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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 60 I 166. Jahrgang I Freitag, 2. August 2013

Zeichen der Freiheit

Prix Cinérgie

Die 1.-August-Feuer sind beliebt – aber auch mit einigem Aufwand verbunden. > Seite 5

Mit Ämtler Unterstützung an den Kurzfilm-Wettbewerb zum Thema Energie. > Seite 7

Diebesgut im Wert von 13 000 Franken Einbrecherbande überführt Die Kantonspolizei Zürich hat neun jungen Männern 18 Vermögensdelikte angelastet, die sie bandenmässig und in unterschiedlicher Zusammensetzung in den Bezirken Affoltern, Dietikon und Zürich verübt hatten. Im Zusammenhang mit einem Einbruchsversuch ins Pfadihaus in Dietikon in der Nacht auf den 22. Februar 2013 blieben am Tatort Fingerabdrücke von drei jungen Männern zurück. Diese wurden in der Folge verhaftet und an ihren Wohnorten Hausdurchsuchungen durchgeführt. Bei einem weiteren Versuch, eine Nacht darauf in ein Restaurant in Dietikon einzubrechen, verhafteten Kantonspolizisten einen 17-Jährigen in flagranti. Auch in diesem Fall wurde ein Mittäter aufgrund von Spuren am Tatort identifiziert und festgenommen. Polizeiliche Befragungen und weitere Spurenauswertungen ergaben in der Folge Belastungen gegen drei Mittäter, die ebenfalls in Haft genommen wurden. Im Ermittlungsverfahren klärten die Polizisten 18 Straftaten, welche die Teenager und jungen Erwachsenen in

unterschiedlicher Zusammensetzung zwischen Juli 2012 und März 2013 verübt hatten. Als Tatobjekte wählten sie vorwiegend Schulen, Restaurants und Geschäftsbetriebe aus und schlugen zur Hauptsache im Bezirk Dietikon zu, aber auch im Bezirk Affoltern und in der Stadt Zürich. Sie brachen Fenster und Türen auf, schlugen Fenster mit Steinen ein oder traten Scheiben ein, um in die Objekte zu gelangen. In zehn Fällen blieb es bei einem Versuch, das heisst die Täter erbeuteten kein Diebesgut. In den anderen Fällen stahlen sie Beamer, Laminiergeräte, Mobiltelefone, Fotokameras, Computer sowie Kassenschränke und Bargeld. Ein Tresor sowie ein Beamer und Bargeld im Betrag von 160 Franken konnten die Polizisten im Verfahren sicherstellen. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 13 000 Franken, der angerichtete Schaden wird mit 23 000 Franken beziffert. Bei den Verhafteten handelt es sich um neun Männer im Alter zwischen 17 und 21 Jahren, die in den Bezirken Affoltern und Dietikon wohnhaft sind. Es sind Schweizer, Türken, ein Kosovare und Kroate sowie ein Staatsangehöriger aus Serbien und Montenegro.

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Tierischer Sommer «Ferienstimmung im Säuliamt»: Impressionen vom LeserfotoWettbewerb. > Seite 8

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Italienische Küche Domenico Frunzo verwöhnt im «Beizli» des TC Säuliamt nicht nur Tennisspieler. > Seite 9

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Vielseitiger Job Sommerserie (6): Ein Tag als Architekt und Bauleiter für Bernhard Schneider. > Seite 11

Nationalfeiertag geniesst einen hohen Stellenwert Kleine Strassenumfrage im Bezirk Affoltern zum 1. August Ob Hausfrau, Kantonsrat oder italienischer Rentner, der Nationalfeiertag lässt niemanden kalt. Dem 1. August wird mindestens im Säuliamt eine recht hohe Bedeutung beigemessen. Eine kleine Umfrage unter den Passanten in verschiedenen Orten im Knonauer Amt zeigt deutlich die Wichtigkeit des nationalen Feiertages. Patriotische Gefühle mögen zwar die wenigsten der Befragten zugeben, hingegen wird allgemein die Geselligkeit an diesem ganz besonderen Fest geschätzt. Während ein SP-Kantonsrat überraschend aussagt, weitaus lieber am 1. August als am 1. Mai eine Ansprache zu halten, verschieben ganze Familien ihren Ferienstart wegen der Feier zum Nationalfeiertag. Erstaunlich auch die Tatsache, dass sich niemand bei der Umfrage über die Knallerei, die Luftverschmutzung und den Stress für die Haustiere beschwerte. (mm) ................................................... > Umfrage auf Seite 3, Berichte über die Feierlichkeiten folgen am Dienstag

Nachtarbeit am Landikontunnel

Höhenfeuer und Feuerwerk. (Archivbild)

anzeigen

Bergbauern unterstützt Das Leben auf der Alp bedeutet Arbeit von 6 Uhr früh bis 20 Uhr am Abend. Erwin Stöckli aus Maschwanden war eine Woche als freiwilliger Helfer auf der Alp Bodenfluh im Berner Diemtigtal. Möglich gemacht hat es die Caritas, welche freiwillige Helfer an Bergbauern vermittelt. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Reges Kommen und Gehen beim FCWB

Das Portal gegen Birmensdorf war durch den Hangdruck verformt. Eine neue Beton-Vorkonstruktion sorgt für Stabilität. (Bild SBB AG, Zürich)

Bei Baubeginn vor anderthalb Jahren hatte sich der Eisenbahntunnel zwischen Wettswil und Birmensdorf in denkbar schlechtem Zustand präsen-

tiert. Seither hat sich viel getan. Das Tunnelgewölbe wurde saniert und die Sohle erneuert – das alles fast ausschliesslich in Nachtarbeit. So blieben

die Einschränkungen für die Zugreisenden auf ein Minimum beschränkt. ................................................... > Bericht auf Seite 6

Nach den offiziellen Abgängen Illi und Joller (beide Rücktritt) sowie Kohler (Rapperswil-Jona) verliessen den FC Wettswil-Bonstetten unerwartet noch sechs weitere Spieler. «Es stimmt mich bedenklich, wenn ich sehe, dass Spieler des Geldes wegen gar in untere Ligen abwandern», kommentiert Sportchef Stephan Zollinger. Als Zuzüge vermelden die Ämtler Kalyon Bora (FC Windisch), Bebbiri Anis (FC Zürich U17), Thqaj Shqiprim (FC Brugg), Marco Gisi (FC Meisterschwanden), Polat Günes (zurück vom FC Windisch), Patrik Glättli (YF-Juventus) und Chamba Yondhen (2. Mannschaft). Weitere Akteure werden getestet. ................................................... > Bericht auf Seite 13

500 31 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Bestattungen Bonstetten

Knonau

In Bonstetten wird beigesetzt:

Gygax-von Känel Hans Fritz

Stierli geb. Strutz, Renate Hildegard

von Knonau ZH, geboren am 31. August 1933, wohnhaft gewesen Bergli 12, 8934 Knonau, gestorben am 27. Juli 2013 in Affoltern am Albis.

Todesanzeige

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 7. August 2013, in engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Knonau statt.

Tieftraurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Kari, unserem lieben Dädi, Grossdädi, Schwiegervater, Schwager und Götti

geb. 29. Dezember 1951, von Zürich ZH und Aristau AG, Ehefrau des Stierli, Rudolf Theodor, wohnhaft Sunnehaldestrasse 14, Bonstetten. Sie starb in Zürich am 28. Juli 2013. Andacht und Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, finden im engsten Familienkreis statt am Mittwoch, 7. August 2013.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Es findet keine Abdankungsfeier statt. Die Friedhofvorsteherin

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Bernadeta Fuchs, Wollengasse 6, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstellen eines Bauwagens als Garten- und Spielhaus (bereits aufgestellt), Kat.-Nr. 4042, Weingasse/Ankengasse, Kernzone

So gaht schliessli nüt verlore Jede Abschied tuet zwar weh Doch het d Nacht de Tag gebore Chamers ewig Chornfeld gseh. Friedrich Walti

Karl Müller-Zybach 7. April 1927 – 30. Juli 2013

Bestattungsamt Bonstetten

Kappel am Albis

Ottenbach

Am 30. Juli 2013 ist in Uerzlikon verstorben:

Am 30. Juli 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Müller-Zybach, Karl

Haltner, Emma

geb. 7. April 1927, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Rütiweid 3.

geb. 25. April 1933, von SennwaldFrümsen SG, ledig, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, Dorfplatz 2.

Die Trauerfeier findet am Montag, 5. August 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab im engsten Familienkreis am Dienstag, 6. August 2013, um 11.00 Uhr (ohne Abdankung in der Kirche).

Die Gemeindeverwaltung

Der Friedhofvorsteher

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es nicht sterben, sondern Erlösung.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis

Jedes Ähri muess mer saie Alls im Läbe muess vergah Und doch lat en chlyne Chärne s Ähri wieder uferstah

TODESANZEIGE Nach schwerer Krankheit nehmen wir in Liebe und Dankbarkeit für die schöne, gemeinsame Zeit Abschied von meiner lieben Ehefrau

Nach einem arbeitsreichen Leben ist er heute Mittag unerwartet schnell in seiner geliebten Weid – umgeben von seinen Tieren – heimgegangen. Wir danken dir für alles, was du für uns getan hast. Wir vermissen dich: Gretli Müller-Zybach, Uerzlikon Ruth M. und Röbi Schmid-Müller, Stallikon Christian Schmid und Nicole Cunningham Annemarie und Peter Müller-Müller, Münchwilen TG Thomas Müller und Sabrina Capelli Michael Müller Kathrin und Richi Wüest-Müller, Uerzlikon Nicola und Annina Wüest Wir nehmen Abschied am Montag, 5. August 2013, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Kappel am Albis. Die Erdbestattung findet vorher im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Pro Senectute, 8926 Kappel a. A., Postkonto 80-79’784-4, oder des Schwingclubs am Albis (Nachwuchsförderung), 8143 Stallikon, IBAN CH70 8070 2000 0062 5511 5. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare verschickt. Traueradresse: Frau Gretli Müller-Zybach, Rütiweid 3, 8926 Uerzlikon

Renate Stierli 29. Dezember 1951 – 28. Juli 2013

Hedingen Gesuchsteller: Amrein Simon, Frohmoosstrasse 21, 8908 Hedingen Projektverfasser: Fux Rainer, Sonnacker 59, 8905 Arni AG Bauprojekt: Umbau Einfamilienhaus und Anbau von zwei Lukarnen, Frohmoosstrasse 21, Kat.-Nr. 2213, Vers.Nr. 275; Wohnzone W1.6

Kappel am Albis Bauherrschaft (Gesuchsteller): Bär Kurt und Bruno, Uerzlikerstrasse 7, 8926 Hauptikon Projektverfasser: roos architekten gmbh, Sennengasse 8, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Neubau Palisadenwand (Umgebung) auf Kat.-Nr. 1524, Büelstrasse, Hauptikon (Kernzone B).

