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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 62 I 170. Jahrgang I Freitag, 5. August 2016

Ersatzwahl nötig

Erstmals weniger

Gemeinderat Obfelden: Ernst Portmann tritt aus beruflichen Gründen zurück. > Seite 3

Das Wetter machte dem Rumänienfest einen Strich durch die Rechnung. > Seite 5

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Haut-Parasiten Der Fuchsbestand im Säuliamt wird durch Räudenmilbe massiv reduziert. > Seite 6

Knallerei und Müll

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Nach dem Nationalfeiertag sind auch die Schattenseiten ein Thema. > Seite 7

Weshalb hat es im Säuliamt noch so wenige Start-ups? In Zürich sind Start-ups zu einem treibenden Wirtschaftsfaktor geworden Start-up-Firmen sind im Technologiebereich aktiv und geben der Wirtschaft wichtige Impulse. Im Bezirk Affoltern gibt es sie fast nicht: eine Spurensuche. ................................................... von salomon schneider Wer sich mit Start-ups auseinandersetzt, stösst auf die Städte London, Berlin und Zürich. Seit der Jahrtausendwende hat sich Zürich sukzessive zu einer der Trendstädte für junge Technologiefirmen entwickelt, die mit wenig Startkapital, einer zündenden Idee und modernen Technologien den Markt aufmischen: sogenannter Startups. Mit wenigen 10 000 Franken Gründungskapital müssen Start-ups

Wohnen im Alter in Wettswil

günstig und effizient arbeiten und möglichst schnell wachsen. Als Technologieunternehmen verkaufen Start-ups Ideen und Dienstleistungen. Anstatt teure Büroräume zu mieten, arbeiten die Gründer zu Beginn meistens vom Wohnort aus und nutzen als Vertriebskanal das Internet. Die Mitarbeiter beziehen kleine Löhne. Anstatt angemessener Bezahlung erhalten sie Firmenanteile. Die Arbeit bei einem Start-up zahlt sich deshalb nur bei Erfolg aus.

Studentisches Umfeld wichtig Während in Zürich jedes Jahr hunderte Start-ups gegründet werden, gibt es im Knonauer Amt noch fast keine. Einer der Hauptgründe für den Startup-Boom in Zürich dürfte im akademi-

schen Umfeld liegen. Die verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen ziehen junge, motivierte Menschen an, die mit ihren Ideen die Welt oder den Markt erobern wollen. Da den innovativen Jungunternehmern aber meist das Geld fehlt, hat sich eine richtige Start-up-Maschinerie entwickelt. Verschiedene Organisationen stehen jungen Unternehmen bei, die wichtigsten Stolpersteine zu umschiffen, vermitteln Personal und helfen bei der Finanzierung. Samuel Müller, der mit weact.ch momentan acht Personen in seinem jungen Start-up beschäftigt, analysiert den Standort Zürich: «Menschen ziehen zur Familiengründung aufs Land. Start-ups benötigen jedoch spontane Leute mit niedrigen Lebenserhaltungskosten, da man bei einem Start-up nie

weiss, ob es die Firma im kommenden Jahr noch gibt.»

Ist das Säuliamt zu ländlich? Ein weiterer Erfolgsfaktor für Startups ist, dass zahlreiche Technologiekonzerne ihren Sitz in Zürich haben. Diese beobachten den Start-up-Markt und greifen immer wieder zu, wenn das Produkt eines Start-ups in ihre Produktepalette passt. Gut möglich, dass das Säuliamt momentan einfach noch zu ländlich ist, um viele Start-ups anzuziehen. Mit der zunehmenden Urbanisierung, gerade entlang der Bahnlinie, könnte der Bezirk Affoltern aber auch für Start-ups interessanter werden. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Weizen mit wenig Ertrag Nässe, Kälte und Hagel machten dem Brotgetreide zu schaffen

Die Gemeinde Wettswil lud am 1. August wie gewohnt zum Brunch auf die Mettlenwiese. Dort durfte Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger der Bevölkerung Erfreuliches berichten: Eine gemeinnützige Stiftung zieht in Erwägung, in Wettswil eine Alterssiedlung zu errichten. Die Stiftung hat bereits mehrere Alterssiedlungen realisiert. In Absprache mit der Stadt Zürich und der Gemeinde Wettswil wird nun eine Projektstudie erstellt, um zu prüfen, was auf der Bauparzelle an der Poststrasse möglich ist. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Teufel steckt im Detail Kantonsrat Olivier Hofmann über nicht erwünschtes Wachstum in den Gemeinden. > Seite 8

Jedes Jahr anderes Wetter Der Klimawandel zeigt sich primär durch eine Akzentuierung des Wetters und der Temperaturen. In einem Jahr gibt es fast keinen Winter, im nächsten will er nicht mehr aufhören. Im Sommer zeigt sich dies besonders eindrücklich bei den Besucherzahlen der Freibäder. Sie können sich von einem Jahr aufs andere halbieren oder verdoppeln. Für die Betreiber der BadiBeizen ein grosses Problem. Die Einkaufs- und Personalplanung werden damit zur Lotterie und ob der Badisommer überhaupt einen Verdienst abwirft, ist fraglich. Badi-Beizer zu finden wird immer schwieriger. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 6

«Füür und Flamme» Kaum haben für 40 Mettmenstetter Kinder die Sommerferien begonnen, sind sie bereits ins Ferienlager aufgebrochen. Das alljährlich stattfindende «Kolibri-Lager» der reformierten Kirche Mettmenstetten fand dieses Jahr für die Fünf- bis Elfjährigen in Madetswil statt, in einem gemütlichen Pfadiheim. Unter dem Motto «Füür und Flamme» waren viele Aktivitäten rund um Flammen angesagt. Während beim Grillieren am offenen Feuer alle mitmachten, trauten sich nur die Mutigsten, selber Feuer zu spucken. Eine Fackelwanderung und selbst gemachte Heissluftballons rundeten die Aktivitäten rund um Flammen ab. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 11 anzeigen

Ämtler OL-Läufer glänzen an der «Swiss-O-Week» Über 50 Clubmitglieder der OLG Säuliamt waren vom 16. bis 23. Juli an der «Swiss-O-Week» im Oberengadin dabei. In der Kategorie «Herren über 80» waren die Säuliämtler einmal mehr das Mass aller Dinge: Gusti Grüniger aus Rifferswil holte sich den Sieg und Mettmenstetter Walter Bickel belegte den dritten Rang am Mehrtagelauf. Bei den 20- bis 35-Jährigen landete Andreas Stalder auf Rang zwei, Bronzeplätze belegten Seline Stalder (DAL) und Lucia Hasler (D65). Bemerkenswert ist auch der 4. Rang von Lotti Spalinger (D55 Kurz), stand sie doch als Chefin «Info – Wettkampfzentrum» neben dem Lauf zusammen mit anderen Säuliämtler Helferinnen und Helfern im Dauereinsatz. ................................................... > Bericht auf Seite 13

Weizenfeld vor der Ernte. (Bild Marianne Voss) Nach Gerste und Raps ist nun auch der Weizen unter Dach. Der viel zu nasse und oft zu kühle Sommer machte auch unserm Brotgetreide zu schaffen. Der Weizen war in einigen Teilen des Säuliamts zudem von Hagel beschädigt worden. Letzte Woche nutzten die Landwirte die schönen Tage. Die Mähdrescher

fuhren fast um die Uhr. Was in der Sammelstelle in Mettmenstetten dann aber abgegeben wurde, betrug zum Teil nur rund die Hälfte der üblichen Menge. Viele Körner des Weizens hatten sich gar nicht richtig ausgebildet, die Ähren waren nicht prall, wie sich das der Bauer wünscht. Das grösste Pro-

blem waren aber die Pilzkrankheiten an den Blättern und teilweise sogar an den Körnern. Für Weizen, der mit dem gefährlichen Mykotoxin befallen ist, bestehen sogar für die Verwendung als Tierfutter Einschränkungen. (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 31 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Für den aus dem Gemeinderat zurücktretenden Ernst Portmann ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 14. September 2016 Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden.

Verkehrsbehinderungen In der Gemeinde Obfelden werden die Strassenbeläge folgender Strassen erneuert: Rüchligstrasse; Rain-/Sennhüttenstrasse (bis Muristrasse); Halten-/Hölibachstrasse; Zwillikerstrasse (innerorts); Schürweidstrasse; Wolserstrasse (Maschwanderstrasse bis Badi); Schmittenstrasse (Wolser- bis Raihaltenstrasse). Während der Dauer der Bauarbeiten werden die Strassen tageweise für den Motorfahrzeugverkehr, die Velofahrer und die Fussgänger gesperrt. Voraussichtliche Dauer der Verkehrsbehinderungen: Montag, 22. August 2016, bis Freitag, 14. Oktober 2016 Der genaue Zeitpunkt der Strassensperrung wird den Anwohnern und Notfalldiensten einige Tage vor Beginn der Arbeiten mitgeteilt. Die Bauunternehmung ist bestrebt, die Beeinträchtigung und Behinderungen möglichst gering zu halten. Der Gemeinderat dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis.

Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 27. November 2016 eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 5. August 2016 Gemeinderat Obfelden

Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach

Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Öffentliche Auflage des Umweltverträglichkeitsberichtes (UVB), der Beurteilungen der Umweltschutzfachstellen sowie der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gemäss Art. 20 der Verordnung über die Umweltschutzverträglichkeitsprüfung (UVPV).

Öffentliche Auflage des Umweltverträglichkeitsberichtes (UVB), der Beurteilungen der Umweltschutzfachstellen sowie der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gemäss Art. 20 der Verordnung über die Umweltschutzverträglichkeitsprüfung (UVPV).

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und die Beurteilungen der Umweltschutzfachstellen wurden bereits vom 22. Oktober 2014 bis zum 21. November 2014 öffentlich aufgelegt. Das Strassenprojekt wurde inzwischen durch den Regierungsrat festgesetzt. Im Sinne von Art. 20 UVPV werden vom 5. August 2016 bis zum 5. September 2016 – in der Gemeindeverwaltung Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden – öffentlich aufgelegt:

Der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und die Beurteilungen der Umweltschutzfachstellen wurden bereits vom 22. Oktober 2014 bis zum 21. November 2014 öffentlich aufgelegt. Das Strassenprojekt wurde inzwischen durch den Regierungsrat festgesetzt. Im Sinne von Art. 20 UVPV werden vom 5. August 2016 bis zum 5. September 2016 – in der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach – öffentlich aufgelegt:

– Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) – Beurteilungen der Umweltschutzfachstellen – Prüfung der Umweltverträglichkeit durch den Regierungsrat (UVP)

– Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) – Beurteilungen der Umweltschutzfachstellen – Prüfung der Umweltverträglichkeit durch den Regierungsrat (UVP)

Rechtsmittel gegen den Entscheid des Regierungsrates können nur ergriffen werden, wenn bereits bei der Projektauflage Einsprache erhoben wurde.

Rechtsmittel gegen den Entscheid des Regierungsrates können nur ergriffen werden, wenn bereits bei der Projektauflage Einsprache erhoben wurde.

Obfelden, den 5. August 2016

Ottenbach, den 5. August 2016

Gemeinderat Obfelden

Gemeinderat Ottenbach

Der Gemeinderat

Alleinerziehendes Mami mit 5-jähriger Tochter, ohne Familie, sucht

Stellenanzeiger Gemeinde Obfelden Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Der langjährige Hauswart der gemeindeeigenen Liegenschaften tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Wir suchen deshalb auf den 1. Dezember 2016 einen/eine

Hauswart/-in (100 %) Ihre Aufgaben: • Reinigung, Pflege und Wartung der Mehrzweckhalle Zendenfrei, der Anlage Brunnmatt und weiterer Gemeindeliegenschaften • Verantwortung für alle technische Einrichtungen der Gemeindeliegenschaften • Organisation und Aufsicht über die Hilfshauswarte und Reinigungsmitarbeiter/-innen • Kontakt mit Behörden, Vereinen, Handwerkern und Benutzer der Anlagen • Administrative Arbeiten, Materialeinkauf etc.

• einen vielseitigen und selbstständigen Arbeitsbereich • zeitgemässe Anstellungsbedingungen • gute Weiterbildungsmöglichkeiten

Wohnhaft im Raum Stallikon/Wettswil/Bonstetten. Ich freue mich auf Ihren Anruf, Telefon 076 331 23 24

Mettmenstetten Bauherrschaft: P. Dreyer und M. Ignaczuk Dreyer, Weidstrasse 35, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Sitzplatzüberdachung auf der Südseite des bestehenden Reiheneinfamilienhauses, Vers.-Nr. 1466, Kat.-Nr. 3478, Weidstrasse 35 (Wohnzone W2b)

Bauherrschaft: Franziska Pfenninger, Alte Dachlisserstrasse 4, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Massplan AG, Rüediswilerstrasse 80, 6017 Ruswil Bauprojekt: Abbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 951, Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage, Aussenschwimmbad und Gartenhaus, Kat.-Nr. 1557, Leigrüppenstrasse 50 (Wohnzone W2a)

Ottenbach

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Grosseltern.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mettmenstetten

Sie bringen mit: • Handwerkliche Ausbildung und abgeschlossene Ausbildung als Hauswart • Bereitschaft für Wochenend- und Abendeinsätze • Belastbarkeit sowie zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise • Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung • Sehr gute schriftliche und mündliche Deutschkenntnisse sowie InformatikAnwenderkenntnisse • Fahrausweis Kat. B

Obfelden, 5. August 2016

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch.

