 20.00 bis 7.00 Uhr KlosterNacht–Liturgische Nacht «…gib mich ganz zu eigen dir.» (Niklaus von Flüe) mit dem Trio Arte Rumori: «Radbild–Klänge» Die Klosterkirche im Kerzenlicht Singen – Feiern – Hören – Gehen durch die Nacht – Stille – Dem Tag entgegengehen – Morgenlob Mit Pfr. Markus Sahli und Pfrn. Noa Zenger (Detailprogramm erhältlich unter Telefon 044 764 87 84 oder sekretariat.theologie@ klosterkappel.ch)

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 20. August 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 23. August 13.30 Kolibri Kino

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 20. August 11.00 Waldgottesdienst bei Stiftung Pestalozzi, Baaregg Pfr. Thomas Maurer Jodlerclub Affoltern Thema «vom (un)christlichen Sparen und vom (un)christlichen Verschwenden» Vorstellung Vikar Bächtold Anschliessend Teilete Bei Regen in der Kirche ohne Teilete. Auskunft ab 19. August unter Telefon 079 632 17 84

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 20. August 10.15 Familien-Gottesdienst Üetliberg/Terrasse Restaurant Uto Kulm Leitung: Pfr. Otto Kuttler Nadja Wunderli, Rahel Treyer Musik: Musikgesellschaft Stallikon, Taufe von Tali Thuy, Stallikon, und Mila Volkart Wettswil. Segnung der neuen Kindergartenkinder und Erstklässler, anschliessend Apéro Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Stallikon statt. Bei unsicherer Witterung: Auskunft ab Samstag ca. 20.00 Uhr Homepage www.kirche-stallikon-wettswil oder Anrufbeantworter vom Pfarramt Stallikon Telefon 044 700 01 53 Dienstag, 22. August 9.00 bis 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 24. August 12.00 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 25. August 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Buurestübli

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 20. August 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Barbara Milani-Cajöri Taufe Antonia und Annigna Cajöri Orgel Daniel Rüegg Montag, 21. August 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 19. August 17.00 Eucharistiefeier Montag, 21. August 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 24. August 8.15 Wortgottesfeier

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 20. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Wandern zum Regionalgottesdienst mit Käthy Bättig 8.15 Treffpunkt Chilehuus Infos unter 076 561 34 09 Voranzeigen Samstag, 26. August 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Theodor Wicklein Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro Sonntag, 3. September 10.00 Gottesdienst an der Platzete Pfarrerin Elisabeth Armingeon mitgestaltet von der JuKi und Pfarrerin Sonja Weisenhorn www.kircheottenbach.ch

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Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Veranstaltungen

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 20. August 10.15 Besammlung der Kinder zum Tagesausflug 10.30 Gottesdienst Matthäus 5, 1–12 Kleinkinderhort Anschliessend: Bräteln für alle bei der Feuerstelle Paradies 13.30 Sponsorenlauf zugunsten eines Hungerprojekts in Afrika www.etg-mettmenstetten.ch

Jetzt aktuell

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Kath. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Mettmenstetten

www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 20. August 19.00 ABEND-Gottesdienst (Predigt Simon Fenner) mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Samstag, 19. August 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 20. August 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Sonntag, 20. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 22. August 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 23. August 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 24. August 19.00 Rosenkranz

Sonntag, 20. August 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (Orgel) Anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 24. August 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei

Wiesenstrasse 10

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 20. August 10.00 Gottesdienst zum Schulanfang in Maschwanden mit Segnung der Schulkinder «Die Farben des Regenbogens» mit Pfrn. C. Mehl Marina Clerici und den Schulkindern Taufe von Lisa Wetli Musik: Marianne Rutscho

Ref. Kirche Obfelden

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Freitag, 25. August 18.30 Schuleröffnungs-Gottesdienst für alle Klassen

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 20. August 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 20. August 10.00 Familien-Gottesdienst mit Segen zum Schulbeginn Andi Wolf, Kinderprogramm Teenie-Godi Montag, 21. August 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 23. August 19.00 Teens: peech in der Chrischona Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

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Sonntag 20. August 9.45 Stationengottesdienst (Urs Baumann), Kinderhort Anschliessend Ausflug ins Jonental mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. August 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

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Veranstaltungen agenda

Freitag, 18. August Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Ottenbach 21.00: Friday Night Fever - gute Grooves für tanzfreudige Leute, 60er-Sound bis heute, DJ Dani (the artist formerly known as Rosti). Bei schönem Wetter Open Air im schönen Güggel Garten. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 19. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Mettmenstetten 19.00: Sport Club Rossau: Boxenstopp-Fest. Wagenschopf bei Familie Hug. Hauptikerstrasse, Rossau 16.

Obfelden 08.00: Fussball-Grümpi mit Wiler-Cup, spannende Fussballspiele in verschiedenen Kategorien. Festwirtschaft, Barbetrieb. Sportplatz Zendenfrei.

Ottenbach 21.00: Live Konzert «ClinTonics» (Open Air). Bar offen ab 20 Uhr, Abendkasse Tickets Fr. 20.-. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Freitag, 18. August 2017

Loslassen auf Hoffnung hin – zum Wohl von Mutter und Kind Bericht am Chilbiwochenende vom 26./27. August in Bonstetten Margrit Schenkel berichtet am Chilbiwochenende vom 26./27. August in Bonstetten wohl zum letzten Mal von ihrer Arbeit im Sudan. Hautnah wird sie uns wiederum an ihrer Arbeit teilnehmen lassen. Nur wenige Flugstunden von hier ist ihr Einsatzgebiet und doch wird sie den Anwesenden wieder die Augen öffnen für eine ganz andere Welt, in der sie unter Gottes Führung und Schutz den Nächsten dient. Vielen Bonstettern ist Margrit Schenkel seit Jahren bekannt. Sie ist in Bonstetten aufgewachsen und arbeitete seit über 43 Jahren im Sudan. Seit 2001 ist ihr Arbeitsfeld im Darfur im Nordsudan einer Konfliktund Krisenregion. Bis heute ist die Rebellenbewegung immer wieder aktiv geworden und die Region ist nicht zur Ruhe gekommen. Hinzu kommt eine hohe Inflation was die Versorgung mit Nahrungsmitteln sehr verteuert. Das vergangene Jahr war für Margrit Schenkel persönlich sehr schwierig. Eine unerwartet notwendig gewordene Augenoperation bremste sie recht aus. Die erste Operation gelang sehr gut, die zweite führte zu einigen Verzögerungen. Ein ausserordentlich unerfreuliches Erlebnis war ein Raubüberfall auf Sr. Margrit in ihrem Haus. Gott sei Dank wurde ihr nichts angetan, sie konnte sich selbst aus den Fesseln befreien. Die Bevölkerung brachte ihr sehr grosse Solidarität entgegen. Das Ministerium bot und lieferte Hilfe. Alles Zeichen einer grossen Wertschätzung ihrer mit Gottes Hilfe gelebten Liebe. Das Tätigkeitsfeld von Margrit Schenkel war vielfältig und umfasste neben der Leitung des

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Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Unter dem Hammer...» ...wird auf dem Amboss glühend heiss das Eisen geschmiedet. Beat Steudler und Sohn Roman zeigen das Handwerk des Schmieds heute. Es entstehen nebenbei auch Kunst- und Gebrauchsgegenstände. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 24. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018. Margrit Schenkel mit dem Gesundheitsminister und dem Team von ABU Sakin, der Gesundheitsstation zwischen EL Fasher und Kutum. (Bild zvg.) therapeutischen Ernährungszentrums, welches gleichzeitig das grösste Ausbildungszentrum für Tätigkeiten im Umfeld von schwerst Unterernährten in Afrika ist, auch die Mithilfe auf der Kinderstation im Spital von El Fasher. Dazu kamen Impfeinsätze mit dem nationalen Impfprogramm über die ganze Provinz, die Betreuung von Behinderten und betagten Menschen, Organisation von Kursen für Erste Hilfe, sowie Besuche im Gefängnis mit Trost und Hilfe für die gefangenen Frauen und oft auch deren Kinder. Das Zentrum wurde 2005 in Betrieb genommen. Es ist mit 40 Betten ausgestattet und immer überbelegt. Allein im Juni dieses Jahres gab es 300 Neuaufnahmen. 210 Kinder wurden entlassen, um in anderen Gesundheitszentern weiterbehandelt zu werden. Am Zentrum sind immer wieder Reparaturarbeiten nötig, vor allem wegen der Wasserschäden nach der Regenzeit.

