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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 62 I 171. Jahrgang I Dienstag, 15. August 2017

Verhaftet

International

Polizei nahm am Samstag bei einer Grosskontrolle auf der A4 acht Personen fest. > Seite 3

Die Stalliker Künstlerin Esti Frei stellt ihre Bilder in einer Galerie in Hamburg aus. > Seite 3

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Klimawandel Rottannen und Buchen wachsen durch den Klimawandel immer schlechter. > Seite 5

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Regenreise Seniorenturner aus Hausen, Rifferswil und Kappel begaben sich auf den Turnausflug. > Seite 5

Fussballfest trotz Niederlage

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Sommerserie Säuliämtler Fischer zeigen, was Nachhaltigkeit für sie konkret bedeutet. > Seite 8

Weihnachten kam in Affoltern früh Die Migros verwandelte in der Nacht auf Sonntag das Affoltemer Zentrum Oberdorf in eine Winterlandschaft. Grund war aber nicht der noch früher beginnende Weihnachtsverkauf, sondern der Dreh eines Werbeclips für die Weihnachtssaison. 20 Komparsen arbeiteten unter den Augen von zahlreichen Schaulustigen die gesamte Nacht am Dreh. Der Inhalt des Clips wurde von der Migros noch nicht bekannt gegeben. Der Schnee bestand übrigens aus biologisch abbaubarer Zellulose. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Der FC Wettswil-Bonstetten hat dem FC Basel ein 0:2 abgerungen

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Sommer-Auswahl! vom 15. bis zum 4. September «Ausverkauft und Stadionrekord». 4257 Zuschauer verfolgten am Sonntag das Fussballfest auf dem Wettswiler Moos. (Bild Thomas Stöckli)

Das Fussballfest geniessen und nicht zu hoch verlieren, das Ziel hat der FC Wettswil-Bonstetten erreicht. Das 0:2 gegen Meister und Cupsieger FC Basel gehört in die Kategorie «ehrenvolle Niederlage».

gen Spielverlagerungen ab und zu, Lücken im FCB-Mittelfeld aufzureissen. Mut zum Risiko zeigte Jeff Le – auch wenn er mit seinen Dribblings nicht jedes Mal durchkam. In der 79. Minute flog ein Kopfball von Flavio Peter nur knapp am zweiten Pfosten vorbei. So schien die Sensation noch in Reichweite, bis Luca Zuffi in der 86. Minute kurz nach seiner Einwechslung zum 0:2 traf. WB liess den Kopf allerdings auch jetzt nicht hängen und kämpfte bis zuletzt. So kam der eingewechselte Matteo Loosli unmittelbar vor dem Abpfiff noch zu einer Kopfballchance.

«Im Cup ist alles möglich, die Chancen stehen 50:50», stapelte Jean-Paul Brigger, Ex-Nati-Spieler und neuer starker Mann beim FC Basel, vor dem Spiel tief. Die Ämtler sahen es bei aller Euphorie realistischer: Seiner Ankündigung, gegen den Schweizer Meister möglichst offensiv auftreten zu wollen, schob Teammanager Marc

Enskat sogleich ein «Spass beiseite» nach. Die Mannschaft sei motiviert, die Priorität liege aber bei der Meisterschaft. Gerade mal drei Minuten dauerte es, bis die Gäste eine erste Duftmarke im WB-Strafraum setzten. Der Kopfball von Davide Callà war allerdings leichte Beute für WB-Keeper Luca Thaler. Trotzdem machte diese Aktion klar, dass sich das Geschehen vor allem vor seinem Tor abspielen würde. WB machte es den Gästen allerdings nicht leicht. Es spricht für die Ämtler, dass der Meister eine Standardsituation brauchte, um ihren Abwehrriegel zu knacken und in der 38. Minute in Führung zu gehen – wobei der direkt verwandelte Freistoss von Taulant Xhaka nicht unwiderstehlich schien. Auf der Gegenseite gelang es Marc Gouiffe à Goufan mit seinen klu-

Krimi soll im Seleger Moor spielen

Klostermauer nicht ganz nach ursprünglichen Plänen

................................................... von thomas stöckli

Die Krimi-Autorin Petra Ivanov hat einen Teil ihrer Jugend in Hausen verbracht und nach dem Gymnasium mehrere Jahre in Mettmenstetten gelebt; das merkt man ihren Geschichten an. Gemeinden und Landschaften im Säuliamt spielen in ihren Romanen immer wieder eine Rolle. In Zukunft plant die für minuziöse Recherchen bekannte Autorin einen Roman oder eine Kurzgeschichte, die im Seleger Moor spielen soll. Neben der präzisen Recherchearbeit zeichnen sich Petra Ivanovs Romane durch Realitätsnähe aus. Bekannte bei der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei lesen ihre Romane vor der Veröffentlichung jeweils gegen und sorgen damit für schaurig reale Fiktionen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Erste Ballberührung durch Köbi Kuhn Auch wenn die Musikanlage nicht laufen wollte, ruhig wurde es nie auf dem zur Arena aufgerüsteten Fussballplatz

Moos. 4257 Zuschauer verfolgten hier das Fussballfest: «Ausverkauft und Stadionrekord», wie Speaker Andreas Wyniger betonte. Obwohl deutlich in der Minderheit, dominierten die Fans des Meisters akustisch. Trommelnd, singend und hüpfend trugen sie ihren Teil zur Atmosphäre bei. Erst Mitte der zweiten Halbzeit begannen die Fans der Gastgeber gegenzuhalten. Der Cup-Match zog auch lokale und sogar nationale Prominenz an. Den symbolischen Anstoss führte kein Geringerer als Ex-Nationaltrainer Köbi Kuhn aus und unter den Zuschauern waren auch alle drei Gemeindepräsidenten aus dem Unteramt, Statthalter Claude Schmidt engagierte sich zudem als Platzeinweiser. ................................................... > Bericht auf Seite 15

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Flurgenossenschaft Kappel will Strassenstück nicht abtreten Die von verschiedenen Seiten kritisierte neue Betonmauer als ordnendes Element kann aus verschiedenen Gründen nicht konsequent durchgezogen werden. Sie wird etwas kürzer als geplant. Rund 20 Millionen Franken kostet das Massnahmenpaket für eine Revitalisierung der Klosteranlage in Kappel. Nachdem die Kappelerpflege (Delegierte der 13 Ämtler Kirchgemeinden) Ende Juni dem Masterplan zugestimmt hat, sagt die Flurgenossenschaft Kappel Nein zur Abtretung eines innerhalb der Klosterdomäne liegenden Strassenstücks an den Verein Kloster Kappel (VKK). Das bedeu-

tet, dass die von verschiedenen Seiten kritisierte neue Stampfbetonmauer als ordnendes Element teilweise nicht nach den ursprünglichen Plänen verwirklicht werden kann – und etwas kürzer wird. «Intra muros – extra muros» (Innerhalb und ausserhalb der Mauern), so der Name des Siegerprojekts einer internationalen Architektengemeinschaft, kann aber auch aus anderem Grund nicht konsequent durchgezogen werden. Zwei alte Scheunen in diesem Bereich werden vom Landwirtschaftspächter weiterhin benötigt. Gleichwohl erfolgt aber eine klare Trennung von Tierhaltung und Klosterdomäne. Wie geht es nun weiter? Das Ja der Kappelerpflege zum Masterplan, der fünf Kernelemente enthält («Anzeiger»

vom 7. Juli), ist ein wichtiger Schritt. Gleichwohl stehen noch einige Hürden im Weg. Entscheidend ist, ob vom Lotteriefonds 12,25 Mio. Franken ausgeschüttet werden können. Dieser Entscheid obliegt dem Kantonsrat. Das Hauptgesuch hierzu soll im Mai nächsten Jahres eingereicht werden. Für Massnahmen, die ihren Teil betreffen, hat die Synode der Landeskirche inzwischen 3,07 Mio. Franken bewilligt. Auf den VKK entfallen Kosten in der Höhe von 3,1 Mio. Franken. Dafür werden Fremdmittel (u.a. Hypotheken) von 2,4 Mio. Franken benötigt. Im günstigsten Fall kann das Projekt ab dem Jahr 2020 umgesetzt werden. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Gemeinde Ottenbach Bezirksgericht Affoltern geschlossen Am Freitag, 18. August 2017, bleibt das Bezirksgericht Affoltern aufgrund eines Betriebsausflugs den ganzen Tag geschlossen. Für dringende Angelegenheiten wie insb. Arrestbegehren oder Bauhandwerkerpfandrechte ist das Bezirksgericht Affoltern während der üblichen Öffnungszeiten (08.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr) über das Friedensrichteramt Affoltern am Albis erreichbar: Friedensrichter Hansueli Rickli Büelstrasse 11 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 776 20 46 Bezirksgericht Affoltern

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 8. August 2017 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – SEYOUM Almaz, 1960, Staatsangehörige von Eritrea – JACOBS Neil, 1963, Staatsangehöriger von Vereinigtes Königreich – JACOBS Joshua, 2004, Staatsangehöriger von Vereinigtes Königreich – SCHENK Daniel, 1969, Staatsangehöriger von Deutschland – SIVARAMAN Martina, 1974, Staatsangehörige von Österreich – SABER Samir, 1962, Staatsangehöriger von Irak – HODZIC Dino, 2005, Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina – MISKOVIC Emanuel, 2011, Staatsangehöriger von Kroatien – MISKOVIC Ivan, 2013, Staatsangehöriger von Kroatien Des Weiteren hat der Gemeinderat ein Einbürgerungsgesuch abgelehnt. Affoltern am Albis, 15. August 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

Todesfälle Wettswil am Albis Am 2. August 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Marquis, Karl geboren 14. Juni 1930, Bürger von Mervelier JU und Zürich ZH, Ehemann der Marquis-Jenni, Emmy, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung hat bereits im engsten Familienkreis, auf dem Friedhof «Heissächer» in Wettswil am Albis stattgefunden. Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 22. August 2017, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Gemeinde Obfelden

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 (provisorischer Wahlvorschlag)

TO D E S A N Z E I G E

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 30. Juni 2017 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Name, Vorname 1. Treichler Hubert

Geburtsjahr Beruf 1971

Adresse

Partei

Fahrlehrer Meiholzstrasse 1 8913 Ottenbach

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 22. August 2017, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, als wahlleitende Behörde, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (§ 23 GPR). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden.

Wir nehmen Abschied von unserem ehemaligen Feuerpolizisten (1987 bis 2016)

René Zimmermann-Bingisser 10. November 1947 bis 08. August 2017

René Zimmermann war 29 Jahre mit grossem Einsatz für die Gemeinde Obfelden tätig. Die Zusammenarbeit mit ihm haben wir stets sehr geschätzt. Seine Kompetenz, Motivation und freundliche Art machten ihn für die Gemeinde Obfelden zu einem wertvollen Menschen. Unser Beileid und tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Edith und der übrigen Trauerfamilie. Für den Gemeinderat Obfelden Thomas Ammann

Für die Gemeindeverwaltung Eveline Meier

Abdankung, am Freitag, 18. August 2017, 14.00 Uhr, in der katholischen Kirche Obfelden.

Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat als wahlleitende Behörde erklärt den Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Weinet nicht an meinem Grab tretet leise nur hinzu, denkt was ich gelitten habe, gönnet mir die ew’ge Ruh.

Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel/amtlichen Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

TO D E S A N Z E I G E So unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Gotti

15. August 2017

Margrit Schmidiger-Beer

Die wahlleitende Behörde Gemeinderat Ottenbach

8. Juli 1927 – 9. August 2017

Nach ihrem 90. Geburtstag ist sie nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen. Wir gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit.

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Die Trauerfamilien: Hans-Jörg und Trudi Schmidiger-Kleiner mit Mischa Werner Schmidiger und Monika Löhrer Renate Schmidiger und Martin Keller Herbert Schmidiger und Claudia Schaufelberger

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Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 24. August 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt. Auf Wunsch der Verstorbenen werden keine Trauerkleider getragen. Traueradresse: Familie Schmidiger, Oberdorfstrasse 6, 8934 Knonau

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Schützenverein Obfelden-Maschwanden

HERZLICHEN DANK TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem Schützenkameraden und Ehrenpräsidenten

Knonau

sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten, ihre Anteilnahme in vielfältiger Weise bekundeten und gemeinsam mit uns von unserer lieben Mutter, Grossmutter und Schwester

Hilde Illi-Baumann

Am 9. August 2017 ist in Zürich gestorben:

René Zimmermann-Bingisser

Schmidiger-Beer, Margaritha

10. November 1947 – 8. August 2017

Abschied nahmen.

geboren am 8. Juli 1927 von Flühli LU, wohnhaft gewesen in Knonau, Oberdorfstrasse 6.

