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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 053 I 172. Jahrgang I Dienstag, 10. Juli 2018

Rauschender Abschied

Drei Neue in der Siko

95 geladene Gäste feierten Wettswils Alt-Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger. > Seite 3

Die Delegierten des SicherheitsZweckverbands Albis trafen sich zur Konstituierung. > Seite 5

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Kontinuität Reformierte Bezirkskirchenpflege und Synode: Nur je ein Rücktritt. > Seite 6

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Legal gesprayt Jugendliche verschönerten eine Wand der Sekundarschule Bonstetten. > Seite 7

Schweizerische Nationalspende setzt auf Nachhaltigkeit Energiestadt Aeugst feiert Eröffnung des Gutsbetriebs An der Eröffnung des neuen Gutsbetriebs Götschihof der Schweizerischen Nationalspende stellte Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer fest, dass das strategische Ziel der Gemeinde Aeugst, bis 2020 über 2000 Quadratmeter Photovoltaik zu erreichen, allein vom neuen Götschihof übertroffen wird.

Ressorts neu zusammengestellt An der Konstituierungssitzung hat der Gemeinderat Bonstetten das Vizepräsidium an die Bildungsvorsteherin Christina Kienberger und an Markus Reich vergeben. Reich wechselt ins Ressort Hochbau und Liegenschaften, die Finanzen übernimmt Arianne Moser (und ausserdem Gesundheit sowie Informatik), Gemeindepräsident Erwin Leuenberger steht nebst dem Präsidialen auch Kultur und Freizeit, Umwelt, Land- und Forstwirtschaft sowie Sport und Vereinen vor. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Rico Roth ist Vizepräsident In Knonau übernimmt die Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser nebst dem Präsidialen den Hochbau und die Kultur. Rico Roth wird erster VizePräsident und behält das Schlüsselressort Finanzen. Er übernimmt auch Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Primarschulpräsident Dominik Stöckli ist zweiter Vizepräsident. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Surren wie Insekten Bereits zum zweiten Mal wurde in Rifferswil ein Drohnenrennen durchgeführt. > Seite 7

Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich im Juni weiter verbessert. 536 Ämtler waren Ende Juni als arbeitslos gemeldet, 32 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank entsprechend um 0,1 Punkte auf 1,8 Prozent. Auch wenn der Rückgang der Arbeitslosigkeit in erster Linie saisonal bedingt ist, hält der abnehmende Trend bei den Anmeldungen zur Stellensuche doch schon seit Herbst 2017 an. Auch die Dauer der Stellensuche geht stark zurück. (tst.)

Kommt es wirklich zur Grossfusion? Macht eine Grosskirche im Säuliamt Sinn? Das wird nun mit einer professionellen Projektbegleitung geprüft, nachdem zehn der 13 Kirchgemeinden im Säuliamt eine entsprechende Projektvereinbarung unterzeichnet haben. Je nach Resultat sind auch Alleingänge oder kleinere Zusammenschlüsse noch nicht vom Tisch. ................................................... > Bericht auf Seite 6

................................................... von bernhard schneider Als Energiestadt zertifiziert wurde Aeugst im letzten Jahr. Am Samstag wurde das Label nun offiziell von Rudolf Baumann, einem der vier Energiestadt-Botschafter, im Rahmen eines Festes überreicht, zu dem die ganze Gemeinde eingeladen war. Der Präsident der Nationalspende, Werner Merk, löste dabei sein Versprechen ein, das er in seiner Ansprache zur Bundesfeier 2017 in Aeugst abgegeben hatte: Er offerierte der ganzen Bevölkerung Wurst mit Süssmost oder Bier. Die gemeinsame Feier zur Eröffnung des Gutsbetriebs und der Übergabe des Energiestadtlabels war durchaus passend, denn die Nationalspende

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Aeugst ist Vorreiter im Bereich Sonnenenergie. Elektrofahrzeuge, organisiert von der e-group Knonaueramt, die ohne regulatorische Hindernisse technisch problemlos mit Aeugster Sonnenenergie betrieben werden könnten. (Bild bs)

Freestyle Night

setzt bereits seit Jahren auf Nachhaltigkeit. So werden die Gebäude der Umgebung, darunter auch der Götschihof der Stiftung Solvita, mit Holzschnitzeln beheizt und die Fotovolta-

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Im «Jumpin» Mettmenstetten findet die beliebte Freestyle Night statt. Die teilnehmenden Athleten kommen aus allen Teilen der Welt, um dem Publikum am 14. Juli ihr Können zu demonstrieren. Ebenfalls mit dabei: die beiden Nachwuchssportler Dimitri Isler und Nicolas Huber. Im Interview geben sie einen Einblick in ihren Trainingsalltag. (lhä) ................................................... > Bericht und Interviews auf Seite 20

ik-Anlage nutzt die grossen Flächen von Stall und Remise bestens aus. Das strategische Ziel der Gemeinde Aeugst, bis 2020 über 2000 Quadratmeter Fotovoltaik zu erreichen, wird

übrigens allein vom neuen Götschihof mit 2200 übertroffen. Der aktuelle Wert beträgt 5200 Quadratmeter. ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 5

Schweizer Meistertitel auch im Speedklettern

Petra Klingler siegt überlegen in Villars-sur-Ollon Den Titel-Hattrick hat sie diesmal nur knapp verpasst: Nach Gold an der Schweizer Boulder-Meisterschaft und Silber im Lead, verteidigte Petra Klingler am Samstag den Titel im Speedklettern. Souverän holte sie sich nach dem Boulder- erneut auch den Speed-Titel, die Bonstetter Ausnahme-Kletterin Petra Klingler. Bereits in der Qualifikation meisterte sie die 15 Meter hohe genormte Wand am schnellsten, ebenso im nachfolgenden Halbfinale sowie im Final. Bei den Herren U18 holte sich der Affoltemer Michel Erni die Bronzemedaille. Die Schweizer Speedkletter-Meisterschaft wurde parallel zum Leadund Speed-Weltcup in Villars-sur-Ollon ausgetragen. Im Lead kletterte Petra Klingler als drittbeste Schweizerin bis ins Halbfinale: Rang 25. Im SpeedWeltcup wurde sie als beste Schweizerin 24. Die Bonstetterin hat also einmal mehr bewiesen, dass sie nicht nur in ihrer Paradedisziplin Bouldern, son-

anzeigen

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Schweizer Meisterin im Speedklettern: Petra Klingler, flankiert von Katharina Tognon (2. Rang, links) und Jara Späte (3., rechts). (Bild David Schweizer) dern auch in den anderen beiden Kletterdisziplinen international dabei ist. Damit zählt sie zu den ausgeglichensten Kletterinnen weltweit. Das stimmt zuversichtlich für die Olympia-Premiere 2020: Dort werden die drei eigentli-

chen Einzeldisziplinen Lead, Boulder und Speed nämlich voraussichtlich zu einer Kombinationswertung zusammengefasst. (tst.) ................................................... > Berichte auf Seite 19


Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zwischen 16. Juli und 17. August 2018 Der Gemeinderat hat die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung während den Schulsommerferien vorübergehend geändert: Die Gemeindeverwaltung ist vom 16. Juli bis 17. August 2018 jeweils vormittags von 8.00 bis 11.30 Uhr geöffnet. Am Nachmittag bleiben die Schalter geschlossen. Erreichbarkeit Bestattungsamt ausserhalb der Öffnungszeiten: – Bossardt Bestattungen AG 044 710 99 70 – Störungen Wasserversorgung 044 701 80 76 Termine ausserhalb der Öffnungszeiten können mit den betroffenen Verwaltungsabteilungen telefonisch vereinbart werden.

Geschäftsordnung des Gemeinderates Bonstetten; Teilrevision Im Zuge der Konstituierung hat der Gemeinderat seine Geschäftsordnung aus dem Jahre 2015 einer Teilrevision unterzogen. Gestützt auf Art. 23 der Gemeindeordnung vom 1. Januar 2016 hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 3. Juli 2018 die teilrevidierte Geschäftsordnung genehmigt und setzt sie nach Ablauf der Rekursfrist rückwirkend per 1. Juli 2018 in Kraft. Die teilrevidierte Geschäftsordnung liegt während der Rekursfrist und den ordentlichen Schalteröffnungszeiten im Gemeindehaus, Bereich Einwohnerdienste, auf oder kann von der Gemeindewebseite unter «Neuigkeiten» heruntergeladen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet, schriftlich und in dreifacher Ausfertigung beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag sowie dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die aufgerufenen Beweise sind, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Gemeinderat Bonstetten

Stallikon, 10. Juli 2018

Todesfälle Aeugst am Albis Am 3. Juli 2018 ist gestorben:

Schmid, geb. Meyer, Catherine Marie

Liegenschaften Verkäufe

geboren am 21. April 1943, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis, Unterdorfstrasse 1. Die Abdankung findet am 13. Juli 2018, um 14.00 Uhr, in der Kirche Aeugst am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

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Cathrin Marie Schmid 21. April 1943 bis 3. Juli 2018

Am Morgen ist Cathrin nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen. Wir gönnen ihr die ewige Ruhe von ganzem Herzen. Ihre Freundinnen, Freunde und Verwandten Wir verabschieden uns von Cathrin am Freitag, 13. Juli 2018, um 14 Uhr in der Kirche Aeugst. Die Asche wird später im kleinen Kreis der Natur übergeben. Anstelle von Blumen bitten wir Sie, ein gemeinnütziges Werk Ihrer Wahl zu berücksichtigen. Traueradressen: E.M. Benninger, Allmendstrasse 37, 8914 Aeugst J.L. Meyer, Sonnmattstrasse 38, 6043 Adligenswil

Bonstetten, 10. Juli 2018

Gemeinderat

«Der Tod ist die Begegnung mit dem Absoluten. Ich fürchte sie und hab mich doch so sehr danach gesehnt.» Cathrin

Klassisches Konzert Sonntag, 15. Juli 2018 19.30 Uhr ref. Kirche Aeugst am Albis mit Sebastian Bohren, Violine Jonas Hablützel, Orgel spielen Werke von J.S.Bach, Händel, Reger, Pärt Eintritt Frei - Kollekte


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Kommenden Donnerstag, 12. Juli, feiern in Affoltern gleich zwei Paare ihre diamantene Hochzeit. 60 Jahre ein Ehepaar sind Rosmarie und Ernst Winkler-Böhler sowie Liselotte und Alfredo Pierino Dignola-Oggenfuss. Wir wünschen den Jubelpaaren ein schönes Fest und einen besonderen und wunderbaren Tag zusammen.

Dienstag, 10. Juli 2018

Rauschender Gemeinderatsabschied

95 geladene Gäste feierten Wettswils Alt-Gemeindepräsident

Ebenfalls Donnerstag, 12. Juli, sind Annemarie und Reinhold Emil SpörriGiordanengo in Affoltern 50 Jahre miteinander verheiratet. Wir gratulieren den Beiden und wünschen ein schönes Fest.

Zum 90. Geburtstag Und nochmals am Donnerstag, 12. Juli, feiert Eugen Jakob Müller in Affoltern seinen 90. Geburtstag. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen ihm noch viel «Gfreuts»!

Morgen Mittwoch, 11. Juli, wird Rosmarie Winkler-Böhler in Affoltern 80 Jahre jung. Wir gratulieren ihr von Herzen und wünschen alles Gute.

in kürze Höhere Minergie-Beiträge Wer eine Minergie-Sanierung durchführt oder einen Ersatzneubau nach Minergie-P-Standard erstellt, senkt den Energiebedarf seines Hauses deutlich und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der Kanton erhöht die entsprechenden Förderbeiträge markant. Das Angebot gilt bis Ende 2018.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Der Gemeinderat Knonau hat sich konstituiert An der Gemeinderatssitzung vom 3. Juli hat sich der neu gewählte Gemeinderat konstituiert.

Zur goldenen Hochzeit

Zum 80. Geburtstag

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«Mädchen-Alarm» bei Hanspeter Eichenberger, der sich riesig über die geschenkten Golfferien des Gemeinderats freut. Links seine Nachfolgerin Katrin Röthlisberger, rechts Festorganisatorin Mäggi Fontana. (Bild Martin Platter)

24 Jahre, davon die letzten acht als Präsident, hatte Hanspeter Eichenberger im Wettswiler Gemeinderat gewirkt. Am letzten Samstagabend feierte er Abschied, vom Politischen und vom Erwerbsleben, mit einem rauschenden Fest im Gartencenter Guggenbühl. Ein bisschen nervös war er schon, wie er am Samstagabend um sechs so dasass in der lauen Abendsonne und im Ungewissen der Dinge, die da kommen würden. Ausgerichtet hatte das Abschiedsfest nämlich für einmal nicht er selber, sondern Mäggi Fontana, die Frau eines engen Wander- und Mountainbike-Freundes. Nicht ganz 100 Gäste sollten es sein. Das war die einzige Direktive, die Hanspeter Eichenberger geäussert hatte. Den Rest erledigte Fontana. Das war allerhand. 95 Weggefährten, Behördenkolleginnen und –kollegen, Freundinnen und Freunde und natürlich Sportkumpels aller Art machten «HP» ihre Aufwartung und erzählten so einiges an ge-

meinsamen Erlebnissen, das für Erheiterung sorgte. Den passenden Sound dazu lieferten «Mädchen Alarm», ein Trio fescher Mädels aus München, die es perfekt verstanden, die verschiedenen Stimmungen aufzunehmen und zu verstärken.

Unzählige Erlebnisse und Anekdoten Auch Eichenberger geizte nicht mit Geschichten und Anekdoten. Aufgeteilt in drei Lebensphasen, erzählte er von den Höhepunkten und Wellentälern. Als Elektromechaniker bei Asea, die später in der Asea Brown Boveri aufging, baute er die Sparte Industrieroboter auf und erlebte deren Untergang, die auch seiner Berufskarriere einen Knick verpasste. Als zweite Lebensphase bezeichnete der Wettswiler die Kommunalpolitik, in der er 24 Jahre aktiv mitgewirkt hatte, davon die letzten beiden Legislaturen als Gemeindepräsident. Seine Nachfolgerin Katrin Röthlisberger gab in ihrer Laudatio beeindruckende Eckdaten von Eichenbergers Wirken bekannt, die Gemeindeschreiber Reinhold Schnee-

beli zusammengestellt hatte. Eichenberger leitete 17 Gemeindeversammlungen, nahm an 438 ordentlichen Gemeinderatssitzungen teil, wovon er 146 leitete; ebenso 196 Bau- und Planungssitzungen. Ein Highlight sei die Initiative «Wohnqualität Wettswil» bzw. der Gegenvorschlag des Gemeinderates gewesen, die 936 Stimmberechtigte für die Gemeindeversammlung mobilisierten. Kurzfristig habeauf das Festzelt des 40er-Fäschts ausgewichen werden müssen, erzählte Röthlisberger schmunzelnd. Und warnte: «Jetzt beginnt der Stress erst recht!» Passend zur dritten Lebensphase, die Eichenberger primär mit Sport auszufüllen gedenkt, kamen verschiedene Gruppierungen zu Wort, mit denen Eichenberger die körperliche Ertüchtigung bereits pflegt bzw. das gemütliche Beisammensein in den Pausen und am Schluss ebendieser Tennis-, E-Bike-, Wander- und Golfeinsätze. Mit Freude nahm Eichenberger denn auch die zahlreichen Sportutensilien, Frotzeleien und Ratschläge entgegen, die ihm auf den weiteren Lebensweg mitgegeben wurden. (map.)

