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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 56 I 169. Jahrgang I Freitag, 17. Juli 2015

Beschwerde

Grossaufmarsch

Kappelerhof-Statuten: Haben ref. Kirchenpflegen ihre Kompetenzen überschritten? > Seite 3

Vierter Bautreff der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus. > Seite 5

Im Säuliamt spenden viele Quellen Trinkwasser

Ämtler erhellt das Bundeshaus

Das Säuliamt mit weit mehr als hundert Quellen darf als Wasserschloss bezeichnet werden. Fast jede Gemeinde bezieht Wasser aus eigenen Bezugsquellen. Der Bezirkshauptort verfügt über 36 und die Oberämtler Gemeinde Hausen gar über 65 eigene Quellfassungen. Allerdings dient die Gruppenwasserversorgung Amt bei allen 14 Gemeinden als Hauptlieferantin für Trinkwasser. Das Grundwasserpumpwerk Bibelas in Maschwanden liefert maximal rund 7000 Kubikmeter Wasser pro Tag. In Spitzenzeiten wird jedoch Wasser von der Gruppenwasserversorgung Amt Limmattal Mutschellen (Galm) aus dem Zürichsee zugeführt. Der Höchstverbrauch pro Tag während der vergangenen heissen Tage erreichte jedoch mit rund 9000 Kubikmeter den Rekordwert von 14 000 Kubikmetern, wie im Jahrhundertsommer 2003, noch lange nicht. Obwohl das kostbare Nass preismässig relativ günstig abgegeben wird, kann mit einem sparsamen Wasserverbrauch viel Geld gespart werden. (mm)

................................................... > Bericht auf Seite 5

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Gute Erträge Gerste und Raps: Das warme Wetter treibt die Getreideernte im Säuliamt voran. > Seite 7

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Zwangsräumung Beim Knonauer Messie wurde das völlig überstellte Grundstück von Gegenständen befreit. > Seite 9

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Hundegeschichten Serie alte Geschichten: Von einem Aufstand, Nachtwächtern und der Bernhardinerzucht. > Seite 11

Uerzliker Kunstschmied Moritz Häberling arbeitet bei der Renovierung des Ostflügels mit Bald werden die Räume des Ostflügels des Bundeshauses doppelt so hell erstrahlen – dank Moritz Häberling und seinem Team. ................................................... von salomon schneider In der Kunstschmiede von Moritz Häberling wird alles aus Metall restauriert und rekonstruiert. Zudem werden Einzelanfertigungen ausgefallener Metallgegenstände angefertigt. «Jeder im Team ist gleichzeitig Handwerker und Künstler», hält Moritz Häberling fest. Die Deckenleuchter aus dem Ostflügel des Bundeshauses mussten restauriert werden und zudem musste noch eine gleich grosse Zahl neuer Deckenleuchter hergestellt werden. Schlussendlich gleichen sich die Leuchter wie ein Ei dem anderen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Moritz Häberling hängt eine fertige Lampe zu den bereits Abtransportbereiten. (Bild Salomon Schneider) anzeigen

Affoltern ist internationaler geworden 90 bis 95 Prozent der Gäste im Hotel Holiday Inn Express kommen aus dem Ausland In den letzten Monaten verzeichnete das Hotel Holiday Inn Express auf dem OVA-Areal in Affoltern eine Bettenauslastung von rund 90 Prozent. Den Löwenanteil machen ausländische Gäste aus, unter ihnen viele aus China und Indien.

einen guten Namen geschaffen und entsprechend Verträge abschliessen können», hält die Geschäftsführerin fest. Geografisch gesehen liegt der Bezirkshauptort an optimaler Stelle, zwischen den Zentren Zürich sowie Zug/Luzern. Von hier schwärmen die Gäste aus China und Indien aus, aufs Jungfraujoch, auf den Titlis, um dann hernach noch in Luzern zu shoppen. Nicht mehr so oft wie im vergangenen Jahr werden Gäste des Holiday Inn in der nahe liegenden Autobahnraststätte verköstigt. Indische Gäste, die anspruchsvoller sind als die chinesischen, wollen auch in fremden Ländern indisch essen. Deshalb fährt im Hotel in Affoltern regelmässig ein Catering-Service mit indischen Köstlichkeiten vor. Inder bleiben jeweils zwei bis vier Nächte im Hotel, chinesische Touristen in der Regel nur eine Nacht.

................................................... von werner schneiter Im Oktober 2013 eröffnete die zur SHM Gruppe gehörende Swiss Hospitality Management AG das Holiday Inn Express in Affoltern mit 102 Zimmern – und landete bereits im ersten Betriebsjahr mit 40 000 Übernachtungsgästen einen Erfolg. Das entspricht einer Auslastung von 70 Prozent. Und diese konnte in den vergangenen Monaten nochmals deutlich gesteigert werden – auf rund 90 Prozent. Begünstigt hat dieses Ergebnis der Umstand, dass zwischen April und September Gruppenreisesaison ist – und in Affoltern derzeit besonders viele Gäste aus China und Indien per Bus eintreffen, die auch klimabedingt in dieser Jahreszeit auf Reisen gehen. «Wir haben auch viele indische Gäste aus dem arabischen Raum, gut situierte Expats, die ebenfalls wegen der sehr hohen Temperaturen in diesem Ländern nun in die Schweiz kommen», sagt Hedi Füchslin, seit Ende März 2015 Resident Manager (Geschäftsführerin) im Holiday Inn Express. Per Zufall «stranden» die ausländischen Gäste nicht im grössten Ämtler Hotel. «Unser Betrieb hat sich bei den grossen Reisebüros

Geschäftsbusiness ausbauen

Holiday-Inn-Geschäftsführerin Hedi Füchslin will neben Touristen vermehrt auch Geschäftskunden ansprechen. (Bild Werner Schneiter)

Das Geschäft im Holiday Inn Express boomt in erster Linie während der Haupt-Gruppenreisesaison, also zwischen April und August/September. Um grosse saisonale Schwankungen auszugleichen, soll nun auch das Geschäftsbusiness weiter gefördert werden. «Wir wollen das ganze Jahr eine solide Grundauslastung», fügt Hedi Füchslin bei. Und sie verweist auf die für Geschäftsreisende ebenfalls optimale Lage zwischen den Zentren. Zudem liegt das Holiday Inn Express nahe am Bahnhof und nahe am Autobahnanschluss. Geschäftsleute kommen derzeit zur Hauptsache aus Deutschland.

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Kommunale Abstimmungsvorlage vom 6. September 2015 Am 6. September wird über folgende kommunale Vorlage abgestimmt: Genehmigung der neuen Gemeindeordnung (Bildung Einheitsgemeinde). 17. Juli 2015 Wahlvorsteherschaft

Einstellung des Konkurses Über Konkurs über Dirk Florian von Loesch, geb. 16. März 1963, Staatsangehörigkeit: Deutschland, Hinterdorfstrasse 6, 8933 Maschwanden (Inhaber der Einzelunternehmung webcoffee F. von Loesch), ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 7. Mai 2015 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 9. Juli 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 27. Juli 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4300.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 17. Juli 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Hans Grob, geb. 5. April 1943, von Glarus GL, gest. 28. Oktober 2013, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 24. März 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 17. August 2015. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt von 17. Juli 2015.

Denkmalschutz Entlassung aus dem Inventar der schutzwürdigen Objekte von kommunaler Bedeutung Der Gemeinderat Hausen am Albis hat mit Beschluss vom 7. Juli 2015 gestützt auf § 213 PBG die Scheune, Inv. Nr. 504, Vers.-Nr. 89 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2318 in Hirzwangen, aus dem Inventar der schutzwürdigen Objekte von kommunaler Bedeutung entlassen. Auf das Anordnen von Schutzmassnahmen wurde verzichtet. Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in 3facher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Hausen am Albis, 14. Juli 2015 Gemeinderat Hausen am Albis

Affoltern am Albis, 17. Juli 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Denkmalschutz Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG Vertragsgenehmigung Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 14. Juli 2015, gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungsund Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem das Wohnhaus Albisstrasse 15, Mettmenstetten, Vers.-Nr. 469, Kat.-Nr. 1746, als kommunales Schutzobjekt festgesetzt wird. Der Beschluss mit dem verwaltungsrechtlichen Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 14. Juli 2015 Gemeinderat Mettmenstetten

Hinterbucheneggbach, öffentliches Gewässer Nr. 18.2. Verlegung und Offenlegung bzw. Ausbau ober- und unterhalb des Durchlasses Gratstrasse Öffentliche Planauflage: Die Gemeinde Stallikon beabsichtigt den Hinterbucheneggbach, öffentliches Gewässer Nr. 18.2, oberhalb des Durchlasses Gratstrasse über ca. 50 m Länge auszubauen und unterhalb des Durchlasses Gratstrasse über ca. 45 m Länge zu verlegen und offenzulegen. Gleichzeitig mit den Akten und Plänen des Wasserbauprojektes liegt auch der Plan des Gewässerraums für den Hinterbucheneggbach nach Art. 36a des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 (GSchG, SR 814.20) auf. Einsprachen gegen dieses Projekt und/ oder gegen den Gewässerraum können innert einer Frist von 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, mit schriftlicher Begründung im Doppel bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon (zuhanden der Baudirektion, AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich), erhoben werden. Die Akten und Pläne liegen während der Einsprachefrist in der Gemeindeverwaltung Stallikon (Schalter Einwohnerkontrolle) zu den üblichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gemeinderat Stallikon

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod nahm deine Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen wir nur ganz allein.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 7. Juli 2015 in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen:

TO D E S A N Z E I G E

• John, Gareth Douglas, geb. 1971, von Vereinigtes Königreich mit Ehefrau John, Cristeta, geb. 1965, von Philippinen und Sohn John, Jaden Arius, geb. 2005 • Fejzullahu, Arbnora (w), geb. 1989, von Republik Kosovo

Tieftraurig müssen wir Abschied nehmen von unserer Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Grosi

Gemeinderat Obfelden

Margrith Walder

Feuerwehrkommission Unteramt

30. Dezember 1925 – 11. Juli 2015

Nach einem kurzen Spitalaufenthalt ist sie friedlich eingeschlafen.

Kostenverrechnung von Feuerwehreinsätzen ausserhalb des Kernaufgabenbereichs Die Feuerwehrkommission Unteramt hat anlässlich ihrer Sitzung vom 4. Februar 2015 den Verrechnungstarif für die Weiterverrechnung der Feuerwehreinsätze gemäss § 27 Abs. 2 des Gesetzes über die Feuerpolizei und das Feuerwehrwesen (FFG) festgesetzt. Der Verrechnungstarif liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Stallikon während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diese Tariffestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und so weit möglich beizulegen. Stallikon, 15. Juli 2015 Feuerwehrkommission Unteramt

Bestattungen Aeugst am Albis

In stiller Trauer: Ernst und Elisabeth Walder-Melliger Thomas, Martina und Roger Walder Elsbeth Kammerer Stefan und Reto Kammerer Der Gedenkgottesdienst findet am Mittwoch, 22. Juli 2015, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Aeugst statt. Die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versendet. Traueradresse: Ernst Walder-Melliger, In der Breiten 7, 8914 Aeugstertal

Als Gott sah, dass der Hügel zu steil, der Weg zu lang, das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: Komm heim.

TO D E S A N Z E I G E Mein geliebter Papi, unser Schwiegervater, Neni und Freund durfte nach intensiver Krankheit loslassen und heimkehren. Dankbar und unendlich traurig nehmen wir Abschied von

Beerdigung am Mittwoch, 22. Juli 2015, von

Toni Felix

Walder geb. Brändli, Margrith

27. April 1946 – 7. Juli 2015

geboren am 30. Dezember 1925, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugstertal, In der Breite 6, verstorben am 11. Juli 2015. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.30 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude.

Im Beisein seiner Familie konnte er im Bezirksspital Affoltern einschlafen. Auf einmal bist Du nicht mehr da, schwer ist es zu verstehen. Im Herzen bleibst Du uns ganz nah, bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer daran, dass wir dich lieben.

Der Friedhofvorsteher

In lieber Erinnerung:

Bonstetten Bissig, Josef Georg

Andi und Nadine mit Seraina und Julian Felix Heinz Hinden und Erich Seiler Freunde und Verwandte

geboren 15. Februar 1949, von Bonstetten ZH und Attinghausen UR, wohnhaft gewesen Schachenstr. 122, Bonstetten, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis. Er starb in Affoltern am Albis am 9. Juli 2015.

Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis am 16. Juli 2015 auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Statt Blumen gedenke man der Stiftung Furka-Bergstrecke, Postkonto 60-293080-2. Traueradresse: André Felix, Steinacher 25, 8484 Weisslingen

Die Trauerfeier findet am Freitag, 24. Juli 2015, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Boswil statt. Bestattungsamt Bonstetten

Ottenbach Am 14. Juli 2015 ist verstorben:

Norbert Ernst Alder

HERZLICHEN DANK sagen wir all denjenigen, die sich uns zum Hinschied unserer Mutter und Schwiegermutter

geb. 19. März 1944, Heimatorte: Zürich ZH, Urnäsch AR, wohnhaft gewesen Stüdlerstrasse 11, 8913 Ottenbach.

Martha Eichenberger-Huber

Der Friedhofvorsteher

in stiller Trauer und mit tröstenden Worten verbunden fühlen. Die vielen Zeichen der Anteilnahme, die wir in Worten, Blumen und Spenden für die ELD empfangen durften, haben uns tief berührt. Besonders danken möchten wir: – dem Entlastungsdienst der Spitex für die liebevolle Begleitung – dem Pflegepersonal des Pflegeheims Pilatus Affoltern am Albis für die gute Betreuung – Herrn Pfarrer Otto Kuttler für die tröstenden Worte an der Abdankung Stallikon, im Juli 2015

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2015

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Haben die reformierten Kirchenpflegen im Bezirk Affoltern ihre Kompetenzen überschritten? Beschwerde: Kappelerhof-Statutenänderung hätte von Gemeindeversammlungen genehmigt werden müssen Die Statutenänderung des Vereins Kloster Kappel hätte von den Kirchgemeindeversammlungen, nicht von den Kirchenpflegen im Säuliamt genehmigt werden müssen. Dieser Ansicht sind Hans Rudolf Haegi und Jakob Blickenstorfer aus Affoltern. Sie haben deshalb bei der Bezirkskirchenpflege eine Beschwerde deponiert. ................................................... von werner schneiter Der Verein Kloster Kappel besitzt die Domäne des Klosters, die aus zum Teil denkmalgeschützten Liegenschaften, Land und Wald besteht. Eigentümer sind die 13 Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern, die mit je zwei Delegierten in der Kappelerpflege vertreten sind. Als 14. Mitglied ist die evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich dabei. Zu den langfristigen Zielen gehören der Erhalt und die langfristige Weiterentwicklung der

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit In Affoltern feiern Maria Theresia und Jakob Karl Walz-Hagenbuch morgen Samstag, 18. Juli, ihre diamantene Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubelpaar einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Barbara Seiler-Krahbichler, wohnhaft in Affoltern, darf heute Freitag, 17. Juli, ihren 85. Geburtstag feiern. Zu diesem besonderen Tag gratulieren wir der Jubilarin herzlich. Wir wünschen ihr ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Geburtstag dürfen wir Anna Illigasch in Affoltern gratulieren. Sie feiert ihren «Runden» morgem Samstag, 18. Juli. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Die Beschwerdeführer Hans Rudolf Haegi (links) und Jakob Blickenstorfer sind der Auffassung, dass die Kappelerhof-Statutenänderung von den Kirchgemeindeversammlungen hätte genehmigt werden müssen. (Bild Werner Schneiter)

Domäne des Klosters Kappel. Derzeit läuft das Projekt einer umfassenden Revitalisierung, das auf einem internationalen Architekturwettbewerb fusst. Ende 2012 forderte der Vorstand des Vereins Kappelerhof die 13 reformierten Kirchgemeinden des Bezirks auf, die geänderten Statuten den zuständigen Organen vorzulegen. Und diese Organe sind nach Auffassung der beiden Beschwerdeführer die Kirchgemeindeversammlungen und nicht die Kirchenpflegen. Aber diese haben der Statutenänderung zugestimmt, was nach Auffassung des Kappelerhof-Vorstandes rechtens gewesen ist. «Bei der Landeskirche erachtete sich der Kirchenrat, bei allen 13 Kirchgemeinden die Kirchenpflege als zuständig», heisst es in einem Brief des Vereinsvorstandes an die Beschwerdeführer. Es sei nicht Sache des Vereins Kloster Kappel, den Kirchgemeinden vorzuschreiben, wie sie Statutenänderungen behandeln, sagt Vereinspräsident Andreas Müller. In den neuen Statuten sei explizit vermerkt, dass das jede Kirchgemeinde selber bestimmen könne. Die Zuständigkeit bei Statutenrevi-

sion sei wohl bisher bei den wenigsten geregelt gewesen.

