Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 058 I 172. Jahrgang I Freitag, 27. Juli 2018

Rettungsaktion

Stabübergabe

In Knonau mussten Fische aus dem teilweise ausgetrockneten Haselbach gerettet werden. > Seite 3

Der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann wird Verwaltungsratspräsident von Dileca. > Seite 5

Es wird fleissig gebaut

Ein Nationalrat und ein Regierungsrat

Es ist Ferienzeit. Während die meisten Menschen im In- oder Ausland die freien Tage geniessen, wird auf den Strassen im Säuliamt gebaut und saniert. Zwischen Rifferswil und Schonau wird die Albisstrasse erweitert, es entsteht ein Rad- und Gehweg. Bereits 2016 hatte der Regierungsrat im Rahmen des Velonetzplans beschlossen, diese bestehende Radweglücke zu schliessen. Zugleich wird der Strassenbelag auf dem Abschnitt erneuert, und der Durchlass für den Schwarzenbach wird verbreitert, sodass dieser künftig hochwassersicher ist. In Stallikon werden vom 3. bis 6. August zwischen Weidelbach und Diebis Deckbelagsarbeiten durchgeführt. Während diesem Wochenende ist der Strassenabschnitt gesperrt. Ausserdem wird bis 10. August die Bushaltestelle Bleiki in Stallikon umgebaut. Und in Zwillikon wird demnächst die Jonenbach-Brücke ersetzt. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Die Bühne ist ihr Leben Nadine Arnet ist in Obfelden aufgewachsen. Nach der Sekundarschule hat sie sich zur Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin ausbilden lassen. Inzwischen hat sie in diversen Musicals und Theaterstücken mitgewirkt, zuletzt im Stück «Der schwarze Hecht» am Bernhard Theater. Nun möchte sich die 27-Jährige noch mehr auf die Musik konzentrieren. Am kommenden Dienstag singt sie in der Badi Obfelden vor Heimpublikum. (lhä) ................................................... > Interview auf Seite 5

-

Sommerserie Livia Häberling war zu Besuch bei der Prostituierten «Sandy» im Studio Oh Lala. > Seite 8

-

Spass in der Natur Am Türlersee trafen sich junge Wasserforscher und Lehmkünstlerinnen zum Ferienplausch. > Seite 9

Die SVP stellt die prominentesten Festredner zum 1. August im Bezirk In Bonstetten hält Nationalrat Roger Köppel dieses Jahr die Festrede, in Affoltern spricht Regierungsrat Ernst Stocker. Und auch in allen andere Ämtler Gemeinden wird zum Nationalfeiertag einiges geboten. ................................................... von thomas stöckli SVP-Nationalrat Roger Köppel hat sich einiges vorgenommen für den Nationalfeiertag. Bonstetten bildet für ihn den Auftakt einer veritablen Tour durch die Region. Bereits am 31. Juli spricht er etwas nach 18.15 Uhr auf dem Hof der Familie Weiss. Lang kann er dort allerdings nicht sitzen bleiben: Um 20 Uhr wird er in aargauischen Mägenwil am Rednerpult erwartet – eine gute halbe Stunde Autofahrt entfernt. Am 1. August wird der Verleger und SVP-Nationalrat sogar in vier zürcher Gemeinden zur Bevölkerung sprechen. Den Auftakt macht um 12 Uhr das 350-Seelen-Dorf Volken im Bezirk Andelfingen, ab 18 Uhr soll er sich in Boppelsen, Bezirk Dielsdorf, unter die Bevölkerung mischen. Um 20.20 Uhr wird Köppel dann in Neerach erwartet und den Abschluss macht um 21.30 Uhr Rüti, Bezirk Hinwil. Auch SVP-Regierungsrat Ernst Stocker will es wissen. Am Vorabend des Nationalfeiertages ist der Finanzdirektor in Pfungen zu Gast. Am 1. August stehen für ihn nach der

Bronzemedaille Henry Wetton auf Affoltern holt an der Biologie-Olympiade im Iran eine Auszeichnung. > Seite 10

Neue Plattform für Ferienplausch Pro Juventute hat für den Ferienplausch eine neue Buchungsplattform entwickelt. Dabei wurden die drei bisherigen Regionen auf eine Website zusammengenommen. Somit lassen sich problemlos auch Angebote ausserhalb der eigenen Region buchen. «Dies nutzen viele Familien, um die Kinder beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit an einen Ferienplausch zu bringen», sagt Simone Keller, Verantwortliche Ferienplausch Pro Juventute. Wer darauf verzichten will, kann die Suchfunktion problemlos auf beliebige Ortschaften beschränken. Bis jetzt konnten rund fünf Prozent mehr Buchungen verzeichnet werden als im Vorjahr. Dabei nehmen vor allem spontane und kurzfristige Buchungen klar zu. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Uerzliker Waldfest Nationalrat Roger Köppel spricht am 31. Juli in Bonstetten. (Archivbild zvg.)

In Affoltern hält Regierungsrat Ernst Stocker die Festrede am 1. August. (zvg.)

Ansprache um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz in Affoltern zwei weitere Auftritte an, um 18.30 Uhr am Zürichsee in Horgen, um 20 Uhr im ländlichen Dinhard.

diese Tradition trotz der aktuell herrschenden Trockenheit fortgesetzt werden kann, das muss jede Gemeinde für ihr Gebiet selber bestimmen – sofern nicht der Chef der Kantonalen Führungsorganisation (KFO) in Absprache mit dem Regierungsrat ein generelles Feuerverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet erlässt. Dem Amt für Landschaft und Natur (ALN), das die Situation laufend beurteilt, fehlt dazu die Befugnis. Es kann bei Waldbrandgefahr in Absprache mit der Kantonalen Führungsorganisation (KFO) Warnungen ausgeben und allenfalls Feuerverbote im Wald oder in Waldesnähe erlassen. ................................................... > Festprogramme der Ämtler Gemeinden auf den Seiten 16/17

Höhenfeuer fraglich Die Mehrheit der Festredner im Knonauer Amt sind dieses Jahr örtliche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. In Mettmenstetten tritt Hansruedi Sommer, Geschäftsleiter des Werkund Wohnhauses zur Weid, ans Rednerpult, Ottenbach hat Schauspielerin und Regisseurin Franca Basoli verpflichtet, die im Dorf aufgewachsen ist. In vielen Dörfern gehört ein Höhenfeuer zum Nationalfeiertag. Ob

Kulturen leiden unter der extremen Trockenheit Vereinfachte Bewilligung für Landwirte zum Wasserbezug aus der Reuss Die anhaltende Trockenperiode hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) veranlasst, für die Landwirte eine vereinfachte Bewilligung für den Wasserbezug aus einigen Gewässern zu erteilen. Der Bezug von Wasser aus der Reuss bedeutet für die Bauern allerdings einen grossen Mehraufwand. Dazu kommt, dass die Oberböden völlig ausgetrocknet sind und ein Gewitterregen oder eine kurze Bewässerung mit dem Druckfass nur wenig Abhilfe schafft. Effiziente Hilfe bringen lediglich professionelle Sprinkleranlagen, welche das kostbare Nass über längere Zeit verteilen können. Gemüsebauer Roland Moser in Obfelden erlebte eine derartig lange und extreme Trockenheit seit 1976 nie mehr. Er bewässert seine Gemüsekulturen mit Reusswasser – bis zu zehn Kubikmeter Wasser pro Stunde. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 11

-

Imposante Fontäne über dem Süssmais: aufwändige Bewässerung mit dem Druckfass. (Bild Martin Mullis)

Morgen Samstagabend steigt im Erdbeeriholz zum 53. Mal das legendäre Uerzliker Waldfest. Musikalisch wird die Harmonie Hausen den Abend mit einem Platzkonzert eröffnen, danach spielt das Duo Amarillos zum Tanz auf. Weiter dürfen die Festbesucherinnen und -besucher mit unterhaltsamen Spielen und spannenden Begegnungen rechnen. ................................................... > Bericht auf Seite 13 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Willy Casali, geb. 20. Mai 1958, von Collina d’Oro Tl, gest. 16. November 2015, wohnhaft gewesen Zürichstrasse 167, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 5. Januar 2017 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 18. Juli 2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 6. August 2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Gemeinden Maschwanden/Obfelden Vorübergehende Verkehrsanordnung Strassensperre Die 662 Maschwander-/Tambrigstrasse, Gemeinden Maschwanden und Obfelden, ist auf dem Teilstück Neumatt (km 2.675) bis Dorfstrasse (km 6.625) wegen Strassenbauarbeiten etappenweise für den Fahrverkehr gesperrt.

Pilzkontrolle 2018 11. August bis 31. Oktober 2018 Kontrollstelle Affoltern am Albis für die Stadt Affoltern am Albis sowie die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil Im Haus Bachweg 7 in Affoltern am Albis Öffnungszeiten 18.30 – 19.00 Uhr jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag (ausgenommen während der Schonzeit, jeweils vom 1. – 10. Tag des Monats) Amtliche Pilzkontrollpersonen Balint Berg, Bahnhofplatz 5, 8908 Hedingen, Tel. 044 761 26 07 Verena Schneebeli, Rigistrasse 23, 8912 Obfelden, Tel. 044 761 40 56 Christian Klee, Winkelstrasse 56, 8912 Obfelden, Tel. 079 609 96 48 Hansjörg Birrer, Bodenmatte 11c, 5647 Oberrüti, Tel. 041 787 07 08 Ausserhalb der genannten Öffnungszeiten erfolgt die Kontrolle nur nach telefonischer Vereinbarung. Hinweise • In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln. • Pro Person und Tag dürfen höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. • Die Pilze müssen der Kontrolle gereinigt sowie ganz (Pilze mit Hut und Stiel) vorgelegt werden. • Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden. Bringen Sie im Zweifelsfall ein Muster der Kontrollstelle.

Dauer der Behinderung: Ab Montag, 27. August 2018, bis zur Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich bis Ende November 2018. Die Verkehrsumleitung erfolgt über die Maschwanderstrasse – Knonau – Maschwanderstrasse – Mettmenstetten – Maschwander-, Bahnhof-, Zürich-, Dachlisserstrasse – Obfelden – Mettmenstetter- und Dorfstrasse. Während der 1. Etappe, bis ca. 22. Oktober 2018, ist der Zubringerdienst bis zur Deponie Tambrig (km 4.950) von Norden (Obfelden) her gestattet. Anschliessend, während der 2. Etappe, erfolgt der Zubringerdienst bis zur Deponie aus Richtung Süden (Maschwanden). Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Kürzere Bauzeit und Arbeitssicherheit. Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt

27. Juli 2018 Stadt Affoltern am Albis und die erwähnten Gemeinden

Affoltern am Albis, 27. Juli 2018 KONKURSAMT AFFOL TERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über Herr Marc Andreas Meier, geb. 7. August 1975, von Kloten ZH, Obfelderstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 26. Oktober 2017 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 21. Juni 2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Neuauflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über den Nachlass von Jörg Lutz Waffenschmidt, geb. 13. Juli 1957, von Schmiedrued AG, gest. 21. Juni 2016, wohnhaft gewesen in 8912 Obfelden, liegt der infolge nachträglicher Forderungsanerkennung ergänzte Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. Juli 2018 verwiesen. Affoltern a.A., 27. Juli 2018 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a.A.

Einstellung des Konkurses Über Markus Friedli, geb. 1. März 1965, von Ursenbach BE, Austrasse 43, 8953 Dietikon, bisher Widenacherstrasse 2, 8908 Hedingen (ehemals Inhaber der im Handelsregister inzwischen gelöschten Einzelunternehmung Friedli Montagen, Hedingen), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 5. Oktober 2017 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 17. Juli 2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 6. August 2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 27. Juli 2018 KONKURSAMT AFFOL TERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis, 27. Juli 2018 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Die Stadtverwaltung bleibt am Mittwoch, 1. August 2018 geschlossen. Ab Donnerstag, 2. August 2018, sind wir gerne wieder für Sie da. 27. Juli 2018 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Gartenpflege, Gartengestaltung, Umgebungspflege! Brauchen Sie Hilfe im Garten (evtl. mit Tierbetreuung)? Wir gärtnern mit Leidenschaft! A. Kaufmann, Fachfrau für naturnahen Garten- und Landschaftsbau Tel.: 076 380 50 75

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Affoltern am Albis Gesuchsteller: Jantas Immobilien AG, Claridenstrasse 34, 8002 Zürich Projektverfasser: Neiss Bucher Architekten GmbH, Giesshübelstrasse 116, 8045 Zürich Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 5618, Im Hägeler, Wohnzone W3

Gesuchsteller: Dirk Eckhardt, Schweikhof 2, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Andreas Pizza, Triemlistrasse 60, 8047 Zürich Bauprojekt: Umbau Wohnhaus, Ausbau Stall und darüberliegender Heuboden, Bau Gewächshaus, Neue Heizungsanlage auf Kat.-Nr. 2159, Schweikhof 2, Ebertswil (LW) (Gebäude Inventar-Nr. 514)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Schulhausstrasse 7, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Installation von vier Beleuchtungskandelabern auf Kat.-Nr. 2469, Reto-Götschi-Weg 1 (Ea)

Ottenbach Bauherrschaft: Studer Antonio und Michelle, Stüdlerstrasse 2, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Plankompetenz AG, Norastrasse 7, 8040 Zürich Bauvorhaben: Neuer Kamin und zwei Parkplätze beim Wohnhaus Vers.-Nr. 402, Stüdlerstrasse 2, Kat.-Nr. 159, Kernzone

Todesfälle Affoltern am Albis Am 21. Juli 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

René Schuler geboren am 4. März 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 20. Juli 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Peter Muff geboren am 3. April 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung und Abdankung haben bereits stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon Am Mittwoch, 18. Juli 2018 ist in Stallikon ZH gestorben:

Aus der Au, Kurt Ernst

De Plättlileger

geboren am 10. Oktober 1923, von Zürich ZH und Märstetten TG, wohnhaft gewesen Schloss 8, 8143 Stallikon.

Qualität aus Freude am Beruf

Bestattungsamt Stallikon

walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21


Bezirk Affoltern

Rega-Einsatz nach Arbeitsunfall in Hedingen Ein Rega-Helikopter landete vergangenen Freitagmorgen, 20. Juli, in Hedingen. In einer Werkhalle hatte sich um 10.25 Uhr ein Unfall ereignet. Ein Arbeiter war unter ein rund 500 bis 600 kg schweres Fassadenfenster geraten, das dort saniert werden sollte. Mit Verdacht auf innere Verletzungen wurde er ins Spital geflogen.

Diebstahl und Lärm Ein Laptop im Wert von 1200 Franken ist am Freitag, 20. Juli, in Affoltern aus einem vor dem Haus parkierten Auto gestohlen worden. Am Auto entstand kein Sachschaden. Bei den anhaltenden hochsommerlichen Bedingungen reissen auch die Lärmklagen nicht ab. So wurde die Stadtpolizei in der Nacht auf Samstag zu einer Bar in Affoltern gerufen. Dort stand wegen der Hitze das Fenster offen, Anwohner hatten sich über den Lärm beklagt. Die Barbetreiber wurden ermahnt, das Fenster geschlossen zu halten. Eine Lärmklage war auch der Grund, weshalb die Stadtpolizei am Samstagabend um 23 Uhr beim Bauspielplatz in Affoltern vorsrtellig wurde. Dort war ein Geburtstagsfest im Gang. Die Feiernden wurden zur Ruhe ermahnt.

Bonstetten: Briefkästen demoliert und brennendes Entfeuchtungsgerät Dass bei einem Gewerbegebäude in Bonstetten Türchen der Briefkästen abgerissen wurden, zeigte sich am Montagmorgen, 23. Juli. Ebenfalls in Bonstetten stand am Mittwochabend die Feuerwehr im Einsatz. Mitten im Dorf war in einem Bastelraum ein Entfeuchtungsgerät in Brand geraten. (tst.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Freitag, 27. Juli 2018

Ein Radweg, frische Beläge und eine Brücke Über die Sommerferien wird im Säuliamt an vier Orten gebaut Während die meisten Säuliämtlerinnen und -ämtler die Sommerferien geniessen, wird auf den Strassen geschuftet. In Rifferswil entsteht ein Radweg, in Stallikon wird die Reppischtalstrasse an zwei Orten saniert, und in Zwillikon wird die Jonenbachbrücke ersetzt. ................................................... von livia häberling Seit dem 11. Juni wird die Albisstrasse zwischen Rifferswil und Schonau saniert. Der Strassenbelag wird erneuert, ausserdem werden Teile der Entwässerungsleitungen ersetzt. Die Strasse wird verbreitert und um einen kombinierten Rad- und Gehweg ergänzt. Damit wird die Radweglücke auf der Albisstrasse geschlossen, wie dies der Regierungsrat 2016 bereits im Rahmen des Velonetzplans beschlossen hat. Ebenfalls Teil des Projekts ist ein neuer Durchlass für den Schwarzenbach. Bis anhin bestand dieser aus einer schmalen Betonröhre, was nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Für das breitere und hochwassersichere Bachbett wurde eine kleine Brücke erstellt. Derzeit wird der Rad- und Gehweg erstellt. Gemäss dem zuständigen Projektleiter des Tiefbauamts, Patrick Kyburz, kommen die Arbeiten planmässig voran. Bleibt das Wetter weiterhin trocken, sollten die Strasse ab Anfang November wieder normal befahrbar und der Velo- und Gehweg eröffnet sein. Der Verkehr wird momentan von Schonau in Richtung Unterrifferswil einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss die gesamte Strecke zwischen der Jonentalstrasse und Schonau für den Verkehr gesperrt werden. Diese Arbeiten finden voraussichtlich Ende Oktober statt. Der Regierungsrat hat für den Um- und Ausbau der Albisstrasse Ausgaben in

Entlang der Albisstrasse zwischen Rifferswil und Schonau entsteht ein Rad- und Fussweg. Ausserdem wird der Strassenbelag erneuert. (Bild Livia Häberling) der Höhe von 3,7 Millionen Franken bewilligt. Der nachfolgende Abschnitt von Schonau bis Vollenweid soll in einer nächsten Etappe ebenfalls saniert und um einen Rad- und Gehweg erweitert werden. Die Pläne werden voraussichtlich gegen Ende des Jahres öffentlich aufgelegt.

