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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 56 I 166. Jahrgang I Freitag, 19. Juli 2013

Online präsent

Neu konstituiert

Die Gemeinde Kappel verpasst sich einen neuen Auftritt im Internet. > Seite 3

Frank Rutishauser übernimmt im Gemeinderat Bonstetten Finanzen, Steuern und Jugend. > Seite 5

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Spannender Tag Sommerserie: Journalistin Marianne Voss arbeitet im Dorfladen, Kappel. > Seite 6

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Lehrer mit Herzblut Sonderpädagogische Tagesschule in Zwillikon: Tobias Sonderegger wird pensioniert. > Seite 7

Aus den einstigen Fabrikhallen werden Lofts und Wohnungen Stehli-Seiden-Areal: Die Bauarbeiten am Langhaus sind in vollem Gang Auf dem einstigen Industrieareal in Obfelden entsteht Wohnraum. Die grosse Shedhalle musste bereits weichen, nun laufen die Bauarbeiten am Langhaus. Eine besondere Herausforderung: Das ganze Areal steht als Ensemble unter Denkmalschutz. ................................................... von thomas stöckli «Das Gebäude hatte noch Geheimnisse», blickt Barbara Stehli wehmütig zurück und erinnert sich an einen Stoffballen, den sie mal im Estrich des Langhauses gefunden hat, oder eine uralte Flasche Bier in einem der «Znüni»-Schäftchen. Für ihn sei es ein relativ normaler Umbau, sagt Bauleiter Michael Hauri von Meletta Strebel Architekten. Auch wenn ein 70 Meter langes Haus schon etwas Spezielles sei. Im Gegensatz zur Bauherrin fehlt ihm die emotionale Verbindung zum Langhaus.

Zeugen einer vergangenen Zeit Die erwähnten Schäftchen in den Aussenwänden unter den Fenstern wer-

den bewahrt, ebenso wie die hölzernen Geländer und einige der Innenund Vorfenster im Treppenhaus, Heizungsrohre, Säulen sowie die vier «Lichtkanonen», welche Tageslicht gezielt auf einzelne Arbeitsplätze unter dem Dach lenkten. Sie bleiben als Zeugen einer längst vergangenen Zeit, eines selbstbewussten Unternehmertums. Anderes geht unwiederbringbar verloren. Ein Konflikt tut sich auf zwischen dem Bestreben, Schützenswertes zu erhalten und der Notwendigkeit, das Gebäude einer zeitgemässen Nutzung zuzuführen. «So wie es war, ging es nicht mehr», bringt es Barbara Stehli auf den Punkt.

Tanne gefällt Der mächtige Baum im Garten des ref. Pfarrhauses Mettmenstetten musste weichen. > Seite 9

«Albis Park»: Bau bewilligt Auf 13 300 Quadratmetern Fläche soll bei der Autobahn in Affoltern ein OBIFachmarkt mit grossem Gartencenter entstehen. Im Obergeschoss sind weitere 7400 Quadratmeter für diverse Fachmärkte vorgesehen. Der Gemeinderat hat die baurechtliche Bewilligung für den Albis Park erteilt. ................................................... > Verhandlungsbericht auf Seite 3

Einschreiten nicht angezeigt Der Bezirksrat hat die Aufsichtsbeschwerde von Annina Hess-Cabalzar und Rudolf Wegmann gegen die Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbands vom 14. März abgewiesen. Ein Einschreiten kraft Aufsichtsrecht sei nicht angezeigt, heisst es im Beschluss des Bezirksrats. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Echte Lofts Noch bekommt man in den Obergeschossen eine Idee von den riesigen Innenräumen des Langhauses, doch schon bald werden sie für die künftige Wohn-Nutzung unterteilt. Je sechs Wohnungen entstehen im Hochparterre und im ersten Stock, zwei weitere im Dachstock. Während heute vielerorts Lofts angepriesen werden, die eigentlich gar keine sind, bekommen hier die künftigen Mieter wirklich noch die Vorzüge einer alten Fabrik-

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Die Aussenansicht bleibt erhalten, innen wird das Langhaus ausgehöhlt und an eine neue Nutzung als Wohnraum angepasst. (Bild Thomas Stöckli) halle – mit hohen Räumen, den charakteristischen Fenstern sowie historischen Säulen und Heizungsrohren. Im Juli 2014 sollen die 14 Wohnungen bezugsbereit sein Begonnen hat die jüngste Umgestaltung des Stehli-Seiden-Areals in Obfelden mit dem Abriss der alten

anzeigen

Shedhalle vor rund einem Jahr. Die Arbeiten am Langhaus sind nun der nächste Schritt. Viele weitere werden folgen, bis das Projekt von Meletta Strebel Architekten für das ganze Areal umgesetzt ist. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 13

Beachvolleyball und Ferienstimmung in Obfelden

Am Turnier des BSC Obfelden kamen Spieler und Zuschauer auf ihre Kosten. (Bild zvg.) Sonnenschein und gute Laune herrschten am vergangenen Wochenende am «Strand» von Obfelden. Bereits zum 17. Mal trug der BSC Obfel-

den sein Beachvolleyball-Turnier aus. Und die Organisatoren hatten auch diesmal keine Mühe gescheut: Die Beachvolleyballanlage wurde für die

über 250 Spielerinnen und Spieler eigens von drei auf fünf Felder umgestellt. Weiter trugen ein grosses Festzelt, Bar und ein Sandkasten zum Un-

terhaltungswert der Turnier-Veranstaltung bei. ................................................... > Bericht auf Seite 19

500 29 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Aeugst am Albis

Wettswil am ALbis

Bauherrschaft: Zürcher Kantonalbank, Geschäftsstelle Ringhof, 8010 Zürich Projektverfasser: Attilio Meyer AG, Industriestrasse 57, 8625 Gossau Grundeigentümerin: Landi Albis, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Bauvorhaben: Arkadenschild/Stechschild montieren beim bestehenden Gebäude (Volg), Zone K2A, Vers.-Nr. 614, Parzelle Kat.-Nr. 1699, Allmendstrasse 5, Gemeinde Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Bruno und Eliane Oppenheim, Oberhausensteig 30, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Wärmepumpe (Schwimmbadheizung) beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1159 auf Kat.-Nr. 3112 am Oberhausensteig 30 (Wohnzone W1)

Affoltern am Albis

Bauprojekte Bauherrschaft: Einfache Gesellschaft Chalofen, Development, c/o Leuthard Baumanagement AG, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Feusi + Partner AG, Architekten Planer, Schindellegistrasse 36, 8808 Pfäffikon Bauprojekt: Neubau «Albis Park» Gewerbegebäude mit Fachmärkten für sperrige Güter und eines Baumarktes mit Gartencenter sowie Tiefgarage und Parkplatzanlage, Moosbachstr. 13, Kat.-Nr. 6626, Industriezone, mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), öffentliche Auflage Der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und die Baugesuchsunterlagen wurden bereits vom 21. Juni bis 11. Juli 2010 öffentlich aufgelegt. Das Vorhaben wurde inzwischen durch die zuständigen Behörden geprüft. Im Sinne von Art. 20 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) werden nun folgende Akten ab 19. Juli 2013, 30 Tage öffentlich aufgelegt: – Baugesuchsunterlagen; – Umweltverträglichkeitsbericht (UVB); – Beurteilung des UVB durch die Koordinationsstelle für Umweltschutz (KofU); – Kantonale Entscheide; – kommunaler Baurechtsentscheid; Die Auflage findet über die ganze Frist während den ordentlichen Öffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung (2. Stock), Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, statt. Rechtsmittel gegen den baurechtlichen Entscheid können nur ergriffen werden, wenn bereits gestützt auf die Publikation des Baugesuchs (erste öffentliche Auflage) um Zustellung des Entscheids ersucht wurde. Gemeinderat Affoltern am Albis

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Brigitta + Hans Wüthrich, Aentlerweg 24, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Architekturbüro Andreas Berger AG, Pilatusstrasse 2, 5610 Wohlen Bauvorhaben: Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 3855, Mühlebergstrasse, Wohnzone W2a

Knonau Bauherrschaft: Primarschulgemeinde Knonau, Schulhausstrasse 16, 8934 Knonau Projektverfasser/in: Bickel Hans, Schlossmattstrasse 28, 8934 Knonau Bauvorhaben: Anbau Pavillon an bestehenden Kindergarten, bei Vers-Nr. 467, Stampfistrasse 2, Kat.-Nr. 967, Zone für öffentliche Bauten und Anlagen

Knonau Bauherrschaft: Primarschulgemeinde Knonau, Schulhausstrasse 16, 8934 Knonau Projektverfasser/in: Hertig Noetzli | Architekten, Entfelderstrasse 1, 5001 Aarau Bauvorhaben: Erweiterung Primarschulhaus (Anbau an bestehendes Gebäude) bei Vers.-Nr. 782, Schulhausstrasse 16, Kat.-Nr. 1060, Zone für öffentliche Bauten und Anlagen

Mettmenstetten Bauherrschaft: Urs Koffel, Untere Bahnhofstrasse 12, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Ringger Tanner Architekten, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Umbau / Anbau / Erweiterung best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 699, Neubau Swimming-Pool und Sichtschutzmauer, Kat.-Nr. 2020, Maschwanderstrasse 8 (Wohnzone mit Gewerbe WG2)

Obfelden Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Laubi Stoller Giesèle und Samuel, Rebhalde 16, 8903 Birmensdorf Projektverfasser: M. Ulmer Architektur Planung Realisierung, Industriestrasse 20, 6300 Zug Bauvorhaben: Anbau Carport/Terrasse und Umbau EG mit Fenstererweiterung zu Balkontüren bei bestehender Liegenschaft, Zone: W1, Vers.-Nr. 558, Parzelle Kat.-Nr. 1993, Büelstrasse 15, Gemeinde Aeugst am Albis

Gesuchsteller: Keller Jürg, Hölibachstrasse 48, 8912 Obfelden Projektverfasser: Berger Gartenbau AG, Grenzstrasse 2, 5623 Boswil Baurechtliches Vorhaben: Ersatz und Erweiterung der bestehenden Stützmauer, erstellen Sichtschutzwände auf Kat.-Nr. 2726 an der Hölibachstrasse 48 (Zone W2E)

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil der Herr dir nahm die Kraft. Was du im Leben uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was du an Liebe uns gegeben, das wissen nur wir ganz allein.

TODESANZEIGE Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 8. Juli 2013 das Benützungs- und Gebührenreglement des Gemeindezentrums sowie jenes für den Saal des Mehrzweckgebäudes Affoltern am Albis geändert bzw. neu erlassen. Die Beschlüsse liegen während der Rekursfrist beim Immobilienamt, 2. Obergeschoss, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einem wunderbaren Menschen.

Emmi Müller-Meili 27. Dezember 1934 – 12. Juli 2013

Die Endgültigkeit des Abschiedes schmerzt. Wir werden dich sehr vermissen. Albert Müller-Meili Fritz Wolf Kurt Müller mit Familie Werner Müller mit Familie Erika Senn-Müller mit Familie Rosmarie Luchs-Meili mit Familie Alfons Calabrese mit Familie Claudio Calabrese mit Familie Filomena Corcione-Calabrese mit Familie Verwandte und Freunde

Gegen die Beschlüsse des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Gemeinderat Affoltern am Albis

Bestattungen Bonstetten In Bonstetten wird beigesetzt:

Hubmann geb. Staubli, Agnes

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 22. Juli 2013, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hedingen im engsten Familienkreis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche Hedingen um 14.00 Uhr. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizer Berghilfe, Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 Traueradresse: Albert Müller-Meili, Feldenmoos 1, 8908 Hedingen

geboren 16. Dezember 1925, von Bichselsee TG, wohnhaft gewesen Schachenmatten 10, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 16. Juli 2013. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Dienstag, 23. Juli 2013, 13.30 Uhr.

TODESANZEIGE

Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Dienstag, 23. Juli 2013, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Hedingen In Affoltern am Albis ist am 12. Juli 2013 gestorben:

Müller geb. Meili, Emma geboren am 27. Dezember 1934, von Hedingen ZH, Ehefrau des Müller Albert, wohnhaft gewesen in Hedingen, Feldenmoos 1. Abdankung in der Kirche Hedingen am Montag, 22. Juli 2013, 14.00 Uhr (Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis).

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Emmi Müller In den über 50 Vereinsjahren schätzten wir Emmi als liebenswerte und pflichtbewusste Samariterin, die immer auch für einen Scherz zu haben war. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Die Abdankung findet am Montag, 22. Juli 2013, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen statt. Vorstand und Mitglieder des Samaritervereins Hedingen

Gemeinde Hedingen

Obfelden Gesuchsteller: Turner Andreas, Haltenstrasse 11, 8912 Obfelden Vertreten durch: Swisshaus Bauforum Hochdorf AG, Hauptstrasse 5, 6281 Hochdorf Baurechtliches Vorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage auf Kat.-Nr. 2505 an der Haltenstr. 11 (Zone W1)

WIR DANKEN HERZLICH allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die Freundschaft und Zuneigung, die

Jakob Baumgartner-Jaiza

Stallikon Bauherrschaft: Dania Ehrsam, Sennhüttenstrasse 8, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Betreiben eines Trainingplatzes (Hundesport, SKN und JuHu), Mülistrasse, Kat.-Nr. 1482, Landwirtschaftszone

Stallikon Bauherrschaft: Thomas + Regula Bättig, Rainstrasse 150b, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Ersatz Lorbeerhecke durch Steinkörbe (bereits erstellt), Rainstrasse 150b, Kat.-Nr. 1226, Zone W2/35

während seines Lebens und Abschiednehmens erfahren durfte. Danke für die zahlreichen Karten und tröstenden Worte, für die wunderschönen Blumen und die grosszügigen Spenden. Herzlichen Dank an Herrn Pfarrer Maurer für die passenden Worte anlässlich der Trauerfeier. Ganz herzlichen Dank allen, die mit uns Abschied genommen und dem lieben Verstorbenen zeit seines Lebens so viel Gutes und Freundschaft erwiesen haben. Besonderer Dank geht an die Ärzte und an das Pflegepersonal des Pflegeheims Spital Affoltern für die kompetente Betreuung. Knonau, im Juli 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Falschfahrer auf der Autobahn In der Nacht auf Dienstag, 16. Juli, gegen 1.50 Uhr gingen bei der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich mehrere Meldungen ein, wonach ein Falschfahrer auf der A3 vor dem Aeschertunnel in Richtung Limmattaler-Kreuz unterwegs sei. Eine Patrouille der Verkehrspolizei konnte das Fahrzeug kurz vor dem Limmattaler-Kreuz anhalten. Das Fahrzeug wurde gewendet und von der Autobahn gefahren. Beim Lenker handelt es sich um einen 55-jährigen Kosovaren mit Wohnsitz in Italien. Gemäss seinen Angaben will er die Anweisung seines Navigationsgerätes streng befolgt haben. Personen, die Angaben zur Falschfahrt machen können – insbesondere deren Beginn –, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrsabteilung Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 19. Juli, darf Walter Schärer in Affoltern den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich zum Ehrentag, wünschen ihm ein schönes Fest und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Samstag, 20. Juli, darf Joseph Koller in Affoltern seinen 80. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Fest gratulieren wir ganz herzlich. Wir wünschen ihm weiterhin viele Freuden und schöne Erlebnisse.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

