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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 63 I 168. Jahrgang I Freitag, 15. August 2014

Lastwagen umgekippt

Aussenwohngruppe

Auf einer Baustelle in Bonstetten wurde ein Chauffeur mittelschwer verletzt. > Seite 3

Erweiterung des Angebots im Puureheimet Brotchorb, Hinterbuchenegg. > Seite 7

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Zweites Symposium «Zeit – Mensch – Medizin»: Annina und Christian Hess laden nach Zürich ein > Seite 9

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Liebesreim ... ... auf den Weissenstein – Urs E. Kneubühl schliesst die Sommerserie 2014 ab. > Seite 10

Soll Affoltern Senevita-Vertrag «Obstgarten» übernehmen? Seewadel-Nachfolge: Der Gemeinderat informiert vor Ende Jahr Seit Mitte Juli ist der Schlussbericht «Nachfolgeeinrichtung Haus zum Seewadel» der entsprechenden Arbeitsgruppe auf der Homepage von Affoltern am Albis veröffentlicht. Jetzt werden Varianten, und Möglichkeiten evaluiert und anlässlich der Gemeindeversammlung im Dezember will der Gemeinderat über die vertieften Erkenntnisse informieren.

Gefragte Elektroautos Erfolgreiche Aktion der EnergieRegion Knonaueramt. > Seite 15

Ämtler dieses Jahr weniger dominant Mit 171 Teilnehmern in 14 Kategorien hat das Säuliamt Open sein Status als wichtigstes Tennisturnier in der Region bestätigt. Zwar stellten die Säuliämtler wieder am meisten Spieler, Heimsiege gab es aber nur für Felix Heidelberger und Beat Saner, beide vom TC Stallikon, sowie für Serena Bonandi vom TC Säuliamt. ................................................... > Bericht auf Seite 25

Walter Scheibli moderiert Grümpi Bereits zum zehnten Mal wird dieses Wochenende in Bonstetten das Schachenmattengrümpi ausgetragen. Als kleines Highlight haben sich die Organisatoren etwas ganz Spezielles einfallen lassen: Sie luden den wohl bekanntesten Schweizer Radio-Sportmoderator ein. Walti Scheibli wird es sich nicht nehmen lassen, die Finalspiele des diesjährigen Schachenmattengrümpis persönlich zu moderieren. ................................................... > Bericht auf Seite 25

................................................... von urs e. kneubühl Der Bedarf für eine Nachfolgeeinrichtung des Hauses zum Seewadel in Affoltern zur zukünftigen Sicherstellung des Pflegeauftrages und der dadurch verpflichtenden Bereitstellung von Pflegeplätzen für Einwohnerinnen und Einwohner ist für den Bezirkshauptort, aber genauso für alle weiteren Bezirksgemeinden unzweifelhaft ausgewiesen. Die Eröffnung der Senevita «Obstgarten» wird zwar die Nachfrage kurzfristig decken, mittelfristig allerdings «wird die steigende Nachfrage einen Nachfolgebetrieb für das Haus zum Seewadel unumgänglich machen», hält auch eine vom Gemeinderat Affoltern am Albis eingesetzte Arbeitsgruppe unmissverständlich fest. Geprüft hat sie zwei Varianten zur Sicherstellung der Pflegeplätze für die Gemeinde innerhalb des Versorgungsauftrags und zur Realisierung eines Neubaus für das Haus zum Seewadel. Der Schlussbericht der Arbeitsgruppe ist seit Mitte Juli auf der Homepage von Affoltern einsehbar, jetzt werden vom Gemeinderat Varianten und Möglichkeiten evaluiert – auch im Gespräch mit den anderen Gemeinden des Bezirks Affoltern.

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Die vorgeschlagene Variante einer Mietvertragsübernahme des im Mai eröffneten «Obstgartens» hat kaum Chancen. (Bild Werner Schneiter)

Idee «Mietvertragsablösung Senevita» Der Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern macht diesbezüglich nun den Vorschlag: «Der Obstgarten-Mietvertrag der Senevita mit Mobimo soll von der Gemeinde übernommen werden, klugerweise gemeinsam mit einer weiteren Bezirksgemeinde, die ebenfalls Bedarf hat. Damit könnte der Seewadel-Ersatz elegant geschaffen werden», hält dazu Hans Roggwiler fest. Dies, so der Präsident des Vereins Pro Zweckverband, sollte möglichst rasch geschehen, «bevor es zum Agieren wieder zu spät ist». Affolterns Sozialvorstand Martin Gallusser, dem

der Verein die Idee unterbreitet hat, ist dieser Gedanke nicht neu: «Ich habe diese Vorstellung bereits ausgelotet, allerdings mit dem Ergebnis, dass zur Umsetzung keine Chancen bestehen.» Dies wird auch seitens der Senevita deutlich, wie Geschäftsführer Werner Müller bestätigt: «Es gibt unsererseits weder einen Grund noch eine Tendenz, an der bestehenden Mietvertragssituation etwas zu ändern.»

Information an der Gemeindeversammlung im Dezember Affolterns Gemeindepräsident Clemens Grötsch sieht eine Umsetzung der Idee auch aus weiteren Gründen

als fraglich: «Am 25. November 2012 haben die Affoltemer Stimmberechtigten die Leistungsvereinbarung zwecks Sicherstellung der gesetzlich erforderlichen Pflegeplätze mit der Senevita AG abgelehnt. Über einen solchen Schritt müsste folglich zwingend nochmals abgestimmt werden.» Grötsch versichert, dass man nun tatkräftig daran ist, die Varianten und Möglichkeiten zu evaluieren und auch mit den anderen Bezirksgemeinden abzuklären. «Anlässlich der Gemeindeversammlung im Dezember werden wir dann über die vertieften Erkenntnisse informieren und allfällige weitere Schritte informieren», verspricht der Gemeindepräsident.

Der Regensommer beeinflusst die Obstund Gemüseernte Schwierige und unberechenbare Saison für Ämtler Gemüse- und Obstbauern Zwar vermögen die Obst- und Gemüsebauern die kommende Ernte noch nicht klar einzuschätzen, eine Rekordernte erwarten sie aber sicher nicht. Während die Gemüseproduzenten infolge der grossen Nässe von einer eigentlichen Katastrophe sprechen, erwarten die Tafelobstbauern eine durchschnittliche Ernte. Im Säuliamt sorgt nicht der verregnete Sommer für Sorgenfalten auf ihren Stirnen, sondern der ruinöse Vogelfrass

Rote «Bäggli», aber unbrauchbare Früchte: Vögel lieben offenbar Äpfel sehr.

in den Kulturen. Das Mostobst hingegen verspricht nicht zuletzt infolge des vielen Regens eine ganz passable Ernte. Ernteprognosen für das Tafelobst wären nach Meinung der Obstproduzenten zum jetzigen Zeitpunkt noch verfrüht. Fehleinschätzungen könnten zu Preisirritationen führen, so ihre Befürchtungen. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Ärztlicher Notfalldienst

Einladung zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

vom Dienstag, 16. September 2014, 19.30 Uhr, Stampfisaal Knonau Traktanden:

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Politische Gemeinde 1. Totalrevision Zweckverbandsstatuten Spital Affoltern; Genehmigung

Grundpfandverwertung Schuldner 1. Mischler Thomas, geb. 7. März 1969, von Küssnacht am Rigi, Gartenstrasse 4, 6331 Hünenberg 2. Mischler Birgit, geb. 27. März 1967, von Deutschland, Mitteldorfweg 27, 8915 Hausen am Albis – Solidarschuldner – Pfandeigentümer Mischler Thomas, geb. 7. März 1969, von Küssnacht am Rigi, Gartenstr. 4, 6331 Hünenberg Tag und Zeit der Steigerung: Freitag, 24. Oktober 2014, 14.00 Uhr. Steigerungslokal: Restaurant Löwen, Albisstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Auflegung der Steigerungsbedingungen und des Lastenverzeichnisses: Mittwoch, 17. September 2014, bis Freitag, 26. September 2014, im Amtslokal des Betreibungsamtes Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, während den Öffnungszeiten (Montag von 08.00 bis 11.30 und 14.00 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 08.00 bis 11.30 Uhr, Mittwoch von 08.00 bis 11.30 und 14.00 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 08.00 bis 11.30 und 14.00 bis 18.00 Uhr, Freitag durchgehend von 07.00 bis 14.00 Uhr).

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Hermann Gubler, geb. 23. Februar 1932, Bürgerorte: Mettmenstetten ZH und Illnau-Effretikon ZH, gest. 23. Mai 2013, wohnhaft gewesen «Haus zum Seewadel», Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 15. August 2014 verwiesen.

Grundstücke: Zur Verwertung gelangen nachfolgende zwei in der Gemeinde Hausen am Albis gelegene gesamt verpfändete Grundstücke:

Geschäfte:

Grundstück 2: Laut Grundregister Blatt 1657, Miteigentumsanteil: ¹/55 Miteigentum an Grundregister Blatt 1639 (ausschliessliches Benützungsrecht an einem Autoabstellplatz in der Unterniveaugarage, [Kataster-Nr. 2780]). Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung der zur Verwertung gelangenden Grundstücke 1 und 2: Fr. 710 000.–. Die gesamt verpfändeten Grundstücke 1 und 2 werden nur gesamthaft versteigert. Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, Fr. 50 000.– in bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Hausen am Albis ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) zu bezahlen. Im Weiteren wird auf die offiziellen Steigerungspublikationen im Schweizerischen Handelsamtsblatt und im Amtsblatt des Kantons Zürich vom 15. August 2014 sowie auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Hausen am Albis, 15. August 2014 Betreibungsamt Hausen am Albis V. Moroff, Betreibungsbeamtin

Gemeinderat Knonau, Vorsteherschaft

Gemeindeversammlung

Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 19. September 2014, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende

Mit dem Grundstück 1 ist subjektivdinglich verbunden: ¹/33 Miteigentum am Grundstück Grundregister Blatt 1649, Stockwerkeigentum (100/1000 Miteigentum an Grundregister Blatt 1603, Kataster Nr. 2780, mit Sonderrecht an: Haustechnik- und Abwarträumen im Untergeschoss).

Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) verwiesen.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung

Politische Gemeinde 1. Abschreibung des Objektkredites von Fr. 477 000.– für den Bau einer Solarthermie- und Photovoltaikanlage auf den Gebäudedächern des Schwimmbades Stigeli 2. Zweckverband Spital Affoltern – Totalrevision der Statuten 3. Bekanntmachungen

Die Naturschutzkommission der Gemeinde Hedingen hat die Aufgabe, den Gemeinderat in allen Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes zu beraten und den Unterhalt und die Pflege der kantonalen und kommunalen Schutzobjekte zu überwachen. Sie erfüllt diese Aufgabe unter anderem durch regelmässige Begehungen der Objekte, bei welchen vor Ort der Zustand überprüft und allfällige Pflegemassnahmen festgelegt werden. Möchten Sie einmal der Naturschutzkommission bei der Arbeit über die Schulter schauen und kennenlernen, welche Schutzobjekte auf dem Gebiet der Gemeinde Hedingen existieren? Am Montag, 8. September 2014, 13.30 bis ca. 17.00 Uhr, bietet sich Ihnen Gelegenheit, bei einem solchen Umgang dabei zu sein. Falls Sie daran interessiert sind, melden Sie sich bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Bereich Umwelt (044 762 25 62) oder per E-Mail via umwelt@hedingen.ch.

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.

Affoltern am Albis, 8. August 2014

Besichtigungen: Donnerstag, 28. August 2014, 16.00 Uhr, und Dienstag, 23. September 2014, 14.00 Uhr. Geführte Besichtigungen. Besammlung beim Hauseingang Mitteldorfweg 27, 8915 Hausen am Albis.

Grundstück 1: Laut Grundregister Blatt 1613, Kataster-Nr. 2791, Plan 3: Ein 5½-ZimmerWohnhaus (Reihen-Mittelhaus) mit 56 m² Gebäudegrundfläche und unterirdischem Gebäudeteil und 66 m² Hausumschwung mit Gartenanlage (Gesamtfläche: 122 m²), Mitteldorfweg 27, 8915 Hausen am Albis.

Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen ab 1. September 2014 in der Gemeindekanzlei während der Öffnungszeiten zur Einsicht auf. In elektronischer Form können auch sämtliche Akten über die Homepage www.knonau.ch bezogen werden.

Mit der Naturschutzkommission unterwegs

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf Montag, 15. September 2014, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wygarten, zur Behandlung des folgenden Geschäfts: Politische Gemeinde 1. Spital Affoltern, Zweckverbandsstatuten, Totalrevision Der Antrag liegt in der Gemeindeverwaltung ab 1. September 2014 zur Einsicht auf. Die Weisung steht unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten zum Download zur Verfügung.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Obfelden Wahlanordnung zweiter Wahlgang Erneuerungswahlen der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2014 bis 2018 Der erforderliche zweite Wahlgang für ein 6. und 7. Mitglied und dessen Präsidentin/Präsident der evangelischreformierten Kirchgemeinde Obfelden findet am 28. September 2014 statt. Wählbar als Mitglied ist jede stimmberechtigte Person, die ihren Wohnsitz in der Gemeinde hat. Jede Person darf als Mitglied höchstens einmal genannt sein. Stimmen für bereits in die Kirchenpflege gewählte Personen sind ungültig. Wählbar als Präsidentin/Präsident sind gewählte Mitglieder der Kirchenpflege für die Amtsdauer 2014 bis 2018 oder jede stimmberechtigte Person, sofern sie auch als Mitglied gewählt wird. Es gelten die einschlägig gesetzlichen Bestimmungen.

Affoltern am Albis, 15. August 2014

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Publikation an gerechnet, ein schriftlicher Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Der Gemeinderat

Obfelden, 15. August 2014

Die Akten liegen ab Montag, 1. September 2014, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Pilzkontrolle Die Gemeinde Bonstetten ist zusammen mit den Gemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Ottenbach und Unterlunkhofen der Regionalen Pilzkontrollstelle Jonen angeschlossen. Die amtliche Pilzkontrolleurin, Frau Pamela Rösch, Feldweg 5, 8916 Jonen, steht den Pilzsammler/-innen wie folgt zur Verfügung: – Montag bis Freitag nach telefonischer Vereinbarung (Telefon 056 634 14 71) – Samstag und Sonntag jeweils zwischen 17 und 18 Uhr Die Pilzsammler/-innen werden gebeten, keine andere Kontrollstelle aufzusuchen.

Mettmenstetten, 15. August 2014 Gemeinderat

Einladung zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden (Politische Gemeinde) werden zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen auf Mittwoch, 17. September 2014, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Antrag: Politische Gemeinde Genehmigung der Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern

Voranzeige Pilzexkursion. Unter der Leitung von Pamela Rösch wird am Samstag, 27. September 2014, um 14 Uhr eine Pilzexkursion im Joner Wald (bei jeder Witterung) durchgeführt. Treffpunkt bei der Waldhütte Jonen, Dauer ca. 2 Stunden. Alle Interessierten sind an der Exkursion herzlich willkommen.

Als Ergänzung zum Antrag liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch wird der Antrag in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Der Antrag kann auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden.

Bonstetten, 15. August 2014

Obfelden, 15. August 2014

Gemeinde Bonstetten

Gemeinderat Obfelden

Kirchenpflege der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Obfelden

Quartierplan Weierächer-Grabmatten (Genehmigung Verfahrenseinleitung) Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 30. Juli 2014 (Verfügung Nr. ARE 92/14) folgenden Beschluss gefasst: Die vom Gemeinderat Wettswil a. A. am 8. Juli 2013 beschlossene Verfahrenseinleitung des Quartierplanes Weierächer-Grabmatten wird genehmigt. Den Grundeigentümern des Beizugsgebietes wurde die Verfügung schriftlich mitgeteilt. Wettswil a. A., 15. August 2014 Gemeinderat Wettswil a. A.

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Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Rosa Maria und Ueli Baumann, Bachstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Nussbaumer Planung AG, Lindenstrasse 3, 6340 Baar Bauprojekt: Um- und Anbau EFH auf Kat.-Nr. 9, Bachstrasse 5 (K II)

Hedingen Gesuchsteller: Peter Urs, Arnistr. 25, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau eines unbeheizten Schwimmbades, Arnistrasse 25, Kat.-Nr. 1229, Vers.-Nr. 20; Wohn- und Gewerbezone WG 2.9

Mettmenstetten Bauherrschaft: U. Stirnimann, Brüelstrasse 27, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Sitzplatzüberdachung auf der Südwestseite des bestehenden Einfamilienhauses, Vers.-Nr. 1325, Kat.-Nr. 3291, Brüelstrasse 27 (Wohnzone W2a)

Obfelden Gesuchsteller: Trinkler Hans-Peter und Silvia, Gessnerstrasse 2, 8912 Obfelden Projektverfasser: Müller & Peter Zimmerei GmbH, Niederfeldstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Baurechtliches Vorhaben: Einbau Dachgaube am Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 322, Kat.-Nr. 3762 an der Gessnerstrasse 2 (Zone K2)

Rifferswil Bauherrschaft: Daniel Rüegg und Katrin Müller Rüegg, Dorfplatz 1, 8911 Rifferswil Projektverfasser/in: Variantus AG, Sennengasse 1a, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Umbau Gebäude Vers.-Nr. 175, Grundst. Kataster-Nummer 22, Engelgasse 7, KZ

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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. August 2014

Kontinuität im Inspektionswesen der Zürcher Feuerwehren

Bonstetten: Umgekippter Lastwagen auf Baustelle Der Chauffeuer zog sich mittelschwere Verletzungen zu Durch das seitliche Umkippen eines Lastwagens mit Kippbrücke auf einer Baustelle in Bonstetten am Dienstagmittag hat sich der Chauffeur mittelschwere Verletzungen zugezogen. Laut Angaben der Kantonspolizei Zürich wollte der Lastwagenfahrer bei der Kleinbaustelle an der Oberdorfstrasse Kies abladen und fuhr zu diesem Zweck rückwärts auf das Baustellenareal. Als er die Brücke rückwärts aufstellte, kippte der Lastwagen seitlich auf die Fahrerseite um. Der Chauffeur, welcher sich in der Führerkabine befand, wurde dabei eingeklemmt. Er musste durch die Feuerwehr Bonstetten und Unteramt befreit werden. Durch den Unfall zog sich der Lastwagenfahrer unbekannte mittelschwere Verletzungen zu. Er wurde durch Sanitäter versorgt und mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Am Lastwagen entstand grosser Sachschaden. Wie es genau zu dem Unfall kam ist zurzeit nicht bekannt und wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich untersucht. (pd.)

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Als der Chauffeur die Brücke rückwärts aufstellte, kippte der Lastwagen seitlich auf die Fahrerseite um. (Bild Kantonspolizei)

Der langjährige Feuerwehr-Inspektor der GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich, Oberst Martin Stadelmann, hat auf Ende 2014 seinen Rücktritt erklärt. Sein Stellvertreter Oberstleutnant Werner Balmer übernimmt das Amt und wahrt damit die Kontinuität. Oberst Martin Stadelmann wird per 31. Dezember 2014 von seinem Amt als Feuerwehrinspektor des Kantons Zürich zurücktreten. Er blickt auf eine langjährige, erfolgreiche Feuerwehrlaufbahn zurück, die 1991 in der Stützpunkt-Feuerwehr Horgen begann und in der Funktion des Kommandanten endete. Oberst Martin Stadelmann trat 1997 in das Feuerwehr-Instruktorenkorps der GVZ ein und wurde per 1. Januar 2008 zum Feuerwehr- Inspektor des Kantons Zürich ernannt. Als Nachfolger im Amt des Zürcher-Feuerwehr-Inspektors hat der Direktor der GVZ, Conrad Gossweiler, Oberstleutnant Werner Balmer aus Zweidlen ernannt. Er ist seit 2005 als Feuerwehrinspektor-Stellvertreter tätig und wird für sein neues Amt per 1. Januar 2015 in den Rang eines Obersts befördert. Werner Balmer ist hauptberuflich Leiter Zivilschutz des Kantons Zürich und verfügt somit zusammen mit seiner Feuerwehr-Tätigkeit über grosse Erfahrung im Bevölkerungsschutz.

Einbrecher erbeuteten Schmuck und anderes

Feuerwehrinspektor und kantonaler Einsatzleiter

Was die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen beschäftigt hat

Das Amt des Feuerwehrinspektors wurde in den letzten Jahren umgestaltet und aufgewertet. Zusammen mit aktuell vier Stellvertretern beaufsichtigt ein Feuerwehrinspektor im Kanton Zürich das Inspektionswesen der Zürcher Feuerwehren und unterstützt als kantonaler Einsatzleiter die Feuerwehren bei grösseren Einsätzen. Als Kantonaler Einsatzleiter ist der Feuerwehrinspektor mit seinem Team auch für das Controlling der Einsätze verantwortlich.