Hebammenschule in Kutum In Zusammenarbeit mit Deza, WHO und UNO konnte der Bau abgeschlossen werden. Die Eröffnung ist erfolgt. Die Schule bietet Platz für 50 Schülerinnen und deckt eine grosse geografische Fläche ab. Die Ausbildung der Hebammen ist sehr wichtig, da noch immer Frauen während Schwangerschaft und Geburt sterben. Nun geht der Einsatz von Margrit Schenkel nach 43 Jahren zu Ende. Die Aufgaben sind geblieben, doch ihre sehr persönlich geprägte Arbeitsweise und das erheblich schwieriger und mühsamer gewordene Umfeld liessen es seit Längerem als unrealistisch erscheinen, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für Margrit Schenkel zu suchen. Der kurze Bericht zeigt, was Gott mit den bescheidenen Möglichkeiten erreichen konnte. Franz Leutert Vizepräsident Mukiba Sudan

Wettswil 18.00: Sommernachtsfest mit Festzelt und dem Duo «Vollgas». Roberts Mühligolf Restaurant. Moostrasse 7.

Sonntag, 20. August

Dienstag, 22. August

Donnerstag, 24. August

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

16.30-20.00: Blutspenden. Kasinosaal. Marktplatz 1.

10.00–11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: Cornelia Diethelm aus Hedingen liest «..und dann begann die andere Geschichte». Mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a.

Affoltern am Albis 10.00-11.00: Matinée des Gesangsvereins Rifferswil mit anschliessendem Apéro für alle Zuhörer. Kostenpflichtig, Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12.

Hauptikon 10.00: 53. Grand Prix Seifenkistenrennen. Rennen um 10, 13 und 15 Uhr. Start Hauptikon/Ziel Rossau.

Obfelden 09.00: «De schnällscht Obfelder» Laufwettbewerb für alle Obfelder. Anmeldungen ab 9 Uhr, Getränkeund Grillstand. Sportplatz Zendenfrei.

Mittwoch, 23. August Affoltern am Albis 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.00: «Grünliberale am Puls»: Kantonsrat Martin Haab und Nationalrat Thomas Weibel referieren über die Abstimmungsvorlagen «Ernährungssicherheit» und «Altersvorsorge». Anschliessend Diskussion und Apéro. Kath. Kirchenzentrum (Saal).

Wettswil 11.00: Steinstossen. Es braucht keine Anmeldung. Ab 18 Uhr Preisverleihung. Roberts Mühligolf Restaurant. Moosstrasse 7.

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Hausen am Albis 19.00: 24. Albishorn Bike-Rennen. Organisation: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz Chratz.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5. anzeige

Grünliberale am Puls: Altersvorsorge und Ernährungssicherheit Diskussionsveranstaltung zu den Abstimmungen vom 24. September, am 23. August, um 20 Uhr, im katholischen Pfarreizentrum Affoltern. Am 24. September stehen die Abstimmungen zur Volksinitiative zur Ernährungssicherheit und die Reform der Altersvorsorge an. Um den Stimmbürgern in der Region eine fundierte und sachliche Meinungsbildung zu ermöglichen, bieten die Grünliberalen im Knonauer Amt Gelegenheit, sich zu diesen zwei Vorlagen ein genaueres Bild zu machen, als dies nur durch das

Abstimmungsbüchlein und die Abstimmungsempfehlungen der Parteien möglich ist. An der Veranstaltung Grünliberale am Puls erläutern Meisterlandwirt und Kantonsrat Martin Haab die Volksinitiative für Ernährungssicherheit und Nationalrat Thomas Weibel die geplante Reform der Altersvorsorge mit Gelegenheit zu ausführlicher Diskussion und Meinungsbildung. Im Anschluss findet ein Apéro statt. Eintritt frei. (pd.) Mittwoch, 23. August, 20 Uhr, katholisches Gemeindezentrum Affoltern, Seewadelstr. 13, Affoltern. Grünliberale Knonauer Amt, Dr. Thomas Beck.


Veranstaltungen

Den musikalischen Horizont erweitern

Freitag, 18. August 2017

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Freundschaft, Geselligkeit und Bierbrau-Hobby

5. Rampe Open Air auf dem Weisbrod-Areal Verein Malzheimer lädt zum Sommerfest nach Obfelden 13 Bands, Musiker und DJs bieten am 25. und 26. August abwechslungsreiche Klänge von Rock über Pop und Electro bis Hiphop zu Reggae. Talentierte, junge, regionale Musiker und Bands unterstützen, indem man ihnen Gelegenheit bietet, sich vor einem breiten und neugierigen Publikum zu profilieren – das ist die Idee hinter dem «Rampe Open Air», welches der gemeinnützige Verein «The Samji Factory» seit 2013 jährlich organisiert. In dieser Zeit ist der Anlass stetig gewachsen, letztes Jahr wurde er erstmals zweitägig durchgeführt – mit gegen 800 Gästen und einem abwechslungsreichen Unterhaltungsangebot. Auf einer zur Bühne umfunktionierten Rampe, auf dem IndustrieAreal der ehemaligen Seidenweberei Weisbrod, begeistern regionale und internationale Musiker mit ihren aktuellen Alben und Songs. Bereits über 40 Bands haben in den letzten vier Jahren ihre Musik auf der Industrierampe präsentiert. Und auch das Programm des fünften Anlasses vom 25. und 26. August hat es in sich: 13 Bands garantieren abwechslungsreiche Musik von Rock über Pop und Electro bis Hiphop oder Reggae. «Mit dem wilddurchmischten Line Up möchten wir unseren Besuchern verschiedene Musikgenres näherbringen, welche fernab ihrer Gewohnheiten angesiedelt sind, und sie einladen, ihren musikalischen Horizont zu erweitern», so die jungen, kreativschaffenden Open-Air-Gründer und -Organisatoren. Das Rampe Open Air lädt Musikfreunde an einem spätsommerlichen Abend in einer unvergesslichen OpenAir-Stimmung zum Tanzen und Verweilen ein. Die unvergleichliche Atmosphäre ist bereits über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt und lockt Sommervögel zu guter Musik, Speis und Trank sowie einem ausschweifenden Tanz nach Hausen am Albis. Zudem fördert das Zusammentreffen der

Bierliebhaber werden auf ihre Kosten kommen am Sommerfest des Vereins Malzheimer vom Samstag, 26. August, im Schützenhaus Obfelden.

Open air auf dem Weisbrod-Areal. (Bild zvg.)

Musiker am ROA Kommunikation, Austausch und Zusammenarbeit zwischen Musikschaffenden. Ziel ist es, dass eine junge Schulband und international bekannte Musiker auf der gleichen Bühne auftreten können und sich die Grenzen zwischen «unbekannt» und «schon fast berühmt» verwischen. Der Zeltplatz direkt neben dem Festivalgelände steht allen Festivalbesuchenden zur Verfügung und bietet die Möglichkeit, am Samstagmorgen direkt ins Bett zu rollen und sich ein paar Stunden Schlaf zu gönnen, bevor es nach dem Brunch am Samstag und einem Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktivitäten um 18 Uhr wieder mit Livemusik weitergeht. Nebst dem Musikprogramm werden auch Shows im Bereich Streetart, Tanz und Akrobatik zu sehen sein. (tst.) Rampe Open Air, vom Freitag, 25. August, 18 Uhr, bis Sonntag, 27. August, um 4 Uhr, auf dem WeisbrodAreal, Hausen. Freitag: 18 Uhr, Patrick Harbor; 19.30 Uhr, JoJo (Music); 21 Uhr, Noahs Boat; 22.30 Uhr, scacciapensieri; 00 Uhr, Tribes of Jizu feat. Maniac; 1.30 Uhr, Jawgrinder vs. Chromosom. Samstag: 16 Uhr, DJ Set; 18 Uhr, The Raw Soul; 19.30 Uhr, Wilcox; 21 Uhr, Manolo Panic; 22.30 Uhr, Pedestrian; 00 Uhr, Pablo Infernal; 1.30 Uhr, DJ SwingChu.