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Gemeinderat unterstützt Spital-AG Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Der Gemeinderat hat sich mit der Rechtsformänderung des Spitals Affoltern befasst. Insbesondere nachdem seine Bedenken, welche er im Rahmen der Vernehmlassung geäussert hatte, in den Anträgen an die Delegiertenversammlung mehrheitlich nicht berücksichtigt wurden. Der Gemeinderat forderte eine finanzielle Entflechtung der beiden Bereiche Akutspital und Langzeitpflege und sprach sich gegen die Verknüpfung von Rechtsform und zukünftigen Investitionen aus. Mit den nun vom Spital geplanten Abstimmungsfragen sind drei Varianten möglich: Verbleib im Zweckverband, Austritt aus dem Zweckverband oder Zustimmung zur AG. Für den Zweckverband sprechen vor allem demokratische Gründe. Finanziell betrachtet besteht allerdings ein grosses Risiko, weil die Gemeinden gezwungen werden könnten, sämtliche Verluste und Investitionen zu tragen, obwohl das Akutspital vom Kanton finanziert werden muss. Jede Gemeinde hat ein Stimmrecht, egal wie viel sie an die Kosten zu bezahlen hat. Zudem können jederzeit einzelne Gemeinden aus dem Zweckverband austreten, was die Kostenanteile der verbleibenden Gemeinden erhöht und die Trägerschaft des Spitals schwächt, ohne dass die übrigen Gemeinden dazu Stellung nehmen können. Für den Austritt aus dem Zweckverband sprechen primär finanzielle Überlegungen, werden doch die austretenden Gemeinden entschädigt. Affoltern würde eine Entschädigung von

Und übrigens … Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 19. Juli 2013

… hat der Bezirksrat drei weiteren Aufsichtsbeschwerden gegen den Gemeinderat keine Folge geleistet. Vier Einwohner wollten mit einer Aufsichtsbeschwerde die Umlegung der Moosbachstrasse verhindern, weil sie der Ansicht waren, dass die Umlegung dem gültigen Verkehrsrichtplan widerspreche. Sie haben die Verfahrenskosten von rund 2000 Franken zu tragen.

über 7 Millionen Franken erhalten. Allerdings müssen dann auch die Pflegeplätze von der Gemeinde selber zur Verfügung gestellt werden, was zu erheblichen Investitionen oder Folgekosten führt. Ein Austritt wäre der bisherigen Solidarität unter den Bezirksgemeinden abträglich. Verbleibt noch die Änderung der Rechtsform zur Aktiengesellschaft. Aus finanzieller Sicht ist das Risiko begrenzt. Nach Zeichnung der Aktien entstehen keine weiteren Kosten. Sollte das Spital weitere Mittel benötigen, müssten diese am Kapitalmarkt beschafft werden. Werden mehr Eigenmittel verlangt, hat das Volk die zusätzlichen Beteiligungen gemäss Gemeindeordnung zu bewilligen. Die vorliegenden Vertragswerke binden die Gemeinden stark an das Spital bzw. an die AG, ein Verkauf der Aktien ist nur beschränkt möglich und in den ersten fünf Jahren sogar ganz ausgeschlossen. Zudem garantiert die gemeinnützige Spital-AG die entsprechenden Pflegeplätze für ihre Aktionäre. Der Gemeinderat hat sich intensiv mit den Vor- und Nachteilen der drei zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auseinandergesetzt. Es galt eine Abwägung aller Vor- und Nachteile vorzunehmen. Sämtliche Aspekte wurden beleuchtet, hinterfragt und gewürdigt. Schliesslich sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die neue Rechtsform (AG) zu unterstützen, obwohl wesentliche Teile seiner Vernehmlassung nicht berücksichtigt wurden. Hauptgründe für diesen Entscheid sind das berechenbare finanzielle Risiko und die Sicherung von Plätzen in der Langzeitpflege. Durch den Aktionärsbindungsvertrag wird zudem das Spital gestärkt, weil die Aktionäre (Gemeinden) während der ersten fünf Jahre die Aktien nicht verkaufen können und eine Beteiligung von Privaten ausgeschlossen ist.

Zukunft Haus zum Seewadel Der Verband «Spital Affoltern» bezweckt gemäss den geltenden Statuten im Rahmen der gesetzlichen Gesundheitsversorgungsaufgaben den Betrieb des Spitals Affoltern. Dieses

besteht aus Akutspital, Langzeitpflege, Tagesheimen und angegliederten Diensten. Somit ist das Spital grundsätzlich für die Langzeitpflege aller Bezirksgemeinden zuständig. Die Gemeinde Affoltern hat mit dem Haus zum Seewadel ein zusätzliches Angebot. Viele neue Angebote sind in der Zwischenzeit entstanden, aber auch die Gesetzgebung hat sich geändert. Es gilt nun, die vielfältigen Angebote wie betreutes Wohnen und Service Wohnen mit der Alterspflege besser abzustimmen und die wichtigsten Leistungserbringer wie Spital, Palliativmedizin, Spitex und Ärzte mit der Alterspflege möglichst gut zu vernetzen. Schliesslich sind die neuesten Entwicklungen im Auge zu behalten und zu berücksichtigen, nicht zuletzt damit die zukünftige Alterspflege innerhalb der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde und des Bezirks Affoltern realisiert werden kann. Eine Projektgruppe aus Vertretern der Gemeinde und des Spitals, in welchem alle Bezirksgemeinden für die Langzeitpflege zusammengefasst sind, erarbeitet derzeit die Grundlagen für das weitere Vorgehen. Als Erstes wird der Bedarf an Pflegeplätzen und Plätzen im betreuten Wohnen geklärt bzw. ausgehend von bestehenden Schätzungen aktualisiert. Anschliessend an die Bedarfsklärung wird die Projektgruppe das zu realisierende pflegerische Angebot analysieren und festlegen. Davon ausgehend definiert sie die baulichen und ausstattungsmässigen Anforderungen. Parallel wird die Frage geklärt, wie die Gemeinde Affoltern und das Spital Affoltern zukünftig im Alterspflegebereich zusammenarbeiten werden. Diese Frage hängt auch vom Ausgang der Abstimmung über die neue Rechtsform des Spitals ab (vgl. oben). Das Grobkonzept der Projektgruppe wird vor Abschluss der Arbeiten insbesondere der Alterskommission der Gemeinde Affoltern am Albis sowie den Delegierten und der Betriebskommission des Spitals zur Stellungnahme unterbreitet. Am 16. September 2013 wird der Gemeinderat, anlässlich einer Informationsveranstal-

Spital Affoltern. (Archivbild) tung, ausführlich über die Zukunft des Hauses zum Seewadel und die Rechtsformänderung des Spitals informieren.

Baubewilligung für den Albis-Park Der Gemeinderat hat die baurechtliche Bewilligung für den Albis Park erteilt. Die Bauherrschaft sieht vor, im Bereich Moosbachstrasse bei der Autobahn A4 Fachmärkte und einen Baumarkt mit Gartencenter zu erstellen.

Schnellbus nach Zürich Enge fährt weiterhin auch samstags Die Schnellbuslinie 200 durch den Üetlibergtunnel wird von den Fahrgästen rege genutzt. Die Kurse am Samstag wurden versuchsweise für zwei Jahre bewilligt und von Sihlcity sowie den Gemeinden Wettswil, Bonstetten, Hedingen und Affoltern am Albis finanziert. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die Samstagskurse weiterhin zu unterstützten und auch das Angebot auf der Buslinie 200 am Freitag- und Samstagabend von 20 auf 24 Uhr auszudehnen. Dies unter der Voraussetzung, dass der gleiche Kostenverleger angewandt wird, wie für die Samstagsfahrten. Der ZVV wird die Kosten für den Freitagabendbetrieb übernehmen.

Behördenerneuerungswahlen Die Behördenerneuerungswahlen finden am 30. März 2014 statt. Nachdem in der Vergangenheit Gemeinderat und Schulpflege an verschiedenen Daten gewählt wurden, werden 2014 sämtliche Behörden am selben Tag gewählt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang würde am 18. Mai 2014 stattfinden. (tro)

Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Ein neuer Internetauftritt für Kappel

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Kappel am Albis

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Das Erscheinungsbild sowie der Inhalt des aktuellen Internetauftrittes der Gemeinde Kappel am Albis wirkt veraltet und wird den Bedürfnissen der Bevölkerung z.B. in Sachen OnlineSchalter nicht mehr gerecht. Im Hinblick auf die künftige umfassende EGovernment wurde ein Kredit von 20 000 Franken für den neuen Internetauftritt bewilligt.

erfahrungsgemäss nur schwach frequentierten Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung eingeschränkt: (Montag, Mittwoch und Freitag 8 bis 11.30 Uhr, nachmittags geschlossen, Dienstag und Donnerstag ganzer Tag geschlossen). Neu wird ab August 2014 bei der Gemeindeverwaltung eine kaufmännische Lehrstelle angeboten.

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden

Finanzen

Im 1. Halbjahr 2014 sind die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 durchzuführen. Der Wahltermin sämtlicher Gemeindebehörden wurde auf den 30. März 2014 (erster Wahlgang) bzw. 18. Mai 2014 (allfälliger zweiter Wahlgang) festgesetzt. Neu gewählt werden die Mitglieder und Präsidien des Gemeinderates, der Primarschulpflege, der Rechnungsprüfungskommission sowie der Sekundarschulpflege (Kreiswahl).

Gemeindeverwaltung Der Gemeinderat hat für die Sommerzeit von Mitte Juli bis Mitte August die

Der Gemeinderat bewilligte folgende Kredite: 8100 Franken für die Umstellung der auf der Gemeindeverwaltung lokal installierten Softwarelösung Gemeinde-GIS auf WebGis online. 8500 Franken für den Aufbau der individuellen Finanz- und Aufgabenplanung für die Gemeinde Kappel. 43 000 Franken für die Erstellung der thermischen Solaranlage bei der gemeindlichen Liegenschaft Haus zur Mühle. 9400 Franken für den Ersatz des Teppichbodens durch Parkett in einem weiteren Klassenzimmer im Schulhaus Tömlimatt. 16 000 Franken für die Neuinstallation von zwei Strassenlampen an der

Ebertswilerstrasse bei der Bushaltestelle Allenwinden, Kappel am Albis.

Strassen Die Hauptikoner-/Rifferswilerstrasse, ab Schulhaus Uerzlikon bis zur Gemeindegrenze Rifferswil, muss über eine Länge von rund 1300 m saniert werden. Der vom zuständigen Ressortvorsteher beantragte Kredit wurde bewilligt. Die Ausführungsarbeiten sind im August 2013 geplant.

Waldfest 2013 in Uerzlikon Den Veranstaltern des diesjährigen Waldfestes in Uerzlikon wurden die polizeiliche und die gastgewerblichen Bewilligungen für das Waldfest vom Samstag, 27. Juli 2013, erteilt.

Kommunale Energieplanung Das Knonauer Amt hat das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt» lanciert und sich dabei zum Ziel gesetzt, bis ins Jahr 2050 so weit als möglich energiestark zu sein. Konkret sollen der gesamte Wärmeverbrauch und mindestens 20 % des Stromverbrauchs regional produziert werden.

Im Rahmen der Standortförderung wurde deshalb, zusammen mit den anderen 12 Gemeinden, die noch keine kommunale Energieplanung durchgeführt haben, der Firma econcept AG der Auftrag zur Durchführung einer regionalen Energieplanung mit Auszug für die Gemeinde Kappel am Albis erteilt. Der nun vorliegende Energieplan wurde vom Gemeinderat in der vorliegenden Form festgesetzt. Dieser leitet die Behörde an, die in ihrer Kompetenz stehenden (Energie-) Massnahmen zu ergreifen und die entsprechende Umsetzung zu fördern.

Baubewilligungen Unter Bedingungen und Auflagen wurden folgende Baubewilligungen erteilt: – Margrit und Moritz Häberling, Uerzlikon, für den Um- und Ersatzbau eines Wohnhauses mit Ökonomieteil (Schutzobjekt) auf Kat.-Nr. 1531, Alte Kappelerstrasse 2, Uerzlikon. – Hans Rudolf Haegi, Affoltern am Albis, für den Neubau von 2 Einfamilienhäusern und einer Garage auf Kat.Nr. 1279, Steinhauserstrasse 6, Uerzlikon. (sf)


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Freitag, 19. Juli 2013

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«Auch für uns keine alltägliche Sache» Super-Puma-Einsatz für Terrassen-Sanierung am Bonstetter Herenholzweg ................................................... von thomas stöckli

D

ie Aktion ist generalstabsmässig geplant: Die Bodencrew trifft ab 7 Uhr die letzten Vorbereitungen, anderthalb Stunden später kommt der Super Puma Helikopter von Heliswiss, fliegt 10 Rotationen – ein Tankstopp inklusive – und verschwindet nach einem weiteren Auftanken gegen 9.15 Uhr bereits wieder in Richtung Innerschweiz. Doch wie ist es zum Heli-Einsatz gekommen? «Die Schwierigkeit in diesem Quartier ist die Logistik», verrät Marcel Züst von der Meyer & Salamon AG, welche die Flachdach-Terrassen saniert. Die Häuser liegen nämlich so weit von der Strasse weg, dass man sie mit dem 60Meter Ausleger nur noch ganz knapp erreicht. Entsprechend reduziert ist die Tragkraft des Krans. Die bepflanzten Betontröge wiegen leer schon rund zwei Tonnen. Das heisst, man hätte sie nicht nur ausräumen, sondern auch noch mit der Diamant-Fräse in handliche Stücke zerschneiden und an die äusserste Ecke der Terrassen transportieren müssen. Vier Tage Schwerstarbeit hätte das bedeutet. Da sei der Heli-Einsatz «eine sinnvolle Variante», wie Baustellenleiter Marcel Züst betont. Um den Abwind der Rotoren in Grenzen zu halten, kam ein 80 Meter langes Tragseil zum Einsatz. Der Heli wurde extra knapp betankt, um Gewicht zu sparen und so die Tragkraft zu erhöhen. Vier Personen bereiteten auf der Terrasse die rund vier Tonnen schweren Betontröge vor, drei weitere stapelten sie am Zielort in Mulden der Peter Schmid Bau-Dienstleistungen. «Reibungslos» habe alles funktioniert, zieht Marcel Züst Bilanz und gesteht: «Das ist auch für uns keine alltägliche Sache.» Es ist übrigens nicht ausgeschlossen, dass man den Heli wieder einmal über dem Quartier sieht. Einige Gebäude am Herenholzweg sind nämlich noch weiter weg von der Strasse und deshalb gar nicht mit dem Kran erreichbar.

