Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 61 I 173. Jahrgang I Freitag, 9. August 2019

Tarifkorrektur verlangt Streit unter Nachbarn? Die ambulanten Behandlungen sind für die Spitäler nicht kostendeckend. > Seite 5

Remo Hablützel gibt im «Anzeiger» Auskünfte zu Rechtsfragen von allgemeinem Interesse. > Seite 8

-

Keine Einbrecher Obfelder, die durchs Fenster in ihre Wohnung einstiegen, lösten einen Polizeieinsatz aus. > Seite 9

-

Sommerlager Der Stamm Norddakota der Buebepfadi Säuliamt reiste ins Bündner Avers-Tal. > Seite 11

In Obfelden entsteht ein Ärztezentrum

Fotowettbewerb Der Leserfoto-Wettbewerb neigt sich dem Ende zu: Einsendefrist ist kommenden Montag. > Seite 12

Kirchenglocken polarisieren

Hinter dem Postareal soll bis im Sommer 2021 ein Ärztehaus gebaut werden Die Hausarzt-Praxis von Eveline Breidenstein und Erich Villiger zieht von Ottenbach nach Obfelden. An der Ottenbacherstrasse soll in Zukunft auf 1000 Quadratmetern die medizinische Grundversorgung der beiden Dörfer sichergestellt werden. ................................................... von livia häberling Sie ist längst über die Dorfgrenzen hinaus bekannt – die Hausarztpraxis an der Affolternstrasse in Ottenbach. 20 Jahre lang hatte Dr. med. Urs Glenck die Praxis alleine geführt, ab 2003 gemeinsam mit Dr. med. Eveline Breidenstein. Im Jahr 2013 begann sich Urs Glenck auf den Ruhestand vorzubereiten und übergab seine Praxis an Dr. med. Erich Villiger. Nun, sechseinhalb Jahre später, macht sich die Ottenbacher Praxis für ein neues Kapitel bereit: Auf den Sommer 2021 hin verlegt sie ihren Sitz von Ottenbach nach Obfelden. Dort soll hinter dem Postareal in den nächsten Monaten ein neues Ärztezentrum entstehen. «Um die wachsende Bevölkerung von Ottenbach und Obfelden auch in Zukunft versorgen zu können, brauchen wir mehr Personal und damit mehr Platz», sagt Eveline Breidenstein. In dem dreigeschossigen Gebäude soll dereinst ein Team von sieben bis acht

-

Das Thema Frühgeläut sorgte in Maschwanden für Gesprächsstoff. Einerseits fühlen sich Anwohner in der Nachtruhe gestört, andererseits hängen viele Dorfbewohner an der Tradition. Für eine zweimonatige Testphase wurde im Sommer 2018 das Frühgeläut von 4.45 auf 7 Uhr verlegt. Die Mehrheit wünschte sich allerdings das Frühgeläute zurück. Die Kirchenpflege respektierte dies und liess die Glocken wieder um 4.45 Uhr ertönen – allerdings nur noch für drei statt wie bisher fünf Minuten. Nun scheint eine «salomonische Lösung» gefunden, der Vorhang im kleinen Dorftheater dürfte damit gefallen sein. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Mit 66 noch Pfarrer werden Neben der Schreinerei Frick an der Ottenbacherstrasse soll das neue Ärztezentrum entstehen. Am Montag wurden die Bauvisiere ausgesteckt. (Bild Livia Häberling) Ärzten die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen. Bereits heute arbeiten in der Praxis in Ottenbach verschiedene Fachspezialisten unter einem Dach zusammen: Zum Team gehören neben den Hausärzten eine Kinderärztin und ein Kinderarzt, drei Psychologen und eine Psychiaterin. Ausserdem ist der Praxis eine Physiotherapie angegliedert. Vor Kurzem hat sich die Praxis Ottenbach in die Medvita Praxis GmbH umgewandelt, «um dieser Vielfalt besser gerecht zu werden», wie Eveline Breidenstein sagt.

Die Liegenschaft in Ottenbach soll bis 2023 verkauft werden Das Haus mit den Praxisräumen an der Affolternstrasse 21 in Ottenbach gehört Urs Glenck. «Wir wussten bereits 2013, dass er die Liegenschaft bis spätestens 2023 verkaufen möchte», erklärt Erich Villiger. Weil sie für die wachsende Praxis zu wenig Platz bot, kam eine Übernahme nicht infrage. «Uns war bewusst, dass sich der Hausarztmangel in den nächsten Jahren noch verschärfen wird. Deshalb haben wir zusammen mit der Gemeinde

nach einer Lösung gesucht, um die Dorfpraxis erhalten zu können.» Eine Option bestand darin, mit einem Neubau Teil des geplanten Dorfkerns zu werden. Dann geriet die Umsetzung des Ottenbacher Zentrums ins Stocken – Zeit, die Eveline Breidenstein und Erich Villiger nicht hatten: «Der Platz in unserer Praxis wurde immer knapper, deshalb brauchten wir eine Lösung, die in absehbarer Zeit umsetzbar ist», so Erich Villiger. ................................................... > Bericht auf Seite 3

66 Jahre alt ist er und Ende letztes Jahr als Direktor des Hauseigentümerverbands in Rente gegangen. Damit aber ist für Ansgar Gmür noch lange nicht Schluss: Der Affoltemer will noch Pfarrer werden. Und er meint es ernst, hat er doch 2018 ein Theologiestudium angefangen und zieht die Sache konsequent durch. Gemeindepfarrer kann er zwar aufgrund seines Alters nicht mehr werden, doch möchte er als Springerpfarrer zum Einsatz kommen oder vor Wirtschaftsleuten predigen. Hauptsache reden, denn das ist seine Stärke. «Ich bin ein gottbegnadeter Redner», sagt Ansgar Gmür von sich selbst. ................................................... > Sommerserie auf Seite 12 anzeigen

30 Jahre «Kinofoyer Lux» Junior an der WM

Das Jubiläumsfest steigt Ende November 30 Jahre ist es nun her, seit eine kleine Gruppe von Cinephilen die Idee eines Filmclubs umgesetzt hat. Entstanden ist dabei das Kinofoyer Lux. Die Zielsetzung damals wie heute: «Förderung des kulturellen Angebotes im Bezirk Affoltern, insbesondere durch nicht kommerzielle Vorführungen von Filmen, denen ein kultureller Wert zukommt, die aufgrund ihrer künstlerischen Gestaltung, ihres historischen Interesses, ihres Zeugnischarakters oder ihrer formalen Neuigkeit sehenswert sind.» Eine ehrenamtlich tätige Gruppe von 25 bis 30 Aktiven sucht die Filme aus und sorgt für den reibungslosen Ablauf. Das Kinofoyer Lux ist allerdings weit mehr als nur eine Filmvorführstelle. So lädt die Gruppe auch Regisseure, Autoren und Schauspieler zum Gespräch ein, organisiert Feste und Sonderveranstaltungen, Konzerte und Auftritte von thematisch verwandten Kulturprojekten. In seinem Rückblick auf 30 Jahre Kinofoyer Lux lässt Präsident Thomas Schweizer die bewegte Geschichte des

Filmclubs Revue passieren. Themen sind Tücken der Projektionstechnik ebenso wie die gesellschaftliche Entwicklung, die Herausforderung der Digitalisierung und die «Exilzeit» während der Sanierung des Schulhauses Ennetgraben, als die Aula von Frühling 2015 bis Sommer 2016 nicht benützt werden konnte. In Erinnerung bleiben aber insbesondere die Perlen aus den Programmen. Etwa das Filmfest «Western vor Ostern» 1993, als sogar die Kinobesucher in Cowboy-Stiefeln und Fransenjacken kamen. Eine mit viel Augenzwinkern inszenierte Modeschau des Secondhand-Ladens Deschawü wurde 2000 mit dem Film «Prét-à-Porter» kombiniert. Die Ära der Stummfilme wurde 2012 mit dem Hitchcockfilm «Lodger» und 2015 mit Murnau-Klassiker «Nosferatu» aufgegriffen – live begleitet durch ein Sinfonieorchester. Das 30-Jahre-Jubiläumsfest findet am Wochenende vom 29./30. November statt. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Alain Schad darf die Schweiz vertreten

Alain Schad. (Bild zvg.)

Der 13-jährige Alain Schad aus Mühlau nimmt an der Junioren-Weltmeisterschaft im Elektrosegelflug teil. Diese findet vom 11. bis 17. August in Trnave (Slowakei) statt. Schon mit sieben Jahren begann Schad mit dem Modellfliegen und seit vier Jahren ist er bei der Modellfluggruppe Affoltern (Mgaf) dabei. Auf den Grossanlass hin hat Schad, der oft auf dem Flugplatz der Mgaf in Zwillikon anzutreffen ist, sein Training intensiviert. Seine Vorfreude auf die WM ist sehr gross, auch wenn er noch nicht genau weiss, was auf ihn zukommt. Schad startet in der Kategorie F5J Elektrosegelflug. Dabei braucht er ein gutes Auge für die Höhe und ein gutes Gespür für die Bedingungen in der Luft. In dieser Kategorie wird das Segelflugmodell per Motor 30 Sekunden in die Höhe gezogen. Danach muss es mithilfe von Aufwind eine vorgegebene Flughöhe erreichen und darauf in einer vorgegebenen Zeit genau auf einem Punkt landen. ................................................... > Bericht auf Seite 22


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass des Slavko Buti, geb. 27. Oktober 1954, Staatsangehörigkeit: Kroatien, gest. 23. Februar 2017, wohnhaft gewesen Zeughausstrasse 30, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. August 2019 verwiesen. Affoltern am Albis, 9. August 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über Roger Alfred Vogel, geb. 1. November 1954, von Zürich ZH, Grundrebenstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 27. Juni 2019 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes von 29. Juli 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 19. August 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 9. August 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldnerin: Erbschaft Ida HuberHolliger, geb. 25. Dezember 1922, gest. 15. Januar 2016, von Hausen a.A. ZH, wohnhaft gewesen in Knonau/ZH. Datum der Konkurseröffnung: 22. Mai 2019. Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist: 1 Monat. Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. August 2019 verwiesen. Zürich, 7. August 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldnerin: Erbschaft der Silvia Ernst, geb. 29. November 1940, von Oberkulm AG und Luzern LU, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, gestorben 6. April 2019. Datum der Konkurseröffnung: 18. Juni 2019 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. August 2019. Affoltern am Albis, 2. August 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz. Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses

Schluss des Konkursverfahrens

Die Villa Heidi GmbH, Morgenhölzlistrasse 27b, 8912 Obfelden, ist mit dem am 7. Mai 2019 in Rechtskraft erwachsenen Urteil des Einzelgerichtes am Handelsgericht des Kantons Zürich vom 11. März 2019 aufgelöst bzw. über sie die Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet worden. Das Verfahren ist mit Verfügung des Einzelgerichtes am Bezirksgericht Affoltern vom 19. Juli 2019 mangels Aktiven eingestellt worden.

Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Herrn Peter Blaser, geb. 19. Februar 1929, von Langnau i. E. BE, gest. 26. Februar 2016, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 29. Juli 2019 als geschlossen erklärt worden.

Herferswil, Erschliessung/Einlenker Zufahrt Liegenschaft Herferswil 84 – Öffentliche Planauflage

Affoltern am Albis, 9. August 2019

Herferswil, Erschliessung/Einlenker Zufahrt Liegenschaft Herferswil 84 (in Vollzug Auflage privater Gestaltungsplan)

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. August 2019 verwiesen. Zürich, 7. August 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Herrn Max Ferdinand Denzler, geb. 16. Juni 1912, von Zürich ZH, gestorben am 16. Januar 2016, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach ZH ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 29. Mai 2019 als geschlossen erklärt worden.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Jan Glowacki, geb. 10. Dezember 1976, von Horgen ZH, Reppischtalstrasse 31, 8914 Aeugstertal ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 30. Juli 2019 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 9. August 2019

Das folgende Projekt wird gemäss § 16 und 17 des kantonalen Strassengesetzes (StrG) öffentlich aufgelegt:

Die Projektunterlagen liegen vom 9. August 2019 bis 9. September 2019 auf und können zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, eingesehen werden. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schrifttlich beim Gemeinderat Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderungen oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Mettmenstetten, 9. August 2019

Gemeinderat

Komkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 9. August 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Walter Hans Maisel, geb. 10. November 1958, Staatsangehörigkeit: Deutschland, gest. 19. März 2019, wohnhaft gewesen Chlosterstrasse 3, 8914 Aeugst am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 1. Juli 2019 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Einzelgerichtes vom 30. Juli 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 19. August 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Wird die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft mangels Aktiven eingestellt, so können nach Art. 230a Abs. 1 SchKG die Erben die Abtretung der zum Nachlass gehörenden Aktiven an die Erbengemeinschaft oder an einzelne Erben verlangen, wenn sie sich bereit erklären, die persönliche Schuldpflicht für die Pfandforderungen und die nicht gedeckten Liquidationskosten zu übernehmen. Macht keiner der Erben von diesem Recht Gebrauch, so können es die Gläubiger und nach ihnen Dritte, die ein Interesse geltend machen, ausüben. Allen Erben und – für den Fall dass kein Erbe dieses Recht ausübt – allen Gläubigern und nach ihnen Dritten wird eine Frist bis 23. August 2019 eingeräumt, innert der sie uns ausdrücklich schriftlich erklären können, dass sie wie oben beschrieben die Abtretung der Aktiven im Sinne von Art. 230a SchKG verlangen. Stillschweigen gilt als Verzicht auf dieses Übernahmerecht. Affoltern am Albis, 9. August 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Dienstag, 17. September 2019, 20.00 Uhr, in der reformierten Kirche zur Gemeindeversammlung eingeladen:

a) Teilrevision kommunale Nutzungsplanung «Herferswil 84»/ b) Privater Gestaltungsplan «Herferswil 84 – Festsetzung und Genehmigung in der Gemeinde Mettmenstetten

Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde 20.00 Uhr

Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung und der Genehmigung der Baudirektion:

Vorberatung Totalrevision der Gemeindeordnung (Bildung einer Einheitsgemeinde) zuhanden der Urnenabstimmung vom 17. November 2019. Die detaillierten Unterlagen können ab Freitag, 9. August 2019, auf der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis, eingesehen, ein Ausdruck in Papierform angefordert oder auf der Homepage www.aeugst-albis.ch heruntergeladen werden.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten haben an der Gemeindeversammlung vom 23. April 2019 folgende Beschlüsse gefasst:

Aeugst am Albis, 9. August 2019 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis

a) Teilrevision kommunale Nutzungsplanung «Herferswil 84» 1. Gestützt auf die §§ 45 und 88 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) und in Anwendung von Art. 12 der Gemeindeordnung wird den folgenden Änderungen der Nutzungsplanung zugestimmt: • Teilrevision des Zonenplans Massstab 1:5000 vom 28. Mai 2018 • Teilrevision des Kernzonenplans Herferswil-Hübscheren Massstab 1:2000 vom 28. Mai 2018 • Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) vom 28. Mai 2018 2. Die Genehmigung eines Berichts zu den aus dem öffentlichen Auflageverfahren eingegangenen Einwendungen entfällt, da keine solche eingegangen sind. 3. Der Baudirektion des Kantons Zürich wird gestützt auf § 89 PBG beantragt, die vorgenannten Änderungen der Nutzungsplanung zu genehmigen. 4. Der Gemeinderat wird ermächtigt, allfällige aus dem Genehmigungs- und Rechtsmittelverfahren zwingend notwendige Änderungen in eigener Kompetenz vorzunehmen. Solche Beschlüsse sind öffentlich bekannt zu machen. b) Privater Gestaltungsplan «Herferswil 84»

Genehmigung Grundwasserschutzzonen Pumpwerk Oberwald der Gemeinden Steinhausen und Kappel am Albis Gestützt auf Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer und § 35 des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft mit Verfügung vom 3. Juni 2019 die mit Beschluss des Gemeinderates Kappel am Albis vom 20. Mai 2019 festgesetzten, erneuerten Grundwasserschutzzonen und die Grundwasserfassung Oberwald und das entsprechende Reglement genehmigt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Die Akten können vom 9. August 2019 bis 9. September 2019 auf der Gemeinderatskanzlei Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, eingesehen werden.

1. Dem von Hansruedi Trachsel, Herferswil, aufgestellten Privaten Gestaltungsplan «Herferswil 84», bestehend aus dem Situationsplan 1:500 vom 21. Juni 2018 (revidiert 21. März 2019), den Besonderen Bestimmungen vom 28. März 2019 und dem Planungsbericht (Bericht nach Art. 47 RPV) vom 28. März 2019, wird in Anwendung von § 86 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) zugestimmt. 2. Der Baudirektion des Kantons Zürich wird gestützt auf § 89 PBG beantragt, den Privaten Gestaltungsplan «Herferswil 84» zu genehmigen. 3. Der Gemeinderat wird ermächtigt, allfällige aus dem Genehmigungs- und Rechtsmittelverfahren zwingend notwendige Änderungen am Gestaltungsplan in eigener Kompetenz vorzunehmen. Solche Beschlüsse sind öffentlich bekannt zu machen. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügungen Nr. 0856/19 sowie 0857/19 vom 30. Juli 2019 die kommunale Nutzungsplanung «Herferswil 84» sowie den privaten Gestaltungsplan «Herferswil 84» genehmigt. Auflage: Die Unterlagen liegen ab dem 9. August 2019 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung auf (§ 5 Abs. 3 PBG). Rechtsmittel Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 f. PBG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Metmensteten, 9. August 2019

Gemeinderat


Bezirk Affoltern

Medien-Check zum Schulstart Der Schulstart in Grund- und weiterführenden Schulen bringt für Familien grosse Veränderungen mit sich. Durch die neue Situation stellen sich für Eltern viele Fragen auch zur Mediennutzung ihrer Kinder – ist ein Smartphone jetzt sinnvoll und wie recherchiert mein Kind sicher im Netz? Welche Nutzungsregeln machen Sinn? Welche Suchmaschinen bieten einen geschützten Surfraum? «Der Schulstart ist auch ein Schritt zu mehr Selbstständigkeit», sagt Mediencoach Kristin Langer. «Eltern können ihre Kinder in dieser wichtigen Phase begleiten, indem sie ihnen auch für digitale Abenteuer das richtige Handwerkszeug mit auf den Weg geben.» Wichtig ist, dass Kinder lernen, geeignete und seriöse Quellen zu erkennen. Teenager sind eigenständiger im Netz unterwegs. Hier ist es ratsam, eine Suchmaschine als Standard einzurichten, die Eingaben nicht auswertet oder zurückverfolgt und so sparsam mit den Daten der Suchenden umgeht. (pd.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Seinen 80. Geburtstag feiert Walter Krauer in Affoltern am Montag, 12. August. Zum hohen «Runden» wünschen wir ihm ein schönes Fest und gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Gertrud HegnerSchär am Sonntag, 11. August, ihren 85. Geburtstag. Am Montag, 12. August, begeht Fritz Robert Hurni, auch in Affoltern, sein Fest zu 85 Lebensjahren. Wir gratulieren beiden von Herzen und wünschen viel Freude.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

3

Ein Zentrum, verschiedene Praxen Ins neue Ärztehaus in Obfelden sollen weitere Hausarzt-nahe Spezialisten einziehen Zum aktuellen Praxisangebot in Ottenbach gehören auch psychologische, kinderärztliche und physiotherapeutische Angebote. In Obfelden sollen weitere Spezialisten hinzukommen. Gearbeitet wird in kleinen Teams, damit der persönliche Bezug erhalten bleibt. ................................................... von livia häberling Dass die Praxisräumlichkeiten an der Affolternstrasse 21 auf Dauer zu eng würden, wussten Eveline Breidenstein und Erich Villiger schon länger. Nachdem sich im neu zu gestaltenden Dorfkern von Ottenbach keine Lösung abzeichnete, machten sich die beiden Ärzte auf die Suche nach Alternativen. In Ottenbach besichtigten sie zwei Objekte, bis sie schliesslich über Private und mithilfe der Gemeinde mit Peter Frick aus Obfelden in Kontakt kamen. Er bot den beiden an der Ottenbacherstrasse in Obfelden eine Parzelle zum Kauf an. Erich Villiger und Eveline Breidenstein suchten intensiv nach einem Investor und fanden ihn in Thomas Schai. Mit ihm wurde anschliessend an der Planung eines Ärztezentrums gearbeitet. Mitte Juli konnte der Eigentümerwechsel notariell besiegelt werden, Anfang August ist die Baueingabe erfolgt. Für Peter Frick ist das Ärztezentrum die ideale Lösung: «Für mich war klar, dass ich die Parzelle nur verkaufe, wenn das Projekt einem gemeinschaftlichen Zweck dient.» Auch zu den geplanten Alterswohnungen auf dem ehemaligen Postareal passe das Zentrum ideal, betont Frick, dem auf besagtem Land ebenfalls eine Parzelle gehört.

