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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 054 I 173. Jahrgang I Freitag, 12. Juli 2019

Sozialdienst Affoltern

Langfinger und Lärm

Francisco Pavone ist neuer Leiter des Bereichs Wirtschaftliche Sozialhilfe. > Seite 3

Die Polizei beschäftigte sich in den letzten Tagen mit Einbrüchen, Vandalismus und Lärm. > Seite 9

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Sonne und Strom An der Obstgartenstrasse in Affoltern steht seit Kurzem eine Solarbank. > Seite 9

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Musik und Geselligkeit Rückblick und Ausblick -

Der Musikverein Mettmenstetten gab in Knonau ein Sommerkonzert auf dem Bauernhof. > Seite 10

Betreuung auf verschiedene Schultern verteilen «Sorgende Gemeinschaft»: Obfelden engagiert sich in nationalem Forschungsprojekt Auch wenn sie pflegebedürftig sind: Menschen möchten möglichst lange im eigenen Zuhause leben. Das ist gesellschaftlich erwünscht, kann allerdings für die Angehörigen zur Belastung werden. In sorgenden Gemeinschaften soll diese Last auf mehrere Schultern verteilt werden. Wie das geht, dazu wird auch in Obfelden geforscht. ................................................... von thomas stöckli Während die Pflege zu Hause geregelt und breit etabliert ist, herrscht bei der Betreuung Nachholbedarf. Das führt oft dazu, dass Angehörige sich um ihre Lieben kümmern, bis sie selber krank werden. Die so wertvollen pflegenden Angehörigen auf bestehende Angebote aufmerksam machen, und ihnen die Hemmung nehmen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, sind deshalb zwei ganz wichtige Punkte, will man deren Situation nachhaltig verbessern. Wie das erreicht werden kann und was es sonst noch braucht, das will die Stiftung Careum in einer nationalen Studie erarbeiten und in der Praxis erproben. Dabei setzt sie auf einen

Dankbarkeit über allem Das Ehepaar Walter und Renate Hauser hat 36 Jahre lang das kirchliche Leben in Hedingen geprägt. Nun wird Walter Hauser pensioniert und das Pfarrehepaar beendet Ende August seine Tätigkeit in der Hedinger Kirchgemeinde. Die Kirchenpflege und viele Freiwillige haben am 7. Juli ein grossartiges Abschiedsfest mit heiteren Rückblicken und mit vielen Bezeugungen der Dankbarkeit organisiert. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Rückblick auf eine aufregende Zeit 15 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Hausen haben im vergangenen Schuljahr am Spracheinzelaustausch mit der Partnerschule CO Jolimont, Fribourg, teilgenommen. Mindestens so aufregend dürfte das Jahr für vier französischsprachige Jugendliche gewesen sein. Sie haben das 12. Schuljahr in Hausen besucht. Nun ziehen die Teilnehmenden Bilanz. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Die Obfelder Projektgruppe «Sorgende Gemeinschaft» tagt in der Ü50-Siedlung Lindenbach. (Bild Thomas Stöckli) partizipativen Ansatz. Als «Praxislabore» dienen drei Regionen: Die Stadt Zürich, die Region AareGürbetal zwischen Bern und Thun sowie eben Obfelden. «Für Obfelden ist das eine grosse Chance, an diesem Projekt teilnehmen zu können», so Gesundheitsvorsteherin Franziska Marty. Dass mit ihrer Person der Gemeinderat in der Gruppe vertreten ist, wertet Careum als grosses Plus für die Obfelder Projektgruppe. Den Kontakt hergestellt, hat die Spitex Knonaueramt. Deren Geschäftsleiterin Verena Bieri engagiert sich im

Obfelder «Praxislabor», ebenso wie die Sozialsekretärin der Gemeinde, drei gut vernetzte Mitglieder der Alterskommission sowie ein interessierter Senior aus dem Dorf. Im März hat die Gruppe den Betrieb aufgenommen. In einer ersten Phase des dreijährigen Projekts werden die Bedürfnisse und das bestehende Angebot erhoben. Daraus sollen individuelle Lösungen für die jeweilige Region erarbeitet werden. «Es geht nicht darum, alles neu zu erfinden», stellt Karin van Holten, Projektgruppenleiterin von Careum, klar. Vielmehr gelte es, bestehende

Angebote zu vernetzen und durch neue zu ergänzen. Die Fachleute von Careum stehen dabei mit Ideen und methodischen Zugängen beratend zur Seite. Vorgesehen ist auch ein Austausch zwischen den drei Arbeitsgruppen. «Es zeigt sich jetzt schon, dass die Resultate je nach Region ganz unterschiedlich ausfallen werden», so Karin van Holten. Als wichtiges Konzept hat sich die «sorgende Gemeinschaft» herauskristallisiert. Demnach soll die Last von einem Paar (meist weiblicher) Schultern auf viele verschiedene verteilt werden. Zentral ist dabei die Verlinkung aller Beteiligter – von den Behörden über professionelle Dienstleister wie die Spitex bis hin zu Freiwilligenorganisationen. Weiter gilt es zu klären, wie verschiedene Bevölkerungsgruppen erreicht werden können. «Dazu braucht es persönlichen Kontakt», weiss Verena Bieri aus Erfahrung. Eine Gelegenheit, diesen Kontakt zu knüpfen, bietet sich am 2. September im Mehrzweckgebäude Brunnmatt. An einer Info-Veranstaltung mit Apéro will die Obfelder Projektgruppe dann ab 18 Uhr über ihre Erkenntnisse orientieren. Dabei wird die Bevölkerung auch Gelegenheit erhalten, die eigenen Bedürfnisse einzubringen.

Der Borkenkäfer wütet in Ottenbach

Im Ottenbacher Wald muss derzeit massiv geholzt werden Im Wald oberhalb Ottenbach stehen mehrere Dutzend Fichten, welche mit einem grossen roten Kreuz bezeichnet sind. Sie sind samt und sonders vom sogenannten Buchdrucker befallen. Die unbedingt nötige Fäll-Aktion ist bereits in vollem Gange. Die mit roter Sprayfarbe gezeichneten Fichten sind ein trauriger Anblick. Mehrere Dutzend Bäume tragen dieses rote Kreuz, welches sozusagen ihr Todesurteil bedeutet. Die Fichten sind unrettbar verloren, müssen gefällt und so schnell wie möglich aus dem Wald geschafft werden. Infolge des heissen und regenarmen Sommers 2018 gelingt es den Fichten nicht mehr, die vom Borkenkäfer gebohrten Löcher mit Harz zu verschliessen und den Schädling so zu eliminieren. Die Population des Buchdruckers oder Kupferstecher explodiert förmlich. Die Schäden, sowohl für den Wald als auch für die Waldbesitzer, sind enorm. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Im Ottenbacher Wald entstehen derzeit riesige Lichtungen. (Bild Martin Mullis)

Die Sekundarschule Bonstetten feierte ihren Jahresabschluss – und wagte einen Ausblick. > Seite 11

Mit dem Auto von A nach B Eine Sonderauswertung zeigt: Über 65 Prozent der täglich zurückgelegten Kilometer werden im Säuliamt mit dem Auto gefahren. Das Auto ist bei der Säuliämtler Bevölkerung als Fortbewegungsmittel hoch im Kurs. Das zeigt eine Sonderauswertung des Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2015, die das Statistische Amt des Kantons Zürich am Dienstag veröffentlicht hat. Obwohl der Öffentliche Verkehr seinen Marktanteil seit Mitte der Neunzigerjahre ausgebaut hat, ist das Auto als Fortbewegungsmittel noch immer begehrt. 2015 legte die Zürcher Bevölkerung 56 Prozent der Kilometer, die sie täglich bewältigt, mit dem Auto zurück. Im Knonauer Amt ist die Quote mit rund 65 Prozent besonders hoch. Nur das Furttal und das Glattal weisen ähnlich hohe Werte aus. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) führt das darauf zurück, dass weite Teile des Knonauer Amts nur mit Bus, nicht aber mit der S-Bahn erschlossen sind. Die beantragten Anpassungen am Busnetz seien in den letzten Jahren jedoch wiederholt abgewiesen worden. Deshalb gebe es beispielsweise in Maschwanden übers Wochenende noch immer keine ÖV-Verbindung, und auch andere Orte, darunter Quartiere im Bezirkshauptort Affoltern, seien nach 21 Uhr mit dem ÖV nicht mehr erreichbar. Für die ZPK ist klar: «Wenn nicht in den Bus und in die Umsteigeverbindungen investiert wird, ist eine überdurchschnittliche Zunahme des motorisierten Individualverkehrs – vor allem im südlichen Knonauer Amt vorauszusehen». (lhä) anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über die Reproscan Group AG in Liquidation, Aktiengesellschaft mit Sitz in Ottenbach, UID CHE102.228.371, ohne Domizil, bisherige Adresse der Firma: Stüdlerstrasse 25, 8913 Ottenbach, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Abstimmungen und Wahlen Am Sonntag, 20. Oktober 2019 findet die Urnenabstimmung betreffend Objektkredit für die Gesamtsanierung Schulhaus Butzen statt. Der detaillierte beleuchtende Bericht wird mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerichen Handelsamtsblatt vom 12. Juli 2019 verwiesen.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Über die TAC Holding AG in Liquidation, Alte Obfelderstrasse 55, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich, Einzelgericht, vom 7. Januar 2019 (in Rechtskraft erwachsen am 8. Februar 2019) der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil des Bezirksgerichts Affoltern, Einzelgericht, vom 26. Juni 2019 mangels Aktiven eingestellt worden.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Dienstag und Donnerstag: ganzer Tag geschlossen. Ab Montag, 19. August 2019, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Freundschaft, die uns beim Abschied von unserem lieben

Hanspeter (HPZ) Zürcher entgegengebracht wurden. Es ist schön zu spüren, bei wie vielen Leuten Hanspeter bleibende Erinnerungen hinterlassen hat. Bedanken möchten wir uns auch für das Mitgefühl, die vielen Briefe, Gespräche und für jeden Händedruck, wenn die Worte fehlten. Ein spezieller Dank gilt dem Diakon Matthias Kühle-Lemanski und der Organistin Anette Bodenhöfer für die sehr einfühlsam und persönlich gestaltete Abschiedsfeier für Hanspeter.

Unterschutzstellung des Gebäudes Assek.-Nr. 228, Oberdorfstrasse Kat.-Nr. 675, Uerzlikon

Der Beschluss des Gemeinderates und der unterzeichnete Unterschutzstellungsvertrag können während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.

Konkurseinstellung

Affoltern am Albis, 4. Juli 2019

Montag, Mittwoch und Freitag: 8.00 – 11.30 Uhr; nachmittags geschlossen.

Der Gemeinderat hat am 8. Juli 2019 beschlossen, dass die Scheune Assek.Nr. 228, Kat.-Nr. 675, Oberdorfstrasse, 8926 Uerzlikon, mitsamt dem Nussbaum ein Schutzobjekt im Sinn von § 203 lit. c des Planungs- und Baugesetzes (PBG) ist und gemäss § 205 PBG unter Schutz gestellt wird.

Affoltern am Albis, 12. Juli 2019

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 22. Juli 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Für die Zeit vom 15. Juli bis und mit 18. August 2019 gelten folgende Öffnungszeiten:

12. Juli 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

Meine ewige Ruhe finde ich bei Gott; Geduldig begebe ich mich in seine Hand. Nichts kann mir mehr schaden. Psalm 62,2

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung während Sommerferien

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekurs gerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Kappel am Albis, 12. Juli 2019 Gemeinderat Kappel am Albis

Von Herzen danken wir all jenen, die Hanspeter all die Jahre mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und so sein Leben bereichert haben. Herzlich verdanken wir auch die zahlreichen Geldspenden zugunsten der Mutter-Kind Station, Spital Affoltern. Hausen am Albis, im Juli 2019

Die Trauerfamilie

Immer, wenn du meinst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her….

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem Mami und Schwiegermami, unserem Grosi, Urgrosi und Gotti, unserer Schwägerin, Tante und Freundin

Josefine Rapold-Spinner 20. April 1930 – 6. Juli 2019

Nach einem langen, reich erfüllten Leben ist Josy nach einem kurzen Spitalaufenthalt mit einer Operation, von welcher sie sich nicht mehr erholen konnte, ihrem Ehemann in die ewige Heimat gefolgt. In stiller Trauer: Susanne und Walter Treichler-Rapold Nadja Treichler und Michel Racic-Treichler mit Nevio Roman Treichler und Aisha Fahmy mit Malik und Nadim Verwandte, Bekannte, Freundinnen und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 19. Juli 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt; Urnenbeisetzung beim Gemeinschaftsgrab um 13.30 Uhr. Anstelle von Blumen danken wir für eine Spende an den Verein Mensch und Tier im Glück, Dorfstrasse 45 8906 Bonstetten (www.mensch-und-tier-im-glueck.ch), Spendenkonto: Postkonto 61-120058-0. Traueradresse: Susanne Treichler-Rapold, Hasenbühlstrasse 14, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Vollsperrung der Reppischtalstrasse Vom 16. bis 19. Juli wird der Durchlass des Silberbachs neu gebaut. Die Reppischtalstrasse bleibt während dieser vier Tage gesperrt. An der Reppischtalstrasse finden derzeit Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten statt. Im Rahmen dieser Sanierung wird auch der Durchlass des Silberbachs neu gebaut. Für diese Arbeiten muss die Reppischtalstrasse auf dem Abschnitt Stationsstrasse bis Dorfstrasse/Postweg aus Gründen der Effizienz und der Qualität sowie der Arbeitssicherheit gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Dienstag, 16. Juli, 6 Uhr, und dauert bis Freitag, 19. Juli, 18 Uhr. Der Durchgangsverkehr wird in beiden Richtungen grossräumig umgeleitet. Die signalisierte Umleitung erfolgt von Stallikon (Aumüli) über Bonstetten, Wettswil, Landikon und Uitikon. Die PostAuto-Linien 227, 235 sowie 236 verkehren uneingeschränkt, sämtliche Haltestellen werden normal bedient. Für die abschliessenden Belagsarbeiten über den gesamten Abschnitt von Ägerten bis Stallikon wird die Reppischtalstrasse voraussichtlich am Wochenende vom 31. August/ 1. September gesperrt. Nähere Angaben folgen rechtzeitig. (pd.)

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am 13. Juli 1959 gaben sich Margrit und Franz Leidenix das Jawort. Morgen Samstag wird dieses Ereignis bereits 60 Jahre her sein und in Mettmenstetten festlich begangen. Zusammen mit der Familie gratulieren wir von Herzen und wünschen alles Gute, Liebe und beste Gesundheit.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Freitag, 12. Juli 2019

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«Wirtschaftliche Sozialhilfe soll nur vorübergehend notwendig sein» Sozialdienst Bezirk: neuer Leiter Wirtschaftliche Sozialhilfe Am vergangenen 1. Juli hat Francisco Pavone neu die Leitung des Bereichs Wirtschaftliche Sozialhilfe im Sozialdienst Bezirk Affoltern übernommen. ................................................... von urs e. kneubühl «Wer auf Hilfe angewiesen ist, soll diese auch erhalten. Eine seriöse Abklärung zu Beginn ist deshalb wichtig», hält Francisco Pavone klar fest. Der 49-jährige ist vor zwölf Tagen im Sozialdienst Bezirk Affoltern als neuer Leiter des Bereichs Wirtschaftliche Sozialhilfe gestartet. Er bringt einen stattlichen Rucksack an Erfahrung und Kompetenz mit: Der gelernte Hochbauzeichner holte die Matura nach und schloss 2004 an der Universität in Zürich sein Studium der Rechtswissenschaften ab. Seit 10 Jahren arbeitet er im Schnittstellenbereich Recht-Soziales. Er war unter anderem juristischer Adjunkt der Sozialbehörde der Stadt Uster, machte als Jurist im Sozialdepartement der Stadt Zürich die Vorprüfung aller Klienteneinsprachen und unterstützte im Fachstab Wirtschaftliche Hilfe das Team Sozialversicherungsrecht. Von 2015 bis 2018 war

Der neue Leiter Wirtschaftliche Sozialhilfe, Francisco Pavone (links), bespricht Sozialhilfeanträge mit Ivo Lötscher, Geschäftsführer Sozialdienst Bezirk Affoltern. (Bild Anita Weber)

er Leiter der Tagesfamilien- und Krippenaufsicht des Kantons Zürich, wo ihm eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Gemeinden gelang.

