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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 60 I 170. Jahrgang I Freitag, 29. Juli 2016

Dachlisser Fest

Stabübergabe

Auf dem geführten Rundgang gab es Interessantes zu sehen und hören. > Seite 3

Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen: Susanne Behrendt übernimmt. > Seite 5

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Zu Fuss «Startpunkt Säuliamt»: Marianne Voss wandert von Uerzlikon zur Alpwirtschaft Brunegg. > Seite 6

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Strom vom Dach René Homberger aus Hedingen ist energietechnisch fast Selbstversorger. > Seite 7

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Open-Air-Party Die «Spyre» lädt zum Aufwärmen für den Nationalfeiertag nach Affoltern. > Seite 9

Hochkarätige Gastredner beehren die Ämtler Gemeinden

Arm trotz Lohnarbeit

Zum 1. August kommt unter anderen Finanzminister Ueli Maurer

................................................... > Bericht auf Seite 3

Neben Bundesrat Ueli Maurer sprechen ein Nationalrat, der Präsident des kantonalen Gemeindepräsidentenverbands, der Statthalter und ein Unternehmer zur Ämtler Bevölkerung. ................................................... von thomas stöckli Ueli Maurer ist ein vielbeschäftigter Mann – insbesondere am 1.-AugustWochenende: Bereits am 31. Juli hält er in den Thurgauer Gemeinden Bussnang und Fischingen die Festrede, am 1. August spricht er noch in Mühleberg, Bern, ehe er um 21 Uhr auf dem Festplatz Paradies in Mettmenstetten erwartet wird. «Geschichte gibt einem Volk Kraft», so die Kernbotschaft von Maurers letztjähriger Ansprache. Seine These untermauerte er damals mit Jubiläen von geschichtsträchtigen Ereignissen, etwa den Schlachten in Morgarten (1315) und Marignano (1515) sowie dem Wienerkongress (1815). Man darf gespannt sein, was der Magistrat zum 900-Jahre-Jubiläum

der Gemeinde Mettmenstetten sagen haben wird.

Die Zahl der Menschen, die trotz Lohnarbeit den finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen können, nimmt zu. Der «Anzeiger» analysiert, wer betroffen ist und weshalb sich die Betroffenen oft schämen von der Sozialhilfe abhängig zu sein. (sals)

zu

Ein Schweizer Meister aus dem Säuliamt

Thomas Aeschi in Knonau Mit einem Fast-Bundesrat wartet Knonau auf. Bei der Ersatzwahl um den Sitz von Eveline WidmerSchlumpf hatte der junge SVP-Nationalrat Thomas Aeschi letzten Dezember seinen Widersacher Guy Parmelin bis in den dritten Wahlgang gefordert. Am Nationalfeiertag spricht der Baarer um 20.30 Uhr auf dem Bollet. Spannend dürfte auch die Ansprache von Hans Ruedi Schweizer in Hausen werden. Der Metallbau-Unternehmer will mit seiner Rede Begeisterung für Ökologie wecken. In Affoltern steht bereits am Montagvormittag Jörg Kündig am Rednerpult. Der FDP-Kantonsrat ist zugleich Präsident des Zürcher Gemeindepräsidentenverbands. Gegen Abend verschiebt sich der Festbetrieb dann nach Zwillikon. Statthalter Claude Schmidt spricht derweil in Stallikon, bevor dort der Lampionumzug vom Werkgebäude zum Höhenfeuer auf dem «Weidhoger» startet.

Thomas Aeschi in Knonau. (zvg.)

Jörg Kündig in Affoltern. (zvg.)

Beim Ironman Switzerland in Zürich haben sich vergangenes Wochenende der Ottenbacher Bernhard Schneider und der Rifferswiler Mathias Koethe für die Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifiziert. Bernhard Schneider wurde zudem Schweizer Meister der Altersklasse M55. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 15 anzeigen

Bundesrat Ueli Maurer hält die Festrede in Mettmenstetten. (Archivbilder)

In Stallikon: Claude Schmidt.

In Hausen: Hans Ruedi Schweizer.

Einige Ämtler Gemeinden feiern den Nationalfeiertag auch dies Jahr bereits am Vorabend, 31. Juli. Nebst den Hedingern und Obfeldern, die sich wie gewohnt am Weiher und in der Badi

treffen, haben sich diesmal auch die Bonstetter dafür entschieden, in den 1. August hinein zu feiern. ................................................... > Feiern im Überblick auf Seite 12/13

Gänsehautfeeling auf dem Zementoval Klassische Rennfahrzeuge auf der offenen Rennbahn in Oerlikon: Vier Ämtler dabei Unwahrscheinliches Wetterglück und rekordverdächtig grosser Publikumsaufmarsch prägten das diesjährige «Indianapolis» auf der offenen Rennbahn in Zürich. Auch vier Säuliämtler kreisten mit ihren Oldtimern – mit Tempi von bis zu 100 km/h. ................................................... von martin platter «Federung voll hochgestellt, doch an einer Stelle schrappt das Chassis in der Kurve noch immer an der Bahn.» Urs Kneubühl schüttelt den Kopf. Nach seinen Erfahrungen im Vorjahr beim ersten Start auf der offenen Velorennbahn mit seinem Formel-FordRennwagen von 1984 glaubte er, alle Vorkehrungen getroffen zu haben, damit der Rennwagen eben nicht mehr aufsetzt. Doch die Querbeschleunigung in der Steilwandkurve und eine kleine Unebenheit in der Bahn zwangen den Ford Van Diem des Ottenbachers auch diesmal in die Knie. «Ein mulmiges Gefühl, da es auf dem Oval keine Gerade gibt», fasste Luciano Arnold seinen ersten Abstecher mit seinem nur 450 Kilo leichten Brabham BT 36 Formel-2-Rennwagen aufs Oerlikoner Bahnoval zusammen. Das Kraftpaket des Stallikers leistet satte 240 PS. Ähnliches war auch vom

Die leichte 50-Kubik-Kreidler-Rennmaschine des Ebertswilers Dominik Muheim (vorne) schafft mit ihren 18 PS bis Tempo 200 km/h. (Bild Martin Platter) Hediger Heinz Schmid zu vernehmen, der sich mit einer Yamaha TD2 von 1969 auf die Rennbahn wagte. «Man fährt quasi blind in die Kurve, da man den Kurvenausgang nicht sieht.» Wie Arnold bestreitet auch Schmid mit seiner Maschine sonst Klassik-Rennen in

ganz Europa und England. Der Knüller aber war Dominik Muheim mit seiner Kreidler «Schnapsglas»-Rennmaschine aus dem Jahre 1971. Satte 18 PS schöpft das Geschoss des Ebertswiler Porsche-Restaurateurs aus dem 50-Kubik-Motörchen, also aus dem gleichen

Hubraum wie ihn jedes Mofa aufweist. Unglaublich: Mit dieser Leistung wurden seinerzeit, als es im Motorrad-GP tatsächlich noch eine Schnapsglas-Kategorie gab, Spitzengeschwindigkeiten jenseits von 200 Stundenkilometern erreicht!

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Johann Josef Fässler, geb 21. August 1940, von Appenzell AI, gestorben 8. März 2015, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 20. Juli 2016, als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 29. Juli 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 87910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Christian Gioacchino Ciancia, geb 26. Juli 1974, von Italien, Zeughausstrasse 26, 8910 Affoltern am Albis (bisher: c/o Olga Makusyeva, Zürichstrasse 63, 8910 Affoltern am Albis), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 27. Juli 2016 als geschlossen erklärt worden.

A. o. Delegiertenversammlung Donnerstag, 25. August 2016, 19.00 Uhr, Mehrzwecksaal, Büelstrasse 11 Affoltern am Albis A. Statutarische Geschäfte 1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler 2. Kenntnisnahme des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 19. Mai 2016 3. Asyl – Anpassung der Richtlinien zur Ausgestaltung und Bemessung der finanziellen Unterstützung nach Asylfürsorgeverordnung und SKOS | Bericht und Antrag des Vorstandes 4. Asyl – Nachtragskredit Militärunterkunft Bonstetten: Genehmigung gebundener Ausgaben | Bericht und Antrag des Vorstandes 5. Asyl – Nachtragskredit Personalkosten: Genehmigung gebundener Ausgaben | Bericht und Antrag des Vorstandes 6. Abschluss des statutarischen Teils B. Informationen aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern • Projekt SoNeK | Interkommunale Anstalt Sozialdienst per 1. Januar 2018 | Kündigungsfrist Zweckbereich Sozialdienst per 31. Dezember 2017 Die Unterlagen liegen ab 11. August 2016, beim Sozialdienst Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41b (3. Stock), 8910 Affoltern am Albis, während der Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf.

Affoltern am Albis, 29. Juli 2016

Affoltern am Albis, 29. Juli 2016

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern Albis

Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Margareta Wildhaber, Präsidentin

Das Konkursverfahren über Hermann Georg Hess, geb. 10. Oktober 1953, von Wald ZH, Haldenstrasse 24a, 6006 Luzern (bisher: Grundstrasse 12, 8943 Knonau), ist durch das Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 27. Juli 2016 als geschlossen erklärt worden.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über Frau Dagmar Benthe, geb. 24. Oktober 1977, Staatsangehörigkeit: Slowakei, Zürichstrasse 106, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 12. Mai 2016 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 19. Juli 2016 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 29. Juli 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

676 Hauserstrasse; Bushaltestellen Seleger Moor

Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege Hedingen für den Rest der Amtsdauer 2010/2014

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG)

Auf die Ausschreibung vom 19. Juli 2016 wurde weder der vorher eingereichte Wahlvorschlag zurückgezogen noch ein neuer Wahlvorschlag eingereicht. Die für die Ersatzwahl vorgeschlagene

Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen

Frei-Deubelbeiss Franziska wohnhaft Frohmoos 1, 8908 Hedingen wird daher gestützt auf § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und Art. 6 der Kirchgemeindeordnung als in stiller Wahl gewählt erklärt. Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 29. Juli 2017 Kirchenpflege Hedingen

Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 28. August 2016, 11.00 Uhr, in der Kirche Ottenbach Die reformierten Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden am Sonntag, 28. August 2016, 11.00 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst), zu einer Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Ottenbach eingeladen.

Schluss des Konkursverfahrens

Affoltern am Albis, 29. Juli 2016

Publikation des definitiven Wahlvorschlages

Traktanden

Vorübergehende Verkehrsanordnung In Anwendung von Art. 3 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) vom 19. Dezember 1958, § 5 Abs. 3 der Kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001 und Art. 11 Polizeiverordnung. Die Gemeinde Affoltern am Albis saniert die Zeughausstrasse. Während der Bauzeit wird der Verkehr im Bereich Bachmattstrasse bis Zürichstrasse einspurig geführt. Die Zufahrt zur Zeughausstrasse erfolgt über die Grossholzstrasse. Dauer des Einbahnregimes vom 15. August 2016 bis 31. Oktober 2016 Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958, gestützt auf dessen Art. 90 Ziff. 1, bestraft. Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Statthalteramt des Bezirks Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in doppelter Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag enthalten und ist zu begründen. Die angefochtene Verkehrsanordnung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Affoltern am Albis, 29. Juli 2016 Sicherheitsabteilung

1. Antrag der Pfarrwahlkommission für die Urnenwahl von Frau Pfarrerin Elisabeth Armingeon, als Gemeindepfarrerin zu 60 %, und Frau Pfarrerin Sonja Weisenhorn als Gemeindepfarrerin zu 40 %, für die Amtsperiode 2016/2020. 2. Mitteilungen. Der Antrag und die Akten liegen ab 12. August im Sekretariat der Kirchgemeinde und bei der politischen Gemeinde zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Versammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmung des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 1. September 2003 verwiesen. Ottenbach, 29. Juli 2016 Reformierte Kirchenpflege Ottenbach Präsident: Hans Peter Stutz Aktuarin: Daniela Burkart

Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – in der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle sind vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Rifferswil, 29. Juli 2016 Gemeinderat Rifferswil

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Quellfassungen Brunnen Stallikon/Sellenbüren/Tägerst

Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen Das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) hat mit Verfügung Nr. 703 vom 21. Juli 2016 gestützt auf § 20 Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer und § 35 Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz entschieden: Die mit Beschluss des Gemeinderates Nr. 21 vom 19. Januar 2016 festgesetzten Grundwasserschutzzonen und die entsprechenden Reglemente um die Quellfassungen Brunnen Stallikon Nrn. 2 und 3, Sellenbüren Nr. 5 und Tägerst Nr. 6 werden genehmigt. Die Akten können während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Gegen den Beschluss bzw. die Verfügung kann innert 30 Tagen von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 29. Juli 2016 Gemeinderat

Politische Gemeinde Stallikon Liegenschaftenverkauf Kat. Nr. 2254, Bleikistrasse Der Gemeinderat beabsichtigt das Grundstück Kat.-Nr. 2254 mit zwei Liegenschaften (Bleikistrasse 22, Scheune, Baujahr 1934, und Bleikistrasse 24, Wohnhaus mit angebauter Scheune, Baujahr 1890) zu veräussern. Die Gemeindeversammlung hat den Gemeinderat dazu ermächtigt, das Grundstück zu einem Mindestverkaufspreis von 1,2 Mio Franken zu den bestmöglichen Konditionen zu verkaufen. Das 1221 m² grosse Grundstück befindet sich in der Zone W1/15 (1 Vollgeschoss, 15 % Ausnützung). Die Liegenschaften sind nicht im kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Objekte aufgeführt und können deshalb auch abgebrochen werden. Eine Verkaufsdokumentation ist auf der Website www.stallikon.ch unter «Aktuelles» einsehbar. Besichtigung und Verkauf: Für eine Besichtigung oder Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Enrico Barbon (Telefon 079 700 99 55/ E-Mail: treuhand@barbon.ch). Bitte reichen Sie Ihr Kaufangebot mit Konzeptvorschlag bis am 12. September 2016 schriftlich ein. Stallikon, 29. Juli 2016 Gemeinderat

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Bezirk Affoltern

Freitag, 29. Juli 2016

Bei «Tischlein deck dich» erhalten Bedürftige Lebensmittel, deren mindeste Haltbarkeit überschritten ist. (Bilder sals)

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Wenn der Lohn nicht zum Überleben reicht, türmen sich oft die Rechnungen.