Lieber René, auch wenn Du nicht mehr bei uns sein kannst, vergessen wir Dich nicht. Wir verdanken Dir viel und konnten immer auf Dich zählen als langjähriges und treues Vereinsmitglied, als Freund und Schützenkamerad. Wir werden Dich vermissen. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Danke für: – den einfühlsam gestalteten Trauergottesdienst von Frau Pfarrerin Sauder – Spenden für Blumen und zu Gunsten des Zürcher Tierschutzes – die vielen Umarmungen, Händedrucke und Beileidsbezeugungen.

Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 24. August 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Mitglieder und Vorstand Schützenverein Obfelden-Maschwanden

Bonstetten, im August 2017

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Acht Personen verhaftet Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag, 11. August, auf der A4 (Gemeindegebiet Affoltern) eine verkehrs- und kriminalpolizeiliche Grosskontrolle durchgeführt. Anlässlich der Street Parade hat die Kantonspolizei am Freitag, 11. August, zwischen 15 und 21 Uhr beim Rastplatz A4 Fahrtrichtung Zürich insgesamt 34 Personenwagen und drei Cars sowie 175 Personen kontrolliert. Drei Männer und eine Frau wurden wegen Verdachts der Widerhandlung gegen das Ausländergesetz verhaftet. Weil in ihrem Fahrzeug 200 Gramm Marihuana sowie mehrere tausend Franken Bargeld sichergestellt wurden, verhafteten die Polizisten weitere vier junge Männer. Eine weitere Person wurde verzeigt, weil ein Betäubungsmittelsuchhund bei ihr Haschisch aufgespürt hatte.

Lehrerstellen besetzt Von den 16 000 Stellen in der Zürcher Volksschule sind nur noch vereinzelte Fachlehrstellen und Stellen für schulische Heilpädagogen noch nicht besetzt. Es handelt sich dabei primär um Teilpensen. Die Bildungsdirektion probiert mit der Quereinsteigerausbildung Engpässe bei der Besetzung von Lehrerstellen zu verhindern. (pd.)

wir gratulieren Zum 98. Geburtstag In Affoltern darf Marie Berli-Christen morgen Mittwoch, 16. August, ihren 98. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin ein freudvolles Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Dienstag, 15. August 2017

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Die Klostermauer wird kürzer als geplant Die Flurgenossenschaft Kappel sagt Nein zur Abtretung eines Strassenstücks Die im Zug einer «Revitalisierung» der Klosterdomäne Kappel geplante Stampfbetonmauer kann auf der Westseite nicht bis zur alten Scheune weitergezogen werden, weil die Flurgenossenschaft Kappel ein Strassenstück nicht abtreten will. Auch das Pfarrhaus gibt zu reden. ................................................... von werner schneiter Am 28. Juni 2017 hat die Kappelerpflege (Delegierte der 13 reformierten Säuliämtler Kirchgemeinden) dem Masterplan für eine «Revitalisierung und Entwicklung der Klosterdomäne Kappel» zugestimmt – bei drei Gegenstimmen, zwei davon aus Kappel, «Anzeiger» vom 30. Juni und 7. Juli 2017). Dieser Masterplan besteht aus fünf Kernelementen, darunter zwei Mauerabschnitten, denen ordnende und schützende Funktion zukommen soll. Die geplanten Kosten dafür belaufen sich auf schätzungsweise 1,1 Mio. Franken. Davon entfallen je die Hälfte auf die neue Mauer und auf die Sanierung der bestehenden. Von entscheidender Bedeutung ist auch eine nun vorhandene Lösung für die Landwirtschaft mit einer klaren Trennung von Tierhaltung und übrigem Klosterbereich. Die Gesamtkosten für eine Revitalisierung der Klosteranlage belaufen sich auf mindestens 20 Mio. Franken. 12,25 Mio. Franken sollen vom Lotteriefonds finanziert werden. Das Hauptgesuch dazu wird voraussichtlich im Mai 2018 gestellt. Der Entscheid liegt dann beim Kantonsrat. Auf die Landeskirche entfallen Kosten von 3,2 Mio. Franken (davon hat die Synode inzwischen 3,07 Mio. Franken bewilligt) und auf den VKK solche von 3,1 Mio. Franken, wofür Fremdmittel in der Höhe von 2,4 Mio. Franken benötigt werden. Das ist laut Gerhard Gysel, Präsident des Vereins Kloster Kappel (VKK), «sicher lösbar».

Flurgenossenschaft will Strassenstück behalten Allerdings läuft nicht alles nach Plan: Bei lediglich einer Ja-Stimme hat es die Versammlung der Flurgenossenschaft Kappel kürzlich klar abgelehnt, ein Stück der von Westen in die Mitte des Klosterareals führenden Strasse an den VKK abzutreten oder umzulegen – im Willen, den öffentlichen Weg für Fussgänger, Velofahrende und Klostergäste auch künftig freizuhalten und

Dieser Strassenabschnitt bleibt im Besitz der Flurgenossenschaft Kappel. Sie hat sich klar gegen ein Abtreten an den Verein Kloster Kappel ausgesprochen. Dieser möchte auch das Pfarrhaus (vorne) erwerben und ist zu Gesprächen mit der Kirchgemeinde bereit. Ein Verkauf ist allerdings nicht geplant. (Bild Werner Schneiter) eine Schliessung durch die geplante Klostermauer zu verhindern. Allerdings hätte der VKK nach Gysels Worten ein Wegrecht gewährt. Damit wird die geplante, 1,8 Meter hohe Mauer ums Klosterareal kürzer; sie endet am Westzipfel der Domäne. Für Hans Rudolf Haegi vom Verein «Ja zum Kloster Kappel», ein dezidierter Gegner dieser Mauer, hat der VKK mit diesem unerwartet deutlichen Nein zur Strassen-Abtretung oder -Umlegung die Quittung dafür erhalten, dass er «äusserst grosszügig über fremdes Eigentum hinweg geplant hat». Und weil die beiden alten Scheunen in den nächsten 30 bis 50 Jahren vom Pächter des Bauernhofes benötigt werden, bleibe vom Wettbewerbsthema «intra muros – extra muros» nicht mehr viel übrig, fügt Haegi bei. Tatsächlich ist eine vollständige Entflechtung von Landwirtschaft und Domäne gar nicht möglich. Der Pächter brauche diese Strasse, denn die zwei besagten Scheunen befinden sich innerhalb der geplanten Mauer, also im Bereich der Klosteranlage. Für Fritz Steinmann, Kappeler Delegierter in der Kappelerpflege und Mitglied der Flurgenossenschaft, ist das Nein zur Abtretung oder Umlegung der Strasse auch Ausdruck einer

Enttäuschung darüber, dass man mit der Flurgenossenschaft bei der Entstehung von Plänen für die Revitalisierung der Klosteranlage nicht über diese Strasse gesprochen hat. Für den VKK war dieses Gespräch nicht vordringlich, weil die Mauer im kritischen Bereich nun ohnehin wegfällt. Präsident Gerhard Gysel widerspricht der Kritik mit dem Argument, dass die öffentlichen Interessen bei der Wettbewerbs-Jury eingebracht worden sind und ein Mitglied des Gemeinderates Einsitz gehabt habe. Bei der Wettbewerbs-Überarbeitung seien die Eigentumsverhältnisse – auch jene der Strasse – klar deklariert. Bei der öffentlichen Auflage des Wettbewerbs habe sich jedoch niemand gemeldet, hält Gysel fest. Er bedauert den Entscheid der Flurgenossenschaft, die mit der Abtretung auch die Unterhaltskosten hätte langfristig senken können. «Es wäre eine klassische Win-win-Situation gewesen. Doch das fehlende Stück ist aus Sicht des VKK nicht matchentscheidend», fügt Gysel bei.

Kommunikationsprobleme bei Pfarrgarten und Pfarrhaus Seit rund zwei Jahren befindet sich das Pfarrhaus innerhalb der Kloster-

domäne im Besitz der reformierten Kirchgemeinde Kappel am Albis; dieses ist nicht Bestandteil des Revitalisierungsprojekts. Die Kirchenpflege beabsichtigt eine Renovation, den Einbau von Wohnungen und Änderungen im Pfarrgarten. Dass der VKK bei den Projektkosten und deren Verteilung 150 000 Franken für Pfarrhaus und Pfarrgarten eingestellt hat, sorgte in der Kirchgemeinde für Irritationen und ist offenkundig durch Kommunikationsmängel begründet. Inzwischen hat der VKK den Betrag wieder aus den Unterlagen entfernt. Abgesehen davon bekundet der VKK Interesse an einem Kauf des Pfarrhauses. Gemäss einer bevorstehenden Teilrevision des Kirchengesetzes können Kirchgemeinden Pfarrhäuser einfacher an Dritte veräussern – auch an Private. Der VKK möchte mit einem Kauf sicherstellen, dass auch das Pfarrhaus und der Pfarrgarten langfristig im Besitz einer kirchlichen Institution bleiben. «Darüber möchten wir mit der Kirchgemeinde Kappel reden», wünscht Gerhard Gysel. Dazu sagt Fritz Steinmann: «Das Thema kam auch an der Kirchgemeindeversammlung zur Sprache. Ein Verkauf des Pfarrhauses ist nicht geplant.»

Stallikerin stellt in Hamburg aus Bilder der Künstlerin Esti Frei sind in der Hansestadt zu sehen Die Stalliker Künstlerin Esti Frei hat die Möglichkeit bekommen, einige ihrer Bilder in der Internationalen Galerie Marziart in Hamburg auszustellen, zusammen mit fünf Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, der Niederlande und Dänemark. Nachdem sie bereits an Kunstmessen in Peking und Köln vertreten sein durfte, freut sie sich nun auf die Ausstellung in der Hansestadt Hamburg. Die Vernissage findet am 1. September statt. Die Ausstellung dauert bis zum 27. September. Seit Jahren beschäftigt sich Esti Frei in ihrer Malerei mit dem Thema

Esti Frei mit Bild aus der Serie «Netz». (Bild zvg.)

Netz/Vernetzen. Unzählige Linien durchziehen ihre Bilder. Fügen sich zu einem Netz zusammen. Für den Betrachter kann es die Assoziation von etwas Schützendem, Behütetem auslösen, aber ebenso können darin Fesseln, Trennendes, Gitterhaftes ausgemacht werden. Sie selber sagt dazu, dass in ihren Bildern ein Hauch von beidem enthalten sei. In der Schweiz sind Bilder von Esti Frei übrigens vom 27. August bis 17. September in der Galerie Werthmüller in Murten zu sehen. Im November öffnen Künstlerinnen und Künstler aus Bonstetten, Wettswil und Stallikon ihre Ateliers für die Öffentlichkeit – so auch Esti Frei in Stallikon. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. August 2017

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Das Säuliamt als Inspiration für Kriminalromane Interview mit der bekannten Krimi-Autorin Petra Ivanov In Petra Ivanovs Romanen spielt oft das Säuliamt eine Rolle. Die Autorin verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Hausen und Mettmenstetten. Ihre Eltern leben noch heute hier. Sie schrieb in den letzten zwölf Jahren 15 Kriminalromane, Jugendbücher und einige Kurzgeschichten. Petra Ivanov ist den Liebhabern von spannenden und realitätsnahen Krimis ein bekannter Name. Sie gilt als Garant für Hochspannung in ihren fesselnden und präzise geschriebenen Romanen. Sieben Romane gehören zur Reihe mit den Protagonisten Regina Flint, Staatsanwältin, und dem Halbindianer und Kantonspolizisten Bruno Cavalli. In den drei Romanen der Meyer-und-Palushi-Reihe übernehmen die ehemalige Polizistin Jasmin Meyer und der Anwalt Pal Palushi die Hauptrollen. In einigen ihrer spannenden Krimis spielen Orte, Menschen, Situationen aus und im Säuliamt eine Rolle. Hat die bekannte Autorin eine spezielle Beziehung zum Knonauer Amt? Und wenn ja, welche? Der «Anzeiger» wollte es genau wissen. «Anzeiger»: Wie bereits erwähnt und auch auf Ihrer Homepage ersichtlich, verbrachten Sie Ihre frühe Kindheit in den USA, absolvierten aber die Sekundarschule und das Gymnasium in der Schweiz. Heute wohnen Sie in Zürich. Weder auf Ihrer Internetseite noch auf Wikipedia erfahren die Leser, ob es in Ihrem Leben auch einen «Cavalli» oder «Palushi» gibt. Petra Ivanov: Mir fällt auf, dass die Familie bei männlichen Autoren selten erwähnt wird, Frauen aber häufig danach gefragt werden. Warum das so ist, hängt vermutlich mit verschiedenen Faktoren zusammen. Aber ja, ich bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern, aber in den Adern meines Mannes fliesst kein Indianerblut, er ist Berner.

