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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 59 I 166. Jahrgang I Dienstag, 30. Juli 2013

Tagespflege

70 Jahre

Vor einem Jahr zog das geriatrische Tagesheim am Spital Affoltern in das Haus Pilatus. > Seite 3

Die Pfadi Säuliamt darf auf ein gelungenes Jubiläumsfest zurückblicken. > Seite 5

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Entsorgung Sommerserie (5): Thomas Stöckli arbeitete für einen Tag beim «Muldenschmid». > Seite 6

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Ämtler Lieder Trachten und Naturschönheit im Säuliamt wurden früher besungen. > Seite 7

Landikontunnel: Ziel in Sicht Seit Ende Februar 2012 laufen die Arbeiten zwischen Wettswil und Birmensdorf An den vergangenen beiden Wochenenden war der Landikontunnel durchgehend gesperrt. Anfang September soll die Sanierung abgeschlossen sein. Die Arbeiten dürften etwas günstiger ausfallen als budgetiert. ................................................... von thomas stöckli Wassereinbrüche, verwitterte Mauern, Risse im Spritzbeton und eine verschlammte Tunnelsohle – seit dem Bau im Jahr 1864 wurde am Eisenbahntunnel zwischen Birmensdorf und Wettswil nur das nötigste gemacht. Die letzte Sanierung liegt rund 40 Jahre zurück. Nach den mittlerweile fast abgeschlossenen Arbeiten ist der Tunnel zumindest für die nächsten 30 Jahre gerüstet. «Die Massnahmen am Gewölbe sollten sogar 50 Jahre halten», so Dumeng Claglüna, Projektleiter der SBB für die Instandsetzung des Landikontunnels.

Nun laufen die Finish-Arbeiten Ein grosses Thema bei der Sanierung war das Lichtraumprofil. Dieses schreibt die Mindestabstände zwischen Zug und Tunnelgewölbe vor. «Wir haben oben und unten Raum gewonnen», verrät Claglüna. Unten sei

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Neue Berufsleute Stimmungsvolle Diplomfeier der Berufe Zimmermann EFZ und Holzbearbeiter EBA. > Seite 7

Interessante Redner Übermorgen Donnerstag feiert die Schweiz Geburtstag – und da ziehen natürlich auch die Gemeinden im Knonauer Amt mit (vgl. Festprogramme im «Anzeiger» vom 26. Juli). Vielerorts hält ein Politiker die Ansprache. Beispielsweise Nationalrat Thomas Hardegger in Affoltern oder Kantonsrat Hans Wiesner in Kappel. Mindestens ebenso spannend dürfte es mit Slam Poet Simon Chen in Hausen oder Radio-Satiriker Peter Schneider in Obfelden (bereits morgen, 31. Juli) werden. Ottenbach schliesslich hat als Redner Oliver Franz eingeladen, den Bürgermeister von Ottenbach, Deutschland. (tst.)

Patrick Rhyner brilliert in Estland

Die Schienen waren weg, der Zugverkehr unterbrochen: An den beiden vergangenen Wochenenden wurde am Landikontunnel die Sohle saniert. Projektleiter Dumeng Claglüna ist zufrieden. (Bild Thomas Stöckli) die Sohle um bis zu 15 Zentimeter abgesenkt worden, oben brauche die neue Stromschiene deutlich weniger Platz als die bisherige Spannleitung. Gearbeitet wurde jeweils nachts sowie an den letzten beiden Vollsperrungs-Wochenenden. Die Sanierung des Gewölbes war schon zu Beginn der Sommerferien fertig, die letzten zwei

Wochen ging es um die Tunnelsohle, nun laufen noch die Finish-Arbeiten. Bis Mitte August dauern die NachtSperren an (jeweils Sonntag bis Donnerstag ab 21.25 Uhr). In dieser Zeit verkehren weiterhin Bahnersatzbusse zwischen Bonstetten-Wettswil und Birmensdorf. Den letzten Schliff erhält der Tunnel dann bis in die erste Sep-

tember-Woche – ohne weitere Beeinträchtigungen des Zugverkehrs. 11 Mio. Franken waren für die Sanierung budgetiert. Die Rechnung dürfte aufgehen. Dumeng Claglüna geht sogar von einer leichten Kostenunterschreitung aus. ................................................... > Ausführlicher Bericht am Freitag

Erstmals in seiner Karriere schaffte es Patrick Rhyner in einem ITU SprintTriathlon Europacup-Rennen aufs Podest. Hinter dem Norweger Kristian Blummenfelt kam der Rifferswiler in Tartu (Estland) als hervorragender Zweiter ins Ziel. ................................................... > Bericht auf Seite 11

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Sein Gesicht lacht Das Säuliamt von den Plakatwänden als Krimi-Gegend Alfred Ernst hilft im Rotkreuz-Fahrdienst

Dreharbeiten für «Der Bestatter» in Wettswil Das Restaurant Löwen und die alte Bäckerei in Bonstetten sowie das «Mörderwäldli» waren gesuchte Kulissen zu Dreharbeiten für bekannte Krimis. Aktuelles Beispiel: SRF drehte für «Der Bestatter» im Feldschützenhaus Wettswil.

Hilft gerne: Alfred Ernst aus Bonstetten. (Bild Regula Zellweger) «Die Region hilft»: Mit einer Plakatkampagne wirbt das Rote Kreuz Kanton Zürich aktuell Freiwillige für lokale und regionale Rotkreuz-Angebote an. Alfred Ernst aus Bonstetten steht

stellvertretend für die rund 1700 freiwilligen Fahrer im Rotkreuz-Fahrdienst des SRK Kanton Zürich. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Da sind sie, die Beamten der Aarauer Polizei, angeführt von Anna-Maria Giovanoli, und auch der Bestatter Luc Conrad ist hier. Ermittelt wird in Wettswil, im Schützenhaus des Feldschützenvereins, um exakt zu sein – was ja in Kriminalfällen, nach einer Bluttat, besonders wichtig ist. Die Befragung ist heftig, die Spannung flimmert förmlich, alles zusätzlich hochgekurbelt durch die hochsommerliche Hitze. Dann ruft einer: «Cut!» – und alles entspannt sich. Ein Platzregen geht über der Grütmatt nieder, und Regisseur Chris Niemeyer ordnet eine Pause an. Jetzt wird die Hauptkommissarin wieder zu Barbara Terpoorten und der Bestatter wandelt sich zu Mike Müller. Die Stimmung ist locker, man

plaudert, raucht eine Zigarette, trinkt ein Glas Wasser oder knabbert eine Kleinigkeit.

Eine prädestinierte Kulisse Es klart auf und damit geht es weiter. Mit den Aufnahmen in Wettswil ist rund die Hälfte der Dreharbeiten an den neuen Folgen für die SRF-KrimiMiniserie «Der Bestatter» abgeschlossen. Hier in der Grütmatt ist am Abend Schluss, die Schützenhausszenen sind «im Kasten», der Filmtross zieht weiter, zum nächsten Schauplatz. Das Säuliamt scheint aber eine prädestinierte Kulisse für Kriminalfilme zu sein. 1958 wurde ein Teil des Filmklassikers «Es geschah am helllichten Tag» – mit Heinz Rühmann, Gerd Fröbe, Michel Simon, Sigfrit Steiner und Heinrich Gretler – in Bonstetten im Restaurant Löwen und im nahen «Mörderwäldli» gedreht. 1967 spielte sich der Spielfilm «Polizist Wäckerli in Gefahr» teilweise in Bonstetten ab – vor der alten Bäckerei. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

200 31 9 771661 391004


Gemeinderat und Feuerwehr Hausen am Albis

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Donnerstag, 1. August 2013 (Nationalfeiertag), und am Freitag, 2. August 2013, geschlossen.

TODESANZEIGE

Schalterschluss: Mittwoch, 31. Juli 2013, 16.30 Uhr

Der plötzliche Tod unseres Feuerwehrkommandanten

Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung.

Heinz Sträter macht uns sehr betroffen. Der Verstorbene gehörte der Feuerwehr seit 1997 an und übernahm das Kommando im Jahre 2005. Wir verlieren einen überaus geschätzten und engagierten Feuerwehrangehörigen, der grosse Arbeit im Dienste der Öffentlichkeit geleistet hat. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.

Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist unser Betreibungsbeamter unter Telefon 079 736 15 12 erreichbar. Ab Montag, 5. August 2013, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Gemeinderat und Kameraden der Feuerwehr Hausen am Albis

Ihre Gemeindeverwaltung

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über den 1. August 2013

Plötzlich ist der Platz leer . . . Und es sind die Erinnerungen an einen lieben Menschen, die uns Trost geben.

Die Abdankung findet am Samstag, 3. August 2013, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

TODESANZEIGE

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben vom Mittwoch, 31. Juli 2013, 16.30 Uhr, bis Montag, 5. August 2013, 08.00 Uhr, geschlossen. Für Notfälle (Todesfälle) steht folgende Telefonnummer jeweils von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31. Die Sammelstelle Brunnmatt bleibt am Donnerstag, 1. August 2013, ebenfalls geschlossen. Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke Obfelden

Die Gemeindeverwaltung bleibt am 1. und 2. August 2013 geschlossen. Bei Todesfällen melden Sie sich bitte unter Telefon 076 202 37 19. Gemeinderat Ottenbach

Paul Hedinger

Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern Kantonaler Feuerwehrverband Zürich

6. Juni 1941 – 19. Juli 2013

Ein grosses Herz hat aufgehört zu schlagen. Traurig nehme ich Abschied von meinem geliebten Papi. In stiller Trauer: Deine Tochter Ruth Hedinger, Wettswil

TODESANZEIGE Tief bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem ehemaligen Vorstandsmitglied, aktiven Feuerwehrmann und Kommandanten

Heinz Sträter Ein Herz für die Feuerwehr, welches der Sache und dem Bezirksverband viele Jahre diente, schlägt nicht mehr. Ganz unerwartet, während der Sommerferien, hat uns ein treuer Kamerad, ein verdienter und wertvoller Feuerwehrmann für immer verlassen. Wir trauern um ein engagiertes und zuverlässiges, ehemaliges Vorstandsmitglied. Jahrelang hat er die Offiziersausbildung und den Rekrutentag im Bezirksverband organisiert und geleitet. Seine Verdienste für unseren Bezirksverband, für die Feuerwehr im Allgemeinen, sein Lachen und die vielen, gemeinsamen Stunden, werden uns immer in Erinnerung bleiben. Seinen Angehörigen, seinen Freunden und Kameraden sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Der Vorstand Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern

Ferien! Bis 12. August 2013 geschlossen. H.-P. Murer, Zweiradservice 8912 Obfelden

Der Vorstand Kantonaler Feuerwehrverband Zürich Die Abdankung findet am Samstag, 3. August 2013, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt.