Mit fünf Mitarbeitenden 200 Fälle bearbeiten Im Sozialdienst Bezirk Affoltern bearbeitet Francisco Pavone mit seinen

fünf Mitarbeitenden aktuell rund 200 Fälle. «Bei neuen Anfragen wird sorgsam geprüft, ob die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Wenn dies bejaht werden kann, wird der entsprechenden Gemeinde ein Antrag gestellt», erklärt Francisco Pavone und ergänzt umgehend: «Danach gilt es, die Sozialhilfebeziehenden so zu unterstützen, dass sie

möglichst schnell wieder finanziell unabhängig leben können.» Die Wirtschaftliche Sozialhilfe gehört wie die Gewährung von Sozialberatung im Rahmen der gesetzlichen Sozialhilfe zu den Aufgaben des Sozialdienstes Bezirk Affoltern. Die Hilfe erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen selbst und den acht Trägergemeinden Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach. Sie umfasst die persönliche Beratung, die Abklärung der materiellen Unterstützungsberechtigung bzw. der Subsidiarität, die Gewährung von wirtschaftlicher Sozialhilfe gemäss dem kantonalen Sozialhilfegesetz und den Skos-Richtlinien, die Budgetberatung sowie die Hilfestellung bei der Formulierung von Zielen und deren Umsetzung. Der Sozialdienst Bezirk Affoltern ist Mitunterzeichner der Charta Sozialhilfe Schweiz, die sich für eine solide und faire Sozialhilfe ausspricht, die ein Leben in Würde ermöglicht und den Betroffenen die Chance gibt, wieder in die finanzielle Selbstständigkeit zurückzufinden. Wer die Charta ebenfalls unterzeichnen möchte, kann dies unter www.charta-sozialhilfe.ch tun.

Massive Waldschäden durch den Buchdrucker In den Säuliämtler Wäldern explodiert die Population des Borkenkäfers In diesen Wochen entstehen im Ottenbacher Wald ganze Lichtungen. Praktisch sämtliche Fichten sind vom Borkenkäfer befallen. Der Holzverwerter oder Kranvollernter fällt die betroffenen Bäume, entastet sie und legt die Stämme zum Abtransport bereit. Die Schäden für den Wald und für die Waldbesitzer sind enorm. ................................................... von martin mullis Förster Flurin Farrèr zeigt auf die bereits gerodete Lichtung im Ottenbacher Wald und spricht von einer Katastrophe. Begonnen hat das Debakel bereits mit dem Sturm Burglind im Januar 2018. Das Sturmtief «Burglind» verursachte mit starken Orkanböen in den Wäldern grosse Schäden. Weil das viele Sturmholz nicht schnell genug aus dem Wald abtransportiert werden konnte, vermehrte sich der Borkenkäfer (lat. Scolytinae) massenhaft und breitete sich aus.

Für den Harz fehlt das Wasser Die Käfer, welche hauptsächlich die Fichten befallen, werden auch Buchdrucker oder Kupferstecher genannt. Normalerweise kann sich die Fichte gegen den Schädling problemlos wehren. Doch wenn der Buchdrucker in die Baumrinde ein nur wenige Millimeter grosses Loch bohrt, produziert der Baum Harz und erstickt den Schädling. Harz kann aber eine Fichte nur erzeugen, wenn sie genügend Wasser bekommt. Durch die grosse Hitze im Sommer 2018 und die eher spärlichen Regenfälle in den letzten Wochen leiden die Fichten unter Durst. Erschwerend kommt hinzu, dass die Wirkung des Regens im Wald klein ist, da die Baumkronen einen grossen Teil davon auffangen.

Das am Boden liegende Holzmehl zeigt den Befall deutlich So gelang es den Schädlingen, sich explosionsartig zu vermehren. Die Fichten sehen für einen Laien völlig unverdächtig und gesund aus. Förster Farrèr zeigt auf einige grössere grüne Blätter

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Blätter am Stamm voller Holzmehl weisen deutlich auf den Schädling hin.

Förster Flurin Farrèr zeigt auf ein Bohrloch im Fichtenstamm. (Bilder Martin Mullis) in unmittelbarer Nähe eines Stammes mit gut und gerne 40 Zentimetern Durchmesser. Auf den Blättern liegt eine Menge Holzmehl. Dies ist ein untrügliches Zeichen, dass die Fichte vom Buchdrucker befallen ist. Wer dann den Stamm genau betrachtet, sieht die kleinen rötlichen Punkte der Bohrlöcher des winzigen Wurmes deutlich. Im Ottenbacher Wald sind gegen 200 Fichten betroffen. Sie müssen so schnell als möglich gefällt und aus dem Wald geschafft werden. Förster Farrèr zeigt auf einem Plan des Waldes die mit grossen roten Punkten markierten Stellen, auf denen die spezielle Holzernte-Maschine noch tagelang Fichtenbäume fällen, entasten und zum Abtransport bereitstellen muss. So entstehen mitten im Wald Lichtungen, so gross wie Fussballplätze. Der Schaden ist nicht nur für den Wald als solcher gross, sondern auch für die Waldbesitzer. Abgesehen von

den Kosten der Fällarbeiten bringt dieses Holz lediglich noch rund die Hälfte des Verkaufserlöses, da das Fichtenholz nur noch als Bauholz verwendet werden kann. Etwas resigniert hält Farrèr fest, dass ein oder noch besser zwei Wochen mit Regen die Borkenkäfer-Population stoppen würde. anzeige


Offenlegung der Interessenbindungen in den Behörden und Kommissionen von Ottenbach Der Gemeinderat hat am 20. Mai 2019 mittels Beschluss die Offenlegung der Interessenbindungen in den Behörden und Kommission der Politischen Gemeinde Ottenbach geregelt. Die Interessenbindungen der betroffenen Behörden und Kommissionen sind ab sofort unter www.ottenbach.ch einsehbar. Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. 12. Juli 2019 Gemeinderat Ottenbach

Verkehrsanordnung Im Einvernehmen zwischen der Gemeinde Rifferswil und dem Tiefbauamt des Kantons Zürich, hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt (Vfg. vom 4. Juli 2019, Nr. A 31’473): Engelgasse: Bei der Einmündung in die Jonenbachstrasse wird den Fahrzeugen der Rechtsvortritt entzogen. Neu gilt Kein Vortritt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. 12. Juli 2019 Gemeindeverwaltung Rifferswil

Denkmalschutz Liegenschaft Zügnisstrasse 7, Assek. Nr. 153, Kat. Nr. 1389 (Inv. Nr. 27) - Entlassung aus dem Inventar Der Gemeinderat hat am 8. Juli 2019 beschlossen: Das Gebäude Assek. Nr. 153, Kat. Nr. 1389, Zügnisstrasse 7, Stallikon, das im Inventar der schützenswerten Bauten der Gemeinde Stallikon mit der Inventar Nr. 27 aufgenommen ist, wird aus dem Inventar entlassen, bzw. nicht unter Schutz gestellt. Einsichtnahme Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, während den Öffnungszeiten eingesehen werden. Rechtliche Hinweise Publikation nach § 203 Abs. 2 PBG, § 213 PBGl, § 205 lit. d PBG Gegen diesen Beschluss kann, von der Mitteilung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 329 PBG, § 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 20 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Anmeldestelle für Rekurse Baurekursgericht Kanton Zürich Postfach 8090 Zürich

Todesfälle Aeugst am Albis Am 7. Juli 2019 gestorben:

Borer, Urs Walter geboren am 8. Juli 1957, wohnhaft Allmendstrasse 10, 8914 Aeugst am Albis. Es findet keine Abdankung statt. Beisetzung am 9. August 2019, 13.30 Uhr. Besammlung beim Gemeinschaftsgrab Der Friedhofvorsteher

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Bauherrschaft: Corinne Mattig/Beatriz Tschopp, Hinteralbis 2, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Design Team Ltd, Helenastrasse 3, 8008 Zürich Projekt: Diverse Umbauten und Installation Luft-/Wasser-Wärmepumpe, Hinteralbis 2, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3156, Zone: KW

Kappel am Albis Bauherrschaft: Peter Bleuler Generalunternehmung AG, Albisstrasse 60, 8135 Langnau, Schweiz Projekt: Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit je sechs Wohnungen und Tiefgarage, Im Feld, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1621 Zone: Wohnzone W2

Mettmenstetten Bauherrschaft: Verena Rüegg, Leigrüppenstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern a.A., Schweiz Projekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft/Wasser-Wärmepumpe südöstlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 319, Leigrüppenstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4251, Zone: Kernzone KB

Am 8. Juli 2019 ist in Zürich gestorben:

Straumann, Edwin Harald geboren am 23. November 1952, von Bretzwil BL, wohnhaft Im Wolfen 1, Bonstetten.

Quartierplan Nächer Moos (Rechtskraft Rapold-Spinner Josefine geb. 20. April 1930, von Adliswil ZH, Verfahrenseinleitung)

wohnhaft gewesen in Obfelden, Muristrasse 13; Witwe des Rapold Karl.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 19. Juli 2019, 14.00 Uhr, in der ref. Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

Verkäufe

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rifferswil

Am 6. Juli 2019 ist in Affoltern a/A ZH gestorben:

Gemeinderat Wettswil am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Bauherrschaft/en: Politische Gemeinde, vertr. durch den Gemeinderat Bauvorhaben: Bau von einem Pumptrack und einer Jumpline auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1836, Im Winkel, KZ

Obfelden

Wettswil am Albis., 12. Juli 2019

Bauprojekte

Bonstetten

Bestattungsamt Bonstetten

Mit Beschluss vom 1. April 2019 hat der Gemeinderat gestützt auf § 147 PBG das Quartierplanverfahren Nächer Moos (Gewerbezone Süd) eingeleitet. Die Baudirektion Kanton Zürich hat die Verfahrenseinleitung mit Verfügung ARE Nr. 0493/19 vom 9. Mai 2019 gemäss § 149 PBG genehmigt. Dagegen wurden gemäss Bescheinigung des Baurekursgerichts keine Rechtsmittel ergriffen; die Verfahrenseinleitung ist damit rechtskräftig.

Liegenschaften

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Karin und Bruno Auf der Maur, Hofächerstrasse 15a, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: Kempf Innenausbau, Gjuchstrasse 1, 8905 Arni Bauvorhaben: Ausbau Dachgeschoss mit Lukarne beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1240 auf Kat.-Nr. 3201 an der Hofächerstrasse 15a (Wohnzone W2b)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

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Freitag, 12. Juli 2019

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Sonne und Strom tanken Solarbank in Affoltern lädt zum Sitzen und Handy aufladen ein Die Chrischona-Gemeinde feiert heuer ihr 125-Jahr-Jubiläum in Affoltern. Zu diesem Anlass schenkt sie der Stadt eine Solarbank, wo man sich nicht nur ausruhen, sondern gleichzeitig sein E-Gerät aufladen kann. ................................................... von stefan schneiter

Eine Photovoltaik-Anlage auf einem Scheunendach in Bonstetten. (Bild zvg.)

13,5 Gigawattstunden Strom fürs Säuliamt 640 PV-Anlagen: Bezirk über Durchschnitt Mit 11,7 Photovoltaik Anlagen pro 100 Einwohner lag das Knonauer Amt 2018 um knapp 20 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt. Diese Anlagen produzierten 13,5 GWh Strom und deckten damit 5,5 Prozent des regionalen Stromverbrauchs. Das sind 60 Prozent mehr als der Anteil Solarstrom in der Schweiz mit 3,4 Prozent. Je nach Gemeinde waren es bescheidene 8 bis stolze 89 PV-Anlagen, die Ende 2018 in einer der 14 Ämtler Gemeinden Strom produzierten. Im Verhältnis zur Bevölkerung am meisten in Knonau mit 27 Anlagen pro 1000 Einwohner, vor Kappel mit 25. Das Schlusslicht bildet Stallikon mit 4,9 Anlagen. Ähnlich sieht es bei der produzierten Jahresleistung aus. Knonau hält den Spitzenrang mit 938,3 kWh pro Jahr und Einwohner – vor Rifferswil (644 kWh) und Maschwanden (479,2 kWh). Wettswil und Stallikon nehmen die Plätze 13 und 14 ein (106,9 bzw. 49,9 kWh pro Jahr und Einwohner).

Knonau hat schon 17 Prozent des Machbaren bei Dachanlagen erreicht Besonders interessant ist, wenn man die produzierte Jahresleistung mit dem vom BFE ausgewiesenen Potenzial der Sonnenenergie pro Gemeinde vergleicht. Nicht jede Gemeinde im Säuliamt hat die gleich gute Ausgangslage. Das grösste Potenzial hat Affoltern vor Mettmenstetten und Obfelden, das kleinste Maschwanden. Den höchsten Anteil am Potenzial hat Knonau ausgeschöpft, mehr als doppelt so viel wie die nachfolgenden Gemeinden Rifferswil und Hausen. Die Region verfügt über ein «wirtschaftliches Potenzial» von 272 GWh allein für Dachanlagen – zusammen mit den Fassaden kommt das Knonauer Amt auf 368 GWh Jahresleistung. Zum Vergleich: Die Potenzialstudie der Econcept AG (2010) prognostiziert unserer Region für 2050 einen Stromverbrauch von 275 GWh. Standortförderung Knonaueramt Statistik über alle Gemeinden unter www.knonauer-amt.ch/energieregion (Unter «Solarkataster»).

Fotografiert – und verhaftet

Einbrüche und Lärmklagen Zwei Jugendliche versuchten am 6. Juli in den frühen Morgenstunden in Hausen in ein Verkaufsgeschäft einzubrechen. Das misslang, worauf sie durch eine unverschlossene Türe eindrangen, aber vom Besitzer überrascht wurden. Dieser fotografierte die beiden Täter vor ihrer Flucht. Sie konnten von der Kantonspolizei identifiziert und verhaftet werden. Mit Flachwerkzeug haben Unbekannte – wie erst jetzt festgestellt zwischen dem 23. und 27. Juni die Tür eines Schopfs in Bonstetten aufgewuchtet und Schaden in der Höhe von rund 600 Franken angerichtet. Der Wert der gestohlenen Werkzeuge beläuft sich auf etwa 100 Franken. Auf einem Parkplatz im Aeugstertal wurde vom Sonntag auf Montag ein Personenwagen entwendet. Die Kapo beziffert den Wert der Occasion auf zirka 4500 Franken. Sie bleibt bis zur Stunde unauffindbar. Mit einem unbekannten Gegenstand haben Vandalen in Bonstetten am 5. Juli zwischen 19 und 20 Uhr

einen PW zerkratzt. Die notwendigen Arbeiten in der Carrosserie-Firma dürften Kosten von etwa 2000 Franken nach sich ziehen. Lärmklagen sind in den Sommermonaten besonders häufig. Auch in den vergangenen Tagen rückten Beamte der Kantonspolizei mehrmals aus: In Knonau, wo die Grümpelturnierveranstalter allerdings im Besitz einer Bewilligung bis 2 Uhr waren und in der gleichen Gemeinde zu einer privaten Party, wo sich Anwohner bereits kurz nach 22 Uhr an Lärm störten. Zur Ruhe ermahnt werden musste am Freitag kurz vor Mitternacht auch in Stallikon, wo ebenfalls eine Fete im Gang war, ebenso am Samstag nach 23 Uhr in Obfelden. Es blieb jeweils bei Ermahnungen. Im Bereich des Bahnhofs in Affoltern fühlten sich Anwohner am 7. Juli um 2.45 Uhr ebenfalls in ihrer Nachtruhe gestört. Die Kapo rückte aus und kontrollierte in der Umgebung mehrere Personen. Dabei blieb es. (-ter.)