Ihre Freundin und Mit-Autorin der nächsten Neuerscheinung, Mitra Devi, beschreibt Sie im Internet als eine exzessiv recherchierende Autorin mit einigen heimlichen Marotten. Verraten Sie uns ihre Launen und Macken? (schmunzelt) Wer hat schon keine Schrullen? Ich bin zum Beispiel absolut kein Massenmensch. Eine geführte Gruppenreise bedeutet für mich eine eigentliche Horrorvorstellung. Und wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich in Sachen Autoritäten manchmal Mühe bekunde.

Sie gelten als überaus exakte und detailgetreue Autorin. Haben Sie Beziehungen zur Kantonspolizei und den Justizinstitutionen? Ich kann auf gute Kontakte bei der Polizei und den Justizorganen zählen. So darf ich meine Romane einem Beamten der Medienstelle der Kapo zum Gegenlesen einreichen. Selbstverständlich liest und kontrolliert der Polizist die Romane in seiner Freizeit. Bei der Staatsanwaltschaft bekomme ich diese grosszügige Hilfe ebenfalls. Den beiden Amtsstellen bin ich sehr dankbar für die wertvolle Unterstützung.

Sie behaupten, dass Sie Ihre Romanfiguren erst während des Schreibens so richtig kennenlernen. Legen Sie die Charakteren Ihrer Protagonisten tatsächlich nicht bereits im Voraus fest? Ja, meine Romanfiguren werden erst während des Schreibens so richtig lebendig, zu Beginn kenne ich zwar ihre Lebensläufe und Charaktereigenschaften, doch erst am Schluss des Romans sind sie mir vertraut, was dann natürlich in den Fortsetzungen so richtig zum Ausdruck kommt.

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Ich kann auf gute Kontakte bei der Polizei zählen. ............................................................... In ihren Romanen spielt auffällig oft das Säuliamt eine Rolle. Orte wie Bonstetten, Mettmenstetten und der Albis werden genannt und Situationen sind eindeutig dem Bezirk Affoltern zuzuschreiben. Auch die Gegend des Knonauer Amtes wird beschrieben. Haben Sie eine spezielle Beziehung zum Säuliamt? Ja, das ist so. Ich lebte fünf Jahre in Hausen und ging dort in die Sekundarschule, dann pendelte ich nach Zürich ins Gymnasium. Später wohnte ich in Mettmenstetten. Meine Eltern wohnen noch heute im Säuliamt, mein Vater in Hausen und meine Mutter in Mettmenstetten. Ausserdem eignen sich gewisse Gegenden und Regionen im Knonauer Amt ausgezeichnet für die Beschreibung von Krimi-Schauplätzen. Übrigens spukt schon seit einiger Zeit in meinen Hinterkopf ein Krimi oder eine Kurzgeschichte, bei der das Seleger Moor eine gewisse Rolle spielen soll.

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Wer hat schon keine Schrullen? ............................................................... In den Romanen der Reihe Flint und Cavalli spielt der halb indianischstämmige Kantonspolizist Bruno Cavalli eine Hauptrolle. In einer Buchbeschreibung behaupten Sie, dass Sie ihn ganz und gar nicht mögen. Sind Sie nicht heimlich doch in ihn verliebt? Nein, wirklich nicht (lacht schallend). Cavalli hat zwar viele hervorragende Eigenschaften, in Sachen Sozialkompetenz ist er aber ein eigentlicher «Kotzbrocken». Aber er eignet sich erstklassig als Gegenpol zur Staatsanwältin Regina Flint. Viel besser gefällt mir schon die Figur des Anwaltes Pal Palushi, in den könnte ich mich durchaus vergucken.

Interview: Martin Mullis

Ihre spannenden Krimis verlangen auch immer wieder Reisen: Krimi-Autorin Petra Ivanov im Hauptbahnhof Zürich. (Bild Martin Mullis)

Buchvernissage von «Schockfrost» von Devi und Ivanov am 28. August im Kaufleuten in Zürich.

Ein schöner Ausflug im Dauerregen Tanne sticht Fichte Die Seniorenturner von Hausen, Rifferswil und Kappel auf Reise und Buche aus Am Donnerstag, 10. August, fanden sich bei nasskaltem Wetter 42 gutgelaunte Personen auf dem Chratz-Platz in Hausen ein. Vize-Obmann Chrigel verteilte Ansteckknöpfe mit den Namen aller Beteiligten. Natürlich kennen sich die Männer alle, aber deren Begleiterinnen nicht. Mit dem Car Richtung ging es Richtung Innerschweiz. Nur kurz wurde die Autobahn benützt. Manche kleine und grössere Luzerner Ortschaft wurde durchquert. Das erste Etappenziel war Sempach, Schlachtfeld. Hier wurde die Schlachtkappelle besichtigt. Anhand der bereitgestellten Orientierungstafeln konnte man sich ein Bild der damaligen Geschehnisse machen. Das Geschichtsbild der Gruppe wurde leicht korrigiert. Es waren nicht die heldenhaften Eidgenossen, die sich ge-

gen Übergriffe des «bösen» Habsburger Fürsten wehrten, sondern genau umgekehrt: Der Fürst wehrte sich gegen eine aggressive Expansion der Innerschweizer. Dass er die Schlacht verlor, hat die weitere Geschichte der Eidgenossenschaft geprägt. Kaffee und Gipfeli rundeten den ersten Halt ab. Die Fahrt ging weiter durch Luzerner Gebiet und danach in den Oberaargau. Eine Gegend, die man gerne mit der Autobahn umfährt. Nun kurvte man durch die Dörfer und sah sich Langenthal und Herzogenbuchsee an. Die nächste Etappe lag oberhalb Solothurn. Eine Gondelbahn brachte die Reisenden in Sechsergruppen auf den Weissenstein. Hier fand die Mittagsrast statt. Die Schiefertafel stand etwas weit weg. Zwischen den Köpfen konnte man lesen: «Braten von Schwein», was aber gar nicht so schmeckte. Erst beim näheren Hinsehen wurde die wahre Natur des Flei-

sches klar: «Braten vom Schweizer Weiderind». Also doch. Nach dem Essen blieben alle an den Tischen sitzen, sei es im Gespräch oder mit Jasskarten beschäftigt. Niemand wollte nach draussen bei diesem nassen Wetter. Aber siehe da, das Wetter hatte sich verändert: Der Rückweg zur Bahn erfolgte im stockdicken Nebel. Nun ging es zurück ins Zürcherische. In der Besenbeiz im Kuhstall oberhalb Hedingen gabs noch einen Abendimbiss. Für Unterhaltung sorgte der Alleinunterhalter Jean-Luc, der die Reisenden mitsingen liess: «Nach em Räge schiint d’ Sunne», was sicher eines Tages zutreffen wird. Dann spielten die eigenen Musikanten auf, Heinz am Akkordeon und Hans am Bass. Der Organisator Werner hatte bis zuletzt alles gut im Griff. Um 20 Uhr waren alle wohlbehalten in Hausen. Und zur Begrüssung erschien ... die Sonne. (pd.)

Gruppenbild der Seniorenturner samt Begleiterinnen unterhalb des Weissensteins. (Bild zvg.)

Klimawandel verlangt nach Anpassung Fichten und Buchen können mit dem sich rasch verändernden Klima kaum Schritt halten. Für die auf Fichtenholz ausgerichtete Waldwirtschaft birgt dies Risiken. Diese liessen sich verringern, wenn vermehrt auf Weisstannen gesetzt und Fichten von wärmeren Wuchsorten verwendet würden. Durch den Klimawandel wird es im Schweizer Wald wärmer und trockener. Um an ihrem jetzigen Wuchsort weiterhin zu gedeihen, müssten die Bäume ihr Erbgut an das sich schnell verändernde Klima anpassen. Dazu sind sie aber in so kurzer Zeit kaum imstande – eine einzige Baumgeneration dauert ja schon rund 100 Jahre oder länger. Für die Wälder wird deshalb entscheidend sein, wie gut die Bäume bereits heute an das zukünftige Klima angepasst sind. Ein Forschungsteam der WSL untersuchte unter der Leitung von Caroline Heiri erstmals für Schweizer Fichten, Tannen und Buchen, welchem Risiko diese drei für die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft wichtigsten Baumarten durch den Klimawandel ausgesetzt sind. Die Forschenden führten ihre Untersuchung im Rahmen des Forschungsprogramms «Wald und Klimawandel» vom Bundesamt für Umwelt Bafu und der WSL durch. Sie gingen zuerst der Frage nach, wie stark sich die Bäume über viele Baum-

generationen hinweg an das Klima ihres jeweiligen Wuchsortes angepasst haben. Starke genetische Anpassung bedeutet, dass eine Baumpopulation auf bestimmte Umweltbedingungen fixiert ist, geringe Anpassung, dass sie sich bei unterschiedlichen Bedingungen behaupten kann. Mithilfe von Klimaszenarien schätzte das Forschungsteam dann das Risiko ab, wie gut oder schlecht die Populationen gegen Ende des 21. Jahrhunderts angepasst sind. Die Ergebnisse lassen aufhorchen. Bisherige Studien ergaben, dass die Fichte insbesondere im Schweizer Mittelland durch zunehmende Wärme und Trockenheit unter Druck geraten wird. Die neue Untersuchung zeigt nun, dass diese Baumart sogar landesweit einem hohen klimatisch bedingten Risiko ausgesetzt ist. Auch die Laubbaumart Buche ist klimatischen Risiken ausgesetzt, allerdings weniger stark als die Fichte. Die Fichte sollte an allen Wuchsorten künftig zurückhaltend verwendet und nur auf gut wasserversorgten Wuchsorten gefördert werden. Um dem Klimawandel etwas vorzugreifen, können junge Fichten, deren Samen von wärmeren Wuchsorten stammen, an heute noch kühleren Orten gepflanzt werden. Die Tanne, die sich in der Studie aufgrund ihrer grossen klimatischen Flexibilität als «Allrounderin» zeigt, könnte für die Forstpraxis zur Hoffnungsträgerin werden. Die Förderung dieser Baumart bietet für die Waldwirtschaft grosse Chancen. (pd.)


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Daniel und Paul Ammann


Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. August 2017

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Weihnachten kam in Affoltern dieses Jahr bereits im August Am vergangenen Wochenende drehte die Migros im Zentrum Oberdorf in Affoltern einen Werbespot Von Samstag auf Sonntag und Sonntagnacht produzierte die Migros im Zentrum Oberdorf in Affoltern einen aufwändigen Werbespot zum Thema Weihnachten. Zahlreiche Schaulustige verfolgten die Dreharbeiten am Jonenbach. ................................................... von werner schneiter Auf der Alten Dorfstrasse lag «Schnee». Ein beleuchteter Tannenbaum und dekorierte Stände zauberten nächtliche Feststimmung ans Ufer des Jonenbachs. Weihnachten, mitten im Sommer? Natürlich nicht. Die weisse Pracht bestand aus biologisch abbaubarem Zellulose-Kunstschnee. «Das Produkt ist absolut unbedenklich für Mensch und Umwelt», schrieb die Migros in einem Rundbrief an die Anwohnenden und bat darin um Verständnis für allfällige nächtliche Lärmund Lichtimmissionen. Für den aufwändigen Werbespot bot die Migros rund 20 Komparsen auf, die sich, dick eingehüllt in Wintermäntel und Kappen, an den Ständen unterhielten – und sich nach Anweisungen des Produktionsteams bewegten. «Bitte nicht mit dem Blitz

Schnee, Tannenbaum, Sterne, dekorierte Stände, winterlich gekleidete Komparsen: Weihnachtsstimmung am Jonenbach in Affoltern – mitten im Sommer. In stundenlanger Arbeit entstand am Wochenende ein Migros-Werbespot zum Thema «Weihnachten». (Bild Werner Schneiter) fotografieren», hiess es, sobald die Kameras liefen.

