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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 062 I 172. Jahrgang I Freitag, 10. August 2018

Post schliesst

Zu wenig Begegnung

Ab Montag, 27. August, bietet in Ottenbach der Volg die Postdienstleistungen an. > Seite 3

Der Entwurf zum Gestaltungsplan des Postareals in Obfelden sorgt für Frust. > Seite 5

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Haie schützen «Sharkproject»: Die internationale Artenschutzorganisation wird aus Affoltern geleitet. > Seite 12

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Abenteuer erlebt Die Jubla Säuliamt verbrachte zwei Wochen im Piraten-Zeltlager beim Bodensee. > Seite 13

Coop Bau+Hobby macht Nägel mit Köpfen Der Baumarkt der Coop-Kette zieht sich aus Affoltern zurück Am 26. April wurde der neue Hornbach-Ableger neben dem Autobahnzubringer eröffnet. Nur drei Monate später gibt Coop die Schliessung seiner Bau+HobbyFiliale im Coopark Affoltern bekannt.

richten, dass sämtlichen Angestellten eine neue Stelle in einem anderen Bau+Hobby-Markt angeboten worden sei. Ein Teil der Artikel wird in den verbleibenden zwei Monaten mit Rabatten unter die Kunden gebracht. Der Ausverkauf läuft bereits. Was übrig bleibt, wird nach Rümlang gebracht. Dort eröffnet Coop Ende Jahr eine neue Bau+Hobby-Filiale.

................................................... von livia häberling «Herzlich willkommen. Wir helfen machen», ist auf dem überdimensionalen Plakat über dem Eingang in der Bau+Hobby-Filiale zu lesen. Dazu gibts das freundliche Lächeln dreier Handwerksfreunde. Seit Kurzem ist klar: Wer beim «Machen» noch Hilfe braucht, sollte sich diese bald holen. Der Baumarkt schliesst am 29. September nach 18 Jahren seine Türen.

«Die Schliessung hat nicht mit Hornbach zu tun» Coop-Mediensprecherin Alena Kress erklärte auf Anfrage, der Grund für die Schliessung liege in der Infrastruktur. Das neue Ladenkonzept sehe Verkaufsflächen im Erdgeschoss vor, was im Coopark Affoltern nicht gegeben sei. Der Grossteil des Bau- und Hobby-Ladens befindet sich im ersten Untergeschoss, lediglich die Pflanzenabteilung ist ebenerdig.

Bald eröffnet vis-à-vis ein neues Center

«Auf Wiedersehen» heisst es in knapp zwei Monaten auch für die Bau+HobbyFiliale von Coop. Der Baumarkt schliesst auf den 29. September. (Bild lhä) Am 26. April hat Hornbach neben dem Autobahnzubringer seine neue Filiale eröffnet. Auf 12 000 m² bietet das deutsche Familienunternehmen seine Produkte im Bau-, Garten- und Zoobereich an. Dabei setzt Hornbach nach eigenen Angaben auf Dauertiefpreise. Gemäss Hornbach-Marketingleiter Reto Kaspar seien die ersten drei Monate eine herausfordernde Zeit gewesen, im Ganzen sei man jedoch mit der Entwicklung des Marktes zufrieden. Knapp 100 Mitarbeitende habe der Markt inzwischen. Für Bereiche,

die sich deutlich über den Erwartungen entwickelten, werde derzeit zusätzliches Personal gesucht, so Kaspar. Alena Kress dementiert, dass der Wegzug von Coop Bau+Hobby mit dem neuen Konkurrenten in Verbindung steht: «Über eine Schliessung der Affoltemer Filiale wurde seit mehreren Jahren diskutiert», erklärt sie. Die neu eröffnete Hornbach-Filiale habe auf die Kundschaft nur geringe Auswirkungen gehabt, so Kress weiter. Von der Filialschliessung sind 23 Mitarbeitende betroffen. Coop lässt aus-

So werden im Coopark auf Anfang Oktober 5100 m² Verkaufsfläche frei. Ob bereits ein neuer Mieter gefunden werden konnte, ist unklar, Coop gibt sich über die künftige Nutzung der Fläche bedeckt. Ebenfalls offen ist, was mit der Verkaufsfläche im Zwischengeschoss neben der Vögele Shoes-Filiale passiert. Bis vor Kurzem war dort der Modehändler OVS einquartiert, der inzwischen Konkurs anmelden musste. Die Konkurrenz an Mietern und Kunden dürfte für das Einkaufszentrum in den kommenden Monaten nicht kleiner werden. Am 4. Oktober öffnet an der Industriestrasse 5 – und damit in Sichtdistanz zum Coopark – mit der «Markthalle Affoltern am Albis» ein neues Center seine Türen. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Das Säuliamt vor einer guten Traubenernte Werden die Rebflächen im Säuliamt von Hagel verschont, dürfen die Weinbauern dieses Jahr einen guten Jahrgang erwarten. Nachdem Frost im vergangenen Jahr vielerorts den grössten Teil der Trauben vernichtet hat, sieht es mit Blick auf diesen Herbst bedeutend besser aus – dank bisher günstiger Witterungsbedingungen. Regen, der am Mittwoch schubweise einsetzte, ist gut für die Reben im Säuliamt. Zu viel Trockenheit entzieht den Beeren Saft, das führt zu höherem Zuckergehalt und ergibt zu wenig Säure, wie der Knonauer Weinbauer Edwin Marty ausführt. Zu den noch anstehenden Arbeiten gehört nun das Spannen von Netzen, um die Trauben vor gefrässigen Vögeln zu schützen. Mit speziellen Massnahmen wird auch versucht, die Kirschessigfliege fernzuhalten. Dank anhaltend heissem Wetter erfolgt der Wümmet früher als gewohnt, teilweise schon um Mitte September. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 6

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Schnitzen und Bauen Tageskurs im Rahmen des Pro Juventute Ferienplauschs im Wald bei Bickwil. > Seite 14

Spital Affoltern steigert Effizienz Die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Spital ist im vergangenen Jahr grösser geworden. Das zeigt der Fallkostenvergleich der Zürcher Spitäler. Das Spital Affoltern nähert sich dem Mittelfeld an. Die kantonale Gesundheitsdirektion veröffentlicht jedes Jahr einen Vergleich der schweregradbereinigten Fallkosten für stationäre Spitalbehandlungen. Der Fallkostenvergleich 2017 umfasst wie im Vorjahr 19 Spitäler; diese haben jeweils mindestens 200 Patientinnen und Patienten akutsomatisch behandelt. In die Berechnung der Fallkosten fliessen die Vollkosten ein, also nicht nur die Kosten für die eigentliche medizinische Behandlung, sondern auch spitalinterne Dienstleistungen wie Physiotherapie und Ernährungsberatung sowie Umlagen aus Investitionen in den Betrieb und zur personellen Führung. Die durchschnittlichen Fallkosten sind 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent gestiegen (2016: + 1,2 Prozent). Gleichwohl fielen die Totalkosten um 3,95 Millionen Franken tiefer aus (- 0,2 Prozent). Dies, weil sich die Fallzahlen leicht rückläufig entwickelt haben (- 1,3 Prozent). Davon profitierten die Steuer- und Prämienzahlenden im Kanton. Gemäss den aktuellen Zahlen ist die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Leistungserbringer im Vergleich zu den Vorjahren grösser geworden (2017: 3056 Franken, 2016: 2834 Franken). Wenige Spitäler konnten wie das Spital Affoltern ihre Fallkosten 2017 leicht senken. Bei den meisten, insbesondere im breiten Mittelfeld, sind die Kosten erneut angestiegen. Tendenziell weisen Spitäler, die komplexere Behandlungen durchführen, auch höhere Fallkosten aus – trotz Schweregrad-Bereinigung im Vergleich. Für die Leistungserbringer bleiben die Patienten- und Kostenentwicklung eine Herausforderung. Gefragt sind kostensenkende Massnahmen und gegebenenfalls Anpassungen bei der Kapazitätsplanung. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

Auch Weinbauer Charles Schaller erwartet auf seinem 17-Aren-Areal auf dem Müliberg eine gute Ernte. Auf knapp 700 Meter über Meer gedeihen hier ausschliesslich Riesling x Sylvaner-Trauben. (Bild Werner Schneiter)


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Todesfälle Affoltern am Albis Am 3. August 2018 ist in Niederwil AG gestorben:

Dieter Brönnimann Rüegg,

Sperrung Wolserstrasse TO D E S A N Z E I G E

Zwischen dem 14.08.2018 und dem 18.08.2018 finden in der Wolserstrasse, in Höhe Hausnummer 50/52, Arbeiten für den Kabelnetzausbau der Swisscom statt. Für den Deckbelagseinbau muss der betroffene Abschnitt vom 17.08.2018 08:00 Uhr bis zum 18.08.2018 08:00 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Der Gehweg bleibt für Fussgänger passierbar. Der Unternehmer ist bestrebt die Arbeiten speditiv auszuführen und die Immissionen so gering wie möglich zu halten. Für Ihre Nachsicht und Geduld danken wir Ihnen.

Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir in Liebe und Dankbarkeit Abschied von unserer Mutter und Schwiegermutter, unserer Doda und Ur-Doda, unserer Schwester und Gotte

Julia Ferrari - de Mont 6. Februar 1923 – 6. August 2018

Nach einem erfüllten Leben in Deinem geliebten Zuhause und einem kurzen Spitalaufenthalt hast Du uns im 96. Lebensjahr für immer verlassen. In stiller Trauer: Massimo und Helena Ferrari-Trunz Marco und Sandra Ferrari-Fries mit Stella und Solea Franco Ferrari und Jana Schulz mit Matteo Marina Ferrari Emilio und Susann Ferrari-Leidenix Claudio und Jessica Ferrari-Spörri Olivia und Oliver Büchi-Ferrari mit Laura und Mia

Obfelden, 7. August 2018 Tiefbauamt Obfelden

geboren am 5. Januar 1958, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Abdankung am Donnerstag, 23. August 2018 um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Der Abschiedsgottesdienst findet Dienstag, 14. August 2018, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche in Mettmenstetten statt.

Das Bestattungsamt

Affoltern am Albis

Stadtammannamt Affoltern am Albis

Die Urne wird um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten im Familienkreis beigesetzt.

Am 6. August 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gerichtliches Verbot

Anstelle von Blumengaben gedenke man dem Verein Spitex Knonaueramt, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1 / IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1 (Vermerk: Julia Ferrari)

Dora Spiegelberg geb. Steiner, geboren am 29. Januar 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Beisetzung und Abdankung finden im engsten Familienkreis statt. Das Bestattungsamt

Hausen am Albis Am 03. August 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Badstuber geb. Petri, Mirjana Magdalena Ljubica geb. 26. September 1935, von Le Locle NE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Das Bestattungsamt

Mettmenstetten Am Dienstag, 14. August 2018, 13.30 Uhr findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in er katholischen Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Julia Ferrari-Mont, Maschwanderstrasse 12, statt. Der Friedhofvorsteher

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Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 28. Juni 2018, nach Einsicht in das Gesuch der Ecoreal Schweizerische Immobilien Anlagestiftung, Stockerstrasse 60, 8002 Zürich, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt:

Der Gedächtnisgottesdienst findet am Sonntag, 11. November 2018, um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt. Traueradresse: Massimo Ferrari, Maschwanderstrasse 18, 8932 Mettmenstetten

Unberechtigten ist das Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft Industriestrasse 5, 8910 Affoltern a.A., Grundregister Blatt 171, Kat. Nr. 6896, untersagt. Als Berechtigte gelten ausschliesslich Besucher, welche die geforderte Parkgebühr entrichtet haben, Mieter auf den ihnen zugewiesenen und markierten Aussenabstell- respektive Einstellplätzen sowie Zulieferer und Lieferanten während der Dauer ihres Güterumschlags auf den dafür markierten Flächen im Verkehr mit der Liegenschaft Industriestrasse 5, 8910 Affoltern a.A., Grundregister Blatt 171, Kat. Nr. 6896. Widerhandlungen werden mit einer Busse von bis zu Fr. 500.00 bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern a.A., 10. August 2018 Stadtammannamt Affoltern a.A. R. Günthardt, Stadtammann

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Gesuchsteller: GaleniCare Management AG, Untermattweg 8, 3001 Bern Bauvorhaben: Umnutzung und Umbau Pub/Bar als Provisorium für die Amavita Apotheke, Vers.-Nr. 102, Kat.Nr. 6396, Zürichstrasse 62, Zentrumszone Z4

Affoltern am Albis Gesuchsteller: Ulrich Sidler, Hofibachstrasse 6, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Architekturbüro, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau Werkstatthalle mit Blechlagerüberfahrt an Gebäude Vers.-Nr. 53, Kat.-Nr. 5920, Hofibachstrasse 6, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Hausen am Albis

Hedingen

Gesuchsteller: Ulla Fetscher und Renato Gubser, Seestrasse 143a, 8800 Thalwil Projektverfasser: Davide Orlando Architektur GmbH, Rosenstrasse 14, 8400 Winterthur Bauprojekt: Neubau EFH mit Garage auf Kat.-Nr. 3771, Rigiblickstrasse 12, 8915 Hausen am Albis (W/1.4)

Gesuchsteller: Marc und Sara Engeli, Schachenstrasse 18, 8908 Hedingen Bauprojekt: Umbau und Erweiterung Wohnhaus Vers.Nr. 36, Schachenstrasse 18, Kat.-Nr. 594, Vers.-Nr. 491; Wohnzone W1.6

Hedingen Gesuchsteller: Simon Neuner und Vanessa Fromm, Güpfstrasse 12, 8908 Hedingen Projektverfasser: Raumpiloten GmbH, Wiesenstrasse 5, 8008 Zürich Bauprojekt: Teilabbruch und Aufbau Wohnhaus Vers.Nr. 291, Güpfstrasse 12, Kat.-Nr. 2459, Zone W2.0

Hedingen Gesuchsteller: Beat Lauper, Halb Ger 4, 8908 Hedingen Bauprojekt: Erhöhung südliche und westliche Grenz-Stützmauern, Halb Ger 4, Kat.-Nr. 1197, Zone W2.0.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Philipp Spindler, Dachlissen 94, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einbau Photovoltaik-Anlage auf dem südseitigen Satteldach beim best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 1716, Kat.-Nr. 3951, Dachlissen 94 (Kernzone KB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Sandro und Nadine Jörg, Rütiweid 14, 6330 Cham Vertreter: Starhaus AG, Eisenbahnstrasse 41, 9400 Rorschach Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Kat.-Nr. 3157, Brüelstrasse 18 (Wohnzone W2a)

Hedingen Gesuchsteller: Fabian Keller, Im Zelgliacher 12, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Velounterstand bei Wohnhaus Vers.Nr. 729, Im Zelgliacher 12, Kat.-Nr. 1230, Wohnzone W1.6

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

Ottenbach Bauherrschaft: Tiefbauamt Kanton Zürich, Christian Kull, Walcheplatz 2, 8090 Zürich Grundeigentümer: Politische Gemeinde Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Abbruch Wohngebäude Vers.-Nr. 231 und Brunnen sowie Anpassung an der Stützmauer und Neubau von 13 Parkplätzen, Muristrasse 28, Kat.-Nr. 1574, Kernzone


Bezirk Affoltern

Post Ottenbach schliesst am 25. August Die Poststelle am Dorfplatz 2 in Ottenbach schliesst am Samstag, 25. August. Ab Montag, 27. August, sind die wichtigsten Postdienstleistungen im Volg am Dorfplatz 3 erhältlich. In der neuen Filiale mit Partner können die wichtigsten Postgeschäfte weiterhin an einem zentralen Standort im Dorf erledigt werden. Die Kundschaft profitiert dabei von den attraktiven Öffnungszeiten des Volg-Ladens: Montag bis Samstag 6.30 bis 20 Uhr. Die Hauszustellung in Ottenbach erfährt keine Veränderung. Der Briefeinwurf bei der bisherigen Filiale wird um wenige Meter zur neuen Filiale mit Partner verschoben. Die Postfachanlage befindet sich neu ebenfalls beim Volg-Laden.

Einzahlungen direkt an der Haustüre Zur Abholung gemeldete Pakete und eingeschriebene Briefe lagern für die Einwohnerinnen und Einwohner von Ottenbach ab 27. August in der neuen Filiale mit Partner im Volg. Avisierte Sendungen sind jeweils am folgenden Werktag ab 9 Uhr abholbereit. Einzahlungen können bargeldlos (mit der PostFinance Card oder einer Maestro- oder V PAY-Karte) direkt übers Post- oder Bankkonto abgewickelt werden. Mit der PostFinance Card sind zudem Bargeld-Abhebungen bis maximal 500 Franken (50 Franken jederzeit garantiert) möglich. Ab 27. August bietet die Post in Ottenbach zusätzlich die neue Dienstleistung «Bareinzahlung am Domizil» an. Damit können Kundinnen und Kunden, die Einzahlungen in bar bevorzugen, diese direkt an der Haustüre beim Postboten tätigen. (pd.)

Spital Affoltern operierte 2017 günstiger Annäherung ans Mittelfeld im kantonalen Fallkosten-Vergleich Ein durchschnittlicher Patient kostete 2017 im Spital Affoltern schweregradbereinigt 10 611 Franken – 321 Franken weniger als im Vorjahr, aber immer noch 961 Franken über der mit den Krankenkassen vereinbarten Fallpauschale von 9650 Franken. ................................................... von thomas stöckli Weniger als ein Drittel der Akutspitäler im Kanton Zürich kommen mit den vereinbarten Fallpauschalen von 9650 Franken aus. Das zeigt der neue Vergleich, den die Gesundheitsdirektion diese Woche publiziert hat. Gemessen am Vorjahr sind die Spitalkosten im Kanton 2017 konstant geblieben (-0,2 Prozent). Dies, weil ein Rückgang der Fallzahlen um 1,3 Prozent den Anstieg der durchschnittlichen Fallkosten um 1,4 Prozent wettmacht. Auffällig ist, dass die Fallkosten bei den Spitälern im Mittelfeld der Skala, also Bülach (9636, +84), Wetzikon (9732, +139), Kilchberg (9776, -1), Zollikerberg (10 015, +49), Horgen (10 143, +288), Winterthur (10 181, +450), Hirslanden (10 345, +9) und Uster (10 589, +834), fast ausnahmslos gestiegen sind. Das Spital Affoltern findet sich nach wie vor im hinteren Drittel des Vergleichs. Durch eine Senkung der durchschnittlichen Fallkosten von 10 932 auf 10 611 Franken ist es ihm allerdings gelungen, den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.

Betriebswirtschaftlich schlanker aufgestellt

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Freitag, 10. August 2018

«Wir haben es geschafft, uns betriebswirtschaftlich schlanker aufzustellen», begründet Spitaldirektor Michael Buik. Für die Effizienzsteigerung macht er in erster Linie die neue Aufbauorganisation verantwortlich. Zudem seien Investitionen gezielter und priorisiert vorgenommen worden. «Es hat eine Kultur Einzug gehalten, dass

unsere Dienstleistung schlanker und patientenorientierter werden muss. Alle Mitarbeitenden haben sich aktiv an diesem Prozess beteiligt. Kleine wie grosse Verbesserungen waren hier ausschlaggebend.» Nicht messen will sich das Spital Affoltern mit spezialisierten Kliniken wie Adus und der Limmatklinik, die zwar im Fallkostenvergleich hervorragend abgeschnitten haben, aber auch keine Vorhalteleistungen für die Notfallmedizin erbringen müssen. «Unser Benchmark sind die Spitäler Uster, Männedorf und vielleicht noch Wetzikon», sagt Michael Buik. Diese seien ebenfalls Grundversorger in ihren definierten Versorgungsgebieten mit ähnlichen strukturellen Voraussetzungen, was Wachstumsquote, Versicherungsmix und demografische Entwicklung anbelange. Das Spital Uster operiert bei einer identischen durchschnittlichen Fallschwere um 22 Franken pro Fall günstiger, Männedorf ist um 136 Franken teurer – allerdings mit etwas komplexeren Behandlungen. In Wetzikon sind es bei einer vergleichbaren durchschnittlichen Fallschwere rund 880 Franken weniger. «Die anderen Primärspitäler liegen entweder näher an der Stadt Zürich, haben damit einen klaren Standortvorteil, was Kaufkraft, Versicherungsmix etc. anbelangt, weisen einen deutlich höheren Belegarztanteil auf oder führen Leistungsaufträge in der hochspezialisierten Medizin», so Buik.

Leichter Rückgang bei der Fallschwere – nur vorübergehend? Ein wesentlicher Kostentreiber ist die Fallschwere. Diese wird bei der Fallkostenberechnung zwar berücksichtigt, aber offenbar nicht ausreichend, wie die Gesundheitsdirektion selber erkannt hat. Das Spital Affoltern konnte die Fallschwere in den beiden vergangenen Jahren jeweils steigern, von 0,75 im Jahr 2014 auf 0,83 im 2015 und 0,88 im Jahr 2016. 2017

Lärm vom Oberamt bis ins Unteramt

538 Personen aus dem Knonauer Amt waren Ende Juli bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, zwei weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote blieb bei 1,8 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat verzeichneten im Kanton Zürich saisonal geprägte Branchen weniger Arbeitslose. Im Baugewerbe (-149), im Gastgewerbe (-58) sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (-124), zu denen unter anderem temporäre Arbeitskräfte gezählt werden, sank die Arbeitslosigkeit. Auch im Detailhandel (-69), bei den freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen (-60) sowie bei Verkehr und Transport gab es Abnahmen. Entsprechend dem Ausbildungszyklus meldeten sich im Juli vermehrt Jugendliche und junge Erwachsene bei den RAV an. Die Mehrheit der Zürcher Unternehmen schätzt gemäss Konjunkturforschungsstelle ihre Geschäftslage als gut bis sehr gut ein. Auch die Beschäftigungsaussichten fallen für die meisten Branchen positiv aus. Für die kommenden Monate kann deshalb von einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit ausgegangen werden. (pd./tst.)

