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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 53 I 174. Jahrgang I Freitag, 10. Juli 2020

Ziele auf Kurs

Zur Halbzeit der Legislatur zieht der Gemeinderat Hausen Zwischenbilanz. > Seite 3

Nein zum Rückzug

Die Kirchgemeindeversammlung in Mettmenstetten will KG+ eine Chance geben. > Seite 3

INTUS AG

Verein aufgelöst

Nach 116 Jahren ist Schluss für die Samariter in Obfelden. > Seite 5

8910 Affoltern a.A.

Lärm und Dreck

Streitpunkt Aussenanlagen: die Primarschulpflege Wettswil lud zum Dialog. > Seite 9

Neuer Einzugstermin im Dezember Beim Bau des Seewadel-Provisoriums auf dem Giessenareal kommt es zu Verzögerungen Der Untergrund auf dem Giessenareal muss mit BetonPfählen stabilisiert werden. Das verursacht Kosten im tiefen sechsstelligen Bereich. Der Umzug der Seewadel-Bewohnerinnen und -Bewohner verschiebt sich um zwei Monate, in den Dezember.

Am Dienstagabend hat die Baudirektion zusammen mit den Gemeinden über den Bau des A4-Zubringers im Raum Obfelden–Ottenbach orientiert. Ab Herbst 2020 kommt es während knapp drei Jahren zu starken Verkehrsbehinderungen.

> Bericht auf Seite 5 Bis Mitte Juli werden die Betonpfähle auf dem Giessenareal in Affoltern im Boden versenkt. (Bild Stefan Felder) habe sich gezeigt, dass der Untergrund auch an anderen Stellen nicht besser bebaubar sei: «Würden wir die Module nicht aufeinander platzieren, müssten zusätzliche Dachflächen und Wände eingebaut und deshalb müsste die Baubewilligung neu beantragt werden. Weil wir das Provisorium ja aus zweiter Hand übernehmen, hätte das zu massiven Mehrkosten und zu einer Bauverzögerung geführt», so Stefan Trottmann. Man habe deshalb entschieden, an der ursprünglich geplanten Stelle eine Pfählung vorzunehmen. Auf diesen Pfählen wird dann der Gitterrost platziert, auf den das dreistöckige Provisorium zu liegen kommt.

Früheres Detailgutachten zum Giessenareal «wenig sinnvoll» Die Pfählungsarbeiten sollen Mitte Juli abgeschlossen sein. Die Kosten schätzt

Stefan Trottmann auf einen «tiefen sechsstelligen Betrag», der nicht im Projektierung enthalten ist. In der ursprünglichen Kostenschätzung vom 20. September 2017 hatten die Architekten für die Vorbereitungsarbeiten noch mit Auslagen von 1 234 000 Franken gerechnet, im Projektierungskredit wurden schliesslich 2 757 000 Franken ausgewiesen. Mit ein Grund, dass man die Zahlen massiv nach oben korrigieren musste, waren damals die Ergebnisse des geologischen Gutachtens auf dem Seewadel-Areal. Dieses hatte gezeigt, dass dort aufgrund des schwierigen Untergrunds ebenfalls Pfählungen nötig würden. Zu jenem Zeitpunkt habe es jedoch keinen Sinn gemacht, auch den Untergrund des Giessenareals näher zu prüfen: «Im Vergleich zum Ersatzneubau war es dem Anbieter des Provisoriums im Rahmen der Ausschreibung freigestellt, wie die Module des Baus

zusammengesetzt werden.» Deshalb habe man für die Submission ein generelles geologisches Gutachten erstellen lassen: «Hätte man im Vorfeld alle möglichen Varianten in Betracht ziehen müssen, wäre das Gutachten sehr teuer ausgefallen», so Trottmann. Kosten von über 100 000 Franken für ein spezifisches Gutachten seien zum damaligen Zeitpunkt nicht angebracht gewesen – insbesondere auch nicht im Verhältnis zu den erwarteten Mehrkosten für eine Pfählung. Die Anlieferungen der ProvisoriumsModule sind für Anfang August geplant, die Schlüssel sollen Ende November übergeben werden. Nicht nur auf dem Giessenareal gibt es bis dahin noch viel zu tun – auch im bestehenden «Seewadel»-Gebäude wird der Umzug vorbereitet.

> Weiterer Bericht auf Seite 3

Maschwanden dereinst ohne Dorfladen? Der Volg ist wegen fehlender Umsätze ein «Sorgenkind» Weil die notwendigen Umsätze fehlen, ist die Zukunft des Maschwander Volg stark in Frage gestellt. Das liegt weniger an fehlender Kundentreue, sondern eher an fehlendem Potenzial in der kleinsten Ämtler Gemeinde. Der Volg dient als einziger Dorfladen nicht nur der Grundversorgung; er ist auch ein sozialer Treffpunkt für die Bevölkerung, erst recht in jenen Jahren, als in Maschwanden kein Restaurant in Betrieb war. Die Bevölkerung hat immer

Autobahnzubringer im Livestream

Die Rickenbachstrasse und insbesondere die Muristrasse durch Bickwil werden beide eine Zeit lang ganz gesperrt sein. Die Baudirektion erarbeitet zurzeit Konzepte, wie die Zufahrt zu den einzelnen Liegenschaften während dieser Zeit sichergestellt werden kann und wird die besonders betroffene Bickwiler Bevölkerung rechtzeitig orientieren. Gleichzeitig schafft Ottenbach eine Begegnungszone im Dorfkern, die von der Umfahrung entlasteten Kantonsstrassen werden zu Gemeindestrassen abklassiert. Verbessern sollen sich auch die Fuss- und Veloverbindungen. Wie bei Bauten dieses Ausmasses üblich, fanden auf dem Trassee archäologische Sondierungen statt. Die ältesten gefundenen Siedlungsspuren datieren 6200 Jahre zurück. (bs)

von livia häberling Am 9. Februar hat das Affoltemer Stimmvolk dem Objektkredit zum Seewadel-Neubau zugestimmt. Für insgesamt 43,8 Millionen Franken soll bis im Herbst 2022 auf dem heutigen Areal ein modernes Alters- und Pflegeheim entstehen. Bevor das aktuelle Gebäude abgerissen werden kann, müssen allerdings die Bewohnerinnen und Bewohner auf das Giessenareal zügeln. Dort, zwischen Schulhaus Ennetgraben und Friedhof, erwartet sie ein Provisorium mit 80 Betten, das mit 23-Quadratmeter-Zimmern und eigenen Nasszellen bereits dem künftigen Ausbaustand entspricht, wie der Stadtrat in der Vergangenheit mehrfach betont hat. Seit Mitte Juni wird auf dem Giessenareal gebaut. Ursprünglich wäre der Umzug für den Oktober geplant gewesen, nun wird es Dezember, wie es auf Anfrage heisst. Grund für die Verzögerung sind die Bodenverhältnisse. Ursprünglich sei geplant gewesen, das Provisorium auf Streifenfundamente zu stellen. «Probebohrungen im Dezember haben jedoch gezeigt, dass dieses Fundament den geplanten Stahlrost und die drei übereinander gestapelten Provisorium-Module nicht zu tragen vermögen, sondern dass eine Pfählung notwendig ist», sagt Stadtschreiber Stefan Trottmann. Dabei werden Betonpfähle in den Boden gerammt, diese leiten die Last des Bauwerks in tiefer liegende, tragfähige Bodenschichten ab. Anschliessend habe man prüfen lassen, ob die Module an einem anderen Ort auf dem Areal oder neben- statt übereinander platziert werden könnten, um die Last zu verteilen. Dazu seien im Februar weitere Probebohrungen an anderen Orten auf der Parzelle gemacht worden. Allerdings

In kleinerem Rahmen

Die Mission am Nil hat am Sonntag im «Güetli» in Rossau ihr Jahresfest gefeiert. > Seite 11

Werden die erforderlichen Umsätze in den nächsten Jahren nicht erreicht, so wird der Volg Maschwanden, der einzige Dorfladen, Ende 2024 geschlossen. (Bild Werner Schneiter)

wieder ein Bekenntnis zum Erhalt des Volg abgelegt, auch an Gemeindeversammlungen. Der Souverän stimmte vor Jahren einem Begehren des Gemeinderates zu, den Dorfladen jährlich mit 10 000 Franken zu alimentieren – während acht Jahren. Nun hat die Behörde jährlich erneut 10 000 Franken in Aussicht gestellt – aber nur bis zu einer gewissen Umsatzgrenze. Sollten die erforderlichen Umsätze nicht erreicht werden, will Landi Albis den Maschwander Volg Ende 2024 schliessen. (-ter.)

> Bericht auf Seite 13

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Neuauflage des Kollokationsplanes

Einstellung des Konkurses Über die Natursteine und Gartenbau GmbH, mit Sitz in Knonau, UID CHE254.994.160, Bergli 7, 8934 Knonau, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 9. Januar 2020 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 29. April 2020 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger innert zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen (Art. 230 SchKG).

In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Ernst Müller, geboren am 22. Juni 1941, von Winterthur ZH, gestorben am 7. März 2013, wohnhaft gewesen Alte Landstrasse 33, 8912 Obfelden, liegt der infolge nachträglicher Forderungsanerkennung ergänzte Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Jeder Pfandgläubiger kann innert der gleichen Frist beim Konkursamt schriftlich die Verwertung seines Pfandes verlangen, sofern er sich zur Übernahme des nicht gedeckten Teils der Liquidationskosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss leistet (Art. 230a SchKG).

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Juli 2020 verwiesen.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 10. Juli 2020

Affoltern am Albis, 10. Juli 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars

Auflage des Kollokationsplanes

Im Konkurs über Rasa Milovanovic, geboren am 27. Juli 1971, Staatsangehörigkeit: Serbien, wohnhaft Im Grund 5, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Wilma Pauli-Götsch, geboren am 5. Dezember 1964, von Alchenstorf BE, gestorben am 9. Oktober 2018, wohnhaft gewesen 8912 Obfelden, mit Aufenthalt c/o Langzeitpflege Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Juli 2020 verwiesen.

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Juli 2020 verwiesen. Affoltern am Albis, 10. Juli 2020

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 10. Juli 2020

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10.07.2020 verwiesen. Affoltern am Albis, 10.07.2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schalteröffnung während Sommerferien Während der Sommerferien gelten bei der Gemeindeverwaltung reduzierte Öffnungszeiten. Vom 13. Juli 2020 bis 14. August 2020 ist der Schalter der Gemeindeverwaltung von Montag bis Donnerstag jeweils von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet. Ein grosser Teil der Geschäfte kann weiterhin zeitunabhängig über den OnlineSchalter abgewickelt werden. Gemeindekanzlei

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 5. Juli 2020 1. Abnahme der Rechnung 2019 Das Geschäft wurde behandelt und genehmigt. 2. Pfarrwahl: Amtsdauer 2018-2024 (Restamtsdauer) Dr. Antonio Lee wurde zum Pfarrer gewählt. 3. Ersatzwahl Kirchenpflege: Amtsdauer 2018-2022 (Restamtsdauer) Martin Bieri, Bonstetten, wurde in die Kirchenpflege gewählt. Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert 5 Tagen und

Die grosse Anteilnahme und die bewegenden Zeichen der Verbundenheit, welche wir beim Abschied von unserer lieben

Ursula Rüegg-Gachnang erfahren durften, haben uns sehr berührt und dafür danken wir allen ganz herzlich.

Besonders danken wir – Pfarrerin Irene Girardet für die liebevoll und einfühlsam gestaltete Abschiedsfeier sowie Frau Anette Bodenhöfer für die sehr schöne musikalische Umrahmung – dem Pflegepersonal und dem Ärzteteam des Pflegezentrums Sonnenberg für die langjährige fürsorgliche und liebevolle Pflege und Betreuung – für die vielen tröstenden Worte, jeden stillen Händedruck und jede stille Umarmung – allen, die Ursula Rüegg in ihrem Leben in Liebe und Freundschaft treu begleitet und immer wieder besucht haben – allen, die mit uns von Ursula Rüegg Abschied genommen haben – für die schönen Blumen sowie die Spenden an das Pflegezentrum Sonnenberg und den Verein Spitex Knonaueramt. Hausen am Albis, im Juli 2020

Die Trauerfamilie

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen. Johann W. von Goethe

TODESANZEIGE

- im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Traurig, aber dankbar für viele schöne Erinnerungen, müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Donnerstag, 16. Juli 2020, im katholischen Pfarreisekretariat zur Einsicht auf.

In unseren Herzen lebst du immer weiter ...

Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Erwin Bänteli, geb. 27.07.1943, von Buch am Irchel ZH, gest. 30.08.2018, wohnhaft gewesen 8910 Affoltern am Albis, mit Aufenthalt c/o Langzeitpflege Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

HERZLICHEN DANK

Johanna Röthlisberger-Bärtschi 9. September 1931 – 2. Juli 2020

Lilian und Markus Da Rugna-Röthlisberger Jessica Da Rugna und Patrick Lehmann Corina Da Rugna und Emrah Bozdag mit Diego und Dario Tanja und Fabio Da Rugna Therese Röthlisberger Keiser und Otto P. Keiser Röthlisberger Verwandte und Freunde Wir nehmen Abschied am Freitag, 10. Juli 2020, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten. Die Urnenbeisetzung findet anschliessend im engsten Familienkreis statt.

Entlassung aus Ortsbildinventar, Bodenfeldstrasse 4

Traueradresse: Lilian Da Rugna, Loorenstrasse 11, 8910 Affoltern a.A.

Betrifft 8906 Bonstetten

Verzicht auf Unterschutzstellung Der Gemeinderat Bonstetten hat mit Beschluss Nr. 512 am 30. Juni 2020, gestützt auf § 213 PBG, das Gebäude Vers.-Nr. 176 auf Grundstück Nr. 2115 an der Bodenfeldstrasse 4 in Bonstetten aus dem kommunalen Ortsbildinventar 2003 entlassen. Auf das Anordnen von Schutzmassnahmen für das Gebäude wird verzichtet.

«Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so, wie ich ihn im Leben hatte.»

Einsichtnahme Der Beschluss des Gemeinderats mit dazugehörigen Akten kann während der Rekursfrist beim Bereich Hochbau eingesehen werden. Gemeinde Bonstetten Am Rainli 2 8906 Bonstetten

Nach einem erfüllten Leben ist unsere liebe Mutter, Grosi, unsere Schwiergermutter, Schwester und Tante friedlich eingeschlafen.

Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG)

Hanny Wohlwend-Flückiger

Gegen diesen Beschluss kann von der Mitteilung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 329 PBG, § 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 20 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Rechtsmittelfrist First: 30 Tage Ablauf der Frist: 10. August 2020 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Frist von 30 Tagen

21. Dezember 1935 bis 1. Juli 2020 In liebevoller Erinnerung:

Astrid Wohlwend und Marco Heer Beatrix Durrer-Wohlwend und Heinz † Markus und Katharina Wohlwend mit Niklas, Lina und Nils Werner Wohlwend und Nicole Grau Verwandte und Freunde Der Gedenkgottesdienst findet am Dienstag, 21. Juli 2020, um 14.00 Uhr in der Kirche Hedingen statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Solvita (Institution für Menschen mit Behinderung) Urdorf, IBAN CH03 0900 0000 8000 0507 0 (Vermerk: Götschihof/Hanny Wohlwend). Traueradresse: Astrid Wohlwend, Alte Affolternstrasse 16, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert heute Freitag, 10. Juli, Gottlieb Plankensteiner seinen 85. Geburtstag und am Sonntag, 12. Juli, in Obfelden Fieder Aebersold-Huber ebenfalls. Wir gratulieren beiden herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Am Samstag, 11. Juli, hat in Affoltern Eugen Schneebeli Geburtstag – und zwar zum 80sten Mal. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem besonderen Ereignis und wünschen alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 10. Juli, feiern in Sellenbüren Heidi und Alfred Bösch ihren 50. Hochzeitstag. Wir wünschen dem Jubelpaar einen Freudentag und gratulieren ganz herzlich.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Affoltern am Albis · roman-peter.ch

Freitag, 10. Juli 2020

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Legislaturziele sind auf Kurs Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen Zur Halbzeit der Legislatur 2018–2022 zog der Gemeinderat Hausen Zwischenbilanz. Erfreut durfte er feststellen, dass die von ihm zu Beginn festgesetzten Ziele auf Kurs sind. Dies gilt namentlich für drei Legislaturschwerpunkte: Die Weiterentwicklung der kommunalen Infrastruktur, die Zertifizierung als Energiestadt und die Verbreiterung des E-Government-Angebots. Vor allem bei der Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur hat sich in der ersten Legislaturhälfte einiges getan: Bereits im Jahr 2019 wurden der Doppelkindergarten Ebertswil, das Reservoir Ebertswil sowie die Individualsportanlage Weid eingeweiht. Für das neue Campinggebäude am Türlersee erfolgt der Spatenstich in diesem Herbst. Für die geplante neue Dreifachsporthalle inklusive Tagesstrukturstätte sowie das neue Primarschulgebäude mit einem Bauvolumen von rund 18 resp. 5 Mio. konnte an der Gemeindeversammlung vom letzten Dezember je ein Projektierungskredit abgeholt werden. Für diese beiden Projekte wurde zwischenzeitlich ein Projektwettbewerbsverfahren aufgegleist, in welchem verschiedene Architekturteams um die beste Projektumsetzung wetteifern. Anfang Mai wurde hierfür das Wettbewerbsprogramm verabschiedet. Mit der Reduktion von 38 bewerbenden auf acht teilnehmende Architektur-Teams, der sogenannten Präqualifikation, ist letzte Woche ein weiterer Meilenstein geglückt. Diese

acht ausgewählten Teams haben nun den Sommer über Zeit, ihre Ideen auf Papier respektive in ein Gipsmodell umzumünzen, sodass bis im Spätherbst das effektive Siegerprojekt bestimmt werden kann. Nach dem anschliessenden Baubewilligungsverfahren sind die erforderlichen Urnenabstimmungen für diese beiden Grossprojekte für Februar 2022 vorgesehen, die Inbetriebnahme schliesslich für Anfang 2024 (Schulgebäude) respektive Anfang 2025 (Sporthalle). Ein weiteres geplantes Grossprojekt ist der Anschluss der Gemeinde Hausen an den Gewässerschutzverband der Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (Gvrz) resp. an die Abwasserreinigungsanlage Schönau bei Cham. Dieses Projekt ist derzeit in Vorbereitung und soll den Stimmbürgern an der Urnenabstimmung vom 29. November 2020 unterbreitet werden. Ferner hat der Gemeinderat entschieden, den erhaltenen Beitrag aus der ZKB-Jubiläumsdividende in die Aufwertung des Spielplatzes Rosrain sowie der Badi-Infrastruktur zu investieren. In der Badi Türlersee sind unter anderem neue Sitzbänke bei den Grillstellen, eine Optimierung der Liegewiese, eine Erweiterung der WC-Anlage sowie die Sanierung des Nichtschwimmerbereichs geplant. Ein zweiter Handlauf beim Seeeinstieg ist bereits umgesetzt worden. Bei diesem hohen Investitionsvolumen innert kurzer Zeit ist die weitsichtige Finanzplanung besonders wichtig. Derzeit sind die Gemeindefinanzen jedenfalls im Lot, wobei es die mittelfristigen Folgen der Coronakrise im Auge zu behalten gilt.

