a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 54 I 171. Jahrgang I Freitag, 14. Juli 2017

Gegen Neophyten

Jumba international

Zwei Schulklassen und zahlreiche Freiwillige nahmen an einer Ausreissaktion teil. > Seite 3

Die Jugendmusik Bezirk Affoltern nahm erstmals am Welt Jugendmusik Festival teil. > Seite 6

-

Ohne Präsident Raffaele Cavallaro trat an der GV überraschend als Präsident der Aemtler Bühne zurück. > Seite 6

-

Lift nach oben Jugendliche arbeiten an persönlichen Fähigkeiten, zum Einstieg ins Berufsleben. > Seite 7

«Nach über 20 Jahren konnte endlich gebaut werden» An der Denkmalpflege scheiden sich die Geister: ein Fallbeispiel Wenn Denkmalpflege und Hausbesitzer sich über die Renovation eines Gebäudes nicht einig sind, kann es Jahrzehnte dauern, bis ein Umbau realisiert werden kann. Wer kooperiert, sich in Geduld übt und immer wieder einen Anlauf nimmt, kann aber trotzdem zu einem stimmigen Resultat kommen. ................................................... von salomon schneider Anfang der 1990er-Jahre hat der junge Unternehmer Roger Tschirky ein Wohnhaus im Aeugster Weiler Habersaat gekauft, um es zu für sich umzubauen. Neben dem Wohnhaus gehörte zum Gebäude noch die Hälfte eines alten Kornspeichers. Da sowohl der Wohnteil als auch der Spycher als schutzwürdig eingestuft wurden, machte die Denkmalpflege 1994 bei der Einreichung des ersten Projekts so viele Auflagen, dass Roger Tschirky das Projekt neu aufgleisen musste. Das Problem bestand darin, dass der Spycher aus dem Jahr 1560 zu den drei ältesten Kornspeichern im Knonauer Amt gehört und das Wohnhaus, wenn auch erst Jahrhunderte später angebaut, gleichwohl als schutzwürdig eingestuft wurde.

Regeln verändern sich laufend Im Laufe der Jahre gab Roger Tschirky immer wieder neue Projekte ein, die von der Gemeinde Aeugst meistens wohlwollend behandelt, von den Denkmalpflegern jedoch abgelehnt wurden. Mehrfach wechselte der verantwortliche Denkmalpfleger und plötzlich war bisher Akzeptiertes nicht mehr bewilligungsfähig und andere Sachen wurden möglich. Beim Wohnhaus waren anfangs nur kleine Räume möglich, mit Fenstern so klein wie bisher. Schlussendlich konnte beim Neubau eine offene, lichtdurchflutete Wohnküche, die sich über den gesamten Stock erstreckt, erstellt werden, mit grosszügigen Fenstern. «Wenn ich mir die alten Pläne anschaue, hat sich das Warten gelohnt. Jetzt haben wir etwas wirklich Schönes bauen können», reflektiert Roger Tschirky.

-

Freestylesport Die mobile Skateranlage auf dem Kronenplatz zog zahlreiche Sportler an. > Seite 8

Neuer Werkhof in Affoltern Der Werkhof des kantonalen Tiefbauamtes an der Industriestrasse in Affoltern wird erweitert. Ein L-förmiger Neubau soll die bisherigen Gebäude ergänzen, für genügend Abstell- und Lagerfläche sorgen und zugleich optimale Manövrierfähigkeit für die Fahrzeuge garantieren. Neben dem neuen Gebäude wird auch der Salzsilo erneuert. Vom Werkhof Affoltern aus werden die Kantonsstrassen in der Region unterhalten. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Unter den zehn Besten Europas

Roger Tschirky (links), Partnerin Noelia Nolli und Architekt Markus Hächler vor dem 1560 erbauten und nun restaurierten Spycher am Habersaatweg 10. (Bild Salomon Schneider)

Der Neo-Säuliämtler Philipp Koutny vom Team Koach erreichte an den Ironman Europameisterschaften den zehnten Rang bei den Profis. Nach einer durchschnittlichen Leistung beim Schwimmen konnte er sich dank einer hervorragenden Radzeit in aussichtsreiche Position bringen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen

Viel von der Sympathie des Denkmalpflegers abhängig 2005 stellte die Denkmalpflege klar, dass der Spycher renoviert werden müsse, bevor jegliche Projekte am Wohnhaus bewilligt würden. Aufgrund der hohen Kostenschätzung für die Renovation verkaufte der Besitzer des zweiten Teils des Spychers seinen Teil an Tschirky: «Wir mussten mit

Projekten von Pontius bis Pilatus gehen. Erst als Jürg Gilgen als Denkmalpfleger übernommen hat, ist wirklich Bewegung in die Sache gekommen, da die Chemie stimmte. Bei Denkmalpflegern kommt es extrem auf die Sympathie drauf an. Wenn sich der Denkmalpfleger querstellt, hat man keine Chance, seine Ideen einzubringen.» 2014 konnte der Spycher renoviert werden und die Denkmalpflege kam

für einen Teil der Kosten auf. Im Anschluss konnte das inzwischen als baufällig eingestufte Wohngebäude abgerissen und ein zum Ortsbild passender Neubau errichtet werden. Nach jahrzehntelangem Seilziehen konnte doch noch eine für alle Parteien befriedigende Lösung gefunden werden. ................................................... > Interview auf Seite 5

Die Teilnehmerzahl sprengte alle Rekorde 150 Mittel- und Oberstufenschüler schwammen an der Bezirksmeisterschaft in Obfelden

Unter lautstarken Anfeuerungsrufen stürzen sich die Schwimmerinnen ins Wasser. (Bild Thomas Stöckli)

«Let’s go!» und «Hopp!» schallte es am Mittwochnachmittag durch die Badi Obfelden. Von den Anfeuerungsrufen beflügelt, stürzten sich die Schüler an den Bezirksmeisterschaften ins Schwimmbecken. Manche bewältigten die beiden Längen stilistisch perfekt – etwa Obfelderin Tonja Arpagaus, welche die Tagesbestzeit aufstellte: 34,16 Sekunden über 50 m Freistil – andere hatten insbesondere in der zweiten Hälfte sichtlich zu kämpfen. Mit 25 Teams und rund 150 Kindern aus sieben Ämtler Gemeinden durfte Organisator Hans Schmutz einen absoluten Teilnehmerrekord vermelden. Und auch das Wetter spielte mit: Während vom Horizont her Donner grollte, blieb der Himmel über Obfelden blau. Bei den Viertklässlern holten sich die «Fast Sharks» aus Wettswil den begehrten Titel, schnellste Fünftklässler waren «Aqua Mättmi». Das Wettschwimmen der Sechstklässler gewannen die «PSO Sharks» aus Ottenbach, jenes der Oberstufen das Team «My little Pony» aus Obfelden. (tst.)

500 28 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Giuliano Pisani, geb. 13. November 1967, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen Zürcherstrasse 20, 8908 Hedingen, gestorben am 9. Januar 2013 Datum der Konkurseröffnung: 14. Oktober 2014 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 15. August 2017 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 14. Juli 2017. Affoltern am Albis, 6. Juli 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Ausschreibung Auftraggeber Beschaffungsstelle: Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis Tiefbauabteilung Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis, Frist für die Einreichung des Angebotes Datum: 14. August 2017 Uhrzeit: 16.00 Uhr Spezifische Fristen und Formvorschriften: Eingang am Eingabeort massgebend (nicht Poststempel) Verfahrensart Offenes Verfahren Auftragsart Bauauftrag Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag Nein Projekttitel der Beschaffung Bauvorhaben Chüegasse, Quartiererschliessung Detaillierter Projektbeschrieb Aushub ca. 2900 m³ fest Kieslieferung ca. 850 m³ lose Randabschlüsse ca. 600 m Tragschicht ca. 250 t Deckschicht ca. 120 t Kunststoffrohre Werke bis 100 mm ca. 445 m Kunststoffrohre Kanäle bis 400 mm ca. 1070 m Kontrollschächte Kunststoff ca. 20 St. Einlaufschächte ca. 10 St. Wasserleitung bis DN125mm ca. 150 m Betonelemente ca. 90 St. Kunstbauten: Beton ca. 70 m³ Kunstbauten: Bewehrung ca. 12 t Blocksteinmauer ca. 65 t Ausführungstermin Beginn Bauarbeiten September 2017 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen unter www.simap.ch Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen. Sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Ausschreibung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 14. Juli 2017 Tiefbauabteilung

Räumungen/Entsorgungen aller Art. Speditiv und günstig. Eine Anfrage lohnt sich! Agri Trans GmbH Telefon 079 696 20 64

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Ottenbach Bauherrschaft: Minidis Anastasios und Marita, Lienistrasse 16, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Verglasung bestehender Sitzplatz beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1035, Lienistrasse 16, Kat.-Nr. 1405, Zone WG2

Gemeinde Hausen am Albis Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis während der Sommerferien

Bauherrschaft: Vepochemie AG, Schleetalstrasse 15, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Verbreiterung Arealeinfahrt, Schleetalstrasse 15, Kat.-Nr. 1733, Zone Landwirtschaftszone

Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis inkl. des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind während der Sommerferien vom 17. Juli bis 18. August 2017 eingeschränkt. Während der Sommerferienzeit sind die Besucherzahlen erfahrungsgemäss viel weniger hoch als in den übrigen Monaten.

Stallikon

Während der Sommerferienzeit sehen die Öffnungszeiten wie folgt aus:

Bauherrschaft: Barbara Suter, Sellenbüren 26, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Erstellung Gartenhaus, Sellenbüren 26, Kat.-Nr. 250, Kernzone A, Sellenbüren

Vormittag Nachmittag Montag bis Mittwoch 08.00 bis 11.30 geschlossen Donnerstag 08.00 bis 11.30 Uhr 14.00 bis 18.00 Uhr Freitag 07.00 bis 14.00 Uhr (durchgehend) oder nach telefonischer Vereinbarung mit der entsprechenden Abteilung.

Konkurseröffnung

Mit dieser Regelung ist der Schalter- und Telefonbetrieb am Montag- bis Mittwochnachmittag während der Sommerferien geschlossen. Die übrigen Öffnungszeiten bleiben sich gleich.

Stallikon

Schuldner: Nachlass von Ernst Müller, geb. 22. Juni 1941, von Winterthur ZH, wohnhaft gewesen Alte Landstrasse 33, 8912 Obfelden, gestorben am 7. März 2013

Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Datum der Konkurseröffnung: 25. Juli 2014 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Aeugst am Albis

Eingabefrist bis 15. August 2017

Bauherrschaft: Weingartner Katharina und Gerhard, Im Steingarten 5, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: ECO-BIO-LOGO, Hauenstein Alex, Rüslerstrasse 35, 5452 Oberrohrdorf Bauvorhaben: Neubau Doppelhaus mit Garagen, Carports und Wintergarten mit Pool, Im Steingarten, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nrn. 1444 und 1445, Zone WA

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 14. Juli 2017. Affoltern am Albis, 6. Juli 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 891o Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Arben und Ismail Murseli, Untere Kirchfeldstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Fassadensanierung mit 25 cm Aussenisolation und Fensterersatz, Projektergänzung: Innere Umbauten, Umnutzung Garage in Werkstatt/Hobbyraum und Aufstellen einer Luft-/Wasserwärmepumpe, Vers.-Nr. 1244, Kat.-Nr. 5868, Zürichstrasse 43, Zentrumszone Z4

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 27. Juni 2017 in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen:

Bauherrschaft: Daniel Stark, Stallikerstrasse 7, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Umbau/Erweiterung Wohnhaus Stallikerstrasse 7 mit Vergrösserung Terrasse, Kat.-Nr. 824, Zone WG3/55

– Csóka Zoltán (m), geb. 1976, Csókáné Nyirán Gabriella (w), geb. 1977, Csóka Panni (w), geb. 2009 und Csóka Hunor (m), geb. 2011, von Ungarn – Den Hartog Jan Eijmert (m), geb. 1963, von Niederlande – Movcharenko Anastasia (w), geb. 1993, von Russland

Bonstetten

Gemeinderat Obfelden

Bonstetten

Bauherrschaft: Stiftung «Rotenbirben», Im Bruggen 6, 8906 Bonstetten Projektverfasser: LABOR3 Architektur GmbH, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellung Bienenhaus, Rütistrasse 5, Kat.-Nr. 2774, Zone Landwirtschaft

Hausen am Albis Gesuchsteller: Daniel und Astrid Dieth, Zugerstrasse 14, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Erstellung eines Bienenhauses auf Kat.-Nr. 3381, Grünau bei Zugerstrasse 12, 8915 Hausen am Albis (WG2.0)

Kappel am Albis Bauherrschaft: David und Nicole Andermatt, Hausmattenweg 5, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Architekturbüro Werner Koch, Gehrenweg 15, 8917 Oberlunkhofen Bauprojekt: Abbruch bestehendes EFH und Neubau EFH; Kat.-Nr. 1209, Albisstrasse, Kappel am Albis (Wohnzone 2)

Ottenbach Bauherrschaft: Dervisi Gazmed, Zürcherstrasse 18, 8908 Hedingen Bauvorhaben: Umbau Einfamilienhaus zu Wohnhaus mit 3 Wohnungen, Vers-Nr. 102, Zwillikerstrasse 14, Kat.Nr. 1485, Zone W2b

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Sommerferien: Reduzierte Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Ottenbach Die Gemeindeverwaltung Ottenbach bleibt während der Sommerferien vom 17. Juli 2017 bis 18. August 2017 jeweils am Nachmittag geschlossen. Gerne bedienen wir Sie in dieser Zeit von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 12.00 Uhr. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten können vorgängig telefonisch (044 763 40 50) oder per E-Mail (info@ottenbach.ch) vereinbart werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Ottenbach

Sind Sie alleine und wären froh, wenn Sie ab und zu jemand begleiten würde bei z. B. einem Stadtbummel, Konzert, Museumsbesuch, einem Ausflug mit dem Auto oder einem Spaziergang? Pensionierte Schweizerin freut sich auf Ihren Anruf (Telefon 079 679 23 01) oder veb-info@bluewin.ch. Entschädigung Nebensache.

Stille Wahl Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 30. Juni 2017 sind nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen (bis 7. Juli 2017) keine weiteren Personen zur Wahl vorgeschlagen worden. In Anwendung von Art. 8 der Schulgemeindeordnung und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte ist von der Schulpflege als wahlleitende Behörde am 11. Juli 2017 als in stiller Wahl gewählt erklärt worden: Name, Vorname

Beruf

Jahrgang Adresse

Tillmann, Marcel

Geschäftsführer 1973

Partei

Im Baumgarten 8

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 14. Juli 2017

Primarschulpflege Obfelden


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Juli 2017

Neue Halle für 10 Mio. Franken Werkhof Affoltern: Projektwettbewerb für Erweiterungsgebäude ist entschieden

3

Gutes Zeugnis für Aeugst Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst am Albis. Die Revisionsstelle der Gemeinde Aeugst am Albis führte am 24. Mai 2017 die KVG-Revision auf der Gemeindeverwaltung durch. Aufgrund des erstellten Revisionsberichtes konnte ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt werden. Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mitarbeitenden der Finanzen Aeugst am Albis für die sehr gute, pflichtbewusste und den Vorschriften entsprechende Amtsführung.

Pilotprojekt Reppischtal (Neophyten)

Der L-förmige, eingeschossige Neubau schafft gemeinsam mit dem bestehenden Gebäude einen Arbeitshof mit grosszügigen Platzverhältnissen. (Visualisierung zvg.)

Das Hochbauamt hat einen Projektwettbewerb für einen Neubau der Einstell- und Lagerhalle auf dem Werkhof des kantonalen Tiefbauamtes in Affoltern veranstaltet. Gewonnen hat das Projekt «Übereck». Die Wettbewerbsarbeiten sind in Zürich ausgestellt.

liche Fahrzeugeinstellplätze und Materiallagerflächen benötigt. Dafür soll auf dem Werkhof eine zweite Einstellund Lagerhalle erstellt werden. Um die Salzstreufahrzeuge zu befüllen, ist ein neues Salzsilo vorgesehen. Gleichzeitig mit dem Neubau ist geplant, die bestehenden Bauten instand zu setzen.

