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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 53 I 171. Jahrgang I Dienstag, 11. Juli 2017

2018 operativ

Fristgerecht fertig

Gemäss Projektleiter Bertram Thurnherr sind Sozialdienst und Kesb auf gutem Weg. > Seite 3

Heute Dienstag nimmt die Primarschule Wettswil ihr neues Schulhaus Ägerten ab. > Seite 5

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«Collana» gewinnt Kantonsschule Limmattal: Projektwettbewerb für die Erweiterung ist entschieden. > Seite 6

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Früh Hochbetrieb Die Ämtler Badis durften einen rasanten Start in die Sommersaison erleben. > Seite 7

Spital Affoltern: künftig Fachklinik oder Gesundheitszentrum? Die Betriebskommission arbeitet zwei strategische Varianten aus An der Delegiertenversammlung vom Donnerstag erhielt die Spital-Betriebskommission grünes Licht, die Trennung von Akutspital und Langzeitpflege (LZP) vorzubereiten. Die LZP soll als Interkommunale Anstalt geführt werden, die Rechtsform des Akutspitals ist noch offen. ................................................... von thomas stöckli Alle 14 Ämtler Gemeinden wollen Akutspital und Langzeitpflege trennen. Das ist ein Resultat der jüngsten Vernehmlassung bei den Gemeinderäten. Mit elf Gemeinden spricht sich eine klare Mehrheit für den Verbleib in der Trägerschaft der Langzeitpflege (LZP) aus. Ähnlich sind die Mehrheitsverhältnisse in der Debatte um die künftige Rechtsform: elf Gemeinderäte wünschen sich eine Interkommunale Anstalt (IKA), einer eine Aktiengesellschaft (AG). Zwei verzichteten auf eine Stellungnahme. Entsprechend soll die Langzeitpflege als IKA organisiert werden. Beim Akutspital gehen die Meinungen weiter auseinander: je sieben Gemeinderäte gaben an, weiterhin beziehungsweise nicht mehr Mitbesit-

Adrian Brennwald siegt in Italien

zer des Akutspitals sein zu wollen. Ebenfalls sieben präferieren hier eine IKA, fünf sprachen sich für eine AG aus. Eine stärkere Spezialisierung im Angebot steht für die Mehrheit der Gemeinderäte, die dazu Stellung genommen haben, ebenso zur Debatte wie ein Zusammenschluss mit einem Mitbewerber.

Schnell Klarheit schaffen Das Ziel muss es sein, die grosse Mehrheit der Gemeinden zu überzeugen, sich auch am Akutspital zu beteiligen. Bedenken bestehen neben dem Investitionsbedarf, primär auch zur strategischen Ausrichtung. Deshalb will die Betriebskommission (BK) hier schnell Klarheit schaffen. Weiter wie bisher sei dabei keine Option, stellte BK-Präsident Clemens Grötsch klar. Das würde nämlich zu Umsatzeinbussen bei gleichbleibenden Kosten führen – trotz steigender Fallzahlen. Unter anderem, weil die Wege lang und die Infrastruktur veraltet sind, aber auch weil gemäss Regierungsratsbeschluss in spätestens fünf Jahren die Hälfte der operativen Eingriffe nur noch ambulant durchgeführt werden dürfen. Zudem haben Konkurrenzspitäler Patienten abgeworben – nicht nur in der Peripherie des Bezirks, sondern

auch im Kerngebiet um Affoltern. Weiter werden die Mindestfallzahlen steigen, das bedeutet, dass Operationen wegfallen, die das Spital bisher durchführen durfte.

giertenversammlung vom 7. September ist die Beschlussfassung vorgesehen. Das letzte Wort zur Trennung und neuen Rechtsform hat dann die Bevölkerung an der Urnenabstimmung vom 4. März 2018.

Erst Strategie, dann Rechtsform Die BK kann sich das Spital Affoltern künftig einerseits als Gesundheitszentrum vorstellen, also als Spital mit umfassender Grundversorgung und ambulantem Zentrum. Alternativ wäre eine Fachklinik mit Fokus auf ausgewählte Spezialdisziplinen denkbar. Beide Optionen arbeitet die BK aktuell mit externen Beratern (Kostendach: 364 000 Franken) aus. Aufgrund der Dringlichkeit wurde auf ein zeitraubendes Submissionsverfahren verzichtet und für das Hauptmandat die bereits eingearbeitete Alerion Consult berücksichtigt. Die freihändige Vergabe sei in diesem Fall vertretbar, attestiert ein Rechtsgutachten. Die notwendigen Veränderungen und der Investitionsbedarf zu beiden Varianten will die BK den Trägern im August unterbreiten. Erst danach rückt die Eignerstrategie in den Fokus. Die Anträge zur Vorbereitung der beschriebenen Neuausrichtung wurden allesamt deutlich bis einstimmig gutgeheissen. Für die nächste Dele-

Fallzahlen stark gesunken Nach dem guten Jahresstart sind die Fallzahlen im April und Mai stark gesunken. Mit den neuen Fachbereichen Wirbelsäulenchirurgie und Urologie will das Spital Affoltern dem Negativtrend entgegenwirken. Trotzdem dürfte es schwierig sein, die Budgetziele zu erreichen. Erfreulich ist, dass die Rezertifizierung des Kompetenzzentrums Palliative Care mit einem Glanzresultat geglückt ist. Die Psychotherapie ist ab Mitte Juli komplett in die Spitalräumlichkeiten integriert und der Umbau der Endoskopie konnte mit Minderkosten – 427 000 statt 450 000 Franken – realisiert werden, dies ohne Ertragseinbussen oder Reklamationen während der Bauzeit, wie Spitaldirektor Michael Buik betonte. Obwohl der Abschied der Rechnungsprüfungskommission zur Kreditabrechnung noch nicht formell vorlag, haben die Delegierten auch diese mit klarer Mehrheit gutgeheissen.

Hausen – Festhütte des Oberamtes

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«Musik ver-rückt» Musiker der Hochschule Kalaidos spielten in der Werkhalle der Ernst Schweizer AG. > Seite 9

Arbeitslosigkeit geht weiter zurück Im Juni verzeichneten im Kanton Zürich praktisch alle Berufe und Wirtschaftszweige rückläufige Arbeitslosenzahlen. Im Bezirk Affoltern blieb die Arbeitslosenquote zwar stabil bei 2,7 Prozent, trotzdem waren mit 778 Personen 22 weniger als arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Der Rückgang auf kantonaler Ebene sei grösstenteils auf saisonale Einflüsse zurückzuführen sowie auf ein verbessertes konjunkturelles Umfeld, teilte das Amt für Wirtschaft und Arbeit mit. Saisonal geprägte Wirtschaftszweige profitierten im vergangenen Monat am stärksten von der Entspannung am Arbeitsmarkt. So verzeichneten der Bau, temporäre Arbeitskräfte und das Gastgewerbe deutliche, hauptsächlich saisonbedingte Abnahmen. Im Vorjahresvergleich verzeichneten die Jugendlichen die stärksten Rückgänge. In den kommenden Monaten wird die Anmeldung der Jugendlichen aufgrund abgeschlossener Ausbildungsverhältnisse allerdings wieder steigen. (tst.)

anzeigen

SALE: DIE LETZTEN TAGE! Vom 11. Juli bis zum 7. August 2017 Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren geht der grosse Sommerschlussverkauf in die heisse Endphase! Stark reduzierte Preise bei zahlreichen Artikeln und zusätzlich, bis zum 24. Juli, –10% auf alle Möbel die nicht reduziert sind. Bedingungen im Katalog. Conforama – Seit 1976 in der Schweiz

Der Aeugster Ultramarathonläufer Adrian Brennwald errang am vergangenen Wochenende den Gesamtsieg am 1. Rosengarten-Marathon in den Dolomiten. Der Trail führte über 45 Kilometer und 6000 Höhenmeter. Adrian Brennwald ging taktisch hervorragend eingestellt ins Rennen und konnte die starke Konkurrenz deshalb entscheidend distanzieren. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 15

Neuer Trainer für den FCWB Das deutsche Schlager-Quintett Van Baker gab alles, um sein Publikum in Hausen zu begeistern. (Bild Martin Platter) Mit Jérôme Oswald haben die Verantwortlichen des FC Wettswil-Bonstetten einen erfahrenen, erfolgreichen und vor allem klubtreuen Trainer für die erste Mannschaft gefunden. Der langjährige Trainer des FC Thalwil freut sich auf die neue Herausforderung und wird im ersten Spiel gleich gegen seinen ehemaligen Klub antreten müssen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 17

Übers Wochenende wurde Hausen wieder zur Festhütte des Oberamtes. Mehr als 1000 Gäste lockten am Samstag das Klassentreffen aller Jahrgänge der Oberstufenschule Hausen, Kappel, Rifferswil, das Dorffest mit Schlagernacht, das Beachvolleyball- und das Grümpelturnier des FC Hausen an. Dazwischen gab es Schwing-Showkämpfe und abends einen Auftritt der Harmonie Hausen. Am Sonntag ging

das Grümpi im Jonentäli weiter, während es auf dem Parkplatz Chratz mit einem Gottesdienst, von der Band Jazz’n’so begleitet, und dem Familienzmittag beschaulicher zuging. OK-Präsident Willy Studer äusserte sich zufrieden über den Ablauf des Hausemer Dorffestes und blickt bereits in die Zukunft. Im kommenden Jahr werde das Dorffest am ersten Mai-Wochenende in die Feierlichkei-

ten zum 100-Jahr-Jubiläum des Turnvereins integriert. Aus diesem Anlass findet auch das Kantonalzürcher Schwingfest statt. Das Grümpelturnier wird am zweiten Juli-Wochenende wieder eigenständig ausgetragen. Wie es 2019 mit dem Hauser Dorffest weitergeht, liess Studer noch offen. Er sucht derzeit einen Nachfolger. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

200 28 9 771661 391004


TO D E S A N Z E I G E Delegiertenversammlung vom 6. Juli 2017 Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden Spital Affoltern haben folgende Beschlüsse gefasst: – Zustimmung zum Antrag Auflösung des Zweckverbandes – Zustimmung zum Antrag Dringlichkeitserklärung Auflösung Zweckverband – Zustimmung zum Antrag zur Überführung LZP in eine neue Rechts- und Organisationsform – Zustimmung zum Antrag Dringlichkeitserklärung Überführung LZP in eine neue Rechts- und Organisationsform – Zustimmung zum Antrag zur Überführung Akutspital in eine neue Rechts- und Organisationsform – Zustimmung zum Antrag Dringlichkeitserklärung Überführung Akutspital in eine neue Rechtsund Organisationsform – Zustimmung zur Kreditabrechnung Endoskopie – Zustimmung zum Kreditantrag Projekt Splitting und Rechtsformänderung – Zustimmung zum Antrag Dringlichkeitserklärung Kredit Projekt Splitting und Rechtsformänderung Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlicher Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Für immer von uns gegangen ist unser Vater, Grossvater, Lebenspartner und Freund

Hans-Peter Max Benz 4. Dezember 1953 – 4. Juli 2017

Nach kurzer, schwerer Krankheit wurde er von seinem Leiden erlöst. Nun bist du auf deiner letzten grossen Reise. Wir vermissen dich sehr, aber in unseren Herzen und unserer Erinnerung lebst du für immer weiter. In stiller Trauer Hans-Peter Benz mit Familie Sade Jens Freunde Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Abdankung statt. Die Asche wird zu einem späterem Zeitpunkt im engsten Familienkreis, an einem durch den Verstorbenen gewünschten Ort, verstreut. Gilt als Leidzirkular.