Wir suchen per 1. September 2016 oder nach Vereinbarung eine

Schulen und Kurse

Bauherrschaft: Benz Heinz, Landhusweg 9, 8913 Ottenbach Projektverfasser: ETA Group GmbH, Herr Kurt Bättig, Hauptstrasse 2, 5737 Menziken Bauvorhaben: Erstellen einer Wärmepumpenheizung im Garten (Ersatz der bestehenden Ölheizung), beim Wohnhaus Vers-Nr. 416, Inventarblatt Nr. 55, Landhusweg 9, Kat.-Nr. 181, Reservezone

Ottenbach Bauherrschaft: Egli Ruedi und Silvia, Fuessmättli 3, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Architektengemeinschaft Monico + Rinderknecht c/o Architekturbüro Monico, Schlierenstrasse 18, 8408 Ennetbaden Eigentümerin: Hauenstein-Sidler Esther, Zwillikerstrasse 12, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Überbauung «Im Baumgarten», Neubau von 5 MFH (total 39 Eigentums- und Mietwohnungen), Chappeliweg 5 und 7 mit Unterniveaugarage sowie Pilatusweg 4, 6 und 8 mit Unterniveaugarage, Kat.Nrn 1577 und 1578, Zone W2b mit Gestaltungsplan

Rifferswil Bauherrschaft: D. und P. Meier, Rebweg 2c, 8353 Elgg Projektverfasser: Rychener Partner AG, Friedensweg 9, 8810 Horgen Bauprojekt: Neubau EFH auf Grundstück Kat.-Nr. 2013, Albisstrasse, KZ

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Wettswil am Albis Bauherrschaft: AMAG Automobil- und Motoren AG, Utoquai 49, 8008 Zürich Projektverfasser: Schiess ITI AG, Schaffhauserstrasse 560, 8052 Zürich Bauvorhaben: Neubau CarrosserieCenter mit Carrosserie- und LackierWerkstatt und Kopfbau mit Büros und Sozialräumen auf Kat.-Nrn. 3117 und 3118 an der Leimattenstrasse (Gewerbezone)


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. August 2016

Das Getreide ist unter Dach – mit schlechten Erträgen Auch der Weizen brachte zu wenig auf die Waage und der Mais bereitet Sorgen Die Getreideernte ist vorwiegend abgeschlossen. Wie erwartet waren auch die Weizenerträge enttäuschend. Wie sich der Mais bis im Herbst noch entwickelt, ist schwierig zu prognostizieren. ................................................... von marianne voss Nach den schlechten Erträgen bei Gerste und Raps («Anzeiger» vom 19. Juli) traf bei der Weizenernte das ein, was alle befürchteten: ebenfalls sehr schlechte Erträge. Auch der Weizen hatte dermassen unter der Nässe zu leiden, dass er sich nicht wie gewünscht entwickeln konnte. Während der Blütezeit im Frühling regnete es, was schon die Bestäubung beeinträchtigte. Darauf folgte das viel zu kalte, nasse Wetter. Zahlreiche Kulturen waren von Pilzkrankheiten wie Gelbrost oder Septoria befallen. Diese Pilzarten beschädigen die Blätter, was der Pflanze Kraft nimmt und ihr Wachstum einschränkt. Einzelne Weizenfelder erlitten sogar Schäden durch Mykotoxin, ein gefährlicher Pilz am Korn. Wie bei anderem Getreide war auch bei intensiven Kulturen die Behandlung mit Fungizid schwierig. Entweder regnete es oder die Böden waren zu nass, um mit Maschinen in die Felder zu fahren. Markus Staub, Leiter Agrarhandel bei der Landi Albis, spricht von prekär schlechten Ernteerträgen. Beim extensiv angebauten Weizen liegen die Erträge in einem guten Jahr durchschnittlich bei sechs Tonnen pro Hektare. «Was in der letzten Woche abgeliefert wurde, brachte nur etwa die

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Lärm und Sachbeschädigung Ende Juli musste die Kantonspolizei wegen Ruhestörungen und einer Fahrzeugbeschädigung (Schadenssumme gut 1000 Franken) in Obfelden intervenieren. Im selben Ort wurde auch ein Einschleichdiebstahl mit einer noch unbekannten Deliktsumme gemeldet. Auch in Affoltern, Stallikon, Bonstetten und Hedingen reklamierten Einwohner in den späten Abendstunden wegen Lärmbelästigungen mit lauter Musik und vorzeitigem Abbrennen von Feuerwerk. In der Nacht vom 31. Juli zum 1. August kam es neben einigen Verstössen gegen die Nachtruhe auch zu einer Sachbeschädigung in Mettmenstetten, wo «Graffiti-Künstler» einen Sachschaden von rund 3000 Franken verursachten. (mm)

«Rad steht, Kind geht» Die Schulweg-Kampagne wurde letztes Jahr schweizweit mit grossem Erfolg durchgeführt und wird auch zu Beginn des Schuljahres 2016 wieder überall zu sehen sein.

Mitte Juli: viel zu niedrige Maispflanzen im Wasser. (Bild Marianne Voss) Hälfte davon auf die Waage.» Beim intensiv angebauten Weizen sah es etwas besser aus. «Statt der üblichen rund acht Tonnen, lag der Schnitt jetzt bei sechs Tonnen pro Hektare.» Auch die Qualität, das Hektolitergewicht, des abgelieferten Weizens sei schlecht. «Normal wären rund 77 Kilogramm. Jetzt lag es bei etwas über 70 Kilogramm, das tiefste Hektolitergewicht betrug sogar nur 68 Kilogramm.» Er habe bei vielen Lieferungen sogenannte Schmachtkörner festgestellt – also Körner, die sich nicht vollumfänglich entwickelt hatten. Eine Herausforderung für die Landi Albis bedeutet die Verwertung von Weizen, der von Mykotoxin befallen

ist. Als Brotweizen darf dieser sowieso nicht verwendet werden, aber auch bei der Verfütterung an Tiere bestehen Einschränkungen. Für Hühner oder Schweine ist der Pilz gefährlich. Im Extremfall müsse dieser Weizen in eine Biogasanlage geliefert werden, so Markus Staub.

Und der Mais? Die grossen Maisfelder im Säuliamt sind nicht für den Menschen, sondern für das Vieh angebaut. Es handelt sich nicht um Süssmais, sondern um Futtermais. Ob Mais für Mensch oder Tier, er kommt aus Südamerika und liebt viel Sonne und Wärme. Und

schon gar kein andauerndes Fussbad. Mitte Juli sahen viele Maisfelder aus wie sonst Anfang Juni. Auf 50 Zentimeter Höhe brachten es die Stängel vielleicht auf einen Meter. Normal wäre zu diesem Zeitpunkt 1,5 Meter. Was wird nun geschehen bis zur Ernte in zwei Monaten? Ob die zurzeit meistens sehr dünnen Stängel noch erstarken? Ob sich die Kolben wirklich vollwertig ausbilden? Sicher ist der Standort, respektive der Boden, dieses Jahr entscheidend für eine gute Chance. Vermutlich wird der Körnermais für die Tierfütterung diesen Herbst aber rar sein. Und die Erträge beim Silomais werden sicher unter dem Durchschnitt liegen.

Ernst Portmann tritt zurück Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Gemeinderat Ernst Portmann hat aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat erklärt. Der Gemeinderat hat sein Entlassungsgesuch mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen und bedankt sich bei Ernst Portmann für seinen grossen Einsatz zum Wohle unserer Gemeinde und die vielen Stunden, die er während 6½ Jahren dem Amt gewidmet hat. Der Bezirksrat hat dem Begehren entsprochen. Ernst Portmann wird bis zum Amtsantritt des Nachfolgers/der Nachfolgerin im Amt verbleiben. Das Vorverfahren für die Ersatzwahl wird mit Inserat vom 5. August 2016 beginnen. Falls es zu keiner stillen Wahl kommt, findet die Ersatzwahl am 27. November 2016 statt.

Gemeindeversammlungen Die Gemeindeversammlungen für das Jahr 2017 wurden auf Donnerstag, 1. Juni 2017, und auf Dienstag, 5. Dezember 2017, festgelegt.

Gemeindeverwaltung Ende Februar 2017 tritt die langjährige Sozialsekretärin Ursula Decurtins in den frühzeitigen Ruhestand. Die Stelle wird zu gegebener Zeit zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Der Gemeinderat dankt Ursula Decurtins für die geleistete Arbeit und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

Bildung Einheitsgemeinde Mit den Arbeiten für die Bildung einer Einheitsgemeinde soll möglichst rasch begonnen werden. Für die Umsetzung dieser Aufgabe ist zwingend eine Fachbegleitung erforderlich. Für diese wurde ein Kredit von 45 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Inoversum AG, Meilen, vergeben.

Landhandel Das sich im Eigentum der reformierten Kirche befindliche Grundstück Kat.-Nr. 3812 liegt zwischen den gemeindeeigenen Grundstücken Kat.-Nr. 3811 (Chileweg 10) und Kat.-Nr. 4632 (Dorfstrasse 64). Um eine sinnvolle Nutzung der Gemeindegrundstücke zu gewährleisten, erklärt sich die reformierte Kirche bereit, der politischen Gemeinde ihr Grundstück Kat.-Nr. 3812 zum Preise von 450 Franken/m² zu verkaufen. Für den Kauf des Grundstückes wurde ein Kredit von 134 000 Franken bewilligt.

Gewerbepolizei / Verkaufsoffene Sonntage Die Gemeinden können aufgrund des per 1. Juli 2008 in Kraft gesetzten Art. 19 Abs. 6 des Arbeitsgesetzes (ArG) höchstens vier Sonntage pro Jahr bezeichnen, an denen Arbeitnehmer in Verkaufsgeschäften ohne Bewilligung beschäftigt werden können. Es dürfen

höchstens zwei Sonntage nacheinander bezeichnet werden. Als Sonntage, an denen die bewilligungsfreie Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften möglich ist, werden für das Jahr 2017 der 14. Mai (Muttertag), der 3. sowie 17. und 24. Dezember bezeichnet.

Kanalisationen Der Gemeinderat gab für das Regenbecken/Regenüberlauf Tellen eine Berechnung nach Strom in Auftrag. Aus dem nun vorliegenden Bericht geht hervor, dass die Grösse des Regenbeckens den heutigen Anforderungen genügt, die Ausrüstung aber modernisiert werden muss. Das Awel hat den Bericht bestätigt. Für die Ausarbeitung eines Vorprojekts wurde ein Kredit von 32 000 Franken genehmigt.

Rechtzeitig zum Schulanfang 2016 wird vom TCS, der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung – und der Polizei in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Schulen wieder die Schulweg-Kampagne «Rad steht, Kind geht» lanciert. Zentrales Anliegen der Kampagne ist die Botschaft an die Fahrzeuglenkenden, dass Kinder die Strasse erst dann überqueren, wenn die Räder des Fahrzeugs stillstehen. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer werden dazu aufgerufen, an Fussgängerstreifen nicht bloss zu verlangsamen, sondern ganz anzuhalten. Für Kinder ist es kaum möglich, Geschwindigkeiten und Distanzen von Fahrzeugen richtig einzuschätzen. Im Sinne dieser Sensibilisierung werden in diesem Jahr wieder TV- und Radiospots geschaltet sowie landesweit über 600 Banderolen, 6500 Plakate und 150 000 Post-it-Blöcke mit dem Kampagnensujet verteilt.

Sicherheitswesten und Kurse für einen sicheren Schulweg Erneut verteilt der TCS darüber hinaus über 80 000 Sicherheitswesten kostenlos an alle Erstklässler in der ganzen Schweiz. Und weil viele Kinder mit Trottinetts zur Schule fahren, engagiert sich der TCS auch aktiv für den sicheren Umgang mit dieser Mobilitätsform. Entsprechend finanziert der Club spezielle Workshops, in welchen die Kinder die technischen Fertigkeiten erlernen können sowie über die Gefahren und Risiken aufgeklärt werden. Die Schulweg-Kampagne «Rad steht, Kind geht» wird bereits seit 2015 erfolgreich durchgeführt. Gemäss einer repräsentativen Umfrage wurde die Kampagne bisher von über 90 % der Automobilisten wahrgenommen und verstanden. . (pd.)

wir gratulieren Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Herrn Werner Nydegger, Obfelden, für das Erstellen von 3 Aussenparkplätzen an der Bachstrasse; Herrn und Frau Simon und Heidi Mehr, Obfelden, für Terrainauffüllungen an der Rüchligstrasse; Herrn Thomas Glaus und Frau Franziska Minder-Glaus, Obfelden, für den Anbau einer Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 1412 an der Bachstrasse; Gemeindeschreiberin Eveline Meier

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Alice und Gerold Blaser-Kränzlin heute Freitag, 5. August, die goldene Hochzeit. Wir gratulieren herzlich zum Ehrentag und wünschen alles Gute.

Zum 90. Geburtstag In Ottenbach feiert Fritz HofstetterNyfeler heute Freitag, 5. August, seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihm herzlich.


Todesfälle Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es dunkel wird. Du bist immer in unseren Herzen!

Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Papi, Schwiegervater und Opa und meinem lieben Gefährten

Ich bin euch nicht verloren – ich bin euch nur vorausgegangen.

TO D E S A N Z E I G E

Affoltern am Albis Am 25. Juli 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Célina Grunder geb. Koller

Traurig, aber dankbar, nehmen wir Abschied von unserem lieben Papi, Grosspapi und Schwiegervater

geb. 12. April 1922, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Ernst Eggmann

Josef Koller-Fischer

4. Juni 1932 – 1. August 2016

20. Juli 1933 – 29. Juli 2016

Nach tapfer ertragener schwerer Krankheit hat er uns überraschend schnell verlassen. Wir sind dankbar für die vielen schönen Jahre, geprägt von seiner Grosszügigkeit, seiner Bescheidenheit, seinem Optimismus und seiner Liebe.

Nach langer, schwerer Krankheit durftest du heute auf der Pflegestation im Altersheim Seewadel friedlich einschlafen. Nun bist du erlöst von deinen Leiden. Wir gönnen dir den Frieden. In unseren Herzen lebst du weiter.

Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Allfällige Spenden richte man bitte an das Schweizerische Rote Kreuz, Notruf, Postkonto 18-173508-0, IBAN CH43 0900 0000 1817 3508 0, oder an die Lungenliga, Postkonto 30-882-0, IBAN CH92 0900 0000 3000 0882 0.

Am 8. Juli 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

In stiller Trauer: René und Christa Koller-Frei Petra, Nicolas, Fabian André und Käthi Koller-Lüscher Sandro, Michael, Valentina

Wir verlieren einen wunderbaren Menschen mit einem grossen Herzen. In Liebe Kathrin und Markus Gretler-Eggmann mit Priska Christa Eggmann Doris und Stefan Fäsi-Eggmann mit Miriam, Alexander und Ramona Klotilde Conti-Wisser

Ottenbach

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 12. August 2016, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

Bolliger geb. Vogelsang, Mathilde geb. 18. April 1927, von Schmiedrued AG, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet am Donnerstag, 11. August 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin

Anstelle von Blumen gedenke man des Vereins Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, IBAN-Nr. CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Josef Koller.

Wettswil am Albis

Traueradresse: André und Käthi Koller-Lüscher, Landschau 43, 6276 Hohenrain

Eggmann, Ernst

Am 1. August 2016 ist in Wettswil am Albis gestorben:

geb. 4. Juni 1932, Bürger von Uttwil TG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Stationsstr. 62a. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Traueradresse: Kathrin Gretler-Eggmann, Alte Affolternstrasse 15a, 8908 Hedingen

Der Friedhofvorsteher

Liegenschaften Verkäufe Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103

Vermietungen

TO D E S A N Z E I G E

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Wie sie es sich ersehnt hat, ist am Abend des 8. Juli 2016 unsere liebe Schwester, Verwandte und Freundin

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Mathilde Bolliger

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18. April 1927 – 8. Juli 2016

nach langem Leiden im Haus «Rigi», Langzeitpflege Sonnenberg Affoltern, auf ihre Heimreise gegangen. In der Gewissheit und Getrostheit, in Gottes Liebe und Gnade geborgen zu sein, hat sie von den Besuchern Abschied nehmen dürfen. Wir sind dankbar für alles, was Mathilde uns in ihrem Leben gegeben hat und gewesen ist. Wir werden sie gerne in unseren Herzen behalten. Ottenbach, 8. Juli 2016 In liebem Gedenken Bethli und Kurt Hofer Ruedi Vogelsang Willy und Elisabeth Vogelsang Curt und Lety Bolliger Enkel und Grosskinder Die Urnenbeisetzung, zu der wir Sie freundlich einladen, findet am Donnerstag, 11. August 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Ottenbach, mit anschliessender Gedenkfeier in der reformierten Kirche Ottenbach statt. Anstelle von Blumen gedenke man auf Wunsch der Verstorbenen der EMK Affoltern, Postkonto 80-46859-1, evang.-meth. Kirche in der Schweiz, Zürich, Bezirk 8910 Affoltern am Albis, Vermerk «Mathilde Bolliger».

