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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 55 I 169. Jahrgang I Dienstag, 14. Juli 2015

«Schulhaus» für Imker Mehr Fahrgäste Die Sanierung des Lehrbienenstandes in Hedingen ist abgeschlossen. > Seite 3

Die Halbjahres-Bilanz der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg sieht erfreulich aus. > Seite 3

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Erste Weichen gestellt Erste Sitzung der neu formierten Betriebskommission des Spitals Affoltern. > Seite 5

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Unbefriedigend Alkohol- und Tabak-Testkäufe im Unteramt: Einzelne Verkäufe trotz Ausweiskontrolle. > Seite 5

Für betreutes Wohnen im neuen Haus zum Seewadel in Affoltern Auf der Suche nach neuen Konzepten – ein gutes Beispiel aus Schaffhausen Nachdem klar ist, dass das Haus zum Seewadel in Affoltern neu gebaut wird, stehen nun auch Form und Organisation der Altersbetreuung zur Diskussion. Betreutes Wohnen steht im Vordergrund, auch für den Gemeinderat Affoltern. Das Komitee Pro Seewadel ist in Schaffhausen auf ein gutes Beispiel gestossen.

träge zu erwirtschaften. Die aus dem Mietverhältnis resultierenden Kosten werden durch die erwarteten Mieteinnahmen der Bewohner des Alters- und Pflegeheims vollständig gedeckt. Über das vom Gemeinderat Ende Mai publik gemachte Vorgehen sollen die Stimmberechtigten bereits im kommenden Jahr an der Urne befinden können.

................................................... von werner schneiter

Altersheim Schönbühl in Schaffhausen als Vorbild?

Nach dem Nein an der Urne zur Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG fasste der Gemeinderat Affoltern den Auftrag, nach einer neuen Lösung zur Sicherstellung von Pflegeplätzen zu suchen. Nachdem aus Gesprächen mit anderen Gemeinden keine konkreten Zusagen für ein allfälliges Zusammengehen resultierten, entschied Affoltern: Das Haus zum Seewadel soll neu gebaut werden – auch, weil eine Sanierung mit unverhältnismässig hohen Kosten verbunden wäre. Mit Blick auf die bereits hohe Verschuldung ist für den Gemeinderat auch klar, dass der Neubau durch einen Dritten erstellt werden soll, zum Beispiel durch eine Pensionskrasse. In diesem Fall könnte die Gemeinde das Land im Baurecht anbieten und das Gebäude hernach mieten. Gemeindepräsident Clemens Grötsch rechnet mit Baukosten von rund 18 Mio. Franken. Gemäss Berechnungen wäre die Gemeinde in der Lage, mit dem Betrieb positive Bei-

Nachdem nun der Weg zum Neubau vorgezeichnet ist, stehen nun auch mögliche Betriebskonzepte zur Diskussion. Annagret Camenisch und Hanni Belck, zwei Vertreterinnen des Komitees Pro Seewadel, haben sich im Altersheim Schönbühl in Schaffhausen umgeschaut. Offiziell trägt es den Namen «Kompetenzzentrum für Lebensqualität, Leben im Augenblick Schönbühl». Gelebt wird dort in Gruppen von 8 bis 12 Bewohnern, in Wohngruppen, für Menschen die frei sein wollen, ihr Leben selbstständig zu planen, in Hausgemeinschaften für Menschen, die noch den «Normalalltagsablauf» erleben wollen und Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz. Zu jeder Gruppe gehört eine permanente Pflegefachpersonengruppe. Niemand trägt eine «Arbeitskleidung», auch kein Namenschild. Im Privatkleid bleibt jedermann ein Individuum. Es wird das Normalitätsprinzip gelebt. – Von zentraler Bedeutung ist

der Umstand, dass den Betagten die Möglichkeit geboten wird, gemeinsam in einem Raum das Miteinander zu pflegen, darum ist in jeder Gruppe eine heimelige Wohnküche, wo alle sich treffen für die Mahlzeiten, oder auch sonst jederzeit zum Beispiel zum Spielen oder Kaffee kochen, basteln. Es gibt aber doch die üblichen Aktivierungsprogramme. Bei jeder Mahlzeit nimmt eine der Gruppe zugehörige Pflegefachperson am Essen teil und ermöglicht so, dass Bewohner mit zunehmender Hilfsbedürftigkeit lange aktiv in der Gruppe bleiben können und auch später in ihrem Zimmer gepflegt werden. Jeder Bewohner kann sich aber auch jederzeit auf sein/ihr Zimmer zurückziehen. In den Gruppen Hausgemeinschaft und Gruppen für Menschen mit Demenz wird das Essen gemeinsam nach vorgegebenem Budget geplant und gekocht. Die Bewohner können beim Kochen mithelfen – ein möglichst normales, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtetes Leben führen; die Gruppe Hausgemeinschaft geht monatlich einmal auswärts essen. Auch für Menschen mit Demenz schien eine wirkliche Gemeinschaft zu entstehen, halten Hanni Belck und Annagret Camenisch fest. Alt sein heisse ja nicht automatisch krank, unfähig oder unaufmerksam zu sein, und wenn krank, bleibe doch die Individualität des Menschen. Es soll die Möglichkeit bestehen, möglichst lange in einer Gruppe zu bleiben und dort bei Bedarf Hilfe zu erhalten, aber sich auch zurückzie-

hen zu können, das Alleinsein zu leben. «Auch im Alter sind Menschen Individualisten. Sie fügen an, dass es nicht an Pflegebetten mangelt, sondern an Betreuungseinrichtungen wie derjenigen im Altersheim Schönbühl in Schaffhausen. Sie sind schon deshalb von Bedeutung, weil Angehörige, die im Arbeitsprozess stehen, kaum Zeit für die Betreuung von Hochbetagten aufbringen können.

Eine Diskussion anstossen Hanni Belck und Annagret Camenisch sind beeindruckt von der Organisation im Schaffhauser Altersheim und sehen eine solche Form auch in Affoltern. «Wir wollen damit eine Diskussion anstossen», halten sie fest. Sie stossen beim Affoltemer Gemeindepräsidenten Clemens Grötsch auf offene Ohren. «Wir befinden uns auf dem gleichen Pfad», betont er und fügt an, dass der Gemeinderat in der nächsten Woche im Raum Zürich zwei Betreuungseinrichtungen besuchen werde. «Uns beschäftigt jetzt die Frage, wie das neue Haus aussehen könnte, welche Betriebskonzepte passen. Pflegezimmer und betreutes Wohnen stehen im Vordergrund», hält Clemens Grötsch fest. Und ergänzt: «Wir werden darüber hinaus natürlich auch die Diskussion mit der Bevölkerung aufnehmen. Es sind bereits viele Vorarbeiten auch im Zusammenhang mit Dr. Kunz und anderen Fachleuten aus dem Gesundheitswesen geleistet worden.»

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Nationalpark Säuliamt Auftakt zur Sommerserie des «Anzeigers»: Ausblicke ins Jahr 2115. > Seite 6

Sperrung zwischen Birmensdorf und Bonstetten-Wettswil Die SBB führen entlang der Bahnstrecke Birmensdorf – BonstettenWettswil grössere Sanierungsarbeiten durch. An vier Wochenenden sowie einigen Abenden werden daher die S-Bahn-Linien S9, S15 und SN9 durch Busse ersetzt. Die Reisezeit verlängert sich dadurch um bis zu einer halben Stunde. Die Gleise zwischen Birmensdorf und Wettswil befinden sich im Bereich eines Rutschhangs und sind somit von einer beweglichen Erdmasse umgeben. Daher benötigt der Damm unterhalb der Gleise eine besonders intensive Pflege. In den kommenden Wochen wird nun der Dammkörper weitgehend trockengelegt, damit er künftig stabiler ist. Diese Arbeiten finden zwischen 17. Juli und 12. August statt. Während der Wochenenden sowie in den Nächten von Montag auf Dienstag fällt der Zugverkehr auf der Bahnstrecke Birmensdorf – Bonstetten-Wettswil daher aus. Die SBB setzt auf den Linien S9, S15 und SN9 Bahnersatzbusse ein. Damit verlängert sich die Reisezeit um bis zu 30 Minuten. Die SBB informiert Kundinnen und Kunden mittels Zugdurchsagen und Plakaten an den Bahnhöfen. Der Onlinefahrplan ist angepasst. Weitere Informationen unter www.sbb.ch/zuerich

anzeigen

Spektakuläre Sprünge ins Wasser An der FreestyleNight vom kommenden Samstag im Mettmenstetter Jumpin sind wieder spektakuläre Sprünge ins Wasser zu sehen. Zum 13. Mal wird um den Titel eines Freestyle-NightChampions gekämpft – in einem hochklassigen Starterfeld, wo sich bei den Freeskiern mit Luca Schuler aus Hausen einer der gefragtesten Athleten aus der Szene ankündigt. Am Start ist auch SlopestyleWeltmeister Fabian Bösch. ......................... > Bericht Seite 11 Mit dem Zweirad: spektakulärer Sprung ins kühle Nass. (Bild zvg.)

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Bestattungen Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so wie ich ihn auch im Leben hatte.

TO D E S A N Z E I G E Es falten sich der Mutter Hände, die stets gesorgt für unser Wohl, die fleissig waren bis zum Ende, nun ruhen sie still und friedvoll. Wir nehmen Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Margrit Gallmann-Tschudi

Der Tod ist das Tor zum Licht eines mühsam gewordenen Weges.

Wir nehmen Abschied von unserer lieben Schwester, Gotte und Tante

Erika Blickenstorfer 30. April 1951 – 7. Juli 2015

Im Beisein der Familie wurde sie von ihrer schweren Krankheit erlöst. In Liebe und Dankbarkeit Die Trauerfamilie

Wir vermissen dich und danken für all deine Liebe. In unseren Herzen lebst du weiter. Fritz Gallmann Urs und Doris Gallmann-Stöckli mit Roman, Raphael und Serena, Fabian, Sabrina Brigitte und Mario Molinari-Gallmann Judith und Thomas Müller-Gallmann mit Timo, Leonie Edith und Werner Binggeli-Gallmann mit Yannick, Robin Verwandte, Freunde und Bekannte

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Walter Blickenstorfer, Kalchtarenstrasse 3, 8912 Obfelden

Traueradresse: Judith Müller, Maschwanderstrasse 14e, 8932 Mettmenstetten

Ein Segelschiff setzt seine weissen Segel und gleitet hinaus in die offene See. Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. Wo Himmel und Erde sich treffen, entschwindet es. Da sagt jemand: Nun ist es gegangen. Ein anderer jedoch ruft: Seht, es kommt!