Oft genug steigt im dümmsten Moment das Handy, der Fotoapparat oder das Tablet aus. In Affoltern lassen sich diese Geräte nun auch ausserhalb der eigenen vier Wände aufladen. Seit gestern steht an der Obstgartenstrasse, bei der Bahnhof-Fussgängerunterführung eine Solarbank. Auf dieser haben nicht nur bequem acht Leute Platz zum Ausruhen, an dieser lassen sich auch an acht USB-Ladestellen elektronische Kleingeräte aufladen, und das ökologisch, mit Solarenergie. Affoltern kostet diese Bank nichts. Denn die evangelische Freikirche Chrischona spendet diese der Stadt, aus Anlass ihres 125-jährigen Bestehens in Affoltern. «Wir möchten das Jubiläum nicht nur für uns feiern, sondern der Region etwas Gutes tun», sagte Chrischona-Pastor David Ruprecht an einem kleinen Einweihungsakt. Chrischona wird sein Jubiläum vor allem im August feiern. Vom 12. bis 16. August findet in der Chrischona Gemeinde an der Alten Obfelderstrasse eine

Während man sich auf der Bank ausruht, wird das Handy aufgeladen. anzeige

Eingerahmt von den Chrischona-Pastoren David Ruprecht (links) und Andi Wolf (rechts) nehmen Noldi Weibel, Leiter Tiefbau und Infrastruktur (2.v.l.) und Stadtrat Markus Gasser eine erste Sitzprobe auf der neuen Solarbank vor. (Bilder sts) Kinderwoche statt. Kinder vom 2. Kindergarten bis zur 6. Klasse können sich in dieser Woche einem Indianerstamm anschliessen und dabei spielen, basteln, singen und spannende Bibelgeschichten hören. Am 17. August wird das Musical «Ehrepfahl» aufgeführt, das Kinder der 3. bis 6. Klasse in dieser Woche einstudieren.

Tempo 30 mit viel Farbe Doch zurück zur Solarbank. Stadtrat Martin Gasser nahm diese dankend entgegen. «Es ist etwas Besonderes, wenn eine Gemeinschaft sich gegen aussen derart öffnet und im öffentlichen Raum Plätze schafft, wo Begegnungen stattfinden können. Und wo man sich ausruhen und sowohl Sonnenenergie wie auch – aus kirchlicher Sicht – die Seele auftanken kann, wie das auf dieser Bank möglich ist» meinte Gasser. Die Bank ist die erste dieser Art im Knonauer Amt. Schweizweit gibt es bislang 15 dieser von der Firma

Ecotap entwickelten Bänke. Ihr Standort in Affoltern wird sich später noch um einige Meter verschieben. Denn bis Anfang 2020 ist ein neuer Veloparkplatz unmittelbar neben der SBB-Unterführung vorgesehen, da die Veloabstellplätze auf der andern Seite der Bahngleise heute überfüllt sind. Am neuen Ort soll ein gedeckter Velounterstand mit rund 36 Plätzen und 8 ungedeckten Parkplätzen für Motorräder entstehen. Optisch wird sich die Kurve der Obstgartenstrasse unmittelbar vor dem Holiday-Inn-Hotel auch anderweitig noch verändern. Voraussichtlich bis im Herbst wird die Tempo-30-Zone auf die Obstgartenstrasse erweitert. Der Kanton hat einen neuen Fussgängerstreifen vor der Fussgängerunterführung abgelehnt. Affoltern wird darum nun diesen Bereich farblich – wohl in Grün – umgestalten, um so die Autofahrer zu einer Geschwindigkeitsreduktion zu veranlassen. Zudem werden auch vier neue Strassenverengungen geschaffen.


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zwischen-ruf

Erfolgreiche Sommerkonzert-Premiere

Sie lächelt und leidet Seit Januar nehme ich an einem Gesprächskreis teil, weil ich die Leiterin schätze. Fünf Frauen treffen sich einmal im Monat und sprechen über Dinge, die sie beschäftigen oder beschäftigten. Die älteste Frau ist über 80, und alle reden ihr jedes Mal Mut zu. «Du bist tapfer. Hast seinen Tod verarbeitet. Dein Leben wieder im Griff. Der Kirchenchor macht dir doch Spass, oder?» Dann erwidert sie: «Ich geh hin, obwohl ich mich jedesmal überwinden muss. Ohne Erwin ist alles nichts.» Im Mai spricht man über die eigenen Stärken. Die Witwe lächelt gequält, als andere ihr sagen, wie sie sie bewundern. Den Tod des Ehemannes überwinden, dazu brauche es Kraft, und die habe sie, mollmoll. Ja, meint sie, sie mache sogar die Chorreise mit. «Wieder zurück ins Leben finden, das ist hart, aber man muss es versuchen», wird sie getröstet. Eigentlich leidet diese Witwe mit jedem Mal mehr, kommt es mir vor. Oder bin ich unsensibel? Nach dem letzten Treffen vor der Sommerpause gehen wir noch in die Pizzeria. Da fällt der Satz: «Als mein Mann 1991 gestorben ist, bin ich ...» Auf dem Nachhauseweg sind die Gesprächsleiterin und ich allein. Ich frage: «Wusstest du, dass der Mann schon 28 Jahre lang tot ist? Ich dachte, er sei erst kürzlich verstorben.» «Ja, weiss ich.» «Aber, aber, und du lässt zu, dass sie jedesmal bemitleidet und aufgemuntert wird?» «Sie gefällt sich in dieser Opferrolle.» Ohne mich. Ich meldete mich ab. Ute Ruf

Freitag, 12. Juli 2019

Der Musikverein Mettmenstetten spielte in der Scheune der Familie Duperrex in Knonau Der Musikverein Mettmenstetten erweitert seine Auftritte um ein Sommerkonzert. Das erste hat vor Wochenfrist eine grosse Anzahl Zuhörer angelockt. ................................................... von werner eugster Vereine, wie der seit 94 Jahren aktive Musikverein Mettmenstetten (MVM), sind oft eher traditionsbehaftet und pflegen ihre Traditionen seit Jahrzehnten. Entsprechend erfreulich ist es, wenn einmal etwas Neues ausprobiert wird: So entschloss sich ein kleines Komitee aus Mitgliedern, erstmals ein Sommerkonzert anzubieten. Auf dem Event-Bauernhof der Familie Duperrex in Knonau wurde die Scheune am vergangenen Freitagabend entsprechend vorbereitet und mit einer kleinen Festwirtschaft ergänzt. Wie oft bei den traditionellen Winter- und Frühlingskonzerten wurde eine Gastmusiker-Formation ins Programm miteinbezogen: Ruedi’s Frauenkapelle sorgte mit drei Örgeli und einem Bass für zusätzliche Stimmung. So entstand ein sommerlich erfrischender kunterbunter Stil- und Soundmix von Marsch über Ländler bis zu den Schlagern, die für das Frühlingskonzert einstudiert worden sind. Während die Ü40-Besucher an den Festtischen Platz nahmen, mischten sich einige Kinder direkt unter die Musikanten und unterstützten die Schlagzeuger tatkräftig an der Perkussion. Die Ansagerin Vanessa Ringger drückte dabei bereits die Hoffnung aus, es handle sich hier um

Mit dem Sommerkonzert wagte der Musikverein eine Premiere, die an die hundert Personen anzog. (Bilder zvg.)

Ruedi’s Frauenkapelle sorgte für Stimmung in der Pause.

zukünftige Aktivmusiker des MVM. Wiederum dirigierte der InterimsDirigent Marco Frick den Musikverein. Er wird den Stab im August an Adrian Kuonis Nachfolger Tobias Loew übergeben. Die knapp hundert Anwesenden applaudierten Frick und den Musikanten anhaltend, sodass noch zwei Zugaben als krönender Abschluss die weiträumige Duperrex-Halle erfüllten. Für die Organisatoren ist klar: Auch im nächsten Jahr soll wieder ein Sommerkonzert angeboten werden. Wer weiss, ob nach 94 Jahren der MVM eine weitere Tradition begonnen hat?

«Kommet her – gehet hin» Abschiedsfest für das Pfarrehepaar Walter und Renate Hauser in Hedingen Seit 36 Jahren wirken Walter und Renate Hauser als Pfarrehepaar in Hedingen. Diese Ära geht Ende August zu Ende. Am letzten Sonntag, 7. Juli, haben die Kirchgemeinde und das Dorf ihren Pfarrer und ihre Pfarrerin gefeiert. ................................................... von cornelia diethelm Am Nachmittag des 7. Juli neigt sich der Kirchturm der Kirche Hedingen plötzlich leicht zur Seite. Viele Menschen bemerken es – aber niemand erschrickt. Tatsächlich gibt es auch keinen Grund zur Aufregung. Der müde Kirchturm ist aus Zucker, Buttercrème, Schokolade: ein üppiges Dessert am Abschiedsfest für das Pfarrehepaar Walter und Renate Hauser. Es wurde viel geschmunzelt und gelacht am vergangenen Sonntag in Hedingen. Etwa als der ehemalige Konfbegleiter Dominic Zuber erzählte, er habe sich früher häufig anhören müssen, es sei doch nicht normal, dass er als 20-Jähriger noch in die Kirche gehe. Oder als Urs Boller, ehemaliger Pfarrkollege, seine Abschiedsode an Walter und Renate HauserHudelmayer rezitierte, in der es unter anderem heisst: «Sie säen für die Ewiganzeige

tigt, so viele Menschen zu sehen. Daraufhin Walter Hauser: «Fast wie bei der eigenen Abdankung.» Nach dem Heiterkeitsausbruch fügte er hinzu: «Ich bin froh, dass Gott sich noch nicht pensionieren lässt», was wiederum Lacher auslöste. Doch die vorherrschende Renate und Walter Hauser wurden in der Pferdekutsche Stimmung im Gotvon der Kirche zum Festplatz gefahren. (Bild Rolf Studer) tesdienst – mit Mukeit – obs hudelt, regnet oder schneit.» sik von Anette Bodenhöfer und einem Oder als Kirchenpflege-Präsident Peter Ad-hoc-Jugendchor – war Dankbarkeit, Ott in seiner Rede nach dem Festessen und viele Menschen hatten manchmal von den Parallelen zwischen der Tisch- einen wehmütigen Gesichtsausdruck dekoration mit Hauswurz und dem oder sogar Tränen in den Augen. Wirken des Pfarrehepaars in der Ihr ganzes Berufsleben lang prägGemeinde sprach. Walter Hauser ant- ten Walter und Renate als Pfarrehewortete umgehend, er werde sich paar das kirchliche Leben in Hedinkünftig Walter Hauswurz nennen. gen. An diesem Abschiedssonntag wurde viel Wertschätzung für ihre Arbeit geäussert. Hans Streit, Präsident Lachen und Weinen der Kirchenpflege 1990–2002, erzählte Angefangen hatte der Tag mit einem von einer Wanderung mit Hausers Gottesdienst in der vollen Kirche und durch unwegsames Gelände und verder Audioübertragung auf den Kir- glich: «Renate und Walters Trittsicherchenvorplatz. Schon im Gottesdienst heit spürte man auch in ihrer Arbeit.» gab es zu Beginn mehrere Lacher. Re- Dewet Moser, Präsident der Kirchennate Hauser betonte, sie sei überwäl- pflege 2002–2010, fand warme Worte

für das Pfarrehepaar, das sein Amt in Hedingen mit theologischem Verstand ausgeübt habe, «aber vor allem immer auf das Herz vertraute und damit Samen für eine bessere Welt säte.» Walter Hauser stellte den ersten Teil der Predigt unter den Vers: «Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch Ruhe geben» und betonte, wie wichtig es in der immer unruhigeren Welt sei, zur Ruhe zu kommen. Renate Hauser wählte für ihren Predigtteil den Spruch «Gehet hin; ich bin bei euch.» Sie äusserte Dankbarkeit, dass sie mit vielen Menschen an diversen Orten unterwegs sein durfte und schloss mit: «Möge Gott uns begleiten im Kommen und Gehen und Weitergehen.» Vor dem Chilehuus empfing der Musikverein Hedingen die Gottesdienstgemeinde mit festlichen Klängen. Eine Pferdekutsche fuhr vor und führte das Pfarrehepaar zum Festplatz beim Schulhaus Güpf. Und wieder gab es Musik: dieses Mal mit der Hedinger Band «Jumbuck». Die rund 450 Gäste durften sich an einem köstlichen Buffet bedienen, das vor allem dank Marcel und Ruedi Hubers Vorbereitungsarbeit zustande gekommen war. Das Abschiedsfest für das Pfarrehepaar entwickelte sich zum veritablen Dorffest. Am 4. September 1983, am Begrüssungsfest für Walter und Renate

Hauser, hatte Ruedi Fornaro am Trampolin geturnt. Jetzt sprach er als Gemeindepräsident Worte des Dankes. Die Stimmung änderte immer wieder von traurig zu heiter. Heiter wurde es auch, als Walter und Renate Hauser in einem Quiz Antworten auf sieben witzige Fragen zu ihrer Pfarrtätigkeit finden mussten.

Ehre und Dank Am Schluss dieses Textes ist noch eines offen: Was hat Dominic Zuber jeweils auf die Frage geantwortet, wieso junge Menschen um die zwanzig in die Kirche gehen und sich in der Begleitung des Konfirmationsunterrichts und in jährlichen Lagern engagieren? – «Walter macht vieles anders als andere. Er regt zum selber Denken an. Er verbindet mit Natur und Umwelt. Walter schenkt Vertrauen.» Die Konfwoche war für Dominic Zuber jeweils «meine beste Woche des Jahres – und gleichzeitig die strengste ...» Mit so viel Ehre und Dank können Walter und Renate Hauser nun beginnen, was ihnen der Dekan Werner Schneebeli mit auf den Weg gab: «Habt Mut auch für neue Geschichten.» Übrigens: Walter und Renate Hauser werden in Hedingen wohnen bleiben und ein Stellvertreter übernimmt Anfang September ihre Arbeit.


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Vertrauen als Vorschuss gewähren Jahresabschlussfeier der Sekundarschule Bonstetten in der Aula «Ich wusste schon im Kindergarten, dass ich Lehrerin werden wollte!», sagte Susanne Obrecht bei ihrer Verabschiedung in die Pensionierung. Bei der traditionellen Jahresabschlussfeier zog auch die Schulpflegepräsidentin Resumée ihres ersten Jahres und gab einen Ausblick auf die Legislatur. Mit einem selbst gedichteten Lied «Mir werded eu vermisse und da simmer nöd elei», lobte der Lehrerchor die Verdienste der vier scheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Leo Hegemann, «der Mann für alle Fälle» im Hausdienst, beginnt per Ende Schuljahr einen neuen Lebensabschnitt in Frankreich. Marcus Meier, seit 6 Jahren Klassenlehrer an der A-Klasse, hat eine neue Herausforderung an der Deutschschweizer Schule in Barcelona gefunden. Seit 14 Jahren hat Ruth Schmid aus Stallikon die Geschicke der Schulverwaltung geleitet und aus einer ehemals spärlich dokumentierten «Abstellkammer» die Anlaufstelle der Sekundarschule für Lehrpersonen, Eltern, Schüler und Schülerinnen und Schulpflege geformt. Sie war die erste Schulverwalterin, die im Amt die neue Personal-Software «Puls» in ihrem «Lädeli» einführte. Ihre adrette Erscheinung, ihr ausgeprägter Witz und Humor gaben auch bei ihrer Verabschiedung in die Pensionierung einiges zu lachen. Susanne Obrecht, die vor gut einem halben Jahr ihr 25-JahreDienstjubiläum feierte, fungierte 20

Hause bezogen, ernst und plant daher, z.B. die Einsatzzeiten der Geräte zu beschränken.

Jahre als Hauswirtschaftslehrerin an der Sekundarschule Bonstetten. Unzählige Schülergenerationen haben bei ihr kochen, putzen und wirtschaften gelernt. Ihr ausgeprägter Ordnungssinn, ihr wertschätzender und liebevoller Umgang, gepaart mit einer klaren Linie, trugen dazu bei, dass noch heute Schülerinnen und Schüler von dem Gelernten profitieren und den Schulküchen auch ab und an einen Besuch abstatten. Alle vier haben einen enormen Einsatz geleistet.