Traditionelle und klassische Musik Konzert mit «Sukarma» in Hausen Die Nepalische Gruppe Sukarma kommt nach ihrem erfolgreichen Konzert 2016 auch dieses Jahr wieder nach Hausen. Das Konzert findet am Donnerstag, 24. August, 19.30 Uhr, wieder in der reformierten Kirche Hausen statt. Dr. Dhrubesh Chandra Regmi (Sitar), Manoj Gautam (Tabla) und Umesh Pandit (Flöte) sind alle Meister ihres Fachs, die in einer musikalischen Familientradition grossgeworden sind. Sie wuchsen mit den typischen Klängen ihrer Vorfahren auf und wurden in den geschichtsträchtigen Kreis der Gharana-Musiker aufgenommen. «Sukarma», was wörtlich übersetzt «gute Taten» heisst, gehören zu den bekanntesten Musikgruppen in Nepal, die traditionelle Volksmusik und klassische indische Musik mit hohem professionellen Anspruch und grossem Können spielen und dies seit 1997. Dr. Dhrubesh Chandra Regmi, ein Nachkomme des Begründers des Sitarspiels in Nepal, wurde von klein auf von seinem Vater unterrichtet und absolvierte sein Musikstudium an renommierten Musikhochschulen in Indien. Schliesslich wurde er der erste Musiker, der in Nepal über Musik pro-

movierte. Dhrubesh ist Professor an der Tribhuvan Universität in Kathmandu und ein respektierter Name im Genre der nepalischen Folk- und klassischen Musik. Manoj Gautam wurde schon früh von seinem Vater in Gesang unterrichtet. Gleichzeitig erhielt er seinen ersten Tabla-Unterricht bei Swami Dhyananand. Seine weitere Ausbildung bekam er bei Nepals renommiertem Tablapsieler Hom Nat Upadhyaya, später auch bei Rabinlal Shresta. Heute ist Manoj einer der begehrtesten Tablaspieler, der sich in allen Musikstilen auskennt. Umesh Pandit erhielt seine Ausbildung schon in jungen Jahren beim Flötisten und Gründungsmitglied von «Sukarma», Prof. Manose Singh. Als feinsinniger Musiker und erfolgreicher Komponist wirkte er schon in unzähligen Konzerten und Produktionen von «Sukarma» mit. Alle drei Mitglieder von «Sukarma» haben etliche Preise und Auszeichnungen gewonnen. Sie sind weitgereist und lassen die Herzen unzähliger Musikliebhaber höherschlagen. So traten sie bereits in ganz Europa inklusive der Schweiz, in den USA, Japan und Indien auf. Regula Scherz Eintritt frei – Kollekte für die immer noch notwendige Unterstützung der Erdbebenopfer.

Das Biertrinken stehe nicht mal an erster Stelle, bei den «Malzheimern», so Sales Manager Simon Nyffenegger von der Kerngruppe des Ämtler Vereins Malzheimer: «Als Kollegen verliert man sich oft aus den Augen. Wir wollen den Zusammenhalt stärken.» Am Anfang stand ein fünfstündiger Bierbrau-Kurs, den die Vereinsgründer gemeinsam absolvierten. Dass der erste eigene Versuch dann auf Anhieb gelang, hat sie selber überrascht. «Die Prozesse sind relativ einfach», so Simon Nyffenegger. Zur achtköpfigen Kerngruppe sind mittlerweile diverse «Friends» dazugekommen. Sie tragen mit ihrem Jahresbeitrag von 50 Franken die – im Vergleich zum faden Bier aus dem Handel – viel kräftigeren Malzheimer-Kreationen mit, dafür werden sie mit Selbstgebrautem entschädigt und dürfen gratis ans jährlich stattfindende Bierbraufest. Seit diesem Jahr ist der

Das «Malzheimer» wird in geselliger Atmosphäre degustiert. (Bild zvg.) Verein als offizielle Bierbrauerei gemeldet und bezahlt Steuern. Für Vereine und Anlässe kann man zudem Bier mit einer eigenen Etikette bestellen. «Wir haben dieses Jahr auch schon ein Hochzeitsbier gebraut», verrät CEO Thomas Nyffenegger. Von 15 bis 20 Uhr wird am 26. August gefeiert. So lange dauert es nämlich auch, ein Bier zu brauen. Diesen Vorgang dürfen die Festbesucher

miterleben. Im Eintrittspreis von 45 Franken für Nichtmitglieder sind Speis und Trank inbegriffen. Die Gäste werden mit Grilladen und natürlich mit gutem Bier verwöhnt. Erstmals können sie sich diesmal auch beim Bier-Pong messen. (tst.) Sommerfest am Samstag, 26. August, 15 bis 20 Uhr, Schützenhaus Obfelden. Infos unter www.malzheimer.ch.

«Die göttliche Ordnung» am Hedinger Weiher Open-Air-Kino am Freitag, 25. August, 21 Uhr Das Kino am Weiher zeigt am Freitag, 25. August, um 21 Uhr den Schweizer Film «Die göttliche Ordnung». 1971: Im idyllischen Appenzell interessiert sich so gut wie niemand für die bevorstehende Abstimmung zum Frauenstimmrecht. Als die junge Hausfrau Nora, ein Inserat für eine Teilzeitstelle sieht, will sie sich bewerben – gegen den Willen ihres Ehemannes. Nora beginnt, sich über ihre Rechte und die Missstände in der Gesetzgebung zu informieren. Als sie anfängt, ihre Meinung öffentlich kundzutun, eckt sie vor allem bei den Männern an, aber auch bei vielen Frauen. Trotzdem findet sie in der ehemaligen Wirtin Vroni, in der Bäuerin Theresa und der Pizzeria-Besitzerin Graziella, die alle auf ihre eigene Art unter den harschen Gesetzen zu leiden haben, Weggefährtinnen, die sie in ihrem Kampf unterstützen.

Doch die Männer des Dorfes bleiben nicht untätig, und noch vor dem so wichtigen Abstimmungssonntag kommt es zur Konfrontation.

Optimale Kulisse Der idyllische Hedinger Weiher bietet eine optimale Kulisse für diesen witzigen CH-Film. Wer sich vor dem Kinoanlass stärken will, der kann sich ab 18 Uhr am Verpflegungsstand verköstigen, an der Bar einen coolen Drink oder ein Glas Wein geniessen. Warme Kleider und ein Kissen können nützliche Mitbringsel sein. Der Film beginnt um 21 Uhr und wird bei jeder Witterung – ausser bei starkem Wind – vorgeführt. Tickets können beim Weiherkiosk ab 18 Uhr gekauft werden. Es gibt keinen Vorverkauf. KAW Urs Hintermann

Am Hedinger Weiher wird «Die göttliche Ordnung» gezeigt. (Bild zvg.)

Filmstart: 21 Uhr, (Ab 0 J.). Tickets ab 18 Uhr (nur an

Erwachsene 12 Franken, Kinder 7 Franken.

der Abendkasse erhältlich – kein Vorverkauf). Preise:

Barbetrieb und Essen ab 18 Uhr.

KlosterNacht in der Klosterkirche Zwei Konzerte von Freitag auf Samstag in Kappel In der Nacht vom Freitag auf Samstag, 25./26. August, wird im Kloster Kappel die alljährliche KlosterNacht gefeiert. Von abends 20 Uhr bis morgens 7 Uhr die 700-jährige Klosterkirche zu erleben ist nicht alltäglich. Auch stehen zwei nächtliche Konzerte mit «Radbild-Klängen» des Trios «Arte Rumori» auf dem Programm. Singen – feiern – hören – gehen durch die Nacht – Stille – dem Tag entgegengehen – Morgenlob. Dies sind Eckpunkte der eindrücklichen KlosterNacht, welche inspiriert ist von Bruder Klaus. Das Kloster Kappel setzt in diesem 600-Jahre-Jubiläumsjahr einen Schwerpunkt zum Gedenken an den ersten Mystiker der Schweiz. Unter

dem Titel «…gib mich ganz zu eigen dir» wird die KlosterNacht einen weiteren Höhepunkt dazu bilden. Zur KlosterNacht gehören um 23 Uhr und 2 Uhr zwei Konzerte mit dem Trio «Arte Rumori», welches die Nacht mit den «Radbild-Klängen» bereichert. Das Ensemble mit Roland von Flüe (Komposition, Saxofon, Klarinetten, Taragot, Obertonflöte), Christine Kessler (Glasharfe, singende Säge, Gesang, Saxofon) und Beat Föllmi (Percussion, Balafon, Hang, Tuned Gongs, Shruti Box) vertont das Meditationsbild von Bruder Klaus mit besinnlichen Klangbildern. Sphärische Melodien, erdende Rhythmen und mystische Geräusche laden dazu ein, dem Radbild, einem schlichten Mandala, in seiner symbolhaften Form bei einem speziellen Konzerterlebnis neu zu begegnen.

Die KlosterNacht beginnt am Freitagabend, 25. August, um 20 Uhr in der Klosterkirche und endet am Samstagmorgen, 26. August, um 7 Uhr mit einem fakultativen gemeinsamen Frühstück. Die Teilnehmenden sind frei, zu den einzelnen Programmpunkten dazuzukommen oder in den Pausen dazwischen (jeweils etwa 10 Minuten vor einem neuen Programmpunkt) zu gehen. Während der KlosterNacht steht ein Ruheraum zur Verfügung, ausgestattet mit Matratzen und Decken. Für Verpflegung während der Nacht ist ebenfalls gesorgt (Tee, Früchtebrot, Brot). Im Übrigen besteht die Möglichkeit, zu einem Vorzugspreis ein Zimmer im Haus zu reservieren. Nähere Auskünfte, Detailprogramme und Anmeldung unter Telefon 044 764 87 84, sekretariat.theologie@ klosterkappel.ch bzw. www.klosterkappel.ch.


