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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 56 I 170. Jahrgang I Freitag, 15. Juli 2016

Brutaler Schläger

Rauchmatt polarisiert

Über zwei Jahre Gefängnis für einen rückfälligen Gewalttäter aus dem Bezirk Affoltern. > Seite 3

Während der Auflagefrist des Gestaltungsplans gingen zehn Einwendungen ein. > Seite 5

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Kampf den Neophyten In Stallikon haben Freiwillige Naturschutzflächen von invasiven Pflanzen gesäubert. > Seite 8

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Über 40 Jahre alt Die Flachdächer des Schulhauses Wolfetsloh in Wettswil werden saniert. > Seite 9

Autobahnzubringer: Regierungsrat hat das Projekt festgesetzt 77 Einsprachen behandelt – Baubeginn voraussichtlich 2018 Der Entscheid des Regierungsrats zum Projekt Autobahnzubringer Obfelden–Ottenbach umfasst 130 Seiten. Er enthält Entscheide über 80 Stellungnahmen und Anträge der kantonalen Ämter und Fachstellen sowie 77 Einsprachen aus der Bevölkerung. Ob der Baustart 2018 erfolgen kann, hängt davon ab, ob der Entscheid angefochten wird.

Kumulieren und panaschieren Die Panaschierstatistik der Nationalratswahlen 2015 fördert ein differenziertes Bild der Resultate der Säuliämtler Kandidierenden zutage. Unveränderte Listen machen bei den Nationalratswahlen nur rund die Hälfte der Wählerstimmen aus. Über den Wahlerfolg entscheiden die Streichungen sowie die kumulierten und panaschierten Stimmen. Dank viel mehr Panaschierstimmen als die direkte Konkurrenz – primär von SVP-Listen, sicherte sich der Affoltemer FDP-Nationalrat Hans Ulrich Bigler die Wahl. Auch Martin Haab von der SVP sowie Daniel Sommer und Lisette Müller von der EVP konnten hervorragende Panaschier-Resultate erzielen. Während Martin Haab die Wahl knapp verpasste, rückten die EVP-Kandidierenden auf der Liste nach vorne. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Spital-Zukunft 13 Ämtler Gemeinderäte haben ihre Absichten und Erwartungen mitgeteilt. > Seite 11

Flugshow mit Militär-Helikopter Das Super-Puma-Display-Team bereichert das Rahmenprogramm der Freestyle-Night von morgen Samstag in Mettmenstetten. Im Interview verrät dessen Leader, Oberstleutnant Lukas Rechsteiner aus Hedingen, unter anderem, was der Truppen- und Transporthelikopter im Alltag leistet und welche Eigenschaften einen guten Piloten auszeichnen. ................................................... > Interview auf Seite 16

In Le Mans aufs Podest gefahren Unter den rund 450 Rennsportfahrzeugen aus verschiedenen Epochen, die am vergangenen Wochenende bei der «Le Mans Classic» antraten, war auch der schöne Lola T70 Mk3 von Toni Seiler. Der Bonstetter wurde im hochkarätigen Feld 5 der Wagen von 1966 bis 1971 hervorragender Dritter. ................................................... > Bericht auf Seite 21

................................................... von bernhard schneider Der Regierungsrat hätte gerne früher entschieden, doch «die sorgfältige Beurteilung aller Einsprachen erforderte mehr Zeit als geplant», erklärt der Mediensprecher der Baudirektion, Thomas Maag. Viele der Einsprachen betrafen Details, die für Einzelpersonen wichtig sind, die Öffentlichkeit aber nur am Rand interessieren. Der Regierungsrat verzichtet aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes der Einsprechenden auf die öffentliche Publikation des 130-seitigen Entscheides zu den Einsprachen. Nach Gesprächen der Baudirektion mit den Personen, die Einsprache erhoben haben, wurden 15 davon zurückgezogen. Während die über 80 Anträge der Fachstellen und Ämter vorwiegend den Natur-, Denkmal- und Gewässerschutz betrafen, bezogen sich die privaten Einwendungen etwa zur Hälfte auf den Landerwerb sowie je zu einem Viertel auf den Lärm-

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Ein Kernstück des Autobahnzubringers ist die teilweise Überdeckung in Bickwil. Dieser Teil des Projekts, das in der öffentlichen Diskussion weitgehend unbestritten blieb, betrifft bei der Ausführung zahlreiche Anstösser. (Visualisierung zvg.) schutz und die Linienführung, wie Thomas Maag erläutert. Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich hiessen den Kredit von 65,4 Millionen Franken für den Autobahnzubringer, wovon Obfelden und Ottenbach je 350 000 übernehmen, der Bund 25,8 Millionen und der Kanton 38,9 Millionen, am 23. September 2012 mit einer Mehrheit von 63 Prozent gut. Wie bei Strassenbauten üblich, wurde für den Kreditantrag ledig-

lich ein Vorprojekt erarbeitet. Nach dem Volksentscheid erfolgte die Möglichkeit zu Einwendungen, die im Hinblick auf das nun festgelegte Projekt zuerst bearbeitet werden mussten.

Teilveröffentlichung wäre erwünscht Tatsächlich wäre die Publikation des ganzen regierungsrätlichen Entscheides rechtlich fragwürdig gewesen, da im überblickbaren Raum Ottenbach–

Bickwil auch bei einer Anonymisierung der Einsprechenden deren Identität leicht hätte ausfindig gemacht werden können. Bedauerlich ist hingegen, dass gleichzeitig auf die Publikation der Entscheide zu den Eingaben der Fachstellen und Ämter verzichtet wurde. Es wäre im Sinn der Transparenz erwünscht und persönlichkeitsrechtlich unbedenklich, wenn der Regierungsrat diesen Teil nachträglich noch veröffentlichen würde.

Bundesratsbesuch in Mettmenstetten Finanzminister Ueli Maurer hält die 1.-August-Ansprache Letztes Jahr trumpfte Ottenbach am Nationalfeiertag mit Doris Leuthard auf, dieses Jahr steht im Säuliamt bereits wieder ein Bundesrat am Rednerpult: Zum Dorf-Jubiläum konnte Mettmenstetten Ueli Maurer gewinnen. Als Ueli Maurer am 23. April 2014 nach Affoltern kam, um Stimmung zu machen für den Kauf der GripenKampfjets, hat Peter Junker die Gelegenheit beim Schopf gepackt und den Magistraten angefragt, ob er die 1.-August-Ansprache im Mettmenstetter Jubiläumsjahr 2016 halten würde. «Er hat spontan zugesagt», erinnert sich der Mettmenstetter Landwirt, der nebenbei den örtlichen Verschönerungsverein präsidiert. Maurers persönlicher Sekretär schränkte die Zusage damals zwar noch ein, doch «Handschlag ist Handschlag», war Junker zu-

versichtlich. Schliesslich kannte er Maurer bereits von dessen Zeit als Sekretär des Zürcher Bauernverbands.

Ansprache etwas später als gewohnt Die offizielle Bestätigung kam dann nach den Bundesratswahlen im Dezember 2015. Es galt allerdings noch, sich mit der Gemeinde Mühleberg, die dieses Jahr das 1000-JahreJubiläum feiert, zu arrangieren. Der Kompromiss war schnell gefunden: Die Berner feiern etwas früher, die Mettmenstetter etwas später. So ist die Ansprache von Ueli Maurer auf dem Festplatz Paradies um 21 Uhr eingeplant. Es ist übrigens nicht das erste Gastspiel von Ueli Maurer zum 1. August im Säuliamt. 2007 hielt er – damals noch als SVP-Präsident und Nationalrat – die Festrede in Affoltern. Er

Vor neun Jahren war Ueli Maurer in Affoltern Festredner. (Archivbild) sprach von Sicherheit und von Freiheit, von Jeremias Gotthelf und von Friedrich Schiller. (tst.)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Erbschaft von Ingrid Steffen-Reiner, geb. 25. Mai 1938, von Bellikon AG, gestorben am 1. April 2016, wohnhaft gewesen Niederweg 2, 8907 Wettswil am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis vom 20. Juni 2016 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 8. Juli 2016 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 25. Juli 2016 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 15.07.2016 Konkursamt Schlieren 8952 Schlieren

Konkurseröffnung Schuldner: Herr Jan Glowacki, geb. 10. Dezember 1976, von Horgen ZH, Reppischtalstrasse 31, 8914 Aeugstertal. Datum der Konkurseröffnung: 12. April 2016 Summarisches Verfahren Art. 231 SchKG Eingabefrist: 15. August 2016 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 15. Juli 2016. Affoltern am Albis, 15. Juli 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Öffentliche Auflage Strassenprojekte gemäss § 16 Strassengesetz (StrG)

Ersatzwahl eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission

Gemeinde Hausen am Albis Projekt Nr. 2013.006, Postplatz Hausen am Albis Sanierung und Neugestaltung

Stille Wahl

Die Projektunterlagen können ab dem 15. Juli 2016 während 30 Tagen im Bauamt Hausen am Albis, Zugerstr. 6, 8915 Hausen am Albis, eingesehen werden.

Nachdem die gesetzlichen Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt sind, wird als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 in stiller Wahl gemäss § 54 Gesetz über die politischen Rechte sowie Art. 15 Gemeindeordnung als gewählt erklärt:

Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat 8915 Hausen am Albis Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Teresa Bartesaghi, 1963, Buchhalterin mit eidg. Fachausweis, Loomattstrasse 32d, Stallikon (neu/FDP)

Hausen am Albis, den 15. Juli 2016

Gemeinderat Stallikon

Gegen den Wahlbeschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Stallikon, 15. Juli 2016

Folgende allgemeinverbindlichen Erlasse werden festgesetzt: a) Reglement über die Wasserversorgung b) Tarifordnung Die vollständigen Erlasse liegen ab Freitag, 15. Juli 2016, während 30 Taen während den ordentlichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, 1. Stock, Gemeinderatskanzlei, zur Einsicht auf. Gegen diese Erlasse kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich und begründet Rekurs erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Gemeinde Hedingen, Gemeinderatskanzlei

Stille Wahl Nachdem die gesetzlichen Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt sind, werden als Mitglied und als Präsident der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 in stiller Wahl gemäss § 54 Gesetz über die politischen Rechte sowie Art. 15 Gemeindeordnung als gewählt erklärt: als Mitglied Robert Brand, 1951, techn. Kaufmann, Büelstrasse 14, Stallikon (neu/FDP) als Präsident Fernando Treyer, 1968, Bankangestellter, Gamlikon 5, Stallikon (Mitglied der Schulpflege) Gegen den Wahlbeschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Stallikon, 15. Juli 2016 Gemeinderat Stallikon

Schiessvereine

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Der Vorstand

Gratis abzugeben wegen Geschäftsaufgabe

Gemeinde Mettmenstetten Verkehrsanordnung Gestützt auf die Verfügung der Baudirektion, Generalsekretariat, Leitstelle für Baubewilligungen vom 19. April 2016 hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Einfahrt verboten Auf der nördlich des Gebäudes liegenden Grundstückszufahrt, Albisstrasse 78, Kat. Nr. 4292, ist die Einfahrt in die Albisstrasse verboten. Die Wegfahrt erfolgt über den Böniweg. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Zürich, 15. Juli 2016

Mit Beschluss vom 11. Juli 2016 hat der Gemeinderat den privaten Gestaltungsplan «Tennisanlage Ättenberg» für das in der Erholungszone Ättenberg gelegene Grundstück Kat.-Nr. 165 (temporäre Traglufthallen und Erweiterung oder Ersatzbau Clubhaus) zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens gemäss § 7 PBG verabschiedet.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Die entsprechenden Unterlagen werden vom 15. Juli 2016 bis 13. September 2016 in der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt. Während der Auflagefrist kann sich jedermann zum Planinhalt äussern. Einwendungen sind schriftlich bis spätestens 13. September 2016 an den Gemeinderat Wettswil am Albis, Postfach 181, 8907 Wettswil am Albis, zu richten. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden.

Gemeinderat Wettswil am Albis

Ersatzwahl eines Mitglieds und des Präsidiums der Primarschulpflege

Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Hedingen, hat mit Beschluss vom 11. Mai 2016, gestützt auf Art. 4 der Verordnung über die Wasserversorgung der Gemeinde Hedingen vom 14. November 2014 bzw. Art. 9 des Leistungsauftrags der Gemeinde Hedingen an die WVG vom 25. November 2015 entschieden:

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Wettswil am Albis, 15. Juli 2016

Gemeinderat Hausen am Albis

Reglement über die Wasserversorgung und Tarifordnung

Privater Gestaltungsplan «Tennisanlage Ättenberg»

Kantonspolizei Zürich

Todesfälle Affoltern am Albis Am 11. Juli 2016 ist in Boswil AG gestorben:

Yvette Frauchiger geb. Perret-Gentil-dit-Maillard geb. 8. Januar 1925, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 11. Juli 2016 ist in Zürich ZH gestorben:

Langer-Koch, Johannes Andreas geb. 22. September 1942, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Raihaltenstrasse 15; Ehemann der Langer-Koch, Rosa Maria. Urnenbeisetzung am Dienstag, 19. Juli 2016, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Weibel Noldi und Lilo, Schuelweidweg 10, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Einbau von drei Dachflächenfenstern, Schuelweidweg 10, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst a. A., Kat.-Nr. 992, GV-Nr. 194, Zone K2A

Mettmenstetten Bauherrschaft: Felix Maag, Dachlisserstrasse 18, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Anbau Aussenkamin an Nordwestfassade beim best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 808, Kat.-Nr. 3790, Dachlisserstrasse 16 (Wohnzone W2b)

Mettmenstetten Bauherrschaft: bmi partner ag, Im Grindel 6, 8932 Mettmenstetten Vertreter: atelier fischer, architektur und gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Bauprojekt: Neubau Gartenhaus auf Kat.-Nr. 4213, Friedhofstrasse 12a (Kernzone KB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Eveline Eichenberger, Wissenbacherstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Dominik Sarasin, Architektur & Baubiologie, Unterdorf 6, 4464 Maisprach Bauprojekt: Zimmeranbau auf Dachterrasse beim best. Wohnhaus, Vers.Nr. 250, Kat.-Nr. 1849, Wissenbacherstrasse 9 (Kernzone B)

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Bezirk Affoltern

Wertsachen gestohlen In den vergangenen Tagen musste sich die Kantonspolizei im Bezirk Affoltern mit Einbrüchen, Graffiti und Lärm befassen. Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus wurden am Freitag in Stallikon Wertgegenstände in der Höhe von rund 5000 Franken gestohlen. Durch Aufbrechen eines Fensters verschaffte sich die Täterschaft Zutritt in die Liegenschaft und hinterliess Sachschaden in der Höhe von rund 1500 Franken. In einer Tiefgarage in Aeugst haben Unbekannte vor Kurzem zwei Velos entwendet. Sachschaden und die Höhe des Deliktsguts werden derzeit abgeklärt. Vom 7. auf den 8. Juli sind in der Schulanlage Ennetgraben in Affoltern Wände mit Graffiti überzogen worden. Der Sachschaden beläuft sich gegen 1000 Franken. Und in Ebertswil wurde am 9. Juli ein abgestelltes Motorrad massiv beschädigt. Die Höhe der Reparaturkosten ist noch nicht bekannt.