Turnverein Hausen am Albis

Stellen Damenund Herrencoiffeuse Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte, selbstständige und exakt arbeitende Mitarbeiterin für unser Team in Zug und Cham. 60-%- bis 100-%-Arbeitsstelle. Coiffure Grease, Tel. 041 780 19 58 / 079 703 11 92 E-Mail: coiffure.grease@bluewin.ch Luzernerstrasse 28, 6330 Cham

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TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Paul Hess-Tavernini 11. November 1923 – 24. Juli 2013

Paul hat sich in der Vergangenheit sehr für unseren Verein eingesetzt. Er war langjähriger Leiter, Initiator und Bezirkschef des Vorunterrichtes (heute J + S) und mehrere Jahre Oberturner der Aktivsektion. 1967 wurde Paul zum Ehrenmitglied des Turnvereins ernannt. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Turnverein Hausen am Albis Turnveteranen Hausen am Albis Eidg. Turnveteranen Gruppe Albis Wir nehmen Abschied am Mittwoch, 31. Juli 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Juli 2013

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Eifersucht, Mord und Ermittlungen mit Mike Müller Feldschützen Wettswil mitten drin im Beziehungsdrama Im Auftrag von SRF drehte die snakefilm GmbH am vergangenen Donnerstag im Schützenhaus Grütmatt, Wettswil, Szenen für Folge 3 der neuen Staffel von «Der Bestatter». Ausgestrahlt werden die sechs neuen Folgen voraussichtlich Anfang 2014. ................................................... von urs e. kneubühl Geschossen wurde am vergangenen Donnerstag im Schützenhaus des Feldschützenvereins Wettswil für einmal lediglich mit Platzpatronen. Dennoch ermittelte die Polizei, nämlich die Aarauer Hauptkommissarin Anna-Maria Giovanoli. Sie hat, listig wie tatkräftig unterstützt vom Bestattungsunternehmer Luc Conrad, eine Bluttat aufzuklären, ein Beziehungsdrama in einem Metzgereibetrieb. Eifersucht und Mord – da ist das eigentümliche ErmittlerDuo, gespielt von Barbara Terpoorten und Mike Müller, selbstredend genau richtig. Hier kann Bestatter Luc Conrad sein Gespür für unnatürliche Tode beweisen, wobei er allerdings auch immer wieder seine Kompetenzen überschreitet. Anna-Maria Giovanoli, Conrads Nachfolgerin bei der Polizei und – notabene – auch Ex-Freundin,

Im Eingangsbereich des Wettswiler Feldschützenhauses Grütmatt verfolgt ein Teil des Filmteams die Dreharbeiten via Monitor. Ganz rechts: Produzent Markus Fischer, ein gebürtiger Bonstetter. (Bilder Urs E. Kneubühl)

hat deswegen wiederum einen breiten Spagat zu machen zwischen Lucs Heraushalten aus den Ermittlungen und dem Nutzen von Intuition und kriminalistischem Talent des Bestatters.

Und mitten drin die Wettswiler Feldschützen Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Nach dem Erfolg der ersten Staffel von «Der Bestatter» laufen seit Juni und noch bis Mitte September die Dreharbeiten für die zweite Staffel der KrimiMiniserie. Dabei entstehen sechs neue Geschichten (die erste Staffel bestand aus deren vier), wobei der Beerdigungsunternehmer und die Kommissarin erneut in jeder Folge einen abgeschlossenen Fall lösen. Produzent Markus Fi-

auf einen kurzen Platzregen am Nachmittag – exakt richtig, sodass die Aufnahmen gut vorankamen. Mike Müller, dessen Szenen sich auf den Vormittag konzentrierten, und Barbara Terpoorten legten sich dabei ganz schön ins Zeug und mittendrin waren es auch Wettswiler Feldschützen, die in Statistenrollen zum Einsatz kamen.

Schützenhaus Grütmatt: Ästhetik und geografische Lage ideal Produzent Markus Fischer zeigt sich am Ende der eintägigen Dreharbeiten in Wettswil jedenfalls rundum zufrieden: «Es ist alles gut gelaufen, zudem war das Schützenhaus Grütmatt speziell von der Ästhetik, aber genauso we-

gen der geografischen Lage, also von der Nähe zu Aarau und Zürich her, ein geradezu idealer Drehort.» Und mit den Aufnahmen in Wettswil sind nun auch bereits rund 50 Prozent der Dreharbeiten für die neue BestatterStaffel «im Kasten». Diese Woche nun wird die Crew für die nächste, eine gespenstische Folge im Schloss Hallwyl zu Gast sein und drehen. Dort wird man sich nicht mit einem einzigen Aufnahme-Tag begnügen, sondern mehrere Tage aufnehmen. Ausgestrahlt schliesslich werden die neuen Episoden voraussichtlich ab Anfang 2014 – auf dem bewährten Krimi-Sendeplatz jeweils am Dienstagabend um 20.05 Uhr auf SRF1.

Vom Tagesheim zur Tagespflege Seit gut einem Jahr ist das geriatrische Tagesheim am Spital Affoltern in das Haus Pilatus der Langzeitpflege Sonnenberg gezogen und nennt sich nun Tagespflege. Das Angebot wurde auf zehn Plätze pro Tag reduziert, welche gut ausgelastet sind. In den neuen Räumlichkeiten, stehen den Gästen der Tagespflege zwei aus-

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

gebildete Betreuungspersonen zur Seite. Dank der engen Zusammenarbeit mit der Aktivierungstherapie der Langzeitpflege Sonnenberg konnte das Aktivierungsangebot für die Tagesgäste weiter ausgebaut werden. So kann jeder Gast ein ihm angepasstes Tagesprogramm geniessen. Sei es im Männertreff, in der Bewegungsstunde, im Malatelier, beim Gedächtnistraining oder in einem der vielen anderen Angebote. Zum Essen können die Gäste gemeinsam mit den Bewohnern und Bewohnerinnen der Langzeitpflege Sonnenberg in den neu gestalteten, hellen Speisesaal gehen. Dadurch ergibt sich die Gelegenheit zum Austausch mit alten Bekannten oder Nachbarn von früher. Über Mittag besteht die Möglichkeit, in bequemen Liegestühlen auszuruhen. Auf Wunsch werden die Gäste vom spitaleigenen Bus zu Hause abgeholt und am Abend wieder zurück gefahren.

Abholservice für Gäste Tagespflege

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

scher, übrigens ein gebürtiger Bonstetter, verrät dazu dem «Anzeiger»: «Gleichzeitig entwickelt sich über die ganze Staffel hinweg eine übergreifende kriminalistische Geschichte, wobei Carlos Leal, bekannt aus ‹Sennentuntschi›, eine Gastrolle übernimmt.» Wie am Set gemunkelt wird, soll auch Mathias Gnädinger – als Kommissär in der Verfilmung der Hunkeler-Kriminalromane von Hansjörg Schneider selber Ermittler – eine Gastrolle in der neuen Bestatter-Staffel haben. Vergangenen Donnerstag drehte das Team um Regisseur Chris Niemeyer den ganzen Tag über im Schützenhaus Grütmatt des Feldschützenvereins Wettswil. Das Gelände war bestmöglich abgeschottet, das Wetter – bis

Hauptkommissarin Anna-Maria Giovanoli, verkörpert durch Barbara Terpoorten (rechts), in einer Drehpause. Im Hintergrund die Wettswiler Fahne.

Cecile Trachsler, Leiterin Tagespflege und Aktivierungstherapie.

Ab dem 1. August 2013 wird der Gratis-Fahrdienst vom Bahnhof zur Langzeitpflege Sonnenberg und zum Spital Affoltern eingestellt. Eine zu geringe Nachfrage und anderweitige Verwendung der Ressourcen führte zu dieser Anpassung. Hingegen besteht der Fahrdienst für die Gäste der Tagespflege weiterhin, welche diesen Service auf Wunsch in Anspruch nehmen können. Dieser Service ist einzigartig im

Neuer Tagespflege-Bus. (Bilder zvg.) Kanton Zürich, den nur vereinzelte Tagespflegeinstitutionen anbieten. Umso mehr wird er von unseren Gästen geschätzt.

Interessenten für Tagespflegeplätze melden sich bei

Angebot Tagespflegeplätze

wir gratulieren

Die Tagespflegeplätze eignen sich für Senioren, die noch zu Hause oder bei Angehörigen wohnen, aber tagsüber gerne gut betreut sind und einen aktiv gestalteten Alltag schätzen. Nach dem Umzug in die neuen Räume freuen wir uns, das Angebot Tagespflege weiter zu etablieren und eine dauerhafte, optimale Auslastung beizubehalten.

der Bettendisposition der Langzeitpflege im Spital Affoltern unter Telefon 044 714 21 11.

Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 30. Juli, darf Edith Schweizer in Affoltern den 90. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilarin herzlich zum Ehrentag, wünschen ihr ein schönes Fest und alles Gute.


Universaler Begegnungsort Aufzeichnungen 4. August: Heilmeditation 18. August: Gรถttliches prophetisches Heilen Sonntags, 10 bis 11 Uhr/Eintritt frei Steinackerstrasse 24, 8902 Urdorf

Liegenschaften Vermietungen

Veranstaltungen


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Juli 2013

«Krasse» Poesie soll Leben retten

«Weil es Freude macht»

Ertrinkungsgefahr bei jungen Männern: Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) lanciert eine Kampagne mit Slam Poet Valerio Moser.

Alfred und Vreni Ernst leisten regelmässig Rotkreuz-Fahrdienst Den Kontakt mit Menschen und die sinnstiftenden Anteile der Freiwilligenarbeit als Rotkreuzfahrer motivieren das Ehepaar Ernst aus Bonstetten immer wieder, Menschen, die durch eine Krankheit nicht mehr mobil genug sind, an einen gewünschten Ort zu fahren und sie dort wieder abzuholen.

