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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 60 I 171. Jahrgang I Dienstag, 8. August 2017

Umgezogen

Mit Rat und Tat

Morgen Mittwoch empfängt die Bibliothek Wettswil erstmals am neuen Standort. > Seite 3

Bonstetter Verein unterstützt Senioren bei der Pflege ihrer Haustiere. > Seite 4

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Kunst mit Schnecken Carmen Cabert Steiner lädt Nacktschnecken ein, ihre Kunst zu vertilgen. > Seite 6

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Hausbesuch Eine mobile Zahnarztpraxis besuchte die Bewohnenden im Sonnenberg. > Seite 6

Ämtler Gemeindepräsidenten: Die Hälfte tritt nicht mehr an Die Gemeinderatswahlen im April 2018 bringen diverse Führungswechsel mit sich Mindestens sieben der 14 Ämtler Gemeindepräsidien werden nach den Behördenwahlen 2018 neu besetzt. Als Dienstältester tritt Walter von Siebenthal, Knonau, zurück – nach 20 Jahren im Amt. ................................................... von thomas stöckli Seit bald 20 Jahren ist Walter von Siebenthal Knonauer Gemeindepräsident. Kurt Bär (Kappel) und Andreas Binder (Maschwanden) bringen es auf je zwölf, Ruedi Müller (Aeugst), Hanspeter Eichenberger (Wettswil) und Marcel Fuchs (Rifferswil) auf acht und Bertram Thurnherr (Hedingen) auf vier Jahre. Danach ist für die sieben genannten Schluss: Sie werden 2018 nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren, machen Platz für neue Kräfte. Auch unter den Gemeinderäten steht in einigen Dörfern ein grosses Sesselrücken an – nicht nur in Riffers-

Zugverkehr lahmgelegt Die erste S5 am Freitagmorgen früh strandete vor Birmensdorf und hat in der Folge den ganzen Bahnverkehr im Säuliamt lahmgelegt. Gemäss SBB-Medienstelle war die Ursache ein Fahrleitungsbruch. Weil die Fahrleitung auf dem Zug lag, mussten die Passagiere eine Stunde im stehenden Zug ausharren, ehe die Türen geöffnet wurden und sie in den Schotter aussteigen, einen Wiesenhang hinaufsteigen und zum nahen Bahnhof Birmensdorf gelangen konnten. Erst ungefähr ab 13 Uhr konnten die S5 und die S14 ihren Betrieb wieder aufnehmen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Alterssiedlung für Wettswil? Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger informierte am Wettswiler Augustbrunch über die Bauparzelle der Stadt Zürich an der Poststrasse. Eine gemeinnützige Stiftung, die schon mehrere Alterssiedlungen realisiert hat, ist daran, sich das Land zu sichern. Die Verträge dazu werden voraussichtlich im Oktober dem Stadtrat von Zürich und anschliessend dem Gemeinderat der Stadt Zürich vorgelegt. Wenn der Landhandel abgeschlossen ist, kann die Gemeinde Wettswil mit dieser Stiftung ein Projekt starten. ................................................... > Bericht auf Seite 4

Ruedi Müller, Aeugst.

Andreas Binder, Maschwanden.

Bertram Thurnherr, Hedingen.

Marcel Fuchs, Rifferswil.

wil, wo sich einzig Hugo Walter zur Wiederwahl stellt. In Knonau und in

Kurt Bär, Kappel.

Walter von Siebenthal, Knonau.

Aeugst sind neben dem Präsidenten je zwei weitere verdiente Gemeinderäte zu ersetzen. Drei Rücktritte – Alex Birchler, Marino Marchetto und Martin Schnorf – Hanspeter Eichen- kündet auch Mettmenstetten an, woberger, Wettswil. bei nur für zwei Ersatz gefunden werden muss, stellt durch die Einheitsgemeinde künftig

doch die Primarschulpflege ein Gemeinderatsmitglied. Trotzdem lanciert die Interparteiliche Konferenz eine IG Gemeindewahlen mit dem Ziel, geeignete Personen für eine Kandidatur zu motivieren. Von keinem bis einem Rücktritt geht man in Hausen aus. Dort hat der grosse Wechsel (vier von sieben neu) 2014 stattgefunden. In Wettswil treten mit Ausnahme des Präsidenten alle wieder an. Aus Ottenbach und Stallikon ist zu vernehmen, dass je ein Gemeinderat nicht mehr antreten werde. Speziell könnte sich die Lage in Affoltern präsentieren: Falls alle Bisherigen nochmals wollen, kommt es auf jeden Fall zu Kampfwahlen. Durch die Bildung einer Einheitsgemeinde erhält wie in Mettmenstetten die Primarschule ein Gemeinderatsmandat. Allerdings geben die Behördenmitglieder im Bezirkshauptort erst Ende Sommer ein Commitment ab – wie in diversen anderen Ämtler Gemeinden auch.

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Neuer Kleiderladen In die ehemaligen Räume von Vögele im Coopark Affoltern ist ein OVS-Store eingezogen. > Seite 9

Wie erwartet grosse Schäden Die Frostnächte von Ende April haben erwartungsgemäss grosse Schäden an Obstbäumen angerichtet. Die Ertragsausfälle sind nicht in jeder Region gleich, wie der Schweizerische Obstbauverband mitteilte. Sie hängen von der Obstsorte und dem Standort der Bäume ab. Bei den Kirschen konnten 600 Tonnen mehr geerntet werden als nach der Kälteperiode geschätzt. Das Gemüse konnte mit Vlies gut geschützt werden. Hierbei gibt es im Knonauer Amt weniger Schäden als befürchtet. ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Aussergewöhnlicher Lagerabverkauf! Vom 8. bis zum 28. August 2017 Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren müssen alle unsere Liquidationsangebote raus! Diverse Möbel, Eckpolstergruppen, Zimmer, Deko, TV, Informatik, Hi-Fi und noch mehr: entdecken Sie alle Angebote in unserem Katalog.

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Die Kirchenglocken schweigen zur Arbeitssicherheit Die reformierte Kirche Mettmenstetten wird aussen renoviert Die reformierte Kirche in Mettmenstetten ist derzeit bis zur Turmspitze eingerüstet. Rund fünf Monate dauert die Aussenrenovation. ................................................... von andrea bolliger Dass die reformierte Kirche in Mettmenstettens Dorfkern renoviert wird, sieht jeder, der ins Dorf fährt. Dass auch die Kirchenglocken verstummt sind, ist den Bewohnern etwa dann aufgefallen, als sie das Morgengeläut um 7 Uhr nicht daran erinnerte, sich auf den Arbeitsweg zu machen. Die Glocken erklingen während der Bauzeit nämlich nur zu besonderen Anlässen, wie Hochzeiten oder Beerdigungen. Damit werden Gehörschäden für Personen auf dem Gerüst vermieden. Die Kirche Mettmenstetten wurde letztmals 1984 renoviert. Seither ist das Weiss ergraut, Fugen bröckeln und einige Fassadenteile sind gezeichnet von biogenen Ablagerungen. Die Kirchgemeindeversammlung hat am 14. Dezember letzten Jahres einem Renovationsprojekt mit einem Budget von 718 000 Franken zugestimmt. Ende Juni begannen die Arbeiten, die rund fünf Monate dauern werden. ................................................... > Bericht auf Seite 5

200 32 Während der Renovation erklingen die Glocken der reformierten Kirche Mettmenstetten nur zu besonderen Anlässen. (Bild Andrea Bolliger)

9 771661 391004


Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Gemeindeversammlung Weil weder von der politischen Gemeinde noch von den beiden Schulgemeinden behandlungsreife Geschäfte vorliegen, wurde die Gemeindeversammlung vom 11. September 2017 abgesetzt. Die nächste Gemeindeversammlung wird somit am Montag, 4. Dezember 2017, stattfinden.

Einladung

an unsere Mitglieder und weitere Interessierte zu unserem Kultur-Ausflug nach Sempach Datum: Abfahrt: Programm: Abendessen: Kosten:

Samstag, 26. August 2017 12.30 Uhr beim Bezirksgebäude 13.45 Uhr Beginn der Stadtführung in zwei Gruppen Wirtschaft zur Schlacht Fr. 25.– pro Person für Car und Führungen Essen und Getränke auf eigene Rechnung Anmeldung: Bis 21. August 2017 per Mail an info@ggaffoltern.ch oder Silvia Luginbühl, Telefon 043 960 12 66 Geniessen Sie mit uns einen interessanten Nachmittag und das gemütliche Beisammensein am Abend.

Affoltern am Albis, 8. August 2017

ABSCHIED Traurig, aber erleichtert, dass er von seinem Leiden erlöst wurde, nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, meinem Papi, Schwiegerpapi, unserem Opi

Heinz Gut-Schön 28. Juli 1956 – 5. August 2017

Uschi Gut Natascha Gut und Diego Marano mit Leandra und Sarina Verwandte und Freunde Auf Wunsch des Verstorbenen finden keine Trauerfeierlichkeiten statt.

Die Gemeindevorsteherschaften Der Tod unseres geliebten Bruno ist das Zurückgeben einer Kostbarkeit, die Gott uns geliehen hat.

Traueradresse: Uschi Gut, Gartenhof 9, 8910 Affoltern am Albis

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Polizeibewilligung für Feuerwerk (gemäss Art. 22 Abs. 2 Polizeiverordnung) Samstag, 12. August 2017 zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr Ort: Hotel Uto Kulm, 8143 Uetliberg Umfang: 2 Feuerwerksbatterien zu je 50 Schüssen Grund: Hochzeit Datum: Zeit:

Bruno Vetterli 8. August 1935 – 31. Juli 2017

In seinen letzten Stunden hielten wir seine Hand. Dankbar sind wir für die Jahre, die wir mit meinem Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Bruder erleben durften. Tuula Vetterli Cornelia und Stefan Meile Christian und Dani Bigler Jeffrey, Jeremy, Lewis und Scarlett Meile Josephine Brechna

Stallikon, 8. August 2017 Polizeivorsteherin

Todesfälle

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 11. August 2017, im engsten Familienkreis statt. Die Abdankung ist um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis.

Affoltern am Albis Am 29. Juli 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Anna Maria Militello

TO D E S A N Z E I G E

geb. 12. Juli 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Tod von

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wolfgang Reske

Affoltern am Albis

24. Februar 1939 – 30. Juli 2017

Am 31. Juli 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

in Kenntnis zu setzen.

Bruno Anton Vetterli geb. 8. August 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Er war 1971 Mitgründer unserer Firma und bis zuletzt im Verwaltungsrat tätig. Wir verlieren in ihm einen hervorragenden GalvanoFachmann, vor allem aber einen unersetzbaren Freund und Menschen.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wolfgang wird in unserer Firma weiterleben.

Affoltern am Albis

In stiller Trauer

Am 5. August 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Die Geschäftsleitung

Heinz Gut geb. 28. Juli 1956, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.

Ein freundlich Wort findet immer guten Boden. (Jeremias Gotthelf)

TO D E S A N Z E I G E Mit grosser Dankbarkeit für ein erfülltes und ausserordentlich langes und gesundes Leben nehmen wir Abschied von unserem Vater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Onkel, Götti

Fritz Haller-Schwarz 13. Juni 1920 – 31. Juli 2017

Seine Kräfte zum Leben haben ihn, bedingt auch durch seine seit über zwölf Jahren tapfer ertragene Behinderung, in den letzten Tagen verlassen und er konnte friedlich zuhause einschlafen. Bis zuletzt nahm er mit Freude regen Anteil am Leben seiner zahlreichen Nachkommen, erzählte gerne und oft aus früheren Zeiten und bewahrte stets ein ehrendes Andenken an seine vor zehn Jahren verstorbene Gattin. Regula und Hans-Ulrich Meier-Haller Mirta und Reto Barbarits-Meier mit Niklas, Noah, Madleina und Livia Daniel und Petra Meier-Zimmermann mit Julie Philipp Meier und Tanja Graf Fritz und Esther Haller-Ofner Steffi und Roman Haller-Sonderegger mit Aron, Nils, Sidonie und Annigna Fritz und Astrid Haller-Herrmann mit Elena und Yael Hannes Haller Erika Knecht-Haller Gret Kehrli-Schwarz sowie alle Angehörigen Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof mit anschliessender Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Rifferswil findet am Donnerstag, 10. August 2017, 14.00 Uhr, statt. Die Kollekte in der Kirche und individuelle Gedenkspenden anstatt Blumen sind bestimmt für den Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis (Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Abdankung F. Haller) Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt.

ANOX AG, Lindenmoosstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Traueradresse: Regula Meier-Haller, im Mattler 15, 8911 Rifferswil

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. August 2017

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Das lange Warten im stehenden Zug Fahrleitungsbruch legte die Ämtler S-Bahn-Linien lahm Die erste S5 am Freitagmorgen früh strandete vor Birmensdorf und legte den ganzen Bahnverkehr im Säuliamt lahm. Der Grund war ein Fahrleitungsbruch.

kunft und erklärte die möglichen Verbindungen: ein Extrabus direkt zum Flughafen, Ersatzbusse entlang der Strecke und die offiziellen Postautos ins Triemli und nach Wiedikon. So fanden alle nach etwas weiterer Wartezeit einen Weg in den Tag. Nur der junge indische Mann stand etwas ratlos da und fragte: «Wie komme ich denn nun nach Affoltern?»