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Gotte und Tante

Renate Harisberger-Kuder 15. September 1920 – 5. Juli 2017

Yvonne und Hanspeter Bernet Janick, Darko Selma Hubschmid und Marcel Ineichen Myriam und Ernst Felder Eliane und Nico mit Simon Karin und Thomas mit Leona, Nino und Delia Doris Hugener und Rolf Kindlimann Linda, Jven Abdankung und Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Hausen a. A. am Freitag, 14. Juli 2017, 11.00 Uhr. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Selma Hubschmid, Alte Hedingerstrasse 57, 8910 Affoltern am Albis

Und immer sind da die Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

ABSCHIED UND DANK Der Lebenskreis von

Du hast geschafft, gar manchmal über Deine Kraft, Nun ruhe aus, Du gutes Herz.

ABSCHIED

Maya Keller-Sturzenegger 1. April 1922 – 30. Juni 2017

Mit dankbaren Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Tante und Gotte

hat sich geschlossen.

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 10. Juli 2017 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann.

Wir danken allen, die unsere Maya in Liebe und Freundschaft auf ihrem langen Lebensweg begleitet haben. In der Natur fühlen wir uns wohl, weil sie kein Urteil über uns hat. F. Nietzsche «Aphorismen»

Todesfälle

Bei Fragen stehen die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) und das Bausekretariat (Telefon 044 764 83 03) gerne zur Verfügung.

geb. 11. Oktober 1958, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattung am Freitag, 14. Juli 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Am 27. Juni 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ursula Mayer

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Der Gemeinderat hat die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung vorübergehend geändert: Die Gemeindeverwaltung ist vom 17. Juli bis 11. August 2017 jeweils vormittags von 08.00 bis 11.30 Uhr geöffnet. Am Nachmittag bleiben die Schalter geschlossen. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten können mit den betroffenen Verwaltungsabteilungen telefonisch vereinbart werden.

Bonstetten Benz, Hans-Peter

Affoltern am Albis

Spezielle Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zwischen 17. Juli und 11. August 2017

28. März 1933 – 5. Juli 2017

Die Urnenbeisetzung hat auf Wunsch von Maya im engsten Freundeskreis am 7. Juli 2017 im Wiesengrab in Wettswil am Albis stattgefunden.

Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung.

Die Tiefbaukommission

Martha Frei-Illi

In liebevoller Erinnerung: Freundinnen und Freunde

Affoltern am Albis Am 5. Juli 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Alexander Zambo geb. 6. April 1943, wohnhaft gewesen in Affoltem am Albis ZH. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten Am Freitag, 14. Juli 2017, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche, anschliessend auf dem Friedhof, die Abdankung/Beisetzung für

geboren am 4. Dezember 1953, von Wallisellen, wohnhaft am Ligusterweg 1 in Bonstetten. Er verstarb am 4. Juli 2017 in Zürich.

In stiller Trauer: Martha Bleuler-Frei mit Marleen, Mirjam Albert Frei Margrit und Sepp Wüest-Frei mit Karin, Seppi, Sandra, Florian Hans und Heidi Frei-Job mit Rahel, Nicolas, Jasmin William Frei und Sara Henry Frei mit Rafael und Yvette Blanc Peter Frei mit Kevin, Janick und Yvonne Geschwister und Verwandte Abdankungsfeier: Freitag, 14. Juli 2017, 14.15 Uhr, in der reformierten Kirche Mettmenstetten, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Albert Frei, Baarerstrasse 7, Rossau, 8932 Mettmenstetten

Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 5. Juli 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Harisberger geb. Kuder, Renate Elfriede geb. 15. September 1920, von Trachselwald BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am Freitag, 14. Juli 2017, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Wettswil am Albis Am 30. Juni 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Keller, Maja Emma geboren 1. April 1922, Bürgerin von Zürich ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Heidenchilenstrasse 12.

Stallikon, 11. Juli 2017

Baarerstrasse 7, Rossau, statt.

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis auf dem Friedhof «Heissächer» in Wettswil am Albis stattgefunden.

Gemeinderat

Der Friedhofvorsteher

Der Friedhofvorsteher

Martha Frei-Illi

Sie durfte im Spital Affoltern, liebevoll umsorgt, alle ihre Altersbeschwerden zurücklassen und friedlich einschlafen.

Gemeinde Hausen am Albis Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis während der Sommerferien Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis inkl. des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind während der Sommerferien vom 17. Juli bis 18. August 2017 eingeschränkt. Während der Sommerferienzeit sind die Besucherzahlen erfahrungsgemäss viel weniger hoch als in den übrigen Monaten. Während der Sommerferienzeit sehen die Öffnungszeiten wie folgt aus: Vormittag Nachmittag Montag bis Mittwoch 08.00 bis 11.30 geschlossen Donnerstag 08.00 bis 11.30 Uhr 14.00 bis 18.00 Uhr Freitag 07.00 bis 14.00 Uhr (durchgehend) oder nach telefonischer Vereinbarung mit der entsprechenden Abteilung. Mit dieser Regelung ist der Schalter- und Telefonbetrieb am Montag- bis Mittwochnachmittag während der Sommerferien geschlossen. Die übrigen Öffnungszeiten bleiben sich gleich. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Juli 2017

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Interkommunale Anstalten Sozialdienst und Kesb auf gutem Weg Interview mit Projektleiter Bertram Thurnherr Nach den erfolgreichen Urnenabstimmungen über die Interkommunalen Anstalten IKA Sozialdienst und IKA Kesb ist das Projektteam derzeit daran, deren operative Tätigkeiten vorzubereiten. Was ist zu tun und wie ist der Stand der Arbeiten? «Anzeiger»: Werden die Interkommunalen Anstalten IKA Kesb und IKA Sozialdienst (SD) am 1. Januar 2018 operativ sein? Bertram Thurnherr: Ja. Worauf stützt sich diese Zuversicht? Einerseits, weil die Arbeiten sehr gut vorankommen und andererseits, weil die Zusammenarbeit im Projektteam bestens eingespielt ist und sehr gut funktioniert. ...............................................................

«Jede der acht Gemeinden der IKA Sozialdienst stellt einen Verwaltungsrat.» ............................................................... Welches sind die Herzstücke, mit denen sich die Projektgruppe zur Bewerkstelligung dieses Zieles auseinanderzusetzen hat? Einerseits geht es um Prozesse und die IT, ebenso müssen die gemeinsamen Dienstleistungen der beiden IKAs und die Schnittstellen mit den Gemeinden definiert und festgesetzt sowie strukturelle Anpassungen vorgenommen werden. Und schliesslich sind die IKA-Verwaltungsräte zu nominieren und zu wählen. Wie setzt sich der Lenkungs- und Kontrollausschuss der IKA SD zusammen?

Jede der acht Gemeinden der IKA Sozialdienst stellt einen Vertreter im Verwaltungsrat. Dies ermöglicht eine direkte Verbindung der IKA SD in alle Gemeinden und deren Sozialbereiche. Und wie wird der Verwaltungsrat der IKA Kesb aufgebaut sein? Die IKA Kesb mit 14 Gemeinden wird mit fünf nicht gemeindebezogenen Mitgliedern besetzt, da die Vormundschaft etc. keine Gemeindeaufgabe mehr ist. Wichtiger ist die Fachkompetenz dieses Fünfergremiums bezüglich Kesb-Tätigkeit, Finanzen, Prozesse, Recht sowie Kommunikation zur durchaus möglichen Einflussnahme bezüglich Abläufen, Effizienz und Zusammenarbeit. Wer nominiert und wählt die Verwaltungsräte? Die Gemeindebehörden machen Empfehlungen und entscheiden beim Gremium für die IKA SD schliesslich, wer ihr Gemeindevertreter im Verwaltungsrat sein wird. Die Gemeindevorschläge für das Fünfer-Gremium des VR der IKA Kesb werden von Ruedi Müller, Gemeindepräsident Aeugst, gesammelt und evaluiert. Er unterbreitet einen ausgewogenen Vorschlag, der vorab in einer Konferenz der Gemeindepräsidenten und Sozialvorsteher behandelt wird und über den schliesslich die Exekutiven aller 14 Gemeinden entscheiden werden. Was steht bezüglich Verbesserung der Prozesse und bei der IT an? Bei der Verbesserung von Prozessen geht es beispielsweise darum, dass etwa Rückforderungsformulare den Gemeinden direkt zur Verfügung gestellt

werden und nicht mehr durch «Abschreiben» in den Gemeinden erstellt werden müssen etc. Bei der IT muss das System KLIBnet zur Fallbearbeitung angepasst werden, damit die Fälle und deren Gewichtung einfach erfasst und zur verursachergerechten Dienstleistungs-Verrechnung ausgewertet werden können. Darüber hinaus haben wir die Software Abacus einzuführen, damit die Rechnungslegung nach HRM1 direkt unterstützt und die Umstellung auf HRM2 per Januar 2019 leicht möglich ist. Die beiden IKAs haben auch gemeinsame Dienstleistungen – wer erbringt diese? Das ist richtig. Diese gemeinsamen Services, welche die IKA SD für beide Anstalten erbringt, müssen klar definiert, die korrekte Kostenerfassung und verursachergerechte Kostenverrechnung exakt bestimmt und eingeleitet werden. ...............................................................

