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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 056 I 173. Jahrgang I Freitag, 19. Juli 2019

Grosse Bescherung

Blick hinter die Kulisse Schnappschüsse

Der Lions-Club Knonaueramt hat dem Kinderspital einen Check über 15 000 Franken überreicht. > Seite 3

Das Amt für Justizvollzug lädt Interessierte im September zu einem Besuch ein. > Seite 5

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Auf der «Anzeiger»-Redaktion sind weitere Bilder zum Sommer im Säuliamt eingetroffen. > Seite 6

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Ansteckende Milben In Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden macht die Fuchsräude die Runde. > Seite 7

Streit um A4-Zubringer flammt wieder auf Sagt der Kantonsrat Ja zur verteuerten Autobahnzufahrt Obfelden/Ottenbach? 2012 sagte das Zürcher Stimmvolk Ja zum Autobahn-Zubringer Obfelden/Ottenbach. Nun wird dieser neu 80 statt 65 Millionen kosten. Die Grünen hoffen, dass der neu zusammengesetzte Kantonsrat diese ablehnen wird. Die IG Sicherer Schulweg möchte, dass endlich gebaut wird.

konsequent, dafür zu sorgen, dass Dörfer, die durch den Verkehr belastet seien, auch eine Entlastung erhielten. Verkehrsberuhigungen, wie sie die Grünen vorschlagen, sind laut Schweiger nicht genügend. «Das reicht nicht, um die 40-Tönner von den Schulwegen in Obfelden und Ottenbach zu beseitigen.»

«Entscheid endlich umsetzen»

Und hier setzt nun die Hoffnung der Grünen ein. Die Kantonsratswahlen in

diesem Frühling verschafften den ökologischen Kräften einen massiven Zuwachs. «Die neue Zusammensetzung des Kantonsrats ermöglicht es, dass ökologische Politik eine Mehrheit findet», schreibt die GP im «Anzeiger» vom 12. Juli. Für Thomas Schweizer (Hedingen), seit dem Mai grüner Kantonsrat, ist der A4-Zubringer heute nicht mehr zeitgemäss. «Mit der Klimadiskussion muss man sich fragen, ob neue Strassen noch der richtige Weg sind.» Ein Grossteil des Verkehrs in Obfelden sei hausgemacht. Das Verkehrsproblem in Obfelden müsse mit dem bestehenden Strassennetz und nicht mit neuen Strassen gelöst werden. Die Grünen fordern daher Tempo 30 und eine Reihe von Verkehrs-beruhigungsmassnahmen für die Dorfstrasse.

Die Haltung der Grünen weckt Widerstand im Bezirk. In Leserbriefen im «Anzeiger» wird ihnen vorgeworfen, kein Herz für Schüler, Radfahrer und Wohnqualität zu zeigen. Und sie werden angehalten, demokratisch zustande gekommene Entscheide wie den von 2012 zu akzeptieren. Ins gleiche Horn stösst der Obfelder Philipp Schweiger, Co-Präsident der IG Sicherer Schulweg. «2012 ist ein klarer demokratischer Entscheid gefällt worden für den Zubringer. Nun geht es darum, diesen umzusetzen.» Rund 1000 Schulkinder müssten in beiden Dörfern inzwischen einen Schulweg mit erheblichem Durchgangs- und Schwerverkehr in Kauf nehmen. Man habe sich vor Jahren für den Bau einer Autobahn entschieden, da sei es nur

Wie der Kantonsrat in seiner neuen Zusammensetzung entscheiden wird, ist offen. Entscheiden kann er ohnehin nur über den Zusatzkredit von 15 Millionen. Den Volksentscheid von 2012 hingegen kann er nicht umstossen. Was eine allfällige Ablehnung des Zusatzkredits konkret zur Folge hat, ist eine offene Frage. «Dann muss man nochmals vertieft über die Bücher», sagt Thomas Maag, stellvertretender Kommunikationschef der Baudirektion auf Anfrage. Eine «abgespeckte» Zubringervariante für 65 Millionen statt 80 Millionen zu bauen, ist laut Maag nicht möglich. «Das wäre eine Projektänderung, dann müsste man es neu auflegen, was wiederum neue Einsprachen ermöglicht. Dann beginnt das ganze Rösslispiel von vorn.» Sicher ist, dass das Projekt eine zeitliche Verzögerung erleiden wird. Gemäss dem Parlamentsdienst des Kantonsrats ist es «extrem unwahrscheinlich», dass der Kantonsrat diese Vorlage noch in diesem Jahr behandeln wird, da eine Vielzahl anderer Geschäfte anstehen. Das Parlament wird somit frühestens 2020 entscheiden können. Der Bau des Projekts dürfte damit wohl kaum vor 2021 beginnen können.

Geheimnisse, versteckt im Haar

Ein Bijou mit schwerem Start

Beigesetzt unter einem Baum

Spektakel auf dem Parkplatz

Manche Dinge sind so offensichtlich, dass wir sie in unserem Alltag ständig übersehen. In der neuen Serie «Sag mal, ...?» ist der «Anzeiger» diesen Feinheiten auf der Spur und redet, diskutiert und philosophiert mit Menschen über das, was sie in ihrem Alltag bewegt. Bei Filomena Calabrese sind das die Haare ihrer Kundinnen und Kunden. Seit mehr als 20 Jahren führt die 42-jährige Coiffeuse in Affoltern gemeinsam mit ihrem Bruder das «Beauty House Alfilo». Sie ist mit der Schere zur Stelle, wenn es auf dem Kopf Zeit für eine Veränderung ist. Wie weiss Filomena Calabrese, welche Kundin für den neuen Look bereit ist, und welche noch ein bisschen Zeit braucht? Indem sie genau beobachtet. (lhä) ................................................... > Interview auf Seite 5

Heute ist sie ein beliebter Treffpunkt: die Badi Obfelden. Bei heissem Sommerwetter, wie in den vergangenen Wochen, werden in der Obfelder Badi bis zu 1200 Gäste registriert. An Wochenenden wird es im Becken und rundherum manchmal eng. Nichts deutet heute mehr auf den harzigen Start hin, den die Badi Obfelden vor 20 Jahren hatte. In der Sommerserie «Geschichten, die bewegt haben» blickt Werner Schneiter nochmals auf die turbulenten Anfänge zurück. Zuerst machte der Generalunternehmer Mehrleistungen geltend, dann wurde sein Liquiditätsengpass bekannt. Schliesslich setzte sich der Scharlatan bei «Nacht und Nebel» ins Ausland ab und liess Schulden bei Handwerkern und Unternehmungen zurück. ................................................... > Bericht auf Seite 6

Zunehmend mehr Menschen möchten nicht in einem Friedhof bestattet sein. Für viele ist es ein Problem, dass das Grab nach 20 Jahren aufgehoben werden kann. Sie ziehen es darum vor, ihre Asche dereinst nach ihrem Tod bei einem Baum begraben zu lassen. Dessen Wurzeln nehmen die Nährstoffe auf und lassen so das Leben symbolisch fortbestehen. Diese Grundidee wird in Friedwäldern an schweizweit rund 70 Orten umgesetzt. Einen dieser Friedwälder gibt es auch bei JonenHedingen. Für 5000 Franken kann man sich dort einen Baum reservieren lassen, der als letzte Ruhestätte dient, für sich selber und für Angehörige. Äusserlich ist dem Wald nichts anzumerken, Grabbeigaben sind nicht zugelassen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Am 12. und 13. Juli wurde der Parkplatz Chratz in Hausen vorübergehend zur Showbühne. Grund dafür war der Zirkus FahrAway, der am Donnerstagabend mit Traktoren und nostalgischen Holzwagen im Dorf einfuhr. Als erste Gäste durfte der Zirkus die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Hausen begrüssen. Am Freitagabend fand dann die erste öffentliche Aufführung statt. Trotz Wetterpechs fand die Vorstellung wie gewohnt statt. Das riesige Metallrad drehte, schaukelte, diente als Bühne – und zu guter Letzt verwandelte es sich in einen grossen Aufhängeturm für Trapez und Seil. Am Samstag fanden dann die beiden letzten Aufführungen statt. Und siehe da: Nun pilgerten gegen 600 Gäste auf das improvisierte Zirkusgelände. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Grüne gegen neue Strassen

Bye-Bye – ganz bunt In der Primarschule Wettswil wurden die Sechstklässler verabschiedet. > Seite 8

Entscheidende Sekunden Nach dem knappen Auftaktsieg am vergangenen Sonntag hatte Urs Huber vorhergesagt, dass es schwer werden würde, die Bike-Transalp zu gewinnen: «Das wird eine harte Woche. Wir sind Geismayr/Käss in etwa ebenbürtig. Allerdings gehören die beiden zum Seriensiegerteam von CenturionVaude, das seit 2013 in unterschiedlicher Zusammensetzung ununterbrochen gewonnen hat.» Huber sollte mit seiner Prognose recht behalten. Auch auf der zweiten, deutlich kürzeren Etappe (55 Kilometer mit 2200 Höhenmetern) litten die Bulls-Fahrer am ersten Berg unter Startschwierigkeiten. ................................................... > Bericht auf Seite 16

Weitere Verzögerung

................................................... von stefan schneiter Einem Stich ins Wespennest kommt das Verhalten der Grünen im Bezirk Affoltern gleich: An ihrer Mitgliederversammlung Anfang Juli sprach sich die Partei einstimmig dafür aus, ihr Nein zum Bau des Autobahnzubringers Obfelden/Ottenbach beizubehalten. Um diese zwei Gemeinden vom Durchgangsverkehr zu entlasten, will der Kanton eine Umfahrung für Ottenbach und eine neu gestaltete Ortsdurchfahrt im Ortsteil Bickwil in Obfelden bauen. 2012 hat die Bevölkerung des Kantons Zürich einem Kredit von 65 Millionen Franken hierfür mit 62 Prozent Ja klar zugestimmt. Einsprachen haben eine Realisierung des Projekts bis heute verhindert. Im April 2019 gab der Kanton bekannt, dass aufgrund erhöhter Baukosten, Mehraufwänden für die Projektierung, den Landerwerb sowie der Entsorgung von Altlasten die Kosten neu 80 Millionen betragen. Diesen Zusatzkredit von 15 Millionen muss der Kantonsrat gutheissen.

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Sowohl Grüne wie die IG Sicherer Schulweg möchten den Verkehr auf der Dorfstrasse in Obfelden reduzieren – aber mit unterschiedlichen Methoden. (Bild lhä)

Floorball Albis in Prag Floorball Albis nahm vom 8. bis 14. Juli am grössten Junioren-Unihockeyturnier in Prag teil. An den Prague Games 2019 waren vor allem die Mädchen aus dem Juniorinnen-Team sehr erfolgreich. Sie stiessen bis ins Viertelfinal vor. Erst dort verloren sie gegen ein starkes tschechisches Team. Neben den Unihockey-Spielen kam das Team auch sonst nicht zu kurz. So wurden an einer Fotosafari Challenge originelle Bilder von Prag gemacht. Und für das Präventionsprogramm «cool and clean» wurden Plakate gestaltet. ................................................... > Bericht auf Seite 16 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

«Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen.»

Traurig, dankbar und mit vielen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Vater und Bruder

Franz Arnhold

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

11. September 1932 – 29. Juni 2019

Konkurspublikation / Schuldenruf

In Liebe und Dankbarkeit: Renate und Hans Bienz Hermann und Vreni Arnhold mit Familie Erich und Gerdi Arnhold mit Familie

Schuldner: Marc Linder, ausgeschlagene Erbschaft, geb. 12. November 1982, von Walenstadt-Walenstadtberg SG, gest. 29. Dezember 2017, wohnhaft gewesen Alte Zwillikerstrasse 1, 8908 Hedingen

Die Beisetzung der Urne fand im Kreise seiner Familie und Freunde in Fehring, Steiermark, statt. Es wurden keine Leidzirkulare versandt.

Datum der Konkurseröffnung: 4. Dezember 2018

Traueradresse: Renate Bienz, Pfaffächerstrasse 18, 8913 Ottenbach

Verfahrensart: summarisch nach Art. 231 SchKG Eingabefrist für Forderungen: 10 Tage Da im Vorfeld bereits ein Rechnungsruf stattgefunden hat (öffentliches Inventar), beträgt die Eingabefrist 10 Tage (vgl. Art. 234 SchKG). Bereits angemeldete Gläubiger müssen keine neue Eingabe mehr machen. Jedoch können alle Gläubiger, auch diejenigen, welche bereits im Rahmen des Rechnungsrufs ihre Forderung samt Zinsen eingegeben haben, im Konkurs ihre Zinsen bis zum Datum der Konkurseröffnung (4. Dezember 2018) geltend machen. Bemerkungen: Die Konkursverwaltung beabsichtigt, nach Ablauf der Eingabefrist die 100 Stammanteile zu je CHF 100.00 der Haarinstitut-Linder GmbH, mit Sitz in Zürich, Zentralstrasse 119a, 8003 Zürich, CHE-115.754.858, zum Preis von CHF 6000.00 zu verkaufen (verbindliches Kaufangebot liegt vor). Gläubiger und andere Kaufinteressenten werden gebeten, bis am 8. August 2019 beim Notariatsinspektorat des Kantons Zürich, Mobile Equipe, Postfach, 8021 Zürich, allfällig höhere Angebote einzureichen. Sollte ein höheres Angebot eingehen, so wird zwischen den Bietenden ein Preisbietungsverfahren erfolgen. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. Juli 2019.

Die Erinnerung an einen Menschen geht nie verloren, wenn man ihn im Herzen behält.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grosäti, Bruder, Götti, Schwager und Onkel

HERZLICHEN DANK Wir sind tief bewegt von den vielen berührenden Zeichen des Mitgefühls und den liebevollen Beileidsbekundungen, die wir beim Abschied von

Leo Meienberg-Steiner

Die Primarschulpflege Affoltern am Albis hat am Montag, 8. Juli 2019, an ihrer Sitzung folgendes Reglement einer Teilrevision unterzogen und genehmigt: • Weiterbildungsreglement (für pädagogisches Personal – ausser Tagesstrukturen) Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Präsidiales, 3. Stock, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 19. Juli 2019 Primarschulpflege Affoltern am Albis

9. November 1938 – 12. Juli 2019

Nach einem reich erfüllten Leben bist Du von uns gegangen. Wir danken Dir für alles, was Du uns gegeben hast. Mit vielen schönen, unvergesslichen Erinnerungen wirst Du in unseren Herzen weiterleben.

erfahren durften. Wir danken allen, die Leo in Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben. Ein besonderer Dank gilt – dem Pflegepersonal und den Ärzten des Spitals Affoltern, dem Pflegepersonal des Altersheims Senevita sowie dem Hausarzt Dr. med. René Schmidlin für die langjährige ärztliche Betreuung. – Diakon Pedro Guerrero für die einfühlsamen Abschiedsworte und den Musizierenden für die berührende Umrahmung des Trauergottesdienstes. – allen Spenderinnen und Spendern für die grosszügigen Gaben an wohltätige Institutionen, die schönen Blumen, die heiligen Messen und Beiträge für späteren Grabschmuck.

Die Trauerfamilie

Im Juli 2019

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern a. A.