Bereit für die Abholung. Flugzeit ist teuer, deshalb muss jeder Handgriff sitzen. (Bilder zvg.)

80 Meter lang ist das Tragseil. Die Folge: deutlich weniger Abwind am Boden.

Ein Betontrog schwebt über Bonstetten. Im Hintergrund der Aussichtsturm auf dem Uto Kulm.

Gemeinsam verladen Bodencrew von Heliswiss sowie die Dachdecker und Zimmerleute von Meyer & Salamon die rund vier Tonnen schweren Pflanzen-Tröge aus Beton.

Der Gemeinderat hat sich neu konstituiert Aus dem Gemeinderat Bonstetten Als Ersatz für die in den Bezirksrat gewählte und damit aus dem Gemeinderat ausgeschiedene Ruth Früh wurde an der Urnenwahl vom 9. Juni 2013 Frank Rutishauser in den Gemeinderat gewählt. Nach Ablauf der Rekursfrist ist diese Wahl rechtskräftig geworden und der Gemeinderat hat sich neu konstituiert: – Bruno Steinemann, Gemeindepräsident: Ressorts Präsidiales, Soziales, Liegenschaften – Roger Mella, Vizepräsident: Ressorts Hoch- und Tiefbau, Gemeindewerke – Esther Kreis: Ressorts Kultur und Freizeit, Einbürgerungswesen, Öffentlicher Verkehr – Benedikt Pöschel: Ressorts Sicherheit, Feuerwehr und Polizei, Gesundheit – Frank Rutishauser: Ressorts Finanzen, Steuern, Jugend anzeige

Revision der Gemeindeordnung Die im Jahr 2006 in Kraft gesetzte Gemeindeordnung ist den heutigen Anforderungen und der geltenden Rechtsordnung anzupassen. Die wichtigste Änderung besteht darin, dass die bisher selbstständigen und unselbstständigen, an der Urne gewählten Kommissionen aufgehoben werden. Sie sollen von Gemeinderats-Ausschüssen und beratenden Kommissionen ersetzt werden, welche – wenn nötig – ständig, sonst situativ aufgaben- und zielgerichtet vom Gemeinderat eingesetzt werden können. Dadurch können Geschäfte speditiver behandelt bzw. entschieden und der Dienst am Kunden weiter optimiert werden. An der Urne zu wählen sind damit im nächsten Frühjahr erstmals nur noch Gemeinderat, Rechnungsprüfungskommission und Friedens-

richterIn. Die geänderte Gemeindeordnung entspricht in der vorgeschlagenen Form weitgehend den in elf anderen Bezirksgemeinden zur Anwendung kommenden Gemeindeordnungen. Die Stimmberechtigten von Bonstetten werden zur Vernehmlassung eingeladen: (www.bonstetten.ch, Bereich Abstimmungen und Wahlen, Abstimmungsvorlage Revision Gemeindeordnung). Die Unterlagen können auch am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Die geänderte Gemeindeordnung soll dem Souverän an der Urnenabstimmung vom 22. September 2013 unterbreitet werden.

Festsetzung der Tempo30-km/h-Zonen im Schachenquartier Die Gemeindeversammlung bewilligte am 12. März 2013 die Einführung der

Tempo-30-km/h-Zonen im Schachenquartier. In der Auflagefrist sind gegen das Projekt zwei Einsprachen eingegangen. Diese konnten berücksichtigt werden, indem die Standorte zweier Signalisationselemente geändert werden. Die Festsetzung wird gemäss § 15 Strassengesetz während 30 Tagen in der Tiefbauabteilung öffentlich aufgelegt, ehe mit der Umsetzung begonnen werden kann.

Unterhaltsarbeiten Dorfstrasse 1- 17 Nach Ablehnung des Sanierungskredits Dorfstrasse an der Urnenabstimmung vom 3. März 2013 muss zum Schutz der Tragschicht der stark gerissene Deckbelag mit einem Kaltmikrobelag saniert werden. Diese Arbeiten sind trotz Ablehnung des Sanierungs-

kredites unumgänglich und können aus technischer und finanzieller Sicht nicht verschoben werden. Die Ausgaben von 40 000 Franken sind somit gebunden. Dieser Kaltmikrobelag ist eine Zwischenlösung bis zur definitiven Sanierung der Strasse mit einer voraussichtlichen Lebensdauer von 5 bis 8 Jahren. In dieser Zeit soll ein neues Sanierungsprojekt ausgearbeitet werden.

Geschwindigkeitskontrollen im 50 km/h-Bereich Die regelmässig durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen – vor allem auf der Stationsstrasse – zeigen ein wenig erfreuliches Bild: So erfolgten bei rund 3000 kontrollierten Fahrzeugen rund 200 Verzeigungen wegen Geschwindigkeitsübertretungen.


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Freitag, 19. Juli 2013

Der Job wird unterschätzt Sommerserie: Ein Tag als Mitarbeiterin im Dorfladen (2) So einfach, wie es aussieht, ist diese Tätigkeit nicht. Im «Laden Oberamt» in Kappel erlebte ich einen spannenden Tag mit vielen Herausforderungen – und war abends ganz schön müde. ................................................... von marianne voss Mein Arbeitsbeginn ist auf 7.30 Uhr abgemacht. Das ist komfortabel, denn der Denner Satellit, genannt «Laden Oberamt» – oder für mich einfach der Kappeler Dorfladen – öffnet seine Türen schon um 6 Uhr früh. Die erste Schicht beginnt also um 5.30 Uhr. 14 Personen arbeiten hier, und gut 3000 Artikel stehen zur Verfügung. Die Leiterin des Betriebs, Brigitte Manz-Wetli, reicht mir als Erstes einen roten Pullover, damit ich vom Outfit her ins Team passe. Und sie bringt mir ein Messer. «Wozu ein Messer?», frage ich. Sie lacht. Um die Schachteln zu öffnen, denn meine Arbeit sei jetzt zu Beginn das Nachfüllen der Frischprodukte. Zusammen mit Daniela öffne ich – eben mit besagtem Messer – Schachtel um Schachtel und fülle auf: Joghurts, Milch, Käse, Quark, Müesli, Aufschnitt, Würste und Fleisch. Das Wichtigste dabei ist, dass die neuen Produkte zuhinterst eingereiht werden. Die Kollegin erklärt mir, dass die Frischprodukte täglich, abends, auf das Ablaufdatum kontrolliert werden. «Und was abgelaufen ist? Wird das weggeworfen?» «Nein, nein», antwortet sie. Das gebe es selten. «Wir werfen noch essbare Lebensmittel nicht einfach weg.» Klar, verkaufen dürfe man sie nicht mehr. Unser weiteres Gespräch beim Nachfüllen dreht sich um den Wahnsinn, der mit den Ablaufdaten gefördert wird. Die meisten Lebensmittel sind mit dem Erreichen dieses Datums noch lang nicht verdorben. Dennoch werden sie häufig vom Konsumenten aus dem Kühlschrank unbesehen in den Abfall befördert. «Da fehlt es doch oft am gesunden Menschenverstand», meine ich.

Blitzgescheite Kasse Die Betriebsleiterin ruft mich zur Kasse. Jetzt ist mein Kopf gefordert. Diese Kasse ist zwar ein Computer und blitzgescheit, aber sie tut eben doch nur das, was ich ihr befehle. Wo ist bloss der Strichcode auf dieser Verpackung versteckt? Ich drehe und wende jede Schachtel, jedes Joghurt, jede Flasche

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und Büchse. Brigitte steht mit wachsamen Augen hinter mir und greift unterstützend ein, wenn es nötig ist. Solange es nur um das Finden des Strichcodes geht, ist es ja noch einfach. Eine grössere Herausforderung sind jene Lebensmittel, die ich selber codieren muss. Ist dies nun ein Weiss- oder Halbweiss-Brot? Oder jenes Brötli, wie nennt sich das? Auf einer mehrseitigen Liste finde ich die richtige Nummer. Die Kundinnen und Kunden sind wunderbar! Niemand wird ungeduldig. Es fallen keine faulen Sprüche, sondern nette Ermunterungen wie: «Guten Start!», «Jeder fängt mal neu an.», «Auch Sie lernen das noch.» oder einfach «Viel Glück!». Die Einsatz an der Kasse unter den wachsamen Augen von Betriebsleiterin Brigitte Manz-Wetli (rechts). (Bild Jakob Müller) Freundlichkeit ist in diesem Geschäft allgegenwärtig. Sie bis zum Wein. Und es kommen auch Ausweis verlangt werden, klären mich Rückblick wirkt ansteckend, vom Ladenteam auf die Leute vom Dorf, die mich kennen die Kolleginnen auf. die Kundschaft und umgekehrt. Brigit- – sollten. Doch was so ein roter PulloAbends denke ich an die Stunden im te erklärt mir dazu: «Diese Kultur ist ver ausmacht. Dorfladen zurück, an die unzähligen mir sehr wichtig. Ich möchte, dass sie Manche und mancher blickt an Abwechslungsreich «Grüezi», die vielen kurzen Gespräche, von allen im Team bewusst gelebt und mir vorbei und hört mein «Salü» nicht. und verantwortungsvoll die körperliche Arbeit, den gefordergepflegt wird.» Auch die Nachbarin erkennt mich zu- Gegen Mittag wird es ruhiger und für ten Kopf, die ganz verschiedenen KunIch kenne diesen Dorfladen als erst nicht. Dann lacht sie aber und mich eiskalt. Ich fülle die Tiefkühlpro- dinnen und Kunden. Oftmals wird Kundin und schätze das fröhliche sagt: «Das ist wohl kaum dein neuer dukte auf: Pizzas, Fischstäbchen, Erbs- über die Arbeit im Verkauf gelächelt. «Grüezi Frau Voss!», «Guete Morge!» Job! Du hast dir sicher wieder irgend- li, Glace. Danach müssen noch einige Nach diesem Tag finde ich, zu Unoder «Hoi Marianne» immer sehr. Ich etwas Spezielles ausgedacht.» Andere Caffè Latte in den Getränke-Kühler. recht. Der Job wird unterschätzt. Wer fühle mich willkommen. Und so sage mustern mich stumm mit ungläubi- «Ob mir heute wohl kein Fauxpas pas- ihn gut macht, investiert viel: Kraft, ich an diesem Freitag als Mitarbeiterin gen Blicken oder fragen: «Was machst siert?», denke ich – und in dem Mo- Engagement und Köpfchen. Ich jedenunzählige Male «Grüezi» oder «Danke, du denn hier?» ment ist der Becher am Boden zer- falls bin nach diesem Tag hundemüde. Adieu und en schöne Tag». Und die guInzwischen habe ich an der Kasse schellt. Aber es hat Spass gemacht. ten Wünsche kommen zurück. neue Herausforderungen zu meistern: Kurz darauf darf ich dafür mit der Retouren von Flaschen oder herabge- Putzmaschine durch den Laden kursetzte Artikel. Und die Alterskontrolle ven und nicht nur meine Pfütze, sonWas machst du denn hier? bei Alkohol-Käufen. Daran gewöhne dern auch anderen Schmutz beseitiUm 9 Uhr ist das Geschäft plötzlich ich mich nicht. Die Kasse «fragt» näm- gen. Schliesslich fülle ich noch die Gevoll. Vorwiegend Männer, viele in Ar- lich jeweils nach dem Alter und ist oh- tränke in den Regalen auf und belade beitskleidung kaufen ihren Znüni. Sie ne Bestätigung nicht weiter bedienbar. mit Reto den grossen Kühlwagen, den In der diesjährigen Sommerserie stehen mit einem Getränk, einem Zum Spass frage ich also den älteren er am Abend noch zu einem Fest brinüben sich Journalisten für einen Sandwich oder einem Brötchen und bärtigen Herrn, ob er sicher schon 18 gen wird. «Ja, bei uns machen alle alTag in einem anderen Beruf. Bisher einer Packung Aufschnitt zur Kasse. Jahre alt sei? Er freut sich amüsiert les», bestätigt er meine Vermutung. erschienen: «Bunt, bunt, bunt, sind Später kommen die Hausfrauen und über das Kompliment. Bei Jugendli- Dadurch sei die Arbeit auch sehr aballe meine Kleider…» (Urs E. Kneu-männer mit grösseren Einkäufen, chen müsse diese Kontrolle aber wirk- wechslungsreich. «Und verantworbühl als Maler, 16. Juli). vom Katzenfutter über Frischprodukte lich strikt durchgesetzt und auch ein tungsvoll», ergänze ich.

Ein Tag in einem anderen Beruf


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Freitag, 19. Juli 2013

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15 Jahre lang mit Herzblut Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten unterrichtet Sonderpädagogische Tagesschule in Zwillikon: Tobias Sonderegger wird pensioniert Der Primarlehrer und Theaterpädagoge Tobias Sonderegger war 16 Jahre an der Sonderpädagogischen Tagesschule für Wahrnehmungsförderung in Zwillikon tätig, nun geht er in den Ruhestand. In seinem ersten Jahr an der Schule unterrichtete er das Fach «Musik und Bewegung». Im Verlauf dieses Schuljahres gab es viele Schüleranfragen und die Bildungsdirektion erteilte der Sonderschule die Bewilligung, eine dritte Gruppe zu eröffnen. Auf die Anfrage der Schulleitung, ob Tobias Sonderegger diese übernehmen wolle, gab er eine positive Antwort. 15 Jahre unterrichtete er mit Herzblut Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten an der Sonderpädagogischen Tagesschule für Wahrnehmungsförderung in Zwillikon. Tobias Sonderegger war ein sehr engagierter Lehrer und bereitete sich intensiv auf die Stunden vor. Nicht selten kam es vor, dass er auch am Abend spät oder am Wochenende in der Schule anzutreffen war. Im Klassenzimmer war ihm wichtig, dass die Kinder anständig und wertschätzend miteinander umgingen. Das war oft harte Knochenarbeit und eine grosse Herausforderung. Auch leitete er verschiedene Projekte. Zum Beispiel führte er jedes Jahr mit den Schülern ein Klassenlager durch, organisierte Lese-

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abende und als leidenschaftlicher Theaterpädagoge prägte er die zweimal jährlich stattfindenden Theatervorstellungen.