«Kein Projektteam-Mitglied erhält Honorar.» ............................................................... Wie sieht es in Bezug auf die Schnittstellen mit den Gemeinden aus? Hier geht es um die Optimierung des Informationsaustausches, die Regelung der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Sozialdienst sowie die Absprache bei neuen Dienstleistungen. Hier erarbeitet eine eigene Arbeitsgruppe zurzeit die Details. Und ebenso sind strukturelle Anpassungen vonnöten … Ganz genau. Für die Regelung der Zusammenarbeit mit den Unterämtler

«Die IKA Kesb und IKA Sozialdienst werden am 1. Januar 2018 operativ sein», verspricht Bertram Thurnherr, Leiter des Projektes SoNeK. (Bild zvg.) Gemeinden bezüglich Berufsbeistandschaften und Asyl – eventuell auch noch in weiteren Bereichen – sind solche zwingend. Genauso muss der Transfer der Sozial- und Wirtschaftshilfe-Dossiers vom Sozialdienst ins Unteramt sowie jener sämtlicher Sozialdienst-Akten nach Kappel und Rifferswil akribisch und detailliert angepasst vorbereitet werden, damit er auf 1. Januar 2018 erfolgreich abgeschlossen sein kann. Noch eine persönliche Frage: Sie hatten die ganze Zeit über die SoNeK-Projektleitung inne, blieben aber stets im Hintergrund – warum? Es ging in erster Linie immer um das Gelingen des Projektes SoNeK und nicht um meine Person. Wir wollten gleichsam aber auch Polemiken um die personelle Besetzung der Projekt-

leitung vermeiden, um die Abstimmungen nicht zu gefährden De facto bin ich aber seit Herbst 2015 SoNeKProjektleiter. Wird das Projektteam dafür speziell entschädigt? Nein, kein Projektteam-Mitglied erhält ein Honorar. Teilweise wird der Aufwand der Mitglieder von Gemeinden nach Reglement als Sitzungsentschädigung abgegolten. Bisher hat das Gremium weit mehr als 2000 Stunden investiert – und das haben wir alle gerne gemacht, weil es ein wichtiges Projekt für das gesamte Knonauer Amt ist. Zudem haben wir im Projektteam eine ausgezeichnete Zusammenarbeit; alle arbeiten gern gemeinsam im Team und die Arbeit macht Spass. Interview: Urs E. Kneubühl

Von der «Zukunftswerkstatt» in die Gegenwart Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Aufrichtfest in der gemeindeeigenen Liegenschaft Dorfstrasse 37 in Aeugst Günstige Wohnungen, zwei Kinderkrippen und ein Gemeinschaftsplatz: Das beinhaltet die gemeindeeigene Liegenschaft an der Dorfstrasse 37 in Aeugst am Albis und ist Resultat einer Idee aus der «Zukunftswerkstatt», an der die Bevölkerung mitgewirkt hat. ................................................... von werner schneiter Die vom Gemeinderat Aeugst initiierte «Zukunftswerkstatt» stiess vor ein paar Jahren auf grosses Interesse in der Bevölkerung. Rund 100 Personen brüteten einen ganzen Samstag lang über Ideen, brachten Wünsche und Anliegen ein. «Unter den 254 eingebrachten Vorschlägen waren 170 ernstzunehmende», sagte Gemeindepräsident Ruedi Müller im Rahmen des Aufrichtfestes. Einiges wurde umgesetzt: im Bereich des öffentlichen Verkehrs, in Sachen Ökologie (Aeugst wird zur Energiestadt), die Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung – und Mobility, wofür die Gemeinde während zweier Jahre die Garantie übernahm, das Angebot aber dann beendet wurde. In dieser «Zukunftswerkstatt», laut Ruedi Müller die wertvollste Veranstaltung in der Gemeinde, tauchte mit Nachdruck auch der Wunsch nach günstigem Wohnraum und nach einer Kinderkrippe auf. Worauf die Gemeinde den Architekten Thomas Zangger mit der Planung beauftragte. Dazu bot sich das von der Gemeinde Ende der

Freuen sich über den gelungenen Bau an der Dorfstrasse 37 in Aeugst, von links: Peter Hoppler (Finanzvorstand), Thomas Holl (Gemeindeschreiber), Esther Franceschini Guggisberg (Soziales), Ruedi Müller (Gemeindepräsident), Rebekka Manso Parada (Hochbau) sowie die Architekten Adrian Bächi und Thomas Zangger. (Bilder Werner Schneiter) 80er-Jahre erworbene Wohnhaus samt Scheune an der Dorfstrasse 37 an. Wie stark dieser Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum und einer Einrichtung für Kleinkinder war, zeigte sich an der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2011. Mit einem Ja-Anteil von 94 Prozent bewilligte diese einen Baukredit von 4,6 Mio. Franken sowie 300 000 Franken für einen Gemeinschaftsplatz. Getrübt wurde das Vorhaben durch einen vierjährigen Rechtsstreit. Zudem musste die Gemeinde aufgrund der Submissionsverordnung neu ausschreiben; die Architekten

Thomas Zangger und Adrian Bächi realisierten das Vorhaben gemeinsam. «Sie haben sehr gut zusammengearbeitet», so Ruedi Müller.

Vorgaben der Denkmalpflege Scheune und Wohnhaus wurden abgerissen. Aufgrund von Vorgaben der Denkmalpflege musste das Wohnhaus auf der Strassenseite in gleichem Stil neu gebaut werden, die Scheune zumindest in der gleichen Dimension – eine architektonische Herausforderung, die der Gemeindepräsident als

rundum gelungen bezeichnet. Belassen wurde das «Wöschhüsli» auf der westlichen Seite der Liegenschaft. Es enthält eine öffentliche Toilette sowie Abstellplätze für Velos und Kinderwagen. Kernstück bilden fünf Wohnungen, wovon drei Maisonette, eine Sechseinhalb- sowie eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung. Im oberen Teil befinden sich die beiden Kinderkrippen, im nördlichen Teil der Gemeinschaftsplatz – eine Art Dorfplatz für Jung und Alt. Voraussichtlich Ende Jahr sind Liegenschaft, Krippen und Gemeinschaftsplatz bezugsbereit.


Servus, Grüss Gott und auf Wiedersehn!

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Juli 2017

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Neue Räumlichkeiten fristgerecht fertig Primarschule Wettswil: Fertigstellung des neuen Ägerten, Umbauten und Sanierungen im Mettlen und Wolfetsloh Das laufende Schuljahr neigt sich dem Ende zu, und damit das letzte Schuljahr in beengten Verhältnissen. Die Sommerferien stehen dieses Jahr ganz im Zeichen des Umzugs in das neue Schulhaus Ägerten. Lehrpersonen, welche im letzten Schuljahr in den Provisorien unterrichtet haben, richten ihre neuen Klassenzimmer im Ägerten ein, der Hort im Mettlen verlässt den roten Pavillon und freut sich auf grössere Räumlichkeiten, ein Kindergarten aus dem Bäumlisächer wird ebenfalls ins Ägerten umziehen – nicht zu vergessen der Umzug der Bibliothek. Auch sie freut sich auf mehr Platz in einem hellen grossen Raum im Ägerten. Die Schulpflege Wettswil freut sich, dass die neuen Räumlichkeiten fristgerecht fertiggestellt werden konnten. Die Schule Wettswil kann das neue Gebäude heute Dienstag, 11. Juli, abnehmen. Momentan zeigt sich vor allem der Vorplatz noch als Baustelle. Der Grund hierfür ist, dass bei den Umgebungsarbeiten eine vorgängig nicht registrierte Abwasserleitung festgestellt wurde, deren Zustand sich als marode erwies. Die Bauleitung nahm Kontakt mit der politischen Gemeinde auf, die daraufhin entschied, diese Leitung auf eigene Kosten zu ersetzen. Dadurch wird der Vorplatz zum Ägerten erst im Laufe der nächsten Wochen fertiggestellt werden können. Auf die Gebäudeübernahme hat dies jedoch keinen Einfluss.

Die Schule Wettswil kann das neue Gebäude Ägerten heute Dienstag, 11. Juli, abnehmen. (Bild zvg.) Eröffnungsfest im Oktober Ein solcher Schulhausneubau ist ein seltenes Ereignis, das die Schule Wettswil mit der ganzen Bevölkerung gebührend feiern möchte. Sie lädt daher am 28. Oktober 2017 zum grossen Eröffnungsfest ein. Die Schülerinnen und Schüler bereiten in einer Projektwoche verschiedene Aktivitäten vor, aber auch Bibliothek, Hort und Elternrat warten mit eigenen Angeboten auf. Die Hauptattraktion für die Kin-

der werden sicher die Konzerte von Andrew Bond im neuen Mehrzwecksaal sein. Und selbstverständlich haben alle die Möglichkeit, das neue Gebäude zu besichtigen. An Führungen werden Mitglieder der Baukommission durch die verschiedenen Räume führen und sie im Detail erklären.

Demontage des Pavillons Der Bezug des neuen Schulhauses hat jedoch auch Auswirkungen in den

alten Schulhäusern. So finden verschiedene Rochaden von Zimmernutzungen statt. Die Schulleitung wird neu im Mettlen I vereint. Dort entsteht auch ein neuer Raum für die Schulsozialarbeit, wie auch ein Sitzungszimmer. Dadurch wird das Mettlen I zum Verwaltungszentrum mit Schulverwaltung, Schulleitung und Schulpflege. Aus anderen frei werdenden Räumen in den alten Schulhäusern entstehen Räume für schulische Heilpädagogik und Therapien.

Nach vielen Jahren in den Ruhestand An der Schule Wettswil treten per Ende Juli, beziehungsweise Ende August vier Mitarbeitende in den Ruhestand. Mit Esther Späni geht eine der langjährigsten Mitarbeiterinnen in Pension. Ganze 25 Jahre unterrichtete sie an der Primarschule Wettswil durchgehend in der Unterstufe. Sie erlebte mit, wie die Schülerzahlen in den letzten Jahren regelrecht explodierten. Aktiv beteiligte sie sich daher auch an der Schulentwicklung, zu-

letzt in der Projektgruppe zur Neuorientierung der Begabten- und Begabungsförderung. Immer stand sie auch jungen Lehrpersonen zur Seite, begleitete sie durch die ersten Jahre als Berufsneueinsteiger. 20 Jahre war Marlene Florin in der Schul- und Gemeindebibliothek tätig. Sie liebte den Kontakt zu den Kunden, ging jederzeit auf deren Wünsche und Bedürfnisse ein. Ihr Spezialgebiet waren die Belletristik und die Comics für Jugendliche. Nun hat sie sich entschieden in Frühpension zu gehen.

Madeleine Heid trat als erste Hortleiterin vor neun Jahren in den Dienst der Primarschule Wettswil. Engagiert prägte sie den noch jungen Hort, brachte ihre Ideen ein. Immer stand für sie das Wohl des Kindes im Vordergrund, auch als die Kinderzahlen Jahr für Jahr stiegen. Viel Herzblut steckte sie in die Projektierung und Erstellung des Erweiterungsbaus Wolfetsloh, wo sie den Hort bis zu ihrer jetzigen Pensionierung leitete. Auch Thomas Schweizer kann auf eine lange Schulzeit zurückblicken.

Nach vielen Jahren im Zürcher Unterland, nutzte er vor sechs Jahren die Gelegenheit, nach Wettswil zu wechseln, verkürzte dies doch seinen Arbeitsweg beträchtlich. Die Schule Wettswil lernte ihn als begeisterten Mittelstufenlehrer kennen und konnte jederzeit von seinem Erfahrungsschatz profitieren. Die Primarschulpflege dankt ihnen allen für die lange Zusammenarbeit und ihr grosses Engagement und wünscht ihnen für den wohlverdienten Ruhestand alles Gute.