................................................... von marianne voss 5.19 Uhr ab Affoltern. Es waren erstaunlich viele Leute, die an diesem Freitagmorgen in die S5 einstiegen. Solche, die früh mit der Arbeit beginnen mussten, aber auch einige Familien und Paare mit Feriengepäck. Für die einen war das Ziel Zermatt, die anderen wollten zum Flughafen gelangen. Nach dem Tunnel vor Birmensdorf blitzte draussen plötzlich ein grelles Licht auf. Gleichzeitig gab es mehrmals einen harten Ruck, als ob der Zug über einen Gegenstand gefahren wäre. Dann kam die Bremsung.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 8. August, feiert Marguerite Büchler aus Stallikon ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 10. August, feiert in Zwillikon Werner Walter Baur den 80. Geburtstag. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Freude. In Obfelden dürfen wir am Donnerstag, 10. August, Kurt GrüterOggenfuss zum 80. Geburtstag ein schönes Fest und alles Gute wünschen.

Genug Zeit einplanen

Hier in Birmensdorf ereignete sich der Fahrleitungsbruch. (Bild Marianne Voss) Niemand und nichts flog durchs Abteil, aber der Zug stand sehr schnell still. Und es war auch einen Moment in den Abteilen still. «Was war das?», fragte schliesslich der junge Mann nebenan. «Vielleicht ein Tier, hoffentlich kein Mensch», sagte ich etwas benommen. Es war wieder still. «Aber dieses helle Licht, was war das wohl?», fragte wieder der junge Mann. Niemand hatte eine Antwort. Die Durchsage, dass eine technische Störung die Weiterfahrt verhindere, beruhigte die Fahrgäste noch nicht vollends. «Das sagen die immer», meinte die Frau gegenüber. Und ein Herr in einem Abteil weiter hinten begann zu schimpfen, über die SBB und über den schlechten Service. Niemand ging auf ihn ein.

Bibliothek Wettswil: ab morgen Mittwoch am neuen Standort

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli

................................................... von fabienne maurer

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Als sich nach 20 Minuten draussen nichts tat, beschloss man, erleichtert zu sein. «Wenn ein Unfall passiert wäre, würde doch eine Ambulanz mit Blaulicht kommen», bemerkte eine ältere Frau. Dann kam die nächste Durchsage: «Wegen einer Fahrleitungsstörung kann dieser Zug nicht weiterfahren.» Man solle im Zug auf weitere Informationen warten. Die kamen später persönlich von einer SBBAngestellten in Leuchtweste. Die Fahrleitung liege auf dem Zug. Ein Aussteigen sei zu gefährlich. «Da könnte Sie ein Stromschlag treffen.» Wir sollten warten, bis der Strom abgeschaltet sei. Der schimpfende Herr packte die Gele-

genheit, seinen Unmut an der SBB-Mitarbeiterin auszulassen, was bewirkte, dass die andern Mitfahrenden ihn zur Ruhe ermahnten. Die Dame tue ihre Pflicht und niemand sei schuld für dieses Ereignis. Im Ganzen sassen wir eine Stunde im Zug und nahmen es recht gelassen. SMS und Telefonanrufe wurden getätigt. «Ich komme später, stecke im Zug. OK?» Dann endlich wurden die Türen geöffnet, und man konnte vorsichtig in den Schotter hinabsteigen. Wir kletterten einen Wiesenhang hinauf und gelangten auf ein Strässchen. Glücklicherweise war es nicht weit zum Bahnhof Birmensdorf. Dort war bereits alles vorbereitet. Ein Mann in gelber Weste gab Aus-

Wenn die Kunden beim Umzug helfen Morgen Mittwoch, 9. August, öffnet die neue Bibliothek in Wettswil an der Dettenbühlstrasse 1 von 15 bis 19 Uhr zum ersten Mal für die Kundschaft. Das Team der Bibliothek freut sich darauf, in den neuen Räumen begrüssen zu können.

Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch

Zuerst den Strom abschalten

Weder nach Affoltern noch nach Zürich bestand an diesem Morgen eine Zugverbindung. Erst ungefähr ab 13 Uhr konnten die S5 und die S14 ihren Betrieb wieder aufnehmen. Gemäss Auskunft der SBB-Medienstelle handelte es sich um einen Fahrleitungsbruch. Dafür gebe es verschiedene Ursachen. «Das kann ein Gegenstand sein, der einmal vom Wind eingeklemmt wurde oder ein Defekt an der Aufhängung.» Mutwillige Beschädigung während der Nacht? «Das macht niemand, das ist viel zu gefährlich.» Für die Reparatur brauche es Spezialisten, denn die Aufhängung müsse auf den Millimeter genau eingepasst sein. Das benötige einige Zeit. Ob die Reisenden alle ihr Flugzeug noch erreicht haben, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Doch der Mediensprecher rät, grundsätzlich vor wichtigen Terminen – ob das ein Flug, eine Prüfung oder ein Meeting ist – genug Zeit für solche unvorhersehbaren Ereignisse einzuplanen.

Die Aktion «Lest die Bibliothek leer» war ein voller Erfolg! Über 63 % der Medien wurden an der Poststrasse 2 von der Kundschaft ausgeliehen und kommen nun laufend in der neuen Bibliothek zurück. Die Medienrückgabe an der Dettenbühlstrasse 1 ist seit Samstag, 5. August, in Betrieb. Die Mitarbeiterinnen der Bibliothek sind dankbar für die Unterstützung: Sie mussten nur noch 4150 von 12 000 Medien packen und zügeln! Alle Schüler und Schülerinnen, die mindestens zehn Bücher gelesen und den Lesepass abgegeben haben, sowie alle Erwachsenen, die mindesten zehn Medien ausgeliehen haben, nehmen an der Verlosung teil. Am Samstag, 2. September, um 13 Uhr findet die Verlosung der Preise statt.

Nähen und werken für die Bibliothek Verschiedene Klassen haben sich zusammen mit den Handarbeitslehrerinnen Sonja Voser und Ingrid Maag an der Ausstattung der neuen Bibliothek beteiligt. So hat die 5. Klasse «Klar» des Schulhauses Wolfetsloh Bezüge für die Kissen beim Turm genäht und die 4. Klasse von Kurt Steiner hat Sitzunterlagen aus Filz bedruckt. Sieben Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse von Lorenz Hartmann haben das ganze 2. Semester des Schuljahres während der Handarbeitsstunden an der Möblierung der Jugendbib-

Von Schülern mitgestaltet: der Jugendraum in der neuen Bibliothek. (Bilder zvg.) liothek gearbeitet. Sie durften mitbestimmen, was für Sitzmöbel sie sich für die neue Bibliothek wünschen. So entstanden Sofas, ein Bestelltisch und eine Theke aus Paletten und Harassen. Auch die Kissen dazu haben sie selber genäht! Währenddem ihre Klassenkameraden einen Sitzsack, Hocker oder Hängesessel für sich selber nähten, haben diese Schüler und Schülerinnen ganz viel Arbeit in die Einrichtung der Bibliothek gesteckt. In der Bibliothek bietet sich Gelegenheit, die selbst gearbeiteten Stücke anzuschauen und zu bewundern.

110 Tage Gratis-Bibliotheksnutzung Wegen des 110-Jahre-Jubiläums der Bibliothek haben Mitte Juni alle Haushalte in Wettswil einen Gutschein bekommen, der berechtigt, die Angebote der Bibliothek 110 Tage gratis zu nutzen. Bis Ende August besteht die Gelegenheit, den Gutschein einzulösen

und die neue Bibliothek kennenzulernen. Diese bietet mehr Platz zum Verweilen. Das Angebot in den Bereichen Kinder- und Jugendmedien wurde ausgebaut. Viele neue Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, sowie Comics stehen in der Bibliothek für die Kundschaft bereit. Die neue Bibliothek wurde behindertengerecht gebaut und bietet so einen barrierefreien Zugang zur Ausleihe der Medien und allen Veranstaltungen. Im Windfang gibt es einen Abstellplatz für Kinderwagen, so dass kein Kinderwagen im Regen stehen muss, während die Kleinen die Angebote der Bibliothek geniessen. Im Foyer von Bibliothek und Mehrzwecksaal bietet sich Gelegenheit, sich mit Freunden zu treffen und einen Kaffee zu trinken. Das Team der Bibliothek freut sich, wenn die Einwohner von Wettswil dieses Angebot nutzen und sind offen für Ideen, die aus dem Mehrzweckgebäude einen

Treffpunkt für die Bevölkerung machen. Seit dem 31. Juli sind in der Gemeinde Buchwegweiser verteilt. Sie zeigen der Bevölkerung den Weg zur neuen Bibliothek. Ab September dürfen die Bücher als Geschenk nach Hause genommen und gelesen werden.

Buchwegweiser zeigen den Weg zur neuen Bibliothek.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. August 2017

Geselligkeit und Neues aus der Ratsstube Gut besuchte 1.-August-Feier in Wettswil Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen lud der Damenturnverein Wettswil zum Brunch auf die Mettlenwiese ein. Rund 200 Besucher machten davon Gebrauch und genossen es, mit den zubereiteten Speisen und Getränken verwöhnt zu werden. Wie üblich nutzten auch einige bekannte Grössen von Wettswil die Gelegenheit, sich mit Freunden zu treffen oder neue Bekanntschaften zu schliessen. Gleich drei Gemeinderäte waren gern gesehene Gäste, so Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, Vizepräsidentin Katrin Röthlisberger und Finanzvorstand Christoph Ehrsam. Dazu weilten auch Mitglieder der RPK, der Gemeindeverwaltung und der politischen Ortsparteien unter den Festbesuchern. Für die musikalische Umrahmung sorgten einmal mehr die «Ohrenstüber-Musikanten» aus Obfelden. Wie in Wettswil zur Tradition geworden, berichtete Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger über die aktuelle Situation und die laufenden Ratsgeschäfte. «Terror, Schrecken und Angst beherrschen leider immer wieder unseren Alltag. Leider steigt mit den Anschlägen auch die Ausländerfeindlichkeit. Ich weise Sie jedoch darauf hin, dass es sich auch hier um eine kleine Minderheit von vernachlässigten, erfolglosen Menschen handelt. Ohne Perspektive durchs Leben gehen zu müssen, ist sicher hart und bitter. Dies rechtfertigt aber keinesfalls solche Angriffe auf Leib und Leben. Hier in Wettswil versuchen wir immer mehr, Asylaufenthalter und Leute, die Sozialunterstützung erhalten, in unseren Beschäftigungsprogrammen der Gemeinde zu integrieren. Die Finanzen unserer Gemeinde sind so weit in Ordnung. Allerdings ist dies nur dank der nach wie vor sehr gut fliessenden Grundstückgewinn-

Gemeindepräsident und Referent: Hanspeter Eichenberger. (Bilder zvg.) steuern der Fall. Wir sind auf diese Grundstückgewinnsteuern angewiesen bei unserem tiefen Steuerfuss von 89 %. Auch in diesem Jahr werden wir voraussichtlich einen guten Rechnungsabschluss präsentieren dürfen. Einen schönen Beitrag liefert uns die Zürcher Kantonalbank. 380 000 Franken bekommt die Gemeinde Wettswil aus deren Gewinn von 2016. Oder die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich bezahlen uns eine Rückvergütung von rund 90 000 Franken. Sicher haben Sie sich auch schon über die Geschwindigkeitskontrollen auf unserem Gemeindegebiet geärgert. Leider fliessen diese Bussengelder nicht in die Gemeindekasse, sondern verbleiben in der Kasse des Kantons Zürich.

Neues Schulhaus und Wohnen im Alter Der Schulhauserweiterungsbau ist nahezu vollendet. Der grosse Umzug hat bereits begonnen. Die Klassenzimmer werden ab neuem Schuljahr, also ab dem 21. August, in Betrieb gehen. Gleiches ist von der Bibliothek zu vermelden. Der Umzug läuft. Primar-

Rund 200 Besucher kamen zum 1.-August-Brunch der Gemeinde Wettswil auf die Mettlenwiese. schulpflege und der Gemeinderat möchten alle herzlich zur Einweihungsfeier vom 27./28. Oktober einladen. Dann können Sie die Klassenzimmer, die Bibliothek und natürlich den neuen Mehrzwecksaal bestaunen. Die neue Bibliothek und damit der Wegzug aus der gemeindeeigenen Liegenschaft unmittelbar neben dem Gemeindehaus wird ab 2018 die Möglichkeit zum Ausbau der Gemeindeverwaltung geben. Das heutige Gemeindehaus wurde bei 3500 Einwohnern in Wettswil bezogen. Wir müssen uns aber zukünftig auf 6500 Einwohner in Wettswil ausrichten. Zurzeit läuft eine Studie, die unsere Gemeindeverwaltung durchleuchten soll und anhand derer wir eine Planung für die nächsten zehn Jahre angehen können. Der Gemeinderat weiss, dass viele ältere Mitmenschen sich Wohnmöglichkeiten unter dem Titel Wohnen im Alter wünschen. Wir werden dazu auch oft befragt. Die Bauparzelle an der Poststrasse, welche der Stadt Zürich gehört und in der Kernzone liegt, wäre dafür sehr geeignet. Eine gemeinnützige Stiftung, die schon für

die Stadt Zürich mehrere Alterssiedlungen realisiert hat, ist daran, sich das Land der Stadt Zürich zu sichern. Die Verträge dazu sind in der Zwischenzeit ausgearbeitet. Diese werden voraussichtlich im Oktober dem Stadtrat von Zürich und anschliessend dem Gemeinderat der Stadt Zürich zur Genehmigung vorgelegt. Wenn dieser Landhandel abgeschlossen ist, kann die Gemeinde Wettswil mit dieser Stiftung ein Projekt starten. Der Gemeinderat beabsichtigt, in dieser Phase auch Teile der Bevölkerung miteinzubinden, um ein Vorhaben zu realisieren, welches auch breit abgestützt ist. Der Gemeinderat wird zur gegebenen Zeit weiter orientieren.

