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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 62 I 166. Jahrgang I Freitag, 9. August 2013

Bargeld gestohlen

Bewegende Momente

Diebe machen keine Sommerferien: Einbrüche in Affoltern. > Seite 3

Sommerserie: «Anzeiger»Mitarbeiterin Regula Zellweger arbeitete im Spital. > Seite 9

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Berührend Letztes Geleit für Heinz Sträter, Kommandant der Feuerwehr Hausen. > Seite 10

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Für verlassene Kinder Das Rumänienfest in Obfelden brachte fast 9000 Franken ein. > Seite 10

Schöne Sommerferien-Zeit rettet die Badi-Saison Nur der feucht-kalte Saisonstart drückt auf die Bilanz Fast ununterbrochen Sonnenschein – das Säuliamt wurde in den vergangenen Wochen wettermässig verwöhnt. Den miesen Saisonstart kann das allerdings nicht mehr wettmachen. BadiBetreiber reden deshalb von einer durchschnittlichen Saison. ................................................... von thomas stöckli Wochenlang am Stück Badewetter – die Sommerferien 2013 hatten es bisher in sich. Und nach kurzen Unterbrüchen sieht es auch fürs Wochenende und ab Mitte nächster Woche wieder rosig aus. Bei den Betreibern der Ämtler Freibäder ist die Begeisterung über den Sommer 2013 entsprechend gross. Zeichnet sich gar eine Rekordsaison ab? Das denn doch nicht. Zu feucht-kalt war der Frühling. Dabei wären ein schöner Mai und Junianfang so wichtig, sind sich Toni Bösch, Betriebsleiter im Affoltemer «Stigeli», Andreas Glättli, StrandbadPächter am Türlersee und Markus Voser, Bademeister in Mettmenstetten, einig. Dann sind die Leute nämlich jeweils «hungrig» auf die Badi. Und ge-

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«Bach zerstört» Forum: Leser Hans Schneebeli zur Renaturierung des Hofibachs in Zwillikon. > Seite 11

Erst zum Friedensrichter, dann ans Gericht «Bevor Parteien Klage einreichen, sollten sie versuchen, den Streit einvernehmlich beizulegen», heisst es in der Zivilprozessordnung. Und diese Vorrunde ist grundsätzlich obligatorisch. Das Friedensrichteramt ist also Vorinstanz – und arbeitet in aller Regel sehr effizient: Von den 8814 Fällen, die im Kanton Zürich im vergangenen Jahr behandelt wurden, konnten 66 Prozent vom Friedensrichter erledigt werden. Im Bezirk Affoltern sind es sogar 69 Prozent. In unserer Region gelangen nur gerade 15 Prozent ans Gericht; der Rest «versickert». Der Friedensrichter kann bis 2000 Franken ein Urteil fällen, muss aber nicht. In diesem Fall erteilt er den Parteien eine sogenannte Klagebewilligung. Unter 5000 Franken kann er einen Urteilsvorschlag unterbreiten. Wird er vor den Parteien akzeptiert, gilt er als rechtskräftiges Urteil. Ansonsten wird wiederum Klagebewilligung erteilt. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

Bade-Idylle im Strandbad am Türlersee. Pächter Andreas Glättli ist zufrieden mit dem Sommer 2013. (Bild Thomas Stöckli) nau die so wichtigen frühsommerlichen Mai- und Junistart-Wochenenden sind dieses Jahr ausgeblieben. «Das lässt sich nicht mehr hereinho-

len», weiss Toni Bösch. Umso grösser ist die Hoffnung, dass das schöne Wetter bis zum Ende der Saison bleibt. Dann dürfte die Badi-Bilanz

2013 zumindest überdurchschnittlich ausfallen. ................................................... > Umfrage auf Seite 5

Ein hindernisfreier Wanderweg auch im Bezirk Affoltern 80 Projekte von SchweizMobil im ganzen Land – neun im Kanton Zürich Von Türlen nach Mettmenstetten ist eine hindernisfreie Wanderung möglich, die sich auch für Menschen mit einer Behinderung eignet. Sie gehört zu jenen neun Routen im Kanton Zürich, die von der Stiftung SchweizMobil in Absprache und Koordination mit dem kantonalen Amt für Verkehr sowie den Zürcher Wanderwegen ausgesucht worden ist. Sie wird in den nächsten zwei bis drei Monaten mit weiss-grünen Signalisationen ausgeschildert und führt über das bestehende Wanderwegnetz.

Keine Kosten für Gemeinden Für die Gemeinden entstehen keine Kosten; diese werden durch die Stiftung SchweizMobil, das Bundesamt für Strassen sowie Mobility International Schweiz getragen. Schweizweit sollen 80 rollstuhlgängige Routen als «hindernisfreie Wege» integriert werden. (-ter.)

Hindernisfrei wandern vor historischer Kulisse: Route führt an der Klosteranlage von Kappel vorbei. (Bild Werner Schneiter)

................................................... > Bericht auf Seite 7

500 32 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Affoltern am Albis Am 7. August 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Ich wäre noch so gern geblieben, daheim bei meinen Lieben, doch Gott bestimmte meine Zeit und rief mich in die Ewigkeit.

Hans (Johann) Steiner geb. 17. März 1948, Ehemann der Beatrice Jolanda Steiner geb. Zberg, von Reiden LU und Willisau LU, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Breitenstrasse 13.

ABSCHIED

Die Urnenbeisetzung findet im engeren Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Mittwoch, 14. August 2013, um 11.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH.

Hans Steiner-Z’berg

Eingabefrist bis 9. September 2013.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Traurig und tief bestürzt müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Papi, Schwiegervater, Opa und Bruder

(Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. August 2013)

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Schlieren, 9. August 2013

Kappel am Albis

geb. 27. Dezember 1931, von Zürich ZH und Russikon ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen Hofwiesenstrasse 3, 8604 Volketswil. Sie starb in Volketswil ZH am 31. Juli 2013.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Baserga Roland, geb. 13. Oktober 1949, von Bülach ZH, Rainstrasse 17, 8143 Stallikon. Datum der Konkurseröffnung: 12. Juli 2013. Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG.

Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Vermietung Dachfläche für Photovoltaik-Anlage Die Gemeinde Hedingen beabsichtigt, die beiden Flachdächer der Schulanlage Schachen (Schachen 1 und Turnhalle) an eine Person oder Organisation zu vermieten, welche dort eine Photovoltaik-Anlage erstellen und betreiben möchte. Dabei müssen beide Flachdächer ganzflächig mit der Photovoltaik-Anlage bedeckt sein. Die vorgesehene Leistung beider Photovoltaik-Anlagen sollte rund 100 kWp betragen (Leistung gemäss Hauptsicherung 250 A = 175 kWp) Offerten in Form eines Entwurfs für einen Vertrag für die Dachnutzung zum Betrieb einer Photovoltaik-Anlage können bis Ende August 2013 an die Gemeindeverwaltung Hedingen, Bereich Liegenschaften, Werner Bösch, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingereicht werden. Die beiden Flächen müssen ganzflächig mit der Photovoltaik Anlage bedeckt sein. Für weitere Fragen steht Werner Bösch, Bereichsleiter Liegenschaften, gerne zur Verfügung via E-Mail werner.boesch@hedingen.ch. Gemeindeverwaltung Hedingen Bereich Liegenschaften

Bauherrschaft: ESG Immo AG, Gewerbestrasse 6, 6414 Unterägeri Projektverfasserin: KMP Architektur + GU AG, Gewerbestrasse 6, 6314 Unterägeri Bauprojekt/Projektänderung: Neubau 8 Reiheneinfamilienhäuser und 2 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Kat.-Nrn. 1558/1559 und 1560, Mythenblick, Uerzlikon (Kernzone B)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Peter Habe und Barbara Thommen Habe, Rütistrasse 8, 8032 Zürich Projektverfasser: Spoerri Thommen Architekten AG, Grubenstrasse 40, 8045 Zürich Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 267 und Neubau Doppel-Einfamilienhaus auf Kat.-Nr. 744 an der Heidenchilenstrasse 14 (Wohnzone W2a)

Bestattungen Aeugst am Albis Beerdigung am Mittwoch, 14. August 2013, von

Röthlisberger geb. Meili, Margrit

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Nach kurzer schwerer Krankheit durfte er heute Nacht friedlich einschlafen. Wir vermissen Dich sehr.

Bonstetten In Bonstetten wurde beerdigt:

Wettstein geb. Gloor, Alice Nelly

Breitenstrasse 13 8910 Affoltern am Albis

Hedingen In Zürich ist am 2. August 2013 gestorben:

Herzog geb. Hirschi, Hélène Gabrielle geboren am 6. Februar 1954, von Ennetbaden AG, Ehefrau des Herzog Josef, wohnhaft gewesen in Hedingen, Alte Affolternstrasse 17C. Die Urnenbeisetzung engsten Familienkreis.

erfolgt

Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9, Vermerk: Todesfall Hans Steiner. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

Ottenbach Am 2. August 2013 ist in Affoltern am Albis. gestorben:

Leuenberger, Rudolf geb. 28. Januar 1923, von Wynigen BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, mit Aufenthalt im Alterswohnheim Haus zum Seewadel, Affoltern am Albis. Urnenbeisetzung am Freitag, 16. August 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche. Der Friedhofvorsteher

Nach der Zeit der Tränen und der tiefen Trauer bleibt die Erinnerung. Die Erinnerung ist unsterblich und gibt uns Trost und Kraft.

DANKSAGUNG

Heinz Mayer

Affoltern am Albis

Vorgehen, Methode, Ergebnis . . .

geb. 16. März 1921, Witwe des Jakob Eichholzer, von Oberlunkhofen AG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alterswohnheim Seewadel.

Gemeinderat Rifferswil

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, den 14. August 2013, 11.00 Uhr, im engeren Familienkreis statt; anschliessend Trauergottesdienst in der katholischen Kirche.

im

13.30 Uhr Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis.

Am 2. August 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Rifferswil, 9. August 2013

Beatrice Steiner-Z’berg Daniela Steiner Irene Georges-Steiner mit Gino und Romina Karin und Patrick Steck-Steiner mit Tobias Geschwister, Verwandte und Freunde

geboren am 2. Februar 1939, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Breitenstrasse 12, verstorben am 1. August 2013.

Einladung zur Information über das revidierte Ortsbildinventar der Gemeinde Rifferswil vom Mittwoch, 21. August 2013, 20 Uhr, im Saal der Engelscheune (Dorfplatz, Rifferswil)

Kristina Kröger, Vestigia GmbH, Zürich Wilhelm Baumgartner (Hochbauvorstand)

In Dankbarkeit

Bestattungsamt Bonstetten

Der Friedhofvorsteher

Ortsbildschutz

17. März 1948 – 7. August 2013

Wir danken herzlich

Rosa Anna Eichholzer-Fanger

für eine stille Umarmung, für einen Händedruck, wenn Worte fehlten, für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben, für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, für Blumengrüsse, grosszügige Spenden und heilige Messen, für die grosse Anteilnahme an der Trauerfeier. Pater Bruno Holderegger für die freundschaftlich tröstenden Worte im Abschiedsgottesdienst, den Ärzten Dr. Gerber und Dr. Zimmermann für die einfühlsame Betreuung, der Palliativstation Villa Sonnenberg für die liebevolle Pflege.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Trauergottesdienst findet am Montag, 12. August 2013, um 11.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH statt.

Obfelden, anfangs August 2013

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 4. August 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gerard Marian Jancier geb. 14. August 1952, Ehemann der Helena Jancier, von Polen, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH, Sandacherstrasse 22. Die Urnenbeisetzung findet in Polen statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 9. August 2013

Friedensrichterämter entlasten das Bezirksgericht Mehr erledigte Fälle nach Einführung der neuen Zivilprozessordnung Von den 204 im Jahr 2012 eingegangenen Fällen konnten die Friedensrichterämter im Säuliamt fast 70 Prozent erledigen, den allergrössten Teil schon innerhalb von drei Monaten – ein Wert, der über dem Mittel des Kantons liegt. In diesem Jahr wird sich die Fallzahl erhöhen. ................................................... von werner schneiter Im Kanton Zürich gingen im vergangenen Jahr bei den Friedensrichterämtern 8814 Fälle ein. 66 Prozent davon wurden auch von den Friedensrichtern erledigt. Im Bezirk Affoltern sind es gar 69 Prozent der 204 eingegangenen Fälle. Wiederum 90 Prozent davon konnten schon in den ersten drei Monaten zu den Akten gelegt werden. In Affoltern sind beim Friedensrichter Hansueli Rickli im vergangenen Jahr 60 Fälle eingegangen – eine Zahl, die dieses Jahr bereits fast erreicht worden ist. «Bei stagnierender Wirtschaft achten beispielsweise Firmen und Handwerker stärker darauf, das ihnen zustehende Geld aus offenen Rechnungen konsequenter einzutreiben», sagt Hansueli Rickli. Dabei kommt ihnen die neue, seit dem 1. Januar 2011 in Kraft stehende Zivilprozessordnung (ZPO) entgegen. Der Friedensrichter, eine nicht-juristische Instanz, die bei solcherlei Klagen vor einem Gang ans Gericht obligatorische Vorinstanz (Schlichtungsstelle) ist (siehe Kasten), kann bis 2000 Franken in eigener Regie ein rechtskräftiges Urteil fällen, das nur bei Verfahrensfehlern anfechtbar ist. Fällt der Friedensrichter kein Urteil, weil der Fall juristisch kompliziert ist, stellt er den Parteien eine Klagebewilligung fürs Gericht aus. Bis 5000 Franken ist es dem Friedensrichter ausserdem möglich, einen Urteilsvorschlag zu unterbreiten, den die Parteien innerhalb von 21

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag Am Sonntag, 11. August, feiert Ernst Rohner seinen 95. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubilaren herzlich und wünscht ein freudvolles Fest im Kreise der Familie.

Zum 85. Geburtstag In Zwillikon dürfen wir Walter Vollenweider zum 85. Geburtstag gratulieren. Er feiert am kommenden Montag, 12. August. Herzliche Gratulation!

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 9. August, feiert Berta Grimmer ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der rüstigen Jubilarin herzlich. Am Sonntag, 11. August, feiert Ernst Uhler in Affoltern den 80. Geburtstag. Auch ihm gratulieren wir zum Ehrentag.

Hansueli Rickli im Friedensrichterbüro in Affoltern. Anlässlich eines Weiterbildungsaufenthalts in diesem Frühjahr in Texas hat er vom örtlichen Justice of Peace einen Sheriffstern erhalten. (Bild Werner Schneiter) Tagen akzeptieren oder ablehnen können. Wird er nicht abgelehnt, mutiert der Vorschlag zum rechtskräftigen Urteil, das nicht weitergezogen werden kann – wird abgelehnt, erteilt der Friedensrichter die Klagebewilligung für den Gang ans Gericht. Diese ist auch bei Beträgen über von 5000 Franken nötig. Diese Neuregelungen erlauben der unter notorischen Nichtzahlern leidenden Klägerschaft ein schnelleres Erlangen eines Rechtsöffnungstitels.

Nur 15% der Fälle gehen ans Gericht Mit der neuen ZPO ist die Quote der durch Vergleiche erledigten Fälle auf

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Auch schon die Polizei aufgeboten Auch wenn der Vergleich beim Friedensrichter die Regel ist – so ganz ohne Gefahren ist der Job nicht. In seiner 17-jährigen Tätigkeit als Friedensrichter hat Hansueli Rickli zweimal die Polizei einschalten müssen, vor kurzer Zeit wegen eines Renitenten sogar notfallmässig. Die neue ZPO erlaubt Klägern und Beklagten, eine Begleitperson zur Verhandlung mitzunehmen. Oft seien das jene, die Probleme bereiten – Besserwisser, die falsche Ratschläge erteilen. Ist der Begleiter ein Rechtsanwalt, sei dies meist eine grosse Hilfe für die Lösungsfindung.