Beschwerde als letztes Mittel Die beiden Beschwerdeführer erachten die Kirchgemeindeversammlungen als zuständig, wie sie mit Nachruck betonen. Sie berufen sich dabei auf einen Grundbuchauszug des Notariats und Grundbuchamtes von 1983. Mit der Nichteinhaltung des Instanzenweges sei den Kirchgemeindemitgliedern im Knonauer Amt die anstehende Revitalisierung der Klosteranlage «völlig verborgen geblieben», halten die Beschwerdeführer fest. «Leider hat es der Vorstand Kappelerhof versäumt, rechtzeitig öffentlich auf dieses wegweisende Unterfangen hinzuweisen», heisst es weiter in der Beschwerde, die nun sozusagen als letztes Mittel eingesetzt wird. «Wir haben von unserer Seite viele Versuche unternommen, die Sache – mit der von uns angebotenen Unterstützung – unauffällig, korrekt und ohne Öffentlichkeit in Ordnung zu bringen», sagen Haegi und Blickenstorfer.

«Nachbau und Original müssen identisch sein» Die Moritz Häberling AG aus Uerzlikon arbeitet an Kronleuchtern für das Bundeshaus Seit 1978 ist Moritz Häberling mit seiner Kunstschmiede selbstständig in Uerzlikon tätig. Momentan arbeiten er und sein Team an 100 Deckenleuchtern für die Renovierung des Ostflügels im Bundeshaus Bern. ................................................... von salomon schneider Es ist stickig und heiss an diesem wunderschönen Sommertag in der Werkhalle der Moritz Häberling AG. Trotzdem brennt ein Steinkohle-Schmiedefeuer und ein Mitarbeiter bringt ein Rundeisen darin zum Glühen. Aus diesem werden runde Stahlbeschläge für die Restauration eines barocken Zauns geschmiedet. In der Uerzliker Kunstschmiede werden Sonderanfertigungen, Restaurationen und Rekonstruktionen jeglicher Art aus Metall gefertigt. Ein Projekt ist die Restauration von 50 Hängeleuchten für den Ostflügel des Bundeshauses und die originalgetreue Rekonstruktion von 50 weiteren Hängeleuchtern. «Unser Ziel ist es immer, dass der Nachbau nicht vom Original unterschieden werden kann. Urs Benz und meine Tochter Pauline haben bei den Leuchtern als Projektleiter ganze Arbeit geleistet», erläutert Moritz Häberling und zeigt zwei identisch aussehende Verzierungen.

Moritz Häberling probiert aus, ob die LED Leuchtmittel in die Öffnungen der neu hergestellten Glaskugeln passen. Auf dem Tisch liegen originalgetreu nachgebaute Teile der Kronleuchter. (Bilder Salomon Schneider) anzeige

Licht für Ueli Maurer und Johann Schneider-Ammann Die renovierten Leuchter, die bereits 1892 bei der Einweihung des Ostflügels des Bundeshauses Verwendung fanden, werden das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung von Johann SchneiderAmmann und das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport von Ueli Maurer erhellen. Um deren Bedürfnis nach mehr Licht gerecht zu werden, wurden für diese Räume doppelt so viele Leuchter bestellt, die nun Häberling originalgetreu rekonstruiert. Bei den historischen Leuchtern wurden nur die Aufhängungen ausgetauscht und andere Teile restauriert, damit diese weitere 100 Jahre überstehen können.

Schmieden eines nicht mehr erhältlichen Stahlprofils aus einem Rundeisen, für die Restauration eines Zaunes. Im Hintergrund brennt das Schmiedefeuer.


Ottenbach

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Stehli Verena und Woo Shao Jü, Weinmanngasse 28, 8700 Küsnacht Projektverfasser: 2Eck Architekten GmbH, Zugerstrasse 32, 6340 Baar Bauvorhaben: Abbruch Scheune, Neubau 2-Familienhaus mit Autounterstand, Sennweidweg, Müliberg, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1234, Zone K2 A

Bauherrschaft: Matthias und Sonja Graf, Erlenweg 2, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Bautermin Walder AG, Tannenstrasse 104, 8424 Embrach Bauvorhaben: Verglasung Terrasse; Erstellung Aussenkamin; Wohnhaus Versicherungs-Nr. 1105, Erlenweg 2, Kataster-Nr. 711, Zone: W2b

Ottenbach Bauherrschaft: Julian und Murielle Bertschinger, Am Tobelbach 17, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Grünau AG Generalunternehmung, Bremgartenstrasse 4, 5628 Birri-Aristau Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus Versicherungs-Nr. 500; Ersatzneubau, Jonentalstrasse 4, Kataster-Nr. 18, Zone: W2b – L

Rifferswil Bauherrschaft: Christian Hartmann, Aegerta 4, 7215 Fanas Projektverfasser: Chr. Müller AG, Albisstr. 13, 8915 Hausen a. A. Bauprojekt: Dachrenovation und Einbau Dachflächenfenster (1), Geb. Vers.-Nr. 224, Grundst. Kat.-Nr. 928, Jonentalstr. 10, KZ

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Aeugst am Albis Bauherrschaft: Andersson Brigitte, Dorfstrasse 14, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Frontverglasung des bestehenden Sitzplatzes (unbeheizt), Dorfstrasse 14, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1326, GV-Nr. 1013, Zone K2

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Ottenbach Bauherrschaft: Stefan und Pascale Z’Graggen, Schulweg 3, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Siehe Bauherrschaft Bauvorhaben: Erstellung einer Terrassenmarkise mit Alu-Profilen am Gebäude Versicherungs-Nr. 1046, Schulweg 3, Kataster-Nr. 1410, Zone: W2b

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2015

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Trotz Hitzeperioden keine Wasserknappheit im Säuliamt Die Versorgung mit Trinkwasser ist im Knonauer Amt jederzeit gewährleistet

Wasser aus der Reuss mit dem Tankwagen für die Rüeblikulturen. (Bilder Martin Mullis)

Als Hauptlieferant für die lückenlose Versorgungssicherheit des Säuliamtes mit Trinkwasser amtet, neben den privatrechtlichen Wasserversorgungen, die Gruppenwasserversorgung Amt. Trotz der sommerlichen Hitzeperiode mit hohen Temperaturen herrscht im Knonauer Amt keine Wasserknappheit. ................................................... von martin mullis Der Bezirk Affoltern ist betreffend Wasserqualität und -quantität gut versorgt. Baden, Duschen, Blumen giessen und den Garten bewässern sind alltägliche Tätigkeiten. Die meisten Menschen benützen das Trinkwasser, ohne auch nur einen Gedanken an die Quelle des kostbaren Nasses zu verschwenden. Trotzdem gehen die Ge-

meinden mit der weltweit unersetzbarsten Ressource vorsichtig um. So ist es dem Gemüsebauer aus Merenschwand, welcher in Ottenbach Rüebli anbaut, («Anzeiger vom 10. Juli 2015») nicht erlaubt, für das Bewässern des Rüeblifeldes Wasser vom Hydranten zu beziehen. Aus diesem Grund führte Chauffeur Marcel Strübi mit einem Tankwagen am letzten Dienstag und Donnerstag 320 000 Liter Wasser, bezogen von einem Seitenkanal der Reuss, auf das Rüeblifeld. Zwar besitzt die Gemeinde Ottenbach zwei Reservoirs, benötigte jedoch in den letzten Wochen die doppelte Menge Wasser des Normalverbrauchs. Der zuständige Gemeinderat Peter Weis gab die Bewilligung zur Wasserentnahme nicht, da die Kosten für den Ankauf von Frischwasser bei der Gruppenwasserversorgung Amt den Erlös des Bezügers aus dem Gemüse überstiegen hätte.

Durchschnittlich 4000 Kubikmeter Wasser pro Tag Ausserdem will die Gemeinde stets auch über eine Löschwasserreserve verfügen können. Der grösste Wasserlieferant im Säuliamt ist die Gruppenwasserversorgung Amt. Sie bedient – sofern nötig – alle 14 Gemeinden im Bezirk. Betriebswart Renato Vincenti zeigt auf die Schalttafel in seinem Büro in Affoltern. Ab dem GrundwasserPumpwerk Bibelas in Maschwanden werden durchschnittlich rund 4000 Kubikmeter Wasser pro Tag bezogen. Das Reservoir Bibelas kann als Höchstleistung pro Tag 7000 Kubikmeter Wasser liefern. Am letzten Dienstag allerdings wurden rund 8900 Kubikmeter Wasser verbraucht. Bei solchen Werten kommt dann die Gruppenwasserversorgung Amt Limmattal Mutschellen (Galm) ins Spiel. Die Galm ist der Gruppenwasserversorgung Amt

Betriebsleiter Ueli Hug in der Brunnenstube Jonental. angeschlossen und kann jederzeit den Spitzenverbrauch mit Seewasser ergänzen. Die Wasserversorgung der Gemeinde Affoltern verfügt ebenfalls über 36 eigene Bezugsquellen mit einer Lieferleistung von 2000 Kubikmetern Wasser pro Tag. Betriebsleiter Ueli Hug weist vor allem auf die Sammelbrunnenstube im Jonental hin, welche als Hauptlieferant des Trinkwassers für den Bezirkshauptort dient. Mit 65 Quellfassungen im Gemeindegebiet ist die Gemeinde Hausen das Wasserschloss im Säuliamt.

Auch Spitzenbezüge bewältigen Manuel Schneiter, Wasserwart der wasserreichen Gemeinde Hausen im Oberamt, hat denn auch keine grossen Sorgen betreffend Wassermangel. Infolge der Hitzeperioden sind die Reservoirs zwar nur noch zu rund 60 Prozent gefüllt, trotzdem kann sich Hau-

sen noch immer zu hundert Prozent mittels den eigenen Quellen versorgen und ist nicht auf einen Bezug von der Gruppenwasserversorgung angewiesen. Erst nach drei heissen und regenlosen Wochen wäre die Gemeinde Hausen genötigt, die Dienste der Gruppenwasserversorgung Amt in Anspruch zu nehmen. Das Säuliamt braucht sich also vor einer Wasserknappheit nicht zu fürchten. Selbst Spitzenverbräuche von 14 000 Kubikmetern Wasser pro Tag wie im Jahrhundertsommer 2003 könnten mithilfe der Galm mühelos bewältigt werden. Aber auch wenn genügend Wasser bezogen werden kann, heisst es für den Verbraucher trotzdem Zurückhaltung zu üben. Der Preis für das reine Trinkwasser ist zwar nicht teuer, er orientiert sich jedoch an den Kosten der Abwasserbeseitigung. Und das kann schlussendlich ganz schön ins Geld gehen.

Grossaufmarsch am 4. Bautreff von maettmi50plus Das äussere von drei Wohnbauten der Wohnbaugenossenschaft in Mettmenstetten ist fertig erstellt Gut 100 Interessierte hatten sich auf der Baustelle der drei Häuser von maettmi50plus eingefunden, um den Ausführungen von Walter Rimensberger zu lauschen. Als Präsident der Baukommission erläuterte er den Stand der Bauarbeiten. Der äussere der drei Wohnbauten ist fertig erstellt und wirkt luftig und hell. Auch das Innere überrascht durch Helligkeit und Liebe zum Detail. Bereits sind die zweckmässig gestalteten Nasszellen, die eleganten Küchen mit den Kombisteamern wie das durchgehende Eichenparkett sichtbar. Er versicherte allen kurzentschlossenen Mietern, dass der Bezugstermin 1. Oktober eingehalten werden könne. Besonders erwähnenswert war auch die Tatsache, dass die Fotovoltaik-Anlage seit Ende März bereits Strom für den durchschnittlichen Jahresbedarf von vier grossen Haushalten produziert hat. Die installierten thermischen Kollektoren werden im Sommer überschüssige Wärme über die Erdsonden ins Erdreich zurückführen. Weitere clevere Einbauten dienen dem Komfort der älteren oder auch

behinderten Bewohner und waren für die Besucher schon sicht- und greifbar. Der Pavillon für Treffen unter Freunden und Mitmietern ist noch im Rohbau, der Platz für die geplante Nasszelle und die Kleinküche aber erkennbar. Die Besucher konnten individuell die geräumigen Wohnungen bis unters Dach besichtigen und waren positiv überrascht von den geräumigen Zimmern und dem grosszügigen Angebot an Einbauschränken im Entrée. Es gehört zum Bestreben der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus mit den drei Bauten nicht nur häusliche Geborgenheit im Dorfzentrum zu bieten, sondern auch eine lockere Gemeinschaft, die Verlässlichkeit schafft. In diesem Sinne sind auch Familien willkommen, denen dieses Konzept behagt. Beim Apéro auf dem Hof vor dem Pavillon wurde dann eifrig diskutiert und mit einzelnen besonders Interessierten in der gewünschten Wohnung Fragen geklärt. (ML) www.maettmi50plus.ch

Gut 100 Interessierte besichtigten die Baustelle der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2015

Gerstenernte im Säuliamt. (Bilder jm)

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Rapsanlieferung in der Sammelstelle der Landi Albis in Mettmenstetten.

Gute Erträge bei Gerste und Raps Das warme Wetter treibt die Getreideernte im Bezirk Affoltern voran Die Gerste ist mehrheitlich unter Dach, jetzt ist der Raps reif für die Ernte. Dank dem warmen und stabilen Wetter verläuft die Erntesaison sehr früh. Die Erträge sind gut. «Bedingt durch das schöne und beständige Wetter verläuft die Erntesaison bis jetzt stressfrei und ruhig», sagt Xaver Amgwerd, Bereichsleiter Sammelstelle der Landi Albis in Mettmenstetten. Ende Juni und Anfang Juli war die Hochsaison der Gerstenernte. Die Erträge seien gut. «Aber nicht ganz so gut wie letztes Jahr, dort waren sie extrem hoch.» In der jetzigen Saison liegt der Schnitt bei 60 bis 80 Kilogramm pro Are, das ergibt sechs bis

acht Tonnen pro Hektare. Die Qualität der Gerste ist gut. Das Hektolitergewicht beträgt durchschnittlich 65 bis 68 Kilogramm. Und 95 Prozent der angelieferten Gerste war trocken. Fast 700 Tonnen Gerste wurden in Mettmenstetten angenommen. In der Sammelstelle Birmensdorf waren es 600 Tonnen. Aus der Region wurden also gesamthaft 1300 Tonnen Gerste an die Landi Albis geliefert. Diese Woche sind die Mähdrescher in den Rapsfeldern an der Arbeit. Der Raps ist in der Reifezeit empfindlich gegen Starkregen oder Hagel. Die Schoten springen dann leicht auf, und die kleinen schwarzen Körner gehen verloren. Das stabile Wetter in den letzten Tagen war für die Rapsernte ideal. Auch hier liegen die Erträge im

durchschnittlichen bis guten Bereich: 35 bis 45 Kilogramm pro Are. Die heissen Sommertage haben auch dem Weizen und dem Tirticale Beine gemacht. Bereits sind die ersten Weizenfelder geerntet – zehn bis 14 Tage früher als in andern Jahren. Für die Sammelstelle bedeutet dies eine Herausforderung, da zurzeit Weizen, Triticale und Raps gleichzeitig angeliefert werden. Das ist sehr ungewöhnlich. Der Betrieb in Mettmenstetten läuft fast rund um die Uhr auf Hochtouren. Zum Glück ist kaum Regen angesagt, dadurch entsteht kein Zeitdruck. Der Weizen ist sehr schnell abgereift, was einen hohen Anteil an Kleinkörnern und eine geringere Brotgetreidemenge zur Folge hat. anzeige

Einbruchsversuche, Einbrüche, Diebstahl Womit sich die Kapo beschäftigt hat Am 7. Juli versuchten Unbekannte, in ein Geschäftshaus in Affoltern einzudringen. Es gelang ihnen nicht, die jeweiligen Schiebetüren aufzuhebeln. Der Sachschaden ist gering. In Hedingen wurde am 10. Juli in Hedingen in ein Baustellenmagazin eingebrochen. Die Einbrecher trennten das Vorhängeschloss der Türe auf und entwendeten diverse Maschinen. In Wettswil erfolgte der Einstieg zwischen 11. und 13. Juli durch ein zuvor zertrümmertes Fenster in ein Mehrfamlienhaus. Der unbekannten Täterschaft fiel eine geringe Menge an Waren in die Hände. Der Sachschaden

ist gering. – Am 14. Juli scheiterten in Affoltern gleich zwei Einbrüche: Die Täterschaft versuchte in Bahnhofnähe, eine Balkon- bzw. Schiebetüre aufzuwuchten. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die Kantonspolizei meldet ausserdem diverse Diebstähle aus Geschäftsfilialen und Taschendiebstähle. Diverses Deliktsgut kam dabei auf unbekannte Art und Weise weg. Vom 12. auf den 13. Juli wurde in Mettmenstetten der Briefkasten eines Einfamilienhauses beschädigt. (pd./-ter.)