Der weisse Pavillon, der vor rund drei Jahren vor dem Mettlen II aufgestellt wurde, kann nun auch wieder demontiert werden. Nach dem Rückbau von Elektro- und Sanitärinstallationen erfolgt das Aufladen und der Abtransport am 25. Juli 2017 zwischen 7.30 Uhr und 13 Uhr. Durch die Ankunft und Abfahrt des benötigten Pneukrans sowie der Lastwagen für den Transport der Module kann es zwischenzeitlich zu Behinderungen auf der Eggstrasse wegen Rangiermanövern kommen. Die Primarschulpflege bittet alle Anwohner um Verständnis.

Sanierungsarbeiten im Wolfetsloh In den Sommerferien werden die maroden Heiz- und Kaltwasserleitungen im Schultrakt des Schulhauses Wolfetsloh saniert. Probleme mit diesen Leitungen wurden bereits im letzten Jahr festgestellt und daher für das laufende Kalenderjahr budgetiert. Die Arbeiten werden nun in den ersten vier Ferienwochen ausgeführt. Gleichzeitig wird im Wolfetsloh der Heizöltank saniert. Dies ist notwendig, damit die gesetzlichen Vorgaben des Awel eingehalten werden können. Primarschulpflege Wettswil

Vollsperrungen am Aeugster Sonnenberg

Walter Winkler: Ein Leben für die Schule

Aeugst saniert die Sonnenbergstrasse, im Bereich Chalofenweg bis Sunnenberg. Dabei kommt es zu einspuriger Verkehrsführung und mehreren Vollsperrungen.

Am 7. Juli 2017 hat die Sekundarschule Bonstetten ihren langjährigen Lehrer Walter Winkler mit einem gebührenden Anlass verabschiedet, Emotionen blieben dabei nicht aus.

Am Montag, 17. Juli, starten die Strassenbauarbeiten an der Sonnenbergstrasse. Im Bereich Chalofenweg bis Sunnenberg wird der Belag ersetzt, weiter stehen örtliche Reparaturen von Entwässerungsleitungen an. Die Bauarbeiten dauern je nach Witterung voraussichtlich bis Ende August 2017. Aus bautechnischen Gründen kommt es während dabei zu einspuriger Verkehrsführung mittels Lichtsignalanlage sowie mehreren Vollsperrungen. Diese werden aufgrund der Witterungsabhängigkeit, kurzfristig angekündigt. Weil es bei der Baustellendurchfahrt zu Verzögerungen kommen kann, wird empfohlen, die Baustelle grossräumig zu umfahren. (mom)

Emotionale Verabschiedung an der Sekundarschule Bonstetten

«38 Jahre an der gleichen Schule, wird das nicht langweilig?» Die Antwort von Walti Winkler: «Es waren ja immer andere Schülerinnen und Schüler.» Und das lebt der Lehrer mit Leib und Seele. Sei es im Klassenzimmer, wenn er am Pult steht, wenn er mit dem Fuss tippend am Klavier sitzt oder im Konzert, wenn er mit seiner durchdringenden Stimme dirigiert – Walti Winkler sprüht auch nach 43 Jahren vor Lebensfreude, Vitalität und Kraft. Und in diesen 43 Jahren hat er einiges an Schulgeschichte erlebt. Er erinnert sich: «Zu Anfang gab es keine Schulbücher, keine Folien – mit Matrizen wurde Unterrichtsmaterial selbst erstellt.» Als Reallehrer konnte er noch alle Fächer unterrichten, und als

schönstes Erlebnis hat er das freiwillige Skilager in den Ferien erlebt. Da konnte er die jungen Menschen in einer anderen Umgebung erleben. «Als Lehrer musst du die Jungen gernhaben und ihnen gegenüber authentisch sein, denn die merken sofort, wenn man ihnen etwas vorspielt.» Und Vorspielen hat Winkler nur in der Musik praktiziert, seinem Lieblingsfach, welches er in den letzten Jahren zusammen mit Ruedi Graf unterrichtet hat. Am Klavier oder Saxofon lebte er seine Leidenschaft, wenn er die Schülerinnen und Schüler motivierte, zu singen – meistens Rockund Pop-Lieder – und sich auch mal an einem Instrument zu versuchen.

«Antrittsbesuch» schafft Vertrauen Aber irgendein Erfolgsrezept braucht es doch, was macht Winkler anders als andere? Warum hat er seinen Humor nicht verloren, bei Schülerinnen und Schülern, die doch angeblich immer schwieriger werden? Walter

Winkler erzählt von seinem «Antrittsbesuch». Bei jedem neuen Klassenzug hat er die Schüler einmal zu Hause besucht. Dort hat er sich den Eltern vorgestellt und den Schüler, die Schülerin in seinem Umfeld kennengelernt. Er ist überzeugt, dass dies die Basis für eine vertrauensvolle Beziehung mit den Eltern und den Schülern schuf. Zum Authentischsein gehört auch, Fehler zu machen und diese zuzugeben. Im Berufsleben hat er dies immer wieder praktizieren müssen, denn: «Als Lehrer stehst du ständig im Fokus, da bleiben Fehler nicht aus. Die Jungen muss man ernst nehmen, und auch den Mut haben, sie individuell zu behandeln und zu akzeptieren.» Aber nicht nur im Unterricht war Walter Winkler prägend. Er hat in all den Jahren die Schule entscheidend mitgestaltet, sei es in der Baukommission, in der Gesundheitskommission, als Teamleiter oder Co-Schulleiter. Walter Winkler hat der Schule seinen Stempel aufgedrückt und sich durch hohes Engagement ausgezeichnet, zu-

Walti Winkler mit Schulleiterin Beate Kuhnt. (Bild zvg.) letzt bei der Organisation der 65 Jahre-Feier im letzten Jahr. Die Schule, die Schulpflege, die Schulleitung, die Lehrpersonen und nicht zuletzt die Eltern und seine Schülerinnen und Schüler sind ihm für diesen Einsatz sehr dankbar und wünschen ihm alles Gute für den 3. Lebensabschnitt. (beku)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Juli 2017

Viergeschossiges Schulgebäude parallel zum Mensatrakt Kantonsschule Limmattal: Projektwettbewerb für Erweiterungsneubau ist entschieden Das Hochbauamt hat im Auftrag der Bildungsdirektion einen Projektwettbewerb für die Erweiterung der Kantonsschule Limmattal in Urdorf veranstaltet. Gewonnen hat das Projekt «Collana» von Daniel Penzis Giulio Bettini Architekten aus Zürich. Die Kantonsschule Limmattal wurde in den Jahren 1984 bis 1986 von den Architekten Bolliger Hönger Dubach geplant und realisiert. Sie bietet die fünf im Kanton Zürich anerkannten Maturitätsprofile an. Zurzeit besuchen rund 750 Schülerinnen und Schüler die Kantonsschule, die von rund 110 Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden. Ein grosser Teil der Schüler kommt aus dem Knonauer Amt. Die Prognosen zeigen, dass bis 2040 ein Zuwachs auf rund 1100 Schülerinnen und Schüler zu erwarten ist. Damit dieses Wachstum aufgefangen werden kann, muss die Kantonsschule Limmattal erweitert werden. Mit dem Zusatzbau soll das Raumangebot der Schulanlage den steigenden Schülerzahlen entsprechen und betrieblich optimiert werden. Sämtliche Unterrichtsräume für die Bereiche Naturwissenschaften und Musik, einige Klassen- und Gruppenräume sowie zwei Doppelturnhallen und eine Aula anzeige

sind im Neubau geplant. Ziel des Wettbewerbs war, die im Erweiterungsbau angeordneten Nutzungen möglichst optimal auf die bestehenden Strukturen und deren betrieblichen Anforderungen abzustimmen.

Neue Gebäude geschickt platziert Das Preisgericht beurteilte insgesamt 73 Projekte, sieben Arbeiten wurden in die engere Wahl aufgenommen. Schliesslich gewann das Projekt «Collana» von Daniel Penzis Giulio Bettini Architekten aus Zürich. David Vogt, Abteilungsleiter des kantonalen Hochbauamtes und Vorsitzender der Jury, gab dies gestern Montag an der Eröffnung der Wettbewerbsausstellung in Zürich bekannt. Der Projektvorschlag zeichnet sich dadurch aus, dass die neuen Gebäude geschickt platziert sind und die Anlage angemessen weiterführen. Das viergeschossige Schulgebäude wird parallel zum Mensatrakt in unmittelbarer Nähe zum Bestand gebaut. Im Erdgeschoss sind die Chemiezimmer, im ersten Obergeschoss die Biologiezimmer, im zweiten die Physik- und im dritten Obergeschoss die Musikzimmer. Diese Organisation überzeugt durch eine klare, betrieblich sinnvolle Zuteilung. Das neue Turn- und AulaGebäude wird rechtwinklig zur Gesamtanlage stehen. Die Aula liegt auf

Die neuen Gebäude sind geschickt platziert und führen die Anlage angemessen weiter. (Visualisierung zvg.) Erdgeschossniveau, darüber und darunter wird je eine Turnhalle angelegt. Unter der Leitung des Hochbauamts und in Zusammenarbeit mit den Nutzern wird das Projekt «Collana» nun weiterentwickelt. Dazu gehört auch die detaillierte Ausarbeitung der

Kosten und Termine. Die voraussichtlichen Kosten für die Erweiterungsneubauten werden auf rund 59,3 Millionen Franken geschätzt. Ziel ist es, bis Anfang 2019 dem Regierungsrat und dem Kantonsrat ein bewilligungsfähiges Bauprojekt vorzulegen. Wenn die-

se dem Projekt zustimmen und keine Rekurse erfolgen, sollte der Neubau Anfang 2023 bezugsbereit sein. (bd) Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten an der Zollstrasse 36 in Zürich (2. Obergeschoss) frei zugänglich vom 10. bis 24. Juli, Montag bis Freitag 7 bis 18 Uhr.


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Dienstag, 11. Juli 2017

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Sonne, Stimmung und emotionale Erlebnisse Das Hausemer Dorffest mit Klassentreffen und Grümpi lockte viele Teilnehmer Man musste sich am Samstag entscheiden, wenn man gleichzeitig am Klassentreffen am Grümpelturnier oder am Beachvolleyball-Wettkampf teilnehmen wollte. Die Anlässe waren begleitet von heissem Wetter, einer friedlichen Stimmung und emotionalen Erlebnissen. ................................................... von martin platter Die Stimmung im grossen Festzelt auf dem Parkplatz Chratz näherte sich am Samstag nach der Mittagszeit buchstäblich ihrem Siedepunkt. Rund 600 ehemalige Oberstufenschülerinnen und -schüler aller Jahrgänge hatten sich zum gemeinsamen Mittagessen eingefunden. Die Luft im Zelt stand, die Sonne brannte vom wolkenlosen Himmel. Im gleichen Ausmass wie die Temperatur stieg der Geräuschpegel der angeregt diskutierenden, früheren Klassenkameradinnen und -kameraden zu infernalischem Lärm.

