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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 58 I 171. Jahrgang I Freitag, 28. Juli 2017

Letzter Spatenstich

Kunst statt Blumen

Ottenbach: «Baumgarten» schliesst die Überbauung des Gebiets Fuessmättli/Geeren ab. > Seite 3

Während der Betriebsferien zeigen sechs Künstler ihre Werke im BlumenStil, Hausen. > Seite 4

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Um Island radeln Stallikerin Kristina Loncar sammelt Geld für Palliative Care. > Seite 5

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Altes Handwerk Mehl als Grundlage der Ernährung: Besuch im Müllerei-Lehrgang in der Aumüli. > Seite 8

Weniger Kehricht, mehr Recycling So entwickeln sich die Abfall- und Grüngutmengen im Knonauer Amt Im Bezirk Affoltern nimmt die Kehrichtmenge pro Einwohner seit Jahren ab, Gründe dürften verbesserte Recycling-Infrastrukturen und ein gesteigertes Umweltbewusstsein sein. Beim Grüngut sind die gesammelten Mengen in den Bezirksgemeinden sehr unterschiedlich. ................................................... von salomon schneider 152 Kilogramm Kehricht wurden 2016 pro Einwohner des Knonauer Amts gesammelt. In diesem Artikel nicht eingerechnet sind die Sammlungen in Stallikon, da die Gemeinde nicht Mitglied im Dienstleistungscenter Amt (Dileca) ist, welches die Zahlen aufbereitet hat. Der Geschäftsführer der Dileca, Franz Liebhart, warnt vor einer Überinterpretation der Zahlen auf kommunaler Ebene: «Bei den Angaben sind auch die Abfälle der Industrie mit eingerechnet. Gemeinden mit viel Industrie weisen deshalb grosse Abfallmengen auf. Zudem kann der Zu- oder Wegzug eines Betriebes grosse Unterschiede machen. Bis 2014 war in Ottenbach beispielsweise die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Jonen-Ottenbach der grösste Kehrichtlieferant. Als Ottenbach an der ARA Kelleramt angeschlossen wurde ist die Kehrichtmenge pro Einwohner von einem Jahr auf das andere um 16 Kilogramm pro Einwohner gesunken.»

Bei grossen Supermärkten, wie hier bei der Migros in Affoltern, lässt sich Vieles kostenlos entsorgen. (Bild Salomon Schneider) einem guten Teil am Öki-Hof der Schmid Entsorgung und Recycling AG in Affoltern liegen. 2016 wurden im Öki-Hof über 14 Tonnen NespressoKapseln, 127 Tonnen Kunststoff, 86 Tonnen Textilien und 64 Tonnen PET gesammelt. Die Gemeinde Affoltern bezahlt 10 Franken pro Einwohner für den Öki-Hof. Auswärtige müssen ein Jahresabo lösen, für 50 Franken und erhalten dazu zwei Rollen Kunststoffsammelsäcke im Wert von 40 Franken. Zudem lassen sich auch bei den grossen Supermärkten immer mehr Wertstoffe kostenlos entsorgen, wie Hohlkörper aus Kunststoff. Da die meisten Gemeinden ebenfalls umfassende Recycling-Infrastruktur bieten, nimmt die Gesamtmenge der widerverwerteten Wertstoffe in allen Gemeinden zu.

Recycling ist zum Standard geworden Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Kehrichtmengen pro Person in allen Bezirksgemeinden rückläufig sind – vor allem in den Gemeinden in der Nähe von Affoltern. Dies dürfte zu

Mehr Grüngut in feuchten Sommern Im Bereich der kompostierbaren Küchen- und Gartenabfälle liegen die gesammelten Mengen in den Bezirksgemeinden sehr weit auseinander. In

Ottenbach wurde mit 261 Kilogramm Grüngut pro Einwohner 2016 am meisten Grüngut durch die Dileca abgeholt und in der Ökopower AG, in Ottenbach, vergärt. Diesen alleinigen Spitzenplatz – 48 Kilogramm mehr als Knonau – hat Ottenbach seit Jahren inne. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Ottenbacherinnen und Ottenbacher gerne selber im Garten Hand anlegen. Am wenigsten Küchen- und Gartenabfälle wurden in Affoltern abgeholt, mit 127 Kilogramm, dicht gefolgt von Wettswil, mit 132 Kilogramm und Bonstetten (136 Kilogramm). «Die durch die Dileca abgeholte Grüngutmenge ist stark wetterabhängig. In feuchten Sommern, wie 2014, wachsen Pflanzen viel stärker, was in allen Gemeinden zu höheren Grüngutmengen geführt hat. In trockenen Sommern – wie 2015 – sind dafür weniger Gartenabfälle angefallen», erklärt Franz Liebhart. 2016 betrug die durchschnittliche Grüngutmenge pro Einwohner im Säuliamt 163 Kilogramm.

Bei der Kompostierung ist die Bevölkerungsstruktur relevant

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Besondere Begegnung Zwei junge Mütter in Rifferswil bilden Ziegen zu Trekking-Tieren aus. > Seite 12

Fantasie muss angeregt werden Moderne Medien fesseln die Sinne mit gewaltigen Bildern und einer intensiven Geräuschkulisse. Was den Geist fasziniert und in Bann zieht, hat aber auch Nachteile. Wenn die Sinne umfassend gereizt sind, braucht es keine Vorstellungskraft mehr. Hier liegt der Vorteil von Büchern – Kinderbüchern, die durch die Kombination von Bild und Text die Kombinationsfähigkeiten fördern, Hörbüchern, E-Books und herkömmlicher Literatur. Sie vermitteln Wissen, regen die Fantasie an und führen zu originellen Gedanken und kreativen Ideen. Am meisten Zeit, wieder einmal nach einem Buch zu greifen, bietet die ruhige Sommerzeit – ob zu Hause oder in den Ferien. Buchtipps finden Interessierte in den Gemeindebibliotheken, der Buchhandlung Scheidegger oder dem «Anzeiger». (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Mitverantwortlich für die Grüngutmenge in den Gemeinden sind auch die Bevölkerungs- und Wohnstrukturen. Affoltern beispielsweise ist dichter besiedelt als andere Bezirksgemeinden, weshalb auch weniger Grünabfälle pro Einwohner anfällt. Matthias Wyss, der bei der ehemaligen Kompostieranlage in Wettswil gearbeitet hat, erklärt die tiefen Grüngutmengen im Unteramt: «Wettswil ist von Einfamilienhäusern im Wohneigentum geprägt, die vergleichsweise eher gut situierten Familien gehören. Diese Familien leisten sich eher einen Gärtner als Mieter und Gärtner bringen das Grüngut meistens direkt in eine Kompostieranlage. Bonstetten ist durch Mehrfamilienhäuser geprägt, bei denen oft Gärtner für die Pflege des Umschwungs verantwortlich sind. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass die Landschaftspfleger das Grüngut direkt in die Kompostieranlage bringen.»

Stress und Gefahr für Tiere am Nationalfeiertag Wie Wild- und Haustiere den 1. August am besten überstehen Jahr für Jahr rennen am Nationalfeiertag Tiere in panischer Angst um ihr Leben oder sie verkriechen sich zitternd in die hinterste Ecke. Für Tiere bedeuten die Knalleffekte von Feuerwerk erheblichen Stress. Verantwortungsbewusste Tierhalter lassen ihre Tiere am Nationalfeiertag nicht alleine und sorgen für eine möglichst ruhige Umgebung und Rückzugsorte. Der Schweizer Tierschutz STS empfiehlt, Fenster und Läden geschlossen zu halten und eine gewohnte Geräuschkulisse (Radio, Fernsehen, Musik) im Haus herzustellen. Keinesfalls sollten Heimtiere während dieser Zeit ins Freie gelassen werden. Ängstliche Tiere sollten nicht getrös-

Haustiere am ersten August nicht alleine lassen. (Bild zvg.) tet werden, sie fühlen sich dadurch in ihrer Unsicherheit bestärkt. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz empfiehlt, schreckhafte Hunde den ganzen Tag an die Leine zu nehmen, denn die ersten Raketenknaller beginnen bereits am Morgen oder sogar am Vortag. So verhindert man, dass der Hund erschrickt und

davonläuft. Ohrstöpsel sind für Haustiere übrigens tabu. Sie führen zu Verletzungen, weil Tiere andere Gehörgänge als Menschen haben. Die meisten Tiere hören auch wesentlich besser als Menschen und reagieren mit Panik und Flucht auf die laute Knallerei. Das gilt auch für Nutzund Wildtiere. Feuerwerk soll nicht in unmittelbarer Nähe von Ställen, weidenden Tieren oder Wäldern gezündet werden. Das schont das empfindliche Gehör der Tiere und vermindert die Gefahr von Unfällen und von Bränden.

Verhindern, dass Tiere im Feuer umkommen Jedes Jahr sehen tausende Festbesucher ohne es zu wissen dabei zu, wie unzählige Kleintiere wie Igel, Blind-

schleichen und Spitzmäuse bei lebendigem Leib in 1.-August-Feuern verbrannt werden. Der aufgeschichtete Holzhaufen bildet für manches Wildtier einen vermeintlich sicheren Unterschlupf. Am Abend des Nationalfeiertages blockiert die plötzliche Ansammlung von Menschen den Fluchtweg. Der Holzhaufen wird für die Tiere zum flammenden Inferno, dem sie nicht entrinnen können. Bei kleineren Feuern ist es ratsam, das gesammelte Holz erst am Tag des Abbrennens auf- oder zumindest umzuschichten. Für grosse Holzhaufen, die oft über mehrere Wochen im Voraus aufgeschichtet werden, und nicht einfach umzuschichten sind, eignet sich das Aufstellen eines Schutzzauns um den Holzhaufen, der verhindert, dass sich Tiere darin verstecken. (pd.)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Ersatzwahl eines Mitglieds der evang.-ref. Kirchenpflege für den Rest der Amtszeit 2014/2018 Die Bezirkskirchenpflege Affoltern hat dem Gesuch der vorzeitigen Entlassung von Lukas Furrer vom 14. Juli 2017 als Mitglied der Kirchenpflege zugestimmt. Somit ist für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 eine Ersatzwahl für ein Mitglied der Kirchenpflege durchzuführen. Deren Durchführung erfolgt nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und des Gesetzes über die politischen Rechte. Wahlvorschläge sind bis Dienstag, 5. September 2017, der reformierten Kirchgemeinde, Husächerstrasse 12, 8907 Wettswil am Albis, einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde eigenhändig unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf und Adresse anzugeben. Beim Sekretariat an der Husächerstrasse 12 ist ein entsprechendes Formular erhältlich.

Bauprojekte

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von sieben Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Stimmt die Anzahl der Wahlvorschläge mit den zu besetzenden Funktionen überein, werden die Vorgeschlagenen durch die Kirchenpflege als gewählt erklärt (stille Wahl). Gehen mehr Wahlvorschläge als zu besetzende Funktionen ein, wird eine Urnenwahl durchgeführt.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Wettswil, 26. Juli 2017

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Die Kirchenpflege

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil

Pilzkontrolle 2017 12. August bis 29. Oktober Kontrollstelle Affoltern am Albis für die Gemeinden Affoltern am Albis, Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil im Haus Bachweg 7 in Affoltern am Albis Öffnungszeiten 18.30 bis 19.00 Uhr jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag (ausgenommen während der Schonzeit, jeweils vom 1. bis 10. Tag des Monats) Amtliche Pilzkontrollpersonen Balint Berg, Bahnhofplatz 5, 8908 Hedingen, Tel. 044 761 26 07 Verena Schneebeli, Rigistrasse 23, 8912 Obfelden, Tel. 044 761 40 56 Christian Klee, Winkelstrasse 56, 8912 Obfelden, Tel. 079 609 96 48 Hansjörg Birrer, Bodenmatte 11c, 5647 Oberrüti AG, Tel. 041 787 07 08 Ausserhalb der genannten Öffnungszeiten erfolgt die Kontrolle nur nach telefonischer Vereinbarung. Hinweise • In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln. • Pro Person und Tag dürfen höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. • Die Pilze müssen der Kontrolle gereinigt sowie ganz (Pilze mit Hut und Stiel) vorgelegt werden. • Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden. Bringen Sie im Zweifelsfall ein Muster der Kontrollstelle. Die Gesundheitsbehörden und Gesundheitskommissionen der erwähnten Gemeinden

DANKSAGUNG für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim so unerwarteten Heimgang unseres geliebten

Karl Frick erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Hürlimann für die Gestaltung der einfühlsamen Abschiedsfeier, der Organistin für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes, den Verwandten, Freunden, Nachbarn und allen, die sein Leben bereichert haben, ihm Gutes erwiesen, ihn auf seinem letzten Weg begleitet und von ihm Abschied genommen haben. Wir haben einen wunderbaren Menschen verloren, aber die Erinnerung lebt weiter. Effretikon, im Juli 2017

Die Trauerfamilie

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Gregor Blattmann, Wesenmatt 16a, 6340 Sihlbrugg Bauprojekt: Kleinbiogasanlage und Blockheizkraftwerk auf Kat.-Nr. 1073, Wesenmatt bei 16a (LZ)

WIR DANKEN allen, die uns beim Abschied von unserer lieben

Sonja Weiss-Fretz

Kappel am Albis Bauherrschaft: NuBau Immobilien AG, Lindenstrasse 3, 6340 Baar Projektverfasser: Nussbaumer Planung AG, Lindenstrasse 3, 6340 Baar Bauprojekt: Zweite Projektänderung Abbruch Gebäude Vers-Nr. 623 und Neubau 5 EFH, Kat.-Nr. 1614, Schützenwies, Kappel a. A. (Wohnzone 2).

Kappel am Albis Bauherrschaft: Müller André und Simone, Tömlimatt 2, 8926 Kappel am Albis Projektverfasser: Trunova ag, Trümpler Robert, Erlenstrasse 88, 8645 Rapperswil-Jona Bauprojekt: Installation freistehende Fotovoltaik-Anlage; Kat.-Nr. 1008, Tömlimatt 2, Kappel am Albis (Wohnzone 2)

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durch ihre Anteilnahme getragen und uns ihr Mitgefühl ausgedrückt haben. Insbesondere danken wir: – Dr. med. René Schmidlin, Obfelden, sowie der Spitex Affoltern am Albis für ihre langjährige Betreuung – der Senevita Affoltern am Albis, speziell Frau Gorny und dem gesamten Pflegepersonal – Dr. med. Felix Kuhn, Hausen am Albis – Herrn Pfarrer Jürgen Schultz für seine tröstenden Abschiedsworte Danke für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft. Obfelden, im Juli 2017

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Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. Juli 2017

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«Höhepunkt einer tragfähigen Partnerschaft» Letzter Spatenstich im Raum Fuessmättli-Geeren in Ottenbach Die Siedlung «Baumgarten» schliesst die Überbauung des Gestaltungsplangebiets Fuessmättli/Geeren in Ottenbach ab. 2007 hat die Gemeindeversammlung dieses Gebiet in bester Lage eingezont. Nun baut der Ottenbacher Architekt Ruedi Egli in fünf Blöcken 38 rollstuhlgängige Miet- und Eigentumswohnungen mit zweieinhalb bis viereinhalb Zimmern. ................................................... von bernhard schneider Anlässlich des Spatenstichs betonte Ruedi Egli die Bedeutung tragfähiger Partnerschaften: «Esther und Jakob Hauenstein haben mir von Beginn weg die Chance gegeben, hier in Ottenbach zu bauen, indem wir gemeinsam auf allen ihren Baulandparzellen Wohnraum geschaffen haben. Die Siedlung Baumgarten ist für mich der Höhepunkt dieser Partnerschaft.» Auch beim Bau setze er auf bewährte Partnerschaften: «Um hohe Qualität zu bieten, muss man wissen, welche Partner verlässlich sind. Es ist ein Geben und Nehmen, das erst die Realisierung dieser grössten Überbauung, die ich je in Eigenregie in Angriff genommen habe, ermöglicht hat.» In einem der fünf Blocke im «Baumgarten» plant Ruedi Egli Eigentumswohnungen speziell für Otten-

Von links: Bauunternehmer Heinz Ineichen, Daniel Hugener von Ringger und Bolt, die Investoren Natasha Steyn und Alex Pesovic, Silvia und Ruedi Egli, Totalunternehmer, die Ingenieure Andreas Ott und René Nietlispach, Harry Knüsel und Pascal Heinrich, Erdbau, beim Spatenstich zur Überbauung «Baumgarten» in Ottenbach. (Bild Bernhard Schneider) bacher: «Ich werde oft von älteren Paaren aus dem Dorf gefragt, ob es Möglichkeiten gebe, eine kleinere Wohnung zu erwerben, um das bestehende Eigenheim der nächsten Generation zu übergeben. Für sie ist dieses Haus bestimmt.» Für die anderen Häuser haben sich diverse Investoren interessiert. Ruedi Egli hat sich für die Zusammenarbeit mit Alex Pesovic entschieden, der mit

seiner Veles Holding AG zwei Blöcke erworben hat: «Ich bin ein intuitiver Mensch, wenn es um Partnerschaften geht. Zwischen Alex Pesovic und mir hat die Chemie sogleich gestimmt.» Dies bestätigt auch der Investor: «Ich bin in Zug aufgewachsen und kenne das Knonauer Amt schon seit Langem – gerade auch als Wohngebiet – dank meiner langjährigen Zusammenarbeit mit Daniel Hugener von Ringger+Bolt,

der auch hier für die Vermietung zuständig sein wird. Mit gefällt die geplante Überbauung ebenso wie die gut erschlossene Lage mitten in einem vielfältigen Erholungsgebiet. Sie hat für uns die richtige Grösse.»

«Ich baue aus Leidenschaft» Ruedi Egli hat vor einem Jahr sein 25-Jahre-Geschäftsjubiläum und

gleichzeitig den 60. Geburtstag gefeiert. Doch er fühlt sich mitten im Arbeitsleben: «Diese Überbauung ist grösser als alle bisherigen, die ich als Totalunternehmer realisieren konnte. In meinem Schaffen lassen sich zwei Linien verfolgen: Einerseits Überbauungen, anderseits die sachgerechte Erneuerung und Ergänzung historischer Bauten. Die Erfahrungen aus all diesen Bauten ergänzen sich gegenseitig. Ich habe noch viele Pläne. Als nächstes steht die Sanierung eines Hauses aus dem Jahr 1816 im Loo in Zwillikon an.» Doch wo ist die Gemeinsamkeit von Überbauungen wie derjenigen im «Baumgarten» und der Sanierung eines Einzelobjektes wie in Zwillikon? «Ich baue aus Leidenschaft. Was mich interessiert, sind Konzepte. Diese diskutiere ich mit meiner Frau und weiteren Personen aus meinem Umfeld, nehme deren Ideen auf, überlege manchmal tagelang an einem Detail herum. Wenn ich eine solche Siedlung baue, entwickle ich das Konzept von Grund auf selbst. Wenn ich hingegen ein mehrhundertjähriges Haus saniere und möglicherweise mit modernen Elementen ergänze, studiere ich ein Konzept aus einer anderen Zeit, versuche, zu erfassen, was der damalige Erbauer der Liegenschaft überlegt hat. Diese beiden Seiten der Konzeptarbeit faszinieren mich – und ich werde bauen, so lange ich diese Leidenschaft für das konstruktive Schaffen in mir trage.»