Tarifverbund Z-Pass ist gut unterwegs Im zweiten Geschäftsjahr des integralen Tarifverbunds Z-Pass wurden knapp 6,7 Millionen Einzeltickets verkauft. Die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten stieg um 3,2 Prozent. Das Z-Pass-Angebot wird von den Fahrgästen rege genutzt. Der gesamte Verkehrsertrag 2014 liegt bei rund 192 Millionen Franken. Der Z-Pass hat sich als Ticket für Reisen über die Verbundgrenzen etabliert: Im Geschäftsjahr 2014 verzeichnet der Z-Pass wiederum mehr AboKundinnen und -Kunden als im Vorjahr. Gesamthaft wurden in allen vier Korridoren knapp 21 000 Z-Pass-Jahresabonnemente und fast 135 000 Mo-

natsabonnemente verkauft (inklusive Z-BonusPass). Die Zunahme beträgt 3,2 Prozent. Der Verkehrsertrag aus dem Abonnementverkauf stieg auf 72,6 Millionen Franken an. Per Fahrplanwechsel Dezember 2014 wurden die March-Zonen (Gebiet um Lachen, Siebnen-Wangen bis Reichenburg) in den Tarifverbund Ostwind integriert. Z-Pass-Kundinnen und -Kunden benötigen deshalb neu einen Z-Pass Ostwind-ZVV und nicht mehr wie bis anhin Schwyz/Zug-ZVV. (pd.) Das Geschäftsergebnis 2014 steht unter http://www.zpass.ch/zpass/de/ueber-uns/z-pass/geschaeftsbericht.html zum Download bereit.

Rapsöl kontra Palmöl Gerste wird zu Futterzwecken verwendet, Weizen mehrheitlich für die menschliche Ernährung verarbeitet. Aus den winzigen Rapskörnern wird das hochwertige Schweizer Rapsöl gepresst, ein aus Sicht der Ernährungswissenschaft sehr wertvolles Produkt. Rapsöl erscheint als einziges Pflanzenöl in der offiziellen Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Der Grund: Schweizer Rapsöl – raffiniert oder kaltgepresst – hat einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, rund dreimal mehr als Olivenöl. Ausserdem ist es eine wichtige Quelle für Vitamin E. Werden Fette mit höherem Anteil an gesättigten Fettsäuren

durch Rapsöl ersetzt, bewirkt dies eine Reduktion des Risikos von Herzkreislauf-Krankheiten oder Diabetes. Die Zeichen aus der Politik stehen für das Schweizer Rapsöl aber nicht gut. Im Moment verhandelt die Schweiz mit südostasiatischen Ländern über ein Freihandelsabkommen. Vereinfacht die Schweiz die Einfuhr von Palmöl aus Asien, droht das Rapsöl durch dieses billigere Importprodukt vom Markt verdrängt zu werden. Der Anteil an Palmöl in der Ernährung könnte auf Kosten des Rapsöls zunehmen. Davon wäre die Schweizer Landwirtschaft betroffen – und auch die Konsumenten, die sich im Frühling nicht mehr über so viele schöne hellgelb blühende Rapsfelder freuen könnten. (mvm)


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2015

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Zwangsräumung bei Knonauer Messie Entrümpelung des völlig überstellten Areals beim Meyer-Haus, einer der ältesten Liegenschaften im Dorf In dieser Woche wurde das überwucherte Areal an der Schmiedgasse 2 in Knonau von antiquierten Gegenständen und Gerümpel befreit – eine Zwangsräumung, die von der Gemeinde aufgrund von Vorgaben der kantonalen Denkmalpflege nach einer Reihe abgelehnter Rekurse angeordnet wurde. Der Liegenschaftsbesitzer wurde während der Räumung polizeilich «begleitet». ................................................... von werner schneiter Das Meyer-Haus an der Schmiedgasse 2 in Knonau liegt in der Kernzone, ist eine der ältesten Liegenschaften im Dorf und als kantonales Schutzobjekt eingetragen. Seit vielen Jahren lagert der Besitzer alle möglichen und unmöglichen Gegenstände hier, im Freien und im Haus – ein veritabler Messie, an dessen tonnenweisen Ablagerungen sich auch Dorfbewohner stören, insbesondere die Nachbarschaft. Seit dem Jahr 2000 laufen Gespräche zwischen der Gemeinde und dem Besitzer der Liegenschaft – dies auch unter Einbezug von Fachleuten. «In den Jahren 2003 und 2004 stellten wir Verbesserungen fest, dann wurde es aber immer schlimmer», sagt der Knonauer Gemeindeschreiber Matthias Ebnöther und erwähnt in diesem Zusammenhang auch die hygienischen und gewässerschutzrechtlichen Bedenken der Gemeinde. Diese brachte aber entsprechend Geduld auf – bis 2012, als erstmals ein Verfahren eingeleitet wurde. Leider sei der Besitzer nicht bereit gewesen, sein knapp über 1000 Quadratmeter grosses Grundstück in den vorgeschriebenen Zustand zu bringen, bedauert Ebnöther. Tatsächlich zog der Mann sämtliche Urteile der für ihn stets negativen Rekurse an die nächstmöglichen Instanzen weiter – bis ans Bundesgericht, das den Rekurs ebenfalls ablehnte. Als die höchste Schweizer Instanz entschied, gewährte die Gemeinde dem Mann nochmals eine 60tägige Frist zur Räumung, die er jedoch erneut verstreichen liess.

Polizei als Begleitung dabei Anfang dieser Woche handelte sie und liess die sogenannte Ersatzvorname vollziehen, flankiert von Beamten der Kantonspolizei, die den Besitzer während der Räumungsaktion «begleitete»

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Ende der Sammlerleidenschaft: Die Gartenanlage wird entrümpelt. (Bilder Werner Schneiter)

Brauchbares und Gerümpel wird abtransportiert.

Aufstapeln und dann die Container beladen.

– eine Sicherheitsmassnahme. Ziel der Räumung: die integrale Erhaltung der teilweise von Bäumen umgebenen und im hinteren Teil kaum einsehbaren Gartenanlage, die ehedem zu den schönsten im Dorf gehörte. Nicht geräumt werden durften hingegen die Räume im Haus. Aber allein diese Gartenanlage beherbergte tonnenweise Sammlergut – eine unvorstellbare Menge. Vom Autopneu bis zum Velo,

wird nach den Worten von Matthias Ebnöther während 60 Tagen eingelagert. Was damit nachher geschieht, wird derzeit abgeklärt. Nicht brauchbares Material geht in die Entsorgung.

vom Boot bis zum Motorblock, von Wellblech bis zu Altmetall, dazu Kisten, Scherben, Drähte, Rohre, zum Teil verrottet und verrostet, darunter aber auch Gegenstände, die sich auf einem Flohmarkt durchaus verkaufen liessen. Dutzende von Grossmulden schluckten die Ware; mehr als zwei Dutzend Männer füllten diese unablässig ab. Was geschieht mit den weggebrachten Gegenständen? Brauchbares

Hohe Kosten Die Kosten der Zwangsräumung lassen sich noch nicht beziffern. Sie werden von der Gemeinde sozusagen «vorge-

streckt» und hernach dem Besitzer in einem sogenannten Bezugsverfahren in Rechnung gestellt. Eine Ersatzvornahme in diesem Umfang ist bisher einmalig im Knonauer Amt und möglicherweise ein Fingerzeig für andere Gemeinden, in denen der Knonauer Messie Liegenschaften besitzt. «Eine Expertise, wie das vor sich geht, ist jetzt ja vorhanden», hält Matthias Ebnöther fest.


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Serie

Freitag, 17. Juli 2015

Eine Reise zurück in die Zukunft Der Besuch eines Zeitreisenden im Säuliamt des Jahres 2115 Sie untersteht der höchsten Geheimstufe einer Weltmacht und steckt noch in den Kinderschuhen: die Zeitmaschine. Ein höchst komplizierter Apparat mit computergesteuerten Programmen bestückt mit unzähligen Terabytes Rechnerleistung. Nur dank Beziehungen und mit viel Glück durfte der Schreibende an einem Testlauf teilnehmen. ................................................... von martin mullis Diesen Bericht zu schreiben gleicht einer Gratwanderung. Einerseits unterstehe ich in dieser Angelegenheit der höchsten Geheimhaltungsstufe einer Grossmacht, und andererseits laufe ich Gefahr mich als grössenwahnsinnigen Spinner zu outen. Würde ich mich hier zu weit aus dem Fenster lehnen, dürfte ich wohl Edward Snowden augenblicklich den Rang als Staatsfeind Nummer eins ablaufen. Dabei ist die Geschichte eigentlich absolut trivial. Aufgrund nicht näher zu beschreibenden Umständen und auch mit ein wenig Glück wurde ich als Testperson für eine mehrstündige Zeitreise ausgewählt. Das «Transportmittel» darf etwas vereinfacht als Kabine mit zwei Sitzen bezeichnet werden. Zwar befinden sich unzählige Knöpfe, Schalter, eine Computertastatur und Monitore im Cockpit der Kommandozentrale, doch die Bedienung ist simpel. Man tippt die gewünschte Adresse sowie das geforderte Datum mit genauer Angabe der Uhrzeit ein, drückt auf den grossen roten Startknopf und ab geht die Reise – obwohl es sich ja nicht um eine eigentliche Reise handelt. Der Zeitreisende befindet sich nämlich innert Sekundenfrist an der gewünschten Stelle. Ich freute mich riesig auf das Abenteuer und war unsäglich gespannt darauf, was mich in einer Welt hundert Jahre in der Zukunft erwarten würde. Vermutlich würde ich infolge der fortgeschrittenen Technik und des inzwischen gewonnenen Wissens lauter glückliche, gesunde und fröhliche Menschen treffen. Ja, vielleicht wären sogar Krankheiten, Unfälle und Tod längst überwunden. Da ich ein Zeitfenster von 12 Stunden zur Verfügung hatte, war die Wahl von Datum und Zeit eine einzige Herausforderung. Nach einigen schlaflosen Nächten und anstrengenden Analysen, Erwägungen und Kopfzerbrechen wählte ich als Datum den 17.

Start beim Gemeindehaus Affoltern: Sieht sehr kompliziert aus, die Zeitmaschine, ist aber einfach zu bedienen. (Fotomontage Andi Mullis) Juli 2115, meinen 172. Geburtstag. Als Startort sollte der Platz vor dem Gemeindehaus in Affoltern gelten, als Landeplatz wählte ich die Stelle wo die Umfahrung Ottenbach/Obfelden unmittelbar nach der Reussbrücke beginnt.

Landeplatz bei der noch immer nicht gebauten Umfahrung Dies natürlich aus gutem Grund, wollte ich doch nicht an irgend einem nicht vorhersehbaren und eventuell sehr gefährlichen Punkt ankommen. Da ich mit fast hundertprozentiger Sicherheit daran glaubte, dass der Autobahnzubringer auch in hundert Jahren noch nicht gebaut ist, dürfte ich dort beim Eintreffen nicht in Schwierigkeiten kommen. Das Gelände wird sich noch immer unverändert zeigen. Das war denn auch tatsächlich der Fall, ich fand mich am Ende der Reussbrücke nahe einer stehenden Autokolonne Richtung Dorf. Auf dem Trottoir fand ich eine zerfledderte Ausgabe des

Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern vom Dienstag, 16. Juli 2115. Auf der Frontseite titelte die Zeitung mit grossen schwarzen Lettern «Querelen im Regionalspital», was mir sehr vertraut vorkam. Ich wanderte hinauf Richtung Bezirkshauptort und genoss trotz der langen stockenden Autokolonne die Ruhe, da die Elektromotoren sämtlicher Fahrzeuge leise schnurrten. Verwundert ob meiner Frage, wo denn die Velos hingekommen seien, erklärte mir ein Verkehrspolizist, dass Fahrradfahren aufgrund der Gefährlichkeit im Strassenverkehr doch schon seit Jahren verboten sei und für die Biker extra Parkanlagen bestünden. Als ich die Zwillikerbrücke überquerte, schnurrten unter mir auf der ehemaligen Autobahn A4 auf allen vier Spuren eine Art schnelle stromlinienförmige Elektro-Trams, welche bei jeder Aus- und Einfahrt kurz anhielten. In Affoltern eingetroffen, stellte ich fest, dass sich das Grün des Gemeindehauses in ein schmutziges Grau verwandelt hatte und das Gebäude offensicht-

Endstation der Zeitreise in der Kanalisation: Martin Mullis glücklich zurück im Jahre 2015. (Bild Franziska Mullis)

lich schon lange auf eine Sanierung wartete. Das ehemalige Bezirksgebäude mit dem Gefängnis hatte sich in einen Gebäudekomplex verwandelt in dem Restaurants, Theater und ein Spielcasino betrieben wurden. Eine kleine auf der Frontseite des Hauses angebrachte Tafel klärte mich auf. Da seit Jahren jeder Mensch von Geburt an mit einem Chip ausgerüstet ist, mittels dem satellitengesteuert jeder Schritt sekundengenau nachverfolgt werden kann, wurden Strafanstalten überflüssig, weil sämtliche Verbrechen zu hundert Prozent und innert kürzester Zeit aufgeklärt werden.

Im Gesetz verankerter «Neidartikel» Wer trotzdem noch Straftaten begeht, wird konsequent psychisch behandelt. Im Dorf selber begegnete ich keinem einzigen übergewichtigen Menschen, da sämtliche Nahrungsmittel vom Staat – je nach Fettgehalt – nur noch rationiert abgegeben werden. Ausser einigen wenigen unter Denkmalschutz stehenden Häusern, wiesen alle anderen die absolut gleiche Architektur sowie Höhen und Breiten aus. So wurden gemäss dem sogenannten «Neidartikel» Abzockerei, Streitereien und Unfrieden gesetzlich verunmöglicht. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee im ehemaligen Restaurant Central, welches nun «alkohol- und rauchfreies Haus zur kollektiven Parität» heisst, erzählte mir ein pensionierter Lehrer von der aktuellen Schultätigkeit. Bereits vor Aufnahme in den Kindergarten würden alle Kinder physisch und psychisch genauestens abgeklärt. Sämtliche Schul- und Therapiestunden würden zugeteilt und periodisch immer wieder angeglichen. Vergeblich suchte ich anschliessend während der folgenden Stunden irgendwo im Knonauer Amt einen lachenden Menschen, obwohl überall Plakate des Eidgenössischen Lachamtes zu sehen waren, welche zu eben dieser Tätigkeit aufforderten. Ein weiteres Plakat kündigte den traditionellen Welt-Nostalgie-Tag an. Auf dem Kronenplatz in Affoltern soll eine Tankstelle aufgebaut werden, ein Stand mit richtigen Büchern sei zu besichtigen. Und auf

einem Holzkohlegrill soll nachgestellt werden, wie in früheren Zeiten im Sommer Würste gegrillt wurden. In Klammern wurde jedoch festgehalten, dass es sich natürlich um Tofu-Würste handeln würde. Die Welt hatte sich ganz offensichtlich in den letzten hundert Jahren grundlegend verändert. Fast ein bisschen tröstlich, dass ich in einer Zeitung eine Liste der unbeliebtesten Menschen fand: Die Gruppe der Politiker befand sich wie 2015 immer noch an der Spitze der Rangliste. Ich beschloss völlig desillusioniert, meinen Ausflug in die Zukunft vorzeitig zu beenden und konsultierte die schriftlichen Instruktionen zur Rückkehr. Ganz offensichtlich ist jedoch die Technik des Zeitreisens noch nicht völlig ausgereift. Etwas war schiefgelaufen: Ich landete irgendwo in der Kanalisation, immerhin aber im Säuliamt.

Das Knonauer Amt im Jahr 2115 Während der «Anzeiger» im vergangenen Jahr seine Mitarbeitenden im Rahmen der Sommerserie über ihre Lieblingsorte schreiben liess, wagen sie dieses Mal einen Blick in die Zukunft. Wie sieht das Knonauer Amt im Jahr 2115 aus, also in 100 Jahren? Und da sind natürlich der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Eine Betonwüste mit 100 000 Einwohnern, die zur Stadt Zürich gehört? Mit öden Einkaufszentren und Lagerhallen entlang der Autobahn? Durch Elektrofahrzeuge verstopfte Strassen und ein öffentlicher Verkehr im 5-Minuten-Takt? Ein nahezu entvölkerter Nationalpark oder Heidiland? Ein Bezirk, in dem sich die 14 Gemeinden zu einer Einheitsgemeinde zusammengeschlossen haben? Wer weiss schon, was in 100 Jahren sein wird? Wagen wir also einen Blick ins Jahr 2115. (-ter.) Bisher erschienen: Nationalpark Säuliamt: Schulreise in die Vergangenheit (14. Juli).


Serie

Freitag, 17. Juli 2015

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Hundegeschichten: Von einem Aufstand, Nachtwächtern und Bernhardinerzucht Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) Nummer 99

Edi Rodels Bernhardiner posieren für Ansichtskarten.

Eine Gruppe mit Bernhardinern macht sich für einen Umzug bereit. Rechts Edi Rodel. (Bilder zvg.)

Sogar Hunde haben im Säuliamt ihre Geschichten. Heinz Rühmann sagte einmal: «Natürlich kann man ohne Hund leben – aber es lohnt sich nicht.» Wer selbst Hundebesitzer ist, kann dies nur bestätigen.

Mettmenstetten zählte, als das grösste Dorf im damaligen Freiamt, nur 170 Einwohner.

Proteste auf der Landschaft. Hans Waldmann wurde am 6. April hingerichtet.