Stallikon: Abschlussarbeiten an der Reppischtalstrasse Auf der Reppischtalstrasse in Stallikon wird ab dem 3. August, 20.15 Uhr, über das Wochenende der Abschnitt Weidelbach bis Diebis gesperrt. Die Strassenbauarbeiten haben bereits 2017 stattgefunden, nun werden bis Montag, 6. August, 5 Uhr, abschliessende Deckbelagsarbeiten durchgeführt. Diese erfordern trockenes Wetter. Sollte es in den Tagen zuvor übermässig regnen, verschiebt sich der Belagseinbau um vierzehn Tage auf das Wochenende vom 17. bis 20. August. Der Durchgangsverkehr wird währenddessen in beide Richtungen grossräumig umgeleitet: ab Stalli-

kon über Wettswil – Landikon – Uitikon. Die Postauto-Linien 227, 235, 236 und der Nachtbus N23 werden umgeleitet. Es ist mit Verspätungen und Anschlussbrüchen zu rechnen. Ebenfalls in Stallikon wird seit Anfang Mai der Durchlass Törlibach ausgebaut. Die Röhre ist neu breiter und amphibiengerecht sowie hochwassersicher. In der Vergangenheit war es wiederholt zu Überschwemmungen gekommen. Weiter wird die Bushaltestelle Bleiki hindernisfrei umgebaut. Die Strecke ist beidseitig befahrbar. Es steht eine Lichtsignalanlage vor Ort. Per 10. August sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.

Affoltern: Die Jonenbach-Brücke wird ersetzt Die spektakulärste Baustelle dürfte sich derzeit ausgangs Zwillikon in Richtung Affoltern befinden. Auf der Zwillikerstrasse wird die Jonenbachbrücke ersetzt. Die neue Brücke steht schon bereit, Sie wird anfangs August mit einem Kran eingesetzt.

Der Haselbach liegt trocken

Die Wasserknappheit zeigt sich in Knonau Fehlender Niederschlag und steigender Wasserbedarf haben dazu geführt, dass der Oberlauf des Haselbachs trocken liegt.

Werner Edelmann

Störende Drohnen im Reusstal Seit sechs Jahren werden in der Reussebene Drohnen beobachtet, zuerst nur ganz vereinzelt, dann etwas häufiger. In der Statistik der Stiftung Reusstal werden die Drohnen seit 2015 zusammen mit der Modellfliegerei erfasst. 2017 wurden nur vier Beobachtungen registriert, was aber nicht heisst, dass nicht viel mehr Drohnen unerkannt herumfliegen. Die hohen Verkaufszahlen der letzten Jahre lassen das jedenfalls vermuten. Die Störungen, die durch diese Flugobjekte in der Natur verursacht werden, sind aber nicht einfach nachzuweisen. Im und über dem Flachsee Drohnen fliegen zu lassen, ist verboten (Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate). Die übrigen Naturschutzzonen der Reussebene hingegen sind nicht explizit vor Drohnen geschützt. Eine Studie der Vogelwarte Sempach, die den Einfluss von Drohnen auf Vögel und andere Wildtiere untersuchte, weist nach, dass die Störungen für die sensiblen Wasservögel tatsächlich gross sind. Vögel zeigen allgemein eine stärkere Reaktion als andere Wildtiere. Je grösser und lauter eine Drohne ist und je direkter sie einen Vogel anfliegt, desto heftiger reagiert dieser. Die Vogelwarte hat deshalb Empfehlungen entwickelt, wie sich Störungen reduzieren lassen. So sind generell Flüge in und über Naturschutzgebieten zu unterlassen und eine Distanz von mindestens 200 Metern einzuhalten. Es sind kleine und leise Geräte zu bevorzugen, Vögel sollen nie direkt angeflogen werden, und es ist sofort umzukehren, wenn Vögel eine Reaktion zeigen. «Für mich ist vorerst wichtig, dass die Aufsichtspersonen die ‹fehlbaren› Drohnenpiloten ansprechen und für das Problem zu sensibilisieren versuchen, sofern sie deren Position ausfindig machen können», sagt Thomas Burkard von der Stiftung Reusstal. «Flach über den Naturschutzgebieten fliegende Drohnen können wir jedenfalls nicht dulden.» (tst.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 28. Juli, darf in Ebertswil Rosmarie Luchs ihren 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen ihr ein schönes Fest, viel Glück, Gesundheit und alles Gute fürs neue Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 28. Juli, feiern gleich zwei Jubilare ihren 80. Geburtstag. Alice Dreher-Huber und Erich Alfred Meier, beide aus Affoltern, wünschen wir einen tollen Tag, viel Freude und alles Gute. anzeige

Wo sonst auch in heissen Sommern ein etwa drei Meter breiter Bach plätschert, ist nur noch das trockene Bachbett zu sehen! In den letzten verbleibenden Tümpeln mussten am vergangenen Freitag notfallmässig die letzten überlebenden Forellen elektrisch abgefischt werden. Zu diesem noch nie dagewesenen Zustand führte einerseits der wegen der Klimaveränderung fehlende Niederschlag und andererseits auch der Zuwachs an Einwohnern im Knonauer Amt: Der stetig steigende Wasserbedarf wird aus einer Quelle im Gebiet vom Oberlauf des Bachs gedeckt. Unterhalb des Zuflusses aus der Kläranlage führt der Bach denn auch recht viel Wasser – das aber alles aus der Kläranlage stammt. Dies sollte mit Blick auf die Zukunft nachdenklich stimmen: Wir tragen einerseits mit unserem Verhalten zur Klimaveränderung bei und nutzen andererseits Wasser, wie wenn es ein unerschöpfliches Gut wäre!

Stellenweise komplett trocken: Das Bett des Haselbachs in Knonau. (Bild zvg.)

3


«Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen»

Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben

René Schuler-Gall 4. März 1936 – 21. Juli 2018

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist er im Haus zum Seewadel friedlich eingeschlafen. In stiller Trauer Roger und Heidi Schuler-Vollenweider, Tanja und Christian Claudia Gasser-Schuler, Sandro und Michelle Erika Schuler Geschwister, Anverwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Stellenanzeiger Bezirksgemeinden Affoltern Lehrstellen Sind Sie interessiert an einer spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung? Die Gemeinden des Bezirks Affoltern haben für das Jahr 2019 freie Lehrstellen zu vergeben als Kaufmann/Kauffrau EFZ, alle Profile Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle kaufmännische Arbeiten in den Gemeindeverwaltungen. Sie begleiten und betreuen Einwohnerinnen und Einwohner in allen Lebenslagen. Von der Ausstellung von Ausweisen und Bewilligungen, dem Vorbereiten von Wahlen und Abstimmungen, dem Prüfen und Publizieren von Baugesuchen über das Kontrollieren von Steuererklärungen bis zum Gemeindebudget erfüllen sie vielfältige Aufgaben. Diese Ausbildung eignet sich im Profil M für Jugendliche mit sehr gutem, das Profil E mit gutem Sekundarschulabschluss A und das Profil B für Jugendliche mit sehr gutem Abschluss B, die Verantwortung übernehmen wollen, zuverlässig und kontaktfreudig sind. Gute Umfangsformen sowie mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit und ein Flair für Zahlen werden vorausgesetzt. Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Fachrichtung Werkdienst Als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt im Werkdienst sind Sie ein absolutes Allroundtalent und arbeiten vorwiegend im Aussenbereich. Zu Ihren Aufgaben gehören das Pflegen und Reinigen von Grünanlagen, Wegen und Strassen. Weitere Aufgaben sind die Instandhaltung von Spielplätzen, Kanalisationen, Uferreinigung von Bächen, Reparaturen und Wartung von Maschinen sowie das Aufstellen von Signalisationen, Bühnen etc. für spezielle Anlässe. Ebenfalls gehören Winterdienstarbeiten dazu. Diese vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche, die gerne in der freien Natur arbeiten und über eine abgeschlossene Sekundarschule verfügen. Wichtig sind handwerkliches Geschick, praktisches Denken, eine hohe Zuverlässigkeit und Freude an körperlicher Anstrengung.

GANZ HERZLICHEN DANK allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die herzliche und liebenswürdige Anteilnahme beim Abschied von unserem geliebten

Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtlichen Zeugnissen sowie weiteren Unterlagen (z.B. Multicheck, Stellwerk 8, etc.) bis spätestens 31. August 2018 an die einzelnen Bezirksgemeinden: Affoltern am Albis, Nicole Müller, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Tel. 044 762 56 33

(2 Lehrstellen Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Bonstetten, Karin Fischer, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, Tel. 044 701 95 24

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Hausen am Albis, Christoph Rohner, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen a. A., Tel. 044 764 80 23

Hans Meier

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil B/E/M sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Werkdienst)

Die vielen Zeichen der Zuneigung und Verbundenheit trösten uns und wir spüren, dass Hans Meier in vielen Herzen in guter Erinnerung bleiben wird. Ein besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Bernhard Herzog für die einfühlsame Gestaltung des Abschieds. Die schöne Flöten- und Klaviermusik von Regula Brawand und Marina Welti haben uns sehr berührt. Für die letzten Tage im Palliative Care, Spital Affoltern danken wir herzlich. Unser Dank geht schliesslich an alle, die Hans Meier auf seinem letzten Weg begleitet haben. Bonstetten, im Juli 2018

Die Trauerfamilie

Hedingen, Denise Steimen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, Tel. 044 762 25 25

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)

Kappel am Albis, Mariarosina Natale, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, Tel. 044 764 12 55

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Mettmenstetten, Edy Gamma, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Tel. 044 767 90 17

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Obfelden, Eveline Meier, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Tel. 044 763 53 50

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M sowie 1 Lehrstelle Fachmann/-frau Betriebsunterhalt Werkdienst)

Ottenbach, Evelyne Abegglen, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, Tel. 044 763 40 53

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Stallikon, Martina Fent, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, Tel. 044 701 92 19

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil B/E/M)

Wettswil am Albis, Reinhold Schneebeli, Ettenbergstr. 1, 8907 Wettswil, Tel. 044 700 06 45

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Johann Wolfgang von Goethe

TO D E S A N Z E I G E Tief traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Lebenspartner, Sohn, Bruder und Freund

Roger André Bauer 8. Oktober 1977 – 12. Juli 2018

Er hat uns völlig unerwartet durch einen plötzlichen Herztod verlassen. Wir verlieren in ihm einen ausserordentlichen Menschen, der stets offen, fröhlich und bescheiden auf seine Mitmenschen zuging. Wir sind ihm dankbar für die vielen schönen Momente und Stunden, die wir mit ihm erleben durften. Mit diesen wertvollen Erinnerungen nehmen wir Roger in unseren Herzen in die Zukunft mit. In tiefer Trauer, Stefanie Prossnitz mit Vivienne Ruth und Alfred Bauer-Gutknecht Michael und Tina Bauer-Gmür mit Selina Daniel Prossnitz und Sarah Krähenbühl und Freunde Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Hombrechtikon statt. Die Gedenkfeier findet am Dienstag, 14. August 2018, um 14 Uhr, im Ritterhaus Bubikon statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Kinderspital Zürich IBAN CH69 0900 0000 8705 1900 2, zugunsten Projekt 10122, Vermerk: Gedenken an Roger Bauer. Traueradressen: Stefanie Prossnitz, Ebmattstrasse 1, 8608 Bubikon Alfred & Ruth Bauer, Erlenweg 30a, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juli 2018

5

«Jede Rolle färbt auf ihre Weise ab» Die Säuliämtlerin Nadine Arnet arbeitet als Schauspielerin und Sängerin. Am 31. Juli singt sie in Obfelden Nadine Arnet konnte sich in den letzten Jahren in der Schweizer Theater- und Musicalszene etablieren. Im Interview spricht die Obfelderin über Zweifel, junge Liebhaberinnen und ihren anstehenden Auftritt vor Heimpublikum. «Anzeiger»: Sie haben von 2004 bis 2007 die Sekundarschule Obfelden besucht. Wie ging es für Sie weiter? Ich habe an die Fachmittelschule Winterthur gewechselt und dort das Theaterprofil absolviert. 2014 schloss ich die StageArt Musical & Theatre School (Samts) ab, parallel dazu machte ich eine dreijährige Tanzausbildung. Wann waren Sie das erste Mal auf einer Theater-Bühne zu sehen? Das war noch während der Fachmittelschule, im Jahr 2010. Im Gloria Theater in Bad-Säckingen (D) spielte ich im Musical «Bikini Skandal» meine erste Hauptrolle. Damals hatten Sie noch keine professionelle Theater-Ausbildung. Wie war das für Sie? Ironischerweise fiel mir das Spielen damals leichter als heute. Warum? Ich ging naiver und unbeschwerter an die Rolle heran. In der Ausbildung lernte ich das Schauspiel als Handwerk. Ich lernte, Emotionen bewusst zu spüren und im gewünschten Moment abzurufen, mich mit meinen Rollen auseinanderzusetzen, sie zu analysieren. Danach bestand die Herausforderung darin, auf mein Handwerk zu vertrauen und die Spielfreude und Leichtigkeit in jeder Rolle neu zu entdecken und zu behalten.

Persönlich

Wie gut gelingt es Ihnen heute, zwischen Bühnen- und privatem «Ich» zu differenzieren? Das klappt ganz gut. Wenn ich mein Kostüm anziehe, schlüpfe ich bewusst in die Rolle hinein. Dasselbe, wenn ich das Kostüm nach der Vorführung wieder ablege. Das Bewusstsein für die Rolle und für mich selber ist wichtig, um wieder gut aussteigen zu können. Dabei hilft auch der Applaus, wenn die Inszenierung mit dem Publikum zusammen aufgelöst wird.

Nadine Arnet In einer musikalischen Familie in Obfelden aufgewachsen, kam Nadine Arnet früh mit der Musik in Kontakt. Im Alter von 13 Jahren stand sie bereits mit ihrer Familienband «s’Arnets» auf der Bühne. Nach der Fachmittelschule besuchte Nadine Arnet von 2010 bis 2014 die StageArt Musical & Theatre School (Samts), wo sie sich in Richtung Musical mit Schwerpunkt Schauspiel weiterbildete. Seither folgten diverse Aus- und Weiterbildungen in Gesang, Tanz und KameraSchauspiel. Heute arbeitet Nadine Arnet als Schauspielerin, Sängerin und Sprecherin. Sie wirkte in diversen Theater- und Musical-Produktionen mit. Zuletzt war sie im Stück «Der schwarze Hecht» unter der Regie von Erich Vock in einer der Hauptrollen («Anna») zu sehen. Aktuell spielt sie am Sommertheater Winterthur. Die 27-Jährige lebt mittlerweile in Zürich. (lhä)

Entdecken Sie trotz der Trennung manche Charakterzüge der Bühnenrollen plötzlich in Ihnen selbst wieder? Klar. Als Schauspielerin arbeite ich den Charakter einer Rolle detailliert aus. Diese Emotionen nehme ich aus mir selber. Jede Rolle färbt also auf ihre Weise ab. Welches war bisher Ihre anspruchsvollste Rolle? Den Charakter der Laura Wingfield aus dem Stück «Die Glasmenagerie» von Tennessee Williams fand ich besonders herausfordernd. Was machte die Rolle so speziell? Laura ist ein sensibles Mädchen, das in seiner eigenen Traumwelt lebt. Eine tiefgründige und verletzliche Person, mit leicht autistischen Zügen und einer körperlichen Beeinträchtigung. Diese Attribute machten die Rolle spannend. Sie war anders als jene, wofür ich sonst gecastet werde. Inwiefern? Je nach Rollentyp und Alter erhält man üblicherweise viele ähnliche Angebote. Bei mir selbst stelle ich zurzeit eine Häufung für die Rolle der «jungen Liebhaberin» fest (lacht).

Nadine Arnet in ihrer Rolle als «Laura» im Stück «Die Glasmenagerie» von Tennessee Williams. (Bilder zvg.)

Nach diversen Musicals und Theaterstücken möchte die 27-Jährige in Zukunft vermehrt auf die Musik als drittes Standbein setzen. Ärgern Sie solche Klischees? Früher schon. Da wollte ich auf keinen Fall das herzige Mädchen spielen. Inzwischen sehe ich das weniger streng. Ich glaube nicht, dass ich durch solche Rollen abgestempelt werde. Sie nehmen auch an Castings teil. Wie gehen Sie mit Absagen um? Ich lernte, die Schuld nicht nur bei mir selbst zu suchen. Wenn ich mein Bestmögliches getan habe, bin ich zufrieden. Es kann sein, dass jemand anderes typmässig besser in die Rolle passt, oder eine Szene überzeugender gespielt hat. Es ist aber auch möglich, dass nur ein unbewusstes Detail den Ausschlag für die Absage gab. Vielleicht, dass ich den Regisseur an seine Exfrau erinnert habe (lacht). Man weiss es schlicht nicht. Inzwischen besuche ich weniger Castings. Vielleicht noch eins pro Jahr. Hatten Sie manchmal Zweifel, dass es nicht für grosse Rollen reichen könnte? Ja, klar. Gerade zu Beginn investiert man viel, ohne zu wissen, wo einen all die Mühen hinbringen. Doch ich hatte immer genug Arbeit, kleine und grosse Rollen an kleinen und grossen Häusern. Durch die verschie-

denen Erfahrungen hat sich meine Definition von Erfolg etwas geändert. Erfolg ist für mich inzwischen, wenn ich in meinem Beruf arbeiten darf, davon leben kann und glücklich bin. Sie haben ständig neue Auftraggeber. Bedeutet diese berufliche Unstetigkeit für Sie eher Freiheit oder Stress? Am Anfang hatte ich Mühe damit. Die ständigen Wechsel zwischen fixen Engagements und spielfreier Zeit waren gewöhnungsbedürftig. Inzwischen sehe ich diese Unsicherheiten gelassener. Auch wenn Sie manchmal nicht wissen, wie Sie in ein paar Monaten Ihre Miete bezahlen? Früher habe ich mir darüber mehr Sorgen gemacht. Mit der Zeit entwickelt sich das Vertrauen, dass es immer irgendwie klappt. Ich spiele nun seit zehn Jahren und konnte mich im Schauspiel inzwischen etablieren. Das Netzwerk hilft enorm. Ausserdem sehe ich diese «Löcher» inzwischen als kreative Zeit, in der ich mich anderen Projekten ausserhalb der Schauspielerei widmen kann. Am 31. Juli singen Sie in der Badi Obfelden. Ist die Musik ein solches Projekt?