Dreimal Lärm und eine Auseinandersetzung In den vergangenen Tagen mussten die Gesetzeshüter auch wegen Lärmimmissionen ausrücken. So am 9. Juli in ein Restaurant in Affoltern, wo sich im Freien aufhaltende Gäste die Anwohnerschaft störten. Auf Geheiss der Polizei begaben sie sich ins Innere. Lärm, verursacht von Gästen in zwei Affoltemer Lokalen, störte die Nachbarschaft am vergangenen Sonntag um Mitternacht. Sie wurden von der Polizei ermahnt. In Hausen meldeten Bewohner in der Nacht von Sonntag auf Montag um 3 Uhr bei einer Tankstelle eine Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen. Als die Polizei eintraf, waren diese verschwunden. (-ter.)

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil am Albis Am 1. September 2016 wird beim Werkgebäude in der Gewerbezone eine zweite Sammelstelle für Separatabfälle in Betrieb genommen. Mit dieser soll die Hauptsammelstelle Kirchgasse entlastet und gleichzeitig eine grössere Benutzer-Flexibilität erzielt werden. Die Gemeinde Wettswil a. A. betreibt seit April 1990 die zentrale Abfall/Wertstoffsammelstelle Kirchgasse, bei welcher die Wettswiler Bevölkerung zahlreiche (zum Teil gebührenpflichtige) Separatabfälle entsorgen kann. Die Sammelstelle ist am Dienstag- und Mittwochnachmittag (14 bis 18.30 Uhr) und am Samstagmorgen (8 bis 12 Uhr) geöffnet. Einhergehend mit dem Bevölkerungswachstum hat die Benützerfrequenz in den letzten Jahren zugenommen, weshalb die Sammelstelle, und dies hauptsächlich am Samstag, an die (verkehrstechnische) Kapazitätsgrenze stösst. Aus diesem Grunde und aber auch im Hinblick auf eine grössere Benutzer-Flexibilität hat der Gemeinderat entschieden, in der Gewerbezone beim Werkgebäude (Seite Leimattenstrasse) ab 1. September 2016 eine Nebensammelstelle zu betreiben; er hat dafür einen Kredit von 43 700 Franken bewilligt. Bei dieser frei zugänglichen Sammelstelle können – täglich von 7 bis 20 Uhr (ausser an Sonn- und Feiertagen) – folgende Wertstoffe entsorgt werden: Altglas, Aluminium und Stahlblech, Papier, Batterien, Alu-Kapseln und Korken. Weitere Informationen werden der Bevölkerung Mitte August mit einem Flyer kommuniziert.

Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in

das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a. A. aufgenommen: Markus Kauffer, geb. 1972, deutscher Staatsangehöriger; Bernd Küssner, geb. 1971, deutscher Staatsangehöriger, und Marcela Küssner geb. Jakabová, geb. 1978, slowakische Staatsangehörige (zusammen mit deren Tochter Mia); Friedrich Hahn, geb. 1955, deutscher Staatsange- Die Hauptsammelstelle Kirchgasse soll entlastet werden. (Bild zvg.) höriger; João José Xavier Capelão, geb. 1972, portugiesi- ne Ättenberg zugeteilt, für welche die strasse; Robert Rüssli für Umbau scher Staatsangehöriger. Bauvorschriften gemäss Art. 22a der Mehrfamilienhaus Lenggenweg 5; Bau- und Zonenordnung (BZO) gelten. Markus und Sara Jenni für AufstoDie vom TCW geplanten baulichen ckung Einfamilienhaus In Bruggen 38; Asylwesen Veränderungen bzw. Erweiterungen Esther und Walter Haller für AussenDie 5½-Zimmer-Wohnung in der ge- sprengen den gemäss BZO zulässigen Wärmepumpe beim Einfamilienhaus meindeeigenen Liegenschaft Poststras- Rahmen. Deren Bewilligungsfähigkeit Im Schürli 14; FEAG Frech Erben AG se 2 (oberhalb der Schul- und Gemein- setzt deshalb voraus, dass zunächst im für Abbruch Einfamilienhaus und debibliothek) wird neu für die Unter- Rahmen eines Gestaltungsplanes die Neubau von zwei Dreifamilienhäusern bringung von Asylsuchenden verwen- planungsrechtlichen Voraussetzungen an der Junggrütstrasse 26; Lara det. geschaffen werden; der Gestaltungs- Martiner und Martin Wolfhard für AbVier Asylsuchende haben Mitte plan bedarf der Zustimmung der Ge- bruch Zweifamilienhaus und Neubau Einfamilienhaus mit EinliegerwohMai im durchforsteten Waldgebiet meindeversammlung. Wannholz Aufräumungsarbeiten ausDer Gemeinderat hat den vom nung an der Oberhausenstrasse 10. geführt. Diese Beschäftigungs-Aktion TCW eingereichten privaten Gestalerfolgte im Einvernehmen mit der tungsplan «Tennisanlage Ättenberg» Holzkorporation Ziegelhau-Wettswil im Sinne des Antrages der Bau- und Im Weiteren … und unter Begleitung des Gemeinde- Planungskommission zuhanden des ... bewilligte der Gemeinderat folgende Werkbetriebes. Auflage- und Anhörungsverfahrens ge- Kredite: 10 500 Franken für die Saniemäss §7 PBG verabschiedet. Die Unter- rung des Waldrandweges Bäumlislagen sind vom 15. Juli 2016 bis 13. ächer; 35 500 Franken für die SanieGestaltungsplan September 2016 öffentlich aufgelegt rung der Schützenhaus-Zufahrt Im «Tennisanlage Ättenberg» (siehe auch amtliche Publikation in Grüt; 9500 Franken für die Sanierung der Entwässerungsanlagen beim 300Der Tennisclub Wettswil (TCW) beab- der heutigen «Anzeiger»-Ausgabe). m-Scheibenstand der Schiessanlage Im sichtigt, seine Tennisanlage im ÄttenGrüt; 3000 Franken für die Unterstütberg während den Wintermonaten zung des «regionalen Biodiversitätsmit zwei Traglufthallen zu versehen. Baubewilligungen Zudem wird eine Erweiterung (oder Es wurden folgende baurechtliche Be- Projektes entlang der Ämtler Bahnliein Ersatzbau) des Clubhauses in Be- willigungen erteilt: Josef Amstutz AG ne»; 7900 Franken für das Mähen von tracht gezogen. Das Grundstück Kat.- für Schopf-Abbruch und Parkplatz-Er- Wasserpflanzen auf Teilflächen der Nr. 165 des TCW ist der Erholungszo- weiterung an der Moos-/Friedgraben- Ziegeleiweiher. (rs.)

wir gratulieren

Immer wieder als brutaler Schläger unterwegs Rückfälliger Gewalttäter muss für über zwei Jahre ins Gefängnis

Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Zusätzliche Separatsammelstelle beim Werkgebäude

Einbürgerungen

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 15. Juli 2016

Bezirksgericht Zürich: Ein arbeitsloser Verkäufer aus dem Bezirk Affoltern kann es nicht lassen: Er hat sich wieder einmal an einer brutalen Schlägerei beteiligt und muss deshalb für 28 Monate ins Gefängnis. ................................................... von attila szenogrady «Wenn Sie einen Job finden und nicht mehr saufen, haben Sie vielleicht gute Chancen», appellierte der Gerichtsvorsitzende Thomas Fleischer zum Schluss an den Beschuldigten aus dem Oberamt. Der heute 24-jährige Ex-Verkäufer zeigte sich vor den Schranken reumütig und versicherte, dass er künftig keinen Alkohol mehr trinken wolle. Vor allem wegen eines Führerausweises, den er zum Autofahren erlangen werde, sagte er. Der bisherige Lebenslauf des Schweizer Staatsangehörigen tamilischer Herkunft gab allerdings zu wenig Optimismus Anlass. Nach der Sekundarschule B absolvierte er mit Ach und Krach eine Lehre als Detailhänd-

ler, weigerte sich aber danach zu arbeiten. Er hing lieber herum und trank viel Bier. Kurze Anstellungen in Kappel und bei einem Schnellrestaurant in Affoltern brachten keine Besserung. Der junge Mann stürzte ab und kam wegen ersten Schlägereien mit dem Strafgesetz in Konflikt.

Mit Holzlatte auf Wehrlosen eingeschlagen Seit dem vergangenen 5. September 2015 sitzt der Arbeitslose wieder im Gefängnis. Grund dafür: Er hatte sich massiv angetrunken im Zürcher Kreis 4 als Rädelsführer an einer brutalen Schlägerei beteiligt. Wobei er nicht nur Ohrfeigen austeilte, sondern auch mit einer Holzlatte auf einen bereits wehrlos am Boden liegenden Gegner einschlug und diesen am Kopf traf. Als die Polizei eintraf, waren bereits mehrere Personen infolge der Rauferei zum Teil erheblich verletzt. Der festgenommene Beschuldigte gab während der Untersuchung markante Erinnerungslücken an, akzeptierte zum Schluss jedoch sämtliche Vorwürfe. Vor Gericht machte er aller-

dings geltend, dass er zuerst angegriffen worden sei.

28 Monate Knast Die Verhandlung am Bezirksgericht Zürich fand im Rahmen eines abgekürzten Verfahrens statt. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich bereits vor der Verhandlung auf einen Urteilsvorschlag geeinigt. Demnach wurde der Täter wegen Raufhandels, versuchter Körperverletzung sowie Tätlichkeiten zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt. Hinzu kam der Widerruf einer ehemals bedingt festgelegten Vorstrafe von weiteren 14 Monaten Gefängnis. Was insgesamt eine Strafe von 28 Monaten Freiheitsentzug bedeutete. Da der junge Beschuldigte bereits 312 Tage im Gefängnis verbüsst hat, sollte er im kommenden Frühling wieder frei kommen. Er wurde verpflichtet, dem mit der Holzlatte verletzten Opfer ein Schmerzensgeld von 750 Franken zu bezahlen. Hinzu kommen Verfahrens- und Gerichtskosten von 5000 Franken. Das Gericht segnete den Entscheid einstimmig ab.

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Elisabeth und Gianfranco Rancan heute Freitag, 15. Juli, goldene Hochzeit. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute.

Zum 99. Geburtstag Katharina Kälin-Stierli aus Obfelden darf morgen Samstag, 16. Juli, in Affoltern den 99. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen einen frohen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Am Sonntag, 17. Juli, darf in Affoltern auch Journalist und Publizist Erich Gysling den 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren recht herzlich.

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Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 19. Juli 2016, 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden am Gemeinschaftsgrab statt, mit anschliessender Abschiedsfeier in der katholischen Kirche Obfelden. Anstelle von Blumenspenden möge man die Stiftung Aktion Demenz (6216 Mauensee, Postkonto 60-474560-9, IBAN CH63 0900 0000 6047 4560 9) oder das OK Gipfeltreffen (Verena Fehr, 8906 Bonstetten, Postkonto 31-913123-1, IBAN CH96 0900 0000 3191 3123 1) unterstützen.

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TO D E S A N Z E I G E

Trudi De Luigi-Christen 25. November 1930 – 7. Juli 2016

Nach geduldig und zufrieden ertragener Krankheit durfte unser Mami Trudi den freudig erwarteten Weg nach Hause gehen. Wir sind so dankbar für die gemeinsame Zeit. Du wirst uns fehlen: Flavio und Christa De Luigi Mario und Sandro De Luigi Guido De Luigi Tara, Gino und Rony De Luigi Alle Geschwister mit Angehörigen, Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 22. Juli 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumenspenden bitten wir das Projekt Palliative Care, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 30-728782-8, zu unterstützen.

Seit Montag, 4. Juli 2016, vermissen wir unseren Bubeli Er ist ein schwarzbrauner, langhaariger, kastrierter Kater mit sehr buschigem Schwanz. Knapp dreijährig. Im rechten Auge hat er einen Farbfehler. Bubeli trägt einen Chip und heisst eigentlich Aris. Er ist sehr neugierig und zutraulich. Will überall hinein. Vielleicht steckt er eingesperrt in einer Garage, einem Keller, Schopf . . . Mögliches Gebiet: Aeugst Gebiet Stümel, zwischen Mühleberg und Dorf. Wurde er gesehen? Wurde er überfahren? Ist er Ihnen zugelaufen?

Albis

Für jeden Hinweis sind wir dankbar! Finderlohn garantiert! Henriette Bezzola, Telefon 079 666 77 37 (jederzeit, auch nachts!)

Language School Zürichstr. 128, 8910 Affoltern am Albis 044 760 03 30 www.albis-lang.ch albis-lang@bluewin.ch

Traueradresse: Flavio und Christa De Luigi, Im Rebberg 5, 8910 Affoltern am Albis

Herbst 2016 Neue Kurse ab 5. Sept. bis 22. Dez. 2016 Alle Kurse in Kleingruppen von 4 bis max. 8 Personen

Englisch

HERZLICHEN DANK

A1 Anfänger A1 Anfänger

In den schweren Tagen des Abschieds von

ExamCram, Prüfungsvorbereitung First Certificate in English & Certificate in Advanced English für Prüfung Dezember 2016 Mo/Mi.