Der Werkhof Affoltern ist ein Stützpunkt des kantonalen Tiefbauamtes für den Unterhalt der Staatsstrassen, der unter anderem den Winterdienst, die Grünpflege und bauliche Reparaturen umfasst. Die Anlage wurde 1970 von den Architekten Gebrüder Pfister aus Zürich erstellt und besteht aus einem Dienstgebäude, einer seitlich daran angebauten Einstellhalle, einer Salzlagerhalle sowie zwei freistehenden Garagen. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen werden mittlerweile zusätz-

L-förmiger Neubau und zentraler Arbeitshof Nach einem Präqualifikationsverfahren liess das Preisgericht 15 von 48 Teams zur Teilnahme am Wettbewerb zu, welchen schliesslich das Projekt «Übereck» von Malte Kloes Christoph Reichen Architekten (Zürich) / Caprez Ingenieure AG (Zürich) gewann. David Vogt, Abteilungsleiter des kantonalen Hochbauamtes und Vorsitzender der Jury, gab dies am Dienstag, 11. Juli, an der Eröffnung der Wettbewerbsausstellung in Zürich bekannt.

Das Siegerprojekt überzeugte die Jury, weil es den Betrieb und den damit verbundenen Lösungsansatz in den Vordergrund stellt. Der L-förmige, eingeschossige Neubau schafft gemeinsam mit dem bestehenden Gebäude einen Arbeitshof, der zentrales räumliches Element des neu konzipierten Werkhofs ist. Die grosszügigen Platzverhältnisse bieten gute Voraussetzungen für die Fahrzeugmanöver sowie die Lagerung des Materials und gewährleisten somit optimale Betriebsabläufe. Zudem werden auf diese Weise weitere Ergänzungsbauten ermöglicht, um die Anlage künftig zu erweitern. Die Tragkonstruktion sowie die Wände sind aus Holz. Der Neubau enthält einen hohen Anteil an vorfabrizierten Bauteilen. Dies gewährleistet eine kurze Bauzeit und damit verbunden minimale Beeinträchtigungen des laufenden Betriebs. Zudem überzeugt das Siegerprojekt mit den im Ver-

gleich niedrigsten Kosten und höchster Nachhaltigkeit. Unter der Leitung des Hochbauamtes und in Zusammenarbeit mit den Nutzern wird das Projekt «Übereck» nun weiterentwickelt. Dazu gehört auch die detaillierte Ausarbeitung der Kosten und Termine. Gemäss einer groben Schätzung im Rahmen der Machbarkeitsstudie wird mit Kosten von rund 10 Millionen Franken gerechnet. Darin enthalten sind der Neubau sowie die Instandsetzung des bestehenden Dienstgebäudes. Ziel ist es, bis Herbst 2018 dem Regierungsrat und dem Kantonsrat ein bewilligungsfähiges Bauprojekt vorzulegen. Wenn diese dem Projekt zustimmen und keine Rekurse erfolgen, sollte der Neubau Ende 2021 bezugsbereit sein. (mp) Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten bis 24. Juli an der Zollstrasse 36 in Zürich (4. Obergeschoss). Frei zugänglich von Montag bis Freitag, 8 bis 17.30 Uhr.

Im Einsatz gegen Neophyten Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Organisierte Aktion mit freiwilligen Helfern in Affoltern

Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Bürgerrecht Der Gemeinderat Aeugst hat Maren Böck sowie ihrer Tochter Freia Gossmann, Zur Brunnenstube 11, Oberdorfstrasse 7, Aeugst, in das Gemeindebürgerrecht von Aeugst aufgenommen bzw. dieses zugesichert.

Baubewilligung Neubau Einfamilienhaus mit 2 Garagenplätzen und gedecktem Aussensitzplatz, Allmendstrasse, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1532, Zone WB, Schmidlin Robert, Müliacher 19, 6332 Hagendorn

Vernehmlassung Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat von der laufenden Vernehmlassung der Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) betreffend der Totalrevision der Zweckverbandsstatuten Kenntnis genommen und dazu eine Stellungnahme abgegeben.

Gestaltungsplan Stümel

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli

Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Alle Haushaltungen wurden in den letzten Wochen mit einem Flyer der kantonalen Verwaltung über das Pilotprojekt Reppisch informiert. Die kantonale Projektleitung ist an Rückmeldungen sehr interessiert. Auf der Homepage der Gemeinde Aeugst findet sich unter «Projekte» ein Link auf diese Umfrage. Wer die Umfrage auf Papier ausfüllen möchte, kann die Fragen auf der Gemeindeverwaltung beziehen.

Eine Gruppe freiwilliger Helfer reisst in einer Naturschutzfläche den wuchernden Adlerfarn aus. (Bild zvg.)

Im Rahmen der schweizweiten Aktion «Arten ohne Grenzen» waren am Mittwoch, 28. Juni, und Samstag, 1. Juli, zwei Schulklassen der Sekundarschule sowie Einwohner von Affoltern an der Ausreissaktion von invasiven Neophyten im Einsatz. Unser Lebensraum beherbergt einen nicht zu unterschätzenden Anteil von Pflanzenarten, die aus fremden Gebieten stammen. Viele dieser Pflanzen wurden bewusst importiert, wie die Kartoffel oder der Mais und haben

hierzulande einen berechtigten Anspruch. Ein kleiner Teil dieser Neophyten hat das Potenzial, sich stark auszubreiten und verdrängt dabei die hier ansässige Flora zulasten der Biodiversität. Zudem wirken sich diese sowohl gesundheitlich wie auch ökonomisch negativ auf die Gesellschaft aus oder können Bauschäden verursachen. Im Fachjargon werden solche Pflanzen «invasive Neophyten» genannt. Zirka 50 Schüler und zwölf weitere Einwohner der Gemeinde Affoltern am Albis waren an der Ausreissaktion beteiligt. Bekämpft wurden Neophyten-Arten wie das einjährige Berufs-

kraut und der einheimische, invasive Adlerfarn in diversen Naturschutzgebieten. Als kleines Dankeschön offerierte die Gemeinde Affoltern allen freiwilligen Helferinnen und Helfern ein Znüni. Organisiert wurde die Aktion von der Naturschutzkommission Affoltern am Albis in Zusammenarbeit mit Hans Peter Hediger und dem Natur- und Vogelschutzverein des Bezirks Affoltern (Nvba). Um den Neophyten im Gemeindegebiet den Garaus zu machen, möchte die Naturschutzkommission diese Aktionen im nächsten Jahr wiederholen. (wüd)

Am 21. Juni 2017 fand die Orientierungsveranstaltung zum öffentlichen Gestaltungsplan Stümel statt. Im Nachgang sind verschiedene Begehren eingegangen. Durch den Gemeinderat wird ein Revisionsvorschlag erarbeitet, für welchen anschliessend ein öffentliches Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung durchgeführt wird. Die entsprechenden Unterlagen (Gestaltungsplan, Vorschriften, Präsentation der Veranstaltung) können auf der Homepage www.aeugst-albis.ch eingesehen bzw. heruntergeladen werden. Um einen konkreten und auf die bestehenden Bedürfnisse abgestimmten Revisionsvorschlag ausarbeiten zu können, können bis am Montag, 14. August, Vorschläge, Anregungen etc. bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis schriftlich oder per Mail eingereicht werden: gemeinde@aeugst-albis.ch . Thomas Holl, Gemeindeschreiber anzeige


Todesfälle

Verkehrsanordnung Sperrung der Fussgängerbrücke über den Lindenbach Aufgrund Bauarbeiten zum Ersatz der Fussgängerbrücke über den Lindenbach an der Stegstrasse, im Gebiet Ribimatt, bleibt diese vom 17. Juli 2017 bis ungefähr 11. August 2017 gesperrt. Wir danken für Ihr Verständnis. Obfelden, 14. Juli 2017 Tiefbauamt Obfelden

Affoltern am Albis Am 11. Juli ist in Zürich ZH gestorben:

Karl Frick geb. 25. November 1949, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis Am 10. Juli 2017 ist in Baar verstorben:

Meier, Albin geb. 18. April 1940, von Oberägeri ZG, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Baarerstrasse 6. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 14. Juli 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Hausen am Albis. Die Gemeindeverwaltung

Wettswil am Albis Am 11. Juli 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Kobler, Gottfried Walter geb. 27. Januar 1939, Bürger von Zürich und Rüthi SG, geschieden, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Niederweg 7c. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Ihr Partner für alle Drucksachen

Smrt gasi svetlo, ali nikad svetlo ljubavi.

TO D E S A N Z E I G E Der Lebenskreis von unserem lieben Vater und Freund hat sich geschlossen.

Karl Frick

Digitaldruck

ABSCHIED UND DANK Für immer von uns gegangen ist unser Vater, Grossvater, mein Ehemann, unser Schwiegervater und Freund Zauvek otišo od nas naš otac, deda, suprug, tast i drug

25. November 1949 – 11. Juli 2017

Gestaltung und Vorstufe

Der Tod löscht das Licht aus, aber niemals das Licht der Liebe.

Dein Leben fand ein unerwartet schnelles Ende. Doch die Spuren deines Lebens, in Gedanken, Bildern, Augenblicken, werden uns immer an dich erinnern. Du wirst immer in unserer Mitte bleiben In stiller Trauer: Susanne Frick Marcel Frick und Anja Richiger Marion Liedtke Cécile und Anton Späni Verwandte, Freunde, Nachbarn und alle, die ihn lieb hatten

Sava Milojevic 8. 10. 1954 – 11. 7. 2017

In stiller Trauer: Ehefrau, Söhne und Töchter Enkelkinder und Familien Milojevic und Radenkovic Die Beerdigung findet in Serbien statt.

Die öffentliche Trauerfeier findet statt am Mittwoch, 19. Juli 2017, um 14.00 Uhr in der Klosterkirche, Kappel am Albis. Anstelle von Blumen gedenke man, im Sinne des Verstorbenen, bitte Pro Senectute Kanton Zürich, IBAN CH95 0900 0000 8007 9784 4.

Offsetdruck

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten Sterne der Erinnerung.

Traueradresse: Marcel Frick, Hackenbergstrasse 3c, 8307 Effretikon

ABSCHIED UND DANK

Walter Kobler 27. Januar 1939 – 11. Juli 2017

Weiterverarbeitung

Ein Abschied nicht in Wehmut, sondern mit Dankbarkeit, dass ihr mir in meinem reich erfüllten Leben eure Zuneigung und Freundschaft geschenkt habt. Bedanken möchte ich mich noch beim Team des Pflegeheims Senevita für die liebevolle Betreuung. Im Namen der Trauernden: Nicole und Flavio Toma Margarita (Maggie) Rosser Madeleine Kobler Manuela Mayer Michaela und Maik Rutschmann Leila und Vico Romanowski Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Telefon 058 200 57 00 www.weissdruck.ch

Traueradresse: M. Rosser, Niederweg 7, 8907 Wettswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Juli 2017

Bis zur Renovation im Jahr 2014 war der 1560 erbaute Spycher am Habersaatweg 10 mit einem Aussenstall verkleidet. Aussenstall und Wohnteil wurden erst mehrere Jahrhunderte später angebaut.

5

Nach der Renovation des Spychers im Aeugster Weiler Habersaat konnten die Eigentümer das angebaute Haus nach über 20 Jahren Planungsarbeit neu bauen. (Bilder Salomon Schneider)

«Gemeinsamer Prozess mit Eigentümern erfordert sorgsames Abwägen» Der Kantonale Denkmalpfleger Beat Eberschweiler im Interview über die schwierige Arbeit der Denkmalpflege Zur Denkmalpflege gibt es nur selten neutrale Stimmen. Der Zürcher Kantonale Denkmalpfleger und Archäologe erklärt im Interview, weshalb die Denkmalpflege eingeführt wurde und weshalb Objekt- und Ortsbildschutz manchmal zu Kontroversen führen. «Anzeiger»: Seit wann gibt es die Denkmalpflege, die dem Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich angegliedert ist? Beat Eberschweiler: Die Denkmalpflege gibt es seit 1958. Bis Ende 2005 gehörte sie zum Hochbauamt und seither zum Amt für Raumentwicklung. Welche Überlegungen haben zur Gründung der Denkmalpflege geführt? In den 1950er- und 1960er-Jahren fand in der Schweiz ein tiefgreifender gesellschaftlicher Wandel statt. Die anhaltende Hochkonjunktur nach dem Zweiten Weltkrieg bescherte der Schweiz einen beispiellosen Bauboom. Zahlreiche Strassenbauprojekte und Neubauten veränderten in kürzester Zeit das Gesicht von Dörfern, Städten und Landschaften. Mit der rasanten Umgestaltung des Lebensraumes wuchs der Unmut der Bevölkerung; der Glaube an Technik und Fortschritt wich der Angst vor dem Ungewissen. Linear zum Verlust von gewachsenen Ortsbildern und -strukturen wurde der Ruf lauter, das Bekannte und historisch Gewachsene zu schützen. Dies hat vor rund 60 Jahren im Kanton Zürich zur Schaffung dieser staatlichen Stelle geführt. Mit dem kantonalen Planungs- und Baugesetz (PBG) von 1976 wurde dieser Erkenntnis Nachdruck verliehen. Der Natur- und Heimatschutz ist unter §203 ff. PBG zu finden. ...............................................................

«Die Denkmalpflege muss das architektonische Erbe der Schweiz bewahren» ............................................................... Wie haben sich seit der Gründung Ausrichtung und Auftrag verändert? Waren die Leitideen bereits damals dieselben? Ausrichtung, Auftrag und Leitideen haben sich kaum verändert. Der gesellschaftliche Auftrag, unser architektonisches Erbe zu bewahren, hat nach wie vor grosse Bedeutung. Nur haben sich die Aufgabenstellungen stark erweitert: Brandschutz, Umweltschutz, Sanierung von modernen Materialien, Gebietsentwicklungen von Industrieensembles und so weiter. Die kantonale Denkmalpflege hat den Auftrag, wertvolle Zeugen unserer

schaften ein sorgsames Abwägen zwischen den Interessen der Liegenschaftenbesitzer und -nutzer und dem öffentlichen Auftrag, das architektonische Erbe für die uns nachkommenden Generationen zu überliefern.

Der Kantonale Denkmalpfleger Beat Eberschweiler ist überzeugt von der Arbeit seiner Bauberater. (Bild zvg.) historischen Baukultur zu erhalten. Ein Ensemble oder ein einzelnes Bauwerk muss bestimmte Kriterien erfüllen, um als bedeutender Zeuge der jeweiligen Epoche zu gelten. Dies kann eine kunsthistorische, baugeschichtliche, architektonische, sozialgeschichtliche oder wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung sein. Trockener formuliert ist der Auftrag im PBG § 203-217 zu finden. ...............................................................

«Architektonisches Erbe soll überliefert werden» ............................................................... Wie wird der Auftrag der Denkmalpflege praktisch umgesetzt? Der Auftrag beinhaltet Aspekte wie Inventarisation, Dokumentation, praktische Bauberatung am Objekt, bis hin zu Schutzmassnahmen und deren Subventionierung, Begutachtungen und Expertisen sowie Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen. In jedem Fall erfordert der gemeinsame Prozess mit den Eigentümer-

Die Denkmalpflege steht immer wieder in der Kritik, zu viel oder zu wenig steuernd einzugreifen. Ist die Denkmalpflege in ihrer heutigen Ausprägung noch sinnvoll aufgestellt? Ja. Je nach Gegenüber wird die Arbeit der Denkmalpflege als zu viel oder zu wenig steuernd empfunden. Die Denkmalpflege befasst sich stets auch mit den grösseren geschichtlichen Zusammenhängen – zum Beispiel mit ganzen Baugruppen oder Siedlungen, mit Funktionseinheiten wie Fabriken, mit Infrastrukturbauten wie Strassen und Eisenbahnanlagen oder mit intakten historischen Freiräumen. Daneben wird die Denkmalpflege überall dort aktiv, wo wichtige historische Bausubstanz unmittelbar gefährdet ist. ...............................................................