Schwerpunkt Präventionsund Integrationsarbeit

«Wir sind eine strenge Schule ...» «... aber wir sind auch streng mit uns selber und mit unserem Umfeld», begann die Schulpflegepräsidentin Tamara Fakhreddine ihre Rede zum Auftakt in den warmen Sommerabend. Sie dankte dabei allen Personen, die jeden Tag im Schulzimmer, im Büro oder auf der Schulanlage stehen und daran arbeiten, die Leistungsschule ruhig durch die aktuellen Zeiten der Veränderung zu manövrieren. Sie wünscht sich für die Zukunft eine Portion Gelassenheit und Grosszügigkeit in Bezug auf Vertrauen. Vertrauen ist einer der Grundpfeiler für Entwicklung, Erfolg und Glück. Der Unterschied, ob Vertrauen erarbeitet werden muss oder als Vorschuss grosszügig zugesprochen wird, ist prägend. Die Institution Schule, die es Eltern, den Schülern und somit der Wirtschaft, der Politik, den Steuerzahlern, dem Volksschulamt, Mitarbeitern und vor- und nachgelagerten Institutionen rechtmachen darf, kann Vertrauen in Form von Vorschuss gut

Sie wurden an der Sek Bonstetten feierlich verabschiedet: Susanne Obrecht, Ruth M. Schmid, Marcus Meier und Leo Hegemann (von links). (Bild zvg.) gebrauchen. Die Stabilität der Sekundarschule bildet ein ideales Fundament, um Entwicklung und Veränderung in sinnvollem Tempo mit klarer Resultatorientierung anzugehen.

Das 1:1 Computing hält Einzug Die Legislaturziele der Schulpflege bildeten den Rahmen für das vierjährige Schulprogramm. Neben dem Neubau eines Schulhauses, für den die Gemeindeversammlung bereits den Projektierungskredit gesprochen hat, stehen pädagogisch der LP21 und die Einführung des 1:1 Computings im Vordergrund. Das Projekt wird seit 4 Jahren vorbereitet und ab Schuljahr 2019/20 erhält nun jeder neueintretende Schüler ein Tablet, zum einen als Antwort auf die fortschreitende

Digitalisierung unseres Alltags und der Lehrmittel, zum anderen als neues Medium, um den Unterricht noch interessanter und differenzierter gestalten zu können. Die Lehrpersonen bekommen zusätzliche Zeit, um sich mit den Möglichkeiten der Geräte vertraut zu machen, und erhalten Unterstützung durch den pädagogischen ICT Support, bei dem drei Lehrpersonen Schulungen, Coaching und Unterrichtsbeispiele anbieten. Ein Pilotprojekt hatte erste Erfahrungen gezeigt, sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Eltern und Lehrpersonen zeigten sich sehr angetan von den neuen Möglichkeiten. Die Vorteile überwogen die wenigen kritischen Voten bei weitem. Doch die Sek Bonstetten nimmt die kritischen Voten, die sich vor allem auf den Umgang mit den Geräten zu

Das bald 10-jährige Konzept zur Suchtund Gewaltprävention wird überarbeitet. Ziel ist es, auf die neuen Herausforderungen in dem Bereich zu reagieren: neben Drogenkonsum nehmen vor allem psychische Probleme bei Schülerinnen und Schülern sowie Schulabsentismus zu. Verhaltensauffälligkeiten fordern ein Umdenken im Umgang mit einzelnen Schülerinnen und Schülern. Die Sek Bonstetten hat in den letzten vier Jahren mit der Schulleitung Sonderpädagogik ihre Integrationsanstrengungen massiv verstärkt, sodass sie heute neun Sonderschülerinnen und -schüler integriert. Nun geht es im nächsten Schritt darum, diese Integration weiter zu entwickeln und Grenzen der Integration abzustecken. Schulentwicklung umfasst neben konkreten und geteilten Visionen vor allem auch die Zusammenarbeit – zwischen Lehrpersonen, Schulleitung und Schulpflege. Für die Entwicklung nimmt die Sek Bonstetten zu ihrer Stabilität das drei Welten Modell: Vertrauen-Führung-Verantwortung. Daher wünschte sich die Schulpflegepräsidentin am Abschluss ihrer Rede: Mehr Vertrauen in uns selbst und unser Gegenüber, Klarheit für das Thema Führung und Mut zur Verantwortung. B. Kuhnt und T. Fakhreddine

Parler français in der Sekundarschule Hausen Sprachaustausch mit Fribourg: Die Schülerinnen und Schüler ziehen Bilanz

Beim Einzelaustausch haben die Schüler einen Austauschpartner in Fribourg. Eine Woche verbringen die Tandems bei den Familien in Hausen und eine in Fribourg. Sie besuchen den Unterricht und tauchen in den Alltag des Austauschpartners ein. Was hat euch gefallen, was weniger? Fribourg hat uns gut gefallen, doch die Chemie zwischen den Austauschpartnern und uns stimmte zum Teil nicht. Doch die Eltern waren hilfsbereit und freundlich, machten mit

Interview mit Silvana, Alex, Carola, Noemi und Debi aus der 2. Sek. uns eine Stadtführung oder andere Aktivitäten. Einige gingen sogar zum Bowling, Minigolfen, zum See oder zum Shoppen. Wie war die Schule? Sehr chaotisch und unstrukturiert. Die Schule war sehr gross und kam uns mehr wie ein Gefängnis vor. Es waren viele Leute auf zu wenig Raum. Es war alles farblos und es hatte Gitter, damit man während der Pause nicht das Schulhaus verlässt. Die Lehrer waren sehr unterschiedlich, die einen hatten die Schüler unter Kontrolle, die anderen nicht. Der Schwimmunterricht hat uns sehr gefallen. Wie war es, als die Fribourger hier waren? Es war witzig, weil sie einen lustigen Akzent hatten. Manche redeten nur Französisch, was für uns gut war. Manche haben aber auch Deutsch gesprochen. Es war stressig mit ihnen, weil sie zum Teil sehr chaotisch waren und damit den Unterricht störten. Der Ausflug nach Zürich war lustig, aber wir haben einige der Fribourger verloren, die sich nicht an die Gruppeneinteilung gehalten haben.

Le temps passe vite – au revoir les Fribourgois! (Bilder zvg.)

Wie findet ihr das Angebot der Sek. Hausen, dass es so etwas gibt? Ich finde es gut, dass wir damit unser Sprachwissen erweitern konn-

ten. Es ist auch super, einmal etwas anderes zu sehen, weil es doch ein grosser Unterschied war. Es ist eine tolle Möglichkeit, die französische Sprache im Alltag anzuwenden und es entstehen neue Kontakte. Ich habe zum Beispiel noch mit einer Person Kontakt, die ich in Fribourg kennengelernt habe.

Fribourger im 12. Schuljahr Was ist los, wenn in den Pausen auf den Gängen im Schulhaus plötzlich ein Mix von Deutsch und Französisch gesprochen wird? Es sind Schüler mit zwei Muttersprachen, die zusammen kommunizieren. Diese Situation hat man im letzten Schuljahr oft angetroffen. Die französische Sprache hat nicht nur in den Französisch-Lektionen Einzug gehalten, sondern auch im gewöhnlichen Schulalltag. Samuel, Axel, Nikola und Elisabeth ziehen Bilanz: Nikola: Am Anfang des Jahres war es sehr schwierig für mich, weil der Unterschied zwischen Fribourg und Hausen in der Schule gross war. Ich habe fast kein Wort Deutsch verstanden und mit den anderen Schülern zu sprechen, war unmöglich. Ich war oft sehr müde. Zum Glück hat mir meine Gastfamilie mit dem Deutsch sehr geholfen und mich unterstützt.

Elisabeth: Die ersten Wochen waren kompliziert, weil ich kein Deutsch sprach und der Unterricht intensiv war. Meine Familie fehlte mir und die Reise nach Hausen war lang und anstrengend. Es dauerte ein paar Wochen, bis ich mich an die Umstellung und an das Tempo gewöhnt hatte. Axel: Dieses Jahr hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viele Leute kennengelernt und viele schöne Momente mit meiner Gastmutter und den Leuten in der Schule erlebt. Ich war da, um Deutsch zu lernen und das hat geklappt. Ich habe zwar immer noch viele Probleme mit der Grammatik, aber dafür gehe ich auch nächstes Jahr ins bilinguale Gymnasium. Nikola: Die Lehrer und Lehrerinnen sind sympathisch, lustig und verständnisvoll. Die enge Lehrer-SchülerBeziehung war für mich eine neue Erfahrung. Ich habe mich das ganze Jahr auf die Goethe Prüfung B1 vorbereitet. Mein Deutsch ist viel besser, ich habe meine Prüfung bestanden. Elisabeth: In diesem Jahr hatten wir viele Aktivitäten. Meiner Meinung nach stärkt das die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern. Besonders in Erinnerung werden mir das Skilager, das Klassenlager und die Iglutage bleiben. Axel: Im Allgemeinen war es ein super Jahr, es war schon schwierig, aber ich werde Hausen vermissen. Die Schule ist gut, die Lehrer auch. Aber das wichtigste ist für mich, dass ich sehr gut Deutsch gelernt habe. Das werde ich für meine Zukunft nutzen. Nikola: Ich werde eine KV-Lehre in einem zweisprachigen Betrieb machen und kann die deutsche Sprache weiterhin anwenden. Elisabeth: Das Sprachjahr hat mir viel gebracht. Es macht mich ein we-

nig traurig, bald nach Hause zu gehen und Hausen hinter mir zu lassen.

Fribourger als Klassenassistenten Die Schüler der 1. Sek. konnten regelmässig die Hilfe der Fribourger als Klassenassistenten in Anspruch nehmen. Sie profitierten vor allem beim Einüben von Dialogen, beim Lesen von Texten, aber auch im schriftlichen Unterricht. Nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Französischlehrpersonen war dies eine echte Bereicherung im Unterricht. Luzia Vogel, Sek. Hausen anzeige www.eltop.ch

Ein spannendes Schuljahr geht zu Ende. Ein Jahr, in dem die französische Sprache omnipräsent war. Zum ersten Mal haben vier französischsprachige Schüler das 12. Schuljahr in der Sek. Hausen besucht. Ausserdem haben 15 Schüler aus der 2. Sekundarstufe am Spracheinzelaustausch mit der Partnerschule CO Jolimont, Fribourg, mitgemacht.

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Forum

Freitag, 12. Juli 2019

Rückenwind für ökologische Vorlagen im Kanton

Mitgliederversammlung der Grünen vom Montag, 1. Juli Bei den Kantonsratswahlen im März haben die Grünen im Bezirk Affoltern ihren Sitz zurückgewonnen. An der Mitgliederversammlung berichtete Thomas Schweizer über die ersten zwei Monate im Kantonsrat. Besonders im Fokus stand der Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach. An der Mitgliederversammlung konnte Präsident Stefan Gribi auf ein erfolgreiches Jahr der Grünen zurückblicken. Dieses war insbesondere durch die erfolgreichen Kantonsratswahlen geprägt. Die Grünen aus dem Bezirk Affoltern können nach vier Jahren wieder im Kantonsrat Einsitz nehmen und haben ihren Wähleranteil auf über zehn Prozent steigern können.

Weiterhin Nein zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach Thomas Schweizer berichtet über seine ersten Erfahrungen im Kantonsrat. Die neue Zusammensetzung des Kantonsrats ermöglicht es, dass ökologische Politik eine Mehrheit findet. Dies dokumentieren einige Abstimmungen der letzten Wochen. Als Verkehrsfachmann nimmt Thomas Schweizer in der Kommission für Planung und Bau Einsitz. Dort steht demnächst mit dem Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach ein Projekt aus dem Bezirk auf der Traktandenliste. Ein neuer Entscheid durch den Kantonsrat ist nötig, da sich bei der Projektierung zeigte, dass die budgetierten 65 Millionen Franken bei weitem nicht reichen. Der Regierungsrat beantragt daher beim Kantonsrat einen Nachtragskredit von 15 Millionen. Neu wird somit mit 80

Der neu konstituierte Vorstand der Grünen Bezirk Affoltern (v.l.): Stefan Gribi, Marina Gantert, Hans Läubli, Christa Reichwein und Thomas Schweizer. (Bild zvg.) Millionen gerechnet. In der Kommission werden die Hintergründe dieser Kostensteigerung durchleuchtet und es steht die Grundsatzfrage im Raum, ob diese neue Strasse noch in die Zeit passt. Das Verkehrswachstum lag unter den Prognosen, stammt nicht aus dem Aargau, sondern ist mehrheitlich hausgemacht. Die Strasse würde mit Sicherheit zu deutlichem Mehrverkehr führen. Die Mitgliederversammlung bekräftigte einstimmig die ablehnende Haltung aus dem Jahre 2012.

Zwei Frauen ergänzen Vorstand Nach 13 Jahren gab Gründungsmitglied Lilian Hurschler ihren Rücktritt

aus dem Vorstand der Grünen Bezirk Affoltern. Ihre Arbeit wurde vom Präsidenten verdankt. Mit ihrem aktiven Wirken in all den Jahren hat sie viel dazu beigetragen, dass die Grünen heute erfolgreich unterwegs sind. Hans Läubli stellt sich nochmals zur Verfügung. Er wird sich Ende Jahr aus dem Vorstand zurückziehen. Neu in den Vorstand gewählt wurden Marina Gantert (Hedingen) und Christa Reichwein (Affoltern). Wieder gewählt wurden Thomas Schweizer (Hedingen) und Stefan Gribi (Affoltern ) als Präsident. Grüne Bezirk Affoltern

Schlagworte statt Taten Meinungsdiktatur, Leserbrief vom 5. Juli. Die Klimaerwärmung ist sichtbar und spürbar. Das Wasser im Zürisee hatte bereits Anfang Juli 25 Grad und der Katzensee war mit 29 Grad sogar seichwarm. Am Vrenelisgärtli gibt es keinen Firnschnee mehr und letzten Sommer mussten wir im Amt für die Trinkwasserversorgung auf Seewasser zurückgreifen wie noch nie. Während die FDP wenigstens verbale Ansätze zeigt, beschränkt sich die Umweltpolitik der SVP auf Schlagworte und Angriffe auf Personen, die sich

für eine verantwortungsvolle Klimapolitik einsetzen. So leider auch der Leserbrief von Toni Bortoluzzi. Roger Köppel zieht durch das Amt und geizt nicht mit den Wortschöpfungen Klima-Diktatur und Klima-Hysterie. Davon sind wir jedoch weit weg. Wenn in den Räten über eine längst fällige Luftverkehrsabgabe diskutiert wird, oder im Kantonsrat grünliberale Vorstösse zu Kunststoffsammeln, Fotovoltaik auf öffentlichen Gebäuden oder eine Holzschnitzel-heizung im Schützenhaus Albisgüetli behandelt werden (die Liste liesse sich um 20 Umweltvorstösse verlängern), haben wir es nicht

mit Klima-Hysterie, sondern pragmatischen, sachlich präsentierten Anliegen zu tun. Sie sind nicht von linker Ideologie, sondern von weitsichtiger Umweltverantwortung geprägt und schaffen Arbeitsplätze. Leider finden diese auch bei der SVP durchs Band keine Zustimmung. Wenn einmal aus irgendeiner Ecke ein wirklich hysterischer Klimavorstoss daherkommen sollte, können wir das gerne hier diskutieren. Bis dann bleiben «KlimaDiktatur» und «Klima-Hysterie» hetzerisch verwendete Wahlpropaganda. Hans Wiesner, Bonstetten

Roger Köppel spricht in Wettswil Der Vorstand der SVP Wettswil freut sich sehr, dass Roger Köppel trotz Sommerferien nach Wettswil kommt. Nach seinem Entscheid, für den Ständeratssitz zu kandidieren, wird er seine Botschaften als einziger Kandidat in sämtlichen Zürcher Gemeinden ans Volk bringen. Auch an diesem Abend anzeige

wird er über die dringendsten Herausforderungen unseres Landes sprechen. Sein Thema «Stopp der Plünderung des Mittelstandes» garantiert einen amüsanten und informativen Abend. Der Anlass findet am Dienstag, 6. August, statt und wird durch die SVP Wettswil organisiert. Das Schulhaus