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18

Vermischtes

Freitag, 18. August 2017

Führungstreffer Hausens wirkte als Weckruf für Hergiswil

FCWB zurück im «Liga-Alltag»

Der FC Hausen unterliegt im Schweizer Cup FC Hergiswil mit 1:5

FC Tuggen – FC Wettswil-Bonstetten 2:0

Der Hausemer Drittligist präsentiert sich in der Schweizer Fussballcup-Auftaktrunde während 30 Minuten als ebenbürtiger Gegner für den Zweitligisten Hergiswil. Der Hausemer Michael Walti köpfelte sogar zum Führungstreffer für die Gastgeber ein. Doch dann wendeten die Luzerner das Blatt.

Nur drei Tage nach dem glamourösen Cup-Auftritt gegen den FC Basel reiste der FCWB für das Nachtragsspiel der zweiten Meisterschaftsrunde zum FC Tuggen. Dabei gewannen die Schwyzer die Partie verdientermassen mit 2:0.

Bis in die 34. Minute dauerte der Traum der zahlreichen Hausemer Fans am Samstagabend im Jonentäli, dass die Heimmannschaft womöglich doch eine Mini-Sensation in der Auftaktrunde des Schweizer Fussball-Cups schaffen könnte. Mittelfeldspieler Michael Walti hatte sechs Minuten zuvor die Gastgeber sensationell mit einem (Hinter-)Kopfballtor in Führung geschossen. Der höherklassige FC Hergiswil hatte bis dahin unsicher und fahrig gewirkt – was vielleicht auch darauf zurückzuführen war, dass deren Trainer im Vorfeld der Partie unmissverständlich den Sieg von seiner Mannschaft gefordert hatte. In der Folge konnte sich der FC Hausen einige Torchancen herausspielen. Eine davon wurde schliesslich von Michael Walti in der 28. Minute erfolgreich genutzt. Der Führungstreffer der «Underdogs» bewirkte jedoch das Gegenteil von dem, was sich die Hausemer insgeheim erhofft hatten. Hergiswil wurde nicht noch unsicherer, sondern fand plötzlich frisches Selbstvertrauen und wachte auf.

Der FC Hergiswil erwacht Innerhalb von sechs Minuten schossen die Gäste drei Tore – eines davon ein

In der 28. Minute köpfelt FC Hausens Michael Walti ein zum 1:0 für die Gastgeber. Das Tor wirkte wie ein Weckruf für Hergiswil. (Bild Rolf Sidler) Foulpenalty. Mit 1:3 gings in die Pause. Nach der Pause konnte der FC Hausen den Gegner zunächst einigermassen kontrollieren, ohne jedoch selber zu Torchancen zu kommen. Ein weiterer Doppelschlag der Gäste in der 67. und der 69. Minute besiegelte die intensiv, aber grösstenteils fair gespielte Partie. Auch wenn das Resultat aus Hausemer Sicht um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen ist, hat der FC Hergiswil verdient gewonnen und ist eine Runde weiter im Schweizer FussballCup. Für den FC Hausen beginnt schon am nächsten Samstag die Meisterschaft in der 3. Liga mit dem Minimalziel – im Gegensatz zu den beiden

Vorsaisons – den Ligaerhalt möglichst frühzeitig und sicher zu schaffen. Fairness wird beim FC Hausen weiterhin grossgeschrieben. So besteht die Hoffnung, auch in einem Jahr wieder als Belohnung für die fairste Mannschaft an der Cup-Hauptrunde teilnehmen zu dürfen. Nach dem Spiel klang der Abend standesgemäss mit einer Fussball-Party im Festzelt aus, wo DJ Sigi am Mischpult den Ball übernahm und die Spieler, der Staff und die Fans ausgiebig das Tanzbein schwangen. (dak./map.) Weitere Infos: fchausen.ch.

In den Reihen der Ämtler war allen bewusst, dass der Auftritt im Nachbarkanton nur wenige Tage nach dem Cup-Spiel eine schwere Aufgabe werden würde. Zumal neben den rekonvaleszenten Siefkes und Waser auch auf die Verletzten Temperli und Machado sowie auf den gesperrten Thalmann verzichtet werden musste. Die Märchler setzten die Gäste gleich zu Beginn unter Druck. Mit konsequentem Flügelspiel und Spielverlagerungen zwang der FC Tuggen den Gegner zu sehr viel Laufarbeit und kam in der ersten Halbzeit zu einer Vielzahl von hochkarätigen Torchancen. Das Konzept des FCWB, aus einer massierten Defensive heraus offensive Nadelstiche zu setzen, ging bis zur Halbzeit auf, auch wenn das 0:0 nach 45 Minuten als schmeichelhaft bezeichnet werden muss.

Rasche Führung nach Seitenwechsel Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte: Mit einem Heimteam, das sein Heil konsequent über die Flügel suchte und zudem auch mehr Zweikämpfe für sich verbuchen konnte. Dies sollte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff von Erfolg gekrönt sein, als eine Hereingabe nicht verhindert werden konnte und der ehemalige WB-Stürmer Jakupov

zur 1:0-Führung für seine Farben einschieben konnte. Auf Seiten der Zürcher versuchte man umgehend auf den Rückstand zu reagieren. Zählbares schaute in Jakupov, letzte dieser ersten kur- Saison noch bei zen Drangphase WB, erzielte das nicht heraus. In 1:0. (Bild kakö) der 58. Minute lenkte Tuggens Uzelac einen Freistoss von der linken Seite unhaltbar für Thaler zum 2:0 für das Heimteam ab. Die Gäste, welche bis anhin nur über Standards gefährlich waren, zeigten Moral und hatten ihrerseits gegen Ende der Partie ausgezeichnete Möglichkeiten. Doch es blieb bei zwei Postentreffern und einer ausgezeichneten Abschlusschance. Mit etwas Abschlussglück wäre am Schluss sogar ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen gelegen. Über den gesamten Spielverlauf gesehen und gemessen an den Torchancen ist der Heimsieg des FC Tuggen jedoch verdient.

Am Samstag gegen Höngg Auf Seiten der Ämtler muss für die kommenden Aufgaben an die letzten zehn Spielminuten angeknüpft werden, dann bietet sich schon nächsten Samstag im Heimspiel gegen den SV Höngg die Möglichkeit, die ersten Punkte auf die Habenseite zu bringen. Marc Enskat Matchtelegramm: Stadion «Linthstrasse», Tuggen, 320 Zuschauer. FCWB: Thaler, Studer, Hotnjani, Huber (52. Loosli), Peduzzi, Peter, Gouiffe à Goufan (82.Berisha), Le, Schneebeli, Allemann (65. Capone), Srdic.

gewerbe

Breitensport trifft Wirksame Hilfe bei Verstopfung Spitzensport im Karate 10 Jahre Sen Kanaltechnik GmbH in Obfelden Karate Center Albis in Ravensburg Vom 3. bis 6. August fand in Ravensburg das wohl grösste Karate-Trainingslager Europas statt. Mit dabei waren auch einige Akteure vom Karate Center Albis in Affoltern. In eine Hochburg der internationalen Karateszene verwandelte sich Ravensburg Anfang August. Am internationalen Karate-Sommercamp war auch das Karate Center Albis mit dabei. Die Nachwuchstrainer Remo Knobel und Brandon Schweizer hatten einmal mehr die Möglichkeit, WeltspitzeKaratekas zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Remo Kobel und Brandon Schweizer konnten intensive

Andi Müller mit seinen beiden Töchten und Seiji Nishimura, Nationaltrainer von Japan. (Bild zvg.)