Deine Familie Freunde und Anverwandte Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, Vermerk Götschihof, Renate Stierli, Postkonto 80-507-0. Traueradresse: Ruedi Stierli, Sunnehaldestrasse 14, 8906 Bonstetten

WIR DANKEN VON HERZEN

Pilzkontrolle 2013 11. August bis 31. Oktober Kontrollstelle Affoltern am Albis

Vermisst wird seit dem 8. Juli 2013 in Merenschwand der

Kater Bruno Junger Tiger schwarz hellbraun, kastriert und gechipt. Info bitte an Tel. 056 664 61 42 oder 079 646 00 21

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

für die Gemeinden Affoltern am Albis, Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil im Haus Bachweg 7 in Affoltern am Albis Öffnungszeiten 18.30 bis 19.00 Uhr jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag (ausgenommen während der Schonzeit, jeweils vom 1. bis 10. Tag des Monats) Amtliche Pilzkontrollpersonen

für die überaus grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der tiefen Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer geliebten

Emmi Müller-Meili erfahren durften. Danken möchten wir ebenfalls Herrn Pfarrer Urs Boller für seine einfühlsame Abdankung. Ein ganz spezieller Dank gebührt dem Personal des Bezirksspital Affoltern, welche Emmi äusserst liebe- und würdevoll betreut und gepflegt haben. Herzlichen Dank für die Spenden an die Berghilfe und für späteren Grabschmuck. Es ist uns ein grosser Trost zu spüren, wie viele Menschen Emmi gern hatten und sie schätzten.

Die Trauerfamilien

Balint Berg, Bahnhofplatz 5, 8908 Hedingen, Tel. 044 761 26 07 Verena Schneebeli, Rigistrasse 23, 8912 Obfelden, Tel. 044 761 40 56 Christian Klee, Winkelstrasse 56, 8912 Obfelden, Tel. 079 609 96 48 Michèle Meyer, Winkelstrasse 56, 8912 Obfelden, Tel. 079 826 40 20 Hansjörg Birrer, Bodenmatte 11c, 5647 Oberrüti AG, Tel. 041 787 07 08 Ausserhalb der genannten Öffnungszeiten erfolgt die Kontrolle nur nach telefonischer Vereinbarung. Zur Erinnerung • In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln • Pro Person und Tag dürfen höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. • Die Pilze müssen der Kontrolle gereinigt sowie ganz (Pilze mit Hut und Stiel) vorgelegt werden. • Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden. Bringen Sie im Zweifelsfall ein Muster der Kontrollstelle. Die Gesundheitsbehörden und Gesundheitskommissionen der erwähnten Gemeinden

Dorfmuseum Affoltern a. A. – Zwillikon (in Zwillikon neben Volg/Rollstuhllift, Eintritt frei)

Besuchen Sie unsere interessante Ausstellung über die Dorfgeschichte Affoltern a. A. (Vergangenes Gewerbe un Affoltern am Albis) Samstag, 3. August, 10 bis 16 Uhr Offen jeden 1. Samstag des Monats Gruppenbesuche: Telefon 044 761 01 32, Herbert Gübeli


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. August 2013

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wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 2. August, feiern Carla und Saverio Cea-Confortola in Obfelden das Fest der goldenen Hochzeit. Herzliche Gratulation und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 4. August, kann Turco Vincenzo in Affoltern den 80. Geburtstag feiern. Zum besonderen Anlass gratulieren wir dem Jubilaren herzlich und wünschen ihm einen schönen Festtag.

Was bedeutet Ihnen der 1. August? Umfrage des «Anzeigers» im Bezirk Affoltern

Im Herzen Schweizer

Zum 80. Geburtstag Ebenfalls am Sonntag, 4. August, feiert Martha Wick in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Ebenfalls in Affoltern dürfen wir auch Silvestro Cusenza gratulieren. Er feiert am kommenden Montag, 5. Augst, den 80. Geburtstag. Wir wünschen ein schönes Fest im Kreis der Familie und dem Jubilaren alles Gute.

Vincenzo Turco aus Affoltern.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Der bald 80-jährige Italiener Vincenzo Turco lebt seit 54 Jahren in Affoltern und betont, dass er sich im Herzen schon auch ein bisschen als Schweizer fühlt. Jedenfalls nimmt er seit vielen Jahren regelmässig an der örtlichen Feier zum 1. August teil. Da muss ich schon allein wegen der Bratwurst hingehen, lachte er mit einer typischen italienischen Geste. Vincenzo Turco wird dann jedoch sofort ernst. Er bedauert es ausserordentlich, dass er auf Gemeinde- und Kantonsebene kein Stimmrecht besitzt. Als Fabrikarbeiter sei ihm eine Einbürgerung früher viel zu teuer gewesen, meint der Rentner, nicht ohne beizufügen, dass er seine Steuern stets pünktlich bezahlt habe. An der Feier zum 1. August sei er auch dieses Jahr aber trotzdem wieder dabei, schmunzelt er. (mm)

«Besonderer Feiertag» Die selbstständige Grafikerin aus Aeugst wird dieses Jahr den 1. August im Jura verbringen. Dies sei aber eine Ausnahme, hält Sabina Schülin sofort fest, in den letzten Jahren hätten sie und ihre Familie den Nationalfeiertag meist zu Hause verbracht. Sie schätzt die Geselligkeit mit Freunden und Nachbarn an diesem speziellen Tag sehr. Vor allem ihre Kinder würden sich schon lange im Voraus auf die Vulkane und Raketen freuen. Das Fest der Schweiz sei für sie ganz sicher mehr als nur ein gewöhnlicher Feiertag, auch wenn bei ihr an Sabina Schülin mit ihrer Tochter Mia, Aeugst. diesem Tag jeweils nicht unbedingt grosse patrio- bina Schülin fast ein bisschen enttische Gefühle aufkommen, sagt Sa- schuldigend. (mm)

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

«Gelebte Demokratie»

Maurerpolier Daniel Hug aus Rossau.

Für den jungen Maurerpolier aus Rossau ist der Nationalfeiertag mehr als nur ein zusätzlicher Ferientag. Die Feiern und Reden am 1. August sind für ihn auch ein Zeichen für die gelebte direkte Demokratie. Er bezeichnet die Schweiz als unglaublich schönes Land. Insbesondere liebt er die Berge. So wird er den 1. August in diesem Jahr vermutlich mit einem Ausflug in die Alpenwelt verbinden. Öfters hätte er zusammen mit Freunden den Nationalfeiertag auch schon im Ausland verbracht. Stets jedoch hätten sie einige Schweizerfähnchen und Feuerwerk mitgebracht und so die Zugehörigkeit zur Schweiz auch präsentiert. (mm)

«Tag des Respekts» SP Kantonsrat Moritz Spillmann runzelt auf die Frage was denn der 1. August für ihn bedeutet ein wenig die Stirn. Der Nationalfeiertag der Schweiz, hält er aber sofort fest, sei für ihn auch immer ein Tag des Respekts. Die unterschiedlichen Redner aus allen Gesellschaftsschichten symbolisieren für ihn die Vielfalt der Gesellschaft. Da seien alle Parteien vertreten, auch junge Menschen, politisch unerfahrene und auch immer wieder würden Ausländer zu den feiernden Schweizern sprechen, hält er fest. Beeindruckend ist für ihn auch, dass alle Meinungen beachtet und respektiert werden und damit auch eine politische Integration erreicht wird. Wenn er dieses Jahr auch keine Ansprache hält, so würde er persönlich jeden- Kantonsrat Moritz Spillmann. (Bilder Martin Mullis) falls viel lieber am 1. August als am 1. Mai zur Bevölke- kenswerte Feststellung des SP-Politirung sprechen, so die doch bemer- kers. (mm)

Extra einen Tag später in die Ferien Simona Hauenstein aus Rifferswil hat italienische Wurzeln, trotzdem oder gerade deshalb ist der Nationalfeiertag der Schweiz etwas ganz Besonderes für sie. Die Schweiz bezeichnet sie als ihre Heimat und als wunderschönes und sicheres Land. Zusammen mit ihrer Familie feiert sie den 1. August seit Jahren mit Freunden bei einem Brunch auf dem Bauernhof. Die beiden Buben Leandro und Fabio freuen sich natürlich auf das Feuerwerk. Dieses Jahr hat die Familie Hauenstein den Ferienstart ausschliesslich wegen dem 1. August um einen Tag verschoben. (mm) Simona Hauenstein mit Fabio (links) und Leandro.


Stellenanzeiger

HERZLICHEN DANK Die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben

Franz Krapfl hat uns tief bewegt und ist uns Trost in dieser schweren Zeit. Wir danken herzlich für die einfühlsamen Beileidsschreiben und die Spenden für die Stiftung Spital Affoltern (Palliativstation) sowie für die Zuwendungen für den späteren Grabschmuck. Unser besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für die emotionale und würdige Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes sowie seine tröstenden Worte bei der Urnenbeisetzung. Auch danken wir Michele Siciliano für die musikalische und gesangliche Umrahmung. Wir danken allen, die Franz in seinem Leben in Freundschaft begegnet sind und allen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben. Affoltern am Albis, im August 2013

Die Trauerfamilien

044 761 68 68 Affoltern Taxi zur Ergänzung unseres Teams suchen wir noch

Taxichauffeure/ -chauffeusen (Auch für junge Fahrer geeignet.) Festangestellt, 100 oder 50 % oder für Fr/Sa-Einsätze. Mit D1, 121 Gewerbemässige Bewilligungen, kann auch von uns ausgebildet werden. Wenn möglich Nichtraucher.

Damenund Herrencoiffeuse Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte, selbstständige und exakt arbeitende Mitarbeiterin für unser Team in Zug und Cham. 60-%- bis 100-%-Arbeitsstelle. Coiffure Grease, Tel. 041 780 19 58 / 079 703 11 92 E-Mail: coiffure.grease@bluewin.ch Luzernerstrasse 28, 6330 Cham

Schweizer, 23, Fachmann Betriebsunterhalt sucht Arbeitsstelle Telefon 078 666 52 27


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. August 2013

Das Freudenfeuer als Zeichen der Freiheit Ein 1.-August-Feuer ist beliebt jedoch mit einigem Aufwand verbunden Im Säuliamt brannte am 1. August in acht der 14 Gemeinden ein Höhenfeuer. Die «Funken» zum Bundesfeiertag sind beliebt und haben eine lange Tradition. Viele Menschen ziehen sie der Knallerei von Raketen und Böllerschüssen vor. ................................................... von martin mullis Seit vielen Jahren werden zum schweizerischen Bundesfeiertag auf Berggipfeln und Anhöhen Holzfeuer entzündet. Die Feuer zum 1. August haben eine lange Tradition und entspringen vermutlich der Erinnerung an brennende Burgen und die Befreiung aus der Knechtschaft. In der heutigen Zeit sind die Höhenfeuer jedoch hauptsächlich ein kräftiges Zeichen der Freude über den Nationalfeiertag. Tatsache ist, dass sich diese Höhenfunken grosser Beliebtheit erfreuen, immerhin entzünden von den 14 Gemeinden im Knonauer Amt zum diesjährigen 1. August mehr als die Hälfte, nämlich acht Gemeinden ein Feuer, wenn auch in einigen Fällen im Schwimmbad oder auf einem Platz in der Gemeinde und nicht unbedingt auf einer Anhöhe. Vor allem Tierhalter und Umweltschützer ziehen solche «Funken» den knallenden Raketen und Böllerschüssen vor. Für ein Freiheitsfeuer braucht es einiges an Vorbereitung und zudem

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wollen da mehrere Vorschriften und Vorkehrungen beachtet werden. So darf das Feuer lediglich in einem angemessenen Abstand zu Gebäuden und Kornfelder angezündet werden. Ausserdem ist der Schutz der Igel und anderer Kleintiere zu beachten, indem der Holzstoss erst kurz vor der Feier aufgerichtet wird.

