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Donnerstag, 30. Januar 2020

111. Jahrgang – Nr. 05

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«Mehr Natur vor der eigenen Haustür» Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Mit diversen Anlässen möchte der Verein das Bewusstsein für die Natur schärfen.

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Landwirte für Naturschutz gewinnen «Der Mensch schätzt und schützt, was er kennt und liebt.» Deshalb gehören durch Fachleute geführte Exkursionen seit jeher zum Angebot des Vereins, und im Jubiläumsjahr hat man sich bei den Referaten und Erlebnisreisen für die ganze Familie etwas ganz Besonderes einfallen lassen. So darf man sich jeden

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Wahnsinn und Verwirrung: Das Theater Hochwald zeigt am 31. Januar die Premiere der amerikanischen Komödie «Mein Freund Harvey». Die «Hobler Fassung» der Komödie ist ein Vergnügen für Gross und Klein.

Bea Asper s war kein Zufall, dass ausgerechnet im Jahr 1945 eine Gruppe von Naturfreunden beschloss, den Verein für Vogelschutz und Vogelkunde Dornach zu gründen. Die Vogelschützer waren zusammen mit den Kaninchen- und Hühnerzüchtern in der Ornithologischen Gesellschaft organisiert gewesen. Als das Fleisch im Zweiten Weltkrieg noch rationiert wurde, züchteten die Dornacher ihren Sonntagsbraten selbst. Mit dem Ende des Krieges konnten die Schwerpunkte verschoben werden», erklärt Martin Schmalenberg, der designierte Präsident des heutigen Natur- und Vogelschutzvereins Dornach. Er und seine Vorstandskollegen Lukas Howald, Marcus Lachenmeier, Werner Schneider, Angelika Christofori und Katharina Vogt nehmen das 75-Jahr-Jubiläum des Vereins zum Anlass, mit Stolz auf das Erreichte zurückzublicken. Und, um mit Elan neue Projekte in Angriff zu nehmen.

Region

Pfeffingen

Wollen dem Verein neuen Aufschwung verleihen (v. l.): Martin Schmalenberg, Werner Schneider, Lukas Howald, Angelika Christofori, Marcus Lachenmeier und Katharina Vogt vom Vorstand des NVD. FOTO: BEA ASPER Monat auf einen Höhepunkt freuen und zwischendurch auf mehrtägige Exkursionen mit einem Hauch von abenteuerlicher Freiheit und Eindrücken aus der Tierwelt, die unvergesslich sein werden, weiss der Vogelexperte Lukas Howald aus Erfahrung. Er hatte vor zehn Jahren angeregt, dass sich die Dornacher Vogelschützer nicht nur vor Ort um die Neuansiedlung bemühen, sondern im benachbarten Süddeutschland schon mal für den Erhalt des Steinkauzes sorgen. Aus anfänglicher Skepsis wurde Begeisterung. «Der Landwirt, dem die Obstbaumplantage damals ein Dorn im Auge war, engagiert sich heute selber für den Erhalt dieses Lebensraums. Er ist der Erste, der sich freut, wenn es im Nistkasten Nachwuchs gegeben hat und legt beim Beringen der Jungvögel selber Hand an», erzählt Howald. Noch mehr

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Menschen aus der Agglomeration, doch auch die Landwirte für den Naturschutz gewinnen zu können – und zwar aus Überzeugung, ist eines der hochgesteckten Ziele des Vereins. Zu den grossen Errungenschaften gehören aber auch die Rettungsaktionen und Ausstiegshilfen für Amphibien, die von den Naturschützern mit Hilfe des Werkhofes in den Schächten installiert wurden. Nur dank des persönlichen Einsatzes (vor allem auch nachts) unter der Leitung von Katharina Vogt gelingt es dem NVD jeweils im Frühjahr, Hunderte Tiere zu retten, die auf ihrer Wanderung sonst überfahren würden. 3 Franken Mitgliederbeitrag Aus der Chronik des Vereins geht hervor, dass man sich schon 1945 auf die Fahne geschrieben hatte: «Unser Verein

setzt sich unentwegt für die Erhaltung der Natur ein. Die 84 Hummel- und 6 Fliegenorchideen im alten Steinbruch im Ramstel lagen uns besonders am Herzen. Am Waldrand im Tüfleten-Täli nistete die Haselmaus. Kröten, Frösche und Salamander sollten ihr Biotop finden», liest man vom ersten Präsidenten, Richard Boder. 60 Mitglieder hatte der frischgegründete Verein damals und der jährliche Beitrag von 3 Franken wurde von Haus zu Haus eingesammelt. Im Jahre 1953 wurde zwischen der Bürgergemeinde und dem Verein ein Pachtvertrag für die Aktiengrube zur Pflege eines Vogelschutzreservates abgeschlossen. Dort gab es auch das «Schlangenhübeli», wo die Juraviper, die Glattnatter und die Ringelnatter beobachtet wurden. Doch mit dem aufkeimenden Bauboom Fortsetzung auf Seite 2

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Herausforderer: Die parteilosen Martin Kaiser (l.) und Urs Henner wollen in den Pfeffinger Gemeinderat und dort den zurücktretenden Rolf Klossner beerben. Beide sind sich einig: Pfeffingen soll ein aktiveres Dorfleben erhalten.

Agenda

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Druck CH Media Print AG Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32342 Ex. (WEMF 2019) Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von

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«Mehr Natur vor der eigenen Haustür»

REGION

Von totalem Hasenwahnsinn und Verwirrung umzingelt

Fortsetzung von Seite 1 verschärfte sich bei den Vereinsmitgliedern die Sorge um die Natur. «Von Strassen durchteilt, durch intensive Landwirtschaft gespritzt, gedüngt und begradigt, von Gewerbe- und Industriebauten zubetoniert, von übermässigem Freizeitbetrieb gestört, haben die Kulturlandschaften in den letzten Jahrzehnten in einem bedrohlichen Masse ihre Artenvielfalt verloren», warnte man. Der damalige Obmann Albi Vögtli setzte sich für den Erhalt des Feuchtgebietes im Lolibachtal ein. Dem Spendenaufruf folgten über 1200 Dornacherinnen und Dornacher und unterstützten das Projekt mit 20 000 Franken. Finanziell ergänzt durch die Einwohner- und Bürgergemeinde, durch Grossisten und durch die Metallwerke, konnten 90 Aren Land gekauft und ein Naturschutzreservat geschaffen werden. Anwälte der Natur Die Vorstandsmitglieder sind bereit, dem Verein nun neuen Aufschwung zu verleihen. «Wir möchten die Zahl der Mitglieder, aber auch der Mitwirkenden bei den Arbeitseinsätzen erhöhen, doch insgesamt auch das Bewusstsein schärfen für mehr Natur vor der eigenen Haustüre», erklärt Schmalenberg. Der Slogan lautet: «Natur bewahren, Umwelt schützen. Vielfalt fördern, Lebensräume pflegen. Dabei sein, Wissen weitergeben.» Mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit, nicht zuletzt mit den neuen Möglichkeiten der sozialen Medien, wollen die Vorstandsmitglieder mobilisieren. Und, sie wollen als Anwälte der Natur fungieren – dazu gehört auch die Pflicht, bei Bauprojekten sich für die Lebensräume der seltenen Pflanzen und Tiere einzusetzen. Dass sich das Engagement lohnt, darüber wacht das Wahrzeichen des Vereins, das seltene Schmuckstück der Region, der Mauerläufer mit seinem grauroten Federkleid und seinem langen Schnabel. Weitere Infos und die Details zum Jahresprogramm findet man unter www.nvd-dornach.ch und auf Facebook.

ZONTA UND SOROPTIMIST

Taschensammlung für einen guten Zweck PR. Wer hat Handtaschen im Schrank, die nicht mehr zur aktuellen Garderobe passen und seit längerer Zeit im Schrank dahinschlummern? Fällt es Ihnen auch schwer, diese einfach zu entsorgen? Jetzt haben Sie Gelegenheit, die Taschen für einen guten Zweck zu spenden. Warum also nicht mit den gebrauchten Taschen etwas Gutes tun? Die beiden Frauenservice Clubs Zonta und Soroptimist von Basel und Liestal organisieren gemeinsam zum vierten Mal eine Taschenbörse. Gesammelt werden wiederum saubere, intakte Taschen jeglicher Art. Diese können in den nachstehend aufgeführten Geschäften während den üblichen Öffnungszeiten bis am 20. März abgeben werden an folgenden Orten abgegeben werden: Arlesheim: Sommerer & Co., Die Pflanzenwelt, Mattweg 85. Reinach: die buchhandlung, Hauptstrasse 12. Oberwil: Modeva Filiale, Mühlematt Shopping. Basel: PKZ Women, Falknerstrasse 19. Holbeinapotheke, Oberwilerstrasse 7. Der Verkauf findet am Samstag, 28. März von 10 bis 16 Uhr in der Elisabethenkirche in Basel statt. Der Erlös geht dieses Mal an «Luisa ist hier», ein Projekt der Opferhilfe beider Basel, zum Schutz junger Frauen, sowie zur Unterstützung von Frauen in unserer Region, die sich in einer schwierigen Situation befinden. Mit der Abgabe Ihrer Taschen helfen Sie uns, diese Projekte zu realisieren und Sie erhalten erst noch Platz in Ihrem Schrank. Die Mitglieder der Serviceclubs Zonta und Soroptimist bedanken sich bereits heute bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung.

Er kann es nicht lassen: Roland Kramer als Elwood und Saskia Ryser als Jane.

Am 31. Januar findet im «Hobelträff» die Premiere der amerikanischen Komödie «Mein Freund Harvey» statt. Karl Hartmann hat für das Theater Hochwald klug gekürzt und den Schluss modifiziert. Thomas Brunnschweiler

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ary Chase’s Komödie «Mein Freund Harvey» ist so lustig wie zeitlos. Nach der Uraufführung im Jahre 1944 wurde das Stück am New Yorker Broadway 1775-mal gezeigt und später mit dem Pulitzer-Preis geehrt. Der Stoff wurde 7-mal verfilmt. Die berühmteste Version ist jene mit James Stewart als Elwood. In den deutschen Fassungen wurde Elwood auch von Heinz Rühmann und Harald Juhnke gespielt. Worum geht es? Kurz: um Verwirrung und Wahnsinn pur! Der liebenswert-schrullige Elwood P. Dowd stellt auf einer Party seinen Freund Harvey vor, einen rund zwei Meter grossen weissen Hasen. Dummerweise ist dieser Puka, eine zauberkräftige, aber harmlose Gestalt aus der irischen Mythologie, unsichtbar. Elwoods Schwester Vera

Simmons beschliesst, ihren Bruder in ein psychiatrisches Sanatorium einzuweisen, um der Familie weitere Peinlichkeiten zu ersparen. Der Chefarzt Professor Chumley soll dem gesellschaftlich unangebrachten Zustand ein Ende setzen. Nun kommt es aber zu psychiatrischen Fehldiagnosen, die ihre Konsequenzen haben. Das allzu forsche Auftreten von Pfleger Wilson ist nicht dazu angetan, die Situation zu entschärfen. Wie steht es mit Professor Chumley, der selbst immer verwirrter zu sein scheint? Wie beurteilt er die Wahnvorstellungen von Elwood? Hat er selbst ein stressbedingtes Burnout? Oder ist da wirklich noch etwas anderes? Rollen sind altersgerecht besetzt Die «Hobler Fassung» der Komödie ist ein Vergnügen für Gross und Klein. Bereits die Durchlaufprobe am Montag zeigte, dass vor Erheiterung kein Auge trocken bleiben wird. Mit dem gepflegten Bühnenbild von Karl Hartmann hat sich die Theatergruppe wieder selbst übertroffen. Dazu passen die stilsicheren Kostüme, die den jeweiligen Charakter der Bühnenfigur abbilden. Einen bedeutenden Vorteil hat das Ensemble, weil alle Figuren altersgerecht besetzt werden können. Roland Kramer ist die perfekte Besetzung für den wunderlichen Elwood: lang, dünn, stets hypomanisch mit den Augen rollend und dem weiblichen Geschlecht charmierend. Vera L. Simmons

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

wird von Anita Dagli Orti dargestellt. Sie würzt das spitz-empörte und nervöse Wesen ihrer Bühnenfigur mit einem Schuss Spiessbürgerlichkeit. Tana Wüthrich, die erst Veras brave Tochter gibt, kann auch die Rolle der leicht entzündbaren und verliebten jungen Frau gut ausfüllen. Mario Dagli Orti verkörpert den gestrengen Familienanwalt Paul O. Gaffney im respekteinflössenden Anzug. Miss Rose Bird, eine Bekannte, wird von Hanni Hartmann im eleganten schwarzen Kleid samt rotem Farbtupfer geschwätzig, aber liebenswert interpretiert. Das köstliche Klinikpersonal Geri Michel ist die stimmige Besetzung von Professor William Chumley. Mit verstrubbelten Haaren und einer schwarzen Intellektuellenbrille spielt er den zunehmend deroutierten Klinikchef. Jane Chumley ist die perfekte Rolle für Saskia Ryser, die keck und agil die Tochter des Professors gibt. Sacha Lüthi interpretiert den glühend verliebten Psychiater Dr. Sanderson mit einer Mischung von Professionalität und Begriffsstutzigkeit. Martin Ryser als etwas doofer Pfleger Wilson ist ein Brüller. Katarina Van Den Steen kommt als Chefsekretärin Miss Diana Kelly glaubwürdig über die Rampe. Gabriela Ackermann schliesslich hat als Sängerin Lady Nadia Silverman einen prominenten Gastauftritt. Die Inszenierung ist höchst sehenswert.

GEMEINDE RIEHEN

Kunst, Spielzeug und Schmuggel: Riehen entdecken! WOB. Unter dem Namen «à point» bietet die Gemeinde Riehen monatliche öffentliche Führungen zu Geschichte, Kultur und Alltag Riehens an. Das Programm für das erste Halbjahr ist jetzt publiziert: Interessierte können unter anderem den Kunstbesitz der Gemeinde in Augenschein nehmen, erhalten Einblicke in das sich im Umbau befindende

Spielzeugmuseum, können an der Grenze Geschichten zu Zoll und Schmuggel lauschen oder zum zwanzigjährigen Jubiläum des HillChill Openairs hinter die Kulissen des Festivals blicken. Neu ist auch die Kooperation mit der Architekturveranstaltung Open House Basel. In diesem Rahmen werden am 16. und 17. Mai auch in Riehen

diverse interessante Bauten für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Das abwechslungsreiche Programm für die Monate Januar bis Juli liegt ab sofort als neu gestaltete Broschüre in den Gemeindeinstitutionen auf und ist auf www.riehen-tourismus.ch publiziert. Das Programm für die zweite Jahreshälfte erscheint Mitte Jahr.

REGIO BLASORCHESTER 50

Jahreskonzert mit Märschen, Polkas und Walzern PR. Nach den grossen Erfolgen in den letzten Jahren, laden wir Sie wiederum zu einem unterhaltsamen und stimmungsvollen Abend mit feiner Blasmusik ein. Das Jahreskonzert des Regio Blasorchesters 50 plus findet statt am Mittwoch, 5. Februrar um 19 Uhr im Kultur- und Sportzentrum in Pratteln.

Das Orchester spielt unter der Leitung unseres geschätzten Dirigenten Sepp Fink einen bunten Reigen an behaglichen Blasmusiknummern, welche unsere Konzertbesucher sicher in gute Stimmung versetzen werden. Neben traditionellen Stücken wie Märschen, Polkas und Walzern sind auch Tanzmusik-Ol-

dies, bekannte Filmmelodien und zu Herzen gehende Ohrwürmer zu hören. Wie gewohnt runden wir zusammen mit unseren Gästen das Konzert mit einem offerierten Apéro ab und lassen so den Abend gemütlich ausklingen. Eintritt frei, Kollekte am Ausgang. Wir freuen uns auf ihren Besuch.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

Defibrillatoren

Evaluation aller vorhandenen Geräte In der Schweiz erleiden jedes Jahr 0,4 bis 1% der Bevölkerung einen Herz-Kreislaufstillstand. Nebst Thoraxkompressionen und Beatmung, ist die frühe Defibrillation einer der Eckpfeiler einer erfolgreichen Reanimation. Hierfür eignen sich AED-Geräte, dies sind Laien-Defibrillatoren, welche nicht nur von Fachleuten bedient werden können. Um Personen mit einem plötzlichen Herz – Kreislaufstillstand so schnell wie möglich zu erreichen, wurden durch die regionalen Rettungsdienste freiwillige Gruppen rekrutiert und ausgebildet, welche im Ereignisfall durch die Sanitätsnotrufzentrale 144 alarmiert werden. Mit einer hierfür entwickelten Applikation (1st Responder Kantone BS BL), werden innert Sekunden freiwillige Laienhelfer alarmiert, welche das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes massiv verkürzen können. Damit dieses System funktionieren kann, ist es wichtig zu wissen, wo in Arlesheim überall Defibrillatoren vorhanden und öffentlich zugänglich sind. Um diese eruieren zu können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Teilen Sie uns per E-Mail an claude.burgener@arlesheim.bl.ch mit, wenn in Ihrer Umgebung / Firma / Institution in Arlesheim ein Defibrillator steht. Wir werden anschliessend eine entsprechende Übersicht über die Standorte in Arlesheim publizieren. Besten Dank für Ihre Unterstützung. Die Gemeindeverwaltung Der Regionale Führungsstab (RFS) informiert

Sirenentest am Mittwoch, 5. Februar Am Mittwoch, 5. Februar 2020, findet um 13.30 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen für den «Allgemeinen Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton, getestet. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Zeitgleich werden gehörlose Bewohner des Kantons mit einer SMS über den Sirenenalarm informiert, dafür musste im Vorfeld einmalig die Telefonnummer des Empfängers angegeben werden. Bei einem Ausfall der Sirenenfernsteuerung wird im Ernstfall die Feuerwehr aufgeboten, diese aktiviert dann die Sirenen von Hand direkt vor Ort. Eine Überprüfung dieser Handauslösung wird vom Kanton jedes dritte Jahr angeordnet. Nach 2017 besteht darum in diesem Jahr wieder die Verpflichtung die Handauslösungen der Sirenen zu überprüfen. Es wird somit in sämtlichen Gemeinden des Kantons um 13:45 Uhr erneut der «Allgemeine Alarm»

Die Musik drückt aus, was sich mit Worten nicht sagen lässt

Kompost

Holzhäcksel im Kompost Auf Häckselgut als Strukturmaterial kann beim sachgemässen Kompostieren auch im Winter nicht verzichtet werden. Hält man sich an die Regel «zerkleinern, mischen, feucht halten und zudecken», entsteht auch kein saurer Kompost. Lenkt man den Rotte-Prozess gemäss den genannten Regeln, werden Gerbsäuren durch die aeroben Mikroorganismen abgebaut und in nichtsaure Stoffe umgewandelt. Auch im 2020 sind wir gerne für Sie da, sollten Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen beim Kompostieren (Tel. 079 833 48 17 oder kompostberatung@arlesheim.bl.ch). Kompostberatung Arlesheim Fasnachtsferien 2020

Tageslager für Kindergartenund Primarschulkinder Daten: Montag, 24. Februar 2020 bis Freitag, 28. Februar 2020 (1. Schulferienwoche) Keine Mindestbelegung Thema: Zeitreise Anmeldeschluss: 7. Februar 2020. Spätere Anmeldungen können aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden. Das Anmeldeformular und weitere Infos finden Sie unter www.sunnegarte.org/tagesbetreuung Rubrik Tageslager. Falls Sie Fragen haben, rufen Sie an (061 701 49 25) oder schicken Sie eine E-Mail an: administration@sunnegarte.org Die Gemeindeverwaltung

Gespräche mit Alleinerziehenden sind immer offen für Frauen und Männer und ihre Kinder unabhängig von Konfession und Religion. Die Treffen sind unterstützt von dem Netzwerk St. Odilia. Es besteht die Möglichkeit, sich auszutauschen und gemeinsame Veranstaltungen zu planen. Die Kinder werden (nach dem gemeinsamen Z’Morge) betreut. Anmeldungen unter 079 745 18 89 oder stefan.knobel@sunrise.ch werden bis Freitagmittag zur Koordination des Frühstücks entgegengenommen. Stefan Knobel

GESCHÄFTSWELT

Infoabend: Gabelzartes Fleisch PR. Gabelzartes Fleisch – was steckt dahinter? Das verrät Ihnen Metzgermeister Werner Wirth gerne anlässlich seiner rund dreistündigen Veranstaltung am 11. Februar im Gasthof Ochsen in Arlesheim. Der Autor mehrerer Bücher erzählt über seine revolutionäre Garmethode für Fleisch. Sie erleben das Geheimnis in der Praxis mit und dürfen anschliessend selbstverständlich auch ausgiebig degustieren. Wir bieten Ihnen einen einmaligen Informationsabend zum Thema Niedertemperaturgaren. Vergessen Sie (fast) alles, was Sie bisher über Fleischzubereitung gehört und selber

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sowie nach drei bis fünf Minuten eine Wiederholung ertönen. Wie schon im letzen Jahr wird zusätzlich zum Sirenenalarm eine Alarmmeldung über die Informationsplattform ALERTSWISS verbreitet. Angaben zur Plattform finden Sie auf der Internetseite http://www.alert.swiss/. Die ALERTSWISS-App kann kostenlos im Apple Store und bei Google Play heruntergeladen werden. Wenn die Sirenen ausserhalb der angekündigten Kontrolle ertönen, kann eine Gefährdung der Bevölkerung bestehen. In diesem Fall sollten Sie Radio hören, auf Anweisungen der Behörden warten, diese befolgen und ihre Nachbarn benachrichtigen. In anderen Kantonen, in denen es Stauanlagen gibt, wird am 5. Februar auch der «Wasseralarm» ausgelöst. Insgesamt werden an diesem Tag in der ganzen Schweiz über 8500 Sirenen getestet. Allein im Kanton Basel-Landschaft sind es deren 151. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.sirenentest.ch Die Gemeindeverwaltung

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Alleinerziehen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Die oft neue, andere Situation annehmen, mit ihr umgehen und sie positiv gestalten, ist eine grosse Aufgabe für Alleinerziehende. Wir glauben, dass wir uns gegenseitig im Gespräch und in konkreter Hilfe bei allen Unterschieden zur Seite stehen können mit dem gleichen Ziel: das «Jetzt», so wie es ist, für sich und die Kinder gut zu meistern und auch gelingen zu lassen. Das nächste Treffen findet statt am Samstag, 1. Februar von 9.30 bis 11.30 im Domhof, Domplatz 12. Die Treffen

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ausprobiert haben. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne per Mail an info@goldwurst.ch oder im Fachgeschäft Arlesheim unter 061 706 52 22 entgegen. Unser spezielles Anmeldeformular finden Sie auf unserer Website unter www.goldwurst.ch/Events. Der Unkostenbeitrag pro Person beträgt 50 Franken, Rückvergütung 25 Franken als Einkaufsgutschein für Bücher oder Fleisch. Eröffnen Sie sich diese neue Genusswelt mit zarterem und aromatischerem Fleisch. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Christoph Jenzer, Jenzer Fleisch + Feinkost

Überboten sich selbst: Dirigent Markus Teutschbein und das Orchester Arlesheim.

Mit beschwingter Musik begann am letzten Wochenende in der reformierten Kirche für das Orchester Arlesheim unter dem Dirigat von Markus Teutschbein das Jahr. Das Orchester überzeugte durchweg. Thomas Brunnschweiler

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an hätte vom Gesamtklang eine Steigerung kaum für möglich gehalten, aber sie war am Samstagabend deutlich zu hören. Die Streicher sind unter Teutschbein noch klarer und homogener geworden. Das vollbesetzte Holzregister ergab mit dem Blechregister neben dem Streicherensemble der Harfe und dem Schlagwerk einen homogenen volltönenden Klang, der für das Programm erforderlich war. Bereits in Bizets L’Arlésienne-Suite Nr. 1 war die gute Abstimmung von Bläsern und Streichern

zu hören. Das zu Beginn unisono angespielte und vierfach variierte Hauptthema wird von einer Saxofonkantilene in As-Dur abgelöst. Das Liebesthema schliesslich erinnert an Wagner. Nach dem tänzerischen Minuetto erklang das kurze, gefühlvolle und auch so interpretierte Adagietto. Carillon (Glockenspiel) beginnt mit pausenlosen Moll-TerzenWechseln der Fagotte und Hörner. Eine sicilianoartige Episode, getragen von Flöten und Klarinetten in cis-Moll, für Bizet: «tragisch, hellklingend, vornehm». Teutschbein dirigierte unaufgeregt, aber stets mitschwingend. Von Fauré zurück zu Bizet Gabriel Faurés Pavane ist ein Werk, das von gezupften Streichertönen als auch Flöten- und Klarinettengesängen geprägt ist. Nach langem Triller der hervorragenden Flötistin setzen die Streicher mit dem Hauptthema ein. Man sah vor sich einen Barocksaal mit edel schreitenden Tänzern. Ein Wechsel in Rhythmik und Dynamik führt zu einer abgewandelten Reprise des Themas in der Flöte. In der Pavane kamen auch die Stärken des Oboisten deutlich zum Ausdruck. Mit Béla Bartók betrat man ein harmonisch weniger gewohntes Terrain.

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Das Orchester interpretierte die von Teutschbein zupackend dirigierten Rumänischen Volkstänze mit Spielfreude und hoher Präsenz. Alexander Borodins Steppenskizze aus Mittelasien ist ein beliebtes Stück. Es beginnt mit sirrenden hohen Streichertönen, bevor die Oboe mit der Melodie einsetzt. Hier entwickelte sich ein wuchtiger, volltönender Orchesterklang. Die Musik drückte aus, was sich mit Worten nicht sagen liesse. Mit der Valse triste von Sibelius, einem langsamen Walzer, der aber auch orgiastische und bedrohliche Takte kennt, wusste das Orchester ebenfalls zu gefallen. Aram Khatchaturians Maskeraden-Suite war der Schlusspunkt. In der fünfteiligen Suite, die effektvolle dynamische Wechsel hat, brillierte Konzertmeisterin Sonja Heckel in den soloartigen Passagen. Das Finale ist ein wilder Ritt, der nach der verträumten Romance den gelungenen Abschluss bildet. Den langen Applaus belohnte das Orchester mit der Zugabe der Farandolle aus der 2. Arlésienne-Suite, die zum Hauptthema des ersten Satzes der Suite Nr. 1 zurückführt: eine Mischung von heiterem DDur und düsterem c-Moll mit einem wunderschönen Finale.

ERMITAGE

Baumassnahmen am Oberen Weiher eingestellt WOB. Mitte Oktober letztes Jahr starteten die Arbeiten in der Ermitage in Arlesheim. Für die Untersuchungen im Rahmen der Stauanlagensicherheit wurde der obere Weiher entleert. Wegen des zuströmenden Grundwassers konnte der Schlamm im oberen Weiher jedoch nicht, wie ursprünglich geplant, mit Baumaschinen entnommen werden. Um den Weiher vom Schlamm zu befreien, wurde auf ein Saugbootverfahren umgestellt. Das vom Tiefbauamt beauf-

tragte und dafür spezialisierte Unternehmen konnte die Arbeiten im Dezember wegen technischer Probleme nicht beginnen. Auch im Januar führten weitere technische Störungen an der Entschlammungsanlage und am Saugboot dazu, dass die Arbeiten nicht planmässig starten konnten, heisst es in einer Mitteilung der Bau- und Umweltschutzdirektion Baselland. Damit die Amphibienwanderung sowie das Laichgebiet im oberen Weiher ab Mitte Fe-

bruar nicht gestört werden, wurde die Schlammentfernung Mitte Januar eingestellt. Die Anlage und der Bauinstallationsplatz im Bereich des oberen Weihers werden bis Mitte Februar zurückgebaut. Die für die Stauanlagensicherheit notwendigen Untersuchungen konnten unter den gegebenen Umständen durchgeführt werden. Das Tiefbauamt BaselLandschaft kann nun die gewonnenen Erkenntnisse in die Arbeiten zur Staulagensicherheit einfliessen lassen.

INTERESSENGEMEINSCHAFT DER VEREINE VON ARLESHEIM

Lydia Wicki verabschiedet Am Montag, 27. Januar, fand im Domhofkeller die Generalversammlung der IGVA statt. In seinem Jahresbericht blickte der Präsident Beat Marti auf das vergangene Jahr zurück. Neben vielen weiteren Ereignissen ist der positive Entscheid an der Gemeindeversammlung vom 21. November für den langersehnten Gemeindesaal speziell erwähnenswert. Ein wichtiger Meilenstein für die Arlesheimer Vereine. Unter Traktandum Wahlen mussten die Vereinsvertreter den Austritt von Lydia Wicki aus

dem Vorstand zur Kenntnis nehmen. Seit über 30 Jahren war Lydia Wicki sehr engagiert und zuverlässig für den Veranstaltungskalender und die Adresskartei verantwortlich. Beat Marti dankte Lydia für das grosse Engagement und verabschiedete sie mit einem Blumenstrauss und einem Geschenkgutschein. Leider konnte an der GV keine Nachfolgerin/Nachfolger gefunden werden. Neu wurde der Jugendzirkus Robiani in die IGVA aufgenommen. Damit sind 53 Arlesheimer Vereine in der IGVA orga-

nisiert. Der Veranstaltungskalender 2020 wird am 12. März an alle Haushalte in Arlesheim verteilt. Gemeinderat Jürg Seiberth überbrachte die Grussbotschaft und Informationen des Gemeinderates. Beat Marti dankte zum Schluss der GV dem katholischen Pfarreirat für die Nutzung des Domhofkellers, dem katholischen Männerverein für die wertvolle Unterstützung beim Vorbereiten und dem Servieren des Imbisses, sowie Fredy Schärmeli (Culinarium) für das feine Essen. Vorstand der IGVA


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GEMEINDEWAHLEN 2020

Nein zur Mieterinitiative! Am 9. Februar stimmen wir über die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» des Mieterverbands ab. Sie sieht unter anderem ein Verbot von Mieterhöhungen nach TeilHannes Felchlin sanierungen vor: (FDP) Vermieter, die ihre Häuser mit von Bund, Kantonen oder Gemeinden subventionierten Programmen energetisch sanieren, dürfen keine Mieterhöhung vornehmen. Dies hat zur Folge, dass Vermieter auf umweltscho-

nendere Sanierungen verzichten. Wollen wir das wirklich? Wir haben in der Schweiz viele in die Jahre gekommene Immobilien, welche unsere Umwelt massiv belasten und die daher gedämmt und mit CO2 armen Heizungssystemen ausgerüstet werden sollten. Der Gebäudesektor verursacht etwa ein Viertel der Schweizer Treibhausgas-Emissionen. Bleiben diese energetischen Sanierungen aus, dann wird es nicht möglich sein, unsere ambitionierten Klimaziele zu erreichen. Das entbehrt jeder Logik und ist verantwortungslos. Daher bitte ich Sie, die Initiative abzulehnen. Hannes Felchlin, Vizepräsident FDP Arlesheim

ARLESHEIM

Aus Grün wird Grau

GEMEINDEWAHLEN 2020

Zahlbarer Wohnraum ist gefragt Die Rahmenbedingungen auf dem Boden- und Wohnungsmarkt haben sich für die Genossenschaften in den letzten Jahren leicht verbessert. Die Nachfrage nach erVeronica Münger schwinglichen (SP) und sicheren Wohnungen ist aber immer noch sehr hoch. Gerade die Entwicklung der Bodenpreise macht deutlich, wie sich das verfügbare Bauland verknappt hat. Eigentlich ist es fast nur noch die öffentli-

che Hand, die über Baulandreserven verfügt, welche für Genossenschaften erschwinglich wären. Dabei stehen Massnahmen der öffentlichen Hand durch Bereitstellung geeigneter Parzellen und durch Unterstützung von Verdichtungsmassnahmen im Vordergrund. Unsere Gemeinde hat hier Handlungsbedarf. Dabei stehen Gemeinderat und die Gemeindekommission als beratende Stimme im Fokus. Ich bin weiterhin bereit meinen Teil dazu beizutragen und würde mich über Ihre Stimme und meine Wiederwahl sehr freuen. Veronica Münger, Kandidatin Gemeindekommission (bisher) SP Arlesheim, Liste 2

GEMEINDEWAHLEN 2020

Brigitte Treyer in den Gemeinderat Liebe Arlesheimerinnen, lieber Alesheimer, während der letzten acht Jahre durfte ich im Arlesheimer Gemeinderat mitwirken. Zu meinem Aufgabengebiet gehörten nicht nur die Gemeindefinanzen, sondern auch die Kultur, die Kirchen und die Vereine. Daraus ergaben sich viele spannende Herausforderungen und zahlreiche interessante Begegnungen. Besonders freut mich, dass ich kurz vor Ende meiner Amtszeit die Planungsphase für den lange ersehnten Kultursaal mit einem positiven Entscheid der Gemeindeversammlung beenden durfte. Mein herzlicher Dank gilt meiner Kollegin und meinen Kollegen im Gemeinderat für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und den geschätzten Mitarbeitenden der Gemeinde Arlesheim, aber auch allen Arlesheimerinnen

und Arlesheimern, die sich für unser schönes und lebendiges Dorf engagieren. Der Abschied fällt mir gewiss nicht leicht, aber ich bin froh, dass sich mit Brigitte Treyer eine hervorragend qualifizierte und im Dorf bestens verankerte Persönlichkeit für den Gemeinderat bewirbt. Als Anwältin, Schulratspräsidentin und Mutter steht sie Mitten im Leben und ist bereit, für Arlesheim als Gemeinderätin Verantwortung zu übernehmen. Ich empfehle Sie Ihnen zur Wahl, zusammen mit den bisherigen Gemeinderäten Markus Eigenmann, Pascal Leumann und der neu antretenden Gewerbevertreterin Monika Strobel. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Lukas Stückelberger, Gemeinderat, FDP.Die Liberalen

KLINIK ARLESHEIM

Anthroposophische Onkologie Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht. In unserer Onkologie werden schulmedizinische Behandlungsansätze durch verschiedene Therapien ergänzt, wie zum Beispiel Hyperthermie, Biografiearbeit, künstlerische Therapien. Saphira Kaes-

bach, Ärztin in unserer Onkologie, erwartet Sie um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Sie zeigt Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik und erzählt von den Schwerpunkten unserer Behandlung. . Die Führung dauert etwa 1.5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke, Kommunikation Klinik Arlesheim

Öffentliche Führung in unserer Onkologie

5. Februar 2020, 17.00 bis 18.30 Uhr Anthroposophische Onkologie: Misteltherapie, Chemotherapie und mehr Treffpunkt: Foyer Haus Wegman, Pfeffingerweg 1, Arlesheim keine Anmeldung erforderlich

w w w.klinik-arlesheim.ch

Kahl geschlagen: Die Bäume in der Gartenanlage am Bruggweg, wo einst der Swissmetal-Direktor lebte, mussten für einen Neubau weichen. FOTO: BEA ASPER

Mit Rodungen von ganzen Gartenanlagen kommt es mitten in Arlesheim zum drastischen Wandel. Der Gemeinderat hat die Problematik erkannt und versucht zu retten, was zu retten ist. Bea Asper

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as über Jahrzehnte gewachsen ist und bedrohten Tieren Lebensraum bot, wurde in wenigen Stunden zunichtegemacht», sagt die Arlesheimerin Irene Rüegg und blickt traurig auf das gerodete Areal der einst blühenden Gartenanlage am Bruggweg, wo früher der SwissmetalDirektor mit seiner Familie lebte. Noch bevor das Planungs- und Baugesuch am Laufen ist, hat die neue Grundeigentümerin – eine Investmentfirma aus Zürich – den alten Baumbestand ummachen lassen. Rüegg hatte eine Rettungsaktion gestartet und von Arlesheimer Behördenmitglieder Unterstützung erhalten. Für die Linde und die Eibe, wo später ein Gebäude hinkommen soll, konnte man aber nichts mehr machen. Nur die Buche nahe der Stützmauer darf noch stehen bleiben, doch auch sie

wird bei Baubeginn der neuen Raumnutzung im Weg stehen, erfuhr Rüegg. Ihre Sorge ist gross. Mit den geplanten Überbauungen der Gartenanlagen im Quartier der einst schmucken Villen wird Arlesheim um viele mächtige Bäume ärmer werden. Wer die Bedeutung von Zonenplanungen mit dem Detail eines fehlenden Schutzes für Bäume nicht frühzeitig erkannte, werde nun von den Tatsachen überrollt, gibt Rüegg zu bedenken. Gemeinderat weiss um die Problematik «Die Gemeinde Arlesheim kennt nur für einige wenige Quartierplanperimeter einen strikten Schutz für Bäume im rechtskräftig ausgeschiedenen Baugebiet. Auf diesen Arealen sind die Bäume inventarisiert. Für den grössten Teil der Parzellen im Baugebiet besteht aber weder ein Bauminventar noch sind Bäume über die kommunale Nutzungsplanung als Schutzobjekte unter Schutz gestellt», bestätigt Thomas Rudin, Leiter der Gemeindeverwaltung. Der Gemeinderat sei sich der Problematik bewusst und habe auf die Baumfällungen der jüngsten Zeit reagiert, «indem die Gemeinde den interessierten Bauherrschaften eine unverbindliche Beratung anbietet, damit nicht unnötig und vorschnell Bäume gefällt werden», erklärt Rudin. Im Falle von Quartierplanungen sei die Gemeinde aktiv in die Umgebungsgestaltung involviert und könne Anliegen bezüglich Baumschutz in die Planungen einbrin-

gen. «Ein möglicher Schritt könnte auch das Erstellen eines Inventars sein der besonders wertvollen Einzelbäume und Gehölzgruppen im Baugebiet.» Wie Rudin ausführt, hat der Gemeinderat mit unverbindlichen Fachberatungen für Bauherrschaften, die einen Neubau planen, reagiert. «Zunächst gilt es sicherzustellen, dass Bäume nicht vorschnell gefällt werden, also bevor der Prozess einer Quartierplanung gestartet ist. Sobald der Prozess einer Quartierplanung mit der Gemeinde besprochen und gestartet wird, werden der Gemeinderat und die Fachkommissionen die Aspekte des Baumschutzes einbringen», meint Rudin. Arlesheim soll grün bleiben Längerfristig sei sichergestellt, dass das Erscheinungsbild von Arlesheim grün bleibt und nicht einer grauen Agglogemeinde gleicht: Die Grünflächenziffer stelle sicher, dass bei Neu- und Umbauprojekten eine verhältnismässig grosse Fläche unversiegelt und mit einheimischen Pflanzen gestaltet wird. Für einheimische Begrünung und für Bäume werden Boni ausgesprochen. Doch Natur und Erscheinungsbild werden sich drastisch verändern: «Da in Arlesheim noch viele Villen mit grossem Umschwung bestehen, kann im Falle von Neuüberbauungen eine jeweils viel grössere Wohnfläche realisiert werden, bis die minimal vorgeschriebene Grünflächenziffer erreicht ist», bestätigt Rudin.