1929 – 2016

Mettmenstetten, im Juli 2016

Die Trauerfamilie

09.00–10.30 Uhr 18.00–19.50 Uhr

Cambridge Diplomkurse

Marie Neuenschwander-Hoepli durften wir von Verwandten, Freunden und Bekannten grosse Anteilnahme und Hilfe erfahren. Wir danken allen, die Marie Neuenschwander-Hoepli während des Lebens in Liebe und Freundschaft begegneten und uns nach ihrem Tod ihre Anteilnahme ausgedrückt haben. Herzlichen Dank für all die Zeichen der Verbundenheit, sie sind uns Hilfe und Trost in schwerer Zeit. Wir danken auch ganz herzlich für die Spenden für den Grabschmuck und die Unterstützung der Alzheimerstiftung Kanton Zürich.

Do. Mi.

20.00–21.50 Uhr

Spanisch

Schulen und Kurse

A1 Anfänger

Mo.

20.00–21.50 Uhr

Mi.

14.00–15.30 Uhr

Do.

19.15–20.45 Uhr

Di. Do.

20.00–21.50 Uhr 20.30–22.00 Uhr

Italienisch A1 Anfänger

Französisch B1 Auffrischung

Deutsch A1 Anfänger B1 Mittelstufe

Einstieg in laufende Kurse jederzeit möglich


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juli 2016

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Wer wilderte am erfolgreichsten bei anderen Parteien? Analyse der Panaschierstatistik der Säuliämtler Nationalratskandidierenden 2015 Die Analyse der Panaschierstatistik der Nationalratswahlen zeigt für die Säuliämtler sehr unterschiedliche Resultate. Gute Werte wurden sowohl dank treuer Stammwählerschaft sowie durch zahlreiche Panaschierstimmen erzielt. ................................................... von salomon schneider

Die Nationalratswahlen 2015 mündeten für mehrere Säulämtler in einem Wahlkrimi. Mit 125 046 Stimmen fehlten Martin Haab von der SVP am Schluss 21 Stimmen für die Wahl in den Nationalrat. Glücklicher ging die Wahl für Hans-Ulrich Bigler aus, der seinen Listenplatz halten konnte und nachrückte, nachdem Ruedi Noser in den Ständerat gewählt worden war. Die Panaschierstatistik fördert nun ein vielschichtiges Bild zutage, welche Positionierungen der Kandidierenden zu welchen Resultaten führten.

Mehr Panaschierstimmen dank klaren Positionen FDP-Wähler zeigten sich sehr panaschierfreudig. 30 047 Stimmen entfielen auf die Kandidierenden aus unveränderten Wahlzetteln. Hans-Ulrich

Hans-Ulrich Bigler.

Martin Haab. (Archivbilder)

Bigler erreichte 31 419 Stimmen auf veränderten FDP-Listen, womit er auf den sechsten Platz abgerutscht wäre. Da er sich jedoch 4753 Panaschierstimmen von SVP-Listen holte, konnte er Martin Farner trotzdem hinter sich lassen. Seine Positionierung rechts von der Parteimitte hat sich für Hans-Ulrich Bigler ausgezahlt, da seine direkte Konkurrenz im linken Lager nicht vergleichbar viele Panaschierstimmen auf sich vereinen konnte. Auf Hans-

Ulrich Bigler entfielen 69 190 Stimmen. Der Spitzenkandidat der FDP, Ruedi Noser, mit einer Positionierung links von der Parteimitte erreichte 105 711 Stimmen. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass klare Positionen – egal auf welcher Seite – zu mehr Panaschierstimmen führen.

Bekanntheit des Namens zentral Wie wichtig kumulierte Stimmen aus den eigenen Reihen sind, zeigte sich

bei Martin Haab. Der ausgesprochene Landwirtschaftspolitiker konnte zwar mehr Panaschierstimmen von anderen Parteien als Bruno Walliser, Claudio Zanetti und Mauro Tuena auf sich vereinen, wurde jedoch von diesen geschlagen, da sie auf SVP-Listen öfter kumuliert wurden. «Ich bin ein Bruchteil so lange in der Politik aktiv, wie diese drei langjährigen Aktivpolitiker. Mit wachsender Bekanntheit erhalten Kandidaten oft mehr kumulierte Stimmen von den Stammwählern, da sie Namen wählen, die ihnen bekannt sind. Das gute Panaschierresultat schreibe ich meinen dezidierten Meinungen im Umweltbereich zu sowie meinem freikirchlichen Hintergrund, ich bin Mitglied der Täufergemeinde. Dieser hat mir sicher einige Panaschierstimmen gebracht, gerade im EDU-Lager», analysiert Martin Haab sein Resultat.

Ein Achtungserfolg für die EVP-Kandidierenden Hervorragende Resultate bei Kleinparteien erreichten Lisette Müller und Daniel Sommer auf der EVP-Liste. Daniel Sommer holte viel mehr Kumulier- und Panaschierstimmen als seine Listennachbarn und erreichte, auf dem 12. Platz gestartet, den sechsten Listenplatz. Lisette Müller startete auf dem 34. Listenplatz, wo meistens die

Verlierer der Panaschierstatistik zu finden sind. Da meistens zuerst die Namen am Ende der Liste gestrichen werden. Trotzdem kämpfte sie sich auf Platz 31 vor – ein echtes Achtungsresultat. Auffällig bei den EVP-Exponenten ist die breite Abstützung über die Parteigrenzen hinaus. Sie holten vergleichbar viele Stimmen bei der BDP und bei den Grünen sowie der FDP und der glp. Die breite Abstützung der Persönlichkeiten auf der Liste und die dadurch erreichten Panaschierstimmen scheinen das Erfolgsrezept der kleinen EVP zu sein. Die Spitzenkandidatin Maja Ingold holte über die Hälfte ihrer 30 229 Stimmen von fremden Listen.

Was ist panaschieren? Bei Proporzwahlen, wie den Nationalratswahlen, können die Wahllisten verändert werden. Kumulieren bedeutet, dass ein Name zwei Mal auf eine Liste gesetzt wird, dafür muss, durch Streichen, Platz auf der Liste geschaffen werden. Panaschieren bedeutet, dass nach der Streichung von Kandidierenden, die Liste mit Kandidierenden anderer Parteien ergänzt wird.

Vorsicht bei Haustürgeschäften

Umgestaltung Postplatz in Hausen: Projekt festgesetzt

Erhöhte Aktivitäten im Bezirk

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen Das Projekt für die Umgestaltung des Postplatzes wurde festgesetzt. Es liegt ab dem 15. Juli 2016 während 30 Tagen beim Bauamt öffentlich auf. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist beim Gemeinderat Hausen Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat.

Sozialbehörde Das Ergebnis der Ersatzwahl vom 5. Juni 2016 für zwei Mitglieder der Sozialbehörde für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 wurde erwahrt und Yvonne Peter-Schweizer sowie Timo Sykora wurden als gewählt erklärt.

Jakob-Zürrer-Strasse Mit den Grundeigentümern der Strasse und des Trottoirs konnten Verträge zur Übernahme der Verkehrsflächen durch die politische Gemeinde abgeschlossen werden.

Liegenschaften Die Heizungsanlage im Kindergarten Bifang muss dringend ersetzt werden. Für den Ersatz der Ölheizung durch eine Pellets-Heizung wurde ein Kredit von 37 000 Franken bewilligt und der Auftrag an Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, vergeben. Für die Anschaffung eines Treppenlifts zum Saal des Mehrzweckgebäudes an der Bifangstrasse 1 wurde ein Kredit von 15 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Rigert AG, Immensee, erteilt.

Richt- und Nutzungsplanung Martin Ott, Kommandant Kommunalpolizei Affoltern, erläutert seinen Mitarbeitern die Einsatztaktik. (Bild zvg.)

Die Klagen über Haustürverkäufe zu teuren Preisen häufen sich derzeit auffällig. Zahlreiche betroffene Einwohner haben sich bereits bei der Kommunalpolizei und bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei gemeldet. Die Kommunalpolizei Affoltern am Albis stellt bereits seit geraumer Zeit fest, dass im Bezirk Affoltern vermehrt wieder «Haustürverkäufer» unterwegs sind. Diese verkaufen den Einwohnern Gegenstände oder Dienstleistungen im obersten Preissegment, vielfach stimmt aber das Preis-/Leistungsverhältnis nicht. So werden bei-

spielsweise angeblich notwendige Reparaturen von Treppen oder Vorplätzen offeriert und sofort ausgeführt. Die Kommunalpolizei empfiehlt den Einwohnern, bei Haustürgeschäften grundsätzlich vorsichtig und misstrauisch zu sein, sich durch ortsansässige Firmen beraten zu lassen, wenn man Reparatur- oder Teerarbeiten erledigt haben möchte und mehrere Vergleichs-Offerten einzuholen. Wer bereits durch Haustürverkäufe geschädigt wurde, soll Anzeige erstatten. Verdächtige Wahrnehmungen können der Kommunalpolizei, Telefon 044 762 56 76, oder der Kantonspolizei unter der Notrufnummer 117 gemeldet werden.

Der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt wurden diverse Einwendungen zum regionalen Richtplan übermittelt. Besonderes Gewicht wurde darauf gelegt, dass durch die Richtplanung das Angebot im öffentlichen Verkehr keinesfalls reduziert werden darf. Im Anhörungsverfahren zum Entwurf der Teilrevision 2016 der Bauund Zonenordnung der Gemeinde Rifferswil und zum Entwurf des privaten Gestaltungsplans Park Seleger Moor wurden keine Einwendungen erhoben. Während der Auflagefrist des Gestaltungsplans Rauchmatt gingen 10, zum Teil umfangreiche Einwendungen ein. Diese werden durch die Baukommission und den Gemeinderat geprüft und danach wird über das Ergebnis ein Bericht verfasst und die Einwender werden informiert.

Campingplatz Türlersee Mit dem bestens bewährten bisherigen Pächterehepaar Glättli wurde der Pachtvertrag mit einer festen Vertragsdauer um 10 Jahre verlängert.

Wasserversorgung Im Zusammenhang mit dem Neubau des Reservoirs Bolleren der Wasserwerke Zug wurde mit diesen ein Anschluss-, Transport- und Liefervertrag (Notwasserlieferung) für den Trinkwasserverbund zwischen der Gemeinde Hausen und den Wasserwerken Zug abgeschlossen. Nach der Realisierung des Projektes Huebersberg (Ersatz von Brunnenstuben) mussten verschiedene Dienstbarkeitsverträge mit der Grundeigentümerin angepasst werden. Zudem wurde eine nicht mehr benötigte Was-

serfassung mit Quellwasserableitung der Grundeigentümerin abgetreten.

Geschwindigkeitskontrollen Die Gemeindepolizei führte am 16. Juni 2016 an der Ebertswilerstrasse und am 21. Juni 2016 an der Rifferswilerstrasse Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei wurden 128 Fahrzeuge kontrolliert. Daraus resultierten 18 Übertretungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 107 km/h (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h). (mk)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juli 2016

Naturschutzflächen von exotischen Pflanzen gesäubert Erfolg der Aktion 2016 in Stallikon Wenn Einwohnerinnen und Einwohner aus Stallikon und Wettswil – vor allem Mitglieder des Stalliker Gemeindevereins und des Vereins Naturnetz Unteramt – an einem Samstagmorgen ins Gelände ausrücken, geht es sogenannten Neophyten, nicht einheimischen, invasiven Pflanzen, an den Kragen.

Generationenübergreifend gegen die Ausbreitung von Neophyten. (Bild zvg.)

Das Schwergewicht der diesjährigen Aktion unter dem Patronat des Gemeinderates lag in der Säuberung von acht Naturschutzflächen am Üetliberg-/Albishang. Die über 60 freiwillig Teilnehmenden mussten nicht lange nach dem aus fremden Gefilden eingeschleppten Berufskraut, der amerikanischen Goldrute sowie dem Adlerfarn suchen. Auch die zwar einheimische, aber ebenfalls Überhand nehmende Ackerkratz-Distel soll sich vor allem in empfindlichen Naturschutzgebieten

nicht weiter rasant vermehren können. Die Akteure mussten bei ihrer Arbeit auch darauf achten, dass keine wertvollen, einheimischen und zum Teil geschützten Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen wurden.