Sportvereine gedeihen Unsere Sportvereine in Wettswil sind weiter am Wachsen. Der Tennisclub Wettswil erweitert seine Tennisanlage zurzeit. Ein sechstes Spielfeld ist bereits erstellt. Für den Winterbetrieb mit sogenannten Ballonhallen werden die benötigten Fundationen gebaut. Das alte Clubhaus wurde abgerissen

und wird durch ein neues, winterfestes Clubhaus ersetzt. Alles eilt, denn bereits im Oktober soll die neue Anlage in Betrieb gehen. Der Tennisclub beschäftigt mit seiner Tennis-Academy sehr viele Jugendliche und Junioren, die nun auch im Winter eine Spielund Trainingsmöglichkeit in unserer Gemeinde bekommen Ein Traum geht für den Fussballclub Wettswil-Bonstetten in Erfüllung. Am Sonntag, 13. August, ist der grosse FC Basel Gast zum Schweizer CupSpiel auf unserer Sportanlage Moos. Dafür wird eigens eine richtige Arena für 4000 bis 5000 Zuschauer hergerichtet. Viel Arbeit und Verantwortung lastet auf dem FCWB. Ein dafür erarbeitetes Sicherheitskonzept wurde dem Gemeinderat Wettswil zur Genehmigung vorgelegt. Dabei arbeiten Kantonpolizei und private Sicherheitsdienste eng zusammen. Der Gemeinderat wünscht sich ein friedliches Volksfest mit vielen Zuschauern aus Bonstetten, Stallikon, Wettswil und sicher auch aus Basel, ein schönes, faires und denkwürdiges Spiel und einen engagierten FCWB.» (HPE)

Haustiere sind wertvoll – besonders im Alter Der Bonstetter Verein «Mensch und Tier im Glück» hilft Senioren bei der Betreuung ihrer Haustiere Wenn betagte Tierhaltende nicht mehr in der Lage sind, sich regelmässig um die Pflege ihres geliebten Vierbeiners zu kümmern und Unterstützung brauchen, steht ein Bonstetter Verein mit Rat und Tat zur Seite. Die hübsche Border Collie Hündin Ban und ihr Frauchen sind ein Herz und eine Seele. Im Alltag sind sie ein eingespieltes Team. Nachdem Ban gefüttert ist, kocht die Frau für sich selber. Dabei und auch während des Essens leistet ihr die Hündin Gesellschaft. Sie geniessen die gegenseitige Nähe während den Kuschelstunden oder ganz einfach, wenn sie zusammen einen Film schauen. Ganz besonders wertvoll aber sind die gemeinsamen Spaziergänge. Ban vergnügt sich mit Artgenossen und Frauchen liebt die Gespräche mit Tierfreunden, vor allem dann, wenn sie auf ihre hübsche Hündin angesprochen wird. Während es der neunjährigen Ban ihrem Alter entsprechend gut geht, meinte es das Schicksal mit der Frau nicht gut. Nach einem Schlaganfall sitzt sie im Rollstuhl. Um viel Lebensqualität beraubt, würde ihr normalerweise auch ihre Hündin genommen. Doch nicht in diesem Fall. Dank dem freiwilligen Engagement von «Mensch und Tier im Glück» darf Ban ihr vertrautes Zuhause behalten und geniesst

trotz der Einschränkungen ihrer Besitzerin täglich abwechslungsreiche und spannende Spaziergänge. Und ihr Frauchen? Das Glänzen in ihren Augen, wenn ihre Finger das dichte Fell der Hündin kraulen, lässt erahnen, wie viel Glück die Anwesenheit von Ban bedeutet.

Gemeinsam statt einsam In ihrer über 15-jährigen Tierschutzarbeit musste Heidi Randegger immer wieder hautnah miterleben, wie traurig es ist, wenn ältere oder kranke Tierbesitzer ihre Vierbeiner im Heim abgeben mussten, nachdem sie mit der Betreuung überfordert waren und niemanden hatten, der half. «In den meisten Fällen handelte es ich um ältere, oft scheue Tiere. Zu sehen, wie sehr sie unter dem Verlust des gewohnten Umfeldes und der Bezugsperson litten und wie schwer sie mit dem lebhaften Tierheimalltag umgehen konnten, tat weh», so Heidi Randegger. Viele Tiere verloren die Lebensfreude und gaben sich ein stückweit auf. «Zu wissen, dass es dem Besitzer, für den das Tier oft noch der letzte Sozialpartner war, wohl genauso erging, weckte in mir den Wunsch, etwas zu verändern.» 2015 gründete Heidi Randegger den gemeinnützigen Verein «Mensch und Tier im Glück» (MuTiG), mit dem Ziel, dass Betagte möglichst lange mit

ihren Haustieren zusammenleben dürfen und die Vierbeiner dadurch ihr vertrautes Umfeld behalten können, ohne dass es ihnen an etwas fehlt. «Das wirkt sich positiv auf das physische und psychische Wohlbefinden beider aus», ist Heidi Randegger überzeugt. Möglich ist das Engagement, dank eines stetig wachsenden Netzes von Freiwilligen, die ehrenamtlich für den Verein aktiv sind. Sie gehen regelmässig mit Hunden spazieren, helfen bei der Fellpflege oder fahren mit einem Tier zum Tierarzt. Aber auch Altersarmut ist ein grosses Thema. Auch hier hilft der Verein immer wieder mit Futter- und Materialspenden oder übernimmt die Tierarztkosten für eine lebensrettende Operation.

Pflegeplätze statt Tierheim Muss der Besitzer ins Krankenhaus oder ist der Umzug ins Pflegeheim unumgänglich, sucht der Verein für die betreuten Tiere, einen privaten, liebevollen Pflegeplatz, damit sie nicht ins Tierheim müssen. Kann der Vierbeiner nicht mehr zurück, wird er in ein neues liebevolles Zuhause platziert. «Wir vermitteln Tiere auch ganz bewusst an Senioren» meint Heidi Randegger. «Ältere Menschen haben viel Zeit, sind erfahren und geduldig. Wichtig ist nur, dass Mensch und Tier bezüglich Alter passen und dieselben Bedürfnisse nach Aktivität und Ruhe

auf einen Lebensplatz. Auch jüngere Menschen können plötzlich sterben oder die Lebenssituation ändert sich so, dass das Tier weg muss.»

Glück als Motor «Glück ist das Einzige was sich verdoppelt, wenn man es verschenkt», erkannte schon Albert Schweizer. Diese Art von Nachbarschaftshilfe für Mensch und Tier in Not beglückt – auf beide Seiten. Dieses Engagement ermöglichte es ausserdem, Menschen, die aufBorder Collie Hündin Ban und ihr Frauchen. (Bild zvg.) grund ihrer Lehaben. Mit einer sinnvollen Vorsorge bens- oder Arbeitssituation kein eigekann zudem die Zukunft des Vierbei- nes Tier halten können, sich um ein Tier zu kümmern. Und ganz nebenbei ners gesichert werden.» Auf den Einwand, ältere Menschen entstehen so, was unserer Gesellschaft könnten vor dem Tier sterben, meint immer mehr fehlt: wertvolle generaHeidi Randegger: «Das kann, muss tionenübergreifende Kontakte. aber nicht sein. Bei der Vermittlung von Tieren hat man nie die Garantie Infos unter www.mensch-und-tier-im-glueck.ch.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. August 2017

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Vielerorts praktisch kein Ertrag Frostiger Frühling hinterliess grosse Schäden an Obstbäumen Die Frostnächte Ende April liessen auch das Blut in den Adern mancher Obst- und Gemüseproduzenten gefrieren. Zu Recht, denn die Bäume stehen teilweise ohne Früchte da. Beim Gemüse sind nur wenige Schäden zu verzeichnen. ................................................... von andrea bolliger Der Frühling war mild und die Vegetation entsprechend weit fortgeschritten. Dann kam Ende April eine Kälteperiode. Mit verschiedenen Methoden haben die Obst- und Gemüseproduzenten versucht, ihre Pflanzen und Bäume gegen den nächtlichen Frost zu schützen. Vlies kam ebenso zum Einsatz wie Feuer und Wasser. Was die Minustemperaturen angerichtet haben, ist jetzt ersichtlich. Viele Bäume tragen sattgrüne Blätter, aber kaum Äpfel und Birnen. Während beim Gemüse wenig Schäden verzeichnet werden, haben die befragten Obstbauern grosse bis sogar Totalausfälle bei der Ernte zu beklagen. Stephan Heiniger aus Mettmenstetten ist kein Grossproduzent. Er verkauft sein Obst auf dem Wochenmarkt in Affoltern. Die Kirschenernte sei besser ausgefallen als im vergange-

Stephan Heiniger zeigt eine vom Frost geschädigte Birne. (Bilder Andrea Bolliger) nen Jahr. Er habe weniger Kirschessigfliegen beobachtet, sagt er. Beim Obst gibt es einen knapp hälftigen Ausfall. Dieser ist sorten- und standortabhängig. Die Bäume der Sorte Rubinette tragen ordentlich Früchte, während an den Boskoop-Bäumen nur vereinzelt Früchte reifen. Auch bei den Birnen tragen einzelne Sorten und andere nicht. Manche Birnen weisen Frostschäden auf. Trotz des Ausfalls beim Obst sind Stephan und Monika Heiniger zufrieden, wie das Jahr bisher lief. Es war nicht zu trocken und

der Boden konnte den Regen gut aufnehmen. Auch von Hagelzügen blieb man hier bisher verschont. Doch Aufatmen können sie erst, wenn die Ernte eingefahren ist.

Problem für viele Mostproduzenten Mostproduzenten fragen sich heuer, woher sie das Obst beziehen können. Felix Leutert baut in Maschwanden Obst an und betreibt eine Kundenmosterei. Er beziffert den Ausfall seiner eigenen Obstplantage auf 95 Prozent.

An Boskoop-Bäumen fehlen Früchte.

Hier wachsen saftige Rubinette.

Damit er dennoch Most produzieren kann, versucht er, Äpfel aus anderen Regionen zu beziehen. Auch Bruno Wittwer in Obfelden kann noch nicht abschätzen, wie viel Obst in diesem Jahr durch die Mostpresse laufen wird. Sein Vorrat vom Vorjahr dürfte aber noch bis in den Herbst hinein reichen. Diese Sorgen teilt Hans Peter Hediger in Affoltern nicht. Er hat 60 bis 70 Sorten und kann sich über fehlenden Fruchtbehang in diesem Jahr nicht beklagen. Die neuen Tafelobstsorten, wie auch die Pro-Specie-Rara-

Sorten tragen so viele Früchte, dass er die Äste von Jungbäumen stützen muss. Der Wetterumschlag sei ein Glücksfall gewesen, auch wenn es nicht so kalt hätte werden müssen, meint er. Die Wärme im März war seiner Meinung nach der grössere Stress für die Bäume. Auch er betont, dass der Ausfall sehr stark von der Sorte und vor allen Dingen vom Standort abhängig sei. Zudem seien Tafelobstsorten fast alle miteinander verwandt – mit den gleichen Eigenschaften und Sensibiltäten.

Mit Reinigung und Renovation gegen Schmutz und Zerfall Mettmenstetter Kirche wird mit einer Aussenrenovation aufgehübscht Das Baugerüst um die reformierte Kirche Mettmenstetten ist von Weitem zu sehen. Rund ein halbes Jahr dauern die Arbeiten, bei der die Fassade, das Dach und die Zierelemente gereinigt und wo nötig fachgerecht renoviert werden. ................................................... von andrea bolliger Im vergangenen Dezember hat die Kirchgemeindeversammlung einem Kredit zur Aussenrenovation der reformierten Kirche Mettmenstetten zugestimmt. Am 26. Juni begannen die Arbeiten. Inzwischen ist die Kirche bis über die Turmspitze eingerüstet. Nicht nur die Fassade wird gereinigt und renoviert. Bis auf die Drachen-Wasserspeier wurde sämtlicher Turmschmuck zwecks Reinigung und Auffrischung entfernt. «Im Gegensatz zur Renovation eines gewöhnlichen Hauses, wo sich ein Architekt verwirklichen kann, muss bei der Renovation einer unter Schutz gestellten Kirche eng mit der Denkmalpflege zusammengearbeitet werden», erklärt Sarina Maurer-Suter. Die in Rossau aufgewachsene Architektin leitet das Projekt. Die Kirche sei in einem guten Zustand, sagt sie und lobt, dass die Elemente qualitativ hochstehend verarbeitet sind. So muss zum Beispiel an den erst 1984 installierten Drachen-Wasserspeiern nichts gemacht werden. Allerdings bröckeln Fugen und der Schmutz der Strasse sowie biogene Ablagerungen haben das Weiss der Mauern ergrauen lassen. Die Fassade wird gewaschen und wo nötig mit der Bürste mechanisch gereinigt. Vor dem frischen Anstrich werden Risse geflickt und Hohlstellen durch Entfernen des Putzes saniert. Die verpflichteten Unternehmen haben Erfahrung mit geschützten Objekten und arbeiten mit grosser Sorgfalt und Fingerspitzengefühl an der reformierten Kirche.

