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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 54 I 169. Jahrgang I Freitag, 10. Juli 2015

Nur noch Kesb

Mit Tod bedroht

Affoltern will nur noch Leistungen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde einkaufen. > Seite 3

8½ Monate Gefängnis und eine therapeutische Massnahme für 19-Jährigen. > Seite 5

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Leben in Kiesgruben Der Landschaftstag in Maschwanden mit grossem Themenkatalog. > Seite 7

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Rüebli-Damm Für den Anbau in Ottenbach wird leichter Boden mit hohem Sandanteil benötigt. > Seite 9

Dank Akutgeriatrie reduzieren sich die Fallkosten in Affoltern Im Fallkostenvergleich noch in der unteren Hälfte der Zürcher «Spitalrangliste» Im Vergleich zu anderen Zürcher Spitälern liegt das Spital Affoltern beim Fallkostenvergleich zwar im unteren Bereich, aber in Sachen Kostenentwicklung im Durchschnitt. Künftig wird die Akutgeriatrie stärker gewichtet, was sich im nächsten Jahr in Affoltern positiv auswirken wird. ................................................... von werner schneiter Seit über 10 Jahren publiziert der Kanton Zürich einen Kostenvergleich der stationären Spitalbehandlungen. Er will damit Transparenz über die Kostensituation der Spitäler. Grundlage ist eine detaillierte, einheitliche Kostenanalyse, die vom Bundesverwaltungsgericht gestützt wird. Laut einer Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion sind die Fallkosten seit der Einführung dieses Systems jährlich im Durchschnitt um 1,5 Prozent gestiegen. 2014 sind diese leicht höher, nämlich knapp 2 Prozent, was auf höhere Personalkosten zurückzuführen ist. Im Kanton Zürich umfasst der Fallkostenvergleich 17 Spitäler, die 2014 mindestens 200 aktutsomatische Patienten behandelt haben. Referenzspital ist das Kantonsspital Winterthur, das schweregradbereinigte Fallkosten von 9772 Franken aufweist. Beim Vergleich der reinen Zahlen schneiden Adus Medica und Uroviva am besten ab. Tiefe Fallkosten gibt es auch beim Spital Limmattal (9419 Franken), beim See-Spital Kilchberg (9436 Franken)

Bei den Fallkosten derzeit im unteren Teil der «Rangliste», aber dank der Akutgeriatrie wird das Spital Affoltern nach oben rutschen. (Bild Werner Schneiter) und in der Limmatklinik (9451 Franken). Das Spital Affoltern liegt mit 10 560 Franken (2013: 10 327 Franken) am unteren Ende der Tabelle, noch vor dem Stadtspital Waid und vor dem Spital Männedorf.

Akutgeriatrie, eine der Stärken in Affoltern, wird höher gewichtet Weil ganz den, 0,75 wird

im Spital Affoltern auch keine schweren Fälle behandelt werliegt die Fallschwere mit Faktor vergleichsweise tief. Affoltern sich aber nach den Worten von

FC Hausen will ein echtes Heimspiel Nach dem Dorffest mit dem Grümpelturnier wartet in Hausen eine neue Herausforderung: die erste Cup-Hauptrunde des FC Hausen gegen den Super-League-Vertreter FC St. Gallen am 15. August. Zuerst wurde der Spielort Affoltern ins Auge gefasst, ein Augen-

schein mit Sicherheitsleuten zeigte aber: Die renovierte Anlage Jonentäli in Hausen ist geeignet für die Durchführung des Spiels. Die umfangreiche Organisation ist nun angelaufen. ................................................... > Bericht auf Seite 17

Einstimmung auf das Grossereignis am Grümpelturnier. (Bild Martin Platter)

Beat Straubhaar, Direktor ad Interim, künftig spürbar verbessern und in der Rangliste des nächsten Jahres nach oben klettern. «Die Akutgeriatrie, die zu unseren Kernkompetenzen gehören, werden künftig bei den Fallkosten stärker gewichtet als bisher – mit dem Faktor 2,0 statt 1,7». Kommt hinzu, dass in diesem Bereich eine weitere Steigerung der Fallzahlen zu erwarten ist. Im ersten Quartal 2015 waren es 100 Patienten, hochgerechnet aufs Jahr also 400, die auch aus anderen Regionen nach Affoltern kommen. Es gibt aber bei den Kosten pro Fall noch

weiteres Verbesserungspotenzial bei den Fallkosten. Denn im ersten Quartal hat das Spital Affoltern rund 6 Prozent mehr Patienten behandelt als angenommen. Zugelegt haben die Bereiche Medizin, Chirurgie, Orthopädie und die Akutgeriatrie. Im kantonalen Durchschnitt liegt das Spital Affoltern bei der Kostenentwicklung im Durchschnitt. Die Steigerung beträgt 2,25 Prozent. Zum Vergleich: Die Spitäler Limmattal, Uster und das See-Spital Horgen weisen ein Kostenwachstum von über 5 Prozent auf.

Norovirus-Symptome nach Obfelder Schuljahr-Abschlussfest

Gemeindeverwaltung Ottenbach unter neuer Leitung

Nach dem traditionellen Schuljahr-Abschlussfest am vergangenen Freitag sind 32 der 100 Lehrpersonen und weiteren Angestellten der Primarschule Obfelden mit Norovirus-Symptomen erkrankt. Derzeit werden die Lebensmittel der Catering-Firma im Labor untersucht. Ob sie die Ursache für Durchfall und Erbrechen sind, steht noch nicht fest, denn die Firma hat die gleichen Produkte auch für ein anderes Fest geliefert, bei dem niemand erkrankt ist. Die Schulleitung musste rasch handeln und Stellvertretungen organisieren. Sie hat beschlossen, den Schulbetrieb am Dienstag und Mittwoch einzustellen. Die vorgängigen Informationen erreichten offenbar fast alle Eltern, denn am Dienstag erschienen nur vereinzelte Kinder. Sie wurden betreut. (-ter.)

Der Gemeinderat hat Evelyne Abegglen aus Ebertswil per 21. September 2015 als neue Gemeindeschreiberin angestellt. Sie wechselt von Maschwanden, wo sie während neun Jahren Gemeindeschreiberin war, nach Ottenbach. Evelyne Abegglen ist Inhaberin des Diploms Verwaltungsmanagerin/Gemeindeschreiberin IVM sowie Fachfrau für öffentliches Planungsund Baurecht. Der Gemeinderat heisst Evelyne Abegglen herzlich willkommen und wünscht ihr viel Freude und Erfüllung in ihrer neuen Aufgabe. Wie bereits gemeldet, wird der bisherige Stelleninhaber Stefan Mettler die Gemeindeverwaltung per 30. September 2015 auf eigenen Wunsch hin verlassen. Der Gemeinderat Ottenbach dankt ihm für seinen Einsatz und wünscht ihm viel Glück und Erfolg für seine berufliche Zukunft. (pd.)

................................................... > Bericht auf Seite 5

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Triumph und Trumpf In Aeugst geht Schulleiter Ernst Langenegger nach 37 Jahren in Pension. > Seite 15

Im Säuliamt ist die Zahl der Arbeitslosen leicht gestiegen Innert Monatsfrist ist die Arbeitslosenquote im Säuliamt von 2,5 auf 2,6 Prozent gestiegen (747 Personen), derweil sie auf Kantonsebene Ende Juni bei 3,4 Prozent verharrt. Für das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit gibt es aber Anzeichen einer konjunkturellen Verschlechterung. So hinterlässt die Frankenstärke allmählich ihre Spuren in der Wirtschaft. «Vor allem exportorientierte Branchen spüren die Frankenaufwertung deutlich. Die in letzter Zeit angekündigten Meldungen von Entlassungen grösseren Ausmasses sind negative Zeichen für unseren Industriestandort», heisst es in einer Mitteilung des AWA. Im Normalfall sinkt die Arbeitslosenquote um diese Jahreszeit. Nun verharrt sie im Kanton Zürich bei 3,4 Prozent. Mit 2,6 Prozent steht das Säuliamt im Vergleich zu anderen Regionen immer noch gut da. Traditionell hat der Bezirk Andelfingen (1,7 Prozent die tiefste Quote). Im Bezirk Meilen beträgt sie 2,4 Prozent. Nach wie vor am stärksten betroffen ist der Bezirk Dietikon, wo die Quote 4,9 Prozent beträgt. (-ter.)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Melanie Karijasevic, geb. 2. September 1989, Bürgerort: Trub BE, Zürichstrasse 174, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Juli 2015 verwiesen. Affoltern am Albis, 10. Juli 21015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Maximilian Josef Lehmann, geb. 7. März 1951, Bürgerort: Zürich, Postweg 17, 8143 Stallikon. Datum der Konkurseröffnung: 1. Juni 2015. Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. (Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Juli 2015.)

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil

Wahlanordnung Ersatzwahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Aufgrund der Beschlüsse des Bezirksrats vom 20. Juni 2015 und der Sekundarschulpflege vom 7. Juli 2015 ist für die aus der Sekundarschulschulpflege zurücktretende Sibylle AlbrechtSchnetzler, Bonstetten, eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. In Anwendung von § 48ff des Gesetzes über die politischen Rechte sind bis 19. August 2015 Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, am Rainli 2, 8906 Bonstetten, einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil mit Geburtsjahr und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene von der Sekundarschulpflege in stiller Wahl als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren am 18. Oktober 2015 durchgeführt. Bonstetten, 10. Juli 2015 Sekundarschulpflege Bonstetten

Schlieren, 10. Juli 2015

Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil

Konkursamt Schlieren 8952 Schlieren

Kreiswahlvorsteherschaft Bonstetten

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Rudolf Solinger, geb. 23. Juni 1946, von Val Mustair GR, gest. 7. Dezember 2014, wohnhaft gewesen: Hüttenweg 4, 8909 Zwillikon. Datum der Konkurseröffnung: 13. Mai 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 10. August 2015. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Juli 2015. Affoltern am Albis, 10. Juli 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über die Baur Heizungen GmbH, mit Sitz in Knonau, Baaregg 33, 8934 Knonau, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 1. Juni 2015 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 10. Juli 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Daniel Studerus, geboren 8. April 1962, von Waldkirch SG, wohnhaft an der Ankengasse 10, 8911 Rifferswil, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 26. Juni 2015 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Landumlegungsgenossenschaft Wegunterhaltsgenossenschaft Die Grundeigentümerversammlung vom 17. Juni 2015 hat die Schlussabrechnung der Landumlegungsgenossenschaft genehmigt und unter dem Vorbehalt der regierungsrätlichen Genehmigung die Auflösung der beiden Genossenschaften beschlossen. Das Protokoll der Versammlung liegt ab dieser Publikation während 30 Tagen auf der Gemeindeverwaltung Stallikon zur Einsichtnahme auf. Gemäss § 69 des Landwirtschaftsgesetzes vom 2. September 1979 sind allfällige Rekurse gegen das Protokoll und die gefassten Beschlüsse der Versammlung innert 30 Tagen, ab Publikation gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern einzureichen. Stallikon, 10. Juli 2015 Der Vorstand

Präqualifikation für die Gesamtleistungssubmission «Erweiterung Schulanlage Chilefeld, Obfelden» Ab Freitag, 10. Juli 2015, ist auf dem Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen, www.simap.ch der Dienstleistungsauftrag «Erweiterung Schulanlage Chilefeld» mit der Meldungsnummer 847 719 aufgeschaltet. Darin sind die Dokumente «Präqualifikation, Eingabeformular – 1. Stufe» und «Präqualifikation, Pflichtenheft – 1. Stufe» für die Anmeldung zur Präqualifikation enthalten. Schlusstermin für die Einreichung der Teilnehmeranträge ist der 20. August 2015.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Arben und Jsmail Murseli, Untere Kirchfeldstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Oehninger Architektur/Bauleitung Glattalstrasse 146, 8153 Rümlang Bauvorhaben: Umbau und Erweiterung Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1244, Kat.-Nr. 5868, Zürichstrasse 43, Zentrumszone Z4

Bonstetten Bauherrschaft: Hammes Frederik und Karen, Ligusterweg 11, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellen von Sichtschutzwand in Holz, Ligusterweg 11, 8906 Bonstetten, Kat.-Nr. 35, Zone W2/40

Bonstetten Bauherrschaft: Meng Jürg, Birchstrasse 12, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Schnider & Co., Birchstrasse 3, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Energetische Sanierung von Gebäudehülle, Verbreiterung Lukarne und Einbau von zwei zusätzlichen Dachfenstern, Bleikistrasse 2, Kat.-Nr. 165, (Kernzone Dorf KD)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Weisbrod-Zürrer AG, Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Nutzungsänderung Erdgeschoss ehemalige Weberei in Lagerund Kaffeerösterei-Räumlichkeiten, Kat.Nr. 3122, Weisbrod-Areal 4 (G)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Urs Stirnimann, Brüelstrasse 27, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einwandung der bestehenden Sitzplatzüberdachung mit Glasschiebeelementen sowie Ersatz Garagentor beim Einfamilienhauses, Vers.-Nr. 1325, Kat.-Nr. 3291, Brüelstrasse 27 (Wohnzone W2a)

Obfelden

Obfelden

Gesuchsteller: Füsser Leonhard und Rahel, Geissweidstrasse 10, 8912 Obfelden Projektverfasser: Thomas Frick Holzbau, Ottenbacherstrasse 8, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Einbau Dachlukarne am Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 1220 auf Kat.-Nr. 3475, Schwerzimattstrasse 42 (Zone W2)

Gesuchsteller: Kradolfer Hugo, Wolserstrasse 55, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau Carport an Wohnhaus Vers.-Nr. 142 auf Kat.-Nr. 372, Wolserstrasse 55 (Zone K2)

Obfelden Gesuchsteller: Frik Ronny, Im Bächler 25, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau gedeckter Sitzplatz am Doppeleinfamilienhaus Vers.-Nr. 1771 auf Kat.-Nr. 4362, Im Bächler 25 (Zone K2)

Obfelden Gesuchsteller: Häberling Hans, Muristrasse 30, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Abbruch angebautes Badezimmer und Umbau Wohnhaus Vers.-Nr. 475, Kat.-Nr. 3611, Muristrasse 30 (Zone K1)

Ottenbach Bauherrschaft: Hans und Paula Granwehr, Jonenstrasse 17, 8913 Ottenbach Projektverfasser: siehe Bauherrschaft Eigentümer: siehe Bauherrschaft Bauvorhaben: Erstellung einer Lärmschutzwand entlang der Jonenstrasse, Liegenschaft Kataster-Nr.1231, Jonenstrasse 17, Zone: WG2


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Juli 2015

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wir gratulieren

Nur noch Kesb beim Zweckverband Sozialdienst Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Die Gemeindeversammlung hat im Dezember 2013 beschlossen, die Mitgliedschaft beim Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern teilweise zu kündigen und ab 2016 mindestens die wirtschaftliche Hilfe und das Asylwesen selber zu erledigen. Zwischenzeitlich liegen Kostenschätzungen für den Einkauf möglicher Module beim Zweckverband vor. Der Gemeinderat hat die vorhandenen Daten geprüft und entschieden, ab 1. Januar 2016 nur noch die Leistungen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) beim Sozialdienst einzukaufen. Diese Kosten sind im Vergleich zum kantonalen Durchschnitt pro Fall ebenfalls sehr hoch und müssen nach Ansicht des Gemeinderates gesenkt werden. Ein Alleingang in diesem Bereich ist rechtlich jedoch nicht möglich und die Prüfung anderer Optionen nimmt einige Zeit in Anspruch. Abschliessend wäre eine

Neuorganisation im Bereich der Kesb von der Gemeindeversammlung zu entscheiden und vom Regierungsrat zu genehmigen. Als zweites Modul prüfte der Gemeinderat die Berufsbeistandsschaft weiterhin beim Zweckverband einzukaufen. Wird von der Kesb eine Massnahme im Kindes- oder Erwachsenenschutz angeordnet, ernennt die Behörde eine geeignete Beistandsperson. Dies können Berufsbeistände oder Privatpersonen als Mandatsträger sein, welche die Interessen der betroffenen Person vertreten. Behörde (Kesb) und Mandatsträger haben klar getrennte Funktionen. Es ist deshalb nicht nachteilig, wenn die Beistandschaft räumlich und organisatorisch von der Kesb getrennt geführt wird. Die vom Zweckverband aufgezeigten Kosten für die Berufsbeistandschaft würden sich neu auf über 700 000 Franken belaufen, was bei

rund 120 Fällen und einem notwendigen Personalbedarf von zirka 260 Stellenprozenten unverhältnismässig ist. Deshalb wird per 1. Januar 2016 auch die Berufsbeistandschaft in die Gemeindeverwaltung integriert. Die Rekrutierung des Personals ist bereits angelaufen. Das Stelleninserat kann von der Homepage der Gemeinde Affoltern heruntergeladen werden. Aufgrund der vorliegenden Zahlen sieht sich der Gemeinderat darin bestätigt, dass die gesamte Leistungserbringung beim Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern seit Jahren zu teuer ist. So sinken zum Beispiel bei der wirtschaftlichen Hilfe die Fallzahlen, die Kosten bleiben aber auf zu hohem Niveau stabil.

Neuer Spitaldelegierter Jede Gemeinde des Bezirks Affoltern hat in die Delegiertenversammlung

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag feiern Rosmarie und Heinz Keller-Holenstein in Zwillikon ihre goldene Hochzeit. Dazu gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubelpaar ein schönes Fest und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag des Zweckverbandes Spital Affoltern eine Person zu entsenden. Die bisherige Delegierte, Susanne Leuenberger, Finanzvorstand, wurde als Mitglied der Betriebskommission gewählt und kann deshalb nicht mehr als Delegierte amten. Aus diesem Grund ernannte der Gemeinderat Hermann Brütsch, Immobilienvorstand, in seiner Funktion als Finanzvorstand-Stellvertreter, zum neuen Delegierten.

Gemeindeversammlung am 14. September An der Gemeindeversammlung vom 14. September 2015 sind die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung sowie der Erlass eines Wasserversorgungsreglements traktandiert. Die Versammlung im Kasinosaal beginnt wie üblich um 19.30 Uhr. (tro)

Urs Leonhard Schildknecht aus Affoltern kann am kommenden Sonntag, 12. Juli, den 85. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation zu diesem Ehrentag. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Gody Plankensteiner zum 80. Geburtstag gratulieren. Der ehemalige Bezirksrichter feiert den «Runden» heute Freitag, 10. Juli. Die besten Wünsche begleiten ihn ins neue Lebensjahrzehnt. Am Sonntag, 12. Juli, feiert Dorli Spillmann-Vogt in Hedingen ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen ihr alles Gute und ein schönes Geburtstagsfest: Ihre Töchter mit Familien. Frieder Aebersold-Huber feiert in Obfelden am kommenden Sonntag, 12. Juli, ebenfalls den 80. Geburtstag . Auch ihm gratulieren wir herzlich.