In einem ersten Teil der Sitzung nahmen die bisherigen Gemeinderäte Walter von Siebenthal, Peter Zürcher und Marianne Mühl teil. Die Bisherigen stellten den neuen Mitgliedern die Ressorts vor und informierten sie über den aktuellsten Stand. Im zweiten Teil verliessen die Bisherigen die Sitzung und der neue Gemeinderat hat die Konstituierung vollzogen. Für die Legislaturperiode 2018 – 2022 setzt sich der Gemeinderat Knonau wie folgt zusammen: Esther Breitenmoser, Gemeindepräsidentin, Ressort: Präsidiales, Hochbau und Kultur; Rico Roth, erster Vize-Präsident, Ressort: Finanzen, Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz; Dominik Stöckli, zweiter Vize-Präsident, Ressort: Bildung und Freizeit; Marcel Bosshart, Gemeinderat, Ressort: Tiefbau und Liegenschaften; Nathanaël Wenger, Gemeinderat, Ressort: Werke und Energie, Land- und Forstwirtschaft; Marianne Domeisen, Gemeinderätin, Ressort: Soziales.

Viele spannende Aufgaben Im Anschluss der Konstituierungssitzung trafen sich die bisherigen und neuen Gemeinderäte zu einem gemütlichen Abendessen und tauschten gegenseitige Erfahrungen und Erwartungen aus. Auf den neuen Gemeinderat warten viele spannende Aufgaben und Herausforderungen. Wer sich für ein Amt als Gemeinderat entscheidet und sich auch zur Verfügungen stellt, kann die Gemeinde in vielen Bereichen lenken und in eine positive und nachhaltige Entwicklung steuern. Den Mitgliedern des neuen Gemeinderates ist jetzt schon ein besonderer Dank auszusprechen, dass sie sich für dieses Amt zur Verfügung stellen und zum Wohle der Gemeinde und Bevölkerung arbeiten werden. Leider ist es in der heutigen hektischen Zeit nicht mehr selbstverständlich, dass sich Bürger für diese nach wie vor sehr spannende Herausforderung zur Verfügung stellen. (RiD)

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Gemeinderat Bonstetten hat sich konstituiert

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Konstituierung des Gemeinderates nach den Erneuerungswahlen vom 15. April (1. Wahlgang) und 10. Juni (2. Wahlgang) für die Amtsdauer 2018 bis 2022. ................................................... von gemeindeschreiber christof wicky Am 15. April 2018 fand der 1. Wahlgang der Erneuerungswahlen für die Amtsperiode 2018 bis 2022 des Gemeinderates statt. Im Rahmen des 1. Wahlganges wurden drei Mitglieder des Gemeinderates gewählt. Für zwei Sitze und das Präsidium fand am 10. Juni ein 2. Wahlgang statt. Auch diese Stellen konnten besetzt werden. Gestützt auf § 33a GPR erfolgt die Konstituierung des Gemeinderates auf den 1. Juli. Dies erfolgt unter der Voraussetzung, dass die Wahl der Mehrheit der Mitglieder der Behörde und deren Präsidium rechtskräftig ist. Der 2. Wahlgang ist am 18. Juni in Rechtskraft erwachsen. Die Rechtskraftbescheinigung liegt vor. Gemäss Art. 26 der Gemeindeordnung teilt der Gemeinderat zu Beginn jeder Amtsdauer jedem Mitglied die Leitung eines Verwaltungsbereiches oder mehrerer Verwaltungsbereiche

zu. Jedes Mitglied ist zur Übernahme der entsprechenden Verwaltungsbereiche verpflichtet. Der Gemeinderat ist berechtigt, Verwaltungsbereiche zusammenzulegen, Aufgaben umzuverteilen und neue Aufgaben bestehenden Verwaltungsbereichen zuzuteilen. Davon ausgenommen ist der Verwaltungsbereich Bildung. Der Gemeinderat Bonstetten konstituiert sich gemäss Art. 22 der geltenden Gemeindeordnung für die Amtsperiode 2018 bis 2022 wie folgt: Gemeindepräsident Erwin Leuenberger (erste Vizepräsidentin: Christina Kienberger, zweiter Vizepräsident: Markus Reich): Präsidiales, Kultur und Freizeit, Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Sport und Vereine. Vorsitz (VS) Einbürgerungsausschuss, VS KoBo Redaktion, Verwaltungsrat (VR) Dileca, Delegierter (DG) Holzkorporation, DG Flurgenossenschaft, Mitglied (MG) Grundsteuerausschuss, Ersatz-DG Zürcher Planungsgruppe (ZPK), ErsatzDG Regionalplanung (RZU). Gemeinderätin Christina Kienberger (Stellvertreterin: Arianne Moser): Bildung. Präsidentin Primarschulpflege, VR Sozialdienst Unteramt (SodU), Ersatz-VS KoBo Redaktion, Ersatz-VR Dileca, Ersatz-DG Holzkorporation, Ersatz-DG Flurgenossenschaft.

Gemeinderätin Arianne Moser (Stellvertreter: Heinz Schlüchter): Finanzen, Gesundheit, Informatik. VS Grundsteuerausschuss, DG Spitalzweckverband, DG Verein Spitex, DG Solvita, Ersatz-VR Sozialdienst Unteramt (SodU). Gemeinderat Simon Vergés (Stellvertreter: Markus Reich): Tiefbau, Werke, Öffentlicher Verkehr. VS Werkkommission, MG Baukommission, MG Kläranlagekommission, MG Gruppenwasserversorgung, DG Zürcher Planungsgruppe (ZPK), MG Jugendkommission, Ersatz-DG Feuerwehrzweckverband, Ersatz-DG Sicherheitszweckverband, Ersatz-DG BFU. Gemeinderat Markus Reich (Stellvertreter Erwin Leuenberger): Hochbau, Liegenschaften. VS Baukommission, MG Werkkommission, DG Zürcher Planungsgruppe (ZPK), DG Regionalplanung (RZU), MG Einbürgerungsausschuss, Ersatz MG Kläranlagekommission, Ersatz MG Gruppenwasserversorgung. Gemeinderat Heinz Schlüchter (Stellvertreter Simon Vergés): Soziales, Sicherheit, Schiesswesen. VR Sozialdienst Unteramt, VS Jugendkommission, DG Solvita, DG Sozialzweckverband, DG Feuerwehrzweckverband, DG Sicherheitszweckverband, DG BFU, MG Grundsteuerausschuss, MG Ein-

bürgerungsausschuss, Ersatz-DG Spitalzweckverband, Ersatz-DG Verein Spitex.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • Die nebenamtlichen Funktionen bezeichnet und die Wahl der Funktionäre für die Amtsperiode 2018 bis 2022 vorgenommen; • Die Mitglieder der Kommissionen und des Wahlbüros für die Amtsperiode 2018-2022 gewählt; • Die Geschäftsordnung des Gemeinderates angepasst und genehmigt. anzeige


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Juli 2018

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Ein Vorzeigebetrieb in jeder Hinsicht Der neue Gutshof im Aeugstertal gibt Einblick in moderne Viehzuchtmethoden Die Schweizerische Nationalspende als Inhaberin des Gutshofs hat keinen Aufwand gescheut, um die Infrastruktur für einen Musterbetrieb zur Verfügung zu stellen, der Rinder weitgehend mit eigenem Futter aufzieht und mästet. ................................................... von bernhard schneider Wenn der neue Pächter des Gutsbetriebs Götschihof, Dani Buchli, sein Betriebskonzept vorstellt, ist viel Aufmerksamkeit erforderlich, um seinen Ausführungen folgen zu können. Auf den Fruchtfolgeflächen baut er im Wechsel Gras, Mais und Weizen an. Das Getreide verkauft er als Saatgut. Mit Mais und Gras kann er das Futter seiner Tiere zu achtzig Prozent aus eigenem Anbau zur Verfügung stellen. Die Mastkälber kauft er von Milchbauern: «Milchkühe sind anders gebaut als Mastkühe. Das Fleisch ihrer Rinder ist sehr hochwertig, so, wie es auf dem Schweizer Markt gefragt ist.» Da der Erwerb von Kälbern kapitalintensiv ist, reserviert Dani Buchli einen Teil des neuen Stalls für Rinder von Partnerbetrieben, für die nach der Sommerweide auf dem eigenen Hof kein Platz im Stall ist. Diese Tiere kann er ohne Kapitaleinsatz pflegen,

was sich positiv auf die Liquidität des Betriebs auswirkt. Vorgesehen ist die Aufzucht von 400 Kälbern pro Jahr. Dank dem weitgehend automatisierten Stall kann Dani Buchli den Betrieb zusammen mit einem Mitarbeiter und einem Lernenden bewältigen. Der direkt daneben gelegene Götschihof, eine Institution der Stiftung Solvita, prüft zusammen mit Dani Buchli, ob zwei oder drei geschützte Arbeitsstellen in der Landwirtschaft geschaffen werden könnten, wie Solvita-Geschäftsführer Markus Feil erklärte. Der Götschihof bietet Menschen mit leichter bis mittlerer kognitiven Beeinträchtigung verschiedene Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Bereichen Küche, Wäscherei, Hausdienst, Werkgruppe, Gärtnerei und Kundengärtnerei an. Fachkräfte begleiten dabei die zu betreuenden Mitarbeiter durch den Arbeitsalltag.

Blick in die Geschichte Als Geschenk zur Einweihung des neuen Gutshofs hatte Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer eine Überraschung bereit: «Als noch keine zentrale Wasserversorgung existierte, unterhielten viele Landwirtschaftsbetriebe einen Löschweiher. Der Löschweiher des Gutsbetriebs gehört heute noch der Gemeinde Aeugst. Diese 21 Quadrat-

Die Aeugster Gemeindepräsidentin, Nadia Hausheer und Gemeinderat Bruno Fuchs, Präsident der Energiekommission, im modernen Freilaufstall des neuen Gutsbetriebs mit der am Samstag überreichten Energiestadt-Urkunde. (Bild bs) meter schenken wir der Stiftung anlässlich der Einweihung des neuen

Gutshofs.» Die Gemeindepräsidentin wünschte dem neuen Pächter viel

Glück – und dass er nie die Feuerwehr rufen müsse.

Nicht mehr verbrauchen als herstellen Die Schweizerische Nationalspende im Wandel Gegründet wurde die Schweizerische Nationalspende nach dem Ende des Ersten Weltkriegs zur «Förderung der leiblichen, sittlichen und seelischen Wohlfahrt der schweizerischen Armeeangehörigen und deren Familien.» Die Stiftung hat sich zusammen mit den Problemen gewandelt.

Die Holzschnitzelmaschine demonstriert die Verarbeitung von Holz zu Schnitzeln, die als klimaneutraler Brennstoff Wärme für die umliegenden Gebäude schaffen. (Bild bs)

Im Jahr 1920 hat das eidgenössische Militärdepartement den Götschihof gekauft, um alkoholkranke Soldaten unterzubringen. Zehn Jahre später wurde die von der Schweizerischen Nationalspende SNS betriebene Anstalt in eine zivile Trinkerheilanstalt umgewandelt, bevor während des Zweiten Weltkriegs erneut Hunderte alkoholkranker Wehrmänner in den Götschihof eingewiesen wurden.

Nach Kriegsende sank die Belegung des Götschihofs stark. Die Trinkerheilanstalt wurde eingestellt, ein neuer Verwendungszweck des Landes im Aeugstertal gesucht. Gleichzeitig war die Stiftung Solvita auf der Suche nach einem zweiten Standort neben Urdorf für ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung, das auch geschützte Arbeitsplätze anbieten kann, beispielsweise in der eigenen Gärtnerei. Die Bedürfnisse der zwei Stiftungen passten zusammen. Die Stiftung Solvita erwarb das Land für ihre neuen Gebäude im Rahmen eines 99-jährigen Baurechts. Das Ergebnis der Zusammenarbeit: Vor dreissig Jahren konnte der Götschihof der Stiftung Solvita auf dem Land der Stiftung SNS eröffnet werden. Da der Gutshof der Stiftung SNS, der direkt neben dem

Götschihof liegt, denselben Namen trägt, werden die beiden Stiftungen oft verwechselt. Die SNS hat sich nicht nur vom Gemeinderat Aeugst zum Bau der grössten Fotovoltaikanlage in der Gemeinde motivieren lassen. Götschihof und Gutshof beziehen auch beide die Wärme von der Holzschnitzel Heizzentrale, die gleich zwischen den beiden Betrieben liegt und Holz aus den umliegenden Wäldern verarbeitet. Der Präsident des Stiftungsrats, Werner Merk, ist stolz auf den Wandel der SNS, die heute dem Prinzip nachlebe, nicht mehr zu verbrauchen, als herzustellen. Deshalb beziehe man die Energie von der Sonne, die Wärme aus den regionalen Wäldern, das Futter für die Tiere von den eigenen Feldern. (bs)

Drei Neue in der Sicherheitskommission Ausserordentliche Delegiertenversammlung des Sicherheits-Zweckverbands Albis Eine Viertelstunde dauerte es, dann waren die traktandierten Geschäfte abgehandelt. In der ausserordentlichen Delegiertenversammlung des Sicherheits-Zweckverbands Albis ging es einzig um die Konstituierung, damit der Verband nach den Mutationen in den Gemeinderäten handlungsfähig bleibt. Ruedi Fornaro (Hedingen), Präsident der Sicherheitskommission (Siko), und Vize Markus Meier (Affoltern), wurden in diesen Funktionen einstimmig wiedergewählt. Sie haben den Zweckverband in den vergangenen vier Jahren mit Weitblick geführt. Anstelle der drei Zurückgetretenen Andreas Binder (Maschwanden), Franz Müller (Obfelden) und Daniel Schneider (Rifferswil) wurden Werner Michel (Stallikon), Rico Roth (Knonau) und Heidi Hui (Kappel) in die Siko gewählt.

Zehn neue Delegierte

Die neu konstituierte Sicherheitskommission. Von links: Sekretär Hans Peter Krieg, Präsident Ruedi Fornaro, Rico Roth, Heidi Hui und Vizepräsident Markus Meier. Es fehlt: Werner Michel. (Bild Thomas Stöckli)

Aus den Reihen der Delegierten blieb neben Ruedi Fornaro, Markus Meier und Heidi Hui einzig Matthias Ramer (Aeugst) im Amt. In den zehn übrigen Gemeinden hat der oder die Delegierte gewechselt. An der Herbst-DV vom 24. Oktober werden den Neuen dann die Bereiche des Zweckverbands vorgestellt, also die Zivilschutzorganisation (ZSO), die Regionale Führungsorganisation (RFO) und die periodische Schutzraumkontrolle (PSK). Die Delegierten seien allerdings auch jederzeit willkommen, wenn sie sich vorher ein Bild machen wollen, betonte Zivilschutz-Kommandant Fredi Haab. Das Budget für 2019 sollte Verbandssekretär Hans Peter Krieg mittlerweile an die Gemeinden verschickt haben. Es bewegt sich im üblichen Rahmen. (tst.)