V.l.n.r. posieren mit dem Turmschmuck Architektin Sarina Maurer-Suter, HBN International; Michael Stamm, Kranführer Firma Flück; Chantal Baur; Werner Baur; Thomas Burkard, Muff Kirchturmtechnik; Leni Suter, Liegenschaften reformierte Kirche und Baukommission; Matthias Häfliger, Muff Kirchturmtechnik; Vreni Vogt, Archiv reformierte Kirche. (Bilder zvg.) Die Ziegel des Dachs erstrahlen bereits in neuem Glanz. Es wird auf schadhafte Ziegel untersucht, welche ersetzt werden. Im Zuge der Renovation wird auch das Dach des WC-Anbaus isoliert und eine Lüftung eingebaut. Für Werkzeuge und Maschinen wird eine neue Remise erstellt.

Kirchturmspitze ist Mettmenstetter Handwerk Ein besonderes Ereignis fand am 2. August statt. Mithilfe eines 94 Meter hohen Pneukrans wurden die grosse goldene Kugel und die sechs Meter hohe Kirchturmspitze mit der Wetterfahne demontiert. Unter den Anwesenden waren auch Werner Baur und seine Tochter Chantal Baur, Geschäftsführerin der Baur Metallbau AG. Es waren nämlich Werner Baurs Urgross-

vater Konrad und sein Grossvater Adolf, welche Kugel, Spitze und Wetterfahne im Jahre 1898 gefertigt hatten. Weil die Kirchturmspitze mit damals acht Metern deutlich zu lang für die damalige Werkstätte an der Albisstrasse 58 war, wurde kurzerhand ein Loch in die Wand geschlagen. Dieses ist längst wieder verschlossen und die Spitze nur noch sechs Meter lang. Die Konstruktion der Kirchturmspitze wurde bei der Renovation 1984 den heutigen Bedürfnissen angepasst. Der Rahmen der Wetterfahne ist aus Eisen, die vergoldete Inschrift und die Spitzen sind aus Kupfer. Das Grundmaterial der goldenen Kugel ist ebenfalls Kupfer und die darin enthaltene Zeitkapsel ist aus Chromstahl und verschweisst. Die mit Blattgold überzogenen Elemente sind von der Witterung sichtbar abgenutzt. Sie wer-

den bei der spezialisierten Firma Muff Kirchturmtechnik AG in Triengen staubgestrahlt und neu vergoldet. Auch der restliche Turmschmuck, wie die Ziffern und die Zeiger der Uhr, erhalten dort ihren Glanz zurück. Die im Innern der Kugel aufbewahrte Zeitkapsel in Form eines Zylinders, enthält Dokumente aus den Jahren der letzten Renovation. Sie wird nicht geöffnet, weil der Inhalt bekannt ist. Auf die erneute Montage der Kugel hin, wird in der Firma Baur Metallbau AG eine zusätzliche neue Zeitkapsel gefertigt, worin aktuelle Dokumente aufbewahrt werden. Die Arbeiten verlaufen planmässig. Auf die Adventszeit hin wird die Mettmenstetter Dorfkirche in neuem Glanz erstrahlen. Dann werden die Kirchenglocken auch wieder verraten wie spät es ist.

Ein hoher Pneukran brachte die Turmspitze mit der Wetterfahne sicher auf den Boden.

Die Drachen bleiben am Kirchturm und werden gereinigt.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. August 2017

Projekt an der Schnittstelle zwischen Kunst und Natur Nacktschneckenmuseum von Carmen Cabert Steiner in Bonstetten Carmen Cabert Steiner hat sich jahrelang über die gefrässigen Nacktschnecken geärgert. Dann hat sie sich angepasst und nur noch schneckensichere Pflanzen im gossen Garten am Waldrand angepflanzt. Und jetzt lädt sie die Schnecken explizit ein, ihre Kunstwerke zu vertilgen.

Meeren die Fische verändert. Heute wird untersucht, wie sich diese chemischen Bestandteile auf Menschen, die häufig Meeresfische essen, auswirken. Bereits der Gastrosoph Jean Anthelme Brillat-Savarin formulierte Anfang des 19. Jahrhunderts: «Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist». «Mich interessierte, was geschieht, wenn die Schnecken meine Kunst fressen, damit den Garten düngen und ich wiederum den Salat mit den Atomen esse, die auch in meinen Bildern drin waren. Auf der Welt ist alles irgendwie letztlich eins.» Die Kinder hatten diese Zusammenhänge begriffen, was Carmen Cabert Steiner Mut machte, das Projekt weiterzuentwickeln.

................................................... von regula zellweger Wer dem Ämtlerweg vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil Richtung Islisberg folgt, gelangt nach dem Überqueren der Kantonsstrasse bei der Baumschule Lüscher zu erstaunlichen Installationen. Im Haus am Waldrand wohnt Carmen Cabert Steiner mit ihrem Mann. Bekannt ist sie durch die weiss bemalten Baumstrünke im Bachtobel bei ihrem Haus und am Türlersee. Sie fasst den Begriff Kunst weit, ist offen und vieles ist möglich. So jetzt das Nacktschneckenmuseum in ihrem Garten, dem man den Begriff «Landart» zuordnen kann.

Internet und Fotos

Verständnis der Kinder Eine Klasse aus Bonstetten interviewte Carmen Steiner generell zum Thema Kunst. Bereitwillig beantwortete sie die Kinderfragen und zeigt ihnen das Nacktschneckenmuseum im Garten. Zeichnungen und Gemälde liegen im Gras – daneben Salat und Küchenabfälle, um die Schnecken anzulocken. Schleimspuren verraten, wo die Schnecken unterwegs waren. Die Künstlerin erklärt den Kindern, wie sie zu diesem Projekt kam:

Carmen Cabert Steiner lockt Nacktschnecken an, damit sie sich mit ihrer Kunst befassen. (Bild Regula Zellweger) «Ich habe Nacktschnecken gehasst. Dann habe ich mich genauer mit ihnen befasst und recherchiert. Ursprünglich war die rote Wegschnecke bei uns heimisch. Sie wurde aber von der Spanischen Wegschnecke, die ähnlich aussieht, weitgehend verdrängt. Diese ernährt sich von saftigen Pflan-

zen und Aas – auch von toten Artgenossen. Sie räumt eigentlich im Garten auf. Und offensichtlich passt sie sich schneller an, produziert beispielsweise bitteren Schleim, den Igel und Kröten nicht mögen. Der Schleim soll zäh sein, weshalb sie für Enten keine Delikatesse mehr sind.»

Vom Gruseln zum Interesse Indem sich das Gruseln in Interesse verwandelte, änderte sich die Einstellung. Ein weiterer Impuls für das Nacktschneckenmuseum war eine Fernsehsendung, die aufzeigte, dass Elemente aus dem Plastik in unseren

Leute, die den Ämtlerweg wandern, bleiben stehen, bewundern die Installationen, lassen sich in ein Gespräch über Nacktschnecken verwickeln, nehmen die Sache erstaunlich ernst und zeigen neue Zusammenhänge auf. Das Thema Fremdheit taucht auf, es sind ja Spanische Nacktschnecken, die hier eigentlich nichts zu suchen haben. Vergänglichkeit ist ein Thema und Schneckenkörner – Umweltfragen werden mal anders angeschaut. Als Künstlerin nutzt Carmen Cabert Steiner das Internet. Sie sieht Kunst als Werkzeug, um Menschen für ein Thema zu sensibilisieren. «Kunst ist nicht nur da, um sie an die Wand zu hängen.» Bereits hat sie die Vision von weiteren Nacktschneckenmuseen an öffentlichen, gut besuchten Orten. Infos und Bilder unter www.carmencabert.ch.

Der Zahnarzt kam in die Langzeitpflege

Hoch-Haus in Stockwerkeigentum

MobiDent zu Besuch im Sonnenberg

In einem ruhigen Wohnquartier entstand in Rekordbauzeit ein Refugium der ganz besonderen Art: Der Unterschlupf ist nicht nur Einbruch- und Erdbebensicher, er gilt wegen seiner Einmaligkeit auch als Kandidat für das Inventar schützenswerter Bauten.

Einmal pro Jahr macht die mobile Zahnarztpraxis «mobiDent» für zwei Tage Halt bei der Langzeitpflege Sonnenberg. Die Bewohner hatten so kürzlich die Gelegenheit, einen Zahnarzt im Haus aufzusuchen. «Mit MobiDent wollen wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern den jährlichen Zahnuntersuch so einfach wie möglich machen» erklärt Edwin Meier, Pflegedienstleiter und ergänzt «der beschwerliche Besuch beim eige-

nen Zahnarzt beschränkt sich danach allenfalls auf eine Behandlung.» Rund 40 Personen nutzten das Angebot und profitierten von einer einfachen, unkomplizierten und auf betagte Menschen abgestimmte Untersuchung der mobilen Zahnärzte. Die MobiDent untersucht und röntgt die Zähne der Patienten, führt Zahnreinigungen durch und nimmt einfache Eingriffe, wie kleine Karies flicken, vor. Zudem geben die Zahnärzte wertvolle Tipps zur Zahnhygiene und empfehlen nötigenfalls weitere Behandlungsschritte. (pd)

Der Zahnarzt besuchte die Langzeitpflege Sonnenberg. (Bild zvg.)

Anwesen in vier Metern Höhe eingebettet in Kirschbaum-Astgabeln

Donald Trump nahm vor seiner Wahl zum Präsidenten der USA für sich in Anspruch, Bauherr und Inhaber von spektakulären Wohnbauten zu sein. Obwohl er als mächtigster Mann der westlichen Welt nicht zuletzt auch infolge seiner unzähligen Twitter-Posts kaum Zeit finden dürfte, diesen Titel zu verteidigen, muss er sich nun vor ernsthafter Konkurrenz fürchten. Mindestens in Sachen Originalität dürfte nämlich garantiert weder in Washington noch in New York auch nur entfernt Ähnliches zu finden sein. Dieser Auffassung sind selbstverständlich auch die beiden Bauherren Ivo und Nik, beide Primarschüler und zehn beziehungsweise elf Jahre alt. Inklusive Konzept, Planung und Bauausführung betrug die gesamte Bauzeit nicht länger als knapp sieben Tage. Die noch junge Bauherrschaft plante ihr Zweitdomizil allerdings zuerst auf einer in der Nähe stehenden Tanne, entschied sich aber nach einiger Beratungszeit doch, den Rat ihres Architekten zu befolgen und wählte den danebenstehenden Kirschbaum. Dieser zeigte sich mit seinen ausladenden Ästen geradezu als ideal, um ein Hoch-Haus aufzunehmen. Nebenbei sei bemerkt, dass

Ivo (links) und Nik, die Bauherren in luftiger und grüner Höhe. (Bild Martin Mullis) der sachkundige Bauberater gleichzeitig im Nebenamt auch als Vater und Gartenbauer tätig ist. Klar, dass in der überaus kurzen Bauzeit von rund sieben Tagen – darin inbegriffen sind mindestens fünf Stunden Pause für einen Badi-Besuch – die beiden Primarschüler selber tatkräftig anpackten.

Zufluchtsort auf fünf Quadratmetern Da wurde gemessen, gesägt, genagelt und geschraubt und immer wieder wurden zusätzliche Details angebracht. So verfügen die Fenster und die Türe am Ort der Ruhe über Scharniere, ein kleines Sonnenpanel sorgt für die Beleuchtung und ein kleines Vogelhäuschen bietet den einzigen unangemeldeten Gästen Zutritt und Unterkunft. Möbliert ist die Wohnung

fürs Erste mit Tisch und Bank sowie einigen Tablaren und Kleiderhaken. Für Nik und Ivo ist es denn auch ein wichtiger Wunsch, mit dem Baumhaus auf ungefähr fünf Quadratmetern Wohnfläche einen eigentlichen Rückzugsort zu besitzen. Den Zutritt von ungebetenen Besuchern müssen sie nicht befürchten, das Betreten des Anwesens ist nämlich lediglich über eine Strickleiter möglich. Ein solcher Rückzugsort in luftiger Höhe sei schon seit einiger Zeit ein Thema gewesen, versichert Ivo, die beiden Wohnungsinhaber ziehen jedoch trotzdem nach den Sommerferien ein kleines Eröffnungs- oder Einweihungsfest im Kollegenkreis in Betracht. Darüber, ob die an der Besichtigung anwesende Presse ebenfalls eingeladen werde, waren sich die beiden Hausbesitzer allerdings noch nicht schlüssig. (mm)


forum

Langjährige Konkurs-Erfahrung Von digitaler Revolution überrollt, «Anzeiger» vom 25. Juli. Wir sind zurzeit mit dem Motorrad in den USA unterwegs. Diese Reise hatten wir und einige andere begeisterte Motorradfahrer eigentlich beim Reisebüro Travel Station in Obfelden gebucht. Kurz nachdem wir die volle Zahlung geleistet hatten, wurden wir von besagtem Reisebüro auf Mitte Mai 2017 zu einer Zusammenkunft eingeladen. Die Motorradreise durch die Rocky Mountains der USA und West Canada wurde uns im Detail vorgestellt, die Reiseunterlagen (Tagesprogramm, Hotelliste, Flugdaten) wurden uns überreicht, sowie die Durchführung der Reise bestätigt. Neun Tage vor der geplanten Abreise wurden wir unterrichtet, dass das Reisebüro insolvent sei, Konkurs anmeldet und die Reise abgesagt ist. Es bestünde keine Aussicht auf Rückerstattung der bereits bezahlten vollen Kosten. Ausschnitt AGB Reisebüro zu den eigenen Geschäftsbedingungen: «Ihre Gelder werden von uns für die Begleichung der von Ihnen gebuchten Leistungen verwendet». Der Preis pro Teilnehmer belief sich auf rund 12 000 Franken. So viel hat jeder von uns und auch jeder andere angemeldete Teilnehmer verloren. Geld, das wir in den Monaten zuvor gespart haben, um unseren grossen Traum zu verwirklichen! Wir möchten festhalten, dass die Schellers bereits am 10. Mai 2012 mit ihrem Reisebüro «eridanus gmbh» in Konkurs gingen, der am 3. September 2012 mangels Aktiven geschlossen