Reglemente und Verordnungen

Alois Zemp

In stiller Trauer: Hanna Zemp-Treuthardt Silvia und Kelly Morland mit Austin und Isabella Pius und Sladjana Zemp Geschwister und Anverwandte Die Abdankung findet am Dienstag, 23. Juli 2019, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt. Urnenbeisetzung um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten beim Gemeinschaftsurnengrab. Im Sinne des Verstorbenen unterstütze man Palliative Station (Kompetenzzentrum) Villa Sonnenberg, Stiftung Spital Affoltern, Vermerk: Im Gedenken an Alois Zemp, Postkonto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1, BIC POFICHBEXX. Traueradresse: Hanna Zemp-Treuthardt, Bahnhofstrasse 5, 8932 Mettmenstetten

Aus der Lieben Kreis geschieden, aus dem Herzen aber nie, weinet nicht, sie ruht in Frieden, doch für uns starb sie zu früh.

Mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer Mama, unserem Grosi, Urgrosi, unserer Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Mettmenstetten, im Juli 2019

Edith Louisa Spillmann-Meyer

Alois Zemp

12. Juni 1934 – 13. Juli 2019

In Liebe und Dankbarkeit: René Eliane und Kurt mit Martin, Peter, Edith mit Familien Arlette und André Jolanda und Urs mit Lars und Jana Xaver und Jacqueline Geschwister mit Familien Anverwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am 26. Juli um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Die anschliessende Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: René Spillmann, Vordere Sägestrasse 4, 8908 Hedingen

Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem Schützenkollegen

1938 – 2019

Alois war während Jahrzehnten mit den Schützen verbunden. Noch bis vor kurzer Zeit war er aktiv als treffsicherer Schütze unter uns. Er war bis im Frühjahr, während fast 40 Jahren, als Kassier der Schiessplatzkommission Mettmenstetten tätig. Auch als Vorstandsmitglied des Schützenvereins in verschiedenen Funktionen wurde seine stets zuverlässige und kollegiale Art sehr geschätzt. Für seine grossen Verdienste wurde er schon beim ehemaligen Feldschützenverein Dachlissen zum Ehrenmitglied ernannt. Wir verlieren einen engagierten Schützen und einen geschätzten Kameraden. Alois wird uns fehlen und in liebevoller Erinnerung bleiben. Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten Schiessplatzkommission Mettmenstetten Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 23. Juli 2019, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Anschliessend um 14.15 Uhr Abdankung in der katholischen Kirche Mettmenstetten.


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 95. Geburtstag Nächsten Montag, 22. Juli, feiert Josef Rüttimann in Obfelden seinen 95. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen schönen Feiertag.

Zum 90. Geburtstag In Obfelden wird morgen Samstag, 20. Juli, Hedwig Baumann-Gut gefeiert. Sie darf auf stolze 90 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren von Herzen und wünschen alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern darf morgen Samstag, 20. Juli, Alfredo Pierino Dignola seinen 85. Geburtstag feiern. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahr und ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen zwei Jubilare ihren 80. Geburtstag begehen. Heute Freitag, 19. Juli, Willi Friedrich von Allmen und am Montag, 22. Juli, Albert Dominik Fähndrich. Wir wünschen beiden viel Freude am Jubeltag und ein tolles neues Lebensjahr.

Arbeitslosigkeit sinkt leicht Die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich ist im Juni weiter gesunken. 16 882 Personen waren Ende Juni bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren arbeitslos gemeldet, 493 weniger als im Vormonat. Der Rückgang ist wie üblich um diese Jahreszeit vorwiegend saisonal bedingt. Die deutlichsten Abnahmen verzeichneten das Baugewerbe (-132), das Gastgewerbe (-48), der Verkehr und Transport (-37) sowie sonstige Dienstleistungen (-36). (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 19. Juli 2019

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Leben in der idyllischen Natur Bauprojekt Seebrighof in Hausen ist gestartet Das Projekt Seebrighof im Hausemer Ortsteil Heisch hat sich verzögert. Jetzt stehen die Trägerschaften aber am Start. Anfang 2020 sollen die Bauarbeiten beginnen. ................................................... von marianne voss Im Mai 2018 informierte die Bauherrschaft über das geplante Projekt Seebrighof im idyllischen Ortsteil Heisch (Gemeinde Hausen). Die interessierten Zuhörer konnten mündlich oder schriftlich Rückmeldung geben zum geplanten Objekt. Nach dieser Veranstaltung wurde es ruhig ums Projekt Seebrighof, und manche Dorfbewohner oder Nachbarinnen fragten sich, ob es wohl gar nicht zustande komme. Die Stille täuschte, denn es wurde in der Zwischenzeit sehr viel gearbeitet. Einerseits überarbeitete die Bauherrschaft das Projekt aufgrund der Rückmeldungen der Veranstaltungsteilnehmer und entwickelte es weiter. Andererseits zeigten sich Probleme bei der Finanzierbarkeit. Es hatte sich herausgestellt, dass die wirtschaftliche Tragfähigkeit mit einer Wohngenossenschaft für alle drei Baukörper nicht gegeben war. «Die Finanzierbarkeit war schwieriger als erwartet. Um die Zielsetzung und Vision des Projektes zu erhalten, mussten wir die ursprüngliche Idee, alle drei Baukörper im Besitz einer Genossenschaft zu erstellen, fallen lassen. Die Komplexität wurde dadurch viel grösser als vermutet», erklärt Bauherr Thomas Föry. Was er damit meine? «Wir mussten das Risiko auf drei Träger aufteilen: die Eigentümer, die Wohngenossenschaft Seebrighof und die Seebrig AG.» Neu entstehen sieben Eigentums-

Susanne Forster, Präsidentin der Wohngenossenschaft Seebrighof, und Thomas Föry, Bauherr und Inhaber der Seebrig AG, erklären anhand der Pläne die Situation. (Bild Marianne Voss) wohnungen im Ersatzbau für die Scheune, im Neubau werden 21 genossenschaftliche Mietwohnungen erstellt. Das Clubhaus, das allen zur Verfügung steht, wird von der Seebrig AG finanziert und betrieben. Dies wiederum hat dann verschiedene Abparzellierungen, Dienstbarkeiten, Nutzungspläne gefordert, was kompliziert und zeitintensiv war. Den Aussenräumen als Begegnungszone werde weiterhin unverändert hohe Beachtung geschenkt, zum Beispiel mit Flächen für Gemüsegärten, Feuerstellen und Spielfelder, so Thomas Föry. Gleichzeitig lief der Prozess zur Gründung der Wohngenossenschaft Seebrighof. Diese fand im November

2018 statt, und Susanne Forster wurde zur Präsidentin gewählt. Sie wird selbst auch im Seebrighof einziehen. Zum Stand der Vermietungen erklärt sie: «Das Interesse an den Wohnungen ist sehr gross. Bereits elf von 21 Wohnungen sind von Genossenschaftern reserviert.» Trotz der Auftrennung der Trägerschaften in Stockwerkeigentum und Genossenschaft liegt Susanne Forster und Thomas Föry die Philosophie des gemeinschaftlichen Wohnens aller Trägerschaften sehr am Herzen, die als Vision auf der Website folgendermassen beschrieben ist: «Wir wollen Lebensraum anbieten, der Menschen mit unterschiedlichen Familien- und

Bescherung mitten im Sommer

Lions-Club Knonaueramt spendet 15 000 Franken ans Kinderspital Die legendäre Chlaussack-Aktion des Lions-Clubs Knonaueramt brachte im Dezember 2018 einen beachtlichen Erlös. Der Ertrag des alljährlichen Jahreshöhepunkts des Service-Clubs geht an das Kinderspital Affoltern. Der Samichlaus kam nicht nur mitten im Sommer, er überbrachte sein Geschenk sogar auf den Feldherrenhügel in Affoltern. Diesen Namen trägt nämlich das Gebäude der Vinothek von Ruedi Müller. Das historische und imposante Haus vis-à-vis vom Bahnhof Affoltern bot den perfekten Rahmen für die Übergabe des symbolischen Checks von 15 000 Franken an das Rehabilitationszentrum des Kinderspitals Affoltern. Am sommerlich warmen Dienstagabend durfte Ruth Meierhofer, Leitung Ökonomie und Verwaltung des Kispi, die Spende von den gutgelaunten Vertretern der Lions Knonaueramt entgegennehmen. Den Betrag, welcher mit der bereits legendären Chlaussack-Aktion vor Weihnachten erzielt wurde, darf die Leitung des Kispi selbstständig einsetzen.

Neue Kletterwand Das Rehazentrum will so bald wie möglich die alte und baufällige Aussenkletterwand ersetzen. Für die Kinder bedeutet Klettern auch eine grosse Herausforderung und erfordert wichtige Komponenten wie Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, Mut und Vertrauen. Bei diesen direkten Erfahrungen der Kinder steht das eigene Wahrnehmen

Strahlende Gesichter (von links): Ola Schröen, Präsident Lions-Club Knonaueramt, Ruth Meierhofer und die Lions-Club-Mitglieder Ruedi Müller und Mirco Kurt. (Bild Martin Mullis) in Bezug auf körperliche, geistige und emotionale Signale im Mittelpunkt. Der vom Lions-Club Knonaueramt gespendete Betrag ist ein bedeutender Beitrag an die Gesamtkosten der neuen Kletterwand. Stellvertretend für die dankbaren und leuchtenden Augen

der Kinder, welche das Sportgerät dereinst benützen werden, strahlten nicht nur Ruth Meierhofer, sondern auch die Gesichter der anwesenden Lions-Mitglieder so sehr, dass sie fast mit der Abendsonne in Konkurrenz traten. (mm)

Lebensentwürfen in allen Lebensphasen gerecht wird. Wir wollen Wohnsituationen anbieten, welche Gemeinschaft unterstützen und Privatsphäre zulassen. Wir wollen der idyllischen Umgebung Sorge tragen. Die Neubauten gliedern sich harmonisch ins Landschaftsbild ein. Dabei legen wir Wert auf baubiologische Materialien und nachhaltige Bauweise.» Und der Ausblick? «Jetzt sind wir in der Fachplanung, der Bau beginnt im Januar 2020. Und am 1. Oktober 2021 können die ersten Mieter und Eigentümer hier einziehen.» Informationen zum Projekt Seebrighof auf www.seebrighof.ch.

Phishing-SMS im Umlauf Eine neue Variante von Phishing-Betrug ist im Umlauf. Dabei locken die Betrüger die Handybesitzer via SMS auf eine gefälschte Website, um später mit deren Handynummern Einkäufe zu tätigen. Die Kantonspolizei Zürich warnt vor der neuesten Welle von Phishing-SMS. Ziel der Nachrichten ist es, dass die jeweiligen Telefonnummern als Zahlungsmethode (ähnlich einer Kreditkarte) hinterlegt sind, Einkäufe oder Belastungen vorgenommen und diese auf den Telefonrechnungen der Opfer verbucht werden. Die Täter versenden seit Ende Juni 2019 schweizweit tausende SMS-Nachrichten mit Zustellungs- oder Gewinnhinweisen mit einem Link auf eine gefälschte Website. Dort wird von den Nutzern die Eingabe der Mobiltelefonnummer verlangt. Danach erhält der Kunde eine SMS mit einem Code, welchen er auf der gefälschten Seite eingeben muss. Was die Betroffenen nicht wissen: Durch die Eingabe der Telefonnummer und des Codes wird die HandyNummer als Zahlungsmethode bei Anbietern von Multimedia-Accounts hinterlegt. Die Täter kaufen ein, und die Kosten werden dem Handyeigentümer belastet. Die Polizei rät: Nicht auf den Link klicken, bei Meldungen von (vermeintlich) bekannten Absendern auf anderem Kanal den Absender verifizieren und das SMS löschen. Falls bereits auf den Link geklickt wurde und ein Code generiert wurde: Mit dem Account-Anbieter Kontakt aufnehmen und Bestellungen sperren lassen. Und: Die Telefonrechnung überprüfen. (pd.)


Öffentliche Planauflage Gfängbach, öffentliches Gewässer Nr. 3.0. Hochwassersicherer Ausbau im Bereich Chamstrasse. Einspracheverfahren und Gewässerraumfestlegung. Diese Publikation ersetzt diese vom 5. Juli 2019. Leider konnte die besagte Publikation aufgrund eines technischen Fehlers nicht im Amtsblatt des Kantons Zürich veröffentlicht werden. Aufgrund dessen wird die Publikation wiederholt. Die Gemeinde Knonau beabsichtigt den Gfängbach, öffentliches Gewässer Nr. 3.0, im Abschnitt zwischen der Chamstrasse und dem Wattbach, auf der Länge von etwa 120 m hochwassersicher auszubauen sowie die Umgebung neu zu gestalten.

Polizeibewilligung für Feuerwerk (gemäss Art. 25 Abs. 5 der Polizeiverordnung; PVO) Datum: Zeit:

Mittwoch, 24. Juli 2019 zwischen 21.00 Uhr und 21.30 Uhr Ort: Hotel Uto Kulm 8143 Uetliberg Umfang: 1 Feuerwerksbatterie und 1 Feuerwerkskörper (Kat. 3), Anzahl Schüsse: ca. 30 Grund: Hochzeit Stallikon, 19. Juli 2019 Polizeivorsteherin

Gleichzeitig mit den Akten und Plänen des Wasserbauprojektes liegt auch der Plan des Gewässerraums für den Gfängbach für diesen Abschnitt gemäss Art. 36a des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 auf. Einsprache gegen dieses Projekt und/oder gegen den Gewässerraum können innert einer Frist von 30 Tagen, die am 17. August 2019 abläuft, mit schriftlicher Begründung im Doppel bei der Gemeinderatskanzlei Knonau zuhanden der Baudirektion, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Akten und Pläne liegen während der Einsprachefrist auf der Gemeindekanzlei, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Die Pläne können zudem unter www.amtlichenachrichten.ch digital abgerufen werden. Des Weiteren sind die Pläne auf der Gemeindewebseite (www.knonau.ch) unter der Rubrik: Politik – Projekte – Tempo 30 / Chamstrasse verfügbar. Akten wie technische Berichte können in Papierform eingesehen werden oder bei der Gemeindekanzlei bestellt werden. Gemeinderat Knonau

Niederfeldstrasse, Verlegung mit Sanierung und Anpassung der Strassenentwässerung Das folgende Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: Niederfeldstrasse, Verlegung mit Sanierung und Anpassung der Strassenentwässerung Die Projektunterlagen liegen vom 19. Juli 2019 bis 19. August 2019 auf und können zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, eingesehen werden. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderungen oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Mettmenstetten, 19. Juli 2019 Gemeinderat Mettmenstetten

Ottenbach

Bauherrschaft: Eigentümergemeinschaft, Niederfeldstrasse 23-31, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Werkstatt GmbH, Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Energetische Dachsanierung bei den bestehenden Reiheneinfamilienhäusern inkl. PV-Anlagen, Vers.-Nrn. 996-1000, Kat.-Nrn. 15841588, Niederfeldstrasse 23-31 (Wohnzone W2b)

Bauherrschaft: Norbert de Pretto, Meiholzstrasse 3a, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Baubüro Ruedi Egli GmbH, Fuessmättli 3, 8913 Ottenbach Projekt: Neubau von drei Parkplätzen mit Rückbau Gartensitzplatz beim Wohnhaus Vers.-Nr. 414, Meiholzstrasse 3a, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr. 119, Zone: WG2.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Primarschule Mettmenstetten, Schulhausstrasse 4, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Werkstatt GmbH, Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Erweiterung Schulraumprovisorium (Container) sowie Aufstellung Wärmepumpe für max. 3 Jahre auf Kat.-Nr. 4338, Schulhausstrasse 14a (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe)

Mettmenstetten

Bauprojekte

Bauherrschaft: Werner und MarieTheres Williner, Bachmattstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Anbau Garagengebäude an Wohnhaus, Vers.-Nr. 1623, Kat.-Nr. 3751, Bachmattstrasse 9 (Kernzone KB)