Theater als Abschiedsgeschenk für sich selber Der Höhepunkt der Theatervorstellungen war in diesem Frühling das Theater «Räuber Knatter Ratter», das er mit allen Kindern und Lehrpersonen der Schule entwickelte und mit unglaublichem Erfolg umsetzte. Tobias Sonderegger sagte selber, dass bei diesem Theater alles aufgegangen und es so herausgekommen sei, wie er es sich gewünscht hatte. Das grösste Abschiedsgeschenk hat er sich also selber gemacht. Der letzte Schultag war ein ganz besonderer Schultag für Tobias Sonderegger. Nach der 10-Uhr-Pause verabschiedete sich jede der drei Gruppen einzeln von ihm. Die erste Gruppe stellte ihm verschiedene Aufgaben. Er musste unter anderem mit fünf Papierkugeln dreimal in einen Eimer treffen, Rätsel lösen oder ohne die Hände zu benützen drei Zündhölzer vom Tisch in eine Zündholzschachtel transportieren … Wenn ihm etwas nicht gelang, musste er eine Strafarbeit machen. In der zweiten Gruppe wurden Gedichte von Peter Bichsel vorgetragen und passende Zeichnungen dazu überreicht. Seine eigene Gruppe verwöhnte ihn mit einem fei-

Tobias Sonderegger wurde von seiner eigenen Gruppe mit Cappuccino und selbstgemachten Süssigkeiten verwöhnt. (Bild zvg.)

nen Cappuccino und selbstgemachten Süssigkeiten. Die offizielle Verabschiedung fand anschliessend, umrahmt von kurzen Darbietungen der Schüler und Schülerinnen, durch die Schullei-

terin und den Stiftungsratspräsidenten statt. Tobias Sonderegger fühlt sich zu jung, um aufzuhören mit Arbeiten. Zum Theaterspielen, Wandern, Berg-

steigen, Geigespielen und Gedichte auswendig Lernen wird er aus diesem Grund auch Projekte suchen, bei denen er mitmachen oder die er leiten kann.


Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung Teresa Mele

Manuel Stierli Landmaschinenmechaniker

8912 Obfelden Bachstrasse 27 www.wmahler.ch

Lieber Manuel Wir gratulieren dir recht herzlich zu deiner bestandenen LAP. Wir freuen uns, dass du auch weiterhin in unserem Team bleibst.

Dein Team

Herzliche Gratulation zur bestandenen Lehrabschlussprüfung! Wir danken dir für deine tatkräftige und ausgezeichnete Mitarbeit in den letzten drei Jahren. Wir wünschen dir auf deinem weiteren Lebensweg von ganzem Herzen alles Gute!

Sandro Lehmann Montage-Elektriker EFZ aus Ottenbach hat seine 3-jährige Berufslehre als Montage-Elektriker EFZ erfolgreich abgeschlossen. Das Team der Elektro Ackermann GmbH, Ottenbach gratuliert dem jungen Berufskollegen herzlich zur bestandenen Prüfung und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Vanessa Baer, Lars Kessler, Daria Arnold (v.l.n.r.) Liebe Vanessa und Daria, lieber Lars, wir gratulieren euch herzlich zum bestandenen Qualifikationsverfahren und wünschen euch alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg.

Marco Vollenweider Durchhalten und Engagement haben sich ausbezahlt – wir gratulieren Marco Vollenweider herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung.

Vielen Dank für 3 tolle Jahre! Euer KOLB-Team Hedingen

Herzlichen Glückwunsch Wir gratulieren zur bestandenen Lehrabschlussprüfung. Von links nach rechts: Kristina Kutlesa, Detailhandelsassistentin EBA, Volg Maschwanden, Corina Wolfisberg, Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Ottenbach Patcharee Phuiphong, Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Wettswil Saskriya Ravichandran, Detailhandelsassistentin EBA, Volg Knonau Danka Kostadinovic, Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Hausen am Albis Nicht auf Foto: Milos Djordjevic, Detailhandelsfachmann EFZ, Volg Mettmenstetten Andrea Bättig, Detailhandelsfachfrau EFZ Volg, Hedingen Angelica Correa, Detailhandelsassistentin EBA, Volg Aeugst

Wir gratulieren ganz herzlich unserer Lernenden

Natascha Marty die ihre Lehre als Buchhändlerin bei uns erfolgreich abgeschlossen hat! Wir wünschen ihr alles Gute für die neue Herausforderung als Abteilungsleiterin bei Lüthy in Wädenswil. Das Team der Buchhandlung Scheidegger


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Freitag, 19. Juli 2013

Die Pfarrhaustanne musste weichen

Beschwerde abgewiesen

Fäll-Aktion mit Kran in Mettmenstetten

Bezirksrat entscheidet im Sinne der DV des Spitalzweckverbands

Dem mächtigen Baum im Garten des reformierten Pfarrhauses Mettmenstetten hat am vergangenen Mittwoch das letzte Stündlein geschlagen.

Der Bezirksrat hat über die Aufsichtsbeschwerde von Ex-Spitaldirektor Ruedi Wegmann und Ex-Spitalleitungsmitglied Annina Hess-Cabalzar entschieden. Kritisch hinterfragt werden im Beschluss die hohen Kommunikationskosten, ansonsten blitzen die Beschwerdeführer ab.

zwei Wipfel zierten. Die mächtige Tanne jedenfalls überragte das reformierte Pfarrhaus Mettmenstetten bei Weitem und an Jahren wird sie, so schätzt Pfarrer Andreas Fritz, um die einhundert bis einhundertfünfzig auf Ganz schön gross war sie gewachsen, dem Buckel gehabt haben. Seit vergangenem Mittwoch nun geauch wenn einst ein Blitz ihren Wipfel geteilt hatte und den ansonsten mono- hört das Bild der doppelwipfligen, impodial wachsenden Nadelbaum seither mergrünen und tief wurzelnden Riesin hinter dem Pfarrhaus der Vergangenheit an. Sie musste den neu entstehenden Häusern auf der Wiese neben dem Pfarrhaus weichen. Ihre ausladenden Äste reckten weit ins Nachbargrundstück hinein, zudem warf der stattliche Baum auch einen hinreichend grossen Schatten. Entsprechend musste zum stückweisen Fällen der Tanne ein Teleskopkran eingesetzt werden. «Schade», meint Hanna Eichenberger, «denn für mich und für viele andere war die grosse Tanne im Pfarrgarten ein Die mächtige, doppelwipflige Tanne hinter dem reformier- Wahrzeichen von Mettmenstetten». ten Pfarrhaus Mettmenstetten wurde am vergangenen (kb.) Mittwoch gefällt. (Bild Urs E. Kneubühl)

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................................................... von thomas stöckli Die Vorwürfe von Annina Hess-Cabalzar und Ruedi Wegmann sind vielschichtig: Die Rechtsform hätte bereits mit der Inkraftsetzung der neuen Spitalfinanzierung und der Revision des Krankenversicherungsgesetzes auf den 1. Januar 2012 angepasst werden müssen. Das Stimmvolk solle die verschiedenen möglichen Rechtsformen neutral aufgezeigt bekommen und selber entscheiden. Kritisiert wird unter anderem, dass mit Bertram Thurnherr ein vehementer Verfechter der Variante mit zwei Aktiengesellschaften zum Leiter des Projekts «Umwandlung Zweckverband in Aktiengesellschaften» bestimmt wurde. Weiter kreiden die Beschwerdeführer an, dass Mittel aus dem Budget des Spitals ohne Submissionsverfahren für eine «Politkampagne» zweckentfremdet wurden. Die Delegiertenversammlung des Zweckverbands hält dagegen, dass die Stossrichtung der Vorlage ausreichend demokratisch legitimiert sei. Weiter war der Grundsatzentscheid für zwei

Die Delegierten des Spitalzweckverbands sprachen sich an der Versammlung vom 4. Juli einstimmig für die neue Rechtsform aus. (Archivbild) Aktiengesellschaften gefallen, bevor die Projektleitung an Bertram Thurnherr übertragen wurde. Die Kommissionsmassnahmen schliesslich hätten den Zweck verfolgt, die Vorlage den Stimmberechtigten sachlich korrekt zu erläutern.

Keine Rechtsverletzung «Keine Interessenskonflikte» ortet der Bezirksrat um Bertram Thurnherr, welcher die Rechtsformänderung nach aussen vertritt. Weiter hält er es für vertretbar, dass für Kommunikation und PR ein Fachmann beauftragt wurde, da es sich um ein äusserst komplexes Geschäft handelt. «Die vorliegend

dafür aufgewendeten Kosten erscheinen zwar als sehr hoch, daraus kann jedoch noch keine Rechtsverletzung abgeleitet werden», heisst es im Bezirksrats-Beschluss vom 15. Juli. Die Beschwerdeführer blitzen mit ihren Beanstandungen ab. Und nicht nur das: Weil es ihnen nach Ansicht des Bezirksrats nicht nur um öffentliche, sondern auch um persönliche und private Interessen ging, müssen Ex-Spitaldirektor Ruedi Wegmann und Ex-Spitalleitungsmitglied Annina Hess-Cabalzar die 2423 Franken Verfahrenskosten übernehmen. Der Entscheid ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Es bleibt die Option auf einen Rekurs beim Regierungsrat.

Blütenbrötchen zum Mittagessen Ferienplausch-Kurs lehrt über Pflanzen Sei es ein Besuch bei der Feuerwehr oder ein Babysitterkurs – die ganzen Sommerferien hindurch können Kinder und Jugendliche mit dem Ferienplausch von Pro Juventute verschiedene Angebote nutzen. ................................................... von zainab hamad *

Bibliothekarin Sheila Lanz (links) und Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie und Verwaltung am Kispi-Rehazentrum in Affoltern, mit einigen der lesefreudigen Schüler aus Obfelden. (Bild Thomas Stöckli)

Kinder lesen für den guten Zweck

«Was für eine Pflanze hilft gegen Sonnenbrand?», fragt ein kleiner Knabe wissbegierig. Daraufhin pflückt Eva Leumann ein Blatt aus der Wiese und sagt: «Das ist eine Placke. Die bleibt immer kühl und deshalb hilft sie gegen Sonnenbrand.» Am vergangenen Mittwoch fand in Ottenbach ein Ferienplausch-Kurs für sechs- bis zehnjährige Kinder statt. In diesem Kurs sollen die Kinder mehr über die Natur und etwas über verschiedene Pflanzen erfahren. Sie lern-

ten Pflanzen kennen, die bei Verletzungen, Insektenstichen und bei Blasen an den Füssen nützlich sein können. Eva Leumann sagt: «Mir ist es wichtig, dass die Kinder erfahren, dass man nicht für jede kleinste Wunde zum Arzt gehen oder eine Salbe kaufen muss. Oftmals macht eine einfache Pflanze schon etwas aus.» Auf dem Weg in den Wald sammelt die Leiterin verschiedene essbare Blüten. Mit diesen Blüten werden später Blütenbrötchen belegt – zum Mittagessen. Eva Leumann lehrt die Kinder die Natur gut zu behandeln. Die Kinder sind sehr interessiert und stellen viele Fragen. «Ich habe an diesem Kurs teilgenommen, weil ich gerne in der Natur bin», sagt eines der Mädchen glücklich. * Die Autorin ist 17 Jahre alt und absolviert beim «Anzeiger» ein Orientierungspraktikum, bevor sie nach den Sommerferien ihre Ausbildung in der Fachmittelschule beginnt.

Sponsorenlesen zum 30-Jahre-Jubiläum der Bibliothek Obfelden «Kinder lesen für Kinder»: Durch Sponsorensammeln und eifriges Lesen haben 33 Obfelder Schüler 1000 Franken zusammengebracht. Das Geld geht ans Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern. ................................................... von thomas stöckli Anfang Mai hatte Bibliothekarin Sheila Lanz das diesjährige Leseprojekt vorgestellt. Während sonst jeweils die Leser selbst belohnt wurden, konnten sie diesmal anderen Kindern etwas

Gutes tun. Kindern, denen es nicht so gut geht. «Die Hälfte der Kinder ist bei uns, weil sie einen Unfall hatten», verrät Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie und Verwaltung am Kispi-Rehazentrum in Affoltern. Meistens seien es schwere Schädel-Hirn-Verletzungen. Die Kinder können sich so nicht mehr lange konzentrieren und seien kaum in der Lage, ein Buch zu lesen.

Für Park des Rehabilitationszentrums Rund 150 Bücher haben die Obfelder Schüler für den guten Zweck gelesen. Jedes der 33 beteiligten Kinder zwei bis zehn Bücher. «Ich finde das genial

von euch», lobte Sheila Lanz. Wie üblich bei Leseprojekten haben mehrheitlich Mädchen mitgemacht. Einige Ausnahmen bestätigen die Regel: schliesslich war es ein Knabe, der die höchste Spendensumme generierte – und dies nicht nur, weil er besonders fleissig Sponsoren akquiriert hat. «Ich hoffe, ihr hattet auch Spass am Lesen», so Ruth Meierhofer. Dann erzählt sie, dass die Spendensumme für die Aussenanlage beim Rehabilitationszentrum verwendet werde, konkret für Spielgeräte und Tiere. Und ganz leer gingen übrigens auch die Leser nicht aus: Für ihr Mitwirken bekamen sie alle einen «Schoggitaler».

Unterwegs zwischen Ottenbach und Zwillikon: Eva Leumann und die Kinder ihres Ferienplausch-Kurses. (Bild Zainab Hamad)


Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung Moreno Di Nolfi

Denja di Maio Fachfrau Betreuung

Verein Barabu Stationsstr. 4, 8906 Bonstetten Tel. 043 536 75 77 www.barabu.org

Yasmin Lehmann

AutomobilMechatroniker

Wir gratulieren Denja di Maio zur bestandenen Abschlussprüfung als Fachfrau Betreuung Fachrichtung Kind und wünschen ihr für die Zukunft nur das Allerbeste.