Lärmbelästigung nimmt zu Nächtliches Feiern im Freien – ein Problem für Anwohner In den vergangenen Tagen mussten Kantons- und Kommunalpolizei mehrmals wegen Lärmbelästigung ausrücken. In diesen heissen Sommertagen hält es auch nachts viele nicht in den eigenen vier Wänden. Lärmbelästigungen nehmen in dieser Jahreszeit zu, und Anwohner nerven sich. So am 3. Juli in Affoltern, wo am 3. Juli um 2.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus gefeiert wurde. Tags darauf das Gleiche bei

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

einem Barbetrieb im Bezirkshauptort. Um 1 Uhr riefen Anwohner wegen überbordenden Lärms die Polizei. Am 6. Juli drang um 1.30 Uhr Lärm aus einem Wohnhaus in Affoltern. Das Problem beschränkt sich nicht nur auf den Bezirkshauptort: Am 2. Juli gegen 23 Uhr verursachten Jugendliche auf dem Pausenplatz in Mettmenstetten Lärm. Und am 4. Juli störten sich Anwohner, weil in Mettmenstetten bereits um 6.30 Uhr auf einer Baustelle Maschinen liefen.

Weitere Lärmbelästigungen werden aus Kappel, Wettswil, Stallikon und Bonstetten gemeldet. Ein Quartierfest mit lauter Musik und sich im Freien aufhaltende Jugendliche bildeten für Anwohnende ein Ärgernis. Die Kantonspolizei musste sich aber auch mit Sachbeschädigung befassen: Mit sogenannten «Gaunerzinken» beschädigten Unbekannte in den Morgenstunden des 5. Juli die Holzwand bei einem Wohn- und Geschäftshaus in Affoltern. Der Sachschaden ist jedoch gering. (-ter.)

Hanf-Indooranlage ausgehoben In Affoltern 570 Pflanzen beschlagnahmt Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmorgen in Affoltern am Albis eine Hanf-Indooranlage mit rund 570 Pflanzen ausgehoben. Eine Person wurde in Haft genommen. Ermittlungen führten die Kantonspolizei Zürich zu einer Privatliegenschaft. Bei der Hausdurchsuchung stiessen die Polizisten im Untergeschoss auf eine professionell betriebene HanfIndooranlage mit rund 570 erntereifen

Pflanzen. Sämtliche Hanfstauden sowie die gesamte technische Einrichtung (Bewässerungs-, Licht- und Belüftungsanlage) wurden sichergestellt und anschliessend fachgerecht entsorgt. Die Betreiberin, eine 30-jährige Schweizerin, wurde festgenommen. Während der Befragung zeigte sie sich geständig; sie wurde am Nachmittag aus der Polizeihaft entlassen. Durch die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis wird eine Strafuntersuchung wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Einbrecher machen keine Sommerferien Ungefähr jede sechste aktenkundige Straftat ist ein Einbruch in ein Wohnhaus, ein Ladengeschäft, einen Gewerbebetrieb oder ein anderes Objekt. Einbrüche sind in der Regel für die Betroffenen kostspielig und rufen ein Gefühl der Verunsicherung hervor, das belastend sein kann. Eine Broschüre schiebt Riegel vor, gibt Tipps, wie Besitzer ihre Liegenschaft gegen Einbrecher schützen sollten. Mit der Broschüre Einbruch – was nun? leistet die Kantonspolizei Hilfe, die Folgen eines Einbruchs besser bewältigen können.

Einbrecher machen keine Sommerferien! Die wichtigsten Tipps: – Türen und Fenster auch bei kurzer Abwesenheit stets verschliessen. – Dafür sorgen, dass das Haus nicht verlassen aussieht (überfüllter Briefkasten, heruntergelassene Storen) – Wer in die Ferien verreist, soll Nachbarn informieren. Diese können zum Haus oder zur Wohnung schauen. Auf fremde Personen achten, die im Wohnquartier unterwegs sind. (pd.) www.kapo.zh.ch

Die Energiekommission, von links: Markus Schädler, Ulrich Dürr, Gioia Schwarzenbach, Kurt Schlegel, Gabriela Noser Fanger, Ronald Alder

Energiekommission Ottenbach aktiv Ronald Alder übernimmt Präsidium Die frisch zusammengesetzte Energiekommission von Ottenbach ist ideenreich gestartet. Unter dem Vorsitz von Ronald Alder (Präsident) wurde als erstes das Pflichtenheft für diese Kommission ausgearbeitet, welches dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt wurde. Die Energiekommission unterstützt die Gemeinde in Belangen des Energieverbrauches und im Hinblick auf die gesamtschweizerische Energiepolitik und der Energiestrategie 2050. Sie pflegt den Austausch mit der Bevölkerung, um diese bei Massnahmen rund um das Thema Energie zu unterstützen.

Am Solar-Katasterplan beteiligt Schon gewusst, dass die Gemeinde Ottenbach am Solar-Katasterplan für die Energieregion Knonaueramt aktiv mitgeholfen hat? Es geht darum, das Solarpotential für alle Dachflächen im Knonauer Amt zu beurteilen. Darin erkennen Besitzer ihre Liegenschaft, welche Energieausbeute ihre Dachfläche für Sonnenenergie haben könnte.

Man kann es ausprobieren unter dem Link: http://www.energieregion-knonaueramt.ch/solarkataster.html. Bei Fragen und Unterstützung zum Thema Energie: Präsident Ronald Alder kontaktieren unter ronald.alder@gmx.ch.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Juli 2015

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Jugendlicher bedrohte Lebenspartner mit dem Tod – weil er ausgenützt wurde? Bezirksgericht: 8½ Monate Gefängnis und eine stationäre therapeutische Massnahme für einen 19-Jährigen Mit dem Messer in der Hand hat ein 19-Jähriger seinen 42-jährigen Lebenspartner bedroht. Dafür – und weil er Drogen konsumiert bzw. verkauft hat – wurde er vom Bezirksgericht Affoltern zu achteinhalb Monaten Gefängnis verurteilt. Er muss sich einer therapeutischen Massnahme unterziehen. ................................................... von werner schneiter Laut Anklageschrift hat der junge Mann seinen Lebenspartner in der gemeinsamen Wohnung in einer Ämtler Gemeinde mit einem 10 cm langen Rüstmesser und mit Worten bedroht: «Ich steche zu, ich steche zu!» sowie «Sag das noch einmal, und du bist durch einen psychisch Kranken tot». Es kam zu einem Gerangel, wobei der Geschädigte eine kleine Schnittwunde am Ellbogen sowie Kratzer am Unterarm erlitt. Hintergrund der verbalen Auseinandersetzung mit Gerangel bildete offenbar Eifersucht. Es ging um eine Beziehung des 42-jährigen Lebenspartners mit einer Drittperson. Vorgeworfen wird dem jungen Mann ausserdem Handel mit Betäu-

Der Friedhof Ottenbach wird aufgewertet Weil die Fusswege auf dem Friedhof in einem schlechten Zustand sind, werden sie erneuert. Diese Arbeiten werden gleichzeitig dafür genutzt, einige Elektro-Installationen zu ersetzen. Für dieses Projekt hat der Gemeindera Ottenbach einen Kredit von 90 000 Franken bewilligt. Die Aufträge für die Ausführung wurden an die Firmen Büwe Tiefbau AG, Rotkreuz, und Elektro Ackermann GmbH, Ottenbach, vergeben. Die Arbeiten starten am 10. August und sind voraussichtlich Ende August 2015 beendet. (grk)

bungsmitteln und deren Konsum. Es geht um 0,5 bis 1 kg in der Zeitspanne zwischen 2012 und 2014. Vor Gericht schilderte der Beschuldigte den Vorfall anders: Er sei seinem Freund nachgerannt und wollte ihm lediglich eine Ohrfeige verabreichen. Dieser habe sich auch ihm genähert und seine Hand gepackt. Niemals habe er ihn verletzen wollen, und die Aussagen seien auch nicht so gemeint gewesen. «Es tut mir leid, dass es so weit gekommen ist», sagte der junge Mann ohne Berufsbildung, der auf der Anklagebank seinen Blick immer wieder auf seinen hinter ihm sitzenden Lebenspartner richtete und dabei lächelte. Immerhin verletzte auch er sich beim Gerangel: Eine Sehne wurde durchtrennt. Und der Drogenhandel und -konsum? Das habe er aus reiner Neugier getan. «Es war mein Hobby, und ich fand das lustig», sagt er. Begonnen hat er damit im Alter von etwa 16 Jahren.

Auf keinen Fall auf freien Fuss setzen Seit Oktober 2014 befindet er sich im Bezirksgefängnis Limmattal in Haft. Staatsanwalt Markus Oertle sprach von einem Ausraster. Wenn jemand so drohe und mit dem Messer fuchtle, so sei das ernstzunehmen. Der Beschul-

digte habe den Sachverhalt vorbehaltlos anerkannt. Er forderte «recht milde 9 Monate Gefängnis». Der Mann sei noch sehr jung, Betäubungsmittel habe er als Jugendlicher verkauft und konsumiert. Seine Schuldfähigkeit sei im mittleren Ausmass gegeben, die Rückfallgefahr leicht bis mittelschwer und angesichts festgestellter paranoider Schizophrenie eine stationäre Massnahme wichtig. Auf den 15. Juli wird ein Platz frei. «Es wäre verantwortungslos, den jungen Mann zuvor aus der Sicherheitshaft auf freien Fuss zu setzen. Er hat keinen geordnetenTagesablauf, und die Medikamenteneinnahme wäre nicht gewährleistet», appellierte der Staatsanwalt.

In Abhängigkeitsverhältnis Der amtliche Verteidiger Andreas Elsener forderte fast in allen Anklagepunkten Freisprüche und die sofortige Freilassung aus der Sicherheitshaft. Nur für die mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes sei er schuldig zu sprechen und mit einer Busse von 500 Franken zu bestrafen. In seinem Plädoyer machte der Verteidiger den Lebenspartner des Jungen verantwortlich für den Eklat. Er habe ihn mit Stoff versorgt und als Gegenleistung Sex verlangt, die «Sexschul-

den» sogar auf einem Papier festgehalten. Der Junge sei manipuliert und Opfer geworden. Er habe die Ansprüche nicht immer erfüllen können. Der vorbestrafte Lebenspartner habe ihn vollständig unter Kontrolle. Das habe letztlich zum Eklat geführt; der Junge wollte sich nicht mehr alles bieten lassen – und dies seinem Lebenspartner auf diese Weise «mitteilen» wollen, ohne Verletzungsabsicht. So dürfe man auch die Drohungen nicht für bare Münze nehmen, da sei Bluff dahinter. Das seien die Formulierungen eines Jugendlichen, die seinen Partner gewiss nicht in Angst und Schrecken versetzt hätten. Dieser sei dem Jungen, der in einem Abhängigkeitsverhältnis stehe, geistig, körperlich und in wirtschaftlicher Hinsicht völlig überlegen. Sein Lebenspartner habe ihn provoziert. Inzwischen sei der Streit längst vorbei. Im Übrigen habe das Obergericht in seiner Stellungnahme der Persönlichkeit nicht Rechnung getragen und ihn nicht einmal vorgeladen. Die Sicherheitshaft sei längst nicht mehr gerechtfertigt. Der Junge sei gewillt, sich ambulant therapieren zu lassen. «Und da ist das Gefängnis der falsche Platz», sagte der Verteidiger und forderte damit den Staatsanwalt zu einer Duplik heraus. Dieser betonte abermals, eine

Entlassung sei angesichts der Rückfallgefahr unverantwortlich.

Haft bis 20. Juli, dann Therapie Für das Gericht ist der junge Mann der versuchten, qualifizierten, einfachen Körperverletzung schuldig, ausserdem wegen Drohung und mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dafür kassiert er achteinhalb Monate Gefängnis und eine Busse von 500 Franken. Zudem wird eine stationäre therapeutische Massnahme angeordnet. Laut Präsident Peter Frey stützt sich das Gericht dabei auf ein Gutachten, das den Jungen als rückfallgefährdet einstuft. Er bleibt bis zum 20. Juli in Sicherheitshaft; hernach erfolgt die Therapie. Weil er keine Tagesstrukturen habe und Medikamente brauche, sei das sinnvoll, so Frey. Insgesamt sei seine Prognose nicht gut, deshalb die unbedingte Strafe. Bei der Strafzumessung sei zu berücksichtigen, dass sich der Angeklagte in emotionalem Zustand befunden, eine schwierige Jugend und eine schwierige persönliche Situation habe. Ein Grossteil der Straftaten habe er vor dem 18. Lebensjahr begangen. Auch seine verminderte Schuldfähigkeit sei beim Urteil berücksichtigt worden, so der Gerichtspräsident.

Vom Schuljahr-Abschlussfest ins Spital 32 Lehrpersonen und Angestellte der Primarschule Obfelden mit Norovirus-Symptomen Nach dem traditionellen Schuljahr-Abschlussfest der Primarschule Obfelden deutet vieles darauf hin, dass 32 der rund 100 Lehrpersonen und weiteren Angestellten vom Norovirus befallen sind. Die Schule blieb Dienstag und Mittwoch unterrichtsfrei. ................................................... von werner schneiter Das traditionelle Schuljahr-Abschlussfest ging am vergangenen Freitag über die Bühne. Lehrpersonen und weitere Angestellte der Primarschule Obfelden wurden von einem Catering-Service bedient – unter anderem mit Fleisch, Fisch und Salaten. Am Sonntag nach 20 Uhr erreichte Schulleiter Hans-Ruedi Holzer die erste Krankmeldung einer Lehrperson. Kurz darauf das Telefonat einer weiteren: «Ich bin im Spital.» Holzer organisierte die Vikariate. In der Folge meldeten sich weitere Festteilnehmende, die über Durchfall und Erbrechen klagten. Bis Sonntagabend um 22.30 Uhr waren die Stellvertretungen organisiert.

Kein Schulbetrieb am Dienstag und Mittwoch Am Montag trat die Schule in Kontakt mit einer Ärztin des schulärztlichen Dienstes und mit dem Catering-Inhaber. Und am Montagabend traf der Befund einer Patientin des Spitals ein: Norovirus. Insgesamt 32 Personen waren betroffen. «Wir haben dann entschieden, den Schulbetrieb am Dienstag und Mittwoch einzustellen», sag-

Auf dem leeren Pausenplatz: Schulleiter Hans-Ruedi Holzer (links) und Schulpräsident Werni Kurt mussten schnell handeln. (Bild Werner Schneiter) ten Schulpräsident Werni Kurt und Hans-Ruedi Holzer anlässlich einer Medienorientierung am Dienstag. Offenbar haben die Informationen der Schule, auch via Homepage, gewirkt. «Nur wenige Schülerinnen und Schüler kamen am Dienstag zur Schule. Sie wurden betreut», so Holzer. Dass die Schule mit ihrem Entscheid, zwei Tage keinen Unterricht zu erteilen, richtig lag, bestätigte auch die inzwischen eingeschaltete Kantonsärztin. Sie

taxierte das Vorgehen als «verhältnismässig».

Gleiche Produkte problemlos auch für anderes Fest verwendet Der Catering-Inhaber aus dem Kanton Aargau war natürlich geschockt, als er auf der Heimreise von den Ferien vom Vorfall erfuhr. Die für das SchuljahrAbschlussfest verwendeten Lebensmittel wurden inzwischen im Labor des

Aargauer Ausbildungszentrums für Fleischwirtschaft einer Analyse unterzogen. Auch das kantonale Labor hat Speisereste untersucht. Die Ergebnisse werden im Laufe der nächsten Woche erwartet. Es steht noch keineswegs fest, dass diese Lebensmittel die Ursache der Krankheitsfälle sind. Bei einem weiteren Catering für 35 Personen seien nämlich die gleichen Produkte verwendet worden – ohne Beschwerdemeldungen.


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Wo sich Erdkröte & Co. wohlfühlen Landschaftstag in Maschwanden mit grossem Themenkatalog Die Lebensräume von Amphibien, die Bedeutung von Obstgärten, aber auch Konflikte zwischen Naturschutz und Kiesabbaufirmen: Der Maschwander Landschaftstag bot einen reichhaltigen Themenkatalog. ................................................... von werner schneiter Beim Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) sind in Maschwanden die erste und die zweite Etappe abgeschlossen, die dritte vom Kanton bewilligt. Fast alle örtlichen Landwirte sind daran beteiligt. 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen sind sogenannte Biodiversitätsförderflächen, davon sind 9 Prozent als ökologisch wertvoll eingestuft, womit in dem vor 15 Jahren aufgegleisten Vernetzungsprojekt die Flächenziele übertroffen werden. Hinter diesem Vernetzungsprojekt stecken viel Arbeit und viele Gespräche zwischen den Beteiligten; der Informationsbedarf und ein behutsames Vorgehen in diesem nicht konfliktfreien Bereich sind gross. Dass die grosse Mehrheit der Bauern mitzieht, ist in Maschwanden als gutes Zeichen zu werten. Bei schweisstreibendem Wetter empfingen Gemeinderat Christian Gabathuler und die Vernetzungskommission am Samstag eine stattliche Zahl Interessierter, die sich an drei Posten zu den Teilbereichen des Projekts durch Fachleute informieren lassen konnte. Amphibienspezialist Harald Cigler gewährte auf dem ehemaligen Kiesgrubenareal Hinterfeld einen tieferen Einblick in die Welt der Amphibien, sprach von einer sogenannten A-Zugstelle, die von der Tambrigstrasse ins Grubenareal führt. In früheren Jahren wurden im Frühjahr jeweils Tausende von Amphibien eingesammelt und in Kübeln über die Strasse in Sicherheit gebracht – ein auch für die Naturschützer angesichts der vielen Schnellfahrer nicht ungefährliches Unterfangen. Cigler machte aber auch klar, dass Amphibien-Unterführungen nicht ganz unproblematisch und obendrein ziemlich kostspielig sind. Und für Tiere nicht einfach, weil sie nach der Überwinterung nicht in eine Höhle (Unterführung) drängen. Zudem bilden Kröten und Frösche für Marder, Füchse oder Krä-

hen ein willkommenes Mahl. Deshalb bilden gewisse Arten mit Gift einen Schutz gegen Fressfeinde.