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Bezirk Affoltern

Mit 140 km/h durchs Reppischtal gerast

Eine Grosskirche im Säuliamt?

Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagnachmittag, 8. Juli, in Stallikon eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und einen Schnellfahrer mit seinem Motorrad gestoppt. Verkehrspolizisten führten auf der Reppischtalstrasse im Ausserortsbereich während rund zwei Stunden eine Geschwindigkeitskontrolle mit einem Lasermessgerät durch. Kurz vor 16 Uhr passierte ein 19-jähriger Schweizer mit seinem Motorrad die Kontrollstelle mit einer Geschwindigkeit von netto 140 km/h, anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Da bei der anschliessenden Überprüfung des Zweiradlenkers der Verdacht bestand, dass er sein Fahrzeug zudem unter Einfluss von Betäubungsmitteln gelenkt hatte, wurde durch den orientierten Staatsanwalt eine Blut- und Urinprobe angeordnet; der Führerausweis wurde dem Zweiradlenker durch die Polizisten vorläufig abgenommen. Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis hat gegen ihn eine Strafuntersuchung eingeleitet. (pd.)

Die Reformation wirkt weiter 500 Jahre sind vergangen, seit die Reformation Zürich auf den Kopf gestellt hat. Das Jubiläum ermöglicht einen neuen Blick auf die bedeutende Zeit der Kantonsgeschichte. «ZH-Reformation» gelingt es, sich über ein gezieltes Kaleidoskop verschiedenster Veranstaltungen einer meist aus religiöser Perspektive betrachteten Zeit soziokulturell zu nähern. Akteure und Ereignisse der Reformation werden aufgenommen, klischeehafte Zerrbilder korrigiert und die gesellschaftlichen Nachwirkungen aufgezeigt. Reformation ist ein stetiger Prozess, und dessen Errungenschaften sind nicht bloss innerhalb, sondern auch ausserhalb der Kirchen präsent. Über alle Einzelprojekte hinweg sind die Zuschauerzahlen bisher bemerkenswert gut. Das gilt für die drei grossen Ausstellungen im Frühling ebenso wie für die Theaterproduktionen. Grosser Beliebtheit erfreuen sich auch die Stadtführungen. (pd.)

Kantonale Wahlen: Vorschläge bis 15. Januar Bereits im Februar hat der Regierungsrat den Termin für die Gesamterneuerungswahlen für den Kantonsrat und den Regierungsrat auf den 24. März 2019 festgelegt. Jetzt hat er die Einzelheiten zu den Wahlen angeordnet. Wichtig für Parteien und mögliche Interessierte ist insbesondere der Zeitpunkt, bis zu dem Wahlvorschläge spätestens eingereicht werden können: Es ist der 15. Januar 2019. Interessierte können die Formulare für die Wahlvorschläge beziehen unter www.wahlen-abstimmungen.zh.ch/krw2019. Die Wahlvorschläge müssen spätestens bis Dienstag, 15. Januar 2019, 16 Uhr bei der Kreiswahlvorsteherschaft im entsprechenden Wahlkreis schriftlich eingereicht werden. Kandidaturen für den Regierungsrat müssen nicht angemeldet werden, da die Mitglieder des Regierungsrates im Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem) gewählt werden. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz im Kanton Zürich. (pd.)

Dienstag, 10. Juli 2018

KirchgemeindePlus: Der Planungsstart ist erfolgt – drei Gemeinden mit eigenem Weg Nachdem zehn Kirchgemeinden im Säuliamt eine Projektvereinbarung unterzeichnet haben, wird nun geprüft, ob eine Grosskirche im Säuliamt Sinn macht. Drei Kirchgemeinden gehen eigene Wege. ................................................... von werner schneiter Die zehn Kirchgemeinden haben eine professionelle Projektbegleitung engagiert. Ob die Zustimmung zur Projektvereinbarung aus voller Begeisterung erfolgt ist oder einfach, weil man sich im Zugzwang befindet und keine Alternativen sieht? Eine Frage, die Johannes Bartels, Kirchenpflegepräsident in Aeugst und Mitglied des Lenkungsausschusses, anlässlich der Bezirksversammlung nicht beantworten konnte. Die kommenden Monate werden zeigen, ob eine grosse Kirchgemeinde tatsächliche die beste Lösung ist oder ob es dann doch besser ist,

nur drei oder vier Gemeinden zu einer grossen werden zu lassen. «Diese Fragen beschäftigen in den Gemeinden. Das ist verständlich», so Bartels, für den die Projektvereinbarung ein Prozess darstellt, der laufend überprüft werden muss. Die Nähe zu den Kirchgemeindemitgliedern sei in allen Gemeinden ein wichtiges Thema, das emotional berühre. Funktioniert das mit einem grossen Pfarramt? Ist ein Alleingang oder ein kleinerer Zusammenschluss besser als eine Grossfusion? Hindert eine Fixierung auf eine Grosskirche bei der Suche nach einer besseren Lösung? Wenn ja: Abbruch der Übung? «Ich bin überzeugt, dass das nicht passiert, denn wir können ja selber definieren, was emotional von Bedeutung ist», so Bartels.

Obfelden hat eigenen Prozess lanciert Die Kirchgemeinden Knonau, Obfelden sowie Stallikon-Wettswil haben ihren Fokus nicht auf einen Zusam-

menschluss zu einer Grosskirche gerichtet. Nachdem nun gemäss teilrevidierter Kirchenordnung jeder Kirchgemeinde mindestens ein 50-ProzentPfarramt zustehen soll, habe sich die Situation in Knonau entspannt und Druck genommen, sagte Pfarrer Thomas Maurer an der Bezirksversammlung. So wartet man in Knonau ab, was nun in anderen Gemeinden passiert. Obfelden hingegen befindet sich mitten im gemeindeeigenen Entwicklungsprozess, der unter dem Titel «mir alli sind Chile» daherkommt. Vor exakt einem Jahr hat sich die Kirchgemeindeversammlung letztlich einstimmig für einen eigenen Weg entschieden. In einer sogenannten «Chilewerkstatt» Ende Januar 2018 flossen Wünsche und Ideen ein; es wurden sieben Arbeitsgruppen gebildet und Resultate anlässlich der Gewerbeschau Ende April erstmals öffentlich gemacht. «Wir wollen unsere Basis aktivieren und eine lebendige Kirchgemeinde fördern», sagte die soeben ins

Amt eingesetzte Pfarrerin Eva Eiderbrant. Sie machte aber auch klar, dass in gewissen Bereichen, wie etwa bei der Diakonie, eine überkommunale Zusammenarbeit nötig ist. Und klar ist auch: Die Kirchgemeinde Obfelden verschliesst sich mit diesem eigenen Prozess nicht gegenüber anderen Gemeinden. «In der Kirchgemeinde StallikonWettswil ist klar geworden, dass ein Zusammenschluss nur mit Bonstetten infrage käme. Aber Bonstetten macht da wohl kaum mit», sagte Pfarrer Matthias Ruff. Immerhin sei die Zusammenarbeit mit Susanne Sauder, der Bonstetter Pfarrerin, sehr gut. Die fast komplett neue Kirchenpflege wird nun den Weg bestimmen müssen; fünf der sieben Mitglieder stammen aus Stallikon. «Dieser Weg könnte ähnlich sein wie der in Obfelden. Das ist ein gutes Beispiel», so Matthias Ruff. Johannes Bartels lässt aber die Türe offen: «Gemeinden, die jetzt bei KG+ nicht mitmachen, können später immer noch einsteigen.»

Bezirkskirchenpflege und Synode: Kontinuität Nur je ein Rücktritt auf Ende der Amtsdauer Vier der je fünf Mitglieder in der Bezirkskirchenpflege und in der Synode stellen sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Für die Ämtler Abordnung im Zürcher Kirchenparlament steht die Wahl einer Frau im Vordergrund. «Die Bezirkskirchenpflege wacht im Rahmen ihrer Zuständigkeit darüber, dass Behörden und Organe sowie Pfarrpersonen und Angestellte in ihrem behördlichen, amtlichen und dienstlichen Handeln ihre Pflichten gewissenhaft und den gesetzlichen Vorschriften entsprechend erfüllen», heisst es in einer entsprechenden Verordnung. Sie ist ausserdem Rechtsmittelinstanz und entscheidet über Rekurse gegen Beschlüsse von Kirchgemeinden und Kirchenpflegen. Die Bezirkskirchenpflege ist dem Kirchenrat des Kantons unterstellt. Im Bezirk Affoltern besteht die Bezirkskirchenpflege aus fünf Mitgliedern, dem vom Kirchenrat vorgeschriebenen Minimum. Präsident Martin Billeter (Mettmenstetten), die Mitglieder Maya Maag (Knonau), Maya Stutz (Ottenbach) und Hans Streit (Hedingen) sind für eine weitere Amtsdauer bereit, derweil Willi Moser (Stallikon) seinen Rücktritt erklärt hat. Die Wahlen erfolgen im Herbst 2018 (entsprechende Publikationen folgen).

Eine junge Frau soll es sein In den gleichen Zeitrahmen fallen auch die Wahlen in die Kirchensynode des Kantons Zürich. Sie zählt 120 Mitglieder und ist das Kirchenparlament (Legislative), das im Zürcher Rathaus tagt. Ihm gehören auch fünf Abgeordnete aus dem Bezirk Affoltern an. Vier von ihnen wollen weitermachen: Christoph Menzi, Kappel (Synodalverein); Thomas Maurer, Knonau; Hans Streit (beide liberale Fraktion) und Hannes Tanner, Aeugst (Religiös-soziale Fraktion). Zum Rücktritt entschlossen hat sich Jan Smit, Bonstetten (liberale Fraktion). An der Bezirksversammlung kam deutlich zum Ausdruck, die Vakanz in der Synode mit einer Frau zu besetzen - wegen des etwas überalterten Gremiums möglichst eine junge Frau. Laut Bezirkskirchenpflegepräsident Martin Billeter zeigt eine Person Interesse an

Die neuen Kirchenpflegepräsidentinnen und -präsidenten sowie die Mitglieder der Bezirkskirchenpflege, die sich erneut zur Wahl stellen. Von links: Maximilian Hofmann, Judith Grundmann, Urs Guldener, Elisabeth Endner, Martin Billeter (Präsident Bezirkskirchenpflege) sowie die Mitglieder Maya Maag, Hans Streit und Maya Stutz. (Bild Werner Schneiter) einer Mitgliedschaft in der Synode. Sie arbeitet allerdings in landeskirchlichen Diensten, was vorliegend aber ein Problem darstellt: Der Ämtler Abordnung gehören mit Christoph Menzi und Thomas Maurer zwei Pfarrer an. Die Bestimmung sagt: Die Mehrheit der Abordnung darf nicht in einer landeskirchlichen Beschäftigung stehen.

Vier neue Präsidentinnen und Präsidenten Vergangenheit sind hingegen die Kirchenpflegewahlen. Deren Mitglieder haben ihr Amt für die Legislaturperiode 2018/2022 per 1. Juli 2018 angetreten – einheitlich im Kanton Zürich. An der Bezirksversammlung konnte Präsident Martin Billeter vier neue Präsidentinnen und Präsidenten begrüssen: Urs Guldener folgt in Rifferswil auf Hans-Ueli Meier. Dort musste die gesamte, fünfköpfige Kirchenpflege ersetzt werden. Zuvor wurden im Dorf Briefe gestreut. «Am Schluss hatten wir das Fünfergremium schnell beisammen», so der neue Präsident. In Bonstetten folgt Judith Grundmann auf Rolf Werner. Sie lebt seit über 20 Jahren in der Gemeinde und hat als Kirchenpflegerin bereits eine Amtsdauer absolviert. In Knonau, wo sich die gesamte Kirchenpflege erneuert hat, löst Maximilian Hofmann Markus Rosenberger ab. Er lebt seit Kurzem im Dorf und

will etwas für die Allgemeinheit tun. «An meinem Engagement ist der Pfarrer nicht unbeteiligt», sagte der neue Präsident.

In Kappel heisst die neue Präsidentin Elisabeth Endner, die der Kirchenpflege bereits seit acht Jahren angehört. Sie löst Ueli Buri ab. (-ter.)

Ein dornenvoller Weg Hans Streit, Mitglied der Synode, erläuterte an der Bezirksversammlung die wichtigsten Änderungen auf dem dornenvollen Weg einer Teilrevision der Kirchenordnung. 80 der 254 Artikel erfuhren eine Änderung. Nach vielen kontroversen Diskussionen stimmte die Synode der Teilrevision am 15. Mai 2018 mit 71 Ja gegen 23 Nein (bei sechs Enthaltungen) zu. Zu fusionsorientiert, Gemeinden kommen darin praktisch nicht vor, eine Revision unter grossem Druck, Druck auch von der Stadt Zürich, wo aus 30 noch eine Gemeinde wird – so lauteten einige Kritikpunkte. Nun hat am 23. September 2018 im Rahmen der Urnenabstimmung das Volk das letzte Wort. Neu ist ein zentrales Mitgliederregister und neu ist auch die Bestimmung, wonach Taufen zwingend im Rahmen von Gottesdiensten zu erfolgen haben. Über Ausnahmen entscheidet die Pfarrperson. Neu ist auch, dass die Zeitung «Reformiert» zulasten der Kirchgemeinden in alle reformierten Haushaltungen gelan-

gen. Eine Abmeldemöglichkeit gibt es für den Empfänger. Noch ziemlich unklar ist auch die Stellenzuteilung für Pfarrämter; im Säuliamt sind hier aber in den kommenden Jahren keine grossen Änderungen zu erwarten. Klar ist immerhin, dass jede Gemeinde mindestens ein 50-Prozent-Pfarramt bekommt – auch die kleinsten. Von Pfarrseite kommt die Kritik, dass bei der Teilrevision und der Frage nach Stellenprozenten dem Pfarramt zu wenig Beachtung geschenkt worden ist. Das Quorum für Pfarrstellenprozente wird alle vier Jahre neu bewertet. Sodann wird gemäss revidierter Teilordnung die Wohnsitzpflicht für Pfarrpersonen gelockert; allerdings muss mindestens eine in der Gemeinde wohnhaft sein. Und zu den zwei bestehenden Kapiteln gesellen sich neu ein Kirchenmusikkapital sowie ein Katechetikkapitel. Weitergehende Informationen zur Teilrevision erfolgen vor der kantonalen Volksabstimmung vom 23. September 2018. (-ter.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Juli 2018

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Einmal Sprayer sein – ganz legal Jugendliche besprayten eine Wand der Sekundarschule Bonstetten Mischa Rosenberger von Jugendplus organisierte am Samstag einen Anlass, bei welchem Jugendliche nicht nur sprayen durften, sondern auch viel zum Thema Sprayen zwischen Straftat und Kunst lernten. Profi-Sprayer Raphael Fahrni beeindruckte mit Fachwissen und Erfahrungen. ................................................... von regula zellweger Es war Badiwetter am vergangenen Samstag und drückend heiss am frühen Nachmittag. Sieben Jugendliche und zwei Erwachsene trugen trotz der Hitze weisse Überkleidung und Graffiti-Masken. Sie sprayten mit weisser Farbe auf eine 15 bis 20 Meter lange blaue Wand die Grundierung für den Schriftzug «Sekundarschule», eine reine Fleissarbeit. Es ist anstrengend, über längere Zeit die Spraydose konzentriert zu führen. Aber offensichtlich macht es Spass.