Die Bäuerinnen «machten ihren Männern Beine»

Zu jedem Nachtwächter gehörte auch ein Hund

Der Grund ihrer Wut lag darin, dass sich die Landbewohner immer mehr von den Oberen in Zürich drangsaliert fühlten, und vor allem gegen Hans Waldmann, welcher seit sechs Jahren als Zürichs Bürgermeister waltete, richtete sich der Zorn. Neue Vorschriften und Verbote folgten noch und noch. Als Waldmann und die Zürcher Mächtigen auch noch ein Hundehalteverbot auf dem Land erliessen und mit dem Totschlagen der Hunde begannen, kam das «Fass zum Überlaufen». Angeblich störten die Hunde die Herren von Zürich auf der Jagd. Vor allem die Landfrauen fanden nun, das gehe nicht und schickten ihre Männer, sich zu wehren. Die mittlerweile von Zürich in Mettmenstetten eingetroffenen Abgesandten mussten angesichts der versammelten wütenden Menge unverrichteter Dinge wieder abziehen. Dies war das Startsignal für weitere

Bis weit ins 20. Jahrhundert zirkulierten in den Ämtler Dörfern Nachtwächter. In Ottenbach amteten 1920 sogar deren zwei mit ihren Hunden. Die Nachtwächter wurden vereidigt, mussten für Ruhe und Ordnung sorgen, Türen kontrollieren, ob sie geschlossen waren, zudem auf Diebe achten und vor Feuer warnen. Sie trugen meist eine Laterne, ein Feuerhorn und Schlüssel mit sich. 1750 bemerkte der Landvogt, dass in Rifferswil der Nachtwächter nur mit einem «Steckli», statt mit einem Gewehr halbherzig herumlaufe. So hätten Bettler und Strolche leichtes Spiel. Am alten Gemeindehaus von Aeugst ziert noch heute ein schmucker, aus Stein gehauener Nachtwächter die Fassade. Annegreth Wünn-Spinner mag sich erinnern, dass Emil Keim, ein früherer, bekannter Architekt und Einwohner von Aeugst in den 1940er-Jahren dieses

Es muss laut zugegangen sein in Mettmenstetten, an diesem Februartag 1483. 300 Bauern versammelten sich unweit der Kirche. Sogar einige Frauen waren dabei und schrien und schwangen die Fäuste. Das Gebell Autor Willy Hug. der mitgenommenen grossen Hofhunde war unüberhörbar. Viele Bauern waren bewaffnet. Sogar Heugabeln dienten zur Abschreckung und zeigten die Entschlossenheit, sich für ihre Rechte und Freiheiten zu wehren. Die Wut war gross. Von der ganzen Umgebung sollen 300 Bauern zusammengelaufen sein.

300 Bauern versammelten sich bewaffnet in Mettmenstetten und setzten sich für ihre Hofhunde zur Wehr.

schöne Kunstwerk spendete. Symbolisch beschützt dieser Nachtwächter das Dorf und schaut für Ruhe und Ordnung. Dass Hunde auch heute noch ihre Bedeutung als Wächter haben, beweist ein vor Jahren in Affoltern entdeckter Dorfplan. Darauf waren von einer Einbrecherbande alle Liegenschaften mit Hunden markiert…

Eine weltbekannte Bernhardinerzucht «Tarass vom Säuliamt» war ein stämmiger Bernhardinerhund, zwei Meter gross, wenn er sich aufrichtete und 100 Kilogramm schwer. Mehrmals

wurde er als Filmstar eingesetzt und zierte auch oft die Titelseiten von Zeitschriften. Sein Züchter, Edi Rodel von Ottenbach kam ins Schwärmen, wenn er von ihm sprach. Etwa 3000 Bernhardinerhunde entstammen Rodels Zucht. Auf einer Weltkarte in seinem Chalet oberhalb von Ottenbach markierten Stecknadeln in 55 Ländern die neuen Besitzer. An unzähligen grossen Festumzügen in halb Europa war Rodel mit seinen Bernhardinern zu sehen. Als ich vor 15 Jahren erstmals über Edi Rodel schrieb und ihn bei einem meiner Besuche fragte, warum er denn die Hundezucht zuletzt nicht verkauft habe, rief er energisch: «Niemals, Rodel gibts nur einmal!

Nachtwächter mit Hund am alten Gemeindehaus in Aeugst, beschützt das Dorf.


Forum

Freitag, 17. Juli 2015

ämtler kantonräte meinen

Kappelerhof: «Geheimnis»Krämerei?

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Innovationspark Knonauer Amt Der Richtplan ist das zentrale Steuerungsinstrument des Kantons Zürich, um die räumliche Entwicklung langfristig zu lenken. Vor knapp drei Wochen hat der Kantonsrat eine Anpassung des Richtplans vorgenommen und den Innovationspark Dübendorf eingetragen. Damit wurde eine wichtige Voraussetzung geschaffen, damit im Kopfbereich des Flugplatzes Dübendorf ein Innovationspark entstehen kann, ohne eine allfällige Fortführung der aviatischen Nutzung des Flugplatzes zu behindern. Auf einer Fläche von 37 Hektaren soll Raum geschaffen werden, wo Wirtschaft und Wissenschaft, beispielsweise ETH, Uni oder Zhaw, gemeinsame Projekte realisieren können. Mit dem Innovationspark Dübendorf sind grosse Erwartungen verbunden. In den nächsten Jahren sollen hier bis zu 8000 Arbeitsplätze entstehen. Dem Innovationspark Dübendorf liegt die Vision einer Schweizer Wirtschaft zugrunde, die dank ihrer Innovationskraft konkurrenzfähig bleibt, weiterhin Arbeitsplätze schafft und damit einen wichtigen Beitrag für unseren

Wohlstand leistet. Solche Visionen vermisse ich für das Knonauer Amt weitgehend. Statt innovativ über die Zukunft nachzudenken, werden unergiebige Grabenkämpfe geführt, um Fragen wie die Rechtsform des Spitals Affoltern oder die Schaffung eines Mittelschul-Standorts in Affoltern, die mehr technischer als politischer Natur sind. Wenn man sich in Detailfragen verbeisst, geht oft der Blick für das Ganze verloren, beispielsweise für das Bildungs- oder das Gesundheitssystem. Das finde ich schade. Eine Art Vision für das Knonauer Amt bildet das Leitbild der Standortförderung. Seine Erarbeitung 2003 war richtig und wichtig. Es leistete einen Beitrag, den ländlichen Charakter des Knonauer Amts in einem gewissen Mass zu erhalten. Dank dem stark von der Kulturlandinitiative beeinflussten Richtplan ist nun gewährleistet, dass dies auch langfristig so bleibt. Für mich rückt nun die Frage ins Zentrum, wie unser Bezirk in zehn, zwanzig Jahren aussehen soll. Wollen wir einfach ein ländlich geprägter Raum zwischen zwei Ballungsräumen

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bleiben oder wollen wir uns zu einer Vorbildregion entwickeln? Ich bin der Meinung, dass unsere Region eine einmalige Chance hat: Wir könnten uns zu einer EnergieRegion Knonauer Amt entwickeln, in der wir die Klimaziele, die der Bundesrat bis 2050 umsetzen will, bereits bis 2025 realisieren und dabei einen beträchtlichen Teil unseren Energiebedarfs in der Region selbst produzieren. Dazu sollten wir Menschen, Organisationen und Unternehmen, die dazu einen Beitrag leisten können, einladen, bei uns im Knonauer Amt die Umsetzung ihrer Ideen zu testen. Dadurch könnte ein eigentlicher Innovationspark Knonauer Amt entstehen, der unseren Bezirk zur Vorbildregion machen würde, auf die wir stolz sein könnten und in der sich gut leben liesse. Eine solche EnergieRegion erfordert das Mitwirken aller, wäre dann aber deutlich mehr als nur 14 Gemeinden mit dem Label Energiestadt. Ich bin der Meinung, dass wir diese Chance nutzen sollten. Das Zeitfenster zum Handeln ist allerdings klein, denn mit den Chancen ist es wie mit dem Sonnenaufgang: Wer zu spät kommt, verpasst sie.

Könnte es sein, dass schon vor fünf Monaten ein Mitglied der Zürcher Regierung in Kappel am Albis weilte, um dem Vorstand des Vereins Kappelerhof anderen Wein einzuschenken? Zum Beispiel, dass es für den (Neu-)Bau eines Bauernhofs kein Geld aus dem Lotteriefonds geben werde? Und dass das Regierungsmitglied feststellte, dass – entgegen der ursprünglich harten Haltung der Verwaltung – der bisherige Standort des Bauernhofs für die nötige Erneuerung nicht mehr sakrosankt sei? Und dass demzufolge die alternativ infrage kommenden fünf Standorte für einen neuen, zeitgemässen Bauernhof tatsächlich geprüft werden könnten? (Was genau dem Ziel der Eingabe des Vereins «Ja zum Kloster Kappel!», vom 3. November 2014, entspricht). Auch die Tatsache, dass für den Bau von neuen Wohnhäusern auf dem Klosterareal ebenfalls nicht auf Lotteriegelder gesetzt werden könne, wurde bestätigt? (Ein Delegierter hatte schon vor Monaten auf diese Einbahnstrasse hingewiesen). Könnte es sein, dass das Planungsbudget von ursprünglich knapp 15 Mio. Franken heute bei etwa 20 Mio. Franken liegt? Wer wird diesen grossen Finanzrahmen absegnen? Abgesehen von allenfalls kleinen denkmalpflegerisch be-

gründeten Beiträgen, die über den Lotteriefonds abgegolten werden könnten: Sollen (Millionen-)Beiträge letztlich für eine neue Umgebungsmauer fliessen können? Wäre es möglich, dass für diesen spezifischen Beitrag die Grundlagen in den Satzungen des Kantonalen Lotteriefonds fehlen? Oder wäre zum Beispiel «Nachhaltigkeit» ein gutes Argument?

«Milde Gabe» der Gemeinden? Wer wird also den Hauptteil der Kosten der geplanten neuen Mauer tragen? Sollen eventuell die Neubauten die entsprechenden jährlichen Abschreibungen abdecken? Oder könnten die Eigentümer der Klosteranlage, die 13 reformierten Kirchgemeinden des Knonauer Amts, um eine «milde» Spende angegangen werden? Schliesslich (hoffentlich stimmt es nicht) soll der Präsident anlässlich der Versammlung letzthin, eine Schweigepflicht verordnet haben, nicht nur für den Vorstand, sondern auch für die 28 Delegierten? Wie lang soll dieses Schweigen zum «Stand der Sterne» über Kappel andauern? «Ja zum Kloster Kappel!», Hans Rudolf Haegi, Affoltern

Desaströse FDP-Spital-Strategie? Die FDP und Teile der SVP möchten den Akutbereich unseres Spitals schliessen. Das wagen sie aber nicht zu kommunizieren, weil unser Spital in der Bevölkerung stark verankert ist. Die Parteistrategen sind übereingekommen, unserem Rufe nach einer auswärtigen Präsidentschaft der Betriebskommission (BK) nachzukommen. Nicht aber – wie von uns verlangt, um eine Verbandelung mit den lokalen Parteiprotagonisten zu vermeiden, sondern, um unter einer auswärtigen Präsidentschaft den Akutbereich des Spitals zu schleifen. Dadurch wollen sie vermeiden, dass sie politisch durch dieses frivole Vorgehen Schaden nehmen. Denn so können sie das ganze Desaster dem auswärtigen Präsidenten oder der auswärtigen Präsidentin anlasten. Dass dies eine FDP-Strategie ist, erkennt man aus zwei von vielen Aussagen aus dem inneren Machtzirkel der FDP. Robert Marty, ehemaliger Kurzzeitgemeindepräsident in Affoltern schrieb uns neulich in einer E-Mail, dass es im Spital kommen werde, wie es kommen müsse. Also weiss er, und stellt das ganz beruhigt fest, was geschehen wird. Und ausser Hörweite eines Mikrofons sagt er noch, dass unser Spital keine Chance mehr habe. Anlässlich einer Vorstellung der Kantonsratskandidaten sagte Oliver Hofmann aus Hausen, FDP-Kantonsrat, auf Anfrage im vergangenen März 2015, dass die Langzeitpflege auszubauen sei. Dass der Akutbereich infolge Gesetzesänderung per 2012 sich im hochkommerzialisierten Medizinmarkt neu und verstärkt zu positionieren hätte, wurde nicht gesagt. Aber anzeige

auch in der neuen BK scheint die FDPDoktrin bereits konkretisiert zu werden. Am 23. Juni 2015 veröffentlichte sie ein Arbeitsprogramm und erwähnte, was in nächster Zeit zu tun sei. Schwergewichtig soll demnach wiederum die Rechtsform aufs Tapet gebracht werden. Als ob das unsere Spitalanlage besser auslasten würde und die Ertragslage durch die unzeitige Rechtsformänderung verbessert werden könnte. Als nächstes kommt dann noch, dass sie den Spitalnamen ändern wollen. Denn, wenn Manager und Pseudostrategen nicht mehr weiter wissen, beginnen sie mit solchen nebensächlichen kosmetischen Änderungen.

Akutbereich leidet unter Konkurrenzdruck Davon dass der Akutbereich, der unter der 2012 neu geschaffenen Konkurrenzsituation leidet und demzufolge dringendst ergänzt aufgestellt und neu ausgerichtet werden muss, ist nur am Rande die Rede. Das kann nur so gedeutet werden: Entweder die Damen und Herren der Betriebskommission haben den Ernst der Lage nicht erkannt, das Dahinserbeln, das Ausbleiben von Patienten, das ausgeprägte, kostenintensive Eigenleben des oberen Kaders samt überrissenen Löhnen, die immer leerere Kasse, die immer höheren Kredite, die höhere Verschuldung, die nicht ausgeschöpften Kapazitäten, die Teams in der Chirurgie, die auf Arbeit warten, die fragwürdig aufgestellte Psychiatrie des Chefarztes, der permanente Personalexodus in der sonst rentablen Psychothe-

rapie als direkte Folge davon usw. Oder: Es werden bewusst keine SofortMassnahmen getroffen, um das Schiff wieder in Fahrt zu setzen. Der Akutbereich bekommt bewusst keinen leitenden Chefarzt, der ein erweitertes Angebot erarbeitet, der unser Spital wieder zu einer gefragten Institution macht. Es werden bewusst keine Zielvorgaben formuliert und mit dem Kader werden bewusst keine Leistungsvereinbarungen getroffen. Der ganze Karren wird bewusst im selben Tramp schlitteln gelassen. Dass das Zweite zutrifft, also dass das durchwegs negative Vorgehen bewusst erfolgt, ist klar sichtbar, denn in der jetzigen BK sitzen Leute mit Köpfchen. Also müssen wir annehmen, dass sie mit eiskaltem Herzen und neoliberalem Kalkül «Plan S» verfolgen.

Zügiges Tätigkeitsprogramm Ein zügiges Tätigkeitsprogramm einer neuen Crew sieht ganz anders aus. Eine problemlösungsorientierte Truppe setzt Impulse, haut Pflöcke ein, pflanzt realisierbare Meilensteine, formuliert konkrete Ziele und setzt auf einen ambitiösen Zeitplan. Aber all das vermisst man in diesem ominösen «Ignorierungs-Papier». Diese Leute spielen auf eine sehr fragwürdige Weise Mikado: wer sich von ihnen zuerst bewegt, hat verloren! Das alles kann nur bedeuten: Keine Eile, wir schauen mal zu, was da so alles läuft, und wenn es dann nicht mehr läuft, dann stellen wir die Infusionen ab. Dann werden die Schläuche

rausgezogen und unser Akutbereich steht zum Verkauf oder wird einfach liquidiert. Auf das nämlich läuft es hinaus, wenn weiterhin so gewurstelt wird, und das alles scheint der FDPStrategie zu entsprechen, die unser Spital möglichst billig entsorgen möchte.