Freude beim Investor, Bedauern beim Gemeinderat Ottenbach Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 9. August 2019

Ohne fremdes Kapital wäre das Projekt für Erich Villiger und Eveline Breidenstein finanziell nicht umsetzbar gewesen. Umso schöner ist es für das Ärzteteam, dass man sich mit Investor Thomas Schai schlussendlich gefunden hat. Sein Unternehmen Avara Immobilien AG investiert nicht zum ersten Mal im Gesundheitsbereich, wie er sagt. Ein paar Zugeständnisse habe es gebraucht, sagt er schmunzelnd, meint aber, das Projekt sei für ihn zu einer Herzensangelegenheit geworden. Ebenfalls gross ist die Freude in Obfelden. «Für die medizinische Grundversorgung im Dorf wird das Ärztezentrum von unschätzbarem Wert sein. Es ist ein richtiger Glücksfall», ist Gemeindepräsident Thomas Ammann überzeugt. Weniger begeistert über den neuen Standort ist der Ottenbacher Gemeinderat. «Wir bedauern den Wegzug nach Obfelden sehr. Ottenbach verliert dadurch seine einzige Dorfpraxis», sagt Gesundheits- und Sozialvorsteher Ronald Alder. Natürlich sei man enttäuscht – auch, weil der Gemeinderat in der Vergangenheit wiederholt das Gespräch gesucht und im Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfestellung geboten habe. «Insbesondere im Rahmen der neuen Zentrumsgestaltung hätte es eine gute Möglichkeit gegeben», so Alder. Zwar werde der Weg zum Arzt für die Dorfbevölkerung künftig nach Obfelden führen, «mit Blick auf den zunehmenden Hausärztemangel ist der Gemeinderat jedoch froh, dass die medizinische Versorgung der Ottenbacherinnen und Ottenbacher mit dem neuen Center weiterhin gewährleistet ist.» Zusätzlich sei man weiterhin bestrebt, zusammen mit dem ehemaligen Praxisinhaber Urs Glenck eine

Von links: Erich Villiger, Landbesitzer Peter Frick, Eveline Breidenstein und Investor Thomas Schai. (Bild Livia Häberling) Hausarztpraxis in Ottenbach zu ermöglichen.

Weitere Spezialisten gesucht Nicht nur das 23-köpfige Praxis-Team wird im Sommer 2021 nach Obfelden umziehen. Im grosszügig angelegten Bau hat es Platz für weitere Ärzte und Fachspezialisten. Die architektonische Struktur des Zentrums ermöglicht vier bis fünf eigenständige Praxen, die in kleinen Teams geführt werden. Bewusst sieht das Konzept keine Grosspraxis vor: «Wir möchten, dass der persönliche Bezug zwischen Arzt und Patient erhalten bleibt», sagt Erich Villiger. Im neuen Ärztezentrum sollen weitere Hausarzt-nahe Fachpersonen anzeige

wie zum Beispiel Gynäkologen oder Rheumatologen hinzukommen – entweder mit eigener Kleinpraxis oder im Sprechstunden-Modell. Dabei sei es nicht die Absicht, die bestehende medizinische Versorgung im Amt zu konkurrenzieren, betont Erich Villiger. «Wir möchten das Angebot ergänzen.» «Damit es gelingt, weitere Ärzte nach Obfelden zu holen, braucht es attraktive Arbeitsbedingungen», sagt Eveline Breidenstein. Deshalb sollen die Administration und andere organisatorische Abläufe zentral abgewickelt werden, damit sich die jungen Kollegen auf ihr Kerngeschäft – die Medizin – konzentrieren können. Weil der Anteil der Frauen im Medizinstudium deutlich höher ist als jener der Männer, sollen im neuen Zentrum in

Obfelden verschiedene Arbeitsmodelle angeboten werden. Die Ärzte entscheiden selbst, ob sie angestellt in Teilzeit-, oder in höheren Pensen als Partner arbeiten möchten. Investor Thomas Schai bezeichnet das Ärztezentrum in Obfelden als Glücksfall. Aufgrund des Ärztemangels werde zwar fleissig gebaut, nicht selten entstünden dabei jedoch Zentren, für welche die Bauherrschaft anschliessend keine Besetzung finde. Auch deshalb sei das vorliegende Projekt für ihn attraktiv gewesen: «Für dieses Gesundheitszentrum war die Ärzteschaft bereits im Voraus konstituiert, was immer seltener gelingt. Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner ahnen wohl gar nicht, wie viel Glück sie haben.»


Sperrung Schwimmerbecken Freibad Stigeli Infolge eines Anlasses ist das Schwimmerbecken im Freibad Stigeli am Samstag, 24. August 2019, von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr gesperrt. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Ottenbach

Ottenbach

Bauherrschaft: JAC Immobilien AG, Stüdlerstrasse 25, 8913 Ottenbach Projekt: Erstellen eines Mitarbeiterparkplatzes bei Kat.-Nr. 1661 und eines Parkplatzes für Kundenfahrzeuge bei Kat.-Nr.1658, Stüdlerstrasse 23 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNrn.: 1658/1991, Zone: Gewerbezone Ort der Planauflage: Gemeinde Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach

Bauherrschaft: Andrea Crescionini, Jonentalstrasse 8, 8913 Ottenbach Vertretung der Bauherrschaft: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit Werkstatt und Autounterstände, Kat.-Nr. 10, Zone WG2, Steinernstrasse 25, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 10, Zone: WG2

9. August 2019 Abteilung Immobilien

Pilzkontrolle 2019 In den der Regionalen Pilzkontrollstelle Jonen angeschlossenen Gemeinden Arni, Bonstetten, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Ottenbach und Unterlunkhofen steht die amtliche Pilzkontrolleurin Pamela Rösch, Feldweg 5, Jonen, den Ratsuchenden wie folgt zur Verfügung: Montag bis Freitag nach telefonischer Vereinbarung (056 634 14 71), Samstag und Sonntag je von 17.00 bis 18.00 Uhr. Hinweise – In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln. – Pro Person und Tag dürfen höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. – Die Pilze müssen der Kontrolle gereinigt sowie ganz (Pilze mit Hut und Stiel) vorgelegt werden. – Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden. Bringen Sie im Zweifelsfall ein Muster der Kontrollstelle.

Rifferswil Bauherrschaft: Ueli Müller Dachlissen 54, 8932 Mettmenstetten Vertretung der Bauherrschaft: Werkstatt GmbH Architektur Energie Affolternstr. 7, 8908 Hedingen Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Umbau und Sanierung des Geb. Vers.-Nr. 252 (kommunal geschütztes Wohnobjekt) auf dem Grundst. Kat.-Nr. 965, Schonau 2, Lwsz Schonau 2, 8911 Rifferswil

Bauprojekte

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Sunrise Communications AG, Thurgauerstrasse 101b, 8152 Glattpark (Opfikon), CH. Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Antennenaustausch bei best. Mobilfunkanlage Sunrise «ZH563-4» Rütirain, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6201, Zone: Landwirtschaftszone

Hedingen Gesuchsteller: Wicki Jean, Rainackerstrasse 8, 8908 Hedingen Projektverfasser: cubik architekten GmbH, Überlandstrasse 18, 8953 Dietikon Bauprojekt: Projektänderung: Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Mehrfamilienhaus (aufgrund laufender Bauarbeiten keine erneute Aussteckung), Rainackerstrasse 8, Kat.-Nr. 279, Vers.-Nr. 420; Wohnzone W 2.0/WG 2.0

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meiner Frau, unserem Mami, unserer Schwester und unserem Grossi

Melanie Ida Vollenweider-Christen 14. Oktober 1944 – 31. Juli 2019

Völlig unerwartet hörte ihr Herz auf zu schlagen. Wir alle vermissen Dich und danken Dir für Deine grosse Liebe! In stiller Trauer: Fritz Vollenweider Petra, Kim, Pearl Hegetschweiler Melanie Halbauer, Sara Jucker Brigitte Würth Elsbeth Rindlisbacher Verwandte und Freunde

Wettswil Bauherrschaft: Raoul und Patricia Stocker, Im Haldenächer 12, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: Guyer Wärme und Wasser AG, Zürichbergstrasse 80, 8044 Zürich Bauvorhaben: Einbau einer LuftWasser-Wärmepumpe beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 764 auf Kat.-Nr. 3009 Im Haldenächer 12 (Wohnzone W2a)

Todesfälle

Der Gedenkgottesdienst findet am Freitag, 16. August 2019, um 16.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte des Vereins Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1, IBAN: CH780900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Melanie Vollenweider. Traueradresse: Fritz Vollenweider, Wissenbach 26, 8932 Mettmenstetten

Affoltern am Albis

Obfelden

Am 30. Juli 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 6. August 2019 ist in Obfelden ZH gestorben:

Therese Khan geb. Meier

Müller-Wannenmacher Monica Dorothea

geboren am 24. März 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung und Abdankung finden im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

geb. 30. September 1945, von Schaffhausen SH, Löhningen SH und Uitikon ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Gugelrebenstrasse 9; Ehefrau des Müller-Wannenmacher, Johann Jakob. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Hedingen In Zürich ist am Donnerstag, 1. August 2019, gestorben:

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Zurück bleibt ein Herz das Dich für immer in sich trägt und niemals vergessen wird.

Annagret Aeschbacher geboren a, 1. August 1963, von Eggiwil BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Widenacherstrasse 2.

Mettmenstetten Am Freitag, 16. August 2019, 16.15 Uhr findet in der refomierten Kirche die Abdankung von

Melanie Vollenweider-Halbauer Wissenbach 26, statt.

Am 5. August 2019 ist in Affoltern am Albis tot geboren:

Der Friedhofvorsteher

Soltani Diana geb. 05.08.2019, von Afghanistan, Tochter von Soltani Froozan und Soltani Ghulam.

Hallööchen!!

Am 6. August 2019 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Studer Alfred

16. April 1934 – 6. August 2019

Rosmarie Studer-Gut Fredi und Gabi Studer-Pizzera Kobi und Margrit Studer-Scherrer Lisbeth und Guido Leu-Studer Barbara und Charlie Lucchesi-Studer Susanne und Urs Albrecht-Studer Enkel, Urenkel und Geschwister Abdankungsgottesdienst: Samstag 10. August 2019 um 14.00 Uhr, reformierte Kirche Maschwanden.

Austausch-Rabatt auf alle

geboren am 16. April 1934, von Maschwanden ZH, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Die Abdankung findet am Samstag, 10. August, um 14.00 Uhr in der Kirche Maschwanden statt.

Nach reich erfülltem Leben ist mein Ehemann, unser Vater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Onkel und Freund gestorben.

Traueradresse: Rosmarie Studer-Gut, Hatwilerstrasse 7, 8933 Maschwanden

Bestattungsamt Kappel am Albis

Maschwanden

Philipper 4,4

Alfred Studer-Gut

Die Friedhofvorsteherin

Kappel am Albis

Freut euch in dem Herrn allezeit; nochmals will ich sagen: Freut euch!

Geräte

45% Rabatt

W.R. Bernhard Wettswil AG

044 / 700 25 25

Gemeinde Maschwanden

.

In Liebe und mit tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied von

Monica (Monique) Müller-Wannenmacher Nach langer, geduldig ertragener Krankheit durfte sie die Augen schliessen und für immer einschlafen. Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen und wir sind dir dankbar für die gemeinsam erlebte Zeit. In stiller Trauer: Jakob Müller Thomas Heusser, Ostermundigen Simone und Gert Furrer-Heusser mit Giulia, Malters

TO D E S A N Z E I G E Wir nehmen Abschied von

Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt.

Alfred Studer

Traueradresse: Jakob Müller, Gugelrebenstrasse 9, 8912 Obfelden

16. April 1934 – 6. August 2019

Wir verlieren in Alfred Studer einen liebenswerten, sehr geschätzten Menschen, welcher sich von 1978 bis 1986 als Gemeinderat und Vizepräsident sowie von 1986 bis 1990 als Gemeindepräsident zum Wohle unserer Gemeinde einsetzte. Sein Engagement wird uns in dankbarer Erinnerung bleiben. Wir sprechen seinen Angehörigen unser herzliches Beileid aus. Gemeinderat Maschwanden Die Abdankungsfeier findet am Samstag, 10. August 2019, 14.00 Uhr, in der Kirche Maschwanden statt.


Bezirk Affoltern

Kostendeckung bleibt auf der Strecke

«Ambulant vor stationär» hat Schattenseiten Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat 2018 sinkende Fallkosten verzeichnet – erstmals seit der Revision der Spitalfinanzierung 2012. Gründe sind vor allem Sparmassnahmen der Spitäler und die Verlagerung von stationären Behandlungen in den ambulanten Bereich. Die Zürcher Spitäler haben es geschafft, 2018 im Vergleich zum Vorjahr die Fallkosten um 2,3 Prozent zu senken. Auch das Spital Affoltern hat im Zürcher Fallkostenvergleich gut abgeschnitten und liegt im kantonalen Effizienz-Ranking im Mittelfeld (der «Anzeiger» hat berichtet). Im Vergleich zum Vorjahr hat in Affoltern die durchschnittliche Fallschwere zugenommen (von 0,87 auf 0,92) und gleichzeitig konnten die durchschnittlichen Fallkosten von 10 611 auf 10 098 Franken gesenkt werden. Um diese positive Entwicklung zu verstärken, müssen jedoch Tarifkorrekturen vorgenommen werden, wie auch das Spital Affoltern fordert. Denn die Ambulantisierung im Spitalwesen hat ihre Schattenseiten. Davor warnt

der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK). Die ambulanten Behandlungen sind für die Spitäler nicht kostendeckend. So werden die Spitäler über kurz oder lang immer höhere finanzielle Verluste hinnehmen müssen. Der VZK fordert, dass der ambulante Taxpunktwert auf kantonaler Ebene angepasst und auf nationaler Ebene die einheitliche Finanzierung von ambulant und stationär umgesetzt werden. Der Kostendeckungsgrad im ambulanten Bereich liegt bei 79 %, so kann die Wirtschaftlichkeit im Spitalwesen nicht gewährleistet werden. Der Strukturwandel im Gesundheitswesen bringt immer grössere Herausforderungen mit sich. Gerade Regionalspitäler wie das Spital Affoltern sind in diesem Veränderungsprozess stark gefordert – und dies in einem Markt, wo nicht mit gleich langen Spiessen gekämpft wird. Mit der neuen Spitalstrategie und der Fokussierung auf die Kernkompetenzen als Grundversorger in der Region stellt das Spital Affoltern sicher, dass es für die Zukunft gewappnet ist und die anstehenden Herausforderungen wirtschaftlich und effizient meistern kann. (KeV)

Der Allgemeinheit etwas zurückgeben

Gelungener 1.-August-Brunch in Wettswil

Freitag, 9. August 2019

Salzsilo für Winterdienst: Mietvertrag verlängert

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten

Mit dem erstmals in der Wintersaison eingemieteten mobilen Salzsilo konnte zusätzlicher Fahr- und Zeitaufwand vermieden werden. (Bild zvg.)

Das für die Wintersaison 2018/19 provisorisch beim Werkdienstgebäude aufgestellte mobile Salzsilo hat sich bewährt und daher wird das Mietverhältnis verlängert. Der Werkdienst benötigt für seine drei mit einem Schneepflug/Salzstreuer ausgestatteten Schneeräumungsfahrzeuge während der Wintermonate in der Regel zwischen 30 und 100 Tonnen Salz. Der Salzbezug erfolgte bisher beim Werkhof des kantonalen Tiefbauamts in Affoltern. Die durch den Werkdienst vorgenommene Auswertung des erstmals in der Wintersaison eingemieteten mobilen Salzsilos (9 x 2,5 x 2,5 m / Kapazität 25 m³) zeigt, dass sich diese autonome Lösung im Arbeitsalltag sehr bewährt hat. Zusätzlicher Fahr- und Zeitaufwand konnte damit vermieden werden, die jährlichen Mehrkosten fallen bescheiden aus. Daher ist eine Mietvertragsverlängerung um maximal drei Jahre und von einem Kauf abgesehen worden. Die jährlichen Mietkosten betragen 3200 Franken. Derzeit läuft das Baubewilligungsverfahren.

Strassen/Gewässer

Der vom TC Wettswil organisierte Brunch vor dem neuen Schulhaus Aegerten fand grossen Anklang. (Bild Marc Bochsler)

Traditionsgemäss wurden auch dieses Jahr die 1.-August-Feierlichkeiten in Wettswil mit einem Brunch begangen. Bei schönstem Wetter fanden sich gut 150 Gäste beim neuen Schulhaus Aegerten ein, wo man Freunde, Nachbarn und Bekannte traf und schon bald ein reges Schwatzen und Austauschen stattfand. In Wettswil weiss man, was gut ist. Das Buffet fand grossen Anklang und am Ende der Veranstaltung musste der organisierende Tennisclub Wettswil keine «Resten» verteilen. Aber auch die Würste vom Grill waren begehrt. Begleitet wurde der Anlass auch dieses Jahr wieder von den «Ohrestüber» aus Obfelden. Neu war diesmal ein Alphornbläser mit dabei und spielte passend zum 1. August. Unterbrochen wurde der Anlass nur kurz durch die Grussworte des TCW, überbracht von Philipp Bochsler und die Rede von Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger. Nach einem Dankeschön für den Beitrag des Souveräns an die Erneuerung des Tennisplatzes machte Philipp Bochsler die

Anwesenden darauf aufmerksam, dass während der Wintermonate die Plätze in den «Ballonhüllen» auch von Nichtmitgliedern benutzt werden können. Reservierungen können via Homepage des TCW gemacht werden. In ihrer Rede ging Katrin Röthlisberger auf die von Jean-Daniel Gerber, ehemaliger Staatssekretär, kürzlich in einem Interview gemachten Wünsche zum 1. August an die Schweiz ein. Besonders erwähnt hat sie dabei die Solidarität. Insbesondere, dass der TCW, der vom Souverän einen Betrag von 700 000 Franken an die Erneuerung der Tennisplätze und des Clubhauses bekam, seinen Einsatz vom 1. August im Gegenzug auch als ein Dankeschön an die Bevölkerung, sehen möchte. Sie ermunterte die Anwesenden aber auch, sich einmal zu überlegen, ob die Mitarbeit in einem Amt oder einer Kommission nicht auch etwas wäre, das man als Bürger der Allgemeinheit zurückgeben kann. Und nicht zuletzt erging auch der Aufruf, dass auch für nächstes Jahr wiederum ein Verein gesucht wird, der bereit ist, den 1.-August-Brunch zu organisieren. Gemeinde Wettswil am Albis

5

Aufgrund der festgestellten Schadensbilder und nach erfolgter Begehung ist für die Sanierung (Vorflicken/Oberflächenbehandlung/Deckbelag/Schachtersatz) verschiedener Gemeindestrassen ein Kredit von 150 000 Franken bewilligt worden. Ein gegen das Projekt Erweiterung Primarschulhausanlage eingereichter Baurekurs hat für die Weiterbearbeitung des Vorhabens Sanierung/Verlegung Niederfeldstrasse einen Zusatzkredit in Höhe von 14 000 Franken nötig gemacht. Bis zum 19. August 2019 dauert noch die öffentliche Auflage des Strassenprojekts. Aus dem laufenden Grenzbereinigungsverfahren Autobahn N4 hat der Bund eine unentgeltliche Landabtretung von 2125 m² Strassenfläche an

die Gemeinde vorgenommen (Höhe Landwirtschaftsbetrieb Allmend, begrenzt durch die beiden in diesem Bereich liegenden Autobahnüberführungen). Ein Abschnitt des durch den Weiler Wissenbach führenden Tobelbachs ist auf einer Länge von ca. 71 m mit einem Bogengewölbe eingedolt. Das 1,4 m hohe Gewölbe ist bis auf 90 cm aufgefüllt und verkalkt. Im Hinblick auf die regelmässig eintretenden Unwetterereignisse ist ein Sanierungseingriff (Beseitigung Auffüllungen/Verkalkungen) unumgänglich, damit der Abfluss wieder gewährleistet ist und Überschwemmungen bei den sich im unmittelbaren Bachbereich befindlichen Liegenschaften verhindert werden können. Für die Projektierung der nötigen Sanierung ist ein Kredit von 10 770 Franken bewilligt worden.