In den vergangenen Tagen wurden bei Einbrüchen im Säuliamt Schmuck und andere Gegenstände im Wert von mehreren 1000 Franken gestohlen. In Knonau drangen Unbekannte am vergangenen Freitag tagsüber in ein Einfamilienhaus ein. Sie brachen dazu

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

ein Fenster auf und durchsuchten die Räume, wobei ihnen diverse Gegenstände im Wert von rund 3000 Franken in die Hände fielen. Die Kantonspolizei beziffert den angerichteten Schaden auf ebenfalls 3000 Franken. Auch in Wettswil brachen Einbrecher am Samstag tagsüber die Türe eines Einfamilienhauses auf und erbeuteten Schmuck von noch unbekanntem Wert. Sie hinterliessen Sachschaden von mehreren hundert Franken. Zu einem Einbruch kam es auch in einem Hedinger Restaurant. Die Täter gelangten auch in diesem Fall

durch Aufbrechen einer Türe ins Lokal und entwendeten wenig Bargeld. Auch in diesem Fall beläuft sich der Sachschaden auf mehrere hundert Franken.

Auch Lärmimmissionen In einem Gebäude im Industriegebiet von Obfelden blieb es zwischen 30. Juli und 4. August beim Versuch. Via Treppenhaus wurde versucht, eine Bürotüre zu knacken. Das misslang. Den Schaden beziffert die Polizei auf zirka 2500 Franken.

Einmal mehr musste sich Kantonsund Gemeindepolizei mit Lärmimmissionen auseinandersetzen: Jugendliche verursachten am Freitag nach 22 Uhr Lärm auf dem Schulhausplatz in Ebertswil. Im Heumoos in Bonstetten waren es am Montag nach 23.30 Uhr ebenfalls Jugendliche, die Anwohner mit Lärm vom Schlaf abhielten. Und am Dienstag drang aus einem Lokal in Affoltern nach Mitternacht laute Musik nach aussen, woran sich Anwohner störten. (-ter.)

Am Spital Affoltern «mitmischen» oder bloss beraten?

Ergänzung im Inspektions-Team Per 1. Januar 2015 neu ins Inspektions-Team aufgenommen wird Sascha Zollinger aus Uster. Er ist derzeit vollamtlich als Kommandant des Bevölkerungsschutzes Uster tätig und ist in dieser Funktion gleichzeitig Stützpunktkommandant. Auch er wird für die neue Funktion befördert, in den Rang eines Oberstleutnants. (pd.)

Verein Pro Zweckverband Spital mit einer Aufsichtsbeschwerde wir gratulieren Dass Bertram Thurnherr über seine Tätigkeit in der Betriebskommission hinaus ein SpitalMandat wahrnimmt, ist für Hans Roggwiler, den Präsidenten des Vereins Pro Zweckverband, «eine grobe Irreführung der Stimmberechtigten». Er hat beim Bezirksrat Aufsichtsbeschwerde erhoben. Der Beschuldigte betont, es laufe alles rechtmässig ab. ................................................... von werner schneiter Nach seiner Wahl zum Gemeindepräsidenten von Hedingen kündigte Bertram Thurnherr im April 2014 per 30. Juni 2014 seinen Rücktritt aus der Betriebskommission (BK) des Spitals Affoltern an – nach knapp eineinhalbjähriger Tätigkeit. Er gedenke, seinen Fokus auf die Gemeinde zu richten und beabsichtige mit seinem Rücktritt aus der BK auch «eine Entpolitisierung» der Spitaldiskussion», sagte er damals im «Anzeiger» – dies auch, nachdem die von ihm wesentlich geprägte neue Spitalrechtsform im November 2013 an der Urne gescheitert war.

Dem Verein pro Zweckverband ist es nun ein Dorn im Auge, dass Bertram Thurnherr nach seinem BK-Rücktritt am Spital wiederum ein Mandat wahrnimmt. «Vernimmt man nun aber, dass Thurnherr bereits wieder in Spitalangelegenheiten mitmischt und ein grosses Wort führt, und das noch gegen hohes Entgelt, empfinden wir das als grobe Irreführung der Öffentlichkeit, namentlich der Stimmberechtigten in Hedingen, die ihn zum Gemeindepräsidenten gewählt haben», heisst es in der Aufsichtsbeschwerde. Als Indiz macht der Verein Thurnherrs Auftritt an der letzten Delegiertenversammlung geltend, als er den Gemeinde-Delegierten die Spitalrechnung erklärte. «Wir fühlen uns in hohem Mass hintergangen», hält der Zweckverband zuhanden des Bezirksrates fest. Die BK sei anzuweisen, die Honorarsummen an B. Thurnherr vom 25. November 2013 bis 30. Juni 2014 und ab 1. Juli 2014 offenzulegen, wird gefordert.

Reines Beratermandat Sein Mandat, das er nach seinem Rücktritt in der BK wahrnehme, habe rein gar nichts mit einer Behördentätigkeit zu tun, wehrt sich Bertram

Thurnherr gegen den Vorwurf des weiteren «Mitmischens». Er spricht von einem reinen Beratermandat, das bis Mitte September 2014 befristet sei und zum Inhalt habe, bei der neuen, komplexen Rechnungslegung Hilfe zu leisten. Das Mandat basiere auf einer sauberen Offerte und auf einem sauberen BK-Beschluss. «Mit Blick auf die Handels- und Gewerbefreiheit ist es dem Spital freigestellt, mit wem es Consulting-Verträge abschliessen will», sagt Thurnherr. Nach den Worten von Walter Ess, Präsident der Betriebskommission, hat Bertram Thurnherr in der Betriebskommission «Knochenarbeit» geleistet – gute Arbeit (unter anderem neue Statuten), für die er nur die offiziellen Sitzungsgelder und keine zusätzlichen Honorare erhalten habe. Der Auftrag zur Bildung eine neuen Rechtsform (143 000 Franken), den Bertram Thurnherr wahrgenommen habe, sei von der Delegiertenversammlung bewilligt und sauber abgerechnet worden. Im Raum steht allerdings die Frage, ob es gut gewesen ist, ein Mandat zur Aufgleisung der neuen Rechtsform und eine gleichzeitige Tätigkeit in der Betriebskommission des Spitals auszuüben.

Zum 95. Geburtstag In Affoltern am Albis darf Marie BerliChristen morgen Samstag, 16. August, ihren 95. Geburtstag feiern. Zu diesem besonderen Ereignis gratulieren wir der Jubilarin herzlich. Wir wünschen ihr einen schönen Festtag und alles Gute.

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Aus unserem Leben bist Du gegangen, in unseren Herzen lebst Du weiter.

Am 8. August 2014 ist in Zürich gestorben:

geb. 29. September 1944, von Selzach SO, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Urnenbeisetzung engsten Familienkreis.

erfolgt

im

Die Abdankung findet am Dienstag, 19. August 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

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In Liebe, Dankbarkeit und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir tiefst betroffen und unendlich traurig Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer herzensguten Mami, Schwester, Gotti und Freundin

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Sie ist viel zu früh plötzlich an einer Hirnblutung im Kreise der Familie verstorben. Wir vermissen Dich. Robert Hugi Nadja Hugi und Pius Stalder Verwandte, Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 19. August 2014, um 13.30 Uhr im engen Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche. Auf Wunsch der Verstorbenen ist keine Trauerkleidung zu tragen. In Erinnerung an Beatrice Hugi-Hegner gedenke man Médecins Sans Frontières Suisses, 1212 Genève, Postkonto 01-16997-3, Vermerk: Beatrice Hugi. In der Region werden keine Leidzirkulare versandt.

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Traueradresse: Robert Hugi, Rosrainstrasse 77, 8915 Hausen am Albis

Du bist nicht mehr da, wo Du warst. Aber Du bist überall, wo wir sind.

Wir müssen Abschied nehmen von meiner lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Erika Margaretha Merten-Werthmann 1. November 1951 – 8. August 2014

Mettmenstetten In der Überbauung Panoramapark vermieten wir per sofort oder nach Vereinbarung eine grosszügige und lichtdurchflutete 2½-Zimmer-Wohnung im EG Ganze Wohnung mit Plattenböden, offene gestaltete und hochwertige Küche mit Geschirrspüler, Glaskeramik und Steamer. Eckbadewanne sowie Dusche, Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank. Zusätzlicher Raum mit Oberlicht. Ein Cheminée im Wohnzimmer sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Eigener Waschküchenraum in der Wohnung. Grosszügiger Gartensitzplatz, Kellerabteil. Mietzins: Fr. 2313.– inkl. HK/NK. Besichtigung: Ringger + Bolt AG, Affoltern am Albis Telefon 044 763 42 00; info@ringger-bolt.ch Weitere Auskünfte: Zürichstrasse 120, Postfach 680

Wir sind traurig über Dein Sterben, aber dankbar, dass Du von Deinen Schmerzen erlöst wurdest. Ottenbach, im August 2014

Büro-/Gewerbe In liebevoller Erinnerung: Michael und Patricia Merten mit Alina Geschwister, Verwandte und Freunde

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 21. August 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Wettswil am Albis statt; anschliessend Trauergottesdienst um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Bonstetten (vis-à-vis Bahnhof). Anstelle von Blumenspenden unterstütze man die Stiftung für Kinder in der Schweiz, 6052 Hergiswil, Postkonto 60-78300-2, Vermerk: Erika Merten. Traueradresse: Familie Merten, Käsereistrasse 7, 5628 Aristau

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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. August 2014

Ausbau des Wüeribachs zur Erhöhung des Hochwasserschutzes

In Bonstetten wurden zahlreiche Baubewilligungen erteilt Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Rellog AG, für die Umnutzung des Lagerraums im Gewerbehaus Stationsstrasse 43 in eine Anlaufstelle für Jugendliche; Karin und Jörg Schuhmacher-Bodenmann, für den Um- und Anbau Einfamilienhaus Schachenstrasse 142; Konsortium Im Bruggen c/o Generalista AG, Wollerau für eine Wohnüberbauung mit drei Mehrfamilienhäusern Im Bruggen 22, 24 und 26; Dominik Scaglioso, für die Erstellung von 2 Reihen Sonnenkollektoren auf dem Flachdach des Hauses Herenholzweg 17; Hans und Danielle Schenk, für die Erstellung einer Sitzplatzüberdachung beim Wohnhaus Schachenstrasse 84a; Weiss Walter und Dora, Bonstetten Solaranlagen auf Ökonomiegebäuden, Dachenmasstrasse bei Nr. 50. Für die Apéro-Bar «Schluck» sind aufgrund des Entscheides des kantonalen Baurekursgerichts weitere vorsorgliche Massnahmen umzusetzen, ehe eine definitive Bewilligung möglich ist. Der Kinderzentrum Kinderbetreuung GmbH, Angela Pellegrino, wird die Bewilligung für die bereits erstellte Vogelnestschaukel im Garten der Kindertagesstätte Schachenstrasse 76 verweigert. Die Schaukel ist zu entfernen.

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Tiefbau Im Zusammenhang mit der Sanierung der Isenbachstrasse (Kantonsstrasse, Finanzierung seitens des Kantons) sind für die von der Gemeinde zu finanzierenden Arbeiten folgende Kredite bewilligt worden: 146 000 Franken für die Umlegung der Meteorwasserleitung Wolfenbach sowie 701 000 Franken für die Sanierung der Trinkwasserleitung in der Isenbachstrasse. Zusätzlich wurde die Instandstellung der Strasseneinmündungen Hofwies und Am Isenbach sowie der Verzweigung Schachenstrasse seitens der Baudirektion des Kantons Zürich genehmigt. Die Anschlussbewilligungen für den Ersatzbau der ehemaligen Scheune als 3-Familienhaus an der Dorfstrasse 6 wurden erteilt. Für den Neubau der Kanalisation in der Birchstrasse (Strumbergstrasse bergaufwärts) wird ein Kredit von 80 000 Franken bewilligt

Friedhof An der bisherigen Praxis wird festgehalten, wonach Bestattungen von Montag bis Freitag und das Absenken des Sarges nicht in Anwesenheit der Angehörigen erfolgen. Der Planungskredit von 5700 Franken für das Projekt Gemeinschaftsgrab und Urnenhain sowie für eine Teilsanierung von

der Erd- und Familiengräbern wird bewilligt. Die Ausführung soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein.

ten der Wahl von Jochen Geis, Bonstetten, als Jagdaufseher zu.

Finanzielles Hundeabgaben Die diskutierte Einführung einer neuen Pauschalgebühr wird nicht umgesetzt. Die Gebühr für die Hundeverabgabung wird per 1. Januar 2015 für alle Hunde auf 150 Franken pro Hund und Jahr inklusive Kantonsbeitrag festgesetzt.

Spital/Gemeindeversammlung Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung im September, die Revision der Statuten des Zweckverbandes zu genehmigen.

Naturschutz Erfreulicherweise werden zwei weitere Wiesen auf Gemeindegebiet Bonstetten im Rahmen des Vernetzungsprojekts extensiv genutzt. Der dazu benötigte Kredit von 1500 Franken für das Saatgut wird bewilligt.

Jagdrevier Bonstetten Auf Antrag und gemäss Generalversammlungsbeschluss der Jagdgesellschaft Bonstetten/Hedingen–Arni/Islisberg stimmt der Gemeinderat Bonstet-

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Beiträge an Vereine und Institutionen werden ab 2015 nur noch auf begründete Gesuche ausbezahlt. Andererseits werden den Vereinen und Institutionen der Gemeinde Bonstetten ab 1. Januar 2015 alle Mietkosten für Räumlichkeiten der Gemeinde sowie alle Verwaltungs- und Schreibgebühren erlassen. Obwohl der Gemeinderat die Arbeit des Familienzentrums Affoltern (ehemals MüZe) schätzt, lehnt er eine Beteiligung am jährlich zu erwartenden Defizit ab – dies in erster Linie deshalb, weil die Inanspruchnahme der Leistungen des Zentrums seitens der EinwohnerInnen von Bonstetten äusserst gering ist.

Einbürgerungen Folgenden Personen wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Bonstetten erteilt: Hoffmann Sàndor, geb. 1967, Erdélyi Nòra, geb. 1970, und Hoffmann Zsofia, geb. 2001 und Eszter, geb. 2003, von Ungarn; – Köllmann, Helga Elisabeth Franziska, geb. 1947, von Deutschland; – Rosenkranz Mandy, geb. 1979, Rosenkranz Malea, geb. 2010 und Lias, geb. 2012, von Deutschland.

Die Bauarbeiten zum hochwassersicheren Ausbau des Wüeribachs in Birmensdorf beginnen Mitte August und dauern voraussichtlich rund zehn Monate. Gleichzeitig wird der Bach naturnaher gestaltet und als Naherholungsgebiet aufgewertet. Der Wüeribach ist das grösste Seitengewässer der Reppisch. Als Zusammenfluss verschiedener Bäche aus dem Raum Bonstetten-Wettswil vereinigt er sich beim Dorfeingang von Birmensdorf mit dem Aescherbach. Mehrere Hochwasserereignisse 1972, 1994, 1999 und zuletzt 2007 führten zu Überflutungen des Wüeribachs in Birmensdorf. Dank dem Projekt ist Birmensdorf künftig auch vor Hochwassern des Wüeribachs sicher, wie sie statistisch gesehen nur alle hundert Jahre zu erwarten sind. Konkret sind Arbeiten zur Verbreiterung des Bachbetts und zur Sanierung der Ufermauern auf einer Länge von gut einem Kilometer vorgesehen. Ungefähr von der Studenmättelistrasse bis zur Mündung in die Reppisch wird die Bachsohle auf ein gleichmässiges Gefälle von einem Prozent abgesenkt. Die Ufermauern werden zur Sicherung abgestützt und teilweise seitlich verbreitert. Sohlenfixpunkte aus Blocksteinen werden in unregelmässigen Abständen von etwa 20 Metern eingebaut. Auf den untersten rund 400 Metern werden dem Bach neu deutlich mehr Raum gegeben und die Ufer abgeflacht, wodurch der Wüeribach ökologisch aufgewertet werden kann. (ki.)


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Freitag, 15. August 2014

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Erntesorgen bei den Säuliämtler Obst- und Gemüsebauern Die Kulturen leiden unter dem Regensommer Die Wetterkapriolen beeinflussen die Gemüse-, Most- und Tafelobsternte auch im Säuliamt. Der warme Frühling begünstigte zwar das Tafelobst, doch der nasse Sommer verhindert eine Rekordernte und bewirkt hohe Ausfälle beim Gemüse. Neben dem Wetter bereiten den Obstbauern vor allem auch die Vögel grosse Sorgen. ................................................... von martin mullis Die Kirschenernte wurde, wie in der gesamten Schweiz, auch im Säuliamt als insgesamt ausgezeichnet beurteilt. Etwas anders wird die kommende Ernte beim Most- und Tafelobst erwartet. Josef Christen, Leiter der Kommunikation beim Schweizerischen Obstverband spricht von einer guten, aber doch eher durchschnittlichen Ernte bei beiden Obstsorten. Der wunderschöne Frühling war für die Obstbäume ein äusserst guter Start. Der nasse Sommer, so Christen, habe auf das Kernobst eigentlich eher wenig Einfluss. Allerdings benötige es vor der Ernte durchaus noch einige warme und vor allem sonnige Tage, nur so sei die für die Kunden so wichtige Farbgebung der Früchte zu erreichen. Die «roten Bäggli» der Äpfel seien für den Kauf der Früchte enorm wichtig. Förderlich für den Reifungsprozess wären aber auch noch einige kommende Tage und Nächte mit Temperaturschwankungen. Im Klartext meint Josef Christen warme und sonnige Tage und eher kühle Nächte. Diese Einschätzungen bestätigt auch der grösste Tafelobstbauer im Säuliamt. Robert Huber aus Obfelden, erwartet eine normale oder sogar eher kleinere Ernte als in den vergangenen Jahren. Auch Huber spricht von einem prächtigen Frühling welcher die Blüte

begünstigte. Das seit Wochen vorherrschende Regenwetter verlange für das Tafelobst Pflege und grössere Aufwendungen, um Schorf und Pilzbildung zu vermeiden. Nicht einverstanden ist er mit den viel zu frühen und unsinnigen Ernteprognosen, es handle sich da oft um falsche Einschätzungen die lediglich zu Preisirritationen führen.

Enorme Schäden durch das Picken der Vögel Weit grössere Sorgen als der nasse Sommer bereitet dem Obstbauer jedoch der Vogelfrass. Robert Huber spricht in diesem Jahr von einer eigentlichen Katastrophe. Die Vögel seien dieses Jahr in grossen Scharen anwesend und die Schäden durch das Picken enorm, hält Obstbauer Huber fest und zeigt etwas enerviert, aber auch ratlos auf die unzähligen unverkäuflichen Früchte an den Spalierbäumen. Abwehrmassnahmen wie Knaller, laute Musik, flatternde und spiegelnde CD-Scheiben oder Geräusche von Raubvögeln sind aufwändig, kostspielig und nützen nur sehr kurze Zeit. Die gefrässigen Picker würden sich sehr schnell an diese Massnahmen gewöhnen. Seine 45 000 Quadratmeter grosse Kultur in Obfelden ist zwar weitestgehend mit Netzen überspannt, diese schützen aber lediglich vor dem Hagelschlag. Landwirt Alfred Keller aus Mettmenstetten spricht ebenfalls von einer zufriedenstellenden Mostobsternte, die sicher doppelt so gross ausfallen werde wie letztes Jahr. Die vielen Niederschläge der letzten Wochen würden grössere Früchte generieren, hält Keller fest und so sei die Qualität des Kernobstes dieses Jahr grösser als die Quantität. Diese Feststellungen bestätigt auch Hagen Thoss von der Fachstelle Obst vom Strickhof. Auch er nennt die überdurchschnittliche Grösse des Obstes und der sehr gute Behang als Folge

Trotz faulender Früchte noch etwas Galgenhumor: Robert Huber zeigt durch Vogelfrass verdorbene Birnen. (Bild Martin Mullis)

des warmen Frühlings, der warmen Temperaturen und nicht zuletzt auch infolge der häufigen Niederschläge. Der verstärkte Infektionsdruck und der Pilzbefall seien eben die Schattenseite des Obstanbaus obwohl der nasse Sommer sich auch günstig auswirkt.