Profi-Sprayer Man traf sich um 10 Uhr im Jugendtreff. Raphael Fahrni erzählte den Jugendlichen von der Geschichte der Graffiti, aber auch von seinen Erfahrungen, die er als jugendlicher Sprayer gemacht hatte. Er war straffällig geworden, es gab eine Hausdurchsuchung, er wurde von der Polizei in Handschellen abgeführt und musste für den hohen Sachschaden aufkommen. Raphael Fahrni hat daraus gelernt, heute wirkt er an Projekten mit, welche der Graffitikunst legal Raum geben – und vor allem ist es ihm ein

Anliegen, Jugendlichen aufzuzeigen, dass es Möglichkeiten gibt, legal zu sprayen. «Wenn Ihr eine Passion habt, gebt alles dafür. Vertieft eure Fähigkeiten, es lohnt sich. Es gilt, die Energie in die richtige Richtung zu lenken. Geniesst das Leben jeden einzelnen Augenblick. Stürzt nicht ab, geht euren Weg!» Seinen Worten glaubt man – und sie erreichen die Jugendlichen. Mit Cuttern schnitten sie die Schablonen aus. Zum Sprayen braucht man ein Konzept, wie man den Raum aufteilen will. Und dann erst ging es ans Sprayen.

Prävention, aber auch Spass Es brauchte Vorbereitungen, bis dieser Anlass über die Bühne gehen konnte. «Offene Jugendarbeit Jugendplus betreibt im Auftrag der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Islisberg den Jugendtreff Halle 43. Die drei Jugendarbeiter Mischa Rosenberger, Luis Oberle und Raphaela Inauen sind Anlaufstelle für Jugendliche, betreiben aber auch aufsuchende und mobile Jugendarbeit. Dazu gehören Ferienangebote, Runder Tisch, Girls Only, Projekte mit Jugendlichen, Partys, Workshops, Beratungen, Infothek – oder eben der Spray-Event. Zuerst mussten die Verantwortlichen die Schule überzeugen, dass legales Graffiti-Sprayen für Jugendliche eine Möglichkeit ist, sich kreativ und künstlerisch auszudrücken, ohne sich dabei strafbar zu machen. Sprayen soll auch mit Ethik und Ästhetik zu tun haben. Dazu wurde eine Skizze vom geplanten Schriftzug vorgestellt. «Die Schule arbeitet sehr gut mit uns zu-

Das Grundieren der Buchstaben mit weisser Farbe ist anstrengende Fleissarbeit – macht aber Spass. Im gelben Shirt: Profi-Sprayer Raphael Fahrni. (Bild Regula Zellweger) sammen», lobt Mischa Rosenberger, der Leiter von Jugendplus Bonstetten.

Kreativität im gesteckten Rahmen Wenn die Jugendlichen müde waren oder wenn ihnen die Hitze zusetzte, zogen sie sich in den als mobiles Jugendzentrum gestalteten kleinen Lastwagen zurück. Da gab es Liegestühle, einen Sonnenschirm, Obst – und vor allem Getränke. In einem weiteren Arbeitsschritt konnten die Jugendlichen im Rahmen eines vorgeschriebenen Farbkonzeptes die Buchstaben individuell gestalten. Insbesondere für die Oberstufenschüler der dritten Klasse war es schön, an ihrer Schule Spuren hinterlassen zu können. Miguel, 3. Sekundarklasse, findet es super, dass dieses Angebot gemacht wird und er auch die Technik lernen kann. Er erzählt, dass er bereits zum zweiten Mal in einem Projekt von Ra-

phael Fahrni mitwirke. Überhaupt – er mache eigentlich immer mit, wenn Jugendplus etwas organisiere. Dragica ist das einzige Mädchen in der Gruppe von Jungs. Sie hat noch nie gesprayt und ist begeistert. Sie habe gewusst, dass Sprayen strafbar sei - von Fernsehserien. Raphaels Ausführungen fand sie sehr interessant. «Man müsste mehr Möglichkeiten haben, unter fachkundiger Leitung legal Wände zu besprayen.»

Wände gesucht Mischa Rosenberger hat sichtlich selbst Spass am Umgang mit der Spraydose. Eigentlich hätte er mehr jugendliche Teilnehmende erwartet, aber es war wirklich sehr heiss. Am Montag werden die anderen Schüler die Arbeit ihrer Kollegen bewundern können – und bestimmt wird auch diskutiert. Damit ist ein weiteres Ziel er-

reicht. Es geht ums Bewusstmachen, um den Umgang mit einer Form von Kultur, die sich aus der Illegalität heraus entwickelt hat und heute ihren Platz im Schweizer Kulturschaffen hat. Adem ist in der 1. Sek. Er findet, dass Jugendplus eine super Sache sei. Das Sprayen sei das allerbeste Angebot, das er bei Jugendplus wahrgenommen habe. Überhaupt, es sollte mal klar ausgesprochen werden: «Danke, Mischa.» Mischa Rosenberger würde mit seinen Jugendlichen gern weitere Wände besprayen. Er sucht Personen, die bereit sind, Wände zur Verfügung zu stellen, beispielsweise eine Gartenmauer oder ein Garagentor. «Die Spraydosen werden mitgebracht und auf die Wünsche der Wandbesitzer wird selbstverständlich eingegangen.» Kontakt: Mischa Rosenberger, Tel. 044 700 03 23, mischa.rosenberger@vif.ch.

Mit bis zu 140 km/h durch den Hindernisparcours Drohnenrennen in Rifferswil: Die Szene erinnert entfernt an einen Insektenschwarm Zum zweiten Mal wurde übers Wochenende in Rifferswil ein Drohnenrennen durchgeführt. Eine neue, überaus dynamische Sportart, in der die virtuelle mit der realen Welt verschmilzt. ................................................... von martin platter Drei, zwei, eins: Wie beim Motocross fällt ein Startgatter. Mit lautem Gesurr schiessen die acht Drohnen wie von einem Katapult beschleunigt davon. Die Szene erinnert entfernt an einen Insektenschwarm. Nur, dass das Ganze so schnell geht, dass man es von blossem Auge fast nicht sieht. In Tempi von bis zu 140 km/h geht es durch den Hindernisparcours, der aus Tunnels, Slalom sowie horizontalen und vertikalen Toren besteht. Das Ganze ist auf einem Feld ausgesteckt, das knapp zwei Fussballfelder gross ist. Immer wieder knallen Flugobjekte mit hoher Geschwindigkeit in die Tore oder kollidieren in der Luft miteinander. Einige stürzen zu Boden, aber nicht alle bleiben liegen. Begleitet wird die Szene von coolem Sound aus grossen Boxentürmen und noch cooleren Kommentaren des Speakers, der wie die Piloten etwas überhöht unter einer Reihe von Zelten steht und die Szene aufmerksam beobachtet. Bizarr wirken die Piloten während ihres rund 90 sekündigen Einsatzes. Hochkonzentriert sitzen oder stehen sie herum, wobei ihr Blick nicht unbedingt in Richtung ihrer Drohne gerichtet ist. Während die Hände geschäftig an den Flugkontrollschaltern der Fernsteuerung hantieren, beobachten sie den Flug regungslos durch Virtual-Rea-

Mit handelsüblichen Quadrokoptern haben die EigenbauRennkopter nicht mehr viel gemeinsam.

Bizarres Bild während des Rennens, das durch VR-Brillen verfolgt wird. Neben dem Piloten steht immer ein «Spotter», der den Flug kontrolliert. Links: Gastgeber Fredi Haller. (Bilder Martin Platter) lity-Brillen. Das geht so: Unten an der Drohne ist eine kleine Kamera mit einem Funksender samt Antenne angebracht, die ihr Bild an die VR-Brillen überträgt. Das gibt dem Piloten den Eindruck, als ob er während des Fluges im Cockpit der Drohne sitzen würde. First Person View (FPV) bzw. Pilotenperspektive nennt sich das im Fachjargon. Daneben ein sogenannter «Spotter», der den Flug ebenfalls mit einer VR-Brille beobachtet und so kontrolliert, ob die Hindernisse reglementskonform passiert wurden und zugleich darauf achtet, dass die Drohne den vorgegebenen Luftraum nicht verlässt.

Adrenalinhunger mit Drohne gestillt In den Pausen werden die Kopter gewartet und neu geladen, denn der Energiehunger der 400 bis 500 Gramm leichten Eigenbau-Fluggeräte ist enorm. «Um die 1000 Franken kostet eine Ausrüstung bestehend aus Quadrokopter, VR-Brille und Fernsteuerung», klärt Hanspeter Hugli aus Affoltern auf, der selber begeisterter Drohnenpilot ist und so seinen Hunger nach Geschwindigkeit und Adrenalin stillt. Er sagt: «Die geringen Kosten und die Abwechslung machten den Sport interessant.» Früher habe er sich auf dem Motorrad abreagiert. Das

Nach dem Flug werden die kleinen Fluggeräte neu geladen, gewartet oder bei Bedarf repariert.

tue er nun weit weniger gefährlich mit seiner Drohne. Sandro Geissmann, Präsident des 50 Mitglieder zählenden Vereins «FPV Racers», geht noch einen Schritt weiter: «Als Kopterpilot ist man Programmierer, Ingenieur, Mechaniker, Pilot und Spieler in einem.» Viele der Kopterpiloten kämen entweder aus dem Modellbau, seien passionierte Computergamer oder beides zusammen. Entsprechend reicht das Altersspektrum vom Jugendlichen bis zum Golden Ager. «Die Szene ist noch jung, erfindet sich aber laufend neu. Wir haben unseren Verein erst vor vier Jahren gegründet», erklärt Geissmann. Der Gastgeber in Rifferswil,

Fredi Haller alias «Balu», hat sogar erst vor zwei Jahren mit dem Drohnenfliegen begonnen. Er sagt: «Mit den Drohnenrennen wollen wir in erster Linie faszinieren – und Vorurteile widerlegen.» Geissmann ergänzt: Die Schweiz habe eine sehr liberale Gesetzgebung. Das wolle man nicht durch die Missachtung der Privatsphäre andrer oder durch Flüge in Verbotszonen nahe Flugplätzen aufs Spiel setzen. Viele Hobbypiloten, die sich im Internet eine Drohne beschafften, täten dies leider aus Unwissenheit – und schadeten so der gesamten Modellflugszene. Weitere Infos unter fpvracer.ch.


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Der Weiher ist ein Idyll Gefährliches Baden im Hedinger Weiher, Leserbrief vom 6. Juli. Die Wasserpflanzen, welche im Weiher vom Grund zur Oberfläche wachsen, sind nicht tief im Weihergrund verwurzelt. Mir normalen Trittbewegungen (oder wofür hat man denn zwei Hände) kann sich jeder von solchem Pflanzenwerk befreien. Und wenn man strampelt, dann zerreissen sie. Sie sind mitnichten eine Gefahr für Schwimmer, sie sind Bestandteil des Naturgewässers. Wahrscheinlich hat die Gattin von Herrn Grimm einfach Panik bekommen, als die Pflanzen ihre Füsse und Beine berührten (wenn man nicht weiss, was es da unter Wasser hat, sind solche Schreckmomente natürlich unangenehm). Der Hedinger Weiher ist die schönste Badeanlage im Säuliamt. Über den Eintrittspreis zu diskutieren, ist bedenklich. Unsere Saisonkarten «halb umsonst», für das, was geboten wird. Der Weiher ist ein Idyll! Die Anlage perfekt gepflegt. Die Höflichkeit des Platzwarts, der mit viel Charme Tagestickets verkauft, der seit Jahren einen guten Job macht und seine Kun-

den fast ausnahmslos beim Namen kennt, das gibts sonst nirgends! Und nicht zuletzt Mika’s Badi-Restaurant, wo es sich jederzeit lohnt, mal zu verweilen. Ich gehöre übrigens auch zu den Gästen, welche selten ins Wasser gehen (und trotzdem hab ich eine Saisonkarte!). Ich meide das Wasser aber nicht wegen «Monsterpflanzen», nein, mir fehlt die Puste, wegen meiner kranken Lunge. Und wenn man den «Schwumm» bis zum Floss nicht sicher schafft, dann lässt man’s besser bleiben. Der Bademeister muss sich ja offensichtlich um andere «Opfer» kümmern, da will ich ihm nicht auch noch zur Last fallen. Übrigens: es gibt im Säuliamt genug Badeanlagen, deren Wasser mit Chlor oder Ozon durchsetzt ist. Dort begegnet man dann sicher keinen Wasserpflanzen oder Tieren, welche im Weiher nun mal heimisch sind. Man hat die Wahl! Natur pur und reine Luft. Die Gemeinde Hedingen hat richtig gehandelt, als sie den Weiher so gestaltete, wie er heute ist. Clifford Baumgartner, Wettswil

Postareal Obfelden: Gewichtige Nachteile Jetzt sind die Stimmberechtigten gefragt, «Anzeiger» vom 6. Juli. Am vergangenen Dienstag konnten wir Obfelderinnen und Obfelder erfahren, wie das Postareal zukünftig gestaltet werden soll. Dank der Initiative von Stephan Hinners hat man sich zusammengerauft. Bis zu einem gewissen Detaillierungsgrad herrscht jetzt Einigkeit unter den Grundeigentümern, ein grosser Wurf ist es aber nicht. Zu erdrückend sind die konkreten wirtschaftlichen Interessen. Drei Punkte fallen auf. Erstens: Das Restaurant Kreuzstrasse wird abgebrochen und es interessiert Migros als heutiger Besitzer nicht, ob wir Obfelder wieder ein Restaurant erhalten. Dieses müsste ein anderer Grundeigentümer ermöglichen. Zweitens: Der vor sechs Jahren wunderbar gezeigte Begegnungsplatz hat sich zu einem Parkplatz für 40 Autos gewandelt. Dieser soll zwar multifunktionell auch ein Begegnungsplatz sein können, es ist aber noch offen, wer entscheidet, ob Parkplatz oder Begegnung, und wie oft pro Jahr dies erlaubt ist. Drittens: Für diese 40 Parkplätze genügt eine Einfahrt von der Ottenbacherstrasse her nicht, man muss auch von der Dorfstrasse her ein- und ausfahren können. Die Gartenwirtschaft eines möglichen Restaurants wird also nicht, wie anno dazumal gezeigt, zur