Partyverrücktes aber lärmsensibles Säuliamt Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

korrigendum

1. August in Affoltern Im Artikel «Spannende Reden und viel Musik», («Anzeiger» vom 25. Juli) hat sich ein Fehler eingeschlichen: In Affoltern gibt es um 9.45 Uhr im Kasinosaal Kafi und Gipfeli. Dieser Anlass ist nur für Neuzuzüger. Der offizielle Teil für alle findet um 11.00 Uhr auf dem Märtplatz statt.

Die Kommunal- und die Kantonspolizei mussten am Wochenende vom 21. bis 23. Juli meist in den Mitternachtsstunden mehr als ein halbes Dutzend Mal wegen Lärmklagen ausrücken. In Hedingen schlugen bei einem Klubraum wieder einmal die Vandalen zu. Es wurden dutzende Aufkleber und Graffiti angebracht. Der

Sachschaden beträgt rund 1000 Franken. Am Samstag besuchte die Kantonspolizei kurz nach Mitternacht eine Party und veranlasste, dass der Partylärm verstummte. Ebenfalls wegen einem Fest in einem Restaurant in Hedingen ermahnte die Kommunalpolizei (Kompo) die Festbesucher etwas leiser zu sein. Etwas nach

23 Uhr bat die Polizei auch in Bonstetten, die Lautstärke der Musik bei einer Party etwas leiser zu stellen. Dies allerdings vergeblich, was beim zweiten Besuch der Polizisten zu einer Verzeigung führte. Um Mitternacht vom Samstag auf Sonntag musste die Kompo in Affoltern und Obfelden sowie die Kapo in

Wettswil wegen Lärmimmissionen eingreifen. Am Sonntagmorgen um 5 Uhr sah sich die Kapo in einem Mehrfamilienhaus veranlasst, wegen Lärm und lauter Musik bei einem Balkonfest zu intervenieren. Alle diese festfreudigen Lärmverursacher zeigten sich aber nach den polizeilichen Ermahnungen einsichtig. (mm)

wir gratulieren

1. August ohne Nachbarschaftsstreit Rücksicht und Toleranz sind gefragt Der 1. August ist – wie übrigens auch der Jahreswechsel – ein Sonderfall: An diesem Tag ist das Abbrennen von Feuerwerk teilweise auch während der gesetzlichen Ruhezeiten gestattet. Lärmbeeinträchtigungen im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1. August müssen somit toleriert werden, sofern sie das übliche Mass nicht überschreiten. Das Abbrennen lärmenden Feuerwerkes ist allerdings auf den Nationalfeiertag beschränkt. Es ist also nicht erlaubt, Feuerwerk Tage davor und danach abzubrennen. Feuerwerkskörper sind zudem so abzubrennen, dass sie weder zu Personen- noch zu Sachgefährdungen führen. So ist aufgrund der Brandgefahr insbesondere darauf zu achten, dass Feuerwerk nicht zu nahe an Gebäuden (Sitzplätze und Balkone) abgefeuert wird. Die fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst hat strafrechtliche Konsequenzen. Die nachbarliche Rücksichtnahmepflicht besteht zudem selbstverständlich auch am 1. August. Das schliesst aus, dass Feuerwerk etwa während der ganzen Nacht abgebrannt wird. Anders als beim Jahreswechsel ist das Abfeuern von Feuerwerken nach Mitternacht nicht mehr zulässig. Das gilt

auch für Lärmbelästigungen durch Festveranstaltungen im Freien.

Feuer im Freien Brauchtumsfeuer sind in der Schweiz grundsätzlich erlaubt. Selbstverständlich sind allfällige Feuerverbote, welche die Kantone bei Waldbrandgefahr erlassen, zwingend zu beachten. Dazu gehören die Feuer, welche anlässlich der Bundesfeier an zahlreichen Orten veranstaltet werden. Um das nachbarliche Verhältnis nicht zu strapazieren, ist es ratsam, auf Feuer im eigenen Garten zu verzichten und sich an den öffentlich veranstalteten Feuern zu erfreuen. Die Bundesfeier ist ja schliesslich ein Gemeinschaftserlebnis. Auch bei einem Feuer anlässlich des Bundesfeiertages ist zu beachten, dass ausschliesslich naturbelassenes Holz verbrannt werden darf, welches so trocken ist, dass bei der Verbrennung nur wenig Rauch entsteht. Es dürfen keine Abfälle verbrannt werden.

Versicherung im Brandfall Die Gebäudeversicherung deckt die Schäden infolge eines Brandes am Gebäude und allen damit fest verbundenen Einrichtungen. In den Kantonen, in denen die Gebäudeversicherung

nicht obligatorisch abgeschlossen werden muss, ist diese Versicherung sehr empfehlenswert. Feuerschäden am Mobiliar deckt die Hausratversicherung ab. Ein Mietzinsausfall infolge eines Brandes ist jedoch nur gedeckt, wenn dafür eine spezielle Versicherung abgeschlossen wurde. Es ist zu beachten, dass bei grobfahrlässiger Verursachung eines Brandes die Versicherung Regress auf den Schadensverursacher nehmen kann.

Aufhängen von Fahnen Das Aufhängen von Fahnen ist in der Regel gestattet. Mieter und Stockwerkeigentümer müssen sich allerdings bewusst sein, dass die Aussenflächen einer Liegenschaft (Hausfassade, Balkonaussenbrüstung) im Gegensatz zum Innenbereich eines Balkons nicht zur Mietsache bzw. nicht zum Sonderrecht zählen. Für den Aushang von Fahnen in diesem Bereich wäre eigentlich eine Bewilligung des Vermieters respektive der Stockwerkeigentümergemeinschaft notwendig. Aufgrund der Bedeutung des Tages und der beschränkten Dauer des Aushangs ist aber der Aushang von Fahnen an den Tagen um den 1. August gestattet. Lic. iur. Thomas Oberle, Jurist beim HEV Schweiz

Zum 90. Geburtstag Am 28. Juli feiert Nelly Ziegler-Knüsli in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihr dazu herzlich und wünschen ihr gute Gesundheit.

80. Geburtstag Am 2. August feiert in Affoltern Sheila Huber-Ward den 80. Geburtstag. Wir gratulieren und wünschen ihr einen schönen Tag. anzeige


Bezirk Affoltern

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Freitag, 28. Juli 2017

ratgeber

Kunst im BlumenStil Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Sechs Künstler stellen im Hausemer Floristik-Atelier aus

Fragen und Antworten zu Erbschaften und Schenkungen Wie ist das Vorgehen, wenn sich die Erben im Ausland befinden? Haben die Erben ihren Wohnsitz im Ausland, so müssen sie in der Schweiz einen Vertreter oder Zustellungsbevollmächtigten bestellen, damit die Steuerbehörden Verfügungen und Entscheide an dessen Adresse zustellen können. Wird kein Vertreter oder Zustellungsbevollmächtigter ernannt, so kann die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung im Amtsblatt ersetzt werden oder mit gleicher Wirkung unterbleiben. Wie werden Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen behandelt? Juristische Personen mit Sitz im Kanton Zürich, die etwa öffentliche oder gemeinnützige Zwecke verfolgen und gestützt auf das Steuergesetz von der Steuerpflicht befreit sind, sind auch von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit. Ausserkantonale juristische Personen sind steuerbefreit, wenn Gegenrecht gehalten wird. Wie werden Ehrengaben (Ehrenpreise) besteuert? Ehrengaben (Ehrenpreise), die von Gemeinwesen oder anderen Institutionen als Ausdruck der allgemeinen Wertschätzung einer künstlerischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Tätigkeit ausgerichtet werden, sind steuerlich nicht als Einkommen, sondern als Schenkungen zu behandeln. Solche Auszeichnungen unterliegen der Schenkungssteuer, soweit das Gemeinwesen oder die Institution den Sitz im Kanton Zürich hat. Allerdings wird von einer Besteuerung abgesehen, wenn die Auszeichnung den Betrag von Fr. 10 000 nicht übersteigt. Was versteht man unter einer gemischten Schenkung? Eine Schenkung kann auch dann vorliegen, wenn die Vermögenszuwendung zwar mit einer Gegenleistung verbunden ist, diese aber in einem offenkundigen Missverhältnis zur Leistung steht. Was versteht man unter einer Querschenkung? Für die Veranlagung der Erbschaftssteuer ist der Vermögensübergang kraft gesetzlichen Erbrechts oder aufgrund einer Verfügung von Todes wegen massgebend. Davon abweichende Teilungsvereinbarungen können den Charakter unentgeltlicher Zuwendungen unter den Erben haben und zu Querschenkungen führen, die der Schenkungssteuer unterliegen. Welche Todesfallkosten können geltend gemacht werden? Die durch den Tod entstandenen Zahlungsverpflichtungen (Todesanzeigen, Beerdigung, Grabstein, Grabunterhalt) werden insgesamt pauschal mit höchstens Fr. 12 000 eingesetzt. Höhere effektive Kosten sind durch die Erben nachzuweisen. Quelle: Spezialsteuern Zürich

Die Kunst wird in die bestehende Dekoration des Floristik-Ateliers eingefügt. (Bilder Andrea Bolliger)

Lukas Zeller spielte Hanghang.

In den Ferien des FloristikAteliers BlumenStil zeigen sechs Kunstschaffende ihre Werke im Hausemer Blumengeschäft. Unter dem Motto «Alle Vögel sind noch da» sind Plastiken, Fotografien, Zeichnungen und Bilder zu sehen.

Neben feinen Häppchen und Getränken verwöhnte Lukas Zeller alias Hangwallah die Ohren. Sein Instrument, das Hang besteht aus zwei miteinander verklebten Halbschalen aus Stahlblech. Auf der oberen befinden sich Klangfelder, die mit Hämmern ins Blech eingearbeitet sind. Erfunden wurde das Instrument von Felix Rohner und Sabina Schärer in Bern. Mit diesen Handpfannen werden feine Klänge erzeugt, die aber nicht ganz an jene von Steeldrums erinnern. Der Rhythmus und die zeitweise sphärischen Töne entlockten der einen oder anderen Besucherin Bewegungen und es, fällt auf, dass man dazu auch tanzen könnte.

................................................... von andrea bolliger «Ich muss noch etwas weitergucken, es hat noch so viele Überraschungen», bemerkte eine Besucherin an der Vernissage am Mittwochabend. Diese war zur Freude der vier anwesenden Künstler sehr gut besucht. Einige Werke fanden bereits an diesem Abend einen Käufer. Die Künstler und deren gezeigte Werke könnten vielseitiger

nicht sein. Von Claude Richard gibt es neben den Eisenplastiken, Liebesbriefe in Form von Bildern zu bestaunen. Rolf Kunz ist Präsident der Ornithologischen Gesellschaft Zürich und ein begnadeter Naturfotograf. Neben seinen Tier- und Vogel-Bildern, sind Aufnahmen von Vogelschädeln des Fotografen Christian Reichenbach zu sehen. Mit Severin Müller stellt ein arrivierter Künstler Holzplastiken aus. Gianni Beltraminis Keramik-Plastiken sind ein farbiger Hingucker. Als Absolvent einer Hotelfachschule und gelernter Koch, verwöhnte er die Besucher an der Vernissage auch kulinarisch. Initiantin der Ausstellung ist die Hausemer Künstlerin Rosi Loosli. Von ihr sind das aus Draht gehäkelte Paar, welches die gelb gestrichene Wand

zum Blickfang macht, sowie Bilder und Collagen. Sie hat die Ausstellung zu Ehren von Claude Richard realisiert, mit dem sie seit 20 Jahren zusammenarbeitet. BlumenStil-Inhaberin Susanna Morof, die ihr Geschäft im Sommer für knapp drei Wochen schliesst, habe spontan zugesagt, ihr und den anderen Künstlern den Raum in dieser Zeit für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen, berichtet Rosi Loosli. Ihr nächstes Projekt startet im September. Dann reist Rosi Loosli auf die Azoren, wo sie Wände mit Meerjungfrauen bemalen wird.

Kunst auch fürs Ohr Die ausgestellten Werke verschmelzen harmonisch mit Pflanzen und Dekorationen des Floristik-Ateliers, was zum Entdecken und Verweilen einlädt.

27. Juli bis 5. August, 16 bis 20 Uhr (Sonntag und Montag geschlossen). BlumenStil, Albisstrasse 19, Hausen.

Ämtler Bibliotheken im August Die Schulferien im Bezirk dauern von Montag, 17. Juli, bis Samstag, 19. August. Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen und zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Zu den genauen Standorten informieren die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.

Bibliothek Aeugst Während der restlichen Sommerferien ist die Bibliothek am Montag, 14. August, und am Samstag, 19. August, zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Donnerstag, 17. August, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 26. August, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Ab Montag, 21. August, gelten folgende neue Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 15 bis 19 Uhr, Samstag, 10 bis 13 Uhr. Mittwoch, 30. August, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiele» für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung.

Bibliothek Hausen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Maschwanden Während der restlichen Sommerferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 10. August, von 18.30 bis 20 Uhr offen. Nach den Ferien ist die Bibliothek neu am Donnerstag von 15.30 bis 18 Uhr geöffnet.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Bibliothek Obfelden

Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau

Bibliothek Ottenbach

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag (ausser am 1. August) von 9 bis 10 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr sowie am Don-

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Während der Ferien wird nicht gemahnt.

Bibliothek Hedingen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Bibliothek Kappel

Dienstag, 22. August, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 25. August, 15 bis 17 Uhr: Kafi International: ungezwungener Begegnungstreff mit Kaffee und Kuchen.

Bibliothek Rifferswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag, von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Es werden keine Rückrufe (Mahnungen) verschickt.

Bibliothek Mettmenstetten

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr (ausser 1. August) und am Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Freitag, 18. August, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 30. August, 19.30 Uhr: 3. Lesekreis. Diskutiert wird über das Buch «Unorthodox» von Deborah Feldman.

Regionalbibliothek Affoltern Während der Sommerferien gelten die normalen Öffnungszeiten – ausser am Dienstag, 1. August, bleibt die Bibliothek geschlossen. Dienstag, 8. August, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff. Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 14. August, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmelden ist nicht nötig.

nerstag vom 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Ab Montag, 21. August, gelten folgende neue Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr.

Bibliothek Stallikon Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag (ausser 1. August) von 15 von 20 Uhr geöffnet. Montag, 28. August, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (Sikjm). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten.

Bibliothek Wettswil Samstag, 26. August, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Ausleihe. Dienstag, 29. August, 19.15 bis 21.30 Uhr: Bücher im Gespräch: Neubeginn. Das Team stellt Bücher zum Thema vor. Anschliessend Apéro riche. Mittwoch, 30. August, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 30. August, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit. Für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (I.S.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. Juli 2017

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«Wie ein persönlicher Tipp einer Bekannten» Wie sich Buchtipps auf das Leseverhalten im Knonauer Amt auswirken In den Bibliotheken und der Buchhandlung Scheidegger arbeiten dutzende lesebegeisterte Säuliämtlerinnen und Säuliämtler. Im Buchtipp im «Anzeiger» sowie persönlich geben sie Leseempfehlungen ab, welche das Leseverhalten der gesamten Region prägen.

hen. Ob diese Bücher meistens noch in der Heimbibliothek vorhanden sind, oder ob sie nicht mehr gelesen werden, lässt sich dabei nicht sagen. Bei den Klassikern sind zudem meistens die Urheberrechte abgelaufen. Sie sind oft einfach im Internet auffindbar. «Unter Bibliothekarinnen sind Krimis sehr beliebt. Gut möglich, dass Krimis deshalb auch in der Bevölkerung immer beliebter werden», meint Irene Scheurer schmunzelnd. Krimis erfreuen sich jedenfalls auch bei den Verkäufen steigender Beliebtheit, neben Sachbüchern und Belletristik. «Was wir vermehrt feststellen, ist, dass die Kundschaft für die Ferien Bücher von Autoren aus dem Reisezielland kaufen, um sich auf die Destination einzustimmen», erklärt Christina Kaufmann von der Buchhandlung Scheidegger.

................................................... von salomon schneider Der Buchtipp der Bibliotheken im «Anzeiger» ist ein gutes Beispiel dafür, wie öffentliche und private Institutionen zusammenarbeiten können. Die Gemeindebibliotheken geben Buchtipps ab, der «Anzeiger» veröffentlicht sie und die Buchhandlung Scheidegger stellt die Versorgung mit den besprochenen Büchern sicher, da sie in den Bibliotheken nach der Besprechung meistens vergriffen sind. Damit wird ein gesellschaftlich wünschenswertes Ziel erreicht: Das Lesen wird gefördert.

Bibliotheken koordinieren Aktivitäten «Für den Buchtipp wollen wir sehr aktuelle Bücher vorstellen, die vor weniger als zwei Jahren erschienen sind. Ansonsten sind die verschiedenen Bibliotheksmitarbeitenden frei bei der Auswahl der Buchtitel», erklärt Irene Scheurer von der Regionalbibliothek Affoltern, die den Buchtipp koordiniert. Der Buchtipp ist auch immer mit einem Bild der Tippgeberin versehen, um noch persönlicher zu wirken. Alle 14 Bibliotheken im Bezirk können einen Artikel liefern. Er erscheint einmal im Monat im «Anzeiger». Irene Scheurer erläutert: «Ich mache eine Jahresübersicht und die Bibliotheken

E-Books liegen im Trend Annette Markwalder (links) und Christina Kaufmann beraten die Kundschaft gerne persönlich und sorgen auch dafür, dass der Buchtipp der Bibliotheken prominent auf dem Verkaufstisch platziert ist. (Bild Salomon Schneider) teilen mir mit, wann welche Bücher besprochen werden. Zudem redigiere ich die Berichte und bringe sie in eine einheitliche Form.» Die Zuger Zeitung brachte bereits vor Jahren regelmässig Buchtipps. Irene Scheurer fand die Idee gut und ist 2012 auf Werner Schneiter zugegangen, den damaligen Chefredaktor des «Anzeigers». Die Idee wurde positiv aufgenommen und seither erscheint der Buchtipp monatlich.