Ägerten wird ab 19 Uhr geöffnet. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Nach der Diskussion lädt die SVP Wettswil alle Gäste herzlich zum anschliessenden Apéro ein. Vorstand SVP Wettswil am Albis

Beitrag der Gemeinden zur Altersvorsorge Was soll das, werden Sie sich fragen, Altersvorsorge ist doch Bundes- und nicht Gemeindesache! Geht man aber den aktuellen Diskussionen um das AHV-Alter für Frauen und einer dazu erforderlichen «Abfederung» auf den Grund, so wird schnell klar, dass eine Ursache für die Schlechterstellung der Frauen in den hohen Kosten für die Kinderbetreuung liegt, die bewirken, dass viele Frauen nicht oder nur wenig Teilzeit arbeiten. Alleinerziehende Mütter können sich meist die Kitas nicht leisten und sind deshalb nur mit kleinen Pensen berufstätig, oft brauchen sie und ihre Kinder sogar Sozialhilfe. Würden die Gemeinden Kitas und Tagesschulen finanzieren, könnten Frauen aller Einkommensklassen vermehrt berufstätig sein und damit ihre Altersvorsorge durch höhere Beiträge verbessern. Längerfristig wären die erwähnten Abfederungsmassnahmen überflüssig, ein grösserer Teil der Bevölkerung könnte für das Alter selber sorgen, die Sozialhilfe würde entlastet, die Volkswirtschaft hätte ihre Arbeitskräfte mit weniger Zuwanderung und die höhere Steuerkraft der stärker berufstätigen Bevölkerung würde die zusätzlichen Kosten der Gemeinden für Kitas und

Tagesschulen kompensieren. Bekanntlich bin ich politisch ein Liberaler. Obiger Ansatz ist zutiefst liberal, es geht um Hilfe via kostenloser Kinderbetreuung zur Selbsthilfe im Sinne von stärkerer Integration der Frauen in die Volkswirtschaft. In der Schweiz finanziert der Staat die Bildung bis zur teuren Hochschulausbildung – dies ist richtig! Den unsäglichen Zweiklassenansatz, den es beispielsweise in den USA gibt, haben wir nur bei der Kinderbetreuung! Zweihundert Jahre nach Pestalozzi sollten wir einen mutigen Schritt bei der Finanzierung der Kinderbetreuung tun. Wir müssen nicht auf die «da oben» warten, die Gemeinden können hier und heute handeln, indem sie die Finanzierung der Kitas und Tagesschulen übernehmen. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zu einer höheren Steuerkraft, zur volkswirtschaftlichen Entwicklung und zur Altersvorsorge, in der seit zwanzig Jahren fast alles blockiert ist. Es ist die Stärke unseres Staatswesens, dass Bund, Kantone und Gemeinden ihre Rolle spielen und die dazu notwendigen Entscheidungen fällen können. Tun wir es! Dr. Bertram Thurnherr, Hedingen

5G kritisch hinterfragen Wer profitiert von 5G: Zum Beispiel die Telecomfirmen: neue Abos und neue Geräte können verkauft werden, denn die aktuellen Geräte funktionieren mit 5G auf voller Leistung nicht mehr, und darum möchten die Kunden ja 5G, wegen der hohen Leistung. Wer sind die Verlierer? Können wir wählen, ob wir 5G wollen oder nicht? Nein, es wird uns aufgezwungen, bzw. weisgemacht, das müsse man haben, das sei die Zukunft. Warum? Es gibt viele Wege in die Zukunft, die Frage ist, was wollen wir für eine Zukunft? Jetzt haben wir noch eine Wahl ... 5G wird nicht alleine laufen, es werden jahrelang parallel auch 2- bis 4G weiterlaufen, das heisst die Strahlung wird erhöht. Gesprochen wird immer nur von einzelnen Strahlungstypen, dabei laufen alle gleichzeitig! Also sind die «tausenden» von Studien überhaupt aussagekräftig oder eher realitätsfremd? Abgesehen von der Frage, wer die Studien bezahlt, gemacht und wie gemacht hat und zurück: Wer profitiert am meisten von 5G? Sie? Bezüglich Tests: Normalerweise wird eine neue Technologie/Medikamente/usw. zuerst im kleinen Rahmen getestet: Warum kann man das nicht

für 5G machen? Testgebiet? Statt gleich die ganze Schweiz zu benutzen? Riesen-Gratis-Testgebiet? Und wenn der Test in 10 bis 20 Jahren negativ ausgefallen ist? Ups sorry, oder wer macht die Kranken dann wieder gesund? Die KK Prämien haben dann endlich einen guten Grund zu steigen.Strahlenfreie Gebiete (Menschengemachte Strahlung): Wo ist das noch möglich? Ist das ein Menschenrecht, strahlenfrei und analog zu leben? Laut Schäppi, Swisscom: Zitat aus Tagesanzeiger, 16. Juni: Alle Kunden könnten mit den heutigen Abonnements 5G standardmässig nutzen – allerdings mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung. «Wenn wir in einer zweiten Phase wirklich sehr schnelle Verbindungen wollen, müssen wir entweder die Grenzwerte erhöhen oder viel mehr Antennen bauen.» Kurz gesagt: Wer ja zu 5G sagt, sagt auch automatisch ja zu viel mehr Antennen oder (viel) höheren Grenzwerten. Darum: Kritisch bleiben, über den Tellerrand schauen, und unsere Anliegen vertreten, sonst bestimmen andere alleine, wie unsere Zukunft auszusehen hat. Sarah Bonato, Hedingen

Mini Farb und dini Danke Livia Häberling für den offenen Brief ans Kampagnen-Team der SVP Kanton Zürich. In diesem mutigen Brief stellen Sie wichtige Fragen, die die Widersprüche der Kampagne

auf den Punkt bringen und hoffentlich viele Menschen zum Denken anregen. Rosmarie und Alberto Gianinazzi, Obfelden


Gewerbe/Dienstleistungen

Woodstock lebt

Spontanes Fest

Das legendäre Woodstock-Festival von 1969 erlebt am 17. August in Hausen ein Revival. > Seite 15

Am Schützenfest für Jugendliche hat Reto Fankhauser triumphiert. Zwillikon feierte. > Seite 16

Freitag, 12. Juli 2019

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Jubiläum des FCWB 40 Jahre FC Wettswil-Bonstetten: Vorstandsmitglied Oliver Hedinger blickt zurück. > Seite 17

Büro- und Produktionsfläche für Innovation «Sagiweid8910» in Affoltern: Der Gewerbebau geht in die Höhe

Robert Axt von der Leuthard Immobilien AG auf der Baustelle Sagiweid. (Bild tst.)

So soll das Büro- und Produktionsgebäude zwischen Obstgarten- und Chalchofenstrasse in Affoltern aussehen. (Visualisierung zvg.)

Büro- und Produktionsfläche für die Technologiebranche – das will die Leuthard Immobilien AG mit ihrem neuen Bauprojekt «Sagiweid8910» in Affoltern bieten. Der Bezug ist für Mai 2020 vorgesehen.

SHS Haustechnik AG und mit der auf Hubarbeitsbühnen spezialisierten Up AG.

................................................... von thomas stöckli Unternehmen aus der Feinmechanikund Hightech-Branche aus dem Science-, Dental- oder Medizinalbereich – so stellt sich die Leuthard die Mieterschaft in ihrem künftigen Büro- und

Produktionsgebäude zwischen Obstgarten- und Chalchofenstrasse in Affoltern vor. Im April hat hier der Aushub gestartet. Mittlerweile sind die Bodenplatten betoniert und der Bau geht in die Höhe. Per 1. Mai 2020 sollen die fast 4000 m2 vermietbare Fläche bezugsbereit sein. «13 Monate Bauzeit, das ist sportlich», ist sich Robert Axt, Leiter Projektentwicklung bei der Leuthard Immobilien AG, bewusst. Allerdings seien die Bedingungen einzigartig, sowohl was den Baugrund als auch was die Nachbarschaft anbelange. So lobt Axt den professionellen und lösungsorientierten Umgang mit der

Vier vertikale Einheiten möglich Der neue Gewerbebau «Sagiweid» ist geprägt von vielen Glasflächen. Aussen dunkel, innen hell, so das Konzept. Mit seinen Raumhöhen – 4,7 m im Erdgeschoss, 4 m im 1. OG – und den hohen Boden-Nutzlasten ist das Gebäude auf produzierendes Gewerbe ausgelegt. Ergänzend dazu ein Bürogeschoss im zweiten Stock. Das Gebäude lässt sich als Einheit mieten, mit seinen zwei separaten

Eingängen allerdings auch in vier vertikale Einheiten (je über drei Stockwerke) unterteilen und bei Bedarf auch horizontal. Dabei legt die Leuthard Immobilien AG als Vermieterin grossen Wert auf einen passenden Mieter-Mix. Auch in eigenem Interesse, schliesslich wünscht sie sich möglichst langfristige Mietverhältnisse. Als erstes Gewerbeobjekt von Leuthard wurde das Gebäude von Anfang an mittels BIM geplant. Building Information Modeling (kurz: BIM) steht für ein dreidimensionales digitales Modell, in dem alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst sind. «Das erlaubt

Gut essen im Dorfrestaurant ennet der Reuss Das Restaurant Huwyler in Merenschwand gilt auch im Säuliamt als Geheimtipp Im bestbekannten Speise- und Dorfrestaurant «Huwyler» in Merenschwand fand ein Führungswechsel statt. Neu betreuen Martin Lang und seine Partnerin Michèle Helfenstein die Gäste. Bereits der Vater von Martin Lang, Ignaz Lang, genoss während vielen Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Koch und Wirt. Er führte mehrere Jahre die «Post» in Ottenbach sowie den «Aristauerhof» in Aristau und war bestens bekannt als exzellenter Koch und freundlicher Gastgeber. Sein Sohn Martin, ebenfalls Koch aus Leidenschaft, verwöhnte seit Juni 2016 zusammen mit seiner Mutter Trudi Lang die Gäste im Restaurant Huwyler in Merenschwand.

Das Flair eines gemütlichen Dorfrestaurants Martin Lang und seine Partnerin Michèle Helfenstein, die gelernte Fachfrau Hauswirtschaft, haben nun nach einiger Zeit den Schritt zur selbstständigen Führung des Betriebes gewagt und Martin durfte seine Mutter in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Das Wirtepaar möchte den ausgezeichneten Ruf des Restaurants Huwy-

ler beibehalten und wenn immer möglich ausbauen. Zusammen mit dem Team haben sie sich ambitionierte Ziele gesetzt. Insbesondere wollen sie auch das Flair eines Dorfrestaurants mit einem Stammtisch aufrechterhalten. Ebenso beabsichtigen sie, ihre Gäste mit der gleichen Wärme und Gastfreundschaft, wie Trudi Lang dies vorgelebt hat, zu bewirten. Ihre Devise, dass sich im Restaurant Huwyler jede Person, ob Klein oder Gross, als willkommener Gast fühlen darf, gilt als oberstes Gebot. Die vielseitige und immer wieder einmal wechselnde Menükarte mit gutbürgerlichen Gerichten, aber auch angereichert mit Fisch, Crevetten, asiatischen und mediterranen Speisen, wird von den Gästen sehr geschätzt. Natürlich darf hier auch ausdrücklich erwähnt werden, dass das Restaurant Huwyler seine Gäste in heimeligen und freundlichen Räumen bewirtet. In den warmen Jahreszeiten ist auch die grosse sonnenge-schützte Gartenwirtschaft bei den Gästen überaus beliebt. (mm) Rest. Huwyler, Bremgartenstrasse 5, Merenschwand, Telefon 056 664 90 16, Weitere Informationen auf www.huwyler-merenschwand.ch

Perfekte und beliebte Gastgeber im Restaurant Huwyler: Michèle Helfenstein und Martin Lang. (Bild Martin Mullis)

uns, relativ schnell allfällige Planungskonflikte zu erkennen», so Robert Axt. «Selbst die Pendenzenliste kann online im Modell geführt werden.» Die Daten werden dann auch den Mietern zur Verfügung gestellt, für deren individuellen Ausbau. Erschlossen wird das Areal – und damit auch die Grundstücke der Up AG und der SHS – durch eine Einbahnstrasse, die im Uhrzeigersinn ums Haus herum führt. In einer Tiefgarage finden 35 Autos Platz, weitere Parkplätz sind draussen geplant, so Robert Axt. Weitere Infos unter www.sagiweid8910.ch.

Schweizer Strauchbeeren sind reif Schweizer Obstbauern haben mit der Ernte von Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren begonnen. Aufgrund der Witterung ist der Erntebeginn später. Die geschätzten Mengen entsprechen dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Von Mitte Juli bis Mitte August sind Schweizer Strauchbeeren verfügbar. Zurzeit werden in der gesamten Schweiz marktrelevante Mengen an Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren gepflückt. Schweizer mögen Beeren und die Nachfrage steigt seit Jahren kontinuierlich an, wie Zahlen aufzeigen. Die aktuellen Wetterbedingungen sind ideal für Beeren und deren Qualität. Sie schmecken so richtig süss und fruchtig, denn es gilt: Je mehr Sonne, desto süsser ist die Frucht. Schweizer Beeren werden nach strengen ökologischen Richtlinien produziert und weil sie nur kurze Transportwege zurücklegen, profitiert die Umwelt. Strauchbeeren enthalten wertvolle Mineralstoffe, Fruchtsäure und sekundäre Pflanzenstoffe und sind reich an Vitaminen, Kalzium und Folsäure. Sie schmecken hervorragend frisch mit Rahm, in fruchtigen Desserts, Kuchen und lassen sich zu Konfitüren, Kompott und Likören verarbeiten. Sie sind kalorienarm, erfrischend und stehen jetzt in den Läden zum Verkauf bereit. (pd.)


Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 14. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Dienstag, 16. Juli 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Johanna Werder www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 13. Juli 11.00 Taufe von Aiden Stern und Cataleya Piller Pfarrerin Bettina Stephan Sonntag, 14. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Orgel: Angela Bozzola Im Anschluss an den Gottesdienst Chilekaffee in der Chilestube

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 12. Juli 19.30 NEU: Offenes Taizé–Singen in der Klosterkirche Sonntag, 14. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Kurt Liengme 21.00 Nachtgebet in der Klosterkirche Mittwoch, 18. Juli 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien Donnerstag,18. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 12. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 14. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst a.A. Pfrn. B. Stephan 9.30 Fahrdienst vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 14. Juli 10.00 Gottesdienst auf dem Puureheimet Brotchorb, hintere Buchenegg Regionaler Familien-Gottesdienst zum Ferienanfang mit Pfr. Matthias Ruff Pfr. Otto Kuttler und Fiire mit de Chliine Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 14. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Kurt Liengme Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 14. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst auf Anfrage bei J. Grossmann, Tel. 044 760 08 76

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 14. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Kurt Liengme

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 14. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Taufen von Liyan Baumann und Miro von Siebenthal

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 14. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 14. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 14. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen, Pfr. Kurt Liengme

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 14. Juli 10.00 Familien-Gottesdienst zum Ferienbeginn, Puureheimet Brotchorb, Buchenegg Pfr. Matthias Ruff und Pfr. Otto Kuttler Judith Fries und Nadja Wunderli mit Fiire mit de Chline Musik: Maja Fluri (Gesang) Patrik Elsaid (Keyboard) anschliessend Apéro Bitte benützen Sie nach Möglichkeit den grossen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg / Shuttledienst ab 9.30 Uhr

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 13. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner Sonntag, 14. Juli 9.00 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner Anschliessend Chilekafi 19.00 Santa Messa Freitag, 19. Juli 9.15 Kein Gottesdienst

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 13. Juli 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 14. Juli 10.00 Heilige Messe mit Reise-Segen Dienstag, 16. Juli 19.30 Heilige Messe Anschliessend Gebetsgruppe

Sonntag, 14. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in der Kirche Aeugst mit Pfrn. Bettina Stephan

Kath. Kirche Hausen a. A.

www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 13. Juli 17.00 Wortgottesfeier

Sonntag, 14. Juli 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon M. Kühle-Lemanski Dreissigster von Klara Voser Orgel: A. Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag,14. Juli 10.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 14. Juli 10.00 Gottesdienst im Grüene Güetli, Rossau Montag, 15. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 14. Juli 10.00 Allianz-Gottesdienst im Grünen Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 14. Juli 10.00 Allianz-Gottesdienst im Güetli Rossau in Mettmenstetten Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 14. Juli 10.00 Allianz-Feldgottesdienst im Güetli, Rossau Separates Programm für Kinder bis 11 Jahre Keine Veranstaltung in der ETG Mittwoch, 17. Juli 20.00 Frauenabend Prediger 7 www.etg-mettmenstetten.ch

Wiesenstrasse 10

Sonntag, 14. Juli 10.00 Gottesdienst im Grünen im Güetli, Rossau Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen agenda

Freitag, 12. Juli Hausen am Albis

20.00: Zirkus FahrAway: "Drüli". Gemeindeparkplatz Chratz.