Naturschutz übernimmt im Hinterfeld Im Hinterfeld wird nun auf einer Fläche von gut zwei Hektaren vieles getan für den Lebensraum von Tieren, denn diese nutzen auch das rege, was der Mensch und nicht die Natur realisiert: künstliche Gewässer, mobile Laichgewässer, Einbau von Terrassenlandschaften, ursprüngliche Höhenkurven, Steinburgen, Heckenbepflanzung, einzelne Bäume, offene Räume und Drainagen, damit heftige Regenfälle nicht alles wegspülen – ein sukzessiver Aufbau von Strukturen, damit sich Wiederansiedler wie etwa der Laubfrosch wohlfühlen, der willkommener ist als etwa der Seefrosch, der sich in der Filderen breitmacht und Krankheiten einschleppt. Bei der Sicherung von Lebensräumen hat der Kanton seine Hände im Spiel. Für Unternehmungen bestehen Auflagen. So müssen 15 Prozent einer Kiesabbaugebiets-Fläche, die mindestens 2 ha gross ist, als ökologische Ausgleichsfläche ausgeschieden werden. Das wird in einem aufwendigen Verfahren über Gestaltungspläne gemacht. Das ehemalige Abbaugebiet im Hinterdorf ist seit 1996 im Richtplan bezeichnet. Da Abbau und Bewirtschaftung von Kies heute schneller vor sich gehen, verändern sich die Lebensräume für Tiere auch im höheren Rhythmus. Eine Schutzmöglichkeit während und nach dem Kiesabbau bieten hier laut Hanspeter Tschanz von der kantonalen Fachstelle für Naturschutz sogenannte Wanderbiotope. Generell fühlen sich die Tiere in Gruben wohl, können dort ihre Stärken ausspielen; viele Arten konnten inzwischen ins Inventar aufgenommen werden. Interessant seine Feststellung, wonach ohne Werktätigkeit in Kiesgruben einzelne Amphibienarten verschwinden. Offenbar benötigen sie das Knirschen von Baggerschaufeln und Motorengedröhne.

Verhältnis Kieswirtschaft – Naturschutz nicht immer störungsfrei Dass die Bedürfnisse des Naturschutzes den Interessen der «Kiesler» bisweilen in die Quere kommen, machte Agir-Geschäftsführer Marino

Crescionini deutlich. Die Kieswirtschaft bewirtschafte hauptsächlich fremdes Land, meist von Landwirten. Diese erhalten Kiessubventionen, wollen aber ihr Land als Landwirtschaftsland zurück. Dem – so Crescionini – stünden bei einer Umnutzung die gesetzlich verordneten 15 Prozent Naturschutzflächenpflicht entgegen. Weil die Kieswirtschaft kein Landwirtschaftsland mehr erwerben dürfe, werde es zunehmend schwieriger, den Landwirten Realersatz anzubieten. «Das führt immer wieder zu gehässigen Disputen zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Kiesabbau», sagt Crescionini. Die Agir bringe etwas Verständnis auf für den «fast unstillbaren Hunger» des Naturschutzes nach kargen Flächen. Diese seien trotz der 15Prozent-Klausel des Kantons immer weniger vorhanden, weil inzwischen fast alle alten Kiesgruben aufgefüllt sind. Im Besonderen in Maschwanden. Dass der Naturschutz dort jetzt über 2 ha verfügt, führt Crescionini auf dessen hartnäckige Repräsentanten zurück. «Da hat man auch schon von erpresserischer Handlungsweise gesprochen», fügt der Agir-Geschäftsführer schmunzelnd bei. Weil Aushubmaterial nicht mehr auf freien Flächen deponiert werden darf, baulich verdichtet und Häuser mehrfach unterkellert werden, fällt mehr Aushub an. Das bereitet zunehmend Probleme, weil es auch im Säuliamt an Aushubdeponieraum fehlt. So muss dieser kilometerweit in andere Regionen gekarrt werden. «Ein ökologischer Unsinn», so Crescionini. Und Kiesabbau im grossen Stil, der Löcher und damit Lebensraum für Tiere hinterlässt, wird es im Säuliamt in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Im Gegensatz zum Aushubdeponie-Notstand ist das aber für die hiesige Kieswirtschaft kein Problem, kommt doch seit über 30 Jahren über die Hälfte des Bedarfs per Bahn aus dem Rafzerfeld ins Säuliamt. Insgesamt bezeichnete Marino Crescionini das Verhältnis zu Naturschutzfachstellen als so gut wie bei einem Ehepaar, das die silberne Hochzeit feiert. «Sommervögel hat man nicht mehr im Bauch, aber man respektiert sich und weiss, was man voneinander hat». Schwieriger als zur kantonalen Fachstelle sei das Verhältnis zu privaten Umweltschützern. «Die sind oft militanter», weiss Crescionini aus eigener Erfahrung.

Daniel Winter zeigte am Landschaftstag die Bedeutung von Obstgärten auf.

«Mehr Leidenschaft als Leiden beim Schaffen» Im Obstgarten der Familie Brand-Erb Wie das Maschwander Vernetzungsprojekt funktioniert, wurde am Landschaftstag auch auf dem Bauernhof der Familie Brand-Erb gezeigt.

Idealer Lebensraum für Tiere Laut Daniel Winter von Aqua Terra, der beim Vernetzungsprojekt Fachunterstützung leistete, enthält das Projekt in Maschwanden einen detaillierten Plan, auf dem die Fördergebiete aufgezeichnet sind. Zu den Kernpunkten gehören eine extensive Nutzung von Wiesen, die Förderung des Obstbaus und auf der Südseite des Dorfes Wiesen und Brachenstandorte. Was ist charakteristisch und förderungswürdig? Welche Lebensräume sind nötig? Solcherlei Fragen werden unter den Partnern erörtert. Und Partner ist hier auch der Landwirt. «In Maschwanden ziehen alle mit, es herrscht ein guter Ton», so Daniel Winter, der sich freut, dass die Bauern sich für eine schonende Bewirtschaftung auf solchen Flächen gewinnen liessen. Es sind auch Rückzugsflächen

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Amphibienspezialist Harald Cigler zeigt eine Erdkröte. (Bilder Werner Schneiter)

für Tiere, die nicht gemäht werden. «Bleibt ein Streifen Gras einfach stehen, so muss die Bevölkerung den Grund dazu kennen», ergänzt Winter.

Der Obstgarten auf dem Hof der Familie Brand-Erb gehört zu diesen besonderen Lebensräumen. Obst hatte in früheren Zeiten eine ganz andere Bedeutung. Es diente der Grundversorgung. Und Obstgärten dienen den Tieren. So hat deren Erhalt eine grosse Bedeutung, denn er ist ein idealer Lebensraum. Bäume bezeichnet Winter als eigentlichen Mikrokosmos. Nistkästen und Höhlen sorgen weiter für Ansiedlung. Tagfalter oder Fledermäuse markieren Präsenz, und auch der Grünspecht kommt wieder regelmässig vor. «Es braucht Idealismus und Herzblut, einen solchen Obstgarten zu hegen und zu pflegen», fügte der Projektleiter an. Nach den Worten von Käthi Brand ist das «mehr Leidenschaft statt Leiden beim Schaffen.» (-ter.)


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Vom Rüebli-Damm in Ottenbach in die Gestelle der Grossverteiler Für den Anbau wird ein leichter Boden mit einem hohen Sandanteil benötigt Das Wurzelgemüse «Rüebli» ist gesund und vielfach verwertbar. Karotten lieben leichte Böden und gedeihen am besten auf den Äckern nahe von Flussläufen und werden deshalb auch im Säuliamt angebaut. Gesät wird Juni und Juli, geerntet dann erst Mitte bis Ende November. ................................................... von martin mullis Die Karotte (Daucus carota) wird im Wikipedia auch als Möhre, Mohrrübe oder eben Rüebli bezeichnet und gilt als Gemüsepflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die Nutzung des Rüebli ist überaus vielseitig und ernährungsphysiologisch von grossem Wert. Der hohe Gehalt an Carotin, Vitamin A, Kalium und Eisen sorgen für eine besondere Bedeutung bei der Ernährung, speziell von Kleinkindern. In Tausenden von Rezepten – vom Kinderbrei bis hin zur Rüeblitorte – ist die Zubereitung und Verwendung des Wurzelgemüses beschrieben. Dass der Kanton Aargau gelegentlich auch als das Rüebliland bezeichnet wird, hat seine Berechtigung längst verloren. Das jedenfalls behauptet Ing. Agr. Reto Neuweiler, von der Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil. Er weiss, dass im Unterland des Kantons Zürich, hauptsächlich in den Bezirken Bülach und Andelfingen sowie im Berner Seeland

sehr viel Rüeblianbau betrieben wird. Feldforscher Neuweiler bezeichnet die Äcker nahe der Flussläufe mit ihren leichten tiefgründigen und sandhaltigen Böden ideal für den Rüeblianbau. Die Produktion von Rüebli ist deshalb auch im Säuliamt keine Seltenheit. Allerdings sind Rübeli für den Gemüsebauer Daniel Käppeli aus Merenschwand nicht einfach nur Rüebli. Er weist da auf einige grosse Unterschiede bei den diversen Sorten hin. Jeder Saatzüchter habe seine ganz speziellen Arten und Qualitäten, so seien Sorten für den Früh-, Sommer- und Lageranbau von den Saatzüchtern aus Holland und Norddeutschland erhältlich.

Fester Boden macht «Rüeblibeine» Gemüsebauer Käppeli mietet sozusagen Äcker auf geeigneten Böden, so auch in Ottenbach an der Bachdolenstrasse. Er baut dort das Gemüse auf dem gepflügten und geeggten Acker an und erntet später ebenfalls mit seinen eigenen Maschinen. Zum Aufwachsen benötigen die Rüebli eine Art aufgeschütteten Erddamm. Wird der Rüeblisamen in zu festen Boden gesät und die Wurzel, also das Rüebli, aber auf zu grossen Widerstand stösst, teilt es sich. Die Rüebli bekommen so «Beine» oder sonst wundersame Formen, manchmal gar eigentliche Figuren. Für die Industrie-Rüebli oder die Waschrüebli, wie sie in den Kilosäcken der Grossverteiler zu kaufen sind, sind natürlich nur schön gerade

Gemüseproduzent Daniel Käppeli überwacht den Rüeblianbau persönlich vor Ort. (Bild Martin Mullis) gewachsene Rüebli erwünscht. Für den Anbau werden moderne und technisch hoch komplizierte Maschinen eingesetzt. Für den Anbau werden moderne und technisch hoch komplizierte Maschinen eingesetzt. Diese erledigen mehrere Arbeiten in einem einzigen Durchgang. Die Erde wird gelo-

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Bierflaschen, Gläser und Glassplitter: Der tägliche Müll an der Betpurstrasse in Affoltern. (Bild zvg.)

Respektlos gegenüber Nachbarn und Umwelt So wie auf dem Bild sieht es jedes Wochenende an der Betpurstrasse in Affoltern aus. Nebst dem, dass das Nachtlokal vis-à-vis die Nachtruhe bald täglich stört, wird die schön angelegte Umgebung fortlaufend vermüllt. Die Gärten der Nachbarn werden als Pissoir missbraucht, und die Parkplätze mit richterlichem Parkverbot an den Wochenenden dauernd benützt. Auch wenn wir genau gewusst haben, wohin wir ziehen und auch bereit sind gewisse Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, ist die Grenze des Erträglichen für uns jetzt überstiegen. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, weshalb man so respektlos gegenüber seinen Nachbarn und seiner Umwelt umgehen kann. Einer Arbeit nachgehen, um seinen Verpflichtungen nachzukommen, müssen wir alle, aber si-

cher nicht ohne Rücksicht zu nehmen auf unser Umfeld und unsere Umwelt. Selbstverständlich ist es nicht einfach auf seine Kunden diesbezüglich Einfluss zu nehmen, aber sicher lohnenswert und notwendig in Anbetracht eines angenehmen Arbeitsumfeldes. Es ist schon bedauerlich, wenn man sich über einen möglichen Umzug aus einer tollen Wohnung Gedanken machen muss, weil scheinbar solche Probleme nur polizeilich oder gar nicht gelöst werden können. Wir appellieren an alle, sich – egal wo – mit Vernunft und Respekt zu seiner Umwelt und seinen Mitmenschen zu bewegen, denn nur so ist ein langfristiges und friedliches Miteinander möglich. Ueli und Hanni Stössel, Affoltern

ckert, der Damm aufgeschüttet. Und gleichzeitig wird auch der Samen schön regelmässig gesät. Nicht zu vergessen auch die Portion Dünger, welche gleichzeitig ausgebracht wird. Am Dienstagmittag bestellte Gemüsebauer Käppeli in Ottenbach den zwei Hektaren grossen Acker. Im November er-

wartet er eine Ernte von 40 bis 45 Tonnen verkaufsfähiger Rüebli. Für die Erntemenge ist jedoch ganz besonders das Wasser entscheidend. Ein Rüebliacker, der im Falle einer längeren Trockenheit nicht künstlich bewässert werden kann, lässt keinen guten Ertrag erwarten.


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Rückblick auf 35 Jahre in einer sich radikal verändernden Medienwelt Werner Schneiter tritt in knapp einem Jahr als «Anzeiger»-Chefredaktor zurück Seit 1980 ist Werner Schneiter als Chefredaktor verantwortlich für den Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern. Da er im kommenden Sommer in Pension geht, wird seine Stelle demnächst ausgeschrieben: Ein guter Zeitpunkt, um mit ihm auf 35 dynamische Jahre im Zeitungsmarkt zurückzublicken. Als 29-Jähriger hat Werner Schneiter die publizistische Verantwortung für den Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern übernommen. 1980 war das Jahr, als Truppen der Sowjetunion in Afghanistan einmarschierten, der erste Golfkrieg zwischen Iran und Irak ausbrach, in Zürich wöchentlich Kämpfe zwischen Exponenten der «Bewegig» und der Polizei stattfanden, während im Bezirk Affoltern die «Jungen Säuliämtler» mit kreativen Aktionen die politische Arbeit der Arbeitsgruppe Autobahnfreies Knonauer Amt und der Arbeitsgemeinschaft pro Amt gegen die Autobahn N4 – heute als A4 längst eröffnet – unterstützten. Einer seiner ersten freien Mitarbeiter war Bernhard Schneider, der dieses Interview führt. ...............................................................

Einstieg über die Nachrichtenagentur ............................................................... Werner Schneiter, du bist in einer Zeit Chefredaktor geworden, als in der Schweiz noch keine Journalistenausbildungen angeboten wurden. Wie bist du in die Medienbranche gelangt? Schneiter: Im Jahr 1969, als 18-Jähriger, habe ich den ersten Sportartikel im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern geschrieben. In den 1970er-Jahren erhielt ich einen Job als Sportjournalist bei der SI, der Sportinformation. In einer Agentur lernt man das Handwerk wirklich gut. Ich empfehle jedem jungen Journalisten, einmal in einer Agentur zu arbeiten. Hier wird man gezwungen, die Informationen kurz und knapp auf den Punkt zu bringen – eine zentrale Kernkompetenz jedes Journalisten. Dieser Einstieg über die Agentur war offensichtlich erfolgreich, denn deine Erstausbildung hatte ja nicht gerade viel mit Journalismus zu tun ... Ja, ich habe das KV gemacht. Daneben habe ich viel Sport betrieben, und das war meine Motivation, in den Journalismus zu gehen. Ich wollte natürlich, wie so viele junge Sportler, Radio- oder Fernsehreporter werden, aber ich habe festgestellt, dass ich kein Beni Thurnheer bin. Als mich dann Marie-Therese Guggisberg, die damalige Chefin des Regionaljournals Zürich, angefragt hat, ob ich bei ihr in den Radiojournalismus einsteigen wolle, war mein Entscheid, die Leitung des «Anzeigers» zu übernehmen, längst gefallen. Der «Anzeiger» gehörte damals der Familie Weiss. Wie war das Arbeiten im Familienbetrieb? Seniorchef Walter Weiss war ein väterlicher Chef, mit seinem Sohn Oskar hatte ich ebenfalls ein gutes kollegiales Verhältnis. Zweimal im Jahr hatte ich mit ihm sogenannte RedaktionsVerwaltungsratssitzung. Wir haben mit einem Essen gestartet, das sich bis in den Abend hineingezogen hat. Der private Teil des Gesprächs war dabei die Hauptsache. Heute, als Teil des AZ-Medienkonzerns, hat sich vieles geändert, den Inhaber und Verleger der AZ Medien, Peter Wanner, sehen wir

vor allem im Rahmen von Kadertagungen. Was aber geblieben ist: die publizistische Verantwortung ist allein beim Chefredaktor. Peter Wanner weiss genau, dass Lokaljournalismus eine Gratwanderung ist. ...............................................................

Näher dran im Lokaljournalismus ............................................................... Inwiefern ist Lokaljournalismus eine besondere Gratwanderung? Man ist im Lokaljournalismus viel näher dran. Wenn der Auslandkorrespondent der NZZ Obama oder Putin angreift, erhält er deswegen kein erbostes Telefon. Wenn ich hingegen in einem Kommentar einen Ämtler Gemeindepräsidenten kritisiere, erfolgt die Reaktion meist postwendend. Der Lokaljournalismus wird gerne unterschätzt. Die Nähe ist erforderlich, damit man an die Geschichten heran kommt, und dennoch braucht man die kritische journalistische Distanz. Diese Balance ist eine spannende und nicht ganz einfache Herausforderung. Und gleichzeitig musst du dich auch verkaufen. Der «Anzeiger» finanziert sich als amtliches Publikationsorgan der Gemeinden zur Hauptsache über Inserate. Zudem ist es unternehmerisch auch erwünscht, dass du Aufträge für die Druckerei generierst. Dies macht die Balance nicht einfacher. PR ist zwar bei vielen Journalisten verpönt, aber in der Regionalzeitung ist es normal, dass wir im Gewerbeteil über Ereignisse bei Unternehmen, die regelmässig bei uns inserieren, berichten. Das gehört auch zum Geschäft und ist zwingend für eine regionale Gratiszeitung. Gleichzeitig müssen wir im politischen Teil unserer gesellschaftspolitischen Aufgabe einer kritischen Berichterstattung gerecht werden. Dies führt natürlich auch zu Kritik, da nicht alle begreifen können, dass wir in derselben Ausgabe begeistert von einem sportlichen Erfolg eines Säuliämtler Sportlers oder Teams berichten, einen Firmenanlass abbilden und gleichzeitig einem Gemeinderat an den Karren fahren. Polarisierend wirken auch oft die Leserbriefe. Welche Politik verfolgst du, was wird veröffentlicht? Meine Linie ist liberal. Ich lasse lieber etwas zu viel laufen und mich kritisieren, dass ich Unflätiges abdrucke, als dass ich eine Diskussion unterbreche. Dennoch kann es sein, dass ich etwas zurückweise, was nicht Bezug auf eine Debatte nimmt, oder einen unverständlich formulierten Leserbrief zur Überarbeitung zurücksende. Aber insgesamt ist der Anteil der veröffentlichten Leserbriefe an den eingesandten zweifellos deutlich höher als bei den grossen Tageszeitungen. ...............................................................