Künftig mehr Hochbetagte

wir gratulieren

Mit Blick auf die demografische Entwicklung der Gesellschaft und damit verbunden einer deutlichen Zunahme der hochbetagten Patientinnen und Patienten (85+) erwartet Michael Buik in Zukunft einen weiteren Anstieg der Fallschwere. Die Spitäler als Leistungsanbieter müssen ihre Prozesse entsprechend anpassen. Die Grundversorgung von alten und sehr alten Menschen wird an Bedeutung zunehmen. «Wir wollen mit unserem – bereits aktuellen – Angebot hier eine wichtige Rolle in der medizinischen Grundversorgung der Wohnregion Bezirk Affoltern mitspielen», betont der Spitaldirektor. Durch einige wenige Spitäler könne das Patientenaufkommen nicht bewältigt werden: «Es muss eine klare Unterscheidung nach spezialisierter und grundsätzlicher Medizin in den unterschiedlichen Altersgruppen geben.»

Ein Blitzschlag, ein Einbruch und viel Lärm haben Kantonsund Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen beschäftigt.

Mehrmals mussten Kantons- und Kommunalpolizei wegen Lärmimmissionen ausrücken. Am Samstag, 4. August, 0.30 Uhr, störten sich Anwohner an lärmenden Gästen einer Bar in Affoltern. Der Vorfall wurde rapportiert. Eine laute Geburtstagsparty brachte

Der Sommer prägt den Arbeitsmarkt

musste nun wieder ein minimer Rückgang auf 0,87 verzeichnet werden. «Der Abfall der Fallschwere wäre deutlicher ausgefallen, hätten wir hier keine Zusammenarbeit mit einem Urologenteam und einem Wirbelsäulenchirurgen abgeschlossen», sagt Michael Buik. Das Fachgebiet Gynäkologie habe sich nach dem Weggang der Chefärztin im Wiederaufbau befunden und werde wahrscheinlich erst im 2018 wieder auf dem Niveau sein, das er sich für Affoltern wünsche. «Alles zusammen genommen sind wir mit dem leichten Rückgang von 0,1 bei der Fallschwere sehr zufrieden. Ein Zeichen dafür, dass wir auch weiterhin komplexe Behandlungen in Affoltern durchführen und ein klassischer wohnortnaher Grundversorger sind.» Diese Entwicklung führt der Spitaldirektor auch auf verbesserte Strukturen zurück, wie die angepasste Organisation mit Personalzuwachs auf der Notfallstadion. Diese Massnahme habe zu einem Anstieg der Konsultationen geführt.

Blitzeinschlag in Mettmenstetten An der Brüelstrasse in Mettmenstetten kam es am Mittwochmorgen in einer Liegenschaft zu einem Blitzeinschlag, der den Einsatz der Feuerwehr Knonaueramt Süd sowie der Stützpunktfeuerwehr Affoltern notwendig machte. Auch Brandermittler waren vor Ort. Der Schaden lässt sich noch nicht beziffern, dürfte aber nach Angaben der Kapo Affoltern nicht allzu hoch sein. Durch Einschlagen einer Scheibe verschafften sich Einbrecher am 4. August zwischen 15.30 und 23 Uhr Zugang zu einem Einfamilienhaus in Ottenbach. Ihnen fielen Schmuck und andere Wertsachen im Betrag von gegen 4000 Franken in die Hände. Laut Kapo beläuft sich der Sachschaden auf etwa 800 Franken.

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Zum 90. Geburtstag Gestern Donnerstag, 9. August, ist Heiri Hegetschwiler, «de Hobacher Heiri» 90 Jahre alt geworden. Wir gratulieren dem Jubilaren auch im Nachhinein ganz herzlich und wünschen ihm gute Gesundheit und viel Freude.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 11. August, wird Ernst Uhler in Affoltern 85 Jahre jung. Wir wünschen ihm ein schönes Fest und gute Gesundheit.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 10. August, feiert Anton Felix Bächli in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein tolles Geburtstagsfest und natürlich nur das Beste!

in kürze Street Parade am Samstag Am kommenden Samstag werden unter dem Motto «Culture of Tolerance» hunderttausende von Tanzbegeisterten zur Street Parade in Zürich erwartet. Der Umzug der Love Mobiles startet beim Utoquai und führt rund um das Zürcher Seebecken über Bellevue, Quaibrücke und Bürkliplatz bis zum Hafendamm Enge. Acht Bühnen säumen die rund 2,5 km lange Route. Bis 24 Uhr wird hier getanzt und gefeiert.

Feuerwehrleute arbeiten auf dem vom Blitzeinschlag getroffenen Dach. (Bild Werner Schneiter)

Nachbarn am 4. August um 23 Uhr in Uerzlikon um den Schlaf. Dort wurde in einer Waldhütte gefeiert. Tags darauf musste die Polizei wegen Lärms, ebenfalls an einem Geburtstagfest verursacht, kurz nach Mitternacht nach Wettswil ausrücken, gleichentags auch nach Ottenbach, wo gegen Mitternacht im Garten eines Einfamilienhauses gefeiert wurde. Im Falle von Lärm auf dem Bauspielplatz

in Affoltern liessen es die Gesetzeshüter am 5. August um 2.15 Uhr ebenfalls bei einer Ermahnung bewenden. Als die Polizisten zuvor wegen Immissionen in eine Bar in Affoltern ausrücken mussten, unterzogen sie zwei Personen einer Kontrolle und stellten fest, dass diese gegen das Ausländergesetz verstossen haben. Sie waren nicht im Besitz von korrekten Arbeitsbewilligungen. (-ter.)

Zürich tanzt schon von Donnerstagabend und bis in den frühen Montagmorgen an diversen Partys. In der Innenstadt und um das Seebecken muss daher zwischen Freitagabend und Montagmorgen mit grösseren Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. anzeige


Pilzkontrolle Die Gemeinde Bonstetten ist zusammen mit den Gemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Ottenbach und Unterlunkhofen der Regionalen Pilzkontrolle Jonen angeschlossen. Die amtliche Pilzkontrolleurin, Frau Pamela Rösch, Feldweg 5, 8916 Jonen, steht den Pilzsammler/innen wie folgt zur Verfügung: - Montag – Freitag nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 056 634 14 71) - Samstag und Sonntag jeweils zwischen 17.00 und 18.00 Uhr.

All-in-

One

Die Pilzsammler/innen werden gebeten, keine andere Kontrollstelle aufzusuchen.

Alles a einer us Hand

Voranzeige Pilzexkursion: Unter der Leitung von Pamela Rösch wird die diesjährige Pilzexkursion am Samstag, 15. September 2018 im Joner Wald durchgeführt (bei jeder Witterung). Treffpunkt ist um 14.00 Uhr bei der Waldhütte Jonen. Dauer ca. 2 Stunden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Exkursion teilzunehmen.

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«Besuchen Sie mich jetzt in Affoltern a.A. und lassen Sie sich unverbindlich und persönlich beraten!» André Reichmuth, Leiter WWZ/Quickline-Shop Affoltern a.A.

Bonstetten, 10. August 2018

wwz.ch/affoltern

Gemeindeverwaltung Bonstetten

Strecke S10 Bahnübergang Polenweg Ringlikon Unterhaltsarbeiten Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU Unterhaltsarbeiten an den Bahnübergängen durch. Die Bauarbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Vorgesehene Nachtarbeiten: 13./14. bis 17./18. August 2018 Wir danken für Ihr Verständnis. Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG Abteilung Bau www.szu.ch

Urnenabstimmung vom 23. September 2018 Am Sonntag, 23. September 2018, findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen, die Urnenabstimmung über die «Vereinbarung betreffend die Delegation von Kompetenzen bei der Sozial- und Wirtschaftshilfe durch die Gemeinde Obfelden an den Sozialdienst Bezirk Affoltern» statt. Die Abstimmungsvorlage und der beleuchtende Bericht werden den Stimmberechtigten zugestellt und können auf der Homepage der Gemeinde (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Im Übrigen wird auf die Publikation für die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen verwiesen. Obfelden, 10. August 2018 Gemeinderat Obfelden und Primarschulgemeinde Obfelden

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Freitag, 10. August 2018

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«Von einer attraktiven Begegnungszone sind wir weit entfernt» Zu viel Lärm, zu wenig Begegnung: Der Entwurf zum Gestaltungsplan des Postareals in Obfelden sorgt für Frust Seit dem 6. Juli liegt der Entwurf des Gestaltungsplans für das Postareal in Obfelden öffentlich auf. Das Resultat begeistert nicht alle. Sechs Obfelderinnen und Obfelder haben nun eine Arbeitsgruppe gegründet und rufen zu Einwendungen an den Gemeinderat auf. ................................................... von livia häberling «Die Verwirklichung einer Begegnungszone im weitläufigen Obfelden wird wohl immer ein Traum bleiben.» Diese Worte zitierte der damalige Bauvorsteher Ernst Portmann an der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2012. An jenem Abend stimmte die Obfelder Bevölkerung über die zukünftige Nutzung des Postareals ab. Ein Initiativkomitee wollte die Ladenfläche auf 400 m² beschränken und in der Zentrumszone Wohnraum für Jung und Alt schaffen. «Wir wollen nicht noch mehr Land sinnlos zupflastern», so Komiteemitglied Hansjörg Schneebeli damals. Schlussendlich stimmte die Gemeindeversammlung dem Gegenvorschlag des Gemeinderats zu und setzte eine Gestaltungsplanpflicht für das Postareal fest. Diese sah mitunter die Schaffung einer Zentrumszone vor. Seither wurde viel diskutiert, beraten und verhandelt. Trotz Workshops und unzähliger Sitzungen schienen die vier Grundeigentümer auf keinen gemeinsamen Nenner zu kommen. Sechs Jahre sind vergangen – und Obfelden wartet noch immer auf ein Dorfzentrum.

40 oberirdische Parkplätze – mitten auf dem Areal Ein Entwurf des Gestaltungsplans liegt inzwischen vor und wurde am 3. Juli der Bevölkerung präsentiert. Ende 2017 hatten die Grundeigentümer einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet, seither war in erneuten Workshops und unter Einbezug von Fachleuten eine Lösung entstanden. An der Informationsveranstaltung

zeigte sich Bauvorstand Stephan Hinners erfreut darüber, dass die blockierte Situation nun gelöst sei und bekräftigte, er könne den vorliegenden Entwurf zu 100 Prozent stützen. Auf wenig Gegenliebe stossen die Pläne bei Hansjörg Schneebeli. Aus seiner Sicht wird das Areal nun trotz anderweitiger Versprechen sinnlos zugepflastert: «Von einer attraktiven Begegnungszone sind wir weit entfernt», so der Obfelder Landwirt. Ebenfalls wenig begeistert waren Helena Heuberger und Martin Heusser. Auf ihre Initiative ist die Arbeitsgruppe «Platz frei für Begegnungen auf dem Postareal» entstanden, der auch Schneebeli angehört. Ein besonderer Dorn im Auge sind dem sechsköpfigen Trüppchen die 40 oberirdischen Parkplätze, welche in der Mitte des Areals entstehen sollen. «Die Begegnungszone sollte ursprünglich das Herzstück des Areals werden. Jetzt ist sie direkt zwischen den Migros-Parkplätzen, der Bushaltestelle und der Zu- und Wegfahrt auf die Dorfstrasse angesiedelt», ärgert sich Helena Heuberger. Die Quartierbewohnerinnen und -bewohner würden sich wohl kaum in dieser «Lärm-Oase» treffen wollen, so ihre Befürchtungen. Stephan Hinners teilt diese Ansicht nicht: «Die heutigen Dorfrestaurants liegen allesamt direkt an der Strasse», erklärt er. Die Begegnungszone grenze bewusst an die Dorfstrasse an, das mache sie – und auch ein allfälliges Restaurant – besser sichtbar, als wenn sie im Innern des Areals versteckt sei.

«Die Interessen der Bevölkerung ungenügend vertreten» Für die Arbeitsgruppe steht fest, dass mit den Parkplätzen auch das ersehnte Dorflokal in weite Ferne rückt: «Welcher Restaurantbetreiber ist bereit, zwischen «Parkplatz, regem Einund Ausfahrtsverkehr und der lauten Dorfstrasse ein Lokal mit Aussensitzplätzen zu betreiben?», so Helena Heuberger. Die Arbeitsgruppe ist der Meinung, der Gemeinderat habe sich bei den anderen Grundeigentümern zu wenig für die Interessen der Bevölkerung eingesetzt. Stephan Hinners

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe «Platz frei für Begegnungen auf dem Postareal» (v.l.): Heidi Hollenweger, Heiner Stolz, Helena Heuberger, Hansjörg Schneebeli und Uschi Schneebeli. Nicht im Bild: Martin Heusser. (Bild Livia Häberling) entgegnet: «Die geplante Begegnungszone hat die Grösse der Doppelturnhalle Zendenfrei. Wenn man bedenkt, dass sie komplett auf fremdem Grundeigentum liegt, darf man diese Lösung als guten Kompromiss bezeichnen.»

Gemeinde und Migros: Verfahren vor Bundesgericht Bekanntlich drängt die Migros seit Längerem auf den Baustart in Obfelden. Im «Anzeiger» vom 22. Februar 2017 erklärte Heinz Fankhauser, Leiter Expansion bei der Migros Genossenschaft Zürich, man analysiere die Situation und lote aus, was in rechtlicher Sicht möglich sei. Mittlerweile hat die Migros bei der Gemeinde Obfelden die Absicht geäussert, ein Baugesuch für einen Regelbau einzureichen. Dabei vertrat sie die Ansicht, die dreijährige Frist, für welche die Gestaltungsplanpflicht gilt, sei längst verstrichen. Nach Ablauf der Frist dürfte die Migros auf ihrer Parzelle bauen, ohne sich mit den anderen Grundeigentümern einigen zu müssen. Dem Stimmvolk entginge dadurch das Recht, die Gestaltung des Postareals abzusegnen, obwohl es sich an der Gemeindeversammlung vom 4. Juni hierfür ausgesprochen hatte.

Das Verwaltungsgericht gab der Migros im Frühling 2018 Recht, aktuell ist das Geschäft am Bundesgericht pendent. Die Gemeinde Obfelden hat mit der Migros Genossenschaft inzwischen ein Stillhalteabkommen vereinbart. Will heissen: Die Migros stellt ihre Pläne für den Regelbau vorerst zugunsten einer Gesamtlösung zurück. Kommt diese nicht zustande, baut sie auf eigene Faust. Für die Mitglieder der Arbeitsgruppe ist klar, dass die Gemeinde unter Druck steht. Sollte der gemeinsame Gestaltungsplan scheitern, seien sechs Jahre verstrichen und abertausende Franken im Nichts verpufft. Stephan Hinners dementiert, dass man sich gegenüber der Migros aufgrund des laufenden Verfahrens nachgiebig gezeigt habe: «Die Parkplätze wurden nicht ausschliesslich der Migros zugesprochen.» Sollte die Poststelle im Dorf bleiben, bräuchten auch diese Kunden Parkplätze. Gleiches treffe bei einem allfälligen Restaurant zu, so Hinners weiter. Auch Heinz Fankhauser bezeichnet die jetzige Lösung als vernünftigen Kompromiss. «Die Migros hat erhebliche Abstriche zugunsten einer Gesamtlösung gemacht», erklärt er. So habe das ursprüngliche Konzept eine Ladenfläche von 900 m² vorgesehen. Inzwischen sei man bei noch 500 m² angelangt. Bei den Parkmöglichkeiten habe man jedoch keine Kompromisse eingehen können, weil das geplante «Voi»-Konzept nur mit oberirdischen Parkplätzen funktioniere. Für Stephan Hinners ist der Entwurf ein Erfolg: «Mit dem jetzigen Gestaltungsplan ist uns endlich ein Durchbruch gelungen, der die äusserst unterschiedlichen Interessen der Eigentümer unter einen Hut bringt. Dass dabei gewisse Abstriche von der einstigen Idealvorstellung nötig sind, liegt in der Natur der Sache.»

«Ohne den Hauch einer baulichen Vision»

In der Mitte des Platzes sollen 40 Parkplätze entstehen. Rechts davon (symbolisiert mit fünf Bäumen) bleibt Platz für die Begegnungszone mit Gartenrestaurant. Daran grenzt die Bushaltestelle Toussen an. (Grafik zvg.)

Für Heiner Stolz, ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe, ist klar: Die Parkplätze mitten im Zentrum sind nicht die einzige Schwäche dieses Gestaltungsplans. «Aufgrund der Parkplatzdiskussion geht beinahe vergessen, dass das Projekt insgesamt miserabel ist.» Es habe nicht den Hauch einer baulichen Vision, vielmehr handle es sich um fantasielose «Klötzliarchitektur» ohne jeden Charme. Alleine schon durch die geplanten Flachdächer, die von den Giebeldächern rundherum abweichen. Damals, an der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2012, habe vieles noch anders getönt: «Die Rede war

von einem verkehrsfreien, attraktiven Zentrumsplatz, von einer zentralen Einstellhalle im UG und einer begrenzten Anzahl Parkplätzen für Kurzparker. Ausserdem sprach man davon, das Dorfrestaurant Kreuzstrasse erhalten zu können.» Mit dem aktuellen Entwurf erwiesen sich all diese Punkte als leere Versprechen, so Heiner Stolz weiter.

Die Auflagefrist läuft noch bis 3. September Der Entwurf des Gestaltungsplans liegt noch bis 3. September öffentlich auf. Geplant ist, dass die Obfelder Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2018 darüber abstimmen können. Für die Arbeitsgruppe ist die Vorlage in der aktuellen Fassung keine tragbare Option, deshalb hat sie vor ein paar Tagen ein Rundmail an Freunde und Bekannte geschickt. Darin wird dazu aufgefordert, der Gemeinde schriftliche Einwendungen zum geplanten Gestaltungsplan zuzusenden.

«Ein Ohr voll nehmen von diesem idyllischen Ort» Am 15. August, von 16 bis 19.30 Uhr, lädt die Arbeitsgruppe zu einer «Vorpremiere des Gartenrestaurants Dorfstrasse» ein. Diese findet genau dort statt, wo gemäss Entwurf des Gestaltungsplans ein späteres Gartenrestaurant angedacht wäre. Auf dem Parkplatz neben dem Restaurant Kreuzstrasse seien alle Interessierten eingeladen, «eine Nase und ein Ohr voll von diesem idyllischen Platz zu nehmen», so die Arbeitsgruppe mit bitterer Ironie. Bei Grilladen und Getränken wolle man mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen und über den Entwurf diskutieren. Ziel der Veranstaltung sei, mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern zum Gestaltungsplan ins Gespräch zu kommen, solange der Entwurf noch nicht genehmigt sei. Gemäss Stephan Hinners sind Anpassungen am Gestaltungsplan nach Ablauf der Frist zur öffentlichen Auflage grundsätzlich noch möglich. Das Ziel sei, den Gestaltungsplan im Dezember dem Stimmvolk vorzulegen. Sollte der Umfang oder die Art der Anpassungswünsche die Termineinhaltung nicht zulassen, sei eine ausserordentliche Gemeindeversammlung denkbar, so Hinners. Er hat seine Teilnahme am Anlass der Arbeitsgruppe bereits bestätigt und wird am 15. August für Fragen und Diskussionen vor Ort zur Verfügung stehen.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. August 2018

Die Äpfel brauchen Wasser Die Trockenheit wirkt sich auch auf das Obst aus Die Vorzeichen für ein ertragreiches Obstjahr standen gut. Jetzt sind die Obstproduzenten herausgefordert, denn ohne Wasser gibt es keine guten Früchte. Auch der Mais leidet unter der Trockenheit.

50 Kilogramm Ertrag. «Das war ein Totalausfall», erklärt er. Auf seinem Betrieb hat er zwei eigene Brunnen, die erstaunlicherweise immer noch Wasser bringen. Damit konnte er die Bäume bei der Trockenheit etwas bewässern. «Dass die Hitze den Früchten kaum schadet, erstaunt mich», erklärt er. «Wenn es nun genügend regnet und uns kein Hagel überrascht, gibt es ein gutes Apfeljahr.» Auch Robert Huber aus Obfelden bestätigt das. Er betreibt in seiner Obstanlage ein gezieltes Tropfenbewässerungssystem. Letztes Jahr habe er durch den Frost auch grosse Ertragseinbussen gehabt. Jetzt ist er zuversichtlich. «Das Wasser ist aber entscheidend.»