TO D E S A N Z E I G E Wir sind traurig, weil dein Weg ins Licht bei uns eine unendlich grosse Lücke hinterlässt, aber dankbar, dass du von deinen Schmerzen erlöst wurdest.

Rudolf (Ruedi) Rütti 7. Juni 1932 – 10. Juli 2015

Vielen Dank für die Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung sowie für das ehrende Geleit zur letzten Ruhestätte unserer Mutter, unserem Grosi und Urgrosi, unserer Schwägerin und Tante

– Herzlichen Dank den freiwilligen «guten Feen», welche ihr die letzten Jahre immer wieder Zeit und Aufmerksamkeit schenkten sowie der Spitex, dem Entlastungs- und Begleitdienst, welche Friedi liebevoll umsorgten und dadurch mithalfen, dass sie zu Hause sterben konnte. – Speziellen Dank an Elsbeth Durrer für den Mahlzeitendienst und die persönlichen Zuwendungen. – Herzlichen Dank Dr. B. Köhler und seinem Team für die jahrelange Betreuung. – Ein grosses Dankeschön an Pfarrer A. Fritz für die feierlichen einfühlsamen Worte und die persönlich gestaltete Trauerfeier und vielen Dank der Organistin, Frau M. Wehrli, für die schöne musikalische Umrahmung. – Danken möchten wir auch für die Spenden an Spitex Knonaueramt und für späteren Grabschmuck sowie für die vielen Karten. Wir alle werden Frieda Grau in guter Erinnerung behalten und ihr ehrend gedenken. Im Juli 2015

Deine unglaublich positive, bodenständige und kämpferische Art werden wir nie vergessen, du wirst immer unser Vorbild sein. Lupfig, 13. Juli 2015

Frieda Grau-Gut

Die Trauerfamilie

Sie starb in Affoltern am Albis ZH am 4. Juli 2015. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten beim Urnengemeinschaftsgrab am Donnerstag, 16. Juli 2015, 10.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Mettmenstetten Am Dienstag, 21. Juli 2015, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche die Beisetzung/Abdankung für

Herferswil 4, statt.

Wir nehmen Abschied von meinem über alles geliebten Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Schwiegervater

DANKSAGUNG

geb. 18. April 1945, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen Alterswohnheim Seewadel, Affoltern am Albis.

Margrit Gallmann-Tschudi

Die Beisetzung findet am Dienstag, 21. Juli 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Mettmenstetten statt. Anschliessend Abdankung in der ref. Kirche Mettmenstetten. Anstelle von Blumen: Spenden an Swiss Transplant, Bern IBAN: CH27 0900 0000 8001 4916 8 Vermerk: Gedenken an Margrit Gallmann

In Bonstetten wird beerdigt:

Maurer geb. Sauder, Heidi Erika

TO D E S A N Z E I G E

7. Februar 1944 – 10. Juli 2015

Bonstetten

In unseren Herzen bist du immer bei uns. Ida Rütti-Mauron Doris und Urs Iten-Rütti, mit Mario und Saskia Markus und Luzia Rütti mit Melissa und Sabrina Geschwister und Verwandte Ein herzliches Dankeschön gilt dem Spitex-Verein Lupfig und der Onkologie-Spitex, für die unermüdliche Unterstützung in allen Belangen. Die Abdankung findet am Freitag, 17. Juli 2015, 11.00 Uhr, in der katholischen Pauluskirche in 5242 Lupfig statt; die Urnenbeisetzung wird anschliessend im engsten Familienkreis durchgeführt.

Wir bitten von Trauerkleidung, Kondolenzbesuchen, Blumen- und Kranzspenden abzusehen. Mit Spenden unterstützen wir, im Sinne des Verstorbenen, den Gönnerverein Spitex Region Brugg IBAN: CH97 0588 1163 5585 9100 0. Traueradresse: Doris Iten-Rütti, Aermelgasse 41, 5242 Birr

Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Juli 2015

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Schulhaus für künftige Imker ist renoviert Mit einem Apéro auf die Sanierung des Lehrbienenstandes in Hedingen angestossen

Im Innern der renovierten Imkerschule: Guido de Pretto (links) und Christian Bacher, angehender Kursleiter.

Präsident Guido de Pretto am Grill: Sanierter Lehrbienenstand in Hedingen.

Aus Anlass der Sanierung des Lehrbienenstandes im Feldenmas in Hedingen, lud der Bienenzüchterverein Bezirk Affoltern (Bzva) zu einem Apéro und einem Grillplausch ein.

zieren und Roden grosse Vorarbeiten leisteten, wurden für die Sanierung natürlich auch Fachleute benötigt. Dachdecker-, Spengler- und Malerarbeiten, eine Solaranlage, Geländeauffüllungen und diverses Imkermaterial überstiegen das bewilligte Budget. Zusammen mit einer neuen Schliessanlage und einer Ausflugvorrichtung für die Bienen wurde der Kredit um 3000 Franken überschritten. Der Bzva entschloss sich deshalb im Mai dieses Jahres zu einem Spendenaufruf bei den Gemeinden. Leider blieb die Wirkung des Spendenaufrufes weit unter den

................................................... von martin mullis Das «Schulhaus» der zukünftigen Imker steht weitab vom Dorf Hedingen im Feldenmas und ist für Nichteingeweihte gar nicht so einfach zu finden.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Das kleine Gebäude des Lehrbienenstandes liegt im Feldenmas etwas versteckt am Waldrand. Es befand sich nach 18 Jahren in einem ziemlich desolaten Zustand, immerhin hatten in den vergangenen Jahren in 15 Kursen etwa 200 angehende Imker Schulungen für die Bienenhaltung besucht. Die Generalversammlung des Bzva genehmigte dann 2014 trotz knapper Vereinsfinanzen einen Kredit von 10 000 Franken für die Sanierung. Obwohl ein knappes Dutzend Vereinsmitglieder in ihrer Freizeit mit Putzen, Aufräumen, Schreinern, Desinfi-

(Bilder Martin Mullis)

Erwartungen, sodass sich der Bzva entschloss, für die Behördenvertreter der Gemeinden, welche bereits einen Zustupf geleistet haben, aber natürlich vor allem, um noch weitere Gönner zu gewinnen, einen Apéro und Grillplausch zu organisieren. Am Donnerstagabend trafen sich etwa ein halbes Dutzend Gemeinderäte aus dem Säuliamt und liessen sich von den Bienenzüchtern bei einem Glas Wein, Wurst und Brot die sanierte «Imker-Uni» zeigen. Der Bzva mit seinen rund 130 Mitgliedern leistet mit seinen insgesamt etwa 850 Bie-

Felseneggbahn mit mehr Fahrgästen Die Halbjahres-Bilanz sieht erfreulich aus Per Ende Juni lag die Anzahl der Passagiere gegenüber dem Schnitt der vergangenen Jahre um rund 20 % höher. Auch das angepasste Revisionskonzept hat sich bewährt. Die LAF ist auch im 61. Jahr ihres Bestehens gut unterwegs. Von Januar bis Juni 2015 hat sie über 20 % mehr Fahrgäste als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre zwischen dem Sihltal und dem Albisgrat befördert. Als Gründe für den Höhenflug können einerseits das hervorragende Wetter während der Wintermonate Januar und Februar sowie im April, andererseits aber auch der öV-Gratistag vom Sonntag, 31. Mai, genannt werden. Letzterer wurde anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Zürcher Verkehrsverbunds kantonsweit durchgeführt und hat mit mehr als 4500 Fahrgästen zu einem grossen Ansturm und Allzeitrekord bei der LAF geführt. Seit Januar werden die Monatsrevisionen ausserhalb der Betriebszeiten vorgenommen. Dies hat sich bewährt, weil die LAF ihren Fahrgästen jetzt, abgesehen von der jährlichen Hauptrevision, durchgängig zur Verfügung steht. Um auch in der zweiten Jahreshälfte ein gutes Fahrgastaufkommen zu erzielen, hoffen die LAF-Verantwortlichen auf weiterhin gutes Wetter. Erfahrungsgemäss werden jeweils dann die meisten Besucher verzeichnet, wenn es auf der Felsenegg trocken und weder zu heiss noch zu kalt ist. (pd.)

nenvölkern eine wertvolle Arbeit zugunsten der Natur. Präsident Guido de Pretto wies in seiner Begrüssung auf die Wichtigkeit der Imkerei hin. Sehr viel wichtiger als der ökonomische Nutzen der Honigbienen sei die ökologische Bedeutung der Honigbiene als Bestäuberin von Kulturpflanzen. Deshalb gelten die Honigbienen immerhin als die zweitwichtigsten Nutztiere überhaupt, hielt de Pretto fest. Der Bzva würde sich freuen, wenn auch Privatpersonen die Imkerschule mit einem finanziellen Zustupf unterstützen würden.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Zwillikon feiern Leny und Erwin Wälter-Züllig am Donnerstag, 16. Juli, die goldene Hochzeit. Dem Ehepaar gratulieren wir herzlich zum 50-jährigen Ehebund, wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute!

Zum 98. Geburtstag Im Alters- und Pflegeheim der Senevita in Affoltern kann Katharina KälinStierli aus Obfelden am kommenden Donnerstag, 16. Juli, ihren 98. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest schicken wir die herzlichsten Glückwünsche in den «Obstgarten». Wir wünschen einen frohen Geburtstag.

Zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Werner MunzAltmann zum 80. Geburtstag gratulieren. Er feiert seinen «Runden» heute Dienstag, 14. Juli. Wir wünschen ihm alles Gute.