Ja, den Musikbereich möchte ich in Zukunft noch mehr ausbauen. Obwohl ich ja neben dem Schauspiel immer auch als Sängerin unterwegs war. Was reizt Sie daran, mehr Musik zu machen? Im Schauspiel verkörpere ich ja stets eine Rolle. Wenn ich als Sängerin auf der Bühne bin, dann bin ich einfach Nadine. Dazu haben Sie mit Ihrem Partner Ivo Caponio das Duo «Naked» gegründet… Genau. Mit Gitarre, Ukulele und zwei Stimmen machen wir akustischen Pop und Soul. Wir sind seit zwei Jahren als Duo unterwegs. Bis anhin haben wir vor allem Cover-Songs gespielt. Momentan sind wir daran, eigene Songs aufzunehmen. In Obfelden haben Sie Verstärkung dabei. Was erwartet die Badi-Besucher am nächsten Dienstag? Ich werde als Gastsängerin mit der Jukebox-Band auftreten, Ivo ist seit einigen Jahren Mitglied der Band. Die Besucher erwartet ein stimmungsvoller Abend mit sanfter und lüpfiger Musik. Oldies oder Modernes, es ist für alle was dabei. Wir spielen als Hauptband von 20 bis 22 Uhr und freuen uns auf einen schönen Abend mit vielen Gästen. Interview: Livia Häberling

Dileca: Gregor Blattmann wird Verwaltungsratspräsident Gemeinderat Gregor Blattmann, Hausen, wird neuer Präsident des Verwaltungsrates (VR) der interkommunalen Anstalt Dileca (Dienstleistungscenter Amt). Er folgt auf Andreas Binder, welcher auf Ende der Amtsdauer 2014 bis 2018 seinen Rücktritt eingereicht hat. Der Verwaltungsrat hat sich auf die laufende Amtsdauer 2018 bis 2022 neu konstituiert. Der bisherige Verwaltungsratspräsident Andreas Binder übergibt sein Amt dem bisherigen Mitglied des Ausschusses des Verwaltungsrates, Gregor Blattmann. Blattmann ist seit dem 2. Juli 2014 im Ausschuss des VR. Binder, ehemaliger Gemeindepräsident von Maschwanden,

ist im Jahr 2006 in die Betriebskommission des damaligen DLVA (Dienstleistungsverband Amt) gewählt worden. Auf die Amtsdauer 2010 bis 2014 wurde er zum Vizepräsident der interkommunalen Anstalt Dileca gewählt. Seit dem 3. Juli 2013 präsidierte er das Führungsgremium der Dileca. Neuer Vizepräsident ist Claude Hafner, Gemeinderat in Hedingen. Hafner war seit 2014 im Verwaltungsrat, bevor er am 5. Juli 2017 in den Ausschuss des VR gewählt wurde. Stadtrat Markus Gasser, Affoltern, Gemeindepräsident Jakob Müller, Kappel, und Gemeinderat Peter Weis, Ottenbach, komplementieren den fünfköpfigen VR-Ausschuss. «Mit der Stabsübergabe im Verwaltungsrat wird die Kontinuität an der Spitze des Unternehmens gewährleis-

Der neue VR-Ausschuss von links: Claude Hafner, Gemeinderat Hedingen, Andreas Binder, scheidender VR-Präsident, Gregor Blattmann, neuer VR-Präsident, Jakob Müller, Gemeindepräsident Kappel, und Peter Weis, Gemeinderat Ottenbach. Es fehlt Markus Gasser, Stadtrat Affoltern. (Bild zvg.) tet. Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und danke dem Verwaltungsrat für sein Vertrauen», so Blatt-

mann. Im Namen des ganzen Verwaltungsrates würdigte er den engagierten Einsatz von Andreas Binder, der

während seiner langen Amtszeit auf einige Meilensteine in der Geschichte der Dileca zurückblicken kann. (rt)


zur

bestandenen Fabio Stirnimann Zimmermann EFZ Lieber Fabio wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem ausgezeichneten Lehrabschluss und möchten uns für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken. Wir freuen uns darauf, dich weiterhin zu unserem Team zählen zu dürfen.

Prüfung Liebe Simone und Ticiana, lieber Jonas wir gratulieren euch ganz herzlich zum bestandenen Qualifikationsverfahren und den ausgezeichneten Abschlussnoten! Wir wünschen euch alles Gute und viel Erfolg auf eurem weiteren Lebensweg. Vielen Dank für 3 tolle Jahre! Euer Kolb-Team Hedingen

Simone, Ticiana, Jonas (v.l.n.r)

Noé Büchler Kauffrau EFZ Liebe Noé Zu Ihrer erfolgreichen Lehrabschlussprüfung gratulieren wir Ihnen sehr herzlich und wir freuen uns, Sie weiterhin zu unserem Team zählen zu dürfen.

Simon Nievergelt Strassentransportfachmann EFZ Lieber Simon Wir gratulieren Ihnen herzlich zur erfolgreichen Lehrabschlussprüfung und freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

Zingg Transporte AG Maienbrunnenstrasse 16 8908 Hedingen www.zingg-transporte.ch

Zingg Transporte AG Maienbrunnenstrasse 16 8908 Hedingen www.zingg-transporte.ch

Liebe Melissa, liebe Tanja Wir gratulieren euch herzlich zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung! Wir sind stolz auf euch und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Melissa Gaisser Fachfrau Behindertenbetreuung

Tanja Lagler Fachfrau Behindertenbetreuung

Wir gratulieren euch ganz herzlich zum erfolgreich bestandenen Lehrabschluss Wir sind stolz auf euch! Für die berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir euch alles Gute, viel Freude und Erfolg.

Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung (Von links nach rechts)

Frau Franziska Kuschick, Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Knonau Frau Jelena Rankovic, Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Wettswil Frau Abesa Roci, Detailhandelsassistentin EBA, Volg Aesch

v.l.n.r.: André Fiedler (Diätkoch EFZ); Gandalf Hägi (Koch EFZ); Leonora Romano und Elea Tricarico (beide Fachfrau Gesundheit EFZ)


Nicolay Mischler Fabe Kind Das Team sowie der Vorstand der Kinderkrippe Knirpsen Villa in Mettmenstetten gratuliert unserem Lernenden Nicolay Mischler herzlich zu seinem erfolgreichen Lehrabschluss als Fabe Kind. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.

Lars Hasler, Drucktechnologe EFZ Wir gratulieren zum erfolgreichen Lehrabschluss. Der beste Jungdrucker vom Säuliamt!

kæser.ch DIE DRUCKER

Käser Druck AG • Rainstr. 2 • 8143 Stallikon • 044 700 18 30

Albisstrasse 30, 8932 Mettmenstetten

Kris Lüthi hat im Gesundheitszentrum Gut als erster Auszubildender seine Abschlussprüfung mit der hervorragenden Note 5.5 bestanden. Wir gratulieren ihm zu seiner ausgezeichneten Leistung und danken ihm für sein grosses Engagement der letzten drei Jahre. Kris wird weiterhin in unserem Team bleiben was uns natürlich sehr freut.

Das ganze Vitalis Team gratuliert euch herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung! Melina Bolzli Drogistin EFZ

Oxana Mrawek Drogistin EFZ

Wir sind stolz auf euren Einsatz und wünschen euch alles Gute und weiterhin viel Freude und Begeisterung im Berufsleben!

Büelstrasse 15 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 87 61 www.vitalis-apotheke.ch

Reto Bürgisser Zimmermann EFZ Herzliche Gratulation, Reto, zum erfolgreichen Lehrabschluss!

Das smartec-Team gratuliert Lucas Grob zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als Elektroinstallateur EFZ.

Wir freuen uns, Dich auch weiterhin In unserem Team zu haben.

Unserem ausgewiesenen EFZ-Detailhandelsfachmann Valdet Latifi gratulieren wir zum tollen Abschluss. Valdet mach weiter so!

Lieber Lars Wir gratulieren Dir ganz herzlich zur guten, bestandenen Abschlussprüfung zum Elektroinstallateur EFZ. Madeleine und Hansjörg

Tag der Lernenden und Abschlussfeier im Haus zum Seewadel Das Haus zum Seewadel legt grossen Wert auf die Ausbildung von zukünftigen Fachpersonen und hat es mit diesen Worten auch im Leitbild verankert: «Die Berufsausbildung von jungen Menschen erfordert eine permanente fachliche Auseinandersetzung und gewährleistet den Anschluss an die Zukunft».

Lehrabschlussfeier am Spital Affoltern Am vergangenen Donnerstag, 12. Juli 2018, hatte das Spital Affoltern einen guten Grund zum Anstossen. Nach drei Lehrjahren, begleitet von Höhen und Tiefen, gratuliert das Spital Affoltern ihren 12 Lernenden herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss. Es freut uns sehr, dass alle bestanden haben und wir vier Abgänger, oder besser gesagt, „frischgebackene Fachleute“, im Spital behalten können und sie auf ihrem weiteren Lebensweg unterstützen dürfen. Nadine Arnold, Personalleiterin am Spital Affoltern, hat das gesellige Beisammensein mit feierlichen Worten eingeläutet. Danach überreichten die Ausbildungsverantwortlichen ihren Lernenden ein Präsent und gratulierten ihnen nochmals.

Insgesamt sind zurzeit 20 Lernende in Ausbildung und bereichern das Haus zum Seewadel mit ihren Fragen, Ideen und Neuheiten aus der Berufswelt: Pflegefachfrau/-mann HF, Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ, Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA, Aktivierungsfachfrau/-mann HF, Fachfrau/-mann Hauswirtschaft EFZ, Hauswirtschaftspraktiker/in EBA, Koch/Köchin EFZ, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Büroassistentin EBA. Neben Ausbildungsplätzen bietet das Haus zum Seewadel auch Praktikumsstellen an, damit junge Menschen einen Einblick in den Berufsalltag erhalten und entscheiden können, welchen Beruf sie wählen wollen. Die vielen jungen Berufsleute bringen nicht nur frischen Wind, sondern auch stets das aktuellste Wissen und die neusten Erkenntnisse aus den jeweiligen Fachbereichen in den Betrieb. Sowohl für die Mitarbeitenden wie auch für die Bewohner/ innen ist die Zusammenarbeit mit den Lernenden erfrischend und bereichernd. Die Lernenden ihrerseits profitieren im Haus zum Seewadel von einem attraktiven Lern- und Arbeitsumfeld sowie einer kompetenten und professionellen Betreuung durch geschulte Fachpersonen und Ausbildungsverantwortliche. Vor nicht allzu langer Zeit war eine ganz besondere Stimmung in den Korridoren des Seewadels. An Türen waren Plakate mit „Viel-Glück-Sprüchen“, Glückbringer und Unterschriften der Arbeitskolleg/innen zu sehen und bei den jungen Berufsleuten schlug der Puls höher als sonst – es war die Zeit der alljährlichen Lehrabschlussprüfungen, welche im Betrieb stattfanden. Nicht nur für die betreffenden Lernenden ein wichtiger und aufregender Moment, auch alle Mitarbeitenden und die Bewohner/innen drückten den Lehrabgängern die Daumen, fieberten und freuten sich mit ihnen. Für den jährlich stattfindenden „Tag der Lernenden“, der jeweils am Ende des Schuljahres stattfindet, haben die Lernenden gemeinsam mit der Ausbildungsverantwortlichen dieses Jahr etwas ganz Besonderes durchgeführt. Da die rund 20 Lernenden neun verschiedene kulturelle Hintergründe haben, bot dies eine interessante Ausgangslage. Bewohner/innen und Mitarbeitende wurden von den Lernenden auf eine (kulinarische) Reise durch viele verschiedene Länder entführt. Nebst spannenden Informationen zu Land und Leuten gab es auch eigens von den Lernenden hergestellte Köstlichkeiten zu degustieren. Da viele Lernende dabei Informationen und Produkte aus ihren eigenen Heimat- oder Ursprungsländern mitbrachten und sich sogar in den dort traditionellen wunderschönen Trachten präsentierten, war ein authentisches Erlebnis garantiert. Nach diesem bunten Nachmittag wurde für die abschliessenden Lernenden am frühen Abend eine Feier organisiert. Sie standen nun im Mittelpunkt und durften stolz auf ihre Erfolge sein und die Gratulationen entgegen nehmen. Zwei Assistent/innen Gesundheit und Soziales, zwei Fachangestellte Hauswirtschaft, eine Fachangestellte Gesundheit und eine Köchin haben dieses Jahr erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen. Im festlichen Rahmen zusammen mit den Angehörigen, wurde ihnen von allen Seiten gratuliert und mit Bildern die Highlights der Ausbildung in Erinnerung gebracht. Die Entwicklung während der Ausbildung von der Bewerbung bis zum Abschluss ist unübersehbar und es sind selbstbewusste junge Berufsleute aus ihnen geworden. Abgerundet wurde das Ganze mit einem reichhaltigen Apéro aus der Küche. Alle Mitarbeitenden vom Haus zum Seewadel gratulieren den jungen Berufsleuten zur bestandenen Prüfung und geben ihnen für die Zukunft die besten Wünsche mit auf den Weg.

(v.l.) Georges Gino, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ , Zett Silvan, Fachmann Gesundheit EFZ, Sigrist Robin, Koch EFZ, Peter Debbora, Fachfrau Gesundheit EFZ, Haas Julia, Fachfrau Gesundheit EFZ, Rüdisüli Lisa, Kauffrau EFZ, Keller Sabrina, Fachfrau Gesundheit EFZ, Scheurer Marina, Fachfrau Gesundheit EFZ, Zurfluh Pascale, Assistent Gesundheit und Soziales EBA, Forloul Mansouria, Fachfrau Gesundheit EFZ, Jankovic Dejan, Logistiker EFZ, Mulaj Edon, Fachmann Gesundheit EFZ

Die Lehrabschlussfeier fand im Restaurant Panorama statt. Von der Küche wurde ein köstlicher Apéro bereitgestellt, welcher zum Verweilen einlud. Das Spital Affoltern widmet auch den Ausbildungsverantwortlichen ein aufrichtiges Dankeschön. Sie haben einen grossen Beitrag zum Ergebnis geleistet und standen den Lernenden in jeder Situation mit unterstützender und begleitender Hand zur Seite.

Erfolgreiche Lehrabgänger/innen (von links): Mara Girardi, Seraina Gerber, Mendira Ramnabaja, Thisal Udumalagala, Btsihit Habte (es fehlt: Giulia Zocca)


8

Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juli 2018

Sandy von der Zürichstrasse 82 Sommerserie «Eintauchen» (4) – Livia Häberling im Studio Oh-Lala in Affoltern Im ersten Stock des Hauses vis-à-vis der Papeterie Kunz befindet sich das Studio Oh-Lala. Dort verkauft Sandy * ihren Körper. Und Kunden können für ein paar Stunden in eine Fantasiewelt eintauchen. ................................................... von livia häberling Es ist Freitagnachmittag, kurz nach halb zwei. Sandy existiert heute seit zweieinhalb Stunden. Fliederfarbenes Top, dezentes Make-up, Locken mit Mèches. Am Handgelenk eine Uhr, an den Fingern zwei Ringe. So sitzt sie da. In der Luft der Qualm von Zigaretten, auf dem Tisch eine Vase mit Rosen. Sandy heisst eigentlich anders. Aber hier, im Studio Oh-Lala, ist sie ohne Name, ohne Alter, ohne Herkunft. Es sei nur ein Job, sagt sie. Ein ganz normaler Job. Auch heute stieg sie kurz vor 11 Uhr die Treppen hoch, schloss die Türe zur Mietwohnung auf, zog ihre Glitzer-Unterwäsche an. Vorher hatte sie sich einen feinen Lidstrich gezogen, die Wimpern getuscht, die Locken frisch gemacht. Mit wenig Schminke, so mögen sie ihre Kunden am besten. Nicht zu streng, nicht zu dominant, nicht zu angsteinflössend. Sondern ganz lieb und natürlich, ganz Sandy.

Denk! Nicht! Nach! Am Anfang, ja, da sei es schwierig gewesen. Wegen der Seele und so. Aber

«Eintauchen» Die Sommerserie hat Tradition beim «Anzeiger» Diesmal steht sie unter dem Motto «Eintauchen». Das Thema lässt vieles offen: Eintauchen kann man in eine fremde Szene, in einen Verein oder eine Religionsgruppe, in eine andere Rolle, Lebenshaltung oder eine neue Aktivität. Sie als Leser dürfen sich überraschen lassen – bis Mitte August in jedem «Anzeiger» aufs Neue. (tst.) Bereits erschienen: Mit Spass zum Wohlbefinden, 17. Juli; Leben hinter Schloss und Riegel, 20. Juli; Auf den Spuren von Quellnymphen, Gletschern und den Uerzliker Böcken, 24. Juli.

jetzt, nach 15 Jahren im Geschäft? Jetzt gehe es. «Du machst einfach deinen Job. Du lernst, wie es geht, und machst immer das Gleiche. Irgendwann geht es automatisch. Fliessbandarbeit, wie in der Fabrik, weisst du?» Wenn Sandy über ihren Job redet, diesen ganz normalen Job, dann verändert sich ihre Wortwahl. Sie spricht ihr Gegenüber direkt an. Sandy redet zu jemandem, aber niemals von sich. Ihre Worte scheinen einen Empfänger, aber keinen Absender zu haben. Ganz so, als ob sie von ihrer Kunstfigur Distanz nähme. ...............................................................

«Im Puff sagen sie ‹Ich liebe dich›, in der Migros sagen sie ‹Grüezi› und eilen davon.» ............................................................... «Wichtig ist, dass du das Private vom Beruf trennst.» Wenn Sandy arbeitet, muss sie ihren Kopf abstellen, die Gedanken unter Kontrolle halten. «Du darfst nicht an das denken, was du machst. Du musst einfach nur machen.» Und wenn die Türe nach Schichtende hinter ihr ins Schloss fällt? «Auch dann denkst du nicht mehr daran. Du willst nicht denken.» Abend für Abend lässt die Frau ihre Kunstfigur Sandy und deren Erlebtes an der Zürichstrasse 82 zurück.

Die meiste Zeit verbringen die «Meitli» mit Warten Sandy spricht mit Akzent. Sie ist nicht von hier, aber schon lange da. Inzwischen ist sie Schweizerin. Ihre Herkunft will sie nicht verraten, ihr Alter schon gar nicht. «Keines der Meitli will, dass man ihr richtiges Alter kennt.» Meitli. Der Begriff fällt mehrfach und scheinbar ganz selbstverständlich, wenn es um die Studio-Mitarbeiterinnen geht. Manche sind Mitte zwanzig, andere gegen 40. Die Betreiberin betont, keine Minderjährigen anzustellen. Dennoch ist es kein Zufall, dass in dem Gewerbe für Erwachsenen-Dienstleistungen mit Jugendlichkeit kokettiert wird. In der Prostitution gilt häufig: je jünger, desto besser. Auch wenn sie es nicht so recht bestätigen will: Ein bisschen geschwindelt wird immer. Vier bis fünf Jahre jünger werden die Frauen auf

den Websites und Werbeinseraten gemacht. Das Studio hat täglich geöffnet. Von ihren Einnahmen gibt Sandy einen Teil an die Betreiberin ab. Damit werden Wohnungsmiete, Sozialabgaben und der Lohn der Chefin bezahlt. Heute hatte Sandy noch keinen Kunden. Manchmal sind es zwei, drei am Tag, manchmal wartet sie vergebens. Die Frauen arbeiten in Schichten, sie können sich ihre Zeiten selbst einteilen. Filme schauen, Schwatzen, Onlineshopping, Joggen, Waschen, Putzen. Den Grossteil des Tages verbringen sie mit Warten auf Kundschaft. Diese ist zwischen 20 und 85 Jahre alt, und kommt vor dem Ausgang, in der Mittagspause oder nach Feierabend. Meist heimlich, versteht sich.