................................................... von marianne voss Die Äpfel hängen zahlreich und dicht an den Bäumen – ein schönes Bild! Doch: Wie ertragen die Früchte diese extreme Hitze? Beginnen sie nicht fast zu kochen am Baum? Die Wärme sei nicht unbedingt ein Problem für die Äpfel, erklärt Hagen Thoss, Fachberater Obstbau am Strickhof. «Sie werden sicher etwas früher reif. Die Gravensteiner zum Beispiel sind schon so weit.» Bei den Früchten sei es ein bisschen wie bei uns Menschen. «Sie stellen sich auch auf die Wärme und die Sonne ein.» Und da es ja nun über lange Zeit warm gewesen sei, hätten sich die Früchte daran gewöhnt. «Vor allem auch die Haut. Es gibt aber durchaus auch Äpfel, die sogenannten Sonnenbrand haben, also eine braune Haut bekommen.» Entscheidend für eine gute Entwicklung der Frucht sei jetzt hingegen das Wasser. Ohne Bewässerung werde es bei der jetzigen Trockenheit schwierig. «Professionelle Kulturen verfügen über Bewässerungsanlagen, Hochstammbäume im Feld können natürlich nicht bewässert werden.» Dort beobachte man nun, dass der Baum – um zu überleben − die noch kleinen notreifen Früchte abwerfe. Bei Birnen sehe die Situation etwas anders aus, da sie generell robuster gegenüber Hitze seien, aber mehr Wasser brauchten. «Die Birnen sind also weniger anfällig auf Sonnenbrand, die Früchte bleiben bei Trockenheit aber sehr klein.»

Mais vertrocknet

Landwirt Thomas Göggel ist zuversichtlich, dass es trotz Hitze und Trockenheit ein gutes Apfeljahr gibt. (Bilder Marianne Voss)

Die Maiskulturen sehen unterschiedlich aus. Sicher hätten sie gerne mehr Wasser. Ohne Wasser kaum Früchte Landwirt Thomas Göggel aus Kappel bewirtschaftet rund 360 Hochstamm-

bäume. Das Obst verarbeitet er vorwiegend zu Most und Bränden. Letztes Jahr hatte er wegen des Frühlingsfrostes von allen Bäumen gesamthaft nur

Auch die Maiskulturen hätten im jetzigen Entwicklungsstadium gerne mehr Wasser. Je nach Standort und Boden hat sich der Mais in den letzten Wochen aber sehr unterschiedlich entwickelt. Hier steht er hoch und noch immer kräftig grün, dort ist er niedrig geblieben und sieht verwelkt aus, und andernorts mussten Felder sogar bereits abgeerntet werden, weil die Pflanzen verdorrt waren. Die Kolben an den Maispflanzen sind zurzeit noch klein. Für ein gutes Wachstum ist jetzt Wasser nötig. Tendenziell prognostizieren die meisten Landwirte einen Minderertrag beim Mais. Ebenso sieht es mit dem Gras aus. Der dritte und vierte Schnitt ergibt wesentlich weniger Ertrag und auch weist auch eine schlechtere Qualität aus. Dieses Futter wird den Bauern, respektive ihrem Vieh, dann im Winter fehlen. Zur Wettersituation fasst Thomas Göggel aber zusammen: «Ein trockenes Jahr ist bei uns grundsätzlich besser als ein zu nasses. Aber natürlich hat die Trockenheit auch ihre Grenzen.»

Grosse Schäden durch Trockenheit 1420 Acker- und Graslandbetriebe haben das Risiko Trockenheit bei der Schweizer Hagel-Versicherung abgesichert. Erwartet werden Schadenmeldungen im tiefen zweistelligen Millionenbereich. Im Rahmen der umfassenden Ernteversicherung für Ackerkulturen der Schweizer Hagel können Ackerbaubetriebe neben den Risiken Hagel, Sturm, Blitz/Brand, Erdbeben, Starkregen, Schneedruck, Überschwemmung, Auswuchs, Erdrutsch und Wiederherstellung des Kulturlandes auch das Risiko Trockenheit absichern. In den letzten Jahren hat die Nachfrage deutlich zugenommen. Mittlerweile haben 1330 Ackerbaubetriebe mit einer Fläche von über 30 000 Hektaren und einem Gegenwert von über 100 Millionen Franken diese umfassende Ernteversicherung abgeschlossen. Dies entspricht rund 12 % der offenen Ackerflächen der Schweiz.

Versicherungstechnisch anspruchsvoll Erste Versuche mit dem Absichern von Trockenheitsschäden wurden infolge der sich abzeichnenden Klimaerwärmung bereits 2009 gestartet. Obwohl Trockenheit versicherungstechnisch anspruchsvoll ist – Dürreperioden treffen oft alle Kulturen von ganzen Regionen/Ländern – konnte dieses Risiko im Versicherungsangebot fest integriert werden. Seit 2016 kann auch für das Grasland das Risiko Trockenheit abgesichert werden. Mit der Klimaerwärmung und der erwarteten Zunahme der Frequenz und Intensität von Extremereignissen wie Hagel, Überschwemmungen, Frühlingsfröste und Trockenheit ist europa- und weltweit eine zunehmende staatliche Förderung von Ernteversicherungen zu beobachten. So soll erreicht werden, dass der umfassende Versicherungsschutz trotz zunehmender Schäden für alle Bauern erschwinglich bleibt. (pd.)

Auch im Säuliamt wird ein guter Weinjahrgang erwartet Aussicht auf eine reiche Ernte – wenn der Hagel ausbleibt Nachdem der Frost im Vorjahr bis zu 90 Prozent der Trauben vernichtet hat, dürfen sich die Ämtler Weinbauern dieses Mal dank viel Sonne auf eine reiche Ernte freuen – aber nur, wenn nicht noch Hagelstürme übers Land ziehen. Mit dem Wümmet kann schon im September begonnen werden. ................................................... von werner schneiter Mit Blick auf den Brand von Windsor Castle bezeichnete Königin Elisabeth II. von England das Jahr 1992 einst als «Annus horribilis». Für die Ämtler Weinbauern geht 2017 als schreckliches Jahr in die Annalen ein: Bis zu 90 Prozent der Trauben fielen damals dem Frost zum Opfer – auch bei der Familie Leuthold im Wolfacker in Uerzlikon, wo ein Areal von zwölf Aren bewirtschaftet und seit 1980 zur Hauptsache Riesling x Sylvaner-, aber auch Blauburgundertrauben hängen. Immerhin konnte damals ein Teil noch zu Edelbränden verwertet werden – eine Spezialität der Leutholds. «Wir erwarten heuer eine sehr gute Ernte – und bei diesem heissen Wetter etwa drei Wochen früher als gewöhnlich», freut sich Seniorchef Ernst Leuthold. Eine gute Ernte: das sind in Uerzlikon rund 800 Flaschen, die auch im hofeigenen Laden verkauft werden.

Vögel und Kirschessigfliege fernhalten Auch Edwin Marty, der seit 1984 auf dem ein Hektar grossen Rebhügel zwischen Knonau und Uttenberg erntet, darf sich auf einen guten Jahrgang 2018 freuen, nachdem er im letzten Jahr nur etwa 2000 Flaschen abfüllen konnte – wegen Frost und wegen der Kirschessigfliege. Um die 5000 kg werden er und seine Helferinnen und Helfer Ende September/Anfang Oktober von den Stöcken pflücken können. «Regen tut gut, weil Trockenheit zu Saftentzug führt, Beeren so vermehrt Zucker und weniger Säure enthalten», fügt er bei und schildert auch die notwendigen Arbeiten, die vor dem Wümmet anstehen. So werden Netze gespannt, um Vögel fernzuhalten. Und zudem sagt man auch der Kirschessigfliege den Kampf an, indem mit Wasser, Essig und Wein gefüllte Kleinbecher an die Stöcke gehängt werden. Sie taugen auch als Wespenfallen. Hagelschläge würden eine gute Ernte gefährden. Martys Sorten: Riesling x Sylvaner, Blauburgunder, Pinot gris, Cabernet Dorsa und St. Laurent-Trauben, die letztes Jahr zum ersten Mal geerntet werden konnten. Der Weinbauer bedient ausschliesslich Privatkundschaft. Seit bald 30 Jahren erntet Charles Schaller auf seinem 17 Aren grossen Areal auf dem Müliberg, Aeugstertal, ausschliesslich Riesling x SylvanerTrauben und kann davon in einem gu-

ten Jahr 800 bis 1000 kg bei Deppeler in Tegerfelden zu ebenso vielen Flaschen abfüllen lassen. «Quantität und Qualität stimmen», meldet er und erwartet den Wümmet in der zweiten Septemberhälfte. Schaller liefert seinen Wein ins Restaurant Pöschtli im Aeugstertal, in den Kulturkeller LaMarotte in Affoltern, ins Kohlebergwerk Riedhof im Aeugstertal, aber auch zu Chäs Stöckli nach Affoltern und in den Volg-Laden in Aeugst.

Zwei bis drei Wochen früher reif Schönes Laub, kein Mehltau, keine Wespen, keine Kirschessigfliegen: Auch Peter Käppeli, der im Dettenbühl in Wettswil vier Aren mit rund 200 Stöcken bewirtschaftet, ist mit dem Behang sehr zufrieden. Um eine qualitativ gute Ernte einfahren zu können, hat der pensionierte Lehrer aus Obfelden rund ein Drittel der Garanoir-Trauben weggeschnitten. Auch er wappnet sich mit Netzen gegen gefrässiges Gefieder. Die Ernte erwartet er zwei bis drei Wochen früher als in normalen Jahren. Käppeli beliefert das Restaurant Hirschen in Wettswil und den Obfelder Dorfmärt. In der Vollenweid in Hausen bewirtschaftet die Familie Eberhard ein Areal von 1,2 Hektaren und konnte 2014 erstmals ernten. Auch sie musste im vergangenen Jahr wegen Frost einen Ernteausfall von rund 90 Prozent in Kauf nehmen. Wie sich die Situation in diesem Jahr präsentiert,

Erntet auf dem Müliberg seit bald 30 Jahren Riesling x Sylvaner-Trauben: Weinbauer Charles Schaller bei Arbeiten im Rebhügel, der knapp 700 Meter über Meer liegt. (Bild Werner Schneiter) war im Rahmen der «Anzeiger»-Umfrage während der Ferienzeit nicht in Erfahrung zu bringen. Vor zwei Jahren liessen sich je 650 Flaschen Rot und

Weiss abfüllen. Ihrem Ziel, irgendwann auf 5000 Flaschen zu kommen, dürften die Eberhards inzwischen nähergekommen sein.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. August 2018

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Noch mehr Konkurrenz für den Coopark Am 4. Oktober eröffnet das Einkaufszentrum «Markthalle Affoltern am Albis» In zwei Monaten ist es so weit: Der Discounter Aldi und das Möbelhaus Conforama eröffnen in Affoltern je eine Filiale. Wer die restliche Verkaufsfläche bezieht, ist unklar – 1000 m² sind weiterhin unvermietet. ................................................... von livia häberling Noch stehen die Baugerüste, noch geben die Handwerker der Fassade den letzten Schliff, noch ist der Zutritt zum Areal verboten. Bald schon wird alles anders sein. Am 4. Oktober eröffnet Aldi in der «Markthalle Affoltern am Albis» seine erste Filiale im Säuliamt. Zwei Monate später, am 4. Dezember, wird das Möbelhaus Conforama seine neuen Räumlichkeiten einweihen. An der Industriestrasse in Affoltern ist in den letzten Monaten ein neues Einkaufscenter entstanden. Das Gebäude hat vier Geschosse, eines davon unterirdisch. Insgesamt stehen für Lager und Verkauf rund 9000 m² Fläche zur Verfügung. Conforama wird im Erdgeschoss und im 1. Stock auf 6700 m² ein Möbelhaus eröffnen, im 2. Stock hat sich der Discounter Aldi auf 1500 m² einquartiert. Was mit den restlichen 1000 m² an vermietbarer Ladenfläche passiert, war bisher unklar. Die Immobilienanlagestiftung Ecoreal hat sich über ihre Pläne nicht in die Karten blicken lassen. An Interessenten mangle es jedoch keinesfalls, teilte Ecoreal im letzten Herbst auf Anfrage des «Anzeigers» mit. Ganz im Gegenteil: Man könnte schon alles vermietet haben, wolle sich jedoch Zeit lassen und ab Anfang Januar 2018 mit der Suche nach Mietern beginnen. Acht Monate später – und acht Wochen vor Eröffnung des Centers – hat sich an dieser Ausgangslage nichts geändert: Noch immer ist eine Fläche von 1000 m² unvermietet. «Wir stehen mit verschiedenen Interessenten

Umleitung in Bonstetten Das kantonale Tiefbauamt erneuert auf der Zürcherstrasse in Bonstetten, im Abschnitt «Chrüzacher», den Deckbelag. Die Einmündung der Stationsin die Zürichstrasse ist von Dienstag bis Freitag gesperrt. Am kommenden Montag, 13. August, beginnt in Bonstetten die DeckbelagsErneuerung im Abschnitt «Chrüzacher». Die Zürcherstrasse bleibt während der Bauarbeiten bis Freitag, 17. August, in beide Fahrtrichtungen mit Einschränkungen (Lichtsignalanlage bzw. Verkehrsdienst) befahrbar. Aus Gründen der Effizienz und der Arbeitssicherheit muss für die Belags-, Markierungs- und Fräsarbeiten für die Bodenschlaufen der Lichtsignalanlage die Einmündung der Stationsstrasse in die Zürcherstrasse ab Dienstag, 14. August, 5 Uhr, bis Freitag, 17. August, 5 Uhr, gesperrt werden. Der Durchgangsverkehr wird über die Zürcherstrasse geführt und grossräumig umgeleitet. Die Postauto-Linien 200 und 205 werden für den Zeitraum der Sperrung ebenfalls umgeleitet. Es gilt, die Fahrgastinformationen an den Haltestellen, in den Bussen sowie unter www.zvv.ch zu beachten. Die Belagsarbeiten erfordern trockenes Wetter. Bei schlechter Witterung verschieben sich sämtliche Arbeiten um eine Woche. (pd.)

in Verhandlungen», erklärte Chris Duisberg auf Anfrage. Für die freie Verkaufsfläche bestehe eine rege Nachfrage, allerdings suche man einen oder maximal zwei Mieter, die gut zu Aldi und Conforama passten.

Einkaufszentren kämpfen schweizweit mit sinkendem Umsatz Seit Jahren schrumpft in den Schweizer Shoppingcentern der Umsatz. In den letzten sechs Jahren haben die 25 grössten Schweizer Einkaufszentren mehr als eine halbe Milliarde Franken eingebüsst. Als Hauptgrund gilt das veränderte Einkaufsverhalten der Kunden. Mit ein paar Klicks sind die Schuhe und das Handy bestellt, der Gang in die Läden wird obsolet. Der Einkaufstourismus ins günstige Ausland und sinkende Preise tun ihr Übriges. Anfang November 2017 wurde in Ebikon LU die «Mall of Switzerland» eröffnet. Mit 65 000 m² Gesamtfläche ist sie das zweitgrösste Einkaufscenter der Schweiz. Das allerdings scheint für die Läden als Standortfaktor nicht mehr auszureichen: 20 Prozent der Verkaufsflächen sind noch immer frei, und bereits ist der erste Mieter – eine Kaffeekette – wieder aus dem Vertrag ausgestiegen. Sind Einkaufszentren für Unternehmen als Standorte überhaupt noch attraktiv? «Das traditionelle Shopping-Center ist ein Auslaufmodell», so Alexandra Scherrer, Digital Business Consultant bei Carpathia AG. Und auch Chris Duisberg räumt ein: «Der Einzelhandelsmarkt befindet sich in jedem Fall in einem Umbruch.». Dass die freien Flächen noch nicht besetzt seien, habe jedoch andere Gründe: «Wir hatten die Suche nach weiteren Mietern bis Juni 2018 zurückgestellt, weil der Rohbau dann abgeschlossen wurde. Für kleinere Mieter ist es erfahrungsgemäss wichtig, dass sie die Flächen zumindest im Rohbau besichtigen können.»

Bald werden die Baugerüste weichen: Am 4. Oktober feiert der Discounter Aldi Eröffnung. Acht Wochen später, ab dem 4. Dezember, gibt es in der «Markthalle Affoltern am Albis» auch Möbel zu kaufen. (Bild Livia Häberling) «Pop-up»-Flächen statt langfristige Vermietungen Gerade in diesen Zeiten des Wandels seien neue Konzepte gefragt. «Unternehmen, die sich auf den OnlineHandel spezialisieren, suchen oftmals nach physischen Räumlichkeiten, um ihre Waren vorzustellen.» Auf diese Nachfrage reagiere man mit sogenannten «Pop-up»-Flächen. Hierzu werde es im neuen Einkaufscenter im Erdgeschoss eine 530 m² grosse Markthalle geben. Diese werde gemeinsam genutzt und biete Platz für verschiedene «Marktstände», die kurzfristig an lokale Firmen vermietet würden. Bauern, Lebensmittel-

produzenten und andere Gewerbetreibende sollen hier eine Plattform erhalten, um ihre Produkte einem breiten Publikum vorzustellen, so Duisberg weiter.

Discount-Preise bei Aldi, Gelassenheit bei Coop Bis sämtliche Mieter in der «Markthalle Affoltern am Albis» bekannt sind, dürfte es noch eine Weile dauern. Fest steht jedoch, dass mit Aldi und Conforama zwei Discounter in die unmittelbare Nähe des Einkaufscenters Coopark ziehen. Aldi Suisse lässt ausrichten, man freue sich, der Säuliämtler Bevölkerung im neuen Laden

dauerhaft günstige Preisen zu bieten. Von Anfang an habe man die eigenen Stärken ausgespielt. Dazu gehöre das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Seit dem Markteintritt 2005 stelle sich Aldi Suisse dem Wettbewerb im Schweizer Detailhandel und man sei überzeugt, dass die Konsumenten von diesem Wettbewerb nur profitieren – zum Beispiel von grösseren Wahlmöglichkeiten und sinkenden Preisen. Bei Coop gibt man sich im Hinblick auf die nahende Discount-Konkurrenz gelassen. «Coop nimmt grundsätzlich jeden Mitbewerber ernst, wir sind mit dem Coopark jedoch bestens aufgestellt», lässt Mediensprecherin Alena Kress ausrichten.

Als David Künzler noch Landarzt in Hausen war

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s geht nicht um Leben und Tod». An diese Worte erinnere ich mich hin und wieder, wenn ich an David Künzler denke, der in unserer Nähe in Hausen am Albis praktizierte. Ich hörte sie von ihm zum ersten Mal vor Jahrzehnten mitten in der Nacht, nachdem er auf meinen bekümmerten Telefonanruf hin zu mir gekommen war. Meine damals noch relativ kleinen Kinder (jetzt sind sie über 40) schliefen bei mir, wie immer, wenn der Vater im Militär war. Aufmerksam verfolgten sie nun des Arztes Tun. David Künzler verabreichte mir als Erstes eine Beruhigungsspritze und blieb, bis ich mich tatsächlich beruhigt hatte. Es war eine Erleichterung, zu wissen, dass David Künzler zu den Patienten nach Hause kam, wann immer er gebraucht wurde. Er sagt heute: «Ich wollte Doktor werden und nicht Geschäftsmann. Ich machte gerne Hausbesuche, führte, wenn nötig, kleine Operationen aus, ich wollte helfen, damit es den Patienten besser gehe.» Anfang der Siebzigerjahre hatte er als alleiniger Arzt die Praxis von Paul Alder in Hausen am Albis übernommen. Er liess hierauf sein eigenes Haus bauen, das 1974 bezugsbereit wurde. Und darin wohnte und praktizierte er gut 20 Jahre bis zum Pensionsalter. Er beschäftigte Medizinstudenten, die in diesem weitverbreiteten Einzugsgebiet viel zu tun hatten. Dann verkaufte er das Haus seinem Nachfolger und zog in ein neuerstell-

David Künzler: «Ich wollte Doktor werden, nicht Geschäftsmann. (Bild zvg.) tes Haus, in dem er bis 2011 blieb. Heute ist er 85 und lebt im modernen Gebäude der Senevita Obstgarten in Affoltern, einer Einrichtung für ältere Menschen, die dort betreut und gepflegt werden. 2017 ist er mit seiner Frau hierhergezogen. Sie ist kurz darauf gestorben – nach 56-jähriger Ehe. David Künzler gehört nicht zu den Ärzten, die im Alter im Wohlstand leben können, denn Geschäftstüchtigkeit geht ihm ab. Nun ist er auf Sozialhilfe angewiesen. In seinem sonnigen Balkonzimmer herrscht sehr durchdachte Ordnung, Platz für Besucher jedoch hat es wenig. Manchmal erscheinen seine Adoptivsöhne, die beide mit Familie in Wollishofen wohnen. Der erste stammt aus Afrika. Dort werden Adoptionen oft verurteilt: Die

Kinder sollen dort bleiben, wo sie herkommen. David Künzler schildert, in welch jämmerlichem Zustand er den Adoptivsohn im Alter von vier Monaten in einem afrikanischen Spital antraf. Seine Mutter war gestorben, niemand wollte ihn. Bis David Künzlers Frau sagte: «Wir nehmen ihn zu uns.» Und der Arzt erzählt auch, wie Leute dann hier in der Schweiz reagierten: «Lueg emal wie herzig», riefen die einen, andere hatten wenig Verständnis für das «Mitbringsel». David Künzler hat lange in Afrika gearbeitet, sein Herz gehört immer noch Afrika. Er wäre gerne zurückgekehrt, auf die Pensionierung hin, aber seine Frau konnte sich mit dem Gedanken nicht anfreunden. David Künzlers dunkelhäutiger Adoptivsohn ist jetzt in der Schweiz sehr beliebt. Hier ausgebildet zu werden war für ihn jedoch schwer, er bedurfte ganz einfach grösserer Freiheit. Der zweite Adoptivsohn ist ein «Eingeborener» aus der Schweiz. Er ist ausgebildeter Koch.