Spektakuläre Schwingvorführung im Hinblick auf das Kantonalschwingfest 2018 in Hausen.

den an den Türlersee. Gegen Abend trifft man sich wieder. Die Sonne ist inzwischen von Gewitterwolken verdeckt. Ein auffrischender Wind bringt angenehme Temperaturen. Regen setzt ein. Im Jonentäli läuft die Siegerehrung, im Chratz spielt die Harmonie Hausen. Bald beginnt die erste Schlagernacht. Gut gelaunt singt Van Baker mit seiner Band ein und verrät: «Wir wurden fürs Maximum gebucht. Mehr als vier Stunden spielen wir in der Regel nicht.» Das deutsche Quintett legt schliesslich los, als ob es kein Morgen gäbe. Etwas zu laut für die Plätze vor den Boxen, die sich bald leerten.

FC Hausen empfängt Hergiswil Auch im Jonentäli, wo das Grümpelturnier des FC Hausen lief, suchten diejenigen, die nicht kickten, den Schatten. FC-Präsidentin Gogi Marini war in Gedanken bereits beim CupSpiel. Am 12. August wird der FC Hausen den FC Hergiswil empfangen. «Wir haben diesmal nicht das grosse Los gezogen», sagt Marini und spielt auf den Cup-Match von 2015 an, als der FC Hauen den FC St. Gallen empfing. «Dafür dürfte das Spiel gegen Hergiswil ausgeglichener werden. Nur zwei Ligen trennen uns», so hegt Marini leise Hoffnungen auf einen Exploit des Hausemer Fanionteams. Im Chratz machen sich einzelne Jahrgangsgruppen auf den Weg zu gemeinsamen Aktivitäten. Einige laufen bis nach Uerzlikon, andere gehen zum Bowlen nach Sihlbrugg oder zum Ba-

«I’ve been looking für freedom»: Das Van-Baker-Finale.

…und dann hats «Boum» gemacht

Von locker bis kämpferisch: Das Grümpelturnier des FC Hausen lockte zahlreiche Teams. (Bilder Martin Platter)

22.15 Uhr: Dann kommt der prickelnde Moment auch für den Chronisten, der eigentlich gerade im Begriff war zu gehen. Da steht sie plötzlich vor ihm. Brigitte, die Jugendliebe, die

er 20 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Augenblicklich war sie wieder da, die Vertrautheit und dieses gute Gefühl… «Ti amo» – Van Baker bringt den passenden Soundtrack. Sie schaut ihn an und schüttelt energisch den Kopf. Doch er ist bereits über den Tisch gestiegen und steht neben ihr. Die Nähe löst Gänsehaut aus. Die Stunden beginnen nun wie im Zeitraffer zu verfliegen. «I’ve been looking for freedom», singt Van Baker zum Abschluss lange nach Mitternacht. Er hat seinen hautengen Glitzeranzug gegen Badehosen ausgetauscht, stemmt nach bester Baywatch-Manier eine rote Rettungsboje in die Luft und das Wohlstandsbäuchlein heraus. Älterwerden ist ein Massaker, hat bereits Autor Philip Roth in einem seiner Romane geschrieben. Aber es hat auch seine schönen Seiten. Klassentreffen und Schlagernächte – gäbe es sie nicht schon, man müsste sie erfinden.

Rasanter Start in die Sommersaison In den Säuliämtler Badis herrschte bereits früh Hochbetrieb Für Vorbereitungsarbeiten auf die Sommersaison blieb den Bademeistern dieses Jahr nicht viel Zeit. Seit Saisonstart sind die Freibäder äusserst gut besucht. In vier der fünf Badi-Beizen fand zudem ein Wirtewechsel statt. ................................................... von martin mullis An den verschiedenen bewachten Badestellen im Säuliamt herrschte so früh im Jahr wie schon lange nicht mehr bereits Hochbetrieb. In den Badis steigt der fröhliche Lärmpegel mit jedem Grad der Luft- und Wassertemperatur an. Auch in Obfelden erhält die Feststellung, dass die Badi vom schönen Wetter lebt, eindeutige Zustimmung. Die Augen des Bademeisters glänzen vor Freude über den gelungenen Umbau fast wie der Chromstahl des neu renovierten Bassins in der Sonne. Paul Höhener erlebte noch nie einen derartigen Start in die Sommersaison. Umso mehr freut er sich über das durchweg positive Echo seiner Gäste zur Neugestaltung. Zwar zeigte sich anfangs die neue Technik als kleine Herausforderung, sie führte jedoch bald zu einer eigentlichen Arbeitserleichterung, hält der Bademeister fest. In Obfelden änderten aber nicht nur das Schwimmbecken und die

Technik, sondern auch der Wirt der Badibeiz. Neu hat seit dem Saisonstart Marco Baudenbacher das Zepter hinter der Theke übernommen. Seine Stellvertreterin, Susanne Schneebeli, kennt den «Laden» bereits seit drei Jahren und weist explizit auf die neue Speisekarte hin. Neben dem stets frischen Salatbuffet gibt es in Obfelden jetzt auch Pizza und eine Cocktailbar.

Anlaufzeit gewährte. In Mettmenstetten steht ebenfalls ein neuer Chef hinter dem Badi-Kiosk. Pero Cutkovic bezeichnet sich als alteingesessenen Mettmenstetter, was vermutlich nicht zuletzt der Grund dafür ist, dass der altbekannte und beliebte «Albis-Burger» auch weiterhin die exklusive Spezialität in der Badi Mettmenstetten bleibt.

Der beliebte «Albis-Burger» steht weiterhin auf der Speisekarte

Bilderbuch-Bademeister «Fäger» Marty

Ebenfalls neu als Wirtin amtet Claudia Torrentera im Naturbad in Maschwanden. Auch sie lockt mit kulinarischen Spezialitäten wie einem Rustico Hamburger, Pasta Pomodori, hausgemachten Penne und frischen Fruchtsäften. Viel Zeit für weitere Auskünfte fehlte jedoch der zugleich auch als Stellvertreterin des Bademeisters arbeitenden Wirtin. Das idyllische Bad an der Lorze ist am sonnigen Donnerstagmorgen bereits um neun Uhr schon sehr gut besetzt. In Mettmenstetten besprechen neben dem Bassinrand Stefan Schmid, Chef des Werkdienstes, und Faro Babamazid, Stellvertreter des Bademeisters, irgendein Problem, dessen Ursache bei einem Wasserschlauch und einem offenen kleinen Dolenschacht zu suchen ist. Auch sie sprechen von einem sehr intensiven und schnellen Saisonstart, der ihnen fast keine

Dass neben dem Plausch im kühlen Nass der Hunger keine Chance hat, dafür sorgt im Schwimmbad Stigeli Ümit Iyigüven, welchen alle einfach nur Fredi nennen. Als Wirt des Restaurants «Stella» am Sternenkreisel in Affoltern, weiss er als Fachmann ganz genau, welche Menüs im Schwimmbad-Restaurant die hungrigen Schwimmer zufriedenstellen sollen. Bei Vollbetrieb beschäftigt er bis zu acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Restaurant und im Kiosk. Auf der Hitliste der vielseitigen Delikatessen steht ganz oben ein Riesen-Hamburger, welcher bereits eine grosse Fangemeinde aufweisen kann. Jeden Freitag werden die Gäste im Stigeli mit einer Pasta-Spezialität verwöhnt. Einer der drei Bademeister, Fäger Marty, der am Donnerstagmorgen alle Hände voll zu tun hat, bezeichnet den heissen Juni und den

Alle suchen das kühle Nass: Vollbetrieb im Stigeli. (Bild Martin Mullis) deswegen extrem schnellen Saisonstart infolge der kurzen Vorbereitungszeit ebenfalls als schiere Überrumpelung. Zusammen mit seinen Leuten hätten sie jedoch die arbeitsreiche Zeit gut gemeistert und die Badi nun sozusagen im Griff, lacht der gemütliche «Bilderbuch»-Bademeister. Catarina Bernich, Bademeisterin am Hedinger Weiher, hält fest, dass sich im wunderschönen Naherholungsgebiet oberhalb des Dorfes, nichts geändert habe. Nach wie vor sei die Badestelle mitten in der Naturlandschaft ein kleines Paradies, schwärmt sie. Über den frühen Som-

mer sei sie geradezu glücklich und freut sich in den kommenden heissen Tagen und Wochen noch möglichst viele Natur- und Badefreunde begrüssen zu dürfen.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Apostolos Joakimidis-Zafiropoulou zum 80. Geburtstag gratulieren. Er feiert den «Runden» heute Dienstag, 11. Juli.


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Serie

Dienstag, 11. Juli 2017

Walter Mittelholzer: Fotograf, Flugpionier, Reiseschriftsteller und Abenteurer Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (120), 1. Teil Vor fast 100 Jahren war Walter Mittelholzer der Erste, welcher Flugaufnahmen des Säuliamtes machte. Er fotografierte die von Obstbäumen eingerahmten Dörfer, prägnante Gebäude oder Landschaften. Er schuf damit ein wertvolles Zeitzeugnis von historischem Wert. Er zählte erst 43 Jahre, als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere, am 9. Mai 1937, bei einer Klettertour in den österreichischen Ostalpen mit seinen Begleitern abstürzte. Ein Seilriss! Der Schweizer Autor Willy Hug. Flieger und Swissair-Direktor war auch in Österreich sehr beliebt, in Wien hätte er einen Vortrag über seine Afrikaflüge halten sollen. Mittelholzer galt auch als grosser Bergfreund und als ausgezeichneter Alpinist und die Bestürzung über seinen unerwarteten Tod war gross. Obwohl er einige Bruchlandungen hinter sich hatte, soll er einmal gesagt haben, dass er vor dem Fliegertod keine Angst habe, eher fürchte er «das schicksalsverbindende Seil».

Sohn einer Bäckersfamilie Die 25 000 Flugaufnahmen und 24 Stunden Film, welche er aus den letzten 20 Jahren hinterliess, sind eine einzigartige Dokumentation dieser Zeit. Es ist erstaunlich, wie meist gestochen scharf die Fotografien von Walter Mittelholzer sind. Die meisten Luftaufnahmen unserer Gegend, auf Negativ-Glasplatten im Format 13x18 cm belichtet, entstanden in den Jahren 1923 bis 1925. Einige wenige später bis kurz vor seinem Tod. Der 1894 in St. Gallen als Sohn einer Bäckersfamilie geborene Walter Mittelholzer interessierte sich schon früh für die Fotografie. Nach einer Fotografenlehre trat er im Mai 1915 als Fotograf in die von Oskar Bider geleitete Schule für Militärpiloten auf dem neuen Flugplatz Dübendorf ein. Ein Jahr zuvor war der Erste Weltkrieg ausgebrochen und an seinem Einrückungstag vernahm er, dass zwei Flugschüler bei einem Absturz ums Leben gekommen seien. Das erschütterte ihn, aber die Faszination der Fliegerei überwog. Bei

Walter Mittelholzer mit seiner Fotokamera 1930 vor der Fokker. (Bilder ETH-Bildarchiv) Flügen rund um Zürich und bei einem ersten Alpenflug gelangen ihm zahlreiche hervorragende Aufnahmen. Doch das Fotografieren allein stellte ihn nicht zufrieden, er wollte auch selber das Fliegen erlernen und absolvierte deshalb die Pilotenausbildung. Nach dem Erwerb der zivilen Fluglizenz folgte die Ausbildung zum Militärpiloten.