Obligatorischer Schlichtungsversuch «Der Friedensrichter ist eine nichtjuristische Vorinstanz, die eine erzwungene Blitz-Mediation durchführt», sagt der Affoltemer Friedensrichter Hansueli Rickli. Gemäss Zivilprozessordnung tönt das offiziell so: «Bevor die Parteien Klage einreichen, sollen sie versuchen, den Streit einvernehmlich beizulegen – sei das im Rahmen eines Schlichtungsversuchs oder durch eine Mediation. Diese Vorrunde ist grundsätzlich obligatorisch.» Das bezieht sich allerdings nur auf den Zuständigkeitsbereich des Friedensrichters. Dieser führt als erste Instanz die obligatorischen Schlichtungsverfahren durch und leitet bei nachstehenden Streitereien die Verhandlungen: – Forderungsklagen/Konsumentenstreitigkeiten (Geldstreitigkeiten aus privaten und/oder geschäftlichen Beziehungen aus Kaufvertrag, Auftrag, Werkvertrag usw.). – Arbeitsrechtliche Klagen (Lohn, Überzeit), Kündigung, Arbeitszeugnisse usw.). – Klagen aus Motorfahrzeug- und Fahrradunfällen – Unterhaltsklagen – Erbrechtliche Klagen (Testamentsanfechtung, Erbteilungsklagen) – Nachbarschaftsklagen (Lärm, Einsprachen wegen Sträuchern, Bäumen, Bauten usw.)

Bei Scheidung ist das Gericht zuständig Nicht in den Zuständigkeitsbereich des Friedensrichters fallen Scheidungs- und Trennungsklagen. Diese gehen direkt ans Bezirksgericht. Die Schlichtungsstelle für Mietsachen am Bezirksgericht ist zuständig bei Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern. Bei Ehrverletzungsprozessen wird die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Der Friedensrichter erteilt aber Auskünfte, die beispielsweise das Vorgehen bei Klagen betreffen.

Grösseren Geldbetrag gestohlen

Verkehrsverbund: Z-Pass wächst weiter

Einbrüche und Vandalenakte

Korridor A-Welle/ZVV am ertragsreichsten

Zwischen 31. Juli und 3. August drangen Diebe auf unbekannte Weise in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Affoltern ein. Sie entwendeten einen grösseren Bargeldbetrag. Zu einem Einbruch kam es auch zwischen 31. Juli und 1. August in einem Einfamilienhaus in Affoltern. Unbekannte brachen das Oberlichtfenster auf, drangen in die Wohnung ein und durchsuchten alles. Das Deliktsgut wird noch abgeklärt. Die Kantonspolizei spricht von einem Sachschaden in der Höhe von zirka 3500 Franken. Rund 1000 Franken Sachschaden entstand bei einem Einbruch in einem Einfamilienhaus in Affoltern, der am

Auch im achten Geschäftsjahr verzeichnet der Z-Pass mehr Abo-Kundinnen und Kunden als im Vorjahr. Die Zunahme beträgt knapp 4.3 Prozent. Der Verkehrsertrag stieg auf über 62 Millionen Franken an. Bei der Absatzund Ertragsentwicklung gibt es regionale Unterschiede. Im Geschäftsjahr 2012 wurden gesamthaft in allen vier Korridoren des Z-Pass über 19 000 Z-Pass-Jahresabonnemente und 123 000 Monatsabonnemente verkauft (inklusive Z-BonusPass). Dies entspricht einem Wachstum von knapp 4,3 Prozent. Seit Einführung der Z-Pass-Abonnemente im Jahr 2005 stieg die Anzahl um 41 Prozent. Der Verkehrsertrag stieg im letz-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Stufe Friedensrichter von 50 auf 66 (Kanton) beziehungsweise 69 Prozent (Bezirk Affoltern) deutlich gestiegen. Nur gerade 15 Prozent der Fälle gelangen letztlich ans Gericht; der Rest «versickert», wird nicht weiterverfolgt und erledigt sich von selbst. «Mit dieser Steigerung entlasten Friedensrichterämter die Gerichte», fügt Hansueli Rickli an. Bei rund einem Viertel der Fälle liegt der Streitwert unter 2000 Franken, die grossmehrheitlich mit Vergleichen unter den Parteien enden. Bei mehr als der Hälfte der Fälle liegt der Streitwert unter der 5000-Franken-Grenze.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

2. August festgestellt wurde. Die Einbrecher knackten die Türe zu einem Lagerraum. Auch in diesem Fall klärt die Kantonspolizei das Deliktsgut gegenwärtig ab.

Briefkästen gesprengt Vom 1. auf den 2. August wurden bei einem Schulhaus in Affoltern zwei Briefkästen mit Feuerwerk gesprengt. Ausserdem wurde der Briefkasten eines Einfamilienhauses in Affoltern durch Abfeuern von Feuerwerk beschädigt. Die Kapo rapportierte in der Nacht vom 1. auf den 2. August auch diverse Ruhestörungen. (-ter.)

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

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ten Jahr auf über 62 Millionen Franken an.

Regionale Unterschiede 2012 wurde im Korridor Flextax–ZVV (Schaffhausen, Zürich) das stärkste Umsatzwachstum gemessen: Die Verkehrserträge stiegen um 10,33 % auf über 7 Mio. Der Korridor A-Welle/ZVV (Aargau, Zürich) blieb mit 27,6 Mio. wie in den Vorjahren der ertragreichste Korridor (+6.84 Prozent). Der Korridor Ostwind/ZVV (St. Gallen, Thurgau, Zürich) verzeichnet einen Verkehrsertrag von knapp 12 Mio. (+9.12 %). Ähnlich hoch war der Zuwachs im Korridor Schwyz-Zug/ZVV. (pd.)

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Liegenschaften Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln Psalm 23.1

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TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder

Rudolf Leuenberger-Gut

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Trauerfeier: Freitag, 16. August 2013, in der reformierten Kirche Ottenbach, Besammlung um 14.00 Uhr auf dem Friedhof. Wir danken dem Pflegepersonal des Alters- und Pflegeheims Seewadel für die liebevolle Betreuung. Auch danken wir Herrn Dr. Walter Baumann, Knonau, für seine unterstützende Begleitung während den letzten Jahren.

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Ich glaube an dieses alles erlösende Licht, vom Licht kommen wir und zum Licht gelangen wir wieder!

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grosi, Urgrosi und Schwester

Rosa Anna Eichholzer-Fanger 16. März 1921 – 2. August 2013

Deine Grosszügigkeit, Toleranz und deine Lebensfreude werden uns stets ein Vorbild sein. In dankbarer Erinnerung Erhard, Walter, Bruno Eichholzer Heidi und Max Leuthold-Eichholzer Thildi Schwyter-Fanger Grosskinder: Melanie, Silvan, Isabelle, Andrea, Miriam, Simon, Patrik, Adrian, Sascha Urgrosskinder: Aline, Loïc Die Abschiedsfeier findet am Montag, 12. August 2013, um 11.30 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Verstorbenen mit einer Spende an die Schweizer Berghilfe, Postkonto 80-32443-2, oder online unter www.berghilfe.ch. Traueradresse: Erhard Eichholzer, Hintergasse 6, 9620 Lichtensteig

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Bezirk Affoltern

Freitag, 9. August 2013

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Nur der Frühling trübt die Badi-Bilanz Affoltern: Fünf gute Wochen braucht es Was ist speziell im «Stigeli» in Affoltern? Bademeister Toni Bösch leitet die Frage direkt weiter an den Jasstisch. «Wie Ferien» sei es hier, sagen die Stammgäste, loben die «hervorragende Führung», das gute Essen, Sauberkeit und Freundlichkeit. Es hat sich einiges verändert im Affoltemer Freibad. Unter anderem der Kiosk: Um die Wartezeiten zu verkürzen, wurde er in drei Bereiche aufgetrennt. «Das hat sich bewährt», sagt Bösch und ergänzt: «Und wenn die Leute zufrieden sind, sind auch wir zufrieden.» Als Nächstes will der Betriebsleiter den Kinder-Spielbereich ins Auge fassen. «Wir haben sehr viele Kinder da», sagt er, und entsprechend sollen ein Sandkasten und eine grosse Schaukel her. Weiter will er nach den Sommerferien mit Aktivitäten das Badi-Erlebnis steigern.

Feuer am Nationalfeiertag Klingeln denn nach dem tollen Juli im «Stigeli» die Kassen? Nur bedingt: «Der Mai und der Juni-Anfang fehlen allen, das lässt sich nicht mehr hereinholen», relativiert Toni Bösch, der vor seinem Engagement in Affoltern zehn Jahre lang Betriebsleiter in der Badi Muri, AG, war. Mindestens fünf gute Wochen brauche ein Freibad einfach, verrät er. Dieses Jahr kamen diese fünf Wochen halt einfach am Stück. Bisher verlief die Saison im «Stigeli» ohne grosse Zwischenfälle. Dazu brauchte es auch etwas Glück im Unglück: Am Nationalfeiertag landete nämlich eine Rakete auf dem BadiDach und begann zu brennen. Zum Glück sah dies ein Anwohner. Die Feuerwehr brachte die Situation dann schnell unter Kontrolle. (tst.)

Toni Bösch, neuer Betriebsleiter und Bademeister im «Stigeli», Affoltern, holte sich Verstärkung fürs Foto. (Bilder Thomas Stöckli)

Mettmenstetten: Viele Familien

«Es braucht auch ruhigere Tage»: Markus Voser, Bademeister Mettmenstetten.

Beim Besuch des «Anzeigers» am Mittwochnachmittag ist es ruhig in der Badi Mettmenstetten. Bademeister Markus Voser beseitigt soeben mit dem Laubbläser die letzten Spuren des Sturms vom Vorabend. «Es hat wüst ausgesehen», berichtet er. Zwei Jugendliche üben Sprünge vom «Böckli», erst im Verlauf des Gesprächs zeigt sich die Sonne kurz. Den «mühsamen Saisonstart» erwähnt auch Markus Voser als Erstes. Umso besser konnte er mit den Verhältnissen in den vergangenen paar

Wochen leben: «Ich hoffe, es bleibt so.» Mit ihrer Dorfbadi seien die Mettmenstetter zufrieden, weiss Voser, der sein Amt bereits den dritten Sommer ausübt. Im Vergleich zu den anderen beiden Jahren spricht er von einer überdurchschnittlichen Saison. Zahlreich seien besonders die Familien mit Kindern vertreten gewesen. Dieses Jahr habe er wieder mehrere unbekannte Gesichter gesehen, erzählt der Bademeister. Neue Gäste, die auch regelmässig schwimmen kommen. Rege genutzt werde insbesonde-

re auch die Frühschwimmer-Regelung. So dürfen Mettmenstetter mit gültiger Saisonkarte gegen eine zusätzliche Gebühr mit einem eigenen Schlüssel schon zwischen 6 und 9 Uhr in die Badi. Noch bis zum Bettag läuft der Betrieb im Freibad Mettmenstetten. «Nach den Sommerferien schliessen wir eine Stunde früher», so Markus Voser. Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter gut bleibt. «Das wäre ein schöner Abschluss», so der Bademeister. (tst.)

Türlersee: Intensive Sommer-Wochen Bei schönem Wetter kommen alle: Camper, Bade- und Restaurantgäste. «Seit dem Sommerferien-Start sind wir ausgebucht, was Wohnwagen und Wohnmobile betrifft», sagt Andreas Glättli, Pächter von Camping, Strandbad und Restaurant am Türlersee. Immer ein Platz findet sich dagegen auf der Zeltwiese. «Die Sommerferien waren super, aber den schlechten Frühling können wir nicht mehr aufholen», weiss der Pächter. So fallen in der Saisonbilanz erfahrungsgemäss die Wochenenden An-

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fang Juni ins Gewicht, «dann, wenn die Leute hungrig sind auf den Beginn der Badesaison.» Rund zehn Mitarbeiter kümmern sich in der Hochsaison am Türlersee um das Wohl der Gäste – vom Parkplatz-Einweiser über Kasse, Bademeister, Restauration und Camping. 19 bis 20 Stunden dauern die Arbeitstage für Glättli selber. «Es sind intensive Wochen, aber wir brauchen sie», sagt er. Ein verstopftes WC oder eine leere Autobatterie, Leute verarzten, Nachtbader aus dem Wasser holen oder ei-

ner Mutter einen Raum organisieren, wo sie Milch abpumpen kann – «Ich bin hauptsächlich Trouble-Shooter», verrät der Pächter. Für die Stammgäste ist er Ansprechperson in Freud und Leid. Die Camping-Gäste kommen mehrheitlich aus Zürich, einige auch aus dem Säuliamt. Exoten von weither sind selten. Im Strandbad sind auch Kinder willkommen. Bis zu 80 tummeln sich an Spitzentagen auf dem Spielplatz. «Das sind die Kunden von morgen», sagt Glättli und lacht. (tst.)

Baden und Camping neben- und miteinander. Pächter Andreas Glättli.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 9. August 2013

Hindernisfreies Wandern im Säuliamt Der Wanderweg von Türlen nach Mettmenstetten eignet sich für Menschen mit Behinderung Der Wanderweg von Türlen nach Mettmenstetten ist eine von neun Routen im Kanton Zürich, die sich für Menschen mit Behinderungen eignet, zum Beispiel für Rollstuhlfahrende. In den nächsten zwei bis drei Monaten wird sie ausgeschildert. Es handelt sich um ein Projekt der Stiftung SchweizMobil. Zusammen mit den Kantonen plant die Stiftung SchweizMobil attraktive Wanderrouten, die sich für Menschen mit Behinderungen eignen. Schweizweit wurden und werden im Frühjahr und Sommer 2013 80 rollstuhlgängige Wanderrouten geplant und entsprechend signalisiert – in Ergänzung zu den bestehenden fünf Langsamverkehrsländern Wanderland, Veloland, Mountainbikeland, Skatingland und Kanuland.

Keine Kosten für die Gemeinden Im Kanton Zürich sind es neun hindernisfreie Routen, die in Absprache und Koordination mit dem kantonalen Amt für Verkehr und den Zürcher Wanderwegen erarbeitet werden. Sie führen über das bestehende Wanderwegnetz des Kantons Zürich und wurden vor Ort im Detail geplant, nach speziellen Kriterien geprüft und dokumentiert. Die Kosten werden durch die Stiftung SchweizMobil, das Bun-

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desamt für Strassen (Astra) und Mobility International Schweiz getragen; für die Gemeinden entstehen keine finanziellen Aufwendungen. Der Kanton Zürich trägt die Finanzierung der Signalisation und deren Montage. Die Arbeiten werden von den «Zürcher Wanderwegen» ausgeführt, ebenso der Unterhalt der Signalisation. Der bauliche Wegunterhalt ist Sache des Kantons.

Durch vielfältiges Natur- und Landschaftsschutzgebiet Die Wanderroute von Türlen nach Mettmenstetten ist Teil dieses Projekts. Sie wird als vielfältiges Naturund Landschaftsschutzgebiet beschrieben. Die Tour startet an der Busstation in Türlen und führt vorerst an den Türlersee. Die 15 km lange Strecke führt nach Hausen, die Klosteranlage in Kappel und Rifferswil. Die gesamte Route weist ein Gefälle von 200 Höhenmetern auf. Laut Thomas Jucker, Geschäftsführer Zürcher Wanderwege, wird die Strecke in den nächsten zwei bis drei Monaten entsprechend signalisiert – mit weissen Schildern, auf denen ein grünes Viereck mit Rollstuhlfahrer zu sehen ist. Eine allfällige Umgehung eines Hindernisse wird ebenfalls mit diesem Signal angezeigt; die Zwischensignalisation trägt nach wie vor die gelbe Farbe. (-ter.)