wurde. Am 4. Juni 2014 wurde der nächste Konkurs über ihr Reisebüro Akamar GmbH eröffnet und wiederum mangels Aktiven am 8. September 2014 geschlossen. Unserer Meinung nach kann hier von einer langjährigen Konkurs-Erfahrung, aber sicher nicht von einer langjährigen professionellen Erfahrung in der Reisebranche gesprochen werden. Die digitale Revolution in der Reisebranche hat sich bereits vor vielen Jahren und nicht erst heute «ereignet». Wir müssen uns vorwerfen, dass wir uns vor der Buchung zu wenig gut über dieses Reisebüro informiert haben. Trotzdem haben wir eine Anzeige wegen Betrugs eingereicht. Der Leser kann sich nun seine eigene Meinung über ein solches Geschäftsgebaren machen. Wir haben uns kurzfristig via Internet und digitaler Kommunikation einem anderen Schweizer Reisebüro für Töff-Touren angeschlossen, sind mit seiner Führung und Organisation sehr zufrieden und geniessen die Tage unter der kalifornischen Sonne, leider nicht ohne Ärger über den erlittenen grossen finanziellen Verlust und den Zeitungsartikel. Unserer Meinung nach bietet die digitale Revolution für Nischenreisen wie zum Beispiel Töff-Touren, Golfreisen etc. einen riesigen Vorteil, um kurzfristig (last minute) eine Individualreise zu buchen. Wir hatten das Glück, dass wir uns die Mehrkosten leisten konnten, fast alle anderen Angemeldeten müssen diesen Sommer auf ihre Reise verzichten. Nathalie Tanner und Hans Schneebeli, Obfelden

Kundengeldabsicherung unbedingt prüfen Als regionales Reisebüro engagieren wir uns seit bald 45 Jahren dafür, dass unsere Kundinnen und Kunden ihre Ferien sicher geniessen können. Bei Accotravel sind die Kundengelder bei einem Garantiefonds der Schweizer Reisebranche abgesichert. Es ist wichtig, dass der Konsument bei Buchung einer Pauschalreise den Anbieter auf das Vorhandensein einer Kundengeldabsicherung prüft. Das Pauschalreisegesetz verlangt die Sicherstellung von Pauschalreisen. Einzelleistungen sind von Gesetzes wegen nicht sichergestellt. Die Sicherstellung garantiert die Rückzahlung der Kundengelder im Falle der Insolvenz des Veranstalters. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Aussage von Travel Station – «Im Gegensatz zu Pauschalreisen sei bei Mikro-Tour-Anbietern eine Kundengeld-Absicherung nicht Standard» nicht dem Gesetz entspricht. Eine Pauschalreise ist im Bundesgesetz über Pauschalreisen (944.3) vom 18. Juni

1993 im Artikel 1 definiert und jedes Schweizer Unternehmen, das solche verkauft, muss eine Kundengeldabsicherung haben – auch ein Mikro-TourAnbieter wie Travel Station. Bis anhin muss der Konsument selbst prüfen, ob seine Buchungsstelle eine Kundengeldabsicherung hat. Dies wird sich in Zukunft dank des Engagements des Schweizer Reise-Verbands (SRV) ändern. Unternehmen, die Pauschalreisen ohne Kundengeldabsicherung verkaufen, werden künftig zur Verantwortung gezogen (siehe www.primcom.com/de/newsroom/2017/05/29/sanktionen-gegen-reiseburos-ohne-kundengeldabsicherung-werdenrealitat/). Viele Reiseunternehmen führen trotz der digitalen Revolution ein erfolgreiches Geschäft. Prüfen Sie vor der Buchung der Reise das Vorhandensein der Kundengeldabsicherung. Arlette Glättli, Accotravel AG, Affoltern am Albis

Doppelt gemoppelt: 1. August Hedingen Wieder einmal haben wir den ersten August überstanden. Ob heil oder weniger heil, das müssten wir wohl die Tierwelt fragen – jedenfalls ist danach bis spät in den Morgen kaum ein Vogel zu hören und unser Hund ist noch immer verstört. Besonders unangenehm fiel dieses Jahr wieder die Gemeinde Hedingen auf. Wie etwa sechs andere Gemeinden im Kanton pflegt Hedingen den Nationalfeiertag bereits am 31. Juli auszurichten, wohl um den Festrednern ein möglichst grosses Publikum zu bescheren. Vielleicht wird bald auch Sylvester schon am 30. Dezember begangen, am 31. ist das potentielle Publikum ja meist auch schon im verlängerten Wochenende. Als wäre diese Bankrotterklärung nicht genug, erliessen die Gemeindeoberen in Hedingen eine Sonder-

genehmigung. Es darf am 31. Juli Feuerwerk abgebrannt werden, nicht nur am Feiertag, wie es die Polizeiverordnung vorsieht. Und offenbar auch noch nach Mitternacht. So beschied mir jedenfalls die Polizei, die ich am Abend des 31. Juli anrief. So werden Tiere im Raum Affoltern, Zwillikon, Hedingen nun zwei Nächte lang gequält, mit höchstobrigkeitlicher Zustimmung. P.S.: Zugunsten unseres Hundes hatten wir uns auf die Polizeiverordnung verlassen und wollten erst am ersten August fliehen. Dass die Artillerie bereits einen Tag vorher mit dem Beschuss beginnt, wurde nicht angekündigt – nur die vorgezogene Bundesfeier. Nun denn, so ist es halt – im Krieg und in Hedingen. Patrick B. Ludwig, Hedingen


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Sport am Türlerse

Pferd als Arbeitstier

Für den Charity-Anlass Neverest vom 2. September hat es noch wenige Startplätze. > Seite 10

Sommerserie: Bei Peter Chiesa dürfen Pferde noch veritable Arbeit verrichten. > Seite 11

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Halbherziger Start Der FC Wettswil-Bonstetten verlor das erste Meisterschaftsspiel mit dem neuem Trainer. > Seite 13

Recycling-Modelleisen- Mit wenig Einsatz viel Geld bahn «Kartonwelt» verdienen Attraktion in der Umwelt Arena Schweiz

Veranstaltung Energie- und Ressourceneffizienz in der Praxis

Die aus «Abfall» gebaute ModellEisenbahnanlage von Bruno Schwender ist noch bis zum 10. September in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach Bruno Schwendener mit seiner ungewöhnlichen zu Gast.

Am 29. August findet bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen eine Netzwerkveranstaltung mit Praxisbeispielen zum Thema Energie- und Ressourceneffizienz in der Praxis statt.

Modelleisenbahnanlage. (Bild zvg.)

Die aus «Abfall» gebaute Modell-Eisenbahnanlage von Bruno Schwender ist diesen Sommer wieder zu Gast in der Umwelt Arena Schweiz. Die verspielte Retro-Recyclingwelt, in der Eisenbahnen aus alten Bastelbogen, Cornflakes-Packungen und Zeitungspapier gebaut sind, lässt Kinder- und Erwachsenenaugen leuchten. Kaum zu glauben, welche Produkte, die sonst meist im Kehricht landen, in der Landschaftsgestaltung von Bruno Schwender ein «zweites Leben» finden. Die Schauanlage beinhaltet eine Stadt, ein Bahnmuseum, ein Schloss sowie einen Chilbiplatz. Dazu kommen Schweizer Dörfer aus den 30erund 40er-Jahren, eine Schwebebahn und der Flughafen Kloten aus den 50er-Jahren. Über 200 2-D Figuren, beidseitig beklebt sowie berühmte Autos aus Film und Fernsehen runden das Gesamtbild ab. Dazu erfahren die Besucher viel Wissenswertes zur Entstehungsgeschichte der Modell- und vor allem Kartoneisenbahn, die in den 30er- bis 50er-Jahren günstige Alterna-

tive zu den teuren Blecheisenbahnen waren. Auch diesen Sommer können Besucherinnen und Besucher beim Recycling-Rangierspiel wieder erfahren, was mit Alu, Glas, Pet, Karton und Co. nach der Sammelstelle passiert. Kleine und grosse Besucher lernen so einiges über das Thema Recycling. Wer es schafft, mit der Modellbahn ohne Crash am normalen Bahnverkehr vorbei die Recyclinggüter zu verteilen, erhält eine kleine süsse Überraschung. (pd.) Aktiver Bahnbetrieb und Tage, an denen Bruno Schwender, Erbauer der Anlage, persönlich vor Ort ist: Samstag, 12., Sonntag, 13., Donnerstag, 17., Freitag, 18., Samstag, 19., Samstag, 26., Sonntag,

Energie- und Ressourceneffizienz – zwei Begriffe, die heute jedes Unternehmen verinnerlicht hat. Vielerorts haben Unternehmen bereits erste Massnahmen umgesetzt. Dennoch ist das Potenzial nach wie vor riesig und meist einfach zu erschliessen. Die Standortförderung Knonauer Amt erleichtert es deshalb mit ihrem Projekt «Energieeffizienz im Betrieb» den Unternehmen, den ersten Schritt zu tun. Dazu gehört eine Beratung, mit der ein Betrieb bereits Massnahmen umsetzen kann, die ein interessantes Sparpotenzial von 20 bis 70 % bringen. Den Grossteil der Beratungskosten übernimmt die Standortförderung für eine festgelegte Anzahl Beratungen. Damit sich Unternehmer und Gewerbetreibende ein genaues Bild machen und über die Möglichkeiten informieren können, findet am 29. August die Veranstaltung «Energie- und Ressourceneffizienz in der Praxis» zusammen mit kompetenten Partnern statt.

27. und Donnerstag, 31. August, Freitag, 1., Samstag, 9., und Sonntag, 10. September (in der übrigen Zeit ist es eine Vitrinen-Ausstellung). Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Führungen/Events: Dienstag bis Sonntag nach Vereinbarung. Infos, abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten In- und Outdoor-Parcours, www.umweltarena.ch.

An der Veranstaltung werden Fragen beantwortet An der Veranstaltung werden Fragen erläutert, was die viel zitierte Ressourceneffizienz dem Unternehmen bringt. Nutzt das Unternehmen Ressourcen nachhaltig? Wo liegen im Un-

Einsparungspotenzial je nach Branche. ternehmen Sparpotenziale? Zusätzlich erhält man Informationen zu Fördermöglichkeiten und wo man Unterstützung erhält. Zum Beispiel gibt es das Umweltdarlehen der ZKB und Versicherungslösungen der Mobiliar. Die Veranstalter swisscleantech, act Cleantech Agentur Schweiz und Reffnet gehören schweizweit, die EnergieRegion Knonauer Amt überregional, zu den wichtigsten Akteuren in diesen Bereichen. Die jahrelange Erfahrung dieser Partner hilft den Unternehmen, die eingesetzten Ressourcen nachhaltig zu reduzieren. Damit sparen sie Kosten und gewinnen Unabhängigkeit, da sie weniger Material

Der Energieberater findet immer Sparpotenzial das sich lohnt. (Bild zvg.) verbrauchen. Gastgeber ist die Ernst Schweizer AG, ein Pionier in Sachen Energie- und Ressourceneffizienz. Von der Veranstaltung profitiert jede Art von Unternehmen, vom Kleinstbetrieb bis zum Grossunternehmen. Anmelden kann man sich noch bis spätestens 13. August mit dem Anmeldeformular auf www.act-schweiz.ch/event/ ressourceneffizienz. Dort findet sich auch das detaillierte Programm mit weiteren Kontaktangaben. (pd.) 29. August, 16 Uhr (Führung ab 15.40 Uhr), Ernst Schweizer AG, Hedingen ZH, Anmeldung bis spätestens 13. August unter www.act-schweiz.ch/ event/ressourceneffizienz.

Mode mit italienischem Flair

Eislaufen im Sommer

OVS – Kleidung für die ganze Familie im Coopark in Affoltern

Ferienplausch im Shoppi Tivoli

Am 2. August hat im Coopark in Affoltern der OVS Store eröffnet. Auf über 400 Quadratmetern finden Modebegeisterte die aktuellen Kollektionen des Modeunternehmens aus Venedig.

Bis 19. August findet im Shoppi Tivoli die Sommer-Eislaufparty statt – ohne Eis. So kann man jeden Tag eislaufen oder an der Beach-Bar das Geschehen beobachten.

OVS steht für italienischen Stil für die ganze Familie in bester Qualität und zum besten Preis. Bei OVS findet die modebewusste Frau Looks, die sie durch das Leben begleiten: mal lässig und cool oder mal smart und stylisch. Man darf sich auch auf das grosse Kindersortiment freuen, das alles beinhaltet, was man sich für die Bekleidung der Liebsten wünscht. Die neue Herren-Kollektion bietet alles für Männer, die mit den neuesten Trends mithalten wollen – vom Casual-Style bis hin zum smarten Business-Look. Neben den Kollektionen der führenden Kleidermarke in Italien inspiriert auch das erprobte Ladenkonzept von OVS die Kundinnen und Kunden durch die attraktive Präsentation von Modehighlights und passenden Kombinationen. Gegründet wurde OVS bereits 1972 und ist heute mit über 1000 Filialen die erste Adresse für Mode für die ganze Familie in Italien.