GEMEINDEWAHLEN 2020

Wichtige Geschäfte im Gemeinderat Welche politischen Geschäfte waren in der laufenden Legislaturperiode wichtig? Für mich sind es Entscheide, die Arlesheim in Zukunft prägen werden. Wenn ich Pascal Leumann mich auf drei Ge(FDP) schäfte beschränken muss, so sind es folgende: die Beschlüsse zum Gemeindesaal, die Ortskernentwicklung und das Entstehen des

Innovationszentrums «Uptown Basel» im Tal. Diese drei wichtigen Geschäfte werden uns auch in der kommenden Legislatur intensiv beschäftigen. Der Gemeindesaal tritt in die Realisierungsphase. Die im Ortskernentwicklungskonzept erarbeiteten Grundlagen müssen in einen verbindlichen Plan und ein Ortskernreglement gefasst werden. Dabei müssen wir zum Erscheinungsbild unseres Dorfkerns Sorge tragen. Schliesslich sollen auf dem Schorenareal rund 2 000 Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fachleute entstehen. Das erfordert eine Verlängerung der Talstrasse in-

klusive Veloweg und eine Erweiterung des öV-Angebots. Ich freue mich auf die Fortsetzung dieser Geschäfte – zusammen mit Gemeindepräsident Markus Eigenmann, Brigitte Treyer und Monika Strobel. Pascal Leumann, Gemeinderat bisher, FDP Arlesheim

GEMEINDEWAHLEN 2020

Das neue Leitbild unserer Gemeinde Arlesheim ist alles in allem ein angenehmer, friedlicher, schöner, grüner Wohn- und Arbeitsort. Viele möchten deshalb, dass hier alles so bleibt, wie es ist. Auch ich begegne Jürg Seiberth (SP) manchen Veränderungen mit Skepsis. Doch unsere Gemeinde ist Teil einer Welt, die sich rasant verändert. Dem Einfluss von Digitalisierung und Globalisierung können wir uns nicht entziehen. Der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum und die

Veränderung der Altersstruktur der Gesellschaft haben grosse Auswirkungen; auch auf das Gemeindeleben. Am offensichtlichsten zeigt sich das bei der Raumplanung, im Bauwesen und bei den Wohnbedürfnissen. Dass davon auch die Bildung und die Sozialwerke betroffen sind, weiss ich aus meiner Erfahrung als Gemeinderat. Wir müssen Antworten auf viele offene Fragen finden. Wichtig ist mir allerdings, dass wir besonnen vorgehen und sicherstellen, dass die Lösungen von möglichst vielen Einwohnerinnen und Einwohnern mitgetragen werden. Dazu bedarf es eines breit angelegten demokratischen Prozesses: Notwendig sind Kommunika-

tion und Partizipation. Das neue «Gemeindeleitbild 2035» wird die Richtschnur für künftige Problemlösungen sein. Deshalb ist dieses neue Leitbild in meinen Augen das wichtigste Projekt des Gemeinderates in diesem Jahr. Sie werden auf vielfältige Weise daran mitwirken können. Ich hoffe, dass Sie diese Gelegenheit ergreifen, um Ihre Ideen und Erwartungen einzubringen. Auch ich möchte am Leitbild mitarbeiten und bei dessen Umsetzung mithelfen. Deshalb freue ich mich, wenn Sie mir am 9. Februar wieder Ihre Stimme geben. Jürg Seiberth, SP Kandidat Gemeinderat (bisher)


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GEMEINDEWAHLEN 2020

GEMEINDEWAHLEN

GEMEINDEWAHLEN 2020

Arlesheim – Fast’n Hunger

Kontinuität und neue Impulse

Nachhaltige Städte und Siedlungen

Eine Idee zur Sensibilisierung und Mobilisierung der Bevölkerung in Bezug auf Hunger, Armut, Überfluss und das zunehmende Gefälle zwischen Arm und Reich, HunHanspeter Portger und Überfluss: mann (Frischluft) Ein Tag pro Jahr – es können auch mehr sein oder werden – fasten die Bewohnerinnen und Bewohner von Arlesheim kollektiv (eine illusorische Wunschvorstellung wäre eine Ausbreitung à la «#metoo» oder die Klimadebatte), um individuell für diesen Tag einen sachten Anklang an ein Hungergefühl zu erhalten. Ein Gefühl, welches in verstärktem und viel zu viel in tödlichem Ausmass Millionen von Menschen, vor allem Kindern, zuteilwird. Zudem wird ein Zeichen gesetzt gegen unser alltägliches Konsumverhalten, ge-

gen Überfluss und das Gefälle zwischen Arm und Reich, sei es im Lande oder weltweit. Im besten Fall kann diese Aktion, sofern das Fasten individuell passend umgesetzt wird, auch einen gesundheitlichen – zum Beispiel reinigenden (psychisch wie physisch) – Aspekt für die Einzelne oder den Einzelnen beinhalten. Die Ersparnis, welche auf Grund des Konsumverzichts anfällt, könnte gesammelt und dem Hilfswerk «Fastenopfer» gespendet, oder auch anderweitig – für Arlesheim - sinnvoll eingesetzt werden. In der Hoffnung mit diesen Zeilen eine Anregung für die Leserinnen und Leser bewirkt zu haben, auch wenn die Idee nie in der Gemeinde oder anderweitig umgesetzt wird – für mich persönlich werde ich sie umsetzen – wünsche ich Allen möglichst viel frische Luft im Atem und im Denken. Hanspeter Portmann, Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

GEMEINDEWAHLEN 2020

Herausforderungen 2020 bis 2024 Den neu zu wählenden Gemeinderat erwarten in der Amtsperiode 2020–2024 wiederum einige Herausforderungen: Bau und Inbetriebnahme des neuen GemeindeMarkus Eigensaals, Erarbeiten mann (FDP) der neuen Bauvorschriften für den Ortskern, Neugestaltung und Bebauung des Areals zwischen Landruhe und Tramstation, weitere Entwicklung des Industriekompetenzzentrums Uptown Basel, Verlängerung der Talstrasse nach Münchenstein, Sanierung der Fussballplätze, Weiterentwicklung der Tagesbetreuungsangebote usw. Gleichzeitig soll die hohe Wohnqualität beibehalten, der Schutz von Natur und Umwelt verbessert werden und der Gemeindehaushalt im Lot bleiben. Wie ist das alles zu bewältigen? Natürlich mit einem motivierten und kompeten-

ten Team im Gemeinderat sowie vielen engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich in verschiedenen Funktionen für Arlesheim einsetzen. Ein gutes Instrument, um den Überblick und die Prioritäten nicht aus den Augen zu verlieren, ist das Leitbild der Gemeinde. Im laufenden Jahr werden wir es unter Beteiligung der jetzigen und neuen Mitglieder des Gemeinderats sowie der ganzen Bevölkerung überarbeiten und überlegen, wie wir uns Arlesheim im Jahr 2035 vorstellen. Beteiligen auch Sie sich an diesem Prozess, es lohnt sich! Am 9. Februar wählen wir den neuen Gemeinderat und die neue Gemeindekommission. Bestimmen Sie mit, wer Sie in diesen wichtigen Gremien in den nächsten vier Jahren vertritt! Ich freue mich jedenfalls darauf, die genannten Projekte sowie die vielen kleineren Gemeinderatsgeschäfte zusammen mit bisherigen und neuen Kolleginnen und Kollegen anzupacken. Markus Eigenmann, Gemeindepräsident

GEMEINDEWAHLEN 2020

Zusammenarbeiten In der Gemeindekommission muss man zusammenarbeiten. Hier ist die Sachpolitik wichtig. Die Parteizugehörigkeit kann eine Rolle spielen, aber die Sache hat mehr Roger Pfister Vorrang. Darum (SVP) ist für mich die Arbeit in der Gemeindekommission sehr wichtig. Hier wohne ich, hier lebe ich. Ich kam vor 43 Jahren in unser Dorf, kannte niemanden, wurde hier freundlich aufgenommen und erwarb mir Freunde. Konnte Vereine beitreten, welche mir jetzt Freude bereiten und ich konnte viele Leute kennenlernen. So habe ich viele Gespräche geführt, welche mir helfen, die Seele des Dorfes zu

verstehen. Unser Dorf hat Eigenheiten. Das Dorf, genauer gesagt die Einwohner, haben mir viel Freude in meinem Leben gegeben. Darum möchte ich meinem Dorf etwas zurückgeben. Meine gemachten Erfahrungen, vernetzt mit den vielen Gesprächen, das gibt mir die Kraft, weiterhin in der Gemeindekommission zu arbeiten . In diesen Brief habe ich nochmals meinen Willen aufgezeigt, für das schöne Dorf Arlesheim, mein Interesse zu zeigen und mithelfen unseren zukünftigen Weg zu meistern. Unsere Kandidaten haben den gleichen Sinn und setzen sich für unser Dorf ein. Da es Proporz-Wahlen sind, sollten unsere Wähler nur die Liste Nr. 3 wählen. Darum bleibt meine Empfehlung: Wählt unsere Liste Nr. 3. Roger Pfister ( bisher ) Kandidat der SVP für die Gemeindekommission, Liste Nr. 3

ANTHROSANA

Vortrag «Er-Schöpfung» Die Anthroposophische Medizin feiert 2020 ihr 100-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass befasst sich die diesjährige Vortragsreihe der Patientenorganisation anthrosana Arlesheim im Scala Basel unter dem Thema «Heilsam» mit verschiedenen Facetten der Anthroposophischen Medizin. Den ersten Vortrag hält am 5. Februar, um 20 Uhr, Dr. med. Christian Schopper, Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe aus Zürich zum Thema «Er-Schöpfung – Zwischen

Zusammenbruch und Resilienz». Aus der Sicht des heutigen Arztes ist es eine unangenehme Befindensstörung, für den Patienten stellt es sich jedoch oft existenziell dar: die Erschöpfung. Bei der Behandlung und Überwindung dieser Erkrankung bildet deshalb ein tieferes Verstehen der Zusammenhänge ein wichtiges Element einer auf den ganzen Menschen fokussierten Medizin. www.anthrosana.ch. Michaela Spaar, Patientenorganisation anthrosana

Die letzten vier Jahre Arbeit in der Gemeindekommission waren für mich sehr bereichernd, konnte ich doch je zwei Jahre der Geschäftsprüfungskommission und Markus Dudler (CVP) der Gemeindekommission als Präsident vorstehen. Ich habe das Vertrauen der Gremien sehr geschätzt und darf auf eine stets gute kollegiale Zusammenarbeit zurückblicken. Gerne möchte ich meine gemachten Erfahrungen in der neu gewählten Gemeindekommission teilen. Weiter bin ich überzeugt, dass die Persönlichkeiten auf der Liste 28 die Gemeindekommission mit neuen Ideen und Vorstellungen bereichern würden. Mit Monika Strobel haben wir eine hervorragende Gemeinderatskandidatin, welche sich ideal für unser Gewerbe und das schönste Einkaufszentrum des Kantons – unser Dorfzentrum – einsetzt, damit Arlesheim lebenswert bleibt. Gerade in der jetzigen Phase der Ortskernrevision und ihren Folgeprojekten kann Monika Strobel mit ihrer Erfahrung einen wertvollen Beitrag leisten. Markus Dudler, CVP, Landrat, Kandidat Gemeindekommission, bisher Liste 28, die Mitte

Bewährtes erhalten. gemeinsam mit GLP, EVP, BDP

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GEMEINDEWAHLEN 2020

Powerfrau in den Gemeinderat Brigitte Treyer bringt alles mit, was wir uns von einer Gemeinderätin wünschen. 44 Jahre jung, verheiratet und Mutter von drei Töchtern, hat sie einen Brigitte Treyer (FDP) beachtlichen Werdegang hinter sich. Mit 24 Jahren Abschluss des Jurastudiums, mit 27 Jahren Erwerb des Anwaltspatents, 12 Jahre lang Unternehmensjuristin, und dann selbstständige Advokatin in Arlesheim. Dabei hat sie sich immer für unser Gemeinwohl engagiert, als amtierende Schulratspräsidentin Kindergarten und Primarschule und gleichzeitig als Stiftungsratspräsidentin der Stiftung Sunnegarte in Arlesheim. Ich erlebe Brigitte Treyer im Schulrat als sehr fachkompetent, beharrlich, aber schliesslich konsensfähig. Sie hat immer eine wohlüberlegte Haltung, ohne parteipolitische Engführungen. So ist sie für alle Arlesheimer auch über die parteipolitischen Grenzen der FDP als Gemeinderätin wählbar. Privat und geschäftlich ist Brigitte Treyer genau über die Situation in Arlesheim orientiert. Sie kennt unsere Bedürfnisse und ist fähig, Ideen auch wirklich umzusetzen. Sie wird den Gemeinderat verjüngen, und ihr wird der Brückenschlag zwischen Jung und Alt gelingen. Frauen sollen vermehrt in verantwortliche Positionen befördert werden. Brigitte Treyer zeigt, dass sie aus eigener Kraft und Können für dieses Ziel qualifiziert. Ich freue mich sehr über Kandidatur von Brigitte Treyer und empfehle sie vorbehaltlos zur Wahl. Sie kandidiert am 9. Februar für den Gemeinderat und auf der Liste 1 der FDP Arlesheim für die Gemeindekommission. Georg Meffert, Arlesheim

Ein Ziel der Uno Nachhaltigkeitsagenda 2030 ist die Entwicklung der Städte und Siedlungen. Diese sollen nachhaltiger gestaltet werden: alle Menschen jeden GeNicole Barthe schlechts, jeden Seelig (Frischluft) Alters, jeder Herkunft, mit und ohne Behinderung, sollen in die Entwicklung mit eingeschlossen sein. Dazu braucht es einen nachhaltigen Siedlungsplanung, bei dem die Bevölkerung mitbestimmen kann. Mit der Mitwirkung beim Entwicklungskonzept Ortskern hat die Gemeinde einen wichtigen Beitrag geleistet. Der Zugang zu sicherem und bezahlbarem Wohnraum muss sichergestellt werden. In der letztjährigen Bevölkerungsumfrage für Arlesheim hat sich dieser Punkt als weniger zufriedenstellend erwiesen. Das von der Gemeinde angestrebte Ziel von 10% bezahlbarem Wohnraum müssen wir weiter anstreben und die nötigen

Grundlagen dafür schaffen. Auch der Zugang zu sicheren und für alle nutzbaren Grünflächen und öffentliche Räume, insbesondere für Familien mit Kindern, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen muss gewährleistet sein. Dazu gehört die barrierefreie Gestaltung von Plätzen und Wegen sowie öffentlicher Gebäude. Andere Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung ist das Schaffen von gemischten Quartieren oder von Mehrgenerationenhäuser und das Schaffen von Begegnungsstätten. In Arlesheim ist vieles bereits verwirklicht und einiges kann noch getan werden. Gerne möchte ich meinen Teil dazu beitragen! Nicole Barthe Seelig, Kandidatin Gemeinderat und Gemeindekommission (bisher) für die Frischluft, Liste 13

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Wählen Sie Kathrin Meffert Seit vier Jahren bereichert Kathrin Meffert bereits die Gemeindekommission und es freut mich, dass sie sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellt. Sie bringt Kathrin Meffert enorme Erfahrung (FDP) aus verschiedenen Lebensbereichen mit: Kathrin Meffert ist in Arlesheim aufgewachsen, verheiratet, hat vier Kinder und ist im Dorf sehr gut vernetzt. Weitherum bekannt ist sie als selbständige Kinderärztin mit eigener Praxis mitten in Arlesheim. Sie amtet zudem als Präsidentin der reformierten Kirchgemeinde und ist Mitglied im Stiftungsrat des Sunnegarte. Zudem ist sie sehr musikalisch, singt im Chor. Gerade aus meiner Zusammenarbeit mit ihr im Sunnegarte, weiss ich, dass sich Kathrin Meffert auf Sitzungen jeweils

sehr gewissenhaft vorbereitet, sich ihre eigene Meinung zu den einzelnen Geschäften bildet und diese mit fundierten Argumenten begründet. Sie stellt kritische Fragen, die den Kern eines Problems treffen. Mit ihrer sympathischen offenen Art, ihren ausgesprochenen Analysefähigkeiten und ihrem grossen Erfahrungsschatz macht sie sich zu einem unersetzlichen Mitglied eines jeden Gremiums, in welchem sie einsitzt. Ich kann sie Ihnen vorbehaltlos zur Wiederwahl empfehlen. Kathrin Meffert kandidiert am 9. Februar als Parteilose auf der Liste 1 der FDP Arlesheim für die Gemeindekommission. Brigitte Treyer

GEMEINDEWAHLEN 2020

Die sozial demokratische Stimme Arlesheim geht es gut, eindeutig. Das Verhältnis Gemeinderat/Parteien ist zufriedenstellend. Es braucht aber nach wie vor eine sozialdemokratische Stimme dabei: Menschen in schweren Situationen, gern vergessene Kulturbedürfnisse, Natur im Kleinen und Umweltschutz im Alltag sind auf Persönlichkeiten wie Jürg Seiberth angewiesen. Manchmal ist es nötig, festgefahrene Modelle zu überdenken, neue Wege zu

suchen, über den Hag zu beobachten, mit vielen Menschen reden und sie zuhören. Das kann Jürg Seiberth, mit seiner «nicht üblichen» Bagage als Schriftsteller, als Gestalter, als Philosoph, als gewiefter Denker und begabter Musiker, humorvoll und breit interessiert. Ich wähle Jürg Seiberth in den Gemeinderat und bitte Sie, ihn auch Ihre Stimme zu geben. Marie Regez

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Gemeindestrukturen überdenken Die Gemeindeversammlung als Zeuge einer veralteten Struktur, ist dem so? Da an Gemeindeversammlungen immer häufiger Interessensgemeinschaften vertreten Mario Civatti sind, die breite Be(CVP) völkerung somit fehlt, sind die erzielten Resultate der Abstimmungen ungenügend repräsentativ. Der Rest der Bevölkerung nimmt diese Beschlüsse einfach zur Kenntnis. Es ist mir ein Bedürfnis, dass die Anliegen der ganzen Bevölkerung wahrgenommen und zur Abstimmung gebracht werden können. Durch Informationsveranstaltungen, Mitwirkungsverfahren und durch die Möglichkeit, Bedürfnisse ins neue Leitbild einfliessen zu lassen,

bestehen jetzt schon gute Gefässe, damit man sich am politischen Prozess beteiligen kann. Als Gemeindekommissionsmitglied würde ich mich einsetzen, dass die Möglichkeit der Bevölkerung, ihre Anliegen zum Tragen zu bringen, nochmals verbessert werden kann. Ebenso sollten die Kompetenzen der Gemeindekommission im Sinne einer Erweiterung überdacht werden. Ich freue mich über Ihre Stimme auf der Liste 28, die starke Mitte. Mario Civatti, CVP, Kandidat Gemeindekommission Liste 28, die Mitte: CVP, GLP, EVP, BDP

Neues gestalten. gemeinsam mit GLP, EVP, BDP

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ARLESHEIM

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GEMEINDEWAHLEN 2020

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 1. Februar 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Eucharistiefeier mit gregorianischem Choral unter Mitwirkung der Frauenschola Sonntag, 2. Februar 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Kinderfeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier 17.00 Arlesheim: Ökum. Familiengottesdienst «Vater Unser» 18.00 Dornach: Taizégebet Dienstag, 4. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 20.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00) 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 5. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 6. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl.

euch. Anbetung bis 21.00 (Rosenkranz 20.00 bis 20.30) Freitag, 7. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim, Obesunne: Eucharistiefeier 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier – Herz-Jesu-Freitag Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 31. Januar 10.15 Reformierter Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne»

Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse 12. Auskunft: Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, 079 371 58 34 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 5. Februar 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, Telefon 061 701 31 61 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus. Auskunft: Carmen Ehinger, 061 701 27 44

Sonntag, 2. Februar 10.00 Predigtgottesdienst – Sonntagschule – Pfarrer Matthias Grüninger zu 1. Sam 16, 14–23: «Musiktherapie». Anschliessend Kirchenkaffee 17.00 Ökumenischer Familiengottesdienst zum «Unser Vater» im Dom mit der Religionspädagogin Rita Hagenbach und Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach . Speziell eingeladen sind Kinder der 2. Klassen, die das Gebet im Religionsunterricht gelernt haben Dienstag, 4. Februar 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, Mail susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch Besuchen Sie unsere Website unter www.fdppfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek, Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15–19 Uhr, Di 9–11 und 15–18 Uhr, Mi 14–18 Uhr, Do 15–18 Uhr, Fr 15–19 Uhr, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.gruenereinach.ch Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 751 61 71, heidi.haering@immo treu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa

Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel @bluewin.ch Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen. Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net Männerchor Aesch. Probe jeweils Dienstags um 20.00 im Mehrzweckraum Schützenmatt. Kontakt: Werner Buser, Helgenmattweg 12, 4148 Pfeffingen, 061 753 18 20. Neue Sänger sind jederzeit willkommen. (siehe www.maennerchoraesch.ch).

Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen! Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21. MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19–21 Uhr, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Telefon 061 751 52 69. Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag, 20.15 bis 22.00 Uhr im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin: Martina Schmidlin, Mobile 079 406 50 44 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch Pfadi Bärenfels. Für Jungen von 6 bis 16. Wölfe, 6 bis 10 J. Pfadis, 10 bis 16 J. Kontaktpersonen: Frodo und Sponge. info@pfadibaerenfels.ch, www.pfadibaerenfels.ch Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do von 18–20 Uhr und Sa von 10–12 Uhr in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: Ueli Heyer, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken oder direkt am Schiessstand. Ref. Frauenverein, Aesch-Pfeffingen. Co-Präsidium Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14 Uhr Steinackerhaus.

Geschlechtergleichberechtigung Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an der UNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030. Eines dieser UNO-Nachhaltigkeitsziele ist die GeschlechterAmelie Stoecklin gleichberechti(Frischluft) gung. Was bedeutet dies für Arlesheim? Die Emanzipation der Frau nahm Ende der 1960er, anfangs 1970er Jahre grossen Aufschwung in der Schweiz, und diese Bewegung ist bis heute sichtbar. Seither haben wir sehr viel im Namen der Gleichberechtigung erreicht, jedoch sind wir als Gesellschaft immer noch nicht ganz am Ziel der Gleichberechtigung von Mann und Frau angekommen. Sogar in einer so fortschrittlichen Gemeinde wie Arlesheim sieht man, dass viele Leute auch heute noch der Ansicht sind, dass die Politik primär Männersache ist. Es gilt nun, ein neues Bild der Gesellschaft zu erschaffen, in dem Mann und Frau, sowie Alt und Jung gleichberechtigt sind. Um dies zu erreichen müssen wir als Gesellschaft zusammenarbeiten und

uns bewusst werden, dass Gleichberechtigung nicht ein Gegeneinander, sondern ein Miteinander ist. Es ist also nicht nur an den Frauen, sich für die Gleichberechtigung einzusetzen, sondern auch an den Männern. Ich glaube, dass durch die Zusammenarbeit ein solches Ziel erreicht werden kann. Für die Geschlechtergleichberechtigung und weitere UNO Nachhaltigkeitsziele setze ich mich ein und würde mich über Eure Stimmen für die Gemeindekommissionswahlen freuen, um mein Engagement in der Gemeindekommission einzubringen. Amelie Stoecklin, Kandidatin Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

GEMEINDEWAHLEN 2020

Attraktive Gemeinde Schon als Kind streifte ich durch die Ermitage und die Hügel bis zur Schönmatt, ohne je Gedanken daran zu verschwenden, dass dies gar keine Selbstverständlichkeit ist. Dorette Provoost Unsere intakte (GLP) Natur, die Ermitage, die Burgen, der Dom, der Dorfkern, die einladenden Läden, usw. – all das macht Arlesheim auch für Touristen und Tagesausflügler attraktiv. Unsere Hotels, Bed and Breakfasts, Restaurants und Geschäfte freuen sich auch auf Touris-

ten, nicht nur Geschäftsreisende. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Arlesheim sich weiterhin bemüht, die Natur, den Dorfkern und all seine schönen Werte auch für kommende Generationen und Gäste attraktiv zu gestalten. Dorette Provoost, glp Kandidatin Gemeindekommission Liste 28, die Mitte: CVP, GLP, EVP, BDP

MUT ZUR MITTE - Liste 28 bl.grunliberale.ch

UNG ZUM ICHEN VORTR RAG

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Dienstag, 4. Februar 2020 18.30 – 19.30 Uhr Kantonsspital Baselland Bruderholz Aula Personalwohnsiedlung, Eingang Schulungszentrum Kantonsspital Baselland

CH-4101 Bruderholz www.ksbl.ch/veranstaltungen

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


SAMSTAG, 1. FEBRUAR Vom 8-fach Cumulus ausgenommen sind: Migros Restaurant, Migros Take Away (Gourmessa), Interio, Bike World, Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Ersatzteile, Service- und Dienstleistungen des Migros-Service, E-Loading, iTunes/App-Karten, SIMKarten, Gutscheine, Geschenkkarten, Smartboxen, Online-Shop und alkoholische Getränke sowie rezeptpflichtige Medikamente und Medikamente der sensiblen Gruppe bei der Apotheke Zur Rose im Migros Claramarkt. Nicht gültig für Catering Services. Sind Sie schon Cumulus-Mitglied? Nein? Dann melden Sie sich noch heute an und profitieren Sie von den zahlreichen Cumulus-Vorteilen. Gratis-Anmeldung unter migros.ch/cumulus oder an jedem Kundendienst Ihrer Migros Filiale.


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Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

Wir danken von Herzen allen, die unseren lieben geliebten

Christoph Graf 18. 3. 1946 – 30. 11. 2019

auf seinem immer enger und steiler werdenden Pfad zum goldenen Horizont und darüber hinaus liebevoll begleitet haben und weiterhin mit guten und lichten Gedanken treu bei ihm sind. Auch wir Hinterbliebenen durften im Schmerz um den grossen Verlust viel Zuwendung, Trost und Liebe erfahren. So bleiben wir mit grosser Zuversicht und Dankbarkeit erfüllt

Familien Graf und Kambly

TODESFÄLLE Aesch Roger Aegerter-Hänggi, geb. 4. Juli 1936, ,gest. 27. Januar 2020, von Oberwil im Simmental BE (wohnhaft gewesen Im Häslirain 85). Wird im engsten Familienkreis bestattet. Othmar Hosang-Neeser, geb. 8. Januar 1932, gest. 18. Januar 2020, von Thusis GR (wohnhaft gewesen Steinweg 27). Abdankungsfeier und Urnenbeisetzung: Montag, 3. Februar 2020, 14.00 Uhr, Kapelle im Alterszentrum Im Brüel. Volker Ostermai, geb. 1. August 1941, gest. 24. Januar 2020, von Deutschland (wohnhaft gewesen Akazienweg 5). Wird im engsten Familienkreis bestattet. Laure Scheuring-Huber, geb. 29. Juli 1924, gest. 13. Januar 2020, von Aesch BL. Trauerfeier und Verstreuung der Asche war im engsten Familienkreis. Dornach Rosaria Baucina, geb. 31. Juli 1937, gest. 22. Januar 2020, von Italien (wohnhaft gewesen Apfelseestrasse 95). Die Trauerfeier findet in Italien statt.

Jesus Christus: «Alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr es empfangen». 1. Korinther 2,2

Münchenstein Adam Melek, geb. 23. März 1951, gest. 24. Januar 2020, von Lengnau AG (wohnhaft gewesen Freilager-Platz 4). Abschied im engsten Familienkreis. Elsa Anna Peter-Zeindl, geb. 21. Ok-

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tober 1920, gest. 24. Januar 2020, von Basel (wohnhaft gewesen in Münchenstein BL). Abdankung und Bestattung: Dienstag, 4. Februar 2020, 14.00 Uhr, Kapelle Friedhof Wolfgottesacker, Münchensteinerstrasse 99, 4053 Basel. Ruth Poschmann-Walker, geb. 16. März 1944, gest. 26. Januar 2020, von Niederdorf BL (wohnhaft gewesen Loogstrasse 36). Fritz Friedrich Rufer, geb. 31. Oktober 1929, gest. 22. Januar 2020, von Münchenstein BL (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 42). Abschied im engsten Familienkreis.

Raphaela Scheidegger, geb. 14. Februar 1958, gest. 22. Januar 2020, von Feusisberg SZ (wohnhaft gewesen Hohlegasse 8, 4102 Binningen). Reinach Ida Haller, geb. 1. Dezember 1935, gest. 27. Dezember 2020, von Deutschland (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Trauerfeier: Mittwoch, 5. Februar 2020, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Oskar Krehbiel-Widmer, geb. 20. März 1930, gest. 22. Januar 2020, von Basel (wohnhaft gewesen Habshagstrasse 6). Wurde beigesetzt.


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

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Der grosse Ansturm auf den Gemeinderat

8.30 –11.30 Uhr und 13.30 –16.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Freitag durchgehend bis 14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr sowie nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung

Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

AUS DEM EINWOHNERRAT Einladung zur 474. Sitzung des Einwohnerrates Montag, 3. Februar 2020, 19.30 Uhr im Gemeindesaal TRAKTANDENLISTE: Zu Beginn der Sitzung findet eine Präsentation statt von Herrn Axel Hettich, Lufthygieneamt beider Basel, betreffend Mobilfunkantennen (insbesondere 5G-Technologie) mit Beantwortung der eingereichten Fragen 1. Beschlussprotokoll der 473. Sitzung vom 16. Dezember 2019 2. Vorlage Nr. 1193/19 des Gemeinderates Strategischer Sachplan 7 Mobilität, 2020–2024 DETAILBERATUNG Beratung des Antrags zum SSP 3. Vorlage Nr. 1202/19 des Gemeinderates Strategischer Sachplan 4 Soziales, 2020–2024 DETAILBERATUNG Beratung der Anträge zum SSP 4. Vorlage Nr. 1207/19 des Gemeinderates Quartierplan Buch-Hain Büroantrag: Überweisung an die

Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM 5. Vorlage Nr. 1209/20 des Gemeinderates Neubau Schulhaus Surbaum Büroantrag: Überweisung an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM 6. Vorlage Nr. 1208/20 des Gemeinderates Mutation «Gewässerraum» zu Zonenplan Siedlung und Landschaft Büroantrag: Direktberatung 7. Vorlage Nr. 1210/20 des Gemeinderates Treffpunkt Leimgruberhaus, Kreditabrechnung Büroantrag: Überweisung an die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK 8. Motion Nr. 141 von Ladislas von Sury CVP/BDP/GLP Plakataushang in Massen 9. Allfällige neue persönliche Vorstösse 10. Diverses und Mitteilungen Einwohnerrat Reinach Markus Huber, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Die Sitzung ist öffentlich (Fortsetzung auf Seite 10)

Abfuhrdaten

5. Februar Papierabfuhr Kreis Ost 5. Februar Kartonabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Kampf um die sieben Sitze: SP, CVP und FDP wollen ihre Sitze halten, die SVP unternimmt derweil einen erneuten Versuch, in die Regierung zu gelangen. FOTO: CASPAR REIMER

Am Wahlsonntag sind drei Vakanzen im Reinacher Gemeinderat neu zu besetzen. Alle grossen Parteien sowie die Grünliberalen haben Kandidaten ins Rennen geschickt. Caspar Reimer

A

m 9. Februar werden die Karten in Reinach politisch neu gemischt. Insbesondere in der Exekutive sind grössere Veränderungen zu erwarten – drei Bisherige verabschieden sich aus dem Gremium: Bianca Maag (SP) tritt nach 16, Stefan Brugger (CVP) nach 10 und Klaus Endress (FDP) nach mehr als 5 Jahren im Amt nicht mehr an. Mit den Gemeinderatskandidaten Markus Huber (SP), Peter J. Meier (CVP) und Ferdinand Pulver (FDP) versuchen die drei Parteien, ihre je zwei Sitze in der Exekutive zu halten. Derweil startet die SVP einen erneuten Versuch, in die Regierung zu gelangen: «Uns fehlt eine Vertretung im Gemeinderat, damit auch die Exekutivbehörde von unserem Gedankengut profitieren kann», so Csaba Zvekan, SVP-Parteipräsident und Gemeinderatskandidat, gegenüber dem Wochenblatt. Überraschend haben die Grünliberalen (GLP) mit Benedikt Husi einen Kandidaten für den Gemeinderat ins Rennen geschickt:

«Obwohl es für uns schwierig wird, einen Sitz zu erobern, sind wir überzeugt, dass es bei den heutigen Herausforderungen einen grünliberalen Gemeinderat braucht», so GLP-Einwohnerrat Christoph Layer. Mehr Person als Partei Neben Unterstützung aus dem eigenen Lager darf die SP für ihr Zweierticket aus Christine Dollinger (bisher) und Markus Huber (neu) mit Stimmen aus der grünen Wählerschaft rechnen. Markus Huber steht bis Ende Juni als Präsident dem Einwohnerrat vor: «Er hat einen grossen politischen Leistungsausweis», so SP-Wahlkampfleiter und selbst Einwohnerratskandidat Claude Hodel. Huber geniesse «nicht nur innerhalb der SP grosse Sympathien.» Die FDP, die mit Melchior Buchs den Gemeindepräsidenten stellt, peilt für den Gemeinderat ebenfalls wieder zwei Sitze an und hat Ferdinand Pulver ins Rennen geschickt: «Als Teamplayer und Optimist würde Ferdinand Pulver den Gemeinderat verstärken und frische Impulse für Reinach bringen», so FDP-Präsidentin Gerda Massüger. Für die CVP soll neben Béatrix von Sury (bisher) der langjährige Präsident der Bürgergemeinde, Peter J. Meier, im Gemeinderat politisieren und die Nachfolge von Stefan Brugger antreten. Obwohl die CVP im Parlament nur gerade fünf Einwohnerräte stellt, verteidigt sie ihren Anspruch auf zwei Sitze in der Exekutive: «Gemeinderatswahlen sind Personenwahlen, weshalb es zuerst ein-

mal auf die Köpfe ankommt und in zweiter Linie auf die Parteizugehörigkeit», so CVP-Präsident Denis von Sury. Für die Wahl in den Gemeinderat sei mehr die Person ausschlaggebend, sagt auch Marie-Therese Müller, Altlandrätin und Präsidentin der BDP Sektion Birstal, die als eigentlich kleine Partei mit Doris Vögeli (bisher) selbst eine Gemeinderätin stellt: «Das Amt des Gemeinderates hat mehr mit Engagement und Persönlichkeit zu tun. Unsere Gemeinderätin Doris Vögeli hat bewiesen, dass sie ihr Amt erfolgreich und gerne ausübt.» Gerade weil in Reinach ein grösserer Wechsel anstehe, sei es wichtig, «die erfahrenen und eingespielten Gemeinderäte zu behalten». Grüne Welle im Einwohnerrat? Auch der 40-köpfige Einwohnerrat wird neu bestellt. Aktuell stellen die SVP 12, SP und FDP je 9, CVP 5 sowie BDP und GLP je 1 Einwohnerrat. Die Grünen sind mit 3 Sitzen vertreten. Ob sich die grüne Welle im Reinacher Parlament niederschlagen wird, bleibt abzuwarten: «Natürlich hoffen wir auf einen Sitzgewinn», so Grünen-Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer. Die SVP will ihre 12 Sitze im Parlament verteidigen und hat 8 Neue ins Rennen geschickt. Die SP und die FDP haben je 20, die CVP 14, die BDP 13 und die GLP 11 Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Die Amtszeit der neuen Gemeinde- und Einwohnerräte beginnt am 1. Juli. Eine allfällige Nachwahl für den Gemeinderat findet am 22. März satt.