Das Ziel vor Augen: Der Weiler Wissenbach, Mettmenstetten. Im Vordergrund das Schützenhaus. Die 15 km lange Route von Türlen nach Mettmenstetten weist ein Gefälle von 200 Höhenmetern auf. (Bild Werner Schneiter)

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FCWB startet am Samstag gegen Team Ticino

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Die neue Erstligasaison, welche die Ämtler mit dem Heimspiel gegen das Team Ticino beginnen, verspricht viel Spannung und sowohl an der Spitze, wie auch in den hinteren Tabellenregionen enge Auseinandersetzungen.

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Neuformiertes Team Nach diversen Transferaktivitäten präsentiert der FCWB zu seiner zweiten Erstligasaison eine rundum neuformierte Mannschaft. Das Ziel ist der Klassenerhalt, möglichst mit einem Schlussrang im Mittelfeld der Rangliste. Zum Auftakt spielen die Rotschwarzen im heimischen Stadion Moos gegen das Team Ticino U21, welches den Nachwuchs der Tessiner Grössen Lugano, Locarno, Bellinzona und Chiasso umfasst. Die Stärken der Südschweizer liegen sicher im taktischen und technischen Bereich. Mit guten Leistungen wollen sich die Jungprofis zudem für ihre ersten Mannschaften empfehlen und so den nächsten Karriereschritt vorantreiben. Um dieses Spiel erfolgreich zu gestalten und damit gut in die neue Saison zu starten, muss der FCWB also auf der Hut sein. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit, klugem taktischem

Verhalten und physischer Präsenz muss man den Tessinern begegnen. Ein Startsieg wäre ein optimaler Saisoneinstieg. Das Selbstvertrauen würde gesteigert und viel Moral für die nächsten Aufgaben könnte getankt werden. Ein Remis ist das Minimalziel der Dosch-Elf. Man darf gespannt sein, wie das Gesicht der Ämtler Equipe ausschauen wird. Wie viele Neuzugänge werden bereits von Beginn weg spielen? Das Startspiel, zu welchem sich der FCWB trotz Ferien einen zahlreichen Anhang wünscht, wird samstags um 16.00 Uhr im Moos angepfiffen.

Kampf um die Mittelfeldränge sein. Gossau, Höngg, Balzers und der FCWB dürften sich hier mit den Nachwuchsmannschaften von Winterthur und dem Team Ticino auf Augenhöhe befinden und für Hochspannung bis zum Schluss der Saison sorgen. (AWy)

Oben wie unten wird es eng zugehen Favoriten für die zwei zu den Aufstiegsspielen berechtigenden ersten Plätze gibt es zahlreiche. RapperswilJona, Muri, Cham und Eschen-Mauren haben sich sehr gut verstärkt und werden wohl zusammen mit Zug 94 und Mendrisio zu den Topteams zählen. Thalwil und Chur ersetzen die abgestiegenen Biaschesi und Kreuzlingen und dürften um einiges stärker als diese einzustufen sein. Beide haben den Klassenerhalt als Ziel vorgegeben. Extrem eng und spannend wird auch der

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Das neu formierte Fanionteam ist bereit für den Saisonstart. (Bild Kaspar Köchli)

Übrige FCWB-Mannschaften starten später Erst in ein oder zwei Wochen starten die übrigen Equipen des FC WettswilBonstetten in ihre Meisterschaft. Neu wird dabei ein drittes Aktivteam in der 5. Liga an den Start gehen. Die zweite Mannschaft, welche in der 3. Liga spielt, will die guten Leistungen der Vorsaison bestätigen und einen weiteren Schritt in Richtung Spitzengruppe unternehmen. Bei den Junioren gehen mit dem B1 und dem C1 zwei Teams in der höchsten Klasse, der Coca Cola Juniorleague, ins Rennen. Für beide steht dabei der Klasse-

nerhalt im Vordergrund. In die Coca Cola League aufsteigen wollen endlich auch die A-Junioren, welche dieses grosse Ziel zuletzt zweimal knapp verpasst haben. Interessant wird es auch bei den Oldies zu- und hergehen. Sowohl die Senioren, wie die Veteranen spielen in der höchsten, der Meisterklasse und wollen diese auch halten. Viele Versprechen und Gründe, um auch in der neuen Saison das Geschehen auf dem Moos mitzuverfolgen und die Spiele zahlreich zu besuchen. (AWy)

Trauer um Tom Lergier Der FCWB trauert um Tom Lergier. Der Leiter Senioren und Veteranen ist vor zwei Wochen völlig unerwartet verstorben. Tom Lergier hat die Senioren- und Veteranenabteilung mit grosser Umsicht und viel Begeisterung geleitet. Der FCWB ist ihm zu grossem Dank verpflichtet und er wird in

der Erinnerung der ganzen WB-Familie weiterleben. Der FCWB verliert mit Tom Lergier eine grossartige Persönlichkeit und einen äusserst liebenswerten Menschen. Die Gedanken sind bei seiner Familie, welcher der FCWB viel Kraft und Energie in dieser schweren Zeit wünscht. (OHe)

Stiglenstrasse 39 > 8052 Zürich > 044 300 25 85

FC WB 1 – Team Ticino U21 Samstag, 10. August 2013 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Matchball-Spender WERU Liegenschaftenunterhalt, 8052 Zürich, Tel. 044 845 14 65

Spielplan FCWB 1. Liga, Gruppe 3: Samstag, 10. August FCWB – Team Ticino U21

16.00

Samstag, 17. August Balzers – FCWB

17.00

Samstag, 24. August FCWB – Cham

16.00

Samstag, 31. August Chur 97 – FCWB

16.00

Mittwoch, 4. September FCWB – Rapperswil-Jona

20.00

Samstag, 7. September FCWB – Zug 94

16.00

Samstag, 14. September Gossau – FCWB

17.00

Samstag, 21. September FCWB – Thalwil

16.00

Samstag, 28. September Eschen/Mauren – FCWB

17.00

Samstag, 5. Oktober FCWB – Mendrisio

16.00

Samstag, 12. Oktober Chur 97 – FCWB

16.00 (Cup)

Sonntag, 20. Oktober Muri – FCWB

14.30

Samstag, 26. Oktober FCWB – Höngg

16.00

Sonntag, 3. November Winterthur II – FCWB

14.30

Sonntag, 11. November Team Ticino U21 – FCWB

16.00

Samstag, 16. November FCWB – Balzers

16.00

Die nächsten FCWB-Spiele: Samstag. 10. August FCWB – Team Ticino U21 Baden – Jun. B

16.00 16.00 (Test)

Sonntag, 11. August Muri – Jun. C Muri – Jun. A

12.00 (Test) 16.00 (Test)

Dienstag, 13. August Thalwil – FCWB 2

16.00 (Test)

Alles unter: www.fcwb.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 9. August 2013

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Psychotherapie, Spitalalltag und bewegende Momente Sommerserie: Ein Tag in den Schuhen von Stefan Uhlig, Leiter Psychotherapie PsyA®T am Spital Affoltern

Das Psychotherapeutenteam hat einen wichtigen Anteil bei der ganzheitlichen Betreuung im Spital Affoltern.

Regula Zellweger und Stefan Uhlig, Leiter der Abteilung Psychotherapie PsyA®T.

(Bild Regula Zellweger)

(Bild Werner Schneiter)

Unser Spital, betrachtet aus dem Blickwinkel von Besuchern oder Patienten, kennen die meisten Bewohner des Säuliamtes. Regula Zellweger durfte einen Tag lang in die Berufswelt eines Spitalpsychotherapeuten eintauchen und an den vielfältigen beruflichen Tätigkeiten teilhaben. ................................................... von regula zellweger Meine Idee, unser Spital einmal aus der Sicht der Spitalpsychotherapeuten zu zeigen, wurde begeistert aufgenommen, denn politisch und strategisch ist das Spital im Moment im Fokus der breiten Öffentlichkeit – aber vielleicht vergisst man dabei etwas die Menschen, die hier tagtäglich engagiert super gute Arbeit leisten. Als öffentliches Haus im Gesundheitswesen mit Akutspital, Langzeitpflege und Psychiatriestützpunkt stellt das Spital die erweiterte Grundversorgung vor allem für die Bevölkerung im Knonauer Amt sicher.

Einsatzgebiete der Psychotherapie Für die speziellen Angebote wie beispielsweise die Palliative Care oder die Mutter-und-Kind-Betreuung bei postpartalen Depressionen oder in der Psychiatrie leistet die Abteilung Psychotherapie PsyA®T einen wichtigen Beitrag. Schon seit 20 Jahren arbeiten die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten vor allem auch in den Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Frauenklinik und Geriatrie eng mit den Pflegenden und Ärzten zusammen. Das entspricht dem oftmals publizierten ganzheitlichen Menschenbild des Spitals. Bereits frühmorgens nach sieben begann mein Tagesplan. Zuerst bekam ich eine Einführung. Als Psychologin unterliege ich der Schweigepflicht. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass eine Journalistin an spitalinternen Sitzungen auf allen Ebenen teilnehmen durfte. Ich realisiere beim Schreiben, wie ich jedes Wort auf die Goldwaage lege.

7.45 Uhr: Ärzterapport Meistens war ich mit Stefan Uhlig unterwegs, aber auch Psychotherapeutinnen aus seinem Team integrierten mich unkompliziert und sehr kollegial in ihren Berufsalltag – das Du war für sie selbstverständlich.

Um einen grossen Tisch sitzen Ärztinnen und Ärzte – unterschiedlich müde wirkend. Der Dienst über das Wochenende ist unberechenbar, meist streng. Eine junge Ärztin berichtet über die «Eingänge»: Unfallverletzungen bei Kindern und Erwachsenen, plötzlich auftretende akute Schmerzen, Herzprobleme und auch ein Fall von häuslicher Gewalt. Nein, es bestünde keine Absicht des Opfers, eine Anzeige zu erstatten. Die Ärzte schauen sich resigniert an – es wird wieder vorkommen. Sie werden die Wunden verarzten, aber das Problem nicht lösen können. Zum Glück kann man in unserem Bezirk jederzeit in die Notfallaufnahme kommen und bekommt professionelle Hilfe. Röntgenbilder werden präsentiert, fasziniert folge ich dem Geschehen. Erfahrene Ärzte geben wertvolle Kommentare, es ist eine Mischung aus Informations- und Weiterbildungsveranstaltung. Erfahrungswissen wird praxisbezogen weitergegeben – eine optimale Form des Lernens.

8.15 Uhr: Rapport Mutter-undKind-Abteilung Auch in der Mutter-und-Kind-Abteilung wird am Montagmorgen rapportiert. In einem Stationszimmer sitzen zehn Personen gedrängt um einen Küchentisch. Psychotherapeutin Esther Frank leitet souverän. Es ist heiss. Dauernd rennt jemand weg, weil es piepst oder klingelt. So läuft das den ganzen Tag, man gewöhnt sich schnell daran. Für die Pflegefachfrauen ist der Umgang mit Müttern mit einer postpartalen Depression nicht einfach. Der Austausch mit den Psychotherapeuten und einer Fachärztin ist wichtig. Wie reagiert man beispielsweise, wenn Suizidgedanken geäussert werden? Es werden keine Gemeinplätze abgegeben, es wird individuell und sehr respektvoll besprochen, wie man eine junge Frau weiter betreuen wird. Es wird ein geschützter Rahmen während einer Lebenskrise geboten, es wird nicht gewertet, sondern verstanden, Wärme, Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Die Mutter-und-Kind-Abteilung liegt Stefan Uhlig sehr am Herzen: «Wir hatten seit Eröffnung der Abteilung immer eine riesige Nachfrage und lange Warteliste. Es gibt schweizweit zu wenig solche Einrichtungen. Die Themen Krise nach der Geburt, erschöpfte oder auch psychisch kranke, alleinerziehende Mütter werden von

der Gesellschaft und den Behörden noch zu wenig beachtet. Es benötigt mehr solche Einrichtungen.»

Spital Affoltern hat in diesem Bereich über viele Jahre mit der tiefsten Kaiserschnitt-Rate einen ausserordentlich guten Ruf genossen.

schen den eigenen Vorstellungen von Begleitung und den finanziellen Möglichkeiten: «Wie erreichen wir einen Konsens mit der Versicherung?»

11 Uhr: Beratung

16.15 Uhr: Teamsitzung

Nun darf ich selbst aktiv werden und als Psychologin und Laufbahnberaterin arbeiten. Das Gespräch mit der jungen Psychologin macht Spass, sie gewinnt eine Menge neuer Erkenntnisse und trifft Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft.

Nun bin ich wieder zurück in den Büros der Psychotherapie. Alle sind müde, aber die Stimmung ist gut. Die Psychologin Bua Bucher hat Geburtstag, die Sitzung geht schnell mit der Verteilung von neuen Patienten und Absprachen betreffend Ferienabwesenheiten vorbei – alle schielen nach dem Geburtstagskuchen. Bua wird besungen, geküsst und alle gratulieren. Auch ein liebevoll ausgesuchtes Geschenk bekommt sie. Nun wäre ja Feierabend – im wahrsten Sinn des Wortes – aber noch immer drehen sich die Gespräche um die Patientinnen und Patienten, um die Situation und die Zukunft des Spitals, die alle beschäftigt. Dieser Blick hinter die Kulissen lässt mich beeindruckt und nachdenklich zurück, auch jetzt noch, vier Wochen später. Viele Fragen wurden beantwortet, noch mehr Fragen sind aufgetaucht. Tief beeindruckt haben mich Ärztinnen und Ärzte, Pflegende und vor allem die Psychotherapeutinnen, von deren Arbeit ich eigentlich sehr wenig gewusst hatte. Mich beschäftigt die Arbeitssituation der Mitarbeitenden in den Spitälern von heute, wie Ökonomie und Ethik zu vereinen sind, wie Spitäler geführt werden sollen und wie man junge Menschen motivieren will, beispielsweise den Pflegeberuf zu ergreifen.

9 Uhr: Visite Chirurgie Nun bekomme ich einen weissen Mantel verpasst und darf mit auf Visite. Psychotherapeutin Esther Kottmann erklärt mir, was vorgeht. Pflegende, Therapeuten und der verantwortliche Arzt Ralf Lohner besprechen am Bett der einzelnen Patienten Diagnose und Indikationen. Nicht über den Kopf der Patienten hinweg – sondern immer wieder in Blickkontakt und mit Erklärungen der Fachausdrücke. Und auch einmal mit einem bedauernden «Das weiss ich nicht». Fragen der Patienten werden ernst genommen – und man nimmt sich Zeit. Ich staune, wie auch hier systemisch gearbeitet, das Umfeld der Patienten miteinbezogen wird. Das Gegenüber von Ärzten, medizinischen und therapeutischen Fachpersonen sowie Pflegenden ist nicht der «Fall von Zimmer 69», sondern eine einzigartige Persönlichkeit in einer speziellen Lebenssituation mit allem, was die Befindlichkeit beeinflusst: Private Situation, berufliche Situation, Wohnsituation. Mir kommen Tränen, als ich beobachte, wie sowohl der Arzt als auch der Pfleger eine sehr schwer erkrankte Frau tröstend mit der Hand am Arm berühren. Diese liebevolle Geste sagt mehr aus als viele Worte. Esther Kottmann bleibt noch kurz bei der Frau, streichelt sie und sagt: «Ich komme nachher zu Ihnen» – und eilt dann der kleinen Gruppe nach, die bereits beim nächsten Bett Fragen beantwortet.