Die LAF-Kabine über der Talstation. (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 14. Juli 2015

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Neu formierte Betriebskommission des Spitals stellt erste Weichen für die Zukunft Barbara Messmer, Gemeinderätin und Finanzvorsteherin in Zumikon, neue Präsidentin der Betriebskommission Die offenen Jahresrechnungen, der erste Quartalsabschluss 2015, die Überprüfung der strategischen Ausrichtung des Spitals Affoltern und eine regelmässige und professionalisierte Kommunikation standen im Mittelpunkt der ersten Sitzung der neu zusammengesetzten Betriebskommission des Spitals Affoltern. Nach dem Rücktritt des Präsidenten und verschiedener Mitglieder der Betriebskommission des Spitals Affoltern wurde Barbara Messmer Ende Mai zur neuen Präsidentin gewählt. Sie ist Gemeinderätin, Finanzvorsteherin in Zumikon und Unternehmerin. Neben ihr amtieren neu Susanne Leuenberger, Gemeinderätin und Finanzvorsteherin in Affoltern und Kantonsrätin, sowie Jürg Burger, Rechtsanwalt von Aeugst, Clemens Grötsch und Reto Camenisch bleiben weiterhin Mitglied der BK und solange noch kein Ersatz für die zurücktretenden Walter von Siebenthal, Vizepräsident, und Stephan Breidenstein gewählt sind, komplettieren diese beiden die Betriebskommission. An ihrer ersten Sitzung hat sich die neu zusammengesetzte Betriebskommission zuerst mit ihrer Arbeitsweise befasst. Um einen reibungsloseren Prozess und eine besser abgestimmte Kommunikation sicherzustellen, hat sie ein angepasstes Reglement genehmigt. Insbesondere legt die Betriebskommission Wert darauf, dass ihre Beratungen und die Protokolle

Fragen gestellt, für die nun die Antworten vorliegen. Die Betriebskommission hat den Bericht gewürdigt und feststellen können, dass auch nach der weiteren Abklärung keine Anhaltspunkte aufgetaucht sind, dass die Gemeinden zu Schaden gekommen sein könnten. Zudem wurde beschlossen, dass ein Kreditantrag an die Delegiertenversammlung vorbereitet wird, um die beanstandeten Vorgänge noch vertiefter und umfassender prüfen zu können.

Quartalsabschluss, Ausblick auf das Jahr 2015

Barbara Messmer, Präsidentin der Spital-Betriebskommission. (Bild zvg.) vertraulich behandelt werden. Im Gegenzug wird die Betriebskommission laufend über ihre Entscheide berichten.

Jahresrechnungen 2012/13/14 Die finanztechnischen Voraussetzungen für die Abnahme der Rechnungen sind seit längerer Zeit erfüllt. Allerdings fehlt die finanzpolitische Beurteilung insbesondere der Ausgaben, nachdem das Gemeindeamt in einem Bericht mehrere nicht korrekt gefasste Finanzbeschlüsse festgestellt hat. Dazu hat die Betriebskommission einem Anwaltsbüro eine Reihe von

Der erste Quartalsabschluss 2015 zeigt einen ermutigenden Trend. So erwartet die Betriebskommission, dass per Ende Jahr ein Ertragsüberschuss von 800 000 Franken resultiert. Erfreulich ist, dass die Patientenzahlen im ersten Quartal um 5% gesteigert werden konnten. Gar noch stärker als die Patientenzahlen haben die Erträge im ersten Quartal zugenommen. Das hängt damit zusammen, dass seit diesem Jahr der Fachbereich der Altersmedizin annähernd aufwandgerecht entschädigt wird. Ebenfalls zugenommen hat der Aufwand, dies wegen der gestiegenen Patientenzahlen.

Strategie-Prozess wird fortgeführt Die Betriebskommission will die bisherige strategische Ausrichtung des Spitals Affoltern überprüfen und ergänzen. Dazu hat sie einen Ausschuss

gebildet, bestehend aus Mitgliedern der Betriebskommission und der Spitalleitung. Die Grundlagen der aktuellen Strategie unter dem Titel «Modell Affoltern» wurden vor rund zehn Jahren erarbeitet und anlässlich der Einführung des neuen KVG ergänzt. Das medizinische Leistungsportfolio ist im neuen Leistungsauftrag der Gesundheitsdirektion beschrieben. Aufgrund der seit 2012 durch die Einführung der Fallpauschale veränderten Rahmenbedingungen wird die Strategie derzeit vertieft, plausibilisiert und, wo dies nötig ist, angepasst. Bei der Festlegung und Umsetzung der strategischen Ziele sollen die einzelnen Kliniken und Bereiche des Spitals in den Meinungsbildungsprozess einbezogen werden. Zudem sollen so bald wie möglich auch alle Stakeholder im Prozess angehört werden.

verfügt sie über eine grosse Führungserfahrung.

Verbesserte Kommunikation Die Betriebskommission hat den Direktor zudem beauftragt, die Stelle eines/einer Kommunikationsverantwortlichen zu schaffen. Damit soll die Kommunikation nach innen und aussen verbessert und professionalisiert werden. Die Delegierten, die Mitarbeitenden, die Behörden und die Öffentlichkeit sollen regelmässig über wichtige Beratungen und Entscheidungen der Betriebskommission informiert werden. So soll mehr Transparenz geschaffen und die Forderung der Delegierten nach zuverlässiger und kontinuierlicher Information erfüllt werden.

CEO-Suche läuft Neubesetzung der Leitung Psychosomatik Der Leiter der Psychosomatik, Stefan Uhlig, hat nach 13-jähriger Tätigkeit am Spital Affoltern den Wunsch nach einer beruflichen und persönlichen Veränderung umgesetzt. Deshalb hat er seine Anstellung per 30. Juni 2015 gekündigt. Als seine Nachfolgerin hat die Betriebskommission Veronica Baud, Leiterin Psychotherapie, gewählt. Frau Baud war die Stellvertreterin von Stefan Uhlig. Sie wurde gewählt, weil sie das «Modell Affoltern» kennt und die Fähigkeiten mitbringt, dieses weiterzuentwickeln. Zudem

Die Suche nach dem neuen Vorsitzenden der Spitalleitung (Direktor) für das Spital Affoltern ist eingeleitet. Zusammen mit einem in diesem Bereich spezialisierten Unternehmen wird die definitive Besetzung der DirektorenStelle vorbereitet und der Betriebskommission eine Auswahl kompetenter und gut qualifizierter Kandidatinnen und Kandidaten unterbreitet. Die Betriebskommission wird so bald wie möglich über die Neubesetzung befinden. Bis zur definitiven Besetzung der Vorsitzenden-Position wird das Amt interimistisch von Beat Straubhaar geführt. (pd.)

Vier pensionierte Mitarbeiter und zwei Lehrpersonen verabschiedet

Einzelne Verkäufe trotz Ausweiskontrolle

Jahresschlussfeier der Sekundarschule Bonstetten

Alkohol und Tabak: Testkäufe im Unteramt

Über 60 Teilnehmende fanden sich am Freitag, 3. Juli, zum Jahresschlussessen in der Aula der Sekundarschule Bonstetten ein. Man feierte gemeinsam das zu Ende gehende Schuljahr. Vier pensionierte Mitarbeiter und zwei Lehrpersonen, die neue Herausforderungen gefunden haben, wurden sehr herzlich und musikalisch verabschiedet. Aus dem Hausdienst wurden Peter Keller und seine Frau Jolanda nach 31 Jahren, und Flora Marocchi nach 5 Jahren verabschiedet. Nach Rückblicken in die vergangenen Jahre sangen und musizierten die Lehrer auf der Bühne und es wurde sogar getanzt. Für Lehrer Urs Gsell, der nach 36jähriger Lehrtätigkeit nun ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand geht, wurde sogar eine Harley Davidson angeliefert und beim bluesigen Song sind nicht alle Augen trocken geblieben – Lücken entstehen, aber was bleibt, sind wunderschöne Erinnerungen. Die Lehrpersonen Hannes Ineichen und Annelise Moosberger verlassen nach 15 respektive 6 Jahren die Sek gemeinsam, um im Bündnerland eine neue Herausforderung anzunehmen. 2016 wird die Sek Bonstetten 65 Jahre alt, sie wird also quasi pensioniert und die Schule kann von Glück reden, dass Urs Gsell einer der Lehrer ist, der so viele Jahre konstant in Bonstetten gewirkt hat. Er wird eine Chronik der Sekundarschule Bonstetten verfassen, die nächstes Jahr mit einem Fest gefeiert werden soll. Die Schüler wurden in die Sommerferien verabschiedet; an der Sek wird derweil noch lange weiter-

Im Auftrag der Gemeindebehörden von Bonstetten, Stallikon und Wettswil wurden in diesen drei Gemeinden im Mai 2015 erneut Testkäufe von Alkohol, Spirituosen und Tabak durchgeführt. Resultat: 60 % der getesteten Betriebe verkaufen keinen Alkohol an Jugendliche, 86 % keine Spirituosen und 85 % keinen Tabak.

Die Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon berät auch Festveranstalter bei ihren Präventionsbemühungen. Das Angebot umfasst neben individueller Beratung die Schulung von (ehrenamtlichen) Servicekräften sowie die kostenlose Abgabe von hilfreichen Checklisten und Jugendschutzmaterialien wie Kleber, Plakate und Kontrollbänder für die Alterskontrolle. (pd.) Nähere Informationen zum Angebot unter www.supad.ch.

Die abgehenden Mitarbeiter der Sek Bonstetten von links: Peter Keller, Anneliese Moosberger, Urs Gsell (Rückenansicht), Hannes Ineichen, Jolanda Keller und Flora Marocchi. (Bild zvg.) gearbeitet. Die neuen Lehrer beziehen ihre Schulräume, in den mittleren drei Ferienwochen werden ein leistungsfähigeres Netzwerk verlegt sowie Schulzimmer umgebaut. In der letzten Woche wird dann bereits wieder allerhand vorbereitet

und die Schulleitung und Schulverwaltung, der Hausdienst und die Lehrer werden aktiv und mit neuem Elan das Schuljahr 2015/2016 in Angriff nehmen. Sekundarschulpflege Bonstetten

Nach einer Testpause von drei Jahren in den drei Unteramtsgemeinden zeigt sich, dass die Testkäufe in den Gemeinden nötig sind, um die Behörden bei ihrer gesetzlichen Verantwortung, die Jugendschutzbestimmungen umzusetzen, zu unterstützen. Während der Verkauf von Tabakwaren und Spirituosen prozentual beinahe unverändert blieb, fiel der Wert im Bereich Alkohol um über 30 %. Die Betriebe wurden schriftlich über die Testergebnisse informiert mit der Bitte, ihr Personal immer wieder auf die Jugendschutzbestimmungen hinzuweisen. Ein herzliches Dankeschön geht an Leitung und Personal der vorbildlichen Betriebe. In den drei Gemeinden wurden total 19 Betriebe getestet und im Anschluss an den Verkauf über das Ergebnis informiert. Das Resultat der Testkäufe 2015 – Verkauf Spirituosen 2:12 / Verkauf Tabak 2:11 / Verkauf Alkohol 8:12 – stellt die Gemeindebehörden nicht zufrieden. Erstaunt hat vor allem, dass einzelne Verkäufe trotz Ausweiskontrolle erfolgten. Aufgrund des Ergebnisses werden auch im nächsten Jahr Testkäufe stattfinden.