UNSERE KANDIDATINNEN UND KANDIDATEN FÜR DEN EINWOHNERRAT

BISHER

LUKAS BECK

SANDRA BÜCHLI

JUAN DIEGO CÀCERES MORALES

SVEN KULL

URS KÜNTI

BISHER

MYRIAN KOBLERoBETANCOURT

EVA EUSEBIOoBALMER

CHRISTINE HERMANN

HANNELORE JEKER

ANTONIO RUSSO

NICOLA SCHWEIZER

ANDREAS SUPPIGER

BISHER

WWWLCVPoREINACHLCH

BISHER

BISHER

HANSPETER THOMMEN

LADISLASoJOACHIM VON SURY


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REINACH

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)

AUS DEM GEMEINDERAT Fiechtenweg wird umgestaltet Zur Beruhigung und Verbesserung der Lebensqualität wird der Fiechtenweg, der das Schulhaus mit der Sportzone Fiechten verbindet, zu einem sicheren und angenehmen Begegnungsraum und als Erweiterung des Pausenplatzes umgestaltet. In zwei Workshops konnte die Bevölkerung ihre Wünsche äussern und Anregungen einbringen. Der Gemeinderat hat die Umgestaltungsarbeiten an die Firma Albin Borer AG vergeben. Bereits anfangs Februar kann mit der Umsetzung begonnen werden. Am Fiechtenweg wird eine naturnahe Landschaft mit Bäumen, Stauden und Sitzgelegenheiten entstehen, die auch zum Spielen einlädt. Es entsteht ein Quartierplatz mit Brunnen, auf dem dank der neuen technischen Infrastruktur auch kleine Anlässe durchgeführt werden können. Fortan ist der Weg nur noch für den Langsamverkehr und notfalls für die Rettungsfahrzeuge befahrbar, Autos, inkl. Elterntaxis, sind hier nicht mehr zugelassen. Die Sportzone Fiechten ist dann nur noch via Zihlackerstrasse mit dem Auto zu erreichen. Der sanierte Parkplatz an der Zihlackerstrasse wird Ende Februar fertig sein und bietet Platz für ca. 180 Fahrzeuge. Hier kann während Sport- oder anderen Veranstaltungen parkiert werden, aber auch die Quartierbewohnenden können hier ihre Fahrzeuge abstellen. Verläuft alles plangemäss, kann der neu gestaltete Fiechtenweg bereits im Mai der Bevölkerung zur Nutzung übergeben werden.

Regionale Kulturbeiträge 2020 Die regionalen Kulturleistungen sowie die damit verbundenen Institutionen werden als wichtig erachtet und von der Gemeinde Reinach unterstützt. Somit steht der lokal interessierten Bevölkerung ein vielfältiges Kultur- und Begegnungsangebot zur Verfügung. Der Gemeinderat hat beschlossen, das Theater «neuestheater.ch» im Rahmen eines Leistungsvertrags mit einem Betrag von CHF 25000 unterstützen. Weitere Beiträge gehen an: Basler Marionettentheater, Bluesfestival Basel, B-Scene, Collegium musicum, Jugendarbeit Dornach (Jugendwoche), Knabenkantorei, Mädchenkantorei, Musikwerkstatt Basel, Neues Orchester Basel, Offbeat Concert GmbH (Offbeat-Festival), Stadtkino / Landkino, Summerblues Festival, Theater Basel und das Theater Luftschloss.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Die Robinien auf dem Spielplatz Habshag müssen gefällt werden Kommende Woche werden die Robinien auf dem Spielplatz Habshag wegen Pilzbefalls sicherheitshalber gefällt. Sie werden umgehend durch standortgerechte Bäume ersetzt. Der Spielplatz ist ab Montag, 3. Februar, bis voraussichtlich am Freitag, 7. Februar, gesperrt.

Der Regionale Führungsstab informiert: Sirenentest am 5. Februar 2020 Am Mittwoch, 5. Februar 2020, findet von 13.30 bis spätestens 14 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen mehrmals für den «Allgemeinen Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton, getestet. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Wenn die Sirenen ausserhalb der angekündigten Kontrolle ertönen, kann eine Gefährdung der Bevölkerung bestehen. In diesem Fall sollten Sie Radio hören, auf Anweisungen der Behörden warten, diese befolgen und ihre Nachbarn benachrichtigen. In anderen Kantonen, in denen es Stauanlagen gibt, wird am 5. Februar auch der «Wasseralarm» ausgelöst. Insgesamt werden an diesem Tag in der ganzen Schweiz

GEMEINDEWAHLEN 2020

GEMEINDEWAHLEN 2020

Nicht verpassen: abschalt.bar

Für ein Reinach zum Wohlfühlen…

Letzten Donnerstag ging im Jugendcafi Paradiso eine weitere Ausgabe der abschalt.bar über die Bühne. Mit der Band Fliewatüüt präsentierten drei talentierte junge Rolf Siegenthaler (SP) Menschen ihre Musik. Organisiert durch einen engagierten Verein, bietet dieser Anlass mit Musik und Bar den Rahmen für einen Austausch von jung bis alt -und das erfolgreich seit zwei Jahren. Ein gutes Beispiel wie durch freiwillige Arbeit das kulturelle Angebot in Reinach aufgewertet wird. Gleichzeitig steht es auf niederschwellige Art und Weise als generationenübergreifende Plattform zur Verfügung. Neben den politischen Dauerbrennern muss in unserer Gesellschaft auch Platz für diese Bedürfnisse der Menschen bleiben. Es liegt mir am Herzen, dass es in Reinach solche Angebote gibt und diese unterstützt werden. Gerne engagiere ich mich im Einwohnerrat, dass Reinach eine fortschrittliche und kulturell vielfältige Stadt bleibt und freue mich über ihre Stimme! Verpassen Sie es deshalb nicht, mich für die Gemeindewahlen am 9. Februar auf ihrem Wahlzettel zu notieren. Rolf Siegenthaler in den Einwohnerrat. Übrigens, auch nicht verpassen: Am 16. März stehen Patchvox auf der Bühne der abschalt.bar. Rolf Siegenthaler, SP-Einwohnerratskandidat

über 8500 Sirenen getestet. Allein im Kanton Basel-Landschaft sind es 151 Sirenen. Zusätzlich zum Sirenenalarm wird eine Alarmmeldung über die Informationsplattform ALERTSWISS verbreitet. Angaben zur Plattform finden Sie auf der Internetseite www.alert.swiss Weitere Informationen zum Sirenenalarm finden Sie auch unter www.sirenentest.ch

An- und Abmeldung von Hunden Alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer werden bis Ende Februar 2020 eine Rechnung zur Entrichtung der Hundegebühr erhalten. Alle Hunde, die älter als vier Monate sind, müssen zur Registrierung bei der Gemeinde angemeldet werden (Tel. 061 511 63 40, stadtbuero@reinach-bl.ch). Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass der Tod des Hundes oder der Erwerb eines weiteren Tieres ebenfalls gemeldet werden muss.

Stadtbüro: Am Nachmittag des 11. Februars geschlossen Aufgrund einer Weiterbildung ist das Stadtbüro am Dienstag, 11. Februar den ganzen Nachmittag geschlossen. Am Morgen ist das Stadtbüro zu den normalen Öffnungszeiten (8.3011.30 Uhr) für Sie da.

Abfallgebührenmarken Seit dem 2. Dezember 2019 können die neuen Gebührensäcke gekauft werden. Abfallmarken sind noch bis Ende Januar 2020 im Stadtbüro der Gemeinde erhältlich. Danach können keine Abfallmarken mehr gekauft werden. Kehrichtsäcke/Sperrgut mit Abfallmarken können noch bis Ende Juni 2020 der Kehrichtabfuhr mitgegeben werden.

GEMEINDEWAHLEN 2020

Christoph Layer hat viele Visionen

Informationen zur Rynacher Fasnacht 2020 Die Fasnachtstage beginnen in Reinach am 20. Februar 2020 («Schmutziger Donnerstag») mit dem Aufstellen der Stände und enden am darauffolgenden Sonntagmorgen um 5 Uhr. Während dieser Zeit ist musikalische Unterhaltung rund um die Uhr zulässig. Weitere Informationen für Cliquen, Standbetreiber etc. sind in der Fasnachtsverordnung zu finden. Diese ist auf der Webseite der Gemeinde abrufbar.

Christoph Layer setzt sich seit vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen für unsere Gemeinde ein. So ist er Vizepräsident vom Verein für familienergänzende KinderbeChristoph Layer (GLP) treuung und von Midnight Sports, wo er mithilft den Jugendlichen einen Zugang zu Bewegung und einer sinnvollen Tätigkeit in ihrer Freizeit zu geben. In der Lokalpolitik ist er als Einwohnerrat seit dem 1. Januar 2008 tätig. Er war im Rahmen dieser Tätigkeit in verschiedenen Kommissionen. Christoph Layer hat über Jahre bewiesen, dass er im Tagesgeschäft mithilft, konsensorientiert Lösungen zu finden. Daneben hat er aber auch viele Visionen für die Zukunft, wie die Metro 11, welche die Lösung für das zukünftige Verkehrsaufkommen sein kann, der Stärkung des ÖV dient und dem individuellen Langsamverkehr genügend Raum bietet. Dies ist zwar die Zukunft, aber damit solche langfristigen Probleme gelöst werden können, muss man sich bereits heute Gedanken machen wie diese gelöst werden sollen. Als Unternehmer und Familienvater sieht er die Notwendigkeit für unsere Zukunft Sorge zu tragen.Wählt Christoph Layer erneut in den Einwohnerrat zusammen mit der ganzen Liste 11. Benedikt Husi GLP Sektionspräsident Kandidat für den Gemeinderat

Donnerstag, 20. Februar 2020: Schuelfasnacht − Teilnehmende: Reinacher Kinder, Guggenmusiken Furzgugge, Graffitti-Spukker und weitere Formationen, anschliessend KinderBall (ab 16 Uhr) − Zeit: ca. 14.30-15.45 Uhr − Sperrung für den Verkehr: Hauptstrasse zwischen Kreisel Bruggstrasse und dem Kreisel vor dem Coop-Center − Die Tramkurse fahren von ca. 14 Uhr bis ca. 16.30 Uhr nur bis Surbaum. Die Strecke zwischen Surbaum und Aesch Dorf wird mit Tramersatzbussen bedient. Die Haltestelle Reinach Dorf wird in die Bruggstrasse, Nähe Kreisel, verlegt. − Die Busse 62 und 64 werden von ca. 14.10 Uhr bis ca. 16.20 Uhr umgeleitet. Die Haltestelle Reinach Dorf wird in die Birsigtalstrasse, Nähe Kreisel, verlegt. Letzte Durchfahrten der Tramlinie 11 und Buslinien 62/64: − Tram 11: «Reinach Dorf» Richtung Aesch 14.09 Uhr, Richtung Basel 14.16 Uhr − Buslinie 62: «Reinach Dorf» Richtung Dornach 14.08 Uhr, Richtung Therwil 14.03 Uhr − Buslinie 64: Reinach Dorf» Richtung Dornach 13.58 Uhr, Richtung Therwil 13.56 Uhr (Fortsetzung auf Seite 11)

Gemeinsam für Reinach

Liste 1

Thierry Bloch

Jörg Burger

Gabriela Brahier

Isabelle Dürr

…stehe ich ein. Ich bin nicht eine Einwohnerrätin, die mit zahllosen Vorstössen von sich reden macht. Wird ein Missstand an mich herangetragen, wenInes Zuccolin (FDP) de ich mich an die Verwaltung und mache direkt an den entsprechenden Stellen auf das Anliegen aufmerksam. Ohne grossen Aufwand zu verursachen, kann ich so ein Problem deponieren. Wir Politikerinnen und Politiker sind von Ihnen gewählt und für Sie da. Alle reden immer von der Plakatflut und den hässlichen Zuständen vor den Wahlen und Abstimmungen. Wir von der FDP

Reinach haben Sie, liebe Einwohnerinnen und Einwohner, gehört und beschlossen, unsere Plakate nur an den offiziellen, von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Plakatständern zu platzieren. Unsere Sichtbarkeit ist deutlich reduziert, nicht aber unser Engagement. Wir hoffen, dass Sie unseren Effort honorieren und uns Ihre Stimme geben. Wählen Sie die FDP Liste 1! Und in den Gemeinderat Melchior Buchs und Ferdinand Pulver. Die bisher geleistete Arbeit von Melchior Buchs überzeugt, er ist ein sicherer Wert für Reinach. Auch Ferdinand Pulver wird Sie mit seiner Kompetenz überzeugen! Wir danken Ihnen herzlich dafür. Wir alle werden uns weiterhin für ein Reinach zum Wohlfühlen in Ihrem Sinne einsetzen. Ines Zuccolin, Einwohnerrätin FDP

Jacqueline Bader Ingrid Pfeiff er Lilly Senn Ines Zuccolin empfehlen

dinand Pulver Melchior Buchs und Fer at der ein Gem in den

Melchior Buchs

Ferdinand Pulver

Gemeindepräsident

GEMEINDEWAHLEN 2020

Vögeli wieder in den Gemeinderat Doris Vögeli kennenzulernen ist einfach. Bei zahlreichen Anlässen trifft man sie an, meistens helfend oder organisierend und immer gut gelaunt. Denn Doris Vögeli (BDP) wenn es etwas zu tun gibt, dann muss man Doris Vögeli nicht lange bitten. Sie packt die Dinge an, mit viel Energie. Ich selber lernte Doris in der Elternbildung Reinach kennen, wo sie sich seit Jahren mit viel Herzblut betätigt. Seit einigen Jahren habe ich das Vergnügen an ihrer Seite zu politisieren.

Erst gemeinsam im Einwohnerrat, vor zwei Jahren wechselte sie in den Gemeinderat. Sie kennt ihre Dossiers, ist gut informiert und schreckt auch vor unangenehmen Aufgaben nicht zurück. Doris schafft es auf eindrückliche Weise, sich im Team einzubringen, ohne zum «Ja-Sager» zu werden. Durch ihre klare Art, ihre Offenheit für gute Argumente und ihre grosse Bereitschaft Dinge anzupacken, wird sie, davon bin ich überzeugt, den Gemeinderat auch in den nächsten vier Jahren ideal ergänzen. Treffen auch Sie Ihre Wahl am 9. Februar, wählen Sie die Liste 8 der BDP und Doris Vögeli in den Gemeinderat. Barbara Wyttenbach, Einwohnerrätin BDP

GEMEINDEWAHLEN 2020

Für unsere Vereine in Sport und Kultur Als aktives Mitglied in einer Wagenclique und motivierter Sanitär bin ich ein geselliger und praktisch denkender Mensch. Das Gemeinwohl unserer über 90 Vereine in Pascal Brunner Sport und Kultur (SVP) liegt mir sehr am Herzen. Gewiss kann man nicht an alle Veranstaltungen aller Vereine gehen, man sondiert aus und deckt sein Interessenfeld ab. Aber die Vielfalt wie auch die unterschiedlichen Aktivitäten sind es, welche das Leben in einer grossen Agglomerationsgemeinde am Leben halten. Dazu muss man Sorge tragen und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Um unser Gemeindeleben weiter aktiv zu halten oder sogar zu intensivieren

braucht es auch Vereinfachungen bei der Bewilligungspraxis von Anlässen. Die Durchführung von Anlässen sind immer mit viel Aufwand verbunden und die damit verbundene Bürokratie ein Punkt, welcher nicht auf grosse Motivation stösst. Reinach hat hier schon vorgespurt und möchte den Vereinen entgegenkommen. Das halte ich für sehr wichtig und möchte hier auch aktiv meinen Beitrag leisten. Das gesellschaftliche Leben unter Menschen ist mir sehr wichtig und wir müssen gerade in Zeiten der anonymen Digitalisierung vermehrt Sorge dazu tragen. Vereinsamung und Abstumpfung gegenüber Mitmenschen sind neue Erscheinungen in unserer Gesellschaft. Unsere Vereine in Sport und Kultur tragen vieles dazu bei, gemeinsam etwas zu erleben und für unsere Bevölkerung zu schaffen. Pascal Brunner Einwohnerratskandidat Liste 3 SVP Reinach

Einwohnerratswahl 9.Februar 2020

Oliver Gasser

Janine Haffter

Margot Hammel

Irène Kury

Sven Leisi

Roger Leu


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 10)

Freitag, 21. Februar 2020: s’Vorspiel − Zeit: ab 19 Uhr − Ort: im ganzen Dorf − Das Ortszentrum ist offen. Es gibt keine Einschränkungen für den Verkehr. Wir bitten die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme auf den Festbetrieb. Samstag, 22. Februar 2020: Strassenfasnacht − Zeit: 14-17 Uhr, anschliessend Wagenausstellung auf der Hauptstrasse, 19 Uhr Guggenkonzert in der Therwilerstrasse/Ecke Mitteldorfstrasse − Sperrung für den Verkehr: Hauptstrasse von Kreuzung Bruggstrasse bis Kreisel Austrasse − Parkplätze an der Gärtnerstrasse werden ab Donnerstagvormittag aufgehoben. − Am Abend im ganzen Ortszentrum Festbetrieb. Im beheizten Zelt auf dem Gemeindehausplatz steht die Bühne allen Guggenmusiken zur Verfügung. − Reinigungsarbeiten: Ab Mitternacht − Verkehrsumleitungen: Das Ortszentrum ist ab ca. 12.30 Uhr bis nach den Reinigungsarbeiten in der Nacht für den gesamten Verkehr gesperrt. Ebenfalls gesperrt ist ein Teil des Herren- und Hinterkirchweges bis und mit Grellingerstrasse. Die Buslinien 62 und 64 werden umgeleitet (ab Betriebsbeginn am Samstagmorgen bis Sonntag, 7.50 Uhr), für Tram Linie 11 gibt es zwischen Surbaum und Aesch Tramersatzbusse. Die Tramhaltestelle Reinach Dorf ist verschoben in die Bruggstrasse, die Bushaltestellen Reinach Dorf wird in die Birsigtalstrasse verschoben. Die Bushaltestelle Landererstrasse wird nicht bedient, zusätzlich wird jedoch die Bushaltestelle Aumatten bedient. Ab Betriebsbeginn am Sonntagmorgen herrscht wieder regulärer Tram- und Busverkehr. − Letzte Durchfahrten der Tramlinie 11: «Reinach Dorf» Richtung Aesch 12.31h, Richtung Basel 12.53h Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer und andere körperlich Beeinträchtigte finden bei der Haltestelle Reinach Dorf (neben dem Stand des Fasnachtkomittees) einen für sie reservierten Bereich. Verlorene Kinder können beim MeetingPoint (Stand Fasnachtskomitee) abgegeben/gesucht werden. Wir wünschen den Cliquen, Schissdräckzygli sowie den Besucherinnen und Besuchern eine schöne Fasnacht 2020 und danken den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Toleranz. Erstmals kommt an der Rynacher Fasnacht auch das «Luisa-Konzept» zum Einsatz: Personen, die sich belästigt fühlen, melden sich beim Servicepersonal und fragen «Ist Luisa da?». Das Personal weiss damit, dass die Person, die nach Luisa fragt, Hilfe braucht und bietet Unterstützung.

Veranstaltungsbewilligung im Wald Das Amt für Wald beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung des 41. Leimentaler Lauf mit ca. 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 15. Februar 2020 gemäss Dekret des Landrates über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald, vom 11. Juni 1998 (SGS 570.1), in den Gemeinden Aesch, Ettingen, Oberwil, Reinach und Therwil mit Auflagen erteilt.

− Nitratgehalt: 16.5 mg/l NO3, der Toleranzwert liegt bei 40mg pro Liter Trinkwasser Hygienische Beurteilung: − Von 52 bakteriologischen Trinkwasserproben entsprachen 52 in den geprüften Belangen den gesetzlichen Anforderungen − Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei Herkunft des Wassers: − Grundwasser aus Pumpwerken Reinacherheide: 90.63% (938075 m3) − Fremdwasserbezug von IWB, Hardwasser: 9.37% (96921 m3) Behandlung des Wassers: − Pumpwerke 2 und 6: temporäre Behandlung mit UV-Anlage Besonderes: − Das Wasserwerk Reinach und Umgebung sowie die im Versorgungsgebiet liegenden Gemeinden (Ettingen, Biel-Benken, Bottmingen, Oberwil, Reinach, Therwil) sind mit dem Qualitätszertifikat des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfachs SVGW ausgezeichnet. Für weitere Informationen können Sie sich gerne an Miriam Lindner, Wasserwerk Reinach und Umgebung, Tel. 061 511 60 00 oder miriam.lindner@reinach-bl.ch, wenden. Besuchen Sie auch unsere Homepage: www.wwr.ch. Informationen zur Trinkwasserqualität und Trinkwasser in der Schweiz finden Sie unter www.wasserqualitaet.ch und www.trinkwasser.ch

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Zentrum der Sendung vom 27. Januar 2020 steht Saturday Sports, das neue Freizeitangebot für Kinder im Primarschulalter. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach • 31. Januar, 8.30-11.30 UhrFrischwarenmarkt Gemeindehausplatz • 31. Januar, 18.30-21 UhrVernissage «Slowenische Kunstausstellung» (Ausstellung: 31. Jan.-16. Feb. 2020)Heimatmuseum • 1. Februar, 9-14 UhrWBZ-Garagenflohmarkt WBZ • 1. Februar, 14.30-16.15 UhrTheater Luftschloss: Maximilian, der HeldGewölbekeller, Gemeindehaus • 3. Februar, 19.30-22 Uhr474. EinwohnerratssitzungGemeindesaal, Gemeindehaus • 5. Februar, 15-15.30 UhrGeschichtenzeit im LeimgruberhausTreffpunkt Leimgruberhaus • 6. Februar, 11-16 UhrWBZ-Kleiderflohmarkt WBZ Alle Anlässe in Reinach auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Informationen zur Wasserqualität im 4. Quartal 2019 Chemische Beurteilung: − Gesamthärte des Trinkwassers: 28 °fH (französische Härtegrad), resp. 15.7 °dH (deutsche Härtegrade)

(Fortsetzung auf Seite 12)

9. Februar 2020

Gemeinsam für Reinach dinand Melchior Buchs und Fer in den Gemeinderat

Pulver Ferdinand Pulver

Melchior Buchs

Gemeindepräsident

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

VNVR

GEMEINDEWAHLEN 2020

Besuch in der «Langen Erlen»

Kreativität für den Einwohnerrat

Die Natur ist noch tief im Winterschlaf und trotzdem streckt ab und zu der Frühling seine Fühler aus. Besonders die Vögel warten sehnlich auf wärmere Tage. Einige stellen sich bereits auf das kommende Brutgeschäft ein. Die Spechte zum Beispiel sind schon auf der Suche nach einem geeigneten Baum, um ihre Höhlen zu zimmern. Die Wasseramsel baut jetzt fleissig an ihrem Nest, denn sie ist eine der Ersten, welche mit dem Brüten beginnt. Die Rotkehlchen aus dem Norden, die bei uns überwintert haben, machen sich langsam auf den Heimweg und die KohlmeisenMännchen schwirren nervös herum, weil jeder die beste Bruthöhle erobern will. All dies hoffen wir, bei unserem Spaziergang beobachten zu können. Kommen Sie mit und geniessen Sie mit uns einen interessanten Sonntagmorgen! Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Mitnehmen: Nach Möglichkeit Fernglas. Leitung: Esther Minder und Bruno Thoma. Treffpunkt: Sonntag, 2. Februar, Riehen Haltestelle Eglisee um 9.15 Uhr (retour ab Fondation Beyeler ca. 12.30 Uhr). Weitere Informationen unter www.vnvr.ch. Verein für Natur- und Vogelschutz

QV REINACH NORD

Ein sauberer Gewinn fürs Quartier Bei kalten Temperaturen aber herrlichem Sonnenschein startete letzten Samstag auf dem Spielplatz Surbaum die erste quartiereigene Abfallsammelaktion, organisiert durch den Quartierverein Reinach Nord. Mit Griffzangen, welche der Werkhof dem Verein gratis zu Verfügung gestellt hat, suchten rund 20 Personen während einer Stunde nach liegengelassenen Pet- und Glasflaschen, Zigarettenstummel oder anderweitigem Abfall im ganzen Quartier. Von Klein bis Gross wurden Nastücher vom Boden gekratzt und Büchsen aus dem Gebüsch gefischt. Ein spezieller Fund war eine Bratpfanne und ein fast leerer Kanister Glyphosat, der nun vom Verein im Sondermüll entsorgt wird. Nach getaner Arbeit genoss man die wärmende Sonne bei heissem Tee und schmackhaftem Gebäck und betrachtete stolz das Resultat einstündiger Arbeit: Zwei volle Säcke Abfall sowie ein randvoller Sack Pet und Alu! Die nächsten Abfallsammeltage sind am Samstag, 15. Februar, 28. März und 25. April, jeweils 10 bis 12 Uhr, Treffpunkt Spielplatz Surbaum. Quartierverein Reinach Nord

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zum Schutz vor Diskriminierung Wir stimmen Ja zur Vorlage zum Schutz vor Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung. Wir engagieren uns für eine Gesellschaft, in Christina Wicker (GLP) der alle Menschen gleichberechtigt und frei sind. Für uns ist es deshalb auch klar, dass wir uns für den Diskriminierungsschutz der LGBTIQ-Community einsetzen. Die Volksinitiative für mehr bezahlbaren Wohnraum lehnen wir ab. Die Initiative benennt zwar ein Problem, welches im urbanen Raum viele Menschen bewegt. Sie ist aber zu starr und nicht für das ganze Land gleich umsetzbar. Wir sehen die Herausforderungen im urbanen Raum, eine pauschale Vorschrift in der Bundesverfassung für die ganze Schweiz schiesst aber am Ziel vorbei. Wir empfehlen Ihnen zudem die Liste 11 für die Einwohnerratswahlen sowie Benedikt Husi am 9. Februar in den Gemeinderat. Grünliberale Partei

Gent Shurdhani ist in Reinach aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er ist eine kreative Persönlichkeit und beschäftigt sich intensiv mit visueller Kommunikation. Gent Shurdhani Er ist ausgestattet (GLP) mit einem gesunden Ehrgeiz. Er beschäftigt sich intensiv mit gesellschaftlichen Fragen, wie beispielsweise die Auswirkungen von Handykonsum bei Kindern. Er studiert Be-

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triebsökonomie an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Die gute Bildung für Jugendliche ist Gent ein grosses Anliegen. Er hat viele gute Ideen, was in Reinach verändert und verbessert werden kann und hat sich auch schon beim FC Reinach als Trainer für Kinder engagiert. Ansonsten spielt er leidenschaftlich gerne Basketball. Gent Shurdhani ist ein kluger und weltoffener Mensch und gehört einfach in den Einwohnerrat! Wählt Gent zusammen mit der ganzen Liste 11 in den Einwohnerrat und Benedikt Husi in den Gemeinderat! Christoph Layer Einwohnerrat GLP

GEMEINDEWAHLEN 2020

SVP gehört auch in den Gemeinderat Mit einem Wähleranteil von rund 25 Prozent meldet die SVP Reinach einen berechtigten Anspruch auf eine Rückkehr in den Gemeinderat an. Auch in einer Exekutivbehörde Csaba Zvekan müssen alle wich(SVP) tigen politischen Strömungen vertreten sein, insbesondere auch dann, wenn eine Partei wie die SVP einen sehr beachtlichen Teil der stimmenden Bevölkerung repräsentiert. Mit Csaba Zvekan portiert die SVP einen voll integrierten «Secondo» (er ist seit früher Kindheit Basler Bürger), welcher als politischer Quereinsteiger erste Spuren hinterlassen hat. Er ist eindeutig kein Hardliner, kein polemisierender «Plauderi»; für ihn zählt die Kraft des Argumentes. Probleme bewirtschaftet er

nicht; er sucht aktiv nach tragfähigen und letztlich auch bezahlbaren Lösungen. Dabei hat er überhaupt keine Probleme über Parteigrenzen hinweg aktiv auf alle in Reinach politisch aktiven Menschen zuzugehen. Seine breite berufliche Vergangenheit in vielen Ländern, seine Mehrsprachigkeit, seine fundierten IT-Kenntnisse und seine heutige Tätigkeit als selbstständiger Unternehmer befähigen ihn klar, ein Gemeinderatsmandat erfolgreich zu übernehmen. Csaba Zvekan geht nicht über glatte Strassen und trampelt in alten Pfaden; er geht politische Wege, die bislang vielleicht noch niemand ging. Er will Spuren hinterlassen und nicht nur Staub. Als ehemaliger Gemeinderat bin ich dezidiert der Meinung, dass die SVP Reinach in den Gemeinderat gehört. Schreiben Sie Csaba Zvekan auf Ihren Wahlzettel. Er ist eine ausgezeichnete Wahl. Paul Wenger Ehemaliger Landrat SVP

GEMEINDEWAHLEN 2020

Gemeinsam nachhaltig leben Als jungem 30jährigen Mann ist mir der Erhalt unseres Planeten sehr wichtig. Sollen doch meine zukünftigen Kinder und Enkelkinder auf einer bewohnbaren Erde Ladislas von Sury leben können. (CVP) Doch dazu kann bzw. muss jeder von uns das Seine beitragen. Ein wichtiges Zauberwort ist die Nachhaltigkeit. Wir können alle dazu beitragen, den Energieverbrauch zu reduzieren, Energie selber zu produzieren, Wasser zu sparen, den CO2 Ausstoss zu senken, indem wir vermehrt den ÖV benutzen oder auf Fahrzeuge mit regenerativem Antrieb umsteigen. Aber auch

unsere Essgewohnheiten haben einen Einfluss auf die Natur. Ich esse gerne Fleisch, aber lieber esse ich es weniger oft, und dafür ein Stück, welches nachhaltig und mit Qualität produziert worden ist. Denn nicht nur wir Konsumenten müssen uns umstellen, auch die Landwirtschaft wird sich anpassen müssen. Dies geht aber nur, wenn wir auf die «Geiz ist geil»-Mentalität verzichten. Kurzum, wenn wir alle gemeinsam das Thema Klima und Umwelt anpacken und sich jeder bei sich zuhause ernsthaft darüber Gedanken macht, ist ein wichtiger Schritt getan, wenn auch ein kleiner. Was die grossen Klimasünder anbetrifft, hat die Schweiz leider nur einen marginalen Einfluss. Dort muss gemeinsam auf internationaler Bühne agiert werden. Packen wir es an.Ladislas von Sury, Einwohnerrat CVP

BISHER

NEU

FÜR EIN ATTRAKTIVES REINACH

BÉATRIX VON SURY UND PETER MEIER IN DEN GEMEINDERAT IHRE STIMME ZÄHLTI

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REINACH

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 11)

Jeppesen Andreas, 1973 dipl. Ing. ETH MBA BISHER

Bürgergemeinde Reinach

Wahl-Vorschläge für die Bürgerratswahlen vom 9. Februar 2020 BÜRGERRAT (5 SITZE) Feigenwinter Jürg, 1965 Marketing- und Verkaufsfachmann mit eidg. FA BISHER

Giger Lukas, 1985 Bauleiter, dipl. Tech. HF Bauplanung Innenarchitektur NEU

Grieder-Feigenwinter Daniela, 1965 Kauffrau BISHER

Leimgruber Thomas, 1972 eidg. dipl. Bankfachmann BISHER

Die Bürgerratswahlen sind Majorzwahlen. Kumulieren ist daher nicht gestattet, d.h. ein Name darf NUR EINMAL auf den Stimmzettel geschrieben werden. Auf dem Stimmzettel sind VOR- und NACHNAME des Kandidaten handschriftlich einzutragen. Wählbar sind alle stimmberechtigten Reinacher Ortsbürger. Für die persönliche Stimmabgabe ist das Wahlbüro (Bürgergemeindehaus, Kirchgasse 11) wie folgt geöffnet: − Sonntag, 9. Februar, 10.00 bis 11.00 Uhr.

GEMEINDEWAHLEN 2020

GEMEINDEWAHLEN 2020

GEMEINDEWAHLEN 2020

Gehen Sie wählen

Unsere Gemeinderätin

Haben Sie schon gewählt? Oder gehören Sie zu der schweigenden Mehrheit? Viele davon nach dem Motto «mir geht es ja gut, ich will keine Veränderung»? Wir haben alle 4 Jahre die Möglichkeit, den Einwohnerrat und den Gemeinderat neu zu wählen oder zu bestätigen. Jetzt können Sie die Richtung bestimmen, die Reinach in der nächsten Zeit gehen soll. Es sind immer wieder wichtige Entscheidungen zu fällen. Umwelt, Schulhäuserbauten, Verkehr sind Themen, die uns weiterhin beschäftigen werden. Hier sinnvolle und tragbare Lösungen zu finden wird die Aufgabe des neuen Parlamentes sein. Dies ist aber nur möglich, wenn vernünftige, kompromissfähige Persönlichkeiten im Einwohnerrat und Gemeinderat Einsitz nehmen. Das sture Festhalten an Links-Rechts-Positionen hat noch keine Lösungen gebracht. Und populistische Forderungen und Verbote bringen uns nicht weiter. Stärken Sie die bürgerliche Mitte. Die BDP steht für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, für soziale Toleranz, für eine intakte Umwelt und für ein attraktives Reinach. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stehen aber vor allem für eine zielgerichtete Sachpolitik. Wählen Sie BDP, Liste 8 und Doris Vögeli wieder in den Gemeinderat. Brieflich abstimmen können Sie noch bis am Mittwoch, 5. Februar oder bis am Samstag, 8. Februar direkt im Gemeindebriefkasten. Es wäre schön, läge die Stimmbeteiligung wieder mal über 50 Prozent. Marie-Therese Müller, Liste 8 Einwohnerratskandidatin BDP

Es ist noch gar nicht lange her, dass Christine Dollinger in den Gemeinderat gewählt wurde, doch ist sie innerhalb dieser Zeit bereits zu einem prägenden Mitglied dieChristine ses Gremiums Dollinger(SP) avanciert. Sie fühlt sich wohl im Team und füllt ihr Amt mit Begeisterung aus. In ihrem Ressort Jugend, Freizeit, Sport und Kultur schätzt sie die vielen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen und wie sie alle zum vielfältgen Leben in Reinach beitragen. Der Kontakt zu den Reinacherinnen und Reinachern und zu den Mitarbeitenden der Gemeinde steht für sie an erster Stelle. Sie kann gut zuhören, geht auf die Anliegen ein und erlebt

Die richtige Wahl Nach vielen Jahren in der Gemeindepolitik bin ich nun nicht mehr auf den Listen vertreten. Im geschäftlichen Alltag würde ich mir meinen Nachfolger aussuchen und Klaus Endress ihn benennen. (FDP) Das habe ich auch in meinem politischen Amt gemacht, nur mit dem Unterschied, dass Sie, liebe Wähler, die Entscheidung treffen. Mit Ferdinand Pulver kann ich Ihnen einen Kandidaten empfehlen, der für den Ge-

meinderat richtig ist. Seine Integrität, seine Qualifikation, sein soziales Engagement, seine Risikobereitschaft verbunden mit klaren politischen Anliegen, machen ihn zu dem Nachfolger, dem ich auch im Geschäftsleben sofort meinen Stuhl überlassen würde. Zusammen mit Dr. Melchior Buchs hätten wir ein Team, das für Kontinuität und Zuverlässigkeit steht. Die FDP hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass mit ihren Vertretern die Gemeindepolitik funktioniert. Deshalb ist für mich nur eines klar: Melchior Buchs und Ferdinand Pulver in den Gemeinderat. Klaus Endress, Gemeinderat FDP

GEMEINDEWAHLEN 2020

Nein zur Zensur Am 9. Februar stimmen wir über zwei nationale Abstimmungsvorlagen ab. Darunter auch über das Referendum «Nein zu diesem Zensurgesetz!» Haben Sie sich schon dazu entSimon Schaub schieden, was Sie (SVP) auf Ihren Stimmzettel schreiben? Ich persönlich habe mich dem Nein–Komitee angeschlossen, da ich ein Freund der freien Meinungsäusserung bin und eine Haltung von Wertschätzung, Gerechtigkeit, Freiheit und Respekt gegen-

über andersdenkenden Personen pflege. Finden Sie es nicht auch bedauerlich, dass noch heute Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, Hautfarbe, Herkunft oder Religion in der Schweiz ausgegrenzt und verspottet werden? Dies sollte in der heutigen Zeit nicht mehr der Fall sein. Ich möchte mich hier, in meiner Heimat, weiterhin frei bewegen sowie meine Meinung frei äussern können. Die neuen Gesetzeseinträge braucht es aus meiner Sicht trotzdem nicht, da es im Strafgesetzbuch schon genügend Artikel gibt, die für Schutz und Recht sorgen, etwa üble Nachrede oder Verleumdung. Simon Schaub, Einwohnerratskandidat Liste 3 SVP Reinach

GEMEINDEWAHLEN 2020

Kevin Layer wählen Kevin habe ich als überlegten und ruhigen Menschen kennen gelernt. Er ist kein Mann der vielen Worte, wenn er jedoch etwas sagt, hat es Hand und Fuss. Im Sommer macht Kevin Layer (GLP) er in Muttenz die Matura und wird danach Bauingenieur an der ETH in Zürich studieren. Da er jedoch weiterhin in Reinach wohnen wird und nach Zürich pendelt, kann er trotzdem sein Mandat wahrnehmen. Vor allem in der Kommissionsarbeit kann ich mir gut vorstellen, dass Kevin sich wertvoll einbringen kann. Als Coach im Midnight Sports Reinach setzt sich Kevin auch für die Jugendlichen in Reinach ein. Sein Hobby ist Tischtennis spielen bei Rio Star Muttenz, wo er auch jüngere Spieler coacht. Wählt Kevin Layer, der einen Tag nach der Wahl 19 Jahre wird, zweimal in den Einwohnerrat zusammen mit der ganzen Liste 11 und Benedikt Husi in den Gemeinderat. Mete Akbulut Einwohnerratskandidat GLP