Jugendliche Ertrinkungsopfer gehören auch in diesem Jahr wieder zu den traurigen Sommernachrichten – so sind allein innerhalb der vergangenen Tage mehrere Jugendliche im Wasser zu Tode gekommen. Übermut und falsch eingeschätzte Risiken sind gerade bei jungen Männern häufig die Unfallursachen – das hat auch die Jubiläumsstudie der Slrg ergeben. Als Reaktion auf die tragischen Unfälle macht sie jetzt auf ungewöhnliche Art auf die Baderegeln aufmerksam. Der Wortakrobat und Slam Poet Valerio Moser wendet sich in 30 Sekunden an die «krassen» und «derben Typen», die sich «was trauen» und in Allem «der Grösste» sein wollen. Die Audioversion des Spots wird über Lokalradios ausgestrahlt. Mit Videoeindrücken zum Wasserspass wird der Spot unter anderem über Social Media und Kino verbreitet.

................................................... von regula zellweger Hoch über Bonstetten wachsen Blumen und Gemüse in einem fast verwunschenen Garten, ein Hund liegt an der Sonne – ein Bild der Idylle. Alfred und Vreni Ernst haben die Gartenarbeit aufgeteilt: Sie ist für die Blumen zuständig, er für Obst, Beeren und Gemüse. Seit die drei erwachsenen Söhne ausgezogen sind, scheint das Leben hier beschaulich geworden zu sein. Doch der Schein trügt: Alfred und Vreni Ernst sind auf Piket. Meist kommen die Anfragen zwei bis drei Tage vorher, aber manchmal setzen sie sich auch einfach ins Auto, wenn Not am Mann ist.

Rotkreuz-Fahrdienst Alfred Ernst aus Bonstetten ist begeisterter Freiwilliger im Rotkreuz-Fahrdienst. Aber nicht nur das: Seit Anfang Juli wirbt er in dieser Region auf Plakaten als Botschafter für das Zürcher Rote Kreuz. Mit der regionalen Plakatkampagne will das Rote Kreuz Kanton Zürich Freiwillige und Mitarbeitende für lokale und regionale Rotkreuz-Angebote unter dem Motto «Die Region hilft» werben. Alfred Ernst steht stellvertretend für die rund 1700 freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer im RotkreuzFahrdienst des SRK Kanton Zürich.

7000 Freiwillige Selbstständig und unabhängig bleiben, bedeutet auch für ältere, behinderte oder kranke Menschen Lebensqualität. Ist die Mobilität jedoch einge-

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www.youtube.com/watch?v=djMQBhyrLec slrg.ch.

Vreni und Alfred Ernst fahren nicht nur Menschen ehrenamtlich, sie schenken auch Verständnis und vermitteln Fröhlichkeit. (Bild Regula Zellweger) schränkt, kann der Weg zum Arzt, in die Therapie oder zu einem Kuraufenthalt beschwerlich sein und ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen, ist plötzlich nicht mehr möglich. Wenn keine Begleitperson oder kein Fahrzeug zur Verfügung stehen, helfen Rotkreuzfahrerinnen und -fahrer. Rund 7000 freiwillige Fahrer und Fahrerinnen legen in der Schweiz jährlich über zehn Millionen Kilometer zurück: 250 Mal um die Erde.

Engagement bis ins hohe Alter Alfred Ernst ist gelernter Landwirt. In jungen Jahren hat er bei der Arbeit im Wald seine Hand und den Unterarm verloren und musste umschulen. Er fand eine Stelle bei der Kantonalen Verwaltung, wo er sich bis zum Sekre-

tariatsleiter Stiftungen hocharbeitete, bis wiederum ein Unfall eine Wende in seinem Leben brachte. 1997 wurde er schliesslich aufgrund der Unfallfolgen frühzeitig pensioniert. Er und seine Frau liessen sich zu Rotkreuzfahrern ausbilden und absolvierten einen Erste-Hilfe Kurs. Heute besuchen die beiden immer wieder einmal Weiterbildungskurse des Roten Kreuzes. Alfred Ernst lenkt sein Fahrzeug sicher mit einer Hand. Er ist ein achtsamer Fahrer und möchte möglichst lange Fahrdienst leisten, bis er achtzig ist – die oberste Altersgrenze für freiwillige Fahrer.

Sinnvoll und sinnstiftend Die Personen, die von Vreni und Alfred Ernst gefahren werden, wohnen

in Wettswil, Bonstetten, Hedingen oder Affoltern. Da beide offene, herzliche und kommunikative Menschen sind, bedeuten diese Fahrten nicht nur eine Bewegung von A nach B, sondern sie sind eine wertvolle menschliche Begegnung, die meist für beide Seiten bereichernd ist. Als Rotkreuzfahrer ist das Ehepaar entsprechend versichert. Pro Kilometer Fahrt mit ihrem Privatauto erhalten sie eine Entschädigung von siebzig Rappen. «Helfen ist befriedigend», meint Alfred Ernst und seine Frau nickt bestätigend, «wir schätzen den Kontakt sehr.» Wahrlich eine sinnvolle und sinnstiftende Arbeit in der dritten Lebensphase.

Grillieren geht über Studieren Bratwurst, Steak oder Pouletschenkel liegen zurzeit hoch im Kurs und lassen die Herzen der Grill-Fans höher schlagen. Aber auch Zucchetti, Auberginen oder Tomaten spielen nicht immer nur eine Nebenrolle als Beilage! Fleisch-Liebhaberinnen und -Liebhaber müssen sich nicht gleich in Vegetarier verwandeln, fein marinierte Kohlrabi, Fenchel, Rüebli aber auch Gemüsespiessli mit Zucchetti, CherryTomaten und Auberginen über der heissen Kohle grilliert, werden mit der richtigen Marinade zu einer echten Konkurrenz zu den Fleischspeisen und einer richtigen Gaumenfreude. Sogar für erfrischende Getränke und kalte Suppen ist das Gemüse optimal, ob als Gazpacho, kalte Gurkensuppe oder erfrischenden Tomatendrink.

Infos: www.srk-zuerich.ch/srk/Ich-suche-Hilfe/ fuer-Aeltere/Rotkreuz-Fahrdienst/index.php.

Ideen: www.5amtag.ch und www.gemuese.ch.

70 Jahre Buebepfadi Säuliamt: Gelungenes Jubiläumsfest Im Jahre 1940 bemühte sich der damalige Gemeindepräsident Alfred H. Vollenweider von Affoltern in der Gemeinde eine eigene Pfadfinder-Gruppe zu gründen. Doch der Anfang war harzig, denn nicht zuletzt der Widerstand in der Bevölkerung machte den Pfadis zu schaffen, besonders in Turnerkreisen hatte man Angst vor der Konkurrenz zur Jugendriege und auch Schikanen von Lehrern blieben nicht aus. Doch 1943 gelingt es dann, die Pfadi Säuliamt wird offiziell gegründet. Nach 70 Jahren kann man stolz auf eine erfolgreiche Jugendarbeit im Knonauer Amt zurückblicken. Um den Einblick in den heutigen Pfadibetrieb zu ermöglichen, fand dazu im Sommerlager ein grosses Jubiläumsfest statt. Am einmaligen Anlass vom 20. und 21. Juli feierten über 200 Gäste in dem festlich dekorierten Sarasani des Pfadilagers. Nebst der Besichtigung der Pionierbauten gab es eine Ausstellung zur Chronik und die Jubiläumszeitschrift zu betrachten. Der Höhepunkt des Abends bildete die Zeitreise mit einer amüsanten Bühnenshow. Noch lange in die Nacht hinein wurde an den Lagerfeuern über vergangene Zeiten sinniert und gelacht. Am Sonntagmorgen stärkten sich die Alt-Pfadis und Pfadifreunde mit einem grossartigen Brunch.

Über 200 Gäste feierten in dem festlich dekorierten Sarasani des Pfadilagers. (Bild zvg.) Pünktlich um 14 Uhr endete der Jubiläumsanlass mit einem riesigen Abtreten aller aktiven und ehemaligen Pfadis sowie der Eltern. Der lang

anhaltende Applaus bewies, dass der gesamte Jubiläumsanlass ein riesen Erfolg war. Nur dank der Unterstützung der Gemeinden und verschiedener Fir-

men aus der Region konnte das Fest durchgeführt werden. Es ist schön zu sehen, dass heute die Pfadiabteilung Säuliamt im Bezirk anerkannt ist und

so grosszügig von der Öffentlichkeit unterstützt wird. Weitere Infos und Fotos unter www.pfadi-sa.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 30. Juli 2013

Aus Abfall Wertstoffe gewinnen Sommerserie (5): ein lehrreicher Arbeitstag bei Schmid AG Entsorgung und Recycling Wiederverwertung dürfte mit zunehmender Verknappung von Rohstoffen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Thomas Stöckli wirkte einen Tag bei der Schmid AG Entsorgung und Recycling mit. ................................................... von thomas stöckli Kies laden, Mulden bringen, Karton kippen. Der Tag beginnt bei Schmid Entsorgung und Recycling mit der Arbeitsverteilung um 7 Uhr. «Du kannst auch um halb acht kommen», hatte Chef Fredi Schmid vorgängig gesagt, aber das kam natürlich nicht infrage. Der «Praktikant» vom «Anzeiger» wird erst gemeinsam mit Schülerin Cheyenne Rast an der Ballenpresse eingesetzt – oder genauer: davor. Es gilt, das Förderband zu «füttern» und dabei Fremdstoffe auszusortieren und die grössten Schachteln zu zerkleinern – eine schweisstreibende Arbeit, erst recht bei schwülem Sommerwetter. Doch der Einsatz zeigt Wirkung: Stetig wird der Kartonhaufen kleiner, verschwindet schliesslich fast ganz – da kommt die nächste Mulde. «90 Prozent unseres Kartons bleibt in der Schweiz», verrät Fredi Schmid. Die Kartonfabrik Niedergösgen zahle zwar nicht immer den besten Preis, «dafür unterstützen wir Arbeitsplätze in der Schweiz.» Dann darf ich zuschauen, wie der alte Pneulader zertrennt wird, «damit das Schmelzwerk ihn annimmt», erklärt der Chef. Danach geht es zurück zum Kartonberg. Wenn vor der Halle ein Stapler oder Pneulader durchfährt, schiebt der Fahrer jeweils Material nach. Das stiebt zwar gehörig, doch hinterher fällt die Arbeit wieder leichter. Petflaschen, diverse Plastiksäcke und Styroporstücke sind die Ausbeute nach knapp zwei Stunden Aussortieren. Und als ekliges Highlight gebrauchte Kaltwachsstreifen mit zentimeterlangen schwarzen Haaren daran.