Hier populär, andernorts noch ein Geheimtipp «Ich komme ursprünglich aus dem Kanton St. Gallen. Wie gut der ‹Anzei-

ger› gelesen wird, fasziniert mich immer noch. Irene Scheurer gibt uns jeweils durch, welches Buch als Nächstes besprochen wird, wir schaffen jeweils einen ganzen Stapel an und die Bücher gehen weg wie warme Weggli. Gerade die im Buchtipp besprochenen Kinderbücher stossen auf extrem viel Resonanz, aber auch alle anderen Bücher. Die Buchtipps sind ja meistens auch hervorragend geschrieben. Der unermüdlichen und innovativen Arbeit der Bibliothekarinnen im Säuliamt ist es sicherlich zu einem guten Teil zu verdanken, dass im Knonauer Amt immer noch so viel gelesen wird», ist Annette Markwalder von der Buchhandlung Scheidegger

überzeugt. Ein Buchtipp im «Anzeiger», von einer Bibliothekarin oder einem Buchhändler komme einem Buchtipp eines guten Freundes gleich. So passiere es durchaus, dass im Knonauer Amt Bücher sehr populär seien, die andernorts als Geheimtipp gehandelt würden.

Gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln sich in Lesepräferenzen Es gibt aber auch gesellschaftliche Entwicklungen, die sich in den Lesepräferenzen von Säuliämtlerinnen und Säuliämtlern widerspiegeln. Klassische Literatur wird beispielsweise fast nicht mehr gekauft oder ausgelie-

In den Bibliotheken lässt sich ein starker Trend in Richtung Ausleihe von E-Books feststellen. Irene Scheurer: «Im Sommer erfahren E-Books jeweils einen richtigen Beliebtheitsschub, gerade bei Viellesenden, um im Gepäck wertvollen Platz zu sparen. Das haptische Buch ist aber immer noch sehr beliebt. Musik-CDs und Computerspiele erfreuen sich andererseits rückläufiger Beliebtheit. Hörbücher liegen dafür aber immer noch stark im Trend. Auch die Lesebänke, die von Mitte Juni bis Mitte September in den Naherholungsgebieten aufgestellt werden, sind sehr beliebt. Erfreulicherweise machen fast alle Bibliotheken mit. Die Feedbackbüchlein zeigen sehr positive Rückmeldungen und auch die darin befindlichen Lesebrillen lösen positive Feedbacks aus.»

Ins Bewusstsein rufen, unterstützen und Frieden finden Die Stallikerin Kristina Loncar fährt mit dem Rad um Island, für einen guten Zweck und zur Verarbeitung Vor vier Jahren ist der Lebenspartner von Kristina Loncar an Krebs gestorben. Um neue Lebensfreude zu gewinnen, und um Geld für das mobile Palliative Care Team in Winterthur zu sammeln, fährt sie nun mit einem eigens für sie konstruierten Fahrrad rund um den Inselstaat Island. ................................................... von salomon schneider «Wenn ich wüsste, weshalb es mich nach Island zieht, hätte ich mir wahrscheinlich ein anderes Reiseziel gesucht. Ich möchte Neues entdecken, in mir und um mich herum», erläutert Kristina Loncar die Motivation mit dem Fahrrad um den nordeuropäischen Inselstaat zu fahren. Der gesamten Küste Islands entlang führt die Ringstrasse, von 1400 Kilometern Länge. Kristina Loncar reist mit Satteltaschen, Zelt, Schlafsack und aufblasbarer Matratze und hofft, auch einmal auf einen Zeltplatz oder eine Farm zu treffen, wo sie übernachten kann: «Ich habe gehört, dass Island eine sehr offene, gastfreundliche Kultur hat und freue mich auf Begegnungen. Grundsätzlich geht es mir aber vor allem darum, für mich zu sein und etwas für mich zu machen. Wenn man sich, den Menschen und der Natur mit Respekt

begegnet, macht man positive Erfahrungen, die auch Kraft verleihen.» Mit Abenteuern ist Kristina Loncar bestens bekannt. Als alpine Kletterin ist sie es gewohnt, Risiken einzuschätzen und sich auch von wechselhaften Wetterbedingungen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.

Tribut an die Lebensfreude Auslöser für die Fahrradreise war der Tod des Lebenspartners, der an Krebs gestorben ist. Kristina Loncar erklärt: «Ich habe mich in der Trauerzeit sehr zurückgezogen, mich sehr stark in mich gekehrt. Jetzt habe ich gemerkt, dass es Zeit ist, ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen. Ich hoffe, dass mir die Reise den Weg aus diesem Tief weist und mir die Lebensfreude zurückgibt. Ich verstehe diese Reise als Tribut an die Lebensfreude. Während seiner Krankheit wurde der Partner von Kristina Loncar unter anderem vom Mpct, dem Mobilen Palliative Care Team in Winterthur betreut, die palliative Pflege anbietet. Palliative Pflege ist für diejenigen gedacht, die in einer Situation sind, wo es keine medizinisch-heilende Therapie mehr gibt. Diesen Patienten möchte man es ermöglichen, mit Würde und möglichst im familiären Umfeld noch zu leben bis sie sterben können. Da das Mpct-Team seine Arbeit mit so viel Empathie und Feingefühl

Kristina Loncar mit ihrem eigens für die Tour in Auftrag gegebenen Tourenfahrrad. (Bild zvg.) verrichtete, möchte Kristina Loncar dies auch für andere Sterbende und ihr Umfeld ermöglichen. Über gofundme.com hat sie eine Kampagne gestartet, um mit ihrer Reise Geld für Mpct Winterthur zu sammeln. «Das Geld geht vollumfänglich an Mpct. Die Reise bezahle ich komplett

aus der eigenen Tasche. Palliativpflege ist enorm wichtig. Leider ist sie jedoch nur selten ein Thema. Wenn ich mit meiner Reise das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Palliativpflege fördern kann, habe ich mein Ziel bereits erreicht und natürlich freue ich mich enorm, wenn auch möglichst viele

Spendengelder hereinkommen», erklärt Kristina Loncar. Bei Redaktionsschluss wurden bereits 2355 Franken gesammelt. Die Kampagne läuft noch 14 Tage. Die Kampagne von Kristina Loncar, auf: gofundme.com/CyclingIcelandforPalliativeCare.


So feiern Ämtler Gemeinden den 1. August Montag, 31. Juli 2017

Maschwanden

auf der Weiherwiese (bei jeder Witterung, Festzelt) Eröffnung Festwirtschaft Apéro offeriert durch die Gemeinde Der Musikverein Hedingen spielt Begrüssung durch Gemeindepräsident B. Thurnherr danach Singen der Landeshymne 21.30 Uhr ca.Fackelzug der Turner und Lampionumzug der Kinder Jedes Kind mit Lampion erhält nach dem Fackelzug ein Sandwich Entzünden des Höhenfeuers 23.00 Uhr Barbetrieb des Turnvereins Hedingen Festwirtschaft bis 24.00 Uhr

Dienstag, 1. August 2016, ab 19.00 Uhr Ort: Mehrzweckgebäude Gerbi (bei jdeder Witterung)

18.00 Uhr 18.30 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr

Der Gemeinderat Hedingen freut sich auf Ihren Besuch

Einladung zur 1.-August-Feier 2017 am 31. Juli 2017 Liebe Bonstetterinnen liebe Bonstetter Am 31. Juli 2017 sind Sie und Ihre Gäste herzlich zur 1.-August-Feier auf dem Hof der Familie Weiss an der Dachenmasstrasse eingeladen.

Festwirtschaft ab 18 Uhr, geführt von Mänerriege und Turn- & Sportverein Beginn der Feier: 19.30 Uhr Programm: • Begrüssung seitens des Gemeindepräsidenten • 1.-August-Ansprache von Claudio Zanetti, Nationalrat SVP • Schweizerpsalm mit dem Musikverein Bonstetten • Lampionumzug der Kinder, anschliessend Verteilung der Weggen • Feuerwerk Für Stimmung sorgt das Duo

Galaxis

Der Gemeinderat Bonstetten freut sich auf viele Festbesucher und wünscht gute Unterhaltung

Wettswil a. A. Der Gemeinderat und der organisierende DTV Wettswil laden wiederum ganz herzlich zu einem gemütlichen Brunch ein. Wo:

Areal des Schulhauses «Mettlen» (bei schlechter Witterung findet der Anlass in der Turnhalle statt)

Wann:

10.00 bis 14.00 Uhr. Reichhaltiger Brunch bis 13.00 Uhr, Fleisch und Würste vom Grill ab ca. 11.30 Uhr Für Unterhaltung sorgen die Ohrestüber-Musikanten aus Obfelden Es freuen sich auf Ihren Besuch: Gemeinderat und DTV Wettswil

Erste Strophe Trittst im Morgenrot daher, Seh’ ich dich im Strahlenmeer, Dich, du Hocherhabener, Herrlicher! Wenn der Alpenfirn sich rötet, Betet, freie Schweizer, betet! Eure fromme Seele ahnt Eure fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Programm: Ab 21.00 Uhr Lampionumzug für die Kinder. Alle Kinder, die am Lampionumzug teilnehmen, erhalten einen Bon für eine gratis Konsumation. Verpflegung: Festwirtschaft mit Getränken, Racletteschnitten, Schnitzeln, Würsten und Kuchenbuffet. Auf zahlreiche Gäste freut sich die Haselbachspatzen.

Zweite Strophe Kommst im Abendglühn daher, Find’ ich dich im Sternenheer, Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender! In des Himmels lichten Räumen Kann ich froh und selig träumen! Denn die fromme Seele ahnt, Denn die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Feuerwerk nie in Menschenmengen Jährlich verletzen sich am 1. August bis zu 250 Menschen. Gründe hierfür sind vor allem fehlgeleitete oder zu spät zündende Feuerwerkskörper. Brandschäden an Gebäuden sind ebenfalls erheblich. Eine sachgemässe Handhabung kann Unfälle und Brände jedoch verhindern, heisst es bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und der Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB): Wer Feuerwerk zündet, sollte sich vorgängig vom Verkaufspersonal instruieren lassen und die Gebrauchsanleitung befolgen. Demnach dürfen Raketen nur aus gut fixierten Flaschen oder Rohren abgefeuert werden. Der empfohlene Sicherheitsabstand zu Menschen und Gebäuden ist dabei immer einzuhalten. Zudem gehören Feuerwerkartikel wie Knaller, Raketen und Vulkane nicht in die Hände von Kindern.

Einladung zur 1.-August-Feier Alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde sind zusammen mit ihren Freunden und Bekannten zur Aeugster 1.-August-Feier herzlich eingeladen. Wir treffen uns am Dienstag, 1. August, auf dem Bolet (beim Schützenhaus). 17.30 Uhr 20.00 Uhr

Eröffnung der Festwirtschaft Läuten der Kirchenglocken Platzkonzert Harmonie Affoltern a.A.

Dritte Strophe Ziehst im Nebelflor daher, Such’ ich dich im Wolkenmeer, Dich, du Unergründlicher, Ewiger! Aus dem grauen Luftgebilde Tritt die Sonne klar und milde, Und die fromme Seele ahnt Und die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland. Vierte Strophe Fährst im wilden Sturm daher, Bist du selbst uns Hort und Wehr, Du, allmächtig Waltender, Rettender! In Gewitternacht und Grauen Lasst uns kindlich ihm vertrauen! Ja, die fromme Seele ahnt, Ja, die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

1. AUGUST-FEIER AN DER REUSS mit dem ETH Präsidenten Prof. Dr. Lino Guzzella 11 – 17 Uhr Festwirtschaft mit Grilladen, Fischbeiz und Kuchenbüffet ab 13 Uhr Musikalische Unterhaltung mit «Brässkalation»

(Stiftungsratspräsident der Schweizerischen Nationalspende)

Höhenfeuer Gemütliches Beisammensein mit musikalischer Unterhaltung durch das Trio Placidnote Jedes Kind erhält eine Wurst zum selber Braten und ein Glas Most. Die Festwirtschaft wird durch den Feuerwehrverein geführt.

14 Uhr Ansprache zum 1. August Prof. Dr. Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich, «Unsere Zukunft ist digital - eine Anleitung zur Zuversicht» ab 14.30 Uhr «Brässkalation» die 10 jungen Musiker spielen aus ihrem vielseitigen Repertoire

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Feuerwehrverein Aeugst/Tal Gemeinderat Aeugst am Albis Das Abbrennen von Feuerwerk hat mit grösster Sorgfalt und nur an speziell dafür vorgesehenen Orten zu erfolgen. Besten Dank

1.-August-Feier 2017 Affoltern am Albis und Zwillikon

Affoltern am Albis ab 11.00 Uhr auf dem Marktplatz Spiel der Harmonie Affoltern am Albis Festansprache 11.30 Uhr Clemens Grötsch, Gemeindepräsident Affoltern am Albis

(nur bei schöner Witterung)

Begrüssung durch Gemeindepräsident Ruedi Müller Einige Gedanken zum 1. August von Werner Merk

Mettmenstetten

Schweizerpsalm

Gemeinde Ottenbach & Vereine

Festwirtschaft

Zwillikon ab 19.30 Uhr Festplatz oberhalb Rütirain Lampionumzug 20.30 Uhr ab Volg Musikverein Hedingen ab ca. 21.45 Uhr Festwirtschaft Grosses 1.-August-Feuer und Feuerwerk Parkplätze beim Schulhaus Zwillikon Auf Ihren Besuch freuen sich Gemeinderat und Sportclub Zwillikon

Bundesfeier auf dem Festplatz Paradies 1. August 2017 19.30 Uhr 19.45 Uhr 20.00 Uhr

Festbeginn Glockengeläute Einige Gedanken zum 1. August der Sekundarschüler Sek 2A a/b, Lehrerschaft Karin Niklaus und Peter Landolt

Wie gewohnt führt der Turnverein Mettmenstetten die Festwirtschaft. Die Feier wird vom Trio «Hopfenmandli» sowie den Alphornbläsern Türlersee begleitet. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt – ein Festzelt ist vorhanden. Verschönerungsverein und Turnverein Mettmenstetten

GEMEINDE STALLIKON Werk- und Feuerwehrgebäude, Püntenstrasse 44 18.00 Uhr 18.30 Uhr 20.00 Uhr 20.45 Uhr 21.00 Uhr 21.45 Uhr

Eröffnung Festwirtschaft Gemeinderatsapéro Konzert der Musikgesellschaft Stallikon Kirchengeläute Ansprache von Lars Koppa, Bürgerrechtsbewerber, Stallikon Lampionumzug zum Höhenfeuer auf dem «Weidhoger» mit 1.-August-Weggen für Kinder Festbetrieb mit Tanzmusik bis 01.00 Uhr

Kappel am Albis Bundesfeier beim oder im Gemeindesaal Die Feuerwehr Kappel am Albis organisiert im Auftrag der Gemeinde die Bundesfeier 2017 in gewohntem Rahmen. 19.00 Uhr Festbetrieb mit Unterhaltung 20.00 Uhr Offizielle Bundesfeier der Gemeinde Kappel am Albis Ansprache von Markus Sahli, Pfarrer Anschliessend gemütliches Beisammensein Es gibt ein Feuer, aber kein Gemeinde-Feuerwerk. Bitte denken Sie daran, dass das Abbrennen von Feuerwerk über bewohnten Siedlungsgebieten auch am 1. August verboten ist. Wir danken für Ihr Verständnis. Sie sind herzlich zu dieser Feier eingeladen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen geselligen 1. August 2017.


So feiern Ämtler Gemeinden den 1. August Montag, 31. Juli 2017

Maschwanden

auf der Weiherwiese (bei jeder Witterung, Festzelt) Eröffnung Festwirtschaft Apéro offeriert durch die Gemeinde Der Musikverein Hedingen spielt Begrüssung durch Gemeindepräsident B. Thurnherr danach Singen der Landeshymne 21.30 Uhr ca.Fackelzug der Turner und Lampionumzug der Kinder Jedes Kind mit Lampion erhält nach dem Fackelzug ein Sandwich Entzünden des Höhenfeuers 23.00 Uhr Barbetrieb des Turnvereins Hedingen Festwirtschaft bis 24.00 Uhr

Dienstag, 1. August 2016, ab 19.00 Uhr Ort: Mehrzweckgebäude Gerbi (bei jdeder Witterung)

18.00 Uhr 18.30 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr

Der Gemeinderat Hedingen freut sich auf Ihren Besuch

Einladung zur 1.-August-Feier 2017 am 31. Juli 2017 Liebe Bonstetterinnen liebe Bonstetter Am 31. Juli 2017 sind Sie und Ihre Gäste herzlich zur 1.-August-Feier auf dem Hof der Familie Weiss an der Dachenmasstrasse eingeladen.

Festwirtschaft ab 18 Uhr, geführt von Mänerriege und Turn- & Sportverein Beginn der Feier: 19.30 Uhr Programm: • Begrüssung seitens des Gemeindepräsidenten • 1.-August-Ansprache von Claudio Zanetti, Nationalrat SVP • Schweizerpsalm mit dem Musikverein Bonstetten • Lampionumzug der Kinder, anschliessend Verteilung der Weggen • Feuerwerk Für Stimmung sorgt das Duo

Galaxis

Der Gemeinderat Bonstetten freut sich auf viele Festbesucher und wünscht gute Unterhaltung

Wettswil a. A. Der Gemeinderat und der organisierende DTV Wettswil laden wiederum ganz herzlich zu einem gemütlichen Brunch ein. Wo:

Areal des Schulhauses «Mettlen» (bei schlechter Witterung findet der Anlass in der Turnhalle statt)

Wann:

10.00 bis 14.00 Uhr. Reichhaltiger Brunch bis 13.00 Uhr, Fleisch und Würste vom Grill ab ca. 11.30 Uhr Für Unterhaltung sorgen die Ohrestüber-Musikanten aus Obfelden Es freuen sich auf Ihren Besuch: Gemeinderat und DTV Wettswil

Erste Strophe Trittst im Morgenrot daher, Seh’ ich dich im Strahlenmeer, Dich, du Hocherhabener, Herrlicher! Wenn der Alpenfirn sich rötet, Betet, freie Schweizer, betet! Eure fromme Seele ahnt Eure fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Programm: Ab 21.00 Uhr Lampionumzug für die Kinder. Alle Kinder, die am Lampionumzug teilnehmen, erhalten einen Bon für eine gratis Konsumation. Verpflegung: Festwirtschaft mit Getränken, Racletteschnitten, Schnitzeln, Würsten und Kuchenbuffet. Auf zahlreiche Gäste freut sich die Haselbachspatzen.