«Arbeit der Denkmalpflege wird als zu stark oder zu wenig steuernd empfunden» ............................................................... Was macht den Speicher am Habersaatweg 10, in der Gemeinde Aeugst schutzwürdig? Der Speicher stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, wurde in Blockbauweise errichtet und diente ursprünglich als Kornspeicher. Es gibt im Knonauer Amt bloss noch zwei Speicher dieser Art. Der Besitzer der Liegenschaft am Habersaatweg 10 wollte seit über 20 Jahren ein

Gebäude realisieren. Weshalb hat es so lange gedauert? Diese Frage kann schwerlich beurteilt werden, da es mehrere Parteien gab, die in das damalige Verfahren involviert waren, beispielsweise gehörte das zweigeteilte Speichergebäude verschiedenen Eigentümern. Zum Ensemble gehörte ursprünglich auch ein Wohnhaus, das während des Prozesses abgebrochen werden musste, aufgrund seines schlechten Zustands, aus Sicherheitsgründen. Bei der Beurteilung der Liegenschaft kam es immer wieder zu Veränderungen. Einmal gehörte der Wohnteil auch zum Schutzobjekt, schlussendlich nicht mehr. Anfangs waren nur kleine Fenster mit Fensterläden zugelassen, im jetzigen Objekt waren andere Fenster zugelassen. Wie viel Entscheidungsbefugnisse haben einzelne Bauberater der Denkmalpflege? Obschon jedes Objekt eine eigene, spezifische Behandlung verdient, ist die oberste Maxime der Denkmalpflege, dass die Bauberaterinnen und Bauberater in den Regionen gleichermassen mit Augenmass, Offenheit, aber auch mit klaren Haltungen für das Schutzobjekt mithelfen, Projekte zu entwickeln. ...............................................................

«Wie lange ein Prozess dauert, hängt von der Bewilligungsfähigkeit des Projekts ab» ............................................................... Gibt es in der Baudirektion Pläne solche Schutzverfahren zu verkürzen? Für verschiedene Teilschritte in einem Baubewilligungsverfahren gibt es verbindliche Fristen. Wie lange ein Prozess am Ende dauert, hängt

Zentrale Begriffe im Heimat- und Denkmalschutz • Heimatschutz ist ein Oberbegriff für Massnahmen des Landschafts-, Ortsbild- und des Denkmalschutzes. • Die Denkmalpflege ist in der Schweiz eine staatliche Organisation. Ihre Hauptaufgabe ist das Erforschen, Inventarisieren, Bewahren und Pflegen von Schutzobjekten. Im Kanton Zürich besteht die Kantonale Denkmalpflege seit 1958. • Der Denkmalschutz hingegen ist keine Institution, sondern eine rechtliche Anordnung. Ihr Zweck ist es, Kulturdenkmäler für kommende Generationen zu sichern und zu erhalten.

• Der Heimatschutz ist ein privatrechtlich organisierter Verein. Der Schweizerische Heimatschutz (SHS) bildet die Dachorganisation, umfasst 25 kantonale Sektionen mit total 27 000 Mitgliedern. Der Zweck laut Statuten: «Der SHS setzt sich für die Erhaltung von Baudenkmälern, Ortsbildern und Kulturlandschaften ein.» Er besitzt das Verbandsbeschwerderecht. • Die Kantonale Denkmalpflegekommission (KDK) ist eine Sachverständigen-Kommission des Regierungsrates, die aus verwaltungsunabhängigen Fachleuten im Bereich der

Denkmalpflege besteht. Ihre Hauptaufgabe ist die Abklärung der Schutzwürdigkeit von Gebäuden. Der Kanton, aber auch Gemeinden und Dritte können ein Begutachtungsgesuch stellen. Die Kommission beurteilt, ob ein Objekt die gesetzlichen Anforderungen von §203 Abs. 1 Planungs- und Baugesetz (PBG) an ein Schutzobjekt erfüllt und welcher Stellenwert ihm zukommt. Die Gutachten der KDK enthalten Empfehlungen zu Handen der zuständigen Behörden. (be)

Der Spycher wurde 1560 auf eine komplexe Holzkonstruktion gestellt, die verhinderte, dass Tiere und Nässe das Getreide erreichen konnten. insbesondere von der Bewilligungsfähigkeit des Bauprojekts ab. Wenn eine Eigentümerschaft auf nicht bewilligbaren Plänen besteht – (und hier ist die Denkmalpflege nur eine von verschiedenen Bewilligungsbehörden – dann bestimmt der Eigentümer die Länge des Verfahrens. Die Baudirektion kann keinen Einfluss ausüben. Was müssen Liegenschaftenbesitzer beachten, um eine Unterschutzstellung zu verhindern oder trotz Schutz mit möglichst wenig Aufwand bauen oder renovieren zu können? Für ein erfolgreiches Projekt ist die frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Denkmalpflege zu empfehlen, damit wir den Bauherrn mit unseren Erfahrungen von Anfang an aktiv bei der Planung unterstützen können. So können im Planungs- und Bauprozess immer wieder die verschiedenen Interessen und Vorstellungen aufeinander abgestimmt werden. Es ist mit der spannendste Aspekt unserer Arbeit: Lösungen zu finden, die diesen Ansprüchen gerecht werden. Es entspricht nicht dem Arbeitsverständnis der Denkmalpflege, einem Eigentümer einfach zu sagen: «Nein, geht nicht.» Vielmehr versuchen wir, so einzusteigen: «Nein, so geht das nicht, aber man könnte doch ….» Deswegen arbeiten bei uns Bauberater mit einem grossen Erfahrungsschatz, keine Bauverhinderer.

Infos: denkmalpflege.ch oder are.zh.ch.

Interview: Salomon Schneider


6

Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Juli 2017

Marschmusik mit Evolutionen begeisterte Erfolgreiche Jumba am Welt Jugendmusiktag 2017 in Zürich Die Jumba nahm zum ersten Mal am Welt Jugendmusik Festival (Wjmf ) teil. Den Vergleich mit den anderen Jugendmusiken brauchen die Säuliämtler nicht zu fürchten, das machen die zwei gewonnenen Pokale deutlich. Vom Freitag, 7., bis Sonntag, 9. Juli, fand in Zürich das 6. Welt Jugendmusik Festival (Wjmf) statt. Rund 80 Jugendmusikformationen mit ca. 3700 Musikern aus der ganzen Welt stellten sich in verschiedenen Kategorien der strengen Jury. Für die ganze Logistik und Hintergrundarbeit des Wjmf wurden über 500 freiwillige Helfer und Helferinnen eingesetzt. Nach einer tollen Eröffnungsfeier im Hallenstadion, an der die Jumba sich auch aktiv beteiligte, galt es am Samstag für die Drummer Factory ernst. Im Schulhaus Birch stellten sich die fünf jungen Tambouren unter der Leitung von Etienne Destraz mit dem Stück Chinderfäschtmarsch der Fachjury. Anschliessend folgte in der Kategorie 3 das Wettspiel Percussion mit den Malletsinstrumenten. In dieser Kategorie erspielte sich die Jumba Drummer Factory den tollen 3. Schlussrang. Am Abend fand im Zürcher Hallensta-

Die Dirigenten Etienne Destraz und Gilbert Théraulaz mit ihren Auszeichnungen. dion die Youth Music Party statt. Da durften natürlich die Jumbaner nicht fehlen. Mit der Bitte, dass man sich bewusst sein soll, dass am Sonntag noch die Wettspiele des Blasorchesters stattfinden, startete die grosse Party. Alle Jumbaner hielten sich an die vorgegebenen Zeiten für den Heimweg. Um an der Parademusik einen guten Eindruck zu hinterlassen, machten die Ü16-Jumbaner noch eine Nachtübung und probten nach der Party vor der

Blasorchester und Tambouren der Jumba durften ein tolles Musikwochenende in Zürich erleben. (Bilder zvg.)

Unterkunft nochmals die Evolutionen für den Wettbewerb.

Schlussfeier im Hallenstadion Am Sonntag wurde am Stadthausquai zur Parademusik mit Evolutionen gemeldet. Ob sich die Nachtübung auszahlt oder einen eher bestraft? Mit einer Punktzahl von 83.00 erzielte die Jumba den zweiten Platz und ist somit «Vizeweltmeister» in der Sparte

Marschmusik mit Evolutionen. Am Nachmittag musste man sich in der Kirche Glaubten in Zürich Affoltern nochmals der Jury stellen und die zwei Wettstücke in der Kategorie Harmonie Unterstufe vortragen. Mit einem soliden Vortrag durfte sich die Jumba in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes platzieren. Und schon ging es weiter zur grossen Schlussfeier im Hallenstadion. Mit Stolz nahmen die Dirigenten Etienne Destraz (Drum-

wir gratulieren

Am neuen Standort günstiger

Zur diamantenen Hochzeit

Spital Affoltern: Ambulante Psychotherapie ist umgezogen

Am Montag, 17. Juli, feiern in Affoltern Ingeborg und Wilhelm Richard Scheller die diamantene Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Morgen Samstag, 15. Juli, feiert Edith Vogt aus Stallikon ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert morgen Samstag, 15. Juli, Ruth Imhof-Bolliger den 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute.

Seit dieser Woche empfängt das Spital Affoltern seine Klienten der ambulanten Psychotherapie an der Sonnenbergstrasse 32 in Affoltern. Mit dem Wegzug aus dem OVA-Areal setzt das Spital den Beschluss der Delegierten um. Rund zwei Monate nach dem Beschluss durch die Delegiertenversammlung hat das Spital Affoltern die Räumlichkeiten auf dem OVA-Areal aufgehoben und die ambulante Psychotherapie verlegt. Seit wenigen Tagen begrüssen die Therapeuten ihre Klienten gleich neben dem Spital an der Sonnenbergstrasse 32. «In den Therapiestunden empfangen wir Klienten, die sich mit unterschiedlichsten Fragestellungen auseinandersetzen. Diese reichen von der störungsspezifischen Therapie von psychi-

Esther Kottmann, Leiterin Psychotherapie, Spital Affoltern. (Bild zvg.) schen Erkrankungen über Beziehungskonflikte, Trennung und Abschied bis hin zu Sinnfragen oder der Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen», erklärt Esther Kottmann, Leiterin

Psychotherapie das Angebot ihres Bereichs. Ein fünfköpfiges Therapeutenteam und ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie kümmern sich um die 250 ambulanten Klienten. Die Zuweisung erfolgt oftmals durch die regionalen Hausärzte. Personen, welche psychologische Unterstützung benötigen, können sich aber auch selber für eine Behandlung anmelden. Die Leistungsabrechnung erfolgt über die Grundversicherung. Mit dem Umzug trägt das Spital Affoltern auch dem wirtschaftlichen Aspekt Rechnung. «Die Praxisräumlichkeiten auf dem OVA-Areal waren mit hohen standortbedingten Aufwänden verbunden», führt Michael Buik, Direktor des Spitals aus und fügt hinzu: «Am neuen Standort können wir die ambulante Psychotherapie kostengünstiger betreiben, was unter dem Strich der gesamten finanziellen Situation des Spitals zugute kommt».

mer Factory) und Gilbert Théraulaz (Blasorchester) die Auszeichnungen entgegen. Mit vielen Erlebnissen, in toller Kameradschaft und etwas wenig Schlaf sind die Jumbaner und Jumbanerinnen am Sonntagabend mit den zwei «Pokalen» vom Wjmf 2017 wieder nach Hause gekommen. (gt) Weitere Infos unter www.jumba.ch / www.wjmf.ch. Jubiläumsfeier der Jumba am 16. September im Kasinosaal in Affoltern.

Sprayer in Hausen und Wettswil Mit Sprays wurden auf der Sportanlage Jonentäli in Hausen übers Grümpelturnier-Wochenende Böden verunstaltet. Die Kantonspolizei spricht von einem Sachschaden von gegen 1000 Franken. Unbekannte haben im Bereich der A4 bei Wettswil Graffiti angebracht – ebenfalls über das vergangene Wochenende. Der Schaden beläuft sich auf rund 2000 Franken. Am Freitagabend ging auf dem Bonstetter Schulareal ein Lampenglas in die Brüche. Die unbekannten Verursacher «produzierten» damit einen Schaden von etwa 500 Franken. Mehrmals rückte die Polizei in den vergangenen Tagen in Aeugst, Affoltern und in Zwillikon wegen übermässiger Lärmemissionen aus. In den meisten Fällen störten sich Anwohner zwischen 18 Uhr und Mitternacht an zu lauter Musik, die aus privaten Liegenschaften und aus dem Clubgebäude auf dem Sportplatz Moos nach aussen drang. (-ter.)

Aemtler Bühne ohne Präsident

Unfall in der Blegikurve

Konflikt zwischen einigen Mitgliedern und Vorstand ist eskaliert

Lastwagen mit Lieferwagen kollidiert

An der ausserordentlichen Generalversammlung eskalierten lange schwelende Konflikte – Präsident Raffaele Cavallaro zog die Konsequenzen.

Auf der Autobahn A4 ist ein Lastwagen auf einen Lieferwagen aufgefahren. Beide Lenker blieben unverletzt. Die Polizei sucht ein drittes Fahrzeug.

Will man mit Neuem experimentieren oder mit Bewährtem unterhalten? Dieanzeige

se Grundsatzfrage beschäftigt die Aemtler Bühne seit je und führte auch schon zu Abspaltungen, etwa vor elf Jahren mit dem «VolksTheater im Amt». Aktuell wird dem Vorstand zudem mangelnde Kommunikation vorgeworfen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung sollten deshalb die Vertrauensfrage gestellt

und als Basis der künftigen Zusammenarbeit Möglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmung geklärt werden. Mit dem entsprechenden Positionspapier des Vorstands war eine Mehrheit der 45 anwesenden Mitglieder allerdings nicht einverstanden. Sie forderten eine Vernehmlassung, um die eigene Meinung einzubringen. Zudem kippte die Versammlung einen Personalentscheid, der gemäss Vereinsstatuten in der Entscheidungskompetenz des Vorstands lag. Der Versammlungsverlauf sowie der Mangel an Unterstützung und Vertrauen haben Raffaele Cavallaro, der sich seit fast sieben Jahren als Präsident der Aemtler Bühne engagiert hat, dazu bewogen, nicht zur traktandierten Wiederwahl anzutreten. Ebenso zog ein potenzielles neues Vorstandsmitglied seine Bereitschaft zur Kandidatur kurzfristig zurück. Die sechs bisherigen Vorstandsmitglieder bleiben – zumindest vorerst. (tst.)

Am Mittwoch, 12. Juli, kurz vor 14 Uhr, hat sich auf der Autobahn A4a, vor der Blegikurve in Fahrtrichtung Luzern, eine Auffahrkollision zwischen einem Lastwagen und einem Lieferwagen ereignet. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Weil der beschädigte Lieferwagen nach dem Unfall Öl verlor und für die Reinigung der Fahrbahn ein Spezialfahrzeug angefordert werden musste, blieb der Überholstreifen kurzzeitig gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte beim Unfall ein drittes Fahrzeug, ein weisser Lieferwagen mit

Hinter den Unfallfahrzeugen staute sich der Verkehr. (Bild Polizei ZG) Pritschenaufbau, beschädigt worden sein. Der Lenker des möglicherweise beschädigten, weissen Lieferwagens wird gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei zu melden (Telefon 041 728 41 41). Gesucht sind zudem Zeugen, die Angaben zum weissen Lieferwagen oder zum Unfallhergang machen können. (pd.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Juli 2017

7

Der Fahrstuhl nach oben ist nicht besetzt Diplomfeier des ersten «Lift»-Jahrgangs im Säuliamt Im Rahmen einer kleinen Diplomfeier trafen sich die Jugendlichen des ersten «Lift»Jahrgangs bei der Firma Ernst Schweizer AG in Hedingen. Zahlreiche Eltern und Vertreter der sechs Sekundarschulen im Bezirk sowie die Arbeitgeber, welche einen Wochenarbeitsplatz anbieten, feierten mit. ................................................... von martin mullis Der symbolträchtige Namen Lift (Leistung, Individuelle Förderung und praktische Tätigkeit) erklärt wortgetreu Ziel und Programm des Integrations- und Präventionsprogrammes für Jugendliche. Der Lift nach oben, sprich die berufliche Karriere mit einer Lehre starten zu können, soll auch für Schulabgänger mit erschwerten Voraussetzungen möglich sein. Die Zielgruppe des Projekts sind Heranwachsende zwischen den letzten Schulklassen und vor der Berufslehre. Unterstützung finden Jugendliche, welche unter schwierigen Voraussetzungen eine Lehrstelle suchen müssen. Ungünstige Bedingungen wie eine gewisse Lernschwäche, fehlende Motivation oder Schwierigkeiten bei täglichen Herausforderungen, erschweren zusätzlich den Start ins Erwachsenenleben. In sogenannten Modul-Lektionen lernen die Jugendlichen nicht nur Umgamgsformen und Benimmregeln, sondern auch, mit Problemen umzugehen, an sich selbst zu arbeiten und sich schliesslich für einen Beruf zu entscheiden. Zusammengefasst sollen sie lernen, ihre individuellen Charak-

Stolz auf das erworbene Zertifikat: Die 23 Lift-Projekt-Teilnehmer. (Bild Martin Mullis) terstärken bewusst einzusetzen und den flexiblen Umgang mit Herausforderungen und Stress zu trainieren. Zusätzlich zu den Lektionen erhalten sie Gelegenheit, während der Schulzeit bei 35 Halbtages-Einsätzen, in einem oder mehreren Betrieben zu arbeiten und auch Verantwortung zu übernehmen.