GEMEINDEWAHLEN 2020

Für ein sauberes Reinach Für eine intakte Umwelt ist ein Geben und Nehmen die absolute Voraussetzung. Ressourcen werden weltweit intensiv genutzt, ohne an die Auswirkungen des RaubPeter Scholer baus und der dar(BDP) aus entstehenden Folgen zu denken. Ein verantwortungsvolles Recycling und der schonende Umgang mit unseren beschränkten Rohstoffen sind absolut nötig und dringend. Zum Beispiel kann schon heute im Strassenbau ein Grossteil des Bela-

ges aus recyclebaren Stoffen verwendet werden. Auch Glas und gewisse Kunststoffe sind heute problemlos recyclebar. Eine besondere Leistung , die ich in Reinach schätze, sind die diversen Abfallsammelstellen. Es wird einem erst bewusst, wie wichtig solche gut erreichbaren Abgabeorte sind, wenn man die Situation in z. B. Übersee betrachtet und entsprechende Erfahrungen im Ausland gemacht hat. Reinach macht schon viel, jetzt liegt es auch an uns, den Abfall nach Möglichkeit ganz zu vermeiden oder ihn dann richtig zu entsorgen. Tragen wir alle bei, zu einem sauberen und wohnlichen Reinach. Peter Scholer, Liste 8 Einwohnerratskandidat BDP

So ein Bengel!

w w w. g re l l i n g e r. c h

die Gespräche als eine persönliche Bereicherung. Ihre offene Art ist gleichzeitig gepaart mit hoher Seriosität und Kompetenz in der Sache. So war sie bereits während ihrer langjährigen Tätigkeit im Einwohnerrat für ihre Dossierfestigkeit und ihr Fachwissen bekannt. Sie besitzt aber auch die notwendige Flexibilität, sich ständig wechselnden Voraussetzungen und Umständen anzupassen und in Lösungen zu denken. Von daher der ihr eigene Optimismus, der sie positiv in die Zukunft blicken und Herausforderungen mutig anpacken lässt. Ihr persönlicher Anspruch ist hoch. Oft sitzt sie bis mitten in der Nacht über den Dokumenten und vertieft sich in die Materie. Wir können uns glücklich schätzen, eine solche Gemeinderätin in Reinach zu haben. Ich empfehle Ihnen Christine Dollinger deshalb herzlichst zur Wiederwahl. Melanie Thönen, SP Reinach

GEMEINDEWAHLEN 2020

Aus alt mach neu Ab und zu braucht es Neues, wenn das Alte verbraucht, verwaschen, abgefahren oder einfach nicht mehr funktionstüchtig ist. Dies geht allen Menschen so. Auch Roger Leu (FDP) mir. Also überlege ich mir, wie und auf welchem Weg ich «dieses alte Ding» ersetzen kann. «Dieses alte Ding» kann eine defekte Pfanne, eine zerrissene Jeans oder abgelaufene Schuhe sein. Also mache ich mich an das Projekt «Austausch und Ersatz». Natürlich lasse auch ich mich dabei von der Werbung beeinflussen. Wäre es nicht schön, neben dem Ersatz der kaputten Jeans noch ein schönes Hemd oder ein lässiges T-Shirt zu erwerben? Also mache ich mich auf, den lokalen oder regionalen Detailhändler aufzusu-

chen, um mich beratend zu inspirieren und einen guten Kauf zu tätigen. Als treuer Begleiter meiner Einkaufstour sind Fahrrad oder Tram die geeignetsten Fortbewegungsmittel. So weit so gut. Es geht auch anders: Tagtäglich karren die verschiedenen Paketpostanbieter mit ihren Kleintransportern tausende Pakete von den Versandhäusern aus der ganzen Welt zum Endverbraucher direkt vor seine Haustüre. Davor haben sie eine stattliche Reise mit Flugzeug, Bahn oder Lastwagen hinter sich gebracht. Danach werden nicht wenige dieser Paketpostsendungen wieder retourniert, weil die Farbe, die Grösse oder das Design dem Besteller nicht passen. Da ist mir mein bescheidener ökologischer Fussabdruck beim Nutzen der lokalen und regionalen Detailhändler allemal lieber, als das Partizipieren am allgemeinen Trend des masslosen Versandhandels. Roger Leu, Kandidat Einwohnerrat, FDP

GEMEINDEWAHLEN 2020

Schulraumplanung Die meisten unserer Schulhäuser stammen aus den Sechzigerjahren und kommen so langsam ins Alter wo man über eine Sanierung oder einen Neubau nachdenken muss. Ein Marie-Therese grosses PrimarMüller (BDP) schulzentrum im Raum Weiermatten wurde abgelehnt. Primarschulhäuser gehören ins Quartier. Dies kann ich nachvollziehen, aber diese Lösung ist teurer. Ein Neubau kostet und die Synergien eines Zentrums entfallen. Auch die Musikschule wartet schon lange auf eigene Räume. Das Projekt Neubau Surbaum wurde beschlossen und wird in Kürze in Angriff genommen. Was ich hier nicht verstehe, sind die Diskussionen um die Turnhalle. Wir haben es schon beim Neubau Bachmatt verpasst, eine 3-fach- Turnhalle zu bau-

en. Jetzt haben wir nochmals die Chance, beim Neubau Surbaum eine grosse Mehrzweckhalle zu bauen. Es gibt viele Vereine in Reinach, die auf Hallen angewiesen sind. Es werden Turniere, Veranstaltungen sogar Schweizermeisterschaften in unseren Hallen durchgeführt. Wieso jetzt nicht die Chance packen, die nötige Infrastruktur zu bauen. Die einzige 3-fach-Halle im Fiechten ist wirklich schon in die Jahre gekommen und wird weitgehend von der ISB genutzt. Wenn wir die Einwohner und Einwohnerinnen von Reinach und Umgebung animieren wollen, sich zu bewegen oder Anlässe/Ausstellungen zu organisieren, braucht es eine gute Infrastruktur. Nutzten wir die Chance und bauen im Surbaum eine 3-fach-Halle. Ich bin überzeugt, dass der Mehrnutzen viel grösser ist als die Mehrkosten. Dafür werde ich mich, mit Ihrer Unterstützung, einsetzen. Marie-Therese Müller, Kandidatin Einwohnerrat BDP, Liste 8

EIDG. ABSTIMMUNG

Wir brauchen günstigen Wohnraum Liebe Leserinnen und Leser, es gibt Abstimmung für günstigen Wohnraum. Brauchen wir günstigen Wohnraum? Hat es zu wenig davon? Natürlich gibt es leerstehende Wohnungen, aber die sind teuer, nicht bezahlbar. Wer hat denn da geplant? Bei den Vermietern gibt es solche und solche. Die einen sind sozial und haben entsprechend normale Mieten und geben bei einer Hypothekarzinssenkung, diese auch an die Mieter weiter. Die anderen Vermieter, bekommen den Hals nicht voll und erhöhen die Miete bei einem Mieterwechsel und geben Hypozinssenkung auch nicht

an die Mieter weiter. Deshalb soll der Staat jetzt für günstigen Wohnraum sorgen. Selber schuld. Junge Leute, die von Zuhause ausziehen wollen, brauchen günstigen Wohnraum und alte Leute, die vom Arbeitsleben in Rente kommen, was ein tieferes Einkommen bedeutet, benötigen ebenso günstigen Wohnraum. Ein Umzug in eine günstige Wohnung ist fast nicht möglich. Ich lege ein Ja ein, weil wir alle tiefere Mieten brauchen. Wir hätten schon vor zehn Jahren am Freitag für günstigen Wohnraum streiken sollen. E. Wittwer, Reinach


Engagement für Jung und Alt

Einwohnerrat Blues

Vor fünf Jahren zwangen mich meine Rückenprobleme dazu, mein Engagement im Einwohnerrat zu beenden. Seit meinem Rücktritt hat mich die Politik nicht mehr losEva Eusebiogelassen. Unter Balmer (CVP) anderem durfte ich während meiner Amtszeit als Mitglied der Kommission für Bildung, Soziales und Gesundheit bei der wichtigen Schulraumplanung mitwirken. Da ich selber in Reinach aufgewachsen bin und meine ganze obligatorische Schulzeit hier absolviert habe, liegt mir die Zukunft unserer Schule sehr am Herzen. Diesbezüglich hat sich im vergangenen

Noch 14 Tage und wir wissen es – wer hat seine Wähler überzeugt? Spüren Sie auch schon etwas den Wahlblues? Ein Rhythmus, der einem teilweise enorm anspricht, René Meier (GLP) um alsbald Ermüdungserscheinungen hervorzurufen? Ich bin Kandidat für den Einwohnerrat – und spiele den Blues. Ich spiele ihn auf Wahlplakaten – ich spiele ihn in Leserbriefen – ich spiele ihn in privaten Unterhaltungen. Und hoffe darauf, die richtigen Töne zu treffen, damit Ihnen dieser Blues gefällt. Und während ich spiele, erzähle ich über meine Ideen, das lokale Gewerbe zu fördern und Reinach als Einkaufs- und Arbeitsort attraktiv zu machen. Und schon kommt der erste Refrain – ich will in den Einwohnerrat, und brauche Sie dafür. Die zweite Strophe handelt von dem Wunsch, Reinach als Wohnort attraktiv zu gestalten. Ein attraktives und vielseitiges Vereinsangebot zu fördern. Inmitten eines sicheren Wohnortes, der hohe Wohnqualität bietet. Was folgt? Der Refrain. Ich will Einwohnerrat werden, und ich brauche Ihre Stimme dafür. Schon geht das Lied in den zweiten Teil über, nach einem Gitarrensolo, dass Sie, lieber Zuhörer, schon fast abschweifen lässt. Da kommt die Dritte und wichtigste Strophe. Sie handelt von politischem Bewusstsein, das durch Familiengeschichte geprägt ist, die während den Kriegsjahren in Zürich begann. Damals, als Grossonkelund -tante mittels eines Verlages eine literarische Bewegung gegen den Einfluss des Dritten Reiches anführten. Das politische Bewusstsein hat in den Grossenkeln überlebt – aber, so der Refrain, um es überzeugend und bürgerdienstlich verwirklichen zu können, braucht es Ihre Unterstützung. Ich will Einwohnerrat werden, und freue mich, wenn Sie für die nächsten vier Jahre meinen grünliberalen Blues hören mögen. René Meier, Kanditat Einwohnerrat GLP

Oktober ein langjähriger Wunsch von mir erfüllt: ich wurde – dank Ihnen, liebe Wählerinnen und Wähler - in den Schulrat gewählt. Weitere Schwerpunkte sind für mich erschwinglicher Wohnraum und unsere Umwelt. Leider ziehen vermehrt junge Familien wie auch ältere Menschen von Reinach weg, weil sie hier vergeblich nach einem bezahlbaren Einfamilienhaus oder einer günstigen Alterswohnung gesucht haben. Eine vielschichtige Gesellschaft ist aus meiner Sicht für Reinach genauso wichtig wie verdichtetes Bauen für den Erhalt der uns umgebenden Natur. Gerne möchte ich mich erneut im Einwohnerrat solchen politischen Aufgaben stellen und freue mich über jede Stimme am 9. Februar. Eva Eusebio-Balmer, Schulrätin Einwohnerratskandidatin CVP

GEMEINDEWAHLEN 2020

Aus den Augen, aus dem Sinn Mit Energie produzierte Sachen beinhalten ja selber auch Energie. Seien es Lebensmittel, Produkte aus Metallen, Beton, Glas, Plastik, Holz, Papier, Stoffen etc. Am besten Therese Stalder schauen wir uns (parteifrei) mal um, wenn wir das nächste Mal auf der Entsorgungsstelle sind. Energie kann nicht vernichtet werden, sie kann nur umgewandelt werden. Können wir, als «hochentwickelte Spezies» auch ein Bewusstsein entwickeln, das uns von einer Wegwerfgesellschaft in eine dauerhafte Kreislaufgesellschaft, im Einklang mit der Natur, führt? Wer Qualität kauft, hat länger etwas davon und produziert nicht unnöti-

gen Abfall. Wenn doch etwas kaputt geht, dann sollte die Möglichkeit bestehen, diesen liebgewonnenen Gebrauchsgegenstand zu reparieren, auch dies erspart uns unnötigen Abfall. Schauen wir uns nur mal die Lebensmittelindustrie an. Dieses unglaubliche Angebot in allen Bereichen. Muss das so sein? Wir haben es in der Hand, denn das Umdenken fängt bei uns selber an. Das heisst: nicht den Finger auf andere richten, sondern auf sich selbst. Überwinden wir freiwillig unsere Bequemlichkeit und finden einen neuen Anreiz zur Veränderung. Machen wir das, was wir können und seien wir mit Freude Vorbild für den Rest der Welt. So entsteht Schritt für Schritt ein Bewusstsein in uns, mit den Recourcen und den Lebewesen unserer Erde wertschätzend umzugehen. Therese Stalder, Kandidatin Einwohnerrat, Liste 8

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Wahlfrust – gehen Sie wählen Der Wahlfrust bei mir ist immer noch gross, wenn ich an die Wahlbeteiligung bei den zurückliegenden Nationalund Ständerratswahlen denke. 60 Prozent ist es gleich Bernhard Bütschli was und wer ge(SVP) wählt wird. Aber bei einem falschen Abstimmungsergebnis die Faust im Sack zu machen oder zu reklamieren, ist keine Lösung. «Ich wähle nicht, sie machen trotzdem was sie wollen» ist eine der häufigsten Antworten auf die Frage, warum man nicht gewählt hat. Am 9. Februar sind Gemeindewahlen! Die Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte wollen alle das Gleiche, nämlich die besten Lösungen für unsere Einwohnerinnen und Einwohner. Die Stimmung im Einwohner-

rat ist gut und es wird an den Sitzungen und in den Kommissionen intensiv für ein lebenswertes Reinach für Jung und Alt gearbeitet. Geschätzte Stimmberechtige, gehen Sie wählen. Insbesondere bei Kommunalwahlen ist es wichtig, dass die Wahlbeteiligung hoch ist. Es geht schliesslich um unsere Gemeinde, um unser zu Hause. Was heisst gehen Sie wählen? Sie können zu Hause die gelieferten Listen anschauen, den Wahlzettel ausfüllen, unterschreiben und portofrei mit der Post abschicken. Es braucht ein bisschen Zeit und Wille. Eine Wahlbeteiligung von 40 bis 45 Prozent wäre wünschenswert, 50 Prozent oder sogar mehr eine Sensation. Es würde mich natürlich freuen, wenn sie meine Partei, die SVP Liste 3, mit dem Blick aufs Ganze wählen. Also auf eine gute erfolgreiche Wahl. Bernhard Bütschli Einwohnerratskandidat Liste 3 SVP Reinach

GEMEINDEWAHLEN 2020

Wählen Sie Dollinger und Huber Die Gemeinde Reinach hat in den vergangenen Jahren im Kanton bei wichtigen Projekten oft eine Vorreiterrolle übernommen und sich mutig und innovativ gezeigt. Jüngstes Beispiel: erste Gemeinde in BL mit der höchsten Energiestadt-Auszeichnung. Reinach beweist damit, dass auch auf kommunaler Ebene etwas gegen den Klimawandel unternommen werden kann. Diese Errungenschaften sind nicht zuletzt den VertreterInnen der SP zu verdanken. Diese haben sich in den vergangenen Jahren mit grossem Engagement für die Erreichung dieser Ziele eingesetzt. Auch die neuen KandidatInnen stehen für eine gesunde Umwelt, für Klimaschutz mit effektiven Massnahmen, und für eine umfassende Bildung ein. Sie engagieren sich für eine moderne, fortschrittliche

und solidarische Gesellschaft zum Wohle aller. Ein besonderes Augenmerk gehört dabei stets auch jenen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Falls auch Sie der Meinung sind, dass sich die Stärke einer Gesellschaft am Wohle ihrer schwächsten Mitglieder misst, empfehle ich Ihnen für den Einwohnerrat die Liste 2 zur Wahl. Falls Sie sich im Gemeinderat zudem Persönlichkeiten wünschen, die sich in Reinach für ein vielfältiges Arbeits- und Wohnumfeld einsetzen – mit bezahlbarem Wohnraum und einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr, und die sich für Lebensräume mit genügend Naherholungsgebieten und Grünflächen starkmachen, dann geben Sie Ihre Stimme Christine Dollinger und Markus Huber. Silvio Tondi, e. Gemeinderat, SP

Ein Optimist durch und durch Ich kenne Ferdinand Pulver nun seit knapp einem Jahr und habe über die letzten Wochen und Monate im Wahlkampfteam der FDP Reinach soLucio Sansano wie im National(FDP) ratswahlkampf eng mit ihm zusammengearbeitet. Ich kann Ihnen versichern, dass mir selten ein so optimistischer Mensch wie Ferdinand Pulver begegnet ist. Er ist stets guter Laune, aber auch besonnen und ausgeglichen. Dies sind allerdings bei weitem nicht die einzigen Gründe, weshalb ich ihn Ihnen für die Wahl in den Gemeinderat empfehle: Einerseits wird er neben seiner starken Persönlichkeit und seinen Erfahrungen als Unternehmer dem Reinacher Gemeinderat viel bringen. Andererseits habe ich schon in den Wahlkampfvorbereitungen gemerkt, dass er mit unserem Gemeindepräsidenten Melchior Buchs ein tolles Team bildet. Ferner zeigt sich seine positive Lebenseinstellung in folgendem Beispiel besonders: Ferdinand sitzt nach einem Motorradunfall seit über 12 Jahren im Rollstuhl. Trotz dieser Einschränkung hat er mit einer Ausbildung zum Gleitschirmpiloten begonnen. Nicht zuletzt dank seiner positiven Haltung und seiner Beharrlichkeit ist er mittlerweile der erste Schweizer, der die Prüfung für das Flugbrevet im Rollstuhl bestanden hat. Ich bin überzeugt, dass er sein Amt als Gemeinderat mit exakt demselben Optimismus und viel Engagement ausüben wird. Deshalb wähle ich Ferdinand Pulver gemeinsam mit Melchior Buchs in den Reinacher Gemeinderat. Lucio Sansano, Einwohnerratskandidat FDP

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Evangelisch

Reinach

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13 Reformierte

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Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

Kirchgemeinde

REINACH

Gospel-Workshop mit Voices of Unity Der Verein «Voices of Unity» führt seit Jahren die überaus beliebten und bekannten Gospelworkshops mit ihren afroamerikanischen Gospelmusikern aus New Jersey (USA) durch. Die Musiker und Gospelsänger Michael und Carmenda Crews sowie Floyd T. Myrie sind in der afroamerikanischen Gospeltradition aufgewachsen und in ihren amerikanischen Kirchen entsprechend engagiert. Auch dieses Jahr veranstaltet der Verein «Voices of Unity» unter anderem in der reformierten Kirche Mischeli in Reinach wieder einen Gospelworkshop. Willkommen sind alle, die Freude und Spass am Singen haben, wir üben ab Text in Englisch, daher ist Notenlesen keine Voraussetzung. Der krönende Abschluss des jeweiligen Workshops wird das Gospel-Konzert am Samstagabend in der Mischeli-Kirche sein. Sie sind alle herzlich dazu eingeladen, wenn die einstudierten Lieder in einem mitreissenden Konzert präsentiert werden. Am anschliessenden Sonntagmorgen hat der WorkshopChor die Gelegenheit, den Gottesdienst mit einigen der einstudierten Lieder mitzugestalten. In den Gospelworkshops können wir hautnah miterleben, dass Singen mehr sein kann als einfach nur Singen. Es wird zur intensiven Erfahrung von Freude, Kraft und Verbundenheit. Workshop: Reformierte Kirche Mischeli, Mittwoch, 11. bis Freitag, 13. März 2020 von 19.30 bis 22.00 Uhr. Konzert: Reformierte Kirche Mischeli, Samstag, 14. März 2020, 19.00 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Teilnahme Gottesdienst: Reformierte Kirche Mischeli, Sonntag, 15. März 2020, 10.30 Uhr Kosten: CHF 110.– für Erwachsene, CHF 80.– für Schüler/Studenten/IVRentner Anmeldung: kontakt@voices-of-unity.ch. Infos: www.voices-of-unity.ch Machen Sie mit und lassen Sie sich durch diese fantastischen Musiker inspirieren und mitreissen. Wir freuen uns auf eine intensive Zeit mit Ihnen! Beatrix Bokhoven, Vereinsadministration Voices of Unity Interkulturelles Frauentreffen Für Einheimische und Zugewanderte Wir laden Euch in eine fremde Welt ein: die der arabischen Schrift! Am Dienstag, 4. Februar 2020 um 14.00 Uhr im «Paradiso» Mischeli, Bruderholzstrasse 39, Reinach, neben der reformierten Kirche. Maha Tubbeh und Noha Elrefaie zeigen uns, wie man Arabisch schreibt. Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung. Liliane Keller-Sassy, Tel. 079 704 95 27 Fiire mit de Chliine – JEDES KIND HAT EINEN ENGEL Jedes Kind hat einen Engel. Er führt es an Orte, an denen es nicht verletzt werden kann, an denen es sich sicher und geborgen fühlt. Dort macht es die Erfahrung: Ich bin nicht allein. Da ist jemand, der zu mir steht – auch wenn ich Ärger mit den Eltern habe oder mein bester Freund nichts mehr von mir wissen möchte. «Dieses Gefühl vom Behütetsein ist für die seelische Entwicklung des Kindes wichtig», sagt der Benediktinerpater und erfolgreiche Buchautor Anselm Grün. In der spielerischen Feier «Fiire mit de Chliine» reden wir mit den kleinen Kindern über Schutzengel, hören eine Geschichte und basteln einen kleinen Engel. Die Feier dauert etwa eine halbe Stunde, anschliessend gibt es ein feines Znüni für Gross und Klein. Eine gute Gelegenheit, andere Mütter, Väter und Kleinkinder kennenzulernen! Freitag, 7. Februar, 10.00 Uhr, Mischelikirche Tatjana Clement, Mara Brussee, Florence Develey Weitere Anlässe Morgen Freitag, 31. Januar, Film, Brot und Chees, 17.00 bis 20.00 Uhr, Mischeli Samstag, 8. Februar, Jungschi am Nachmittag, siehe cevireinach.ch Samstag, 8. Februar, Pastaplausch ab 19.00 Uhr im Bistro Glöggli, Anmeldung unter 079 315 02 42 Gestorben Am 12. Januar 2020 Rolf Müller-Thierfelder, geboren am 13. Dezember 1938 Am 17. Januar 2020 Maria Habegger-Dürig, geboren am 2. August 1934 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheissung, in denen Gerechtigkeit wohnt. 2. Petrus 3,13

Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde

Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

REINACH

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VEREINSNACHRICHTEN

Dachstock bei Brand stark beschädigt WOB. Am vergangenen Samstagnachmittag kam es kurz nach 14.45 Uhr im Dachstock eines Einfamilienhauses am Juraweg in Reinach zu einem Brandfall. Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits starker Rauch aus dem Dachstock des Einfamilienhauses. Die angerückte Feuerwehr

konnte das Feuer rasch löschen. Der Dachstock wurde beim Brand stark beschädigt. Der Sachschaden kann allerdings noch nicht näher beziffert werden. Verletzt wurde beim Brand niemand. Die Brandursache ist noch nicht restlos geklärt. Im Vordergrund steht eine vorsätzliche Herbeiführung des Brandes durch einen Bewohner des Hauses.

GEMEINDEWAHLEN 2020

Ich möchte mich einbringen Als Peruaner lebe ich seit der Heirat mit meiner Frau in der Schweiz. Ich beschäftige mich als Technischer Mitarbeiter an der Universität Basel. Die Unterschiede der beiden Länder Juan Diego Càcemit ganz unterres Morales (CVP) schiedlichen Traditionen, verschiedenen Sprachen und ganz anderen Mentalitäten sind mir bestens bekannt. Ich fühle mich in der Schweiz sehr wohl und schätze die demokratische Kultur, die Offenheit und die Toleranz gegenüber Menschen mit einem Migrationshintergrund. Das Engagement im Einwohnerrat ist für mich eine grosse Herausforderung, weil es ge-

genüber den Kandidatinnen und Kandidaten mit Deutsch als Muttersprache länger braucht, um fachspezifische Texte zu lesen und zu bearbeiten. Auch das Vorbereiten von Voten wird bestimmt mehr Zeit und Geduld in Anspruch nehmen. Als Familienvater mit pubertierenden Töchtern kann ich mich mit den Anliegen einer Christlichen Volkspartei, die sich für soziale Anliegen, ganz speziell für Familien einsetzt, sehr gut identifizieren. Aus Dankbarkeit für das Land, wo ich eine sinnvolle Arbeit habe und wo ich sicher und in stabilen und friedlichen Verhältnissen leben kann, möchte ich der Gemeinschaft etwas zurückgeben. Deshalb möchte ich mich zum Wohle der Gemeinde einbringen und mich als Einwohnerrat engagieren. Juan Diego Càceres Morales, Einwohnerratskandidat der CVP

GEMEINDEWAHLEN 2020

Wertvolles Reinach Reinach ist seit fünf Jahren unser Zuhause. Die ganze Familie fühlt sich wohl hier. Dabei waren wir zuerst skeptisch. Der nahe Autobahnanschluss? Nun eine schnelle Gabriela Brahier Verbindung in die Stark (FDP) Stadt und zu allen anderen weitergelegenen Zielen. Die Grösse der Gemeinde? Nun die grosse Vielfalt an Möglichkeiten, von Wohnen über Kultur zu Infrastruktur bis hin zu Arbeitsplätzen. Die vielen Schulen und Kindergärten? Nun jeweils ein konkreter Ort voller Lebendigkeit und gutem Lernklima für unsere Kinder.Reinach

hat viel zu bieten. Es ist ein wertvolles Zuhause für mich. Ein Ort, an dem ich nicht nur leben, sondern mich auch engagieren möchte. Engagieren für Vielfalt, Lebendigkeit und Wertstiftung für alle. Besonders wichtig scheint mir dabei, Werte wie Freiheit und Eigenverantwortung nicht nur zu fordern, sondern auch zu ermöglichen, für alle Einwohnerinnen und Einwohner. Um eigenverantwortlich handeln zu können, braucht es ein gewisses Mass an Sicherheit, an Stabilität, in sozialer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Vielleicht sogar ein Bewusstsein dafür, ein wertvoller Teil der Gemeinschaft zu sein. Eine Gemeinschaft, die sich dessen bewusst ist, ist in der Tat von Wert. Gabriela Brahier Stark, Einwohnerratskandidatin FDP

Reinach Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert, Oerinstr. 83, 4153 Reinach, info@koffermarktreinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarkt-reinach.ch Kultur in Reinach KiR. Postfach 803, 4153 Reinach. Co-Präsidium: Annie Kofmel, Renate Linhart, Annette Schneiter. Kulturelle Anlässe wie Konzerte von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Infos unter 075 417 34 66, info@kulturinreinach.ch, www.kir-bl.ch Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45 Uhr in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcr-reinach. ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20 Uhr, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Urban Roth, praesidium@mgkreinach.ch netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25. Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Vermietung von Familiengärten melden sie sich bei: Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30 Uhr, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Kürzeweg 20, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, qvrn@intergga.ch

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

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GEMEINDEWAHLEN 2020

Ich wähle Béatrix von Sury Ich wähle Béatrix von Sury, weil ich von Ihren Fähigkeiten als Gemeinderätin überzeugt bin. Das Ressort Bildung und familienergänzende Betreuung, das sie 2012 Béatrix von Sury übernahm, ist bei (CVP) ihr in sehr guten Händen. Béatrix von Sury kann zuhören, nimmt ihre Gesprächspartner ernst

und setzt sich für gute Lösungen ein. Sie sucht den Konsens, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Zu den grossen Aufgaben ihres Ressorts gehört die Schulraumplanung. Für die Einführung der 6. Primarklassen mussten die Schulhäuser angepasst und zum Teil auch saniert werden. Das Schulhaus Surbaum wird neu gebaut. Für Béatrix von Sury ist es zudem wichtig, gute Infrastrukturen für die Familien zu schaffen, wie z. B. Mittagstische. Für ihre Aufgaben setzt sie sich sehr gerne ein. Hannelore Jeker

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zu unfairen Regeln Am 9. Februar stimmen wir über die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» ab. Sie verfolgt das Ziel, das Angebot an preisgünstigem Wohnraum zu erhöhen. Das ist ja Paul Meier (FDP) gut und recht. Es braucht bezahlbare Wohnungen. Die Initiative will aber unter anderem ein

unfaires Vorkaufsrecht einführen. Die Kantone und die Gemeinden sollen ein Vorkaufsrecht beim Verkauf von Grundstücken erhalten. Private dagegen bleiben aussen vor und haben keine Chance. Ist dies fair? Wollen wir unterschiedliche Regeln für die verschiedenen Player im Immobilienmarkt? Für mich ist die Antwort: Nein und daher bitte ich auch Sie, diese unfaire Initiative abzulehnen! Paul Meier, Einwohnerrat FDP

Sonntag, 2. Februar 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Gabriella Schneider 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Gabriella Schneider Predigttext: Lk 2, 22–35 MiKI-Müsli, (Dauer 1 Stunde) Treffpunkt: Mischelikirche Hintereingang Montag, 3. Februar 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli 20.00 Singprobe der Kantorei im Reformierten Zentrum Mischeli Dienstag, 4. Februar 12.00 Mittagstisch im Bistro Glöggli, Reformiertes Zentrum Mischeli (Anmeldung bis spätestens am Samstag um 18.00 unter Tel. 079 315 02 42) Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Mo–Di Vormittag geschl. / 14.00 –18.00 Mi–Fr 9.00 –12.00 / 14.00 –18.00 Sa 9.00 –18.00

Sonntag, 2. Februar 10.00 Trad. Gottesdienst, Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel & Kidstreff Dienstag, 4. Februar 6.00 Männergebet Mittwoch, 5. Februar 20.00 Hauskreise und Kleingruppen Donnerstag, 6. Februar 14.30 Nachmittagsbibelkreis

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 2. Februar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 5. Februar 20.00 Gottesdienst

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 31. Januar 10.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt Samstag, 1. Februar 17.30 Eucharistiefeier mit Blasiussegen, mitgestaltet durch den Kirchenchor in der Dorfkirche Sonntag, 2. Februar 10.30 Eucharistiefeier und Effatafeier mit Kerzensegnung und Blasiussegen in der Dorfkirche 18.00 Taizé-Gebet im Kloster Dornach Mittwoch, 5. Februar 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion in der Dorfkirche Donnerstag, 6. Februar 18.15 Rosenkranz in der Dorfkirche 19.00 Vesper in der Dorfkirche Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 31. Januar 12.00 Ländermittagstisch «Spezialitäten aus dem Nahen Osten» im Bistro Glöggli des Reformierten Zentrums Mischeli (Anmeldung bis am Mittwoch 29. Januar unter wolbeck@refk-reinach.ch oder Tel. 061 711 44 76)

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 2. Februar 11.00 Sonntagsbrunch mit «Lars – der Mann, der lange Wege ging» Thema: Bringen Gebete Heilung? Anmeldung erwünscht bis 30. Januar an R. Batzli, 061 721 46 43 oder r.batzli@gmx.ch Neuapostolische Kirche Reinach

Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

TIEFBAUAMT BASEL-LANDSCHAFT

Aesch, Baustelle Zubringer Pfeffingerring – Bauphasenumstellung, die Arbeiten nähern sich dem Ende Mit dem Projekt «Aesch, Zubringer Pfeffingerring» wird im Auftrag des Kantons Basel-Landschaft mit Hilfe einer neuen Strasse (inkl. entsprechender Kunstbauten) das Neubaugebiet Aesch Nord direkt an die Hochleistungsstrasse A18 angeschlossen. Das Gemeindestrassennetz inkl. den Knotenbereichen Arlesheimerstrasse und Hauptstrasse werden dadurch stark vom Verkehr entlastet. Nach Arbeitsaufnahme 2017 wird die Fertigstellung früher als geplant 2020 abgeschlossen. Um die Baumassnahme abzuschliessen ist ab Feb. 2020 mit Verkehrsbehinderungen von ca. 3 Monaten zu rechnen. Mit einer neuen Verbindungsstrasse beginnend am Kreisel Butthollen in Richtung Norden, um die neu erstellten Gebäude der GSR Wieland Stiftung herum, schliesst der Zubringer auf Höhe Überführung Fiechtenweg an die HLS A18 im Osten an. Hierbei wird die kantonale Hauptverkehrsstrasse ReinachAesch (HVS 18) inkl. paralleler Velound Tramverbindung in Tieflage unterquert. Neu wird es von der A18 kommend eine zweispurige Ausfahrt im Norden Richtung Reinach und Aesch geben. Weiter ist eine einspurige Zufahrt im Süden von Aesch und Reinach in Richtung A18 vorgesehen.

Luftbildaufnahme der Baustelle (Sommer 2018). Östlich der Hauptstrasse sind die Grundwasserschutzzonen S2 und S3, sowie die angrenzende Bebauung hinsichtlich Lärmes und Kommunikation zu berücksichtigen. Nördlich des Zu-

bringers wird ein Vernetzungstreifen für Kleintiere inkl. Unterführungstunnel unter die Hauptstrasse realisiert. Grundsätzliche Überlegung ist, dass das Gemeinde- und Kantonsstrassen-

FOTO: ZVG

netz so wenig wie möglich durch die Baumassnahmen tangiert wird. Dies wird mit 4 Hauptbauphasen optimal umgesetzt. Im Anschluss an die Hauptbauphase 4, diese wird am 14.02.2020

enden, wird mit den Bauphasen 5 und 6 die Hauptverkehrsstrasse ReinachAesch erneuert. In diesen Bauphasen kann von der Hauptstrasse keine Einund Ausfahrt zur A18 angeboten werden. Es wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet. Um die Einschränkungen zu minimieren wird die Unterführung in der Nacht vom 14. / 15.02.2020 für den Verkehr vom Kreisel Butthollen zur HLS A18 in beiden Richtungen freigegeben. Zudem wird es Signalisationsanpassungen (geänderte Lichtsignaldauern, Einsatz eines Verkehrsdienstes) und umfangreiche Informationen geben. Die Dauer der Einschränkungen wird ca. 3 Monate andauern. Der öffentliche Verkehr (Tram) und die Langsamverkehrsverbindungen Reinach-Aesch sind von dieser Baumassnahme nicht tangiert. Wir bitten um Ihr Verständnis, diese letzten Arbeitsschritte sind notwendig, um die gesetzten Ziele der Verkehrsentlastung Arlesheimerstrasse und einen verbesserten Verkehrsfluss Pfeffingerring – Hochleistungsstrasse A18 sicher zu stellen. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Das Projektteam Aesch, Zubringer Pfeffingerring des Tiefbauamtes Basel-Landschaft.


Der Verkauf von Immobilien funktioniert seit Jahrzehnten gleich. Mit einem neuen Maklermodell bringt das erfolgreiche Unternehmen Neho nun frischen Wind in die Schweizer Immobilienbranche.

Sparen beim Immobilienverkauf: Neho-Makler arbeiten zum Fixpreis von 9500 Franken

E

ric Corradin, CEO von Neho, stellte sich oft die Frage «Warum sollten wir hohe und nicht zeitgemässe Provisionen für den Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung zahlen?» Die Immobilienpreise sind in den letzten Jahrzehnten massiv gestiegen. Mit wachsenden Verkaufsrenditen erhöhten sich jedoch gleichzeitig auch die Provisionen an Makler – zum Nachteil der Eigentümer. Gegen die bisherige Intransparenz und Ineffizienz wollte Corradin etwas unternehmen. Er machte sich Gedanken darüber, wie wieder Fairness gegenüber Eigentümern hergestellt werden kann. Gemeinsam mit drei Mitgründern startete er 2017 Neho mit dem Ziel, den Schweizer Immobilienmarkt umzukrempeln.

Wer ist Neho?

Gegründet: 2017 Niederlassungen: ZH, LU, BE, BS/BL, VD, GE etc. Mitarbeiter: 32 Personen Sektor: Immobilien, Technologie Partner: Investis, Credit Suisse, WüstPartner, PriceHubble, Groupe Delarive

Neues Maklermodell Der Service von Neho ist modern und leicht zu verstehen – ohne altmodische Gewohnheiten. Die Immobilienagentur arbeitet als erste Firma in der Schweiz mit dem weltweit etablierten Festpreismodell, statt mit flexiblen Provisionen. Wer mit Neho eine Immobilie verkauft, zahlt 9500 Franken – unabhängig vom Verkaufspreis und dem Wert. Traditionelle Immobiliengesellschaften verrechnen für die gleichen Leistungen durchschnittlich 3 Prozent. Bei einem Haus- oder Wohnungspreis von 900’000 Franken liegt die Provision demnach bei 27’000 Franken.

Kompromissloser Service Trotz fixem Preis bietet Neho die gleiche Dienstleistung wie traditionelle Agenturen. Die Makler erstellen detaillierte, von Banken anerkannte Schätzungsberichte und inserieren die Immobilien auf 16 Online-Plattformen, die 98 Prozent des Marktes abdecken. Die Neho-Berater machen vorgängig Fotos und erstellen mithilfe modernster Technik virtuelle Rundgänge der Häuser und Wohnungen. Im gesamten Verkaufsprozess wird jeweils eng mit

Die Verleihung des Swiss Real Estate Awards, Kategorie PropTech in Zürich, 2018 mit (v.l.): Heiko Packeiser, Geschäftsleiter Deutschschweiz; Eric Corradin, CEO; Vincent Privet, COO.