Notfallkoffer und Feuerlöscher überall auf dem Areal verteilt Um 9 Uhr schliessen sich die Tore an der Lindenmoosstrasse 15 für eine hal-

Ein Tag in einem anderen Beruf In der diesjährigen Sommerserie üben sich Journalisten für einen Tag in einem anderen Beruf. Bisher erschienen: «Bunt, bunt, bunt, sind alle meine Kleider…» (Urs E. Kneubühl als Maler, 16. Juli), «Der Job wird unterschätzt» (Marianne Voss als Verkäuferin, 19. Juli), «Knochenarbeit um Gnagi, Schnitzel und Filetstücke» (Martin Mullis als Metzger, 23. Juli), «Nach dreissig Jahren ist der Körper verbraucht» (Salomon Schneider als Lanschaftsgärtner, 26. Juli).

be Stunde. Es ist «Znüni»-Zeit. «Der Pneulader ist gar nicht mehr so gross, wenn er auf einem Haufen liegt», berichtet Beat Ulrich und grinst. Die Arbeit mit dem Schneidbrenner hat ihm sichtlich Spass gemacht. Ich bin zwar nur für einen Tag da, aber wenn es um die Sicherheit geht, gibt es keine Ausnahmen. Drum gibt mir Chefin Priska Schmid einen Notfallblatt zum Ausfüllen und nimmt mich mit auf einen Sicherheits-Rundgang. Notfallkoffer und Feuerlöscher sind auf jedem Lastwagen und überall auf dem Areal verteilt. Jeder Mitarbeiter bekommt zudem Schutzbrille, Handschuhe und Helm, Staubmaske und Gehörschutz. Was sind denn die grössten Gefahren? «Bei den Maschinen muss man achtgeben», sagt Priska Schmid, «und immer Augen und Ohren offen halten.» Am häufigsten verletzen sich die Mitarbeiter allerdings beim Sortieren an Scherben.

Ein holpriger Start mit dem Pneulader Der Sicherheits-Rundgang ist noch nicht fertig, da müssen wir unterbrechen. Ein Chauffeur ist da, um Sondermüll abzuholen. «Der kommt nur drei- bis viermal im Jahr», so Priska Schmid. Flüssigbatterien in einer Paloxe (Transportpalette mit festen Seitenwänden rundum) und Neonröhren stehen bereit, Speiseöl und Altöl in Fässern ebenso. Die Lösungsmittel und Spraydosen müssen allerdings erst noch in die neuen Transportbehälter mit widerstandsfähigen «BigBags» umgeladen werden. Dann wird die Ladung quittiert. «Die Papiere müssen wir fünf Jahre aufbewahren», verrät die Chefin. Die leeren Fässer, die der Chauffeur für die vollen dagelassen hat und einige andere Abfälle müssen nun hoch zum Ökihof. Mit dem Pneulader. Schnell erklärt die Priska Schmid, wie es geht: Kippschalter für Vorwärtsoder Rückwärtsgang, Joystick für die Schaufel und wie beim Auto Steuerrad, Brems- und Gaspedal. Dann bin ich dran. Etwas holprig setzt sich das Fahrzeug in Bewegung. Das Blickfeld ist hinter der grossen Schaufel ziemlich eingeschränkt und das Kurvenfahren mit der Knicklenkung ungewohnt. Bei der Engstelle zwischen dem Muldenkipper und der Fabrikwand wird die Fahrlehrerin denn auch sichtlich nervös. «Gut gemacht», sagt sie, als wir heil vor dem Öki-Hof angelangt sind.

Nicht nur fürs Foto: Der «Praktikant» darf tatsächlich mit dem Pneulader fahren. (Bild Priska Schmid)

Cheyenne Rast füttert die Ballenpresse mit Karton. Das Aussortieren geschieht in Handarbeit. (Bilder Thomas Stöckli)

Gepresst und verschnürt ist der Karton transportbereit. Patrik Marti holt die Ballen mit dem Stapler.

Neue Aussensammelstelle an der Alten Hedingerstrasse. Priska Schmid diskutiert mit Eigentümer Christian Frei.

Auch der eigene Müll wird getrennt. Hier zerlegt Beat Ulrich den alten Pneulader mit dem Schneidbrenner.

Wissen weitergeben Auch am Nachmittag herrscht wieder reger Betrieb, wie meistens am Freitag. Nicht nur die üblichen Wertstoffe wie Glas, Blechbüchsen und Papier dürfen Einwohner von Affoltern im Ökihof gratis abliefern, sondern auch Kunststoffe und Tetrapaks. Doch was kommt wohin? «Den meisten Leuten sieht man an, wenn sie etwas suchen», weiss Priska Schmid aus jahrelanger Erfahrung. Deshalb legt sie grossen Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter auf die Kunden zugehen. Trotzdem landen immer wieder Artikel im falschen Be-

hälter. Ein häufiger Fehler: Öl- oder Essigflaschen beim Pet. Und doch: Das Thema Recycling ist mehr denn je präsent. Regelmässig sind bei der Firma Schmid auch Schulklassen zu Besuch.

«Wir geben unser Wissen gerne weiter», so Priska Schmid. Zum Abschluss eines lehrreichen Arbeitstag geht es schliesslich noch raus. In einer neuen Überbauung an

der Alten Hedingerstrasse hat die Firma Schmid erst kürzlich eine Aussensammelstelle eingerichtet. Die Mieter können hier Kunststoff und Glas, Pet, Papier und Karton im Haus entsorgen.

forum

Geht es nicht auch «leiser» und schöner? Kann man den Feiertag nicht «leiser» und schöner begehen? Nur mit Fahnen, Lampions, Windlichter und Geselligkeit? Es reichen doch die Knallereien an div. Seenachtsfesten und am Jahreswechsel. Hier wäre weniger

mehr. Nur schon allen Tieren und der Umwelt zuliebe. Trotzdem allen einen schönen 1. August! Ruth Weisskopf, Raumpatin, Zwillikon


Vermischtes

Dienstag, 30. Juli 2013

Mails aus Afghanistan

Bewährungsprobe

Wettswilerin Silvia Käppeli arbeitete sechs Monate vor Ort. > Seite 9

Der FC Wettswil-Bonstetten steht vor der schwierigen zweiten Saison in 1. Liga Classic. > Seite 10

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Starke Triathleten Kein Europameistertitel, dafür zwei zweite Plätze für die Ämtler in Zürich. > Seite 11

Ämtler Lieder und 150 Jahre Sängerbund Im Herbst wird der «Sängerbund am Albis» sein 150-Jahre-Jubiläum mit einem Konzert am Sonntag, 10. November 2013, in der Kirche Mettmenstetten feiern. Der Sängerbund besteht aus Sängern des ganzen Bezirks, die sich dem gehobenen Volksgesang widmen und den Bezirk an zahlreichen Eidgenössischen Sängerfesten vertraten. Beim Stöbern in seiner Geschichte ist Peter Jakob auf Karl Langemann gestossen, der 1913 als Primarlehrer in Obfelden sowie Dirigent in Obfelden und beim Männerchor Affoltern ein Freimitglied des Sängerbundes war. Sein Foto ist auf der Tafel des Sängerbunds im Ortsmuseum Affoltern-Zwillikon zu sehen.

«En tunkle Rock und wissi Strümpf, en Huet mit breitem Rand ...» Karl Langemann hatte 1917 den noch heute bekannten «Ämtlermarsch» mit

dem Orchesterverein Affoltern (OVA) und dem Männerchor Affoltern zur Uraufführung gebracht. Im Bericht des «Anzeigers» zum Konzert vom 25. November 1917 heisst es: «In gewisser Beziehung eine Novität war der ‹Ämtlermarsch›, komponiert von Rudolf Wagner, Text und Instrumentierung von Karl Langemann. Herr Langemann ist uns allen schon längst bekannt als ein künstlerisch fein empfindender Dirigent und Komponist. In seinem Ämtlermarsch entpuppt er sich auch ein als ein Sprachkünstler von Gottesgnaden, versteht er doch mit wenigen kräftigen Worten Land und Leute des Amtes trefflich zu schildern. Es sei erlaubt die Verse wiederzugeben: Mir sind vom Säuliamt derther und träged s’Ämtlergwand: En tunkle Rock und wissi Strümpf, en Huet mit breitem Rand ...». Karl Langemann wird von 1927 bis 1931 Dirigent des Sängerbundes sowie 1930 des Bezirksgesangsvereins Affoltern. Vielleicht ist es nur ein Zufall,

dass der Komponist Rudolf Wagner (1851–1915) Chormeister des «Steierischen Sängerbunds» war. 1949 war Karl Langemann auch Redaktor der 500-seitigen «Geschichte Obfeldens» und Komponist des Reigenspiels zur 100-Jahre-Feier der Gemeinde Obfelden.

nöd ob der Ämtler Frau, gib lieber früntli d Hand, dänn sie schafft au im Puuregwand für euses Vatterland». Die Melodie hat sie an das Lied «Herr Postillion» angelehnt. Das Lied ist in «Züri Lieder», herausgegeben vom Kantonal-Zürcherischen Trachtenverband 2003, abgedruckt.

Albis als Wacht und Reuss als flüssiges Silberband

«Mis Dörfli ischt im Rüsstal vo Bäume halb verdeckt»

Neben dem Ämtlermarsch gibt es noch von Liseli Häberling-Müller (1895–1927) das «Säuliämtler-Lied». Über Liseli Häberling ist nichts genaueres bekannt, vielleicht ist sie verwandt mit dem Sängerbund-Mitglied Ernst Häberling, 1913 Lehrer in Affoltern. Liseli Häberlings Text beginnt «Deet wo der Albis gross und fescht, als Wacht im Ländli staat, und d Rüss als flüssigs Silberband dur Fäld und Aue gaat…». Sie zeigt auch ein recht selbstbewusstes Frauenbild, wenn es in der 4. Strophe heisst: «Drum lach

Auch einen Bezug zum Sängerbund hat das «Ottebacherlied», das 1949 vom Sängerbund-Dirigenten Jakob Brunner komponiert wurde, nach einem Text von Kurt Leutert: «Mis Dörfli ischt im Rüsstal vo Bäume halb verdeckt, und zwüsched grüene Matte lyt Hus um Hus versteckt. Uf allne Feischtersimmse hät’s Blueme vor em Hus. Und Sunne lachet fründli: So g’seht mis Dörfli us . . .». Als viertes wäre noch das «ÄmtlerLied» zu erwähnen, das der Ottenbacher Mundartdichter Kurt Leutert und

der Affoltemer Lehrer und Dirigent Max Lange für den Bauern- und Bäuerinnen-Tag 1956 in Affoltern verfassten. Es beginnt mit «Deet won über wiite Wälder sich der Albis laat la gseh, wo die saftig grüene Fälder, s Silberband vom Türlersee glänze tüend im schönschte Gwändli . . .». Peter K. Jakob

150 Jahre: Jubiläum in Mettmenstetten Der Sängerbund besteht aus Sängern des ganzen Bezirks, die sich dem gehobenen Volksgesang widmen. Am Sonntag, 10. November, feiert der «Sängerbund am Albis» sein 150-Jahre-Jubiläum mit einem Konzert in der Kirche Mettmenstetten.