Gemüseernte als Spiegel des Wetters Auch Obstexperte Thoss hält fest, dass die Qualität des Kernobstes in diesem Jahr als überdurchschnittlich gelte, was sich vermutlich auch auf die Prei-

se auswirken werde. Äpfel- und Birnenpreise werden jedoch erst später im Herbst festgelegt, das grössere Angebot dürfte die Preise jedoch ziemlich sicher unter Druck setzen. Als schlimmste Saison seit vielen Jahren nennt Roland Moser aus Obfelden die verregneten letzten Wochen. Der Gemüsebauer spricht von erschwerten Bedingungen und massiven Qualitätseinbussen. Auch der zeitlich und flächenmässig gestaffelte Anbau sei infolge der triefnassen Böden nur mühsam zu bewältigen.

Während Fenchel, Lauch und Kabis etwas weniger stark unter dem Regen leiden, seien vor allem bei den Salatprodukten die Ernteerträge äusserst schlecht. Lediglich noch ein überdurchschnittlich schöner und warmer Herbst könnte die bisherigen Ernteausfälle zwischen 30 und 40 Prozent noch etwas lindern, meint Roland Moser. Das Wachstum des Gemüses sei eben der Spiegel des Wetters, so das Fazit von Gemüsebauer Moser aus Obfelden.

Puureheimet Brotchorb: Eine Aussenwohngruppe rundet das Angebot ab 25 Jahre Selbstversorgung in der Hinterbuchenegg mit zentraler Bedeutung Mit 16 Bewohnenden erreichte das Puureheimet Brotchorb auf der Hinterbuchenegg, Stallikon, im vergangenen Jahr von Januar bis Oktober eine einhundertprozentige Auslastung. Danach konnten drei Bewohner in die neue Aussenwohngruppe wechseln. Im aktuellen Jahresbericht informiert die Stiftung zudem über Selbstversorgung und ein grundsätzlich erfreuliches Jubiläumsjahr 2013. ................................................... von urs e. kneubühl «Das Jubiläumsjahr 2013 hat aufgezeigt, welch grossartiges und vielfältiges Netzwerk von Menschen – seien es Freunde, Gönner, Behördenmitglieder, Fachleute, Ehemalige usw. – mit dem Puureheimet Brotchorb verbunden sind und das Gedeihen der Stiftung sowie das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen und mittragen. Ihnen allen gebührt ein herzliches Dankeschön», notiert Gesamtleiter Sepp Thalmann im aktuellen Jah-

resbericht der Stiftung Puureheimet Brotchorb. Die enge Verbindung mit der Einrichtung für Menschen mit psychischer Erkrankung und/oder Suchtmittelabhängigkeit auf der Hinterbuchenegg, Stallikon, hat sich, so resümiert der Jahresbericht weiter, gerade und in besonderem Masse auch bei den im vergangenen Jahr durchgeführten besonderen Ereignissen, dem Landschaftstag am 8. Juni 2013 und dem Fest zum 25-Jahre-Jubiläum des Puureheimet am 25. August 2013, mit regem Besucherandrang bestätigt. Fast ein halbes Tausend Gäste allein waren es am Jubiläumsfest, an welchem die interessierten wie beeindruckten Besuchenden auch hofeigene Bio-Produkte geniessen konnten.

Selbstversorgung mit zentraler Bedeutung Der Erfahrung mit der mittlerweile ein Vierteljahrhundert andauernden Selbstversorgung ist denn auch im Jahresbericht reichlich Platz eingeräumt. «Die Selbstversorgung in der Ernährung hat in unserer Einrichtung eine zentrale Bedeutung. Mit ihr

kommt der Impuls von Gründer Pfarrer Ernst Sieber, eine autonome Einrichtung herbeiführen und zu betreiben, zum Tragen», erläutert Sepp Thalmann dazu. «Das Miterleben, Mittragen und Mitgestalten in den verschiedenen Selbstversorgungsbereichen vom Anbau, über die Pflege und die Verarbeitung der Grundnahrungsmittel stärkt die Sinnhaftigkeit und das Bewusstsein im Lebensalltag der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden und unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung.» Arbeitsagoge Moritz Arbenz bestätigt dies: «Die realitätsnahe Arbeit mit und in der Natur wird von den Bewohnenden wie auch von den Mitarbeitenden als sinnstiftend wahrgenommen. Sinnstiftende Arbeit ist der Grundpfeiler für eine ganzheitliche Verbesserung der Lebenssituation eines Menschen. Entsprechend erfahren wir von unseren Bewohnenden immer wieder Wertschätzung für die ganzheitliche und natürliche Lebensweise, wie sie im Puureheimet Brotchorb gelebt wird. Diese Werte haben uns im ‹Brotchorb› in den vergangenen 25 Jahren getragen und werden auch in Zukunft nicht ihre Gültigkeit verlieren.»

Erweiterungen zur Abrundung des Angebotes Mit der Eröffnung der Aussenwohngruppe AWG Flarz Anfang November 2013 konnte ein wichtiger Schritt zur wichtigen Erweiterung des Angebotes erreicht werden. «Mit der selbstständigeren Wohnform einer Aussenwohngruppe konnte eine Lücke in unserem Gesamtkonzept geschlossen werden», hält Sepp Thalmann dazu fest. Dennoch, auch das verheimlicht der Jahresbericht nicht, war es eine Art echter Gratwanderung bis zur definitiven Verwirklichung der AWG, zumal das geplante Bauprojekt für die Aussenwohngruppe innert der mit der Bewilligung durch den Kanton gesetzten Frist bis Ende 2013 nicht realisierbar war. Der über mehrere Jahre andauernde umfangreiche Entwicklungsprozess bezüglich der Erweiterung mit einer AWG und Mitarbeiter-Wohnung schien zwar Ende März 2013 mit der Eingabe eines ausgereiften Bauprojektes schon einen entscheidenden Schritt vorangekommen, zumal die Baueingabe auf einvernehmlichen Absprachen mit allen zuständigen Ge-

meindevertretern und Experten basiert. Die Umgestaltung der Westfassade mit dem Einbau von Fenstern allerdings stiess dann bei zwei Nachbarn auf Widerstand. «Um allfälligen Einsprachen vorzubeugen, haben wir mit den Nachbarn einen Kompromissvorschlag erarbeitet», ergänzt Sepp Thalmann, «der dann leider von der Gemeinde abgelehnt wurde.» Und so kam es dann, nach Bewilligung der ursprünglich mit der Gemeinde ausgehandelten Baueingabe, dennoch zum Baurekurs, in dessen Folge auch Rechtsunsicherheiten aufgeworfen wurden. Der Stiftungsrat, so wird im Jahresbericht versichert, ist um eine allseitig bewährungsfähige Lösung bemüht; entsprechend drückt er auch den Wunsch und seine Bereitschaft zu einer kreativen, gutnachbarschaftlichen Zusammenarbeit aus: «Wir möchten wie bisher zur friedlichen Entwicklung der Dorfgemeinschaft beitragen und einen Rechtsweg abwenden. Dies erfordert von allen Seiten Geduld und Flexibilität.» Gesamtleiter Sepp Thalmann ist überzeugt, dass sich eine Lösung finden wird, die alle Beteiligten befriedigen wird.


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. August 2014

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Zeit – ein besonders sensibler Faktor im Gesundheitswesen Annina und Christian Hess von der Akademie Menschenmedizin: Zweites Symposium im Kunsthaus Zürich «Zeit – Mensch – Medizin»: So lautet das Thema einer Veranstaltung der Akademie Menschenmedizin in Zürich, die vom ehemals am Spital Affoltern tätig gewesenen Ehepaar Annina und Christian Hess ins Leben gerufen wurde. Es ist die zweite Auflage eines Symposiums, das am 28. August, 9. bis 17 Uhr, im Kunsthaus in Zürich stattfindet. Nachdem die erste Veranstaltung dem Thema «Markt – Mensch – Medizin gewidmet war und 160 Personen mobilisiert hat, geht es dieses Mal um den Begriff «Zeit». Und auch der hat im Gesundheitswesen eine grosse Bedeutung, er ist in unserem Heilsystem zentral. Aber er ist zu einem schwierigen und bestimmenden Faktor geworden. «Gerade im Gesundheitswesen ist der Faktor Zeit ein sensibles Thema», halten Annina und Christian Hess fest. Für alle Beteiligten. Das Symposium soll nun dazu dienen, über das kostbare Gut «Zeit» zu diskutieren, nachzudenken und sich inspirieren zu lassen für den eigenen Umgang mit Zeit. Dazu konnten eine ganze Reihe namhafter Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Disziplinen gewonnen werden. Nach

publireportage

den Worten von Annina und Christian Hess kamen ihre Zusagen ziemlich spontan. Einerseits, weil sich die Akademie Menschenmedizin wichtigen Inhaltsfragen widmet und andererseits ein Unbehagen über den Gang der Dinge im Gesundheitswesen vorhanden ist – zum Beispiel über dessen zunehmende Ökonomisierung, welche die soziale Seite der Medizin zunehmend verdrängt. «Den Teilnehmenden ist es wichtig, dass sich jemand den Zeitfragen im Gesundheitswesen vertieft widmet», sagen die Organisatoren von der Akademie Menschenmedizin, die einen eigenen Verlag gegründet haben und nach jedem Symposium ein Buch herausgeben.

Namhafte Referentinnen und Referenten Der Input, sich mit der Frage «Zeit» auseinanderzusetzen, kam übrigens nach dem letzten Symposium von jungen Teilnehmenden. Nur logisch also, dass bei der aktuellen Auflage die junge Generation Stellung beziehen kann. Drei dieser Jungen sitzen am 28. August auf dem Podium: Dr. med. Isis Amitirigala, Assistenzärztin, Esther Frank, Psychologin, und Nadine Eimbeck, Pflegefachfrau. Dazu kommen sieben weitere Referenten:

– Prof. Dr. Marcel Tanner, Direktor Swiss Tropical and Public Health Institute, Consultant WHO; – Susanna Niederer, Künstlerin; – Prof. Dr. Peter Meier-Abt, Präsident der SAMW und der kantonalen Ethikkommission; – Prof. Dr. Ueli Mäder, Ordinarius für Soziologie, Universität Basel; – Dr. phil. Ludwig Hasler, Philosoph und Publizist; – Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, Physiker und Wissenschaftshistoriker; – André Desponds, Pianist.

Nachbearbeitung des Themas «Wir wollen, dass das, was an den Symposien gesagt wird, auch Konsequenzen hat», betonen Annina und Christian Hess. Aus diesem Grund wird das jeweilige Thema, werden die aufgeworfenen Fragen, Thesen und Forderungen an einer darauffolgenden Veranstaltung nachbearbeitet. Damit wird eine Nachhaltigkeit angestrebt. Zur Zweitveranstaltung des ersten Symposiums kamen nochmals 40 Personen. Eine solche ist auch dieses Mal geplant. Das Ehepaar Hess betont, dass das Symposium keineswegs in elitärer Form daherkommt. Referentinnen und Referenten äussern sich in ver-

Annina und Christian Hess, Gründer der Akademie Menschenmedizin, organisieren am 28. August im Kunsthaus Zürich das zweite Symposium – dieses Mal unter dem Titel «Zeit – Mensch – Medizin». (Bild Werner Schneiter) ständlicher Sprache; alle sind zur Teilnahme eingeladen. Pianist André Despons sorgt für ein Feedback in musikalischer Form, derweil Künstlerin Susanna Niederer von jedem Vortrag ein Bild malt, das versteigert wird. (-ter.)

«Zeit – Mensch – Medizin»: Symposium im Kunsthaus Zürich. Donnerstag, 28. August, 9 bis 17 Uhr. Anmeldung und weitere Infos unter www.menschenmedizin.ch oder Telefon 079 279 81 21.


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Serie

Freitag, 15. August 2014

Mein Liebesreim auf den Weissenstein Sommerserie-Abschluss: Ein einzigartiger Ausblick, der allerdings erst verdient werden will Urs E. Kneubühl berichtet von einer Tour und von Erinnerungen an seine «alte» Heimat, den solothurnischen Jura, die Stadt Solothurn, den Weissenstein und das Riesenhöhlensystem Nidlenloch. ................................................... von urs e. kneubühl Zugegeben, es ging auch schon flotter. Damals etwa, als ich Xaver Mettlers Klassen der Oberstufe Affoltern-Aeugst auf ihrer zweitägigen Schulreise begleiten und ihnen meine «alte» Heimat – ich bin in Olten geboren und in Lostorf aufgewachsen – sowie bei einer kurzen Höhlenführung im Nidlenloch auch einen Hauch von Abenteuer zeigen durfte. Das ist dreissig Jahre her. Oder noch mehr, bei den zahlreichen Berg- und Höhlentouren, die ich mit meinem Bruder Peter im Jura und in den Alpen unternommen habe. Egal, die Faszination der Wanderung Solothurn – Verenaschlucht – Hinterweissenstein – Weissenstein ist nach wie vor ungebrochen, wenngleich – wie eingangs angetönt – der Aufstieg von Oberdorf zum Hinterweissenstein mittlerweile ganz tüchtig in die Beine fährt und Kurzatmigkeit längere Pausen erzwingt. Oben allerdings entschädigt ein Panorama, das seinesgleichen sucht: Ein einzigartiger Blick über das Mittelland zum Alpenkranz und vom Säntis bis zum Mont-Blanc.

Bummel durch Solothurn und die idyllische Verenaschlucht Diese Augenweide aber muss erst verdient werden, was sich einleitend, beim frühmorgendlichen kurzen Bummel durch die Stadt Solothurn, verfänglich leicht ausnimmt. Der Spaziergang vom Hauptbahnhof über die Aare, durch die Hauptgasse, zum Marktplatz und dann nordwärts, hinaus aus der Stadt ist gemütliches «Einlaufen», begleitet von verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Von Letzteren könnte man gewiss jede mit einem besonderen Akzent versehen und in den Vordergrund zwingen; an baulichen Dokumenten des Bürgertums, klerikalen Stilbewusstseins und architektonischer wie künstlerischer Individualität fehlt es der schönsten Barockstadt der

Wo es «Anzeiger»Journalisten hinzieht Juli/August – Ferienzeit: Schweizer schwärmen aus, verbringen ihre Ferien an allen Ecken dieser Welt. Oder geniessen die schönste Zeit des Jahres in der Heimat. Zu Hause oder in den Bergen, am Fluss oder in der Badi. Oder auf «Balkonien». Über ihre Lieblingsdestinationen berichten Mitarbeitende des «Anzeigers» im Rahmen der Sommerserie 2014. (-ter.)

Bereits erschienen: 15. Juli: «Kraft und Schönheit der Natur» – mit Marianne Voss auf Corvo. 18. Juli: «Der Säbelzahntiger in der Waldlichtung» – mit Martin Mullis im Ämtler Wald. 22. Juli: «Unter der Linde vor der Kirche» – mit Regula Zellweger im Bergdorf Ernen. 25. Juli: «Allegra! – Hochgefühle im Unterengadin» – mit Werner Schneiter im Bündnerland. 29. Juli: «In der Ruhe liegt die Kraft» –

Geschafft! Urs E. Kneubühl hat den Aufstieg vom solothurnischen Oberdorf zum Weissenstein, trotz schmerzenden Beinen, gelegentlicher Kurzatmigkeit und dank längerer Pausen hinter sich gebracht und kann nun den Ausblick hinunter ins Aaretal und ins Mittelland sowie zu den Alpen geniessen. (Bild zvg.) Schweiz nämlich nicht. Deren Anzahl übersteigt die in der Stadt allgegenwärtige Solothurner Zahl 11 – elf Brunnen, Türme, Kapellen, Kirchen, Museen oder die Freitreppe zur St. Ursenkathedrale mit ihren drei Gruppen zu je elf Stufen – um ein Vielfaches. Belassen wir es hier bei wenigen: Die 1773 vollendete barock-klassizistische St. Ursenkathedrale beispielsweise, und – gleich nebenan – das Haus an der Hauptgasse in Solothurner Rosa, in dem 1760 Giacomo Casanova mehrere Tage als Gast einer Dame logiert haben soll. Die nahe Jesuitenkirche aus dem 17. Jahrhundert mit ihrem barocken Einheitsraum und den beeindruckenden herrlichen Stuckaturen in italienischer Manier sowie der teilweise in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaute Zeitglockenturm, der die beiden Gotteshäuser altersmässig locker in den Sack steckt. Ausserhalb Solothurns nimmt mich die Verenaschlucht auf. Sie ist ein Idyll, das sich paradiesisch entlang von felsigen Ufern schlängelt, gesäumt von Schatten spendenden Bäumen und begleitet von geschwätzigem Wasser. Zuhinterst, bevor die enge Schlucht sich öffnet und dem Himmel zeigt, zwängen sich die zur Einsiedelei gehörende Verena- und die Martinskapelle, eine Skulpturengruppe mit Gethsemane-Szene, die Magdalenengrotte und die Eremitenklause auf wenigen Quadratmetern zwischen den hohen Felswänden. Eine Oase des Friedens und der Gelassenheit.

mit Salomon Schneider im Tessin. 5. August: «Soweto – farbig statt schwarzweiss» – mit Bernhard Schneider in Südafrika. 8. August: «Kontrast zur überreglementierten Schweiz» – mit Martin Platter in Kambodscha. 12. August: «Zwischen Hirschen und Zwergen, Hexen und kultischen Steinformationen» – mit Thomas Stöckli am Freiämter Sagenweg.

Hinterweissenstein und Nidlenloch Oberhalb der Gemeinde Oberdorf beginnt der stotzige Aufstieg auf den Rücken der Weissensteinkette, die mit einem Mantel aus weissen Jurakalken des Oberen Malms bedeckt ist, der da

und dort gleissend hervortritt. Von diesem hellen Gestein haben die Kette und der Gipfel ihren Namen. Unmittelbar nach dem Weberhüsli weiche ich von der befahrbaren, aber engen und steilen Weissenstein-Passstrasse linkerhand ab, wandere vorbei am Steinbruch und folge dem einst munter talwärts sprudelnden Wasserlauf des Wildbachs, der heute fast gänzlich versiegt ist – allerdings bergan. Rechts gegenüber präsentiert sich die Oberdörfer Chlus, die als einer der grössten Klettergärten im Solothurner Jura bekannt und vom Bubichopf, einem ansehnlichen freistehenden Turm, geprägt ist. Gemächlichen Schrittes steige ich immer steiler bergan, glücklicherweise meist im belaubten, angenehm schattigen Wald am Jurasüdfuss, bevor mich dieser schliesslich in die gleissende Sonne, auf eine hell begrünte und beblumte Wiese unterhalb des Hinterweissensteins ausspuckt. Es blüht üppig und bunt am Saum und diese dem Auge zuwachsenden, verstreuten und wild wuchernden Blumen und Gräser verschiedenster Gattung und Farben verlocken zum Pflücken eines Strausses. Nach wenigen Minuten weiter nordwärts auf dem Feldweg erreiche ich die Sennerei und Bergwirtschaft Hinterweissenstein. Hier, bei Familie Stucki, lässt sich gut und gemütlich einkehren und sein. Ich stille meinen Durst mit Mineralwasser und wecke meine Lebensgeister mit einem kräftigen Kaffee. Gleichzeitig erledige ich die Anmeldeformalitäten, worauf ich den Schlüssel zum Eingangstor der Kalksteinhöhle Nidlenloch erhalte. Schliesslich ziehe ich mich in der speziellen Garderobe für den Gang in die Unterwelt um und nehme dann hinter dem Restaurant den steilen Anstieg zum Höhleneingang unterhalb des Dilitschkopfes unter die Bergschuhe.

Von hier zieht sich das Höhlensystem gegen Gänsbrunnen hinab – auf insgesamt über 7,5 erforschten Kilometern Länge, die ich zuvor zu grossen Teilen alle durchstiegen habe – mit einem Höhenunterschied von 418 m. Schroff fällt der Schlund in die Tiefe und der kühle Luftzug aus der Höhle tätschelt mir zärtlich die vom Aufstieg geröteten Wangen. Hinunter zum Dom, eine über zehn Meter hohe, senkrecht aufragende Halle, geht es, durch die Fledermaushalle und über den Trockensee, bis zur klassischen ersten Schlüsselstelle im Nidlenloch: dem Jungfernschlupf. Hier zwänge ich mich durch die mehrere Meter lange, schmale Röhre – liegend, auf dem Bauch kriechend und den Rucksack vor mir her schiebend. Nach dem Abstieg über den flach geschliffenen Kalk des «Sauschwänzli» mache ich, wie damals mit den Oberstufenschülern vom Ennetgraben, kehrt und so haben mich nach einer guten Stunde das Tageslicht und das Gasthaus von Familie Stucki wieder.