10 Uhr: Sitzung PR-Gruppe In der aktuellen Situation ist es wichtig, wie das Spital von aussen wahrgenommen wird. Selbst der Jahresbericht ist ein Kommunikationsmittel, das man nicht unterschätzen darf. Da gehört auch die gute Zusammenarbeit mit den Hausärzten hinein. Jedes Spital muss sich heute behaupten, sich profilieren, gegen andere Kliniken abgrenzen, besser sein. Finanzielle versus personelle Ressourcen, Einzelinteressen versus Allgemeininteressen, Politik versus Berufsethik. Es ist nicht leicht, sich erfolgreich zu positionieren und seinen Werten treu zu bleiben – für die Spitalleitung wie auch für jeden einzelnen Mitarbeitenden. Die Geburtsklinik soll direkt mit PR-Massnahmen unterstützt werden, Zürich und Zug sind nah und werdende Mütter werden abgeworben. Das

12 Uhr: Spitalleitungssitzung Das Spannungsfeld, in dem heute alle im Spital arbeitenden Personen stehen, beeinflusst Arbeit und Befindlichkeit – und ist auch hier spürbar. Ohne genügende Finanzierung kann das Spital nicht überleben – aber wo soll die Sparschraube angezogen werden, damit es auch für die Ärzte und Pflegenden noch stimmt und vor allem die Patientinnen und Patienten bekommen, was sie physisch und psychisch brauchen? Und wie kommt man zu genügend qualifizierten Mitarbeitenden? Der Markt ist im Pflegebereich ausgetrocknet. Ich staune, wie teilweise sehr kompromissbereit verhandelt wird. Während den Diskussionen isst man Sandwiches – um 14 Uhr wird ohne Pause wieder weitergearbeitet.

15 Uhr: Rapport Palliativ-Station Villa Sonnenberg In die Villa begleite ich die Psychologin Anna Menzi. Es geht um Patienten in der letzten Lebensphase. In der Auseinandersetzung mit dem Sterben reagiert jeder Mensch anders. Für die Angehörigen ist die Begleitung eines sterbenden Menschen oft eine Überforderung – sie müssen auch mit den eigenen Ängsten und der Trauer zugange kommen. Wieder einmal wird mir bewusst, wie selbstlos viele Angehörige ihre Liebsten zuhause pflegen, bis zur eigenen physischen und psychischen Erschöpfung. Hier engagiert sich das Palliative-Team. Ärzte, Pflegende, Therapeuten und Sozialarbeiterin. Treffend fragt der Arzt einmal im Gespräch über einen Patienten: «Aufpassen, haben wir da ein Problem oder er? Um uns geht es nicht!» Der Wille der Patienten wird respektiert und man versucht, möglichst ohne Schmerzen und mit der Möglichkeit zum Versöhnen mit dem Leben die letzten Wochen und Tage zu gestalten. Aber auch hier das Spannungsfeld zwi-

Ein Tag in einem anderen Beruf In der diesjährigen Sommerserie üben sich Journalisten für einen Tag in einem anderen Beruf. Bisher erschienen: «Bunt, bunt, bunt, sind alle meine Kleider…» (Urs E. Kneubühl als Maler, 16. Juli), «Der Job wird unterschätzt» (Marianne Voss als Verkäuferin, 19. Juli), «Knochenarbeit um Gnagi, Schnitzel und Filetstücke» (Martin Mullis als Metzger, 23. Juli), «Nach dreissig Jahren ist der Körper verbraucht» (Salomon Schneider als Landschaftsgärtner, 26. Juli), «Aus Abfall Wertstoffe gewinnen» (Thomas Stöckli als Recyclist, 30. Juli), «Ein Umbau lässt sich nicht nur im sauberen, trauten Büro planen» (Bernhard Schneider als Architekt und Bauleiter, 2. August).


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Bezirk Affoltern

Freitag, 9. August 2013

Berührendes letztes Geleit für Heinz Sträter Verstorbener Familienvater und Feuerwehrkommandant wurde in Hausen beigesetzt Unter grosser Anteilnahme hat am letzten Samstag in der reformierten Kirche Hausen die Abdankung für den im Alter von erst 49 Jahren überraschend verstorbenen Heinz Sträter stattgefunden. ................................................... von georges köpfli und martin platter Ausgerechnet in den Sommerferien in Italien hat das Herz von Heinz Sträter am vorletzten Dienstag plötzlich aufgehört zu schlagen. Mitten in der Blüte seines erfüllten Lebens. Der Hausemer hinterlässt zwei Söhne im Alter von 17 und 20 Jahren, eine Freundin, eine grosse Familie, die er bis zuletzt grosszügig unterstützte, und einen noch grösseren Freundes- und Bekanntenkreis. Darüber hinaus pflegte Heinz Sträter als Inhaber seiner Lüftungsfirma strätAIR zahlreiche Geschäftsbeziehungen und erlangte auch als Feuerwehrkommandant Bekanntheit bis weit übers Säuliamt hinaus. Sichtlich berührt würdigte Georges Köpfli anlässlich des Abdankungsgottesdienstes den Einsatz Sträters im Dienste der Öffentlichkeit. Folgend die treffenden Worte des Hausemer Sicherheitsvorstands im Originaltext: «Lieber Heinz, es war vor vier Wochen bei der jährlichen Hauptübung der Feuerwehr Hausen: Wir beide standen zusammen und schauten uns den Einsatz der Feuerwehrleute an. Du warst nicht in der Rolle des Einsatzleiters, sondern als stiller, kritischer Beobachter am Rande des Geschehens. Ich fragte dich – im Hinblick auf deinen geplanten Rücktritt auf Ende des Jahres als Kommandant der Feuerwehr: «Kannst du dir vorstellen, nicht mehr dabei zu sein?» Du meintest mit einem schelmischen Schmunzeln im Gesicht: ‹Ich bin fest am Üben, loszulassen›. Nun bist du weggegangen,

endgültig und unwiderruflich. Wir bleiben schockiert und betroffen zurück, deine Familie, deine Freunde und Bekannten, deine Feuerwehrkameraden. Jetzt ist es an uns, im Loslassen zu üben. Wir wollten dich am FeuerwehrFamilienabend im November als Kommandant der Feuerwehr Hausen verabschieden. Ich hatte mir dafür einen festlichen Rahmen vorgestellt. Nun überbringe ich meine Worte des Dankes heute und hier in der Kirche. Weil du nicht mehr da bist, lege ich diesen Dank symbolisch in die Herzen deiner Söhne Joscha und Nando, der nächsten Generation deiner Familie. Sie haben ja ein Stück deines Feuerwehrlebens mitbekommen. Ihr müsst Abschied nehmen von eurem Vater, die Kameraden der Feuerwehr von ihrem Chef, von einem Freund und Förderer. Euch beiden Söhnen, den Angehörigen von Heinz und allen hier versammelten Menschen möchte ich als Erinnerung mitgeben, was Heinz über viele Jahre im Dienste der Öffentlichkeit geleistet hat.

Keine Pflicht, sondern Herzblut Lieber Heinz, die Feuerwehr war für dich neben der Familie und dem Beruf ein wichtiger Teil deines Lebens. Du hast diese Aufgabe mit Herzblut wahrgenommen. Es war für dich nicht einfach Pflichterfüllung, sondern ein gesellschaftliches Anliegen, einen besonderen Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung zu leisten. Immer wieder hast du betont, wie wichtig es ist, dass sich im Feuerwehreinsatz alle aufeinander verlassen können. Am gleichen Strick ziehen. Das Aufeinander-Angewiesensein, das hast du gefördert und gefordert. Dabei war die Pflege der Kameradschaft für dich ein Schlüssel für einen guten Korpsgeist. 1997 bist du zur Feuerwehr Hausen gekommen, im Jahre 2005 hast du das Kommando übernommen. Verläss-

lichkeit, eine grosse Fachkenntnis und Begeisterungsfähigkeit haben dich als Kommandant ausgezeichnet. Deine Feuerwehrleute haben dich als Chef anerkannt und respektiert, weil sie die Gewissheit hatten, dass du hin stehst, wenn es dich braucht. Du hast im Mai 2009 den Grosseinsatz im Strandbad Türlersee, bei dem unsere Gemeinde knapp an einer Katastrophe vorbeikam, als Feuerwehrkommandant mit Umsicht geleitet und Kompetenz und Sicherheit vermittelt. Bei unzähligen auch kleineren Einsätzen und Übungen warst du als Kommandant ganz selbstverständlich vor Ort, wenn die Feuerwehr gefragt war.

Selbstständig, initiativ und entscheidungsfreudig Für mich als zuständigen Ressortvorsteher im Gemeinderat warst du ein Kommandant, wie man sich das wünscht: selbstständig, initiativ, entscheidungsfreudig, neben dem Praxiswissen ein ausgesprochenes Flair für die administrativen Belange und ein Verständnis für politische Abläufe. Wir werden deine Kompetenz auch in der Feuerwehrkoordination Oberamt vermissen. Immer wieder hast du die Initiative ergriffen, um die Zusammenarbeit unter den Nachbargemeinden zu verstärken. Und du hast dich über die Gemeinde hinaus im Feuerwehrverband des Bezirks Affoltern in der Aus- und Weiterbildung und der Nachwuchsförderung engagiert. Lieber Heinz, das alles wollte ich dir am Familienabend der Feuerwehr persönlich sagen zu deinem geplanten Abschied als Kommandant auf Ende dieses Jahres. Ich habe mir vorgestellt, wie du im mit farbigen Girlanden geschmückten Feuerwehrauto zum Gemeindesaal gefahren wirst, wie die Feuerwehrsfamilie fröhlich feiert und wie du von deinen Kameraden mit Gesang und Neckereien verabschiedet wirst. Nun tragen unsere Feuerwehrautos anstelle von Girlanden Trauer-

So wird Heinz Sträter den meisten in Erinnerung bleiben: Als gewissenhafter Kommandant der Feuerwehr Oberamt. (Bild Martin Platter) flor und wir sind stumm geworden. Auch wenn du, Heinz, nicht mehr unter uns bist, haben wir ein tiefes Bedürfnis, danke zu sagen. Der Gemeinderat und deine Feuerwehrkameraden danken dir, für dein ausserordentliches Engagement, für deine Freundschaft, für die vielen gemeinsamen Erfahrungen, für das zusammen Arbeiten und zusammen Festen. Danke, dass du über all die Jahre mit uns zusammen warst.

Leben und Tod sind eins Liebe Familienangehörige, Freunde und Bekannte von Heinz, liebe Feuerwehrkameraden. In seiner Schrift ‹Der Prophet› schreibt der libanesische Philosoph und Schriftsteller Kahlil Gibran über die grossen Fragen des Lebens. Als ihn eine Frau bittet, über den Tod zu sprechen, sagt er: ‹Ihr möchtet das Geheimnis des Todes kennenlernen. Aber wie werdet ihr es finden, wenn ihr es nicht im Herzen des Lebens

sucht? Denn Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind›. Andy hat beim Feuerwehrdepot mit Blumen und Kerzen eine kleine Gedenkstätte für Heinz aufgebaut. Das gibt euch Feuerwehrleuten die Möglichkeit, bewusst Abschied zu nehmen, zu üben im Loslassen, wie das Heinz für sich gesagt hat. Was uns bleibt, sind Erinnerungen, Bilder, Begebenheiten an gemeinsam Erlebtes mit dem Verstorbenen. ‹Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind›, sagt uns Gibran in seinem Text über den Tod. Leben schützen und retten, wenn es die Situation erfordert, sich dem Leben zuwenden, gerade auch jetzt, da der Tod so unerwartet in unseren Alltag getreten ist, das, liebe Feuerwehrkameraden, ist uns als Aufgabe gestellt. Und unsere Hinwendung zum Leben und Lebendigen, da bin ich mir sicher, das ist das, was Heinz sich von uns wünschen würde.»

8850 Franken für verlassene Kinder in Rumänien Wetterglück für das Rumänienfest 2013 in Obfelden Das Rumänienfest fand in diesem Jahr zum 8. Mal auf dem Bauernhof der Familie Schneebeli in Obfelden statt. In den ersten Jahren kamen die Gäste zum grossen Teil aus dem Kollegenund Verwandtenkreis der Organisatoren. Mit jedem Jahr durften die Organisatoren Tobias Schneebeli und Michael Nötzli allerdings auch mehr Gäste aus dem Dorf und der näheren Umgebung begrüssen. Dank hervorragendem Sommerwetter wurden diesmal gegen 250 Besucher verzeichnet. Zur Erfrischung gab es an der Bar vom Biosüssmost vom Hof über rumänischen Wein bis hin zum «Obfelder», einem selbst gebrautem Bier. Das reichhaltige Salatund Dessertbuffet bestand, wie in jedem Jahr, zum grossen Teil aus Köstlichkeiten, welche die Gäste selbst mitbrachten. Ergänzt wurde das Angebot wieder mit selbst gemachten Mititei (Rumänische Wurstspezialität). Durch den Verkauf all dieser Produkte konnte ein Reinerlös von 8850 Franken an den «Verein für verlassene Kinder in Rumänien» (www.abandonati.ch) überwiesen werden. Im Dorf Ghimbav (zu Deutsch Weidenbach) betreibt der Verein ein Kinderheim in

Dachsanierung im August 2012 in Ghimbav: Die alten Nägel müssen raus.

Das sanierte Dach wird schliesslich mit neuen Ziegeln eingedeckt.

zwei umgebauten Bauernhäusern. Darin leben zurzeit 24 Kinder zwischen 3 und 20 Jahren.

Dach dieses Hauses saniert. Während über zwei Monaten wurde das Dach abgedeckt, die Konstruktion verstärkt oder ausgewechselt und mit Ziegeln wieder neu eingedeckt. Für zwei bis vier Wochen reisten als Unterstützung zwei weitere Zimmermänner und andere altgediente Helfer aus der

Renovation, Unterhalt und Ausbau Zweimal am Abend berichteten Tobias Schneebeli und Michael Nötzli von ih-

ren Projekten in Rumänen. Seit zwölf Jahren führen sie immer wieder Renovations-, Unterhalts- und Ausbauarbeiten an den Häusern der Kinderheime in Ghimbav durch. Ende 2011 konnte der Verein ein weiteres Haus im Dorf kaufen. Im August wurde unter der Leitung von Tobias Schneebeli das

Schweiz an. Zusammen mit den älteren Kindern des Heims und einigen rumänischen Arbeitern konnte das Projekt so erfolgreich abgeschlossen werden. Es bleibt die Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn das Rumänienfest wie immer am 31. Juli stattfindet.