Holzbau-Branche feiert 98 neue Berufsleute Die Diplomfeier der Berufe Zimmermann EFZ und Holzbearbeiter EBA fand am 5. Juli in einem grossen, feierlichen Rahmen in Bülach statt. Das Diplom ist ein Meilenstein im Leben der jungen Berufsleute – dem hoffentlich im Verlauf ihrer Karriere weitere folgen werden. Unter den 400 Gästen waren nebst den Diplomierten und deren Angehörige auch Mitglieder von Holzbau Schweiz, Lehrer der GBW (Gewerbliche Berufsschule Wetzikon), Experten sowie zahlreiche Lehrmeister. Bei der

neuen 2-jährigen Grundbildung Holzbearbeiter EBA wurde zum ersten Mal das Qualifikationsverfahren (kurz QV) durchgeführt. Alle 19 Prüflinge haben das QV bestanden und durften ihr Berufsattest in Empfang nehmen. 79 erfolgreiche Zimmermänner EFZ konnten ihren Fachausweis aus den Händen des Prüfungsobmann Alexander Werner entgegennehmen. Mit der sehr guten Note 5.0 schloss unter anderen Henry Mika Alexander Künzler, Hausen (Lehrbetrieb Baur Holzbau AG, Wettswil) ab. Zum gemütlichen Ausklang der Feier trugen das einladende Buffet und die kühlen Getränke das ihrige bei.

Die glückliche Gewinnerin Beatrice Turra mit Ihrem Ehemann Samuel Turra bei der Preisübergabe in der Küchenausstellung in Hedingen vor der neuen erweiterten Ausstellungsküche. (Bild zvg.)

Wie wohnen wir in der Zukunft? H. U. Amacher, in Ottenbach aufgewachsen und bis 2001 wohnhaft, hat eine Publikation verfasst, die als Schlüssel für Gemeinden, Private und Institutionen dienen soll und verschiedene aktuelle Infos zum Thema Wohnen im Alter zusammenfasst. Ausschlaggebend war eine öffentliche Veranstaltung der Stadt Stein am Rhein vom 23. November 2012. Nach dem Scheitern eines Alterswohnprojektes in Stein am Rhein informierte der Stadtrat über das weitere Vorgehen und die anstehenden Schritte. Gleichzeitig wurden anhand von Referaten die Möglichkeiten und Perspektiven zum Thema Wohnen im Alter präsentiert. Bereits 2007 verfasste H. U. Amacher im Rahmen einer Weiterbildung die Schrift «Wohnen im Alter – Perspektive 2030». Aufgrund dessen konnte er ein Referat zu diesem Thema, die aktuelle Situation generell und spezifisch auf Stein am Rhein bezogen geben.

Für Gemeinden, Private, Behörden und Institutionen Die nachfolgende intensive Diskussion bestätigte ihm seine allgemeine Erfahrung der letzten Zeit, dass zu diesem Thema ein Informationsbedarf besteht. Das Thema Wohnen im Alter erscheint zwar immer öfter in den Medien und findet auch vermehrt Beachtung. Diverse, teils sehr detaillierte Studien und Publikationen sind verfügbar. Letztlich ist aber eine kompakte, sich auf das wesentliche beschränkende Publikation noch nicht vorhanden. Auch wird die Komplexität des ganzen relevanten Themenfeldes oft unterschätzt. Mit «wohnen60plus – Wie wohnen wir in der Zukunft» hat Amacher nun das Essenzielle von aktuellen Studien zusammengefasst und durch seine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen ergänzt – ein Leitfaden als Schlüssel für kommende Projekte. Generell richtet sich dieser Schlüssel an Exponenten von kleineren und grösseren Gemeinden, an Private, Behörden und Institutionen.

Im Doppelspiel gewonnen Wettbewerb an der Gewerbeausstellung «s’Gwärb uf dä Strass» «Mit dem Doppel Girardi und V-Zug gewinnen Sie immer . . .» Unter diesem Motto wurde an der Gewerbeausstellung «s’Gwärb uf dä Strass» am Stand des Hedinger Schreinerei- und Küchenbaubetriebes fleissig gewürfelt. Zum 100-Jahr-Jubiläum von V-Zug, einem Hauptpartner der Arthur Girardi AG im Küchenbereich, wurde ein Würfelspiel kreiert, in dem alle Teilnehmer, die ein Doppel-Logo V-Zug oder das Girardi-G würfelten, einen Preis bekamen und zusätzlich an der Verlosung des Hauptpreises teilnahmen. Am letzten Mittwoch wurde nun bei einem kleinen Apéro, der Gewinnerin in Gutschein-Form ein V-ZugBackofen der Top-Klasse feierlich übergeben. Aber auch diejenigen, die nicht gewürfelt haben, können mit dem Dop-

pel «Girardi und V-Zug» nur gewinnen: Freude gewinnen beim alltäglichen Kochen, Lust gewinnen auf köstliche Gourmetmenü, Zeit gewinnen mit den praktischen und komfortablen Funktionen, welche einem die modernen Küchengeräte bieten. Aber auch Spass gewinnen, am schönen Design und dem breiten Angebot auch nach dem Kauf, wie Kochvorführungen, Kochbücher, Rezeptvorschläge von Gourmetköchen ab Internet und anderes mehr. Die Arthur Girardi AG berät gerne zu Hause oder in der Ausstellung der Schreinerei in Hedingen, über die diversen Möglichkeiten, wie diese Geräte auch in Ihrer Küche eingesetzt werden könnten.

Viele positive Reaktionen ausgelöst Die attraktive Ausstellungsküche, die im Bauschauzelt an der Gewerbeschau in Affoltern bewundert werden konnte, steht nun als komplette Küche, mit

dazugehöriger Rüstinsel und einem integrierten Sideboard mit frontbündigen Schiebetüren, in der Küchen- und Badausstellung an der Maienbrunnenstrasse in Hedingen. Die Küche mit den matt braun lackierten Fronten, in Kombination mit Eichen-Altholz, entspricht dem Zeitgeist und hatte an der Gewerbeausstellung viele positive Reaktionen ausgelöst. Ergänzend werden die neusten Led-Beleuchtungsmöglichkeiten, die aktuellsten Beschläge-Highlights wie einem Vorrats-Auszugsschrank mit stufenlos verstellbaren Tablaren und viele weitere Details und Neuheiten aus dem Küchenbereich in einer Küche aufgezeigt. Die Ausstellung ist auch in der Ferienzeit geöffnet (Werktags zu Bürozeiten, Samstag von 9 bis 12 Uhr) mit Ausnahme vom 1. bis 4. August, da bleibt die Produktion und die Ausstellung geschlossen. Für Beratungen wird um eine Voranmeldung gebeten. (pd.)


veranstaltungen

Stimmung bis in die Morgenstunden: Das Bar-Zelt. (Bild zvg.)

Musik verstummt erst gegen Sonnenaufgang Dorffest Islisberg am 31. Juli Im Aargauer Dorf mit Blick über das Säuliamt laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Dorffest auf Hochtouren. Bereits seit Mitte der siebziger Jahre gibt es das Dorffest auf dem Islisberg. Früher fand es in der alten Scheune vom Restaurant Berghof statt, aber bereits Ende der Siebziger wechselte der Standort auf den Dorfplatz vor das schmucke Gemeindehaus. Von Beginn an fand das Dorffest am 31. Juli statt – mit 1.-August-Rede (nicht immer), Landeshymne und Knaller, aber immer am 31. Und seit Anfang an sind es die Dorfvereine, die für die Organisation des Dorffestes verantwortlich waren. Der Frauenverein übernimmt und organisiert den Service, die Schützen das Kulinarische und da die letzten

Gäste erst nach Sonnenaufgang den Heimweg wieder finden, wird die Bar von den Jüngeren im Dorf geführt. Koordiniert wird das ganze durch ein zweiköpfiges OK-Team. Insgesamt stehen rund 90 Freiwillige während des Anlasses im Einsatz – bei einer Dorfbevölkerung von aktuell rund 600 Personen. Auch der dritte Verein im Dorf, der Gemischte Chor, hat seinen Platz. Unter der musikalischen Leitung von Cäcilia Brem singen sie eine Auswahl an alten und neuen Liedern, bekannte und unbekannte. Und im Anschluss die Landeshymne zusammen mit allen Besuchern – alle vier Strophen! Im Festzelt sorgt «Der Adler» aus Österreich für musikalische Unterhaltung und für gute Stimmung, in der Bar stellt DJ SOS sicher, dass die Musik erst gegen Sonnenaufgang verstummt.

Mit «Freakout6» ist Party pur angesagt. (Bilder zvg.)

Die «Spyre» lässt es wieder knallen «warm-up Party» vor dem Nationalfeiertag Traditionell und legendär als Auftakt für den Nationalfeiertag wird die Spyre Bar Lounge am 31. Juli wieder zum Treffpunkt in Affoltern. Nach einem Jahr Pause lassen es Serge Gabathuler und seine Crew wieder so richtig krachen. ................................................... von manu knechtle Die Festeröffnung ist um 15 Uhr. DJ Jaybee («mir sind Schwiizer») heizt schon in den Nachmittagsstunden die Schweizer Party Stimmung an. Für das kulinarische Wohl sorgen diverse Bars und ein Grill mit feinen Köstlichkeiten. Ab 20 Uhr spielt die siebenkköpfige Party Band «Freakout6». Vielen ist diese Band wohl noch bekannt vom Anlass «s’Gwerb uf dä Strass». Wer sie erlebt hat, weiss, dass dies wohl die beste Partyband ist! Wer sie aber verpasst hat, kann dies jetzt nachholen, denn mit «Freakout6» ist definitiv Party pur angesagt! Die Bandmitglieder aus Jamaika, Indonesien, Sri Lanka, Italien und der Schweiz bringen einen bunten Mix an Sound – von Funk, Reggae, Rock/Pop, Classic und Hip Hop – auf die Bühne.