Kappel am Albis

19.30: NEU: offenes Taizé Singen in der Klosterkirche. Klosterkirche Kappel.

Samstag, 13. Juli Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz.

Hausen am Albis

15.00: Cirque Intense. Ab 15 Uhr Kinderzirkus, Jugendgruppe Cirque Intense: "In and Out", 17.00 Uhr. Gemeindeparkplatz Chratz. 20.00: Zirkus FahrAway: "Drüli". Gemeindeparkplatz Chratz.

Freitag, 12. Juli 2019

Sommernachtsparty mit Round of Sound – Openair für alle

Samstag, 13. Juli, ab 17.30 Uhr im Schulhaus Ägerten Wettswil Am 13. Juli lädt Kultur8907.ch zum zweiten Mal zur Sommernachtsparty ein. Der Anlass bietet beste Unterhaltung für alle Gäste von Jung bis Alt. Auf dem Programm stehen die Vollblut-Musiker von «Round of Sound», welche sich in Wettswil bereits bei anderen Auftritten einen Namen gemacht haben. Ab 17.30 Uhr sorgen sie für Stimmung und werden die Besucherinnen und Besucher wie gewohnt begeistern. Für den Anlass werden – anders als üblich – keine Tickets verkauft. Stattdessen wird am Abend eine Kollekte für die Band gesammelt. So können alle Gäste einen unbeschwerten Abend auf dem Vorplatz des Schulhauses Ägerten geniessen – bei schönem Wetter in gemütlicher Freiluftatmosphäre. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden um Verständnis gebeten, ab 22 Uhr wird auf die Nachtruhe besonders Rücksicht genommen. Natürlich ist auch für die Kulina-

Wettswil

14.00-16.00: Jassturnier für jede Frau, jeden Mann mit Jahresklassement. Mehr Infos bei Karin und Richi Nydegger: Telefon 079 221 22 71. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38. 17.30: Sommernachtsparty, Grillparty mit Salaten und VegiVariationen. Konzert of Sound bis zirka 22 Uhr. Specials: Openair Bar mit Sound bis 2 Uhr. Kein konventioneller Ticketverkauf; Beitrag für die Band am Abend selber. Anmeldung erwünscht an E-Mail: remo@kultur8907.ch (Anzahl Plätze, Name, MobileNummer). Schulhaus Ägerten. Dettenwilstrasse 1.

Sonntag, 14. Juli Affoltern am Albis

12.00-16.00: TavolataSonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, Telefon 044 761 09 88. Gemeinsam essen, sich unterhalten, neue Kontakte knüpfen. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

rik gesorgt: Die Gäste sind herzlich eingeladen, sich am Grill-Buffet (mit Salaten) der Steiner Metzgerei gegen Entgelt zu bedienen. Selbstverständlich kommen auch die Vegetarier nicht zu kurz und können vom tollen Angebot profitieren. Mundende Weine von Fine Wines und Gil Vins runden das Angebot ab. Natürlich darf auch

Dienstag, 16. Juli Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Soul, Funk and Groove. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3. 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tava61. Let the music play... Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3. anzeige

gegen eine halbe Million Hippies, präsentierte die Rockgrössen der damaligen Zeit, wie Janis Joplin oder Jimi Hendrix, und endete am frühen Morgen des 18. August. Es ist eines von den grössten und friedlichsten Ereignissen des 20. JahrDas Organisationskomitee, von links: Jonas Plüss, Eliane hunderts, wenn Heinzer und Martin Gaisser. Es fehlen: Marion Huber und nicht gar der ganKarl Burkard vom «Karlihof». (Bild Andreas Alff) zen MenschheitsDas Woodstock-Festival von 1969 war geschichte. Das OK «Woodstock Nation der Höhepunkt der «Love & Peace»-Be- Hausen» lässt am Samstag, 17. August, wegung. Die Veranstaltung startete in Zusammenarbeit mit dem «Karliam 15. August, entwickelte sich zur hof» dieses Festival der Superlative Mega-Wahnsinns-Party, versammelte wieder aufleben. Folgende sieben

Affoltern am Albis

18.30-19.50: Öffentliche Führung: Facts and Figures des Sammlungszentrums mit einem Streifzug durchs Haus. Anmeldung erforderlich bis um 12 Uhr am Tag der Führung. E-Mail: fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch, Telefon 044 762 13 13, Sammlungszentrum, Lindenmoosstrasse 1.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Ruote Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 12. September.

«Round of Sound» werden für die musikalische Unterhaltung sorgen. (Bild zvg.) dieses Mal die Kultur-Bar mit dem beliebten Bar-Team um Sandy und Andy nicht fehlen. Remo Buob, Kultur8907.ch Sommernachtsparty, Samstag, 13. Juli, 17.30 Uhr Mehrzwecksaal Schulhaus Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. Anmeldungen (remo@kultur8907.ch) erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Weitere Infos auf www.kultur8907.ch.

50 Jahre Woodstock: Hausen feiert am Samstag, 17. August

15.00-18.00: Jugendarbeit Affoltern: Freestyle Monat - Spielmobil und Gratis-Snackbar @Skateanlage Schulhausplatz. Mehr Infos: ja-aaa.ch. Schulhaus Butzen.

Aeugst am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zircus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Ein Festival lebt neu auf

Mittwoch, 17. Juli

Ausstellungen

Aeugstertal

Mettmenstetten

15.00: Freestyle-Night. Aerials, Freeski, BMX. Freier Eintritt bis 18 Uhr! Party bis morgens um 4 Uhr. Jumpin Swiss Freestyle Waterjumpin. Rossauerstrasse.

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Hausen am Albis

06.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen). Mittlere Tageswanderung: Unterkulm-Homberg-Seeberg-Reinach Nord-Beinwil am See. Gesamtstrecke zirka 13.5 km, Marschzeit 4 Std. Picknick. Auskunft/Anmeldung bis Sonntag anzeige

Bands werden auf dem prädestinierten Gelände vom «Karlihof» für ein veritables Woodstock-Feeling sorgen: Wooden Ships (Crosby, Stills, Nash & Young Tribute), In The Neighbourhood (Singer-Songwriter), Lieberherr (Progressive Rock), WuaWua (Experimental Jam Rock), The Lost Keys & Friends (Woodstock Hits), Zebrano (Santana Tribute), Strange Shape (Jamband) sowie DJ Johnny B. Pluess. Gespannt darf man vor allem auch auf den Hauptact «Zebrano» sein. Die Band spielt Santana-Songs aus dem Woodstock-Set von 1969. Das OK freut sich auf zahlreiche Gäste an diesem Original-JubiläumsWochenende. (pd.) Samstag, 17. August, Karlihof, Im Graben 1, Hausen. Beginn: 15.30 Uhr, Bands ab 16 Uhr, Freie Kollekte am Eingang. Das «Karlihof»-Team bewirtet mit Speis und Trank.

abend, 14. Juli: Peter Kuhn, 044 764 18 22, E-Mail kuhnheisch@bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Ferien.

Donnerstag, 18. Juli Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Alle Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Bonstetten

07.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Notkersegg-WaldeggLustmühle. Wanderzeit zirka 4 Uhr. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

07.40: OTTENBACH60+: Wanderung Niederbauen, Dauer 3 Stunden, Postauto 213 nach Affoltern, Billette werden besorgt, Mittagessen aus dem Rucksack. Anmeldung und Auskunft bis 17. Juli um 12 Uhr bei Hans Reifler, Tel. 044 761 91 36. Postautohaltestelle (Zentrum).

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda jeweils bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch.


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Vermischtes

Freitag, 12. Juli 2019

Gute Gerstenernte Hochbetrieb in der Getreidesammelstelle Mettmenstetten Diese Woche herrschte in der Getreidesammelstelle der Landi Albis in Mettmenstetten Hochbetrieb. Die Gerste ist nun mehrheitlich geerntet, die Erträge sind gut. Das goldgelbe Stroh dient als Einstreue.

Letztes Jahr begann die Gerstenernte bereite Mitte Juni, das war extrem früh. Dieses Jahr wurden die ersten Felder im Verlauf der letzten Woche gedroschen, die meisten dann in den vergangenen Tagen. Das liege von der Jahreszeit her im normalen Zeitraum, erklärte Xaver Amgwerd, Leiter der

Getreidesammelstelle der Landi Albis in Mettmenstetten. Bis am Wochenende werde die Gerstenernte abgeschlossen sein. «In Mettmenstetten nehmen wir zwischen 600 und 700 Tonnen Gerste an.» Die Erträge fallen in dieser Saison gut bis sehr gut aus. Sie betragen beim Extenso-Anbau zwischen sechseinhalb bis siebeneinhalb Tonnen pro Hektare, beim Intensiv-Anbau bis über neun Tonnen. Die Qualität ist durchschnittlich. Gerste wird in dieser Region als Futtergetreide verwendet. Als weiteres Produkt fällt das goldgelbe Stroh an. Es wird meistens in runde oder quaderförmige Ballen gepresst und dient im Stall vor allem als Einstreue.

Weizen und Raps folgen als nächstes

Die Gerstenfelder wurden gedroschen. Das goldgelbe Stroh dient vor allem als Einstreue. (Bild Marianne Voss)

Das nächste Getreide, das geerntet wird, ist der Weizen. In ein bis zwei Wochen wird er reif sein. Und schliesslich folgt noch der Raps, aus dem das hochwertige Rapsöl gepresst wird. (mvo)

Firmung im Oberamt

am Sonntag, 7. Juli, die Firmung empfangen. An der Schwelle zur Volljährigkeit haben sie an diesem Tag

Stabsübergabe in der Vitalis Drogerie Anfang Juli verliess Andrea Temperli-Seiler die Vitalis Drogerie in Mettmenstetten als Geschäftsführerin und stellt sich einer neuen Herausforderung. Sie übergab die Drogerie in die Hände von Muriel Maag.

22 Jugendliche aus dem Oberamt haben am 7. Juli die Firmung empfangen. (Bild zvg.) 22 Jugendliche aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil aus der Pfarrei Sankt Mauritius haben

Links Muriel Maag, rechts Andrea Temperli-Seiler. (Bild zvg.)

den Übergang ins religiöse Erwachsensein gefeiert. Michal Niezborala, Pastoralassistent

Nach sieben erfolgreichen Jahren in der Vitalis Drogerie stand bei Andrea Temperli-Seiler eine Veränderung an. Sie verliess deshalb die Drogerie. Nach einem halben Jahr Mutterschaftsurlaub wird sie voraussichtlich tageweise wieder in der ganzen Vitalis-Gruppe als Springerin anzutreffen sein. Die vergangenen Jahre waren abwechslungsreich, interessant und herausfordernd. Die grösste Herausforderung stand gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit mit dem Umzug von der gegenüberliegenden Strassenseite in das Volg-Gebäude an. Auch in den folgenden Jahren gab es immer wieder spannende Aufgaben, welche voller Motivation und Tatendrang gemeistert wurden. So kann Andrea Temperli-Seiler eine wunderbare Drogerie mit einem aufgestellten, fröhlichen Team

und toller Kundschaft an die neue Geschäftsführerin Muriel Maag übergeben. Bereits seit letztem September durfte Muriel Maag viele der treuen Kundinnen und Kunden in der Vitalis Drogerie Mettmenstetten kennenlernen. Sie freut sich nun sehr, die Drogerie als Geschäftsführerin zu leiten. Muriel Maag ist im Säuliamt aufgewachsen, hat bereits die Lehre zur Drogistin im Familienbetrieb Vitalis in der Apotheke Drogerie Parfumerie in Affoltern absolviert und danach zwei weitere Jahre Erfahrung in diesem vielseitigen und verantwortungsvollen Beruf gesammelt. Letzten Sommer erlangte sie in einem zweijährigen Vollzeitstudium an der höheren Fachschule in Neuchâtel das Diplom zur Drogistin HF. Ihr Wohnsitz ist seit kurzem in Zürich Wollishofen und sie verbringt ihre Freizeit gerne mit Reisen, mit Freunden und in der freien Natur. Mit ihrem aktuellen Fachwissen, viel Energie und Elan hat sie intern bereits einiges bewegen können und freut sich nun auf den erweiterten Aufgabenbereich. (pd.)

Zwillikon feiert seinen Jungschützenkönig Reto Fankhauser triumphiert am Schützenfest für Jugendliche In Frauenfeld hat der Schweizer Nachwuchs am Eidgenössischen Schützenfest für Jugendliche (Esfj) seine Königinnen und Könige erkoren. Am erfolgreichsten war dabei die Zürcher Vertretung. In Frauenfeld fielen am vergangenen Sonntag, am letzten Tag des ESFJ2019, die Entscheidungen in den Ausstichen von insgesamt 18 Kategorien (zwölf Gewehr- und sechs Pistole-Kat.). Die Zürcher stellten dabei vier Mal die Gewinnerin oder den Gewinner. Über 300 m mit dem Standardgewehr setzte sich in der Kategorie U17 Reto Fankhauser durch. Mit dem Gewehr 50 m triumphierte Jonas Keller in der Kategorie U15 und Lina Kunz bei den Jüngsten U13. Mit dem Gewehr 10 m schliesslich holte bei den U21 Lisa Suremann den Titel für die Zürcher. In der Kategorie G300 Sport (Standardgewehr U17) feierten die Zürcher Schiesssportler sogar einen Dreifacherfolg, indem sie den ganzen Medail-

Von links: Werner Steiner, Schützenmeister; Heinz Meili, Präsident BSVA; Mirjam Hinterberger, Armbrustschützen-Königin 2019; Reto Fankhauser, JungschützenKönig 2019 U17; Marcel Steiner, Knabenschiessen-König 1994. (Bild zvg.) lensatz gewannen. Die Proklamation der Schützenkönige und die Abgabe der Auszeichnungen und Spezialgaben fand im Festzentrum Frauenfeld Galgenholz statt.

Sämtliche Finals wurden in Anlehnung an die ISSF-Regeln durchgeführt, welche sehr anspruchsvoll sind. Der Wettkampf wird kommandiert und bei der Kategorie Gewehr 300 m ist

die Scheibe A100 in 100 Ringe unterteilt (das Maximum pro Schuss ist 100 Punkte). Geschossen werden zwei Wettkampfserien in 150 Sekunden / 5 Wettkampfschüsse. Danach folgen Einzelschüsse in je 30 Sekunden / max. 14 Wettkampfschüsse. Nach jeweils zwei Einzelschüssen scheidet immer derjenige mit dem aktuell tiefsten Gesamtresultat aus. Der erste Ausscheidende wird Achter, der nächste wird Siebter usw., bis die Siegerin oder Sieger feststeht. Nach jeder Serie und jedem Einzelschuss werden die aktuellen Resultate kommentiert, was den Druck auf die Schützen erhöht. Reto Fankhauser startete gut in die erste Serie, musste aber beim vierten Schuss den schlechtesten Schuss des gesamten Finals, 65 Punkte, schreiben lassen. Trotzdem war er nach der ersten Serie knapp an der Spitze. Die zweite Serie war ein Traum: Mit 95, 99, 96, 93, 92 Punkten waren alle Schüsse im Zentrum eines Bierdeckels (auf 300 m Distanz). Damit festigte er die Spitze der Rangliste mit grossem Vorsprung. Bei den Einzelschüssen vergrösserte Reto den Vor-

sprung kontinuierlich und gewann den Wettkampf mit riesigem Vorsprung.