Erster Direktor der Swissair Zusammen mit seinem Fluglehrer Alfred Comte gründete er 1919 als 25Jähriger die «Comte, Mittelholzer & Co., Luftbildverlagsanstalt und Passagierflüge». 1920 erfolgte der Zusam-

menschluss mit der Ad Astra Aero. 1931 entstand daraus durch Fusion mit der damaligen Balair die Swissair. Mittelholzer war neben Balz Zimmermann technischer Direktor und Chefpilot. Als Teilhaber der Praesens Film AG drehte er bei Expeditionsflügen mehrere Filme und schrieb elf Reisebücher, welche in viele Sprachen übersetzt wurden. Einen Monat dauerte sein Flug im Auftrag der persischen Regierung nach Teheran. Unterbrochen von einigen Zwischen- und zwei Notlandungen. Auf Kamelen, Schiffen und mit der Eisenbahn erfolgte zusammen mit seinem Mechaniker die Rückreise. Das Flugzeug blieb in Teheran. Erstmalig war 1926/27 seine Über-

Kloster Kappel und das umliegende Dorf mit der Ziegelei, oben rechts. Luftaufnahme von Walter Mittelholzer 1924.

querung Afrikas mit dem Wasserflugzeug Dornier Merkur bis nach Kapstadt. Den höchsten Berg Afrikas – den fast 6000 Meter hohen Kilimandscharo – überflog er 1930.

Weltweit berühmt Er zog weltweit mit seinen Flügen die Aufmerksamkeit auf sich und erhielt viele Ehrungen und Auszeichnungen aus dem In- und Ausland. Mittelholzer flog während etwa 9000 Flügen etliche Flugzeugtypen. Seine Flugreisebücher erreichten eine Auflage von über 200 000 Exemplaren. Er schrieb auch für die Zeitungen, hielt Vorträge und Filmvorführungen. Mittelholzer galt

als tüchtiger Geschäftsmann und konnte sich erfolgreich vermarkten. Er suchte und fand immer Geldgeber und Flugzeugbauer für seine Zwecke. Damit erhielt er nicht nur viele Bewunderer, sondern auch einige Kritiker und Neider. Heute, fast vergessen, erinnern Denkmäler wie in Kloten oder Bern und Strassen mit seinem Namen in Schweizer Städten an ihn. Die PTT widmete ihm 1977 eine Briefmarke. Die beiden Bilder erinnern an die heute nicht mehr vorhandenen Ziegeleien. In Wettswil kam es 1932 zur Betriebseinstellung und in Kappel 1960. In Bonstetten gab es zudem auch noch bis etwa 1950 die Ziegelei Meili (Schimmel-Meili).

Die Ziegelei Wettswil. Heute steht nur noch der gemauerte Teil der Materialseilbahn-Station (oben, rechts neben Hochkamin). Luftaufnahme von Walter Mittelholzer. 1920er-Jahre.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Juli 2017

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Virtuose Kammermusik in der Werkhalle «Musik ver-rückt» – Konzerte an ungewöhnlichen Orten Am vergangenen Freitag spielten Musiker der Hochschule Kalaidos in der zum Konzertsaal umgerüsteten Lehrlingswerkstatt der Ernst Schweizer AG klassische Werke von Haydn, Liszt, Scriabin und Schumann.

seine Virtuosität bewies. «Was bei Mozart 100 Gramm Noten sind, sind bei Liszt ein Kilogramm», meinte Mitschke. Das Basso ostinato von Rodion Schtschedrin passte in die Werkhalle, harte Anschläge, schlagende Rhythmen, metallische Klänge – und auch Emotionalität, wie man sie von russischen Komponisten kennt.

................................................... von regula zellweger Normalerweise wird in der Lehrlingswerkstatt gebohrt, gehämmert, gefräst und geschliffen. «Musik in unseren Ohren», meinte Samuel Schweizer, Mitglied der Unternehmensleitung und zuständig für Personal und Ausbildung in der Ernst Schweizer AG, in seiner Eröffnungsrede. In einer Metallbauwerkhalle gibt es differenzierte Klänge und Rhythmen, aber eher zufällig gestaltet. Nicht so am vergangenen Freitag. Der Klang von anspruchsvollen klassischen Werken erfüllte die Werkhalle. Über 150 Gäste genossen ein einmaliges Konzert mit jungen Musikern der Hochschule Kalaidos und der International Menuhin Music Academy.

Technik und mehr Die fünf jungen Musiker aus verschiedenen Nationen zeigten, dass zur Interpretation von anspruchsvoller klassischer Musik weit mehr gehört als perfekte Technik. Sie ist die Voraussetzung. Hinzukommen müssen Persönlichkeit, Ausstrahlung, Emotionalität – erst dann kann man von Kunst sprechen. Perfekte Technik und individuelle Interpretation zeigten die jungen Künstler Sven Bauer am Klavier, Vasil

Respektvolles Zusammenspiel

Die fünf jungen Musiker der Hochschule Kalaidos und der International Menuhin Music Academy überzeugten mit perfektem Zusammenspiel und differenzierter Interpretation. (Bild Regula Zellweger) Zatsikha und Yuno Shinohara, Violine, sowie Dor Sperber, Viola, und Hugo Paive, Violoncello. Technik und mehr – perfekte, zukunftsorientierte Technik, Persönlichkeit, Welt- und Menschenbild der Unternehmensführung, Nachwuchsförderung, Redlichkeit, Nachhaltigkeit und Kulturförderung begründen den Erfolg der Schweizer AG. Hans-Ruedi Schweizer sieht beispielsweise dieses Konzert nicht als Imagepflege, sondern als die sichtbare Identität des Hedinger Familienunternehmens. Dazu gehört das Fördern von jungen

Menschen. Musiker müssen diszipliniert arbeiten, um Erfolg zu haben. Hans-Ruedi Schweizer sieht die jungen Musiker auch als Vorbilder für «seine» 44 Lernenden in 10 Berufen.

Namen, die man sich merken sollte Sven Bauer spielte schon 2016 in der Werkhalle in Hedingen. «Die Akustik war besser als erwartet», meinte der junge Pianist. Er hatte das Programm selbst zusammengestellt. «Ich will das Publikum nicht vor den Kopf stossen», meinte er mit einem Lächeln. «Des-

halb begann ich mit einer Sonate von Haydn.» Es folgte eine Sonate von Scriabin, in der Sven Bauer eine reife Leistung zeigte: Auf der Basis von perfekter Technik eine überzeugende Interpretation mit differenzierten Stimmungsfarben. Das Publikum schätzte die Interview-Sequenz. Frank-Thomas Mitschke von der Kalaidos Hochschule stellte dem jungen Musiker Fragen, die dieser mit Charme und Offenheit beantwortete. Es folgte die 12. Ungarische Rhapsodie von Franz Liszt, bei der Bauer

Mit dem perfekt interpretierten Klavierquintett von Robert Schumann wurden wieder Parallelen zwischen Musik und Unternehmensführung aufgezeigt. Die fünf Musiker harmonierten und gaben sich respektvoll gegenseitig Raum. Samuel Schweizer ist die Zusammenarbeit ein zentrales Anliegen: «Es geht nur im Team. Es braucht Offenheit, Kritikfähigkeit und Toleranz.» In der Pause und anschliessend an das Konzert konsumierten die Besucher an der Bar, knüpften neue und pflegten bestehende Kontakte. Vernetzung in der Region ist ein weiterer Erfolgsfaktor, dies zeigte sich, als am 15. Juni 2017 die Stimmbürger von Hedingen dem «privaten Gestaltungsplan Areal Ernst Schweizer AG» an der Gemeindeversammlung einstimmig zustimmten. Der Erlös aus den freiwilligen Spenden und aus dem von der Ernst Schweizer AG organisierten Barbetrieb geht vollumfänglich an die Kalaidos Hochschule, die mit der International Menuhin Music Academy kooperiert. So konnte die Ernst Schweizer AG im letzten Jahr der Hochschule einen Check im Wert von über 4600 Franken überreichen.

Wasser statt Süssgetränk - Velo statt Bus Check-up-Event von «Fitness for Kids» an der Zwilliker Primarschule Der vergangene Freitag war ein besonderes Erlebnis für die rund 180 Zwilliker Primarschülerinnen und Schüler. «Fitness for Kids» Instruktorin Sévérine Studer sorgte 90 Minuten lang für Bewegung und Spass, aber auch Gesundheitsbewusstsein.

Es verändert sich etwas

................................................... von andrea bolliger Das «Fitness for Kids»-Team schaute bereits vor sieben Wochen zu einem sogenannten Kick-off-Event in der Zwilliker Primarschule vorbei. Damals ging es darum, den Kindern Grundlagen von Bewegung, Ernährung und Respekt für den eigenen Körper zu vermitteln. In einem Tagebuch sollte sich jedes Kind notieren, ob es die empfohlenen fünf verschiedenen Früchte und Gemüse gegessen, die acht Glas Wasser getrunken und sich ausreichend bewegt hat. Das war dann auch die Einstiegsfrage von Instruktorin Sévérine Studer beim Check-upEvent vom vergangenen Freitag. Für die rund 180 Kinder der Primarschule Zwillikon ging es an diesem Tag darum, das Gelernte zu repetieren, zu kontrollieren und zu belohnen. Im blauen T-Shirt des Veranstalters versammelten sich kurz nach acht Uhr morgens die ersten 65 Kinder in der Zwilliker Turnhalle, wo sie von Sévérine Studer begrüsst wurden. Die ausgebildete Tänzerin und MusicalDarstellerin hat auch schon für DJ Bobo getanzt. Das lockere Aufwärmen geschah zu poppiger Musik. Die kräftigenden Übungen verlangten Muskelkraft und Koordination. Was bei der Instruktorin federleicht und elegant

Eine Gruppe Zwilliker Primarschülerinnen und Schüler, formt das Logo von «Fitness for Kids» mit den Händen.