Erfahrungen für den weiteren beruflichen Weg nützen Im Seminarraum der Firma Schweizer AG in Hedingen hiess der Leiter Berufsbildung, Xavier Nietlisbach, die zahlreichen Eltern, Lehrpersonen und natürlich die 23 Projekt-Absolventen herzlich willkommen. Oliver Engeler, Co-Geschäftsführer der Institution Trivas, Raum für Erfahrungen und Perspektiven, in Mettmenstetten, begrüsste schliesslich neben den Jugendlichen auch die Vertreter der 27 beteiligten Arbeitgeber, sowie die Lehrper-

sonen und Eltern zur kleinen Diplomfeier. Er stellte jeden einzelnen der Lift-Absolventen mit einigen kurzen, sympathischen Worten vor und übergab jedem per Handschlag das Zertifikat. Er forderte die Jugendlichen auf, den Erfahrungsschatz der letzten drei Monate für die Lehrstellensuche zu nützen. Einer der Lift-Absolventen unterstrich diese Aufforderung mit der Bemerkung, dass für ihn die gemachten Erfahrungen wertvoll seien. Sein Mitmachen beim Projekt bezeichnete er als vollen Erfolg. Die Diplomfeier zum Abschluss des ersten «Lift»-Jahrgangs im Säuliamt besuchten nicht nur stolze, sondern auch erleichterte Eltern, vor allem aber auch zufriedene junge Menschen, welche zuversichtlich in die berufliche Zukunft blicken dürfen. Das Jugendprojekt Lift wurde übrigens vor Kurzem mit dem mit 40 000 Franken dotierten Swiss Re Milizpreis 2017 ausgezeichnet (vgl. Kästchen).

«Lift» erhielt den Swiss Re Milizpreis Seit 2001 zeichnet der Swiss Re Milizpreis Persönlichkeiten und Organisationen aus, die nebenberuflich oder ehrenamtlich auf professionellem Niveau einen Dienst für die Gesellschaft leisten. Dieses Jahr übergab Walter B. Kielholz, Präsident des Verwaltungsrates von Swiss Re, den mit 40 000 Franken dotierten Milizpreis am Mittwoch, 14. Juni, dem Jugendprojekt Lift. In seiner Rede unterstrich Kielholz die Kombination von Integrations- und Präventionswirkung, die das Lift-Projekt auszeichnet: durch den Brückenschlag vom schulischen zum Firmenumfeld schafft es eine Grundlage für einen späteren erfolgreichen Einstieg in eine Berufslehre. Unter den Gästen waren der 88-jährige alt National-

«Lift»-Präsident Markus Schär (links) und Gründer Mario von Cranach mit Ulrich Bremi. (Bild zvg.) ratspräsident Ulrich Bremi, Gründervater der Milizpreis-Idee, sowie die alt Ständeräte Trix Heberlein und Felix Gutzwiller. Von einer «ausserordentlich würdigen Feier» sprach Urs Bregenzer, der die Sekundarschule Mettmenstetten repräsentierte. (tst.)

anzeige

Affoltern mit QualiStar ausgezeichnet

Verabschiedung nach fast 20 Jahren

Gemeindeverwaltung: zertifizierte Lehrstellen

Esther Haller verlässt Primarschule Hausen Das eingespielte Lehrerinnenduo Marlies Flückiger und Esther Haller trennt sich nach vielen Jahren bester Zusammenarbeit, da Esther Haller den Schuldienst aufgibt. Die beiden engagierten Lehrerinnen und Bäuerinnen haben ihre Schüler mit besonderen Projekten immer wieder begeistern können.

Nicole Müller und die Lernenden freuen sich über die Zertifizierung. (Bild zvg.)

Der Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (Vzgv) hat die kaufmännische Berufsbildung der Gemeinde Affoltern mit dem Zertifikat QualiStar ausgezeichnet. Das Label erhält, wer eine vorbildliche Umsetzung der kaufmännischen Grundbildung nachweisen kann. Der QualiStar ist ein Steuerungsinstrument für die Lehrbetriebe, um die Qualität ihrer betrieblichen Berufsbildung kontinuierlich weiterzuentwickeln und so die Bildungsqualität laufend zu verbessern. Das Label soll letztlich auch die Attraktivität der Gemeinde als Ausbildungsort stärken. Die Gültigkeit des Zertifikats ist auf

drei Jahre begrenzt, damit die laufende Überprüfung der Prozesse sichergestellt wird. Die wichtigsten vier Bereiche der Berufsbildung sind das Anstellungsverfahren, die Einführungsphase, der Bildungsprozess sowie der Abschluss der Lehre. Diese Bereiche werden in einem Kriterienkatalog abgebildet und bewertet. Wer die vorgegebenen Punkte übertrifft, kann mit dem Zertifikat QualiStar ausgezeichnet werden. Derzeit sind gut 30 Prozent der zürcherischen Gemeinden und Städte QualiStar-zertifiziert. Jugendliche, die an einer kaufmännischen Lehre bei der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis interessiert sind, können sich bei Nicole Müller, Ausbildungsverantwortliche, melden. (wüd)

«Zum Schulabschluss übernachten wir vom Donnerstag auf den Freitag im Stroh und frühstücken dann mit den Kindern. Danach entlassen wir sie um zirka 10 Uhr in die Sommerferien ....» So lauten zwei Sätze aus dem letzten Elternbrief der Lehrerinnen Esther Haller und Marlies Flückiger. Ein eingespieltes Team wird nach den Sommerferien nicht mehr zusammenarbeiten. Während Marlies Flückiger weiterhin in einem Teilzeitpensum an der Primarschule Hausen arbeitet, verlässt Esther Haller die Primarschule nach fast 20 Jahren. Viele Themen aus der Natur wie «vom Flachs bis zum Faden», «die Waldstube» oder «Tiere im Schulzimmer» erarbeiteten die zwei Lehrerinnen mit den Schulkindern. So hat auch das Grossprojekt, das Theater «eine Reise um die Erde», das sie zusammen mit der Parallelklasse einstudierten und aufführten, den Kindern grosse Freude gemacht. Selbstsicher und sprachgewandt haben sie auf der Bühne agiert und alles vor den stimmigen Kulissen auswendig gesprochen, gesungen und getanzt.

Eingespieltes Duo: Esther Haller (links) und Marlies Flückiger. (Bild zvg.) Esther Haller nahm in der Primarschule viele Funktionen wahr. Sie hat viele Teamanlässe organisiert, war Koordinatorin und hat als Lehrervertreterin im Vorstand des Elternrats mitgearbeitet. Die erfahrene Pädagogin verlässt die Schule mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die Kinder und der Unterricht werden ihr fehlen. In Zukunft wird sie sich neu orientieren und sich vermehrt dem Bauernhof und ihren Enkeln widmen. Auch für neue Hobbys, wie das Nähen, wird sie nun Zeit finden. Mit einer berührenden Rede des Schulleiters Markus Schefer und einer Standing Ovation des Schulteams wurde Esther Haller anlässlich des Schulschlussessens verabschiedet. Primarschulpflege, Andrea Sidler

Spital Affoltern Die Spital-BK haben vor nicht allzulanger Zeit eine neue Endoskopieanlage für 1,5 Mio. Franken gekauft, und das wiederum ohne eine Konkurrenzofferte einzuholen. Aufgrund der WTO-Beschaffungsvorschriften ist das rechtswidrig. Das Anwaltsbüro Taormina und Abegg wurde beauftragt, nach Rechtfertigungen zu suchen, weshalb die letzte DV als «dringlich» erklärt worden ist. Damit wollte man vermeiden, dass wir als Demokraten das Referendum ergreifen können. Gegen aussen wird aber kommuniziert, dass 7 Gemeinden aus dem Zweckverband austreten würden, sollte die neue Rechtsform nicht kommen. Was heisst das? Dazu haben die Gemeinderäte abschliessend nichts zu sagen, so aber ist bewiesen, dass die Gemeinderäte entgegen den Stimmberechtigten unser Spital schliessen oder verkaufen wollen! Abschliessend haben aber die Stimmberechtigten das letzte Wort. Für die neue Rechtsformänderung sollen nun wiederum mehrere hunderttausend Franken ausgegeben werden! Zur Erinnerung: Für die Planung der AG haben sie 2013 für den Juristen 238 000 Franken gegeben, für eine AG-Gründung, die das Spital in Wetzikon gesamthaft 120 000 Franken gekostet hat. Bereits Ende 2016 wurden für eine Beratungsfirma mehrere Hunderttausend Franken bewilligt. Frage: Handeln die Spitalbehörden im Sinne von uns Bürgern, wenn Sie sehr viel Geld (unser Geld) ausgeben für Anwälte, mit dem einzigen Ziel, unseren demokratischen Einfluss abzuklemmen? Wir sollten uns für die kommenden Abstimmungen im Frühling 2018 auf mehrere «NEIN» einstellen. Nur mit vielem Nein können wir weiterhin freie Bürger und Bürgerinnen sein. Die Behörden werden gebeten, auf uns zu hören und mit uns zu reden. Frage: Weshalb veröffentlichen die 14 Gemeinderäte ihre aktuelle Stellungnahmen zu Fragen der Spital-BK nicht? Die höfliche Frage sei gestattet: «Wo bleibt da die versprochene Transparenz»? Auf Wiederlesen ab Mitte August. Wir grüssen Sie freundlich. www.verein-zweckverband.ch


8

Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Juli 2017

«Die Bären lauern nicht hinter jeder Ecke» Ämtler auf der Panamericana: unvergessliche Monate in Kanada und ein Abstecher nach New York Vor gut zwei Monaten sind Lukas und Rahel Baumgartner in ihre Abenteuerreise Panamericana gestartet (der «Anzeiger» hat berichtet). In der Zwischenzeit haben die Ämtler einiges erlebt.

keit, die sie uns gegenüber zeigten. Unsere neuen Freunde von der Insel möchten wir auf jeden Fall irgendwann wieder besuchen.

In acht Stunden in New York

................................................... von lukas und rahel baumgartner Freiheit, fremde Kulturen kennen lernen, unseren wunderschönen Planeten entdecken, lernen mit wenig auszukommen und unsere Beziehung zu stärken – das waren die Erwartungen, als wir vor gut zwei Monaten zu unserem Roadtrip entlang der Panamericana aufbrachen. Im Osten Kanadas, wo wir seit dem Start der Reise unterwegs sind, durften wir erste Erfahrungen sammeln und unvergessliche Momente erleben. Eine Woche später als geplant traf das Schiff mit unserem VW Bus an Bord, im Hafen von Halifax ein. Als der ganze Papierkram mit dem Zoll und Disponenten erledigt war, konnten wir es kaum erwarten, endlich «richtig» zu starten. Die euphorische Stimmung schwappte aber schon nach ein paar hundert Kilometern in Ungewissheit über. Wo schlafen wir heute Nacht? Wir stellen unser Auto sicher nicht einfach am Strassenrand ab und verbringen die Nacht hier, oder? Wo gehen wir auf die Toilette? Wo füllen wir unser Trinkwasser auf ? Wie schützen wir uns vor Bären, die hier hinter jeder Ecke lauern könnten? Dank der Hilfe von anderen Reisenden aber vor allem durch unsere Erfahrungen, können wir heute nur schmunzeln, wenn wir an diese Tage zurückdenken. Die Bären lauern nämlich nicht hinter jeder Ecke ...

Besuch bei der «Lady Liberty».

In Kanada: Rahel und Lukas Baumgartner mit Bulli «Baluu». (Bilder zvg.) Wandern in Nationalparks Die ersten zwei Wochen verbrachten wir in Nova Scotia. Peggy’s Cove, der Kejimkujik National Park sowie der Cabot Trail (die schönste Küstenstrasse Nordamerikas) waren unsere Highlights in dieser Region. Richtung Osten ging es danach weiter in die Region der Bay of Fundy (bekannt für die gewaltigen Gezeiten) und die Prince Edward Island, welche dank ihrer Sandstrände vor allem in den Som-

mermonaten zahlreiche Touristen anlockt. Unsere drei Tage auf der Insel waren von regnerischem Wetter geprägt und da die Sommersaison noch nicht begonnen hatte, wirkte vieles noch leer und öde. Auf der Gaspesiehalbinsel wanderten wir in verschiedenen Nationalparks. Die unendlich scheinenden Wälder und vor allem die Begegnungen mit Elchen, Karibus und vielen anderen Tieren werden uns lange in Erinnerung bleiben. Wir überquerten

Lagerfeuer-Romantik gehört dazu. den St. Laurent Strom mit der Fähre, beobachteten in der Umgebung von Tadoussac Minkwale und Belugas und trafen dann Mitte Juni auf der Ile D’Orléans ein. Auf der kleinen Insel, welche im St. Laurent Strom vor Quebec liegt, hatten wir über eine Internetseite (helpx.com) einen Helfereinsatz vereinbart. Was wir während dieser Zeit erleben durften, hat uns sehr berührt. Wir waren überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Leute untereinander sowie der Gastfreundlich-

In Freligsburg, wo wir eine Schweizerin besuchten, entschieden wir uns für einen spontanen Abstecher nach New York. Das war eigentlich nicht geplant, aber es hat uns zu fest gereizt und die acht Stunden Fahrzeit erschienen uns auch als machbar. Wir haben die Entscheidung nicht bereut und denken gerne an die fünf Tage in dieser verrückten Stadt zurück. Zurzeit befinden wir uns im Grossraum Toronto. Wir fühlen uns mittlerweile wirklich wohl in unserem kleinen Zuhause auf Rädern und geniessen die Freiheit, das zu machen, wozu wir gerade Lust haben und dabei viel an der frischen Luft zu sein. Es gibt aber auch immer etwas zu tun. Die ungefähre Route für den nächsten Tag planen, mögliche Übernachtungsplätze suchen. Es ist auf keinen Fall so, dass wir jeden Abend an einem Traumplatz am Strand übernachten. Sehr oft stellen wir unseren Bus auf einem Walmartparkplatz oder einer Raststätte ab, wo dich nachts um zwei Uhr auch mal ein Lastwagen voll mit grunzenden Schweinen aus dem Schlaf reissen kann. Kleinere Reparaturen am Auto, Einkaufen und Kochen stehen fast jeden Tag auf dem Programm. So vergehen die Tage aus unserer Sicht meistens relativ schnell. Weiter geht es in den nächsten Tagen Richtung Osten, den grossen Seen entlang. Wir freuen uns, dass es nach der doch sehr städtischen Region, in der wir im letzten Monat unterwegs waren, nun wieder Richtung Wildnis geht.

«Freestylesport ist generationenübergreifende Leidenschaft» Mobile Skateanlage der Jugendarbeit Affoltern auf dem Kronenplatz sorgte für Begeisterung bei Jung und Älter

Freestyle mit allen möglichen Gefährten auf dem Kronenplatz Affoltern. (Bilder zvg.)

Mit Tipps vom Profi geht es gleich besser.