Der Kunde bezahlt für eine Projektionsfläche Zwangsprostitution existiert auch in der Schweiz. Sandy versichert mehrmals, nicht unter fremdem Druck zu stehen. Wenn ihr ein Kunde nicht passt, darf sie ihn ablehnen. Dann verdient sie allerdings nichts, «deshalb musst du bei denen die Zähne zusammenbeissen.» Manchmal kommen auch Kunden zur Tür herein, die ihr gefallen. Dann ist sie stolz, die Auserwählte zu sein. Benutzt fühlt sie sich nicht. «Warum? Der Kunde hat ja dafür bezahlt.» Wofür bezahlt der Kunde, wenn er Zeit mit Sandy verbringt? Für den Körper einer Kunstfigur? Ist sie das überhaupt? Sie wandelt zwischen Fiktion und Wirklichkeit, leiht sich optische Attribute einer real existierenden Person. Abgesehen davon hat die Figur nichts Charakteristisches. Sandy ist nicht die Summe ihrer Eigenschaften, sie wandelt sich mit der Fantasie, den Träumen und den Wünschen jedes Kunden. Sandy ist die Summe der Eigenschaften ihrer Kunden. Und damit vor allen Dingen eines: eine leere Projektionsfläche.

Schüchternes Grüssen in der Migros Und die Rosen in der Vase? «Was ist damit?» Sie sind rot. Eine Studio-Mitarbeiterin hat sie der Kollegin geschenkt. Also keine Liebesgeste? «Nein. Die Farbe ist uns egal. Wäre uns nicht mal aufgefallen.» Sandy überlegt. «Vielleicht sind wir inzwischen abgehärtet.» Manchmal verwischen sich bei den Kunden Träume

Sandy – die Summe von Fantasie und Sehnsucht, oder doch mehr? (Bild lhä) mit der Realität. Sie verlieben sich in die Natürlichkeit von Sandy, in ihre unkomplizierte Art. Sie machen Geschenke, Uhren und Gutscheine und Schokolade und Blumen. Sandy nimmts gelassen. Sie hat Erfahrung mit Liebesbekenntnissen und weiss: Die Schwärmerei geht vorbei. Die Kunden sind im Studio Oh-Lala in einer anderen Welt. Die Traumfrau ist nichts mehr und nichts weniger als das Produkt aus Fantasie und Sehnsüchte. Sandy mit all ihren Facetten, sie existiert bloss in deren Köpfen. Ab und zu trifft sie Kunden beim Einkaufen, in der Migros oder anderswo. Dann gilt das Credo: Auf keinen Fall zuerst grüssen. Manche Kunden laufen wortlos vorbei, andere stammeln «Grüezi» und eilen davon. Und dann sind da noch jene, die ganz freundlich sind – während sie die Ehefrau an der Hand halten. Sandy dagegen ist Single. Bei neuen Bekanntschaften quält sie stets die gleiche Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um von ihrer Arbeit als Prosti-

tuierte zu erzählen? Eigentlich nie, musste sie feststellen. Die meisten Männer würden eifersüchtig, die Trennung zwischen Privatleben und Arbeit fällt schwer. Sie haben Mühe mit ihrem Job, diesem ganz normalen Job. ...............................................................

«Der Kunde bezahlt nicht bloss für den Körper von Sandy. Er bezahlt für eine Projektionsfläche.» ............................................................... Am Abend zieht Sandy ihre GlitzerUnterwäsche aus, wird zur Frau mit Namen, Alter und Herkunft. Nur die Uhr von dem einen Kunden behält sie an. «Weil sie so schön ist.» Dann zieht sie die Türe hinter sich zu, steigt die Treppen runter, verlässt die Zürichstrasse 82. Und ein Teil von Sandy geht mit ihr. *Name geändert

Waldrappe sollen wieder über die Alpen ziehen Der Zoo Zürich gibt vier Jungvögel in Auswilderungs-Projekt Der Zoo Zürich stellt vier junge Waldrappen zum Auswildern für das europäische Wiederansiedlungsprojekt «Reason for Hope» zur Verfügung. Fünfeinhalb Jahre ist es her, dass Waldrapp-Dame «Shorty» im Säuliamt für Aufsehen sorgte. Auf dem Weg ins Winterquartier in Italien hatte sie sich ins Säuliamt verirrt. Und hier hat es ihr offenbar gefallen: Mitte Dezember 2012 wurde sie erstmals in Rossau gesichtet, später in Uerzlikon und Ende Januar 2013 hielt sie sich immer noch in der Baaregg in Knonau auf. Der Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit und ist heute als Zugvogel faktisch ausgestorben. Das will ein europäisches Wiederansiedlungsprojekt rückgängig machen. Nun erhält dieses Projekt Zuwachs: Am Mittwoch haben vier junge Waldrappe den Zoo Zürich

Im Winter 2012/13 zu Gast im Knonauer Amt: Waldrapp-Dame «Shorty». (Archiv) Richtung Österreich verlassen. Die im Mai dieses Jahres geschlüpften Vögel, zwei Männchen und zwei Weibchen, werden ausgewildert. Der Zoo Zürich hat in der Vergangenheit schon mehrfach Jungvögel und Eier in das Projekt gegeben.

Internationales Projekt Das 2002 gegründete Waldrappteam ist aus der Konrad Lorenz Forschungsstelle im österreichischen Grünau entstanden. Unter dem Projekttitel «Reason for Hope» will es zusammen

mit verschiedenen Partnern aus den Alpenländern den Waldrapp in Europa wiederansiedeln. Ziel ist es, dass bis 2019 wieder mehr als 120 Waldrappe zwischen dem nördlichen Alpenvorland und der Toskana migrieren. Seit 2013 ist das Unterfangen ein von der EU gefördertes «Life+ Biodiversity»-Projekt. Es verfügt aktuell über die zwei Brutgebiete Kuchl (Salzburg, Österreich) und Burghausen (Bayern, Deutschland) sowie über ein Wintergebiet in der Toskana (WWF Oasi Laguna di Ortebello). Ein weiteres Brutgebiet soll in Überlingen am Bodensee entstehen.

Jungvögel müssen Route lernen Die Jungvögel aus dem Zoo Zürich werden an den Brutstandorten zu zugerfahrenen Leitvögeln gesetzt. Das ist zentral, da Waldrappe nicht mit einem «inneren Kompass» ihrer Zugrouten geboren werden – wie

«Shorty» vor fünfeinhalb Jahren bewiesen hat –, sondern den Weg von einem anderen Tier lernen müssen. Bei den ersten Auswilderungen, als noch keine zugerfahrenen Waldrappe zur Verfügung standen, mussten deshalb menschliche «Zieheltern» den Jungvögeln mit einem Leichtflugzeug voraus fliegen und ihnen so den Weg in ihr Überwinterungsgebiet zeigen. Heute werden die Jungvögel an den Brutstandorten nach einer kurzen Eingewöhnungszeit besendert und beringt und kommen dann in den Freiflug mit den restlichen Waldrappen. Sie halten sich zunächst im Brutgebiet auf, ehe sie im Herbst zusammen mit den zugerfahrenen Adultvögeln selbstständig ins Winterquartier in die Toskana ziehen. Ihre Flugrouten können über die kostenlose Live-Tracking-App «Animal Tracker» verfolgt werden. (pd./tst.) Weitere Infos unter waldrapp.eu.


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juli 2018

9

Die Hälfte bucht mit Handy und Tablet Ferienplausch-Kurse der Pro Juventute: Die neue Plattform ist zeitgemässer, übersichtlicher und einfacher Abenteuer, Spiel und Spass in den Sommerferien für Daheimgebliebene – das bietet der Ferienplausch im Kanton Zürich. Dieses Jahr hat Pro Juventute die Buchungsplattform grundlegend geändert. Weshalb, das verrät Simone Keller, Verantwortliche Ferienplausch, im Interview. «Anzeiger»: Die Buchungsplattform für Ferienplausch-Kurse fasst neu unter «Zürich und Umgebung» mehrere Regionen zusammen – welche Überlegung steckt dahinter? Simone Keller: Pro Juventute hat eine neue Buchungsplattform entwickelt, die zeitgemässer, übersichtlicher und einfacher im Handling ist. Allerdings ist es, anders als mit der vorgängigen Buchungsplattform, nicht mehr möglich, Regionen-übergreifend zu buchen. Deshalb haben wir entschieden, alle unsere FerienplauschAngebote auf derselben Homepage zu erfassen, anstelle von drei verschiedenen Seiten. Mit der detaillierten Suchmöglichkeit (auch nach Ortschaft) sehen wir darin auch insofern einen Vorteil, indem so auf derselben Seite problemlos auch Angebote an Orten ausserhalb des eigenen Wohnortes gesucht und gebucht werden können. Dies nutzen viele Familien, um die Kinder beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit an einen Ferienplausch zu bringen, oder die Kinder sind bei den Grosseltern oder bei Gotti/Götti und möchten dort einen Kurs besuchen. Was ist sonst noch neu? Neu sieht man die noch verfügbaren Plätze, die Kriterienauswahl ist übersichtlicher und detaillierter, die gebuchten Angebote können mit einem Klick in eine elektronische Agenda übertragen werden, dank der Maps-Funktion kann der Kursort ganz einfach in ein Navigations-App über-

in der Nähe des Bezirks stattgefunden haben bzw. auch dieses Jahr wieder stattfinden. So zum Beispiel die diversen Kurse vom Kitihof in Baar, Angebote in Adliswil, Kurse in Dietikon …

tragen und somit einfacher gefunden werden. Neu können alle Kurse mit freien Plätzen bis drei Tage vor der Durchführung noch gebucht werden. Die Buchung ist einfacher, da nur noch ein Benutzeraccount erstellt werden muss (vorher musste ein Elternund ein Kinderkonto erstellt werden). Die Website ist mobiletauglich und es zeigt sich, dass der Supportaufwand viel kleiner ist als in den vergangenen Jahren, da die Benutzer-Freundlichkeit viel höher ist. Wie wirkt sich das auf die Buchungen aus? Bis jetzt können wir zirka fünf Prozent mehr Buchungen verzeichnen als im letzten Jahr. In den letzten Jahren haben wir auch laufend eine kleine Steigerung der Buchungszahlen verzeichnen können, was darauf schliessen lässt, dass das Angebot einem Bedürfnis der Familien entspricht. ...............................................................

«Viele Familien sind froh, dass freie Plätze noch bis drei Tage vor dem Kurs gebucht werden können.» ............................................................... Wie viele zusätzliche Spontan-Anmeldungen erwarten Sie noch? Wir erwarten noch viele SpontanBuchungen. Wir hören auch immer wieder bei telefonischen Anfragen, dass die Familien froh darüber sind, dass bei uns freie Plätze bis drei Tage vor dem Kurs noch gebucht werden können, da oft Unerwartetes geschieht. Dies kann ein Ausfall in der Betreuung wie beispielsweise der Grosseltern sein, es können aber auch geänderte Ferienpläne oder kurzfristig veränderte Arbeitseinsätze der Eltern sein. Und gerade bei schlechtem Wetter – worauf wir trotzdem nicht hof-

Simone Keller, Verantwortliche Ferienplausch Pro Juventute. (Bild zvg.) fen – sind die Eltern froh, wenn sie kurzfristig noch Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Kinder finden können. Wie hat sich das Buchungsverhalten entwickelt? Spontane und kurzfristige Buchungen haben klar zugenommen. Dies könnte auch an der Digitalisierung und vermehrten Handynutzung liegen, da man spontan von unterwegs eine Buchung machen kann. Nur noch rund die Hälfte unserer Ferienplausch-Buchungen erfolgen über einen Desktop-Computer, 35 % werden übers Handy und 15 % von Tablets aus getätigt. Im Bezirk Affoltern sind noch 26 verschiedene Kursangebote aufgeführt, deutlich weniger als auch schon. Woran liegt der Rückgang? Auf der letztjährigen Buchungsplattform haben wir auch Angebote im «Bezirk Affoltern» verzeichnet, die

Welche Art Angebote ist besonders begehrt? Für kleinere Kinder werden möglichst lange Kurse gesucht, je älter die Kinder sind, desto beliebter ist auch eine kürzere Kursdauer. Gerade Teenager möchten oft lieber einen kurzen Kurs besuchen und im Anschluss den Besuch der Badi geniessen. Oder sie fahren mit dem ZVV-FerienPass in die Stadt an einen Kurs und erkunden anschliessend dort neue Gegenden oder besuchen auf eigene Faust eine der diversen Attraktionen, die im ZVV-FerienPass enthalten bzw. vergünstigt sind. Sehr beliebt sind auch dieses Jahr die Kurse mit Tieren (Ponyreiten/Bauernhof) und auch die Filmkurse wie Actionfilm und Trickfilm. Was unternimmt Pro Juventute um das Angebot attraktiv zu gestalten? Wir haben während des ganzen Jahres Augen und Ohren offen und fragen potenzielle neue Anbieter dann direkt an. Auch Firmen sind spannende Ferienplausch-Anbieter, denn dort können die älteren Kinder und Jugendlichen Einblicke in Berufswelten bekommen. Und immer wieder kommen auch tolle neue Anbieterinnen und Anbieter auf uns zu und möchten ihr Angebot über uns ausschreiben. Was muss ein Kursanbieter mitbringen? Er oder sie muss in erster Linie Freude am Umgang mit Kindern haben und einen Kurs anbieten, der uns neugierig macht, der in der Gegend nicht schon im selben Rahmen existiert. Kursanbieter müssen unsere Standards befolgen – unserem Verhaltenskodex zustimmen und diesen unterschreiben, und wir besuchen im

Rahmen unserer Qualitätssicherung unsere Kurse. Zusätzlich organisieren wir jeweils Veranstalterinnen- und Veranstalter-Events zu diversen Themen wie Sicherheit oder Kindernotfälle, deren Besuch wir unseren Veranstaltenden sehr empfehlen. ...............................................................

«Die Eltern sollen möglichst viele Kurse gebündelt auf einer Plattform finden.» ............................................................... Teilweise scheinen die Kurskosten mit über 25 Franken pro Stunde hoch, ist das noch im Sinne der Idee und wie lauten die Vorgaben von Pro Juventute? Uns ist es wichtig, dass wir eine breite Palette von verschiedensten Kursen anbieten können, die den Kindern mit den vielfältigsten Bedürfnissen abwechslungsreiche Erlebnisse während der Sommerferien bieten können. Nun ist es so, dass die Kursleitungen aus ganz unterschiedlichen Motiven heraus Kurse anbieten: Für die einen sind wir eine Werbeplattform, sie möchten sich oder ihren Verein bekannt machen und nehmen deshalb in Kauf, dass sie die Kurse gratis oder zu Preisen anbieten, die unter dem Selbstkostenpreis liegen. Andere möchten oder müssen professionelle Kursleitungen entschädigen, mieten teure Kurslokale und können nur so den Kurs durchführen. Diese Kurse bieten wir aber deshalb trotzdem an, weil es uns wichtig ist, dass die Eltern möglichst viele Kurse gebündelt auf einer Plattform finden können und nicht mühsam auf verschiedenen Seiten Ferienkurse zusammen suchen müssen. Interview: Thomas Stöckli Infos unter ferienplausch.feriennet.projuventute.ch.

Mehr Lehmkünstler als Wasserforscher «Erlebnisfahrten» lud zum Ferienplausch-Kurs in die Natur am Türlersee Eine Schnitzeljagd, modellieren mit Ton und baden – das und mehr brachte der FerienplauschKurs vom vergangenen Montag am Türlersee unter einen Hut. ................................................... von thomas stöckli Am Südzipfel des Türlersees haben sie sich häuslich eingerichtet, die zwei Leitenden und elf Kinder des Ferienplausch-Kurses «Wasserforscher und Lehmkünstler am Türlersee». Eine Foto-Schnitzeljagd hatte sie vom Strandbad zum Grillplatz mit Brunnen geführt. Hier konnten sich die zwischen sieben- und elfjährigen Kinder kreativ betätigen. Statt vor Ort Lehm zu sammeln – «in den letzten Wochen war es zu trocken», sagte Kursleiter Cyril Anzelini – wurde mit gekauftem Ton modelliert. So entstanden vielfältige Skulpturen. Tongesichter, verziert mit weiteren Naturmaterialien, zieren noch jetzt den einen oder anderen Baum im angrenzenden Wald. Bei der herrschenden Trockenheit dürfte es noch einige Tage dauern, bis sich die Natur ihre Materialien zurückholt. anzeige

Spezialisiert auf Erlebnispädagogik Das Gestalten mit Ton hat die Kinder mehr fasziniert als das Forschen. Das Türlerseewasser wurde denn auch mehr zur Abkühlung genutzt, die Bestimmung der Wasserqualität blieb Nebensache. Mit ihren Becherlupen und Bestimmungsbechern konnten sie immerhin einen Schlammröhrenwurm identifizieren – nicht unbedingt ein Indikator für gute Wasserqualität. Der Freude am Wasserspiel vermochte dies allerdings kaum zu trüben. Noch besser als der Türlersee kam der Steilhang gleich hinter der Badestelle an. Diesen nutzen die Kinder mit Begeisterung als Rutschbahn. Wie die wohl abgehen würde, wenn es nicht so trocken wäre ... Erlebnisfahrten ist dieses Jahr erstmals im Ferienplausch-Programm. Neben dem Kurs am Türlersee wurden zwei weitere in anderen Regionen durchgeführt. Primär versteht Cyril Anzelini, WWF-Lagerleiter und Erlebnispädagoge, seine neue Firma als Dienstleisterin für Klassenlager und Gruppenveranstaltungen. Auch für Teambildungs- oder Spass-Events hat er die passenden Ideen und das Knowhow, wie sich diese umsetzen lassen. Sein Ziel sei es, massgeschneiderte Lösungen zu bieten. Dies kann sich auf einzelne Bausteine beschränken bis hin zur kompletten Organisation inklusive Unterkunft und Reise mit dem erlebnispädagogischen Programm. Weitere Infos unter www.erlebnis-fahrten.ch.

Kreativität ausleben mit Ton.

Wenn es da nass wäre ... Die «Rutschbahn» macht Freude. (Bilder Thomas Stöckli)

Lustige Gesichter zieren den Wald.