Zweite Strophe Kommst im Abendglühn daher, Find’ ich dich im Sternenheer, Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender! In des Himmels lichten Räumen Kann ich froh und selig träumen! Denn die fromme Seele ahnt, Denn die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Feuerwerk nie in Menschenmengen Jährlich verletzen sich am 1. August bis zu 250 Menschen. Gründe hierfür sind vor allem fehlgeleitete oder zu spät zündende Feuerwerkskörper. Brandschäden an Gebäuden sind ebenfalls erheblich. Eine sachgemässe Handhabung kann Unfälle und Brände jedoch verhindern, heisst es bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und der Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB): Wer Feuerwerk zündet, sollte sich vorgängig vom Verkaufspersonal instruieren lassen und die Gebrauchsanleitung befolgen. Demnach dürfen Raketen nur aus gut fixierten Flaschen oder Rohren abgefeuert werden. Der empfohlene Sicherheitsabstand zu Menschen und Gebäuden ist dabei immer einzuhalten. Zudem gehören Feuerwerkartikel wie Knaller, Raketen und Vulkane nicht in die Hände von Kindern.

Einladung zur 1.-August-Feier Alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde sind zusammen mit ihren Freunden und Bekannten zur Aeugster 1.-August-Feier herzlich eingeladen. Wir treffen uns am Dienstag, 1. August, auf dem Bolet (beim Schützenhaus). 17.30 Uhr 20.00 Uhr

Eröffnung der Festwirtschaft Läuten der Kirchenglocken Platzkonzert Harmonie Affoltern a.A.

Dritte Strophe Ziehst im Nebelflor daher, Such’ ich dich im Wolkenmeer, Dich, du Unergründlicher, Ewiger! Aus dem grauen Luftgebilde Tritt die Sonne klar und milde, Und die fromme Seele ahnt Und die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland. Vierte Strophe Fährst im wilden Sturm daher, Bist du selbst uns Hort und Wehr, Du, allmächtig Waltender, Rettender! In Gewitternacht und Grauen Lasst uns kindlich ihm vertrauen! Ja, die fromme Seele ahnt, Ja, die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

1. AUGUST-FEIER AN DER REUSS mit dem ETH Präsidenten Prof. Dr. Lino Guzzella 11 – 17 Uhr Festwirtschaft mit Grilladen, Fischbeiz und Kuchenbüffet ab 13 Uhr Musikalische Unterhaltung mit «Brässkalation»

(Stiftungsratspräsident der Schweizerischen Nationalspende)

Höhenfeuer Gemütliches Beisammensein mit musikalischer Unterhaltung durch das Trio Placidnote Jedes Kind erhält eine Wurst zum selber Braten und ein Glas Most. Die Festwirtschaft wird durch den Feuerwehrverein geführt.

14 Uhr Ansprache zum 1. August Prof. Dr. Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich, «Unsere Zukunft ist digital - eine Anleitung zur Zuversicht» ab 14.30 Uhr «Brässkalation» die 10 jungen Musiker spielen aus ihrem vielseitigen Repertoire

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Feuerwehrverein Aeugst/Tal Gemeinderat Aeugst am Albis Das Abbrennen von Feuerwerk hat mit grösster Sorgfalt und nur an speziell dafür vorgesehenen Orten zu erfolgen. Besten Dank

1.-August-Feier 2017 Affoltern am Albis und Zwillikon

Affoltern am Albis ab 11.00 Uhr auf dem Marktplatz Spiel der Harmonie Affoltern am Albis Festansprache 11.30 Uhr Clemens Grötsch, Gemeindepräsident Affoltern am Albis

(nur bei schöner Witterung)

Begrüssung durch Gemeindepräsident Ruedi Müller Einige Gedanken zum 1. August von Werner Merk

Mettmenstetten

Schweizerpsalm

Gemeinde Ottenbach & Vereine

Festwirtschaft

Zwillikon ab 19.30 Uhr Festplatz oberhalb Rütirain Lampionumzug 20.30 Uhr ab Volg Musikverein Hedingen ab ca. 21.45 Uhr Festwirtschaft Grosses 1.-August-Feuer und Feuerwerk Parkplätze beim Schulhaus Zwillikon Auf Ihren Besuch freuen sich Gemeinderat und Sportclub Zwillikon

Bundesfeier auf dem Festplatz Paradies 1. August 2017 19.30 Uhr 19.45 Uhr 20.00 Uhr

Festbeginn Glockengeläute Einige Gedanken zum 1. August der Sekundarschüler Sek 2A a/b, Lehrerschaft Karin Niklaus und Peter Landolt

Wie gewohnt führt der Turnverein Mettmenstetten die Festwirtschaft. Die Feier wird vom Trio «Hopfenmandli» sowie den Alphornbläsern Türlersee begleitet. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt – ein Festzelt ist vorhanden. Verschönerungsverein und Turnverein Mettmenstetten

GEMEINDE STALLIKON Werk- und Feuerwehrgebäude, Püntenstrasse 44 18.00 Uhr 18.30 Uhr 20.00 Uhr 20.45 Uhr 21.00 Uhr 21.45 Uhr

Eröffnung Festwirtschaft Gemeinderatsapéro Konzert der Musikgesellschaft Stallikon Kirchengeläute Ansprache von Lars Koppa, Bürgerrechtsbewerber, Stallikon Lampionumzug zum Höhenfeuer auf dem «Weidhoger» mit 1.-August-Weggen für Kinder Festbetrieb mit Tanzmusik bis 01.00 Uhr

Kappel am Albis Bundesfeier beim oder im Gemeindesaal Die Feuerwehr Kappel am Albis organisiert im Auftrag der Gemeinde die Bundesfeier 2017 in gewohntem Rahmen. 19.00 Uhr Festbetrieb mit Unterhaltung 20.00 Uhr Offizielle Bundesfeier der Gemeinde Kappel am Albis Ansprache von Markus Sahli, Pfarrer Anschliessend gemütliches Beisammensein Es gibt ein Feuer, aber kein Gemeinde-Feuerwerk. Bitte denken Sie daran, dass das Abbrennen von Feuerwerk über bewohnten Siedlungsgebieten auch am 1. August verboten ist. Wir danken für Ihr Verständnis. Sie sind herzlich zu dieser Feier eingeladen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen geselligen 1. August 2017.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. Juli 2017

Das Müllerhandwerk: Mehl als eine Grundlage der Ernährung Besuch im Müllerei-Lehrgang in der Aumüli Stallikon Seit Jahrtausenden liefern Getreide die wichtigsten Rohstoffe für die menschliche Ernährung. Ihr Nachteil: Für die Verwertung müssen sie meist aufwendig gemahlen werden. Die Aumüli im Reppischtal vermittelt Einblicke in die Geschichte des Mühlehandwerks, aktuell im Rahmen eines Müllerei-Lehrgangs.

mung stellt an die Perfektion der Müllerarbeit sehr hohe Ansprüche. In der Aumüli werden Schulklassen ebenso mit alter Mahltechnologie bekannt gemacht wie angehende Müller und interessierte Laien – auf Führungen, aber auch in vertiefenden Kursen wie dem Müllerei-Lehrgang. Gastgeber Fredi Hofmann, der im Wohngebäude neben der Mühle lebt und dafür sorgt, dass neben der Mühle auch der Wasserkanal instand bleibt, erklärt, weshalb der Kurs trotz der Sommerhitze im kühlen Keller stattfindet: «Mühlen wurden vor der Erfindung der Klimaanlagen immer in kühle Kellerräume eingebaut, da hier nur wenige Schädlinge aktiv sind, die das Mehl beeinträchtigen könnten.»

................................................... von bernhard schneider Der Müllerei-Lehrgang, der zurzeit in der Aumüli läuft, vermittelt ein vertieftes Verständnis für Technologie und Kultur der Gewinnung von Mehl. Das kohlehydratreiche Mehl liefert den Betriebsstoff, damit Menschen überhaupt physische Leistung erbringen können. Die Interessen der Kursbesucher sind vielfältig. Eine Teilnehmerin wohnt in einer Mühle und will künftig vor allem im Unterhalt der Anlage vermehrt mitarbeiten. Ein Müller, dessen Tochter ein Restaurant mit einer alten Mühle im Keller übernommen hat, will diese instand stellen und professionell betreiben. Andere interessieren sich für alte Handwerke und Bräuche. Ein Primarlehrer hat mit seiner Klasse in der Aumüli Urdinkel vermahlen, baut im Schulgarten Getreide an, das in einer eigenen Haushaltsgetreidemühle zu Mehl verarbeitet wird, und möchte sein Hintergrundwissen vertiefen. Eine Bäuerin, die eigenes Brot auf dem Markt in Zürich verkauft, möchte das Mehl für ihr Bio-Sauerteigbrot selbst mahlen.

Kleinmühlen für Nischenprodukte Es fällt auf, dass mehrere gelernte Müller am Kurs teilnehmen. Kursleiter Kurt Fasnacht erklärt, weshalb Mühlen heute ganz anders aussehen: «Siloanlagen ermöglichten ab der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhun-

Historische Anlage

Die Mahlanlage der Aumüli mit Steinen von 1850 ist perfekt unterhalten. (Bild Erika Schmid) dert eine massive Steigerung der Kapazitäten gegenüber dem Zuführen des Getreides aus Getreidesäcken. Heute werden Mühlen in die Höhe gebaut, um die Schwerkraft für den Transport von Maschine zu Maschine zu nutzen. Eine moderne Mühle wird mittlerweile am PC gestartet.» Die grosse Menge des Getreides wird heute in vollautomatisierten Grossanlagen gemahlen. Im Bereich der Spezialitäten – beispielsweise glutenfreies Mehl – finden Kleinmühlen dagegen durchaus eine Nische, die sich je nach dem mit Führungen, Teilnahme am Mühletag und denkmalschützerischen Interessen kombinieren lässt.

Konfliktreiches Gewerbe In den meisten Kulturen bedeutet ein Mangel an Mehl Hunger. Wenn es um

Leben und Tod geht, entstehen meist auch Konflikte. Zunächst stellte sich für den Bauern, der Mehl zur Mühle brachte, die scheinbar banale Frage: Wer erhält Mehl von welchem Getreide? Dies hat im Lauf der Geschichte regelmässig für rote Köpfe gesorgt. Werden nämlich Kleinmengen angeliefert, die nicht separat verarbeitet werden können, muss zuerst Qualität und Reinheit jeder einzelnen Lieferung überprüft werden, damit alles Mehl aus dem Mahlgang von gleichwertiger Güte ist. Bringt ein Kunde hingegen genügend Mehl für einen ganzen Mahlgang, ist vorher und nachher eine Reinigung aller Teile der Mühle erforderlich, was gut und gerne ein paar Tage in Anspruch nehmen kann. Erledigt der Müller diese Arbeit mit der geforderten Sorgfalt? Und glauben es ihm die Kunden auch?

Die Trennung von Produktion und Verwertung hat diese Art von Konflikten aufgehoben. Getreidebauern liefern heute grosse Mengen an, die von Grossmühlen gemahlen und von Grossabnehmern verarbeitet werden. Doch für Kleinmengen, Spezialitäten und Selbstversorger sind Kleinmühlen – oft mit historischem Hintergrund – die hochwertige Alternative zur Getreidemühle im Haushalt.

Reinheit oberstes Gebot Wesentlich ist die Reinheit insbesondere dann, wenn Produkte keine Allergien auslösen dürfen. Wer beispielsweise an einer Glutenallergie leidet, ist besonders auf die Reinheit des Mehls angewiesen. Als rein gilt Mehl, das zu 99,9 Prozent aus dem vermahlenen Getreide besteht. Diese Bestim-

Die Mahlsteine in der Aumüli Stallikon stammen von 1850, die jüngsten Teile sind von 1940, mit einer Ausnahme: die Sicherheit ist deutlich höher als damals. Zuschauen ist bei dieser Anlage völlig gefahrlos, wenn man sich an die Anweisungen des Müllers hält. «Die Statistik zeigt, dass die Betreiber der Mühle viel häufiger verunfallen als die Besucher», erläutert Fredi Hofmann, denn wenn etwas klemmt, muss der Müller das Problem lösen, während die Gäste keinesfalls mitzuhelfen versuchen sollen. In der Aumüli kommen Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte zusammen: Die Müller spielten in der ländlichen Gesellschaft immer eine besondere Rolle, wurden beneidet, des Betrugs beschuldigt – und waren doch für alle Grundbesitzer unumgänglich. Oft waren Müller die Reichsten im Dorf, doch konnten Fehlinvestitionen durchaus auch einmal in den Konkurs führen. Im 19. Jahrhundert wurden Mühlen viel leistungsfähiger – die meisten wurden in Textilfabriken umgebaut, die verbleibenden reichten aus, um den steigenden Bedarf einer wachsenden Bevölkerung mit zunehmenden Ansprüchen zu decken.

zwischen-ruf

Kolibri im Sommerlager

Geflüster in der Nacht

Mettmenstetter Kolibri im Pfadiheim Bläsimühli in Madetswil Wie jedes Jahr in der ersten Sommerferienwoche fand das Kolibrilager der reformierten Kirchgemeinde Mettmenstetten statt, dieses Jahr unter dem Thema «Himmelwiit». Etwas mehr als 30 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren waren mit dabei. Am Sonntag, 16. Juli, starteten alle gemeinsam ins Abenteuer. Beim Schützenhaus Wissenbach liessen sie viele bunte Ballone mit ebenso vielen guten Wünschen in den blauen Sommerhimmel steigen, bevor sie den Weg Richtung Hausen unter die Füsse nahmen. Der Flugplatz, wo die Flieger beobachtet werden konnten, war das erste Ziel. Abschliessend ging die Reise mit Postauto und Zug weiter nach Madetswil in das grosse und gemütliche Lagerhaus. Ob basteln, Geschichten hören, singen, spielen am Bach, auf der Wiese oder im Schopf – das Programm war abwechslungsreich! An einem Ateliernachmittag wurde mit Eifer gebastelt und gewerkt. Die Tageswanderung am Dienstag wurde unterbrochen von spannenden Geschichten und lustigen Spielen und natürlich wurde an einem grossen

Die Ämtler Jugend ist zurzeit im Sommerlager. Was da wohl nachts geflüstert wird? Ich erinnere mich an ein Klassenlager in der Jugendherberge Kreuzlingen. Es gab einen grossen Schlafraum für die Jungs und einen für die Mädchen. Weil Bettgespräche sehr wichtig sind in einem Lager, gab ich meinen Zürcher Fünftklässlern genügend Zeit dazu. «Von zehn bis halb elf könnt Ihr reden, wie Ihr wollt, von halb elf bis elf nur noch flüstern, und dann ist bitte absolute Ruhe.» Am dritten Morgen war nach einer durchflüsterten Nacht alles anders. Die Mädchen rückten am Frühstückstisch näher zusammen, redeten nicht laut und lachten kaum. Auf der anschliessenden Wanderung lief eines

Die Lagerteilnehmerinnen und -teilnehmer posieren im schönsten Sonnenlicht. anzeige

(Bild zvg.)

Feuer gebrätelt. Am Mittwoch konnten die Gruppen ihre sportlichen Leistungen in verschiedenen Disziplinen an einem spassigen Spielturnier messen. Auch die kleinen, beliebten Ausflüge nach dem immer feinen Nachtessen, durften nicht fehlen. Es gab einen Spielabend im Wald und Himmelslaternen wurden steigen gelassen. Der Schlussabend fand wieder in Form eines Show-Abends statt. Die Kinder übten fleissig an ihren Darbie-

tungen, um diese am Abend präsentieren zu können. Die Hilfsleiter führten mit Witz durch den Abend, es wurde gezaubert, getanzt, geturnt und Theater gespielt – vom Feinsten! Die anschliessende Disco mit UV-Licht und viel Farbe überall und dem fröhlichen Limbotanz gefiel allen sehr! Gemeinsam konnte die Woche unfallfrei und bei sehr viel Sonnenschein genossen werden. Olivia Bär

der Mädchen neben mir her und fragte: «Haben Sie das gewusst, das mit Karin?» «Was denn?» «Gestern Nacht hat sie es uns erzählt. Und es ist wirklich wahr, hat sie gesagt.» «Aha.» «Eigentlich hätte sie es nicht verraten dürfen.» «Ach so.» «Den Buben sollen wir es auf keinen Fall weitersagen.» «Was?» «Sie tut uns allen so leid. Wir haben abgemacht, dass wir ab jetzt sehr lieb zu der Karin sind.» «Wieso?» «Dass wir sie zum Beispiel mal zu uns nach Hause einladen, damit sie merkt, wie es in einer richtigen Familie ist.» «Aber Karin lebt doch in einer richtigen Familie.» «Eben nicht. Ich verrate es Ihnen jetzt: Sie – ist – adoptiert.» Ute Ruf


Forum

Freitag, 28. Juli 2017

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Die EVP im Bundeshaus Von Menschen nicht manipulierbar Vorrang der Gnade, Leserbrief im «Anzeiger» vom 25. Juli.

Die 20 Teilnehmenden der EVP-Reise ins Bundeshaus. (Bild zvg.)

Zentral für die evangelisch-reformierte Kirche, die sich seit dem zweiten helvetischen Bekenntnis der Prädestinationslehre von Calvin angeschlossen hat, ist tatsächlich die Gnade. Die Gnade wird einem geschenkt, man kann sie nicht durch eigene Taten erwerben, weil ein Gott, der sich durch Menschen manipulieren liesse, kein Gott wäre. Mit der Gnadenlehre wird der im Alten Testament beginnende Wandel zum Monotheismus und zum Glauben an einen allmächtigen nicht vom Menschen beeinflussbaren Gott vollendet und es werden die im Zeitalter der Reformation fortlebenden heidnischen Elemente (Heiligenverehrung als polytheistisches Überbleibsel, Priestertum und Ablass als manipulative Elemente, die letztlich die Allmacht Gottes leugnen) beseitigt. Ein solcher von den Menschen nicht manipulierbarer Gott, der nicht

Politik geht uns alle etwas an. Wer mit der EVP ins Bundeshaus reiste, konnte dies hautnah erfahren. Die Begegnung mit Nationalrätinnen, die spannenden Debatten und auch das imposante Gebäude waren ein Erlebnis. Beim anschliessenden Bummel durch die Berner Altstadt – mit oder ohne Münsterturm-Besteigung – konnte der Nachmittag mit etwas Freiraum gemütlich ausklingen. Unser schweizerisches Polit-Zentrum, das Bundeshaus in Bern, übt eine spezielle Faszination aus, insbesondere während einer Session. So erging es auch den über 20 Teilnehmenden, welche die Gelegenheit nutzten und mit der EVP des Bezirks Affoltern nach Bern reisten. Der lebendige Ratsbetrieb war spannend. Bei den Debatten über die Besteuerung landwirtschaftlicher Grundstücke und über die soziale Verantwortung, beziehungsweise die Garantieverpflichtung für Darlehen an den IWF zeigte sich, wie sehr jeder und jede von uns von der Politik und den Beschlüssen in Bern betroffen ist. Nationalrätin Marianne Streiff-Feller, EVP Bern, begrüsste die Angereisten persönlich und beantwortete Fragen aus der Gruppe in einem Sitzungszimmer, wo sonst jeweils die Kommis-

sionen tagen. Wer die Stühle zählte, kann erahnen, wie schwerfällig die Sitzungen in solch grossen Kommissionen zuweilen sein können. Doch Effizienz ist ja bestimmt nicht das Hauptziel einer demokratischen Politik. Hier zählt das Mitbestimmungsrecht weit mehr und die Teilhabe aller. Dank einer breiten Meinungsbildung, mit unterschiedlichen Voten aus all den verschiedenen Parteien, kommen am Ende oft praktikablere und ausgewogenere Entscheide zustande. Das ist einzigartig und dem gilt es Sorge zu tragen. Bereits sind weitere Veranstaltungen in Sicht, bei denen die EVP informiert und die politische Debatte mit Interessierten im Bezirk führt. Nachdem «Politik mit Feuer» wegen des gebrochenen Fusses des Ämtler EVPKantonsrats Daniel Sommer abgesagt werden musste, bietet sich die nächste Gelegenheit am 1. Oktober, mit «Polittalk» im «LaMarotte». Oder die stets heitere und erfrischende Wanderung auf dem Jakobsweg, am 10. September. Zu beiden Veranstaltungen sind auch Nicht-Mitglieder eingeladen.