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis

Öffentliche Planauflage

Mettmenstetten

Bauherrschaft: KnonauerAmt Immobilien AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: INTUS AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Abbruch EFH und Neubau MFH mit Tiefgarage, Rigiblickstrasse 25, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr. 1518, Zone: W/1.8

Hausen am Albis Bauherrschaft: Florian und Sigi Berweger, Albisstrasse 30, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: LABOR Architektur GmbH, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Projekt: Abbruch best. Liegenschaft, Neubau EFH, Husmattstrasse 4, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr. 2005, Zone: W/1.4

Hausen am Albis Bauherrschaft: René Hess, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Hürlimann Holzbau AG, Höfnerstrasse 104, 6314 Unterägeri Projekt: Umbau EFH, Neubau Carport + Terrasse, Ebertswilerstrasse 24, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr. 1501, Zone: W/1.8

Kappel am Albis Bauherrschaft: Josef Wüest, Leematt 5, 8926 Kappel am Albis Projektverfasser: LBG Architektur + Bau, Grenzstrasse 3b, 6214 Schenkon, Schweiz Projekt: Neubau Einfamilienhaus, Leematt, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 885, Zone Landwirtschaftszone LK

Stallikon Bauherrschaft: Swisscom Broadcast AG, Tössfeldstrasse 37, 8406 Winterthur Projekt: Erstellung 2 neue Richtfunkantennen, Felsenegg 15, 8143 Stallikon, Richtstrahlturm Felsenegg

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Egon Meier, Höhenweg 10b, 8142 Uitikon Projektverfasser: Meier Architekten GmbH, Albisriederstrasse 80, 8003 Zürich Bauvorhaben: Erweiterung des Untergeschosses und diverse innere Umbauten beim Wohnhaus Vers.-Nr. 529 auf Kat.-Nr. 1577 an der Junggrütstrasse 25 (Wohnzone W1)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Daniela und Urs Eggenberger, Langächerstrasse 30, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Bachmann & Rimensberger, Freihofstrasse 20, 8700 Küsnacht Gartenumgestaltung Bauvorhaben: mit Erstellung Pool, Holzterrasse und Sichtschutz beim Wohnhaus Vers.-Nr. 733 auf Kat.-Nr. 2080 an der Langächerstrasse 30 (Wohnzone W2a)

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Todesfälle Hedingen In Affoltern am Albis ist am Samstag, 13. Juli 2019, gestorben:

Spillmann-Meyer, Edith Louisa geboren am 12. Juni 1934, von Hedingen ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Vordere Sägestrasse 4. Abdankung und Urnenbeisetzung am Freitag, 26. Juli 2019, 14.00 Uhr, in Hedingen.

Mettmenstetten Am Dienstag, 23. Juli 2019, 13.30 Uhr finden auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Alois Zemp Bahnhofstrasse 5, statt. Der Friedhofvorsteher

Ottenbach Am 13. Juli 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Schnellmann, Georg Wolfgang geb. 18. Januar 1944, von Schübelbach SZ. Der Abschied findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienund Freundeskreis statt. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Juli 2019

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«Die Gesundheit spiegelt sich im Haar» Serie «Sag mal, ...?»: Coiffeuse Filomena Calabrese im Gespräch über Haare Es sind ja nur Haare – oder? Nein, sagt Coiffeuse Filomena Calabrese. Das Haar ist ein Informationsträger. Darin verbergen sich die Geheimnisse der Menschen. Welche das sind, erzählt die 42-Jährige im Interview.

unangenehmer als mir, wenn die Haare nicht gewaschen sind oder nach Stall oder Küche riechen.

«Anzeiger»: Zum Einstieg ein Klischee: Es heisst, dass sich viele Frauen nach einer grossen Veränderung in ihrem Leben eine neue Frisur zulegen. Stimmt das? Das erlebe ich tatsächlich häufig, ja. Zum Beispiel nach einer Geburt, einer Hochzeit, oder einfach, weil sie eine Typveränderung brauchen.

Welche Promifrisuren sind momentan besonders beliebt? Die Jungs wollen oft die Frisur ihrer Fussballvorbilder, von Cristiano Ronaldo zum Beispiel. Bei den Damen sind es eher Schauspielerinnen, die gerade im Gespräch sind. Die Mèches von Heidi Klum sind auch begehrt.

Greifen Sie dann sofort zur Schere? Wenn eine Kundin zu mir kommt und sagt, sie brauche Veränderung in ihrem Leben, dann greife ich das natürlich auf. Diese Momente muss man nutzen.

Wie oft kommen Kundinnen mit unrealistischen Wünschen zu Ihnen? Sehr oft. Sie haben eine sehr konkrete Vorstellung und glauben dann, mit dieser Frisur aus dem Salon zu laufen, obwohl das so nicht geht, weil jedes Haar anders ist.

Gibt es gar keine Tabus für Sie? Doch, ich behandle keine Kundinnen mit Läusen. Aber nicht, weil ich mich ekle, sondern weil diese Parasiten hochansteckend sind.

Oft sind das Spontanaktionen. Die Kundin könnte ihren Entscheid schon am nächsten Tag bereuen … Wenn ich den Eindruck habe, dass die Kundin zweifelt, rate ich ihr eher, vorerst nur ein Stück abzuschneiden, damit sie sich an den neuen Look gewöhnen kann. Im Vorgespräch versuche ich herauszuspüren, ob die Kundin für die neue Frisur wirklich bereit ist.

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«Oft haben die Kundinnen eine sehr konkrete Vorstellung und glauben, mit dieser Frisur aus dem Salon zu laufen, obwohl das so nicht geht.» ...............................................................

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«Ich beobachte die Kundin, sobald sie zur Türe hereinkommt. Wie ist sie gekleidet? Trägt sie Makeup? Wer ist sie?» ............................................................... Wie gelingt es Ihnen, Ihre Kundin in so kurzer Zeit einzuschätzen? Indem ich sie beobachte, sobald sie zur Türe hereinkommt. Wie ist sie gekleidet? Trägt sie Make-up? Wer ist sie? Während des Gesprächs achte ich auf weitere Details, die für den gelungenen Schnitt entscheidend sind. Wie trägt sie ihren Scheitel? Mit welcher Hand streicht sie sich durch das Haar? Ist die Kopfhaut gesund, oder ist sie gereizt, schuppig? Und natürlich schaue ich mir das Haar genauer an, berühre es, und spüre dadurch, wie es dem Haar geht. Was verrät Ihnen das Haar über Ihre Kundin?

Die 42-jährige Filomena Calabrese führt das «Beauty House Alfilo» in Affoltern seit über 20 Jahren mit ihrem Bruder Alfi Calabrese. (Bild Mohammed Shahin) Eine Menge! Ich sehe, ob das Haar mit einem Billig-Shampoo gewaschen wird, oder ob es regelmässig gepflegt wird und gesund ist. Wenn ich es aufhelle, sehe ich, ob das Haar zuhause gefärbt wurde. Bei langen Haaren sind diese Farbrückstände teils mehrere Jahre sichtbar. Die Gesundheit spiegelt sich im Haar. Mattes Haar deutet oftmals auf einen Eisen- oder Vitaminmangel hin. Wenn eine Kundin gesundheitlich angeschlagen ist, leidet auch das Haar. Durch die Medikamente fällt es aus, verliert Glanz und Sprungkraft. Eine veränderte Haarqualität kann aber auch hormonell bedingt sein.

sie neue Pflegeprodukte verwende, doch sie verneinte. Einen Monat später kam sie wieder und sagte mir, dass sie schwanger sei.

Inwiefern? Ich habe es mal erlebt, dass eines Tages eine langjährige Kundin zur Türe hineinkam. Ihr Haar glänzte, ich war begeistert und wollte wissen, ob

Fettiges Haar, dreckige Ohren. Alles kein Problem für Sie? Bei Kopfverletzungen ziehe ich Handschuhe an. Ich erlebe es eher umgekehrt: Den Kundinnen ist es oftmals

Haben Sie niemals Hemmungen, fremde Menschen an deren Kopf zu berühren? Nein, in diesem Beruf sollte man keine Berührungsängste haben. ...............................................................

«Ich sehe, ob das Haar mit einem Billig-Shampoo gewaschen wird.» ...............................................................

«Asra» erstmals im Rietberg Museum

Hilfswerk für beeinträchtigte junge Menschen in Indien Gibt es für den «Asra»-Abend einen schöneren Ort als das Rietberg Museum ? Am 10. Juli fand dieser traditionelle Anlass im Pavillon des Museums für die Kunst der Welt in Zürich statt. Action for Self-Reliance and Alternatives (Asra) ist ein spezialisiertes Hilfswerk mit Sitz in Zürich, das sich seit gut 20 Jahren in Delhi, Indien, für behinderte und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt. Einmal im Jahr lädt «Asra» Gönnerinnen und Gönner zu einem Informationsabend ein. Diesmal jedoch nicht ins Kirchgemeindehaus in Küsnacht wie in den vergangenen Jahren, sondern in den Sommerpavillon des Rietberg Museums in Zürich Enge. Für das Catering war die Stiftung Arbeitskette, die sich für die berufliche Integration von psychisch und/oder körperlich beein-

trächtigten Jugendlichen und Erwachsenen in der Schweiz einsetzt, zuständig. Die rund 150 Gäste wurden von Andy Hünerwadel, Präsident der AsraStiftung, willkommen geheissen. In kleinere Gruppen aufgeteilt, nahmen die Gäste anschliessend unter kundiger Leitung an Führungen durch die Indien-Sammlung des Museums teil. Diese umfasst hinduistische, buddhistische und jainistische Kunst aus Nord- und Südindien. Wie diese Welt mit der Arbeitsrealität kontrastiert, mit der «Asra» in den Slums von Delhi zu tun hat! In Delhi werden Kinder medizinisch untersucht, therapiert und falls nötig zur Behandlung in Spitäler eingewiesen. Anderen werden Grundkenntnisse in Lesen und Schreiben beigebracht, damit sie in den staatlichen Schulen mithalten können. Auf Unterstützung der Eltern ist kaum zu zählen, da diese in

vielen Fällen Analphabeten sind. Später absolvieren die Buben und Mädchen eine Ausbildung, beispielsweise im Nähen, einem Handwerk oder in der Körperpflege. «Asra» führt eine vom Staat anerkannte ComputerSchule und hilft anschliessend bei der Stellensuche. Wer sich selbstständig machen will – beliebt sind eigene Verkaufsläden –, kann einen Kleinkredit beantragen. Im Herbst 2018 wurde zudem eine Schule eingerichtet, in der geistig behinderte Kinder gefördert werden. Mit rund 400 000 Franken Spendeneinnahmen zählt «Asra» zu den kleinen oder mittelgrossen Hilfswerken der Schweiz. 2018 konnten dank ehrenamtlicher Arbeit aller «Asra»-Gremien über 97 % der Einnahmen in Delhi eingesetzt werden. Jakob Schmid, Bonstetten. Mitgründer und Ehrenpräsident, www.asra.ch

Wie überbringen Sie diese schlechten Nachrichten, ohne zu enttäuschen? Ich versuche es auf einem sanften Weg zu erklären. Ich würde niemals sagen, dass eine Frisur nicht machbar ist. Ich erkläre ihnen dann, dass wir versuchen können, in diese Richtung zu gehen. Der Klassiker ist die Hochsteckfrisur. Die Kundin bringt ein Bild mit, bei dem die Haare seitlich zu einem halben Berg frisiert sind, hat selber aber wenig Haar. Dann sage ich ihr, wenn das Ergebnis so ähnlich aussehen soll, dann müssen wir mit künstlichen Haarteilen arbeiten. Das mache ich bei Hochsteckfrisuren eigentlich immer. Und auch bei anderen Frisuren besteht die Möglichkeit, zusätzliche Haarsträhnen zu verwenden, die am Haaransatz modelliert werden. Während der Behandlung bleibt Zeit zum Plaudern. Worüber reden Sie mit Ihren Kundinnen? Zuerst muss ich herausspüren, ob die Kundin heute überhaupt mit mir reden möchte. An manchen Tagen

schätzt sie das Gespräch, an anderen möchte sie lieber einen Kaffee trinken, in einer Zeitschrift blättern und wieder gehen. Ich steige oft mit einem klassischen «Wie geht es dir?» in das Gespräch ein. Die Stammkundinnen antworten dann meist schon mit «Ja, weisch …» und erzählen los. Wie führt man als Coiffeuse souverän Smalltalk? Wichtig ist es, nicht ständig von sich zu reden, sondern die Kundin zu Wort kommen zu lassen. Ermahnen Sie Ihre Mitarbeiterinnen, wenn eine zu viel plaudert? Es kam schon vor, dass ich schon darauf hingewiesen habe, ja. Machen Sie sich manchmal Gesprächsnotizen? Zur Behandlung schon ja. Ich notiere mir beispielsweise die Farbmischung oder Spezialwünsche. Zu den Gesprächen mache ich aber keine Notizen. Ich kann mir Namen nur sehr schlecht merken, aber ich weiss noch sehr genau, worüber was wir das letzte Mal geredet haben. Ich erinnere mich, wenn sie in den Ferien war oder wenn das Kind krank war und greife das dann wieder auf. Gabs auch schon Tränen beim Blick in den Spiegel? Bei Bräuten passiert das öfters. Der Moment, wo sie sich mit Hochzeitsfrisur und Make-Up im Spiegel sehen, ist oft sehr emotional. Da müssen wir dann aufpassen, dass sie nicht zu fest weinen, wegen der Schminke. Und Tränen aus Enttäuschung? Es kann natürlich vorkommen, dass das Ergebnis nicht dem entspricht, was die Kundin sich vorgestellt hatte. Dann korrigiere ich den Schnitt, oder ich mache mit der Kundin einen neuen Termin ab. Die Kundinnen sollten nie mit einem schlechten Gefühl aus dem Laden gehen. Interview: Livia Häberling

Neue Serie: «Sag mal, ...?» In der Serie «Sag mal, ...?» spricht, diskutiert, philosophiert der «Anzeiger» mit Menschen über Themen mitten aus deren Leben. Die Serie erscheint in loser Folge. (lhä)

Einmaliger Einblick in den Justizvollzug Wie funktioniert eigentlich der Zürcher Justizvollzug? Das können interessierte Personen am Wochenende vom 21. und 22. September auf einem Parcours in Altstetten erfahren. Der Umgang einer Gesellschaft mit ihren Strafgefangenen sagt viel über die Gesellschaft selber aus. Im Rahmen des 20-Jahre-Jubiläums des Amts für Justizvollzug erhalten Interessierte am 21. und 22. September die Gelegenheit, auf einem Parcours an der Hohlstrasse 552 in Altstetten sich über diese Behörde zu informieren. Zu erfahren gibt es beispielsweise was in einer rückfallpräventiven Therapie passiert, warum und wann eine straffällige Person Hafturlaub erhält, welche Kriterien für eine vorzeitige Entlassung erfüllt sein müssen oder wie die Bewährungshelferinnen und

-helfer arbeiten. Die meisten Menschen, die heute in einem Zürcher Gefängnis sitzen, werden früher oder später wieder in Freiheit leben. Ziel des Amtes für Justizvollzug ist es, ihnen dabei zu helfen, in Zukunft straffrei zu leben und gute Nachbarn zu werden. Neben Wissenswertem und Interessantem bietet der Rundgang an der Hohlstrasse auch Ästhetisches: Der Zürcher Fotograf Paolo Dutto hat Mitarbeitende und Insassen der Gefängnisse Affoltern am Albis und Dielsdorf fotografiert. Die grossformatigen Bilder sind Zeugen einer Welt, die kaum jemand, der keine Straftat begangen oder keinen Job in einer Strafanstalt hat, je zu Gesicht bekommt. Im Rahmen einer Wanderausstellung gastieren die Bilder im September beim Amt für Justizvollzug. (pd.) Anmeldung und weitere Infos auf www.justizvollzug.zh.ch, «Einblick in den Justizvollzug».