Erinnerungen ans Schneestapfen und an wilde Abfahrten Noch einmal geniesse ich die Einkehr im Gasthaus Hinterweissenstein. Nicht nur, um mich umzuziehen und im Restaurant von der Höhlentour zurückzumelden sowie den Schlüssel abzugeben, sondern vor allem der feinen Rösti wegen. Was für ein Genuss! Gestärkt marschiere ich danach auf dem sehr schönen Jura-Höhenweg hinter dem Restaurant immer dem Waldrand oberhalb der schönen Juraweiden entlang, in Richtung Weissenstein-Gipfel. Hier, 1287 m über Meer, geniesse ich den Ausblick über den Jurabogen, hinunter ins Aaretal und ins Mittelland sowie zum Alpenkranz und in die Berner Alpen, in deren Zentrum Eiger,

Mönch und Jungfrau wie Juwelen gleissen. Bei solch majestätischem Anblick vergraben sich meine Gedanken flugs wieder in Erinnerungen an Kletter- und Gletschertouren, die unsere Zweierseilschaft bis auf die Viertausender im Wallis geführt haben. Ebenso sind an diesen Ort, der Sonnenterrasse des Kantons Solothurns, – trotz heute herrschender Hochsommertemperaturen – auch zahlreiche Erinnerungen mit winterlicher Pracht und Lust verbunden. Die Tatsache, dass die Höhlensaison vorteilhaft auf den Winter fällt, erklärt diesen Umstand. So ist folglich mein Nachsinnen an den Blick auf die verschneiten, im Sonnenlicht glitzernden Weiden und Matten oder das Stapfen durch den knirschenden Schnee, vorbei an diamanten vermummten Weihnachtsbäumen – unter gläsernem, reinem, blassblauem Himmel – nicht besonders abwegig. Sie sind tief festgehalten in mir, so tief wie die Winter damals waren und das Versunken- und Vergessensein im arktischen Blühen des Flockenfalles hier oben. Jeder Atemzug stiess wie ein kalter Strahl in die Lungen und fuhr wie ein Wölklein wieder aus dem Munde. Und dann war da zum Schluss jeweils auch die rasante wie rassige Abfahrt per Schlitten auf der Passstrasse nach Oberdorf. Viereinhalb Kilometer lang auf schmaler, oft vereister Strasse ohne Fahrbahnmarkierung und mit zahlreichen engen und teils spektakulär in den Felsen gehauenen Kurven sowie einer partiellen Neigung bis zu 22 Prozent. Heute allerdings nehme ich das Postauto. Dieses fährt vom 1. Mai bis und mit 1. November als Seilbahnersatz jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag sowie an kantonal solothurnischen und allgemeinen Feiertagen ab Oberdorf SO Bahnhof auf den Weissenstein und zurück.


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Freitag, 15. August 2014

Adieu Ernst Baltisberger Jahrzehntelang gab es in Affoltern ein Zweiradfachgeschäft, in welchem die Zeit in den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts stehen geblieben schien. Auf kleinstem Raum waren neue und gebrauchte Ersatzteile für Velos, Töfflis und Motorräder gestapelt oder wurden auf andere Weise «gelagert». Das war das Reich von Ernst Baltisberger. Betrat man dieses Geschäft, wusste man, dass jedes technische Problem am Zweirad von Ernst Baltisberger gelöst werden konnte, vorausgesetzt, man hatte genügend Zeit zum Warten, da der stets hilfsbereite Geschäftsinhaber meistens alleine die Kundschaft bediente. Das Warten war in diesem Geschäft für den Zweiradbegeisterten spannend, da oft ein altes Motorrad, welches von Ernst restauriert wurde, im Ladenlokal stand. Dies führte dazu, dass einige jüngere Männer im Dorf auch vom Virus der alten Motorräder von Ernst Baltisberger infiziert wurden und wie er dieses technische Kulturgut zu sammeln begannen. Ernst hatte eine Vorliebe für das Motorrad in seiner ursprünglichen Form, welches, wie es die Bezeichnung bereits sagt, im Wesentlichen aus einem Motor und den Rädern be-

steht. Die Leistung oder die Marke eines Motorrades waren für Ernst eine Nebensache. Aufgrund seiner grossen Sammlung von Motorradteilen und seiner Kreativität war der gelernte Werkzeugmacher und Zweiradmechanikermeister Ernst Baltisberger in der Lage, selber Motorradeigenbauten herzustellen, welche er dank seiner Garagennummer legal im Strassenverkehr bewegen konnte. Ernst Baltisberger schraubte nicht nur gern an den alten Motorrädern, er liebte es auch, mit diesen Raritäten an Wochenenden Ausflüge zu unternehmen. Es war für den bis in hohe Alter aktiven Motorradfahrer stets eine Genugtuung, wenn sich andere Leute an seinen Vehikeln erfreuten. Man darf annehmen, dass es keine grosse Überzeugungskunst brauchte, ihn zu bitten, bei der Eröffnung des Gotthardtunnels und des Islisbergtunnels als erster mit seinem Oldtimermotorrad durch die neue Autobahnröhre zu knattern. Die Freude an den Zweirädern war bei Ernst Baltisberger so gross, dass er weit über das Pensionierungsalter hinaus sein Geschäft weiterführte, was von seiner Kundschaft und seinen

zahlreichen Kollegen der «Zweiradzunft» sehr geschätzt wurde. In seiner Fundgrube waren meistens geeignete Teile für die Reparaturen von alten Zweirädern zu finden und für das Fachsimpeln, sogenannte «Benzingespräche» hatte Ernst stets genügend Zeit. Wenn auch Ernst Baltisberger stets bei guter Gesundheit aktiv bleiben konnte, ging die Zeit auch an Ernst Baltisberger anlässlich der A4-Eröffnung im Jahr ihm nicht spurlos 2009. (Archivbild) vorbei. So kam es, dass er, wie man vermuten kann, verstorben. Seinen Zweiradfreunden schweren Herzens das ganze Geschäft werden Ernsts ruhige Art, seine Hilfsauflöste und seine Motorradsammlung bereitschaft und seine Freude am verkaufte. Gerade weil ihm das Gehen Zweirad stets dankbar in Erinnerung im hohen Alter Mühe bereitete, war er bleiben. stets noch auf seinem alten blauen Damenfahrrad unterwegs. Im Alter von Gebrüder Christoph und Mauritius Bollier, 96 Jahren ist nun Ernst Baltisberger Affoltern und Hedingen

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Eine solche Plakatkampagne braucht es nicht Wir halten die Plakat-Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit «Love Life» weder für zielführend noch gesund. Mit vielen anderen sind wir der Überzeugung, dass es zur Aids-Prävention nicht nötig ist, Paare beim Geschlechtsakt auf Plakaten auszustellen. Diese Bilder beeinflussen speziell bei Kindern und Jugendlichen die freie und persönlichkeits-fördernde Entwicklung in unerwünschter Weise.

Ausgerechnet der Bund ... Uns stört auch schlichtweg die ausgestellte Intimität, deren ganz persönlicher und wertvoller Charakter in der Ehe dadurch plattgewalzt wird. Viele dieser Plakate sind so platziert, dass in den kommenden Tagen Kindergärtner und Schüler daran vorbei zur Schule gehen müssen. Bedenklich ist zudem, dass ausgerechnet der Bund mit diesen Plakaten eine Bresche gegen die Beschränkung sexualisierter Werbung schlägt. Brigitte Wettstein, Präsidentin EDU Affoltern

Einen moralischen Schiedsrichter brauchen wir nicht Einseitig oder nicht? Leserbrief im «Anzeiger» vom 12. August. Zu Herrn Huppenbauers Beitrag nur einige Anmerkungen: Wie er selber bemerkt, ist Israel ein Vielvölkerstaat; die arabischen israelischen Bürger müssen deshalb keine Grenzen überqueren, um an die Arbeit zu kommen. Das sind immerhin mehr als 20 % der Bevölkerung oder über 1,2 Mio. Menschen. Deshalb ist auch der Vergleich mit dem Apartheidregime so nicht richtig. Es gibt keine staatliche Ideologie in Israel, nach welcher Araber oder Muslime Menschen sind, die man in Homelands absondern muss, weil sie rassisch minderwertig sind. Die Mauer in der Westbank ist für die Palästinenser bedrückend und inakzeptabel, sie hat aber ganz andere Ursachen als die Apartheid. Es gab massive Vertreibungen von Arabern in den Vierzigerjahren. Heute ist alleine der arabische Bevölkerungsteil mit israelischem Pass zahlenmässig stärker als die ganze arabische Bevölkerung im Gesamtmandatsgebiet Palästina nach dem zweiten Weltkrieg. Zählt man noch die Palästinenser in der Westbank und im Gazastreifen dazu, hat sich der arabische Teil der Bevölkerung seit dem zweiten Weltkrieg vervierfacht. Von einer eianzeige

gentlichen Vertreibungspolitik, wie sie zum Beispiel Polen und die CSSR nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihren deutschsprachigen Minderheiten betrieben haben, zu reden, ist also kaum richtig. Ziemlich absurd ist die Behauptung, jüdische Israeli schlössen sich in erheblichem Mass der Hamas an; vermutlich sind das ebenso viele wie Schweizer, die nach Nordkorea emigrieren. Und sehr fragwürdig ist die Behauptung, immer mehr Israeli seien gegen den Gazakrieg; alle Berichte aus Israel zeugen vom Gegenteil, von einer Schwächung der Friedenspartei. Das sind eher Kleinigkeiten. Was aber stört ist das Geschwurbel vom biblischen Volk der Juden, für das man als Reformierter natürlich ist, und vom menschenverachtenden Staat Israel, gegen den man ist, weil er auf einer zionistischen Ideologie beruht und sich zu Unrecht auf David bezieht. Was will uns Herr Huppenbauer sagen? Das biblische Volk der Juden darf zwar eine Heimstätte haben, aber keinen Staat mit nationalstaatlicher Ideologie? Wie würde denn eine solche Heimstätte in unserer immer noch nationalstaatlich strukturierten Welt funktionieren? Wie würde ein Volk aussehen, das sich nicht als Nation mit nationalstaatlichen Mythen verstehen darf? Offenbar ist Herr Hup-

penbauer enttäuscht, dass die Juden, die uns doch als Holokaustopfer schulden, besser zu sein als wir, damit wir unser schlechtes christliches Gewissen beruhigen können, in Palästina nicht das Reich Gottes auf Erden sondern einen Nationalstaat, der nicht weniger eigennützig und ideologisch als die Blocher-Schweiz ist, errichtet hat. Diese Enttäuschung kann man durchaus nachvollziehen. Irgendwie sollte man dann aber ehrlich sein: Entweder gibt man zu, dass das Gerede vom Volk der Juden und seiner Heimstätte ein reines Lippenbekenntnis ist, mit dem man die schweren Schatten des Judenhasses, die sich gerade über das des evangelischen Gewissen legen, bannen will, dass man aber den realen Staat Israel als egoistischen Nationalstaat nicht oder nicht in Palästina will, oder aber man akzeptiert, dass ein real existierender Staat Israel zur Zeit nur als machtbewusster und die Macht ausübender Nationalstaat mit einer Nationalideologie existieren kann (wobei zu hoffen ist, dass in der ganzen Welt die Epoche der Nationalstaaten irgendeinmal zu Ende geht). Wenn man akzeptiert, dass Israel als Nationalstaat ein Existenzrecht hat, einfach darum, weil es als Nationalstaat existiert (eine nationalmythische pseudobiblische Begründung des Existenzrechtes, wie sie die Evangelikalen

vertreten, ist wohl kaum akzeptabel), dann wird man nicht darum herum kommen, angesichts der Ereignisse, die sich in den letzten 50 Jahren im Libanon, in Syrien, im Irak und in Palästina selber (Kämpfe Hamas/PLO) abspielten, ein gewisses Verständnis dafür zu haben, dass sich Israel so verhält, wie es sich verhält. Und man sollte sich auch einmal ganz genau fragen, was man sich eigentlich von einem palästinensischen Nationalstaat erhofft und wieso die palästinensischen Nationalmythen, die ja letztendlich (wie der Kampf panmuslimischer Gruppen gegen die benachbarten Nationalstaaten zeigt) noch weniger historische Substanz haben, so viel schützenswerter sein sollen als die ach so bösen israelischen Nationalmythen, die sich auf einen König berufen, der den Mann seiner Geliebten ermorden liess und sonst auch nicht gerade zimperlich war (seine Psalmen liest man aber von der Kanzel hinunter fröhlich weiter). Und man sollte sich schliesslich fragen, ob es zurzeit nicht angenehmer ist, als Syrer im besetzten Golan zu leben als im freien Aleppo, als Palästinenser im besetzten Ramallah und nicht als Gastarbeiter in Mossul. Dies ist keine Verteidigung des Gazakrieges, keine Verteidigung der Bombardierung von zivilen Zielen und keine Verteidigung von nationalstaat-

lichem Denken, auch keine Verteidigung von Israel. Dies ist eine Antwort auf alle die, die hier Stellvertreterkriege führen und sich angesichts der Massenmorde in der Levante und im Zweistromland beim viel gemässigteren Israel oder spiegelgleich bei den viel harmloseren Palästinensern festbeissen. Dieses überproportionale Interesse an diesem relativ kleinen Teilkonflikt des Nahostbrandes dient nur der Bewältigung der bleischwer auf uns allen lastenden Schande eines jahrtausendalten christlichen Antisemitismus. Bei den einen (den Evangelikalen) drückt sich dies in einem anbiedernden und peinlichen Philosemitismus aus, bei den anderen in dem Hass auf Israel, das unverständlicherweise nicht bereit ist, als Opferlamm die peccata mundi christiani auf sich zu nehmen. Dass man nicht schweigen dürfe, ist angesichts der Informationsflut über alle Aspekte dieses Konfliktes, ein ziemlich überflüssiges Postulat. Unsere Rolle ist es allenfalls, Begegnungsmöglichkeiten für die Konfliktparteien auf allen Ebenen zu schaffen; einen moralischen Schiedsrichter, zudem noch einer, der sich über nationalstaatliche Ideologien aufhält, braucht es gerade aus der Blocherschweiz nicht. Hans Hegetschweiler, Hedingen


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Freitag, 15. August 2014

ämtler kantonsräte meinen

«Mein Sommer-Erlebnis» Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Leserfoto-Wettbewerb: Die Einsendefrist ist abgelaufen

Aktiv gelebte Neutralität Im Kantonsrat geht diese Woche die Sommer-Ratspause zu Ende. Deshalb greife ich heute – als Nachlese zum 1. August sozusagen – ein Thema aus der Aussenpolitik auf. Die Konflikte in Syrien, Gaza und der Ukraine werfen mit ihrem grossen Leiden der Zivilbevölkerung Schatten über die in der Schweiz so friedlichen Sommertage – nur vier Flugstunden von unserem Land entfernt und täglich überflogen von 20 Swiss-Flugzeugen. Wir sind in diesen Konflikten zum Glück nicht involviert und neutral. Wegschauen und stumm bleiben unter dem Vorwand «das geht uns nichts an» unterstützt aber indirekt diejenige Partei, die gegen internationales Recht verstösst, Menschenrechte verletzt oder sich nicht an UNO-Resolutionen hält, die wir als UNO-Mitglied mittragen. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, hin- und nicht wegzuschauen. Das sind einerseits anerkannte Organisationen wie das Rote Kreuz, Médecins Sans Frontières oder Amnesty International, die unbestritten äusserst wertvolle Dienste leisten und gerade in Krisenzeiten unsere volle Unterstützung verdienen. Diplomatisch können wir als neutrales Land Friedensbemühun-

gen aktiv unterstützen, diplomatische Dienste leisten oder vorübergehend die diplomatische Vertretung für ein Land übernehmen. Als es galt in Ex-Jugoslawien Kriegsverbrechen aufzuklären, leisteten in jüngster Zeit Dick Marty und Carla del Ponte wertvolle Dienste im Namen der Uno. Auch Pia Holenstein leistete mit ihrem Einsatz im Westjordanland einen wertvollen Beitrag: eben hinschauen, sich aus erster Hand eine Meinung bilden, Widersprüche und Lücken in der internationalen Berichterstattung aufdecken – und nicht aus dem bequemen Lehnstuhl heraus etwas nachplaudern. Ich schätze es sehr, dass der «Anzeiger» darüber umfassend berichtete.

Die Jubla-Schotten lernen eine neue Sportart kennen. (Bild Nadja Troppan)

Ein Schweigen, Verharren und Verstecken unter dem Vorwand von Nichteinmischen ist angesichts des aktuellen Leids in nahen Krisengebieten unmenschlich. Eine aktiv gelebte Neutralität ist aus meiner Sicht ein wichtiger, verantwortungsvoller Beitrag eines reichen Landes, der die internationale Akzeptanz verstärkt – und vielleicht sogar ein kleiner Beitrag zu Völkerverständigung und Weltfrieden!

Senioren könnten schönere Sachen erzählen aus ihrem Leben Als Asylant im Säuliamt, Serie im «Anzeiger». Sehr geehrte Frau Ruf, ich habe nichts dagegen wen Sie über etwas schreiben, aber ausgerechnet über Asylanten – das schlägt dem Fass den Boden raus. Welcher normale Schweizer hat

Interesse, was so ein Asylant den ganzen Tag macht? Können Sie es verantworten gegenüber den Schweizer Bürgern, vor allem den Senioren gegenüber, die weissgott schönere Sachen erzählen könnten aus ihrem Leben? Alfred Müller, Mettmenstetten

Weidende Kühe oberhalb von Arosa. (Bild Katharina Kaufmann)

Erholung pur auf Korfu. (Bild Jacqueline Ott)

Wohin des Weges? (Bild Ursula Gross)

Der Sprung ins Wasser war für Till eine prickelnde Erfrischung . . . (Bild Anita Ribbe)

Eine Möwe sucht ein neues Nest. (Bild Manuela Koch)


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Die Stoos Kapelle bei Sonnenaufgang. (Bild Sarah Hutmacher)

Freitag, 15. August 2014

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Bauernhof-Ferien im Emmental machen glücklich . . . ! (Bild Christine und Nadia Risi)

In Cabo Girao mit grosser Freude erlebt. (Bild Roland Straumann)

Drehbank hoch oben auf dem Berg bei Fiss. (Bild Bea Wenk)

Sonnenterrasse für Hunde in Feutersoey bei Gstaad. (Bild Martina Schenker)

Romantische Abendstimmung in Montreux am Genfersee. (Bild Silvia Steinemann)

Die Staubbachfälle in Lauterbrunnen. (Bild Werner Steinemann)

141 m Fallhöhe: Helmcken Falls in Kanada. (Bild Sigrid Blum)

Verregneter Käfer auf der Alp. (Bild Monika Raschle)

Tim mit Hund Cirok auf dem Lüsgerensee ( 2170 M. ü. M). (Bild Ursula Bieri)

Faszinierende Schönheit: Wespen-Spinne. (Bild Adolf Meili)


Veranstaltungen

Unsere Fahrten im Sommer/Herbst 2014: Wochenmarkt Luino: Mittwoch, 27. August Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 45.– Mittwoch, 10. + 24. September Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 45.– Mittwoch, 22. Oktober Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 45.– Blumeninsel Mainau: Donnerstag 4. September Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 37.– Formel 1 2014 Monza: Sonntag, 7. September Carfahrt inkl. kleinem Imbiss ab Fr. 100.– Europa Park 2014 8., 14., 16. und 18. Oktober Carfahrt inkl. Eintritt und Kaffee und Gipfeli Fr. 86.– Ski- und Snowboardtest in Sölden 2014 Freitag, 17., bis Sonntag, 19. Oktober Carfahrt inkl. Hotel HP, Skitest und Skipass Fr. 490.– Zibelemärit in Bern Montag, 24. November inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 38.– Carfahrt AGRAMA Bern: Freitag, 28. November inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 38.– Carfahrt Einsteigeort bei der Oil-Tankstelle neben der Autobahnraststätte My Stop Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch oder Telefon 041 756 07 66. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars von 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

GEMEINDE- UND SCHULBIBLIOTHEK RIFFERSWIL

Der Bestsellerautor liest aus seinem neuen Buch: Alex Capus

«Mein Nachbar Urs» Sonntag, 24. August 2014, um 19.00 Uhr, in der Bibliothek Rifferswil, Jonenbachstrasse 1. Eintritt frei. Kollekte. Apéro

Reformierter Kirchenchor Affoltern am Albis sucht Gastsängerinnen und -sänger für das Adventskonzert 2014 Für das festliche Konzert mit den beiden Werken des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier 1643 – 1704; «TeDeum», bekannt durch die «Eurovisionsmelodie», und die «Messe de Minuit» suchen wir noch Sängerinnen und Sänger um den Chor zu unterstützen. Musikalisch umrahmt und begleitet wird das Konzert von einem eigens dafür zusammengestellten Ad hoc-Orchester. Haben Sie Lust in diesem Projekt mitzumachen? Wir würden uns freuen. Probenbeginn: Donnerstag, 21. August, 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis. Weitere wichtige Eckdaten: Singweekend 15./16.November; 1. Hauptprobe 4. Dezember; Generalprobe 6. Dezember; Konzert 7. Dezember 2014. Auskunft erhalten Sie bei: Susanne Dietrich, Telefon 044 761 18 13 oder Chorleiter Rico Zela, Telefon 079 713 85 03


Gewerbe/Dienstleistungen

Albis Openair

Alex Capus

Morgen Samstag wird wieder gerockt auf der Heuwagenbühne im Mittelalbis. > Seite 18

Der begnadete Autor liest in der Bibliothek Rifferswil aus «Mein Nachbar Urs». > Seite 23

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Sprinter gesucht «De schnällscht Unterämtler» am Grümpi-Wochenende in Bonstetten. > Seite 25

Sechs Elektroautos verkauft Erfolgreiche Aktion der EnergieRegion Knonaueramt Die im Rahmen der Elektromobilitätstage im Mai in Hedingen lancierte Aktion ist ein voller Erfolg: Peter Ackermann, Leiter Mobilität der EnergieRegion Knonaueramt hat in den vergangenen Wochen sechs Elektroautos verkauft.