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Serie

Dienstag, 14. Juli 2015

Nationalpark Säuliamt: Schulreise in die Vergangenheit In der Sommerserie des «Anzeigers» orakeln Mitarbeitende: Das Säuliamt im Jahr 2115 (1) Im Jahr 2041, mit der wuchtigen Ablehnung des geplanten Ausbaus des Flugplatzes Hausen zum Flugfeld Zürich-Süd des Flughafens Zürich, wurden die Weichen zur Zukunft der Region Säuliamt gelegt. Nur zwei Jahre später wird das ehemalige Knonauer Amt ein viel besuchter Nationalpark. Ein Schüleraufsatz aus dem Jahr 2115, übersetzt von Urs E. Kneubühl. «Er wird ein regnerischer Tag draussen, der 10. Juli 2115», hatte unser Lehrer eine Woche vorher festgehalten und gemeint: «Gerade richtig für unsere Schulreise, schliesslich sollt ihr wieder einmal echten Niederschlag spüren. Deshalb besuchen wir den Biosphären-Nationalpark Säuliamt.» Gerade hocherfreut waren wir Schülerinnen und Schüler nicht über diese Botschaft: Erstens heisst das, dass hinterher wieder Abfragen und das Verfassen eines Aufsatzes kommen werden, zweitens ödet ein Tagesausflug in den Biosphären-Nationalpark an. Lauter Wiesen und Wälder, altertümliche einfache Behausungen, Menschen in uralten Klamotten und Tiere, die weder mit Chip noch Software funktionieren. Und drittens müssen wir dazu die gute und ausgeglichene Atmosphäre unter unserer Glocke verlassen und uns den Atmosphärilien draussen aussetzen, denn bei solchem Wetter werden jeweils die Panorama-Glasdächer der Magnet-Monorail, mit dem man durch den Park fährt, für kurze Zeit geöffnet, damit die «lieben Besuchenden in den Genuss von natürlichem Regen kommen». Nun denn: Zweitens und drittens gehen noch einigermassen – zudem ist ein Besuch in der Vergangenheit wenigstens interessant und meist auch amüsant.

Hier, zwischen Ob- und Nid-Ottenbach hätte damals der Reuss-Port, eine Station für den Grossschiffverkehr zwischen Vierwaldstätter- und Zürichsee entstehen sollen. (Bilder Urs E. Kneubühl)

Einst geschwungene Bänder aus Beton Nun ist es also so weit: Mit der Transmetro sind wir in ein paar Minuten am Eingang zum Nationalpark, wo wir in eine Magnet-Monorail umsteigen. EX287, der uns begleitende humanoide Führungsroboter, begrüsst und spricht beim Öffnen der PanoramaGlasdächer von einem «ersten Höhepunkt» unserer Reise, was die meisten Mitreisenden zum Raunen, zu Jubelausrufen und anhaltendem Applaus

Das Knonauer Amt im Jahr 2115 Während der «Anzeiger» im vergangenen Jahr seine Mitarbeitenden im Rahmen der Sommerserie über ihre Lieblingsorte schreiben liess, wagen sie dieses Mal einen Blick in die Zukunft. Wie sieht das Knonauer Amt im Jahr 2115 aus, also in 100 Jahren? Und da sind natürlich der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Eine Betonwüste mit 100 000 Einwohnern, die zur Stadt Zürich gehört? Mit öden Einkaufszentren und Lagerhallen entlang der Autobahn? Durch Elektrofahrzeuge verstopfte Strassen und ein öffentlicher Verkehr im 5-Minuten-Takt? Ein nahezu entvölkerter Nationalpark oder Heidiland? Ein Bezirk, in dem sich die 14 Gemeinden zu einer Einheitsgemeinde zusammengeschlossen haben? Wer weiss schon, was in 100 Jahren sein wird? Wagen wir also einen Blick ins Jahr 2115. (-ter.)

was sich aus den Namen der beiden einstigen Alleingemeinden Affoltern und Hedingen zusammensetzt. Ein solches Namenspuzzle gibt es im Nationalpark Säuliamt mehrfach: Hauppelswil (wo wir gerade vorher die Geschichte vom geplanten Flugfeld Zürich-Süd vernommen haben), Mettmenschwanden, Wettsstetten oder Obund Nid-Ottenbach. Apropos Ob- und Nid-Ottenbach: Hier sollte eigentlich, parallel zum Flugfeld Zürich-Süd, am ausgebauten Reuss-Kanal eine Station für den Grossschiffverkehr zwischen Vierwaldstätter- und Zürichsee entstehen. Aber auch dieses sicherlich tolle Bauwerk ging damals mit der Nationalpark-Idee im wahrsten Sinne des Wortes bachab. Aber zurück zum Bezirkshauptort, wo die Monorail länger hält, damit die Nationalpark-Besuchenden einerseits die auch heute noch auf einer Achse quer durch den Park fahrende uralte Eisenbahn – auf zwei Schienensträngen (!) – beschauen und durch die Ortschaft spazieren können. Da und dort gibt es altes Handwerk – wo es doch heute Roboter gibt, welche solches viel schneller, präziser und sicher auch kostengünstiger machen würden – und seltsam anmutende alte Hausbauformen zu bestaunen. Und hier spricht man, wie wir rasch feststellen, noch eine urtümliche Sprache. Lediglich einige Leute können sich in einem rudimentären Basic-Englisch verständigen, wie es Mitte des letzten Jahrhunderts eben noch häufig gesprochen wurde. Der heute gültigen Weltsprache Arabesisch scheint hier jedenfalls niemand mächtig zu sein. Auffallen tun hier aber auch speziell der museale Tempel aus farbigem Glas, der sich unweit der Monorail-Station befindet und heutigen Bauformen wenigstens ein bisschen nahekommt und ein Spital, in welchem noch immer nach alter Sitte «Menschenmedizin» betrieben wird.

Museen in ehemaligen Tunnels Wo damals die tollen geschwungenen Betonbänder eines so genannten Autobahnkreuzes die Ebene durchmessen haben, ist heute, 2115, alles Grün. bringt. Wie vom Lehrer versprochen, regnet es, was wir Schüler kaum als «Höhepunkt» empfinden können, wo doch dieser natürliche Regen kalt und dazu auch ganz nass ist – ganz im Gegensatz zum wohltemperierten und sich leidlich trocken anfühlenden, von der Computermeteorologie bei Bedarf ausgelösten Nieselniederschlag in unserer urbanen, mit Glas weiträumig überdachten Agglomeration.

Aussichtplattform und Talrutschbahn Die Fahrt beginnt. Grün ist die Farbe, die vorherrscht in dieser vor rund siebzig Jahren stehen gebliebenen Biosphäre. Wiesen, flankiert von bewaldeten Hügeln, wo damals noch die tollen geschwungenen Betonbänder eines so genannten Autobahnkreuzes die Ebene durchmessen haben. Die projizierten Hologramme zeigen diese abwechslungsreiche Gegend von einst, mit den simplen, kleinen Fahrzeugen, die sich über die Betonbänder bewegten. Kein Vergleich mit der heute herrschenden Einöde hier. Die Monorail bringt uns zuerst in die Landschaft Reppischtal, eine aus kleinen Häuschen eng zusammengesetzte Talschaft, die ebenso von viel Grün umgeben ist. Völlig unverständlich, dass man auch hier die Hänge und Flächen nicht besser genutzt und Satellitenstädte gebaut hat. Immerhin geht vom untersten Teil des Tales eine

kleine, nostalgische Seilbahn – lediglich zwölf Personen passen in eine Kabine – hinauf auf den Üetliberg, wo die grosse gläserne, beinahe einhundert Meter ausladende Plattform eine schöne Aussicht erlaubt. Seilbahn und Plattform, so erklärt EX287, sollen in grauer Vorzeit vom damaligen Gipfelhotelier erbaut worden sein, weshalb dieser, wie bei etlichen anderen Bauten, einen wahren Sturm der Entrüstung ausgelöst habe. Seine Versuche, den Berggipfel zu einer Art Vergnügungspark auszubauen, hätten immer wieder gegen Gesetze verstossen, worauf ein grosser Teil der Ausbauten wieder rückgebaut werden musste. Immerhin, die Plattform hat man belassen, zur Freude der Besuchenden, ebenso die lange und kurvige Talrutschbahn, auf welcher wir zur Monorail zurückkehren. Eine wahre Gaudi für uns Kinder, aber auch für die Erwachsenen, wie sich zeigt.

Der Grundstein des Nationalparks Säuliamt Nun geht es das schmale Tal hinauf, an einem kleinen See vorbei, ins sogenannte Oberamt. Hier, so erfahren wir nun von unserem humanoiden Führer, sei im Jahre 2041 der Grundstein für den Biosphären-Nationalpark Säuliamt gelegt worden. Damals war geplant, zwischen den früheren Ortschaften Hausen, Rifferswil und Kap-

pel das Flugfeld Zürich-Süd des Flughafens Zürich zu bauen, für die internationalen Flüge von und nach Südeuropa und Afrika. Via einer SchnellMetrolinie wären die anderen, heutigen Flugfelder – Zürich-Ost, -West und -Nord sowie der Hauptflughafen am nördlichen Stadtrand der jetzigen Millionenmetropole Zürich-City – rasch und bequem zu erreichen gewesen. Allerdings wehrten sich die Säuliämtler äusserst vehement und geschickt dagegen und die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt brachte eben den Vorschlag vom Biosphären-Nationalpark Säuliamt aufs Tapet. In einer historischen nationalen Abstimmung siegte dieser Vorschlag schliesslich überlegen und wurde 2043 verwirklicht. Verrückt, denke ich mir, wo doch so ein Flugfeld ein Schritt in eine moderne Zukunft bedeutet hätte. Stattdessen lebt man nun also hier noch wie vor 70 Jahren. Man bewegt sich vor allem mit uralten E-Mobilen, eigentümlichen zweiräderigen Fahrzeugen, welche mit den Füssen vorangetrieben werden, und E-Bussen vorwärts.