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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. August 2016

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«Start-up-Gründer müssen ihre Stärken und Schwächen kennen» Auch im Säuliamt wagen sich erste Start-ups mit innovativen Produkten auf den Markt Eine Firmengründung ist immer mit Risiko verbunden, gerade wenn auf neuartige Produkte und Technologien gesetzt wird. Der «Anzeiger» hat analysiert, was es für die Gründung eines Start-ups braucht, und zeigt Chancen und Grenzen anhand von yamin.ch, einem Start-up aus Zwillikon auf. ................................................... von salomon schneider Der Schritt in die berufliche Selbstständigkeit kann verschiedenste Hintergründe haben. Für manche ist es ein Ausbruch aus dem Korsett des Daseins als Angestellter, andere sehen darin die Möglichkeit ein Konzept nach den eigenen Vorstellungen umzusetzen. Start-up-Gründer haben meistens eine Idee, die noch nie umgesetzt worden ist und die durch den Einsatz neuer Technologien einen Fortschritt bringt. Der Grafiker Roland Oehler und sein Sohn, Marketingfachmann Philipp Oehler, gründeten diesen Mai die Spendenplattform yamin.ch. Die Idee hinter Yamin ist, im Knonauer Amt Spenden für Projekte sozialer Institutionen aus der Region zu sammeln, und zwar durch Einkäufe beim regionalen Gewerbe.

Viele Besucher, wenig Umsatz Die Idee für yamin.ch hatten Philipp und Roland Oehler bereits im Herbst 2014. Die Begeisterung für die Idee riss nicht ab und als sie immer wieder darüber diskutierten, entschieden sie sich im Frühjahr 2015 ein Start-up zu gründen.

Roland Oehler von Yamin.ch: «Ein neuartiges Produkt auf den Markt zu bringen ist immer auch ein Lernprozess.» (Bild Salomon Schneider) Sie schossen je 50 Prozent des benötigten Startkapitals ein, verfeinerten das Konzept, suchten Partner und lancierten die Plattform yamin.ch im Mai 2016. «Wir konnten mit ‹Tixi Säuliamt›, der Stiftung RGZ, dem ‹Wohnhuus Meilihof› und der ‹Alternative› sinnvolle wohltätige Projekte aus der Region gewinnen. Leider haben nur wenige KMU mitgemacht und die Chance

nicht genutzt, von einer nachhaltigen regionalen Onlineplattform zu profitieren. Daher ist die Anzahl Angebote relativ beschränkt, was sich auf die Attraktivität der Webseite auswirkte», zieht Roland Oehler nach zwei Monaten Laufzeit Bilanz und ergänzt: «Aus diesem Grund werden wir den Fokus auf städtische KMU ausweiten sowie die Homepage neu gestalten und somit unser Angebot neu positionieren».

Was ist ein Start-up?

Was es für eine erfolgreiche Unternehmensgründung braucht

Start-ups sind neu gegründete Unternehmen, die moderne Technologien und innovative Kommunikations- und Vertriebskanäle nutzen. Sie werden meistens mit geringem Startkapital gegründet und versuchen meistens früh die Kapitalbasis durch Investoren zu stärken, um schnell wachsen zu können. (sals)

Neben einer zündenden Idee, einem guten Konzept, Durchhaltevermögen und Disziplin braucht es für eine erfolgreiche Firmengründung grundsätzlich vier Säulen, die möglichst stabil sein sollten: Eine gute Gesundheit, ausgeglichene Finanzen, ein unterstützendes Umfeld und Fachwissen in verschiedenen Geschäftsbereichen.

Der Verein GO! berät Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen. Informationsanlass und Erstgespräch sind kostenlos. Er hinterfragt Geschäftsidee und Konzept kritisch und vermittelt, wenn nötig, die Finanzierung. (sals) Nächster Informationsanlass, am 18. August, um 9.30 Uhr. www.mikrokredite.ch.

Finanzierung ist schwierig Während yamin.ch von erfahrenen Geschäftsleuten gegründet worden ist, wird der Grossteil der Start-ups im akademischen Umfeld gegründet, oder von Menschen, die einen Neustart wagen wollen. Dort ist die erste grosse Hürde, die ganz am Anfang genommen werden muss, in vielen Fällen die Finanzierung. Um Start-ups bei der Überwindung dieser Hürde zu unterstützen und gleichzeitig die Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt zu erhöhen, wurde 2009 der Verein GO! ins Leben gerufen. Unterstützt von der Stadt Zürich, dem Lotteriefonds und dem Migros Kulturprozent können Menschen mit einer Geschäftsidee in Gesprächen mit Experten herausfinden, wie gross die Erfolgschancen ihrer Idee sind. Beni von Allmen, Co-Geschäftsführer der Non-Profit-Organisation erläutert die Funktionsweise des Vereins GO!: «Wir führen Informationsveranstaltungen durch, an denen wir über uns informieren und den Leuten aufzeigen, was es für die berufliche

Selbstständigkeit braucht. Nur wer seine Stärken und Schwächen kennt, hat eine Chance. Anschliessend können Interessierte für ein kostenloses Erstgespräch vorbeikommen. Jedes weitere Gespräch kostet 80 Franken. Wenn wir von einer Idee überzeugt sind, dann formulieren wir den Kreditantrag bei der Zürcher Kantonalbank und die Leute erhalten den Kredit.»

GO!-Beratung führt zum Erfolg Da es sich bei den von GO! vermittelten Krediten um Mikrokredite handelt, von maximal 40 000 Franken und als einzige Garantie eine positive Einschätzung von GO! verlangt wird, beträgt der jährliche Zinssatz 6,5 Prozent und der Kredit muss innerhalb von drei Jahren zurückbezahlt werden. «Wir haben seit 2009 über 1300 Beratungsgespräche geführt, 192 Kreditnehmende vermittelt und den grössten Teil der von uns unterstützten Firmen gibt es noch. Die Kreditausfallquote liegt bei weniger als fünf Prozent, was uns sehr stolz macht», erläutert Beni von Allmen. anzeige

«Es kamen grösstenteils Stammgäste» Das Rumänienfest-OK kann erstmals weniger Geld für Strassenkinder spenden Das erste rumänische Sommernachtsfest 2006 brachte knapp 3000 Franken für Strassenkinder in Rumänien. Seither konnte jedes Jahr mehr Geld gesammelt werden, bis dieses Jahr das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte.

erlös ist deshalb auf knapp 6000 Franken gesunken – so wenig wie seit 2010 nicht mehr», erzählt Tobias Schneebeli, der das Rumänienfest vor elf Jahren gemeinsam mit Michael Nötzli ins Leben gerufen hat.

Mehr als einfach Geld senden

................................................... von salomon schneider Das 11. Rumänienfest auf dem Bauernhof der Familie Schneebeli, in der Obfelder Weid, begann denkbar ungünstig. Genau zu Festbeginn, um 17 Uhr, schüttete es wie aus Kübeln. Obwohl der Platzregen bald vorbei war, blieb es am vergangenen Sonntag-

Michael Nötzli (rechts) bedankt sich bei den zahlreichen Gästen. (Bild sals) abend ungewöhnlich kühl für die Jahreszeit. «Es war sehr gemütlich, auch wenn es eher weniger Besucher hatte als in vergangenen Jahren. Aufgrund

des Regens sind wohl einige Leute zu Hause geblieben und als es am Abend kühler wurde, sind die Leute viel weniger lange sitzen geblieben. Der Rein-

Da sie das Geld nicht einfach nach Rumänien schicken, sondern damit Baumaterial kaufen und vor Ort selber Hand anlegen, können Tobias Schneebeli und Michael Nötzli auf einen grossen Unterstützerkreis von Leuten zählen, die ihr Engagement gerne unterstützen und jedes Jahr kommen. «70 Prozent der Besucher waren Stammgäste, die jedes Jahr hier sind», berichtet Tobias Schneebeli erfreut.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. August 2016

Der Klimawandel zeigt sich auch in den Säuliämtler Freibädern Nach dem Rekordsommer 2015 kämpfen die Badis erneut mit tiefen Besucherzahlen 2014 und 2016 waren verregnete Sommer, 2015 war es rekordheiss und trocken. Die Betreiber von Badi-Restaurants im Bezirk Affoltern sind dieser Akzentuierung des Klimas schutzlos ausgeliefert. Das rentable Betreiben einer Badi-Beiz wird deshalb immer schwieriger. ................................................... von salomon schneider Der Betrieb eines Freibades ist für eine Gemeinde nicht nur ein wichtiger Standortfaktor, sondern auch ein belebendes Element für das Dorfleben. Das kostendeckende Betreiben einer Badi wäre zwar wünschenswert, ist aber unrealistisch. Die Bau- und Unterhaltskosten sind hoch, um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen Badmeister und Schwimmaufsichten eingestellt werden und die Eintritte sollen im moderaten Rahmen liegen, gerade für einheimische Besucher. In den Freibädern in Mettmenstetten, Obfelden und Affoltern sind die Badmeister beim Werkdienst angestellt. So sind sie flexibel verfügbar. Maschwanden hat eine Bademeisterin gefunden, die im Stundenlohn arbeitet und auch den Badi-Kiosk führt.

besucht. Dieses Jahr ist das Wetter seit Anfang der Sommerferien zwar gut, aufgrund des durchzogenen Frühlings sind die Badis jedoch nicht zum primären Familien-, Freundes- und Feierabend-Treffpunkt für das ganze Dorf geworden.

Die Besucherzahlen variieren von Jahr zu Jahr extrem stark Die Besucherstatistik der Badi Mettmenstetten zeigt eindrücklich, wie unterschiedlich das Freibad in den vergangenen Jahren besucht worden ist. Dieses Jahr war die Badi seit Saisonbeginn an 27 Tagen geschlossen und nur an neun Tagen waren um 16.30 Uhr, der Zeit mit dem höchsten Besucheraufkommen, über 150 Personen im Freibad. 2015 war die Badi im selben Zeitraum nur an zehn Tagen geschlossen und an 21 Tagen waren um 16.30 Uhr über 150 Personen anwesend. Das Jahr 2014 war nur wenig besser als dieses Jahr; das Jahr 2013 war ein Durchschnittsjahr, mit vielen geschlossenen Tagen aber vielen Besuchern, da der Frühling sehr mild war. Ein vergleichbares Bild zeigt sich auch in Affoltern, wo dieses Jahr seit Saisonbeginn erst 18 315 Personen die Badi besucht haben, im Vergleich zu 33 497 Besuchern in derselben Periode des Vorjahrs.

Nicht zum Treffpunkt geworden Das Badi-Restaurant wird verpachtet und sollte eigentlich den Betrieb mitfinanzieren. Doch der Klimawandel und die damit einhergehende Akzentuierung der Wetterverhältnisse, machen den Betreibern der Badi-Beizen das Leben schwer. Das immer extremere Wetter führt in sonnigen Sommern zu überlaufenen Badis, in anderen Jahren sind die Freibäder fast leer. Das Problem dabei ist, dass sich die Badis mit jeder Saison neu als Treffpunkt etablieren müssen – und zwar bevor die Sommerferien beginnen. In warmen Jahren, wie dem Sommer 2015, funktioniert dies super und auch während der Sommerferien waren die Badis gut

Flexibles Personal ist gefragt Für die Betreiber der Badi-Restaurants ist das sehr unterschiedliche Besucheraufkommen eine grosse Belastung. Einerseits sind die in der Gastronomie ohnehin bereits schwierig einschätzbaren Umsätze noch unregelmässiger, andererseits ist die Personalplanung nur äusserst kurzfristig möglich. «Bei vielen Besuchern bin ich auf kurzfristig verfügbares Personal angewiesen, bei Schlechtwetterperioden kann ich dieselben Leute manchmal tagelang nicht beschäftigen», erklärt Roland Bulliard die alltägliche Zwickmühle der Badi-Beiz-Betreiber. Die Folge ist, dass es an Sonnentagen in den Badi-

Kinder sind die treusten Badi-Kunden. Sie geniessen das Wasser auch wenn der Himmel bewölkt ist. (Bild Salomon Schneider) Restaurants schnell stressig wird, während die Angestellten und die Betreiber bei Schlechtwetter in finanzielle Schieflagen kommen können. Optimal für den Betrieb einer Badi-Beiz ist, aufgrund des sehr unterschiedlich anfallenden Arbeitsaufwands, eine Familie, bei der alle mithelfen. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass auch in einem schlechten Sommer die gesamte Familie auf das Einkommen aus der Badi angewiesen ist. Zudem müssen sich die Wirte einer Badi-Beiz auch noch im Winter um ein Auskommen kümmern, wenn die Arbeitsmarktsituation sowieso angespannter ist.

Parkierregime und Auswärtigenbenachteiligung Neben dem schlechten Wetter haben die Betreiber der Badi Mettmenstetten noch mit veränderten äusseren Bedingungen zu kämpfen. Die Parkplätze kosten neu einen Franken pro Stunde und Auswärtige zahlen zwei Franken mehr als bisher, dafür wurden die Preise für die Saisonkarten für Einheimische reduziert. René Kälin vertei-

digt die Einheimischenbevorzugung: «Ich glaube nicht, dass das Parkregime dafür verantwortlich ist, dass die Badi dieses Jahr bisher so schlecht besucht ist, gerade auch, da es neu sehr viel mehr Fahrradparkplätze hat, die natürlich immer noch kostenlos sind.» Schlussendlich sind es jedoch nicht die äusseren Umstände, sondern die Stammgäste, die in den Badi-

Beizen den Unterschied machen – egal, ob diese einheimisch oder auswärtig sind. Nur wenn sich die wöchentliche Jassrunde, der Kaffeetreff oder der Mittagsstammtisch im Sommer ins Freibad verlagern, haben die Betreiber der Badi-Beizen eine Chance, auch in regnerischen Sommern ein lebenssicherndes Einkommen erwirtschaften zu können.