Bezirk Affoltern

10

Freitag, 27. Juli 2018

Bronze an der Biologie-Olympiade Henry Wetton aus Affoltern brilliert am internationalen Wissenschafts-Wettkampf im Iran Insgesamt 261 Nachwuchstalente aus über 60 Ländern kämpften an der Biologie-Olympiade vom 15. bis 22. Juli in Teheran (Iran) um Medaillen. Henry Wetton aus Affoltern holte Bronze. Es ist ein erfolgreicher Sommer für die vier Jugendlichen, die die Schweiz in Iran vertreten durften: Zuerst die Matura, dann eine internationale Auszeichnung an der Biologie-Olympiade in Teheran. Jana Meier von der Kantonsschule Wettingen, AG, holte sich Gold, der Affoltemer Henry Wetton von der Kanti Limmattal Bronze, ebenso Florin Kalberer (Neue Kantonsschule Aarau, AG) und Michelle Knecht (Kanti Wettingen, AG). Insgesamt wurden von den 261 Bio-Talenten aus über 60 Ländern, die sich für den Wettbewerb qualifiziert hatten, 27 mit Gold, 54 mit Silber und 81 mit Bronze ausgezeichnet.

Forschen, anwenden und vertiefen Um bei den Prüfungen zu punkten, braucht es breites Fachwissen, logisches Denken, Stressresistenz – und gute Fähigkeiten im Labor. Die Jugendlichen bewiesen bei den zwei dreistündigen Theorietests, wie gut sie ihr Wissen anwenden können – von Anatomie über Genetik bis zu Zellbiologie. Im Labor schlüpften sie in die Schuhe des Forschers, der Forscherin: Sie lösten Fragen zu Molekularbiologie, Systematik der Pflanzen und Tiere sowie Evolution und Ökologie während vier anderthalbstündigen praktischen Prüfungen. Sie kategorisierten beispielsweise Pflanzen anhand der Blattstruktur und des pH-Wertes und untersuchten das

Biologie-Talent aus Affoltern: Henry Wetton darf sich über die Bronzemedaille freuen. (Bild Thomas Schneeberger) Nervensystem und die Fortpflanzungsorgane eines Blutegels. Seit 20 Jahren nimmt die Schweiz am internationalen Wettbewerb teil. Jana Meier gewinnt die bisher zweite Goldmedaille, die erste gab es vor sieben Jahren in Taiwan. «Wir sind sehr stolz auf die Resultate unserer Teilnehmer», freut sich Thomas Schneeberger, Student der Uni Bern und Mitorganisator der Olympiade in der Schweiz. Schneeberger betont, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Olympiade Fertigkeiten schulen, die es ihnen später als junge Forschende ermöglichen, die Welt adäquat zu beschreiben. Die IBO ist ein Wettbewerb für junge Biologinnen und Biologen. Die Schweiz nimmt dieses Jahr zum 20.

Mal am Wettbewerb teil. Die Olympiade will begabte und interessierte Jugendliche herausfordern und ermutigen. Gefördert wird auch der internationale Austausch. Die Teilnehmerländer stellen je ein Team von maximal vier Jugendlichen unter 20 Jahren. Diese Teams wurden zuvor bei der nationalen Olympiade selektioniert. 2018 haben 1291 Schweizer Jugendliche beim Wettbewerb mitgemacht. Damit ist die Biologie-Olympiade die grösste der insgesamt acht Olympiaden.

Es folgen Chemie, Physik, Geografie und Informatik Die Wissenschafts-Olympiade motiviert und fördert Schülerinnen und Schüler in ihrem Lieblingsfach und

weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität. Acht Vereine organisieren Workshops, Lager und Wettbewerbe für jährlich über 3000 Talente in Wissenschaft und Technik. Die Organisatoren sind hauptsächlich begeisterte junge Forschende, die freiwillig viele Stunden in das nationale Programm investieren. Vier weitere Schweizer Teams kämpfen diesen Sommer um Medaillen an den Wissenschafts-Olympiaden. Zurzeit laufen gerade die Olympiaden in Physik (Portugal) und Chemie (Tschechische Republik und Slowakei). Weiter geht es dann mit der Internationalen Geografie-Olympiade (Kanada, 31. Juli bis 6. August) und der Informatik-Olympiade (Japan, 1. bis 8. September). (pd.)

forum

Öffentliche Aufträge Tagesschule – für nur an Angepasste Chancengleichheit

Vor einigen Wochen wurde genau dieses Thema im Kantonsrat diskutiert. Das neue Volksschulgesetz soll Gemeinden die Möglichkeit geben, eine Tagesschule aufzubauen. Allerdings fehlen meiner Meinung nach der nötige Nachdruck und auch die nötige Konsequenz. So sollen Blockzeiten nur morgens gelten, und die Gemeinden sollen nicht dazu verpflichtet sein, Tagesschulen anzubieten. Eine Tagesschule, die ihrem Namen gerecht wird, sollte eine Ganztagesbetreuung gewährleisten, inklusive Mit-

Die Realität sieht anders aus, Leserbrief vom 24. Juli.

Nelly Zuberbühler, Hedingen

Hannah Pfalzgraf (SP, Mettmenstetten)

Doch nicht alle Familien haben diese Möglichkeiten. Aus finanziellen Gründen können es sich viele nicht leisten, Teilzeit zu arbeiten oder ganz auf ein Einkommen zu verzichten. Oft ist es auch die Arbeitsstelle, die ein kleineres Pensum oder flexible Arbeitszeiten nicht zulässt. Einen Lösungsansatz, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren, bietet die Tagesschule.

Menschen mit Herz und Verstand Bei einem Hunde-Spaziergang tauchte plötzlich ein abgemagerter, schwacher Fuchs in rund 15 Metern Distanz vor mir auf. Ich rief die Polizei (117) an, welche den zuständigen Jäger informierte. In einer knappen halben Stunde war der Jäger an Ort und Stelle und hat das kranke Tier erlöst. Jäger sind nicht schiesswütig, sondern Menschen mit Herz und Verstand. Und übrigens: Das ruhige Verhalten von meinem Hund, wurde ihm in der Hundeschule von einem Jäger beigebracht.

ämtler kantonsräte meinen

In meiner Schulzeit waren meine Eltern beide berufstätig. Meine Schwester und ich hatten das Glück, dass unser Vater relativ flexible Arbeitszeiten hatte. So arbeitete er oft erst am Nachmittag, dafür bis spät abends und konnte für uns am Mittag kochen und mit uns essen. Wenn wir von der Schule nach Hause kamen, war unsere Mutter meist schon von der Arbeit zurück. Meine Schwester und ich konnten dadurch immer nach Hause kommen und ein Elternteil war da.

forum

tagsverpflegung, betreuter Erledigung der Hausaufgaben und pädagogisch wertvollem Freizeitprogramm. Die Schule sollte fixe und angemessen lange Mittagspausen haben, in denen den Kindern genügend Zeit zur Verfügung steht, um sich nach dem Essen zu erholen. Die Berichte über die hohe Stressbelastung bei Kindern sind besorgniserregend. Durch das Zusammenspiel von Schulalltag und pädagogischer Betreuung kann besser auf die einzelnen Kinder eingegangen und individuell in verschiedenen Bereichen gefördert werden. Und dann gibt es noch einen weiteren, immens wichtigen Aspekt: Durch die Tagesschule wird die Chancengleichheit der Kinder gefördert. Nicht alle Eltern haben die nötigen Ressourcen, um ihren Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen oder schulstoffbezogene Fragen zu beantworten. Diese Kinder haben ohne Tagesschule einen klaren Nachteil. Ein Nachteil, dessen Konsequenzen sich sowohl auf die gesamte Schulkarriere, wie auch auf die beruflichen Möglichkeiten auswirken kann. Chancengleichheit endet aber nicht an der Gemeindegrenze. Damit sie wirklich flächendeckend durchgesetzt werden kann, muss der Besuch der Tagesschule allen Kindern offenstehen, egal in welcher Gemeinde sie wohnen. Daher halte ich eine Verpflichtung der Gemeinden zu einem entsprechenden Angebot für unverzichtbar, wenn dem Anliegen der Chancengleichheit gebührend Rechnung getragen soll.

Öffentliche Vergaben: wenig Kontrolle zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, «Anzeiger» vom 17. Juli.

Es ist bekannt, dass 70 Prozent der Medienschaffenden, nach eigener Aussage, politisch links der Mitte angesiedelt sind. Die Wahrnehmung des Verfassers dieser Zeilen liegt allerdings eher bei 90 Prozent. Es erstaunt deshalb nicht, dass vor allem bürgerliche Politiker und ihnen Nahestehende unter besonders kritischer Beobachtung stehen. Das musste vor kurzem die in unserem Bezirk ansässige Firma Agir AG erfahren. Eine erfolgreiche Firma der Baubranche wurde für ihren Werbeauftritt und ihre Betriebszeitung kritisiert. Die Geschichte wurde in zwei Beiträgen im Anzeiger publiziert und darauf im Tages Anzeiger und im Blick genüsslich aufgenommen. Für mich ist der darauf folgende Beitrag auf der Titelseite des «Anzeigers» Ausdruck moralisierender Scheinheiligkeit. Aus meiner Erfahrung sind besonders politisch links stehende Journalisten – und dazu zähle ich Frau Häberling –, oftmals konfessionslos, glauben aber, den lieben Gott auf Erden spielen zu müssen. Das alles könnte man ertragen, wenn es nun im Fall Agir nicht in bedeutende Forderungen münden würde. Auf einer weiteren Seite im «Anzeiger» vom 17. Juli, ruft Frau Häberling nun verdeckt dazu auf, der nicht dem feministischen Zeitgeist angepassten Firma öffentliche Aufträge zu verweigern. Da begibt sich die Journalistin auf heikles Terrain. Diese Forde-

rung soll nun auch durch eine Anfrage im Kantonsrat, welche die junge linke Kantonsrätin Pfalzgraf verfassen wird, unterstützt werden. Weder die Journalistin Häberling und sicher nicht die Kantonsrätin Pfalzgraf haben je einen Arbeitsplatz geschaffen, Lehrlinge ausgebildet und Mitarbeitern jeden Monat den Zahltag überwiesen. Die Firma Agir tut dies seit vielen Jahren erfolgreich, mit zurzeit etwa 350 Angestellten. Was die Frauen Häberling und Pfalzgraf aufgrund ihrer Biografie natürlich nicht wissen können: Mittel- und langfristig kann ein Unternehmen nur dann erfolgreich sein, wenn es intern über soziale Kompetenz verfügt. Wenn der «Anzeiger» dazu aufruft, öffentliche Aufträge nicht an eine nicht genehme Firma zu vergeben, dann ist es ein «Fall ‹Anzeiger›». Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat, Affoltern .........................................................................

Stellungnahme der Redaktion Die Anfrage im Kantonsrat muss nicht noch verfasst werden, sondern wurde bereits am 9. Juli eingereicht. Erst danach hat der «Anzeiger» das Thema aufgegriffen. Dies, weil die Anfrage Teil einer politischen Debatte ist, die im Parlament seit längerem zur Umsetzung des Gleichstellungsartikels geführt wird. Zu diesen Forderungen gehören auch Kontrollen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Und zwar unabhängig vom Fall Agir. (Red.)

Wildhüter wären überfordert und unbezahlbar Die Realität sieht anders aus, Leserbrief vom 24. Juli. Die Initiantinnen und Initianten gegen die bewährte Zürcher Milizjagd beschwören wider besseren Wissens weiter ihren ersehnten StreichelzooLebensraum in unserem Kanton, welcher so nie existiert hat, ohne sinnvolle Regulation nie existieren kann, jedoch erhebliche Gefahren für die gesamte heute gesunde Wildtierpopulation, für Landwirtschaft und Forst darstellt. Weder der Regierungsrat, die vorberatenden Kommission, noch der gesamte Kantonsrat konnten auch nur den kleinsten Vorteil, welche «ein paar ausgesuchte Wildhüter» gegenüber den 1300 wohlausgebildeten und staatlich geprüften Jägerinnen und Jägern hätten, erkennen. Keine einzige Partei oder politische Kraft konnte den Schalmeienklängen dieser «Tierschützer» etwas abgewinnen. Alle Jägerinnen und Jäger haben eine zweieinhalbjährige intensive Ausbildung mit kantonaler Schlussprüfung zu absolvieren und zudem jährlich einen happigen Schiesstest zu bestehen. Sie sorgen seit Jahrzehnten in enger Abstimmung mit den Kantonsund Gemeindebehörden, dem Naturund Tierschutz, den ansässigen Förstern und natürlich der Landwirtschaft für einen gesunden, weil sinnvoll regulierten (!) Wildtierbestand. Sie kennen ihre Reviere genau und wissen stets um Anzahl und Gesundheit der Tiere in Wald und Flur. Sie schöpfen nach genauen Vorgaben der Behörden tiergerecht nur den jährlichen Zuwachs ab, verhindern so viele Wildunfälle, und sorgen dazu noch für ein gesundes, nachhaltiges Lebensmittel aus unserer vertrauten Umgebung. Sie rücken auf ihrem Gemeindegebiet rund um die Uhr auf Anforderung der Kantonspolizei zu gegen 4500 Wildunfällen aus, stehen den Beteiligten bei und kümmern sich um die verletzten Tiere. Sie tun dies alles unentgeltlich als Teil ihrer Aufgaben im Revier. Die nunmehr geforderten «paar ausgesuchten Wildhüter» (alles teure Staatsbeamte) wären mit diesen mannigfaltigen Aufgaben definitiv überfordert und mit gegen 30 Millionen Franken Steuergeldern jährlich schlicht unbezahlbar. Hans Peter Fäh, Jäger und Jagdaufseher, Turbenthal Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Freude am Funken

Podest verpasst

Die Schweizerischen Kurzwellenamateure treffen sich am 18. August in Baar. > Seite 13

Rang vier fürs Team Schweiz um Hans Kaufmann am Golfturnier der Parlamentarier. > Seite 15

Freitag, 27. Juli 2018

-

11

Urbanisierung Eine nicht ganz ernst gemeinte Analyse zur Entwicklung der Stadt Affoltern. > Seite 19

Der Knollensellerie hat Durst Der trockene Sommer macht den Bauern grosse Sorgen Die anhaltende Trockenperiode schadet den landwirtschaftlichen Kulturen. Vor allem die Gemüsebauern sehen sich gezwungen, wenn immer möglich künstlich zu bewässern. Aber auch die Aussicht auf eine zufriedenstellende Ernte bei den Mais-, Rüebli- und Zuckerrübenfeldern schwindet dramatisch. ................................................... von martin mullis Ein blauer Himmel, sommerlich heisse Temperaturen und fröhliches Kinderlachen in den Schwimmbädern lassen die Ferienstimmung steigen. Doch die Sauregurkenzeit hat auch eine Kehrseite, die anhaltende Trockenheit des Hochsommers schafft an vielen Stellen in der Natur auch negative Folgen. Der Rasen in vielen gepflegten Gartenanlagen weist bereits eine trostlose gelbliche Farbe auf, und manche Magerwiese gleicht eher einer staubigen ausgetrockneten Steppenlandschaft als einer Blumenwiese. Zuckerrüben und Kartoffeln wachsen bei den hohen Temperaturen kaum mehr. Die Rekordhitze bereitet den Landwirten grosse Sorgen. Aufgrund der langsam dramatischen Regenarmut bewilligt nun das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) eine vereinfachte

Bewilligung zur Wasserentnahme aus einigen ganz bestimmten Gewässern. Die steigende Zahl von Gesuchen für Bewässerungen von landwirtschaftlichen Kulturen veranlasst das Awel, ein vereinfachtes Verfahren für die Wasserentnahme aus dem Zürich-, Greifen- und Pfäffikersee sowie aus den Flüssen Rhein, Thur, Limmat, Sihl, Reuss und Glatt einzuführen. Die Kompetenz für die Wasserentnahme wurde den Gemeindeverwaltungen übertragen. Im Säuliamt betrifft die Genehmigung lediglich die Reuss – und damit auch nur die Landwirte der Gemeinden Ottenbach und Obfelden. Für die Landwirte in den beiden Reussdörfern ist eine künstliche Bewässerung durch Reusswasser keine wirklich rentable Option.

Die Bewässerung der Felder mit dem Druckfass ist zeitintensiv In den entsprechenden Gemeinden haben denn auch bis zum gestrigen Donnerstag keine Bauern um eine entsprechende Bewilligung nachgesucht. Bei der seit Wochen herrschenden extremen Trockenheit schaffen lediglich Rohrleitungen und sogenannte Grossflächenregner, welche über längere Zeit eingesetzt werden, wirklich Abhilfe. Das Bewässern der Kulturen mit Druckfässern ist zeitintensiv, kostspielig und aufwändig. Die Rekordhitze verursachte völlig ausgetrocknete

Der Knollensellerie hat grossen Durst: Eine direkte Pumpleitung aus der Reuss bei Ottenbach. (Bild Martin Mullis) Oberböden, das meiste Wasser verdunstet bevor es die Wurzeln erreicht. So bedeuten kurze Gewitterregen für die Bauern im wahrsten Sinne des Wortes lediglich einen Tropfen auf den heissen Stein. Der Gemüsebauer Roland Moser in Obfelden besitzt für den Wasserbezug aus der Reuss seit einigen Jahren eine Dauerbewilligung. Er kämpft mit einer professionellen Bewässerungsanlage gegen die herrschende Trockenheit.

Auch preislich ein Knaller!

Rabattwürfeln beim Feuerwerk-Kauf in der Drogerie Rütimann Die Drogerie Rütimann in Hausen um Patron Claudio Rütimann verkauft seit gut vierzig Jahren mit Begeisterung Feuerwerk für die Festtage rund um Silvester und den 1. August. Nun wird jeder Einkauf belohnt: Die Kundinnen und Kunden dürfen ihre Rabatte selbst erwürfeln – bis zu zwölf Prozent Rabatt sind möglich.

führt die Drogerie Rütimann auch ein Sortiment an geräuscharmem Feuerwerk. Auch für Kinder gibt es ein gefahrloses und altersgerechtes Sortiment.

Der sichere Umgang mit Feuerwerk ist wichtig Kinder sollten immer nur in Begleitung von Erwachsenen Feuerwerk kaufen und abbrennen. Auch ist die Distanz zu Häusern und Bäumen zu beachten. Speziell bei Raketen sollte der Start aus einem fest im Boden verankertem Rohr erfolgen und die Windrichtung beachtet werden. «Diese Startrohre sind immer gratis dabei, damit das Bouquet erst in der Luft losgeht», erklärt Claudio Rütimann, Inhaber der Drogerie und selbst leidenschaftlicher 1.-August-Feuerwerker.

Von Knallern und Böllern über Raketen und Vulkane bis hin zum Grossfeuerwerk wird in der Drogerie Rütimann in Hausen für alle Wünsche etwas geboten. Es steht ein umfangreiches Sortiment bereit, das ausschliesslich von Schweizer Lieferanten bezogen wird.