Rolf Bättig mit seinem Diplom als Solarteur. (Bild Marianne Voss)

Erster diplomierter Solarteur im Säuliamt Rolf Bättig: Zusatzausbildung abgeschlossen Ein Neubau oder Umbau ohne die Auseinandersetzung mit der Frage um erneuerbare Energie ist kaum mehr denkbar. Der Solarteur ist die Fachkraft, die sich mit Solaranlagen und Wärmepumpen auskennt. Ist ein Solarteur einer, der sönnelt? Dem ist nicht so. Der Solarteur ist eine Fachkraft für erneuerbare Energien. Es gibt für diese Zusatzausbildung nur drei Standorte in der Schweiz, die Teilnehmerzahlen in den Lehrgängen sind nicht gross. Die Absolventen erhalten umfassende Kenntnisse für die professionelle Projektierung, Planung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Solaranlagen und Wärmepumpen. Im Säuliamt gibt es nun den ersten diplomierten Solarteur, Rolf anzeige

Bättig aus Stallikon. Er arbeitet bei der Firma Schenk Haustechnik AG in Affoltern und hat sich schon immer für erneuerbare Energien interessiert. Berufsbegleitend hat er die anspruchsvolle Ausbildung in Bern absolviert. Sie umfasst sieben Module zu den Bereichen Wärmetechnik, Solarthermie, Elektrotechnik, Photovoltaik, Dach/Wand und Sicherheit, Verkauf und Markt sowie Wärmepumpen. Urs Schenk von der Firma Schenk Haustechnik AG freut sich, nun einen ausgebildeten Solar-Fachmann für die Bereiche Neubau, Reparatur und Wartung unter seinen Mitarbeitern zu haben. Mit der Thematik der erneuerbaren Energien sei seine Firma täglich konfrontiert. «Wir gratulieren Rolf Bättig herzlich zur bestandenen Ausbildung und zu den sehr guten Prüfungsnoten.» (mvm)

Mitsubishi hat den Exponenten der EnergieRegion Knonaueramt im Rahmen der Elektromobilitätstage vom Mai diesen Jahres in Hedingen ein sehr gutes Angebot unterbreitet – und die Ämtler Organisatoren lockten potenzielle Käufer mit den ihnen gewährten Preisvorteilen von Mitsubishi. Mit Erfolg: Fünf Personen, darunter auch KMU-Unternehmer, haben den i-MiEV erworben, ein reines Elektrofahrzeug. Ein Käufer entschied sich für den Plug-in-Hybrid, der mit Elektrokraft oder mit Kraftstoff in Betrieb gesetzt werden kann. «Etwas für die Umwelt tun», so sei ihm eines von zahlreichen Kaufargumenten vorgetragen worden, sagt Peter Ackermann. Für die Mehrheit der Kundschaft sei das Elektrofahrzeug ein Zweitfahrzeug und eines, das man als Pendler benützen könne, hält er weiter fest. Ein Argument für umweltfreundlicheres Fahren findet sich im Energieplanungsbericht 2013 des Kantons Zürich. Gemäss einer darin veröffentlichten Erhebung beträgt die jährlich CO2-Produktion im Säuliamt pro Kopf 1,7 Tonnen. Nur die Region Furttal kommt auf diesen Wert; in allen anderen Regionen ist er tiefer. Auch die Graf Automobilie AG bietet Elektrofahrzeuge von Mitsubishi an. Nicht nur: Sie ist auch bestens gerüstet für Servicearbeiten. (-ter.) anzeige

Charles Höhn, Bonstetten, mit seinem neuen Plug-in-Hybridfahrzeug.

Kurt Romer, Heimleiter Paradies, Mettmenstetten, mit Elektrofahrzeug.

Arzt Thomas Scholer und Kinder in Hedingen: Entscheid für i-MiEV.

Neues Pendler-Elektrofahrzeug von Edith Johannsen aus Wettswil.


Kath. Kirche Bonstetten

Liegenschaften

Freitag, 15. August 19.30 Gottesdienst zu Maria Himmelfahrt Sonntag, 17. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 19. August 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 20. August 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 21. August 19.00 Rosenkranz

Verkäufe

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Samstag, 16. August 14.00 Gottesdienst zur Trauung von Chris Meadowcroft und Melanie Kölliker Sonntag, 17. August 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Sonntag, 17. August 11.00 Waldgottesdienst im Grünholzwald beim Bürgerstein, oberhalb Pestalozzistiftung im Wald, Parkplätze bei der Stiftung, dann zu Fuss 5 Min. in den Wald, für Gehbehinderte Zufahrt möglich Pfr. Thomas Maurer, Musikverein Mettmenstetten, Taufen Noelle Käslin und Sereno Frick, Vorstellung Vikarin Claudia Mehl, anschliessend Grillzmittag Bei Regen in Scheune von Dorothea Spörri, beim Schützenhaus an Uttenbergstrasse, Telefonische Auskunft ab 9 Uhr unter 079 632 17 84 Mittwoch, 20. August 12.00 Seniorenn-Essen im Giebel 19.30 Vorbereitungsanlass für Gemeindereise nach Griechenland in der Kirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. August 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 17. August 10.00 Familien-Gottesdienst im Rahmen des Festes zum Schulbeginn mit Sandmaler U. Rudin Anschliessend Spielen und Picknick im Chilepark

Ref. Kirche Bonstetten

Kaufgesuche

Sonntag, 17. August 10.15 Familien-Gottesdienst auf dem Uetliberg beim Sendeturm (bei Regen auf dem Uto Kulm) Musikalische Mitwirkung: Musikverein Stallikon Anschliessend an den Gottesdienst hat man Gelegenheit zum Grillieren von selbst Mitgebrachtem

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi und dem kleinen Chor Wattwil Montag, 18. August 9.00 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus Freitag, 22. August 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 17. August 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Orgel Getauft wird Jamie Müller, Rainstrasse 25

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 17. August 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Menzi Taufe von Milo Weiss, Kleiner Chor Wattwil Ltg. Andreas Egli K. Müller, Orgel

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Mittwoch, 20. August 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 21. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 21. August 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. August 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Angela Bozzola www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 17. August 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Ursula Schärer Erich Eder (Orgel), ref. Kirche Donnerstag, 21. August 12.00 Club4, Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 17. August 10.00 Familiengottesdienst zum Schulanfang Thema: «Hast Du Angst? Fragte die Maus Pfarrer Jörg Ebert, Katechetin Tanja Bühler Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 17. August 9.30 Regional-Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi und dem kleinen Chor Wattwil Fahrdienst 9.10 Uhr ab Volg

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 17. August 10.15 Uetliberg-Familiengottesdienst beim Sendeturm Bei Regen auf dem Uto Kulm Mitwirkung: ref. Kirchgemeinden um den Uetliberg, Musikgesellschaft Stallikon Anschliessend Möglichkeit selbst Mitgebrachtes zu grillieren Gratistransport für Gehbehinderte ab Bahnhof Uetliberg Fahrdienst bis Bahnhof Waldegg, Anmeldung 16. August, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 20. August 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 21. August 20.00 Kirche Stallikon: Konzert Christene LeDoux Eintritt frei, Kollekte Freitag, 22. August 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 17. August 10.00 Familiengottesdienst zum Schulanfang mit den Kolibrikindern Es laden ein: Ilona Lüscher, Marina Clerici Leitung: Pfrn. Susanne Wey Musik: Marianne Rutscho

Samstag, 16. August 17.30 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung mit P. Gerald Sonntag, 17. August 9.00 Eucharistiefeier mit P. Gerald 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag 16. August 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 17. August 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 16. August 14.00 Hochzeit von Eva Huwiler und Thomas Gemmrich Sonntag, 17. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschliessend Pfarrgarten-Einweihung und Apéro

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 17. August 10.30 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung mit P. Gerald

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 17. August 9.45 Gottesdienst mit Segen zum Schulbeginn «Zur richtigen Zeit am richtigen Ort!», Andreas Wolf Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi 11.30 Freundestreffen S. & M. Bauert 14.00 Tschägg-Point MegaKids Flössle Montag, 18. August 11.30 Mittagstisch Dienstag, 19. August 19.30 Freundestreffen Familie Braun Mittwoch, 20. August 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 17. August 9.45 Abendmahlsgottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 17. August 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 17. August 9.45 Gottesdienst mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 17. August 10.30 Gottesdienst Thema: Liebe, das Kennzeichen der Gläubigen 1. Johannesbrief 3, 11–18 Kleinkinderhort, Sonntagsschul- und Unterrichtsreise Mittwoch, 20. August 20.00 Frauenabend 1. Johannesbrief 4, 7–21 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 15. August 2014

17

Klavierbauer, Schlagzeuger und Lehrer Ein vielseitiger Mann: der Affoltemer Roli Elmer In Affoltern an der Lindenmoosstrasse 19 führt Roli Elmer eine Schlagzeug- und Perkussionsschule. Unterwegs ist der gelernte Klavierbauer aber auch mit dem eigenen Klavierservice und als Schlagzeuger von Nuel, Patrick Nuo, Tomazobi oder Fabienne Louves. ................................................... von urs e. kneubühl

«Objekt für Ihr Zuhause». Rita Hürlimann hat es ausprobiert. (Bild zvg.)

Die eigene Kreativität entdecken Rita Hürlimann: Herbst-Kursprogramm Vom blühenden Kissen über die kunstvolle Stele bis hin zum adventlichen Türschmuck – das Herbstprogramm von Rita Hürlimann hat es in sich. Ab September lädt die Hausemerin wieder zum kreativen Gestalten ein. Mit ihren Ideen ist sie dem Kursprogramm jeweils um ein Jahr voraus. Schliesslich sollen die Kurse zur jeweiligen Saison passen. So tüftelt Rita Hürlimann bereits fürs Herbstprogramm 2015. Nicht immer sei es einfach, ein Thema «kurstauglich» zu machen. Das heisst, es muss für jedes Niveau geeignet und in einem Abend umsetzbar sein. Weiter gilt es, in der Umsetzung flexibel zu bleiben. So lässt sich beim Zusammenstellen des Programms noch nicht mit Sicherheit sagen, welche Materialien am jeweiligen Kurstag zur Verfügung stehen werden. So kann die Blütezeit der Blumen je nach Wetter stark variieren. Nun geht es aber vorerst um die Kurse in diesem Spätsommer und Herbst. Das Programm startet am 3. September. Dann formen die Teilnehmerinnen ein Kissen, das mit Blüten, Blättern und Früchten gefüllt wird. Ganz neu im Programm ist der Kurs

«Objekt für Ihr Zuhause» vom 22. Oktober. Hier formen, bohren und leimen die Kursbesucher verschiedene Werkstoffe wie Draht, Trockenmaterial und Schwemmholz an ein Stahlrohr über einem Steinsockel. Die Idee dazu trage sie schon seit zwei Jahren mit sich herum, verrät Rita Hürlimann. An alle, die gerne kreativ gestalten, richtet Rita Hürlimann ihre Kurse. Das schliesst auch jene mit ein, die gerne würden, aber es noch nie ausprobiert haben. «Ich weiss nicht, ob ich das kann», hört die Hausemerin zu Beginn ihrer Kurse immer wieder – und es bereitet ihr Freude, wenn dieselbe Person drei Stunden später mit strahlenden Augen ihr eigenes Werk bestaunt. Auf Anfrage gibt Rita Hürlimann übrigens auch Kurse für bestehende Gruppen. So kann es für Firmen spannend sein, bei ihren Mitarbeitern verborgene Talente zu entdecken, Teams oder Vereine kommen zu einem Erlebnis, das sie verbindet. Und schliesslich gäbe es neue Inputs – etwa für eine Truppe aus dem Gastgewerbe, wie sich die Tische oder das Büffet dekorieren liessen. (tst.) Kurse im kleinen Mühlesaal in Kappel. Infos und Anmeldung unter www.raumgefuehl.ch, Telefon 079 261 10 89.

Es gehört schon einiges an Kraft dazu, um bei einem Klavier die im Stimmstock verankerten Wirbel zu drehen, um die Saiten zu spannen. Insgesamt sind es rund 18 Tonnen Zugkraft, welche die Saiten – je nach Mensur deren 220 bis 230 Stück – aufweisen. Und es braucht gleichzeitig viel Fingerspitzengefühl dazu, die Saiten zu stimmen, ebenso viel Geduld und Selbstkritik, wenn man ein akzeptables Level erreichen will.

Rundumservice für Klavier und Flügel Roli Elmer hat dies. Der als Schlagzeuger von «The Earlybirds», Barakuda und «Johnny’s Garden», ebenso bei Livekonzerten von Nuel, Patrick Nuo, Tomazobi oder Fabienne Louves sowie seiner Schlagzeugschule an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern bekannte Musiker ist nämlich gelernter Klavierbauer. Entsprechend bietet er auch einen Service für Klavier und Flügel - mit Stimmen, Reparaturen und Auffrischungen. «Bei mir bekommt man einen Rundumservice», sagt Roli Elmer, der auf zwanzig Jahre Berufserfahrung als Klavierbauer und -servicemann bauen kann, und er empfiehlt, Klavier oder Flügel mindestens einmal pro Jahr von einem Fachmann stimmen zu lassen, um eine gute Stimmhaltung zu erhalten. «Bei der immensen Zugkraft – dazu kommen noch unterschiedliche klimatische Raumbedingungen – ist es logisch, dass die Saiten mit der Zeit verstimmt sind. Gleichzeitig kann dann das Instrument gleich gereinigt sowie die Regulierung der Mechanik kontrolliert und bei Bedarf auch repariert werden.»

Schlagzeug- und Perkussionsschule, Workshops und bald auch Musik-Kino Und da ist ja auch noch die Schlagzeug- und Perkussionsschule, die Roli Elmer mit derselben Begeisterung wie sein angestammtes Klavier-Handwerk

Vielfältiger Roli Elmer - er bietet einen Rundum-Klavierservice sowie seine Schlagzeug- und Perkussionsschule in Affoltern. (Bild Urs E. Kneubühl) führt und pflegt. Unterricht für Schlagzeug, Djembé, Cajon und Kleinperkussion – Congas und Bongos für Einsteiger – gibt er da für Anfänger sowie für Fortgeschrittene, für Kinder und Erwachsene. Ab acht Jahren kann man dabei sein, im Einzel- oder Zweierunterricht, wobei die Unterweisung an die jeweiligen Bedürfnisse und das Entwicklungstempo angepasst sind. «Djembé lehre ich im Einzel- oder Gruppenunterricht oder auch als Trainer und Ideengeber für bereits bestehende Djembé-Gruppen», präzisiert Elmer, der eine entsprechende Weiterbildung an der School Of African Percussion absolviert hat und im Sinne der afrikanischen Tradition unterrichtet. Aber auch moderne Versionen der Taktgeber-Instrumente sind ihm nicht fremd: «Ich gebe auch gerne mein Wissen und Können im elektronianzeige

Die Sinne anregen und Erfahrungen sammeln Kleinkinderkurse für Eltern mit Kindern von 1 bis 3 Jahren in Zusammenarbeit mit der Elternbildung Region Süd. Der Bedarf von Eltern mit Kindern zwischen ein und drei Jahren an Begleitung, Austausch und gemeinsamen Anregungen ist enorm gross. Deshalb startet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ab dem 5. September von 9.30 bis 11 Uhr ein achtteiliger Kurs, in dem Kinder von einem bis drei Jahren vielfältige Erfahrungen machen. Sie dürfen spielen, sich bewegen, entdecken, kreativ sein, und vieles mehr. Durch den Kontakt mit anderen Kleinkindern können sie sich in ersten sozialen Beziehungen erleben. Ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson begleitet das Kind dabei

und entdeckt im gezielten Beobachten wie das Kleinkind lernt und was es für seine individuelle Entwicklung benötigt. Die Sinnes- und Spielanregungen im Kurs sollen auch das Repertoire für zu Hause erweitern. Der Kursleiterin, Jutta Albers, ist es ein besonderes Anliegen, dass die Freude am gemeinsamen Erleben und die verschiedenen Bedürfnisse der Kleinkinder im Vordergrund stehen. «Das Kind bestimmt das Tempo der Entwicklung». Sie gibt kompetente Inputs in Entwicklungs- und Erziehungsthemen und fördert den Austausch der Eltern und Bezugspersonen untereinander. So erleben sich die Eltern gestärkt in Alltagsfragen und für eine positive Erziehung. Ein kleiner Znüni rundet den Morgen gemütlich ab. Mitzubringen sind bequeme Kleidung, Windeln, Getränk und Znüni.

Jutta Albers, Kursleiterin. (Bild zvg.) Für interessierte Eltern-Kind-Paare findet am 29. August von 9.30 bis 11 Uhr eine Schnupperlektion statt. Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis 22. August für die Schnupperlektion, beziehungsweise 29. August für den Kurs über die Homepage oder telefonisch 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

schen Drumming, in den Bereichen Sampling, Spielen mit Sequenzer oder Live-Set-up weiter.» Seine Vielseitigkeit schätzt er als hohe Berufs- und Lebensqualität: «Es ist ungemein bereichernd, dass ich so viel Verschiedenes mit Musik machen darf und kann. Und seit Christoph Anlauf mit seiner Trommel-Garage am gleichen Domizil ist, haben sich zusätzliche Möglichkeiten für kreative Events ergeben», resümiert er und weist auf Workshops (z. B. GruppenWorkshop für Erwachsene in afrikanischer Perkussion), Drum Clinics, wie kürzlich mit J. J. Flueck, hin. «Ab Herbst wollen wir in unseren Räumen an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern auch ein Musik-Kino aufziehen. In diesem werden dann fünf bis sechs Mal pro Jahr spezielle Filme mit Thema oder Inhalt Musik zu sehen sein – nicht nur Konzertfilme.»


18 agenda

Freitag, 15. August Hedingen

Veranstaltungen

Š

Abwechslungsreiche Musik-Kost

Ausstellungen

Albis Openair: Es wird wieder gerockt auf der Heuwagenbühne

Aeugst am Albis

19.00: Jahreskreisfest «Kräuterweih - Ernten und Bewahren» leichte Wanderung (Dauer ca. 1 ½ Std.) mit dem Wetter entsprechender Kleidung und guten Schuhen. Iren Omlin leitet das Fest. Anmeldung/ Auskunft 079 733 40 29. Bahnhof.

Das Albis Openair vom Samstag, 16. August, bietet lokale, frische und abwechslungsreiche musikalische Kost, serviert auf der legendären Heuwagenbühne.