Programmleiterin Annina Steffen verteilt den gesunden Znüni. (Bilder Andrea Bolliger) aussah, verlangte den Buben und Mädchen einiges ab. Deutlich mehr Freude

Unter Anleitung von Sévérine Studer kräftigen die Kinder ihre Muskeln.

hatten die Jungen und Mädchen bei der Choreografie, die Séverine Studer

zum Abschluss der Bewegungslektion mit ihnen einstudierte.

Zur Pause wurden ein halber Apfel, ein gesunder Snack und ein Getränk offeriert. Das «Fitness for Kids»-Programm ist, dank namhafter Sponsoren, welche etwa den Znüni zur Verfügung stellen, für die Schulen kostenlos. Im zweiten Teil der 90-minütigen Lektion wurden die Tagebücher mit den Kindern besprochen. Bereits in den sieben Wochen seit dem Kick-offEvent habe es positive Feedbacks seitens der Schule gegeben, erzählt Programmleiterin Annina Steffen. Einzelne Kinder hätten begonnen Wasser statt Süssgetränke zu konsumieren, als Znüni, Äpfel statt Brötchen zu essen und öfter das Velo zu benutzen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein cooles Hipster-Säckli für die Badi. «Fitness for Kids» wurde vor elf Jahren vom sechsfachen Mister World Fitness Franco Carlotto gegründet. Diesem ist es ein Anliegen, Schweizer Schüler gesund und stark zu machen. Das Programm basiert auf den drei Säulen Respekt für sich und andere, täglich körperlich aktiv zu sein und sich jeden Tag gesund zu ernähren. Jeweils im Frühling und im Herbst werden sieben bis acht Schulen in der ganzen Schweiz besucht. Bewerben müssen sich die Schulen selber. Für die Zwilliker Schule hat es Schulhaus Abwart Rolf Kälin entdeckt. Die Idee kam bei der Schulkonferenz gut an und weil eine andere Schule kurzfristig absagte, kamen die Zwilliker Schüler früher als gedacht zum Zuge. Das Bewusstsein für gesunde Ernährung und Bewegung soll auch weiterhin gefördert werden. www.fitnessforkids.ch


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Im Tanzkurs von Sergio Carecci und Marina Gantert kommt man spürbar weiter. > Seite 12

2016 verletzte er sich im Jumpin, nun meldet sich Oleksandr Abramenko zurück. > Seite 15

Dienstag, 11. Juli 2017

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61 Spieler gemeldet Die Anlage des TC Stallikon ist vom 20. bis 23. Juli Hauptaustragungsort der Säuliamt Open. > Seite 17

Die ersten Wohnungen sind bezogen Tag der offenen Türe in der Törlenmatt Die ersten Wohnungen in der Überbauung Törlenmatt in Hausen sind bezogen. Am Samstag, 15. Juli, ist Tag der offenen Tür. Interessierte können sich die Wohnungen ansehen, welche ab dem 1. Oktober bezugsbereit sein werden. Die Überbauung Törlenmatt beginnt sich mit Leben zu füllen. In den ersten fünf Häusern mit insgesamt 42 Wohnungen, allesamt im Besitz der Bauherrschaft Weisbrod-Zürrer AG, sind bereits die ersten Mieter eingezogen. Die Bepflanzung wächst rasant, der erste Spielplatz steht, die Post wird ausgetragen und langsam aber sicher entsteht ein ganz neues Quartier. Die Häuser der zweiten Bauherrschaft Silu, sowie das Haus Albisstrasse 3 am Postplatz werden ab 1. Oktober bezugsbereit sein. Am kommen-

den Samstag, 15. Juli, von 10 bis 14 Uhr, findet ein von beiden Bauherrschaften abgehaltener Tag der offenen Türe statt. Ein idealer Anlass für interessierte Personen, die die Wohnungen beider Bauherrschaften besichtigen möchten. Obwohl bei der Silu wie bei der Weisbrod-Zürrer AG bereits viele Mietverträge abgeschlossen werden konnten, ist die Auswahl immer noch gross. Dies gilt insbesondere für die 3½-, 4½- und 5½-ZimmerWohnungen. Die Lage der Törlenmatt in Hausen am Albis zeichnet sich durch eine ländliche, idyllische Entspanntheit und die kurzen Wege nach Zürich und Zug aus. Nun kann man auch das besondere Konzept des Wettbewerb-Projektes erleben. Die neu entstandene Siedlung mit den dreistöckigen Gebäuden präsentiert sich modern mit grosszügigen Aussenräumen und zeigt viele Anlehnungen an im Dorf vorhandene

Die neue Siedlung mit den dreistöckigen Gebäuden präsentiert sich modern mit grosszügigen Aussenräumen. (Bild zvg.) Gebäude-Elemente auf. An keiner Stelle der Überbauung fühlt man sich durch die Gebäudekörper beengt. Jede Wohnung ist nach drei Seiten freiliegend und dadurch den ganzen Tag

hell. Alle Wohnungen sind barrierefrei. Der Energieverbrauch und die damit verbundenen Nebenkosten werden durch den erhöhten MinergieStandard nachhaltig gesenkt. Dies

wird mit einer Erdsonden-Wärmepumpen-Anlage und der Stromproduktion mit Solarzellen erreicht. (pd.) Weitere Infos unter: www.toerlenmatt.ch.

In Bahnhofnähe und ohne Schnickschnack

Maxolen für Mobility

Neues Mehrfamilienhaus an der Alten Kanzleistrasse in Affoltern

Die Mobility Genossenschaft und Chemie-Hersteller Maxolen (Max Lehner AG) mit Produktion in Ottenbach gehen eine exklusive Zusammenarbeit im Bereich der professionellen Fahrzeugaufbereitung ein. «Wir haben uns entschlossen, die ganze Flotte in Zukunft mit Produkten von Maxolen zu pflegen», führt Stefan Spaltenstein, Projektleiter Flotte Mobility Genossenschaft aus. «Insbesondere haben uns das Preis-Leistungsverhältnis von Maxolen sowie die Produktion vor Ort überzeugt.» Derzeit bietet das Carsharing-Unternehmen 2950 Fahrzeuge in der ganzen Schweiz an. Neben dem Bezug von Schweizer Premium-Chemie sieht die Kooperation auch fachspezifische Lehrgänge in theoretischer Produktkunde und praktischer Anwendung für das MobilityFlotten-Team vor. Dersim Stein, Unternehmer und Vorstand der Max Lehner AG: «Es macht uns stolz, dass eine

Flottenpflege fürs Carsharing-Unternehmen marktführende, nachhaltig ausgerichtete Schweizer Unternehmung wie Mobility auf die Zusammenarbeit mit Maxolen setzt. Wir freuen uns, die professionelle und nachhaltige Fahrzeugaufbereitung Hand in Hand anzugehen.» Die Max Lehner Gruppe, deren Ursprung ins Jahr 1960 zurückgeht, ist ein Schweizer Chemie-Hersteller von exklusiven Premium-Erzeugnissen für die professionelle Veredelung, Reinigung, Pflege, den Erhalt und Schutz, von Oberflächen. Die Produkte aus hochreinen Ingredienzen, die exklusiv in der Schweiz hergestellt werden, kommen hauptsächlich in den Bereichen Automotive, Bootswerft, Bahnund Luftfahrtunternehmen sowie die Pharma- und Food-Industrie zum Einsatz. Das Unternehmen exportiert heute weltweit und verfügt über Dependancen in Europa, Asien und in den USA. (pd.)

Alte Schulrucksäcke zurückgeben Ein Bau im Zentrum an ruhiger Lage und in Bahnhofnähe: Bauherr Otto Steinmann (links) und Roger Gut von Tanner Odermatt Architekten AG. (Bild Werner Schneiter)

An der Alten Kanzleistrasse 7 in Affoltern entsteht ein Mehrfamilienhaus – ein moderner Zweckbau in Bahnhofnähe in einem ruhigen Quartier. Der vierstöckige Bau auf einem rund 800 Quadratmeter grossen Areal in Nachbarschaft des Bezirksgebäudes ersetzt ein 1932 erstelltes Chalet, das andernorts wieder aufgebaut wird. Bauherr ist Otto Steinmann, der nun umsetzen kann, was die Gemeindeversammlung dereinst beschlossen hat: höhere Bauten und eine bessere Ausnutzung im Zentrum des Bezirkshauptortes. Es handelt sich um eine W4-Zone, die in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten und rund 200 Meter vom

Bahnhof entfernt liegt. Steinmann baut ein Fünf-Familien-Haus, das durchwegs mit Viereinhalb-ZimmerMietwohnungen bestückt wird. Weil es in der Nähe des ÖV-Anschlusses liegt, wird nur die Hälfte der für diese Bauten sonst üblichen Parkplatzzahl realisiert – vorliegend deren vier, die in einer Einstellhalle untergebracht sind. Gemäss Zonenplan liegt der Bau im «Zulassungsgebiet für autoarmes bis autofreies Wohnen», der natürlich entsprechend Veloparkplätze enthält. Die Planung und Realisierung erfolgen in diesem Fall im guten Einvernehmen mit sämtlichen Nachbarn – mit anderen Worten: ohne Einsprachen. Der Bau ist durchwegs rollstuhlgängig und mit einem Lift ausgestat-

tet. «Und ganztags besonnt», ergänzt Otto Steinmann, der übrigens ausschliesslich Handwerker aus der Region berücksichtigt hat. Diese setzen nach den Worten des Eigentümers einen einfachen, zweckmässigen Bau ohne Schnickschnack um, ausgestattet mit stockwerkhohen, versetzten Fenstern und natürlich einer Solaranlage mit einer Jahresproduktion von zirka 10 500 kWh sowie einer isolierten, vorgehängten und eloxierten Aluminium-Fassade. Realisiert wird der Bau von Tanner Odermatt Architekten AG, Affoltern. Bezugstermin ist Frühjahr 2018. (-ter.) Auskünfte: otto.steinmann@bluewin.ch, Telefon 079 318 80 08.

