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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 55 I 174. Jahrgang I Freitag, 17. Juli 2020

Erfolgreich gestartet

Trotz Männerdomäne

Türe aufgewuchtet

Verabschiedung

«Hänsken» auf Reisen

Neue Gemeindeorganisation: In Mettmenstetten herrscht Zuversicht. > Seite 3

Die Hausemerin Miriam Heinzer hat eine selber produzierte EP veröffentlicht. > Seite 9

Einbrecher richteten in einem Warenhaus in Affoltern 10 000 Franken Sachschaden an. > Seite 10

Die Sek. Mättmi hat ihre 82 Schul­abgängerinnen und -abgänger gefeiert. > Seite 11

Holländische Schausteller zogen 1651 mit ihrem Elefanten durchs Säuliamt. > Seite 12

Unterstützung für kinderreiche Familien während des Shutdowns Fernunterricht trotz knapper Finanzen dank privater Obfelder Initiative Die kostenlose Unterstützung kinderreicher Familien mit «aufgemöbelten» ausrangierten Laptops während der Shutdown-­ Zeit hat dem Obfelder Peter Weiss ordentlich Arbeit, aber ebenso grosse Freude gemacht.

Die Idee, kinderreiche Familien im Bezirk mit Laptops zwecks Schulunterricht zu Hause zu unterstützen, kam Peter Weiss im Gespräch mit Ehefrau Jana. «Durch das Lernen zu Hause, wenn während des Lockdowns gleichzeitig Vater oder Mutter ebenfalls von zu Hause aus arbeiteten, gestaltete sich gerade für kinderreiche Familien äusserst schwierig. Wenn nur gerade ein PC oder Laptop vorhanden war, gab es Engpässe. Da wollte ich unkompliziert helfen», erklärt der Obfelder und ergänzt: «Als Leiterin des überkonfessionellen Integrationsprojekts Ämtler Tandem war meine Frau Jana mit diesen Schwierigkeiten direkt konfrontiert. Die Idee, etwas dagegen zu tun, war geboren.»

Aber wie kommt man zu kostenlosen Laptops? Auch dazu fiel dem Obfelder Betriebsökonom und Projektleiter im Finanzbereich, der sich 2020 nach über dreissig Jahren im Projektgeschäft aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat, etwas ein: «Ich bat in einem kurzen Leserbrief im «Anzeiger» um ausgediente Laptops, die, statt als Elektroschrott zu entsorgen, diesem Hilfszweck zugeführt werden konnten. Meine gut platzierten Zeilen zeigten rasch grosse Wirkung. Umgehend meldeten sich die ersten Spender.» Die ersten vier Laptops konnte er bereits in den Tagen nach dem Erschei-

ANZEIGEN

Der Obfelder Peter Weiss ermöglichte mit dem «Aufmöbeln» ausrangierter Laptops während des Lockdowns Schülern aus kinderreichen Familien den Unterricht zu Hause. (Bild Urs E. Kneubühl) nen des Leserbriefs mit seinem E-Auto abholen. Er reinigte die Klapprechner und das nötige Zubehör wie Maus und Ladekabel, löschte die Inhalte, lud ein aktuelles Betriebssystem und setzte die Mobilgeräte neu auf. «Es war jeweils ein anständiges Stück Arbeit, aber hat auch grosse Freude gemacht. Schliesslich war es für einen guten Zweck und gleichzeitig auch nachhaltig, was mir ebenfalls wichtig ist.»

Über vierzig Geräte und ein «Mitstreiter» aus Merenschwand Peter Weiss’ Unterstützung fand Anklang und zog weitere Kreise. Über vier-

zig Klapprechner durfte er in der Folge bei Spendern abholen. Für die neu aufgesetzten Geräte interessierten sich verschiedene soziale Institutionen im Bezirk Affoltern und letztlich gar auch aus dem Limmattal. «Das war mir selbstredend sehr willkommen, so kamen die Rechner mühelos zu jenen, für welche diese Unterstützung gedacht war.» Über dessen Internet-Seite entdeckte Peter Weiss zudem einen Gleichgesinnten im nahen Merenschwand. Hier hatte der Unternehmensberater und Student der Wirtschaftsinformatik ­Tobias Schär dieselbe Idee: ein Projekt für alle ins Leben zu rufen, «denen aufgrund finanzieller Not der Anschluss in

Radbagger überfährt Velofahrer Tödlicher Verkehrsunfall in Bonstetten Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Radbagger und einem Velofahrer am Mittwochmittag, 15. Juli, in Bonstetten ist der Zweiradfahrer tödlich verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz nach 11 Uhr fuhr am Mittwochmittag ein 70 Jahre alter Mann mit seinem Fahrrad auf der Dorfstrasse Richtung Stationsstrasse. Nach bisherigem Ermittlungsstand hielt er vor einem auf Rot stehenden, temporären Baustellenlichtsignal an. Von hinten näherte sich ein Radbagger. Aus bislang unbekannten Gründen geriet der Velofahrer unter ein

Die durchschnittlichen Fallkosten der Zürcher Spitäler sind 2019 um 1,8 Prozent gesunken. Das Spital Affoltern hat sich im Vergleich weiter verbessert. Der Kanton Zürich veröffentlicht jährlich die nach Schweregrad bereinigten Fallkosten für stationäre Spitalbehandlungen im Bereich des Krankenversicherungsgesetzes (KVG). Obwohl die Anzahl stationär behandelter Fälle von 2018 auf 2019 um 1,1 Prozent gestiegen ist, sind die Totalkosten in diesem Zeitraum um knapp ein Prozent zurückgegangen. Insgesamt haben sich die Fallkosten der Zürcher Spitäler angenähert. Das Spital Affoltern setzt seinen positiven Trend fort und verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr (Durchschnittliche Fallkosten: 10 098 Franken, Position 11) um vier Positionen ins vordere Mittelfeld (9772 Franken, Position 7), dies bei zunehmender Fallschwere (von 0,92 auf 0,97). Von den vergleichbaren Spitälern schlossen das GZO Wetzikon leicht günstiger, Männedorf und Uster hingegen deutlich teurer ab. (tst.)

von Urs E. Kneubühl

Leserbrief im «Anzeiger» zeigte rasch grosse Wirkung

Spital-Fallkosten sinken erneut

Rad der Baumaschine und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde der Verletzte mit einem Helikopter der Alpine Air Ambulance in ein Spital ­geflogen. Dort erlag der Mann seinen Verletzungen.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehr Unteramt, die Stützpunktfeuerwehr Affoltern, ein Rettungswagen des Spitals Limmattal, das Forensische Institut Zürich sowie der zuständige Staatsanwalt im Einsatz.

Der genaue Unfallhergang ist nicht bekannt. Er wird durch die Kantonspolizei Zürich, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis, abgeklärt. Wegen des Unfalls musste Kreuzung Dorf-/Stationsstrasse für vier Stunden gesperrt werden.

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Raser ohne Führerschein

Personen, welche zum Unfallhergang Angaben machen können, werden ­gebeten, sich mit der Kantonspolizei ­Zürich, Verkehrspolizeilicher Einsatzdienst, Telefon 044 247 38 70, in Verbindung zu setzen.

Während seine Eltern bei Verwandten waren, hat ein mittlerweile 21-jähriger Serbe ihr Auto für Spritztouren genommen – «und nicht viel überlegt», etwa als er mit 120 km/h Tanzbewegungen machte, statt das Steuer zu halten, – wie er vor dem Bezirksgericht Affoltern ausführte. Mit einem Lernfahrausweis ohne berechtigten Begleiter hat er das Tempolimit wiederholt massiv überschritten. Unter anderem wegen grober qualifizierter Verletzung von Verkehrsregeln wurde er nun zu 15 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. (red.)

Kapo ZH

> Bericht auf Seite 10

Zeugenaufruf: Kreuzung für vier Stunden gesperrt

die digitale Welt verwehrt bleibt». Sämtliche Spenden in Hardware-Form werden auch hier unentgeltlich für Hilfsbedürftige aufbereitet und kostenfrei zugestellt. Nun vermittelt Peter Weiss allfällig bei ihm ankommende Laptop-Spenden und Unterstützungsanfragen an Tobias Schär weiter. «Es ist toll, dass der junge Merenschwander die Sache so professionell anpackt. Das ist jede Unterstützung wert.»

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf



Ottenbach, 16. Juli 2020 Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

In Liebe und Dankbarkeit, jedoch schweren Herzens, getröstet von vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem liebevollen Mami und herzensguten Schwiegermutter

Monika Nyfeler-Hunziker 18. Juli 1946 – 12. Juli 2020

Rechnungsruf im öffentlichen Inventar Über den Nachlass der am 4. August 2019 verstorbenen Pierrette Jeanne GilliBrahier, geboren am 19. Juni 1950, von Luzern LU, wohnhaft gewesen Breitenstrasse 24, 8910 Affoltern am Albis ZH, hat das Einzelgericht am Bezirksgericht Affoltern mit Verfügung vom 10. Oktober 2019 die Aufnahme des öffentlichen Inventars angeordnet. Die Gläubiger (einschliesslich Bürgschaftsgläubiger) als auch Schuldner des Erblassers werden aufgefordert, ihre Forderungen und Schulden (Wert Todestag) bis am 19. August 2020 schriftlich beim Notariat Affoltern anzumelden. Die Gläubiger werden auf die in Art. 590 ZGB genannten Folgen der Nichtanmeldung aufmerksam gemacht, wonach die Erben jenen Gläubigern weder persönlich noch mit der Erbschaft haften, deren Forderung zufolge versäumter Anmeldung nicht in das Inventar aufgenommen werden, soweit die Forderungen nicht durch Pfandrechte gedeckt sind. Die Schuldner und die im Besitz von Faustpfändern befindlichen Gläubiger, die unterlassen, eine Eingabe zu machen, können mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. Publikation nach Art. 582 ZGB. Affoltern am Albis, 17. Juli 2020 Notariat Affoltern Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis

Nach langer, mit grosser Geduld ertragener Krankheit hat ihr Herz aufgehört zu schlagen, und sie ist friedlich eingeschlafen. Wir danken dir, dass wir bis zum Schluss so nah bei dir sein durften.

In liebevoller Erinnerung Peter Nyfeler Heinz Huber Evelyn und Andreas Hössli Geschwister Verwandte, Freunde und Bekannte

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. Juli 2020 verwiesen.

Traueradresse: Peter Nyfeler, Schürmattstrasse 10, 8913 Ottenbach

25. Mai 1942 – 9. März 2020

erfahren durften. Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Jürgen Schultz für die einfühlsamen Abschiedsworte und Familie Plenk-Bodenhöfer für die musikalische Umrahmung aus Distanz der Urnenbeisetzung. Obwohl diese nur im engsten Familienkreis möglich war, konnten wir uns würdig verabschieden.

Die Trauerfamilie

Rifferswil, im Juli 2020

Ganz leise, ohne ein Wort, hat Dich ereilt der Tod Es ist so schwer, dies zu verstehen, doch einst werden wir uns wiedersehen

So urplötzlich wie Du, mein herzensguter Ehemann, vor 44 Jahren in mein Leben getreten bist und es im Nu umgekrempelt hast, so still und schnell bist Du daraus verschwunden. Danke für die wunderbaren Jahre dazwischen.

12. Februar 1947 – 8. Juli 2020

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von

Anna Marie Zehnder-Nater 21. 7. 1928 – 11. 7. 2020

Nach einem erfüllten Leben konnte sie im Maria Bernarda Heim in Auw friedlich einschlafen. Wir vermissen Dich sehr:

Astrid und Peter Zehnder mit Sandro Zehnder Andi Zehnder und Sylvie Krattinger mit Emilie Tibo und Elyne Christoph Zehnder Bruno Zehnder mit Florian und Yasmin Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung: Freitag 24. Juli 2020 / 10.45 Friedhof Hausen a/A anschliessend Abdankung in der Katholischen Kirche Bifangstrasse 4, 8915 Hausen am Albis. Traueradresse: Astrid Zehnder Bachweg 9, 5647 Oberrüti

Am Ende einer von Dir so geliebten Auszeit-Kurwoche – Koffer fertig gepackt – stand der Wegweiser «Reise ohne Wiederkehr» für Dich bereit. Es ist ein beruhigender Gedanke, dass Du nicht leiden musstest, aber unendlich traurig für uns Bleibenden. In liebevoller Erinnerung: Ruth Schläpfer Deine Geschwister Hans, Elisabeth, Vreni Deine Nichten und Neffen mit Kindern Deine Patenkinder Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet im engsten Familienkreis statt. Wer zu einem späteren Zeitpunkt Erinnerungen an das facettenreiche Leben von «Chrigel» mit Freunden teilen möchte, meldet sich bei Ruth. Wir werden uns am Türlersee, wo er einen kurzen Teil seines Lebens verbracht hat, treffen (Lokal Event und Werken). Im Sinne des Verstorbenen kann gerne das Wohnhuus Meilihof in Ebertswil unterstützt werden. IBAN CH 52 0900 0000 8708 5201 8 Vermerk: Todesfall Christian Schläpfer Traueradresse: Ruth Schläpfer, Langrütistrasse 3, 8925 Ebertswil Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Anstelle von Blumen: Spenden an Maria Bernarda Heim Auw, Postkonto 61-674700-0, IBAN CH27 0900 0000 6167 4700 0 Ihr sollt nicht um mich weinen. Ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind. Es grüsst euch meine Seele als Hauch im Sommerwind. Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh’, send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüsse zu.

Vorläufige Konkursanzeige Domenico Iannuzzi, geb. 2. Oktober 1995, Staatsangehörigkeit: Italien, unbekannter Wohnsitz. Letzt bekannter Wohnort: 8910 Affoltern am Albis. Das Einwohneramt Affoltern am Albis hat den Schuldner von Amtes wegen per 1. Januar 2019 nach unbekannt abgemeldet.

Mein geliebter Ehemann, Stiefvater, Sohn, Schwiegersohn, unser Bruder und Schwager

Ruedi Zäch-Vogt Einstellung des Konkurses Das Handelsgericht des Kantons Zürich hat mit Urteil vom 21. April 2020 (in Rechtskraft erwachsen am 26. Mai 2020) die Stauder AG, mit Sitz in Stallikon, CHE108.028.623, Schwandenstrasse 8, 8143 Stallikon, aufgelöst bzw. deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet (Art. 731b OR). Das Verfahren ist aber mit Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 9. Juli 2020 mangels Aktiven eingestellt worden.

Affoltern am Albis, 17. Juli 2020

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 27. Juli 2020 die Durchführung des Verfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Aktiven nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4'500 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. Juli 2020.

Heidi Thöni-Boss

Christian Schläpfer-Rogenmoser

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schuldner des Konkursiten können ihre Schulden nicht mehr durch Zahlung an den Konkursiten begleichen; sie riskieren, zweimal bezahlen zu müssen. Ferner sind Personen, die Vermögensgegenstände des Konkursiten verwahren, unabhängig vom Rechtstitel der Verwahrung, verpflichtet, diese unverzüglich dem Konkursamt herauszugeben. Die Publikation betreffend Art, Verfahren, Eingabefrist usw. erfolgt später. Publikation nach Art. 222 SchKG.

für die grosse Anteilnahme, die Worte des Mitgefühls und die Zeichen der Verbundenheit, die wir nach dem Tod meiner Frau und unserer Mutter

Anstelle von Blumen bitten wir im Sinne von Monika um eine ­Spende an: Palliaviva Zürich, Spendenkonto 80-38332-6.

Affoltern am Albis, 17. Juli 2020

Datum der Konkurseröffnung: 11. Juni 2020

HERZLICHEN DANK

Wir nehmen Abschied am Freitag, 24. Juli 2020, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung erfolgt vorgängig im Kreise ihrer engsten Familie.

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Roberto Angelino, geboren am 13. Juli 1967, Staatsangehörigkeit: Italien, gestorben am 17. Dezember 2016, wohnhaft gewesen Grundrebenstrasse 11, 8932 Mettmenstetten, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel der Trauer leuchten.

Schlieren, 17. Juli 2020

15. März 1957 bis 8. Juli 2020

hatt seiine lettztte Reiise angettretten. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist er, noch voller Zukunfttspläne, aus seinem aktiven Leben herausgerissen worden. Aus unserem Leben bist du gegangen, in unseren Herzen bleibst du: Liliane Zäch-Vogt Ellen und Phlippe Elisabeth Zäch Walter und Jeannette Zäch Marco und Melanie mit Simon, Corin nne, Patrick, Fabienne und Mario Urs Zäch und Nescha Bisquolm Daniel und Lucia Zäch Nicole Vogt Erich und Regina Vogt Verwandte und Freunde Aufgrund der Corona-Situation finden der Abschied und die Urnenbeisetzung im Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Liliane Zäch, Ifangstrasse 23, 5525 Fischbac ch-Göslikon


Bezirk Affoltern

Keine 1.-AugustFeier in Hedingen Auch Hedingen verzichtet dieses Jahr auf die traditionelle Bundesfeier. Die Vorbereitungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Turnverein, dem Musikverein, dem Zeltbauer und dem Betreiber des Weiherkiosks waren bereits weit fortgeschritten. Aufgrund der nach wie vor besonderen Lage sind für die Durchführung jedoch zusätzliche Schutzmassnahmen nötig. Auch wenn die Gemeinde sehr gerne etwas zu der allseits gewünschten Rückkehr zu einer neuen «Normalität» beitragen würde, ist es kaum zu verantworten, diesen Anlass durchzuführen. Basierend auf den wieder steigenden Ansteckungszahlen und der Unbekannten, welche in der Sommerferienzeit durch neue Erkenntnisse zu zusätzlichen Anordnungen führen können, sind die Risiken einfach zu hoch. Der Gemeinderat dankt der ­Bevölkerung für ihr Verständnis und freut sich bereits auf die nächstjährige Bundesfeier. Reto Rudolf, Gemeindeschreiber

WIR GRATULIEREN Zur diamantenen Hochzeit 60 Jahre sind am Sonntag, 19. Juli, Johanna Elisabeth und Kurt Joseph ­ Schönbächler-Eberle in Affoltern ein Ehepaar. Zur diamantenen Hochzeit wünschen wir viel Freude und alles Gute.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten Seit dem 1. April 2020 ist die neue ­Gemeindeorganisation in Kraft. Die erste Bilanz fällt positiv aus, sämtliche ­Beteiligten sind zuversichtlich, dass mit der neuen Organisation zukünftige ­Herausforderungen bewältigt werden können. Ein bedeutender Teil des Projekts «NGO2018+» war die Erarbeitung der massgeblichen Führungsdokumentation, bestehend aus «Organigramm», «Funktionendiagramm», «Geschäftsund Kompetenzenreglement» und «Grundlagen zu Führung und Organisation». Diese Dokumente hat der Gemeinderat bereits am 27. August 2019 genehmigt. Seither wurden sie überarbeitet und aktualisiert, weshalb sie in ihrer konsolidierten Form erneut vom ­Gemeinderat zustimmend genehmigt, bzw. zur Kenntnis genommen wurden.

Sanierung Dorfbach Seit 2015 setzt sich der Gemeinderat mit der Sanierung des Dorfbachs als Hochwasserschutzmassnahme auseinander. Letztlich haben die kantonalen Stellen eine umfassende Sanierung, wie sie ursprünglich angedacht war, abgelehnt. Demzufolge hat der Gemeinderat einen Kredit zulasten der Investitionsrechnung für eine sich auf das Nötigste beschränkende Sanierung gesprochen. Die Bauarbeiten sind bereits im Gange.

Spital Affoltern

Ebenfalls in Affoltern feiern am Samstag, 18. Juli, Maria Theresia und Jakob Karl Walz-Hegelbach ihren 65. Hochzeitstag. Zur eisernen Hochzeit gratulieren wir den beiden von Herzen.