Kappel am Albis

................................................... von lars heinzer

20.45: Freilicht-Theater der «Aemtler Bühne», Jubiläums-Produktion «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Karl Schwitter. Wetter/Information über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Vor der Aufführung Möglichkeit im Kloster Kappel zu essen, Übernachtung in Gästezimmern möglich, Tisch- oder Übernachtungsreservierung: 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Obfelden 19.00: Musig-Zelt: mit Duo «Silver Sounds» Oldies, Evergreens und bekannte Hits. Dazu feine hausgemachte Menus zur Auswahl, Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Uerzlikon 20.30: Sommertheater im Zelt: Philipp Galizia spielt «Gratis zum Mitnehmen». Essen, Dessert und Trinken ab 18.30, Theaterbeginn ab 20.30. Im Zelt bei Fam. Häberling. Oberdorfstrasse 20.

Samstag, 16. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck, frischer Fisch. Marktplatz.

Kappel am Albis 20.45: Freilicht-Theater der «Aemtler Bühne», Jubiläums-Produktion «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Karl Schwitter. Wetter/Information über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Vor der Aufführung Möglichkeit im Kloster Kappel zu essen, Übernachtung in Gästezimmern möglich, Tisch- oder Übernachtungsreservierung: 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki wird von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfswerkes. Brocki im «Güetli» Rossau.

Obfelden 10.00: Fussball-Grümpi mit WilerCup. Spannende Fussballspiele in 6 Kategorien. Festwirtschaft, Barbetrieb. Sportplatz Zendenfrei. 19.00: Musig-Zelt im Hirschengarten: «Dixie-Kapelle Deutz» spielt Dixieland. Dazu feine hausgemachte Menus. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Uerzlikon 20.30: Sommertheater im Zelt: Philipp Galizia spielt «Gratis zum Mitnehmen». Essen, Dessert und Trinken ab 18.30, Theaterbeginn

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Freitag, 15. August 2014

Der Festplatz im Mittelalbis ist bereit für die Besucher. (Bild zvg.) Zum einen wären da die aufstrebenden Jung-Rocker von den «Real Maynuts». Der rohe Rock, aber auch die grungigen Elemente ihres Sounds lassen auf eine Zeit schliessen, in der die drei Jungs wohl noch in Mama’s Bauch gepogt haben. Die Maynuts sind die deftige Apéroplatte garniert mit rauchigem Schinken zu dunklem Bier. «Last Avenue», die es ungefähr schon so lange gibt wie die Maynuts leben, präsentiert ihr neues Album «Higher and Higher». Ihr rockig-folkiger Siebzigersound sorgt für Stimmung und mitwippenden Oberschenkeln bei Jung und Alt. Bald knackig, knusprig, bald sanft und warm steht Last Avenue für die Crèmesuppe oder das Chnoblibrot des Openair Menus. «Hangover-Jam» aus Zürich bringen eine Prise Exotik auf den Albis.

Ihr von Reggaeelementen durchzogener Stil erfindet sich in jedem Lied neu. Ein würziger Caipirinha vor den drei Hauptgängen, die da wären: «Sugarpuffs»: Funk und Soul Covers aus den 80ern, scharf angebraten an den dominanten Blechblasinstrumenten und mit einer Prise Music Star in der Stimme von Miriam Heinzer. «Wilcox»: Ein in den USA verarbeitetes Schweizer Qualitätssteak, welches die Sonne von Kalifornien im Herzen und die rauchigen Stuben von Texas in den Lungen trägt. Von den beiden Walliser der Band wird dazu in grandiosen Gitarren- und KeyboardKlängen einen prickelnd-süffigen Fendant serviert. Und zum Abschluss die «Deathropes»: Dreckig, rostig und bitter beschrei-

ben sich die Jungs selber. Ihre Leidenschaft ist der Wilde Westen. Ihr Sound, stampfend wie eine Dampflokomotive und spannend wie eine High-Noon Szene, ist alles andere als ein süsses, unschuldiges Dessert – eher ein Schluck Jack Daniels direkt aus der Flasche. Die vier Hausemer Martin Gaisser, Timo Homberger, Lars Heinzer und Miriam Heinzer, die letztes Jahr noch zusammen die Heuwagenbühne «rockten», präsentieren sich heuer alle mit ihren eigenen Bands, mit neuen Songs und neuen Projekten.

ab 20.30 Uhr. Im Zelt bei Familie Häberling. Oberdorfstrasse 20.

tionen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Sonntag, 17. August

Hausen am Albis

ler Bühne», Jubiläums-Produktion «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Karl Schwitter. Wetter/Information über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Vor der Aufführung Möglichkeit im Kloster Kappel zu essen, Übernachtung in Gästezimmern möglich, Tisch- oder Übernachtungsreservierung: 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis 10.00: Sandmalen. Faszinierende Bilder entstehen auf einem Sandtisch und scheinen kurz nachher ein Traum gewesen zu sein. Urs Rudin begleitet den Gottesdienst im Rahmen des Festes zum Schulbeginn mit seiner Kunst, anschliessend Möglichkeit mitgebrachtes Picknick miteinander einzunehmen. Reformierte Kirche.

07.30: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Über den Randen, von Bargen nach Hemmental. Leichte bis mittlere Wanderung, Marschzeit: 3½ Std. Auskunft/Anmeldung: Lorenz Curt, 044 764 07 22. Postplatz (Treffpunkt). 19.00: 21. Mountainbike-Rennen Albishorn organisiert vom Skiclub Hausen am Albis. Für jedermann aus dem Bezirk. Treffpunkt Parkplatz Chratz.

Obfelden 10.30: « De schnällscht Obfelder». Laufwettbewerb für alle Obfelder. Anmeldung ab 9.00 Uhr. Getränkeund Grillstand. Sportplatz Zendenfrei.

Wettswil 11.00: 3. Mühligolf-Steinstoss-Turnier. Roberts Mühligolf Restaurant. Moostrasse 7.

Mittwoch, 20. August

Hedingen 18.00: Sonnenenergie und Ökologie in Hedingen. Öffentliche Führung zu drei Bespiel-Objekten rund um den Bahnhof Hedingen durch den WWF Zürich. Info und Anmeldung: www. wwf-zh.ch/agenda. Bahnhof. 19.00-20.00: Qi Gong am Hedinger Weiher mit Susanna Bareth. Bei Regenwetter Ausfall, Anmeldung und Auskunft 044 760 17 07/ 079 811 29 59. Hedinger Weiher.

Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: «Zeitreise in die Vergangenheit - Blick ins Objektdepot des Schweizerischen Nationalmuseums». Mit Edgar Hiltebrand, Leiter Einlagerung/Depotverwaltung. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr am Tag der Führung: 044 762 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombina-

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Rifferswil 14.30-17.30: Erlebnistag für die Familie: «Die Sprache der Welt» Geschichten mit Sibylle Baumann. In freier Natur Geschichten und Märchen hören für die ganze Familie. Erzählungen beginnen um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr, es gibt immer verschiedene Geschichten. Findet bei jeder Witterung statt. Park Seleger Moor.

Donnerstag, 21. August Affoltern am Albis 06.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Braunwald-Rietstöckli. Wanderzeit: 4½ Std., Picknick. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 84 43. Bahnhof. 08.35: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe Erdmannlistein - Bremgarten, Weg ca. 1½ Std. Bahnhof.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. 20.15: Freilicht-Theater der «Aemt-

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «waldsichten»-Hermann Hess verbindet seine berufliche Tätigkeit beim kantonalen Forstdienst mit seinen Eindrücken als Waldgänger. Karten- und Inventurauswertungen, eigene Fotos ergeben Überund Ansichten aus den Waldverhältnissen im Oberamt. Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 21. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Affoltern am Albis Spital: Werke von Eveline Stauffer und Rita Häfliger, Bilder von Stefanie Grenacher, Fotokunst von Alex Ochsner. Bis Ende Oktober.

Albis Openair morgen Samstag, 16. August. Konzertbeginn 17.15 Uhr, gratis Ponyreiten

Kappel am Albis

17 bis 19 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Bar, Grill,

Kloster Kappel: «Impressionen aus dem Säuliamt» Fotografien von Renato Balsiger. Die Ausstellung befindet sich in den öffentlich zugänglichen Räumen (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge) und ist täglich von 8-22 Uhr geöffnet. Bis 16. September.

Risotto. Gratis Shuttle zum Bahnhof Mettmenstetten ab 23 Uhr. Infos unter www.albis-openair.ch.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Ottenbach 07.40: OTTENBACH60plus: Wandergruppe. Wanderung Unterschächen-Sittlisalp-Brunni-Unterschächen. Wanderzeit ca. 3 Std. 50 Min. Mit ÖV ab 7.43 Uhr ab Haltestelle Engelwiese. Anmelden bis Mittwoch 20. August um 13 Uhr bei Karin Christensen 044 761 21 71. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

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Stallikon Schulhaus Loomatt: Buchzeichen-Ausstellung im Kunstforum Stallikon. Zeichnungen der Stalliker Primarschüler und -schülerinnen. Öffnungszeiten: Mo 19-20.30, Di 9-11 und 19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30-17, Sa 10-12 Uhr. Bis 13. September.


GEWERBEZEITUNG BEZIRK AFFOLTERN G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

15. August 2014

Der Vorstand

Geschäftsleiter KGV, Thomas Hess

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Präsident: Marcel R. Streiff Gewerbeverein Unteramt Proffima Management Services Ferenbacherrain 2, 8909 Zwillikon Tel. G 044 700 67 67 E-Mail marcel.streiff@proffima.ch

Gewerbeverein – Ein Auslaufmodell? Wer sich in einem Gewerbeverein engagiert, bestimmt politisch mit. Dieser Fakt hat sich in der Vergangenheit unzählige Male bewiesen. Das ist aber auch für die Zukunft wegweisend. Der Kantonale Gewerbeverband als Dachorganisation von 12 Bezirksgewerbeverbände im Kanton Zürich und 108 lokalen Gewerbevereinen macht sich auf kantonaler Ebene für KMU-Themen stark, setzt sich für die duale Berufsbildung ein und empfiehlt bei Wahlen gewerbefreundliche Politiker. Wie zeitgemäss ist ein Gewerbeverein oder ein kantonaler Gewerbeverband? Diese Frage wird hin und wieder gestellt. Selten von Mitgliedern eines Gewerbevereins, bedeutend zahlreicher von ausserhalb. Ein Blick in die Statistik hilft. 99.7 Prozent der Schweizer Unternehmungen sind KMU mit weniger als 250 Angestellten. Diese Firmen bieten rund zwei Drittel aller Arbeitsplätze in der Schweiz an. 70 Prozent aller Lernenden werden in gewerblichen KMU ausgebildet. Diese alleine zeigt deren Bedeutung für die Schweizer Volkswirtschaft. Folgende zentrale Frage stellt sich für ein KMU: Will ich meinem Unternehmen, meiner Branche eine politische Stimme geben? Oder gehe ich davon aus, dass die

lebendige direkte schweizerische Demokratie es für die Wirtschaft, für die kleinen und mittleren Betriebes schon richten wird. Ein Narr, der dies glaubt. Der Gewerbeverein, der Bezirksgewerbeverband, der kantonale Gewerbeverband und schliesslich der Schweizerische Gewerbeverband sind jeweils auf der ihnen zugewiesenen politischen Ebene aktiv. Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) engagiert sich für KMU-Themen im Kanton, wo der Schuh drückt. In jüngster Vergangenheit war dies der Fall bei der erfolgreichen Lancierung der KMU Entlastungsinitiative und im erfolgreichen Engagement für das produzierende Gewerbe im Richtplan. In diversen Vernehmlassungen geht es darum seinen Überzeugungen Ausdruck zu geben und Einfluss zu nehmen. Dies geschah beispielsweise beim Lehrplan 21, bei dem wir uns für 120 Wochenstunden anstatt den vorgeschlagenen 39 für die berufliche Vorbereitung einsetzten. Wegweisende Abstimmung Noch wichtiger ist, dass das Gewerbe des Kantons initiativfähig ist. Unsere mit dem kantonalen Hauseigentümerverband (HEV) zusammen lancierte Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren», die dem schleichenden Gebührenwachstum einen Riegel schieben will,

Institut für Gesundheit, Wohlbefinden und Gewichtsreduktion

Sonja Humbel

wird im Herbst im Kantonsrat debattiert. Im nächsten Frühling kommt sie vors Volk. Wenn die lokalen Gewerbevereine, die Bezirksgewerbevereine und der Kantonale Verband am gleichen Strick ziehen, orchestriert mit einer guten Medienkampagne, haben wir aussichtsreiche Chancen eine wegweisende Abstimmung zu gewinnen. Ein wichtiges Anliegen ist uns die Berufsbildung. Nicht eine möglichst hohe Maturaquote soll ein staatspolitisches Ziel sein, sondern das Ausbilden der richtigen Profile für die Wirtschaft. Das geschieht zum Teil über den gymnasialen Weg, aber noch viel zahlreicher über den Weg der dualen Berufsbildung. Aus Überzeugung organisiert der KGV deshalb jährlich seine fünftägige Berufsmesse in Oerlikon, die über die Kantonsgrenze Beachtung findet. Sie gewährte im letzten Jahr 17 000 Schülern aus zehn Kantonen sowie insgesamt 44 500 Besuchern einen hervorragenden Einblick in 240 Berufsbilder. Empfehlung von gewerbefreundlichen Politikern Wichtig fürs Gewerbe sind auch unsere politischen Vertreter in Legislativ- und Exekutivämtern. Auf kantonaler Ebene gelang es dem KGV im Verbund mit anderen

Mitglieder des Vorstandes Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. G 043 817 15 60 E-Mail theo.fischer@gmx.net

bürgerlich ausgerichteten Arbeitgeberorganisationen erfolgreich mit dem Ticket «4 gewinnt» vier wirtschaftsfreundliche Regierungsräte für den Kanton zu etablieren. Ebenso geben wir unser KGV-Siegel für gewebefreundliche angehende oder amtierende Kantonsräte auf Empfehlung der Bezirksgewerbeverbände, weil diese ihre Pappenheimer in der Region besser kennen. Überhaupt ist das engmaschige Netz des Gewerbes ein Riesenvorteil. Im Kampf gegen die 1:12 Initiative, die Mindestlohninitiative in jüngster Vergangenheit oder bei der eidgenössischen Erbschaftssteuer in naher Zukunft, konnte oder kann sich die bürgerliche Schweiz auf die bewährte Mehrstufigkeit des organisierten Gewerbes stützen. Dabei bildet die Glaubwürdigkeit des Gewerbes das bewährte Fundament für gewonnene Abstimmungen. Nicht zuletzt ist der lokale Gewerbeverein ein Ort des Austausches unter Freunden, ein Ort, wo Geschäfte aufgegleist und letztlich auch politisch Einfluss genommen wird. Wer dabei ist, gibt dem Gewerbe eine Stimme und damit Gewicht. Sind Gewebevereine Auslaufmodelle? Mitnichten!

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Service-Hotline 044 777 93 82

Geschäftsleiter KGV Thomas Hess

Gewerbeverein Ottenbach Remo Marchioni Hair Box GmbH Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach Tel. G 044 761 23 20 E-Mail marchioni@multiplex.ch Gewerbeverein Oberamt Thomas Frick Frickarchitektur Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a.A. Tel. G 043 466 50 90 E-Mail thomas.frick@frickarchitektur.ch Gewerbeverein MKM Andreas Leidenix Die Mobiliar Hausmattenweg 6, 8932 Mettmenstetten Tel. G 044 762 50 64 E-Mail andreas.leidenix@mobi.ch Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. G 044 761 61 47 E-Mail info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein Obfelden Jürg Meier Zimmerei Meier Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Tel. G 044 761 38 03 E-Mail meier-zimmerei@bluewin.ch


GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

August 2014

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Handwerker aus 13 verschiedenen Berufen Die «Albisbrunn»-Werkstätten bieten umfassende Produkte und Dienstleistungen an

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Die stationäre Einrichtung für männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen, Albisbrunn, bietet eine Ausbildung für 32 Lernende in 13 verschiedenen Berufen an. Auf dem grossen Areal findet der Besucher Werkstätten für den Bau- und Malerbetrieb, für den Maschinen- und Metallbau, eine Schreinerei sowie Produktionsräume für Druck & Werbetechnik. Die mit dem Begriff «Baubetrieb» beschriebenen Leistungen umfassen vom Neubau von Einfamilienhäusern, Altbausanierungen aller Arten, Um- und Anbauten bis hin zu Beton- und Stahlarbeiten sowie sämtliche Hochbauarbeiten. Der Malerbetrieb wiederum verwirklicht die fachtechnischen und gestalterischen Lösungen sowohl für Renovationen als auch für Neubauten. Die Abteilungen Maschinenbau und Metallbau sind bekannt für

flexible und umfassende Lösungen und Dienstleistungen in den genannten Bereichen. Massgeschreinerte Möbel, Einzelanfertigungen, Küchen, Fensterbau, Einbruch- und Brandschutz sowie Umbauten, Renovationen und Reparaturen sind die Spezialitäten des Schreinereibetriebes. Anerkennung für Zuverlässigkeit und Kompetenz Im Sektor Druck & Werbetechnik bietet Albisbrunn schliesslich eine vielfältige Kollektion von Produkten in digitalen Druckverfahren oder im klassischen Siebdruck an. Fahrzeug- und Schaufensterbeschriftungen, Ausstellungs-, Bau- und Hinweistafeln, Fahnen, Plakate und Kunstdrucke und natürlich Visitenkarten, Flyers und Broschüren erstellt die Albisbrunn Druck

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(Bild Martin Mullis)


GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

August 2014

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Rahmen für stilgerechte Präsentationen Atelier für Rahmengestaltung Walter Spillmann in Hausen am Albis

Kunsthandwerk und Fachkompetenz: Heidrun und Walter Spillmann in ihrem Rahmenatelier.

Bilder, Spiegel und die vielfältigsten Arten von Ausstellungsgegenständen, verlangen für die Präsentation den richtigen Rahmen. Im Atelier für individuelle Rahmengestaltung von Walter Spillmann in Hausen, finden anspruchsvolle Kunden vielseitige und fast unbegrenzte Möglichkeiten. Das wunderschöne alte Haus mit dem markanten roten Riegel unmittelbar beim Türlersee, dient sozusagen als stil- und standesgemässer Rahmen für das altehrwürdige Handwerk von Walter Spillmann. Der gelernte Möbelschreiner betreibt sein Atelier für Rahmengestaltung, zusammen mit seiner Ehefrau Heidrun, bereits seit fast 20 Jahren. Er ist im Säuliamt und in der weiteren Umgebung der einzige, welcher den vom Aussterben bedrohte Beruf des Einrahmers und Vergolders noch ausübt. Dementsprechend eindrücklich zeigen sich auch die Werkstatt und das Atelier des Kunsthand-

werkers. Seine Kunden sind in den allermeisten Fällen Privatpersonen, welche praktisch ausschliesslich stilvolle und den entsprechenden Gegebenheiten angepasste Einzelanfertigungen von Rahmen, verlangen. Stilvolle Einfassungen von Bildern und Artefakten aller Art Es sind dies Rahmen für Bilder, Stiche, Grafiken und Spiegel, aber auch für Objekte, welche nach einem Rahmen verlangen der sie dem Betrachter ganz besonders vorteilhaft präsentiert. Dies können antike Gegenstände aller Art, wie Fahnen oder Artefakte sein. Die Rahmen selber sind so vielfältig in Form, Farbe und Beschaffenheit, wie die Gebilde, denen sie eine Einfassung bieten. Im fast unerschöpflichen Fundus des Familienbetriebes von Walter Spillmann, finden Kunstliebhaber und anspruchsvolle Inneneinrichter vom

(Bild Martin Mullis)

vergoldeten Barockrahmen bis hin zur passenden und schlichten Einfassung, jeden gewünschten Stil. Die Rahmen sind samt und sonders Einzelanfertigungen und entstehen erst nach gründlicher Abklärung der Kundenwünsche. Die aufwendige Einrahmung eines riesigen und sechs Quadratmeter grossen Puzzles hinter Glas sowie auch die Präsentations-Vitrinen für eine permanente DekorationsAusstellung, sind hier lediglich als zwei Beispiele der unerschöpflichen Möglichkeiten erwähnt. Wer seine Bilder und Kunstgegenstände in einem stilvollen, persönlichen und individuellen Rahmen zeigen und betrachten will, kommt um einen Besuch des Ateliers von Spillmann Rahmengestaltung nicht herum. (mm) Spillmann Rahmengestaltung, Türlersee 5, 8915 Hausen, Tel. 044 764 10 16, spillmannrahmen@hotmail.ch


Veranstaltungen

Freitag, 15. August 2014

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buch-tipp

Die Zeit ist eine Riesin ................................................... von margrit maag bibliothek mettmenstetten Als ihr Grossvater in die psychiatrische Klinik eingewiesen wird, ist Verena Stefan knapp drei Jahre alt. Er stirbt, als sie fünf ist. Im Staatsarchiv Bern liegt eine 800 Seiten dicke Akte. Sie handelt von Margrit Maag dem, was Verena Stefan jetzt in «Die Befragung der Zeit» noch einmal erzählt – mit der Freiheit der Schriftstellerin, die sie geworden ist. Es ist allerdings eine Familiengeschichte, die zugleich Gesellschaftsgeschichte ist. Denkt sie an ihren Grossvater, so erinnert sich Verena Stefan an seine Atemnot und seine Zuneigung. Genauso ergeht es in «Die Befragung der Zeit» der vierjährigen Rosa, die mit dem Grossvater zwischen den Apfelbäumen auf der Wiese steht. «Mein Herz ist viel zu gross geworden», sagt er. Er weiss wohl, was das bedeutet. Denn Grossvater, Julius Brunner, war Arzt, Dorfarzt. Oft ist er mit seiner Enkelin zusammen. Manchmal streitet er mit Lina, seiner Frau. Er neigt zu heftigen Wutausbrüchen, sie schreit. Es ist viel Groll zwischen ihnen. Dinge, die sie in sich hineingefressen haben und die sie nun trennen.