Lektionen in Kumite und Kata auf Weltspitzen-Niveau miterleben. Die beiden sind sehr motiviert zurückgekommen und werden den Kindern des Karate Center Albis das Gelernte gerne weitergeben. An dieses spezielle Treffen von Karatekas aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus ganz Europa, Japan und Brasilien waren rund 400 Karate-Begeisterte angereist. Das Sommercamp war mit vielen internationalen Spitzentrainern, darunter auch mehrere Weltmeister, durchgeführt worden. Die verschiedenen Altersstufen und die Niveaus der Karatebegeisterten waren so eingeteilt, dass jeder die Möglichkeit hatte, einmal mit einem Weltmeister oder mit einem Nationaltrainer zu trainieren. Yves Zimmermann vom Karate Albis, der bereits zum vierten Mal dabei war, zeigte sich begeistert: «Ich lerne an solchem Orten Disziplin und sehe, wie diese Sportart auf mein Leben eine positive Auswirkung hat. Karate macht einfach Spass.» Speziell wurden die Kinder und Jugendlichen von Spitzensportlerin und Europameisterin Johanna Kneer angefeuert und trainiert. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren begeistert von diesem familiären Anlass. Neben den sportlichen Aktivitäten kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Jeden Abend fanden Anlässe statt, wo man die Kameradschaft pflegen konnte. (pd./sals)

Ein verstopftes Abflussrohr? Mit modernster Technik schafft die Sen Kanaltechnik GmbH in Obfelden Abhilfe. Das Unternehmen feiert in einer Woche das 10-Jahre-Jubiläum. Zu viele Haare im Abflussbereich der Dusche, Fettablagerungen im Abflussrohr der Küche, Urinstein im WC: Solche Widerwärtigkeiten sind allgegenwärtig. «Wir erhalten täglich im Schnitt zehn Anrufe von Leuten, die uns um Hilfe bitten – auch nachts oder an Wochenenden, meistens ganz kurzfristig», sagt Fatih Sen, der zwar

schon länger in Obfelden domiziliert ist, aber den Firmensitz 2016 offiziell an die Ottenbacherstrasse 112 verlegt hat. Hilfe bietet die Firma mit umweltfreundlicher Technik, die ohne Chemie auskommt – bei gröberen Fällen auch zu zweit oder gar zu dritt. Wasser und Hochdruck sind dabei die Zauberwerkzeuge. Mit bis zu 150 Bar werden Verstopfungen in Küche, Bad, WC oder in Schächten wirksam behoben. Oft wird der Spezialist auch von Sanitärfirmen angerufen, weil diese bei besonders hartnäckigen Fällen nicht über die entsprechende Technik verfügen.

Wertvolle Hilfe bietet das Kanalfernsehen. Damit werden Leitungen kontrolliert – auch bei Neubaureinigungen, wo oft Leitungen von Bauschutt befreit werden müssen. Mit einer Dichtheitsprüfung, die mit einem anderen Gerät erfolgt, prüft der Spezialist die Dichtheit der Leitung. Mit Wasser oder Luft baut Sen Kanaltechnik GmbH Druck in der Leitung auf und prüft über eine gewisse Zeit, ob diese dicht ist. (-ter.) Sen Kanaltechnik GmbH feiert am Samstag, 26. August, von 9 bis 17 Uhr ihr Jubiläum. Interessierte sind eingeladen, sich am Firmensitz an der Ottenbacherstrasse 112 in Obfelden ein Bild zu machen.

Shukokai Karate Schule Albis, Lindenmoosstrasse 10,

Laden am Samstag, 26. August, zum Firmenjubiläum ein: Fatih und Serife Sen mit den Kindern Eren (links) und Ender.

8910 Affoltern. Infos: http://www.karate-albis.ch.

(Bild Werner Schneiter)


Sport

Freitag, 18. August 2017

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Schlechter Start ins Saisonfinale Marathon-Biker Urs Huber musste an der Eiger Bike Challenge wegen eines Rahmenbruchs aufgeben Anstatt zur Europameisterschaft startete der Mettmenstetter Urs Huber am Sonntag an der Eiger Bike Challenge in Grindelwald. Dort stürzte er, in Führung liegend und brach die Sattelstrebe seines Karbonbikes, was ihn später zur Rennaufgabe zwang. Damit ist auch die Titelverteidigung in der nationalen Rennserie Garmin Bike Marathon Classics futsch.

Grossen Scheidegg ergriff der 32-Jährige RRC-Amt-Fahrer die Initiative und zerriss mit einer Tempoverschärfung in der Steigung zum «First» die Spitzengruppe. In der Abfahrt kam es aber nochmals zum Zusammenschluss. Nur Garmin-Leader Adrien Chenaux konnte distanziert werden. In der Steigung zum «Feld» verschärfte Huber abermals das Tempo und nur noch der spätere Sieger Marc Stutzmann vermochte ihm zu folgen.

................................................... von martin Platter

Nach einem Drittel der insgesamt 88 Kilometer startete das Duo in die Abfahrt. Huber agierte dabei jedoch unglücklich und geriet in eine tiefe Spurrille. Beim Versuch, diese zu verlassen, kam er zu Fall. Dabei schlug sein Karbon-Bike offenbar mit dem filigranen Hinterbau auf einem Stein auf. Nichtsahnend und selber unbeschadet setzte Huber seine Fahrt fort, vernahm aber ein seltsames Streifgeräusch, was er zunächst auf eine Acht im Hinterrad zurückführte. Erst nachdem das Geräusch auch nach einem Radwechsel nicht verschwand, merkte er, dass etwas mit dem Rahmen nicht stimmte. Er setzte seine Fahrt dennoch über die nächste Steigung («Bort») fort, musste in der Abfahrt nach «Grund», dem tiefsten Punkt der Strecke, aber bereits deutlich Tempo rausnehmen, da der Hinterbau immer instabiler wurde. Ein Fahrer nach dem anderen

Die grossen Saisonziele Cape Epic, Weltmeisterschaften und Bike-Transalp endeten heuer für Urs Huber enttäuschend. Mit seinen Lieblingsrennen, der Eiger Bike Challenge, dem Grand Raid und dem Nationalpark Bike-Marathon, die nun im Wochentakt aufeinanderfolgen, sowie dem Gesamtsieg der nationalen Rennserie Garmin Bike Marathon Classics wollte der Mettmenstetter die bis dato verpatzte Saison noch etwas aufpolieren. Doch auch der Start ins Saisonfinale, am letzten Sonntag an der Eiger Bike Challenge, misslang Huber gründlich. Als fünfmaliger Eiger-Bike-Rekordsieger angetreten, zählte der Säuliämtler Mountainbikeprofi auch diesmal in Grindelwald zu den Topfavoriten. Bereits nach der ersten Steigung zur

Bei Sturz Rahmen beschädigt

Im Ziel in Grindelwald zeigt Urs Huber den Grund, weshalb er die Eiger Bike Challenge aufgeben musste. (Bild Martin Platter)

Vier Präsidenten in 30 Jahren

Mühligolf-Steinstossen

Vereinsgeschichte des UHC Bucanneers

Am nächsten Sonntag findet beim Wettswiler Restaurant Mühligolf das traditionelle Steinstossen statt, abends zuvor wird Sommernacht gefeiert.

Fest und Kräftemessen am 19. und 20. August

Vor 20 Jahren fand das erste MülibergSteinstossen statt, initiiert von Robert Mühlethaler, der seinerzeit das gleichnamige Aeugster Restaurant führte. Der humorvolle Wirt, seit 2011 im «Mühligolf» bei der Wettswiler Driving Range, hat die Tradition fortgesetzt und präsentiert nun an neuer Stätte bereits die sechste Auflage des Wettkampfs.

David Reindl (rechts) und Thomas Brodbeck «erster und letzter Präsident». (zvg.)

Wie bereits bekannt, hat der Unihockeyclub Buccaneers Sellenbüren mit Floorball Albis fusioniert und die Teams sind erfolgreich in den bereits bestehenden Verein eingegliedert worden. Ab kommender Saison tritt der UHC Buccaneers Sellenbüren unter der Vereinsflagge von Floorball Albis auf. Im Juli fand die allerletzte Generalversammlung des UHC Buccaneers Sellenbüren statt, wozu alle Aktiv- und Passivmitglieder eingeladen wurden. So nahm auch der Gründer und erste Präsident von UHC Buccaneers Sellenbüren, David Reindl, daran teil. Er war während sieben Jahren von 1987 bis 1994 leidenschaftlich engagierter Präsident und Vorantreiber des Vereins. Bis ins Jahr 2000 gab es nur zwei weitere Präsidenten bevor Thomas Brodbeck zum TK-Chef ernannt wurde und 2001 (infolge eines Auslandaufenthaltes des damaligen Präsidenten) ad interim das Ehrenamt übernahm. 2002 wurde er offiziell zum Präsidenten gewählt. Thomas Brodbeck führte den Verein als «letzter» Präsident mit viel Herzblut bis 2017 an.

Interessant ist, dass es in der Vereinsgeschichte des UHC Buccaneers Sellenbüren während seines 30-jährigen Bestehens nur vier Präsidenten gab. Dies zeugt von ungemeiner Ausdauer, Zeit und Herzblut, die jeder einzelne Präsident in diesen Verein steckte und schrittweise vorangetrieben hat. An der letzten Versammlung der Vereinsgeschichte gab es einen weiteren Höhepunkt; so wurde Thomas Brodbeck zum Ehrenpräsident eines auflösenden Vereins gekürt – eine Seltenheit, aber eine wunderschöne Wertschätzung für 17 Jahre lobenswerte Vorstandsarbeit und Präsidenten-Dasein. Nach der mittlerweile erfolgreichen Integration in die bestehende Organisation von Floorball Albis dürfen sich die Mitglieder des UHC Buccaneers Sellenbüren nun auf die leidenschaftliche Arbeit unter neuer Führung freuen. Viele Buccaneers versuchen auch hier ihre Leidenschaft tatkräftig im Vorstand und Verein weiterhin einzubringen. Chantal Kern, langjähriges Vorstandsmitglied des UHC Buccaneers Sellenbüren Die neue Saison beginnt im September. Infos unter: www.floorball-albis.ch.