Sämtliche Bezirksgemeinden haben mit Urnenabstimmungsentscheid vom 19. Mai 2019 der Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern zugestimmt – darin wurden ein Akutspital und eine Langzeitpflege betrieben. Die Langzeitpflege ist bereits per 1. Januar 2020 aus dem Zweckverband ausgegliedert und in eine interkommunale Anstalt überführt worden. In einem weiteren Schritt musste der verbliebene Zweckverband in die Spital Affoltern AG umgewandelt werden. Der Gemeinderat hat die Anträge betreffend Genehmigung des Umwandlungsplans, des Umwandlungsbeschlusses, der Statuten, des Aktienkapitals, der Revisionsstelle BDO AG sowie der Anpassung der Amtsdauer auf zwei Jahre gutgeheissen und vier Kürzungsanträge betreffend Entschädigungsreglement eingereicht.

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Neue Gemeindeorganisation: erfolgreicher Start

Zur eisernen Hochzeit

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 17. Juli 2020

Kompetenzvereinbarung Asyl Der Bezirksrat als Aufsichtsbehörde der Interkommunalen Anstalt Sozialdienst Bezirk Affoltern hat die angeschlossenen Bezirksgemeinden im Oktober 2019 schriftlich orientiert, dass die Abteilung Asyl- und Migrationswesen anfechtbare Leistungsentscheide für die Sozialbehörden der Trägergemeinden erlässt. Im Rahmen der Überprüfung sämtlicher bestehender Regelwerke ist der Bezirksrat zum Schluss gekommen, dass für diese Vorgehensweise keine Verfügungskompetenz vorliegt bzw. die bis Ende 2017 gültig bestandene Kompetenzdelegation mit dem vorgenommenen Rechtsformwechsel des Sozialdienstes Bezirk Affoltern (Interkommunale Anstalt anstelle Zweckverband) formell nicht korrekt weitergeführt wurde. Diese Kompetenzdelegation soll nun korrekt in einer Vereinbarung zwischen der Gemeinde Mettmenstetten und dem Sozialdienst Bezirk Affoltern festgehalten werden («Kompetenzvereinbarung Asyl»). Der Gemeinderat hat der Kompetenzvereinbarung Asyl zugestimmt, welche nun am 27. September 2020 der Urnenabstimmung vorgelegt wird.

Strassenbeleuchtung Teilstück Schulhaus- bis Niederfeldstrasse Aufgrund des Bauvorhabens der Schulanlageerweiterung haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich festgestellt, dass die elektrische Zuleitung schnellstmöglich verstärkt werden muss. Dies führte dazu, dass die im Trottoir der Schulhausstrasse liegende Stromleitung ersetzt werden musste. Mit diesem, von der EKZ angestossenen Projekt wird 2021 die Strassenbeleuchtung saniert bzw. auf LED-Leuchten umgestellt. Der Gemeinderat hat zulasten der Erfolgsrechnung einen Kredit von 28 000 Franken bewilligt.

Mietzinserlass für Gewerbelokalitäten Von den Auswirkungen der Covid-­19Pandemie waren auch öffentlich zugängliche Einrichtungen betroffen: unter anderem Einkaufsläden, Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt, Gesundheitseinrichtungen und viele andere mehr. In

den Liegenschaften der Politischen ­Gemeinde bestehen vier Mietverhältnisse, welche von den bis am 26. April 2020 dauernden Massnahmen (insgesamt 6 Wochen) betroffen waren. Den Gewerbemietenden der genannten Liegenschaften wurde deshalb ein Mietzinserlass von bis zu einem Monat gesprochen.

Leberenstrasse Die materialtechnische Untersuchung hat aufgezeigt, dass die Sanierung und Werterhaltung der Strasse sowie ein Ersatz der bestehenden Beleuchtung durch LED-Leuchten notwendig ist. Gestützt auf das Ergebnis der durchgeführten Submission wird für die Strassenbauarbeiten das wirtschaftlich günstigste Angebot der Firma Vonplon Strassenbau AG, Affoltern am Albis, zu Fr. 169 068.75 berücksichtigt. Die Arbeitsausführung ist nach den Sommerferien 2020 vorgesehen, es wird von einer Bauzeit von vier Wochen ausgegangen.

Totalrevision Zweckverbandsstatuten Feuerwehr Knonaueramt Süd Die Feuerwehrkommission hat mit Beschluss vom 4. Mai 2020 die revidierten Statuten des Zweckverbandes Feuerwehr Knonaueramt zuhanden der Urnenabstimmung vom 27. September 2020 verabschiedet. Der Gemeinderat hat im zustimmenden Sinne von den totalrevidierten Statuten Zweckverband Feuerwehr Knonaueramt Süd Kenntnis genommen und stellt eine positive ­Abstimmungsempfehlung aus.

Ferner hat der Gemeinderat ... • dem Antrag des Verwaltungsrates der Interkommunalen Anstalt Pflegezentrum Sonnenberg, die Firma BDO AG als Kontrollstelle einzusetzen sowie das Entschädigungsreglement für die Tätigkeiten des Verwaltungsrates zu genehmigen, zugestimmt. • für die Sanierung verschiedener Gemeindestrassen einen Kredit von 116 000 Franken zulasten der Erfolgsrechnung bewilligt. • ein Gastgewerbepatent mit Alkoholausschank bzw. ein Klein- und Mittelverkaufspatent an Alex Dossenbach, Cham, Restaurant Spycher, erteilt.

• gestützt auf das Ergebnis der durchgeführten Submission die Arbeitsvergabe betreffend die Pfostenriegelfassade sowie die Holz-/Metallfenster beim Projekt Erweiterung Schulanlage an Meyer Josef Stahl & Metall AG, Emmen bzw. Gawo Gasser AG, Wolhusen, beschlossen. • die Geschäftsberichte sowie die Jahresrechnungen der Interkommunalen Anstalt Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Affoltern, der Interkommunalen Anstalt Sozialdienst Bezirk Affoltern und des Dienstleistungscenters Amt (Dileca) genehmigt. • die Jahresrechnung des Zweckverbands Feuerwehr Knonaueramt Süd bzw. des Abwasserverbandes Knonau mit für unsere Gemeinde massgeblichen Anteilen in der laufenden Rechnung/der Investitionsrechnung von Fr. 368 564.00/0.00 bzw. Fr. 241 498.50/ 229 674.50 genehmigt. • drei ohne Hinweise lautende Prüfberichte (Jahresrechnung/HRM2/Krankenversicherung) genehmigt. • einem Gesuch um Kostengutsprache an die Lehrfortsetzung (2021/2022) im Berufslehrverbund Zürich von ­gesamthaft 9600 Franken entsprochen. • dem Ersuchen des OK-Teams der 800-Jahr-Feier Rossau, die bereits im ­Dezember erteilte Defizitgarantie über 5000 Franken in einen Gemeinde­ beitrag von total 800 Franken umzuwandeln, entsprochen. • die Auf hebung der aufgrund der Covid-19-Pandemie in Bereitschaft ­ ­gesetzte Gemeindeführungsorgan gutgeheissen. • im Auftrag des Gemeindepräsidentenverbands für einen Kostenvergleich (Benchmarking) bei den drei Sozialdiensten im Bezirk (SD Bezirk Affoltern, SD Affoltern, SD Unteramt) sowie der Analyse von Kesb/SD Bezirk Affoltern (insbesondere Shared Services) eine anteilmässige finanzielle Beteiligung in der Höhe von 5025 Franken beschlossen. • die Leistungsvereinbarung für die ­Besorgung der offenen Jugendarbeit mit dem Verein für Jugend und Freizeit (VJF) verlängert.

Oliver Bär, Geschäftsführer Gemeindeverwaltung

«Fly me to the Moon» auf der Hinterbuchenegg Kurzweiliger Gottesdienst zum Ferienbeginn im Innenhof der Puureheimet Brotchorb Es gab wieder einiges zum Schmunzeln beim Gottesdienst zum Ferienbeginn auf der Hinterbuchenegg. Dass auch musikalisch Ferienstimmung aufkam, dafür sorgten Patrik Elsaid und Markus Jud. In einem improvisierten Stegreifanspiel, das als Ferienvideo gedreht werden sollte, flüchtete Pfarrer Kuttler vor einem überdimensionalen Coronavirus auf eine Leiter. Dabei versuchte er das Virus, gespielt von Marion Suter, mit Hilfe von Fön, Wasserpistole und Fliegenklatsche auf Distanz zu halten. Immer höher ging es auf der fünf Meter hohen Leiter, und so beschloss der Pfarrer spontan, nicht nur in der Höhe, sondern gleich auf dem Mond, gespielt von der Kirchenpräsidentin Monika Stierli, Ferien zu machen. Das sei nicht nur ein coronafreier Ort, sondern man habe dort gleichzeitig die nötige Distanz vom Alltag. Aber weil man da ja auch einen dicken Schutzanzug tragen m ­ üsse, habe die Erde, wo man lediglich eine

Maske brauche, doch auch etwas für sich. In der anschliessenden Predigt betonte Pfarrer Ruff, dass die Gegenwart Gottes unabhängig sei von allen Orten, an denen sich ein Mensch aufhalte, dass es aber auf die innere Einstellung ankomme, die man zu ihm habe. Auch musikalisch kam schnell ­Ferienstimmung auf: «Leaving on a Jet Plane», «Fly me to the Moon» und «Route 66», gespielt und gesungen von Patrik Elsaid und Markus Jud. Sie nahmen die Besucherinnen und Besucher auf ihre Art mit auf eine Reise. Und auch der neue Leiter des «Brotchorbs», Moritz Arbenz, hatte sichtlich Freude, dass die Kirche zu ihm auf den Hof kam. Für alle, die gerne Open-Air-Gottesdienste besuchen, hat die Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil diesen Sommer noch zwei weitere auf ihrem Programm: den Üetliberg-Gottesdienst am 16. August und den Erntedank in der Aumüli am 27. September, beide mit der Musikgesellschaft Stallikon. Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Pfarrer Kuttler flüchtet vor einem überdimensionalen Coronavirus. (Bild zvg.)


Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018–2022 (provisorischer Wahlvorschlag) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 5. Juni 2020 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Name

Vorname

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

Lüthi

Stefan

1978

Berater/ Hochschuldozent

Hinterdorfstrasse 3 8914 Aeugst am Albis

In Anwendung von Art. 5 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens 24. Juli 2020, angesetzt, inner welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst als wahlleitende Behörde eingereicht werden. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Aeugst am Albis hat. Die Kandidatin bzw. der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat als wahlleitende Behörde erklärt den Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss §54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel/amtlichen Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Afoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 17. Juli 2020 Gemeinderat Aeugst am Albis

Gebührenfestsetzung Trinkwasser

Der Gemeinderat Maschwanden hat in Absprache mit dem diesjährigen Veranstalter, dem Dorfverein Maschwanden, schweren Herzens entschieden, die Bundesfeier aufgrund der Massnahmen im Zusammenhang mit der CoronaPandemie sowie der unbekannten Entwicklung in diesem Jahr abzusagen.

Der Gemeinderat Maschwanden hat am 14. Juli 2020 die Tarifordnung Wasser vom 7. Januar 2014 auf den 1. Oktober 2020 wie folgt angepasst:

Die Ratsmitglieder bedanken sich herzlich beim Dorfverein Maschwanden für ihr Interesse, die Feierlichkeiten in diesem Jahr durchführen zu wollen. Sie hoffen, für die Durchführung im kommenden Jahr wiederum auf die Unterstützung des Dorfvereins zählen zu dürfen. Der Gemeinderat und die Verwaltung möchten der Bevölkerung trotzdem erholsame Sommerferien und eine schöne Bundesfeier im familiären Rahmen wünschen. Beachten Sie dabei aber bitte weiterhin die gültigen Schutzmassnahmen. Bleiben Sie gesund. 17. Juli 2020 Der Gemeinderat und die Verwaltung

Gebührenanpassung Abfall Der Gemeinderat Maschwanden hat am 14. Juli 2020 folgende Gebührenanpassung vorgenommen und per 1. Oktober 2020 in Kraft gesetzt:

Wahlvorschlag für die Ersatzwahl von einem Mitglied der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018 / 2022 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 3. Juni 2020 sind für die Ersatzwahl innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 1. Bertschi Tamara 1966 Hausfrau

Absage der 1. August-Feier

Vollenweid 26, Hausen am Albis

parteilos

2. Huber Andreas 1955 FH-Professor Oberalbisstr. 2, Hausen am Albis

parteilos

3. Huwiler Eva 1982 Lektorin/PR- Hotzenmattstr. 23, Beraterin Hausen am Albis

SP

In Anwendung von Artikel 8 der Gemeindeordnung der Sekundarschule sowie des Gesetzes über die Politischen Rechte wird eine zweite Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 24. Juli 2020, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, Gemeinderatskanzlei, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, eingereicht werden können.

Die Grundgebühr für die Bewirtschaftung von Siedlungabfällen für Haushalte und Betriebe wird auf Fr. 110.00 pro Jahr festgesetzt. Der Beschluss und das Schreiben des Preisüberwachers sind der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Maschwanden, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, zur Einsicht auf. Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Juli 2020 Gemeinderat Maschwanden

Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinden Hausen am Albis, Kappel am Albis oder Rifferswil unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Da die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind, wird am 27. September 2020 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei ­Hausen am Albis, per E-Mail stefanie.oswald@hausen.ch, via Homepage www.hausen.ch oder 044 764 80 20, erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat ­Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die ­Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 17. Juli 2020 Gemeinderat Hausen am Albis

Entschädigungsverordnung und Ausführungsreglement Die Gemeindeversammlung hat am 9. Juni 2020 die Entschädigungsverordnung der Gemeinde Ottenbach festgesetzt. Die Verordnung trat per 1. Juli 2020 in Kraft. Der Gemeinderat hat am 6. Juli 2020 das Ausführungsreglement zur Entschädigungsverordnung genehmigt und ebenfalls per 1. Juli 2020 in Kraft gesetzt. Die beiden Regelwerke sind auf der Homepage www.ottenbach.ch (unter Verwaltung/Reglemente/Verordnungen) einsehbar. Der Beschluss zum Ausführungsreglement zur Entschädigungsverordnung liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Juli 2020 Gemeinderat Ottenbach

Art. 1 Grundgebühr Die jährliche Grundgebühr beträgt Fr. 55.00** pro Kubikmeter pro Stunde = Qmax m³/h. Art. 2 Mengengebühr Die Berechnung des Mengenpreises erfolgt auf Basis des am Wasserzähler abgelesenen Verbrauchs (m³), multi­ pliziert mit dem Ansatz von Fr. 1.05** pro m³. Der Beschluss, die Tarifordnung Was­ ser sowie das Schreiben des Preisüber­ wachers sind der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch ange­ hängt und liegen während der Rekurs­ frist bei der Gemeindeverwaltung Maschwanden, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, zur Einsicht auf. Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentli­ chung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Re­ kurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekurs­ schrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefo­chtene Beschluss ist, soweit möglich, ­beizulegen. 17. Juli 2020 Gemeinderat Maschwanden


Bonstetten

Gemeinde Obfelden Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 vom 27. September 2020 Definitive Wahlvorschläge Nach Ablauf der zweiten Frist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: 1. Rittmeyer David, Beruf Sozialarbeiter, Jahrgang 1966, Dorfstrasse 71, St.Gallen SG, SP 2. Steinmann Benno, Beruf Personalfachmann, Jahrgang 1963, Lindenmatt 4, Horw LU, portiert FDP Die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am 27. September 2020 durchgeführt. In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Postfach, 8910 Affoltern a/A, erhoben werden (§19 Abs. 1 lit. C VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 17. Juli 2020

Gemeinderat Obfelden

Gemeinde Obfelden Ersatzwahl eines Mitgliedes und der Präsidentin / des Präsidenten des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 Provisorische Wahlvorschläge Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 29. Mai 2020 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes und der Präsidentin / des Präsidenten des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Entreé Generalunterneh­ mung AG, Hinterbergstrasse 49, 6312 Steinhausen Vertretung der Bauherrschaft: Entreé Architekten und Ingenieure AG, Moos­ strasse 49, 8914 Stallikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projekt­ verfasser. Projekt: Neubau zwei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Im Weieracher, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1798, Zone: KA

Aeugst am Albis

Mitglied: 1. Kleiner Ralph, Underwriting Manager, Jahrgang 1968, Maschwanderstrasse 8, Kappel a/A ZH, SVP

Bauherrschaft: Entreé Generalunterneh­ mung AG, Hinterbergstrasse 49, 6312 Steinhausen Vertretung der Bauherrschaft: Entreé Architekten und Ingenieure AG, Moos­ strasse 49, 8134 Stallikon Projektverfasser: Die Vertretung der Bau­ herrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Renovation und Umbau eines bestehenden Wohnhauses mit Scheune sowie ein Neubau eines Mehrfamilien­ hauses, In der Breite 6, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 936, Zone: K2A

2. Weiss Peter, Betriebsökonom HWV, Jahrgang 1960, Rebhaldenstrasse 92, Zürich ZH und Winterthur ZH, GLP

Affoltern am Albis

Präsident: 1. Hinners Stephan, Eidg. dipl. Bauleiter, Jahrgang 1976, Hölibachstrasse 122b, Obfelden ZH, parteilos

In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 24. Juli 2020, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen und Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung im amtlichen Publikationsorgan an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Postfach, 8901 Affoltern a/A erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 17. Juli 2020

Gemeinderat Obfelden

Bauherrschaft: AEW Dienstleistungen AG, Lindenmoosstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Gartensitzplatz mit Sichtschutzwänden (bereits erstellt), Lindenmoosstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3935, Zone: Industriezone

Bauherrschaft: Andreas Hofer und ­Sasha Kugler Hofer, Rütistrasse 16, 8906 ­Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Erstellung Sichtschutzwand in Holz Rütistrasse 16, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 159, Zone: W2/30

Hausen am Albis Bauherrschaft: Urs Steinmann, Vollenweid 13, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Schärer + Beck AG, Industriestrasse 55, 6312 Steinhausen Projekt: Erstellen einer Luft-WasserWärmepumpe (aussen aufgestellt), Vollenweid 13, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2551, Zone: KW

Hausen am Albis Bauherrschaft: Anabel Immoos, Rigiblickstrasse 32, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Kipp Holzbau & Beda­ chungen GmbH, Lettenweg 46, 4123 ­Allschwil Projekt: Anbau an Wohnhaus, Rigiblickstrasse 32, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 1722, Zone: W/1.4

Affoltern am Albis Am 9. Juli 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Elisabeth Barbara Affolter geb. Büchler geboren am 12. Dezember 1947, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 11. Juli 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Götz Margrith geboren 30. Januar 1940, von Monteggio TI, wohnhaft gewesen Herenholzweg 39, Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 8. Juli 2020 ist in Deutschland gestorben:

Schläpfer, Christian geboren am 12. Februar 1947, von Trogen AR, wohnhaft gewesen in Ebertswil. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hausen am Albis Obfelden

Am 11. Juli 2020 ist in Auw AG gestorben:

Bauherrschaft: Bajrush Bulica und Corinne Truffer, Ottenbacherstrasse 24, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Überdachung bestehender Pergola am Gebäude Vers.-Nr. 1047, Ottenbacherstrasse 24, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2991, Zone: W2

Zehnder geb. Nater, Anna Marie

Ottenbach Bauherrschaft: Sparcassa 1816 Genossenschaft, Zugerstrasse 18, 8820 Wädenswil Projektverfasser: architekturfabrik gmbh, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Abbruch der Scheune Vers.-Nr. 40 und Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 7 Wohnungen sowie einer Tiefgarage, Affolternstrasse, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 485 – 486, Zone: Kernzone

Stallikon Bauherrschaft: Reinhard Oertli, Zeppelinstrasse 22, 8057 Zürich Projektverfasser: Atelier Schumacher & Staeudinger, Räffelstrasse 11, 8045 Zürich, Schweiz Projekt: Dachsanierung / Fenster Ersatz und Neueinbau / Einbau Solaranlage, Alte Bucheneggstrasse, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2072, Zone: Landwirtschaftszone

geboren am 21. Juli 1928, von Aadorf TG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Bestattung am Freitag, 24. Juli 2020 um 10.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der katholischen Kirche Hausen am Albis.