Feriengrüsse aus luftiger Höhe

1. August auf dem Lande

Dieser Heissluftballon über dem Säuliamt schenkt allen Daheimgebliebenen sein herzliches Lächeln.

Lisette Müller, Präsidentin EVP Bezirk Affoltern

Dass der 1. August mit viel Feuerwerk für Gross und Klein gefeiert wird, ist Tradition. Aber auch unser Säuliamt, eine vorwiegend ländliche Region, wird immer stärker von der Konsumund Wegwerfmentalität erfasst. Dies zeigt sich an dem jedes Jahr in den Feldern oder auf Feldwegen liegengebliebenen Abfall aus Vulkanen, Raketenbatterien, Getränkeflaschen etc. Der Grossteil der Grünflächen am Dorfrand, wo das Feuerwerk ja gerne «gefahrlos» abgebrannt wird, dient der Landwirtschaft. Der liegengebliebene Müll kommt demnach früher oder später in den Nahrungskreislauf. Genau wie Sie, erfreut sich auch eine Kuh nicht über Müll in ihrem Essen! Zudem wird das Grasland auch als Weide genutzt, hierzulande vorwiegend durch Kühe und Schafe. Diese

Jäger in unserem Kanton verstehen es, für ihr Hobby zu werben und sich als Naturschützer und Tierfreunde zu brüsten. Dafür nehmen sie die eine oder andere Faktenungenauigkeit in Kauf. So auch im Artikel vom 21.7.2017. Die «Hege und Pflege» wird als Rechtfertigung für ein blutiges Hobby missbraucht und die Tätigkeiten der Jäger als Dienst an der Bevölkerung dargestellt. Doch in Wahrheit machen diese Tätigkeiten nur einen Bruchteil der Jägerbeschäftigung aus. Die Hauptbeschäftigungen sind das Jagen und das Töten von Tieren, wobei grausame Formen wie die Treibjagd und Fuchsbaujagd angewendet werden. Eine Promillegrenze für Jäger gibt es nicht.

sind sogenannte «Fluchttiere», dies bedeutet wiederum, dass wenn es neben der Weide kracht und knallt, diese versuchen zu flüchten. Problematisch wird dies, wenn es überall rundherum kracht und knallt. Während sich also Herr und Frau Feierfreudig «entsetzen», wenn der Bauer bei einer Geburt mal nicht auf der Weide steht, hetzen sie selbst die Tiere fast zu Tode. Wenn man sich also für eine ländliche Wohnregion entscheidet, sollte man auch dafür sorgen, dass diese ländliche Idylle erhalten bleibt. Auch 1.-August-Weggen und Cervelats sind Tradition, diese stammen von unseren Feldern … Diese soll man zum Feuerwerk geniessen, nicht mit Feuerwerk darin! Thomas Wüest, Wettswil

Die lügenden Behörden

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)

Überall dort, wo sich Behörden als 1.-August-Redner angesagt haben, könnte man sich fragen, ob man sich eine solche Rede antun soll. Die Behörden haben sich als eigene Kaste etabliert. Vorbei an Demokratie, Toleranz, Gemeinschaftsgefühl und Transparenz. Sie verstecken sich hinter Paragrafen, Amtsgeheimnis und ihrem Verlangen, uns immer mehr disziplinierend in ein Schema zu drängen. Was hat das mit Respekt gegenüber uns, mit Mündigkeit, mit Gleichberechtigung zu tun? Was mit Freiheit, Gleichheit und Heimat? Unsere Heimat

Gnade lässt sich nicht erwerben Wenn Gott die Gnade unabhängig vom menschlichen Willen gewährt, dann kann er sie auch Atheisten und Muslimen gewähren. Wäre ein Glaubensbekenntnis, also eine Willenserklärung und damit ein von Gott unabhängiger menschlicher Akt nötig, um der Gnade teilhaftig zu werden, wür-

den wir wieder in die Zeit vor der Reformation zurückfallen. Allenfalls kann man, wie dies die Calvinisten taten und tun, die Tatsache, dass jemand glaubt, als Zeichen auffassen, dass er in der Gnade ist, sicher kann man aber auch hier nicht sein. Entweder glaubt man an einen allmächtigen Gott, von dem man sich kein Bildnis machen kann, dann muss man auch seine Ferne und die Irrelevanz des eigenen Glaubens akzeptieren, oder man praktiziert eine Religion der Jenseitsversprechungen und guten Taten, dann ist sie aber nicht mehr in der calvinistischen Tradition und man wird besser Katholik, wo man wesentlich mehr Show und Trost für seine Steuern kriegt. Ein anderes Problem ist, wie weit Christen zur mitmenschlichen Liebe verpflichtet sind, dass sie sich dadurch aber nach reformierter Auffassung Gottes Gnade nicht erwerben können, ist klar. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Bei der Jagd geht es ums Töten!

(Bild Monika Costello, Affoltern)

Zuschriften sind willkommen

klar offenbart, wer in seiner Gnade steht, ist für den Menschen schwer erträglich. Deshalb hat sich die strenge calvinistische Lehre, so attraktiv sie intellektuell im Vergleich zu den anderen christlichen Bekenntnissen ist, auch nicht durchgesetzt. Weil Sie die in dieser Leere angelegte Ferne Gottes auch nicht ertragen, erklären Sie nun, die Gnade sei wie jedes Geschenk nur wirksam, wenn sie bewusst angenommen werde. Sie unterstellen also die Gnade den Regeln des (römischen) Vertragsrechtes. Das widerspricht aber jeder Logik.

haben sie verscherbelt. Uns wird vorgelogen, dass Neoliberalismus, Globalisierung und die bilateralen Verträge die Lösung seien – im Gegenteil: Wir Normalbürger wurden ins Hamsterrad von unsicheren Arbeitsplätzen und der Konsumhaltung gezwängt, und sie drängen uns fahrlässig offene Grenzen auf – eine kostspielige und krankmachende Situation. Darüber wollen wir nachdenken, und nicht über unbedarft-schwadronierende Behördenworte am Tag unserer Heimat. Hans Roggwiler, Zwillikon

«Gäbe es keine Jäger, wäre der Wildbestand viel grösser.» Falsch! Regulierung wird als Legitimation für den Abschuss missbraucht. Doch genau die Jagd ist die Ursache des Übels, denn Jagddruck erhöht Wildtierpopulationen. Wildbiologisch wichtige Sozialstrukturen werden zerschossen. Wäre die Jagd tatsächlich regulierend, müsste sie den Wildbestand nicht jedes Jahr wieder von vorne dezimieren. Beispiele wie Nationalpärke und der Kanton Genf (Jagdverbot seit 1974) zeigen, dass eine natürliche Regulierung funktioniert. Ursprünglich tagaktive Wildschweine, Füchse und Rehe wurden durch die Verfolgung nachtaktiv, was zu mehr nächtlichen Unfällen mit Tieren führt. Durch das unnötige Aufscheuchen und in den Wald Zurück-

drängen provoziert die Jagd vielfach Wildschäden. Ausserdem ist nicht der Wildverbiss für den Wald das Hauptproblem, sondern der asiatische Laubholzbockkäfer und die Kastaniengallwespe. Jagddruck und Stress fördern im Weiteren Krankheiten bei Wildtieren. Professionelles Wildtiermanagement ist gefragt und nicht die Jagd nach Trophäen. Daher hat die Tierpartei Schweiz (TPS) am 18. Juli 2017 in Zürich die kantonale Volksinitiative «Wildhüter statt Jäger» mit über 7300 Unterschriften eingereicht. Weitere Informationen und diverse auf Fachliteratur gestützte Argumente sind zu finden unter www.pro-wildtier.ch. Nicole Holzherr, Aeugst, Vorstandsmitglied Tierpartei Schweiz (TPS).

Treten an Ort mit der Altersvorsorge 2020 Die finanzielle Schieflage der Altersvorsorge, der AHV und der Pensionskassen, erfordert Massnahmen, das ist unbestritten. Es mag im Detail kompliziert sein, im Wesentlichen aber ist es einfach. Das Hauptproblem ist die längere Lebenserwartung der Menschen. In gut 20 Jahren ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Rentner in unserem Land um 4 Jahre oder 25 % der Rentenzeit angestiegen. Es gibt drei Möglichkeiten der damit entstandenen finanziellen Unterversorgung zu begegnen. 1. Rentenalter erhöhen. 2. Geld einschiessen. 3. Renten kürzen. Rentenkürzungen entfallen, weil bereits früher gemachte Versuche im Parlament oder vom Volk deutlich abgelehnt wurden, das ist zu akzeptieren, also bleiben nur die ersten beiden Varianten. Der zur Abstimmung gelangende Vorschlag sieht eine Mischung aus Einnahmen und Rentenalter-Erhöhung vor. An sich der richtige Ansatz, der aber zu zögerlich und damit zur Stabilisierung der AHV und der beruflichen Vorsorge ungenügend ausfällt. Was noch viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass mit dem vorgeschlagenen, sozialpolitisch völlig unnötigen Ausbau, die bescheidenen Schritte in die richtige Richtung wieder zunichtegemacht werden.

Drei Schritte vor, drei Schritte zurück Das Rentenalter der Frau wird dem der Männer mit 65 Jahren gleichgestellt. Die damit verbundene Verbesserung in der AHV beträgt 1,3 Milliarden

Franken im Jahr. Der vorgeschlagene Ausbau, 70 Franken monatlich und eine Verbesserung der Renten für Ehepaare, allerdings nur für Neurentner, kostet im Jahr 1,4 Milliarden. Finanzielle Verbesserung der AHV nichts! Die vorgesehene verbesserte Flexibilisierung des Altersrücktritts ist sinnvoll. Gleichzeitig aber wird der bestehende Freibetrag (Sozialversicherungsbeitrag-befreites Erwerbseinkommen für Rentner) ersatzlos gestrichen. Motivation für längere Berufstätigkeit keine! In der beruflichen Vorsorge wird die Senkung des Umwandlungssatzes, das heisst die Reduktion der Leistung mit solidarischen Beiträgen aller Versicherten, 20 Jahre lang kompensiert. Also findet einmal für die kommenden 20 Jahrgänge keine Korrektur statt. Für die nachfolgenden Jahrgänge ist die Kompensation aus heutiger Sicht ungenügend, um nicht zu sagen illusorisch, weil kein Mensch weiss, wie sich in 20 Jahren die für die Pensionskassen wichtigen Finanzerträge entwickeln. Lösung des Problems kompliziert und fast nichts!

Nicht zukunftstauglich Diese Vorlage muss abgelehnt werden, weil sie den Auftrag, die Renten zu sichern und die Altersvorsorge zu stabilisieren, nicht erfüllt. Im Gegenteil, mit dieser Vorlage wird in wenigen Jahren die finanzielle Schieflage noch stärker als heute zum Ausdruck kommen. Darum Nein zur Vorlage Altersvorsorge 2020. Toni Bortoluzzi, Affoltern


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Sommerserie

Freitag, 28. Juli 2017

Ziegen mit Familienanschluss Tiere und ihre Halter (4): Zwei junge Mütter bilden Ziegen zu Trekking-Tieren aus Zum Dorfbild in Rifferswil gehören zwei junge Familien, die mit ihren beiden Ziegen unterwegs sind. Die Ziegen tragen Taschen auf dem Rücken. Noch sind die Taschen leicht, denn die Ziegen sind noch jung. Sie sind extrem neugierig und lernen schnell. ................................................... von regula zellweger Steffi Haller ist in Rifferswil auf dem elterlichen Bauernhof aufgewachsen. Nun wohnt die Musikerin zusammen mit ihrem Mann und den vier Kindern in einem Einfamilienhaus in Unterrifferswil. Angela Della Torre lebt mit Mann und Sohn in der Nachbarschaft von Steffi Haller. Die beiden Mütter haben ein gemeinsames Projekt, das sowohl sie als auch die insgesamt fünf Kinder begeistert: Zwei Bündner Strahlenziegen, die sie zu TrekkingZiegen ausbilden.

Süsse Zicklein Als die Ziegenbabys im Januar 2017 in den alten Bauwagen, der zu einem Stall umfunktioniert wurde, einzogen, mussten sie regelmässig mit der Flasche gefüttert werden. Sie waren rund 50 Zentimeter lang und 30 hoch und hatten in einer Holzkiste Platz. Wenn sie erwachsen sind, werden sie etwa 75 Zentimeter hoch und 55 Kilogramm schwer sein. Die beiden Ziegen-Halbschwestern bekamen die Namen Freya und Gira, Freya wurde drei Monate konsequent von Steffi gefüttert, Gira von Angela, um eine enge Bindung aufzubauen. Die Ziegen-Ziehmütter hatten sich sehr gut vorbereitet und auch Fachliteratur studiert. Artgerechte Tierhaltung ist ihnen ein grosses Anliegen. Zudem mussten sie auch ihre Ehemänner überzeugen.

Liebe und Konsequenz Seit einem halben Jahr sozialisieren die beiden Frauen nun die jungen Ziegen fachmännisch und konsequent so, dass sie sich Menschen unterordnen. Ziegen sind Herdentiere und orientieren sich an einem Leittier. Sie sind extrem neugierig und klug und brauchen bei dieser Art des Aufwachsens – ausserhalb einer Herde – viele Streicheleinheiten. Nun sind die Zicklein bereits junge Ziegen. Angela hat beiden eine Tasche genäht und liebevoll mit dem Namen bestickt. Sie tragen sie über dem Rücken, jetzt noch ohne Last, wenn sie mit ihren «Müttern» und den Menschenkindern spazieren gehen.

Tiere und ihre Halter Sie können gross oder klein sein, kuschelig, respekteinflössend oder nützlich, die Tiere in Ämtler Stuben und Ställen, in Wäldern, auf Wiesen und in Gewässern. Diesen Sommer rücken die «Anzeiger»Journalisten Tierhaltung in ihren verschiedensten Formen in den Fokus. Das reicht von Zucht und Dressur über Hege und Pflege bis zur persönlichen Beziehung. Die Sommerserie dauert bis Mitte August. (red.) Bisher erschienen: 18. Juli: Echsen, Schlangen, Frösche und andere «Mitbewohner». 21. Juli: Jäger pflegen die Natur und rücken bei Wildunfällen aus. 25. Juli: Die berührende Dorfposse von der sehbehinderten Verona.

An der Leine die Ziegen, an der Seite und auf dem Rücken die Kinder – so sind die beiden jungen Mütter aus Rifferswil unterwegs. (Bilder Regula Zellweger) Nutztiere Steffi und Angela entschieden sich für Bündner Strahlenziegen, weil diese sehr robust und temperamentvoll sind und weil diese Rasse Ende der 90erJahre fast ausgestorben war. Zudem können Bündner Strahlenziegen eine intensive Beziehung zu Menschen aufbauen. Man erkennt die mehrheitlich schwarzen Bündner Strahlenziegen an den zwei weissen Strahlen, die vom Horngrund bis zur ebenfalls weissen Nase verlaufen, auch der Spiegel und die «Stiefel» sind weiss. Es sind Nutztiere, die Milch und Fleisch liefern. Freya und Gira sind im offiziellen Schweizer Herdenbuch aufgeführt, damit wird Inzucht und eine Vermischung von Rassen vermieden. In zwei Jahren sind sie so weit, Junge zu haben. Der Bock wird dann gezielt ausgelesen – wichtig ist, dass er nicht aggressiv ist. Unbeliebt ist auch das «Erbmaterial» von Ziegen, die hohe Zäune überspringen.

erhöhten Plätzen. Auf Spaziergängen, die sie über alles lieben, und beim Wechsel auf eine Weide, gehen sie an der Leine. Die Weide muss relativ schnell gewechselt werden, da Ziegen anfällig für Parasiten sind. Erst nach sechs Wochen ist ein Weideplatz wieder nutzbar. Weidemanagement nennt man das. Die beiden Ziegen sind Persönlichkeiten, Freya ist die Unabhängige, sie will dominieren und fordert die sanftere, ausgeglichenere Gira immer wieder zu einem spielerischen Hornduell auf. Ziegen meckern differenziert. Da man sich im dörflichen Rifferswil noch immer grüsst, wenn man sich begegnet, meckern die beiden Ziegen auch immer, wenn sich ihre Wege mit Menschen kreuzen.

für ihre Kinder sein. Sie halten die Ziegen nicht, damit die Kinder Verantwortung für ein Tier übernehmen. Sie wollen Vorbild sein und tragen die Verantwortung für die Ziegen selbst. Ihre Kinder sollen eine gesunde Beziehung zu Tieren aufbauen, Empathie entwickeln und Freizeitmöglichkeiten haben, die eine echte Alternative zu Computer und Fernsehen bieten. Sie lehnen die digitale Welt nicht generell ab, beide Ehemänner sind in der ITBranche tätig, aber die Kinder sollen sich viel im Freien bewegen und im Umgang miteinander und mit den Tieren Sozialkompetenzen entwickeln – und Spass haben. Die beiden Frauen sind oft miteinander unterwegs, die beiden Jüngsten tragen sie auf dem Rücken.