Liegenschaften Einige Unterhaltseingriffe sind in der Wygartenturnhalle, Bereich Bühne, welche in die Zuständigkeit der Politischen Gemeinde fällt, gutgeheissen worden: Die Bühnenvorhänge, Winden sowie Hanfseilzüge müssen aus sicherheitstechnischen Überlegungen (Ablauf Lebensdauer) ersetzt werden. Zudem erfolgt eine Verlängerung der Bühnenschubladen zwecks Erweiterung Platzangebot für die Stuhl-/Tischlagerung. Daraus fallen zum Umsetzungszeitpunkt Anfang 2020 Kosten von 32 000 Franken an. Gestützt auf die im offenen Verfahren durchgeführte Submission Erweiterung Primarschulhausanlage hat der Gemeinderat weitere Arbeitsvergaben für die Arbeitsgattungen Elektro, Gebäudeautomation, Heizung, Lüftung und Sanitär vorgenommen. Die totale Vergabesumme bewegt sich im Bereich von 3,8 Millionen Franken.

Bausekretariat Für die Bearbeitung der gegen jährlich 100 Baugesuche steht dem Bausekretariat keine professionelle Bauverwal-

korrekt anzeige

Schulvorsteherin, nicht Schulpräsidentin Ein kleiner Fehler hat sich in den Bericht über die Bundesfeier in Stallikon in der Ausgabe vom 6. August eingeschlichen: Ingrid Spiess, welche die Ansprache hielt, ist zwar als Schulvorsteherin im Gemeinderat für die Schule zuständig, Schulpräsident ist indes Fernando Treyer, der nicht dem Gemeinderat angehört. Diese Regelung gilt noch in dieser Amtsdauer, ab den Wahlen 2022 wird in Stallikon der Schulpräsident oder die Schulpräsidentin dem Gemeinderat angehören. (bs)

tungs-Software zur Verfügung. Wie die Erfahrung zeigt, kann mit einem entsprechenden EDV-Programm die komplexe Baumaterie effizienter (prozessorientierte Abläufe, Terminüberwachung, etc.) bearbeitet werden und stehen zudem neue Funktionalitäten (Einbindung in Geodaten-Portale, elektronisches Baugesuch, etc.) zur Verfügung. Nach durchgeführter Evaluation erfolgt per 1. Januar 2020 der Einsatz der Bauverwaltungssoftware GemDatBau im SaaS-Modell der Firma Gossweiler Ingenieure AG, Dübendorf. Die einmaligen Kosten betragen 10 800, die jährlich wiederkehrenden Kosten 3741 Franken.

Ferner hat der Gemeinderat ... • die Abrechnung über die im Sommer 2018 ausgeführte Renovation des Jugend- und Gemeinschaftszentrums Sputnik, Rossauerstrasse, mit Gesamtkosten von Fr. 79 380.20 (Kreditunterschreitung Fr. 5619.80) gutgeheissen. • Polizeibewilligungen für das Freestyle Masters im Jumpin am 18. August 2019, ein Geburtstagsfest im Weiler Eigi am 7./8. September, die Herbstspringkonkurrenz des Kavallerievereins des Bezirkes Affoltern vom 14./15. September 2019 und das Radquerrennen des IG Radquer Mettmenstetten am 29. September 2019 erteilt. • in Beachtung der gesetzlichen Auflagen die zeitliche Abgrenzung des Ressourcenausgleichs für die Belange der Politischen Gemeinde festgelegt. In die Eingangsbilanz per 1. Januar 2019 werden zwei Abgrenzungen der Ressourcenzuschüsse/Ressourcenabschöpfungen für das Bemessungsjahr 2017 (Ausgleichsjahr 2019) und das Bemessungsjahr 2018 (Ausgleichsjahr 2020) vorgenommen. • im Friedhof nach Ablauf der 20-jährigen Ruhefrist die Aufhebung des Erdbestattungsfeldes 1996 bis 1998 angeordnet. • die Jahresrechnung 2018 des Zweckverbandes Feuerwehr Knonaueramt Süd bzw. des Abwasserverbands Knonau mit für unsere Gemeinde massgeblichen Anteilen in der Laufenden Rechnung/der Investitionsrechnung von Fr. 319 636.15 / 72 240.30 bzw. Fr. 314 454.95 / 264 896.00 genehmigt. • die Geschäftsberichte und Jahresrechnungen folgender Zweckverbände genehmigt und den Verwaltungsräten Entlastung erteilt: Dienstleistungscenter Amt, Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Affoltern sowie Sozialdienst Bezirk Affoltern. • ein Steuererlassbegehren abgelehnt (Grund: fehlende nachzuweisende «Notlage»/keine Abänderung einer Einschätzung wegen Versäumnissen im Einschätzungsverfahren). (Ga.)


8

Bezirk Affoltern

Freitag, 9. August 2019

«Nachbarrechtliche Streitigkeiten haben wir sehr viele» Remo Hablützel gibt im «Anzeiger» Auskünfte zu Rechtsfragen Was darf ich und was nicht? In seiner monatlichen Kolumne im «Anzeiger» beantwortet Remo Hablützel, Anwalt und Gemeinderat aus Stallikon, Rechtsfragen von allgemeinem Interesse, also etwa Nachbarschaftsstreitigkeiten, Konflikte zwischen Mietern und Vermietern, Arbeitgebern und Arbeitnehmern oder auch über Vergehen im Strassenverkehr.

höhere Entschädigungen geht. Bei reinen Verspätungen von Flügen kann man sich an spezialisierte Firmen wenden, welche sich auf dieses Geschäft spezialisiert haben. Dennoch könnte sich ein Gang zum Anwalt lohnen, wenn durch die Verspätung hohe Folgeschäden entstanden sind.

Lieber vorher zum Anwalt

................................................... von thomas stöckli Wie hoch und wie nahe an der Grenze darf eine Hecke sein? Und was kann man tun, wenn der Baum des Nachbarn die Aussicht nimmt? «Nachbarschaftliche Streitigkeiten haben wir sehr viele», sagt Remo Hablützel, Rechtsanwalt. Auch wenn der Streitpunkt oft nur Lappalien seien, stürze sich da mancher in Anwaltskosten von mehreren tausend Franken, weil es sehr schnell sehr emotional werden könne. Die erwähnten Pflanzenhöhen und Grenzabstände sind nicht nur gesetzlich geregelt, sondern auch jederzeit überprüfbar. Schwieriger wird es, wenn etwa Lärm oder Rauch die Streitpunkte sind. Hier stellt sich nur schon das Problem der Beweisführung. Und was ist zumutbar? «Grillieren ist eine Frage des Masses», sagt Hablützel – und meint nicht nur die Verursacherseite: «Man kann nicht in einem mehrstöckigen Haus wohnen und denken, dass man das Fenster 24 Stunden offen lassen kann, ohne je

Remo Hablützel beantwortet im «Anzeiger» monatlich Rechtsfragen von allgemeinem Interesse. (Bild Thomas Stöckli) durch ein kleines Räuchlein gestört zu werden.»

Kündigungen im Miet- und Arbeitsrecht generell heikel Nicht nur zwischen Nachbarn können sich Konflikte ergeben, sondern auch zwischen Mietern und Vermietern. Ein Klassiker ist, wenn der Referenzzinssatz sinkt. Gibt der Vermieter dies nicht von sich aus als Mietzinssenkung an seine Mieter weiter, können

diese selber aktiv werden und beim Vermieter per Einschreiben eine entsprechende Reduktion verlangen. «Viele Mieter haben aber Angst vor einer Kündigung, dabei ist dies ein berechtigtes Anliegen», so Hablützel. Vor dem Richter landen auch immer wieder Fälle von arbeits- oder mietrechtlichen Kündigungen. Insbesondere die Hürden für fristlose Kündigungen sind in der Schweiz extrem hoch. Es genügt beispielsweise nicht schon, wenn ein Arbeitnehmer nicht

mehr am Arbeitsplatz auftaucht. Ein Streitpunkt können auch vertraglich geregelte Konkurrenzverbote sein. In freien Berufen sei das nur sehr beschränkt zulässig, so Hablützel. Gemeint sind etwa Anwälte, Ärzte oder Architekten, bei denen die Kundenbeziehung zur Person des Arbeitnehmers von ganz besonderer Bedeutung ist. Auch in den Ferien kann einiges schiefgehen. Der Gang zum Anwalt lohnt sich hier aber erst, wenn es um

Grundsätzlich rät Remo Hablützel, lieber einmal mehr und frühzeitig einen Anwalt aufzusuchen. «Wir können Klienten oft in kurzer Zeit eine erste Einschätzung und Praxistipps geben, damit später kostenintensive Streitigkeiten vermieden werden können.» Dies gilt etwa vor dem Abschluss von wichtigen Verträgen, vor Kündigungen oder generell langfristigen Verpflichtungen. Als Beispiel nennt Hablützel den Fall eines Wirts, der einen Pachtvertrag über mehrere Jahre für ein Restaurant unterschrieben hat – ohne Ausstiegsklausel. Nachdem die Zusammenarbeit mit dem Vermieter bereits in den ersten Wochen aus dem Ruder geriet, kündigte der Wirt fristlos und ohne sich vorher rechtlich beraten zu lassen und unterschrieb kurz darauf anderenorts einen neuen Vertrag für ein Restaurant. Aus dem bestehenden Vertrag konnte er allerdings nicht aussteigen. Im schlimmsten Fall entstehen dem Wirt so Kosten im sechsstelligen Bereich, welche durch einen kurzen Gang zum Rechtsanwalt hätten vermieden werden können. Rechtsanwalt Remo Hablützel beantwortet im «Anzeiger» Rechtsfragen: ratgeber@thlegal.ch.

Drei Minuten für den Frieden in Maschwanden Läutdauer der Kirchenglocken reduziert – Kirchenpflege verzichtet auf weitere Umfrage Die Maschwander Kirchenpflege verzichtet auf eine weitere Umfrage und setzt die Läutdauer um 4.45 Uhr bei drei Minuten fest. Nachdem dies alt Gemeindepräsident Koni Messikommer akzeptiert, ist der Vorhang im kleinen Dorftheater gefallen. ................................................... von werner schneiter Nicht immer sind es der Steuerfuss, Tempo 30 oder Bauprojekte, die im Dorf für Gesprächsstoff sorgen – auch bei Kirchen- oder Kuhglocken scheianzeige

den sich die Geister ab und zu und führen zu Gerichtsfällen. Nun, das Gericht musste im Falle der Maschwander Kirchenglocken zwar nicht entscheiden, aber das Thema Frühgeläut beziehungsweise dessen Dauer sorgte da und dort doch für Diskussionen – insbesondere auch, weil sich in diesem Fall eine neu zugezogene Person, die in unmittelbarer Nähe der Kirche wohnt, in ihrer Nachtruhe gestört fühlte. Worauf die Kirchenpflege – für manche etwas voreilig – Verständnis markierte und das Frühgeläut von 4.45 Uhr auf 7 Uhr verlegte – und das im Sinne einer zweimonatigen, bis Ende Oktober 2018 befriste-

ten Testphase. Eine Umfrage in Haushalten zeigte aber dann: rund zwei Drittel wünschten sich das Frühgeläute zurück, was die Kirchenpflege respektierte und die Glocken wieder um 4.45 Uhr ertönen liess – allerdings nicht wie bisher während fünf, sondern nur noch während drei Minuten. Alt Gemeindepräsident Koni Messikommer plädierte für eine Rückkehr auf fünf Minuten Dauer. Als sich plötzlich überregionale Medien – SRF und TeleZüri – für den Maschwander Läutfall interessierten, machte der Rechtsanwalt im Interview seinem Ärger Luft. Da ziehe einer nach Maschwanden um und reklamiere – kaum habe er die Koffer ausgepackt, sagte der Rechtsanwalt sinngemäss ins Mikrofon.

Salomonische Lösung An der Kirchgemeindeversammlung im Juni 2019 entschieden sich die Stimmberechtigten knapp für eine Diskussion über das Geläut, die dann phasenweise ins Emotionale abgleitete. Es sei nicht gut, wenn die Kirchenpflege die Läutdauer allein bestimmen könne, hiess es einerseits. Andere lobten die salomonische Lösung von drei Minuten Läutdauer. Und bei dieser salomonischen Lösung bleibt es. Die Kirchenpflege kommt der Forderung nach einer weiteren (umfassenderen) Umfrage nicht nach. «Wir haben uns für eine Läutdauer von drei Minuten entschieden und kommen damit jenem Drittel entgegen, der sich gegen ein Frühgeläut ausgesprochen hat», sagt Kirchen-

Um 4.45 Uhr wird in Maschwanden während drei Minuten geläutet – so früh wie nirgends in der Schweiz. In der kleinsten Ämtler Gemeinde wird das mehrheitlich als salomonische Lösung bezeichnet. (Bild Werner Schneiter) pflegepräsidentin Vreni Bär. In einem Schreiben an Koni Messikommer betont die Kirchenpflege: «Viele verschiedene Rückmeldungen nach der Gemeindeversammlung zeigen uns an, dass der Grossteil der Bevölkerung

unser Vorgehen unterstützt.» Messikommer akzeptiert den Entscheid, sagt aber, dass die effektive Läutdauer «netto» nur etwa zweieinhalb Minuten betrage, weil es offenbar Zeit braucht, ehe die Glocken in Schwung kommen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 9. August 2019

In 30 Jahren über 600 Filme gezeigt Kinofoyer Lux im Jubiläumsjahr – das grosse Fest steigt Ende November Vor 30 Jahren startete das Kinofoyer Lux mit «A bout de souffle/ Ausser Atem» von Jean-Luc Godard sein Filmprogramm. Der Atem ist dem Filmclub auch nach 30 Jahren noch nicht ausgegangen. Thomas Schweizer, abtretender Präsident, blickt zurück. ................................................... von thomas schweizer Eine ehrenamtlich tätige Gruppe von 25 bis 30 Aktiven sucht die Filme aus, sorgt für den reibungslosen Ablauf bei der Technik, an der Kasse und an der Bar, lädt Regisseure, Autoren und Schauspielerinnen zum Gespräch ein. Regelmässig werden Feste und Sonderveranstaltungen, Konzerte und Auftritte von thematisch verwandten Kulturprojekten organisiert. Das Kinofoyer Lux ist damit mehr als nur eine Filmvorführstelle. Das 31. Filmjahr startet am 29. August mit dem Film «Welcome to Zwitscherland». Das 30-JahreJubiläumsfest findet am Wochenende 29./30. November statt.

Vom biederen Kino zum Filmclub Ein Blick zurück: Seit den 50er-Jahren gab es beim Bahnhof in Affoltern ein Kino mit einem etwas biederen Charme. Der Betrieb wurde 1987 eingestellt, der Saal in Büros umgebaut. Eine kleine Gruppe von Cinéphilen lancierte die Idee des Filmclubs, welcher am 7. Juli 1989 als Verein «Kinofoyer Lux» aus der Taufe gehoben wurde. Die damals statutarisch definierten Ziele sind bis heute gültig. Zielsetzungen des Kinofoyer Lux: «Förderung des kulturellen Angebotes im Bezirk Affoltern, insbesondere durch nicht kommerzielle Vorführungen von Filmen, denen ein kultureller Wert zukommt, die aufgrund ihrer künstlerischen Gestaltung, ihres historischen Interesses, ihres Zeugnischarakters oder ihrer formalen Neuigkeit sehenswert sind.» Das Kinofoyer Lux ist damit ein Teil des kulturellen Angebots in Affoltern, koordiniert sich mit dem Verein Kultur Affoltern und deckt die Sparte Film ab.

Die Hürden am Start In der Aula Ennetgraben war bereits eine Kinoleinwand und eine Vorführkabine vorhanden, aber kein 35-mmFilmprojektor installiert. Im ersten Jahr gab es deshalb im Kinofoyer Lux ausschliesslich 16-mm-Filme zu sehen. Die Auswahl war sehr beschränkt. Bald war klar, dass ein längerfristiger Kinobetrieb nur mit einem 35-mm-Kinoprojektor möglich war. Es gelang schliesslich, einen Occasionsprojektor aufzutreiben, welcher während weiteren 20 Jahren seinen Dienst versah. Die Kinolandschaft war damals hoch reglementiert und die bestehenden Kinobetreiber hatten Angst vor jeder auch noch so kleinen Konkurrenz. Es brauchte einige schriftliche Anträge und Telefonate, damit die Aufnahme in den Kinoverband erreicht werden konnte, eine Voraussetzung, um von den Filmverleihern mit Filmen bedient zu werden. In den 90er-Jahren war die Suche nach Filmen ein grosser anzeige

Mit «A Bout de Souffle / Ausser Atem» von Jean-Luc Godard fing alles an, zum Jubiläum lockt ein Krimi-Festival – In den letzten 30 Jahren hat das Kinofoyer Lux über 600 Filme gezeigt und 50 Sonderveranstaltungen organisiert. (Bild zvg.) Hürdenlauf. Ohne Internet war Insiderwissen gefragt. Filmlisten der Verleiher und ein Filmlexikon gehörten zu den wichtigsten Arbeitsinstrumenten.

Filmclub als Kulturbetrieb Das Kinofoyer Lux verstand sich von Anfang an nicht nur als Ort für Filmvorführungen, sondern auch als Treffpunkt. An der Bar konnte und kann man sich über den Film unterhalten, Bekannte treffen oder neue Leute kennenlernen. Was heute bei Kulturveranstaltungen selbstverständlich ist, war damals eine Ausnahme: ein Barbetrieb. Für jede Veranstaltung wurde eine mobile Bar auf- und wieder abgebaut. Zu den Spezialveranstaltungen wurde auch ein passender Drink kreiert. Auch bei der Werbung war das Kinofoyer Lux Trendsetter. Neben dem sorgfältig gestalteten gedruckten Programm sowie den Werbeplakaten wurden schon früh eine Webseite eingerichtet und regelmässige Newsletters versandt. Daneben bleiben Veranstaltungshinweise und Inserate im «Anzeiger» eine wichtige Informationsplattform.

den anderen, waren die Filme plötzlich nur noch digital erhältlich. Eine Investition von 150 000 Franken, die ein vollwertiges digitales Kino mit professionellem Abspielgerät, Beamer und Soundanlage kostet, stand nicht zur Debatte. Immerhin konnte die Schule motiviert werden, einen leistungsfähigen Beamer anzuschaffen. Kürzlich wurde auch die Soundanlage erneuert, sodass die heutige Qualität mit einem guten Raumklang wieder dem Kino-Standard entspricht.