Mehr als sinnliches Vergnügen Alex Capus liest in der Bibliothek Rifferswil aus dem Buch «Mein Nachbar Urs» Am Sonntagabend, 24. August, bietet sich in der Bibliothek Rifferswil Gelegenheit, einem begnadeten Schweizer Autor persönlich zu begegnen. ................................................... von veronika longhi In der selbst gezimmerten Gartenlaube von Alex Capus ist wiederum ein neues herrliches Buch entstanden: «Mein Nachbar Urs». Die Kurzgeschichten drehen sich um fünf Nachbarn, die zufälligerweise alle Urs heissen. Eigentlich wären es sechs, aber ein Urs wollte nicht erwähnt werden. Wie schon im Buch «Der König von Olten kehrt zurück» schreibt Capus über seine fünf Urse mit Feinsinn und liebevoller Ironie. Wo lässt sich wohl besser über Gott und die Welt zu parlieren, als über den Gartenzaun? Und wer könnte solch tiefgründige Gespräche wohl besser auf Papier bringen als Alex Capus? In einem Interview wurde er gebeten, folgenden Satz zu vervollständigen: «Lesen ist . . .» die Antwort des Autors: «. . . ein sinnliches

Vergnügen». Das neue Buch ist mehr als sinnliches Vergnügen. Es enthält Vitamine für das Herz. Alex Capus wurde 1961 in der Normandie als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin geboren. 1966 zog er mit seiner Mutter nach Olten. An der Universität Basel studierte er Geschichte, Philosophie und Ethnologie. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Olten, ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. Im Jahr 1994 veröffentlichte er seinen ersten Erzählband «Diese verfluchte Schwerkraft». In den folgenden Jahren sind u.a. weitere Bücher erschienen: «Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer», Roman. «Skidoo», Roman. «Fast ein bisschen Frühling», Roman. «Léon und Louise», Roman. «Himmelsstürmer», zwölf Porträts. «13 wahre Geschichten», historische Miniaturen. «Munzinger Pascha», Roman. Alex Capus hat auch drei Romane von John Fante und einen Kultroman von John Kennedy Toole ins Deutsche übersetzt. Lesung am Sonntag, 24. August, 19 Uhr, Gemeindeund Schulbibliothek, Jonenbachstrasse 1 Rifferswil.

Sicher auf dem Velo Fahrkurs für Kinder und Eltern in Obfelden Am 27. August, von 14 bis 17 Uhr, organisiert Pro Velo Kanton Zürich in Zusammenarbeit mit dem Elternteam der Primarschule Obfelden einen Velofahrkurs für Kinder und deren Eltern.

Ein Gerücht macht die Runde Am 13. Juli 1949 nimmt Beatrice Tanner die Dose mit ihren Ersparnissen aus dem Schrank. Sie hat gehört, der alte Doktor Brunner mache «so etwas». Beatrice Tanner ist schwanger von einem jungen Nichtsnutz, der nicht daran denkt, seiner Verlobten ihretwegen den Laufpass zu geben. Also muss die junge Serviertochter sich selber helfen. Bald allerdings machen Gerüchte die Runde, die Mutter des Nichtsnutzes trägt sie zur Polizei. «Das Luder hat also abgetrieben, darauf steht Gefängnis, und damit wären wir sie los». Doch ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät Julius Brunner, der Arzt. Eine Hausdurchsuchung zeigt: Beatrice Tanner war nicht die Einzige. Er ist auch schon zwei Mal verurteilt worden wegen Abtreibungen. Jetzt wird die Sache gründlich untersucht. Ist dieser alte Landarzt überhaupt zurechnungsfähig? Ein Psychiater der Heil- und Pflegeanstalt Waldau soll dies klären. Dort wird Grossvater nun untergebracht. Manchmal bekommt er auch Besuch von seiner Familie. In Vor- und Rückblenden wird uns nun die Familie präsentiert: Alice, die eine Tochter, Karl, ihr deutscher Mann, ihre beiden Kinder Frieder und Rosa. Auch Flora taucht in der Erinnerung auf, die andere Tochter, die von ihrem Vater so oft geschlagen worden ist. Auszüge aus Dokumenten, Befragungen und Briefen unterbrechen den Fluss des Geschehens. So entsteht in stimmigen Schilderungen eine vielschichtige Erzählung. Gemächlich, im Tempo des wachen Kindes, vollzieht sich die «Befragung der Zeit». «Die Zeit» sagt der Grossvater, «ist eine Riesin, die sich vor uns versteckt. Niemand hat sie jemals gesehen. Aber sie bestimmt, wie die Leute denken, und auch, wie sie ihren Körper empfinden. Und am EnVerena Stefan: de unseres Lebens «Die Befragung steht das Ende der der Zeit». ISBN Zeit – unserer 978-3-312Zeit.» 00606-9.

Zu Gast in der Bibliothek Rifferswil: Alex Capus. (Bild Marco Grob)

Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) und Zeki Müller (Elyas M’Barek). (Bild zvg.)

«Fack Ju Göhte» am Hedinger Weiher Kino am Weiher bietet Stoff zum Lachen Das Kino am Weiher zeigt am Freitag, 22. August, die deutsche Komödie «Fack Ju Göhte» von Bora Dagtekin. Dies ist der meist geschaute Film Deutschlands 2013. Zeki Müller (Elyas M’Barek) hatte es nie wirklich mit der Schule. Selbst als er wegen eines Diebstahls in den Knast ging, schaffte er dort nicht mal seinen Hauptschulabschluss. Dies ist ihm ohnehin so was von egal, hat er doch nur seine Beute im Kopf, die bei seiner Freilassung auf ihn wartet. Doch dann der grosse Schock: Seine Komplizin Charlie (Jana Pallaske) hat das Geld vor Zekis Verhaftung auf einer Baustelle «versteckt». Nur dumm, dass aus der Baustelle eine Schulturnhalle geworden ist und das Geld nun unerreichbar scheint. Doch Zeki will nicht so schnell aufgeben. Als Hausmeister will er bei der Schule anheuern und so an die nötigen Schlüssel gelangen. Wegen eines Missverständnisses wird Zeki jedoch als Aushilfslehrer angeheuert und darf sich mit der schwierigsten zu unterrichtenden Klasse herumschlagen. Mit ungewöhnlichen Methoden versucht

er, die Kids unter Kontrolle zu bringen, damit er seine Energie in der Nacht beim Buddeln brauchen kann. Doch je länger seine Lehrerzeit dauert, desto mehr findet er Gefallen an dem Job und auch an der scheuen Kollegin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth). Der idyllische Hedinger Weiher bietet eine kontrastreiche Kulisse zu diesem derb-witzigen Film. Man kann viel lachen, und doch regt er auch etwas zum Nachdenken an. Wer sich vor dem Kinoanlass stärken will, der kann sich ab 18 Uhr am Verpflegungsstand verköstigen, an der Bar einen coolen Drink oder ein Glas Wein geniessen. Warme Kleider und ein Kissen können nützliche Mitbringsel sein. Der Film beginnt um 21 Uhr und wird bei jeder Witterung – ausser bei starkem Wind – vorgeführt. Tickets können beim Weiherkiosk ab 18 Uhr gekauft werden. Sowohl die Sitzplätze als auch die Auto-Parkplätze sind begrenzt. Open-Air-Kino am Freitag, 22. August, 21 Uhr. Regie und Drehbuch: Bora Dagtekin; Darsteller: Elyas M’Barek, Karoline Herfurth, Katja Riemann, Jana Pallaske u.A.; Altersfreigabe ab 12 Jahren. Ab 18 Uhr wird Ghackets und Hörnli serviert.

Kinder fahren gerne und viel Velo. Um ihnen die nötige Sicherheit auf dem Velo und das richtige Verhalten im Strassenverkehr zu vermitteln, bietet Pro Velo Kanton Zürich Velofahrkurse für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen an. Die Velofahrkurse vermitteln die elementaren Grundkenntnisse des Velofahrens und die Grundlage, um sich mit dem Velo sicher, verantwortungs- und selbstbewusst im Strassenverkehr zu bewegen. Auch die begleitenden Väter, Mütter, Göttis oder Grosseltern erhalten wertvolle Informationen und Tipps: Wie soll man sich als Velofahrer im Kreisel korrekt verhalten? Wie gross sollte der Abstand zum Strassenrand sein? Soll das Kind vor mir oder hinter mir fahren?

Damit das Velofahren so richtig Spass macht! Kurs A richtet sich an Kinder ab 6 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Ermöglicht werden Übungen im geschützten Raum. Es geht um das Üben und Vertiefen der Grundkenntnisse vom Aufsteigen bis zum selbstsicheren Kurven. Kurs B ist für Kinder ab der 1. bis etwa 5. Klasse in Begleitung einer velofahrenden erwachsenen Person. Zuerst stehen Übungen auf dem Schulhausplatz auf dem Plan, danach wird das Gelernte im Strassenverkehr umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen die Regeln und das korrekte Verhalten im Verkehr, vom Abstand halten über das Zeichen geben bis zum richtigen Abbiegen. Für Familien mit einem Kind kostet der Kurs 30 Franken, Familien mit mehr als einem Kind zahlen 40 Franken. Für Pro Velo- und Swiss CyclingMitglieder ist das Angebot gar gratis. Anmeldung und Infos unter www.velofahrkurs.ch.

Sicher, verantwortungs- und selbstbewusst im Strassenverkehr. (Bild zvg.)

Für Ruhe und Energie Tai Ji/Qi Gong befreit Körper und Kopf von unnötigem Ballast. So kann man Fesseln ablegen, durchatmen, nur sein – im Hier und Jetzt. Sich diesen Moment der Ruhe und Freiheit gönnen, bei sich ankommen, neue Energie tanken. Nach jeder Stunde leichter, befreiter, gelassener, achtsamer im Alltag ankommen. Interessierte sind ein-

geladen, ab Freitag, 22. (evtl. 29.) August, jeweils von 14 bis 15.15 Uhr in einer kleinen Gruppe Tai Ji/Qi Gong zu praktizieren im kath. Pfarreizentrum, Seewadelstrasse 13, Affoltern. Auskunft/Anmeldung: Monika Klauser, Bewegungspädagogin BGB, FitGym-Leiterin, Tai Ji/Qi Gong Lehrerin, Telefon 079 758 74 89.


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Vermischtes

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Den Schulbeginn feiern Sandmaler Urs Rudin in Affoltern Der erste Tag nach den Sommerferien ist für alle Kinder eine Art Neubeginn. In den Sommerferien sind sie vielleicht noch über den Strand gelaufen, haben Sandburgen gebaut und die Schritte im Sand genossen – nun geht es wieder in den Schulalltag. Aber vorher geht es noch einmal sandig zu und her, denn Sandmaler Urs Rudin

begleitet das Fest zum Schulbeginn, das bereits zum dritten Mal am letzten Sonntag der Sommerferien in der reformierten Kirche Affoltern stattfindet, und weiht die Kinder in seine Kunst ein. Sonntag, 17. August, 10 bis 14.30 Uhr, in der und um die ref. Kirche Affoltern.

zwischen-ruf

1. August in Budapest Ansicht der schönen Altstadt von Aarau, die am Ausflug besichtigt wird. (Bild aarau info)

Stadt- und Schuhgeschichte Ausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft Dieses Jahr findet der Kultur-Ausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) am Samstag, 6. September, statt. Die Reise geht nach Aarau und ins Bally-Schuhmuseum. ................................................... von marianne voss Der Kantonshauptort Aarau hat für seine vorbildlich erhaltene Altstadt den diesjährigen Wakkerpreis bekommen. Auf dem Kultur-Ausflug der GGA geht die Gruppe während eines stündigen Rundgangs in den schönen Gassen auf Entdeckungstour, erfährt dabei viel Interessantes und lässt sich von der speziellen Atmosphäre der Altstadt beeindrucken. Mit einer Kaf-

feepause wird der Besuch in Aarau abgeschlossen. Die nächste Station ist Schönenwerd, wo die Besichtigung des Bally-Schuhmuseums auf dem Programm steht. Das Museum befindet sich im ehemaligen Privathaus der Familie Bally. Anhand einer grossen Anzahl von Ausstellungsstücken erfahren die Teilnehmenden, wie sich die Fussbekleidung von der Frühzeit der Menschheit bis heute gewandelt hat. Es gibt auch Schuhe von berühmten Persönlichkeiten und Königinnen sowie völlig ungewöhnliche Schuhe zu bewundern. Das Bally-Schuhmuseum ist für Einzelbesucher nur an wenigen Terminen offen, deshalb ist die Gruppenführung eine gute Gelegenheit, die berühmte Schuhsammlung anzusehen. Das gemeinsame Nachtessen im gemütlichen Kreis im Hotel Storchen

in Schönenwerd rundet schliesslich den interessanten Tag ab.

Anmelden bis zum 31. August Besammlung für die Abfahrt mit dem Car ist am Samstag, 6. September, um 12.15 Uhr beim Bezirksgebäude Affoltern. Der Unkostenbeitrag an den Ausflug beträgt pro Person 35 Franken. Die Konsumationen beim Kaffeehalt und das Nachtessen bezahlen die Teilnehmenden selber. Anmelden bis 31. August an Urs Bregenzer, Telefon 044 761 94 03, info@ggaffoltern.ch oder SMS 079 693 44 87. Weitere Aktivitäten der GGA sind der Ämterweg, die Volkshochschule Knonauer Amt, die Neujahrsblätter sowie die Ausstellungen Ämtler Künstler. Infos unter www.ggaffoltern.ch.

Vorabend der Hochzeit meines Neffen mit einer Ungarin. Ich sitze mit Verwandten in einem Strassencafé in Budapest. Und wer schlendert fröhlich daher? Vier junge Leute in rotem T-Shirt mit riesigem weissen Kreuz auf der Brust. Ich springe auf, beuge mich über die Balustrade: «Hallo, ich bin auch Schweizerin! Was macht Ihr hier am ersten August?» Zwischenstopp auf einer einmonatigen Europareise, erzählen die beiden Mädchen, und die Jungs besuchen sie übers verlängerte Wochenende. Wohnen würden sie normalerweise im Kanton Zürich, jetzt aber da vorne in der Jugendherberge. Budapest ist wunderschön bei Nacht. Links und rechts fantastisch beleuchtete Brücken über die Donau, uns schräg gegenüber das riesige Parlamentsgebäude, ebenfalls beleuchtet, dann die tausend gelben Lichter entlang des Ufers. Auf dem Berg Kirche und Schloss, hell erstrahlt. Ich hole mein Portemonnaie und gebe dem einen Mädchen hundert Euro. «Macht euch einen schönen Abend.» «Darf ich Sie umarmen?» Dann kommt auch die andere zu mir, umarmt mich, schliesslich noch die

beiden Jungs. Meine Verwandten am Tisch lachen. 2. August bei Budapest. Wir wollen ein Taxi nehmen zum Hochzeitsort auf dem Land. Ich frage einen Taxifahrer nach dem Preis. «Hundert Euro». «Wie viele Kilometer sind es?» «40 km.» «Sorry, zu teuer, Taxi von Aeroport nach Budapest war 30 Euro für 20 km.» Ich laufe weg. Da hupt er und winkt. Ich geh zurück. «60 Euro okay.» Ach, wir sind auf der Autobahn, und sein Navi findet dieses Boutique Hotel nicht. Er wendet, fährt zurück. Ich sehe seinen Schweiss auf der Stirn, immer wieder fummelt er an seinem Navi herum. Dann hält er an einer Tankstelle und erkundigt sich. Endlich findet er die Hochzeitslocation, tatsächlich extrem abseits. Als wir aussteigen, bemerke ich: «Sie haben 60 Euro gesagt.» «Yes, sorry.»Er senkt beschämt den Kopf, darauf gefasst, dass er weniger Geld bekommt. Doch ich lache: «Ich gebe 80 Euro. Wegen Stress.» Er schaut verdutzt, ungläubig, dann ein Strahlen. Und noch verdutzter bin ich: Denn auch er umarmt mich. Ute Ruf

sport

Grosse Steine auf dem Ein Gipfeltreffen zum Saisonauftakt Areal der kleinen Bälle der Unihockeyanerinnen 3. Mühligolf-Steinstossen in Wettswil

Cup-Aus für die Damen des UHC Mettmenstetten Unicorns

Am Sonntag, 17. August, findet das 3. Mühligolf-Steinstossen auf der Golf Driving-Range Wettswil statt. Am Plausch-Anlass dürfen ohne Anmeldung alle zwischen sechs und 96 Jahren mitmachen.

Es hätte der Cupfinal sein können, doch die beiden letztjährigen Playoff-Teilnehmer Gossau und Mettmenstetten trafen am vergangenen Samstag schon allzu früh, das heisst im 1/32Final des Liga Cups, aufeinander.

Röbi Mühlethaler, Wirt und Chef des Steinstoss-Turniers, stemmt schon mal

probehalber einen schweren Stein, um für den Kampf am 17. August auch wirklich gerüstet zu sein. Versagerängste kennt er allerdings nicht, organisiert er das Plauschturnier auf der Driving-Range an der Moosstrasse in Wettswil doch bereits zum dritten Male. Willkommen als Wettkämpfer sind sämtliche Personen, von ungefähr sechs Jahren bis ins hohe Alter.

Stammtisch- und Profi-Stösser

Stemmt das «Mühligolf-Steinstossen» mit Elan: «Mühligolf»-Wirt Röbi Mühlethaler. (Bild Martin Mullis)

Gestossen wird mit 8, 22 und 40 Kilogramm schweren Steinen. Auszeichnungen gibt es für zwei Kategorien. Das sind einerseits die professionellen Steinstösser und andererseits die Gruppe der Stammtisch-Stösser. Dies können Gruppen, Familien oder Einzelpersonen sein. Zum sportlichen aber durchaus auch heiteren Wettbewerb sind alle gut gelaunten Personen, als Teilnehmer oder als Fans, herzlich eingeladen. Für Essen und Trinken wird auf dem Festplatz ausreichend gesorgt sein. (mm)

Klar war auf jeden Fall, dass die amtierenden Schweizer Meisterinnen Cevi Gossau in dieser Partie die Favoriten sein werden. Doch die Mettmenstetterinnen mussten sich nicht verstecken und wollten den Gossauerinnen endlich einmal die Stirn bieten und auf keinen Fall sang- und klanglos untergehen. Mit reduziertem Kader – nur sechs Feldspielerinnen und eine Torhüterin – jedoch gut vorbereitet und mit Siegeswillen, starteten die Einhorn-Damen in die Partie. Vieles, was man sich vorgenommen hatte, um das sehr gute Spiel der Gossauerinnen zu unterbinden, wurde fast fehlerlos umgesetzt. Konzentriert und von Beginn weg mit einem hohen Tempo beider Teams, wurde das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch. Nach zehn Minuten zappelte der Ball dann jedoch zugunsten der Gossauerinnen im Netz. Das gefiel den Mettmenstetterinnen jedoch gar nicht und man konnte kurz darauf kontern und den Ball zum 1:1 einschieben. Leider schossen sich die Gossauerinnen bald wieder in Führung und man ging mit einem knappen Rückstand in die erste Drittelspause. Mit dem Drittelsresultat durfte man zufrieden sein. Die Mettmenstetterinnen haben Lunte gerochen und

wussten, dass ein Sieg durchaus möglich wäre. Im Mitteldrittel sollten wiederum sieben Minuten vergehen, bis der erste Treffer in diesem Drittel fiel. Leider zuungunsten der Ämtlerinnen. Als dann nach 32 Spielminuten auch noch eine unverständliche Zweiminuten-Strafe gegen die Mettmenstetterinnen ausgesprochen wurde, nutzten dies die Gossauerinnen gnadenlos aus und gingen mit 4:1 in Führung. Vielleicht etwas von der Rolle, kassierte man dann noch das fünfte Tor und schritt mit einem Viertore-Rückstand in die letzte Pause.