Tiefgründige Ehrlichkeit Was an David Künzler auffällt, ist eine tiefgründige Ehrlichkeit. Ich fragte ihn einmal vor einer Behandlung, ob er eine solche schon einmal durchgeführt habe. Er antwortete, «nein, noch nie.» Spezialisten können sich bei derartigen Fragen auf ihre strikte Spezialisierung berufen, von Allgemeinpraktikern wird erwartet, Farbe zu bekennen. «Jeder Fall ist anders», resümiert

David Künzler. Als wissenschaftlicher Assistent an der Poliklinik Zürich hatte er einst dank Forschungsgeldern der Ciba 200 Franken mehr verdient als seine Kollegen, die ausschliesslich in einer Klinik arbeiteten, nämlich 950 Franken. Zum Abschluss der Assistenzzeit war er ein Dreivierteljahr am Kinderspital in Zürich tätig. Damals kam die Masernimpfung auf, es starben in der Folge weniger Kinder an Masern. Noch heute aber, stellt Künzler fest, wehren sich Menschen gegen die Impfung. Obwohl er sich noch immer in vielen Bereichen aktiv zeigt, im Kampf gegen die Folter, die Todesstrafe, für das Aufwerten der Allgemeinpraxis. Als Präsident der sogenannten «Kunstausstellung der Schweizer Ärzte», als Mitglied der Schweizer Schriftstellerärzte (er organisierte Lesungen in Zürich), nimmt Künzler sich Zeit für das, was er so sehr liebt, das Malen und Schreiben. Er verfasst Gedichte, einige wurden in Verlagen herausgegeben. Auch seine gemalten Bilder von Wanderungen kamen in Ausstellungen zur Geltung. Vom Senevita aus fährt er mit dem Postauto in verschiedene Ortschaften zu Verabredungen und an Anlässe. Zum Gehen benützt er einen Rollator. Er diskutiert mit Mitbewohnern, kritisiert, lobt. Die ganze Realität des Lebens bleibt für ihn Realität. Auch das Alter, das er ganz und gar akzeptiert. Marianne von Arx


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Besuch aus der Partnergemeinde

Zehn Jahre Einsatz für den Schutz der Haie und der Weltmeere

Seit 1978 pflegen die – mittlerweile ehemaligen – Feuerwehrleute aus Affoltern und dem fast gleichnamigen süddeutschen Ort Affaltern einen Austausch. Kürzlich traf man sich in Affoltern. Mit Jubel und Wasser aus vier Strahlrohren wurde die Delegation aus Affaltern 1980 erstmals im Säuliamt begrüsst. 1982 folgte der Gegenbesuch zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses Affaltern. Ein Jahr später besiegelte die Hochzeit zwischen einer hübschen Ehrendame aus Affaltern und einem Feuerwehrmann aus Affoltern die Verbundenheit. Sie sind heute noch ein Paar und leben in Affaltern. Der vorerst letzte Akt dieser länderübergreifenden Freundschaft fand am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli statt – diesmal lud die hiesige Vereinigung der ehemaligen Feuerwehrkameraden wieder nach Affoltern. Ein Dutzend Gäste aus dem Bundesland Bayern konnten empfangen werden. Zum zweitägigen Programm gehörten unter anderem Führungen durch die Hallen der Stützpunktfeuerwehr und durch die Stadt Affoltern, aber auch ein festlicher Abend im Pistolenstand beim Schützenhaus Zwillikon. Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr hiess es dann wieder Abschied nehmen. Georg Schuster, Ehrenkommandant der Feuerwehr Affaltern, hörte man es an: am liebsten hätte er den Termin für den nächsten Gegenbesuch bekannt gegeben. (eh./tst.)

ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Vorbezüge für Wohneigentum Wie werden Vorbezüge für Wohneigentum aus der 2. und 3. Säule a besteuert? Die Vorbezüge werden als Kapitalleistung unabhängig vom übrigen Einkommen gesondert besteuert. Erfolgen im gleichen Jahr mehrere Auszahlungen, zum Beispiel Vorbezüge für Wohneigentumsförderung (WEF), Bezüge aus der 2. Säule oder 3. Säule a, werden diese zusammengezählt und das Total zum Satz von 1/10 (Kantons- und Gemeindesteuern) bzw. 1/5 (direkte Bundessteuer) besteuert. Eine provisorische Steuerberechnung bietet die Applikation «Steuerberechnung» auf der Homepage des kantonalen Steueramts an. Besteht eine Abzugsberechtigung von Einkäufen in die Pensionskasse, wenn bereits ein Betrag zur Wohneigentumsförderung bezogen worden ist? Oder muss zuerst der WEF-Vorbezug zurückbezahlt werden? Es besteht keine Abzugsberechtigung, weil zuerst erfolgte Vorbezüge für Wohneigentum zurückbezahlt werden müssen. Wenn ein WEF-Vorbezug aus der Pensionskasse zurückbezahlt wird, wird auch die Steuer zurückbezahlt? Ja. Die Wiedereinzahlung des Vorbezuges gibt dem Vorsorgenehmer Anspruch auf zinslose Rückerstattung der seinerzeit für den Vorbezug bezahlten Bundes-, Staatsund Gemeindesteuern. Das Gesuch für die Rückzahlung der Staatsund Gemeindesteuern ist beim Gemeindesteueramt, das Gesuch für die Rückzahlung der Bundessteuer ist beim kantonalen Steueramt Zürich, Dienstabteilung Inkasso, innert drei Jahren nach Wiedereinzahlung einzureichen.

Freitag, 10. August 2018

«Sharkproject»: Die internationale Artenschutzorganisation wird aus Affoltern geleitet Vor zehn Jahren gehörten Alex und Denise Smolinsky aus Affoltern zu den Gründern des Schweizer Ablegers von Sharkproject. Mittlerweile präsidiert sie die Landes- und er die internationale Dachorganisation. ................................................... von thomas stöckli Sharkproject feiert dieses Jahr gleich doppelt Jubiläum: Die internationale Dachorganisation gibt es seit 15 Jahren, den Ableger in der Schweiz seit zehn Jahren. An den Start in der Schweiz können sich Denise und Alex Smolinsky aus Affoltern noch gut erinnern. Den ersten Schwarzweiss-Flyer haben sie selber kopiert. Damals noch eine geschlossene Gesellschaft, wuchs der Verein vor gut sechs Jahren mit der Öffnung für alle Interessierten rege an. Rund 150 Mitglieder zähle Sharkproject Schweiz mittlerweile, sagt Denise Smolinsky, «und wir wollen noch weiter wachsen.» Nicht nur an der Mitgliederzahl zeigt sich die Entwicklung von Sharkproject. Auch bezüglich des Spendenaufkommens hat sich einiges getan. Mussten vor zehn Jahren die Mitglieder noch alles privat vorfinanzieren, hat der Verein heute ein Budget. Und nicht nur das: «Wir können Wissenschafts-Projekte mitfinanzieren», verrät Alex Smolinsky nicht ohne Stolz. Ein solches Projekt, das Sharkproject mit mehreren zehntausend Franken unterstützt, ist «White Shark Nursery». Dabei geht es darum, die Verbreitung und den Lebensraum von jungen Weissen Haien in den Gewässern im Nordosten der USA zu erforschen. Frühere Untersuchungen liessen vermuten, dass ihnen eine New Yorker Bucht als Kinderstube (Nursery) dient, wo sie

Tauchen – wie hier in Polynesien – ist die grosse Leidenschaft von Alex und Denise Smolinsky. (Bilder zvg.) aufwachsen und leben, bis sie in tiefere Gewässer vordringen können. Das Projekt will unter anderem herausfinden, welche Beutetiere für die jungen Haie wichtig sind und wie diese vor der lokalen Fischerei geschützt werden können. In Costa Rica hat Sharkproject zudem in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zumindest vorübergehend erreicht, dass das Haifang-Verbot durchgesetzt wurde – bis ein Regierungswechsel alles wieder über den Haufen warf.

«Nur wer Haie versteht, wird Haie schützen» Ein wichtiges Element der Vereinstätigkeit ist Aufklärungsarbeit. Dazu gehören Standaktionen und Präsenz an

Ein majestätischer Anblick: Graue Riffhaie.

Fachmessen, aber auch bei Sport- und Tauchclubs. «Ein- bis zweimal im Jahr sind wir selber auf einem Tauchschiff», sagt Alex Smolinsky. Zum Programm gehören dann Vorträge und gemeinsame Tauchgänge in Haigewässern. «Der Hai hat sieben Sinne – zwei mehr als wir», führt Denise Smolinsky aus. Vieles lässt sich also für den Mensch gar nicht nachvollziehen. Und doch kann das geübte Auge die Absicht eines Hais erkennen, etwa anhand seines Anschwimm-Musters. Das hilft, Ängste abzubauen und die eleganten Tiere in ihrer Vielfalt zu geniessen; etwa den neugierigen Tigerhai, den Blauhai, der lieber etwas Distanz wahrt oder den kleinen Weissspitzen-Riffhai, der als «Angsthase» bekannt ist. «Nur wer Haie versteht, wird Haie schützen», so Denise Smolinsky. Die Aufklärungsarbeit von Sharkproject und anderen Organisationen trägt Früchte. Der Hai wird nicht mehr nur als «Fressmonster» wahrgenommen und die Leute wissen auch mehr über seinen Lebensraum und über Umwelt-Probleme, etwa den Plastik im Meer. Wurden online-Artikel über Haie früher oft mit «abschlachten» kommentiert, so spricht sich mittlerweile eine Mehrheit für den Schutz der Meeresraubtiere aus. «Das Bewusstsein ist da, jetzt muss nur noch das Handeln einsetzen», bringt es Alex Smolinsky auf den Punkt. Doch was kann ein Einzelner oder eine Einzelne in der Schweiz tun zum

Schutz der Haie und ihres Lebensraums? Ein Schritt wäre der Verzicht auf Produkte wie Haifischzahn-Ketten und auf Haifleisch. Schwierig dabei: oft werden in den Deklarationen Tarnnamen wie «Seeaal», «Schillerlocken» oder «Kalbsfisch» verwendet. Weiter kann man sich zum Schutz der Meere grundsätzlich Gedanken machen, welches Produkt man kauft, in welcher Verpackung und wie man später beides entsorgt. So kann eine Pet-Flasche im hiesigen Bach zur Zunahme von Mikroplastik im Meer führen.

Technopark zum Schutz der Meere? Auffällig ist, dass durch Katharina Heyer, Gründerin der Stiftung firmm zum Schutz von Walen und Delfinen, sowie Alex Smolinsky, Präsident von Sharkproject International, zwei Naturschutz-Organisationen, die sich für den Lebensraum Meer einsetzen, ihr «Epizentrum» in Affoltern haben. Eine dritte, OceanCare, ist unweit in Wädenswil domiziliert. Was wäre, wenn diese und vielleicht auch andere Organisationen an einem gemeinsamen Standort in Affoltern zu einem Technopark für den Schutz der Meere zusammenfinden würden? Ein visionärer Gedanke, aber insofern spannend, dass heute Projekte mehrheitlich in Zusammenarbeit realisiert werden. Weitere Infos unter www.sharkproject.org.

zwischen-ruf

«Das ist Schweiz» 31. Juli: «Sag mal», fragen meine iranischen Asylbewerberfreunde, die endlich nach fast sieben Jahren die Aufenthaltsbewilligung erhalten haben, «warum feiert unser Dorf den Nationalfeiertag schon am 31. Juli?» «Weil der 1. August dieses Jahr auf einen Mittwoch fällt und sie am Donnerstag arbeiten müssen und nicht ausschlafen können.» «Komisch. Ist das typisch Schweiz?» «Ja und nein, es ist von Kanton zu Kanton, das heisst, von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.» Ich denke über das Verschieben nach. Heiligabend zum Beispiel. Da sind auch kleine Kinder dabei. Die sind doch abends übermüdet und quengelig! Ob man aus dem Heilig-

abend nicht einen Heiligmittag machen sollte? 1. August: Ich bin in Lugano bei meiner Tochter. Hier wird das Fest am originalen Datum gefeiert. Beziehungsweise dieses Jahr auch nicht. Ausgerechnet heute Abend zieht ein Gewitter auf. Ein Grollen am Himmel, Blitz und Donner. Und dann ein wahnsinniger Knall. Da hat es irgendwo ganz in der Nähe eingeschlagen. Ja, bei uns, der Strom ist teilweise ausgefallen, und meine knapp zweijährige Enkelin, die ich gerade ins Bett zu legen versuche, flüstert: Bum, bum und will zurück auf meinen Arm. Seither fällt übrigens jeden Tag mindestens einmal das Wort Bum bum.

Der Himmel machte also sein eigenes Feuerwerk. Und unseres musste auf den zweiten August verschoben werden. 4. August: Ich vermutete, dass ich auf der Rückreise aus dem Süden an einem Samstag nicht alleine sein würde und fuhr deshalb um halb 6 Uhr los. Ich war tatsächlich nicht alleine auf der Strasse. Besonders nicht in dem langen Tunnel am Vierwaldstättersee. Viel Gegenverkehr. Vor mir ein Riesenbus, der immerhin 80 km/h fuhr. Aber plötzlich stoppte. Ich Vollbremsung, der Wagen hinter mir ebenfalls. Warten. Nach etwa fünf Minuten stellte der Bus den Motor ab. Ich stieg aus und lief nach vorn. Zwei

Männer beugten sich über das Armaturenbrett. Einer öffnete die Tür und sagte schulterzuckend: «Wir kommen nicht weiter.» Ich zurück zum Auto, bzw. zu dem Wagen hinter mir (es hatte sich bereits eine lange Kolonne gebildet.) Die Fahrerin erklärte: «Ich habe die Polizei informiert. Überholen Sie bloss nicht, sonst haben Sie das Billett weg.» Da sah ich das Blaulicht. Die Polizei fuhr vor den Bus, kurze Unterredung, und schon wurde ich weitergewunken und bemerkte am Tunnelende auf der Gegenfahrbahn eine Schranke plus eine Ampel auf Rot. Beim Berichten sagte ich stolz zu meinen iranischen Freunden: «Das ist Schweiz!» Ute Ruf


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Freitag, 10. August 2018

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«An Deck, wenn ihr Piraten seid!» Sommerlager der Jubla Säuliamt beim Bodensee Für rund 25 Kinder sowie 23 Leiterinnen und Leiter der Jubla Säuliamt hiess es diesen Sommer «An Deck, wenn ihr Piraten seid!». Die Schar verbrachte die beiden ersten Sommerferien-Wochen in der Nähe von Ermatingen und erlebte viele Abenteuer mit den Blaubart-Piraten.

hatten die Lagerteilnehmer in vier Gruppen die Aufgabe, mit entsprechendem Material eine Feuerstelle einzurichten und ein Feuer zu entfachen. Ausgerechnet während dieses Programmblocks regnete es allerdings in Strömen, doch glücklicherweise war es das einzige Mal im Lager, dass man die Regenjacke anziehen musste. Am Dienstagnachmittag in der zweiten Lagerwoche fand dann die traditionsreiche «Sauete» statt, in der es darum ging, so dreckig wie möglich zu werden. Dazu durften alle, die wollten, durch ein schlammiges Bachbett kriechen. Nach einer gründlichen Dusche mit sonnenerwärmtem Wasser durften die Teilnehmer Lagersouvenirs basteln. Es wurden fleissig Speckstein zu schönen Amuletten geschliffen, Bändeli geknüpft und aus Holz und Schnur Waffen für Piraten angefertigt.

In einem dreitägigen Einstieg wanderten die Jublaner in drei verschiedenen Altersgruppen durch den Kanton Thurgau in Richtung Lagerplatz, während einige Leiter und Leiterinnen dort zusammen mit Freunden die ersten Lagerbauten aufstellten. So entstanden die ersten beiden «WaldWCs», eine grosse Küche, das Esszelt Sarasani und ein Piratenschiff. Am Dienstagnachmittag, nach der Ankunft auf dem Lagerplatz, halfen dann die Teilnehmer auch selbst noch tatkräftig beim Einrichten des Lagerplatzes mit und errichteten ein drittes und viertes «Wald-WC», eine Dusche, ein «Brünneli», eine Sauna und einen Pizzaofen. Dann ging das Lagerleben so richtig los: Bei schönstem Wetter machten die Jublaner Geländespiele im Wald und auf der Wiese, meist gegen die Crew der Rothut-Piraten, welche das Piratenschiff der Blaubart-Piraten verflucht hatten, sodass es nicht mehr weiterfahren konnte. Gleich zweimal wanderte die gesamte Schar zur Abkühlung nach Ermatingen in die Seebadi. Dort wurde gebadet, WasserRugby gespielt und ein Glacé genossen.

«Fernsehen» und Mondfinsternis zum Abschluss

Eltern zu Besuch und «Sauete» Am Sonntag in der Mitte des Lagers durften Eltern und Bekannte den Lagerplatz besuchen. Das Programm und die Verpflegung für die nun rund 100 anwesenden Personen bedurfte

Die Jublaner im gestrandeten Schiff der Blaubart-Piraten. (Bild zvg.) einiges an Organisation, doch die diesjährige Lagerhauptleitung Katja Frey, Vera Friedrich und Yara Lilie de Leon

hatte alles im Griff und es entstanden viele lustige Theater. Am Nachmittag konnten sich die Kinder in verschiede-

nen Spielen wie Armdrücken, SchuhWeitwurf, Pirat-Zeichnen und Urschrei mit ihren Eltern messen. Am Abend

Viel zu schnell neigte sich dann das Zeltlager dem Ende zu. Als Abschluss führte die Schar den Kapitän Balumarie in die Welt des Fernsehens ein und bot ihm Ausschnitte aus «Der Bachelor», «Buumann, der Restaurant-Tester», der «Tagesschau» und verschiedenen Werbungen in Form kleiner Theater. Die letzte Nacht verbrachten alle unter freiem Himmel, um die Mondfinsternis zu bestaunen. Müde, aber glücklich und mit vielen neuen Erlebnissen und Abenteuern in der Tasche kehrte die Jubla Säuliamt am Samstagnachmittag nach Hause zurück und die Lager-Teilnehmenden wurden von ihren Eltern empfangen. Der Sola-Rückblick findet am 30. August um 19.15 Uhr im Pfarreisaal der katholischen Kirche in Obfelden statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Jasmin Frey

Weisheiten aus Wolsen Auf dem Vier-Quellen-Weg Freche Sprüche direkt ab Hof im Herzen der Alpen

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ie haben eine Schraube locker? Dann gehören Sie nach Wolsen! Nein, nicht weil sich dort Ihresgleichen häufen (zumindest ist das bisher nicht belegt), sondern weil es dort Hilfe gibt von Ronja. Die 16-Jährige ist die Herrin über die ausrangierte Schultafel, die auf dem Vorplatz des Bauernhofs der Familie Vollenweider aufgestellt ist. «Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel!», hat sie mit Kreide draufgeschrieben. Mit anderen Worten: «Alles easy. Sie brauchen keinen Schraubenzieher, ein neuer Blickwinkel reicht völlig.» Touché. Ronja kam eher zufällig zu ihrem Nebenamt als Sprücheklopferin. Der

Vater – ein Lehrer – hatte die Tafel vor ein paar Jahren mit nach Hause gebracht. Anfangs hatten sie darauf gezeichnet, irgendwann begann die grosse Schwester mit Sprüchen. Vor einem Jahr hat Ronja übernommen. Seither durchforstet sie das Internet, stets auf der Suche nach neuen Frechheiten. Die Sprüche fänden viel Anklang, so Ronja. Vor ein paar Wochen war auf der Tafel zu lesen: «Wenn es regnet, werden kleinere Menschen später nass.» Irgendwann kritzelte jemand dazwischen: «Aber sie ertrinken früher.» Ach, diese Wolser. Vielleicht müsste man ihnen trotzdem mal eine Schraube anziehen. (lhä)

Ämtler Wanderer in der Gotthardregion

Ins Quellgebiet von vier Flüssen – dem Rhein, der Reuss, des Ticino und der Rhone – führte Wanderleiter Dölf Gabriel kürzlich seine Gruppe auf einer fünftägigen Tour. Der familienfreundliche Vier-QuellenWeg führte über rund achtzig Kilometer und in fünf Tagesetappen in die Kantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis sowie durch blühende Alpweiden, gemischte Wälder, ausgedehnte Feuchtgebiete mit Bächen, Tümpeln, kleinen Seen und Mooren, durch karge Gebiete oberhalb der Waldgrenze und Gegenden mit unterschiedlichen Gesteinsarten und Bodeneigenschaften. Mit der Bahn ging es auf den Oberalppass, Ausgangspunkt der ersten Tagesetappe bis zur Vermigel-Hütte. Der Bergpfad führte zuerst ins Quellgebiet des Rheins beim Tomasee und über die weite Ebene vom Maighelstal. Der höchste Punkt dieser Wanderung war der Maighelspass mit Sicht auf den idyllischen Portgerensee.