Kauffrau Liebe Yasmin Sie haben Ihre kaufmännische Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden. Dazu gratulieren wir Ihnen sehr herzlich und freuen uns riesig mit Ihnen.

Das Hächler-Team gratuliert Moreno Di Nolfi zum erfolgreichen Bestehen des Qualifikationsverfahrens als Automobil-Mechatroniker. Super gemacht Moreno!

Das ganze Zingg-Transporte-AG-Team

Maienbrunnenstrasse 16 8908 Hedingen Telefon 044 763 77 60

René Hächler AG 8912 Obfelden

Julijan Priselac

Marco Grilli

Manuela Huber

Anlagen- und Apparatebauer

Tiermedizinische Praxisassistentin

Das Team der Borschberg + Käser AG gratuliert dir herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss und wünscht dir alles Gute für die Zukunft und viel Freude an deinem Beruf.

Wir gratulieren dir herzlich zur erfolgreich bestandenen Berufsausbildung als Tiermedizinische Praxisassistentin. Praxisteam Tierklinik Dennler AG

Tierklinik Dennler AG Poststrasse 2 8910 Affoltern am Albis

Borschberg + Käser AG Friedgrabenstrasse 7, 8907 Wettswil Tel. 044 701 81 61, www.bundk.ch

Purple mask, 8910 Affoltern am Albis

herzlichst Frau Vich Sadie

das ganze Team der «Kindergrippe Knirpsen Villa» gratuliert euch herzlich zu eurem erfolgreichen Lehrabschluss. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit

Nastassja für die, in Ihrem Betrieb absolvierte 3-jährige kaufmännische Ausbildung, sowie für das erfolgreiche

Liebe Janine

Bestehen der Lehrabschluss-

Wir gratulieren Dir von ganzem Herzen zur bestandenen Prüfung als Floristin.

Jan Wetli

Markus Marty

Wir gratulieren Jan Wetli ganz herzlich zur hervorragend bestandenen Lehrabschlussprüfung als Elektroinstallateur EFZ.

Wir gratulieren Markus Marty ganz herzlich zur hervorragend bestandenen Lehrabschlussprüfung als Elektroinstallateur EFZ.

Das ganze GarageWinter-Team gratuliert Marco Grilli zur erfolgreich bestandenen Prüfung als Automobil-Mechatroniker. Besten Dank für die tolle Zusammenarbeit und alles Gute für die Zukunft.

Liebe Michelle und liebe Anita

Purple Mask gratuliert

prüfung als Kauffrau.

AutomobilMechatroniker

Peter, Beatrice und Sandrina Bruderer

Albisstrasse 30, 8932 Mettmenstetten

Noemi Panagiotidis Büroassistentin EBA Wir gratulieren Noemi Panagiotidis ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als Büroassistentin EBA

Die nächste Seite «Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung» erscheint am 26. Juli 2013. Inseratenannahmeschluss: 19. Juli 2013

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Gewerbe

«Strandliegen»

Für Geniesser

Die Badi Obfelden wurde zum Saisonstart mit Stühlen und Liegen ausgestattet. > Seite 13

Brunch zum Nationalfeiertag auch auf drei Ämtler Bauernhöfen. > Seite 14

ratgeber

Die unterschätzte Energieeffizienz-Massnahme

................................................... von andreas haller *

Solare Wärme optimal eingesetzt und genutzt Wie eingangs erwähnt, ist aber auch der Endenergiebedarf für Warmwasser beträchtlich. Hier kann eine Sonnenkollektor-Anlage einen kosteneffektiven Beitrag leisten. Richtig dimensioniert kann mit vergleichsweise moderaten Investitionen ein signifikanter Effizienz-Effekt erreicht werden. Der Schlüssel hierfür sind Sonnenkollektor-Vorwärmanlagen, die einen angemessenen Energieanteil von ca. 15 bis 20 % bei der Brauchwassererwärmung abdecken. So werden auch im Sommer keine ungenutzten Überschüsse erzeugt. Dazu werden relativ kleine Kollektorfelder und Speicher vor die bestehende Warmwasseraufbereitung installiert. Das so vorgewärmte Brauchwasser wird konventionell auf die Komforttemperatur nachgeheizt.

Kostenvergleich energetische Effizenz-Massnahmen Der konkrete Vergleich soll das Kosten-Nutzenverhältnis der Warmwas-

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Ottenbacherin brilliert Schweizer Meisterschaft der Polizeireiter: 3. Schlussrang für Simone Sidler. > Seite 19

«Superhorn» im Coopark Affoltern Konzert mit dem grössten Alphorn der Welt eröffnet Ausstellung ................................................... von zainab hamad *

Warmwasser-Vorwärmung mit Sonnenkollektoren.

Die Verbesserung der Energieeffizienz ist die wichtigste Säule der Energiestrategie 2050 des Bundes. Die Vernehmlassung des ersten Massnahmenpaketes für den schrittweisen Umbau der schweizerischen Energieversorgung ist abgeschlossen. Nach Bereinigung der Vorlage wird der Bundesrat voraussichtlich im September 2013 seine Botschaft ans Parlament verabschieden. Die darin genannten Etappen und Ziele sind ambitioniert, technisch aber machbar. Zentral gilt es, den Energie- und Stromverbrauch pro Person zu senken, den Anteil fossiler Energie zu reduzieren und die nukleare Stromproduktion durch Effizienzgewinne und den Zubau erneuerbarer Energien mittelfristig zu ersetzen. Vom heutigen Energiebedarf der Schweiz entfallen rund 37% der Endenergie auf die Erzeugung von Raumwärme (232 PJ) und Warmwasser (47 PJ). Zwar gibt es bereits Gebäude, die mehr Energie produzieren als benötigen: sogenannte Plus-Energie-Bauten. Dennoch, die meisten der bestehenden Wohngebäude verbrauchen noch immer viel zu viel nicht erneuerbare Energie. Die energetische Sanierung von Bestandsbauten ist also dringender denn je. Der Kanon der Energieeffizienz-Massnahmen ist bekannt: Fassadendämmung, Dachdämmung, neue Fenster, Kellerdeckendämmung und Heizungssanierung. Damit kann der Energiebedarf für die Raumwärme signifikant gesenkt werden. Die Eingriffe in das Gebäude bei einer solchen Totalsanierung und die Investitionen sind allerdings beträchtlich und erfordern eine professionelle Projektabwicklung. Das ist sicher mit ein Grund, weshalb die Renovationsrate chronisch zu tief ist.

Freitag, 19. Juli 2013

Andreas Haller, Geschäftsbereichsleiter Sonnenenergie-Systeme der Ernst Schweizer AG, Metallbau. (Bild zvg.) ser-Vorwärmung (WW-VW) als Energieeffizienz-Massnahme im Mehrfamilienhaus (MFH) aufzeigen. Zur Analyse wurde ein dokumentiertes Renovationsprojekt herangezogen (Quelle: Stiftung Klimarappen/Flyer «Der Königsweg der Gebäudesanierung», Gebäudehülle Schweiz). Bei diesem MFH sind alle möglichen Wärmedämm-Massnahmen realisiert worden. Die Investitionskosten, die Lebensdauer der Massnahmen und die eingesparte Menge an fossilen Brennstoffen sind im Detail dokumentiert. Die WW-VW wurde rein rechnerisch, aber basierend auf der langjährigen Erfahrung der Ernst Schweizer AG, den Wärmedämm-Massnahmen gegenübergestellt. Als Massstab wurden die Investitionskosten pro eingespartem Liter Heizöl über die Lebensdauer herangezogen. Dabei zeigt sich, dass mit der WW-VW ein sehr guter Wert von unter 70 Rappen Kosten pro eingespartem Liter Heizöl erreicht wird. Somit ist diese Massnahme eigentlich bereits rentabel; der aktuelle Heizölpreis steht bei über 1 Franken pro Liter. Ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis haben nur die Massnahmen Kellerdeckenisolation und Fassadenisolation. Wobei eine Fassadenisolation ein sehr umfangreiches Projekt darstellt und hohe Investitionskosten bedingt. Der Vergleich zeigt die Grössenordnung. Nicht berücksichtigt sind mögliche finanzielle Förderungen, Steuerabzüge, Überwälzungen auf die Mietpreise sowie Unterhaltskosten. Trotzdem zeigt dieser Vergleich klar, dass die WW-VW mit Sonnenkollektoren im MFH bei energetischen Sanierungen mehr als nur eine prüfenswerte Option darstellt und eine finanziell attraktive Massnahme ist. Fazit: Eine Sonnenkollektor-Anlage zur Vorwärmung von Warmwasser im MFH braucht den Kostenvergleich mit konventionellen EnergieeffizienzMassnahmen nicht zu scheuen. Dazu ist die Installation einer Vorwärmanlage praktisch unabhängig von anderen Effizienzmassnahmen und das Investitionsvolumen und die Komplexität sind überschaubar. * Der Autor ist Geschäftsbereichsleiter Sonnenenergie-Systeme der Ernst Schweizer AG, Metallbau.

«Ich habe mein Mittagessen extra so geplant, dass ich mir das Alphorn anhören kann», sagt eine ältere Dame, die am Dienstagmittag, 17. Juli, im Coop Restaurant sitzt. Ihren Platz hat sie so gewählt, dass sie eine gute Sicht auf das Schauspiel hat. Luzerner Walter Sigrist spielte im Coopark in Affoltern nämlich auf dem grössten Alphorn der Welt. Bis auf 47 Meter kann es verlängert werden. Ausgestellt ist es mit einer Länge von «nur» 14 Metern, doch auch so besetzt es fast den ganzen Eingangsbereich des Einkaufszentrums. «Das Alphorn besteht aus Fichtenholz und wiegt etwa 250 kg», sagt Walter Sigrist stolz. Das «Superhorn» hat es bis ins Guinness-Buch der Weltrekorde geschafft. Leidenschaftlich beginnt Walter Sigrist zu spielen, die Zuschauer lauschen den tiefen Tönen gespannt und applaudieren nach jedem Stück begeistert. Eine Stunde lang spielt Walter Sigrist.

Walter Sigrist und sein «Superhorn» im Coopark Affoltern. (Bild Zainab Hamad) Das «Superhorn» kann bis zum 27. Juli im Coopark bestaunt werden. Im Rahmen der Ausstellung «Für die Liebe zur Natur» bietet sich zudem Gelegenheit, eine Plastik-Kuh zu melken – dafür gibt es ein Joghurt geschenkt. Weiter lockt ein Wettbewerb mit tol-

len Preisen. Man muss nur die Jahresringe von einem Stück Holz schätzen. * Die Autorin ist 17 Jahre alt und absolviert beim «Anzeiger» ein Orientierungspraktikum, bevor sie nach den Sommerferien ihre Ausbildung in der Fachmittelschule beginnt.

22 Neubauwohnungen in Zwillikon Spatenstich zur Überbauung im Haldenrain Letzten Montag, punkt 11.43 Uhr erfolgte der offizielle Spatenstich zur grösseren Überbauung im Haldenrain, Zwillikon. Nach kurzer Instruktion durch den Maschinisten stiess Frau Delilah Sanchez von der LDJ Immobilien AG in Baar, die Baggerschaufel ins Erdreich und gab damit «Bahn frei» zu den umfangreichen Bauarbeiten für insgesamt 14 Eigentums- und 8 Mietwohnungen. Nacheinander folgten nun Architekt Riccardo Romano von der architekturfabrik gmbh in Obfelden, René Schnüriger, Verkaufsbeauftragter, sowie Angehörige dem Beispiel und betätigten die Baggerschaufel. Beim gemeinsamen Mittagessen ergab sich die Gelegenheit, Fragen zum Objekt zu erörtern und die Vorfreude zu geniessen.

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Beim Spatenstich von links: Delilah Sanchez, Riccardo Romano und René Schnüriger. (Bild zvg.) Sämtliche Wohnungen erhalten eine schöne und grosszügige Ausstattung sowie grosse, nach Süden ausgerichtete Terrassen mit offener Fensterfront und Blick ins Grüne. Die Wohnungen im Obergeschoss verfügen zudem über eine herrliche Fernsicht. Die

drei Häuser im Minergie-Standard werden mittels Erd-Wärmepumpen individuell beheizt. Ein sicher gelungenes Projekt für die zu erwartenden Neu-Zwilliker. (pd.) Infos unter www.haldenrain.info.


gewerbe

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrer Jürg Ebert Wyttenbach Pfarramtsvertretung bis zum 25. Juli: Pfarrer Hanns Walter Huppenbauer, Loorenstr. 25 b, 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 760 18 08

Sonntag, 21. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach, Pfr. Jörg Ebert Fahrdienst Arthur Bozzola Telefon 044 761 08 32 www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 20. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 21. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach, Pfr. J. Ebert 9.30 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche, vor der Post und vor dem Volg in Zwillikon

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller und Angela Bozzola, Organistin

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 21. Juli 9.30 Regional-Gottesdienst in Rifferswil «Am ersten Tag sollst du ruhn» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi Montag, 22. Juli 14.00 Foto-Treff Seniorenferien

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 21. Juli 10.00 Tauferinnerungs-Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder für Familien mit kleinen Kindern, anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus

Sonntag, 21. Juli 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Das Bild über dem Bett der Eltern» Fahrdienst: Anmeldung, 20. Juli, Telefon 044 700 17 75

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 21. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrer Urs Boller Fahrdienst auf Anfrage bei P. Risold 043 333 92 67 Amtswoche Pfarrer Urs Boller Affoltern 044 760 11 23

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 21. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Mittwoch, 24. Juli Kein offenes Singen während den Sommerferien Donnerstag, 25. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 25. Juli 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfarrer Thomas Maurer Liedpredigt über das wunderbare Sommerlied RG 537 «Geh aus mein Herz und suche Freude» und seinen Dichter Paul Gerhardt, ein Mann zwischen Trauer und Lebensfreude Mittwoch, 24. Juli 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus Amtswoche: Vikar Fabio Carrisi

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 21. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt: Pfrn. Thomas Maurer

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottesdienst zusammen mit der Mission am Nil Pfarrer Andreas Fritz und Pfarrer Heinz Schmitt Orgel Silvia Jenny www.ref-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 20. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 21. Juli 9.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 21. Juli 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 23. JuLi 19.30 Abendmesse

Checkübergabe im Jumpin: Thomas Kölliker, Leiter der Raiffeisen-Geschäftsstelle Mettmenstetten (links) und Jumpin-Betriebsleiter Adreas Isoz. (Bild zvg.)