Nahe dran, das Spiel noch zu drehen Und obwohl die Ämtlerinnen nur mit sechs Feldspielerinnen anwesend waren, und die Cupspiele jeweils über 60 Minuten effektiver Spieldauer laufen, wollte man sich auf keinen Fall geschlagen geben. Jede mobilisierte nochmals alle noch vorhandenen Kräfte und glaubte daran, dieses Match noch drehen zu können. Und so startete man dann auch ins letzte und entscheidende Drittel. Nach nur vier Minuten zappelte der weisse Kobold dann endlich wieder einmal für die Mettmenstetterinnen im Tor. Und nur eine Minute später, konnten die Einhorn-Damen wieder jubeln, es stand nun 5:3. An einigen ungewöhnlichen Fehlern gossauerseits merkte man, dass Mettmenstetten nahe dran war, dieses Spiel zu drehen. Auch durften die Mettmenstetterinnen auf ihr Glück zählen, denn so einige Bälle der Gossauerinnen landeten in diesem Drittel an der Torumrandung von Mettmenstetten.

Nach je einem Tor auf beiden Seiten, stand es fünf Minuten vor Schluss 6:4. Die Mettmenstetterinnen hatten nichts mehr zu verlieren und setzten alles auf eine Karte. Mit vier Feldspielerinnen und ohne Torhüterin wollten sie noch zwei Tore erzielen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch an der guten Defensivleistung der Gossauerinnen. Diese kamen sogar ihrerseits noch zu zwei Treffern und das Spiel ging mit 8:4 verloren. Nun wird man sich voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Diese wird dieses Jahr besonders sein, da im Damen Kleinfeld eine Umstrukturierung resp. eine Ligaerweiterung stattfinden wird. Was bedeutet, dass ab Saison 2015/16 nur noch zwei Erstliga-Gruppen à je zehn Teams sein werden. Und dorthin gelangt man direkt, wenn man diese Saison unter den besten vier Teams seiner Gruppe sein wird. Es werden also attraktive und entscheidende Partien folgen und die Mettmenstetterinnen werden alles geben, um auch nächste Saison immer noch in der höchsten Damen-Kleinfeld-Liga spielen zu dürfen.


Sport

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Säuliamt Open bricht Rekord 171 Teilnehmer in 14 Kategorien – bei schlechtem Wetter ein organisatorisches Meisterstück Vom Donnerstag, 24., bis zum Sonntag, 27. Juli, wurde das 6. Säuliamt Open durchgeführt. Dieses Jahr ist das Turnier mit den nationalen Tableaus in eine höhere Klasse aufgestiegen.

Zusammengefasst konnte das Säuliamt dieses Jahr also in 14 Kategorien vier Finalisten stellen, immerhin gewannen die Säuliämtlerinnen und Säuliämtler drei von drei erreichten Finals.

Mit 171 Teilnehmern in 14 Kategorien hat das Säuliamt Open sein Status als wichtigstes Tennisturnier in der Region bestätigt. Auf drei Anlagen in Stallikon, Wettswil und Affoltern wurde das Turnier trotz eher schlechten Wetters ausgespielt. Besonders der Samstag, an dem insgesamt 48 Spiele angesetzt waren, wurde zum Prüfstein für das Organisationskomitee. Ab 12 Uhr mittags konnte auf den Aussenanlagen nicht mehr gespielt werden, sofort wurden daher alle weiteren Spiele in die Tennishallen von Aesch bei Birmensdorf und Urdorf verschoben. Über 70 Spieler mussten von den neuen Spielorten und Anspielzeiten unterrichtet werden, dank einer guten Regenplanung des OKs konnten aber trotzdem noch alle Spiele, die am Samstag angesetzt waren, ausgespielt werden. Es wurde jedoch knapp: der letzte Matchball wurde um Mitternacht ausgespielt!

N4-R2 Tableaus ein voller Erfolg

Säuliämtler dieses Jahr weniger dominant Nachdem im letzten Jahr die Säuliämtler dem Turnier Ihren Stempel aufsetzten, folgte in diesem Jahr Ernüchterung. Zwar stellten die Säuliämtler wieder am meisten Spieler, jedoch wurden nur drei von 14 Kategorien von Säuliämtlern oder Säuliämtlerinnen gewonnen. Der Final des Männerturniers 45+, R7-R9 war jedoch immerhin ein Doppelsieg, da Felix Heidelberger vom TC Stallikon Andrey Bachev vom TC Hausen mit 2:6, 6:4, 6:2 schlug. Ebenfalls einen Heimsieg gab es für Beat Saner vom TC Stallikon, der in der Kategorie 60+ R7-R9 über Rico Bizzozero triumphierte. Bei den Damen konnte Serena Bonandi vom TC Säuliamt den Final des Aktive R7-R9 Turniers nach drei Sätzen gewinnen und sorgte so für den einzigen Heimsieg bei den Damen.

Die erstmals ausgeschriebenen N4-R2 Tableaus für Damen und Herren waren ein voller Erfolg. Sechs Damen und 17 Herren der schweizerischen Tennisspitze haben sich angemeldet, das Säuliamt kam in den Genuss von schweizerischem Top-Tennis. Den Damen-Final machten die beiden Gesetzten Nummern 55 und 65 der Schweiz unter sich aus. Die Topgesetzte Corina Christener wurde ihrer Favoritenrolle im Final gegen Isabel Bischof gerecht und gewann sicher 6:2, 6:1. Bei den Herren kamen die Zuschauer besonders im Halbfinale in den Genuss eines Spitzenmatches. Ganze vier Stunden (!) duellierten sich Giordan Kunz (R1) und Dario Huber (R1). Giordan Kunz gewann diesen Nervenkrieg dann nach vier abgewehrten Matchbällen doch noch und schaffte den wohlverdienten Einzug ins Finale. Dort war der erst 16-jährige Kunz dann allerdings total entkräftet und verlor gegen Carlo Schmid (R1) 6:4, 6:2. Anzumerken ist zudem, dass Kunz in der dritten Runde den top gesetzten Tibor Vukajlovic (N4, 83) ausschalten konnte und so für die grösste Überraschung im Turnier sorgte.

Rosanna Fravi, Fabian Gfeller, Fabian Hubmann, Fredi Marek, Melina Ehrsam und Oliver Gfeller (v. l.) vor der Siegerehrung.

Viele Zuschauer in Stallikon Der Finaltag in Stallikon war rege besucht und die Gäste kamen nicht nur in den Genuss von Top-Tennis, sondern wurden auch kulinarisch vom Küchenteam des TC Stallikon verwöhnt. «Wir hatten sehr viele Gäste am Sonntag und haben viele Komplimente zu unserem Essen erhalten, das macht mich natürlich stolz!», so Küchenchef Max Stalder. Die Siegerehrung in Stallikon wurde mit einem reichhaltigen Apéro begleitet, an dem natürlich alle Zuschauer und Spieler herzlich eingeladen waren. Die Preise in diesem Jahr wurden

Heimsieg: Serena Bonandi (rechts) vom TC Säuliamt mit ihrer Finalgegnerin Desirée Hobi. unter anderem von der Raiffeisen Bank, Gärtnerei Guggenbühl, RS Tennisacademy, Mü’s Vinothek und der Tennismarke Solinco offeriert. Dank des Bespannungsservice von Prince Schweiz gingen den Spielern auch nie die Rackets aus und dank Tretorn Schweiz nie die Bälle.

Ämtler Doppelsieg im Tableau Herren 45+ R7-R9: Felix Heidelberger (links) und Andrey Bachev. (Bilder zvg.)

Nächstes Jahr noch grösser? Mit über doppelt so vielen Teilnehmer wie im Vorjahr hat das Säuliamt Open 2014 einen neuen Massstab gesetzt. Das Turnier erfreut sich an enormer Beliebtheit bei Tennisspielern aus der ganzen Schweiz. Für die nächste Aus-

Die Finalspiele moderiert Walter Scheibli Jubiläumsturnier Schachenmattengrümpi 2014 in Bonstetten Auch in diesem Jahr findet vom 15. bis 17. August im Sportzentrum Schachen wieder das Schachenmattengrümpi statt – bereits zum zehnten Mal. Der Anlass bietet mit fünf Fussballkategorien, der polysportiven Kategorie und den Kindersprints zum «Schnellste Unterämtler» wieder ein vielseitiges Sportprogramm. Pünktlich zum Jubiläumsjahr können die Veranstalter einen Rekord verzeichnen, so wurde die angestrebte stolze Teilnehmerzahl von 60 Teams erreicht. Zwar werden die Temperaturen in diesem Jahr voraussichtlich keine Rekorde übertreffen, jedoch sind die Voraussetzungen erneut gegeben für ein faires Sportturnier, an dem der Spass über dem Wettkampfgeist. Wie gewohnt beginnt das Turnier am Freitagabend mit den polysportiven Teams, welche sich in den Sportarten Fussball, Unihockey und Volleyball/Beachvolleyball messen werden. Diese Teams stehen dann auch noch am Samstag im Einsatz. Ebenfalls am Samstag wird das Turnier der aktiven Herren stattfinden. Der Sonntag steht neben der Sie&Er Kategorie, bei welcher mit mindestens zwei weiblichen

sen Sommer auf etwas moderate Temperaturen für die dritte Ausführung des schnellsten Unterämtlers. Kindergarten- bis Oberstufenschüler und Schülerinnen treffen sich am Grümpisonntag um 13 Uhr auf der Schulhauswiese zur diesjährigen Qualifikation des schnellsten Unterämtlers (vgl. Text rechts). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, man trifft sich bei der Jahrgangstafel. Ob die letztjährigen Sieger wieder auftrumpfen können? Möglichst viele Konkurrenz belebt den Wettkampf.

«Special Guest» Walter Scheibli

Schachenmattengrümpi: Es ist bereits die zehnte Ausgabe. (Archivbild) Feldspielern gespielt werden muss, im Zeichen der Junioren. In drei verschiedenen Alterskategorien können sich hier die Jugendlichen messen und ausmachen wer das beste Team zusammengestellt hat. Das Grümpi bietet aber auch immer etwas für alle, welche sich nicht zum Mitspielen begeistern können. Ei-

ne vielseitige Festwirtschaft empfängt die Besucher tagsüber und am Freitag und Samstag kann man den Abend an der Bar ausklingen lassen.

«De schnällscht Unterämtler» Nach drei Jahren mit absoluter Hitze hoffen die Läufer und Läuferinnen die-

Wer kennt ihn nicht, «the one and only» Walti Scheibli. Als kleines Highlight haben sich die Organisatoren etwas ganz Spezielles einfallen lassen. Pünktlich zum Zehnjährigen wurde der wohl bekannteste Schweizer Radio-Sportmoderator eingeladen. Walti Scheibli wird es sich nicht nehmen lassen, die Finalspiele des diesjährigen Schachenmattengrümpis persönlich zu moderieren. Wer sich diese Sache nicht entgehen lassen möchte, für den ist es ein Muss, am Samstagnachmittag, 16. August, persönlich vor Ort zu sein.

tragung könnte es deshalb eng werden mit nur drei Anlagen. «Mit vier Anlagen könnten wir bis zu 200 Matches innerhalb von vier Tagen durchführen», so OK-Präsident Marek. «Natürlich werden wir prüfen, ob es in der Umgebung noch einen Club gibt, der Teil unserer Erfolgsgeschichte sein will!»

«De schnällscht Unterämtler» Rechtzeitig zum EM-Höhepunkt sind auch die Unterämtler Sprinter und Sprinterinnen hoffentlich in Höchstform. Am Sonntag, 17. August, um die Mittagszeit werden eifrige Heinzelmännchen die Bahnen auf dem Fussballfeld des Schachengrümpi hinzaubern. Ob die Titelverteidiger wohl anwesend sind oder doch schon gar im Letzigrund starten? Wenn ab 12.30 Uhr die Laufeinteilungen stattfinden, wird sich das Favoritengeheimnis lüften. Sind wohl die Fussballer schon müde von den morgendlichen Spielen oder besser aufgewärmt? Oder sind die ausgeschlafenen Gegner im Vorteil? Anmelden muss sich niemand. Das Anstehen bei der entsprechenden Jahrgangstafel genügt. Punkt 13 Uhr starten die jüngsten Kategorien zur Ausmarchung der schnellsten Unterämtler. An der Rangverkündigung nach Spielende am späteren Nachmittag können sich die erfolgreichen Sieger dann feiern lassen. Ob auch wieder ein Rennen für die «Grossen» stattfindet, wird der organisierende TSV Bonstetten auf dem Platz entscheiden. Lauffreudige Eltern können sich – gut aufgewärmt – auf dem Platz anmelden. (ml)


Extra volg-rezept

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menschen im säuliamt: hans-jakob schmid

«Schon als Kind wollte ich Elektroingenieur werden»

Auberginen-Röllchen Zutaten für 4 Personen 1 Stk. Zucchetti 2 Stk. Tomaten 1 Stk. Peperoni gelb Olivenöl Kräuter fein geschnitten 2 Stk. Knoblauchzehen, fein geschnitten 1 Stk. Aubergine ca. 500 g Sauce: 2 Stk. Peperoni rot 1,5 dl Bouillon Salz, Tabasco Zubereitung Für Sauce Peperoni würfeln und in Bouillon ca. 10 Min. garen. Pürieren und mit Salz und Tabasco abschmecken. Inzwischen für Füllung Zucchetti, Tomaten und Peperoni sehr klein würfeln. In heissem Olivenöl dünsten. Kräuter und Knoblauch zugeben. Ofen auf 80 Grad vorheizen. Aubergine längs in dünne Scheiben schneiden. Beidseitig portionenweise in wenig heissem Olivenöl braten und mit Salz würzen. Im Ofen warm stellen. Füllung auf Auberginen verteilen und aufrollen. Wenig Sauce auf Teller geben und Auberginen-Röllchen darauf anrichten. – Zubereitung: ca. 35 Minuten.

gedankensprünge Weit weg Mein Nachbar reiste um die Welt Er hat mir viel davon erzählt Ich sagte nichts, denn ich fuhr nur Von Zürich bis nach Winterthur Martin Gut

Der Pfarrerssohn Hans-Jakob Schmid wuchs in einem religiösen aber sehr frei denkenden Umfeld auf. Zuerst begann er ein Medizinstudium, dann wurde er Elektroingenieur. Er wohnt mit seiner Familie in Rifferswil und arbeitet seit 24 Jahren in der Schiller AG in Baar. ................................................... mit hans-jakob schmid sprach marianne voss Unser Gespräch findet in der gemütlichen Stube der Familie Schmid im Rifferswiler Unterdorf statt. Beim Blick aus dem Fenster sieht man Wiesen, Felder und den ruhig dahinfliessenden Jonenbach. «Wir sind seit 1992 hier und haben es nie bereut», erklärt Hans-Jakob Schmid. «Wir und unsere Kinder lieben das ländliche Leben, und meine Frau kennt hier im Dorf fast alle.» Angesprochen auf seinen Dialekt berichtigt er: «Nein, das ist nicht Basler-, sondern Muttenzer-Dialekt. Der ist viel weicher.» Er selber habe aber nie in Muttenz gelebt, seine Eltern seien von dort.

Von Revox zu Schiller Hans-Jakob Schmid ist in Lugano geboren. Sein Vater war Pfarrer, und die Familie zog somit bei jedem Stellenwechsel um. Die Stationen waren Bellinzona, Zofingen, Olten und BaselStadt. Als Kind und Jugendlicher fand er das Herumzüglen nicht besonders lustig, denn er musste sich immer wieder völlig neu eingewöhnen. Das Klima in seinem Elternhaus sei gar nicht etwa eng, sondern sehr offen und freidenkend gewesen. Sein Vater habe ihm wo immer möglich Anregungen mit auf den Weg gegeben. Er berichtet die Episode vom James-Bond-Film, der damals als anrüchig galt. «Der Vater bezahlte mir das Bahnbillett nach Basel, damit ich mir den Film dort ansehen konnte. In Olten, wo er Pfarrer war, durfte ich nicht ins Kino. Das hätte seinem Ruf geschadet.»

Hans-Jakob Schmid geniesst den Jonenbach gleich neben dem Haus. «Der Bach wirkt auf mich beruhigend.» (Bild Marianne Voss)

In Olten und Basel absolvierte Hans-Jakob Schmid das Gymnasium. Da er sich mit einer A-Matur mathematisch zu wenig sattelfest fühlte, begann er das Medizinstudium. «Dabei wollte ich doch schon als Kind Elektroingenieur werden. Mich faszinierten nämlich die Elektrolokomotiven.» In den Sommerferien habe er sich öfters in der SBB-Werkstatt betätigt und dort etwas Geld verdient. Es war dann der Vater, der ihn ermutigte, die Studienrichtung zu wechseln und doch Elektroingenieur zu werden. Er studierte in Zürich und arbeitete nach dem Abschluss bei der Firma Studer Revox, die sich auf die Herstellung von Tonbandgeräten, Plattenspielern und Lautsprechern spezialisiert hatte. «Das hatte mit Musik zu tun, und Musik hat mich schon immer fasziniert.» Er spielt Klavier und Trompete und er singt - zurzeit im Collegium Vocale im Grossmünster. «Ich singe täglich, ich brauche das, das tut mir einfach gut.» Bei der Firma Revox befasste er sich mit der CD-Entwicklung. Eines

seiner ersten Projekte war Anfang der 1980er-Jahre das CD-Gerät. Beim nächsten Projekt kam ihm sein Medizinstudium zugute, denn es ging um Elektrokardiologie. An einem Vortrag in Nizza wurde der Verkaufschef der Schiller AG auf ihn aufmerksam. «Und dann haben die mich eingekauft», berichtet er humorvoll. Seit 1990 arbeitet er in Baar als Vizepräsident und Chef der Forschung und Entwicklung. «Die Schiller AG hat ja vor 40 Jahren als Einmann-Firma begonnen und stellt heute weltweit medizinische Messgeräte her, zum Beispiel den kleinsten Defibrillator.» Er reise viel, vor allem in Frankreich, aber auch weltweit. Das sei manchmal recht anstrengend. Doch der Beruf mache ihm sehr grosse Freude. «Ich würde wieder denselben wählen.» Warum? «Erstens ist der Erkenntnisgewinn extrem spannend. Wenn ich Phänomene beschreiben kann, ist das wie Entdeckerfreude. Dann fasziniert es mich, das Erforschte auch anzuwenden. Und schliesslich ist die Zusammenarbeit

mit andern Firmen und Universitäten für mich sehr bereichernd.»

Eisenbahn-Fan Nebst dem regelmässigen Singen geht Hans-Jakob Schmid fast täglich wandern. «Ich marschiere auf den Albis, manchmal früh morgens, über Mittag oder abends. Und unterwegs mache ich Bilder von den schönen Blumen am Wegrand.» Und er habe noch eine Liebhaberei, nämlich die Eisenbahn. «Die hat mich nie ganz losgelassen.» Er besitze über 100 Modellloks und Wagen, und er besuche viele Anlässe wie Einweihungen oder Eröffnungen der SBB. Politik? «Nein.» Aber in Rifferswil hat er sich während 14 Jahren in der Kirchenpflege engagiert. Natürlich seien ihm die christlichen Werte wichtig. «Meinen Kindern möchte ich folgende Haltungen mitgeben: Interesse zeigen und das, was man tut, mit Überzeugung tun. Also: Entweder ganz auf etwas eintreten oder es ganz bleiben lassen.»

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Mia Christina, 30. Juli.

Lion Janic, 30. Juli.

Pascal, 3. August.

Mayla Joline, 4. August.

Gian, 6. August.

Lona, 6. August.

Louisa Helvetia, 7. August.

Marc Antony, 7. August.

Giulia, 8. August. (Bilder Irene Magnin)

bauernregel «Nach Mariä Himmelfahrt Sonnenschein, das gibt im Fass viel guten Wein.»


063 2014  
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