Wunderbare Aussicht

Die kecke «Kuratorin» vor ihrer Tafel. Fernab von schlauen Sprüchen nutzt sie den Platz auch gerne für eine Runde Basketball. (Bild Livia Häberling)

Am zweiten Tag ging es von der Vermigel-Hütte zum Piz Giübin auf 2774 Meter, dem höchsten Punkt des VierQuellen-Weges und ein grossartiger Aussichtspunkt auf hunderte Gipfel

Die Ämtler Wandergruppe auf dem Gipfel des Piz Giübin (2774 m ü. M.). (Bild zvg.) und viele Täler. Der Abstieg erfolgte über eine Krete mit schönen Ausblicken und lieblichen Alpmatten zum Staudamm des Sellasees und weiter bis zum Gotthardpass. Am dritten Tag ging es dem tiefblauen Lago di Lucendro entlang bis zur Reussquelle am Fusse des Lucendropasses. Dann überquerte die Gruppe den Pass und erreichte nach einer aussichtsreichen Höhenwanderung über dem Bedrettotal die PianseccoHütte. Die vierte Etappe führte die Wandernden zum Quellgebiet des Ticino unterhalb des Nufenenpasses. Dann gab es einen kurzen Anstieg über einen Nebensattel, mit einer

wunderbaren Sicht auf das Ägenetal und Goms. Nach dem Abstieg vom Nufenenpass ging es dem Wildbach entlang bis nach Obergesteln. Die letzte Etappe kürzten die Ämtler mit der Furka-Gotthard-Bahn und dem Postauto etwas ab und fuhren über Oberwald zum Furkapass auf 2429 Meter, mit einer wunderbaren Aussicht auf die prächtigen Walliser Berge. Nach einem kurzen Anstieg gab es als Höhepunkt und Abschluss der fünf Wandertage den imposanten Rhonegletscher und die Quelle der Rhone zu betrachten. (dg) Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.


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Freitag, 10. August 2018

Schnitzen und Bauen im Wald bei Bickwil Tageskurs im Rahmen der Pro Juventute Ferienplausch-Angebote Einen ganzen Tag durften neun Kinder mit der Umweltnaturwissenschaftlerin Alexandra Tiefenbacher im Wald verbringen. Sie lernten spielerisch viel über den Wald und übten den Umgang mit dem Sackmesser. Schliesslich genossen sie das Dessert mit einer selbst geschnitzten Gabel.

nichts tun muss, aber viel tun darf. Natürlich braucht es am Anfang ein paar spannende Angebote für den Einstieg in das Spiel in und mit der Natur. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fangen dann aber die meisten Kinder selbstständig an, die Natur zu entdecken. Und dann brauchen sie vor allem eines: Genügend Zeit.» Interessant ist ihre Aussage zu den Veränderungen im Lauf ihrer zehn Jahre Tätigkeit in der Rucksackschule: «Was sich meiner Meinung nach verändert hat, sind die Wetterverhältnisse, welchen wir Naturpädagogen ja auch dauernd ausgesetzt sind. Während ich das Wetter vor zehn Jahren noch als ziemlich ausgeglichen wahrgenommen habe, sind wir heute immer öfter mit den Extremen konfrontiert. Wenn es regnet, dann hört es nicht mehr auf. Wenn es windet, fallen ganze Bäume um und wenn es heiss ist, dann wochenlang über 35 Grad.» Ihr Fazit zum Tag: «Bei 35 Grad verbringt man am besten den ganzen Tag im Wald.»

................................................... von regula zellweger Wahrend die neun Kinder am Dienstagmorgen mit der Kursleiterin Alexandra Tiefenbacher durch den Wald spazierten, lernten sie sich gegenseitig kennen, aber bereits auch schon einiges über Pflanzen im Wald. «Ich möchte ein Haus mit einer Rutschbahn bauen», verrät Luca aus Birmensdorf. Jan aus Obfelden bastelt besonders gern. Er würde sich am liebsten einen Teller schnitzen. Und Leonie aus Knonau erzählt, dass sie in der Schule bereits eine Holzschale geschnitzt habe.

Mit allen Sinnen Die Erwartungen der Kinder an einen Tag im Wald sind unterschiedlich. Vom Thema Schnitzen haben sich mehr Jungs angesprochen gefühlt, aber auch Mädchen sind gern im Wald. Alexandra Tiefenbacher, Umweltnaturwissenschaftlerin und Umweltlehrerin, lässt die Kinder den Wald mit allen Sinnen erfahren. Sie pflückt mit einem Zipfel des T-Shirts ein Brennnesselblatt und zermantscht es. Gebannt schauen die Kinder zu und staunen, als sie sich den kleinen grünen Klumpen in den Mund schiebt: «Wie Spinat, schmeckt etwas nach Gurkensalat.» Als Brei brennen Brennnesselblätter nicht mehr. «Wenn man mit Brennnesseln in Kontakt gekommen ist, helfen zerquetschte Blätter

Umweltwissenschaftlerin Alexandra Tiefenbacher erklärt den Kindern, dass man Blätter nicht nur aufgrund der Form einer Pflanze zuordnen kann, sie haben auch einen individuellen Duft, gut unterscheidbar beispielsweise bei Holunder- und Baumnussblättern. (Bild Regula Zellweger) von Spitz- oder Breitwegerich, dann hört es auf zu brennen», verrät Alexandra Tiefenbacher. Sie ist bereits seit rund zehn Jahren für die Rucksackschule als Kursleiterin tätig und weiss, wie man Kinder für die Natur begeistert.

Engagement der Pro Juventute im Kanton Zürich Als Begleitperson ist Monika Marti dabei, die bei der Pro Juventute arbeitet und diesen Tag gern mit den Kindern im Wald statt im Büro verbringt. Im Rahmen des Projektes «Ferienplausch im Kanton Zürich» stehen für Kinder

zwischen 6 und 16 Jahren rund 300 Freizeitangebote zur Auswahl, vom Hundeerlebnis über Zirkuswoche und Waldabenteuer bis zu Kochworkshops. Erwerbstätige Eltern können oft nicht alle fünf Sommerferienwochen frei nehmen, um sie mit ihren Kindern zu verbringen. Hier setzen die Pro Juventute Ferienplausch-Angebote an. Die Kinder, die den Tag «Schnitzen und Bauen» im Wald oberhalb von Obfelden erleben dürfen, haben am Abend viel zu erzählen. Vor allem zeigen sie stolz ihr «Sackmesser-Diplom» und erklären den Eltern, dass sich Hasel und Holunder am besten zum Schnitzen im Wald eignen. Sie wissen,

dass man Holunder aushöhlen kann und damit die Basis für eine Flöte oder Schmuck hat. Beim nächsten Waldspaziergang werden sie die Waldexperten sein und zeigen, wie man Blätter nicht nur an ihrer Form erkennt, sondern auch am Duft.

Sensibilisieren Alexandra Tiefenbacher freut sich, wenn Kinder zuhause vom Tag im Wald erzählen. «Eltern, die es gerne sähen, wenn ihre Kinder einen stärkeren Bezug zur Natur hätten, würde ich raten, dass sie ihren Kindern genug Zeit im Wald schenken, in der man

Rucksackschule Naturbezogene Umweltbildung steht im Zentrum der Tätigkeit der 16 Teammitglieder der Rucksackschule. Sie sensibilisieren Menschen für die Natur und vermitteln Natur-Kenntnisse zielgruppengerecht – im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zudem sollen Naturbegegnungen möglichst viel Spass und Freude bereiten. Bei der Rucksackschule können Schulen, Vereine, Firmen oder Gruppen Kurse oder Events zu verschiedenen Natur- und Umweltthemen buchen, die meist im Freien stattfinden. www.rucksackschule.ch

forum

Waldbrand am Üetliberg Berufstöter oder Spasstöter Berufstöter statt Milizjagd?, Leserbrief vom 31. Juli. Wenn Herr Kradolfer staatliche Wildhüter als Berufstöter bezeichnet, wie nennt er dann sich und seine Kollegen? Hobbytöter? Spasstöter? Spass muss das Töten ja einigen machen, sonst würden sie wohl nicht jagen, denn wer macht schon freiwillig, was ihm keinen Spass macht? Ich habe jedoch bis jetzt noch keinen Jäger getroffen, der zugegeben hätte, dass ihm das Töten Spass macht. Unsere Jäger verkaufen sich gerne als die Heger und Pfleger und als die einzigen Bewahrer unserer Tierwelt.

Da passen Begriffe wie Jagdsafaris, Trophäenschauen oder umzäunte Wildgehege in Osteuropa nicht so richtig ins Bild des edlen Waidmannes. Die Jagd ist leider nur so gut wie ihre Jäger und diese sind leider nicht immer so gut, wie man uns Nichtjägern weismachen möchte. Wenn ein Schweizer Jäger in Frankreich mehrere Esel erschiesst oder wenn in Hedingen zwei Jäger ihre Gewehre ohne korrekte Absperrung mitten im Wald einschiessen (letztes Jahr beim Holzschnitzeldepot), so wirft das kein besonders gutes Bild auf diese «Naturschützer». Wer sich noch weiter mit dem Thema beschäftigen will, der sollte

sich mit der älteren Jagdliteratur befassen. Was da vor noch nicht allzu langer Zeit unter dem Begriff «Waidwerk» abgelaufen ist, treibt einem Tränen der Scham in die Augen. Dank dem Gesetzgeber, weniger dank der Einsicht der Jäger, ist die Jagd heute doch etwas «humaner» geworden. Ohne Jagd geht es sicher nicht. Diese muss aber nicht zwingend in der heutigen Form weitergeführt werden. Der Staat pocht immer auf sein Gewaltmonopol, also soll er dieses auch bei der Gewalt gegen schwächere Mitlebewesen wahrnehmen. Eric Baumann, Hedingen

Jäger sind keine Unmenschen Sind Abschüsse nötig und sinnvoll?, Leserbrief vom 3. August.

Das steile, unwegsame Gelände am Üetliberg erschwerte die Löscharbeiten. (Bild SRZ)

Wegen eines Waldbrandes auf der Stadtzürcher Seite des Üetlibergs standen am Dienstagmorgen die Berufsfeuerwehrleute von Schutz und Rettung Zürich im Einsatz. Die Löscharbeiten auf dem betroffenen, rund

2000 m² grossen Areal wurden durch das steile, unwegsame Gelände erschwert. So benötigten die Feuerwehrleute Stunden, um die letzten Glutnester unter dem trockenen Laub und im morschen Gehölz zu löschen. (pd.)

Ich habe mir eine Meinung gebildet. Alles ändert sich, auch die Jagd. Jäger sind keine Unmenschen. Ich hatte einen Lehrer und einen Onkel, die Jäger waren. Der Onkel war sehr tierlieb und hat mich mitgenommen, dass wir die Rehe auf dem Jägersitz beobachten konnten. Damals hat sich das in Deutschland, Niedersachsen, zugetragen. Der Lehrer hat uns beigebracht, dass der Jäger für einen natürlichen Wildbestand sorgt und nur die

kranken, schwachen und alten Tiere abschiesst. Also für ein natürliches Gleichgewicht in der Natur bemüht ist. Das hat mich überzeugt. Mein Lehrer hat aber auch gesagt, dass die Hunde und Katzen im Wald ebenfalls abgeschossen werden. Das hat mich sehr beunruhigt, da ich oftmals als Reiterin mit Hund im Wald unterwegs war. Mein Wunsch ist, dass das Wild beim Abschuss nicht leiden muss und unsere Haustiere nicht gleich getötet werden, wenn zum Beispiel der Hund sich friedlich mal im Wald aufhält. Dass die Wildhüter gut ausgebildet sind,

wie zum Beispiel in Graubünden, und die Jagdgemeinschaft in der Schweiz gezielt zusammen arbeitet. Sabine Niederer, Affoltern Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Naturisten-Camping

Charity-Gala

Sommerserie «Eintauchen»: Marlise Santiago arbeitet am Neuenburgersee. > Seite 21

Der Jugend Circus Biber feiert Premiere und sammelt für neue Trainingsräume. > Seite 25

Freitag, 10. August 2018

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Etwas bewirken Mechtild Willi Studer leitet den Pflegedienst am SPZ Nottwil und wird Spitex-Präsidentin. > Seite 27

Es begann mit einem Bier-Aussenlager Während der Hitzewelle arbeiten Daniel Bill und sein Team sehr viel Wenn im Hochsommer bei den tropischen Wetterbedingungen alle antriebslos sind und kühlendes Wasser suchen, herrscht bei der Bill & Siegfried Getränke AG Hochbetrieb. Die Kundschaft schätzt es während der GrillSaison ganz besonders, wenn erfrischende Getränke direkt ins Haus oder zum Festplatz geliefert werden. ................................................... von regula zellweger Sommerferienzeit ist für Daniel Bill, Inhaber und Geschäftsführer der Bill & Siegfried Getränke AG, nie Ferienzeit. Da er sein Unternehmen bereits in jungen Jahren von seinen Eltern übernommen und weiter aufgebaut hat, ist er daran gewöhnt – und macht in den Wintermonaten Urlaub im Süden. Wenn Daniel Bill von der Entstehungsgeschichte seines Unternehmens erzählt, erfährt man auch viel über die Geschichte der Bierbrauereien in unserer Region.

Hürlimann Bier Ursprünglich war die Liegenschaft, in der sich heute die Bill & Siegfried Getränke AG befindet, in den 50erund 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts ein Aussenlager der Brauerei Hürlimann, die im Zürcher Enge-Quartier ihr Bier braute. Rund 130 Jahre wurde dort Bier gebraut. Bier war damals nicht gut haltbar und musste immer gekühlt werden. 1984 gelang der Brauerei mit dem Sternen-Logo noch der Aufkauf des Konkurrenten Brauerei Löwenbräu Zürich AG. 1996 erfolgte aber die Fusion mit der FeldschlösschenHolding, der grössten Konkurrentin auf dem Schweizer Biermarkt und 1997 die Stilllegung der Produktion

auf dem Brauereigelände in ZürichEnge.

«Es begann mit …» In der Serie «Es begann mit …» werden in regelmässigen Abständen Unternehmen aus dem Knonauer Amt vorgestellt. Den Anfang machte die Sahli AG in Knonau («Anzeiger» vom 30. Januar), es folgten die W.R. Bernhard AG in Wettswil (23. März), Kurt Wohndesign in Obfelden (13. April), Lido Galli, Mettmenstetten (23. Mai) und die Buchhandlung Scheidegger, Affoltern (26. Juni).

Theodor und Josy Bill 1970 wollte Hürlimann das Aussenlager in Affoltern am Albis neu besetzen. Theodor Bill, aufgewachsen im Restaurant Post in Hedingen, gelernter Feinmechaniker und Polizist, entschloss sich, das Aussenlager zu übernehmen und vor allem die damals noch vielen Restaurants im Knonauer Amt mit Bier zu beliefern. Bald kamen die Hürlimann-Produkte Aqui und Sinalco dazu. Es ist gar noch nicht so lange her, dass es keine Tankstellenshops gab und man das Bier über die Gasse bei der nächsten Beiz holte. Sukzessive bauten Theodor und Josy Bill das Angebot aus. Damals arbeiteten im Unternehmen drei Lastwagenchauffeure, Josy Bill engagierte sich vor allem in der Administration und ihr Mann hatte die Fäden in der Hand.

Jungunternehmer Daniel Bill Am 1. Januar 1993 kündigte Theodor Bill den Depositärvertrag, die Brauerei Hürlimann übernahm den Betrieb und Daniel Bill trat als Geschäftsführer ins Unternehmen ein – mit gerade mal 26 Jahren. Gleichzeitig begann Doris Ziesack in der Administration zu arbeiten – bis heute. 1997 wurde die Bill Getränke AG eigenständig. Daniel Bill kaufte den Getränkehandel und die Liegenschaft. Der gelernte Kaufmann mit einer guten Vernetzung in seiner Region brachte frischen Wind in den Betrieb. Er engagierte sich beispielsweise viele Jahre beim FC Affoltern. Die Siegfried Getränke AG war damals ein Konkurrent, sie vertrieb ursprünglich Eichhof Bier. 2001 fusionierten die beiden Getränkelieferanten, so konnten sie bei der wachsenden Konkurrenz der Grossverteiler bestehen blei-

Daniel Bill und seine «rechte Hand» Doris Ziesack bilden seit über zwanzig Jahren ein gutes Team. (Bild Regula Zellweger) ben. Gleichzeitig hielt die Informatik Einzug, die Administration wurde effizient austomatisiert. Heute beschäftigt die Bill & Siegfried Getränke AG 15 Mitarbeitende mit insgesamt 1000 Stellenprozenten, der Laden ist sechs Tage pro Woche geöffnet. 2014 erreichte das Unternehmen seinen Höhepunkt, heute sind die Bedingungen schwieriger. So haben beispielsweise einzelne Volg-Filialen 364 Tage im Jahr jeweils bis 20 Uhr geöffnet und auch die Grossverteiler bieten Hauslieferung an.

Dienstleistungsorientierung Heute setzt Daniel Bill auf die Qualität seiner Dienstleistungen, auf die Verankerung im Bezirk, auf die Berücksichtigung regionaler Produkte wie Baarer Bier oder Knutwiler Mineralwasser und auf die Belieferung bei Anlässen. Diese umfasst auch Mobiliar und nicht gebrauchte Getränke werden wieder zurückgenommen. Im Bereich Eventmanagement wird Daniel Bill gern um Rat gefragt und sein umfassendes Angebot erleichtert die Organisation eines Festanlasses immens. Kühlwagen, Kühlschränke, Partymöbel und -zelte können ausgeliehen werden. Zudem hat Daniel Bill das Angebot

weiter ausgebaut. Bier, Mineralwasser, Spirituosen und Weine kann man online bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Seine Tätigkeit im Bereich Events beschert ihm im Sommer oft eine Sieben-Tage-Woche. Mit dem Üetlibergtunnel hat sich auch der geografische Radius seiner Dienstleistungen ausgeweitet.

Klare Positionierung Daniel Bill führt sein Unternehmen nach dem Motto «Schuster bleib bei Deinem Leisten». Kunden, die BioWeine wünschen, empfiehlt er die Weinhandlung am Küferweg, Personen, die Weine der oberen Preisklasse bevorzugen, schickt er zu den Ämtler Weinspezialisten. Und er sponsert immer mal wieder bei Anlässen im Säuliamt. Wer im Laden einkauft, schätzt nicht nur die freundliche und kompetente Bedienung, man ist auch dankbar, dass die Getränke gleich ins Auto eingeladen werden. Insbesondere auch für ältere Leute bringt der Hauslieferdienst Vorteile. Daniel Bill führt seine Mitarbeitenden auf kollegialer Basis, das beweist die niedrige Fluktuation in seinem Betrieb. Eben durfte Verkaufschauffeur Lale Todorovic sein

Schweizer Zwetschgen – ein violettes Kraftpaket Wissenswertes rund um die süsse Frucht Die einheimische Zwetschgenernte ist in vollem Gange. Die Früchte sind wegen der Hitze wunderbar aromatisch und süss. Nächste Woche starten die Schweizer Obstproduzenten mit der Ernte der beliebten Fellenberg Zwetschge, dem Liebling bei den Feinschmeckern. Gemäss Schätzung des Schweizer Obstverbandes sollen in der aktuellen Saison insgesamt knapp 3443 Tonnen Zwetschgen geerntet werden. Bei den Brennzwetschgen werden dieses Jahr rund 4000 Tonnen erwartet. Bis Mitte Oktober gilt es nun, das einheimische Zwetschgenangebot zu nutzen. Wer die blauen Früchte nicht gleich roh nascht oder zu einem Obstsalat mischt, kann Zwetschgen in der

Küche vielseitig verwenden: Da das Fruchtfleisch der Zwetschge auch beim Backen gut und relativ lange seine Form behält, bietet sie sich als Belag für Kuchen geradezu an. Typisch ist ihre Verarbeitung zu Konfitüren, Kompott oder Edelbränden. Getrocknete Zwetschgen finden sich in Müslimischungen oder werden als Snack genascht. Dörrzwetschgen passen aber auch gut zu pikanten Speisen wie beispielsweise Käseplatten oder zum Apéro. Halbiert und entsteint eignen sie sich ausgezeichnet zum Tiefkühlen.

5 Fakten zur Zwetschge Die Zwetschge bereichert nicht nur die Geschmacksknospen, sondern sorgt aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften auch für einen gesun-

den Start in die Herbstsaison, wie die folgenden fünf Fakten aufzeigen. Die Zwetschge ist ein richtiges violettes Kraftpaket: Wie die meisten Früchte bestehen auch Zwetschgen zu einem grossen Teil aus Wasser. Die süssen Herbstboten sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink. Sie enthalten unter anderem Haut schützendes Provitamin A, Immunsystem stärkendes Vitamin C sowie B-Vitamine. Apropos B-Vitamine: Diese Mikronährstoffe sind es auch, welche die Zwetschge zum idealen Soul-Food machen. B-Vitamine wirken sich positiv auf unser Nervenkostüm aus und fördern die Stressresistenz. Bei nervöser Unruhe und Konzentrationsproblemen empfiehlt es sich, hin und wieder ein paar Zwetschgen zu naschen.

Mit nur 50 Kalorien pro 100 Gramm sind Zwetschgen gesunde Energiespender. Die in den Früchten enthaltene Fructose macht sie damit zum idealen Snack für Sportskanonen. Zwetschgen kurbeln die Verdauung an. Die verdauungsfördernden Eigenschaften verdankt die Zwetschge unverdaulichen Pflanzenfasern wie Zellulose und Pektin. Tipp: Über Nacht in Wasser eingeweichte Dörrzwetschgen bewähren sich als gut wirksames Mittel gegen Verstopfung. Während des Wachstums bilden die Zwetschgen eine weissliche Wachsschicht. Diese dient als Barriere für schädliche Mikroorganismen und schützt sie gleichzeitig vor dem Austrocknen. Gut zu wissen: Zwetschgen sind länger haltbar, wenn diese Schutzschicht erst kurz vor dem Verzehr abgewaschen wird. (pd.)

30-Jahre-Jubiläum feiern. Daniel Bill packt selbst mit an und will als Vorbild seine Mitarbeitenden motivieren. «Ich putze mein Auto selber», lacht er.