Plausch-Stafette in der Badi Obfelden Am 27. August, ab 17 Uhr, findet in der Badi Obfelden eine Plausch-Stafette für die ganze Familie statt. Acht Personen pro Mannschaft messen sich in den Disziplinen Schwimmen, Geschicklichkeitslauf, Ringtauchen, Kletterwand, Zielwurf, Planschbecken, Zielschuss und Reifen-Paddeln. Die Teams sollen gemischt sein, deshalb wird vorausgesetzt, dass ein Kind unter sieben Jah-

ren, ein Jugendlicher unter 14 Jahren, ein Junggebliebener über 50 Jahren sowie mindestens drei Frauen pro Team teilnehmen. (sals) Plausch-Stafette in der Badi Obfelden, am Samstag, 27. August, 17 Uhr. Verschiebetermine bei schlechtem Wetter sind der 3. oder der 10. September. Anmelden beim Badi-Personal oder an badiobfelden@bluewin.ch.

Meister Reineke ist krank Fuchsbestand im Säuliamt wird durch Räudenmilbe massiv reduziert Im Säuliamt grassiert die Fuchsräude. Die parasitäre Hauterkrankung führt für Füchse innert weniger Monate zum Tod. Die befallenen Tiere werden verhaltensauffällig und leiden unter Juckreiz und offenen Wunden. Die hochansteckende Krankheit kann auch Haushunde befallen. ................................................... von martin mullis

Jäger Pierre Zinggeler vor einer momentan nicht bewohnten Fuchshöhle im Ottenbacher Wald. (Bild Martin Mullis)

Wildhüter René Ziegler aus Obfelden erzählt mit leiser Stimme von seinen traurigen Aufgaben, welche er in den letzten Wochen verrichten musste. Wöchentlich und manchmal sogar öfters wurden ihm telefonisch verhaltensauffällige Füchse gemeldet. Die halten sich vorzugsweise in Wohnquartieren auf und haben jegliche Scheu vor Menschen verloren. Sie sehen krank aus, haben vielfach Hautläsionen und offene Wunden. Die Rotfüchse leiden unter der Räudenmilbe, einer hochansteckenden parasitären Hautkrankheit, welche meistens innert einigen Wochen und mit grossen Qualen zum Tod der Tiere führt.

Jagdaufseher Ziegler hat dann die traurige Pflicht, die Tiere von den Schmerzen zu erlösen. Um diesen Auftrag zu erfüllen braucht es viel Fingerspitzengefühl, denn für den Wildhüter ist die Tötung der Füchse keine angenehme und meistens auch eine überaus heikle Angelegenheit. Zwar würden ihn die kranken Füchse jeweils mit leidenden Augen anschauen und sozusagen stumm um Erlösung bitten, erzählt Ziegler, dennoch wird er immer wieder mit unangenehmen Diskussionen konfrontiert oder wird von unwissenden Tierfreunden gar beschimpft. In den letzten sechs Monaten musste René Ziegler gegen 20 Rotfüchse, welche von der Räudenmilbe befallen waren, abschiessen.

Grosse Populationsdichte bei den Rotfüchsen Ein ähnliches Bild schildern die Revierjäger Paul Erni aus Affoltern und Pierre Zinggeler aus Ottenbach. Jäger Zinggeler berichtet über einen Hegeabschuss in einem verlassenen landwirtschaftlichen Gebäude, in welchem er einen brandmageren Fuchs mit einem desolaten Fell und haarloser Rute

erlösen musste. Allein im Revier Ottenbach mussten in den letzten Monaten gegen 15 betroffene Füchse registriert werden. Im Revierwald oberhalb des Dorfes Ottenbach zeigt sich der grosse Fuchsbestand deutlich. Innerhalb eines kleinen Gebietes sind mehrere Fuchshöhlen zu besichtigen. Einige davon werden von den Füchsen momentan nicht benützt – in der Jägersprache heisst das, sie sind nicht befahren – bei anderen sind unverkennbare Spuren vorhanden. Der Leiter der Abteilung Fischerei und Jagd, Urs Philipp, kennt die momentane Häufung der Fuchsräude. Auf Anfrage erklärt er aber, dass nicht von einer Epidemie gesprochen werden könne. Im ganzen Kanton würden solche Fälle festgestellt, was meistens eine Folge der sehr hohen Populationsdichte sei, stellt der kantonale Jagdexperte fest. Mit der hochansteckenden Krankheit, der Räudenmilbe, können sich auch Haushunde infizieren. Die Jäger empfehlen deshalb den Hundehaltern, ihre Tiere im Wald und in der Nähe des Waldes stets an der Leine zu führen. Im Gegensatz zur anderen Fuchskrankheit, der Staupe, existiert für Hunde kein Impfschutz.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. August 2016

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Projektstudie für eine Alterssiedlung Gut besuchte und informative 1.-August-Feier in Wettswil Unerwartet angenehme Temperaturen und auch Sonnenschein lockten auf die Mettlenwiese. Zum Start um 10 Uhr hat der organisierende Turnverein Wettswil einen tollen Brunch bereitgestellt. Trotz des langen Wochenendes fanden sich gegen 200 Besucher an der diesjährigen 1.-August-Feier ein. 725 Jahre Eidgenossenschaft wurden damit gefeiert. Wie üblich nutzten auch einige bekannte Grössen unseres Dorfes die Gelegenheit, sich mit Freunden zu treffen oder neue Bekanntschaften zu schliessen. Kantonsrat Hans Peter Häring war ein gern gesehener Gast wie Gemeinderätin Katrin Röthlisberger oder Remo Buob von der Einwohnerkontrolle und Marc Schneider, RPK. Für die musikalische Umrahmung sorgten einmal mehr die «Ohrestüber-Musikanten» aus Obfelden. Anstatt eines teuren Gastredners oder gar eines Bundesrates berichtete Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger über die aktuelle Situation und die laufenden Ratsgeschäfte: «Angst, Terror und Schrecken beherrschten leider die letzten Wochen und Monate. Wir sind zwar bisher von solchen üblen Ereignissen in unserer Schweiz verschont geblieben, doch Paris, Brüssel, Istanbul, Nizza oder München sind nur wenige 100 Kilometer von uns entfernt und gehören zu unseren Reise- und Feriendestinationen. Gibt es

Gegen 200 Besucher kamen zur 1.-August-Feier auf die Mettlenwiese. (Bilder Hansruedi Huber) sichere Ferienreisen überhaupt noch? Diese Frage muss jede und jeder für sich selbst entscheiden. Ein schönes Angebot bietet sich ja auch innerhalb der Landesgrenzen an. Leider steigt mit diesen Anschlägen auch die Ausländerfeindlichkeit. Ich weise jedoch darauf hin, dass es sich auch hier um eine kleine Minderheit von meist im jugendlichen Alter vernachlässigten, erfolglosen Menschen handelt. Ohne Perspektive durchs Leben gehen zu müssen ist sicher hart und bitter. Dies rechtfertigt aber keinesfalls solche Angriffe auf unser Leib und Leben.»

Alterssiedlung an der Poststrasse? Zum Thema Wohnen im Alter kann der Gemeinderat Erfreuliches berichten: «Kurz vor Beginn der Schulferien haben wir an einer Besprechung mit

den Verantwortlichen der Stadt Zürich teilgenommen. Dabei wurde Folgendes festgelegt: Eine gemeinnützige Stiftung, die schon für die Stadt Zürich mehrere Alterssiedlungen realisiert hat, wird in Absprache mit der Stadt Zürich und der Gemeinde Wettswil eine Projektstudie erstellen, um zu prüfen, was auf der Bauparzelle an der Poststrasse realisiert werden kann. Eventuell wird diese Stiftung dann auch ein Projekt realisieren. Diese Zusammenarbeit ist für die Gemeinde Wettswil besonders wichtig, da zum Schluss der Stadtrat wie der Gemeinderat von Zürich das Sagen haben.» Da dieses Landstück innerhalb der Kernzone liegt, ist ein rasches Bauen möglich. Doch bis zum Bezug sind diverse Hürden zu nehmen: «Wir rechnen mit einer Planungs- und Bauzeit von drei Jahren.»

Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger.

Tennisanlage erweitern Auch die Sportvereine in Wettswil sind weiter im Wachstum begriffen. So hat der Tennisclub Wettswil einen neuen Gestaltungsplan zur Erweiterung der Tennisanlage eingereicht. Ein sechstes Spielfeld soll erstellt werden. Dazu möchte man den Winterbetrieb mit sogenannten Ballonhallen sichern. Hierfür sind bauliche Anpassungen notwendig um dann jeweils während des Winterhalbjahres diese Ballonhallen über vier Tennisplätze aufstellen zu können. Dazu muss ein winterbetriebstaugliches Clubhaus erstellt werden. Im Moment läuft das Auflage- und Anhörungsverfahren. Über diesen Gestaltungsplan wird dann an der Dezember-Gemeindeversammlung abgestimmt. «Ich hoffe sehr, dass Sie mit

Wohlwollen hinter dieser Vorlage stehen», sagte der Gemeindepräsident. «Der Tennisclub beschäftigt mit seiner Tennis-Akademie sehr viele Jugendliche und Junioren, die auch im Winter eine Spiel- und Trainingsmöglichkeit in unserer Gemeinde benötigen. Geben wir also den Jungen eine Chance.» Weiter sprach Eichenberger Themen wie den aktuell laufenden Schulhausneubau an und die Möglichkeit, nach dem Umzug der Bibliothek die Gemeindeverwaltung entsprechend erweitern zu können, oder die Unruhe am Spital Affoltern. Dass die Gemeinde Wettswil nach wie vor hinter dem Spital Affoltern steht, wurde dabei deutlich ausgesprochen. Dies ist offenbar nicht mehr in allen anderen Ämtler Gemeinden der Fall. (HPE)

ratgeber

«Konzentriert abfeuern und anschliessend aufräumen» Ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuerwerk ist wichtig Am 1. August und an Silvester gehört Feuerwerk zur Feier. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuerwerk ist aber wichtig, damit das Knallen für Tiere und störungssensible Menschen möglichst schnell wieder vorbei ist sowie die Wiesen nicht voller Abfall bleiben. ................................................... von salomon schneider

Feuerwerk wurde bereits vor rund 1000 Jahren in China erfunden. Vor 600 Jahren verbreitete sich die Feuerwerkskunst über Italien in Europa und erfreut sich immer noch wachsender Beliebtheit. An Silvester und am 1. August ist es auch in der Schweiz Tradition ein Feuerwerk zu veranstalten. Viele Männer – und Buben – mögen nebst den farbigen auch die laut knallenden Feuerwerkskörper und manche «verchlöpfen» ihr Sackgeld oder auch mehrere hundert Franken, um am 1. August und an Silvester ein eindrückliches Feuerwerk zu veranstalten. Laut den meisten Polizeiverordnungen ist es nur in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar sowie vom 1. August auf den 2. August erlaubt Feuerwerk abzufeuern – in Gemeinden wie Obfelden, wo die offizielle Bundesfeier am 31. Juli stattfindet, ist Feuerwerk auch in der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August erlaubt.

Des einen Freud ist des anderen Leid Immer wenn etwas erlaubt wird, was sonst verboten ist, sind Freude und Ärger darüber nahe beieinander. Wild- und Haustiere werden durch das laute Knallen in Angst und

Szene am 2. August in Wettswil. Der Abfall wurde zusammengesammelt und anschliessend achtlos liegengelassen. (Bild zvg.) Schrecken versetzt. Für Haustiere gibt es spezielle Beruhigungsmittel und -massnahmen. Die Stallikerin Anita Meier bleibt an den Feuerwerkstagen jeweils nahe bei ihrem Hund und probiert ihn so gut wie möglich zu beruhigen, was jedoch schwierig ist: «Das Knallen verteilt sich meistens auf mehrere Tage. Mein Hund ist dann tagelang verängstigt. Andererseits habe ich auch Verständnis für Feuerwerk. Ich habe Söhne, die auch feuerwerksbegeistert sind. Ich versuche sie aber zu sensibilisieren, damit sie Feuerwerk nur am 1. August ablassen, nach dem Eindunkeln und dort, wo es auch die anderen tun. Denn, wenn sich der Lärm konzentriert, können alle Betroffenen schneller wieder aufatmen.» Andere Hundebesitzer und -besitzerinnen, aber auch Menschen, die die Knallgeräusche schlecht ertragen oder einfach nicht mögen, verbringen daher den Nationalfeiertag lieber im nahen Ausland.

Abfall bleibt liegen Der Wettswiler Remo Buob kann vor allem den liegengelassenen Abfall nicht verstehen: «Die Gleichgültigkeit der Menschen der Natur gegenüber ist erschreckend. Viele Leute lassen nach dem Feuerwerk die ausgebrannten Feuerwerks-Batterien liegen und Plastikteile der Raketen übersähen die Wiese.» Gerade für die Landwirtschaft bedeutet der 1. August einen grossen Mehraufwand und eine Gefahr für die Tiere. Der Wettswiler Schafbauer Urs Koller kann Feuerwerk wenig abgewinnen: «Oft wird Feuerwerk auch auf der Strasse abgelassen, liegengelassen und wandert dann in die Wiese. Zudem wird das Feuerwerk jedes Jahr mehr und wir müssen unsere Wiesen anschliessend richtiggehend durchkämmen. Unsere Herdenhunde sperren wir an diesen Abenden in der Garage ins Auto und lassen beruhigende Musik laufen.»