20 000 Neophyten ausgerissen Die durchdacht organisierte und vorbereitete Aktion fand Anfang Juli, nach 2012 und 2014, zum dritten Mal statt. Unter der Leitung von fachkundigen Naturschutzfreunden arbeiteten die Teilnehmer bei leicht regnerischem Wetter in Gruppen von fünf bis acht Personen; erfreulich war, dass auch zahlreiche Kinder in Begleitung ihrer Eltern mitmachten. Der Erfolg: am Schluss hatten die Gruppen gesamthaft geschätzte gegen 20 000 fremde Pflanzen in mühsamer Handarbeit ausgerissen und an die Sammelstellen gebracht. Das Sammelgut wurde ordnungsgemäss entsorgt; zur Wei-

terverbreitung der Pflanzen kann es so nicht mehr beitragen. Für ihren Einsatz wurden die Teilnehmer am Schluss der Aktion mit Dankesworten von Gemeindepräsident Werner Michel und einem feinen Mittagessen entschädigt. Fachleute müssen immer wieder feststellen, dass sogenannte Neophyten aller Art leider von vielen Leuten im eigenen Garten fälschlicherweise gehätschelt und zum Teil sogar nachgezogen werden. Wer einen Beitrag zu ihrer Bekämpfung leisten will, findet auf www.arten-ohne-grenzen.ch viele wertvolle Tipps. Für Fragen und Beratung stehen in Stallikon und Wettswil die Naturschutzverantwortlichen Röbi Linsi (044 700 08 77) und Walter Zuber (044 700 11 80) sehr gerne für ein Gespräch zur Verfügung. (Bi) Weitere Fotos der Aktion und der Akteure siehe www.stallikon.ch sowie www.gemv-stallikon.ch

«Raupe Nimmersatt» Sommerfest in der Kita Chinderstern «Was machen meine Kinder eigentlich den ganzen Tag in der Kita?», fragt sich vielleicht so mancher Elternteil. Natürlich basteln, singen und spielen die Kinder, sie gehen nach draussen an die frische Luft, sie essen in der Kita und die jüngeren Kinder schlafen auch zwischendurch. Aber das ist längst nicht alles: Wichtiger Bestandteil des Alltags ist es, die kindliche Begeisterung für seine Umwelt zu erkennen und zu fördern. In der Kita Chinderstern Affoltern zieht sich jeweils ein Jahresthema wie ein roter Faden durchs Programm. Dieses Jahr hiess es «Mit Farben und Formen durch das Jahr». Bereits seit einigen Wochen begleitet das Buch «Die kleine Raupe Nimmersatt» die Kinder. Sie haben viel gelernt über gesundes und ungesundes Essen, über Wochentage und Tag und Nacht, über Farben, Früchte und vieles mehr. Zum alljährlichen Sommerfest waren Eltern und Geschwister eingeladen, gemeinsam mit den Kindern zu feiern. Und natürlich gab es wieder eine tolle Aufführung der Kinder. Mit dem Lied der kleinen Raupe wurden die Eltern lautstark begrüsst. Gekleidet in den Farben der Raupe, rot für den Kopf und grün für den Raupenkörper, machten sich dann fünf künftige Kindergartenkinder auf die Futtersuche. Alle anderen Kinder unterstützten sie dabei, indem sie

grosse bemalte Bilder der einzelnen Früchte hochhielten und schnell wieder verschwanden. Schliesslich lag die kleine Raupe regungslos auf dem Boden, baute sich einen Kokon und heraus kam nicht nur ein wunderschöner Schmetterling, denn zur Vorbereitung hatten viele Eltern mit ihren Kindern ganze tolle Flügel gebastelt. So flogen viele kleine Schmetterlinge im «Chinderstern» herum und bekamen tosenden Applaus. Nach der Vorführung gab es noch eine Stärkung in Form eines bunten Buffets, zu welchem wieder viele Eltern beigetragen hatten. Anschliessend durften die Kinder sich noch Halsketten oder Armbänder basteln oder mit Wasserballons experimentieren. Dass dabei der eine oder andere Elternteil auch eine kleine Dusche bekam, wurde mit Humor aufgenommen. Kurz vor der Mittagszeit flogen dann nach und nach die Schmetterlinge mit ihren Eltern heimwärts. Die Kindergartenkinder werden sich in den kommenden Tagen und Wochen von ihren Freunden verabschieden und dürfen beim Krippenschlafen noch einmal in die vertraute Welt ihrer Kita eintauchen. Für sie beginnt dann das neue Abenteuer Kindergarten und im «Chinderstern» beginnen die Vorbereitungen für die neuen Kinder, die sich bald dort einleben werden. (pd.)

Sommerfest mit Eltern und Geschwistern in der Kita Chinderstern. (Bild zvg.) anzeige

Die «Tanzkinder» haben ein taffes Programm toll durchgezogen. Hier das Element Wasser. (Bilder zvg.)

Die Magie der vier Elemente 900 Jahre Mättmi: gelungene Kindertanzshow im «Rössli» Die Show der Kindertanzschule DancePot von Barbara Christen in Mettmenstetten hat das Publikum begeistert. Viele Stunden hatte Barbara Christen mit ihren tanzfreudigen Mädchen Tanzschritte, Bewegungen und Abläufe in den wöchentlichen Tanzstunden im Giebelraum des Geimendehauses Mettmenstetten einstudiert. Am Samstag, 2. Juli, galt es erstmals ernst. Schon am Morgen trafen die ersten Kinder im Bühnensaal vom Gasthaus zum weissen Rössli ein. 24 aufgeregte Kinder im Alter von vier bis elf Jahren wurden geschminkt und frisiert, bevor eine letzte Hauptprobe mit Kulisse, Licht und Effekten auf der Bühne von Barbara Christen, Kindertanzschule DancePot, durchgeführt wurde. Topmotiviert und vor einem vollen Bühnensaal gaben die Mädchen dann am Nachmittag ihre erste Vorstellung. Am Sonntag folgte eine weitere Aufführung, die ebenfalls mit viel Elan und Freude absolviert wurde. Mit grossartigen Choreografien, mitreissender Musik und bezaubernder Kulisse, Kostümen und Frisuren entführten die Kinder das Publikum für eineinhalb Stunden in die Magie der vier Ele-

Die vier Elemente. Von links: Erde, Wasser, Luft und Feuer. mente Wasser, Feuer, Luft und Erde. Beide Darbietungen wurden mit Standing Ovations bejubelt. Barbara Christen durfte sehr stolz sein auf «ihre Tanzkinder», die ein taffes Programm mit einer Leichtigkeit durchgezogen haben. Seit August 2012 bietet sie in Mettmenstetten kreativen Kindertanz in verschiedenen altersgerechten Gruppen ab 3½ Jahren bis ca.

zwölf Jahren an. Im spielerischen Umgang mit Geschichten, verschiedenen Materialien und Musik tauchen die Kinder ein in die Welt der Bewegung und des Tanzes. Ab der 1. Klasse werden dazu auch spielerisch die Basistechniken des New-Jazz und Hip-Hop vermittelt. (pd.) Weiter Infos unter www.dancepot.ch.


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Freitag, 15. Juli 2016

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Lernen fürs Leben, statt für die Schule Nach 38½ Jahren als Lehrer an der Sek. Obfelden verabschiedet sich Bruno Fischer in den Ruhestand ................................................... von thomas stöckli Von Lehrermangel war noch keine Spur, als sich Bruno Fischer 1977 für seine Stelle an der Sek. Obfelden bewarb. Damals musste er sich in einem «Casting» gegen diverse Mitbewerber durchsetzen. Zwei Probelektionen hatte er mit einer für ihn unbekannten Klasse zu bestreiten. Sogar die Themen weiss er noch: Der grösste gemeinsame Teiler in der Mathematik und eine Einführung in die Chemie. Fischer sollte die Hürde nehmen und die Schule in den folgenden 38½ Jahren prägen. «Chemie und Physik haben mich schon als Jugendlichen fasziniert», verrät Fischer. Kein Wunder also, dass er Naturwissenschaften und Mathematik unterrichtete – und dabei sein Augenmerk immer auf die Anschaulichkeit legte. Als junger Lehrer habe er das im Chemieunterricht auch einmal übertrieben, erinnert er sich. Sein Knallgas-Versuch mit der doppelten Menge liess die Gläser in den Kästen erzittern. «Ich habe gerne unterrichtet», blickt Bruno Fischer zurück, «und die Faszination für den Stoff ist geblieben.» Dieser Funke sprang auch über.

Nicht zufällig wandten sich gleich drei ehemalige Schüler unabhängig voneinander an ihn, als es an der pädagogischen Hochschule darum ging, eine Seminararbeit über eine Lehrperson zu schreiben, die sie in positiver Erinnerung haben. «Das hat mich sehr gefreut», so Fischer, «auch wenn es natürlich ein Mehraufwand war.» Viel bedeutet haben Bruno Fischer die Lernerfolge seiner Schüler und insbesondere die Lektionen, die er selber als «Sternstunde» bezeichnet: «Das sind Momente, an denen ich merkte, wie ein Funke der Begeisterung übersprang», erklärt er selber. In guter Erinnerung bleibe auch das Gefühl, alle heil vom Klassenlager zurückgebracht zu haben und am Morgen darauf ausschlafen zu dürfen. Oder eine Klasse abzugeben, bei der für alle Schüler der weitere Weg klar war.

Ein eingespieltes Team «Für mich war er immer ein Vorbild im Umgang mit den Jugendlichen und ihren Problemen», sagt Schulleiterin Monika Bollier, die Fischer jeweils in die Lager begleitet hat. Ein treuer Begleiter war auch Parallellehrer Bruno Seiler, mit dem Fischer zwölf Klassenzüge geführt hat. «Wir waren ein sta-

nierten Kollegen und einem Vater von zwei ehemaligen Schülerinnen zusammengesetzt ist. Nur einmal, mit 40, spielte er ernsthaft mit dem Gedanken, der Sek. Obfelden den Rücken zu kehren. Er blieb dann allerdings doch – und bereut diese Entscheidung nicht: «Ich hätte es nirgends besser haben können.» «Spannendes Metall.» Bruno Fischer hat aus dem Chemie- Lernen fürs Leben, statt für die Schule schrank das Natrium herausgegriffen. (Bild Thomas Stöckli) – das hat sich biles, eingespieltes und harmonisches Bruno Fischer zum Leitspruch geTeam», beschreibt Fischer die Zusam- macht. Sein Ziel: die jungen Menschen menarbeit. Tatsächlich ergänzten sich aufs Leben vorbereiten. Dazu gehören die beiden ideal: er der Analytische, Werte, wie respektvoller Umgang mit Organisierte, Seiler der Kreative, Musi- Menschen und Natur, aber auch die sche. Doch auch mit anderen aus dem Förderung des Selbstbewusstseins, die Umfeld haben sich Freundschaften Verbesserung des Konfliktmanageentwickelt. Ein Beispiel dafür ist ments und die Stärkung des VerantFischers Jassrunde, die aus einem ehe- wortungsgefühls – auch dem eigenen maligen Schulpfleger, der schon als Körper und der eigenen Gesundheit Schüler bei ihm war, einem pensio- gegenüber. Dafür wich er situativ auch

vom eigentlichen Thema der Lektion ab. So konnte eine Mathelektion über Geld auch zu den Themen Kredite, Leasing und Schuldenfalle führen.

«Im positiven Sinne kritischer» «Die Arbeit mit den Jugendlichen hat mich immer wieder aufs Neue herausgefordert», so Fischer. Dabei blieb auch vieles gleich: Die Schüler brauchen immer noch eine klare Linie, Anerkennung und Zuwendung, sie machen immer noch zuweilen Blödsinn, leiden unter Liebeskummer. Im Gegensatz zu früher seien Schüler heute weniger autoritätsgläubig, nennt er doch noch als Unterschied: «Sie sind im positiven Sinne kritischer.» Nun beginnt für Bruno Fischer ein neuer Lebensabschnitt. Er freut sich auf mehr Freizeit und gemütliche Morgen, aber auch auf vermehrte Konzert- und Operngänge sowie Museumsbesuche. Weiter will er Spanisch lernen und die Senioren-Uni besuchen, wandern und velofahren. Die Entwicklung der Schule will er auch künftig von aussen mitverfolgen und den Kollegen gelegentlich einen Besuch abstatten. Und als routinierter Stundenplaner steht er der Schulleitung bei Problemen weiterhin zur Verfügung.

Ein Leben lang an der Primarschule Flachdachsanierung Hausen Schulhaus Wolfetsloh Christoph Nussbaumer geht in Pension

Aus der Primarschulpflege Wettswil

Nach 43 Jahren an der Primarschule Hausen ist Christoph Nussbaumer noch immer voller Tatendrang und mit viel Freude am Unterrichten.

Schon länger wurde im Rahmen der Unterhaltsplanung erkannt, dass die Flachdächer der Gebäude des Schulhauses Wolfetsloh in Wettswil in einem sanierungsbedürftigen Zustand sind.

Die 4./5.Doppelklasse aus Hausen ist letzte Woche mit vielen Eindrücken und strammen Waden von der dreitägigen Veloreise ins Züricher Weinland zurückgekehrt. Christoph Nussbaumer hat diese Reise mit Begleitung von zwei Vätern – ehemalige Schüler von ihm – geplant und durchgeführt. Solche Unternehmungen waren immer wieder Höhepunkte in seiner Zeit als Primarlehrer in Hausen, berichtet Christoph Nussbaumer. So auch das spezielle Klassenlager im Zoo Zürich, unzählige Projekte, Lager, Theateraufführungen und Schulreisen. Anfänglich in einem kleinen Team mit sechs Lehrerkollegen hat Christoph Nussbaumer 1972 in Hausen seine erste Stelle als Lehrer angetreten. Diese 6. Klasse hatte 22 Schüler. Schon im darauffolgenden Jahr unterrichtete er eine 4. bis 6. Klasse mit 42 Schülern und Schülerinnen, ohne Gruppenraum und Klassenassistenz. Dies war eine andere Zeit. So waren die administrativen Aufgaben an der Schule gering, es gab keine Kopierer, Computer und auch keine Handys. Der Schulbetrieb war kleiner und familiärer als heute, vieles wurde mündlich abgemacht, die Lehrer haben mehr in Eigenregie und Eigenverantwortung gehandelt. An den Schulpflegesitzungen waren immer alle Lehrpersonen dabei und das Schönste an diesen Sitzungen waren meistens die gemütlichen Nachsitzungen. Sein erster Schulpflegepräsident war auch gleichzeitig sein Zahnarzt. Man kannte sich bestens im Dorf.

Ex-Gemeindepräsident als Schüler Die vielen Neuerungen und Veränderungen in den vier Jahrzehnten sah Christoph Nussbaumer stets als Her-

Clemens und Monika Coray mit Christoph Nussbaumer. (zvg.) ausforderungen, die es zu meistern galt. Elf Jahre lang amtierte er als Hausvorstand und immer wieder kamen neue Aufgaben dazu, welche er stets mit Zuversicht angepackt und meist mit Freude umgesetzt hat. So schätzt er es heute sehr, dass er mit dem Computer recherchieren und gestalten, und mit dem Beamer schöne Bilder zeigen kann. Auch in der vermehrten Zusammenarbeit mit den jungen Lehrpersonen, welche sich in den letzten Jahren ergeben hat, findet er eine Bereicherung im Schulalltag. Ein Highlight in seiner langen Zeit als Primarlehrer in Hausen sei das Unterrichten in Doppelklassen. Dieses praktiziere er seit sechs Jahren. Die Freude am Unterrichten und am Beruf war und ist deutlich spürbar und wird bis zu seiner Pensionierung andauern.