Auch die Küche wird mitgezügelt

Energiestadt-Zertifizierung in Griffnähe Die Gemeinde Hausen hat sich in den vergangenen Jahren an eine umweltbewusste und energiesparsame Bauweise ihrer Gebäude gehalten und weitere Vorgaben des Labels «Energie-Stadt» umgesetzt. Zu Beginn der Legislatur wurde deshalb das Ziel formuliert, auch noch die offizielle Energiestadt-Zertifizierung zu erreichen. Mit der Verabschiedung eines kommunalen Energieleitbildes sowie eines Förderprogrammes konnte ein entscheidender Schritt zur Zielerreichung gemacht werden. Mit den für die nächsten vier Jahre zur Verfügung gestellten Fördergeldern im Umfang von 144 000 Franken sollen die Hausemer Liegenschaftenbesitzer dazu ermutigt werden, ihre Häuser durch den Anschluss an einen Wärmeverbund oder durch den Bau einer Fotovoltaikanlage energieeffizienter zu machen. Ende September steht das voraussichtlich abschliessende Audit für die Zertifizierung an, sodass noch in diesem Jahr auf die Energiestadt Hausen am Albis angestossen werden kann.

Digitalisierung schreitet voran Im Bereich «Service Public» nahm sich der Gemeinderat für diese Legislatur vor, auf eine breite Angebotspalette des E-Governments hinzuwirken. Die Gemeinde Hausen hat sich deswegen jüngst als E-Baugesuch-Pilotgemeinde zur Verfügung gestellt und bietet per sofort über ihre Homepage die Möglichkeit an, Baugesuche auf elektronischem Weg einzureichen. Weitere neue digitale Angebote

sind in Vorbereitung. Ab dem kommenden Jahr sollen zudem elektronische Personen-Dossiers sowie ein Geschäftsverwaltungssystem die verwaltungsinternen Prozesse weiter optimieren und modernisieren. Der Gemeinderat hat hierfür die erforderlichen Kredite gesprochen.

Personelles Maik Röhl, Leiter Tiefbau, hat seine Stelle per Ende September 2020 gekündigt. Bis ein Nachfolger gefunden ist, werden seine Aufgaben interimistisch durch Andreas Kalt (Schwerpunkt Administratives) und Thomas Hunziker (Schwerpunkt Projekte) übernommen. Beide hatten schon früher Einsätze für die Gemeinde Hausen geleistet. Das Engagement von Maik Röhl sei an dieser Stelle herzlich verdankt. Ab August 2020 wird der bisherige Lernende Marc Bertschinger für befristete Zeit in der Gemeinderatskanzlei weiterbeschäftigt. Unter anderem soll er Projekte und Aufgaben wie z.B. die Redaktion des Huuser-Spiegels weiterführen, die er schon während seiner Lehrzeit weitgehend übernommen hat. Im Betreibungsamt wurde die befristete Anstellung von Kaja Lang, ehemalige Lernende der Gemeindeverwaltung Knonau, verlängert.

1.-August-Feier abgesagt Im Übrigen hat der Gemeinderat aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Situation die öffentliche 1.-August-Feier abgesagt. Christoph Rohner, Gemeindeschreiber

Ämtler Kirchgemeinde: Mettmenstetten dabei

Vorbereitungen für «Seewadel»-Umzug laufen Gemeindeversammlung gegen Rückzug Nicht nur auf dem Giessenareal sind Arbeiten im Gang: Auch im Seewadel-Gebäude wird der Umzug geplant. Besonders herausfordernd sind die Neuorganisation der Abteilungen sowie der Verpflegung.

Die Gemeindeversammlung der reformierten Kirche in Mettmenstetten hat am Mittwoch sieben Einzelinitiativen abgelehnt, die den Rückzug aus dem Projekt KG+ gefordert hatten. von Thomas sTöckli

von livia häberling In der Woche vom 7. bis 11. Dezember ziehen die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem «Seewadel» aus – und in ihr vorübergehendes Zuhause auf dem Giessenareal ein. Die Schlüsselübergabe ist auf den 27. November geplant, es folgen eine Reinigung und Schulung der Ruf- und Brandschutzanlage, bevor am 3. und 4. Dezember ein sogenannter Vorumzug stattfindet. An diesen Tagen werden vor allem die Lagerräume, allgemeine Schränke, Garderoben und der Empfang auf das Giessenareal gebracht. Damit nach der Züglete alles da ist, wo es hingehört, hat sich die Leitung des «Seewadel» Unterstützung bei einem externen Umzugsfachmann geholt. Bereits aufgenommen wurde beispielsweise ein detailliertes Inventar von allem, was im Alters- und Pflegeheim vorhanden ist – vom Keller bis zur Dachterrasse. Auch die Zimmer im Provisorium müssen zugeteilt werden. Dort stehen weiterhin 80 Betten zur Verfügung, weil das Gebäude – anders als das «Seewadel» – jedoch nicht vier, sondern drei Stockwerke hat, werden die Abteilungen anders organisiert. Neu wird es nicht mehr vier Abteilungen mit je 20 Zimmern, sondern drei Abteilungen mit zweimal 27 und einmal 26 Zimmern geben. Eine Abteilung wird zudem unterteilt in einen geschützten Bereich für Menschen mit Demenz und in einen anderen für

Das Provisorium wird im August aus der Innerschweiz angeliefert. (Bild zvg.) Menschen mit einer Psychiatriediagnose. In diesen Gruppen werden die Bewohnerinnen und Bewohner künftig auch essen. Der Speisesaal befindet sich neu auf der jeweiligen Etage.

Verpflegung noch in Planung Angeliefert wird das Provisorium von der Firma Erne AG. Es besteht bereits und kam in der Innerschweiz während eines Neu- und Umbaus schon zum Einsatz. Im Jahr 2022, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner in Affoltern in den Neubau einziehen, wird Erne AG den Modulbau zurückkaufen. Insgesamt kostet das Überbrückungsgebäude 7,7 Millionen. Aus Spargründen hat man sich dazu entschlossen, auch die Küche ins Provisorium mitzuzügeln, statt eine solche zu mieten. Das sei bei der Organisation der Züglete eine zusätzliche Herausforderung, schreibt die Stadtverwaltung. Bis die alte Küche am neuen Ort eingerichtet ist, werden die Bewohnerinnen und Bewohner anderweitig verpflegt. Wie, ist derzeit noch offen. Der genaue Ablauf und der Essensbezug seien noch in Planung.

«Zu ambitiös», «überdimensionierter Verwaltungsapparat», «zentralistischer Aufbau ohne Mitbestimmung», «ohne Mehrwert» – die Einzelinitianten brachten ihre Bedenken im Hinblick auf eine Fusion von neun Kirchgemeinden im Bezirk deutlich zum Ausdruck. «Wieso etwas ändern, das sehr gut läuft?», so der Grundtenor. «Ich bin froh, dass sie sehen, dass es gut läuft», freute sich Kirchgemeindepräsident Karl Sigrist und liess die bisherige Entwicklung des Projekts noch einmal Revue passieren,

Finanzielle Punktlandung Die Abnahme der Jahresrechnung, die vor der Behandlung der Einzelinitiativen zum Rückzug aus KG+ auf der Traktandenliste stand, bot keinen Diskussionsbedarf. Richard Bruder, Finanzer der Kirchenpflege, durfte eine Rechnung nach neuem Rechnungslegungsmodell HRM2 präsentieren, in der sich Aufwand und Ertrag mit je 1,09 Mio. Franken die Waage halten: Es resultierte ein Minus von 443 Franken. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen. Im Infoteil wurde der langjährige Co-Sigrist Carlo Oberli mit einem lange anhaltenden Applaus verabschiedet. Für ihn übernimmt Ernst Suter. (tst.)

von der Idee, die 2013 eine Diskussion anstiess, die 2015 zum Vorprojekt führte. später das Commitment von 10 der 13 Gemeinden. In zwei Grossgruppenkonferenzen konnten sich Interessierte einbringen, darüber hinaus wurde an den Kirchgemeindeversammlungen über den Stand der Planung orientiert. «Wir diskutieren über etwas, das die nächste Generation betrifft», so ein Votant, der sich selber und auch die Einzelinitianten als «Ü70-er» und «Grufties» bezeichnete. Und Schulpräsidentin Bea Gallati berichtete von ihren Erfahrungen bei der Integration der Primarschulin die Einheitsgemeinde. «Das war eine ähnliche Situation. Es waren Ängste da.» Im Betrieb selber habe sich aber gar nicht viel geändert.

Noch mindestens zwei Urnengänge Schliesslich wurden die Rückzugs-Initiativen mit 42:30 Stimmen abgelehnt. Nach dem Rückzug von Kappel (im «Anzeiger» vom 7. Juli) kommt es am 27. September somit in neun der 13 reformierten Kirchgemeinden im Bezirk zur kommunalen Urnenabstimmung. Vor einer allfälligen Umsetzung müsste die reformierte Stimmbevölkerung in einer weiteren Urnenabstimmung dann noch die Gemeindeordnung gutheissen. Und auch wenn die Kirchgemeinde Knonauer Amt am 1. Januar 2022 loslege, sei sie noch nicht fertig, so Sigrist, sondern werde laufend weiter entwickelt – auch im Interesse von Mettmenstetten, sofern sich denn Leute finden, die mitgestalten wollen. «Die kirchlichen Orte sollen leben», wünscht sich Karl Sigrist – und meint damit nicht nur die Gottesdienste, sondern auch die Angebote unter der Woche.


Ersatzwahl Mitglied der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2018-2022 (provisorischer Wahlvorschlag) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 26. Mai 2020 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Esther Zinniker 11. Februar 1958, Verwaltungsassistentin Törlenmatt 10, 8915 Hausen am Albis In Anwendung von Art. 5 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 21. Juli 2020 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Reformierten Kirchenpflege, Schulhausstrasse 1, 8915 Hausen a.A. eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die reformierte Kirchenpflege erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, 8910 Affoltern, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 8. Juli 2020 Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsund Gemeindeammannamtes Hausen am Albis während der Sommerferien Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis inkl. des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst a.A., Hausen a.A., Kappel a.A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind während den Sommerferien vom 13. Juli bis 14. August 2020 eingeschränkt: Montag – Mittwoch Vormittag von 8.00 – 11.30 Uhr Nachmittag geschlossen Donnerstag Vormittag von 8.00 – 11.30 Uhr Nachmittag von 14.00 –18.00 Uhr Freitag Von 7.00 –14.00 Uhr (durchgehend) Termine ausserhalb der Öffnungszeiten können telefonisch vereinbart werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Verkehrsanordnung: Untere Weid Betrifft 8926 Uerzlikon Dauernde Verkehrsanordnung Auf Antrag der Gemeinde Kappel am Albis hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Das bestehende allgemeine Fahrverbot auf der Unteren Weid wird gelockert. Neu gilt das Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder. Der land- und forstwirtschaftliche Verkehr ist gestattet. Verfügende Stelle Kantonspolizei Zürich – Verkehrstechnische Abteilung Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 10. August 2020 Verkehrsanordnungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich.

Sperrung Alte Landstrasse Vom 14.07.2020, 07.00 Uhr bis 15.07.2020, 07.00 Uhr wird aufgrund der Einbauarbeiten des Deckbelags die Alte Landstrasse im Bereich Kreuzung Dorfstrasse bis und mit Kreuzung Rebhaldenstrasse gesperrt. Die Zufahrt zu den privaten Liegenschaften ist in diesem Zeitraum nicht gewährleistet. Parkplätze werden auf dem Schulareal Schlossächer zur Verfügung gestellt. Sollten die Wetterverhältnisse einen Einbau nicht zulassen, werden die Arbeiten um einen Tag verschoben. Obfelden, 7. Juli 2020 Tiefbauamt Obfelden

Es tut weh, sagt das Herz, es wird vergehen, sagt die Zeit, aber ich komme immer wieder, sagt die Erinnerung. Ich bleibe, sagt die Liebe.

Traurig, doch mit vielen schönen und unvergesslichen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem fürsorglichen Papi, liebenswürdigen Schwiegervater und herzensguten Grospi

Werner Hauenstein-Schneebeli

29. August 1933 – 5. Juli 2020

Er durfte am Sonntagmorgen nach einer relativ kurzen Zeit der Krankheit friedlich einschlafen und wurde von seinen Leiden erlöst. Wir sind dankbar, dass wir über all die Jahre so viel mit ihm teilen und erleben durften und dass er noch bis vor wenigen Monaten mit seinem geliebten Velo die Gegend erkunden durfte.

In liebevoller Erinnerung: Myrta Hauenstein-Schneebeli Daniel und Heidi Hauenstein-Ringger Rolf und Simona Hauenstein-Falcone mit Fabio und Leandro

Ersatzwahl eines Mitglieds der reformierten Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2018/2022 Kirchenpflegerin Alice Hottinger tritt aus der Kirchenpflege zurück. Für diesen 7. Sitz der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Obfelden ist für den Rest der laufenden Amtsdauer 2018/2022 eine Wahl durchzuführen. In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens Mittwoch, 19. August 2020, Wahlvorschläge bei der Kirchenpflege Obfelden, Werner Schneiter, Präsident, Fleugstr. 7, 8912 Obfelden einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Die reformierte Kirchenpflege Obfelden erklärt den/die Vorgeschlagene/n als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei in Obfelden erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vor der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Obfelden, 10. Juli 2020 Reformierte Kirchenpflege

Die Stille Beisetzung findet am Mittwoch, 22. Juli 2020 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a. A., dessen Mitarbeitende uns in den letzten Wochen so einfühlsam begleitet haben (Postkonto 87-267156-1). Traueradresse: Myrta Hauenstein-Schneebeli, Isenbergstrasse 23, 8913 Ottenbach

Was man tief im Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren. Joh. Wolfgang v. Goethe

ABSCHIED UND DANK Traurig und unendlich dankbar, mit vielen schönen Erinnerungen, haben wir Abschied genommen von unserem Mami, Grossmami, Urgrossmami und Schwiegermami. Sie ist im Pflegeheim Sonnenberg friedlich eingeschlafen.