Träume verwirklichen Ein Motorrad hat sich Daniel Bill bereits angeschafft, und damit einen Traum verwirklicht. Seine braune Labrador-Hündin hat vor ein paar Wochen neun Junge geworfen – damit ist Daniel Bill zusammen mit seiner Partnerin Sonja auch Hundezüchter. Mit den Welpen spielen auch seine beiden erwachsenen Töchter gern. Noch immer ist Fussball sein Hobby und er plant, irgendwann in der Zukunft mal länger mit einem Wohnmobil herumzureisen. Seine Töchter haben immer im Laden mitgearbeitet, stellen sich ihre berufliche Zukunft jedoch nicht im Getränkehandel vor. Daniel Bill kann sich deshalb gut vorstellen, mit zunehmendem Alter sein Arbeitspensum zu reduzieren – die «Lebensarbeitszeit» hat er mit dem grossen Engagement für sein Unternehmen bestimmt längst abgearbeitet. Er hat noch viele Ideen – untätig wird er bestimmt nie sein. Weitere Infos unter www.bill-siegfried.ch.

Pro Infirmis sucht Freiwillige Die Non-Profit-Organisation ist auf der Suche nach Personen, die Menschen mit Menschen mit Behinderung dabei helfen, ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Freiwilligen von Pro Infirmis Zürich ermöglichen Menschen mit Behinderung, das Sozialleben zu pflegen oder helfen ihnen bei administrativen Aufgaben. Für die Dienstleistungen Treuhanddienst und Prisma sucht Pro Infirmis im ganzen Kanton Zürich Freiwillige, welche regelmässig ein paar Stunden Zeit haben. Geboten werden eine sorgfältige Einführung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Spesenentschädigung sowie ein Nachweis der geleisteten Aufgaben. (pd.) Infos und Anmelden unter www.proinfirmis.ch/ freiwillig-zh oder Telefon 058 775 25 25.


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Samstag, 11. August 19.30 Neumondsingen Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 12. August 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 11. August 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 12. August 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 15. August Maria Himmelfahrt 9.15 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung (Kräuter zum Segnen können in den Gottesdienst mitgebracht werden) Freitag, 17. August 9.15 Kein Gottesdienst

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 12. August 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Sonja Weisenhorn

Sonntag, 12. August 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfarrerin Sonja Weisenhorn Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott, Tel. 044 761 34 90

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. August 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 12. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach Pfrn. S. Weisenhorn 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon Dienstag, 14. August 9.30 bis 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 12. August 10.00 Morgengottesdienst mit «Himmels-Predigt» von Pfrn. Susanne Sauder (Mitte August ist meist Sternschnuppenzeit!) und «himmlischer Musik» mit Casey Crosby

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 12. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Jürgen Schultz

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 12. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfr. J. Schultz

www.kircheobfelden.ch

Kloster Kappel a. A. Vom 16. Juli bis 19. August 2018 ist das Kloster Kappel wegen Umbau geschlossen. Es finden keine Tagzeitengebete, kein Abendmahl, kein offenes Singen und keine Führungen statt. Sonntag, 12. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 12. August 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden «2 Meditationen zum richtigen Sehen» mit Pfrn. C. Mehl Musik Veronica Hvalic Anschliessend Chilekafi

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 12. August 10.00 Gottesdienst (Predigt: Danielle Strickland) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Sonntag, 12. August 10.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 15. August 19.30 Eucharistiefeier zu Maria Himmelfahrt

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 12. August 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 12. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Samstag, 11. August 17.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 12. August 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Pfr. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Mittwoch, 15. August 12.00 Senioren-Essen im Giebel 19.00 Lesekreis bei Ruth Zürcher, Bahnhofweg Donnerstag, 16. August 18.00 Fototreff Armenienreise im Pfarrhaus Alle sind willkommen

Sonntag 12. August 9.45 Gottesdienst (Siggi Merz) mit Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Ref. Kirche Rifferswil

Sonntag, 12. August 10.30 Gottesdienst Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse Mittwoch, 15. August 20.00 Frauenabend Philipperbrief 3, 12–16 www.etg-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 12. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 12. August 17.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi Fahrdienst: Anmeldung bis 11. August, 044 777 99 72 Mittwoch, 15. August Ab 10 Uhr Ferienausflug für Jugendliche ab der 6. Klasse ins Schongiland Informationen und Anmeldung bei Ralph Baumgartner 076 535 65 25

Sonntag, 12. August 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 16. August 9.00 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung (Kräuter zum Segnen können in den Gottesdienst mitgebracht werden)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Sonntag, 12. August 10.00 Gottesdienst «Rücke vor bis zu Los!» Andreas Halbleib Kinderprogramm Montag bis Freitag, 13.-17. August 14.00 Tschägg-Point Kinderwoche

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

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10. August 2018 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Leitartikel René Ammann

Publireportage Bäckerei-Conditorei-Confiserie Pfyl AG

Geschäftsstelle

Publireportage René Hächler AG

Liebe Lernende, herzlich willkommen in der Berufswelt! Berufsleute mit guter Ausbildung sind die wichtigste Stütze unserer Wirtschaft. Die Berufslehre ist deshalb in der Schweiz nach wie vor die wertvollste und häufigste Ausbildung. Und bald gilt es diesbezüglich für etliche Schulabgänger ernst: Das Affoltemer Gewerbe freut sich auf die neuen Lernenden. Viele unserer Mitglieder bilden seit Jahren Lernende aus und geben so ihr Wissen und ihre Erfahrungen an junge Leute weiter. Das ist richtig so. Lernende auszubilden ist eine Win-win-Situation: Lernende erhalten eine solide Ausbildung und eine sichere Perspektive, gleichzeitig ist gut ausgebildeter Nachwuchs quasi der «Jungbrunnen» für Firmen und Branche sowie wichtig für die Gesellschaft. In der Schweiz ist die Berufsbildung eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft und Staat. Viele Länder beneiden uns um unser gut ausgebautes Modell der dualen Berufsbildung mit den vielfältigen Ausund Weiterbildungsmöglichkeiten. Es weist einen hohen Qualitätsstand auf, ist bedarfsgerecht sowie praxisbezogen und im Vergleich zu allgemeinbildenden Schulen kostengünstig.

Eidgenössisches Berufsattest EBA Heute bietet sich beispielsweise Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule B, von Integrationsklassen oder Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Zwischenangeboten die Chance, das eidgenössische

Die Scharfmacher

Bildungsniveau von Schulabgängern ist gesunken Allerdings hapert es manchen Schulabgängern trotzdem an Bildung, stellen Lehrfirmen fest. Das Bil-

dungsniveau und damit die Qualifikationen sind beim einen wie beim anderen für eine Lehre schlicht nicht ausreichend. So muss sich ein Sek-B Schüler durchaus schon anstrengen in der Berufsschule. Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, bestätigt: «Es ist in der Tat so, dass das Bildungsniveau der Jugendlichen sinkt.» Bildungsdefizite bei Bewerbern stellen Lehrbetriebe zuweilen als Kompetenzlücken in der Allgemeinbildung sowie bei Mathematik für den Alltag (Prozentrechnung, Kopfrechnen, Schätzen) und Deutsch fest – oder auch beim Französisch, was etwa im Detailhandel wichtig ist. Dazu kommen mangelnde Berufswahlreife, Interesse, Motivation und Durchhaltewillen. Da hilft es dann auch nicht, wenn Berufsschulen gar Zusatzkurse anbieten. Und, auch das sei als Mahnung angefügt: Zum Teil üben Eltern zu viel gut gemeinten Druck aus bezüglich der Wahl eines bestimmten Berufes. Man merkt dies dann an geschönten Bewerbungen, was eine passende Wahl allerdings behindert.

Berufsattest EBA in ungefähr 60 Berufen zu machen. Das hauptsächlich für praktisch begabte Jugendliche geschaffene EBA hat die Anlehre abgelöst. Es ermöglicht den Einstieg in die Arbeitswelt mit einem klar definierten Kompetenzenprofil, bietet aber auch die Möglichkeit nach der zweijährigen Ausbildung in eine drei- bis vierjährige Lehre quereinzusteigen – meist sogar gleich ins zweite Ausbildungsjahr. Gerade in Berufen, die vorab praktische Begabung verlangen, hat sich das EBA bewährt. Und den Absolventen stärkt das Diplom das Selbstwertgefühl. Allerdings gibt es auch negative Stimmen zu den EBA-Lehren: Damit lasse sich das Niveau nicht steigern, dieweil die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt in die Höhe schnellen.

Liebe Lehrlinge, wir wünschen allen eine erfreuliche und erfolgreiche Ausbildungszeit. Klar, das heisst nicht bloss Zuckerschlecken; zeitweilig werdet Ihr euch auch durchbeissen müssen, um zum Ziel zu kommen. Dafür: den nötigen Durchhaltewillen! Für den Vorstand des GVA René Ammann

Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern Telefon 044 761 34 60

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Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch

Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch

Wir engagieren uns für den Nachwuchs Mit einer Berufslehre oder dem EBA sind die Jugendlichen am Ende ihrer beruflichen Grundbildung bereits in die Arbeitswelt integriert. Das erleichtert anschliessend den Schritt ins Berufsleben. Mit der Ausbildung von Lernenden sichert das Gewerbe nämlich nicht nur den Nachwuchs an Berufsleuten, es übernimmt damit eine wichtige Verantwortung und leistet einen wesentlichen Beitrag an die Gesellschaft. Deshalb engagieren sich die Mitglieder des Gewerbevereins Affoltern für gut ausgebildeten Nachwuchs.

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ZEITUNG

August 2018

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

28 Jahre, sechs Standorte und rund Regula und Andreas Pfyl von der Bäckerei Pfyl AG sind noch lange nicht müde

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Immer wieder schaut Regula Pfyl während des Gesprächs ihren Mann Andreas an, wenn sie etwas über ihre Produkte oder die Betriebe erzählt. Die quirlige und doch lebenserfahrene Geschäftsfrau strahlt die Freude an ihrer Arbeit fast greifbar aus. Andreas Pfyl sitzt ruhig dabei und nickt oft unterstützend. Die beiden sind ein echtes Team und offensichtlich kann so jeder ganz persönlich seine Stärken in den Betrieb einbringen. «Mein Schwiegervater hat 1964 in Hedingen angefangen und wir zwei führen seit 1990 das Geschäft», erzählt Regula Pfyl. Auf die Frage, ob keine Ermüdungserscheinungen festzustellen sind, lacht sie laut auf. «Gar nicht» meint sie erklärend, «wir haben doch einen wunderbaren Beruf und dürfen immer wieder Neues erschaffen. Mit Stolz auf unsere Produkte, mit Neugier, was der Zeitgeist und die Kundenbedürfnisse uns abverlangen und mit Herzblut für all das schauen wir vorwärts. Uns kann es ja so gar nicht verleiden», fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu. Beim Pfyl gibts Brot… Das Sortiment an Broten ist umfassend und vielfältig. Von traditionellen Grossbroten bis hin zu Spezialbroten mit Sonnenblumen- oder Baumnusskernen, aus verschiedenen Mehlen wie Rustico-, Vollkorn- oder Maismehlen. «Ganz stark hat unsere Dinkellinie Anklang gefunden», meint Regula Pfyl weiter. Es gibt Dinkelbrote als Parisette, Jakobsbrot in Pilgermuschelform, Vollkorn-Dinkel-Herz und auch als Zopf oder Gipfeli. «Wir haben Mitarbeiter, die oft Neues heraustüfteln», führt sie weiter aus. «Einer davon ist

unser «Dinkelpapst», so nennen wir ihn hier intern», lächelt Regula Pfyl. «Immer wieder hat er eine neue Idee, die er dann umzusetzen versucht. Und unsere Kunden danken es ihm, indem sie die Brote begeistert loben. Weizenallergiker wissen natürlich um diese Brote und sind dankbar, dass sie so trotzdem ein richtig feines Brot geniessen können», erläutert sie. …oder auch ein Catering… Vor dem Laden in Hedingen weist eine Tafel darauf hin, dass die Bäckerei Conditorei Confiserie Pfyl AG auch einen Catering-Service anbietet. Darauf angesprochen blitzen die Augen der Chefin noch stärker, als sie ohnehin tun. Offenbar ist das ihr ganz spezielles Steckenpferd, das wird beim Zuhören sofort ersichtlich. Die Apéros und oder Desserts, die bei Regula Pfyl bestellt werden können, sollen persönlich und einzigartig werden und den Firmenanlass, das Geburtstagsfest oder die Hochzeit sehr individuell gestalten. «Ich vereinbare mit unseren Kunden einen Besprechungstermin hier in Hedingen. Zusammen mit ihnen erörtern wir das Thema, das Motto oder das Sujet, legen Farben, Formen und Umfang fest. Wir liefern nicht nur Apéro- oder Dessertplatten, auch der Aufbau und die Deko gehören in unser Angebot. Im Gespräch finde ich heraus, was sich unsere Kunden vorstellen, ob anschliessend noch weitere Essen oder Aktivitäten geplant sind und kann so beratend zur Seite stehen», sprudelt es aus ihr heraus. «Und weil Freud und Leid ja im Leben immer nah beieinander stehen können, bieten wir auch Trauer-Apéros an. Das wird immer mehr ein Bedürfnis. Auch hier

Feines in der Filiale im Reusscenter

Auch in der Autobahn-Raststätte My Stop ist der «Pfyl» vertreten

können wir wunderbar auf die jeweiligen Vorstellungen eingehen. Ich rede mit den Hinterbliebenen über den Verstorbenen und kann so herausfinden und gestalten, was an ihn erinnert. Vielleicht gab es eine Lieblingsfarbe oder ein spezielles Hobby – und das findet sich dann in der Deko und dem gesamten Angebot wieder.», erläutert Regula Pfyl weiter. Bei einer Hochzeit, wo nebst Apéro oder Dessert auch die Hochzeitstorte ein Thema ist, kann die ganze Dekoration auch auf die Hochzeitstorte übertragen werden. Ob sie als traditionelle Stockwerktorte zum Anschneiden kommt oder eben ganz individuell gestaltet wird – bei Bäckerei Conditorei Confiserie Pfyl AG ist der Catering-Service Chefsache. …und natürlich Schoggi… «Unsere Confiserie-Angebote richten wir in Ausführung und Verpackung gerne nach der Jahreszeit. Suchen nach dem momentanen Trend und setzen ihn dann um. Hier bieten wir aber auch Hand für individuelle Werbegeschenke. Immer wieder erwähnt wird ja unser feiner «Säuliämtler Schmetterling». Gerade an der Zuger Herbstmesse, wo mit dem Kanton Zürich sich auch das Knonauer Amt präsentiert hat, durften wir wieder liefern, was uns natürlich sehr gefreut hat.», berichtet sie weiter. Das Ehepaar Pfyl vermittelt zusammenfassend vor allem eines: Freude am Beruf, an den Geschäften, die unter ihren Namen im Knonaueramt gleich fünf Mal vertreten sind und an ihren Mitarbeitenden, die tatkräftig mitziehen. Und dabei bekommt das Wort «Lebenslust» eine Schokoladen-Note und eine «chüschtige» Umrandung. (Bilder und Text Susanne Crimi)

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Serie

Freitag, 10. August 2018

21

Rezeptionsjob auf dem Naturisten-Camping Sommerserie «Eintauchen» (8): Marlise Santiago am Neuenburgersee Marlise Santiago tauscht im Sommer Massagematte und Beratungssessel gegen den Bürostuhl an der Rezeption eines Naturisten-Campingplatzes am Neuenburgersee.

Grossandrang alles gleichzeitig zu tun wäre. So schwinge ich mich nach Arbeitsschluss gerne auf mein Bike, um den rauchenden Kopf zu lüften. Nach vielen Jahren der beruflichen Selbstständigkeit empfinde ich es als Bereicherung, wieder einmal im Team zu arbeiten und zum Beispiel gemeinsam zu lachen, was gerade in Stressmomenten eine wunderbare Wirkung hat. Ich bin wirklich gerne hier und mir gefällt die vielseitige Arbeit.

................................................... von marlise santiago Was tun, wenn als selbstständig Erwerbende in den Sommermonaten Klientenflaute herrscht? Ferien machen oder in eine neue Arbeit eintauchen? Ich habe mich für Letzteres entschieden. Gemeldet hatte ich mich als Mitarbeiterin für die Küche auf einem Campingplatz. Beim Vorstellungsgespräch wurde mir jedoch kurzerhand der Rezeptionsjob schmackhaft gemacht. Gut, wenn ihr mir das zutraut, dann mach ich es auch, überlegte ich nicht lange, packte Zelt, und das, was man so brauchen kann beim Campieren, und machte mich auf den Weg in Richtung Neuenburgersee, was auf verschiedenen Ebenen eintauchen in Neues bedeutete. Nicht nur die Arbeit war neu für mich, sondern auch das Zelten und das Leben auf einem Naturistengelände. Ich lernte schnell, dass Lebensmittel mäusesicher verstaut werden müssen, und dass das Innenzelt immer verschlossen sein muss, wenn ich am Morgen nicht aussehen will, als wäre ich an Masern erkrankt, und dann brauchte mich auch das nächtliche Rambazamba der Mäuse im Vorzelt nicht weiter zu kümmern.

Wärmende Sonnenstrahlen beim Zmörgele vor dem Wohnwagen

Beim Frühstück geniesst Marlise Santiago die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut. (Bild zvg.)

Im Einklang mit der Natur Der Campingplatz «die neue zeit» in Thielle ist ein Naturistengelände. Die Naturismusbewegung entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus einer Vielzahl von Strömungen, die sich unter dem Begriff «Lebensreform» auf dem Monte Verità bündelten. Im Zentrum der Naturistenbewegung – im Unterschied zu FKK – stehen die Gesundheitsförderung, das friedliche Zusammenleben und ein Leben im Einklang mit der Natur. Hier in Thielle lebt man, wie gesagt, wenn möglich textilfrei, auch auf Fleisch, Alkohol und Rauchen wird auf dem Gelände verzichtet. Wer nun denkt, dass diese Lebensform lauter asketische Griesgrame hervorbringt, irrt gewaltig. Denn hier wird nicht in Entbehrung, sondern ganz einfach möglichst bewusst gelebt. Auf dem Platz herrscht eine freundschaftliche und gelöste Atmosphäre, man duzt sich, trifft sich zu leckerem vegetarischem Essen, plaudert angeregt bei Kaffee und Kuchen, oder philosophiert abends in der Sauna. Das Gelände ist auch bekannt für sein aussergewöhnliches Kulturprogramm von Augenjoga über Morgensingen bis zum Gastspiel eines Zirkus. Es werden Vorträge gehalten, Workshops angeboanzeige

«Eintauchen»

Maritime Stimmung am Neuenburgersee. (Bild Marlise Santiago) ten oder Märchen erzählt. Sportveranstaltungen, Konzerte oder Filme usw. runden das Angebot ab. Auf dem Gelände campieren auch viele junge Familien, teilweise bereits in dritter Generation. Ich schätze es ausserordentlich, dass auf dem Gelände weder geraucht, noch Alkohol konsumiert wird und ich selber bin, wenn möglich, einfach gerne nackt in der Natur. Aber so in der Masse? Da hatte ich andernorts schon unangenehme Erfahrungen gemacht. So war es für mich wichtig, dass auf dem Gelände klare Regeln herrschen. Weder voyeuristisches, exhibitionistisches oder sonst wie sexualisiertes Verhalten wird geduldet. Solche Regeln sind notwendig, denn in unserer Gesellschaft wird Nacktheit ja per se mit Sex in Verbindung ge-

bracht, obwohl der natürliche Zustand des Körpers Nacktheit ist und Kleidung eigentlich nur zum Schutz vor Witterung nötig wäre. So empfinde ich das weitgehend textilfreie Leben hier als wohltuend, natürlich und unkompliziert. Es herrscht jedoch keineswegs ein Zwang zum Nacktsein, ausser beim Schwimmen. Aber das ist eh viel praktischer als das komplizierte Umziehen unter einem Badetuch. Gearbeitet wird natürlich bekleidet.

Bei Grossandrang alles gleichzeitig Zu Beginn kam ich mir als absoluter Büroneuling an der Rezeption eher nutzlos vor, und es war für mich als ansonsten gestandene Berufsfrau gar nicht einfach auszuhalten, dass ich da zwar an der Front stehe, aber die Ar-

Meinen Thieller-Tag beginne ich meist mit Joggen im nahen Naturschutzgebiet, beschallt von den unterschiedlichsten Vogelstimmen, begleitet von Feldhase, Fuchs und Reh, im Frühsommer sogar beduftet von Lindenblüten. Einmal ist mir ein Keiler begegnet, und noch bevor ich zum Einschätzen der Lage kam, verschwand er auch schon wieder im Dickicht. Nach einer kühlen Dusche unter freiem Himmel geniesse ich dann die ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf der blossen Haut beim Zmörgele vor dem Wohnwagen. Ja, dieses Jahr wollte ich nach dem letztjährigen Zeltsommer ausprobieren, wie es sich in einem Wohnwagen lebt. Ich kann nur sagen: viel komfortabler! Und Mäuse sind mir in dieser Behausung bislang auch keine begegnet. Nach diesem arbeits- und ereignisreichen Sommer zwischen Reservation und Reklamation, unterbrochen von einzelnen Praxistagen in Zürich, hoffe ich, im Herbst dann wieder voll in meine gewohnte Arbeit als Körperund Sexualtherapeutin einzusteigen, und wer weiss, vielleicht heisst es ja auch im nächsten Sommer wieder: «Eintauchen» an der Rezeption der neuen Zeit.

beit eigentlich gar nicht kann. Da hat mir der Satz einer Freundin gutgetan, dass ich mit meiner fröhlichen Art wohl am richtigen Ort sei. Oh ja, ganz vergessen; ich bin ja auch fröhlich und nicht nur inkompetent. Und dann zeigte die Kompetenzkurve zum Glück auch schon bald leicht aufwärts. Nun bin ich den zweiten Sommer in Thielle und vieles ist, trotz neuer Software, schon geläufiger, und ich staune, wie viele Namen mir vom letzten Sommer her noch geblieben sind. Buchungen durchführen, Schlüssel herausgeben, Telefon beantworten, Zutrittsbadges drucken, Rechnungen erstellen, einkassieren, Reklamationen entgegennehmen, Geländeregeln erklären, sind nur einige der anfallenden Arbeiten, und die Herausforderung besteht vor allem darin, dass bei

Die Sommerserie hat Tradition beim «Anzeiger» Diesmal steht sie unter dem Motto «Eintauchen». Das Thema lässt vieles offen: Eintauchen kann man in eine fremde Szene, in einen Verein oder eine Religionsgruppe, in eine andere Rolle, Lebenshaltung oder eine neue Aktivität. Sie als Leser dürfen sich überraschen lassen – bis Mitte August in jedem «Anzeiger» aufs Neue. (tst.) Bereits erschienen: Mit Spass zum Wohlbefinden, 17. Juli; Leben hinter Schloss und Riegel, 20. Juli; Auf den Spuren von Quellnymphen, Gletschern und den Uerzliker Böcken, 24. Juli; Sandy von der Zürichstrasse 82, 27. Juli; Eine wohltuende Auszeit, 31. Juli; Jeder kann seine eigene Weltmacht sein, 3. August. Im «Heilbrunnen von Wängibad», 7. August.