Spontanes Fest Am Abend, bei der Heimkehr nach Zwillikon, wurde der 16-jährige Jungschützenkönig Reto Fankhauser von den Zwilliker Schützen, welche spontan ein Fest beim Schützenhaus organisierten, herzlich begrüsst. Mit viel Applaus und Gratulationen wurde der frisch gebackene Jungschützenkönig gefeiert. Der Präsident des Bezirksschützenvereins, Heinz Meili, war ebenfalls anwesend und würdigte die hervorragende Leistung von Reto. Von den total 24 Schüssen waren 14 Zehner und 7 Neuner. Reto durfte auch die Gratulationen von der Zwilliker Armbrustschützen-Königin 2019, Mirjam Hinterberger und dem Zwilliker Knabenschiessen-König 1994, Marcel Steiner entgegennehmen. Reto hatte grosse Freude am tollen Empfang und dankte allen für die vielen Gratulationen und den Helfern für das Organisieren des Festes. (pd.)


Sport

Freitag, 12. Juli 2019

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«Der WM-Wimpel von Andy Egli hängt noch immer bei mir zuhause» Seit vier Jahrzehnten besteht der Fussballclub Wettswil-Bonstetten Der FCWB feiert heuer sein 40-Jahr-Jubiläum. Offizielles Fest, sowie Einweihung des neuen Kunstrasens, sind am Wochenende des 7./8. Septembers. Praktisch seit der Gründung dabei ist Vorstandsmitglied Oliver Hedinger.

Wie viele verschiedene WB-Präsidenten und -Vorstandskollegen haben Sie erlebt? Präsidenten ist einfach. Ich startete, als Remo Illi amtete, erlebte die ganze «Präsi»-Zeit von Adi Gallmann und geniesse jetzt die Zusammenarbeit mit Markus Fischer. Bei den Vorstandskollegen wirds etwas schwieriger, da müsste ich genauer über die Bücher. Für die lange Dauer und Vereinsgrösse sind es aber aus meiner Sicht nicht so viele. Aktuell als einziger noch länger im Vorstand als ich, ist übrigens Stephan Zollinger, unser Sportchef und Vizepräsident.

«Anzeiger»: Der FC Wettswil-Bonstetten feiert sein 40-Jahr-Jubiläum – Sie sind ein Urgestein des Vereins. Oliver Hedinger: Urgestein? Das tönt uralt … (er lacht). Mein Debüt im FCWB gab ich 1980 bei den E-Junioren. Dann wollte man mich zu früh ins D raufnehmen, worauf ich nochmals zwei Jahre pausierte. Seit 1984 bin ich ununterbrochen Mitglied. Als ich dem C-Alter entwuchs, hatte WB weder B-, noch A-Junioren und auch keine 2. Mannschaft. Ich ging mit meinem damaligen Trainer Reto Meili leihweise zu Turicum und durfte dort mit den A-Junioren sogar mal bei der 1. Mannschaft (mit Stephan Zollinger und «Turbo»-Ruedi Elsener) mittrainieren. Nach dem einen Zürich-Jahr führte WB dann wieder B-Junioren und ich kehrte umgehend zu meinem Heimklub zurück. Seit wann sind Sie im Vorstand, welches Ressort? Seit Sommer 2000 gehöre ich dem Vorstand an. Damals wollte man nebst Stephan Zollinger einen zweiten Vertreter aus der 1. Mannschaft im Vorstand haben. Ich schrieb davor bereits Matchberichte und teils Spiel-Vorschauen. So wurde ich für PR/Medien zuständig. Unterdessen beinhaltet dies die ganze Planung zu WB-Vorschauseiten im «Anzeiger», Matchprogrammen, Spielberichten, Newslettern, Website, Flyers usw. Ganz neu ist nun das FCWB-Magazin «Rot Schwarz» dazugekommen. Da ich selbst leider nur noch selten an den Spielen bin, funktioniert alles nur so gut, weil ich eine tolle Crew von «Schreiberlingen» habe. .................................................................

«Die Rivalität zum FC Affoltern war gross, ich selbst habe eine miese Bilanz gegen ihn.» ................................................................. Wie lange waren Sie selber auf dem grünen Rasen aktiv? Ich machte die ganze Juniorenabteilung durch und spielte dann vier bis fünf Jahre im «Zwei». Wir erreichten im Sommer 1996 erstmals den Aufstieg in die 4. Liga. Darauf stiess ich mit 23 Jahren in die 1. Mannschaft und bestritt dort zehn Spielzei-

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«Ich wünsche mir, dass der Enthusiasmus bei WB noch lange währt.» ................................................................. Hat Ihnen in den vielen Jahren jemand ganz besonders imponiert? Da könnte ich aktuell ganz viele Leute aus dem Vorstand und viele Funktionäre nennen, das dauert aber zu lange. Ich greife auch hier wieder auf die Juniorenzeit zurück. Damals war Köbi Schweizer phasenweise mein Trainer und auch lange für die Juniorenabteilung verantwortlich. Er hat mit ausserordentlicher Freude und grossem Enthusiasmus alle zum Fussball animiert, war immer positiv gestimmt und hat mir sportlich und menschlich viel mit auf den Weg gegeben.

WB-Urgestein Oliver Hedinger auf der Baustelle im Wettswiler Moos, wo der neue Hauptplatz noch diesen Monat fertiggestellt sein dürfte. (Bild Kaspar Köchli) ten. Wir wechselten munter von der 2. in die 3., wieder in die 2., wieder in die 3. Liga. Zum Abschluss meiner Aktivzeit durfte ich nochmals einen Aufstieg bejubeln: 2006 gings zurück in die 2. Liga und seither bekanntlich ja nur noch aufwärts. Ich spielte dann noch bei den Senioren, verletzte mich allerdings gravierend am Meniskus und musste Jahre später ganz aufhören. Nach seiner Gründung wurde WB vom grossen Bruder FC Affoltern lange belächelt. Ehe dieser nun im Schatten von euch steht. Wie haben Sie die damalige Rivalität erlebt? Die Rivalität war früher – zumindest gefühlt – recht gross. Die Spiele gegen «Affzgi» waren immer echte Derbys. Dabei habe ich mehrheitlich schlechte Erinnerungen, meine persönliche Bilanz gegen den FCA dürfte deutlich negativ sein. Umso mehr Freude hatte ich, als das Blatt sich wendete und wir zur Nummer 1 im Amt wurden. Heute fände ich es aber spannender, wenn der FC Affoltern wieder erstarken würde und es attrak-

tive Derbys, zumindest auf regionalem Level in der 2. Liga, gäbe. Die witzigste Episode in all den Jahren? Uii, da gibt es viele … Eine bleibende Erinnerung habe ich an einen «Chlausnamittag» 1985. Ein Highlight für uns Junioren! Stets wurde Schweizer Fussballprominenz eingeladen und nun war Andy Egli zu Gast. Er hatte damals nach zwei Jahren Borussia Dortmund gerade wieder zurück zu den Grasshoppers gewechselt, immer unter Trainer Timo Konietzka. Er brachte einen grossen WM-Wimpel mit, darauf alle Originalunterschriften der damaligen Schweizer Nati-Spielern. Und er vergab den Wimpel dem Kind, das die spannendste oder lustigste Frage stellte. Ich nahm all meinen Mut eines 12-Jährigen zusammen, streckte auf und sagte, er habe ja bei GC unter Konietzka gespielt, sei ihm dann zur Borussia gefolgt und nun auch mit dem Trainer wieder zurück zu GC gekommen. Ob er denn auch zum FCWB käme, wenn Konietzka engagiert würde. An seine Antwort

kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr genau erinnern; ich glaube, er hat dies bejaht – auf jeden Fall hängt der Wimpel mit all den Unterschriften noch immer bei mir zu Hause. Gab es ein speziell peinliches Erlebnis? Tja, das war sportlich wohl meine erste Saison in der 1. Mannschaft. Nach einem grossen Umbruch im Team stiegen wir aus der 2. Liga ab – mit nur vier Punkten, resultierend ..........................................................

«Mit nur vier Punkten auf dem Konto abzusteigen, war peinlich.» .......................................................... aus vier Unentschieden, ohne einen einzigen Sieg. Diese Schmach machten wir aber gleich in der Saison darauf wieder wett, als wir bereits vier Runden vor Schluss als Aufsteiger feststanden und gegen den damaligen Zweiten, den FC Altstetten, gleich mit 7:1 triumphierten. anzeige

Neue Rekordzahl an Junioren

Jahresbericht HSV Säuliamt Handball Es war eine spannende Saison und der Handball Sport Verein Säuliamt befindet sich seit einiger Zeit im Aufwind. Mit 115 Junioren und Juniorinnen ist eine neue Rekordzahl in der Juniorenabteilung erreicht. Alle Juniorenmannschaften haben die Saison unter den ersten drei Plätzen abgeschlossen. Highlight der Saison war das Cup-Finalspiel der U17 Junioren, die den stolzen 2. Platz erreichten. Besonders stolz ist der HSV darauf, dass auf die Saison 2019/2020 zwei komplette Mädchenmannschaften, die FU16 und FU13, gestellt werden können. In weiterer Zukunft soll wieder ein aktiver Frauenbereich auf-

gebaut werden. Diese Durchmischung ist wichtig und gut für das Vereinsleben, sowie für die Juniorinnen- und Junioren-Ausbildung. Nicht nur im Juniorenbereich, sondern auch im Corporate Design, hat sich in der letzten Saison viel verändert. Mit der neuen Website www.hsv-s.ch hat der Verein einen neuen modernen Look erhalten. Passend zum neuen Look gibt es auf die Saison 19/20 für alle Mannschaften angepasste Trikots für einen einheitlichen Auftritt gegen aussen. Die Umstellung auf die neue Website war ein wichtiger Modernisierungsschritt für den HSV-Säuliamt. Über die Datenbank im Hintergrund

wurden alle administrativen Prozesse vereinfacht, die digitale Rechnungsstellung und somit eine bessere Kontrolle ermöglicht. Ausserdem ist die Buchhaltung nun digital eingebunden und erleichtert dem Vorstand die Führung der Finanzen. Insgesamt gilt die Saison 2018/2019 für den Verein als erfolgreiches Jahr, an welches angeknüpft werden muss. Die Finanzen stehen aufgrund der neuen Sponsoren und Buchhaltung wieder besser, der Verein erscheint wieder moderner und zeitgemäss, die Juniorenabteilung platzt aus allen Nähten und der Zusammenhalt im Verein ist stärker als je zuvor. Andy Balidis, Vereinspräsident

WB I ist in der 1. Liga top, WB II in der 2., neu sind WB III und WB IV in die 4. Liga aufgestiegen. Zudem spielen die Junioren A und B in der höchsten, der Coca-Cola-Liga. Wie erklären Sie den derzeitigen Riesenerfolg? Jetzt komme ich halt doch auf die vielen fleissigen und vor allem auch kompetenten Leute im Vorstand, bei den Trainern und im Umfeld des FCWB zurück. Dabei gilt es nicht einzelne zu nennen, sondern das Kollektiv. Der FCWB hat es aus meiner Sicht geschafft, einen echten Verein zu bilden, in dem sich die Mitglieder wohlfühlen und bereit sind, grossen Einsatz zu leisten. Das schlägt sich letztlich auch auf die sportlichen Erfolge nieder, zumal man seit vielen Jahren in der Juniorenabteilung konsequent die aufgesetzten Konzepte verfolgt und umsetzt. Pläne und Zielsetzungen für die Zukunft? Mir macht es grossen Spass, ein Teil des FCWB zu sein. Ich wünsche mir, dass Engagement und Enthusiasmus noch lange für den gesamten Verein gemeinsam aufrechterhalten bleiben. Interview: Kaspar Köchli


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Sport

Freitag, 12. Juli 2019

Elf Podestplätze für die LV Albis Kantonale Leichtathletik-Meisterschaften U16 und jünger vom 6. Juli im Moos in Affoltern Die kantonalen Einkampfmeisterschaften Nachwuchs hatten einen Überflieger: Joel Temeng vom TV Kloten LA gewann in der Kategorie U16 sechs Titel. Auch anderen Athletinnen und Athleten gelangen Spitzenleistungen.

und einem 3. Platz im Weitsprung endete der Tag für sie noch versöhnlich. Ebenfalls zweimal erfolgreich war Nadira Pereira. Sie gewann Silber im Ballwurf und im Hochsprung bei den U14. Dritte Ränge gab es für Milla Domeisen im Hochsprung U14, Marvin Erb im Weitsprung U14, Jonas Gwerder über 2000 m der U12 und Cyrill Kaufmann im 600 m-Rennen der U16.

................................................... von Hanspeter Feller In den Sprints wurden zahlreiche persönliche Bestleistungen erzielt. Der LV Albis-Nachwuchs darf mit seinen Leistungen zufrieden sein. Die Organisation des Anlasses war perfekt. Es war eine Augenweide, dem grossgewachsenen Temeng zuzuschauen. Kräftig, elegant und technisch bereits gut unterwegs, eilte er von Erfolg zu Erfolg. Er gewann die 80 m, die 100 m Hürden, den Hoch- und Weitsprung, das Kugelstossen und den Diskuswurf mit beachtlichen Leistungen. In der nationalen Bestenliste liegt Joel Temeng in fünf Disziplinen auf dem ersten Platz. Da scheint ein Riesentalent heranzuwachsen. Einen ähnlich starken Auftritt hatten bei den U14 Mohamud Ahmed Abdirahman vom LCZ und die Schwester von Joel, Christa Temeng. Beide stan-

Organisation liess keine Wünsche offen

Das spannende Hürdenrennen mit Elena Mangili, LV Albis (Startnummer 20, grüne Hose). (Bild Mario Grond) den ebenfalls mehrmals auf dem Podest. Auffallend war die Leistungsdichte der Athletinnen vom LC Zürich.

Starke Leistungen der LV AlbisAthletinnen und -Athleten Die Athletinnen und Athleten der LV

Albis konnten tolle Erfolge verbuchen. Eine Goldmedaille holte sich Linus Kliese im Ballwerfen der Kategorie U12. Als Drittplatzierter im Kugelstossen gewann er noch eine bronzene Auszeichnung. Gleich drei Medaillen gewann Elena Mangili. In einem der span-

nendsten Rennen des Tages, dem 60m-Hürdenlauf der Kategorie U12, gewann Elena die Bronzemedaille. Im Halbfinal erzielte sie noch die beste Zeit aller Athletinnen, im Final musste sie sich dann aber von zwei Konkurrentinnen schlagen lassen. Mit einem 2. Rang im Hochsprung

Noch nicht ganz aufs Podest reichte es für die anderen Athletinnen und Athleten der LV Albis, die sich für den Finalwettkampf qualifizieren konnten: Gebrebi Kebron, Timo Moret, Nico Inauen, Andrin Müller, Nina Huber, Joy Schuster, Flurina Wärdell, Irina Baer, Sara Binzegger, Silja Deller, Katelynn Müntener, Hanna Wärdell, Mira Werder, Carla Gugerli, Mette van Elst und Yasmin Grond. Für sie war bereits die Qualifikation für den Finalwettkampf ein grosser Erfolg. Die LV Albis kann stolz sein, die Organisation des bedeutendsten kantonalen Anlasses liess nichts zu wünschen übrig. Das Team um Olaf van der Aar hat sich für die Organisation weiterer Grossanlässe bestens empfohlen.