Passende Umgebung «Natürlich können wir Ihnen nicht verraten, welche Produkte wir hier bewerben», sagte Désirée Strassmann, Leiterin Dachkommunikation bei der Migros. Deren Fernsehwerbung hat in

der Regel eine heitere Note. In Erinnerung geblieben ist das geniale Huhn «Choclate». «Wir achten darauf, dass unsere Werbegeschichten nahe am Leben sind und Augenzwinkern auslösen», so Strassmann. Warum wurde Affoltern als Drehort ausgesucht? «Wir haben uns für den Dreh zahlreiche Filialen angeschaut. Hier passt die Umgebung mit einem Riegelbau und

grossen Fenstern sehr gut zum Thema», hält die Kommunikationsfachfrau fest. Migros lässt sich Werbung etwas kosten. Zwar wurde das Budget massiv gekürzt, bewegt sich aber immer noch über der 200-Mio.-FrankenGrenze, dies bei einem Gesamtumsatz von 27,7 Milliarden Franken (2016). Selbst für wenige Sekunden Werbung ist der Aufwand gigantisch. Wie lange

der aktuelle Spot zum Thema Weihnachten dauert, wollte Désirée Strassmann nicht sagen. Die Dreharbeiten haben von Samstag auf Sonntag die ganze Nacht in Anspruch genommen. Am Sonntagabend folgten dann Innenaufnahmen in der Migros. Am Sonntag war von der weissen Pracht nichts mehr zu sehen – dank des Einsatzes einer kleinen Kehrmaschine.

forum

Ja zur «Altersvorsorge 2020» Entgegnung zum Leserbrief im «Anzeiger» vom 11. August von Toni Bortoluzzi: Trotz Fehlinformationen Nein zur «Altersvorsorge 2020». Mit einem Nein zur «Altersvorsorge 2020» würden wir die AHV an die Wand fahren, denn die Defizite würden rasch wachsen. Der vorliegende Kompromiss ist ausgewogen, nur so ergibt sich die Chance, vom Souverän Zustimmung zu erreichen. Jede Alternative würde noch grössere Einbussen für die künftigen Rentner bringen. Es nützt nichts, Vorlagen zu entwickeln, die zwar theoretisch und rechnerisch die AHV besser absichern würden, aber noch grössere Opfer von den zukünftigen Rentnern verlangen und deshalb, wie in den letzten 20 Jahren anzeige

mehrfach geschehen, chancenlos sind. Bundesrat Alain Berset hat dies klar erkannt und eine ganzheitliche Lösung vorgeschlagen, die zwar Opfer verlangt, aber nicht kompromisslos ist. Jede Alternative würde die NeinStimmen erhöhen, und wir kommen nie zu einer Sanierung der Alters- und Hinterbliebenenversicherung. Ob die wagen Prognosen der grossen AHV-Defizite realistisch sind, ist ohnehin fraglich, sie waren in der Vergangenheit immer viel zu pessimistisch. 1999 wurden die Defizite bis 2006 um 19,33 Mrd. zu hoch prognostiziert. Die Tiefzinsphase und die zunehmende Lebenserwartung werden nicht immer so weitergehen und die zunehmende Produktivität, die das finanzielle Problem weitgehend lösen könnte, ist auch nicht berücksichtigt.

Die Zukunft wird immer unsicher bleiben, also keine Panik! Zudem liegt die Zukunft mehr in der AHV als in Pensionskassen, die in der Vergangenheit ein Erfolgsmodell waren, denn das zukünftige Arbeitsleben wird wahrscheinlich nicht mehr in einer langjährigen Arbeitsstelle, sondern aus wechselnden Herausforderungen, auch mit mehreren Teilzeit-Jobs bestehen. Für dieses Szenario ist die AHV viel besser geeignet als Pensionskassen mit dementsprechend viel Bürokratieaufwand und hohen Kosten. Für die untere Hälfte der Einkommens-Pyramide ist die AHV die einzige entscheidende Alterssicherung, mehr Privatisierung würde letztlich in eine Altersarmut führen. Peter Flubacher, Affoltern

Die AHV schützt uns alle – mit einem doppelten Ja schützen wir die AHV Mit der AHV hat die Schweiz nach dem 2. Weltkrieg das wichtigste Sozialwerk geschaffen. Die AHV baut auf Solidarität zwischen Jung und Alt, zwischen Menschen mit hohen Einkommen und solchen, die wenig verdienen. Mit diesem System trägt sie wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und garantiert allen Seniorinnen und Senioren eine sichere Rente. Damit dies so bleibt, braucht es Reformen, das ist unbestritten. Die «Altersvorsorge 2020», über die wir am 24. September abstimmen, ist das Resultat eines gut schweizerischen politischen Kompromisses. Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss hält klar fest, dass trotz Anhebung des Frauenrentenalters die Vorteile der Reform auch für Frauen überwiegen. Viele

Frauen verfügen über keine Pensionskasse, das gleiche gilt für rund 80 % der in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerung. Sie alle werden eine Erhöhung der AHV-Rente, wie sie die Reform vorsieht, ganz besonders spüren. Für heutige Rentner bleibt das Rentenniveau unangetastet, für die jüngeren Generationen ist die Reform ein wichtiger Schritt zu einer zukünftigen Sicherung der Renten. Die Abstimmung zur «Altersvorsorge 2020» ist eine sozialpolitische Weichenstellung. Mit einem doppelten Ja tragen wir dazu bei, dass die Erfolgsgeschichte der AHV weitergeschrieben werden kann.

Georges Köpfli, Hausen


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Sommerserie

Dienstag, 15. August 2017

Forellen vor der Trockenheit gerettet Tiere und ihre Halter (8): Ämtler Fischer zeigen, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet Fische sind vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Zusammen mit den patentierten Fischern sorgen sich die kantonalen Fischereiaufseher um möglichst gute Lebensbedingungen und untersuchen die Ursachen, wenn ein Fischsterben auftritt. ................................................... von bernhard schneider In Schuberts Forellenquintett von 1817 schiesst der Fisch «in einem Bächlein helle vorüber wie ein Pfeil». Doch dann folgt das Unheil: «Ein Fischer mit der Rute, wohl an dem Ufer stand. Und sah’s mit kaltem Blute, wie sich das Fischlein wand.» Mit einer List gelingt es dem Fischer, die Forelle zu fangen: «Doch endlich ward dem Diebe die Zeit zu lang. Er macht das Bächlein tückisch trübe, und eh ich es gedacht, so zuckte seine Rute, das Fischlein zappelt dran, und ich mit regem Blute, sah die Betrogene an.»

Das Bild der Fischer Dieses Lied prägt für manche, die es in der Schule singen gelernt haben, das Bild des Fischers. Doch der Hintergrund des Textes von Christian Friedrich Daniel Schubart war ein anderer: Der Autor kritisierte und verspottete die spätabsolutistischen Zustände am Württemberger Hof, die Jesuiten und namentlich den Verkauf junger Männer als Soldaten für Englands Kolonialkriege. Das Gedicht, das Schubert später vertonte, verfasste Schubart während seiner von 1777 bis 1787 währenden Isolationshaft als politischer Häftling. Mit der Forelle meinte er sich selbst, den der von ihm kritisierte Herzog von Württemberg mithilfe einer List «gefischt» hatte: Er hatte ihn durch einen Spitzel unter

einem Vorwand in sein Hoheitsgebiet locken und dann in einen Turmkerker werfen lassen.

Die Realität der Fische Haben früher Metzgereiabfälle in den Bächen die Fische genährt, dürfen diese heute nicht mehr in die Bäche geleitet werden. Vor allem aber wurde der Lebensraum von Fischen in den vergangenen Jahrzehnten namentlich durch Flussverbauungen stark eingeschränkt. Viele der artenreichen Auen wurden im 19. und 20. Jahrhundert im Rahmen von Flusskorrekturen durch gut befestigte Verbauungen ersetzt. Meliorationen machten Kulturland fruchtbarer, reduzierten die Mückenplage – und entwässerten Bäche. In den letzten Jahren ist eine Gegentendenz in Gang gekommen: Bodenentwässerung und -versiegelung sowie zu harte Verbauungen förderten Hochwasser, die nun mit künstlichen Hochwasserrückhaltebecken und der Revitalisierung von Bächen bekämpft werden. Dies vermindert auch die Gefährdung der Fische. Daneben entstanden neue Gefahren: Gelangt Chlor aus einem Pool in offene Gewässer, fliessen Pestizide in Bäche oder Seen, sterben Fische und Krebse. Nicht «Fischer mit der Rute» gefährden die einheimischen Fische, sondern Siedlungswachstum und unbedachtes Verhalten im Umgang mit Abwässern und landwirtschaftlichen Düngemitteln.

Der Fischereiaufseher Robert Geuggis ist als Fischereiaufseher unter anderem für den Bezirk Affoltern zuständig. In intensiver Zusammenarbeit mit den Fischern, die über die entsprechenden Patente in der Region verfügen, überwacht er die Fischbestände und sorgt dafür, dass diese weder zu klein noch zu gross werden. Muttertiere werden gefangen

Fischereiaufseher Robert Geuggis (links) betäubt die Forellen mit Strom, damit sie Ramon Sala (rechts) sorgfältig mit dem Netz einfangen und in einen Kübel Wasser legen kann, den Markus Rüttimann anschliessend zum Pick-up trägt. und befruchtet, die Jungtiere in der kantonalen Fischzuchtanlage in Stäfa aufgezogen und wieder im Gewässer der Mutter ausgesetzt. In diesem Frühjahr wurde versuchsweise auf das Aussetzen von Jungtieren verzichtet. Im Herbst werden die Bestände erneut erfasst und mit dem Vorjahr verglichen. So kann ermittelt werden, wo sich die Tiere eigenständig vermehren und wo nicht. Auf der Basis dieser Daten kann Robert Geuggis eine optimale Besatzungsstrategie für die Gewässer des Bezirks Affoltern entwickeln, das heisst, wie viele von welchen Fischen künftig wo ausgesetzt werden, um die Bestände zu erhalten.

Strenge Kontrollen

Zurück ins Wasser: Ramon Sala entlässt die geretteten Forellen im Haselbach in die Freiheit. (Bilder Bernhard Schneider) anzeige

Gefischt werden darf nur von Mai bis September. Jedes gefischte Tier wird statistisch erfasst. Die Inhaber der Patente kontrollieren regelmässig die Gewässer in ihrem Zuständigkeitsbereich und melden Unregelmässigkeiten, beispielsweise Verschmutzungen oder Krankheiten, umgehend dem Fischereiaufseher. Auch bauliche Eingriffe in die Gewässer sind während der Schonzeit untersagt, die für Forellen vom 1. Oktober bis 30. April dauert. Zu diesen Eingriffen zählte die Revitalisierung der Reppisch von 2007 bis 2009. Robert Geuggis ist sich bewusst, dass sein Anliegen dabei nicht im Vordergrund stand: «Bei solchen Projekten

sind verschiedene Interessen vertreten. Der Hochwasserschutz hat immer Priorität vor ökologischen Überlegungen. Das muss ich als ‹Vertreter der Fische› respektieren, wenn die Meinungen über eine Verbauung auseinandergehen. Aus der Fischperspektive macht es aber einen Unterschied, ob genügend Ruheplätze vorhanden und die Flussbettsteine auch überwindbar sind.»

Rettung vor dem Austrocknen In diesem Sommer drohte der Tobelbach bei Wissenbach (Mettmenstetten) auszutrocknen. Zusammen mit den beiden Fischern Markus Rüttimann und Ramon Sala fischte Robert Geuggis das Bächlein aus, um die Forellen anschliessend einige hundert Meter entfernt im grösseren Haselbach auszusetzen. Einige Tiere waren bereits verendet, doch 98 Forellen konnten an diesem Samstagvormittag gerettet werden. Fischen in den heimischen Gewässern ist nicht im Entferntesten mit Hochseefischerei vergleichbar, die mancherorts Raubbau betreibt mit der Folge, dass Teile der Weltmeere nahezu leergefischt sind. Die hiesigen Fischer dagegen sorgen sich um die Gesundheit der Tiere, fischen etwa so viel, wie die ebenfalls arg dezimierten natürlichen Feinde der Fische fangen würden. Die Fischer der Gewässer des Knonauer Amts sind ein gutes Beispiel,

was eine nachhaltige Nutzung der Natur bedeutet: Sie sorgen dafür, dass die einheimischen Fische gesund bleiben und langfristig überleben. Diese Art des Fischens ist eine Leidenschaft, die mit viel ehrenamtlicher Arbeit verbunden ist. Kein Fischer könnte vom Fang in den Bächen des Bezirks Affoltern leben.