Ungewöhnliche Begegnungen Pädagogische Gedanken Steffi und Angela sind Vorbilder für die Zicklein, und sie wollen es auch

Sidonie Haller, die zweitjüngste der vier Hallerkinder, führt Freya bereits mit Selbstsicherheit. Die braucht sie,

denn Freya weiss, was sie will. Schlägt man den Heimweg statt den Weg zur Weide ein, bockt Freya. Sie will Rosen fressen und lieber Heu als Gras. Und am liebsten nascht sie Blätter von den Bäumen. Die Gefahr bei Spaziergängen, bei denen die Ziegen auch mal freigehen dürfen, kann die Begegnung mit Hunden sein. Deren Besitzer sehen zwei freilaufende Vierbeiner und leinen ihre Hunde los. Hunde jagen Ziegen wie Rehe, das haben sie im Blut. Steffi und Angela beschützen ihre Ziegen – geschützt von Elektrozaun sind die Ziegen auch in ihrem Gehege. Die Kinder haben die Schilder entworfen und gemalt, die darauf hinweisen, dass die Tiere nicht gefüttert werden dürfen und dass niemand das Gehege betreten darf. Die Beziehung zu den Ziegen findet Steffi Haller ähnlich intensiv, wie man sie zu Hunden hat. «Der Vorteil ist, dass man keine Häufchen einsammeln muss», lacht sie.

Langfristiges Projekt Steffi und Angela lieben ihre Ziegen, aber sie sind nicht sentimental. Sie werden Ziegenkäse produzieren. Und sie möchten mit den Ziegen auch in die Berge – den Anhänger für den Ziegentransport haben sie bereits. Heute tragen Freya und Gira erst den Znüni in ihren Taschen, später werden sie Lasten bis zu 15 Kilogramm tragen können. Noch gibt es keine Ziegenmilch, aber Steffi und Angela werden einen Milchverarbeitungskurs besuchen. Ihr Ziegenprojekt ist keine Eintagsfliege, sondern auf viele Jahre ausgerichtet. Ideal ist, dass sich zwei Familien die Haltung teilen – und sollten in den Schulferien beide Familien mal weg sein, ist der Hallersche Bauernhof auch nicht weit.

Persönlichkeiten Gira und Freya bewohnen den braun gestrichenen Bauwagen und haben Umschwung mit Klettermöglichkeiten. Ziegen wollen wortwörtlich hoch hinaus. Sie schlafen auch gern auf

Auf der Lesebank der Bibliothek wird gerastet und der von den beiden Ziegen mitgetragene «Znüni» verspeist.


Vermischtes

ratgeber

Freitag, 28. Juli 2017

Rock’n’Roll

Vorverkauf auf Kurs

Am 31. Juli lässt es die CQ-Bar wieder an der frischen Luft krachen. > Seite 15

Cup-Knaller FCWB – FCB: Es sind nur noch wenige Sitzplätze verfügbar. > Seite 20

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Ein «Zugpferd» Walti Winkler prägte fast vier Jahrzehnte die Sek. Bonstetten mit. > Seite 21

Naturschutzgebiet und Landwirtschaft Wanderung von Laupen nach Murten Egon Wenzinger über Aktienmärkte

Der US-Aktienmarkt – das Kaufsignal besteht noch! US-Börsen haben sich nach einer erneuten Bilanzflut mit leichten Kursabschlägen präsentiert. Viele Leute nehmen nun Gewinne mit und positionieren sich neu. Bei den Einzelwerten standen die Aktien von General Electric auf den Verkaufslisten der Börsianer. Zeitweise stürzten die Aktien um mehr als fünf Prozent ab und schlossen 2,92 Prozent niedriger. Der neue Chef des Mischkonzerns, der Kraftwerke, Flugzeugmotoren und Röntgengeräte herstellt, lässt sich mit seiner Langfristprognose mehr Zeit als der Börse lieb ist. Microsoft-Papiere gaben trotz positiver Zahlen rund ein Prozent nach. Der Technologiesektor hatte zuletzt besonders stark zugelegt, weil Investoren auf der Suche nach Wachstumspapieren ihr Geld in solchen Werten anlegen. «Wenn die Tech-Quartalsberichte enttäuschen, könnte dies eine Korrektur auslösen», meinten einige Börsenbeobachter. In der kommenden Woche stehen die Zahlen von weiteren Branchengrössen wie Amazon, Alphabet und Facebook an. Ebay warnte Anleger vor einem ungünstigeren Geschäftsverlauf in diesem Quartal. Anleger warfen daraufhin die Papiere des InternetHändlers aus ihren Depots, und die Ebay-Aktie gab 1,6 Prozent nach. Seinen grossen Versprechungen zufolge waren die Erwartungen an US-Präsident Trump von Anfang an zu hoch. Der Dollar zog nach seinem Wahlsieg kräftig an, die Aktienkurse jagten von Rekord zu Rekord. Da die Republikaner nicht nur das Weisse Haus, sondern auch das Abgeordnetenhaus und den Senat kontrollierten, träumten Investoren von einer konservativen Revolution à la Ronald Reagan. Eine Deregulierungs- und Steuersenkungsoffensive sollte Amerika wieder zur Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft machen. Unter den Anlegern wachsen aber schon seit einiger Zeit die Zweifel, ob Präsident Trump seine Wahlversprech-ungen wie etwa Steuersenkungen umsetzen kann. Der Flop mit der Gesundheitsreform wirkt noch nach. Das dämpft nicht nur die Kauflaune an den Aktienmärkten, sondern auch der Dollar schwächte sich seit Mitte Januar 4,3 Prozent ab. Das hat allerdings für multinationale USFirmen günstige Auswirkungen.

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Schlösser und Burgen, Wiesen und Weiher prägen die Wanderung. Sie führt durch weite Felder sowie durch kühle Wälder und ein schmuckes Naturschutzgebiet. Mit der Bahn geht es über Zürich und Bern nach Gümmenen und mit dem Bus nach Laupen, am Zusammenfluss von Saane und Sense, wo die drei- bis vierstündige Wanderung beginnt. Das Wahrzeichen ist das Schloss Laupen. Es wurde auf einem Felssporn im 10. Jahrhundert an dieser strategisch wichtigen Lage erbaut. Am Uferweg der Saane entlang erreicht man in einer halben Stunde das Naturschutzgebiet Auried, ein kleines Juwel mit zahlreichen Weihern und Tümpeln – ein Paradies für Tiere. Vor der Verbauung war dies ein Nebenarm des Flusses, später wurde hier in Gruben Kies abgebaut. Das Auried zeigt auch schön, wie Naturschutzgebiete und Landwirtschaft gut nebeneinander Platz haben. Im Wasser und aus dem Schilf quakt und trillert und zwitschert es immer

Das Naturschutzgebiet Auried – ein Paradies für Tiere. (Bild zvg.) wieder. Ein Fischreiher wartet geduldig auf seine Beute und ein Reh schreitet vorsichtig am Ufer entlang, während in einem anderen Bereich Schottische Hochlandrinder weiden. Die Wanderung führt abwechslungsweise durch Kulturland und Wälder und

durch die beiden Dörfer Liebistorf und Salvenach. Anschliessend geht es hinunter nach Murten, mit einer grossartigen Sicht auf den See, wo es sich in einem der Restaurants ausruhen lässt. Anschliessend bleibt genügend Zeit, um die hübsche mittelalterliche Alt-

stadt und die schöne Hafenanlage zu betrachten. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung: Samstag, 12. August. Anmeldung bis 9. August per Mail: miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Tel. 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Internationaler Ranger-Tag

Rabattwürfeln bei der Drogerie Rütimann

Am Sonntag im Wildnispark Zürich

Feuerwerksverkauf in Hausen Seit 40 Jahren verkauft die Drogerie Rütimann in Hausen 1.-August-Feuerwerk. Qualität und Sicherheit stehen seit je an erster Stelle – soll das Feuerspektakel doch bei Gross und Klein Freude bereiten. Jeder Einkauf wird belohnt: Jeder Kunde darf seine Rabatte selber erwürfeln – 12 % Rabatt sind möglich, am 1. August mit Feuerwerker-Zmorgä.

Ihr «Büro» ist der Naturwald: Am internationalen Ranger-Tag darf mit dem Rangerteam gefeiert werden. (Bild Wildnispark Zürich)

Rangerinnen und Ranger aus der ganzen Schweiz treffen sich am 30. Juli zur Feier des Internationalen Ranger-Tages im Sihlwald. Die Waldkenner des Wildnisparks können an diesem Tag in den Naturwald begleitet werden, an Informationsständen kann mehr über die Arbeit der Swiss Rangers sowie über Ranger in Ecuador erfahren werden. Ein spannender Film sowie ein Basteltisch runden das Programm ab. Dort entdeckt man totes Holz voller Leben und uralte Buchen neben Keimlingen von Esche und Ahorn. Man kann nach den Spuren der waldlebenden Tiere suchen und sich über einen angeknabberten Fichtenzapfen freuen. Wer weiss, dass im Sihlwald Rothirsche ganzjährig heimisch sind? Über den

Rothirsch, das Tier des Jahres von Pro Natura, erfährt man am Informationsstand beim Besucherzentrum Genaueres. Gleichzeitig können sich Kinder und Jugendliche am Basteltisch vergnügen oder sich bei den Rangern über ihren neuen Traumberuf erkundigen. Die Veranstaltung ist gratis und eignet sich für Erwachsene und Kinder. (pd.) Programm Areal Besucherzentrum in Sihlwald: 13 bis 16 Uhr: Informationsstände Swiss Rangers, Informationsstand mit Orchideen aus Ecuador, Informationsstand zum Rothirsch, Film Don Hector Yela, Ranger in Ecuador. 14 und 15 Uhr: Kurze Naturwald-Führung mit einem Sihlwald-Ranger. 14 bis 16 Uhr: Basteltisch mit Naturmaterialien beim Besucherzentrum. Weitere Infos: www.wildnispark.ch; www.facebook.com/wildnispark; www.twitter.com/wildnispark.

Der Vulkan oder Zuckerstock ist der Klassiker im Familienfeuerwerk. Seine Beliebtheit kommt aber nicht von ungefähr, sondern besticht durch die schönen bis zu 12 Meter hohen Feuerspiele, die beinahe geräuschlos die Betrachter verzaubern. Immer mehr im Trend sind die Feuerwerks-Kreationen, die ein tolles Bouquet nach dem anderen an den Himmel zaubern. Natürlich steht neben dem umfangreichen Raketensortiment auch eine grosse Anzahl an leisem Feuerwerk zur Auswahl. Sollte der Kunde unschlüssig sein, kann er auf 40 Jahre Erfahrung bei Claudio und Diana Rütimann zählen – kompetente Beratung ist Trumpf. Das Sortiment in Hausen ist gross und bietet auch den Kleinen viele Highlights ohne Angst.

Der sichere Umgang mit Feuerwerk ist wichtig Kinder sollten immer nur in Begleitung von Erwachsenen Feuerwerk kaufen und abbrennen. Auch sei die Distanz zu Häusern und Bäumen zu beachten, speziell bei Raketen soll der Start aus einem fest im Boden verankertem Rohr erfolgen und die Wind-

Freuen sich schon auf den 1. August: Familie Rütimann – das Verkaufsteam 2017. (Bild zvg.) richtung beachtet werden. «Diese Startrohre sind immer gratis dabei, damit das Bouquet erst in der Luft losgeht», erklärt Claudio Rütimann, Inhaber der Drogerie und selber leidenschaftlicher 1.-August-Feuerwerker. Wer sein Feuerwerk nicht lange zu Hause lagern will, kann es auch am 1. August von 9 bis 12 bei der Drogerie Rütimann einkaufen. Weil der Chef und seine Frau sowieso gerne Kaffee trinken, schenken sie, solange Vorrat, Kaffee und 1.-August-Weggen an die Kundschaft. (pd.)


Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 30. Juli 10.00 Eucharistiefeier Freitag, 4. August 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 29. Juli 17.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 28. Juli Ab 17.00 Uhr Café Chazon Sonntag, 30. Juli 10.00 Gottesdienst mit der EMK in der Heilsarmee (Predigt Doris Habegger) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Sonntag, 30. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 30. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 30. Juli 10.00 Gottesdienst «Persönlich», Ueli Baltensperger Kinderprogramm Montag, 31. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 30. Juli 10.00 Gottesdienstbesuch in der Heilsarmee, Wiesenstrasse 10, Affoltern am Albis mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 30. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 30. Juli 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen Sammelklasse www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 30. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 30. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfrn. Bettina Stephan www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 30. Juli 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss an den Gottesdienst Chilekaffee in der Chilestube

Sonntag, 30. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Hürlimann

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 30. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst am Albis Pfrn. B. Stephan 9.30 Fahrdienst vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 30. Juli 19.00 Abend-Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Musik: Casey Crosby

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 30. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christoph Hürlimann

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 30. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Hürlimann Mittwoch, 2. August 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien Donnerstag, 3. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey

Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 30. Juli 10.00 Gottesdienst mit a. Pfr. Jakob Dubler, Oerlikon Dienstag, 1. August, Nationalfeiertag 20.00 Glockenläuten für die Heimat

Ref. Kirche Maschwanden Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 30. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser

Sonntag, 30. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau mit Pfr. Dubler Amtswoche Pfr. J. Schultz

Sonntag, 30. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst Fahrdienst: Paula Gut Telefon 044 761 21 68 Wandern zum Regionalgottesdienst mit Käthy Bättig. Treffpunkt 7.30 Uhr Chilehuus Infos unter 076 561 34 09 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 30. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 30. Juli 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz Fahrdienst: Anmeldung bis 29. Juli Telefon 044 700 09 91 Donnerstag, 3. August 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 29. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 30. Juli 9.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 2. August 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 4. August 9.15 Kein Gottesdienst

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

August-Programm 2017 Dienstag, 8./15./22./29 Aug. 2017 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 23./30. August 2017 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 3. August 2017 WANDERUNG Meltingerberg (Schwarzbubenland) Wanderzeit: 3 Std. 7.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. Ernst Bründler Anm: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 10. August 2017 SENIORENTREFF «Wurscht und Gsang» 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 17. August 2017 BERGWANDERUNG Wildspitz, Hürital–Sattel Wanderzeit: 4 Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 24. August 2017 SPAZIERGRUPPE Gibswil–Wald Spazieren: 1½ Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 31. August 2017 MITTAGSTISCH der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–, An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91


Veranstaltungen agenda

Freitag, 28. Juli Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Samstag, 29. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Uerzlikon ab 18.00: Uerzliker Waldfest mit Festwirtschaft, Spielen, Tanz und Konzert: braXXis und The Taperets. Waldhütte Uerzlikon, Erdbeeriholz, Steinhauserstrasse, Kappel

Montag, 31. Juli Affoltern am Albis 17.00: CQ Bar's BBQ Party. Grill und Live Musik mit «Ed Philips and the Memphis Patrol». Türöffnung 17 Uhr. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

Mittwoch, 2. August Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Freitag, 28. Juli 2017

Die Sonne schien wieder in Strömen Letzte Vorbereitungen für das Uerzliker Waldfest vom Samstag Die tüchtigen Mannen des organisierenden UnihockeyClubs Albis Devils machen bei den Vorbereitungen für das Uerzliker Waldfest dort weiter, wo die Aufräumarbeiten letztes Jahr geendet hatten: im strömenden Regen. Für morgen Samstag ist jedoch schönstes Waldfestwetter vorhergesagt. ................................................... von martin platter Wie das Stakkato eines Maschinengewehrs klingen die dicken Regentropfen, die auf die Zeltplane niederprasseln. Es ist bereits der dritte Regenschauer, der am letzten Dienstagabend innerhalb von 90 Minuten auf das Festgelände im Uerzliker Erdbeeriholz niedergeht. Dennoch sind die Mitglieder des organisierenden Unihockey-Clubs Albis Devils bester Laune. Sie haben vorgesorgt, etliche tragen wasserdichte Regenmäntel und -hosen. Überhaupt kann das schlechte Wetter der Infrastruktur und den Besuchern des Waldfestes immer weniger anhaben. Die Küche und die Sitzbänke vor der Uerzliker Waldhütte

sind inzwischen mit einem stabilen Zeltvordach geschützt, das fix an der Hütte und im Boden verankert ist. Auch in der neuen Bar ist man bestens vor Regen geschützt. Nur die Tanzfläche der Bühne steht im Freien und der andere Teil der Festbänke, der jeweils bei Grossandrang aufgestellt wird.

Legendäres Waldfest im Erdbeeriholz Grossandrang herrscht eigentlich immer am Uerzliker Waldfest, das mit Recht als legendär bezeichnet werden darf. Denn es ist eines der letzten seiner Art und neben der Uerzliker Fasnacht das wichtigste Bindeglied für das soziale Leben in der Gemeinde Kappel. Wegen der guten Stimmung, die regelmässig vorherrscht, hat das Uerzliker Waldfest bis weit in den Bezirk und die benachbarte Zuger Kantonsgrenze hinaus einen guten Namen. Seit 2010 wird es von den Mitgliedern der Albis Devils und am Festtag von zahlreichen weiteren Helferinnen und Helfern durchgeführt. Auch diesmal locken wieder typische Waldfest-Attraktionen wie Büchsenwerfen, Luftgewehrschiessen, das Angel- und das Ringlispiel und – als Anleihe auf den Unihockeyclub – das Torwandschiessen. Neu dazugekom-

Noch ist der Festplatz im Rohbau, steht die Tanzbühne nicht. Doch morgen Samstag wird alles bereit sein fürs Uerzliker Waldfest. Bei bester Laune gönnen sich die «Albis Devils» eine Pause. (Bild Martin Platter) men ist die «Bier-Pong-Ecke» – man darf gespannt sein! Musikalisch wird mit der Baarer Band braXXis in den Abend gestartet. Eine zehn Musiker starke Brassband mit sehr breitem Repertoire von Coldplay über Polo Hofer bis zu den Schlagern von Peter Alexander. Danach übernehmen «The Taperets», ebenfalls eine Coverband, die sich jedoch rockiger gibt und gleich über drei Lead-Sänger verfügt.

Open Air mit Rock’n’Roll und Grill Elvis Tribute Band und BBQ in der CQ Bar, am 31. Juli in Affoltern

Donnerstag, 3. August Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 09.25: OTTENBACH60plus: Fahrt: nach Affoltern, S5 bis Stadelhofen, Forchbahn bis Rehalp. Wanderung: Wehrenbachtobel, dem Bach entlang bis Burgwies. Ca. ¾ Std. Mittagessen im Restaurant. Nachher weiter dem Elefantenbach nach bis zum Botanischen Garten, ca. ½ Std. Billette: Tageskarte Zürich, kann auch besorgt werden. Treffpunkt Posthaltestelle Engelwiese.