9000 Franken für den Nachwuchs «Hands-up»: erfolgreiche Aktion von Raiffeisen Die im dritten Jahr durchgeführte Verkaufsaktion «Hands-up für den Schweizer Nachwuchs» war wiederum sehr erfolgreich. Nun gibts 9000 Franken für den Nachwuchs im Mettmenstetter Jumpin. Mit 42 000 verkauften Mützen, Handschuhen und Schals flossen insgesamt 210 000 Franken in den Spendentopf, denn pro verkauften Artikel spendete Raiffeisen fünf Franken für den Schweizer Schneesport-Nachwuchs. Mit der von Raiffeisen ins Leben gerufenen Aktion wird so zum Beispiel für das Jumpin in Mettmenstetten die Si-

cherheitsinfrastruktur verbessert. Thomas Kölliker, Mitglied der Bankleitung und Leiter der Raiffeisen-Geschäftsstelle Mettmenstetten der Raiffeisenbank Cham, überreichte im Jumpin einen Check über 9000 Franken. Empfänger: Jumpin-Betriebsleiter Andreas Isoz, Chef Freestyle im Zürcher Skiverband (ZSV): «Das Geld können wir gut gebrauchen für die Infrastruktur des Regionalkaders des Zürcher Skiverbandes in den Sparten Freestyle, Freeski und Skiakrobatik», sagt Isoz. «Die Nachwuchsförderung wird bei Raiffeisen seit vielen Jahren grossgeschrieben. Als grösster Nachwuchssponsor unterstützt die Bank lokal und regional über 20 000 Nachwuchs-

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 20. Juli 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 21. Juli 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 21. Juli 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski 14.30 Taufe von Annina Zbinden in Knonau

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottsdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 21. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 21. Juli 9.45 Gottesdienst «Nachfolge» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti Kids-Treff-Ferienprogramm Montag, 22. Juli 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 24. Juli 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 21. Juli 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Pfingstgemeinde Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 21.Juli 10.00 Gottesdienst mit Claude Schmid Ferien-KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 21. Juli 10.30 Gottesdienst Sonntagsschule

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach,

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Wärmetechnische Gebäudesanierung Ihres Einfamilienhauses, umfassend: – Dach/Fassade/Fenster/alternative Heizsysteme/Solar- und Fotovoltaikanlagen/Steuer- und Finanzierungsberatung Erfahrener Architekt und GU realisiert mit qualifizierten Handwerkern die von Ihnen gewünschten Sanierungen. Gerne erwarte ich Ihren Anruf. Herbert G. Küng, Architekt HTL Telefon 044 761 25 44

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sportler», ergänzt Thomas Kölliker. Davon profitieren Skiregionalverbände, nationale Leistungszentren und Swiss-Ski-Disziplinen. 22 interessante Projekte im Nachwuchsbereich können mit dem gesamtschweizerischen Erlös mitfinanziert werden und helfen so, die Trainingsbedingungen zu optimieren. Die Aktion wird auch in der kommenden Saison 2013-2014 weitergeführt mit dem neuerlichen Ziel, dem Nachwuchs bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Die Artikel sind ab Dezember 2013 wieder bei den Raiffeisenbanken erhältlich und werden an verschiedenen Skiweltcup-Events verkauft. (pd.)


Vermischtes

Freitag, 19. Juli 2013

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Rollerfahrer schlecht geschützt Gemäss der Schweizerischen Fachstelle für Zweiradfragen ist die Hälfte der Rollerfahrer mit ungenügener Schutzbekleidung unterwegs. Mit fatalen Folgen bei einem allfälligen Sturz oder einer Kollision.

Noch ist die ganze Länge offen, doch nun wird das Stockwerk in sechs Wohn-Einheiten unterteilt. (Bilder Thomas Stöckli)

«Kenne das Gebäude seit 40 Jahren» Stehli Seiden in Obfelden: Barbara Stehli führt durchs Langhaus «Ich kenne das Gebäude seit 40 Jahren», verrät Barbara Stehli. «Es hat so viel erlebt. Es hat so lange seinen Dienst erfüllt. Mit Wehmut führt sie durchs Gebäude, zeigt so manches Bijou, so manche Besonderheit. Etwa, wie Zwischenböden aufgehängt wurden, damit keine Säulen den Maschinen im Weg stehen. Möglichst viele dieser Details sollen beim laufenden Umbau erhalten bleiben, aber nicht alles lässt sich mit den modernen Ansprüchen an Sicherheit und Wohnqualität vereinen. Vom Geist der früheren Tage dürfte deshalb wenig übrig sein, wenn in 50 Wochen die ersten Mieter einziehen. Aktuell laufe die Feinplanung, «bis zum letzten Plättchen und Wasserhahn», so die Bauherrin. Sehr anstrengend sei die Zeit, sagt sie, fügt aber sogleich an: «Das ist ein guter Boden, der hat es verdient, dass man ihm Sorge trägt.» (tst.)

In den einstigen «Znünischäftli» der Arbeiter entdeckt Barbara Stehli so manche Überraschung.

Besonderheit: Diese «Lichtkanone» im Dach liess gezielt Tageslicht ein.

Nur mal schnell um die nächste Ecke flitzen, ins Büro, zum Einkauf oder zur Schule – Rollerfahrer sind in der Regel auf Kurzstrecken unterwegs und schätzen die Alltagstauglichkeit ihres Gefährtes. Viele von ihnen pilotieren ihren Scooter aber nach dem Motto «Kurze Distanz birgt weniger Gefahren» und verzichten – im Gegensatz zu den Töfffahrern – auf eine optimale Ausrüstung. Die Verlockung, bei Kurzdistanz-Fahrten und warmen Temperaturen auf Handschuhe, Jacke und feste Schuhe zu verzichten und nur mit Helm, T-Shirt und Shorts auf den Scooter zu steigen, ist gross, kann aber fatale Folgen haben. Schon bei geringen Geschwindigkeiten kann ein Sturz zu bösen Hand-, Knieund Fussverletzungen führen.

he, Lederhandschuhe, Jacke und lange Hose getragen werden. Bestmöglichen Schutz bieten speziell für Rollerfahrer entwickelte Scooter-Jacken und -Hosen aus widerstandsfähigem Goretexoder anderem Textil-Material. Im Stadtverkehr wird aus Temperatur- und Sichtfeldgründen oft mit geöffnetem Visier gefahren. Aufgewirbelte Staubpartikel und Insekten können dabei zu lästigen und schmerzhaften Beeinträchtigungen oder gar Verletzungen führen. Eine gute Sonnenbrille schützt die Augen und erhöht beim Fahren mit offenem Visier den Fahrkomfort. Ein straff um Bauch und Nierenpartie gelegter Nierengurt schützt nicht nur die Nieren vor Zugluft sondern stützt auch den Oberkörper, was vor allem bei längeren Fahrten ein entspannteres Fahren ermöglicht. (pd.)

Muss: Handschuhe und feste Schuhe Flip-Flops, nackte Hände und kurze Hose sind beim Rollerfahren ein absolutes «No-Go». Auch für kürzeste Distanzen sollten immer feste Schu- Auch auf kurzen Strecken lauern Gefahren. (Bild zvg.)

Die wichtigsten Bekleidungstipps: Helm (gesetzlich vorgeschrieben), Lederhandschuhe und feste Schuhe sind ein Muss! – Leder- oder Textil-Jacke/Hose bieten wenig Luftwiderstand, guten Tragkomfort und besten Schutz bei einem allfälligen Sturz. Optimal: mit eingearbeiteten Protektoren. – Helm: Helmpolster muss satt an Backen/Kieferpartie anliegen, der Verschluss leicht zu bedienen sein. Fiberglass-, Carbon- oder Kevlar-Integralhelme bieten den besten Schutz, sind aber teurer als Polycarbonat-Helme. Visier: Getönte Visiere eignen sich nicht für Nachtfahrten. Jethelme sind

angenehm zu tragen, aber nur für Kurzstrecken und geringe Geschwindigkeiten zu empfehlen. Sie sind weniger sicher als Vollvisierhelme. – Nierengurt: Stützt den Oberkörper und schützt die Nieren vor Zugluft. – Schuhe: Wenn schon Turnschuhe, dann wenigstens feste, knöchelhohe Ausführung. Viel besser: knöchelhohe Scooter-Schuhe. – Sonnenbrille: Schützt nicht nur gegen Sonnenblendung, sondern bei geöffnetem Visier auch gegen Staubpartikel, Insekten und Zugluft-Entzündungen

«Strandliegen» auch für die Zuhausegebliebenen Die Finetra AG in Affoltern hat die Badi Obfelden mit Stühlen und Liegen ausgestattet Neutrale Farbe, gut abwaschbar, stabil, stapelbar und vor allem bequem – soweit die Anforderungen an die neue Bestuhlung in der Badi Obfelden. Auf den Saisonstart hin durfte die Finetra AG Anfang Mai 70 Stühle liefern. Es sind Qualitätsprodukte eines Schweizer Herstellers, welche alle diese Bedingungen erfüllen. Weiter lassen zwölf Liegen in der Badi Strand-Feeling aufkommen. Nach einem harzigen Sommerstart wird das neue Mobiliar nun endlich genutzt – und wie: «Der Sommer ist da», verkündet Bademeister Paul Höhener strahlend. Heute Freitagabend von 21 bis 24 Uhr steht in der Badi Obfelden das Vollmondschwimmen auf dem Programm. Fackeln werden für passendes Ambiente sorgen. Und am 1. August lädt Pächterin Erika Huber zum Brunch. (tst.)

Neue Ausstattung für die Badi Obfelden: 70 Stühle ...

... und zwölf Sonnenliegen. Besim Bulica von Finetra (links) mit Bademeister Paul Höhener. (Bilder tst.)


Veranstaltungen

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Freitag, 19. Juli 2013

agenda

Ein Eldorado für Geniesser

Samstag, 20. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz.

1. August-Brunch auch auf drei Ämtler Bauernhöfen

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Montag, 22. Juli Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Mittwoch, 24. Juli Ottenbach 19.00-19.50: Qi-Gong in der Natur. Atem- und Bewegungsmeditation zur Harmonisierung des Qi-Flusses. Telefon 079 811 29 59. Pontonierhaus an der Reuss.

Zum Auftakt des Schweizer Nationalfeiertags bieten 25 Bauernhöfe im Kanton Zürich zwischen 9 und 13 Uhr ein reichhaltiges Buffet voll einheimischer Köstlichkeiten.

an Sitzplatz, noch an Käse, Fleisch oder Eiern mangelt, ist eine Anmeldung bis 30. Juli direkt bei den Bauernfamilien unbedingt erforderlich. Die Platzzahl auf den Höfen ist beschränkt.

Wer liebt es nicht? Ein gemütliches Frühstück ohne Hektik, mit feinsten Produkten in herrlicher Atmosphäre? Die Leckereien werden mehrheitlich auf dem Hof der Gastgeberfamilie hergestellt oder stammen aus der Region. Ob Jung oder Alt, aus der Stadt oder vom Land, der 1. August-Brunch ist für jeden ein spezielles Erlebnis. Pro erwachsene Person kostet der beliebte Brunch zwischen 25 bis 35 Franken, die Kosten für die Kinder werden nach dem Alter bestimmt. Damit es weder

Gelegenheit, Landwirtschaft hautnah zu entdecken Die Zürcher Bäuerinnen und Bauern präsentieren am 1. August-Brunch nicht nur ein grossartiges Buffet, sondern öffnen auch Tor und Tür zum Betrieb. Die Besucher erhalten Gelegenheit, mit den Gastgeberfamilien das Gespräch zu suchen und die Landwirtschaft hautnah zu entdecken. Kinder und Eltern können direkt vor Ort sehen, wie die Kühe, Hühner und Bienen leben, denen die Milch,

die Eier und der Honig auf dem Frühstückstisch zu verdanken sind. Viele Höfe bieten zusätzlich musikalische Unterhaltung, Streicheltiere, spannende Betriebsführungen, Kinderbetreuung und vieles mehr.

Ein gemütliches Frühstück mit feinsten Produkten. (Bild zvg.) Die Ämtler Brunch-Anbieter:

andi.frutiger@datazug.ch.

Bauernhof Stöckweid, Maya und Jean-Jacques

Mattenhof, Erika und Heini Nägeli, Dachlissen 2,

Duperrex, Stöckweid, Uttenberg, Knonau,

Mettmenstetten, Telefon 044 767 18 38, naegeli-

Telefon 044 767 03 17,

mattenhof@bluewin.ch,

j.duperrex@stoeckweid.ch, www.stoeckweid.ch.

hof.ch.

Hof Frutiger, Claudia und Andreas Frutiger, Weiher-

Anmeldung bis 30. Juli direkt bei den Bauernfami-

mattstrasse 10, Zwillikon, Telefon 043 541 04 78,

lien. Weitere Infos unter www.brunch.ch.

Donnerstag, 25. Juli

In und mit der Natur gestalten

Bonstetten

Workshop der SAC-Sektion Am Albis im Urner Fellital

07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Magglingen Twannberg - Ligerz. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof. Treffpunkt.

Die SAC-Sektion Am Albis organisiert einen zweitägigen Anlass, der Kunst und Natur zusammenbringt. In einem «Landart»-Workshop schaffen Teilnehmerinnen und Teilnehmer «Kunstwerke» mit dem, was die Natur bietet und überlassen diese dem Prozess der Veränderung und des Vergehens.

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr per E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

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THE PLACE BEYOND THE PINES Von Derek Cianfrance, mit Ryan Gosling uva CH-Premiere/Nur kurze Zeit! Tägl. 20.15 h, E/d/f ONLY GOD FORGIVES ab 16/14 J. Von Nicolas Winding Refn, mit Ryan Gosling uva.