«Wir sind sehr zufrieden», fasst Bettina Gyr das Projekt zusammen. Während vier Tagen wurde die Skateanlage bei meist herrlichem Sommerwetter rege benutzt und man durfte etliche positive Rückmeldungen entgegennehmen. Auch die am Samstag angereisten Sportlerinnen und Sportler begeisterte der Anlass. Jan Hagemann, für die Show verletzungsbedingt ausgefallen, erklärt: «Es ist toll, dass in Affoltern et-

was für den Freestylesport gemacht wird und nicht nur für typische Sportarten. Einen Skatepark zu haben ist eine wertvolle Sache. Es gibt den Jugendlichen was zu tun. Er ist ein Ort, um Menschen kennenzulernen und Neues zu lernen». Lou Burk, der für den Skateboard-Workshop wie auch die Show anreiste, fühlte sich zurück in seine Kindheit versetzt: «Skaten und der ganze Freestylesport ist eine Leidenschaft und verbindet generationenübergreifend. Da fühle ich mich genauso alt wie die Kinder im Workshop, die zum ersten Mal auf einem

Skateboard standen. Diese Passion weiterzugeben erfüllt mich und ich möchte ihnen die gleiche Freude weitergeben, wie sie mir der Sport seit 11 Jahren tagtäglich gibt.» Elena Könz, die Big-Air-Weltmeisterin 2015, fuhr die Show auf dem Skateboard – ihrem Sommertrainingsgerät. «Ich unterstütze den Anlass und das Anliegen gerne. Ich finde es wichtig, mit Kindern und Jugendlichen etwas Aktives zu machen. Ein Skatepark ist ein attraktiver Begegnungsort und für Affoltern sicher eine Bereicherung.»

Contest abgesagt Das Wetterglück hielt nicht bis zum Schluss. Das hereinbrechende Sommergewitter kam zu früh. «Zur Sicherheit aller Teilnehmenden wird der Contest abgesagt. Der nasse Untergrund ist zu rutschig und nicht befahrbar», informierte Bettina Gyr enttäuscht. «Wir versprechen, den Contest so bald wie möglich nachzuholen», tröstete sie die knapp 20 jungen Talente. Ben, 12 Jahre, aus Wettswil meinte tapfer: «Natürlich ist es nicht so cool. Ich habe viel geübt für den

Contest. Aber im Herbst wird die Anlage ja eventuell noch einmal aufgestellt. Bis dann bin ich hoffentlich besser und kann neue Tricks». Mit ihm angereist war auch Alessio, 13 Jahre, aus Wettswil. Auch er bedauerte die Absage: «Es ist schade, dass der Contest nicht durchgeführt werden konnte. Aber wenn er nachgeholt wird, bin ich bereit und wieder dabei». Die erfreulichen Rückmeldungen dürften der Jugendarbeit und dem Anliegen nach einem Standort für die Anlage viel Schub und Motivation geben. (gyb)


Forum

Zum Abschied Schliessung der Kinderkrippe im Kreisel, Affoltern. Nachdem ich über zehn Jahre fürs Krippenteam und die vielen lieben kleinen Kinder in der Küche wirken und manch grosses oder kleines Menü zaubern durfte, heisst es nun Abschied nehmen. Ein letztes Gemüse und ein letztes Kohlenhydrat landet für euch in Töpfen und Pfannen, den letzten Salat schwinge ich in der Salatschleuder, nachdem ich ihn gewaschen und in mundgerechte Happen gerupft habe. Alles, was ich bis anhin in der Küche für euch machen durfte, mache ich nun ein letztes Mal. Das schmerzt denn doch, obwohl wir ja erwachsen sind, wir Frauen im «Kreisel»-Team. Traurig bin ich, werde ich der Kleinen fröhliche Gesichter und das Team doch sehr vermissen. Fast schon sangund klanglos wurde an der kaum besuchten Gemeindeversammlung die Schliessung der Kinderkrippe im Juni ohne Widerspruch beschlossen. Ich hätte vielleicht noch sagen können, dass die Köchin der Krippe auf den Bildern fehlte (ist okay!) und dass von den sechs Frauen nur eine definitiv eine neue Arbeitsstelle hat (ist nicht okay!). Vielleicht hätte ich auch nur meine Traurigkeit kundtun sollen, aber es ging nicht. Darum sag ich auf diesem Wege: Danke für die vielen schönen Jahre in eurem Team! Ich wünsche euch nur das Beste und sende ein fröhliches Lachen! Eure Köchin! Alexandra Herzog Galli, Affoltern

Freitag, 14. Juli 2017

9

Warum dieses gedankenlose Littering?! Regelmässig führt mich mein Arbeitsweg von der Dorfstrasse in Knonau zum Bahnhof Knonau. Der Weg führt entlang des Knonauer Schlosses, welches von einer gut gepflegten Hecke zum Gehweg abgegrenzt ist. Das erste Mal ist mir vor 3 Monaten aufgefallen, dass in der Hecke ein leergetrunkener Kaffeebecher, wie sie beim Bäcker Iten verkauft werden, steckt. Als braver Bürger nahm ich den Becher, um diesen im nächsten Abfalleimeer zu entsorgen. Am nächs-

ten Tag bemerkte ich wieder einen Becher, diesmal an einer anderen Stelle. Ich bin die Hecke abgegangen und habe fünf Kaffeebecher herausgepickt und entsorgt. Am nächsten Tag war wieder ein Becher in der Hecke, sogar noch mit einem nicht eingetrockneten Rest Kaffee drin – also ganz frisch platziert. Innerlich platzt mir hier der Kragen. Ich wette es ist immer derselbe Mensch, der wohl die S-Bahn vor mir nimmt und sich am Weg zum Bahn-

hof einen Kaffee im Becher kauft und diesen dann in der Hecke entsorgt. Ich hoffe dieser Mensch liest den Artikel und schafft es ab jetzt, mit seiner letzten ihm verbliebenen Kraft, den Becher noch bis zum Bahnhof zu schleppen und ihn dort im Kübel zu entsorgen. So bin ich von der Tätigkeit entbunden. Heute Morgen war noch eine Bierflasche neben dem Kaffeebecher. Ich vermute zwei verschiedene Menschen. Das dramatische ist, dass schlechte

Beispiele offensichtlich Schule machen. Wenn ich wüsste, wer dies ist, würde ich ihm gerne eine Sammlung leer getrunkener Kaffeebecher in seinem Wohnzimmer platzieren. Ich gehe dazu auch extra bei unserem Beck vorbei, um die richtigen Becher zu erwischen. Nein, Spass beiseite: Ich hoffe, mit dem Beitrag hört dieses gedankenlose Littering auf. Knonau freut sich darüber. Rainer Grau, Knonau

Sommerabend in Wettswil, aufgenommen am Mittwoch, 5. Juli. (Bild Urs Gretler)

anzeigen

Sport und Fun – Ihr Fachgeschäft Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Ottenbach

. Affoltern a.A

Zwillikon

Sommerpause

Sie feiern – wir organisieren

vom 24. Juli bis und mit 14. August

• Geburtstage • Firmenanlässe • Klassentreffen • ................... www.fun-bowling.ch Zürichstrasse 183, 8910 Affoltern a.A. Rufen Sie uns an – 044 761 19 19

Affolternstrasse 26, 8913 Ottenbach Tel. 044 760 21 77, www.vima-zweirad.ch n

Steinhause

A. Affoltern a. . Affoltern a.A

Vorinformation

Betriebsferien vom 1. August bis und mit 5. August


Stellenanzeiger Für unsere Deutschkurse suchen wir auf Ende August 2017

2 Lehrer/-innen Level B1/B2 (pensionierte Lehrer oder pädagogisch begabte Personen) welche Freude haben die deutsche Sprache auf spielerische, klare Art zu vermitteln. Wir arbeiten auf ehrenamtlicher Basis. Bei uns werden sowohl Asylbewerber und als auch Migranten unterrichtet. Für weitere Informationen melden Sie sich bei: Eveline Hedinger Leitung GsE 079 378 38 75 info@gse-affoltern.ch www.gse-affoltern.ch GsE (Gemeinsam statt einsam) ist ein Verein, der einsamen und hilfsbedürftigen Menschen Zeit und Raum zur Verfügung stellt.

Massieren ist Ihre Berufung Wir, die Gesundheitszentrum Gut AG, in Mettmenstetten, suchen zur Ergänzung unseres Teams ab sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte medizinische Masseurin oder einen motivierten medizinischen Masseur für eine Teilzeitanstellung – Arbeitspensum wird gemeinsam festgelegt. Sie verfügen über eine Ausbildung als medizinische Masseurin oder medizinischer Masseur, sind EMR/ ASCA anerkannt und decken ein breites Spektrum an Massage-Methoden ab – dann freuen wir uns über Ihre schriftliche Bewerbung. www.gut-tut-gut.ch Bewerbung an: Gesundheitszentrum Gut AG z. Hd. Christian Gut Erspachstrasse 5, 8932 Mettmenstetten oder info@gut-tut-gut.ch

Veranstaltungen

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 3 Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017 Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 55.– Blumeninsel Mainau Dienstag, 5. September 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 13. September/ 4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Europa-Park Rust Donnerstag, 19. Oktober 2017 Carfahrt inkl. Eintritt 88.– 4 bis 11 J. 78.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– Crazy Ladies Shopping Day Freiburg im Breisgau Samstag, 4. November 2017 Carfahrt CHF 62.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 3 Tage Cannstatter Wasen Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Oktober 2017 Preis ab Fr. 375.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– Helene-Fischer Stadion-Tour 2018 in Basel! Sichern Sie sich schon heute ein Ticket. Dienstag, 26. Juni 2018 Sitzplatz Kat. 1 Preis CHF 220.– Sitzplatz Kat. 2 Preis CHF 185.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

Kaufe Autos Jeeps, Lieferwagen & LKW. Sofortige gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.


Gewerbe/Dienstleistungen

Packende Lektüre

Countdown läuft

Bibliothekarin Fabienne Maurer empfiehlt «Sprache der Krähen» von Georg Elterlein. > Seite 13

Morgen Samstag messen sich im Jumpin Mettmenstetten die Freestyle-Stars. > Seite 14

Freitag, 14. Juli 2017

-

11

Top-Resultat Hedinger Daniel Hassler hat am Gigathlon das Podest knapp verpasst. > Seite 19

Wenn die Handynutzung das Ferienbudget sprengt

Klein aber fein geblieben

Standardtarif bis zu 191 Mal teurer

25 Jahre Toni’s Bauservice, Maschwanden

Wer die Ferien im Ausland verbringt und eine hohe HandyRechnung vermeiden will, sollte sich mit den Roaming-Tarifen beschäftigen.

Vor 25 Jahren, im Juli 1992, hat sich Toni Wey als Kundenmaurer und Plattenleger selbstständig gemacht. «Seit dieser Zeit ist der Betrieb bewusst klein geblieben», verrät er zum Jubiläum.

Über 191 Mal mehr als mit einem Zusatzabonnement kann die Internetnutzung zum normalen Tarif im Ausland kosten. Viel Geld sparen kann man mit Zusatz-Abonnements fürs Roaming (sogenannte Optionen). Optionen sind sowohl für Prepaid-Kunden als auch für Kunden mit Abonnements erhältlich. Dies zeigt eine von der Stiftung für Konsumentenschutz und der Webseite Dschungelkompass erstellte Analyse der Roaming-Tarife in den bei Schweizern beliebten Feriendestinationen. Basis für den Preisvergleich sind fünf Anrufe in die Schweiz (à 2 Minuten), 14 ankommende Anrufe (à 2 Minuten), fünf SMS und 500 MB Daten.

Sich vor dem Auslandaufenthalt über die Tarife informieren Es fällt auf, dass die Standardtarife (bis Fr. 9547.40) bei allen vier Anbietern

im Test massiv höher sind, als die Tarife eines Zusatzabonnements (ab Fr. 40.50). Alle vier Anbieter bieten Abonnements an, bei denen die Handynutzung in den EU-Ländern ganz oder teilweise im Preis inbegriffen ist. Je nach Abonnement und Nutzung müssen deshalb für die erwähnten Leistungen keine Zusatzkosten bezahlt werden. Grosse Preisunterschiede gibt es bei den übrigen Feriendestinationen. «Nach wie vor tut jeder Handybesitzer gut daran, sich vor dem Auslandaufenthalt über die für ihn geltenden Tarife zu informieren und allenfalls eine passende Option zu kaufen,» hält Oliver Zadori, Telekom-Experte von «Dschungelkompass», fest. «Dies gilt auch für Inhaber der teuersten Abonnements.» So gilt es zu prüfen, ob im eigenen Abonnement Gespräche, SMS und Daten (Internetnutzung) ganz oder teilweise im Preis inbegriffen sind, und welches Zusatzabonnement (Option) für den Auslandaufenthalt erhältlich ist. Weitere Infos unter www.konsumentenschutz.ch (Merkblatt Roaming) oder dschungelkompass.ch.

Anfänglich arbeitete Toni Wey alleine auf den Baustellen und seine Frau Ruth im Büro. Später kamen noch weitere Angestellte dazu, darunter auch sein Bruder. Er arbeitete während elf Jahren im Betrieb, bis zu seiner beruflichen Veränderung. Seither ist Toni’s Bauservice wieder eine Einmannfirma und wird es auch weiterhin bleiben. «Unsere Prioritäten sind seit Beginn top Qualität, faire Preise und termingerechte, saubere Arbeiten», so Toni Wey. Spezialisiert hat er sich auf Bad- und Küchenumbauten, Keramische-Plattenbeläge, Verputzarbeiten sowie Bad- und Küchenausbrüche. Seine treue Kundschaft bietet ihm die Möglichkeit, in der näheren Umgebung, Region Affoltern und im Freiamt, zu arbeiten. «Der grosse Zuspruch und die zahlreichen Anerkennungen zu unserem Firmen-Jubiläum am 8. Juli haben uns

Inhaber Ruth und Toni Wey. (Bild zvg.) überwältigt und mit Stolz erfüllt», so Wey. So durfte er sich über das Interesse und den Besuch zahlreicher Gäste freuen, über Musik von den MükoBrothers (Grossformation) und der Hess-Buebe, sowie diverse Helferinnen und Helfer. «Toni´s Bauservice würde es ohne unsere treuen Kunden und deren Vertrauen, ohne unsere Geschäfts-

partner und die faire Zusammenarbeit nicht geben», betont Toni Wey. «Auch in Zukunft setzen wir darauf und freuen uns auf viele neue gemeinsame Projekte.» (pd.) Toni´s Bauservice, Kundenmaurer und Plattenleger, Dorfstrasse 69, Maschwanden. www.tonis-bauservice.ch.

«Morgerot» zum 1. August

Nutzfahrzeuge gefragt

Neues Spezialbier aus der Brauerei Baar

Wirtschaftswachstum stimuliert Verkauf

Roter Körper, weisse Schaumkrone: So präsentiert sich die neue Bierspezialität aus Baar, gebraut aus 100 % Schweizer Hopfen, Baarer Wasser und dem rötlichen Spezialmalz, das ihm Farbe und Name verleiht: «Morgerot». Damit hat es das Zeug zum offiziellen Festbier für den 1. August. Die saisonale Bierspezialität aus Baar gehört inzwischen so fix zum Sommer wie der Duft nach geschnittenem Gras, einer Wurst vom Grill oder nach abgebranntem Feuerwerk. Diesmal ist es ein Rotbier, das nach traditioneller Nürnberger Rezeptur, aber ausschliesslich mit Schweizer Hopfen aus dem Zürcher Weinland gebraut wird. Seine kupferrote Farbe erhält das Bier

von einem roten Spezialmalz. Der Baarer Braumeister nennt seine neueste Spezialität deshalb «Morgerot»: «Weil es mich bei gewissem Lichteinfall an ein Alpenglühen im Morgenrot erinnert», erklärt Urs Ruegg. Das «Morgerot» ist das erste sogenannte Rotbier aus der Brauerei Baar und passt perfekt zum aktuellen Trend, mit Spezialitäten die Biervielfalt in der Schweiz zu pflegen und auszubauen. Es sind vor allem die kleinen, unabhängigen Brauereien, die mit ihren Innovationen oder der Wiederbelebung von handwerklichen Biertraditionen Akzente setzen. Damit entsprechen sie einem allgemeinen Trend in der Lebensmittelbranche, wo regionale, nichtindustrielle Produkte gefragt sind. Die Brauerei Baar gehörte schon vor 25 Jahren mit der Lancierung des bis heute beliebten BügelSpez mit zu den Trendsettern.