Nach den Ferien ist vor den Ferien Die Ferien stehen vor der Tür, die Koffer sind gepackt, die letzten Vorkehrungen um das Überleben der Katze und der Blumen zu sichern sind getroffen. Die Familie startet in Sandra Herrmann. den lang ersehnten (Bild zvg.) Sommerurlaub und freut sich auf entspannte Tage und Familienglück. Viel zu lange ist es her, dass sie sich als Familie Zeit füreinander genommen haben – zu erdrückend die Arbeitslast, die der Vater über die letzten Monate tragen musste. Umso grösser die Vorfreude auf die gemeinsamen zwei Wochen. Die Kinder sehnen es herbei, mit dem Papa am Strand herumzutollen und die Eltern erhoffen sich ruhige Stunden zu zweit – «endlich Zeit für uns!». Nicht zuletzt deshalb haben sie sich für eine Ferienanlage mit Kinderbetreuung entschieden. Am Ziel angelangt sind zunächst die Nachwirkungen der Ferienvorbereitungen und der Hektik des Alltags spürbar. Die Eltern sind müde und dösen im Liegestuhl, während die Kinder ob der vielen Möglichkeiten für Spass und Spiel in helle Begeisterungsstürme ausbrechen. Die Müdigkeit fällt langsam von den Eltern ab und Entspannung stellt sich ein. Den Abend verbringt die Familie gemeinsam, tagsüber geht jeder seinen Interessen nach und geniesst die freie Zeit. Die Kinder entdecken den betreuten Streichelzoo und spielen auf dem Piratenschiff, der Vater liest im mitgebrachten Fachbuch, die Mutter blättert in einer Illustrierten und gönnt sich eine Massage. Alles, so wie es sein soll – alle sind glücklich. Warum nur beschleicht die Mutter dann zwischendurch ein dumpfes Gefühl? Ist es Einbildung oder war die Liebe nicht auch schon spürbarer in den ausgetauschten Blicken? Hatten sie im letzten Urlaub nicht mehr zusammen gelacht und sich gegenseitig Textpassagen vor-

gelesen? Hat sie sich im letzten Jahr nicht unter den Händen ihres Ehemannes entspannt, anstatt sich eine Massage zu buchen? Wenn Ihnen diese fiktive Geschichte bekannt vorkommt, dann stehen Sie damit nicht alleine da. Gefühle von Entfremdung oder Distanzierung zwischen Ehe- und Beziehungspartnern werden oft nicht im Alltag wahrgenommen, sondern dann, wenn erwartungsgemäss die Liebe und die Zweisamkeit kultiviert werden möchte. Die Ferienzeit ist für viele Paare jene Zeit, die es ihnen ermöglicht, sich ohne Termindruck und Tagesstruktur einander hinzugeben und sich als Paar zu spüren und zu stärken. Und jedes Jahr werden einige Paare vielleicht erstaunt feststellen, dass dieses «Wir», das genossen werden möchte, gar nicht mehr spürbar ist. Die heutige Zeit fordert uns Menschen auch in unserer Freizeit viel Aufmerksamkeit für alltägliche und berufliche Verpflichtungen ab. Wer sich nicht bewusst und aktiv Zeiträume frei hält für sich selber, das Paar- oder Familienleben, läuft Gefahr, sich im Sog des Alltags zu verlieren. Leicht kann es passieren, dass der Austausch mit dem Partner über das täglich Erlebte als zusätzliche Pflicht wahrgenommen wird und sich schleichend auf das Nötigste reduziert. Da verwundert es nicht, wenn sich zwei Menschen aus den Augen verlieren – nicht physisch, aber emotional. Glücklicherweise kann man sich wieder suchen und finden. Dazu bedarf es allerdings Zeit, die bewusst dem offenen und liebevollen Austausch gewidmet ist. Kleine Rituale wie ein wöchentlicher Abendspaziergang können helfen, diesen Austausch zu fördern. Wenn es den Partnern gelingt, einander daran teilhaben zu lassen, was erlebt, erspürt und gedacht wird, starten sie im nächsten Jahr hoffentlich Hand in Hand in den ersehnten Sommerurlaub. Sandra Herrmann, ökumenische Beziehungsberatung Affoltern a.A.


Forum

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Freitag, 5. August 2016

oberamtmann hirzel

kommentar

Kiffen in Aeugst

Die leeren Behauptungen des «Oberamtmanns Hirzel»

Dem «Anzeiger» vom 26. Juli ist zu entnehmen, dass sich in Aeugst eine Kifferszene gebildet hat. Den Einwohnern von Aeugst mag es ein Trost sein, dass sich in fast jedem Dorf eine solche Szene findet. Vielleicht nicht ganz so zentral wie in Aeugst, eher etwas abseits, aber nicht weniger problematisch. In unserem Land wird der Drogenkonsum seit Jahrzehnten generell versozialisiert, verharmlost und nicht geächtet. Man überlässt es sozial Tätigen – oftmals selber Kiffer – sich mit dem Problem zu beschäftigen. Das Resultat ist entsprechend. In keinem Land der Welt wird gemessen an der Zahl der Bevölkerung so viel gekifft wie bei uns. Der Ruf nach Legalisierung wird lauter. In Städten wie Bern, Zürich und Genf nennt man diesen Schritt Pilotprojekt. Das bestehende Verbot, welches in mehreren Volksabstimmungen deutlich bestätigt wurde, wird damit unterlaufen. Begründet wird der Schritt mit dem Aufwand von Polizei und Justiz. Das eigentliche Problem des Cannabiskonsums vor allem bei Jugendlichen aber wird ausgeblendet. Es ist kein Geheimnis, dass fast die Hälfte aller Lehrverträge in unserem Kanton aufgelöst werden. Wie oft ein durch Kiffen verursachter Leistungsabfall der Grund ist, wurde leider nie untersucht. Wenn man mit Lehrmeistern

spricht, ist es aber sicher in nicht wenigen Fällen zutreffend. In der Invalidenversicherung ist man dieser Frage im Detail nachgegangen. Über einige Jahre wurde der Ursache der zunehmenden Invalidisierung von Jugendlichen im Alter von 18 bis 29 Jahren untersucht. Bei 18- und 19-Jährigen betrug die Zunahme jedes Jahr 6 %, während die Zunahme bei den Älteren etwas weniger stark war. Schizophrenie aufgrund von Cannabiskonsum und Persönlichkeitsstörungen verbunden mit Sucht, machen einen Drittel der Neuzugänge der Jungen in der Invalidenversicherung aus. Wie weit Entwicklungsstörungen und Intelligenzminderung als Grund für eine Berentung mit Kiffen zusammenhängt, ist darüber hinaus unklar. Man liegt aber nicht völlig falsch, wenn man behauptet, dass die Zunahme junger IV-Rentner vor allem auf Cannabiskonsum zurückzuführen ist und mindestens die Hälfte aller Neuzugänge in diesem Alter Kiffer waren. Das muss die Hauptsorge der Kifferszene auch in unseren Dörfern sein und um der Entwicklung erfolgreich zu begegnen heisst es einfach: wir wollen keine Kiffer. Ihr Oberamtmann *Der Oberamtmann ist kein offizielles Amt, sondern ein Pseudonym für diese Kolumne.

von salomon schneider

D

er Kolumnist hinter «Oberamtmann Hirzel» gibt sich liberal, doch er schiesst seine Pfeile aus dem Hinterhalt ab. Die Anonymität bewahrt ihn davor, für seine Aussagen und Anschuldigungen persönlich geradestehen zu müssen. Auch der reale Oberamtmann Hirzel regierte aus einer starken und ebenso unantastbaren Position heraus: Er war von der Stadt Zürich eingesetzt worden, um die Untertanen im Knonauer Amt zu kontrollieren. «Oberamtmann Hirzel» schreibt in der nebenstehenden Kolumne: «Man überlässt es sozial Tätigen – oftmals selber Kiffer – sich mit dem Problem zu beschäftigen.» Polizisten, die das Zusammenleben von Menschen in Gesellschaft und Staat regeln und von Rechts wegen das Gewaltmonopol innehaben, beschäftigen sich auch mit Kiffern. Sie als «oftmals selber Kiffer» zu bezeichnen, ist eine Behauptung, die jeglicher Grundlage entbehrt. Wie viel Zeit die Ermittlungsbehörden für Kiffer investieren und wie viel in die Aufklärung von Verbrechen ist jedoch eine Frage des Augenmasses. Ob «Oberamtmann Hirzel» auch vermehrtes Verfolgen von Übertretungen im Strassenverkehr fordert?

«In keinem Land der Welt wird gemessen an der Zahl der Bevölkerung so viel gekifft wie bei uns», schreibt der «Oberamtmann». Bei 15-Jährigen, die das Kiffen mindestens einmal probiert haben, liegt die Schweiz auf Platz drei, bei denjenigen, die in den letzten 30 Tagen gekifft haben, auf Platz vier. Für Erwachsene gibt es keine Erhebungen. «Oberamtmann Hirzel» nimmt also einfach Zahlen an, die in sein Weltbild passen. «Es ist kein Geheimnis, dass fast die Hälfte aller Lehrverträge in unserem Kanton aufgelöst werden», schreibt er weiter. Das Statistische Amt des Kantons Zürich hat hingegen erhoben, dass jeder fünfte Lernende seinen Lehrvertrag – meistens vor Lehrbeginn oder im ersten Lehrjahr – auflöst und die Mehrheit der Lernenden die Ausbildung danach in einem anderen Betrieb fortsetzt. Dies sind nur drei leere Behauptungen, die «Oberamtmann Hirzel» vorbringt. Im selben Stil reiht er weitere Behauptungen und Suggestionen aneinander, um schlussendlich auf IV-Rentnern herumzuhacken – den, neben Kindern, schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft. Und alles aus einer unantastbaren, starken Position heraus: der Anonymität.

Unter Tierschutz verstehe ich etwas anderes Tierschutz. Oder wer muss geschützt werden?, Leserbrief im «Anzeiger» vom 3. August. Ich bin nun über 80 Jahre alt, also etwas jünger als die Katze, von der die Rede war, aber ich habe auch schon struppigere Haare als früher und hoffe sehr, dass ich deswegen nicht eingefangen und eingeschläfert werde. Auch dem Tierrettungsdienst kann ich kein Kränzchen winden zu dieser Aktion. Er sollte eigentlich besser wissen, was für Tiere richtig und gut ist. Die Rechnung gehört nicht zum Katzenhalter, sondern zu dieser tollen Tierschützerin. Tierschutz heisst übrigens Tiere schützen und nicht quälen und töten! Wir hatten immer Tiere. Enten und Hühner (mit Erpel und Hahn), Kaninchen, Hund und Katze. Was ich aber erlebt habe mit sogenannten Tierschützern – meistens Frauen – ist sagenhaft. Ein Beispiel: Regenwetter, die Enten im Teich, da ruft eine Dame: «Passen Sie auf, ihre Enten werden nass!» Heidy Weideli, Obfelden

ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Der Teufel steckt im Detail Ein altes Sprichwort sagt «Der Teufel steckt im Detail». Damit ist gemeint, dass eine Sache dann kompliziert und schwierig wird, wenn man sich mit den Details einer Idee beschäftigt und sich zeigt, dass die Idee nicht so einfach umgesetzt werden kann, wie es auf den ersten Blick erschien. Dass der Teufel im Detail steckt, zeigt sich besonders häufig in der Politik. Wohl die grosse Mehrheit der Ämtler und Ämtlerinnen ist für das Spital Affoltern, für eine Mittelschule im Bezirk und für eine gute Erschliessung aller Gemeinden durch den öffentlichen Verkehr. Viele Ämtler und Ämtlerinnen werden aber wohl auch die Forderung unterstützen, dass das Bevölkerungswachstum im Kanton nicht unkoordiniert erfolgen darf, sondern gesteuert werden muss. Doch wie soll die Steuerung des Bevölkerungswachstums im Kanton Zürich erfolgen? Der vor gut zwei Jahren verabschiedete kantonale Richtplan gibt die Richtung der zukünftigen Entwicklung vor: Mindestens 80 % des Bevölkerungswachstums soll in gut erschlossenen, sogenannten

urbanen Gebieten erfolgen und höchsten 20 % des Bevölkerungswachstums in den sogenannten Handlungsräumen Landschaft unter Druck, Kulturlandschaft und Naturlandschaften. Doch was bedeutet dies genau? Bei der Erstellung des kantonalen Richtplanes wurde davon ausgegangen, dass die Wohnbevölkerung im Kanton Zürich in den Jahren 2010 bis 2030 um rund 195 000 Personen oder 14,2 % wachsen wird. Die Anwendung der Regel 80:20 % hätte zur Folge, dass die ländlichen Gemeinden im Kanton Zürich zusammen bis in das Jahr 2030 um maximal 35 000 Bewohnerinnen und Bewohner wachsen dürften. Aufgrund dieser Vorgabe ergeben sich viele Fragen, welche heute noch nicht beantwortet werden können. Um die entsprechenden Antworten zu erhalten, habe ich vor den Sommerferien eine entsprechende Anfrage im Kantonsrat eingereicht. Mit dieser Anfrage habe ich den Regierungsrat gebeten, unter anderem folgende Fragen zu beantworten: Welches Wachstum gesteht der Kanton den ländli-

chen Gemeinden in den einzelnen Bezirken bis in das Jahr 2030 zu? Welche Möglichkeiten hat der Kanton, in seinen Augen nicht erwünschtes Wachstum in den einzelnen Gemeinden zu unterbinden? Wird er in Zukunft Gemeinden bestrafen, die mehr wachsen, als der Kanton möchte? Wenn ja, wie? Wird der Kanton die Mittel aus dem Finanzausgleich kürzen oder müssen die betroffenen Gemeinden eine Busse bezahlen? Und: Soll es den die Gemeinden in Zukunft gestattet werden, das ihnen vom Kanton zugeteilte Recht auf Wachstum zu verkaufen oder die Erlaubnis zum Wachstum von anderen Gemeinden zu kaufen? Ich bin gespannt, wie der Regierungsrat diese Fragen beantworten wird. Die Antworten werden für die Entwicklung des Knonauer Amtes von grosser Bedeutung sein. Unabhängig davon sollen wir uns in den einzelnen Gemeinden nochmals Gedanken darüber machen, wie stark wir bis 2050 wachsen wollen. Wachstum ist per se nicht negativ, sicher aber auch kein Wundermittel.

Über 100 Unterschriften für eine sichere Arnistrasse in Hedingen Die Eingebung zum Richtplan des Komitees für eine sichere Arnistrasse zeigt die prekäre Verkehrssituation im Hedinger Unterdorf auf und verlangt eine Entlastung der Arnistrasse für die Verbesserung der Sicherheit der Fussgänger. Das Anliegen erhielt in ganz Hedingen grossen Zuspruch und konnte mit mehr als 100 Unterschriften eingereicht werden. Das Komitee für eine sichere Arnistrasse dankt allen Personen, welche mit ihrem Namen die Eingabe unterstützen. Diese soll den Planern auf kantonaler Ebene die

realen Verkehrsprobleme im Hedinger Unterdorf aufzeigen, die vor einem Wachstum des Dorfes zu lösen sind.