Er erzählt gerne Episoden aus den 43 Jahren an der Primarschule Hausen. Was man früher mit Schülern gemacht hat, wenn sie sich unmöglich benommen haben, in wel-chen Schulzimmern er unterrichtet hat, dass der ehemalige Gemeindepräsident René Hess sein Schüler war und auch der Drogist und Sekundarschulpfleger Claudio Rüttimann bei ihm zur Schule ging. Weitere langjährige Lehrpersonen verlassen ebenfalls die Primarschule diesen Sommer. Monika Coray war 16 Jahre an der Primarschule Hausen am Albis tätig. Ihr Mann und Stellenpartner Clemens Coray unterrichtete während 13 Jahren in Hausen und geht nun in Pension. Auch sie beide haben in dieser Zeit die Schule positiv mitgeprägt.

Vor allem die Dachflächen auf dem Schultrakt präsentieren sich teilweise in marodem Zustand. Die durch den Wind über die Luft verteilten Samen von Gräsern und Sträuchern setzen sich in der Extensivbegrünung fest und wachsen zu kleinen bis grösseren Pflanzen. Die Wurzeln dieser Pflanzen beschädigen die Drainage und die Dachversiegelung, was zu gefährlichen Schäden am Dach und Gebäude führt. Weil Drainage und Dachentwässerung schadhaft sind, staut sich das Regenwasser in grossen Mengen auf dem Dach. Die Extensivbegrünung präsentiert sich aktuell viel mehr als Biotop, was das Wachstum von Pflanzen aller Art fördert und die damit verbundene Gefahr der Gebäudebeschädigung zusätzlich verschärft. Im Herbst 2014 führte die starke Beschädigung eines Dachsektors zum Eindringen von Wasser ins Gebäudeinnere und damit zu dringlichen Sanierungsarbeiten, verbunden mit erheblichen Kosten und Immissionen für den laufenden Schulbetrieb. 2015 wurden die restlichen Dächer nochmals genau begutachtet und die Gruppe Unterhaltsplanung sowie in der Folge die Gesamtschulpflege

Sanierungsbedürftiges Dach. (Bild zvg.)

waren sich einig, dass eine Sanierung dieser nun über 40 Jahre alten Flachdächer wichtig ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass am Gebäude keine weiteren Schäden entstehen. Zudem bestand so die Möglichkeit, die Kosten zu budgetieren und die Arbeiten zu planen. Die Ausführung der Hauptarbeiten konnte nun auf die Sommerferienzeit gelegt werden, wodurch der Schulbetrieb durch die Arbeiten nicht tangiert wird.

Ab der ersten Sommerferienwoche Nach Erstellen kleinerer Gerüste wird in der ersten Sommerferienwoche mit dem Rückbau der alten Begrünung und der defekten Schutzschicht begonnen. Danach folgt die Reinigung und neue Versiegelung der Dachflächen. Wenn das Wetter nicht allzu grosse Kapriolen schlägt, wird ab der vierten Ferienwoche mit dem Aufbau der neuen Drainage und der Befüllung mit Substrat für die Extensivbegrünung begonnen. Die Primarschulpflege hat mit Beschluss vom 17. Mai 2016 auch entschieden, dass im gleichen Zuge auf allen Dachflächen Absturzsicherungen für künftige Hauswart- oder Handwerkertätigkeiten angebracht werden. Während der Sanierungszeit kommt es unvermeidbar zu gewissen Baustellenimmissionen für die Anwohnerschaft. Die Primarschulpflege bittet die betroffenen Anwohner hierfür um Verständnis.


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Freitag, 15. Juli 2016

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Keine Beteiligung mehr am Akutspital? Zweckverband Spital Affoltern: Resultate der Umfrage bei den Gemeinderäten Um die Zukunft des Spitals zu sichern und die Frage zu beantworten, zu welchem Beitrag die Gemeinden für die mittel- und langfristige Entwicklung des Spitals und der Langzeitpflege bereit sind, fand in den letzten Wochen eine Umfrage bei den Gemeinderäten der 14 Zweckverbandsgemeinden statt. 13 Fragebogen wurden ausgefüllt retourniert. Die Antworten liefern Angaben zu den Absichten und Erwartungen, welche die Gemeinden bezüglich des Spitals Affoltern und der Langzeitpflege haben. Die Umfrage erbrachte unter anderem folgende Resultate: • Von einer Weiterführung beziehungsweise Beteiligung am Akutspital in der heutigen Form wird von einer Mehrzahl der Gemeinden eher abgesehen (69 %). • Die Weiterführung der Langzeitpflege am Spital Affoltern wird von den meisten Gemeinden (92 %) befürwortet. • 85 % der Gemeinden befürworten eine Trennung von Akut- und Langzeitpflege. • Die Langzeitpflege soll in einer eigenständigen, vom Akutbereich ge-

trennten, Institution geführt werden (77 %). • Die Zukunftschancen in der heutigen Form als eigenständiges Spital werden eher kritisch beurteilt (61 %). • Die Gemeinden befürworten eine Beteiligungspartnerschaft respektive Kooperation mit führenden Nachbarspitälern (84 % resp. 92 %). Die gemachten Aussagen sind sehr klar und eindeutig ausgefallen und repräsentieren gut abgestützt die aktuelle Meinung der Exekutive der Zweckverbandsgemeinden wie auch der Spitaldelegierten. Sie zeigen die unterschiedlichen Beteiligungsbereitschaften der Gemeinden für das Akutspital und für die Langzeitpflege auf. Da die Gemeinden seit 2012 keinen gesetzlichen Auftrag mehr haben, ein Spital zu betreiben, ist die heutige Beteiligung mittels Zweckverband nicht mehr sinnvoll. Bei der Langzeitpflege ergibt sich eine andere Grundlage. Hier haben die Gemeinden einen entsprechenden gesetzlichen Auftrag. So ist es nachvollziehbar, dass die beiden Bereiche zukünftig getrennt und mit

Möchte die Gemeinde künftig weiterhin am Akutbereich des Spitals Affoltern beteiligt sein?

Möchte Ihre Gemeinde künftig weiterhin auf dem Gebiet der Langzeitpflege am Spital Affoltern beteiligt sein?

Sollen Akut- und Langzeitbereich getrennt werden?

Sollte die Langzeitpflege in einer eigenständigen, vom Akutbereich getrennten, Institution (Zweckverband oder andere Rechtsform) geführt werden?

separater, passender Rechtsform geführt werden sollten. In diesem Sinne ist denn auch das Resultat der Umfrage zu beurteilen. Da sich das Spital Affoltern in einer starken Wettbewerbssituation mit den umliegenden Spitälern befindet, sind Beteiligungspartnerschaften

oder Kooperationen zu prüfen, damit das Fortbestehen gesichert werden kann. Ein neu formierter DelegiertenAusschuss wird sich in enger Zusammenarbeit mit der Betriebskommission als Projektgruppe um die Planung und Umsetzung der aus der Gemeindeumfrage und der Eigentümer-

strategie resultierenden Vorgaben kümmern. Ein letztes Wort werden jedoch die Stimmberechtigten haben. Im Namen der Delegierten des Zweckverbandes Spital Affoltern, Peter Hoppler und Ronald Alder, Kommission Kommunikation

Mit Energieeffizienz Betriebskosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen Standortförderung Knonauer Amt lanciert Programm für KMU Der seitliche Zugang zum Schloss Knonau. Vier Rosenbäumchen fehlen.

Rosenklau in Knonau Die Lavendel-Rosenkombination vor dem Schloss Knonau hat ein Knonauer gepflanzt und über Jahre gehegt und gepflegt. Vor rund zwei Wochen wurden vier der Rosenbäumchen ausgegraben und gestohlen. Der Kommentar eines Hobbydichters: Die sechs Rosenbäumlein beim Eingang zum Knonauer Schloss, weiss und rot, ein Anblick, den man im Sommerhalbjahr genoss. Sie ragten aus blühendem Lavendel und zierten die grüne Hecke, mit privatem Aufwand sorgsam gepflegt, nur zu einem Zwecke, um Besucher zu erfreuen, Passanten und Pendler zu begrüssen, doch ihnen flogen Zigaretten, Büchsen und Flaschen zu Füssen. An einem Silvesterabend wurden sie von Jugendlichen geknickt, doch dies allein genügte erneuten Frevlern offenbar noch nicht: Die vier schönsten Rosenbäumlein wurden neulich ausgegraben, mitten im nächtlich beleuchteten Dorf, heimlich davongetragen. Jeder mache sich nach solchen Erfahrungen den eigenen Reim: Wem darf man noch vertrauen? Fühlt man sich so noch daheim? (gr)

Das Projekt «Energieeffizienz im Betrieb» soll Unternehmen dazu animieren, in Energiesparmassnahmen zu investieren. Spätestens nach fünf Jahren sollen die Unternehmen durch diese Massnahmen Geld verdienen. ................................................... von standortförderer marcel r. streiff Während viele Industriekonzerne, Banken, Versicherungen oder die öffentliche Hand das grosse betriebswirtschaftliche Potenzial des Energiesparens bereits als Wettbewerbsfaktor nutzen, verzichten mittelständische Unternehmen meist darauf. Dabei spielt Energieeffizienz heutzutage eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Betriebskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Und an Energieeffizienzmassnahmen kommt heutzutage kaum eine Firma, die am Markt bestehen will, vorbei. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, die Betriebskosten tief zu halten, sondern auch um unternehmerisches Denken und um ein gutes Image in der Öffentlichkeit, bei Kunden sowie bei Mitarbeitenden. Angesprochen sind alle Branchen vom Dienstleistungssektor über Produktions-Unternehmen bis hin zu Gastronomiebetrieben, Bäckereien, Schreinereien oder die Landwirtschaft – unabhängig davon, ob es sich um einen Klein-, Mittel- oder Grossbetrieb handelt. Ein Kernziel des Projekts «Energieeffizienz im Betrieb» ist deshalb, der Wirtschaft ein Instrument anzubieten, welches die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Knonauer Amt fördert. Das Projekt soll den Unternehmen helfen, durch eine Reduktion von Energiekosten Geld zu sparen. Dies erhöht die Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze.

Mit Unterstützung vom Bundesamt für Energie Bis vor Kurzem standen noch beidseitig je drei Rosenbäumchen. (Bilder zvg.)

Die EnergieRegion Knonauer Amt hat alle Anforderungen erfüllt, um am Un-

Vereinte Kräfte. Von links: Marcel R. Streiff, Standortförderung Knonauer Amt, Ricardo Bandli, Bundesamt für Energie, Markus Portmann, Fachstelle Energie Region, Peter Ackermann, Forum Energie – Umwelt der Standortförderung Knonauer Amt, René Kälin, Vorstand Standortförderung, Charles Höhn, Forum Energie – Umwelt. (Bild zvg.) terstützungsprogramm Energie-Region 2016 bis 2019 vom Bundesamt für Energie teilzunehmen. Mit dem Unterstützungsprogramm Energie-Region fördert das BFE seit 2012 im Rahmen von Energie-Schweiz für Gemeinden interkommunale Aktivitäten im Sinne der Energiestrategie 2050. Dabei werden erneuerbare Energien und Effizienzmassnahmen gezielt auf regionaler Stufe geplant und gefördert. Der Zuschlag für das Unterstützungsprogramm «Energie-Region 2016–2019» erfolgte für die Region Knonauer Amt für die ersten zwei Programmjahre (2016/2017) mit klar geregelter Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre (2018/2019). Die Region Knonauer Amt erhält Förderbeiträge während der gesamten Programmdauer in der Höhe von jeweils jährlich mindestens 10 000 bis maximal 15 000 Franken. Das Unterstützungsprogramm ist den Förderbedingungen des Energiegesetzes unterstellt. Die Unterstützung durch das BFE beträgt daher maximal 40 % der ausgewiesenen Projektkosten. An die übrigen Kosten können Eigenfinanzierungen, Eigenleistungen und Drittmittel angerechnet werden. Es

fliessen in den nächsten vier Jahren via Standortförderung Knonauer Amt somit bis zu 60 000 Franken in die Region und die hiesige Wirtschaft.

(Programmeinstieg), dann der Stromdetektiv für KMU, und schliesslich die eintägige Detailberatung Energieeffizienz im Betrieb.

Umsetzung Projekt «Energieeffizienz im Betrieb»

Teilnahme am Programm sichern

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie im Betrieb der Energieverbrauch gesenkt werden kann und noch mehr Angebote, welche Unternehmen in diesen Aktivitäten unterstützen. Es gibt finanzielle Anreize von staatlicher Seite, vergünstigte Angebote vonseiten der Elektrizitätsversorger und eine fast unüberschaubare Anzahl von Angeboten im Bereich der Beratungstätigkeiten. Das Umsetzungsmodell sieht vor, dass es innerhalb des Programms «Energieeffizienz im Betrieb» eine mehrstufige Beratung gibt, die den Unternehmen den für sie besten Weg aufzeigt. Einstieg ist immer eine kostenlose Vorgehensberatung für Unternehmen. Je nach Grösse, Bedürfnis und Ausrichtung des Betriebs gibt es im Anschluss drei verschiedene Beratungsprogramme: Zuerst die kostenlose Vorgehensberatung

Am 1. Juli fand die Kick-off-Veranstaltung Deutschschweiz vom Bundesamt für Energie und EnergieSchweiz für Gemeinden in Zürich statt, an welcher 18 Energieregionen und rund 40 Regionenvertreter teilgenommen haben. Die EnergieRegion Knonauer Amt war mit einer Viererdelegation gut vertreten. Die Programmumsetzung in unserer Region startet nach den Sommerferien. Interessierte Unternehmen können sich heute schon einen Platz sichern und sich bei der Standortförderung melden, um an diesem Programm teilzunehmen. Anmelden unter Angabe von Firma/Verein/Institution, Vorname, Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail bei der Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, 8910 Affoltern am Albis, info@knonauer-amt.ch, Tel. 043 333 55 66 oder Fax 043 321 93 61, www.knonauer-amt.ch.


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Gewerbe/Dienstleistungen

Fluggerät aus Hausen

Ab in den Stollen

Auf dem Weisbrod-Areal wird getüftelt für den Red-Bull-Flugtag. > Seite 15

Geführte Wanderung auf dem «Ämtlerwäg», mit Besuch des Bergwerks Riedhof. > Seite 16

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Vergänglichkeit Evi Ketterer begleitet als Pflegefachfrau sterbende Menschen. > Seite 22

Travel station zieht ins «Wöschhüsli» Neues Zuhause auf dem Stehli Seiden Areal in Obfelden Das seit sechs Jahren in Affoltern ansässige Reisebüro hat sich gewandelt. In den Anfängen noch mehrheitlich im Wiederverkauf tätig, hat sich «travel station» immer mehr spezialisiert.