Das wollen wir nicht! Wir haben die FDP-Leute mit Namen zu nennen, die derart sabotierend unserem Spital grossen Schaden zufügen. Und das alles nach ihrem neoliberalen Credo: Der Markt bestimmt, unser Spital ist nicht mehr gefragt, also ziehen wir den Stecker raus. Und gar manche unserer Hausärzte im Bezirk, ihrer Einkommensklasse entsprechend (Durchschnittslohn 320 000.-pro Jahr) mit der FDP in den meisten Fällen sympathisierend, spielen das verheerende Spiel noch mit und weisen die Patienten mehrheitlich an auswärtige Spitäler! Dass nun jahrelang Misswirtschaft durch fehlende Korrekturen und durch fehlende Angebotsanpassungen eines einst blühenden Betriebes betrieben wird, wo man möglichst lange noch möglichst hohe Löhne für das Kader herausholen möchte, um alsdann mit dem Porsche zu verduften, das alles sagen sie uns nicht, aber dieses frivole Geschäft betreiben sie. Weil man den Akutbereich nicht einfach – entgegen der Bevölkerung – von einem Tag auf den anderen schliessen kann, wählen sie die Methode des Einschlafenlassens, indem der schleichende Niedergang fortgesetzt wird. Wir wissen derzeit nicht, ob und inwieweit

sich die neue Präsidentin instrumentalisieren lässt. Ob sie mithilft, unser Spital zu beerdigen, indem sie wenig unternimmt, um Gegensteuer zu geben, weil man das von ihr so verlangt, oder ob sie es noch nicht gemerkt hat, wie die Machtverhältnisse liegen und noch immer sich wundert, weshalb sich in der BK nur sehr schwer Sitzungsdaten finden lassen. Mit der Folge, dass während ganzen drei Monaten keine Sitzung stattgefunden hat, in einer Situation von akutem Handlungsbedarf! Keine Sitzungen bedeutet: keine Massnahmen, keine zukunftweisenden Beschlüsse – eben schlittern lassen, weiterwursteln, verantwortungslos den Karren an die Wand fahren. Mindestens 600 Arbeitsplätze vernichtend, den grössten Arbeitgeber vom Bezirk ausradierend, dem Kapital, der Geldgier opfernd. Stalinistische FDP-Nomenklatura-Doktrin halt, im Schlepptau die SVP, die ebenso fragwürdig Wirtschaftspolitik betreibt und dadurch soziale Institution akut gefährdet. Demzufolge haben wir andere Leute in die Aufsichtsgremien zu wählen. Demzufolge müssen wir die Delegierten direkt wählen können (statt dass sich die Gemeinderäte selber wählen und Postenschacher betreiben). Und diese vom Stimmvolk gewählten Delegierten können dann wiederum eine Betriebskommission wählen, die unser Spital auf Vordermann bringen wird, sofern es bis dahin nicht zu spät ist! Unsere vielfältigen Lösungsansätze siehe auf www.verein-zweckverband.ch. Hans Roggwiler, Präsident vom Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern»


Gewerbe/Dienstleistungen

Brautschau im Wald

Zirkusfieber

Reminiszenzen zum 50. Geburtstag des Uerzliker Waldfests am 25. Juli. > Seite 17

Alljährliches Sommerfest der Kita Chinderstern in Affoltern. > Seite 18

Freitag, 17. Juli 2015

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Spektakuläre Sprünge Freestyle-Show auf der Wasserschanze Jumpin in Mettmenstetten. > Seite 25

Geheimrezepte aus der Region Landi Albis bringt das Handwerk von Bäuerinnen aus dem Knonauer Amt an den Konsumenten In der Volg-Bäckerei in Mettmenstetten wird künftig auch nach den Rezepten von Ämtler Bäuerinnen gebacken. Als erstes Produkt kommt ab heute Dienstag der «ChriesiMuffin Freudenberg» von Ursula Junker in den Verkauf.

des weitere Hausrezept, welches weitere Landfrauen mit Stolz unserer Kundschaft präsentieren möchten», so Armin Heller. Schliesslich soll alle zwei Monate ein anderes Produkt folgen. Voller Zuversicht ist der Geschäftsführer an diesem Projekt und betont die klare Regionalität, Identität und Traditionsgedanke der Idee, welche nun umgesetzt wird.

................................................... von thomas stöckli Die Kirschen geben ihnen den Namen, als besondere Zutat nennt Ursula Junker den sauren Halbrahm. Vom Geschmack ihrer Muffins können sich die Ämtler in den kommenden zwei Monaten selber überzeugen. Die hauseigene Bäckerei der Landi Albis in Mettmenstetten produziert den «Chriesi-Muffin Freudenberg» nach den Vorgaben der hiesigen Bäuerin und bringt diese ab sofort in elf Läden im ganzen Knonauer Amt an die Kundschaft. Das Rezept aus der Küche auf die Backstube anzupassen, sei gar nicht so einfach, verrät Madlen Sprenger, Leiterin der Volg-Konditorei in Mettmenstetten und jede Neuentwicklung braucht auch seine Zeit. Der erste Versuch stellte sie noch nicht ganz zufrieden. Im Juni war das erste Gebäck nach Bäuerinnenrezept allerdings bereit zur Degustation. «Das ist gut», lobte Ursula Junker die Umsetzung.

Arbeitsbeginn um Mitternacht

In der Backstube in Mettmenstetten: Die drei Rezeptspenderinnen Luzia Galliker, Käthi Steinmann und Ursula Junker (vorne von rechts) mit Madlen Sprenger, Leiterin Konditorei, und Tobias Maag, Leiter Bäckerei (links), sowie Roger Hohl (hinten links), Bereichsleiter Volg Läden. (Bild Thomas Stöckli) Weitere Rezepte willkommen «Als landwirtschaftliche Genossenschaft wollen wir den Konsumenten das Handwerk der Bäuerinnen näherbringen», erklärt Armin Heller, Ge-

schäftsführer der Landi Albis. So hat er die Landfrauen aus dem Bezirk gebeten, ihre Rezepte für Backwaren zur Verfügung zu stellen. «Solche Ideen muss man unterstützen», hat sich nicht nur Ursula Junker gedacht. Dem anzeige

Es locken tolle Preise Joker-Gewinnspiel im Coopark Affoltern Vom 21. bis 31. Juli findet im Coopark Affoltern das riesige Joker-Gewinnspiel statt. Als Hauptpreise der Verlosung winken zwei Audi A3 e-tron im Wert von je 55 000 Franken. Zehn Tage lang kann man im Coopark in Affoltern mit etwas Glück traumhafte Preise gewinnen. Vom 21. bis zum 31. Juli sind dort drei Spielinseln aufgebaut, an denen die Teilnehmer einmal täglich während des ganzen Events ihr Glück herausfordern können. Benötigt wird dafür nur eine Spielkarte mit aufgedrucktem QR-Code, die an alle Haushalte in der Region Affoltern verschickt wird und zudem anzeige

kostenlos in allen Geschäften des Cooparks erhältlich ist. Neben den Hauptpreisen der nationalen Jahresverlosung, zwei Audi A3 e-tron im Wert von je 55 000 Franken, wird unter allen Spielteilnehmern im Coopark eine Traumreise von Emirates im Wert von 5000 Franken verlost. Zusätzlich gibt es unzählige Sofortpreise zu gewinnen, zum Beispiel Eintritte für verschiedene spannende Freizeitziele oder Gutscheine und Einkaufsvergünstigungen der Geschäfte im Coopark. Unter der Woche kann ab 9 Uhr, samstags bereits ab 8 Uhr, gespielt werden. (pd.) Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern. Weitere Infos: www.coopcenter.ch/de/coopark-affoltern.html.

Aufruf sind auch zwei weitere Frauen gefolgt: Käthi Steinmann aus Rifferswil stellt das Rezept für ihr «Huusbrot Lerchenhof» zur Verfügung und Luzia Galliker, Kappel, jenes für ihren Anisblechkuchen. «Wir freuen uns auf je-

Roger Hohl, Bereichsleiter Volg Läden, ist sichtlich erfreut über den neusten Coup der Landi Albis: «Das ist etwas von uns, aus dem Knonauer Amt», sagt er, «ein Produkt von Leuten, die hier verankert sind.» Die Bäuerinnen steuern nicht nur das Rezept bei, sondern stehen persönlich für ihr Produkt ein – und dürften mit ihrer Bekanntheit in der Region auch den Verkauf ankurbeln. Rund 20 Personen arbeiten in der Volg-Bäckerei in Mettmenstetten. Für die ersten beginnt der Arbeitstag um Mitternacht, in den frühen Morgenstunden stossen immer mehr dazu. Ab 5 Uhr werden die frischen Backwaren ausgeliefert. Das Brot und die feinen Gebäcke landen in 15 Läden und diversen Restaurants im ganzen Säuliamt sowie bis ins Freiamt und in den Kanton Zug. Im Turnus mit anderen Bäckereien wird auch das Spital Affoltern beliefert. Weitere infos unter www.landialbis.ch.


Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 19. Juli 9.00 Eucharistiefeier

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 19. Juli 9.45 Gebetsgottesdienst Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 19. Juli 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 21. Juli 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 19. Juli 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Sonntag, 19. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten, Pfr. A. Fritz

Samstag, 18. Juli 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 19. Juli 11.00 Wortgottesfeier

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels. Sonntag, 19. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst am Albis Pfrn. B. Stephan 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Juli 14.00 Hochzeit von Sandra und Reto Weidmann-Weibel, Bonstetten, in der Weinrebenkapelle in Hünenberg Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 19. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Pfarrer Christoph Hürlimann und Pfarrer Markus Sahli zum Thema «Seid wachsam und haltet die Lampen bereit»

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 19. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst auf Anfrage bei M. von der Crone (Telefon 044 761 13 56)

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 19. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer Markus Sahli und Christoph Hürlimann

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Markus Sahli Christoph Hürlimann Mittwoch, 22. Juli 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 23. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 19. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz Sonntag, 26. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. Susanne Brüngger, Musik: Bläser-Duo Silberhorn, anschliessend Apéro und Eröffnung der neuen Bilderausstellung von Erika Gallmann im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 19. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Angela Bozzola www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfrn. Bettina Stephan Fahrdienst Uschi Schneebeli Telefon 044 761 69 22 www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 19. Juli 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 18. Juli 13.00 Hochzeit Deborah Heller und Samuel Fuchser reformierte Kirche Obfelden Sonntag, 19. Juli 9.45 Gottesdienst Andi und Eri Kradolfer Kinderprogramm Montag, 20. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst (Predigt: Res Dummermuth) KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 19. Juli 9.45 Abendmahl-Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 19. Juli 10.30 Gottesdienst Thema: Umgang mit Hinterlist Nehemia 6, 15–19 Kinderhort/Sonntagsschulen Sammelklasse www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Liegenschaften Verkäufe

Transporte AG

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst Thema: «Gott – Du bist Sonne und Schutz» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chielkafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch

Umzüge

Neubau Eigentumswohnungen

Ref. Kirche Rifferswil

Minergiestandard

Sonntag, 19. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit drei Kurzpredigten zu Matthäus 25, 1–13: «Seid wachsam und haltet die Lampen bereit!» Pfr. Christoph Hürlimann, Pfr. Markus Sahli und Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi mit der Möglichkeit, auf die Predigten zu reagieren

Zu verkaufen vier 3½-ZimmerWohnungen in Obfelden an ruhiger Lage mit Sicht am Südhang. Kleineres Projekt in Einfamilienhausquartier. Geeignet auch als Wohnsitz im Ruhestand. www.altelandstrasse.jimdo.com altelandstrasse36@gmail.com Thomas Madöry 079 419 62 55

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 19. Juli 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung, 18. Juli, Telefon 044 777 99 72

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400 m², Fr. 1250.–, Strom separat. Telefon 044 768 22 36


Vermischtes

Freitag, 17. Juli 2015

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Spareribs und Fleisch vom BBQ-Smoker Am 17. und 18. Juli im «Weingarten» in Affoltern Am Freitag und Samstag, 17. und 18. Juli, ist es wieder so weit: Im «Weingarten» ist BBQ-Zeit. Der Smoker wird bereits am frühen Morgen eingeheizt, damit das Fleisch nach dem Motto «Slow down, take it easy», bis zu zehn Stunden bei niedriger Hitze (60 Grad) im Rohr des grossen BBQSmokers ganz langsam garen kann. So bleiben die Fleischstücke butterzart und saftig. Betreiber Ferdinando Gerardi und Servicedame Paula Hart mit Gästen im «Dublin City» in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

Ein Hauch Italianità im irischen Pub Dublin City in Affoltern – ein Treffpunkt Seit Ferdinando Gerardi und seine Crew vom Sportclub Italiano das Dublin City im Februar 2015 in Affoltern übernommen haben, weht Italianità durch die nach irischem Vorbild konzipierten Räume. Irisch ist das Intérieur, und irisch sind auch einzelne Getränke. Im Pub an der Zürichstrasse 60 in Affoltern, angeschlossen ans Hotel Arche, ist die italienische Note aber zumindest hörbar, dann etwa, wenn DJ Ferdi, DJ Bruno oder DJ Algodo an Wochenenden

Musik auflegen. Und das Centro Sociale in Affoltern Pizza liefert. Das Dublin City hat sich mittlerweile zu einem beliebten Treffpunkt gemausert, vor allem zur Apérozeit von 17.30 bis ungefähr 20 Uhr. Da trifft sich jeweils ein bunter Mix von Berufsleuten zum Austausch. Es wird beim kühlen Bier oder beim gespritzten Weissen und von den Betreibern offerierten Häppchen über Politik oder Sport diskutiert – aber nicht nur. Auch die «Würfelpiste» ist omnipräsent. Eine anregende und gesellige Runde, bei der auch Neue jederzeit willkommen sind. (-ter.)

Zum Apéro sind die legendären Spareribs, welche nach Geheimrezept von Chef Andreas Häberling mariniert sind, zum Probieren bereit. Und ab 18 Uhr werden dann auch Roastbeef, Tafelspitz, Schweinshals und Poulet mit feinen Beilagen serviert. Je nach Wetter kann dieser Abend auf der wunderschönen, schattigen «Weingarten»-Terrasse oder im Restaurant genossen werden. Diese besondere Gaumenfreude lohnt es sich nicht zu verpassen. Bei allen Stücken gilt: «S’git solang s’hät!» Selbstverständlich gibt es an diesem Abend auch alle anderen feinen Spezialitäten der Weingartenküche, wie Pizze, Pasta, Tatar und vieles mehr. Reservieren wird bei diesem kulinarischen Verwöhnanlass dringend empfohlen. Die Gastgeber Anita und Andreas Häberling mit dem ganzen Team freuen sich sehr, für ihre Kundschaft diese beiden besonderen Abende zu organisieren. Der Smoker kann auch für private Anlässe mit 50 bis

Andreas Häberling zeigt verschiedene Fleischstücke im grossen BBQ-Smoker. (zvg) 300 Personen bestellt werden, samt Team. Infos dazu gibt es auf: www.weingarten.ch oder per Telefon. Andreas Häberling wird mit einem vierköpfigen Team an der BBQ-Schweizer Meisterschaft (am Teamwett-

Auf Brautschau im Wald Reminiszenzen zum diesjährigen 50. Geburtstag des Uerzliker Waldfests am 25. Juli Im Vor-Facebook-Zeitalter waren Waldfeste beliebte Partnerbörsen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. «Zum Glück!», findet «Anzeiger»-Chefredaktor Werner Schneiter. Auch ihn zog es in jungen Jahren immer wieder ins Uerzliker Erdbeeriholz – damals noch nicht in offizieller Mission. Partnersuche per Chat im Internet? Liebesgesäusel via SMS? Ein Selfie posten, um für sich mit Fitnessclub-gestähltem Körper Eigenwerbung zu betreiben? All das war noch weit weg vor 40 Jahren in der Sturm- und DrangZeit des Chronisten. Einziges «technisches Hilfsmittel»: das kabelgebundene Telefon, das damals bis heute skurril anmutenden, amourösen Zwecken diente. «Postillon d’amour» nannte sich die Einrichtung in einem Restaurant im aargauischen Muri. Die jungen Damen und Herren setzten sich getrennt an Tische, auf denen Telefonapparate standen. Alle warteten gebannt auf einen Anruf. Vom Nebentisch oder vom Meitschi mit dem Faltenjupe aus der hinteren Ecke des Lokals. Daraus resultierten komische Szenen, auch bizarre Begegnungen. Manchmal sogar Freundschaften.

Noch keine 24-Stunden-Gesellschaft Und sonst? Von einer 24-Stunden-Gesellschaft sprach in den 70er-Jahren noch niemand. Aber wer als sportlicher, junger Kerl oder als fesches Meitschi etwas erleben wollte, ging natürlich damals schon in den Ausgang. Begegnungen erfolgten nicht auf elektronischem Weg, sondern real. Meine Kollegen und mich zog es dazu nicht in die Stadt Zürich. Das Säuliamt, aber

Die Bar ist auch am Uerzliker Waldfest der Ort für heisse Nächte. (Bild Martin Platter) auch das angrenzende Freiamt oder das Zugerbiet boten genügend Möglichkeiten, um sich am Wochenende zu amüsieren. Beim Turnerchränzli spielte ein flottes Sextett bis um vier Uhr in der Früh zum Tanze auf – auf die Gefahr hin natürlich, sich einen sogenannten «Korb» einzuhandeln, was ausgedeutscht «nein danke» hiess. Es war die Zeit, als der Mann das Fräulein (das damals auch so angesprochen wurde) höflich aufs Parkett einlud – abgesehen von der «Damenwahl», bei der wir uns natürlich in besondere Pose warfen, um die Aufmerksamkeit der in Gedanken Angebeteten zu erheischen. Manchmal funkte es. Bis der Funke kurz danach wieder erlosch.