Lux im Exil Vom Frühling 2015 bis Sommer 2016 wurde das Schulhaus Ennetgraben saniert und die Aula konnte in dieser Zeit nicht benützt werden. Als Ersatz tourte das Kino während eines Jahres in den Ämtler Dörfern. Die Scheune in Ebertswil platzte aus allen Nähten, als «Usfahrt Oerlike» mit dem soeben verstorbenen Mathias Gnädinger in der Hauptrolle lief. Bei verschiedenen weiteren örtlichen Kulturveranstaltern, im «Break», in der reformierten Kirche in Affoltern, in Mettmenstetten, Obfelden und Hedingen hatte das Lux Gastrecht. Der Auf- und Abbau des gesamten Equipments war jedes Mal mit viel Arbeit verbunden.

Die Zeit der Open-Air-Kinos und digitale Herausforderung

Die Tradition der Filmfeste

In den 90er-Jahren begann die Zeit der Open-Air-Kinos. Auch das Kinofoyer Lux veranstaltete sein erstes Freiluftkino im Rahmen des Strassenfestes am 7./8. Juli 1995 in Affoltern. Von 1995 bis 2008 organisierte das Kinofoyer Lux jedes Jahr ein Open Air, zuerst am Hedinger Weiher, nachher im Stigeli Affoltern. Obwohl schon einige Zeit klar war, dass die digitale Revolution auch das Kino erfassen wird, war die Umstellung von 35 mm zu neuen digitalen Formaten eine grosse Herausforderung. 2012, fast von einem Tag auf

Seit 30 Jahren wird jährlich ein Filmfest oder eine Sonderveranstaltung organisiert. Ein oder mehrere Filme werden dabei in ein Gesamtkonzept mit Musik, Tanz oder einem guten Essen eingebunden. Eine passende Dekoration sorgt im nüchternen Foyer der Aula jeweils für ein entsprechendes Ambiente. Einige Perlen: Am Filmfest «Western vor Ostern» 1993 kamen die Kinobesucher sogar in Cowboy-Stiefeln und Fransenjacken. Eine mit viel Augenzwinkern inszenierte Modeschau des Secondhand-Ladens Descha-

wü im Jahr 2000 wurde mit dem Film «Prét-à-Porter» kombiniert. Im Jahr 2004 wurden die Zuschauer in der Pause des indischen Kultfilms «Lagaan» mit einem opulenten indischen Mahl verwöhnt. Zum TangoFilmfest 2005 wurde ein Tango-Tanzkurs angeboten. Irene Schweizer war 2007 nicht nur Hauptdarstellerin des gleichnamigen Filmes, sondern sie spielte anschliessend live auf der Bühne. Für Wärme am Winter-Open-Air 2008 beim Pfadiheim sorgten nicht nur die Lacher beim Film «Les Triplettes de Belleville», sondern auch Wolldecken, Gerstensuppe und Glühwein. 2009 fand das 20-Jahre-Jubiläumsfest im Kasino Affoltern statt. «The Purple Rose of Cairo» von Woody Allen widmet sich der Liebe zum Kino und ist ein Film im Film. Anschliessend spielte die 12-köpfige Blehmuzik zum Tanz auf. Die Ära der Stummfilme wurde 2012 mit dem Hitchcock-Film «Lodger» und 2015 mit Murnau-Klassiker «Nosferatu» aufgegriffen. Ein Sinfonieorchester unter der Leitung von Christof Escher spielte die Tonspur live dazu. 2014 stand das Filmfest unter dem Titel Afrika, mit afrikanischen Liedern des «Bezirzchors», afrikanischem Essen und dem Film «Mama Africa» über Mirjam Makeba. 2017 verzauberte Leïla Martial live und im Film «Vocal Acrobats» die Zuschauerinnen.

30-Jahre-Jubiläum Kinofoyer Lux Auch das 30-Jahre-Jubiläum darf nicht ohne Fest vorübergehen. Am Freitag, 29., und Samstag, 30. November, stehen Krimis im Zentrum. Neben Filmen wird am Samstag eine konzertante Lesung des Glauser-Quintetts aufgeführt. Details dazu finden sich im gedruckten Programm, auf der Webseite – und natürlich zu gegebener Zeit im «Anzeiger». Weitere Infos unter www.kinolux.ch.

9

Durchs Fenster statt durch die Türe Anwohner haben am 2. August beobachtet, wie sich in Obfelden um 22 Uhr drei Männer via Fenster Zutritt zu einer Wohnung verschafften. Sie alarmierten die Polizei. Es stellte sich allerdings heraus, dass es sich um den Wohnungsinhaber und zwei Kollegen handelte, die laut Kantonspolizei offensichtlich «zu faul» waren, die Eingangstüre zu benutzen. In Hedingen haben Unbekannte in einer Unterführung beim Bahnhof die Wände mit Graffiti überzogen, wie am 5. August festgestellt wurde. Den Schaden beziffert die Kapo auf mehrere hundert Franken. Nicht bekannt ist auch, wer am 5. August vor Mitternacht im Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau mit Papier auf einer Fensterbank ein Feuer entfacht hat. Dabei wurden zwei Fenster beschädigt, und an der Fassade resultierten Russspuren. Die Feuerwehr rückte aus. Schaden: 7000 Franken. Vier Mal rückte die Polizei in den vergangenen Tagen auch wegen Lärmimmissionen aus. In Wettswil störte am 2. August um 1 Uhr eine Gruppe, die sich an einem Waldrand zu einem privaten Fest traf und dabei viel Lärm verursachte. In Mettmenstetten mussten am 2. August um 23.30 Uhr Besucher einer Geburtstagsparty zur Ruhe ermahnt werden – ebenso am 3. August um 2 Uhr beim Coop in Obfelden, wo laute Musik Anwohner um den Schlaf brachte. Und schliesslich mussten am 4. August um 22.45 Uhr bei der Bushaltestelle in der Nähe des Campings am Türlersee junge Personen zur Ruhe ermahnt werden. (-ter.)

zwischen-ruf

Die erste Nacht am Bodensee Müde, so müde. Die Sonne ist untergegangen. Schon lange. Taucht aber seit einer Stunde den Horizont in Rot, Orange und Pink. Ich seh das vom Schreibtisch meines Hotelzimmers aus. Doch plötzlich ist alles dunkel. Ich schlüpfe unter die Bettdecke und schliesse die Augen. Wache nach kurzem Schlaf von unheimlichen Geräuschen auf. Gekreisch, ohrenbetäubend. Was ist los? Ich wage mich auf den Balkon. Ich glaube, das sind die Frösche – zwölf Meter von mir entfernt – im Schilf des Bodensees! Also Quaken tönt anders, quaken wäre «quaaak, quaaak!» Aber das? Es ist ein markerschütterndes Geschrei, für das ich keine Buchstaben finde. Geht es um Sex? Zehn Männli kämpfen um ein Wiibli? Oder zwanzig Froschpaare treiben es gleichzeitig? Na – dieses Liebesspiel wird ja irgendwann zu Ende sein, hoffe ich und steige wieder ins Bett. Heiss ist es nun, so mit geschlossener Balkontür, furchtbar heiss. Und das Froschgestöhn hält an! Da gibt es nur eins: Ich darf mich nicht aufregen, sondern muss das positiv sehen, sonst schlaf ich nicht ein: «Die Frösche quaken ange-neeehm, ange-neeehm, ange-neeehm, ange …» Am Morgen ein Gang zum See. Oh: viele viele weisse Federn schwimmen da! Dieses Geschrei gestern Nacht – war das etwa ein brutaler Schwanenkampf ? Jesses, da liegt auch ein blauer Kinderschuh im Wasser. Nein, ich schreib jetzt keine Horrorgeschichte. Ich hör auf. Ute Ruf


Stellenanzeiger

Die Gemeinde Hedingen (Bezirk Affoltern am Albis) mit ihren rund 3700 Einwohnerinnen und Einwohnern sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine

Leitung Steuern (100%) Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie unter hedingen.ch. Ihre Bewerbung senden Sie bitte an Gemeinde Hedingen, Personal, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, oder bevorzugt an gemeinderatskanzlei@hedingen.ch

Liegenschaften Suchen Nanny/ Ersatz-Grosi in Ebertswil

Kaufgesuche

Wir sind eine bald 4-köpfige Familie (Tochter 3 Jahre, Baby erwartet im Januar 2020). Ab Herbst/ Winter 2019 suchen wir eine gute Seele für die tägliche Kinderbetreuung (inkl. Zmittag zubereiten und damit verbundene kleinere Haushaltsarbeiten, Bringen zur KiTa/ Kindergarten). Einsatz jeweils Montag bis Freitag in Ebertswil, Arbeitsvertrag flexibel zu verhandeln. Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Bewerbung unter Chiffre 5312, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Von privat zu kaufen gesucht Eigentumswohnung

Wir suchen per 1. Januar 2020 für unsere Schulanlage Ennetgraben in Affoltern am Albis

Der «Brotchorb» ist ein biologisch-dynamisch geführter landwirtschaftlicher Betrieb mit Sozialauftrag. Hier finden 21 Menschen mit einer psychischen Erkrankung und/oder Suchtmittelabhängigkeit Aufnahme. Das Wiedererlangen einer möglichst selbstständigen Lebensführung und Arbeitsintegration ist das Ziel.

Mitarbeiter/-in Hausdienst 10 Std. pro Woche (Festanstellung) Schliessdienst (von Mo bis Fr ca. 22.00 Uhr) und Reinigungsarbeiten

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per 1. November 2019 oder nach Vereinbarung eine/eine

und/oder Wochenendeinsätze (Stundenlohn) Reinigung/Betreuung von Aula/Turnhallen bei Anlässen

Mitarbeiter/-in Koch/Köchin 80 %

Die Besoldung richtet sich nach der Personal- und Entschädigungsverordnung der Sekundarschule Affoltern am Albis/Aeugst am Albis. Die Ferien sind während der Schulferienzeit zu beziehen.

mit einer Ausbildung oder Erfahrung in Hauswirtschaft/Küche. Haben Sie Freude und Erfahrung am Kochen für 15 bis 25 Personen, am Anleiten und Begleiten von BewohnerInnen, an den vielseitigen Aufgaben in der Hauswirtschaft? Sie sind es gewohnt, selbstständig, flexibel und zuverlässig zu arbeiten und schätzen die Zusammenarbeit im Team?

Beherrschen Sie die deutsche Sprache, sind Sie zuverlässig, freundlich und durchsetzungsfähig? Arbeiten Sie selbstständig und sind Sie bereit Verantwortung zu tragen? Bringen Sie Erfahrung in der Bedienung von technischen Geräten mit?

Wir sind eine kleine, überschaubare Institution an ruhiger, idyllischer Lage, in der Nähe der Buchenegg gelegen. Ein aufgeschlossenes Team freut sich auf Ihre Bewerbung. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Gesamtleiter Sepp Thalmann, Tel. 044 710 98 92. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis 24. August 2019 per Briefpost oder Mail an: Stiftung Puureheimet Brotchorb z. H. Sepp Thalmann, Hinterbuchenegg 38, 8143 Stallikon www.puureheimet.ch

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an: Sekundarschule Affoltern am Albis/Aeugst am Albis Zwillikerstrasse 16, Postfach 615, 8910 Affoltern a. A. oder per Mail an schulverwaltung@osa.ch

ALBISBRUNN in Hausen am Albis ist eine Schul- und Berufsbildungseinrichtung für normal begabte, männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen im Alter von 13 bis 22 Jahren. In unseren Produktions- und Ausbildungsbetrieben ermöglichen wir den Lernenden eine realitätsbezogene Ausbildung. Das Pflegezentrum Baar ist das Kompetenzzentrum für Pflege und Betreuung für junge und betagte Menschen im Kanton Zug. In der modernen und grosszügigen Infrastruktur erbringen wir mit unseren Mitarbeitenden rund um die Uhr ein qualitativ hochstehendes ambulantes und stationäres Leistungsangebot. Auf unserer Kurzzeitabteilung mit 16 Betten pflegt und betreut unser gut eingespieltes Team Patientinnen und Patienten in der Akut- und Übergangspflege, in der Slow-Stream Rehabilitation sowie Bewohnerinnen und Bewohner während eines Ferienaufenthaltes. Für die Leitung dieser dynamischen Abteilung suchen wir nach Vereinbarung eine modern denkende, versierte und lösungsorientierte Persönlichkeit mit Erfahrung in der Funktion einer

Abteilungsleitung Pflege m/w, 100% Sie sind im Wesentlichen zuständig für • Führung des Pflegeteams von rund 10 Mitarbeitenden • Sicherstellen des Pflegeprozesses • Direkte Zusammenarbeit mit dem Ärzte- und Therapieteam • Sicherstellen einer reibungslosen Abteilungsadministration • Aktive Mitarbeit bei der Pflegeentwicklung und Qualitätssicherung • Übernahme der Tagesverantwortung und Präsenz am Pflegebett Das bringen Sie mit • Abgeschlossene Ausbildung als Diplomierte Pflegefachfrau/-fachmann HF/FH mit Erfahrung Akutpflege • Abgeschlossene Führungsausbildung • Professionalität und Sicherheit im sich schnell wechselnden Pflegealltag mit komplexer Aufgabenstellung • Gute Auffassungsgabe, Stabilität und strukturierte Arbeitsweise • Belastbarkeit und offene Denkhaltung • Gute IT-Anwenderkenntnisse • Sehr gutes Deutsch in Wort und Schrift • RAI-Kenntnisse von Vorteil Das dürfen Sie erwarten • • • • • • •

Gut dotierter Stellenschlüssel mit hohem Anteil an Dipl. Pflegepersonal Geregelte Stellvertretung Unterstützung durch die Bereiche Pflegeentwicklung und Bildung Wertschätzende und offene Betriebskultur Weiterbildungsmöglichkeiten Moderne Infrastruktur Gute Entlöhnung und Sozialleistungen

(Finanzierung gesichert)

079 135 51 51

Vermietungen Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung in Affoltern a. A.

möbliertes Zimmer an Frau, NR. Ruhig, sehr schön, hell und komfortabel. Küche und Bad zur Mitbenützung. 4 Min. zu Fuss vom Bahnhof. Telefon 079 657 67 07 Zu vermieten charmanter

4½-Zimmer-Hausteil in Mettmenstetten, Albisstrasse 64. Homegate.ch oder 078 641 48 46

Wohnen mit Blick auf die Berge Zu vermieten in Aeugst am Albis per 1. September 3½-Zimmer-Wohnung im Eigentumsstandard. Neue Küche, und Eichenparkettböden, verglaster Balkon, Cheminée, eigener Waschturm, Bastelraum, Kellerabteil, 2 Autoeinstellplätze in der Tiefgarage, Gemüsegartenbeet. Mietzins inklusive Nebenkosten Fr. 2400.–. Telefon 079 678 96 15

Unser Dienstleistungsbetrieb Technischer Dienst benötigt dringend Unterstützung. Deshalb suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen initiativen, qualifizierten und engagierten

Hauswart mit eidg. Fachausweis/ Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (m/w) Ihre Aufgaben • Unterhalts- und Reparaturarbeiten an Gebäuden und Haustechnikanlagen, Überwachen des Energiehaushalts und der eigenen Wasserversorgung • Park- und Umgebungspflege • Reinigung und Unterhalt von Sporthalle, Schwimmteich und externen Liegenschaften • Servicearbeiten an den internen Fahrzeugen • Winterdienst (Schneeräumung) • Führen der Wertstoffsammelstelle (Abfallbewirtschaftung) • Praktische Ausbildung von Lernenden sowie Anleitung von Schülerpraktika/Schnupperlehrlingen Anforderungsprofil • Abgeschlossene technische Grundausbildung als Fachmann Betriebsunterhalt, Sanitär-, Heizungs- oder Elektroinstallateur, o.ä. • Mehrjährige Erfahrung im Bereich Haustechnik • Ausbildung zum eidg.dipl. Hauswart • Ausbildung zum Wasserwart oder ggf. Bereitschaft die Ausbildung zu absolvieren • Selbstständige und selbstverantwortliche Arbeitsweise, Teamfähigkeit und hohe Sozialkompetenz • Bereitschaft zur Arbeit mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen • Führerschein Kat. B inkl. Anhänger Wir bieten • attraktiven Arbeitsplatz mit vielfältigen Aufgaben in idyllischer Lage Nähe Zug/Luzern/Zürich • eine interessante berufliche Herausforderung in einem nicht alltäglichen Umfeld • Weiterbildungsmöglichkeiten • zeitgemässe Anstellungsbedingungen in Anlehnung an die Richtlinien des Kantons Zürich

Lernen Sie uns näher kennen und besuchen Sie unsere Website www.pflegezentrum-baar.ch

Für ergänzende Auskünfte stehen Ihnen Ajith Manokaran, Leiter Technischer Dienst, oder Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung, Tel. 044 764 81 81, gerne zur Verfügung. Informationen über unsere Einrichtung finden Sie auf unserer Website: www.albisbrunn.ch

Wir freuen uns auf die Zusendung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen bis am 31. August 2019 an: Pflegezentrum Baar, Frau Doris Amhof, Leitung Human Resources, Landhausstrasse 17, 6340 Baar oder per Mail an doris.amhof@pflegezentrum-baar.ch.

Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: ALBISBRUNN Schul- und Berufsbildungsheim Jeannette Fritsch, Personalverantwortliche Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis oder per Mail an: jeannette.fritsch@albisbrunn.ch

Mietgesuche Gesucht in Affoltern am Albis oder Umgebung

2-Zimmer-Wohnung Parterre oder Lift. MZ max. Fr. 1300.– inkl. NK. Telefon 076 608 14 34


Bezirk Affoltern

Freitag, 9. August 2019

Naturerlebnis und Spektakel Sommerlager der Pfadi Säuliamt Über 100 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Säuliamt nahmen dieses Jahr an den Sommerlagern der Bueben- und Meitlipfadi teil. Trotz der grossen Hitze verbrachten sie eine unvergessliche Zeit! Für jene, die selbst nie in einem Pfadilager waren, lässt sich mithilfe eines detaillierteren Blickes in eines der vier Lager das Ganze vielleicht etwas ausführlicher erklären. In der Buebepfadi gab es jedes Jahr zwei Sommerlager. Das Lager des Stammes Norddakota fand dieses Jahr im Avers-Tal im Kanton Graubünden statt. Ein gewöhnlicher Lagertag beginnt mit dem Frühstück um zirka acht Uhr am Morgen. Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag gibt es ein Rahmenprogramm. Dieses beinhaltet mindestens zwei Stunden Sport am Tag. Zusätzlich lernen die Pfadis Naturkunde, Erste Hilfe und vieles mehr, was im Pfadialltag nützlich ist. Damit sich niemand wie in der Schule fühlt, gibt es immer ein Thema, wie etwa «Piraten», «Ritter» oder «Tim & Struppi», welches durch das Lager führt. Nach dem Nachtessen folgt meistens ein gemütliches Abendprogramm, wie ein Lagerfeuer, um den Tag abzurunden. Für die einen Pfadis bildet der Lageraufbau schon den Höhepunkt

Blick in Richtung Lagerplatz mit Brücke und Küchenzelt sowie den Schlafzelten. (Bilder zvg.) Übernachtungsplatz für eine Nacht suchen können. Ein weiteres Highlight des Lagers war das Abseilen von einer 60 Meter hohen Brücke. Unter der Anleitung eines Bergführers konnten sich alle Pfadis mehrmals hinunterlassen und dabei eine wunderbare Aussicht in die Berge geniessen.