Tiere und ihre Halter Sie können gross oder klein sein, kuschelig, respekteinflössend oder nützlich, die Tiere in Ämtler Stuben und Ställen, in Wäldern, auf Wiesen und in Gewässern. Diesen Sommer rücken die «Anzeiger»Journalisten Tierhaltung in ihren verschiedensten Formen in den Fokus. Das reicht von Zucht und Dressur über Hege und Pflege bis zur persönlichen Beziehung. Die Serie läuft bis Mitte August. (red.) Bisher erschienen: 18. Juli: Echsen, Schlangen, Frösche und andere «Mitbewohner». 21. Juli: Jäger pflegen die Natur und rücken bei Wildunfällen aus. 25. Juli: Die berührende Dorfposse von der sehbehinderten Verona. 28. Juli: Ziegen mit Familienanschluss. 3. August: Kaninchen der Rasse «Thüringer». 8. August: Das Pferd als Arbeitstier – heute fast exotisch. 11. August: Frühstücksei nicht immer garantiert.


Gewerbe/Dienstleistungen

Buchtipp

Maisfeldfest

Der Franzose Olivier Bourdeaut schrieb einen Roman mit märchenhaften Zügen. > Seite 10

Zwei Live-Bands spielen am 18. und 19. August in Mettmenstetten. > Seite 11

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Freestyle 22. Freestyle Masters zieht am 20. August die Freestyle-Weltelite ins Jumpin. > Seite 14

Schweizer Weine mit erstklassigen Rängen auf der Weltweinkarte

Neuer Wind am Fabrikweg Affoltern

Degustation bei Mü’s Vinothek in Affoltern

Ursula Klose ergänzt Praxisgemeinschaft

Am kommenden Wochenende können bei Mü’s Vinothek Schweizer TopWeine degustiert werden.

Podologin Petra Krenz, Masseurin Gertrud Rosenberger und Coach Ursula Klose laden am Samstag, 19. August, zu «Ladies happy hours» mit Mode-, Farb- und Stilberatung.

Das Weingut Neuenburg, Grillette Domaine De Cressier, pflegt an den sanft abfallenden Hügeln zwischen Neuenburger- und Bielersee auf 20 Hektaren eine grosse Vielfalt an unterschiedlichen Rebsorten. «Wir wollen beweisen, dass auch die Schweizer Weine einen erstklassigen Rang auf der Weltweinkarte verdienen.» (Besitzer Matthias Tobler in der Schweizer Weinzeitung 11/2016). Verantwortlich für die Realisierung dieser hochgesteckten Ziele ist seit Juni 2015 die französische Diplom-Önologin Annie Rossi. Mit den Jahrgängen 2015 und 2016 hat Annie Rossi die Latte sehr hoch angelegt. Man darf gespannt und erfreut in die Zukunft blicken. Das Weingut von Nadine Saxer, Neftenbach ist heute ein Synonym für exzellente Weine aus dem Kanton

Produzieren Spitzenweine: Nadine Saxer (links) und Annie Rossie. (Bilder zvg.) Zürich. Der Betrieb verfügt total über sieben Hektaren. Der Grossteil der Weinberge liegt im zürcherischen Neftenbach. Zusätzlich kommen auch Trauben aus dem Schaffhausischen und dem Thurgau. Diese Besonderheit der verschiedenen «Terroirs» garantiert finessenreiche und vielfältige Weine. In enger Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Stefan Gysel, gelingt

es Nadine Saxer, Jahr für Jahr Weine perfekt abgestimmt auf den Gusto der Deutschschweizer Weinkonsumenten auf den Markt zu bringen. (pd.) Top Schweizer Weine; Grillette Domaine und Weingut Nadine Saxer in Mü’s Vinothek, Freitag, 18. August, 18 bis 20 Uhr und Samstag 19. August, 10 bis 15 Uhr, Tel. 044 776 31 15, info@mues-vinothek.ch. Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Der k kiosk ist zurück in Affoltern Neuer Standort im Zentrum Oberdorf Viele Anwohner bedauerten die Schliessung der k-kiosk-Verkaufsstelle Affoltern vor knapp einem Jahr. Nun ist der Kiosk zurück – in neuer Ausstattung, mit noch breiterem Sortiment und dem altbekannten Team. Frischer Kaffee und ein Gipfeli für unterwegs? Eine Glace zwischendurch oder ein Sandwich über Mittag? Das alles ist in der neu eröffneten k-kiosk-Verkaufsstelle in Affoltern erhältlich. Im September 2016 kam es wegen des Umzugs der Migros-Filiale, in welcher der k kiosk eingemietet

war, zur Schliessung der Verkaufsstelle. Aufgrund vieler Kundenreaktionen suchte Valora seither intensiv nach einem neuen Standort. Ende Juli konnte nun nach nur zehn Monaten der neue k kiosk mitten im Zentrum Oberdorf eröffnet werden. Die Verkaufsstelle erscheint in neuem Gewand. Zu finden sind Tabakwaren und ein grosses Presseangebot – bei Bedarf können Titel speziell angefordert werden. Darüber hinaus sind mehr frische Produkte für den Sofortverzehr erhältlich. Zudem gibt es zwölf Sitzplätze vor dem Kiosk, ein guter Ort für einen gemütlichen Kaffee oder um einen Lottoschein auszu-

füllen. Was bleibt, sind die vertrauten Gesichter hinter der Verkaufstheke: ein Grossteil des Teams um Martina Kummer, Geschäftsführerin der ehemaligen Verkaufsstelle, ist wieder mit an Bord. Die Kundschaft profitiert zudem neu auch von der praktischen k-kiosk-App. Diese kann einfach auf das Mobiltelefon geladen werden und schon profitieren die Kunden von attraktiven Promotionen und RabattGutscheinen, die am k kiosk eingelöst werden können. Auch sind damit die bisherigen Stempelkarten digital verfügbar und die Lieblingsprodukte sind so bereits beim sechsten beziehungsweise dem achten Einkauf gratis. (pd.)

Spannungen lösen und Kraft schöpfen Neue Abend- und Vormittagskurse Qigong ab August Die Übungen aus der traditionellen chinesischen Medizin stärken die Lebenskraft durch sanftes und achtsames Bewegen und Dehnen. Sie eignen sich für Menschen in jedem Lebensalter. Den Arbeitstag mit Qigong beenden, sich Zeit nehmen und durchatmen, Spannungen lösen, Ballast abwerfen und die Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Den Tag mit sanften, meditativen Bewegungen beginnen und erfrischt und belebt in den Alltag zurückkehren. Beides ist wohltuend und stärkt die Abwehrkräfte. Die Kursleiterin und Bewegungstherapeutin Therese Bachmann unterrichtet Qigong in Gruppen von maximal acht Teilnehmenden. Im Einführungskurs werden in wohlwollender Atmosphäre schrittweise die «8 Brokate» vermittelt und in den fortlaufenden Kursen ver-

tieft geübt. «Wie bei andern Bewegungsformen auch, werden durch die regelmässige Übungspraxis die süssesten Früchte geerntet», meint Therese Bachmann. Beim Üben achtet die Kursleiterin besonders auf die Standfestigkeit, das Zentrieren in der Körpermitte, die aufgerichtete Haltung und den freien Atemfluss. Die Bewegungen werden mit so viel Kraft wie nötig und mit so wenig Anspannung als möglich ausgeführt. Dies stärkt das achtsame Körperbewusstsein und fördert die Beweglichkeit. Mit der Zeit kommen die Gedanken zur Ruhe und die Konzentrationsfähigkeit steigert sich. Innere Bilder unterstützen die wohltuende Wirkung. (pd.)

Therese Bachmann. (Bild zvg.) oder 10.15 bis 11.30 Uhr (Einführung 8x). Werkstrasse 1, Affoltern. Kosten: 240 Franken (Einführung)/390 Franken (Freitag)/450 Franken (Montag).

Montag, 21. August bis 18. Dezember, 18.45 bis 20

Auskunft und Anmeldung: Therese Bachmann, dipl.

Uhr (alle) oder 20.15 bis 21.30 Uhr (alle) / Freitag, 8.

Kunsttherapeutin (ED), Integrative Bewegungsthera-

September bis 22. Dezember, 8.45 bis 10 Uhr (alle)

peutin FPI 076 570 07 32 oder www.bttb.ch.

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Schon seit einigen Jahren praktizieren die Podologin Petra Krenz und die Masseurin Gertrud Rosenberger am Fabrikweg 9. Sie freuen sich über die neue Kollegin Ursula Klose, die seit 17. Juli spirituelles Bewusstseins-Coaching mit der Matrix-Inform ZweipunktMethode anbietet. Bei belastenden Lebensthemen wendet Ursula Klose die aussergewöhnliche Zweipunkt-Energiebehandlung an. Dank ihrer ausgeprägten Intuition erreicht sie mit ihren Klienten ungewöhnlich schnell ein Gefühl der Erleichterung. Ein neuer Fokus wird ermöglicht und die belastende Thematik nimmt ab. Nach drei bis fünf Sitzungen (manchmal sogar schon nach der ersten) ist die Klientin wieder offen für neue Lösungswege und erlebt ein Gefühl der Klarheit und Stärke. Gertrud Rosenberger ist ausgebildete Berufsmasseurin und Fussreflexzonen-Therapeutin. Neben diversen Massagen bietet sie in ihrer Praxis spezielle Programme für das körperliche Wohlbefinden an, die mit hochwertigen Naturprodukten aus Wildpflanzen unterstützt werden. Ein Grosserfolg ist

Petra Krenz, Ursula Klose und Gertrud Rosenberger (von links). (Bild zvg.) das neue «MeinForm»-Programm, welches das innere (viszerale) Fettgewebe reduziert und gleichzeitig eine Körpermodellierung sowie eine Veränderung des Lebensstils bewirkt. Um das alles genauer kennenzulernen, findet am Samstag, 19. August, ein «Ladies happy hours»-Event mit zusätzlicher Mode-, Farb- und Stilberatung mit Doris Schuler statt. (pd.) «Ladies happy hours» am Samstag, 19. August (Anmelden bis 17. August), in der Praxisgemeinschaft am Fabrikweg 9 in Affoltern, 2. Stock. Petra Krenz, Podologin, 044 760 29 10 www.podologiekrenz.ch; Gertrud Rosenberger, Masseurin, 076 383 54 04 www.orembora.ch; Ursula Klose, 043 499 93 20 www.ursulaklose.ch.