Eigentümern und Käufern zusammengearbeitet. Geht man also erneut vom Preis von 900’000 Franken aus, bietet Neho seinen Kundinnen und Kunden ein Sparpotenzial von rund 20’000 Franken – ohne Kompromisse beim Service eingehen zu müssen.

Neho Neumühlequai 6 8001 Zürich Tel. BS/BL 061 588 05 00 Tel. AG 056 588 04 00 Tel. BE 031 528 05 00 Tel. ZH 043 588 01 00

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Ein weiterer grosser Unterschied des überarbeiteten Verkaufsprozesses ist, dassdielokal-verankertenMaklervieleffizienter arbeiten und sich dadurch mehr auf ihre Kunden konzentrieren können. Hierzu setzt Neho im Hintergrund auf einen digitalen Ansatz, der die Makler bei der täglichen Arbeit unterstützt und Abläufe zusätzlich beschleunigt.

Das heisst allerdings nicht, dass alles automatisiert abläuft und Maschinen die Immobilien verkaufen. Dem Kunden Christian G. zufolge, klappte die Kommunikation mit Neho problemlos und half dabei, seine Immobilie innerhalb von kurzer Zeit zu verkaufen (siehe Erfahrungsberichte unten). Für Neho sprechen nicht nur zufriedene Kunden und erfolgreiche Verkaufszahlen, sondern auch die Verleihung des Real Estate Awards 2018. Die Auszeichnung, die jährlich von Marktexperten vergeben wird, ist eine grosse Anerkennung. Aber schliesslich hat Neho auch grosse Ambitionen – und zwar den veralteten und teuren Immobilienmarkt zu revolutionieren.

Mehr als 250 Immobilien verkauft Gegründet wurde die Firma im Jahr 2017 von Eric Corradin und drei weiteren ambitionierten Unternehmern. Zum Ziel steckten sie sich, die nicht mehr zeitgemässen Prozesse in der Immobilienbranche umzukrempeln. Aktuell arbeiten 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Firma. Seit der Gründung half Neho Hauseigentümern dabei, schweizweit mehr als 250 Immobilien zu verkaufen. Im Jahr 2020 sollen schliesslich rund 600 Objekte über das Unternehmen zum Verkauf stehen. Zitat vom CEO von Neho, Eric Corradin: «Die heutigen Provisionen sind ungerechtfertigt und nicht zeitgemäss.»

Professionelle Beratung - Kunden sprechen über ihre Erfahrungen mit den lokalen Maklern.

«Er informierte mich regelmässig über den aktuellen Verkaufsprozess» B ei Neho sind alle Makler lokal verwurzelt. Sie kennen die einzelnen Regionen mit ihren unterschiedlichen Gegebenheiten sowie die rechtlichen Vorgaben eines Immobilienverkaufs. So können sie Eigentümer nicht nur über die Grundlagen einer Liegenschaft und den jeweiligen Markt beraten, sondern auch bei Finanzierungsfragen und rechtlichen oder steuerlichen Verfahren weiterhelfen. Mehrere Kundinnen und Kunden waren bereit, über ihre persönlichen Erfahrungen mit Neho zu sprechen.

Unschlagbarer Preis Max und Joséphine G. aus Oberwil haben Neho folgende Rückmeldung zu den Preisen gegeben: «Kurzum: Solide, effizient und verlässlich – zu einem Bruchteil des Honorars der traditionellen, überteuerten und verschlafenen Immobilienmakler.»

Professionell und kommunikativ Fiona K. aus der Region Bern berichtet: «Der lokale Makler war sehr kompetent und kannte sich gut aus. Die Erfahrung war spürbar und wurde meinerseits sehr geschätzt. Der Dank schlanker Prozesse und lokalem Know-how arbeiten die Makler effizienter und sparen den Immobilienverkäufern zehntausende Franken an unnötiger Provision.

lokale Neho-Makler war ausserdem sehr professionell und kommunikativ. Er informierte mich regelmässig über den aktuellen Verkaufsprozess.»

Dies ist einer der grossen Vorteile des neuen Modells. Die lokalen Makler haben wesentlich mehr Zeit, um sich um die Anfragen der Kundinnen und Kunden sowie das Käufermanagement zu kümmern.

Proaktives Herangehen Zu weiteren Erfahrungen mit Neho sagt Gerard G. aus Luzern: «Ich bin sehr zufrieden mit der Begleitung durch den Verkaufsprozess. Unser lokaler Neho-Makler betreute mich gut, zuvorkommend und kompetent und hat mich immer auf dem Laufenden gehalten. Die vereinbarten Termine wurden eingehalten. Ich habe die proaktive Herangehensweise beim Ausarbeiten der Reservationsvereinbarung, die Organisation des Kaufvertrags und die Abwicklung beim Notar sehr geschätzt.»

Umfassende Beratung Karl V. aus Brütten berichtet über die zusätzlichen Dienste und Fachgebiete

der lokalen Neho-Makler: «Der Makler von Neho hat ganze Arbeit geleistet und uns viel Ärger mit der Hypothek erspart. In acht Wochen hatten wir zahlreiche Interessenten und vier Angebote, von denen wir eines akzeptiert haben.» Zudem bedankt sich der zufriedene Kunde für die ausgezeichnete Beratung.

Von A bis Z extrem zufrieden Und zuletzt erklärt Christian G. aus Burgdorf, der von einer traditionellen Immobilienagentur zu Neho gewechselt hatte: «Nach zwei erfolglosen Jahren wechselte ich vom traditionellen Makler zu Neho. Und siehe da – nach zwei Monaten war mein Haus verkauft! Mit dem Verkauf war ich von A bis Z extrem zufrieden und der lokale Makler hat einen professionellen Job gemacht. Preis-Leistungs-Verhältnis: Einfach top! Bilder und Homepage: Ebenfalls top! So werden heute Immobilien verkauft.»


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 21. Januar 2020 • Der Gemeinderat hat beschlossen, die bestehende Licht- und Audioanlage im SchlossChäller zu erneuern. • Der Gemeinderat genehmigt die Wasserund Kanalisationsbeitragsrechnungen im Gesamtbetrag von CHF 130204.65. • Des Weiteren hat der Gemeinderat folgende Unterlagen zur Kenntnis genommen: Protokoll des Fachgremiums Ortsentwicklung und -gestaltung (FOG) vom 11. Dezember 2019, Birsstadt-Protokoll vom 20. Dezember 2019, die Auflistung der Jugendförderungsbeiträge an Vereine für das Jahr 2020, Liste der laufenden Baugesuche des 2. Semesters 2019, die Auswertung der Radarkontrollen der Kantons- und Gemeindepolizei vom Dezember 2019. Im Anschluss an die Sitzung hat der Gemeinderat am Begrüssungsapéro für Neuzuzüger teilgenommen. Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 0160/2020 Parzelle(n) Nr.: 378 – Projekt: Abbruch 3 bestehender Gebäude, Klusstrasse 6, 14, 14a, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Rofra Baumanagement AG, Weidenstrasse 34, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Otto Partner Architekten AG, Benzburweg 30, 4410 Liestal Baugesuch Nr.: 0163/2020 Parzelle(n) Nr.: 6173, 6091 BR – Projekt: Ladestation für Elektrofahrzeuge, Nordring 2, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: LANDI Reba AG, Nordring 2, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Strüby Konzept AG, Steinbislin 2, 6423 Seewen SZ Baugesuch Nr.: 0168/2020 Parzelle(n) Nr.: 458 – Projekt: Zweckänderung: alt Wohnung in neu Büro, Hauptstrasse 109, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Basellandschaftliche Kantonalbank, Rheinstrasse 7, 4410 Liestal – ProjektverfasserIn: Burckhardt+Partner AG, Dornacherstrasse 210, 4002 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 10.02.2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Papier- und Kartonsammlung am 4. Februar 2020 Am Dienstag, 4. Februar 2020, findet in Aesch die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Bündel oder Container werden nicht abgeführt. Bitte Papier und Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereitstellen – gebündelt oder in einem deutlich beschrifteten Container.

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

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FDP unter Zugzwang, SP und CVP lauern

Sollten Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, kann dies unter der Tel. 061 332 00 22 (Anton Saxer AG, Pratteln) gemeldet werden. Wir danken für die Mitarbeit. Bauabteilung Aesch

Austausch mit der Partnergemeinde Porrentruy

In Porrentruy: Carina Wenger, Lara Saladin, Sarah Petz und Manon Vernon (v.l.). Während einem zweitägigen Austausch mit Porrentruy bekamen die kaufmännischen Lernenden des Abschlussjahres der Gemeinde Aesch einen Einblick hinter die Kulissen der Partnergemeinde. Dabei durften sie in einem vielfältigen Programm die Verwaltung mit den verschiedenen Abteilungen sowie die Stadt Porrentruy näher kennen lernen. Untenstehend ihr Bericht über den Austausch. «Conviviale, culturelle et historique – freundlich, kulturell und historisch». So beschreibt Stadtverwalter François Valley seine Gemeinde Porrentruy. Pruntrut, so der deutsche Name, ist eine Gemeinde im Kanton Jura mit ungefähr 6640 Einwohnerinnen und Einwohnern. Porrentruy ist eine Stadt, die von ihren vielen verschiedenen kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten lebt. Neben vielen Museen, wie beispielsweise dem Musée de l’Hôtel-Dieu, das die Kantonale Stadtbibliothek beinhaltet, sind dies auch das Musée Jurassica (Naturhistorisches Museum) und die Galerie du Sauvage (Museum für Kunst und Fotografie). Ebenfalls gesehen haben muss man den botanischen Garten (le Jardin Botanique) und natürlich das Schloss (le Château de Porrentruy). Porrentruy wird oft auch als Zentrum des Kanton Juras beschrieben. Deshalb hat es in der Gemeinde viele verschiedenen Schulen, wie eine Primar- und Sekundarschule, eine kantonale Schule, eine Wirtschaftsschule, eine Schule für Technik sowie diverse Privatschulen (St. Paul, St. Charles und St. Ursule). Wie in Aesch gibt es auch in Porrentruy einen geführten Dorfrundgang, die sogenannte tour de ville «Circuit Secret». Der Gemeindeverwalter, François Valley, beschreibt die Partnerschaft mit Aesch als sehr freundschaftlich und als Pflege der historischen Kultur, denn Aesch und Porrentruy haben dieselben Wurzeln (die Familie Blarer von Wartensee). Für uns waren dies zwei sehr spannende und lehrreiche Tage in Porrentruy. Vielen Dank für diese Möglichkeit! Sarah Petz, Lara Saladin und Carina Wenger, Lernende Gemeinde Aesch (Fortsetzung auf Seite 18)

Zum ersten Mal Majorzwahlen: Entscheidend für den Einzug ins Blarer Schloss sind mehr die Persönlichkeiten, weniger die FOTO: WOB ARCHIV Parteien.

Die FDP muss zwei ihrer drei Gemeinderatssitze neu besetzen. Vor allem die CVP hofft, von diesem Vakuum profitieren zu können. Tobias Gfeller

D

ie Ausgangslage ist klar: Während am 9. Februar bei der SP, SVP und CVP sämtliche Bisherige wieder antreten, muss die FDP die Sitze von Vizegemeindepräsident Bruno Theiler und Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger, die beide nicht mehr antreten, verteidigen. Stephan Hohl tritt wieder an. Die Mitgliederversammlung entschied, nicht nur mit drei, sondern gleich mit vier Kandidierenden anzutreten. Übertriebene Machtgelüste, wie die politische Konkurrenz hinter vorgehaltener Hand schimpft? «Nein», stellt Parteipräsident Cristian Manganiello klar. «Wir wollen der Bevölkerung eine richtige Auswahl bieten mit Kandidierenden mit unterschiedlichen Hintergründen, Stärken und Meinungen.» Stephan Hohl, Martin Glatz, Stephan Preiswerk und Brigitte Vogel decken ein breites Spektrum ab, findet Manganiello. Unter Druck fühle er sich nicht, betont der Parteipräsident. «Die Kandidierenden der anderen Parteien sind jetzt nicht wahnsinnig.»

GEMEINDEWAHLEN 2020

Wohnqualität für alle Generationen Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP Aesch sind bereit, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen! Auf der Liste 1 finden Sie viele engagierte PersönlichSabrina Franz keiten, die auf un(FDP) terschiedlichste Weise eng mit unserem Dorf verbunden sind. Sie stellen ihr Wissen und ihre vielfältigen Erfahrungen der Dorfpolitik zur Verfügung und vertreten eine liberale Grundhaltung. Sind auch Ihnen eine hohe Wohnqualität für alle Generationen sowie gute Entwicklungsmöglichkeiten für unser Gewerbe wichtig? Dann freue ich mich, wenn Sie die Liste 1 der FDP einwerfen. Besten Dank für Ihre Unterstützung! Sabrina Franz, Kandidatin FDP Liste 1, Mitglied Gemeindekommission, bisher

CVP wagt den Angriff Die Rücktritte bei der FDP will vor allem die CVP ausnutzen und mindestens einen zusätzlichen Sitz neben der Bisherigen Monika Fanti erobern. «Ja, wir wollen der FDP einen Sitz abjagen», stellt Parteipräsident und Kandidat Christian Helfenstein ganz offen klar. Seit zwölf Jahren präsidiert er die Geschäftsprüfungskommission. Als Mitinhaber des Familienunternehmens brächte er Unternehmergeist und damit die Sicht des Gewerbes und der Industrie in den Gemeinderat, ist Helfenstein überzeugt. Er sei im Dorf gut verankert. Bis im letzten Sommer war er während zehn Jahren Präsident des Männerchors und ist noch immer aktiver Fasnächtler. Er wundere sich, dass im Wahlkampf so wenig über den Sport- und Kulturdom gesprochen wird. «Das ist eine Chance für Aesch – aber nicht für jeden Preis. Man muss es genau prüfen.» Als dritter Kandidat nominierte die CVP Max Haefeli, dem aber nur Aussenseiterchancen zugerechnet werden. SVP backt kleine Brötchen Die SP ist mit Christine Koch und Eveline Sprecher heute doppelt im Gemeinderat vertreten. Mit Jean-Pierre Müller, Mitinitiant und Organisator des Aescher «Flohmi», streben die Sozialdemokraten einen dritten Sitz an. Dass sie damit die FDP angreifen wollen, verneint Parteipräsident Jan Kirchmayr. «Wir haben unsere Kandidierenden nominiert, als noch nicht bekannt war, dass Marianne Hollinger nicht mehr antritt. Wir ma-

chen unser politisches Vorgehen nicht abhängig vom Handeln anderer Parteien.» Mit einer stärkeren Vertretung im Gemeinderat wolle sich die SP noch mehr für die Entwicklung im Dorfzentrum, mehr bezahlbaren Wohnraum und gegen die Umfahrungsstrasse zwischen Reinach und Aesch einsetzen», erklärt Kirchmayr. Er ist überzeugt: Als zweitstärkste Kraft in Aesch bei den Landratswahlen vergangenes Jahr habe die SP Anspruch auf drei Sitze im Gemeinderat. Die SP wird dabei von den Grünen unterstützt. Zum ersten Mal im Majorz gewählt Kleinere Brötchen backt die SVP. Finanzchef Andreas Spindler tritt wieder an. Eine zweite Kandidatur gibt es aber nicht. «Wir hätten schon fähige Personen. Die wollen aber alle nicht», klagt Parteipräsident Erich Baumberger. «Man kann halt niemanden zwingen.» Baumberger hätte eine Doppelkandidatur der SVP gerne gesehen. Generell sei er zufrieden, wie es aktuell in Aesch läuft. Durch die bessere Finanzlage der Gemeinde sei eine Steuersenkung wieder denkbar, so Baumberger. Weil in Aesch der Gemeinderat bei diesen Wahlen zum ersten Mal im Majorz- und nicht mehr im Proporzwahlverfahren gewählt wird, stehen stärker die Personen und nicht mehr die Parteien im Vordergrund. Für das frei werdende Gemeindepräsidium traut sich noch keiner der Parteipräsidenten aus der Deckung. «Warten wir den 9. Februar ab», heisst es unisono.


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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

Korrektes Verhalten im Kreisverkehr

Energiestadt – Info 01/20

Förderbeiträge für Solarund Fotovoltaik-Anlagen 2020

Kreisel sind ein runde Sache: Der Verkehr ist sicherer als bei einer Kreuzung. Er ist flüssiger und vermindert Lärm und Abgase. Im Gegenzug müssen alle Verkehrsteilnehmer aufmerksam sein, Rücksicht nehmen und wissen, wie sie einen Kreisel richtig befahren. Grundsätzlich zählt für alle Lenkenden: − Vor dem Einfahren Tempo verlangsamen. − Beim Herannahen: a) Ausfahrt wählen und Richtungspfeile beachten b) auf andere Verkehrsteilnehmer wie Fussgänger, Velofahrer etc. achten c) Blinker setzen oder Armezeichen geben wenn man die erste Ausfahrt nehmen will − Jedem von links kommenden Fahrzeug, das behindert werden könnte, den Vortritt gewähren, auch wenn es sich noch nicht im Kreisel befindet. − Dass andere Fahrzeuge den Kreisel verlassen werden, kann man nur annehmen, wenn diese die Absicht mit dem rechten Blinker – oder einem Armzeichen bei Radfahrern – angezeigt wird. − Eine besondere Vorsicht drängt sich gegenüber Velos auf, die oft schlechter zu sehen sind und die ein weit höheres Tempo erreichen können als man annimmt – insbesondere E-Bikes. − Die Absicht anzeigen, den Kreisel zu verlassen. Dieses Zeichen sollte unmittelbar nach der vorgängigen Ausfahrt gegeben werden. Das Vergessen der Richtungsanzeige kann mit einer Ordnungsbusse von über CHF 100.– geahndet werden! − Beim Verlassen des Kreisels darauf achten, leichten Zweirädern, die im Kreisel bleiben, nicht den Weg abzuschneiden. Leichte Zweiräder dürfen im Kreisverkehr vom Gebot des Rechtsfahrens abweichen und in der Mitte der Strasse fahren. − Auf Fussgänger achten, auch beim Fehlen eines Fussgängerstreifens. − Bei mehreren Fahrstreifen ist jeder Fahrstreifenwechsel per Blinker oder Armzeichen (Radfahrer) anzuzeigen. Ein korrektes Verhalten fördert den Verkehrsfluss und steigert die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer – vielen Dank. Gemeindepolizei Aesch

Kinderdisco im Jugendhaus Am Samstag, 8. Februar 2020, steigt im Jugendhaus phönix von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr eine Kinderdisco für Kids zwischen 6 und 11 Jahren. Ein DJ wird coolen Sound auflegen. Daneben gibt es eine Bar mit alkoholfreien Getränken und Süssem zu günstigen Preisen. Willst du dabei sein? Dann melde dich an bei: thomas.luethi@aesch.bl.ch Wir freuen uns auf einen tollen Abend! Jugendhaus Phönix

Birsstadt TV: Modellbau und Neuzuzüger In der neuen «Birsstadt TV»-Folge wird auf die Modellbau-Ausstellung vom vergangenen Wochenende zurückgeblickt. Als Spezialgast der Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch (MSA) hat der Modell- und Schiffbau-Club Basel (MSCB) seine schwimmenden Exponate vorgeführt. Ausserdem war «Birsstadt TV» beim Begrüssungsapéro für Neuzuzüger mit dabei. Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Beiträge sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Im Rahmen ihrer Energiepolitik unterstützt die Gemeinde Aesch den Neubau von Solar- und Fotovoltaik-Anlagen finanziell. Der Gemeinderat stellt dafür im laufenden Jahr CHF 15000.– zur Verfügung. Weitere Informationen zu den aktuellen Förderbeiträgen sind auf der Gemeinde-Website zu finden unter: www.aesch.bl.ch ››› Raumplanung & Umwelt ››› Förderbeiträge ››› Solaranlagen. Bauabteilung Aesch

Vakante Stelle: Ausbildungsplatz (60%) für das berufsbegleitende Studium FH/HF Soziale Arbeit/Sozialpädagogik/ soziokulturelle Animation Die Gemeinde Aesch sucht für das Jugendhaus phönix per 1. August 2020 oder nach Vereinbarung eine aufgestellte Persönlichkeit für einen Ausbildungsplatz (60%) für das berufsbegleitende Studium FH/HF Soziale Arbeit / Sozialpädagogik / soziokulturelle Animation. Das entsprechende Stelleninserat finden Sie unter www.aesch.bl.ch ››› Verwaltung ››› Stellen. Gemeinderat Aesch

Heimatmuseum am Sonntag, 2. Februar 2020, geöffnet Das Heimatmuseum Aesch erzählt seit über 40 Jahren viele bewegte und wissenswerte Geschichten aus der Aescher Vergangenheit und beherbergt wunderbare Schätze. Lassen Sie sich in die Vergangenheit der über 750-jährigen Geschichte unseres Dorfes entführen. Sie finden dabei viel Spannendes aus dem Arbeitsalltag früherer Zeiten. Hunderte Gegenstände und Bilder sind als Zeugen der Zeit ausgestellt und warten auf interessierte Besucherinnen und Besucher. Das Heimatmuseum ist mit Ausnahme der Schulferien jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Besuchen Sie uns am 2. Februar 2020 im Heimatmuseum. Der Stiftungsrat freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen dabei viel Spass. Stiftungsrat Heimatmuseum

98. Geburtstag Am 24. Januar 2020 durfte Frau StadelmannHofmeier Irma ihren 98. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

90. Geburtstag Am 25. Januar 2020 durfte Herr Bänziger Rudolf seinen 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Goldene Hochzeit Heute, am 30. Januar, darf das Ehepaar Good-Fuhrer Franz und Irmgard das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

GEMEINDEWAHLEN 2020

LESERBRIEF

Engagement und Verantwortung

Die Wahrheit zum «Räbhüsli»

Sehr verehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, es ist wichtig, wen Sie in den Gemeinderat und wen in die Gemeindekommission wählen. Das Engagement einer Christian Helfenstein (CVP) starken Mitte ist die treibende Kraft für eine vernünftige, starke Politik. Die CVP stellt Personen zur Wahl, die bereit sind Verantwortung zu tragen und einen kühlen Kopf bewahren, wenn es darum geht, Wünsche und Träume für Aesch in den Himmel wachsen zu lassen. Christian Helfenstein ist der richtige Mann für den Gemeinderat. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Präsident der Geschäftsprüfungskommission kennt der die Geschäfte der Gemeinde gut. Sein Wissen wird die Arbeit im künftigen Gemeinderat bereichern. Für die Gemeindekommission empfehle ich Ihnen Christian Wipf. Seine Fähigkeit, analytisch und sachlich an die Aufgaben der Kommission heranzugehen, wird eine wichtige Stütze für die Gemeindekommission sein. Wählen Sie am 9. Februar die starke Mitte. Heidi Häring-Franz

Bürgergemeinde Aesch

Brennholz-Gant

Samstag, 15. Februar 2020 Besammlung: 14.00 Uhr beim Bahnhof Aesch Zur Versteigerung gelangen ca. 90 Ster Brennholz aus dem «Länzberg». Es besteht die Möglichkeit, gegen Aufpreis von Fr. 20.– / Ster das ersteigerte Holz im April heimtransportieren zu lassen. Kaufinteressenten sind herzlich eingeladen: Forstbetrieb und Bürgerrat Aesch

GEMEINDEWAHLEN 2020

Wohnraum für alle! Ein Prozent aller Wohnungen in Aesch sind gemeinnützig. Diese Wohnungen werden zur sogenannten Kostenmiete angeboten. Das heisst, auf den Jan Kirchmayr (SP) Mietzins wird keine Rendite einer Immobilienfirma draufgeschlagen, sondern nur die echten Kosten verrechnet. Die Initiative «Ja zu bezahlbaren Wohnungen» will mehr solche gemeinnützige Wohnungen, weil die Mieten in Genossenschaften bis um einen Viertel tiefer sind! Es fallen also bis zu drei Mietzinse jährlich weg. Schweizweit sollen gemäss Initiative 10 Prozent aller Neubauten gemeinnützig sein. Dank der Förderung des bezahlbaren Wohnraums können sich junge Familien, Junge und Ältere eine Wohnung in Aesch leisten und sorgen für eine vernünftige Durchmischung unserer Gemeinde. Dass ohne Förderung von Genossenschaften zu wenig zahlbarer Wohnraum bereitsteht, zeigt alleine ein Blick auf deren Inserate. Eine Wohnung unter 1500 Franken ist in Aesch praktisch nicht zu finden. Mittlerweile sind für die tiefen und auch mittleren Einkommen die Wohnkosten der grösste Ausgabeposten. Wie soll man sich so noch eine Wohnung leisten können? Wer in Aesch Wohnraum für alle schaffen möchte, stimmt am 9. Februar Ja zur Wohninitiative und wählt die SP Liste 2 in die Gemeindekommission und Christine Koch, Eveline Sprecher und Jean-Pierre Müller in den Gemeinderat Jan Kirchmayr, Landrat SP, Kandidat Gemeindekommission (bisher)

Familie W. + E. Benz hat in der letzten Woche in ihrem Leserbrief zum «Räbhüsli» unbelastet von jeder Sachkenntnis die Gemeinderätin und Winzerin Monika Fanti angegriffen. Ob es sich dabei um eine bewusste Lüge oder schlichte Unwissenheit handelte, bleibe dahingestellt. Die Wahrheit ist, dass weder Monika Fanti noch ihre Schwester als neue Eigentümerin der Parzelle, auf der das «Räbhüsli» steht, den Pachtvertrag von Joël gekündigt haben. Vielmehr hat der alte Besitzer der Parzelle im Dezember 2018 die Pachtverträge von Joël und Monika Fanti gekündigt. Da die Reben von Monika Fanti auf dieser Parzel-

le einen existenziellen Anteil an ihrer Produktionsfläche darstellen, sie aber zu jenem Zeitpunkt nicht über genügend Mittel für den Erwerb verfügte, hat ihre Schwester die Parzelle gekauft und ihr die Rebfläche verpachtet. Das ist ein in der Landwirtschaft völlig legales Vorgehen. Das ehemalige «Räbhüsli» möchte die Schwester für sich privat nutzen, was ihr gutes Recht als Eigentümerin ist. Dass Familie Benz über das Ende des «Räbhüsli» enttäuscht ist, kann man verstehen, es gibt ihr aber nicht das Recht Unwahrheiten über eine verdiente Gemeinderätin zu verbreiten. Gaston Ravasi

SOLIDARITÄTSVEREIN PERU

Unterstützung für Peru Zur 6. GV des Vereins Solidaridad am 21. Januar im Pfarreiheim Aesch konnte Präsident Peter Eugster zahlreiche Mitglieder begrüssen. Bernhard Schibli orientierte über die laufenden Projekte; im Juli wird er sich wieder vor Ort über die Fortschritte informieren. Fast 280 000 Franken konnten seit 2014 zu deren zielgerichteter Unterstützung überwiesen werden. Die bisherigen Projekte entwickeln sich erfreulich. Finanzielle Unterstützung beschlossen wurde auch für den Bau dezentraler Zentren bei Arequipa für Katechese und Ausbildung. Weiter unterstützt wird das erfolgreiche «Musikprojekt» in Cusco: Für das Jugendorchester (aus allen Gesellschaftsschichten) nimmt B. Schibli weiterhin gerne Instrumente entgegen (nötigenfalls zur Reparatur), die er nach Peru weiterleiten wird. Kurzfristig musste 2019 ein zusätzlicher Betrag zur Verbesserung der Frischluft in der sanierten

Eisdiele im Bau von Padre Xavier, Puerto Maldonado gesprochen werden. Neu unterstützt wird das Projekt «Chico Latino» zur integralen Entwicklung von Kindern von 3 bis 12 Jahren. Die statutarischen Traktanden wurden von P. Eugster zügig abgewickelt, die Rechnung 2019 und das Budget 2020 verabschiedet und dem Vorstand Decharge erteilt. Einstimmig wurde der Vorstand für weitere zwei Jahre gewählt; Bernhard Schibli übernimmt das Präsidium von P. Eugster, der nach sechs Jahren zurücktritt. Unter warmem Applaus der Anwesenden übergab ihm Bernhard Schibli ein Geschenk aus Peru zum Dank für seine wertvolle Arbeit seit der Gründung des Vereins. Der offerierte Wein und herrliche Backwaren aus Beat Wipfs «Backstube» beflügelten noch lange die angeregten Diskussionen der Anwesenden. Homepage: www.solidaritaetsverein-peru.ch. Jean-Claude Frei

GEMEINDEWAHLEN 2020

Aesch – my Deheim Ausschlaggebend für den Wunsch, in Aesch zu wohnen, waren soziale Kontakte und Freundschaften. Seit 2014 darf ich bei der Jagdgesellschaft Aesch das Amt als JagdaufseErich Baumberger her ausüben. Die(SVP) se Tätigkeit und viele positive Begebenheiten waren der Grund, künftig in Aesch zu wohnen. Durch langjährige Kontakte kam ich auch zur Aescher SVP. Bis zur Übernahme des Präsidiums im Frühjahr 2018 durfte ich als Sekretär amtieren. Die Möglichkeit mich zunehmend politisch zu betätigen, war nach meiner vorzeitigen Pensionierung bei den SBB Anfangs 2019, gegeben. Als Sektionspräsident wird man in so viele Sachgeschäfte einbezogen, so dass sich die Frage einer

Kandidatur in die Gemeindekommission immer mehr aufdrängte. Viele neue Projekte und Ideen sind in Planung, sie aber umsetzen bedeutet sich hineinzuarbeiten und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Es gibt aber auch Altlasten zu bewältigen. Gerne will ich mich für dieses Amt engagieren und mich für die Gemeinde Aesch, deren Bewohner ob Jung oder Alt, mit meiner Lebenserfahrung und Netzwerk einsetzen. Umsetzen kann ich dies aber nur mit Hilfe der Aescher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Mit ihrer Stimme auf der SVP Liste 3 geben Sie mir die notwendige Unterstützung für die Wahl in die Gemeindekommission und Andreas Spindler als bestandener Gemeinderat. Ich wünsche allen Einwohnerinnen und Einwohner einen erfolgreichen Start im neuen Jahr. Erich Baumberger, Sektionspräsident SVP Aesch-Pfeffingen Kandidat Gemeindekommission Aesch

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Seewen Grellingerstrasse ausserorts Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällerarbeiten (Sicherheitsholzerei) sind auf der Grellingerstrasse im Abschnitt «Pony Ranch – Kantonsgrenze Baselland (Duggingen)» folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Die Durchfahrt in beide Fahrtrichtungen wird zeitweise erschwert (Intervallsperrung). Der Verkehr wird durch einen Verkehrsdienst geregelt. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Der Postautodienst ist gewährleistet. Dauer: Montag, 10. Februar bis Freitag, 21. Februar 2020 jeweils von 08.00 bis 17.00 Uhr Totalsperrungen bis zu 30 Minuten Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 31. Januar 2020 kai/rom

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger


AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

GEMEINDEWAHLEN 2020

DIE POLIZEI MELDET

GEMEINDEWAHLEN 2020

Klare Haltung gegen Diskriminierung

Brand in Einfamilienhaus

Meine Wahlempfehlung für Aesch

Leider haben aufgrund der sozialen Medien Hassreden, Mobbing und Diskriminierung gegen Minderheiten starken Auftrieb erhalten. Insbesondere gleichPascale Schnell (SP) geschlechtliche Paare sind davon betroffen und dies kann fatale Folgen haben. Als Erziehungsberechtigte zweier Söhne, ist es meine Aufgabe, meinen Kindern die Werte unserer Kultur und Gesellschaft weiterzugeben. Die meisten Eltern ermutigen die Kinder einander mit Offenheit, Respekt und Toleranz zu begegnen. Die Schulen leisten ebenso einen wichtigen Beitrag, diese Werte den jungen Generationen zu vermitteln.

Es ist äusserst wichtig, eine klare Haltung einzunehmen. Die sogenannte Rassismus-Strafnorm umfasst heute lediglich die Diskriminierung aufgrund der Rasse, Ethnie oder Religion. Am 9. Februar können wir über eine Erweiterung abstimmen. Der Nationalrat stimmte mit 121 zu 67 einer Ausdehnung der Strafnorm zu. Im Februar geht es um die Frage, ob man in der Schweiz weiterhin ungestraft gegen Schwule, Lesben und Bisexuelle hetzen kann. Wer öffentlich eine Person oder eine Gruppe wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert oder zu Hass aufruft, der soll künftig bestraft werden. Ich stimme der Erweiterung zu und freue mich über ihr Ja und ihre Stimme für die Liste 2 der SP. Pascale Schnell, (bisher) Vizepräsidentin SP Aesch-Pfeffingen, Kandidatin Gemeindekommission

WOB. In der Küche eines Reiheneinfamilienhauses am Muggenbergweg in Pfeffingen kam es am letzten Freitagmittag kurz vor der Mittagszeit zu einem Brandausbruch. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden. Nachdem eine Meldung einging, rückten die Sicherheitskräfte aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Baselbieter Polizei drang bereits Rauch aus dem Haus. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen erhitzte eine 44-jährige Hausbewohnerin Öl in einer Pfanne und verliess anschliessend die Küche. Das erhitzte Öl fing Feuer und setzte den Dampfabzug in Brand. Es entstand ein erheblicher Schaden an der Kücheneinrichtung.