Erinnerungsfoto mit Freunden. (Bild zvg.)

Gelungener Kino-Event der Mobiliar Affoltern Schweizer «Ice Age 5»-Premiere im Sihlcity Popcorn, gute Laune und Film ab – der Kino-Event der Mobiliar Affoltern am Albis Ende Juni war ein voller Erfolg. Zahlreiche Jugendliche waren mit dabei, als «Ice Age 5 – Kollision voraus!» zum ersten Mal über die Leinwand flimmerte. Zur Schweizer Premiere im Sihlcity bot die Mobiliar ein vielseitiges Rahmenprogramm: Erinnerungs-

fotos mit Freunden, ein Glücksrad mit tollen Preisen und die obligate FilmVerpflegung: Popcorn. Und natürlich durfte auch der rote Teppich nicht fehlen – ein Hauch Hollywood in der Zürcher City. Ein rundum gelungener Abend – die Mobiliar Affoltern freut sich bereits auf den nächsten Event. (pd.)

Orientalischer Tanz als sinnliche Alternative Rückbildung nach der Geburt bei ewes Nach den Sommerferien startet wieder ein Kurs in der Praxisgemeinschaft ewes, eltern werden – eltern sein, in Affoltern.

Tanz unterrichtet. Rückbildung nach der Geburt ist nur eines der vielen interessanten Angeboten von ewes. Die Praxisgemeinschaft von Claudia Züttel Kälin, Jacinta Solèr und Karin Fuchs bietet ihr Fachwissen für Eltern mit Babys an. (pd.)

Der orientalische Tanz bietet sich mit seinen anmutigen und weichen Bewegungen sehr gut als Rückbildung nach der Geburt an. Der Beckenboden wird Rückbildung durch orientalischen Tanz ab 23. August gestärkt und es hilft den Müttern ihr dienstags von 10.15 bis 11.15 Uhr in der PraxisKörpergefühl und ihre Mitte wieder zu gemeinschaft ewes, Untere Bahnhofstrasse 16, finden. Zudem werden Verkrampfun- 8910 Affoltern. Anmelden unter Tel. 044 761 26 44 gen und Muskelbeschwerden gelin- oder soler@ewes.ch. Weitere Infos: www.ewes.ch. dert. Der Kurs kann mit oder ohne Kind besucht werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass auch die Babys positiv auf die Klänge der Musik und die Tücher mit ihren schimmernden Münzen reagieren. Sie können das Geschehen liegend beobachten oder dürfen in der Tragehilfe mittanzen. Durchgeführt wird diese sinnliche und effektive Alternative zu herkömmlichen Rückbildungskursen von Christine Grünenfelder, welche seit über 30 Jahren im Säuliamt orientalischen Orientalischer Tanz zur Rückbildung. (Bild zvg.)

Das Familienunternehmen von Rita und H.P. (Eitschpi) Scheller ist heute ein Spezialist für massgeschneiderte Reisen. «Wir nennen uns deshalb auch Reisearchitekten», sagt Rita Scheller. «Sinngemäss bauen wir unter Berücksichtigung der Wünsche und Vorstellungen der Kunden und ergänzt mit unserem Fachwissen eine persönliche Traumreise, und dies weltweit.» Einen immer wichtigeren Anteil machen bei «travel station» die geführten Motorradreisen in kleinsten Gruppen aus. Diese Genuss-Reisen mit viel Zusatzerlebnissen leiten «Eitschpi» als Road Captain und Rita als Begleitfahrzeugfahrerin selber. «Ja, das Geschäft ist schon etwas schwieriger geworden: Frankenschock, terroristische Anschläge und in erster Linie das geänderte Kundenverhalten – immer mehr Kunden kaufen online und im Euroraum – gehen nicht spurlos vorbei», meint H.P. Scheller und ergänzt: «Auf diese Herausforderungen gilt es mit unternehmerischen Massnahmen zu reagieren.» «Travel station» sieht die Zukunft im hochwertigen Reiseerlebnis. Nebst den eigenen Motorradreisen wollen die beiden Touristiker auch vermehrt begleitete Kleingruppenreisen für andere Interessentengruppen anbieten, zum Beispiel im Oldtimer, Nostalgiefahrzeug oder mit dem 4x4.

Rita und «Eitschpi» Scheller vor dem «Wöschhüsli» in Obfelden. (Bild zvg.) Dies geht nur mit einer Verknüpfung von online und offline. Die Reisen sind beratungsintensiv und der Kunde will sich online vorinformieren können. Der Standort wird immer weniger wichtig. «Das Wöschhüsli ist ein Glückstreffer und wie geschaffen für uns!», freut sich Rita. «Hier können wir Kunden empfangen und sind erst noch an einem originellen Ort.»

Ab 11. August am neuen Ort In den letzten Monaten hat «travel station» die Websites erneuert und füllt diese laufend mit mehr spannenden Reisen und Ideen. Sowohl die Anbindung über Internet wie auch eine funktionierende Erreichbarkeit sind für einen Kleinbetrieb essentiell. Für

«travel station» ist dies umso wichtiger, weil auch während den Reisen mit Kunden alle Anrufe und E-Mails beantwortet werden müssen. Der Umzug fällt in die eher ruhige Sommerphase im Juli. Die Umschaltung der Telefonie ist auf den 11. August gebucht und ab dann arbeitet das Team am neuen Standort. In der ersten Woche wird der Kühlschrank mit kühlen Drinks gefüllt sein. Alle, die bei «travel station» im Wöschhüsli vorbeischauen möchten, sind herzlich eingeladen. (pd.) Travel station GmbH, bis 10. August an der Zürichstrasse 128, Affoltern, ab 11. August an der Stehlistrasse 7a, Obfelden. Telefon 043 299 22 00, welcome@travelstation.ch, www.travelstation.ch und www.harleyreisen.ch.

Begehrter Hobel für Mettmenstetter Tekle Ghebrehiwet hat seine Lehre als EBA-Schreiner bei der KDS AG in Knonau mit der Note 5,3 abgeschlossen. An der Lehrabschlussfeier vom Freitag, 8. Juli, im Schinzenhof in Horgen sind 61 erfolgreiche EFZ-Schreiner und 14 EBA-Schreinerpraktiker aus ihrer Ausbildung in den Berufsalltag entlassen worden. Nach dem feinen anzeige

Nachtessen wurden den 75 Lehrabschliessenden ihre Zeugnisse ausgehändigt. Wer mit 5,2 und höher abschliesst, erhält zusätzlich einen gravierten Hobel. Tekle Ghebrehiwet, wohnhaft in Mettmenstetten, hat seine Lehre als EBA-Schreiner bei der Kreativ Design + Schreinerei (KDS) AG in Knonau mit der Note 5,3 abgeschlossen und sich damit einen der begehrten Hobel gesichert. (pd.)

Tekle Ghebrehiwet mit Hobel. (zvg.)


Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. Juli 14.30 Gottesdienst mit Diakon Pedro Guerrero im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 17. Juli 9.00 Eucharistiefeier Freitag, 22. Juli 9.15 Kein Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 16. Juli 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 17. Juli 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. Juli 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Kath. Kirche Obfelden Sonntag. 17. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 15. Juli 19.30 Feuerabend Sonntag, 17. Juli 10.00 Gottesdienst Salome und Matthias Bauert Kinderprogramm Montag, 18. Juli 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 20. Juli 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrerin Renate Hauser Mittwoch, 20. Juli 14.30 Talertreff im Pegasus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 17. Juli 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst «Wenn Gott dein Leben denkt» (Psalm 92), Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. Juli 10.00 Regional-Familiengottesdienst beim Puureheimet Brotchorb, hintere Buchenegg mit Pfr. Otto Kuttler, Pfr. Matthias Ruff und dem Fiire-mit-de-Chliine-Team sowie der Musikgesellschaft Stallikon Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. Juli 9.30 Gottesdienst mit dem reformierten Kirchenchor Weiningen und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 17. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Fischer

Sonntag, 17. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Asha De Noemi Fölks (Orgel) reformierte Kirche Donnerstag, 21. Juli 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 17. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Mittwoch, 20. Juli 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 21. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 KEIN ABENDMAHL – Abendgebet gestaltet durch die Jugendlichen des Campus Kappel

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz Amtswoche: Vikarin Rahel Albrecht

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 17. Juli 10.00 Gottesdienst in der innen neu renovierten Kirche mit Pfarrerin Renate Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer Einläuten der Kirchenglocken von Hand durch die Läuterbuben Anschliessend Apéro 12.03 Abfahrt ins Konfirmandenlager ab Bahnhof

Samstag, 16. Juli 14.00 Traugottesdienst von Jolanda Lienhard und Tobias Stiefel Vikarin Yasmin Zimmermann Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 17. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfrn. Irene Girardet Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 17. Juli 10.00 Buchenegg beim Puureheimet Brotchorb Ferienanfangs-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff Taufe Leandro Eisenring, Stallikon Musik: Chor Changing Times anschliessend Apéro Auch die Kinder vom Fiire mit de Chline sind dabei. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt Bitte benützen Sie nach Möglichkeit den öffentlichen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg Von dort sind es ca.10 Gehminuten zum Brotchorb. Der Fussweg beginnt direkt beim Restaurant Buchenegg Für Gehbehinderte: Shuttleservice Parkplatz Buchenegg-Brotchorb ab 9.30 Uhr Fahrdienst: Anmeldung, 16. Juli, Telefon 044 700 09 91 Uprise – Jugendtreff Während den Sommerferien geschlossen. Dafür folgende Ganztages-Ausflüge: 20 Juli: Freizeitpark Atzmännig 22. Juli: Höllgrotte Baar/ Alpamare Treffpunkte: 9.45 Uhr Parkplatz Kirche Stallikon 9.45 Uhr Parkplatz Jugendplus, Bonstetten Infos und Anmeldung: www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 17. Juli 9.45 Gottesdienst mit Hauskreis 1 Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 17. Juli 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 17. Juli. 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 17. Juli 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen Sammelklasse Mittwoch, 20. Juli 20.00 Frauenabend Galater 3, 15–29 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 15. Juli 2016

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agenda

Samstag, 16. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz.

Ein im Säuliamt gebautes Flugzeug am Red-Bull-Flugtag Kurzer Flug in den Zürichsee

15.00 bis 04.00 Uhr: FreestyleNight mit Wettkämpfen auf höchstem Niveau. Super-Puma-Flugshow und Konzert. Freier Eintritt bis 18 Uhr. Jumpin, Rossauerstrasse 33.

Am 16. Juli werden sich wieder waghalsige Piloten mit fantasievollen Fluggeräten von einer Rampe in den Zürichsee stürzen. Ein für Coop startendes Säuliämtler Team baut sein Flugzeug in der Tüftlerwerkstatt von Andreas Reinhard, auf dem Weisbrod-Areal in Hausen.

Dienstag, 19. Juli

................................................... von martin mullis

Ottenbach

Runter kommen sie immer. Nie dürfte sich diese Binsenwahrheit mehr bestätigen als morgen Samstag, 16. Juli. Sicher ist, dass am Red-Bull-Flugtag sämtliche Fluggeräte mehr oder weniger tragisch wie einst Ikarus enden werden. Am Spektakel, bei dem sich kühne Frauen und Männer in mehr

Mettmenstetten

07.29: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Postauto und Bahn nach DavosDorf. Wanderung ca. 5¼ Std. um den Davosersee. Mittagessen im von Sprecher-Haus direkt am See. Kosten für die Fahrt ungefähr 64.-. (evtl. Reduktion mit Gruppenbillet, mind. 12 Reisende). Auskunft bei: Trudi Streule, Telefon 044 761 26 50 oder Mail. Engelwiese. Treffpunkt. 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar offen ab 20 Uhr. GüggelBar, Rickenbach 3.

Mittwoch, 20. Juli Affoltern am Albis 18.30-19.50: Schätze fürs Jenseits Keltische und frühmitteralterliche Grabbeigaben und deren Bewahrung. Mit Janet Schramm, Konservatorin/Resturatorin Archäologie. fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1.

Hausen am Albis 08.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): von Affolten a. A.-Obfelden-Maschwanden-Knonau-evtl. Mettmenstetten. Leichte bis mittlere Wanderung. Marschzeit: ca. 3 bis 4 Std. Auskunft/Anmeldung: Lorenz Curt Telefon 044 764 07 22. Postplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel.

Donnerstag, 21. Juli Bonstetten 08.50: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Schindellegi-RossbergHütten. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Tel.044 700 22 44. Bahnhof.

oder weniger flugtüchtigen Kisten von einer Rampe in den Zürichsee stürzen werden, beteiligt sich das Coop-Team mit einem futuristischen Gleiter. Andreas Reinhard, Konstrukteur, Tüftler, Querdenker, Erfinder und Unternehmer ist der Kopf des Teams, welches den Distanzrekord von 78,65 Metern knacken will. In seiner Tüftlerwerkstatt auf dem Weisbrod-Areal wurde am Dienstag noch fleissig am Fluggerät gewerkelt und optimiert. Der «Anzeiger» durfte exklusiv einen Teil des sich noch im Bau befindlichen Originalfluggerätes ablichten.