Mitte des Postareals den Begegnungsplatz beleben. Sie würde ganz am Rand sein, auf der einen Seite begrenzt durch die Dorfstrasse, auf der zweiten Seite durch die Einfahrt und auf der dritten Seite durch den Parkplatz. So stellen wir uns doch eine idyllische Gartenwirtschaft vor! Ganz am Schluss des Abends, beim Modell stehend, gab mir der Migros Vertreter die Antwort dafür: «Wir brauchen diese Einfahrt auch von der Dorfstrasse her. Die Leute aus Richtung Affoltern kommen sonst nicht zu uns!» Wir können das Postareal nur ein Mal überbauen. Wir Obfelderinnen und Obfelder müssen uns sehr gut überlegen, ob wir die gewichtigen Nachteile des vorgestellten Gestaltungsplans eingehen wollen: Sicher mehrere Jahre kein Restaurant mehr. Ob es dereinst eine Neueröffnung gibt, bleibt offen, ein Neustart entsprechend schwierig. Wir bekämen einen Zentrums-/Begegnungsplatz der von Anfang an Zielkonflikte mit dem Hauptzweck «parkieren» hat. Und eine mögliche Gartenwirtschaft ist am schlimmsten Ort des ganzen Postareals platziert. Und das wegen eines Einkaufsbedürfnisses, welches nach Einschätzung der Migros nicht ein Mal so gross ist, dass die Kunden im Auto dafür eine zusätzliche Rechtskurve und 100 m Fahrt in Kauf nehmen! Hansjörg Schneebeli, Obfelden

Falscher Sieger Ich spiele seit etlichen Jahren am Gewerbecup vom FC Affoltern a. A. Auch einige Male mit Elektro Roth AG. Gewonnen haben diese jedoch dieses Jahr nicht. Ebenso wenig sind sie lange geblieben. Dies war das Team von Elektro Merz. Auch waren nicht alle

Spiele fair. Aufgrund von Tätlichkeiten mussten sogar Spiele abgebrochen werden. Ich bin enttäuscht und überrascht vom Grümpi-OK, dass dieses völlig falsche Angaben macht. Matthias Merz, Hedingen

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll ein Thema aus der

Region aufgreifen, nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein und keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


Veranstaltungen

Stellenanzeiger

Ottenbach ist eine attraktive Gemeinde im Bezirk Affoltern am Albis mit rund 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Für unser Sozialsekretariat suchen wir per 1. November 2018 oder nach Vereinbarung eine/n

Leiter/in Sozialsekretariat (50 oder 60 %) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das ausführliche Stelleninserat mit Ansprechpersonen und weitere Informationen über die Gemeinde Ottenbach finden Sie unter www.ottenbach.ch.

Bezirksgemeinden Affoltern Lehrstellen Sind Sie interessiert an einer spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung? Die Gemeinden des Bezirks Affoltern haben für das Jahr 2019 freie Lehrstellen zu vergeben als Kaufmann/Kauffrau EFZ, alle Profile Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle kaufmännische Arbeiten in den Gemeindeverwaltungen. Sie begleiten und betreuen Einwohnerinnen und Einwohner in allen Lebenslagen. Von der Ausstellung von Ausweisen und Bewilligungen, dem Vorbereiten von Wahlen und Abstimmungen, dem Prüfen und Publizieren von Baugesuchen über das Kontrollieren von Steuererklärungen bis zum Gemeindebudget erfüllen sie vielfältige Aufgaben. Diese Ausbildung eignet sich im Profil M für Jugendliche mit sehr gutem, das Profil E mit gutem Sekundarschulabschluss A und das Profil B für Jugendliche mit sehr gutem Abschluss B, die Verantwortung übernehmen wollen, zuverlässig und kontaktfreudig sind. Gute Umfangsformen sowie mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit und ein Flair für Zahlen werden vorausgesetzt. Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Fachrichtung Werkdienst Als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt im Werkdienst sind Sie ein absolutes Allroundtalent und arbeiten vorwiegend im Aussenbereich. Zu Ihren Aufgaben gehören das Pflegen und Reinigen von Grünanlagen, Wegen und Strassen. Weitere Aufgaben sind die Instandhaltung von Spielplätzen, Kanalisationen, Uferreinigung von Bächen, Reparaturen und Wartung von Maschinen sowie das Aufstellen von Signalisationen, Bühnen etc. für spezielle Anlässe. Ebenfalls gehören Winterdienstarbeiten dazu. Diese vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche, die gerne in der freien Natur arbeiten und über eine abgeschlossene Sekundarschule verfügen. Wichtig sind handwerkliches Geschick, praktisches Denken, eine hohe Zuverlässigkeit und Freude an körperlicher Anstrengung. Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtlichen Zeugnissen sowie weiteren Unterlagen (z.B. Multicheck, Stellwerk 8, etc.) bis spätestens 31. August 2018 an die einzelnen Bezirksgemeinden: Affoltern am Albis, Nicole Müller, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Tel. 044 762 56 33

(2 Lehrstellen Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Bonstetten, Karin Fischer, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, Tel. 044 701 95 24

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Hausen am Albis, Christoph Rohner, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen a. A., Tel. 044 764 80 23

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil B/E/M sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Werkdienst)

Hedingen, Denise Steimen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, Tel. 044 762 25 25

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)

Kappel am Albis, Mariarosina Natale, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, Tel. 044 764 12 55

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Mettmenstetten, Edy Gamma, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Tel. 044 767 90 17

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Obfelden, Eveline Meier, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Tel. 044 763 53 50

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M sowie 1 Lehrstelle Fachmann/-frau Betriebsunterhalt Werkdienst)

Ottenbach, Evelyne Abegglen, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, Tel. 044 763 40 53

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)

Stallikon, Martina Fent, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, Tel. 044 701 92 19

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil B/E/M)

Wettswil am Albis, Reinhold Schneebeli, Ettenbergstr. 1, 8907 Wettswil, Tel. 044 700 06 45

(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M)


Gewerbe/Dienstleistungen

Vierteljahrhundert

Zwei Doppelzweige

Moira Tanztheater: Die Vorbereitungen zur JubiläumsProduktion laufen. > Seite 13

Die Nachwuchsschwinger Jim Haller und Janic Amstutz überzeugten in Weinfelden. > Seite 19

«Flower Power» im Obstgarten

Die Senevita lud zum Sommerfest

Dienstag, 10. Juli 2018

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Erweitertes Grümpi In Hausen wurde nicht nur gekickt, sondern auch gesprintet und Beachvolleyball gespielt. > Seite 20

Erster Zürcher Seilbahner ausgebildet

Premiere bei der Felseneggbahn Cristiano Monteiro hat seine zweijährige Berufslehre zum Seilbahner EBA erfolgreich abgeschlossen. Der 18-Jährige ist der allererste Seilbahner, der im Kanton Zürich ausgebildet wurde.

Die Kindertrachten-Tanzgruppe Baar verzückte mit ihren Darbietungen. (Bild zvg.)

Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums und ihre Angehörigen sowie Pensionäre und Pensionärinnen feierten Ende Juni zum vierten Mal und bei herrlichem Sommerwetter ein grossartiges Fest. Nach dem Startschuss um 14 Uhr füllten sich die Plätze im Restaurant und auf der grossen Terrasse im Nu. Yvonne Suter unterhielt mit fetzigen Schlagermelodien, welche viele nicht mehr auf ihren Stühlen hielt. Das Tanzbein wurde geschwungen und wo die Partnerin oder der Partner fehlte, sprangen Mitarbeitende der Senevita ein.

Für alle süssen Schleckmäuler war ein erstes Highlight, als das Servicepersonal die von der Küchencrew selbst gemachten Kuchen servierte. Wer es lieber etwas «kühler» hatte, holte sich ein Cornet der Gelateria «beim Kloster Muri», welche ihren Glacéwagen im Park aufgestellt hatte.

Tanz und Ballonwettbewerb Und schon ging es weiter im Programm: Die Kindertrachten-Tanzgruppe Baar verzückte alle Anwesenden mit ihren Darbietungen. Die Kinder waren es dann auch, welche im Anschluss daran – zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden – die Ballone

mit den Wettbewerbskarten steigen liessen. Die Bise blies und dieses Jahr werden die Karten wohl nicht mehr aus Deutschland, sondern aus dem Osten oder sogar Süden retourniert werden. Auf der Terrasse wurde der Grill «angeworfen» und schon bald duftete es herrlich nach Brat- und anderen Würsten sowie feinen Steaks. Mit Gemüsespiessli und Grillkäse entsprach man auch den Bedürfnissen der Vegetarier. Den ganzen Tag über sah man zufriedene Gesichter. Alle sprachen von einem gelungenen Fest, welches man in bester Erinnerung behalten wird. Liliane Bühler

Zürcher Elektrikernachwuchs startet ins Berufsleben

Diplomfeier am 5. Juli in Winterthur mit Säuliämtler Beteiligung Knapp 400 Kandidaten der Elektro-Branche im Kanton Zürich haben das Qualifikationsverfahren auf Anhieb bestanden. Etwa 1400 Personen feierten mit den jungen Berufsleuten ihren ersten grossen Schritt in die Berufswelt, auf die besten drei jeder Kategorie wartete noch eine besondere Überraschung. Die Stimmung war festlich am 5. Juli in den Eulachhallen in Winterthur. 394 Kandidaten der Elektro-Branche haben das Qualifikationsverfahren zum Elektroinstallateur / zur Elektroinstallateurin, Montage-Elektriker / in, Telematiker / in oder Netzelektriker / in, wofür sie Monate unter Hochspannung gestanden hatten, auf Anhieb bestanden. Nun konnten sie, unter dem donnernden Applaus der rund 1400 Gäste, ihr wohlverdientes anzeige

Fähigkeitszeugnis entgegennehmen. Andreas Egli, Präsident des Zürcher Elektroverbands (KZEI), freute sich über den Nachschub an talentierten und motivierten jungen Berufsleuten, die in Zukunft die Zürcher Elektrobranche bereichern werden. Er wies darauf hin, dass Zeit ein wichtiges Thema ist. Ob an der Fussball-WM, im Qualifikationsverfahren oder im Berufsleben – ein guter Umgang mit Zeitdruck ist eine kritische Komponente zum Erfolg. Der Präsident gratulierte den jungen Berufsleuten herzlich zum Erfolg und erwähnte auch die Lehrmeister, Eltern und Freunde der Absolventen, ohne deren Unterstützung diese Leistung nicht möglich gewesen wäre.

Super Noten, tolle Preise Rudolf Naef, Präsident der Prüfungskommission, erläuterte anschliessend

den Ablauf und die Resultate des Qualifikationsverfahrens. Auch wenn die Erfolgsquote von 84.5% leicht unter dem Vorjahr lag, bestätigte sich der Aufwärtstrend, für den sich der Zürcher Elektroverband mit den Berufsfachschulen, dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt sowie der Prüfungskommission auch dieses Jahr wieder stark eingesetzt hat. Zudem durften die Kandidaten Rekordnoten feiern. Ein Kandidat schloss seine Lehre zum Elektroinstallateur mit der Maximalnote 6.0 ab. Durchs Programm begleitet von Tele-Züri-Moderatorin Maria Rodriguez, wurden wieder die besten drei Absolventen jeder Kategorie mit einem Helikopterrundflug gewürdigt. Dazu wurde beim Apéro unter den erfolgreichen Absolventen ein Nissan Micra verlost, der dem glücklichen Gewinner nun ein ganzes Jahr zur Verfügung stehen wird. (pd.)

Die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF verbindet den Albisgrat mit dem Sihltal. Sie ist die einzige eidgenössisch konzessionierte Luftseilbahn im Kanton Zürich und wird von der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU betrieben. Die LAF engagiert sich aktiv für den Berufsnachwuchs und trägt gesellschaftliche Verantwortung. Deshalb bietet sie seit zwei Jahren einen Ausbildungsplatz für einen Seilbahner EBA an. Berufliche Grundbildungen mit Berufsattest EBA sind zweijährige Lehren. Sie sind gemacht für Jugendliche, die hauptsächlich praktisch begabt sind. Den angehenden Seilbahnern EBA wird die Praxis im Lehrbetrieb und die Theorie blockweise im Ausbildungszentrum von Seilbahnen Schweiz in Meiringen vermittelt. Seilbahnerinnen und Seilbahner bedienen und überwachen Seilbahnen. Sie verkaufen Tickets, geben Auskünfte und begleiten Reisende während der Fahrt. Zudem können sie

Cristiano Monteiro, Seilbahner EBA. (Bild zvg.)

kleinere Störungen beheben und helfen bei Wartungen mit. Dass Cristiano Monteiro seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, macht die LAF stolz und sie gratuliert ihm ganz herzlich zum Erfolg. Bis zum Jahresende wird Cristiano Monteiro noch weiter bei der Felseneggbahn arbeiten und dabei auch den neuen Lernenden bei dessen Berufsstart begleiten. (pd.)

Breakdance im TanzRaum

Kurse für Kinder und Jugendliche Breakdance-Trainer Kouki Wajdi bereichert neu das Angebot im TanzRaum, Affoltern. Die hohe Kompetenz, mit der Kouki Wajdi sein sportliches Wissen und Können an die Kinder vermittelt, wird überall geschätzt. Er fordert die Kinder heraus, zeigt ihnen viel Wertschätzung und bringt ihnen bei, wie man durch hartnäckiges Training und Dranbleiben zu einem Erfolgserlebnis kommt. Kouki Wajdi ist ein motivierter junger Mann, der zuverlässig und gut vorbereitet zum Unterricht erscheint und einen guten Zugang zu Schülern und Schülerinnen jeden Alters findet. Kouki Wajdi hat im Alter von 13 Jahren mit Breakdance angefangen. Er absolvierte nach dem Lycée eine zeitgenössische Tanzausbildung und war anschliessend Mitglied der Breakdance Crew Upperunderground, Tunesien. In der Schweiz war er für einige Jahre Crewmitglied von DPC und freischaffender Tänzer. Sein eigenes Training

pflegt er regelmässig. Seine künstlerische Weiterentwicklung verfolgt er mittels Tanzworkshops und in Tanzprojekten. Seit September 2013 ist Kouki Wajdi auch als Breakdance-Lehrer in der Schule Milchbuck tätig. Zuerst leitete er in Zusammenarbeit mit einer Lehrperson den freiwilligen Schulsportkurs für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren und engagierte sich an Projekttagen der Stelle Schule und Kultur als Kursleiter. Seit Sommer 2017 leitet er im Schulhaus Milchbuck seine eigenen Breakdance-Kurse für die Mittel- und Oberstufe. Mittlerweile ist er an verschiedenen Tanzschulen und öffentlichen Schulen im Kanton Zürich als Tanzlehrer tätig und verfügt über den J+S-Leiter-Ausweis. (pd.) Breakdance mit Kouki Wajdi ab Donnerstag, 23. August, 17 bis 18 Uhr (8 bis 11 Jahre, Fr. 380.-/Semester) und 18 bis 19.15 Uhr (12 bis 16 Jahre, Fr. 475.-/Semester). Erste Schnupperlektion gratis. Anmelden und Infos: kouki.wajdi@hotmail.com, 076 802 00 11 und www.tanzraum-affoltern.ch.