Forum

Freitag, 9. August 2013

Solche Revitalisierer in die Wüste schicken «Grand Canyon» im Säuliamt, «Anzeiger» vom 26. Juli. Was da unter Revitalisierung und als beeindruckendes Bild vom renaturierten Hofibach daherkommt, ist eine wahre Schande. Da wurde unter Millionenaufwand ein 70 Jahre problemlos funktionierender Bach zerstört und eine einzigartige Bachwüste erstellt. Dabei wurden viele Hektaren besten Ackerlandes zerstört und der Nahrungsproduktion entzogen. Ich empfehle allen Interessierten sich diese Schandtat der sogenannten «Ingenieure» zu besichtigen. Haben diese Leute noch nie gehört, dass täglich tausende Menschen auf der Welt verhungern? Warum? Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz liegt etwas über 50%. Wir haben Geld und können unsere Nahrungsmittel problemlos kaufen. Dass wir mit grossen Soja- und Maisimporten zur Fleischproduktion den armen Ländern die Nahrungsmittel entziehen, interessiert nur wenige. Für viele

Leute sind die Schweizer Bauern nur noch ein Kostenfaktor, denen man mit immer neuen ökologischen Massnahmen die Produktion einzuschränken versucht. Um diese ökologischen Zwänge zu kontrollieren, sind immer mehr hoch bezahlte Kontrolleure unterwegs. An importierten Nahrungsmitteln ist mehr zu verdienen als an hier produzierten. Dadurch fördern wir zusammen mit anderen Staaten die Hungersnot in armen Ländern. Dass in der Schweiz rund ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen werden, verschlimmert die Situation noch zusätzlich. Mit dem Bau der Autobahnen geht schon sehr viel Kulturland verloren. Es ist zynisch, mit Revitalisierungen den Verlust an Naturwerten als Folge des Autobahnbaus zu kompensieren. Das Gegenteil ist der Fall. Es resultiert danach ein noch viel grösserer Kulturlandverlust. Für mich wären alle Revitalisierer mit den zuständigen Bewilligungsbehörden in die Wüste zu schicken, dort könnten sie weniger Schaden verursachen. Die Re-

Der Hofibach – unter Millionenaufwand zerstört, sagt Hans Schneebeli. (zvg.) vitalisierungskosten werden dem Autobahnbau belastet. Wer finanziert das? Die Benzinkonsumenten und die Bundessteuerzahler. Den sehr teuren

Unterhalt werden die Kantone und Gemeinden mit Steuergeldern bezahlen. Hans Schneebeli sen., Zwillikon

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Neuer Standort auch für Kinder gut? Der evaluierte Standort des neuen Schulhauses in Wettswil mag für die Gemeinde vorteilhaft sein. Ist der Standort Aegerten aber auch für die Kinder der beste? Die neuen Siedlungen befinden sich alle unterhalb der Ettenbergstrasse, und es ist anzunehmen, dass auch die Kinder von dort kommen. Ein kurzer Schulweg mit wenig Gefahren ist immer wünschenswert. Wurde ein entsprechender Standort gesucht? Der Mehrzwecksaal und die Bibliothek sind separate Objekte und sollen auch entsprechend behandelt werden. Die Gemeinde braucht ein neues Feuerwehrgebäude. Aus dem alten könnte doch ein Mehrzwecksaal und eventuell eine Bibliothek werden. Wer weiss, vielleicht gibt es dereinst nur noch eine Gemeinde – wie bei der Oberstufenschule. Und dann würde sich das Gemeindehaus gut als Bibliothek eignen. Josef Oehri, Wettswil

Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben Diese Frage hat sich schon Friedrich Nietzsche gestellt und auch beantwortet. Der Mensch ist ohne seine Geschichte nicht denkbar und ohne Identifikation. Wie zu erfahren ist, sollen nun die letzten beiden alten Häuser mit Obstbäumen an der Inneren Grundstrasse an einen Generalunternehmer verkauft werden, der dort – der Volksabstimmung folgend – Häuser mit maximaler Nutzung (nicht durch Obst sondern durch Franken) aufstellen will. Damit sind die letzten Zeugen im Zentrum des alten Bauerndorfes Affoltern dem Untergang geweiht. Diese Entwicklung ist fragwür-

dig. Sogar in der dynamischen Millionenstadt Shanghai hat man einige Häuser im alten französischen Quartier erhalten, um ein Zeugnis dieser Zeit zu erhalten. In Affoltern wurden und werden systematisch alle Zeugnisse der Vergangenheit entfernt. Der alte, historisch wertvolle Kasinosaal, Zeugnis unzähliger denkwürdiger kultureller Veranstaltungen, ist einem neuen nicht viel grösseren Saal aus Beton, der dunkel ist wie ein Kuhmagen, gewichen. Der Kasinobau selbst wurde geköpft und verunstaltet. Der alte Markt, beliebtes und stimmungsvolles

Einkaufsdörfchen, musste dem neuen Gemeindehaus mit grüner Vollglasfassade und alles grün machendem Vordach weichen. Aus der alten Bahnhofstrasse wurde eine «Begegnungszone», in der sich niemand begegnet und die von Autos durchrollt wird. Am Ende der Inneren Grundstrasse ist vis-à-vis des Kasinobaues ein eigenartiger versteinerter Platz nachts mit gespenstischer futuristischer Beleuchtung und einen Höllenkrach verursachenden Gastronomiebetrieb entstanden. Der alte, geöffnete Dorfbach mit noch autochthonen Häusern ist nicht mehr zentrumsnah, vom Zentrum gar nicht

erreichbar. Es ist absehbar, dass dort ebenfalls die alte Bausubstanz verschwinden wird müssen. Affoltern ist durch die Autobahn in den Sog der Stadt Zürich geraten, auch investitionsmässig. Das ist nicht immer glücklich abgelaufen, siehe die Raststätte «My Stop» am Rande des finanziellen Abgrundes. Eine neue «gewandelte» Konzeption der Ortsplanung in Affoltern mit einem Reagieren auf den Zusammenschluss der Ortsgebiete beiderseits der Bahn und neuen zentralen Bereichen fehlt. Es scheint uns, dass eine Fehlentscheidung nach der anderen gefällt wird,

alles im Sinne einer maximalen ökonomischen Verwertung. Affoltern ist zu einem Verrichtplatz für Zürcher Investitionen geworden und hat seine alte Identität und Geschichte verdrängt. Wird es auch seinen Namen ändern? Vielleicht in «Afolt Run», das wäre dann eine neuenglische Form der alten Ortsbezeichnung «afoltrun = bei den Äpfeln». «My Stop» near to «Afolt Run» – das wäre doch ein toller neuer Slogan. Um mit Nietzsche ganz unzeitgenmäss zu schliessen: «Das Tier lebt nur in der Gegenwart – mit bescheidenem Glück – und damit unhistorisch.» Kurt Signer, Baar

Apokalyptische Stimmung mit sonnigem Intermezzo

Innert Minuten hat am Dienstagabend ein Gewitter der drückenden Hitze ein Ende gesetzt. Sturmböen trieben eine bedrohliche Wolkenwand vor sich her, die dem Tag im Handumdrehen das Licht ausknipsten. Dann setzten

die teils heftigen Regenfälle, Blitz und Donner ein. Eine Dreiviertelstunde später war der Spuk vorbei. Letzte Gewitterwolken entluden sich noch über dem Lindenberg. Wie ein Schleier hob sich die Wolkenwand und bewirkte ei-

ne surreale Stimmung. Nur durch ein schmales Sichtband eröffnete sich von Hirzwangen aus eine dramatisch fokussierte Aussicht auf die Innerschweiz von beinahe biblischer Dimension. Im Vordergrund die sche-

menhaften Umrisse vorbeifahrender Autos auf der vom Regenwasser spiegelnden Kappelerstrasse. In der Bildmitte die prägnanten, dunklen Silhouetten von Rigi (links) und Pilatus. Je weiter die Distanz, umso heller die

Berge und das Blau des Himmels – wie die Hoffnung nach einem einschneiden Erlebnis. Sonnenschein beleuchtete schliesslich die schneebedeckten Gipfel der Berner Alpen. Einfach wunderbar. (map.)


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Gewerbe

Freitag, 9. August 2013

Fahrkunst beweisen

Auf den Weg gemacht

Traktoren-Geschicklichkeitsfahren mit der Landjugend am 18. August in Affoltern. > Seite 15

Kolibrilager der reformierten Kirchgemeinde Mettmenstetten in Madetswil. > Seite 17

Weniger Äpfel, mehr Birnen

Mit sicherem Fahrzeug ins neue Schuljahr

Rund 133 000 Tonnen Äpfel und 21 000 Tonnen Birnen werden die Schweizer Obstproduzenten dieses Jahr voraussichtlich aus ihren Obstanlagen ernten können. Bei der Mengenhitparade bleibt die Sorte Gala an der Spitze. Die Schweizer Obstproduzenten erwarten dieses Jahr marktkonforme Ernten von Birnen und Äpfeln. Gemäss Ende Juli fertiggestellter Schätzung für die anstehende Ernte hängen rund 133 000 t Äpfel und 21 000 t Birnen in den Schweizer Obstanlagen. Dies sind gegenüber dem Vorjahr in etwa 6 % weniger Äpfel, aber 8 % mehr Birnen. Zwar hängen etwa gleich viele Äpfel wie im Vorjahr an den Bäumen, diese sind aber im Durchschnitt leicht kleiner. Bei den Birnen konnte ein besserer Behang festgestellt werden. Die Schwankungen liegen im normalen Bereich und sind vor allem auf die Witterungsbedingungen während der Wachstumsphase zurückzuführen. Mit dem gefürchteten Feuerbrand hatten die Produzenten zumeist Glück; die Bakterien konnten sich bei den tiefen Temperaturen nicht so stark entwickeln wie andere Jahre. Weiterhin an der Spitze der Mengenhitparade liegt die Sorte Gala, gefolgt von Golden Delicious und Braeburn. Die Vorernteschätzung für Kernobst aus Obstanlagen erfolgt aufgrund der standardisierten «Bavendorfer-Methode». (pd.)

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Viele Spielerwechsel Interview zum Saisonstart mit FCWB-Trainer Martin Dosch. > Seite 21

Bike total in Affoltern überprüft im August gratis Kinder- und Schülervelos Bis Ende August überprüft Bike total in Affoltern Kinder- und Schülervelos gratis auf deren Verkehrstauglichkeit. Auf neue Kinder- und Jugendvelos gibt es 20 % Rabatt. Ein strassentaugliches Velo braucht gepumpte Pneus, einen Sattel, zwei kräftige Bremsen dazu eine Klingel, Reflektoren (vorne weiss, hinten rot und an den Pedalen orange) sowie bei Dämmerung, nachts und in Tunnels ein ruhendes Licht vorne (weiss) und hinten (rot). Das schreibt die Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge (VTS) vor. Viele Kinder- und Jugendvelos erfüllen diese Mindestanforderung nicht. «Da müssen wir etwas machen», hat sich Fredy Ceccon, Geschäftsführer von Bike total in Affoltern, deshalb gedacht: «Kinder und Jugendliche sollen mit einem sicheren Fahrzeug ins neue Schuljahr.»

Ohne Voranmeldung vorbeibringen Ab sofort und bis Ende August bietet Bike total deshalb einen gratis VeloCheck für Kinder und Jugendliche an. Kontrolliert werden Bremsen, Kabelzüge und Licht, Pneu und Schaltung, Speichen, Felgen und Tretlager. Die Instandstellung kostet nichts, für notwendige Reparaturen stellen die Fach-

Grosse Auswahl an Kinder- und Jugendvelos bei Fredy Ceccon, Geschäftsführer Bike total, in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) leute von Bike total einen Kostenvoranschlag. «Die Velos können ohne Voranmeldung vorbeigebracht werden», so Fredy Ceccon. Auf 900 m² Verkaufs- und Ausstellungsfläche stehen bei Bike total permanent um die 200 Velos zur Aus-

wahl. «Wir fahren eine Mehr-MarkenStrategie», verrät Ceccon. Hauptgeschäft sind die Elektrovelos, ein weiteres Standbein ist der Bereich ElektroMobilität – für Gehbehinderte ebenso wie als Fun-Mobile. daneben führt das Unternehmen aber auch nicht motori-

sierte Zweiräder. Auf Kinder- und Jugendvelos gewährt Bike total übrigens bis Ende August 20 % Rabatt. (tst.) Bike total AG, Industriestrasse 18, Affoltern, Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr. Telefon 044 760 26 87, biketotal.ch.

Wirte-Wechsel und Schlüsselübergabe in Hedingen Im bekannten Gourmet-Restaurant Frohsinn bleibt fast alles beim Alten Das neue Wirtepaar Roger und Anzhela Stierli startet ab Anfang September im Restaurant Frohsinn in Hedingen. Die Änderungen im weitherum bekannten Feinschmecker-Lokal sind jedoch lediglich marginal. Der prächtige Riegelbau des Gasthauses Frohsinn an der Kantonsstrasse eingangs Hedingen, ist ein bekannter Treffpunkt für Feinschmecker weit

über die Grenzen des Säuliamts hinaus. Lino Waschewa und Brigitte Maag, die bisherigen Pächter sitzen in der gemütlichen Gaststube und freuen sich sichtlich ihren langjährigen und treuen Gästen ein neues Wirtepaar vorstellen zu dürfen. Lino Waschewa nennt gesundheitliche Gründe und seine Partnerin Brigitte Maag hält fest, dass sie nach den 13 Jahren als Pächter auch eine gewisse Müdigkeit verspüren. Beide freuen sich jedoch sehr,

dass es ihnen gelungen ist, den Frohsinn-Besitzern Hans und Richard Stöckli, mit Roger und Anzhela Stierli ein junges erfahrenes und innovatives Paar als Nachfolger vorzuschlagen.

Der anspruchsvolle Standard des «Frohsinns» bleibt erhalten Der neue Pächter ist im Säuliamt aufgewachsen und wohnt, wie sein Vater Ruedi Stierli, der im Hintergrund

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Schlüsselübergabe im «Frohsinn» Hedingen. Von links: Roger und Anzhela Stierli, Lino Wasescha und Ruedi Stierli. (Bild Martin Mullis)

noch ein wenig mitarbeiten will, in Bonstetten. Roger Stierli wirtete während sechs Jahren in Zürich und freut sich ausserordentlich mit dem «Frohsinn» nicht nur ein wunderschönes Haus sondern auch ein Restaurant auf einer äusserst gesunden Basis mit einem grossen und treuen Kundenstamm übernehmen zu dürfen. Er wird alles daransetzen dem anspruchsvollen Standard seiner Vorgänger gerecht zu werden und somit die vielen

zufriedenen Gäste des «Frohsinns» weiterhin bedienen zu dürfen. So werden denn sowohl der Name des Gasthauses, die Art der Küche und der Service gleich bleiben, die Speisekarte wird sich lediglich marginal ändern, selbst die Öffnungszeiten bleiben wie gehabt. Am 11. September findet ein Tag der offenen Tür statt, definitiv wird der «Frohsinn» in Hedingen am 13. September 2013 wieder eröffnet. (mm)


Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 11. August 10.00 Einsetzungs-Gottesdienst von Manuel und Laetitia Fuhrer Ferien-KingsKids Donnerstag, 15. August 14.30 Frauen-Treff

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 11. August 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pga.ch

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 11. August 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli

Sonntag, 11. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 9. August 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst, besinnliche Reise für Daheimgebliebene Teil 2 (Jesaja 58, 6f) Pfr. W. Schneebeli und Vikarin Susanne Brüngger

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 11. August 9.30 Regional-Gottesdienst in Rifferswil mit der Taufe von Simona und Valentina Weiss Psalm 139: «Gott verstaht und leitet dich» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder «Hören»: Salomos hörendes Herz und die Heilung eines Taubstummen

Sonntag, 11. August 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Telefon 044 700 09 91

Ref. Kirche Hausen a. A.