Der «Zuckerstock» ist der Klassiker Der Vulkan oder Zuckerstock ist der Klassiker im Familienfeuerwerk. Seine Beliebtheit kommt aber nicht von ungefähr, sondern besticht durch die schönen, bis zu zwölf Meter hohen Feuerspiele, welche die Betrachter beinahe geräuschlos verzaubern. Dieses Jahr steht ein grosses Sortiment an Töpfen und Feuerwerksbatterien in allen Grössen, Farben und für jedes Budget zur Auswahl. Oftmals wird angenommen, dass sämtliches Feuer-

Auch dieses Jahr: der beliebte «Feuerwerker-Zmorgä» Freut sich schon auf den 1. August: Familie Rütimann – das diesjährige Verkaufsteam. (Bild zvg.) werk laut knallt. Natürlich wird jedes Bouquet mittels Treibladung in die Höhe geschossen, doch alleine deshalb muss es nicht laut knallen. Um Natur und Tiere nicht unnötig zu belästigen,

Wer sein Feuerwerk nicht zu Hause lagern will, kann es auch am 1. August von 9 bis 12 bei der Drogerie Rütimann einkaufen. Natürlich darf auch dieses Jahre der «FeuerwerkerZmorgä» nicht fehlen. Das Sortiment betrachten und dabei einen Kaffee mit 1.-August-Weggen geniessen: So kauft man Feuerwerk in Hausen. (pd.)

Das Wasser wird der naheliegenden Reuss entnommen und mit riesigen Fontänen verteilt eine Sprinkleranlage das kostbare Nass auf die durstigen Knollenselleries. Seine Sprinkler verbrauchen momentan im Durchschnitt bis zu zehn Kubikmeter Reusswasser pro Stunde. Gemüsebauer Moser hält fest, dass gemäss seinen Erinnerungen in den letzten 42 Jahren nie mehr eine derart lange Trockenperiode herrschte.

Die Wetterprognosen versprechen zum Leidwesen der Bauern keine wesentlichen Änderungen. In den kommenden Tagen soll es weiterhin heiss und trocken bleiben. Zwar sollen am Wochenende lokale Gewitter für momentane Abkühlung sorgen, die Probleme für die Landwirtschaft dürften jedoch bestehen bleiben. Auch um der Waldbrand-Gefahr zu begegnen, müsste es mindestens zwei bis drei Tage kräftig und permanent regnen.

Schweizer Zwetschgen sind jetzt reif

40 Prozent mehr Ernte prognostiziert Mit den frühen Hauptsorten «Tegera» und «Cacaks Schöne» hat diese Woche die Schweizer Zwetschgenernte begonnen. Gemäss den neuesten Prognosen des Schweizer Obstverbandes dürfte die Menge um fast 40 Prozent höher ausfallen als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Jetzt geht es los: Diese Woche haben die Obstproduzenten mit der Ernte von Schweizer Zwetschgen gestartet. Bis Anfang Oktober gilt es nun, das einheimische Zwetschgenangebot zu nutzen. Frisch vom Baum schmeckt die aromatische Zwetschge natürlich besonders gut; darüber hinaus gibt es viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für das blaue Wunder. Sie ergeben eine vorzügliche Konfitüre, erstklassige Wähen oder feines Kompott. Sie schmecken getrocknet ebenso wie zu Fleischgerichten oder gebrannt als Spirituose. In der Schweiz werden pro Jahr und Person rund 1,5 Kilogramm Zwetschgen konsumiert – ein gesunder Genuss, denn Zwetschgen enthalten viele Vitamine, die die Nerven und das Immunsystem stärken und so helfen, Stress besser auszuhalten und

Verstimmungen vorzubeugen. Ihr Fruchtzucker ist ein natürlicher Energiespender, der nahrhaft ist und sich daher gut eignet zum Dörren und Trocknen. Übrigens: Dörrzwetschgen kurbeln die Verdauung an. Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaumen. Sie werden gerne miteinander verwechselt. Hier die Unterschiede: Zwetschgen sind länglich, Pflaumen eher gleichmässig rund. Das Fruchtfleisch der Zwetschgen ist prinzipiell fester als jenes von Pflaumen, und auch der Kern ist länglich. Zwetschgen sowie Pflaumen sind zumeist von einer dünnen weissen Schutzschicht aus natürlichem Fruchtwachs überzogen. Geschmacklich gibt es Unterschiede zwischen Zwetschgen und Pflaumen: Während Zwetschgen einen süss-säuerlichen Geschmack haben, ist das Fruchtfleisch der Pflaumen süsser. (pd.)

Jetzt reif: Zwetschgen. (Bild zvg.)


August-Programm 2018 Dienstag, 7./14./21./28. Juli SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen, Pfarrerin Renate Hauser

Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfrn. Elisabeth Studer-Weiss, Affoltern, «Christus in der Schöpfung». Wir hören und singen die Botschaft gegenwartsnah mit vielen Liedern und Musik. Orgel: Lilo Schmidt

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 29. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfrn. R. Hauser 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. Juli 2018 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder. Taufe von Elina Elva Flury und Lia Reichmuth. An der Orgel/Klavier: Casey Crosby.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 29. Juli 10.00 Sommergottesdienst mit Siddique Eggenberger, Tenor, und der Organistin Anette Bodenhöfer. Pfarrerin Renate Hauser. Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 29. Juli 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann anschliessend Chilekafi

Kloster Kappel a. A. Vom 16. Juli bis 19. August 2018 ist das Kloster Kappel wegen Umbau geschlossen. Es finden keine Tagzeitengebete, kein Abendmahl, kein offenes Singen und keine Führungen statt. Sonntag, 29. Juli 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann, anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. E. Studer-Weiss Nationalfeiertag 1. August 20.00 Glockenläuten für die Heimat Amtswoche: Pfr. Susanne Wey

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 29. Juli 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten Amtswoche, Pfrn. S. Wey

Mittwoch, 22./29. August 2018 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 2. August 2018 WANDERUNG Zeihen – Linn – Brugg Wanderzeit: 3½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Ernst Bitter 044 761 19 66

Ref. Kirche Obfelden

Donnerstag, 9. August 2018 SENIORENTREFF Brätle 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67

Sonntag, 29. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen mit Pfrn. Renate Hauser

Donnerstag, 16. August 2018 BERGWANDERUNG Oberiberg – Furggelenstock – Brunni Wanderzeit: 4 Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Donnerstag, 23. August 2018 SPAZIERGRUPPE ZH Zoo – Witikon Spazieren: 1½ Std. 8.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 29. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christoph Hürlimann Anschliessend Chilekafi

Pro Senectute So, 12. August, Tavolata, 12.00 Uhr Do, 30. August, 11.15 Uhr MITTAGSTISCH Rest. Rosengarten Fr. 17.- / Tavolata Fr. 15.An- / Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 29. Juli 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi, Taufe von Noel Killer, Wettswil Freitag, 27. Juli 11.45 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Burestübli Donnerstag, 2. August 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino, Stallikon

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 29. Juli 9.00 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Donnerstag, 2. August 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 3. August 9.15 Kein Gottesdienst

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. Juli 10.00 Wortgottesdienst und Kommunionfeier, Enthüllung und Segnung des Wandreliefs. Dienstag, 31. Juli 19.30 Abendmesse Freitag, 3. August 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. Juli 17.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 29. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 29. Juli 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 30. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Sonntag, 29. Juli 10.00 Gottesdienst in der Heilsarmee Wiesenstrasse 10, Affoltern a.A., Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Sonntag, 29. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 27. Juli ab 17.00 Uhr Café Chazon Sonntag, 29. Juli 10.00 Gottesdienst mit der EMK in der Heilsarmee (siehe www.emk-affoltern.ch) Mittwoch, 1. August ab 10.00 Uhr Nationaler Gebetstag für die Schweiz in Brugg (Infos: www.gebet.ch) Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 29. Juli 10.30 Gottesdienst Thema: Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht, Römerbrief 1, 8-17 Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen agenda

Freitag, 27. Juli Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Ottenbach

21.00: «Vollmond-Disco» Open Air, mit DJ Tomko und DJ Peter Wermelinger. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 28. Juli Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Uerzlikon

18.00: Uerzliker Waldfest mit Festwirtschaft, Spielen, Tanz und Konzert: Harmonie Hausen und Duo Amarillos. Waldhütte Uerzlikon, Erdbeeriholz, Steinhauserstrasse, Kappel.

Dienstag, 31. Juli Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Donnerstag, 2. August Ottenbach

09.25: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Auf dem Panorama-Weg Richtung Rumensee. Rund eine Stunde Wanderzeit. Postautohaltestelle Engelwiese (Treffpunkt).

anzeige

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch 23.6. – 2.9.2018 | Doppelausstellung DIE SAMMLUNG ZUR SAMMLUNG

Zeitgenössische Interpretationen von Anna Margrit Annen, Heidulf Gerngross, Bethan Huws, Michael Kienzer, Pavel Pepperstein, Christoph Rütimann, Richard Tuttle, Till Velten und Heimo Zobernig zu historischen Werken von Josef Hoffmann, Friedrich Kiesler, Gustav Klimt, Pablo Picasso, Egon Schiele, Fritz Wotruba u.a.

PÉTER NÁDAS – AUTOR AUF REISEN

Das fotografische Werk des ungarischen Fotografen und Schriftstellers erzählt vom Teilsein einer Kultur und Geschichte, von der Identität als Produkt gesellschaftlicher Entwicklungen. Freier Eintritt am 1. August, 10 – 17 Uhr Eine Kunstvermittlerin ist vor Ort und beantwortet Fragen von Besuchenden zur Ausstellung.

anzeige

Freitag, 27. Juli 2018

13

Mückenspray nicht vergessen! Dank lauem Wetter wird am lauschigen Uerzliker Waldfest Rekordandrang erwartet Morgen Samstag, ab 18 Uhr, steigt im Erdbeeriholz zum 53. Mal das legendäre Uerzliker Waldfest. Die Wetterprognosen sind hervorragend. Sollte es tatsächlich regnen, haben die organisierenden «Albis Devils» vorgesorgt, denn das Fest findet bei jeder Witterung statt. ................................................... von martin platter Kappels Einwohnerzahl ist in den letzten zwölf Jahren buchstäblich explodiert von 850 auf 1250 Menschen, die in der beschaulichen Oberämtler Gemeinde ein neues Zuhause gefunden haben. Nicht nur zum Schlafen, sondern auch, um einander kennenzulernen und gemeinsam zu feiern. Bestens geeignet dafür ist das Waldfest im Erdbeeriholz bei der Waldhütte in Uerzlikon. Seit mehr als einem halben Jahrhundert gehört es zum beliebten Inventar der Festivitäten bis weit über die Dorf-, Gemeindeund Kantonsgrenze hinaus. Denn es ist eines der wenigen Überlebenden einer einst stolzen Anzahl Waldfeste in der Region. Das dies so ist, hat einerseits mit engagierten Veranstaltern zu tun. Seit 2008 führt der Unihockey Club «Albis Devils» das Fest durch. Aber auch mit verständnisvollen Nachbarn, die nicht nur bereit sind, ihr Land für Parkplätze zur Verfügung zu stellen, sondern auch die Emissionen zu ertragen. Dafür gebührt ihnen grosser Dank.

Wenn die Albis Devils im Erdbeeriholz bauen, gehts nicht mehr lange bis zum Uerzliker Waldfest. Morgen Samstag ist es wieder soweit! (Bild Martin Platter) Frische Musik, bewährtes Programm Zum Programm: Nach der Harmonie Hausen, die den Abend mit einem Platzkonzert einleiten wird, spielt heuer das Duo Amarillos zum Tanz auf. Beide Formationen begeisterten das Publikum schon einige Male in der Vergangenheit – nicht nur im Erdbeeriholz. Auch im Spielesektor wird einiges geboten für die kleinen und kleinsten Festbesucher: Luftgewehrschiessen, Büchsenwerfen, Unihockey-Torwandschiessen, Fischli fischen

und das überaus unterhaltsame und beliebte Bierpong – eben alles, was zu einem gediegenen Waldfest gehört. Sehr speziell ist jeweils die Atmosphäre unter dem Blätterdach, wenn die Abendsonne am Horizont untergeht und die farbenfrohe Festbeleuchtung das Gelände in heimeliges Licht taucht. «Mit Sicherheit werden auch in diesem Jahr am Waldfest wieder tolle und einzigartige Begegnungen und Geschichten entstehen, die in wacher Erinnerung bleiben. Das ist es, was das Waldfest in Uerzlikon aus-

Aus Freude am Funken

Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein vielseitiges Programm. So wird es zahlreiche Fachvorträge geben. Ausserdem findet eine Ausstellung mit kommerziellen Anbietern und Funkvereinen sowie ein Funkflohmarkt unter Funkamateuren statt.

Weiter stellt die Interessengemeinschaft Übermittlung historische Funksysteme aus. Kinder, Jugendliche und junggebliebene Technikinteressierte zwischen 8 und 88 Jahren erhalten die Möglichkeit, einen kleinen Kurzwellenempfänger selbst zusammenzubauen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. In der Festwirtschaft warten Getränke und Grilladen. HAM Radio ist ein internationaler Kurzbegriff für Amateurfunk. Funkamateure befassen sich hobbymässig mit Funktechnik und stellen oftmals weltweite Funkverbindungen zu anderen Amateuren her, um sich mit ih-

agenda-einträge

anzeige

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben schriftlich bis spätestens Dienstag, 12 Uhr per E-Mail an: agenda@affolteranzeiger.ch

Uerzliker Waldfest morgen Samstag, ab 18 Uhr, Erdbeeriholz. Weitere Infos: waldfest-uerzlikon.ch.

Ausstellungen

Nationales HAM-Fest am 18. August in Baar ZG Das jährliche HAM-Fest der Schweizerischen Kurzwellenamateure findet am 18. August in der Waldmannhalle in Baar ZG statt. Dann treffen sich die Funkamateure und FunkInteressierte zum vielfältigen Programm.

macht – und das nun schon seit 53 Jahren. Da muss man doch einfach dabei sein», wirbt OK-Präsident Dave Andermatt. Morgen Samstag, 28. Juli, ab 18 Uhr beginnt das Fest. Bis 19 Uhr ist der Eintritt gratis. Danach kostet er für Personen ab 16 Jahren zehn Franken. Parkierungsmöglichkeiten sind entlang der alten Rossauerstrasse einreihig im Feld markiert. (map.)

nen über die Technik zu unterhalten. Im Zeitalter von Digitalisierung und Internet wäre der klassische Funk eigentlich nicht mehr notwendig. Bei diesem Hobby stehen jedoch die Faszination für die Funk-Technik und die Kontaktfreudigkeit im Vordergrund. Wie wird man Funkamateur? Wichtigste Voraussetzung dazu ist das technische Interesse am Funken. Nach bestandener Prüfung beim Bundesamt für Kommunikation erhält man vom Bakom die Sendekonzession. (pd.) HAM-Fest, Samstag, 18. August, 9 bis 23 Uhr. Das Fest ist offen für alle Interessierten. Der Eintritt ist kostenlos. Details unter www.hamfest.ch.

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Energie? Energie!» Film, Fotos und Texte sowie selbstgebaute Solar-Autos der Kindergärtner und Schüler von Aeugst aus der Projektwoche. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.0/16-18.15, Di und Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr bis 23. August.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.


14

Veranstaltungen

Freitag, 27. Juli 2018

Ämtler Bibliotheken im August Die Sommerferien dauern im ganzen Bezirk noch bis Samstag, 18. August. Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es stehen bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereit, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.

Bibliothek Aeugst Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Montag, 13. August, von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 18. August, von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Die Lesebänke befinden sind am Höchweg, mit Aussicht auf den Lindenberg, am Wanderweg oberhalb der Schule Aeugst und neu im Unterdorf neben dem alten Trafohäuschen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 7. August, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 13. August, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich.

Donnerstag, 16. August, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff. Freitag, 24. August, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Samstag, 25. August, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Freitag, 31. August, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Während der Sommerferien ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten geöffnet, nur am Mittwoch, 1. August, bleibt sie geschlossen. Im Schwimmbad Stigeli steht eine Box mit Lesestoff bereit.

Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek montags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 22. August, 9.30 bis ca. 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Die Lesebänke befinden sich auf dem Dorfspielplatz, im Feldenmas und an der Masstrasse.

Bibliothek Hausen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Oberhalb des Friedhofs und am Kindergartenweg Richtung Ebertswil stehen Lesebänke bereit.

Bibliothek Hedingen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von

10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen. Die Lesebänke am Weiher und im Schurten laden zum Schmökern, Träumen und Nachdenken ein.

Bibliothek Kappel Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Die Bibliothek bleibt bis 6. August geschlossen. Während der folgenden Sommerferienwochen ist sie jeweils am Dienstag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Die Lesebänke befinden sich bei der Stampfi und vis-à-vis vom Blumenladen Kraut und Rosen.

Bibliothek Maschwanden Während der Sommerferien ist die Bibliothek Maschwanden am Donnerstag, 16. August, von 17 bis 18 Uhr geöffnet. Die Lesebänke befinden sich an den gewohnten Standorten Altiken, Neumatt, Hasplen und Naturbad Maschwanden.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Lektüre in der Badi steht eine Auswahl von Büchern und Zeitschriften zur Verfügung.

Die Recycling-Modelleisenbahn ist zurück

«Nostalgia» vom 1. bis 31. August in der Umwelt Arena Schweiz

Bibliothek Obfelden Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr (ausser am Mittwoch, 1. August) offen. Freitag, 17. August, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 29. August, 19.30 Uhr: 3. Lesekreis. Diskutiert wird das Buch «Olga» von Bernhard Schlink.

Bibliothek Ottenbach Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Es werden während der Ferien keine Erinnerungsmails verschickt und es wird nicht gemahnt. Dienstag, 21. August, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 31. August, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen.

Bibliothek Rifferswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Es werden keine Rückrufe (Mahnungen) verschickt. Die Lesekisten stehen oberhalb vom Friedhof, dem Jonenbach entlang Richtung Kappel und am Zeisenberg

Die aus «Abfall» gebaute ModellEisenbahnanlage von Bruno Schwender ist diesen Sommer wieder zu Gast in der Umwelt Arena Schweiz. Die verspielte Retro-Recyclingwelt, lässt Kinderund Erwachsenenaugen leuchten und Kindheitserinnerungen wach werden. Meist können ältere Modelleisenbahnen nur in Vitrinen betrachtet werden. Doch wenn Bruno Schwender mit seinem «Retro-Train» zu Gast ist, dann ist alles lebendig und in Bewegung, und es klappert und scheppert. Kaum zu glauben, welche Produkte, die normalerweise meist im Kehricht landen, in der Landschaftsgestaltung von Bruno Schwender ein «zweites Leben» finden. Die RecyclingEisenbahn «Nostalgia» wurde mit viel Liebe und Leidenschaft im Stil der 50er- und 60er-Jahre nachgebaut. Die Schauanlage beinhaltet ein Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe,

drei Lokschuppen mit Bekohlungsanlage, zwei Bahnhöfe und ein Dorf mit vielen Eigenbauhäusern aus Holz (Sperrholz, Zündhölzer, Pavatex). Dazu kommen Güterwagen aus Holz, oder mit Papierdekor. Beim britischen Zug der «London North and Eastern Railway» wurde selbst das Gehäuse der Dampflokomotive aus Holz und Karton gebaut. Dazu gibt es Lokomotiven und Wagen, die komplett verrostet in Bruno Schwenders Hände gelangten. Auch diese «hässlichen Entlein» glänzen nun nach Schwenders Kur als «stolze Schwäne»: Vom Erstbis Drittklasswagen, vom Restaurant-, Salon- bis hin zum offenen Sommerwagen findet sich alles. Dazu erfahren die Besucher viel Wissenswertes zur Entstehungsgeschichte der Modelleisenbahn.