Eine Eislauffläche im Winter oder gar zu Weihnachten ist praktisch ein «Must-Have» für ein modernes Einkaufscenter. Eine Eislauffläche mitten im Hochsommer, wenn draussen alle eine Abkühlung suchen, bieten noch nicht viele. Wer wünschte sich nicht auch schon, etwas zu tun, was nicht alle machen? Wer also in den Sommerferien lieber die Schlittschuhe statt die Badehose packt, kann im Shoppi Tivoli in Bermudas oder im Sommerkleidchen seine Runden drehen. Schlittschuhe müssen aber keine eigenen mitgebracht werden, vor Ort werden sie in verschiedensten Grössen abgegeben. Die willkommene Abwechslung zur Badi funktioniert natürlich auch als Schlechtwetterprogramm. «Bei uns ist das Klima immer angenehm, ob Regen- oder Hitzewelle, Alle, die nicht in Urlaub fahren, sind bei uns bestens aufgehoben,» sagt Patrick Stäuble, Leiter des Centers.

OVS Store: Kleidung für die ganze Familie im neuen Laden in Affoltern. (Bild zvg.) Bis Ende des Jahres werden alle 145 Charles-Vögele-Filialen in der Schweiz auf das Konzept von OVS umgestellt. Die Marke OVS, die Kollektionen und das Ladendesign sind neu –

die freundliche, kompetente Beratung bleibt dank der langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (pd.) Weitere Infos: www.ovsfashion.com.

Prominente Gäste Gegen eine Gebühr von vier Franken können die Kinder täglich von 11 bis 20 Uhr über das Kunsteis fegen. Neben täglichen, kleinen Überraschungen wird die Eislaufparty mit WochenHighlights gespickt sein: Am Mittwochnachmittag, 9. August, wagt sich Comedian und Entertainer Peter Löhmann aufs Glatteis. Von 12 bis 18 Uhr wird er beweisen, dass ihm auch auf wackligen Kufen nicht die Luft für seine Ballonkünste ausgeht. Mehr Erfahrung auf dem Eis hat Sarah Meier. Die Europameisterin von 2011 verrät am Mittwoch, 16. August, vor Ort Tipps und Tricks und wird von 16 bis 19 Uhr mit den Kids übers Eis gleiten sowie für Autogramme bereitstehen. Zudem lädt Bördy, Kinderliedermacher aus Rapperswil, zweimal zum Konzert aufs Eis. Am Donnerstag, 10. August, ab 16 Uhr und am Samstag, 19. August, zwischen 11 und 13 Uhr. Die energiesparenden Eisbahnen von Glice sind Eisfelder ohne Eis. Aus hochwertigen Polymeren und Additiven werden in komplexem Verfahren Flächen nach Mass hergestellt. Das fertige Produkt sieht so aus und fühlt sich so an, ist jedoch kein Eis. (pd.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 8. August 2017

Ein einmaliges Garten-Café

«Musig im Dorf» zum Zweiten

Bereits das dritte Jahr in Affoltern

«Musig im Dorf» lädt am 12. August unter dem Motto «folk & fätzig» zum zweiten Konzertabend ein. «Moes Anthill» spielen im Vorprogramm Neo Folk und Americana. Später laden «Musique en Route» zum Entdecken östlicher Volksmusik und animieren zum Tanzen.

Vom 14. bis 18. August bedient das einmalige Garten-Café die Säuliämtler Bevölkerung. Hausgemachte Köstlichkeiten sollen den Tag versüssen. Das Café ist jeweils von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. Hausgemachte Cupcakes, Apfelstrudel, englische Scones mit Schlagrahm und Erdbeerkonfitüre, frischer Fruchtsalat und Kuchen aller Art gehören zum täglich neu zubereiteten Sortiment im Garten-Café an der Alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern. Dazu gehören Kaffee und Tee oder frische

Gemüse- und Fruchtsäfte. Verwöhnen sollen das freundliche Ambiente und natürlich das Feingebäck. Das Angebot ist jedoch auf eine Arbeitswoche beschränkt: Vom 14. bis 18. August, jeden Nachmittag von 14 bis 17.30 Uhr werden Gäste im Garten-Café bedient. Bereits das dritte Jahr sorgt das Garten-Café für schöne und feine Momente. Unter Platanenbäumen bietet das Garten-Café die ideale Plattform für einen Dorftreff, ein «Kafichränzli» oder eine sommerliche Erfrischung. Das Garten-Café Team freut sich auf zahlreiche Besucher und Besucherinnen. (pd.)

Vom 14. bis 18. August gibt es an der Alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern nachmittags eine Auswahl an köstlichen Süssigkeiten. (Bild zvg.)

Konzertabend in Bonstetten

Ende Juni versetzten El Zorro und Son III mit Salsa aus Kuba den bis zum Bersten gefüllten Dorfplatz in Ferienstimmung. Am nächsten Samstag können sich alle frisch aus den Ferien Heimgekehrten und die Daheimgebliebenen auf eine rasante Fahrt über Stock und Stein von den irischen Weiten zu den verschlungenen Landschaften des wilden Ostens gefasst machen. Und wie immer wird das Publikum mit feinem Essen verwöhnt. Die Musiker von «Musique en Route» aus Zürich spielen traditionelle Volksmusik aus der östlichen Welt, neu interpretiert. Ob osteuropäische Lieder und Balladen oder fernöstlich anmutende Rhythmen, alles was dem Ensemble gefällt, findet Platz im Musikinventar von «Musique en Route» und bereichert ihre intensiven LiveShows. Ihr Werdegang führte sie bereits durch die ganze Schweiz, sowie auf ausgedehnte Tourneen durch Deutschland, Italien und Frankreich. Diese Reisen haben aus der Band eine

«Musique en route» spielen am Samstag in Bonstetten. (Bild zvg.) eingespielte Truppe gemacht, die sich beim Musizieren antreibt und inspiriert. «Musique en Route» ist für Ronny Spiegel (Violine), Stefanie Hess (Kontrabass), Ariel Facundo Rossi (Gitarre) und Tom Tafel (Akkordeon) eine Herzensangelegenheit. Ein Konzert ist eine gemeinsame Reise durch die Musikschätze dieser Welt und ein bleibendes Gesamterlebnis zwischen Band und Publikum. Die virtuosen Musiker laden zur Entdeckung der unendlichen Weiten der Volksmusik ein. Die fünfköpfige Band Moes Anthill spielt Musik zwischen Neo-Folk und Americana und bietet viel Raum rund um Mario Moe Schelberts filigrane Songs. Der Songwriter aus dem Kanton Uri gewährt uns einen Einblick in sein frisches Klanguniversum. Seine Stimme wird von akustischer Gitarre

und Banjo begleitet, von Kontrabass und Schlagzeug getragen. Diese einzigartige Songwriting-Band aus der Innerschweiz lässt den Traum vom bereits Verträumten nochmals aufleben... «Moes Anthill» tritt im Vorprogramm auf. Ab 18 Uhr serviert «Musig im Dorf» Apéro, ab 19 Uhr spielt «Moes Anthill» zu Speis und Trank auf dem Dorfplatz. Serviert werden feine, selbstgekochte Speisen. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass im Gemeindesaal statt. Um 20.30 Uhr Musik und Tanz mit «Musique en Route». An der Bar gibt es professionell gemixte Drinks. Der Eintritt ist frei (Kollekte). (ksch) Weitere Infos unter: www.musigimdorf.ch, www.musiqueenroute.ch und www.moesanthill.com.

Sport mit oder ohne Leistungsdruck Stadtführung und rund um den Türlersee Vogelwarte Maximale Teilnehmerzahl bald erreicht – rasche Anmeldung lohnt Die GGA lädt zum Ausflug Am 2. September steht im Strandbad am Türlersee alles bereit, was es braucht, um schwimmend, bikend oder laufend Runden für Strassenkinder in Kenia zu drehen. Die maximale Teilnehmerzahl am Charity-Anlass Neverest könnte bald erreicht sein – rasche Anmeldung lohnt sich. ................................................... von bernhard schneider «Mehr als dreimal so viele Leute wie vor einem Jahr haben sich bis Ende Juli angemeldet», freut sich Gilbert Fisch, der den Charity-Anlass Neverest organisiert. «Am 30. Juli werde ich mich am Ironman Switzerland einfahren für den ‹Neverest 2017 – Together we can!›, der am 2. September stattfindet», schrieb Marcel Blattner augenzwinkernd auf Facebook. Er versucht, auf dem Velo 20 Runden Türlersee – Albis – Buchenegg zu fahren: 360 Kilometer mit 9500 Höhenmetern. Ohne Zeitdruck, ohne Rangliste, einfach, um Geld zu sammeln für das Projekt Scann, das in Nakuru/Kenia Strassen-

kindern eine Zukunft gibt, indem sie ein Obdach und eine Ausbildung erhalten. Andere suchen Sponsoren, die pro Runde, die sie zurücklegen, einen bestimmten Betrag spenden. «Wer vermeiden will, dass Menschen aus Afrika ohne Perspektiven nach Europa zu fliehen versuchen, muss ihnen Bildung und damit eine Perspektive für ihr Leben geben – in ihrem und in unserem Interesse», stellt Gilbert Fisch fest.

Walken, Stand Up Paddling und Kids Run

Man muss keineswegs Triathlet sein, um beim Neverest-Anlass dabei zu sein. Während diejenigen, die wie Marcel Blattner vom Team TempoSport mehr als die Höhe des Mount Everest mit eigener Muskelkraft an einem einzigen Tag bewältigen wollen und bereits ab Mitternacht starten, können andere nach Lust und Laune während des ganzen Tages die Strecke zurücklegen, die ihnen behagt. Ob vier Kilometer Gehen oder 360 Kilometer Radfahren, das Startgeld von 150 Franken, das auch ein reichhaltiges Buffet und Grillspezialitäten einschliesst, geht vollumfänglich ins Strassenkinder-Projekt Scann. Vier Kilometer um den Türlersee walken oder einen Versuch mit Stand Up Paddling unternehmen, anschliessend die Sonne geniessen, Baden und im All-Inclusive-Verpflegungszelt schlemmen, gehören zu den gemütlicheren Varianten. Für Kinderunterhaltung ist Ein Knabe der Schule des Hilfswerks Scann für obdachlose gesorgt und um 14 Uhr können alle Jungen aus Nakuru dankt der Schweiz für sein Schulgeld. Kinder von Teil(Bild zvg.)

nehmenden, die Lust dazu verspüren, zum Kids Run über 750 Meter neben der Badiwiese starten.

Runden nach Lust und Laune Die Runden für die Radfahrerinnen und -fahrer sind ausgeschildert. Die Rennvelo-Runde über Buchenegg und Albis führt über 18 Kilometer und eine Höhendifferenz von 475 Metern. Wer das Mountainbike wählt, findet eine gleich lange Runde mit 560 Steigungsmetern im Gelände vor. Es gilt, wie beim Walken: Alles ist Kür, man kann so wenige oder so viele Runden absolvieren, wie man will, und wird dabei zwischen 7.30 und 18 Uhr mit Verpflegung und bei Bedarf technischem Support unterstützt. Ein Schwumm oder eine Runde im Türlersee liegt zwischendurch ebenso drin wie ein längerer Abstecher ins Esszelt im «Basislager». Die einzige Disziplin, die aus Sicherheitsgründen nicht beliebig offen steht, ist das Schwimmen, das zwischen 9 und 11.30 Uhr auf einer 500Meter-Runde ab Badi Türlersee stattfindet. Selbstverständlich können die Teilnehmenden – wie alle Badi-Gäste – unabhängig vom Schwimmen auf dem Parcours jederzeit auf eigenes Risiko ins Wasser steigen.

Schulgeld für 101 Kinder gesichert «Mit den bisherigen Anmeldungen und Spenden können wir das Schulgeld für ein Jahr für 101 von 176 Kindern bezahlen», fasst Gilbert Fisch zusammen, «aber wir wollen, dass alle 176 Kinder die Schule besuchen können.» Damit dies möglich wird, berappt Gilbert Fisch Essen, Eintritt ins Türlersee-Bad, Parkplätze, Bewilligungen und alle weiteren Unkosten aus dem eigenen Sack, damit alle Startund Spendengelder ohne Abzug nach Kenia fliessen. Detailinformationen und Anmeldung: www.summits4hope.ch/neverest-2017

Mit der GGA das schöne Sempach besuchen. (Bild zvg.)