Das «Morgerot» ist das erste Rotbier aus der Brauerei Baar. (Bild zvg.)

Das ideale Festbier Im aktuellen Sommerbier «Morgerot» werden ein geröstetes Spezialmalz und besonders aromatischer Hopfen verwendet und zusammen mit Baarer Wasser zu einem samtig-weichen, kupferfarbenen Bier verbraut – ganz in der Tradition der Nürnberger Rotbier-Braukunst, die ihren Ursprung im frühen Mittelalter hat. «Der erfrischende, milde Geschmack ist geprägt von einer feinen Hopfennote mit einem Hauch von Zitrusaromen», urteilt der Biersommelier und sieht das Bier als idealen Begleiter von Köstlichkeiten vom Grill – ob Wurst, Fleisch oder Grillgemüse. So ist das Baarer Rotbier ideal für die Festival- und Sommerparty-Saison, ein erfrischender «Eidgenuss» zum Feiern und Singen, Geniessen und Gemütlichsein. (pd.)

Die Schweizer Wirtschaft wächst. Diesen Schluss kann man beim Blick auf die Entwicklung des Nutzfahrzeug-Markts in den ersten sechs Monaten 2017 ziehen. Im ersten Halbjahr wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein spürbar mehr Lieferwagen (+2,4 Prozent) und Personentransport-Fahrzeuge (+6,8 Prozent) eingelöst als im Vorjahreszeitraum. Das Wachstum bei den Lastwagen ist mit 12,7 Prozent sogar zweistellig. Analog zum Markt für Personenwagen, der von Januar bis Juni um 0,6 Prozent gewachsen ist, liegen auch alle drei Nutzfahrzeug-Kategorien im Plus.

auto-schweiz ausführlich zu den entsprechenden Verordnungsänderungen geäussert. Im zweitgrössten NutzfahrzeugSegment, den Personentransport-Fahrzeugen, sorgten im ersten Halbjahr einmal mehr die Wohnmobile für Wachstum. Von den insgesamt 2972 Neuimmatrikulationen entfielen allein 2557 oder 86 Prozent auf diese Fahrzeugkategorie. Das Plus bei den Wohnmobilen von 217 Einheiten oder 9,3 Prozent konnte damit leichte Rückgänge bei anderen Karosserieformen, beispielsweise Kleinbusse oder Cars, mehr als wettmachen. Insgesamt wurden von Januar bis Juni 188 Personentransport-Fahrzeuge mehr eingelöst als im Vorjahr, ein Zuwachs von 6,8 Prozent.

Trend zu schwereren Lieferwagen Die leichten Sachentransportfahrzeuge, die vor allem Lieferwagen und leichte Sattelschlepper umfassen, konnten um 2,4 Prozent oder 372 auf 16 003 Einlösungen zulegen. Hier waren vor allem Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von über 2,6 Tonnen gefragt. «Die Konjunktur hellt sich auf und dies befeuert den Bedarf nach Transportfahrzeugen. Gleichzeitig macht der Trend zu schwereren Lieferwagen die Erreichung des neuen CO2Ziels ab 2020 von durchschnittlich 147 Gramm pro Kilometer praktisch unmöglich», konstatiert François Launaz, Präsident von auto-schweiz. «Wir sind gespannt auf die genauen Einführungsmodalitäten, welche der Bundesrat im Herbst vorstellen will, und hoffen, dass unsere konstruktiven Vorschläge akzeptiert werden.» Im Rahmen der Vernehmlassung hatte sich

Hoffnung für Schweizer Wirtschaft Auch die schweren Nutzfahrzeuge konnten zulegen. Das Plus von 12,7 Prozent oder 273 Neuzulassungen auf 2426 Lastwagen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht fällt zwar, wie in den beiden anderen Kategorien auch, etwas kleiner aus als nach dem ersten Quartal. Dennoch scheint sich der positive Jahrestrend hier ebenfalls zu verfestigen. Dies bleibt auch für die Schweizer Wirtschaft zu hoffen. Zusammen mit den 158 918 Personenwagen wurden von Januar bis Juni 2017 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein insgesamt 180 319 neue Motorwagen in Verkehr gesetzt. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,0 Prozent oder 1714 Immatrikulationen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (pd.) Detaillierte Zahlen nach Marken: www.auto.swiss.


Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Sonntag, 16. Juli 9.45 Gottesdienst mit Hauskreis Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Sonntag, 16. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Alte Obfelderstrasse 55

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Wiesenstrasse 10

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 16. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 19. Juli 14.30 Talertreff im Pegasus

Sonntag, 16. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen am Albis www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 16. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. Sonja Weisenhorn

Freitag, 14. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 15. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. I. Girardet Sonntag, 16. Juli 9.30 Fahrdienst vor der Post der Kirche und dem Volg in Zwillikon 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach Pfrn. W. Weisenhorn

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 16. Juli 10.00 Ferienanfangs-Gottesdienst auf dem Puureheimet «Brotchorb» Hinterbuchenegg 38 mit Pfr. M. Ruff, Wettswil, und Pfr. O. Kuttler, Stallikon

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 16. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 16. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfarrerin Sonja Weisenhorn Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott, Tel: 044 761 34 90 12.03 Abfahrt ins Konfirmandenlager ab Bahnhof

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 16. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Obfelden

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 16. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Mittwoch, 19. Juli 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien Donnerstag, 20.Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 16. Juli Regionalgottesdienst verantwortlich Mettmenstetten: Gottesdienst in Hausen siehe dort (Kirchenrenovation in Mettmenstetten) Amtswoche: Pfrn. Mehl, Maschwanden

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 16. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Hausen 17. Juli bis 6. August Amtswoche Pfr. J. Schultz

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Sonntag, 16. Juli 10.30 Gottesdienst Thema: «Gottes Liebesbrief an seine Gemeinde» Jeremia 29, 7–14 Kinderhort, Sonntagsschulen Sammelklasse Mittwoch, 19. Juli 20.00 Frauenabend Thema: «Gott hält seine Zusage» Maleachi 3, 6–12 www.etg-mettmenstetten.ch

Liegenschaften Verkäufe

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 16. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Oscar Gemsch, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 16. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 14. Juli 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Hecht Sonntag, 16. Juli 10.00 Familiengottesdienst auf dem Bauernhof «Puureheimet Brotchorb» Hinterbuchenegg 38 Pfarrer Otto Kuttler Pfarrer Matthias Ruff und Team «Fiire mit de Chliine», mit Taufe Musik: Annina Künzi (Gesang) und Florian Engelhardt (Keyboard) anschliessend Apéro Der Gottesdienst findet bei jedem Wetter statt Bitte benützen Sie nach Möglichkeit den Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg und den Fussweg gleich nach dem Restaurant links Roter Shuttlebus vom Parkplatz ab 9.30 Uhr Fahrdienst: Anmeldung bis 15. Juli, Tel. 044 777 99 72 Mittwoch, 19. Juli und Freitag, 21. Juli Tagesausflüge für Jugendliche Informationen auf der Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 16. Juli 10.00 Gottesdienst (Predigt Eveline Fenner) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Samstag, 15. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 16. Juli 9.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 16. Juli 10.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Dienstag, 18. Juli 19.30 Abendmesse

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 15. Juli 17.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 16. Juli 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 16. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag 16. Juli 10.00 Gottesdienst «Noch staunen können» Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 17. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Kaufgesuche

• Umzug und Transporte • Wohnungsreinigung • Entsorgung • Einlagerungen aller Art • Lieferwagenvermietung

www.th-freitransporte.ch 044 761 30 13 CH-Familie sucht

Haus/Reihenhaus

Erstvermietung im Zentrum Jonen. Zehn

mit Garten in Bonstetten. Wir wohnen bereits in Bonstetten und würden uns sehr über ein Angebot unter Chiffre 4833, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, freuen.

3½-Zimmer-Wohnungen 1./2. OG

Vermietungen Zu vermieten per 1. Oktober 2017, neu renovierte

sind bezugsbereit (93 m²/96 m²). Je nach Bedarf mit separater Dusche/WC oder nur Bad und sep. WC. Alle Wohnungen haben einen eigenen Waschturm, Eichenparkett in allen Zimmern, Loggia. Tiefgarage Fr. 130.–/Mt. Miete inkl. NK von Fr. 1910.– bis Fr. 1990.–. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Rufen Sie uns an: Daniel Strebel, Telefon 056 675 88 90 LANDI Freiamt, Genossenschaft Industriestrasse 3, Bünzen

4½-Zimmer-Wohnung im 1. Stock in Ottenbach, an ruhiger Lage. Sep. Eingang, Sitzplatz, grosse Garage, Dachbalkon, Wohn/Essküche, Bad inkl. Dusche, sep. WC, Cheminée, eigene Waschmaschine, Parkettböden. Fr. 2300.– inkl. NK. Tel. 044 761 27 61/079 821 52 13

3½-Zimmer-Wohnung mit Balkon Im Wängli 13, Affoltern am Albis, per 1. Oktober 2017 zu vermieten. 75 m², Küche mit GSP/GKH, Bad, Parkett, Einbauschrank. Haustiere erlaubt. Fr. 1598.– inkl. Interessiert? Hertli & Partner AG Telefon 044 878 72 72*

Zu vermieten in Jonen

freistehendes Einfamilienhaus per 1. November 2017. Schöne Fernsicht. Bj. 2008, 4½-Zimmer, Küche mit Bar, Du/WC und Du/ Bad mit WC, Hobbyraum. Wärmepumpe. Gartensitzplatz und Balkon, Garten auf Wunsch. 1½ Garage und ein Parkplatz. MZ Fr. 2850.– exkl. NK. Telefon 077 221 84 55 oder 076 585 77 43

4½-Zimmer-Wohnung sucht Nachfolger per 1. Okt. 2017 in Affoltern a.A., in ruhigem Wohnquartier. Wohnfläche 95 m². Fr. 1800.– inkl. Nebenkosten und Parkplatz. Telefon 079 454 37 16


Veranstaltungen agenda

Freitag, 14. Juli Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Ottenbach 21.00: Friday Night Fever - gute Grooves für tanzfreudige Leute, 60er-Sound bis heute, DJ Rosti. Bei schönem Wetter Open Air im schönen Güggel Garten. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 15. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Mettmenstetten 13.00: Freestyle-Night. Training auf den Schanzen, Qualifikationsspringen, Slackline über Pool, Tramp’n'Dive Finale, Finaltraining, Konzert, Nachtfinale. Jumpin Swiss Freestyle Waterjumpin. Rossauerstrasse.

Wettswil 14.00: Jassturnier für jede Frau / jeden Mann mit Jahresklassement. Rest. Hirschen. Stationsstrasse 38.

Dienstag, 18. Juli Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Mittwoch, 19. Juli Affoltern am Albis 18.30-19.50: Experten-Führung: «Schmuckstücke». Objektvorbereitungen und Montagearbeiten für eine aktuelle Wechselausstellung. Mit M. Ledergerber, KonservatorRestaurator technisches Kulturgut. Anmelden bis 12 Uhr unter fuehrungen.sz@snm.admin.ch oder 058 480 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 07.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Leichte Tageswanderung: Ibach SZ-Muotathal (auf Suworows Fluchtwegen). 13 km/200 m Aufstieg, 50 m Abstieg, Marschzeit 3½ Std. Auskunft/ Anmeldung bis 16. Juli abends bei: Fredy Laimbacher, 044 764 06 44 oder f.laimbacher@bluewin.ch. Provisorische Postautohaltestelle. Rifferswilerstrasse.

Wie zwei vereinsamte Menschen zueinanderfinden ................................................... von fabienne maurer, bibliothek wettswil Leonard führt ein Doppelleben. Neben seiner Existenz als Schmid und Schlosser, begeht er immer wieder Einbrüche. Er hat sich sein Leben so ganz gut eingerichtet. Da steht eines Tages die Fabienne Maurer. Polizei vor der Tür; (Bilder zvg.) aber nicht um Leonard zu verhaften, wie er im ersten Moment befürchtet, sondern mit der Mitteilung, dass sein jüngerer Bruder zusammen mit seiner Familie einen Autounfall hatte. Nur Erik, der Sohn, hat überlebt. Leonard hat seit über 20 Jahren keinen Kontakt mehr zu seinem Bruder und erfährt erst jetzt, dass er einen Neffen hat. Er besucht den trau-

matisierten Jungen, der seit dem Unfall nicht mehr spricht, im Krankenhaus. Erik fasst sofort Vertrauen zum neuen Onkel. Leonard möchte sich gerne um seinen Neffen kümmern, aber wie geht das mit seinem Doppelleben? Er versucht zuerst, die Verantwortung für Erik abzuschieben, bringt es dann aber doch nicht übers Herz, Erik eine Jugend im Heim zuzumuten; schliesslich hat er selber sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht Leonard beschliesst, seine kriminelle Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein neues Leben zusammen mit Erik aufzubauen, was aber gar nicht so einfach ist ...

Höhenweg ab Klausenpass, Wanderzeit ca. 4¼ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof. 09.20: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe, Manegg Adliswil. Spazieren 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud, Telefon 044 761 28 91, Anmeldung erforderlich. Bahnhof.

Bonstetten 06.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Valbella - Spoina - Tgantieni - Lenzerheide. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach Spannend und berührend Georg Elterlein porträtiert in seinem Roman zwei vereinsamte Menschen, die einen Weg zu- und miteinander suchen und finden. Er verpackt die Geschichte in einen spannenden Thriller, der rasant erzählt wird, aber trotzdem immer wieder sehr berührende

«Sprache der Krähen» von Georg Elterlein. Picus Verlag, Wien 2016. ISBN 978-3-7117-2039-9. und stille Stellen kennt. Ein Buch, das seine Leser schnell packt und nicht mehr loslässt, bevor die letzte Seite gelesen ist!

Die Entdeckungsreise seines Lebens

07.39: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Wanderung: MelchseeFrutt - Bonistock - Tannalp Melchsee-Frutt. Dauer 3¼ Std. Mittagessen aus dem Rucksack. Anmeldung und Auskunft: bis Mittwoch, 19. Juli, bei Vreni Fanger, Tel. 044 761 26 13 oder Mail: vreni.fanger@swissonline.ch. Billette werden besorgt. Schlechtwettervariante: Esterliturm, Abfahrt 9.29 mit Bus 215 Richtung Wiedikon. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

«Wo bist Du?» – Kinderbuch mit Illustrationen von Tania Piscioli Ausstellungen

Polydesignerin Tania Piscioli ist im Tessin aufgewachsen, lebt aber seit fünf Jahren in Obfelden. Im August erscheint das zweite Kinderbuch mit ihren Illustrationen. «Mein Traum war schon lange, ein Kinderbuch zu gestalten», sagt Tania Piscioli. Der Traum ging mit dem Erstlingswerk «Der Blinzel-Engel» vergangenes Jahr bereits in Erfüllung. Als Autorin stand ihr schon damals Silvia Buob-Steffen, Kindergärtnerin, Katechetin und Mutter von drei erwachsenen Kindern, zur Seite. «Silvia Buob und ich sind ein perfekt eingespieltes und harmonierendes Duo», verrät die Illustratorin, die ihr Handwerk an der Schule für Gestaltung in Lugano gelernt hat und mit ihrer Technik bei Fachleuten auf Begeisterung stösst.

Jedes Element einer Illustration schneidet Tania Piscioli aus dem dafür passenden Bild einer beliebigen Zeitschrift aus, klebt die winzigen Teile zusammen und gibt der Illustration

konfessionsneutralen Unterricht sowie Katechetinnen und Katecheten.