überholte. Huber wollte bereits aufgeben, entschloss sich dann aber, auch noch die Hälfte der Schlusssteigung zur Kleinen Scheidegg – inzwischen mit einer komplett durchgebrochenen Sattelstrebe – zu fahren, ehe er die Segel endgültig strich. «Ich brauchte das, um meinem Frust Luft zu machen», sagte er im Ziel mit gequältem Lächeln und ergänzte: «Zugunsten der Garmin Bike Marathon Classics habe ich auf die heute stattfindende Europameisterschaft verzichtet. Und nun das. Mit der Rennaufgabe verliere ich jegliche Chance auf die Wiederholung meines letztjährigen Gesamtsieges in der Classic.» Kleine Randbemerkung, die nicht unbedingt zur Verbesserung von Hubers Stimmung beigetragen haben dürfte: Sein Team-Partner Karl Platt, dessen Formstand zum mässigen Abschneiden der Zweierteamwettkämpfe Cape Epic und Bike-Transalp geführt hatte, hat an besagter EM mit der Bronzemedaille das erste Edelmetall an einem kontinentalen Titelkampf gewonnen. Huber kann sich insofern mit der Gewissheit trösten, dass sein Formstand stimmt. Morgen Samstag erhält er als Rekordsieger am Grand-Raid die Möglichkeit, seinen fünf Erfolgen einen Sechsten hinzuzufügen – ebenso eine Woche später am Nationalpark-Bike-Marathon in Scuol. Dort konnte er bisher allerdings «erst» dreimal gewinnen.

Sommernachtsfest und Kraftakt

Die Frauen, hier Nicole Dörig, stossen 8-Kilogramm-Steine. (Bild Kaspar Köchli)

Am Abend vor dem Kräftemessen lädt ab 18 Uhr ein Festzelt zum Feiern ein und das bekannte «Duo Vollgas» sorgt für den musikalischen Part. «Wir fangen nichts Neues an, das wird wieder eine Riesenfete», lacht Mühlethaler vorfreudig. Tags darauf findet ab 11 Uhr das Steinstossen statt. Die Konkurrenz misst sich in den Disziplinen Herren I (40-kg-Stein), Herren II (22 kg), Frauen und Kinder (je 8 kg) sowie «Stammtisch». Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (kakö)

Rennspass ohne Dieselgate und Abgaswerte 53. Grand Prix im Seifenkistenfahren in Rossau Um Abgaswerte braucht sich am Renntag vom 20. August in Rossau keiner Gedanken zu machen. Wenn die Rennboliden wieder die Strasse zwischen Hauptikon und Rossau in Beschlag nehmen, werden höchstens die Grenzwerte von Mut und Spass neu definiert. Pünktlich um 10 Uhr wird der erste Lauf zum diesjährigen Grand Prix im Seifenkistenfahren gestartet. Auch die nun schon 53. Ausgabe dieses Rennens ist als Qualifikationslauf für die Schweizer Meisterschaften gelistet. Schon im letzten Jahr konnten drei regionale Fahrer an der Schweizer Meisterschaft starten. Durch das grosse Engagement des Sportclubs Rossau sind die Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2016 kamen rund 80 Fahrer zum Derby – darunter

Testpiloten André Lips (links) und Livio Brun mit OK-Präsident Stefan Brun, flankiert von den Kistenspendern Hanspeter Lips (links) und Marcel Müller. (Bild zvg.) 22 regionale Fahrer aus Rossau, Mettmenstetten und Umgebung. Um diesem Zuwachs gerecht zu werden, rührte das OK rund um Vereinspräsident Stefan Brun tüchtig die Werbetrommel. Pünktlich zum ersten Training konnten so zwei neue, regelkonforme Seifenkisten von drei tollen Sponsoren zur Verfügung gestellt werden. Die Freude stand den Kindern ins Gesicht geschrieben als sie die Kisten in Empfang nehmen und mit rasanten Trainingsfahrten einweihen konnten.

Eingeläutet wird das Rennwochenende traditionell mit dem Boxenstopp-Fäscht am Samstag, den 19. August. Ab 19 Uhr öffnet die Festwirtschaft im Wagenschopf der Familie Hug an der Hauptikoner Strasse. Alle Rennsportbegeisterten und Interessierten sind herzlich eingeladen zum Fachsimpeln, zu nervenaufreibenden Rennen, viel Spass und guter Unterhaltung. (pd.) Infos unter http://gp-rossau.brun-net.ch.


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Sport

Freitag, 18. August 2017

Erneute Toprangierung des Turnvereins Hausen Die 70. Sportstafette in Arosa brachte den vierten Platz für die Oberämtler Der Turnverein Hausen platziert sich, wie im vergangenen Jahr, auf dem vierten Schlussrang. In diesem Jahr gab es einerseits teaminterne Verschiebungen und andererseits griffen zwei Neulinge ins Geschehen ein. Mit der Leistung aus dem letzten Jahr nahm man die 6460 Meter lange Strecke wie gewohnt in der letzten 5er-Serie des Tages in Angriff. Schwimmer Sven Kammer durfte für einmal feststellen, dass die Wassertemperatur mit 21° über derjenigen der kühlen Aroser-Bergluft lag. Sven Kammer setzte seinen langen Körper gekonnt ein und crawlte die 50 Meter so schnell es ging. Am Ufer wartete Marcel Weber auf das «Go!» vom Steg und rannte die ihm bereits bekannte Strecke, vom Untersee zum Obersee hoch. Als Dritter kam er dem Ruderer Stie Studer entgegen und reichte diesem den Stafettenstab. Studer musste sich beim Start noch vom neben ihm liegenden viertplatzierten Boot lösen, setzte sich dann aber mit gleichmässigen Ruderschlägen ab und nahm die Verfolgung der vor ihm gestarteten Boote auf. Der Nebel über dem Obersee hatte sich gerade noch rechtzeitig verzogen und so konnte Willy Studer dem Ruderer einen optimalen Fahrweg übers Wasser deuten. Er zog die Schlagrate durch, machte einen Platz gut und schickte Alexis Panoussopoulos als zweitplatzierten Radfahrer auf

Hintere Reihe stehend von links: Armin Häcki, Ivo Götschi, Sven Kammer, Patrick Gaisser, Marco Studer, Marcel Weber. Vordere Reihe kniend von links: Sandro Ravasio, Iris Studer, Alexis Panoussopoulos, Stie Studer. (Bild zvg.) die 3000-Meter-Strecke. Panoussopoulos hielt den Platz und löste den Start von Marco Studer über die 700-MeterLaufstrecke aus. Marco Studer setzte alles daran, den zweiten Platz zu halten, was auch gelang, und schickte Sandro Ravasio auf die 1500 Meter lange Inlinestrecke. Sandro Ravasio versuchte sich dieses Jahr zum ersten Mal in dieser Disziplin, was sehr gut funk-

tionierte. Immer noch auf Rang zwei nahm der routinierte Patrick Gaisser die 500-Meter-Laufstrecke unter seine schnellen Füsse. Der Hindernislauf wurde von den Organisatoren auf dieses Jahr komplett umgestellt, dies hatte auch Einfluss auf Patrick Gaissers Lauf. Zum Schluss musste er nämlich auf einen Gerüstturm klettern und dem Hindernisläufer Ivo Götschi

einen Ball zuwerfen. Dieser fing ihn mit einem Lacrosse-Fänger auf, beförderte ihn in einen Kübel. Nach 30 Metern Sackhüpfen balancierte Ivo Götschi über ein 20 m langes und 8 cm breites Kantholz, zudem musste er unter zwei niedrig platzierten Höhenbegrenzungen durch. Ohne Mühe übergab Götschi fast gleichzeitig mit dem Team aus Einsiedeln an den ersten Neuling, den Schützen Armin Häcki. Dieser kämpfte gegen die nahende Konkurrenz und die kalten Finger an. Die ersten fünf Schüsse sassen noch nicht, danach klappte Figur um Figur um und so konnte er an vierter Stelle an die Schlussläuferin Iris Studer übergeben. Als zweiter Neuling war sie im Vorfeld noch etwas nervös, absolvierte dann aber ihren ersten Schlusslauf souverän. Mit einer Gesamtzeit von 20:03,06, überquerte sie für den TV Hausen die Ziellinie auf dem sehr guten vierten Rang. Die Zielsetzung vom Teamkapitän Stie Studer, die Top Fünf, wurde klar erfüllt. Der Turnverein Hausen wird nächstes Jahr, in seinem Jubiläumsjahr, wieder in der letzten Serie in Arosa antreten. Der Turnverein Hausen wird dann 100-jährig und mit zwei bis drei Mannschaften antreten. Geplant ist, dass ein Oldie-Team, das aktuelle junge Team und eventuell ein Damenteam antreten. Ein grosser Dank geht wie jedes Jahr an die extra aus dem Unterland angereisten Fans. Stie Studer