Die GGA lädt am Samstag, 26. August, zu einer Stadtführung in Sempach und Besichtigung der Vogelwarte ein. Mit einer Führung in Sempach, dem historischen Städtchen am Sempacher See beginnt der interessante Nachmittag. Sempach hat den Wakkerpreis 2017 erhalten und zeigt sich den Besuchern in seiner historischen Schönheit. Gepflegt wird ein Stadtbild, welches mit den alten Bauten sorgfältig umgeht, und auch Neubauten im alten Stadtkern einen Platz einräumt. Als weiteres Erlebnis wird die Vogelwarte besucht. Eine neu eröffnete Ausstellung vermittelt alles Wissenswerte über die einheimische Vogelwelt. Durch die interaktive Füh-

rung kann jeder selber bestimmen, wie intensiv er oder sie die Ausstellung besichtigen möchte. Die Vogelwarte hat für ihr Konzept bereits mehrere Anerkennungspreise erhalten. Zum gemeinsamen Nachtessen und gemütlichen Zusammensein ist Platz in der «Wirtschaft zur Schlacht» reserviert. Die nahe Kapelle mit dem Beinhaus, das Schlachtdenkmal und die traumhaft schöne Aussicht werden den Abend verschönern. Alle Einzelheiten und die Frist für die Anmeldung sind im Inserat oder auf der Homepage ggaffoltern.ch zu erfahren. Die GGA freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und hofft auf einen wunderschönen Sommertag. Für den GGA Vorstand Urs Bregenzer und Silvia Luginbühl


Sommerserie

Dienstag, 8. August 2017

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Das Pferd als Arbeitstier – heute fast exotisch Tiere und ihre Halter (6): Holzrücken, Transporte und Gesellschaftsfahrten bei Peter Chiesa in Rossau Derweil das Pferd in unserer Gesellschaft fast gänzlich für die Freizeit genutzt wird, darf es bei Peter Chiesa in Rossau noch veritable Arbeit verrichten: beim Holzrücken im Wald, als Zugross bei Ausflügen von Gesellschaften oder im Fahrsport. ................................................... von werner schneiter Im Säuliamt sind Pferde allgegenwärtig: Meist Reiterinnen sind überall unterwegs, auf Flurstrassen oder in Wäldern. Sie bewegen ihre vierbeinigen Lieblinge nicht nur im Sattel sitzend, sondern vermehrt wie Hundebesitzer an der Leine. «Wenn ich das sehe, wird mir übel», sagt Peter Chiesa, agogischer Mitarbeiter des Werk- und Wohnhauses zur Weid in Rossau. Seit über 30 Jahren ist er Pferdehalter. Sein Verständnis für einen Teil der heutigen Pferdebesitzerinnen und -halter hält sich in Grenzen. Unter anderen deshalb, weil das Pferd grundsätzlich zu wenig bewegt und da und dort – eben wie Hunde – als Ersatz für Kinder gehalten wird und kaum noch ins Schwitzen kommt. Chiesa weiss natürlich, dass das einhergeht mit dem gesellschaftlichen Wandel und auch mit dem technischen Fortschritt in der Landwirtschaft. Bis in die 60er- und 70-er-Jahre waren die treuen Vierbeiner regelmässig willkommene Helfer – beim Holzrücken im Wald, beim Ackern, bei der Heuernte und anderen Arbeiten auf dem Hof. Mit mehreren Stunden Einsatzzeit auf dem Felde. «Sechs bis acht Stunden waren damals die Regel, entsprechend mussten die Tiere gefüttert werden. Heute wissen die Pferdefans gar nicht mehr, was ein solches Tier leisten kann», sagt Peter Chiesa. Seit über 35 Jahren ist er Mitarbeiter des WWW. Er hat in früheren Jahren in der Institution Pferde eingesetzt. «Die heutigen Bewohner haben kaum noch einen Bezug zum Pferd, weshalb wir sie im WWW nicht mehr benötigen», sagt er.

Peter Chiesa lädt «Holzbürdeli» und bringt sie per Gespann zu einem Kunden nach Mettmenstetten. (Bilder Werner Schneiter)

Holzrücken vorwiegend im Winter Auf seinem Anwesen, das er in Miete von der Stadt Zürich betreibt, ist das eine andere Sache. Peter Chiesa ist Eigentümer von fünf Pferden, die er nicht nur für Gesellschaftsfahrten oder für Fahrturniere einspannt, sondern auch zum Arbeiten benötigt. Dieser Einsatz im Wald, zum Beispiel das Holzrücken, findet in unseren Breiten-

Tiere und ihre Halter Sie können gross oder klein sein, kuschelig, respekteinflössend oder nützlich, die Tiere in Ämtler Stuben und Ställen, in Wäldern, auf Wiesen und in Gewässern. Diesen Sommer rücken die «Anzeiger»Journalisten Tierhaltung in ihren verschiedensten Formen in den Fokus. Das reicht von Zucht und Dressur über Hege und Pflege bis zur persönlichen Beziehung. Die Serie läuft bis Mitte August. (red.) Bisher erschienen: 18. Juli: Echsen, Schlangen, Frösche und andere «Mitbewohner». 21. Juli: Jäger pflegen die Natur und rücken bei Wildunfällen aus. 25. Juli: Die berührende Dorfposse von der sehbehinderten Verona. 28. Juli: Ziegen mit Familienanschluss. 3. August: Kaninchen der Rasse «Thüringer».

Warmblutstute Doya und Thüringer Uranus – zwei treue Gefährten von Peter Chiesa. graden vorwiegend im Winter statt. Holzrücken heisst: Gefällte Baumstämme mit einem Pferdegespann aus dem Dickicht bis dorthin zu transportieren, wo ein Abtransport mit Motorgefährt möglich wird. Im Gegensatz zum Einsatz mit schwerem Gefährt schont das den Waldboden ganz erheblich, ist aber finanziell nicht mehr interessant. Beim Besuch des Chronisten spannt Peter Chiesa die 20-jährige Warmblutstute Doya und den 12-jährigen Thüringer Uranus vor den Transportwagen ein. Ziel ist ein Wald in der Nähe der Nähe des Pflanzencenters/Baumschule Schönenberger in Rossau, wo ein 90-Jähriger sogenannte Bürdeli bereitgestellt hat, die für Heizzwecke verwendet werden – auch das eine Arbeit, die angesichts neuer Heiztechniken vom Aussterben bedroht ist. Wir laden diese Bürdeli auf den

Wagen. Empfänger ist ein Kunde in Mettmenstetten. Die Familie Chiesa hat eine Affinität zu Pferden. Deutlich wird das bei Tochter Xenia. Sie hat als Kantonsschülerin eine Arbeit über die Entwicklung des Arbeitspferdes in der Schweizer Forstwirtschaft verfasst und sich dabei mit wirtschaftlich-ökologischen Gesichtspunkten befasst. Ihr Fazit: «Beim Vergleich von Pferd und Maschine sieht man von blossem Auge, dass das Pferd umweltfreundlicher ist. Es verursacht weniger Abgase, braucht nur nachwachsende Ressourcen für den Energiegewinn und ist leiser. Man meint auch zu erkennen, dass ein Pferd nie mit der Leistung der Maschinen mithalten kann. Doch anhand des Preis-Leistungs-Verhältnisses sieht man, dass dies nicht stimmen muss.» Das Pferd im Wald sei zwar rückläufig, doch sei klar, dass man es

durchaus noch wirtschaftlich sinnvoll einsetzen könne. Es bringe umweltschutztechnisch mehr Vorteile als eine Maschine. Die Arbeit mit dem Pferd sei weniger hektisch und somit für den Arbeiter angenehmer, so lautet ihr Befund.

Pferde – eine Leidenschaft Und der bestätigt sich beim Besuch des Chronisten: Wir fahren, auch im hektischen Alltagsverkehr auf der Hauptstrasse, gemächlich in den Wald und laden die Bürdeli auf den Wagen. Irgendwie, so der Eindruck, kommen Erinnerungen an die vielbeschworene alte Zeit zurück. Doya und Uranus scheinen das zu kennen. Sie lassen sich nicht nur problemlos vor den Wagen spannen und treten auf Kommando von Peter Chiesa ein paar Schritte zurück, sie warten auch mit stoischer

Ruhe, bis das Holz auf dem Wagen ist und laufen ruhig zurück auf das Anwesen von Peter Chiesa. Sie vertrauen dem Fuhrmeister vollauf. Und der ist ein Halter der alten Schule, obwohl er nicht mit Pferden aufgewachsen ist: «Als Zehnjähriger hatte ich die erste Reitstunde mit einem Isländer. Das war das Grösste für mich», erinnert sich der 61-Jährige, der dann sogar allein mit einem Pferd in die Schmiede von Otto Frei nach Mettmenstetten durfte. Seither haben ihn Pferde nie mehr losgelassen. Peter Chiesa gehört zu jenen, die in der ersten Hälfte der 80er-Jahre die Fahrsportgruppe Säuliamt ins Leben gerufen haben und auch als Groom (Beifahrer) beim renommierten Fahrsportler Fritz Iseli in Aeugst tätig war. Pferde werden ihn mit Sicherheit auch dann begleiten, wenn er in vier Jahren in Pension geht.


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Sport

Dienstag, 8. August 2017

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Vorfreude auf den Cup WB startet halbherzig in die Saison FC Hausen empfängt Zweitligist Hergiswil

Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Thalwil 1:2 (1:2)

Der Enthusiasmus, den der Schweizer Cup-Match gegen den FC St. Gallen im Sommer 2015 beim FC Hausen ausgelöst hat, flammt in leichterer Form auch vor dem Spiel vom 12. August gegen den FC Hergiswil wieder auf. Schaffen die Gastgeber den Exploit?

Zum Auftakt spielte WB mit seinem neuen Trainer Jérôme Oswald brisant gegen dessen Ex-Verein Thalwil. Die Ämtler verschliefen die Startphase und vermochten trotz Leistungssteigerung das Ruder nicht mehr herumzureissen.

................................................... von martin platter Der Fussball-Match des FC WettswilBonstetten gegen den FC Basel am 13. August ist nicht das einzige Schweizer Cupspiel an besagtem Wochenende im Säuliamt. Bereits am Vortag, um 18 Uhr, spielt der FC Hausen im Jonentäli ebenfalls in der Eröffnungsrunde des Helvetia Schweizer Cups. Wie bereits 2015 wurde der FC Hausen erneut als fairste Mannschaft der Region Zürich mit der Teilnahme am Schweizer Cup belohnt. Vor zwei Jahren ein ganz besonderes Ereignis, denn das Los hatte entschieden, dass mit dem FC St. Gallen der älteste Fussballclub der Schweiz auf den FC Hausen, einen der jüngsten der Nation, trifft. Sieben Ligen Leistungsunterschied machten sich letztlich auch im Resultat bemerkbar. 0:9 unterlagen die Underdogs aus dem Oberamt dem Superligisten. Der Begeisterung tat das Resultat jedoch keinen Abbruch. «Wenigstens kein Stängeli», so der allgemeine Tenor. Trainer Samir Ben Nejma sprach damals sogar von seiner

«schönsten Niederlage.» Und St. Gallens damaliger Trainer Jeff Saibene zollte den Gastgebern grossen Respekt für ihre Leistung und die mustergültige Organisation des ganzen Events.

Hausemer Hoffnung auf den Exploit Gegen den FC Hergiswil, der sonst in der 2. Liga Interregional spielt, möchten die Hausemer Drittligisten jedoch nicht mit einem derart hohen Endstand vom Platz gehen. Der eine oder andere in der Entourage des Hausemer Fussballclubs hofft insgeheim sogar auf einen Überraschungssieg des Heimteams. Schliesslich trennen die beiden Equipen diesmal «nur» zwei Ligen. «So oder so soll das Cup-Spiel wieder zu einem Highlight in der 15-jährigen Vereinsgeschichte werden», sagt FC-Hausen-Präsidentin Gogi Marini und ergänzt: «Das Spannende am Cup ist ja bekanntlich, dass die Aussenseiter den Favoriten hin und wieder ein Bein stellen können.» Der FC Hausen hat auch diesmal vorgesorgt, dass es nach dem Match im Festzelt wieder eine tolle Party geben kann. Türöffnung ist ab 17 Uhr. Der Eintritt für erwachsene Zuschauerinnen und Zuschauer beträgt fünf Franken. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre dürfen dem Match gratis beiwohnen. Die Spieler des FC Hausen freuen sich auf zahlreiche Fans und eine lautstarke Unterstützung. Weitere Infos unter www.fchausen.ch.

Unvergessen bleibt das Schweizer Cup-Spiel gegen St. Gallen. Am 12. August geht es gegen Hergiswil. (Archivbild Martin Platter)

................................................... von kaspar köchli Der FC Wettswil-Bonstetten bestritt in der Vorbereitung zahlreiche Testspiele, mit zumeist positiven Resultaten. Worauf ein Fan meinte: «Was zählt, ist nur der Tag X, der 5. August!» Und so empfingen die Rotschwarzen am vergangenen Samstag zum Saisonstart den FC Thalwil, den früher mehrere Jahre WB-Trainer Oswald coachte. «Die Affiche ist nur bedingt speziell, schlicht ein Auftaktmatch, in dem keiner verlieren will», meinte er nüchtern. In seinem ersten Wettbewerbsspiel beim neuen Verein vertraute er folgenden Spielern: Thaler; Temperli, Hotnjani, Studer, Thalmann; Peduzzi (54. Srdic), Gouiffe à Goufan, Schneebeli (86. Loosli), Le; Capone (66. Allemann), Machado.