Trudi Zumsteg-Schönbächler 25. 3. 1930 – 2. 7. 2020

In Liebe und Dankbarkeit

Edy und Doris Zumsteg Angela und Marco Dobler mit Moreno und Dion Thomas und Andrea Zumsteg Raffaela und Raphael Zimmermann Trudy und Hans-Martin Würth Miriam Würth Caroline Villard und Roman Umbricht mit Silvan und Patrick Michael und Evelyn Würth Monika Hüsser und Markus Thurnherr Claudio Hüsser und Barbara Kürsteiner mit Malena Fabienne und Daniel Durrer mit Ramón und Leandro Ein ganz herzliches Dankeschön möchten wir dem Leitungs- und Pflegeteam vom Pflegezentrum Sonnenberg aussprechen für die liebevolle, einfühlsame und kompetente Betreuung. Wir möchten uns bei allen ganz herzlich bedanken, die unser Mami begleiteten und ihr Zuneigung und Zeit geschenkt haben. Ihrem Wunsch entsprechend haben wir uns im engsten Familienkreis und in aller Stille verabschiedet. Für allfällige Spenden berücksichtige man bitte das Pflegezentrum Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis, IBAN: CH15 0900 0000 1539 4809 1. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Edy Zumsteg, Chälmattstrasse 6, 8905 Arni


Bezirk Affoltern

Strassenbau in Kappel Ab kommenden Montag bis Mitte September regelt ein Lichtsignal den Verkehr auf der Ebertswilerstrasse. Das kantonale Tiefbauamt erneuert an der Ebertswilerstrasse im Abschnitt Weid bis Tömlimatten in Kappel die Fahrbahnbeläge, die Randsteine sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Die Bauarbeiten beginnen am Montag und dauern bis Mitte September. Sie werden etappenweise ausgeführt. Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlagen einspurig durch die jeweiligen Baustellenbereiche geführt. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften ist innerhalb der entsprechenden Bauetappen mit wenigen Ausnahmen jederzeit möglich. Die Postauto-Haltestelle «Allenwinden» wird normal bedient werden – ausgenommen während der Belagsarbeiten. Für diese muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke zwischen Weid bis Tömlimatten für ein Wochenende komplett für den Verkehr gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich Anfang September statt. Tiefbauamt

Samariterverein Obfelden aufgelöst Bereits am 10. März rief die Präsidentin Käthi Kälin zur letzten Generalversammlung der Samariter Obfelden auf und der Verein wurde nach 116 Jahren einstimmig aufgelöst. Mit nur noch sieben Aktivmitgliedern konnte der Samariterverein Obfelden all die Sanitätsdienste nicht mehr bewältigen. Auch den neusten Anforderungen in Sachen Reanimation und erster Hilfe konnten die meist älteren Mitglieder nicht mehr nachkommen. Nachdem die Samariter sich erfolglos um Nachwuchs und neue Mitglieder bemüht hatten, blieb nur noch die Auflösung des Vereins. Das Blutspenden wird jedoch wie bisher, zweimal jährlich auf privater Basis, unter der Leitung von Astrid Lüthi weitergeführt. Der Samariterverein Obfelden ist längst nicht der einzige im Amt, der sich schweren Herzens auflösen musste. Heute gibt es von zehn Vereinen nur noch deren drei – Hedingen, Mettmenstetten und Stallikon-Aeugst –, die ihre Samariterdienste anbieten. Bleibt zu hoffen, dass die Sportvereine einen Sanitätsdienst finden, der mit gleich viel Engagement und Freude dabei ist, wie die Samariter Obfelden es waren.

Freitag, 10. Juli 2020

«Mit dem Ziel vor Augen fallen die Einschränkungen leichter» Grosses Interesse an der Online-Veranstaltung zum Autobahnzubringer Obfelden-Ottenbach Während der Online-Orientierungsveranstaltung der kantonalen Baudirektion sowie der Gemeinden Obfelden und Ottenbach schalteten sich durchgehend 350 bis 380 Personen zu. Bis Mittwochabend wurde die Veranstaltung darüber hinaus von gut 1600 verschiedenen Computern aufgerufen. von Bernhard Schneider Der Spatenstich erfolgt am 24. August 2020. Anschliessend wird der Autobahnzubringer bis Mai 2023 gebaut. Gleichzeitig werden verkehrsberuhigende Massnahmen auf den Gemeindestrassen von Obfelden und Ottenbach umgesetzt und die Velo- und Fussverbindungen verbessert. Die technische Prüfung ist ab 28. April 2023 vorgesehen, die Abnahme soll am 26. Mai 2023 erfolgen, damit die neue Strasse am 29. Mai in Betrieb genommen werden kann.

Dorfzentrum mit Begegnungszone Für den zurücktretenden Obfelder Gemeindepräsidenten, Thomas Ammann, bedeutete die Online-Veranstaltung seien letzten Auftritt in dieser Funktion. Zweimal habe er an der Umsetzung des Autobahnzubringers gezweifelt, vor der Volksabstimmung und vor dem Kantonsratsentscheid über den Zusatzkredit: «Die Bevölkerung hat mich aber in der ganzen Zeit getragen und mir immer wieder geholfen, zu Optimismus zurückzufinden.» Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin, Gabriela Noser Fanger, hofft, dass das immer wieder aufgeschobene Dorfkernprojekt jetzt endlich realisiert werden kann: «Wir starten nun das Vorprojekt, um im Zentrum eine Begegnungszone zu schaffen.» Die Bauphase in den nächsten zweieinhalb Jahren wird zwar einige Belastungen mit sich bringen, doch Thomas Ammann meint: «Jetzt haben wir das Ziel vor Augen, deshalb fallen die Einschränkungen während der Bauphase leichter.» Gesamtprojektleiter Christian Kull erläuterte die künftige Verkehrsführung: Der Hauptverkehr werde aus dem Kanton Aargau von Birri her südwestlich um Ottenbach herum und anschliessend überdeckt durch Bickwil

Die Leiterin der archäologischen Sondierungsgrabungen, Stefanie Brunner, erfasst Fundstellen im Rahmen der Nachgrabung beim Knoten Affolternstrasse exakt, um sie für die Forschung zu erschliessen. Der Raum Obfelden–Ottenbach ist seit über 6000 Jahren besiedelt. (Bilder Bernhard Schneider) geführt. Die Dorfstrasse Obfelden sowie die Muri- und die Affolternstrasse in Ottenbach werden zu Gemeindestrassen abklassiert. In Ottenbach ist Tempo 30 vorgesehen, Obfelden wird bauliche Massnahmen treffen, die von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h ausgehen.

Besiedlung seit 6200 Jahren Stefanie Brunner, Projektleiterin Archäologie und Denkmalpflege, erläuterte das Vorgehen bei den begleitenden archäologischen Sondierungen: Etwa 250 sogenannte Schnitte wurden auf dem Trassee durchgeführt: Da es nicht möglich ist, das ganze Trassee systematisch zu durchsuchen, werden in kleinen Schnitten durch das Erdreich zusammenhängende Strukturen menschlicher Besiedlung gesucht. Das Reusstal war seit mindestens 2000 Jahren eine wichtige Durchgangsachse. Der Projektperimeter des Autobahnzubringers liegt an einem gut besonnten Südwesthang mit Zugang zu frischem Wasser während des ganzen Jahres. Am Isenberg stand einst ein römischer Gutshof, in Lunnern befand sich in römisch-keltischer Zeit vermutlich ein Dorf, ein sogenannter «Vicus». Stefanie Brunner fasste zusammen: «Es

Astrid Lüthi, Samariter Obfelden

Klima-Allianz verlangt massiven Solar- und Speicher-Ausbau Die Solarenergie wird neben der Wasserkraft in Zukunft die wichtigste Schweizer Stromquelle sein. Deshalb verlangen die Parteien der Klima-Allianz im Kantonsrat nun in einer Motion, dass die Regierung die gesetzlichen Grundlagen schafft, die Investitionen in die Fotovoltaik auf Kantonsgebiet deutlich zu steigern. Als Mögliche Massnahmen werden Netzabgaben zur Förderung des Solarstroms genannt, aber auch fixe Rückspeisetarife, eine Quotenregelung für den Strommix oder auch gezielte Ausschreibungen für grosse Solaranlagen. Der zweite Vorstoss, wie auch der erste, mitunterzeichnet von Daniel Sommer (EVP, Affoltern), betreffen den Ausbau von dezentralen Speichermöglichkeiten, um Tages- und Saisonschwankungen auszugleichen, da beim Solarstrom die Produktions- und Verbrauchsspitzen zeitlich auseinanderliegen. (red.)

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war also von Beginn weg zu erwarten, dass wir auf Zeugnisse früherer Siedlungen stossen.» An vier Orten konnten Spuren urgeschichtlicher Siedlungen gesichert werden: «Dies ist natürlich nicht so spektakulär anzusehen wie Überreste von Pfahlbauten am Zugersee oder Grundmauern aus Stein. Vom Holz, das in vor- und nachrömischer Zeit verwendet wurde, lassen sich nur noch Spuren nachweisen. Bei Bickwil fanden wir einen kleinen Graben, der vielleicht als Drainage gedient hat. Dank hölzerner Überreste konnten wir ihn auf den Beginn der Eisenzeit um 800 v. Chr. datieren.» Ein Pfostenloch war deutlich älter, mithilfe der Holzkohle, die im Loch gefunden wurde, liess es sich auf 3200 v. Chr. datieren. Diese Funde fügen sich, zusammen mit weiteren Zeugnissen menschlicher Siedlungen, in ein Gesamtbild ein. Bei den Sondierungsgrabungen wurde zudem ein grossflächiges Phänomen entdeckt: eine holzkohlehaltige Schicht, deren älteste Teile aus der Zeit um 4200 v. Chr. stammen. Es handelt sich um Spuren von Brandrodung, die den Menschen vor über 6000 Jahren in diesem stark bewaldeten Gebiet erlaubten, an Rodungsstellen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Im Moment sind Nachsondierungen im Gang, denn nach der Getreideernte, die in diesen Tagen erfolgt, ist die Zeit für Sondierungsgrabungen optimal.

Bauplan und Verkehrseinschränkungen

Ein Kreisel soll den Verkehr beim «Hirschen» Obfelden verflüssigen.

Stefan Annen, Ressortleiter bei der Anliker AG, orientierte über den Bauplan und die mit den Arbeiten verbun-

denen Einschränkungen. Ab 24. August wird an verschiedenen Orten der Oberund Unterboden abgetragen, diverse Bauplätze werden installiert. Beim künftigen Knoten Affolternstrasse südlich von Ottenbach wird eine provisorische Umfahrungsstrasse errichtet, damit dieser ohne Behinderungen durch den Verkehr gebaut werden kann. Die Verbindung von Ottenbach bis zur Kiesgrube der Agir in Rickenbach wird zwischen dem 19. Oktober und dem 22. Januar 2021 für den Verkehr gesperrt. Nur die Zufahrt der Anstösser wird gewährleistet. Gleichzeitig wird der Knoten Bibelas bei der alten Fabrik in Ottenbach gebaut; hier wird der einstreifige Verkehr mit Ampeln geregelt. Die Obfelder Seite der Rickenbacher Strasse ab Kiesgrube ist bis am 9. April 2021 gesperrt. Die grösste Einschränkung bedeutet das bauliche Kernstück, der Tagbautunnel durch Bickwil. Die Muristrasse wird von April 21 bis März 23 gesperrt. Eine Hilfsbrücke wird in dieser Zeit über die Baustelle gelegt für Fussgänger und Fahrräder, damit die beiden Teile von Bickwil verbunden bleiben. Im Rahmen einer Orientierungsveranstaltung wird die Bevölkerung von Bickwil vorgängig über die Erschliessung der Liegenschaften während der Bauzeit informiert.

Newsletter zum Bau Die kantonale Baudirektion hat eine Website aufgeschaltet, die während der ganzen Bauzeit laufend aktualisiert wird: www.zh.ch/strassenprojekte-obfelden-ottenbach. Zurzeit können hier das Handout der Onlineveranstaltung und die vollständige Videoaufzeichung aufgerufen sowie der Newsletter zu den Bauarbeiten abonniert werden.

Mobilfunk 5G – Chance oder Gefahr? Spannender Abend zur nächsten Mobilfunkgeneration in Aeugst Trotz Corona haben sich am Abend des 1. Juli rund 60 Interessierte im Kulturraum der Schule Aeugst eingefunden, um sich über die neue Mobilfunkgeneration 5G zu informieren. Organisiert wurde der Anlass vom Verein Forum Aeugst, als Reaktion auf die lancierte Petition der neu gegründeten Gruppierung www.stop5gaeugst.ch und die in der Bevölkerung bestehenden Bedenken gegen diese Technologie. Die kontradiktorische Veranstaltung beleuchtete viele Aspekte rund um dieses brisante Thema. Jürg Studerus, Leiter Programm Mobilfunk und Gesell-

schaft von Swisscom, betonte in seinem Eingangsreferat die Wichtigkeit dieses Entwicklungsschrittes. Es gebe einfach immer mehr Datenverkehr, der das bestehende Netz an die Kapazitätsgrenze bringe,deshalb sei 5G notwendig. «Wer Datenstrassen sät, wird Datenverkehr ernten», entgegnete Dipl. Ing. (FH) Adrian Nussbaumer vom Ingenieurbüro für Nachhaltigkeit in Baar in seinem Anschlussreferat. Diese Entwicklung führe zu immer grösseren Belastungen für den Menschen. Um dies nicht ausufern zu lassen, sei es zentral, dass die heute bestehenden Strahlengrenz-

werte nicht erhöht würden. Dr. med. Hansueli Albonico von Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz ergänzte mit Bedenken aus medizinischer Sicht: «Nur schon die wenigen vorliegenden Studien sind besorgniserregend, es wird höchste Zeit, mögliche Nebenwirkungen der Millimeterwellen systematisch zu untersuchen». Aus seiner Sicht ist 5G schlicht überflüssig und er fragte pointiert ins Publikum: «Warum brauchen wir alles jederzeit und überall?» Rebekka Meier, Leiterin der Baurechtsabteilung des Vereins Schutz vor Strahlung erläuterte dann die baurecht-

lichen Möglichkeiten für eine Gemeinde wie Aeugst. Insbesondere wies sie auf die Mitgestaltungsmöglichkeiten von Gemeinden hin. Dann folgte eine lebhafte, teilweise heftige, aber nie gehässige Fragerunde. Zusammenfassend ein sehr spannender Abend. Hoffentlich vermochte er einigen Teilnehmenden in der Meinungsfindung zu helfen. Für alle Interessierten, welche am Anlass nicht dabei sein konnten, wurde die Veranstaltung auf Video aufgezeichnet. Verein Forum Aeugst Video über den Anlass unter www.forumaeugst.ch.




Hedingen

Bauprojekte

Öffnungszeiten während den Sommerferien

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Reduzierte Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Ottenbach.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Die Gemeindeverwaltung Ottenbach bleibt während den Sommerferien vom 13. Juli 2020 bis 14. August 2020 jeweils am Nachmittag geschlossen. Gerne bedienen wir Sie in dieser Zeit von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten können vorgängig telefonisch (044 763 40 50) oder per E-Mail (info@ottenbach.ch) vereinbart werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Ottenbach

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gemeinde Wettswil a. A

Aeugst am Albis Tiefbauarbeiten an der Eggstrasse: vorübergehende Verkehrsanordnung Aufgrund der Sanierungsarbeiten an der Eggstrasse sowie der damit verbundenen erschwerten Verkehrsführung wird in Anwendung von § 7 der kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001 folgende vorübergehende Verkehrsanordnung verfügt: Eggstrasse Wettswil a. A. Zufahrt erfolgt im Einbahnverkehr normal über die Eggstrasse. Die Wegfahrt aus den betroffenen Quartieren wird umgeleitet und erfolgt im Einbahnverkehr über die Bühlerstrasse, anschliessend über die Heissächer- und Husächerstrasse. Die Fussgänger werden gebeten, die Baustelle so gut wie möglich grosszügig zu meiden, da der Durchgang innerhalb der Baustelle nicht gewährleistet ist. Allfällige Vollsperrungen z.B. für Deckbelagsarbeiten werden frühzeitig bekannt gegeben. Die vorübergehende Verkehrsanordnung gilt ab 20. Juli 2020 bis zum Abschluss der Bauarbeiten (ca. Ende September 2020). Eine Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr, gestützt auf dessen Art. 901, bestraft. Rechtsmittel Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Statthalteramt Affoltern, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und so weit wie möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig: Die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Gewährleistung Verkehrssicherheit während den Bauarbeiten und geordneter Verkehrsfluss. Gemeinderat Wettswil a. A.