Glastempel im Bezirkshauptort Die Magnet-Monorail bringt uns nun hinunter ins breitere Haupttal des Nationalparks. Hier ist der Bezirkshauptort, wie uns von EX287 vermittelt wird. Heute heisst er Affolteringen,

Zum Schluss geht es noch in die Museenwelt im Tunnel. Hier hatte einst die Autobahn hindurchgeführt – auf lächerlichen vier Spuren in zwei Tunnels. Nach dem Rückbau der Autobahn wurden die beiden Tunnels in eine Museumshalle zusammengeführt. Und hier kann man nun die ganze Geschichte von einst über die Jahrzehnte und das Jahrhundert hinweg noch einmal Revue passieren lassen. Was es da an sogenannten Computern, Tablets, Smartphones usw. zu bestaunen gibt, lässt schon schmunzeln. Unglaublich, wie man damals miteinander kommuniziert hat. Es gab sogar eine auf dem seltenen und historischen Rohstoff Papier gedruckte Zeitung, die «Anzeiger» hiess. Alles ist höchst brachial gebaut, unhandlich und kompliziert. Das gilt genauso für Fahrzeuge, wie mit Benzin betriebene Autos, Motorräder und wie alle die seltsamen Gefährte noch heissen. Selbstredend möchte unser Lehrer vor allem, dass wir uns den Geschichtstrakt im Museum exakt anschauen. Und dies natürlich mit der Absicht, dass er uns hinterher wieder über Kappelerkriege und Milchsuppe, den Kampf um die A4 sowie deren Auf- und Rückbau usw. abfragen kann. Dabei: wer braucht denn heute noch über solch alte Historien Bescheid zu wissen? Schliesslich haben wir ja das weltweite und allumfassende elektronische Nachschlagewerk, mit welchem wir solche Ereignisse als virtuelle Realität zu Hause in unserem Holo-Raum unmittelbar miterleben können.


Vermischtes

Dienstag, 14. Juli 2015

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Totaler Triumph für die Reuss-Gemeinden 17 Mittel- und Oberstufenklassen massen sich an der Schwimm-Bezirksmeisterschaft in der Badi Obfelden

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on Kälteschock konnte vergangenen Mittwochmorgen beim Sprung ins Wasser keine Rede sein: Das Nass im Pool war um einige Grad wärmer als jenes, das immer mal wieder vom Himmel tröpfelte. Doch immerhin zeigte sich zuweilen auch die Sonne. Zweimal zwei Bahnlängen galt es an der Schulsport-Bezirksmeisterschaft zu schwimmen. Erst einzeln und Freistil, danach in der Fünferstaffel (Rücken, Brust, Brust/Delfin, Crawl, Crawl). Das Leistungsniveau der 98 jungen Schwimmerinnen und Schwimmer reichte vom keuchenden Kampf gegen das Untergehen bis zum technisch brillanten Delfinstil. Erfreut durfte Organisator Hans Schmutz feststellen, dass alle Teile des Säuliamts vertreten waren. Wie bereits im Vorjahr dominierten die Ottenbacher das Geschehen in der Mittelstufe. Sie konnten sämtliche Kategorien für sich entscheiden. «Man merkt, dass die einen Schwimmverein im Dorf haben», so Schmutz. In der Oberstufe hat sich die Zahl der teilnehmenden Klassen von drei auf sechs verdoppelt. Nach dem Freistil lagen die Mettmenstetter noch hauchdünn vorne. Ottenbacherin Lara Arpagaus machte in der Staffel im Delfinstil den Unterschied aus und sicherte ihrem Team Obfelden 1Ab den überlegenen Sieg. Auch im Freistil war Lara Arpagaus die Tagesschnellste: keine 30 Sekunden brauchte sie für die beiden Bahnlängen. (tst.)

Der Startpfiff ist erfolgt, die Schwimmer stürzen sich ins Wasser. Vor ihnen liegen zwei Längen Freistil. (Bilder Thomas Stöckli)

Letzte Kräfte mobilisieren im Schlussspurt.

Eine Augenweide: Lara Arpagaus entscheidet das Oberstufen-Staffelrennen im Delfinstil .

Badi Obfelden: Bereits mehr Fahrradlenker bei Besucher als die ganze letzte Saison Kollision verletzt Erfreuliche Werte auf der neuen Luft- und Wassertemperatur-Anzeige Unfall in Knonau – Zeugenaufruf der Polizei «Wie warm ist das Wasser?», wurde Bademeister Paul Höhener früher häufig gefragt. Seit dieser Saison können die Badigänger in Obfelden die Luftund Wassertemperatur selber ablesen. Möglich gemacht haben es die örtliche Landi und die Raiffeisenbank. Sie haben nicht nur die Temperaturanzeige gemeinsam gesponsert, sondern vergangenen Mittwoch auch jedem BadiGast ein Glacé offeriert.

Die neue Anlage durfte diese Saison oft hohe Werte anzeigen. Vor Wochenfrist etwa lag die Wassertemperatur bei 28 Grad. Das Sommerwetter hat sich natürlich auch auf die Besucherzahlen ausgewirkt. So sind die Werte der gesamten letzten Saison bereits übertroffen. Die Badi zieht nicht nur bei Ortsansässigen. Viele Gäste kommen aus Merenschwand, aus Ottenbach, und von weiter her. Als

Grund für die Beliebtheit nennt Gemeinderätin Franziska Marty die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Das gilt auch für die Obfelder Augustfeier, die wie üblich bereits am 31. Juli in der Badi zelebriert wird – diesmal mit Magie und einem Hauch Glamour. Die Badi Obfelden ist täglich geöffnet, bei schönem Wetter von 8 bis 20 Uhr, bei schlechtem Wetter von 8 bis 10 und 17 bis 19 Uhr. (tst.)

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velo in Knonau hat sich am Donnerstagnachmittag der Zweiradlenker schwere Verletzungen zugezogen.

Fahrradlenker, welcher einen Helm trug, zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam wurde er mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht.

Ein 86-jähriger Automobilist fuhr gegen 16.15 Uhr auf der Zürichstrasse in Richtung Zug. Zu diesem Zeitpunkt wollte ein 81-jähriger Velolenker die Zürichstrasse überqueren und geriet dabei vor den Personenwagen. Der

Zeugenaufruf Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kapo Zürich, Verkehrszug Urdorf, Tel. 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen. (pd.)

Technische Mängel und Regelverstösse Rund 830 Zweirad-Lenker angehalten Kanton Zürich: Fahrräder und E-Bikes – Verkehrspolizeiliche Schwerpunktaktion. In der Zeit vom 15. Juni bis zum 5. Juli 2015 haben die Kantonspolizei Zürich und verschiedene Kommunalpolizeien eine Schwerpunktaktion zum Thema Fahrräder und E-Bikes durchgeführt. Während rund drei Wochen wurden insgesamt 830 Lenker von Fahranzeigen

Freuen sich über die Temperaturanzeige, von links: Marcel Tillmann, Geschäftsführer Landi Obfelden, Gemeinderätin Franziska Marty, Bademeister Paul Höhener, Beizli-Pächter Roland Bulliard und Rafael Jäger, Leiter Raiffeisen Obfelden. (Bild Thomas Stöckli)

rädern und E-Bikes angehalten. Davon mussten 270 Zweiräder wegen technischer Mängel beanstandet werden, was bei Einzelfällen zu Verzeigungen führte. Rund 560 Velolenker begingen diverse Verkehrsregelverletzungen. Sie wurden belehrt oder erhielten Ordnungsbussen. Gegen rund 20 Personen erfolgt die Rapporterstattung an die Untersuchungsbehörde. (pd.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Nachhilfe für Senioren

In den Top Ten

Schülerinnen und Schüler zeigen in Stallikon wie Mobiltelefone funktionieren. > Seite 10

Daniel Hassler aus Hedingen am Gigathlon erfolgreich. > Seite 14

Dienstag, 14. Juli 2015

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Turnfestsieger Männerriege Hedingen gewann den Mixed-Wettkampf in Weiningen. > Seite 15

Veränderten Kundenbedürfnissen Rechnung tragen Umbau der Zürcher Kantonalbank in Affoltern

Die Turnierteilnehmer mit dem Sieger Stefan Burkhard (sitzend). (Bild zvg.)

Wirte trotzten der Hitze Minigolf-Turnier von Gastro Affoltern War es beim Mai-Event, welcher im Seleger Moor in Rifferswil stattfand, noch kalt und regnerisch, mussten sich die 12 Wirte, welche sich kürzlich in der Minigolfanlage Stigeli in Affoltern einfanden, mit Sonnencrème und Hüten ausrüsten. Neben der extremen Hitze von 35 Grad hatten aber auch die 17 Stationen der Minigolfanlage so ihre Tücken: Gelang dem einen ein «Hole in one», musste sich ein anderer Spieler sieben Schläge schreiben lassen. Doch als alle den Durchgang beendet hat-

ten, stand bald fest, dass der Turniersieger 2015 zum dritten Mal in Folge Stefan Burkard, Sohn des Hausemer Löwenwirts Beat Burkard, heisst. Dafür konnte er aus den Händen von Vreni Spinner, Präsidentin von Gastro Affoltern den Siegerpokal, eine Magnumflasche Rotwein (von Mü’s Vinothek in Affoltern gesponsert) entgegennehmen. Darauf revanchierte sich der Gewinner bei den anwesenden Wirten mit einem Siegerumtrunk und man liess den gelungenen Anlass mit Gesprächen ausklingen. (pd.)

Die Bedürfnisse und das Verhalten der Bankkunden haben sich in den letzten Jahren wesentlich verändert. So werden einerseits immer weniger Barbezüge am Schalter getätigt, und seit einiger Zeit gehen auch die Bancomat-Bezüge zurück. Auf der anderen Seite gewinnen Angebote in den elektronischen Kanälen wie E-Banking oder Mobile Payment laufend an Bedeutung. Zudem sind die Erwartungen an eine umfassende persönliche Be- Schaltergeschäfte werden während der Umbauzeit im Container vor der Filiale in Affoltern getätigt. ratung gestiegen. Dort wird an zwei Schaltern bedient. (Bild Werner Schneiter) Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, baut während den Schalteröffnungszeiten Kundenbetreuerinnen und -betreuer die Zürcher Kantonalbank die Filiale wie bisher zugänglich. Persönliche Be- sind an diesem Tag nicht erreichbar. Affoltern in der Zeit vom 20. Juli 2015 ratungen werden auf Voranmeldung Telefonanrufe beantwortet das Betreubis im Frühling 2016 um. Für Schalter- am Ersatzstandort an der Alten Obfel- ungscenter. Im Frühling 2016 dürfen geschäfte stehen während dieser Zeit derstrasse 57 in Affoltern angeboten. sich Kundinnen und Kunden der vor der heutigen Filiale im Container Am Freitag, 17. Juli, wird umgezo- Zürcher Kantonalbank über eine mozwei Schalter sowie ein Bancomat zur gen – deshalb bleibt die Zürcher Kan- derne Filiale mit einem grossen Verfügung. Die Schrankfächer sind tonalbank Affoltern geschlossen. Die Dienstleistungsangebot freuen. (pd.)