Dank dem Regen Anfang Woche bestand keine Brandgefahr mehr Ebenso ist selbstverständlich der Umweltschutz gebührend zu beachten und ganz sicher darf lediglich nur trockenes und naturbelassenes Holz verwendet werden. Ausserdem waren die Feuer in diesem Jahr infolge der anhaltenden Hitzeperiode gefährdet, hätte doch bei der herrschenden Trockenheit eine erhebliche Brandgefahr bestanden. Der lange Regen am Montag veränderte dann die Lage, sodass kein Risiko mehr bestand. Als Beispiel für ein zünftiges 1. August-Feuer darf sicher das Feuer in Obfelden angeführt werden. Für die Feier zum 1. August zeichnet die Kommission «Kultur Obfelden» verantwortlich und allein für das Feuer selber sind doch mehrere Personen engagiert. Landwirt Hans Peter Gut besorgt die Hauptarbeit, damit am Fest selber ein richtig schönes Feuer lodert. Mit Traktor und Ladewagen führt er gut und gerne 20 Ster Holz vom Wald im Tambrig, um auf der kleinen Anhöhe beim Schwimmbad Obfelden einen

Holzstoss aufzurichten. Das Abfallholz besteht hauptsächlich aus Geäst und Wurzelstücken, die sonst mit der Häckselmaschine zu Holzschnitzeln verarbeitet worden wären.

Als Patriot in Fronarbeit Für das Anzünden am Bundesfeiertag ist dann die Feuerwehr zuständig, während die Aufräumarbeiten vom Regiebetrieb der Gemeinde erledigt werden. Hans Peter Gut lacht auf die Frage über die Entschädigung seiner Aufwendungen und winkt ab, das mache er gerne als Fronarbeit, dafür sei er denn doch ein zu grosser Patriot. Alle übrigen Kosten für das Feuer zum Nationalfeiertag sponsert die «Landi» Obfelden. Schichtet 20 Ster Holz zu einem 1.-August-Feuer auf: Hans Peter Gut aus Obfelden. (Bild Martin Mullis)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 2. August 2013

Fast ausschliesslich in Nachtarbeit saniert Die Arbeiten am Landikontunnel sind nach den zwei Vollsperrungs-Wochenenden weitgehend abgeschlossen Zwei Arbeiter hatten Glück im Unglück und der Tunnel ist nach der Sanierung länger als zuvor: Ein Überblick über die Bauzeit am Landikontunnel zwischen Wettswil und Birmensdorf. ................................................... von thomas stöckli Er ist der zweitälteste Eisenbahntunnel in der Region Zürich. «Nur der Wipkingertunnel ist älter», so Dumeng Claglüna. Als Projektleiter der SBB ist er für die Instandsetzung des Landikontunnels zuständig. Bei Baubeginn vor anderthalb Jahren hatte sich dieser in denkbar schlechtem Zustand präsentiert. Durch Risse im Spritzbeton drang im Portalbereich Wasser ein. Im Winter bildeten sich jeweils Eispanzer vom Gewölbe bis zum Gleis und vor der ersten Durchfahrt mussten am Morgen Eiszapfen heruntergeschlagen werden. Auch von unter her wirkte die Feuchtigkeit: Schlamm wurde bis in den Schotter hinaufgepresst. Mehr als 130 Züge fahren täglich durch den Ämtler Eisenbahntunnel. Wie saniert man da, ohne den Betrieb einzustellen? Die Lösung heisst Nachtarbeit. Sonntags bis donnerstags ab 21.50 Uhr – respektive diesen Sommer ab 21.25 Uhr – hiess es am Bahnhof Bonstetten-Wettswil und Birmensdorf auf den Bahnersatz-Bus umsteigen. Das bleibt noch so bis Mitte August. Die Einschränkungen für die Zugreisenden werden so auf ein Minimum beschränkt.

Überall Risse und Wasser: das Gewölbe vor der Sanierung.

Die Gewölbefräse schafft Platz für massive Betonrippen mit Stahlträgern.

Gewölbe abschnittsweise saniert Ziemlich als Erstes sei anstelle der alten Spannleitung die neue Stromschiene montiert worden, verrät Dumeng Claglüna. Diese braucht nicht nur weniger Platz, sondern ist auch weniger störungsanfällig. Während der werktäglichen Nachtsperrungen wurde die Stromschiene dann am Abend ab 21.50 Uhr abschnittweise wieder demontiert, um den entsprechenden Gewölbebereich sanieren zu können. Pünktlich vor dem ersten Zug musste die Stromschiene dann wieder montiert sein. Wider Erwarten zeigte sich der Kalktuffstein im Innern der Tunnels in gutem Zustand. So galt es hier primär, die Fugen zu sanieren. Überrascht zeigte sich der Projektleiter einzig von den teilweise grossen Hohlräumen hinter dem Tunnelgewölbe. Grösser war der Handlungsbedarf beim Sandstein im Bereich der Portale. Hier sorgen neu alle 4,6 Meter massive Betonrippen mit Stahlträgern sowie eine dicke Spritzbeton-Schicht für Verstärkung. «Die Massnahmen am Gewölbe sollten 50 Jahre halten», verspricht denn auch Dumeng Claglüna.

Solider als es den Anschein macht: Das Tuffsteingewölbe in der Mitte des Tunnels.

Schalung für den neuen Portalvorbau auf Birmensdorfer Seite.

Graben für neue Entwässerungsleitungen.

Überraschend dick: die Betonschicht vor dem Portal auf Wettswiler Seite.

Dicke Betonschicht, morsche Mauer Zu Beginn der Sommerferien rückte nun die Tunnelsohle in den Fokus. Bereits im vergangenen Jahr waren am Rand neue Betonblöcke für die 15 000-Volt-Hochspannungskabel versenkt worden. An den zwei Vollsperrungs-Wochenenden vom 20. und 21. sowie vom 27. und 28. Juli wurde dann in zwei Etappen die Sohle bis zum drunter liegenden Fels komplett ausgegraben. Fast drohte eine unerwartet dicke Betonschicht vor dem Wettswiler Tunnelportal die Arbeiten am zweiten Vollsperrungs-Wochenende zu verzögern, aber es war schliesslich genügend Zeitreserve eingeplant. Die anschliessend neu aufgebaute Sohle verfügt stellenweise über vier Schichten: zuunterst Beton, dann Kies zur Drainage, Asphalt und schliesslich der Schotter.

Abtransport: Der Schutt muss quer durch den Tunnel.

Die Betonsohle wird eingebaut. (Bilder SBB / Amberg / tst.)

Eine komplett morsche Stützmauer kam vor dem Wettswiler Tunnelportal unter dem Spritzbeton zum Vorschein. Hier war der Sanierungsbedarf deutlich grösser als erwartet. Durch den Hangdruck verformt war auch das Portal gegen Birmensdorf. Eine neue Beton-Vorkonstruktion sorgt hier für Stabilität. Und diese Vorkonstruktion ist auch der Grund, weshalb der Landikontunnel nun nicht mehr 482, sondern über 483 Meter lang ist. Dass Tunnelbau nicht ungefährlich ist, dürfte jedem einleuchten. Umso erfreulicher, dass in der anderthalbjährigen Bauzeit grosse Zwischenfälle ausblieben. Dumeng Claglüna berichtet zwar von einem Dumper, der sich überschlagen hat und von einem Mauerstein, der sich aus dem Gewölbe löste und einen Arbeiter streifte, aber beide seien mit Prellungen glimpflich davongekommen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. August 2013

Viel Handarbeit mit Sense, Heugabel und Rechen Erwin Stöckli aus Maschwanden als freiwilliger Helfer auf der Alp Bodenfluh Mit harter Arbeit pflegen sie Tag für Tag die kargen Weiden und bewirtschaften mit grossem Aufwand ihre Alpen. Für eine Woche hat Erwin Stöckli aus Maschwanden eine Bergbauern-Familie im Berner Diemtigtal unterstützt.

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Film ab für die besten Ideen mit Energie Unter dem Namen Prix Cinérgie (Cinéma und Energie) wird 2013 erstmals ein Kurzfilm-Wettbewerb zum Thema «Energie und Lebensfreude», mit dem Fokus Energieeffizienz und erneuerbare Energien ausgeschrieben. Das Thema ist omnipräsent: Energieeffizienz, Klimawandel, Atomausstieg, Energiewende… Ziel des Prix Cinérgie ist es, neue, frische Ideen und Sichtweisen aus der Bevölkerung zu erhalten, um damit das an sich komplexe Thema auf abwechslungsreiche, unterhaltsame Art zu beleuchten. Wer weiss, vielleicht entstehen daraus ganz neue Lösungsansätze und Ideen, welche die Energiewende befruchten werden. Gesucht werden Kurzfilmbeiträge aus der Bevölkerung im Kanton Zürich, die sowohl von einer Fachjury als auch vom Publikum online bewertet werden. Nebst dem Prix Cinérgie – dem Award für den besten Filmbeitrag – gibt es für die drei besten Beiträge Preisgelder im Wert von insgesamt 4000 Franken zu gewinnen. Alle interessierten Filmer ohne Altersbeschränkung können am Wettbewerb teilnehmen und das vorgegebene Thema aus ihrer Sicht filmisch umsetzen. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Amateure als auch Profis, aber auch Filmprojekte von Teams (Schulklassen, Vereine, Firmen etc.) sind willkommen.

................................................... von thomas stöckli «Es war immer schon ein Traum, auf die Alp zu gehen», sagt Erwin Stöckli. Frisch pensioniert, hat er die Gelegenheit jetzt genutzt. Möglich gemacht hat es die Caritas, welche freiwillige Helfer an Bergbauern vermittelt. Unterstützt werden Leute, die zu viel Arbeit haben. «Wenn die Bäuerin schwanger ist oder der Bauer handicapiert», nennt Erwin Stöckli mögliche Gründe. Er selber hat sich für einen Einsatz im Diemtigtal unweit des Thunersees entschieden. «Das ist ein Gebiet, das ich noch nicht so kenne», begründet er seine Wahl. Das Diemtigtal verfügt mit 67 km² über das grösste Alpwirtschaftsgebiet der Schweiz. Auf rund 107 Alpbetrieben wird hier Vieh gesömmert – und vielerorts auch Alpkäse hergestellt.