Spitzenunihockey im Bezirk Mit der Floorball Albis Big Trophy am Sonntag, den 3. September, steht in Bonstetten das nächste hochstehende sportliche Ereignis im Bezirk an. Kaum ist der FC Basel wieder aus dem Bezirk, haben sich weitere Spitzenmannschaften für einen Besuch angemeldet. Am 3. September führt Floorball Albis als Vorbereitung für die bevorstehende Meisterschaft ein Einladungsturnier in Bonstetten in der Turnhalle Schachen durch. Neben der Heimmannschaft von Floorball Albis sind zwei Teams aus der Nationalliga B anwesend: Floorball Thurgau und der UHC Pfannenstiel. Floorball Thurgau stellt in der NLB ein mit Ausländern gespicktes Spitzenteam mit Ambitionen in die NLA. Weiter nimmt die Unihockeymannschaft aus dem Limmattal, das Unihockey-Team Aarau (beide aus der 1. Liga) und das Team aus Eschenbach (2. Liga) teil. Bei diesem Teilnehmerfeld ist der Gastgeber in der Aussenseiterrolle – da darf man sich gerne überraschen lassen. Die ersten drei Mannschaften erwarten ein Preisgeld von 5000 Franken, welches vor allem durch den Hauptsponsor zustande kam. Floorball Albis bedankt sich bei allen Sponsoren für die tolle Unterstützung. Floorball Albis eröffnet die Big Trophy um 9 Uhr morgens gegen das Team Aarau. Das Heimteam freut sich über zahlreiche Zuschauer – es warten frische Gipfeli vom Beck in der Halle. (pd.) Weitere Infos: www.floorball-albis-trophy.ch.

Radrennfahrer auf der Autorennstrecke 24-Stunden-Weltrekordrennen in Oschersleben Obfelder Ulracyclist knackt beim Velofondo 24-Stunden-Weltrekordrennen in Oschersleben die 750-km-Marke. Die im Osten von Deutschland gelegene Motorsport-Arena Oschersleben ist bekannt für faszinierenden Rennsport auf zwei und vier Rädern. Dort wo normalerweise ohrenbetäubender Motorenlärm die Arena durchdringt und Benzingeruch in der Luft liegt, trafen sich am letzten Wochenende über dreihundert Marathon-Rennradfahrer, um am ersten Velofondo 24-StundenRennen von Oschersleben teilzunehmen. Die 3.696 Kilometer lange, superschnelle Runde versprach ein spannendes Rennen und hohe Kilometerleistungen. Fuhr doch der Solosieger Rainer Steinberger aus Bayern einen inoffiziellen Weltrekord von 245 Runden und damit 906.5 Kilometern. Als Solofahrer mit dabei waren auch die beiden Ultracyclisten aus dem Säuliamt Bela Takacs und Chris Schnelli.

Vorbereitung alles andere als optimal Das Rennen war für Takacs erklärtes Saisonziel 2017, obwohl die Vorbereitung alles andere als optimal verlief, flog er doch zwei Wochen vor dem Rennen bei einem unverschuldeten Unfall in eine Windschutzscheibe. Neben zahlreichen Prellungen und Schnittwunden wurde dabei auch seine auf Komfort getrimmte Carbon Rennmaschine zerstört. So blieb Takacs nichts anderes übrig, als sein über zehn Jahre altes AluminiumRennrad aus dem Keller hervorzukramen und auf ein renntaugliches Level aufzurüsten.

CEO als Wasserträger Chris Schnelli, vielen bekannt als CEO und Gründungsmitglied von «bike adventure tours», ging es mehr darum, seinen langjährigen Jugendfreund und Trainingspartner optimal zu unterstützen und ihm die bestmöglichen Bedingungen zu bieten, um eine gute Leis-

tung abrufen zu können und eher nebenbei selber ein 24-Stunden-Rennen zu absolvieren. Der Startschuss fiel pünktlich am Samstag, um 13 Uhr. Von Anfang an sorgten die Vierer- und Achter-Teams, die sich innerhalb der Gruppe mit Fahren abwechseln konnten, für ein horrendes Anfangstempo. Den Einzelstartern ging es darum, in einer geeigneten Gruppe Unterschlupf zu finden und möglichst energieschonend im Windschatten zu fahren, sowie in der Euphorie den «Motor» nicht zu überdrehen. «Das Fahren in der Gruppe erfordert eine hohe Konzentration, ist hektisch und nicht immer ungefährlich. Der Plan für Bela sah vor, ohne Schlafpause mit 30 km/h vierundzwanzig Stunden durchzufahren und nur zwecks Kleiderwechsel und für Toilettenpausen die Boxenstrasse anzufahren», erklärt Schnelli. Der erfahrenere Reiseprofi bereitete jeweils Verpflegung und Bekleidung vor und war verantwortlich für Taktik und Rennstrategie. «Irgendwann nach zwanzig Stunden «velölen» hört man auf klar zu denken und dann muss ich für meinen Kollegen entscheiden, was Sache ist!», bemerkt Schnelli augenzwinkernd.

Sturmböen, Regen und lachende Zwerge In der Nacht wurden die Rennfahrer immer wieder von Sturmböen erfasst, auch waren sie mehrfach kurzen Regenschauern ausgesetzt, was das Fahren nicht unbedingt angenehmer gestaltete. Durch die einsetzende Müdigkeit entschloss sich Takacs, aus Sicherheitsgründen, einige Stunden alleine zu fahren. Die zunehmende Erschöpfung, der Regen und die Kälte setzten ihm stark zu. So dachte er, die am Rand stehenden Feuerlöscher wären kleine Zwerge mit Zipfelmützen, welche ihn bei jeder Vorbeifahrt auslachen würden. Die beleuchtete Spitzengruppe nahm er sogar als entgegenkommenden TGV wahr und fuhr fast in die Abschrankung aus Autoreifen,

Weltcup und EM mit Petra Klingler Im Olympiapark von München findet der 7. und letzte BoulderWeltcup der Klettersaison statt. Dieser Wettkampf wird zugleich als Boulder-Europameisterschaft ausgetragen und zählt mit den Wettkämpfen von Ende Juni in Campitello di Fassa (Italien) zur Kombinationswertung Lead, Bouldern, Speed. (pd.) anzeige

Die Herrschenden werden aufhören zu herrschen, wenn die Kriechenden aufhören zu kriechen. Friedrich Schiller

Bela Takacs nach der Zieldurchfahrt. (Bild zvg.) als er sich in Sicherheit bringen wollte. Die Rundenzeiten fielen in den Keller, dies blieb Schnelli, der in der Boxengasse eine kurze Ruhepause einlegte, nicht verborgen. Bei ihm schrillten die Alarmglocken, sofort beorderte er seinen erschöpften und durchfrorenen Sportsfreund in die Boxengasse. Mit Pasta, schwarzem Kaffee und neuen, trockenen Radklamotten versuchte er, den völlig entkräfteten und demoralisierten Rennfahrer wieder aufzumöbeln. Gemeinsam mit dem «bike adventure»-CEO als Edelhelfer ging es nach dem kurzen Boxenstopp wieder auf die Rennstrecke. Schnelli drückte den Schnitt wieder auf über 30 km/h und in seinem Windschatten erholte sich Takacs von Runde zu Runde und fuhr mental gestärkt dem Sonnenaufgang entgegen.