Der Fahnenmast wird zum Lagerplatz getragen. des Lagers, doch für die meisten kommt dieser erst später. Für viele bleibt der sogenannte Hike ein unver-

gessliches Erlebnis, bei dem die Pfadis das Lager in Gruppen verlassen und sich in einem anderen Dorf einen

Lukas Schwegler v/o Schakal Infos und Kontakt: www.pfadi-sa.ch, info@pfadi-sa.ch.

buch-tipp

forum

In guten wie in schlechten Tagen

Die SVP übernahm das «Fötzele»

................................................... von susanne achenbach, leiterin bibliothek bonstetten «In guten wie in schlechten Tagen» ist ein Südstaatenroman. Nein nicht, wie man sich das vielleicht vorstellt, mit grossen, schönen Herrschaftshäusern und Plantagen, es geht um Susanne Achendas heutige Leben bach. (Bilder zvg.) der Afro-Amerikaner, um Justizwillkür und Polizeigewalt und um den zerstörerischen Einfluss, den die politischen Verhältnisse auf Liebe und Leben haben können. Roy und Celestial leben in Atlanta in den 2010er-Jahren. Das junge, schwarze, erfolgreiche Paar ist seit eineinhalb Jahren verheiratet. Celestial ist eine erfolgreiche Künstlerin, während Roy sich die Sporen als Vertreter abverdient und Karriere machen will. Dann kommt die eine Nacht, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Die beiden besuchen Roys Eltern und übernachten in einem Motel, wo Roy mitten in der Nacht festgenommen wird. Ihm wird vorgeworfen, er habe eine weisse Frau vergewaltigt und er muss unschuldig für Jahre ins Gefängnis. Die beiden beschliessen, sich nicht auseinanderbringen zu lassen und die schwere Zeit zu überwinden. Aber sie müssen erkennen, dass das Leben sie mit einem unlösbaren Rätsel auf die Probe stellt. «Keiner ist im Recht, doch niemand trägt eine Schuld.» (The New Yorker) Der Tathergang und das Gerichtsverfahren werden nur kurz geschildert. Die 1970 in Atlanta geborene Autorin lässt vielmehr ihre Protagonisten, erst Roy und Celestial, später auch André, einen Kindheitsfreund von Celestial und Studienfreund Roys, jeweils ihre Version der Geschichte er-

zählen. Die einzelnen Kapitel tragen denn auch ihre Namen. Dann folgt ein Briefwechsel zwischen den Eheleuten in der Zeit als Roy im Gefängnis sitzt. Voller Liebe und Zärtlichkeit erzählen sie sich aus ihrem Leben und tauschen ihre Gedanken aus. Diese Briefe sind sehr berührend und zeigen die Zerbrechlichkeit der Liebe. «In guten wie in schlechten Tagen» erhielt in den USA eine Reihe von Auszeichnungen, unter anderem setzte Barack Obama das Buch auf seine Sommer-Leseliste. Es ist ein ergreifender Ehe-, Familien-, Beziehungsroman, der aber vor allem einen intimen, sensiblen Blick auf schwarze Lebenswirklichkeiten wirft. Den Originaltitel, «An American Marriage», finde ich treffender als den deutschen Titel. Tayari Jones erzählt eine Geschichte, wie sie überall auf der Welt passieren kann, und zeigt, dass im heutigen Amerika die soziale Ungerechtigkeit und Rassismus immer noch einen grossen Einfluss auf das Leben schwarzer Amerikaner haben. Wer den Roman gelesen hat, dem wird das wunderschöne Buchcover auch noch eine inhaltliche Erklärung sein.

Tayari Jones: «In guten wie in schlechten Tagen». Verlag Arche AG, ZürichHamburg 2019. ISBN 978-3-7160-2776-9.

Gute Stimmung beim «Fötzele» nach dem 1. August. (Bild zvg.) An der Koordinationssitzung der Vereine im März rief die Gemeinde die Vereine auf, sich für das «Fötzele» nach der 1.-August-Feier auf dem Land der Familie Weiss zu melden. Die SVP Bonstetten übernahm diese Aufgabe. Am 2. August war es dann so weit. Eine Gruppe von zehn Personen – unterstützt durch das Werk und die Familie Weiss – sammelten während

fast zwei Stunden Restanzen aus dem Feuerwerk ein. Die Stimmung war sehr gut. Anschliessend offerierte die Gemeinde einen Zvieri. Kaffee und Kuchen boten eine gute Gelegenheit für angeregte Diskussionen über politische Themen. Die Gruppe entschied sich spontan, das «Fötzele» im Jahr 2020 wieder zu übernehmen. SVP Bonstetten

Warum ist die kantonale Steuervorlage so wichtig? Am 1. September kommt die kantonale Steuervorlage zur Abstimmung. Was nach trockener Materie tönt, ist für den Wirtschaftsstandort Zürich und unsere Arbeitsplätze eminent wichtig. Denn ohne Reform büsst der Kanton Zürich an Attraktivität für Unternehmen ein und gefährdet damit Investitionen und Arbeitsplätze. Allerdings führt die Reform kurzfristig zu Steuerausfällen, was für den Kanton und die Gemeinden eine Herausforderung darstellt. Warum es überhaupt eine Steuerreform braucht und warum diese eine Investition in unsere Zukunft ist, erklärt Hans-Jakob Boesch, Präsident der FDP Kanton Zürich und Nationalratskandidat. Er hat die Vorlage als Kantonsrat in der Kommission mitberaten und für die FDP im Kantonsrat vertreten. Nach der Präsentation wird die Abstimmungsvorlage mit dem Publikum diskutiert.

Hans-Jakob Boesch, Präsident der FDP Kanton Zürich. (Bild zvg.) Eine Gelegenheit, um dabei zu sein und mitzudiskutieren: Dienstag, 13. August, 19.15 Uhr im Rigelhüsli, Dorfstrasse 34, Bonstetten. Peter Ehrler, FDP Bonstetten

anzeige

11


12

Serie

Freitag, 9. August 2019

«Ich bin ein gottbegnadeter Redner» Sommerserie «etwas bewegt» (7): Ansgar Gmür war HEV-Direktor, nun möchte er mit 66 Pfarrer werden Ende 2018 ist er als Direktor des Haueigentümerverbands in Rente gegangen. Der Ruhestand aber ist nichts für Ansgar Gmür. Nun macht er ein Theologiestudium, um Pfarrer zu werden. Von der Kanzel herunter möchte er aber nicht predigen.

«Geschichten, die bewegt haben» Zeitungsartikel bilden meist eine Momentaufnahme ab, allenfalls eine Entwicklung in der Vergangenheit. In der Sommerserie 2019 will der «Anzeiger» den Fokus darauf richten, was daraus wurde. So greifen die Journalisten ein Thema auf, über das sie einst geschrieben haben, und zeigen, was sich seither bewegt hat – vielleicht auch im Zusammenhang mit ihrer Berichterstattung. (tst.)

................................................... von stefan schneiter Nein, so stellt man sich landläufig einen Pfarrer nicht vor. Ansgar Gmür ist eine Frohnatur sondergleichen, ein Mann, der permanent strahlt und locker drauf ist. Und er redet gern und viel. Was zwar für einen Pfarrer nicht schlecht sein muss, doch die Art, wie er spricht, wirkt nicht sehr pastoral. Er redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, ungefiltert, direkt. Und gern erzählt er auch deftige Witze, Blondinenwitze etwa, aber auch humoristische Anekdoten aus dem prallen Leben gibt er immer wieder gern zum Besten. Vor anderthalb Jahren tat Ansgar Gmür seine Absichten öffentlich kund, Pfarrer zu werden. Die Medien stürzten sich auf ihn. War das doch eine tolle Story: Der Direktor des Hauseigentümerverbands, der während fast zwei Jahrzehnten den HEV zu einer der mächtigsten Lobby-Organisationen des Landes gemacht hatte und sich gern öffentlich immer wieder laut exponierte, steht kurz vor seiner Pensionierung, zeigt aber keinerlei Lust, sich in den behaglichen Ruhestand zu begeben, sondern beginnt

Bereits erschienen: «Ein kurzer, aber berührender Brief aus Tschorny Bor», 16. Juli; «Vom Sorgenkind zum Vorzeigeobjekt», 19. Juli; «Nachhaltiger Journalismus», 23. Juli; «Sitten kennenlernen, Sprache sprechen, Fuss fassen», 26. Juli; «Vom Marionettentheater zum Erlebnisweg mit Diamanten», 31.Juli; «Trauernd, aber nicht traurig», 6. August.

Frohgelaunt auf dem Weg zum Pfarrer: Ansgar Gmür. (Bilder Stefan Schneiter) ein Theologiestudium. Das war vom Blick über die Schweizer Illustrierte bis zur NZZ allen eine Geschichte wert – auch dem Schreibenden, der damals bei der Zeitung «reformiert.» arbeitete und heute für den «Anzeiger». Die Frage heute ist, ob es Gmür tatsächlich ernst ist mit seinen Plänen. Oder war alles nur ein mediales Spektakel? Nein, Gmür, der seit elf Jahren in Affoltern in einem Zehn-

Zimmerhaus wohnt. zieht seine Sache durch. Auf die Anfrage zu einem Gespräch reagiert er prompt und schnell findet sich ein Termin zu einem Treffen, bei dem er Red und Antwort steht. Damals, im Winter 2017/18, hatte er Althebräisch und Altgriechisch gebüffelt. «Nun bin ich voll Student, das ist ein ganz anderes Leben», sagt Gmür lachend. Das Studieren heute sei «brutal anders», weniger studentenfreundlich organisiert als damals, als er vor 40 Jahren sein erstes Studium in Ökonomie absolviert hatte.

Zu alt für Gemeindepfarrer

Im «reformiert.» vom 9. Februar 2018 wird vermeldet, dass Ansagar Gmür, damals noch Direktor des HEV, Pfarrer werden möchte.

Die Hälfte des Bachelors hat er beisammen. Nun nimmt er einen Wechsel des Studiums vor. Statt eines «vollwertigen» Theologiestudiums steuert er nun den ab diesem Sommer neu geschaffenen «Master of Arts in Christentum und Gesellschaft» an. Hierfür kann er sich sein vor Jahrzehnten abgeschlossenes Ökologiestudium anrechnen lassen und muss 1600 Stunden Tätigkeit im christlichen Bereich nachweisen. Und es wird von den Schweizer Konkordatskirchen als Teil des Quereinstiegs in den reformierten Pfarrberuf anerkannt. Doch ein Kirchgemeindepfarrer kann Gmür nicht mehr werden. Dazu ist er zu alt. Doch das wusste er von

Anfang an. Sein Ziel ist es, als Springerpfarrer in Kirchgemeinden zum Einsatz zu kommen. Oder bei irgendeiner Freikirche eine Stelle zu erhalten, zu denen er keine Berührungsängste hat. Oder, dass er zu Unternehmern aus der Wirtschaft sprechen kann. Wichtig ist ihm, dass er predigen kann. Denn reden ist seine Stärke. «Ich bin ein gottbegnadeter Redner», sagt er in seiner ebenso unbeschwerten wie selbstbewussten Art, «darum sehe ich mich im missionarischen Feld daheim, als Prediger und Verkünder der Botschaft. Nicht als Seelsorger, dazu fehlt mir die Geduld.» Gepredigt hat Gmür schon ein paar Mal, unter anderem auch in Bonstetten. «Da war die Kirche pumpenvoll», sagt er nicht ohne Stolz und fügt hinzu, dass er immer wieder zu hören bekomme, dass seine Predigten «anders, lebendig, lustig» seien, was vielen gefalle. «Die Religion hat eine grosse Zukunft, aber man muss die Botschaft so verkünden, dass die Leute sie verstehen.» Und so ist es ihm denn auch wichtig, dass er auf Augenhöhe zu den Leuten spricht. Einmal sprach er von einer Kanzel. «Nie mehr! So von oben herab sprach ich quasi hinunter zu den armen Schäfchen. Schrecklich, ich fühlte mich total unwohl.» Viel lieber tigere er zwischen den Leuten durch und spreche sie so direkt an.

Gern spricht er deshalb auch zu Unternehmern, denn mit seinem Werdegang wisse er, wovon er spreche. Gmür wuchs als armer Bergbauernsohn auf, war «Büezer» (u.a. als Taxifahrer, Nachtportier, Kassier, Putzmann), arbeitete als Lehrer und lange bei verschiedenen Verbänden. Nun möchte er gerade Wirtschaftsleuten aufzeigen, dass es im Leben noch anderes als unternehmerischen Erfolg gebe, nämlich die Botschaft Gottes.

Immer noch nicht Kirchenmitglied So sehr Gmür sein Studium mit starkem Willen vorantreibt, etwas hat sich in den letzten zwei Jahren nicht verändert. Noch immer ist er nicht Mitglied der reformierten Kirche. Aufgewachsen ist Gmür katholisch, dann aus der Kirche ausgetreten. Dem reformierten Glauben wandte er sich zu, da er glücklich verheiratet ist und drei inzwischen erwachsene Kinder hat. Das wäre ihm als katholischer Pfarrer verwehrt geblieben. Von einem Zutritt zu den Reformierten hat ihn bisher deren zu liberale Ausrichtung abgehalten, etwa bei der freien Ehe. Auch stört ihn, dass sich diese zu sehr gegen die katholische Kirche oder gegen Freikirchen abgrenze. «Aber doch, ich trete schon noch bei», verkündet Ansgar Gmür zum Schluss mit einem strahlenden Lachen.

Leserfotos: Vierbeiner geniessen den Sommer im Säuliamt

Zu Hause im Garten ist es am schönsten. (Bild Conny Tanner)

Sommerlicher Lunch im Wald. (Bild Brigitte Caldwell)

Spaziergang an der Reuss. (Bild Angela Alder)


Gewerbe/Dienstleistungen

Doppeltes Jubiläum

Fest zu 125 Jahren

Die Pizzeria Weingarten in Affoltern kann ein zweifaches Arbeitsjubiläum feiern. > Seite 15

125 Jahre alt ist die Chrischona Kirche in Affoltern. Das feiert sie mit einem Strassenfest.. > Seite 21

Freitag, 9. August 2019

-

13

Ratekrimi Und wieder ist Detektiv Aegerter am Ermitteln. «Anzeiger»-Leser können ihm helfen. > Seite 23

30 Jahre bei Moto Fuchs Werkstattchef Claudio Abramo feiert seltenes Jubiläum

Teamwork mit flacher Hierarchie: Claudio Abramo, rechts, und Adrian Fuchs messen das Fahrwerk eines Töffs mittels Scheibner-Lehre aus. (Bilder Martin Platter)

Bei Moto Fuchs wurden alle Angestellten im Betrieb ausgebildet. Von links: Barbara Grimmer, Claudio Abramo, Adrian Fuchs und Denis Stadelmann.

Schmutzige Hände, keine Spitzensaläre, beschränkte Aufstiegsmöglichkeiten und Samstagsarbeit stehen nicht besonders hoch in der Gunst von Berufseinsteigern. Umso faszinierender sind Berufsleute wie Motorradmechaniker Claudio Abramo, die seit 30 Jahren im gleichen Betrieb arbeiten.

sagt Abramo. Das wiederum entlockt Adrian Fuchs ein Lächeln. Er sagt: «Claudio ist bei uns der Werkstattchef. Er organisiert den Service- und Reparaturbetrieb selbstständig. In seinem Reich muss ich ihn fragen, was Sache ist und biete ihm allenfalls meine Dienste an, wenn Not am Mann ist.» Wahrscheinlich ist das auch das Rezept des angenehmen Arbeitsklimas, denn Abramo mag es, Verantwortung zu übernehmen.

................................................... von martin platter Schon beim ersten Treffen vor 20 Jahren, als Moto Fuchs auch noch die Motorradsparte in Mettmenstetten führte, strahlte Claudio Abramo eine noble

Zurückhaltung aus, die er erst ablegte, als er fürs Fahrfoto die damals brandneue Aprillia RSV Mille besteigen durfte. Seine Augen begannen zu glänzen. Man spürte, dieser Mann liebt, was er tut. Das hat sich bis heute nicht geändert. Moto Fuchs hat das Fahrrad- und Motorradgeschäft 1999 aufgeteilt. Die Fahrräder sind in Mettmenstetten geblieben. Die Motorradabteilung wurde zuerst in Affoltern und seit 2009 an der Ottenbacherstrasse 25 in Obfelden einquartiert. Abramo ist dem Familienbetrieb stets treu geblieben. 1989, als sein Lehrbetrieb verkauft wurde, hat er noch während der Fahrrad- und Motorfahrradmechanikerlehre zum damaligen Firmenchef Martin Fuchs gewechselt und sah bisher keine Veranlas-

sung, die Stelle zu wechseln. «Ich gehe jeden Tag mit Freude zur Arbeit. Mir gefallen der Betrieb und die abwechslungsreiche Arbeit als Motorradmechaniker. Mich stören weder schmutzige Hände noch Samstagsarbeit. Ich habe es schätzen gelernt, am Montag freizuhaben», sagt der heute 48-Jährige, der nach der Velomechausbildung noch eine zweijährige Zusatzlehre zum Motorradmechaniker folgen liess.

Gutes Arbeitsklima als Schlüssel Auch an die Zeit danach erinnert er sich gerne: «Adrian Fuchs, der Sohn des Patrons, war damals mein Lehrling, als er nach der Feinmechanikerlehre eine Zusatzlehre zum Töffmech anhängte. Heute ist er mein Chef»,

Die Vielseitigkeit machts aus Verrückt ist, welche Veränderung das Berufsbild des Fahr- und Motorradmechanikers in den letzten 30 Jahren vollzogen hat. Abramo: «Wir haben in der Lehre noch vollkommen analog gear-

Neue «Bike World»-Filiale in Affoltern Die Genossenschaft Migros Zürich plant im Industriequartier in Affoltern eine neue Filiale «Bike World by SportXX». Das Format bietet alles rund um den Radsport: eine riesige Auswahl an Bikes, E-Bikes, Bekleidung, Zubehör sowie diverse Services. Im März 2017 eröffnete die Genossenschaft Migros Zürich die schweizweit erste «Bike World by SportXX»-Filiale in Volketswil. Nun plant sie im gut erschlossenen Industriequartier in Affoltern ihren zweiten Standort. Im Frühjahr 2020 wird voraussichtlich die neue Filiale im Erdgeschoss der «Markthalle» eröffnet. Auf über 1000 m² Verkaufsfläche werden der Kundschaft dann nebst dem riesigen Bikesortiment auch über 1500 BikeZubehör- und -Bekeidungsartikel von über 60 Marken zur Auswahl stehen. Der Fachhandel «Bike World» ist der Anbieter mit der schweizweit grössten Auswahl an Bikes. Das Sorti-

Die Bike World by Sport XX bietet eine riesige Auswahl an verschiedenen Velos an. (Bild zvg.) ment mit 450 verschiedenen Bike-Modellen von 14 Topmarken wie z.B. Trek, Scott, Giant, Flyer, Haibike, Tour de Suisse umfasst mit ihrer Auswahl an Mountain-, Strassen-, Kids-, City-

sowie E-Bikes die ganze Welt des Radsports. Ebenso zeichnet sich Bike World durch hohe Servicequalität in der hauseigenen Servicewerkstatt sowie durch umfassende, kompetente

und erfahrene Fachberatung aus. Eine Teststrecke, verschiedene modernste Beratungstools sowie ein einladendes Ladendesign runden das umfassende Angebot ab. (pd.)

beitet. Heute läuft das meiste digital: die Motorsteuerung, die Fahrwerksabstimmung, Assistenzsysteme. Selbst das Gasgeben funktioniert inzwischen bei vielen Motorrädern mittels drive by wire. Man muss sich ständig mit neuen Technologien vertraut machen.» Selbst das Ausmessen eines Motorradrahmens nach einem Sturz, Unfall oder vor dem Kauf einer Occasion mit der zertifizierten Scheibner-Lehre – das Steckenpferd von Abramo und ziemlich einzigartig in der Schweiz – erfolgt digital. «Diese Vielseitigkeit macht es aus, dass ich meinen Job liebe», erklärt Abramo. Nicht ohne Stolz fügt Fuchs an: «Alle unsere Mitarbeiter haben einst die Lehre bei uns gemacht.» mofofuchs.ch

Chat-Berater gesucht Der Chat auf www.143.ch stösst auf sehr grosse Nachfrage. Die Deutschschweizer Regionalstellen der Dargebotenen Hand haben das Chat-Angebot massiv ausgebaut. Seit Januar ist auf 143.ch täglich von 10 bis 22 Uhr ein Chat-Fenster offen. Dieses Angebot wird hauptsächlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen benutzt. Trotz Ausbau der Kapazitäten übersteigt die Nachfrage das Angebot dieser niederschwelligen Beratung. Die Regionalstelle Zürich der Dargebotenen Hand sucht daher Freiwillige, die über eine Ausbildung oder ausgewiesene Erfahrung in der psychosozialen Beratung verfügen und Interesse am Chatten haben. Die Freiwilligen werden in einem Kurs von Dezember 2019 bis April 2020 theoretisch und praktisch in die Online-Beratung eingeführt. Anmeldeschluss ist der 30. September. (pd.) Weitere Infos und Anmeldung unter https://zuerich.143.ch/Mitmachen/Chat-Beratung


K

irchliche Anzeigen

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 9. August 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 11. August 9.30 Fahrdienst vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon 10.00 Regional-Gottesdienst in Obfelden, Pfrn E. Eiderbrant Dienstag, 13. August 9.30 bis 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder und Casey Crosby an der Orgel/Piano

Ref. Kirche Kappel a. A.