Bauherrschaft: Andreas Fricker, Ruchacherstrasse 2, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Zogg AG, Im Griessen 6, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Energetische Dachsanierung, Lukarne, PV Anlage, Ruchacherstrasse 2, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 280, Zone: W1A

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Gaetano Emma, Morgenhölzlistrasse 18, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umnutzung und Umbau Pub/ Bar als Bar und Takeaway italienischer Feinbäcker Spezialitäten, Änderung Reklameanlage, Zürichstrasse 62, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6396, Zone: Z4

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Alois Kuhn, Bergrain 4, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufstellung Luft-Wasserwärmepumpe mit Aussenverdampfer auf Flachdach, Bergrain 4, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2015, Zone: W2b

Bonstetten Bauherrschaft: Hans und Edith Mäder, Stationsstrasse 101, 8906 Bonstetten

Projektverfasser: Salamon Planung GmbH, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil, Schweiz Projekt: Einbau Schleppgaube und zwei Dachflächenfenster, Stationsstrasse 101, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1937, Zone: W2/30

Bauherrschaft: Amt für Landschaft und Natur, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich Bauprojekt: Sanierung des Gerhauweihers West, Gerhau, Kat.-Nr. 1103, Zone Naturschutz und kantonale Landwirtschaftszone

Hedingen Bauherrschaft: Urs Fässler, Langacker 3, 8908 Hedingen Bauprojekt: Erstellen von zwei Parkplätzen (nachträgliches Bewilligungsverfahren) und Ersatz bestehende Hecke durch Sichtschutzwand, Langacker 3, Kat.-Nr. 642, Zone W 2.0

Kappel am Albis Bauherrschaft: Nadine und Toni StettlerBerisha, Weiermattstrasse 17, 8926 Uerzlikon Vertretung der Bauherrschaft: Lenz Garten AG, Chrüzegg 2, 6340 Baar, Schweiz Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Gartenumgestaltung mit neuen Stützmauern und Bau von zwei Schleppgauben, Weiermattstrasse 17, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1500, Zone: Kernzone B (KB)

Kappel am Albis Bauherrschaft: Helen und Lukas Berger, Feldstrasse 4, 8926 Hauptikon Projekt: Photovoltaikanlage und Ersatz Holzbrüstung durch solaraktive Module, Feldstrasse 4, 8926 Hauptikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1387, Zone: Kernzone B (KB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Felix Ackermann, Bahnhofstrasse 30, 8932 Mettmenstetten Projekt: Neubau Sichtschutzwand Bahnhofstrasse 30, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3009, Zone: Wohn- und Gewerbezone WG3

Rifferswil Bauherrschaft: Heinz Andermatt, Mülimatt 7, 8911 Rifferswil Projekt: Installation Photovoltaikanlage auf Geb. Vers.-Nr. 517, Mülimatt 7, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1861, Zone: Kernzone

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Osterwalder Pensionskasse, c/o OIZ AG, Neunbrunnenstrasse 40, 8050 Zürich, Schweiz Projektverfasser: Dubach Holzinger Architekten AG, Neptunstrasse 34, 8032 Zürich, Schweiz Projekt: Abbruch des Wohn- und Geschäftsgebäudes Vers.-Nr. 131 sowie Teile des Wohn- und Geschäftsgebäudes Vers.-Nr. 70 und Neubau eines Mehrfamilienhauses, Schulstrasse 1 und 3, 8907 Wettswil am Albis

Affoltern am Albis Am 2. Juli 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Johanna Röthlisberger geb. Bärtschi geboren am 9. September 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 6. Juli 2020 ist in Zürich ZH gestorben:

Fabijan Viskovic geboren am 2. Januar 1946, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 5. Juli 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Margerite Frieda Trinkler geb. Bucher geboren am 9. März 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am Mittwoch, 1. Juli 2020 gestorben:

Wohlwend Flückiger, Hanny geboren am 21. Dezember 1935, von Diepoldsau SG / Sennwald SG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Senevita Obstgarten. Abdankung und Urnenbeisetzung am Dienstag, 21. Juli 2020, 14.00 Uhr, in Hedingen.

Obfelden Am 7. Juli 2020 ist in Menzingen ZG gestorben:

Caldwell George Edward geboren am 23. März 1940, von den Vereinigten Staaten, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt im Krankenund Pflegeheim Luegeten, 6313 Menzingen, Ehemann der Caldwell Brigitte. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Ottenbach Am 5. Juli 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hauenstein, Werner Hans geboren am 29. August 1933, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die stille Urnenbeisetzung findet im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin

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Bezirk Affoltern RATGEBER FINANZEN

Freitag, 10. Juli 2020

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Umstrittene Nutzung der Aussenanlagen Primarschulpflege Wettswil im Austausch mit der Bevölkerung

Seline Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Impfstoff-Hoffnung und Job-Daten stützen US-Börsen Der Markt schwankt weiterhin zwischen der Hoffnung auf eine Erholung der Konjunktur und den Corona-Sorgen, die derzeit in den USA fast jeden Tag durch hohe Infektionszahlen grösser werden. Die unerwartet starken US-Arbeitsmarktzahlen hatten zuvor noch für kräftigen Schwung gesorgt. Vor dem Wochenende wollten viele Investoren jedoch keine neuen Positionen eingehen, hiess es an der Börse. Aus den Vereinigten Staaten blieben am Freitag grössere Impulse aus, weil die amerikanischen Finanzmärkte vor dem Nationalfeiertag am Samstag geschlossen blieben und auch keine neuen US-Konjunkturdaten bekannt gegeben wurden. Die Hoffnung auf die rasche Marktreife eines Coronavirus-Impfstoffs und ermutigende US-Arbeitsmarktdaten haben die Wall Street am Donnerstag angetrieben. Der US-Standardwerteindex Dow Jones schloss 0,4 Prozent höher auf 25.827 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 0,5 Prozent auf einen Schlussrekord von 10.207 Punkten vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,5 Prozent auf 3130 Punkte zu. Im Wochenvergleich ergab sich für den Dow Jones ein Plus von 3,3 Prozent, für den S&P ein Aufschlag von vier Prozent und für den Nasdaq ein Gewinn von 4,6 Prozent. Im Juni wurden ausserhalb der US-Landwirtschaft 4,8 Millionen Stellen geschaffen. Experten hatten im Schnitt mit drei Millionen neuen Jobs gerechnet. Dadurch fiel die Arbeitslosenquote überraschend stark auf 11,1 Prozent. Wir sehen eine Genesung des US-Arbeitsmarktes – zumindest im Mai und Juni. Diese Zahlen berücksichtigen aber keine mögliche zweite Infektionswelle, weshalb die Märkte auch unsicher bleiben werden.

Immer wieder ist die Primarschule Wettswil mit Reklamationen von Anwohnerinnen und Anwohnern konfrontiert, die sich in ihrer Ruhe gestört fühlen, weil Kinder und Jugendliche auf dem Schulareal zusammenkommen. Dabei kommt es zu Lärmbelästigungen und auch zu Littering auf dem ganzen Schulareal. Aus diesem Grund hat die Primarschulpflege am 1. Juli die Bevölkerung von Wettswil zum Dialog eingeladen. Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner kamen der Einladung nach und versammelten sich auf dem roten Platz des Schulhauses Mettlen. Roger Schmutz, Präsident der Primarschulpflege, erläuterte zu Beginn die verschiedenen Dilemmata, in der die Schule steckt. Grundsätzlich sind die Aussenanlagen öffentliche Areale – vom Steuerzahler finanziert –, die entsprechend auch von der Öffentlichkeit genutzt werden dürfen. Es ist die niederschwelligste Form der Sport-Förderung, zu der die Gemeinden gemäss Kantonsverfassung verpflichtet sind, indem kostenlos Sportplätze zur Verfügung gestellt werden. Eine andere Schwierigkeit betrifft die Hundehalter: Gemäss Hundegesetz des Kantons Zürich sind Hunde auf Schulanlagen grundsätzlich verboten. Allerdings führt über das Schulareal

oder der Jugendorganisation Jugendplus, das Gespräch suchen, um weitere Massnahmen zu diskutieren.

Neue Nutzungsbestimmungen per sofort in Kraft

Im Austausch ging es darum, gegenseitiges Verständnis zu schaffen. (Bild zvg.) Ägerten/Mettlen ein öffentlicher Weg hinunter zur Bushaltestelle. Darum sollen auf solchen Durchgängen Hunde an der Leine erlaubt bleiben. Es zeigte sich im anschliessenden Austausch mit den Anwesenden, dass vor allem der Lärm ein grosses Problem ist. Für diesen sorgen in der Regel nicht die schulpflichtigen Kinder, sondern vor allem ältere Jugendliche, die bis spät in die Nacht auf den Plätzen der Schule zusammenkommen. Die Anwesenden zeigten durchaus Verständnis für die

jungen Mitmenschen und ihr Bedürfnis sich zu treffen. Es wurde anerkannt, dass es in der näheren Region nicht viele alternative Möglichkeiten gibt. Und auch Lösungsansätze wurden diskutiert. Dabei kamen sowohl die Jugendlichen wie auch betroffene Anwohnerinnen und Anwohner zu Wort. Die Primarschulpflege nahm die Meinungen, Ideen und Lösungsvorschläge entgegen und wird mit den verschiedenen zuständigen Stellen, wie zum Beispiel dem Sicherheitsdienst Starco

Ein Schuljahr mit einschneidenden Ereignissen Schuljahresabschluss der Sekundarschule Hausen Am Schuljahresabschlussessen der Sek. Hausen nutzten die Schulleiterin Astrid Fink und die Präsidentin Regula Baer die Gelegenheit, einen kurzen Rückblick auf das vergangene Schuljahr zu machen und dankten dem ganzen Team für den grossen Einsatz in diesem doch recht turbulenten Schuljahr. «Ihr seid ein ganz tolles Team!», waren die Schlussworte der Schulleiterin an die anwesenden Mitarbeitenden. Simone Zemp, Karin Felder, Olivia Baer, Isabelle Girardet als Lehrerinnen und Barbara Koller als Klassenassistentin haben im letzten Sommer das bewährte Team ergänzt. Zusammen starteten sie das neue Schuljahr voller Elan. Mit viel Einsatz und guter Zusammenarbeit meisterten sie alle Herausforderungen des Schulalltags.

Nehmen Abschied von der Sek. Hausen: Schulpfleger Claudio Rütimann (links) und Klassenlehrer Timo Gasser. (Bild zvg.)

*Seline Wenzinger ist Geschäftsführerin der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern a.A., Telefon 044 762 24 40.

Arbeitslosenquote bleibt stabil Im Juni stieg die Arbeitslosigkeit im Bezirk Affoltern von 2,4 auf 2,5 % an. Bisher zeichnet sich keine positive Trendwende am Arbeitsmarkt ab. Ende Juni waren 779 Personen aus dem Knonauer Amt bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, 22 mehr als im Vormonat. Durch die schrittweise Lockerung der CoronaMassnahmen und die Wiederaufnahme vieler wirtschaftlicher Aktivitäten ging die Arbeitslosigkeit in einigen Branchen im Juni erstmals seit Beginn der Coronakrise leicht zurück. Allen voran das Baugewerbe, das mit Ausnahme des Ausbaugewerbes bislang gut durch die Krise kam. Trotz der Stabilisierung des Zürcher Arbeitsmarkts im Juni sei es verfrüht, von einer Trendwende zu sprechen, heisst es beim Amt für Wirtschaft und Arbeit. Aufgrund der seit März angestiegenen Arbeitslosigkeit bauen die RAV gegenwärtig ihre Ressourcen aus. (red.)

Die neuen Nutzungsbestimmungen beinhalten auf allen Schulhausarealen unter anderem ein allgemeines Fahrverbot für motorisierte Fahrzeuge, ein Verbot, auf den Plätzen Musik zu hören sowie eine Leinenpflicht für Hunde. Nach wie vor gilt ab 22 Uhr strikte Nachtruhe. Die Primarschulpflege hat die neuen Nutzungsbestimmungen an ihrer Sitzung vom 6. Juli abgenommen. Sie treten per sofort in Kraft und werden mittels Tafeln bei den Zugängen zu den Schularealen signalisiert. Ausserdem wird geprüft, ob mit baulichen Massnahmen (Erhöhung des Zauns) verhindert werden kann, dass Bälle auf den Autos der Nachbarliegenschaften oder auf der Strasse landen. Ziel der Veranstaltung war, gegenseitiges Verständnis zu schaffen und Regeln zu definieren, die ein friedliches Miteinander ermöglichen. Dies ist aus Sicht der Primarschulpflege an diesem Abend gelungen. Nun gilt es zu beweisen, dass es auch nachhaltig gelingen kann. Primarschulpflege Wettswil

Todesfall und Pandemie Ein einschneidendes Ereignis in diesem Schuljahr war der Tod des Schulsozialarbeiters, der alle sehr betroffen mach-

Shutdownkunst für Interessierte Für Kunstinteressierte besteht die Möglichkeit, Arbeiten der Schüler zu betrachten. Vor dem Schulhaus Weid sind gegenwärtig eine Reihe Collagen ausgestellt und während der Sommerferien frei zugänglich. Diese entstanden nach dem Shutdown und illustrieren, was in dieser Zeit als positiv empfunden oder was vermisst wurde.

te. Mit einem Gedenktisch im Schulhaus, Briefen an den Verstorbenen und vielen Gesprächen und Gedanken zum Thema Sterben nahmen Schüler und Schülerinnen und Lehrer und Lehrerinnen Abschied. Eine kompetente Nachfolgerin wurde mit Karin Eberhart gefunden, die im Februar in Hausen begrüsst werden konnte. Die Corona-Zeit war für alle eine neue Herausforderung. Die Sek. Hausen pflegte seit Jahren einen guten Informatikunterricht. Es standen genügend Geräte für die Jugendlichen zur Verfügung, die sie im Präsenzunterricht oft und regelmässig nutzten. Alle Lehrpersonen stellten Lerneinheiten für ihre Klassen online und begleiteten die Schüler und Schülerinnen regelmässig in Videokon-

ferenzen oder mit Telefonkontakten. So konnte schon nach kurzer Zeit ein reibungsloser Fernunterricht stattfinden. Auch die Eltern waren in dieser Zeit stark gefordert. Sie unterstützten die Schule tatkräftig und meldeten grossenteils Zufriedenheit mit dem angebotenen Fernunterricht zurück.

Zwei Abgänge Timo Gasser verlässt auf Ende Schuljahr die Sek. Hausen. Acht Jahre war er engagierter Klassenlehrer in Hausen, an dem Ort an dem er selbst die Schule besucht hatte. Als junger, sportlicher Lehrer war er ein Vorbild für die Jugendlichen. Er führte seine Klassen mit Humor, aber klaren Regeln und pflegte

auch gerne den Kontakt mit den Eltern. Timo Gasser interessierte sich stets für Schulentwicklung und hat neues Wissen im Unterricht eingebaut. Im Jahrgangsteam pflegte Timo eine enge Zusammenarbeit, die von seinen Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt wurde. Vor zwei Jahren schloss er die Weiterbildung als Schulleiter ab. Nun bricht er zu Neuem noch Unbekanntem auf. Die Sek. Hausen dankte Timo Gasser herzlich für seine Arbeit und wünschte ihm für seine Zukunft alles Gute. Nach zehn Jahren nimmt auch Claudio Rütimann Abschied von der Schule. Als Mitglied der Schulpflege betreute er die Ressorts Finanzen und Sonderpädagogik. Beides machte er mit Umsicht und viel Interesse. Als Gewerbler und Lehrlingsausbildner wusste er, was von den austretenden Jugendlichen verlangt wird und konnte seine Erfahrung in die Schulpflege einbringen. Unbürokratisch und spontan half Rütimann auch, wenn sein Wissen als Drogist gefragt war. So half er bei Projektarbeiten gerne mit oder nahm Jugendliche für ein Timeout auf, wo sie von ihm gut betreut wurden. Gut vernetzt konnte er auch immer wieder das Verständnis zwischen Schule und Bevölkerung fördern. Nun wünscht sich Claudio Rütimann etwas mehr Zeit für Familie und Geschäft – und nicht zuletzt für sich und seine Gesundheit. Die Sek. Hausen wünschte ihm alles Gute und bedankte sich für sein grosses Engagement. Beatrice Rüegg, Sekundarschule Hausen

Fliegendes Stroh und viel Lärm Eine sogenannte «Windhose», Sachbeschädigung, Sonntagsarbeit und Lärm beschäftigten die Polizei in den vergangenen Tagen. Im Bereich Schwanden- und Moosbachstrasse in Affoltern beschwerten sich kürzlich Anwohner bei der Kantonspolizei über Stroh, das auf der Strasse, auf Vorplätzen, Hecken und sogar auf Dächern lag. Wie sich herausstellte, war dafür nicht ein unachtsamer Bauer mit einer nicht gesicherten Ladung verantwortlich, sondern eine sogenannte

«Windhose» – ein Mini-Tornado, der dieses Stroh auf einem Feld aufwirbeln, auf einer Länge von 500 Metern und einer Breite von 100 Metern verteilen liess. Die Polizei gerufen wurde auch, weil ein Mann Im Wängli in Affoltern am Sonntag nach 10 Uhr sein Auto reinigte und dabei offenbar einen lauten Staubsauger verwendete. Er wurde ermahnt und befolgte den polizeilichen Befehl, die Reinigungsarbeiten einzustellen. Gleichentags wurde in Bonstetten um die Mittagszeit ein Gartenhaus montiert, was mit Immissionen verbunden ist.

Auch in diesem Fall musste die Kapo wegen unerlaubter Sonntagsarbeit ausrücken. Aus Hausen wird auch eine Sachbeschädigung gemeldet: Im Bereich Türlersee wurde zwischen 2. und 4. Juli die Türe eines privaten Badehauses beschädigt. Die Kapo in Affoltern beziffert den Schaden auf rund 1000 Franken. In zehn Fällen befassten sich Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in mehreren Gemeinden mit Lärmimmissionen, mehrheitlich am vergangenen Samstag zu nächtlicher oder frühmor-

gendlicher Stunde. Einmal wurde Party gefeiert, ein anderes Mal einfach laute Musik abgespielt oder verbal Lärm verursacht. Oder beides zusammen. Auf dem Sportplatz Moos in Affoltern, einem «Hotspot» in Sachen Immissionen, wurden Verursacher gebüsst, ebenso in einem Quartier in Mettmenstetten, wo Partygänger Anwohner um den Schlaf brachten. Besonders gross war der Lärm im Zentrum Oberdorf in Affoltern, wo sich am 4. Juli um 4.15 Uhr etwa 20, zum Teil stark alkoholisierte Junge aufhielten. Dort wurde in einem Fall eine Wegweisung ausgesprochen. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Juli 2020

Wenn das Busbillett plötzlich das Doppelte kostet Informatives Jahresfest der Mission am Nil im «Güetli» in Rossau Die Mission am Nil feierte am 5. Juli ihr Jahresfest im «Güetli» in Rossau – in kleinerem Rahmen als sonst, aber wie immer in einer herzlichen und persönlichen Atmosphäre. Seit Montag gilt im öffentlichen Verkehr im ganzen Land eine Maskenpflicht. Das sorgte im Vorfeld für hitzige Diskussionen. Wie gross wäre der Aufschrei, wenn plötzlich die Billette das Doppelte kosten würden? Genau das geschah in Addis Abeba, als die äthiopische Regierung im März verfügte, im öffentlichen Verkehr dürfe nur noch die Hälfte der Plätze besetzt werden. Also verdoppelten die Betreiber der Minibusse, die für die Stadtbewohner das wichtigste Verkehrsmittel sind, kurzerhand die Preise. Was das für die vielen Menschen bedeutet, die schon unter normalen Umständen nur knapp über die Runden kommen, berichtete Ursula Fischer, Mitarbeiterin der Mission am Nil (MN) in Äthiopien: Es fehlt das Geld, um Essen zu kaufen. Denn auch die Lebensmittelpreise sind seit Beginn der Corona-Krise drastisch gestiegen. Und weil die Schulen seit Monaten geschlossen sind, entfallen die dort abgegebenen Mahlzeiten. So müssen Familien daheim viel mehr Mäuler stopfen als sonst. Die Mission am Nil hilft mit Lebensmittelpaketen.