Ottenbach Am 12. Juli 2020 ist in Ottenbach gestorben:

Nyfeler geb. Hunziker, Monika geboren am 18. Juli 1946, von Gondiswil BE, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach findet am Freitag, 24. Juli um 14.00 Uhr statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 12. Juli 2020 ist in Zürich gestorben:

Hablützel, Hans Peter geboren am 10. Februar 1942, wohnhaft ­gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2020

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«Musik wird fast nur von Männern produziert»

Finanzkolumne

Die Hausemerin Miriam Heinzer hat eine selber produzierte EP veröffentlicht Christoph Schenk, Chief Investment Officer, Zürcher Kantonalbank

Die 30-jährige Lehrerin Miriam Heinzer hat seit Jugendjahren ein grosses Hobby: Musik. Zuerst sang sie primär Covers. Seit ihrem Masterstudium in Musikpädagogik komponiert und produziert die eigenwillige Musikerin jedoch auch selber.

Mit System zum Anlageerfolg

Von Salomon Schneider Mit 13 Jahren hat die Hausemerin M ­ iriam Heinzer begonnen, sich für ­Gesang zu interessieren. Sie gründete damals mit Freundinnen eine Singgruppe, die Pop-Covers sang: «Bei den Auftritten habe ich gemerkt, dass ich eine Stimme habe, die sehr flexibel und vielschichtig ist und auf natürliche Weise angenehm anzuhören ist. Es war zwar eine kurzlebige Formation, die Begeisterung für die Musik ist jedoch ungebrochen.» An­ schliessend hat sie mit Mitgliedern ihrer Familie eine Rock-Coverband gegründet, die drei Jahre Bestand hatte und primär an Familienfesten aufgetreten ist.

Liebe auf den ersten Ton Als Miriam Heinzer ihr Studium an der Pädagogischen Hochschule in Zürich aufnahm, löste sich die Band auf. Online hat sie den Zugang zu ihrer Funk-Soul-­ Coverband, Sugarpuffs, gefunden: «In dieser Zeit habe ich mich stark auf das Studium konzentriert. Die Musik hat mir aber immer gefehlt und eines Abends habe ich mich an den Computer gesetzt, und nach Bands gesucht, die Verstärkung gesucht haben. Es war ­Liebe auf den ersten Ton. Wir spielen bis heute und machen super Tanzmusik.» Nach dem Bachelor hängte sie ein ­berufsbegleitendes Studium in Musikpädagogik an der Zürcher Hochschule

In ihrem Musikzimmer komponiert, singt und mischt Miriam Heinzer ihre Songs. (Bild Salomon Schneider) der Künste an und konnte ihr Musikwissen vertiefen. Nach dem Abschluss begann Miriam Heinzer intensiv zu komponieren und Liedtexte zu verfassen und produzierte erste eigene Songs.

Bandleben ist sehr zeitintensiv «Ich habe während der ersten Zeit Tage, manchmal Wochen in meinem Zimmer verbracht und an Text und Ton gefeilt. Als ich einige Songs zusammenhatte, wollte ich auch damit auftreten. Aus meinen Banderfahrungen wusste ich jedoch, dass das Bandleben organisatorisch sehr aufwändig ist und ich wollte mich nicht noch einer Formation anschliessen, da mir sonst viel zu wenig Zeit für Komposition und Produktion geblieben wäre. Schliesslich habe ich

«Second Daughter», das sind Miriam Heinzer (rechts) und Nina Sladic. (Bild zvg.)

meine Freundin Nina Sladic gefragt, ob sie mit mir zusammenarbeiten will», erklärt Miriam Heinzer. Was als Freundinnen gut funktionierte, klappte auch als Band und seit November sind Miriam und Nina bereits sieben Mal gemeinsam aufgetreten, vor allem in Zürich: «Während des Corona-Shutdowns wurden mehrere Auftritte abgesagt, was ich unterstützte, aber trotzdem schmerzhaft war. Alternativ ergaben sich jedoch einige Auftritte mit Life-Stream über das Portal kapsel.space. Ich spiele aber viel lieber live, wenn ich das Publikum spüre, die Lichter glitzern und dieses einzigartige Konzertgefühl aufkommt.»

Nicht nur Sängerin, sondern Musikerin «Twisted Mirror» ist das erste Lied in einer Extended-Player Veröffentlichung von vier Songs und trägt das Release. Der Song hinterfragt das gängige Schönheitsideal, das Frauen im Alltag entgegentritt. Miriam Heinzer ist es jedoch gelungen, einen so eingängigen Refrain zu komponieren, dass die Zuhörenden nach dem ersten Mal fast automatisch mitsummen. Der Text ist hauptsächlich in Englisch, hat aber auch Teile in Schweizerdeutsch und Serbisch: «Mir geht es auch darum, dass Frauen sich gegenseitig stärker unterstützen sollen. Produktion, Mastering, Artwork und Mixing wurden deshalb allein von Frauen gemacht. Die Idee war ein starkes Statement in dem immer noch hauptsächlich männerdominiertem Musikbusiness zu setzen. Gleichberechtigung

ist sowieso eines der Themen, die meine Texte prägen. Ich möchte auch andere Frauen motivieren, sich nicht als Sängerinnen zu sehen, sondern als Musikerinnen. Denn für eine inklusive Musikwelt braucht es mehr weibliche Vorbilder in der Musikproduktion und auf der ­Bühne.»

Musik als Instrument der Verarbeitung Wenn Miriam Heinzer komponiert und schreibt, zieht sie sich stark zurück und reflektiert viel. Erst bei den Proben mit Nina Sladic kehrt sich der Prozess nach aussen: «Zum Glück habe ich einen verständnisvollen Partner, der diese introvertierten Phasen mitträgt und mich voll unterstützt. Sonst wäre es mit ­Beruf, Partnerschaft, Sozialleben und Musik sicher schwierig.» Für Miriam Heinzer ist Musik ein rollender Prozess. Einerseits freut sie sich, baldmöglichst wieder live aufzutreten, andererseits arbeitet sie bereits an den nächsten Liedern. Für sie ist ­Musik das beste Instrument, um ihre Erfahrungen einzuordnen und zu ­reflektieren; gerade ihre Texte weisen deshalb viele autobiografische Züge auf.­ Durch die eigenen Kompositionen hat sie völlige Freiheit darin, was sie machen will. Sie spielt am liebsten mit Soul- und Elektropop-Elementen, die Musik hat aber auch zahlreiche Einflüsse ­anderer Musikrichtungen, die ihr Leben inhaltlich oder stilistisch geprägt ­haben.»

BUCH-TIPP

von Petra Schweizer, Regionalbibliothek Affoltern Die Sommerferien in Glaubenthal stehen kurz bevor. Hanni Huber schaut erwartungsvoll in die stille Zukunft, die da kommt. Bald sind sie alle weg! Ferien in Italien, alle zusammen. Wobei die alte Huber nicht versteht, wieso überhaupt wegfahren, wenn man die gleichen Idioten in den Ferien wieder trifft. Da bleibt sie lieber, geniesst die Sonne und die Stille im Tal. Still bleibt es dann aber doch nicht. Es fallen Schüsse im Glaubenthal. An und für sich nichts Verwunderliches, dass dann aber keine tote Wildsau, sondern eine Leiche nach der anderen auftaucht,

ist trotzdem nicht normal. Wobei Wildsäue waren die ja auch, die ganzen Grubmüller-­Männer. Da heiratet die Eine den Einen statt den Anderen und schon ist so eine generationenübergreifende Familienfehde geboPetra Schweizer. ren. Auf der einen Seite die Grubmüllers, auf der anderen die Praxmosers. Wo allerdings die eine Seite aufhört und die andere anfängt, ist schwer zu sagen. Sind in so einem kleinen Dorf ja doch irgendwie alle miteinander verwandt. Und dass der Pfarrer nach der Beichte seine Soutane nicht geschlossen halten kann, macht die Familienstammbäume dann auch nicht gerade übersichtlicher. Wobei das ändert sich ja gerade.

Natürliche Auslese ist das keine. Eher forcierte Erbanhäufung. Überall tauchen sie auf, die Toten. Da geht einer in der Jauchegrube schwimmen, lässt sich ein anderer beim Stelldichein im Maisfeld erschiessen und ein dritter in Folie einwickeln, samt Siloballen. Und mittendrin eben die Hanni Huber. Man weiss beim Lesen nicht so recht, ob es zum Lachen oder zum Weinen ist. Galgenhumor eben. Schön schwarz. Und doch die reinste Poesie, wie da Zitate und Lieder in die Geschichte mit einfliessen und das menschliche Wesen unterstreichen. Die Abgründe, aber auch die Gutherzigkeit. Direkt philosophisch die Gedanken zum Leben, Menschsein und dann irgendwann Menschnichtmehrsein, sterben, ver­ gehen und doch in anderen weiter bestehen. Ich persönlich habe jede Zeile dieses lustigen Mordens geliebt.

Strategisch vorgehen Langfristig erfolgversprechender ist ein strukturiertes und strategisches Vorgehen. Als Antwort auf die ökonomischen, psychologischen und regulatorischen Herausforderungen der Finanzmärkte hat die Zürcher Kantonalbank vor drei Jahren ihre Anlagewelt neu aufgestellt. In einem ersten Schritt nehmen wir den Dialog mit Kundinnen und Kunden auf. Denn je besser Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer die Bedürfnisse verstehen, desto genauer können sie eine Anlagelösung auf die Anforderungen abstimmen. Zweitens erfolgt stets eine ganzheitliche Betrachtung. Es geht nicht darum, auf einzelne Wertschriften oder Anlageprodukte zu setzen, sondern die finanzielle Gesamtsituation zu optimieren – ohne die Grenzen der Risikofähigkeit zu überschreiten. Drittens sorgt ein systematischer Anlageprozess dafür, dass die Anlagestrategie das gewählte Risiko in jeder Marktlage bestmöglich berücksichtigt. Je nachdem, in welchem Mass Sie Unterstützung im Anlagegeschäft wünschen, stehen Ihnen unterschiedliche Servicemodelle zur Verfügung. Strukturierter Anlageprozess Finanzmärkte sind so komplex und dynamisch, dass es für Einzelpersonen eine sehr grosse Herausforderung darstellt, die Entwicklungen im Auge zu behalten. Die Anlageentscheidungen respektive -vorschläge bei der Zürcher Kantonalbank beruhen nie auf den Emotionen eines Einzelnen, sondern sind datenbasiert. Sie sind das Resultat eines strukturierten Anlageprozesses, in den zahlreiche Fachleute involviert sind und der durch modernste Risikomanagementsysteme unterstützt wird. Dieses Vorgehen erlaubt es, auch in turbulenten Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren. Schliesslich gibt es immer Chancen – man muss sie nur erkennen.

Helga räumt auf Ein Tal, ein Dorf, zwei Familien, haufenweise Morde und mittendrin die Huber.

Die ersehnte Zinswende lässt auf sich warten. Diese Erkenntnis ist mittlerweile bei den meisten Sparerinnen und Sparern angekommen. Viele wollen daher ihr Erspartes abseits des vertrauten Kontos investieren. Aber Vorsicht: Gemäss Studien liegt der häufigste Fehler von Privatanlegern darin, sich vom Bauchgefühl zu Fehlentscheidungen verleiten zu lassen. In Aufwärtsphasen an den Börsen tätigen sie euphorische Zukäufe, in Abwärtsphasen panische Verkäufe.

Thomas Raab: «Helga räumt auf». Kiepenheuer & Witsch, Köln 2020. ISBN 978-3-462-05 314-2. (Bilder zvg.)

Es handelt sich hierbei um Werbung für eine Finanzdienstleistung.


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Bezirk Affoltern

Hoher Sachschaden in Warenhaus

Ein Lernfahrer als Raser und Filmer Bezirksgericht Affoltern: 15 Monate bedingt für 21-jährigen Verkäufer

Einbrüche, Einbruchsversuche, Vandalen und Lärm beschäftigten die Polizei in den vergangenen Tagen.

Er ist als Lernfahrer gerast, allein und mit einem nicht berechtigten Begleiter – und er hat die ­Schnellfahrten gefilmt: Das Bei einem Einbruchsversuch in ein Bezirks­gericht Affoltern verurteil­Warenhaus in Affoltern entstand am­­ te einen heute 21-jährigen Serben 13. Juli ein Schaden von rund 10 000 unter anderem wegen grober Franken. Den Dieben gelang es, um 3.15 qualifizierter Verletzung von Uhr die Eingangstüre aufzubrechen. Im Verkehrsregeln zu 15 Monaten gleichen Zug beschädigten sie eine Vitauf Bewährung – eine milde Strafe. rine. Noch ist nicht klar, was abhanden gekommen ist. Ermittlungen der Kantonspolizei laufen. Mutmasslich dieselben Täter drangen kurz zuvor im Affoltemer Industriegebiet durch das Einschlagen eines Fensters in eine Werkstatt ein. Entwendet wurden Werkzeuge im Wert von etwa 400 Franken; der Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Franken. In einem weiteren Fall, ebenfalls im Affoltemer Industriegebiet, gelang es ihnen nicht, in eine Baubaracke einzudringen. Durch das Eindrücken eines Fensterrahmens entstand ein Schaden von 500 Franken. Weil die Alarmanlage losging, zogen in Wettswil zwei Personen beim Versuch, ein Fahrzeug zu knacken, die Aufmerksamkeit auf sich. Sie konnten am Bahnhof von der Polizei angehalten und kontrolliert werden. Ermittlungen sind derzeit im Gang.

Sprayer wüteten in Aeugst Zwischen 10. und 13. Juli trieben in Aeugst Sprayer ihr Unwesen. Sie überzogen Strassenbeläge, Sitzbänke, Holztüren, den Eingang und Wände des Schützenhauses sowie Spielplatzelemente mit Farbe. Laut Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der Schaden auf mehr als 1000 Franken. Bei der Feuerstelle am Bisliker Weiher in Affoltern haben Unbekannte vom 9. auf den 10. Juli eine Sitzbank beschädigt. Schaden: rund 1500 Franken. In Ottenbach wurde am 13. Juli um 14.30 Uhr bei der Bushaltestelle die Scheibe der Damentoilette zertrümmert. Die Reparatur zieht Kosten von etwa 400 Franken nach sich. Aufgrund eines «verdächtigen Fahrzeugs» rückte am 13. Juli um 16 Uhr die Stadtpolizei Affoltern aus und überprüfte den Anbieter eines Schleifservices. Dessen Handelsreisebewilligung war nicht in Ordnung. Zehn Mal rückten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen zu nächtlichen Stunden aus. Daran störten sich Anwohner in Affoltern, Aeugst, Hausen, Hedingen, Mettmenstetten, O ­ bfelden und Ottenbach. Es wurden ­diverse Verwarnungen ausgesprochen. Und beim Sportplatz Moos in Affoltern, einem «Hotspot», konfiszierte die Polizei bei stark angetrunkenen Jungen die Wodka-Flaschen. (-ter.)

Freitag, 17. Juli 2020

von Werner Schneiter Der junge Mann, ein Verkäufer aus einer Ämtler Gemeinde, stand Anfang dieser Woche vor den Schranken des Bezirksgerichts Affoltern. Weil er das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass akzeptiert, kam das abgekürzte Verfahren zur Anwendung. In einem Fall überliess er als knapp 19-Jähriger Anfang Februar 2018 den Audi seines Vaters einem Kollegen. Und der drückte das Gaspedal auf der A4 bei Knonau Richtung Luzern durch. Der Tacho zeigte eine Geschwindigkeit von 239 km/h an, was vom Beschuldigten während 25 Sekunden gefilmt wurde. Gleichentags sass er auf der A1 bei Oberengstringen Richtung Bern selber am Steuer – laut Anklageschrift aber mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h mindestens fünf Sekunden ohne die Hand am Steuerrad. Diese brauchte er für Tanzbewegungen. Auch hier sass der Kollege auf dem Beifahrersitz, ohne ­Berechtigung zur Begleitung des ­Lernfahrers. Aber schon wenige Tage zuvor entwendete der nicht vorbestrafte Mann

das Fahrzeug seines Vaters, versah es mit den falschen Kontrollschildern (der Vater war mit den Wechselschild eines anderen Autos unterwegs) und bretterte mit 80 km/h über die Lindenmoosstrasse in Affoltern – unbegleitet. Wenig später, auf der Muristrasse Richtung Obfelden, sass dann wieder ein Kollege als Begleiter daneben – ohne Berechtigung, den Lernfahrer zu begleiten, ebenso auf der Autobahnraststätte ­ ­Würenlos. Tage später war der Angeklagte mit Papas Audi von Zwillikon Richtung Ottenbach wieder allein unterwegs, ­ ­wobei er die Höchstgeschwindigkeit um 33 km/h überschritt. Aktenkundig ist auch eine krasse Geschwindigkeits­ übertretung des Beschuldigten vom ­September 2018: Damals raste der Lernfahrer allein auf der A4, Gemeindegebiet Affoltern, mit 198  km/h Richtung ­Luzern, was 2 km/h unter dem Raser­ tatbestand liegt. Die Anklageschrift wird komplettiert durch den Vorwurf der Widerhandlung gegen das Waffengesetz: Vom Tag seiner Volljährigkeit im September 2017 bis zu einer Festnahme am 3. Dezember 2018 habe er bei sich zu Hause einen auf dem Flohmarkt erworbenen Schlagring aufbewahrt, heisst es da.

Jetzt auf der richtigen Spur Wie es zu diesen Exzessen gekommen sei, wollte der Gerichtsvorsitzende Peter Frey wissen. «Die Eltern waren bei Verwandten, da habe ich das Auto für Spritztouren genommen – und nicht viel überlegt, auch nicht mit Konsequenzen gerechnet», sagte der junge Mann.

Der Lernfahrer fuhr nicht nur auf der A4 viel zu schnell. Er war auch auf der Zwillikerstrasse Richtung Ottenbach mit 113 statt 80 km/h alleine unterwegs. (Bild Werner Schneiter) Er bereut die Vergehen und nach eigenen Worten daraus gelernt hat, nachdem er auch einen Job verloren hat. Er befinde sich jetzt auf der richtigen Spur. In die Reue schliesst er auch seine Eltern ein, die er enttäuscht habe – sie, die ihm alles ermöglicht hätten und weiterhin voll hinter ihm stehen würden. Nach langer Beratung sprach ihn das Bezirksgericht schuldig: wegen ­Gehilfenschaft zu qualifiziert grober Verletzung von Verkehrsregeln; wegen mehrfacher grober Verletzung von Verkehrsregeln; wegen mehrfacher Entwendung zum Gebrauch; wegen Missbrauchs von Kontrollschildern, mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung und wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Bestraft wird der Mann mit 15 Monaten Gefängnis bedingt – bei ­einer Probezeit von drei Jahren. Und mit einer sogenannten Verbindungsbusse von 500 Franken. Ausserdem muss er die Verfahrens- und Anwaltskosten übernehmen.