«Gallery in Motion» Kunstherbst mit Etienne Krähenbühl Unter dem Motto «Etienne Krähenbühl and» wird die Galerie Urs Reichlin in Zug diesen Herbst zum bewegenden und immer wieder neu inszenierten Treffpunkt. Die Besuchenden erwarten nicht nur die spielerisch leichten Klangkörper und die sich wandelnden Skulpturen des international renommierten Künstlers Etienne Krähenbühl, den Urs Reichlin zukünftig exklusiv in der Zentralschweiz repräsentiert. Es erwartet vor allem das «and»: Künstler und Künstler. Das Stete und das sich Wandelnde. Skulptur und Malerei. Ruhe und Bewegung. Interaktion und Betrachtung. Das Spielerische und das Gewichtige. Kunst und Klang. Kunst und Musik. Kunst und Event. Der Tag und die Nacht. Kunstfreund und Kunstfreund. In eindrücklichen Wechselausstellungen und bei besonderen Events, wie der «Midnight Gallery», gesellen sich die Werke von Pier Daniele La Rocca, Urs Holzgang, Adriano Piu, Marta Kucsora und Alexander Jeanmaire zu den gefeierten Objekten von Krähenbühl. Die Ausstellungseröffnung unter Anwesenheit des Künstlers findet am Donnerstag, 24. August, von 18 bis 21 Uhr und Samstag, 26. August, von 10.15 bis 16.15 Uhr statt. Ausserdem gibt es am 6. September Gelegenheit, für einen Abend mit Urs

Etienne Krähenbühl. (Bild zvg.) Holzgang und am 14. September mit Alexander Jeanmaire. Die Galerie Urs Reichlin ist die Galerie für hochwertige, zeitgenössische Kunst in der Zentralschweiz. Urs Reichlin und Steffen Urbanski präsentieren in grosszügigen, modernen Räumlichkeiten eine erlesen kuratierte Auswahl an internationalen und Schweizer Künstlern in Museumsqualität. Unter ihnen so bekannte Namen wie Urs-P. Twellmann, Helene B. Grossmann, James Francis Gill oder M.S. Bastian/Isabelle L. (pd.) «Gallery in Motion» vom 24. August bis 11. November, Dienstag bis Freitag, 10.15 bis 18.15; Samstag, 10.15 bis 16.15 Uhr und nach Vereinbarung. Galerie Urs Reichlin, Baarerstrasse 133, Zug. Telefon 041 763 14 11, mail@ursreichlin.com. Infos und Termine unter www.ursreichlin.com.


buch-tipp

Ein Buch wie eine Sommernacht ................................................... von ulla schiesser, regionalbibliothek affoltern Die Geschichte des 37-jährigen Autors Olivier Bourdeaut trägt märchenhafte Züge: Der Franzose war Hausmeister, arbeitete als Helfer bei der Fleur-de-Sel-Ernte, als Immobilienmakler und als er Ulla Schiesser. arbeitslos wurde, (Bilder zvg.) schrieb er seinen bereits preisgekrönten Debütroman, der monatelang die Bestsellerlisten anführte und in zwanzig Sprachen übersetzt wurde. Ich empfehle Ihnen, vor der Lektüre unbedingt den titelgebenden Song «Bojangles» in der Version von Nina Simone anzuhören, er wird Sie in die richtige Stimmung versetzen; ein Cocktail aus heiterer Leichtfüssigkeit, flirrender Verrücktheit, versetzt mit einem guten Schuss Melancholie. Im Zentrum des Romans steht eine sehr verrückte, glückliche Familie; die schöne Frau Maman, überschwängliche Anstifterin zu Regelbrüchen, die nur die Sterne duzt, Mann und Sohn mit «Sie» anspricht und zu jedem Unsinn bereit ist. Georges, der Vater und Ehemann, der seine Frau anbetet und schon am Tag ihres Kennenlernens sein bisher vernünftiges Leben eintauscht gegen hingebungsvolle, loyale Liebe und absolute Lebenslust, wohl ahnend, dass seine Leidenschaft verhängnisvoll sein wird. Zwei wunderbare Nebenfiguren ergänzen das Trio: das Haustier Taugenichts, ein leicht dümmlicher Kranich und der engste Freund der Familie, ein Senator mit riesigem Appetit und ebensolchem Herzen, Beistand und Zuhörer in allen Lebenslagen

Rauschende Feste und Lügengeschichten Sie feiern rauschende Feste, als gäbe es kein Morgen zu erwarten, unterhalten sich gegenseitig mit Lügengeschichten, trinken unzählige Cocktails und die Eltern tanzen zu «Bojangles», unter den entzückten Augen des Sohnes. Dieser wächst in dieser lebenssprühenden Umgebung zu einem frei-

«Warten auf Bojangles» von Olivier Bourdeaut; Piper Verlag, 2017, ISBN: 978-3-492-05782-0. en, klugen Kind heran, und wenn die Schule zu viel Anwesenheit und Ernsthaftigkeit verlangt, packen die drei ihre Sachen und fliehen nach Spanien, wo sie sich ein kleines, privates Wolkenschloss eingerichtet haben. Spätestens an dem Punkt der Geschichte wirft man als Leserin einen leicht bedauernden Blick auf das eigene, von Konventionen und Arbeit bestimmte Leben und hat Lust, etwas Staub aus den Ritzen des Alltags zu blasen und die Segel zu setzen. Und gleichzeitig stellt sich die Ahnung ein, dass die andere Seite der Geschichte eine dunkle sein wird. So erstaunt es nicht, als das Unheil über die Glücklichen hereinbricht und Maman ein gefährliches Feuer entzündet. Die eingeflochtenen Notizen des wissenden Vaters ergänzen hochpoetisch die kindliche Sicht des erzählenden Sohnes auf die Ereignisse. Im auch sehr zu empfehlenden Hörbuch werden die beiden Figuren von August Zirner und Robert Stadlober wunderbar gelesen, was dem Text grosse Eindringlichkeit verleiht. Lassen Sie sich von Olivier Bourdeaut zum Tanz auffordern, gehen Sie mit, Sie werden es nicht bereuen, viel lachen und vielleicht auch einmal leise weinen.

zwischen-ruf

Diese Füsse! Wir betraten in Luzern das wunderschöne Dampfschiff Stadt Luzern. Ausser uns wollten noch tausend andere mitfahren. Es fasst zwar 1100 Personen, aber trotzdem: Schnell hinauf zum Erste-Klasse-Deck. Dort setzten wir uns zu einem Ehepaar, und los ging die Fahrt auf dem Vierwaldstättersee mit dem Ziel Brunnen. Nach einer Stunde wechselte Conny ins Innere, ich aber wollte draussen bleiben, näher dran an allem; und wie es so ist, wenn man alleine reist: Man beobachtet seine Mitmenschen. So fiel mir gleich auf, was für gepflegte Füsse das Ehepaar mir gegenüber hatte, als es die Sandalen auszog. Mollmoll, keine Hornhaut, keine Schrunden, gut gecremt! Der Schaffner kam, und ich erfuhr, dass die beiden bis zur Endstation fuhren, also bis nach Flüelen. Woher ich sei, wollten sie wissen. «From Säuliamt», hätte ich sagen müssen, log aber und behauptete: «From Zürich».

Die Koffer standen unten im Schiff Diese Stadt hätten sie leider verpasst, gestern, von Australien kommend, weil sie von Kloten direkt nach Luzern weitergereist seien. Und jetzt ginge es

nach Lugano. Wie jetzt? Direkt? Ja, die Koffer stünden unten im Schiff. Also von Flüelen mit dem Zug nach Arth Goldau und dann durch den Gotthard. Oha, nicht schlecht, nur dass sie im Prinzip auch Luzern verpasst hatten, wenn sie gestern Abend angekommen waren und heute mit dem Elf-UhrSchiff bereits weiterzogen, dachte ich und erkundigte mich: «How many hours do you stay in Lugano?» Sie lachten. «One night.» Anschliessend ginge es nach Genua. Ob ich Genua kenne. Ja, da war ich sogar mal drei Tage und drei Nächte in einer Jugendherberge. Ganz allein, damals, mit 21. Ich hatte ein Camp in Sardinien verlassen, weil es mir nicht gefiel, und war solo weitergereist. Aber das alles in Englisch zu erklären, war mir doch zu mühsam. Ich beschränkte mich auf die Antwort: «Yes, I have been in Genua long time ago», wechselte dann das Thema und fragte nach ihren Berufen, und da sagte die Frau tatsächlich: «He is a feet doctor and I help him in his clinique.» A feet doctor! Ein Fuss-Arzt! Ja klar! «You have lovely feet», lobte ich die beiden. Und dann hornte unser Schiff. Wir waren in Brunnen. Ute Ruf


Veranstaltungen

Dienstag, 15. August 2017

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Mit Faszinierendem starten

Maisfeld lockt mit Wildwest-Atmosphäre

Fest zum Schulbeginn in Affoltern

Zwei Live-Bands spielen am 18. und 19. August in Mettmenstetten

Das Fest zum Schulbeginn ist nun schon fast zur Tradition geworden in der reformierten Gemeinde Affoltern. Am diesjährigen Fest darf man sich auf das theatralische Bruder-Duo «Bruderboot» freuen.

Das beliebte Fest für Countryund Party-Freunde findet am kommenden Wochenende erneut an der Zürichstrasse ausgangs Mettmenstetten im Maisfeld von Felix Meier statt. «The Hobos» (am Freitag), «Desert Rose» (am Samstag), Linedancers und Bullriding in aufwändiger Westernkulisse verbreiten echtes John-Wayne-Feeling.

Die Sommerferien sind nun bald zu Ende und für viele Kinder bedeutet es, einen Schritt in etwas Neues zu wagen. Manche Kinder schreiten von der Spielgruppe in den Kindergarten, andere dürfen zum ersten Mal in die Schule und wieder andere in eine höhere oder weitere Klasse. Der erste Tag nach den Sommerferien ist für alle eine Art Neubeginn. So ein Neubeginn bringt immer auch Faszinierendes und Spannendes mit sich. Mit etwas Faszinierendem soll dieses Jahr auch das Fest zum Schulbeginn gefeiert werden. Mit «Bruderboot» lädt die reformierte Kirche ein zu einer speziellen Feier mit Theater und Musik. Die beiden Brüder Beni und Christian Hunziker machen Theater mit Herz und Tiefe und verstehen es, Kinder und Erwachsene mit ihrer Leidenschaft zum Theater zu faszinieren. So darf man sich überraschen lassen. Nach dem Familiengottesdienst, zu dem die Kinder ihr Chindsgitäschli

Beni und Christian Hunziker machen Theater mit Herz und Tiefe. (Bild zvg.) oder ihren Schulthek mitbringen können, stehen Picknicken und spannende Spiele im Chilepark auf dem Programm. Grill, Getränke und Kuchen sind vorhanden. Picknick und Picknickdecken sollten selber mitgebracht werden. Zum Schluss erhält jedes Kind noch ein «Bhaltis». Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele Kinder mit ihren Familien. (mas) Fest zum Schulbeginn am Sonntag, 20. August, 10 bis 14.30 Uhr, reformierte Kirche Affoltern.

Jodlerklub am Albis am Chränzli 2017 in Hausen. (Bild zvg.)

Örgeler und Jodler Urchige «Stubete» bei Holligers in Ebertswil Ab 19.30 Uhr am Donnerstag, 17. August, laden der Jodlerklub am Albis mit Jodlerspatzen, Jungjodlern und den Weidschürli-Örgelern wieder ein zur traditionellen Stubete in die Scheune bei Holligers, Ebertswil. In geselliger Runde lassen sich in der Scheune die Klänge von Örgelern, Jodlern und Gruppen geniessen, die sich auch zufällig bilden und in der Lage

sind, einwandfreie Musik darzubieten. Musiziert und gesungen wird alles, was die Musikanten gerne spielen oder singen. Es gibt kein Programm, jeder kann sein Repertoire frei wählen. Die Auftrittszeit einzelner Musikanten regelt sich meist von selbst. Häufig sind aber mehr Musikanten als Zuhörer anwesend. Die Darbietungen sind gratis. Natürlich sind die beiden organisierenden Klubs dankbar, wenn sie eine Spende für die grossen Umtriebe erhalten. (pd.)

Entsprechend gut ist die Stimmung unter den Mitgliedern des organisierenden Vereins, die das Fest bereits das siebte Mal durchführen. OK-Chef

Felix Bär sagt zufrieden: «Ein Fest wie dieses zu organisieren, ist ein Lernprozess. Die Lehre aus den Vorjahren: think big.» Unter den Countryund Partyfans habe sich die tolle Atmosphäre herumgesprochen. Jedes Jahr kämen mehr. Hauptzelt und Bühne seien nun abermals grösser gewählt worden. Beliebte Attraktionen wie das Barzelt, erneut mit Bull Riding, habe man beibehalten. «An beiden Aben- Die fröhlichen Macherinnen und Macher des Maisfeldfests, den eine Country- das am kommenden Freitag und Samstag in band spielen zu Mettmenstetten stattfindet. (Bild Martin Platter) lassen, hat sich bewährt», so Bär. Am Freitag spielen ab Zahlreiche Autoparkplätze stehen in 21 Uhr «The Hobos». (Eintritt 12 Fran- der Nähe des gut ausgeschilderten ken). Am Samstag sorgen «Desert Festgeländes zur Verfügung. Die AnreiRose» ab 21 Uhr für Stimmung. Der se mit dem Zug ist vom Bahnhof MettEintritt kostet 15 Franken. Als Line- menstetten mit einem fünfminütigen dancers haben sich die «Skibby Dan- Spaziergang verbunden. Nach dem cers» angekündigt. Feine Grilladen ver- Fest stehen Taxis für die Heimreise bewöhnen auf kulinarischer Ebene nach reit. Weitere Infos auf Facebook und Westernmanier. Eintritt ab 18 Jahren. maisfeldfest.ch. (map.)