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 11. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer

Samstag, 10. August 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel mit Chorherr Richard Strassmann 17.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alphons Brunner Sonntag, 11. August 9.00 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alphons Brunner Anschliessend Chilekafi 19.00 Keine Santa Messa Mittwoch, 14. August 9.15 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 11. August 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Mittwoch, 14. August 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus Donnerstag, 15. August 14.30 Vorbereitungsanlass Seniorenferien im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 11. August 10.00 Regionalgottesdienst mit Taufe von Emil und Max Hangebrauk, mit Pfr. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro im Pfarrhaus(garten)

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 11. August 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Freitag, 16. August Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 11. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst mit Taufen von Naemi Schneebeli und Ilias Schwarz. Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (Orgel) www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 11. August 10.00 Regionalgottesdienst in Obfelden mit Pfarrerin Eva Eiderbrant Fahrdienst auf Anfrage bei F. Frei, Tel. 044 761 00 05

Sonntag, 11. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Donnerstag, 15. August 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Hausen a. A.

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 11. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Mittwoch, 14. August 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 15. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 11. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil RG 50 «Gott lobe vom Morge bis am Abig» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag , 11. August 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 11. August 10.00 Heilige Messe Montag, 12. August 19.00 Rosario del Amor Guadalupano Dienstag, 13. August 19.30 Heilige Messe Donnerstag, 15. August 19.30 Heilige Messe mit Kräutersegnung (Maria Himmelfahrt)

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 10. August 17.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 11. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. L. Huber Orgel: R. Deuber Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 11. August 10.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alphons Brunner Donnerstag, 15. August Maria Himmelfahrt 9.00 Eucharistiefeier mit Kräutersegnung Anschliessend Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst Eveline Hedinger Kinderprogramm Montag, 12. August bis Freitag, 16. August 14.00 Tschägg-Point Kinderwoche Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 11. August 9.45 Gottesdienst (Ueli Baltensperger EMKids (Sonntagschule, Hort) Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 11. August 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 11. August 10.30 Gottesdienst Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse Mittwoch, 14. August 20.00 Frauenabend Prediger Kapitel 8 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Workshop… gut zu Fuss Erlernen Sie das ABC Ihres gesunden Bewegtseins! 24. August 2019 von 9 bis 17 Uhr oder 21. September 2019 von 9 bis 17 Uhr, Haus am See, im Kloster Kappel in Kappel am Albis. Weitere Daten und Details siehe auf meiner Homepage. Laetitia Baumgartner, dipl. Bewegungspädagogin BGB Telefon 079 795 63 65/ kontakt@bewegtes.ch/ www.bewegtes.ch


Gewerbe

Freitag, 9. August 2019

20-Jahr-Jubiläum im Doppelpack In der 35-jährigen Geschichte des Gasthofs Pizzeria Weingarten in Affoltern konnten schon sieben Mitarbeiter ihr 20-Jahr-Jubiläum feiern. 2019 kommen nun noch zwei weitere Jubilarinnen dazu. Am 1. August 1999 war für Anita Häberling der erste offizielle Arbeitstag bei ihren Schwiegereltern im Gasthof Pizzeria Weingarten. Die einstige Kindergärtnerin und Mutter von zwei kleinen Mädchen wollte als Unterstützung ihres Mannes nun auch im Gastgewerbe Fuss fassen und startete damals als Teilzeiterin im Service und am Buffet. Mit einem Servicekurs für Quereinsteiger, «Learning by doing» und ihrem Mann Andreas Häberling als professionellem Lehrmeister zur Seite, lernte sie step by step das ganze umfangreiche Arbeitsfeld eines Gasthofs mit Restaurant kennen. Heute, 20 Jahre später, und um viele Erfahrungen reicher, meistert sie als erfolgreiche Gastgeberin einen prall gefüllten 12- bis 15-Stunden-Tag und vereint viele «Berufe» unter einem Hut: Gastgeberin, Servicefachfrau, Sommelière, Rezeptionistin, Buchhalterin, Personalverantwortliche,

PR-Managerin, Dekorateurin, Psychologin … «Mit einem so facettenreichen Alltag bin ich stets gefordert, bleibe geistig und körperlich fit und flexibel und vor allem aber ist mir nie langweilig. Ich habe mir ja meinen Garten erhalten, beim Wechsel vom Kindergarten in den «Weingarten», spasst die Jubilarin.

Anita Häberling (links) und Gordana Vladusic stossen auf ihr gemeinsames Arbeitsjubiläum an. (Bild zvg) Genau am selben Tag startete Gordana Vladusic als 100%-Servicemitarbeiterin im Spätdienst, damit sie und ihr Mann sich bei der Betreuung ihrer damals 6-jährigen Tochter abwechseln konnten. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, ist Gordana an fünf Tagen verantwortlich für das «Mise en Place» für den Abendservice, die Entgegennahme der telefonischen Reservierungen, das Check-in der Hotelgäste, sowie das Bekochen und Bedienen der Gäste am Nachmittag. Sie ist eine

Perfektionistin, die ihre vielfältigen Arbeitsaufgaben mit grosser Sorgfalt und Pflichtbewusstsein ausführt und immer für das Wohl der Gäste und des «Weingartens» besorgt ist. In ihrer Freizeit liest Gordana Vladusic gerne dicke Bücher in ihrer Muttersprache und probiert gerne neue Rezepte aus. Dies tut sie am liebsten mit frischen saisonalen Produkten und verwöhnt so ihren Mann und die nun erwachsene Tochter, wenn sie wieder einmal zu Besuch kommt. (pd.)

15

Mobiliar unterstützt Aemtler Bühne Die Partnerschaft zwischen der Mobiliar Affoltern am Albis und dem Theater im Knonauer Amt ist für die nächsten zwei Jahre besiegelt. «Die Region liegt uns besonders am Herzen», erklärt Thomas Naef, Generalagent der Mobiliar Affoltern, während er die Vertragsdokumente gemeinsam mit Vreni Spinner unterzeichnet. «Deshalb ist es für uns auch Ehrensache, dass wir Vereine und Kulturveranstaltungen hier in der Umgebung fördern.» Ab 2020 unterstützt die Mobiliar für die nächsten zwei Jahre nun die Aemtler Bühne. Kontinuität, Nachwuchsförderung und hohe Qualität – das sind die Werte des Theaters, welche auch die Mobiliar schätzt und lebt. «Uns ist zudem wichtig, möglichst nah bei unseren Kundinnen und Kunden zu sein», erklärt Naef, «und genau hier sind wir mit der Aemtler Bühne eng verbunden. Auch sie bekommen direkt eine Rückmeldung auf ihre Arbeit und fördern den persönlichen Kontakt.» Vreni Spinner, Präsidentin des 120-köpfigen Vereins, freut sich über die Unterstützung. Das hochmotivierte Ensemble ist bereits seit Anfang

Thomas Naef und Vreni Spinner. (Bild zvg.)

Juni wieder am Proben, Theaterfreunde müssen sich noch etwas gedulden: Ab dem 16. November startet das Team mit dem neuen Stück «Hinter den sieben Gleisen» – bekannt als Filmklassiker des grossen Schweizer Regisseurs Kurt Früh. (pd.)

Wenn das Auge unter Druck gerät Oft bemerkt man ihn erst, wenn er schon weit fortgeschritten ist: Der Grüne Star zählt zu den heimtückischsten Augenerkrankungen. Der Grüne Star – im Fachjargon «Glaukom» – ist eine Bezeichnung für eine Gruppe von Augenerkrankungen, bei denen der Sehnerv über die Jahre Schaden erleidet. Der Sehnerv leitet die Sehinformationen vom Auge zum Gehirn weiter. Das Heimtückische am Grünen Star: Er ist in den meisten Fällen schmerzfrei und entwickelt sich schleichend, oft merkt der Patient gar nicht selbst, dass sein Gesichtsfeld eingeschränkt ist – dies realisiert er erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit.

Dr. med. Elke Marie Gand. (Bild zvg.) Therapiemöglichkeiten sind die medikamentöse Behandlung, verschiedene Laserverfahren oder ein chirurgischer Eingriff. Nur durch eine frühe Erkennung und Behandlung kann ein weiteres Fortschreiten der Erkran-

kung verhindert werden. Die regelmässige Messung des Augendrucks (ab dem 40. Altersjahr) beim Augenarzt ist die wichtigste Untersuchung beim Glaukom. Dr. med. Elke Marie Gand, medizinische Standortleiterin der Augenheilkunde Affolterns, informiert am Mittwoch, 14. August, über die Erkennungs- und Behandlungsmöglichkeiten des Glaukoms. Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten. (pd.) Pallas Zentrum Affoltern, Obstgartenstrasse 3, Affoltern. Mittwoch, 14. August, 18.30 bis 19.30 Uhr. Anmeldung: Telefon 058 335 00 00, www.pallas-kliniken.ch/infoveranstaltung.

LAF auch 2019 gut unterwegs

Plausch-Tag im Schwimmbad Stigeli Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis organisiert am 24. August (Verschiebedatum ist der 31. August) einen BadiPlauschtag in Affoltern mit Neuauflage des Stigeli-Sprints. Kinder, welche die Schule (1. bis 9. Klasse) besuchen und in der Region Affoltern wohnen, können sich jetzt online oder an der Badikasse für die

Neuauflage des Stigeli-Sprints anmelden. Es gibt tolle Preise zu gewinnen! Weiter warten auf die kleinen und grösseren Badibesucher diverse Plauschaktivitäten und eine Hüpfburg. Genaue Informationen zum Tagesablauf und die Durchführung des Anlasses sind unter www.raiffeisen.ch/kelleramt-albis/baditag zu finden. (pd.)

Der Körper als Meisterwerk der Natur

Die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF ist auch im Jahr 2019 gut unterwegs. Bisher 107 Schönwettertage und ein gestiegener Bekanntheitsgrad sorgten trotz eines sechswöchigen Revisionsunterbruchs für ein überdurchschnittlich hohes Passagieraufkommen. Bereits in den vergangenen Jahren konnte die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF, die zwischen dem Sihltal und dem Albisgrat verkehrt, vom guten Ausflugswetter und einer stets zunehmenden Bekanntheit profitieren. So verzeichnete man in den Jahren 2015, 2017 und 2018 jeweils Passagierrekorde. Auch 2019 läuft bisher gut. Und dies, obschon der Betrieb von Ende Februar bis Anfang April für die Hauptrevision und den Ersatz des Zugund Gegenseils sowie des Hauptantriebs für sechs anstatt wie sonst üblich drei Wochen eingestellt war. Bisher 107 Schönwettertage und ein nach eigener Einschätzung gestiegener Bekanntheitsgrad sorgten dafür, dass die Zahl der bis Ende Juli transportierten

Am 24. August steigt der Badi-Plauschtag im Schwimmbad Stigeli. (Bild zvg.)

Die LAF schwebt 2019 in guten Höhen. (Bild zvg.) Passagiere bei 141 500 lag. Das sind 10 000 bzw. 7,8 Prozent mehr als im Fünf-Jahres-Durchschnitt und «nur» 9000 bzw. 5,8 Prozent weniger als im bisherigen Rekordjahr 2018. Insbesondere der Monat Juni mit 28 522 Passagieren und der Juli mit 31 577 Passagieren trugen massgeblich zum guten Ergebnis bei. Noch nie zu-

vor wurde die LAF in diesen beiden Monaten so viel genutzt. Zusätzliche Frequenzen gibt es jeweils an Veranstaltungstagen. So findet am Sonntag, 1. September, auf der Felsenegg der bereits traditionelle Erlebnistag statt. Die LAF lädt Jung und Alt zum Laufen, Rätseln und Gewinnen ein. (pd)

Höchste Zeit, diesem wertvollen Meisterwerk die verdiente Aufmerksamkeit zu schenken. Stress und die digitale Dauervernetzung schaffen es im kopflastigen Alltag immer wieder, den Körper aus den Augen und dem Sinn zu verlieren. Kein noch so guter Architekt ist fähig, ein Konstrukt wie den menschlichen Körper nachzubauen. Doch ebenso, wie ein Haus ein intaktes Fundament haben muss, um Wind, Wetter und Stürme zu überstehen, muss auch unser Fundament intakt sein. Um aufrecht durchs Leben zu gehen und in den Stürmen des Menschseins zu bestehen, sollte dieses Fundament jedoch flexibel und dynamisch sein. Das Gegenteil ist der Fall! Unsere Füsse werden in unbequeme Schuhe verdammt, führen so ein tristes Dasein, werden im kopflastigen Alltag förmlich zertreten und verlieren von Tag zu Tag mehr an Beweglichkeit. Die darauffolgenden «Stockwerke» wie Knie, Hüften und Wirbelsäule geraten

dadurch häufig auch in einen Schiefstand und sind in ihrer Funktion beeinträchtigt. Genauso geht es der Muskulatur, den Organen, Nerven- und Blutbahnen usw., – alle leiden mit.

Beschwerden gehören zum Alltag Erkennen, Verstehen und Ändern von Bewegungs- und Haltungsmustern kann einen gesunden Fuss respektive Körper erhalten, bereits vorhandene Schmerzen lindern oder gar zum Verschwinden bringen. Wer jetzt in seine Gesundheit investieren will, kann sich eine Auszeit im Haus am See, im Kloster Kappel, in Kappel gönnen. Der erste Schritt dazu ist die Anmeldung für einen «Workshop …gut zu Fuss». Nächste Gelegenheit ist der 24. August von 9 bis 17 Uhr. Weitere Daten unter www.bewegtes.ch. (pd.) Laetitia Baumgartner, dipl. Bewegungspädagogin BGB, Telefon 079 795 63 65, kontakt@bewegtes.ch.


16

Veranstaltungen

Freitag, 9. August 2019

agenda

Samstag, 10. August

Donnerstag, 15. August

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

14.00-17.30: Kinderwoche – Ehrepfahl, vom 12. bis 16. August. Spannung, Abenteuer und Spass – für Kinder vom 2. Kindergarten bis 6. Primarklasse. Mehr unter www.tschaegg-point.ch. Chrischona Kirche. Alte Obfelderstrasse 24. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

08.00-12.00: Wochenmarkt. Früchte, Gemüse, Blumen, Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, italienische, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, frische Ravioli. Märtkafi bis 13 Uhr. Marktplatz.

Sonntag, 11. August Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam essen, sich unterhalten, neue Kontakte knüpfen- Mithilfe erwünscht. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Bonstetten

08.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Glarus-RhodannenbergKlöntal Plätz. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Treffpunkt Bahnhof.

Rifferswil

14.30-16.00: Von Bäumen und Vögeln: «Der goldene Vogel». Geschichtennachmittag mit Sibylle Baumann. Seleger Moor, Treffpunkt Parkeingang.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kappelerhof 5.

Akrobatik am Vertikaltuch wird auch in der diesjährigen «Biber»-Show zu bestaunen sein. (Archivbild tst.)

Montag, 12. August Affoltern am Albis

14.00-17.30: Kinderwoche – Ehrepfahl, vom 12. bis 16. August. Spannung, Abenteuer und Spass – für Kinder vom 2. Kindergarten bis 6. Primarklasse. Mehr unter www.tschaegg-point.ch. Chrischona Kirche. Alte Obfelderstrasse 24.

Dienstag, 13. August Affoltern am Albis

14.00-17.30: Kinderwoche – Ehrepfahl, vom 12. bis 16. August. Spannung, Abenteuer und Spass – für Kinder vom 2. Kindergarten bis 6. Primarklasse. Mehr unter www.tschaegg-point.ch. Chrischona Kirche. Alte Obfelderstrasse 24.

Mittwoch, 14. August Affoltern am Albis

14.00-17.30: Kinderwoche – Ehrepfahl, vom 12. bis 16. August. Spannung, Abenteuer und Spass – für Kinder vom 2. Kindergarten bis 6. Primarklasse. Mehr unter www.tschaegg-point.ch. Chrischona Kirche. Alte Obfelderstrasse 24. 15.00-18.00: Jugendarbeit Affoltern: Freestyle Monat - Spielmobil und gratis Snackbar@Skateanlage Schulhausplatz. ja-aaa.ch. Schulhaus Butzen.

Kappel am Albis

17.00: KEIN offenes Singen während der Schulferien in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Rifferswil

14.00-15.30: «Gwundernasen – was versteckt sich da im Moor?» Führung für Kinder mit Silvan Fluder. Seleger Moor, Treffpunkt Parkeingang.

anzeige

«Zeitreise» auch in Gebärdensprache Doppelpremiere im Jugend Circus Biber – mit Ämtler Beteiligung Morgen Samstag feiert der «Biber» in Arni mit seinem diesjährigen Programm «Zeitreise» Premiere. Erstmals überhaupt wird dabei das Rahmenprogramm in Gebärdensprache übersetzt. Der letzte Schliff erfolgte diese Woche im Trainingslager. ................................................... von thomas stöckli Die Woche vor der Premiere ist ein Highlight für die jungen «Biber»-Artisten. Im abschliessenden Trainingslager campieren sie neben dem grossen Zirkuszelt. Neu dabei ist Freia Grossmann aus Aeugst. Ihre Fähigkeiten als Geräteturnerin in Mettmenstetten setzt sie als «Spiderwoman» am Vertikaltuch ein. Besonders gefällt ihr da, wie man sich einwickeln und dann kontrolliert fallen lassen kann. Das brauche schon etwas Überwindung, verrät die Zirkus-Novizin, die zuvor jedes Jahr im Publikum sass. Die junge und talentierte Aeugsterin setzt eine langjährige Tradition von Ämtler Artisten im «Biber» fort. Nach wie vor dabei sind die Wettswiler Zwillingsschwestern Romy und Valérie Schnorf, diesmal unter anderem gemeinsam in der Schlussnummer «Gaukler» zu bestaunen. Mettmenstetterin Manuela Geiger trainiert nach ihrer eigenen Aktivzeit nun die Clowns, und auch die Familie Fluri aus

Knonau hält dem «Biber» mit dem einen oder anderen Helfereinsatz nach wie vor die Treue.