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Die besten Apps fürs Reisen Heute hat fast jeder ein Smartphone und diese Entwicklung hat ein Stück weit auch das Reisen verändert. Folgende Apps nutzen wir regelmässig (wir werden nicht für Werbung bezahlt, der Markt ist riesig und wir berichten hier ganz einfach von unseren persönlichen Favoriten und Erfahrungen). 1. iOverlander: Unserer Meinung nach d a s App für Individualreisende, wie wir es sind! Hier tragen Reisende Orte ein, an welchen sie gratis und legal übernachtet haben, wo ein hübscher Campingplatz, ein gutes Restaurant, ein Hostel, eine Dusche oder

eine Wäscherei zu finden sind. Jeder kann einen neuen Platz erstellen oder einen Kommentar zu einem bestehenden Platz hinterlassen. Die Einträge werden dann von einem Freiwilligenteam geprüft und freigegeben. So entsteht eine riesige Datenbank aus coolen Orten für Overlander und das Ganze ist erst noch gratis! 2. maps.me: Ganz einfach ein gratis, offline GPS. Man lädt die Länder, welche man bereisen will, auf sein Smartphone herunter und los geht die Fahrt! Mehr als ein Jahr fahren wir nun schon mithilfe dieser Offlinekarten durch Nordamerika und wenn wir

uns einmal verfahren haben, war nicht das App Schuld! Orte, welche man auf iOverlander gefunden hat, kann man direkt importieren und auch Koordinaten können hier eingegeben werden. Der Härtetest wird wohl in Südamerika sein, bisher sind wir aber mehr als zufrieden! Auch diese App gibt es gratis zum Herunterladen. Unser GPS, welches wir e x t r a für die Reise gekauft haben, haben wir noch n i e gebraucht, dank maps.me. Rahel und Lukas Baumgartner Blog und Infos unter www.zaemeumdwelt.ch.

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Veranstaltungen

24 agenda

Freitag, 10. August Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Freitag, 10. August 2018

Auf in die Wüste ...

mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14.

Kinderwoche in Affoltern vom 13. bis 17. August

Bonstetten

06.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Haseliberg-Reuti Brünig Lungern. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof.

Samstag, 11. August

Ottenbach

Affoltern am Albis

07.40: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Melchseefrutt-BonistockMelchseefrutt. Dauer 3¼ Std. Billete werden besorgt. Mittagessen aus dem Rucksack. Anmeldung/Auskunft: Vreni Fanger, 044 761 26 13 oder vreni.fanger@swissonline.ch, bis Mittwoch, 15. August, 11 Uhr. Postautohaltestelle Engelwiese.

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Bonstetten

18.00: «Musig im Dorf» mit «Tanzkapelle» und dem Zirkus Bellissimo. Apéro 18, Festwirtschaft ab 19 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Dorfplatz.

Ausstellungen

Wettswil

Aeugst am Albis

10.00-16.00: Sommerfest zum 7jährigen Bestehen des Kinderzentrums. Spielen und Grillieren mit Eltern und Kindern. Bauspielplatz.

Sonntag, 12. August Affoltern am Albis

10.00-11.00: Matinée mit dem Gesangsverein Rifferswil. Anschliessend Apéro, Anmelden 043 322 74 74. Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 12.00-16.00: Tavolata-Sonntagstreff 60+. Anmelden bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam zubereiten, essen, sich unterhalten und spielen. Organisiert von Pro Senectute Affoltern. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Montag, 13. August Affoltern am Albis

14.00-17.30: Kinderwoche: «Versprechen am rauchenden Berg», spannende Reise durch die gefährliche Wüste mit Spiel und Spass für Kinder vom 2. Kindergarten bis 6. Primarklasse. Täglich bis Freitag, 17. August. www.tschaegg-point.ch oder www.sunntig.ch. Chrischona Kirche. Alte Obfelderstrasse 24.

Ein durchgängiges Thema hält die Woche zusammen und verbindet biblische Geschichten mit dem Nachmittagsprogramm. Im letzten Jahr drehte sich die Woche um das Thema «Wikinger». (Bilder zvg.)

Mitten in Affoltern startet am nächsten Montag die jährliche Kinderwoche. Täglich findet ein Nachmittagsprogramm für alle Kinder der Region Affoltern statt. Heuer führt es in die gefährliche Wüste… Die Organisatoren sind bereit. Zwischen siebzig und hundert Kinder durfte der «Tschägg-Point» in den letzten Jahren jeden Nachmittag in der Kinderwoche begrüssen. Die Jugendarbeit der Chrischona Kirche Affoltern stellt jeweils ein motiviertes Team zusammen, das die Kinder mit Freude und Geduld in Empfang nimmt. «Wir möchten in die Jugend des Säuliamts investieren», so Eliane Haldemann, Teil des dreiköpfigen Organisationskomitees der Kinderwoche. Weiter fügt die 21-jährige Leiterin hinzu: «Es ist wichtig, den kommenden Generationen eine sinnvolle Freizeitbeschäfti-

gung anzubieten.» Dieses Jahr führt das Abenteuer in die Wüste. Zu viel verraten wird jedoch noch nicht…

Eine fortlaufende Geschichte aus der Bibel So viel steht fest: Der Start (14 Uhr) und der Schluss (17:30 Uhr) finden jeweils in der Chrischona Affoltern statt. Was dazwischen passiert, gilt es von den Kindern selbst zu entdecken. Indoor und Outdoor Programm, Spiele kombiniert mit Sport und Geschichte und einen leckeren Zvieri lassen den Nachmittag schnell vorbeigehen. Zu viel gibt die Ressortleiterin des Programms jedoch nicht preis. «Langweilig wird uns nicht. Für Spass, Bewegung und Abwechslung ist gesorgt. Sogar die Möglichkeit zur erfrischenden Abkühlung besteht», verrät Eliane Haldemann. Während der ganzen Woche wird eine fortlaufende

Und was machen die Eltern? Während der Kinderwoche lädt ein Gartencafé die Mütter und Väter zum Schlemmen und Entspannen ein. Zu Kaffee und Kuchen treffen sich die Eltern, während die Kinder abenteuerliche Stunden erleben. Um einen Einblick in die Woche zu geben, sind sie dann herzlich für den Apéro mit Rückblick am Freitagabend eingeladen. Zudem bietet die Kirche am Sonntag 19. August, einen offenen Gottesdienst, der von den Kindern aus der Kinderwoche mitgestaltet wird. (pd.)

Mittwoch, 15. August Affoltern am Albis

In Workshops und Kleingruppen entstehen neue Freundschaften. Unter den Kindern wie auch mit den Leitenden.

Weitere Informationen auf www.kiwo-affoltern.ch.

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044 764 07 22, 079 443 05 68, lorenz.curt@bluewin.ch. Postplatz (Treffpunkt).

06.25: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Tageswanderung mit Picknick. Elm-Matt-Engi-Schwanden auf dem Suworow-Weg. 10 bis 17 km. Auskunft/Anmeldung bis Sonntag, 12. August, per Mail, SMS oder Tel.

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Donnerstag, 16. August

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. August.

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Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch 23.6. – 2.9.2018 | Doppelausstellung DIE SAMMLUNG ZUR SAMMLUNG

Zeitgenössische Interpretationen von Anna Margrit Annen, Heidulf Gerngross, Bethan Huws, Michael Kienzer, Pavel Pepperstein, Christoph Rütimann, Richard Tuttle, Till Velten und Heimo Zobernig zu historischen Werken von Josef Hoffmann, Friedrich Kiesler, Gustav Klimt, Pablo Picasso, Egon Schiele, Fritz Wotruba u.a.

PÉTER NÁDAS – AUTOR AUF REISEN

Das fotografische Werk des ungarischen Fotografen und Schriftstellers erzählt vom Teilsein einer Kultur und Geschichte, von der Identität als Produkt gesellschaftlicher Entwicklungen.

VERANSTALTUNGEN

Dienstag, 21. August, 12.00 – 12.30 Uhr, Kunst über Mittag: Bethan Huws, mit Marco Obrist, Sammlungskurator. Mittwoch, 22. August, 13.30 – 18.00 Uhr, «Gesprächsstunde Kunst»: In einfacher Sprache beantwortet Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung, Fragen zur Ausstellung. Eine Veranstaltung im Rahmen von «Kultur inklusiv», offen für alle Besuchenden mit und ohne Behinderung.

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Affoltern am Albis

4. Woche

MAMMA MIA! HERE WE GO AGAIN

9J 114 Min.

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15.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen

3. Woche

ANT-MAN AND THE WASP

12J 118 Min.

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Kinoprogramm Sins

Aeugstertal

DO 09.08.18 FR 10.08.18 SA 11.08.18 SO 12.08.18 MO 13.08.18 DI 14.08.18 MI 15.08.18

SEEHOF 1+2 ZUG

Hausen am Albis

Donnerstag 9. August - Mittwoch 15. August

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

4. Woche

HOTEL TRANSYLVANIA 3

6J

97 Min.

14:30 D 3D ♦

14:30 D ♦

14:30 D ♦

14:30 D 3D ♦

THE GUERNSEY LITERARY AND 12J 123 Min. 20:15 Edf 20:15 Edf 20:15 Edf 20:15 Edf 20:15 Edf 20:15 Edf 20:15 Edf POTATO PEEL PIE SOCIETY ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 4. Woche MAMMA MIA! HERE WE GO AGAIN 9J 114 Min. 17:15 Edf 17:15 Edf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 9. Woche POPE FRANCIS - A MAN OF HIS WORD 9J 96 Min. 14:30 OVd 14:30 OVd

LUX BAAR GOTTHARD ZUG

18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Veloschlauch, Metall und Salz. Einblicke in die moderne Schmucksammlung». Anmelden bis um 12 Uhr unter 058 480 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1.

Geschichte aus der Bibel erzählt, an welche sich auch das Programm anlehnt. Trotzdem ist auch der Besuch an einzelnen Tagen nicht ausgeschlossen. Die Teilnahme ist zudem kostenlos und erfordert keine Anmeldung. Die Türen stehen allen Kindern vom zweiten Kindergarten bis in die sechste Klasse offen. «Die grosse Anzahl der Kinder ist jedes Jahr eine gewollte Herausforderung für uns. Aber wir sind unendlich dankbar für alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Kirche, wir stärken uns gegenseitig.» Zur Frage nach dem persönlichen Höhepunkt der Woche meint die junge Organisatorin: «Ich freue mich extrem auf die gemeinsame Übernachtung von Donnerstag auf Freitag. Action und Fun ist garantiert. Zudem haben wir die Möglichkeit, die Teilnehmenden etwas besser kennenzulernen.»

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Energie? Energie!» Film, Fotos und Texte sowie selbstgebaute Solar-Autos der Kindergärtner und Schüler von Aeugst aus der Projektwoche. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. August.

1. Woche

THE MEG 12J 114 Min. 20:15 D 3D 20:15 D 20:15 D 3D 20:15 D 20:15 D 3D 20:15 D 20:15 D 3D 12J 147 Min. 17:00 D 17:00 D MISSION: IMPOSSIBLE FALLOUT ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 4. Woche MAMMA MIA! HERE WE GO AGAIN 9J 114 Min. 14:30 D 14:30 D 1. Woche

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D/12

Mission: Impossible Catch Me! Do Fr Sa So Mi 15.30 Do Fr Sa So Täglich 20.15

D/12(14)

18.00

Mamma Mia! Do 15.30 Fr Sa So Mi 15.45 Täglich 20.15

D/8

CH- Premiere

Destination Wedding Täglich 18.15

2. Woche

D/6

D/12

Hotel Transsilvanien 3 Fr Sa So Mi 13.30 Do Fr Sa So Mi 15.30

Liliane Susewind D/6 Fr Sa So Mi 13.30 CH- Premiere

Deine Juliet Täglich 20.15

D/10(14)

D/10 Ocean‘s 8 Adrift Do Fr Sa So 18.00 Mo Di Mi

D/12

18.00

Papst Franziskus Mo Di Mi 18.00

Bei Regenwetter werden alle Nachmittags - Zusatzvorstellungen auf www.cinepol.ch publiziert.

Ov/d 10

D/6

Mein Freund, die Giraffe Fr Sa So Mi 13.30

Altersangaben: Das Mindestalter ist 3 Jahre. Die Jahresangaben sind Mindestalter­Empfehlungen. Im Falle von Empfehlung "16J" vor 14. Geburtstag Einlass nur mit volljähriger Begleitperson. U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / ♦ Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D­Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


Veranstaltungen

Freitag, 10. August 2018

Artisten, Sportler und Promis für den Jugend Circus Biber Jugend-Circus-Premiere am 11. August, grosse Charity-Gala am 25. August Am Samstag, 11. August, 19 Uhr, eröffnet der Jugend Circus Biber in Arni seine Saison mit dem Programm «Hotel Biber». Zwei Wochen später lädt er von 17 bis 21.30 Uhr zu einer einzigartigen Charity-Night. Mit dem gesammelten Geld sollen neue Trainingsräume gebaut werden. ................................................... von urs e. kneubühl «Hereinspaziert und herzlich willkommen im Hotel Biber», heisst es auf dem «Biber Areal» in Arni ab Samstag, 11. August, während zehn Vorstellungen. Der Jugend Circus Biber bietet Kindern und Jugendlichen aus der Region eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Mit einem wiederum beschwingten, attraktiven und abwechslungsreichen Programm warten die jugendlichen Artistinnen und Artisten auch diesmal auf. Kein Wunder – und zu Recht – ist von einem «FünfsterneHaus» die Rede, in welchem die Gäste begrüsst werden. Und dieses bietet Augenweide und Ohrenschmaus, aber auch Gaumenfreuden fehlen nicht! Jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn wird das Buffet eröffnet. Neben feinen Grilladen gibt es dieses Jahr auch ein vegetarisches Pfannengericht.

Charity-Gala am 25. August: Stars für die Zukunft des Circus Biber Liedermacher und Sänger Adrian Stern, Kunstturnerin Ariella Käslin, Schwinger Matthias Sempach, Leichtathlet Viktor Röthlin, Luftakrobat Jason Brügger, die Moderatoren Claudia Lässer und Rainer Maria Salzgeber sowie weitere namhafte Prominenz geben sich dann am 25. August in Arni die Ehre. Mit einer spektakulären Charity-Night will der Jugend Circus Biber einen weiteren wichtigen Beitrag an die 1,2 Millionen Baukosten

Die jungen Artistinnen und Artisten des Jugend Zirkus Biber freuen sich an ihren Zirkus-Vorstellungen vom 11. August bis 8. September und an der speziellen Charity-Gala vom 25. August auf ein «volles Haus». (Bild zvg.) für ein Winterquartier in Arni leisten. 200 000 Franken Eigenleistung trägt bereits der Unterstützerverein dazu bei. Seit 1984 bringt der Jugend Circus unter Begleitung von erfahrenen Trainern Kindern und Jugendlichen spielerisch und leidenschaftlich das Verständnis für eine gemeinschaftliche Aufgabe nahe und fördert dabei deren körperliche und kreative Aktivität. Dabei lernen die Kinder und Jugendlichen auf unnachahmliche Weise wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten für ihr ganzes Leben. Und, wie die jungen Teilnehmenden rundum bestätigen, macht die sinnreiche Tätigkeit grossen Spass. Für den Fortbestand des Jugend Circus Biber werden allerdings neue Trainingsräume benötigt. Eine sorgfältige Evaluation hat ergeben, dass in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Arni die neuen Trainings- und Lagerräume als Erweiterungsbau des Werkhofs erstellt werden können. Die Charity Night vom 25. August sehen die «Biber» dabei als wichtigen Beitrag und Schritt hin zu den neuen Trainingsräumlichkeiten.

«Wohltätig sein, Zirkus geniessen und fein dinieren ...» ... Das Motto des Gala-Abends auf dem Zirkusareal in Arni sagt alles. Als bezahlender Gast bekommt man hier die Chance, Sinnvolles zu unterstützen und in die Zukunft zu investieren. Die Anzahl Plätze ist beschränkt: 240 Gäste finden Platz und werden vor der Veranstaltung mit einem reichhaltigen Apéro verwöhnt. Danach folgt – bei freier Platzwahl im Zirkuszelt – die Zirkus-Show mit Artisten und Prominenten und das Charity-Menü mit reserviertem Sitzplatz im Biber-Restaurant. «Es sind Einzelplätze für 190 Franken zu haben, aber es können auch halbe oder ganze Tische reserviert werden», merkt Projektleiter Daniel Walter dazu an und ergänzt: «Das ist geradezu eine ideale Gelegenheit für einen ganz speziellen Firmenanlass.» Der Jugend Circus Biber, der einerseits rund 10 000 Stunden an freiwilliger und unbezahlter Arbeit leistet, gleichzeitig breit abgestützt ist und von seinem Umfeld kräftige Rückenstärkung erhält, hofft zudem weiter auf finanzi-

elle Beihilfen von Stiftungen, Fonds, Firmen und Privaten. «Wir wollen den Kindern und Jugendlichen weiterhin die Gelegenheit bieten, in motivierender Atmosphäre einer sinnvollen und lehrreichen Freizeitbeschäftigung nachgehen, gemeinsam kreativ und gestalterisch wirken sowie soziale Verantwortung und Freundschaften erleben zu können», hält ein zuversichtlicher Daniel Walter fest. Zirkus-Vorstellungen: Samstag, 11. August, 19 Uhr; Sonntag, 12. August, 14 Uhr; Freitag, 17., und Samstag, 18. August, jeweils 19 Uhr; Sonntag, 19. August, 14 Uhr; Freitag, 31. August, und Samstag, 1. September, jeweils 19 Uhr; Sonntag, 2. September, 14 Uhr; Freitag, 7. September, 19 Uhr; Samstag, 8. September, 14 und 19 Uhr. Eintrittspreise: Kinder von 4 bis 16: 8 Franken; Erwachsene: 18 Franken; Saisonabo: 45 Franken.

Guggi-Tipp Pflanzen und Sommerhitze «Coole» Tipps vom grünen Profi Die andauernde Sommerhitze und Trockenheit macht nicht nur uns zu schaffen, die ganze Natur, Tierund Pflanzenwelt leidet darunter. Erschwerend kommt dazu, dass diesen Winter die Niederschläge sehr gering ausfielen und nun im jetzigen Sommer die Gewitterniederschläge nur gebietsweise sich entladen. Die Wasserreserven werden knapp, umso mehr müssen wir mit unserem kostbaren „Wassergut“ sparsam umgehen. Die Natur zeigt uns schon jetzt sichtbare Auswirkungen, rotbraune Waldränder, gelbe Rasen und Wiesen, verdorrte Stauden, Sträucher und ausgetrocknete Bäche. Beherzte Pflanzenliebhaber suchen Rat im Gartencenter, zweifeln an der Pflege ihrer Pflanzen…was sollen wir tun? Im Garten allgemein finden Pflanzen, die gut eingewurzelt sind, oft genügend Feuchtigkeit. Anders sieht es auf Tiefgaragendächern, Terrassen und Balkonen aus, wenn die Pflanzen nur in beschränktem Erdvolumen stehen. Es empfiehlt sich, solange wir wässern dürfen, sparsam umzugehen, die Pflanzen gewöhnen sich auch an kleinere Mengen, morgens oder abends genügt, ev. mehr schattieren, Dünger reduzieren, die Pflanzen schützen sich selber gegen die Hitze mit Blätterrollen etc. Rasenflächen nicht täglich wässern, dafür längere Giesszeiten aufs Mal.

Charity-Gala: Buchungen und Informationen zur Charity-Gala des Jugend Circus Biber vom Samstag, 25. August, 17 bis 21.30 Uhr, mit Apéro, Zirkus-Show und Diner sind via 079 698 34 73 und daniel.walter@gmx.ch möglich. Es gibt keine Abendkasse.