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Auch Geselligkeit und Gemütlichkeit In der neu renovierten Treschhütte kommen dann am Abend auch Geselligkeit und Gemütlichkeit nicht zu kurz. Eine motivierte und versierte Hüttencrew kümmert sich um das leibliche Wohl der Künstlerinnen und Künstler. Der «Landart-Workshop» der SACSektion Am Albis gehört zu den zahlreichen Aktivitäten anlässlich des 150Jahr-Jubiläums des SAC Schweiz, die sich mit der Bergwelt beschäftigen. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Geeignete Kleidung und gute Schuhe für den ca. zweieinhalbstündigen Zustieg zur Hütte und für die Aktivitäten in der Natur sind Voraussetzung. Die Anreise ist auch mit den ÖV gut möglich. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. Das Detailprogramm wird den Teilnehmenden nach erfolgter Teilnahmebestätigung zugestellt.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Lesen im Buch der Natur». Thema der Fotoausstellung ist die Natur in und um Aeugst. Die Ausstellung dauert bis 22. August. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Ottenbach Flechtkugeln vor dem Berg-Panorama. (Bilder Patrick Horber)

GeGe-Atelier, Landhusweg 1: «George Gessler» (1924-2012). Gege’s Arbeitswelt. Öffnungszeiten: Jedes 1. und 3. Wochende im Monat von 10-12/15-17 Uhr. Atelier-Führungen nach telefonischer Vereinbarung. Telefon 044 761 83 80/079 731 46 08 oder gegessler@gmx.ch.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten. Geöffnet täglich bis 31. Juli von 8 bis 19 Uhr.

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CH-Premiere/Eintritt nur Fr. 12.–!

MONSTERS UNIVERSITY – DIE MONSTER UNI Ab 6, in Begl. ab 4 J.

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Das Fellital ist eines der vielen Gebirgstäler des Kantons Uri und lädt wildromantisch, urtümlich und naturbelassen dazu ein, sich mit der Natur und den Elementen zu beschäftigen und die intakte Umgebung zu geniessen. Die SAC-Sektion am Albis, die in diesem Tal die Treschhütte betreibt, führt hier am Wochenende vom 7./8. September mit Patrick Horber, einem Profi für «Landart» einen Workshop durch, der Natur und Kunst zusammenbringt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen mit Materialien Kunstwerke her, die dann am Erstellungsort belassen werden und sich wieder in die Umgebung integrieren. Sie erleben sich als Teil der Natur und setzen sich auf kreative Weise mit ihrer Umwelt auseinander. Im Laufe des Workshops schaffen sie in rücksichtsvollem und achtsamem Umgang mit den vorhandenen natürlichen Materialien «eigene» Kunstwerke. Diese werden fotografisch dokumentiert und die Bilder werden den Teilnehmenden und dem SAC zur Verfügung gestellt.

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Eichel-Schälchen zu einer Spirale formiert.

Beeren setzen Kontraste.

Der Bergbach dient als Kulisse.

«Landart»-Workshop am 7. und 8. September,

über das Tourenportal des SAC Am Albis

Treschhütte, Fellital, Gurtnellen UR. Kosten: 180

www.sac-albis.ch/aktivitaeten/tourenportal/.

Franken (Workshop und Halbpension). Treffpunkt:

Auskunft: Doris Bürgin-Zurfluh, Telefon

Parkplatz Eingang Fellital. Anmeldung bis 28. Juli

079 657 53 07, doris.buergin@sac-albis.ch.


GEWERBEZEITUNG BEZIRK AFFOLTERN G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

19. Juli 2013

Der Vorstand Geschäftsstelle: Marcel R. Streiff Proffima Management Services Husächerstr. 2, 8907 Wettswil. a.A. Tel. 044 700 67 67 Fax 044 700 67 47 E-Mail bgv@proffima.ch Portrait Präsident BGVA

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Anspruchsvolles Programm für das Präsidialjahr Jürg Meier für ein Jahr Präsident des Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern Der Präsident des Gewerbevereins Obfelden, Jürg Meier, amtet im Turnusverfahren für ein Jahr als Präsident des Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern. Für die Amtsdauer hat er sich einige ambitiöse Ziele gesetzt. Sieben Gewerbevereine und rund 700 Mitglieder umfasst der Gewerbeverband Bezirk Affoltern (BGVA). Das Präsidium des BGVA wird jährlich turnusgemäss neu bestimmt, so steht seit kurzer Zeit Jürg Meier, der Präsident des Gewerbevereins Obfelden, dem BGVA vor. Am strahlend schönen Sommermorgen empfängt Jürg Meier den „Anzeiger“ in seinem idyllisch gelegenen Wohnhaus in Obfelden. Der gelernte Zimmermann lebt hier mit seiner Lebenspartnerin und seinem zweijährigen Sohn Elias. Als Inhaber eines kleinen KMUs ist er mit den Sorgen und Problemen des örtlichen Gewerbes bestens vertraut. Im Gewerbeverein Obfelden arbeitete er mehrere Jahre im Vorstand und präsidiert diesen seit vier Jahren. Das Präsidialjahr im BGVA bezeichnet er als spannende aber auch äusserst anspruchsvolle Aufgabe. Die Unzufriedenheit der örtlichen Gewerbevereine bezüglich der Unterstützung des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich (KGV) verursachte einige Turbulenzen und sogar Austritte.

Jürg Meier ist allerdings der dezidierten Meinung, dass die Anliegen der kleineren örtlichen Gewerbevereine in einem grösseren Verband besser gewichtet werden. Er sieht deshalb die Zukunft des BGVA weniger in einer autonomen Lösung, sondern gibt einer Zusammenarbeit mit einem grösseren Verbund die besseren Chancen. Gespräche mit dem KGV sind geplant Aus diesen Gründen versucht er in künftigen Gesprächen mit dem KGV die anstehenden Fragen zu klären. In mehreren bereits geplanten Sitzungen sollen Themen wie Supportleistungen und weitere Koordinationsaufgaben geklärt werden. Auch im BGVA sind verschiedene Probleme zu lösen. Einerseits sollen die bestehenden Strukturen überdacht und einige andere schwierige Punkte wie zum Beispiel die Mitgliederbeiträge wollen diskutiert werden. Vor allem aber soll durch geeignete Massnahmen auch das Engagement und die Interessen der Mitglieder gesteigert werden. Der BGVA soll den kleineren Gemeindeverbänden vermehrt Support bieten. Insgesamt, so betont Präsident Meier, funktioniere jedoch die Zusammenarbeit auf der Gemeindeebene sehr gut.

Diesen Zustand zu erhalten hat er sich als weiteren Punkt auf seine Aufgabenliste als Präsident geschrieben. Jürg Meier ist sich bewusst, dass seine Vorsätze anspruchsvoll sind und die Mitar-

beit aller beteiligten Stellen voraussetzt. Trotzdem zeigt er sich optimistisch und ist überzeugt, dass einige der anstehenden Probleme beseitigt werden können. (mm)

Hat sich für das Präsidialjahr viel vorgenommen: Jürg Meier, Präsident des BGVA für ein Jahr, mit seinem Sohn Elias. (Bild Martin Mullis)

Präsident: Remo Marchioni Gewerbeverein Ottenbach Hair Box GmbH Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach Tel. G 044 761 23 20 E-Mail marchioni@multiplex.ch

Mitglieder des Vorstandes Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Alte Obfelderstr. 8, 8910 Affoltern a.A. Tel. G 043 817 15 60 E-Mail theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Obfelden Jürg Meier Zimmerei Meier Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Tel. G 044 761 38 03 Fax 044 761 46 54 E-Mail meier-zimmerei@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Thomas Frick Frickarchitektur Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a.A. Tel. G 043 466 50 90 Fax 043 466 50 94 E-Mail thomas.frick@frickarchitektur.ch Gewerbeverein MKM Andreas Leidenix Die Mobiliar Hausmattenweg 6, 8932 Mettmenstetten Tel. G 044 762 50 64 E-Mail andreas.leidenix@mobi.ch Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. G 044 761 61 47 E-Mail info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein Unteramt Marcel R. Streiff Proffima Management Services Husächerstrasse 2, 8907 Wettswil a.A. Tel. G 044 700 67 67 E-Mail marcel.streiff@proffima.ch

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GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Juli 2013

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Die schnellsten Serien-Octavia aller Zeiten «Der neue ŠKODA Octavia RS ist eine sportliche Klasse für sich.» Unser jüngstes Modell steht für PS-Power und gleichzeitig Verbrauchseffizienz, für Emotion und Vernunft. Nie zuvor war ein Octavia RS so schnell und dynamisch und gleichzeitig so geräumig, praktisch, sicher und komfortabel wie die dritte Generation unseres Kompaktsportlers. In dieser perfekten Kombination setzt der neue Octavia RS als Limousine und als Combi neue Massstäbe in der sportlichen Kompaktklasse und bringt zudem die motorsportlichen Gene der Marke rasant auf die Strasse. Ein perfektes Auto für Alltag und Freizeit, das maximale Leistung, neueste Technik und hohen Nutzwert vereint, so Vahland. Der neue Octavia RS beschleunigt in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 248 km/h (Limousine mit manuellem Sechsganggetriebe). Zudem bietet das neue Modell alle herausragenden Eigenschaften des neuen ŠKODA Octavia: höchste Funktionalität, viel Platz, Top-Sicherheit, modernste Assistenzsysteme in punkto Sicherheit und Komfort und hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zwei neue Motoren sorgen für die Power des neuen ŠKODA Octavia RS. Unter der Haube arbeiten wahlweise ein ZweiliterBenziner mit 162 kW (220 PS) oder ein Zweiliter-Dieselmotor mit 135 kW (184 PS). Der 2,0 TSI-Benziner in Verbindung mit dem manuellen Sechsganggetriebe beschleunigt die Octavia RS-Limousine in nur 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bis zu 19 Prozent niedrigerem Verbrauch. Start-Stopp und Bremsenergierückgewinnung sind Serienausstattung. Wahlweise steht für beide Motoren ein manuelles Schaltgetriebe oder ein DSG-Doppelkupp-

lungsgetriebe zur Verfügung, jeweils mit sechs Gängen. Für optimales Fahrverhalten des Kompaktsportlers sorgt das moderne Fahrwerk. Der neue ŠKODA Octavia RS erhält serienmässig ein Sportfahrwerk. Dazu wurde die Karosserie im Vergleich zum Standard-Octavia um 12mm abgesenkt (Karosserie des Octavia Combi RS: 13 mm). In der Seitenansicht ist der Auftritt geprägt durch die im Vergleich zum Standard-Octavia abgesenkte Karosserie. Hinzu kommt: Im Vergleich zum Octavia RS der zweiten Generation ist das Fahrzeug in Länge (Limousine plus 88 mm, Combi plus 86 mm) und Breite (plus 45 mm) deutlich gewachsen. Gleichzeitig legte der Radstand um 102 mm zu, was die kraftvolle Erscheinung des Autos ebenso verstärkt wie der verkürzte vordere Überhang. Bestwerte setzt das Raumangebot. Kein anderer kompakter Sportler bietet mehr Innenraumlänge (1.782 mm), mehr Kniefreiheit (73 mm) und mehr Kopffreiheit hinten (980 mm). Auch der Kofferraum stellt eine weitere Klassen-Bestmarke auf: Das Kofferraum-Volumen der RS-Limousine legte um fünf Liter auf 590 Liter zu, das des Combi RS liegt sogar auf 610 Liter. Hinzu kommen im neuen Octavia RS eine Reihe von «Simply Clever»-Features. Im Angebot sind faltbare Cargo-Elemente ebenso wie doppelseitiger Bodenbelag im Kofferraum, ein Eiskratzer in der Tankklappe und die Warnweste unter dem Fahrersitz. Zudem gibt es Abfallbehälter, Multimedia-Halter und zahlreiche serienmässige Ablagefächer, Halter und Haken im neuen Octavia RS. Der neue Octavia Combi RS hat im Kofferraum optional einen variablen Ladeboden. Neu im Combi RS ist die Mantelablage unter der Kof-

ferraumabdeckung. Das Abdeckrollo des Kofferraums lässt sich abnehmen und unter dem variablen Ladeboden verstauen. Die Rückenlehne der Rücksitzbank kann im Verhältnis 60:40 umgeklappt werden. Der neue ŠKODA Octavia RS überzeugt durch höchstes Sicherheitsniveau. Zu den neu entwickelten Sicherheitssystemen zählen Front Assistant mit City-Notbremsfunktion, Lane Assistant als Unterstützung zum Spurhalten, Multikollisionsbremse mit automatischem Bremseingriff bei Unfall, Crew Protect Assistant zur Absicherung des Fahrzeugs in Unfallsituationen und der Driver Activity Assistant (Müdigkeitserkennung). Im Falle eines Unfalls sorgt ein umfassendes Paket an passiven Sicherheitselementen für den bestmöglichen Schutz von Fahrer und Insassen, unter anderem mit bis zu neun Airbags. Kaum offen bleiben Wünsche punkto Komfort – dank zahlreicher elektronischer Komfortsysteme. Der neue ŠKODA Octavia RS hat auf Wunsch einen Adaptive Cruise Assistant, der den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält. Ein neuer Intelligent Light Assistant ermöglicht als Fernlichtassistent ein automatisches Zu- sowie Abschalten des Fernlichts. Der Automatic Parking Assistant unterstützt das Ein- und Ausparken des neuen Octavia RS. Die Verkehrszeichenerkennung im Paket «Traveller Assistant» zeigt Verkehrsschilder an. Der neue Octavia steht jetzt zur Probefahrt bei uns.

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Juli 2013

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Neue Maschinen und nächste Generation Bala Bauservice in Affoltern investiert in die Zukunft Seine Kundschaft ist zufrieden, empfiehlt ihn weiter und berücksichtigt ihn für künftige Aufträge – Bauunternehmer Agron Bala hat aktuell viel zu tun. «Wir haben genug Arbeit bis Weihnachten», verrät er. Fast jedes Jahr konnte er bisher einen Mitarbeiter mehr beschäftigen. Fünf Stammkräfte sind es mittlerweile, dazu noch einige Temporäre. Mit dem Unternehmen wächst auch der administrative Aufwand. Unterstützung erhält Bala von seinen Söhnen. «Ohne die zwei hätte ich es nicht so weit gebracht», sagt er. Der jüngere Sohn, Shkembim Bala, ist bereits im Familiengeschäft, der ältere, Baufüh-

rer Shkelqim Bala, soll bald folgen. «In zwei Jahren wird die neue Generation übernehmen», kündet Vater Agron Bala an. Er selber will sich weiterhin für den Familienbetrieb engagieren. Auch was die Baumaschinen angeht, hat Agron Bala die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. «Ich habe dieses Jahr einiges investiert», verrät er. Ein zusätzlicher kleiner 1,7-Tonnen-Bagger ergänzt den Maschinenpark. Der bisherige 10-Tonnen-Bagger wurde in den letzten Tagen ebenso ersetzt wie der alte Dumper. Die Folgen: Weniger Umweltbelastung (dank Partikelfiltern), dazu mehr Arbeitssicherheit (Überrollbügel, Rückwärtsfahr-Kame-

ra) und – Komfort (Klimaanlage). So konnte es im bisherigen Bagger durchaus 40 Grad heiss werden… Der Hauptsitz von Bala Bauservice ist und bleibt in Affoltern. Sein Magazin, eine Scheune ausserhalb von Obfelden, muss das Unternehmen allerdings räumen: nicht zonenkonform. Aktuell laufen Verhandlungen mit einem Ämtler Betrieb, der in Merenschwand einen Neubau plane, verrät Agron Bala.