Vermischtes

Dienstag, 10. Juli 2018

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Das Stück «#fremd» zum 25-Jahre-Jubiläum Moira Tanztheater: Die Vorbereitungen zur nächsten Produktion sind längst im Gang Heuer kann das Moira Tanztheater unter der Leitung von Marina Gantert sein 25-jähriges Bestehen feiern. Im November wird dazu in der Aula Ennetgraben, Affoltern, die Jubiläumsproduktion «#fremd» aufgeführt.

und ‹vertraut› aus. Das hat mit Nähe und Distanz, mit dem ‹wir› und den ‹anderen›, mit sichtbaren und unsichtbaren Grenzen zu tun», erklärt die Gründerin des Moira Tanztheaters.

................................................... von urs e. kneubühl

Schon als Tänzerin in verschiedenen Truppen interessierte sich Marina Gantert früh für die Choreographie und dafür, wie die verschiedenen Exponenten diese umsetzen. Sie war massgeblich an den Theaterstücken der «Jungen Säuliämtler» in den 80erJahren beteiligt und setzte diese auch choreografisch um. Später kamen Projekte dazu, die von Familie und Freunden getragen und gestemmt wurden, öffentliche Gelder zur Unterstützung waren damals nach lange keine zu bekommen. «Tanz ist ein knallhartes Business und es ist auch heute noch äusserst schwierig und anstrengend, regelmässig an Förder- und Unterstützungsgelder zu kommen», weiss die Choreografin und Tanzpädagogin aus eigener Erfahrung. Mit den vielversprechenden und erfolgreichen Tanztheater-Produktionen verbunden war selbstredend auch Unterricht; in der Folge war Marina Gantert auch die erste Lehrerin-Pädagogin, welche in der Stadt Zürich Kinder in Modern/Contemporary-Tanz unterrichtete. Das blieb auch 1998 so, als Gantert ins Säuliamt zurückkehrte und im Center von Sonny Schönbächler Kindertanz unterrichtete. Etwas später kamen dann wieder Tanztheater-Produktionen dazu, Unterricht im zeitgenössischen Tanz für Erwachsene und schliesslich der Verein Moira Tanztheater.

Die Erinnerung ist noch immer wach an die Jubiläumsproduktion zum 20. Tanztheater-Geburtstag: «Du tauchst ein in das Hyazinthblau, förmlich angesogen von den Schwingungen der Musik und des archaischen Gesangs, tropfst hinein in die Handlung, die zum Rinnsal wird, zum plätschernden Bach und zum reissenden Strom und zum Meer. Zum Schluss bleibt Entzücken und Begeisterung …», las man damals im «Anzeiger». Es besteht kein Zweifel: Auch die aktuelle Produktion zum 25-JahreJubiläum wird wiederum vortrefflich, begeisternd, beglückend. Marina Gantert, Choreografin, Tanzpädagogin und ehemalige Tänzerin aus Hedingen, ist Garantin dafür. Als Gründerin des Moira Tanztheaters war es stets ihr Ziel, spartenübergreifende Produktionen zu kreieren und umzusetzen. Zum elften Mal seit dem Jahr 2000 stehen tanzende Laien allen Alters, professionelle Tänzerinnen und Tänzer, Live-Musiker sowie weitere Bühnenprofis gemeinsam auf der Bühne. «#fremd» heisst der Titel der Jubiläumsproduktion, die im November dieses Jahres in der Aula Ennetgraben neun Mal zur Aufführung kommen wird. «Bei der Produktion 2018 loten wir das ganze Spektrum von ‹fremd›

Unterricht und Tanztheater

Nach 15 Jahren in den verdienten Ruhestand

Margrit Martin verabschiedet Margrit Martin verlässt die Tagesstrukturen der Primarschule Hausen nach 15-jähriger Tätigkeit. Am 28. Juni wurde sie mit einem farbenfrohen Fest in der «Villa Via» verabschiedet. Margrit Martin war massgeblich am Auf- und Ausbau des im 2003 gestarteten Pilotprojekt «Mittagstisch» beteiligt. Heute spricht man von den Tagesstrukturen der Primarschule Hausen am Albis. Sie führte den Betrieb wie eine Grossfamilie: die Grossen halfen den Kleinen, Geburtstage wurden gefeiert, kleine und grosse Ausflüge unternommen, Wunden versorgt, Pechvögel getröstet, Probleme besprochen, Elterngespräche geführt, Schulbesuche gemacht und es wurde vor allem gespielt und gebastelt.

Margrit Martin inmitten der Kinderschar, welche farbige Ballone mit Glückwünschen zum wohlverdienten Ruhestand fliegen liess. (Bild zvg.)

Margrit Martin ist eine passionierte Geschichtenerzählerin. Nach dem Dessert nahm sie sich jeweils Zeit für ihre Drei-Minuten-Geschichten. Sie fragte nach ein, zwei Stichwörtern und verpackte diese aus dem Stegreif in eine Geschichte. Geschichten aus ihrer Kindheit, lustigen Anekdoten und lehrreiche Erzählungen aus ihrer Vergangenheit. Gross und Klein genossen diese Minuten sehr. Ebenfalls geschätzt wurde ihr Sinn für Humor. Immer wieder erzählte sie den Kindern Witze und lachte von Herzen mit ihnen. Sie setzte sich für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ein. Frisch zubereitet und auf Kinder zugeschnittene Mahlzeiten waren ihr wichtig – Suppe, Salat, Hauptgang und natürlich Dessert – eben «wie in einem Kinderhotel» – sagte sie immer. Von den Eltern, Kindern und den Teamkolleginnen wurde Margrit Martin als korrekte, gradlinige, loyale und wohlwollende Persönlichkeit geschätzt. Die Hauswartung, administrative Aufgaben sowie die Betreuung meisterte sie zusammen mit ihrem Team bravourös. Durch die stetig wachsenden Kinderzahlen in den Tagesstrukturen waren bald fünf Betreuerinnen im Einsatz. Es waren klare Strukturen, Flexibilität und gute Nerven gefragt. Als 2015 Andrea Grob zum Team stiess, konnte Margrit Martin nach und nach Aufgaben abgeben, was sie sehr schätzte. Nach 15 intensiven und erlebnisreichen Jahren übergibt Margrit Martin nun die Leitung der Tagesstrukturen an Andrea Grob und tritt ihren wohlverdienten Ruhestand an. (PSH)

Es ist das Beschauliche wie das Elegische, das Stille wie das Muntere, es sind die leisen Triller der Füsse, die zeichnerischen Bewegungen der Hände, die rhythmischen Schwenkungen der Körper, welche die Moira-Produktionen – hier «Tier» (2015) – so begeisternd machen. (Archivbild zvg.) Verein, Freunde und TanzRaum Ziel und Zweck des Vereins Moira Tanztheater ist es, den Tanz in der Region Knonauer Amt und im nahen Aargau zu unterstützen und zu fördern. Dazu kommen «Freunde», welche dem Tanztheater bei seiner Tätigkeit als Förderer von Tanzprojekten finanziell unter die Arme greifen. «Der Verein und die unterstützenden ‹Freunde› sind für das Gedeihen und Gelingen unserer Produktionen äusserst wichtig. Nicht nur, dass damit ein toller Rückhalt da ist, der Verein

bietet natürlich zusätzliche Chancen beim Auftritt gegenüber Sponsoren», bestätigt Marina Gantert und unterstreicht gleichzeitig: «Gerade beim Ausbau unseres TanzRaums war der Verein eine wichtige Stütze.» In besagtem TanzRaum an der Alten Obfelderstrasse 68 in Affoltern finden die wöchentlichen Tanztrainings für jedes Alter und Niveau statt. «Im Vordergrund steht die Freude am Tanzen und der Drang, sich sowohl tanztechnisch als auch in Ausdruck und Kreativität zu entwickeln», bekräftigt Marina Gantert noch einmal.

Sie habe unwahrscheinliches Glück gehabt mit dem Tanz und dem Tanztheater, meint sie abschliessend. Kein Kunststück bei jemandem, der so viel Herzblut und Leidenschaft in eine Sache steckt! Moira Tanztheater Jubiläumsproduktion «#fremd», am 2./3./9./10./16. und 17. November, 19.30 Uhr, 4./11. und 18 November, 15 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und www.kulturaffoltern.ch. Kontakt: Marina Gantert, 079 524 59 93 oder 044 760 14 75, info@moira-tanztheater.ch, www.moira-tanztheater.ch.

Velo-Veteranen mit ÖV unterwegs

Tagesausflug ins Bäckereimuseum in Benken SG Jedes Jahr unternimmt die Swiss Cycling Veteranen-Vereinigung Bezirk Affoltern einen ganztägigen Ausflug. Diesmal ging es am 4. Juli mit der SBahn via Rapperswil nach Benken SG und von dort mit Postauto nach Benken-Giessen ins nostalgische Bäckereimuseum. Der Museumsverwalter Paul Wick begrüsste die 15 Teilnehmer um 10 Uhr recht herzlich bei Kaffee und Gipfeli. Auf dem Rundgang durch die «Museums-Backstube» schilderte Wick auf humorvolle Art und Weise die Geschichte und die Entwicklung des Bäcker- und Konditoren-Berufstandes. Er hat selber 1960 in Richterswil die Konditorlehre absolviert und danach eine Konditorei in Rapperswil übernommen. Damals war er schon ein eifriger Sammler von Maschinen, Instrumenten und Backformen aus Bäckereien in der ganzen Schweiz, welche die Tore schliessen mussten. All seine in 50 Jahren gesammelten Lieblingsstücke zeigt er jetzt in seinem weiträumigen Elternhaus – früher mit Käserei und einem Schweinestall, 1990 in ein Museum umgebaut. Hier finden sich einige hundert spezielle Formen für die Herstellung feiner Backwaren und SchokoladenProdukte. Ebenso einige Biber- und Tirggel-Model. Zudem sind viele Arbeitsgeräte – ja alles, was man in der Jugendzeit der heutigen Velo-Veteranen in einer Backstube an Maschinen und Geräten finden konnte, zu sehen.

Wohnungseinrichtungen nach Grossmutterart Auf dem Rundgang betrachteten die Ämtler auch die sehenswerte Oldtimer-Ausstellung. Sie kamen auch an

So sah es früher in einer Backstube aus. (Bilder zvg.)

Hungrig und durstig: die Ämtler Velo-Veteranen beim Mittagessen. einer Küche, Schlafstube und Waschküche im ersten Stock vorbei. Bis 12 Uhr konnten sie sich so richtig in die gute alte Zeit zurückversetzt fühlen. Nach der Besichtigung drinnen und draussen sassen die Velo-Veteranen nach dem Essen bis 14 Uhr gemütlich zusammen bei sonnigem Wetter draussen im Schatten. Nach einstündigem Aufenthalt in Rapperswil bestiegen sie um 15.30

Uhr das Zürichsee-Schiff «MS Panta Rey» und fanden die reservierten Plätze im Salon. Das Wetter war den Ämtlern gut gesinnt und so genossen sie die Zeit, über all das miteinander zu reden, was sie vormittags bewegt und beeindruckt hat. 17.25 Uhr strandete man am Bürkliplatz in Zürich und vom Bahnhof Stadelhofen ging es mit dem ZVV wieder gut nach Hause ins Säuliamt. (HPV)


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Veranstaltungen

Gitarrenensemble für Erwachsene

Neunteiliger Kurs in Affoltern Im nächsten Semester bietet Violeta Ramos in Affoltern einen mehrteiligen Kurs für Musikbegeisterte an, die bereits als Kind gerne Gitarre gespielt haben und wieder musizieren möchten. Interessierte können unter fachkundiger Anleitung ihre Kenntnisse auffrischen und gemeinsam mit anderen in regelmässigen Ensemblestunden zusammen spielen. Violeta Ramos ist diplomierte Harfen- und Gitarrenlehrerin und arbeitet an der Musikschule Knonauer Amt. Im Saal der Musikschule an der Obstgartenstrasse 1 in Affoltern leitet sie im nächsten Semester an neun Dienstagabenden, jeweils von 19.10 bis 20.10 Uhr ein Ensemble für Erwachsene. Der Kurs kostet 360 Franken und wird bei sechs bis acht Teilnehmenden durchgeführt. (pd.) Die detaillierte Ausschreibung und Anmeldeformular

Violeta Ramos ist diplomierte Harfenund Gitarrenlehrerin in Affoltern. (Bild

auf www.mska.ch. Anmeldeschluss: 31. Juli.

zvg.)

Dienstag, 10. Juli 2018

«Emotionen» in der Manege

Der Circus Royal gastiert in Affoltern Aus dem Zelt tönt Musik, der Geruch von frischem Sägemehl steigt in die Nase und Tiergeräusche dringen ans Ohr. Der Schweizer Circus Royal gastiert heute Dienstag und morgen Mittwoch in Affoltern. Seit 55 Jahren ist der Circus Royal ein Begriff für gute Unterhaltung. Die beiden Direktoren, Peter Gasser und Oliver Skreinig, haben wiederum ein tolles Programm zusammengestellt: Ausnahmeartist Armando Liazeed bewegt sich auf den Händen sicherer als manch einer auf den Füssen. Thais Ferreira präsentiert eine sehr sinnliche und emotionale Darbietung am Luftring und Rachel Bauer zeigt ihre an der Zirkusschule von Verona einstudierte, neuartige Luftnummer. Spanisches Temperament bringen die Brüder Daniel und José Munoz auf dem Doppeldrahtseil ein. Für gute Laune sorgen die Spassmacher Carole Pinder und Alan Rossi. Tierlehrer Robert Stipka jr. zeigt in einer schönen Laufarbeit je zwei Pferde und Kamele sowie ein Alpaka. Garanten für tieri-

Sebastian Bohren stellt neue CD in Aeugst vor

Ein Ausnahmeartist besonderer Klasse: Armando Liazeed. (Bild zvg.) schen Spass sind Josefine und Daniel Igen mit ihrer Hundemeute. Auch jongliert wird in «Emotionen»: Der Südamerikaner Brandon Popov lässt Bälle und Keulen fliegen. Den Abschluss bildet dann die grosse dreizehnköpfige marokkanische Truppe von Bilal El Moqadem mit einem Feuerwerk an Sprüngen und menschlichen Pyramiden. Sängerin Digna Mbepera aus Tansania sowie die Royal

Dance Compagnie aus der Ukraine verbinden das Programm zu einem stimmigen Ganzen. Herausgekommen ist ein Zirkusprogramm, das für alle Altersgruppen ein Erlebnis ist. (pd.) Circus Royal, «Emotionen», Dienstag, 10. Juli, 15 und 20 Uhr sowie Mittwoch, 11. Juli, 15 Uhr, Sportanlage Moos in Affoltern, Kassen: Dienstag 10 bis 20 Uhr, Mittwoch 10 bis 15 Uhr. Bistro Royal mit Beat Breu, täglich ab 10 Uhr.