Krasses Verhalten Am stärksten ins Gewicht fällt die Hochrisikofahrt mit 239 km/h in einem mit vier Personen besetzten Auto auf der A4 bei Knonau. Der Beschuldigte sass hier zwar nicht am Steuer, wurde aber der Gehilfenschaft bezichtigt, weil er das Auto zur Verfügung stellte. Hätte er am Steuer gesessen, so wäre die Strafe zweifellos wesentlich höher ausgefallen. Glück beanspruchte er auch bei der eigenen Fahrt auf der Autobahn, als er mit 198 km/h gemessen wurde – ganz knapp unter den Rasertatbestand. «Sie haben in einem Zeitraum von acht Monaten ein krasses Verhalten an den Tag gelegt», sagte der Gerichtspräsident. Er betonte, dass die 15-monatige Gefängnisstrafe am unteren Limit liegt. Jetzt sei Denken vor Handeln angesagt, schob er nach und hofft nun, dass das zu absolvierende Lernprogramm «Start» für risikobereite Verkehrsteilnehmende die nötige Hilfe bietet.

«Eine äusserst peinliche und unangenehme Sache» 18 Monate Gefängnis bedingt wegen Herunterladens verbotener Pornografie Ein 72-jähriger Rentner hat innerhalb von fünf Jahren ­Dutzende von Videos und ­Tausende von Bildern vom ­Internet heruntergeladen, die sexuelle Handlungen mit Kindern und mit Tieren zeigen. von Werner Schneiter «Äusserst peinlich und unangenehm» sei ihm diese Sache, die ihn jeden Tag verfolge und eine Belastung darstelle. Er verstehe sein Handeln rückwirkend betrachtet nicht mehr, und er bedaure, ein solches Verfahren ausgelöst zu haben. «Ein Blödsinn», schob er nach und meinte damit auch die Tatsache, dass er das Material nicht gelöscht, s­ ondern auf

externen Datenträgern g ­ espeichert hat. «Aber klar: Dafür muss ich nun geradestehen», sagte der Schweizer, der nicht vorbestraft ist und bis zu seiner Pensionierung viele Jahre in der gleichen ­Firma gearbeitet hat. Inzwischen wohnt er nicht mehr im Säuliamt.

Über Filesharing-Programme Weil er den Sachverhalt, die rechtliche Würdigung und das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass akzeptiert, kam es zum abgekürzten Verfahren ohne Plädoyers von Anklage und Verteidigung. Nun ja, bestreiten lassen sich die Verfehlungen nicht. Und die sind ziemlich gravierend: Insgesamt lud der Mann zwischen März 2013 und März des vergangenen Jahres über File­

sharing-Programme 178 Videos und 7497 Bilder herunter, die sexuelle ­Handlungen mit Kindern zum Inhalt haben. Dazu kommen 324 Bilder, die virtuelle sexuelle Handlungen mit Kindern zeigen, sowie 113 Videos und 6683 Bilder von sexuellen Handlungen mit Tieren. Diese heruntergeladenen Dateien bewahrte er hernach auf Datenträgern auf. Einer unbekannten Zahl von Nutzern machte der Mann die verbotene Pornografie wiederum über Filesharing-­ Programme sowie Messenger-Dienste zugänglich. Wegen mehrfacher Pornografie wurde er vom Bezirksgericht Affoltern zu 18 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt – bei einer Probezeit von zwei Jahren. Das Urteil entspricht exakt den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Hinzu

kommen eine Busse von 3000 Franken, die Verfahrenskosten sowie ein lebenslanges Verbot jeder beruflichen und ausserberuflichen Tätigkeit, die einen regelmässigen Kontakt zu Minderjährigen umfasst. Die grosse Menge an verbotenem Material und die lange Zeitspanne des Delinquierens, aber auch die das sukzessive Geständnis, Einsicht, Reue, eine gute Prognose und ein vorstrafenloses Leben wurden beim Strafmass berücksichtigt. Gerichtspräsident Peter Frey schenkte aber seiner Aussage, wonach er sich von Kinderpornos nicht an­ gezogen fühle, keinen Glauben. «Sie haben damit Ihre sexuelle Lust be­ friedigt». Er empfahl ihm auch, den ­Computer mit einem neuen System zu bestücken.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2020

Unmögliches möglich gemacht Verabschiedungsfeier der Sek. Mättmi: Spezielle Situationen verlangen spezielle Massnahmen

Mit Erzählungen und Fotos durch die drei Schuljahre In seiner Rede bedankte sich der Schulleiter Manfred Knecht bei den Schülerinnen und Schülern für den grossen Einsatz während ihrer Schulzeit und auch bei den Eltern für die äusserst angenehme Zusammenarbeit. Bei der Verabschiedung am Mittwoch legte ­

FORUM

Diskussion dank KG+-Initiative Ämtler Kirchgemeinden: ­Mettmenstetten bleibt mit dabei, «Anzeiger» vom 10. Juli.

Trotz der erschwerten Sicherheitsvorschriften wegen Corona, organisierte die Sekundarschule Mettmenstetten mit einem aufwändigen Sicherheitskonzept zwei eindrückliche Abschlussfeiern für ihre 82 Schulabgänger und -abgängerinnen. Nach den steigenden Fallzahlen in der letzten Woche diskutierten die Verantwortlichen, die Abschlussfeiern dieses Jahr ausfallen zu lassen. Ganz unter dem Motto «Das Unmögliche möglich machen» entschied man sich, die Verabschiedungsfeiern doch durchzuführen. In einem speziellen Setting mit aussergewöhnlichen Rahmenbedingungen – und doch so normal wie möglich. Aus diesen Gründen wurde ein spezielles Sicherheitskonzept für die Anlässe ­erarbeitet und zwei Abschlussfeiern mit einer reduzierten Gästeliste in der Turnhalle durchgeführt. Am Mittwoch- und am Donnerstagabend, 8. und 9. Juli, ­begrüssten je zwei Moderatoren der ­abtretenden Klasse ein interessiertes Publikum. Die Maturandin Joy Knecht bezauberte zudem ihre Zuhörerschaft mit hervorragend vorgetragenen Songs aus verschiedenen Musicals.

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Die Schulabgänger der Sek. Mättmi wurden würdig verabschiedet. (Bild zvg.) Manfred Knecht den Fokus darauf, die gefassten Ziele mutig und entschlossen zu verfolgen und umzusetzen, auch bei erschwerten Rahmenbedingungen. Dies haben die 50 abtretenden A-Schülerinnen und Schüler bereits vor Schulabschluss erstmals bewiesen. Im Frühjahr bestanden 19 Schülerinnen und Schüler die Aufnahmeprüfung ins Gymnasium oder die FMS. 31 Schulabgängerinnen und Schulabgänger haben eine Anschlusslösung oder eine Lehrstelle in unterschiedlichen Berufen wie Fachperson Gesundheit (Fage), Kaufmännische Lehre, Optikerin, Elektroniker, Informatiker, Laborant, Zimmermann etc. gefunden. Davon werden 28 zusätzlich zu ihrem Ausbildungen die Berufsmaturität in Angriff nehmen. Mittels Erzählungen und Fotos wurden die Gäste von verschiedenen Schü-

lerinnen und Schülern durch die drei Schuljahre geführt. Mit einer ergreifenden Rede bedankten sich die Klassen bei den Klassenlehrern Alan Hefti und Hans Walti für die grossartige Schulzeit, welche die Lehrpersonen mit viel Herzblut und Menschlichkeit gestaltet haben. Das Gästepublikum, das vorwiegend aus ­Eltern bestand, dankte ebenfalls mit einem langen, wertschätzenden Applaus.

Zweitägiger Ausflug zu Fuss Am Donnerstag würdigte der Schulleiter in seiner Rede einleitend die sportliche Leistung der B/C Klassen, welche letzte Woche einen zweitägigen Ausflug auf den Gottschalkenberg unternahmen. Die Schülerinnen und Schüler meisterten mit ihren Klassenlehrpersonen C ­ arla Marino und Stefan Urech zweimal 27 km

und 800 Höhenmeter zu Fuss. Sicherlich wird diese Abschlussreise allen in besonderer Erinnerung bleiben, wurden doch dabei zehn Pack Blasenpflaster verbraucht. Manfred Knecht bekundete seine Begeisterung von der Idee dieses Abschlussevents und zollte den Klassenlehrpersonen höchste Anerkennung. Ein solcher Marsch sei vergleichbar mit dem Leben – Hochs und Tiefs wechseln sich ab, Durchhaltewillen ist gefragt, eben wie im Leben auch. Leider musste zum Abschluss auf den beliebten Apéro mit Wurststand verzichtet werden. Vor der Turnhalle standen dennoch für jede Person ein Getränk und ein Glace bereit, um den Abend mit interessanten Gesprächen aus­klingen zu lassen. Erika Bigler, Sek. Mättmi

An der Mettmenstetter Kirchgemeinde-­ Versammlung vom 8. Juli kamen unsere Einzelinitiativen zum Austritt aus dem Projekt KG+ zur Abstimmung. Erstmals hatten damit die Stimmberechtigten so Gelegenheit, über das Geschäft zu reden. Wir wurden ob des erfreulich grossen Aufmarschs überrascht und danken allen Kirchenmitgliedern, die den Weg in die Kirche unter die Füsse genommen haben. Auch den Initianten gebührt für ihr Engagement grosse Anerkennung. Trotz guter Unterstützung wurde unsere Initiative nicht angenommen. Unser Bestreben zur Erhaltung der Selbstständigkkeit unserer Kirchgemeinde geht aber unvermindert weiter. Wir sind für eine bewährte Zusammenarbeit, wie sie seit Jahren besteht, aber gegen einen Zusammenschluss zu einer Grossgemeinde. Wir wollen unsere Liegenschaften – die altehrwürdige Kirche und das Pfarrhaus – auch künftig selber bewirtschaften. Wir wollen die Verantwortung für deren Unterhalt nicht einer anonymen Behörde abtreten. Bewährtes darf man nicht für ein kostspieliges Projekt mit unbekanntem Ausgang opfern. Die Kirchenpflege kann problemlos von nicht direkt-kirchlichen Arbeiten entlastet werden. Sowohl Rechnungsführung wie Liegenschaften-Verwaltung, können zu den heute üblichen Bedingungen an ausgewiesene Fachleute ausgelagert werden. Die Kirchgemeinde muss deshalb nicht darben – also erwarten wir bald einen entsprechenden Antrag der Kirchenpflege. Mitinitiant Hans Nägelin, Mettmenstetten

FORUM

Schlimm zu sehen Verkehr: Die ruhige Zeit ist vorbei

Um Himmels Willen!

Geringelte Bäume am Bahnhof Hedingen, «Anzeiger» vom 14. Juli.

Häufigere Fahrradnutzung auch nach der Coronazeit?, «Anzeiger» vom 3. Juli.

Um Himmels Willen!, Leserbrief vom 10. Juli.

Es ist schlimm für mich, wenn ich zusehen muss, wie ein Baum langsam, aber sicher sterben muss. Ich glaube, dass ein Baum auch fühlt. Warum setzt man dann überhaupt artfremde Bäume bei uns, wenn sie nicht mehr erwünscht sind? Ich schäme mich für solche Menschen, die nur daran denken, einem Baum Rinde abzuhauen, und es auch noch ausführen! Dass er langsam, aber sicher endlich stirbt und sie ihn vielleicht in fünf Jahren umsägen können!

Seit 35 Jahren bin ich im Aussendienst tätig, meine gefahrenen km zähle ich schon lange nicht mehr. Seit Ende Februar bin ich coronabedingt sehr intensiv mit Desinfektionsmittel beschäftigt und entsprechend viel auf der Strasse. Um unfallfrei nach Hause zu kommen, ist für mich als beruflichen Fahrer das Velo die grösste Gefahr überhaupt. Leichtsinnig, hirnlos und überheblich, so verhalten sich die schwarzen Schafe der Veloszene im Strassenverkehr, leider wird diese kleine Truppe immer grösser. Drei ­Beispiele der letzten Woche aus dem Säuliamt, live erlebt, unfallfrei: 1. Ein älterer E-Biker fährt von Sihlbrugg in Richtung Hirzel; Der überschaubare, asphaltierte Streifen entlang der Strasse wird nicht genutzt, nein, es wird auf der Strasse gefahren. Ein LKW im Gegenverkehr, kreuzen unmöglich, und was macht der Velofahrer, er greift sich in die Rückentasche, nimmt mit dem Handy einen Anruf entgegen, einhändig am Steuern, touchiert den Randstein und kommt zu Fall.

Vreni Huber, Hedingen

Es ist kaum zu glauben: Diese Bäume sind von «Fachleuten» gepflanzt worden. Jetzt wo sie nicht mehr «genehm» sind, werden sie von «Fachleuten» ­begleitet langsam ausgehungert. Gleichzeitig liefert man Nachahmern eine todsichere Anleitung. Kaum zu glauben! Werner Häberling, Obfelden

2. Kappel – Uerzlikon. Frage: eine Autobahn an Veloweg, Grünstreifen getrennt vom Verkehr, warum müssen da Velos auf der Strasse sein (ungebüsst)? Immer wieder. 3. Aeugstertal in Richtung Stallikon, Höhe Harley MC Clubhaus: Ein «Gümmeler», 30- bis 40-jährig auf der Strasse, vor mir ein Postauto. Der Gümmeler wird vom Postautofahrer mit dem Horn auf den neu asphaltierten Veloweg verwiesen, via Grasstreifen lenkt der sportliche Typ auf den von uns bezahlten, für ihn hergerichteten, ihn schützenden Verkehrsweg. Ja aber ohalätz: der setzt sich freihändig auf seinem Karbon Racer auf, macht beidhändig in Richtung Postauto den Stinkfinger, haut sich auf sein ach so tollen Bizeps, (inkl. Stinkfinger) deutet anschliessend beidhändig einen riesen Ranzen in die Luft vor seinem Waschbrettbauch und ergänzt diese Nummer mit der Bizeps- Stinkfinger­ übung, abschliessend dann noch die Kür mit dem Vogelzeichen zur Schläfe. Solange diese Charge Strassenmitbenutzer straffrei davonkommen, hilft nur eins: Mensch ärgere dich nicht. Nur: ist das recht so? Wenn es mal knallt, sind wir die Dummen. Markus Steinegger, Hauptikon

Befremdliches vom Bundesamt für Gesundheit Einigermassen erstaunliche, ja befremdliche Dinge musste ich in der Corona-­ Zeit erleben. Als langjähriger Blutspender begab ich mich auf ein entsprechendes Aufgebot ins Blutspendezentrum des Roten Kreuzes am Hirschengraben in Zürich. Zu meiner Überraschung trug dort das gesamte Personal, das doch den Spendern körperlich äusserst nahe kommt, keine Gesichtsmaske. Auf die Frage, warum das so sei, lautete die Antwort der dortigen Leiterin: «Wir haben keine Maskentragepflicht.»

Diese seltsame Auskunft liess mir keine Ruhe. Ich erkundigte mich am folgenden Tag per Mail bei unserer ­Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli. Darauf hin erhielt ich einen freundlichen Rückruf von Frau Ruf vom Vorzimmer von Regierungsrätin Rickli. Am nächsten Tag meldete sich der ­zuständige Direktionsmitarbeiter, der mir darlegte, dass dies in die alleinige Kompetenz des Roten Kreuzes falle. Dann telefonierte ich Dr. Eméry Schindler, Spendearzt im Zürcher Blutspende-

dienstes. Dieser erteilte mir die Auskunft, das Bundesamt für ­Gesundheit (BAG) habe empfohlen, ­keine Maskentragpflicht zu erlassen. Für mich skandalös! Drei Mails ans Bundesamt blieben unbeantwortet, darunter eines direkt an Dr. Daniel Koch, den Corona-Beauftragten des Bundesrates. «Mister Corona» wie Daniel Koch liebevoll genannt wird, war immer gegen eine Maskenpflicht! Aber in diesem Fall ist es unverständlich und vor allem ­unverantwortbar. Claude Wuillemin, Bonstetten

Um Himmels Willen – wer echt das ­Gefühl hat, dass in Kappel nur ein paar Auserlesene zur Kirchgemeindeversammlung eingeladen wurden, täuscht sich. Alle wurden mit einem Brief mit Informationen zur Versammlung eingeladen, alle hatten die Möglichkeit, abzustimmen. Es ist jedem Bürger sein persönlicher Entscheid, an einer Kirchgemeinde-­ Versammlung teilzunehmen genauso

wie es sein persönlicher Entscheid ist, an einer Urnenabstimmung das Papier auszufüllen und an der Urne abzugeben. Und – Hand aufs Herz – wie viele Reformierte haben in Affoltern an der Kirchgemeindeversammlung über die Rechnung abgestimmt? Interessant ist auch, dass nicht Anwesende offenbar genau wissen, wie sachlich in Kappel diskutiert wurde und ob dort kritisches Denken möglich ist. – Oder ist gerade das nicht erwünscht? Ruth Steffen, Kirchenpflege Kappel

Vor- und Nachteile abwägen Um Himmels Willen!, Leserbrief vom 10. Juli. Den Entscheid der reformierten Kirchgemeinde Kappel gilt es zu respektieren. Die Einwände zum Entscheid, Austritt aus dem Prozess KG+ in Kappel, verstehe ich nicht. Im Leserbrief heisst es, die anderen Stimmberechtigten hätten nicht mitentscheiden können. Alle «anderen» hätten ja dabei sein können. Wo waren sie? Sie hatten kein Interesse, das ist das grosse Problem, das ich auch in meinem Leserbrief vom 10. Juli bemängelt habe. An der vorangegangenen Informationsrunde «Ausschluss KG+» war ich als auswärtiger Gast vor Ort und verfolgte die angeregten Wortmeldungen. Die anschliessende Abstimmung war ein absolut demokratischer Entscheid. Übrigens war der Aufmarsch der Stimmbürger respektvoll, ja ich möchte sagen grossartig. Es waren mehr als 10 % der reformierten Stimmberechtigten anwesend. Ich kenne Kirchgemeinden, die nicht annähernd so viele Stimmbürger motivieren können. Nur noch so viel: Am 27. September stimmen wir über ein Jahrhundert-Pro-

jekt der reformierten Kirche im Knonauer Amt ab. Diese Abstimmung bringt soviel Änderungen im kirchlichen Leben der Gemeinden, das will gründlich überlegt sein. Darum nochmals einen Appell an alle Stimmbürger der verbleibenden neun Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern: Erkundigen Sie sich über den Zusammenschlussvertrag, wägen Sie die Vor- und Nachteile ab und stimmen Sie dann ab. Die Zukunft der reformierten Kirche haben wir in der Hand, wir entscheiden. Werner Utz, Bonstetten

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, greift in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region auf und enthält ­keine persönlichen Angriffe. (red.)


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Serie

Freitag, 17. Juli 2020

Die lange Reise des Elefanten Hänsken Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (140) Auf dem Weg von Holland nach Rom zogen holländische Schausteller 1651 mit ihrem Elefanten Hänsken auch durch die Schweiz. Nur mit vereinten Kräften gelang es, «Hänsken» neben dem Türlersee aus seinem Schlammbad zu befreien. von Willy Hug So etwas hatten hier die Bauern noch nie gesehen, einen Elefanten! Wie ein Lauffeuer sprach es sich herum, was da für ein seltsamer Koloss unterwegs war. Eigentlich wäre der Elefant mit seinen holländischen Begleitern schon bald wieder ausser Sichtweite gewesen, aber das damals sumpfige Gebiet beidseits des Weges zwischen Türlen und Vollen­ weid hatte es ihm a ­ ngetan. Übermütig wälzte er sich darin. Dabei blieb er im Sumpf stecken und konnte sich aus eige­ ner Kraft nicht mehr befreien. Die eilends herbeigerufenen Bauern warfen Bretter und Äste in den Sumpf, damit «Hänsken» darauf abstehen konn­ te. «Hauruck, hauruck», tönte es zusam­ men mit dem eindringlichen Fauchen und Trompeten des Elefanten, als alle an einem Seil zogen. Schliesslich gelang es, «Hänsken», wie ihn seine Begleiter nannten, zu befreien und der Tross konnte weiterziehen.