In der Woche vom 1. August erscheint der «Anzeigers» am Donnerstag, 3. August. Einträge für nächste Woche bitte bis spätestens Montag, 31. Juli, 10.00 Uhr. Wir danken für Ihr Verständnis. anzeigen

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Weitere Informationen: waldfest-uerzlikon.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Unter dem Hammer ...» ... wird auf dem Amboss glühend heiss das Eisen geschmiedet. Beat Steudler und Sohn Roman zeigen das Handwerk des Schmieds heute. Es entstehen nebenbei auch Kunst- und Gebrauchsgegenstände. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 24. August.

Das BBQ vom 31. Juli in der CQ Bar beim Bahnhof Affoltern ist bereits zur Tradition geworden. Am kommenden Montag lässt die Elvis Tribute Band Ed Philips and the Memphis Patrol den King of Rock’n’Roll aufleben. Einmal pro Jahr, traditionell am 31. Juli, lässt es die CQ-Bar an der frischen Luft krachen. Mit Musik, Grilliertem und erfrischenden Getränken wird gefeiert. In diesem Jahr wird Musik von Elvis Presley von einer der besten Tribute-Bands gespielt. Dies wird Musikliebhaber, Stammgäste und Passanten auf den Platz gegenüber dem Affoltemer Bahnhof locken. Traditionsgemäss werden auch der eine oder andere Oldtimer oder ein prächtiges Motorrad erwartet. Unter die Gäste werden sich auch den 50er-Jahren entsprechend gekleidete und frisierte Besucher mischen. Sie müssen sich keine Angst um die prächtige Frisur machen, denn sollte es nass werden, findet der Anlass in der Bar statt.

Sie spielt von Rock über Pop bis zu Soul und Funk alles, was das Publikum begehrt. Fürs leibliche Wohl wird ab 18 Uhr gesorgt. Von 18 bis 19 Uhr ist der Eintritt gratis, ab 19 Uhr kostet es zehn Franken, wenn man 16-jährig oder älter ist. Parkierungsmöglichkeiten gibts direkt beim Festgelände, die Zufahrt ist ausgeschildert. (pd.)

Aeugstertal

Ed Philips and the Memphis Patrol spielen am 31. Juli in der CQ Bar in Affoltern. (Bild zvg)

Um 17 Uhr geht es los mit dem Barbetrieb. Zu trinken gibt es das klassische Barangebot und natürlich trübes und dunkles Ämtler-Bier. Ab 18 Uhr gibt es Burger, Spare Ribs, Pulled Pork und halbe «Güggeli» vom Grill. Von 19 bis 23 Uhr werden Ed Philips and the Memphis Patrol in mehreren Sets die grössten Hits von Elvis Presley

spielen. Die Band aus Budapest hatte ihren ersten Schweizer Auftritt 2012 in der CQ Bar. Seither kehrte sie jedes Jahr für einen Auftritt in die Affoltemer Bar zurück. Gastgeber Sandro Quirici lobt die Band und ihre Musiker als authentisch und eine der besten Elvis TributeBands. (abo)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Vielschichtig-Tief», Bilder von Bruno Arnold. Bis 13. August.


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Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung Simone Grob Pharma-Assistentin Liebi Simone Härzlichi Gratulation zur bestandene Prüefig! Das häsch du super gmacht – mir sind stolz uf dich! Mir freued üs bsunders, dass du wiiterhin bi üs bliibsch. S’Team vo de Heumoos Apothek

Herzlichen Glückwunsch Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung

Abschlussausflug mit den erfolgreichen Lehrabgängern 2017 der Leuthard Bau AG Merenschwand/Affoltern a.A. Im Sommer 2017 beendeten sieben Lernende der Leuthard-Gruppe ihre Ausbildung erfolgreich. Die Leuthard-Gruppe gratuliert allen Lehrabgängern herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung. Erfolgreiche Lehrabgänger 2017: Bramato Luca Bütler Samuel Galindo Dario Marco Haljimi Musa Mehmedi Adis Onorati Giuliano Rodrigues Machado Kilder

Tägerig Aristau Hedingen Obfelden Merenschwand Affoltern am Albis Zwillikon

Maurer EFZ Verkehrswegbauer EFZ Maurer EFZ Kaufmann E-Profil EFZ Baupraktiker EBA Maurer EFZ Maurer EFZ

Die Lehrabgänger feierten ihre erfolgreich bestandene Lehrabschlussprüfung zusammen mit den Lehrlingsverantwortlichen beim Rennsportfeeling auf der Kartbahn in Wohlen AG und im Restaurant Bahnhöfli in Mettmenstetten.

Von links nach rechts: Jasmin Roos Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Wettswil

Lorena, Tobias, Elodie (v.l.n.r)

Fabrizio D’Angelo Detailhandelsassistent EBA, Volg Hedingen

Liebe Lorena und Elodie, lieber Tobias Wir gratulieren Euch ganz herzlich zum bestandenen Qualifikationsverfahren und wünschen Euch alles Gute auf Eurem weiteren Lebensweg. Vielen Dank für 3 tolle Jahre! Euer Kolb-Team Hedingen

www.apotheke-bonstetten.ch

Rina Bunjaku Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Ottenbach

Landi Albis

Zur bestandenen Maurer-Lehrabschlussprüfung gratulieren wir Moritz Ernst

Das smartec-Team gratuliert unseren beiden Lehrlingen zur bestandenen Lehrabschlussprüfung.

herzlich und wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg viel Glück und alles Gute.

Lucas Vosseler Elektroinstallateur EFZ

Belegschaft und Geschäftsleitung

v.l.n.r.: Sabina Pauli (Lehrlingsverantwortliche Abteilung KV), Luca Bramato, Dario Marco Galindo, Kilder Rodrigues Machado, Adis Mehmedi, Giuliano Onorati, Roger Boog (Lehrlingsverantwortlicher Abteilung Hochbau), Musa Haljimi, Heidi Huser (Lehrlingsverantwortliche Abteilung KV)

Die Leuthard-Gruppe bietet Lehrstellen als Maurer/In, Verkehrswegbauer/In, Baumaschinenmechaniker/In oder Kauffrau/Kaufmann an. Bewerbungen nehmen wir gerne auf jobs@leuthard.ag entgegen.

www.leuthard.ag

Gian Büchler Montageelektriker EFZ

8932 Mettmenstetten

Drei Lernende durften am 13. Juli 2017 im Haus zum Seewadel zusammen mit ihren Angehörigen ihren erfolgreichen Abschluss feiern. Noch vor diesem Akt wurden am Nachmittag die Bewohnerinnen und Bewohner mit einer kleinen Feier verwöhnt. Bereits zum dritten Mal in Folge fand ein Projekt mit den Lernenden aller Bereiche und aller Ausbildungsstufen statt. Auch dieses Jahr war die Aufgabe, einen Nachmittag für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses zu gestalten. Im Vorfeld wurde geplant, gezeichnet, entworfen, verworfen, gebastelt und geübt, denn es sollte ein Überraschungsnachmittag werden und dazu noch ein ganz anderer als die vorangegangenen. Die Vorbereitungen kamen gut voran, aber eine gewisse Nervosität war unter den insgesamt fünfzehn Lernenden aus Küche, Hauswirtschaft, technischem Dienst, Pflege und Aktivierung spürbar, war doch die letztjährige Veranstaltung gelungen und die Herausforderung bestand darin, dass die diesjährige ebenso zu einem Erfolg werde. Dieser Anlass ist ein «Dankeschön» für die Bewohnerinnen und Bewohner, dafür dass sie den Lernenden immer wieder so offen und wohlwollend begegnen.

Nach dem Mittagessen wurde der Speisesaal umfunktioniert, damit alle Bewohnerinnen und Bewohner einen geeigneten Platz finden. Als Überraschung wurden die Tische mit gebastelten bunten Blumen dekoriert. Pünktlich um 14.30 Uhr wurden die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem Eröffnungslied auf den Nachmittag eingestimmt. Nach einer Begrüssung durch die Lernenden und einem weiteren Lied konnten die Bewohnerinnen und Bewohner unter vier Angeboten auswählen und in kleineren Gruppen unter

Anleitung der Lernenden an einer Aktivität teilnehmen. Zur Auswahl standen Gesellschaftsspiele, Papierfische fischen, Blumentöpfe verzieren und bepflanzen, Hände pflegen und Fingernägel lackieren. Die Angebote wurden sehr rege genutzt und die Zeit verging schnell. Zum Abschluss wurden nochmals vom «ad hoc»-Chor der Lernenden zwei Lieder gesungen und danach freuten sich alle auf die selbsthergestellten Desserts und einen Kaffee. Alle Lernenden halfen tatkräftig mit und konnten ihr Berufswissen bestens in die Feier

Die Bereichsleiterin Administration begrüsste alle Anwesenden und eröffnete die Feier. Die Ausbildungsverantwortliche der Pflege erläuterte kurz die Highlights des Nachmittags und lockerte den Werdegang der neuen Berufsleute mit Fotos aus ihrer Lehrzeit auf, was zu einigen Lachern führte. Zum Schluss gab es Geschenke und Gratulationen von der Bereichsleiterin Pflege und der Teamleiterin Hausdienst, das Ganze wurde mit der Geschichte «Lebensfäden und ihre Muster» untermalt und ausgeschmückt. Die Entwicklung der jungen Menschen von der Bewerbung bis zum Lehrabschluss ist unübersehbar, es sind selbstbewusste junge Berufsleute geworden. Es war ein feierlicher Anlass mit interessanten Gesprächen, der mit einem reichhaltigen Apéro aus der Küche gebührend abgerundet wurde.

Erfolgreiche Lehrabgängerinnen: Edona Radi, Adisa Tolaj und Zoé Teuber (von links)

Wir wünschen den beiden Fabes alles Gute für Ihre Zukunft.

einfliessen lassen. Es war ein gelungener Nachmittag und er wurde von den Bewohnerinnen und Bewohnern mit einem Applaus verdankt. Am Abend standen die drei Lernenden, die ihre Lehre erfolgreich beendet hatten, im Mittelpunkt. Folgende neuen Berufsleute konnten im Rahmen einer Feier zusammen mit ihren Angehörigen Gratulationen in Empfang nehmen: Edona Radi als Fachfrau Hauswirtschaft, Adisa Tolaj und Zoé Teuber als Fachangestellte Gesundheit (FAGE).

Alle Mitarbeitenden vom Haus zum Seewadel gratulieren den Lernenden zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.

Das ganze Team der Schmiedewerk Stooss AG gratuliert Marigona zur bestandenen Prüfung!

Das Team sowie der Vorstand der Kinderkrippe Knirpsen Villa in Mettmenstetten gratulieren unseren Lernenden Mara Hauser und Noelle Thomann herzlich zu Ihrem erfolgreichen Lehrabschluss als Fabe Kind.

Abschlussfeier der Lernenden im Haus zum Seewadel «Die Berufsausbildung von jungen Menschen erfordert eine permanente fachliche Auseinandersetzung und gewährleistet den Anschluss an die Zukunft.» Dieser Satz aus dem Leitbild wird im Haus zum Seewadel gelebt und die Ausbildung der Lernenden hat einen hohen Stellenwert.

Marigona Sijarina Kauffrau EFZ

Mara Hauser Noelle Thomann Fabe Kind

Maibrunnenstrasse 8 8908 Hedingen 043 322 62 00

Kinderkrippe Knirpsen Villa Albisstrasse 30 8932 Mettmenstetten

Hussein Awada Fachmann Betriebsunterhalt

Nerma Paul Fachfrau Hauswirtschaft (EFZ)

Die Primarschule Wettswil gratuliert Hussein Awada ganz herzlich zu seiner bestandenen Lehrabschlussprüfung. Wir freuen uns, auch in Zukunft mit ihm als jungem und motiviertem Fachmann zusammenzuarbeiten.

Wir alle vom Meilihof sind stolz auf Dich und gratulieren Dir herzlich zur bestanden Prüfung. www.meilihof.ch

Liebe Olivia Zu Deiner Lehrabschlussprüfung zur medizinischen Praxisassistentin mit der hervorragenden Note 5,2 gratulieren wir Dir von ganzem Herzen, wir sind stolz auf Dich. Auf Deinem weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg wünschen wir Dir nur das Beste.

Raphael Müller Landmaschinenmechaniker EFZ Das ganze Hausheer & Sidler Team gratuliert Dir zur bestandenen Prüfung. Für Deine berufliche wie auch private Zukunft wünschen wir Dir viel Glück und Erfolg!

Dein Praxisteam Dr. med. Jürg Schwegler Affoltern am Albis

Herzliche Gratulation zum Lehrabschluss! 0LWKHUYRUUDJHQGHU'XUFKVFKQLWWVQRWH

Wir gratulieren euch ganz herzlich zum erfolgreich bestandenen Lehrabschluss – wir sind stolz auf euch! Für die berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir euch alles Gute, viel Freude und Erfolg. v.l.n.r.: Cécile Delachaux, Céline Dosch (beide Fachfrau Gesundheit EFZ); Yara Kreinz (Fachfrau Hauswirtschaft EFZ) und Bianca Boog (Diätköchin EFZ)

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Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung Simone Grob Pharma-Assistentin Liebi Simone Härzlichi Gratulation zur bestandene Prüefig! Das häsch du super gmacht – mir sind stolz uf dich! Mir freued üs bsunders, dass du wiiterhin bi üs bliibsch. S’Team vo de Heumoos Apothek

Herzlichen Glückwunsch Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung

Abschlussausflug mit den erfolgreichen Lehrabgängern 2017 der Leuthard Bau AG Merenschwand/Affoltern a.A. Im Sommer 2017 beendeten sieben Lernende der Leuthard-Gruppe ihre Ausbildung erfolgreich. Die Leuthard-Gruppe gratuliert allen Lehrabgängern herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung. Erfolgreiche Lehrabgänger 2017: Bramato Luca Bütler Samuel Galindo Dario Marco Haljimi Musa Mehmedi Adis Onorati Giuliano Rodrigues Machado Kilder

Tägerig Aristau Hedingen Obfelden Merenschwand Affoltern am Albis Zwillikon

Maurer EFZ Verkehrswegbauer EFZ Maurer EFZ Kaufmann E-Profil EFZ Baupraktiker EBA Maurer EFZ Maurer EFZ

Die Lehrabgänger feierten ihre erfolgreich bestandene Lehrabschlussprüfung zusammen mit den Lehrlingsverantwortlichen beim Rennsportfeeling auf der Kartbahn in Wohlen AG und im Restaurant Bahnhöfli in Mettmenstetten.

Von links nach rechts: Jasmin Roos Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Wettswil

Lorena, Tobias, Elodie (v.l.n.r)

Fabrizio D’Angelo Detailhandelsassistent EBA, Volg Hedingen

Liebe Lorena und Elodie, lieber Tobias Wir gratulieren Euch ganz herzlich zum bestandenen Qualifikationsverfahren und wünschen Euch alles Gute auf Eurem weiteren Lebensweg. Vielen Dank für 3 tolle Jahre! Euer Kolb-Team Hedingen

www.apotheke-bonstetten.ch

Rina Bunjaku Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Ottenbach

Landi Albis

Zur bestandenen Maurer-Lehrabschlussprüfung gratulieren wir Moritz Ernst

Das smartec-Team gratuliert unseren beiden Lehrlingen zur bestandenen Lehrabschlussprüfung.

herzlich und wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg viel Glück und alles Gute.

Lucas Vosseler Elektroinstallateur EFZ

Belegschaft und Geschäftsleitung

v.l.n.r.: Sabina Pauli (Lehrlingsverantwortliche Abteilung KV), Luca Bramato, Dario Marco Galindo, Kilder Rodrigues Machado, Adis Mehmedi, Giuliano Onorati, Roger Boog (Lehrlingsverantwortlicher Abteilung Hochbau), Musa Haljimi, Heidi Huser (Lehrlingsverantwortliche Abteilung KV)

Die Leuthard-Gruppe bietet Lehrstellen als Maurer/In, Verkehrswegbauer/In, Baumaschinenmechaniker/In oder Kauffrau/Kaufmann an. Bewerbungen nehmen wir gerne auf jobs@leuthard.ag entgegen.

www.leuthard.ag

Gian Büchler Montageelektriker EFZ

8932 Mettmenstetten

Drei Lernende durften am 13. Juli 2017 im Haus zum Seewadel zusammen mit ihren Angehörigen ihren erfolgreichen Abschluss feiern. Noch vor diesem Akt wurden am Nachmittag die Bewohnerinnen und Bewohner mit einer kleinen Feier verwöhnt. Bereits zum dritten Mal in Folge fand ein Projekt mit den Lernenden aller Bereiche und aller Ausbildungsstufen statt. Auch dieses Jahr war die Aufgabe, einen Nachmittag für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses zu gestalten. Im Vorfeld wurde geplant, gezeichnet, entworfen, verworfen, gebastelt und geübt, denn es sollte ein Überraschungsnachmittag werden und dazu noch ein ganz anderer als die vorangegangenen. Die Vorbereitungen kamen gut voran, aber eine gewisse Nervosität war unter den insgesamt fünfzehn Lernenden aus Küche, Hauswirtschaft, technischem Dienst, Pflege und Aktivierung spürbar, war doch die letztjährige Veranstaltung gelungen und die Herausforderung bestand darin, dass die diesjährige ebenso zu einem Erfolg werde. Dieser Anlass ist ein «Dankeschön» für die Bewohnerinnen und Bewohner, dafür dass sie den Lernenden immer wieder so offen und wohlwollend begegnen.

Nach dem Mittagessen wurde der Speisesaal umfunktioniert, damit alle Bewohnerinnen und Bewohner einen geeigneten Platz finden. Als Überraschung wurden die Tische mit gebastelten bunten Blumen dekoriert. Pünktlich um 14.30 Uhr wurden die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem Eröffnungslied auf den Nachmittag eingestimmt. Nach einer Begrüssung durch die Lernenden und einem weiteren Lied konnten die Bewohnerinnen und Bewohner unter vier Angeboten auswählen und in kleineren Gruppen unter

Anleitung der Lernenden an einer Aktivität teilnehmen. Zur Auswahl standen Gesellschaftsspiele, Papierfische fischen, Blumentöpfe verzieren und bepflanzen, Hände pflegen und Fingernägel lackieren. Die Angebote wurden sehr rege genutzt und die Zeit verging schnell. Zum Abschluss wurden nochmals vom «ad hoc»-Chor der Lernenden zwei Lieder gesungen und danach freuten sich alle auf die selbsthergestellten Desserts und einen Kaffee. Alle Lernenden halfen tatkräftig mit und konnten ihr Berufswissen bestens in die Feier

Die Bereichsleiterin Administration begrüsste alle Anwesenden und eröffnete die Feier. Die Ausbildungsverantwortliche der Pflege erläuterte kurz die Highlights des Nachmittags und lockerte den Werdegang der neuen Berufsleute mit Fotos aus ihrer Lehrzeit auf, was zu einigen Lachern führte. Zum Schluss gab es Geschenke und Gratulationen von der Bereichsleiterin Pflege und der Teamleiterin Hausdienst, das Ganze wurde mit der Geschichte «Lebensfäden und ihre Muster» untermalt und ausgeschmückt. Die Entwicklung der jungen Menschen von der Bewerbung bis zum Lehrabschluss ist unübersehbar, es sind selbstbewusste junge Berufsleute geworden. Es war ein feierlicher Anlass mit interessanten Gesprächen, der mit einem reichhaltigen Apéro aus der Küche gebührend abgerundet wurde.