Mit Tapas und Salat in den Sommer

Mehr als 34 Jahre bei der Schmidlin AG

Das «Roots» in Affoltern feiert sein einjähriges Bestehen

Albert Decurtins trat in den Ruhestand

Am 5. August feiert das «Roots» seinen ersten Geburtstag. Von 18 bis 21 Uhr offeriert Jakob Buchberger kleine Häppchen quer durch die Karte sowie einen Champagnercocktail.

Am Dienstag, 30. Juni, konnte Albert Decurtins nach mehr als 34 Jahren bei der Schmidlin AG in den wohlverdienten Ruhestand treten. Die Leitung der Produktion hat er nun seinem Nachfolger Richard Hausheer übergeben.

Um die Entstehung der Tapas ranken sich einige Legenden. Gemäss einer davon soll König Alfons X. von Kastilien während einer Krankheit gezwungen gewesen sein, zwischen den Mahlzeiten Wein und kleine Häppchen zu sich zu nehmen; nach der Kurierung soll er veranlasst haben, dass Wein künftig nur noch zusammen mit einer Kleinigkeit zum Essen serviert werden dürfe. Essen nach einem Motto – das Konzept «Festival» sei sehr gut angelaufen, verrät Jakob Buchberger. Und was passt besser zum Sommer als Tapas? Das «Roots» bringt die Häppchen in verschiedensten Variationen auf den Tisch. Das «Caipi-Hähnchen» ist gebratene Pouletbrust in Limonen-Marinade, flambiert mit Cacacha (Zuckerrohrschnaps) verfeinert mit braunem Zucker. Das Geheimnis von «Jamón Serano» ist eine Portion luftgetrockneter spanischer Bergschinken, serviert mit Oliven und Grissini. Ein Geheimtipp sind sicher auch die diversen Salat-Kreationen, etwa

«Roots»-Küchenchef Moe präsentiert seine Kreationen. (Bild zvg.) der asiatische Nudelsalat oder der Avocado-Mango-Salat, um nur zwei von vielen zu nennen. Diverse Glacesorten von Mövenpick runden das sommerliche Geschmackserlebnis ab. An der Jahresfeier des Restaurants Roots vom 5. August von 18 bis 21 Uhr

werden kleine Häppchen quer durch die Karte offeriert, dazu ein Champagnercocktail. (pd./tst.) Roots, Restaurant, Bar und Lounge, Obere Bahnhofstrasse 4, Affoltern. Telefon 043 817 11 10, www.roots8910.ch.

Als Konstrukteur am 15. Dezember 1980 in die Firma eingetreten, übernahm Albert Decurtins schon bald die Leitung des technischen Büros und ab 1997 leitete er die ganze Produktion. Ab diesem Zeitpunkt war er auch Mitglied der Geschäftsleitung. Die vierunddreissigeinhalb Jahre seit seinem Eintritt waren geprägt durch viel Arbeit und der in dieser Branche herrschenden Hektik. Neben dem «Daily Business» hatte er viele weitere grössere Herausforderungen zu meistern, zu denen etwa das vor Jahren implementierte ERP-System gehörte. Später folgte die Ablösung der alten Kanalstrasse in Affoltern durch eine der modernsten Kanalstrassen der Welt, dann die erste Schmidlin Hausmesse im Jahr 2012 und, last but not least, die Einführung und Umsetzung der KaizenPhilosophie im Produktionsbetrieb, um nur einige zu nennen. Viele seiner Visionen konnte Albert Decurtins verwirklichen. Dabei

Albert Decurtins. (Bild zvg.) wurde er von der Geschäftsleitung, dem Kader und den Mitarbeitern tatkräftig und mit viel Engagement unterstützt. Mit seiner wertvollen Mitarbeit und viel Leidenschaft hat er wesentlich dazu beigetragen, diese intensiven Zeiten zu bewältigen. Dabei hatte er immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Belegschaft und ist der Geschäftsleitung mit Rat und Tat treu zur Seite gestanden. Sein Fachwissen, seine Zuverlässigkeit und seine Menschlichkeit wurden allseits geschätzt und er wird sicher allen fehlen. Glücklicherweise steht Albert Decurtins der Schmidlin AG nach seiner Pensionierung noch für Spezialaufgaben zur Verfügung. (pd.)


Die Jugend hilft: So wird das Handy bedient. (Bild zvg.)

Nachhilfe für Senioren in Stallikon Technik und Handy im Zentrum Kafimüli Am Dienstag, 7. Juli, fand in der Genossenschaft Zentrum Kafimüli in Stallikon zum ersten Mal eine Seniorenschulung für die Anwendung mobiler Geräte durch Schülerinnen und Schüler der Sek Bonstetten statt. Die Abschlussklassen A3a und A3b der Sekundarschule hatben es sich in einer Medienwoche zum Ziel gemacht, eine Nachhilfe für Senioren zum Thema Technik und Mobiltelefone zu gestalten. Zu erarbeiten gab es einen Flyer, um auf sich aufmerksam zu machen, einen Anmeldetalon sowie ein Frageformular. So konnten bereits im Vorfeld die Bedürfnisse der

Teilnehmenden in Erfahrung gebracht werden. Ein Infoblatt und ein Diplom für die Teilnehmenden, wurden ebenfalls gestaltet. Am Dienstag, 7. Juli, war es dann soweit, die angemeldeten Senioren und Jugendlichen fanden sich ein und tauschten sich rege aus. Der Anlass war ein voller Erfolg. Zwei Stunden lang wurde diskutiert und ausprobiert. Durch das Bekanntwerden dieser Dienstleistung werden sicher noch mehr Interessierte, ob Senioren oder Jugendliche, von diesem Angebot Gebrauch machen. Auf alle Fälle wird das Angebot in der Kafimüli im Herbst wieder durchgeführt. (pd.) Infos: www.zentrum-kafimueli.ch.

buch-tipp

Wald Der neuste Roman von Doris Knecht hat mich sofort interessiert, weil ich die Autorin als Kolumnistin aus dem TagiMagazin kenne. Dort hat sie mich mit ihren lustigen, lebensnahen Dialogen stets begeistert. ................................................... von barbara scheidegger, bibliothek hedingen Nun habe ich das Buch «Wald» gelesen und wurde nicht enttäuscht. Allerdings war es diesmal eher Liebe auf den zweiten Blick. Von einer Bibliothekskollegin wurde mir die Erzählung weitergereicht mit den Worten: «Vielleicht packt es dich eher, du bist noch jünger…» Bei einer Buchpräsentation weist dann auch die Buchhändlerin darauf hin, dass es sie etwas Zeit gekostet habe, wirklich ins Buch einzutauchen. Also dann, ich lese weiter! Marian, die Protagonistin ist gescheitert. Wir erfahren nur langsam, wie existenziell ihr Scheitern eigentlich ist. Die gut 40-jährige Frau lebt in einem einfachen, abgelegenen Haus irgendwo in der österreichischen Pampa. Das Haus gehörte einst ihrer Tante. Hierhin ist Marian geflüchtet, als ihr Leben wegen der Finanzkrise aus den Fugen geraten ist. In ihrem früheren Leben als Modedesignerin hat Marian alle Vorzüge einer gut verdienenden, selbstständigen Städterin genossen: Theateraufführungen hier, Wochenendtrip nach Venedig dort, Cocktailabende und exklusive Nachtessen in Begleitung von sogenannt interessanten Menschen, Abende mit Freundinnen in der angesagten Bar. Nun hat Marian viel Zeit zum Nachdenken. Dies tut sie ausführlich. Und so habe ich mich zu Beginn der Erzählung eher geärgert, über die Gedankengänge dieser Frau alleine im Wald – sie trauert ihren High Heels, ihrem Therapeuten, ihrer Kosmetikerin und ihrer Kaffeemaschine nach. Marian betrachtet ihre Falten im Spiegel und denkt an Botox. Doris Knecht lässt sich Zeit, die innere Wandlung,

Barbara Scheidegger. (Bild zvg.) den Ausstieg aus dieser oberflächlichen Glanzwelt zu beschreiben. Und so braucht man als Leserin etwas Geduld, bis man an die wahre Marian herankommt. Wir erfahren schrittweise, was ihr früheres Leben ausgemacht hat, welche Beziehungen sie gelebt und schliesslich aufgelöst hat. Gleichzeitig erkennen wir immer mehr, wie gross die Not in der Gegenwart, im Wald ist. Marian kämpft ums Überleben. Dabei wird sie von der dörflichen Bevölkerung als Aussenseiterin gemieden, still verachtet bis bedroht. Franz, ein Grossgrundbesitzer aus der Gegend nimmt sich schliesslich ihrer an und versorgt sie mit dem Nötigsten. Dies allerdings nicht ganz uneigennützig. Aber für Marian spielt das keine Rolle, schliesslich wird der kalte Winter wieder kommen und diesmal will sie besser vorbereitet sein. «Wald» ist ein Roman für alle, die gerne eine mitreissende Erzählung über den Ausstieg aus der Gesellschaft lesen. Ein Roman über eine starke Frau, über Existentielles und was wir im Leben wirklich brauchen. «Wald» von Doris Knecht. Rowohlt, Berlin 2015. ISBN 978-3-87134-769-6.


Sport

Dienstag, 14. Juli 2015

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Freestyle-Mekka in Mettmenstetten Im Jumpin sind am kommenden Samstag wieder spektakuläre Sprünge ins Wasser zu sehen Höher, weiter, spektakulärer. Athleten der Disziplinen Areals (Skiakrobatik), Freeski, Snowboard und BMX stehen auch dieses Jahr wieder oben auf der Schanze des Jumpin in Mettmenstetten und kämpfen zum 13. Mal um den Titel des Freestyle-Night-Champions.

sport besser zu erleben. Verschiedene Marken und Shops stellen ihre neusten Produkte aus und bringen somit den Freestyle-Sport trotz Sommer unter die Leute. In einem übergreifenden Wettbewerb der Aussteller kann man als Besucher auch noch etwas gewinnen. Im Anschluss an das eigentliche Highlight, das Finalspringen der vier Disziplinen um 22.30 Uhr, steigt die legendäre Freestyle-Night-Party. In der grossen Partyhalle wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Den heissen Temperaturen wird getrotzt und in den Neopren-Anzug gestiegen. Die neu renovierte und grösste Sprungschanze Europas bietet die idealsten Konditionen für einen Wettkampf auf höchstem Niveau.