Circolino Pipistrello in Stallikon

Einfach göttlich

«Auf drei ziehen! Drei!» Gelächter bei den starken Mannen des Vereins «XY Maisfeldfest», ehe sie ihre Muskeln spielen lassen und den schweren Gibel des grossen Festzeltes aufrichten. Es ist der letzte. Auch die Westernkulisse im Innenraum des Maisfeldes an der Zürichstrasse ist eine Woche vor Festbeginn schon weitgehend fertig, was beachtlich ist. In den letzten Tagen lud das miese Wetter nicht unbedingt zum Bauen im Freien. Ein dicker Teppich Holzschnitzel verhindert, dass die Frauen und Männer im Morast versinken.

Für den Grossandrang gewappnet

Mitspielzirkus für Kinder auf der Schulanlage Loomatt in Stallikon, vom 14. bis 19. August. Der Circolino Pipistrello wird unter dem Patronat der Jugendsportförderung Stallikon in dieser Woche mit über 70 Kindern eine Zirkuswoche durchführen. Gegründet wurde der Pipistrello 1981 als Mitspielzirkus mit eigenem Programm. Was damals als Sommerprojekt begann, ist bis heute zum grössten Mitspielzirkus der Schweiz herangewachsen. Die Idee ist damals wie heute, den Teilnehmenden während einer Woche den Traum vom Auftritt im Zirkus zu ermöglichen. Der Circolino Pipistrello bringt neben der Zirkusanimation weitere kulturelle Farbtupfer nach Stallikon, mit einer Mischung aus «Nouveau Cirque», Live-Musik, Artistik und Humor. (pd.) Freitag, 18. August, um 19 Uhr öffentliche Show der Pipistrelli (Zeltöffnung 18.30 Uhr). Samstag, 19. August, um 14 Uhr Kinder-Aufführung (Zeltöffnung 13.30 Uhr).

Neue Stimmen sind willkommen Auftakt zum 55-Jahre-Jubiläum des Singkreises Bezirk Affoltern «Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele» – so wie Berthold Auerbach fühlen wohl alle Chorsängerinnen und -sänger nach einer Probe. Wer auch Freude am gemeinsamen Musizieren hat, ist beim Singkreis Bezirk Affoltern herzlich willkommen.

Der Singkreis Affoltern probt wieder und sucht verstärkende Stimmen. (Bild zvg.)

Der Singkreis freut sich auf neue Sängerinnen und Sänger jeder Stimmlage, insbesondere auf Tenöre und Bässe. Nach den Sommerferien, am 21. August, beginnt das neue Chorjahr mit den Proben fürs Herbstkonzert Anfang November. Der Singkreis führt Madrigale aus der italienischen Renaissance auf. 2018 feiert der Singkreis sein 55-Jahre-Jubiläum. Passend dazu wagt sich der Chor unter Dirigent Brunetto

d’Arco an eine ganz besondere Herausforderung: die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Das Werk wird im Juni an drei Konzerten aufgeführt. Die Proben beginnen am 23. Oktober. Chorerfahrung ist nicht Voraussetzung zum Mitsingen. Wichtiger sind Enthusiasmus und die Bereitschaft, regelmässig an den Proben teilzunehmen. Musikbegeisterte Sängerinnen und Sänger sind herzlich zu Schnupperproben eingeladen. Der Singkreis

Gottesdienst auf dem Üetliberg Mit Blick auf Alpen und Zürichsee feiert die reformierte Kirchgemeinde Stallikon Wettswil den Gottesdienst am Ende der Sommerferien, am 20. August. Der Familien-Gottesdienst mit Taufen beginnt um 10.15 Uhr auf der Terrasse des Selbstbedienungsrestaurants Uto Kulm und richtet sich an alle, die gerne unter freiem Himmel einen Gottesdienst in entspannter Atmosphäre geniessen. Natürlich ist auch die Musikgesellschaft Stallikon dabei. Speziell eingeladen sind in diesem Jahr alle Kinder, die neu zur Schule oder in den Kindergarten kommen. Im Gottesdienst bekommen sie einen Segen als Ermutigung für ihren neuen Lebensabschnitt. Auch die Leiterinnen vom «Fiire mit dä Chliine», Rahel Treyer und Nadja Wunderli, gestalten den Gottesdienst mit. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass in der Kirche Stallikon statt.

Gottesdienst mit Blick über den Zürichsee und in die Alpen. (Bild zvg.) Bei unsicherer Witterung geben die Homepage www.kirche-stallikonwettswil.ch ab Samstagabend 20 Uhr (bitte Seite jeweils aktualisieren) oder der Anrufbeantworter vom Pfarramt Stallikon 044 700 01 53 Auskunft über den definitiven Veranstaltungsort. Die Kirchgemeinde freut sich über viele Besucherinnen und Besucher. (ok)

Grenzen setzen und mit Konflikten umgehen Kurs für Eltern mit Teenagern in Affoltern Wie baut man eine liebevolle Beziehung zu Teenagern von 11 bis 18 Jahren auf und begegnet ihren Bedürfnissen?

probt jeden Montag von 20 bis 22 Uhr in Zwillikon, ausser in den Schulferien. (pd.) Weitere Infos erteilt die Präsidentin des Singkreises Bezirk Affoltern, Regula Klee-Hauser, 044 761 94 11 oder regula.klee@singkreisaffoltern.ch. Konzerte: 5. November, 17 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten: Singend und klingend durch die italienische Renaissance. 15./16./17. Juni 2018, St. Peter Zürich, kath. Kirche Bonstetten, Klosterkirche Kappel: J.S. Bach: h-Moll-Messe. www.singkreisaffoltern.ch.

Mit einem Konzeptkurs von Campus für Christus, FamilyLife Zürich führt ein Team von vier Ehepaaren aus dem Knonauer Amt bereits zum zweiten Mal den Teenie-Elternkurs in Affoltern durch. Der Kurs findet in einer einladenden Atmosphäre statt und startet jeweils mit einem feinen Stehimbiss. Die Einführung in das Abendthema wie zum Beispiel «Sichere Grenzen setzen» oder «Guter Umgang mit Wut, Konflikten und Stress» erhalten die Teilnehmer durch Referate mit direktem Praxisbezug.

Der Kursleitfaden gibt viel Stoff für Gespräche in Kleingruppen, welche die Eltern aufgrund des Alters ihres ältesten Kindes wählen. Die Teilnehmer (Elternpaare, einzelner Elternteil, Alleinerziehende) entdecken an den fünf Abenden (30. August, 13. und 27. September, 25. Oktober und 8. November) Möglichkeiten, um mit Freude ihr Familienleben zu gestalten. (pd.) Kurs in den Räumlichkeiten der Chrischona Affoltern jeweils mittwochs von 19 bis 21.30 Uhr. Kosten pro Person 90 Franken (Elternpaare 150 Franken), inklusive Imbiss und Kursunterlagen. Kursleitung Susanne und Walter Haldemann, Tel. 044 764 18 32 oder haldemann.weidhof@bluewin.ch. Infos: www.sunntig.ch. Anmeldung online oder an cornelia.kaufmann@chrischona.ch.


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Sport

Dienstag, 15. August 2017

Der FCWB bot einen tollen Cup-Fight Cup, 1. Hauptrunde: FC Wettswil-Bonstetten – FC Basel 0:2 (0:1) Vor einer Rekordkulisse von über 4250 Zuschauern forderte der FC Wettswil-Bonstetten dem aktuellen Meister und Cupsieger alles ab. Erst kurz vor Schluss wurde die Partie entschieden – am Fussballfest auf dem Moos änderte dies aber nichts. ................................................... von oliver hedinger Die Taktik von WB-Trainer Oswald war von Beginn weg klar, die Ämtler wollten das Spiel so lange wie möglich resultatmässig offenhalten. Dies gelang dank einer starken DefensivLeistung des gesamten Teams hervorragend, weshalb Oswald nach dem Spiel denn auch lobende Worte fand: «Ein grosses Lob an meine Mannschaft, die hat einen richtigen Fight geliefert und da kann man nur stolz sein.» Die Versuche, das Spiel selbst zu gestalten waren entsprechend rar und wurden von den Basler Favoriten jeweils rasch unterbunden.

FCB mit viel Mühe Auch wenn der Superligist das Spiel dominierte, so schaffte es das WickyTeam nur sehr selten, Torgefahr zu entwickeln. Zu massiert war die Abwehr um Captain Studer aufgestellt und zu sicher agierte zudem Schlussmann Thaler. Gleich in den Startminuten entschärfte der WB-Keeper einen Kopfball Callàs und fing mehrere lange Bälle und Flanken sicher aus der Luft. Bei Basel wurden zwar einige Akteure geschont, mit Captain Suchy, Balanta, Steffen, Xhaka und Callà waren aber doch diverse Stammkräfte in der Startelf, was bewies, dass Wicky auch diese Aufgabe ernst nahm. In der 15. Minute scheiterte Oberlin an Thaler. Der erste WB-Abschluss folgte in der 19. Minute, Machados Kopfball verfehlte aber das Ziel. Nach 28 Minuten konnte der wirblige Srdic ein Basler Missverständnis nützen und alleine losziehen, blieb dann aber doch in der FCB-Abwehr hängen. Der Führungstreffer für Basel folgte in der 38. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoss Xhakas, wobei Thaler mit den Fingerspitzen am Ball war und sich nach dem Spiel über den Treffer ärgerte. Noch vor der Pause kam auch der FCWB zu einem Freistoss aus vielversprechender Position, nachdem Xhaka den energischen Schneebeli nur noch mit einem Foul bremsen konnte. Machado nahm Anlauf, sein Schuss blieb aber an der Basler Mauer hängen.

In Hälfte zwei trat Wettswil-Bonstetten mutiger auf, Basel-Keeper Mirko Salvi klärt mittels Faustabwehr. (Bilder Thomas Stöckli/Kaspar Köchli)

Basels Abwehr stand gut, lautstark unterstützt von seinen Fans.

Tolles Fussballfest Die Schweizer Fussballlegende Köbi Kuhn führte den Anstoss durch.

Die Rotschwarzen in Nöten, Goalie Luca Thaler eilt geschickt aus seinem Tor.

FCWB hält die Spannung Wicky beorderte alle Spieler, auch jene auf der Ersatzbank in der Pause in die Garderobe. Mit der gezeigten Leistung konnte der Neo-Trainer keineswegs zufrieden sein. Eine Steigerung war aber auch nach dem Seitenwechsel nicht zu erkennen, das Top-Team vom Rheinknie agierte ideenlos und mit ungewohnt vielen Flüchtigkeitsfehlern. Zu gross war aber der Klassenunterschied, als dass die Ämtler daraus einen Vorteil gewonnen hätten. Mit einer Klasseparade gegen Oberlin in der 52. Minute hielt Thaler die Spannung hoch. Die Gastgeber versuchten nun vermehrt, selbst einen Spielaufbau zu gestalten, blieben aber vorerst wirkungslos. Wicky wollte nun die Entscheidung und brachte Van Wolfswinkel, der aber ähnlich unauffällig blieb, wie die anderen Basler Angreifer. Nach einer guten BaselChance, die Schmid vergab, kam die beste WB-Szene in der 79. Minute. Ein langer Einwurf von Gouiffe à Goufan wurde von Peter per Kopf Richtung Tor verlängert und verpasste dieses

nur ganz knapp. Für die Entscheidung war schliesslich Routinier Zuffi besorgt. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung machte er in der 86. Minute mit einem präzisen, unhaltbaren Flachschuss alles klar. Damit waren die letzten WB-Hoffnungen auf eine Sensation verflogen. Basel besiegte einen stark kämpfenden FCWB knapp aber doch sicher und trifft in der nächsten Runde auf Chiasso. Auch FCB-Trainer Wicky gratulierte Oswalds Team: «Sie haben uns das Leben schwer gemacht, über 90 Minuten und es war nicht einfach, Räume zu finden.»

Luca Studer im Kampf um den Ball.

WBs beste Chance: Flavio Peter (Nr. 16) köpfelt am hinteren Pfosten vorbei.