Waldfest mit Abenteuerpotenzial Zu den fixen Ausgangsmöglichkeiten mit Abenteuerpotenzial zählten auch zahlreiche Wald- oder Freiluftfeste, wovon mir im Säuliamt drei in bester Erinnerung geblieben sind: Im «Tschuepishölzli» lud der Musikverein Mettmenstetten zum Fest zwischen Tannen ein, bei der Badi in Maschwanden gabs jeweils ein Freiluft-Sommernachtsfest mit Tanz. Und, natürlich, das Waldfest im Erdbeeriholz in Uerzlikon, das sich Gott sei Dank in die heutige Zeit hinübergerettet hat und nun ein stolzes Jubiläum feiern kann. Waldfeste habe ich immer als etwas

Einzigartiges empfunden. Nicht nur wegen der lauen Sommernächte und der frischen Luft, die das Drehen im Kreise auf der Bühne nicht so stark zur schweisstreibenden Angelegenheit machten wie in der dampfend-schwülen Enge von Festsälen oder Turnhallen. Konkretisierten sich Anbandelungsversuche, so offenbarten sich dem liebeshungrigen Paar in Gottes freier Natur eindeutig mehr Gelegenheiten, sich von der zunehmend bierbeseelten Festgemeinde zu entfernen und sich auf eine nicht botanisch inspirierte Exkursion zu begeben. Auf dass die süsse Versuchung im Erdbeeriholz noch lange lebe!

kampf) vom Sonntag, 30. August, in Schaffhausen teilnehmen. BBQ-Fans und Fleischliebhaber sind herzlich willkommen! (pd.) Infos : www.swissbarbecue.ch/wettkaempfe-2015.

«Nachtschwärmer» machen rege Gebrauch vom ÖV-Angebot Der Einheitsnachtzuschlag der Metropolitanregion Zürich wird rege genutzt. Im Geschäftsjahr 2014 wurden knapp 1,9 Millionen Nachtzuschläge verkauft. Der Ertrag liegt bei rund 9,4 Millionen Franken. Der Einheits-Nachtzuschlag für ZVV, A-Welle, Flextax, Ostwind, Tarifverbund Zug, Tarifverbund Schwyz, Z-Pass sowie die Nachtzüge Zürich–Luzern und Schaffhausen–Singen verzeichnete im Geschäftsjahr 2014 wiederum mehr Fahrgäste als im Vorjahr. Gesamthaft wurden gut 1,9 Millionen Nachtzuschläge verkauft. Der Verkehrsertrag stieg auf rund 9,4 Millionen Franken an. Der Einheits-Nachtzuschlag kostet fünf Franken und berechtigt zusammen mit einem gültigen Ticket zur Benützung des Nachtnetz-Angebots. Inhaberinnen und Inhaber eines ZKB-young-, ZKB-student- oder ZKBstart-Pakets können anstelle des regulären Nachtzuschlags kostenlos den «ZKB Nachtschwärmer» lösen. Inhaberinnen und Inhaber eines Kontopakets der Schaffhauser Kantonalbank können anstelle des regulären Nachtzuschlages kostenlos den «SHKB Nachtzuschlag» via SMS lösen. Das Geschäftsergebnis 2014 steht unter http://www.nachtzuschlag.ch/nachtzuschlag/cms/de/ueber-uns/geschaeftsergebnis/index.html zum Download bereit.


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Vermischtes

Freitag, 17. Juli 2015

Zirkusfieber im Chinderstern Alljährliches Sommerfest der Kita in Affoltern

Mit dabei bei Indianapolis in Oerlikon vom kommenden Dienstag: «Anzeiger»Mitarbeiter Urs Kneubühl mit einem Formel Ford van Diemen, 1.6 RF, 1984. (zvg.)

Indianapolis in Oerlikon: Ämtler dabei Urs E. Kneubühl am Start Kommenden Dienstag, 21. Juli, findet – im Rahmen der traditionellen VeloAbendrennen – auf der offenen Rennbahn in Zürich Oerlikon die 13. Präsentation historischer Rennwagen und Renn-Motorräder statt. Ab 16 Uhr können die Rennwagen, wie Indy-Cars, ehemalige F1-Rennwagen wie ein Maserati 250F oder der Cooper F1 T77 sowie Le-Mans-Fahrzeuge wie der Sauber C2, ebenso Renn- und Sportwagen sowie Motorräder – etwa ein Indian Scout Racer von 1926 oder eine BSA B50, 1971, und Gespanne sowie Three-Wheeler – im Innenraum besichtigt werden. Um 18, 19.30 und 20.30 Uhr jeweils drehen dann diese insgesamt rund 50 Motorfahrzeuge während

rund je einer halben Stunde Demonstrationsrunden auf dem 333 Meter langen Zementoval mit einer Kurvenneigung von 44,5 Grad. Mit dabei ist auch «Anzeiger»-Mitarbeiter Urs Kneubühl aus Ottenbach mit einem Formel Ford van Diemen, 1.6 RF, aus dem Jahr 1984. Dazwischen sind Scratch- und Punktefahren-Radrennen der U17- und U19-Damen sowie der U19-Männer und der Elite sowie das Punktefahren der Steher – Letztere hinter grossen Motoren. Für 20 Franken gibt es vier Stunden packenden Sport und Demonstrationsfahrten; Verschiebedatum bei schlechtem Wetter ist der Donnerstag, 23. Juli.

Wem am vergangenen Samstag der se Vorstellung auch schon los: mit viel und erhielten ein liebevoll gestaltetes eine oder andere Tiger am Affoltemer Trara und Tamtam konnten sich alle T-Shirt von ihren Freunden. Nun Gemeindeplatz begegnete, der musste Gäste auf etwa 20 Minuten Spass und mussten sich alle aber auch stärken sich nicht etwa Sorgen machen, dass Show freuen. Kita-Leiterin Susie und so gab es ein von den Eltern liebedas Tier im Zoo Zürich ausgerissen Strauss hielt als Zirkusdirektor die Er- voll zusammengestelltes Buffet mit sein könnte. Wenn man genauer hin- öffnungsrede, und alle warteten ge- Kuchen, Früchten und Gemüse, Knabbereien und anderen Leckereien. Hösah, tummelten sich nämlich auch spannt auf die Programmpunkte. Die kleinen Tiger sprangen mutig hepunkt war dabei wohl eine von Clowns, Seiltänzerinnen und andere bunte Gestalten in der Nähe der Kita durch Feuerreifen, brüllten in die einem Papa gesponserte Runde EisChinderstern: Es war wieder Zeit fürs Menge und krabbelten durch lange crème für alle Kinder. Mit SeifenblaTunnel. Jeder von ihnen erhielt viel sen, Dosenwerfen und Kinderschminalljährliche Sommerfest. Passend zum Jahresthema der Kita Applaus und wohl alle Eltern waren ken konnten sich alle noch die Zeit «Felix auf Reisen» machte der kleine, stolz auf ihre Sprösslinge. Nach den vertreiben, bis kurz vor Schluss des allen bekannte Hase auch einen Zwi- kleinen Tigern ging das Programm Sommerfestes die Diabolo-Vorführung schenstopp in der Zirkuswelt und mit der Tigerfütterung der Grossen von Fabio Bizio den letzten Höheschnupperte gemeinsam mit den Kin- weiter, und nachdem diese sich ausrei- punkt des Nachmittages einläutete. dern ganz viel Zirkusluft. Neben dem chend gestärkt hatten, führten auch Vor allem die Kinder war sehr begeisBasteln von Clownmasken, dem Ein- sie Purzelbäume und andere Kunststü- tert von der Vorführung, konnten sie studieren von Zirkusliedern und dem cke vor. Zu guter Letzt durften auch doch im Anschluss selbst noch einmal Kennenlernen der Zirkustiere, konn- die in schönste Kleider geschlüpften das Diabolo in die Hand nehmen und ten die Kinder sich auch an einem Zir- Seiltänzerinnen ihr Programm zum ausprobieren. Noch einige Zeit werden kusprogramm ausprobieren. Gemein- Besten geben und tolle Kunststücke die Kinder von diesem tollen Nachmitsam mit ihren Betreuerinnen studier- zeigen. Nach der Zirkusvorführung tag erzählen können und den Hasen ten sie in den vergangenen Wochen wurden die angehenden Kindergar- Felix weiterhin auf seiner Reise um einige kurze Zirkusnummern ein, wel- ten-Kinder gemeinsam verabschiedet die Welt begleiten. che sie dann am Samstag ihren Familien präsentieren durften. Gleich zu Beginn gab es echte Eintrittskarten und für jede Familie einen grossen Becher Popcorn für die Vorstellung. Die Eltern konnten Platz nehmen und die kleinen Künstler und Künstlerinnen wurden noch geschminkt und ihrem Programmpunkt entsprechend angezogen. Dann ging die gros- In schönsten Kleidern zeigten die Seiltänzerinnen ihr Programm. (Bild zvg.)

Fertig lustig

Kühlen im Sommer

Als Asylant im Säuliamt, Teil 10

Tipps vom Hauseigentümerverband

Zweimal ein halbes Jahr hat Hossein in der Velowerkstatt der AOZ gearbeitet (60 %, Monatslohn 160 Franken) Jetzt wird dieses Arbeitsangebot von der Asylabteilung des Sozialamtes nicht mehr verlängert, weil Hossein ein «Negativ» bekommen hat, die Ausweisungsverfügung für Ende März. Die ist für Iraner aber nicht verbindlich. Hossein wird nicht mehr in den Iran zurückgehen, weil «Dort ist Korruption! Betrügen und keine Freiheit!» Ausserdem hat er ja Angst, festgenommen zu werden. Schliesslich hatte er schon in Zürich bei Demonstrationen gegen den Iran mitgemacht. «Iranische Regierung ist unfair!»

Velowerkstatt ade! Diese Arbeit hat er geliebt! Ist dafür gern um 6 Uhr aufgestanden. Hat sich mit seinem Vorarbeiter bestens verstanden, viel mit ihm gelacht. Und vor allem: Mit so viel Eifer Velos repariert! Hossein ist nämlich der praktischste Mensch, den ich hier kenne (– ausser Jürg und Werner). Hossein flickt alles. Auch den Verschluss meiner wunderschönen paillettenbestickten Handtasche, die ich im Affoltemer Brockenhaus für neun Franken erstanden habe. Hosseins Werkstattchef wollte ihn unbedingt behalten. Telefonierte mit Hosseins Asyl-Beraterin, erklärte, Hossein sei sein bester Mitarbeiter und argumentierte, er habe Asylbewerber aus dem Kanton Zürich mit negativem Bescheid, die dennoch bereits drei Jahre bei ihm arbeiten würden. Vergebens.

die nicht anerkannt werden. Das Asylbeschwerdeverfahren wird wahrscheinlich erst Anfang nächstes Jahr behandelt werden. Wir berichteten dem Anwalt, dass Hosseins Arbeit bei der Velowerkstatt beendet sei. Er kann zwar nun die verwilderte Gartenanlage einer Sozialwohnung in Ordnung bringen und pflegen. Doch das bedeutet nur einen Arbeitsaufwand von zwei Stunden pro Woche. O je – so wenig Arbeit für einen so munteren Mann! Der Anwalt gab ihm das Formular Arbeitsbewilligung für Asylsuchende. Darin steht, er sei zu Arbeit berechtigt in folgenden Betrieben: Land/Forstwirtschaft, Gärtnerei, Sägerei, Bau, Spital, Herstellung von Nahrungsmitteln, Gastgewerbe, Wä-

Einsatz am Dorffest «Erzähl mal von deinem Einsatz an unserem Dorffest, Hossein!» «Hat Gemeinde organisiert zum Dorfeinwohner, dass sie zufrieden sind. Habe ich geholfen. War ganz einfach und toll. Ich schöpfe Reis und Vegetarisch von zwei Container in Teller. Das war mein Arbeit von 18 Uhr bis 22.30. Ich habe ein paar nette Leute kennen gelernt: Alex, Bettina, Tobias, Angelina und Claudia und noch drei Frauen, aber Name vergessen.»

Maryam lernt Deutsch

Eine andere Arbeit Wir hatten wieder einmal einen Termin beim Anwalt. Es ging um Papiere,

scherei, Entsorgung und Engros-Markt Zürich. Super! Da wird doch wohl irgendwo ein besonders praktisch veranlagter, einsatzfreudiger Mann gebraucht werden! Oder ein Fahrer? Aber halt! Da besteht eine Klausel: Inländervorrang, und das heisst, dass Hossein nur angestellt werden darf, wenn für diese Arbeit kein Schweizer gefunden wurde.

Maryam und Hossein mit Junior. (Bild zvg.)

Vor ein paar Tagen hab ich mit Maryam auf einen Deutschtest geübt. Übrigens: Auch der Besuch in ihrer Sprachschule wird gestrichen. Zu teuer. Es wird abgeklärt, ob sich eine Gratissprachschule mit Kinderbetreuung finden lässt. Also: Wir besprechen (während der kleine Kurosh schläft) das Kapitel 4, Thema: Wohnung. Was bedeuten – viel zu schwierig für Anfängerinnen, finde ich – NK, MZ, excl., incl., sep. Küche, Verhandlungspreis, Einstellhallenplatz und Mietdepot? Ach, wie lange wird es dauern, bis Maryam und Hossein selber eine Wohnung suchen dürfen? Eine mit Balkon! Ob überhaupt? Ute Ruf

Mit den zunehmend heisseren Temperaturen draussen, steigt auch das Klima in den Innenräumen an. Unter Beachtung einfacher Verhaltensweisen kann die Temperatur im Inneren auch ohne technische Hilfsmittel angenehm kühl gehalten werden. An Sommertagen kann es auch in der Wohnung oder im Büro sehr heiss werden. Um dies möglichst zu vermeiden, gibt es einige einfache Tricks zu beachten. Oberstes Ziel ist es, die Innenräume gar nie richtig heiss werden zu lassen. Sobald die Aussentemperatur über die gewünschte Raumtemperatur ansteigt, gilt es die Fenster zu schliessen und die kühlere Luft aus den Gängen zu nutzen. Gleichzeitig sollten die Fenster beschattet werden, bevor die Sonne direkt durch diese in den Raum scheint. Hierzu dienen aussen liegende Storen, Markisen oder Rollläden. Verdunkelungssysteme, die auf der Innenseite angebracht sind, bringen meist nicht viel, da die Wärme trotzdem in den Raum gelangen kann. Das Raumklima kann nachts und insbesondere in den frühen Morgenstunden wieder regeneriert werden. Ausser in Tropennächten sollten während dieser Zeit möglichst viele Fenster geöffnet und die Räume ausgiebig quergelüftet werden. Dadurch wird die warme Raumluft abgeführt und die Wände, welche die Wärme gespeichert haben können wieder auskühlen. Gegen Mittag sollten alle Fenster geschlossen werden. Die wieder kühleren Innenwände helfen zusätzlich die Temperatur noch etwas länger angenehm zu halten. Ist die Wohnung mit einer mechanischen Lüftung ausgestattet, sollte diese während dem Tag, speziell am Nachmittag, auf einer tiefen Stufe laufen oder ganz ausgeschal-

tet werden, um nicht heisse Luft ins Gebäude zu blasen. Hingegen kann sie in den Nachtstunden helfen die Wohnung auszukühlen. Bei fensterlosen Badezimmern mit einem Abluftventilator kann dieser morgens genutzt werden, um die warme Luft im Bad abzusaugen. Dabei strömt automatisch kühle Luft von draussen nach und verhilft auch im Bad zu angenehmen Temperaturen.

Hilfsmittel, die eingesetzt werden können Durch den Luftzug eines Ventilators wird die Temperatur als angenehmer empfunden, sofern der Luftzug nicht stört. Dies selbst dann, wenn die effektive Temperatur gar nicht tiefer liegt. Wird der Luftzug durch ein offenes Fenster erzeugt, mag sich dies zwar angenehm und kühler anfühlen, ist letztendlich jedoch kontraproduktiv. Mit dem Luftzug kommt stetig noch wärmere Luft in den Raum. Wenn ein Ventilator eingesetzt wird, dann bei geschlossenem Fenster. Wenn gar nichts mehr hilft, kann allenfalls ein Klimagerät eingesetzt werden. Dieses sollte jedoch der letzte Schritt sein. Wenn es gezielt nur eingesetzt wird, wenn es wirklich nötig ist, dann ist auch der Energieverbrauch vertretbar. Es sollten nur die Räume gekühlt werden, die auch genutzt werden und es sollte sichergestellt werden, dass die Luft gut zirkulieren kann. Mit sogenannten Splittgeräten kann zudem verhindert werden, dass durch die Fensterspalte durch die der Abwärmeschlauch hinausführt, gleichzeitig viel mehr Wärme in den Raum gelangt. Beim Kauf auf die Energieetikette achten! Thomas Ammann www.hev-schweiz.ch


Veranstaltungen

Freitag, 17. Juli 2015

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Vom Türlersee mitten ins Dorf verlegt Bundesfeier der Gemeinde Hausen am 1. August ab 19 Uhr Die Hausemer 1.-August-Feier findet dieses Jahr erstmals wieder mitten im Dorf, beim Gemeindesaal Weid, statt. Musikalische Unterhaltung von der Stubemusig Rechsteiner, Festwirtschaft durch den Pistolenschützenverein, Ansprache vom Gemeindepräsidenten Stefan Gyseler und nach dem Eindunkeln der bewährte Fackelumzug zum Feuer. In den letzten Jahren waren Stimmen laut geworden, wonach für viele Dorfbewohnerinnen und -bewohner der Weg zum idyllisch gelegenen Festplatz am Türlersee zu weit sei. Diesem Umstand hat der Verein Kultur im Dorf Hausen, der im Auftrag der Gemeinde den 1.-August-Anlass organisiert, nun Rechnung getragen. Bei schönem Wetter wird die Feier beim Gemeindesaal Weid stattfinden, bei schlechter Witterung drinnen. Der Abend wird durch die Stubemusig Rechsteiner und ihre lüpfigen Weisen rund ums Hackbrett eröffnet. Die vier Berner spielen kreative Volksmusik jenseits von Trachtenlook und Volkstümelei. Die Rechsteiner Brüder (von denen der älteste mit Jahrgang 1924 eigentlich der Vater ist) präsentieren Weisen vom Appenzeller Wälserli bis zum Emmentaler Hochzeitstanz. In die Schweizer Heimatklänge hinein tönen vielfältige musikalische Einflüsse anderer Traditionen und Kulturen – von Klassik bis Klezmer. Die Formation ist durch den Film «Die Herbstzeitlosen» im ganzen Land bekannt und beliebt geworden. Das Konzert im Frühjahr im Pöstli Aeugstertal jedenfalls war restlos ausverkauft.