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Serie

Freitag, 19. Juli 2019

Vom Sorgenkind zum Vorzeigeobjekt Sommerserie «etwas bewegt» (2): Die Obfelder Badi ist ein Bijou, sorgte aber vor 20 Jahren für Negativschlagzeilen Ein Generalunternehmer in finanziellen Nöten, der sich über Nacht ins Ausland absetzte, und geprellte Handwerker: Die Badi in Obfelden, vor exakt 20 Jahren eingeweiht, lieferte nach ihrer Eröffnung negative Schlagzeilen. Das ist längst vergessen: Heute ist sie stark frequentiert und ein beliebter Treffpunkt.

Sauberkeit der Anlage zu schätzen wissen.

Geprellte Handwerker

................................................... von werner schneiter Bei heissem Sommerwetter, wie in den vergangenen Wochen, werden in der Obfelder Badi bis zu 1200 Gäste registriert. Ist dies an Wochenenden der Fall, so wird es im Becken und auf dem Grund rundherum tatsächlich eng. An Wochentagen kommen die Leute gestaffelt; während die einen ihre Längen in den früheren Morgenstunden drehen, räkeln sich die anderen nachmittags an der prallen Sonne oder ziehen die kühleren Abendstunden vor. «Die Badi ist während der Sommermonate zum zusätzlichen Treffpunkt im Dorf geworden. Aber um die 1000 Personen bilden schon eine Grenze», sagt Paul Höhener, Bademeister in der achten Saison. Eine zusätzliche Attraktion bildet natürlich das Restaurant, das bei Bedarf rund 100 Gästen Platz bietet. Als Paul Höhener den Job als Bademeister übernahm, wurden pro Saison rund 22 000 Gäste gezählt, heute sind es rund 30 000 – ein beträchtlicher Teil stammt nicht aus der Gemeinde, wie

Bange Frage auf der Titelseite in der Ausgabe vom 19. Mai 2000. Nun, der öffentlichen Hand entstanden letztlich keine Mehrkosten. Die Geprellten waren gegen 30 Handwerker, die insgesamt fast eine halbe Million abschreiben mussten.

«Geschichten, die bewegt haben» Zeitungsartikel bilden meist eine Momentaufnahme ab, allenfalls eine Entwicklung in der Vergangenheit. In der Sommerserie 2019 will der «Anzeiger» den Fokus darauf richten, was daraus wurde. So greifen die Journalisten ein Thema auf, über das sie einst geschrieben haben, und zeigen, was sich seither bewegt hat – vielleicht auch im Zusammenhang mit ihrer Berichterstattung. (tst.) Bereits erschienen: Ein kurzer, aber berührender Brief aus Tschorny Bor, 16. Juli.

Badegäste aus Obfelden werden sich wohl kaum noch daran erinnern, von welchen Turbulenzen die Anfänge begleitet waren: Bei der Einweihung am 3. Juli 1999 spielte der Musikverein Obfelden unter sengender Sonne, nachdem die Gemeindeversammlung im Jahr zuvor für den Neubau 2,35 Millionen Franken bewilligt hatte. Aber bald zogen düstere Wolken auf. Zuerst machte der Generalunternehmer (GU) Mehrleistungen geltend, dann wurde sein Liquiditätsengpass bekannt. Mit Versprechungen hielt er die Handwerker bei Laune, liess aber die Frage im Raum, ob er alle Mittel zweckgebunden eingesetzt hat und der anspruchsvollen Aufgabe überhaupt gewachsen war. «Er konnte sich gut ‹verkaufen› und hat alle getäuscht», sagte ein Kleinunternehmer gegenüber dem «Anzeiger», der rund 20 000 Franken ans Bein streichen musste. Mehr noch: Der Scharlatan setzte sich bei «Nacht und Nebel» ins Ausland ab und liess gegen 30 Handwerker und Unternehmungen zurück, die ihre Forderungen von insgesamt knapp einer halben Million Franken abschreiben mussten. Sie löschten aufgrund von Zusagen des GU die Bauhandwerkerpfandrechte, während die Gemeinde damals all ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber ebendiesem GU nachkam und deshalb bezüglich der Haftungsfragen «aus dem Schneider» war. An der Mai-Gemeindeversammlung 2001 verkündete der Gemeinderat doch noch etwas Positives: Die Versicherung stand für Mängel bei der Wasseraufbereitung mit 110 000 Franken gerade.

Becken mit Edelstahlauskleidung

Gemeinderat Stephan Hinners (rechts) und Bademeister Paul Höhener freuen sich über eine sehr gut genutzte Badi in Obfelden, die vor just 20 Jahren eingeweiht wurde. (Bilder Werner Schneiter) die ausserkantonalen Autonummern auf dem Parkplatz andeuten. «Trotz der steigenden Besucherzahlen und laufender Optimierungen der Anlage und der Betriebsabläufe weist die Badi Ende Jahr ein Defizit auf. Wir haben dieses in den letzten Jahren stetig verringern und gegenüber den ersten Betriebsjahren halbieren können», sagt der für die Badi zu-

ständige Gemeinderat Stephan Hinners – unter dem Hinweis, dass solche Betriebe in der Regel keine Gewinne abwerfen können. In Obfelden auch dann nicht, wenn sich die Frequenzen aufgrund steigender Einwohnerzahlen weiter erhöhen sollten. Werbung, so betonen die beiden Protagonisten, muss die Badi Obfelden nicht betreiben. Die Mund-zu-

Mund-Propaganda wirkt, und selbst vom linken Zürichseeufer und aus der Stadt Zürich kommen Badifans nach Obfelden – auch wenn sie auf einen Sprungturm verzichten müssen. Unter ihnen viele Familien, die ihre im kleinen Becken badenden Kinder aufgrund der topografischen Lage der Badi gut im Auge behalten können – und darüber hinaus die

Auch andere Mängel blieben in den nächsten Jahren Thema, vor allem jene an der Betonbeckenkonstruktion. Wie stark die Stimmberechtigten eine funktionierende Badi gewichteten, offenbarte sich – einmal mehr – an der Urnenabstimmung von Ende Februar 2016: Mit einer Zweidrittelmehrheit sagten sie Ja zum Kredit von 2,1 Mio. Franken für eine Edelstahlauskleidung der Becken – eine Konstruktion, die für 30 bis 40 Jahre halten soll. Diese war schon bei der Neubauvorlage ein Thema, wurde aber damals aus Kostengründen abgelehnt.

Wir wollen Ihr Sommerbild! Unter dem Titel «Den Sommer im Säuliamt geniessen» veranstaltet der «Anzeiger» bis Mitte August einen Leserfoto-Wettbewerb. Mitmachen können alle Leserinnen und Leser. Gerade der Sommer bietet viele Motive für tolle, aussergewöhnliche Bilder. Wenn etwa die Kinder mit der Spritzkanne spielen, der Lebenspartner mit einem kühlen Drink in der Hand und den Füssen in einem Wasserbecken den Ausblick geniesst oder der Hund sich nach dem kühlen Bad in der Reuss schüttelt, dass die Wassertropfen nur so fliegen. Ihr Bild schicken Sie in Originalgrösse per E-Mail mit Betreff «Fotowettbewerb» an redaktion@affolteranzeiger.ch. Bitte vermerken, wer und was auf dem Bild zu sehen ist und geben Sie Adresse sowie Telefonnummer an. Die Bilder, welche die «Anzeiger»-Jury am meisten überzeugen, werden prämiert mit Preisen im Gesamtwert von über 100 Franken. Die Redaktion entscheidet über die Publikation, die Gewinner werden benachrichtigt. (Red.)

Glückliche Schwanenfamilie auf der Reuss. (Bild Monika Arnold)

Herzstein, Türlersee. (Bild Jacqueline Ott)


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Juli 2019

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Unter einem Baum die letzte Ruhe finden Im Friedwald bei Jonen-Hedingen lassen Menschen ihre Asche bestatten Seine Asche nach dem Tod bei einem Baum begraben lassen, dessen Wurzeln die Nährstoffe aufnehmen und so symbolisch das Leben weiter fortbestehen lassen. Diese Idee findet bei vielen Menschen Anklang. ................................................... Von stefan schneiter Dem Stück Wald in der Ismatt zwischen Jonen und Hedingen sieht man nichts Besonderes an. Ein friedlicher, idyllischer Mischwald aus Buchen, Eichen, Ahorn, Ulmen, Rottannen und einer Reihe weiterer Baumarten. Der Waldboden ist bedeckt mit Untergehölz oder herumliegenden Ästen und Laub. Warmes Sonnenlicht fällt durch die Baumkronen, ein leichtes Lüftchen weht, Vogelgezwitscher ist zu hören und in der Ferne Töne von Waldarbeiten. Doch ein völlig normaler Wald ist das nicht. Sondern ein Friedwald, ein Ort, wo Menschen ihre letzte Ruhestätte finden. So wie Michaela und Alexander Tobler (Namen von der Redaktion geändert), die vor einem Ahornbaum stehen. «Wir sind da, das ist unser Baum», sagt sie. Markiert ist der Baum mit einem einfachen Buchstabencode, den nur sieht, wer genau hinschaut. «Der Wald ist der richtige Ort für uns nach dem Tod», fügt sie hinzu und erzählt, wie sie seit jeher eine enge Bindung zum Wald und zur Natur gehabt hat, wie sie als Kind ihren Grosseltern bei Arbeiten im Wald mitgeholfen hat und heute häufig Waldspaziergänge mit Hund Aramis unternimmt. Auch ihr Mann fühlt sich im Wald geborgen, er, der in der Nähe eines Waldes aufgewachsen ist und als Kind oft im Wald war, mit Kameraden dort einen Bach gestaut und unter einem Wasserfall gespielt hatte. Das Ehepaar aus Affoltern, beide 66 Jahre alt und seit 43 Jahren miteinander verheiratet, ist sich einig, dass ein Grab auf dem Friedhof für sie nicht in Frage kommt «Ein Gemeinschaftsgrab, das ist nicht unser Ding», sagt er. Auch ein Einzelgrab nicht, da lägen alle wie Soldaten in Reih und Glied. Und überhaupt, Gräber auf Friedhöfen würden von gewissen Angehörigen kaum selbst gepflegt, und wenn deren Unterhalt von seiten der Gemeinde erfolge, sei dies sehr unpersönlich und stimme einen traurig. Vor allem traf es das Ehepaar, als sie in diesem Frühling von der Gemeinde Obfelden Bescheid erhielten, dass das Grab ihres Vaters bereits nach 21 Jahren aufge-

Michaela und Alexander Tobler vor dem Ahornbaum, an dem dereinst ihre Asche begraben wird. (Bilder Stefan Schneiter) hoben würde und ihre Mutter somit die letzte Ruhestätte des Ehemanns nicht mehr besuchen kann. «Und das, obwohl der Platz gar nicht anderweitig gebraucht wird», hinterfragt Michaela dieses Vorgehen.

London lebte, aber in der Schweiz bestattet werden wollte. Durch das Ver-

Um sich «ihren» Baum zu reservieren, haben die beiden vor sieben Jahren rund 5000 Franken bezahlt. Damit haben sie sich das Recht erworben, dass an den Wurzeln dieses Baumes dereinst ihre Asche begraben wird. Und die Gewissheit, dass der Baum bis ins Jahr 2093 nicht verschwinden wird. Somit könnten ihre Nachkommen, falls gewünscht, ihre letzte Ruhe ebenfalls unter diesem Ahornbaum finden. Die Idee des Friedwaldes und der Bestattung im Wald stammt von Ueli Sauter. Der heute 78-jährige Thurgauer, Initiant und Geschäftsführer der Friedwald GmbH in Mammern (TG), hatte diese Idee 1993, als ein langjähriger Freund von ihm starb, der in

Vorsicht in der Natur

Erste Fälle von Fuchsräude bekannt

Die Fuchsräude wird von der Grabmilbe «Sarcoptes scabiei» verursacht. Diese lebt in der obersten Hautschicht, wo sie sich von Zell- und Gewebeflüssigkeit ernährt. Wie durch diverse Medienberichte bekannt und durch den ortsverantwortlichen Wildhüter bestätigt, macht diese auch im Knonauer Amt die Runde. Es wird empfohlen, befallene Hunde nicht zu anderen Hunden zu lassen und die im selben Haushalt lebenden Hunde oder Katzen gleich mitzubehandeln. Wenn die Diagnose klar ist, wird der erkrankte Hund sofort entsprechend behandelt. Schlafplätze, Spielzeuge und

ziehen will oder ob man vorgängig in der Kirche eine Abdankungszeremonie vornehmen möchte. Stirbt eine Person, muss die Friedwald GmbH vor der Bestattung der Asche, die nicht in einer Urne beigesetzt werden darf, benachrichtigt werden. Dann hebt Friedwald ein Loch an dem Baum aus, macht eine sogenannte Wurzelöffnung. Ausserdem stellt sie ein Schäufelchen bereit, mit welcher die Angehörigen, Freunde oder Bekannten die Asche der verstorbenen Personen zudecken können.

Zusammen in den Tod Pro Baum können mehrere Personen bestattet werden. Wer, das können die Käufer des Baums bestimmen. Auch Haustiere sind zugelassen. Michaela und Alexander Tobler haben bereits einen ihrer Hunde an ihrem Ahornbaum beigesetzt. Zudem möchten sie auch einen Teil der Asche ihrer Eltern oder der Erde von dort, wo diese beigesetzt wurden, bei diesem Baum einbringen. Dem eigenen Tod sehen sie mit Gelassenheit entgegen. «Der Tod ist nichts Schlimmes. Für die Zurückbleibenden mag es traurig sein, doch wer geht, geht ja sozusagen zurück in den Kreislauf der Natur», sagt Michaela. Die beiden wünschen sich, miteinander sterben zu können. «Wir sind zusammen, seit wir 19 Jahre alt waren. Wir sagten immer, wir gehen dann mal miteinander in den Tod.» «Doch ob es klappt, wissen wir nicht», meint Alexander. www.friedwald.ch.