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 11. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Samstag, 10. August 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung Sonntag, 11. August 9.00 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung Mittwoch, 14. August 15.30 Gottesdienst im Haus Rigi Donnerstag, 15. August Maria Himmelfahrt 17.00 Anbetung

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 11. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Mittwoch, 14. August 17.15 KEIN offenes Singen während der Sommerferien Donnerstag, 15. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli in der Klosterkirche

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 11. August 11.00 Regionaler Waldgottesdienst im Wald hinter Pestalozzistiftung, Langacher Mit Pfr. Thomas Maurer Taufe Nando Boss Jodlerclub Affoltern Anschliessend Grillzmittag für alle Bei Regen in der Scheune eines Bauern des Dorfes, siehe Flyer Donnerstag, 15. August 14.30 Vorbereitungsanlass Seniorenferien im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 11. August 11.00 Regionaler Waldgottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer Jodlerclub Affoltern Fahrdienst ab Pfarrhaus Maschwanden um 10.45 Uhr

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 11. August 11.00 Waldgottesdienst/Regionalgottesdienst in Knonau Pfarrer Thomas Maurer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 11. August 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Angela Bozzola (Orgel) ref. Kirche www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 11. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 13. August 19.30 Abendmesse Donnerstag, 15. August 19.30 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 10. August 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 11. August 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 11. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 10. August 10.30 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung Donnerstag, 15. August Maria Himmelfahrt 9.00 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 9. August 15.00 Hochzeit Tanja Kipfer und David Spiess Samstag, 10. August 14.00 Hochzeit Nadia Haldemann und Patric Beereuter Sonntag, 11. August 9.45 Gottesdienst Stefan Walter Kinderhüeti Kids-Treff-Ferienprogramm Montag, 12. August 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 14. August 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 11. August 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 11. August 10.30 Gottesdienst Sonntagsschule

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 11. August 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 9. August 2013

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Fahrkunst beweisen und Spass haben Traktoren-Geschicklichkeitsfahren am 18. August in Affoltern

H

Das OK freut sich auf einen spannenden und gemütlichen Tag. Von links, hinten: Thomas Rinderknecht und OK-Präsident Fabian Gallmann. Vorne: Peter Weiss, Rita Holliger und Marcel Stübi. (Bild Marianne Voss)

ier kann Mann oder Frau das Beherrschen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen beweisen, Nervenstärke zeigen und auch einfach Spass am Wettbewerb haben. Und die besten Absolventen können sich auf schöne Preise freuen. Die Durchführung des Traktoren-Geschicklichkeitsfahrens wechselt jeweils in den zürcherischen Bezirken ab. Dieses Jahr wird der Anlass wieder von der Landjugend Amt organisiert und findet im Säuliamt statt, am 18. August in Affoltern im Industriegebiet Lindenmoos. Mitorganisator ist der Schweizerische Verband für Landtechnik Zürich (SVLT-Zürich). Der Anlass ist zugleich die Zürcher Vorausscheidung für die Schweizermeisterschaft im Traktoren-Geschicklichkeitsfahren. Es ist bereits sechs Jahre her, seit der Anlass im Bezirk Affoltern durchgeführt wurde, nämlich 2007 beim Schützenhaus in Mettmenstetten. Und vor zehn Jahren durften die Fahrzeuge

noch auf dem unbenutzten Autobahnstück in Knonau herumkurven. Das OK der Landjugend Amt freut sich auf den 18. August und hofft natürlich auf viele interessierte Gäste. In der Landjugend Amt sind junge aufgestellte Leute, die gerne miteinander etwas unternehmen und organisieren. Ihre Aktivitäten sind lehrreich, herausfordernd, unterhaltsam und auch gemütlich. Am Anlass geht es – nebst dem Wettbewerb – also auch um die Gemütlichkeit und um den Kontakt zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung. Anmeldung und Startzeiten ab 9 Uhr bis 13 Uhr. Teilnahmeberechtigt ist, wer mindestens den Führerausweis der Kategorie G besitzt. Natürlich ist auf dem Festareal für Verpflegung gesorgt – ebenso fürs Auge, denn die Traktorenfreunde Säuliamt stellen ihre sorgfältig restaurierten Oldtimer zur Schau. (mv) Weitere Infos unter: www.landjugend.ch/zh/amt.

Wie im Bluesclub in Downtown Chicago

Theatertrunk für Junge, Welkende und Unsterbliche ab 5 Jahren

«Musig im Dorf» in Bonstetten

MiniCirc zeigt «Prinzessin Holunder» in Ottenbach

«Mr. Blue & The Tight Groove» auf dem Dorfplatz Bonstetten, zum zweiten Teil des 15-JahrJubiläums von «Musig im Dorf» am Samstag, 10. August. Mr. Blue Rivers vermag mit seiner kraftvollen, warmen Stimme, seinem unglaublichen Charisma und einer enormen Bühnenpräsenz das Publikum jederzeit in seinen Bann zu ziehen. Seit bald 20 Jahren sind Mr. Blue und seine 5-köpfige Truppe «The Tight Groove» eine bekannte Grösse in der CH-Bluesszene und im benachbarten Ausland. In den 60er-Jahren tourte Blue Rivers mit Blues- und Soul-Grössen wie Ike und Tina Turner, Sam & Dave und Otis Redding durch die berühmten Musikclubs von ganz Europa. 1992 gründete der inzwischen in Basel sesshaft gewordene Sänger mit Schweizer Musikern die Band «Mr. Blue & The Tight Groove». Die Solisten der Band, allen voran Gitarrenvirtuose René Hemmig, Saxofonist Beat Riggenbach sowie Keyboarder François Kaech sind allesamt Meister ihres Faches, die bereits mit verschiedensten internationalen Künstlern in diversen Bands Erfolge feierten. Der international bekannte Bassist Leon Duncan und der

Schlagzeuger Paul Buser werden für den sprichwörtlichen satten «Groove» verantwortlich zeichnen, der zur Namensgebung der Band führte. Seit ihrer Gründung haben Mr. Blue & The Tight Groove drei Studioalben veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen sehr schön den musikalischen Weg der Band auf, der sich vom klassischen Chicago Blues à la B.B. King hin zu den funkig-rockigeren Klängen der modernen schwarzen Bluesinterpreten entwickelte, wie auf dem neuesten Silberling mit dem Titel «Blues Dancer» zu hören ist. Unzählige Live-Konzerte schweissten die Band zu einer Einheit zusammen, wie sie in der Musikszene selten geworden ist.

«Musig im Dorf – Das Programm: Samstag, 10. August, ab 18 Uhr Apéro, von 19 bis 23 Uhr Musik, Speise und Trank auf dem Dorfplatz Bonstetten (bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal). Serviert werden feine, selbstgekochte Speisen, an der Bar gibt es professionell gemixte Drinks, der Eintritt ist frei (Kollekte).

Irmi Fiedler und Stephan Dietrich ziehen wieder durch die Lande. (Bild zvg.) Mit ihrem abenteuerlichen Projekt MiniCirc ziehen Irmi Fiedler und Stephan Dietrich und ihr Zirkus-Schwein Trüffel von Schnüffel wieder durch die Lande. Ihre nostalgischen Holzwagen, das schmucke Zelt, das eine spezielle Atmosphäre verbreitet und Platz für 50 Personen hat, bietet dem Gast ein hautnahes Theater-Vergnügen.

Prinzessin Holunder und ihr treuer Diener Sebastian erzählen von bezaubernden und verzauberten Prinzen, von Hochzeit, verlorener Liebe und einer bösen Fee, vom Kräuterweiblein, einem Versprechen und einem wundersamen Trunk. Und vom Kuss, der die welke Prinzessin von ihrem Herzallerliebsten trennt.

Geschichten zum Rätseln, Staunen und Lachen Erzählnachmittag für Klein und Gross im Park Seleger Moor, Rifferswil

Ein märchenhaftes Spiel ums Älterwerden, ums Hadern und Zaudern und ums Glück, dem man zuweilen selber im Weg steht. MiniCirc präsentiert am 20. August, 20 Uhr, und 21. August, 17 Uhr, sein Familienprogramm «Prinzessin Holunder» auf der Engelwiese in Ottenbach. Reservieren unter Telefon 079 697 08 72.

Die Klosterkirche im Kerzenlicht

Mitten im Grünen gibt es Geschichten und Märchen zu hören für die ganze Familie. Lebendig und in Mundart, erzählt von Sibylle Baumann. Sie führt uns in eine Welt, wo wir Wunderliches, Zauberhaftes und Spannendes kennen lernen. Verzauberte Frösche, streitlustige Riesen und tanzende Zwerge erleben ihre Abenteuer. Und die Zuhörer sind mittendrin. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Erlebnistag findet bei jeder Witterung statt.

Singen, Feiern, Hören, Gehen durch die Nacht, Stille, dem Tag entgegengehen, Morgenlob: das ist die Kappeler KlosterNacht. Dazu gehören zwei Konzerte des Ensembles «Traumspiel» (Rebekka Ott, Harfe, und Christoph Zimmerli, Flöte). Die KlosterNacht beginnt am Freitagabend, 23. August, um 20 Uhr und endet am Samstagmorgen, 24. August, um 6.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Die Teilnehmenden sind frei, zu jeder vollen Stunde dazuzukommen oder in den stündlichen Pausen (jeweils etwa 10 Minuten vor der vollen Stunde) zu gehen.

Mittwoch, 14. und 21. August, Beginn

KlosterNacht – Liturgische Nacht von Freitag auf

der Erzählungen um 13.30, 14.30

Samstag, 23. und 24. August, 20 Uhr bis 6.30 Uhr.

und 15.30 Uhr, jeweils rund 30 Minuten. Weitere Infos unter www.selegermoor.ch

Infos, Programm und Anmeldung: 044 764 87 84,

Zauberhafte Geschichten mitten im Grünen. (Bild zvg.)

info@klosterkappel.ch bzw. www.klosterkappel.ch.


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Vermischtes

Freitag, 9. August 2013

Lehren an der Universität Mails aus Afghanistan (3): Die Wettswilerin Silvia Käppeli arbeitete sechs Monate vor Ort Viele aus der intellektuellen Elite des Landes flohen einerseits während der russischen Besatzung oder im Krieg gegen die Taliban ins Ausland, anderseits verloren viele ihr Leben. Wer fern der Heimat erfolgreich war, blieb dort. Seit einigen Jahren unterstützen verschiedene Länder und Organisationen den Aufbau von Hochschulen. Die Hälfte der Studierenden sind Frauen. ................................................... von regula zellweger Pflegewissenschaftlerin Silvia Käppeli hat schon während ihrer Zeit als Leiterin des Zentrums für Entwicklung und Forschung in der Pflege Zefp am Universitätsspital Zürich an Hochschulen unterrichtet, beispielsweise im Iran. Sie selbst hat damals in England doktoriert. Heute kann man auch in der Schweiz an der Universität Basel Pflegewissenschaften studieren. In Afghanistan sind Pflegewissenschaften heute noch kein Thema. Deshalb arbeitet Silvia Käppeli mit Medizinstudenten.

Mail vom 21. März, Herat «Ich unterrichte noch immer Medizinstudenten an der medizinischen Fakultät in Clinical Practice. Weil dies aber freiwillige Zu-

persönlich Silvia Käppeli Seit 1989 arbeitete die Pflegewissenschaftlerin Silvia Käppeli als Leiterin des Zentrums für Entwicklung und Forschung in der Pflege am Universitätsspital Zürich. Zahlreiche Forschungs- und Bildungsaufträge führten sie in verschiedene Länder - beispielsweise in den Iran, wo sie regelmässig Vorlesungen hält. Nach der Pensionierung 2011 arbeitet sie immer wieder in verschiedenen Projekten in Afghanistan. Während des sechsmonatigen Aufenthaltes von Januar bis Juli dieses Jahres mailte sie nach Hause, was sie erlebte. Zwei weitere Berichte aus der Region Herat folgen in den nächsten Wochen.

satzstunden sind, ist es eher mühsam, denn ob, wann und wie viele jeweils zu den Vorlesungen kommen, steht in den Sternen. Gleichzeitig haben die Dozenten dieser Fakultät um einen Forschungskurs gebeten. Sie machen nämlich keine Forschung und sind somit, streng genommen, gar keine universitäre Einrichtung. Anfangs war ich ziemlich verunsichert, weil ich ja keine Ahnung vom akademischen Level hier habe. Aber nun entpuppt sich diese Sache von Mal zu Mal als ergiebiger. Ich bringe meinen Stoff kaum durch, so viel Diskussion findet statt. Genau genommen, dieselben Diskussionen wie bei unseren Erstsemestrigen. Immer wieder sieht man, was diese Kriege und Konflikte im Bereich Bildung angerichtet haben. Wer gehen konnte, ging weg. Die Frauen waren von den Unis verbannt und nun braucht es wohl zwei Generationen, um dies aufzuholen. Die Profis im Gesundheitswesen konnten weiterarbeiten unter den Taliban, auch die Frauen, Ärztinnen und Pflegenden, weil es so viele Verletzte gab. Toll für mich ist, dass die Männer an der Uni keinerlei Berührungsängste haben gegenüber mir als Frau und als Nicht-Muslima. Es ist einfach ein ganz normaler kollegialer Umgang miteinander.»

Der Bibliothekar mit einigen Medizinstudentinnen. (Bilder Silvia Käppeli)

Medizinstudium Es sind eher die mittleren und oberen sozialen Schichten und eher die dominanteren Volksgruppen der Paschtunen und Tadschiken, die studieren. Männer und Frauen sind ungefähr gleich verteilt in der Universität in Herat, wobei es wie bei uns auf die Studienrichtung ankommt. An der Uni spricht man Dari, einen persischen Dialekt, oder Paschtu oder Englisch. «Aber viele Studierende haben noch nicht realisiert, dass sie Englisch lernen müssen», meint Silvia Käppeli. «Die Ausbildung ist streng, Medizin dauert sieben Jahre, und beinhaltet zahlreiche Zwischenprüfungen. Der Grossteil der Ausbildung beschränkt sich auf die Aneignung des Wissens, das in den Vorlesungen vermittelt wird. Es gibt wenige Bücher, kaum Anschluss an Datenbanken oder an die Cochrane Library. Zudem müssten die Studenten zuerst in Computertechniken ausgebildet werden.»

Lernen in Afghanistan Wissensvermittlung durch Frontalunterricht ist üblich. Die Fachbücher sind oft veraltet oder bestehen aus Dari-Übersetzungen von Dozenten.

Injektionen verabreichen mit Auberginen statt Patienten. Den Bezug zur Praxis müssen die Studierenden selbst organisieren. Der klinische Unterricht in den letzten zwei Jahren des Medizinstudiums findet in so grossen Gruppen statt, dass nur zwei bis drei von zwanzig Anwesenden etwas sehen oder hören können. «Nach dem Studienabschluss wollen viele ins Ausland», erzählt Silvia Käppeli, «sie haben jedoch sehr unrealistische Vorstellungen und wenige Informationen durch Verwandte im Ausland. Viele haben idealistische Vorstellungen und wollen ihrem Land oder ihrer Provinz und ihrem Volk dienen

Medizinstudenten üben Schleuderverbände.

und die Entwicklung vorantreiben, insbesondere die jungen Frauen.»

Pflegewissenschaften in Afghanistan Kurz zusammengefasst: Es gibt keine Pflegewissenschaft. Die Pflege beschränkt sich auf einzelne behandlungspflegerische Verrichtungen wie Injektionen, Infusionen und chirurgische Verbände. Als Dozierende fühlt sich Silvia Käppeli zum Teil sehr geschätzt, zum Teil nicht ernst genommen, und sie muss auch erleben, dass Studierende sie auslachen, wenn sie unsere klini-

schen Standards vermittelt. Die Studierenden hören ihr gut zu, beobachten aufmerksam, was sie demonstriert und am Schluss sagt meist einer: «That’s very interesting, but you know, we do it the Afghan way»! Manchen sind solche Bemerkungen peinlich und sie entschuldigen sich im Anschluss an die Vorlesungen für ihre Studienkollegen. Silvia Käppeli beurteilt ihre Arbeit realistisch: «Der Entwicklungsbedarf ist dermassen unendlich und was ich als Einzelne leisten kann so beschränkt, dass ambitiöse persönliche Ziele völlig müssig sind.

«Ferienstimmung im Säuliamt» Der Leserfoto-Wettbewerb im «Anzeiger» läuft noch bis zum 16. August

Born to be wild. (Bild Rolf Vogel)

Unter Wasser im «Stigeli». (Bild Sarina Bauer)

Tomaten vor untergehender Sonne. (Bild Bruno Micciché)


Veranstaltungen agenda

Samstag, 10. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz.