Der Pfarrer der Predigerkirche als Chronist Das eindrückliche Ereignis ist nicht zu­ letzt deswegen bekannt, weil es Hans Konrad Wirz, Pfarrer der Predigerkirche in Zürich, niederschrieb. «Hänsken» war vorher in St. Gallen, wo er sich im Juli 1651 mit knapper Not durch das Brühl­ tor durchzwängen konnte. 36 Kunst­ stücke soll er dort vorgeführt haben. Nachher ging die Reise mit seinen ­holländischen Begleitern nach Zürich. ­Pfarrer Wirz schrieb: «Das Tier ist beim

Zentralhof ausgestellt und abgerichtet im Fechten, Fahnenschwingen und vie­ len fast ungläubigen Dingen. Der Elefant bekam grossen Zulauf und sogar die Chorherren des Grossmünster Stiftes genierten sich nicht, in corpore den Ele­ fanten zu besichtigen.» Wirz bedauerte es, dass «Hänsken» am 24. September Zürich wieder verliess. «Gar ungern», schrieb er. Die Reise sollte über den Albis nach Luzern weiterführen. Neben dem Türlersee passierte dann das erwähnte Malheur: «Ist swüschen Dörlen und Vol­ lenweid in dem Morast ob dem Dürler­ see gantz versunken, dass man ihn nur mit Noth retten können», schrieb Pfar­ rer Wirz. Über Luzern ging es 1651 nach Bern weiter, wo sich «Hänsken» wieder über­ mütig einen Streich erlaubte. Einem Gläubigen nahm er mit seinem Rüssel dessen Gebetsbuch samt Rosenkranz ab und schien es zu verschlingen. Sein spä­ terer Auftritt in Solothurn wurde im Nachhinein 1666 in einer Chronik ge­ würdigt. Titel: Sonderbaren Stadt Chro­ nologie im Solothurnischen, Schauplatz historischer Weltgeschichten von Franz Haffner: «Den 26. Oktober 1651 war ein grosser Elefant nach Solothurn gebracht und Etliches mit Verwunderung gezeigt. Er vollführte viele Kunststücke, Knie­ beugen, so die Alten für unmöglich ­gehalten, eine Pistole abfeuern, sich ­geschwind herumdrehen und viel ande­ res mehr.» Grosses Gelächter löste «Hänsken» bei den Zuschauern aus, wenn er von seinem Schausteller gefragt wurde, ob er unter den Anwesenden einen Dieb erkenne. Prompt zeigte er dann mit sei­ nem Rüssel auf jemanden. «Hänsken» liess sich in Solothurn auch wiegen und vermessen: Gewicht 6600 Kilogramm, Höhe 2,46 Meter, Länge 3 Meter und die Länge des Rüssels 1,77 Meter. Die Reise ging nachher weiter, vermutlich nach Rom. Hier war 1655 ein 25-jähriger ­Elefant gemeldet, vermutlich «Häns­ ken».

Übermütig nahm «Hänsken» neben dem Weg zwischen Türlen und Vollenweid ein Schlammbad und konnte sich selbst nicht mehr befreien. (Bild Willy Hug)

Pfarrer Hans Konrad Wirz schrieb in seiner Chronik über «Hänsken».

Kein Geringerer als der berühmte Rembrandt van Rijn zeichnete 1637 «Hänsken» in Amsterdam. (Archivbilder zvg.)

«Hänsken» kam von Ceylon

alt war, verschenkte ihn der Herrscher dem niederländischen Befehlshaber auf Jakarta. Diesem war der Dickhäuter wohl ungelegen, denn er reichte «Häns­

«Hänsken» kam 1630 in Sri Lanka, da­ mals Ceylon, zur Welt. Als er drei Jahre

ken» an den Prinzen von Oranien in die Niederlande weiter. Auf einem Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie wurde der Elefant nach wochenlanger Seefahrt nach Amsterdam gebracht. Aber der Prinz besass bereits eine kleine, geschenkte Ménagerie: einen Schimpan­ sen von Afrika und vom persischen ­König ein Kamel. Also gab er «Hänsken» seinem Neffen. Dieser reichte ihn weiter an einen Händler, welcher ihn an einen Schausteller verkaufte. Es war die Absicht des Schaustellers, mit dem Elefanten zur Belustigung des Volkes in Europa Geld auf Jahrmärkten zu verdienen. Kleine Plakate kündeten unterwegs in den Städten das Ereignis an. Bekannt sind in den folgenden Jah­ ren Auftritte auf Jahrmärkten in Hol­ land, wie auch in Deutschland: Ham­ burg, Bremen, Rotterdam, Frankfurt, Lüneburg und Leipzig.

Das traurige Ende

«Hänsken» konnte eine ganze Palette von Kunststücken vorführen.

«Hänsken», eine Elefantendame, war wohl einer der ersten, wenn nicht sogar der allererste lebende Elefant, welcher in der Schweiz zu sehen war. Zirkusse gab es zu dieser Zeit noch keine, aber Schausteller aus England und Holland zogen mit Tierschauen seit einigen Jah­ ren kreuz und quer durch Europa. Als Kolonialmächte hatten sie Zugang zu exotischen Tieren. Eigentlich ist es eine traurige ­Geschichte. «Hänsken» starb 1655 im Alter von erst fünfundzwanzig Jahren in Florenz. Offensichtlich schlecht ­betreut, ging es ihm nicht mehr gut, er schien ungepflegt und war krank. Zeich­ nungen wie jene des Malers Jeremias Glaser von Basel verdeutlichen dies. Mit Abenteurern während Jahren herum­ gezogen und gezwungen, teils dämliche Kunststücke zur Belustigung des gaffen­ den Volkes vorzuführen. Auch das raue Klima, fern seiner Heimat und das Feh­ len eines Artgenossen setzten ihm zu. Geblieben ist von «Hänsken» das Skelett, welches sich im Museum La Specola in Florenz befindet.


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Freitag, 17. Juli 2020

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Ratekrimi

Beim «Sommerferien-Tipp» von Martin Platter kommen Teenager auf ihre Kosten. > Seite 15

Emily Steinhauer aus Ottenbach hat als Eiskunstläuferin und Bikerin Ambitionen. > Seite 16

Detektiv Adrian Aegerter ermittelt diesen Sommer wieder im «Anzeiger». > Seite 21

«Marie Jo» – Lingerie mit der perfekten Passform Boutique «Fashion Dreams» in Affoltern führt die Dessous-Marke exklusiv im Sortiment Karin Schlatter, die Inhaberin von ­Fashion Dreams freut sich sehr darüber, dass es ihr gelungen ist, die Lingerie-Kollektion von «Marie Jo» für ihr Ladensortiment zu gewinnen. «Da ich meine Kundinnen oft auch in Unterwäsche sehe, wenn sie sich umziehen, habe ich festgestellt, dass die auch von mir bevorzugte Dessous-Linie von vielen Frauen geschätzt und getragen wird. Wenn ich sie darauf angesprochen habe, dann haben viele einhellig gemeint, dass diese Marke die einzig richtige für sie sei und sie nichts anderes tragen würden. Ganz typisch sind beim Modell ‹Avero› ja die Träger in Blümchenform aus St. Galler Spitzen und beim Modell ‹Tom› die ähnlichen aneinandergereihten Punkte, ebenfalls aus Spitze.»

len sich ja vor allem in Unterwäsche nicht gegenseitig ausschliessen. «Im Lauf der kommenden Wochen bis hin zum Herbst bekomme ich laufend neue Ware. Im Angebot steht eine grosse Auswahl an Modellen in unterschiedlichen Farben und Grössen, sowohl bei BHs wie auch bei Höschen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie kaum oder gar nicht abzeichnen unter engen Hosen oder Kleidern», erzählt Karin Schlatter. Alle Produkte, die im Grundsortiment der Firma vorhanden sind, bestellt sie auf Wunsch. Die Lieferung erfolgt jeweils innert drei ­Tagen.

Fast zu schön für nur darunter Karin Schlatter blättert im Katalog und zeigt auf die Modelle, die bald eintreffen werden. «Zum Herbst kommen die Farben Bronze und Gold und vom Modell ‹Tom› kommt ein frecher schwarz-weisser BH samt Slip», freut sie sich sichtlich. Beinahe viel zu schön, um sie ausschliesslich darunterzutragen, ist man fast geneigt zu sagen. (sci)

100 Jahre Erfahrung Die «Marie-Jo-Lingerie» stellt seit über 100 Jahren Dessous her, ihr Sitz befindet sich in Belgien. Die ganze Auswahl an BH- und Slip-Modellen verfügt über ­einen tadellosen Tragekomfort. Die bereits langjährigen «Ikonen» dieser Marke sind die Modelle «Avero» und «Tom». Diese Dessous sind sowohl ausgesprochen feminin als auch äussert bequem zu tragen – Komfort und Schönheit sol-

Fashion Dreams GmbH, Obere Bahnhofstrasse 6,

Karin Schlatter freut sich sichtlich, die beliebte Lingerie-Marke «Marie-Jo» neu im Sortiment zu haben. (Bild Susanne Crimi)

Affoltern, Telefon 079 634 05 93, ­ www.fashiondreams8910.ch

Spitex Seewadel: neu Psychiatriedienstleistungen Leistungsvereinbarung mit Spitex Knonaueramt nicht verlängert Der Stadtrat von Affoltern hat ­beschlossen, die Leistungs­ vereinbarungen für die ­Psychiatriespitex und für den Entlastungsdienst mit der Spitex Knonaueramt nicht zu verlängern. Die beiden Angebote werden im Seewadel-Zentrum für Gesundheit und Alter aufgebaut. Seit 1. Dezember 2019 betreibt die Stadt Affoltern eine eigene Spitex unter dem Dach des Seewadel-Zentrums für Gesundheit und Alter. Die Spitex Seewadel hat die Aufgaben von der Spitex Knonaueramt übernommen. Die entsprechenden Leistungsvereinbarungen ­wurden durch den Stadtrat Ende 2018 fristgerecht per 31. Dezember 2019 ­gekündigt. Der Stadtrat verfolgt konsequent das Ziel der integrierten Versor-

gung für die Bevölkerung der Stadt Affoltern. Dadurch können die Pflegedienstleistungen aus einer Hand angeboten werden. Durch den Aufbau einer psychiatriespezifischen stationären Pflege im Pflegeheim Seewadel können in Zukunft Synergien genutzt werden, wenn die Psychiatriespitex ebenfalls durch den Seewadel angeboten wird. Der Stadtrat hat deshalb entschieden, die befristete Leistungsvereinbarung mit der Spitex Knonaueramt per 31. Dezember 2021 auslaufen zu lassen. In einem Zwischenschritt, hin zur integrierten Versorgung, wird das Angebot des heutigen Entlastungsdienstes bereits ab 1. Januar 2021 ebenfalls durch den Seewadel koordiniert. Die verschiedenen Angebote können dadurch noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet werden. Die beiden Organisationen Seewadel und Spitex Knonaueramt bereiten sich

Solarbox bauen am Türlersee Mintware, die Plattform für schulische und ausserschulische Wege, ist bereits mit verschiedenen Workshops zu Umwelt & Energie in Schulen und ausserschulischen Lernorten im Knonauer Amt unterwegs. Auf dem Natur-Campingplatz Türlersee, welcher keine Stromanschlüsse hat, wurde am 5. Juli der Test gewagt, einen Workshop für Solarboxen anzubieten. Der Workshop war innert weniger Tage ausgebucht und fünf Teams traten zu dieser für alle Beteiligten neuen Erfahrung an. Platzwart Andi Glättli wies einen idealen Platz zu und die Sonne zeigte sich von der schönsten Seite. Die Teams bohrten, schraubten und löteten um die Wette. Unter kundiger Leitung von Saskia Burkart, dipl. ­Maschinenbauingenieurin mit vier wissenskundigen Helfern schafften alle Teams die Aufgabe und erstellten eine funktionierende Solarbox mit Batterie, Regler, Solarpanel und verschiedenen Anschlüssen. Interessant war, dass während des Workshops Interessierte und Neugierige sich austauschten zum Thema Energie. Nach dem Zusammenbau kam als nächster Schritt die Überlegung, was alles damit angetrieben werden kann und wie die einzelnen Komponenten ausgebaut werden für eine grössere und leistungsstärkere Anlage. Für die Nutzung von LED-Beleuchtung, um Handy und Kleincomputer aufzuladen und eine Tasse Kaffee zu erhitzen hat es aber schon mal gereicht. Nach der Erfahrung und dem schönen Erlebnis dieses ersten Workshops werden sicher weitere solche Angebote entwickelt und angeboten werden. Ein Vorschlag kam auf, solche Workshops auch in Schulen anzubieten. Mintware

Brauerei Baar: Zuger Bio Gerste

Im Seewadel wird die geltende Leistungsvereinbarung nicht verlängert. (Bild zvg.) gemeinsam auf einen optimalen Übergang vor. Mitarbeitende der Spitex Knonaueramt sowie Kundinnen und Kunden der beiden Angebote wurden

bereits über die geplanten Veränderungen ­informiert. Stefan Trottmann, Stadtschreiber Affoltern

Aufwühlendes Sommerkino in Sins «Berlin Alexanderplatz» startete letzte Woche im Kino Cinepol. Die Neuinterpretation des Jahrhundertromans von Alfred Döblin ist komplett in die aktuelle Neuzeit geschrieben und als spannender Thriller inszeniert ­worden. Der junge Regisseur Burhan Qurbani hat mit einem Hauptwerk der deutschen Literatur ein umfangreiches filmisches Meisterstück geschaffen. B ­ ereits Rainer Werner Fassbinders hat aus dem Buch 1980 eine umjubelte und legendäre Fernsehserie vorgelegt. Doch Qurbani versetzt die Geschichte gekonnt in die Gegenwart und verknüpft sie mit einer aktuellen

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gesellschaftspolitischen Diskussion. Wie ein Gangsterfilm erzählt «Berlin Alexanderplatz» in einem faszinierenden Rausch aus pulsierenden Bildern von Aufstieg und Fall eines zum Scheitern verurteilten Menschen. Ein gewaltiges Werk, eine virtuose Literaturverfilmung ist entstanden. Flankiert wird der Film mit Auszeichnungen wie «Deutscher Filmpreis 2020», «Bester Film», «Beste männliche Nebenrolle», «Beste Kamera», «Beste Filmmusik» und Bestes Szenenbild». Kino Cinepol

In Kooperation mit der IG Bio Zugerland lässt die Brauerei Baar an drei Stand­ orten Braugerste anpflanzen. Dank der Zusammenarbeit wird ein Wunsch wahr, der in den verschiedenen Köpfen bereits länger auf seine Realisierung wartete. Geschäftsleiter Martin Uster und Braumeister Urs Rüegg freuen sich: «Zuger Braugerste anzupflanzen, davon haben wir schon vor vielen Jahren geträumt. Der Anbau ist aber eine Herausforderung, da ein Proteingehalt zwischen 9.5 und 10.5 Prozent erreicht werden soll.» Mit Bio Zugerland hat die Brauerei Baar einen Partner gefunden, der den Anbau auf verschiedenen Feldern koordiniert. Peter Waltenspül, Präsident von Bio Zugerland: «Im Sinne einer möglichst klimaneutralen Handhabung liegt uns viel daran, die hiesigen landwirtschaftlichen Produkte möglichst lokal zu vermarkten.» Brauerei Baar

Die Vorstellungen beginnen wegen der stattlichen Länge von 183 Minuten bereits um 19.45 Uhr.

«Berlin Alexanderplatz» wurde neu verfilmt. (Bild zvg.)

Aktuelle Spielzeiten auf www.cinepol.ch.

Gelungene Zusammenarbeit. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 19. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. C. Mehl In der ref. Kirche Rifferswil Musik: Ruth Weiss-Trachsel www.kirche-maschwanden.ch

Samstag, 18. Juli 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 19. Juli 9.00 Eucharistiefeier 19.00 Santa Messa Freitag, 24. Juli 9.15 Kein Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 19. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Claudia Mehl Montag, 20. Juli 19.30 Neumondsingen in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Regionaler Gottesdienst zur Ferienzeit «Unterwegs ins Gelobte Land» Erneut haben sechs Pfarrpersonen aus dem Säuliamt einen VideoGottesdienst in und um die Kirche Bonstetten aufgezeichnet, abrufbar unter www.ref-saeuliamt.ch

Sonntag, 19. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst auf Anfrage bei Franziska Frei (044 761 00 05)

Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch gibt es ein gutes Wort zur Woche.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Ilena Schweizer, Pfr. W. Schneebeli Samstag, 25. Juli 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 19. Juli 2020, 10 Uhr Regional-Gottesdienst in Affoltern mit Pfr. Werner Schneebeli. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 19. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Claudia Mehl aus Maschwanden

Sonntag, 19. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Claudia Mehl

Kloster Kappel a. A.  Dienstag bis Samstag:

Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Dienstag, 21. Juli 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Mittwoch, 22. Juli 17.00  KEIN Offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 23. Juli 13.30  Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 19. August Gottesdienst auswärts

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 19. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 19. Juli 9.30 Regionaler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Claudia Mehl aus Maschwanden www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 19. Juli 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi Musik: Zhanel Messaadi, Orgel www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Juli 18.00 Keine Vorabendmesse-Sommerferien Sonntag, 19. Juli 10.00 Hl. Messe Dienstag, 21. Juli 19.30 Hl. Messe, mit P. Perry Da Silva Mittwoch, 22. Juli Keine Hl. Messe - Sommerferien Donnerstag, 23. Juli Keine Hl. Messe - Sommerferien

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgenden Gottesdienst zu feiern: Samstag, 18. Juli 17.00 Eucharistiefeier mit Pfarrer Thomas Lemanski www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 19. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Thomas Lemanski, Orgel: A. Bodenhöfer www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst und Livestream David Ruprecht Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 19. Juli 9.45 Israelgottesdienst (Bernhard Heyl von azmi) mit EMKidz anschliessend Teilete

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.  Alte Obfelderstrasse 55 Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 19. Juli 10.30 Gottesdienst Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Juli 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 23. Juli 9.00 Kein Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


Serie

Freitag, 17. Juli 2020

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Indianerspiel mit Laserkanonen Serie «Sommerferien-Tipp» (2): Familienausflugsziele im Säuliamt, die auch für Teenager interessant sind Covid-19 treibt weltweit sein Unwesen. Zeit, um sich ein paar Gedanken über Sommerferien vor der eigenen Haustür zu machen. Welche Angebote gibts im Säuliamt für Familien, die für Eltern, Kinder und ­Teenager unterhaltsam sind? Von Martin Platter Fast in jeder Säuliämtler Gemeinde gibts ein Freibad. Dazu kommen der Türlersee, unzählige Weiher und die Reuss als beliebte Ausflugsziele für Familien mit Kindern. Kombiniert man den Trip mit Bräteln und Böötlen oder noch besser mit Standup-Paddeling, stehen die Chancen gut, dass sich sogar die Teenies überreden lassen. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, um die Jungs und Mädels aus der virtuellen in die reale Welt zu locken. Erste Adresse im Säuliamt das Actionworld an der Bachstrasse 27 in Obfelden, je nach Bereich eine kluge Mischung aus realer, virtueller und Märchenwelt. Ich machte die Probe aufs Exempel und buchte einen Morgen lang für meinen zwölfjährigen Sohn Vitus, den achtjährigen Nachbarsbub Ilia und mich. Es empfiehlt sich, zeitig zu reservieren, denn gewisse Bereiche sind sehr gut ­besucht.