Die Zukunft ist ungewiss Für die Arbeit des christlichen Hilfswerks ist Corona eine riesige Herausforderung: Als Mitte März im Misrach Center in Addis Abeba, einem grossen Ausbildungszentrum für Menschen mit Behinderung, die Aufträge massiv einbrachen, drohte nach wenigen Wochen der Konkurs. In dieser Not habe ihr

Blick in die neue Kinderintensivstation des Nil-Spitals. Sie bietet doppelt so viele Plätze wie die alte Station. (Bilder zvg.)

Gemeinschaft im Freien. Links MN-Mitarbeiterin Ursula Fischer. Psalm 50,15 neue Zuversicht gegeben, so Ursula Fischer: «Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.» Die Hilfe kam: Dank grosszügigen Spenden aus der Schweiz kann das Zentrum, das rund 300 Personen einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz bietet, vorerst weitergeführt werden. Doch die Zukunft bleibt ungewiss.

Das Areal des «Güetli» bietet viel Platz für Begegnungen.

Dr. Emad, Leiter des Nil-Spitals, berichtete über seine Arbeit in der zweitärmsten Stadt Ägyptens. Es ist für viele Kranke und Verletzte die einzige Anlaufstelle, zumal andere Spitäler wegen Corona kurzerhand geschlossen bleiben. Mitten in der Krise konnte das Nil-Spital im Juni die neue Kinderintensivstation in Betrieb nehmen – ein freudiger Moment für Patienten und Personal.

Weitere Berichte aus Äthiopien sowie ein Festgottesdienst mit viel Musik und Gesang – alles Corona-konform mit gebührendem Abstand – rundeten den Anlass ab, der mit gut 150 Besucherinnen und Besuchern ausgebucht war. Mathias Rellstab, Mission am Nil Weitere Infos unter www.mn-international.org/.

FORUM

Heimatmüde: 1.-August-Feiern abgesagt Es ist zuzugeben, in der unsicheren Corona-Zeit ist es nicht einfach, Veranstaltungen unter Einbezug der Sicherheits-Vorschriften durchzuführen. Wenn man allerdings die tolerierten Demonstrationen und Party-Veranstaltungen in unseren Städten sieht, ist es besonders ärgerlich und unverständlich,

den Nationalfeiertag nicht in geeigneter Form durchführen zu können. Unsere Behörden in den verschiedenen Gemeinden, auch im Bezirk Affoltern, machen es sich einfach. Der Weg des geringsten Widerstandes ist abschaffen. Gerade in herausfordernden Zeiten der Unsicherheit wäre es angezeigt, die

Zusammengehörigkeit der Bevölkerung zu pflegen. Gegenseitige Unterstützung zum Ausdruck zu bringen. Mit dem Entscheid der Behörden, auf die Durchführung der traditionellen 1.-August-Feier zu verzichten, scheint der Eindruck zunehmender Heimatmüdigkeit verbunden zu sein. Es müsste besonderer Ansporn sein

in schwierigen Zeiten, traditionelle auf Solidarität beruhende Ereignisse wie den Nationalfeiertag in angemessener Form zu begehen. Die Absage der 1.-August-Feier stellt den betreffenden Behörden kein gutes Zeugnis aus. SVP Bezirk Affoltern, Toni Bortoluzzi

Neue GLP-Ortsgruppe in Obfelden

Um Himmels Willen!

Im Anschluss an die offene Vorstandssitzung der Grünliberalen Knonauer Amt letzten Mittwochabend wurde freudig angestossen – zum Start der neuen Ortsgruppe in Obfelden! Nicole Beck-Taubenest, Bezirkspräsidentin, wünschte der Ortsgruppe viele neue und interessante Kontakte zur Obfelder Bevölkerung. Peter Weiss, Initiator der Ortsgruppe Obfelden, freute sich sehr über die vielen positiven Reaktionen. Als aktiver Beitrag für die Mitarbeit in der Gemeinde stellt er sich für die Ersatzwahl in den Gemeinderat Obfelden vom 27. September 2020 als Kandidat der Grünliberalen zur Verfügung. «Mitmachen, sich Zeit nehmen für

Kirchgemeinde Kappel bleibt eigenständig, Artikel und Kommentar vom 7. Juli.

die Gemeinde und sie nachhaltig entwickeln», so das Motto des seit 16 Jahren in Obfelden wohnhaften Peter Weiss. Er ergänzt: «Mit dem baldigen Baustart des Autobahnzubringers kommen auf unser 5700-Seelen-Dorf grosse Veränderungen zu. Ich möchte die Chance packen, unser Dorf noch wohnfreundlicher zu entwickeln, und freue mich auch auf die zukünftige Entwicklung des Postareals.» Die Grünliberalen Knonauer Amt wünschen Peter Weiss einen perfekten Start in den Wahlkampf und freuen sich über jede Unterstützung aus der Obfelder Bevölkerung für seine Kandidatur! Nicole Beck-Taubenest, Präsidentin Grünliberale Knonauer Amt

Anstossen auf die neue Ortsgruppe. Von links: Ronald Alder, Kantonsrat, Gemeinderat Ottenbach, Peter Weiss, Gemeinderatskandidat Obfelden, Nicole Beck-Taubenest, Präsidentin Grünliberale Knonauer Amt. (Bild zvg.)

Der Entscheid der Kappeler Kirchgemeindeversammlung ist gefallen und absolut zu respektieren. Knonau, Stallikon-Wettswil und Obfelden haben sich – und dies aus ganz unterschiedlichen Gründen – jedoch nie an den Verhandlungen zu einer Kirchgemeinde Säuliamt beteiligt und konnten sich dementsprechend auch nicht zurückziehen. Was hingegen Fakt ist, dass dieselbe Einzelinitiative in Affoltern wenige Tage vor der Kirchgemeindeversammlung am 28. Juni von den Initianten selbst zurückgezogen wurde. Kappel ist die erste und bislang einzige Kirchgemeinde, die sich aus dem Prozess zurückzog: Keine drei Monate, bevor die Kappeler Stimmbürgerinnen und -bürger an der Urne über die Vorlage hätten entscheiden können, haben 51 einstimmig beschlossen, die anderen Stimmberechtigten gar nicht erst mitentscheiden zu lassen. Ob das die Demokratie ist, für die Zwingli auf dem Schlachtfeld starb? Zwingli ist nämlich nicht für die Demokratie in den Krieg gezogen, sondern für die freie Predigt des Evangeliums. Kirchliche Strukturen gewinnen ihre Legitimation von diesem Auftrag her: das Evangelium zu verbreiten, auf dass wir mündige Christenmenschen werden

und auf der Grundlage des Evangeliums unsere Gottesbeziehung eigenverantwortlich gestalten. Dass nicht alle der damaligen «Kirchenfürsten» Zwinglis Sicht teilten, stimmt, aber ich sehe den Zusammenhang mit einem möglichen Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde Säuliamt nicht. Soll wirklich der Eindruck erweckt werden, die Pfarrer und Pfarrerinnen des Bezirks, die die Fusion unterstützen, wollten als «neue Kirchenfürsten» auftreten oder die Seelsorge «nach marktwirtschaftlichen Kriterien zentralistisch und aus der Ferne organisieren»? Mit Verlaub: Alle Pfarrer und Pfarrerinnen des Bezirks, die KG+ unterstützen, wollen Gottesdienste feiern, die ansprechen und berühren, wollen Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten, taufen, konfirmieren, trauen und bestatten, wollen Besuche machen und die diakonische Arbeit fördern, zum Beispiel das «Mitenand», das «Ämtler Tandem» und den Besuchsdienst. Sie wollen auch weiterhin Seniorenferien, ein Kinderprogramm und vieles mehr anbieten können und auch noch dieses und jenes neu ausprobieren. Und wir meinen, dass das in einer grossen Kirchgemeinde besser geht und gleichwohl in jeder Gemeinde «die Kirche im Dorf bleibt». Man kann anderer Meinung sein. Aber eine sachliche Diskussion und kritisches Denken wären wünschenswert. Bettina Bartels, Pfarrerin in Affoltern

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FORUM

Covid-19 und Kampfjets Während der Coronapandemie wurde mir bewusst, was die Menschen in unserem Land wollen, nämlich Sicherheit, Schutzmasken, genug zu essen und natürlich WC-Papier. Nach dem bundesrätlichen Ausrufen des Nationalen Notstands liessen die Hamsterkäufe nicht lange auf sich warten, die Bevölkerung möchte in diesem Fall mehr Sicherheit. Sicherheit gibt es aber nicht zum Nulltarif. Wer der Ansicht ist, dass wir nie mehr einer militärischen Bedrohung ausgesetzt werden, der verschliesst die Augen, denn es gibt viele Konflikte auf unserer Erde, die könnten auch mal uns betreffen. Dass Mundschutzmasken günstiger und schneller eingekauft sind als Kampfjets und in ihrer Handhabung und Unterhalt einiges günstiger sind, ist jedem Schweizer Bürger klar. Ohne ein neues Kampfflugzeug haben wir spätestens ab 2030 keine Möglichkeiten mehr, in einer normalen Lage den Luftpolizeidienst in einem der meistgenutzten und anspruchsvollsten Lufträume der Welt eigenständig sicherzustellen, sowie Flugzeuge, die unsere Luftverkehrsregeln oder unsere Lufthoheit in schwerwiegender Weise verletzen, zu sanktionieren. In Zeiten erhöhter Spannungen verkäme unser Land so rasch zum Spielball fremder Mächte, mit einem vollständigen Souveränitäts-Verlust und einer hohen Wahrscheinlichkeit, unkontrollierter und gegen unseren Willen in kriegerische Handlungen verstrickt zu werden. Unser Land hat sich in seiner Bundesverfassung zur Verteidigung seines Staatsgebietes und seiner Bevölkerung sowie zur dauernden Neutralität verpflichtet. Dieser Entscheid schliesst den Schutz unseres Luftraums in all seinen Lagen mit ein. Mit der Sicherheit ist es wie mit der Gesundheit: Man schätzt sie erst, wenn sie einem genommen wird. Dass es in Zukunft auch andere Bedrohungen wie Überbevölkerung, Katastrophen und Hungersnot geben kann, bestreitet ja keiner, aber auch für diese Bedrohung braucht es das Militär als Institution. Rolf Hurter, Rifferswil

Kirchgemeinde+: kaum Interesse Am 27. September werden die Weichen gestellt für die neun reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern. (Kappel hat an der letzten Kirchgemeindeversammlung beschlossen, aus dem Vertrag auszusteigen). Bis jetzt muss ich leider feststellen, dass das Interesse der reformierten Bevölkerung, speziell in Bonstetten, in Bezug auf die KG+ klein ist. Ich möchte Sie daher sehr ermuntern sich über die Konsequenzen eines Zusammenschluss zu informieren. Es liegt mir fern, eine Wahlempfehlung abzugeben, aber ich appelliere an Sie: schauen Sie den Vertrag an, wägen Sie die Vor- und Nachteile ab und bilden Sie sich eine Meinung. Holen Sie Ihre Meinung am besten auf der Webseite ref-saeuliamt.ch, scrollen Sie weiter zum Link «Projekt KG+ und die geplante Kirchgemeinde Knonauer Amt». Da finden Sie alle Unterlagen die Sie zur Meinungsbildung benötigen. Leute, die keinen Zugang zum Internet haben, können die notwendigen Unterlagen in gedruckter Form auf dem Sekretariat der reformierten Kirche Bonstetten beziehen. Nur so viel: Falls der Zusammenschluss Tatsache wird, wird es sehr schwierig, aus dem Vertrag wieder auszutreten. Denken Sie daran: Es geht um die Zukunft der reformierten Kirche Bonstetten. Werner Utz, Bonstetten


Das Gehör ist trainierbar AFFOLTERN Wer sein Gehör trainiert, trainiert auch sein Gehirn und steigert so seine geistige Leistungsfähigkeit und sein Wohlbefinden. Der Schweizer Hörakustiker Andreas Koj ist mit seiner Gehörtherapie ein Pionier auf diesem Gebiet. Die KOJ-Gehörtherapie legt einen Grundstein für lebenslange geistige Fitness.

G

ehörtraining ist Gehirntraining. Was auch immer wir tun,was auch immer wir geniessen – und selbst wenn wir schlafen: Unser Gehirn ist dauerhaft im Einsatz, damit wir unser Leben selbstbestimmt führen können. «Die wichtigste Aufgabe unseres Gehirns ist die Verarbeitung von Sinneseindrücken,dabei spielt das Hören die grösste Rolle», betont Dr. Alexandra Kupferberg,Neurowissenschaftlerin und wissenschaftliche Leiterin im Schweizer KOJ-Institut. Denn Hören ist für das Gehirn echte Arbeit, betont die Wissenschaftlerin: «Die Ohren machen zwischen einem Geräusch und einer Stimme keinen Unterschied, doch unser Gehirn analysiert die Informationen und interpretiert sie. Im Gehirn entsteht dabei ein regelrechtes Feuerwerk der Synapsen.» Dieses Feuerwerk ist eine Feier für unser Gehirn. Es tut uns gut – und es tut unserem Gehirn gut. Deshalb ist es für uns Menschen so wichtig, uns mit anderen zu treffen, mit ihnen zu sprechen, zu lachen und auch mal die Sorgen zu teilen. Dr. Kupferberg: «Unser tägliches Leben fordert unser Gehirn immer wieder zu Höchstleistungen heraus.» Was aber, wenn unser Gehirn weniger gefordert ist, weil es weniger Reize empfängt? Dann hilft, aktiv zu trainieren: Wer sich körperlich fit halten will, der geht walken, joggen oder tanzen, wer sich geistig fit halten will, macht

Die Ohren hören, aber erst das Gehirn versteht. ein kognitives Training. Hier bietet sich die Gehörtherapie besonders an, denn sie verbessert unser Gedächtnis, unsere Konzentrationsfähigkeit und das Hörverstehen. Gehörtraining für ein aktives Leben «Wenn wir unser Gehör trainieren, dann trainieren wir unser Gehirn», so Andreas Koj, Audiotherapeut und Entwickler der KOJ-Gehörtherapie, «und umgekehrt: Wenn wir unser Gehirn trainieren, trainieren wir auch unsere Hörverarbeitung. Weit mehr als 100 Millionen Nervenzellen kann unser Gehirn für die Hörverarbeitung nut-

Die innovative Gehörtherapie erobert die Schweiz Die KOJ-Gehörtherapie gilt als modernste Form des Gehörtrainings. Immer mehr Menschen trainieren damit aktiv ihr Gehör.

Hören respektive Verstehen ist jetzt lernbar. Mit einem KOJ-Gehörtrainer trainieren Nutzer zu Hause aktiv ihr Gehör. zen. Wenn aber nicht mehr genügend Reize im Gehirn ankommen, weil in unseren Ohren ein gewisser ‚Verschleiss‘ aufgetreten ist,dann lassen wir dieses Potenzial verkümmern.» «Hören hat unmittelbar etwas mit Lebensfreude zu tun», ergänzt Dr. Kupferberg. Denn wenn wir gut hören, nehmen wir auch aktiver am Leben teil. Wir haben mehr Freude daran, mit Bekannten essen zu gehen – weil wir der Unterhaltung mühelos folgen können, wir ge-

hen wieder ins Konzert – weil es gut klingt.«Das ist eine Aufwärtsspirale:gut hören, das Gehirn fit halten, aktiv leben und sich wohlfühlen.» Die KOJ-Gehörtherapie trainiert gezielt das Gehirn, damit die Hörverarbeitung reaktiviert wird, sodass das Gehirn wieder sein ganzes Potenzial nutzen kann. Für Andreas Koj ist Gehörtraining sehr zeitgemäss: «Wir leben in einer aktiven Zeit. Stichwort: ‚Lebenslanges Lernen‘. Undesistdochschön,wennmanmerkt, dass man in jedem Alter so viele Potenziale hat. Gehörtherapie heisst nicht ‚Schulbank drücken‘, es macht Spass, so wie die Anstrengung und die resultierenden Fortschritte beim Sport ja auch Spass machen. Danach fühlt man sich gut, denn man hat etwas Gutes für sich getan. Und es ist mit der Gehörtherapie wie mit dem Joggen:Man kann es überall durchführen, denn man bekommt den Lerncomputer mit nach Hause.»