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GEWERBE

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Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Juli 2013

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4-mal um die Welt zu Fuss Podologie Weissberg in Hedingen Echt – Füsse schaffen es, während eines durchschnittlichen Menschenlebens den Erdball 4-mal zu umrunden. Für diese Spitzenleistung werden sie gerne belohnt. Deshalb heilt, pflegt und verschönert Marion Weissberg Füsse aus Berufung. Das Ziel ist, sich wieder mit schmerzfreien und gesunden Füssen bewegen zu können. Dafür setzt sich Marion Weissberg täglich ein. Mehrheitlich Frauen, aber auch Männer, Jugendliche und Kinder nehmen ihre Dienstleistungen gerne in Anspruch.

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Sport

Freitag, 19. Juli 2013

19

Obfelden im Beachvolleyballfieber BSC Obfelden lud zum Turnier-Wochenende auf die Sportanlage Zendenfrei Während sich am letzten Wochenende die Beachvolleyballweltelite in Gstaad gegenüberstand, trafen sich in Obfelden über 250 Freizeitvolleyballer zur 17. Austragung des Beachvolleyballturniers des BSC Obfelden. Bereits zwei Tage vor Turnierbeginn war auf der Sportanlage Zendenfrei emsiges Treiben zu beobachten. Ein untrügliches Zeichen, dass das traditionelle Beachturnier des BSCO, einer der grössten Anlässe dieser Art in der weiteren Umgebung, vor der Türe stand. Dafür wurde eigens die Beachvolleyballanlage von drei auf fünf Felder umgestellt, ein grosses Festzelt, die vereinseigene Bar und ein kleiner Zeltplatz eingerichtet. Sogar ein Sandkasten für die Allerkleinsten durfte nicht fehlen.

Teilweise herrliche Aktionen Ab Samstagvormittag spielten dann 120 Teams in insgesamt neun Kategorien, um Punkte und Pokale. Während bei den «Pläuschlern» und den Schülern das Mitmachen im Vordergrund stand, ging es in den Kategorien Aktive, Hobby und Mixed schon etwas ambitionierter zur Sache. Die Zuschauer konnten bei besten äusseren Bedingungen immer wieder herrliche Verteidigungsaktionen und Hechtsprünge bestaunen. Und in der grossen Festwirtschaft oder der Bar war an den Diskussionen nach den jeweiligen Spielen zu erkennen, dass der Spass gross war. Während die einen Kategorien bereits am Samstag die Finalspiele austrugen, standen bei den Aktiven, Hobby und Mixedteams die Sieger nach hochklassigen Finalspielen erst am Sonntagabend fest. Die Organisatoren des Turniers können dank des guten Wetters, der aufgeräumten Stimmung, den problemlos über die Bühne gegangenen Spiele und dem Einsatz von vielen vereinseigenen Helfern einmal mehr auf einen gelungenen Anlass zurückblicken.

Spannendes Duell am Netz.

Podest der Kategorie Hobby Damen.

Klappt der Angriff? Die Mitspielerin schaut hoffnungsvoll zu. (Bilder zvg. / tst.)

Ottenbacherin brilliert an Schweizer Meisterschaft der Polizeireiter Hervorragender 3. Schlussrang für Simone Sidler Am letzten Freitag, 12. Juli, wurde in Meinisberg die Schweizer Meisterschaft der Polizeispringreiter ausgetragen. Simone Sidler aus Ottenbach erreichte auf Milord den hervorragenden 3. Schlussrang.

Die 1.-Liga-Mannschaft von Affoltern belegt vor der Schlussrunde, die am 31. August in Schlieren ausgetragen wird, den 5. Platz. Ein Spiel muss noch nachgeholt werden gegen FBS Schlieren 2, am 26. August ebenfalls in Schlieren. Schlieren führt zurzeit die Tabelle an – punktgleich mit Jona 3 –, der Verfolger aus Oberwinterthur liegt nur zwei Punkte zurück. Die drei Ersten sind jedoch nicht aufstiegsberechtigt, da bereits je eine Mannschaft in der Nationalliga B spielt. Als Vierter folgt MR Beringen mit 12 Punkten vor Affoltern mit 10 und Mönchaltorf mit 8 Punkten. Mit Embrach 1 (6 Pkte.) und Dietikon 1 (4 Pkte.) folgen die Mannschaften, die wahrscheinlich den Abstieg unter sich ausmachen. Also für Spannung ist ge-

................................................... von sepp steiner Bei besten Witterungs- und Parcoursbedingungen traten vor Wochenfrist in Meinisberg 38 Springreiter aus zwölf Kantonen gegeneinander an. Nach einem eher verhaltenen ersten Durchgang mit null Fehlern und einer Zeit von 60.60 reichte es Simone Sidler auf Milord im ersten Durchgang auf den etwas enttäuschenden 10. Zwischenrang. Aber mit einem topmotivierten Pferd und dem Wissen, eine bessere Klassierung erreichen zu können, gab Simone Sidler im zweiten Durchgang nochmals alles, nahm mehr Risiko in Kauf und schloss den zweiten Durchgang wieder mit null Fehlern und einer sensationellen Zeit von 54.82 auf Rang 4 ab. Dies reichte in der Gesamtklassierung zum hervorragenden 3. Schlussrang der Meisterschaftswertung.

Faustball: Für Spannung ist gesorgt sorgt an der Schlussrunde. Resultate und Ranglisten unter: www.faustball.ch. Die 2. Mannschaft aus Affoltern spielte am vergangenen Samstag die 3. Runde der 2. Liga Süd und gewann mehr oder weniger souverän die drei Partien. So kommt es nun an der Schlussrunde, die ebenfalls am 31. August in Hedingen stattfindet, zur Finalrunde der ersten vier Mannschaften der Vorrunde. Affoltern 2, Obfelden 1, Satus Schlieren 1 und Dietikon 2 spielen um den Meister. Wallisellen 1, FBS Schlieren 3, Mettmenstetten 1 und FBS Schlieren 4 spielen um den Abstieg. Die Punkte werden halbiert, damit es auch hier noch spannend bleibt. Resultate und Ranglisten unter: www.ztv.ch /Anlässe / Agenda Kurse / Kategorie: Meisterschaften (Spiele).

Säuliamt Open vor Rekord

Sie hat Grund, zu strahlen: Simone Sidler aus Ottenbach auf Milord. (Bild zvg.)

Beim 5. Säuliamt Open vom Donnerstag, 25. Juli bis Sonntag, 28. Juli, bahnt sich ein Teilnehmerrekord an. Nach aktuellem Stand haben sich bereits 61 Personen für das Turnier angemeldet, dies auf elf Kategorien verteilt. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Stand, jedoch wäre es schön, wenn noch mehr Anmeldungen bei den Damen einge-

hen würden», so OK-Präsident Frederick Marek. Tatsächlich sind von den 61 Teilnehmern nur 15 bei den Damen-Konkurrenzen eingetragen. Bis Dienstag, 23. Juli, werden noch Anmeldungen entgegengenommen, diese sind unter www.swisstennis.ch unter der Turniernummer 87555 zu platzieren.


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Freitag, 19. Juli 2013

Saurer-Veteranen zu Gast im Säuliamt

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Volg-Rezepte

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Ratatouille-Spätzli-Salat. (Bild zvg.) Für 4 Personen 1 Pack Familienpreis-Spätzli Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 Knoblauchzehen 1 dl Sonnenblumenöl 1 Aubergine, klein 2 Peperoni 3 Zucchetti Salatsauce, fixfertig

Saurer-Treff kürzlich in Hausen: 14 top restaurierte Fahrzeuge standen auf dem Löwenplatz ... (Bild zvg.)

Zubereitung

Einbrecher machen keine Ferien ... ... die Polizei allerdings auch nicht: Tipps der Gemeindepolizei Affoltern In den Ferien? So macht man Einbrechern das Leben schwer und unterstützt die Polizei:

Dunkelheit ab und zu Licht einschalten.

Bei der Abreise Vor der Abreise – Dafür besorgt sein, dass der Briefkasten regelmässig geleert wird. – Nachbarn oder Bekannte bitten, ein Augenmerk auf die Wohnung oder das Haus zu richten und Kontaktdaten hinterlassen, wo man erreichbar ist. – Eine Vertrauensperson beauftragen, die besorgt ist, dass das Erscheinungsbild der Liegenschaft gelegentlich verändert wird (z. B. Läden öffnen oder schliessen, Lüften usw.). – Veranlassen, dass jemand den Garten besorgt. Im Garten keine Leitern und Werkzeuge liegen lassen (Leitern gehören grundsätzlich unter Verschluss). – Wertgegenstände im Bankschliessfach deponieren. – Auf den Anrufbeantworter keinen Ansagetext betreffend der Abwesenheit (Rückkehr usw.) sprechen. – Elektronische Lichtschaltgeräte verwenden, die bei Dämmerung und

– Überprüfen, ob alle Türen und Fenster ordentlich verschlossen bzw. verriegelt sind (auch die Garage). Einbrecher sind zumeist unauffällig gekleidete Personen, die versuchen, sich möglichst ungesehen an Einbruchsobjekte heranzupirschen. Aufmerksame Nachbarn können Einbrüche verhindern. Dies indem sie signalisieren, dass die sich im Quartier herumtreibenden Personen beobachtet werden. Die Polizei bittet deshalb, auffällige Personen oder Fahrzeuge sofort zu melden. Die Polizei ist über die Notrufnummer 117 rund um die Uhr erreichbar.

Spaghetti-Glace

Info-Material beziehen Bei der Gemeindepolizei Affoltern können Broschüren zum Thema Einbruchsprävention bezogen werden. Unter www.kapo.zh.ch oder www.verbrechenspraevention.ch stehen zudem

Hier fehlen Schmuck - und unersetzliche Erinnerungsstücke. (Bild Kapo Aargau) verschiedene Informationen zum Downloaden zur Verfügung. Weiter kann unter www.affoltern-am-albis.ch

das Merkblatt «Reisezeit» der Schweizerischen Kriminalprävention heruntergeladen werden. (kem)

wetter

Ranger geben Auskunft Die Aufgaben eines Rangers im Wildnispark Zürich Sihlwald sind vielfältig: Es gilt Wege und Feuerstellen instand zu halten, Besucherinnen und Besucher über die Regeln und die wilde Schönheit im Naturerlebnispark Sihlwald zu informieren sowie Bäume, die die Sicherheit der Besuchenden gefährden, zu fällen. Am 21. Juli öffnen die Ranger für Interessierte ihren Rucksack und beantworten gerne Fragen.

bauernregel «Vinzenz (19. Juli) Sonnenschein, füllt die Fässer mit Wein.»

In einem Kochkübel über dem Feuer viel Wasser aufkochen. Salzen und die Spätzli darin kurz garen. Wasser abgiessen, Spätzli kalt abspülen und auskühlen lassen. Knoblauchzehen schälen und sehr fein schneiden, mit Öl mischen und würzen. Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit Knoblauchöl beidseitig bepinseln. Über dem Feuer auf dem Rost beidseitig grillieren. Peperoni vierteln, entkernen, mit Knoblauchöl bepinseln und mitgrillieren. Zucchetti in Scheiben schneiden, beidseitig mit Öl bepinseln und grillieren. Spätzli mit Salatsauce mischen. Grillgemüse mit Salat anrichten. – Zubereitung ca. 30 Minuten.

Auf Kurzführungen von 20 Minuten jeweils um 13, 14, 15 und 16 Uhr erzählen Ranger aus dem Sihlwald über ihren Alltag und ihre Aufgaben im Wildnispark Zürich. Die Führungen sind kostenlos und eignen sich für die ganze Familie – auch Spielerisches wird dabei nicht zu kurz kommen. Das Sihlwald-Ranger-Team begrüsst seine Besucher bei trockenem Wetter gerne beim Aussichtsturm Albis-Hochwacht.

Spaghetti-Glace. (Bild zvg.) Für 4 Personen 600 g Vanilleglace 125 g Erdbeeren weisse Schokolade für Garnitur Rahm aus Dose Zitronenmelisse für Garnitur

Zubereitung: 1. Vanilleglace in Kühlschrank leicht antauen lassen. Erdbeeren entstielen und pürieren. Mit dem Sparschäler Späne von der weissen Schokolade ziehen. Rahm in 4 Becher oder Teller spritzen. 2. Vanilleglace mit der Vermicelle- oder der Kartoffelpresse als Spaghetti auf Rahm drücken. Erdbeersauce darübergeben. Schokoladespäne daraufstreuen und mit Melisse garnieren. – Zubereitung ca. 15 Minuten.


Stellenanzeiger

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Schulen und Kurse

Veranstaltungen DORFFEST AUW 20./21 und 23. Juli Samstag

Sonntag

Dienstag

Ab 19 Uhr GROSSE PARTY-NIGHT In der Fäschthütte: DJ Ugly, Western Saloon: Country Band «Julian and the most wanted» 13.30 Apéro, ab 14 Uhr Unterhaltungskonzerte mit Brass Band Auw, Landsberger Blaskapelle und Rüter Dorfspatzen, Attraktionen für Kinder ab 18 Beizli-Musik-Festival mit «Julian and the most wanted», Naturabläch, Ländler-Trio Chaschtetörli Ab 20 Uhr Hüttengaudi mit Sarah Jane, Die Grubertaler und Heidegg Musikanten Fäschthütte am Samstag, Western-Saloon, Shot-Bar, Taverne, Biergarten, Grotto Ticinese, Bar, www.dorffest.ch

Single-Grillparty in Zug Samstag, 20. Juli 2013, ab 19.00 Uhr. Grillen, chillen und neu verlieben. www.events2love.ch, 041 712 12 02

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