Recycling-Rangierspiel in die nostalgisch-liebliche Modellbahn-Welt von Bruno Schwender eintauchen und selbst Erfahren, was mit Alu, Glas, Pet, Karton und anderem Material nach der Sammelstelle passiert. Kleine und grosse Besucher lernen so einiges zum Thema Recycling. Wer es schafft, mit der Modellbahn ohne Crash am normalen Bahnverkehr vorbei die Recyclinggüter zu verteilen, erhält eine kleine Überraschung. (pd.) Aktiver Bahnbetrieb mit Bruno Schwender, dem Erbauer der Anlage, an folgenden Tagen: Mittwoch, 1. August; Donnerstag, 2. August; Samstag, 11 August.; Sonntag, 12. August; Samstag, 18. August; Sonntag, 19. August; Freitag, 24. August; Donnerstag, 30. August und Freitag, 31. August. In der restlichen Zeit können die Lokomotiven in der der Vitrine bestaunt werden.

Recycling-Rangierspiel und aktiver Bahnbetrieb Auch diesen Sommer können Besucherinnen und Besucher beim

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten In-/Outdoor Parcours, www.umweltarena.ch.

Bibliothek Stallikon Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwoch, 22. August, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Buchstartanimatorin Cornelia Ramming. Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ca. 1 bis 3½ Jahren sind herzlich eingeladen.

Bibliothek Wettswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Am Mittwoch, 1. August, ist die Bibliothek von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Um 12.30 Uhr erzählt eine Bibliothekarin Turmgeschichten für Kinder ab 4 Jahren. Samstag, 25. August, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 29. August, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 29. August, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (cf)

Mit 50 Neues wagen?

Zweitägiges Seminar im biz Urdorf Nach langen Jahren im Arbeitsprozess fühlen sich viele Arbeitnehmende müde. Schwung und Elan für die letzten Jahre schwinden, es mangelt zunehmend an Herausforderung. Da stellt sich vielen die Frage: Ist es das nun wirklich gewesen? Seit acht Jahren arbeitet Peter Weibel als Abteilungsleiter eines mittleren Immobilien-Dienstleisters. Er ist Vorgesetzter von zwölf Mitarbeitenden und eigentlich gefällt ihm die Arbeit ganz gut. Trotzdem fühlt er sich irgendwie müde und leer. Er fragt sich immer öfters: Geht das nun immer weiter so? Bis zur Pensionierung?

Die Modell-Eisenbahnanlage von Bruno Schwender ist aus Konservendosen, Verpackungsmaterial, Holz, Zündhölzern und Zeitungspapier gebaut. (Bild zvg.)

auf einer Sitzbank. Freitag, 24. August, 15.30 bis 17.30 Uhr: 22. International Bat Night. Sich auf die Fährten der Vampire begeben und Spannendes über die Fledermäuse in Rifferswil erfahren. Für Kinder im Alter von ca. 9 bis 12 Jahren, in der Bibliothek. Um 20.45 bis 21.10 Uhr für alle: Fledermäuse live sehen und hören. Auf dem Schulhausplatz. Nur bei trockener Witterung.

50plus im Fokus «Du bist doch eben erst 50 geworden, ein Mann im besten Alter», meint seine Lebenspartnerin. «Und es läuft doch gut, was willst du mehr?» Recht hat sie, Peter sieht das ähnlich. Und doch: Nochmals 15 Jahre im gleichen Trott, das kann er sich nicht vorstellen. Hat er noch eine Wahl? Bezüglich Arbeit ist die Generation um 50 regelmässig im Fokus der Medien. Oft wird betont, dass ältere Arbeitnehmende auf dem Arbeitsmarkt ohne Chancen seien. Dann wiederum liest man, dass das wertvolle Wissen der erfahrenen Arbeitnehmenden dem Arbeitsmarkt erhalten werden müsse und dass die Generation 50plus so gute Chancen habe, wie schon lange nicht mehr. Was trifft nun zu? Peter recherchiert im Internet und findet Interessantes. Zum Beispiel ein Laufbahnseminar mit dem Titel «50plus – mit Schwung und Gelassenheit in die nächsten Arbeitsjahre». Wäre dies eine Option für ihn? In einer Gruppe mit Gleichaltrigen zu diskutieren, die sich zu denselben Themen Gedanken machen, das würde ihm passen. Vielleicht wäre aber

auch eine persönliche Laufbahnberatung mit einer Fachperson hilfreich. Peter meldet sich für das Seminar im biz Urdorf an. Ja, Schwung und Gelassenheit, das ist es, was er sucht, das ist, was er sich für die kommenden Jahre wünscht. Mit zwölf Frauen und Männern in gleicher oder ähnlicher Lage befasst er sich an zwei Samstagen mit seiner beruflichen Situation. Zwei Fachpersonen für Laufbahnberatung sorgen für die Inputs und begleiten den Prozess. Das eigens für das Seminar erarbeitete Handbuch ist informativ und hilfreich. Peter geniesst die intensive Auseinandersetzung, sogar die Hausaufgaben, die zwischen den beiden Seminarblöcken empfohlen werden, machen ihm richtig Spass. Nach Abschluss des Seminars weiss Peter, in welche Richtung er weiterdenken kann und möchte. Noch ist kein Entscheid für die Zukunft gefallen. Er weiss aber, welche nächsten Schritte er unternehmen will. Die Möglichkeit, seine Führungskompetenzen in einer «Leadership»-Weiterbildung zu vertiefen oder seinem fachlichen Interesse am nachhaltigen Immobilienmanagement mittels einer CAS-Weiterbildung nachzugehen, gibt ihm neuen Elan. Zudem wird er sein Netzwerk aktivieren, um sich nach einer neuen Arbeitsstelle umzuschauen, die besser zu seinen Vorstellungen passt. Sein Selbstvertrauen ist gestärkt, denn er weiss, was er zu bieten hat. Das motiviert. Peter ist entspannt und zufrieden damit, dass er aktiv geworden ist. (pd.) Laufbahnberatung: Mut zur Neuorientierung Das nächste zweitägige Seminar «50plus – mit Schwung und Gelassenheit in die nächsten Arbeitsjahre» findet im biz Urdorf statt, Samstag, 8. und 22. September, (8.30 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr). Eine Anmeldung ist online und bis 1. September möglich: www.bizurdorf.zh.ch. Telefon 043 259 91 80. Ein Angebot der Bildungsdirektion Kanton Zürich.


Vermischtes

Freitag, 27. Juli 2018

15

Modellflugpilot für einen Tag Bei der Modellfluggruppe Affoltern konnten sich kürzlich interessierte Jugendliche als Modellflugpilot versuchen und ein richtiges Modellflugzeug steuern.

Die Schweizer Teilnehmer um Hans Kaufmann (re.) in Pierpont. (Bild zvg.)

Schweizer knapp am Podest vorbei

Die Modellfluggruppe (MG) Affoltern bot auch dieses Jahr Jugendlichen die Möglichkeit, Modellflugzeuge am Doppelsteuer zu fliegen. Im Rahmen des Ferien(s)passes des Familienclubs Affoltern in den Frühlingsferien und beim Ferienplausch der Pro Juventute in den Sommerferien führte die MG Affoltern Schnupperkurse auf ihrem Modellflugplatz in Zwillikon durch. Nach einer kurzen Einführung ging es

gleich los mit dem Fliegen. Jeder «Schüler» konnte zusammen mit einem «Fluglehrer» am Doppelsteuer die ersten Flugversuche machen. Der «Fluglehrer» konnte die Steuerung mit einem Schalter zwischen sich und dem Schüler hin und her schalten. So konnte bei brenzligen Flugsituationen eingegriffen werden, das schonte die Modelle. Die eingesetzten Anfängerflugzeuge haben gutmütige Flugeigenschaften und verzeihen typische Fehler eines unerfahrenen Piloten.

Schwieriger, als es aussieht Wie viele Jungpiloten erfahren mussten, ist das Steuern eines Modellflugzeuges gar nicht so einfach, wie es den

Anschein macht. Links ist Rechts, wenn man gegen sich fliegt und hoch geht es nur, wenn gleichzeitig mehr Motorleistung gegeben wird. Fliegt das Flugzeug von mir weg oder kommt es auf mich zu? Innerhalb von wenigen Flügen machten die jungen Piloten schon grosse Fortschritte. Am Ende mussten die «Lehrer» immer weniger eingreifen. Nicht wenigen gelang am Schluss eine selbstständig durchgeführte Landung. Als Belohnung konnten die Besten vom Anfängermodell auf ein vorbildgetreues Modell umsteigen – welches einiges schwieriger zu pilotieren ist. Marco Bär, Präsident MG Affoltern

Golf: EM der Parlamentarier Das dreitägige 24. Golfturnier der europäischen Parlamentarier fand letzte Woche in Pierpont, auf einem Golfplatz im Süden von Brüssel, statt. Das Schweizer Team schaffte es auf den vierten Platz. Nachdem das Turnier 2017 in Vilnius noch vom Schweizer FDP-Alt-Nationalrat Pierre Savary gewonnen wurde, schnitten die Schweizer diesmal etwas bescheidener ab, obwohl sie eigentlich nicht schlecht spielten. Aber einige Parlamentarier der zehn konkurrierenden Nationenteams feierten ihre Glücksmomente, sodass die Schweizer mit ihrem ausgeglichenen Team-Spiel knapp an einem Podestplatz vorbeischlitterten. Als Nationen-Sieger ging wie schon letztes Jahr Littauen hervor, punktgleich mit den Slowaken, gefolgt von Dänemark und der Schweiz. Immerhin waren so viele Nationen am Start wie schon lange nicht mehr. Die 76 Spielerinnen und Spieler stammten aus zwölf Ländern (IRL, SK, DK, DE, AT, LUX, BE, LT, NL, UKR, PL, CH). Im Einzelranking der Parlamentarier siegte Mike Lagarth aus Dänemark, vor dem Letten Vidas Gedvilas und dem Slowaken Ladislav Lazar. Die Schweizer Maximilian Reimann (AG/SVP) und Wettswiler Hans Kaufmann (ZH/SVP) belegten punktgleich Rang 9, Pierre Savary (VD/FDP) und

Marcel Scherrer (ZG/SVP) ebenfalls punktgleich Rang 12. Erfolgreicher waren die Gäste des Schweizer Parlamentarierteams, die im Bruttoklassement der Gäste Rang 1 (Gregor Valko) und Rang 4 (Beat Schori) belegten. Im Nettoranking erreichte Jean-Luc Nordmann Rang 4. Trotz eines finanziellen Notprogramms, das durch Schweizer Sponsoren nachgebessert werden musste, ging das Turnier der Sportvereinigung der EU-Parlamentarier spielerisch gut über die Bühne. Schade, dass die EU die Gelegenheit nicht nutzte, mit einem Besuch der EU etwas positive Werbung für sich zu betreiben, wie dies jeweils die einzelnen Länder tun. Die Anwesenheit von zwei EU-Kommissaren (Phil Hogan, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, IRL und Maroš Šefcovic, Vize-Präsident Energie-Union, SK) zeigte immerhin eine gewisse Wertschätzung gegenüber den Kolleginnen und Kollegen aus den nationalen Parlamenten. Umso mehr freuen sich die Golfspielenden Parlamentarier auf das nächste Jahr, denn dann findet das 25-Jahre-Jubiläumsturnier in Österreich, auf dem Vorzeige-Golfplatz Fontana im Süden von Wien statt. Und für 2020 haben die Slowaken bereits ihre Kandidatur (Golfovy Klub Borsa) angekündigt. Hans Kaufmann

Lara Stehli fährt an der EM in die Top 30

Knonauer Rennvelofahrerin in Tschechien

Die Teilnehmer des Ferienplausch-Anlasses auf dem Modellflugplatz in Zwillikon. (Bild zvg.)

Gorilla «Amari» verblüfft Affoltern

«Safari Win»-Promotion des Cooparks Affoltern Grosse Augen und offene Münder: Affolterns grosse und kleine Frühaufsteher staunten am vergangenen Mittwochmorgen nicht schlecht, als sie ein scheinbar echter Gorilla am Bahnhof Affoltern mit einer Banane überraschte. Die Guerilla-Aktion des Cooparks für die aktuelle «Safari Win»-Promotion im Affoltemer Coopcenter hatte es in sich. Gorilla «Amari», ein Ranger sowie Tarzans Freundin «Jane» verteilten am Mittwochmorgen gratis Bananen und machten so auf die dreiwöchige Roadshow im Coopark aufmerksam.

der Sommerhitze braucht Gabriel jeweils eine kleine Verschnaufpause. «Mit dem Einsatz als «Amari» kann ich mir locker jedes Fitness- und Lauftraining in diesem Jahr sparen. Ich schwitze gleich literweise.» Um als Gorilla möglichst echt zu wirken, hat Gabriel die Bewegungen von echten Gorillas beobachtet und dann minutiös einstudiert und antrainiert. Für einige Pendler wirkte «Amari» so echt, dass sie sich nicht nur verwundert ihre verschlafenen Augen rieben, son-

dern gleich einen respektvollen Bogen um den eindrucksvollen Gorilla machten. Alle «Amari»-Fans können den Silberrücken-Gorilla in den kommenden drei Wochen noch einmal von ganz nah bewundern, wenn er im Coopark Affoltern jeweils mittwochs um 14 und 16 Uhr sowie samstags um 12 und 14 Uhr seine Fans und alle Zuschauerinnen und Zuschauer mit seinen Kapriolen in den Bann ziehen wird. (pd.)

Kostüm aus den Universal Studios Hollywood

Die Knonauer Rennvelofahrerin Lara Stehli nahm vom 12. bis 15. Juli an der U19 Europameisterschaft in Brno-Zlin (CZE) teil. Dabei konnte sie sich auf dem 30. Rang klassieren. Auf dem Bild (rechts) ist sie mit Teamkollegin Noemi Rüegg zu sehen. (Bild zvg.)

Das aufwendige Kostüm wurde eigens für diese Promotion in den Universal Studios in Hollywood gefertigt und wird einzigartig in der Schweiz eingesetzt. Über das Jahr verteilt schlüpft Gabriel (23) wöchentlich mehrmals in das Kostüm des Menschenaffen und kommt bei der aktuellen Sommerhitze nicht selten an seine Grenzen. Das über 25 Kilogramm schwere Kostüm, das den jungen Promoter aufgerichtet über zwei Meter gross macht, zwingt auch ihn zuweilen in die Knie. Das An- und Ausziehen des Kostüms verlangt Gabriel jeweils 20 Minuten Schwerstarbeit ab. Das Kostüm wirkt mit seinem dicken Pelz wie eine private Sauna und macht das Atmen in der lebensechten Gesichtsmaske zu einem anstrengenden Unterfangen. Sehen kann Gabriel nur durch die Nasennüstern – so bleibt fast keine frische Luft, um richtig und befreit zu atmen. Nach zehn Minuten Einsatz in

Guerilla-Aktion für einen Gorilla: «Amari» mit seinen überraschten Freunden am Bahnhof Affoltern. (Bild zvg.)


1. August in den Geme Dienstag, 31. Juli 2018

auf der Weiherwiese (bei jeder Witterung, Festzelt) 18.00 Uhr 19.00 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr

Eröffnung Festwirtschaft Apéro – offeriert durch die Gemeinde Der Musikverein Hedingen spielt Begrüssung durch Gemeindepräsident R. Fornaro danach Singen der Landeshymne ca. Fackelzug der Turner und Lampionumzug der Kinder Jedes Kind mit Lampion erhält nach dem Fackelzug ein Sandwich Entzünden des Höhenfeuers Barbetrieb des Turnvereins Hedingen Festwirtschaft bis 24.00 Uhr

21.30 Uhr

23.00 Uhr

Der Gemeinderat Hedingen freut sich auf Ihren Besuch

Einladung zur 1. August-Feier 2018 am Dienstag, 31. Juli 2018 Liebe Bonstetterinnen Liebe Bonstetter Am 31. Juli 2018 sind Sie und Ihre Gäste herzlich zur 1. August-Feier auf dem Hof der Familie Weiss an der Dachenmasstrasse eingeladen. Festwirtschaft ab 17.30 Uhr geführt vom Turn- & Sportverein und der Männerriege Beginn der Feier um 18.15 Uhr Programm • Begrüssung seitens des Gemeindepräsidenten • 1. August-Ansprache von Nationalrat Roger Köppel • Schweizerpsalm mit dem Musikverein Bonstetten • Lampionumzug der Kinder, anschliessend Verteilung der Weggen • Feuerwerk und Höhenfeuer Für Stimmung sorgt Meinrad Hofstetter Der Gemeinderat Bonstetten freut sich auf viele Festbesucher und wünscht gute Unterhaltung

Wettswil a. A.

Der Gemeinderat und der organisierende DTV Wettswil laden wiederum ganz herzlich zu einem gemütlichen Brunch ein.