Früher Zweitore-Rückstand Der Gast von der Zürcher «Pfnüselküste» erwischte den besseren Start und markierte nach einem schnörkellosen Angriff mit gekonntem letzten Pass in die Tiefe auf Stürmer Coduti das 1:0 (6. Minute). WB war bestrebt, den «Unfall» auszumerzen und gelangte durch Machado zur ersten reellen Möglichkeit. Weiter nach vorne orientiert, erlitt das Heimteam urplötzlich den nächsten Dämpfer. Thalwils Kilafu nahm von der Strafraumecke Mass und zirkelte den Ball sehenswert in die weite hohe Torecke (21. Minute). «Das kann doch nicht sein», entfuhr es einem WB-Fan, «wir spielen und die hauen sie rein.» Ganz so war es aber nicht. WB muss sich den Vorwurf gefallen lassen, die Partie generell ein bisschen zu leger angegangen zu sein. Immerhin war sein Aufbäumen bemerkbar. Zuerst scheiterte der prächtig aufgelegte Machado mit seinem Freistoss am gut reagierenden Gäste-

WBs Machado (Zweiter von rechts) zirkelt den Ball ins Lattenkreuz. (Bild Kaspar Köchli) keeper Pastore, ehe er diesen nach genau einer Dreiviertelstunde mit einem Gewaltsschuss zum 1:2-Anschlusstreffer düpierte. Schiedsrichter Toninis Pausenpfiff erfolgte daraufhin überraschend früh, wegen Trinkpause und dem Pflegen von Spielern hätten nach Ermessen der Zuschauer etliche Minuten nachgeholt werden müssen.

Thalwil schwächelt, WB profitiert nicht Nach Wiederbeginn war der Willen der Heimischen spürbar, den Match noch herumzureissen – umso mehr, da Thalwil fast nur noch bedacht war, den Vorsprung zu halten. Ein erstes starkes Zeichen setzte WBs Nummer 9, Capone. Nach makelloser Annahme des Spielobjekts und wendiger Körperdrehung drosch er den Ball nur um Zentimeter über den Querbalken. WB war ab jetzt am Drücker und die Begegnung wurde zusehends hektischer. Trainer Oswald blieb ruhig – im Gegensatz zu seinem lautstark beinahe jede Szene kommentierenden Thalwiler Antipoden Dogru – und brachte mit Einwechslungen nochmals neuen Schwung in die Maschinerie. Allerdings wirkten die Angriffe der Ämtler oftmals ideenlos und nur selten wurde über die Flügel der Erfolg gesucht. Für Gefahr im Gästestrafraum sorgten immer wieder die weiten Einwürfe von WB-Temperli. Obschon ihre Kräfte merklich schwanden, blieb Thalwils Verteidigung recht cool und gestand den Heimischen nur wenige Chancen zu. Die beste vergab Allemann, dessen Knaller um Handbreite am Pfosten vorbeiflog. Kurz vor Schluss drang

nach einem schnellen Gästekonter Coduti in den Sechzehner ein und nahm dankend den Zweikampf mit dem etwas ungestümen Thalmann an: «Gelb-rote» Karte und Penalty. WB-Torsteher Thaler entschärfte den Elfmeter Babics mittels Fussabwehr und hielt die Spannung aufrecht. Das weitere Anrennen der Rotschwarzen blieb jedoch erfolglos und die drei Punkte gingen ans linke Zürichseeufer. «Das war in Hälfte eins nur halbherzig, ich vermisste den letzten Biss und anstatt wie geplant zu agieren, haben wir eigentlich nur reagiert», bilanziert Oswald nach dem Spiel.

Stadion Moos im Wachstum Stattliche 355 Zuschauer kamen zum Saisonauftakt. Attraktiv war es, das Geschehen auf den drei bereits erstellten Zusatztribünen verfolgen zu können, ab morgen Mittwoch wird die Haupttribüne aufgebaut. Für den Cupschlager vom nächsten Sonntag gegen Basel wird damit Platz für rund 4000 Zuschauer geschaffen. Die Sitzplätze sind praktisch ausverkauft, auf den Stehrampen hat es bislang noch genug Kapazität. Aber auch hier empfiehlt der FCWB dringend, den Vorverkauf zu benutzen (www.ticketcorner.ch oder an grösseren Poststellen wie Affoltern, Wettswil, Bonstetten, Birmensdorf). Zur Startniederlage WBs meinte ein Fan lachend: «Jetzt müssen halt die Beppis dranglauben.» Stadion Moos, 355 Zuschauer, Schiedsrichter Tonini, WB – Thalwil 1:2 (1:2). 6. Coduti 0:1; 21. Kilafu 0:2; 45. Machado 1:2

Motocrosser Philippe Vollenweider erlitt Schlüsselbeinbruch

Härtester Marathon

Zwangspause wegen Sturz im Training nach gutem Saisonstart

Als «härtester Marathon der Schweiz« wurde er angekündet, der «Glacier 3000» mit fast 3000 Höhenmetern durch romantische Bergdörfer und wunderschöne Alpenlandschaft, durch die raue Gletscherwelt und über das ewige Eis ins Ziel mit dem Ausblick auf Jungfrau, Matterhorn und Mont Blanc. Zum 10-Jahre-Jubiläum wurde der Lauf zum ersten und vielleicht einzigen Mal auch als Marathon ausgetragen. Das wollte sich Adrian Brennwald nicht entgehen lassen. Angesichts der starken Konkurrenz mit dem Engländer Tim Short und seinem ähnlich starken Dauerrivalen Urs Jenzer war dem Aeugster schon am Start klar: es würde ein harter Kampf um die Podestplätze werden. Mit den beiden genannten Athleten setzte sich Brennwald schon früh ab, die flachen ersten acht Kilometer bestritt man gemeinsam, dann gelang es, den Engländer in einer technisch schwierigen Passage zu distanzieren und vorne setzte sich Jenzer ab. Nach einigen Kilometern schloss Short die Lücke zu Brennwald, die beiden sollten bis Kilometer 31,5 zusammenbleiben. «Dann ging es erst los», so der Aeugster. Als «harte Nuss» bezeichnet er den Aufstieg von Reusch (1332 m) ins Ziel (2950 m). Hier wählte jeder sein eigenes Tempo. Statt Laufen war

Voller Tatendrang war Philippe Vollenweider in die neue CrossSaison gestartet und hat eine Sammelaktion auf der Crowdfunding-Plattform ibelieveinyou.ch für den Kauf eines neuen Cross-Töffs im kommenden Jahr lanciert. Ein Sturz im Training zwingt den Rifferswiler nun aber zunächst unters Messer. Philippe Vollenweider ist derzeit nicht zu beneiden. Hoffnungsvoll war er in die neue Motocross-Saison gestartet, hatte über den Winter einen speziellen Voraufbau bei Herzog Training in Beromünster absolviert. Das spiegelte sich in guten Resultaten der beiden Schweizer Rennserien der Fédération Moto Suisse und des schweizerischen Auto- und Motorfahrerverbands, die sich Vollenweider vorgenommen hatte. Das bewog ihn auch, bereits die Planung der kommenden Saison ins Auge zu fassen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss er einen neuen Crosstöff kaufen. Mit rund 9000 Franken eine kostspielige Angelegenheit. 1000 Franken möchte er deshalb über die Schweizer Crowdfunding-Platt-

Trotz wiederholtem Sturzpech will der Rifferswiler Philippe Vollenweider bald wieder im Sattel sitzen. (Bild Selina Vollenweider) form ibelieveinyou.ch sammeln. Dazu hat er sich attraktive Gegenleistungen für seine Unterstützer ausgedacht, vom signierten Käppi, über einen gemeinsamen Brunch bis zum gemeinsamen Besuch eines Motocross-Rennens.

Erneute Zwangspause nach Sturz Das Pech hat dem 23-jährigen Sportler nun aber schon wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bereits 2015 hatte er sich an einem Crossrennen in England wegen eines vor ihm stürzenden Fahrers übel an der Schul-

ter verletzt, was einen langwierigen und schmerzhaften Wiederaufbau zur Folge hatte. Wieder in Sichtweite zur Spitze folgt nun der nächste Rückschlag, diesmal im Zeittraining letztes Wochenende am Motocross im thurgauischen Braunau. Vollenweider bricht sich bei einem Sturz das Schlüsselbein und muss erneut unters Messer. Aufgeben kommt für ihn aber nicht infrage. Ende Saison will der gelernte Baumaschinenmechaniker wieder im Sattel sitzen. (map.) Infos: ibelieveinyou.ch, mx-team-vollenweider.ch.

Glacier 3000: 3. Rang für Adrian Brennwald

Adrian Brennwald am «Glacier 3000». (Bild zvg.)

mehrheitlich Gehen angesagt, wobei die Athleten ihre Oberschenkel mit den Armen herunterdrückten, um so Kraft zu sparen. Auf dem letzten Kilometer ging es dann noch über den Gletscher, sodass die Läufer vom Schmelzwasser kalte Füsse bekamen. Adrian Brennwald schaffte es in 4:20.15,5 als Dritter ins Ziel, knapp sechs Minuten hinter Tim Short, der seinerseits Urs Jenzer noch überholen und um knapp drei Minuten distanzieren konnte. «Happy» sei er über den Podestplatz, so Brennwald. In guter Erinnerung bleibe aber auch die sehr schöne Landschaft, die Unterstützung durch seine Angehörigen und zahlreiche Zuschauer an der Strecke. (tst.)


Stellenanzeiger

Gemeinde Hausen am Albis Hausen am Albis zählt rund 3600 Einwohnerinnen und Einwohner und erstreckt sich von Sihlbrugg bis zum Türlersee. Mit rund 14 km² ist Hausen die flächenmässig grösste Gemeinde im Bezirk Affoltern.

Gemeinde Hausen am Albis Hausen am Albis zählt rund 3600 Einwohnerinnen und Einwohner und erstreckt sich von Sihlbrugg bis zum Türlersee. Mit rund 14 km² ist Hausen die flächenmässig grösste Gemeinde im Bezirk Affoltern. Die bisherige Stelleninhaberin wird Gemeindeschreiberin in einer anderen Zürcher Gemeinde. Wir suchen daher auf den 1. November 2017 oder nach Vereinbarung einen/eine

Die bisherige Stelleninhaberin übernimmt eine neue leitende Aufgabe in einer grösseren Organisation. Wir suchen daher auf den 1. November 2017 oder nach Vereinbarung einen/eine

Steuersekretär/-in (100 %) Ihre Hauptaufgaben:

– Organisation und Leitung der Finanzverwaltung (Einheitsgemeinde) mit einer Teilzeitmitarbeiterin – fachliche Aufsicht über die Gemeindekasse – Erstellung des jährlichen Voranschlags mit Kommentar – Erstellung der Jahresrechnung mit Kommentar – Verbuchung des gesamten Zahlungsverkehrs der Einheitsgemeinde – rechnerische Kontrolle aller eingehenden Rechnungen – Überführung der Rechnung in HRM2 – Lehrlingsbetreuung im Bereich Finanzen – Stellvertretung der Steuersekretärin

– Leitung des Steueramtes mit einer Teilzeitmitarbeiterin – Veranlagung und Bezug der Staats- und Gemeindesteuern – Einschätzung von Steuerpflichtigen und Erstellung der Steuerabrechnungen – Führung des Steuerregisters der natürlichen und juristischen Personen – Prüfung von Steuererlassgesuchen und Antragstellung an den Finanzausschuss des Gemeinderates – Verfügung von Quellensteuern von Ausländern – Erstellung der steueramtlichen Inventare bei Todesfällen – Erstellung der Abrechnungen über die Steuerausscheidungen etc. – Bearbeitung der Grundsteuern, Anträge an den Finanzausschuss betreffend die Veranlagung von Grundstückgewinnsteuern – Bezug der Grundsteuern – Lehrlingsbetreuung im Bereich Steuern – Betreuung der EDV (First Level Support) – Stellvertretung der Finanzverwalterin

Ihr Profil:

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– Verwaltungslehre oder kaufmännische Berufsausbildung mit guten Verwaltungskenntnissen – fundierte Kenntnisse im Bereich Finanzen und Steuern – Fachdiplom «Finanzen und Steuern» VZGV oder IVM – selbstständige, exakte und speditive Arbeitsweise – gewandtes Auftreten, loyale Umgangsformen und Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung – gute EDV-Kenntnisse (VRSG; MS Excel) – stilsicheres und korrektes Deutsch – Initiative, Teamfähigkeit, Sozialkompetenz, Belastbarkeit

– Verwaltungslehre oder kaufmännische Berufsausbildung mit guten Verwaltungskenntnissen – fundierte Kenntnisse im Bereich Finanzen und Steuern – Fachdiplom «Finanzen und Steuern» VZGV oder IVM – gewandtes Auftreten, loyale Umgangsformen und Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung – gute EDV-Kenntnisse (VRSG, MS-Office) – stilsicheres und korrektes Deutsch – selbstständige, exakte und speditive Arbeitsweise – Initiative, Teamfähigkeit, Sozialkompetenz, Belastbarkeit

Wir bieten Ihnen:

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Finanzverwalter/-in (100 %) Ihre Hauptaufgaben:

eine anspruchsvolle, vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabe zeitgemässe Anstellungsbedingungen einen modernen und gut ausgerüsteten Arbeitsplatz Weiterbildungsmöglichkeiten

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Sind Sie interessiert? Der Gemeindeschreiber, Andreas Kapp (Telefon 044 764 80 23), beantwortet gerne Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in Papierform und mit Foto an die Gemeindeverwaltung, Personelles, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis.

Sind Sie interessiert? Der Gemeindeschreiber, Andreas Kapp (Telefon 044 764 80 23), beantwortet gerne Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in Papierform und mit Foto an die Gemeindeverwaltung, Personelles, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis.

Unter www.hausen.ch finden Sie umfassende Informationen über unsere Gemeinde. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Unter www.hausen.ch finden Sie umfassende Informationen über unsere Gemeinde. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Mann (Portugiese) sucht Gartenarbeit oder Putzen in Privathaushalt, Reinigungen mit Hochdruck (Stein, Granit) und Fensterreinigung. Montag bis Freitag. Natel 076 340 79 95

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060 2017  

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