Die KOJ-Gehörtherapie Für Andreas Koj begann 2013 alles in Zürich. Ursprünglich wollte er vor allem Menschen mit Hörgeräten helfen, besser zu verstehen. Denn ein Hörgerät allein macht kein gutes Hören. Wenn im Gehirn die Hörfilter nicht mehr richtig arbeiten, weil sie aufgrund einer Hörminderung lange nicht genutzt wurden, dann werden die entsprechenden Nervenverbindungen abgebaut. Der Betroffene hört mit Hörgeräten zwar alles lauter, aber versteht trotzdem nicht besser. Die KOJ-Gehörtherapie baut die Hörfilter wieder auf und trainiert individuell das Gehör der Betroffenen. Dafür kommt ein intelligenter Lerncomputer zum Einsatz, der das Training automatisch an den aktuellen Trainingsstand anpasst. Mittlerweile führen in der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland jährlich ca. 10.000 Männer und Frauen in allen Altersklassen die Gehörtherapie durch, die positiven Effekte des computerbasierten Gehörtrainings sind zwischenzeitlich wissenschaftlich nachweisbar. Viele Trainierende brauchen keine Hörgeräte Ein grosser Teil der Trainierenden trägt übrigens keine Hörgeräte: Viele trainieren, weil das Training das Gehirn generell dabei unterstützt, besser zu verstehen. Wenn das Hörverstehen verbessert wird, hat das Gehirn mehr Ressourcen frei, man ermüdet in anspruchsvollen Gesprächssituationen weniger, bleibt konzentriert, kann sich Sachen besser merken und sich aktiver am Gespräch beteiligen. So bringt das Hörtraining allen etwas: Für die einen ist es ein kognitives Training, das die Leistungsfähigkeit ihres Gehirns und ihre Kommunikationsfähigkeit fördert, für Menschen mit Hörgerät bringt es das Hörverstehen und damit auch ein aktives Leben zurück.

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Besseres Hören verbessert auch die Hirntätigkeit und das Denken. Alles muss ineinandergreifen wie in einem Uhrwerk Schweizer Uhren sind weltweit Referenz für hochwertige Zeitmesser, Andreas Koj und Ingenieur Jan-Patric Schmid arbeiten an einer neuen Vision – auch die Schweizer Hörakustik auf die vordersten Plätze zu bringen: «Alles muss passen wie in einem Uhrwerk, die Analyse des Gehörs, das Lernprogramm – und wenn sie nötig ist, auch die Hörgeräteversorgung. Mit unserer speziellen Gehöranalyse gewinnen wir einen ganz individuellen Fingerabdruck des Gehörs und können so den Lerncomputer optimal auf die Bedürfnisse unserer Kunden anpassen. Für den Lerncomputer haben wir einen eigenen Algorithmus entwickelt, der international patentiert ist. Und wenn für das Training und die Zukunft auch Hörgeräte notwendig sind, werden die auch ganz individuell angepasst.» Die KOJ-Gehörtherapie überzeugt – nicht nur die Kunden, sondern auch immer mehr Hörakustiker: Die Gemeinschaft der KOJ-Gehörtherapeuten wächst, zu den fünf eigenen Instituten kamen Anfang 2020 Partner in der Schweiz, Liechtenstein und in Deutschland dazu und weitere werden folgen. So erhalten immer mehr Menschen die Möglichkeit, von der KOJ-Gehörtherapie zu profitieren.

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6003 - Luzern, Hirschengraben 11 6300 - Zug, Metallstrasse 2 8006 - Zürich, Walchestrasse 17 8400 - Winterthur, Bahnhofplatz 8 9000 - St. Gallen, Kornhausstrasse 28

Bitte melden Sie sich bis zum 31.07.20 bei Ihrem KOJ-Institut an: TEL: 0840 565 565 oder MAIL: anmeldung@koj.training

Weitere ausgebildete Fachzentren: Telefon: Anmeldecode:

TAZ-07

Gültig bis:

31 . 7 . 2 0 2 0

3360 - Herzogenbuchsee 6060 - Sarnen 9320 - Arbon 9494 - Schaan Weitere Infos unter: www.koj.training

Das Zuger Hörforschungszentrum KHRC erforscht interdisziplinär das Thema Hören und Leben. Akustiker, Ingenieure, Neurowissenschaftler, Ohrenärzte – alle bringen ihre Erfahrung und ihre Erkenntnisse zusammen, um die KOJ-Gehörtherapie weiterzuentwickeln. «Wir erforschen aus den Blickwinkeln der verschiedensten Disziplinen alle Facetten von Hören und Verstehen», erklärt Dr. Alexandra Kupferberg das Selbstv tverständnis des Teams und ergänzt: «Das Hörverstehen ist dabei nur ein Teil unserer Arbeit – zeitgleich trainieren und verbessern wir das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und das Richtungshören. Hören ist für uns Gehirnjogging.» Prof. Dr. Hasler, der sich an der Universität Freiburg der Stress- und Depressionsforschung widmet, betont die Wichtigkeit eines guten Gehörs:«Besseres Hören verbessert auch die Hirntätigkeit und das Denken.» Ingenieur und Entw twickler Jan-Patric Schmid betont noch einen weiteren Aspekt:«Für uns ist es sehr wichtig, dass die KOJ-Gehörtherapie einfach ist und Spass macht. Denn wenn etw twas Spass macht,dann lernt unser Gehirn auch besser.» Wie gut das funktioniert, wird permanent in datenbasierten Studien und Auswertungen gemessen. Damit auch andere von den Ergebnissen profitieren, veröffentlichen die Wissenschaftler regelmässig ihre Erkenntnisse in Fachzeitschriften für Akustiker und Ohrenärzte.

Dr. Alexandra Kupferberg

Dr. Alexandra Kupferberg (Ph. D. Systemic Neuroscience) ist wissenschaftliche Leiterin der KOJ-Institute. Durch Forschungstätigkeiten an den Universitäten Bern und München sowie am Max-Planck-Institut versteht sie die Komplexität des menschlichen Gehirns.

Bekannt aus SRF «PULS»


Gewerbe

Abschlussarbeiten

Im Projektunterricht an der Sek. Affoltern ist einmal mehr Grossartiges entstanden. > Seite 15

Beliebte Motorräder Trotz Corona-Pandemie wurden 2020 im ersten Verkaufs-Halbjahr 7,7 % mehr Motorräder verkauft als in der Vorjahresperiode. Der Einbruch durch den Shutdown konnte im Mai und Juni mehr als kompensiert werden. 17 555 Motorräder, 8584 Roller und 628 Quads wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres in der Schweiz neu in Verkehr gesetzt. Während bei den Rollern das Vorjahresergebnis nicht ganz erreicht werden konnte (minus 6,2 %), sind Motorräder so gefragt wie noch ganz selten zuvor. Das Plus von 7,7 % übertrifft selbst die kühnsten Erwartungen. Der Gesamtmarkt liegt mit 26 767 Einheiten gegenüber 25 959 Einheiten in der Vorjahresperiode deutlich im positiven Bereich. Noch Ende April hatte das Minus des Gesamtmarktes im Vergleich zur Vorjahresperiode 21,6 % betragen! Die wichtigsten Gründe für den rasanten Aufwärtstrend sind primär ein starker Nachholbedarf sowie die bessere Verfügbarkeit der Fahrzeuge (der globale Lockdown hatte zu Produktions- und Lieferschwierigkeiten geführt). Aber auch der ab 2021 wegfallende Direkteinstieg – 2020 ist das letzte Jahr, in dem in der Schweiz mehr als 25-Jährige direkt auf ein grosses Motorrad steigen dürfen, – sowie ein Corona-bedingter Trend weg von den öffentlichen Verkehrsmitteln hin zum Privatverkehr spielen eine Rolle. Schweiz. Fachstelle für Motorrad und Roller

Freitag, 10. Juli 2020

Bester Alpiner

Andri Moser wurde zum Abschluss der Sportmittelschule in Engelberg ausgezeichnet. > Seite 18

Goldiges Paar

Toni und Irene Nussbaumer sind 50 Jahre verheiratet – toll finden sie einander noch immer. > Seite 19

Ende eines Dorftreffpunkts ist absehbar

Fehlender Umsatz: Volg Maschwanden schliesst wahrscheinlich Ende 2024 Er ist nicht nur Einkaufsort, sondern auch sozialer Treffpunkt. Aber ungenügende Umsatzzahlen machen in Maschwanden eine Volg-Schliessung nach 2024 wahrscheinlich, obwohl die Gemeinde mit jährlich 10 000 Franken hilft.

anderen Filialen hingegen viel höher war. Gemeindepräsident Christian Gabathuler hat ausgerechnet, dass in Maschwanden jeder Haushalt jährlich für 3500 Franken im Volg einkaufen müsste, damit Rentabilität entsteht. Ob das jemals erreicht wird? Armin Heller zweifelt und rechnet damit, dass nach 2024 das Ende des Volg Maschwanden wahrscheinlich ist. Und falls innerhalb der nächsten vier Jahre grössere Investitionen nötig würden, zum Beispiel der Ersatz von Kühlaggregaten, hält der Geschäftsführer sogar eine frühere Schliessung für möglich.

von werner schneiter Innerhalb der Landi Albis ist der Maschwander Volg seit Jahren wegen fehlender Umsätze ein «Sorgenkind», das sich die Landi in der Vergangenheit geleistet hat. Die Bevölkerung will den Laden erhalten, was unter anderem an Gemeindeversammlungen zum Ausdruck kam. Auch der Gemeinderat hat die Bedeutung dieser Institution in der Gemeinde immer wieder betont. «Der Laden dient nicht nur der Grundversorgung. Er ist ein Treffpunkt mit sozialer Bedeutung – geeignet auch, neu Zugezogene mit den Alteingesessenen in Kontakt zu bringen», sagt Gemeindepräsident Christian Gabathuler. Er freut sich, dass gerade in der Corona-Zeit die Frequenzen im Volg gestiegen sind. Schon vor vielen Jahren hat die Gemeindeversammlung einem Antrag zugestimmt, dem Volg jährlich einen Betrag von 10 000 Franken zukommen zu lassen – damals für die folgenden acht Jahre. Inzwischen hat nun die Behörde weiter eine jährliche Unterstützung von maximal 10 000 Franken in

Hauslieferdienst in Corona-Zeiten

Sehr engagiert, obwohl die Umsätze im Maschwander Volg nicht den Erwartungen entsprechen: Mitarbeiterin Mirjam Meier. (Bild Werner Schneiter) Aussicht gestellt, vertraglich geregelt. Das hat aber nur Gültigkeit bis zu einer bestimmten Umsatzgrenze.

Gut ein Drittel Umsatz fehlt Ob der Maschwander Volg aber jemals auf einen grünen Zweig kommt, ist aus heutiger Sicht fraglich. Auch wenn beim Sortiment immer wieder flexibel auf Wünsche seitens der Bevölkerung eingegangen wird und sehr engagierte An-

gestellte am Werk sind: Der Volg müsste seinen Umsatz um 36 Prozent steigern, damit schwarze Zahlen möglich werden. Landi-Albis-Geschäftsführer Armin Heller räumt ein, dass die Bevölkerung dem Volg in Maschwanden die Treue hält, aber in der kleinsten Ämtler Gemeinde trotzdem zu wenig Potenzial vorhanden ist. Im Juni, nach Corona-Lockerungen, sei der Umsatz in Maschwanden gegenüber der Vorjahresperiode um 13 Prozent gestiegen, in den

Diese Aussichten mögen in der Bevölkerung keinen Gefallen finden – auch, weil ein Treffpunkt und eine Institution verschwinden, die gerade in Corona-Zeiten wertvolle Dienste geleistet hat. Dies in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Gemeinderätin Kathrin Felix, die im Namen des Frauenvereins telefonische Bestellungen von über 65-Jährigen entgegengenommen, die Ware im Volg abgeholt und den Leuten an die Haustüre gebracht hat; der Volg hat dann die Rechnung ausgestellt. Bis Ende April waren es täglich vier bis fünf Bestellungen, ab Mitte Mai dann noch zwei pro Tag. «Für diese Dienste waren die Leute äusserst dankbar. Sie haben mir Schöggeli geschenkt und auch Postkarten geschrieben», sagt Kathrin Felix, die das gerne und ohne Entgelt gemacht hat.

Nach gut überstandener Corona-Zeit sucht der «Meilihof» Verstärkung

Faire Mode aus Naturtextilien

Auch für das Wohnhuus Meilihof waren die vergangenen Monate eine besondere Zeit. Nun ist das HofKafi wieder offen, und Besuche sind wieder möglich. Zudem ist im Team im Bereich Pflege eine Stelle frei.

Das Damenkleidergeschäft Fata Morgana bietet farbige Sommermode aus nachhaltigem Leinenjersey, kontrolliert biologischer Baumwolle und Seide für unterschiedliche Frauentypen an.

Ins Wohnhus Meilihof kehrt langsam wieder der Alltag zurück

Wie für die ganze Bevölkerung und alle Gesundheitsinstitutionen waren die vergangenen Monate auch für das Wohnhuus Meilihof in Ebertswil sehr speziell. Aufgrund der Krisensituation war auch der Meilihof von den Massnahmen stark betroffen und nebst dem, dass die Betreuten eine sehr isolierte Zeit erlebten, waren auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden aussergewöhnlich und eine grosse Herausforderung. Eine wichtige Aufgabe war es, den Betreuten über diese lange Zeit interessante und abwechslungsreiche Tagesstrukturen zu bieten. Man nahm daher gemeinsam verschiedene Projekte in Angriff. So wurden zum Beispiel grosse Pflanzentröge für Betreute gebaut und eingerichtet, ein Gemüsegarten angelegt oder ein rollstuhlgerechtes Mühlespiel auf dem Hofplatz gebaut. Da die Betreuten sozusagen immer anwesend waren, konnten diese Projekte sehr schön vorangetrieben werden. Anfänglich bestand das Problem bei der Beschaffung der Materialien. Aber durch die gute Vernetzung konnten auch hierfür Lösungen gefunden werden.

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Die Betreuten wünschen sich eine Person mit Humor und Herz. (Bild zvg.) HofKafi wieder offen Glücklicherweise gab es auf dem Meilihof bis heute keine Covid-Fälle. Es wird alles darangesetzt, dass dies trotz der Lockerungen und somit durch die vermehrten Aktivitäten der Betreuen und und Besuchenden auf dem Areal auch weiterhin der Fall bleibt. Dazu hat die Prävention weiterhin einen hohen Stellenwert, die von allen grosse Wachsamkeit fordert. Seit dem 22. Juni steht auch das HofKafi täglich von 9 bis 17 Uhr für externe Gäste wieder offen. Ob zu einem Mittagessen oder zu Kaffee und Kuchen – Gäste sind herzlich willkommen.

Auch personell würden sich die Betreuten auf Zuwachs freuen. Im Bereich Betreuung ist eine Stelle als Fachfrau-/ Fachmann Gesundheit oder diplomierte Pflegefachperson in einem 80-Prozent-Pensum frei. Die Betreuten wünschen sich eine Person mit grossem Herz, die es versteht, mit einer lieben Art zu motivieren. Es soll eine Person sein, die zuhören kann und mit Humor bei der Arbeit ist. Interessierte melden sich bitte bei der Hausleitung. Matthias Gretler, Hausleiter «Meilihof» Kontaktangaben und Informationen zum Wohnhuus und zur Stiftung: www.meilihof.ch.

15./16. Juli: Lagerverkauf bei «Fata Morgana»

Die Kleider und Accessoires werden von kleinen europäischen Fabrikanten hergestellt oder sind in fair sozialen Projekten mit traditionellem Handwerk liebevoll gefärbt und verarbeitet. Bei Fata Morgana finden die Kundinnen raffiniert geschneiderte Sommerkleider, die sich gut im Alltag tragen lassen und sich mit ein paar Tricks kurzum in ein festliches Outfit für lauschige Sommernächte umwandeln. Auch die beliebten Basics für jede Jahreszeit fehlen nicht. Tops, Shirts, Kleider und Hosen von dezent bis leuchtend in den Farben und in strapazierfähiger Qualität. Sie sind die heimlichen Stars unseres Kleiderschranks und werden oft zu Lieblingsstücken. Es hat auch aufwendig verarbeitete und erstaunliche Einzelstücke, selten gesehen und nicht so schnell wieder vergessen. Die Lokalitäten von «Fata Morgana» sind geräumig, und Kundinnen sind herzlich willkommen, um zu stöbern und in bequemer Atmosphäre anzuprobieren. Ausserdem warten immer wieder auch überraschende Schnäppchen und Rabatte. Die beliebten Lagerverkäufe von «Fata Morgana» in der Fabrik am

Raffiniert geschnittene Sommerkleider gehören mit zum Angebot. (Bild zvg.) Weiher in Zwillikon neigen sich nach 20 Jahren dem Ende zu. Der zweitletzte Lagerverkauf findet nächste Woche statt. Fata Morgana Naturtextilien Lagerverkauf bei «Fata Morgana», Mittwoch, 15. Juli, und Donnerstag, 16. Juli, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Alte Affolterstrasse 1, Zwillikon. Telefon 044 760 47 07, E-Mail: info@fata-morgana.com.