Mondlandung und Rütlischwur Im diesjährigen Programm entführt der «Biber» auf eine Zeitreise. So kann das Publikum bei der ersten Mondlandung dabei sein, Clay Regazzoni in der Formel 1 zujubeln oder sogar den Rütlischwur hautnah miterleben. «Das Thema ist spannend für die Trainer: Sie geniessen fast vollkommene Freiheit», so Daniel Walter, Vizepräsident des Jugend Circus Biber. Umso mehr war dann die Zirkusleitung gefordert, um für die einzelnen Nummern eine Geschichte mit rotem Faden zu gestalten. An der Erstaufführung von morgen Samstag wird diese Rahmengeschichte erstmals überhaupt in Gebärdensprache übersetzt. Der Ballon, den die Gehörlosen zusätzlich erhalten, ist nicht nur ein nettes Geschenk: «Wenn sie ihn sich an den Bauch halten, könanzeige

nen sie die Schwingungen der Musik spüren», erklärt Daniel Walter. Je nach Interesse könnte er es sich auch vorstellen, dieses Angebot auf weitere Vorstellungen auszudehnen. Neuland betritt der Jugend Circus Biber auch mit seinem Projekt «Biberbau» für Trainings- und Lagerräume. Bereits durch sind die entsprechenden Baurechts-Verträge mit der Gemeinde. Das einstimmige Ja an der Gemeindeversammlung zeigt auf, welches Ansehen der «Biber» in Arni geniesst. Eine eigens gegründete «Stiftungs-Gruppe» weibelt nun bei Stiftungen, Serviceund Businessclubs um die Finanzierung. Bis Ende Jahr soll diese geregelt, Ende 2020 dann der Bau abgeschlossen sein, so Daniel Walter. «Zeitreise», Premiere des Jugend Circus Biber morgen Samstag, 10. August, 19 Uhr, Arni (Zufahrt signalisiert). Weitere Vorstellungen: 10. August, 19 Uhr; 11. August, 14 Uhr; 16. und 17. August, 19 Uhr; 18. August, 14 Uhr; 30. und 31. August, 19 Uhr; 1. September, 14 Uhr; 6. September, 19 Uhr; 7. September, 14 und 19 Uhr.

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix...Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda jeweils bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Ruote Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 12. September.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.


Veranstaltungen

Freitag, 9. August 2019

Gemeinsam feiern und geniessen Samstag, 17. August: Strassenfest in Affoltern mit Musicalaufführung Am 17. August findet mitten in Affoltern das Strassenfest zum 125-Jahre-Jubiläum der Chrischona Kirche statt. Der Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten sind die beiden Aufführungen des KinderMusicals «Ehrepfahl». Zum dritten Mal seit 2014 lädt die evangelische Freikirche in der Nähe des Bahnhofs Affoltern zum Strassenfest ein. Doch heuer ist die Feststimmung grösser. Mit ihrem 125-jährigen Bestehen feiert die Chrischona Affoltern dieses Jahr ein besonderes Jubiläum. Dabei sind Jung und Alt eingeladen. Dass Kinderherzen höherschlagen werden, ist garantiert.

Selbsteinstudierte Musicalaufführung der Kinderwoche Das Strassenfest findet direkt nach der alljährlichen Kinderwoche, dieses Jahr zum Thema Indianer, statt. Diese wird ebenfalls von Mitarbeitenden der Kirche organisiert und bietet den Kindern vom 2. Kindergarten bis zur 6. Klasse ein abwechslungsreiches Programm. Und so studiert während der Kinderwoche vom 12. bis 16. August eine grössere Anzahl junger Theaterund Musikbegeisterter ein packendes Musical ein. Die Lieder wie auch die gespielten Szenen sind eine Eigenkreation von begabten und kreativen

21

Schlangenhaut und Echseneier Legen alle Echsen Eier? Wer brütet die Jungen aus? Wie pflegen die Schlangen ihre Haut und warum nehmen sie dauernd Sonnenbäder? Diese und andere spannende Antworten aus dem geheimnisvollen Leben der einheimischen Reptilien dürfen Kinder zwischen 4 und 13 Jahren an dieser Familienexkursion unter der Leitung von Niklaus Peyer, Mitarbeiter Stiftung Reusstal, und Stéphanie Vuichard, Naturama, selber entdecken. Der Anlass ist ausschliesslich für Kinder zwischen 4 und 13 Jahren in Begleitung Erwachsener bestimmt. (pd.) Familienexkursion am Samstag, 17. August, 13.30 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt: Rottenschwil. Anmelden: www.naturama.ch › Veranstaltungen. Kosten: Erwachsene 12, Kinder 8 Franken.

Am Strassenfest ist für beste Unterhaltung gesorgt – dazu trägt auch Oli Beck wieder bei. (Bild zvg.) Musikern und Bühnenkünstlern der Chrischona. Als krönender Abschluss der Woche wird das Musical am Strassenfest zweimal aufgeführt. Ferner bietet das Strassenfest viele Aktivitäten für die Festbesucherinnen und -besucher. Mit Hüpfburg, Ponyreiten, Kistenhockey, Gladiatorenspiel, Kinderschminken und vielem mehr ist für die Unterhaltung der Jungen gesorgt. Verpflegungsstände mit frischen Crêpes, Grilladen und GlacéWagen verwandeln die Obstgartenstrasse in ein Schlemmerparadies. Im Festzelt verbreiten verschiedene Livebands heitere Stimmung, und auch für Kinder stehen unterhaltsame Darbietungen auf dem Programm. Von 11 bis 22 Uhr gibt es reichlich zu

«Heidi, wo bisch du dihei?»

erleben. Die Teilnahme an sämtlichen Aktivitäten ist gratis.

125 Jahre, aber noch topfit Die Chrischona Kirche ist trotz ihres 125-jährigen Bestehens nicht in die Jahre gekommen. Die verschiedenen Angebote sind so bunt und vielfältig wie die Besucherinnen und -besucher und die langjährige Geschichte dieser Kirche. Gewachsen ist diese generationenübergreifende Gemeinschaft, weil die Verantwortlichen schon seit den Anfängen grossen Wert auf hilfreiche und attraktive Kinderund Jugendangebote legten und soziales Engagement in der Region unterstützten. Dies wird am Strassenfest sicht-

bar. So repräsentiert das Musical «Ehrepfahl» eines von vielen Projekten, wo Talente von Jung und Alt entdeckt und spannende Überraschungen für alle Festbesucher erlebt werden können. Ebenso wird am Strassenfest der sozial-diakonische Verein GsE (Gemeinsam statt Einsam) eingebunden sein, welcher Mittagstisch, Deutschkurse, Arbeitsvermittlung und weitere Dienstleistungen für die Bevölkerung im Bezirk anbietet. Alle sind zum farbenfrohen und fröhlichen Mitfeiern am Strassenfest eingeladen. Tina Haldemann Weitere Infos zum Strassenfest oder zur Kinderwoche unter www.sunntig.ch und www.kiwo-affoltern.ch.

Geniessen unter freiem Himmel

Andrew Bonds MärliMusical kommt

Einmaliges Garten-Café in Affoltern

Mit «Heidi, wo bisch du dihei?» geht das MärliMusicalTheater diesmal mit einer weltbekannten Geschichte auf Tournee und gastiert am Mittwoch, 29. Januar, in Affoltern. Andrew Bonds Interpretation des Kinderbuchklassikers «Heidi» fasziniert mit Tiefgang, aber auch viel Humor.

Im originellen Garten-Café dürfen sich Gäste während der diesjährigen Sommer-Kinderwoche in Affoltern verwöhnen lassen.

schäftsreisen unterwegs. Sie alle werden durch die Ankunft und das offene, herzliche Wesen von Heidi aufgerüttelt und bewegt. Und dann wird ihnen Heidi wieder genommen. Sie alle spüren auf ihre Art, was Nähe und Freundschaft heisst. Bei allen steht die Urfrage im Mittelpunkt, wo und bei wem man eigentlich zu Hause ist. Mit originellem Bühnenbild, tollen Kostümen und begeisternden Darstellerinnen und Darstellern zeigt das MärliMusicalTheater erneut eine mitreissende Produktion, die bei Gross und Klein noch lange in Erinnerung bleiben wird. Und vor allem darf man sich auch auf die lustigen, immer wieder frechen Geissen freuen, die viel Schwung und Humor ins Musical treiben. Die lebensgrossen Handpuppen werden starke Charakter und wohl die heimlichen Stars der Shows werden. (pd.)

Die berühmte Geschichte von Heidi kann man gar nicht genug nacherzählen. Auf überaus bewegende Art und Weise thematisiert Andrew Bond nun mit einfühlsamen Liedern diese zeitlose Erzählung mit den Lebensthemen Ausgrenzung, Beeinträchtigung und Einsamkeit, aber auch Naturverbundenheit, Freundschaft und Liebe. Mit «Heidi, wo bisch du dihei?» wurde ein bezauberndes Familienmusical geschaffen, welches für einmal auch die Geschichte vom Alpöhi, dem Geissenpeter, der blinden Gross- 3. November 2019, Zürich Oerlikon, Theater 11; mutter und Klara beleuchtet. Ihnen 1. Dezember, Cham, Lorzensaal; 7. Dezember, allen fehlen Bezugspersonen und sie Langnau am Albis, Gemeindesaal Schwerzi; bewegen sich am Rand der Gesell- 29. Januar 2020, Affoltern, Kasinosaal. Weitere schaft. In Maienfeld munkelt man, Informationen auf www.maerlimusicaltheater.ch der Einzelgänger Alpöhi habe oder auf www.musical.ch. Dreck am Stecken, sonst müsste er sich doch nicht auf der Maiensäss verschanzen. Der Geissenpeter hat keinen Vater mehr und im Sommer hält er sich tagsüber nur unter Ziegen auf. Seine alte Grossmutter erwartet nichts mehr vom Leben. Klaras Mutter ist leider verstorben und ihr Vater die Der Kinderbuchklassiker «Heidi» wird in Andrew Bonds meiste Zeit auf Ge- MärliMusicalTheater neu interpretiert. (Bild zvg.)

Das Pop-up-Café ist bereits Tradition und wird in der Woche vom 12. bis 16. August unter den Platanen an der Alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern (direkt neben dem Eingang zum Wohn- und Pflegeheim Senevita) frisch Zubereitetes serviert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich mit feinem Kaffee, hausgemachten Kuchen, Fairy-Cupcakes oder den berühmten Englischen Scones und anderen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen. Neu wurde für dieses Jahr ein Sommertraum mit feinen luftigen, selbstgebackenen Meringues mit Schlagrahm und Beeren kreiert. Auch

Neben den berühmten fünf Orgeln der Klosterkirche Muri kommen diesmal auch die beiden Orgeltruhen der Pfarrei Muri solistisch zum Einsatz. Sie werden auf den hinteren beiden Emporen stehen und sich der tieferen Stimmtonhöhe und speziellen Temperierung der Evangelien- und der Epistelorgel angleichen. Chorpositiv und Regal, unten in der Kirche positio-

Im Mai gelangten 4000 Tickets fürs Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) in den freien Verkauf. Der Ansturm war riesig: Die Organisatoren hätten rund 183 000 Tickets verkaufen können. Die Gewinner wissen mittlerweile, ob es geklappt hat. Doch auch die anderen können den Grossanlass in geselliger Atmosphäre geniessen – nämlich im bequemen Kinosessel: Die Kinos Zug werden einen grossen Teil der Esaf-Berichterstattung des SRF als Public Viewing im Kino Seehof 1 präsentieren. Zu sehen sind am Samstag, 24. August, ab 13.15 und bis zirka 17.15 Uhr der dritte und vierte Gang, am Sonntag, 25. August, von 10.30 bis zirka 12 Uhr der sechste Gang sowie ab 13.15 bis 17.30 Uhr der siebte, achte und der Schlussgang. (pd.) Public Viewing Esaf im Kino Seehof 1, Zug. 24. August, 13.15 Uhr (3. und 4. Gang), 25. August 10.30 (6. Gang) und 13.15 Uhr (7., 8. und Schlussgang). Eintritt frei, freie Platzwahl. Bar mit Snacks und Getränken. Infos auf www.kinozug.ch.

Hundenasen als Ortungsmittel

Kulinarisch lässt das Garten-Café keine Wünsche offen. (Bild zvg.) der beliebte Eiskaffee für warme Sommertage steht bereit. Lente Franken mit ihrem Team bedient die Gäste gerne zwischen 14 und 17.30 Uhr. Für die Unterhaltung der Kinder ist auf dem Areal gesorgt. Die Kinder-Woche bietet ein abwechslungsreiches tolles Programm. Nun heisst es: sich Zeit nehmen und vorbeikommen. (pd.)

Vier Organisten an sieben Orgeln Am Sonntag, 11. August, findet in der Klosterkirche Muri ein ganz spezielles Orgelkonzert statt: Sieben Instrumente werden erklingen, gespielt von den vier Organisten David Blunden, Nicoleta Paraschivescu, Martina Schobersberger und Johannes Strobl.

Die Bösen auf Grossleinwand

niert, passen in Normalstimmung zur Grossen Orgel auf der Westempore. Das Programm, das Musik aus Spanien, Italien und Deutschland vereint und zwischen 1576 und 1800 komponiert wurde, wird an einer, zwei, drei oder vier Orgeln dargeboten. Es bietet reichlich Abwechslung und folgt dennoch einem feinen dramaturgischen Faden. Erfahrene Orgelliebhaber werden dabei ebenso auf ihre Kosten kommen wie Zuhörer, die sich zum ersten Mal in ein Orgelkonzert wagen: Gerade ihnen sei dieses ebenso kurzweilige wie unterhaltsame Programm als Einstieg sehr empfohlen! (pd.) Orgelkonzert, Sonntag, 11. August, Klosterkirche Muri. Konzertbeginn um 17 Uhr, Künstlergespräch um 16.30 Uhr im Besucherzentrum. Eintritt frei, Kollekte.

Am Samstag, 10. August, können die Besucherinnen und Besucher der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach miterleben, wie die Rettungshunde von ReDog den Ernstfall proben. Die speziell geschulten Hunde kommen bei Naturkatastrophen im In- und Ausland sowie bei der Vermisstensuche zum Einsatz. Wenn die Erde bebt, wie 2015 in Nepal, ist die ReDog Hundenase das zuverlässigste Ortungsmittel, um Verschüttete zu finden. Auch die Suche nach vermissten Menschen in der Schweiz, teils in schwer zugänglichem Gelände, zeigt, wie unersetzbar Hunde beim Retten von Leben sind. Um so professionell zu arbeiten, braucht es Übung, Übung, Übung. Dass die freiwilligen Hundeführerinnen und -führer unzählige Stunden trainieren und strengste Prüfungen absolvieren, ist nur den Wenigsten bekannt. (pd.) Live-Demo von ReDog am Samstag, 10. August, von 12 bis 17 Uhr, Umwelt Arena Schweiz, Türliackerstrasse 4, Spreitenbach.

Rettungshunde von ReDog trainieren, um in Trümmern verschüttete Menschen aufzuspüren. (Bild zvg.)


22

Sport

Freitag, 9. August 2019

Hinfiebern auf den Grossanlass Modellfluggruppe Affoltern nimmt mit Junior Alain Schad an der WM in Trnave teil Der Junior der Modellfluggruppe Affoltern (Mgaf), Alain Schad, nimmt dieses Jahr an der Junioren-Weltmeisterschaft im Elektrosegelflug teil. Diese findet vom 11. bis 17. August in Trnave (Slowakei) zusammen mit der WM der Aktiven statt. Der 13-jährige Junior Alain Schad aus Mühlau (AG) ist seit vier Jahren in der Mgaf dabei und seither oft auf dem Flugplatz der Mgaf in Zwillikon anzutreffen. Im Alter von sieben Jahren hat er zum ersten Mal ein Modellflugzeug gesteuert und wurde da mit dem Virus Modellfliegen und -bauen infiziert. Heute besitzt er verschiedene Modelle und übt damit sein Hobby aus. Seit über zwei Jahren misst er sich an regionalen und nationalen Wettbewerben mit anderen Gleichgesinnten. Sein bisher bestes Resultat war der 3. Rang an der Schweizer Junioren-Meisterschaft im Elektrosegelflug im Jahr 2018.

Training intensiviert 2017 hat Alain an einem Förderungsprojekt des Modellflugverbandes für Wettbewerbsfliegen teilgenommen und tritt seither regelmässig zu Modellflugwettbewerben an. Dieses Jahr kann zum ersten Mal ein Team mit Junioren aus der Schweiz an den WM teilnehmen. Dank seiner Leistungen in der Vergangenheit schaffte es Alain in die Auswahl der Junioren. Er ist mit 13 Jahren der Jüngste des Dreier-Teams. Seit Beginn dieses Jahres hat er sein Training intensiviert. Daneben ist er in seiner Freizeit oft auf dem Flugplatz der Mgaf in Zwillikon anzutref-

fen, wo er seinem Hobby nachgeht und so regelmässig an seinen Steuerfertigkeiten arbeiten kann. Dank der Unterstützung des Modellflugverbandes und der Mgaf konnte er auf die WM ein neues und leistungsstarkes Wettbewerbsmodell anschaffen. Die Vorfreude von Alain Schad auf diese WM ist sehr gross, allerdings weiss er nicht genau, was Alain Schad im Nationaldress mit seinem Wettbewerbsmodell «XPlorer». (Bild zvg.) auf ihn zukommt. Im Gegensatz zu nationalen Wett- tat zusammen mit seinen Teamkame- Durchgang kommt als Streichresultat kämpfen, die üblicherweise nur an ei- raden erzielen kann. Er startet in der nicht in die Wertung. nem Tag durchgeführt werden, dauern Kategorie F5J Elektrosegelflug. In diediese WM eine ganze Woche. Die Er- ser Kategorie muss ein Flug in der voröffnungszeremonie findet am Sonn- gegebenen Zeit – normalerweise 10 Ohne Aufwind gehts nicht tag, 11. August, mit allen Teilnehmern Minuten – absolviert werden und Neben einem guten Auge für die Höhe statt. Es reisen Mannschaften aus der möglichst genau auf einem Punkt und ist auch ein gutes Gespür für die Beganzen Welt an. Neben vielen Europä- auf die Vorgabezeit landen. Pro Sekun- dingungen in der Luft erforderlich. ern vertreten auch Teilnehmer aus de Zeitabweichung und pro Zentime- Um die vorgegebene Flugzeit zu erreiden USA oder aus Brasilien ihre Na- ter Abstand (gemessen von der Rumpf- chen, reicht die Motorlaufzeit nicht tion. Die Favoriten in diesen Wettbe- spitze des Modells zum Landepunkt) aus, es muss auch noch Aufwind gewerben sind vor allem in Osteuropa gibt es Punktabzüge. Die Motorlauf- funden und ausgenützt werden. Das zeit zum Steigen beträgt maximal 30 ziel- und zeitgenaue Landen erfordert zu finden. Am Montag starten die Vorrunden. Sekunden und nach dem Abschalten sehr viel Geschick beim Steuern des Am Ende der Woche können die Bes- des Motors wird mit einem Höhenlog- Modells. Wenn dann noch Wind bläst, ten in den Finaldurchgängen um den ger die Flughöhe gemessen. Die zu er- wird das Ganze nochmals schwieriger. Eingesetzt werden leichte SegelTitel kämpfen. Neben der Einzelwer- reichende Flughöhe ist 200 Meter. Pro tung werden auch die besten Teams Meter zu hoch gibt es drei Punkte flugmodelle mit rund. 350 cm FlügelAbzug, pro Meter zu tief einen halben spannweite. Da die Modelle sehr gute gewertet. Alain Schad hofft, dass er ohne Punkt Abzug. Es starten immer mehre- Segelflugeigenschaften haben müssen, grosse Patzer oder Schäden am Modell re Piloten gleichzeitig und mehrere sind sie sehr leicht gebaut, meistens den ganzen Wettkampf bestreiten Durchgänge werden zum Endresultat aus einem hochfesten Material wie kann und am Schluss ein gutes Resul- zusammengezählt. Der schlechteste Karbon. (pd.)