Wenn der Lohn nicht zum Überleben reicht Eine zunehmende Zahl Working-Poor beim Sozialdienst Bezirk Affoltern gemeldet Was in den USA seit Jahren zum Alltag vieler Arbeitnehmender gehört, ist auch im Säuliamt zunehmend ein Problem. Der Lohn aus der Erwerbstätigkeit reicht nicht, um die eigene Familie durchzubringen.

Schweiz. Hier werden sie von ehrenamtlich arbeitenden Säuliämtlern auf die Beziehenden verteilt. Die Richtlinien, wer beim Sozialdienst Affoltern eine Lebensmittelkarte beziehen kann, sind sehr streng. Trotzdem steigt die Zahl der Beziehenden an.

................................................... von salomon schneider

Lebensmittelspenden werden freudig erwartet

«Tischlein deck dich» ist ein spendenfinanzierter Verein, der wöchentlich 15 800 Personen mit Esswaren unterstützt. Im Säuliamt profitieren wöchentlich 45 bis 50 Einzelpersonen und Familien von den Lebensmittelspenden von «Tischlein deck dich». Gesamthaft sind das 140 bis 160 Münder. Coop spendet Lebensmittel, welche das minimale Haltbarkeitsdatum überschritten haben, dem Verein. Dieser verteilt die Lebensmittel auf die 117 Abgabestellen in der gesamten

«Wenn der Lastwagen kurz nach 8 Uhr mit den Lebensmitteln ankommt, sichten wir die Waren und bestimmen, welche Familiengrösse wie viele Lebensmittel erhält. Bei der Abgabe, die ab 10 Uhr beginnt, werden die Bezugskarten gemischt, damit die Leute nicht versucht sind, Stunden vorher anzukommen, um als Erste dran zu sein. Die Lebensmittelabgabe wird immer mit viel Vorfreude erwartet, deshalb ist der Grossteil der Beziehenden bereits um 9.45 Uhr anwesend», erläutert Sibylla Asper, Co-Leiterin der Abgabestelle in Affoltern. Es seien Wor-

king Poor, Menschen mit tiefen Renten und Flüchtlinge, die beim Sozialdienst eine Karte beziehen könnten. Die Lebensmittel von «Tischlein deck dich» werden ergänzend zu den Sozialleistungen verteilt. Meistens werden die Lebensmittel restlos abgegeben. Wenn es einmal zu viel ist, werden sie an die Kantine des Ulmenhofs in Ottenbach weitergegeben.

Bezüger schämen sich oft für Sozialhilfe Längst nicht alle Menschen, die unter dem Existenzminimum leben, sind beim Sozialdienst gemeldet. «Die Menschen schämen sich grösstenteils, Leistungen des Sozialdienstes in Anspruch zu nehmen. Sie warten deshalb oft, bis sie über beide Ohren in Schulden stecken, bis sie den Sozialdienst aufsuchen. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der gerne Sozialhilfe bezieht», erklärt Susanne Keusch vom Sozialdienst Affoltern.

Die Sozialsysteme in der Schweiz sind eigentlich so ausgelegt, dass niemand zwischen die Räder des Systems geraten sollte. Trotzdem passiert dies immer wieder. Susanne Keusch erläutert: «Ein Teil der Working Poor sind beispielsweise junge Mütter, die nicht viel arbeiten können und deren Kindsväter die Alimente nicht oder nicht vollumfänglich bezahlen können. Ein weiterer Teil sind Familien mit zahlreichen Kindern, deren Eltern keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.

Dunkelziffer sehr hoch Bei plötzlicher Krankheit oder Unfällen reicht das Ersparte oder das Resteinkommen oft nicht aus – und bis die Abklärungen bezüglich Sozialhilfe oder IV getätigt sind, kann es je nach Sachlage einige Zeit dauern. Zudem gibt es Menschen mit Depressionen oder Schlafstörungen, denen oft nichts anzusehen ist, die aber im Ar-

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Gottfried Walter Hochstrasser heute Freitag, 29. Juli, den 85. Geburtstag. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

beitsalltag nicht oder nur schlecht zurechtkommen.» Gemeinsam ist diesen Menschen, dass das Einkommen trotz grosser Bemühungen nicht zum Bewältigen der anfallenden Kosten reicht. Zum Sozialdienst kommen sie meist erst, wenn sie bereits in der Schuldenfalle sind, trotz jahrelanger Bemühungen die Kosten zu senken. «Das geht meistens schleichend – und zieht sich über Jahre hin. Wenn die Rechnungen im einen Monat nicht beglichen werden können, kommt im kommenden die erste Mahnung. Nach einer Weile auch eine zweite und dann eine dritte Mahnung. Irgendwann wird dann die erste Betreibung zugestellt. Wenn sich diese häufen, empfehlen die Betreibungsbeamten den Betroffenen manchmal, den Sozialdienst aufzusuchen und Hilfe zu holen. Bei vielen Menschen überwiegt der Stolz aber auch dann noch», erläutert Susanne Keusch. Die Dunkelziffer bei Working Poor sei dementsprechend hoch.

in kürze

In Dachlissen – gesehen und gehört 900 Jahre Mettmenstetten: Dachlisser Fest mit Dorfrundgang Im Rahmen von «Mättmi fiiret 900 Jahr» stieg letzten Samstag das Dachlisser Fest (im «Anzeiger» vom Dienstag). Auf dem angebotenen gut einstündigen Dorfrundgang konnte so einiges gesehen und gehört werden. ................................................... von erich rüfenacht Nach einem Händeschütteln da und dort in der Festwirtschaft auf dem Mattenhof stand also der erste Rundgang mit Bruno Sidler an. Mit Akribie hatte sich der Ur-Dachlisser die notwendigen Unterlagen beschafft, um den über fünfzig interessierten Mitläufern über die Geschichte der einzelnen Häuser und deren Besitzer zu berichten. Neben Sidlers sind auch die Buchmanns Alteingesessene, dazu zähle auch Elsi Imhof-Buchmann, die Central-Wirtin in Affoltern, sagte er. Sogar die Frau des Schreiberlings habe noch etwas Dachlisser-Blut, meinte der Referent. Schliesslich war ihre Grossmutter, die einstige Rössli-Wirtin,

ebenfalls eine geborene Buchmann. Aeschlimanns und Gerbers aus dem Bernbiet kamen später nach Dachlissen und erwarben dort Höfe. Eine Heirat unter den Einheimischen quasi um die Hausecke sei früher gang und gäbe gewesen. So konnte man Haus, Hof und Geld in der Verwandtschaft behalten.

Schilderungen aus früherer Zeit Verschiedene Mitwanderer mit einer speziellen Beziehung zum Dörflein schilderten auf der Tour spontan Reminiszenzen aus früherer Zeit. So gab alt Gemeindepräsident Ernst Jud aus Hedingen, der seine ersten Jahre in Dachlissen verbrachte, einige Müsterchen zum Besten. Auch Walter Kleiner, aufgewachsen in Dachlissen, berichtete über Streiche in seiner Jugendzeit. Aber so gravierend waren diese wohl nicht, denn aus ihm wurde später ein strammer Kantonspolizist. Der pensionierte, jetzt bartlose Pfarrer Ueli Mauch berichtete von Begegnungen mit einer früheren Bewohnerin, welche ein ganz besonderes

Hobby pflegte. Unter den interessierten Zuhörern auf dem ersten Rundgang befanden sich auch René Kälin, amtierender, und Otto Haab, früherer Gemeindepräsident. Auch ehemalige Gemeinderäte wie Hans Huber, Hanni Mohr und Franziska Pfenninger wurden gesichtet. Und auf dem Festgelände waren Gemeinderätin Ursula Junker und Köbi Geissbühler, ehemaliger Gemeindepräsident von Rifferswil, auszumachen.

15-Jährige vom Blitz erschlagen Zwei 15-jährige Freundinnen aus Hausen und Baar sind am Montagabend in der serbischen Stadt Aleksandrovac vom Blitz getroffen worden. Sie hatten unter einem Baum Schutz vor einem Unwetter gesucht. Beide Mädchen haben das Unglück nicht überlebt. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, starb die Baarerin auf der Stelle, während die Hausemerin zwei Stunden lang im Krankenhaus um ihr Leben kämpfte.

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Hobby-Historiker Kaum zurück auf dem Festplatz, machte sich die nächste Gruppe für den zweiten Rundgang mit Bruno Sidler bereit. Eigentlich ist dieser ja Landwirt, aber auch Sigrist und Schützenpräsident und jetzt noch Dachlisser Hobby-Historiker. Fast etwas schade, dass nicht noch mehr Mettmenstetter aus dem Dorf den Weg nach Dachlissen fanden. Schon ein ähnlicher Anlass in Rossau von Ende Mai war ja total gelungen. Jetzt bleibt nur noch Herferswil, das am 10. September feiern wird.


Kappel am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: EG Schneiter Alfred, c/o Florian und Regina Schneiter, Rifferswilerstrasse 4, 8926 Hauptikon Projektverfasser: Meili Mader Architekten GmbH, Konradstrasse 54, 8005 Zürich; Bauvorhaben: Umnutzung Milchviehstall in Pferdestall und Erstellung Parkplätze, Assek.-Nr. 56, Kat.-Nrn. 494 und 1334, Weidstrasse, Hauptikon (Kernzone B und Landwirtschaft, Ortsbildschutzperimeter)

Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Geschw. Halter, c/o Halter AG, Immobilien, Hardturmstrasse 134, 8005 Zürich Bauvorhaben: Erweiterung und Sanierung Parkplatzanlage, Kat.-Nr. 4837, Zürichstrasse 49–55, Zentrumszone Z4

Am 22. Juli 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Raymonde Claire Bräm-Duménil geb. 22. April 1930, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erstellung Spielplatz innerhalb Badiareal, Kat.-Nr. 4012, Bolletstrasse/Stockweid (Erholungszone E)

Am 23. Juli 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Stallikon Bauherrschaft: Martina Bucher, Tüelen 1, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Neuaufbau und Vergrösserung Reit- und Allwetterplatz für Pferde, Kat. Nr. 1761, Zone Landwirtschaftszone (bereits erstellt)

Helena Reichmuth-Cozzio geb. 15. Dezember 1920, von Affoltern am Albis ZH und Unteriberg SZ, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Obere Seewadelstrasse 12. Bestattung am Mittwoch, 3. August 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 25. Juli 2016 ist in Lenzburg AG gestorben:

Walter Frey geb. 14. September 1930, Witwer von Frey, Erna, von Affoltern am Albis ZH und Gontenschwil AG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Tannholzstrasse 27.

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Mettmenstetten

Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Förrlibuckstrasse 60/62, 8005 Zürich Bauvorhaben: Umbau bestehende Mobilfunkanlage für Swisscom, Kat.Nr. 4410, Industriestrasse 16, Industriezone

Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Ruedi und Silvia Egli, Fuessmättli 3, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Baubüro Ruedi Egli GmbH, Fuessmättli 3, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Umbau Doppelwohnhaus in 6 Wohnungen (kommunales Schutzobjekt), Vers.-Nr. 2217, Kat.-Nr. 6777, Hofibachstrasse 3, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Todesfälle

Bestattung am Freitag, 5. August 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Affoltern am Albis, 22. Juli 2016

Pilzkontrolle 2016 13. August bis 30. Oktober Kontrollstelle Affoltern am Albis für die Gemeinden Affoltern am Albis, Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil im Haus Bachweg 7 in Affoltern am Albis Öffnungszeiten 18.30 bis 19.00 Uhr jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag (ausgenommen während der Schonzeit, jeweils vom 1. bis 10. Tag des Monats) Amtliche Pilzkontrollpersonen Balint Berg, Bahnhofplatz 5, 8908 Hedingen, Tel. 044 761 26 07

Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Pensionskasse Pro, Bahnhofstrasse 4, 6431 Schwyz Projektverfasser: Tellco Immobilien AG, Bahnhofstrasse 3, Postfach 553, 6340 Baar Bauvorhaben: Umbau Wohnhaus in 3 Maisonette-Wohnungen (kommunales Schutzobjekt), Vers.-Nr. 704, Kat.-Nr. 6673, Mühlebergstrasse 14/16, Kernzone

Christian Klee, Winkelstrasse 56, 8912 Obfelden, Tel. 079 609 96 48

Hedingen Gesuchsteller: Helvetia Versicherung, Monica Caramella, Hohlstrasse 560, 8048 Zürich Projektverfasser: p-4 AG, Bernhard Sprenger, Industriestrasse 22, 6302 Zug Bauprojekt: Neubau Arealüberbauung von zwei Gebäuden mit total 29 Wohnungen inkl. Tiefgarage, Alte Zwillikerstrasse, 5 und 7, Kat.-Nrn. 2265, 226, 2186, 2625, Wohn- und Gewerbezone W2.9

Raymonde Claire Bräm-Duménil in ihrem 87. Altersjahr

Verena Schneebeli, Rigistrasse 23, 8912 Obfelden, Tel. 044 761 40 56

Gesuchsteller: Hans Ernst Knobel, Fuessmättli 4a, 8913 Ottenbach Projektverfasser: GtA Architektur AG, Riedsortstrasse 81, 6353 Weggis Bauprojekt: Projektänderung Ersatzbau des bestehenden Scheunenteils und der Garage durch Mehrfamilienhaus auf Kat.-Nr. 3087, Oberalbis (KW)

Heute verstarb unsere liebe Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter und Freundin

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

TO D E S A N Z E I G E

Hansjörg Birrer, Bodenmatte 11c, 5647 Oberrüti AG, Tel. 041 787 07 08 Ausserhalb der genannten Öffnungszeiten erfolgt die Kontrolle nur nach telefonischer Vereinbarung. Zur Erinnerung • In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln. • Pro Person und Tag dürfen höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. • Die Pilze müssen der Kontrolle gereinigt sowie ganz (Pilze mit Hut und Stiel) vorgelegt werden. • Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden. Bringen Sie im Zweifelsfall ein Muster der Kontrollstelle. Die Gesundheitsbehörden und Gesundheitskommissionen der erwähnten Gemeinden

Elisabeth Leisibach Fabienne Leisibach Patrick Thoma Florence Leisibach mit Ilja Leisibach Henri Bräm Jolanda Bräm Massolin Frédéric Bräm Daniela Bräm Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 3. August 2016, um 10.30 Uhr auf dem Friedhof Manegg in Zürich Wollishofen statt, auf Wunsch unserer Mutter im engsten Familienkreis. Anschliessend an die Beisetzung musikalische Abdankungsfeier in der Friedhofskapelle Manegg. Traueradresse: Elisabeth Leisibach, Wibichstrasse 10, 8037 Zürich


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. Juli 2016

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Eine niederschwellige Anlaufstelle rund um Pflege und Betreuung Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen: Auf Margrit Aeschlimann folgt Susanne Behrendt Im März 2013 hat Margrit Aeschlimann die Leitung der zehn Monate zuvor von Pro Senectute Kanton Zürich lancierten Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen noch in der Pilotphase übernommen. Per Anfang August übergibt sie an Susanne Behrendt.