Sommerliche Jodelgesänge

Am Sonntag, 15. Juli, in der reformierten Kirche Aeugst

Gottesdienst mit Jodel-Duo in Hedingen

Der junge Schweizer Geiger Sebastian Bohren, in der Region durch seine Konzerte in Aeugst bestens bekannt, wartet am Tag des WM-Finals mit einem besonderen Konzertprogramm in der reformierten Kirche auf.

Zum Auftakt der Sommerferien gibt es am 15. Juli einen Regionalgottesdienst mit besonderer Musik: Vreni Eichmann und Heidi Roth jodeln zusammen im Duo, begleitet von der Hedinger Organistin Anette Bodenhöfer.

Zusammen mit seinem langjährigen Partner an der Orgel, Jonas Hablützel, gestaltet er ein kurzweiliges Programm mit Werken von Bach, Händel, Reger und Arvo Pärt. Im Gepäck hat der international vor allem durch seine hochgelobten CD-Einspielungen bekannte Musiker auch sein neuestes Opus: eine Einspielung der Solosonaten und Partiten von J.S.Bach (BWV 1004-1006) die kürzlich in der NZZ am Sonntag Höchstnoten erhielt: «Bohren spielt mit einem sonnenstrahlenden

Selbstverständnis… Er sucht, triumphiert.» In Aeugst wird wiederum eine Solosonate von Bach erklingen, diejenige in a-Moll BWV 1003. Sie zeichnet sich durch die beiden charakterstarken Mittelsätze aus: eine für Geiger wie Zuhörer sehr anspruchsvolle Fuge ebenso wie ein Andante in der Paralleltonart C-Dur, das als absolut himmlisch bezeichnet werden kann. Ebenso erklingen wird die berühmte Sonate in E-Dur BWV 1016 für Violine und Orgel und von Händel als Eröffnung des Konzerts dessen Violinsonate in A-Dur. Abgerundet wird das Programm mit der kurzen Romanze für Violine und Orgel von Max Reger und dem meditativen Stück «Spiegel im Spiegel» von Arvo Pärt. (pd.)

Sebastian Bohren. (Bild Marco Borggreve)

Sonntag, 15. Juli, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Aeugst. Eintritt frei, Kollekte.

Gottesdienst zum Ferienbeginn

Feier auf der Hinterbuchenegg Die reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil feiert am 17. Juli um 10 Uhr auf dem Puurheimet Brotchorb. Der diesjährige Gottesdienst zum Ferienbeginn am 17. Juli um 10 Uhr wird wieder im gemütlichen Innenhof des Puureheimet Brotchorb auf der Hinterbuchenegg gefeiert. Die beiden Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil, Otto Kuttler

und Matthias Ruff, werden den familienfreundlichen Gottesdienst gestalten. Auch das höchst eigenwillige Schweinchen Rosalie, das sich nicht mästen lassen will, ist dabei. Die Sängerin Verena Krause wird zusammen mit Florian Engelhardt den Gottesdienst musikalisch begleiten. Im Anschluss an den Gottesdienst wartet ein feiner Apéro vom Küchenteam des Brotchorbs auf die Besucher, natürlich mit Spezialitäten vom Hof.

Bei schlechtem Wetter findet der Anlass in der Scheune des Brotchorbs statt. Weil wenig Parkplätze vorhanden sind, bitte nach Möglichkeit den grossen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg benutzen. Von dort sind es zehn Gehminuten zum Brotchorb. Zusätzlich gibt es ab 9.30 Uhr einen Shuttledienst (roter Bus) vom Parkplatz zum Brotchorb. Alle sind herzlich eingeladen zu diesem besonderen Gottesdienst. (pd.)

Die beiden Sängerinnen kommen beide aus dem Bezirk Affoltern und sind schon seit vielen Jahren mit der Jodelmusik verbunden. Vreni Eichmann war über 20 Jahre lang Dirigentin der «Aemtler Jodlerfründe» in Kappel. Jetzt tritt sie immer wieder zusammen mit Heidi Roth im Duett auf, die ebenfalls über viele Jahre im Verein der Aemtler Jodlerfründe mitgesungen hat. In der Jodelmusik spielen neben den eingängigen Melodien auch die Liedtexte eine wichtige Rolle: Gesungen wird von verschiedenen Lebensphasen, vom Zusammenleben in Freud und Leid, von Festen im Jahrkreis, den Jahreszeiten und natürlich auch von den Schönheiten der Natur, durchaus auch verbunden mit religiösen Gefühlen.

Nächster Regionalgottesdienst mit Siddique Eggenberger Den Gottesdienst am Sonntag, 15. Juli, um 10 Uhr werden die beiden Jodlerinnen mit sommerlichen Jodelgesängen mitgestalten, begleitet von der Hedinger Organistin Anette Bodenhöfer in der reformierten Kirche Hedingen. Am Sonntag, 29. Juli, findet

der nächste Regionalgottesdienst mit besonderer Musik in Hedingen statt: Siddique Eggenberger (Tenor) singt sommerliche Lieder und Arien aus der Romantik bis in die heutige Zeit. (pd.)

Zürcher Silvesterzauber findet statt Die Finanzierung der Silvesterparty stand zu Beginn des Jahres auf wackligen Beinen. Nun steht fest: Feuerwerkspezialisten beleuchten den Zürcher Neujahrshimmel ein weiteres Mal spektakulär.

Der Ferienanfangs-Gottesdienst (hier im Juli 2017) auf der Buchenegg. (Bild mvo)

Vreni Eichmann und Heidi Roth jodeln am 15. Juli in Affoltern. (Bild zvg.)

Die Finanzierung des Silvesterzaubers 2018/2019 ist gesichert. Eine erneute Durchführung war unmittelbar nach der letzten Ausgabe unklar. Für den Verein Silvesterzauber Zürich bedeutet es jedes Mal einen Kraftakt, genü-

gend Gelder für den Jahresendhöhepunkt zusammenzubringen. Nur dank Defizitgarantien konnte der Verein und somit der Anlass in den vergangenen Jahren überleben. Die Reaktionen waren stark. Hoteliers, Gastronomen, aber auch viele andere haben sich in den letzten Monaten bereit erklärt, das Lichtspektakel noch besser zu unterstützen. Falls die Bewilligung der Stadtpolizei Zürich erteilt wird, steht der Silvesterparty nichts mehr im Wege. (pd.) Weitere Informationen auf www.silvesterzauber.ch.


Aus dem Drucksaal werden Therapieräume

Mit dem Wegzug des Druckgeschäfts ist es vorübergehend etwas ruhiger geworden an der Oberen Bahnhofstrasse 5. Mit den neuen Mietern soll sich das WeissMedien-Haus nun wieder mit Leben füllen. Acht Jahre ist es her, seit das Weiss-Medien-Haus in Affoltern umfassend renoviert wurde. Damals ist es gelungen, das eine oder andere Bijou aus der Anfangszeit des geschichtsträchtigen Bauwerks wieder sichtbar zu machen, etwa die schönen Mosaik- und Holzböden. Auch die kunstvollen Deckenmalereien haben eine Auffrischung erfahren. Der jüngste Umbau-

schritt erfolgte nun aus praktischen Gründen: Anfang Jahr hat die Käser Druck AG das Druckgeschäft der Weiss Medien AG übernommen. Ende März waren die letzten Druckmaschinen aus Affoltern abtransportiert. Der einstige Drucksaal konnte seinem neuen Verwendungszweck zugeführt werden. Weil das Haus nicht alltäglich ist, hat die Weiss Medien AG in der Auswahl der Handwerksunternehmen auf bekannte Kräfte gesetzt, wie Geschäftsführerin Barbara Roth ausführt: «Alles regionale Unternehmen, die die Gegebenheiten schon vom grossen Umbau 2010 kannten.»

Der «Anzeiger» ist schon seit 1905 an der Oberen Bahnhofstrasse 5 zu Hause. Mit dem Neubau wurde damals das Problem der Raumknappheit gelöst – zumindest vorübergehend. 1929 erfolgte ein erster Anbau, in dem zuletzt die Druckvorstufe untergebracht war. Auch diesen rund 60 m2 grossen Saal im Erdgeschoss wird die Weiss Medien AG künftig vermieten. Ebenso, wie direkt darüber, den 137 m2 grossen bisherigen Ausstellungsraum von Cabana. Im Tiefparterre steht zudem ein 65 m2 grosser Atelierraum zur Verfügung.

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Umbau mit viel Liebe zum Detail

Als künftige Mieterin stand seit Januar die Physiotherapie im Strebel AG fest. So konnte sie in der Raumaufteilung und der Materialauswahl bereits mitreden. Räumlich wurde der 117 m2 grosse Saal unterteilt in einen Eingangsbereich und drei Räume. Keine grosse Sache eigentlich, doch das Weiss Medien Haus steht unter kantonalem Schutz. Die Denkmalpflege stufte den bestehenden Boden als schützenswert ein, weshalb der neue Parkettboden darüber nicht aufgeklebt werden durfte, sondern «schwimmend» auf einem Vlies verlegt werden musste. Vom Gebäude an der Oberen Bahnhofstrasse ist Physiotherapeutin Brigitta Tischhauser begeistert. Die neuen Räume sieht die Physiotherapie im Strebel AG als Ergänzung zu ihrem Haupt-

sitz im Strebel und der Dependance an der Affolternstrasse 25 in Ottenbach. So soll das Angebot an Tages- und Abendkursen in Kleingruppen ausgebaut werden (Cantienica, Pilates & Yoga), neue Therapie- und Erholungsräume für die Physiotherapeuten entstehen. Zusätzlich wird auch die Relax-Schlafsystem-Ausstellung von «helfenstein products» darin Platz finden.

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Sport

Dienstag, 10. Juli 2018

Petra Klingler ist Schweizer Speed-Meisterin

Der Höhenflug geht weiter

Überlegene Bonstetterin in Villars-sur-Ollon

Schachclub Wettswil festigt Rang zwei

Am Samstag fanden in Villarssur-Ollon, an der speziell aufgebauten und genormten Speedwand, die Schweizer SpeedMeisterschaften für alle Kategorien statt. Insgesamt starteten 131 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz. Petra Klingler gewann bei den Damen Elite.

Mit einem unglaublichen Kantersieg bestätigte der Schachclub Wettswil seine starke Form und zählt plötzlich zu den Aufstiegsanwärtern in die Nationalliga A.

Zwischen dem Halbfinal und dem Final des Lead-Weltcups fanden an der auf demselben Wettkampfplatz aufgebauten Speedwand die Schweizer Speed-Meisterschaften für alle Kategorien statt. Bereits in der Qualifikation meisterte Petra Klingler vom Regionalzentrum Zürich die 15 Meter hohe genormte Wand am schnellsten: und zwar in 11.11 Sekunden. Dies entspricht einer Geschwindigkeit von 1.35 Metern pro Sekunde und dies in der Senkrechten. Souverän gewann sie auch das nachfolgende Halbfinale sowie das Finale und wurde klar vor Katharina Tognon (Langnau a.A.) Schweizer Speed-Meisterin. Dritte wurde Jara Späte (Wolfhausen), ebenfalls vom Regionalzentrum Zürich. Den Speed-Meistertitel bei den Herren gewann Dimitri Vogt (Worben BE) vor Raoul Waltenspühl (Niederlenz) und Philipp Geisenhoff (Dornach). Bei den Herren U18 holte sich Michel Erni (Affoltern) für das Regionalzentrum Zürich eine bronzene Auszeichnung. Er wurde dritter hinter Julien Clémence (Gisikon) und Sascha Schwob (Füllinsdorf). (RaM)

In der Schweizer Meisterschaft traf der Schachclub Wettswil in der fünften Runde auf die zweite Mannschaft Wollishofens. Obschon den Ämtlern mit Marcel Hug ihr stärkster Akteur fehlte, waren sie aufgrund der Paarungen leicht favorisiert. So lautete ihr Credo schlicht: Gewinnen, um in der Tabelle den zweiten Platz zu behaupten. Bei hochsommerlichen Temperaturen spielte Wettswil zuhause im Türmlihaus brillant auf. Nach dreieinhalb Stunden bereits 4:0 in Führung liegend, sicherte wenig später Werner Aeschbach mit seinem halben Punkt (Remis) den Mannschaftssieg. Die restlichen drei Heimischen lehnten sich deswegen keineswegs zurück, im Gegenteil. Alle konnten ihre «heissen» Stellungen souverän zum Gewinn verwerten und es durfte ein kaum für möglich gehaltener 7.5:0.5-Kantersieg gefeiert werden.

Petra Klingler (Bonstetten) zeigt in Villars-sur-Ollon eine starke Leistung und verteidigt ihren Schweizer Speed-Meistertitel souverän. (Bild Martin Rahn)

Petra Klingler im Weltcup-Einsatz in Villars-sur-Ollon

Beim Lead-Weltcup in Villars-sur-Ollon gelang den Schweizer Damen AnneSophie Koller (Biel BE), Michelle

punkte, am meisten aller Teams) nun gestiegen sind. Die Plätze eins und zwei berechtigen zu Aufstiegsspielen in die Nationalliga A. «Die bringen uns da oben doch nicht mehr weg», lachte beim gemeinsamen Nachtessen der «Teammentor» Andreas Huss. Die Zielsetzung lautet nun inoffiziell, sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Nun ist Sommerpause. Der Schachclub Wettswil wird sich Anfang September wieder mit dem Geschehen auf den 64 quadratischen Feldern befassen. Kaspar Köchli Schweizer Meisterschaft, Nationalliga B, 5. Runde, Wettswil – Wollishofen II 7,5:0,5. Rüetschi (2291 Elo) – Wyss (2244), Huss (2277) – Eschmann (2192), P. Aeschbach (2316) – Douguet (2057), Christen (2252) – Kambor (2163), Georges (2208) – Schmidbauer (2041), Kuhn (2104) – Kohli (2038), Köchli (2075) – Held (2041), alle 1:0; W. Aeschbach (2064) – Bous (1996) remis. Rangliste nach fünf von neun Runden: 1. Solothurn, 9 (25); 2. Wettswil, 8 (27); 3. Zürich II, 6 (20,5); 4. Bodan, 5 (19,5); 5. Luzern II, 4 (22,5); 6. Réti II, 4 (17,5); 7. Wollishofen II, 4 (14,5); 8./9. Baden/Winterthur II, je 3 (18); 10. Tribschen, 3 (17,5).

Ziel nach oben korrigiert

Ins Halbfinale geklettert

Der Lead-Weltcup 2018 wurde am vergangenen Wochenende in Villars-sur-Ollon eröffnet. Die Bonstetterin Petra Klingler kletterte bis ins Halbfinale: Rang 25. Im Speed Weltcup wurde sie als beste Schweizerin 24.