Hier spielt sich das Leben in den Sommermonaten ab: Drei-Generationen-Haus auf der Alp Bodenfluh. (Bilder zvg.) «Eine wunderbare Alpenwelt»

200 Franken Unterstützung

Drei Generationen unter einem Dach, das traf der Maschwander auf der Alp Bodenfluh an. Ein junges Paar mit drei Kindern zwischen 4 und 11 Jahren sowie die Eltern der Bäuerin. Es sei es ihm wichtig gewesen, an einen lebendigen Ort mit vielen Tieren und mit Kindern zu kommen, verrät Stöckli. In Zwischenflüh auf 1100 Metern über Meer führt die Familie Müller ihren Talbetrieb. Die Alp Bodenfluh, wo sich im Sommer das Leben abspielt, liegt noch 600 Meter höher. «Eine wunderbare Alpenwelt», sei es, so der Maschwander, «man sieht Gämsen, Rehe und Murmeltiere.» Mit dem ganzen Haushalt, mit 16 Kühen, zehn Kälbern, Rindern, fünf Ziegen und zwei Schweinen ist die Familie auch dieses Jahr in den Sommersitz umgezogen. Das Leben auf der Alp bringt für die Bauern viel Arbeit mit sich. Von 6 Uhr früh bis 20 Uhr am Abend. «Ich habe noch nie körperlich so hart gearbeitet», sagt Erwin Stöckli. Der Tag beginnt mit melken, misten und Kälber füttern. Weil das Vieh die ganze Nacht draussen auf der Weide ist, ist die Milchleistung am Morgen am Grössten. Die heissen Tage verbringen die Kühe dann in der Kühle des Stalles.

Der tolle Wettbewerb ist eine Idee der Energiestädte Zimmerberg (Adliswil, Horgen, Thalwil, Wädenswil). Die Supportgruppe Energieregion Knonauer Amt unterstützt den Prix Cinérgie. So werden die ersten fünf angemeldeten Beiträge, die einen filmisch gut erkennbaren Bezug zum Bezirk Affoltern aufweisen, mit je 200 Franken belohnt. Dieser Beitrag wird unabhängig und zusätzlich zu den Filmpreisen an kreative Filmemacher aus dem Säuliamt ausgerichtet. Dafür erhält die Supportgruppe Energieregion Knonauer Amt als Gegenleistung vom Filmer das Recht zur Veröffentlichung. Als Gesprächspartner steht Peter Ackermann (Telefon 044 700 16 88) zur Verfügung und nimmt Anmeldungen entgegen. Einsendeschluss für den Kurzfilm (30 Sekunden bis maximal 3 Minuten) – ist der 1. Oktober 2013 (eintreffend). Die Award-Verleihung des Prix Cinérgie 2013 und Preisübergabe werden in einer Kino-Filmnacht im Dezember vorgenommen.

Die Kinder wachsen naturverbunden auf ...

Für die Supportgruppe Energieregion Knonauer Amt, Peter Ackermann, Hedingen Infos zur Teilnahme unter www.prix-cinergie.ch.

Der Familienrat entscheidet Wie es nach dem Frühstück weiter geht, das entscheidet der Familienrat nach dem Wetterbericht. Das geht nicht immer harmonisch ab. Jeder darf seine Meinung einbringen und am Schluss herrscht meist Konsens. Wie die Aktivitäten in Ruhe abgesprochen werden, das hat den Maschwander beeindruckt. Und auch, wie die Kinder auf der Alp naturverbunden leben und die Zeit sichtlich geniessen: «Ich hatte nie den Eindruck, dass ihnen langweilig ist.» Die Kinder helfen dem Alter entsprechend tatkräftig mit. So hat der 11-Jährige die Stalleinrichtung für seine Ziegen selber hergestellt, er melkt sie auch und verarbeitet die Milch sogar selber zu Ziegenkäse. Gekocht und gekäst wird in einem zentralen Raum neben dem Stall. «Wir hatten die ganze Woche schönes Wetter – und entsprechend

Helfer Erwin Stöckli in Arbeitskluft. Arbeit bis zum Gehtnichtmehr», blickt Erwin Stöckli zurück. Ja, es gibt viel zu tun auf der Alp: Das Vieh versorgen, den Garten bestellen, die Weiden vom Unkraut befreien: Beim grossen Enzian reicht Abschneiden, die Disteln müssen mit der ganzen Wurzel entfernt werden. Für Hausarbeit bleibt im Sommer kaum Zeit. Die Vegetationszeit ist in der Höhe deutlich verkürzt. Obstbäume oder nur schon Kartoffeln sucht man deshalb vergeblich.

Freiwillige Helfer willkommen Und schliesslich geht es auch regelmässig runter in den Talbetrieb. Hier

... und packen schon früh mit an. muss die Heu-Ernte eingebracht werden, damit das Vieh auch in der kalten Jahreszeit zu fressen hat. Wer sich nun den Talbetrieb als Ebene vorstellt, der hat sich getäuscht. Flache Landstücke sind auch hier Mangelware. Das bedeutet viel Handarbeit mit Sense, Heugabel und Rechen. Schliesslich gilt es noch, die alte Scheune abzubrechen. Im vergangenen Jahr hat der junge Bauer – ursprünglich ein Zimmermann – nämlich eine neue errichtet. Bei so viel Arbeit sind freiwillige Helfer natürlich willkommen. Je nach Fähigkeiten, Ausrüstung und körperlichen Voraussetzungen werden diese

für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt. Als Entlastung im Haushalt, zum Heuen oder wie im Falle des Maschwanders als Allrounder. «Die Woche hat mir sehr viel gebracht», zieht Erwin Stöckli Bilanz. Besonders genossen hat er es, nach dem Feierabend auf eine Anhöhe zu gehen und die Bergwelt zu geniessen. Für nächstes Jahr plane er bereits wieder einen Einsatz, verrät er und lächelt. Diesmal vielleicht etwas länger und in einer anderen Region. «Es ist mir ein Anliegen, dort zu helfen, wo es mich braucht.» Infos: www.bergeinsatz.ch.


Forum

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Freitag, 2. August 2013

ämtler kantonsräte meinen

Zu teuer und nicht zielführend

Hans Läubli (Grüne, Affoltern)

Warum denn in die Ferne schweifen …? Fünf Wochen Ratspause; eine wunderbare Sache! Meine, mit dieser Pause gekoppelten Sommerferien, verbrachte ich zu einer Hälfte am Bodensee, die andere Zeit geniesse ich nun vorwiegend zu Hause oder in der näheren Umgebung. Mit kürzest-Ausflügen ins Schwimmbad Stigeli oder mit einer Busfahrt durch den Üetliberg-Tunnel, an den etwas entfernter liegenden Zürichsee, werden auch meine arbeitsfreien Tage zu Hause zu Badferien. Bei einem Daiquiri in der nachbarlichen Spyre-Bar kommt gar Urlaubs-NightLifestimmung auf. Dank des endlich eingekehrten wunderschönen Sommerwetters wird unser Balkon, unmittelbar neben dem Jonenbach, zu meiner Urlaubsoase. Gedankenverloren geniesse ich hier die lauen Abende bei einem Glas Wein und einer Zigarre und lasse meinen Blick in den unendlichen Sternenhimmel schweifen. Doch dort ist nicht alles, was sich bewegt, eine Sternschnuppe. Ein ununterbrochenes Blinken und leises Brummen holt meine Gedanken in den realpolitischen Alltag zurück.

Regelmässig werde ich mit E-Mails und Briefen von Gruppierungen aus Ost, West, Nord und Süd des Flughafens Kloten eingedeckt, die sich gegen den Flugverkehr über ihren Dächern zur Wehr setzen. Die Argumente sind fast allesamt einleuchtend – wer hat schon gern Fluglärm über seinen Dächern. Doch, es ist wie mit fast allem – die Meisten, die sich da organisiert haben, fliegen selber, den Lärm aber sollen die anderen haben. Nun, warum sollen sie denn nicht fliegen, ist es doch in den meisten Fällen viel billiger mit einem Flug in der Ferne Ferien zu machen als in der Schweiz. So finde ich im Internet spontan folgende Angebote: Zug: Zürich-Scuol, retour, 128 Franken, billigstes Hotel, eine Woche 743 Franken; Flug (billigster): Zürich-Barcelona, retour, 186 Franken (Preise für eine Zugfahrt sind im Internet nicht zu finden, dürften aber um einiges höher liegen), billigstes Hotel, eine Woche 243 Franken;

Flug & Hotel: Rhodos, Faliraki, eine Woche 335 Franken; Flug & Hotel: Mallorca, S’arenal, eine Woche 339 Franken; Flug & Hotel: Ägypten, Hurghada/Safaga, eine Woche 464 Franken; Flug & Hotel: Guadeloupe, Gosier, eine Woche 1091 Franken. Kürzlich flatterte mir ein Flyer mit der Aufforderung zum Unterzeichen der Petition «Südstarts straight nicht zulassen» des «Vereins Flugschneise Süd Nein» aus dem Briefkasten entgegen. Mit drastischen Bildern wurde darin vor den Folgen eines Ausbaus der Flugschneise gegen Süden für unsere Region gewarnt. Ehrlich gesagt, stört mich das leise Brummen und das blinken am Himmel nicht sonderlich und ich frage mich, wie viele der Initianten und Unterzeichnerinnen dieser Petition wohl gerade mit dem Flugzeug in die Ferien geflogen sind. Trotzdem habe ich die Petition unterschrieben. Nicht, weil ich möchte, dass der Flugverkehr in andere Regio-

nen verschoben wird, sondern weil ich weiss, dass das Flugzeug das energieintensivste und für die Umwelt unverträglichste Verkehrsmittel ist. Ich bin der Meinung, das Fliegen sollte, wie alle andern motorisierten Verkehrsmittel, mit Treibstoffsteuern belegt werden und dass die Infrastruktur für den Flugverkehr nicht weiter ausgebaut werden sollte. Dass die Menschen fliegen und weit entfernte Länder und Kulturen besuchen können, ist eine faszinierende Errungenschaft. Niemand soll auf das Fliegen ganz verzichten, aber einen angemessenen Preis dafür bezahlen müssen. Die vollen Kosten und die Folgekosten der Flugimmissionen sollten von den Verursachern getragen werden. Das Wohlbefinden am Lebensmittelpunkt der Menschen und die Umwelt zählen mehr, als das Wachstum einer Fluggesellschaft. Auch ich werde wieder einmal wegfliegen, will aber auch immer wieder die Ferien zu Hause und in der näheren Umgebung geniessen können.

Verkehrsrichtplan Affoltern: Erschliessung unter den Gleisen, Leserbrief im «Anzeiger» vom 23. Juli. Die Idee, die Erschliessungsstrasse unter die SBB-Gleisanlage (Tunnel) von der Zwillikerstrasse bis zum JumboKreisel (ca. 930 m) zu verlegen, ist eine originelle Idee. Aber diese Lösung hat zwei entscheidende Nachteile: 1. Wenn es technisch überhaupt möglich ist, kostet diese Lösung ca. 150 bis 200 Mio. Franken! 2. Damit ist aber die Überlastung des Jumbo-Kreisels in der Zukunft nicht gelöst! Somit kann man diese Lösung fallen lassen. H. P. Gautschi, Affoltern

Nicht ohne Adresse Bei Leserbriefen müssen der Absender vermerkt und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angegeben werden. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. (Red.)