Viel Know-how vereint Das Know-how von einem halben Dutzend Konstrukteuren und Flugzeugbauern soll die Pilotin Yvonne Schwarz mit dem Hightech-Fluggerät

Ottenbach 07.45: OTTENBACH60plus Alterskommission: Wanderung vom Klingenzum Fronalpstock. Dauer

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bei der Landiwiese möglichst weit über den Zürichsee gleiten lassen. Am Start wird das Coop-Team mit vier Anschiebern versuchen, seinem Flugapparat genügend Schub zu ge-

ben. Mit dabei ist auch Beat Hefti, der mehrfache Europa- und Weltmeister im Zweier- und Viererbob. Neben dem Coop-Team werden noch rund 50 weitere Teams an den Start gehen.

buch-tipp

Ausstellungen

Das gläserne Klavier Die kanadische Autorin Miriam Toews erzählt in ihrem neusten Roman «Das gläserne Klavier» die Geschichte zweier Schwestern. ......................... von nina cross, bibliothek aeugst Yolandi und Elfrieda, genannt Yoli und Elf, wachsen in der kleinen mennonitischen (Alttäufer) Gemein- Nina Cross. de East Village, in Kanada auf. Elf hat ein unlöschbares Talent zu Musik, das durch die strenge religiöse Umgebung, in der sie aufwächst, nur gestärkt zu werden scheint. Als die Familie für Elf ein Klavier besorgt, hält sie es für Jahre geheim: «Klaviere waren in unserer Stadt verboten, da sie zu sehr an Saloons, illegale Kneipen und ausgelassene Stimmung erinnerten, aber meine Eltern hatten trotzdem eins ins Haus geschmuggelt, weil ein Arzt in der Stadt gemeint hatte, Elf brauche ein ‹kreatives Ventil› für ihre Energie, damit sie nicht ‹wildwüchsig› würde, und dieses Wort verhiess nichts Gutes. Wildwüchsig war das Schlimmste, was man werden konnte in einer Gemein-

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «OF.LEVCI» Werkstatt des Johannes Weiss. Das Geheimnis der «Terra Sigillata», aus der das Tafelgeschirr der Römer hergestellt wurde. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. August.

Elf möchte sterben Yoli ist die chaotische, intelligente und humorvolle Ich-Erzählerin, frisch getrennte Mutter zweier Teenager, Jugendroman-Autorin und immer nahe an der Pleite. Sie versucht in ihrer ganz eigenen leidenschaftlichen und liebenswerten Art, ihre zwei Teenager und ihre Mutter glücklich zu machen, hofft auf die wahre Liebe und schläft doch immer mit den falschen Männern. Ihre Schwester Elfrieda ist erfolgreiche und weltweit bewunderte Pianistin, mit einem liebenden Mann verheiratet und wohlhabend. Doch Elf möchte sterben. Nach einem Selbstmordversuch von Elf, der nicht der erste ist, wird Yoli immer mehr zur vertrautesten Person ihrer Schwester. Sie versucht vehement, Elf am Leben zu erhalten und ihr Hoffnung zu geben, und sie ist es, die vor die schwierigste Entscheidung ihres Lebens gestellt wird: Soll sie den Wunsch ihrer Schwester respektieren und ihr dabei helfen, zu sterben oder kann sie dies dem Rest der Familie und sich selbst nicht antun? «All my puny sorrows» – all meine winzigen Sorgen – wie das Buch im englischen Original heisst, handelt daanzeige

ca. 3½ Std. Fahrt mit Postauto via Zug auf den Stoos. Verpflegung aus dem Rucksack. Anmeldung und Auskunft bei Hans Reifler, Telefon 044 761 91 36 bis Mittwoch, 13 Uhr. Billette werden organisiert. Postautohaltestelle.

Aeugst am Albis

de, die sich Konformität auf die Fahne geschrieben hatte.»

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Der Mittelteil des Fluggerätes zwischen den Flügeln: Die beiden Flugzeugbauer Patrik Trauffer und Markus Frey (rechts). (Bild Martin Mullis)

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017. «Das gläserne Klavier» von Miriam Toews. Berlin Verlag, Berlin 2016. ISBN 978-3-8270-7860-5. (Bilder zvg.) von, wie man weiterlebt mit Hoffnung und Liebe, während einem gleichzeitig das Herz zerbricht. Die Autorin Miriam Toews mischt die schmerzvolle Schärfe des Lebens mit lebensverliebtem Humor. Der Roman ist zu grossen Teilen autobiografisch inspiriert, was man beim Lesen deutlich spürt. Wer Siri Hustvedts und Jonathan Safran Foers Romane mag, wird Miriam Toews lieben!

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Fotoportraits: Bibliothekskunden zeigen sich mit ihrem Lieblingsmedium. Während den Schulferien: Di 15-20. Bis 22. August.


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Veranstaltungen

Freitag, 15. Juli 2016

«Wie ein wilder Ritt auf einem Hengst» Das Super-Puma-Display-Team um Lukas Rechsteiner aus Hedingen an der Freestyle-Night in Mettmenstetten Die Freestyle-Night von morgen Samstag in Mettmenstetten verspricht in allen Belangen spektakulär zu werden: Wettkämpfe auf höchstem Niveau und ein spannendes Rahmenprogramm bieten gewohnt vielfältige Unterhaltung. Highlight ist die Super-Puma-HelikopterShow des Schweizer Militärs. Am Samstagnachmittag landet der Super Puma um 16 Uhr beim Gelände der Wasserschanze «Jumpin» in Mettmenstetten. Besucher haben da die einmalige Möglichkeit den Helikopter von nah zu besichtigen und sich mit den Piloten zu unterhalten. Um 19 Uhr werden die beiden Piloten Robin Stauber und Matthieu Ghiringhelli zeigen, welch atemberaubende Manöver mit diesem Truppen- und Transporthelikopter möglich sind. Was in der SkiFreestyle-Szene «Full-double-Full-Full» genannt wird, hört sich bei den Militärpiloten nicht weniger kompliziert an. Kunststücke wie der «Back turn», «Screwdriver up» und «Screwdriver down» werden das Publikum in Staunen versetzen. Leader des Super-Puma-DisplayTeams ist Oberstleutnant Lukas Rechsteiner aus Hedingen. Er ist seit 1991 Berufsmilitärpilot auf den Helikoptern EC und Super Puma. In seiner Tätigkeit als Cheffluglehrer für Super Puma ist er bei der Schweizer Armee für die Aus- und Weiterbildung zuständig. Er hat sich die Zeit genommen sich mit uns zu unterhalten. Morgen Samstag ist das Super-PumaDisplay-Team zu Gast an der FreestyleNight. Auf was dürfen sich die Besucher freuen? Lukas Rechsteiner: Grundsätzlich auf die enorme Kraft eines Super Pumas und eine geballte Ladung Action! Ein wilder Ritt auf einem Hengst … (lacht). Wir zeigen was mit einem solchen Helikopter neben den «alltäglichen» Flugbewegungen alles möglich ist.

Der Super Puma ist an der Freestyle-Night im Kunstflug-Einsatz zu bestaunen. (Bilder VBS) Der Super Puma landet bereits um 16 Uhr beim Eventgelände – welche Möglichkeiten haben die Besucher? Als Besucher hat man die Möglichkeit, die Maschine von ganz nah zu begutachten und sehr gerne stehe ich selber und meine zwei Piloten für Fragen aller Art zur Verfügung. Wer am Samstag verhindert ist, sollte das Training (heute Freitag zwischen 15 und 16 Uhr) nicht verpassen. ...............................................................

«Wir fliegen immer wieder auch Hilfseinsätze im Ausland» ............................................................... Der Helikopter ist sehr gross und wirkt auf den ersten Blick eher träge … ich gehe davon aus, dass der erste Eindruck täuscht? Ein Super Puma ist tatsächlich sehr gross – aber Sie haben recht, der erste Eindruck täuscht gewaltig! Im Vergleich zu einem Flugzeug ist er mechanisch sehr kompliziert. Welche Aufgaben erfüllt der Super Puma in der Schweizer Armee?

Wie auch für die Piloten von Patrouille Suisse, PC7-Team und FA-18 Hornet, sind die Shows ein «Sidejob». Dies machen wir ausserhalb unseres alltäglichen Auftrages. Wir benutzen den Helikopter für militärische Transportflüge, dazu kommen immer wieder auch Flüge für wichtige Konferenzen. Zum Beispiel ans WEF in Davos. Sofern wir keine privaten Unternehmen konkurrenzieren, helfen wir auch beim Materialtransport, etwa beim Bau von Wanderwegen oder SAC-Hütten. Ein wichtiger Auftrag sind auch die sogenannten SAR-Flüge (Suchen und Retten). Wir haben 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, einen Super Puma bereit für solche Einsätze. Dieser Helikopter ist mit Wärmebildkamera, Rettungswinde, Suchscheinwerfer und weiterem zusätzlichem Material ausgestattet. Die Zusatzausrüstung wiegt rund eine Tonne! Hier arbeiten wir eng mit der Rega und der Polizei zusammen. Wir fliegen immer wieder auch Hilfseinsätze im Ausland. So zum Beispiel in Bosnien bei Hochwasser, bei Waldbränden in Griechenland oder sogar beim Tsunami in Thailand.

Leader ist Oberstleutnant Lukas Rechsteiner aus Hedingen.

Helikopter-Pilot zu werden ist sicherlich einer der grossen Bubenträume … wie lässt der Traum sich verwirklichen? In erster Linie muss man die Begeisterung für das Fliegen und die dahinterstehende Technik mitbringen. Wir haben ein spezielles Programm namens «Sphair» welches jungen Erwachsenen zwischen 17 und 20 Jahren den Einstieg in die Aviatik ebnet. ...............................................................

«Keine andere Nation fliegt mit dem Super Puma Shows» ............................................................... Welche Eigenschaften zeichnen einen guten Piloten aus? Konzentrationsfähigkeit, Durchhaltewille, Präzision, Begeisterung und Teamgeist. Wie viele Einsätze hat das Super-PumaDisplay-Team pro Jahr? Wir sind sechs Piloten und an jeder Show sind zwei Piloten im Einsatz. Wir fliegen pro Jahr rund 25 bis 30

Vorführungen. Dazu kommt eine Trainingswoche im Frühjahr. Wenn wir den Quervergleich zum Spitzensport wagen – wo steht das Schweizer Super-Puma-Display-Team im internationalen Vergleich? Wir sind einzigartig – es gibt keine andere Nation, welche mit dem Super Puma Shows fliegt! Daher werden wir auch zwei- bis dreimal pro Jahr an internationale Flugveranstaltungen eingeladen. Interview Andreas Isoz

Freestyle-Night – das Programm: 15 16 16 18.15 19 19.30 20.30 21.30

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Türöffnung Qualifikation Anflug Super Puma Fallschirmspringer Show Super Puma Rahmenprogramm Live Konzert Nachtfinale

Ferienfreuden und Ferienfrust

Besuch des Bergwerks Riedhof mit Stollenbesichtigung

Gottesdienst in der Puureheimet Brotchorb

Geführte Wanderung auf dem «Ämtlerwäg»: Bonstetten bis Aeugst

Im gemütlichen Innenhof der «Puureheimet Brotchorb» auf der Hinterbuchenegg findet der diesjährige Gottesdienst zum Ferienbeginn der reformierten Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil statt. Am 17. Juli um 10 Uhr.

Die vierte Wanderung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) findet am Sonntag, 24. Juli, statt. Es steht ein weiterer besonderer Höhepunkt auf dem Programm: die Besichtigung des Bergwerks Riedhof im Aeugstertal.

Pfarrer Kuttler und Pfarrer Ruff werden den familienfreundlichen Gottesdienst mit Taufe gestalten. In gewohnt humorvollem und kurzweiligem Stil

wird sich wieder alles um das Thema Ferienfreuden und Ferienfrust drehen. Auch die Leiterinnen und Kinder vom «Fiire mit de Chline» werden im Gottesdienst mitwirken. Der Chor Changing Times unter der Leitung von Casey Crosby singt Sommerlieder mit verschiedenen Solo Auftritten.

Zehn Minuten von der Buchenegg

Im Anschluss an den Gottesdienst wartet ein feiner Apéro vom «Brotchorb»-Küchenteam auf die Besucher. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass in der Scheune der «Puureheimet» statt. Weil wenig Parkplätze vorhanden sind, bitte nach Möglichkeit den grossen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg benutzen. Von dort sind es zehn Gehminuten. Zusätzlich gibt es ab 9.30 Uhr einen Shuttle vom Parkplatz aus. Ländliches Glockengeläut auf der Hinterbuchenegg. (Bild zvg.) (pd.)

................................................... von marianne voss Zum 190. Geburtstag der GGA finden dieses Jahr gesamthaft sechs geführte Wanderungen auf dem populären «Ämtlerwäg» statt. Auf der letzten Etappe genossen die Teilnehmenden bei sonnigem Wetter eine gemütliche Wanderung von Hedingen nach Bonstetten. Am Ziel, auf dem Bauernhof von Werner Locher, erhielten sie spannende Informationen zum Leben der Schleiereulen und konnten am Bildschirm die Jungen im Nistkasten beobachten. Die nächste Wanderung findet am Sonntag, 24. Juli, statt. Sie beginnt am Bahnhof Bonstetten und endet in Aeugst. Wanderleiter Paul Leuthold hat für diesen Ausflug einen ganz besonderen Höhepunkt eingeplant: die Besichtigung des Bergwerks Riedhof

Unterwegs auf dem «Ämtlerwäg» zwischen Hedingen und Bonstetten. (Bild Marianne Voss)

inklusive einer Begehung des Stollens. Zu diesem gemeinsamen Streifzug sind alle herzlich eingeladen. Die Wanderung ist kostenlos und findet bei jedem Wetter statt. Die Wanderzeit beträgt ungefähr drei Stunden. Sonntag, 24. Juli, Besammlung um 12.30 Uhr beim Bahnhof Bonstetten. Am Ziel in Aeugst, fährt ein Postauto nach Affoltern. Anmeldung erwünscht bis Samstagmittag, 23. Juli, unter www.ggaffoltern.ch oder bei Paul Leuthold, Telefon 044 767 05 50.

Weitere «Ämtlerwäg»Wanderungen der GGA Sonntag, 28. August: Aeugst–Hausen–Kappel. Sonntag, 18. September: Kappel–Rifferswil–Knonau. Start ca. 13 Uhr, der Treffpunkt wird jeweils im «Anzeiger» und unter www.ggaffoltern.ch publiziert.