Wo:

Schulhaus Ägerten (je nach Wetter auf dem Vorplatz oder im Mehrzwecksaal)

Wann:

10.00 bis 14.00 Uhr. Reichhaltiger Brunch bis 13.00 Uhr, Fleisch und Würste vom Grill ab ca. 11.30 Uhr Für Unterhaltung sorgen die Ohrestüber-Musikanten aus Obfelden Es freuen sich auf Ihren Besuch: Gemeinderat und DTV Wettswil

Einladun

1. Augustfeier in Hausen am Albis Ab 18.30 Uhr auf dem Löwenplatz (bei Schlechtwetter in der Löwen-Bar) musikalische Umrahmung durch den Jodelclub am Albis Speisen vom Grill, Risotto, danach Dessert Programm: 18.30 Uhr 18.45 Uhr ab 19.00 Uhr 20.00 Uhr 21.15 Uhr 21.30 Uhr 21.45 Uhr ab 22.00 Uhr

Begrüssung durch den Gemeindepräsidenten Auftritt Jodelclub Essen und gemütliches Beisammensein Auftritt Jodelclub, anschliessend Anstimmen der Nationalhymne Fackelverteilung Abmarsch Fackelzug zur Feuerstelle beim Waldrand oberhalb Friedhof Feuer und Möglichkeit zum Abbrennen von Feuerwerk oberhalb Friedhof Öffnung der Löwen-Bar für Schlummertrunk


Mettmenstetten

Rifferswil

einden

Bundesfeier auf dem Festplatz Paradis 19.30 Uhr Festbeginn 19.45 Uhr Glockengeläute 20.15 Uhr Gedanken zum 1. August von Hansruedi Sommer, Geschäftsleiter Stiftung Werkund Wohnhaus zur Weid, Rossau

Der Kleinkinderverein lädt alle auf ein gemütliches Beisammensein auf dem Schulhausareal ein. ab 17 Uhr

Würste vom Grill (für die Rifferswiler Kinder gibt es eine Wurst gratis)

ca. 18.30 Uhr Circus-Theater mit Lucy & Luky Loop (Dauer ca. 1h) Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen und einen geselligen Abend. Der Vorstand des Kleinkindervereins Rifferswil

Wie gewohnt führt der Turnverein Mettmenstetten die Festwirtschaft. Die Feier wird vom Duo Ueli & Kari sowie den Geschwister Moser, mit einer Jodeleinlage, begleitet. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt – ein Festzelt ist vorhanden. Verschönerungsverein und Turnverein Mettmenstetten

Maschwanden Mittwoch 1. August 2018, ab 19.00 Uhr Ort: Mehrzweckgebäude Gerbi (bei jeder Witterung) Festwirtschaft Ab 21.00 Uhr Lampionumzug für Kinder. Alle Kinder, die am Umzug teilnehmen erhalten eine Gratiskonsumation. Auf zahlreiche Gäste freuen sich die «Haselbachspatzen»

GEMEINDE STALLIKON Werk- und Feuerwehrgebäude, Püntenstrasse 44 18.00 Uhr 18.30 Uhr 20.00 Uhr 20.45 Uhr 21.00 Uhr 21.45 Uhr

Eröffnung Festwirtschaft Gemeinderatsapéro Konzert der Musikgesellschaft Stallikon Kirchengeläute Ansprache von Gemeinderätin Valérie Battiston, Stallikon Lampionumzug zum Höhenfeuer auf dem «Weidhoger» mit 1.-August-Weggen für Kinder

Festbetrieb mit Tanzmusik (Duo Galaxis) bis 01.00 Uhr

Kappel am Albis Bundesfeier beim oder im Gemeindesaal Die Feldschützenverein Kappel am Albis organisiert im Auftrag der Gemeinde die Bundesfeier 2018 in gewohntem Rahmen. 19.00 Uhr Festbetrieb mit Unterhaltung 20.00 Uhr Offizielle Bundesfeier der Gemeinde Kappel am Albis Anschliessend gemütliches Beisammensein Es gibt ein Feuer, aber kein Gemeinde-Feuerwerk. Bitte denken Sie daran, dass das Abbrennen von Feuerwerk über bewohnten Siedlungsgebieten auch am 1. August verboten ist. Wir danken für Ihr Verständnis. Sie sind herzlich zu dieser Feier eingeladen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen geselligen 1. August 2018.

1. AUGUST-FEIER AN DER REUSS mit Franca Basoli Schauspielerin und Regisseurin 11 – 17 Uhr Festwirtschaft mit Grilladen, Fischbeiz und Kuchenbüffet ab 13 Uhr Musikalische Unterhaltung mit dem Musikverein Ottenbach 14 Uhr Ansprache zum 1. August von Franca Basoli, Schauspielerin und Regisseurin, aufgewachsen in Ottenbach, «Heimatgefühle – wann und wo ich diese entdeckte» ab 14.30 Uhr Tuba Örgeler spielen heimatliche Klänge

Gemeinde Ottenbach & Vereine

Di, 31. Juli 2018 • ab 17:00 Uhr

1.-August-Feier 2018

Affoltern am Albis und Zwillikon

Affoltern am Albis ab 11.00 Uhr auf dem Marktplatz

Spiel der Harmonie Affoltern am Albis Festansprache 11.30 Uhr Ernst Stocker, Regierungsrat

Festwirtschaft

Zwillikon ab 19.30 Uhr Festplatz oberhalb Rütirain

Lampionumzug 20.30 Uhr ab Volg Musikverein Hedingen ab ca. 21.45 Uhr Festwirtschaft Grosses 1.-August-Feuer und Feuerwerk Parkplätze beim Schulhaus Zwillikon

August-Feier Obfelden Ort Badi Obfelden Uhrzeit ab 17:00 Uhr Eintritt frei. PROGRAMM 17:00 - 17:45 17:45 - 18:15 18:45 - 19:15 19:30 - 19:45

Welcome-Apéro Ohrestüber Musikanten Ohrestüber Musikanten Ansprache Stephan Hinners Gemeinderat Obfelden anschl. Schweizer Psalm 20:00 - 22:00 Jukebox-Band mit Nadine Arnet 22:15 Augustfeuer

Spezielles Kinderprogramm • Kulinarische Köstlichkeiten und Getränke vom Feuerwehrverein und von der Badi-Wirtin

Hauptsponsor:

Auf Ihren Besuch freuen sich Gemeinderat und Sportclub Zwillikon

Philipp Wittwer Hauptagentur Affoltern a. A.

Co-Veranstaltung von:


Unsere Nachbarn

Zug Aargau

Radsport Küchen

Auf Küchen(um)bau spezialisiert Einladung zum Info-Abend Küchenumbau Mittwoch, 29. August, 18:30 –21:00 Uhr Anmeldung: online oder 041 747 40 50

www.kilian-kuechen.ch | vielfältige Ausstellung | Hinterbergstr. 9, 6330 Cham

Getränke

Hier

Elektro

... befindet sich Platz für Ihr Inserat. Beratung: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14 079 682 37 61 Ihr Partner für al kaspar.koechli@azmedien.ch

Elektro- und Telefoninstallationen Haushaltgeräte Beratung, Planung, Projektierung Elektro Beyeler GmbH 5628 Althäusern, Telefon 056 664 19 78, www.elektrobeyeler.ch

Auto

Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61

kaspar.koechli@azmedien.ch

Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli

Der Audi Q2: für alle Querdenker.

Der Audi Q2 betritt die Bühne – ein urbaner Typ mit Ecken und Kanten, ein eigenständiger Charakter mit ganz neuer, geometrischer Formensprache. Und die Connectivity? Vorbildlich: mit Audi smartphone interface und der neuesten Generation an Infotainment- und Soundsystemen. Mehr Infos bei uns.

Jetzt live erleben.

Garage G. Bürgisser Stiegenackerstrasse 2, 5634 Merenschwand Tel. 056 675 10 60, www.buergisser-garage.ch


Extra herkömmliches

Verpönt Abweichendes Verhalten ist verpönt. Es verstösst gegen landes- oder standesübliche Konventionen und missachtet die gängige Auffassung von Sitte und Anstand, was mehrheitlich missbilligt wird und geradezu nach Sanktionen ruft. So jedenfalls entspricht es der ursprünglichen Bedeutung des Verbs verpönen, von lateinisch poena hergeleitet: mit einer Strafe oder Busse belegen. Zum Glück ist das zugrunde liegende Verb veraltet und nur noch in der Vergangenheitsform gebräuchlich, als Partizip passé. Zur Illustration: In unserem Kulturkreis war es lange Zeit verpönt, nackte Haut zu zeigen. Die Frauen mussten eine Ganzkörperbekleidung tragen, die bis zu den Fussknöcheln hinunterreichte. Zuwiderhandlung wurde bestraft. Demgegenüber ist es heute verpönt, keine nackte Haut zu zeigen und eine Ganzkörperverschleierung zu tragen, sodass nicht wenige Zeitgenossen nach einer Bestrafung rufen. Aber wie gesagt: Das zugrunde liegende Verb ist veraltet. Etwas oder jemanden zu verpönen ist heute verpönt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Mia, 8. Juli. (Bild zvg.)

Aurelio Carlo, 20. Juli. (Bild Irene Magnin)

Freitag, 27. Juli 2018

Die Urbanisierung des Säuliamts

Eine nicht ganz ernst gemeinte Analyse zur Stadt Affoltern

Affoltern urban: Büros, Hotel und vor allem Verkehrskreisel. (Bild Martin Mullis)

Seit Juli dieses Jahres nennt sich Affoltern eine Stadt. Verdient der Bezirkshauptort diese Bezeichnung und wenn ja, warum? Eine Nachforschung ergibt ein etwas zwiespältiges Resultat. ................................................... von martin mullis Wer Vergleiche der Stadt Affoltern mit den übrigen Städten im Kanton anstellt, merkt bald einmal, dass gewisse Unterschiede eine berechtigte Gegenüberstellung gar nicht zulassen. Kritisch betrachtet sind da einige Differenzen festzustellen. Vor allem in den Etagen der politischen Behörden sind beträchtliche Gegensätze auszumachen. Obwohl in den Gemeinden des Säuliamtes seit kurzer Zeit sogar drei Frauen regieren, hinkt Affoltern in Sachen politischer Frauen-Power weit hinterher. Stadtpräsident Clemens Grötsch wird als stattlicher Vertreter des männlichen Geschlechts als repräsentative Figur wahrgenommen. Auch eine gewisse Internationalität ist ihm nicht abzusprechen. Immerhin zeigt die Aussprache des Affoltemer Stadtpräsidentens einen exotischen Klang und selbst der Titel Bürgermeister könnte man ihm durchaus zugestehen. Nur mit Corine Mauch vermag er sich weder in der Erscheinung noch in der politischen Gesinnung zu messen. Dennoch ist ein urbaner Linksdrall wie in den übrigen kantonalen Metropolen unschwer festzustellen. Doch der Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Kommu-

nen zeigt sich nicht nur in der politischen Staatsmacht. Wenn Plätze, Gebäude oder Strassen ein bisschen kleiner daherkommen, muss dies nicht unbedingt ein Zeichen ländlicher Rückständigkeit sein, es kann vielmehr auch ein Ausweis von bescheidenem Charme bedeuten. Immerhin strahlt der Kasinoplatz nachts oft in gedämpftem farbigen Licht und vermittelt so etwas wie grossstädtischen Glamour. Nicht zu vergessen auch die Tatsache, dass Affoltern sogar zwei Bahnhofstrassen aufweist. Die CQ Bar, die Spyre Bar, das Roots und die Break Music Bar dürften sich zwar nur beschränkt mit den Partymeilen von Soho in London, Schwabing in München oder «Sin City» Las Vegas vergleichen, die Preise der Drinks hingegen driften nicht allzu weit auseinander.

Nicht alles dreht sich um die Kreisel Wer sich spätnachts beim Bahnhof vor und nach den letzten S-Bahnzügen von und nach Zürich aufhält, darf durchaus auf ein gewisses NiederdorfFeeling hoffen. Die Treppen zum Bahnsteig sind bevölkert und das Gras, welches beim Verkehrshotspot eine gewisse Rolle spielt, hat rein gar nichts mit ländlichem Kuhfutter gemeinsam. Unschlagbar sind jedoch die Wohnlagen in der Bezirkshauptstadt. Nicht nur die Luftqualität auch die Aussicht auf die Rigi und die meist schneebedeckten Voralpen sind praktisch unschlagbar. Und eine Frage so ganz unter uns: Wer wohnt schon im

Quartier «Züriberg»? Die High Society in Affoltern lebt auf dem «Goldigen Berg». Wer sich in der Stadt Affoltern auf eine Sightseeing-Tour begibt, wird sich nicht nur wegen den atemberaubend schönen Plätzen und Parkanlagen, sondern vor allem infolge der unzähligen Verkehrskreisel bald einmal schwindlig fühlen. Auch in Sachen Kultur muss sich die Stadt Affoltern keineswegs in den Hintergrund stellen. Ob das «LaMarotte» kulturell mehr bietet als die rote Fabrik, muss natürlich jedem kulturinteressierten Bürger überlassen werden. Auch das Sammlungszentrum des Landesmuseums ist ein Beweis, dass Affoltern in geschichtlicher Hinsicht eine zentrale Rolle spielt. Zwingli mag in der Stadt Zürich auf einem Sockel verewigt sein, dass er auf dem Weg nach Kappel in Affoltern eine Rast einlegte, darf jedoch angenommen werden. Zumindest kann die Bezirkshauptstadt des Säuliamts mit Bundesrat Jakob Dubs eine in früheren Zeiten wichtige Persönlichkeit aufweisen. Die Kantonshauptstadt hat rund 1200 Brunnen, aber in Affoltern plätschert der weitherum bekannte Säulibrunnen, dessen Figuren begehrt sind und sogar vor Diebstahl geschützt werden müssen. Dass in Affoltern lautstarke politische Demonstrationen oder Street Paraden relativ selten stattfinden, dürften die Einwohner verschmerzen, nicht zuletzt deshalb, weil sich immer wieder in den Strassen und Gassen der Stadt Affoltern wildfremde Menschen freundlich grüssen.

In der Schweiz wird zunehmend verdichtet gebaut. Ein wichtiges Indiz hierfür ist die Entwicklung des Gebäudeareals im Verhältnis zum Bevölkerungswachstum: Wuchs das Gebäudeareal zwischen 1995 und 2005 noch deutlich stärker als die Bevölkerung, so hat es sich zwischen 2005 und 2015 gerade umgekehrt verhalten. In den Zentren wuchs die Bevölkerung weit stärker als das Gebäudeareal. Ähnliches gilt für die Agglomerationen. Selbst in ländlichen Gemeinden wächst das Gebäudeareal nicht mehr als die Bevölkerung. Einfamilienhäuser werden immer weniger gebaut. Waren 2004 noch ein Drittel aller neuen Wohnungen Einfamilienhäuser, so sind es 2017 gerade noch 15 Prozent. Eine grosse Herausforderung sei es, das entsprechende Bauland in den Städten und an den Stadträndern zu aktivieren, heisst es beim Baumeisterverband. Neben der Verdichtung im Bestand, zum Beispiel über Ersatzneubauten, brauche es auch gezielte Einzonungen. Verdichtung findet bereits heute statt, ohne die Wirkung von noch weitergehenden Verschärfungen in der Raumplanung. Solche treiben die schon hohen Preise für Bauland und Immobilien weiter in die Höhe. Mieten und Wohneigentum würden nochmals künstlich verteuert. (pd.)

volg-rezept

Salat mit Knusperschnecken

Zutaten für 4 Personen 1

Tierische Knallerei am 1. August Während die Menschen sich des Nationalfeiertages erfreuen und diesen mit lautem Geknalle und Gepfeife feiern, leiden viele Tiere unter Angst.

«Ein tüchtig’ Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.»

Die Verdichtung findet bereits statt Die Baupreise sind seit Jahren konstant. Stark gestiegen sind jedoch die Preise für Immobilien und Bauland. Dies setzt Anreize, das vorhandene Bauland besser zu nutzen.

wetter

bauernregel

19

Hunde, die blind vor Angst verunfallen oder Katzen, die sich in engen Verstecken verkriechen, aus denen sie sich nicht mehr befreien können: Aufgrund der enormen Menge Feuerwerk am Nationalfeiertag sind dies längst keine Einzelfälle mehr. Da lohnt es sich, ein paar Vorsorgemassnahmen zu treffen: Schreckhafte Hunde während des ganzen Tages vorsorglich an die Leine nehmen. Die ersten Raketenknaller beginnen bereits am Morgen oder sogar am Vortag. So verhindert man, dass der Hund erschrickt und davonläuft. Hunde und Katzen kennzeichnen für den Fall, dass sie davonlaufen: Ein Mikrochip ist bei Hunden Pflicht. Dieser empfiehlt sich auch für Katzen, zudem eignet sich ein Halsband mit Namensschild als äusseres Kennzeichen.

Blätterteig, rechteckig, ausgerollt 1EL Senf 3 EL Mandeln 1 EL Olivenöl 1 Zwiebel, gehackt 1 Knoblauchzehe, gepresst 1 EL Peterli, gehackt 1 EL Grana Padano 100 g Rohschinken, fein geschnitten 2 Eiweiss, steif geschlagen 4 Handvoll Blattsalat, gerüstet Öl, Essig, Salz, Pfeffer

Zubereitung Feuerwerk kann belasten. (Bild zvg.) Geräuschkulisse schaffen: Fenster und Läden schliessen und eine gewohnte Geräuschkulisse im Haus herstellen – Radio und TV dürfen jetzt ruhig mal etwas lauter sein, die 1. August-Raketen sind es auch. Für extreme Fälle beim Tierarzt ein Beruhigungsmittel besorgen oder pflanzliche Mittel anwenden: Niemals Medikamente ohne vorgängige Absprache mit dem Tierarzt verabreichen. Ohrstöpsel sind für Haustiere tabu: Diese führen zu Verletzungen, denn Tiere haben andere Gehörgänge als Menschen. (pd.)

Blätterteig mit Senf bestreichen, Mandeln mit Olivenöl vermischen, übrige Zutaten dazugeben. Blätterteig mit der Mischung bestreichen und einrollen. Rund 30 Minuten in den Gefrierer stellen. In 2-3 cm dicke Scheiben schneiden, mit genügend Abstand auf ein Backblech legen und bei 185 Grad zwölf bis 15 Minuten backen. Salat auf Teller verteilen. Aus Öl, Essig, Salz und Pfeffer ein Dressing mischen. Salat mit Sauce beträufeln und mit den Schnecken garnieren. Zubereitungszeit: 45 Minuten plus 15 Minuten backen. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte.


Veranstaltungen

Liegenschaften Büro-/Gewerbe Parkplätze

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

ab sofort zu vermieten oder zu verkaufen, an der Hofwiesstrasse in Bonstetten. Natel 078 408 54 87 oder info@zurichcom.ch.

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2018 Rheintal – Wildhaus Fr. 40.– Donnerstag, 6. September 2018 23. Muotitaler Alpchäsmärcht Sonntag, 28. Oktober 2018

Fr. 38.–

Zibelemärit Fr. 40.– Kaffee und Weggli Montag, 26. November 2018 Agrama, Bern – Fr. 40.– Schweiz. Fachmesse Landund Forsttechnik Kaffee und Weggli Donnerstag, 29. November 2018

Ferienreisen 2018 Pertisau/Achensee DZ/HP Fr. 765.– 17. bis 21. September 2018 SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018

Vermietungen Temporär vermieten per sofort oder nach Vereinbarung in Affoltern a. A.

möbliertes Zimmer an Frau, NR. Ruhig, sehr schön, hell und komfortabel. Küche und Bad zur Mitbenützung. 4 Min. zu Fuss vom Bahnhof. Telefon 079 657 67 07

Büroräume 28 m², oberhalb der Post Wettswil in Bürogemeinschaft zu vermieten n.V. Sep. Eingang, Mitbenützung Küche/ WC, viele Einbauschränke vorhanden, Fr. 520.00 inkl. NK B & K Immobilien GmbH Tel. 044 700 26 27

Schulen und Kurse

www.aemtler-car.ch

Wochenmarkt Affoltern am Albis

Jeden SamStag auf dem marktplatz von 8 biS 12 uhr

058_2018  
058_2018