«Ferienstimmung im Säuliamt» Leserfoto-Wettbewerb im «Anzeiger»

Bei dieser Hitze gibts nur eins: Ein schattiges Plätzchen. (Bild Markus Jelk)

Ohne Sonnenbrille hält man es einfach nicht aus ... (Bild Urs Preisig)

Strandleben. (Bild Carmen Storni) Unter dem Titel «Ferienstimmung im Säuliamt» veröffentlicht der «Anzeiger» bis Mitte August Leserbilder. Gefragt sind einerseits tolle Motive, andererseits aussergewöhnliche Perspektiven und Ausschnitte. Die Bilder, welche die «Anzeiger»-Jury am meisten überzeugen, werden prämiert. Ihr Bild schicken Sie in Originalgrösse per EMail mit Betreff «Fotowettbewerb» an redaktion@affolteranzeiger.ch. Bitte vermerken, wer und was auf dem Bild zu sehen ist und Adresse sowie Telefonnummer angeben. Zahlreiche Leser haben die Gelegenheit schon wahrgenommen und das Bild eingeschickt, das sie auch zu Hause in Ferienstimmung versetzt. Die Fotos zeigen romantische Stimmung an schönen Orten, Menschen, die Abkühlung suchen und finden sowie auch immer wieder Tiere. (tst.)

Dem gefleckten Schmalbock wird es nie zu heiss. (Bild Ernst Neurauter)


Gewerbe

Freitag, 2. August 2013

Aufregende Übungen

Hawaii-Ticket

Die Buebepfadi Säuliamt im Sommerlager zum 70-jährigen Bestehen. > Seite 12

Überragende Leistung von Markus Goldinger am Ironman Switzerland. > Seite 13

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«Abfalltouristen» Fremdentsorger sind auf den Zuger Ökihöfen nur noch vereinzelt anzutreffen. > Seite 15

Umbau Bahnhof Üetliberg ist fertig Züge fahren wieder bis zur Endhaltestelle Seit Samstag, 27. Juli, verkehren wieder alle Züge bis an die Endhaltestelle. Der Spielplatz ist neu gestaltet und mit attraktiven Spielgeräten bestückt worden.

Vor dem Tennis-Beizli von rechts: Heiri Meier, Präsident des TC Säuliamt, Wirt Domenico «Mimmo» Frunzo und sein Schwiegersohn und Helfer Daniele Bramante. (Bild Thomas Stöckli)

Nicht nur Tennisspieler kulinarisch verwöhnen

Die Arbeiten auf dem Üetliberg konnten nach knapp fünfmonatiger Bauzeit abgeschlossen werden. Seit Samstag, 27. Juli, verkehren wieder alle Züge bis an die Endhaltestelle und der rund 300 Meter lange Fussmarsch ab der provisorischen Haltestelle gehört der Vergangenheit an. Bei der Umbaumassnahme handelte es sich um ein technisch äusserst anspruchsvolles Vorhaben, dazu an einem sehr exponierten und schwer zugänglichen Ort. Die Anlage entspricht den Vorgaben aus dem Behindertengleichstellungsgesetz. Den rund 900 000 Fahrgästen, die auf dem Üetliberg jährlich ein- und aussteigen, steht fortan eine moderne, funktionale und komfortable Anlage zur Verfügung.

Gleisabsenkung statt Perronerhöhung Die Perronkante wurde komplett abgebrochen und durch einen Perronwinkel P55 ersetzt. Die geforderte Ein-

trittshöhe von 55cm ab Schienenoberkante wurde mittels einer Gleisabsenkung erreicht. Beim Gleis 2 wurde ebenfalls ein Aussenperron gebaut. Zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens sind beide Perrons mit einer neuen Möblierung und verbesserter Beleuchtung sowie einer Videoüberwachung ausgestattet worden. Der Bahnhof auf dem Uetliberg steht somit rechtzeitig bereit, wenn die neuen, niederflurigen Zweispannungs-Triebzüge Be510 im Herbst erstmals fahrplanmässig eingesetzt werden.

Finanzierung durch Kanton, Bund und SZU Bei der aktuellen Erneuerung wurden rund 1,8 Mio. Franken investiert. An der Finanzierung beteiligen sich der Kanton Zürich sowie die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG. Der Bund leistet im Rahmen des BehiG ebenfalls einen Beitrag. Der Neubau des Spielplatzes konnte ebenfalls abgeschlossen werden. An den Baukosten hat sich nebst der SZU auch der Üetlibergverein, das Hotel Uto Kulm sowie eine Gartenbaufirma Lüscher mit namhaften Beiträgen beteiligt. Die Eröffnungsfeier ist für Sonntag, 18. August 2013, geplant.

Italienische Küche von Domenico Frunzo im «Beizli» des TC Säuliamt Tennisspieler sind willkommen, alle anderen ebenso. Das «Beizli» des Tennisclubs Säuliamt in Affoltern ist spezialisiert auf italienische Küche und Grilladen. An den Dachbalken hängen alte Rackets, ein Tennisschläger mit Ball und Netz ziert auch die Speisekarte. Das «Beizli» an der Giessenstrasse ist das Clublokal des TC Säuliamt. Doch nicht nur: «Das ‹Beizli› steht allen offen», so Daniele Bonandi, der sich um die Anlage kümmert, und Clubpräsident Heiri Meier ergänzt: «Wir freuen uns auch über Gäste, die nicht zum TC Säuliamt gehören.» Geöffnet ist jeweils am Frei-

tagabend und am Wochenende. Bis zum 10. August ist der Wirt allerdings noch weg. Der Wirt, das ist Domenico «Mimmo» Frunzo, vielen bekannt aus seiner Zeit im Centro Sociale. Für ihn wurde das «Tennis-Beizli» neu gestaltet. «Vorher war das ein kahler Raum mit Gartenmöbeln», blickt Daniele Bonandi zurück. Der neue Bar-Bereich und der Anbau mit dem Pizzaofen werten das Lokal deutlich auf. An die 40 Personen finden drinnen Platz, nochmals so viele im lauschigen Garten neben dem Jonenbach. Und weil Frunzo über ein Wirte-Patent verfügt, kommen die Gäste auch in den Genuss von gutem Grappa und italienischem Wein.

Spezialität des Hauses sind italienische Küche und Grilladen. Unter den elf verschiedenen Pizzen findet sich auch die eine oder andere Eigenkreation, etwa die «Pizza Mimmo» oder die «Pizza Presidente» mit Crevetten und Venusmuscheln, welche Heiri Meier besonders mundet. Das Rezept für den hausgemachten Pizzateig vermochte allerdings nicht einmal der Clubpräsident dem Wirt zu entlocken. Spielt der Wirt selber auch Tennis? «Nein», winkt Domenico Frunzo ab. Er habe wegen Schulter- und Knieproblemen mit Fussball und Skifahren aufgehört. «Vielleicht ist das auch besser, dann ist er mehr in der Küche», sagt Heiri Meier und lacht. (tst.) anzeige

Ausbildungen abgeschlossen Gleich doppelt Grund zur Freude gibt es aktuell bei Otto Birrer Coiffure in Mettmenstetten: Tamara Milosevic hat ihre LAP mit der guten Note 5.0 bestanden und Laura Ugoletti ihre Weiterbildung zur Naildesignerin abgeschlossen. Davon profitieren nun auch die Kunden: Bis Ende Jahr Tamara Milosevic (links) und Laura Ugoletti. (Bild zvg.) gibts bei Laura Ugoletti 20% Ermässigung auf Gel- und Otto Birrer Coiffure, Bahnhofstrasse 15, Acrylsets. Mettmenstetten, Telefon 044 767 06 81.

Die provisorische Haltestelle auf dem Üetliberg ist Geschichte. (Archivbild)


Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 4. August 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter: www.pga.ch

Liegenschaften Verkäufe

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten,

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 4. August 10.00 Regionalgottesdienst mit Taufe von Noëlia Schneider Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 8. August Grillparty anstelle Seniorenwanderung Treffpunkt: 11.30 Uhr beim Volg Aeugst am Albis PWs stehen zur Verfügung

Sonntag, 4. August 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Erich Eder (Orgel) Donata Walser (Querflöten) ref. Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 3. August 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 4. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst, Pfrn. B. Stephan 9.30 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche, vor der Post und vor dem Volg in Zwillikon (Ch. Bühler, Telefon 044 761 29 46) Donnerstag, 8. August 14.00 Seniorentreff: Wurst und Musik auf der Chilehuus-Terrasse (bei nasser Witterung drinnen) Freitag, 9. August 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 4. August 19.00 Abend-Gottesdienst mit Pfr. Werner Utzinger, Urdorf

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 4. August 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 4. August 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst auf Anfrage bei E. Braun, Tel. 044 761 71 69

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 4. August 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. E. Wyss-Jenny

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Mittwoch, 7. August: KEIN offenes Singen während der Sommerferien Donnerstag, 8. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Sonntag, August 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfrn. S. Wey aus Maschwanden

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 4. August 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Rosa Buchmann Fahrdienst ab Pfarrhaus Maschwanden um 09.45 Uhr

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 4. August 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfarrerin Susanne Wey Orgel Rosa Buchmann Dienstag, 6. August 19.30 Neumondsingen für alle im Chor Leitung Elsbeth Durrrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 4. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 4. August 9.30 Regional-Gottesdienst in Hausen Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 4. August 10.30 Gottesdienst Sonntagsschule Donnerstag, 8. August 20.00 Gebetsabend

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach,

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Restaurant Aemtlerstübli

Samstag, 3. August 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 4. August 10.30 Eucharistiefeier Freitag, 9. August 20.00 Taizéfeier

Zürichstrasse 54, 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 761 08 15 www.aemtlerstuebli.ch info@aemtlerstuebli.ch Fredy und Team freuen sich auf Ihren Besuch

Samstag, 3. August 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 4. August 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 4. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 4. August 9.00 Eucharistiefeier Dienstag, 6. August 19.30 Lobpreis

1. Stock, Balkon. Wohnzimmer Parkett/Laminat. Miete Fr. 1460.–, Garage Fr. 115.–, NK Fr. 180.–. Telefon 044 761 11 85

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Samstag, 3. August 2013, ab 14.00 Uhr. Gejasst wird der Schieber mit zugelostem Partner. Kosten: Fr. 25.– (inkl. Nachtessen).