Ich wähle überzeugt Martin Glatz in den Aescher Gemeinderat, weil er in unserer Gemeinde so gut vernetzt ist wie kein Zweiter. Er ist ein offener und zugänglicher Sven Gloor Mensch, der in seinen vielen persönlichen Gesprächen

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die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung aufnimmt. Martin ist eine leidenschaftliche Person, die mit vollem Engagement die gesteckten Ziele verfolgt und alles tut um diese zu erreichen. Als Aescher Unternehmer bin ich mir absolut sicher, dass Martin auch für das Gewerbe und die Industrie ein offenes Ohr hat und für eine liberale Wirtschaftsordnung einsteht. Ich wähle am 9. Februar überzeugt Martin Glatz in den Aescher Gemeinderat! Sven Gloor

GEMEINDEWAHLEN 2020

Jetzt wählen gehen, es lohnt sich Demokratie ist Arbeit, auch wenn nicht gerade Gemeindewahlen anstehen. Denn mitbestimmen ist aufwändig. Einfach ein Ja, ein Nein und ein paar Namen auf die Brigitte Vogel Zettel zu schrei(FDP) ben, reicht nicht. Man muss sich einlesen, sich mit Themen und Kandidierenden auseinandersetzen und sich eine eigene Meinung bilden. Jeder ist mitverantwortlich für das, was dabei herauskommt. In den letzten Wochen waren Plakate mit Wahlversprechen und Standaktionen auch in Aesch allgegenwärtig. Nicht nur für die, die sich der Wahl stellen, war es eine intensive Zeit. Das Privileg, überhaupt die Wahl zu haben, ist grundsätz-

lich mit Aufwand verbunden. Was möchte ich eigentlich für Aesch? Welchen Kandidierenden traue ich zu, dass sie meine Anliegen am besten vertreten und sich stark machen für das, was ich mir für Aesch wünsche? Eines versichere ich Ihnen: Wenn Sie mich wählen, arbeite ich mit grossem Einsatz für die Demokratie in und für Aesch. Klar, man kann die Wahl auch anderen überlassen. Und sich auf den Standpunkt stellen, dass der eigene Einfluss sowieso zu gering ist. Falsch! Gerade bei Gemeindewahlen kann jede einzelne Stimme das Resultat in eine andere Richtung lenken. Unsere Demokratie funktioniert nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben. Die, die wählen, bestimmen. Falls Sie Ihre Wahlzettel noch nicht ausgefüllt haben, nutzen Sie jetzt die letzten Tage und bestimmen Sie mit. Es lohnt sich! Brigitte Vogel, Kandidatin FDP für den Gemeinderat

GEMEINDEWAHLEN 2020

Konstruktive Politik Geschätzte Aescherinnen und Aescher. Am 9. Februar finden Gemeindewahlen statt. Unser Dorf hat in den letzten Jahren eine stürmische EntwickJean-Pierre Müller lung erlebt. Überall wird gebaut, oft (SP) mit negativen Auswirkungen bezüglich Umwelt, Lärm, Luft und Klimaerwärmung. Die Wissenschaft und die Jugend fordern endlich ein Umdenken, damit auch die nächsten Generationen noch einen intakten Planeten für ihre Kinder und Kindeskinder vorfinden. Dieses Umdenken braucht es auch auf Gemeinde-Ebe-

ne. Riesige Strassenprojekte, wie die Südumfahrung in Reinach Süd oder das einer Bauschutt-Deponie zwischen Ettingen und Aesch bedrohen die Lebensqualität unseres Dorfes mit LastwagenLawinen. Die SP Aesch hat in der Vergangenheit sehr wirkungsvolle und konstruktive Politik zu Gunsten der Umwelt und der Aescher Bevölkerung geleistet. Sie setzt unter anderem auch für den Ausbau der Velowege und für den Viertelstundentakt der S-Bahn ein. Dieses Engagement verdient grosse Anerkennung und ich empfehle deshalb Christine Koch, Eveline Sprecher und JeanPierre Müller für den Gemeinderat sowie die Liste 2 für die Wahlen in die Gemeindekommission. Klaus Kirchmayr, Landrat, Fraktionspräsident Grüne BL

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MUSIKSCHULE

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und in den Gemeinderat

ANDREAS SPINDLER www.svp-aesch.ch KULTURKOMMISSION AESCH

«Schangsongs» mit Florian Schneider «Schangsongs» – so spricht der Oberbaselbieter das französische Wort Chansons aus. Florian Schneiders «Schangsongs», das sind Lieder von hier für die Leute von hier, das sind unerzählte Geschichten von zuhinterst aus dem Tal. Urchige, unverfälschte Country- und Folksongs in der Mundart des Oberen Baselbiets. Lieder, die weder belehren, noch sich kommerziell anbiedern,sehnsüchtig, herb, derb, romantisch und verschroben, aber mit süsser Poesie und mit Herz und Schalk. Seit zwei Jahrzehnten verbindet den Sänger eine tolle Freundschaft und rege Konzerttätigkeit mit dem Vielseitigkeitspianisten Roman Bislin-Wild. Erstmals zusammen mit Florian und Roman steht auch die grossartige Mary Long auf der Bühne im Schloss Chäller. Zugegeben, das Wort «grossartig» mag etwas zweifelhaft gewählt sein: auffallend «gross» war sie schon immer, aber eine «artige» junge Frau könnte ihr Publikum wohl kaum mit so viel kecker Frische verzaubern, wie sie es tut! Eine echte Entdeckung! Gönnen Sie sich einen unterhaltsamen Abend am 7. Februar um 20 Uhr bei uns im Schlosschäller. Tickets sind in der Papeterie Gutknecht in Aesch erhältlich, an der Abendkasse oder unter info@schloss-chaeller.ch Wir freuen uns auf Sie! Markus Back, Kulturkommission Aesch

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Tageselternverein Aesch. Gemeindezentrum, Hauptstrasse 29. Vermittlung von Betreuungsplätzen für Kinder in Tagesfamilien: ganztags, halbtags, stundenweise. Bürozeiten Vermittlung: Donnerstag, 9–11 Uhr; Freitag, 9–11.30 Uhr; Tel. 061 756 77 24. Telefonische Sprechstunde: Dienstag, 14–16 Uhr, Tel. 061 751 12 67. Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte

April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen Tennis-Sandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neu- und Schnuppermitglieder (Kinder, Junioren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, Meyer-Strasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch Turnerinnen Aesch. Frauen, Seniorinnen: MZH Löhrenacker, Mi, 20.15–21.45. Gymnastikriege

Florian Schneider Freitag, den 7. Februar, 20.00 Uhr

«Going Down The Road» Die Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklasse von Noemi Locher sind auf dem langen Weg, die Kunst des Gitarrenspiels zu erlernen. Wie weit ein jedes dieser Kinder und Jugendlichen schon gekommen ist, zeigen sie uns an ihrem Vortragsabend, welcher am Freitag, 31.Januar 2020 um 18.30 Uhr im Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schüt-

zenmattschule Trakt C) stattfindet. Eine breite Auswahl an Songs von Franz Schubert, Mani Matter, Ed Sheeran und vielen anderen wird an diesem Abend zu Besten gegeben. Die jungen Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf Ihren Besuch. Andreas Kirschner, Schulleitung

GEMEINDEWAHLEN 2020

Joèls Räbhüsli wurde geschlossen Liebe Familie W. + E. Benz ich danke Euch für den schönen Bericht über Joèls Räbhüsli. Auch ich gehöre einem Clan aus Reinach an, welcher unzählige gemütliche Stunden bei Joèl und Sybille verbracht haben. Bei gastronomischen und humorvollen Höhepunkten ist gut gegessen und viel gelacht worden. Dies ist zum grossen Teil unserem Joèl zu verdanken. Vielen Dank auch an Monika und dem Helferteam, die immer einen guten Service geboten haben. Solche Lokale haben einen Seltenheitswert. Aber diese verschwinden leider. Dafür werden andere auf Profit ausgehende Lokale erhalten. Ich bin auch der Meinung, dass hier ein Konkurrent ausgeschaltet wurde. Ich bin der Meinung,

dass man hier eine andere Lösung hätte finden können. Als Sozialvorsteherin im Gemeinderat Aesch, habe ich von ihr erwartet und eine Lösung zu suchen, dass die zwei bis drei Jahre die Joèl noch machen wollte, überbrücken zu können. Leider nein. Ich habe meine Konsequenzen bereits bezogen, denn ich habe den Einwohnerratsbummel ausgelassen, weil das Abendessen bei Frau Fanti stattfand. Aber wir Chluuser Räbefründe werden Joèls weitere Events an einem anderen Ort weiter unterstützen und weiter lachen und gut essen. Ich bin ich sicher, dass Joèls Freunde aus Aesch den Namen Fanti nicht auf ihrem Stimmzettel haben werden. Also bis bald bim Joèl. Bernhard Bütschli

GEMEINDEWAHLEN 2020

Mis Aesch, mis Dorf «Was, schon wieder vier Jahre vorbei?», wurde ich letzthin von einer Bekannten angesprochen, als ich ihr erzählte, dass im Februar 2020 die nächsten Gemeindewahlen Ueli Siegenthaler stattfinden wer(SVP) den. Mir ging es ähnlich, als man mich fragte, ob ich für weitere vier Jahre zur Verfügung stehen würde. Da mir die Arbeit für die Gemeinde immer noch sehr viel Freude bereitet, war meine Entscheidung schnell getroffen und ich möchte gerne auch weiterhin für Sie, liebe Bewohnerinnen und Bewohner von Aesch, meinen Teil dazu beitragen, dass Aesch das Dorf bleibt, das wir alle lieben. Aesch ist nicht perfekt und soll es auch nie sein, es hat seine Ecken und Kanten, Probleme und «Baustellen», aber gerade deswegen schätze ich es so sehr. Hier bin ich aufgewachsen und das Dorf wuchs mit mir. Dieses Wachstum bringt für uns alle neue Herausforderungen und es ist mir ein Anliegen, hier mitwirken zu können, denn gerade auch die Landwirtschaft ist

und wird immer mehr davon betroffen sein. Ob in der Gemeinde-, der Geschäftsprüfungs- oder der Energie- und Umweltschutzkommission: mein Wunsch ist es, mein Wissen und meine langjährige Erfahrung auch in den nächsten vier Jahren Aesch und seiner Bevölkerung weiterhin zur Verfügung stellen zu können. Ich wähle SVP Liste 3 und Andreas Spindler in den Gemeinderat. Ueli Siegenthaler SVP Aesch

Andreas

Spindler

in den Gemeinderat

bisher

Dafür setze ich mich ein: Eine verlässliche und tragbare Finanzpolitik

Keine neuen Steuern und Gebühren Einkaufen im Dorfzentrum Verkehr vernünftig lenken statt bekämpfen

www.svp-aesch.ch


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Häckseldienst Am Montag, 3. Februar 2020 haben Sie zum ersten Mal in diesem Jahr die Gelegenheit, Ihren Baum- und Sträucherschnitt Ihres Grundstücks zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm, verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen sind Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten Sie: Häckseln bis zu 15 Minuten ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Jede auf die 15 Gratis-Minuten nachfolgende angebrochene Viertelstunde kostet CHF 30.00 und wird per Rechnung erhoben. Bitte deponieren Sie das Material in einem Behälter oder sauber gehäuft am Strassen- oder Trottoirrand vor Ihrer Liegenschaft. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass das Häckselmaterial nicht mitgenommen wird. Anmeldung erforderlich! Um die Häckseltour effizient organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Freitag, 31. Januar 2020, 12.00 Uhr erforderlich, telefonisch auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Tel. 061 756 81 20 oder per Internet: www.pfeffingen.ch ››› Online-Schalter ››› Häckseldienst. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Sirenentest am Mittwoch, 5. Februar 2020 Am Mittwoch, 5. Februar 2020, findet der jährliche schweizweite Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen für den «Allgemeinen Alarm» und für den «Wasseralarm» getestet. Es sind keine Verhaltensund Schutzmassnahmen zu ergreifen. Um 13.30 Uhr wird in der ganzen Schweiz das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer ausgelöst. Nach einer Pause von drei bis fünf Minuten erfolgt eine Wiederholung des Alarms. Zeitgleich werden gehörlose Bewohner des Kantons mit einer SMS über den Sirenenalarm informiert, dafür musste im Vorfeld einmalig die Telefonnummer des Empfängers angegeben werden. Zusätzlich zum Sirenenalarm wird eine Alarmmeldung über die Informationsplattform ALERTSWISS verbreitet. Angaben zur Plattform finden Sie auf der Internetseite www.alert.swiss. Die ALERTSWISS-App kann kostenlos im Apple Store und bei Google Play heruntergeladen werden. Bei einem Ausfall der Sirenenfernsteuerung wird im Ernstfall die Feuerwehr aufgeboten. Diese aktiviert dann die Sirenen von Hand direkt vor Ort. Eine Überprüfung dieser Handauslösung wird vom Kanton jedes dritte Jahr angeordnet. Nach 2017 besteht darum in diesem Jahr wieder die Verpflichtung die Handauslösungen der Sirenen zu überprüfen. Es wird somit in sämtlichen Gemeinden des Kantons um 13.45 Uhr erneut der «Allgemeine Alarm» sowie nach drei bis fünf Minuten eine Wiederholung ertönen. lm Kanton Basel-Landschaft gibt es keine Stauanlagen welche mit Sirenen für den Wasseralarm ausgerüstet sind. Aus diesem Grunde erfolgt kein Wasseralarm-Test in unserem Kanton. In gefährdeten Gebieten, unterhalb von grossen Stauanlagen, erfolgt dieser Test zwischen 14.15 Uhr und 15.00 Uhr. Dabei ertönen zwölf tiefe Dauertöne von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden Sie im lnternet unter www.sirenentest.ch. Amt für Militär und Bevölkerungsschutz Basel-Landschaft

Die nächste Entsorgung von Häckseldienst (Anmeldung bis Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle, inkl. kostenlose Entsorgung Weihnachtsbaum Papier-/Kartonsammlung Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall

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Herausforderer wünschen sich ein aktives Dorfleben

Ausbildungsbeiträge Der Kanton Basel-Landschaft gewährt nach dem Grundsatz der Subsidiarität (d.h. die Kosten können weder durch Angehörige noch auf andere Weise aufgebracht werden) Ausbildungsbeiträge an diversen Ausbildungseinrichtungen nach abgeschlossener obligatorischer Schulzeit. Je nach Beginn der Ausbildung gelten unterschiedliche Abgabetermine für die Einreichung der Stipendiengesuchsformulare. Auf den 28. Februar 2020 haben Gesuche für das Lehrjahr 2019/2020 einzureichen: Berufslernende, die ihre Lehre im Sommer 2019 angetreten haben oder bisherige Bewerber und Bewerberinnen, die in einem Vorjahr ihre Lehre begonnen haben. Die Gesuchsformulare sind bei der Hauptabteilung Ausbildungsbeiträge, Rosenstrasse 25, 4410 Liestal (061 552 79 99) zu beziehen wo auch nähere Auskünfte erhältlich sind und bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Weitere Hinweise zu Stipendien und Ausbildungsdarlehen finden sich im Internet unter: www.bl.ch (Stichwort; Ausbildungsbeiträge). Amt für Ausbildungsbeiträge

Baupublikation Baugesuch Nr. 0178/2020 Gesuchsteller/in: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal – Projekt: Einfamilienhaus / Carport / Schwimmbad, Parz. 1701, Moosackerweg, Pfeffingen – Projektverfasser/in: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal Auflagefrist: 10. Februar 2020 Kleinbaugesuch Nr. 01/2020 Gesuchsteller/in: Künti Christian, Schollenackerweg 5, 4148 Pfeffingen – Projekt: Velounterstand, Parz. 757, Schollenackerweg 5, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Künti Christian, Schollenackerweg 5, 4148 Pfeffingen Auflagefrist: 10. Februar 2020 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Einsprachen gegen Kleinbaugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Kleinbaugesuchs-Nummer während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Gemeinderat Pfeffingen, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag – Freitag von 10.00 – 11.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

(Fortsetzung auf Seite #)

Entsorgungskalender

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

findet statt am

Montag, 3. Februar 2020 Dienstag, 4. Februar 2020 Mittwoch, 5. Februar 2020 Mittwoch, 26. Februar 2020 Mittwoch, 11. März 2020 Mittwoch, 13. Mai 2020

Die Herausforderer sind sich einig: Martin Kaiser und Urs Henner finden, das Zusammenleben soll wieder mehr im Fokus stehen – und wollen deshalb im Gemeinderat etwas bewirken. FOTO: CASPAR REIMER

Die parteilosen Martin Kaiser und Urs Henner wollen in den Pfeffinger Gemeinderat und dort den zurücktretenden Rolf Klossner beerben. Tobias Gfeller

D

der Hand umzudrehen» und Personen, die sich für ein aktives Dorfleben engagieren, auch zu unterstützen, findet Henner. Der Jugendarbeiter des Seelsorgeverbands Angenstein und ehemaliges Mitglied der Sozialhilfebehörde und des Vereins Frischluft in Arlesheim lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Gruppe «Pfeffingen lebt». Und dort engagiert sich sein Mitbewerber Martin Kaiser. Der parteilose Spenglermeister kandidierte bereits vor vier Jahren für den Gemeinderat. «Wir müssen dagegen ankämpfen, dass Pfeffingen noch mehr zum Schlafdorf wird.» Sowohl Henner wie auch Kaiser fordern vom Gemeinderat Unterstützung für jene, die im Dorf etwas bewegen wollen – sowohl finanziell wie auch betreffend Vorschriften.

Kaiser. Als Instruktor bei der Schweizer Armee und ehemaliges Mitglied der Pfeffinger Feuerwehr könne er gerade auch in diesem Bereich viel Know-how einbringen. «Wir müssen aufpassen, dass Pfeffingen nicht aus dem Fokus der Sicherheitsbehörden gerät, die Patrouillenfahrten der Polizei reduziert werden und generell ein Leistungsabbau vollzogen wird.» Gemeinderat sei sehr gut aufgestellt Während Rolf Klossner (parteilos) zurücktritt, treten die Gemeinderäte Ruben Perren (parteilos), Susanne Schindler (FDP), Sacha Ursprung (parteilos) und Gemeindepräsident Sven Stohler (FDP) zur Wiederwahl an. Letzterer stimmt Martin Kaiser und Urs Henner zu, dass ein aktives Dorfleben wichtig für Pfeffingen ist. Deshalb sei es dem aktuellen Gemeinderat auch ein Anliegen, bei Veranstaltungen nicht nur präsent, sondern auch aktiv dabei zu sein. Auch die Vereine seien für das Dorf wichtig, so Stohler. «Da versuchen wir natürlich auch, unterstützend zu wirken.» Sven Stohler weiss um die verschiedenen Interessen in Pfeffingen. «Die einen möchten, dass etwas läuft, andere wiederum schätzen die Ruhe. Wenn mal wirklich etwas stattfindet, unterstützen wir dies als Gemeinderat.» Ganz generell sieht Sven Stohler den Gemeinderat aktuell sehr gut aufgestellt. «Wir arbeiten sehr gut im Team, auch wenn wir mal unterschiedliche Meinungen und angeregte Diskussionen haben.»

ass es in Pfeffingen Mängel gibt und der Gemeinderat schlechte Arbeit leistet, wollen Martin Kaiser und Urs Henner beide nicht sagen – im Gegenteil. «Wir haben ein sehr hohes Level in Pfeffingen und dazu müssen wir Sorge tragen», betont Henner. Pfeffingen stehe finanziell gut da, was für eine Baselbieter Gemeinde keinesfalls selbstverständlich ist. Das wissen und betonen die beiden parteilosen Herausforderer unisono. Ihnen geht es mehr um «Softfaktoren», die es zu verbessern gelte oder wenigstens beibehalten werden sollten. «Mir geht es um den Umgang miteinander und untereinander», erklärt Henner, der von der CVP aktiv unterstützt wird, aber kein Parteimitglied ist. Das Zwischenmenschliche sei ihm wichtig. «Wir müssen schauen, dass wir auch ohne Dorfladen und mit nur einer Beiz einen guten Austausch im Dorf pflegen.» Von Seiten Gemeinderat gehe es darum, «nicht jeden Fünfliber zweimal in

Alteingesessener soll in Dorfexekutive Pfeffingen ist bekannt für tiefe Steuern und die ruhige Lage und ist dadurch vor allem für Wohlhabende ein attraktiver Wohnort. Pfeffingen müsse aber auch für sein aktives Dorfleben bekannt sein, wünscht sich Martin Kaiser. Er störe sich an der zunehmenden Anonymität und Individualität im Dorf. «Man wird sich fremd», warnt Kaiser. Es gehe ihm auch darum, dass alte Dorftraditionen erhalten bleiben. «Es ist Zeit, dass wieder ein Alteingesessener, der in Pfeffingen aufgewachsen ist, im Gemeinderat sitzt.» Gerade in diesen Themen wolle er «einen Nagel einschlagen». Auch das Thema Sicherheit beschäftigt Martin

ÖKUMENE

GEMEINDEWAHLEN 2020

Jugendliche gestalten Taizé-Feier

Heimatverbunden und Bodenständig

Taizé-Gottesdienst am Sonntag 2. Februar um 17 Uhr, was für ein wunderbares Datum. So hoffen auch wir auf eine wunderbare und lichterfüllte Taizé-Feier zum Thema Hoffnung. Sieben Firmanden und Firmandinnen der Firmgruppe 2020 bereichern mit ihren Texten zum Thema den stimmungsvollen Gottesdienst im Kerzenlicht mit den bekannten Liedern der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé. Nehmen Sie an diesem Sonntag den Weg unter die Füsse und «pilgern» Sie in die Kirche nach Pfeffingen. Mariann Widmer, Klavier und Viktor Pantiouchenko, Akkordeon erfüllen mit ihren Klängen hoffentlich nicht nur den Kirchenraum, sondern auch ihre Herzen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, so erwarten wir viele Menschen, die den sakralen Raum füllen. Herzlichen Dank im Namen der Oekum. Vorbereitungsgruppe: Urs Henner

Martin Kaiser ist wie auch sein Vater in Pfeffingen aufgewachsen und fühlt sich mit unserer Dorfgemeinschaft, den alten Werten und Traditionen und nicht zuletzt als Familienvater zweier Töchter der heranwachsenden Jugend sehr verbunden. Martin Kaiser wurde von seinen Eltern geprägt und er fühlte sich berufen in Beruf, Familie und Freizeit sich zum Wohl von Land und Leuten einzusetzen. Er leistete über 16 Jahre Feuerwehrdienst in der damaligen noch eigenen gut und zweckmässig ausgerüsteten Gemeindefeuerwehr und war jederzeit bereit, alles liegen zu lassen, um mit seinen Kameraden nach dem einfachen Grundsatz «Retten, Halten, Löschen» zu Hilfe zu eilen und mit gesundem Menschenverstand situationsgerecht zu entscheiden und zu handeln. Mit 24 Jahren Feuerwehrdienst und als ehemaliger Kommandant möchte ich ihm für seinen treuen Dienst am Nächsten herz-

lich danken. Ich bin ihm beim Besuch in der Infantrie-Offiziersschule im vergangenen Jahr bei der praktischen Ausbildung auf dem Seltisberg begegnet und darf ihnen versichern, dass er sowohl von den Offiziersanwärtern und dem Kader der Schule als Kamerad und Ausbildner sehr geschätzt ist und auch hier beispielgebend seine Heimatverbundenheit lebt und mit Herzblut und Leidenschaft weiter gibt. Als besonders bodenständig sei auch sein ausserordentliches Engagement als Präsident des Vereins «Pfäffige läbt» hier lobend erwähnt und verdankt. Ich bin voll überzeugt, dass Martin Kaiser aufgrund seiner vielfältigen, soliden Fähigkeiten und seiner langjährigen und praktischen Berufserfahrung über das notwendige Rüstzeug verfügt als Gemeinderat zu kandidieren. Schenken sie Martin Kaiser ihr Vertrauen und wählen sie ihn als neues Mitglied in den Gemeinderat. Julius Jeisy


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Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

AESCH PFEFFINGEN

GEMEINDEWAHLEN 2020

GEMEINDEWAHLEN 2020

Für unser Dorf

Demokratie – ein kostbares Gut!

Aufgewachsen bin ich in Pfeffingen. Nach der Spengler-Sanitär-Lehre bei der Firma J. Schibig, arbeitete ich acht Jahre in diesem Beruf. Anschliessend absolvierte ich die AusMartin Kaiser bildung zum Be(parteilos) rufsunteroffizier mit eidg. FA Erwachsenenausbildner, über 20 Jahre arbeite ich nun als Ausbildner. Seit 2002 bin ich glücklich ver-

heiratet und stolz auf zwei engagierte Töchter im Teenageralter. Mein Engagement in den Dorfvereinen unterstreicht meine Verbundenheit zu Pfeffingen. Als Wölfli bei den Pfadi Mönchsberg eingestiegen, unterstütze ich sie bis heute im Elternrat. Bei den Feldschützen übte ich 14 Jahre Vorstandsämter aus. Als Gründungsmitglied der Martinszunft half ich, Traditionen lebendig zu erhalten. Während 16 Jahren leistete ich bei der freiwilligen Feuerwehr meinen Dienst. Als Präsident des Vereins «Pfäffige läbt» bin ich sehr aktiv. Wir organisieren zwei bis drei Anlässe, um unser

Dorf, besonders auch für unserer Jugend, attraktiv zu erhalten. Mit meiner Kandidatur zum Gemeinderat möchte ich den nächsten Schritt machen und mein Engagement und fundiertes Wissen auch auf der politischen Ebene als Quereinsteiger gewinnbringend einsetzen. Meine Anliegen sind: Offen auf einander zugehen und gemeinsam Probleme lösen, für unsere Jugend das Dorfleben attraktiv gestalten, Kultur- und Freizeitanlässe fördern und mit den vorhandenen Finanzmitteln optimale Ergebnisse erreichen. Für Ihre Stimme danke ich Ihnen herzlich. Martin Kaiser

Dienstag, 4. Februar 16.15 Rosenkranzgebet 18.00 Schülergottesdienst in Aesch Freitag, 7. Februar 9.15 Eucharistiefeier

www.fegaesch.ch Samstag, 1. Februar 9.00 111. Frühstücks-Treffen in Dornach mit Pfr. Reinhard Möller über «Und ab morgen gilt Zensur?» (Anmeldungen unter 061 751 85 75 obligatorisch; danke) Sonntag, 2. Februar 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt von Pfr. Reinhard Möller über: «Gottes Verheissung und Urteil – endgültig?» (Offenbarung 21,2–8). Kinderhüte. Sonntagsschule. Gemeindekaffee Mittwoch, 5. Februar 19.30 Bibelabend

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 1. Februar 18.00 Einschreibegottesdienst zur Firmung 2020 anschliessend Apéro im Pfarrhof Darstellung des Herrn – Lichtmess, Sonntag, 2. Februar 10.15 Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasius-Segen, mitgestaltet vom Kirchenchor Dienstag, 4. Februar 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 5. Februar 10.15 Eucharistiefeier mit Segnung des Agatha-Brotes Donnerstag, 6. Februar 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Darstellung des Herrn – Lichtmess, Sonntag, 2. Februar 17.00 Taizé-Gottesdienst

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Donnerstag, 30. Januar 10.15 Heilige Mess- oder Kommunionfeier im Alterszentrum «Im Brüel» 19.00 Atempause. Ref. Kirche Aesch. Text – Musik – Stille Sonntag, 2. Februar 17.00 Ökumenische Taizéfeier. Kirche St. Martin, Pfeffingen. Kollekte: wird vor Ort bekannt gegeben Donnerstag, 6. Februar 10.15 Abendmahlfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 1. bis 7. Februar Pfarrer Ingo Koch, Tel. 061 751 17 00 Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 511 50 74 Sonntag, 2. Februar 10.00 Predigt: Markus Hediger Parallel Kindergottesdienst Dienstag, 4. Februar 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 6. Februar 6.00 bis 7.00 Frühgebet

Am Sonntag 9. Februar sind Wahlen. Ja, ich bin auf der Liste 5 der CVP für die Gemeindekommission und ja ich freue mich über jede Stimme. Denn unsere Gemeinde ist Urs Küng (CVP) mir wichtig und ich möchte gerne aktiv mitgestalten und meine Ideen einbringen. Viel mehr würde ich mich aber über eine hohe Wahlund Stimmbeteiligung freuen. Wir ha-

ben nämlich in der Schweiz das seltene recht, bei Fragen die den Staat betreffen, frei mitzubestimmen und bei Wahlen, eine Person zu wählen oder eben eine andere. Dieses Privileg nehmen wir immer wie weniger wahr. Auch wenn ich nur wenige animieren kann, zusätzlich wählen zu gehen, hat sich dieser Leserbrief bereits gelohnt. Wenn Sie mich wählen, entscheiden Sie sich für eine lösungsorientierte Mittepolitik – die Lösung ist mir wichtiger wie ein Parteiprogram. Urs Küng, Vorstandsmitglied CVP Aesch-Pfeffingen Kandidat Gemeindekommission

GEMEINDEWAHLEN 2020

Mehr Solidarität Ich wünsche mir in unserer Gesellschaft mehr Solidarität. Nicht ein paar wenige, sondern jede und jeder soll ihren Beitrag leisten. Jede und jeder nach seinen MöglichChristian keiten. EigeninitiHelfenstein (CVP) ative und Eigenverantwortung sind gefragt. Vom Staat immer mehr Leistungen zu erwarten, zu verlangen ist einfach. Das nötige Geld soll dann über eine Steuererhöhung beim Mittelstand hereingeholt werden. Nicht mit uns! Die CVP macht sich stark für mehr Solidarität in unserem Dorf. Probleme sollen gemeinsam gelöst

werden. Jede und jeder soll mit anpacken. Ehrenamtliche und Freiwilligenarbeit verdienen Anerkennung. Das Erfolgsmodell Schweiz lebt vom Engagement der Bürger im Staat. In den letzten Jahren hat dieses Engagement immer mehr abgenommen. Jeder ist sich selbst der Nächste. Ich finde die Idee eines Bürgerdienstes für alle, wie sie eine Initiative vorschlägt, als prüfenswert. Als Präsident der CVP Aesch-Pfeffingen habe ich grosse Freude, dass sich 17 hervorragende Kandidatinnen und Kandidaten aus unseren Reihen für ein Gemeindeamt in Aesch oder Pfeffingen zur Verfügung stellen. Christian Helfenstein, Präsident CVP Aesch-Pfeffingen, Kandidat Gemeinderat Aesch

VEREINSNACHRICHTEN Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.45. Mädchenriege: MZH Löhrenacker, Mi, 17.00– 18.30 (1.–2. Klasse + 3.–5. Klasse). Gymnastikriege Mädchen: S1 Neumattschule, Do, 18.00– 20.15 (10–18J in 2 Gruppen). Ansprechperson: Iris Rietmann, 078 727 32 24. Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball (Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch Vereinigung Pensionierter Aesch. Wanderungen jeden Donnerstag in 2 Gruppen, gemäss ausführlichem Monats-Programm. Auskunft: Robi Zimmermann, Tel. 061 751 39 73. Vinzenz-Verein Aesch. Im Dienste der Mitmenschen, Information und Kontaktadresse: Markus Lenherr, Arlesheimerstrasse 30, 4147 Aesch, Tel. 061 751 71 97.

Volleyballclub Sm’Aesch Pfeffingen. Kontakt: Alexandra Böhm, info@smaeschpfeffingen.ch – Weitere Informationen: www.smaeschpfeffingen.ch Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Rudi Meier, Mühlering 26, 4225 Brislach. Tel. 061 761 80 71. Proben: Do, 20–22 Uhr, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit. Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50.

willkommen. Proben jeweils Montag, 20.00 Uhr in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05. Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Donnerstag, 18.30. Aktiventraining: Donnerstag, 20.00. bcaesch@outlook.com – www.bcaesch.ch Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51.

Attraktives Aesch. Co-Präsidium: Andreas Stäheli und Isabelle Wipf. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch, Tel. Isa. Wipf 079 789 65 58, wipf@intergga.ch, www.attraktivesaesch.ch

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81.

Bacchanal-Chor Aesch.. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (s. www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich

Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Donnerstag, 20.00 bis 21.45 Uhr im Pfarreiheim, bei der Kirche.

TIEFBAUAMT BASEL-LANDSCHAFT

Aesch, Baustelle Zubringer Pfeffingerring – Bauphasenumstellung, die Arbeiten nähern sich dem Ende Mit dem Projekt «Aesch, Zubringer Pfeffingerring» wird im Auftrag des Kantons Basel-Landschaft mit Hilfe einer neuen Strasse (inkl. entsprechender Kunstbauten) das Neubaugebiet Aesch Nord direkt an die Hochleistungsstrasse A18 angeschlossen. Das Gemeindestrassennetz inkl. den Knotenbereichen Arlesheimerstrasse und Hauptstrasse werden dadurch stark vom Verkehr entlastet. Nach Arbeitsaufnahme 2017 wird die Fertigstellung früher als geplant 2020 abgeschlossen. Um die Baumassnahme abzuschliessen ist ab Feb. 2020 mit Verkehrsbehinderungen von ca. 3 Monaten zu rechnen. Mit einer neuen Verbindungsstrasse beginnend am Kreisel Butthollen in Richtung Norden, um die neu erstellten Gebäude der GSR Wieland Stiftung herum, schliesst der Zubringer auf Höhe Überführung Fiechtenweg an die HLS A18 im Osten an. Hierbei wird die kantonale Hauptverkehrsstrasse ReinachAesch (HVS 18) inkl. paralleler Velound Tramverbindung in Tieflage unterquert. Neu wird es von der A18 kommend eine zweispurige Ausfahrt im Norden Richtung Reinach und Aesch geben. Weiter ist eine einspurige Zufahrt im Süden von Aesch und Reinach in Richtung A18 vorgesehen.

Luftbildaufnahme der Baustelle (Sommer 2018). Östlich der Hauptstrasse sind die Grundwasserschutzzonen S2 und S3, sowie die angrenzende Bebauung hinsichtlich Lärmes und Kommunikation zu berücksichtigen. Nördlich des Zu-

bringers wird ein Vernetzungstreifen für Kleintiere inkl. Unterführungstunnel unter die Hauptstrasse realisiert. Grundsätzliche Überlegung ist, dass das Gemeinde- und Kantonsstrassen-

FOTO: ZVG

netz so wenig wie möglich durch die Baumassnahmen tangiert wird. Dies wird mit 4 Hauptbauphasen optimal umgesetzt. Im Anschluss an die Hauptbauphase 4, diese wird am 14.02.2020

enden, wird mit den Bauphasen 5 und 6 die Hauptverkehrsstrasse ReinachAesch erneuert. In diesen Bauphasen kann von der Hauptstrasse keine Einund Ausfahrt zur A18 angeboten werden. Es wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet. Um die Einschränkungen zu minimieren wird die Unterführung in der Nacht vom 14. / 15.02.2020 für den Verkehr vom Kreisel Butthollen zur HLS A18 in beiden Richtungen freigegeben. Zudem wird es Signalisationsanpassungen (geänderte Lichtsignaldauern, Einsatz eines Verkehrsdienstes) und umfangreiche Informationen geben. Die Dauer der Einschränkungen wird ca. 3 Monate andauern. Der öffentliche Verkehr (Tram) und die Langsamverkehrsverbindungen Reinach-Aesch sind von dieser Baumassnahme nicht tangiert. Wir bitten um Ihr Verständnis, diese letzten Arbeitsschritte sind notwendig, um die gesetzten Ziele der Verkehrsentlastung Arlesheimerstrasse und einen verbesserten Verkehrsfluss Pfeffingerring – Hochleistungsstrasse A18 sicher zu stellen. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Das Projektteam Aesch, Zubringer Pfeffingerring des Tiefbauamtes Basel-Landschaft.


Heidi-Reisen Liesberg

FC Reinach Mädchen-Fussball Einladung Informationsabend

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5. Febr. Thermalbad in Bad Bellingen D / noch 7 x Fahrt, Eintritt, jeweils mittwochs 10 – 14 Uhr / Mal Fr. 42.– 11. Febr. Theaterli im Häxehüsli – Emmental Fahrt, Mittagessen, Theaterli Fr. 75.– 18. Febr. Winterhit uf’s Brienzer Rothorn Fahrt, Luftseilbahn, Mittagessen Fr. 89.– 27. Febr. Fondue- oder Raclette-Plausch in Gruyère Fahrt, Mittagessen Fr. 83.– 3. März winterliches Unterschächen Fahrt, Mittagessen Fr. 79.– 8. März Variété – Le paradis des Sources F Fahrt, Mittagessen, Show Fr. 119.– 10. – 13. April Ostern Turin und die Perlen des Piemonts Fahrt, Hotel 3* mit HP, Mittagessen 1. Tag, etc. Fr. 679.– 22. – 28. April Pilgerfahrt nach Lourdes Fahrt, Hotels 4* mit VP, Ausflug Pyrenäen Fr. 1045.– 20. – 24. Mai Himmelfahrt im Mölltal + Kärnten Fahrt, Hotel 3* mit HP, Ausflüge, Musik Fr. 739.– 22. Juli – 5. Aug. Königstour ans Nordkap + Lofoten Fahrt, Hotels mit HP unvergessliche Eindrücke Fr. 3999.–

Anmeldungen / Info

Tel: 061 771 03 06 www.heidi-reisen.ch

Die Palliative Care-Klinik für Menschen mit unheilbarer Erkrankung. Alle Versicherungsklassen. Stollenrain 12, 4144 Arlesheim, Telefon +41 61 706 92 22, www.hospizimpark.ch

Clubhaus FC Reinach Donnerstag, 13. Februar 2020 17.30 – 19.00 URr mit kleinem Apéro

PATIENTENVERFÜGUNG – WELCHE PASST ZU MIR? DIENSTAG, 4. FEB. 2020 UM 19 UHR

An die MädcRen von ReinacR und iRre Eltern Gerne laden wir Sie ein, um unsere Pläne mit Ihnen zu besprechen und Ihre Vorschläge aufzunehmen. Das Ziel ist es, dass Juniorinnen beim FC Reinach vom jüngsten Alter bis zu den Damen in Teams Fussballspielen können. Es werden auch Trainerinnen und Trainer sowie Spielerinnen des Damenteams anwesend sein. Weitere Informationen finden Sie auf www.fcreinach.ch Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

RUNDGANG DURCH DAS HOSPIZ UND REFERAT Dr. med. Heike Gudat

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Dieter Wenger Erich Bloch E-Mail: e.bloch@intergga.ch E-Mail: wenger.dieter@e-serve.ch Telefon: 061 413 75 26 Telefon: Tel. 079 340 50 29 www.fcreinach.ch

Tramstation «Arlesheim Dorf» wenige Parkplätze vorhanden

LEIDENSCHAFT

OZEAN Muttenz Di 11.2.

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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

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Baupublikationen Nr. 2020-0165 Gesuchsteller: Sabine und Ulrich Ohnmacht, Gartenstadt 10, 4142 Münchenstein – Projekt: Carport, Parzelle: 1694, Gartenstadt – Projektverfasser: Ulrich Ohnmacht, Gartenstadt 10, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 10.02.2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Personelles: Zur Pensionierung von Daniel Riemer Per Ende Januar 2020 darf unser langjähriger Mitarbeiter Daniel Riemer seinen beruflichen Ruhestand antreten. Nach einer Berufslehre als Landschaftsgärtner und anschliessender Tätigkeit im Lehrbetrieb war er einige Jahre als selbstständiger Gärtner für eine private Familie tätig. Am 1. Mai 1983 trat er seinen Dienst als Landschaftsgärtner für die Gemeinde Münchenstein an. Über 37 Jahre lang hat er dazu beigetragen, dass Münchenstein sprichwörtlich erblüht. Die über ganz Münchenstein verteilten Standorte der Anlagen sind Daniel Riemer bestens vertraut. Neben seiner Kerntätigkeit war er an der Ausbildung der Lernenden beteiligt und half bei Bedarf beim Winterdienst und auf dem Friedhof aus. Wir danken Daniel Riemer für seine ausserordentlich lange Treue und seinen Einsatz für die Einwohnerinnen und Einwohner Münchensteins. Wir wünschen ihm für den neu beginnenden Lebensabschnitt nur das Beste. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung

Herzliche Gratulation zum 20-jährigen Dienstjubiläum von Sonja Schraner Anfang Februar 2020 darf Sonja Schraner ihr 20-jähriges Dienstjubiläum für die Gemeinde Münchenstein feiern. Kurz nach der Jahrtausendwende, am 1. Februar 2000, trat sie ihren Dienst für die Gemeinde Münchenstein als Mitarbeiterin der Gemeindebibliothek an. Seit Februar 2014 ist sie als stellvertretende Leiterin der Gemeindebibliothek tätig. In den Jahren 2018 und 2019 war Sonja Schraner überdies zwischenzeitlich als administrative Hilfe in den Sozialen Diensten tätig. Der Gemeinderat sowie die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung gratulieren Sonja Schraner herzlich zum Dienstjubiläum und danken ihr für ihre loyale Mitarbeit und ihr Engagement. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Sirenentest am 5. Februar Am kommenden Mittwoch, 5. Februar 2020, wird von der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft aus um 13.30 Uhr an allen stationären Sirenenanlagen im Kanton der allgemeine Alarm ausgelöst. Der Allgemeine Alarm besteht aus einem aufund absteigenden Heulton von einer Minute Dauer. Nach einer Pause von drei bis fünf Minuten erfolgt eine Wiederholung des Alarms. Zeitgleich werden gehörlose Bewohnerinnen und Bewohner, die beim kantonalen Amt für Militär und Bevölkerungsschutz registriert sind, mit einer SMS über den Sirenenalarm informiert. Zusätzlich zum Sirenenalarm wird eine Alarmmeldung über die Informationsplattform ALERTSWISS verbreitet. Angaben zur Plattform sind auf der Webseite www.alert.swiss zu finden. Die entsprechende App fürs Smartphone kann kostenlos bei Google Play respektive im Apple Store heruntergeladen werden. Gemäss Weisungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz vom 1. März 2004 über die Durchführung von Sirenentests sowie die Alarmierungsverordnung vom 18. August 2010, muss der Sirenentest jährlich ausgeführt werden. Mindestens alle drei Jahre sind die

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

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Uneinige Bürgerliche in Münchenstein: Kommt es zu einem Linksrutsch?