(sie lacht). Es ist ein spannendes Fachgebiet, eine wertvolle Zusammenarbeit mit sehr engagierten Menschen in verschiedenen Organisationen. Susanne Behrendt, welche Herausforderung erwartet Sie? Susanne Behrendt: Eine meiner Hauptaufgaben wird es sein, die Leute kennenzulernen und die Kontakte weiter zu pflegen, die Margrit Aeschlimann aufgebaut hat. Eine gute Beziehungsarbeit ist das A und O. Das bildet Vertrauen. Weiter geht es darum, CareNet+ bekannt zu machen.

................................................... von thomas stöckli «Die niederschwellige Anlaufstelle für alle Fragen rund um Pflege und Betreuung hat sich sehr bewährt», findet Margrit Aeschlimann. Kein Wunder also, dass abgesehen von Affoltern, das seit diesem Jahr eine eigene Beratung anbietet (Kontakt: Fabio Bieri, Telefon 044 762 56 74), alle Bezirksgemeinden dabei sind. Die Leute schätzen das Angebot der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen wegen der neutralen Sichtweise und der Möglichkeit, offen über ihre Zukunft sprechen zu dürfen, sei es bei einer Demenz-Diagnose oder wenn Angehörige pflegebedürftig werden. Ein wiederkehrendes Thema ist auch die Finanzierung. Die Beratungstätigkeit beschränkt sich nicht aufs Büro. Margrit Aeschlimann machte Hausbesuche, stand am Telefon zur Verfügung und hat an Anlässe in den Gemeinden Kontakte aufgebaut. «In den Gemeinden wird tolle Arbeit geleistet», betont sie und hat in

persönlich Gelernte Pflegefachfrau Susanne Behrendt leitet ab August die von Pro Senectute Kanton Zürich geführte Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen sowie das Koordinationszentrum CareNet+. Die gelernte Pflegefachfrau verfügt über Berufserfahrung im Akutspital, bei der Spitex und im psychosozialen Bereich. Sie ist es gewohnt, vernetzt zu arbeiten und verfügt über eine Beratungsund Coaching-Ausbildung.

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Susanne Behrendt: «Eine gute Beziehungsarbeit ist das A und O»

Susanne Behrendt (links) übernimmt von Margrit Aeschlimann die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen sowie die neue Koordinationsstelle CareNet+. (Bild zvg.) den Beratungen auch immer wieder darauf hingewiesen, was im Wohnort der Klienten passiert. ...............................................................

Margrit Aeschlimann: «Die Angst vor langen Wartelisten ist weggefallen» ............................................................... «Anzeiger»: Mit welchen Anliegen kommen die älteren Menschen zu Ihnen? Margrit Aeschlimann: Das ist eine breite Palette: Den meisten Leuten reicht eine Auslegeordnung und Beratung. Ein grosser Themenbereich ist das Wohnen im Alter: Was tun, wenn ich das Haus verlassen muss? Wie das Pflegeheim bezahlen? Weiter geht es zum Beispiel darum, wie ich einkaufe, wenn ich nicht mehr Auto fahren kann. Auch die Entlastung von pflegenden Angehörigen wird thematisiert: Was sind die Angebote – und wie

finanziere ich das? Sowas beschäftigt die Leute auch. Was hat sich in den gut drei Jahren verändert? Margrit Aeschlimann: Als ich angefangen habe, gab es im Bezirk zu wenig Pflegeheim-Betten. Entsprechend mussten wir oft auch Plätze ausserhalb des Bezirks vermitteln. Seit die Senevita eröffnet hat, können mehr Leute im Bezirk bleiben. Früher haben sich die Leute frühzeitig angemeldet aus Angst vor langen Wartelisten, heute wartet man, bis es nicht mehr anders geht. Das ist ein Druck, der wegfällt. Gibt es Begegnungen, die Ihnen besonders in Erinnerung bleiben? Margrit Aeschlimann: Ich bin immer wieder sehr beeindruckt, wie hochbetagte Menschen es schaffen, ihre Eigenständigkeit zu bewahren. Es ist ihnen wichtig, dass sie so lange wie

möglich zu Hause bleiben können. In diesem Zusammenhang beeindrucken mich auch die Nachbarschaftshilfe und die Freiwilligenarbeit immer wieder. Eigentlich gibt es mehr Leute, die Hilfe geben als solche, die sie annehmen wollen. Zur Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen ist CareNet+, das Koordinationszentrum für Gesundheit und Soziales, dazugekommen. Worum geht es da? Margrit Aeschlimann: Ja, das Pilotprojekt läuft seit Februar. CareNet+ ermöglicht es, betagte Menschen enger zu begleiten, und durch Koordinationsleistungen eine verbesserte, wirksamere Zusammenarbeit aller Beteiligten im sozialen und gesundheitlichen Versorgungsbereich sicherzustellen. Es ist eine massgeschneiderte Unterstützung in komplexen Situationen.

............................................................... Was möchten Sie beibehalten, was ändern? Susanne Behrendt: Es wird meine Aufgabe sein, möglichst viel weiterzuführen, wie es von der Projektleitung und von Margrit Aeschlimann aufgegleist wurde. Und natürlich freue ich mich auf den fachlichen Austausch mit allen Beteiligten. Was sind Ihre Erwartungen? Susanne Behrendt: Ich zähle auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Spitex und anderen ambulanten Diensten. Die Aufgabe von CareNet+ ist es, alle Akteure an einen Tisch zu bringen. Dieses koordinierte und abgestimmte Vorgehen ist denn auch das Neue am CareNet+. Und was darf die Bevölkerung von Ihnen erwarten? Susanne Behrendt: Dass ich gut zuhöre, den Menschen mit grossem Respekt begegne und sie in der Lösung ihrer individuellen Anliegen effizient unterstütze. Ziel ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen und Koordinationsstelle CareNet+, Susanne Behrendt, Werkstrasse 1, Affoltern a. A. Anmelden erwünscht, Telefon 058 451 52 70 (Beratungsstelle) oder 044 760 19 11 (CareNet+).

Was übergeben Sie Ihrer Nachfolgerin? Margrit Aeschlimann: Viel Arbeit

Weitere Infos unter www.pszh.ch oder www.carenetplus.ch.

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Schwimmen lernen bei schönstem Sommerwetter Gut besuchte Ferienkurse im Freibad Stigeli in Affoltern Zur Tradition geworden sind die Kinder-Schwimmkurse der Schwümschuel Röteli, während der Sommerferien im Freibad Stigeli in Affoltern.

«alleine» mit dem kühlen Nass vertraut zu machen. Eine Herausforderung an das junge und bestens ausbildete Schwimmleiterteam um Nelly Röthlisberger. Mit viel Feingefühl und Geduld ging man auf die kleinen Teilnehmer ein und so wurden die ersten Hemmschwellen und Ängste überwunden. Unter den neugierigen und gespannten Blicken vieler Mütter und Väter wurden die ersten Fortschritte freudig wahrgenommen und per Handy festgehalten. Im Laufe der Woche erzielten die Kinder zum Teil riesige Fortschritte. Mit strahlenden Augen nahmen sie am Freitag, dem letzten Kurstag, ihre verdienten Schwimmabzeichen in Empfang. In der fünften Schulferienwoche vom 15. bis 19. August führt die Schwümschuel Röteli nochmals für alle Stufen (1 bis 7, Krebs bis Eisbär) Schwimmkurse durch im Stigeli. (pd.)

Für die treuen «Stigeli»-Besucher war der grosse Besucheraufmarsch am Morgen ungewöhnlich. Bei schönstem Sommerwetter konnte am Montagvormittag der ersten Sommerferienwoche eine grosse Schar erwartungsvoller Kinder begrüsst werden. Bereits um 9 Uhr starteten die ältesten in zwei Gruppen zu ihren Kursen Krokodil/Eisbär und Pinguin/Tintenfisch. Um 10 Uhr und dann eine Stunde später machten sich je drei weitere Gruppen für den Frosch- und den Krebs-/Seepferd-Kurs bereit.

Mit viel Feingefühl und Geduld Besonders für die Jüngsten, gerade mal vier- und fünfjährig, war es ein grosser Schritt, sich das erste Mal

Nelly Röthlisberger (2.v.r.) mit ihrem Schwimmleiterteam – von links: Noe Bürge, Manuela Chirco und Daniel Abellas – im «Stigeli», Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)

Anmelden unter www.schwuemschuel-roeteli.ch oder direkt an der «Stigeli»-Kasse.


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Sommerserie

Freitag, 29. Juli 2016

Mond und Sonne als stete Begleiter Sommerserie «Startpunkt Säuliamt» (4): Zu Fuss von Uerzlikon bis zur Alpwirtschaft Brunegg In fünf Stunden zu Fuss kommt man erstaunlich weit. Und wenn das Wetter stimmt, wird eine solche Wanderung zu einem absoluten Highlight. ................................................... von marianne voss Die Vorgabe war klar: Fünf Stunden unterwegs sein. Und ich beschloss, dies zu Fuss zu tun. Weiter beschloss ich, nachts loszumarschieren und sicher das Säuliamt zu verlassen. Und ich suchte eine Begleitperson. Lust auf einen Ausflug? «Ja sicher.» Abmarsch morgens nach vier Uhr. «Äh, muss das sein?» oder «Tut mir leid, genau nächste Woche habe ich keine Zeit.» Da kam mir ein Bekannter in den Sinn, den ich seit mehr als 20 Jahren kenne, und der immer für ungewöhnliche Aktionen zu haben war. Und er sagte zu. In einer der raren schönen Juninächte trafen wir uns um vier Uhr, um halb fünf marschierten wir in Uerzlikon los. Im Rucksack ein Caffe Latte, ein Fläschchen Wasser und ein Biberli. Das musste reichen. Und das Ziel? Das hatte ich offen gelassen. Beim Abmarsch schauten wir uns um und liessen die Stimmung auf uns wirken. Der Mond schien hell auf das noch schlafende Dorf. Meine beiden Katzen nahmen keine Notiz von uns, sie sassen auf der frisch gemähten Wiese und waren konzentriert am Mausen. «Lass uns Richtung Albis gehen», schlug ich vor. Von dort würden wir das Säuliamt bald verlassen.

Morgenrot Im Wald Richtung Kappel erwachten schon die Vögel. Wir unterbrachen das Gespräch und hörten dem lautstarken Gezwitscher zu. Unterhalb vom Kloster Kappel stand eine Herde Kühe auf der Weide und wartete aufs Gemolkenwerden. Es schien, als blickten sie uns verwundert an: «So früh? Um diese Zeit ist ja noch nicht mal unser Bauer auf.» Beim nächsten Wanderwegweiser blieben wir stehen. Nebst Albis, Baar oder Sihlbrugg war da auch Höllgrotten zu lesen. «Das wäre doch was!» Wir änderten den Plan und beschlossen, zu den Höllgrotten zu wandern. Auf dem Fahrweg durch die verschlafenen Weiler genossen wir die atemberaubende Aussicht auf den Zugersee und die Alpen. Noch immer schien der

Angekommen. (Bild zvg.)

Mond. Doch der Horizont glühte im Morgenrot und die ersten Spitzen der Berner Alpen erglänzten im Sonnenschein. Bald näherten wir uns den Industriebauten von Sihlbrugg und der grossen Strasse. Bis jetzt war uns noch kein Mensch begegnet. Der Lärm des regen Verkehrs, der uns von unten entgegenschlug, zeugte aber von vielen anderen, die auch schon unterwegs waren – nur nicht zu Fuss. Bevor wir durch die kleine Unterführung Richtung Walterswil gingen, schlug die Glocke der Kapelle sechs Uhr. Das erste Flugzeug glänzte im Sonnenlicht und drehte vor dem Mond ab, um in wenigen Minuten in Kloten zu landen.

Zwei Welten Wir folgten weiter dem Wegweiser Richtung Höllgrotten. Auf der Höhe blickten wir ein letztes Mal zurück auf den Albis ins Säuliamt, von wo wir gekommen waren. Rechts von uns lag die Baarburg, ein prägnanter freistehender, bewaldeter Hügel. Bald passierten wir mehrere völlig einsam gelegene Bauernhöfe. Einer davon war zerfallen und verlassen. Er wirkte auf uns etwas geisterhaft. Beim nächsten trafen wir nur einen Hund an, der vor dem Haus auf dem Rücken lag und keine Notiz von uns nahm. Im Stall war die Melkmaschine zu hören. «Hier sieht es ja aus wie vor 50 Jahren», bemerkte ich beim Weitergehen und blickte zugleich auf die sonnenbeschienenen Hochhäuser der Stadt Zug. «Zwei Welten», stellte mein Begleiter kurz und zusammenfassend fest. Der Mond war inzwischen verblasst und daran, sich von uns zu verabschieden.