Voll Gottvertrauen auf den Weg machen

«Wo bist Du?», Kinderbuch mit Illustrationen der Obfelderin Tania Piscioli. (Cover zvg.) mit einem sehr feinen Stift den letzten Schliff. Auf diese Weise entsteht Bild für Bild. So auch im neuesten Werk, einer wunderbar erzählten Geschichte von vier Kindern mit Clown Jakob, die erfahrbar macht, dass Gott immer schon mit uns ist. Die Geschichte richtet sich an Kinder, Eltern, Lehrpersonen im anzeige

Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 20. Juli

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der

06.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Clariden-

anzeige

13

buch-tipp

Geschichte eines Clowns

Hausen am Albis

Freitag, 14. Juli 2017

Clown Jakob war sein Leben lang unterwegs und fühlt sich nun im Ruhestand plötzlich einsam. Im Traum hört er die Stimme Gottes: «Sei nicht traurig. Mach dich auf zum grossen Baum. Ich bin da!» Voll Gottvertrauen geht Jakob auf diese Entdeckungsreise. Er begegnet Anna, Peter, Felix und Lisa, die seine Freunde werden und ihm auf dem Kastanienbaum eine Hütte bauen. Hier entdeckt Jakob die Wunder der Natur, die wärmende Sonne wie die kalte und nasse Nacht, auch kleine Lebewesen wie die Spinne, die ihr Nest baut, oder das blökende Schaf des Bauern, das ein Junges bekommt. Nach der Weihnachtsfeier mit den Kindern und ihren Eltern wird ihm endlich klar: Er wartet auf Gott, doch Gott ist schon immer mit ihm. (tst.) «Wo bist Du?», Kinderbuch mit Illustrationen von Tania Piscioli, ab August im Buchhandel. ISBN: 978-3-7252-1012-1, ca. Fr. 22.80, Hardcover, 22 × 26,5 cm, farbig Illustriert, 56 Seiten.

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Unter dem Hammer...» ...wird auf dem Amboss glühend heiss das Eisen geschmiedet. Beat Steudler und Sohn Roman zeigen das Handwerk des Schmieds heute. Es entstehen nebenbei auch Kunst- und Gebrauchsgegenstände. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 24. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Vielschichtig-Tief», Bilder von Bruno Arnold. Bis 13. August.


14

Sport

Freitag, 14. Juli 2017

Der Abstieg stand bereits fest Hornussergesellschaft Obfelden gewinnt Am vergangenen Sonntag spielte die Hornussergesellschaft Obfelden auswärts gegen Oberönz-Niederönz B und gewann. Beide Mannschaften gingen nicht mehr so motiviert ans Werk wie man es gewohnt war, der Grund war einfach. Die Walliswiler, die den rettenden achten Platz innehatten, spielten bereits am Samstag und gewannen ihr Spiel mit vier Punkten und waren somit nicht mehr erreichbar. Es ging einzig noch um die Ehre nicht als Letztplatzierte abzusteigen. Die HG Obfelden begann das Spiel im Ries und zeigte im ersten Durchgang eine souveräne Leistung und konnte das Ries sauberhalten. Oberönz-Niederönz B zeigte eine mässige Schlagleistung. Nach dem Wechsel konnte die HG Obfelden ihre Stärke beim Schlagen nicht ausschöpfen und lag sogar im ersten Durchgang 37 Punkte hinter ihrem Gegner. Oberönz-Niederönz B blieb im Ries ebenfalls sauber. Nach dem Wechsel konn-

te Obfelden eine gute Leistung im Ries fortsetzen. Aber, wie schon in den vergangenen Spielen erlebt, musste sich Obfelden kurz vor Schluss eine Nummer schreiben lassen. Nach dem Wechsel zeigten die Obfelder beim Schlagen ihre alte Stärke und konnten den Gegner auf der Ziellinie überholen. Oberönz-Niederönz B musste sich ebenfalls eine Nummer schreiben lassen. Somit gewann die HG Obfelden das Spiel mit einer Nummer und 695 geschlagenen Punkten zu OberönzNiederönz B mit einer Nummer und 668 geschlagenen Punkten. Obfelden bekam zwei Punkte, der Gegner ging leer aus. Dank dieses Sieges belegt Obfelden in der Schlussrangliste nun den neunten Platz und steigt in die 4. Liga ab. Obfelden kann sich nun noch am Nohv-Verbandsfest in Messen und am internationalen Hornusserfest in Gerlafingen profilieren. (PF) Einzeln erzielten gute Leistungen: Walti Müller 66 Punkte, Hans Binggeli 59 Punkte, Werner Binggeli 56 Punkte.

Mit 22 Teams am Start Die vierte GV von Floorball Albis Floorball Albis gehört mit über 300 Mitgliedern und 22 Teams zu den grössten Vereinen im Knonauer Amt. Leider fehlt es dem Verein im Bezirk an grossen Turnhallen, um optimal trainieren zu können. An der diesjährigen Generalversammlung von Floorball Albis in Obfelden durfte der Verein den Gemeindepräsidenten von Stallikon willkommen heissen. Obwohl es bereits die vierte Generalversammlung für Floorball Albis ist, ergab sich wieder eine Premiere. Zum ersten Mal waren die ehemaligen Mitglieder des UHC Buccaneers Sellenbüren anwesend, welche seit diesem Jahr ebenfalls zu Floorball Albis gehören. Durch die Fusion sind nun die vier grossen Unihockeyklubs der vergangenen 30 Jahre im Bezirk unter einem Dach: UHV Magic Sticks Obfelden, UHC Dragons Knonau, Unicorns Mettmenstetten und eben seit dieser Saison die Buccaneers. Durch diese Fusionen beherbergt Floorball Albis rund 300 Mitglieder, welche im ganzen Bezirk ihrem Hobby nachgehen – verteilt auf 22 Mannschaften. Die grosse Herausforderung ist nun, die Vorteile der Vereinsgrösse auszunutzen und die Teams weiter voranzubringen. Die Grundlage dazu ist mit den zahlreichen Juniorenteams gelegt. Einzig auf dem Grossfeld stehen zahlreiche Herausforderungen an,

vor allem da die Infrastruktur (Dreifachturnhallen) im Bezirk für Trainings der Juniorenmannschaften fehlen.

Juniorenanlass in Bonstetten Als Einstimmung für die Junioren fand in Bonstetten ein Juniorenanlass statt. Neben Unihockey standen auch Teambildung und einander kennenlernen im Vordergrund. So durften zahlreiche Posten absolviert werden, in welchem zusammengewürfelte Gruppen gemeinsam Ziele erreichen sollten.

Hunderte werden auch diesmal im Jumpin beim Nachtfinale mitfiebern, wer sich den begehrten Titel des FreestyleNight-Champions erspringt. (Archivbild Martin Platter)

Freestyle-night: Countdown läuft Am Samstag gilt es ernst im Jumpin Mettmenstetten Morgen Samstag heisst es in Mettmenstetten wieder «Judges are ready» und es steigt die freestyle-night 2017. Das Jumpin hat sich in den letzten Wochen dank vieler freiwilliger Helfer in ein Festgelände verwandelt und steht morgen Samstag ab 15 Uhr für die Besucher bereit.

Die Athleten sind in guter Form und freuen sich auf Challenges in den Kategorien Freeski, Aerials und BMX. Diverse Attraktionen stehen dem Publikum offen. Ob beim Hindernis-Parcours der Athleten von Swiss-Ski, beim Skateboard-Workshop der Swiss Skateboard Association oder beim Rodeoreiten von Learnpool und der Mobiliar – das

Stärkung des Unihockey im Bezirk Die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft ist gelegt. In der nächsten Phase der Vereinsgeschichte geht es nun darum, die Herrenteams in den Ligen zu positionieren und nach Möglichkeit in höhere Ligen aufzusteigen. Vor allem beim Herren 1 ist der Sprung zurück in die 2. Liga ein Ziel – aber auch hier wird es wegen fehlender Infrastruktur nur mit einem Training in der Woche schwierig. Um den Unihockeysport im Bezirk weiter bekannt zu machen findet am Sonntag, 3. September, in Bonstetten ein Einladungsturnier statt. Erwartet werden neben dem Team von Floorball Albis fünf weitere Teams. Der aktuelle Stand ist immer auf den Kanälen von Floorball Albis nachzuverfolgen. Floorball Albis freut sich auf zahlreiche Zuschauer aus dem Bezirk! (pd.)

Weitere nützliche Infos zur Anreise und zum Anlass unter: www.freestyle-night.ch

Mettmenstetterin gewinnt Gold im Kegeln Die diesjährige Senioren- und Veteranen-Meisterschaft der Schweizerischen Freien Keglervereinigung fand in Zürich statt und endete am 9. Juli. Luzia Blum erreichte C-Gold bei den Seniorinnen.

Der Obfelder Janic Amstutz (oben) drückt seinen Gegner auf den Rücken. (Bild Anja Bernhard)

Drei Auszeichnungen Gute Säuliämtler Nachwuchsschwinger An der 75. Austragung des Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfestes in Weiningen vom 8. Juli gewannen die Ämtler drei Auszeichnungen.

Gänge und gewann ebenfalls vier Gänge. Damit nahm er den dritten Zweig für die Ämtler mit. (AB) Auszug aus der Schlussrangliste: Jahrgang 2007-2009,1 58.50 Lars Büsser, Goldingen; 7b 56.50 Max Gmür, Affoltern ;16b 54.25 Jonas

Knifflige Teambildungs-Aufgaben am Juniorenanlass von Floorball Albis. (zvg.)

Promovillage bietet für Gross und Klein viel Spass und Action. Wer es lieber etwas kühler mag, kann sich gefahrenlos über die 20 Meter lange Slackline wagen, welche ab 18.30 Uhr über den Jumpin Pool gespannt wird. (pd.)

In der jüngsten Kategorie konnte sich Max Gmür aus Affoltern einen Zweig erkämpfen. Mit einem verlorenen, einem gestellten und vier gewonnenen Gängen platzierte er sich vorne. Auch Marwin Meyer aus Uerzlikon hatte genügend Punkte, er stellte zwei Gänge und die restlichen vier konnte er gewinnen. Der 15-jährige Janic Amstutz aus Obfelden, verlor zwei

Müller, Mettmenstetten; 18e/j 53.75 Luca Scharrenberg, Hauptikon und Robin Binggeli, Mettmenstetten Jahrgang 2005/06,1 58.75 Florian Eisenring, Hirschthal; 5b 57.00 Marwin Meyer, Uerzlikon; 13b 55.00 Patrick Widmer, Mettmenstetten; 15c 54.50 Yannick Binggeli, Mettmenstetten Jahrgang 2001/02, 1 58.75 Philip Joho, Sarmenstorf; 9a 56.00 Janic Amstutz, Obfelden; 17b 54.00

Die Schweizerische Freie Keglervereinigung (Sfkv) blickt auf eine erfolgreiche 64. Senioren- und Veteranen-Meisterschaft zurück. Aus der ganzen Schweiz fanden ambitionierte Keglerinnen und Kegler den Weg nach Zürich. Im Kegelcenter Schmiedhof traten sie gegeneinander an. Der SfkvUnterverband Zürich, der den Sportanlass organisierte, registrierte 393 Meisterschafts-, 236 Sport- und 117 Américaine-Einsätze.

Sieg mit sechs Punkten Vorsprung Drei Wochen lang dauerten die spannenden Wettkämpfe um die Edelmetalle Gold, Silber und Bronze. Am Sonntag, 9. Juli, endete die Meisterschaft. Luzia Blum aus Mettmenstetten holte Gold bei den C-Wettkämpfen der Seniorinnen. Die C-Wettstreite gewann Luzia Blum mit 447 Holz. Im zweiten Rang positionierte sich Maria-Theresia Wyss aus Aarwangen BE mit 441 Treffern. Jeannette von Allmen aus Emmen LU wurde mit 432 Punkten Dritte.

Yannick Streich, Aeugstertal; 19a 53.50 Louis Porret, Aeugst; 26 51.00 Tobias Glättli, Bonstetten.

(pd.)


Sport

Freitag, 14. Juli 2017

19

Philipp Koutny in der Profi-Weltklasse angekommen Team Koach baut dank starken Resultaten Führung im Swiss Triathlon Circuit aus Das letzte Wochenende war voller sportlicher Höhepunkte. Das Team Koach baute im Swiss Triathlon Circuit den Vorsprung aus, errang einen Europameistertitel und freute sich über den Top-Ten-Platz von Philipp Koutny, der ab August als dritter Koach-Profi im Knonauer Amt lebt.

Unter den zehn besten Ironmen Europas

Die Erfolgswelle, auf der das Team Koach zurzeit reitet, begann in Zug mit dem Overall-Sieg von Philipp Koutny, der im Juli nach Aeugst zieht und damit die Ämtler Fraktion im Team Koach weiter verstärkt. Während die anderen beiden Koach-Profis aus dem Bezirk, Urs Müller und Patrick Rhyner, am vergangenen Sonntag am Sempachersee einen Doppelsieg einfuhren, startete Koutny in Frankfurt an der Ironman Europameisterschaft.

Kontinuierliche Aufholjagd Eine Sekunde vor dem späteren Sieger Sebastian Kienle stieg Philipp Koutny nach 50:10 Minuten als 22. aus dem Wasser und arbeitete sich dank der 5. Radzeit in die Verfolgergruppe vor, die 13 Minuten hinter den beiden führen-

Nach dem Sieg in Zug ist Philipp Koutny am Sonntag in Frankfurt mit einer Zeit von 8:16:43 ein Weltklasseresultat gelungen. (Bild zvg.) den Deutschen den Marathon zu laufen begann. Für die 180 flachen Radkilometer benötigte er 4:15:09, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 42 Stundenkilometern

entspricht. Koutny begann den Marathon in einer siebenköpfigen Gruppe, die sich nach und nach auflöste. «Mit vier Laufrunden war die Situation unübersichtlich. Philipp unterschätzte

seine Position, und es war gut, dass ich ihm unterwegs sagen konnte, dass er einen Top-Ten-Platz erreichen kann, wenn er durchhält», berichtet Coach Kurt Müller.

Der Chef des Teams Koach hatte sich für die Reise nach Frankfurt entschieden, in der Überzeugung, dass in diesem Fall der Einzelathlet mehr Unterstützung benötigt als sein Grossaufgebot am Sempachersee: «Ich war sicher, dass wir nach den jüngsten Erfolgen in der Schweiz auch in Nottwil dominieren würden, auch wenn mehr als ein Dutzend unserer Leute am Gigathlon in Zürich startete. Wenn aber ein Athlet in die Weltklasse vorstösst, wie jetzt Philipp Koutny, ist es entscheidend, dass er an seine Stärke glaubt.» Der Entscheid war richtig, Philipp Koutny konnte den 10. Platz verteidigen und die Ehrung der besten Langdistanz-Triathleten von Europa geniessen. Sein Erfolg wurde abgerundet mit dem Europameistertitel von KoachAthlet Mäni Hefti aus dem benachbarten Schönenberg, in der Altersklasse 65 bis 69. «Es ist bemerkenswert, wie schnell man mittlerweile sein muss, um bei den älteren Triathleten vorne dabei zu sein. Auch hier kann man nur mit viel gezieltem Training und einer professionellen Einstellung gewinnen», stellt Kurt Müller fest. (tk)

Das Podest knapp verpasst Hedinger Daniel Hassler mit Top-Resultat am Gigathlon

Kopf-an-Kopf-Rennen beim Hürdenlauf der Frauen. (Bild Hanspeter Feller)

Vorgezogenes Meeting Meeting der LV Albis bereits am 15. Juli Das 1.-August-Meeting der LV Albis auf der Sportanlage Moos findet dieses Jahr bereits am Samstag, 15. Juli, statt. Für die Athleten ist der Wettkampf in Affoltern die letzte Vorbereitung für die am 21. und 22. Juli in Zürich stattfindenden Schweizer Meisterschaften. Nachdem es immer schwieriger wird, in der Ferienzeit genügend Helfer zu finden, haben sich die Organisatoren zu diesem Schritt entschlossen. Dazu kam, dass viele Wettkämpfer mit den Schweizer Meisterschaften die erste Saisonhälfte abschliessen. Das Disziplinenangebot in den Laufdisziplinen ist auf die Schweizer Meisterschaften ausgerichtet. Es werden Zwischendistanzen wie 300 m und 600 m angeboten. Auf lange Distanzen wird verzichtet. Neben den flachen Sprints sind auch die Hürdensprints im Programm.

Starke Werfer angemeldet Grosse und qualitativ gute Startfelder waren in den vergangenen Jahren in den Wurfdisziplinen Speer, Diskus und Kugelstossen zu beobachten. Die Voranmeldungen deuten darauf hin, dass es dieses Jahr nicht anders sein wird. Weiter auf dem Zeitplan des Meetings stehen die Disziplinen Weitund Dreisprung.