Reger Betrieb bereits am Morgen Als wir am Samstagmorgen kurz vor zehn im Actionworld eintrudelten, herrschte bereits reger Betrieb. Wir sind zuerst für 90 Minuten im Escape-Room «Zauberer» gebucht. Hinterher muss ich sagen: Gut haben wir damit begonnen. Der Escape-Room mit seinen zahlreichen Denk- und Kombinationsaufgaben ist nichts für müde Kinder und schläfrige Erwachsene. Man muss auf Draht sein, um auf die richtige Spur zu kommen. Ohne «Hilfe-» und «Superhilfe»-Taste, über die man Lösungshinweise anfordern kann, hätten wir nicht mal das erste Rätsel geschafft. Marina, die freundliche Frau vom Actionwold-Team hatte uns zwar alles erklärt. Doch die Rätsel mussten wir dann selber lösen. Das Abenteuer beginnt in einem abgedunkelten, schön gestalteten Raum, der über eine Geheimtür noch ein zweites Zauberzimmer freigab. Aufbau und Gestaltung erinnerten mich an die Donald-Duck-Comics, die ich in meiner Kindheit so gerne gelesen habe. Wir wollen hier nicht zu viel verraten, sonst wären die Rätsel ja keine Rätsel mehr. Aber ein paar Beispiele gibts, um zu illustrieren, mit welcher Sorte Denkaufgaben man in Escape-Räumen konfrontiert ist. Es gilt beispielsweise, Gemälde anhand von Geräuschen

Die Zauberer Vitus und Ilia mit Instruktorin Marina im plakativ dekorierten Escape-Room des Actionworld in Obfelden. (Bilder Martin Platter) in der richtigen Reihenfolge aufzuhängen. Zahlen anhand von Rechnungen und Koordinaten auf einer Karte herauszufinden, Gerüche zuzuordnen, Zauberbücher und Schubladen in der richtigen Reihenfolge zu kombinieren. Gefragt sind also alle Sinne, das gesamte Spektrum an logischem und kombinatorischem Denken und ganz viel Fantasie.

auch mit Druckluft-Zielvorrichtungen, einem Laubbläser, billardmässig wie ein Queue mit dem Griffteil des Schlägers oder mit einem Zielwurf per Hand. Die Anlage ist sehr abwechslungsreich und aufwändig mit Oldtimern und verwinkelten Kugelbahnen gestaltet, die, mit dem nötigen Talent zum Zielen, auch für die Kinder mehr als ein Hole-in-One ermöglichten.

Kinder brillieren mit Experimentierfreude

Modernes Indianerspiel

Als Erwachsener war ich keinesfalls im Vorteil. Die Kids hatten mir die Fantasie und das Experimentelle voraus. Nicht lange überlegen, sondern probieren! Selbst wenn Ilia mit seinen knapp acht Lebensjahren noch recht jung für die Experimente war, hielt er sich wacker, blieb aufmerksam und kam sogar als Erster auf die Lösung der Aufgabe mit den Gerüchen. Gut für die Kinder war, dass die Aufgaben nie statisch ­waren. Man konnte herumlaufen und verschiedene Lösungen ausprobieren. Und kamen wir an einer Aufgabe trotz der Hilfeknöpfe nicht weiter, schaltete sich per Lautsprecher reale Hilfe zu. Als wir nach 75 Minuten alle Aufgaben gelöst hatten, zeigte der Anflug von Müdigkeit wie fordernd die Rätsel gewesen waren. Auch das anschliessende Adventure-­ Golf war etwas Besonderes. Denn die Bälle werden nicht ausschliesslich mit dem Schläger ins Ziel befördert, sondern

Als jedoch das Wort «Laser-Tag» fiel, war die auf kommende Müdigkeit bei den Jungs wie weggeblasen. Das Real-Life-Shooter-Game stand ganz klar zuoberst in der Prioritätenliste der Youngsters. Mich erinnerte die Aufmachung der neonfarbenen Spielanlage, in der mit Abstand am meisten Betrieb herrschte, an den 80er-Jahre-Spielfilm «Tron». Da ging es für die realen Protagonisten, die sich in ein Videospiel ­gebeamt hatten, ebenfalls darum, sich nicht abschiessen zu lassen. Ausgerüstet mit blinkenden Sensorshields an Brust, Rücken und Schultern und natürlich mit Laserkanone gings ins taktische Geplänkel mit zahlreichen Hindernissen – wie das Indianerspiel in meiner Kindheit auf modern. «Nicht rennen Kinder!», mahnte der Instruktor noch, ehe wir wie von der Tarantel gestochen losgerannt sind. Drei Teams kämpften gegeneinander.

Bereits etwas müde: Ilia und Vitus beim Adventure-Minigolf im Actionwold.

Nun war mein Sohn natürlich in seinem ­Element. Und auch Ilia konnte sich der Faszination des blinkenden und ­dudelnden Vergnügens nicht entziehen. Nach zwölf Minuten war bereits Schluss. Ich war schweissgebadet wie zu meinen ­besten Militärzeiten als Mitrailleur. Das Minigolfspielen nach dem Mittagessen auf der Anlage beim Stigeli in Affoltern hätten wir uns sparen können. Die Kinder wären am Nachmittag lieber in die Badi gegangen und interessierten sich mehr für die Trampolins, die bei der Minigolfanlage aufgestellt waren. Was mich noch auf eine weitere Idee brachte: Im Mettmenstetter Jumpin ­stehen ebenfalls grosse Trampoline, von denen man sich sogar direkt ins Bassin katapultieren lassen kann. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Links und Adressen: actionworld.ch, Bachstrasse 27, Obfelden;

«Sommerferien-Tipp» Dieses Jahr dürften überdurchschnittlich viele Leute die Sommerferien in der Nähe verbringen. Deshalb stellen die «Anzeiger»-Journalisten in der Sommerserie 2020 ihren persönlichen «Sommerferien-Tipp» vor: Einen Ausflug oder einen besonderen Ort in der Region. (red.)

Minigolf Stockmatt, Mühlebergstrasse, Affoltern, stadtaffoltern.ch/sportanlagen/10 135;

Bereits erschienen: Martin Mullis:

jumpin.ch, Rossauerstrasse 33, Mettmenstetten.

Verwunschene Weiher, 14. Juli.

Der Hammer: Die Action-Route mit Start und Ziel Uerzlikon. (© swisstopo (BA200 127))


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Sport

Freitag, 17. Juli 2020

Auf dem Sprung an die Spitze Emily Steinhauer aus Ottenbach hat als Eiskunstläuferin und Bikerin grosse Ambitionen Emily Steinhauer will Profisportlerin werden. Auf ihrem weg dorthin ist die Elfjährige auf Unterstützung angewiesen: Dabei leisten nicht nur die Eltern einen grossen Beitrag: Auch die Haltung der Schule kann für den sportlichen Erfolg von jungen Talenten mitentscheidend sein. von livia häberling Zum Feiern passt es mittwochs schlecht. Sowie montags oder donnerstags, freitags oder samstags. Es sind einige Kindergeburtstage, die bisher ohne Emily Steinhauer stattfinden mussten. Vierbis fünfmal pro Woche trainiert die Elfjährige im Sportzentrum Heuried. Eiskunstlauf. «Das Training ist mir wichtig», sagt Emily, nur ungern lässt sie es ausfallen. Vor Augen hat sie ihr ganz persönliches Ziel: Die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften im Februar 2021. Und ein Platz unter den ersten Zehn. Schweizer Meisterin im Eiskunstlauf war nämlich auch Romy Bühler. Emily, knapp siebenjährig, sah ihre Tante über das Eis wirbeln, war begeistert – wollte auch. Auch mit einer Leichtigkeit Pirouetten drehen, auch schöne

Kostüme tragen. Inzwischen hat Emily den Silbertest absolviert und startet in der Kategorie Mini Mädchen. Um dort zu den Besten zu gehören, trainiert sie hart: Ballet- und Kraftübungen gehören genauso zum Repertoire wie Sprungtraining und allgemeine Lektionen auf dem Eis. Mehrere Einheiten stehen jede Woche auf dem Programm, hinzu kommen Wettkämpfe, die meistens an den Wochenenden stattfinden.

Im Biken ist ein Podestplatz als Ziel Dieser Ehrgeiz habe sich bei Emily schon früh abgezeichnet, sagt ihre Mutter ­Anica Steinhauer. Schon mit sieben Jahren habe sie auf Geburtstagseinladungen von anderen Kindern mit «nein, dann hab’ ich Eiskunstlauf!» geantwortet, wenn das Fest auf einen Trainingstag fiel. Sie selbst habe die Entscheidungen ihrer Tochter akzeptiert und mitgetragen, auch wenn sie sagt, als Mutter habe sie manchmal den Impuls gespürt, sich dafür zu rechtfertigen, dass ihr Kind lieber Sport mache, statt mitzufeiern. Emily ist aber nicht nur vom Eiskunstlauf begeistert. Auch das Biken hat sie für sich entdeckt: Ihr Vater Kai Steinhauer wurde zwei Mal Schweizer Meister – 1996 bei den Junioren und 1999 in der Kategorie U23. An den Weltmeister-

schaften 1995 fuhr er auf den siebten Rang. Wie er fährt Emily für den RRC Amt, ist zwei bis drei Mal pro Woche auf dem Bike unterwegs. Ihr diesjähriges Ziel: in der Gesamtwertung auf dem Podest stehen.

Menüplanung und Fahrdienste: viel Organisation für die Eltern Emily träumt davon, den Sprung zum Profi zu schaffen. Ob im Biken oder Eiskunstlauf ? Beides könnte sie sich vorstellen, obwohl das im Bike-Sport wohl etwas realistischer sei, wie sie sagt. Die Steinhauers unterstützen ihre Tochter. Als Eltern hätten sie Emily stets ermutigt, ein Hobby auszuüben, das ihr wirklich Freude bereite, sagt Anica ­ Steinhauer. Derzeit gelinge es noch relativ gut, die beiden Leidenschaften von Emily organisatorisch aneinander vorbeizubringen. Dies, weil die Eislauf­ saison von August bis März dauert, während die Bike-Rennen von März bis September stattfinden. Dennoch sei bereits heute einiges an «Management» nötig, erzählt Anica Steinhauer: Wann reicht es Emily zeitlich für ein Mittagessen zu Hause, wann nicht? An welchen Tagen muss vorgekocht werden? Wann muss sie in welchem Training sein, an welchem Wettkampf ? Auch finanziell sind Aufwände nötig, besonders im Eiskunstlauf: Neben dem Jahresbeitrag für die Eishalle müssen auch der Choreograf, der Ballet-, Sprung- und Krafttrainer bezahlt werden. Hinzu kommen die Kostüme, die Schlittschuhe. Ebenfalls zur Organisation gehört die Planung der Saison: Sobald die Wettkampfdaten der Eiskunstlauf-Turniere bekannt sind, stellt Familie Steinhauer ein Gesuch an die Schulpflege, damit Emily an den entsprechenden Tagen vom Unterricht dispensiert wird. Auch die Trainings fallen teilweise in die Lektionen; die Fächer Sport und Zeichnen besucht Emily nicht mehr, ebenso wie seit Kurzem die Handarbeit.

Grosser Ehrgeiz, der manchmal zu Tränen führt

Der Eiskunstlauf ist eine von Emily Steinhauers Leidenschaften. An Wettkämpfen präsentiert sie jeweils zwei Programme; ein kürzeres und ein längeres. (Bild zvg.)

Den verpassten Schulstoff arbeitet Emily vor und nach den Wettkämpfen selbstständig auf, manchmal lernt sie unterwegs im Auto. Das habe bisher bestens funktioniert, sagt Anica Steinhauer – nicht zuletzt wegen der Klassenlehrerin Esther Coradi. Sie ist im vergangenen Schuljahr für mehrere Monate als Mutterschaftsvertretung eingesprungen. Coradi sagt, der persönliche Draht zu ihren Schülerinnen und Schülern sei ihr als Lehrperson besonders wichtig: «Eine gute Beziehung sehe ich als Grundlage, damit die Kinder überhaupt lernen ­können.» Zwischen Emily und Esther Coradi hat es sofort harmoniert. Die Schülerin war es, die sich per E-Mail an den

Ein Knaller gleich zu Beginn der Meisterschaft für den FCWB – Tuggen war beim Abbruch der letzten Spielzeit im März Tabellenführer. Die Ämtler ihrerseits mit vier Punkten Rückstand erster Verfolger. Das Spiel in Tuggen kann als veritables Spitzenspiel eingestuft werden. Allerdings sind die Zähler auf null gestellt, eine neue Saison beginnt und die Teams haben nebst Kaderveränderungen auch eine schwierige Zeit hinter sich. Während des langen CoronaUnterbruchs verzeichnete der FCWB

Torjäger Lui Lugo verlässt WB Richtung FC Wohlen. (Bild kakö) nur wenige Abgänge. Goalgetter Lugo wechselte zu Wohlen, Trainer-Assistent Morina sowie Keeper Vasilj haben ihren Rücktritt erklärt und zudem verliess auch Capone den Club. Der Rest des Kaders bleibt unter der Leitung von Trainer Oswald zusammen.

«­ Anzeiger» wandte, um ihrer Lehrerin zum Abschied einen Dank zu widmen. Dies, weil sie bei Esther Coradi so gerne zur Schule gegangen sei. Auch Anica Steinhauer hatte den Eindruck, dass ihre Tochter unterstützt wird: Sie sei gut gelaunt von der Schule gekommen, habe den Schulstoff selbstständig aufgearbeitet. Ausserdem habe sie noch eine weitere Veränderung festgestellt: «Emily ist im vergangenen Schuljahr ruhiger geworden», sagt sie. Ihre Tochter stelle derart hohe Ansprüche an sich selbst, dass dieser Ehrgeiz in der Vergangenheit schon zur einen oder anderen Enttäuschung geführt habe – zum Beispiel, wenn als Prüfungsnote mal «nur eine Fünf» herausgekommen sei. Auch im Januar 2020, an den letzten Schweizer Meisterschaften im Eiskunstlauf, habe sich dieser Ehrgeiz gezeigt. 40 Läuferinnen hatten sich für die Endrunde qualifiziert, darunter auch Emily. Dann, zehn Tage vor dem Start, wurde sie krank. Als «riesiges Drama» beschreibt Anica Steinhauer die Zeit, in der Emily nicht sicher war, ob sie würde starten können. Nachdem der Kinderarzt sein «OK» gegeben hatte, durfte sie zum Wettkampf antreten. Im Schlussklassement belegte sie den 20. Rang – und war nicht ganz zu­ frieden.

Sport als Lebensschule «Emily ist eher eine, die man ab und zu ein bisschen bremsen muss», sagt auch Esther Coradi. Sie erfülle die Voraussetzungen für den Leistungssport, mit ihrer Disziplin und ihrem Ehrgeiz, aber auch mit ihrer inneren Ruhe. Für sie sei es selbstverständlich, den Traum ihrer Schülerin zu unterstützen: «Sport ist für mich eine Lebensschule, die über den Lehrplan hinausgeht», sagt sie. Ihren Teil erachtet die Lehrerin als den kleinsten im gesamten Gefüge; die Prüfungen auf Tage anzusetzen, an denen Emily im Unterricht ist, oder sie mit den Unterrichtsmaterialien für das Selbststudium auszustatten – das habe sie gerne gemacht. Solange die schulischen Leistungen nicht unter den Hobbys leiden würden, sei sie als Lehrperson gerne bereit, entgegenzukommen. Diese Handhabung, so habe sie den Eindruck gehabt, sei auch im Sinne der Primarschule ­Ottenbach. Nach den Sommerferien wird Emily die sechste Klasse besuchen. Nicht mehr bei Esther Coradi, sondern bei ihrer ursprünglichen Klassenlehrerin. Zuvor jedoch startet für sie dieses Wochenende die Bike-Saison. Und damit die erste Etappe auf dem Weg aufs ersehnte Podest.

Soforthilfe: Bisher 171 Gesuche

FCWB startet in Tuggen Endlich geht auch in der 1. Liga der Spielbetrieb wieder los. Das Fanionteam des FC WettswilBonstetten startet am Samstag, 15. August, gegen Tuggen in die neue Saison.

Zwei, die sich verstehen: Emily Steinhauer und ihre Lehrerin Esther Coradi, die nach den Sommerferien an einer anderen Schule unterrichtet. (Bild Livia Häberling)

Ergänzt wird die Truppe durch den bisherigen Reserve-Torwart Winterthurs, Alexis Rüegg, sowie die Feldspieler Brunner (2. Mannschaft), Wick (A-Junioren) sowie Kalpaxidis (Blue Stars) und zudem wird Mirzai neuer Assistenz-Trainer. Die Partie gegen Tuggen wird am 15. August um 18 Uhr angepfiffen, eine Woche später, am 22. August, folgt dann das erste Heimspiel der Saison. Der FC Wettswil-Bonstetten wird dann Linth 04 empfangen – notabene den Drittplatzierten vom letzten Winter. Bis dahin folgen noch einige Testspiele für die Rot-Schwarzen, welche die Vorbereitung Mitte Juni gestartet haben. Den gesamten Spielplan findet man auf der Website der 1. Liga. Oliver Hedinger, FCWB

Bis Ende Juni sind beim Sportamt des Kantons Zürich 171 Unterstützungsgesuche von Sportvereinen, Sportverbänden und weiteren Nonprofit-Sportorganisationen aus über 25 Sportarten eingegangen. Rund 1,5 Mio. Franken konnten bereits ausgerichtet werden. Rasch, gezielt und unbürokratisch – so ist die Soforthilfe Sport im Rahmen des Corona-Pakets, das der Regierungsrat Mitte März beschlossen hat, im Kanton Zürich angelaufen. Ziel der Unterstützung aus dem Lotteriefonds (2 Millionen Franken) war es, Sport-Organisationen zu helfen, deren finanzielle Situation durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Massnahmen stark belastet wird, die wenig Reserven haben und

trotz Selbsthilfemassnahmen ein negatives Jahresergebnis erwarten müssen. «Die 2400 Zürcher Sportvereine leisten mit ihren vielen Freiwilligen eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft – in den letzten Monaten hat sich dies noch deutlicher als sonst gezeigt», betont Regierungsrat Mario Fehr. Damit dies weiterhin möglich ist, braucht es die Sportvereine. «Wir lassen unsere Klubs und Verbände nicht im Stich, deren Existenz und Tätigkeit durch die Coronakrise stark beeinträchtigt waren», so Fehr weiter. Die Analyse der Gesuche hat ergeben, dass viele Vereine finanzielle Schäden ausgewiesen haben, weil Wettkämpfe, Festwirtschaften, Lager und Sponsorenläufe nicht stattfinden konnten. «Hier konnten wir mit der Soforthilfe schnell und gezielt helfen», sagt Fehr. Sicherheitsdirektion


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

17. Juli 2020

Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Baubetrieb Malerbetrieb Maschienenbau Metallbau Schreinerei Druck & Werbetechnik

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und fachmännisch zur Hand.