Sirenen zusätzlich mit einer Handauslösung vor Ort zu testen. Diese Handauslösungen eines allgemeinen Alarms werden am Mittwoch, 5. Februar 2020, um 13.45 Uhr vorgenommen. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies eine mögliche Gefährdung der Bevölkerung. In diesem Fall ist die Öffentlichkeit dazu aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln sind auf der Website www.sirenentest.ch zu finden. Allgemeine Dienste und Sicherheit

Fasnacht 2020: Veranstaltungen mit Schall Die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft weist in Hinblick auf die bevorstehende Fasnacht darauf hin, dass mit der Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall (V-NISSG) neu auch Veranstaltungen mit unverstärktem Schall bestimmte Auflagen erfüllen müssen, so z. B. Konzerte von Guggenmusiken und Cliquen mit Pfeifen und Trommeln. Der Veranstalter hat die Pflicht, das Publikum mit Plakaten auf die mögliche Schädigung des Gehörs durch hohe Schallpegel hinzuweisen und den Zuhörenden kostenlos Gehörschutzpropfen zur Verfügung zu stellen. Diese Bestimmungen gelten für Konzerte, die in Gebäuden oder an stationären Standorten im Freien stattfinden. Weitere Informationen können einem Faktenblatt des Bundesamtes für Gesundheit BAG entnommen werden, das auf der GemeindeWebsite unter «News» zu finden ist. Allgemeine Dienste und Sicherheit

Marschübungen vor und nach der Basler Fasnacht in der Brüglinger Ebene Für die Marschübungen von Fasnachtscliquen und Guggenmusiken in der Brüglinger Ebene zur diesjährigen Fasnacht wird folgende Regelung in Erinnerung gebracht: Gemäss § 30 des Polizeireglements der Einwohnergemeinde Münchenstein vom 27. März 2007 sind Marschübungen mit Trommeln, Pfeifen und anderen Fasnachtsinstrumenten vier Wochen vor und drei Wochen nach der «Basler Fasnacht», also ab Samstag, 1. Februar 2020, bis Sonntag, 22. März 2020, zu den folgenden Zeiten gestattet: − Montag bis Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 20.00 Uhr − Sonntag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr Die Bewilligung erstreckt sich lediglich auf das Gebiet der Brüglinger Ebene. Auf Fussgänger und Velofahrer ist gebührend Rücksicht zu nehmen. In den Wohnquartieren des Gemeindebanns Münchenstein dürfen keine Marschübungen durchgeführt werden. Die Gemeindepolizei

Polit-Zank: Die Linkenhoffen, von der Uneinigkeit der Bürgerlichen profitieren zu können.

Der CVP fehlen die Kandidierenden und die SVP ist zerstritten mit ihrem einstigen Gemeinderat René Nusch. Können SP und Grüne profitieren? Tobias Gfeller

S

tefan Haydn, Präsident und Gemeinderat der SVP, macht erst gar kein Geheimnis aus seiner Gemütslage. «Es ist eine schwierige, blöde Ausgangslage.» Der Grund für die schlechte Laune ist Gemeinderat René Nusch, der im Streit die Partei verliess und jetzt als Parteiloser antritt. Somit buhlen Haydn und Nusch um eine ähnliche Wählerschaft. Haydn wirft Nusch vor, angekündigt zu haben, dass er nicht mehr antrete. «Er spielt Spielchen», schimpft Haydn. «Das stimmt nicht», widerspricht Nusch. «Ich habe nie gesagt, dass ich nicht mehr antrete. Ich liess es mir immer offen.» Von vielen Seiten sei er ermuntert worden, nochmals zu kandidieren, so Nusch. Ihm sei bewusst, dass es ohne Partei im Rücken schwierig wird. Auch verzichtet er auf einen Wahlkampf. «Ich hoffe, durch meine Bekanntheit und meinen Leistungsausweis im Gemeinderat punkten zu können.» René Nusch glaubt im Gegensatz zu Stefan

Haydn nicht, dass sie sich gegenseitig Stimmen im rechten Lager wegnehmen werden. «Die grössere Auswahl macht es doch für die Bevölkerung interessanter», findet Nusch. Mitte-Allianz mit zwei Grünliberalen Genauso wenig rosig sieht die Situation bei der CVP aus. Ihr mangelt es an Personal, das sich eine Kandidatur für den Gemeinderat vorstellen könnte. Für eine Partei, die während mehrerer Jahre mit Giorgio Lüthi den Gemeindepräsidenten gestellt hat, eine aussergewöhnliche Situation, gibt auch Parteipräsidentin Nadja Lüthi zu. «Wir haben Nachwuchsprobleme. Wenn es Nachwuchs gibt, zieht dieser oft wieder weg in Richtung Stadt.» Sie selber könne aus beruflichen Gründen nicht antreten. Es fehle der CVP Münchenstein am Mittelbau, den 40- bis 60-Jährigen, erklärt Lüthi. Die CVP hat sich auch deswegen für die Wahlen mit der GLP, BDP und EVP zu einer Mitte-Allianz zusammengetan. Daniel Altermatt (bisher) und Andreas Knörzer sollen für die Mitte die Kohlen im Gemeinderat aus dem Feuer holen. Dass es gleich zwei Grünliberale sind, die für die Mitte antreten, sei sekundär, findet Altermatt. Es gehe primär um die Fähigkeit der Personen. Altermatt hofft, mit der Allianz die in den vergangenen Jahren oft verloren gegangenen Stimmen in der Mitte behalten zu können. «Auf Gemeindeebene gibt es fast keine Differenzen zwischen GLP, CVP, BDP und EVP», betont Altermatt.

FOTO: DIMITRI HOFER

Grüne wollen mitbestimmen Die FDP hat lediglich das Ziel, ihre beiden Sitze zu verteidigen. Dabei tritt David Meier nochmals an. Markus Reich soll für die FDP Gemeinderätin Heidi Frei, die nicht mehr zur Wiederwahl antritt, beerben. «Die Situation ist aus bürgerlicher Sicht tatsächlich suboptimal», sagt FDP-Co-Präsident Dominic Degen. Noch vor vier Jahren traten CVP, FDP und SVP gemeinsam mit einem bürgerlichen Viererticket an. Von der Uneinigkeit im bürgerlichen Lager wollen SP und Grüne profitieren. Sergio Viva, der 2016 die Wahl noch knapp verpasste, tritt wieder für die Grünen an und möchte von der grünen Welle in der Schweizer Politik profitieren. Als Bauherrenvertreter verstehe er etwas von nachhaltigem Bauen. Und das sei in Münchenstein dringend nötig, so Viva. «Es fehlt ein Bachfachmann im Gemeinderat.» Bei der SP tritt Jeanne Locher zur Wiederwahl an, Lukas Lauper tritt zurück. Seinen Sitz sollen Dieter Rehmann oder Ursula Lüscher verteidigen – mindestens. Dass die Sozialdemokraten hoffen, von der Uneinigkeit im bürgerlichen Lager zu profitieren, will die Münchensteiner SP-Landrätin Miriam Locher so nicht sagen. «Wir machen unsere Strategie nicht von den Geschehnissen zwischen den anderen Parteien abhängig. Unser Anspruch als starke Kraft ist es, mitzugestalten und uns für ein lebenswertes und attraktives Münchenstein für alle Menschen einzusetzen.»

DIE POLIZEI MELDET

Wasserversorgung Münchenstein Information zur Trinkwasserqualität 2019 Versorgte Einwohnerinnen und Einwohner: 12167 (Stand: 31. Dezember 2019) Hygienische Beurteilung Sämtliche untersuchten Proben (76 Stk.) haben die strengen Anforderungen der schweizerischen Hygieneverordnung erfüllt. Somit ist das Münchensteiner Trinkwasser hygienisch einwandfrei. (Fortsetzung auf Seite 26)

Geisterfahrer auf der Autobahn A18 WOB. Am Dienstagabend, 21. Januar, kurz nach 19.30 Uhr, verursachte ein Geisterfahrer auf der kantonalen Autobahn A18, nach dem Schänzlitunnel in Richtung Delémont, einen Verkehrsunfall. Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr der 85jährige Autofahrer von Basel herkommend auf der Autobahn A2 und wollte in Richtung kantonale Autobahn A18 fahren. Dabei fuhr er über den Unterhaltsplatz beim dortigen Salzsi-

lo und anschliessend in den Schäntzlitunnel auf die Fahrspur in Richtung Bern / Luzern. Seine Fahrt setzte er auf dem Überholstreifen, der zu dieser Zeit wegen Unterhaltsarbeiten im Tunnel gesperrt war, in Richtung Delémont fort. . Nach dem Schänzlitunnel fuhr er weiter auf dem nicht mehr gesperrten Überholstreifen. Eine Autofahrerin, die auf dem Überholstreifen in Richtung Basel fuhr, bemerkte den Geisterfahrer, leitete eine Voll-

bremsung ein und steuerte nach rechts auf den Normalstreifen. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte frontal mit einem Jerseyelement. Die 51-jährige Personenwagenlenkerin wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch die Sanität in ein Spital gebracht werden. Der unfallverursachende Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, konnte aber wenig später durch die Polizei ermittelt werden.

In die Gemeindekommission Dr. Markus Reich (bisher)

Sandra Guex (bisher)

Dominic Degen

Michael Gerber

Sven Mathis

Britta von Radowitz

Mona Reich

Susanne Stoppa


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 25)

Chemische Beurteilung Die Gesamthärte des Grundwassers im Netz (alle vier Pumpwerke gemischt) beträgt 25.0 °fH oder 14.0 °dH (°fH: französische Härtegrade, °dH: deutsche Härtegrade), was als ziemlich hart bezeichnet wird. Nitrat (min./max. Werte aller 4 Pumpwerke): Min. Wert 14.3 mg NO3 pro Liter, max. Wert 25.2 mg/l (Toleranzwert liegt bei 40 mg/l). Das Münchensteiner Trinkwasser erfüllt die hohen chemischen Anforderungen gemäss der schweizerischen Lebensmittelgesetzgebung. Herkunft des Wassers 98.8% des Trinkwassers aus eigenen Pumpwerken 1.2% des Trinkwassers aus Basel Das eigene Trinkwasser stammt vom Grundwasserstrom im Birstal. In Notlagen erfolgt ein Bezug aus Basel oder Arlesheim. Behandlung des Wassers In allen vier Grundwasserpumpwerken wird das Rohwasser mit UV-Bestrahlung behandelt, um eine verbesserte Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Damit sind die Anforderungen gemäss Lebensmittelrecht vollumfänglich erreicht. Besonderes • Das Münchensteiner Trinkwasser kann bedenkenlos konsumiert werden. • Die Trinkwasser-Temperatur liegt zwischen 12.0 und 14.7 °C. • Die Wasserversorgung Münchenstein untersteht und arbeitet nach dem Wasserqualitätssicherungs-System des SVGW (Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches). • Der Pikettdienst der Wasserversorgung Münchenstein wird in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung Arlesheim sichergestellt. Informationen zum Trinkwasser und zur Trinkwasserqualität: www.trinkwasser.ch www.wasserqualitaet.ch Weitere Auskünfte Wasserversorgung Münchenstein, Felix Salvini, Brunnenmeister, Tel. 061 416 11 63, E-Mail: felix.salvini@muenchenstein.ch Pikettdienst ausserhalb der Arbeitszeit: Tel. 079 8 416 416 Die Bauverwaltung

Eidgenössische Abstimmungen und Gemeindewahlen vom 9. Februar Die Wahlunterlagen (Stimmrechtsausweis, Stimm- und Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Dienstag, 4. Februar 2020, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, haben diesen bis spätestens Donnerstag, 6. Februar 2020, persönlich bei der Gemeindeverwaltung anzufordern. Eventuell fehlende Unterlagen (Stimm- und Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» wird auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können bis spätestens Dienstag vor der Abstimmung unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Öffnungszeiten Wahllokal Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4: • Samstag, 8. Februar 2020: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 9. Februar 2020: 9.00 bis 11.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung

Lesung von Thomas Meyer in der Gemeindebibliothek am 13. Februar Die Koordinationsstelle für das Alter weist gerne auf die nächste Lesung in der Gemeindebibliothek hin: Am Donnerstag, 13. Februar 2020, liest dort Thomas Meyer um 19.30 Uhr aus seinem neuen Roman «Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin». Das Publikum erwartet mit Sicherheit nicht nur eine spannende Lesung, sondern auch einen anschliessenden Apéro. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit für die Beteiligung an den Unkosten mit Kollekte. Koordinationsstelle für das Alter

Sportnacht Nachtaktiv: Neue Termine 2020 Die Sportnacht Nachtaktiv ist am Samstag, 25. Januar 2020, ins neue Jahr gestartet. Am Samstag, 8. Februar 2020, findet sie nun zum ersten Mal im Schulhaus Neuewelt statt. Wie gewohnt dürfen zwischen 20.00 und 23.00 Uhr Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren die Turnhallen nutzen und sich nach eigenem Gusto bewegen – sei dies mit Fussball spielen, Tanzen, Geräteturnen etc. Betreut werden die Sportnächte von Junioren Coaches und dem Team der Jugendarbeit. Die kommenden Termine der Sportnacht Nachtaktiv bis zur Sommerpause: • Samstag, 8. Februar 2020 Neuewelt • Samstag, 22. Februar 2020 Löffelmatt • Samstag, 14. März 2020 Lange Heid • Samstag, 28. März 2020 Kuspo Bruckfeld • Samstag, 25. April 2020 Neuewelt • Samstag, 9. Mai 2020 Löffelmatt • Samstag, 6. Juni 2020 Lange Heid Das Team der Jugendarbeit

EIDG. ABSTIMMUNG

REFORMIERTE KIRCHE MÜNCHENSTEIN

Entlastung für den Mittelstand

Wort ist Klang

Das Baselbiet hat bezüglich zahlbarer Wohnungen sehr viel Handlungsbedarf: Die Mieten sind bei uns hoch, höher als im Schweizer Durchschnitt – zusätzlich sind weniAdil Koller (SP) ger Wohnungen frei als im Schweizer Durchschnitt. Die Anzahl leerer Wohnungen steigt zwar, jedoch wird oft an der Nachfrage vorbei gebaut: Wohnungen für Familien, welche zahlbar sind, bleiben weiterhin Mangelware. Die Mieten sind für tiefe Einkommen und den Mittelstand eine grosse Belastung und oft der grösste Ausgabeposten. Seit 1998 sind sie um 29 Prozent gestiegen – die realen Löhne nur um 12 Prozent. Die Mietlast wird also immer höher. Und das gerade auch deshalb, weil die Immobilienfirmen Renditen erwirtschaften müssen und die knappe Situation auf dem Wohnungsmarkt ausnutzen können. Der beste Garant für zahlbare Mieten sind Wohnbaugenossenschaften. Diese will die Wohninitiative fördern. Das sind private Trägerschaften, deren Mieten sich an den echten Kosten orientieren («Kostenmiete») und mit denen kein Profit gemacht wird. Deshalb sind die Mieten bis zu einem Viertel tiefer als in anderen Mietwohnungen! Es geht also nicht etwa um eine «Verstaatlichung des Wohnungsmarktes», wie da auf den Plakaten der Gegner steht, sondern im Gegenteil um eine Förderung von privaten Trägerschaften, welche es schaffen, günstigen Wohnraum für alle bereit zu stellen. Deshalb stimme ich Ja zur Wohninitiative. Adil Koller, Präsident SP Baselland, Landrat, Münchenstein

Suppentopf der Münchensteiner Frauen am 4. Februar Am kommenden Dienstag, 4. Februar 2020, findet ab 12.00 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 der «Suppentopf» statt. Angeboten werden wie üblich eine frisch zubereitete Suppe mit einem Paar Wienerli und Brot und im Anschluss danach Kaffee und eine Auswahl von selbstgebackenen Kuchen und weiteren Desserts. Der Erlös des «Suppentopf», der bereits seit 1972 angeboten wird, kommt gemeinnützigen Institutionen zugute. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ursula Gallandre und ihr engagiertes Team freuen sich wieder über zahlreiche Gäste. Koordinationsstelle für das Alter

KATH. KIRCHE

Wir freuen uns, unseren neuen Organisten Lukas Frank zu begrüssen. Der 1989 in Horn / Niederösterreich geborene Musiker studierte Orgel und Cembalo in Wien, Hamburg und Basel und ist mehrfacher Preisträger bei musikalischen Wettbewerben. Ab Februar 2020 wird er die Nachfolge von Luigi Collari-

GEMEINDEWAHLEN 2020

Ja Ja

zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» zum Verbot der Diskriminierung

In den Gemeinderat:

Gewisse Räume besitzen eine Aura, eine Energie, welche die beschreibbare Sinneswahrnehmung übersteigt. In seinem Dokumentarfilm «Architektur der Unendlichkeit» (2018) geht der Regisseur Christoph Schaub diesem Gefühl von Transzendenz nach und erforscht die emotionale Wirkung von Räumen durch die Begegnungen mit Architekten und Kunstschaffenden. Der Film ist eine Reise an Orte, an denen die eigene

In die Gemeindekommission:

Jeanne Locher Ursula Lüscher Dieter Rehmann SP Liste 2 Für alle statt für wenige SP Münchenstein

Gottesdienst mit Organist Lukas Frank Sonntag, 2. Februar, 10.15 Uhr in der Dorfkirche

Ja zu mehr bezahlbaren Wohnungen

Ja zu Menschenwürde und Schutz An der Abstimmung vom 9. Februar besteht die Möglichkeit, gegen öffentliche Aufrufe zur Diskriminierung von Homound Bisexuellen Stellung zu beziehen. In der Soziologie wird die Gesellschaft als eine, durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste Anzahl von Personen, die als sozial Handelnde miteinander verknüpft leben und direkt oder indirekt sozial interagieren, bezeichnet. In dieser Gesellschaft hat es kein Mensch verdient, aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung Ziel und Opfer von Häme, Hass und Hetze zu werden, sei es in persönlicher oder allgemeiner Art! Kollektive Diffamierungen haben in wenig hinterfragtem, gesellschaftlichem Verhalten Konsequenzen, die sich möglicherweise auch in der fünfmal höheren Suizidrate von homosexuellen Jugendlichen im Vergleich zu heterosexuellen jungen Menschen zeigt. Diese Realität sollte zu denken geben. Die Erweiterung der Rassismusstrafnorm setzt ein deutliches Zeichen dafür, dass Menschenwürde und Respekt allen zustehen! Deshalb stehe ich klar für ein Ja zum Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung . Jeanne Locher-Polier, Vizepräsidentin Gemeinderat (SP)

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein

EIDG. ABSTIMMUNG

EIGD. ABSTIMMUNG

«Architektur der Unendlichkeit» (Un-)Endlichkeit fühlbar wird. Der Regisseur Christoph Schaub ist bei der Filmvorführung anwesend und steht anschliessend für Gespräche zur Verfügung. Der Filmabend findet statt am Freitag, 31. Januar um 19.30 Uhr im Kath. Pfarreiheim, Loogstr. 18, Münchenstein. Eintritt frei. Josef-Anton Willa, Kath. Pfarrei Münchenstein

FOTO: ZVG

Nahrung, Wasser, saubere Luft und Wohnen sind Grundbedürfnisse des Menschen. Die Politik trägt eine Mitverantwortung, dass diese GrundbedürfMiriam Locher (SP) nisse erfüllt werden können. So eben auch im Bereich Wohnen. Die Miete ist mit Abstand der höchste Ausgabenposten im Haushaltsbudget von Familien. Umso wichtiger ist es, dass alle Menschen in der Schweiz eine angemessene und bezahlbare Wohnmöglichkeit haben. Aber: Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen in der Schweiz ist gross und dies trotz rekordtiefer Zinsen. Denn die Mieterinnen und Mieter haben das Nachsehen gegenüber den

Snowday der Jugendarbeit am Samstag Wie in den vergangenen Jahren organisiert die Jugendarbeit Münchenstein wieder einen Schneetag auf der Klewenalp. Das Angebot richtet sich an alle Jugendlichen, die gerne einen Tag im Schnee mit dem Schlitten, mit den Skiern oder mit dem Snowboard verbringen möchten. Der Snowday findet am kommenden Samstag, 1. Februar 2020, statt und startet um 8.00 Uhr. Mit Kleinbussen gelangen wir vom Jugend- und Kulturhaus Münchenstein in die Innerschweiz und am Abend gegen 18.00 bis 18.30 Uhr wieder retour. Versicherung und Verpflegung ist Sache der Teilnehmenden. Wer Interesse hat, sich anzuschliessen, meldet sich schnellstmöglich bei uns: Tel. 061 411 00 51 oder 079 512 61 56 oder per E-Mail an: jugendarbeit@muenchenstein.ch Das Team der Jugendarbeit

Neuer Organist: Lukas Frank.

le antreten und Hauptorganist unserer Kirchgemeinde sein. Für seinen ersten Gottesdienst, den er mit uns feiert, hat er sich das Thema «Das Wort ist Klang» gewünscht. Dazu wird er auf der Orgel spielen. Predigt und Liturgie mit Taufe von Levin Alt greifen das Thema auf und variieren es weiter. Im Anschluss sind alle zum Kirchenkaffee eingeladen, wo Sie Herrn Frank persönlich begrüssen und kennenlernen können. Ich freue mich, wenn Sie mit uns feiern! Im Namen der Kirchenpflege, Pfarrer Markus Perrenoud

Menschen, die sich Wohneigentum leisten können und die von Begünstigungen profitieren können. Die Initiative für «Mehr bezahlbare Wohnungen», über die wir am 9. Februar abstimmen, fordert, dass gesamtschweizerisch mindestens 10 Prozent der neu gebauten Wohnungen durch den gemeinnützigen Wohnungsbau abgedeckt werden. Im Moment sind es lediglich 4 Prozent. Ausserdem soll bei Bodenverkäufen das Vorkaufsrecht bei Gemeinden und Kantonen liegen. Und letztlich sollen Energiesanierungen nicht mehr zu Mietpreisexplosionen führen dürfen. Die Initiative unterstützt das Gemeinwohl, die Familien und den Mittelstand und bekämpft den Renditehunger der Spekulanten. Aus diesem Grund sage ich klar Ja zu bezahlbaren Wohnungen, Ja zu dieser wichtigen Initiative. Miriam Locher

Gehen Sie wählen! Am vergangenen Samstag hat die SP eine erste Telefonaktion durchgeführt. Wir haben mit Wählerinnen und Wählern telefoniert, weil wir möchten, dass möglichst viele Catherine Regez Menschen wählen (SP) gehen. Bei den Nationalratswahlen im Oktober 2019 lag die Wahlbeteiligung leider nur bei ca. 42 Prozent! Bei der Telefonaktion geht es in erster Linie darum, die Angesprochenen zu motivieren, an den Gemeindewahlen vom 9. Februar teilzunehmen. In zweiter Linie geben wir natürlich

auch entsprechende Wahlempfehlungen ab. Ich selber wähle die SP. Wir setzen uns ein für bezahlbaren Wohnraum, für schulergänzende Betreuung an allen Schulstandorten, für den Ausbau des Angebots für Pflegebedürftige und für mehr altersgerechten Wohnraum, für attraktive Sport- und Freizeitanlagen. Für die Wahl in den Gemeinderat empfehle ich Jeanne Locher, Dieter Rehmann und Ursula Lüscher. Für die Gemeindekommission die SP-Liste 2. Am nächsten Samstag machen wir mit der Telefonaktion weiter. Wenn Sie der SP nahe stehen, bekommen auch Sie vielleicht einen Telefonanruf. Für unsere Demokratie gilt jedoch auf jeden Fall: Gehen Sie wählen! Catherine Regez, Kandidatin Gemeindekommission SP Liste 2

GEMEINDEWAHLEN 2020

Meine Wahlempfehlung In zehn Tagen ist es so weit, die Gemeindewahlen stehen ins Haus. In Münchenstein stehen zehn Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Glaubt man alles, was da auf Wahlplakaten und Flyern versprochen wird, gibt es nur bestens geeignete, hochqualifizierte «Cracks». Das Vertrackte ist nur, dass auf Plakaten und Flyern Kandidatinnen und Kandidaten oft «das Blaue vom Himmel» versprechen. Sie vergessen dabei, dass es sich beim Gemeinderat um eine Kollegialbehörde handelt und es auch noch andere Mitglieder und Meinungen gibt. Alleine – und schon gar nicht aus ideologischen Gründen – kann im Gemeinderat letztendlich niemand etwas anpacken, niemand etwas ändern. Denn der Gemeinderat als Exekutivbehörde ist nicht für Zuspitzungen, Übertreibungen und ideologische Polarisierungen geschaffen. Die Gemeindepolitik betrifft unseren Alltag, sie beeinflusst unser direktes Lebensumfeld, sie

setzt Analysen, Diskussionen, Abwägungen und Kompromisse voraus. Dazu ist ein Team gefragt. Ein Team mit Mitgliedern der «starken Mitte». Daher wähle ich Daniel Altermatt (bisher) und Andreas Knörzer in den Gemeinderat und die Liste 28 in die Gemeindekommission. Giorgio Lüthi, CVP

in den Gemeinderat

daniel andreas altermatt knörzer die starke mitte


MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

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Generationen-Jass zum Zweiten

Gesprächsabend: Freiheit!

Marc Boutellier ist neuer Heimleiter

WOB. Nach einer erfolgreichen ersten Saison lädt das Migros-Kulturprozent in diesem Jahr zum zweiten Mal zum Generationen-Jass im Park im Grünen. Auch bei der kommenden Ausgabe sind die Plätze bereits fast vollständig ausgebucht. Wenn verschiedene Generationen sich begegnen und miteinander etwas unternehmen, entwickeln sie ein Verständnis füreinander und können Vorurteile abbauen. Deshalb lädt das Migros-Kulturprozent auch in diesem Jahr zum Generationen-Jassturnier. Im Saal des Restaurants Seegarten im Park im Grünen wird an drei Sonntagnachmittagen von 14 bis 17 Uhr gemischt, getrumpft und gestochen: Zweierteams mit mindestens 15 Jahren Altersunterschied treten im Partnerschieber gegeneinander an. Die Teams ändern während des ganzen Turniers nicht. Das gibt Kindern und Jugendlichen die Möglich-

keit, immer mit einer Bezugsperson zu spielen, die sie kennen. So ist das Generationen-Jassturnier ein ideales Angebot für Grosseltern und ihre Enkel, Eltern und ihre Kinder, Göttis und ihre Göttikinder und andere GenerationenTeams. Das Mitmachen ist beim Generationen-Jassturnier wichtiger als das Gewinnen. «Unser Ziel ist es, Begegnungen verschiedener Jass-Generationen zu ermöglichen und so die Freude am Schweizer Traditions-Kartenspiel zu wahren», sagt Nadine Kunz, Leiterin Unternehmenskommunikation und Kulturprozent der Migros Basel. So sollen auch Kinder und Jugendliche die Chance haben, bei einem Turnier dabei zu sein, selbst wenn sie noch keine Profi-Jasser sind. Die Teilnahme ist kostenlos. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Informationen und Anmeldung: www.generationen-jass.ch.

REFORMIERTE KIRCHE

Willkommen in der ersten Oase! Die Vielfalt unserer Gottesdienste stärken – das war der Auftrag, der sich aus unserem breit angelegten Gemeindeentwicklungs-Prozess seit 2018 ergeben hat. Das Ergebnis: Neu feiern wir unsere Gottesdienste in drei Profilen und mit einem klaren monatlichen Rhythmus. Und drei Mal im Jahr gibt es einen sogenannten «Oasen-Gottesdienst» mit Live-Band, Gottesdienst-Team und ganz viel Partizipation. Wir sind stolz auf die Offenheit unserer Gemeinde, sich auf Neues einzulassen. Und wir sind dankbar für jede Rückmeldung! Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern und wir gemeinsam unterwegs sind: der Gottesdienst ist das Herz unserer Gemeinde, auch wenn noch ganz viel mehr zu unserem Tun und Engagement gehört! Die Vorfreude wächst: Am Sonntag, 9. Fe-

bruar feiern wir nun den ersten OaseGottesdienst! Sie sind herzlich um 10.15 Uhr ins Reformierte Kirchgemeindehaus eingeladen! Es erwartet Sie ein beschwingter und fröhlicher Gottesdienst, der auch nachdenkliche Töne hat, gemeinsam gestaltet von Jung und Alt. Eine Band unter der Leitung von Dominik Liechty spielt auf. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden «slamen» die Predigt zur Jahreslosung und die Kinder kreieren in der Kinderkirche ein Wandbild. Wer möchte, ist eingeladen, einen Glaubenswunsch oder ein besonderes Anliegen mitzubringen. Wir verabschieden SD Alexandar Schaub und stossen mit ihm beim anschliessenden Apéro auf das Leben und die Zukunft an. Markus Perrenoud, Annina Rast und Tabitha Walther

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und

Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20 Uhr im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christ.-demokratische Volkspartei Münchenstein. Nadja Lüthi, Rainstrasse 5, 4142 Münchenstein, Telefon 079 753 83 29, cvp.mstein@gmail.com, www.cvp-muenchenstein.ch Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71.

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Samstag, 1. Februar 9.30 Kath. Kirche. Iona-Spirituality, «Big Sing» mit Theologe Daniel Meier Sonntag, 2. Februar 10.15 Dorfkirche mit Taufe. Anschliessend Chillekaffi. Predigt: Pfarrer Markus Perrenoud. Kollekte: Ökumenisches Institut Bossey Anlässe: Donnerstag, 30. Januar 14.00 KGH, Arbeitskränzli 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 31. Januar 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Dienstag, 4. Februar 12.00 KGH, Suppentopf 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe Mittwoch, 5. Februar 12.15 Kath. Pfarreiheim, Ökumenischer Mittagstisch 19.00 KGH, Ökumenischer Gesprächsabend «Freiheit» Donnerstag, 6. Februar 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer 14.30 KGH, Kaffeetreff 19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 1. bis 7. Februar Pfarrerin Tabitha Walther, 061 411 96 77 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 1. Februar 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Eucharistiefeier mit gregorianischem Choral unter Mitwirkung der Frauenschola Sonntag, 2. Februar 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Kinderfeier

11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier 17.00 Arlesheim: Ökum. Familiengottesdienst «Vater Unser» 18.00 Dornach: Taizégebet Dienstag, 4. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 20.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00) 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 5. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 6. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung bis 21.00 (Rosenkranz 20.00 bis 20.30) Freitag, 7. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim, Obesunne: Eucharistiefeier 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier – Herz-Jesu-Freitag Eckstein Birseck

Freiheit ist der Leitbegriff unserer modernen Zeiten. Unser politisches und persönliches Handeln zielt darauf, Freiheit zu ermöglichen und zu bewahren. Auf unsere freiheitliche Gesellschaft sind wir stolz. Aber diese Freiheit ist nicht einfach vom Himmel gefallen. Sie ist historisch entstanden und wurde historisch erkämpft. Einen wichtigen Impuls dazu gab die Reformation. «Von der Freiheit eines Christenmenschen» – so lautet der Titel einer der wichtigsten Reformationsschriften. Martin Luther hat sie 1520 verfasst und damit Geschichte geschrieben. Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, um über Freiheit nachzudenken. Mit dabei ist die Basler Kirchengeschichtlerin Dr. Christine Christ und der Studienleiter Dr. Christian Weber von mission 21. Herzliche Einladung zum ökumenischen Gesprächsabend am Mittwoch, 5. Februar, 19 Uhr im Ref. KGH, Lärchenstr. 3. Sibylle Hardegger und Markus Perrenoud

MÜNCHENSTEINER FRAUEN HELFEN

Suppe für Gassenarbeit! Am Dienstag, 4. Februar ist im reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 wieder «Suppentopf». Gerne servieren wir Ihnen ab 12 Uhr eine feine Suppe mit Wienerli. Geniessen Sie das Essen an unseren liebevoll gedeckten Tischen zusammen mit anderen Menschen. Zum Kaffee halten wir wie gewohnt eine vielfältige Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, Torten oder Patisserie für Sie bereit. Der Erlös kommt dem Verein für Gassenarbeit «Schwarzer Peter» in Basel zugute. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste. Bitte notieren Sie unbedingt den 10. März; wegen Schulferien findet der Suppentopf ausnahmsweise am zweiten Dienstag des Monats statt! Ursula Gallandre, Münchensteiner Frauen helfen

SMCM

Neue Clubanlage öffnet ihre Tore Der Schüler Modelleisenbahn Club Münchenstein feiert mit den enthusiastischen Jugendlichen den grossen Fortschritt an der zweiten Clubanlage mit einem Tag der offenen Tür am 1. Februar 2020. Die neuen und alten Jugendmitglieder bauen fleissig an der neuen Clubanlage in H0 (Märklin digital), basteln Häuser, Bäume und ganze Landschaften, programmieren den Computer für automatischen Fahrbetrieb und wollen jetzt das Geleistete auch allen zeigen. Überzeugen Sie sich selbst vom Stand der Bauarbeiten und lassen Sie Züge vollautomatisch oder von Hand gesteuert darüber fahren. Wir laden Familien mit Kindern in jedem Alter sowie Interessierte an kreativer Jugendarbeit zu einem gemütlichen Nachmittag mit viel Fahrbetrieb ein. Kommen Sie doch einmal vorbei und überzeugen Sie sich selbst von der tollen Arbeit der Jugendlichen. Es hat auch wieder freie Plätze für interessierte Jugendliche und auch erwachsene Betreuer. Tag der offenen Tür mit Fahrbetrieb am Samstag, 1. Februar von 13.30 bis 17.30 Uhr im Clublokal des SMCM, Löffelmattschulhaus. Bei Kaffee und Kuchen können Sie diskutieren und fachsimpeln, dazu kann man natürlich auch die Züge ihre langen Runden drehen sehen. Mehr Infos unter www.smcm.ch. Peter Schreiner, Präsident

Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Sonntag, 2. Februar 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eggstei Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema: «Wonach richte ich mein Leben aus?» zu verschiedenen Zeiten an. Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

LISTE 1

9. Februar 2020

BISHER

David Meier

Gemeinsam weiterkommen.