Bonstetten 19.00-23.00: Musig im Dorf mit «Mr. Blue & The Tight Groove». Musik, Speisen, Trank und Barbetrieb. Bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal. Apéro ab 18 Uhr. Dorfplatz.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Dienstag, 13. August Hedingen 09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Mittwoch, 14. August Rifferswil 13.30: »Der goldene Vogel»: Zauberhafte Geschichten zum Rätseln, Staunen und Lachen. Anmeldung nicht erforderlich. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Zusätzliche Vorstellungen um 14.30 und 15.30 Uhr. Park Seleger Moor.

Donnerstag, 15. August Bonstetten 09.00: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Turbenthal - Alp Schnurrberg - Girenbad - RämismühleZell. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof. Treffpunkt.

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

Ottenbach 08.15: Ottenbach60plus: Wanderung: Langis - Egg - Wolfetsmatt Langis. Dauer der Wanderung ca. 3 Std. im schattigen Wald des Hochmoores. Verpflegung aus dem Rucksack. Anmeldung bis Mittwoch, 14. August, 15.00 Uhr, bei Toni Fanger, Telefon 044 761 26 13. Postautohaltestelle. Treffpunkt.

Freitag, 9. August 2013

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«Mir mached eus uf de Wäg ...» Kolibrilager der reformierten Kirchgemeinde Mettmenstetten in Madetswil Wie jedes Jahr in der ersten Sommerferienwoche führte die ref. Kirchgemeinde Mettmenstetten das Kolibrilager durch, dieses Jahr unter dem Thema «Mir mached eus uf de Wäg ...» Knapp 50 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren waren mit dabei. Am Sonntag, 14. Juli, war es so weit. An einem Check-In-Schalter konnten die Kinder ihr Gepäck aufgeben und es wurde ihnen ein persönlicher Reisepass (das spätere Lagerheft) ausgestellt, die Eltern wurden verabschiedet und dann konnte die Reise beginnen. Eine fröhliche Gruppe machte sich gemeinsam auf den Weg Richtung Madetswil. Bei sommerlich schönem, warmem Wetter genossen sie eine tolle Lagerwoche. Ob basteln, Geschichten hören, singen, spielen am Bach, auf der Wiese oder im Schopf – das Programm war abwechslungsreich! Lang war der Weg auf dem Tagesausflug. Er führte auf abwechslungsreicher Route zur Kyburg, die nach einem gemütlichen Mittagshalt mit einem grossen Feuer an der Töss auch erkundet wurde. An der traditionellen Lagerolympiade konnten sich die einzelnen Gruppen an verschiedenen Posten in Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Koordination messen. Mit einem fröhlichen Kinderfest, dem auch der einzige Regen der Woche nichts anhaben konnte, beendete

Gruppenbild in Madetswil: Teilnehmende des Kolibrilagers aus Mettmenstetten in Madetswil. (Bild zvg.) die Gruppe die Lagerwoche. An verschiedenen budenartigen Ständen konnten die Kinder sich nach allen Regeln der Kunst von den Leitern und Leiterinnen verwöhnen lassen oder einfach Spass haben.

Natürlich durften auch Disco und Limbotanz nicht fehlen. Viel zu schnell war die Woche vorbei, man hätte noch viel zusammen unternehmen wollen! Am Freitagabend entstieg eine fröhliche Kinderschar der S9 in

Gemütliche Musik-Stubete in Ebertswil Sommerpause mit Auftritt ennet dem Albis und am Türlersee Mit der «Stubete i dä Schür» vom 15. August wird das neue Probejahr eröffnet. Geprobt wird für weitere Auftritte sowie für den Jodlerabend vom nächsten Jahr mit dem bekannten Gastklub Finsterwald. Der Jodlerklub am Albis geniesst in den Sommerferien ebenfalls eine Probepause. Ein Unterbruch wurde am ersten August gemacht. Die Bundesfeiern in Adliswil und Hausen wurden mit Gesang und Musik des Jodlerklubs bereichert. Die neue Probezeit wird mit der bereits traditionellen «Stubete i de Schür» am Donnerstag, 15. Au-

gust, eröffnet, in der Scheune der Familie Holliger an der Fabrikstrasse in Ebertswil. Bereits zum vierten Mal organisieren die Jodlerinnen und Jodler mit den Weidschürli-Örgeler eine gemütliche Stubete mit vielen Jodelliedern und Schwyzerörgelimusik. Auch der Jodlernachwuchs wird nicht fehlen.

Nicht nur Festgruppe Die Festwirtschaft-Betreiber freuen sich, wenn die Besucher «ausgehungert» zur Stubete erscheinen, mit den beliebten Jodler-Steaks kann da gut Abhilfe geleistet werden. Dieser schöne und gemütliche, volkstümliche

Abend in ländlicher Umgebung ist allen Einwohnern vom Oberamt und Umgebung empfohlen. Selbstverständlich ist der Jodlerklub am Albis nicht nur eine Festgruppe, es wird auch gleichzeitig intensiv geprobt für die verschiedenen anderen Auftritte wie unter anderem der Chilbi-Gottesdienst in Mettmenstetten, ökumenischer Gottesdienst vom 20. Oktober in Hausen, etc. Ein kleiner Ausblick ins nächste Jahr: für den jährlichen Jodlerabend in Hausen vom Samstag, 22. März 2014, konnte der Gast-Jodlerklub Finsterwald engagiert werden. Auch dieses Datum ist im Jodlerfreunde-Kalender fett zu markieren. www.jkamalbis.ch

Mettmenstetten, die Wege trennten sich wieder, aber es bleiben viele fröhliche Erinnerungen und bei vielen keimt schon wieder die Vorfreude auf das nächste Jahr! Olivia Bär und Team

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Lesen im Buch der Natur». Thema der Fotoausstellung ist die Natur in und um Aeugst. Die Ausstellung dauert bis 22. August. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

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Unterhaltung an der Bundesfeier in Adliswil mit Jodel und Gesang vom Jodlerklub am Albis. (Bild zvg.)

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Sport

Freitag, 9. August 2013

Doppelsieg auf dem Nürburgring Toni Seiler als Zweiter auch auf dem Gesamtpodium Doppelsieg in der GentlemenWertung und ein zweiter Platz in der Gesamtwertung: Das ADACGT-Masters-Wochenende auf dem Nürburgring war ein voller Erfolg für Toni Seiler, der erstmals mit dem niederländischen Sportwagen-Ass Jeroen Bleekemolen startete. Corvette-Neuzugang Jeroen Bleekemolen sorgte schon im Qualifying für Furore und bewies mit der Pole Position für das zweite Rennen am Sonntag, dass die gelbe Corvette mit der Startnummer 18 auf dem Nürburgring zu den schnellsten Sportwagen im stark besetzten Feld des ADAC GT Masters zählte. Im ersten Lauf am Samstag lief das Rennen optimal für Seiler. Nach dem Start setzte sich der 55-Jährige an die zweite Position in der Gentlemen-Wertung hinter Teamkollege Remo Lips. Nach dem Fahrerwechsel übernahm Bleekemolen die Führung in der Klas-

se und fuhr den Gentlemen-Klassensieg auf einem 13. Gesamtrang sicher ins Ziel. «Remo Lips hatte einen etwas besseren Start», sagte Toni Seiler. «Ich habe mich dann darauf konzentriert, die Reifen für Jeroen zu schonen, damit der in der zweiten Rennhälfte noch attackieren kann. Der Plan ist aufgegangen, Jeroen konnte dann in der zweiten Rennhälfte die Führung in der Gentlemen-Klasse übernehmen.»

Ohne Safety-Car wäre sogar der Gesamtsieg machbar gewesen Das zweite Rennen wurde dann zur grossen Show von Bleekemolen. Von der Pole-Position lag der Niederländer in der ersten Rennhälfte souverän in Führung. Nach dem Fahrerwechsel setzte Seiler die starke Fahrt fort. Bis zum Fallen der Zielflagge musste Seiler nur einem BMW den Vortritt lassen und beendete das Rennen auf dem zweiten Gesamtrang. «Leider gab es zu Rennbeginn eine Safety-Car-Phase, da-

Schnell unterwegs auf dem Nürburgring: Corvette Z06.R von Callaway Competition.

Das Podium, von links: Toni Seiler, Jerom Bleekemolen, Remo Lips, Lennart Marioneck. (Bilder zvg.) durch konnten wir keinen so grossen Vorsprung wie geplant herausfahren», sagte Bleekemolen nach dem Rennen. «Ohne die Safety-Car-Phase wäre heute sogar der Gesamtsieg machbar gewesen.» «Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende», so Toni Seiler. «Im zweiten Rennen wurde es zum Rennende nochmals spannend, denn mein Teamkollege Diego Alessi hat von hinten Druck gemacht. Ich habe mich aber nicht nervös machen lassen, habe mich selbst beruhigt und keinen

Fehler gemacht. Der Doppelsieg in der Gentlemen-Wertung und der zweite Platz im Gesamtklassement ist grossartig.»

Nächstes Wochenende in Österreich Schon am kommenden Wochenende steht das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Programm. Auf dem Red-Bull-Ring in Österreich startet das ADAC GT Masters in die zweite Saisonhälfte. «Der-RedBull-Ring sollte unserer Corvette lie-

Tennisfestspiele im Säuliamt Vom 25. bis 28. Juli wurde das Säuliamt Open durchgeführt. Wie im Vorfeld erwartet, konnte ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt werden. ................................................... von oliver gfeller In den sechs durchgeführten Konkurrenzen wurden auf den Tennisanlagen in Stallikon und Affoltern am Albis insgesamt 78 Spiele durchgeführt und das innerhalb von drei Tagen bei brütender Hitze. Der Hitze mussten einige Spieler Tribut zollen und aufgeben, zum Teil jedoch auch verletzungsbedingt. Ganz bitter aus Säuliämtler Sicht war die Aufgabe von Brigitte Bleiker in der ersten Runde des Frauen-Tableaus. Sie war als Nummer 1 gesetzt und hatte gute Chancen das Turnier zu gewinnen. An ihre Stelle trat

jedoch Isabel Miguel vom TC Wettswil. In einem hart umkämpften Finalspiel, welches über drei Stunden in der Mittagshitze stattfand, triumphierte sie schlussendlich mit 6:3, 4:6 und 6:3 und sorgte sogleich im ersten Final des Tages für einen Heimsieg.

Favoriten ausgeschieden Es gab jedoch viele Überraschungen an diesen Säuliamt Open. In der Königsdisziplin der Aktiven Männer R3R6 schieden die Nummern 1 und 2 bereits in den Runden 2 und 3 aus. Davon konnte leider kein Spieler aus der Region profitieren. Die grösste Hoffnung Thibault Gagnaux beklagte grosses Pech bei der Auslosung und musste in der ersten Runde gleich gegen den späteren Finalisten Marco Meuli antreten, genauso scheiterte Felix Möhle vom TC Wettswil in der ersten Runde. Nicolas Schärer und Oliver

Gfeller konnten zwar ihre Erstrunden-Partien gewinnen, aber verabschiedeten sich gleich in der nächsten Runde vom Turnier. Als Sieger ging dann hochverdient Lukas Stiefel vom Tennisclub Uster hervor. Er gewann jedes seiner Spiele in zwei Sätzen und musste nur drei Longsets spielen. In einem hochstehenden Endspiel triumphierte er am Schluss gegen den Publikumsliebling Meuli 6:4 und 7:6 (3). Besser machte es der Einheimische André Meier in der Seniorenkonkurrenz R3-R6. Er erreichte mit bestechend sicheren Siegen den Final und gewann dort gegen den stark aufspielenden Patrick Friedlaender in drei Sätzen 6:1, 2:6 und 6:3. Nach einem Blitzstart von André Meier und einer 4:0-Führung im ersten Satz kehrte Patrick Friedlaender die Partie schnell im zweiten Satz. Der Lokalmatador behielt jedoch im dritten Satz den kühleren Kopf auf dem heissen Platz.

Bittere Finalniederlagen Andrey Bachev vom TC Hausen und Mathias Jaeger vom TC Säuliamt sind beide in ihren Kategorien bis ins Finale vorgestossen und beide mussten sich am Ende mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Sie unterlagen beide mit dem gleichen Resultat 3:6, 3:6, Heinz Horn beziehungsweise Ralf Seeliger. Bachev fehlte im Final je länger je mehr die Kraft nach seinem langen Halbfinale gegen Ernst Schmid, welches er nach Satzrückstand doch noch mit zwei Erfolgen im Tie-Break gewinnen konnte. Jaeger seinerseits marschierte bis in den Final durch und gab bis dahin in drei Spielen nur drei Games ab, jedoch scheiterte er dann an der aggressiven Spielweise von Seeliger. In der einzigen JungseniorenKonkurrenz des Turniers konnte René Bachmann vom TC Hausen den Sieg ins Trockene bringen. In einem einseitigen Final gewann er gegen Lorenzo Marazzotta mit 6:2, 6:2.

Voller Erfolg fürs Tennis in der Region

Von links: OK-Präsident Frederick Marek, Lukas Stiefel (Sieg Aktive R3-R6), OK-Mitglied Jens Peters, Isabel Miguel (Sieg Frauen R7-R9), Ralf Seeliger (Sieg Aktive R7-R9), Heinz Horn (Sieg Senioren R7-R9) und André Meier (Sieg Senioren R3-R6). (Bild zvg.)

Mit zwei Siegen und vier Finalteilnahmen in insgesamt sechs Kategorien waren die Einheimischen also durchaus sehr erfolgreich. Das sieht auch der OK-Präsident Frederick Marek so: «Es ist schön, dass es Heimsiege gab, das wollen doch immer alle, jedoch sind wir vor allem sehr darüber erfreut, wie viele Leute aus allen Teilen der Schweiz gekommen sind, um hier im Säuliamt Open teilzunehmen. Es haben Leute aus dem Tessin, aus Bern und sogar aus Liechtenstein teilgenommen!» In der Tat war es ein multikulturelles Turnier. Man hörte nicht weniger als sechs (!) verschiedene Sprachen auf den Plätzen. «Das zeigt doch super was für eine Anziehungskraft unser Turnier hat. Nächstes Jahr hoffen wir auf zehn Sprachen!», so ein zufriedener Marek. Somit lässt sich abschliessend sagen: Das Säuliamt Open war ein totaler Erfolg.

gen, dort wollen wir angreifen und zwei weitere Top-Ergebnisse einfahren», kündigt Seiler an. Nicht nur Toni Seiler erlebte auf dem Nürburgring das bisher erfolgreichste Rennwochenende der Saison, sondern auch Remo Lips und Lennart Marioneck in der zweiten von Toni Seiler Racing und Callaway Competition gemeinsam eingesetzten Corvette Z06.R GT3. Im ersten Rennen fuhren Lips/Marioneck auf Rang zwei und im zweiten Lauf auf Rang drei der Gentlemen-Wertung.

Olympia- und Weltcupsieger in Mettmenstetten Freestyle Masters 2013 beginnt am 18. August um 13 Uhr. Im Mettmenstetter Jumpin kommt es am 18. August zum ganz grossen Sommershowdown der weltbesten Skiakrobaten. Wie schon im Vorjahr konnten neben dem aktuellen Olympiasieger einige der besten Athleten aus Übersee, Australien und Weissrussland verpflichtet werden. Gefordert werden sie von den besten Schweizer Athleten. Kurz: Sportliche Leckerbissen auf höchstem Niveau, verbunden mit grossem Unterhaltungswert. Mit dabei sind der Zweite im aktuellen Gesamtweltcup David Morris, Australien sowie die beiden US-Amerikaner Dylan Ferguson und Michael Rossi. Von den starken Weissrussen haben sich Olympiasieger Alexei Grishin, Dimitri Dashinski und Vorjahressieger Anton Kushnir gemeldet. Gefordert werden diese und weitere Weltcupspringer von den stärksten Schweizern, Thomas und Christoper Lambert, Renato Ulrich, Dimitri Isler, Mischa Gasser und dem Vorjahreszweiten Andreas Isoz. Bei den Damen wird das Feld von der Schweizerin Tanja Schärer und der Australierin Samantha Wells angeführt. Der Anlass beginnt mit einem Juniorenwettkampf um 13 Uhr, der Final der Topathleten ist auf 14 Uhr angesetzt.