Leitartikel Andri Oertli

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KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? In der Krise zeigt sich der wahre Charakter. Diese Feststellung, die man auf alles im Leben anwenden kann, hat sich während der Coronakrise bewahrheitet. Durch Freunde, die in Asien wohnen, wurde ich bereits Anfang Jahr vorgewarnt, dass mit dem Coronavirus etwas Grösseres auf uns zukommen könnte. Doch das dieses Virus in eine veritable Krise mündet, die derart tiefgreifend werden würde, konnte ich mir damals nicht vorstellen. Ich erlebe die Folgen der Krise über drei Schienen: Über das CoiffeurGeschäft meiner Freundin, die ab Mitte März bis Ende April geschlossen haben musste; über mein eigenes Baugeschäft, das weiterarbeiten durfte und natürlich auch privat.

Auch ich hätte Kurzarbeit und einen Überbrückungskredit anmelden können, hab es aber nicht getan. Dank Kleinaufträgen und über die Jahre erarbeiteter Substanz kam ich dennoch einigermassen gut über die Runden. Denn ich bin mir bewusst, welche immensen finanziellen Folgen diese temporären Erleichterungen nach sich ziehen werden. An den Folgen der Massnahmen, die in gewissen Branchen und Lebensbereichen vermutlich noch eine ganze Weile andauern werden, wird unsere Volkswirtschaft noch eine ganze Weile zu nagen haben. Wie in der Wissenschaft gibts auch bezüglich der Prognosen unserer Volkswirtschaft unterschiedliche Szenarien. Die pessimistischen stimmen mich nicht unbedingt positiv für

die Zukunft unserer Wirtschaft. Steigende Arbeitslosenquoten, weniger Konsum, ein sinkendes Bruttoinlandprodukt.

muss derweil die Verwaltungen weiterhin mit der gleichen Dynamik auf unsere Kosten expandieren wie bis anhin.

Aber vielleicht ist das auch ein Signal, dass nun die Zeit des Umdenkens gekommen ist. Während Jahren wird über qualitatives anstelle von quantitativem Wachstum debattiert. Umweltschutz ist ein Kernanliegen in der Bevölkerung, nimmt man die letzten Wahlen und Abstimmungen als Referenz. Die Coronakrise hat uns nun gezeigt, wie schnell es gehen kann, einfach alles herunterzufahren und zu Hause zu bleiben; was es für jeden Einzelnen für uns bedeutet. Die Folgen daraus werden wir in den nächsten Jahren erleben.

Gefehlt haben mir während des Shutdowns die persönlichen Kontakte und das Feierabendbier in lockerer Runde. Nun ist das wieder erlaubt und ich staune über die Sorglosigkeit des Partyvolkes. Ein Lichtblick während der Krise war die Solidarität der Leute, die bei ihren Besorgungen vermehrt lokales Kleingewerbe berücksichtigten. Die Aktion des Gewerbevereins hat hier seine Wirkung voll entfaltet und eine weitere Erkenntnis dieser Krise gezeigt: Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Andri Oertli

Ich habe mich bereits während der Krise darauf eingestellt. Meine Maxime lautete «weniger ist mehr». In der Krise liegen auch Chancen. Die Chance beispielsweise, dass die überbordende Bürokratie, die uns Gewerbetreibende in verschiedenen Bereichen drangsaliert, vielleicht endlich etwas abgebaut wird. Es kann ja nicht sein, dass künftig in der Privatwirtschaft der Gürtel noch enger geschnallt werden

Die Scharfmacher

In einer ersten Phase hat der Bundesrat meines Erachtens gut gehandelt. Es ist schwierig, in einer Situation, in der sich auch die beratenden Wissenschaftler nicht ganz einig sind, die richtigen Entscheide zu treffen. Wohl keine Regierung im Westen möchte, dass es aufgrund ihrer Weisungen zu Toten kommt. Insofern war der verfügte Shutdown richtig. Auch die Rettungspakete, die unbürokratisch von

den Sozialversicherungen und Banken gewährt wurden, waren okay. Weniger gut fand ich, dass die zinslosen Kredite auch von Leuten beansprucht wurden, die sie gar nicht nötig gehabt hätten. Desgleichen bei der Kurzarbeit. Es erschliesst sich mir bis heute nicht, weshalb auch Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben, die eigentlich voll ausgelastet waren, teilweise durch die Krise sogar mehr Arbeit hatten.

Mitglieder des Vorstandes

Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern Telefon 044 761 34 60

info@vistaoptic.ch www. vistaoptic.ch

Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstr. 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Wir haben wieder offen

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KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

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GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Juli 2020

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ÄMTLER GOLDSCHMIEDE, Zürichstrasse 55, 8910 Affoltern, 044 761 73 68 Corona Öffnungszeiten: Mo. + Di. geschlossen, Mi. - Fr. 9-11:30 und 14-17:30 Uhr Sa. nach Voranmeldung

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Die Concenti GmbH schützt Bauwerke vor Witterung und Temperatur. Bekannt für Kompetenz und Zuverlässigkeit löst sie die Anliegen der Kunden, wenn es um das Dach und den Dachunterhalt geht, genauso bei klassischen Spenglerund weiteren Facharbeiten.

Die sechs Betriebsleiter der Albisbrunn Betriebe garantieren einen hohen Qualitätsstandard ihrer Produkte und Arbeiten und reibungslose Abläufe und Koordination bei Arbeiten im Verbund.

«Bei uns kommt Qualität vor Quantität. Dieser Maxime verdanken wir unseren guten Namen und dafür stehen wir seit 1986 gerade», sagt Sandro Concenti, Geschäftsleiter der Concenti GmbH. Der eidgenössisch diplomierte Spenglermeister, der auch Fachperson äusserer Blitzschutz VKF ist, hält am Grundsatz seines Vaters und Gründers der Firma, dem gebürtigen Bündner Gian Pietro Concenti, fest. Und exakt deshalb hat er vor Kurzem auch die Führungscrew des leistungsfähigen Gewerbebetriebs an der Chapfstrasse 7 in Bonstetten verstärkt: Dazugekommen sind mit Spenglermeister und Projektleiter Lukas Friedli ein Abteilungsleiter Dachservice und Reparaturen und Virginia Storni hat die Leitung der Administration übernommen. Die familiäre Konstellation bleibt gewahrt: Virginia Storni ist die Freundin von Sandro Concenti – bestens eingeführt von Mama Elisabeth – und Lukas Friedli hat mit dem Geschäftsleiter sowohl Polier- wie auch Meisterschule absolviert. Gesund gewachsen und nach wie vor auch für die kleinen Probleme da So ist der Familienbetrieb in den letzten beiden Jahren gesund gewachsen und beschäftigt derzeit acht bis zehn kompetente und motivierte Mitarbeitende. «Wir sind flexibel und können auch grosse Aufträge problemlos übernehmen», hält Sandro Concenti fest, fügt allerdings umgehend an: «Aber selbst-

verständlich sind wir auch bei kleineren Problemen weiterhin für unsere Kunden da.» Die qualifizierten Mitarbeitenden, die – notabene – konstant Weiterbildungen besuchen, lösen die Anliegen der Kunden in den Bereichen Spengler- und Flachdacharbeiten sowie Dachunterhalt, ebenso Spezialdichtungen, Absturzsicherungen, Blitzschutzplanung und Fassaden bei Neu- und Umbauten kompetent und zuverlässig mit qualitativ hochwertiger Arbeit. Dachservice und Reparaturen – regelmässige Kontrollen Und mit Lukas Friedli, dem neuen Abteilungsleiter Dachservice und Reparaturen, nimmt sich ein Fachmann mit Erfahrung und praktischer Kompetenz des Bereichs Dachservice und Reparaturen an. Aus sehr gutem Grund, wie Sandro Concenti erklärt: «Wir werten diesen Bereich auf, weil regelmässige Dachkontrollen – sicher einmal im Jahr – enorm wichtig sind, um vor gröberen Folgen allfälliger Schäden sicher zu sein. Schon ein kleiner Schaden, der auch lange Zeit unbemerkt bleiben kann, birgt grosses Schadenspotenzial in sich.» Eigentlich sei es wie beim Auto, das man ja auch regelmässig zum Service bringe, damit es möglichst lange seine Funktion erfülle. Der familiäre Gewerbebetrieb bietet seinen Kunden entsprechend verschiedene Serviceverträge an: Beispielsweise für die einmalige Kontrolle auf Abruf durch den Kunden oder aber für die periodische Prüfung Jahr um Jahr. In diesem Fall kümmern sich die Fachleute der Concenti GmbH, nach Voranmeldung beim Kunden, um die Kontrollen und führen allfällig nötige Reparaturen speditiv und fachgerecht aus.

Hohes Qualitätsbewusstsein und Lösungsorientiertheit «Qualität vor Quantität» – die Maxime der Bonstetter Fachfirma ist folglich weit mehr als bloss ein werbewirksamer Slogan. Die Concenti GmbH steht nämlich jeder handwerklichen Herausforderung in ihren Fachgebieten offen und lösungsorientiert gegenüber. Und dies zu höchster Qualität und – belegt! – zur Zufriedenheit der Kunden. Umfassende, individuelle Beratung, die erstklassigen Materialien, die ausschliesslich verarbeitet werden, bewährte wie neue, geprüfte Techniken, dazu kundenorientiertes Denken und Handeln garantieren für sachkundige und effiziente Umsetzung der Aufträge. Kein Kunststück also, dass die von Sandro Concenti und seinem Team ausgeführten Arbeiten nicht nur langlebig sind, sondern auch extremsten Wetterbedingungen zuverlässig standhalten. Concenti GmbH Chapfstrasse 7 8906 Bonstetten 044 701 14 18 info@concenti.ch www.concenti.ch

Albisbrunn Baubetrieb Ein fachlich kompetentes Team erfüllt Ihre Wünsche bei Um- oder Anbauprojekten termingerecht und unter Einhaltung der Kosten. Möchten Sie eine Wand herausbrechen und durch einen Stahlträger ersetzen, beziehen wir den Albisbrunn Metallbau gleich mit ein und der Albisbrunn Malerbetrieb wird Ihre Wände neu streichen.

Albisbrunn Druck und Werbetechnik Von der Visitenkarte bis zur Lastwagenbeschriftung gestalten, bedrucken und bekleben wir alle erdenklichen Materialien. Wir erarbeiten für Sie Lösungen für Druckerzeugnisse auf Kunststoff, Metall, Glas, Holz, Textilien, Papier und Karton. Ihre Produkte werden nach ihren Bedürfnissen in digitalen Druckverfahren oder im klassischen Siebdruck mit höchster Farbbrillanz und Lichtechtheit hergestellt. Ihre Werbebotschaft wird von uns in Wort und Bild umgesetzt.

Albisbrunn Schreinerei/Fensterbau Massgeschreinerte Möbel bereiten tagtäglich Freude durch eine vollendete Ästhetik und die hochwertige Verarbeitung. Wir verbinden das Schreinerhandwerk mit Innenarchitektur und realisieren für Sie innovative Ideen für Ihren individuellen Innenausbau. Mit modernsten Produktionstechniken fertigen wir für Sie Fenster, Türen, Möbel und werten damit Ihr Haus auch ökologisch auf.

Martin Züger, Betriebsleiter Schreinerei

Hanspeter Rogger, Betriebsleiter Baubetrieb Albisbrunn Metallbau Die Bauteile in Stahl, Chrom-Nickelstahl, Aluminium und Glas werden nach Ihren Wünschen geplant, hergestellt, beschichtet und montiert. Qualität und Nachhaltigkeit sind wichtige Merkmale für unsere Produkte, sei dies nun der Stahlträger in Ihrem umgebauten Wohnzimmer, ein neues Vordach, ein Balkonanbau, eine Pergola, ein Ge-länder, eine Türe oder ein Fassadenelement.

Erich Rogger, Betriebsleiter Druck / Werbetechnik

Albisbrunn Maschinenbau Fräsen, Bohren, Drehen – Als Ihr Partner fertigen wir Einzelteile oder Serien für Sie an. Unsere Fachspezialisten produzieren nach Ihren Vorgaben und Zeichnungen auf modernsten Maschinen Ihre Werkstücke. Wir verfügen über Erfahrung in der Entwicklung von Prototypen und bieten Ihnen flexible und umfassende Lösungen im Maschinenbau und in der Teilefertigung.

Besuchen Sie unsere Website www.albisbrunn.ch und lassen Sie sich von unseren Fachleuten beraten. ALBISBRUNN Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen am Albis 044 764 81 81 info@albisbrunn.ch

Peter Rathgeb, Betriebsleiter Maschinenbau Thomas Kathriner, Betriebsleiter Metallbau Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling

Albisbrunn Malerbetrieb Wir verwirklichen fachtechnische und gestalterische Lösungen für Renovationen, Umbauten und Neubauten, sowie für Denkmalschutzobjekte. Wir beherrschen eine Vielzahl von dekorativen Techniken und gestalten neue Räume für Sie.

Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92 info@weingarten.ch www.weingarten

Baubetrieb Malerbetrieb Maschienenbau Metallbau Schreinerei Druck & Werbetechnik

VIEL BETRIEB — Die Produktionsbetriebe Albisbrunn in Hausen am Albis gehen Ihnen mit sechs spezialisierten Kleinunternehmen engagiert und fachmännisch zur Hand. Profitieren Sie von Qualität, Effizienz und Zuverlässigkeit zu äusserst fairen Preisen, und erst noch in Ihrer Nachbarschaft. Sie unterstützen damit das Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn, das junge Männer in den Produktionsbetrieben beruflich ausbildet und pädagogisch betreut.

Mike Haas Betriebsleiter, Malerbetrieb

Sandro Concenti (Mitte) von der Concenti GmbH «Spengler, Dach, Fassaden» hat sich tatkräftige und qualifizierte Unterstützung in sein Team geholt: Spenglermeister Lukas Friedli (rechts) und Virginia Storni, Leitung Administration.

Filiale Casino Obere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 61 45

Bäckerei – Conditorei Confiserie www.baeckerei-pfyl.ch

Fiilialle MY STOP Tel. 044 760 40 04 Filiale Obfelden Tel. 044 761 41 39 Filiale Hausen a.A. Tel. 043 466 52 52 Filiale Connect 8048 Zürich-Altstetten Tel. 043 211 00 25 Filiale Reusscenter Tel. 044 760 24 78

Grafik Broschüre Geschäftspapiere

Tel. +41 44 764 81 00 info@albisbrunn.ch www.albisbrunn.ch

Wir begl

kæser.ch DIE DRUCKER

Adrian Meier, Leiter Verkauf T 044 762 50 74, adrian.meier@mobiliar.ch

Käser Druck AG ∙ Rainstrasse 2 ∙ 8143 Stallikon ∙ 044 700 18 30

Generalagentur Affoltern a. A. Thomas Naef

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Obstgartenstrasse 3 8910 Affoltern a. A. mobiliar.ch

Geschäftsstellen in Ihrer Nähe:

1076347

Hauptgeschäft und Produktion: Zürcherstrasse 15 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 36 Fax 044 761 62 89

Albisbrunn Betriebe Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen a. A.

Zürichstrasse 120 8910 Affoltern a. A.

Tel. 043 322 66 80

Affoltern am Albis 056 649 92 36 Hausen am Albis Mettmenstetten 044 888 28 80 044 768 58 58 Obfelden 056 675 33 33

Lösungen für Unternehmer


Wir haben wieder offen

GEWERBE

Trotz Corona: Wir halten zusammen. o ale Gewerbe! unterstütz

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

ZEITUNG

GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Juli 2020

Corona Anhänger Sfr. 69.--

ÄMTLER GOLDSCHMIEDE, Zürichstrasse 55, 8910 Affoltern, 044 761 73 68 Corona Öffnungszeiten: Mo. + Di. geschlossen, Mi. - Fr. 9-11:30 und 14-17:30 Uhr Sa. nach Voranmeldung

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Dach, Dachunterhalt und Spenglerei

Produktions- und Ausbildungsbetriebe

Die Concenti GmbH schützt Bauwerke vor Witterung und Temperatur. Bekannt für Kompetenz und Zuverlässigkeit löst sie die Anliegen der Kunden, wenn es um das Dach und den Dachunterhalt geht, genauso bei klassischen Spenglerund weiteren Facharbeiten.

Die sechs Betriebsleiter der Albisbrunn Betriebe garantieren einen hohen Qualitätsstandard ihrer Produkte und Arbeiten und reibungslose Abläufe und Koordination bei Arbeiten im Verbund.

«Bei uns kommt Qualität vor Quantität. Dieser Maxime verdanken wir unseren guten Namen und dafür stehen wir seit 1986 gerade», sagt Sandro Concenti, Geschäftsleiter der Concenti GmbH. Der eidgenössisch diplomierte Spenglermeister, der auch Fachperson äusserer Blitzschutz VKF ist, hält am Grundsatz seines Vaters und Gründers der Firma, dem gebürtigen Bündner Gian Pietro Concenti, fest. Und exakt deshalb hat er vor Kurzem auch die Führungscrew des leistungsfähigen Gewerbebetriebs an der Chapfstrasse 7 in Bonstetten verstärkt: Dazugekommen sind mit Spenglermeister und Projektleiter Lukas Friedli ein Abteilungsleiter Dachservice und Reparaturen und Virginia Storni hat die Leitung der Administration übernommen. Die familiäre Konstellation bleibt gewahrt: Virginia Storni ist die Freundin von Sandro Concenti – bestens eingeführt von Mama Elisabeth – und Lukas Friedli hat mit dem Geschäftsleiter sowohl Polier- wie auch Meisterschule absolviert. Gesund gewachsen und nach wie vor auch für die kleinen Probleme da So ist der Familienbetrieb in den letzten beiden Jahren gesund gewachsen und beschäftigt derzeit acht bis zehn kompetente und motivierte Mitarbeitende. «Wir sind flexibel und können auch grosse Aufträge problemlos übernehmen», hält Sandro Concenti fest, fügt allerdings umgehend an: «Aber selbst-

verständlich sind wir auch bei kleineren Problemen weiterhin für unsere Kunden da.» Die qualifizierten Mitarbeitenden, die – notabene – konstant Weiterbildungen besuchen, lösen die Anliegen der Kunden in den Bereichen Spengler- und Flachdacharbeiten sowie Dachunterhalt, ebenso Spezialdichtungen, Absturzsicherungen, Blitzschutzplanung und Fassaden bei Neu- und Umbauten kompetent und zuverlässig mit qualitativ hochwertiger Arbeit. Dachservice und Reparaturen – regelmässige Kontrollen Und mit Lukas Friedli, dem neuen Abteilungsleiter Dachservice und Reparaturen, nimmt sich ein Fachmann mit Erfahrung und praktischer Kompetenz des Bereichs Dachservice und Reparaturen an. Aus sehr gutem Grund, wie Sandro Concenti erklärt: «Wir werten diesen Bereich auf, weil regelmässige Dachkontrollen – sicher einmal im Jahr – enorm wichtig sind, um vor gröberen Folgen allfälliger Schäden sicher zu sein. Schon ein kleiner Schaden, der auch lange Zeit unbemerkt bleiben kann, birgt grosses Schadenspotenzial in sich.» Eigentlich sei es wie beim Auto, das man ja auch regelmässig zum Service bringe, damit es möglichst lange seine Funktion erfülle. Der familiäre Gewerbebetrieb bietet seinen Kunden entsprechend verschiedene Serviceverträge an: Beispielsweise für die einmalige Kontrolle auf Abruf durch den Kunden oder aber für die periodische Prüfung Jahr um Jahr. In diesem Fall kümmern sich die Fachleute der Concenti GmbH, nach Voranmeldung beim Kunden, um die Kontrollen und führen allfällig nötige Reparaturen speditiv und fachgerecht aus.

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Albisbrunn Baubetrieb Ein fachlich kompetentes Team erfüllt Ihre Wünsche bei Um- oder Anbauprojekten termingerecht und unter Einhaltung der Kosten. Möchten Sie eine Wand herausbrechen und durch einen Stahlträger ersetzen, beziehen wir den Albisbrunn Metallbau gleich mit ein und der Albisbrunn Malerbetrieb wird Ihre Wände neu streichen.