Ein Wald wie jeder andere

Nichts - ausser diskreten Buchstabencodierungen an einigen Bäumen – deutet darauf hin, dass dies ein Friedwald ist. anzeige

In Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden macht die Fuchsräude die Runde. Die Milbenkrankheit ist für Hunde hochansteckend.

graben der Asche eines Verstorbenen an den Wurzeln eines Baumes würde aus den Nährstoffen neues Leben entstehen können. Der verstorbene Mensch lebe so symbolisch weiter, umschreibt Sauter den FriedwaldGrundgedanken. Über 70 Friedwälder gibt es schweizweit. Der Friedwald in JonenHedingen existiert seit 15 Jahren. Bislang wurden hier elf Menschen bestattet, unter Buchen, Eichen, Eiben und Ahornbäumen, je nach individuellen Wünschen. Die Bäume – sie sind noch nicht sehr mächtig, schliesslich müssen sie noch viele Jahre weiterbestehen – verteilen sich über ein rund 7000 Quadratmeter grosses Areal. Äusserlich ist, ausser den einfachen Buchstabencodes – AE, AK, BB usw. – kaum etwas zu erkennen. Neben einem Baum steht ein kleines Namensschild mit einem Namen und Todesdatum drauf. An einem Baum hängen zwei kleine Engelchen aus Gips. Es ist die Ausnahme, denn es ist nicht vorgesehen, ja sogar verboten, dass Angehörige irgendwelche Gedenkbeigaben wie Kerzen, Bilder, Blumen oder eben Engel an den Bäumen deponieren. Der Wald soll so natürlich wie möglich erhalten bleiben. Auch wird er nicht speziell sauber gehalten, Äste liegen wild herum, Untergehölz wächst und gedeiht wie überall sonst in andern Wäldern. Einzig noch zwei Schilder mit dem Baumlogo von Friedwald markieren die spezielle Waldpartie. Die Form der Abdankung bleibt den Einzelnen vorbehalten. Man kann frei wählen, ob man eine Pfarrperson oder irgendeinen Ritualbegleiter bei-

Futternäpfe müssen zwingend desinfiziert werden. Als Symptom zeigt sich insbesondere der Juckreiz. Die Haut wird schuppig, weist viele Kratzspuren auf und das Hautbild wird durch bakterielle Sekundärinfektionen massiv verschlimmert. Haarausfall und Krustenbildung auf der Haut die Folge. Wichtig ist es, bei stark juckenden Hautveränderungen, die Möglichkeit der Fuchsräude im Auge zu behalten und wenn nötig den Tierarzt auch darauf aufmerksam zu machen. Um der Fuchsräude vorzubeugen, sollten – insbesondere nachtsüber – keine Essgeschirre im Freien gelassen werden. Hunde sind beim Waldspaziergang besser an der Leine zu führen: Nicht zuletzt wegen des Jungwilds, aber auch, damit sie nicht unbeaufsichtigt stöbern und mit Fuchskot in Berührung kommen. (pd.)

Ein kleines Schild markiert den Ort der Waldbestattungen.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Juli 2019

Ein buntes Fest zum Abschied Drei 6. Klassen an der Primarschule Wettswil gemeinsam verabschiedet Zum ersten Mal fand am letzten Schultag an der Primarschule Wettswil eine Zusammenkunft aller rund 520 Schülerinnen und Schüler der drei Schulhäuser statt. Ein gemeinsames Abschlussritual, zusammen singen und die Verabschiedung der 6. Klassen standen dabei im Vordergrund. Die letzten Wochen an der Primarschule Wettswil waren in den verschiedenen Klassen geprägt von Vorführungen, Ausflügen, Klassenlagern, Abschlussfeiern, Zeugnissen und Aufräumarbeiten. Eine aufregende und intensive Zeit für alle. Am Freitag, 12. Juli 2019, gipfelte der Schlussspurt vor den Sommerferien in einem gemeinsamen Schuljahresabschlusstag. Nach dem neuen Konzept soll der Tag auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sein. So konnten alle Klassen bis 10 Uhr die Zeit nach ihren individuellen Wünschen gestalten. Diverse Klassen organisierten ein Morgenessen und verbrachten die restliche Zeit mit Spiele spielen, Film schauen oder draussen auf dem Schulhausplatz. Um 11 Uhr liefen dann alle 520 Kinder auf dem Schulhausareal Wolfetsloh in drei langen Schlangen, mit farbigen Tüchern winkend, zum gemeinsamen Abschlussritual ein. Die Eltern wurden dazu als Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen und wohnten dem farbenfrohen Auf-

Die Schülerinnen und Schüler bei der gemeinsamen Abschlussfeier auf dem Schulhausareal Wolfetsloh. (Bild zvg.) marsch zahlreich bei. Als Einleitung wurde das Schullied gesungen und die Schulleitung richtete ein paar Worte mit guten Wünschen an die Jugendlichen der 6. Klassen, die nach den Sommerferien an die Oberstufe wechseln werden. Nach der persönlichen Verabschiedung durch die Lehrpersonen

verabschiedeten die Schülerinnen und Schüler der unteren Klassen die Grossen mit einem Rap und der Elternrat überreichte einen grossen Luftballon. Daran waren an drei langen Schwänzen die Zukunftswünsche der Sechstklässlerinnen und Sechstklässler befestigt, die mit dem Ballon in den

Himmel geschickt wurden. Just in diesem Moment entleerte sich eine Gewitterwolke über Wettswil, sodass das Programm etwas abgekürzt werden musste. Die Sommerferien konnten nur noch ganz rasch mit einem Lied begrüsst werden. Danach waren alle froh, irgendwo Unterschlupf im Tro-

ckenen zu finden. So ging ein ereignisreiches und spannendes Schuljahr zu Ende. Das neue Schuljahr beginnt am Montag, 19. August, an dem die Schülerinnen und Schüler ebenfalls mit einem Ritual begrüsst werden. Primarschulpflege Wettswil

Verblüffende Akrobatik und Zirkus-Kunst In Hausen fand am vergangenen Wochenende ein Zirkusspektakel statt Am Freitag, 12., und Samstag, 13. Juli, fand auf dem Parkplatz Chratz in Hausen ein Zirkusfestival statt. Am Donnerstagabend hielt der Zirkus FahrAway mit Traktoren und den nostalgischen alten Holzwagen Einzug im Dorf. Die Aufbauarbeiten gingen rasch von der Hand. Die Manege auf dem Kiesplatz wurde durch das einfache, kreisförmige Aufstellen der Bänke sichtbar. Mit den Zirkuswagen und einer Crêpes-Bar im Hintergrund wirkte der Parkplatz neu, einladend und unglaublich poetisch. Ein Zelt gab es keines. Was OK-Team und Artisten im Voraus auch regelrecht auf Trab hielt, denn die Wetterprognosen für Freitag und Samstag sahen nicht rosig aus.

Primar Hausen als Abschluss im Zirkus Am Freitagmorgen durfte die gesamte Primarschule Hausen zum Jahresabschluss die poetische Aufführung des Zirkus FahrAway geniessen. Schulleiter Markus Schäfer meinte dazu: «Schön, wenn ein gemeinsamer Abschluss nochmals so viele Kinder zum Strahlen bringen kann.» Die Artisten hatten auch Freude an ihrem jungen anzeige

Das Publikum wurde nicht nur musikalisch unterhalten,... Publikum und hatten den Eindruck, die Schüler waren an der Aufführung ausserordentlich im Bann der Attraktionen. Die Musik war fesselnd, und sogar die Kleinsten haben bei sämtlichen Liedern den Rhythmus mitgeklatscht. Am Freitagabend fand dann die erste öffentliche Aufführung statt.

... sondern auch akrobatisch. (Bilder zvg.)

Obwohl das Wetter eher nass war, durfte das OK-Team mit 100 Gästen doch zufrieden sein. Die wenigen Regentropfen und der nasse Boden liessen Publikum und Artisten unbeirrt. Das riesige Metallrad drehte, schaukelte, diente als Bühne – und zu guter Letzt verwandelte es sich in einen

grossen Aufhängeturm für Trapez und Seil. Die Zuschauer waren hingerissen.

Drei Spektakel am Samstag Am Samstag liess das gute Wetter das «FahrAway»-Team nicht im Stich. Angelika Burtscher vom OK schätzt,

dass an diesem Tag 600 Personen auf den Chratz gepilgert sind, um eine oder mehrere Vorstellungen zu sehen. Um 15 Uhr strömten schon die ersten Gäste auf den Platz. Kinder durften sich schminken, mit Einrädern durch die Gäste kurven oder mit den bereitgestellten Hulahopp-Reifen schwingen. Um 15.30 Uhr gab es die erste kurze Vorführung. Verschiedene Kinder aus der Region hatten Nummern in Boden- und Luftakrobatik einstudiert. Diese gaben sie vor Publikum zum Besten. Mit Zuckerwatte, Popcorn und Crêpes versorgt, erwarteten alle die Show um 17 Uhr. Der Jugendzirkus Intense spielte. Cirque Intense ist ein neues Angebot für junge Menschen, die in diese Kunstrichtung Einblick erhalten möchten. Für ein Jahr durften sie sich in Tanz, Seillaufen, Jonglage, Schauspiel, Akrobatik und der Kunst der Clownerie vertiefen. Was dabei entstanden ist, zeigten sie der Bevölkerung in Hausen. Am Abend um 20 Uhr zeigte «FahrAway» sein Stück «Drüll» noch zum letzten Mal. Unter tosendem Applaus zeigten die sechs Künstler ihr kurioses Stück mit voller Energie. Das Publikum war begeistert. (pd.)


Forum

Freitag, 19. Juli 2019

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5G verhindern und stoppen

Ronald Alder (glp, Ottenbach)

Spital Affoltern – ein zusätzliches Jahr gewonnen Die neue Gesundheitsdirektorin Frau Natalie Rickli hat letzte Woche verkündet, dass sie die Einführung der neuen Spitalliste vom 1. Januar 2022 auf den 1. Januar 2023 verschiebt. Sie wolle sich genügend Zeit nehmen, um die Situation im Kanton Zürich gut zu analysieren und dann eine langfristige Strategie für die stationäre Gesundheitsversorgung vorlegen zu können. Die Spitallandschaft durchlebt momentan einen grossen Strukturwandel. Der medizinische Fortschritt erlaubt es, dass immer mehr Operationen «ambulant statt stationär» durchgeführt werden können. Das heisst, dass beispielsweise Meniskusoperationen oder Einsetzen und Wechseln eines Herzschrittmachers nicht mit einer Übernachtung im Spital verbunden sind, sondern während des Tages erfolgen. Dies nützt den Patienten, die nach der Operation nicht mehr im Spital bleiben müssen. Zudem konnten so 2018 10 Millionen Franken eingespart werden. Um diesen positiven Trend zu verstärken, müssen bei den Tarifen

Korrekturen angebracht werden. Auf kantonaler Ebene heisst dies konkret, dass der ambulante Taxpunktwert angepasst und auf nationaler Ebene die einheitliche Finanzierung von ambulant und stationär umgesetzt werden muss. Einen weiteren positiven Effekt für die Patienten und die Kosten haben die zunehmenden Kooperationen zwischen den Spitälern. Das Spital Affoltern kooperiert mit dem Stadtspital Triemli, das Spital Männedorf mit dem Universitätsspital, das Spital Wetzikon mit der Klinik Balgrist, usw. So kann einerseits der zunehmenden Spezialisierung Rechnung getragen und anderseits die medizinische Leistung wohnortnah erbracht werden. Die Verschiebung der Einführung der neuen Spitalliste auf den 1. Januar 2023 bietet dem Spital Affoltern die Chance, sich auf die Bewerbung für die Leistungsaufträge noch besser vorbereiten zu können. Diese Bewerbung erfolgt im Herbst 2021 und basiert insbesondere auf den Kennzahlen 2019 und 2020. Das Spital Affoltern

muss der Gesundheitsdirektion aufzeigen, dass es die angestrebten Leistungsaufträge zu einem qualitativ hohen Niveau und kostengünstig erbringen kann. An der letzten Delegiertenversammlung des Spitals Affoltern hat die Betriebskommission den Jahresabschluss 2018 präsentiert. Die Zahlen sind zwar noch nicht, wo sie sein sollten, aber die Anstrengungen des gesamten Betriebes erzielen ihren Effekt, sodass der Trend in die richtige Richtung zeigt. Mit der Gründung der gemeinnützigen Spital AG an der Abstimmung vom 19. Mai hat sich gezeigt, dass sich das Säuliamt hinter das Spital stellt. Der nächste Schritt der Gemeinderäte ist nun, den Verwaltungsrat zu wählen. Dieser wird die Aufgabe haben, das Spital zum Erfolg zu führen. Die gesamte Bevölkerung und die medizinischen Partner sind aufgefordert, das Spital im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. Dies im Interesse einer guten, kostengünstigen regionalen Gesundheitsversorgung im schönsten Amt der Schweiz.

Energiewende und Ortsbildschutz Die Gletscher schmelzen, der Klimawandel hat alle erreicht. Was tun? Zum Beispiel Solaranlagen bauen. Das Thema hat der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern unlängst aufgegriffen, weil der Zürcher Heimatschutz gegen eine von der Gemeinde Hausen bewilligte Fotovolotaik-Anlage rekurriert hat. Die guten Karten für den Bau von Solaranlagen haben grosse Flächen: Industriedächer, Wohnüberbauungen, Werkhallen. Hier können Solaranlagen in grossem Stil gebaut und gut in die Umgebung eingefügt werden. Energietechnische Nachhaltigkeit ist das eine, baukulturelle Nachhaltigkeit das andere Ziel. Geschützte Häu-

ser machen rund zehn Prozent des Gebäudebestandes aus, bei den Dachflächen sind es noch weniger. Wieso will man auf Kosten des Denkmalschutzes die Energiewende herbeiführen? Solardächer wirken in geschützten Ortsbildern fremd. Wenn sie mehrfach und bald überall errichtet werden, beeinträchtigen sie das einheitliche Bild geschützter Bauten und Ensembles massiv. Darum verlangen die Gerichte, dass vor der Bewilligung von Solardächern auf geschützten Gebäuden oder in geschützten Ortsbildern eine fachliche Beurteilung stattfindet. Das Dach gehört zum Denkmal und zum Ortsbild.

Was tun: In seltenen Fällen wird der Heimatschutz bei einem Bauentscheid der Gemeinde vorher beratend beigezogen. Erfährt er davon erst aus dem Amtsblatt, beträgt die Rekursfrist gerade mal 30 Tage. Der Heimatschutz prüft die Sachlage innert Frist, dokumentiert die Situation, auch fotografisch, wägt den Denkmalwert eines Daches gegen neue Energieformen ab, die traditionelle Eindeckung versus das Solardach. Oft findet das Gespräch zwischen Bauherrschaft und Heimatschutz dann nach Rekurseingang statt. Das ist nicht optimal, aber meistens zielführend. Lydia Trüb, Vorstand Heimatschutz

Mit den NR-Listen auf Frauenkurs Nach Abschluss der Kandidatensuche darf sich die CVP mit ihren drei Unterlisten insgesamt einigermassen stolz als frauenfreundlich und für die Wahlen ins Eidgenössische Parlament gut vorbereitet präsentieren. Auf der Hauptliste der CVP figurieren 14 Frauen und 21 Männer, auf der Liste der CSV sind es 17 Frauen und 18 Männer, davon 5 Frauen an der Spitze, auf der Liste der Frauen haben wir eine volle Liste mit 35 Frauen und weiter auf der JCVP-Liste sind weitere 14 Frauen nebst 21 Männern, also insgesamt 80 Frauen und 60 Männer kandidierend. Mit Philipp Kutter, Stadtpräsident von Wädenswil, steht

auf der CVP-Liste ein Nationalrat zur Wahl, der sich seit 2018 im eidgenössischen Parlament schnell und wirksam eingearbeitet hat. Auf der CSV-Liste, der Christlichsozialen Vereinigung des Kantons Zürich wird Kathy Riklin, Zürich, als Bisherige erneut zur Wahl antreten. Kathy Riklin erreichte 2015 mit mehr als der Hälfte Panaschierstimmen ein ausgezeichnetes Wahlergebnis und wird mit ihrer Bekanntheit in der Bevölkerung und ihrer grossen Parlamentserfahrung sicher auch im Oktober wieder ein gutes Wahlresultat und ihre Wiederwahl erzielen.