Zeitungsproduktion – in früheren Jahren auch körperlich anstrengend ............................................................... Blicken wir nochmals zurück. 1980 war nominell Gottfried Sigg Chefredaktor – aber ich habe immer dich in dieser Funktion wahrgenommen. Das stimmt. Gottfried Sigg-Weiss war an sich Buchhalter, aber als Schwager von Oskar Weiss wurde ihm dieser Titel aus «familienpolitischen Gründen» gewährt. Er hat sich aber nie in redaktionelle Belange eingemischt, sondern die Artikel der freien Mitarbeiter vermessen und die Honorare berechnet und

Gibt die Führung des «Anzeigers» in knapp einem Jahr altershalber ab: Werner Schneiter. (Bild Bernhard Schneider) die Finanzen im Griff behalten. Wie wurde die Zeitung damals technisch hergestellt? Bis 1985 haben wir mit Bleisatz gearbeitet. Im Juli sind es 30 Jahre her, dass wir auf Fotolichtsatz gewechselt haben. Die Arbeit mit dem Bleisatz war auch körperlich anstrengend. Man musste die sogenannten Schiffe hochheben, um die Abzüge für das Korrektorat herzustellen. Dabei mussten auch Redaktoren Hand anlegen, da wir dies den Damen in der Inserateabteilung nicht zumuten wollten. Abends habe ich oft den Rücken gespürt. Ich erinnere mich, dass mich einmal ein Setzer angerufen hat, um zu fragen, ob er den Abschnitt, den ich unverständlich formuliert hatte, richtig umgeschrieben habe. War der Setzer auch gleichzeitig Korrektor oder sogar Lektor? Der Fall, den du erwähnst, war vielleicht eher eine Gefälligkeit, weil ihm der Inhalt persönlich am Herzen lag. Die Setzer waren qualifizierte Leute mit viel Berufsstolz, gewerkschaftlich sehr gut organisiert. Als Redaktor hatte ich einen Metteur zur Seite, dem ich die Manuskripte gab, die er dann exakt in die Seite einpasste. Als junger Redaktor musste ich mich bei den Setzern zuerst durchsetzen, indem ich sie von meiner fachlichen Qualität überzeugte. Übrigens setzte sich auch Seniorchef Walter Weiss bei Bedarf an die Setzmaschine. Anschliessend las er die Korrekturen. Wenn am Produktionstag um 11 Uhr Rauchschwaden seiner Zigarre aus dem Chefbüro drangen, wusste man, dass er das Korrektorat beendet hatte. Damals habe ich dir oft auf dem Weg nach Zürich morgens am Bahnhof den belichteten Film und das Manuskript übergeben – heute erhältst du Fotos und Texte längst digital. Hat sich die Arbeit des Chefredaktors auch so grundlegend geändert wie Produktionstechnologie? Die Führungsarbeit ist geblieben. Er

muss Vorbild sein, auch was die Arbeitszeiten betrifft, er muss motivieren und Ideen geben. Chefredaktor ist für mich noch genauso Berufung wie vor 35 Jahren. Technisch ist alles einfacher geworden, ich muss nicht mehr im Labor Filme entwickeln, wir haben ein hochmodernes Produktionssystem. ...............................................................

Highlights? Da gibt es sehr viele! ............................................................... Kannst du einige Highlights aus deiner Karriere schildern? Da gibt es sehr viele. Eine spannende Zeit war natürlich Anfang der 90er-Jahre, als wir aus dem Bezirk drei Nationalräte stellten. Ich hatte nie so häufig Gelegenheit, nach Bern zu reisen, wie damals, was ich natürlich sehr genossen habe. Ein eher humoristischer Höhepunkt war der «Hammerschlag von Maschwanden», als der damalige Gemeindepräsident seinem Amtsvorgänger das neue Dach mit dem Pickel eingeschlagen hat, da er es mit Eternit statt, wie vorgeschrieben, mit Tonziegeln bedeckt hatte. Dieser Primeur von uns wurde von allen Medien aufgenommen. Selbstverständlich hat mich auch die Auseinandersetzung um den Bau der N4 viele Jahre begleitet. Damit wären wir wieder bei der Gratwanderung des Lokaljournalismus. Was hat sich mit der Übernahme des Familienbetriebs durch den AZ Medienkonzern 1999 geändert? Wir hatten nichts davon gewusst und erschraken natürlich zuerst. Anderseits wäre die Überlebenschance des Familienbetriebs nicht automatisch gesichert gewesen. Wir haben heute sicher weniger Budgetautonomie, dafür haben wir Unterstützung durch den Konzern beispielsweise bei Investitionen oder bei der Rechtsberatung, die in dieser Dimension bei einem Kleinbetrieb undenkbar wäre.

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Die Nachfolgerin oder der Nachfolger muss im Säuliamt wohnen ............................................................... Wie stellst du dir deine Nachfolge vor? Unsere Zeitung ist gut aufgestellt, und ich erwarte eine organische Weiterentwicklung mit einem bewährten Team. Ein Killerkriterium ist sicher die Wohnsitzfrage. Ich bin ein Säuliämtler und lebe seit der Geburt in Obfelden. Meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger muss nicht hier geboren sein, aber zwingend hier leben. Er/sie muss Freude haben, auf verschiedenen Hochzeiten zu tanzen, und bereit sein, manchmal auch an sieben Tagen pro Woche zu arbeiten. Wie ist das Vorgehen für die Bestimmung deiner Nachfolge? Wir haben uns für eine Ausschreibung und gegen den Berufungsweg entschieden. Dies bedeutet, dass das Rennen ab der baldigen Ausschreibung offen ist – es kann eine interne oder eine externe Lösung sein. Ich werde beratend dabei sein. Ich hoffe, dass der neue Chefredaktor oder die neue Chefredaktorin Ende dieses Jahres bestimmt ist, damit die Nachfolge bis zur Amtsübergabe in einem Jahr fliessend eingeführt werden kann. Und wie stellst du dir persönlich das Leben nach deinem Rücktritt vor? Ich werde sicher nicht von hundert auf null fallen. Ich stelle mir vor, als freier Journalist tätig zu sein, sei es hier, sei es auch für andere Medien. Überdies bin ich seit letzten Herbst Präsident der reformierten Kirchenpflege Obfelden. Daneben bleibt mir genügend Zeit, um häufiger in meine «zweite Heimat», das Engadin, zu reisen. Interview: Bernhard Schneider


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Wer hats erfunden? Geschichte(n) zum 50-Jahre-Jubiläum des Uerzliker Waldfests – heuer am 25. Juli Das Uerzliker Waldfest, das heuer am 25. Juli stattfindet, spielt eine wichtige Rolle im sozialen Leben der Gemeinde Kappel. Wer es vor 50 Jahren erfunden hat, darüber kursieren verschiedene Versionen. ................................................... von martin platter Wer hats erfunden? Die berühmte Frage aus der «Ricola»-Werbung lässt sich auch aufs Uerzliker Waldfest anwenden. Im Gegensatz zur Kräuterzuckerwerbung aber mit keiner eindeutigen Erkenntnis. Die Gespräche mit den zahlreichen Zeitzeugen verliefen zwar allesamt höchst interessant. Doch die Gretchenfrage blieb unbeantwortet. Wie meist, wenn etwas erfolgreich ist, beanspruchten mehrere Personen die Urheberschaft an der Idee der Waldfestgründung. Aber es ist so, wie mit der Erfindung des Elektromotors, die sich auch nicht eindeutig einer einzigen Person zuordnen lässt. Die plausibelste Erklärung lieferte Jack Schneebeli, der während 24 Jahren im Kappeler Gemeinderat wirkte, davon 20 als Präsident. Das dies so war, dürfte vielleicht auch ein wenig mit den Umständen der Gründung des Waldfestes zusammenhängen. Doch der Reihe nach: Neben Hanspeter Schär, Hansruedi Trottmann, Walter Schneebeli, Ueli Schneebeli, Migel Schicker, Chrigel Müller, Armin Müller, Ernst Berweger, Werni Hofstetter, Walter Müller und Hans Frick war Jack Schneebeli 1964 eines der zwölf Gründungsmitglieder der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon. Etliche dieses Dutzends waren zudem Mitglieder der Holzkorporation und des Gemischten Chors Kappel, der von 1927 bis 2010 bestanden hatte und lange Zeit der prägende Verein in der Gemeinde war.

Häufung von tragischen Begebenheiten als Auslöser 1965/66 kam es in den drei Dörfern der Oberämtler Gemeinde zu einer Häufung von tragischen Begebenheiten. Zuerst verunglückte ein FGU-Mitglied im Vorfeld des Fasnachtsumzuges 1965 tödlich. Aus Pietätsgründen wurde der Umzug deshalb abgesagt. Für ein Sommerfest in der damaligen Kiesgrube Uerzlikon, das der junge FGU-Vorstand als Kompensation für die entfallene Fasnacht einige Monate später anstrebte, verweigerte der Gemeinderat jedoch die Bewilligung. Dann musste auch noch das Chränzli des Gemischen Chors im Januar 1966 abgesagt werden, weil die Maul- und Klauenseuche grassierte. Eine derart anzeige

Am 1. Uerzliker Waldfest mussten noch alle Bauten selber erstellt werden. (Bild Chronik gemischter Chor)

lange, fest- und freudlose Zeit wurde selbst den Kappelern zu viel. So reifte wohl in vielen Köpfen gleichzeitig die Idee, ein Waldfest im Erdbeeriholz in Uerzlikon durchzuführen. Jack Schneebeli erinnert sich: «So ziemlich alle waren von der Idee begeistert. Hans-Ruedi Haegi, der damals ebenfalls Mitglied im gemischten Chor war, gehörte zu den Initianten. Das half, denn dessen Familie besitzt das angrenzende Land, was bis heute wichtig für den Zugang aufs Festgelände und die Parkplätze ist.» Die erste Durchführung am 16. Juli 1966 sei jedoch ein echtes finanzielles Wagnis gewesen. Man habe damals noch wenig Geld gehabt und musste die ganze Infrastruktur – Strom, Wasser, Toilette, Bühne, Bar und Buffet – auf den Festplatz führen oder vor Ort selber bauen. Die Waldhütte wurde erst in den Jahren 1968/69 errichtet. Werner Guhl, langjähriger Gemeinderat und während Jahrzehnten Festwirt des Waldfestes, erinnert sich: «Die Bühne haben wir vom TV Hausen gemietet, wo ich Mitglied war. Buffet und Bar entstanden im Eigenbau. Aborte gruben wir in der Anfangszeit nach Muster Militärtoilette. Das Wasser hat Ueli Schneebeli mit seinem Land Rover in Milchkannen gebracht.» Mitglied des Gemischten Chors wurde der heute 85-jährige Guhl übrigens per Bestimmung: Als er von der Rekrutenschule heimgekommen sei, sagte ihm sein Vater, dass er nun ebenfalls Mitglied im Gemischten Chor sei. Man habe das so bestimmt. Werner Guhls Begeisterung hielt sich zunächst in Grenzen, denn er war mehr dem Turnverein Hausen zugetan. Bis er beim Theaterspielen seine spätere Frau Adelheid kennenlernte …

Büchsenwerfen ist eines jeher Spiele, dass sich bis in die Neuzeit des Waldfests grosser Beliebtheit erfreut. (Bild Martin Platter)

Zurück zum Waldfest: Speziell sei die Kühlung der Getränke gewesen. Da nur eine provisorische Stromzufuhr zur Verfügung stand, die gerade so fürs Licht reichte, mussten die Getränke mit Eis gekühlt werden. «Das führte vor allem bei den geklebten Papieretiketten auf den Flaschen zu Problemen. Denn das Eis wurde mit der Zeit zu Wasser und die Etiketten lösten sich. Daran hatten die Getränkelieferanten gar keine Freude, wenn es um die Rücknahmen ging», erinnert sich Werner Guhl lachend. Berücksichtigt wurden aus praktischen Gründen zwei Lieferanten: Den Wein brachte Hans Wüthrich vom Volg in Uerzlikon. Die übrigen Getränke stammten von Siegfried aus Affoltern. Mit gutem Grund, wie der frühere Siegfried-Geschäftsführer Hansruedi Mäder berichtet: «Wir hatten das Getränkesortiment der Obstverwertung Affoltern, OVA, wo die Bauern ihr Obst zum Mosten brachten. Zudem konnten wir auch gleich noch die Festbank-Garnituren liefern.»

de hauptsächlich ehrenamtlich. Noch ein interessantes Detail wussten Häberling und Guhl zu berichten: Die Waldhütte und deren Innenausbau waren aus finanziellen Gründen ursprünglich von der Holzkorporation sehr einfach geplant gewesen. Für Josef Iten, vom gleichnamigen Autohaus in Zug, zu schlicht. Der passionierte Jäger wollte lieber eine gemütliche und auch repräsentative Waldhütte für sich und seine Jagdkollegen. Er liess sich das künftige Gastrecht den gesamten, für damalige Verhältnisse luxuriösen Innenausbau kosten; inklusive Blockbau, Cheminée und schöner Einbauschränke. «Wir hätten den Innenraum wohl einfach getäfert, damits nicht durch die Hütte zieht. Doch bei Iten mussten die geschälten Baumstämme auch von innen sichtbar sein. Und damits nicht zieht, wurden in die Auflagefläche der Baustämme Nuten geschnitzt, die mit Seidenzöpfen gefüllt wurden. Sehr aufwendig und entsprechend kostspielig», erklärte Dölf Häberling.

Der Waldhüttenbau vereinfachte das Waldfest

Das Waldfest im Wandel der Zeit

Mit dem Bau der Waldhütte ist dann alles einfacher geworden. Dölf Häberling erinnert sich, wie selbst die Frauen in unzähligen Stunden Fronarbeit mithalfen, die dazu nötigen Baumstämme für den Blockbau in der Schreinerei Schwerzmann in Baar aufzubereiten. «Chrigel Müller hat alles für den Holzbau organisiert. Praktisch war, dass auch der damalige Förster Jakob Welti im Gemischten Chor war. Korporationspräsident war Walter Hug, ein alteingesessener Rossauer. So waren die Entscheidungswege kurz und unbürokratisch.» Gearbeitet wur-

Gerne erinnert sich der 88-Jährige an diese Zeit zurück. Man sei spontaner und weniger Sklave des Terminkalenders gewesen, stellt er fest. Kurzfristig habe man sich jeweils im damaligen Hauptiker «Bären» oder im Rossauer «Sonnental» zum Ausgang getroffen. Das ist durchaus wörtlich gemeint, denn meist sei man zu Fuss ausgegangen oder Velo gefahren. Autos waren noch selten. Nicht selten aber entstanden so Feste, die bis in die frühen Morgenstunden dauerten. Das Waldfest entwickelte sich bald zur Erfolgsgeschichte. Mit der Waldhütte kamen Elektrizität, fliessend

Wasser und ein WC ins Erdbeeriholz, was die Organisation des Waldfestes markant vereinfachte. Das wirkte sich positiv auf den Gewinn des Waldfestes aus. «In der Zeit vor dem Waldfest machten wir mit dem Gemischten Chor jeweils alle zwei Jahre eine zweitägige Reise, bei der wir noch etwas aufzahlen mussten. Der Zustupf aus dem Waldfest ermöglichte es uns, jedes Jahr für zwei Tage zu verreisen», erinnert sich Werner Guhl. Um die Infrastruktur optimal auszunutzen, wurde jeweils noch der Sonntag mit Spielen für die ganze Familie angehängt. Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel machte jedoch auch vor Kappel nicht Halt. Immer mehr Bauern in der Gemeinde gaben im Laufe der letzten fünf Jahrzehnte ihre Landwirtschaftsbetriebe auf. Damit ging auch Flexibilität verloren. Die anfangs gebräuchlichen Verschiebedaten bei schlechtem Wetter mussten deshalb aufgegeben werden. Mit dem Wohlstand kamen Mobilität, Unabhängigkeit, Individualität und ein laufend grösseres Freizeit- und Vergnügungsangebot. Das bekam neben den Vereinen auch das Waldfest zu spüren. Es wurde auf den Samstag reduziert. Seit der Auflösung des Gemischten Chors am Berchtoldstag 2010 organisiert der Unihockeyclub Albis Devils das Waldfest. Die ältere Generation, die die Gründerzeit noch selber miterlebt hat, schätzt dieses Engagement der Albis Devils für die Allgemeinheit sehr. Jack Schneebeli bringt es auf den Punkt: «Fürs soziale Leben in der Gemeinde ist das Waldfest nach wie vor sehr wertvoll. Wo sonst können sich die Einwohner noch in einer derart tollen Atmosphäre treffen, kennenlernen, miteinander diskutieren, tanzen und spielen?»