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Sonntag, 4. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 6. August 19.30 Abendmesse

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Sonntag, 4. August 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Sonntag, 4. August 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst, Anmeldung Telefon 044 700 17 75 Donnerstag, 8. August 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 9. August 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

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Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 4. August 9.45 Gottesdienst (Walter Bitzer) Kinderhort

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Sonntag, 4. August 10.00 Gottesdienst mit Elisabeth Gutzwiller Ferien-KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Sehr dringend, per sofort, Wohnmöglichkeit gesucht

Zimmer oder kl. Wohnung (Komfort unwichtig ). Als Betreuer im Meilihof in Ebertswil, bin ich auf gute Busverbindung angewiesen, da ohne Auto. Grossraum Hausen am Albis – Baar. Sachdienliche Infos bitte an Alex Hagmayer, Tel. 044 764 07 66.


Vermischtes

Freitag, 2. August 2013

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«Ein Umbau lässt sich nicht nur im sauberen, trauten Büro planen» Sommerserie (6): Ein Tag als Architekt und Bauleiter Während meines Tages als Architekt und Bauleiter mache ich mit unterschiedlichsten Projekten Bekanntschaft, von der kleinen Renovation über die denkmalschutzgerechte Renovation mit modernem Anbau bis zur Grossüberbauung. Der Job ist ebenso vielseitig wie fordernd und spannend. ................................................... von bernhard schneider Was mich mit dem Zauberlehrling verbindet: ich habe keine konkrete Ahnung, was ich in meinem Eintagesjob zu tun habe, sondern nur eine Vorstellung, welches Ziel ich dabei verfolge. Im Unterschied zum Zauberlehrling habe ich einen Coach gewählt und lasse die Finger von der Magie. Architektur hat mich schon immer fasziniert als eine Kombination so unterschiedlicher praktischer und theoretischer Disziplinen wie Statik und Materialkunde, Planzeichnen und Projektmanagement, Kunst- und Baugeschichte, Bauleitung und Konzeptentwicklung. Als Teenager interessierte mich vorab der Burgenbau. Später wandte ich mich vermehrt energetischen Aspekten sowie dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld zu.

Spontankorrektur am Zeitplan Mein Coach ist Ruedi Egli aus Ottenbach. Das erste Projekt, das auf unserem Tagesplan steht, ist die zentrale Sterilisationsanlage des Unispitals. Das Projekt läuft seit dem 1. April. An der heutigen Planungssitzung steht das Problem im Zentrum, dass noch nicht alle Maschinen ausgeliefert sind, die laut Plan bis heute hätten eingebaut sein müssen. Welche Arbeiten können trotzdem bereits ausgeführt werden? Was kann aufgrund geplanter Ferien nicht nach hinten geschoben werden? Gleichzeitig stellen sich weitere Probleme: Wann muss der Lift, der ersetzt wird, ausser Betrieb gesetzt werden? Im Moment wird er noch benötigt, doch für gewisse Arbeiten darf er nicht mehr am Stromnetz angeschlossen sein. Werden die Steuerkästen des

Bausitzung im mobilen Büro bei der Baustelle Chappeli in Ottenbach. Die Hälfte der Teilnehmer ist da - wer von den anderen schafft es noch rechtzeitig zur Sitzung? Zweiter von links ist «Lehrling» Bernhard Schneider, neben ihm «Coach» Ruedi Egli. (Bilder es.) Lifts zurückgebaut oder finden sie später wieder Verwendung? Der Grund, weshalb die Maschinen noch nicht angeliefert worden sind, liegt darin, dass die Bauherrschaft sich entschieden hat, ein ganz neu entwickeltes Gerät einzusetzen. Dieses arbeitet, im Gegensatz zum ursprünglich vorgesehenen, mit kaltem Wasser. Beim Augenschein auf der Baustelle wird nun mit dem Sanitär diskutiert, wie eine Wasserleitung zum Standort der Maschine geführt werden kann, ohne die sterile Wand, die bereits fertiggestellt ist, durchbrechen zu müssen. Man findet eine Lösung. Zurück ins Büro nach Ottenbach. Für ein grosses Projekt, das den Minergie-Standard erfüllt, müssen Lüftungsund Abwasserkanäle sowie Frischwasserleitungen, Strom- und Netzkabel

berechnet werden. Die Versorgungsschächte zusammen nehmen rasch das Volumen eines Einfamilienhauses ein. Auch die Isolationen umfassen enorme Kubaturen.

Recherche und Fotodokumentation Nach dem Mittagessen wenden wir uns einem kleinen, schmucken Häuschen aus dem 16. Jahrhundert zu. Zuerst müssen wir Rechercheaufträge erteilen: Bestehen alte Ansichten des Gebäudes? Auf welchen Plänen erscheint es erstmals? Bestehen Angaben bezüglich Flurnamen? Das teilweise morsche Gebälk ist bereits fotografiert. Mein Coach, Ruedi Egli, betont, dass ein Architekt, der alte, denkmalgeschützte Objekte renovieren will, keine Angst vor Schmutz, Schimmel und

Fäulnis haben darf. Damit spätere Generationen die ursprüngliche Bauweise mit möglicherweise heute noch unbekannten Methoden analysieren können, werden selbst nicht mehr tragfähige Balken gesichert und am ursprünglichen Ort belassen, aber neu abgestützt. Die Sanierung von Altbauten ist Ruedi Eglis Leidenschaft: «Ein Haus mit seiner tragenden Struktur, seinem Innen- und Aussenleben behutsam erneuern, so, dass der ursprüngliche Charakter unverfälscht sichtbar wird: dies lässt sich nicht nur im sauberen, trauten Büro planen. Es führt oft zu schmutzigen Händen, es erfordert Auseinandersetzung mit den Baumaterialien, mit der Umgebung, in der das Haus steht, mit seiner Geschichte.» Hat man bei Anbauten früher oft versucht, den Stil des Hauptgebäudes zu imitieren, bevorzugt man heute eher eine Trennung der Stile. Das Ergebnis ist auf den ersten Blick überraschend: Es kann durchaus sein, dass sich Beton, Stahl und Glas ausgezeichnet für einen modernen Anbau an ein stilvolles altes Gebäude eignen.

ne Scheibe fühlt sich niemand der Anwesenden verantwortlich. Deshalb einmal mehr der Hinweis an die Runde: Eine Scheibe kann in Brüche gehen, ärgerlich ist aber, wenn sich der dafür Verantwortliche nicht meldet. Im Anschluss an die Sitzung erkundigt sich ein Handwerker, ob er eine Akontorechnung stellen könne. Auch hier findet man eine Einigung. Letzte Station: Die Übergabe eines neuen Einfamilienhauses. Wir gehen den ganzen Bau durch. Hier fehlt eine Kittfuge, dort wurde bei der Montage des Luftabzugs in der Küche die bereits weiss gemalte Decke mit einem Kratzer versehen. Mit dem Bauherrn zusammen wird festgelegt, wer für welche Arbeiten gerufen wird, damit der Neubau in perfektem Zustand bezogen werden kann. Dann ist es Zeit, auf die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bauherr und Architekt anzustossen. Der Zauberlehrling hat seinen Tag als Architekt und Bauleiter ohne Flurschaden hinter sich gebracht. Künftig wird er gerne wieder über Architektur, Hauskonzepte, Sanierungen und Bauprojekte berichten. Deren Ausführung überlässt er lieber dem Architekten. Nicht dem Hexenmeister.

Ohne Busse zur Sitzung

Ein präzises Projektmanagement sorgt dafür, dass auf der Baustelle keine unnötigen Risiken eingegangen werden. Beispielsweise müssen Hangabsicherung und Tiefenbohrung für die Wärmepumpe perfekt aufeinander abgestimmt werden.

Nun müssen wir uns beeilen, um rechtzeitig zur nächsten Bausitzung zu gelangen. Es handelt sich um die Überbauung Chappeli in Ottenbach. Zwei Häuser der Überbauung im Zentrum der Gemeinde sind bereits vermietet, ein Doppel-Mehrfamilienhaus befindet sich im Bau, ein weiteres in Planung. Pünktlichkeit lohnt sich: Ruedi Egli hat Bussen in die gemeinsame Kaffeekasse für zu spät kommen und für Telefonanrufe während der Sitzung festgelegt. Dies gilt auch für den Architekten und seinen Begleiter. Es reicht gerade noch. Ja, wir finden sogar noch Zeit, vor Sitzungsbeginn im mobilen Büro der Baubüro Egli GmbH einen Espresso zu brauen. An der Sitzung wird die Abstimmung der Bohrung der Erdsonden mit der Hangsicherung abschliessend geregelt. Für die im Erdgeschoss geborste-

Ein Tag in einem anderen Beruf In der diesjährigen Sommerserie üben sich Journalisten für einen Tag in einem anderen Beruf. Bisher erschienen: «Bunt, bunt, bunt, sind alle meine Kleider…» (Urs E. Kneubühl als Maler, 16. Juli), «Der Job wird unterschätzt» (Marianne Voss als Verkäuferin, 19. Juli), «Knochenarbeit um Gnagi, Schnitzel und Filetstücke» (Martin Mullis als Metzger, 23. Juli), «Nach dreissig Jahren ist der Körper verbraucht» (Salomon Schneider als Landschaftsgärtner, 26. Juli), «Aus Abfall Wertstoffe gewinnen», Thomas Stöckli als Recyclist, 30. Juli).


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Veranstaltungen

Freitag, 2. August 2013

agenda

Freitag, 2. August Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Das liebe Unkraut». Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé. Kloster Kappel.

Samstag, 3. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Montag, 5. August

Lagerplatz der Pfadi Säuliamt im Sommerlager. (Bild zvg.)

Auf den Spuren der Schweiz Buebepfadi Säuliamt im Sommerlager zum 70-jährigen Bestehen

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche. Zwinglistube.

Fast zwei Wochen strahlend blauer Himmel, viele Pfadis und gute Laune. Das Sommerlager im Jubiläumsjahr zum 70. Geburtstag der Buebepfadi Säuliamt war ein voller Erfolg.

Dienstag, 6. August

50 Teilnehmer hatten die Reise ins malerische Thurgau angetreten und bei tollem Wetter die zwei Wochen gemeinsam mit Werner Stauffacher, Arnold von Melchtal und Walter Fürst (der Sage nach die drei Teilnehmer des Rütlischwurs) verbracht. Das SoLa (Sommerlager) stellt immer den Höhepunkt des Pfadijahres dar: 14 Tage lang draussen in der Natur leben, ganz auf Playstation, Fernseher und MP3-

Bonstetten 09.00: Leichte Wanderung: Rundwanderung von Wald im Zürcher Oberland nach Jonatal und zurück. Wanderzeit ca. 2 Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25. Bahnhof. Treffpunkt.

Player verzichten. Das ist jedes Mal eine neue Herausforderung, die jedoch auch heuer wieder bravourös gemeistert wurde.