Im Bezirk Affoltern haben sich Francesca Brignoli, Wettswil, auf der CVP-Frauenliste und Kurt Meister, Obfelden, auf der CSV-Liste aufstellen lassen. Für den Ständerat kandidiert ebenfalls eine Frau, aus Zürich die CVP-Präsidentin des Kantons Zürich, Nicole Barandun. Die CVP des Bezirks Affoltern freut sich über die Kandidaturen und wünscht schon jetzt den Nationalratskandidatinnen und -kandidaten, sowie der Ständeratskandidatin für den 20. Oktober ein tolles Wahlergebnis und dankt für die Wahlunterstützung. Kurt Meister, CVP Bezirk Affoltern

Roger Köppel sprach in Stallikon Bei perfektem Sommerwetter sprach Roger Köppel am vergangenen Sonntag im Schützenhaus in Stallikon über die Themen Klima, EU-Rahmenabkommen und Zuwanderung. Trotz Ferienanfang fanden 65 interessierte Zuhörer und Zuhörerinnen den Weg ins Schützenhaus. Nach einer kurzen Ansprache von Sektionspräsident Andreas Zbinden, war Roger Köppel

nicht mehr zu bremsen. Voller Elan und mit grosser Begeisterung referierte er 90 Minuten lang. Danach war die Diskussion eröffnet, in welcher er die Anliegen aus dem Publikum aufnahm und sachlich und ausführlich beantwortete. Es spielte dabei keine Rolle, ob die Voten aus dem Publikum kritisch waren oder sich mit seiner Meinung deckten.

Beim anschliessenden Apéro wurde noch munter weiterdiskutiert und Roger Köppel war auch da ein gefragter Mann. Nach zweieinhalb Stunden machte er sich auf den Weg nach Rümlang, wo bereits das nächste Etappenziel wartete. Die nächste Gelegenheit, Roger Köppel live zu erleben, bietet sich am Dienstag, 6. August, in Wettswil. Andreas Zbinden, SVP Stallikon

Die Antenne am Bahnhof Affoltern. (Bild Yvonne Vögeli) Aus all den Leserbriefen entnehme ich viele offene, unbeantwortbare Fragen zu Risiken und allfälligen Nachfolgeschäden an Lebewesen. Es ist unglaublich, dass für so flächendeckende Veränderungen, die uns alle angehen, das Volk nicht im Geringsten einbezogen und gefragt wird. Für sämtliche Kleinstumbauten und Veränderungen, die niemanden tangieren, müssen wir eine Baubewilligung vorlegen. Während hier im kleinen Rahmen «diskutiert» wird, liefern sich Swisscom und Sunrise praktisch ein Rennen und rüsten täglich ihre bestehenden Antennen um und bauen diese mit dem Segen von Bund

und Kanton aus. In der Schweiz stehen, gemäss Auflistung des Bakom, bereits über 300 5G-taugliche Antennen. In der Stadt Affoltern, deren zwei (Bahnhof und MyStop). Braucht die Menschheit das jetzt tatsächlich? Es funktioniert doch auch ohne und es gibt zudem verträglichere Alternativen. Es muss sicher kein Glasfasernetz durch die Luft sein! Behindert werden die Anbieter nur noch durch die aktuellen Strahlenschutz-Grenzwerte. Sie drängen daher seit Jahren auch auf eine Lockerung dieser. Bislang (noch) erfolglos. Also, was können wir tun? Yvonne Vögeli, Affoltern

Sieben Jahre warten sind genug! Am 23. September 2012 sprachen sich 62,6 Prozent der Zürcher Stimmberechtigten für den A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach aus. Einsprachen und bürokratische Hürden haben einen Bau bis heute verhindert. Die Grünen wehren sich weiterhin gegen das Projekt. Sie akzeptieren den demokratischen Entscheid von 2012 nicht und lehnen den durch die Verzögerung und die Einsprachen verursachten Zusatzkredit für das Projekt ab. Dabei hat der Autobahnzubringer

für die beiden Gemeinden Ottenbach und Obfelden als auch für dessen Gewerbe eine grosse Bedeutung. Nun gilt es, endlich vorwärtszumachen und den Bau dieses essentiellen Infrastrukturprojekts an die Hand zu nehmen. Dazu muss der Kantonsrat dem Zusatzkredit noch dieses Jahr zustimmen, damit die Bauarbeiten 2020 beginnen können. Alain Schwald, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf

keine persönlichen Angriffe enthalten. Redaktionsschluss für die Freitagausgabe ist Mittwochmittag, für die Dienstagausgabe am Freitagmittag. Über Publikation, Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


Stellenanzeiger Per sofort, oder nach Vereinbarung, haben wir folgende Stellen (mit Voraussetzung Deutsch in Wort und Schrift) zu vergeben

Logistiker EFZ oder EBA (m/w), 100 % - Mithilfe beim Wareneingang und Warenausgang - Warenlagerung, Bestandsüberwachung sowie Inventur

Detailhandelsangestelter Licht/Elektrofach (m/w), 100 % - Kundenberatung persönlich und telefonisch D (von Vorteil F/I) - Angebotswesen und Reklaammationswesen sowie administrative Arbeiten - Beleuchtungsplanung nach Bauplänen in Absprache mit Kunden - Bereitstellung und Präsentation des Warenangebotes - Mithilfe an Sortimentsgestaltung und Warenbewirtschaftung Bist Du ein(e) dynamische(r) Teamplayer(in), hast Du Kraft, Ausdauer und den Erfolgswillen? Spricht Dich eine direkte, ehrliche und offene Kommunikation an? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung per Mail an info@noserlight.ch – einleuchtende Grüsse, das Nosi-Team.

Zur Unterstürzung unseres Team, haben wir auf den Sommer 2019 noch eine Praktikantenstelle offen. Gute Deutschkenntnisse sind erforderlich. Bei guter Eignung sind die Aussichten auf eine Lehrstelle im 2020 gut. Zur umfangreichen Information unseres Angebotes besuchen Sie bitte www.kinderkrippe-muesliburg.ch Wir freuen uns auf Ihre elektronische Bewerbung an: Leo Lalkaka, info@kinderkrippe-muesliburg.ch

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Die Primarschule Obfelden mit rund 535 Schülerinnen und Schülern, 8 Kindergärten und 18 Primarschulklassen sucht auf Beginn des Schuljahres 2019/20

1 Fachlehrperson AdL-Mittelstufe 46 % / 13 WL Schulhaus Schlossächer: 3 SHP Lektionen + 3 DaZ Lektionen (ohne Diplom möglich) Schulhaus Chilefeld: 3 SHP Lektionen + 4 DaZ Lektionen (ohne Diplom möglich) Die detaillierten Stelleninserate finden Sie auf unserer Homepage www.primarobfelden.ch Wir freuen uns auf Sie!

Wir sind eine breit diversifizierte LANDI und mit 11 Volg-Läden fest im Knonauer Amt verankert. Volg-Dorfläden bieten eine in jeder Hinsicht naheliegende und bequeme Einkaufsmöglichkeit «vor der Haustüre», in vielen auch mit Postagentur, in einer überschaubaren, von der Frische der Produkte und der Freundlichkeit der Mitarbeitenden geprägten Atmosphäre. Die Mitarbeitenden sind das Herz des Ladens und wir legen grossen Wert auf Individualität und Persönlichkeit. Deshalb heisst unser Motto «frisch und fründlich». Wir suchen für unsere Volg-Filiale in Rifferswil ab sofort oder nach Vereinbarung eine verantwortungsbewusste und motivierte Persönlichkeit.

Stellvertretender Filialleiter (m/w) 80 – 100 % Im Wesentlichen sind Sie für folgende Tätigkeiten zuständig • Stets frisch und fründliche Beratung und Betreuung unserer Kundschaft • Bei Abwesenheiten der Ladenleitung führen Sie das Ladenpersonal • Mithilfe bei der Warenbewirtschaftung und Bestellung der Verkaufs- und Aktionswaren • Sicherstellen der konzepttreuen und ansprechenden Warenpräsentation • Diverse administrative Tätigkeiten Das Idealprofil beinhaltet • Freude am aktiven Kundenkontakt • Eine Ausbildung und Erfahrungen im Verkauf (vorzugsweise im Lebensmitteldetailhandel) • Sozial- und Fachkompetenz Wir bieten als nachhaltiger und fairer Arbeitgeber • Eine professionelle Einführung • Breite Weiterbildungsmöglichkeiten durch unsere Volg-Academy • Ein attraktives Gesamtpaket aus guten Mitarbeiterkonditionen, Sozialleistungen und Anstellungsbedingungen • Ein dynamisches und familiäres Umfeld Ihr Kontakt Sind Sie interessiert, die Verantwortung für diese Stelle im Volg zu übernehmen? Wir freuen uns Sie kennen zu lernen. Bitte senden Sie Ihre vollständige und aussagekräftige Online-Bewerbung mit Foto an: LANDI Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten, www.landialbis.ch, E-Mail: michael.zaugg@landialbis.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Rennwagen-Klassiker

Ligaerhalt geschafft

Historische Rennwagen und Motorräder drehen in Oerlikon ihre Runden. > Seite 13

Die Senioren des TC Stallikon spielen auch in der nächsten Saison in der 1. Liga. > Seite 16

Freitag, 19. Juli 2019

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Wo steckt der Täter? Kniffliger Fall für Detektiv Adrian Aegerter – im Ratekrimi des «Anzeigers». > Seite 17

Neue Führung für Uerzliker «Maxi»-Markt Ende Juli geht der langjährige Leiter Paul Ramseier in den Ruhestand Seit 2005 hat Paul Ramseier zusammen mit seiner Familie und zwei Angestellten den «Maxi»Dorfladen in Uerzlikon geführt. Ende Juli wechselt die Verantwortung zu Barbara Rimensberger und Caroline Hürlimann. Die beiden Angestellten bleiben.

dass es langsam an der Zeit sei, kürzerzutreten. «Wir hatten in den letzten 14 Jahren vielleicht zwei Wochen Ferien», schätzt Ramseier, der buchstäblich für den Dorfladen gelebt hat. Das werde sich künftig ändern. Vor allem seinem Hobby, dem Unihockeyspiel, möchte er wieder mehr Zeit widmen. Und mehr mit seiner Frau und seinem Grosskind unternehmen. Margrit Ramseier ergänzt: «Ich bin froh, den Zeitdruck nicht mehr zu haben. Wir werden unser Privatleben geniessen.» Sohn Michael will sich neu orientieren, hat aber noch keine konkreten Pläne. «Das war für mich kein einfacher Moment, als ich meinen eigenen Sohn entlassen musste», sagt Paul Ramseier. Sein Sohn habe ihn in den letzten Jahren oft im Laden vertreten.

................................................... von martin platter Uerzlikon kann sich glücklich schätzen. Der «Maxi»-Markt mit Post-Agentur bleibt erhalten und damit auch ein Stück Lebensqualität und Standortattraktivität. Vor 14 Jahren hat Paul Ramseier den Uerzliker Dorfladen übernommen. Im Laufe der Zeit wurde das Verkaufs-Team um seinen Sohn Michael, seine Frau Margrit und die beiden Teilzeitverkäuferinnen Erika Lier und Clarissa Stierli erweitert. Eine ereignisreiche Zeit im Detailhandel und auch im Dorfladen selber, der 2009 saniert und um einen Drittel vergrössert wurde. Der Eingangsbereich wurde neu gestaltet. Seither können auch Rollstühle und Kinderwagen durch die automatische Tür barrierefrei in den Laden fahren. Eine KaffeeEcke wurde eingerichtet und ab März 2010 eine Post-Agentur. Es geht nicht spurlos an Paul Ramseier vorbei, wenn man ihn auf seinen bevorstehenden Ruhestand anspricht – obschon er eigentlich seit drei Jahren pensioniert ist. «Die vielen Menschen, die regelmässig bei uns eingekauft haben, werden mir fehlen. Man hat sich gekannt und hatte meistens Zeit für einen kurzen Schwatz», sagt der 68-Jährige nachdenklich. Natürlich sei die erste Zeit nach der Übernahme, bis sich der Kundenstamm gebildet hatte, arbeitsreich und ertragsarm gewesen. Aber es habe sich gelohnt – vor allem auch zwischenmenschlich und familiär. Man habe gemeinsam gute und weniger gute Zeiten durchgestanden. Beispielsweise, als die Baarerstrasse wegen der Wasserleitungs- und Belagssanierung während Monaten nur einspurig befahrbar war. Als es vor den Rotlichtern endlich grün wurde, seien die Passanten so genervt gewesen, dass keiner mehr angehalten und eingekauft oder getankt habe. Das habe sie an den

korrekt Ratgeber Steuern: falsche Zahl Im «Ratgeber Steuern» vom Dienstag, 16. Juli, hat sich ein Fehler eingeschlichen. Auf den letzten Zeilen heisst es: «Damit würde die Gesamtsteuerbelastung der Unternehmen von heute zirka 21 auf 1 % sinken. Korrekt sind es 18 %. (Die Redaktion)

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Paul Ramseier, Mitte, hat den «Maxi»-Markt in Uerzlikon 2005 übernommen und zuletzt zusammen mit seiner Frau Margrit und Sohn Michael geführt. (Bilder Martin Platter)

Von links: Clarissa Stierli und Erika Lier werden dem Ladenteam als Verkäuferinnen erhalten bleiben. Barbara Rimensberger und Caroline Hürlimann übernehmen den Uerzliker Dorfladen ab dem 1. August 2019. Rand des Ruins getrieben, zumal die Bauarbeiten fast doppelt so lange wie angekündigt gedauert hätten.

Die guten Erinnerungen überwiegen Über alles gesehen überwögen aber klar die guten Erinnerungen. Ramseier sagt: «Ich bin den vielen Kundinnen

und Kunden, meiner Familie, aber auch der Landi Kappel und deren Präsidenten Walter Haldemann sehr dankbar, dass sie immer zu mir gehalten haben und meinen Plänen stets positiv gegenüberstanden.» Das Bevölkerungswachstum im Dorf und in der Region habe dem Laden geholfen, zu überleben. «In letzter Zeit konnten wir

vermehrt junge Familien mit Kindern im Laden begrüssen. Die nächste Generation Kundschaft ist also bereits in den Startlöchern, was mich für unsere Nachfolgerinnen positiv stimmt.» Ramseier freut sich nun auf die ruhigere Lebensphase. In den letzten Jahren habe sich seine Gesundheit bemerkbar gemacht und ihm aufgezeigt,

Wegen Umbau geschlossen – aber nur zwei Wochen Ramseiers Nachfolgerinnen, Barbara Rimensberger und Caroline Hürlimann, sind per Zufall auf den «Maxi»Markt gekommen. Rimensberger wohnt seit Juli 2018 im Uerzliker Oberdorf und Hürlimann ist stark in der Gemeinde verwurzelt. Die beiden verbindet eine langjährige Freundschaft. Durch die Landi Kappel erfuhren sie, dass eine Nachfolge für die Ladenleitung gesucht wird. Für die beiden Frauen ein Glücksfall. Die zwei Bankangestellten sehnen sich schon seit geraumer Zeit nach einer beruflichen Neuorientierung. «Mit Clarissa und Erika haben wir bereits zwei super Frauen im Team. Wir freuen uns, gemeinsam in die Zukunft zu schreiten», sagt Rimensberger. Hürlimann gewährt einen Einblick in die künftige Strategie: «Das Ladenkonzept wird nicht neu erfunden. Es wird aber ein paar Änderungen geben.» Mit dem Wegfall des «Lindenhofs» ergebe es Sinn, die Kaffee-Ecke zu vergrössern und das Sortiment an frischen Sandwiches, Salaten und Birchermüesli vom Beck zu erweitern. Zudem würden die Kühlmöbel durch modernere mit besserer Energieeffizienz ersetzt und der Laden generell aufgefrischt. Für die Umbauarbeiten bleibt der «Maxi»-Markt deshalb vom 27. Juli bis 17. August geschlossen.