Gewerbe/Dienstleistungen

Obfelder am Bass

Schweizer Meister

Ron Dust rockt morgen Samstag mit «Vandercash» im Gaswerk, Seewen. > Seite 16

Der Smolballclub Albis blickt zurück auf eine Saison ohne Niederlage. > Seite 21

Freitag, 10. Juli 2015

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Zurück zu den Wurzeln Auswanderer-Söhne: Anthony und Nicolas Fischer als Praktikanten im Säuliamt. > Seite 23

Reger Austausch in lockerer Stimmung Gelungener Tag der Ausbildung und Lehrabschlussfeier im Haus zum Seewadel Am Freitagnachmittag, 3. Juli, stellten die Lernenden vom Haus zum Seewadel ihre Berufe vor. Mit viel Freude und Elan hatten sie ihre Stände eingerichtet und Plakate mit den wichtigsten Berufsinformationen gestaltet. Trotz der heissen Temperaturen kamen Jugendliche wie auch interessierte Erwachsene. Die Lernenden der Pflege stellten die Berufe Fachfrau Gesundheit sowie Assistentin Gesundheit und Soziales vor. Die Besucher liessen sich den Blutdruck und Blutzucker messen, liefen mit verschiedenen Sehbeeinträchtigungs-Brillen einen Parcours ab, ordneten die richtigen Bezeichnungen den menschlichen Organen zu oder genossen eine Handmassage. Am Stand der Lernenden Aktivierungsfachfrau wurden mit einfachen Tipps und Tricks Notizblöcke und Stifte verschönert und verschiedene Bastelmaterialien erraten. Auch bei den Lernenden Fachfrauen Hauswirtschaft konnte man sich kreativ betätigen, indem man selber Blumengestecke herstellte und in die Kunst des Serviettenfaltens eingeführt wurde. Aus drei Tischgedecken musste erraten werden, welches denn für das präsentierte Menü richtig eingedeckt ist. Die Köche testeten den Geschmackssinn der Besucher durch die Blinddegustation verschie-

Interessierte Besucher am Tag der Ausbildung. dener Lebensmittel. Vor der Werkstatt stellte der Lernende Fachmann Betriebsunterhalt sein vielseitiges Aufgabengebiet vor. Nebst dem Nägel Einschlagen oder Holz Sägen mussten die richtigen Bezeichnungen den entsprechenden Schrauben zugeordnet werden. Es herrschte eine lockere Stimmung unter den Besuchern und allen Beteiligten. Es fand ein reger Austausch statt und viele offene Fragen konnten beantwortet werden. Im Foyer lief während der ganzen Zeit eine Präsentation mit Eindrücken aus dem

abwechslungsreichen Ausbildungsalltag. Das Buffet mit Getränken, Kaffee und Kuchen wurde von allen gerne besucht. Der Nachmittag war ein voller Erfolg.

Gratulation an Lehrabgängerinnen Am Abend wurde zum ersten Mal eine Lehrabschlussfeier organisiert, um die erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse aller fünf Lehrabgängerinnen gebührend zu feiern. Kurz vor 18 Uhr trafen die Lernenden mit ihren Eltern und Begleitpersonen im Café Seewadel ein.

Erfolgreiche Lehrabgängerinnen 2015: Daniela Roberti, Diana Gomes, Beritan Yilmaz, Silvana Aeberli und Stefanie Hensler (von links). (Bilder zvg.) Urs Petermann, Geschäftsleiter, eröffnete die Feier mit der Gratulation an die Lehrabgängerinnen. Berti Rüeger als Ausbildungsverantwortliche im Haus zum Seewadel präsentierte in Form von Bildern die Lernenden bei der Arbeit und fasste den spannenden und informativen Tag der Ausbildung kurz zusammen. Wie alles begann… vor ca. 3 bis 4 Jahren mit den Bewerbungen der Lernenden. Als Rückblick zeigte Rita Windhorst, Bereichsleiterin Hotellerie die Bewerbungsfotos der damals noch

Mädchen, welche sich in der Zwischenzeit zu jungen Frauen entwickelt haben. Als Dank für ihren Einsatz während der Ausbildung und zum erfolgreichen Lehrabschluss überreichten Rita Windhorst und Monica Weber, Bereichsleiterin Pflege ihren Lernenden jeweils einen Blumenstrauss und ein Geschenk. Bevor der reichhaltige Apéro eröffnet wurde, gab Urs Petermann den Lernenden noch einen Wunsch mit auf den Weg «bleibt nicht stehen, bewegt euch stets vorwärts».

Wo Prinzessinen- und Meerjungfrauenträume wahr werden Neuer Schweizer Webshop «Pinkvanille» aus Ottenbach Pinkvanille.ch ist ein neuer Schweizer Webshop mit einem aussergewöhnlichen Angebot: Prinzessinnen- und Blumenmädchenkleider, festliche Kostüme für Mädchen und Buben, Kleider der beliebtesten Märchenfiguren, aber auch bezaubernde Accessoires oder tolle Foto-Outfits für Neugeborene. Dank Direktimport und -verkauf ist das Preis-Leistungs-Verhältnis super fair. Inhaberin Sonja Graf ist selber Mutter von zwei Mädchen, die ganz

verrückt nach Prinzessinnenkostümen sind. Nachdem sie für den Eigengebrauch lange gesucht und von den besten Herstellern direkt bestellt hat, haben ihr bekannte Mütter die Stücke fast aus der Hand gerissen. So kam sie auf die Idee, den eigenen Webshop auf die Beine zu stellen. Der Erfolg hat sich unerwartet schnell eingestellt: «Das Weihnachtsgeschäft lief irrsinnig, und auch die Fasnachtszeit war eine ganz tolle Erfahrung», verrät Sonja Graf. Und auch die neue Kollektion erfreut sich bereits sehr reger Nachfrage. «Besonders meinen persönlichen Service schätzen viele Kundinnen und Kunden», so Sonja Graf. Jede Anfrage wird persönlich beantwortet, Expressbestellungen möglich gemacht, damit das Päckchen noch rechtzeitig zum Geburtstag ankommt, Umtausch unkompliziert gehandhabt, wenn mal eine Grösse nicht stimmt. Sonja Graf: «Jedes Päckchen wird speziell und liebevoll eingepackt. Wir sind keine Grosshandelskette mit Massenservice, sondern ein kleiner, persönlicher Webshop, den wir mit viel Herzblut und Leidenschaft betreiben.»

Schwimmen wie eine Meerjungfrau Schwimmen wie eine Meerjungfrau – «Pinkvanille» machts möglich. (zvg.)

Ein besonderes Highlight sind die in der Schweiz nirgendwo sonst erhältlichen hochqualitativen Meerjungfrau-

enschwänze mit Schwimmflosse. «Wir haben sie selber mit der Familie stundenlang erprobt und sind begeistert. Es ist die erste Flosse, die für unsere Mädels hundertprozentig funktioniert», sagt Sonja Graf. Der Kern der Flosse ist aus solidem weichem Acryl, darüber eine sehr gut gearbeitete Neopren-Schicht mit Füsslingen. Das hält

anzeige

prima, drückt nirgends und schneidet nicht ein. Selbst nach Stunden im Wasser fühlt sich die Flosse noch super an Und dennoch ist sie steif genug, damit mit wenig Kraftaufwand toll geschwommen werden kann. Den Meerjungfrauenschwanz gibt es in verschiedenen Grössen für verschiedene Altersklassen von vier bis

16 Jahren. Er ist aus solidem Lycra gefertigt, in schönen Farben mit Schuppen-Aufdruck. Er hält sehr gut am Körper und engt trotzdem nicht ein. Die Flosse kann zum Trocknen problemlos herausgenommen werden. (pd.) Kontakt: www.pinkvanille.ch, Sonja Graf, Inhaberin, Telefon 079 425 41 45, sonja@pinkvanille.ch.


Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 12. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfrn Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel), ref. Kirche Donnerstag, 16. Juli 13.30 Seniorenwandergruppe leichte Wanderung Parkplatz Zendenfrei

Sonntag, 12. Juli 10.00 Buchenegg beim Puureheimet Brotchorb FerienanfangsGottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff Taufen: Mayla Schäppi, Stallikon Levin Sven Bürki, Wettswil Musik: Chor Changing Times anschliessend Apéro Auch die Kinder vom Fiire mit de Chline sind dabei Der Anlass findet bei jeder Witterung statt Bitte benützen Sie nach Möglichkeit den öffentlichen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg Von dort sind es 10 Gehminuten zum Brotchorb. Der Fussweg beginnt direkt beim Restaurant Buchenegg Für Gehbehinderte: Shuttleservice Parkplatz Buchenegg–Brotchorb (roter Bus) oder Fahrdienst von zu Hause: Telefon 079 793 67 04

Sonntag, 12. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Heilsarmee Affoltern a. A.,

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Freitag, 10 Juli ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Pfr. Andreas Fritz Sonntag, 12. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Abschiedsgottesdienst von Vikarin Claudia Mehl Donnerstag, 16. Juli 19.30 Neumondsingen für alle Leitung: Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. Juli 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche. Sonntag, 12. Juli 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Lob der Sorglosigkeit» (Mt. 6, 25–34) Gottesdienst mit Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 12. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil auf der Buchenegg mit Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff Mitwirkung des Chors «Changing times» anschl. Apéro.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 12. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Hedingen Sonnntag, 12. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst auf Anfrage bei T. Rinderknecht (079 318 22 30)

Sonntag, 12. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 12. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfrn. Irene Girardet Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg

Ref. Kirche Knonau Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 12. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Fischer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche, sonntags nach Ansage Sonntag, 12. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. I. Girardet Mittwoch, 15. Juli 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 16. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 KEIN ABENDMAHL – Abendgebet, gestaltet durch die Jugendlichen des Campus Kappel

Samstag, 11. Juli 14.00 Hochzeit Alexandra und Marco Schmid-d Onofrio aus Zug Sonntag, 12. Juli 10.00 Abschiedsgottesdienst von Vikarin Claudia Mehl, Abendmahl, mit Regula Brawand, Flöte; anschliessend Apéro

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 10. Juli 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 12. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Knonau Abschieds-Gottesdienst von Vikarin Claudia Mehl

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 11. Juli 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 12. Juli 11.00 Wortgottesfeier

Samstag, 11. Juli Gottesdienst im Haus Seewadel entfällt 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 12. Juli 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi Mittwoch, 15. Juli 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 11. Juli 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 12. Juli 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Montag, 13. Juli 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 14. Juli 19.30 Abendmesse anschl., Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. Juli 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 12. Juli 10.00 Allianz-Gottesdienst im Grünen im Güetli, Rossau Kinderprogramm bis 12 Jahre anschliessend Grillfest Montag, 13. Juli 12.00 Mittagstisch Montag, 13. Juli, bis Freitag, 17. Juli 14.00 Tschägg-Point-Kinderwoche Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 12. Juli 10.00 Allianzgottesdienst im Güetli mit Kinderprogramm mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Wiesenstrasse 10

Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst im Grünen (Güetli) anschliessend Grill-Fest mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. Juli 10.00 Allianzgottesdienst im Güetli, Rossau Separates Programm für Kinder bis 12 Jahre Kein Anlass in der ETG Mittwoch, 15. Juli 20.00 Frauenabend Nehemia, Kapitel 7 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 10. Juli 2015

Abschied mit Triumph und Trumpf Pensionierung von Ernst Langenegger, Schulleiter in Aeugst Als Ernst Langenegger vor 37 Jahren als schwarzhaariger, vollbärtiger Junglehrer in Aeugst zu unterrichten begann, sah die Schule etwas anders aus als heute: Das Lehrerkollegium bestand aus einer Kindergärtnerin, einer Handarbeitslehrerin, drei Primarlehrpersonen, welche die damalige 1./2., die 3./4. und die 5./6. als Doppelklassen führten sowie einem Reallehrer (Sek B). Ernst selber war von 1978 bis 1982 der beliebte Lehrer der 3./4. Klasse. In den ersten Jahren seiner Tätigkeit wurde das Gallenbüel I geplant und realisiert. Sein BauzeichnerKnow-how aus früheren Zeiten kam dabei der Schule sehr zu Gute. Nach ein paar dutzend Bausitzungen und Protokollen schreiben – dies gehörte damals so ganz selbstverständlich zum Zusatz-Aufgabenkreis eines Dorfschulmeisters – konnte 1983 das neue Schulhaus eingeweiht werden. Dass die Schule aber nicht mehr lange so recht-«eggig» brav wie zu Gotthelfs Zeiten weiter bestehen blieb, dafür sorgte der Langenegger als innovativer Pädagoge. Wenn die damalige «Erziehungsdirektion» allmählich erste Reformen für eine damals noch eher konservative Lehrerschaft ankündete, so nahm Ernst es ernst mit den Neuerungen, manchmal noch bevor die Regelungen in Zürich fertig formuliert waren. Diese Erneuerungsfreude sollte ihn später auch als Schulleiter erfolgreich machen.

Zum jugendlichen (Über-)Mut von damals gehörte natürlich auch die Einführung des bis heute bestehenden Türlerseelaufs. Im Skilager liebte er steile Hänge und das Jassen, bei seinen Velotouren mit der Klasse über den Gotthard das abenteuerliche Tremola und im Klassenlager anspruchsvolle Wanderungen auf das Augstmatthorn oder auf den Creux-du-Van. Nach dem Unterricht leitete er das freiwillige «Bubenturnen» oder joggte mit Ruedi Geiger, Urs Boller, Kurt Roshardt und Heinz Trinkler noch um die halbe Gemeinde Aeugst. Damit auch das Reaktionsvermögen erhalten bleibe, spielt er schliesslich bis heute wöchentlich in einer Badminton-Gruppe.

Führungstalent Nebst sportlichem Elan kennzeichnete sein Führungstalent seine Laufbahn. Ursprünglich als Hausvorstand leitete er ab 2007 als einstimmig gewählter Schulleiter die Schule Aeugst. In dieser Funktion unterstützte er das Mitbestimmen aller Partner, die für eine moderne Schule wichtig sind: Lehrpersonen, Eltern und vor allem auch der Kinder. Ein weiteres Anliegen war ihm die verstärkte integrative Förderung von Kindern. Die Schule Aeugst war und ist deshalb bis heute sehr zurückhaltend mit Fremdplatzierungen. Nun verlässt Ernst Langenegger die Schule Aeugst. Zurück lässt er das

gleiche, was er zugleich auch in sein weiteres Leben mitnimmt: sportlichen Schwung und Elan, die Heiterkeit über so viele unbeschwerte, leuchtende Kinderaugen, den Humor, welcher auch saftig Pubertierende beeindruckt und nicht zuletzt viel Spielfreude. Um es mit der Jass-Sprache auszudrücken: Er hat nun bei seiner Pensionierung sehr viel (vor-) zu «weisen» und mit seinen oben beschriebenen Trümpfen plus «Puur, Näll, Ass z’viert» in der Hand wird er auch seinen weiteren Lebensabschnitt – «Quoi faire?» – spielend meistern. Ernst Langenegger. (Bild zvg.) Während 37 Jahren hat Ernst Langenegger die zen Schulteams: Herzlichen Dank und Schule Aeugst geprägt, mitgestaltet alles Gute für den neuen Lebensabund entwickelt. Sein Herzblut steckt schnitt. in dieser Schule und wird auch weiterhin spürbar sein. In Namen des gan- Heinz Trinkler und Verena Commissaris

«Wir sind reif für die Oberstufe» Die Klasse «Klar6» präsentierte ihre Abschlussprojekte im Singsaal Wolfetsloh, Wettswil Von Kultur über Handwerk bis hin zu den Wundern der Technik – die Klasse «Klar6» hat in Wettswil ihre Abschlussprojekte präsentiert. ................................................... von thomas stöckli «Wir gehen durch dünn, wir gehen durch dick – wir alle ziehen an einem Strick», rappten die Sechstklässler von Regula Klingler und Daniela Arnold, kurz «Klar6», nachdem sie ihre Gäste vielsprachig begrüsst hatten. Musikalisch ging die Präsentation im Singsaal Wolfetsloh weiter: Die Schülerinnen Romy (Gesang) und Fabienne (Klavier) haben gemeinsam einen Song kreiert und eingeübt und auch Léna singt ihre Eigenkreation. Seit den Frühlingsferien haben die Sechstklässler an ihren Abschlussprojekten gefeilt. «Am Anfang war es ein riesiges Chaos», blickt Regula Klingler zurück: «Sie kamen mit viel zu viel Ideen.» Ein Teil des Lernprozesses war, dass man ein Ziel auch runterschrauben kann, um es überhaupt erreichen zu können. Jedes Kind durfte für sein Projekt einen Mentor wählen. Und dann wurde genäht und geschreinert, gezeichnet und gestaltet, kreiert und komponiert. Zum Schluss durften sich alle über ihre fertigen Projekte freuen und stolz sein auf das, was sie geschafft und gelernt haben. Regula Klingler profitierte übrigens selbst von externem Fachwissen. «Mein Mentor war Ueli Zulauf», verrät sie. Dieser habe bereits vor 20 Jahren in Mettmenstetten ähnliche Projekte mit seinen Drittklässlern gemacht. «Wir sind reif für die Oberstufe», haben die Schüler selbstbewusst auf Plakate geschrieben. Die Projektpräsentation war zugleich auch eine Verabschiedung. «Sie sind tolle und aufgestellte Lehrerinnen», lobten die Schüler, «Wir lassen euch nicht gerne gehen», gab Daniela Arnold zurück.

Projekte zum Staunen. Hier etwa das Solarauto von Nico (links) und Nicolas. (Bilder Thomas Stöckli)

Gonzalo (links) zeigt seine Lego-Architektur.

Energie im Fokus bei Nils.

Serena ist stolz auf ihre selbst geschneiderten Kleider.

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Unbeschwerte Ferien mit richtiger Vorsorge An heissen Sommertagen ist die korrekte Lagerung von Arzneimitteln besonders wichtig, denn Hitze kann die Wirksamkeit von Medikamenten beeinträchtigen. Auskunft erteilen die Apotheken. Medikamente sollten vor extremer Hitze und praller Sonne geschützt werden. Die meisten Arzneimittel sind im Sommer an einem kühlen (bis maximal 25 Grad Celsius), aber nicht zu kalten Ort am besten aufgehoben. Besonders empfindlich auf Temperaturen reagieren Injektionsflüssigkeiten wie beispielsweise Insuline (für Diabetiker) oder einige der so genannten Biologicals – in biotechnologischen Verfahren hergestellte Medikamente z.B. für Rheumatiker. Hitzeschäden sind aber bei Arzneien in allen Darreichungsformen möglich: Bei falscher Lagerung können sich die Wirkstoffe zersetzen, was nicht immer von blossem Auge zu erkennen ist. Asthmasprays, die der direkten Sonne ausgesetzt sind, heizen sich stark auf, mit möglichen Folgen für die Dosierungsgenauigkeit und Wirksamkeit.