Starke und unverwechselbare Stimme aus London «Freakout6» reist für die Spyrewarm-up-Party mit der Starbesetzung Justina Lee Brown aus London an. Ihre starke und unverwechselbare Stimme wird dem Abend einen weiteren Höhenpunkt verpassen. Ab 24 Uhr ist Mainfloor Party Sound mit DJ Jaybee angesagt. Der 31. Juli dürfte wieder ein weiteres Highlight in der Party-Geschichte der «Spyre» werden. Ein krachender, knalliger Abend mit unvergesslichem Sound bis in die Morgenstunden. Sitzplatz reservieren per E-Mail an info@spyre.ch mit Name und Anzahl Personen.

Justina Lee Brown.


Vermischtes

Dienstag, 30. Juli 2013

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Kälte und Mangel an Pflegematerial Mails aus Afghanistan (1): Die Wettswilerin Silvia Käppeli arbeitete sechs Monate vor Ort Über die Medien erreichen uns Mitteilungen aus der ganzen Welt, journalistisch aufbereitet, oft von politischen und wirtschaftlichen Zielen geprägt. Die Pflegewissenschaftlerin Silvia Käppeli lebt immer wieder längere Zeit mit Menschen in Afghanistan zusammen. Ihre Berichte sind authentisch und machen betroffen. ................................................... von regula zellweger Im Frühling 2012, ein Jahr nach ihrer Pensionierung, besuchte Silvia Käppeli für die «Afghanistan Hilfe Schaffhausen» Projekte, die von dieser Organisation finanziert werden. In diesem Zusammenhang hörte sie vom Jesuit Refugee Service JRS. Diese internationale Organisation setzt sich in verschiedenen Ländern für Bildungsprojekte ein. So lernte Silvia Käppeli den Jesuiten Dr. Stan Fernandes aus Indien kennen. Er lud die promovierte Pflegewissenschaftlerin ein, als Volontärin in seiner Organisation in Afghanistan Schulungen in den Bereichen Prävention und Gesundheitserziehung sowie in der klinischen Ausbildung von Medizinstudentinnen und Medizinstudenten durchzuführen. Bereits im Herbst 2012 hatte sie dann ihren ersten Arbeitseinsatz in der praktischen Ausbildung der Medizinstudenten der Universität Herat.

Das Tor zur psychiatrischen Anstalt.

Vor dem Tuberkuloseambulatorium. (Bilder zvg.)

Wartezeit in Kabul Anlässlich dieses ersten Einsatzes zeigte sich, welch enormer Bildungsbedarf im Gesundheitsbereich vorhanden ist. Silvia Käppeli fasste deshalb ins Auge, längere Zeit für JRS als Volontärin zu arbeiten. Im Januar 2013 flog sie nach Kabul. Fünf Wochen musste sie hier auf ein Visum und eine Arbeitsbewilligung warten. Sie nutze die Wartezeit, um verschiedene Gesundheitsinstitutionen zu besuchen – arbeiten durfte sie ohne Bewilligung ja nicht. Eine der besuchten Einrichtungen war eine Anstalt für Mädchen und Frauen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen. Im ersten Mail aus Afghanistan berichtet die Pflegewissenschaftlerin von ihren Erfahrungen.

Mail vom 22. Januar: «Seit gestern bin ich wieder im klirrend kalten Kabul. Ich kann dir gar nicht sagen, was ich alles an habe. Draussen ist es wie bei uns im Winter, aber drinnen keine Heizung. Angora-Unterwäsche, darüber wollene Unterwäsche, darüber ein Rollkragenpullover und wollene Stoffhosen und zuletzt ein warmer Pulli. Draussen noch den wattierten Mantel. Dies auch im Spital. Heute besuchte ich eine Anstalt für geistig behinderte und psychisch kranke Frauen. Zustände wie im 19. Jahrhundert. Dank einer deutschen Nonne sind die Frauen wenigstens nicht mehr eingesperrt und angekettet. Aber viel mehr – ausser Menschlichkeit – erleben sie nicht. Schwerst geistig behinderte Menschen, die einfach überall und

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Reparieren oder auseinandernehmen? Ein Blick in die Werkstatt.

Leishmaniose . . .

. . . und die schmerzhafte Behandlung.

immer Wasser lösen und stuhlen, wenn sie grad müssen, und keinerlei Pflegematerial, Pampers oder so etwas. Keine einzige Fachperson, nur Frauen mit Erbarmen, die allerdings meist gute Arbeit leisten. Ich bin jetzt dort als Hilfe für einige Tage. Ich gebe zu, dass es mich ekelt, wenn sie mich anfassen, streicheln, küssen wollen. Es ist kaum 10 Grad warm. Die meisten sind barfuss, ohne Strümpfe in den Schuhen. Gewalttätigkeiten zwischen den Insassinnen sind an der Tagesordnung. Fast alle haben Narben und Wunden von Schlägereien. Oder sie sind verkrüppelt. Manche waren vor ihrer Einweisung in Käfigen eingesperrt und deshalb total verkrümmt und verkürzt. Es ist ganz erstaunlich, was sie überlebt haben.»

ist das Passieren der Strassensperren ungewiss – trotz ständiger Begleitung durch einen Einheimischen. Allein kann Silvia Käppeli nie auf Entdeckungsreise gehen. Die Klinik wurde während dem Talibankrieg in den 90er-Jahren gebaut. Vor der Klinik wartet geduldig eine Menge Leute, alle mit Tuberkulose. Silvia Käppeli hat viel Elend in ihrem Leben gesehen, aber sie ist alles andere als abgebrüht. Sie ist betroffen, registriert aber mit Erleichterung, dass ein grosser Wagen des IKRK auch dort steht. Er bringt und holt die Patienten und Patientinnen. Es ist Operationstag für die orthopädische Tuberkulose. Ein erfahrener italienischer Chirurg operiert vor allem im Zusammenhang mit Knochentuberkulose.

Ambulatorium bleiben keine Patienten, die Angehörigen nehmen sie gleich wieder mit nach Hause. Silvia Käppeli blieb einige Wochen in Kabul: «Jetzt warte ich weiter auf meine Papiere. Entschuldige bitte die Fehler im Text. Ich muss manchmal mit den Handschuhen schreiben, es ist so kalt – und die Laptop-Tastatur ist gewöhnungsbedürftig.»

Mail vom 23. Januar: «Jetzt komme ich gerade von den sagenhaften ‹German Brothers›, das ist nicht etwa eine Band, sondern es sind drei deutsche Lutheraner, die hier schon seit Urzeiten eine super Arbeit machen. Sie betreiben das von ihnen vor rund dreissig Jahren aufgebaute Tuberkulose-Ambulatorium, ein Zentrum für Epilepsie und Leishmaniose, einer hier verbreiteten Sandfliegeninfektion. Die Mücke lebt dreissig Zentimeter über dem Boden, und sticht viele Afghanen, die auf dem Boden schlafen. Die Krankheit zeigt sich als kleines oder sehr ausgedehntes Geschwür. Die deutschen Brüder haben nicht nur dafür gesorgt, dass Patienten und Patientinnen –

häufig Kinder – erfolgreich behandelt werden, sondern auch eine neue Behandlungsmethode entwickelt. Die Klinik ist vorbildlich geführt und wurde nun den Afghanen zur Leitung übergeben. Der Orden hat zu wenig Nachwuchs und ist dabei, sich aus Kabul zurück zu ziehen.»

Handwerkerlehren ermöglichen Dieser Orden hat auch eine Werkstatt gegründet, in der sie Afghanen anlernen oder ihnen eine Handwerkerlehre in einem technischen Bereich ermöglichen. Diese finden Lösungen für technische Probleme in der Klinik. Medizinische Instrumente oder Behandlungsapparaturen wie Ul-traschallgeräte werden wenn möglich mit viel Kreativität und manuellem Geschick geflickt oder in kleinste Teile zerlegt, fein säuberlich aufbewahrt und wiederverwendet. Einerseits lernen die Afghanen, wie diese technischen Apparaturen funktionieren und gleichzeitig erfahren sie, wie man recyceln kann was in Afghanistan keine Tradition hat: Alles wird einfach weggeworfen. Umweltbewusstsein existiert nicht. «Null, nichts», sagt Silvia.

Weitere Besuche in Kabul Der nächste Besuch galt der Tuberkuloseklinik. Noch immer ohne Papiere

Warten - warten Das Haus ist für afghanische Verhältnisse sehr sauber und gut mit Elektronik, technischen Geräten und Labors eingerichtet – zwar nur für elementare Bedürfnisse, aber immerhin! Es funktioniert alles, nicht zuletzt, weil einer der deutschen Brüder – handwerklich genial – die Werkstatt betreibt, wo man sich allen elektronischen und mechanischen Probleme annimmt. Sie sorgen auch dafür, dass die Räume im Winter warm sind. Im

persönlich Silvia Käppeli Seit 1989 arbeitete die Pflegewissenschaftlerin Silvia Käppeli als Leiterin des Zentrums für Entwicklung und Forschung in der Pflege am Universitätsspital Zürich. Zahlreiche Forschungs- und Bildungsaufträge führten sie in verschiedene Länder - beispielsweise in den Iran, wo sie regelmässig Vorlesungen hält. Nach der Pensionierung 2011 arbeitet sie immer wieder in verschiedenen Projekten in Afghanistan. Während des sechsmonatigen Aufenthaltes von Januar bis Juli dieses Jahres mailte sie nach Hause, was sie erlebte. Vier weitere Berichte aus der Region Herat folgen in den nächsten Wochen.