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Hulliger (Ramsei BE) und Petra Klingler der Sprung unter die besten 26 Athletinnen und damit der Einzug ins Halbfinale. Dort verpasste AnneSophie Koller als Neunte wie bereits im Vorjahr das Finale der besten acht Athletinnen knapp. Lange lag die Bielerin auf Finalkurs und belegte vor dem Start der letzten Halbfinalistin den 8. Zwischenrang. Doch Akyio Noguchi (JPN), welche die Qualifikation gewonnen hatte, kletterte höher

als die Schweizerin und verwies diese in letzter Minute auf den 9. Schlussrang. Michelle Hulliger beendete den Wettkampf auf Platz 21. Petra Klingler bewies mit Platz 25 im Lead und dem 24. Schlussrang im Speed, dass sie neben ihrer Paradedisziplin Bouldern auch in den anderen beiden Disziplinen international sehr gut mithalten kann und damit in der Kombination zu den stärksten Kletterinnen weltweit zählt. (pd.)

4. Rang für Elin Ott im N155

Die 19-jährige Elin Ott konnte sich im GP Lignières (N155) mit dem Pferd Nanu im 4. Rang platzieren. Vom 18. bis 19. August wird sie voraussichtlich die Schweizer Meisterschaft für junge Reiter in Wädenswil bestreiten. (Bild zvg.)

Das Saisonziel, den Ligaerhalt vor der zweitletzten Runde zu schaffen, hat der Schachclub Wettswil bereits bravourös gemeistert. Mit seinem vierten Sieg in Folge ist er bis auf einen Punkt auf die Pelle von Leader Solothurn gerückt, der beim 4:4 gegen Zürich Haare lassen musste. Selbstredend, dass die Ambitionen der Wie sechs seiner Kollegen gewann auch Sacha Georges. Ämtler (27 Einzel- (Bild zvg.)

Zwei Doppelzweige zum Saisonabschluss

Erfolgreiche Säuliämtler in Weinfelden Am Samstag, 7. Juli, traten zwei Nachwuchsschwinger des Schwingclubs am Albis am Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest an. Beide konnten sich den Doppelzweig sichern.

Nico Vollenweider

Mit einer hervorragenden Ausbeute von zwei Doppelzweigen konnten sich die Ämtler Nachwuchsschwinger aus Weinfelden verabschieden. Vor rund 600 Zuschauern und bei tollem Wetter haben Janic Amstutz und Jim Haller die begehrten Auszeichnungen in Empfang nehmen dürfen. Der Obfelder Janic Amstutz startete in der Kategorie des Jahrgangs 2002. Er startete mit zwei gestellten Gängen relativ verhalten ins Fest, danach konnte er sich deutlich steigern, reihte vier Siege aneinander und konnte sich dadurch auf dem Rang 4b platzieren. Jim Haller aus Hedingen startete im Jahrgang 2004 mit zwei Siegen perfekt in den Wettkampf. In den zwei darauffolgenden Gängen wurde er mit zwei Niederlagen etwas zurück-

Die Nachwuchsschwinger Jim Haller (links) und Janic Amstutz mit ihren Doppelzweigen. (Bild Rolf Haller)

gebunden. Nun musste Jim Haller die letzten beiden Gänge gewinnen, um noch einen Doppelzweig entgegennehmen zu können. Diese beiden letzten Aufgaben meisterte er mit Bravour und sicherte sich so die Auszeichnung.


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Sport

Dienstag, 10. Juli 2018

«Kopf, Hand und Herz müssen dabei sein» Auch Dimitri Isler und Nicolas Huber nehmen an der Freestyle Night vom kommenden Samstag teil Als Sommer-Ressort für Profiund Amateursportler aus der Freestyle-Szene wird das Jumpin Mettmenstetten jedes Jahr zum Anziehungspunkt. So auch für Dimitri Isler und Nicolas Huber. Im Interview geben die beiden Athleten Einblicke in ihren Sportler-Alltag. Das «Jumpin» Mettmenstetten ist der Ort, an dem effektives Training und Spass an Luft-Sprüngen ins Wasserbecken zusammenkommen. Und das in einer Anlage, die weltweit zu den führenden gehört. Verschiedene «Jumpin»--Athleten haben in den vergangenen Jahren die Freestyle Szene geprägt, unter anderem mit 13 olympischen Medaillen. Auf den bekannten Schanzen trainiert auch Dimitri Isler (Aerials). Der 25-Jährige ist Mitglied des Skiakrobatik Weltcup Teams und hat die Schweiz an den Olympischen Spielen von Pyeong Chang vertreten. Er gehört zu den Jungtalenten der Schweizer Freestyle Szene in der Kategorie Aerials. In einem Kurzinterview gewährt der Jungathlet Einblicke in seinen Alltag. Dimitri Isler, wie bist du zum Freestyle Sport gekommen? Das ist schon eine Weile her. Wie die meisten Aerials-Athleten war ich ambitionierter Turner, dort hat die ganze Geschichte angefangen. Durch ein Gespräch mit dem Trainer Mischa Roth und meiner Vorliebe ski zu fahren, hat sich das dann so ergeben und ich habe mit Aerials begonnen. Was war dein bisher grösster Erfolg? Die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Pyeong Chang war für mich ganz klar eines meiner bisherigen Highlights. Ich habe es bis ins Finale geschafft und den Wettkampf dann auf dem 12. Rang abgeschlossen. Woran arbeitest du zurzeit? Auf der Schanze trainiere ich zurzeit Basics. Ich versuche, kleinere Dinge am Sprung anzupassen und Details auszuarbeiten. Das ist sehr zeitintensiv aber enorm wichtige Arbeit. Kleinigkeiten müssen schon bei den einfachen Sprüngen eingeprägt werden, damit diese dann auch bei schwierigen Sprüngen sitzen.

schanze trainieren. Wie trainierst du deine Sprünge? Bisher setzten wir alle Sprünge direkt auf dem Schnee um. Erst die Vorbereitung auf dem Trampolin und dann die Umsetzung auf dem Schnee. Was neu am Aufkommen ist, sind Airbags. Das sind riesige Luftkissen, auf denen man nach einem Schanzensprung landet. Vor zwei Wochen ging in Österreich ein Park mit Airbags auf, dort war ich nun auch schon mehrmals. Ich hoffe natürlich, dass die Schweiz hier auch aufrüstet.

Am Samstag mit dabei: der 25-jährige Dimitri Isler... Wie viele Trainingseinheiten absolvierst du pro Woche? Das Trainingspensum pro Woche beträgt ungefähr 27 Stunden. Viermal pro Woche mache ich Springtraining. Hinzu kommen Ausdauer, Stabilisation und Kraft. Neben dem Training auf der Schanze heisst das auch Trampolin- und Bungee-Training. Die neue Bungee-Anlage ist ein riesen Gewinn gegenüber der vorherigen. Toll, dass in die Infrastruktur des «Jumpin» so viel investiert wird. Sowohl auf einfache wie auch auf ganz schwierige Sprünge können wir uns auf der Bungee-Anlage vorbereiten. Wie sieht es mit mentalem Training aus? Das mentale Training ist sehr wichtig im Spitzensport und dabei sehr individuell für jeden Athleten. Ich persönlich habe einen MentalTrainer, der mich unterstützt. Wagst du auch mal einen neuen Sprung und probierst etwas aus? Bei den Sprüngen von der Schanze ist immer volle Konzentration gefordert. Kopf, Hand und Herz müssen mit dabei sein. Bis ein neuer Sprung wirklich routinemässig klappt, übt man die Basissprünge immer und immer wieder, damit die schwierigen später klappen. Sicherheit steht für uns Profisportler immer an erster Stelle. Deshalb würde ich nichts «einfach so aus Spass» ausprobieren. Das entspricht nicht unserer Trainingsphilosophie. Wo kann man dich als Nächstes in Aktion sehen und anfeuern?

...sowie der 22-jährige Nicolas Huber. (Bilder zvg.)

Der nächste Anlass ist die kommende Freestyle Night am 14. Juli. Die meisten Athleten sind zu dieser Zeit noch in der Aufbauphase und der Show- und Funfaktor steht bei diesem Wettkampf im Vordergrund. Es ist schön, einen Wettkampf für einmal etwas lockerer nehmen zu können. Ebenfalls stehe ich beim Freestyle Masters am 18. August im «Jumpin» am Start. Was möchtest du den jungen Leuten da draussen mitgeben? Motivation ist der springende Punkt! Es lohnt sich immer, am Ball zu bleiben und Vollgas zu geben. Auch wenn du mal eine schlechte Phase hast und dich vielleicht fragst: «Warum mach ich dä Seich überhaupt?» Solche Downs gibt es von Zeit zu Zeit. Das gehört genauso zum Sport, wie die Erfolgsgeschichten. Spass, Erfolg und Karriereerlebnisse honorieren dann für all die geleisteten Trainingsstunden und harte Arbeit.

Auch Nicolas Huber ist am Start – im Tramp’n’Dive Ebenfalls auf Schanzen, aber direkt im Schnee bereitet sich Nicolas Huber (Snowboard) auf seine Saison vor. Der 22-jährige Freestyle Snowboarder ist in der Nationalmannschaft des Schweizerischen Snowboard Teams und bestreitet Wettkämpfe in den Disziplinen Big Air und Slopestyle. Auch er hat die Schweiz an den Olympischen Spielen von Pyeong Chang vertreten und gibt in einem

Kurzinterview Einblick in die heutige Snowboardszene. Wie bist du zum Freestyle-Sport gekommen? Ich hatte immer meinen eigenen Kopf und habe es geliebt zu snowboarden. Nachdem meine Mutter mich in die Snowboardschule geschickt hat, hat sich diese Liebe entwickelt. Was war dein bisher grösster Erfolg? Der Silbermedaillengewinn an den Slopestyle FIS Weltmeisterschaften 2017 in Sierra Nevada, USA. Woran arbeitest du zurzeit? Ich bin zurzeit im Aufbau in der Spitzensport RS, in der ich neue Tricks lerne. Konkret versuche ich, einen Dreifachsalto zu lernen. Wie oft trainierst du pro Woche? Sehr, sehr viel. Unser Training hat viele Facetten neben Kraft, Akrobatik oder Skaten. Ich trainiere sechs Tage pro Woche. Momentan, im Aufbau, mache ich viel Krafttraining. Wie sieht es mit mentalem Training aus? Das gehört genauso zum Training. Seit letztem Jahr hat Swiss Snowboard einen eigenen Mental-Trainer. Für mich ist das mentale Training schwieriger als das physische, man muss die ganze Philosophie und sich selbst verstehen. Wenn man soweit ist, macht es jedoch genauso Spass. Wegen der Gefahr des Verkantens kannst du als Snowboarder nicht auf einer Wasser-

Wo kann man dich als Nächstes in Aktion sehen und anfeuern? Beim Tramp’n’Dive an der Freestyle Night am 14. Juli. Auf der Wasserschanze selber leider nicht, da das mit dem Snowboard ein bisschen kriminell ist. Schnee ist mehr mein Element. Anfangs August geht es dann auch schon los nach Neuseeland, wo im September der Weltcup und damit meine Saison startet. Was möchtest du den jungen Leuten da draussen mitgeben? Macht das, worauf ihr Lust habt. Lasst euch nicht beirren und nicht ablenken von Leuten, die andere Erwartungen an euch oder eure Sportkarriere haben. Die Förderung des Jugend- und Freestylesports wird nicht nur bei Freestyle Company Jumpin sondern auch bei SwissSki und der Schweizer Sporthilfe grossgeschrieben. Junge Talente werden auf ihrem Weg an die Spitze unterstützt und gezielt gefördert. Dimitri und Nicolas sind zwei von vielen Athleten, die auf ihrem Weg von der Schweizer Sporthilfe unterstützt werden. Mit «Sporthilfe live» engagieren sich im Gegenzug Schweizer Sporttalente für ihre Unterstützer mit gemeinsamen Aktivitäten wie leichten Trainings, oder indem sie spannende Einblicke in ihren Sportler-Alltag geben. Nächste Gelegenheit für ein Meet&Greet mit Dimitri, Nicolas und den anderen SwissSki Athleten bietet sich an der kommenden Freestyle Night. Die Jungtalente freuen sich über Spontan-Besucher, Freestyle Fans, Familie und Freunde, die sie am 14. Juli unterstützen und kräftig anfeuern, wenn es wieder heisst «Judges are ready». (pd.) Weitere Infos auf www.jumpin.ch, www.freestylenight.ch oder auf Facebook.

König Fussball regierte auch im Jonentäli Erweitertes Grümpelturnier mit Beachvolleyball und Leichtathletik in Hausen Auch ohne Dorffest verzeichneten die Organisatoren des Hausemer Grümpelturniers übers Wochenende regen Zulauf. Neben Fussball wurde auch noch Beachvolleyball gespielt und vom Turnverein die schnellsten Oberämtler 100-Meter-Sprinter ermittelt. Wenn Filigrantechnikerinnen im Fussball Grobmotoriker «vernaschen» und auch die Trainer es für einmal nicht bei der trockenen Theorie belassen, in der Pause Bier anstatt Tee als Erfrischung gereicht wird und die Teams Namen wie «Kei Ziit Verein», oder «Arminia Bierzelt» tragen, dann ist wieder Grümpelturnier-Zeit. In Hausen noch mit einer weiteren Tradition, die nun schon seit einigen Jahren anhält: Schönes, trockenes aber nicht allzu heisses Wetter erfreuten am An-

lass Zuschauer und Sportler beiderlei Geschlechts und aller Altersgruppen. Diesmal zwar ohne Dorffest auf dem Parkplatz Chratz, aber wieder mit Beachvolleyballturnier, an dem gemäss Organisator und Gemeindepräsident Stefan Gyseler jedes Jahr professioneller gespielt wird. Ausserdem ermittelte der Turnverein die schnellsten Oberämtler. So kam es, dass die Kicker und Sandhasen auch mit sprinteten und die Leichtathleten und Turner ebenso auf dem Fussballplatz grätschten. Echtes Grümpelturnier-Feeling eben, inklusive Barbetrieb im Festzelt am Abend, DJ Sigi am Plattenteller – und natürlich dem WM-Match am TV. (map.) Die schnellsten Oberämtler: Frauen, U25: Joëlle Schluckebier. Ü25: Daniela Hess. Ü35: Petra Gaisser. Ü45: Sandra Siegenthaler. Männer, U25: Patrick Gaisser. Ü25: Sven Kammer. Ü35: Dominik Hochreutener. Ü45: Rocco Marini.

Wenn Filigrantechniker gegen Grobmotoriker kicken, ist auch beim FC Hausen «Grümpi-Ziit». (Bilder Martin Platter)

Am Hausemer Grümpelturnier wurden vom Turnverein die schnellsten Oberämtler Sprinter ermittelt.

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053_2018  

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