Im Zweifelsfall Rat suchen Bei Zäpfchen sind temperaturbedingte Veränderungen häufig klar erkennbar. Sind sie einmal geschmolzen, sollten sie nach dem Abkühlen nicht mehr verwendet werden, denn der Wirkstoff verteilt sich in der geschmolzenen Grundlage nicht mehr gleichmässig. Auch Cremes und Salben können bei Überhitzung unbrauchbar werden, weil sich die festen und flüssigen Bestandteile voneinander trennen. Anfällig sind zum Teil auch Säfte, Lösungen und Spraydosen: Letztere können bei zu starker Erwärmung aufreissen oder gar explodieren. Am widerstandsfähigsten sind feste Darreichungsformen wie Tabletten oder Dragees. Sieht ein Arzneimittel anders aus als gewöhnlich, sollte dieses nicht mehr verwendet werden. Auf Reisen per Auto sollten Arzneimittel unter dem Vordersitz oder am Boden des Kofferraums verstaut werden, wo es relativ kühl bleibt. Ungeeignet sind hingegen die Hutablage, das Armaturenbrett oder das Handschuhfach – diese Zonen werden in der Regel am stärksten erhitzt und können Temperaturen von über 70 Grad erreichen. Für Autofahrten oder Campingferien ist eine Kühltasche oder -box von Nutzen. Medikamente sollten aber nie in direkten Kontakt mit Kühlelementen kommen. Bei einem Schwimmbadbesuch oder ähnlichen Aktivitäten empfiehlt es sich, Medikamente nicht im parkenden Auto zu lassen.

Startklar mit richtiger Ausstattung Bei Reisen mit dem Flugzeug empfiehlt es sich, Medikamente im Handgepäck zu transportieren, da im Gepäckraum zu tiefe Temperaturen vorherrschen. Wer nicht auf seine Medikamente verzichten kann, sollte eine ärztliche Bescheinigung – am besten in Englisch – mitführen, insbesondere bei Spritzen für Insuline oder Biologicals. Gerade bei Ländern, die nicht zum Schengenraum gehören, ist es angezeigt, sich frühzeitig über die geltenden Regelungen zur Mitführung von Medikamenten zu informieren. Wer in die Ferien geht, sollte des Weiteren eine auf Reiseziel und -dauer abgestimmte Notfall- oder Reiseapotheke mit sich führen, zumal im Ausland nicht immer die gleichen Medikamente verfügbar sind. Ebenso ist es ratsam, im Handgepäck und auf längeren Reisen beispielsweise Kopfschmerztabletten, Medikamente gegen Reiseübelkeit, Durchfall oder Verstopfung, Desinfektionsmittel für öffentliche Toiletten und Reinigungstücher mitzunehmen. (pd.)


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Veranstaltungen

Freitag, 10. Juli 2015

agenda

Ausstellungen Freitag, 10. Juli

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Raku-Skulpturen» des Aeugsters Walter Altorfer. Mo, 8-11.30/1618.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 20. August.

Mettmenstetten 19.00-21.30: Vortrag von Autor und Forscher Michael Peuser, dem «Aloe-Vera-Papst». Organisation: EHC Affoltern-Hedingen, mehr Infos: www.specialevent.ch/8932. Event Lokal-Steakhouse Bahnhof. Im Grindel 6.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musik im Zelt: «Italo Abend» mit Francesco und Giuseppe. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Affoltern am Albis

Samstag, 11. Juli

Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Was ist Kunst?» Originale und Drucke, Retrospektive von Markus Bösch. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-16 Uhr. Bis 31. Juli.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, frischer Fisch, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz.

Bonstetten

Bickwil (Obfelden)

Vandercash rockt. Von links: Ron Dust, The Rich, Chregu Traussnig am Schlagzeug, Tony Scevola und Donny Eberli. (Bild zvg.)

09.00-16.00: Spielsachen, Uhren, Schallplatten und CDs, Kupfersachen und vieles mehr. Brocki Obfelden (Flohmarkt). Brunnenstrasse, (Scheune).

Am Bass rockt ein Obfelder Konzert mit Vandercash im Gaswerk in Seewen, SZ

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musik im Zelt: «Italo Abend» mit Francesco und Giuseppe. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit DJ. Alles ist möglich. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Sonntag, 12. Juli Bonstetten 13.00-17.00: Finissage: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban und Arnold Truog. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2. 14.00-17.00: Finnissage Heidi Spring - Bilder und Plastiken. Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst. Dorfstrasse 13.

Rifferswil 10.00-16.00: «Seerosentag» - die Königinnen des Wassers. Alles rund um das Thema Seerosen. Referenten: Naturnetz, Kloster Fahr. Park Seleger Moor.

Dienstag, 14. Juli

Sie wollen auf den grossen Bühnen stehen und ihrer Leidenschaft für die Musik nachgehen dürfen – morgen Samstag rocken «Vandercash» mit dem Obfelder Bassisten Ron Dust im Gaswerk, Seewen. Vandercash ist eine Schweizer Rockband, gegründet 2010 in Zug. Das erste Album «Restless Ghost» wurde vom Gründer Donny Eberli produziert und 2013 veröffentlicht. In der neuen Besetzung Donny Eberli (Leadgitarre), Tony Scevola (Gesang), Ron Dust (Bass), The Rich (Rhythmusgitarre) und Chregu Traussnig (Schlagzeug), spielte die Band ihren selbstkomponierten melodiösen Rock seit Februar 2015 er-

folgreich an verschiedenen Orten der Schweiz.

Traditioneller, eigenständiger Rock Die Band gibt an ihren Konzerten vollen Einsatz. Man spürt, die Musiker haben richtig Spass. Im März 2015 wurde ein Demo-Album in Winterthur von DJ G.A.S. aufgenommen. Es umfasst vier treibende Rock-Nummern und die erste Ballade «Put a little light on me», welche all denen gefallen dürfte, deren Herz für traditionelle, aber eigenständige Rock-Musik schlägt. Die Musiker haben schon in diversen Rockbands gespielt. Sie proben zwei- bis dreimal in der Woche in ihrem Proberaum in Muri AG. Tony

Donnerstag, 16. Juli

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

18.30-19.50: «Marignano - wenn die Waffen schweigen - Konservierung und Aufbewahrung historischer Waffen» Mit Jürg Mathis, Konservator-Restaurator technisches Kulturgut. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr am Tag der Führung: 044 762 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1.

06.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Brambrüesch-Dreibündenstein-Ferdis. Wanderzeit 4½ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43. Bahnhof (Treffpunkt). 09.35: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe, Zwillikon Jonen spazieren 1½ Std. Leitung/ Anmeldung: Guido Jud, Tel. 044 761 28 91. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis Bonstetten

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hedingen

Kappel am Albis

Kappel am Albis

09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute) ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstr. 14.

17.00: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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Rocknight mit Vandercash morgen Samstag, 11. Juli, Konzertbegin 21 Uhr, im Gaswerk in Seewen, SZ. Eintritt frei, Kollekte. Infos unter www.vandercash.ch und www.gaswerk-eventbar.ch.

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Mittwoch, 15. Juli

06.30: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Obergoms: Oberwald–Ulrichen–Münster –Reckingen. Leichte Wanderung. Marschzeit: 4¼ Std. Auskunft/ Anmeldung: Lorenz Curt, 044 764 07 22. Postplatz (Treffpunkt).

Affoltern am Albis

Scevola, der australische Sänger, ist es gewohnt, im Ring zu stehen, denn er arbeitete 20 Jahre als Berufsboxer. Aufgewachsen und wohnhaft in Obfelden, ist Bassist Ron schon auf einigen Ämtler Bühnen gestanden. Die weiteren drei Bandmitglieder kommen aus den Kantonen Zürich, Aargau, und Zug. Die Band möchte möglichst viele Konzerte spielen und sich einen Namen beim Publikum machen. Vandercash wünscht sich, in Zukunft auf den grossen Bühnen stehen und ihrer Leidenschaft für die Musik nachgehen zu dürfen. (pd.)

06.40: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Sörenberg-SalwideliKemmeriboden. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Ottenbach 08.00: OTTENBACH60plus: Wanderung vom Allerheiligenberg über den Belchen nach Trimbach. Dauer der Wanderung ca. 3½ Std. Fahrt mit dem Privatauto nach Muri, dann mit dem ÖV auf den Allerheiligenberg. Leitung: René Moser, Auskunft und Anmeldung: Vreni Fanger, Tel. 044 761 26 13 /E-Mail: vreni.fanger@swissonline.ch bis Mittwoch, 15. Juli, um 13 Uhr. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban, Arnold Truog. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 12. Juli. Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13: Heidi Spring - Bilder und Plastiken. Sa/So, 14-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 12. Juli.

Rifferswil Park Seleger Moor: Rhododendren- und Azaleensammlung sowie Ausstellung «Skulpturen im Park». Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Wenn mein Buch lebendig wird! Kurzgeschichten und Zeichnungen von Stalliker Primarschülerinnen und -schülern. Während den Schulferien: Di 15-20 Uhr. Bis 30. September.


Vermischtes

Freitag, 10. Juli 2015

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Grosse Sympathien für den Match gegen den FC St. Gallen im Jonentäli Die umfangreiche Organisation des Cup-Spiels in Hausen ist angelaufen Zwei Themen prägten das Dorffest mit Grümpelturnier am letzten Wochenende in Hausen: die tropische Hitze und der bevorstehende Match gegen den FC St. Gallen. Der Entscheid ist inzwischen gefallen. Das Spiel des FC Hausen gegen den Ostschweizer Erstligisten wird am Samstag, 15. August, im Jonentäli ausgetragen. ................................................... von martin platter Der Sprung ins kühle Nass und viel trinken waren die probaten Mittel, um Linderung gegen die drückende Hitze zu erlangen, die am Wochenende auch das Oberamt heimgesucht hat. Die ungewohnt hohen Temperaturen blieben nicht ohne Folgen: Während am Grümpelturnier des FC Hausen am Samstag die Teilnehmerzahlen im Rahmen der Erwartungen waren, löste der neue Luna-Park nicht das gewünschte Interesse aus. «Da müssen wir künftig über die Bücher», kommentierte Willy Studer. Ansonsten zog der OK-Präsident des Hausemer Dorffestes eine positive Bilanz: «Das Konzert der Harmonie Hausen, die Festwirtschaft und Bar am Samstagabend sowie der Gottesdienst am Sonntag mit anschliessendem Familienmittagessen waren sehr gut besucht.» Ein Sprung ins kalte Wasser bedeutet für den FC Hausen auch die Organisation des Matches gegen den FC St. Gallen, derzeit das Gesprächsthema Nummer 1 im Oberamt. Allgemein wurde der grosse Sicherheitsaufwand bedauert, der wegen ein paar Dutzend Chaoten vorgesehen werden muss. Der FC Wettswil-Bonstetten hatte es Mitte September 2012 beim Spiel gegen die Berner Young Boys im Wettswiler Moos vorexerziert. Getrennte Sektoren für Gast- und Heimpublikum. Getrennte Zu- und Abgänge. Getrennte Infrastruktur und ein maximales Sicherheitsdispositiv. Alleine die Sicherheitsmassnahmen verschlangen 27 000 Franken. Und was hat der harte Kern dieser sogenannten YB-«Fans» damals vollführt?

Als Erstes wurden auf Platz provokativ Pyros gezündet.

Respekt vor der grossen Aufgabe Genau davor haben die Hausemer Respekt. «Wenn etwas schiefgeht, müssen wir in den nächsten zehn Jahren wohl mit keinen weiteren Anliegen betreffend Fussball mehr kommen», war eine oft gehörte Meinung. Eine andere aber besagte auch: «Es wäre jammerschade, würde der Match nicht im Jonentäli ausgetragen.» Auch Fritz Meili, der Präsident des FC Hausen, war zunächst hin- und hergerissen: «Eigentlich wollten wir die Zeit nach dem Grümpi nutzen, um in den Sommerferien wieder mal zu verschnaufen und die strapazierten personellen Ressourcen zu schonen.» Doch dann habe er grosse Sympathien für das Projekt erfahren. «Gemeindepräsident Stefan Gyseler ist spontan auf mich zugekommen und hat mir seine Hilfe angeboten», nennt Meili als Beispiel. Anlässlich der Gemeinderatssitzung am Montagabend habe sich dann der gesamte Gemeinderat hinter das Vorhaben gestellt. Nun gilt es mitten in der Ferienzeit Helfer und Finanzen zu akquirieren. Keine leichte Aufgabe. Aber Meili wäre wohl kaum FC-Hausen-Präsident geworden, sähe er für die Dorfvereine und die ganze Gemeinde nicht eine grossartige Chance, schweizweit beste Werbung für die Region zu machen. Stefan Gyseler teilt diese Meinung und hat sich bereits als OK-Präsident zur Verfügung gestellt. Meili wird voraussichtlich in die Rolle des Vize schlüpfen.

Der Sprung ins kalte Wasser verschaffte Linderung bei der vorherrschenden Hochsommertemperatur. (Bilder Martin Platter)

Begeisterung bei allen Beteiligten Nach einem Augenschein vor Ort im Jonentäli mit Sicherheitsleuten stellte sich Anfang Woche heraus, dass die frisch renovierte Sportanlage samt Umschwung durchaus geeignet ist für die Durchführung des Matches. Albisbrunn-Leiter Ruedi Jans hat ebenfalls Hilfe zugesagt. Was hochwillkommen ist, denn die Bauten werden umfangreich werden. «Zu den separierten Sektoren müssen wir eine Tribüne erstellen», sagt Meili. Basierend auf Erfah-

Trotz Bullenhitze wurde am Grümpelturnier im Jonentäli engagiert Fussball gespielt. rungswerten, die er beim FC St. Gallen nachgefragt hat, rechnet er mit 400 bis 600 St.-Gallen-Fans und rund 1500, die für die Heimmannschaft fanen. «Bei einem Eintrittspreis von 20 Franken hätten wir schon knapp die Hälfte des Gesamtbudgets», rechnet der FCPräsident vor. Auch das Catering

Erstmals gab es am Hausemer Dorffest einen grösseren Luna-Park.

möchte er nicht auswärts geben. «Wenn wir die Festwirtschaft mit dem einheimischen Gewerbe richtig aufziehen, gibts auch da noch etwas zu verdienen», ist Meili überzeugt. Deshalb wurde der Match auf Samstagabend, 15. August, 18 Uhr angesetzt. Danach soll nochmals ein grosses Dorffest stei-

gen. Selbst die Terminüberschneidung mit dem Open Air auf dem Albis ist kein Problem. OK-Mitglied Lars Heinzer freut sich auf das Grossereignis und sagt: «Wir sehen unser Open Air als Ergänzung zu den Festivitäten im Anschluss an den Match.» Nur das Wetter muss noch mitspielen.

Goes to Space: Ein einmaliges Projekt der Sek Albisbrunn Albisbrunn goes to Space: Dies ist die Geschichte eines einmaligen Projekts mit den Schülern der Sekundarschule Albisbrunn. Die Idee für dieses Projekt entstand vor rund anderthalb Jahren. Beim jährlich stattfindenden Fliegenlassen der Himmelslaternen hatten die aufsteigenden Ballone, welche die Jugendlichen der Sekundarschule gebastelt haben, nicht die gewünschte Flughöhe erreicht. Im Rahmen einer Diplomarbeit entstand die Idee eines Wetterballons. Man wollte mit den Jugendlichen ein solches Projekt realisieren. Durch die gute interne Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und der Schulleitung entstand die Möglichkeit, dieses Projekt im Rahmen des Wahlfaches durchzuführen. Der Bau der Sonde und die Planung des Fluges nahmen drei Nachmittage in Anspruch. Am 28. Februar 2015 war es endlich so weit und der Ballon startete vor dem Hauptgebäude. Dank eines live GPS-Trackings konnte man dem Ballon folgen. Der Ballon überflog den Gotthard. Doch die Ortung ergab, dass die Sonde bei Ankunft im Tessin zu

Im Orbit ...

Bergung der Sonde im Valle di Cresciano. (Bilder zvg.)

hoch in den Bergen gelandet ist. Eine Bergung war wegen des vielen Schnees nicht möglich, man musste

bis nach der grossen Schneeschmelze warten. Nach eigenen Informationen befand sich die Sonde auf gut 1990

M.ü.M auf einer Alp im Valle di Cresciano. Am Mittwochnachmittag, 24. Juni, machte man sich mit zwei Ju-

gendlichen auf den Weg ins Tessin und nahm die Herausforderung zur Bergung der Sonde in Angriff. Die Tour startete im Weiler Piana, welcher auf gut 1000 M.ü.M. liegt und mit dem Auto erreichbar war. Das ambitionierte Ziel des Bergungsteams war, die gut 900 Höhenmeter in drei Stunden zu bewältigen. Der Aufstieg gelang wie geplant. Die Jugendlichen genossen die wunderbare Natur im fast menschenleeren Bergtal. Teilweise wurden die Beteiligten sogar von einer Geissen-Herde begleitet. Der Wanderweg folgte der sehr idyllischen Boggera entlang. Um 19 Uhr erreichte das Bergungsteam dann endlich die Alpe di Perosa. Glücklicherweise wurde die Sonde im nahen Wäldchen nach intensiver Suche, hoch oben auf einer Kiefer, gefunden und konnte durch Thomi Nigg geborgen werden. Die faszinierenden Bilder schauten wir sogleich an. Die Freude über das Gelingen des Projekts war riesig. Alexander Leu, Sozialpädagoge Die eindrücklichen Bilder vom Flug sind auf der Website unter folgender Seite anschauen: www.albisbrunn.ch/spaceproject


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Vermischtes

Freitag, 10. Juli 2015

Karibik-Feeling in der Ottenbacher Kirche «Sunshine in my soul» – Sommerkonzert des Ottenbacher Chores

Neu am Wochenmarkt in Affoltern: Früchte aus Kamerun. (Bild zvg.)

Exotische Bereicherung für den Wochenmarkt Francette Dubach-Obe verkauft Früchte Sie stammt ursprünglich aus Kamerun, lebt aber seit 20 Jahren in der Schweiz – und ist die neuste Bereicherung am Wochenmarkt in Affoltern: Francette Dubach-Obe verkauft Mangos, Papayas, Ananas, Avocados, Erdnüsse und vieles mehr, sowohl frisch als auch getrocknet. Die Früchte werden in ihrer Heimat reif geerntet und erst dann verschickt, daher sind sie so saftig und aromatisch.