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Sport

Dienstag, 30. Juli 2013

Siege und Platzierungen für die Ämtler Amazonen Tolle Resultate in Dagmarsellen und Rüti

Das 3:0 der Rotschwarzen im Testspiel gegen Thalwil; Wettswil-Bonstetten hofft auch in der neuen Saison auf viele Tore. (Bild Kaspar Köchli)

FCWB steht vor Bewährungsprobe Schwierige zweite Saison in 1. Liga Classic Als Aufsteiger beendete der Fussballclub Wettswil-Bonstetten die vergangene Meisterschaft auf dem grandiosen 3. Schlussrang und verpasste die Aufstiegsspiele nur knapp. Im schwierigen zweiten Jahr gilt es die Leistungen zu bestätigen, um sich in der höchsten Amateurliga behaupten zu können. Bereits seit dem 25. Juni trainieren die Ämtler wieder und investieren in dieser harten Vorbereitungsphase viel Fleiss und Schweiss. Zahlreiche Abgänge müssen kompensiert werden. So durften sich in Testpartien etliche neue Spieler präsentieren und um ei-

nen Platz im Team buhlen. Auch am letzten Samstag – bei Gluthitze – bestritt der FCWB ein Trainingsmatch, dabei wurde Gruppengegner Thalwil mit 3:0 bezwungen. «Noch sind einige Spieler in den Ferien. Grundsätzlich haben wir das Kader jedoch zusammen und werden mit einem schlagkräftigen Team in die schwierige zweite Saison starten», blickt Sportchef Stephan Zollinger optimistisch nach vorne. Ernst gilt es ab dem 10. August, dann gastiert zum ersten Meisterschaftsspiel das Team Ticino im Wettswiler Moos. (kakö)

Dagmarsellen, der Anlass auf der schönen Anlage mit dem wunderbaren Sandplatz ist toll. An vier Tagen werden 26 Prüfungen abgehalten, mit über 1300 Startenden Wie schon im letzten Jahr gelingt Julie Müller hier immer eine speziell gute Leistung. In der Kategorie B100 mit Stil siegte sie überlegen mit ihrer Fuchsstute Top Yacinta. Hier gelang ihr der gute sechste Platz mit dem dunklen Wallach Jumps de Verpilliers. In der zweiten Prüfung doppelte sie gleich nach, mit dem dunklen Wallach Jumps de Verpilliers und Top Yacinta setzte sie sich auf Rang eins und zwei, sie distanzierte sich um 6 Sekunden vor der Drittplatzierten. Klassierungen gab es auch am Sommerturnier in Rüti/ZH zu feiern. Hier startete Saskia Aeschlimann mit ihren Pferden Cassillas und Amor, in der ersten Prüfung noch mit Fehlern, steigerten sich die drei. Rang 6 mit Cassillas und Rang 10 mit Amor, das bei starker Konkurrenz: Regional Lizenzierte Reiter waren auch startberechtigt. Am späten Abend wurde noch eine Spezialprüfung gestartet. Der Reiter hatte in möglichst Bestzeit einen Parcours zu bewältigen, dazu musste der zweite Teilnehmer zu einem Squad spurten, mit diesem durch Tore kurven, ohne die Schikanen zu demolieren. Kim Steiner mit Celerando und ihr Vater Martin Steiner mit dem Squad beendeten diese hart umkämpfte Prüfung an guter dritter Stelle.

Auf Siegeskurs: Julie Müller mit ihrer Fuchsstute Top Yacinta. (Bild zvg.)

gestorben

Sternstunde am Eidgenössischen 1966 in Frauenfeld Paul Hedinger ist am 19. Juli gestorben. Die Schwingerzeitung «Schlussgang» hat dem Eidgenossen aus Bonstetten vor einem halben Jahr ein Porträt gewidmet.

Jahre OK-Präsident. Nach dem Rücktritt als Aktiver war er fast zwei Jahre überhaupt an keinem Anlass der Schwinger mehr. «Turnverein, Ringen und Schwingen! Ich konnte nicht überall sein und zudem wartete daheim auf dem Hof noch reichlich Arbeit.»

................................................... von jakob heer, «schlussgang» Paul Hedinger kam über den Turnverein eher zufällig zum Schwingen. Er holte sich Kränze bei den Schwingern, Ringern und Nationalturnern. Wegen seines robusten Körperbaus sagten sie ihm zwar schon in der Schule, «du wirst mal Schwinger», doch gepackt hat es ihn erst mit 17 Jahren. Über den Turnverein wurde er an ein Schwingfest delegiert und fand sofort den Spass am Nationalsport. In seiner ersten Saison gewann er insgesamt sechs Nationalturn- und Ringerkränze. Beim Schwingen musste er sich deutlich länger gedulden. 1964 in Pfäffikon gewann er sein erstes Schwinger-Eichenlaub. Im gleichen Jahr durfte er am Eidgenössischen Schwingfest in Aarau teilnehmen. Dabei bestritt er sechs Gänge und stand am Samstag einem 18-jährigen Jüngling namens Ruedi Hunsperger gegenüber.

Dank der Hitze Die absolute Sternstunde erlebte der Zürcher 1966 bei seinem zweiten Einsatz an einem Eidgenössischen. «Das heisse Wetter in Frauenfeld hat mir gut getan. Hitze und Kälte haben mir nie etwas ausgemacht», sagt Hedinger. Im Anschwingen traf er zweimal auf Hubert Inderbitzin. Es resultierte je ein Sieg und eine Niederlage. Zweimal der gleiche Gegner im Anschwingen, war damals normal. Im dritten Gang realisierte er seinen zweiten Erfolg über Albert Mühlestein. Gegen den Schwyzer Anton Steiner musste er am Samstag jedoch noch ein zweites mal als Verlierer vom Platz.

Bis heute der einzige Eidgenosse

Paul Hedinger auf der Gibel-Bank. (Bild Ute Ruf) Am Sonntag lief es schliesslich wie am Schnürchen. Gegen Robert Gnos, Eugene Roggli und sichtlich überraschend auch über den Innerschweizer Karl Scheuber folgten drei Siege in Serie. Der Kranz war dem Albiser auf sicher. Zuletzt unterlag er um einen Spitzenrang dem Sumiswalder Paul Eggimann.

Während seiner Karriere erlebte er Hochs und Tiefs. Sein damaliger treuster Wegbegleiter war der spätere NOS-Präsident Armin Meier. «In den Sommerferien gingen wir auch manchmal nach Winterthur ins Training. Karl Meli war zu dieser Zeit nicht nur im Kanton Zürich das grosse Aushängeschild, sondern national der Massstab.»

Pech in Biel Die dritte Teilnahme an einem Eidgenössischen, jene 1969 in Biel, stand untern einem unglücklichen Stern. «Kurz vor dem Fest hatte ich einen Arbeitsunfall. Ich hätte eigentlich gar nicht starten sollen», blickt der Landwirt auf jenen Anlass zurück. Sichtlich handicapiert war nach vier Gängen Schluss. «Grundsätzlich war man jedes Mal froh, wenn man nach einem Wettkampf gesund heimkam. Die Kühe mussten ja auch noch gemolken werden.»

Vielseitig engagiert Insgesamt zählt seine Sammlung 34 Schwinger-, Ringer- sowie Nationalturner-Kränze. Besonders sind neben den Schwinger-Auszeichnungen die beiden eidgenössischen Nationalturner-Kränze dabei. Da die Albis-Region an die Nordwest- und Innerschweiz angrenzt, hatte man auch mit den nahen Klubs der anderen Teilverbände immer eine gute Beziehung. «Anlässe wie den Zugerberg, Morgarten oder das Michaelskreuz-Schwinget habe ich immer ger-

ne besucht.» Allerdings bekennt er auch: «Seit ich im Besitze des eidgenössischen Kranzes war, durfte ich nie mehr an einem Zuger Kantonalfest teilnehmen.» Besonders hervor hebt er den Sieg am Morgarten-Schwinget über den Innerschweizer Spitzenschwinger Toni Steiner. «Gegen den verlor ich zuvor dreimal. Mit der gleichen Taktik wie er mich jeweils besiegte, konnte ich ihn schliesslich überlisten.» 1979 wurde der Gibel-Schwinget geboren, direkt neben seinem Hof, der oberhalb von Bonstetten mit einer wunderbaren Aussicht grüsst. Nachdem abwechslungsweise Frühjahrsoder Herbstanlässe in der Region stattfanden, haben sich der Schwingklub, die Samariter und der Musikverein Stallikon 1976 zusammengesetzt und den Gibel -Schwinget im zweijährigen Turnus ins Leben gerufen. Paul schwang beim ersten Anlass selber noch mit und war später auch zehn

Heute besucht er, wenn möglich, alle Schwingfeste im Kanton Zürich sowie das Teilverbandsfest der Nordostschweizer. Allerdings ist es nicht nur der Schwingsport alleine, welcher ihn an die Wettkämpfe oder Versammlungen zieht, denn die Geselligkeit ist ihm ebenfalls wichtig. Hedinger ist zudem noch Veteranenobmann im Klub. Paul Hedinger ist bis heute der einzige Eidgenosse im Schwingklub am Albis. «Im Klub und nicht im Bezirk», wie er betont, denn Kaminfeger Rolf Zimmermann aus Obfelden gehört geografisch auch zur Bezirk, schwang aber für die Zuger. Nicht so euphorisch wie andere ehemalige Schwingergrössen hat er der Zukunft des Schwingens entgegengesehen: «Das Geld und die Arroganz der Hauptsponsoren machen mir grosse Sorgen.»

Ein liebenswertes Idol Ich glaub es kaum, du musst schon weiter? Bleib doch bei uns, du fehlst. Wir konnten lachen über all die Sachen, die träfen Geschichten, die Sprüche, nicht ohne Grund mit Hintergrund: «Sie säen nicht, sie ernten nicht und haben doch ein feisses Gsicht» oder «Der Eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der Andere packt sie kräftig an und handelt». Ueli Suter, Schwager


Sport

Dienstag, 30. Juli 2013

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Zwei Podestplätze für das Team Koach Kampf mit der Hitze Teil 1: Triathlon 5150 Europameisterschaften in Zürich Ein Outdoorsport wie Triathlon ist von vielem abhängig, auch vom Wetter. Anfang Juni musste der Ironman 70.3 in Rapperswil wegen des Sturms abgesagt werden. Am Wochenende war es so heiss, dass erstmals bei einem Ironman in der Schweiz ohne Neopren geschwommen werden musste. Unter dem Label «5150» fasst die Ironman-Organisation die Triathlon-Wettkämpfe über 1.5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Bei diesem Format handelt es sich um die sogenannt «Olympische» Distanz, weil dieser Triathlon seit 2000 zum Programm der olympischen Sommerspiele zählt. Dieses Jahr galt der «5150» in Zürich gleichzeitig als Europameisterschaft. Vor allem die Frauen und die älteren Männer, deren Startzeit kurz vor dem Mittag bei bereits deutlich über 30 Grad war, nutzten das Einschwimmen trotz Neoprenverbot ausgiebiger als üblich. Die Temperatur erschien umso wärmer, als man dieses Jahr in der Schweiz noch nicht so oft Gelegenheit gehabt hat, sich an die Hitze zu

gewöhnen. So bot der See eine willkommene Abkühlung. Dennoch: Die Stimmung war vom Start bis zum Ziel ausgezeichnet.