Die Rechsteiner Stubenmusikanten mischen Traditionelles mit Klassik und Klezmer. (Bild zvg.) Traditionell, avangardistisch oder vielleicht doch modern? Um 20 Uhr hält Gemeindepräsident Stefan Gyseler die traditionelle 1.-August-Rede. Ob diese auch im traditionellen Geiste, eher modern oder gar avantgardistisch daherkommt: Die An-

wesenden können sich überraschen lassen. Der Anlass ist auf jeden Fall eine exzellente Gelegenheit, auch für neu Zugezogene und politisch nicht so Interessierte, im bunt gemischten Kreise von Nachbarn und Alteingesessenen, den Hausemer Gemeindepräsidenten kennenzulernen.

Fackelspaziergang zum 1.-August-Anlass Ein 1.-August-Anlass wäre kein solcher, wenn nicht auch für Speis und Trank gesorgt wäre. Dafür ist heuer der Pistolenschützenverein zuständig. Für Kinder stehen Srassenkreiden und

agenda anzeige

Freitag, 17. Juli Obfelden 19.00-22.00: Live-Musik im Zelt: mit «Sax & Voice» Tanz- und Partymusik. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Samstag, 18. Juli Affoltern am Albis

Obfelden

Ausstellungen

19.00-22.00: Live-Musik im Zelt: mit «Renjos», Sound für jeden Geschmack. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Aeugst am Albis

Zwillikon 17.30: Grill-Fest mit Tanz und Unterhaltung mit den Wildbach-Musikanten. Reservieren: 043 322 81 22. Dorfrestaurant 66 Zwillike.

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, Fisch, Teigwaren, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz.

Dienstag, 21. Juli

Bickwil (Obfelden)

Mittwoch, 22. Juli

09.00-16.00: Spielsachen, Uhren, Schallplatten und CDs, Kupfersachen und vieles mehr. Brocki Obfelden (Flohmarkt). Brunnenstr., (Scheune).

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau. 15.00-04.00: Freestyle Night, mit vielen Attraktionen. Info unter: www.freestyle-night.ch. Jumpin. anzeige

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel.

Donnerstag, 23. Juli

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Raku-Skulpturen» des Aeugsters Walter Altorfer. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 20. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Was ist Kunst?» Originale und Drucke, Retrospektive von Markus Bösch. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-16 Uhr. Bis 31. Juli.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Rifferswil Park Seleger Moor: Rhododendren- und Azaleensammlung sowie Ausstellung «Skulpturen im Park». Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Wenn mein Buch lebendig wird! Kurzgeschichten und Zeichnungen von Stalliker Primarschülerinnen und -schülern. Während den Schulferien: Di, 15-20. Bis 30. September.

eine Spielkiste zur Verfügung. Und wie immer nach dem Eindunkeln: Fackeln fassen, zum Feuer spazieren und den Anlass feurig ausklingen lassen. (san) Samstag, 1. August, 19 bis ca 23 Uhr, beim Gemeindesaal Weid.


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Sport

Freitag, 17. Juli 2015

Tennisaction im Jonentäli Events für alle Altersklassen und Spielstärken im TC Hausen Neben dem Interclub, der bereits seit einem Monat Geschichte ist, wurden in diesem Jahr auf der Tennisanlage des Tennisclubs Hausen im Jonentäli die Säuliamt Junioren Clubmeisterschaften gespielt und bis Ende September jagt weiterhin ein Highlight das andere. Vom 4. bis 5. Juli fand auf den Plätzen des TC Hausen die Säuliamt Junioren Tennis-Clubmeisterschaft 2015 statt. Dieses Turnier, des TC Säuliamt (aus Affoltern), TC Hausen am Albis und TC Stallikon organisiert, ist im Jahr 2013 ins Leben gerufen worden und bietet allen Junioren der Region die Möglichkeit, gegeneinander zu spielen.

Säuliamt Junioren-Clubmeisterschaft Dieses Jahr haben, trotz grosser Hitze und Grümpi-Konkurrenz, 25 Juniorinen und Junioren teilgenommen. In der Kategorie U10, wo Jungs und Mädchen im kleinen Feld zusammenspielen, hat Marc Lüscher (TC Säuliamt) gegen Nadja Gottsmann (TC Säuliamt) den Sieg geschafft. In der Kategorie U12 hat das Talent Ianis Brechbühl (TC Säuliamt) wieder den Pokal gewonnen, während Alex Antic und James Maugweiler als Beste der Kategorien U14 beziehungsweise U18 das Turnier

abgeschlossen haben. Bei den vier Mädchen der Kategorien U12 und U14 musste nach mehreren MarathonMatches das Satzverhältnis in den Gruppenspielen über die Finalpaarung entscheiden. Den Final gewann Vanessa Graf, auch vom TC Säuliamt, schliesslich gegen die Hausemerin Nicole Suter. Alle Spielenden konnten bei der Rangverkündigung einen Preis auswählen, und die Sieger bekamen zudem einen Gutschein für ein Training bei der Marc Raggenbass Academy in Stallikon.

Interclub-Nachbetrachtung Die IC-Bilanz des TCH sieht in diesem Jahr doch eher ungünstig aus. Vier der fünf Teams sahen sich nach den Gruppenspielen in der Abstiegsrunde. Die 2L Herrenmannschaft hatte von Beginn weg mit Personalproblemen zu kämpfen. Hinzu kamen starke Gegner und so wird nun das nächste Jahr wieder in der 3. Liga gestartet. Auch den 30+ 2L Damen lief es nicht viel besser. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnten in den Vorrunden kaum Spiele gewonnen werden. Im Abstiegsspiel scheiterte das Team allerdings äusserst knapp und unglücklich. Beim Endstand von 3:3 (und mehr gewonnenen Games) war das erste Doppel entscheidend. Erfolgreich den Klassenerhalt gesichert ha-

Erfolgreiche Junioren von links nach rechts: Ianis Brechbühl, Alex Antic, James Maugweiler, Vanessa Graf und Marc Lüscher. (Bild zvg.) ben sich hingegen die 45+ 1L Herren sowie die 35+ 2L Herren. Die beiden Teams brachten ihre Stärke im entscheidenden Spiel auf den Platz und überzeugten mit klaren Siegen. Der Verbleib in der jeweiligen Liga war deshalb bereits nach den Einzelpartien gesichert.

Erfolge sollen bestätigt werden Der FC Wettswil-Bonstetten in der Vorbereitung (Höngg, Mittelfeld) und Luca Thaler (Wohlen U23, Torhüter) zum Kader dazugestossen. In diversen Testspielen gilt es nun für Trainer Martin Dosch und seinen Staff das Mannschaftsgefüge zusammenzuschweissen und die Spieler optimal auf den Saisonstart im August vorzubereiten.

Startspiel gegen Baden, im Cup gegen Länggasse

WBs prominentester Wegzug Henry Acosta strebt in der Challenge League bei Aarau nach Höherem. (Bild Kaspar Köchli)

Die Vorbereitung auf die neue 1.-Liga-Saison läuft beim Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten bereits auf Hochtouren. Nach den Erfolgen der vergangenen Spielzeit gilt es nun, die guten Leistungen zu bestätigen. Die Voraussetzungen dafür sind gut und man darf gespannt auf die kommenden Spiele blicken. ................................................... von oliver hedinger

tieren eine schlagkräftige Truppe. Wie schon aus diversen Medien vernommen werden konnte, hat Topskorer Henry Acosta das Team Richtung Aarau verlassen und Ersatz-Keeper Milan Anicic hat einen Vertrag beim VfL Wolfsburg bekommen. Weiter muss künftig auf die Dienste von Amar Sabanovic (FC Linth 04), Alex Halef (Zug 94), Boris Pesic (2. Mannschaft), Samuel Zimmermann (USA, Uni-Fussball) und Roman Lienhard (?) verzichtet werden.

Junge, hungrige Zuzüge Nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte, mit dem klaren Gruppensieg in der Gruppe 3 der 1. Liga und der erneuten Qualifikation für die erste Cup-Hauptrunde, steht die erste Mannschaft des FCWB bereits mitten in der Vorbereitung für die neue Spielzeit. Dabei haben es die Verantwortlichen geschafft, das Kader im Kern zusammenzuhalten und präsen-

Bereits fix sind acht Zuzüge, wobei der jüngste mit 18 Jahren Nicolas Schneebeli ist, ein ehemaliger WB-Junior, der aus der U-18 des FCZ zurückkehrt. Zudem sind Alija Goljica (United Zürich, Verteidigung), Tyron Pepperday (Höngg, Mittelfeld), Gabriel Texeira (United Zürich, Sturm), Durim Badalli (Naters, Verteidiger), Nikola Bozic (Wil, Mittelfeld), Almedin Dedic

Die Meisterschaft beginnt am Samstag, 8. August mit dem Knüller gegen den FC Baden. Die Partie kann der FCWB zu Hause austragen, was bedeutet, dass um 16 Uhr Anpfiff auf dem Moos sein wird. Man darf gespannt sein, wie sich die Aargauer präsentieren, welche die Aufstiegsspiele letzte Saison trotz Favoritenrolle erst in letzter Sekunde noch erreichten. In der ersten Cup-Hauptrunde trifft der FCWB dieses Mal nicht auf einen Top-Verein. Man muss am Samstag, 15. August auswärts beim 3. Ligisten FC Länggasse in Bern antreten. Die genaue Anspielzeit ist noch nicht fixiert. Gegen den Regionalcup-Sieger des Fussballverbands Bern/Jura geht man zwar als klarer Favorit in die Partie, darf das unterklassige Team aber auf keinen Fall unterschätzen, denn dieses hat gleich mehrere Zweitligisten eliminieren können. Bei einer Qualifikation für die nächste Runde, könnte dann das Losglück einen tollen Gegner nach Wettswil bringen, da die Super-League-Teams noch immer gesetzt sind (Spieltage 2. Runde am 19./20. September). Die Vorfreude auf die neue Saison ist gross und schon bald werden im Moos wieder spannende Spiele zu sehen sein. Trainingsspiele Resultate: FCWB – YF Juventus (Promotion) 1:0, FCWB – Wohlen U23 (2. Int.) 5:3, Breitenrain (Promotion) – FCWB 3:1, FCWB – Goldau (2. Int.) 1:2 Trainingsspiele bis Meisterschaftsbeginn: Fr. 17.7., 19.30 FCWB – Kriens (Promotion), Sa. 25.7., 11.00 Sursee (1.) – FCWB, Fr. 31.7., 19.30 Cham (Promotion) – FCWB.

Schlussendlich konnten auch die 40+ 3L Damen nicht an die Leistungen des Vorjahres anschliessen. Mit den erspielten fünf Punkten kam die Mannschaft nicht über den letzten Platz hinaus. Die Saison 2015 wird somit nicht unbedingt in die Annalen des TC Hausen eingehen.

Die Highlights der zweiten Saisonhälfte sind traditionsgemäss das polysportive Sommerlager Mitte August sowie die Clubmeisterschaften in allen Kategorien von Ende August bis Ende September. Sämtliche Infos und Resultate sind auch auf www.tchausen.ch bereitgestellt. (rt)

Trainingsauftakt beim FC Affoltern Intensives Programm bis zum Saisonstart Die 1. Mannschaft des FC Affoltern hat nach einer kurzen Sommerpause bereits mit der Vorbereitung für die Saison 2015/2016 begonnen. Meisterschaftsstart ist Mitte August.

mit den Mitaufsteigern aus Birmensdorf und Männedorf zu tun bekommen. Die Vorbereitungsspiele gegen Vereine der regionalen und interregionalen 2. Liga finden auswärts statt: Freitag, 17. Juli, 20.00 Uhr in Küssnacht am Rigi Dienstag, 21. Juli, 20.00 Uhr in Buchrain gegen

................................................... von walter zech

Perlen-Buchrain. Dienstag, 4. August, 20.15 Uhr in Gränichen Allfällige Änderungen oder weitere Vorbereitungs-

Mit drei Trainingseinheiten pro Woche und drei Vorbereitungsspielen bereiten sich die Säuliämtler intensiv auf die kommende Zweitliga-Saison vor. Wegen Ferienabwesenheiten steht den Verantwortlichen zeitweise nur ein reduzierter Kader zur Verfügung, deshalb werden auch einige A- und BJunioren sowie Spieler der zweiten Mannschaft am Vorbereitungsprogramm teilnehmen. Der FCA wird mit einem unveränderten Trainerteam in die neue Saison gehen und auch beim Kader gibt es kaum Veränderungen.

spiele sind jeweils auf der FCA-Homepage www.fcaffoltern.ch Rubrik Supporter / Wichtige Termine ersichtlich. Die Meisterschaft der 2. Liga beginnt Mitte August, wobei der Spielplan zurzeit noch nicht feststeht.

Der FC Affoltern trifft wieder auf alte Bekannte Mit der Einteilung in die ZweitligaGruppe 1 wird der FC Affoltern in der nächsten Saison wieder auf alte Bekannte wie Wollishofen, Einsiedeln, Lachen/Altendorf und Schwamendingen treffen. Zudem wird er es auch

Intensives Torhütertraining für Andy Steiner und Kevin Aegerter. (Bild zvg. Walter Zech)

Frauenteam des FC Hausen gewinnt Meisterschaft Top motiviert startete das Team von Trainer Roger Schneebeli in die Frühlingsrunde 2015, nachdem der Einzug in die Aufstiegsrunde in der Vorrunde leider verpasst wurde. Abhaken und weitermachen hiess das Motto. Diese Devise nahmen sich die Frauen zu Herzen und zeigten schönen und attraktiven Fussball.

Die Unterstützung an der Seitenlinie von Eltern, Freunden, den beiden Aktiv-Herrenteams und auch durch die Juniorinnen haben sicherlich zu diesem guten Resultat beigetragen. Für die kommende Saison wird Trainer Schneebeli von Reto Schürmann, Spieler aus der 2. Mannschaft, unterstützt. (kimi/ts)


Sport

Freitag, 17. Juli 2015

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Vom Nationalspieler bis zum Kleinkind 19. Beachvolleyball-Turnier des Ballsportclubs Obfelden (BSCO)

Action in Lederhosen auf der Beachvolleyballanlage Zendenfrei in Obfelden. Am vergangenen Wochenende fand auf der Anlage des Schulhauses Zendenfrei in Obfelden die 19. Austragung des beliebten und weitherum be-

kannten BSCO-Beachvolleyball-Turniers statt. Gegen 100 Teams in acht verschiedenen Kategorien standen bei hervorragenden Bedingungen im Sand

Das Eltern-Kind-Turnier war für alle Teilnehmenden ein Erlebnis. (Bilder zvg.) und trafen sich zu einem eigentlichen «Beachvolley-Happening». Vom ehemaligen Nationalmannschaftsspieler über den Turnverein-

Volleyballer bis hin zu Eltern, die mit ihren Kindern in der Kategorie ElKi antraten, war alles anzutreffen. Die Organisatoren scheuten für den An-

lass keinen Aufwand und sorgten mit einem grossen Festzelt und einer Beachbar für die entsprechende Stimmung. OK Beachturnier

Freestyle-Show Punkt- und ratlos auf der Wasserschanze Schach, Nationalliga B: Nimzowitsch Zürich – Wettswil 5:3 Am 18. Juli in Mettmenstetten Zum 13. Mal wird das Jumpin in Mettmenstetten am kommenden Samstag, 18. Juli, zum FreestyleMekka. Freeskier, Aerials-Springer, Snowboarder und Biker werden versuchen, mit möglichst spektakulären Sprüngen von der Wasserschanze zum diesjährigen Champion zu werden. Am Samstag wird auf der Wasserschanze im Jumpin in Mettmenstetten alles geboten, was das Freestyle-Herz höher schlagen lässt. Bei der Qualifikation vom Nachmittag werden die besten acht in den Disziplinen Aerials, Freeski, Snowboard und Bike ermittelt, beim grossen Nacht-Finale der diesjährige Champion gekrönt. Dazwischen gibt es Rahmenprogramm und viel Unterhaltung im Promovillage.