Viele Aktionen und aufregende Übungen Das erste Mal seit dem Bundeslager 2008 ging es wieder, anstatt in zwei Stämme getrennt, mit der ganzen Abteilung ins Lager. Am Anfang noch in die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden unterteilt, vereinigte man sich Mitte der Woche bei einer feierlichen Zeremonie zur Schweiz. Einen weiteren Höhepunkt stellte natürlich der Ur-Grunz, das Jubiläumsfest zum 70-jährigen Bestehen dar,

über das im «Anzeiger» bereits berichtet wurde. In der zweiten Woche konnte dank vieler Aktionen und aufregenden Übungen schliesslich der neue Bund gefestigt und ein Friedensvertrag mit den verfeindeten Habsburgern ausgehandelt werden. Müde, aber sehr zufrieden und braun gebrannt ging es vergangenen Samstag wieder zurück ins Säuliamt. Sollten auch neue Gesichter Lust verspüren, mal in einem Lager dabei zu sein, oder einfach an einer gewöhnlichen Übung Pfadiluft zu schnuppern, so sind diese herzlich eingeladen.

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

Stallikon 07.58: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Wanderung Flaach -Marthalen. Wanderzeit: 2¼ Std. Auskunft und Anmeldung unter Telefon 700 18 70. Treffpunkt Postautohaltestelle (Tägerest).

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Gott erleben – Hoffnung erfahren Alphalive-Kurs in Affoltern Seit 15 Jahren bieten AlphaliveKurse in der Schweiz suchenden Menschen einen Rahmen, um über grundlegende Lebens- und Glaubensfragen zu diskutieren. Die Chrischona in Affoltern lädt diesen Herbst wieder zum sechsteiligen Alphalive-Kurs ein.

erfüllten, freudigen Leben mit tragenden Werten sehnen. Seit 15 Jahren bieten die Alphalive-Kurse in der Schweiz eine Möglichkeit, unverbindlich über grundlegende Lebensund Glaubensfragen zu diskutieren und Antworten in der Bibel zu finden.

Glaube, Hoffnung, Liebe. Drei Worte, die Leben prägen und verändern. Täglich erreicht einen eine Informationsflut über Schicksalsschläge. Wie oft fragt man sich, ob man selber die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten oder das Schicksal der Menschen in Naturkatastrophengebieten aushalten würde. Schicksalsschläge ereilen auch die Menschen in der Schweiz. Krankheit, finanzielle Nöte oder zwischenmenschliche Probleme belasten fast täglich. Die Frage nach Gott und nach seiner Liebe für die Menschen ist in solchen Momenten auf die Probe gestellt. Gibt es Gott heute noch? Und was macht Gott heute für die Menschen? Warum lässt er das Leid auf dieser Welt zu?

Glaube neu entdeckt, erneuert und nachhaltig geprägt

Sehnen nach einem erfüllten, freudigen Leben mit tragenden Werten Mit der Alphalive-Kampagne «Gott erleben» sind Menschen angesprochen, die sich mit dem «Warum» auseinandersetzen und sich nach einem

Leiter und Würdenträger aus verschiedenen Landes- und Freikirchen äussern sich positiv zu diesem Kursangebot. So hat zum Beispiel Kardinal Kurt Koch in seinem Grusswort an die 2000 Delegierten der Internationalen Alpha-Woche im Juni 2011 geschrieben: «Durch die Teilnahme an einem Alphalive-Kurs, so berichten mir viele Kursteilnehmer, wurde der Glaube neu entdeckt, erneuert und nachhaltig geprägt. Dies ist eine kostbare Erfahrung für viele Menschen und ein Zeichen des Wirkens und der Gegenwart des Heiligen Geistes.» Dies führt für viele Teilnehmer auch zu einer neuen Lebenshoffnung und Sinnfindung. Am Freitag, 23. August, startet an der alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern ab 19 Uhr der erste Abend – wie immer mit einem Nachtessen.

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Lesen im Buch der Natur». Thema der Fotoausstellung ist die Natur in und um Aeugst. Die Ausstellung dauert bis 22. August. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Infos unter www.pfadi-sa.ch

Ottenbach

oder info@pfadi-sa.ch.

GeGe-Atelier, Landhusweg 1: «George Gessler» (1924-2012). Gege’s Arbeitswelt. Öffnungszeiten: Jedes 1. und 3. Wochende im Monat von 10-12/15-17 Uhr. Atelier-Führungen nach telefonischer Vereinbarung. Telefon 044 761 83 80/079 731 46 08 oder gegessler@gmx.ch.

Donnerstag, 8. August Kappel am Albis

Ausstellungen

Circus Biber geht auf die Chrütlialp Heute Freitag fahren die Zirkuswagen in Arni vor und das Zirkuszelt wird aufgestellt. Im Circus Biber wirken jeweils auch Ämtler Kinder und Jugendliche als Artisten mit. Am Sonntag beginnt das Trainingslager. Der «Biber» hat schon viele Länder besucht. Aber weshalb immer in die Ferne schweifen? Das Gute liegt ja bekanntlich oft sehr nah ... Mit der Premiere am 10. August geht der Circus Biber deshalb auf die Chrütlialp. Auf dem Weg passiert allerlei Aufregendes, Urchiges, Lustiges und Erstaunliches. Wieso ist die Bergkuh Berta unglücklich? Warum gibt es auf der Alp plötzlich eine Demonstration? Schaffen es die Clowns, eine Kuh zu melken? Der Jugend Circus Biber vermittelt während zweier Stunden Artistik, Illusionen, Träume, farbenfrohe Kostüme, Begeisterung und Freude. Nach sechs Monaten Vorbereitungen und Trainings holen sich die jungen Artisten und ihre Trainer sowie die Biber-Band im Trainingslager den letzten Schliff für ihre Vorführungen. Als Chäser und Heidis verbreiten sie Alpen-Nostalgie, bekommen es mit Bankern zu tun und kämpfen gegen die Zeit. Und zum Finale sei ein veritables Feuerwerk versprochen ...

Vorstellungen: 10., 16., 17., 30. und 31. August sowie 6. und 7.

Weitere Informationen und die Kursdaten unter

September, jeweils 19 Uhr; 11. und 18. August so-

www.sunntig.ch oder unter Telefon 044 761 89 69,

wie 1. und 7. September, um 14 Uhr in Arni. Infos:

Ernst Nyffenegger-Meier.

www.jugend-circus-biber.ch.

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(ICH, EINFACH UNVERBESSERLICH 2) Weitere Vorstellungen im Kino Seehof


Vermischtes

Freitag, 2. August 2013

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Sechs unerwartete Abgänge beim FCWB Sportlich alles in Ordnung, personell jedoch bewegte Zeiten für den Ämtler Erstligisten Am 10. August startet der FC Wettswil-Bonstetten zu seiner zweiten Erstligasaison und wird im Startspiel das Team Ticino auf dem Moos empfangen. Der bisherige Verlauf der Vorbereitung stimmt sportlich zuversichtlich. Anders die personelle Situation, welche für die Verantwortlichen viel Stress bedeutete. ................................................... von andreas wyniger Während man sich im Lager der rotschwarzen Ämtler wie gewohnt seriös und intensiv auf die kommende Spielzeit vorbereitet, mussten personell enorme Bewegungen bewältigt werden. So verliessen nach den offiziellen Abgängen Illi und Joller (beide Rücktritt) sowie Kohler (Rapperswil-Jona) unerwartet auch Makuka und Degelo (beide Seefeld), Hasani und Avdijai (beide Thalwil), Slajs (Brunnen) und Velkovski (Winterthur Nachwuchs) den FCWB. «Während die Einen eine neue Herausforderung anstreben, nahmen andere extrem lukrative Angebote an, welche wir niemals hätten stemmen wollen», kommentiert Trainer Martin

Dosch, die nicht geplanten weiteren Abgänge. «Wir dürfen stolz darauf sein, dass trotz weiterer Abwerbungsversuche doch noch Spieler der Ehre und den gemachten Erfahrungen wegen bei uns blieben, den Angebote hatten sie alle», doppelt Sportchef Stephan Zollinger nach. «Es stimmt mich bedenklich, wenn ich sehe, dass Spieler des Geldes wegen gar in untere Ligen abwandern», führt Zollinger weiter aus. Natürlich waren und sind die Verantwortlichen beim Ämtler Erstligisten gefordert. «Wir wollen auch in der kommenden Saison ein konkurrenzfähiges Team stellen und mit diesem unsere ambitionierten Ziele weiterverfolgen», kommentiert Trainer Dosch stellvertretend. So soll die Liga erneut gehalten werden und will man sich in der höchsten Amateurklasse bestätigen.

Aus unzähligen Testspielern wurde ausgewählt Weil man beim FCWB keine Katzen im Sack holen will und die Spieler fussballerisch und vor allem auch menschlich passen sollen, wurden in der bisherigen Vorbereitung viele Testspieler beobachtet. Fixiert wurden daraus bisher die Transfers von Kalyon Bora (FC Windisch), Bebbiri Anis (FC

Spannungen lösen und Kraft schöpfen

Zürich U17), Thqaj Shqiprim (FC Brugg), Marco Gisi (FC Meisterschwanden), Polat Günes (zurück vom FC Windisch), Patrik Glättli (YF-Juventus) und Chamba Yondhen (2. Mannschaft). Weitere Akteure werden getestet und wenns passt soll noch der ein- oder andere Spieler dazukommen. «Natürlich stellt man sich eine Vorbereitung anders vor. Es galt, praktisch eine neue Mannschaft zu formen. Trotzdem haben wir das Beste daraus gemacht», wie Dosch feststellt. «Zum Beginn werden wir wohl darum noch nicht on top sein, aber ich bin überzeugt, schon bald wieder einen Freude vermittelnden FCWB präsentieren zu können», fügt er weiter an.

Intensive letzte Wochen Bis zum Saisonstart verbleibt noch eine Woche. Diese nutzen die Ämtler unter anderem mit den letzten Testspielen, welche am Samstag, 3. August, um 10.45 Uhr im Stadion Moos gegen die Black Stars aus Basel, einem Spitzenteam der Gruppe 2 und am Dienstag, 6. August, um 20 Uhr gegen Zofingen, ebenfalls aus der Gruppe 2, ausgetragen werden. Zwei Begegnungen, welche viele Fans und Interessierte zum Besuch animieren dürften.

Schöne Erinnerung: Makuka (l.) und Hasani im Cupspiel gegen YB. Künftig schnüren sich die beiden ihre Schuhe für Seefeld und Thalwil. (Archivbild)

Ein weiteres Hawaii-Ticket für das Team Koach

Neue Qigong-Kurse beginnen am 26. August Überragende Leistung von Markus Goldinger am Ironman Switzerland bietet die Bewegungstherapeutin Therese Bachmann ab August am Montagvormittag wieder einen Einführungskurs in «Die 8 Brokate» an. Jeweils am Montagabend können «Die 15 Ausdrucksformen des Taiji-Qigong» geübt werden. Die fliessenden Bewegungen führen hin zu innerer Ruhe und Gelassenheit. Willkommen sind alle, die das Qigong kennenlernen oder ihre Übungsfertigkeit vertiefen wollen. Beim Üben achtet die Kursleiterin besonders auf die Standfestigkeit, das Zentrieren in der Körpermitte, die aufgerichtete Haltung und den «Der Kranich steht auf einem Bein.» (Bild zvg.) freien Atemfluss. Die Übungen aus der traditionel- Die Bewegungen werden mit so viel len chinesischen Medizin stärken Kraft wie nötig und mit so wenig Anspannung als möglich ausgeführt. Dies die Lebenskraft durch sanftes stärkt das Körperbewusstsein und förund achtsames Bewegen und dert die Beweglichkeit. Mit der Zeit Dehnen. Sie eignen sich für Menkommen die Gedanken zur Ruhe und schen in jedem Lebensalter, die die Konzentrationsfähigkeit steigert aktiv etwas für ihre Gesundheit sich. Innere Bilder unterstützen die und ihr Wohlbefinden tun möch- wohltuende Wirkung.