Sponsoren und Helfer

Hochklassiges Starterfeld erwartet Die freestyle-night wird dieses Jahr sehr stark besetzt sein. Bei den Freeskiern hat sich mit Luca Schuler (Hausen) einer der aktuell gefragtesten Athleten aus der Szene angekündigt. Ebenso am Start ist der frischgebackene Slopestyle-Weltmeister Fabian Bösch. Bei den Skiakrobaten sind neben dem Schweizer Team die Nationalmannschaften der Ukraine und Weissrusslands am Start. Hier ist man besonders gespannt auf den aktuellen Olympiasieger Anton Kushnir aus Weissrussland. Ein grosser Herausforderer wird auch Teamkollege Maxim Gustik sein, welcher an der letzten Weltmeisterschaft den 3. Rang belegt hat.

Kostenloser Eintritt vor 19 Uhr! Das erste Mal in der Geschichte der Veranstaltung gibt es eine Änderung beim Einlass. Neu ist der Eintritt bis 19 Uhr am Abend gratis. Die Besucher können kostenfrei den Anlass geniessen und sich über die tollkühnen Sprünge erfreuen. Ab 19 Uhr kostet der Eintritt 15 Franken pro Person. Um garantiert kostenlosen Eintritt zu erhalten, wird empfohlen frühzeitig auf dem Gelände einzutreffen. Ab 19 Uhr wird der Eintritt kostenpflichtig, unabhängig von der Anzahl wartender Personen. Neu in diesem Jahr ist auch das Single-Entry-System. Mit dem Verlassen des Eventgeländes verfällt das Tianzeige

Höher, weiter, spektakulärer: Die Weltspitze trifft sich am kommenden Samstag im Mettmenstetter Jumpin. (Bild zvg.) cket. Wer das Eventgelände verlässt, muss beim Wiedereintritt nochmals am Eingang anstehen und ein neues Ticket lösen. Diese Regelung gilt am Nachmittag bei den kostenlosen Eintritten wie auch am Abend bei den kostenpflichtigen Eintritten.

Umfangreiches Rahmenprogramm bietet grosse Unterhaltung Nicht nur ins Wasser wird gesprungen, sondern auch aus dem Flugzeug. Mit über 300 km/h fliegen Fallschirmspringer vom Himmel in Richtung Jumpin und landen nach einem Schwenker über das Gelände sicher auf dem Boden. Für den Besucher ein regelrechtes Spektakel! Vor allem für einen einzelnen Zuschauer, denn es

wird während dem Event ein Tandemsprung verlost. Es lohnt sich also, frühzeitig einzutreffen. Sich in einem Kleinflugzeug mehrmals um die eigene Achse zu drehen, bereitet wahrscheinlich einigen bereits am Boden einen flauen Magen. Nicht aber dem Akrobatik-Flugzeugpilot Urs Vogelsang. Mit seinem technischen Know-how und einem jahrelangen Training führt er eindrückliche Kunststücke vor und hinterlässt garantiert glänzende Augen.

Swisscom: Auch dieses Jahr stark mit dabei Auf einen verlässlichen Partner konnte dieses Jahr besonders gezählt werden. Mit ihrem Engagement geben sie

freestyle-Begeisterten und Schneeverrückten eine Plattform, um sich auszutauschen. Sie unterstützen dabei Schneesportbegeisterte und bringen Gleichgesinnte zusammen, wie die Freestyle-Night. Gerade auf diese Unterstützung ist die Szene angewiesen, denn in Zeiten wo grosse Freestyle-Anlässe abgesagt werden, ist es wichtig diese Sportarten zu fördern.

Auch neben dem Springen ein grosses Angebot Wer sich für den freestyle-Sport informieren und Stars aus der Szene hautnah erleben will, findet hier genau das. Neben dem Springen bietet die Freestyle-Night mit ihrem Promo-Village auch eine Möglichkeit, den Schnee-

An dieser Stelle sollen auch wieder die regionalen Sponsoren erwähnt, und ihnen für die langjährige Unterstützung gedankt werden. Ohne diese Mithilfe wäre eine Durchführung der Freestyle-Night nach wie vor unmöglich. Die Garage Graf in Mettmenstetten ist seit 13 Jahren mit dabei. Auch Raiffeisen und die Firma Wind&Snow unterstützen die freestyle-night seit Jahren. Unter anderem ist es der grossen Unterstützung der Medienpartnern, twoleftfeet.ch und der Weiss Medien AG, zu verdanken, überhaupt die Möglichkeit zu haben, einen solchen Event auf die Beine zu stellen. Der Anlass würde jedoch ohne die Unterstützung der zahlreichen Helfer überhaupt nicht funktionieren. Jahr für Jahr geben sie ihr Bestes, um die Durchführung der Freestyle-Night überhaupt zu ermöglichen. Die ganze Organisation, der Auf- und Abbau der gesamten Infrastruktur, die Überwachung aller technischen Anlagen und diverse andere Arbeiten während des Events werden durch ein rund 90 Personen starkes Team bewältigt. Weit über 1500 ehrenamtliche Stunden werden jährlich in die Freestyle-Night investiert. Dies ist gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, und das Organisationskomitee möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden von Herzen bedanken! (pd.) Einlass: Bis 19 Uhr kostenloser Eintritt. Eintritt ab 19 Uhr: 15 Franken. Single-Entry-Ticket, nur einmaliger Einlass. Kinder: bis und mit 12 Jahre in Begleitung Erwachsener gratis.


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Sport

Dienstag, 14. Juli 2015

27. Zweig nach Hause genommen Am kantonalen Nachwuchsschwingfest vom 11. Juli in Dägerlen durften die Ämtler viel jubeln

Der junge Sennenschwinger Max Gmür legt seinen Gegner gekonnt auf den Rücken.

Die Säuliämtler Nachwuchsschwinger konnten am kantonalen Zürcher Nachwuchsschwingerfest zahlreiche gute Resultate feiern. In fünf Alterskategorien starteten über 270 Schwinger. Mit einer grossen Delegation reisten die Ämtler an. Aus

der ersten Kategorie, in welcher die Ältesten antraten, konnte Damian Furrer seinen 27. Zweig mit nach Hause nehmen. Er konnte sich drei gewonnene Gänge sichern, einen stellte und zwei verlor er. In dieser Woche wird entschieden, ob er am eidgenössischen Nachwuchs-Schwingertag, welcher am

Damian Furrer (links) holte seinen ersten Zweig 2007, nun hat er bereits seinen 27. (Bilder Anja Bernhard)

30. August in Aarburg stattfinden wird, teilnehmen kann. Ebenfalls konnten sich Jan Stähli aus Zwillikon und bei den Jüngsten Marwin Meyer aus Uerzlikon und Max Gmür aus Affoltern, den Zweig holen. Anja Bernhard

Auszug aus der Schlussrangliste: Jahrgang 1997/98

21. Streich Yannik, Aeugstertal 52.75

6. Furrer Damian, Islisberg 55.50

24. Glättli Tobias, Bonstetten, 51.00.

10. Reichmuth Beat, Mettmenstetten, 54.50

Jahrgang 2003/04:

12. Hagenbucher Tim, Affoltern am Albis 53.75

18. Brand Roman,Maschwanden 53.75.

13. Odermatt Michi, Hausen am Albis, 53.50.

Jahrgang 2005/06/07:

Jahrgang 1999/2000

7. Meyer Marwin, Uerzlikon 56.50

9. Stähli Jan, Zwillikon 55.75.

11. Gmu•r Max, Affoltern 55.50

Jahrgang 2001/02:

16. Binggeli Yannick, Mettmenstetten 54.00

12. Amstutz Janic, Obfelden 55.25

19. Binggeli Robin, Mettmenstetten, 53.00.

Männerriege Hedingen Daniel Hassler in den Top Ten Erfolgreicher Hedinger am Gigathlon ist Turnfestsieger Sieg im Mixed-Wettkampf in Weiningen Zusammen mit der Damenriege Arni gewann die Männerriege Hedingen den dreiteiligen Mixed Wettkampf am GLZ (Region Glatt-, Limmattal und Stadt Zürich) am Turnfest in Weiningen in der zweiten Stärkeklasse. Neun Turnerinnen aus Arni und 14 Turner der Männerriege Hedingen absolvierten den Mixed Vereinswettkampf für Frauen und Männer. Aus den Disziplinen Fit & Fun, Geländelauf und Schleuderball resultierte eine Gesamtnote von 26,44, was schliesslich

für den Sieg in der zweiten Stärkeklasse reichte. Nach verhaltenem Start mit Fit & Fun bei Glutofenhitze, wuchsen vor allem die drei Werferinnen und fünf Werfer im Schleuderball mit der Maximalnote zehn über sich hinaus. Trotz grosser Wärme absolvierten die Läufer zwei anspruchsvolle Runden mit giftigen Steigungen in den Rebbergen von Weiningen. Mit der tollen Note von 9,79 trugen sie wesentlich zum Erfolg bei. Die «Zweckgemeinschaft» DR Arni / MR Hedingen krönte nun mit diesem Sieg ihre langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit. (UO)

Beim Schleuderball war Teamwork gefragt. (Bild zvg.)