Heilsarmee Affoltern a.A.

Wiesenstrasse 10

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept

Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst www.affoltern.heilsarmee.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Juli 10.30 Gottesdienst Donnerstag, 16. Juli 9.00 Kein Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch gibt es ein gutes Wort zur Woche.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 12. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen mit Pfr. H.J. Schibler 9.30 Fahrdienst vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon Dienstag, 14. Juli 9.30 Ökum. Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 12. Juli 2020, 10 Uhr Video-Gottesdienst, aufgenommen in der ref. Kirche Bonstetten, zum Thema: «Mit Mirjam und Mose durch’s Meer und Wüste»; zur inneren und äusseren Reise ins Land. Mit PfarrerInnen Andreas Fritz, Mettmenstetten; Irene Girardet, Hausen; Claudia Mehl, Maschwanden; Susanne Sauder, Bonstetten; Hansjakob Schibler, Hedingen und Werner Schneebeli, Affoltern. Musik: Case Crosby, Orgel und Piano. Den Video-Gottesdienst finden Sie auf unserer Homepage: www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 12. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst mit Pfarrerin Susanne Wey Video-Gottesdienst zum Ferienbeginn mit Pfarrpersonen aus dem Säuliamt. Ab Sonntag auf www.ref-hausen.ch.

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrer Hansjakob Schibler

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 12. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Susanne Wey

Kloster Kappel a. A. Dienstag bis Samstag: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Mittwoch, 15. Juli 17.00 KEIN Offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 16. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 12. Juli 10 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. A. Fritz in der ref. Kirche Mettmenstetten, Musik: Marina Wehrli Sonntag, 12. Juli Regionaler Video-Gottesdienst; abrufbar unter www.ref-saeuliamt.ch oder www.kirche-maschwanden.ch, mit Pfarrerinnen und Pfarrern aus dem Säuliamt. Musik: Casey Crosby, Piano, Ort der Aufnahme: Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. Juli 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Marina Wehrli mit Taufen www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Juli ab 8.00 Videogottesdienst auf www.kircheobfelden.ch 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 12. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 12. Juli 9.30 Regionaler Gottesdienst in Hausen www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 12. Juli 10.00 Puureheimet Brotchorb, Hinterbuchenegg, Stallikon, FamilienGottesdienst zum Ferienbeginn Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff Musik: Patrik Elsaid, Keyboard und Markus Jud, Saxofon und Gitarre Benützen Sie nach Möglichkeit den grossen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg. Von dort gibt es ab 9.30 Uhr einen Fahrdienst (Schwarzer Volvo). www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 11. Juli 16.00 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 12. Juli 9.00 Gottesdienst 19.00 Santa Messa Freitag, 17. Juli 9.15 Kein Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 11. Juli 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 12. Juli 10.00 Hl. Messe mit Miniaufnahme und Reisesegen Dienstag, 14. Juli 19.30 Hl. Messe, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 15. Juli Keine Hl. Messe – Sommerferien Donnerstag, 16. Juli Keine Hl. Messe – Sommerferien

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgenden Gottesdienst zu feiern: Samstag, 11. Juli 17.00 Eucharistiefeier mit Pfarrer Thomas Lemanski www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Thomas Lemanski, Orgel: A. Bozzola www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst & Livestream David Ruprecht Kinder-Ferienprogramm Anmeldung erforderlich Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 12. Juli 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl (Urs Baumann) mit EMKidz

Pfingstgemeinde Affoltern a. A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. Juli 10.30 Gottesdienst Thema: Das Evangelium Jesu Christi Römer 1, 1-7 Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse Mittwoch, 15. Juli 20.00 Frauenabend Kolosserbrief 2, 1-7 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Juli 2020

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«Misserfolge gehören dazu, um an der Aufgabe wachsen zu können» Oberstufe Ennetgraben: Projektarbeit heisst auch umdenken und anpassen – dieses Jahr sogar noch mehr Planen, umsetzen, dokumentieren gehören zum Projektunterricht der Abschlussklassen an der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern. Auch dieses Jahr ist dabei wieder Eindrückliches entstanden. Eine Auswahl. von Thomas sTöckli «... und dann kam Corona.» So oder ähnlich haben es dieses Jahr die meisten Schülerinnen und Schüler in ihrer Projektdokumentation festgehalten. Die grosse Zäsur wirkte sich in vielerlei Hinsicht aus. Hier fehlte es an Material, weil die Läden zu oder die Lieferfristen lang waren, da am Werkzeug und dort am Support, wenn sich die ganze Kommunikation auf Online-Kanäle beschränken musste. Bei manchen Jugendlichen hat der Ausnahmezustand die Zeitnot verstärkt oder die Motivationskurve geknickt. Andere waren mit ihrem Projekt schon vor dem Shutdown fertig und konnten sich in der ruhigen Zeit umso besser auf die Dokumentation konzentrieren.

«Eine Welt voller Magie und Wunder» Der Projektunterricht im Abschlussjahrgang hat an der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern eine lange Tradition. Seit 13 Jahren gebe es ihn in der heutigen, klassenübergreifenden Form, so Lehrer Felix Naef. Und klassenweise sogar noch länger. Etwas war dieses Jahr trotzdem anders: Nach dem Lehrplan 21 stehen nur noch zwei statt drei Lektionen pro Woche zur Verfügung. Umso beeindruckender sind die Resultate: Etwa das automatische Gewächshaus von Cédric Bommel, die mobile Esse, in der Joel Weiss tatsächlich schmieden kann, oder die Holzuhr mit Rahmen von Merima Hafizovic. Nicht weniger als eine eigene Fantasiewelt hat Iris Glutz erfunden. In ihrem Buch «Athia» stellt sie diese Orte und ihre Bewohner in Wort und Bildern vor. «Sei bereit, denn dich erwartet eine Welt voller Magie und Wunder», richtet sie sich in der Einleitung an die Leser. Dass er den FC Bayern München mag, daraus macht Normen Badertscher kein Geheimnis. Gefragt nach seinem Lieblingskicker, nennt er Serge Gnabry: «Ich mag Spieler, die schnell und trickreich sind», begründet der 15-Jährige. Auf die Idee, das Stadion der Bayern, die Allianz Arena, als Modell nachzubauen, habe ihn ein Kollege gebracht. Auf Youtube fand er dann ein Video, wie sich das umsetzen lässt. Auf einem Sockel aus Holz und Stützen aus Styropor und Gitterdraht hat er eine Fassade aus

Krepppapier aufgezogen – originalgetreu beleuchtet durch farbige LEDs. Das Stadioninnere prägen nebst dem Spielfeld die Tribünen aus Wellkarton. «Im Nachhinein würde ich besser planen», zieht er Bilanz. Das Fundament musste er zweimal sägen, weil er zuerst zu schweres Holz gewählt hatte. Bei der Aussenhülle ging ihm dann das Krepppapier aus. Weil die Läden Corona-bedingt zu waren, musste er auf normales Papier ausweichen. Zumindest arbeiten habe er immer gekonnt: «Meine Grosseltern wohnen im gleichen Haus und ich durfte das Atelier meiner Grossmutter nutzen.»

Objekte für den künftigen Lehrbetrieb und die Schulbibliothek Etwas Nützliches, bei dem sie auch etwas lernen kann – das stellte sich Naya Brandenberger für ihr Projekt vor. Was es genau werden sollte, das blieb ihr allerdings lange unklar. «Ich habe mir überlegt: Was mache ich gerne und was zeichnet mich aus?», erzählt sie. Über das Reisen und das Interesse an Neuem kam sie auf die Idee, eine Weltkarte zu gestalten, auf der sie mit Magneten ihre Reisedestinationen ausstecken kann. Die Kontinente wollte sie deshalb ursprünglich aus Metall ausschneiden. Aus praktischen Gründen disponierte sie dann um auf Laubsägeholz, die Magnetwirkung erreichte sie mit Metallfarbe. Beim Sägen habe ihre Zwillingsschwester sie unterstützt, verrät Naya Brandenberger. Und auch für die Herausforderung der indirekten Beleuchtung fand sie eine kreative Lösung: Statt grossem Löt-Aufwand kaufte sie eine zweite LED-Kette und führte die Leuchtschnur hinter der Rückwand von Kontinent zu Kontinent. Wo würde sie ihre Reiseplan-Magnete am liebsten anbringen? «Nach Australien will ich sicher mal und in Amerika war ich auch noch nie», verrät die Schülerin. Die magnetische Reisekarte ist aber nicht für ihr Zimmer gedacht, sondern für die Räumlichkeiten des Versicherungsunternehmens, bei dem sie nach den Sommerferien ihre Lehre antreten wird. Und nach der Ausbildung möchte sie für ein Austauschjahr nach Amerika gehen. Bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen hat Megan Kauer für ihre anstehende Lehrzeit angeheuert. Und der künftige Arbeitgeber hat sogar angeboten, sie bereits beim Schulabschlussprojekt zu unterstützen. So durfte sie die Lehrlingswerkstatt nutzen, um das Lochblech im Zentrum ihrer Zettellampe zu schneiden, zu rollen, zu nieten und mit Draht zu vernähen. Die Inspiration für ihre Kreation hat Megan

Die magnetische Weltkarte von Naya Brandenberger macht Reisepläne sichtbar.

Kauer von Designer Ingo Maurer. Das Design ist allerdings nur das Gefäss. Spannend sind die Wünsche und Ziele, welche die Jugendliche bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern der Abschlussklassen gesammelt und an Schweisserdrähten rings um das Lampengehäuse angeklammert hat. Die handschriftlichen Botschaften sind vielfältig, von «Glück und Gesundheit» über «...dass Züri Meister wird», bis hin zu «Frieden auf Erden», reicht das Spektrum. Selber hat sie allerdings keinen Zettel ausgefüllt. Was wäre denn ihr Wunsch? «Ein glückliches Leben führen, Spass haben und geniessen können», meint sie spontan. Und ihre Lampe nimmt sie nicht etwa mit nach Hause, sondern überlässt sie der Schulbibliothek.

Hommage an den verstorbenen Grossvater «Learning by Crashing», charakterisiert Lehrer Felix Naef einen wichtigen Aspekt von Projektarbeiten: «Misserfolge gehören dazu, um an der Aufgabe wachsen zu können.» Dass ein Projekt zweimal abstürzen und trotzdem erfolgreich abgeschlossen werden kann, das hat Jonas Grüninger bewiesen. Als angehender Automatiker wollte er ein Projekt mit Basteln und Elektronik umsetzen, «irgendetwas Ferngesteuertes», wie er präzisiert, «und fliegen sollte es können.» Da er schon einen Heli und eine Drohne hatte, entschied er sich für ein Modellflugzeug. Die Anleitung fand er auf Youtube, den Bausatz im Handel: Eine Vought F4U «Corsair», ein amerikanisches Kampfflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg, «kompakt und mit Knickflügeln», wie er es beschreibt. Am ausgestellten Modell hängt bereits der dritte Propeller. Nach zwei Bruchlandungen hat er Stützskier nachgerüstet. Eine Eigenkreation ist auch die Abwurfvorrichtung mit Servo-Auslöser. Und was bedeutet das «FS» am Heckruder? «Das sind die Initialen meines Grossvaters», sagt Jonas Grüninger, «er ist vor einem halben Jahr gestorben. Er hatte gerne elektronische Sachen und war ein richtiger Tüftler.» «Es ist spannend, wie die Jugendlichen selber Lösungen finden», so Lehrer Pascal Gadient. Eine grosse Herausforderung sei dabei das selbstständige Planen über mehrere Wochen. «In der Lehre müssen sie ihre Arbeit auch selber einteilen können, da steht nicht immer der Lehrmeister hinter ihnen.» Und in einem sind sich Lehrpersonen sowie Schulleiter Ivan Nikolic einig: «Trotz Corona und Verzicht auf Zeugnisnoten sind wieder Top-Projekte entstanden!»

Jonas Grüninger ist stolz auf seine Vought F4U «Corsair». (Bilder Thomas Stöckli)

Megan Kauer und ihre Zettellampe mit handgeschriebenen Botschaften.

Normen Badertscher hat das Stadion von Bayern München, die Allianz Arena, als Modell nachgebaut.


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Sport

Freitag, 10. Juli 2020

Hochklassige und familiäre Doppelmeisterschaften Fällt dieses Jahr aus: Das Seifenkistenrennen in Rossau. (Bild zvg.)

Grand Prix Rossau abgesagt Zum ersten Mal in 55 Jahren muss das Seifenkistenrennen abgesagt werden. Eigentlich sind die Seifenkisten-Profis ja viruserprobt, sind sie doch vom Bastelund Geschwindigkeitsvirus infiziert. Nun macht das Coronavirus den Veranstaltern des Grand Prix Rossau einen dicken Strich durch die Rechnung. Nach 55 Jahren muss das Seifenkistenrennen erstmalig abgesagt werden. Die erhöhten Sicherheitsmassnahmen, die momentane Lage und die damit verbundenen Planungsunsicherheiten haben das OKTeam zu diesem Schritt bewogen. Alle Hygienevorschriften und Distanzregeln im Rahmen eines Schutzkonzeptes einzuhalten, ist schlichtweg nicht möglich. Trotz allem ist SC-Präsident Stefan Brun für das kommende Jahr optimistisch und plant für 2021 das 56. Seifenkistenderby in Rossau. Dieses wird, wie gewohnt, am letzten Sommerferienwochenende 2021 stattfinden. Ines Geyer, OK SC Rossau Informationen zum nächsten Anlass finden sich auf www.gp-rossau.brun-net.ch.

Gelungenes Tennisturnier des TC Stallikon Die Doppelmeisterschaften des TC Stallikon waren in jeder Beziehung ein toller Erfolg. Einerseits war es nicht nur der erste Höhepunkt der Saison, sondern auch eine Erlösung, nachdem wegen Corona von März bis Mitte Mai nicht gespielt werden konnte. Andererseits haben die Meisterschaften gezeigt, dass der Club lebt, dass er gesund ist. Alt und Jung haben mitgemacht, Kinder miteinander oder als Doppel mit einem Elternteil. Familiendoppel im Familienclub sozusagen. Die einen haben bei den Spielen Erfahrungen gesammelt, andere ganz einfach den Plausch gehabt am Tennis und Dritte ganz grossen Sport geboten, wie der erst 16-jährige Darius Kuster (R3) und Peter Rebsamen (R5), die Titelgewinner bei den Herren. Mutter Eliane Merz und Tochter Leona siegten bei den Damen, während Darius nach dem Herrendoppel auch das Mixed gewann, diesmal mit seiner Mutter Nicole an der Seite. Gespielt wurde nach einem neuen Modus, bei dem alle Doppelpaare zu vier Einsätzen kamen. Wer also auch das Mixed spielte, kam auf total acht Sätze, die jeweils nach dem neuen Versuchsmodus nicht bis sechs, sondern bis vier Games ausgetragen wurden, mit Tiebreak beim Stand von 3:3. Die Geselligkeit war aber

Eliane Merz und Tochter Leona siegten bei den Damen. (Bilder zvg.)

fast so wichtig wie der Sport. Und so zeigte sich auch der Grillplausch am Samstagabend bei herrlichem Sommerwetter und über 30 Gästen unterhaltsam und lustig. Der TC Stallikon freut sich

Präsident Andi Thode (von links), die Sieger Peter Rebsamen und Darius Kuster sowie Spielleiter Cyrill Maag.

sehr, dass in diesem Frühling zahlreiche neue Mitglieder, zum Teil ganze Familien, begrüsst werden konnten. Wer sich für eine Mitgliedschaft im gepflegten Club an der Reppisch im Ortsteil Sellen-

büren interessiert, findet die wichtigsten Informationen auf der Homepage. Mario Rall, TC Stallikon Infos unter tcstallikon.ch.

Andri Moser zum besten Die Wettkampfpause alpinen Sportler gewählt produktiv genutzt Skirennfahrer aus Bonstetten geehrt

Motocross-Fahrer Cyrill Scheiwiller fährt neu für KTM-Motorex

Andri Moser blickt auf eine gelungene Saison zurück. Zum Abschluss der Sportmittelschule in Engelberg wurde ihm ein Award überreicht.

Der Schweizer MX-Open-Vizemeister aus Obfelden hat während der dreimonatigen Corona-Zwangspause viel trainiert aber auch mehr gearbeitet und jede freie Minute mit seiner jungen Familie genossen. Die Chance ist intakt, dass es ab Spätsommer noch eine Meisterschaft geben wird.