Letzten Samstag waren Francette Dubach-Obe und eine Kollegin, ebenfalls aus Kamerun, zum ersten Mal am Wochenmarkt in Affoltern – und ihr Stand wurde sogleich von zahlreichen Kunden umlagert. Mit ihren bunten afrikanischen Kleidern und ihrem fröhlichen Sprachen-Mix aus Französisch und Deutsch sind sie eine exotische Bereicherung für den Markt. (sn./tst.)

Gottesdienst zum Ferienbeginn Die reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil lädt zum Gottesdienst auf dem Bauernhof. Gastgeberin ist die Puureheimet Brotchorb. Im gemütlichen Innenhof der Puureheimet Brotchorb auf der Hinterbuchenegg findet der diesjährige Gottesdienst zum Ferienbeginn statt. Pfarrer Kuttler und Pfarrer Ruff werden den familienfreundlichen Gottesdienst mit zwei Taufen gestalten. In gewohnt humorvollem und kurzweiligem Stil wird sich wieder alles um das Thema Ferienfreuden und Ferienfrust drehen.

Auch die Leiterinnen vom «Fiire mit de Chline» werden da sein und sich nach dem Eingangsteil mit den Kleinsten auf Entdeckungstour begeben. Der Chor Changing Times, unter der Leitung von Casey Crosby, singt Sommerlieder mit verschiedenen Solo-Auftritten. Im Anschluss an den Gottesdienst wartet ein feiner Apéro vom Küchenteam des «Brotchorbs» auf die Besucher. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass in der Scheune der «Puureheimet» statt. Weil wenig Parkplätze vorhanden sind, soll nach Möglichkeit der grosse Parkplatz oben auf der Buchenegg benutzt werden. Von dort sind es zehn Gehminuten.

Zusammen mit Perkussionist Jost Müller, SteelDrummer Tamla Batra und Annette Bodenhöfer am Piano brachte der Ottenbacher Chor Ferienstimmung mit Musik aus der Karibik und Südamerika in die Kirche Ottenbach. ................................................... von andrea crescionini Der Ottenbacher Chor bringt Ferienstimmung in die Kirche Ottenbach. (Bild zvg.) War es das schön gestaltete Flugblatt, die kühle Kirche an diesem heissen Sommertag oder das Wissen, dass der Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer immer wieder zu interessanten Konzerten einlädt? Auf jeden Fall füllte sich die Kirche mit zahlreichem Publikum aber gerade so, dass noch angenehmer Abstand zur Sitznachbarin blieb. In den Farben des Flugblattes gekleidet, von hellem Rot über orange, gelb zu weiss, stimmte der Chor mit «Bless the Lord oh my Soul» ins Konzert ein. Mit einem Wechselgesang, Männerstimmen, Chor, Frauenstimmen, Chor und einer einfachen aber stimmigen Choreografie liess er das Pulikum vergessen, dass es in einer reformierten Kirche sitzt. Nach diesem Auftakt folgten noch weitere karibisch gefärbte Gospels, ein Lobpreis der Inselbewohner auf die Schöpfung und die Schönheit ihrer Insel und ihren Zusammenhalt, wie «This we Bahamian Praise» oder «Sister Carry on». Manche Stücke wurden durch Steeldrum und Rhythmusinstrumente begleitet. Meist stand die Dirigentin am Piano und spielte eine Begleitmelodie, dirigierte den Chor und reagierte auf die Zwischenspiele der Profimusiker. Die Stücke wurden von Anette Bodenhöfer für den Chor arrangiert, welcher einzelne Passagen auch a cappella sang. Mit dem Gospel «Sun-shine in my Soul», der die Freude

nach vergangener Mühsal ausdrückte, zeigte der Chor seine Vielseitigkeit. Mal hatten die Frauenstimmen die Melodieführung und die Männer synkopische Einwürfe, mal führten die Männer und die Frauen jubilierten darüber, wobei auch der Tenor eigene Worte sang. Auf dem rhythmischen Boden des Basses setzten nacheinander Tenor, Alt und Sopran ein, zu einer grossen Freude. Der Zuhörer verspürte durch den Vortrag diese Freude und ahnte kaum die Mühsal der Erarbeitung in den Chorproben. Nach dem ersten Teil führten die zwei Musiker und die Pianistin die Zuhörerinnen mit ihren Instrumentalstücken vollends auf die Insel. Tamla Batra hatte zwei «Pans», getriebene Fassteile, dabei, deren exotische Klänge sofort Südsee- und Ferienstimmung aufkommen liessen.

Auf unbeschwerte Ferien eingestimmt Der zweite Teil des Konzerts brachte Ohrwürmer wie «Bésame mucho» oder «Island in the Sun» zum Klingen. Obwohl nicht für einen Chor komponiert, vermochten die Arrangements von Anette Bodenhöfer auch im Chorklang die Sehnsucht nach der Liebsten zu vermitteln. Jost Müller sorgte mit seinen zwei Congas und dem Cajon dafür, dass diese Sehnsucht auch

einen typischen Groove bekam und nicht allzu sehr verschmachtete. In den schnelleren Stücken, wie «Jamaica Farewell», «El Cumbachero» und «Un poquito Samba» schwappte der Rhythmus auf das Publikum über, das mitklatschte und den Refrain mitsang. Auch die Temperatur in der Kirche stieg an. Weitere Instrumentalstücke luden zum Verweilen und Träumen ein. Fast zum Schluss des Konzertes erklang ein Medley mit dem Reggae «If You Give a Love», «Bocca Chicca» und natürlich dem «Banana Boat Song». Mit dem weltberühmten «Guantanamera» führte Anette Bodenhöfer dem Publikum die gestalterischen Möglichkeiten zu Gemüte, wenn einem vier Stimmen zur Verfügung stehen, die sich ineinander verflechten. Mit dem ultimativen Schlager «La Bamba», mit Andreas Manz als Solist, endete das Konzert mit einem begeisterten Publikum. Auf dem sonnigen Vorplatz der Kirche hätte man nun einen Hafen vermutet oder zumindest spanisch sprechende Leute. Mit diesem Sommerwetter und diesem Konzert wurden alle auf unbeschwerte Ferien eingestimmt. Wem es zu heiss ist und sich auf den Herbst freut, der kann nach den Ferien jeweils am Dienstag mit dem Chor entsprechende Lieder einstudieren.

sport

Freestyle in seiner schönsten Form

Auf Shuttle-Jagd gehen

Einmal mehr wird in Mettmenstetten Action pur geboten

Junioren-Schnuppertrainings des BC Affoltern

Auch wenn die Zeichen auf Sturm stehen und gewisse Freestyle-Anlässe bereits abgesagt wurden, das «Jumpin» bleibt stark und macht weiter wie bis anhin!

Schon beim Aufstossen der Türe zur Stigeli-Turnhalle erhascht man einen Blick auf die weiss gefiederten Bälle, die durch die Luft fliegen. Im Badminton werden die Federbälle Shuttle genannt und bestehen aus einem KorkKöpfchen und echten Gänsefedern. Es laufen die letzten paar Minuten des Junioren-Trainings. Die Juniorinnen und Junioren hatten Gelegenheit, Geschwister oder ein Gspänli mitzubringen. Zu diesem Anlass haben die Juniorentrainer des BC Affoltern einen Parcours mit diversen Übungen aufgebaut. Die Spielformen werden allen Spielniveaus gerecht und den Schnupper-Kandidatinnen und -Kandidaten den Einstieg in den Umgang mit Schläger und Shuttle erleichtert. Das Motto lautet «Lernen, leisten, lachen». Das erklärte Ziel: eine Interclub-Mannschaft aus Juniorinnen und Junioren zusammenzustellen. Der Badminton Club Affoltern steht nicht nur erwachsenen Spielerinnen und Spielern vom Niveau Plausch- bis zur 3. Liga offen, besonders am Herzen liegt ihm die Nachwuchsförderung. Interessierte sind jederzeit willkommen, in einem Training der Stigeli-Halle Affoltern oder im Sportzentrum Schachen in Bonstetten vorbeizuschauen! Zurück zum Juniorentraining: Mittlerweile haben die Kinder und Jugendlichen wie jedes Mal die Gelegen-

Zum dreizehnten Mal wird das Jumpin in Mettmenstetten am 18. Juli zum Freestyle-Mekka. Fahrer der Disziplinen Aerials (Skiakrobatik), Freeski, Snowboard und Bike treten gegeneinander an und bieten den Besuchern Action pur. Mit Fahrern aus der Region, der ganzen Schweiz und sogar aus dem Ausland wird die FreestyleNight wieder zur alljährlichen Sensation. Damit das Publikum auch nach dem Final weiterfeiern kann, werden die DJs mit Musik bis in die frühen Morgenstunden das Publikum anheizen. Wie jedes Jahr wird auch diese Party wieder legendär. Aber auch den ganzen Tag hindurch werden Attraktionen geboten. Neben einem Promo-Village wird es eine Akro-Flugshow sowie zehn Fallschirmspringer geben, welche den Himmel über dem Jumpin einnehmen. Das Beste daran, ein Zuschauer kann zusammen mit einem TandemSpringer aus dem Flugzeug springen. Näheres zu den Teilnahmebedingungen erfährt man am Event.

Die Athleten bieten den Besuchern Action pur. (Bild Daniel Loosli) Kostenloser Eintritt bis 19 Uhr Neu wird der Eintritt für alle Besucher, welche vor 19 Uhr das Eventgelände betreten, kostenlos sein! Anschliessend beträgt der Eintritt 15 Franken pro Person. Um garantiert einen kostenlosen Eintritt zu erhalten, wird empfohlen, frühzeitig auf dem Gelände einzutreffen. Ab 19 Uhr wird der Anlass kostenpflichtig, unabhängig von der Anzahl wartender Personen. Neu in diesem Jahr ist auch das Single-Entry-System. Mit dem Verlas-

sen des Eventgeländes verfällt das Ticket. Wer das Eventgelände verlässt, muss beim Wiedereintritt nochmals am Eingang anstehen und ein neues Ticket lösen. Diese Regelung gilt am Nachmittag bei den kostenlosen Eintritten wie auch am Abend bei den kostenpflichtigen Eintritten. Die Veranstalter rechnen mit einem ausverkauften Anlass und empfehlen allen Besuchern rechtzeitig auf dem Gelände zu sein. (fn) Infos unter www.freestyle-night.ch.

Die Shuttles liegen bereit. (Bild zvg.) heit, frei zu spielen. Sie dürfen selber Gruppen bilden und in Einzel- oder Doppelwettkämpfen gegeneinander antreten. Um halb acht ist es Zeit, alle Shuttles einzusammeln – das «Gspänli-Training» schien Spass gemacht zu haben. Die nächsten Junioren-Schnuppertrainings des BCA finden direkt nach den Sommerferien, am 21., 24. und 28. August statt. Neugierig? Wer will, kann ohne Voranmeldung in der Stigeli-Halle in Affoltern vorbeischauen – «Wir freuen uns auf alle, die mit uns auf Shuttle-Jagd gehen wollen!», heisst es beim BC Affoltern. (pd.) Weitere Infos unter www.bcaffoltern.ch oder bei trainer@bcaffoltern.ch.


Sport

Freitag, 10. Juli 2015

Das Säuliamt Open geht in Runde Sieben

Schweizer Meistertitel verteidigt

Schweizer Spitzentennis zu beobachten

Als erstes Team in der noch jungen Geschichte der Schweizer Smolball-Meisterschaft gelang es den Säuliämtlern, den Titel zu verteidigen. Nach einer konstanten Saison ohne Niederlage konnte auch an der Finalrunde in Kreuzlingen keiner der beiden Verfolger dem SC Albis gefährlich werden.

Vom 23. bis 26. Juli finden die 7. Säuliamt Open statt. Wie letztes Jahr werden wieder nationale Konkurrenzen ausgetragen und ein Preispool von über 4750 Franken an die Teilnehmer verteilt. Mit 171 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in insgesamt 14 Kategorien hat das Säuliamt Open letztes Jahr einen absoluten Spitzenwert aufgestellt. Auch dieses Jahr lässt sich das OKTeam um Frederick Marek nicht lumpen und verteilt wieder 4750 Franken in Geld- und Naturalienpreisen. Wiederum finden die beliebten Konkurrenzen Männer Aktive R3/R6 und Senioren R7/R9 statt, die auch letztes Jahr am meisten Teilnehmer stellten. Feinschmecker kommen bei den N4/R2-Tableaus voll auf ihre Kosten, wo wiederum Schweizer Spitzentennis zu beobachten sein wird.

Heimvorteil macht sich bemerkbar Knapp zwei Wochen vor Durchführung des Turniers haben sich 50 Personen angemeldet. Diese Zahl wird in den nächsten 14 Tagen jedoch noch steigen, da die meisten Tennisspieler kurz vor Ablauf der Anmeldefrist ihre Teilnahme offiziell machen. Das Nenngeld, um am Turnier teilzunehmen, beträgt wie letztes Jahr 50 Franken – ein sehr günstiger Spass, wenn man bedenkt, dass jeder Teil-

nehmer zumindest einen Trostpreis bekommt und der Sieger sogar ein Preisgeld. Auch deshalb geniesst das Säuliamt Open seit Langem eine grosse Beliebtheit bei den Tennisspielern der Region. Es darf durchaus von Heimvorteil gesprochen werden, schliesslich stellte das Säuliamt auch im letzten Jahr wieder vier Finalisten und drei Konkurrenzen konnten die Säuliämtler für sich entscheiden.

Finalspiele in Wettswil Nachdem im letzten Jahr die Finalspiele in Stallikon auf der Anlage des TC Stallikon stattgefunden haben, ist dieses Jahr der TC Wettswil an der Reihe. OK-Präsident Marek erklärt: «Wir wollen, dass jedes Jahr ein anderer Club vom Zuschauerandrang am Finaltag profitieren kann. Jeder Club hat ein kleines Restaurant. Die Veranstalter sind sicher, dass sie wieder ein tolles Tennisfest am Finaltag aufziehen können. Dies stärkt den regionalen Zusammenhalt der Tennisclubs und sorgt dafür, dass die Teilnehmer nicht nur einen Club im Säuliamt während des Turniers kennenlernen.» Zudem feiert der TC Wettswil dieses Jahr das 40-Jahre-Jubiläum. Der Finaltag am Sonntag dürfte eines der Highlights im Jahr 2015 für den TC Wettswil sein. Bis am Dienstag, 21. Juli, werden noch Anmeldungen entgegengenommen, diese sind unter www.swisstennis.ch unter der Turniernummer 96846 zu platzieren. Oliver Gfeller

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Saison ohne Niederlage für den Smolballclub Albis

Die beiden Konkurrenten, die in der diesjährigen Finalrunde dem bis dahin führenden SC Albis den Titel noch hätten streitig machen können, waren wie im vergangen Jahr bereits der SC Zürich und der SC Kreuzlingen. Doch bereits nach dem ersten Match des Tages, in der Direktbegegnung der Verfolger, konnten die Kreuzlinger die Zürcher deutlich besiegen, so wurde der Finaltag zu einem Zweikampf. Da dem amtierenden Meister anschliessend ebenfalls ein Sieg gegen den nun definitiv auf dem dritten Rang positionierten SC Zürich gelang, kam es schliesslich zum alles entscheidenden Duell zwischen dem Titelverteidiger SC Albis und dem SC Kreuzlingen, der nach einem Jahr Pause gerne den Titel wieder zurück an den Bodensee geholt hätte. Dazu wäre jedoch ein Sieg nötig gewesen, denn ein Unentschieden hätte dem SC Albis bereits zum Meistertitel gereicht.

Eintrag in Smolball-Geschichtsbücher Die Weichen waren also gestellt für eine packende Finalissima am Bodensee. Zu einem spannenden Schlagab-

Der Smolballclub Albis feiert den erneuten Titelgewinn. (Bild Fabienne Meier) tausch kam es dann dennoch nicht, da es der SC Albis trotz einiger personeller Abwesenheiten hervorragend verstand, das Spiel des Gegners frühzeitig zu stören und bei seinen eigenen offensiven Aktionen äusserst zielstrebig auftrat. So stand es bereits zur Pause 6:1 für den Meister. Einen Fünf-Tore-Vorsprung konnte auch Kreuzlingen, das ebenfalls eine

gute Saison hinter sich hatte, nicht mehr aufholen. So kam der SC Albis mit einem überraschend deutlichen 14:4-Sieg zum zweiten Meistertitel in Folge. Der Smolballclub aus Affoltern wird somit in die noch dünnen Geschichtsbücher der Smolballmeisterschaft eingehen als erstes Team, dem es gelang, seinen Meistertitel zu verteidigen. (lf )

Das Grümpi mit dem besonderen dörflichen Charme 43 Mannschaften massen sich am Wochenende bei Gluthitze auf dem Fussballfeld in Knonau Das Grümpi geniesst in Knonau einen hohen Stellenwert. Nicht nur sportlich, auch vom Festbetrieb her geht jeweils gehörig die Post ab. So auch am vergangenen Hitze-Wochenende. ................................................... von thomas stöckli Während andernorts die GrümpiCracks von immer weiter weg anreisen, hat sich das Turnier in Knonau seinen dörflichen Charme bewahrt: Mitspielen darf nur, wer einen Bezug zu Knonau hat – eine ideale Gelegenheit, um alte Freundschaften aufzufrischen. So gibt es Mannschaften, die seit 30 Jahren dabei sind, der eine oder andere Spieler hat noch gar kein Turnier ausgelassen. 43 Mannschaften (Rekord!) teilten sich dieses Jahr den einen Rasenplatz, wobei die grossen über die ganze Länge spielen, die Kleinen auf zwei Feldern quer. Die brütende Hitze setzte allen zu. Die Organisatoren hatten sich deshalb einiges einfallen lassen: Grosse Blachen, zwischen Bäumen gespannt, spendeten Schatten, weitere Abkühlung bot eine improvisierte Duschen-Anlage im Freien. Zur Knonauer Grümpi-Tradition gehört auch die Andacht, diesmal berichtete Coach Roger Schmidlin über seine Erlebnisse mit Gott und dem Sport. Unter den Zuhörern befanden sich auffällig viele Kinder. Es ist schliesslich ein offenes Geheimnis, dass nach der Andacht Glacés verteilt werden. Bei so viel Besonderheiten überraschte es nicht, dass am Samstagabend das «Trio Räbbergfäger» nicht, wie der Name vermuten liess, zu dritt aufspielte, auch nicht zu viert, wie in der Ankündigung zu lesen war, gleich fünf Musiker teilten sich die Grümpi-Bühne. Sie sollten eine lange Fest-Nacht lancieren ...