«Nacht der Fledermäuse»: Veranstaltungen auch in Rifferswil Bereits zum 22. Mal findet am letzten Augustwochenende die Nacht der Fledermäuse statt. An 30 Veranstaltungen in der ganzen Schweiz können Kinder und Erwachsene die nützlichen Tiere unter fachkundiger Leitung kennenlernen.

gen Technik und gut durchdachten Systemen lassen sich an den meisten Orten Beleuchtungen so realisieren, dass sie für uns Menschen den grösstmöglichen Nutzen haben bei der kleinstmöglichen Beeinträchtigung für die Fledermäuse.

In den letzten Jahren und Dank der Anstrengungen der Koordinationsstellen für Fledermausschutz haben sich die Fledermäuse mehr und mehr von ihrem mit Mythen und Ängsten behafteten Schattendasein gelöst und werden heute von der breiten Öffentlichkeit als das wahrgenommen, was sie wirklich sind – nämlich sympathische, niedliche und äusserst nützliche Tiere. Durch ihre verborgene Lebensweise entzieht sich der grösste Teil ihres Lebens unserer Aufmerksamkeit. So sind wir uns meist auch der Widrigkeiten nicht bewusst, welchen diese kleinen Säugetiere ausgesetzt sind. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten kaum ein Thema, ist mittlerweile die Lichtverschmutzung zu einer der grössten Bedrohungen für Fledermäuse in der Schweiz geworden. Um ihren Fressfeinden auszuweichen, meiden die meisten Fledermausarten natürli-

Zu diesem und anderen Themen vermitteln professionelle und freiwillige Fledermausschützer der Koordinationsstellen für Fledermausschutz viel Wissenswertes und Kurioses an den Anlässen der «International Bat Night». Die traditionellen Veranstaltungen begeistern jedes Jahr tausende Personen und sensibilisieren diese für den Fledermausschutz. Die International Bat Night wird in der Schweiz von der Schweizerischen Koordinationsstelle für Fledermausschutz koordiniert, die mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) den Schutz der 30 einheimischen Fledermausarten fördert. (pd.)

30 einheimische Fledermausarten

Ebenso niedlich wie nützlich: Braune Langohrfledermaus. (Bild Stiftung Fledermausschutz) mer hellere künstliche Nachtbeleuchtung verlieren die Flugkünstler jedes Jahr dramatisch an Lebensraum. Dabei müsste dies nicht sein: Mit der richti-

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www.jugend-circus-biber.ch/ticket-reservation.

Akrobaten am Nachthimmel

ches wie auch künstliches Licht. Durch die sich ausdehnenden Siedlungsräume und die immer dichtere und Dank LED-Technologie auch im-

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«Nacht der Fledermäuse» in Rifferswil: Veranstaltung mit Malina Walder für Kinder und Jugendliche ab 3. Klasse am Freitag, 24. August, 15.30 bis 17.30 Uhr in der Bibliothek, 20.45 bis 21.10 Uhr Exkursion (nur bei gutem Wetter), Treffpunkt: Schulhausplatz.

Für uns ungewohnt, aber dürre Rasenflächen erholen sich nach einer Regenperiode schnell wieder. Allenfalls muss man eine kleine Teilsanierung (vertikutieren, ansähen, düngen) im September in Betracht ziehen. Grössere Pflanzarbeiten verschieben auf kühlere Zeiten, um den Anwachsstress an Pflanzen zu vermeiden. Gemüsesetzlinge für den Winter eher abends pflanzen, vielleicht schattieren und gut wässern. Auch ein Rückschnitt von verdorrten Zweigen oder Stauden kann sich lohnen, damit bei kühleren Temperaturen wieder ein neuer Austrieb erfolgt. Automatische Bewässerungen im Auge behalten, zu nass kann auch schädlich sein, da das Wachstum bei grosser Hitze reduziert ist. Die Gartenbau-Abteilung des Gartencenters Guggenbühl steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, sei es für Rasenrenovationen, Gartenumänderungen, Bewässerungsanlagen.

Sa. 22. September, 10.00 – 14.00 Uhr Obst- und Beerenberatungstag mit der Firma Häberli inkl. Degustation


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Sport

Freitag, 10. August 2018

Gute Vorzeichen für die zweite Saisonhälfte Urs Huber wird dank Steigerungslauf am Ischgl Ironbike Zweiter Urs Huber hat mit einem zweiten Platz in Österreich die zweite Saisonhälfte eingeläutet. An den kommenden drei Wochenenden stehen die Schweizer Klassiker EigerBike, Grand Raid und Nationalpark Bike-Marathon auf dem Rennprogramm des Mettmenstetter MountainbikeMarathonprofis. ................................................... von martin platter Erstmals seit der Erstaustragung 1995 wurde das Ischgl Ironbike heuer als dreitägiges Etappenrennen ausgetragen: ein Bergzeitfahrten am Donnerstagabend von Ischgl auf die Idalp, ein Short Race über vier Runden am Freitagabend in Ischgl und zum Abschluss wie bis anhin der legendäre Marathon am Samstagmorgen. Allrounder waren also gefragt; gute Bergfahrer, Sprinter und Abfahrer. Selbst der Biorhythmus spielte eine Rolle, wie Urs Huber am Donnerstagabend bald erkennen musste. Der späte Start um 20.45 Uhr brachte den passionierten Frühaufsteher ganz schön aus dem Tritt! «Meine Beine verrichteten ihre Arbeit nur sehr widerwillig. Bis zur Mittelstation biss ich mich noch irgendwie am Schwanz der Spitzengruppe fest. Danach musste ich aber mein eigenes, langsameres Tempo anschlagen und verlor noch ganze 2:40 Minuten auf Sieger Daniel Geismayr, der die Strecke in 35 Minuten zurücklegte», erklärte Huber. Entsprechend gross war seine Enttäuschung über den

Bike-WM mit Jacqueline Schneebeli Die Hauptikerin Jacqueline Schneebeli ist offiziell im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft für die Mountainbike-Weltmeisterschaften Anfang September in Lenzerheide, wie der Schweizer Radverband Swiss Cycling am letzten Mittwoch mitgeteilt hat. Zuletzt stand die Schweizer Juniorenmeisterin im Cross Country Anfang August an den Europameisterschaften in Graz im Einsatz. Dort erwischte sie jedoch nicht den besten Tag und auch die Strecke hat ihr nicht besonders zugesagt. Als drittbeste Schweizerin erreichte die 17-Jährige den 20. Rang. Entmutigen lässt sie sich deswegen aber nicht: «Die WMStrecke in Lenzerheide dürfte meinen fahrerischen Qualitäten besser entgegenkommen.» Schneebeli wird am Donnerstag, 6. September, um 14 Uhr ins WM-Rennen starten. (map.)

Urs Huber, Dritter von links, erreicht in der Schlusswertung den zweiten Platz am Ischgl Bike Marathon. (Bild Lukas Salzer) missglückten Start, der ihn ausserdem schlecht schlafen liess.

Der Dämpfer zu Beginn Aber bis zum Short Race fand der 32Jährige wieder neue Motivation. Er vermutete, dass er auf den vier 2,9Kilometer-Runden ohnehin nichts gegen seine jüngere und vor allem spritzigere Konkurrenz würde ausrichten können, obschon pro Umgang 100 Höhenmeter zu überwinden waren. Wider Erwarten lief es dem Mettmenstetter so gut, dass er in der letzten Runde sogar einen Ausreissversuch wagte, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt wurde. Es kam schliesslich zum Sprint einer Fünferspitze, bei dem Huber Vierter wurde. Noch wichtiger war jedoch: Der Glaube an den anvisierten Podestplatz in der Schlusswertung war pünktlich zum abschliessenden Marathon zurück. Die erste Schlaufe von knapp 30 Kilometern

fuhr er an der Spitze. Zurück in Ischgl wartete die Wand hoch auf den Salaaser Kopf (2700 Meter über Meer). Nach rund einer Viertelstunde versuchte sich Huber abzusetzen.

Mit Vollgas zurück im Rennen Dem österreichischen Favoriten Geismayr schien es nicht mehr so gut zu gehen. Weltcupfahrer Fabian Giger sah ebenfalls nicht überzeugend aus, aber auch der Deutsche Markus Kaufmann und der Belgier Frans Claes schienen geschlagen. Geismayr gab schliesslich auf, doch Claes erwies sich als äusserst hartnäckig. Die Abfahrt nach Samnaun und zurück nach Ischgl gelang trotz horrendem Tempo pannenfrei. Doch dann musste auch Huber Tempo rausnehmen: «In der Steigung zurück aufs Idjoch merkte ich, dass es nicht mehr so leicht ging wie noch zuvor. Ich sah Claes immer näher kommen und bei der Alp Trida

Elin Ott für die Schweizer Meisterschaften qualifiziert

12. Rang im Grand Prix von Galgenen SZ

schaffte er den Zusammenschluss.» Das Duo erreichte gemeinsam das Idjoch nach einer weiteren Singletrail-Abfahrt. Zu Beginn der letzten 300 Höhenmeter auf die Velill-Scharte versuchte Huber sein Glück mit einer Tempoverschärfung. Doch Claes kämpfte sich abermals zurück und wagte sogleich den Gegenangriff. Er erreichte die zehn Kilometer lange Schlussabfahrt mit 20 Sekunden Vorsprung. Huber hatte nun nichts mehr zu verlieren und setzte alles auf eine Karte. Schnell war Claes gestellt und überholt, doch der Belgier liess sich nicht abschütteln. Huber konnte zwar den Marathon gewinnen – bereits zum vierten Mal. Doch die fünf Sekunden Vorsprung reichten nicht, um Claes noch den Gesamtsieg zu entreissen. In Gedanken ist Huber bereits bei den nächsten drei Herausforderungen, die nun im Wochentakt warten: Eiger Bike, Grand Raid BCVS und der Nationalpark-Bike-Marathon.

Jacqueline Schneebeli hat das Aufgebot für die Mountainbike-WM in Lenzerheide erhalten. (Bild map.)

FCWB spielt auswärts gegen Winterthur

Am Sonntag, um 14.30 Uhr Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten trägt am kommenden Sonntag das erste Auswärtsspiel der Saison aus. Gegner sind die Reserven des FC Winterthur. Nach dem hart erarbeiteten Remis zum Saisonbeginn gegen Höngg, steht ein weiterer unangenehmer Gegner auf dem Programm. Die U-21 des FC Winterthur startet mit diesem Spiel gegen die Ämtler in die neue Saison und will die Oswald-Elf entsprechend fordern. Die Begegnungen mit den Eulach-Städtern waren oft hart umkämpft und gingen sehr knapp aus. In der letzten Saison trennten sich die Teams denn auch zweimal mit einem 1:1-Unentschieden.

wertung im Startspiel gegen Höngg noch mangelhaft. Umgekehrt nutzte der Gegner praktisch jede noch so kleine Tor-Möglichkeit. Das Team hat im Lauf der Woche einen weiteren Test absolviert und dabei den Drittligisten Wollishofen mit 8:1 abgefertigt und weitere Moral getankt für die kommenden Aufgaben. Anpfiff auf der Winterthurer Schützenwiese ist am Sonntag um 14.30 Uhr. Mit einem Vollerfolg könnten sich die Rot-Schwarzen in der vorderen Tabellenhälfte etablieren. Man darf ein spannendes und umkämpftes Spiel erwarten. Oliver Hedinger

Chancenauswertung verbessern

Die 19-jährige Obfelderin Elin Ott konnte sich mit der Stute Nanu in Galgenen im Grand Prix (N155 cm) auf dem 12. Rang platzieren. Mit dieser erneuten Klassierung schaffte sie die Qualifikation für die diesjährigen Schweizer Meisterschaften der Elite. Sie wird jedoch die Schweizer Meisterschaften der jungen Reiter vom 17. bis 19. August in Wädenswil bestreiten. (Bild zvg.)

Gegen Höngg haben die Ämtler gezeigt, dass sie stark aufspielen können, sich viele Möglichkeiten erarbeiten und auch bis zuletzt kämpfen. Trotz drei erzielter Treffer war Gegen Höngg erzielte WBs Srdic nicht alltäglich mit der die Chancenaus- Hüfte den 1:1-Ausgleich. (Bild Kaspar Köchli)


Extra Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 10. August 2018

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«Es gefällt mir, gemeinsam mit andern etwas zu bewirken» Menschen im Säuliamt: Mechtild Willi Studer wird Präsidentin des Spitexvereins

Esed, 13. Juli.

Ihr Weg als Pflegefachfrau begann in der Psychiatrie und führte über den Spitex Verband und das Spital Affoltern nach Nottwil. Als weitsichtig denkende Frau setzt sie sich dort aktuell für die interprofessionelle Zusammenarbeit ein. Im Knonauer Amt engagiert sie sich im Prozess der Spitex-Strategie. ................................................... mit mechtild willi studer sprach marianne voss

Lara Isabelle, 1. August.

Kris, 4. August.

In ihrer Familie gab es viele starke Frauen, die für Mechtild Willi Studer schon in der Jugend ein Vorbild waren. Aufgewachsen ist sie im Kanton Aargau. «Meine Eltern führten eine Bäckerei und arbeiteten fast sieben Tage pro Woche. Nach elf Jahren ging das nicht mehr, und mein Vater musste sich beruflich verändern.» Ihr Elternhaus sei katholisch religiös geprägt gewesen, aber nicht beengend. «Wir fünf Kinder haben uns alle sehr selbstständig, eigenwillig und auch emanzipiert entwickelt.» Nach den Schulen wurde sie Krankenschwester (heute Pflegefachfrau). Die Ausbildung absolvierte sie in der Psychiatrischen Klinik Rheinau, danach arbeitete sie zehn Jahre im Burghölzli, wo sie schon bald Stationsleiterin und später Oberschwester wurde. Warum hat sie sich gleich zum Start die Psychiatrie ausgesucht? «Mich faszinierte das Mysterium Mensch mit seinen manchmal unergründlichen Tiefen. Genau das interessierte mich. Und es gefiel mir, zusammen mit den Patienten etwas zu bewirken.»

Levik, 6. August.

Serie «Menschen im Säuliamt»

Jamie, 6. August. (Bilder Irene Magnin)

wetter

In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

Mechtild Willi Studer in ihrem Esszimmer, wo sie auch gerne Gäste bewirtet. (Bild Marianne Voss) Wohnen im Alten Gerichtshaus Zum Thema Psychiatrie holt Mechtild Willi Studer etwas aus. Psychische Krankheiten seien oftmals heilbar und kein Stigma, sondern einer körperlichen Krankheit gleichzusetzen. «Schwierige Herausforderungen im Leben gehören dazu und sind auch weiterführend.» Der Philosoph Wilhelm Schmid habe einmal gesagt: «Ein leichtes Leben ist keine Lebenskunst.» Dennoch, sie blieb nicht bis heute in der Psychiatrie. Zuerst folgte eine Stelle als Geschäftsleiterin im Spitexverband des Kantons Zürich, dann, 1997, die Herausforderung als Pflegedienstleiterin im Spital Affoltern. «Dr. Christian Hess holte mich quasi nach Affoltern», berichtet sie. Während dieser Zeit heiratete sie auch, und das Paar hatte die Möglichkeit, neben dem Schloss Knonau das Alte Gerichtshaus zu kaufen. «Wir haben das gesamte Gebäude zusammen mit der Denkmalspflege und einem befreundeten Architekten renoviert. Das war aufwendig, es ist aber sehr schön geworden.» Auch als der Sohn zur Welt kam, konnte sie weiterhin ihren Beruf ausüben. «Mein Mann arbeitet selbstständig und hatte dadurch

«Im August, beim ersten Regen, pflegt die Hitze sich zu legen.»

teilen und schwierige gemeinsam meistern.»

Situationen

Pilotprojekt

Spitex-Strategie

Seit 14 Jahren ist Mechtild Willi Studer im Paraplegikerzentrum Nottwil (SPZ) tätig. Sie arbeitet dort auch als Pflegedienstleiterin. «In der Rehabilitation können wir den Prozess mit den Patienten über längere Zeit begleiten. Auch hier gefällt es mir, gemeinsamen im Team etwas zu entwickeln.» Im Rahmen eines Pilotprojektes ist sie daran, in Nottwil auch auf verschiedenen Ebenen etwas zu bewirken. «Ich bin ein strategischer, visionärer Mensch und versuche gerne, Menschen für einen gemeinsamen Weg zu gewinnen», erklärt sie dazu und ergänzt: «Während meiner Anfangszeit in Nottwil habe ich in Wien ein Studium in Organisationsentwicklung absolviert. Dieses Gebiet ist meine Leidenschaft.» Und worum geht es? Das Pilotprojekt habe zum Ziel, die interprofessionelle Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, der Sozialberatung, Angehörigen und Patienten zu systematisieren. «Wir sind viele einzelne Experten und sollten das Wissen und Können noch besser

Auch im Knonauer Amt ist die initiative Fachfrau daran, gemeinsame Wege zu ebnen. Seit drei Jahren wirkt sie im Vorstand des Spitexvereins mit und wird ab Januar 2019 das Präsidium übernehmen. Dort ist ihr wichtigstes Projekt die Spitex-Strategie. «Diese Entwicklung habe ich vor einem Jahr angeregt. Die Bedingung dabei war, dass wir den Prozess gemeinsam mit den Gemeinden, den Ärzten, den Betroffenen, also Kunden und Angehörigen, und anderen Akteuren vorantreiben können.» Es mache ihr Freude, dass die Strategieentwicklung auf gutem Wege sei. Gibt es etwas, was Mechtild Willi Studer einfach nur für sich tut? Hobbys? «Im Moment wenig», meint sie. «Ich geniesse meine Familie, interessiere mich für Kultur, gehe gerne reisen oder lade Freunde ein und bekoche sie mit viel Freude.» Sie habe früher einmal einen Bildhauerkurs besucht. «Dieses Handwerk würde ich eigentlich bei Gelegenheit gerne wieder aktivieren.»

volg-rezept

herkömmliches

Geschnetzeltes Braumeisterart

Identität

Zutaten für 4 Personen

Identität ist laut Herkunftswörterbuch die «vollkommene Übereinstimmung zweier Dinge oder Personen». Mit anderen Worten Deckungsgleichheit. Oder im übertragenen Sinne Echtheit. Das Fremdwort ist hergeleitet vom lateinischen Demonstrativpronomen idem, was ein und derselbe beziehungsweise völlig gleich bedeutet. Während die vollständige Übereinstimmung zweier Personen weder wünschens- noch erstrebenswert ist, erweist sich die glaubwürdige Übereinstimmung eines Individuums mit sich selbst als schwieriger als man denkt. (ubo)

300 g Schweinsgeschnetzeltes 300 g Pouletgeschnetzeltes 4 EL Öl 2 Zwiebeln, in Streifen geschnitten 4 Essiggurken, in Streifen geschnitten 1 Peperoni, in Streifen geschnitten 2 dl Weisswein 5 dl Weizenbier 0,5 dl Orangensaft 1,8 dl Sauerrahm Salz, Pfeffer, Muskatnuss

bauernregel

genügend Flexibilität für die Ablösung bei der Kinderbetreuung.»

Zubereitung Die Zwiebeln in Öl glasig braten, Geschnetzeltes dazugeben, kurz an-

braten. Peperoni und Essiggurken dazugeben und mitbraten. Mit Weisswein und Bier ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Orangensaft abschmecken. Flüssigkeit etwas einreduzieren. Sauerrahm dazugeben, mit Muskatnuss abschmecken. Zubereitung: 30 Min. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

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Veranstaltungen Sommerfest 2018

RAMPE OPENAIR

GRATIS-EINTRITT – ALLE SIND WILLKOMMEN

24. & 25. August

Hausen am Albis Weisbrod-Areal Fr: ab 18.00 – 03.00 Uhr Sa: ab 15.00 – 03.00 Uhr

www.rampeopenair.ch Wir feiern das Sieben-Jahre-Jubiläum des Kinderzentrum! Mit Eltern und Kindern, auf dem Bauspielplatz in Wettswil, werden wir spielen und grillieren. Wann: Samstag, den 11. August, von 10.00 bis 16.00 Uhr (falls es regnet, wird das Sommerfest am 18. August stattfinden). Wir freuen uns! Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

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Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2018 Rheintal – Wildhaus Fr. 40.– Donnerstag, 6. September 2018 23. Muotitaler Alpchäsmärcht Sonntag, 28. Oktober 2018

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Zibelemärit Fr. 40.– Kaffee und Weggli Montag, 26. November 2018 Agrama, Bern – Fr. 40.– Schweiz. Fachmesse Landund Forsttechnik Kaffee und Weggli Donnerstag, 29. November 2018

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JUGEND CIRCUS BIBER 2018

Einladung zum Info-Abend Küchenumbau

Samstag 11. August 19 Uhr Sonntag 12. August 14 Uhr Freitag 17. August 19 Uhr Samstag 18. August 19 Uhr Sonntag 19. August 14 Uhr Freitag 31. August 19 Uhr Samstag 1. September 19 Uhr Sonntag 2. September 14 Uhr Freitag 7. September 19 Uhr Samstag 8. September 14 & 19 Uhr

Mittwoch, 29. August, 18:30 –21:00 Uhr Anmeldung: online oder 041 747 40 50

Vorverkauf: Volg Arni und www.jugend-circus-biber.ch und www.biberbau.info/charity Preise: 4 – 16 Jahre 8 CHF Erwachsene 18 CHF Saisonabo 45 CHF Samstag 25. August 17 Uhr Biber Charity Night (keine Abendkasse)

Das Zirkus-Buffet mit feinen Grilladen, einem vegetarischen Pfannengericht und kühlen Getränken, öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

www.kilian-kuechen.ch | vielfältige Ausstellung | Hinterbergstr. 9, 6330 Cham

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