Endlich Massnahmen ergreifen Die Eingabe soll aber auch die lokalen Behörden, namentlich den Hedinger Gemeinderat, daran erinnern, endlich seine Verantwortung wahrzunehmen und Massnahmen für die Fussgängersicherheit zu ergreifen. Dazu stehen die Mitglieder des Komitees, wie über die letzten Monate mehrmals

bekräftigt, für konstruktive Gespräche zur Verfügung. Aufgrund der heutigen Situation erscheint es sinnvoll, wenn zuerst ein Gutachten durch eine neutrale und kompetente Stelle von der Verkehrssituation im Hedinger Unterdorf erstellt würde. Über den Fortschritt der Gespräche sowie Resultate der Eingabe wird das Komitee für eine sichere Arnistrasse wieder berichten. Dr. Christian Bacher und Mauritius Bollier

Outdoor-Knigge erwünscht Als regelmässige Bikefahrerin und Spaziergängerin – die denkt, dass sie sich gegenüber den Wesensarten von Pferden und Hunden einigermassen adäquat verhält – wäre ich nun doch langsam froh um einen Knigge. Wenn ich mich von hinten Pferden annähere, bremse ich ab, betätige die Klingel und halte gegebenenfalls auch an. Wenn ich jedoch klingle, heisst es oft, ich soll rufen. Wenn ich rufe, ich soll nicht so ungeduldig sein. Wenn die Reitenden keinen Wank tun, und ich mich dann langsam an den Pferden vorbeimanövriere, bekomme ich zu hören, dass alle Biker achtlos sind. Wenn ich anhalte und eine Reiterin darum bitte, dass sie auf die gleiche Seite ausweichen soll wie ihre Begleitung, weil ich nicht zwi-

schen zwei Pferden durchfahren möchte, gibt es eine flapsige Antwort. Wenn mir Pferde entgegenkommen, weiche ich so aus, dass die Pferde auf der Seite mit der besseren Fluchtmöglichkeit sind. Das habe ich mir so von einer Reiterin sagen lassen – leuchtet auch ein – nur wissen das offenbar längst nicht alle Reitenden. Ich möchte hier auf keinen Fall eine Polemik starten von wegen Reiter gegen Bikerinnen, Spaziergänger gegen Hundehalterinnen etc., sondern wäre froh um einige Verhaltensregeln, ausgesprochen von einer kompetenten Fachperson. Einfach für ein friedliches und entspanntes Miteinander in unserem wunderbaren Säuliamt. Danke. Marlise Santiago, Ebertswil

Für ein neues Gesetz Hunde, Katzen und andere Tiere haben ein x-mal empfindlicheres Gehör als wir Menschen. Mein Vorschlag ist, dass jeder, der Feuerwerk kaufen will, einen Böller über sich ergehen lassen muss, welcher ihn das Hörerlebnis der Tiere erfahren lässt. Nur wer anschliessend einen Hörtest besteht, er-

hält die Erlaubnis, Feuerwerk zu kaufen. Übrigens: Man schaut gerne zu und freut sich, wenn andere für Feuerwerk viel Geld in die Luft pulvern! Gerti Reichlin, Mettmenstetten

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten: Ein Leserbrief … – muss mit Name, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus dem «Anzeiger» oder der Region aufgreifen.

– soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


Gewerbe

Im Zugerland die Schulbank drücken Das neue Schuljahr steht vor der Tür, für manche ist es sogar das erste: Im Einkaufszentrum Zugerland, Steinhausen, dürfen die jungen Besucherinnen und Besucher vom Mittwoch, 17., bis Samstag, 20. August, einen A3-Stundenplan bemalen und mit eigenem Foto schmücken. Bei der Fotostation auf der oberen Verkaufsebene steht eine hübsch dekorierte Schulbank als Kulisse bereit. Die Aktivität findet jeweils von 10 bis 16 Uhr statt und ist kostenlos. (pd.) Weitere Infos unter www.ekz-zugerland.ch.

Schulstart im Emmen Center Bis zum 18. August läutet das Emmen Center den Schulanfang ein. Während dreier Wochen präsentieren diverse Geschäfte Schulutensilien und Kleider. Zudem befinden sich in der Mall im Erdgeschoss ein Schulzimmer und ein Pausenplatz mit einem umfangreichen Animations- und Informationsprogramm. Der erste Schulsack, das erste Etui, der erste Zeichenblock, der erste Füllfederhalter Aufregung pur. Passend zum Schulstart präsentieren verschiedene Geschäfte des Emmen Centers die Must-haves, damit die Kinder perfekt ausgerüstet und gestylt in den Schulalltag starten können. Mit dem Schuleintritt müssen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern neuen Herausforderungen stellen und sich mit wichtigen Fragen auseinandersetzen. So gibt beispielsweise die Luzerner Polizei wertvolle Tipps für den Schulweg und erklärt, worauf die Kinder und auch alle anderen Verkehrsteilnehmer besonders achten müssen. Im Erdgeschoss ist ein nachgebautes Schulzimmer eingerichtet, in welchem jeweils am Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr das Kinderbasteln stattfindet. Auf dem Pausenplatz nebenan können sich die Kinder zudem jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag austoben und die Eltern bekommen Tipps für einen gesunden «Znüni». (pd.)

Im Handicap-Car

Soul, Pop und Reggae

Ausflug für mobilitätsbehinderte Senioren mit der Pro Senectute Affoltern. > Seite 11

«Musig im Dorf»: «Gentle Breeze» bringen Ferienstimmung auf den Dorfplatz Bonstetten. > Seite 12

Die Attraktivität ihrer Taschen steht und fällt mit den Motiven auf den ursprünglichen T-Shirts, ist sich Rita Tomasini bewusst. Das Material für ihre hippen Taschen hat sie aus Altkleidersammlungen der Heilsarmee. Es sind T-Shirts, welche nicht mehr in den Second-Hand-Handel gehen. Dazu kommen Faden und die Stoffetikette mit dem Logo «Second choice». Gefertigt werden die einzigartigen Taschen in sozialen Institutionen, etwa im Atelier 93, das Leute beim Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt unterstützt. Als Auslöser für ihre Idee nennt Rita Tomasini das 2012 beschlossene

Rita Tomasini zeigt eine ihrer T-Shirt-Taschen «Second choice». (Bild Thomas Stöckli) Plastiksack-Verbot. Daraus entstand der Plan mit der Textil-Rezyklierung und Rita Tomasini begann, im Brockenhaus nach geeigneten T-Shirts zu

suchen und frischfröhlich drauflos zu gestalten. «Ein neues Produkt zu entwickeln ist immer das Interessanteste – aber auch das Anstrengendste», ver-

rät sie. Die Ärmel abnehmen, den Halsausschnitt vergrössern und unten zunähen – die Basis war bald klar. Das unverkennbare gestalterische Element sind die Aussenfächer. In drei verschiedenen Grössen bietet Rita Tomasini ihre T-Shirt-Taschen «Second choice» an und zwar nicht nur in ihrem Atelier in Bonstetten, sondern auch bei WWF und in zwei Zürcher Läden. Weiteren Schwung erhofft sie sich von «Kickstarter». Ab 10 Franken erhalten Unterstützer eine handschriftliche Dankesurkunde, ab 59 Franken gibt es eine Tasche aus der Sonderedition mit Seriennummer und für 138 Franken gleich das ganze Dreierpack in den Grössen S, M und L. (tst.) Weitere Infos unter www.kickstarter.com (Rechts oben auf die Lupe klicken und «Second choice» eingeben).

PostAuto testet Klappsitz auch im Säuliamt «Teo» wurde in Affoltern und Bonstetten bereits montiert Nicht jede Haltestelle bietet eine Sitzmöglichkeit. Die PostAutoRegion Zürich testet deshalb an neun Haltestellen einen Klappsitz. Dieser bietet an ÖV-Haltestellen mit wenig Platz eine gute Sitzmöglichkeit. Der demografische Wandel geht weiter. Menschen wollen heute möglichst lange mobil sein und nutzen dafür auch den öffentlichen Verkehr. Unterwegs schätzen sie Sitzgelegenheiten für Pausen. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, hat Designingenieur Stefan von Arx im Zusammenhang mit der Masterarbeit an der Hochschule Luzern eine einfache und flexible Sitzgelegenheit für den öffentlichen

14 bis 17 Uhr. Pausenplatz-Animation/gesunder «Znüni: 5., 11., 12. und 18. August, 14 bis 17 Uhr

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Der FC Wettswil-Bonstetten startet morgen Samstag auswärts in die Meisterschaft. > Seite 13

«Second choice» nennt Rita Tomasini ihre einzigartigen T-Shirt-Taschen. Auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter sucht die Bonstetterin Unterstützung.

basteln; 17. August: Wasserbälle bemalen, jeweils

Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.

Gegen Gossau

Die Bonstetter Textil-Designerin Rita Tomasini sucht auf «Kickstarter» Unterstützung

10. August: Schulstart-Tüten und Stundepläne

für den Schulweg: 16. bis 18. August, ganzer Tag.

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Ein neues Leben für alte T-Shirts

Stundenplan:

sowie 6. und 13. August, 11 bis 14 Uhr. Tipps

Freitag, 5. August 2016

Der Klappsitz «Teo» lässt sich einfach an Stangen, Stahlträgern oder an einer Wand montieren. (Bild zvg.)

Raum entwickelt. Ziel des Klappsitzes mit dem Namen «Teo» ist es, den öffentlichen Raum durch eine flexible und innovative Lösung mithilfe der bestehenden Infrastruktur aufzuwerten. Der Klappsitz «Teo» präsentiert sich als ideale Ergänzung an PostAuto-Haltestellen: Er nutzt die schon vorhandene Infrastruktur und lässt sich einfach an Stangen, Stahlträgern oder an einer Wand montieren. Dabei braucht er wenig Platz und bietet trotzdem Komfort. Selbstverständlich ist der Klappsitz nicht nur für ältere anzeigen

Menschen gedacht, sondern steht allen Generationen für eine kurze Rast zur Verfügung.

Auch in Affoltern und Bonstetten Nun testet die PostAuto-Region Zürich den Klappsitz an neun verschiedenen Haltestellen, darunter Blitzgbach (Linie 200) in Affoltern und Dorfstrasse (Linie 200/205) in Bonstetten. Der Versuch dauert bis zum 16. September. Anschliessend beurteilt PostAuto den Nutzen für die Fahrgäste und entschei-

det über das weitere Vorgehen. Wartende Fahrgäste können den Klappsitz probesitzen und bewerten. Der am Klappsitz angebrachte QR-Code führt direkt zur Bewertungsseite. Unter den Teilnehmenden verlost PostAuto attraktive Preise, etwa die original Burri Landi-Sitzbank mit Rückenlehne im Wert von 1675 Franken, zwei Burri Stühle «Stella» im Wert von je 750 Franken sowie 16 PostAuto-Badetücher im Wert von 38 Franken. (pd.) Weitere Infos unter www.postauto.ch/teo.


Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 6. August 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 7. August 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 7. August 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 7. August 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 8. August 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag 7. August 9.45 Gottesdienst mit brasilianischer Gemeinde/ Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 7. August 10.00 Gottesdienst (Predigt: Doris Habegger) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 7. August 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. August 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen Sammelklasse Donnerstag, 11. August 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Betriebsferien vom 25. Juli bis 6. August 2016 Unser Geschäft bleibt über diese Zeit geschlossen. Wir freuen uns, Sie ab Montagnachmittag, 8. August 2016, wieder bedienen zu dürfen und Ihnen bereits die ersten Herbstneuheiten zeigen zu können.

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 7. August 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. Sonja Weisenhorn reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Samstag, 6. August 14.30 Gottesdienst im Senevita Pfarrerin Bettina Stephan Sonntag, 7. August 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Sonntag, 7. August 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. August 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 7. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach, Pfrn. S. Weisshorn 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon Donnerstag, 11. August 14.00 Seniorentreff auf der Terrasse: «Chilehuus-Barbecue» Bei nasser Witterung im Ulmensaal Musik: «Rüüsstalörgeler» Freitag, 12. August 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 7. August 19.00 Regional-Abendgottesdienst in Bonstetten «Von der Freyheith eines Christenmenschen»: Die reformatorisch-alte Erkenntnis im heutigen Gewand Mit Pfrn. Susanne Sauder und Organistin Ursula Hauser

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. August 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfarrerin Sonja Weisenhorn Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott, Telefon 044 761 34 90

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 7. August 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 10. August 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 11. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Sonntag, 7. August 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 7. August 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfr. Christof Menzi Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 7. August 19.00 Ref. Kirche Bonstetten: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst, Anmeldung 6. August Telefon 044 700 09 91 Donnerstag, 11. August 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen

Kath. Kirche Affoltern a. A. Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 7. August 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten, Pfr. A. Fritz

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 7. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz Amtswoche bis 11. August Pfr. H. J. Schultz

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. August 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 6. August 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 7. August 10.30 Eucharistiefeier Freitag, 12. August 9.15 Kein Gottesdienst 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 7. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 9. August 19.30 Abendmesse

Zürichstrasse 88

Affoltern am Albis


Vermischtes

Freitag, 5. August 2016

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«Füür und Flamme» in Madetswil Sommerlager 2016 Kolibri Mettmenstetten im Pfadiheim Bläsimühli Wie jedes Jahr in der ersten Sommerferienwoche fand das Kolibrilager, der ref. Kirchgemeinde Mettmenstetten, statt, dieses Jahr unter dem Thema «Füür und Flamme». Etwas mehr als 40 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren waren mit dabei. Am Sonntag, 17. Juli, starteten die Kolibris gemeinsam ins Abenteuer. Mit Zug und Bus ging die Reise nach Madetswil ins grosse und gemütliche Lagerhaus. Ob basteln, Geschichten hören, singen, spielen am Bach, auf der Wiese oder im Schopf – das Programm war abwechslungsreich! Am Dienstag stand eine Tageswanderung auf dem Programm. Unterwegs wurde natürlich an einem grossen Feuer gebrätelt. Das Ziel war die Feuerwehr in Russikon. Zwei sehr engagierte Feuerwehroffiziere boten dort am Nachmittag ein interessantes und lehrreiches Programm. Am Abend bot sich Gelegenheit, das Gelernte in lustigen Experimenten nochmals auszuprobieren, und im Rahmen Olympiade haben sich die Mettmenstetter in Feuerwehrspielen gemessen. Auch die kleinen, beliebten Ausflüge nach dem immer feinen Nachtessen, durften natürlich nicht fehlen. So wurden «Schoggibananen», «Müslichüechli» und Popcorn auf dem Feuer zubereitet, weiter machte man eine Fackelwanderung durch den Wald und liess Heissluftballone in den Sternenhimmel steigen.

Der Schlussabend fand wieder in Form eines Show-Abends statt. Die Kinder arbeiteten fleissig an ihren Darbietungen, um diese am Abend präsentieren zu können. Als Deko kamen die während der Woche mit viel Liebe selbstgebastelten Laternen zum Einsatz. Das Programm, durch welches Heidi und Peter mit ihrer Geiss «Schneeflöckli» führten, und die anschliessende Disco gefiel allen sehr! Gemeinsam genossen die Lagerteilnehmer die Woche bei sehr viel Sonnenschein. Die Hitze war aber gut auszuhalten, dank dem kühlen Mühliraum und dem Bach gleich neben dem Lagerhaus. So darf man sich bereits wieder auf das nächste Jahr freuen. Olivia Bär

Das «Bräteln» gehört zu jedem Sommerlager. (Bilder zvg.)

Feuerspektakel selber erleben.

Mit Kreativität und Eifer am Laternen basteln.