WM-Schiedsrichter vom STV Affoltern Die 15. Faustball-Weltmeisterschaft der Männer findet vom 11. bis 17. August in Winterthur statt. Es sind nach 1979 und 1999 die dritten FaustballWeltmeisterschaften der Männer, die in der Schweiz durchgeführt werden. Titelverteidiger ist die Deutsche Faustballnationalmannschaft, die den Titel 2015 in Argentinien mit einem 4:0-Finalerfolg gegen die Schweiz gewann. Die Schweiz hat noch eine Rechnung offen und hofft auf zahlreiche Unterstützung. Neben Deutschland und der Schweiz sind auch Österreich und Brasilien Anwärter auf den WM-Titel. Vom 11. bis 14. August werden die 18 Mannschaften die Vorrunde bestreiten. Am 15. und 16. August stehen die Viertel- und Halbfinals an und am Samstag, 17. August, dann die Finalund Platzierungsspiele. Als einziger Vertreter des STV Affoltern wird Cyrille Bournarie als Schiedsrichter aktiv an der WM teilnehmen. (JS) Infos unter www.swissfaustball.ch.

Die Steher müssen warten Witterungsbedingt mussten die Schweizer Meisterschaften der Steher mit Harley-Treff in Oerlikon um eine Woche verschoben werden. Am nächsten Dienstag, 13. August, kommen nun die schweren Maschinen auf die offene Rennbahn. An den Schweizer Meisterschaften liegt der Fokus aus Ämtler Sicht auf Schrittmacher Dino Rey, doch auch für die Freunde von US-Bikes der Marken Harley, Victory und Indian, oder für Liebhaber von Schwarzwälder Spanferkel vom Grill wird einiges geboten. (pd.)

Biorhythmus überwunden

Urs Huber gewinnt Ischgl Ironbike-Festival zum fünften Mal Eine Woche nach dem Triumph am M3-Marathon im Montafon gewinnt Urs Huber auch den Ischgl Ironbike-Marathon, ein Etappenrennen mit unterschiedlichen Bike-Disziplinen, die hauptsächlich abends gefahren werden, was dem Frühaufsteher nicht behagt.

Mike Huter in voller Fahrt. (Bild zvg.)

Mike Huter holt WM-Gold bei den U15 Am vergangenen Wochenende sicherte sich in Serfaus-Fiss-Ladis (Österreich) der 13-jährige Downhillfahrer Mike Huter den Weltmeistertitel an den iXS International Rookies Championships 2019 in der Kategorie U15. Alleine in dieser Kategorie waren 71 Fahrer aus 18 Nationen am Start. Nach diversen internationalen Podestplätzen klappte es mit dem Sieg im wichtigsten Rennen der Saison. Mike Huter konnte sich auch im eigenen Land bewähren und holte sich den Sieg im ersten Rennen der diesjährigen Schweizer Downhill-Serie HotTrail Racing.

Mike Huter wohnt in Jonen, seine Familie kommt allerdings aus dem Säuliamt. Er ist Mitglied des Vereins IG Radquer Mettmenstetten und hat Affoltern als Heimatort. Sein Downhill-Talent konnte er bereits letztes Jahr in der Serie des iXS Specialized RookiesCup unter Beweis stellen: Er sicherte sich den Sieg in der Gesamtwertung den Weltmeistertitel in der Kategorie U13. Die iXS Specialized RookiesCup Serie gilt international als extrem wichtiger Teil zur Förderung des Nachwuchses und ist ein optimaler Wegbereiter für eine erfolgreiche Karriere im Downhill-Sport. (pd.)

Europacup-Final verpasst Am Wochenende fanden in Imst (AUT) ein Lead- und ein Speed-Jugend-Europacup statt. Für die Schweiz starteten neun Damen und zwölf Herren, darunter Michel Erni (Affoltern) vom Regionalzentrum Zürich bei den Herren Jugend A. Er kletterte auf Rang 29 und verpasste damit den Final deutlich. Für die Sportkletterer kommt in den nächsten Wochen ein Saisonhöhe-

punkt. In Hachioji (Japan) finden vom 11. bis 21. August die Weltmeisterschaften in allen Disziplinen statt. Medaillen werden für Lead, Bouldern, Speed und Combination vergeben. Bei der Combination werden zudem die ersten Startplätze für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokyo vergeben. Am Start ist unter anderen auch Petra Klingler (Bonstetten). (mrh)

Letztes Jahr erreichte Urs Huber am Ischgl Ironbike-Festival den zweiten Rang und ärgerte sich. Zum Auftakt wurde ein Bergrennen auf die Idalp gefahren. Nicht morgens, wie sich das Huber gewöhnt ist, sondern abends kurz vor neun. Das brachte den Mettmenstetter gehörig aus dem Tritt. Dieses Jahr begann der Wettkampf nochmals einen Tag früher mit einem Einzelzeitfahren über 7,5 km, quasi der Prolog. Am folgenden Abend stand wieder das Bergrennen auf die Idalp auf dem Programm; am Freitagabend ein Shorttrack-Race und am Samstagmorgen der legendäre Marathon, den Huber zuvor schon viermal für sich entscheiden konnte.

Schlaflos in Ischgl Er war auch diesmal mit dem Ziel angetreten, zu siegen und richtete sein Rennen auf den früheren belgischen Marathon-Meister Frans Claes aus, den er als stärksten Gegner einschätzte. Eine ideale Ausgangslage, denn Claes startete 20 Sekunden vor Huber ins Einzelzeitfahren. «Das war für mich die perfekte Orientierung. Lange waren wir etwa gleich schnell unterwegs. Auf den letzten beiden Kilometern konnte ich ihm noch vier Sekunden abnehmen und landete auf dem siebten Platz», kommentierte Huber.

Leader Urs Huber poliert mit dem Triumph am Ischgl Bike-Festival sein Selbstvertrauen für die bevorstehenden Marathon-Klassiker. (Bild Friedemann Schmude) Am meisten Respekt hatte der 33Jährige jedoch vor dem Bergrennen, das erneut um 20.45 Uhr bei Flutlicht gestartet wurde. Doch diesmal erwischte er einen sehr guten Abend und verlor als Dritter nur 19 Sekunden auf den Sieger. Dafür musste er sich allerdings während 35 Minuten dermassen auspowern, dass er die halbe Nacht nicht einschlafen konnte – aber am Freitagmorgen bereits wieder um sechs Uhr aufwachte. Die Trainingsrunde nach dem Frühstück schüttelte die Müdigkeit aus den Beinen. Das Shorttrack-Rennen am Abend – vier Runden zu drei Kilometern im strömendem Regen – brachten sogar den Sieg und damit das Leadertrikot. Konkurrent Claes lag aber als Zweiter nur neun Sekunden hinter Huber. Der mit 3000 Höhenmetern gepflasterte Trail nach Samnaun und wieder zurück musste die Entscheidung bringen. Dabei hatten die Veranstalter

grosses Wetterglück. Die Route führte bis auf 2700 Meter über Meer. Auf den Gipfeln sank das Thermometer auf zwei Grad und es wehte ein eisiger Wind. Immer mal wieder ging zudem ein Regenschauer nieder. Aus der Spitzengruppe wurde ein Trio mit Claes, dem dreimaligen Weltmeister Alban Lakata und Huber. Beinkrämpfe warnten den Mettmenstetter, keinesfalls sorglos mit seinen Kräften zu haushalten. Er schaffte es, seine Schwäche zu kaschieren. Auf den letzten, abfallenden Kilometern vor dem Ziel gab es für Huber kein Halten mehr. Er raste zum fünften Mal als Sieger des Marathons über die Ziellinie in Ischgl und sicherte sich damit auch das Gesamtklassement. Das gibt Selbstvertrauen für die bevorstehenden Klassiker Eiger Bike, Grand Raid, Nationalpark Bike-Marathon und O-tour (zugleich die Schweizer Meisterschaft), die nun im Wochentakt folgen. (map.)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 9. August 2019

Die Räuber

Detektiv Adrian Aegerter ermittelt – Ratekrimi im «Anzeiger» Sie möchten mit mir hier in Ihrem «Anzeiger» ermitteln? Das ist wunderbar! Also lösen wir doch gleich mal unseren nächsten gemeinsamen Fall …

Anouk, 4. August.

Amy, 5. August. (Bilder Irene Magnin)

Hausgeburt in Affoltern

Mila Maria, 28. Juli. (Bild zvg.)

herkömmliches

Fünfliber Den Fünfliber gab es schon vor der Einführung des Schweizer Frankens im Jahr 1850. Und zwar in Form eines französischen Vorgängers, der auch in der westlichen Schweiz im Umlauf war. Sein Wert betrug in bernischer Währung fünf Pfund oder auf Französisch cinq livre, worauf die Bezeichnung Fünfliber zurückgeht. Der populäre Fünfpfünder wird gelegentlich auch «Schnägg» genannt. Dafür findet sich keine plausible Erklärung. Aber gleich wie aus livre liber geworden ist, dürfte sich in der Umgangssprache das cinq in Schnägg umund abgeschliffen haben. Ich jedenfalls wette darauf einen Fünfliber. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

«Was ist passiert?», erkundigte ich mich bei der älteren Dame, einer vielleicht siebzigjährigen Frau in einer weissen Bluse und einem beigen Rock, die um Hilfe gerufen und mich und mein Auto an der Industriestrasse hier in Affoltern angehalten hatte. Sie betrachtete mich von oben bis unten und schätzte mich wohl als vertrauenswürdig ein. «Ich wurde überfallen und ausgeraubt!», berichtete sie mit zitternder Stimme. «Die haben mir mein Portemonnaie mit meinen Papieren gestohlen. Meine Kette mit dem Anhänger, den mir mein verstorbener Mann zu unserer Hochzeit geschenkt hat, den wollten sie auch noch. Aber den haben sie nicht bekommen!» Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. «Ich habe nämlich den, der schon mein Portemonnaie hatte und danach auch noch die schöne Kette wollte, richtig in die Hand gebissen. Der hat geblutet wie ein … sehr geblutet hat der!» Bei den Angreifern handelte es sich um drei Männer. Aber die Beschreibung, die mir das noch immer aufgeregte Opfer gab, passte auf die gesamte männliche Bevölkerung von Affoltern, Senioren und Babys inklusive. Glücklicherweise konnte sie sich aber noch daran erinnern, dass die drei Männer in einem Auto geflohen waren. «In einem dunkelblauen Auto mit einer gelben Aufschrift auf beiden Seiten!» «Service Boeni» habe auf dem Fahrzeug gestanden, zwei Worte auf jeder Seite, ein Wort auf jeder Tür. Die Firma Boeni bietet Dienstleistungen rund um Haus, Hof, Wohnung und Garten an. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Leute dort ihr Geschäftsfeld erweitert hatten und nun brutal ältere Frauen überfielen, um weitere Einnahmen zu generieren. Also musste das Fahrzeug gestohlen worden sein. In eine Radarfalle geraten war ein solcher Wagen in den letzten Minuten allerdings nicht, wie mir ein Bekannter bei der Polizei versicherte, diesen Gefallen hatten mir die drei Räuber also nicht getan. «Wir suchen die jetzt in der Stadt!», entschied die Dame, die ihren Schock überwunden hatte. Sie stieg auf der Beifahrerseite in meinen Wagen und rief: «Gemeinsam werden wir die schon finden!»

Detektiv aus Affoltern: Adrian Aegerter ermittelt diesen Sommer im «Anzeiger». Leider wussten wir aber eben nicht, nach welchen Personen wir suchen sollten. Die Personenbeschreibung war unbrauchbar, Fotos gab es nicht. Einer Eingebung folgend steuerte ich eine Tankstelle an – die mit den nettesten Tankstellenmitarbeitern in Affoltern. Und mehreren Überwachungskameras. «Vielleicht haben die Täter nach der Tat ihren Fluchtwagen vollgetankt!», vermutete ich, nachdem ich dem Mitarbeiter das Problem erklärt hatte. Er zeigte mir das Video von der Zeit nach dem Überfall. Kein Treffer, lediglich zwei Lkws und ein Motorrad waren zu sehen. Der Mann grinste. «Clevere Täter tanken nicht nach der Tat, sondern vorher!» Er spulte das Video zurück und schon rollte genau der gesuchte Wagen sozusagen über den Bildschirm. Ein Mann mit sehr kurzen Haaren vor dem Tanken und auch danach wieder hinter dem Lenkrad, einer mit Glatze auf dem Beifahrersitz und einer mit einem Pferdeschwanz hinter dem Beifahrer. «Das sind sie!», kreischte meine Begleiterin. «Das sind sie wirklich! Aber welcher der ist, den ich gebissen habe, das weiss ich leider nicht mehr!»

Wir rollten noch eine halbe Stunde durch die Stadt, überprüften auch viele Ecken und Eckchen, aber die drei Räuber entdeckten wir nicht. Den Wagen aber fanden wir neben der Autobahn A4 auf einer Wiese. Während wir auf die Polizei warteten, entdeckte ich Blut an dem Fahrzeug. Eine dünne Spur vom Türgriff senkrecht nach unten, die Spur endete genau auf dem Buchstaben «S» am Anfang des gelben Wortes auf dieser Tür. Wahrscheinlich hatte der vom Opfer gebissene Täter zu lange seine verletzte Hand auf den Türgriff gelegt oder sich dort abgestützt, beim Verlassen des Wagens zum Beispiel. Wissen Sie, wer dieser Täter war? Lösung: Nach den Hinweisen zu der Aufschrift auf den Fahrzeugtüren («… zwei Worte auf jeder Seite, ein Wort auf jeder Tür …») steht das Wort mit «S» (Service) auf der vorderen Tür auf der Fahrerseite und auf der hinteren Tür auf der Beifahrerseite – weil aber nur auf der hinteren Tür auf der Beifahrerseite dieses Wort senkrecht unter dem Türgriff mit einem «S» beginnt (auf der Fahrertür senkrecht unter dem Türgriff endet es mit einem «e»), kann der Täter nur der hinter dem Beifahrer sitzende Mann sein, also der Mann mit dem Pferdeschwanz!

wetter

Vorsicht zum Schulbeginn Im Kanton Zürich dauern die Sommerferien noch eine Woche, andernorts machen sich die Kinder bereits am Montag wieder auf den Schulweg. Im Umgang mit den im Strassenverkehr unerfahrenen Kindern sind Erwachsene besonders gefordert.

laurentiustag Nach dem Tag des Heiligen Laurentius von Rom (10. August) sind auch die Laurentiustränen benannt. ein Sternschnuppenschwarm der Perseiden, eine Himmelserscheinung, die zu diesem Tag alljährlich auftritt.

Jedes Jahr verunfallen in der Schweiz 950 Kinder im Alter bis 14 Jahre, die zu Fuss, mit dem Trottinett oder auf dem Velo im Strassenverkehr unterwegs sind – 40 % davon auf dem Schulweg. 750 Kinder kommen mit einer leichten Verletzung davon, 190 Kinder werden schwer verletzt. Sieben Kinder verlieren ihr Leben. Der Schulweg ist für Kinder eine verspielte Angelegenheit. Sie tauchen in ihre eigene Welt ein, alles andere rückt in den Hintergrund – auch die Strasse mit ihren Gefahren. Als Fahrzeuglenkerin oder Fahrzeuglenker kann man in der Nähe von Kindern deshalb gar nicht vorsichtig genug

sein. Ganz plötzlich kann eine scheinbar sichere Situation brandgefährlich werden. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung hat aus diesem Grund fünf Tipps zusammengestellt, dank denen der Schulweg sicherer wird: – Bei Kindern mit allem rechnen: Plötzlich taucht ein Kind aus dem Nichts auf. Deshalb muss auf alles gefasst sein, wer an Kindern vorbeifährt. – Das Tempo kontrollieren: Es lohnt sich, die Geschwindigkeit zu drosseln, damit man im Fall der Fälle schneller anhalten kann. – Bremsbereit sein: innerorts jederzeit darauf vorbereitet sein, blitzschnell auf die Bremse treten zu müssen. – «Rad steht. Kind geht.» – das lernen die Kindergarten- und Schulkinder schon sehr früh im Verkehrsunterricht. Am Fussgängerstreifen soll man deshalb ganz anhalten. – Besonders gut aufpassen muss man in der Nähe von Schulen sowie bei Haltestellen von Schulbussen und öffentlichen Verkehrsmitteln. (pd.)

23

Schatten ist bester Sonnenschutz Immer öfter – besonders in den sozialen Medien – lesen sich Behauptungen, dass Sonnencrème nichts nütze. Die Krebsliga rät zu Sonnencrème als ergänzender Schutzmassnahme zu Schatten, Hut, Sonnenbrille und Kleidung. Den meisten Menschen ist bewusst, dass sie sich vor zu viel UV-Strahlung schützen sollten. Tun sie dies nicht, folgt bald der schmerzhafte Sonnenbrand – womit das Risiko für eine Hautkrebserkrankung zunimmt. Die Haut vergisst nie: Denn nicht alle durch UV-Strahlen beschädigte Zellen, können vom Körper repariert werden. Sie können entarten, sich unkontrolliert vermehren und dadurch Hautkrebs verursachen. Vermehrt finden sich online Beiträge, die vor der Gefahr von Sonnencrème warnen. Nach aktuellem Wissensstand ist der Nutzen von Sonnenschutzmitteln grösser als mögliche Risiken. Dermatologen, das Bundesamt für Gesundheit und die Krebsliga empfehlen die konsequente Anwendung von Sonnenschutzmitteln, als Ergänzung zum Aufenthalt im Schatten, zu Sonnenbrille, Hut und dem Tragen von Kleidung. Die Fachpersonen der Krebsliga sind stetig daran, die neuesten unabhängigen Forschungsergebnisse zusammenzutragen, um die besten Empfehlungen zur Vermeidung von Hautkrebs herausgeben zu können. Drei Aussagen hat die Krebsliga genauer unter die Lupe genommen: «Ich habe nie Sonnencrème benutzt und habe bisher keinen Hautkrebs bekommen.» Krebs ist eine Alterskrankheit. Gerade einmal ein Viertel der Hautkrebsbetroffenen ist bei der Diagnose unter 50 Jahre. Fest steht, dass bei jedem Sonnenbrand – und auch schon bevor dieser eintritt – Erbgut in den Zellen der Haut beschädigt wird. Manche dieser beschädigten Zellen kann der Körper selbstständig reparieren, andere bleiben jedoch beschädigt zurück. Diese Zellen können anfangen, sich selbstständig zu vermehren, woraus Krebs entstehen kann. Besonders Sonnenbrände im jungen Alter erhöhen das Hautkrebsrisiko. «Wenn ich mich vor der Sonne schütze und Sonnencrème verwende, kann mein Körper nicht genügend Vitamin D produzieren.» Für die Bildung von Vitamin D ist keine direkte Sonnenstrahlung nötig. Im Sommer trifft ausreichend indirekte UVB-Strahlung auf unseren Körper, damit dieser genügend Vitamin D produzieren kann und keine Mangelerscheinung eintritt. In den weniger sonnigen Jahreszeiten können Defizite auftreten. Im Falle eines Mangels können Ergänzungsmittel eingenommen werden, dies sollte jedoch vorab mit einer Fachperson besprochen werden. «Was haben die Menschen vor 100, 200 Jahren gemacht, bevor es Sonnencrème gab? Sind die alle an Hautkrebs erkrankt?» Einerseits lag die Lebenserwartung der Menschen vor 100 Jahren durchschnittlich bei gerade einmal 45 Jahren. Zum anderen wird vermutet, dass verschiedene Faktoren zu mehr Hautkrebserkrankungen beitragen: das sich seit Jahren verändernde, UV-intensive Freizeitverhalten, häufige Sonnenurlaube sowie Solariumbesuche. Ein weiterer Grund könnte sein, dass die sehr gute medizinische Versorgung in der Schweiz es ermöglicht, Krebs frühzeitig zu erkennen und sie auch als Erkrankung zu erfassen (Krebsregister). Aus diesen Gründen empfiehlt die Krebsliga: Zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten bleiben, denn dies ist der beste Sonnenschutz. Hut, Sonnenbrille und Kleider tragen. Sonnenschutzmittel als Ergänzung auftragen. Nicht ins Solarium gehen. (pd.)


Profile for AZ-Anzeiger

061_2019  

061_2019