Das Luwa-Areal füllt sich mit Leben Inzwischen sind im Luwa-Areal im Zentrum von Muri (AG) über 90 Wohnungen von den insgesamt 197 modernen Wohnungen vermietet. Bereits haben zehn der 19 Ateliers einen Mieter gefunden und selbst die Feldmann Immobilien AG, welche die Projektentwicklung des Areals gemacht hat, ist neu Mieterin in der attraktiven Überbauung. Das Luwa-Areal wird zum lebendigen Quartier mit Dienstleistungsangeboten. Die attraktiv geschnittenen Wohnungen, praktischen Ateliers und flexiblen Gewerbeflächen werden bei Vollvermietung rund 600 Menschen

aller Generationen ein neues Zuhause bieten.

Dienstleistungen à la carte Die Mieter können über die Luwa-App ganz einfach unterschiedliche und hilfreiche Dienstleistungen buchen, die das Alltagsleben einfacher machen. Bei der Reinigungsfirma Vebego können Wohnungs- und Fensterreinigung gebucht werden oder auch Ferienservice und handwerkliche Dienste. Einen direkten Lieferservice gibt es für erntefrisches Bio-Gemüse, saisonale Früchte und andere Lebensmittel.

Einen feinen Zmorge-Brunch liefert die Bäckerei Kreyenbühl direkt in die Wohnung. Und seit diesem Monat haben die Mieter über die App Zugang auf das Mobility-Auto, ein schicker Kombi, das auf dem Areal bereitsteht.

Kita für Familien Für Familien ist es ein besonderes Plus, dass im November die Kindertagesstätte «Spieloase Kinderkrippen» ihre Pforten öffnet. Auf über 200 Quadratmetern bietet sie zwölf Betreuungsplätze für Kinder ab drei Monaten bis und mit Kindergartenalter an.

Bereits jetzt können Betreuungsplätze gebucht werden. Die Tagespauschale beträgt 105 Franken, die Halbtagespauschale 70 Franken und die stundenweise Betreuung wird mit 14 Franken berechnet (www.kinderspieloase.ch). «Wir sind weiterhin engagiert, in den kommenden Monaten zusätzliche lokale und regionale Dienstleistungen anzubieten», erläutert Martin Ulliana, Asset Management & Acquisition bei der Allianz Suisse Immobilien AG. (pd.) Weitere Informationen unter www.luwa-areal.ch. Bei Fragen Tel .M 079 413 21 94.


Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in der Kirche Hedingen mit Pfr. Walter Hauser www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen oder Maschwanden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Stephan. Orgel: Susanna Baltensperger

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 21. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfr. J. Schultz Mittwoch, 24. Juli 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien Donnerstag, 25. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottesdienst, Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 21. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Jörg Leuthold Musik: Casey Crosby

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 21. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Jürgen Schultz

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 21. Juli Regionalgottesdienst in Maschwanden

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottesdienst mit Taufen. Pfarrer Walter Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer. Getauft werden Samuel Forster, Sunnemattstrasse 7, Oliver Koneth, Lettenackerweg 8, Jana Meili, Gehrstrasse 11. Anschliessend Apéro

Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionalgottesdienst «Was hat Liebe mit Moral zu tun?» mit Pfrn. C: Mehl Musik: Veronica Hvalic anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 21. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfr. J. Schultz

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 21. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 21. Juli 10.00 Kirche Bonstetten: Regional-Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 20. Juli 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner Sonntag, 21. Juli 9.00 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner 19.00 Keine Santa Messa Freitag, 26. Juli 9.15 Kein Gottesdienst

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 21. Juli 10.00 Hl. Messe Dienstag, 23. Juli 19.30 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 20. Juli 17.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 21. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. L. Huber Orgel: A. Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Juli 10.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottesdienst Andi Wolf Kinderhüeti Montag, 22. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Sonntag, 21. Juli 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl; Kinderprogramm mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottesdienst mit Manuel Fuhrer Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 21. Juli 10.30 Gottesdienst Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen agenda

Samstag, 20. Juli Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz.

Mittwoch, 24. Juli Affoltern am Albis

15.00-18.00: Jugendarbeit Affoltern: Freestyle Monat - Spielmobil und gratis Snackbar@Skateanlage Schulhausplatz. Mehr Infos: ja-aaa.ch. Schulhaus Butzen.

Kappel am Albis

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien. Kloster Kappel.

Donnerstag, 25. Juli Affoltern am Albis

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch, Fr. 17.- An-/Abmeldung: Brigitte Sandhofer,044 761 48 00. Restaurant Rosengarten. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen – auch Nicht-Bewohner mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: Telefon 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Bonstetten

07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: NotherseggWaldegg-Riethüsli. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Ruote Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 12. September.

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Zwei Säuliämtler mit rassigen Rennsport-Klassikern Indianapolis auf der Offenen Rennbahn Oerlikon Kommenden Dienstagabend, 23. Juli, ab 16 Uhr, drehen wieder historische Rennwagen und Motorräder im Steilwandoval der legendären Offenen Rennbahn in Oerlikon ihre Runden. Er gehört zu den historischen Rennwagen-Kostbarkeiten, welche am nächsten Dienstag, 23. Juli (bei Schlechtwetter am Donnerstag, 25. Juli), bereits zum 17. Mal im Rahmen der traditionellen Rad-Abendrennen auf der Offenen Rennbahn in Oerlikon im Einsatz sein werden: Der Brabham BT36 mit Jahrgang 1971 von Luciano Arnold aus Stallikon. Das einst von Silvio Moser in der F2-Europameisterschaft eingesetzte Rennauto reiht sich damit in ein beachtenswertes Feld an auserlesenen Fahrzeugen ein, die im Steilwandoval rasante Demorunden drehen und jeweils über 5000 Zuschauer in eine magische Stimmung versetzen. Mit dabei sind unter anderen ein Bugatti Type 35A, 1924, gefahren von Caroline Bugatti, der Enkelin des grossen Patrons Ettore Bugatti, ein ehemaliger Formel-1-Rennwagen Maserati 250F,

Der Stalliker Luciano Arnold wird mit seinem F2-Brabham BT36, 1971, wieder bei Indianapolis in Oerlikon dabei sein. (Bild zvg.) 1956, diverse Lagondas aus den Dreissigerjahren sowie Indy-Cars. Neben den vierrädrigen Boliden und einer Morgan Three Wheeler, 1930, werden auch rassige Gefährte auf zwei Rädern sowie Gespanne im Einsatz zu sehen sein, darunter das schnelle Original-GP-Renn-Motorrad Kreidler GP 50, 1973, des Ebertswilers

Dominik Muheim. Die Veranstaltung Indianapolis in Oerlikon auf der 1912 als weltweit erste Spannbetonkonstruktion erbauten Offenen Rennbahn neben dem Hallenstadion ist Kult. Die Zuschauenden sind voll ins Geschehen eingebunden und können die historischen Zeitzeugen hautnah erleben – im Einsatz in den Steilwänden von

über 40 Grad Neigung genauso, wie geparkt im Innenraum des Ovals. Die motorisierten Kulturgüter sind zwischen den verschiedenen Radrennen in insgesamt neun Feldern im Einsatz. Rennbeginn ist um 16 Uhr. Der Eintrittspreis ist mit 20 Franken günstig und kommt vollumfänglich der IG Offene Rennbahn Oerlikon zugute. (kb)

Wanderung der Reuss entlang Von Ottenbach nach Bremgarten am 23. Juli Die familienfreundliche Wanderung führt von Ottenbach am Ufer der Reuss entlang bis zum hübschen Städtchen Bremgarten, vorbei am Naturschutzgebiet Flachsee und einer interessanten Vogelbeobachtungsstation. Von Ottenbach wird hinunter zur Reuss gewandert. Der Fluss wird auf einer Brücke überquert, danach führt der Weg dem linken Ufer entlang bis nach Rottenschwil. Auf der anderen Seite der Reuss wird bald das Naturschutzgebiet am künstlich gestauten Flachsee erreicht, der für seine grosse Vogelvielfalt bekannt ist. Auf zahlreichen Kiesbänken und bewaldeten Inseln haben sich mehr als fünfzig Vogelarten angesiedelt, die man von einer Beobachtungs-

Dann führt der Weg über den Weiler Geisshof bis zum hübschen Städtchen Bremgarten – eine Perle an der Reuss. Im Freibad Isenlauf kann sich, wer will, abkühlen oder das Restaurant besuchen. Bei niedrigen Temperaturen ist das Restaurant JoJo der St. Josef-Stiftung ganz in der Nähe erreichbar. Nun geht die Wanderung am Ufer der Reuss entlang, mit einer wunderbaren Sicht auf das Wehr und die geschichtsträchtige Altstadt. Nach der alten Holzbrücke führt der Weg neben mittelalterlichen Häuserzeilen vorbei zur Bushaltestelle am Obertor.

Bei der Vogelbeobachtungsstation mit Sicht auf den Flachsee. (Bild zvg.)

Dölf Gabriel, Wanderleiter

station aus gut studieren kann. Der grosse Wasserreichtum und die naturnahen Ufer mit Röhricht, angrenzenden Riedwiesen und Auenwäl-

Geführte Wanderung am 23. Juli. Anmelden bis 20.

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Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Freitag, 19. Juli 2019

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda jeweils bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch.

dern, machen den Flachsee zu einem Vogelreservat von schweizerischer Bedeutung. Bei der Pause erfolgt die Verpflegung aus dem Rucksack.

Juli per E-Mail miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.


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Sport

Freitag, 19. Juli 2019

Floorball Albis in Prag Teilnahme am grössten Junioren-Unihockeyturnier der Welt Zum 16. Mal fand das grösste Junioren-Unihockeyturnier (Prague Games) der Welt vom 8. bis 14. Juli statt. Mitten unter den über 400 Mannschaften aus 14 verschiedenen Nationen mischten sich 13 Mitglieder des Floorball Albis. Am frühen Sonntagmorgen traf die gesamte Delegation Zentralschweiz, in welcher auch der Floorball Albis teilnahm, in Zug auf dem Stierenmarkt Areal ein. Sobald das gesamte Gepäck und die 20 Teams in den Alterskategorien 12-18 Jahre inklusive deren Trainer und Betreuer in die sieben bereitstehenden Cars aufgeteilt waren, ging das Abenteuer «Prague Games 2019» los. Montag und Dienstag wurden mit intensiven Trainings und Testspielen genutzt, um einen optimalen Einstieg in die Gruppenspiele zu erzielen. Viele der Teams mussten sich erst zusammenfinden, da die Spieler und Spielerinnen aus den unterschiedlichsten Vereinen stammten. Nicht nur mit Unihockeyspielen wurde der Teamzusammenhalt gefördert. Die Teams hatten sich im Vorfeld bereits zu Trainings- und Testspielen oder zu Teamevents getroffen. Auch in Prag kam das Team ausserhalb des Unihockeyspielens nicht zu kurz. Mit einer Fotosafari Challenge mussten die Teams

originelle Fotos an verschiedenen Standorten in Prag machen, und mit der Anmeldung des Präventionsprogramms «cool and clean» wurden Plakate gestaltet und an den Hotelzimmertüren aufgehängt. Jedes Team startete am Mittwoch und Donnerstag mit drei Gruppenspielen gegen Gegner aus 14 verschiedenen Nationen. Die Schweiz trat mit 73 Teams an und hatte hinter Tschechien und Schweden das drittgrösste Teilnehmerfeld. Die erfolgreicheren Teams hatten die Möglichkeit, im Tableau A ganz nach vorne zu kommen, schwächere dagegen kämpften im Tableau B um weitere Punkte. Es galt das KO-System, wer verlor, flog raus und wer gewann, spielte weiter. Sehr positiv aus Sicht von Floorball Albis zeigten sich die Mädchen aus dem Juniorinnen-Team, welche im Team «G14 White» mitspielten. Sie gewannen alle drei Gruppenspiele und stiessen bis ins Viertelfinal vor, wo sie sich gegen ein starkes tschechisches Team, welches zum Schluss den zweiten Platz erreichte, geschlagen geben mussten. Weiter waren Spieler im Team G16 White, B15 White sowie vier Betreuer des Floorball Albis in Prag im Einsatz.

Goldmedaille für kleinste Girls Grösster Erfolg aus Sicht der Delegation Zentralschweiz waren die Goldme-

Die Juniorinnen von G14 White stiessen bis ins Viertelfinal vor. (Bild Michael Peter) daillen der kleinsten Girls «G12» und den Boys vom Team «B16 Red». Die Finalspiele fanden in weltmeisterlicher Gänsehaut-Atmosphäre mit der riesigen Fanunterstützung der gesamten Delegation Zentralschweiz zum Schluss des Turniers statt. Leider ging für die meisten die Woche viel zu schnell vorbei. Mitnehmen können die Teilnehmerinnen

viele schöne Erinnerungen, neu gewonnene Freundschaften, Tränen der Enttäuschung und Freude, einige Blessuren. Prague Games ist ein unvergessliches Erlebnis mit zusammengewürfelten Teilnehmenden, welche sich in Teams zusammenfinden. Überall in der Stadt hörte und sah man Gesangund Tanzeinlagen der Teams, welche

unterwegs zu den diversen Sporthallen und Austragungsorten der Spiele waren. Für Floorball Albis in Prag dabei waren: Anouk Kraft, Sarah Frick, Tina Meister, Saskia Weber, Jessica Pupikofer, Livia Christen, Anja Huser, Mara Rusch, Selina Meister, Petra Pupikofer, Nastasja Meister, René Nietlispach, Monika Meister. (pd)

Freestyle Fussball-Training für alle

An der Bike-Transalp surften die Mountainbiker auf ihrer Fahrt von Österreich über die Alpen nach Italien durch die beeindruckenden Felsformationen der Dolomiten. (Bild Bike-Transalp)

13 Sekunden Rückstand Urs Huber und Simon Stiebjahn konnten an der Bike-Transalp bisher zwei Etappen gewinnen. Im Zwischenklassement trennen die beiden Bulls-Fahrer 13 Sekunden von der Führung. Bei ihrer siebentägigen Fahrt über die Alpen bleiben ihnen noch drei Chancen, um den Gesamtsieg zu holen. Nach dem knappen Auftaktsieg am letzten Sonntag hatte Urs Huber vorhergesagt, dass es schwer werden wird, die Bike-Transalp zu gewinnen: «Das wird eine harte Woche. Wir sind Geismayr/Käss in etwa ebenbürtig. Allerdings gehören die beiden zum Seriensiegerteam von Centurion-Vaude, das seit 2013 in unterschiedlicher Zusammensetzung ununterbrochen gewonnen hat.» Huber sollte recht behalten. Auch auf der zweiten, deutlich kürzeren Etappe (55 Kilometer mit 2200 Höhenmetern) litten die BullsFahrer am ersten Berg unter Startschwierigkeiten und büssten bis zu 3,20 Minuten auf die führenden Daniel Geismayr/Jochen Käss vom Centurion-Vaude-Team ein. Nur dank eines Defekts von Geismayr, der ein Laufrad wechseln musste, und einem Sondereffort der Bulls-Fahrer in der letzten

Rennstunde konnte der Rückstand auf 15 Sekunden geschrumpft werden. Das gelbe Trikot wechselte von Bulls zu Centurion.