Beim Reisen auf Unterstützung angewiesen Ein Ausflug für mobilitätsbehinderte Senioren Der Handicap-Car nimmt am Dienstag, 30. August, mit ins schöne Kemmeriboden-Bad. Wer in Affoltern oder Zwillikon noch zu Hause wohnt und ohne fremde Hilfe nicht verreisen kann, darf sich gerne melden. Schon auf dem Weg über Rothenburg und durchs Entlebuch, ins schöne Schangnau mit den markanten Gebirgszügen, der reichen Pflanzenwelt, den geschmückten Bauernhäusern und alten Handwerksbetrieben, gibt es viel zu sehen. Das Mittagessen im Landgasthof Kemmeriboden-Bad, hergestellt aus vorwiegend regionalen Produkten, wird begeistern. Wer noch mag, kann sich auch das legendäre

Sämtliche Kosten werden von der Pro Senectute Affoltern a.A. übernommen. Auch Ehepartner oder Angehörige zur Begleitung sind eingeladen. Die Ortsvertretung der Pro Senectute Affoltern wird vollzählig anwesend sein, damit stehen auch genügend Begleitpersonen zur Verfügung. Flyer mit allen Infos und Anmeldetalons liegen überall dort auf, wo sich Senioren öfters aufhalten. Die Ortsvertretung freut sich auf ein paar frohe Stunden zusammen mit Menschen, die beim Reisen auf Unterstützung angewiesen sind. (pd.)

Kemmeriboden-Bad. (Bild zvg.) Infos bei der Ortsvertretung der Pro Senectute

Meringue, den Hit vom Kemmerioboden-Bad, bestellen. Es bleibt noch Zeit, zu verweilen bis der Car die Reise-

gruppe über das Emmental und Sursee wieder nach Affoltern zurückbringt.

Affoltern: Heidi Kleinhans, Tel. 044 761 09 88/ Peter Leuenberger, 044 761 00 84/Hedi Queck, 044 761 61 73/Regina Helfer, 044 761 03 91.

Mit Musik verwöhnt Sommerplausch im Haus zum Seewadel Bei volkstümlicher Schwyzerörgeli- und Blockflöten-Musik das schöne Wetter geniessen und zusätzlich mit Früchtebowle und Glace den Nachmittag versüssen! Wieder eine gelungene Veranstaltung im Seewadel! Bunte Ballone, schöne Tischdekorationen und vor allem das wunderbare Wetter, luden die Bewohnerinnen und Bewohner am 26. Juli dazu ein, sich auf der grossen Dachterrasse des Hauses zum Seewadel einzufinden. Dort konnten sie sich an einem Schattenplätzchen niederlassen und an den musikalischen Klängen des Schwyzerörgelis und der Blockflöten erfreuen. Die zwei Musikanten, Helmut Müller von Ottenbach und Isidor Schuler von Auw, sowie Musikantin

Verena Amberg performten bekannte Lieder wie «En neue Alte», «De verliebt Guschti» oder «Chumm mir wei ga Chrieseli günne», was bei den Bewohnerinnen und Bewohnern alte Erinnerungen weckte und sie zum Mitsingen animierte. In der Pause wurden alle mit Glace und Früchtebowle bedient, welche einige der Bewohnerinnen und Bewohner am Morgen selber zubereitet hatten. Gerne liessen sie sich bei den angenehmen Temperaturen auch noch ein zweites oder drittes Mal von der feinen, gekühlten Bowle schöpfen. Bei lockeren Gesprächen wurde dann mit zufriedenen Gesichtern das angebotene «z’Vieri» verspeist. Nachdem sich alle gestärkt hatten, wurden die Anwesenden nochmals mit Musik verwöhnt. Mit einem zweiten Liederblock unter anderem mit

Die Musikanten von links: Verena Amberg, Helmut Müller und Isidor Schuler. (Bild zvg.)

«Es Buurebüebli» wurden alle noch einmal zum Schunkeln und zum frohen Mitsingen aufgefordert. Mit grossem Applaus und einem herzlichen

Dank wurden die Musizierenden dann verabschiedet. Wieder neigte sich ein wunderschöner Sommernachmittag dem Ende zu. (pd.)

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Veranstaltungen

Freitag, 5. August 2016

agenda

Samstag, 6. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz.

Ferienstimmung auf dem Dorfplatz «Musig im Dorf»: «Gentle Breeze» verzaubert Bonstetten mit Soul, Pop und Reggae

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Montag, 8. August Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 9. August

Sängerin Sandra Guerini von «Gentle Breeze». (Bild zvg.)

Ausstellungen Aeugst am Albis

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Ottenbach 11.29: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Postauto, ZVV 9-Uhr-Pass, «Ab uf de Zürisee», gemütlicher Nachmittag ab Bürkliplatz bis Rapperswil mit Zmittag und Zvieri (Verpflegung nicht inbegriffen). Auskunft und Anmeldung: Trudi Streule, Telefon 044 761 26 50 bis Montag, 8. August, 15 Uhr. Postautohaltestelle (Engelwiese).

Mittwoch, 10. August Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «OF.LEVCI» Werkstatt des Johannes Weiss. Das Geheimnis der «Terra Sigillata», aus der das Tafelgeschirr der Römer hergestellt wurde. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 25. August.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Fotoportraits: Bibliothekskunden zeigen sich mit ihrem Lieblingsmedium. Während der Schulferien: Di, 15-20. Bis 22. August.

Rifferswil 14.30-16.00: Märlitag: «Die Katze Nimmersatt und ihre Freunde» Sibylle Baumann erzählt zwischen Sümpfen und Tulpen spannende Geschichten für Kinder und Junggebliebene. Park Seleger Moor.

Donnerstag, 11. August

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»:

Am Samstag, 13. August, lädt «Musig im Dorf» Bonstetterinnen und Bonstetter sowie alle, die sich von einer musikalischen Brise entführen lassen wollen, auf dem Dorfplatz ein. Und wie immer wird das Publikum mit feinem Essen verwöhnt.

warme Soulstimme steht im Zentrum der Songs und entführt die Zuhörenden in eine laue Sommernacht. Die drei Musiker erweitern das Repertoire mit Eigenkompositionen und brasilianischen Songs. Sie schaffen einen eingängigen und eigenständigen Sound, der unter die Haut geht.

Auf den Punkt gebracht stehen die Sängerin und die Musiker von Gentle Breeze für acoustic Soul mit brasilianischem Flair. Das Trio um Sängerin Sandra Guerini spielt eigene Interpretationen bekannter Hits, ein Mix aus Soul, Pop und Reggae. Mit dem brasilianischen Gitarristen Marcos Conçalves und dem Perkussionisten Willi Hauenstein bildet ein eingespieltes Team die Groovesection, welche gekonnt zwischen filigranem Latin und treibendem Funk variiert. Sandra Guerinis

Trommelworkshop für Kinder Willi Hauenstein (von «Gentle Breeze») taucht um 18.30 Uhr mit Kindern zwischen neun und zwölf Jahren auf spielerische Art in die Welt der Trommeln ein. Wie tönen Regentropfen? Wie tönt der Wind? Wie tönt eine Elefantenherde? Alle, die das neugierig macht, sind im Trommelworkshop goldrichtig! Willi Hauenstein hat für alle Kinder, die seinen Workshop besuchen, eine Trommel dabei. Der Workshop

findet bei gutem Wetter vor dem Eingang zum Gemeindehaus statt, bei schlechter Witterung im Gemeindehaussaal. Keine Anmeldung, einfach kommen! Ab 18 Uhr serviert «Musig im Dorf» den Apéro, ab 19 Uhr werden auf dem Dorfplatz oder bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal feine, selbstgekochte Speisen serviert. Um 20.30 Uhr gibt es dann Soul, Pop und Reggae mit «Gentle Breeze» sowie an der Bar professionelle Drinks. Unterstützung ist immer willkommen. Alle Helferinnen und Helfer von «Musig im Dorf» sind zum Helferfest vom 16. September eingeladen. (ksch) «Musig im Dorf» am 13. August ab 18 Uhr auf dem Dorfplatz Bonstetten. Eintritt frei, Kollekte. Infos: www.afropercussion.ch oder auf der neu gestalteten Homepage unter www.musigimdorf.ch.

Beliebter Tummelplatz für Kinder Das Ortsmuseum Affoltern in Zwillikon thematisiert Brunnen Der Brunnen liegt etwas versteckt in einer kleinen Parkanlage seitlich zum früheren Kurhotel Arche. Er erinnert an die Zeiten um 1900 als Kneippen mit Wassertreten und Wassergüssen hoch en vogue und Affoltern ein Kurort war. Wasser ist auch heute im ganzen Dorf präsent mit den verschiedenen Brunnen, Bächen, Weihern und dem Stigeli. Speziell an heissen Sommertagen wird Letzteres zur Abkühlung sehr geschätzt . Der Durst lässt sich an einem der 14 öffentlichen Brunnen löschen. Dank der Wasserversorgungsgenossenschaft (WVA) ist für uns Wasser selbstverständliches Gut, das wir zu Hause jederzeit zur Verfügung haben. Dokumente dazu finden sich im Museum. Kulturgut wird im Dorfmuseum gesammelt. Vielfältig sind die Objekte und Fotos, die dort jeweils am ersten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr eingesehen werden können, zum Beispiel morgen Samstag, 6. August. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG)

Angaben schriftlich bis spätestens

Affoltern am Albis 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Seniorentreff «ChilehuusBarbecue» mit Unterhaltung durch die «Rüüstalörgeler.» Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Kontakt: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32

Dienstag, 12 Uhr

oder Ursula Grob, 044 761 77 42.

per E-Mail:

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agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post:

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Agenda Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis

Einer von 14 Brunnen in Affoltern (an der Zürichstrasse). (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 5. August 2016

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FCWB startet gegen Gossau Saisonstart morgen Samstag auswärts Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten startet morgen Samstag um 17 Uhr auswärts in die neue Meisterschaft. Gegner ist der FC Gossau SG, gegen welchen die Ämtler stets enge Partien austragen. ................................................... von oliver hedinger Wie beim FCWB hat es auch bei Gossau eine Rochade im Team gegeben. Sechs Abgängen stehen sieben Zuzüge gegenüber und dazu haben zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung ins Kader von Trainer Gambino geschafft. Besonders erwähnenswert ist einerseits die Verpflichtung eines alten WB-Bekannten, denn Gojart Gjergji wechselte von United Zürich zu den Fürstenländern. Anderseits konnte mit Anouer Ben Belgacem ein U-18-Talent des FC St. Gallen ge-

wonnen werden. Mit einem erhöhten Konkurrenzkampf im Team will man in der starken Gruppe 3 der 1. Liga auch dieses Jahr Akzente setzen und den guten 5. Rang des Vorjahres wiederholen.

FCWB mit verstärkter Offensive Wie vor Wochenfrist bereits angekündigt, haben sich die Rot-Schwarzen vor allem in der Offensive deutlich verstärkt. Top-Skorer Blumer aber auch Le Bigonsan und Siefkes sollen Machado im Abschluss unterstützen und die torarme vergangene Saison vergessen machen. Weiter sind Hotnjani und der eigene Junior Berisha zum Kader gestossen und diese Woche ist auch Studer wieder in die Schweiz zurückgekehrt. Welcher Startelf Trainer Dosch das Vertrauen schenkt, wird man am Samstag in Gossau sehen können. Nach guten Vorbereitungsspielen und

Im März 2016 verlor WB bei Schneegestöber 1:2 gegen Gossau, dessen Keeper Geisser mehrmals brillierte. (Bild Kaspar Köchli) starken Auftritten gegen Cham und Kriens, war der letzte Test gegen die Reserven des FCZ dann nicht mehr repräsentativ. Aber auch Gegner Gossau

Säuliämtler OL-Erfolge im Engadin Einige Säuliämtler OL-Läufer beteiligten sich an den Begleitläufen der Juniorenweltmeisterschaften, über 50 Clubmitglieder der OLG Säuliamt waren dann in der Folgewoche am Mehrtagelauf «Swiss-O-Week» im Oberengadin dabei. Es konnten diverse Podestplätze gefeiert werden.

Am ersten Tag fand ein Langdistanz-OL bei S-chanf statt, an dem viele Säuliämtler Podestplätze erliefen. Jeweils Zweite ihrer Kategorie wurden Denis Steinemann, Stallikon (H35), Walter Bickel (H80), Lotti Spalinger, Hedingen (D55K), Yvette Zaugg, Aeugst (D65), und Dritte wurden Andreas Stalder, Knonau (HAL), sowie Lucia Hasler, Bonstetten (D65).

................................................... von martin kehrer

Gusti Grüniger konstant top

Organisiert von der weltbesten OLLäuferin aller Zeiten, Simone NiggliLuder und ihrem Ehemann Matthias Niggli wurden vom 9. bis 15 Juli im Unterengadin die Juniorenweltmeisterschaften im OL ausgetragen. Parallel dazu fand am Sonntag, 10. Juli, ein Nationaler Sprint-OL im Dorfbereich von Schuls statt. Bei grosser Hitze um 30 Grad platzierte sich lediglich Gusti Grüniger, Rifferswil, auf dem Podest (3. Rang bei H80), Gute Top-Ten-Plätze erliefen sich aber auch Fabian Pöschel, Bonstetten, und Lukas Funk, Mettmenstetten (7. resp. 9. HAL), Umberto Veronesi, Zwillikon (5. HB), René Vock, Bonstetten (9. H55), Walter Bickel, Mettmenstetten (6. H80), sowie Yvette Zaugg, Aeugst, und Berti Kehrer, Hedingen (4. resp. 7. D65). In den anschliessenden Tagen erfolgte ein Temperatursturz mit Schneefall (!) und der OL in Ftan vom 13. Juli fand bei ungemütlich kaltem Nieselregen statt. Walter Schwarzenbach, Wettswil, gewann an diesem Tag in der Kategorie H75 und am nächsten Tag Yvette Zaugg (D65) beim OL in Lavin/Susch .

«Swiss-O-Week»: ein Drittel der OLG-Mitglieder Säuliamt am Start In der Folgewoche vom 16. bis 23. Juli starteten über 50 Clubmitglieder (rund ein Drittel der OLG Säuliamt!) an der alle zwei bis drei Jahre stattfindenden «Swiss-O-Week», einem sechstägigen Mehrtagelauf in alpinem Gelände. Dieser findet wechselnd in berühmten Berggebieten der Schweiz statt (u.a. Zermatt, Flims, Innerschweiz) und lockt auch immer wieder viele ausländische Läufer an. Dieses Jahr war der Austragungsort St. Moritz und das Oberengadin. Es nahmen total 4000 Läuferinnen und Läufer im Alter von 10 bis 90 Jahren aus 37 Nationen teil. Wie seit Jahren üblich, halfen einige Clubmitglieder der OLG Säuliamt in der Organisation dieses aussergewöhnlichen Anlasses mit.