In der Hitzeschlacht vom Sonntag erreichte der Bonstetter Markus Goldinger in 9 Stunden 31 Minuten das Ziel – weniger als eine Stunde nach Sieger Ronnie Schiltknecht. Dies ergab den 20. Rang overall und den 3. der Kategorie M30. Dies war der Glanzpunkt des insgesamt starken Teams Koach. Goldinger vermochte sich von Disziplin zu Disziplin zu steigern. Nach 3.8 Kilometer Schwimmen, das im 26 Grad warmen Zürichsee ohne Neopren stattfand, lag er in seiner Altersgruppe auf Rang 27. Auf der 180 Kilometer langen Radstrecke arbeitete er

sich auf Rang 7 vor, den abschliessenden Marathon legte er in der bemerkenswerten Zeit von 3:13 zurück, der schnellsten in seiner Altersklasse, und schaffte damit den Sprung aufs Podest. Damit löste er das Ticket für die Weltmeisterschaften in Hawaii. Das Team Koach wird dort bereits mit vier Athleten vertreten sein. Coach Kurt Müller war nicht nur mit Markus Goldinger, sondern mit seinem ganzen Team zufrieden. Pascal Preisig kam bei M18 in 10:30 auf Platz 5. Fridel Inderbizin errang in 11:55 Rang 11 bei M55. Mit ausgezeichnete Zeiten gelangten auch Christian Fässler (10:13) und Steffen Kömpf (11:21) ins Ziel. Und dies bei Temperaturen von bis zu 38 Grad. (tk.)

Viele starke Ämtler Ganz generell zeigten alle gestarteten Athleten und eine Athletin aus dem Bezirk Affoltern ausgezeichnete Leistungen. Knapp hinter Markus Goldinger erreichte Emma Pooley aus Hausen mit 9:44 den 5. Rang in der Kategorie Pro Frauen. Hervorragende Zeiten erzielten auch Daniel Hassler, Hedingen, und Oliver Fischer, Bonstetten, mit 10:04 beziehungsweise 10:10. Der Aeugster Daniel Rubsch rundete das gute Ämtler Ergebnis mit 12:19 ab. (bs. )

Weitere Informationen unter www.kmsportcoaching.ch.

ten. Kurse vom 26./30. August bis 18. November / 13.

Den Arbeitstag mit Qigong beenden, sich Zeit geben, Spannungen lösen und die Gedanken zur Ruhe kommen lassen? Oder lieber den Tag mit sanften, meditativen Bewegungen beginnen und erfrischt und belebt in den Alltag zurückkehren? Beides ist möglich. In Ergänzung zu den Weiterführungskursen vom Freitagvormittag

Dezember jeweils montags 10.15 bis 11.30 Uhr (A), montags 18.45 bis 20 und 20.15 bis 21.30 Uhr (A/M/F), freitags 8.45 bis 10 Uhr (M/F) oder freitags 10.15 bis 11.30 Uhr (M/F) an der Werkstrasse 1, 1. Stock, Affoltern. Auskunft und Anmeldung: Therese Bachmann, integrative Leib- und Bewegungstherapeutin FPI/bvbtk, Telefon 077 202 07 32 oder theresebachmann@gmx.ch.

Auf der Überholspur: Der Bonstetter Markus Goldinger vom Team Koach (links) macht auf dem Rennrad insgesamt 65 Plätze gut. (Bild Bernhard Schneider)


Extra

«Abfalltouristen»: Zuger bleiben dran Die Zuger Ökihöfe stehen ausschliesslich der Zuger Bevölkerung zur Entsorgung offen. Zur Eindämmung des zunehmenden Zustroms von ausserkantonalen Entsorgenden informierte der Zweckverband Zeba diese kürzlich mittels Plakaten und Flyern und ordnete ab dem 1. Mai 2013 stichprobenweise Kontrollen an. Seither sind Fremdentsorger auf den Zuger Ökihöfen nur noch vereinzelt anzutreffen oder bleiben ganz aus. Am Ökihof Rotkreuz wurden Fahrzeuge mit fremden Nummernschildern kontrolliert. Anfang Juni führte der Ökihof Cham Kontrollen durch. Baar meldet ebenfalls die Durchführung von Stichproben. Und auch die andern neun Ökihöfe achten gezielt auf Abfalltouristen. Alle Ökihofbetreiber bleiben dran: Besucher mit fremden Nummernschildern müssen weiterhin mit Kontrollen rechnen. Darum kann der Zeba jetzt – gut zwei Monate nach Start der Aktion – eine positive Bilanz ziehen. Der personelle Druck und die Abfallmengen haben an den hauptsächlich betroffenen Ökihöfen deutlich nachgelassen. Zeba-Verwaltungsratspräsiden Paul Langenegger sagt: «Wir gehen von der Nachhaltigkeit der getätigten Massnahmen aus.» Als positiven Nebeneffekt der Aktion erachtet es der Zeba, dass die angrenzenden Aargauer Gemeinden: Sins, Aristau und Auw nun ebenfalls Sammelstellen errichtet haben.

Freitag, 2. August 2013

Erfrischendes Nass auf der Haut Das Wasser – Biografie eines Kreislaufs Erfrischend kühles Wasser, dass aus der Leitung sprudelt und uns erfrischt – es ist eine lange Geschichte bis es so weit ist. Die Geschichte beginnt im Meer, findet ihre Fortsetzung in den Wolken, aus denen Regen, Schnee und Hagel niederfallen. Es folgt ein mehr oder weniger langes Kapitel im Innern eines zerklüfteten Gebirges oder im Boden. Über mehrere Zwischenstufen und kilometerlange Leitungsrohre gelangt das Wasser schliesslich dorthin, wo diese Geschichte endet – nämlich beim Mensch, in einem Wasserglas oder – bei diesen tropischen Temperaturen – zur lustvollen Abkühlung auf der Haut.

wetter

Fiona Leonie, 25. Juli.

3 Eier 3 EL Zucker 200 g Mascarpone 2 Pack Militärbiscuits 2 dl Kaffee, kalt

Zubereitung

E-Bikes: schneller als man denkt

Geschätzte vier Millionen Velos gibt es gemäss velosuisse, dem Schweizer Verband der Fahrradlieferanten, in der Schweiz – davon werden rund drei Millionen auch tatsächlich benutzt. Jährlich werden knapp 350 000 neue Fahrräder an den Mann oder an die Frau gebracht. Insgesamt sind die Verkaufszahlen leicht rückläufig. Einzig die Sparten Mountainbike und E-Bike verzeichnen ein Plus. Von den beinahe 53 000 verkauften E-Bikes war 2012 jedes vierte Rad ein E-Bike der schnellen Kategorie (Tretunterstützung bis 45 km/h). Dies wirkt sich auch auf die Unfallzahlen aus.

Gravierendere Verletzungen drohen Die Unfallzahlen legen den Schluss nahe, dass aufgrund der höheren Geschwindigkeit bei E-Bike-Unfällen die Schwere der Verletzungen im Vergleich mit den Unfällen mit her-

bauernregel «Hitze an St. Dominikus (4. August) – ein strenger Winter kommen muss.»

Tiramisù mit Militärbisquits

Für 4 Personen

Das E-Bike liegt momentan voll im Trend. Aber sowohl E-BikeFahrerinnen und -Fahrer als auch andere Verkehrsteilnehmende unterschätzen vielfach das Tempo der elektrischen Zweiräder. Steigende Unfallzahlen sind die Folge.

Mia Lou, 23. Juli. (Bilder Irene Magnin)

Volg-Rezepte

Tiramisù mit Militärbisquits.

Urs H. Sigg

Im Spital Affoltern geboren

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kömmlichen Velos zunimmt. Das eigentliche Problem sei nicht die höhere Geschwindigkeit, sondern die Tatsache, dass die E-Biker, aber auch andere Verkehrsteilnehmende, das (höhere) Tempo oft falsch einschätzen würden, sagt Daniel Boschung, Leiter der Thömus Bike Academy, einem der führenden Anbieter von Fahrsicherheitskursen für E-Bikes. Darum müsse ein neues Bewusstsein für das höhere Tempo der E-Bikes geschaffen werden.

1. Eigelb mit Zucker schaumig rühren, unter den Marcarpone mischen. Eiweiss steifschlagen und unter die Mascarponecrème ziehen. 2. Militärbisquits im Kaffee tauchen und Gratinform damit auslegen. 3. Die Bisquits mit der Mascarponecrème bedecken und erneut mit einer Schicht getränkter Bisquits darüber geben. Insgesamt drei Schichten Bisquits und zum Schluss wieder Crème. Anschliessend kühl stellen. Vor dem Servieren mit Schoggi-Pulver bestreuen. – Zubereitung ca. 20 Min.und mindestens 1 Std. im Kühlschrank

Farmer-Plättli

Farmer-Plättli. (Bilder zvg.) Für 4 Personen

Neues Bewusstsein für höheres Tempo schaffen Um dieses Bewusstsein bei den E-Bikerinnen und E-Bikern zu schaffen, haben der Krankenversicherer Visana und die bfu dieses Jahr eine neue Unfallpräventionskampagne gestartet. An eintägigen Fahrsicherheitskursen sensibilisieren Fachleute die Teilnehmenden für die höhere Geschwindigkeit der Elektrovelos, fördern deren persönliche Fahrkompetenz und vermitteln ihnen wertvolles Know-how für den E-Bike-Alltag. Ein Kurs, der sich für jede E-Bikerin und jeden E-Biker eignet und lohnt. Weitere Infs unter www.visana.ch (Präventionskampagne) und www.thoemus-bike-academy.ch/ programm_ebike.php (Kursangebote).

2 Paar Landjäger 2 Zwiebel, in Ringe geschnitten 1 Glas Volg Delikatess Gurken (430g) 4 Tomaten Pfeffer aus der Mühle 1 Chäseplättli

Zubereitung 1. Landjäger nach Belieben schälen, je die Hälfte in Scheiben schneiden. Tomaten in Schnitze schneiden. Mit Pfeffer würzen. 2. Gurken abtropfen lassen, fächerartig einschneiden. 3. Die Zutaten auf vier Brettli anrichten, dabei genügend Platz für das Messer und zum verschneiden lassen.– Zubereitung ca. 10 Min. – Tipp: Wer die Landjäger gerne etwas härter mag, kauft sie am besten schon einige Tage zuvor


© Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

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