Albisbrunn Druck und Werbetechnik Von der Visitenkarte bis zur Lastwagenbeschriftung gestalten, bedrucken und bekleben wir alle erdenklichen Materialien. Wir erarbeiten für Sie Lösungen für Druckerzeugnisse auf Kunststoff, Metall, Glas, Holz, Textilien, Papier und Karton. Ihre Produkte werden nach ihren Bedürfnissen in digitalen Druckverfahren oder im klassischen Siebdruck mit höchster Farbbrillanz und Lichtechtheit hergestellt. Ihre Werbebotschaft wird von uns in Wort und Bild umgesetzt.

Albisbrunn Schreinerei/Fensterbau Massgeschreinerte Möbel bereiten tagtäglich Freude durch eine vollendete Ästhetik und die hochwertige Verarbeitung. Wir verbinden das Schreinerhandwerk mit Innenarchitektur und realisieren für Sie innovative Ideen für Ihren individuellen Innenausbau. Mit modernsten Produktionstechniken fertigen wir für Sie Fenster, Türen, Möbel und werten damit Ihr Haus auch ökologisch auf.

Martin Züger, Betriebsleiter Schreinerei

Hanspeter Rogger, Betriebsleiter Baubetrieb Albisbrunn Metallbau Die Bauteile in Stahl, Chrom-Nickelstahl, Aluminium und Glas werden nach Ihren Wünschen geplant, hergestellt, beschichtet und montiert. Qualität und Nachhaltigkeit sind wichtige Merkmale für unsere Produkte, sei dies nun der Stahlträger in Ihrem umgebauten Wohnzimmer, ein neues Vordach, ein Balkonanbau, eine Pergola, ein Ge-länder, eine Türe oder ein Fassadenelement.

Erich Rogger, Betriebsleiter Druck / Werbetechnik

Albisbrunn Maschinenbau Fräsen, Bohren, Drehen – Als Ihr Partner fertigen wir Einzelteile oder Serien für Sie an. Unsere Fachspezialisten produzieren nach Ihren Vorgaben und Zeichnungen auf modernsten Maschinen Ihre Werkstücke. Wir verfügen über Erfahrung in der Entwicklung von Prototypen und bieten Ihnen flexible und umfassende Lösungen im Maschinenbau und in der Teilefertigung.

Besuchen Sie unsere Website www.albisbrunn.ch und lassen Sie sich von unseren Fachleuten beraten. ALBISBRUNN Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen am Albis 044 764 81 81 info@albisbrunn.ch

Peter Rathgeb, Betriebsleiter Maschinenbau Thomas Kathriner, Betriebsleiter Metallbau Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling

Albisbrunn Malerbetrieb Wir verwirklichen fachtechnische und gestalterische Lösungen für Renovationen, Umbauten und Neubauten, sowie für Denkmalschutzobjekte. Wir beherrschen eine Vielzahl von dekorativen Techniken und gestalten neue Räume für Sie.

Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92 info@weingarten.ch www.weingarten

Baubetrieb Malerbetrieb Maschienenbau Metallbau Schreinerei Druck & Werbetechnik

VIEL BETRIEB — Die Produktionsbetriebe Albisbrunn in Hausen am Albis gehen Ihnen mit sechs spezialisierten Kleinunternehmen engagiert und fachmännisch zur Hand. Profitieren Sie von Qualität, Effizienz und Zuverlässigkeit zu äusserst fairen Preisen, und erst noch in Ihrer Nachbarschaft. Sie unterstützen damit das Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn, das junge Männer in den Produktionsbetrieben beruflich ausbildet und pädagogisch betreut.

Mike Haas Betriebsleiter, Malerbetrieb

Sandro Concenti (Mitte) von der Concenti GmbH «Spengler, Dach, Fassaden» hat sich tatkräftige und qualifizierte Unterstützung in sein Team geholt: Spenglermeister Lukas Friedli (rechts) und Virginia Storni, Leitung Administration.

Filiale Casino Obere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 61 45

Bäckerei – Conditorei Confiserie www.baeckerei-pfyl.ch

Fiilialle MY STOP Tel. 044 760 40 04 Filiale Obfelden Tel. 044 761 41 39 Filiale Hausen a.A. Tel. 043 466 52 52 Filiale Connect 8048 Zürich-Altstetten Tel. 043 211 00 25 Filiale Reusscenter Tel. 044 760 24 78

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Tel. +41 44 764 81 00 info@albisbrunn.ch www.albisbrunn.ch

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Hauptgeschäft und Produktion: Zürcherstrasse 15 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 36 Fax 044 761 62 89

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Lösungen für Unternehmer


GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

Juli 2020

Liquidität schonen durch Maschinen-Leasing Die vergangenen Monate haben eindrücklich gezeigt, wie zentral ausreichende Liquidität für ein Unternehmen ist. Viele Unternehmer stellen sich nun die Frage, investieren oder Liquidität schonen? Mit einem Maschinen-Leasing, auch bekannt als Investitionsgüter-Leasing, geht beides gleichzeitig. Da die Leasingraten regelmässig und über einen längeren Zeitraum anfallen, können Kunden realistisch budgetieren und die liquiden Mittel schonen. leichtert die Finanzplanung und schafft Sicherheit. Untersuchungen zeigen, dass Leasing die Kapitalkosten eines Unternehmens tendenziell senkt und somit auch unter Kostenaspekten eine vorteilhafte Lösung darstellt. Nach Ablauf des Vertrags besteht für den Leasingnehmer die Möglichkeit, das Objekt zu einem vorab festgelegten Preis zu übernehmen. In der Regel beträgt dieser 0,5 Prozent des Kaufpreises. Investieren unter Covid-19-Krediten Unternehmen, die Covid-19-Kredite des Bundes beansprucht haben, haben gleichzeitig Einschränkungen bei der Mittelverwendung zugestimmt. Davon betroffen sind unter anderem auch Neuinvestitionen. Daher empfehlen wir Unternehmen mit Covid-19-Krediten, vor Investitionsentscheiden abzuklären, ob die Investition mit den Kreditbedingungen kompatibel ist.

David Caldas, Firmenkundenberater bei der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis Leasing für mehr Flexibilität Beim Leasing steht die Nutzung und nicht das Eigentum im Zentrum: Die Leasinggesellschaft kauft das Investitionsgut und stellt es dem Leasingnehmer gegen eine monatliche Gebühr zur Verfügung. Ein Unternehmen schont so die liquiden Mittel und muss seine bestehenden Kreditlimiten nicht antasten. Mobile Investitionsgüter finanzieren Leasing bietet sich vor allem bei mobilen Investitionsgütern mit einem hohen Wiederverkaufswert an und ist bereits ab Objektpreisen von 15 000 Schweizer

Franken möglich. Zentral aus Sicht der Unternehmen ist, dass Leasing auf die jeweilige betriebliche Situation massgeschneidert werden kann: so wählt der Leasingnehmer nicht nur das Objekt und den Lieferanten, er bestimmt auch die Laufzeit. Diese beträgt typischerweise rund zwei Drittel der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Am häufigsten wird das lineare Leasing mit über die ganze Laufzeit gleichbleibenden Raten gewählt. Möglich sind aber auch Varianten, bei denen die Raten zu- oder abnehmen oder saisonspezifisch anfallen. Dies er-

Lassen Sie sich bei Ihrer Raiffeisenbank beraten Die vielfältigen Vorzüge zeigen, dass Leasing ein attraktiver Baustein einer strategischen Finanzplanung von KMU sein kann. Einer nachhaltigen Finanzierungsempfehlung sollte immer eine umfassende und ganzheitliche Analyse der individuellen Situation vorausgehen. Um diese seriös vornehmen zu können, empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrem Firmenkundenberater Ihrer Raiffeisenbank in Verbindung zu setzen.

Raiffeisenbank Kelleramt-Albis Zürcherstrasse 1 8917 Oberlunkhofen 056 649 91 00 kelleramt-albis@raiffeisen.ch

Das spricht für Leasing 1. Sichert Wettbewerbsfähigkeit Mit Leasing beschaffen Sie neue Anlagen und Technologien zur richtigen Zeit.

Wir wünschen Ihnen schöne Sommerf r erien und eine gute Fahrt!

2. E

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Verschiedene Finanzierungsformen der Raiffeisen Leasing-Produkte.

Generalagentur Affoltern Thomas Naef T 044 762 50 60 Schaden T 044 762 50 20 mobiliar.ch

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Joris Reusink, joris.reusink@mobiliar.ch


Extra

Freitag, 17. Juli 2020

21

Die Entführung

Halluzination beim Sommer-Spaziergang

Adrian Aegerter, der «Anzeiger»-Detektiv ermittelt – Ratekrimi Sie möchten hier in Ihrem «Anzeiger» mit mir ermitteln? Das ist wunderbar! Also lösen wir doch gleich mal unseren nächsten gemeinsamen Fall ...

Die afrikanische Savanne im Ottenbacher Hinterdorf. (Bild Martin Mullis)

A

uf einem abendlichen Spazier­ gang wenige hundert Meter von unserem Haus entfernt, glaubte ich einen kurzen Moment, ich sei in die afrikanische Savanne gebeamt worden. Das nur für fantasievolle Menschen kurz wirksame Trugbild zeigt aber deutlich, dass die Sommerferien zu Hause in der vertrauten Umgebung ebenfalls

für Überraschungen sorgen können. Das siebenjährige Nachbarskind, dem ich die Tiere als entlaufene Zebras vom Zoo verkaufen wollte, schaute mich ­jedoch entrüstet an. «Das sind Pferde und die sind allergisch auf die Mücken, darum haben sie diese Decken», klärte sie mich auf. Aha, wieder etwas gelernt. Martin Mullis

VOLG-REZEPT

Nektarinen im Rohschinken-Mantel Zutaten für 12 Stück

oder grillieren. Toastscheiben toasten und in Viertel schneiden. Die Toast­ stücke mit Frischkäse bestreichen. Die Nektarinen auf den Frischkäse setzen und noch lauwarm servieren. Zubereitung 20 Minuten.

2 Nektarinen 1 EL Erdnussöl 6 Scheiben Rohschinken 3 Scheiben Vollkorntoast 200 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)

Mehr Rezepte unter www.volg.ch/dorfmarkt/rezepte/

Zubereitung Nektarinen halbie­ ren, entkernen und die Hälften jeweils in drei Teile schneiden. Mit Öl bepinseln. Rohschinken halbie­ ren und die Nektari­ nen darin einwickeln. Falls nötig mit Zahn­ stocher befestigen. In der Bratpfanne oder auf dem Grill rund­ um knusprig braten

Nein, mein Klient war offenbar nicht in einen wohlverdienten Sommerurlaub geflogen, gefahren oder gegangen, er lag mit Sicherheit auch nicht an einem heis­ sen Strand im Süden oder turnte auf einem kalten Berg im Norden herum. Dann hätte er mich an diesem immer noch sonnigen Sommerabend angerufen und irgendwo in der Ferne «Das Essen hier ist gut, aber ich habe einen Sonnen­ brand!» oder «Das Essen hier ist nicht gut, aber ich habe keinen Sonnen­ brand!» gesagt. Er hätte in diesem Fall niemals meine Nummer gewählt und ins Telefon geschrien: «Ich wurde ent­ führt, helfen Sie mir, holen Sie mich hier raus, ich bin ... Waldsiedlung!» Orten konnte ich das Mobiltelefon, von dem aus mein Klient um Hilfe ge­ beten hatte, leider nicht. Mir fehlten die technischen Voraussetzungen und die Beziehungen zu Mobilfunkanbietern, ausserdem hatte der Mann das Handy sofort nach dem Gespräch ausgeschal­ tet. Oder war er beim Telefonieren er­ tappt und das Gerät ausgeschaltet wor­ den? Oder sogar zerstört? Ich kannte aber die Waldsiedlung. Die lag – wie der Name vermuten lässt – an einem Wald etwas ausserhalb der Stadt. Schicke neue Häuser auf schicken alten Grundstücken an einer schicken kleinen Strasse, direkt am Waldrand und mit Blick auf den Wald auf der ­einen Seite oder die Stadt auf der ande­ ren Seite. Ich begrub den Plan mit dem schö­ nen Abend im «Schnägg» in Hausen und dem Schnabelburggalgen dort, verliess meine Wohnung an der Unteren Bahn­ hofstrasse in Affoltern, stieg in mein Auto, fuhr am Kreisverkehr am Bahnhof in die Obere Bahnhofstrasse, hielt kurz an einer Bäckerei, wo ich mir als Ersatz ein paar Leckereien für einen möglicher­ weise längeren Einsatz kaufte, und fuhr dann aus der Innenstadt eilig in Rich­ tung Waldsiedlung. Weil die Übersicht von oben besser als von unten ist und ich leider noch immer nicht fliegen kann, sah ich mir während einer kurzen Stärkung auf dem Display meines Mobiltelefons ganz un­ ten die Luftaufnahme der Siedlung an, die ein Satellit vor gar nicht langer Zeit ganz oben aufgenommen hatte. Acht­ zehn Grundstücke insgesamt bildeten die rechteckige Siedlung, die kleinen

Detektiv Adrian Aegerter ermittelt auch diesen Sommer im «Anzeiger». (zvg.) Grundstücke lagen auf der von vorn aus linken Seite der geraden Strasse, die an­ deren, jeweils doppelt so grossen auf der rechten Seite, wobei immer ein grosses Grundstück genau zwei kleinen gegen­ überlag. Auf jedem Grundstück stand ein Haus, die Häuser aber waren nicht gleich, sondern nur ähnlich. Der Satellit hatte wohl damals hinunter bis zu den Schildern mit den Hausnummern schau­ en können, deshalb verriet mir mein Handy, dass die Nummern links vorn am Anfang der Strasse mit der Nummer eins begannen, auf dieser Seite bis nach hinten zur Wendeschleife liefen, von dort auf der anderen Seite zurückkehr­ ten und mit der Nummer achtzehn vorn rechts endeten. Schön und gut, schlecht war aber, dass ich keine Ahnung hatte, wie ich den Entführten in einem der Häuser finden sollte. Der Klassiker mit dem Heizungs­ monteur, den der Vermieter zur Über­ prüfung der Heizung geschickt, aber nicht angekündigt hatte, würde hier nicht funktionieren, schon gar nicht bei allen Heizungen in allen Häusern nach­ einander. Und auf die Frage «Haben Sie einen Mann entführt und in Ihrem Haus versteckt?» würde ich wohl keine ehr­ lichen Antworten bekommen.

Also wartete ich, bis es völlig dunkel war, stellte mein Auto am Anfang der Strasse hinter einem Altglascontainer ab und schlenderte über die Wiesen hin­ ter den Häusern einmal um die ganze Siedlung herum. Ein Kind weinte irgend­ wo, eine Frau schrie, ein Mann brüllte und ein Hund bellte. Mein entführter Klient aber gab mir keinerlei Zeichen, er weinte nicht, er schrie nicht, er brüll­ te nicht und er bellte auch nicht. Und als ich gerade über andere Möglichkei­ ten nachdachte, traf mich ein schlim­ mer Schlag am Hals ... Wissen Sie, in welchem Haus der Täter, der mich entdeckt hatte, wohnte, wenn Sie wissen, dass er aus dem Haus genau gegenüber von Haus acht kam? Lösung: Nach der Anordnung der Häuser («... die kleinen Grundstücke lagen auf der von vorn aus linken Seite ...»), den Hausnummern («... links vorn am Anfang der Strasse mit der Nummer eins begannen ...») und dem Hinweis «... immer ein grosses Grundstück genau zwei kleinen gegenüberlag ...» liegen dem Haus die Häuser 7 und 8 gegenüber – weil der Täter aus «dem Haus genau gegenüber von Haus acht» kommt, kann er nur in Haus fünfzehn wohnen!

WETTER Heute

Meteotest.ch

Basel 15° 22° Zürich 14° 21°

Affoltern

St.Gallen 12° 18°

14° 21°

Luzern 15° 20°

Neuchâtel 15° 22°

Bern 14° 21° Interlaken 14° 22°

Aussichten

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St.Moritz 7° 15°

Sion 15° 26°

Genève 15° 23°

Samstag

Sonntag

Chur 13° 20°

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Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

12° 24°

12° 26°

14° 26°

14° 25°

14° 24°

Alpensüdseite

18° 27°

18° 28°

18° 28°

19° 28°

19° 28°

LEBENSWEISHEIT «An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.» Charlie Chaplin

Rotes Kreuz übernimmt Nachbarschaftshilfe-Plattform Während der Coronakrise waren auf der Plattform hilf-jetzt.ch über 1200 Gruppen registriert, hunderttausende Freiwillige leisteten unzählige Hilfseinsätze. Mit dem Übergang zu einer neuen Normalität übergibt der Verein die Plattform ans Schweizerische Rote Kreuz. Damit die Plattform über die aktuelle Krise hinaus nachhaltig erhalten bleiben kann, wurde ein erfahrener Partner ge­ sucht, der bereit ist, diese weiterzufüh­ ren. «Es ist uns ein grosses Anliegen, dass die aufgebaute und intensiv genutz­ te Infrastruktur, jetzt wo wir zurück sind im Alltag, nicht verloren geht. Vie­ le Gruppen werden die Solidarität wei­ terleben und sollen deshalb weiterhin eine Anlaufstelle haben und im erneu­ ten Krisenfall, beispielsweise bei einer zweiten Welle der Corona-Pandemie, schnell reaktiviert werden können», er­

klärt Projektkoordinatorin Vivien Jobé von hilf-jetzt.ch. Fündig wurde man beim Schweize­ rischen Roten Kreuz (SRK), das die Platt­ form per 1. August 2020 übernehmen wird. Dieses wird hilf-jetzt.ch sowie die Gruppenbegleitung im Sinne der Grün­ dung und unter der bestehenden Marke weiterführen. «Mit dem SRK haben wir einen Partner gefunden mit langjähri­ ger Erfahrung und starker Verankerung im Bereich der Freiwilligenarbeit – eine bessere Lösung können wir uns nicht vorstellen», so Vivien Jobé.

Überwältigende Solidarität Das SRK freut sich, das zivilgesellschaft­ liche Engagement mit der Begleitung der Gruppen von hilf-jetzt.ch längerfris­ tig zu unterstützen. «Die Solidarität während der Coronakrise hat uns über­ wältigt und die freiwillige Nachbar­ schaftshilfe der unzähligen Gruppen von hilf-jetzt.ch war für viele Mitmen­ schen eine grosse Unterstützung. Dies

möchten wir in Zukunft mit unserer langjährigen Expertise in der Freiwilli­ genarbeit weiterhin unterstützen und fördern», sagt Markus Mader, Direktor des SRK. Das SRK ist mit 53 000 Freiwilligen die grösste Freiwilligenorganisation für Gesundheit, Soziales und Rettung. Mit der Corona-Pandemie hat es sein Hilfs­ angebot angepasst und unter anderem mit einem Besorgungsdienst für ältere Menschen und Risikogruppen ergänzt. «Informelle und formelle Freiwilligen­ arbeit ergänzen sich optimal», ist ­Markus Mader überzeugt. Die Plattform hilf-jetzt.ch wurde am 13. März 2020 lanciert, um Hilfsgruppen an einem Ort zu sammeln und für Hil­ fesuchende und potentielle Unterstüt­ zende einfach auffindbar zu machen. Mit zeitweise über 1200 registrierten Gruppen war die Plattform eine tragen­ de Säule des zivilgesellschaftlichen ­Engagements in der Coronakrise. Schweizerisches Rotes Kreuz


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