Tuff für die Eisenbahn in Bonstetten Um Viertel vor sieben kamen wir an der Lorze beim Kassenhäuschen der Höllgrotten an. Wir hatten Hunger. Caffe Latte und Biberli, ein wunderbares Frühstück. Die einzige Geräuschkulisse war hier das Rauschen des Wassers. Plötzlich schoss von flussaufwärts kommend ein Biker an uns vorbei, bald folgten weitere. «Die kommen vom Ägerital und gehen wohl nach Baar arbeiten», vermutete ich. «Und wir?», fragte mein Begleiter. «Wohin wollen wir nun weitergehen? Wir haben noch gut zwei Stunden vor uns. Wie wäre es mit dem Ägerital?» Die Idee fand ich gut. Was die Biker abwärts können, schaffen wir auch auf-

Morgenrot und Sonnenaufgang über den Alpen. (Bild Marianne Voss) wärts. Vielleicht erreichen wir bis um halb zehn den Ägerisee? Vor dem Aufbruch studierten wir noch die Informationstafel mit dem kleinen Teufelchen und entdeckten einen interessanten Bezug zum Säuliamt. Da war zu lesen: «Der im Lorzentobel abgelagerte Tuff, leicht und porös, liess sich gut schneiden und wurde im 19. Jahrhundert zu Bauzwecken abgebaut, etwa zur Auskleidung des Eisenbahntunnels bei Bonstetten im Knonauer Amt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde 1863 die erste Grotte entdeckt.»

Anstossen um halb zehn Uhr Der Weg entlang der Lorze ging stetig aufwärts und führte bald unter den Lorzetobelbrücken hindurch. Drei Brückengenerationen stehen hier. Die älteste ist die Holzbrücke, die wir zu Fuss passierten. Sie stammt aus dem Jahr 1531. Die Bogenbrücke wurde 1910 in Betrieb genommen und die anzeige

neue Lorzentobelbrücke, die das Tal in einem Bogen überspannt, wurde 1985 dem Verkehr übergeben. Auf dem weiteren Weg passierten wir die Wasserfassungen der Stadt Zug und Kraftwerke zur Stromerzeugung – der Ursprung der Industrie von Zug. Und schliesslich standen wir auf der Verzweigung im Schmittli Neuägeri. Es war kurz vor neun Uhr. Wieder studierten wir die Wegweiser. «Bis zum See ist es zu weit», musste ich feststellen. Aber da war auf einem separaten Schild zu lesen: «Alpwirtschaft Brunegg, 20 Minuten». «Ob diese Wirtschaft wohl offen ist?», dachte ich im Stillen. Und ich stellte mir ein Gipfeli, einen Milchkaffee und vielleicht ein Gläsli Weissen vor . . . Nach 20 Minuten waren wir oben und um halb zehn – fünf Stunden nach unserm Abmarsch – brachte uns die Wirtin Kaffee, Gipfeli und je ein Glas Féchy. Beim Anstossen auf der Terrasse der schmucken neu gebauten Wirtschaft bewunderten wir die Aus-

Startpunkt Säuliamt In der diesjährigen Sommerserie machen sich «Anzeiger»-Journalisten auf den Weg – zu Fuss, per Velo, Schlauchboot oder mit einem x-beliebigen anderen Fortbewegungsmittel – und berichten von ihren Erlebnissen unterwegs. Die einzigen Vorgaben: das Säuliamt als Startpunkt und die Reisedauer von fünf Stunden. Bereits erschienen: Mit dem Schlauchboot von Ottenbach nach Mellingen, 19. Juli; Medienreise in die Emilia Romagna, 22. Juli; Kreuz- und Querreise per Bus, 26. Juli.

sicht auf die noch weiss verschneiten Gipfel hinter dem Ägerisee. Und vor dem Rückmarsch zur Busstation an der Strasse beschlossen wir, sicher einmal an diesen neu entdeckten schönen Ort zurückzukehren.


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. Juli 2016

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forum

Wenn die Stromrechnung Es muss nicht immer Bundesbern sein … Freude bereitet Energietechnisch fast Selbstversorger: René Homberger, Hedingen Solarenergie ist Trumpf: Im letzten Jahr wurde in der Schweiz eine Fläche von rund 322 Fussballfeldern mit Solarpanels bedeckt. Auch Hedinger René Homberger setzt auf erneuerbare Energien und produziert auf seinem Dach eigenen Strom. Auf dem nach Südosten ausgerichteten Teil des Daches der Familie Homberger reihen sich 38 reflexionsarme, schwarze Module. Das Einfamilienhaus, in einem ruhigen Quartier in Hedingen gelegen, wurde im März innert kürzester Zeit mit den Solarpanels ausgestattet. «Durch ein Pilotprojekt der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) kam ich auf die Idee, eine eigene Solaranlage zu betreiben», erzählt Hausbesitzer René Homberger. Dank der Solaranlage auf dem Dach wurde Homberger energietechnisch fast zum Selbstversorger: vom Konsumenten zum «Prosumer», wie das auf Neudeutsch heisst. Das Kunstwort setzt sich aus den Begriffen Produzent und Konsument zusammen. Der Gedanke dahinter: Hausbesitzer beziehen nicht mehr nur Strom aus dem Netz, sondern produzieren einen Teil auch selber.

Erfreuliche Gutschrift auf der Stromrechnung Rund um die Uhr kann der Haushalt mit der selbst erzeugten Energie aber nicht versorgt werden. «Strom brauche ich ja zu jeder Zeit», so Homberger. Wenn die Sonne nicht scheint, wird der Strom deshalb wie gewohnt aus dem Netz gezogen. Wird handkehrum mehr Strom produziert als benötigt, kann dieser ins Netz eingespeist werden. Eine Faustregel besage, dass rund ein Drittel des selbst produzierten Stroms zeitgleich verbraucht werden könne, erklärt Homberger. «In den sonnenstarken Monaten April, Mai und Juni lieferte die Anlage 2963 Kilowattstunden Strom. Gebraucht haben wir insgesamt allerdings nur 846 Kilowattstunden», zeigt er auf. Entsprechend erfreulich fiel daher die Quartals-Stromrechnung aus: Statt einer Belastung erhielt Homberger in diesem Fall eine Gutschrift. «Die Aussicht auf solche Stromrechnungen gab

René Homberger produziert auf seinem Dach eigenen Strom. (Bild zvg.) allerdings nicht den Ausschlag für den Bau der Anlage», lacht Homberger.

Selbst praktisch keinen Aufwand Ein wichtiger Punkt für die Entscheidung zugunsten einer EKZ Solaranlage war die Tatsache, dass René Homberger die Verantwortung für den Bau komplett abgeben konnte. «Es hat mich gereizt, dass ich selbst praktisch keinen Aufwand hatte. So lief die gesamte Abwicklung von der EignungsEvaluation bis zur Installation einfach und unkompliziert über die EKZ», erzählt er. Denn das Zürcher Stromversorgungsunternehmen übernahm die gesamte Planung, alle Bewilligungen, die Organisation und Durchführung der Bauphase sowie die Beantragung der Fördergelder des Bundes bei Swissgrid. Für die Erstellung der Solaranla-

ge gewährt der Bund eine Einmalvergütung zwischen 20 und 30 Prozent des Investitionsvolumens. Im Falle der Hombergers machen das rund 6000 Franken aus – bei einem Gesamtaufwand von 30 000 Franken. Ein weiteres Argument für die Installation des Solarsystems war der Zukunfts-Aspekt. «Derzeit rentiert die Anlage noch nicht. Aber wer weiss, was für ein Auto wir in fünf Jahren fahren?» Jetzt stehe bei ihnen ein Hybridfahrzeug in der Garage. Allerdings werde dieses vielleicht bald durch ein Plug-in-Hybrid ersetzt, welches die Familie dann mit dem eigenen Strom laden könnte. Als Pionier sieht sich René Homberger jedoch nicht. «Ich setze gerne auf Bewährtes und schätze Zuverlässigkeit. Aber das ist mein Beitrag an die Umwelt, den ich leisten kann.» (pd.)

Ein Angebot der reformierten Kirchgemeinde Affoltern

Zu Hause bleiben können mit einer chronischen Krankheit, gepflegt und begleitet werden von den eigenen Angehörigen, das ist der Wunsch der meisten Betroffenen. Das bedeutet viel körperlichen und psychischen Einsatz von den pflegenden Angehörigen. Auch wenn die Spitex ihre wertvollen Dienste einbringt, bleibt immer noch viel an den Angehörigen hängen: Präsenzzeit, Organisation und auch oft Kummer sowie Existenz- und Zukunftsängste.

zum Bürkliplatz auf dem Programm. Ab dort stechen die inzwischen wohl hungrigen Reiseteilnehmer mit dem Lunch-Schiff in See und geniessen während der kurzen Rundfahrt das Mittagessen. Wieder Land unter den Füssen, tritt die Gesellschaft die Heimreise an, wobei auch eine individuelle Rückkehr ins Säuliamt möglich ist. Obschon die Teilnehmerzahl grundsätzlich beschränkt ist, stehen zurzeit noch einige Plätze für Schnellentschlossene zur Verfügung. Die SVP Affoltern freut sich auf eine interessierte Reisegruppe. SVP Affoltern am Albis Detailinfos und Anmelden (bis 6. August) unter Tel. 044 761 59 56.

Tierschutz. Oder wer muss geschützt werden?

Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige in Affoltern Einander stützen in belastenden Situationen, Gelegenheit haben zum Austausch, Informationen zum Thema häusliche Pflege und Unterstützung bekommen, das ist der Sinn der «Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige».

Am Montag, 29. August, besucht die SVP Affoltern das Zürcher Rathaus. Es bietet sich den Teilnehmern die Gelegenheit, dieses historische Gebäude unter kundiger Führung der Parlamentsdienste zu besichtigen. Selbstverständlich ist auch ein Besuch der Kantonsratssitzung vorgesehen. Von der Besuchertribüne aus kann der Ratsbetrieb verfolgt und den gewählten Kantonsräten sozusagen auf die Finger geschaut werden, vor allem aber kann man sie debattieren hören. Die Affoltemer SVP-Kantonsrätin, Susanne Leuenberger, wird den Besuchern Red und Antwort stehen. Bei günstigem Sitzungsverlauf besteht sogar die Möglichkeit, dem neu gewählten Kantonspräsidenten der SVP zu begegnen. Nach dem Besuch des Ratshauses steht ein kurzer Spaziergang

Auch ältere Menschen mit altersbedingten Einschränkungen wünschen sich, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Die Kinder leben aber vielleicht weiter weg, sind noch im Berufs- und Familienalltag eingespannt. Die erwachsenen Kinder kommen unter Druck alles unter einen Hut zu bringen. Auch da ist die Spitex ein wertvoller Partner in der Pflege und Hilfe im Haushalt, aber was ist mit den zwischenmenschlichen Bedürfnissen der alten Eltern? In beiden Fällen werden die Angehörigen immer wieder von Fragen geplagt, wie: «Mache ich alles richtig, mache ich genug, sollte ich nicht noch ..?» Die Gesprächsgruppe möchte Raum geben für pflegende und betreuende Angehörige sich mit Menschen in der gleichen Situation auszutauschen, einander den Rücken zu stär-

ken und auch einmal Ärger, Trauer und Verzweiflung äussern können. Die Leiterin Ursula Jarvis, Sozialdiakonin in der reformierten Kirchgemeinde Affoltern, ist ehemalige Pflegefachfrau und hat sich weitergebildet in der Unterstützung von pflegenden Angehörigen und Freiwilligen. Die Gruppe steht allen pflegenden und begleitenden Angehörigen im Bezirk offen, unabhängig von Religionszugehörigkeit. Die nächsten Treffen sind am 16. August, 11. Oktober, 15. November und 13. Dezember, jeweils von 9.30 bis 11 Uhr im «Rigelhüsli» auf dem Areal der reformierten Kirche Affoltern an der Zürichstrasse 94. (pd.) Infos und Anmeldung bei Leiterin Ursula Jarvis, Sozialdiakonin, ref. Kirchgemeinde Affoltern, Erwachsenenbildung SVEB1, DAS Support pflegende Angehörige und Freiwillige, Tel. 043 466 83 23, ursula.jarvis@bluewin.ch.

Auf dem Hof von meines Nachbars lebte eine zirka 15 Jahre alte Katze. Wie bei allen Tieren und Menschen, die ihrer Gattung entsprechend ein hohes Alter erreicht haben, nimmt die Schönheit ab. Im Fall der Katze: Sie hatte ein struppiges Fell. Eine Frau hatte Erbarmen mit der Katze und befand, man müsse sie erlösen. Dies teilte die Frau nicht etwa meinem Nachbarn mit, nein, sie erstattete Anzeige! Nun begann der Amtsschimmel zu wiehern, bis ein Betrag von 1300 Franken aufgelaufen war. Der Tierrettungsdienst musste die Katze einfangen und diese zum Einschläfern bringen. Dies bereitete grosse Mühe, handelte es sich bei dieser Katze um eine, die von eben diesem Tierrettungsdienst war. Sie wurde seinerzeit mit einer Katzenfalle eingefangen und war deshalb nie handzahm. Aber sie holte sich täglich, bis zum letzten Tag, ihr Futter. Schon das Einfangen, war alles andere als tierfreundlich. Die Katze wurde in einem Raum in die Enge getrieben und dann mit einen Feumer an der Wand eingefangen! Mein Nachbar hat noch zehn Katzen. Alle wurden akribisch genau untersucht, dabei wurde nicht die

geringste Beanstandung festgestellt. Dieses ganze Prozedere ist absolut ungerecht. Weil ja nur die Katze den Fall hätte beurteilen können, sie aber wurde nicht gefragt. Oder hat sie die Aussage verweigert? So wie jeder Mensch selbst bestimmen kann, ob er von Dignitas oder Exit ins Jenseits begleitet werden oder auf seinen natürlichen Tod warten will. Weshalb wurde der Katze diesen Entscheid nicht gelassen? Wer weiss, vielleicht wäre sie in der nächsten Nacht von einem Fuchs geschlagen worden, zum Wohle der jungen Füchse. Was ich noch sagen möchte: der Leumund der Katze war alles andere als rein, mehrmals wurde sie dabei erwischt, wie sie Mäuse aufs grausamste quälte. Was mich aber vollends auf die Palme getrieben hat: Mein Nachbar hat nur ein bescheidenes Einkommen, deshalb überlegt er sich, die Busse im Gefängnis abzusitzen. Und dies nur, weil man sich nicht einig war über den Zeitpunkt, zu dem die Katze ins Jenseits hätte befördert werden müssen. Ueli Suter, Affoltern am Albis

30 ist nicht 30 Affoltern lehrt uns, es gibt «Tempo 30 geradeaus» und «Tempo 30 im zickzack» gefahren. Da die meisten Einwohner die zweite Variante nicht kennen, baut die Gemeinde Hindernisse auf die Strasse. Damit können wir alle das Kurven-Fahren bei beschränktem Tempo erlernen. Voller Bewunderung haben wir die kürzlich vom Gemeinderat veröffentlichten Visionen zur Kenntnis genommen. Besonders gefreut haben wir uns über das Ziel, den Steuerfuss zu senken und die Attraktivität des Bezirkshauptortes zu erhöhen. Wir dürfen davon ausgehen, dass die Erstellung der vielen, luxuriösen

und kostspieligen «Verkehrs-Inseln», noch vor der neuen Strategie beschlossen wurde. Sicher weiss man, dass Erziehung, Sicherheit und Ästhetik zu teuer erkauft worden sind. Nun stehen wir da mit vielen Inseln und weiterhin hohen Steuern. Good News für uns alle: Die Visionäre haben gewusst, dass viele Einwohner von einer eigenen Insel träumen. Ab sofort können diese im Gemeindehaus gekauft oder gemietet werden. Die Tafel mit dem wunderschönen Wappen können von den neuen Besitzern frei gestaltet werden. Walter Laubscher, Affoltern am Albis

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten: Ein Leserbrief … – … muss mit Name, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – … soll ein Thema aus dem «Anzeiger» oder der Region aufgreifen.

– … soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – … darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


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Bezirksgemeinden Affoltern Lehrstellen Sind Sie interessiert an einer spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung? Die Gemeinden des Bezirks Affoltern haben für das Jahr 2017 freie Lehrstellen zu vergeben als

Kaufmann/Kauffrau EFZ, alle Profile Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle kaufmännische Arbeiten in den Gemeindeverwaltungen. Sie begleiten und betreuen Einwohnerinnen und Einwohner in allen Lebenslagen. Von der Ausstellung von Ausweisen und Bewilligungen, dem Vorbereiten von Wahlen und Abstimmungen, dem Prüfen und Publizieren von Baugesuchen über das Kontrollieren von Steuererklärungen bis zum Gemeindebudget erfüllen sie vielfältige Aufgaben. Diese Ausbildung eignet sich im Profil M für Jugendliche mit sehr gutem, das Profil E mit gutem Sekundarschulabschluss A und das Profil B für Jugendliche mit sehr gutem Abschluss B, die Verantwortung übernehmen wollen, zuverlässig und kontaktfreudig sind. Gute Umfangsformen sowie mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit und ein Flair für Zahlen werden vorausgesetzt.

Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Fachrichtung Werkdienst Als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt im Werkdienst sind Sie ein absolutes Allroundtalent und arbeiten vorwiegend im Aussenbereich. Zu Ihren Aufgaben gehören das Pflegen und Reinigen von Grünanlagen, Wegen und Strassen. Weitere Aufgaben sind die Instandhaltung von Spielplätzen, Kanalisationen, Uferreinigung von Bächen, Reparaturen und Wartung von Maschinen sowie das Aufstellen von Signalisationen, Bühnen etc. für spezielle Anlässe. Ebenfalls gehören Winterdienstarbeiten dazu. Diese vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche, die gerne in der freien Natur arbeiten und über eine abgeschlossene Sekundarschule verfügen. Wichtig sind handwerkliches Geschick, praktisches Denken, eine hohe Zuverlässigkeit und Freude an körperlicher Anstrengung. Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtlichen Zeugnissen sowie weiteren Unterlagen (z. B. Multicheck, Stellwerk 8, etc.) bis spätestens 31. August 2016 an die einzelnen Bezirksgemeinden:

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Affoltern am Albis, Nicole Müller, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Telefon 044 762 56 33 (2 Lehrstellen Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M) Bonstetten, Karin Fischer, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 701 95 24 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt; Auskunft und Bewerbung Betriebsunterhalt bei Heinz Meili, Telefon 044 701 95 41) Hausen am Albis, Moritz Koller, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen a. A., Telefon 044 764 80 23 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil B/E/M) Hedingen, Daniel Keibach, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, Telefon 044 762 55 53 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil E/M) sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt, Auskunft und Bewerbung Betriebsunterhalt bei René Bieri, Telefon 044 762 25 67) Knonau, Nicole Bürki-Rüegg, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, Telefon 044 768 50 50 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau E/M) Mettmenstetten, Edy Gamma, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Telefon 044 767 90 17 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil E/M sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt) Obfelden, Eveline Meier, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Telefon 044 763 53 50 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil E/M) Stallikon, Sabrina Kindschi, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, Telefon 044 701 92 50 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil B/E/M) Wettswil am Albis, Remo Buob, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil, Telefon 044 700 00 60 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil E/M)


Gewerbe/Dienstleistungen

Joker mit neuer Filiale in Affoltern Die Joker Personal AG hat diesen Monat ihre neuen Büroräume im OVA-Areal in Affoltern bezogen. Der Ausbau des Filialnetzes ist laut CEO Armin Rüttimann ein wichtiger Bestandteil der Vorwärtsstrategie. «Unsere Erfahrung ist Ihr Gewinn.» Die Joker Personal AG und ihre erfahrenen Berater unterstützen bei jeder Herausforderung im Personalbereich: Rekrutierung und Selektion, für Temporär- und Dauerstellen, für kurzfristige Einsätze und flexible Modelle. Den Grundstein des erfolgreichen Unternehmens haben CEO Armin Rüttimann (36 Jahre Erfahrung) sowie David Rüttimann und Alexa Rüttimannmit elf, respektive neun Jahren Erfahrung gelegt. Heute gehört Joker Personal zu den führenden Spezialisten für Personalberatung und verfügt über ein breites Filialnetz in der Deutschschweiz. Die Berater der zwölf Standorte – der neuste davon in Affoltern am Albis – unterstützen Firmen bei den Herausforderungen im Personalbereich. Neben der Joker Kaderselektion, welche Stellen im Kaderbereich vermittelt, setzt Joker Personal mit Joker in time auf einen neuen Geschäftszweig. Joker in time bietet sinnvolle und praktische Unterstützung im Bereich Hauswirtschaft, Reinigung und Unterhalt an. Kunden haben die Möglichkeit einmalig, wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich, online (www.jokerintime.ch) eine Fachkraft in der ganzen Deutschschweiz zu buchen. In den neuen Büroräumlichkeiten im OVA-Areal vermietet Joker Personal zudem zwei multifunktionale Veranstaltungsräume, welche für Seminare, Mitarbeiterevents, Meeting und vieles mehr genutzt werden können. (pd.) Weitere Infos unter www.jokerpersonal.ch oder www.jokercoachingcenter.ch.

Conforama verschenkt Glück Es ist ein Prachtjahr für das Conforama-Geschäft in Schlieren, welches sich nach der Renovation in neuer Frische präsentiert: Mehr als 400 000 Gewinnscheine wurden diesen Frühling im Wettbewerb zur Kampagne «40 Jahre Conforama» in allen 19 Filialen ausgefüllt und wie es der Zufall will, hat eine Kundin aus Schlieren den Hauptpreis gewonnen. Susana Leite durfte bei Conforama Schlieren kürzlich die Schlüssel ihres neuen Renault Kadjar entgegennehmen. Dies einige Tage vor ihrem Urlaub. Was für ein schöner Start in die Sommerferien! (pd.)

Idyllisches Festival

Kader verstärkt

Vier Ämtler Bands rocken kommenden Sonntag «Live am Türlersee». > Seite 11

In einer Woche startet der FC Wettswil-Bonstetten in die Meisterschaft. > Seite 14

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Belastende Hitze Suva-Fachärztin Irene Kunz verrät, worauf es an heissen Arbeitstagen ankommt. > Seite 16

Rabattwürfeln beim Feuerwerk Drogerie Rütimann: am 1. August mit Feuerwerker-Zmorgä Seit 40 Jahren verkauft die Drogerie Rütimann in Hausen 1.-August-Feuerwerk. Qualität und somit Sicherheit steht seit jeher an erster Stelle – soll das Feuerspektakel doch Gross und Klein Freude bereiten. Jeder Einkauf wird belohnt: Jeder Kunde darf seine Rabatte selber erwürfeln – 12 % sind möglich. Der Vulkan oder Zuckerstock ist der Klassiker im Familienfeuerwerk. Seine Beliebtheit kommt aber nicht von ungefähr, sondern besticht durch die schönen bis zu 12 Meter hohen Feuerspiele, die beinahe geräuschlos die Betrachter verzaubern. Immer mehr im Trend sind die Feuerwerks-Kreationen, die nacheinander ein tolles Bouquet nach dem anderen an den Himmel zaubern. Natürlich steht neben dem umfangreichen Raketensortiment auch eine grosse Anzahl an leisem Feuerwerk im Regal. Sollte der Kunde unschlüssig sein, kann er auf 40 Jahre Erfahrung bei Claudio und Walter Rütimann zählen – kompetente Beratung ist Trumpf. Das Sortiment in Hausen ist gross und bietet auch den Kleinen viele Highlights ohne Angst.

Distanz zu Häusern und Bäumen zu beachten, speziell bei Raketen soll der Start aus einem fest im Boden verankertem Rohr erfolgen und die Windrichtung beachtet werden. «Diese Startrohre sind immer gratis dabei, damit das Bouquet erst in der Luft losgeht», erklärt Claudio Rütimann, Inhaber der Drogerie und selber leidenschaftlicher 1.-AugustFeuerwerker. Wer sein Feuerwerk nicht lange zu Hause lagern will, kann es auch Die Begeisterung vom Vater auf den Sohn übertragen: Walter (links) und Claudio Rütimann im Element. (Bild zvg.) am 1. August von 9 bis 12 Uhr bei der Drogerie Rütimann einkaufen. Weil Sicherer Umgang mit Feuerwerk die Herren Rütimann sowieso gerne Kinder sollten immer nur in Beglei- Kaffee trinken, wird die Kundschaft zu tung von Erwachsenen Feuerwerk Kaffee und 1.-August-Weggen eingelakaufen und abbrennen. Auch sei die den – solange der Vorrat reicht. (pd.)

Aufwärmen für den Nationalfeiertag Die «Spyre» lädt am 31. Juli zur Open-Air-Party nach Affoltern Ein Live-Konzert mit Justina Lee Brown, dann Latin und schliesslich eine House-Party – Die Spyre Bar Lounge bietet ihrem Publikum einiges in der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August. Die «Warm-up-Party» in den 1. August hinein hat in der «Spyre» Tradition. «Wir machen das seit zehn Jahren», verrät Gastgeber Serge Gabathuler. Diesmal sorgt ab 18 Uhr die JLB Band um Justina Lee Brown für Livemusik. Das Publikum darf sich auf PartySound aus den letzten 30 Jahren freuen. Die Band vereint Einflüsse aus Soul und Blues über R&B und Funk bis Afro-Pop zu einem mitreissenden Gesamtpaket. Mit ihrer dynamischen Stimme und ihrem Talent, zu unterhalten, versteht es Justina Lee Brown immer wieder, ihr Publikum in Entzücken zu versetzen und für «Wow-Momente» zu sorgen. Ab 23 Uhr legt im Glasbau dann der brasilianische DJ Algodac LatinMusik auf und pünktlich um Mitternacht – und somit zum Beginn des Nationalfeiertags – steigt drinnen auf dem Mainfloor mit DJ Jêrôme Vana eine House-Party. «Wir haben quasi drei verschiedene Feste in einem», fasst Serge Gabathuler zusammen. Zwischendurch können sich die Gäste am Grill oder an der Bar stärken. Da bleibt nur noch die Hoffnung, dass das Wetter mitspielt. (tst.) Open-Air Warm-up-Party am Sonntag, 31. Juli, ab 16 Uhr in der Spyre Bar Lounge, Zürichstrasse 78, Affoltern. Livemusik mit der JLB Band von 18 bis 23

Preisübergabe bei Conforama in Schlieren. (Bild zvg.)

Freitag, 29. Juli 2016

Uhr, danach Latin-DJ, ab 24 Uhr House-Party auf dem Mainfloor. Weitere Infos unter www.spyre.ch.

Lorena Gambarara heisst willkommen in ihrer Praxis im Zentrum von Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Leidenschaft für Kosmetik und Wellness Durch ihre Ausbildung als Dipl. Fusspflegerin und Dipl. Wellness-Kosmetologin kann Lorena Gambarara ein grosses Angebot an kosmetischen Behandlungen und Massagen anbieten. Füsse und Beine spielen in der kalten Jahreszeit eher eine Nebenrolle. Stehen aber Shorts und kurze Röcke wieder auf dem Programm, sind sie die Stars des Sommers! Nach einer hektischen Woche oder einem stressigen Arbeitstag bietet Lorena Gambarara neben den kosmetischen Behandlungen auch diverse entspannende und wohltuende Massagen an. Dabei arbeitet sie grösstenteils mit pflanzlichen Produkten, die gut hautverträglich sind. Der Warmwachs, den sie für Haarentfernungen verwendet, ist dermatologisch getestet. Die Leidenschaft für Kosmetik und Wellness begann bei Lorena Gambarara mit 21 Jahren. «Da ich selber regelmässig kosmetische Behandlungen sowie Angebote von entspannenden Massagen in Anspruch nehme, kenne ich deren wohltuende Wirkung», verrät sie. «Ich wollte mehr darüber wissen und begann meine fünfjährige Aus- und Weiterbildungszeit mit vielen interessanten Informationen und spannenden Geschichten.» (pd.) «Body and Feet», Praxis für Fusspflege, Wellnessmassagen und kosmetische Behandlungen, Mattenstrasse 6, Mettmenstetten.