Sechsstündiger Endspurt Mit der einsetzenden Morgendämmerung und Musik von Joe Cocker, Kraftwerk und den Beach Boys in den Ohren fand Takacs wieder zur alten Stärke zurück, und während seine Konkurrenten abbauten, machte er Rang für Rang gut. Nach 205 Runden und

vierundzwanzig Stunden war dann endgültig Schluss. «Ich realisierte, dass die 750-km-Marke in Reichweite war und mobilisierte meine letzten Kräfte. In den letzten Stunden kämpfte ich nur noch gegen mich selber, den Schmerz, die Monotonie und die Müdigkeit», rezitierte Takacs fast philosophisch. Das ganze Unternehmen konnte am Schluss äusserst erfolgreich abgeschlossen werden, so knackt der Obfelder Takacs genau die 750-km-Marke. Dies bedeutete den zweiten Rang in seiner Alterskategorie AK3 sowie den siebten Gesamtrang inmitten der Ultracycling-Elite. Chris Schnelli absolvierte als radelnder Mentalcoach und Verpflegungsspezialist «so ganz nebenbei» 303 km und beendete das Rennen auf dem guten 42. Gesamtrang, also dem 15. Rang in seiner Alterskategorie. Insgesamt absolvierten alle Teilnehmer zusammen 18.610 Runden, was 68.857 Kilometern entspricht, Dimensionen welche unglaublich sind. (pd.) Links zum Rennen und den Resultaten. http://my5.raceresult.com/59379/, http://velofondo.de/.

Aber wie sich wehren, wie und wann aufhören mit dem Kriechen? Wer hier bei uns aufbegehrt, trifft auf eine riesige Gesetzessammlung und ein unendliches Heer von Juristen, die uns gegen teures Entgelt erklären, dass wir sozusagen gar nichts zu sagen haben. Wir haben hohe Steuern zu bezahlen, die von den Parteien vorsortierten Leute zu wählen, wir müssen die Gesetze befolgen, von Montag bis Freitag arbeiten und am Samstag das verdiente Geld wieder ausgeben. Ist das die grosse Freiheit, von der man uns in der Schule erzählt hat? Wir sind bei Lichte betrachtet ins Hamsterrad gezwungen und wer sich sträubt, fliegt raus. Machen Sie mit in einer unserer geplanten Impulsgruppen. Da könnten wir eine Gegenstrategie entwickeln. Einer allein vermag da kaum etwas zu bewegen. Wenn wir gemeinsam unterwegs sind, ergeben sich Lücken und Möglichkeiten. Eine Gruppe wird sich mit dem Pflegeheimskandal der LZP befassen. Eine andere mit den Gemeinderatswahlen im April 2018 usw. Bringe dich ein, dann sind wir nicht mehr allein . . . Montag, 21. August 2017, in Zwillikon, Ottenbacherstrasse 21. 1. Stock, 19.30 Uhr, in der ehemaligen Uhu-Spielschüür Montag, 11. September, im Gasthof Hirschen, Wettswil, Säli, 20.00 Uhr, Veranstaltung mit einem Gastreferenten zum Thema: Freiheiten für mündige Bürger Oder: Wie sich wehren bei unhaltbaren Begehren? Anfragen an gerecht8@outlook.de Der «Durchblick» funktioniert vorläufig, bis die Gruppen laufen, als Sekretariat Telefon 079 406 37 90


Extra

Freitag, 18. August 2017

Säuliämtler Gipfeltreffen der guten Laune

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Im Spital Affoltern geboren

Wettswil-Bonstetten unterlag Basel 0:2 – danach wurde fröhlich gefeiert

Khadija Noor, 8. August.

Basel-Keeper Mirko Salvi wehrt sich spektakulär, seine lautstarken Fans im Rücken. (Bilder Kaspar Köchli) ................................................... von kaspar köchli

I

m Vorfeld des Cupschlagers gegen den FC Basel lautete das bescheidene, aber realistische Credo der WB-Verantwortlichen: «Wir versuchen bloss, unseren Gegner ein bisschen zu ärgern.» Gemeint war, möglichst lange keinen Treffer zuzulassen, um den prominenten Gast vom Rheinknie nervös zu machen. Das Resultat ist bekannt, ebenso, dass WB grossartig kämpfte. «Und was, wenn Peters Kopf-

ball in der 79. Minute im statt neben dem Tor gelandet wäre?», werweissten viele Zuschauer. In der Tat verpassten die Rotschwarzen nur knapp den 1:1Ausgleich. Am Ende gewann der Schweizer Meister standesgemäss 2:0. Moderator Andreas Wyniger führte souverän durch die Pressekonferenz, in der Basel-Trainer Raphael Wicky den Auftritt WBs lobte: «Die haben es uns mit ihrem soliden Verteidigen nicht leicht gemacht.» Zwar begann Basel mit zahlreichen Ersatzleuten,

dass es aber schon am Vortag anreiste und im Hotel nächtigte, ist Zeugnis seiner seriösen Vorbereitung. Um das grosse Fussballfest überhaupt möglich zu machen, stand seit der Auslosung Ende Juni 2017 der gesamte Verein auf den Beinen. Die gelungenen Durchführungen der bisherigen Cup-Spiele (gegen Servette, Young Boys, Thun) übertraf der Fussballclub Wettswil-Bonstetten nun gar noch: der Grossanlass vom vergangenen Sonntag, mit über 4250 Zuschau-

ern, glückte schlicht genial. «Die ganze Organisation verlief nach Plan, ein riesiges Dankeschön den unzähligen Helfern, aber auch unseren Gästen aus Basel», resümierte WB-Präsident Markus Fischer zufrieden. Nach dem Spiel war noch lange nicht Feierabend. In der sogenannten «dritten Halbzeit» herrschte bei der immer noch grossen Gesellschaft eine ausgelassene Stimmung. Man kann auch sagen, dass die Säuliämtler Zusammengehörigkeit gefeiert wurde.

Eneo, 9. August.

Shermina, 9. August.

Präsidial: Frank Rutishauser, Bonstetten, Hanspeter Eichenberger, Wettswil.

Simone Müller (LärcheMärt Bonstetten), Andrea und Martin Dosch (Ex-Trainer; er führte WB ins Cupspiel gegen Basel).

«Jetzt gehts los!»: Alfonso Bosco (Ex-GC-Profi), Ernst Marti (FCA-Sportchef), Flexi Flachsmann (Supportervorstand).

Raphael, 13. August. (Bilder Irene Magnin)

liebe elise

Wäscheleinen

Fussballlegende Köbi Kuhn geniesst den charmant offerierten Apéro.

In Partylaune: Susi Glättli, Serge Gabathuler, Andreas Hummel, Ursi Blaser.

wetter

volg-rezept

Lachstatar Zutaten für 4 Personen 400 g Lachsmedaillon, frisch 1 Zwiebel, gehackt 50 g Kapern, gehackt 1 Zitrone (Saft) 1 EL Olivenöl Salz Pfeffer

Sauce 1 Bund Dill 180 g Sauerrahm Salz Pfeffer Zubereitung

bauernregel «Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.»

Lachs in feine Würfel schneiden, mit Zwiebeln, Kapern, Zitronensaft und Olivenöl mischen, zirka 30 Minuten ziehen lassen. Den Fischausstecher locker mit

der Masse füllen und leicht andrücken. Auf vier Tellern anrichten. Für die Sauce den Dill hacken, unter den Sauerrahm mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die «Tatar-Fische» damit garnieren. Zubereitungszeit: 20 Minuten und 30 Minuten ziehen lassen.

Liebe Elise, alles ist ausgeflogen. Auf dem Weg zum Volg atmet mir der Asphalt fast hörbar entgegen, so still ist es rundherum. Niemand da. Sind wirklich alle verschwunden? Selbst die Arbeiter auf der neuen Brücke scheinen nicht mehr da zu sein. Verloren steht ein kleiner gelber Bagger, es ist hell und heiss und still. Die Häuser haben sich hingesetzt, sehen aus wie immer und dösen. Grosse träge Tiere. Ein Hirschkäfer passiert die Strasse, er hat keine Eile und läuft doch schnurgerade. Sollten er und ich zusammen die einzig verbliebenen Bewohner sein? Aufs Mal steigt aus den reglos stehenden Büschen und Bäumen ein kleines Glücksgefühl auf: allein, ganz allein. Keiner da. Die Stille lockt mit ganz neuen Möglichkeiten: Ich könnte die Gasse orange-pinkgetupft bemalen, alle neu aufgestellten, viel zu hellen Strassenlaternen verhüllen, verzaubern oder grad abbauen und als kostengünstige Variante Taschenlampen in jeden Briefkasten verteilen, für jeden Zweibeiner eine – wenn die Hunde unbedingt wollen, kriegen sie eine Stirnlampe –, sämtliche Stewi-Wäscheständer stibitzen und durch einfache, wohltuende Wäscheleinen ersetzen, aus den überall üppig wachsenden Tomaten und Zucchetti ein feines Ratatouille kochen und zu den Taschenlampen in die Briefkästen stellen. Verlockende Aussichten. Es ist recht wunderbar, sind alle weg, nur die Hitze ist noch da, und der Käfer. Und – für den Käfer vielleicht weniger – aber für mich ist es nur so unglaublich schön, weil ich weiss, dass alle, alle wiederkommen. Herzliche Feriengrüsse von zu Hause Antoin


063 2017  
063 2017