Die Wettkämpfe beginnen um 10.30 Uhr, mit den 100-m-Läufen der Männer und dem Diskuswerfen der Frauen. Auf der Bahn geht es Schlag auf Schlag weiter mit den 100-m-Läufen der Frauen, gefolgt von den Hürdenrennen, den längeren Sprintdisziplinen und den 1000-m-Läufen. Die technischen Disziplinen verteilen sich auf den ganzen Nachmittag und dauern bis zirka 17 Uhr.

Werden Stadionrekorde gebrochen? Schweizer Rekorde sind an diesem Anlass nicht zu erwarten. Gekämpft wird auch dieses Jahr um Stadionrekordprämien. Die Stadionrekorde im Moos sind jedoch auf recht hohem Niveau und können nur von Topathleten gebrochen werden. Für die Nachwuchsathleten geht es eventuell noch um die Limiten für die im September stattfindenden Schweizer Meisterschaften. Da sich die Leichtathleten bis eine Stunde vor ihrem Wettkampf anmelden können, herrscht bis kurz vor dem Start Ungewissheit, wie viele Athleten am Start sein werden und ob plötzlich ein Topathlet auftaucht. Für die in einer Woche beginnenden Europameisterschaften der U20 in Grosseto hat sich Alessia Danelli aus Obfelden im Weitsprung qualifiziert. Sie hat ihre Leichtathletikkarriere bei der LV Albis begonnen und startet jetzt für den LC Zürich. (HpF)

Vergangenes Wochenende fand der diesjährige Gigathlon statt. Daniel Hassler startete mit Heimvorteil und meisterte das Abenteuer hervorragend. Er erreichte in der Kategorie Single Man den sehr guten vierten Schlussrang. Für die Ausdauer-Athleten galt es während zweier Tage 363 Kilometer und 5230 Höhenmeter im Kanton Zürich zu absolvieren, unter anderem auch im Knonauer Amt. Start und Ziel befanden sich bei der Saalsporthalle und das eigentliche Camp mit den meisten Wechselzonen bei der Allmend Brunau. Diverse Streckenabschnitte führten die Athleten durchs schöne Säuliamt. Sowohl am Samstag wie auch am Sonntag waren je fünf Ausdauer-Disziplinen zu absolvieren. Neben Laufen, Schwimmen, Rennvelo und Biken stand dieses Jahr – anstelle des Inline-Skatings – erstmals die Disziplin City Trailrun auf dem Programm, bei der in der Stadt selbst eine abwechslungsreiche Laufstrecke durch enge Gassen, historische Gebäude oder den Hauptbahnhof zurückgelegt werden musste.

Platter Reifen auf der Radstrecke Am Samstagmorgen, um 5 Uhr, fiel pünktlich der Startschuss zum Gigathlon 2017. 151 Single-Athleten – davon 129 Männer und 22 Frauen, 231 Couples und 423 Teams zu je fünf Athleten begaben sich auf die 12 km lange City-Trailrun-Strecke durch die Stadt Zürich. Der Single-Athlet Daniel Hassler startete gut in den Wettkampf. Nach den ersten beiden Disziplinen City Trailrun und Schwimmen stieg er als Vierter am Zürichhorn aus dem Wasser und begab sich auf die 80 Kilometer lange Rennvelo-Strecke ins Zürcher Oberland. Dort musste er dann allerdings den ersten Dämpfer verkraf-

Daniel Hassler beim Zieleinlauf des Gigathlons in Zürich. (Bild zvg.) ten. Ein platter Reifen am Hinterrad kostete ihn wertvolle Zeit und viele Plätze in der Zwischenrangliste. So erreichte der Hedinger die Wechselzone in Uster erst als 15. und mit 20 Minuten Rückstand auf den Führenden. Erfreulicherweise konnte Daniel Hassler dann aber bei den letzten beiden Disziplinen des Tages Boden gut machen. Nach der 19-km-Laufstrecke befand er sich bereits wieder auf Rang neun und beim Biken zurück nach Zürich machte er nochmals vier Ränge gut. So beendete der Athlet des Gesundheitszentrums Gut den ersten Tag auf dem guten fünften Zwischenrang.

Heimvorteil am Sonntag Der zweite Tag begann für die Gigathleten um 7 Uhr im Mythenquai mit einem Massenstart beim Schwimmen. Daniel Hassler war von Beginn weg vorne mit den Besten dabei und konnte beim Schwimmen, Laufen und Rennvelofahren nochmals Zeit auf die Spitze aufholen. Die zweitletzte Etappe nahm er somit als Gesamtvierter in

Angriff. Und diese Bike-Strecke mit Heimvorteil über Üetliberg und Albiskette legte er dann gar mit einer Zeit von 2.36 Stunden als Bester aller Single-Athleten zurück und war für kurze Zeit auf Podestkurs. Doch auf den abschliessenden 12 Kilometern des City Trailruns wurde es nochmals äusserst eng. Der Athlet aus Hedingen kämpfte mit Magenkrämpfen und verlor wieder einige Minuten auf die Spitze.

Nach knapp 18 Stunden im Ziel Im Ziel bei der Saalsporthalle kam Daniel Hassler schlussendlich nach total 17.56 Stunden an. Er erreichte damit den hervorragenden vierten Schlussrang in der Kategorie Single Man und war damit nicht nur schneller unterwegs als die meisten SingleAthleten, sondern auch als die 219 Couples und 393 Teams. Diese TopLeistung ist auch der optimalen Betreuung durch die beiden Supporter Aron Traber und Benjamin Suter in den einzelnen Wechselzonen zu verdanken. (pd.)


20

Extra

Im Spital Affoltern geboren

Kälber schöppeln, Küken streicheln, spielen und lachen …

Freitag, 14. Juli 2017

«Alternative» auf dem Bauernhof der Familie Werder in Endingen AG

Mia Jane, 6. Juli.

Leonie, 7. Juli. (Bilder Irene Magnin)

Hitze – was tun? Nicht alle haben das Glück, während der heissen Hochsommertage in klimatisierten Räumen zu arbeiten. An zahlreichen Arbeitsplätzen im Freien wird auch bei grosser Hitze geschuftet. Dies stellt für den Körper nicht nur eine erhebliche Belastung dar, sondern sorgt im Bau- und Transportgewerbe auch für mehr Unfälle. Dies zeigt eine neue Auswertung des grössten Unfallversicherers der Schweiz. «Zwischen den Jahren 2000 bis 2015 ereigneten sich an Tagen mit Temperaturen über 30°C im Bau- und im Transportgewerbe 7 Prozent mehr Unfälle», sagt Peter Andermatt, Statistiker bei der Suva. Die Ursachen sind nicht eindeutig. «Da eine Überhöhung der Unfallzahlen während dem ganzen Hitzetag feststellbar ist, vermuten wir Konzentrationsmangel sowie Übermüdung als Ursache», so Andermatt. Denn sehr hohe Temperaturen können zu Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Übelkeit oder Erbrechen führen. Wer jedoch die wichtigsten «Hitze-Regeln» beachtet, übersteht auch einen heissfeuchten Arbeitstag problemlos. Die wichtigsten Regeln an Hitzetagen sind: Genügend trinken (mindestens drei bis fünf Deziliter Wasser zwei- bis dreimal pro Stunde), schwere oder belastende Arbeiten auf den Morgen verlegen sowie stündlich kurze Pausen (mindestens fünf Minuten) an einem kühlen, schattigen Ort machen. (pd.)

wetter

Am 19. Mai hat der «Anzeiger» über das Benefiz-Minigolfturnier zugunsten der «Alternative» berichtet. Zusammen mit einer grossen Spende hat dieses einen langersehnten Ausflug ermöglicht. Für die Kinder hiess es: «Mir gönd uf de Buurehof»! Kaum angekommen, ruft Leonie: «Jööö, sind das kleine Bibeli? Darf ich sie streicheln?» Während Lukas und Philipp die Kühe mithilfe von Schubkarren mit Kartoffeln und Heu versorgen, stehen die Kleinsten vor den Käfigen mit den herzigen Meerschweinchen. Die Kinder vom Kinderhaus Tipi und von der Kita Fidibus durften einen Tag lang bei der Familie Werder in Endingen verbringen. Marianne Werder, Bäuerin mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Kindern (Heim) sowie mit Tieren und dem Hof, unterhält zusammen mit ihrer Familie Kühe, Kälber, Schweine, Pferde, Ponys, Hühner und viele Kleintiere. Immer wieder bringt die Bäuerin in der Hand ein Kleintier zum Anfassen und Staunen. Das Schöppeln der Kälber war durchaus ein Highlight! Alexander Werder kam mit acht Schoppenflaschen in den Stall und rief: «Alle Kälber müssen gleichzeitig geschöppelt werden!» In Windeseile

Spannende Begegnung im Kuhstall. (Bilder zvg.)

Was machen die Hühner?

waren die Schoppen leer und die Kälber satt und zufrieden.

und einfach Kind sein. In der aktuellen Kesb-Debatte ist immer wieder die Rede von Kindern, die in Heime gesteckt werden. Die Einrichtungen erscheinen hierbei wie dunkle, undurchdringbare Anstalten. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass moderne Kinderheime den Kindern Erlebnisse wie einen solchen Tag auf einem Bauernhof zur Förderung einer altersgerechten Entwicklung anbieten. (pd.)

Mit der Kutsche bis zum Bahnhof Zum Mittagessen wurden die Gäste mit feinen Spiessli, Würsten und Salaten verköstigt. Es war ein heisser Tag. Deshalb durfte zum Schluss auch die Abkühlung mit Schlauch und Bassin nicht fehlen. Mit vielen neuen Ein-

volg-rezept

liebe elise

Auberginen-Röllchen

Das Ferngespräch

Zutaten für 4 Personen

Liebe Elise, erinnerst du dich an Abende, welche für lange Telefongespräche reserviert worden waren? Im Vorfeld – meist auch telefonisch und kurz gehalten – terminlich festgelegt und mit Freude erwartet. Je nachdem, ob am anderen Ende der Leitung eine fernsehversierte Person erwartet wurde, galt es – selbst als fernsehignorante Gesprächsteilnehmerin – Rücksicht auf gewisse Programmpunkte (Tagesschau, Dienstagskrimi etc.) zu nehmen. War dann der Moment gekommen, vorzugsweise mit einem leichten Nachtessen im Bauch und vielleicht einem Glas Irgendwas in der Nähe, war es nicht selten der Höhepunkt des Tages und mit nichts zu vergleichen. Da der Telefonhörer mit dem Telefonapparat durch ein korkenzieherförmiges Kabel verbunden war, wurde also im Umkreis von einem halben Meter ab Apparat telefoniert. Ich erinnere mich an endlose Gespräche über Beziehungsgeschichten, eigene und fremde, unter einer dunklen Dachschräge, an lustige, geheimnisvolle und sehnsüchtige auf einer kleinen Treppe sitzend, mit angezogenen Beinen und schiefem Kopf, weil das Kabel so kurz war. Dank der vorgegebenen und fixierten Telefonstationen sind Gespräche aus der Vergangenheit an Orte gebunden und erscheinen mit ihnen zusammen in meinem Kopf: Die Nachricht, dass mein erster Neffe geboren worden ist, unter der Küchentür stehend mit gespanntem Kabel, vernommen. Dass der Familienhund gestorben ist, in einer Telefonkabine an einem langweiligen Bahnhof erfahren. Das Heimweh runtergeschluckt, stehend an einem Wandapparat in einem muffigen Gang, irgendwo, irgendwann in einem Schullager. Wenn du eine Linksohrtelefoniererin bist und das Sofa stand so, dass dein rechtes Ohr näher zum Telefonapparat zeigte, dann war das eine ernstzunehmende Schwierigkeit und nur mit Ummöblierung oder Yogapositionen während des Gespräches zu umschiffen. Telefonnummern waren sechsstellig und nur wenn eine ausserkantona-

1 Zucchetti 2 Tomaten 1 Peperoni gelb Olivenöl; Kräuter, fein geschnitten 2 Knoblauchzehen, fein geschnitten 1 Aubergine ca. 500 g Sauce: 2 Peperoni rot 1,5 dl Bouillon Salz, Tabasco

Zubereitung Für die Sauce Peperoni würfeln und in Bouillon ca. 10 Min. garen. Pürieren und mit Salz und Tabasco abschmecken. Inzwischen für Füllung Zucchet-

ti, Tomaten und Peperoni sehr klein würfeln. In heissem Olivenöl dünsten. Kräuter und Knoblauch zugeben. Ofen auf 80 °C vorheizen. Aubergine längs in dünne Scheiben schneiden. Beidseitig portionenweise in wenig heissem Olivenöl braten und mit Salz würzen. Im Ofen warm stellen. Füllung auf Auberginen verteilen und aufrollen. Wenig Sauce auf Teller geben und Auberginen-Röllchen darauf anrichten. Zubereitungszeit: 35 Minuten.

herkömmliches

Jalousie

bauernregel «Die erste Birn’ bricht Sankt Margareth, darauf überall die Ernte angeht.»

drücken sind die Kinder gegen vier Uhr wieder aufgebrochen. Die «Grossen» durften mit der Kutsche bis zum Bahnhof fahren. Dank der Spenden vom BenefizMinigolfturnier in Affoltern und von der La Salle Stiftung (Verein ehemaliger Schüler und Freunde des Instituts La Salle Neuchâtel) konnten die Kinder etwas Besonderes erleben und aus ihrem Alltag ausbrechen, unbeschwert

Die Jalousie ist ein Fensterladen, der aus beweglichen Holz-, Metall- oder Plastikteilen besteht. Bei geschlossenem Zustand kann man von innen nach aussen schauen. Nicht aber von aussen nach innen, damit die Gegenüberwohnenden nicht eifersüchtig werden, wenn sie sehen, wie vermeintlich gut es die Nachbarn haben. Oder: Damit ein eifersüchtiger Ehemann seiner bildhübschen Gattin den Blick nach aussen gestatten kann, ohne sie den verführerischen Blicken anderer Männer preiszugeben. Der originelle Ausdruck Jalousie – hergeleitet von französisch jaloux = eifersüchtig – ist typisch menschlicher Herkunft und lässt trotz seines undurchsichtigen Charakters tief blicken. Im Spiel der Worte ausgedrückt: «Eifersucht ist jene Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft». (ubo)

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

le Verbindung gewünscht war, kam die Vorwahl ins Spiel. Die Nummer wurde mittels gelochter Wählscheibe – eine Zahl, ein Loch – gewählt, indem vorzugsweise der Zeigefinger die Antoinette Suter. gewünschte Zahl ansteuerte, durchs (Bild zvg.) Loch zielte und die Scheibe bis zum Anschlag nach rechts unten drehte. Unten angekommen, sofort Finger rausziehen und Scheibe zurückschnurren lassen. Wenn viele Nullen und Neuner in der Nummer vorkamen, war das köstliche Geschnurre besonders lang. Jetzt höcklet da mein Natel neben mir auf dem Tisch, schnur- und schnörkellos, nicht mal mittels origineller Hülle aufgepeppt. Es gibt sich im Vergleich zum Telefonapparat bescheiden und zurückhaltend. Natürlich ein Bluff. In Wahrheit legt es ein gebieterisches Gebaren an den Tag und zuweilen sogar an die Nacht, will stets mitgenommen und getätschelt werden, macht mit doofen Geräuschen auf sich aufmerksam und ist beleidigt und stumm, wenn es nicht regelmässig mit Energie versorgt wird. Es schenkt mir im Gegenzug uneingeschränkten Gesprächsradius: ich kann während des Kochens mit Versicherungsagenten und Zeitungsanbietern parlieren, im Zug meine Hochzeitsvorbereitungen, meine Kündigung oder die aktuellen Nagelpilzprobleme besprechen und während der Theateraufführung kurz checken, in welcher Sitzreihe die Freunde, die ich am Eingang zufällig getroffen habe, nun sitzen und ob sie die Vorstellung auch und so weiter und so fort ... Telefonieren. Ein Gespräch über eine Distanz hinweg führen. Ein Ferngespräch. Das Kabel hat die Verbindung unterstrichen, hat dem Telefonieren wirklich Raum gegeben, auf dem Sofa, im Gang, in der Kabine. Es kommt wohl nicht zurück. Aber vielleicht die Wählscheibe ...? Antoin

Profile for AZ-Anzeiger

054 2017  

054 2017