Justina Lee Brown singt live in der «Spyre». (Bild zvg.) anzeige

Weitere Infos unter www.body-and-feet.ch.


Heilsarmee Affoltern a. A.,

veranstaltungen

Wiesenstrasse 10

Freitag, 29. Juli Ab 17.00 Uhr Café Chazon, Wiesenstrasse 10 Sonntag, 31. Juli KEIN Gottesdienst in unserem Saal Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 31. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli

Sonntag, 31. Juli Kein Gottesdienst Montag, 1. August 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Pfarrer Hansruedi Spichiger Dienstag, 2. August 19.30 Neumondsingen www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 31. Juli 10.00 Gottesdienst «Seid wachsam!» (Lukas 12, 40) Verabschiedung von Y. Zimmermann Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 31. Juli 10.00 Gottesdienst am Vortag des 1. August: «Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.» (Matthäus 22, 21) Mit Pfrn. Susanne Sauder und Organistin Ursula Hauser

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 31. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel) reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Freitag, 31. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 31. Juli 10.30 Gottesdienst Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 31. Juli 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Organistin Getauft wird Marlon von Jarzebowski, Sunnemattstrasse 28

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 31. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. J. Schultz

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 31. Juli; 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Jürgen Schultz 17.15 KEIN Musik und Wort: Sommerpause Mittwoch, 3. August, 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 4. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Jürgen Schultz

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Sonntag, 31. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil

August-Programm 2016

Sonntag, 31. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Jürgen Schultz Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg

Dienstag, 02./09./16./23./30. August 2016 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 31. Juli 17.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. Juli 17.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 31. Juli 9.00 Gottesdienst mit hl. Kommunion Freitag, 5. August 9.15 Kein Gottesdienst

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 31. Juli 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 2. August 19.30 Abendmesse Freitag, 5. August 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 30. Juli 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 31. Juli 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten

Mittwoch, 24./31. August 2016 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 04. August 2016 WANDERUNG Flüelen–Sisikon Wanderzeit: 2½ Std. 7.25 Uhr, Bahnhof Affoltern Teilnehmerzahl begrenzt Leitg./Anm.: Florian Püntener 044 761 39 19 Donnerstag, 11. August 2016 SENIORENTREFF Chilehuus-Barbecue mit Unterhaltg, der Rüüsstalörgeler 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 18. August 2016 BERGWANDERUNG Chäserrugg Wanderzeit: 4½ Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Picknick Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 18. August 2016 SPAZIERGRUPPE Schönenberg–Samstagern Spazieren: 1½ Std. 08.55 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Marcel Ineichen 044 760 44 02 (Anm. erforderlich)

Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 31. Juli Gelegenheit Gottesdienst in anderer Gemeinde zu besuchen Montag, 1. August, Nationalfeiertag 10.00 Gottesdienst mit alt Pfr. Hansruedi Spichiger aus Bern, Predigt in Berndeutsch 20.00 Glockenläuten für die Heimat

Sonntag, 31. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Donnerstag, 25. August 2016 MITTAGSTISCH der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91

Sonntag, 31. Juli 17.00 Kein Gottesdienst! Sommerkonzert in der Kirche Maschwanden, im Rahmen der Zuger Sommerklänge Montag, 1. August 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Spichinger Amtswoche: Pfr. H. J. Schultz

Sonntag, 31. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber

Sonntag, 31. Juli 10.00 Gottesdienst Dominik Stäuble Kinderprogramm Mittwoch, 3. August 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 31. Juli 10.00 Festgottesdienst im STR16 mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Dienstag, 30. August 2016 Ausflug für mobilitätsbehinderte Sen. Kemmeriboden-Bad Ausk. & Anm.: Heidi Kleinhans 044 761 09 88 (Pro Senectute)

Bibliothek Maschwanden Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 11. August, von 18.30 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr offen. Am Montag, 1. August, bleibt sie geschlossen. Ab Montag, 22. August, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Obfelden Bibliothek Aeugst Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Montag, 15. August, von 18 bis 20 Uhr und Samstag, 20. August, von 10 bis 12 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern

Ref. Kirche Ottenbach

Donnerstag, 25. August 2016 EXKURSION Reusstal: Unterwegs mit dem Aufseher Ueli Stettler Führung: 2 Std. 09.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66

Ref. Kirche Maschwanden

Die Schulferien im Bezirk dauern bis Samstag, 20. August. Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen und zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil.

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 31. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Jürgen Schultz Sonntag, 7. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Hausen mit Pfarrer Christof Menzi Anschliessend Chilekafi

Ämtler Bibliotheken im August

Während der Sommerferien gelten die normalen Öffnungszeiten – ausser am Montag, 1. August, bleibt die Bibliothek geschlossen. Dienstag, 2. August, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 15. August, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Samstag, 27. August, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekeinführung.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen. Freitag, 19. August, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 31. August, 19.30 Uhr: 3. Lesekreis. Diskutiert wird über «Treibsand» von Henning Mankell.

Bibliothek Ottenbach Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. Während der Ferien wird nicht gemahnt und es werden keine Erinnerungsmails verschickt. Dienstag, 30. August, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 30. August, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Treffen für Jung und Alt.

Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen. Mittwoch, 31. August, 9.30 bis ca. 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Marlies Mertl. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung.

Bibliothek Hausen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen. Zwei Lesebänke mit Bücherboxen zum Verweilen und Schmökern befinden sich am Schulweg Ebertswil–Hausen und beim Spazierweg oberhalb des Friedhofs.

Bibliothek Hedingen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen. Jeden Samstag (ausser während der Ferien) ist das Bibliotheks-Kafi als beliebter Treffpunkt geöffnet. Sich treffen, austauschen, feinen Kafi /Tee und Gebäck der Bäckerei Pfyl geniessen …

Bibliothek Kappel Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr sowie von 17.30 bis 19.30 Uhr, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen. Am Haselbach bei der Stampfi stehen zwei Lesebänke mit viel sommerlichem Lesematerial bereit!

Bibliothek Rifferswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen. Es werden keine Rückrufe (Mahnungen) verschickt. Die Lesekisten stehen noch bis Mitte September oberhalb vom Friedhof, dem Jonenbach entlang Richtung Kappel und am Zeisenberg auf einer Sitzbank. Der Lesestoff aus dem Fundus der Bibliothek wird jede Woche ausgewechselt.

Bibliothek Stallikon Auf dem Thementisch liegt eine Auswahl an Reiseführern bereit. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr offen. Die Lesebänke an der Büelstrasse in Sellenbüren und auf dem Weidhoger in Stallikon sind mit Buchkisten bestückt, gefüllt mit spannendem Lesestoff für Gross und Klein. Montag, 29. August, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Nach den Sommerferien wird auf dem Thementisch eine Medienauswahl zum Thema «Schule» präsentiert.

Bibliothek Wettswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen. Samstag 27. August, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Mittwoch 31. August, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch 31. August, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (I.S.)


Veranstaltungen

Freitag, 29. Juli 2016

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agenda

Samstag, 30. Juli

Das idyllische Festival am Türlersee

Affoltern am Albis

«Live» mit vier Ämtler Bands am kommenden Sonntag

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz.

Sonntag, 31. Juli Affoltern am Albis 17.00: CQ Bar's BBQ-Party Open Air. Grill, Drinks und Livemusik. Eintritt frei. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

Maschwanden 17.00-19.00: Festival Sommerklänge 2016: Konzert 4. Kurzreferat zur Kirche Dr. phil. Brigitte Moser, Kunsthistorikerin. Konzert Esther Hoppe: Violine; Christian Poltera: Violoncello. Werke von Johann Sebastian Bach, Arthur Honegger, und Maurice Ravel. Reformierte Kirche.

Obfelden 16.30: Dorffest: Welcome-Drink, Ansprache Gemeindepräsident, Musik «Echo vom Locherguet» und «Blue Note», Festwirtschaft, grosses Feuer und vieles mehr. Badi Obfelden. 17.00: 11. Rumänienfest mit Festwirtschaft und musikalische Begleitung durch Balkan-Band «Moltopesto». Gewinn der Festes geht an rumänisches Hilfswerk. Bauernbetrieb Familie Schneebeli. In der Weid 1.

Montag, 1. August Bezirk Für die Feierlichkeiten zur Bundesfeier in den Gemeinden des Knonauer Amtes siehe Spezialseite auf Seite 12/13.

Dienstag, 2. August Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 09.00: Leichte Wanderung: Von Birmensdorf durch das Reppischtal nach Dietikon. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Rifferswil 10.00-16.00: «Chnuschti-Chnätti» mit Aglaja Horn. Im Park mit Töpferton arbeiten und spielen. Kinder ab 4 Jahren dürfen spielerisch erleben und frei gestalten. Park Seleger Moor.

Mittwoch, 3. August Rifferswil 10.00-16.00: «Chnuschti-Chnätti» mit Aglaja Horn. Im Park mit anzeige

Zum zweiten Mal laden der Hausemer Verein Lokalkult und das Strandbad am kommenden Sonntag ins Zelt am Seeufer. Am Festival «Live am Türlersee» spielen vier Ämtler Bands. Das Festival-Programm startet um 19 Uhr mit «Liquid Sunshine». Obwohl noch jung, darf diese Band doch schon auf diverse erfolgreiche Konzerte zurückblicken. Neben eigenen rockigen und funkigen Kompositionen geben Liquid Sunshine auch Covers aus der guten alten Zeit zum Besten. Um 20 Uhr folgt dann der Geheimtipp aus der lokalen Reggae-Stube. Zusammen sind sie zur Schule gegangen, gemeinsam haben sie nach dem Unterricht im Proberaum gejamt, gemeinsam haben sie schliesslich «Hangover-Jam» gegründet. Dieses Quintett fühlt sich an wie ein Sommertag mit guten Freunden: unbeschwert, frei, voller guter Laune und warmer Klänge. Leidenschaftlich und humorvoll führen sie durch ihre Sets und sorgen gerne für die eine oder andere akustische Überraschung. Zuckerbrotmusik mit peitschenden Zeilen gegen Ungerechtigkeit, Gier und Narzissmus.

09.29: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Postauto über Albis nach Langnau, Wandern am schattigen Sihlufer zirka 1 Stunde. Mittagessen Restaurant Rössli, anschliessend weiter zirka 15 Min. Fussweg bis Adliswil, mit Sihltalbahn zurück nach Zürich. Billette: Tageskarte Zürich. Postautohaltestelle Engelwiese (Treffpunkt).

Rifferswil

Jerry Bochet, Martin Gaisser und Mathias Bucher (von links) von Last Avenue. (Bild Manfred Utzinger)

Beim Eindunkeln gehört die Bühne dann «Wilcox». Die Band begeistert ihr Publikum mit einem ständig wachsenden Repertoire aus Songs, die mal rau rocken und rollen, mal zum Mitsingen verleiten oder auf leise und gefühlvolle Art berühren. Die fünf Jungs nehmen gerade ihr Debut-Album auf und freuen sich entsprechend auf die Türlersee-Bühne als Abwechslung zum Studio-Alltag.

Den letzten Auftritt des Abends hat standesgemäss Last Avenue um 22 Uhr. Die Band aus Hausen rockt seit 18 Jahren die Ämtler Musikszene. Mal hart, mal seidenweich erinnert ihre Musik an die wilden Anfänge der 70er-Jahre. (pd.) «Live am Türlersee», Festival am Sonntag, 31. Juli, 18.30 bis 23 Uhr, Strandbad Türlersee. Mit Bar und Grill, DJ Johnny B. Pluess. Eintritt frei, Kollekte.

Vorpremiere am 14. August im Open Air Kino Zug Am 20. Oktober ist offizieller Kinostart von «Die Welt der Wunderlichs». Das Publikum in der Region erhält Gelegenheit, die Komödie schon viel früher zu sehen: An der Vorpremiere vom 14. August in Zug.

Töpferton arbeiten und spielen. Kinder ab 4 Jahren dürfen spielerisch erleben und frei gestalten. Park Seleger Moor.

Affoltern am Albis 07.25: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Flüelen-Sisikon, Wanderzeit: ca. 2½ Std. Teilnehmerzahl begrenzt. Leitung/ Anmeldung: Florian Püntener. Bahnhof (Treffpunkt).

10.00-16.00: «Chnuschti-Chnätti» mit Aglaja Horn. Im Park mit Töpferton arbeiten und spielen. Kinder ab 4 Jahren dürfen spielerisch erleben und frei gestalten. Park Seleger Moor.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «OF.LEVCI» Werkstatt des Johannes Weiss. Das Geheimnis der «Terra Sigillata», aus der das Tafelgeschirr der Römer hergestellt wurde. Mo, 8-11.30/1618.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 25. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Contemporary Arts, 75 italienische Künstler. Wanderausstellung Rom Forte dei Marmi Urbino. Bis So, 31. Juli. Do-Fr, 14-18.30 Uhr, Sa-So, 11-15 Uhr.

Mettmenstetten

Katharina Schüttler und Peter Simonischek in «Die Welt der Wunderlichs». (zvg.) wollte. Weil es die Schulden der Familie nun tilgen könnte, macht sie sich doch auf die Reise in die Schweiz. Was dann auch nicht leichter wird: Denn die gesamte Familie will mit ... Die Komödie «On the Road» trumpft mit einer vielversprechenden Besetzung auf: Katharina Schüttler («Heidi») in der Hauptrolle, Peter anzeige

Donnerstag, 4. August

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Ottenbach

«Die Welt der Wunderlichs»

Nach den Dreharbeiten in der Schweiz und Deutschland stellt der gebürtige Basler Dani Levy («Alles auf Zucker») nun seinen neuen Film «Die Welt der Wunderlichs» vor. Der Film hatte in der Schweiz zuerst den Titel «Der kleine Diktator» und wurde jetzt vor dem Kinostart zu «Die Welt der Wunderlichs» umgetauft. Mimi hats nicht leicht: Ihr Sohn Felix ist hyperaktiv, ihr Ex-Mann Johnny chaotisch, ihr Vater spielsüchtig. Dann meldet Felix sie heimlich bei einer Schweizer Casting-Show an. Weil Mimi einst Musikerin werden

Kappel am Albis

Simonischek («Toni Erdmann») in einer neuen verschmitzten Vaterrolle, Mike Müller als Talkshowmaster und weitere Top-Darsteller bis in die Nebenrollen. (pd.) «Die Welt der Wunderlichs», Vorpremiere am 14. August im Open Air Kino Zug. Filmstart beim Eindunkeln.

Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Fotoportraits: Bibliothekskunden zeigen sich mit ihrem Lieblingsmedium. Während der Schulferien: Di 15-20. Bis 22. August.


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Sport

Nicht die Stärksten, aber die taktisch Klügsten

Freitag, 29. Juli 2016

Mit starken neuen Kräften

Huber/Platt: Rang zwei an der Bike-Transalp In einer Woche startet der FCWB in die Meisterschaft 519 Kilometer und 17 700 Höhenmeter galt es an der diesjährigen Mountainbike-Alpenüberquerung von Imst im Tirol nach Arco am Gardasee zu überwinden. Gefahren wurde in Zweierteams. Die beiden Cape-Epic-Sieger Urs Huber und Karl Platt wurden einzig von Hermann Pernsteiner und Daniel Geismayr geschlagen. Schon auf der ersten von sieben Etappen vom österreichischen Imst nach Nauders kristallisierte sich heraus, dass die diesjährige Bike-Transalp, Europas wichtigstes Mountainbike-Etappenrennen, heiss umkämpft werden würde. «Ich hatte den Eindruck, dass keines der vier Spitzenteams restlos überzeugt hat», stellte Urs Huber im Ziel des ersten Teilstückes fest, das er zusammen mit Teamkollege Karl Platt im dritten Rang erreicht hatte. Gewonnen hatten Alban Lakata und Kristian Hynek vor Hermann Pernsteiner und Daniel Geismayr, während sich die Gesamtsieger der letzten drei Jahre, Markus Kaufmann und Jochen Käss, auf Platz vier bereits mehrere Minuten Rückstand einhandelten.

und Geismayr als stärkstes Duo – vor Huber/Platt und Lakata/Hynek. Von Scuol nach Livigno zeigten sich erstmals die echten Kräfteverhältnisse: Abermals gewannen Pernsteiner/ Geismayr nur wenige Sekunden vor Lakata/Hynek. Die Drittplatzierten Huber/Platt büssten fast drei Minuten ein. Noch immer aber trennten die drei Spitzenteams im Zwischenklassement lediglich vier Minuten – während die übrigen Duos bereits 15 und mehr Minuten in Rücklage waren. Vier Minuten sind jedoch eine Marge, die eine Schwäche, ein Reifendefekt oder ein Sturz im Nu wieder ausgleicht. Genau so sollte es dann auch kommen. Auf der Königsetappe mit mehr als 3000 Höhenmetern von Bormio nach Mezzana erwischte Karl Platt nicht seinen besten Tag. Huber/Platt büssten als Vierte fast sieben Minuten ein. Noch böser erwischte es jedoch Hynek, der nach einem üblen Sturz am folgenden Tag das Rennen aufgeben musste.

Vorsprung klug verwaltet

So konnten Huber/Platt dank ihrer guten Leistung zu Beginn des Etappenrennens auf den zweiten Platz hinter Pernsteiner/Geismayr vorrücken, die Mit Routine und etwas Glück sich wiederum keine Blösse gaben. An Huber sollte recht behalten – teilweise dieser Reihenfolge konnten die aufrüzumindest. Auf der zweiten Etappe ckenden Kaufmann/Käss und Johnny nach Scuol zeigten sich Pernsteiner Catteneo/Tony Longo auf den verbleibenden zwei Teilstücken nichts mehr ändern. Huber/Platt verwalteten ihren schwindenden Vorsprung gekonnt. «Pernsteiner/Geismayr waren uns klar überlegen. Dank unserer konstanten Fahrweise und etwas Glück konnten wir verdient den zweiten Platz behalten», so Urs Huber (links) und Karl Platt beenden die Bike-Transalp Huber am Ziel zufrieden. (map.) im zweiten Rang. (Bild zvg.)

Säuliamt Open mit gut besetztem N-Tableau Vom Freitag bis Sonntag finden bereits zum 8. Mal die Säuliamt Open statt. Der Hauptaustragungsort ist in dieser Ausführung der TC Säuliamt in Affoltern am Albis. Am Samstag findet das Herren N4/R2 Tableau ab 18 Uhr auf Platz 1 und Platz 2 statt. Wer auf ein saftiges Stück Fleisch Lust hat und dabei hochstehendes Tennisniveau geniessen

möchte, darf gerne auf der Anlage des TC Säuliamts an der Giessenstrasse vorbeischauen. Der Finaltag aller Kategorien findet am Sonntag durchgehend statt und wird mit dem Final des N4/R2 Herrentableaus um 13.30 Uhr abgeschlossen. Anschliessend finden die Preisverleihung und der Turnierapéro statt. (og.)

Starke neue WB-Kräfte, von links: Alban Hotnjani, Jeff Le Bigonsan, David Blumer und Christoph Siefkes. (Bild Kaspar Köchli)

Der Countdown läuft: Seit über einem Monat steckt der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) wieder im Trainingsbetrieb und hat bereits zahlreiche Testspiele absolviert. Saisonstart ist am 6. August um 17 Uhr in Gossau SG. ................................................... von kaspar köchli Schon viel Schweiss wurde seit Ende Juni vergossen, der FCWB ist fleissig am Trainieren. Nach der schwierigen letzten Saison – dank einem furiosen Schlussspurt konnte die Relegation ab-

gewendet werden – ist männiglich auf die kommende Meisterschaft gespannt.

Morgen Samstag um 11 Uhr in Schwamendingen gegen Zürich II Die fünf Spielerabgänge konnten bärenstark kompensiert werden. Nebst David Blumer (26 Saisontore für Seefeld ZH) ist im Offensivbereich der pfeilschnelle Jeff Le Bigonsan von Rapperswil-Jona dazugestossen. Weiter agieren neu für die Rotschwarzen Christoph Siefkes, einst unter Jupp Heynckes im Kader von Bundesligist Leverkusen, sowie der technisch hoch-

versierte Alban Hotnjani, der die Rückennummer 10 trägt. Ebenfalls den Sprung ins Kader schaffte Dardan Berisha, ein hoffnungsvoller WB-Junior. Zusätzlich wird Luca Studer, von einem Studienaufenthalt bald zurückkehrend, der Abwehr starke Stabilität verschaffen. In den bisherigen Testspielen vermochte WB bereits Ausrufezeichen zu setzen, so trennte es sich von den höherklassigen Kriens und Cham unentschieden. Ein spannender Vergleich findet morgen Samstag um 11 Uhr auf dem Schwamendinger Herenschürli statt: WB spielt gegen den FC Zürich II (1. Liga Promotion).

Intensives Programm bis zum Meisterschaftsstart Der FC Affoltern bereitet sich auf die neue Saison vor Nach einer kurzen Sommerpause steckt die 1. Mannschaft des FC Affoltern bereits wieder mitten in der Vorbereitung für die neue Saison 2016/17. Das erste Meisterschaftsspiel findet voraussichtlich am letzten August-Wochenende statt. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche und einigen Vorbereitungsspielen sowie dem 2./3.-Liga Turnier in Albisrieden bereitet sich der FCA seit dem 11. Juli auf die neue Zweitliga-Saison vor. Wegen Ferienabwesenheiten steht den Verantwortlichen zeitweise nur ein reduzierter Kader zur Verfügung, deshalb machen auch Junioren und Spieler der zweiten Mannschaft das Vorbereitungsprogramm mit. Die nächsten Vorbereitungsspiele finden auswärts statt, und zwar am Samstag, 30. Juli, um 16 Uhr gegen Brugg, am Donnerstag, 4. August, um 19.30 Uhr gegen Muri 2 und am Sonntag, 14. August, das ganztägige Turnier

Konzentrierte Trainingsarbeit bei der Aufwärmübung. (Bild Walter Zech) in Zürich-Albisrieden. Allfällige Änderungen oder weitere Vorbereitungsspiele sind jeweils auf der FCAHomepage unter der Rubrik Supporter/wichtige Termine ersichtlich.

Fünf neue Gegner in der Meisterschaft Mit Kilchberg-Rüschlikon und den Reserven von YF Juventus wurden gleich zwei Absteiger aus der zweiten Liga Interregional in die Gruppe 1 eingeteilt. Neu dabei sind die Aufsteiger Horgen, Srbija und Unterstrass, dagegen wurde Regensdorf in die Gruppe 2 umgeteilt.

Im Regional-Cup hat man wegen der gleichzeitigen Teilnahme am Turnier in Albisrieden in der ersten Runde ein Freilos bekommen. Das auf den 21. August angesetzte Meisterschaftsspiel gegen Lachen/Altendorf wird möglicherweise auf ein späteres Datum verlegt. Somit greift der FCA voraussichtlich erst in der Partie beim FC Kilchberg-Rüschlikon am 28. August in den Meisterschaftsbetrieb ein. Walter Zech Weitere Infos unter www.fcaffoltern.ch.

Gute Trainingsgelegenheit für Läufer und Werfer 1. August: Meeting der LV Albis im «Moos» in Affoltern Am Nationalfeiertag organisiert die LV Albis wiederum das 1.-August-Meeting. Traditionell ist dieses von Werfern und Sprintern gut besucht. Für die Athleten ist es ein willkommener Test für die zweite Saisonhälfte, in der noch weitere Meisterschaften stattfinden werden. ................................................... von hanspeter feller Ein interessanter Leichtathletik-Tag bahnt sich an. Es werden sicher keine Olympia-Teilnehmer auf der Sport-

anlage im Moos in Affoltern am Albis an den Start gehen. Wie in den vergangenen Jahren gibt es jedoch immer wieder Überraschungen. So sind dieses Jahr mit den Gebrüdern Sieber vom LC Schaffhausen zwei Spitzenspringer angemeldet. Sie gehören zu den besten Dreispringern in der Schweiz. Die Anmeldeliste ist aber noch unübersichtlich, da sich die Athleten noch am Wettkampftag anmelden können. Die Wettkämpfe beginnen um 10.30 Uhr mit den Sprintwettkämpfen der Frauen und Männer. Die 100-Meter-Läufe werden in Vorläufen und Finals ausgetragen, womit jeder Sprinter zwei Startgelegenheiten erhält.

Ebenfalls um 10.30 Uhr nehmen die Diskuswerferinnen ihren Wettkampf auf. Im weiteren Verlauf des Tages werden dann die Hürdenläufer und die 400-Meter-Läufer starten und der Wettkampf der Werfer wird mit Speerwerfen und Kugelstossen fortgesetzt. Am Nachmittag sind dann die Weitspringer und die Mittelstreckenläufer an der Reihe. Sie haben Startmöglichkeiten über 800 oder 3000 Meter. In den vergangenen Jahren kam es am Meeting in Affoltern am Albis verschiedentlich zu Revanchewettkämpfen der Schweizer Meisterschaften. Für die Nachwuchsathleten, welche ihre Schweizer Meisterschaften

Hürdensprint der Frauen. (Bild Hanspeter Feller) Anfang September austragen werden, könnte es noch um Limiten gehen. Im Fokus stehen weiter die Stadion-

rekord-Prämien. Die Rekorde haben aber ein recht hohes Niveau und werden nur selten geknackt.


Sport

Freitag, 29. Juli 2016

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Ironman Zürich: ein perfektes Wochenende Team Koach gewinnt Teamwertung, Podestplätze und Qualifikationen Kein anderes Team wurde bei der Siegerehrung des Ironman Switzerland so häufig aufgerufen wie das Team Koach: Es gewann überlegen die Teamwertung, zwei Schweizer Meistertitel und drei Podestplätze in den Altersklassen. Während des ganzen Tages fielen die Koach-Farben auch unter den Fans positiv auf. Wer am Samstag über die olympische Distanz startete, war beim Ironman am Sonntag als Fan dabei – und umgekehrt. Im Ironman-Zielbereich hatte das Team Koach eine ganze Loge gebucht, um die Kolleginnen und Kollegen, die hier während des Marathons vier Mal vorbei kamen, anzufeuern. Mit 18 Teilnehmern am Ironman konnte das Team Koach bereits einen ersten Rekord feiern. Deren Resultate sorgten dafür, dass die Koachler anderthalb Mal so viele Punkte für die Teamwertung erzielten wie das zweitstärkste Team.

Differenzierte Ziele Coach Kurt Müller hat mit seinen Athleten ganz unterschiedliche Ziele aufgestellt. Das Top-Resultat erzielte der Adliswiler Martin Welti, der als 15. overall mitten im Profifeld die Finishline erreichte. Damit erzielte er einen

Eine Gruppe von Koach-Fans am Heartbreak-Hill in Kilchberg. (Bild Erika Schmid) Podestplatz, wurde Schweizer Meister und erhielt einen WM-Startplatz in Hawaii. Dieselben Auszeichnungen errangen auch Stephan Meinecke (Vizeschweizermeister) und Bernhard

Schneider, Ottenbach. Als vierter Koachler erhielt Mathias Koethe, Rifferswil, eines der begehrten Hawaii-Slots. Andere Ziele hatte Christian Fässler, der sich im letzten Novem-

ber in Malaysia als Erster des Teams für Hawaii qualifiziert hatte: Er bestritt den Short Triathlon am Samstag als schnelle Trainingseinheit und erreichte prompt einen Podestplatz. Die

Form stimmt. Insgesamt reisen nun bereits elf Koach-Athletinnen und -Athleten nach Hawaii. Seinen ersten Ironman bestand der in Mettmenstetten aufgewachsene Christoph Gisler. Er ging das Rennen vorsichtig an, hatte auf dem 3.8-Kilometer-Schwimmkurs im Zürichsee stets die Übersicht, fuhr auf dem Rad mit Reserven und sparte damit Kraft, um auf dem Marathon fast 100 Plätze gut zu machen. Auch die Profis des Teams hatten an diesem Wochenende unterschiedliche Aufträge. Urs Müller sollte nach seiner Verletzungspause über die Olympische Distanz einen Test absolvieren. Er tat dies mit Bravour und erreichte Rang 4. Philipp Koutny wollte bei seinem ersten Ironman als Profi testen, wie lange er mit Sieger Rony Schiltknecht mithalten kann. Beim Schwimmen und auf der 180-Kilometer-Radstrecke blieb er dabei, doch dann musste er wegen eines Ernährungsfehlers bei Kilometer 30 des Marathons aus dem Rennen aussteigen. Balazs Csoke erreichte sein Ziel, als Erster aus dem Wasser zu kommen, stieg dann aber mit Rücksicht auf das Rennen in Budapest, das in einer Woche beginnt, aus. Wegen eines Infekts musste Lina Schink trotz guter Vorbereitung auf den Start verzichten. (tk) Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.