Der OL des zweiten Tages führte ebenfalls bei schönem Laufwetter durch den zauberhaften Stazerwald bei St. Moritz, der wegen der Bilder vom Engadiner Marathon weltbekannt ist. Gusti Grüniger gewann bei H80 und Walter Bickel (H80) sowie Lotti Spalinger (D55K) klassierten sich als Tagesdritte ihrer Laufkategorien. Ins Gebiet der Diavolezza führte der Lauf am dritten Tag. Im halboffenen Hanggebiet oberhalb der Talstation planten die Bahnleger anspruchsvolle Bahnen. Gusti Grüniger gewann erneut bei H80. Zweite ihrer Kategorien wurden das Ehepaar Seline Stalder und Andreas Stalder in den langen Damen- resp. Herrenkategorien DAL respektive HAL. Dritte Plätze belegten Kaspar Oettli, Hausen (H55), und Lotti Spalinger (D55K). Nach einem Ruhetag zur Erholung wartete am vierten Wettkampftag bei Maloja ein sehr raues, steiniges und schwer belaufbares Gelände auf die Teilnehmenden und erstmals in dieser Woche auch schlechtes Wetter. Einen dritten Rang erlief sich Kaspar Oettli (H55). Zweite wurden an diesem Tag Seline Stalder (DAL) und Lucia Hasler (D65). Gusti Grüniger blieb erneut Sieger bei H80. Der fünften Tagesetappe «Furtschellas» im Gebiet oberhalb der Baumgrenze drohte bereits gemäss Prognosen ein akuter Wetterumsturz wegen einer Kaltfront um die Mittagszeit. Von 9 bis 11.30 Uhr herrschten noch recht gute Laufbedingungen für die früh Startenden. Aber innerhalb einer halben Stunde verschlechterte sich die Wetterlage dramatisch. Wegen dichten Nebels und heftiger Gewitter mit Blitz und Donner musste der Wettkampf abgebrochen werden. Viele Säuliämtler waren genau in dieser Zeit unterwegs und können von individuellen Abenteuern berichten. Weil die Seilbahn bei Sturm nicht fahren darf, mussten die meisten Teilnehmenden während einer Wetterlücke unprogrammgemäss zu Fuss an die Talstation absteigen. Selbstverständ-

verlor den letzten Test, sogar gegen einen unterklassigen Gegner. Anpfiff auf der Sportanlage Buechenwald in Gossau SG ist morgen

Samstag um 17 Uhr und trotz Sommerferienzeit freuen sich die WB-Akteure auf viele Fans in Rotschwarz.

Künftige OlympiaMedaillenhoffnung? Sportklettern in Tokyo 2020 mit dabei Am Mittwoch, 3. August, hat die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) das Sportklettern in das Programm der Sommerspiele 2020 in Tokyo aufgenommen.

Gusti Grüniger (r.), Rifferswil, als Gesamtsieger mit Walter Bickel (l.), Mettmenstetten, als Gesamtdritter. (zvg.) lich wurden die unvollständigen Resultate annulliert. Auch am sechsten und letzten Tag hatten die meisten Läufer bei kräftigem Regen in den Wald bei Sils-Maria zu starten. Grobe, überwachsene Blockfelder forderten sowohl physisch wie kartentechnisch nochmals alles von den Läufern und bei solch nassen, glitschigen Verhältnissen war zusätzlich wegen Verletzungsgefahr Vorsicht angesagt. Unter diesen erschwerten Bedingungen gewannen Denis Steinemann (H35) und Walter Bickel (H80). Dritte ihrer Kategorien wurden Andreas Stalder (HAL) und Lotti Spalinger (D55K).

Gold und Bronze im H80 Wie es sich für einen solchen Mehrtage-OL geziemt, wurde natürlich auch ein Gesamtklassement erstellt. Es überrascht nicht, dass dabei erneut die gleichen Läufer und Läuferinnen zu erwähnen sind, die schon an den einzelnen Etappen in den vorderen Rängen zu finden waren. Gesamtsieger der Kategorie «Herren über 80» wurde einmal mehr Gusti Grüniger und in der gleichen Kategorie belegte Walter Bickel den dritten Rang. Andreas Stalder landete auf Rang zwei (HA Lang, 20- bis 35-Jährige). Bronzeplätze belegten Seline Stalder (DAL) und Lucia Hasler (D65). Mit vierten Plätzen nur knapp neben dem Podest schlossen Kaspar Oettli (H55) und Lotti Spalinger (D55 Kurz) ebenfalls erfolgreich den Wettkampf ab, wobei die Leistung von Lotti Spalinger besonders bemerkenswert ist, weil sie als Chefin «Info – Wettkampfzentrum» neben dem Lauf von morgens früh bis abends spät zusammen mit anderen Säuliämtler Helfern im Einsatz stand!

spannende Zukunft», meint Hanspeter Sigrist, Chef Leistungssport SAC.

Zusammen mit Swiss Olympic Richtung Tokyo 2020

Der SAC hat das Sportklettern seit seinen Anfangsjahren (1994) begleitet, Für viele Kletterinnen und Kletterer indem er die Nationalmannschaft wird ein Traum wahr: Sportklettern führt und die Wettkämpfe koordiist Teil des Olympischen Programms niert. Der grösste Schweizer Bergder Sommerspiele 2020 in Tokyo. Dies sportverband mit 150 000 Mitgliedern hat das Internationale Olympische Ko- ist auf diese Herausforderung vorbemitee (IOC) am Mittwoch an der Voll- reitet und wird die dafür notwendigen versammlung im Vorfeld der Olympi- Schritte einleiten: Zunächst ist geschen Spiele in Rio 2016 entschieden. plant, mit dem aktuell vorhandenen Bonstetterin Petra Klingler, aktuell Athletenpotenzial ein vierjähriges Schweizer Meisterin im Bouldern und Olympiaprojekt im Hinblick auf Tokyo im Leadklettern, sprach von einem 2020 zu lancieren; dieses erfolgt in en«aufregenden Tag für die Kletterwelt» ger Zusammenarbeit mit dem nationaund kommentierte die Aufnahme ins len Dachverband Swiss Olympic. Die Programm der Sommerspiele auf Details werden nach den Olympischen ihrem Facebook-Profil mit einem Spielen in Rio 2016 durch eine neue Smiley. Leistungsvereinbarung geregelt. Für den Schweizer Alpen-Club SAC In einem zweiten Schritt soll eine und das Sportklettern in der Schweiz längerfristige Strategie erarbeitet werbedeutet dieser Entscheid den bisher den. Ziel ist, junge Athletinnen und grössten Meilenstein in der Entwick- Athleten frühzeitig zu erfassen und lung und Förderung dieser dynami- auf kommende Olympische Spiele vorschen Sportart. Das Sportklettern wird zubereiten. Dies wird erst dann relesowohl in seiner Breitenentwicklung, vant, sobald feststeht, dass der olympials auch im Bereich des Leistungs- sche Traum über Tokyo 2020 hinaussports einen neuen Schub erfahren. geht. Denn vorläufig ist Sportklettern «Mit dem Entscheid des IOC fühlen erst einmal für die Olympiade 2020 wir uns in unserer langjährigen Arbeit gesetzt. Welche Voraussetzungen für bestätigt und freuen uns auf eine die weitere Teilnahme notwendig sein werden, ist zurzeit noch offen. Der SAC ist überzeugt, dass er sich beim Betreten dieser neuen Bühne des internationalen Sportes auf seine Strukturen und sein bewährtes Fördersystem abstützen und darauf aufbauen kann. Auch die verschiedenen Partner wie Leistungszentren, Sponsoren, Organisatoren von Wettkämpfen und Kletterhallen werden zweifellos eine zusätzliche Motivation für eine erfolgreiche ZusammenIhre Sportart wird 2020 olympisch: Petra Klingler. (Archivbild) arbeit erfahren.


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Extra

Im Spital Affoltern geboren

menschen im säuliamt

Freitag, 5. August 2016

«Mir gefällt es, immer wieder Neues anzupacken» Matthias Strebel ist im Uttenberg aufgewachsen und setzt sich heute im Familienunternehmen Anta Swiss AG ein, wo er die Entwicklung und Weiterentwicklung von Produkten leitet. Privat ist er gerne sportlich unterwegs oder geniesst mit Freunden einen gemütlichen Abend.

Jonas, 25. Juli. (Bilder Irene Magnin) ................................................... mit matthias strebel sprach marianne voss

Simona Martha, 27. Juli.

Iosua Severin, 27. Juli. anzeige

Der berühmte Abfallhai wurde eigentlich in Knonau geboren, denn sein Erfinder, Marcel J. Strebel, wohnt im Uttenberg. «Als die Stadt Zürich die Vergabe für einheitliche Abfallkübel ausschrieb, kam der Designer Werner Zemp auf meinen Vater zu», berichtet Matthias Strebel. «Das war die Geburtsstunde vom ersten Abfallhai.» Damals war Vater Strebel noch Teilhaber der Firma Brüco, inzwischen hat er das eigene Familienunternehmen Anta Swiss AG gegründet, das vor einigen Wochen von Rümlang nach Knonau umgezogen ist. Sowohl beide Söhne wie auch zahlreiche weitere Familienmitglieder engagieren sich hier mit viel Herzblut. Wenn der Junior Matthias «seine» Firma und ihre Innovationen beschreibt, ist eine grosse Begeisterung spürbar. Als Leiter Entwicklung sei er für neue Produkte verantwortlich und als Mitglied der Geschäftsleitung könne er auch eigene Sichtweisen einbringen, erklärt er. Mit seiner Arbeitssituation sei er absolut glücklich. «Es stimmt einfach alles.» Er arbeite gerne im Team mit anderen zusammen und schätze die täglich neuen Herausforderungen. «Kein Tag ist gleich. Heute läuft es so, morgen anders.» Das fordere viel Flexibilität. Doch genau das mache ihm Freude. «Es gefällt mir, immer wieder Neues anzupacken, Neues auszutüfteln», betont er und ergänzt: «Langweilig wird es mir sicher nie.» Und was bedeutet der Name Anta? «Das ist eine Abkürzung von unserem Slogan: Aktuell, nachhaltig in technologischen Anwendungen.»

Hai mit Auge Matthias Strebel ist im Uttenberg aufgewachsen. Nach der Primarschule in

Matthias Strebel mit einer Auswahl der Abfallhai-Kollektion, die bereits über 100 Modelle zählt. (Bild Marianne Voss) Knonau besuchte er während zweier Jahre in Zürich eine Privatschule. Das sei für ihn damals genau die richtige Lösung gewesen. «Es war eine sehr gute Schule, wo ich individuell gefördert wurde.» Für das letzte Schuljahr kehrte er dann wieder in die Heimat zurück. «Und auch das war schön. Ich wurde von meinen alten Kollegen sehr gut wieder aufgenommen.» Seine Lehre als Automatiker mit Berufsmatur absolvierte er bei der Firma Rittmeyer, wo er auch nach dem Lehrabschluss blieb. Berufsbegleitend studierte er in Luzern auch noch Elektrotechnik. Für seinen Einstieg in die Familienfirma war der Abfallhai verantwortlich, genauer gesagt: der Solar-Presshai. «Mittels Solarenergie wird in diesem grossen Abfallbehälter regelmässig der Inhalt zusammengepresst.» Der Solar-Presshai war sein erstes Projekt und bewog ihn zum definitiven Wechsel von Rittmeyer zur Anta Swiss. Stolz erläutert er der Journalistin – und zugleich seiner früheren Lehrerin – seine aktuellsten hochtechnologi-

schen Projekte. Eines ist das Hai-Auge. «Hier handelt es sich um ein Modul, das mit einem Ultraschallsensor ausgerüstet ist und in die gängigsten Abfallhai-Modelle eingebaut werden kann. Wenn der Behälter voll ist und entleert werden muss, erhält der zuständige Werkdienst eine Meldung.» Zurzeit werde diese Hai-Ausführung am Flughafen Kloten getestet. Weiter hat er den Warensafe entwickelt. «Das ist ein diebstahlsicherer ZigarettenSchrank, der bereits in vielen VolgLäden im Einsatz ist.»

Marathon in Berlin Zurzeit wohnt Matthias Strebel zusammen mit seiner Freundin in Baar. «Fabienne und ich kennen uns schon seit der Schulzeit», verrät er schmunzelnd. Wie schon als Kind, spielt er auch heute noch Fussball in Cham. Da gehe es aber gar nicht etwa nur ums Bier, da werde zweimal pro Woche wirklich trainiert und gespielt, hält er fest. In der Freizeit ist er allgemein

gerne sportlich unterwegs beim Joggen, Rennvelo-Fahren oder Wandern. Zusammen mit seinem Bruder nahm er vor vier Jahren sogar am Berlin-Marathon teil. «Das war ein unvergessliches Erlebnis! Gut 42 Kilometer durch die Stadt und eine Million Zuschauer!» Und wenn es nicht Sport ist? «Dann geniessen wir gerne einen gemütlichen Abend mit Freunden. Wir grillieren und trinken manchmal auch ein gutes Glas Wein.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

Sommergewitter können Brände auslösen Beratungsstelle für Brandverhütung empfiehlt Blitzschutzanlagen Rund 10 000 Blitze schlagen hierzulande jährlich in Gebäude ein – mit Temperaturen bis 30 000 Grad Celsius. Die Sicherheitstipps der Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB) zeigen auf, welche Vorsichtsmassnahmen bei Gewittern zu treffen sind.

bauernregel «Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.»

Jeder dritte Feuerschaden in der Schweiz ist auf einen Blitzeinschlag zurückzuführen. Direkte Blitzeinschläge verursachen dabei in der Regel die grössten Schäden. Im schlimmsten Fall können sie ganze Gebäude explosionsartig in Brand setzen. Häufiger sind jedoch indirekte Blitzeinschläge. Diese haben insbesondere Schäden an elektrischen Geräten wie Fernseher,

Computer oder Heizungssteuerungen zur Folge. Blitzschutzsysteme verhindern keine Einschläge, schützen jedoch Gebäude vor grösseren Schäden. Sie leiten die Blitzeinschläge ab und sorgen dafür, dass Blitze für Gebäude nahezu ungefährlich sind. Obwohl der Einbau einer solchen Anlage nur für besonders gefährdete Bauten vorgeschrieben ist, empfiehlt die BfB eine generelle Installation. Die Kosten für ein Blitzschutzsystem betragen in der Regel ein bis zwei Prozent des Gebäudeversicherungswerts. In Gebäuden ohne Blitzschutzanlagen sollten während eines Gewitters sämtliche Stecker herausgezogen oder empfindliche Geräte mit einem Überspannungsschutz versehen werden.

Diese Schutzvorrichtung können Fachpersonen ohne grösseren Aufwand installieren.

Vorsichtsmassnahmen in Häusern ohne Blitzschutzanlage Für empfindliche elektrische Apparate wie Fernseher und Computer lohnt sich die Installation eines Überspannungsschutzes. Ansonsten sollten während eines Gewitters die Stecker der Geräte herausgezogen werden. Der Kontakt mit Gas- und Wasserleitungen, Elektroinstallationen oder Antennenkabeln ist zu vermeiden. In der Mitte des Raumes ist es während eines Gewitters am sichersten. Schutz bieten auch Autos, Eisenbahnwagen oder Camper. (pd.)

062 2016  
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