Mit unterschiedlichen Ambitionen Die Athleten des Teams Koach von Kurt Müller gingen mit unterschiedlichen Ambitionen an den Start. Sandro Angelastri startete, um dem Team ein gutes Resultat zu sichern – und erfüllte die Erwartungen mit dem 2. Platz bei M55. Urs Müller bereitet sich auf den Ironman 70.3 in Wiesbaden vor, befindet sich mitten in einer harten Trainingswoche und nutzte die 5150Europameisterschaft als Anreiz, noch etwas intensiver in die Pedalen zu treten. Entsprechend bemerkenswert ist sein 3. Rang bei M30. Daneben erzielte das Team Koach eine ganze Reihe weiterer Top-TenPlätze: Marina Stähli (F20) und Luzia Sestio (F40) errangen Platz 5, TeamCo-Sponsor Bernhard Schneider (M55) Rang 9 und Olivier Herbelin (M25) Rang 10. Manuel Schönbächler (M25) realisierte ebenfalls eine ausgezeichnete Zeit. Auch Belinda Bobst, Armin Bischofberger und Markus Fehr erreichten das Ziel mit durchwegs guten

Zeiten. Für Coach Kurt Müller wurden alle Ziele erfüllt: Olivier Herbelin hat in einer Zwischensaison einen persönlichen Höhepunkt gesetzt, die Langdistanztriathleten sind auf Kurs für ihre nächsten Ziele, so Urs Müller und Sandro Angelastri, die zur Ironman-Weltmeisterschaft nach Hawaii reisen, und Bernhard Schneider, der in drei Wochen am Inferno-Triathlon im Berner Oberland mit Ziel auf dem Schilthorn startet. (tk.) In der Freitag-Ausgabe folgt der Bericht vom Ironman Switzerland vom Sonntag. Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.

Der Wettswiler Olivier Herbelin gut gelaunt auf dem «Heart Break Hill». (Bild es)

Starke Säuliämtler über olympische Distanz

Wer zündet das Feuerwerk? 1.-August-Meeting der LV Albis

Schnellster Mann auf dem Bezirk Affoltern war Triathlon-Profi Patrick Rhyner (Rifferswil), schnellste Frau aus der Region Eva Schwank aus Bonstetten. 22 Ämtlerinnen und Ämtler haben an der 5150-Europameisterschaft das Ziel mit Zeiten zwischen 1:59 und 3:15 erreicht. Kein Europameistertitel, dafür errangen Ämtler zwei zweite Plätze dank Patrick Wallimann (Bonstetten, M40) und Willy Schoch (Mettmenstetten, M60). Allerdings: Für jeden und jede hat ein Wettkampf einen anderen Stellenwert. Für die einen bietet er die Gelegenheit, auf mehr oder weniger gesperrten Strassen optimal trainieren zu können und zu dürfen – Tempo 70 innerorts ist auch auf dem Velo nur im Wettkampf auf gesicherten Strassen gestattet. Für andere stellt er den Saisonhöhepunkt dar. Vor allem aber hat der Wettkampf die Funktion, sich auch bei Wind, Wetter, Regen und Schnee zu motivieren, mit Blick auf ein langfristiges Ziel zu trainieren. (bs.)

Die Resultate: Männer: Rhyner, Patrick (SUI), Rifferswil, 19. M-PRO, 1:59:34; Müller, Urs (SUI), Wettswil am Albis, 3. M30, 2:04:20; Wallimann, Patrick (SUI), Bonstetten, 2. M40, 2:07:06; Kamp, Sebastian (GER), Zwillikon, 3. M-OPEN, 2:12:51; Herbelin, Olivier (SUI), Wettswil am Albis, 10. M25, 2:14:37; Schönbächler, Manuel (SUI). Mettmenstetten, 13. M25, 2:17:40; Roman, Hofstetter (SUI), Bonstetten, 13. M20, 2:22:23; Ferrer, Antonio (ESP), Wettswil am Albis, 39. M30, 2:29:10; Läubli, Pascal (SUI), Aeugst, 48. M35, 2:33:50; Grimm, Michi (SUI), Affoltern, 61. M30, 2:38:43; Schneider, Bernhard (SUI), Ottenbach, 9. M55, 2:39:08; Veelenturf, Rob (NED), Hausen am Albis, 33. M45, 2:42:28; Schoch, Willy (SUI). Mettmenstetten, 2. M60, 2:44:12; Bürgisser, Joël (SUI), Bonstetten, 58. M25, 2:45:37; Nebbe, Harry (SUI), Affoltern, 45. M45, 2:52:44; Steffan, Clemens (GER), Stallikon, 101. M35, 2:52:47; Leutwyler, Christian

Im Europacup aufs Podest: Patrick Rhyner aus Rifferswil. (Bild zvg.)

Weiterer Exploit durch Patrick Rhyner 2. Rang am Europacuprennen in Estland Erstmals in seiner Karriere schaffte es Patrick Rhyner in einem ITU Sprint Triathlon Europacuprennen aufs Podest. Hinter dem Norweger Kristian Blummenfelt kam Rhyner in Tartu (Estland) als hervorragender 2. ins Ziel, knapp vor dem Italiener Secciero. 40 Athleten beendeten das Rennen, Rhyner war der einzige Schweizer am Start. Die Renndistanz betrug 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Für den Rifferswiler begann das Rennen nicht ganz optimal. Im Gedränge beim Start zur Schwimmstrecke kassierte Patrick Rhyner von allen Seiten Schläge ins Gesicht und wurde ins Schilf abgedrängt. Der Mann mit Kämpferherzen liess sich aber nicht beeindrucken und stieg nach 750 m in ausgezeichneter Position aus dem Wasser.

(SUI), Bonstetten, 109. M35, 2:55:59; Zoller, Cornel (SUI), Bonstetten, 124. M40, 3:11:17. Frauen: Schwank, Eva (SUI), Bonstetten, 19. F25, 2:50:22; Schmidt, Anette (SUI), Affoltern, 37. F30, 3:07:05; King, Allison (NZL), Aeugst, 25. F35, 3:12:32; Staub, Céline (SUI), Wettswil am Albis, 11. F20, 3:15:38.

Entscheidung auf der Laufstrecke Auf Platz 7 liegend nahm er die 20km-Radstrecke in Angriff. Und es ging gleich zur Sache. Im Aufstieg in der ersten Runde formierte sich eine 6-

köpfige Spitzengruppe mit Rhyner, welche einen Vorsprung von 20 Sekunden aufs Feld herausfuhr. Kurz nach Rennhälfte kam es zum Zusammenschluss und es war klar, dass die Entscheidung auf der Laufstrecke fallen musste. Nach einem mittelmässigen Wechsel arbeitete sich Rhyner zur Spitze vor. Er fühlte sich ausgezeichnet. Als der starke Norweger Blummenfelt davonzog liess er diesen vorerst gewähren. Nach einem Kilometer jedoch wurde Rhyner immer schneller und er versuchte, sich dem Führenden zu nähern. Bei Rennhälfte realisierte Patrick Rhyner jedoch, dass ein Podestplatz in Reichweite lag. Er liess nichts mehr anbrennen und konzentrierte sich auf einen Ehrenplatz. Diese Taktik sollte schlussendlich aufgehen, in 55:47 landete Rhyner mit 11 Sekunden Rückstand auf den Sieger auf dem 2. Platz. Mit der besten Laufzeit des Rennens erreichte Patrick Rhyner sein bestes Resultat an einem EuropacupRennen im Sprint-Triathlon. Patrick Rhyner hat seine Saison klug aufgebaut. Je länger die Saison testo besser die Resultate. Die Erfolge sind dem jungen Rifferswiler Triathleten zu gönnen. (hpf)

Knapp eine Woche nach den Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften findet auf der Sportanlage Moos in Affoltern das traditionelle 1.-August-Meeting statt. Die für die WM in Moskau qualifizierten Athleten werden kaum am Start sein, doch wäre es möglich, dass es in einer Disziplin zu einer SM-Revanche kommt. ................................................... von hanspeter feller Im Programm des von Swiss Athletics als C-Meeting klassierten Anlasses stehen die Sprint- und Hürden-Läufe, das Kugelstossen, Speer- und Diskuswerfen, der Weitsprung sowie Mittelstreckenläufe. Das Meeting beginnt um 10.30 Uhr mit den 1000-m-Vorläufen. Mit den Zeiten aus den Vorläufen qualifizieren sich die Sprinter für die verschiedenen Finals, welche um 11.30 Uhr ausgetragen werden. Auf der Bahn geht es dann mit den Hürdenläufen weiter. Am Nachmittag folgen dann die Sprints für den Nachwuchs,

Speerwurf. (Bild Max Loder)

die 200-m-, 400-m- und 600-m-Läufe. Die 8000-m-Läufe werden um 16.15 Uhr gestartet und um 16.45 Uhr erfolgt der Startschuss zum 2000-m-Rennen, einer Distanz die nur selten gelaufen wird. Die Infield-Wettkämpfe werden von den Wurfdisziplinen dominiert. Am Vormittag werden das Diskuswerfen und das Kugelstossen ausgetragen, gefolgt vom Speerwerfen am Nachmittag. Als einzige Sprungdisziplin wird der Weitsprung angeboten. Letztes Jahr sorgte der Tessiner 4000-m-Läufer Daniele Angelella für den Höhepunkt des 1.-August-Meetings. Er realisierte eine Klassezeit über die Bahnrunde und konnte die Stadionrekordprämie abholen. Es kam immer wieder vor, dass Schweizer Spitzenathleten die Startgelegenheit wahrnahmen. Auch ausländische Athletinnen und Athleten nutzen die Chance für einen Start in einer wettkampffreien Zeit. Bei den MastersLeichtathleten ist das 1.-August-Meeting sehr beliebt. Sie haben die Gelegenheit, über ihre Hürdenhöhen zu starten und die Wurfdisziplinen mit den Gewichten ihrer Altersklasse zu bestreiten. Für die Nachwuchsathletinnen und -athleten könnte noch etwas auf dem Spiel stehen. Sie haben nur noch wenige Wettkämpfe um die Limiten für die im September stattfindenden Schweizer Meisterschaft ins Trockene zu bringen. Die organisierende LV Albis freut sich auf viele Teilnehmer aus allen Landesteilen und dem benachbarten Ausland und auf ein tolles Leichtathletik-Fest mitten in der Ferienzeit.


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