Ämtler am Ironman und Zürich Triathlon

«Dank den Rückschlägen habe ich die nötige Geduld gewonnen»

Zürich war erneut ein Saison-Highlight

Ein Jahr nach einer Herzoperation zum Schweizer Meistertitel

Nach dem Zuger Triathlon hat sich Mathias Koethe, Rifferswil, vor sechs Wochen kurzfristig entschieden, beim Ironman in Zürich zu starten. Das Resultat: 16 Jahre nach seinem dritten Start auf Hawaii folgt nun der vierte. Auch zahlreiche weitere Ämtler Triathleten konnten sich positiv in Szene setzen.

Die letzte Saison endete für Bernhard Schneider früh: Er schied in zwei Rennen mit Vorhofflimmern aus. Im Juli 2015 liess er sich operieren. Am vergangenen Wochenende, exakt ein Jahr später, wurde er überraschend Schweizer LangdistanzMeister der Altersklasse M55. Hier schildert er den Weg dazu.

Nach einer ausgeglichenen Leistung beim Schwimmen und auf dem Rad konnte Mathias Koethe beim Marathon zulegen und qualifizierte sich in der hervorragenden Zeit von weniger als 9 Stunden 40 Minuten für die Weltmeisterschaft im Oktober. Begleitet wird er dabei von Tochter und Ehefrau

– auch sie eine erfolgreiche Triathletin: «Es steht nicht die maximale Leistung im Zentrum, sondern ich will der Familie, die für meine Qualifikation viele Opfer erbringen musste, auf dieser Reise auch etwas zurückgeben.»

Gute Leistungen auf der Kurzdistanz Ein bekannter Ämtler Triathlet, der diesmal nicht nach Hawaii fährt, ist Patrick Wallimann, Bonstetten. Er ist kürzlich Vater geworden und verzichtet daher heuer auf internationale Wettkämpfe. Trotz der Verschiebung der Prioritäten liebt er die Wettkampfatmosphäre nach wie vor und hat mit dem zweiten Platz auf der olympischen Distanz angedeutet, dass er zwar etwas später dran ist im Aufbau als auch schon, dass das Niveau aber durchaus noch stimmt. An Podestplätze gewöhnt ist auch der Knonauer Werner Ammann. Er wurde diesmal Zweiter seiner Altersklasse. Den vierten Rang bei den Profis erlangte Urs Müller, der mit knapp über zwei Stunden die beste Zeit aller Ämtler über die olympische Distanz erzielte. (bs)

Die Resultate der Ämtler Ironman: Bernhard Schneider, Ottenbach, 3. M55, 10:42:29; Mathias Koethe, Rifferswil, 7. M45, 9:39:12; Patrick Baumeler, Bonstetten, 89. M30, 11:19:08; Bruno Rigoni, Obfelden, 150. M45, 13:10:13.

................................................... von bernhard schneider Letztes Jahr machte ich mir berechtigte Hoffnungen auf eine Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Aber es kam anders: Ich brach die Vorbereitungswettkämpfe in Aixen-Provence und Rapperswil vorzeitig ab, weil meine Leistung schwach war und der Puls 50 Schläge zu hoch lag. Dies erwies sich als richtig: Diese Herzrhythmusstörung kommt bei Ausdauersportlern in jedem Alter verhältnismässig häufig vor, oder vielleicht merkt man sie einfach besser, wenn man die Leistung forciert. Bekanntlich hatten Skirennfahrer Carlo Janka und Nati-Fussballer Stephan Lichtsteiner auch Vorhofflimmern. Herzspezialist Reto Candinas gab mir für den Fall einer Operation, einer sogenannten Ablation, eine Chance von 80 Prozent, dass ich anschliessend wieder Leistungssport betreiben könne.

5150 (Olympische Distanz): Patrick Wallimann, Bonstetten, 2. M40, 2:05:35; Werner Ammann, Knonau, 2. M65, 2:57:27; Urs Müller, Bonstetten, 4. MPro, 2:02:14; Olivier Herbelin, Bonstetten, 11. M30; 2:13:02; Jens Hansen, Stallikon, 17. M45, 2:32:01; Daniel Asper, Affoltern, 20. M30, 2:19:02; Manuel Schönbächler, Mettmenstetten, 22. M30, 2:19:48; Daniel Rubsch, Aeugst, 27. M45, 2:36:19; Michael Grimm, Affoltern, 35. M35, 2:26:32; Manuel Seiler, Stallikon, 36. M25, 2:33:01; Antonio Ferrer, Wettswil, 37. M35, 2:27:11; Ronny Schuh, Hausen, 78. M35, 2:42:39.

Mathias Koethe fährt kontrolliert auf dem Rad. (Bild Erika Schmid)

Die Resultate des Short- und des Firmentriathlon konnten nicht nach Region aufgeschlüsselt werden.

Der zweite Rückschlag Als ich aus der Vollnarkose aufwachte, gratulierte mir Professor Candinas zum erfolgreichen Eingriff. Vorerst musste ich stark leistungshemmende Medikamente einnehmen, die bis in den Winter hinein wirkten. Anschliessend drehte ich beim Training auf und erlebte den nächsten Rückschlag: Bei zu hoher Leistung kam es vor, dass der Herzschlag überproportional anstieg. Ein 48-Stunden-EKG ergab zwar keine

Neue Gefühlslage, neue Streckenführung: Ottenbacher Bernhard Schneider auf dem Marathon an der Bahnhofstrasse. (Bild Mariane Schneider) Anomalitäten, aber ich wollte dennoch nicht zu viel riskieren und entschied mich, vorderhand keine kurzen, intensiven Wettkämpfe zu bestreiten. Erklärtes Ziel war plötzlich nur noch das Erreichen des Ziels, in welcher Zeit, auf welchem Rang auch immer.

Unerwartete rasche Leistungssteigerung Den Ironman 70.3 von Aix-en-Provence ging ich sehr vorsichtig an. Es kam mir entgegen, dass wegen der zu tiefen Wasser- und Lufttemperatur nicht geschwommen wurde, denn im Vorjahr war das Vorhofflimmern jeweils im Wasser ausgebrochen. Im Ziel traf ich zu meiner grossen Überraschung bereits als Neunter der Altersklasse ein. In Rapperswil erfolgte erstmals wieder ein Start im Wasser: Erneut war ich vorsichtig. Zum Glück habe ich nicht gewusst, dass ich als Zweiter

auf die Laufstrecke gewechselt hatte, sonst wäre ich den Halbmarathon wohl etwas rascher angegangen. Dennoch, der unerwartete vierte Platz in der Endabrechnung übertraf alles, was ich erwartet hatte. Am Sonntag in Zürich erreichte ich mit 1:08 meine zwar beste Schwimmzeit in einem Ironman, doch ich blieb auf dem Rad vorsichtig und liess den Puls wieder absinken, wenn er nach meiner Einschätzung zu hoch lag. Erst als ich erfuhr, dass ich hinter zwei Deutschen als erster Schweizer den Marathon in Angriff genommen hatte, begann ich an meine Chance zu glauben. Dank den Rückschlägen habe ich die nötige Geduld gewonnen, um ruhig abzuwarten: In der letzten Stunde konnte ich nochmals aufdrehen und meine Konkurrenten um Schweizer Meistertitel und Hawaii-Slot zu distanzieren. Nach den gesundheitlichen Rückschlägen ist die Freude darüber umso grösser.


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Extra

Freitag, 29. Juli 2016

Die Vorboten eines Babybooms im Säuliamt?

Im Spital Affoltern geboren

Ferdinan, 25. Juni.

Ein halbes Dutzend Störche auf einem frischgepflügten Acker in Rickenbach bei Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

«Schwere körperliche Arbeiten im Freien möglichst auf die Morgenstunden verlegen»

Lydia Grace, 17. Juli.

Arbeiten bei Hitze: Tipps von Suva-Fachärztin Irene Kunz Nicht alle haben das Glück, während der heissen Hochsommertage Ferien zu geniessen. Vielmehr wird an zahlreichen Arbeitsplätzen im Freien auch bei grosser Hitze gearbeitet. Dies stellt für den Körper eine erhebliche Belastung dar. Wer die wichtigsten «Hitze-Regeln» beachtet, übersteht auch einen heissfeuchten Arbeitstag problemlos. Dr. Irene Kunz, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Innere Medizin bei der Suva in Luzern, verrät, worauf es ankommt. Wann kann Hitze bei der Arbeit im Freien die Gesundheit gefährden? Irene Kunz: Wenn die Regulation der Körpertemperatur aus dem Gleichgewicht fällt, der Körper mehr Wärme produziert und mehr Wärme aus der Umgebung aufnimmt, als er durch Schwitzen abgeben kann. Was sind typische hitzebedingte Beschwerden? Was kann im schlimmsten Fall passieren? Müdigkeit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, verminderte Konzentra-

tion können die ersten Symptome sein. Später können Schwindel, Übelkeit oder ein Bewusstseinsverlust hinzukommen. Im schlimmsten Fall droht ein Hitzeschlag, der ärztliche Behandlung erfordert. Was können Arbeitnehmende tun, um sich selber vor Hitze zu schützen? Vor der Arbeitsaufnahme und während des Tages genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen ist eine der wichtigsten Massnahmen. Im Sommer kann der Wasserbedarf des Körpers mehrere Liter ausmachen. Die Arbeitnehmenden sollen angepasste Kleidung samt Kopfbedeckung tragen, die das Schwitzen zulässt. Wichtig ist das Einstreichen von Sonnencrème und das Tragen einer Sonnenbrille als UVSchutz. Wer die Wahl hat, soll schwere Arbeiten auf den Morgen verlegen, das Arbeitstempo anpassen und bei der Arbeit Schatten aufsuchen. Die körpereigenen Warnsignale soll jeder Arbeitnehmende ernstnehmen. Welche Massnahmen kann der Arbeitgeber bei grosser Hitze ergreifen? Für den Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts sollen geeignete Getränke

wetter

bereitgestellt werden. Kaffee ist nicht geeignet. Arbeit, Arbeitskleidung und Arbeitsumgebung sind so zu gestalten, dass weder ein Flüssigkeitsdefizit noch eine Überhitzung des Körpers auftreten. Hitzearbeiten sind durch Änderungen des Arbeitsverfahrens nach Möglichkeit zu vermeiden. Die Arbeitsplätze sind vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, etwa durch Sonnendächer, -segel oder -schirme. Durch geeignete Lüftungsmassnahmen kann eine Abkühlung erreicht werden. An ständigen Arbeitsplätzen ist auch der Einsatz einer Klimatisierung zu prüfen. Gegen die Abwärme von Maschinen kann eine zusätzliche Isolierung oder ein Hitzeschutzschirm Abhilfe leisten. Schwere körperliche Arbeiten im Freien sind möglichst in den Morgenstunden vorzunehmen. Bei sehr hohen Temperaturen sind schwere und sehr schwere Arbeiten zu vermeiden. Kann sich die Situation derart zuspitzen, dass infolge grosser Hitze auch leichte Arbeiten zu vermeiden sind oder gar nicht mehr gearbeitet werden darf ? Diese Situation ist äusserst selten. In der Regel können durch technische,

Riduan, 18. Juli.

Irene Kunz, Fachärztin bei der Suva. (Bild zvg.)

organisatorische und personenbezogene Massnahmen die Arbeiten fortgesetzt werden. Haben Sie weitere Tipps für Arbeiten bei Hitze? Der menschliche Körper verfügt über ein sehr empfindliches Wärmeregulationssystem, das uns «meldet», wann Vorsicht geboten ist. Jeder Arbeitnehmer soll die Körpersignale ernstnehmen und Schatten aufsuchen, ausreichend trinken und das Arbeitstempo anpassen oder öfters Pausen einlegen. Dies ist der sicherste Weg, Hitzeerkrankungen zu vermeiden.

volg-rezept

Lunis Enes, 18. Juli.

Liara, 24. Juli.

Schnitzelspiess mit Auberginen und Minze Zutaten für 4 Personen 800 g gemischte Schnitzel (Rind, Kalb, Schwein) 1–2 Auberginen, in feine Streifen geschnitten 1 EL Essig 10 Pfefferminzblätter, fein gehackt Salz, Pfeffer

Noah Ray, 24. Juli. (Bilder Irene Magnin)

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Zubereitung

bauernregel «Im Juli, im Juli, da gits wider jungi Suli.» (nach Emil Steinberger)

Schnitzel würzen, Pfefferminze mit den Auberginenstreifen und dem Essig vermischen. Etwas ziehen lassen und auf die Schnitzel verteilen. Die belegten Schnitzel in der Mitte zusammenfalten und die verschiedenen Fleischsorten abwechslungsweise auf einen langen Spiess stecken. Über dem offenen Feuer grillieren. Fertig gegrilltes Fleisch portionenweise vom Spiess schneiden. Zubereitung zirka 20 Minuten, Grillzeit 30 Minuten.

gedankensprünge Entscheidung Zwei halb gefüllte Flaschen leiden Sie schwanken ratlos hin und her Verzweifelt fragen sich die beiden Sind wir halb voll oder halb leer? Martin Gut

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060 2016  

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