Sport

Freitag, 15. Juli 2016

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Toni Seiler fährt in Le Mans aufs Podest Erfolg des Bonstetters beim grössten historischen Autorennen, der Le Mans Classic Es war sein Traum, einmal auf das neben dem GP Monaco und dem Indy 500 berühmteste Siegerpodium im Automobilsport zurückzukehren. Am vergangenen Wochenende hat es Toni Seiler geschafft. Bei der Le Mans Classic 2016 wurde der Inhaber einer Karosserie-Werkstatt in Islisberg mit seiner Lola T70 Mk3 hervorragender Dritter. ................................................... von peter wyss Drei Wochen nach den 24 Stunden von Le Mans wird – und dies nur alle zwei Jahre – der teilweise über öffentliche Landstrassen führende und deshalb legendäre Circuit de la Sarthe (13,6 Kilometer) nochmals vollständig für einen zweiten Grossanlass gesperrt. Bei der «Le Mans Classic» traten am vergangenen Wochenende rund 450 Rennsportfahrzeuge in sechs Feldern aus verschiedenen Epochen zu je drei Rennen über rund eine Dreiviertelstunde an. Mittendrin im hochkarätigen Feld 5 der Wagen von 1966 bis 1971 befand sich Toni Seiler mit seinem bildschönen Lola T70 Mk3. «In Le Mans zu fahren, ist für jeden Rennfahrer ein Highlight. Das war schon zu meiner Zeit im modernen Rennsport so», beschreibt Seiler den Anreiz. Damals schaffte er es einmal als Dritter in der GT-Kategorie aufs Podium.

Konstante Leistungen Bei hochsommerlichem Wetter verfolgten rund 123 000 Zuschauer (über drei Tage) das Geschehen. Am Start zu seinem ersten Lauf, der erst am Samstagabend bei Einbruch der Dunkelheit erfolgte, machte Seiler gleich einige Plätze gut, nistete sich auf dem fünften Rang ein und behauptete sich auf diesem bis ins Ziel. Was er noch nicht wusste: Dies war bereits ein erster wichtiger Schritt Richtung Podium. Auch das zweite Rennen kurz nach 6 Uhr am Sonntagmorgen beendete er auf fünfter Position, unter rund 70 Konkurrenten. Das Beste folgte zum Schluss: Am frühen Nachmittag fuhr er im letzten Renndrittel an hervorra-

Mit seinem bildschönen Lola T70 Mk3 von 1968 (vorne) gehört Toni Seiler bei allen historischen Rennen zu den Schnellsten in seiner Kategorie. (Bilder zvg. Peter Wyss) gender dritter Stelle, hinter zwei weiteren Lola T70 ins Ziel, was ihn in der Addition der drei Laufzeiten auf den dritten Gesamtrang brachte.

Das Maximum herausgeholt «Ich war selbst überrascht, dass ich dies geschafft hatte», gab der Zürcher nach der Siegerzeremonie zu. «Es lief wirklich alles perfekt. Ich habe keine Fehler gemacht, was in direkten Positionskämpfen und auch im Verkehr mit den vielen teils deutlich langsameren Autos rasch hätte passieren können. Meine guten Starts und die Konstanz haben sich ausgezahlt, denn ich habe immer versucht, den Anschluss an die Spitze zu halten. Ich habe das Beste aus diesem Einsatz gemacht.»

Der grosse Traum von weiteren Erfolgen Für Toni Seiler ist dies der bisher grösste Erfolg im boomenden Sport mit historischen Rennfahrzeugen. Im vergangenen Jahr gewann er bei der Spa Classic auf dem ebenso berühmten GP-Kurs von Belgien sogar das ganze Feld, und in der Meisterschaft belegte er den zweiten Schlussrang. «Es wäre schön, wenn mir in einem der nächsten Rennen nochmals ein solcher Erfolg gelänge», meint Toni Seiler. Für den Fall, dass vergleichbare Erfolge auf sich warten lassen sollten, wird er sich umso lieber an den 10. Juli 2016 erinnern, an dem er auf das Siegerpodium von Le Mans zurückkehrte.

Toni Seiler freut sich auf dem Podest in Le Mans über den dritten Rang.

«Auf das bewährte Rezept setzen» Das 8. Säuliamt Open der Tennisclubs aus Affoltern, Wettswil und Stallikon Vom 27. bis 31. Juli findet das 8. Säuliamt Open statt. Wie letztes Jahr werden wieder nationale Konkurrenzen ausgetragen und ein Preispool von über 4500 Franken an die Teilnehmenden verteilt.

Mit knapp 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in insgesamt 12 Kategorien hat das Säuliamt Open letztes Jahr wieder einen Spitzenwert erreicht. Auch dieses Jahr lässt sich das OK-Team um Frederick Marek nicht lumpen und verteilt wieder 4500 Franken in Geld- und Naturalienpreisen. Erneut finden die beliebten Konkurrenzen Männer Aktive R3/R6 und Senioren R7/R9 statt, die auch letztes Jahr am meisten Teilnehmer stellten. Feinschmecker kommen bei den N4/R2-Tableaus voll auf ihre Kosten, wo Schweizer Spitzentennis zu beobachten sein wird. Zwei Wochen vor Durchführung des Turniers haben sich jedoch erst knapp 30 Personen angemeldet. «Diese Zahl wird in den nächsten 14 Tagen

grosse Beliebtheit bei den Tennisspielern der Region. Es darf durchaus von Heimvorteil gesprochen werden, schliesslich holten die Säuliämtler vier Titel und stellten knapp einen Fünftel der Teilnehmer.

Finalspiele in Affoltern

Das 8. Säuliamt Open wird von den Tennisclubs Wettswil, Stallikon und Säuliamt ausgetragen. (Bild Archiv) noch steigen. Da die meisten Tennisspieler erst kurz vor Ablauf der Anmeldefrist ihre Teilnahme auf www.swisstennis.ch offiziell machen», da sind sich die Organisatoren sicher.

Günstige Teilnahme Das Nenngeld, um am Turnier teilzunehmen, beträgt wie im vergangenen Jahr 50 Franken. Ein sehr günstiger

Spass, wenn man bedenkt, dass jeder Teilnehmer zumindest einen Trostpreis bekommt und der Sieger sogar ein Preisgeld. Auch deshalb geniesst das Säuliamt Open seit Langem eine

Nachdem im letzten Jahr die Finalspiele in Wettswil auf der Anlage des TC Wettswil stattgefunden haben, ist dieses Jahr der TC Säuliamt an der Reihe. OK-Präsident Marek erklärt: «Wir wollen, dass jedes Jahr ein anderer Club vom Zuschauerandrang am Finaltag profitieren kann. Jeder Club hat ein kleines Restaurant und wir sind sicher, dass wir wieder ein tolles Tennisfest am Finaltag aufziehen können. Dies stärkt den regionalen Zusammenhalt der Tennisclubs und sorgt auch dafür, dass die Teilnehmenden nicht nur einen Club im Säuliamt während des Turniers kennenlernen.» Oliver Gfeller Bis zum Samstag, 23. Juli, werden noch Anmeldungen entgegengenommen, auf www.swisstennis.ch, unter der Turniernummer 102116.


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Extra

Im Spital Affoltern geboren

menschen im säuliamt

Freitag, 15. Juli 2016

«Es geht darum, den Menschen als Ganzes zu sehen» Evi Ketterer begleitet als Pflegefachfrau sterbende Menschen. Sie ist praktizierende Buddhistin und setzt sich bewusst mit der eigenen Vergänglichkeit auseinander.

Lean, 5. Juli. (Bilder Irene Magnin)

Leora, 5. Juli.

Ben, 5. Juli.

................................................... mit evi ketterer sprach marianne voss «Ich bin eine echte Schwäbin», berichtet sie zum Beginn des Gespräches bei einer Tasse Kaffee in ihrer Wohnung in Affoltern. «Meine Familie war gross, ich war das letzte von sechs Kindern.» Nach den Schuljahren habe sie nicht wie ihre Geschwister ein Studium angestrebt, sondern eine Lehre. «Ich wollte raus und selbstständig werden.» Sie habe zwei Adern, eine handwerkliche und eine soziale. Sie habe sich zuerst fürs Handwerkliche entschieden und Innendekorateurin gelernt. Dann später absolvierte sie noch die Pflegefachausbildung. «Als ich Einsätze in der Intensivstation machte, wusste ich, dass ich da hin möchte.» Fasziniert habe sie die Technik sowie die Frage, wie der Mensch funktioniere. Mit dem Patienten trete man dort nur bedingt in Kontakt, denn er sei meistens kaum ansprechbar. «Wichtig ist der Umgang mit den Angehörigen, die sich plötzlich in einer Extremsituation befinden.» Evi Ketterer absolvierte in der Schweiz auch die Intensivfachausbildung und die Anästhesieausbildung. Sie meint lachend: «Ich bin etwas übertrainiert.» Im Limmattalspital begegnete sie zum ersten Mal Dr. Roland Kunz, heute Chefarzt des Palliativzentrums in Affoltern. Damals schon setzten sich beide für ein würdevolles Sterben in unserer Gesellschaft ein – nur eben auf ganz unterschiedlichen Stationen.

Eigene Vergänglichkeit

Elissia Joline, 12. Juli

wetter

Ein einschneidendes Erlebnis war für sie eine zufällige Begegnung mit einem Buddhisten auf einem Sonntagnachmittag-Spaziergang. «So kam ich zum Buddhismus», erklärt sie ganz schlicht. Zu jenem Zeitpunkt war sie noch verheiratet. Doch später trennte sie sich von ihrem Mann. «Wir lebten

Evi Ketterer ist für unheilbar kranke Menschen da und setzt sich für ein würdiges Sterben ein. (Bild Marianne Voss) immer mehr in ganz verschiedenen Welten. Er in der rational beweisbaren, ich in der philosophisch spirituellen.» Sie reiste in die USA, wo sie mehr als sieben Jahre als ordinierte ZenNonne lebte. Bei der Zen-Meisterin Joan Halifax machte sie eine Ausbildung in kontemplativer Sterbebegleitung und erteilte auch selber Kurse. Im Buddhismus gehe man anders mit Tod und Sterben um. «Es geht darum, den Menschen als Ganzes zu sehen und sich der eigenen Vergänglichkeit zu stellen.» Sie habe geübt, wirklich in sich selber hineinzuschauen und sich zu fragen, wo sie ihre Lebensprioritäten setze. Zusammenfassend meint sie: «Diese Lehrjahre sind für mich eine mindestens ebenso grosse Ressource wie meine fachlichen Ausbildungen davor.»

Bis zum Schluss vollwertig Zurück in der Schweiz erfuhr sie von der neuen Palliativstation in Affoltern und bewarb sich. Dort traf sie wieder auf Dr. Roland Kunz. Palliative Care umfasse die Versorgung und Beglei-

tung Schwerstkranker und Sterbender, erklärt sie. Ihre buddhistische Praxis sei kein Thema im Kontakt mit den Patienten. «Aber sie ist Teil meiner Haltung und gibt mir die Herzensgrösse für das Mitfühlen.» Ganz wichtig sei, Sterbende bis zum Schluss als vollwertige Menschen zu erkennen. Auch jemand schwer Kranker sei 100 Prozent Mensch bis zum letzten Atemzug. «Wenn eine Patientin ansprechbar ist, unterhalte ich mich mit ihr nicht nur über die Krankheit, sondern auch über Themen, die sie interessieren.» Das könne dann auch Politik oder das Reisen sein. Wenn die Beziehung stimmt, lache und weine man miteinander und habe gemeinsam Freude an kleinen Dingen.

Heute arbeitet Evi Ketterer im mobilen Palliative-Care-Team Kanton Zug, einer Spezialabteilung der Spitex. «Ich betreue die Sterbenden in ihrem Zuhause, pflegerisch aber natürlich immer auch in der Ganzheitlichkeit.» Zu 90 Prozent handle es sich um Menschen mit unheilbarem Krebs. Bei ih-

«Geschichten intimer Beziehungen – Sterbebetreuung einmal anders erzählt».

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – egal ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder in unserm Bezirk ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

volg-rezept

Panierte Mozzarella-Sticks

Fast jeder zweite Velofahrer trägt einen Helm

Zutaten für 4 Personen

Die bfu-Erhebung 2016 zeigt leicht steigende Tragquoten.

Zubereitung

«Die erste Birn’ bricht Sankt Margareth, darauf überall die Ernte angeht.»

Im Herbst erscheint von Evi Ketterer ein Buch:

Im Augenblick leben

300 g Mozzarella 200 g Rohschinken, in Scheiben, halbiert 2 bis 3 EL Mehl 1 bis 2 Eier 120 g Paniermehl 2 EL Sesamsamen Erdnussöl zum Frittieren

bauernregel

rer Tätigkeit entstehe oft eine tiefe Verbundenheit zwischen den Patienten und ihr. Das bedeute ihr viel. «Ich lebe diese Beziehungen ganz bewusst im Augenblick, denn ich weiss, wie vergänglich sie sind.» Auf die Frage, ob sie Hobbys habe oder noch anderen Aktivitäten nachgehe, antwortet sie: «In meinem Leben gehören all diese Dinge zusammen: Beruf, Freizeit, Hobby und meine spirituelle Praxis. Das entspricht mir so.»

Mozzarella in Pommes-frites-grosse Stifte schneiden, Käsestifte mit Rohschinken umwickeln. Mehl in eine flache Schüssel geben, Käsestifte darin wenden, Eier in einer zweiten Schüssel verquirlen, Käsestifte durchs Ei ziehen. Paniermehl und Sesam vermischen, in eine flache Schüssel geben, die Käsestücke damit panieren, Panade etwas andrücken. Paniervorgang Ei/

Panade wiederholen. Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen (ca. 160 °C), Käsestifte bei mittlerer Hitze goldbraun backen, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Auf Zahnstocher oder Holzspiesse stecken. Zubereitung: 40 Minuten

Die Zählung 2016 der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zeigt leicht steigende Werte: 49 Prozent der Velofahrer tragen freiwillig einen Helm (Vorjahr: 47 %), bei den Kindern sind es 69 Prozent. Damit liegt diese Quote – nach unerfreulichem Rückgang insbesondere in den Jahren 2013 und 2014 – wieder auf dem Stand von 2010. Kinder sind beim Velofahren einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt, weil ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten noch nicht voll entwickelt und sie im Verkehr noch ungeübt sind. Obligatorisch ist das Tragen eines Velohelms beim Fahren schneller EBikes (mit einer Tretunterstützung bis 45 km/h). Heute liegt die beobachtete Tragquote bei dieser Fahrzeugkategorie bei unbefriedigenden 86 %. (pd.)

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056 2016  

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