Gute Erinnerungen an pittoreskes Panorama Dort blieb es auch nach dem dritten Teilstück, das über Grödnerjoch und Sellajoch führte, die Huber noch in bester Erinnerung hatte. Vor einem Monat erreichte der Mettmenstetter vor derselben Kulisse am Sellaronda Hero den zweiten Platz – und überraschte damit sich selbst am meisten. Die diesjährige Königsetappe der Bike-Transalp brachte jedoch wenig Bewegung an der Spitze des Zwischenklassements. Bereits im ersten Anstieg setzten sich Bulls mit Centurion Vaude vom Rest ab. Dazu kam im Finale die Mannschaft Wilier 7C mit Marco Rebagliati und Ole Hem, die sich prompt den Etappensieg vor Bulls und Centurion Vaude ersprintete. Dito auf der vierten Etappe: Im Ziel kam es erneut zum Sprint, den Bulls vor Centurion Vaude gewann. Noch immer trennen die beiden ersten Teams nur 13 Sekunden. Hinter den beiden Führenden liegt das drittplatzierte Wilier 7c aber bereits mehr als 18 Minuten zurück. (map.)

Migu Baumann aus Hedingen ist einer der besten Freestyle-Fussballer der Schweiz. Nach seinem Schweizer Vizemeistertitel 2012 gewann er 2014 den ersten in der Schweiz veranstalteten Freestyle-Football-Cup und reiste sogar an die Weltmeisterschaften. Dort wurde er jedoch durch eine Verletzung stark gebremst. Seither haben sich seine Ziele geändert. «Ich fokussiere mich mehr auf das Produzieren von Videos und versuche den Sport hier in der Schweiz bekannt zu machen. In den letzten Jahren ist mir dies gut gelungen. Einige Videos erreichten durch das Teilen von grossen Plattformen bis zu vier Millionen Aufrufe.»

Schulprojekte als Einstieg Auch in den sozialen Medien wird Freestyle-Fussball immer populärer, man merkt, dass Leute grundsätzlich ein Flair für das elegante Balljonglieren haben. Doch was ist Freestyle-Fussball überhaupt? Es unterscheidet sich grundlegend vom regulären Fussball. Es geht darum, den Ball in den verschiedensten Positionen, also sowohl stehend, sitzend als auch liegend, zu jonglieren oder zu balancieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Schnell hat Migu Baumann gemerkt,

dass vor allem für die Kinder die Sportart sehr begeisternd ist. «Ich habe jeweils in den Jahren, als die Fussball-WM oder -EM anstand, ein Schulprojekt lanciert.» Über 20 Schulklassen hat er dabei besucht. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die Sportart näher zu Migu Baumann mit Kindern bei einer Schullektion in bringen, ihnen Obfelden. (Bild zvg.) Tricks zu zeigen und vor allem den einige dazu zu ani- anderen Freestyle-Fussballer hervormieren, auch in Zukunft weiter am bringen.» Pro Tag stehen zwei Stunden Ball zu bleiben. Training auf dem Programm. Nach den Sommerferien können jedoch auch Freestyle-Trainings unter Freestyle-Fussball-Unterricht für alle der Woche abends oder am WochenIm Sommer 2019 startet Migu ende gebucht werden. «Ob EinzelBaumann nun offiziell mit seiner Free- oder Gruppenunterricht spielt keine style-Fussball-Schule. Zusammen mit Rolle. Einzig die Grösse der Gruppe bedem Skillspark in Winterthur organi- trägt maximal zehn Kinder. Da die siert er einen Sommerferienkurs. Sportart viel Geduld braucht und Auch im Säuliamt soll nun das Ange- schwierig zu erlernen ist, beschränke bot erweitert werden. In der letzten ich mich auf kleine Gruppen, damit Woche der Sommerferien startet er ei- ich für jeden genug Zeit habe.» (pd.) nen Sommerferienkurs. «Während 5 Tagen möchte ich den Kindern meine Informationen, Anmeldung und Videos auf Tricks nahebringen und den ein oder www.freestylefussball.ch.

Stalliker Senioren bleiben in 1. Liga Ohne grosse Aufreger oder Höhenflüge hat der Tennisclub Stallikon die Interclubsaison beendet. Seit Jahren halten sich die Senioren (45+) in der 1. Liga, weil sie es immer wieder schaffen, die Abstiegsspiele zu gewinnen. Diesmal allerdings eher knapp mit 4:3 gegen AXA Winterthur. Um den Aufstieg in die 1. Liga spielten die Aktiven als Gruppenzweite, hatten aber gegen Sonnenberg keine Chance (0:6).

Ebenfalls den zweiten Gruppenplatz belegten die Senioren und die Jungseniorinnen (30+) in der 3. Liga. Dort gibt es aber keine Aufstiegsspiele, der Gruppenerste qualifiziert sich automatisch für die 2. Liga. Zum Abschluss der ersten Hälfte der Outdoorsaison stiegen dann die Doppelmeisterschaften, abgerundet durch den traditionellen Sommergrill am Samstagabend. Jonas und Timo Koch verteidigten ihren Titel bei den Männern souverän. Bei den Damen siegte erneut Eliane Merz, diesmal mit Jacqueline Romagnoli an ihrer Seite.

Das Finale des Wochenendes gehörte dann den Mixed-Matches, wo Susan Rutschmann mit René Saner die favorisierten Titelverteidiger Merz/ Blattner in die Schranken wiesen. Während der Sommerferien finden im Club die polysportiven Tage der Jugendsport-Förderung Stallikon statt. Und in den beiden letzten Sommerferienwochen führt die dem TC Stallikon angegliederte Academy zwei SommerCamps für Junioren durch. (pd.) Mehr Informationen zu Club und Camps auf ww.tcstallikon.ch.


Extra herkömmliches

Freitag, 19. Juli 2019

Das Zimmer

Zynisch Das Adjektiv zynisch kommt von lateinisch cynicus beziehungsweise griechisch kynikos. Es bedeutet wörtlich übersetzt «hündisch» und bezeichnet die Zugehörigkeit zur Philosophenschule der Kyniker. Deren populärster Vertreter ist Diogenes, der um 350 vor Christus in Athen als Bettler in einem Fass gelebt haben soll, das ihm als Unterschlupf diente. Die Kyniker verzichteten auf Besitz, Ehe und Lebensvorsorge. Sie betrachteten Gott als Vater aller Menschen, betonten wie Jesus die Nächstenliebe und lehnten Vergeltung ab. Aufgrund ihres ungepflegten Erscheinungsbildes hinterliessen die Kyniker einen zwiespältigen Eindruck. In den Augen mancher Zeitgenossen führten sie ein Hundeleben. Dies umso mehr als sie sich über religiöse Vorschriften und Bräuche unbekümmert hinwegsetzten, was von den ehrbaren Bürgern als herablassend, verächtlich oder eben zynisch empfunden wurde. Vor allem dieser Aspekt der kynischen Lebensanschauung ist im heutigen Sprachgebrauch erhalten geblieben: Ein Zyniker ist ein bissiger, respektloser Spötter, der auf Konventionen und Anstandsregeln keine Rücksicht nimmt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Bestnote für Julian Bersnak Der Hedinger Julian Bersnak hat seine Ausbildung als Systemtechniker bei der Kantonalen Verwaltung mit einer Gesamtnote von 5,8 abgeschlossen – Bestnote im ganzen Kanton. Bersnak hat die vierjährige Ausbildung an der Kantonsschule Hohe Promenade absolviert. Der 19-jährige Informatiker ist auch ein erfolgreicher Judoka und erhielt vom Kanton die Möglichkeit zu einer von Swiss Olympics anerkannten Sportlerlehre. Er war 2017 Schweizer Meister im Einzel seiner Kategorie, im Folgejahr holte er Silber. (pd.)

gedankensprünge Vorsorge Unfälle wollen wir verhindern Spricht Mutter Vorsicht zu den Kindern Darum tragt ihr, das kann nicht schaden Schwimmwesten auch beim Sonnenbaden Martin Gut

Detektiv Adrian Aegerter – Ihr Ratekrimi im «Anzeiger»

Im Spital Affoltern geboren

Sie möchten mit mir hier in Ihrem «Anzeiger» ermitteln? Das ist wunderbar! Also lösen wir doch gleich mal unseren ersten gemeinsamen Fall … «Es ist schön hier bei Ihnen in Affoltern, ich fühle mich sicher!», verkündete der Mann aus Genf und ich strahlte vor Stolz auf unsere Stadt. Wie einer der drei roten Äpfel in unserem Stadtwappen. «Noch schöner wäre es natürlich, wenn ich mich noch sicherer fühlen würde. Mit Ihnen an meiner Seite zum Beispiel!» Das war der Moment, in dem der Mann aus Genf nicht mehr einfach nur der Mann aus Genf war, das war die Sekunde, in der er zu meinem Klienten wurde. Er schob in dem kleinen Kaffeehaus, in dem wir uns heimlich wie zwei Pubertierende vor dem ersten Kinobesuch trafen, zur Illustration seines Angebotes einen Stapel Banknoten über den Tisch, die er hübsch in ein Kuvert gepackt hatte. Die Banknoten stammten nicht aus dem Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums, wie ich zunächst befürchtete, nein, es handelte sich um aktuell gültige Geldscheine. Nun war es auch für mich noch schöner hier in Affoltern und ich fühlte mich noch sicherer. «Sie sind achtundvierzig Stunden in meiner unmittelbaren Nähe, Sie sind mein treuer Begleiter, Sie sind mein Wachhund!», erklärte Herr Vonlanthen. Und ich wagte nicht zu fragen, welches Futter der Wachhund bekommen, ob er am Fussende des Bettes schlafen und wann er denn Gassi geführt werden würde. Mein Auftraggeber sah mich Auftragnehmer an und gab den ersten Auftrag aus: «Wir fahren jetzt in mein Hotel und Sie überprüfen dort bitte mein Zimmer!» Ich war zwar einmal Polizist gewesen, aber ich hatte keine spezielle Personenschutz-Ausbildung. Nachdem wir unsere beiden Fahrzeuge auf dem Hotelparkplatz abgestellt hatten, untersuchte ich trotzdem mit wichtiger Miene tapfer das Zimmer dreihundertsiebzehn meines Klienten, das in dem kleinen Hotel auf einem Gang mit zwanzig von Nummer 301 bis Nummer 320 nummerierten Zimmern lag. Etwas Schlimmes finden konnte ich allerdings nicht. Keine Kamera in der Minibar, keinen Sensor hinter dem Toilettendeckel, kein Mikrofon unter dem Kopfkissen. Mein Klient sah mir zu. «Ich bin hier, um morgen einem Partner wichtige Unterlagen zu

wetter

Dean, 9. Juli.

Nika, 9. Juli.

Adrian Aegerter - Ihr Detektiv aus Affoltern – ermittelt diesen Sommer im «Anzeiger». zeigen. Unterlagen, die nicht in fremde Hände gelangen dürfen. Aber ich fühle diese fremden Hände schon nach ihnen greifen, wenn Sie mir dieses blumige Bild erlauben.» Ich nickte, ging an ihm vorbei, lief draussen den Gang entlang und schaute mir die Zimmertüren der anderen Zimmer an. Die mit den geraden Nummern lagen auf der einen Seite, die mit den ungeraden Nummern auf der anderen Seite. Aber auch hier fand ich nichts Verdächtiges, keinen Sprengstoff hinter den Landschaftsbildern an den Wänden und keine Lauscher. Und vor allem keine fremden Hände, die nach den Unterlagen greifen wollten und denen ich auf die Finger klopfen musste. In meinem Zimmer gegenüber erfrischte ich mich, dann begleitete ich meinen Klienten in seinem Wagen in die Stadt. Er sah sich die reformierte Kirche an, trank einen Kaffee in einem Café, betrachtete das Wandbild im Gerichtshaus und bestellte in einer Pizzeria eine Pizza. Ich war immer in seiner unmittelbaren Nähe, ich war sein treuer Begleiter, ich war sein Wachhund. Wie vereinbart. Es passierte zwar nichts, aber trotzdem hatte ich das ungute Gefühl, dass uns irgendjemand beobachtete. Nachdem

ich mit einem Cappuccino, einer Pizza und einer gewissen Laufstrecke schon einen Teil meines Honorars verdient hatte, fuhren wir wieder zum Hotel. Als wir die Glastür vom Treppenhaus zum Gang öffneten, hörte ich ein Geräusch. «Stopp!», flüsterte ich. «Da ist jemand!» Ein Mann zog gerade mit einem tarnenden Hüsteln die Tür des Zimmers meines Klienten zu. Er hatte die Unterlagen gesucht, aber natürlich nicht gefunden. Weil sie nicht in diesem Zimmer, sondern in meinem im Safe lagen. Deshalb verschwand der Einbrecher auch enttäuscht in seinem Zimmer, dem übernächsten Zimmer vom Tatort-Zimmer aus, auf der gleichen Seite. In welchem Zimmer wohnte also der Täter ?

Alicia Marie, 10. Juli.

Damian, 10. Juli.

LÖSUNG: Nach den genannten Zimmernummern («… von Nummer dreihunderteins bis Nummer dreihundertzwanzig …») und der Anordnung («… die mit den geraden Nummern lagen auf der einen Seite, die mit den ungeraden auf der anderen Seite …») gibt es «vom Tatort-Zimmer (317) aus, auf der gleichen Seite» nur in einer Richtung ein «über-

Naya Shay, 11. Juli.

nächstes» Zimmer (in der anderen Richtung nur ein «nächstes») - weil dieses «übernächste» Zimmer das Zimmer 313 ist, kann der Täter nur in Zimmer 313 wohnen!

volg-rezept

Heute

Meteotest.ch

Basel 16° 28° Zürich 14° 27°

Affoltern

St.Gallen 16° 23°

15° 26°

Luzern 16° 27°

Neuchâtel 17° 27°

Bern 14° 27° Interlaken 14° 25°

Chur 14° 27° St.Moritz 6° 18°

Sion 15° 30°

Genève 16° 29°

Panierte Mozzarella-Sticks Zutaten für 4 Personen

Bellinzona 16° 27°

300 g Mozzarella 200 g Rohschinken, in Scheiben, halbiert 2–3 EL Mehl 1–2 Eier 120 g Paniermehl 2 EL Sesam Erdnussöl zum Frittieren

Zubereitung

Aussichten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

15° 28°

16° 28°

16° 30°

17° 30°

18° 32°

Alpensüdseite

18° 27°

19° 29°

20° 30°

21° 31°

22° 31°

min °C max °C

bauernregel «Im Juli warmer Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein.»

Den Mozzarella in zirka Pommesfrites-grosse Stifte schneiden, Käsestifte mit Rohschinken umwickeln. Mehl in eine flache Schüssel geben, die Käsestifte darin wenden, Eier in einer zweiten Schüssel verquirlen, Käsestifte durchs Ei ziehen.

Paniermehl mit Sesam vermischen, in eine flache Schüssel geben, die Käsestücke damit panieren, Panade etwas andrücken. Paniervorgang Ei/Panade wiederholen. Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen (ca. 160° C), Käsestifte bei mittlerer Hitze goldbraun backen, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Auf Zahnstocher oder Holzspiesse stecken. Zubereitung: 40 Minuten.

17

Jari Frédéric, 13. Juli.

Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte.

Maximilian Felix, 13. Juli.

Leart, 15. Juli. (Bilder Irene Magnin)


Veranstaltungen

Liegenschaften Verkäufe Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Klausenpass Mittwoch, 14. August 2019

Fr. 42.–

Bregenzerwald Fr. 42.– Dienstag, 3. September 2019 Ostschweiz Fr. 40.– Donnerstag, 3. Oktober 2019

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056_2019  

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