«Rudelbildung» bei den Kleinen: Alles rennt dem Ball nach. (Bilder tst./zvg.)

Andacht mit Pfarrer Thomas Maurer (links) und Coach Roger Schmidlin.

Willkommene Abkühlung am schwülen Wochenende.

Auch die besten Steinstösser werden am Grümpi in Knonau gekürt.

Voller Einsatz um jeden Ball bei den Damen.


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Sport

Freitag, 10. Juli 2015

Ämtler dominieren Schweizer Meisterschaft Weitere Erfolge für Kids-Bike-Fahrer – diesmal auf der Strasse Anlässlich der Schweizer Strassen-Meisterschaft in Steinmaur wurden auch Rennen für Radsportschüler ausgetragen. Cedric Graf und Francesco Caruso liessen sich nicht zweimal bitten. In der U11-Kategorie fuhren die beiden Mitglieder des RRC Amt allen davon und sicherten sich die ersten beiden Ränge. Mit 5,6 Kilometern und 120 Höhenmetern hatte es die Schweizer Meisterschaftsrunde für die Radsportschüler in sich. Die U11 hatten sie zweimal, die U13 dreimal zu absolvieren. Für die rennerprobten RRC-Amt-Kids wirkte das wie ein Weckruf. Cedric Graf setzte sich bereits beim ersten Aufstieg von seinen Verfolgern ab und

brachte einen Vorsprung von gut einer halben Minute auf Club-Kollege Francesco Caruso über die Runden. Elia Felsberger wurde Sechster. Seine Schwester Jana startete als einzige des RRC-Amt im U13-Rennen zusammen mit den Buben. Nach dem Strassenrennen hatte sie noch einen Geschicklichkeitsparcours zu absolvieren. Als 14. aller Gestarteten wurde sie Zweite bei den Mädchen.

Auf auf dem Bike erfolgreich Am gleichen Wochenende startete eine Bike-Delegation des RRC Amt zum vierten Lauf des nationalen BMC Racing Cups, der erstmals in Vaumarcus zwischen Yverdon und Neuchâtel ausgetragen wurde; vor traumhafter Kulisse mit dem Neuenburgersee im

Hintergrund und ebensolchem Wetter. Die eher flache Strecke mit grossem Singletrail-Anteil, zahlreichen Richtungsänderungen und kurzen, knackigen Auf- und weniger steilen Abfahrten sagte den RRC-Kids zu. Als Bester klassierte sich Jan Tillmann im dritten Rang der Kategorie Rock Knaben. Nur 34 Sekunden verlor der Hausemer auf den Sieger Kilian Feuerstein aus Österreich. Jacqueline Schneebeli aus Hauptikon und Ilona Tillmann aus Hausen lieferten sich ein hartes Kopfan-Kopf-Rennen um den siebten Platz in der Kategorie Mega, den Schneebeli mit zehn Sekunden Vorsprung schliesslich zu ihren Gunsten entschied. Etwas mehr erhofft hatte sich das Geschwisterpaar Leoni (12. Kat. Rock) und Timo Müller (36. Kat. Mega) aus Mettmenstetten. (map.)

Francesco Caruso (links, 2.) und Cedric Graf dominierten das Kinderrennen anlässlich der Strassen-Schweizermeisterschaften in Steinmaur. (Bild René Graf)

War die 10. Ausführung schon das letzte Benefiz-Golfturnier? 12 000 Franken Reinerlös für Bewohnerferien

Vorbereitung zum Start, Dörflingen. (Bild zvg.)

Dörflingen und Weiningen im Visier Gute Leistungen der Bonstetter Turner Zwei tolle Turnfestwochenenden beschehrte Oberturner Petrus im schaffhausischen Dörflingen und im zürcherischen Limmatdorf Weiningen. Noch im Juni reisten die ältesten Jungturner und Jungturnerinnen zu Einzelund Vereinswettkämpfen an den Rhein. Zum frühmorgenlichen Start des Vierkampfes der Mädchen U14 reicht nicht einmal der erste Zug von Bonstetten. Das mit Fahne, Zelten und vielen Schlafsäcken beladene Auto startete mit den drei Turnerinnen um 6 Uhr morgens. Die Nachhut reiste mit leichtem Gepäck wenig später mit dem Zug nach. Der tolle Ausblick auf den Rheinfall weckte dann auch die letzten Schläfer und Turnfeststimmung kam auf. Einige wenige Regentropfen versprachen noch die letzte Kühlung. Auf dem Festplatz hiess es dann auch für die Knaben U14 Einlaufen und sich körperlich wie mental auf den kommenden Vierkampf einstimmen: 60-Meter-Lauf, Kugelstossen, Weitsprung und zum Dessert ein 1000-m-, resp. Für die Turnerinnen ein 800-m-Lauf. Die Sonne machte auch mit und steigerte sich so richtig zum langen Lauf auf Höchstform. Nichtsdestotrotz absolvierten die jungen Athleten und Athletinnen einen tollen Wettkampf. Die abendliche Rangverkündigung stimmte zum Feiern ein. Auf Rang 1 posierte sich Tobias Rutishauser, gefolgt von Lukas Loder auf Rang 4 und Flavien Leutert auf Rang 12. Auch die Mädchen U14 zeigten gute Leistungen mit Janina Jakob auf dem 4. Rang und Ann-Sophie Raetzo erreichte Platz 9. Die U16-Mädchen vermochten nicht ganz vorne mitzuhalten, was ihre gute Stimmung jedochkaum dämpfte. Das nächtliche Gewitter bot Abkühlung, aber an Schlaf war auch da-

nach nicht zu denken. Das Bierzelt gleich neben dem Zeltplatz bot Unterhaltung bis in den frühen Morgen. Nach einem zünftigen Frühstück ging es dann auf zum Vereinswettkampf. Weitsprung, Pendelstafette und einen Spieltest gab es zu absolvieren. Kameradschaftliche Unterstützung durften Knaben wie Mädchen erfahren und sich guter Leistungen erfreuen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen zogen bald bedrohliche Gewitterwolken auf. Doch erst die Rangverkündigung musste schliesslich ins Festzelt verlegt werden. Der undankbare vierte Rang durfte dann in den kommenden Turnstunden zu Hause gefeiert werden.

Jungturner am Vereinswettkampf Drei Wochen später stellten sich die der Jugi entwachsenen jungen Damen zum ersten Mal in der Geschichte des TSV Bonstetten zu einem Vereinswettkampf auf. Unterstützt vom Jugileiter und einem Jungturner starteten sie zu einem dreiteiligen Vereinswettkampf mit Weitsprung, Stafettenlauf und Allroundspiele. Noch nicht immer klappte der Absprung wie gewollt oder der Ball nahm einen eigenen Weg. Aber Spass am Dabeisein war zu verspüren und der feuchtfröhliche Ausklang am Abend bleibt wohl in Erinnerung: ein Wasserschlauch, eine Schar munterer, verschwitzter Turner, die Schlammschlacht war in vollem Gang! Der Festumzug mit Fahnenlauf, bei dem die beiden von Jungturnern getragenen Hörner mit dabei sein durften, startete bei voller Mittagshitze. Aber auch das steckt ein Turner weg, auch wenn ein Bühnenrand zu nahe kommt und der Fähnrich in der kommenden Woche sein zerschrammtes Knie wieder ferienreif pflegen muss.

Am letzten Samstag fand zum 10. Mal das Benefiz-Golfturnier zugunsten der Stiftung Wohnraum für jüngere Behinderte (Wfjb) statt, die unter anderem den Meilihof in Ebertswil betreibt, welcher 22 Bewohnern und Bewohnerinnen Wohn- und Tagestrukturen bietet. Die Golfplatz-Inhaber und -Betreiber Cathy und Emilio Biasio haben vor zehn Jahren mit Thomas Albrecht, Geschäftsführer der Stiftung Wfjb, einen äusserst innovativen und zuverlässigen Partner gefunden. Diese Partnerschaft hat es ermöglicht, dass die Benefiz-Veranstaltung zum 10. Mal erfolgreich durchgeführt werden konnte. Jeweils zwei Monate vorher sind die 44 Startplätze bereits vergeben. Auch nach dem diesjährigen Turnier wollten einige Golferinnen und Golfer bereits wissen, wann der Anlass im nächsten Jahr wieder stattfinde. Cathy und Emilio Biasio hoffen, dass ein Nachfolger die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen erkennt, und die Durchführung von weiteren Benefiz-Golfturnieren auch in Zukunft mitträgt und tatkräftig unterstützt! Bei strahlendem und heissem Sommerwetter präsentierte sich der Kurzspiel-Golfplatz in Affoltern wie immer mit ausgezeichneten TurnierBedingungen in bestem Zustand. Peter Brönnimann aus Hausen, welcher seit Jahren zu den Stammgästen auf dem Golfplatz Affoltern zählt, hat sich den Vorteil der Platzkenntnisse zunutze gemacht und den ersten Rang erspielt. Wie auch in der Vergangenheit ist dieser Anlass ein Treffen mit Gleichgesinnten, die mit den Turniergebühren einen wichtigen Beitrag für Menschen mit einer Körperbehinderung leisten und gleichzeitig einen geselligen Tag auf dem Golfplatz in Affoltern verbringen. Die Mitarbeiter und die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Stiftung Wfjb bedanken sich bei den Teilnehmenden, indem sie die Golferinnen und Golfer mit Begrüssungsgetränk, Zwischenverpflegung und einem Mittagsbuffet der Extraklasse verwöhnen. Nicht zuletzt ist auch der Gabentisch jeweils so umfangreich, dass selbst die Letztplatzierten noch eine tolle Auswahl an Preisen offeriert bekommen. Natürlich nehmen jedes Jahr auch eine Anzahl Bewohnerinnen und Bewohner teil, und dürfen mit Unterstützung beim Spielen ebenfalls Golferfahrungen sammeln.

Bälle im Charity Bunker generieren Geld für die Stiftung Wfjb. (Bilder zvg.)

Sam wird beim Putten unterstützt von Thomas Albrecht.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 10. Juli 2015

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Praktikanten aus Ecuador Die Zwillinge Anthony und Nicolas Fischer zu Gast in Wettswil

Almen, 30. Juni.

Ihr Vater ist in Wettswil aufgewachsen, doch die Liebe führte ihn nach Ecuador. Seiner alten Heimat fühlen sich Anthony und Nicolas Fischer trotzdem verbunden. Aktuell weilen sie bei den Grosseltern im Säuliamt und absolvieren ein Praktikum. ................................................... von thomas stöckli

Kevin, 1. Juli

Livio, 1. Juli.

Emily, 2. Juli.

«Der Beruf des Architekten fasziniert mich sehr», verrät Anthony Fischer. Vom Praktikum bei der Ringger Tanner Partner AG in Affoltern versprach er sich denn auch Aufschluss darüber, ob sich seine Vorstellungen mit der Realität decken. «Ich habe schon viel gelernt», verrät er nach drei Wochen. So durfte er bereits erste eigene Sachen zeichnen. Sein Zwillingsbruder Nicolas fühlt sich derweil mehr zur Gastronomie hingezogen. «Ich wollte schon immer in die Küche», sagt er. An seiner Praktikumsstelle im Landgasthof Leuen in Uitikon-Waldegg hat ihn das hohe Arbeitstempo beeindruckt. Und auch er durfte sich in der Küche voll einbringen. Für ihr Praktikum haben die beiden 17-Jährigen frei bekommen, denn eigentlich drücken beide noch die Schulbank. Sie tun dies in der Deutschen Schule in Quito, Ecuador. Dort ist ihr Vater Urs Fischer nämlich vor rund 20 Jahren hängen geblieben. Er hatte sich in eine Einheimische verliebt. Gemeinsam bekamen sie eine Tochter – die übrigens auch schon in der Schweiz gejobbt hat und mittlerweile in Quito studiert – und die Zwillinge. Die Familie lebt in Ecuador, fühlt sich aber auch dem Säuliamt nach wie vor verbunden, wie die regelmässigen Besuche bei den Eltern und Grosseltern Marcel und Margrit Fischer in Wettswil beweisen.

Nicolas (links) und Anthony Fischer im Garten ihrer Grosseltern in Wettswil. (Bild Thomas Stöckli) «Hier fahren die Busse pünktlich» Was unterscheidet die Schweiz von Ecuador? «Hier fahren die Busse pünktlich», sagt Nicolas und lächelt. «Und es ist sicherer», fügt sein Bruder an. Weitere Unterschiede haben sie in der Mentalität der Leute wahrgenommen: «Die Schweizer unter sich haben es ganz gut, aber wenn ein Fremder kommt, dann braucht es Zeit, bis sie sich öffnen», so Anthony. Das frühe Aufstehen mussten die Burschen für ihr Praktikum nicht lernen. In Quito werden sie jeweils um 6.30 Uhr vom Schulbus abgeholt. Das sei an den Privatschulen üblich, verraten sie. Ungewohnt waren eher die

langen Präsenzzeiten – besonders im Gastgewerbe. An der Deutschen Schule in Quito ist nämlich zweimal in der Woche um 16 Uhr Schulschluss, sonst bereits um 13.30 Uhr. So bleibt viel Zeit, um Sport zu treiben. «Ich klettere gern», sagt Nicolas. Golf spielen beide schon, seit sie klein sind. Schliesslich verfügt der Country Club, in dem sie Mitglieder sind, über einen wunderschönen Golfplatz. Weiter stehen Fussball und Tennis auf dem BewegungsPlan.

Studium oder Lehre in der Schweiz Ihr Praktikum endet zwar diese Woche, vor der Rückreise bleiben aller-

gedankensprünge Fragezeichen Wer hat die Kokosnuss gebaut? Wer hat im Haus den Sand geklaut? Warum ist die Banane dumm? Warum der krumme August stumm? Wieso all diese dummen Fragen? Wieso – ich kann es auch nicht sagen

Josephine, 4. Juli.

wetter

bauernregel «Einer Reb und einer Geiss ist es im Juli nie zu heiss»

Martin Gut

dings noch drei Wochen Ferien. «Wir lieben die Schweiz und ihre Landschaften», sagt Nicolas Fischer. Entsprechend stehen Ausflüge in die Schweizer Berge an. Daneben wollen die Zwillinge auch Bekannte in Deutschland besuchen gehen. Nächstes Jahr werden die FischerBrüder ihre Schule abschliessen – und dann voraussichtlich für eine längere Zeit in die Schweiz kommen. Anthony will in Europa – «fast ganz sicher in der Schweiz», wie er sagt – Architektur studieren. «Hier haben wir die besten Möglichkeiten», findet auch Nicolas. Unschlüssig ist er, ob er an der Hotelfachschule studieren oder eine Koch-Lehre absolvieren soll.

volg-rezept

47 Prozent der Velofahrer tragen Helm

«Chrütlischwur»Zigerspätzli

bfu-Erhebung: Tragquoten steigen leicht Die Zählung 2015 der bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigt leicht steigende Werte: 47 Prozent der Velofahrer tragen auf freiwilliger Basis einen Helm, bei den Kindern sind es 67 Prozent. Und bei den schnellen E-Bikes beträgt sie drei Jahre nach Einführung des Obligatoriums 90 Prozent. Mit 47 Prozent fällt die Helmtragquote der Radfahrenden höher aus als im Vorjahr, in dem 43 % verzeichnet wurden (2013: 46 Prozent). Zu diesem Anstieg haben beide Geschlechter beigetragen, wobei die Tragquote bei den Männern (50 %) immer noch deutlich höher liegt als bei den Frauen (43 Prozent). Bei den Kindern bis 14 Jahre ist die Tragquote 2015 wieder auf 67 Prozent gestiegen, nachdem sie in den letzten Jahren auf 63 Prozent (2013) respektive 60 Prozent (2014) gesunken war. Kinder sind beim Velofahren einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt, weil ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten noch nicht voll entwickelt und sie im Verkehr noch ungeübt sind. Daher ist es für sie besonders wichtig, den Kopf zu schützen. Die bfu wird sich deshalb künftig noch stärker für Sensibilisierungsmassnahmen zugunsten von Eltern, Schulen und Ver-

einen engagieren. Zudem können kommunale Behörden vorschreiben, auf dem Schulweg einen Velohelm zu tragen. Seit dem 1. Juli 2012 ist das Tragen eines Velohelms beim Fahren schneller E-Bikes (mit einer Tretunterstützung von 25 bis 45 km/h) obligatorisch. Drei Jahre später liegt die beobachtete Tragquote bei dieser Fahrzeugkategorie bereits bei 90 Prozent (2014: 89). Bei den langsameren E-Bikes, die sich nicht zuletzt bei älteren Personen einer immer grösseren Beliebtheit erfreuen, liegt die Tragquote bei 67 Prozent (2014: 63 Prozent). Hier empfiehlt der Bundesrat in Übereinstimmung mit der bfu, aus Sicherheitsgründen ebenfalls immer einen Velohelm gemäss der Norm EN 1078 zu tragen . Da der Nutzen des Velohelms für die Sicherheit wissenschaftlich belegt ist, wird die bfu weiterhin Präventionsaktionen zur Förderung des freiwilligen und richtigen Helmtragens führen. Denn nur, wenn der Velohelm korrekt sitzt, reduziert er das Risiko schwerer Kopfverletzungen: Zwei fingerbreit über der Nasenwurzel, Seitenbänder gleich satt, zwischen Kinn und Band Platz für einen Finger. Links zu den detaillierten Resultaten, zu Bildern, zum Kurzvideo «Velohelm richtig anziehen» und zur bfu-Broschüre «Radfahren - sicher im Sattel» finden sich auf www. medien.bfu.eh

Zutaten für 4 Personen 400 g Mehl 4 Eier 3 EL Kräuter, gehackt 2 dl Milch 100 g Zibu (Schabzigerbutter) Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung 1. Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. 2. Eier, Kräuter, Milch und Gewürze in den Mixbecher geben und kurz aufmixen. 3. Flüssigkeit in die Mulde leeren und den Teig aufschlagen, bis er Blasen wirft. 4. In einem Topf Salzwasser aufkochen. Teig mit einem Knöpflisieb, Spätzlihobel oder vom Brett ins siedende Wasser schaben. Spätzli kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Sieb abschöpfen, in eine vorgewärmte Schale geben. 5. Aus dem Zibu mit zwei Kaffeelöffeln kleine Nocken formen und über die Spätzli geben, sofort servieren. Zubereitung: zirka 30 Minuten.


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054 2015  

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