Daniel Hassler, 31, aus Hedingen, erkämpfte sich am Gigathlon als Single einen sensationellen zehnten Platz. Nachdem er sich am ersten Tag den Knöchel verstaucht hatte, lief es ihm in der Folge immer besser. Bereits der Start am Freitagabend war perfekt. Am Prolog in Aarau erkämpfte sich Daniel Hassler nach den ersten zwei Disziplinen (8 km Bike und 2 km Laufen) den 5. Platz. Und das trotz schmerzhaftem Fussübertreten auf einer Treppe. Am Samstag galt es fünf Disziplinen zu bewältigen (39 km Bike, 9 km Flussschwimmen, 31 km Inlineskaten, 8 km Laufen, 96 km Rad). Daniel Hassler lag am Abend auf dem 10. Platz. Rückstand: 00:43.38,7. Der Sonntag war dann der Tag des Säuliämters: Nach sechs bewältigten Disziplinen (52 km Rad, 3 km Schwimmen, 61 km Rad, 27 km Inline, 47 km Bike, 21 km Laufen) beendete er das Rennen auf Rang zehn. Total benötigte der Gigathlet für die 414 Kilometer 20 Stunden 33 Minuten und 50 Sekunden. Dieses Spitzenresultat kommt nicht von ungefähr. Daniel Hassler, der 100 Prozent als Aussendiensttechniker arbeitet, trainiert 16 Stunden pro Woche. «Das macht Dani sehr gewissenhaft. Ich muss ihn nicht pushen, ich muss ihn bremsen», sagt Pirmin Christen, Coach im Gut Gesundheitszentrum in Mettmenstetten und Sportlehrer in Obfelden. Daniel Hassler strahlt: «Meine Beine waren in einer top Form. Schade, bin ich beim Prolog auf einer Treppe in der Aarauer Altstadt fast gestürzt. Das warf mich etwas zurück.» (MS)

Keine Anzeichen von Ausgepumptsein: Daniel Hassler strahlt glücklich über seinen Top-Ten-Platz. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 14. Juli 2015

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Ein Panther geht zu den Wölfen FCWB-Torhüter wechselt nach Deutschland Der Fussballclub Wettswil-Bonstetten (1. Liga) steckt bereits seit Ende Juni in der Vorbereitung für die neue Saison. Das Gros des Teams bleibt zusammen, jedoch verlässt neben den Stürmern Henry Acosta und Amar Sabanovic auch der junge, starke Reservehüter Milan Anicic den Verein – er geht zum VFL Wolfsburg.

Der Pontonierfahrverein vor dem Vereinslokal in Ottenbach. (Bild zvg.)

Erfolgreich in Mumpf Ein Podestplatz für den Pontonierfahrverein Ottenbach Wie alle drei Jahre massen sich die Pontoniere am Eidgenössischen, dieses Mal in Mumpf am Rhein. Nebst fairen Wettkämpfen genoss man auch das wunderschöne Wetter und ein grossartiges Fest. Bereits am Freitagmorgen galt es für zwei Gruppen im Bootsfährenbau ernst. Am Schluss verpasste die erste Gruppe eine Kranzauszeichnung jedoch wegen einiger kleiner Fehler. Die zweite Gruppe machte am wenigsten Fehler von allen und bekam so auch die wenigsten Abzüge – aber auch bei ihnen reichte es nicht ganz. Dass es an der Rangverkündigung trotzdem genug zu trinken gab, lag am vierten Platz der gastgebenden Sektion. Die Bootfährenbaugruppe aus Mumpf war nämlich anfangs Saison in Ottenbach auf Besuch und lernte einen schnellen Ein- und Ausbau der Bootsfähre sowie andere Tricks und Kniffe von den Ottenbachern.

Podestplatz in der Königsklasse Einen grossen Erfolg im Einzelfahren feierten Martin Guthauser und Christian Schnopp. Sie erreichten in der Kategorie C – der Königsklasse – mit dem dritten Platz das Podest. Auch Mike Guthauser und Christian Grütter fuhren mit dem 32. Platz in die Kranzränge. In der Kategorie D waren Beat Vögele und Kurt Hegetschweiler erfolgreich und belegten den fünften Platz. Ebenfalls eine Kranzauszeich-

nung ergatterten Urs Berli und Adrian Schumacher mit dem 21. Platz, Peter Berli und Ueli Wittenwiller mit dem 37. Platz und Martin Berli und Christian Kohler mit dem 38. Platz. Bei den Frauen musste Jessica Wendel verletzungsbedingt pausieren. So ging Anita Stanger dieses Mal mit Nicole Betschart an den Start. Sie waren erfolgreich und erzielten mit dem neunten Platz eine Kranzauszeichnung. Anita Leutert startete später ebenfalls mit Nicole Betschart und konnte einen Kranz ergattern. Bei den Jüngsten in der Kategorie 1 verpassten Gian Vögele und Lionel Bumann einen Kranz um bloss 0.3 Punkte. Dafür erreichte Cornel Humbel mit dem Doppelstarter Cedric Berli eine Kranzauszeichnung in der Kategorie 2. Ebenfalls sehr erfolgreich waren Thomas Leutert und Denis Berli in der Kategorie 3. Sie erzielten den fünften Platz.

36 Pontoniere im Einsatz beim Sektionsfahren Im Sektionsfahren startete Ottenbach am Samstag als einzige Sektion mit drei Gruppen, wobei pro Gruppe jeweils zwölf Personen mitmachten. Die Ambitionen waren gross, aber nachdem zwei Gruppen im wörtlichen Sinn vom Winde verweht wurden, rückte der erträumte Festsieg in weite Ferne. Dass mit dem 12. Platz von 37 Sektionen doch noch ein Goldkranz erreicht wurde, erfreute den Pontonierfahrverein Ottenbach umso mehr. An einem eidgenössischen Wettfahren werden jeweils auch die

Spezialwettkämpfe ausgetragen. Nebst Bootsfährenbau sind das Schnüren und Schwimmen. Obwohl vor drei Jahren Geschichte geschrieben wurde und Marco Giger nach langer Zeit eine Kranzauszeichnung für Ottenbach im Schnüren gewann, machte dieses Jahr in dieser Disziplin niemand mit. Erfolgreich waren dafür die Schwimmerinnen und Schwimmer, unter anderem dank der Familie Leutert. In der Kategorie 1 erzielten die Zwillinge Michèle und Irene mit dem sechsten und siebten Platz einen Kranz. Dazu schwamm Corinne Leutert in der Kategorie 2 auf den sechsten Platz, Anita Leutert auf den achten und Thomas Leutert in der Kategorie 3 auf den elften. Auch bei den Aktiven ergatterte sich Urs Berli mit dem siebten Platz eine Kranzauszeichnung. Ausserdem erfolgreich waren in der Kategorie C Marco Baschnagel auf dem elften Platz, Lucas Burri auf dem 34. Platz und Guido De Pretto auf dem 42. Platz.

Vorbereitungen für Wettfahren in Ottenbach laufen Am 29. August wird der Pontonierfahrverein die Schweizermeisterschaften der Jungpontoniere durchführen, gefolgt von einem Einzelwettfahren für die Aktiven am 30. August. Die Vorbereitungen dafür sind bereits in vollem Gange und man freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und Besucher. (pd.) Aktuelle Infos unter: www.pontoniereottenbach.ch.

Floorball-Albis-Junioren erfolgreich Gute Resultate an den Zentralschweizer U15-Meisterschaften An den jährlichen Zentralschweizer Unihockey-U15-Kantonalmeisterschaften konnten sich drei Junioren von Floorball Albis in Szene setzen. Silvan Bühler, Beda Ott und Bastian Schweiger standen im Final und sicherten sich mit guten Auftritten gleichzeitig die Selektion für das Zentralschweizer U15-Team. Der Obfelder Bastian Schweiger und Silvan Bühler aus Birmensdorf spielen mit Doppellizenz im U16-Team von Ad Astra Sarnen die kommende Meisterschaft, während Beda Ott sich dem Team Unihockey Luzern angeschlos-

sen hat. Zudem verstärken sie zusammen das Team von Floorball Albis U16, welches eine Liga tiefer spielt.

Durch gute Leistungen einen Platz im U15-Team erkämpft Durch ihre gute Leistung in der Vorbereitung erkämpften sich die 14-Jährigen je einen Platz in den Kantonalteams für die Zentralschweizer U15Meisterschaft Ende Juni in Oberägeri. Die Auswahl Unterwalden konnte dabei alle Spiele gewinnen und verteidigte den Titel als beste U15-Auswahl der Zentralschweiz mit einem 5:2-Sieg gegen das Überraschungsteam aus Luzern. Beide Tore der Luzerner erzielte der Mettmenstetter Beda Ott, während

Bastian Schweiger und Silvan Bühler für einmal leer ausgingen.

Juniorenförderung von Floorball Albis zeigt Wirkung Zusammen mit den Selektionstrainings am Vortag galten die Leistungen an den Spielen als Grundlagen für die Auswahl der Zentralschweizer U15, welche sich wiederum mit anderen Schweizer U15-Auswahlen messen wird. Alle drei Ämtler Spieler konnten sich einen Platz im Team mit beherzten Auftritten sichern. Das zeigt, dass die hervorragende Juniorenförderung von Floorball Albis immer mehr Früchte trägt. (pd.)

Ende Februar 1996 in Luzern geboren, zog der begabte Torhüter Milan Anicic schon im frühen Juniorenalter die Blicke auf sich. Der Grossgewachsene spielte beim SC Kriens und wurde wegen seiner Sprunggewalt von Kollegen auch schon Panther genannt. Eine erste Verbindung zum Säuliamt stellte WB-Torhütertrainer Jele Subotic her, darauf wechselte Anicic im Herbst 2014 zu den Rotschwarzen. Allerdings kam der schweizerisch-serbische Doppelbürger nur sporadisch zum Einsatz; insgesamt sechs Mal, Cupspiele eingerechnet. Trainer Martin Dosch hatte Anfang Saison auf den routinierten Philipp Bachmann gesetzt – und dieser überzeugte derart, dass er nicht mehr aus dem Gehäuse zu verdrängen war.

damals 15-jährigen Diego Benaglio entdeckte und förderte, als dieser noch für Baden die Bälle hielt. Der ehemalige Schweizer Nati-Goalie spielt seit 2008 in der deutschen Bundesliga beim VFL Wolfsburg. Nun ermöglichte es Sarovic seinem neuen Schützling Anicic, bei den Wölfen in der VW-Stadt Profiluft zu schnuppern. Er erhielt bei Wolfsburg II (U23-Team, Regionalliga) einen Einjahres-Testvertrag.

Profivertrag nach Testjahr? Ein Jahr lang wird Anicic unter ständiger Beobachtung mit intensivem Training aufgebaut. Darauf erfolgt eine Analyse und die Entscheidung, ob er mit einem Profivertrag ausgestattet wird. «Wir wünschen Milan alles Gute bei seinem Abenteuer. Er ist ein toller Kerl, alle würden ihm den Karriereschritt gönnen», so WB-Trainer Dosch zum Abgang seines Torwarts. Die Lücke schliesst der von Wohlen kommende Luca Thaler (21j.). (kakö)

Auch Benaglio bei den Wölfen Die unbefriedigende Situation der fehlenden Spielpraxis rief den Talentspäher Milan Sarovic auf den Plan. WB pflegt guten Kontakt zum ehemaligen jugoslawischen Nationaltorhüter, der Milan Anicic strebt bei Wolfsburg nach einem Profivertrag. unter anderen den (Bild Kaspar Köchli) anzeige


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