«Es ist ein Cup-Match und es ist eine wunderschöne Atmosphäre hier», lobte Wicky auch den gesamten Event. Mit 4257 Zuschauern konnte der FCWB für dieses Spiel einen neuen Zuschauerrekord verbuchen. Die Fans in Rot-Schwarz unterstützten ihr Team lautstark, aber auch die mitgereisten Anhänger der Basler waren nicht zu überhören, was zu einem einmaligen Erlebnis für alle Beteiligten beitrug. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – Die alte Fussball-Weisheit von Sepp Herberger gilt diesmal für den FCWB ganz besonders, denn bereits am Mittwoch folgt der nächste Ernstkampf gegen den FC Tuggen und auch Oswald legt den Fokus nach einem Regenerationstraining am Montag voll auf das Mittwochsspiel und die englische Woche, die ihren Abschluss dann am Samstag mit dem Heimspiel gegen Höngg findet. Anpfiff am Mittwoch ist um 20 Uhr auf dem Sportplatz Linthstrasse in Tuggen. Matchtelegramm: FCWB – FC Basel 0:2 (0:1), Tore: 38. Xhaka, 86. Zuffi. Stadion Moos, 4257 Zuschauer, ausverkauft, Stadionrekord. FCWB: Thaler, Studer, Peter, Thalmann, Temperli (65. Capone), Gouiffe à Goufan, Hotnjani, Le (88. Loosli), Schneebeli, Srdic (55. Peduzzi), Machado. FCB: Salvi, Suchy, Pacheco, Balanta, Gaber, Xhaka, Schmid, Petretta, Steffen (67. Kutesa),

Das 1:0 für Basel in der 38. Minute: Granit Xhaka tritt einen Freistoss ...

... der Ball saust beim Pfosten ins Tor.

Callà (67. Van Wolfswinkel), Oberlin (84. Zuffi).


Sport

Handball – etwas für dich? Der Handball Sportverein Säuliamt lädt Interessierte zu zwei Probetrainings ein, am nächsten Mittwoch und Freitag. Wer möchte eine Sportart ausprobieren, die dynamisch, abwechslungsreich und äusserst vielseitig ist? Und gehört noch dazu den Jahrgängen 2003, 2004 und 2005 an? Für Interessierte hält der HSV Säuliamt ein attraktives Angebot bereit. Der HSV Säuliamt lädt alle interessierten Kinder und Jugendlichen zu einem der beiden unverbindlichen Schnuppertrainings ein, welche an untenstehenden Daten stattfinden: Am Mittwoch, 16. August, von 18 bis 20 Uhr und am Freitag, 18. August, von 18.30 bis 20 Uhr, in der Sporthalle Schachen, in Bonstetten.

Keine Anmeldung nötig Mitzubringen sind genug Bewegungsdrang, Sportausrüstung für die Halle, inklusive Hallenschuhe, eine Trinkflasche und die Freude am Spiel mit dem Ball. Alles andere werden Interessierte vor Ort von den anwesenden Trainern erfahren. Sollten doch Fragen oder Unklarheiten im Vorfeld auftauchen, darf man sich gerne bei den verantwortlichen Trainern Thomas Schudel (Telefon 079 623 86 70) oder Christian Deiss (Telefon 077 461 56 02) melden. Der HSV Säuliamt wünscht allen Teilnehmenden viel Spass und freut sich schon jetzt, viele Interessierte in der Halle begrüssen zu dürfen. (pd.)

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Olympiasieger und Weltspitze messen sich in Mettmenstetten 22. Freestyle Masters im Jumpin – 20. August Einmal mehr – mittlerweile zum 22. Mal – trifft sich die FreestyleAerials-Weltelite am kommenden Sonntag, 20. August, anlässlich des Freestyle Masters auf der Jumpin-Anlage in Mettmenstetten. Mit dabei ist alles, was Rang und Namen hat. ................................................... von urs e. kneubühl Die chinesische Delegation ist früh auf den Beinen: Seit 8 Uhr stürzen sich Athletinnen und Athleten die steilen Rampen runter und zeichnen ihre Figuren vor den blassgrauen Himmel. Die Aerials-Freestyler aus dem Reich der Mitte sind seit Tagen schon im Trainingscamp in Mettmenstetten, und es werden im Verlauf dieser Tage Hunderte von Sprüngen sein, welche sie von den Jumpin-Schanzen ins – trotz frischer Aussentemperaturen – mit rund 20 Grad angenehm warme Wasser setzen. «Solch frühe Aktivität in den Morgenstunden sind für Skiakrobaten nichts Aussergewöhnliches», hält der ebenfalls schon früh auf der Anlage präsente Sonny Schönbächler, Aerials-Olympiasieger 1994 in Lillehammer und sehr aktiver Initiant des Jumpin in Mettmenstetten, dazu fest und ergänzt: «Für die Trainings an Wettkämpfen im Winter geht es meist schon weit vor 7 Uhr und mit ExtraBahnfahrten zu den Sportstätten.» Kurz vor 10 Uhr gehören Sprungschanzen und Landebecken dann weiteren internationalen Aerials-Cracks sowie einigen Schweizer Spitzenathleten, die vom Schweizer Team-Coach Michel Roth betreut werden.

Olympia-Medaillengewinner aus Weissrussland und Australien

Handball verbindet Ausdauer, Technik und Teamerlebnis. (Bild zvg.)

Dienstag, 15. August 2017

Kommenden Sonntag, 20. August, dürfen dann alle beim traditionellen Freestyle Masters – Qualifikation ab 10 Uhr, Finale ab 14 Uhr – zeigen, was sie vor dem Start in den Olympiawinter

Am kommenden Sonntag steigt im Jumpin, Mettmenstetten, wieder das Freestyle Masters. (Bild Salomon Schneider) drauf haben. Das Publikum jedenfalls darf sich auf Spektakuläres freuen. Mit Alla Tsuper bei den Damen und Anton Kushnir (Herren) sind die Goldgewinner der letzten olympischen Spiele 2014 in Sotschi mit von der Partie, ebenso der Silbermedaillengewinner bei den Herren, Dave Morris aus Australien. Dazu kommt eine ganze Reihe weiterer Spitzenathleten sowie die besten aus der Schweiz – schlicht alle, die sich auf der Jumpin-Anlage, Europas grösster Wasserschanze, über den Sommer so richtig in Form bringen. Die Cracks aus zehn Ländern garantieren mit Höchstleistungen bis zu drei Salti mit sechs Schrauben entsprechenden Sport auf höchstem internationalem Niveau und adäquate Spannung, dazu gibt es Showeinlagen.

auf der Jumpin Anlage in Mettmenstetten gehört sicherlich zu den wichtigen Highlights. Hier können die Athletinnen und Athleten ihr Sprungprogramm für den kommenden Winter, in dem ja im Februar 2018 im südkoreanischen Pyeongchang die Olympischen Winterspiele stattfinden werden, wettkampfmässig testen. Es wird folglich viele neue Sprünge zu sehen geben am Sonntag.» Die Anlage und das Freestyle Masters in Mettmenstetten sind dafür bekannt, dass auf den Sprungschanzen mit den fast senkrecht nach oben weisenden Absprungflächen konstant eindrucksvolle und aufsehenerregende Weltneuheiten an kombinierten Salti, Schrauben und Grätschen gezeigt werden – allesamt Kunstsprünge mit höchsten Schwierigkeitsgraden.

Freestyle Masters antreten, darunter Schweizer Meister 2017 Noé Roth und der Zweitplatzierte der heurigen nationalen Meisterschaften, Nicolas Gygax, beide von der Freestyle Company Jumpin. Sie werden sich in der Qualifikation ab 10 Uhr mit der Weltspitze messen – mit berechtigten Hoffnungen auf den Finaldurchgang vom Nachmittag (ab 14 Uhr). Bereits der um 13 Uhr ausgetragene Juniorenwettkampf allerdings verspricht tollen Sport und grosse Leistungen. Apropos Jugendförderung: Mit dem Erlös aus dem Losverkauf einer grossen Tombola mit Preisen im Wert von insgesamt 20 000 Franken (ab 14 Uhr) unterstützt das Jumpin den Nachwuchs. Und selbstredend ist auch diesmal der Eintritt zum Freestyle Masters in Mettmenstetten kostenlos.

Juniorenwettkampf, grosse Tombola und kostenloser Eintritt

Freestyle Masters, Jumpin Mettmenstetten.

Freestyle Masters als Härtetest Der Schweizer Nationaltrainer Michel Roth erklärt die Teilnahme am Freestyle Masters als jeweilig sehr wichtige Standortbestimmung: «Das Masters

Die Schweiz wird mit acht Athleten – sechs Männer und zwei Frauen – zum

20. August: ab 10 Uhr Qualifikation, 13 Uhr Juniorenwettkampf, ab 14 Uhr Finale Freestyle Masters. Eintritt: kostenlos

In einem Stück bis nach Pyeongchang Schweizer Skiakrobaten bereiten sich im Jumpin Mettmenstetten auf die kommende Wintersaison vor Die fünf Schweizer Skiakrobaten Carol Bouvard, Noé Roth, Mischa Gasser, Dimitri Isler und Nicolas Gygax haben ein grosses Ziel vor Augen: Sie wollen zu den Olympischen Spielen nach Pyeongchang 2018. Das Sommertraining verläuft bisher gut. Doppel- und Dreifachsaltos mit bis zu fünf Schrauben werden verbessert, neue Sprünge erlernt. Schon bald werden die Skiakrobaten diese auf einer Schneeschanze zeigen. Um das Verletzungsrisiko möglichst tiefzuhalten, müssen die Sprünge bis dahin richtig gut sitzen. Grössere Fehler dürfen sich die Athleten auf der Schneeschanze nicht mehr erlauben. Bevor die Wettkampfsaison beginnt, haben die besten Schweizer Skiakrobaten aber noch zwei vierwöchige Trainingslager auf der Schneeschanze vor sich. Um in diesen Trainingslagern möglichst profitieren zu können, sollte es natürlich an einer medizinischen Unterstützung nicht fehlen. «Die Belastungen bei den Landungen sind extrem hoch. Für uns ist es also umso wichtiger, dass wir bereits in der Vorsaison einen Physio-

Skiakrobaten von links: Carol Bouvard, Dimitri Isler, Mischa Gasser, Nicolas Gygax und Noé Roth. therapeuten mit dabei haben», so Carol Bouvard. Um sich diesen Physiotherapeuten finanzieren zu können, haben die Springer nun ein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform «ibelieveinyou» gestartet.

«World Masters» am Sonntag Geldgeber können die Skiakrobaten mit einem bestimmten Betrag unterstützen und erhalten dafür eine Gegenleistung. Die Skiakrobaten wollen

Im Schnee müssen die Sprünge richtig gut sitzen. (Bilder zvg.)

auf diese Art 8500 Franken sammeln. Der Start war vielversprechend: Bereits am ersten Tag kamen rund 2500 Franken zusammen. Am 20. August findet zudem das «World Masters» in Mettmenstetten statt. Die Athleten

hoffen, bei diesem Skiakrobatik-Wettkampf noch weitere Unterstützer zu finden. Weitere Infos unter www.ibelieveinyou.ch, Stichwort Pyeongchang oder Gasser.


Veranstaltungen

Stellenanzeiger Gemeinde Obfelden Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Per 1. November 2017 oder nach Vereinbarung suchen wir einen/eine

Mitarbeiter/-in Einwohnerkontrolle (70 %)/Steueramt (30 %) Ihre Aufgaben: • Beratung und Betreuung unserer Kunden am Schalter der Einwohnerkontrolle • Bedienung der Telefonzentrale • Führung der IPV sowie Mitarbeit in der AHV-Zweigstelle • Unterstützung des Steueramtes mit einzelnen Arbeiten Sie bringen mit: • Kaufmännische Berufsausbildung (vorzugsweise Verwaltungslehre) • Kenntnisse im Bereich Einwohnerkontrolle • Sehr gute EDV-Anwenderkenntnisse (RUF und Microsoft Office) • Sicheres Auftreten • Exaktes und selbstständiges Arbeiten • Freude am Umgang mit der Bevölkerung • Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft • Lehrabgänger/-innen sind willkommen Wir bieten: • Abwechslungsreiche, selbstständige und interessante Aufgabe in einem motivierten Team • Moderne Infrastruktur • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Entlöhnung • Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch.

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