Erfolgreiche Lehrabgängerinnen: Edona Radi, Adisa Tolaj und Zoé Teuber (von links)

Wir wünschen den beiden Fabes alles Gute für Ihre Zukunft.

einfliessen lassen. Es war ein gelungener Nachmittag und er wurde von den Bewohnerinnen und Bewohnern mit einem Applaus verdankt. Am Abend standen die drei Lernenden, die ihre Lehre erfolgreich beendet hatten, im Mittelpunkt. Folgende neuen Berufsleute konnten im Rahmen einer Feier zusammen mit ihren Angehörigen Gratulationen in Empfang nehmen: Edona Radi als Fachfrau Hauswirtschaft, Adisa Tolaj und Zoé Teuber als Fachangestellte Gesundheit (FAGE).

Alle Mitarbeitenden vom Haus zum Seewadel gratulieren den Lernenden zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.

Das ganze Team der Schmiedewerk Stooss AG gratuliert Marigona zur bestandenen Prüfung!

Das Team sowie der Vorstand der Kinderkrippe Knirpsen Villa in Mettmenstetten gratulieren unseren Lernenden Mara Hauser und Noelle Thomann herzlich zu Ihrem erfolgreichen Lehrabschluss als Fabe Kind.

Abschlussfeier der Lernenden im Haus zum Seewadel «Die Berufsausbildung von jungen Menschen erfordert eine permanente fachliche Auseinandersetzung und gewährleistet den Anschluss an die Zukunft.» Dieser Satz aus dem Leitbild wird im Haus zum Seewadel gelebt und die Ausbildung der Lernenden hat einen hohen Stellenwert.

Marigona Sijarina Kauffrau EFZ

Mara Hauser Noelle Thomann Fabe Kind

Maibrunnenstrasse 8 8908 Hedingen 043 322 62 00

Kinderkrippe Knirpsen Villa Albisstrasse 30 8932 Mettmenstetten

Hussein Awada Fachmann Betriebsunterhalt

Nerma Paul Fachfrau Hauswirtschaft (EFZ)

Die Primarschule Wettswil gratuliert Hussein Awada ganz herzlich zu seiner bestandenen Lehrabschlussprüfung. Wir freuen uns, auch in Zukunft mit ihm als jungem und motiviertem Fachmann zusammenzuarbeiten.

Wir alle vom Meilihof sind stolz auf Dich und gratulieren Dir herzlich zur bestanden Prüfung. www.meilihof.ch

Liebe Olivia Zu Deiner Lehrabschlussprüfung zur medizinischen Praxisassistentin mit der hervorragenden Note 5,2 gratulieren wir Dir von ganzem Herzen, wir sind stolz auf Dich. Auf Deinem weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg wünschen wir Dir nur das Beste.

Raphael Müller Landmaschinenmechaniker EFZ Das ganze Hausheer & Sidler Team gratuliert Dir zur bestandenen Prüfung. Für Deine berufliche wie auch private Zukunft wünschen wir Dir viel Glück und Erfolg!

Dein Praxisteam Dr. med. Jürg Schwegler Affoltern am Albis

Herzliche Gratulation zum Lehrabschluss! 0LWKHUYRUUDJHQGHU'XUFKVFKQLWWVQRWH

Wir gratulieren euch ganz herzlich zum erfolgreich bestandenen Lehrabschluss – wir sind stolz auf euch! Für die berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir euch alles Gute, viel Freude und Erfolg. v.l.n.r.: Cécile Delachaux, Céline Dosch (beide Fachfrau Gesundheit EFZ); Yara Kreinz (Fachfrau Hauswirtschaft EFZ) und Bianca Boog (Diätköchin EFZ)

KLYO%HUOLQFRXUW0pODQLH )D*H )UH\-HVVLFD .|FKLQ()= 0X੔6WHYHQ $VVLVWHQW*HVXQGKHLWXQG6R]LDOHV(%$  %DXPDQQ1LFROH )D*H (LVROG6WHSKDQLH .DX੔UDX()= /HXWHUW$QLWD )D*H 3HUUHW/HRQL )D*H  YRUQHYO6FKPLGW0HODQLH )D*H 6FKPLG-HDQQLQH )D*H 5XVFK0DULVD )D*H Ƌ)D*H )DFKIUDX*HVXQGKHLW()=


Sport

20

Freitag, 28. Juli 2017

FCWB – FCB: Tickets und Informationen Der Vorverkauf für das Säuliämtler Fussball-Highlight des Jahres, die Cup-Partie des FC WettswilBonstetten gegen den grossen FC Basel ist in vollem Gange. Es sind nur noch wenige Sitzplätze verfügbar. Aus dem Sportplatz Moos wird für die Partie vom Sonntag, 13. August, um 14.30 Uhr, ein schmuckes Kleinstadion. Tickets können ganz einfach in Poststellen (unter anderen in Wettswil, Bonstetten oder Affoltern) bezogen oder über Internet (www.ticketcorner.ch) bestellt werden. Zur Auswahl stehen folgende Kategorien: Sitzplätze 50 Franken Stehplätze 20 Franken Stehplätze (U18) 15 Franken. Neben dem Fussballspiel dürfen sich die Besuchenden auf ein tolles Rahmenprogramm freuen, welches viele Leckerbissen parat hält.

Sieg in der Königsdisziplin des Haidong Gumdo

«Warm-up-Show» die Mannschaften vorgestellt und mit einer grossen FanChoreografie eine einmalige Cup-Athmosphäre geschaffen. Eine Viertelstunde nach Spielende sind alle Besucher wiederum ins «Luxury Custom»Zelt eingeladen, um der Pressekonferenz mit den beiden Trainern Raphael Wicky (Basel) und Jérôme Oswald (FCWB) beizuwohnen und den Tag beim Nachtessen und Philosophieren ausklingen zu lassen.

Anreise ohne Auto Da ein grosses Verkehrsaufkommen erwartet wird und die Anzahl Parkplätze beschränkt ist, empfiehlt der FCWB unbedingt, die Anreise ohne Auto, also zu Fuss oder per Velo und bei grösserer Entfernung mit dem Zug anzutreten. Zudem wird die Moosstrasse einseitig gesperrt, sodass das Topereignis ohne Parkplatzstress sicher noch mehr genossen werden kann.

«Warm-up» vor dem Spiel Für VIP-Gäste startet der Nachmittag bereits um 12.30 Uhr, mit einem Apéro riche im «Luxury Custom»-Zelt. Ab 13 Uhr ist das Stadion dann offiziell geöffnet und natürlich steht für die Verpflegung eine grosse Festwirtschaft mit verschiedenen Ständen zur Verfügung. Ab 14 Uhr werden an der

Spannende Extra-Homepage Interessante Beiträge, Fotos und Videos sowie detaillierte Angaben zum Tagesprogramm können auf der eigens für diesen Event aufgeschalteten Homepage: cup.fcwb.ch nachgelesen und verfolgt werden. Ein Klick lohnt sich in jedem Fall. Oliver Hedinger

Ottenbacher holt Gold an Kampfkunst-Mulimpia in Korea Der Ottenbacher Michael Leiser (49) gewann an der für asiatische Kampfkünste als Ergänzung zu den klassischen Olympischen Spielen stattfindenden World Mulimpia 2017 in Südkorea eine Gold- und eine Bronzemedaille. Neben Leiser, der im Bambusschnitt reüssierte, gewann die Schweizer Delegation weitere neun Medaillen. Anlässlich der 3. World Mulimpia, dem «Olympia» der asiatischen Kampfkünste, massen sich Ende Juli in Pyeongchang, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018, weit über 1000 Teilnehmende aus 51 Nationen im koreanischen Schwertkampf Haidong Gumdo, der olympischen Disziplin Taekwondo, in der Selbstverteidigungsform Hapkido und im chinesischen Wushu. In den Wettkämpfen des koreanischen Schwertkampfes Haidong Gumdo waren auch neun Schweizer mit dabei – erfolgreich! World Mulimpia ist der Höhepunkt einer ganzen Serie von kontinentalen Mulimpia-Anlässen, welche im Bereich der Kampfkünste eine Ergänzung zu den klassischen Olympischen Spielen darstellen. Ziel der Wettkämpfe ist das Zusammenbrin-

gen verschiedenster Kampfkünste und das Erleben einer Zusammengehörigkeit über die Grenzen der einzelnen Sportarten hinweg.

Zehn Medaillen – Gold und Bronze für Michael Leiser Die Schweizer Delegation im Haidong Gumdo holte in den verschiedenen Disziplinen wie Formenlauf, Papierund Bambusschnitt sowie in den Gruppendisziplinen insgesamt zehn Medaillen: zweimal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze. Dabei hatten die Schweizer Kämpfer, zu denen auch der Ottenbacher Michael Leiser gehört, vorab in den Vorausscheidungen aller nicht-koreanischer Mulimpia-Teilnehmer harte Vorauscheidungen zu bestehen. In diesen Vorkämpfen wird pro Disziplin und Kategorie jener Kämpfer ermittelt, welcher schliesslich im Finale als Herausforderer gegen die besten koreanischen Schwertkünstler antreten darf. In der Sparte Bambusschnitt, der als einzige Schnittdisziplin immer mit einem scharfen Schwert durchgeführt wird und deshalb auch als Königsdisziplin gilt, gelang dem Ottenbacher das Kunststück: Er gewann die Goldmedaille! Mit der höchsten Präzision zerteilte er jeweils seine Bambusstämme

in mehreren 45-Grad-Schnitten in kleine Stücke. «Eine solch sensationelle Platzierung gegen die koreanischen Meister hätte ich nicht für möglich gehalten, umso mehr freut mich dieses Resultat, da ich vor zwei Jahren das Podest nur knapp verfehlt und dieses Mal lediglich auf Bronze gehofft hatte», erzählt Leiser und ergänzt: «Ich bin überglücklich und verdanke dem Sport sehr viel. So weiss ich dort Energie zu tanken und vieles aus der Kampfkunst auch ins normale Berufsleben zu übertragen.» Leiser, der zudem im PräzisionsPapierschneiden in der Gruppe Schwarzgurt eine Bronzemedaille gewann, trainiert seit 2010 unter Master Chul Kyung Lee, dem Headmaster der Schweiz und technischen Direktor für Europa, im Chon Jie Dojang in Baar. Der Ottenbacher dazu: «Interessierte an Schnuppertrainings sind bei uns stets willkommen. Diese können nach Voranmeldung unverbindlich in unserem Dojang vorbeikommen.» Übrigens: Am 28. Oktober finden im luzernischen Dagmersellen, Sporthalle Chrüzmatt, die Schweizer Meisterschaften statt. (kb.) Chon Jie Dojang, Blickensdorferstrasse 2a, 6340 Baar, Telefon 076 580 98 88, www.hdgd.ch E-Mail: taesandojang1@gmail.com.

anzeigen

Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung Denia Schönbächler Augenoptikerin Das ganze BOA-Team gratuliert Dir ganz herzlich und freut sich über Deine erfolgreiche Abschlussprüfung

Das ganze Vitalis-Team gratuliert euch herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung!

Bianca Vonplon Drogistin EFZ

Simona Häberling Drogistin EFZ

Laura Bichsel Drogistin EFZ

Alisha Fuchs Drogistin EFZ

Wir gratulieren Nicola, Elias, Yara sowie Marco und Diego (nicht auf dem Foto) zu ihrer mit Erfolg abgeschlossenen Abschlussprüfung. Wir sind stolz auf euch und wünschen viel Freude und Erfolg auf eurem weiteren Lebensweg. Euer Hawa-Team.

Wir wünschen euch alles Gute und weiterhin viel Freude und Begeisterung auf eurem weiteren Werdegang! Wir danken euch für 4 abwechslungsreiche Jahre in unseren Betrieben!


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 28. Juli 2017

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Zweite Erdumrundung noch nicht ganz geschafft! Walti Winkler nach fast vier Jahrzehnten an der Sek. Bonstetten pensioniert

Danny Ray, 15. Juli.

Seraina 19. Juli.

Dennis 22. Juli.

Leyla 22. Juli.

Marius 23. Juli. (Bilder Irene Magnin)

Seit 38 Jahren im Säuliamt tätig und seit rund 24 Jahren mehrmals pro Woche mit dem Velo von Ottenbach nach Bonstetten zur Arbeit: Walti Winkler, ein Sekundarlehrer mit Power. Aufgewachsen in Höngg in einer Lehrerfamilie und schon früh ein sehr engagierter Pfadfinder, ergriff auch Walti Winkler den Beruf des Lehrers. Zuerst in Höngg fünf Jahre als Primarlehrer tätig und anschliessend nach abgeschlossener Zusatzausbildung als Reallehrer und später Seklehrer in Bonstetten. Viele Schülerinnen und Schüler haben ihn während den 43 Jahren als strengen, aber sehr kompetenten und menschlichen Lehrer erlebt. In der wichtigen Entwicklungszeit, im Alter von 12 bis 16 Jahren, bekamen die Jugendlichen grosse Unterstützung, wurden aber auch gefordert, sodass für die Zukunft der Weg geebnet blieb. Diesen Sommer nun wird Walti Winkler aus Ottenbach in den verdienten Ruhestand entlassen. Während den 33 Jahren, in denen die Familie Winkler schon in Ottenbach lebt, hat Walti auch viele Funktionen in der Wohngemeinde ausgeübt: Er war während sieben Jahren Präsident der reformierten Kirchgemeinde, hat mehrmals die Musikvereins-Abende im Gemeindesaal moderiert und war als Initiant massgeblich bei der Durchführung des Vollmondsingens beteiligt. Auch instrumental war und ist er in verschiedenen Formationen mit Saxofon oder Alphorn unterwegs.

Zur Verabschiedung kamen rund 35 ehemalige Schülerinnen und Schüler auf die Bühne. (Bilder zvg.) kalisch sehr begabten Ehemaligen, hat sich Walti von den Schülerinnen und Schülern und vielen Eltern verabschiedet. Dass beim zweiten Abend noch rund 35 Ehemalige auf die Bühne kamen und ihn damit ehrten, beeindruckte allgemein sehr! Ein weiteres Mal verliert Bonstetten ein äusserst wertvolles und verlässliches «Zugpferd» der Schule, welches während sehr langer Zeit das ausgesprochen gute Arbeitsklima an der Sekundarschule mitgeprägt hat. Ein Trost bleibt: Man konnte in den letzten Jahren mehrere junge, engagierte Lehrpersonen gewinnen, die bereit sind, den positiven Geist, der im Umgang mit den Jugendlichen an der Schule herrscht, weiterzutragen und die herausfordernde Arbeit mit den Heranwachsenden zu leisten. Auch wenn Walti Winkler die «zweite Umrundung der Erde» nicht ganz geschafft hat, sein Arbeitslebensziel, fast 40 Jahre mit Jugendlichen zusammen zu arbeiten, hat er sehr erfolgreich gemeistert.

Ein wertvolles und verlässliches «Zugpferd» Das Velofahren, das er mit einem Lehrerarbeitskollegen aus Obfelden fast täglich zur Arbeit genoss, muss nun in die Privatzeit verlegt werden. Das unausgesprochene Ziel, mit den Arbeitswegkilometern den Erdball quasi zweimal zu umrunden, haben sie knapp nicht erreicht. Es waren nur ca. 65 000 km. Dem Arbeitskollegen, der erst in sieben Jahren pensioniert wird, könnte es, wenn er fleissig auch alleine weiterfährt, gerade noch gelingen. Mit den zwei Musikkonzerten im Juni, veranstaltet mit den Wahlfachklassen der 3. Sek. sowie einigen musi-

Immer mit dem Velo unterwegs: Walti Winkler (li.) mit Lehrerkollege Beat Haas.

Beat Haas

wetter herkömmliches

«Walliser Schildchrotta» Zutaten für 4 Personen 4 2 EL 1 2

Schweinssteaks Erdnussöl Roggenbrot-Teig Birnen, entkernt, in feine Spalten geschnitten 4 Scheiben Gomser Bergkäse 4 EL Weizenkleie Salz, Pfeffer

Zubereitung

bauernregel «Hundsstern, Freund des Sirius, der bringt den Schweiss so recht in Fluss.»

Steaks würzen, in Öl anbraten. Teig in vier gleich grosse Stücke teilen, jedes Stück flach auswallen. Birnenspalten in der Mitte der Teigstücke verteilen, Steaks und Käsescheiben drauflegen, Teig einschlagen. Mit der Teignaht nach unten auf ein mit

Backpapier belegtes Blech legen. Schildkrötenfüsse und -kopf aus dem Teig ziehen, mit einem scharfen Messer einen Panzer einritzen, mit Wasser bepinseln, mit Kleie bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 45 Min. backen. Zubereitungszeit: 60 Minuten. Tipp: Das Rezept für den Roggenbrot-Teig findet sich in der Rezeptdatenbank unter www.volg.ch.

Spass Der Ausdruck Spass stammt aus dem sonnigen Süden, wo man alles etwas leichter nimmt. Italienisch spasso heisst Scherz, Vergnügen. Das entsprechende Verb spassare beziehungsweise spassarsi bedeutet sich zerstreuen, sich unterhalten, die Zeit vertreiben und die Sorgen auch. Spass zu haben oder Spass zu machen, ist vergnüglich und hat etwas Ansteckendes an sich. Nicht zufällig liegt dem lustvollen Wort das vulgärlateinische Verb expassare zugrunde, das verwandt ist mit expandere. Spass will sich verbreiten, expandieren. Allerdings ist das italienische spasso nicht mit dem englischen fun zu verwechseln. Wenn Spass vergnüglich bleiben soll, gilt es zu bedenken, dass Vergnügen hergeleitet ist vom mittelhochdeutschen Adjektiv genuoc, das zunächst genug, zufriedenstellend bedeutete, dann aber auch ergötzen, fröhlich machen heissen konnte. Und letztlich darauf abzielt, Freude zu bereiten. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Massagepraxis Frau Sigi Weber dipl. Masseurin (ärztl. geprüft) Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

Klassische Ganzkörpermassage Fr. 60.– Rücken-Nacken-Massage Fr. 40.– Manuelle Anti-Cellulite-Massage Fr. 40.–

058 2017  
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