Sport

Freitag, 9. August 2013

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«Einige Mannschaften haben stark aufgerüstet» Interview zum Saisonstart mit FCWB-Trainer Martin Dosch Vor dem Beginn zur neuen 1.-Liga-Fussballsaison hat sich der Trainer des FC Wettswil-Bonstetten, Martin Dosch, einem Interview gestellt.

Hürdenlauf. (Bild Urs Sigg)

Im Zeichen der Werfer Solide Leistungen am 1.-August-Meeting Am 1.-August-Meeting der LV Albis blieben Top-Leistungen zwar aus, aber dennoch können die Organisatoren auf einen gelungenen Anlass zurückblicken. 450 Starts wurden registriert und in der Kategorie M50 lief ein Franzose einen neuen französischen Rekord über 2000 m. ................................................... von hanspeter feller Das diesjährige 1.-August-Meeting der LV Albis stand ganz im Zeichen von Formtest. Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz nahmen die Startgelegenheit für eine Standortbestimmung im Hinblick auf die zweite Saisonhälfte wahr. Ein Blick in die Saisonbestenlisten zeigt, dass einige TopTen-Athleten am Start waren und teilweise nahe an ihre Bestleistungen herankamen. Der Neuenburger Sprinter Henry Munuve, CEP Cortaillod gewann die 100 m in 10.91 und die 200 m in 22.22. Das 800-m-Rennen gewann Raphael Frei von der LV Albis in einer sehr guten Zeit von 1:55.79 vor Philemon Fuchs vom LC Basel. Gut besetzt waren die Wurfdisziplinen der U18. Der Saisonbeste im Kugelstossen und Diskuswerfen, Sandro Michel, LV Fricktal, gewann beide Disziplinen und der Saisonzweite im Speerwurf, Colin Wirz vom SC Liestal, erzielte sogar eine neue Saisonbestleistung.

Jonas Marugg von AJ TV Landquart stiess mit seinem Speerwurf in Affoltern in die Top Ten der Kat. U16 vor. Eine eindrückliche Leistung zeigte die Bielerin Caroline Agnou. Die aktuell beste Schweizer Siebenkämpferin in der Kat. U18 ging in fünf Disziplinen an den Start und gewann fünfmal, zum Teil mit Resultaten nahe an ihren Bestleistungen. Für sie war das ein Training für die Schweizer Mehrkampf-Meisterschaften. Mit der klaren Absicht, den 2000m-Landesrekord der Kategorie M50 zu brechen, reiste der 53-jährige Dominique Delbe aus Annecy nach Affoltern am Albis. Obschon die grosse Hitze ihm zu schaffen machte, gelang das Unterfangen. In 6:07.98 unterbot er die bisherige Bestmarke um gut eine Sekunde. Einige gute Resultate lieferten auch die Ämtler Athleten. Yannick Heiniger vom TV Mettmenstetten lief die 100 m in 11.33 und die 200 m in 24.02. LV Albis Trainer Lukas Zingg sprang 5.57 m im Weitsprung und Sergio Grond verpasste die angestrebte SM-Limite über 100 m in 11.76 knapp. Ravenna Gassmann über 800 m und Valeska Ganz über 400 m erzielten ansprechende Resultate wie auch Svenja Gut über 200 m und 400 m. Einige nicht in den Ferien weilende Nachwuchsathletinnen und -athleten der LV Albis nützten die Gelegenheit für einen Start ebenfalls aus und konnten mit guten Leistungen aufwarten.

«Anzeiger»: In Ihrer Mannschaft gab es enorm viele Spielerwechsel über die Sommerpause. Wie stellen Sie sich zu diesen Mutationen und wie gehen Sie damit um? Martin Dosch: Ja, diesmal wars nicht einfach. Es gab Spieler, welchen ich zu einem Wechsel riet, da ich ihnen nicht mehr genügend Spielzeit bei uns anbieten konnte. Ich wollte diesen Spielern gegenüber offen und ehrlich sein und sie so nicht an ihrer Weiterentwicklung hindern. Von zwei bis drei Abgängen arrivierter Spieler war ich schon überrascht. Aber, Vereinswechsel sind legitim und ich habe diese zu akzeptieren. Welches waren die Kernpunkte der Vorbereitung und wie weit sind Sie schon? Es kamen total zehn neue Spieler dazu und immer wieder gab es Ferienabwesenheiten, was ein regelmässiges Trainieren und Spielen verunmöglichte und die Arbeit sicher nicht einfacher machte. Trotzdem versuchte ich, an unserer Spielphilosophie und viel im taktischen Bereich zu arbeiten. Selbstverständlich haben wir auch im physischen Bereich viel gemacht. Um taktische Elemente und Laufwege zu automatisieren, brauchen wir sicher noch Zeit. Zudem müssen die vielen neuen Spieler noch besser integriert werden. Inzwischen sind wir fast komplett und können nun gezielt an den Defiziten arbeiten. Wie schätzen Sie die 1.-Liga-Gruppe 3 ein? Die Gruppe wird sicher nochmals stärker als in der vergangenen Spielzeit sein. Einige Mannschaften haben stark aufgerüstet und werden vom Potenzial stärker sein als in der letzten Saison. Wir werden wiederum sehr gefordert sein. Aber, ich bin von unserem Kader überzeugt und meine Equipe geniesst mein vollstes Vertrauen.

Trainer Martin Dosch: «Bin von unseren Qualitäten überzeugt.» (Bild Kaspar Köchli) Was darf vom FCWB erwartet werden und welches sind die Ziele für die Saison 2013/14? Prognosen machen für mich wenig Sinn, vor allem auch nach diesen vielen Spielerwechseln. Aber nochmals, ich bin von unseren Qualitäten überzeugt und wir werden wieder gute Spiele abliefern. Meine Truppe hat den Charakter, jedes Spiel mit maximalem Willen gewinnen zu wollen. Wir schauen nun von Spiel zu Spiel und hoffen, gut aus den Startlöchern zu kommen. So könnten wir weiter Selbstvertrauen tanken. Danach ist alles möglich ...! Das Ziel kann nur heissen, raschestmöglich von

hinten wegzukommen, und dann sehen wir weiter. Welches sind die Herausforderungen für das Startspiel gegen das Team Ticino? Die grösste Herausforderung liegt sicher in der Spielorganisation. Es muss uns gelingen, in der Defensive sehr kompakt zu stehen und die Räume eng zu machen. Absicherungen und Laufwege müssen stimmen und dazu benötigen wir ein agressives und geschicktes Zweikampfverhalten. Die Voraussetzungen für ein positives Resultat sind Effizienz und erfolgs- und resultatsorientiert aufzuspielen.

Urs Huber strebt seinen vierten Eiger-Bike-Sieg an Die Schweizer Bikemarathon-Saison geht am Sonntag in Grindelwald in die zweite Hälfte Seit 2006 teilen sich Urs Huber, Lukas Buchli und Alexandre Moos die Siege an der Eiger Bike Challenge. Mit dem Rücktritt von Vorjahressieger Moos fällt ein starker Mitstreiter weg. Huber rechnet sich deshalb gute Chancen aus, zum vierten Mal das oberste Treppchen zu erklimmen.

ger, der in Führung liegend von einer losen Pedalkurbel gebremst wurde. Huber sinnt nun auf Revanche. Seine Chancen stehen gut. Buchli konnte den Klassiker erst ein Mal (2006) gewinnen. Der Sieg war zugleich die Initialzündung für den Wechsel zu den Berufsfahrern.

Bikemarathon-Weltmeister fährt in Colorado

................................................... von martin platter Nach einer Pause von sechs Wochen geht die nationale BikemarathonRennserie iXS swiss bike classic am kommenden Sonntag in Grindelwald in die dritte Runde. Das Ischgl Ironbike am letzten Samstag gab Aufschluss darüber, wie gut die Sieganwärter der Eiger-Bike-Challenge in Form sind. Lukas Buchli triumphierte vor Urs Huber. 2012 war es genau umgekehrt gewesen. In Grindelwald war Buchli dennoch schneller als Rekordsieger Huber, der den Wettkampf im Antlitz von Eiger, Mönch und Jungfrau bereits dreimal (2008, 10 und 11) für sich entscheiden konnte. Sehr zu Hubers Är-

Urs Huber strebt am Sonntag seinen vierten Sieg an der Eiger Bike Challenge in Grindelwald an. (Bild Martin Platter)

Seither behielt Huber stets die Oberhand im direkten Vergleich mit dem Bündner – und wenn es um den Sieg ging. Einzig Christoph Sauser würde die beiden derzeit wohl in die Schranken weisen. Doch der BikemarathonWeltmeister in Diensten eines US-Bikeherstellers, der die ersten beiden iXS-classic-Läufe in Estavayer und Bulle souverän für sich entschieden hatte, fährt am kommenden Wochenende das «Leadville 100» im US-Bundesstaat Colorado. Dann aber widmet sich Sauser wieder den Schweizer Rennen. Er hat seine Teilnahme am Grand Raid, am Nationalpark-Marathon und an der o-tour bereits zugesagt. Wenn er fährt, will er auch gewinnen. Darin unterscheidet er sich allerdings nicht von seinen Herausforderern.


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Extra

Im Spital Affoltern geboren

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Gerichtsübliches Besuchsrecht?

Gnocchi al Pesto

Maelle, 12. Juli. (Bilder Irene Magnin)

Jael, 29. Juli.

Robin Kimmo, 30. Juli.

Ray, 1. August.

Aimo, 2. August.

Meine Frau und ich lassen uns scheiden. Für unsere gemeinsamen Söhne (7 Jahre und 9 Jahre) schlägt der Anwalt meiner Frau ein «gerichtsübliches Besuchsrecht» vor. Was bedeutet das genau? Grundsätzlich sind die Eltern frei, wie sie das Besuchsrecht ausgestalten. Sie können eine Vereinbarung über das Besuchsrecht abschliessen, wobei diese vom Gericht genehmigt werden muss. Bei der gerichtlichen Prüfung des zwischen den Eltern vereinbarten Besuchsrechts hat das Kindeswohl oberste Priorität. In der Regel findet auch eine Kinderanhörung statt, damit sich das Gericht ein Bild von der Meinung und den Wünschen des Kindes machen kann. Bei älteren Kindern (ab ca. 14 Jahren) wird meist gänzlich auf eine Regelung des Besuchsrechts verzichtet und der persönliche Kontakt der freien Vereinbarung zwischen Kind und dem nicht sorgeberechtigten Elternteil überlassen. Bei jüngeren Kindern ist wenigstens eine Minimallösung für den Konfliktfall festzule-

Freitag, 9. August 2013

gen. Eine Unterschreitung oder Beschränkung dieses minimalen Besuchsrechts kommt nur in Frage, wenn eine Gefährdung des Kindeswohls vorliegt (zum Beispiel bei Alexandra Imhof* häuslicher Gewalt oder Missbrauchsfällen). Beim «gerichtsüblichen Besuchsrecht» variiert die gerichtliche Praxis von Kanton zu Kanton, aber immer unter Berücksichtigung des Kindesalters. Bei Kleinkindern wird meist ein Besuchsrecht von kürzerer Dauer (z.B. halbtägige Besuche) festgelegt. Dafür finden die Besuche jedoch häufiger statt, weil Kleinkinder fast ausschliesslich in der Gegenwart leben, und so die Beziehung zwischen dem Besuchsberechtigten und dem Kind am besten gehalten werden kann. Bei Kindern im Vorschulalter wird meist

auf eine Übernachtung beim anderen Elternteil verzichtet. Gewöhnlich wird alle zwei Wochen ein Besuchstag festgelegt (zum Beispiel jeden zweiten Sonntag). Für schulpflichtige Kinder ist ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende (von Samstag bis Sonntag, allenfalls bereits ab Freitagabend) sowie ein Ferienbesuchsrecht von zwei bis vier Wochen üblich. Die Feiertage verbringt das Kind in der Regel abwechselnd bei beiden Elternteilen. Ihre Kinder befinden sich im schulpflichtigen Alter. Somit wäre ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende sowie ein Ferienbesuchsrecht von 2 bis 4 Wochen gerichtsüblich. Selbstverständlich steht es Ihnen und Ihrer Frau frei, ein ausgedehnteres Besuchsrecht festzulegen. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.

Wer spricht denn da von Hundstagen? Hitzeperioden sind Hundstage mit anhaltender Bullenhitze. Alles Begriffe die für Luna absolut unverständlich sind. Temperaturen von über 30 Grad am Schatten kann sie nur begrenzt geniessen. Sie verschwindet tagelang in einem feuchten modrigen Unterholz oder hinter einer schattigen Holzbeige. Zur Futterzeit allerdings ist sie zur Stelle und wartet längelang ausgestreckt bis die Trantüte von Meister endlich das Futter herausrückt.

Pinienkerne goldbraun rösten. Herausnehmen. Basilikum und Knoblauch fein schneiden, mit Öl und Käse mischen. Salzen. Gnocchi in viel Salzwasser nach Anleitung kochen und anrichten. Pesto und Pinienkerne darübergeben. – Zubereitung ca. 15 Min.

1 Zitrone 1 Orange 2 Nektarinen gewürfelt 7 dl Rotwein eisgekühlt 5 EL Brandy 2,5 dl Mineralwasser eisgekühlt

Zubereitung

wetter

Stürze sind die häufigste Unfallart Jedes Jahr verunfallen in der Schweiz rund 600 000 Personen bei Unfällen im Haus- und Freizeitbereich. Das sind weit mehr Verletzte als beim Sport oder im Strassenverkehr. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung legt nun erstmals eine gesamtheitliche Analyse des Unfallgeschehens in diesem Bereich vor. Sie zeigt unter anderem auf, dass Stürze die mit Abstand häufigste Unfallart sind. – Mit 1500 Getöteten verlieren in der Schweiz je-

«Wie Lorenz und Barthel (10. August) sind, wird der Winter, rauh oder lind.»

Zubereitung

Für 1,5 Liter

(mm)

bauernregel

50 g Pinienkerne 1 Bund Basilikum 1 Knoblauchzehe 4 EL Olivenöl 4 EL Grano padano, gerieben 2 Pack Gnocchi, z.B. Hilcona Salz

Sangria

Tim Jonah, 2. August. www. fotoundrahmen.ch)

Für 4 Personen

des Jahr fast elfmal so viele Personen zu Hause und bei Freizeitaktivitäten ihr Leben wie beim Sport und fast fünfmal so viele wie im Strassenverkehr. Über vier Fünftel davon sterben infolge eines Sturzes. Betroffen sind zu einem grossen Teil ältere Menschen. Bei den rund 300 000 Personen, die sich jedes Jahr bei einem Sturzunfall verletzen, machen demgegenüber Kinder im Alter bis 16 Jahre mit einem Drittel den grössten Anteil aus. (pd.)

Zitrusfrüchte heiss waschen, trocknen. Schalen dünn wegschneiden. Weisse Haut von Früchten schneiden, Früchte fein schneiden und mit restlichen Zutaten und Schalen mischen. Eisgekühlt mit Eiswürfeln servieren. – Zubereitung ca. 10 Minuten.

gedankensprünge Hitzig Im Sommer kann man im Sitzen An heissen Tagen mächtig schwitzen Das merkt sogar der Faulpelz schnell Und faulenzt jetzt ganz ohne Fell Martin Gut

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062 2013  

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