Dr. Markus Reich

e Eine liberale und weitsichtig t. Politik in den Gemeindera

nerinnen und Bewohner und der Gäste war und wie er sich über seinen Nachfolger aus den eigenen Reihen freut. Der neue Heimleiter Marc Boutellier stammt aus der Pflege. Er hat als dipl. Pflegefachmann mehrere Wohngruppen und auch schon beide Wohnbereiche erfolgreich geführt. Zusammen Ehemalig und neu: Daniel Bollinger (r.) gibt sein Amt an mit einer umfangMarc Boutellier ab. FOTO : ZVG reichen Führungsweiterbildung an Mit einem emotionalen Fest wurde am der Uni St. Gallen hat er alles erforderli20. Januar Heimleiter Daniel Bollinger che Rüstzeug für die Heimleitung. Marc in die Pensionierung verabschiedet. Er Boutellier setzt mit seinem Team bereits hatte am 1. Juli 2006 den Stab von Lore zu Jahresbeginn erste Akzente: Demund Andreas Plattner übernommen. In nächst beginnen in unserem Innenhof seine Amtszeit fiel das Projekt Umbau im Rahmen des Schwerpunktprojekts und Erweiterung mit Vorarbeiten ab Tier und Natur die Arbeiten für das Ge2007 und der Bauzeit von 2011 bis hege unserer vier Minischweinchen, die 2015. Heute ist die Hofmatt ein Kompe- für den therapeutischen Einsatz mit tenzzentrum für ältere Menschen in Menschen trainiert sind und die HofMünchenstein und Umgebung mit stati- matt ungefähr ab Ostern bereichern onärem Aufenthalt und vielen Kurzauf- werden. Wir danken Daniel Bollinger ganz enthaltsvarianten und einem umfassenden komplementären und ärztlichen herzlich für seine langjährige, sehr engaAngebot. Bei seiner Verabschiedung gierte Führung der Hofmatt. Marc Boubrachte Daniel Bollinger zum Ausdruck, tellier wünschen wir viel Erfolg und Bewie wichtig ihm die engagierte und friedigung in seinem neuen Aufgabenwertschätzende Zusammenarbeit aller bereich und freuen uns auf eine gute Mitarbeitenden zum Wohle der Bewoh- Zusammenarbeit. Stiftungsrat Hofmatt

GEMEINDEWAHLEN 2020

Politik der Vielfalt An der Weltausstellung 1992 in Sevilla machte der Slogan «La Suisse n’existe pas» Furore und brachte manch Einen in Rage. Was viele für eine antipatriotische Gesinnung David Meier (FDP) hielten, war in Wirklichkeit die Aussage, dass die Schweiz viele Facetten hat. In einer Aussensicht, die die Schweiz auf das Heidiland mit Bergen, Schokolade und Uhren reduziert, ist das durchaus berechtigt. Nun, Münchenstein existiert ohne jeden Zweifel. Aber auch bei Münchenstein habe ich oft den Eindruck, dass die grosse Vielfalt übersehen wird. Münchenstein ist nicht einfach Münchenstein. Es gibt den schönen mittelalterlichen Dorfkern, die Brüglingerebe-

ne, Neumünchenstein, das Erholungsgebiet am Juranordfuss, die Birsebene, das Gstad, den Dreispitz, um die grössten Teile zu nennen. Auch architektonisch sind unsere Landmarken vielfältig und grossflächig verteilt, die Wasserhäuser, die Gartenstadt, obere und untere Gruth, Villa Merian, Villa Ehinger, die Schlossruine, der Stollturm, das Schaulager, der Data Cube und viele mehr. Das zeigt eindrücklich, wie weitflächig unsere Gemeinde ist. In dieser Vielfalt liegt unsere Stärke aber auch die Verantwortung, eine ausgeglichene und alle Facetten würdigende Politik zu betreiben. Diese Herausforderung möchte ich gerne weitere vier Jahre im Gemeinderat annehmen und mich dort für unsere Gemeinde einsetzen. Dies zusammen mit meinem Parteikollegen Markus Reich und der Liste 1 FDP für die Gemeindekommission. David Meier, Gemeinderatskandidat FDP

GEMEINDEWAHLEN 2020

Auch ohne Zöpfe etwas bewegen Wer kennt sie nicht, die junge bewundernswerte Frau, welche am WEF den Mächtigsten dieser Welt ins Gewissen redet, mit dem hehren Ziel, das Weltklima und somit Sergio Viva unsere Erde zu (Grüne) retten. Genauso kämpfen auch wir Grünen auf Gemeindeebene für einen sozialverträglichen Klimaschutz. Gerne möchte ich mich dafür als Gemeinderat einsetzen. Für die Grünen bin ich bereits in der Gemeindekommission und im Wahlbüro tätig, privat glücklich mit meiner junggebliebenen Partnerin verheiratet, stolzer Vater von unterdessen drei erwachsenen jungen Männern und Mitglied in einem Münchensteiner Sportverein. Als Architekt und Bauherrenvertreter bei einer Schweizer Versicherung zeichne ich für grössere Bauprojekte in der ganzen Westschweiz verantwortlich. Mit meiner GmbH investiere ich zudem in grössere PV-Anlagen in der ganzen Region. Mit meinen Erfahrungen und Fähigkeiten will ich dazu beitragen, dass München-

stein die zukünftigen Herausforderungen (v. a. aufgrund des starken Bevölkerungswachstums der nächsten Jahre) meistern kann und nach wie vor eine attraktive Gemeinde bleibt. Im Leben habe ich gelernt, dass man die gesteckten Ziele nur gemeinsam im Team und im konstruktiven Dialog untereinander erreichen kann. Dafür müssen alle relevanten Kräfte, von links bis rechts, Alt und Jung egal welchen Geschlechts, arm oder reich, Familien bis Singles, etc. in den politischen Prozess miteingebunden werden. Natürlich würde es mich freuen, wenn Sie dabei die Liste 7 der Grünen berücksichtigen. In diesem Sinne wünsche ich Allen einen fairen und erfolgreichen Wahlkampf. Sergio Viva, Kandidat für den Gemeinderat


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

GEMEINDEWAHLEN 2020

GEMEINDEWAHLEN 2020

Für ein attraktives Münchenstein

Gemeinnütziger Wohnungsbau

Eine attraktive Wohngemeinde braucht moderne und aufgestellte Schulen, Freizeitangebote welche rege genutzt werden, sowie eine Freiraumgestaltung, welche einMichael Gerber lädt, draussen zu (FDP) verweilen. Eines meiner Anliegen ist es, ein attraktives Zentrum und Begegnungszonen zu fördern. Damit sich Münchenstein auch weiterentwickeln kann, braucht es eine finanziell solide Gemeinde, welche zu-

Bauland wird immer knapper, Wohnraum immer teurer. Dieser Entwicklung dürfen wir in Münchenstein nicht tatenlos zusehen. Die Grünen Münchenstein beantraKathrin Hasler gen deshalb an(Grüne) lässlich der kommenden Gemeindeversammlung, dass der Gemeinderat für die Ausarbeitung eines Reglements zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus beauftragt wird. Zahlreiche Leuchtturmpro-

künftige Investitionen sinnvoll plant und attraktive Rahmenbedingungen für Klein-, Mittel- und Grossunternehmen schafft. Ich möchte mich für eine qualitative Weiterentwicklung der Wirtschaft und für den Erhalt von Arbeitsplätzen einsetzen. Mit planerischem Vorausdenken soll eine sinnvolle Entwicklung der Areale angestrebt werden. All dies durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und der Natur. Wählen Sie David Meier und Markus Reich in den Gemeinderat und für die Wahl der Gemeindekommission die Liste 1. Michael Gerber (FDP), Liste 1 Kandidat Gemeindekommission

jekte in der Schweiz zeigen uns, was das bedeuten kann: Aktive Bürgerinnen und Bürger entwickeln ein Areal, eine Parzelle, eine Liegenschaft oder Teile davon nachhaltig in Mitwirkungsverfahren. Zivilgesellschaftliches Engagement, ausgeprägter Gemeinsinn, niederschwellige Alltagshilfen, ökologische Umgebungsgestaltung und wiederentdeckte Formen des Zusammenlebens können real werden. Der Wohnflächenverbrauch ist minimal. Das Quartier wird eingebunden als Ort, an dem man leben statt nur schlafen will. Es bedeutet Miteigentümerschaft, der «grosse Batzen» wird nicht in ein Eigenheim, sondern in die Anteilscheine der Genossen-

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren Umbau BehiG, Haltestellen Zollweiden, Baselstrasse, Arlesheim Dorf und Dornach Bahnhof Gemeinden

Münchenstein und Arlesheim

Gesuchstellerin

BLT Baselland Transport AG, Grenzweg 1, 4104 Oberwil

Gegenstand

Das vorliegende Plangenehmigungsgesuch beinhaltet im Wesentlichen die Haltestellen Zollweiden, Baselstrasse, Arlesheim Dorf und Dornach Bahnhof BehiGkonform umzubauen. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren

Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).

Öffentliche Auflage

Die Planunterlagen können vom 3. Februar bis 3. März 2020 während den ordentlichen Öffnungszeiten in den Gemeindeverwaltungen Münchenstein und Arlesheim eingesehen werden.

Start: 24. März • 24. März • 28. April • 19. Mai • 23. Juni bestellung@rynacherrundgang.ch 075 417 34 66 • kulturinreinach.ch

Die Praxis von Frau Dr. Jana Safranek ist vom 13. Februar 2020 bis 2. März 2020 geschlossen.

Praxis

Dr. med. M. Vollgraff wegen Ferien geschlossen vom 1. Feb. - 8. Feb. 2020

Willkommen auf unserer neuen Internetseite www.rssm.ch

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Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern

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Bern, 30. Januar 2020

it

Einsprachen

Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände sichtbar gemacht. Sämtliche Punkte werden mit Bodenmarkierungen sichtbar gemacht. Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG i.V.m. Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände gegen die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.

Se

Aussteckung

schaft einbezahlt. Damit wird der Wohnraum der Spekulation entzogen, durch das Prinzip der Kostenmiete können langfristig preisgünstige Mieten gewährleistet werden. Die gemeinnützigen Bauträger halten rund 5 Prozent aller Wohnungen in der Schweiz. Ihr «Ja» zu mehr bezahlbaren Wohnungen und Ihre Stimme für die Grünen Münchenstein am 9. Februar leisten einen wichtigen Beitrag, Land und Immobilien verstärkt den profitorientierten Investoren entziehen und den gemeinnützigen Wohnungsbau in der gesamten Schweiz stärken zu können. Kathrin Hasler, Kandidatin Gemeindekommission, Liste 7, Grüne Münchenstein

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

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Mitteilung zur nächsten Sitzung des Gemeinderats Dornach Die Einführung des Ressortsystems als neues Organisationsmodell der Gemeinde Dornach ist eine Aufgabe aus dem Legislaturprogramm 2017-2021 des Gemeinderates. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus vier Mitgliedern des Gemeinderats sowie dem Gemeindeschreiber, hat sich mit dieser enorm wichtigen Reform der Gemeindeorganisation intensiv befasst und die Grundlagen für die notwendigen Anpassungen der Gemeindeordnung ausgearbeitet. Die darin enthaltene Stossrichtung wurde am 6. Januar 2020 dem gesamten Gemeinderat vorgestellt. Das Ergebnis wurde von den Mitgliedern des Gemeinderates positiv gewürdigt und es wurden einzelne Fragen identifiziert, die vor der zweiten Lesung nochmals beraten wurden und anlässlich einer weiteren Sitzung geklärt werden konnten. An der nächsten öffentlichen GR-Sitzung vom 3. Februar wird die zweite Lesung des Geschäfts vorgenommen. Dieses enorm wichtige Geschäft soll im Anschluss der Öffentlichkeit übergeben werden. Zu diesem Zweck wird eine Vernehmlassung durchgeführt, in der die

Bau- und Justizdepartement des Kantons SO

Öffentliche Bekanntmachung Gestützt auf § 64 des kantonalen Planungsund Baugesetzes (PBG; BGS 711.1) und den kantonalen Richtplan (RRB Nr. 2017/1557 vom 12. September 2017) wird bekannt gemacht: Anpassung 2019 des kantonalen Richtplans: − S-1.1 Siedlungsgebiet und Bauzonen: neuer Beschluss zur Siedlungsentwicklung nach innen (S-1.1.1) sowie Ergänzung bestehender Beschlüsse zu diesem Thema (S-1.1.2, S-1.1.7, S-1.1.9) − L-5 Gebiete und Vorhaben für Freizeit, Sport und Erholung: Festsetzung der Gebiete Weissenstein und Gempen (L-5.7) − V-2.2 Kantonsstrassen: Festsetzung der Verkehrsentlastung Oensingen (V-2.2.6)

Am Mittwoch, 5. Februar 2020 findet in der ganzen Schweiz der alljährliche Sirenenprobealarm statt. Entsprechend den Weisungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz sind alle Gemeinden zur Durchführung des Probealarmes verpflichtet. Der Probealarm beginnt ab 13.30 Uhr und wiederholt sich 3 Mal. Dabei wird der allgemeine Alarm (regelmässig auf- und absteigender Ton) ausgelöst. Regionale Zivilschutzorganisation Dorneckberg

GEMPEN

− E-2.4 Windenergie/Gebiete für Windparks: Festsetzung des Windparks Chall Kleinlützel (E-2.4.3) und Entlassung des Windparks Wisnerhöchi Hauenstein-Ifenthal/Trimbach/Wisen (E-2.4.4) Auflagezeit: 27. Januar bis 13. März 2020 Auflageorte: − Bau- und Justizdepartement, Rötihof, Werkhofstrasse 65, Solothurn − Amt für Raumplanung, Werkhofstrasse 59, Solothurn − Gemeindeverwaltungen der Einwohnergemeinden des Kantons Solothurn Einwendungen: Einwendungen gegen die Richtplananpassung 2019 sind innerhalb der Auflagezeit beim Bauund Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich einzureichen. Sie haben mindestens einen Antrag mit Begründung zu enthalten. Im Internet steht dazu ein Online-Formular zur Verfügung. Alle Unterlagen sind auch auf der Homepage des Amtes für Raumplanung verfügbar: arp.so.ch Bau- und Justizdepartement

KOMM. WAHLEN

Wahl zur Amtsgerichtspräsidentin Am 9. Februar findet die Wahl des neuen Amtsgerichtspräsidiums des Richteramts Dorneck-Thierstein statt. Die FDP.Die Liberalen freut sich, dass aus ihren Reihen Georgia Marcionelli Gysin für dieses ehrenvolle Amt kandidiert. Georgia Marcionelli Gysin lebt in Gempen und verfügt über die für dieses Amt erforderlichen Qualifikationen. Ihre bisherige juristische Laufbahn als Rechtsanwältin und Unternehmensjuristin macht sie zur geeigneten Kandidatin. Sie bringt aber nicht nur den juristischen Rucksack, sondern auch Lebenserfahrung und das nötige Durchset-

zungsvermögen mit. Als Mutter und Familienfrau weiss sie, was es bedeutet, Prozesse im Familienrecht zu führen und zwischen zum Teil stark zerstrittenen Parteien zu vermitteln, um den Rechtsfrieden einvernehmlich wiederherzustellen. Die FDP.Die Liberalen ist überzeugt, mit Georgia Marcionelli Gysin eine Kandidatin zu stellen, die das Richteramt Dorneck-Thierstein bereichern wird. Gehen Sie am 9. Februar wählen, wählen Sie Georgia Marcionelli Gysin als neue Amtsgerichtspräsidentin! Mark Winkler, Amteipräsident FDP.Die Liberalen

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 Uhr, in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00, im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Hauptstrasse 115, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17 bis 18 Uhr (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II.

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Sirenenprobealarm 2020

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Die Gemeindekanzlei bleibt am Montag, 3. Februar 2020, aufgrund des Feiertages in Gempen (St. Blasius) geschlossen. Vielen Dank für Ihr Verständnis Gemeindeverwaltung Gempen

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Parteien und die interessierte Öffentlichkeit ihre Meinung einbringen können. Die Übergabe ist am kommenden Montag geplant. Dafür ist ein spezieller Rahmen vorbereitet worden: die Gemeinderatssitzung vom 3.2.2020 findet daher ausnahmsweise in der Aula des Primarschulhauses Brühl am Gempenring statt, Start 17.30 Uhr. Alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen, zuerst der öffentlichen Sitzung beizuwohnen und anschliessend am Start zur Vernehmlassung teilzunehmen. Gemeindepräsidium

Amtliche Publikationen Verwaltung geschlossen

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi. Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt DI, 18.15 Uhr, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

Besuch aus Südbaden: Die Dance Academy aus Bad Säckingen begleitete den Musikverein Concordia Dornach mit einer FOTO: HEINER LEUTHARDT fantastischen Tanzshow.

Eine faszinierende Reise durch die Welt des Tanzes bot der Musikverein Concordia Dornach am vergangenen Wochenende. Humorvoll abgerundet wurde der Abend mit einer Komödie, die sich nicht nur um Reizwäsche drehte.

vor grossem Publikum zu präsentieren. Sie taten dies unter der motivierenden Stabführung von Jasmine Weber-Studer in überzeugender Weise und liessen sich nicht durch diesen oder jenen nicht ganz lupenreinen Ton aus dem Takt bringen. Der grosse Applaus war wohlverdient und motiviert, sich weiter zu verbessern, und das hoffentlich mit dem Ziel, bald im Musikverein Concordia tonangebend zu sein.

mehr in Schwung und fesselten das Publikum auf ihrer Reise durch die Welt des Tanzes. Dabei loteten sie die eigenen Grenzen aus, die sich, vom Potenzial her betrachtet, noch weiter ausdehnen lassen. So zum Beispiel für die geplante Teilnahme am diesjährigen Baselbieter Musikfest. Vielleicht werden sie dann auch vom aktuellen Kantonsratspräsidenten Daniel Urech, dem Gemeindepräsidenten Christian Schlatter und weiteren prominenten und weniger prominenten Fans begleitet, welche die Präsidentin des Musikvereins, Salomé Derrer, am Samstagabend begrüssen konnte. Ebenfalls nahm sie Ehrungen für verdiente Musikerinnen und Musiker vor, die zum Teil über 40 Jahre musizieren. Danach war die Bühne frei für die Theatergruppe, die sich beseelt und gekonnt ins «Reizwösch-Chaos» stürzte. Sagenhaft, was solch nette Kleidungsstücklein nur durch ihre Anwesenheit alles auslösen können. Natürlich gab es auch handfeste Zutaten bei dieser Komödie von Janine Berger und vor allem Irrungen und Verwirrungen, wenn eigene Interpretationen und halbausgesprochene Sätze Oberhand nehmen. Der vergnügte Abend fand ein abgerundetes Ende, das manche mit dem Barbesuch verlängerten.

u «Dance Night … what a feeling» lud der Musikverein Concordia Dornach am vergangenen Samstag und Sonntag ein. Dabei versprachen die Musikerinnen und Musiker bei ihrem Jahreskonzert und dem anschliessenden Theater «ReizwöschChaos» nicht zu viel. Die Stimmung in der bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle Bruggweg war höchst vergnügt, und das bis spät in die Nacht. Eröffnet wurde der musikalische Reigen durch die Beginners Band und die Junior Band Dornach. Der Auftritt ist für die jungen Musikerinnen und Musiker eine wunderbare Gelegenheit, sich

Die Musiker begeisterten das Publikum Eine herzlich offene Stimmung untereinander, motiviert und konzentriert beim Spiel und spontan: Das ist es, was die Concordia Dornach auszeichnet. So gratulierten sie der Spenderin der Noten von «The Blue Danube», Hedi Kalt, mit einem kräftig gesungenen Happy Birthday zu deren 81. Geburtstag, den sie am Abend feierte. Bei der Stückwahl berücksichtigte man verschiedene Stilrichtungen, die von der Klassik über Swing bis zur Popmusik reichten. Nicht wenige im Saal nutzten die Möglichkeit zum Tanzen. Dazu zeigte die Dance Academy aus Bad Säckingen perfekte Tanzeinlagen und brillierte mit einem Soloauftritt. Die Musikerinnen und Musiker unter der überzeugenden Leitung von Roberto Cereghetti wiederum kamen immer

NEUESTHEATER.CH

GESCHÄFTSWELT

Flucht

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«Ich muss Deutschland» von Catalin Dorian Florescu beschäftigt sich mit dem Thema Flucht. Seit dem Ende des Kommunismus wirkt der Westen wie ein Magnet auf die Menschen des Ostens, die zwischen Provinzialismus und Chancenlosigkeit und dem Wunsch nach Veränderung gefangen sind. Im neuestheater.ch trifft ein junger rumänischer Grenzpolizist einen syrischen Flüchtling auf der «Balkan-Route» in den Westen und der Polizist fragt sich, ob das «rigorose Aufgreifen aller Flüchtlinge» wirklich die Aufgabe ist, zu der er verpflichtet ist. Der Text hat 2019 beim internationalen Literaturwettbewerb «Frontiere/Grenzen» den ersten Preis erhalten. Florescu hat insgesamt sechs Romane, einen Erzählband und ein Sachbuch veröffentlicht. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein Roman «Jacob beschliesst zu lieben» erhielt den Schweizer Buchpreis 2011. Ursina Greuel hat die Erzählung in Zusammenarbeit mit Catalin Dorian Florescu sanft dramatisiert. Der Autor erzählt im Anschluss an die Aufführungen über seinen literarischen Zugang zum Thema Flucht. Mittwoch, 29. Januar, Freitag, 31. Januar und Samstag, 1. Februar, 19.30 Uhr. Eleni Foskett-Prelorentzos

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Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Kantonale Abstimmung vom 9.2.2020 www.steuervorlage-ja.ch Massvoll entlasten. Gemeinsam gewinnen.

Georgia Marcionelli Gysin als Amtsgerichtspräsidentin «FÜR FAIRNESS. FÜR GERADLINIGKEIT. FÜR UNABHÄNGIGKEIT»

v.l.n.r.: Richard Aschberger Kantonsrat SVP, Gemeinderat Grenchen, Chris van den Broeke Präsident BDP Kanton Solothurn, Solothurn, Susanne Koch Hauser Kantonsrätin CVP, Gemeindepräsidentin Erschwil, Georg Aemissegger Präsident GLP Kanton Solothurn, Günsberg, Stefan Nünlist Präsident FDP Kanton Solothurn, Olten, Simon Bürki Kantonsrat SP, Biberist, André Wyss Kantonsrat EVP, Gemeindepräsident Rohr, Daniel Urech Kantonsratspräsident Grüne, Gemeinderat Dornach

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«Mein Freund Harvey» Freitag, 31. Januar 2020 Samstag, 1. Februar 2020 Sonntag, 2. Februar 2020 Mittwoch, 5. Februar 2020 Freitag, 7. Februar 2020 Samstag, 8. Februar 2020

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

EIDG. ABSTIMMUNG

JUGENDMUSIKSCHULE

Massvoll entlasten, gemeinsam gewinnen

Schaufensterkonzert

Am 9. Februar stimmen wir über die neue «Steuervorlage STAF 2020». Bei der Abstimmung vom 19. Mai wurde die ähnliche Vorlage knapp abgelehnt. In kurzer Zeit hat der Kantonsrat eine neue Steuerverfassung ausgearbeitet. Mit 85 Ja-Stimmen bei einer Nein-Parole und 6 Enthaltungen, erhalten wir die Möglichkeit, diese neuen Steuer-Richtlinien zu begutachten. Mit diesem neuen Steuergesetz liegen wir im schweizerischen Mittelfeld, der Werkplatz Solothurn bleibt sehr attraktiv. Die Solothurner Steuervorlage ist massvoll ausgefallen, sie sorgt für Rechtssicherheit, si-

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chert Arbeitsplätze und Wohlstand. Und sie stärkt die vielen Solothurner KMUs. Durch das Stimmvolk wurde die nationale ungleiche Behandlung bereit abgeschafft, jetzt müssen die Kantone nachziehen. Ein Ja zu dieser Vorlage entlastet Familien und Menschen mit tiefem Einkommen, Gewinner sind auch die Rentnerinnen und Rentner sowie die Selbstständigen. Mit einem Ja werden die Unternehmen und Vermögende in die Pflicht genommen durch den breitgestützten Kompromiss, erlaubt spürbaren Entlastungen bei Familien und Menschen mit tiefem Einkommen. Ein Ja si-

chert Arbeitsplätze und Wohlstand durch das sofortige Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung. Deswegen müssen die Kantone ihre Rechtssicherheit zeitig anpassen. Ohne diese neue Steuervorlage verharrt der kantonale Steuersatz über 21 Prozent, unser Kanton erntet noch weitere WettbewerbSchwächen. Die Nachbarkantone würden diesen wirtschaftlichen Segen gerne erben! Mit Überzeugung stimmen wir Ja zur Steuervorlage! Gérald Donzé, Sekretariat FDP-Dorneck-Thierstein

Am kommenden Sonntag, 2. Februar um 15 Uhr, findet in der Klosterkirche Dornach das Talentekonzert unter dem Titel «Schaufenterkonzert» statt. An zwei Auswahlkonzerten vom vergangenen November, wurden die Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die in diesem Konzert auftreten werden. Die Kriterien für die Auswahl waren der Stand der musikalischen Kompetenz und die technischen Beherrschung des Instruments. Um das Bild der breiten Teilnahme von Kindern und Jugendlichen der Auswahlkonzerte abbilden zu können, wurden kleine bzw. jüngere wie grosse

bzw. ältere Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. 15 junge Musikerinnen und Musiker werden mit solistischen Beiträgen auftreten. Sie als Zuhörende kommen in den Genuss einer breiten Palette von lyrisch-gesanglichen Werken bis hin zu virtuosen Variationen. Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Instrumentalklassen von: O. Bernasconi (Harfe), S. Cebanica (Violine2), A. Dragan (Klavier), Ch. Ginat (Violine), C. Hahn (Violoncello), S. Kossmann (Querflöte), M. Kümin (Trompete), B. Mondry (Klavier), T. Zimmermann (Horn). Simon Reich, Leiter der JMS

Katholische Gottesdienste in Dornach

Zentrum der ref. Kirchgemeinde

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Dornach-Gempen-Hochwald

Dornach

Freitag, 31. Januar 15.00 Gottesdienst mit Kommunion im APH Wollmatt 19.00 Racletteabend im Pfarreisaal

Freitag, 7. Februar 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für Cäcilia Fink-Meister

Sonntag, 2. Februar 10.45 Familiengottesdienst mit den Erstkommunikanten mit Eucharistie und Tauffeier, Blasiussegen und Kerzensegnung

Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst (mit Abendmahl) für Klein und Gross im Timotheus-Zentrum mit Pfarrer Haiko Behrens und Schatzsucher Leiterin Antonella Hauser. Musik Therese Rupp. Anschliessend Kirchenkaffee

GOTTESDIENSTE

Sonntag, 2. Februar 10.30 Gottesdienst Kommunion – Austeilung des Blasiussegens und Kerzensegnung 18.00 Taizé-Gebet im Kloster Mittwoch, 5. Februar 15.15 Mittwochstube im Timotheus-

Katholische Gottesdienste in Gempen Montag, 3. Februar – Fest des hl. Blasius 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie, Blasiussegen und Kerzensegnung

Mittwoch, 5. Februar 9.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Segnung Agatha-Brot und Mehl Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Nächste Schatzsucher: Samstag, 14. März 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 2. Februar 9.00 Wortgottesfeier

So verhindere ich eine Fettleber • • • •

Regelmässige Bewegung Ausgewogene Ernährung Sorgsamer Umgang mit Genussmitteln (v. a. Alkohol) Bei krankhaftem Übergewicht Option der AdipositasChirurgie

Häu3g beschwerdefreier Krankheitsverlauf Die Symptome hängen immer von der zugrundeliegenden Erkrankung und dem Ausmass der Fetteinlagerung in der Leber ab. In vielen Fällen treten gar keine Beschwerden oder nur ein leichtes Druck- und Völlegefühl im rechten Oberbauch auf. Ist die Leber vergrössert, kann ein Leberkapselspannungsschmerz auftreten; im Blut fallen gelegentlich erhöhte Leberwerte auf.

WENNS DER LEBER ZU FETTIG WIRD Bei vielen Menschen hierzulande ist die Leber verfettet. Dies hängt mit den in den westlichen Industrieländern vorherrschenden Lebensgewohnheiten zusammen. Umgangssprachlich redet man auch von der «Fettleber». Eine Fettleber kann viele Ursachen haben. Die häuAgsten sind übermässiger und vor allem regelmässiger Alkoholkonsum, Übergewicht (Adipositas) und durch Viren ausgelöste Leberentzündungen. Bei der nicht-alkoholischen Fettleber ist das Gleichgewicht zwischen Zufuhr und Abbau der Fette gestört, weil der Körper über die Nahrung viel mehr Fette beziehungsweise Kohlenhydrate erhält, als er benötigt. Übergewicht häu3gster Auslöser Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die mit übermässiger Ansammlung von Fettgewebe im Körper einhergeht. Eine Folgeerkrankung davon kann bei Ablage-

rung des Fetts in der Leber die sogenannte Fettleber sein. Die häuAgste Ursache für Fettleibigkeit ist unser westlicher Lebensstil mit übermässiger Kalorienzufuhr und mangelnder Bewegung. Nur in sehr seltenen Fällen sind genetisch bedingte Erkrankungen oder hormonelle Störungen ursächlich für das Übergewicht. Eine Behandlung dieser Krankheit ist sehr gut möglich, allerdings muss der Patient wesentlich zum Gelingen beitragen: Durch eine Umstellung der Essgewohnheiten und vor allem einer Steigerung der körperlichen Aktivität kann die Energiebilanz positiv beeinBusst werden. Liegt ein krankhaftes Übergewicht vor, bietet sich die Adipositas-Chirurgie an: Eine Schlauchmagen- oder Magenbypass-Operation etwa haben zum Ziel, das Körpergewicht zu reduzieren und dadurch die Fettleber positiv zu beeinBussen. Voraussetzung hierfür ist aber neben dem Willen zur Änderung der Lebensgewohnheiten auch eine Betreuung durch ein Team von Fachleuten in einem Adipositaszentrum, wie zum Beispiel im Spital Dornach.

Leberzirrhose als mögliche Langzeitfolge Eine durch Übergewicht verursachte Fettleber ist gut behandelbar. Unbehandelt kann es aber zu einer chronischen Leberentzündung oder sogar einer Leberzirrhose kommen. Diese ist durch eine Vernarbung und Schrumpfung der Leber gekennzeichnet, da das normale Lebergewebe zunehmend durch Narben- und Bindegewebe ersetzt wird. Leider hat eine fortgeschrittene Leberzirrhose eine schlechte Prognose. Einerseits kommt die Leber ihren wichtigen Funktionen wie z. B. der Entgiftung und der Produktion von für den Stoffwechsel benötigten Eiweissen nicht mehr nach, andererseits ist Leberkrebs eine mögliche Folge.

Dr. med. Urs Pfefferkorn, Leiter Bariatrische Chirurgie

Dr. med. Stefanie Meyer, Oberärztin Endokrinologie

www.solothurnerspitaeler.ch solothurnerspitaeler


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AGENDA

Donnerstag, 30. Januar 2020 Nr. 05

mann. Klinik Arlesheim, Therapiehaus, Pfeffingerweg 1. 19.30 Uhr. l Bossa – unecpected. Konzert der Kammermusik Arlesheim. Aula Gerenmatte. 17 Uhr. Dornach l «Steinklang im Dialog. The Stone Alphabet und hornroh Quartett». neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32. 18 Uhr. l Leben mit Rudolf Steiners Wochensprüchen. Einführendes Referat und Aufführung mit vertiefender Demonstration. Ursula Zimmermann. Goetheanum, Grunsteinsaal. 11 Uhr. Hochwald l «Mein Freund Harvey» . Theateraufführung. Hobelträff.15 Uhr.

Alles Wurst: Die Rebbaukommission Münchenstein lädt zum 16. Mal zum Treberwurstessen in der Trotte. Foto: ZVG

Donnerstag, 30. Januar Dornach l Tänze aus aller Welt. Siedlung Rainpark Dornach, Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr. l «Antigone» von Sophokles. neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32. 19.30 Uhr. l Jazz & Soul Afterwork mit TRÆ. Kloster Dornach. 18.30 Uhr. l JazzStorytelling: «Cosmic Journey by Eve Olive». Goetheanum, Schreinereisaal. 20 Uhr.

Freitag, 31. Januar Dornach l Stückbox: «Ich muss Deutschland» von Catalin Dorian Florescu. neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32. 19.30 Uhr.$ l Concert: Bê Ignacio «Amazonia». Goetheanum, Schreinereisaal. 20 Uhr. Hochwald l «Mein Freund Harvey» . Theateraufführung. Hobelträff. 20 Uhr. Münchenstein l «Architektur der Unendlichkeit». Ein Film von Christoph Schaub. Der Regisseur ist anwesend und steht für Fragen zur Verfügung. Kath. Pfarreiheim, Loogstr. 18. 19.30 Uhr.

Samstag, 1. Februar Dornach l Stückbox: «Ich muss Deutschland» von Catalin Dorian Florescu. neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32. 19.30 Uhr. l Storytelling: «Remembering what we love the most». Goetheanum, Schreinereisaal. 20 Uhr. Hochwald l «Mein Freund Harvey» . Theateraufführung. Hobelträff. 20 Uhr. Münchenstein l 16. Treberwurstessen, organisiert von der Rebbaukommission. Trotte Münchenstein. 11 bis 18 Uhr. l Tag der offenen Tür mit Fahrbetrieb. Schüler Modelleisenbahn Club Münchenstein. Clublokal des SMCM, Löffelmattschulhaus. 13.30 bis 17.30 Uhr. Reinach l WBZ-Garagenflohmarkt. Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ), Aumattstrasse 70–72. 9 bis 14 Uhr. l Theater Luftschloss: Maximilian, der Held. Gewölbekeller, Gemeindehaus. 14.30 Uhr.

Sonntag, 2. Februar Arlesheim l Klavierkonzert mit Leonardo Fuhr-

4. JUDITH KERR: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, Band 1–3 historischer Jugendroman, Ravensburger Verlag

Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 23. Januar 2020 Jeannette Herzog Grubenstrasse 31 4142 Münchenstein

Münchenstein l Multivision Fotoreportage: Grenzenloses Skandinavien. Mit dem Reisefotografen Corrado Filipponi. Kuspo. 16 Uhr. Reinach l Ornithologischer Winterspaziergang mit dem Natur- und Vogelschutzverein Reinach. Treffpunkt: Riehen Haltestelle Eglisee um 9.15 Uhr.

l Tänze aus aller Welt. Siedlung Rainpark Dornach, Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr. l Leuchtfäden. Goetheanum-Eurythmie-Ensemble. Goetheanum, Grosser Saal. Goetheanum, Grosser Saal. 20 Uhr. Reinach l WBZ-Kleiderflohmarkt. Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ), Aumattstrasse 70–72. 11 bis 16 Uhr.

Ausstellungen Arlesheim l «Bilder zur Zauberflöte und Weihnachtsmotive». Daniel Boillat. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegmann. Täglich 8–20 Uhr (So, ab 9 Uhr). Bis 2. Februar. Dornach l «Silence». Fotografien von Caroline Fink. Kloster Dornach. Bis 21. Februar. l Werke des anthroposophischen Kunstimpulses, KunstSchauDepot, Juraweg 2–6. Wegen Umbau zurzeit ge-

Münchenstein l «Unterwegs», mit Werken von Marcel Bernet, Röné Bringold und Christoph Hohler. Hirslanden-Klinik Birshof, Reinacherstrasse 28. Bis April 2020. l Making Fashion Sense. Mi—So, 12—18 Uhr. Öffentliche Führungen: jeden So, 15 Uhr. HeK, Freilager-Platz 9. Bis 8. März. Reinach l «Moments / Trenutki». Mit Kunstkeramik & Skulpturen von Barba Stembergar und Nico Zupan und Bildern von Nadja Zikes. Di, 19–21 Uhr, Sa und So, 14–17 Uhr. Bis 16. Februar. Vernissage: Freitag, 31. Januar, 18.30 Uhr.

Dienstag, 4. Februar Dornach l «Antigone» von Sophokles. neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32. 14 Uhr und 19.30 Uhr. l Mein Vaterland – über die geistige Heimat bei Hölderlin und in der Gegenwart. Angelina Gazquez, Rezitation; Gotthard Killian, Musik.Goetheanum, Holzhaus. 19 Uhr.

Mittwoch, 5. Februar Arlesheim l Anthroposophische Onkologie. Öffentliche Klinikführung. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman, Pfeffingerweg 1. 17 Uhr. Hochwald l «Mein Freund Harvey» . Theateraufführung. Hobelträff. 20 Uhr. Reinach l Geschichtenzeit im Leimgruberhaus. Treffpunkt Leimgruberhaus. 15 Uhr

Donnerstag, 6. Februar Dornach

Schon gewusst?

Geschenk-Tipp

S Kulturhuus isch au e Fasnachtshuus

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal.

1. YUMI SHIMOKAWARA: Eine Sternschnuppe im Schnee Bilderbuch, Atlantis Verlag 2. ANNE GOLD: Vergib uns unsere Schuld Basler Kriminalroman, F. Reinhardt Verlag 3. HELEN LIEBENDÖRFER: Thomilin und sein Weib Thomas Platter und seine Frau Anna Historischer Roman, F. Reinhardt Verlag 4. LUKAS BÄRFUSS: es ist zwischen uns Rede zum Georg-Büchner-Preis 2019 Schweizer Literatur, Wallstein Verlag

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 3. Februar 2020, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Im Kulturhaus Bider & Tanner finden Sie eine grosse Auswahl an Fasnachtsartikeln: Fasnachtsmärsche, DVDs, Musik-CDs, Fasnachtsbücher, Tickets für diverse Vorfasnachtsveranstaltungen (u. a. Drummeli, s’Läggerli, s’Ridicule, Charivari, Pfyfferli) und vieles mehr.

Lösung 03/2020: MEINUNG

schlossen. Kontakt: 079 542 99 85. Dr. Walter Kugler. l Skulpturen von Fritz Balthaus. Kloster Dornach, Klostergarten. Lynne Kouassi «Worship. Love Piece No5». Kloster Dornach. Bis 9. Februar. Vernissage: Freitag, 31. Januar, 18.30 Uhr.

5. JUDITH KERR: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, Band 1–3 Historischer Jugendroman, Ravensburger Verlag 6. YASMINA REZA: Anne-Marie die Schönheit Roman, Hanser Verlag 7. RUTH WERENFELS: Em Schuggi sy Basel Der Kinderbuchklassiker auf Baseldeutsch Basler Bilderbuch, Spalentor Verlag 8. -MINU: Die rosa Seekuh Roman, F. Reinhardt Verlag 9. SIBYLLE BERG: GRM. Brainfuck Roman, Kiepenheuer & Witsch Verlag 10. Christoph Schwyzer: Der Staubwedel muss mit Miniaturen in Prosa, Limmat Verlag

1.

MATTHIAS ZEHNDER: Die digitale Kränkung Über die Ersetzbarkeit des Menschen Zeitfragen, NZZ Libro Verlag

2.

MARIA UND MATTHIAS K. THUN: Aussaattage 2020 Aussaatkalender, Thun & Thun Verlag

3.

PROZENTBUCH BASEL 2019/20 Gutscheinbuch, pro100 network schweiz Verlag

4.

CHRISTINA VON DREIEN: Christina Band 3 Bewusstsein schafft Frieden Esoterik, Govinda Verlag

5.

HANSMARTIN SIEGRIST: Auf der Brücke zur Moderne Basels erster Film als Panorama der Belle Epoque Basiliensia, Christoph Merian Verlag

6.

MICHELLE HALBHEER: Platzspitzbaby Meine Mutter, ihre Drogen und ich Biographie, Wörterseh Verlag

7.

MATTHIAS WEIK MARC FRIEDRICH: Der grösste Crash aller Zeiten Wirtschaft, Politik, Gesellschaft – Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können Geldanlagen, Eichborn Verlag

8.

Basel geht aus 2020 Die besten 99 Restaurants in Basel Restaurantführer, Gourmedia Verlag

9.

MARTIN JENNI: Aufgegabelt 2020 Stimmungsvolle Beizen, authentische Produkte, besondere Retreats Restaurantführer, AT Verlag

10.

GUY P. MARCHAL: Gustloff im Papierkorb Ein Forschungskrimi Geschichte, Hier & Jetzt Verlag

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WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK • «Mehr Natur vor der eigenen Haustür». Der Natur- und Vogelschutzverei...

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