Tandemsprung ausgelost wird. Es lohnt sich also, frühzeitig auf dem Gelände einzutreffen und mitzumachen. Sich in einem Kleinflugzeug mehrmals um die eigene Achse zu drehen bereitet vielen bereits am Boden einen flauen Magen. Nicht aber dem Akrobatik-Flugzeugpiloten Urs Vogelsang. Er führt eindrückliche Kunststücke vor und hinterlässt garantiert glänzende Augen. Und auch musikalisch wird Grosses geboten. Nach dem Final heizen die DJs so richtig ein und lassen das Publikum bis in die Morgenstunden feiern. Auch für Erfrischung und Verpflegung ist gesorgt. Bis 19 Uhr können Besucher das Gelände gratis betreten, danach kostet der Eintritt 15 Franken. (pd.) Das Programm im Detail: 11.00 – 13.00 Uhr: Anmeldung der Riders

Hochkarätiges Starterfeld erwartet Das Starterfeld der diesjährigen freestyle-night lässt nichts zu wünschen übrig: Bei den Freeskiern hat sich mit Fabian Bösch beispielsweise der amtierende Slopestyle-Weltmeister angekündigt. In der Kategorie Aerials sind neben dem Schweizer Team die Nationalmannschaften der Ukraine und Weissrussland am Start. Hier darf man insbesondere auf den aktuellen Olympiasieger Anton Kushnir aus Weissrussland gespannt sein.

12.00 – 15.00 Uhr: Training auf der Schanze 15.00 Uhr: Türöffnung. Bis 19.00 Uhr ist der Eintritt kostenlos. Promovillage und diverse Rahmen-Events.

Die Zeichen standen günstig. Wettswil trat in der Nähe des Zürcher Grossmünsters in seiner stärksten Formation an. Ebenfalls gut gerüstet stieg Gegner Nimzowitsch – Tabellenvorletzter – ins «Kellerduell», aufgrund der Paarungen waren die Ämtler aber minim favorisiert. Umso überraschender legten die Stadtzürcher bald 2:0 vor, indem sie an den beiden Spitzenbrettern gewannen. Diese Hypothek wog schwer, trotz engagiertem Auftritt war Wettswil nicht in der Lage, den Rückstand wettzumachen – auch nach über fünfstündigem Kampf nicht.

Wettswil holt Sieg und vier Remis Für den Ehrensieg zeichnete Daniel Christen verantwortlich. Mit viel Geduld «massierte» er die Festung seines Kontrahenten, bis diese langsam bröckelte und schliesslich in sich zusammenfiel. Als letzter Spielender verpass-

Wettswil (links Sacha Georges) spielte bislang eine glücklose Saison. (Bild Kaspar Köchli)

te Philipp Aeschbach unglücklich den Sieg. Mit grossem Materialvorsprung im Endspiel gelandet, verdarb er durch zwei ungenaue Züge die zuvor brillant erarbeitete Position und die Partie nahm einen unentschiedenen Ausgang. Allerdings hätte auch sein Vollerfolg nichts genützt, Nimzowitsch lag bereits entscheidend in Front und gewann schliesslich 5:3. Den Ämtlern verbleiben noch vier Runden, um das Glück auf ihre Seite zu zwingen. Zunächst ist aber Sommerpause und der Schachclub Wetts-

wil freut sich auf seine mehrtägige Vereinsreise ins Tessin. (kakö) Schweizer Meisterschaft, Nationalliga B, 5. Runde: Nimzowitsch Zürich –Wettswil 5:3. Christoph Drechsler (2256 Elo) – Marcel Hug (2283) 1:0; Lars Bäumer (2194) – Sacha Georges (2208) 1:0;René Valdivia (2189) – Daniel Christen (2251) 0:1; Parwis Nabavi (2208) – Philipp Aeschbach (2153) remis; Heinrich Tanner (2083) – Werner Aeschbach (2106) remis; Arthur Toenz (2048) – Theo Heldner (2083) remis; Martin Stehli (2163) – Hanspeter Bieri (2083) 1:0, Max Schultheiss (2064) – Kaspar Köchli (2030) remis.

16.00 – 17.30 Uhr: Qualifikation 18.00 – 19.00 Uhr: Tramp’n’dive Contest 19.00 – 20.00 Uhr: Fallschirm-/Akroflug mit verlostem Tandem-Skydive-Sprung.

Trotz guter Schlagleistung verloren Die Hornussergesellschaft Obfelden mit letztem Spiel der Saison

20.30 – 21.30 Uhr: Livekonzert Last Avenue 21.30 – 22.30 Uhr:

Vielfältiges Rahmenprogramm

Der Schachclub Wettswil verpasste es auch bei seinem fünften Auftritt, den ersten Zähler in der Nationalliga B einzufahren. Er klebt punktlos am Tabellenende.

Nachtfinale der besten Acht pro Kategorie 22.30 – 04.00 Uhr: Party.

Nicht nur ins Wasser wird bei der freestyle-night gesprungen, sondern auch aus dem Flugzeug. Mit über 300 km/h stürzen Fallschirmspringer vom Himmel in Richtung Jumpin und landen nach einem Schwenker über das Gelände sicher auf dem Boden. Für die Besuchenden ein regelrechtes Spektakel – insbesondere für den Gewinner, der während dieses Events für einen Skiakrobatik im Himmel über Mettmenstetten. (Bild Archiv)

Für die Hornussergesellschaft (HG) Obfelden ging es im letzten Spiel der Saison gegen Unterfrittenbach-Emmenmatt um nichts mehr. Sie verlor trotz mehr geschlagenen Punkten mit einer Nummer Rückstand. Am vergangenen Sonntag spielte die HG Obfelden auswärts ihr letztes Spiel der Meisterschaftssaison 2015 gegen Unterfrittenbach-Emmenmatt. Vor Spielbeginn war bereits klar, dass Obfelden nicht mehr aufsteigen konnte. Das vor ihnen platzierte Team aus Schoren hatte bereits am Samstag gespielt und einen Vier-Punkte-Sieg erlangt. Dementsprechend war auch die Motivation der Mannschaft nicht besonders gross. Als Auswärtsmannschaft musste Obfelden ins Ries, die Sicht war gut, der Himmel leicht dunstig und die Temperaturen angenehm. Das Unheil liess nicht lange auf sich

warten, die HG Obfelden musste sich eine haltbare Nummer schreiben lassen und zu allem Übel verletzte sich ein Spieler auch noch leicht, konnte aber nach einer kurzen Pause das Spiel fortsetzen.

Gegner legt im richtigen Moment zu Unterfrittenbach-Emmenmatt zeigte eine mässige Schlagleistung. Nach dem Wechsel konnten die Ämtler ihre Stärke beim Schlagen voll zur Geltung bringen. Ihr Gegner blieb im Ries aber sauber. Im zweiten Durchgang konnte die HG Obfelden alle Hornusse im Ries abwehren, ihr Gegner legte jedoch beim Schlagen ziemlich zu, Obfelden konnte aber bis zum Schluss seinen Rückstand nicht mehr aufholen. Somit verlor Obfelden mit einer Nummer und 678 Punkten zu Unterfrittenbach-Emmenmatt mit null Nummern und 632 Punkten. Obfelden

bekam dank der besseren Schlagleistung einen Punkt dazu. Meisterschaftsmedaillen erkämpften sich (ein Schnitt von 52 Punkte/Spiel): Reto und Hans Binggeli, Markus Buchmann, Werni Binggeli, Geri Wisler und Peter Frick. Am 21. und 22. August findet in Limpach das Eidgenössische Hornusserfest statt, die HG Obfelden spielt in der 7. Stärkeklasse. Das Ziel ist ein Rang unter den ersten drei. (PF) Einzel erzielten gute Leistungen: Hans Binggeli 67 Punkte Peter Frick 60 Punkte Markus Buchmann 57 Punkte. Schlussrangliste 4. Liga Gruppe 3 1. Gondiswil B 32 Punkte, 2 Nummern und 7119 geschlagene Punkte 2. Schoren B 23 Punkte, 10 Nummern und 5925 geschlagene Punkte 3. Obfelden 19 Punkte, 14 Nummern und 6691 geschlagene Punkte.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 17. Juli 2015

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menschen im säuliamt

«Wir sind ein gut eingespieltes Team» Andrea Stephanie, 2. Juli.

Anja, 5. Juli.

Livio, 6. Juli.

Eleni, 9. Juli.

Lorena, 9. Juli

Helene und Jakob Käslin feiern diesen Herbst ihren 50. Hochzeitstag. Sie sind beide gerne aktiv, pflegen ihre Hobbys und gehen oft zusammen wandern oder unternehmen Reisen. Und sie sind zufrieden mit sich und miteinander. ................................................... mit helene und jakob käslin sprach marianne voss «Ich bin in Hausen aufgewachsen, als Einzelkind», berichtet Helene Käslin. «Meine Eltern waren sehr musikalisch, es gab bei uns im Haus ausschliesslich klassische Musik.» Nach der Sekundarschule absolvierte sie im Welschland einen Sprachaufenthalt kombiniert mit einer Hauswirtschaftsausbildung. Danach entschied sie sich, Säuglingspflegerin zu werden. Ihre Freude an fremden Sprachen war der Antrieb, dass sie sich eine Arbeitsstelle in Italien suchte. Später war sie im Spital Zug tätig. Jakob Käslin wuchs in Aeugst, im Wängibad, auf, hatte acht Geschwister. Keines der Kinder hatte die Möglichkeit, die Sekundarschule zu besuchen. «Wir besassen keine Kleider, die gut genug waren, um nach Affoltern in die Schule zu gehen.» Er hat aber schöne Erinnerungen an seine Kindheit. «In unserm Stall standen fünf Kühe, es war bei uns alles sehr einfach, aber es gab immer genug zu essen.» Nach acht Schuljahren lernte er Landwirt. Den Hof übernahm dann der jüngste Bruder. So sattelte er um und absolvierte mit 28 Jahren noch eine Sägerlehre. Gesundheitliche Probleme zwangen ihn später, ein weiteres Mal den Beruf zu wechseln. «Ich begann, in einer Buchdruckerei zu arbeiten und musste wieder lernen, völlig andere Maschinen zu bedienen.»

Dorfanlässe als Treffpunkte

Théo Joshua, 10. Juli. (Bilder I. Magnin)

wetter

Und wo haben sich die Wege der beiden gekreuzt? Sie lachen und möchten keine Details berichten. Aber so viel: «Es war an den Dorfanlässen, an den Chränzli und Jahreskonzerten der Oberämtler Vereine.» Sie schwelgen in Erinnerungen an den Tanz im «Löwen» Hausen oder im «Pöstli» Rifferswil. «Und nach Uerzlikon auf den Tanz im

Helene und Jakob Käslin – nach 50 Jahren Ehe zufrieden und glücklich miteinander. (Bild Marianne Voss) ‹Lindenhof› fuhr ich mit dem Velo im tiefen Schnee zusammen mit einer Freundin», erzählt Helene Käslin amüsiert. Diese Dorffeste seien damals die einzigen Möglichkeiten gewesen, auszugehen und Beziehungen zu knüpfen. «Es gab keine anderen Angebote, und wir waren zufrieden damit. Es fehlte uns ja nichts.» Heute sei das natürlich völlig anders. Besser? «Schwierig zu werten. Das Angebot an Freizeitvergnügungen für die Jungen ist natürlich toll. Es ist aber vielleicht auch ein Überangebot, und das kann zur Überforderung werden», äussern sie nachdenklich.

Selbstverständliche Aufgabenteilung 1965 hat das Paar geheiratet, das ist diesen September 50 Jahre her. Werden sie feiern? «Ja, wir verreisen ein paar Tage zusammen.» Käslins wohnen seit 1970 in Affoltern. Sie haben eine Tochter und von ihr zwei Enkel. Helene Käslin hatte ihre Berufstätig-

keit wieder aufgenommen, als die Tochter älter wurde – aber nicht mehr im Pflegebereich. Zuerst war sie als Kassierin einer Krankenkasse tätig, dann übernahm sie verschiedene Bürojobs und die letzten 15 Jahre bis zur Pensionierung war sie Sachbearbeiterin im Jugendsekretariat Affoltern. «Wir haben immer beide in der nahen Umgebung gearbeitet und immer zusammen zuhause Zmittag gegessen», betont das Paar. Das sei ihnen wichtig gewesen. «Wir waren stets ein gut eingespieltes Team und sind es heute noch.» Früher sei er der Verdienende und sie die Ausgebende gewesen, meint er humorvoll. Für das Administrative ist auch heute noch sie zuständig. Seit der Pensionierung haben sich aber die Rollen im täglichen Leben etwas verändert. «Er wollte kochen lernen – und er kocht jetzt oft und backt wunderbare Zöpfe.» Auch andere Haushaltarbeiten teilt sich das Paar ganz selbstverständlich. Nur das Bügeln erledige ausschliesslich sie.

50 Jahre Operette

die Allgäuer Alpen, steigt die Spannung im Buch gleichzeitig mit dem Thermometer an der Hauswand. Noch entspannter liest es sich im kühlen Schatten auf einem Badetuch am wunderschönen Alpsee bei Immenstadt. Am Abreisetag blättere ich zufällig im «Kreisboten», einer Lokalzeitung, die ohne Lesebrille dem aus dem Bezirk Affoltern zum Verwechseln ähnlich sieht. «Achtung Blaualgen» steht da mit grosser Schrift. Das Gesundheits-

amt warnt vor dem Baden im Alpsee und teilt mit, in den nächsten Tagen rund um den See entsprechende Warntafeln aufzustellen. Das dieses heimtückische Gewächs beim Menschen unter anderem Übelkeit, Hautreizungen und Atemnot auslösen kann, vergesse ich so schnell, wie ich es gelesen habe. Jetzt habe ich bis im Oktober Zeit, mir zu überlegen, ob ich in den nächsten Ferien mehr oder gar keine Zeitungen lesen soll. Martin Gut

ren. Aber er war nicht frei gewesen. Ich eigentlich auch nicht. Er mit seiner hässlich-haarigen Frau, ich mit meinem meist motzenden Mann. So hatten wir uns immer wieder zu viert getroffen und er hatte mir fast zu sehr gefallen und heute sah ich, dass sein Körper schön war und wir sassen so nah nebeneinander und waren beide fast nackt; ein paar Zentimeter näher und wir hätten uns berührt und ich wäre verloren gewesen. «Weisst du,

dass du mir immer gefallen hast? Sehr sogar. Zu sehr,» lächelte er. «Nein, hab nichts davon gemerkt.» «Wollen wir am Sonntag miteinander fortgehen?» «Gern, Gregory.» «Zu viert?» fragte er. (Wir waren inzwischen frei und hatten beide ein Kind.) Und da musste ich passen. Wegen Daneli. Alles würde ich ertragen, nur keinen ganzen Sonntag mit seinem Daneli. Der fast nackte Gregy zuckte mit den Schultern und ich trank meinen Kaffee aus. Ute Ruf

Und was unternehmen Käslins so Tag für Tag? Er ist regelmässig mit der Seniorenwandergruppe unterwegs – wohlgemerkt in der Kategorie Berg – und er jodelt. Sie tanzt in einer EverDance-Gruppe. Sie reisen, wandern, machen Krankenbesuche und jassen regelmässig mit Freunden. «Wir haben das Bedürfnis, aktiv zu sein und gehen täglich mehr als eine Stunde zügig marschieren.» Beide sind auch begeistert von Operetten und seit einem halben Jahrhundert treue Besucher der Operettenbühne Arth. «Seit 50 Jahren haben wir jede Aufführung gesehen und wirklich keine einzige ausgelassen. Die 50 Programm-Hefte haben wir alle gesammelt.» Helene und Jakob Käslin haben keine spektakulären Wünsche für die kommenden Jahre. «Wir möchten einfach gesund bleiben. Wir sind zufrieden mit uns selber und miteinander.»

gut zum druck

Gefährlich In den Ferien kann ich gut auf die tägliche Zeitungslektüre verzichten. Im Reisegepäck befinden sich neben Badehose und Wandersocken all die Kriminalromane, die ich schon lange lesen wollte, bisher aber keine Zeit dafür fand. Das hole ich jetzt nach. Auf dem Balkon der Ferienwohnung, mit einem herrlichen Blick auf

zwischen-ruf

Heisse Sache

bauernregel «Im Juli warmer Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein.»

In Badeschlappen und Bikini, mit einem Kaffee in der Hand, suchte ich einen Tisch im Schatten. Da sah ich IHN. Ich setzte mich zu ihm und wir lachten einander an. O Gregory! Er braungebrannt, ich braungebrannt, er viel nackte Haut, ich viel nackte Haut. Bis jetzt wusste ich nichts über seinen Körper. Dabei kannte ich ihn seit Jah-


Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

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Breisach – Hafenrundfahrt Fr. 79.– Mittwoch, 2. September 2015 inkl. Schifffahrt und Essen ID und Euro mitnehmen 09.00 Uhr

Ferienreisen Seefeld DZ/HP Fr. 880.– 21. bis 26. September 2015 Salzburgerland – Adventsfahrt DZ/HP Fr. 615.– 30. November bis 3. Dezember 2015 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 460.– inkl. Konzert Ösch’s die Dritten und Die Amigos 8. bis 10. Dezember 2015

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056 2015  

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