Nach längerer Frühlingspause als normalerweise, hat nun das Ski- und Konditionstraining für Andri Moser wieder angefangen. In der vergangenen Saison konnte er mit seinen hervorragenden Leistungen überzeugen. So holte Andri eine Bronzemedaille an den Schweizer Juniorenmeisterschaften in der alpinen Kombination, verschiedene Podestplätze an FIS-Rennen und Rang drei in der Swisscup Endwertung. Im internationalen Vergleich mit Gleichaltrigen ist Andri im Riesenslalom auf Platz 16 klassiert und die Nummer Eins in der Schweiz. Dank diesen Ergebnissen wurde er am Ende der Saison ins C-Kader von Swiss-Ski selektioniert. Durch diese Selektion hat sich sein Trainingspensum erhöht. Nicht nur viele Skitage stehen auf dem Programm, sondern auch mehrere Trainingswochen in Magglingen. Durch Krafteinheiten und viele Velound Inlinetouren soll die Kraft und die Kondition verbessert werden. Neben dem Training konnte Andri trotz der erschwerten Umstände die letzten Tage seiner Schulzeit an der Sportmittelschule Engelberg geniessen, wo er diesen Sommer die Matura bestanden hat. Wie jedes Jahr wurden zum Abschluss des Schuljahres die besten Sportler der vergangenen Saison geehrt. So auch Andri, der den Award für den besten alpinen Sportler überreicht bekam. Diese Ehre wurde ihm dank seiner starken Leistungen im vergangenen Winter und der Selektion ins C-Kader zuteil. Um Andri auf seinem weiteren Weg an die Weltspitze finanziell zu unter-

von martin platter

Andri Moser aus Bonstetten durfte den Award als bester alpiner Sportler entgegennehmen. (Bild zvg.) stützen, wurde der Gönnerclub Andri Moser ins Leben gerufen. Das Ziel des Gönnerclubs besteht darin, dass er mit vielen kleineren Beträgen zu einer grossen Unterstützung wird. Mit einem Beitrag, dessen Höhe frei wählbar ist, wird man Teil des Clubs. Ab einem Beitrag von 55 Franken werden Gönner zu einem Saisonapéro eingeladen, ab 333 Franken dürfen Gönnerinnen und Gönner einen Skitag mit Andri erleben. Lucia Moser Weitere Infos unter www.andrimoser.ch.

«Für mich war der vergangene Winter eine Zeit des Wechsels. Ich trainierte sehr intensiv und fühlte mich bereits sehr wohl auf dem neuen Motorrad. Doch als es richtig losgehen sollte, kam der Shutdown», fasst Cyrill Scheiwiller den ersten Moment seiner Zwangspause zusammen. Nicht einen Moment dachte er daran, dass nun eine erzwungene Pause von drei Monaten folgen würde. Er sehnte den ersten Wettkampf herbei, denn er wusste, man kann im Training Topzeiten erreichen und ein Supergefühl haben. Aber wo man wirklich steht, erfährt man erst im Rennen, im direkten Vergleich mit den Kontrahenten. «Das fehlt mir noch immer sehr! Rasch habe ich aber begriffen, dass ich jetzt das Maximum aus dieser ungewohnten Situation herausholen muss», erklärt Scheiwiller. Er habe sich mit viel Ausdauersport, Kraft- und Koordinationsübungen fit gehalten und auch mehr gearbeitet. Da die Baubranche vom Shutdown ausgenommen war, war seine Arbeitskraft als Zimmermann hochwillkommen, zumal das Wetter während der ersten sechs Wochen des Ausnahmezustands praktisch durchgehend schön war. Abends und in der trainingsfreien Zeit

Der Obfelder Cyrill Scheiwiller kommt nach dem Teamwechsel schon sehr gut mit seinem neuen Motocross-Töff zurecht. (Bild Jey Crunch) am Wochenende widmete sich Scheiwiller mit Hingabe seiner jungen Familie, insbesondere seiner kleinen Tochter.

Die Hoffnung stirbt zuletzt Ein Hoffnungsschimmer bleibt, dass zwischen Ende August und Oktober doch noch eine Meisterschaft ausgetragen werden kann. Der Rennkalender ist inzwischen veröffentlicht. Die nationale Sportbehörde möchte auch 2020 die wichtigsten nationalen Titel verleihen. Die Teams und Fahrer blicken dem ersten Rennen erwartungsvoll entgegen. Für die Rennorganisatoren ist das aber auch ein Risiko, denn es müssen genü-

gend Fahrer teilnehmen, damit der Aufwand für die Veranstalter nicht im finanziellen Debakel endet. Die Unterstützung durch die Sponsoren, die teilweise ebenfalls hart vom Shutdown betroffen wurden, ist existentiell. Der Schweizer Schmiermittelhersteller Motorex hält bisher an seinem Engagement fest. Das verschafft Rennveranstaltern, begünstigten Fahrern und Teams die dringend benötigten finanziellen Ressourcen, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren: Die Leidenschaft fürs Motocrossfahren. Dennoch räumt Scheiwiller ein: «Die Meisterschaft in diesem Jahr wird ganz speziell, denn jeder denkt bereits an die nächste Saison.»


Extra

Freitag, 10. Juli 2020

Ein goldiges Paar

ZWISCHEN-RUF

Toni und Irene Nussbaumer sind 50 Jahre verheiratet – toll finden sie einander noch immer Am 29. Mai haben Toni und Irene Nussbaumer aus Obfelden ihren 50. Hochzeitstag gefeiert. In der «Anzeiger»-Gratulation stand, sie seien ein «Vorzeige-Paar». Wie leben die beiden? Zu Besuch bei den Nussbaumers. von livia häberling Etwas sammeln muss man ja. Toni Nussbaumer knipst den Lichtschalter an. So viele Güggel! Dabei sind es gar nicht die Tiere an sich, die es Irene Nussbaumer angetan haben: Ihren Anfang genommen habe ihre Sammelleidenschaft, als der Ehemann von der Geschäftsreise aus Portugal drei bunte Porzellan-Hähne als Souvenir mitgebracht habe. «Ich habe einfach immer weitergesammelt», sagt Irene Nussbaumer. Über die Jahre wurden es mehr und mehr, ein Güggeli nach dem anderen fand sein Plätzchen in der beleuchteten Vitrine in der Stube. Inzwischen herrscht dort Dichtestress, und die Nussbaumers lassen das mit dem Schenken. «Wir haben ja alles», sagt sie. Die beiden haben ja einander. Toni bittet auf den Gartensitzplatz. «Es Gläsli Prosecco?», fragt er – in einem Ton, in den man am Satzende ein freundliches «oder?» hineindeutet. Anstossen geht immer. Zum Beispiel am 29. Mai, da prosteten sich die Nussbaumers zur goldenen Hochzeit zu. Im Gratulationstext im «Anzeiger» hiess es über das Ehepaar: «Die beiden sind ein Vorzeige-Paar, scherzen und lachen oft zusammen, unternehmen viel miteinander, grillen die besten Würste an Festen und pflegen regen Austausch mit Freunden und Bekannten.»

In der Winterjacke in den Garten «Bis nach Baasel aabe» sei die Gratulation durchgesickert, denn von Basel her kamen Irene und Toni Nussbaumer, als er bei IBM eine Stelle fand und sie sich im Jahr 1979 in der Zürcher Agglo eine Mietwohnung suchten – und am Schluss ein Haus kauften. In Obfelden. Wie es das Regionalklischee will, hatten die beiden 1967 an der Fasnacht nähere Bekanntschaft gemacht. Flüchtig kannten sie sich bereits, also habe Toni Irene gefragt, ob sie mit ihm den Guggenmusik-Tag verbringe. Und sie antwortete: «He joo, denn chummi halt mit.» In ihrem Haus in Toussen wohnen die beiden noch immer, der Sohn ist längst ausgezogen, und Toni und Irene Nussbaumer sind inzwischen 74 Jahre alt und eben: ein Vorzeigepaar,

Wichtig sei, dass man miteinander «schnurret» und lacht: Nussbaumers in ihrer Garten-Lounge. (Bild Livia Häberling) so sagen die andern. Wie wird man das? Irene Nussbaumer zieht die Schultern hoch. Sie seien einfach so. Überhaupt: Sein, das tun die Nussbaumers am liebsten in ihrer Lounge vor dem Haus – mit Blick auf die Quartierstrasse. «Dort sitzen wir mit einem Glas Wein», sagt Toni Nussbaumer, «und schnurred zämme». «Anzeiger»: Worüber plaudert man so, nach 50 Jahren Ehe? Er: Gott und die Welt. Sie: Genau, Gott und die Welt. Ein recht uferloses Gebiet. Ein Beispiel? Sie: Geschichten von früher. Er: Kein spezielles Thema. Sie: Nein, genau. Er: Wir hören Dinge, sehen Dinge, treffen immer wieder Leute an. Alles was parat liegt, wird diskutiert. Das ergibt sich. Sie: Nur im Winter ist es blöd, dann sitzt man in der Stube, die Kiste läuft ... Er: Da schnurrsch nit. Sie: ... Aber beim Skifahren sitzt man ja auch draussen, obwohl es kalt ist. Deshalb setzen wir uns schon im Frühling raus. In der Jacke. Wer von Ihnen redet mehr? Sie: Ich. Und Sie, Herr Nussbaumer, hören mehr zu? Sie: Genau, er hört mehr zu. Hören Sie gern so viel zu, Herr Nussbaumer? Sie: Er findets lässig, joo. (lacht).

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Frühstück ans Bett Die Nussbaumers sitzen allerdings nicht nur auf ihren weichen Lounge-Kissen, sondern auch regelmässig im Velosattel. Wieder. Toni Nussbaumer sagt, zuvor habe sich seine Frau immer wildere Ausreden zurechtgelegt, um die Gruppentouren zu schwänzen. Das Gestrampel sei ihr ihr zu anstrengend gewesen, sagt sie. Also ging er einkaufen, sodass in der Garage eines Tages ein E-Bike bereitstand. Seither fährt auch Irene Nussbaumer wieder gerne mit. Ansonsten haben sie getrennte Hobbies. Sie malt und jasst, er besucht das La Marotte oder spielt Keyboard. Mal etwas alleine machen, nicht ständig aneinander kleben, das sei wichtig. «Riechst du das?», sagt Irene Nussbaumer zu ihrem «Schätzeli», als man drinnen am Esstisch sitzt. «Nein, was?», fragt er. «Es schmörzelet. Ich glaub, dein Dessert im Ofen ist angebrannt!» Auch die Küche teilen sie sich ab und zu. Zusammen in der Küche, geht das gut? Sie: Meistens schon. Er hat mich aber auch schon rausgeschmissen. Er: Weil du reingeschnurrt hast! Sie: Dabei bin in der Küche ich die Chefin. Er: Ja, das ist ihre Domäne. Ich bin höchstens Sous-chef. Allerhöchstens. Wo haben Sie das Sagen? Er: Ich bin der Chef, wenn es um elektronische Medien geht.

Das heisst? Er: Sie sagt dann «schreib dieser oder jener Person mal eine SMS». Sie sind die ausführende Gewalt? Genau. Sie gibt die Anweisung, und ich machs. (lacht.) Keine Anweisungen hingegen braucht Irene Nussbaumer am Morgen früh: Weil sie eine Frühaufsteherin ist und er nicht, serviert sie ihm jeden Morgen die Zeitung, den Kaffee und ein Glas Orangensaft. Ans Bett. Er hingegen übernimmt nach den gemeinsamen Kegelabenden in Basel auf der Rückfahrt das Steuer, weil sie nachts nicht gerne fährt. Und sonst so? Fliegen bei den Nussbaumers auch mal die Fetzen? Hat jemand dem anderen in der Verrücktheit schon mal mit Scheidung gedroht? ... (Grosse Augen, Stille.) Soll vorkommen. Sie: Nein. Nein, nein, nein! Er: Noch nie auch nur daran gedacht. Sie: Nein, also wirklich nicht. «Natürlich sind wir uns nicht immer einig», sagt Irene Nussbaumer. Dann bespreche man das, sodass die Fronten spätestens am Abend wieder geklärt sind. An ein Credo hält sich das «Vorzeige»-Paar ohne Geheimrezept nämlich doch: Nie ohne Abschied aus dem Haus. Und: Nie ohne Gute-NachtKuss ins Bett.

Bisschen viel Kultur Meine Freundin erzählt: «Wegen Corona wird unsere Kulturreise ins Allgäu abgesagt.» «Mach dir nichts draus», tröstete ich sie, und berichtete, wie ich sowas vor vielen Jahren erlebt hatte: Die Kunstreise führte uns nach Bayern. Ein Kloster jagte das andere, dazu täglich mehrere Rathäuser mit ehrwürdigen Stadtratsbildern und das Schlimmste: Jede Stadt hat eine Geschichte, und jede Führerin meint, es sei eine interessante. Die Gruppe klappte die Ohren aus und schaute halb wissend, halb Neues aufsaugend. Jahreszahlen wirbelten durch die Ratsräume, dann raus, eine Stadtführung stand wieder an, man lief und guckte und lauschte, bis die Führerin meinte, sie sage jetzt nichts mehr, sie sehe unseren Gesichtern an, dass die nicht mehr aufnahmefähig seien. Ich sah das auch, am leeren Blick, an den wieder angelegten Ohren, abgelöscht und ausgebrannt, jetzt nur noch heim in die Badewanne. Als unser Reiseleiter auf dem Nachhauseweg im Bus das Mikrofon in die Hand nahm und zu erzählen begann, was links und rechts der Strasse zu sehen war, da schob ich von hinten dem Fahrer zwanzig Euro hin und flüsterte: «Mikro ganz leise stellen.» Er nickte, und niemand reklamierte. Ute Ruf

HERKÖMMLICHES

Lachen Das Tätigkeitswort lachen – althochdeutsch hlahhan – sei lautmalerischen Ursprungs und sprachverwandt mit krächzen, sagt das Herkunftswörterbuch. Lachen ist gesund, sagt der Volksmund, ohne zu unterscheiden zwischen vergnügtem, befreiendem oder höhnischem Gelächter. Letzteres ist wohl eher kränkend. Vielleicht auch deshalb gilt das Lachen als eine typisch menschliche Eigenschaft. Was allerdings umstritten ist und worüber selbst ein Ross lachen muss. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

GEDANKENSPRÜNGE

Auf der Strecke Unterwegs von A nach B Erreichen wir stattdessen C Buchstäblich sind wir uns im Klaren Da haben wir uns wohl verfahren Martin Gut

WETTER

Viele Wanderer überschätzen sich Um in den Bergen zu wandern, sollte man fit, trittsicher und schwindelfrei sein. Andernfalls kann es gefährlich werden. Eine Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigt: Zu viele Menschen auf Schweizer Bergwanderwegen erfüllen diese Voraussetzungen nicht.

LEBENSWEISHEIT «Liebe ist nicht das, was man erwartet zu bekommen, sondern das, was man bereit ist zu geben.» Katherine Hepburn

Wandern gehört zu den beliebtesten Sportarten in der Schweiz. 57 Prozent der Bevölkerung sind im Verlauf eines Jahres auf Schweizer Wanderwegen unterwegs, Tendenz steigend. Schwere Unfälle gibt es dabei immer wieder: 40 Menschen aus der Schweiz sterben jährlich beim Bergwandern, 4000 verletzen sich schwer – die meisten bei einem Sturz oder Absturz. Vor allem Bergwanderwege haben es in sich: Trittsicher, schwindelfrei und fit zu sein, gehört hier zu den Grundvoraussetzungen. Das ist vielen nicht bewusst, wie eine Erhebung der BFU zeigt – diese gehört zu

einer mehrjährigen, umfassenden Studie zu den Unfallrisiken beim Bergwandern, deren Erkenntnisse im Spätherbst 2020 publiziert werden.

Ein Viertel ist zu wenig fit für den Berg Rund 4200 Personen, die auf Bergwanderwegen unterwegs waren, wurden unter anderem zu ihrer Fitness befragt. Dabei gaben 26 Prozent der Befragten an, nur mittelmässig oder überhaupt nicht fit zu sein. Zudem sagten 18 Prozent von sich, sie seien nicht besonders trittsicher – dennoch waren sie auf weiss-rot-weiss markierten Bergwanderwegen unterwegs. Auf diesen können exponierte Stellen mit Absturzgefahr vorkommen, was aber mehr als einem Drittel der Befragten nicht bewusst war. Wer eine Bergwanderroute auswählt, sollte dies stets mit Blick auf die Fähigkeiten des «schwächsten» Gruppenmitglieds tun – dies gelingt aber nur jenen, die ihre Wanderung gut planen. Auch hier stellt die BFU-Erhebung

Verbesserungspotenzial fest: Zwar hatten sich 89 Prozent der Befragten vorgängig mit dem Wetter befasst, doch nur 71 Prozent mit dem Zeitbedarf für die gewählte Route und 61 Prozent mit deren Schwierigkeit. Sogar nur die Hälfte der Befragten kannte Ausweich- und Umkehrmöglichkeiten für den Fall, dass sich die Route als zu anstrengend erweist oder das Wetter umschlägt. Befragte im Seniorenalter sowie ungeübte Personen planten ihre Wanderungen weniger gründlich als routiniertere und jüngere Befragte. Auf Basis dieser und weiterer Resultate hat die BFU zusammen mit den Schweizer Wanderwegen eine Kampagne lanciert. Die Website sicher-bergwandern.ch bietet viele Informationen und einen Online-Selbsttest für alle, die erfahren möchten, ob sie für Bergwanderwege alle nötigen Voraussetzungen mitbringen – oder ob sie ihrer eigenen Sicherheit zuliebe besser einen gelb markierten Wanderweg wählen. Beratungsstelle für Unfallverhütung


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Hope Gap Berlin Alexanderplatz Sa Mo Di 19.45 So Mi

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