Hervorragende Leistung der Geräteturnerinnen

HG Obfelden beendet Saison auf Rang 4

Kurz vor den Sommerferien stand für die Turnerinnen aus Mettmenstetten der dritte Kantonale Geräteturnwettkampf auf dem Programm. Bei heissen Temperaturen durften sie ihr Können in den langärmligen Dressli präsentieren. Besonders den Turnerinnen aus der Kategorie 2 gelang dies hervorragend. Alle sechs Turnerinnen platzierten sich unter den besten 20 des Kantons Zürich. Sie setzten sich gegen rund 300 Gegnerinnen durch. Angeführt von Anouk Werder auf Platz 3 folgten: Noreen Zamorra (Platz 4), Aaliyah Pelenk (6), Mara Hermann (7), Sabel Kaussen (13) und Lia Cochard (18). Auch in den anderen Kategorien wurden sehr gute Leistungen erbracht, sodass 26 der 31 Mettmenstetterinnen mit einer Auszeichnung in die Sommerpause gehen können. (pd.)

Niederlage der Hornussergesellschaft Obfelden gegen Frauenfeld Am vergangenen Sonntag spielte HG Obfelden zu Hause gegen Frauenfeld ihr letztes Meisterschaftsspiel. Obfelden als Heimmannschaft musste das Spiel mit Schlagen beginnen, es lief gut, alle Spieler konnten ihre gewohnte Leistung abrufen. Frauenfeld zeigte seine Stärke im Ries, es konnte alle Hornusse abtun. Nach dem Wechsel musste sich Obfelden gleich den ersten Streich gut schreiben lassen, vier Punkte adieu.

HG Obfelden bleibt in der 4. Liga Obfelden konnte schnell Fuss fassen und zeigte nachher wieder eine gute

Leistung im Ries. Frauenfeld zeigte beim Schlagen eine mässige Schlagleistung. Im 2. Durchgang konnte Obfelden nicht mehr ganz an die gute Schlagleistung vom ersten Durchgang anschliessen, Frauenfeld hielt sein Ries bis am Schluss sauber. Nach dem Wechsel legte Frauenfeld beim Schlagen einen Zahn zu, die Leistung reichte aber nicht mehr aus, um die Heimmannschaft zu überschlagen. Obfelden musste sich nochmals eine Nummer schreiben lassen. Somit verlor Obfelden mit 2 Nummern und 740 geschlagenen Punkten zu Frauenfeld mit 0 Nummern und 592 geschlagenen Punkten. Obfelden bekam dank der

besseren Schlagleistung 1 Punkt und beendete die Meisterschaft auf dem 4. Rang, verbleibt somit in der 4. Liga. Frauenfeld bekam 4 Punkte und steigt als Erstplatzierter in die 3. Liga auf.

Binggeli hervorragend Einzel erzielten gute Leistungen: Reto Binggeli 68, René Küng 67, Walti Müller 66. Reto Binggeli schliesst die Einzelwertung der 4. Liga auf dem hervorragenden 2. Platz ab, auf Rang 38 sichert sich Hans Binggeli ebenfalls einen Platz unter den Top 50. Die Hornussergesellschaft Obfelden gratuliert ihnen zu dieser hervorragenden Leistung recht herzlich, (PF)

Mettmenstetten als Freestyle-Mekka Die Freestyle Night geht in die 17. Runde. Morgen Samstag, 13. Juli, wird die Wasserschanze in Mettmenstetten wieder zum Freestyle-Mekka. Neben den Wettkämpfen in den Disziplinen Aerials (Skiakrobatik), Freeski und BMX auf den Schanzen, verspricht das Rahmenprogramm auch einige Spektakel ausserhalb des Pools. Ab 15 Uhr öffnet das Gelände und das Promo-Village. Für Kulinarik, Musik, Spiel und Spass ist gesorgt. Grosses Highlight in diesem Jahr ist die Kletterwand. Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer sind an der neun Meter hohen Kletterwand gefordert. Skateboarden wird 2020 das erste Mal an den Olympischen Spielen in Tokio vertreten sein. Die Faszination für diese Sportart ist auch in der Schweiz ungebrochen. Auf einer Micro Miniramp führt die Swiss Skateboard Association Skateworkshops und eine Jamsession durch. Wer die Flug- und Akrobatikshow am Züri Fäscht verpasst oder genossen hat, kann Urs Vogelsang und das Skydive Team Beromünster

1.-August-Golf-Turnier in Affoltern tiert er gerissene Rollen, Abwärts-Figuren und Loopings in verschiedenen Ausführungen. Dieses Jahr rocken erneut «The Chucks» die Konzert-Bühne. Die Coverband aus dem Amt ist weitherum bekannt für Rock von AC/DC bis hin zu ZZ Top. Konzertstart ist um 20 Uhr. Um 21.30 Uhr findet das spektakuläre Nachtfinale statt, bei dem sich die Fahrer in jeder Disziplin messen. Im Anschluss an das Finalspringen steigt ab 22.30 Uhr die legendäre Freestyle Night Party. In der grossen Partyhalle wird zur Musik von DJ Ian Flowbis 4 Uhr gefeiert.

Shuttle-Service für Heimfahrt

Viel Spektakel bietet die Freestyle Night. (Bild zvg.) live an der diesjährigen Freestyle Night über Mettmenstetten bestaunen.

Flugshow mit Urs Vogelsang & Skydive Team Beromünster Um 19 Uhr springt das Skydive Team von @Skydive Luzern (Beromünster) in

mehreren hundert Metern über dem Jumpin Mettmenstetten aus dem Flugzeug. Drehungen, Farbeinsätze und schnelle Geschwindigkeit sind garantiert! Um 19.30 Uhr startet die Akrobatik-Flugshow von Urs Vogelsang. In einer rasanten Geschwindigkeit präsen-

Reto Binggeli schaffte es in der Einzelwertung auf Rang 2. (Bild zvg.)

Für alle Partylöwen gibt es gratis einen Heimfahrdienst. Der Fahrdienst wird von 22 bis 4 Uhr angeboten und gilt für den Bezirk Affoltern und angrenzende Dörfer. (pd.) Programm: 15 Uhr Türöffnung, Promovillage & Trainings auf den Schanzen, 16 Uhr Final Juniors, 17 Uhr Qualifikation Final, 18 Uhr Tramp’N’Dive, 18.40 Uhr

Warum nicht am 1. August den Geburtstag der Schweiz auf dem Golfplatz Affoltern feiern? Ab 10 Uhr gibts einen Willkommenskaffee mit Gipfeli und Orangensaft. Um 11 Uhr startet das 18-Loch Turnier. Bei Loch Nr. 5 wartet eine kleine Bar, wo alle Teilnehmer Kraft und Konzentration auftanken können. Während dem Apéro nach dem Turnier gibts einen «flying-marsh-mellow»-Wettbewerb und freies Spielen für jedermann. Für diesen Anlass den Driver nicht vergessen.

Beliebtes Potije-Dinner Und ab 19 Uhr wird wieder einmal das sehr beliebte «Potije-Dinner» serviert. Sobald es dunkel ist, gegen 22.30 Uhr, ist das Feuerwerk zu bestaunen. Es ist erlaubt, eigenes Feuerwerk mitzubringen. Die Kosten für den ganzen Tag betragen 95 Franken (inkl. Willkommenskaffee, Turnier-Gebühr, Apéro mit einem Glas Prosecco und «PotijeDinner»). Eine Anmeldung ist erforderlich. (pd.)

Skateboard Jam Session, 19 Uhr Fallschirmspringer, 19.30 Uhr Flugshow, 20 Uhr Livekonzert The Chucks.

Tel. 079 753 0800, affolterngolfplatz@bluewin.ch.

Eintritt ist bis 18 Uhr gratis.

www.affoltern-golfplatz.ch.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 12. Juli 2019

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«Das Gründen von Sportvereinen war meine Leidenschaft» Menschen im Säuliamt: Walter Blindenbacher hat im Unteramt so manches initiiert Vor 58 Jahren zog Walter Blindenbacher mit seiner Frau nach Wettswil. Er war im Immobilienbereich tätig und gründete in den 1970er-Jahren verschiedene Sportvereine im Dorf. Heute spielt der 86-Jährige gerne Schach, geht mit Kollegen jassen oder wandern.

Mathéo Aurelio, 4. Juli.

................................................... mit walter blindenbacher sprach marianne voss

Yannick Luis, 5. Juli. (Bilder Irene Magnin)

herkömmliches

Ursprache Welches ist die Ursprache der Menschheit? Und woher kommt sie? Kaiser Friedrich der Grosse, der im 12. Jahrhundert lebte, wollte es mithilfe eines Experimentes herausfinden. Er liess eine Anzahl Säuglinge gleich nach der Geburt von jedem elterlichen Kontakt absondern. Sie wurden von neutralen Personen betreut. Das heisst: Sie wurden gefüttert und gesäubert. Dem Forschungszweck entsprechend durfte kein Wort gesprochen werden. Auch sonst erhielten die Kinder keinerlei Zuwendung: Kein Lächeln, keine Zärtlichkeit, nichts, was das Experiment hätte verfälschen können. Und welche Sprache ist dabei herausgekommen? Natürlich gar keine. Die Kinder waren nicht lebensfähig, wurden apathisch und sind verkümmert. Um das herauszufinden, wäre das grausame Experiment nicht nötig gewesen. Bevor ein Menschenkind irgendeinen Dialekt hervorbringt, erlernt und versteht es die Sprache der liebevollen Zuwendung. Sie ist die Mutter aller Sprachen, die Muttersprache der Menschheit und die Grammatik der zwischenmenschlichen Verständigung. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Die Herkunft von Walter Blindenbacher ist aufgrund seines Basler Dialektes gut erkennbar. «Mein Vater arbeitete in der Sandoz, und ich absolvierte nach der Schule eine Lehre als Stahlbauzeichner. Technische Dinge interessierten mich», berichtet er und ergänzt: «Wenn die Brücke in Genua aus Stahl gewesen wäre, hätte sie gehalten.» Seinem Beruf war er aber nicht lange treu. Es zog ihn in den Verkauf. «Der Grund dafür war mein Chef während der Lehre. Die Tür zu seinem Büro stand immer offen, und er war ein guter Verkäufer. Das bekam ich mit, und das beeindruckte mich.» Zuerst habe er verschiedenste Materialien aus der Baubranche verkauft, dann sei er in den Verkauf von preisgünstigen Immobilien eingestiegen. «Und das habe ich gemacht, bis ich 70 wurde.» Der Grund, dass das frisch verheiratete Paar Blindenbacher vor 58 Jahren von Basel nach Wettswil zog, waren die preisgünstigen Wohnungen in diesem Bauerndorf mit 700 Einwohnern. Das Paar war nicht lange alleine, bald gehörten drei Kinder zur Familie. Immer mehr andere Familien mit Kindern zogen in das kleine Dorf, wo es noch kaum sportliche Freizeitangebote gab. Walter Blindenbacher war selber sportlich aktiv als Leichtathlet und Fussballspieler. Er erkannte dieses Manko und setzte sich in den 1970erJahren für die Gründung von vier Sportvereinen in Wettswil ein. «Das Gründen von Sportvereinen war damals eine richtige Leidenschaft von mir.» Seine Motivation? «Ich wollte

Walter Blindenbacher in seinem wunderschön gepflegten Garten in Wettswil. (Bild Marianne Voss) den Bedürfnissen der Dorfbevölkerung mit guten Strukturen begegnen.» Die Vereine habe er jeweils zusammen mit Freunden gegründet, in gute Bahnen gelenkt und sich dann aber selber zurückgezogen. Heute freut er sich extrem, dass alle vier Vereine nach wie vor erfolgreich funktionieren.

Tennis, Tischtennis und Schach Der erste Sportverein war der Tennisclub, der 1975 entstand. Walter Blindenbacher spielte damals selber nicht Tennis. «Später dann aber schon und sogar sehr leidenschaftlich.» Der Tennisclub sei im Dorf gut aufgenommen worden, erzählt er. «Wir waren zu Recht stolz, dass wir dank viel Fronarbeit und Entgegenkommen von Handwerkern für weniger als 400 000 Franken eine Tennisanlage mit Haus bauen konnten.» Bereits im Jahr darauf folgte die Gründung eines Tischtennisclubs. Das war etwas einfacher, da es dafür nur einen Tisch brauchte, der bis heute an einem Abend pro Woche in der Turnhalle Wolfetsloh aufgestellt wird. 1987 wurde für die Schachliebhaber, zu

welchen Walter Blindenbacher auch gehörte, der Schachclub gegründet. «Die Spiele finden bis heute einmal wöchentlich im sehr schönen Türmlihaus statt.»

40 Jahre FCWB Diesen Herbst wird das 40-Jahr-Jubiläum des Fussballclubs BonstettenWettswil gefeiert, und das Ehepaar Blindenbacher ist natürlich ans Fest eingeladen. An die Gründungsversammlung im April 1979 erinnert sich Walter Blindenbacher besonders gerne. Er hat das selber entworfene Flugblatt für den Anlass sorgfältig aufbewahrt. «Köbi Kuhn und Edi Nägeli, damaliger Präsident des FCZ, waren als Ehrengäste dabei. Und der erste Präsident war der inzwischen verstorbene Turi Rombach. Nach ihm wird heute immer noch der jährliche TuriCup benannt.» Die Diskussionen und Planungen im Hinblick auf einen eigenen Sportplatz brauchten etwas Zeit. 1990 genehmigte die Gemeindeversammlung dann die baureife Vorlage. Knapp zwei Jahre später konnte der

Sportplatz im Moos in Betrieb genommen werden.

Noch sehr fit Auf den heute weit herum berühmten FCWB ist der Mitgründer natürlich ganz besonders stolz. Aber es ist ihm wichtig klarzustellen: «Die Gründung dieses Vereins war wirklich nur möglich, dank des Einsatzes vieler anderer engagierter Leute im Dorf.» Und er ergänzt: «Die Gemeinde Wettswil stand immer auf der Seite der Vereine und unterstützt sie bis heute. Dafür möchte ich hier gerne Danke sagen.» Was tut Walter Blindenbacher heute? «Also heute? Da gehe ich am Nachmittag jassen und am Donnerstag spiele ich Schach. Ich pflege auch den Garten und bin für meine Frau eine kleine Hilfe im Haushalt.» Er schmunzelt. Worüber sich der 86-Jährige ganz besonders freut: «Ich bin noch sehr fit und gesund.» Ob er dazu etwas Spezielles beigetragen habe? «Ich habe Sport gemacht, normal gelebt und normal gegessen. Aber wer weiss, vielleicht sind ja die Gene dafür verantwortlich.»

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18° 27°

18° 27°

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bauernregel «Bringt der Juli heisse Glut, gerät auch der September gut.»

Unendliche Weite In diesen warmen Sommernächten geht der Blick oft gegen den Himmel und verliert sich in der Vielfalt der Sterne. Der Satz «Der Weltraum, unendliche Weiten» aus der Serie Raumschiff Enterprise geht einem dabei unweigerlich durch die Sinne. Der eine und andere fragt sich, was für Himmelskörper sich da oben präsentieren. Der Grosse Wagen, die helle Venus und selbstverständlich der Mond. Die Milchstrasse ist leider kaum zu erahnen. Eine App auf dem Handy zeigt zumindest die Lage. Um die Milchstrasse in unseren Breitengraden sichtbar zu machen ist Fotografieren eine gute Variante. Dazu braucht es einen passenden Standort, eine klare Nacht, Zeit und Geduld, eine Kamera mit lichtstarkem Objektiv, ein Stativ, etwas Wissen zu den Kameraeinstellungen und Sternbildern, und natürlich den Willen, von 2 bis 3.30 Uhr draussen in der Dunkelheit zu stehen. Etwas zu Essen, zu Trinken und eine Taschenlampe ergänzen die Ausrüstung. Für das Warten und die Geduld wird man belohnt, wenn man zu Hause die Bilder am PC betrachtet. Urs Sigg

Die Milchstrasse, aufgenommen am Megger-Horn am 6. Juli, 2.15 Uhr. Verschlusszeit: 15 Sek., Blende: 2.0, ISO: 1250. Nachbearbeitung: DXO PhotoLab2. (Bild Urs Sigg)


Veranstaltungen

Sa, 13. Juli 2019, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

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