Im Rahmen der Aktion «Back to School» arbeitet Manor mit terre des hommes schweiz zusammen, um alte Schulrucksäcke zu neuem Leben zu erwecken. Eine gute Sache, die es gleichzeitig ermöglicht, von 20 % Rabatt auf einen neuen Schulrucksack zu profitieren! Bis 12. August nimmt die Papeterieabteilung der Manor Warenhäuser gut erhaltene, vollständige und leere Schulrucksäcke entgegen und offeriert dafür 20 % Rabatt beim Kauf eines neuen Schulrucksacks. Zudem unterstützt jeder eingelöste Bon terre des hommes schweiz mit einer Spende von fünf Franken. Nach Ablauf dieser Aktion werden die gesammelten

Schulrucksäcke in Flüchtlingslager im südlichen Teil Algeriens geliefert. Terre des hommes schweiz unterstützt dort seit 18 Jahren ausserschulische Projekte, damit Kinder und Jugendliche einen Ort haben, wo sie sich nach der Schule austauschen und in Kursen berufliche handwerkliche Fertigkeiten erlernen können. Die Sahraouis in den Flüchtlingslagern sind zu 100 Prozent von Hilfslieferungen abhängig. Terre des hommes schweiz fördert seit 1960 die gesellschaftliche Entwicklung und die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen und ermutigt diese in Brasilien, El Salvador, Kolumbien, Moçambique, Nicaragua, Peru, Südafrika, Tansania, Westsahara und Zimbabwe, ihre Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. (pd.)


veranstaltungen

Gemeinsamen Schwung finden Tanzen und Führen – Grundkurs in Affoltern

Der geräumige TanzRaum Affoltern bietet die ideale Infrastruktur, auch um zu zweit tanzen zu lernen, bei Marina Gantert und Sergio Carecci. (Bild Denise Bohnert)

Mit jemand gut zusammen tanzen zu können, ist etwas vom Schönsten. Beeindruckend, ja berührend, wenn an einem Tanzfest etwa oder auch einmal an der Vollmonddisco ein älteres Paar sich über die Tanzfläche bewegt, sichtlich eingespielt und verspielt drauflostanzt. ................................................... von denise bohnert Wenn ein Mann gut führen kann, kann die Frau automatisch gut tanzen… Auch schon gehört? «Ich bin nicht so der Typ, das Talent», meint dieser oder jener Mann. Aber führen und sich führen lassen sind lernbar! Marina Gantert und Sergio Carecci zeigen, was es braucht bezüglich Körperhaltung, Aufmerksamkeit, Kommunikation. Sie sind nicht der Meinung, dass immer der Mann führen soll, sondern dass beide beides machen dürfen. Frauen führen auch gut und durchaus auch mal gerne. So ist der Mann von dieser Solo-Rolle entbunden und es wird eine gemeinschaftliche Koordination möglich. Spielerisch, professionell, immer wieder überraschend, erfrischend – und mit guter Musik – wollen Sergio Carecci und Marina Gantert «Tools» vermitteln, mit denen man dann frei umgehen kann. Also nicht bestimmte Figuren oder Schrittfolgen sind das Ziel – und es gibt kein Richtig oder

Falsch –, sondern Grundkenntnisse und Übung, um klare Impulse geben zu können, sie zu verstehen und so miteinander in einen Schwung zu kommen. Die Schreibende erlebte den Grundkurs als sehr kurzweilig, viel Gelächter war im Spiel und die Teilnehmenden machten schnell Fortschritte. Stress war nicht auszumachen. Die meisten wünschten sich eine Fortsetzung, meinte Marina Gantert, und seien auch im Aufbaukurs spürbar weitergekommen . Für Paare kostet ein fünfteiliger Kurs 250 Franken, er eignet sich auch als Paargeschenk oder zum Hochzeitstag, oder einfach um als Paar etwas neues Gemeinsames zu starten. Einzelne zahlen 130 Franken, ideal ist eine gerade Anzahl Teilnehmender. Diesen Kurs kann man gut auch mit einer Kollegin, einem Freund – oder auch als zwei Frauen besuchen. Ein neuer Grundkurs startet am 24. August. Fünf Mal jeweils am Donnerstagabend von 19.15 Uhr bis 20.30 Uhr an der Alten Obfelderstrasse 68 im geräumigen TanzRaum Affoltern. Die beiden Tanzprofis und -lehrer bieten ausserdem zahlreiche Tanzund Bewegungskurse für alle Altersstufen an, genannt Kids dance, Teens dance, Boyz only, Young, Erwachsene (dance wo&men), ab60. Auf den Websites www.moira-tanztheater.ch und tanzraum-affoltern.ch finden sich sämtliche Möglichkeiten und genaue Details für die Anmeldung.

Gottesdienst zum Ferienbeginn Kirche Stallikon-Wettswil auf der Buchenegg Im gemütlichen Innenhof der «Puureheimet Brotchorb» auf der Hinterbuchenegg findet der diesjährige Gottesdienst zum Ferienbeginn am 16. Juli statt. Pfarrer Otto Kuttler und Pfarrer Matthias Ruff werden den familienfreundlichen Gottesdienst gestalten. Auch der lustige Bauer Beck, der mit seinen Tieren abenteuerliche Ferien

verbringt, ist vor Ort, um den Kindern vom «Fiire mit de Chline» davon zu erzählen. Die Konzertsängerin Annina Künzi wird zusammen mit Florian Engelhardt (Keyboard) Gospels singen und den Gottesdienst musikalisch begleiten. Annina Katharina Künzi ist im Emmental aufgewachsen und studierte in Basel und Wien. Sie war an zahlreichen Konzerten und Opernproduktionen engagiert. Heute lebt sie wieder in der Schweiz und musiziert als Solistin bei unterschiedlichen Projekten und ist auch als Gesangspädagogin und Chorleiterin tätig.

Spezialitäten vom Hof Im Anschluss an den Gottesdienst wartet ein feiner Apéro vom Küchenteam des Brotchorbs auf die Besucher, natürlich mit Spezialitäten vom Hof. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass in der Scheune des Brotchorbs statt. Weil wenig Parkplätze vorhanden sind, nach Möglichkeit den grossen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg benutzen. Von dort sind es zehn Gehminuten. Zusätzlich gibt es ab 9.30 Uhr einen Shuttledienst vom Parkplatz zum «Brotchorb». (mvm) Familiengottesdienst am 16. Juli, 10 Uhr, in der

Sängerin Annina Katharina Künzi. (zvg.)

«Puureheimet Brotchorb» auf der Hinterbuchenegg.


Veranstaltungen

Dienstag, 11. Juli 2017

«Buure-Brunch» am 1. August Platz für den Jubiläums-Brunch» sichern Was gibt es Schöneres, als mit Familie oder Freunden am Nationalfeiertag gemütlich zu brunchen und frische Landluft zu schnuppern? Über 350 Höfe bieten ein reichhaltiges Buffet an, das von Rösti über Bratspeck bis hin zur Konfitüre aus eigener Produktion oder der Region reicht. Daneben gewähren die Bauernhöfe mit Besichtigungen Einblicke in ihr Arbeitsumfeld oder bieten mit Streichelzoos und Spielecken allerhand für die Jungmannschaft. Jede Gastgeberfamilie öffnet Tür und Tor auf ihre individuelle Art und Weise, was jeden Brunch-Besuch zu einem einmaligen

Erlebnis macht. Seit einem Vierteljahrhundert laden Bauernfamilien unter der Federführung des Schweizer Bauernverbands am 1. August zum beliebten «Buurezmorge». In der Zwischenzeit ist der Anlass kaum mehr aus der Agenda von Herrn und Frau Schweizer wegzudenken. Die Gastgeber richten das Buffet und die Umgebung liebevoll her, damit es für ihre Besucher ein perfekter Tag wird. Dies funktioniert nur durch eine frühzeitige Organisation und die Unterstützung zahlreicher fleissiger Helfer, die mit viel Herzblut bei der Sache sind. Der beliebte Brunch findet von 9 bis 13 Uhr statt und kostet pro Person zwischen 25 bis 40 Franken. Damit es weder an Platz noch an Käse, Fleisch oder Eiern mangelt, ist eine

Anmeldung bis 30. Juli direkt bei den Bauernfamilien zwingend.

Zweimal im Säuliamt Im Säuliamt kann man am 1. August bei der Familie Duperrex auf dem Hof Stöckweid, Stöckweid 1, Knonau, brunchen. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Trichler-Gruppe Rothenthurm. Der zweite Betrieb ist der Mattenhof von Erika und Heini Nägeli, Dachlissen 2, in Mettmenstetten. Beide Betriebe haben noch Plätze frei. (pd.) 1. August, 9 bis 13 Uhr. Weitere Infos: ww.brunch.ch oder im BrunchMagazin zu finden. Zahlreiche Migros-, Post- und Landi-Filialen verteilen das Magazin kostenlos. Zudem liegt es im Heft Le Menu bei.

Am 1. August kann wieder auf Bauernhöfen gebruncht werden. (Bild zvg.)

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Sport

Dienstag, 11. Juli 2017

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Olympia-Medaille als Saisonziel Ukrainer Oleksandr Abramenko gibt sein Wettkampf-Comeback an der freestyle-night Mit drei Olympischen Winterspielen, sechs Freestyle-Weltmeisterschaften und 57 WeltcupStarts gehört der Ukrainer Oleksandr Abramenko zu den Top-Stars aus der Szene. In der Wintersaison 2015/2016 dominierte er den Weltcup und schloss die Saison als Weltnummer 1 ab. Aufgrund einer Knieverletzung musste Oleksandr letzte Wintersaison pausieren. Rechtzeitig auf die Olympischen Winterspiele in Südkorea (Februar 2018) ist er zurück und bereitet sich in Mettmenstetten auf sein Comeback vor. Am kommenden Wochenende an der freestyle-night in Mettmenstetten wird Oleksandr Abramenko zum ersten Mal seit 11 Monaten wieder einen Wettkampf bestreiten. «Anzeiger»: Wie sind Sie zur Sportart Skiakrobatik gekommen? Mein erster Trainer war Trampolincoach in meiner Schule und ich habe bei ihm Untericht genommen. Das Springen hat mir sehr gefallen und nur ein Jahr später habe ich die ersten Sprünge auf der Wasserschanze gemacht. ...............................................................

«Ich trainiere sehr gerne hier in Mettmenstetten.» ............................................................... Wie bekannt ist Freestyle Aerials in Ihren Breitengraden? Hat es viele Wettkämpfer? Leider ist Aerials in der Ukraine nicht so bekannt wie Fussball. Dazu kommt, dass es in der Region, in der ich wohne, keinen Wintersport gibt. Vor einigen Jahren waren wir ein grösseres Team als heute.

Wie sieht Ihr Trainingsplan zu Hause aus? Haben Sie auch eine Wasserschanze in der Ukraine? Im Frühjahr trainieren wir zuhause auf dem Trampolin und im Fitnessbereich. Für das Wasserschanzentraining im Sommer müssen wir in andere Länder reisen. Wir haben in der Ukraine eine sehr alte Wasserschanze, welche saniert werden müsste. Sie reisen sehr viel mit dem Sport. Welcher Trainings- oder Wettkampfort ist Ihnen am liebsten? Ja, wir trainieren tatsächlich an sehr vielen verschiedenen Orten. Für mich sind die Schanzen in Quebec (Kanada) und Mettmenstetten die besten. Sie trainieren seit einigen Jahren immer wieder auf der Wasserschanze im Jumpin. Was verbinden Sie mit Mettmenstetten? Ich trainiere sehr gerne hier in Mettmenstetten. Einerseits ist die Trainingsinfrastruktur auf Top-Niveau und es wird auch zwischen den Trainingseinheiten nie langweilig. Die Region und überhaupt die ganze Schweiz ist wunderschön und es gibt viele gute Plätze zum Relaxen. Auch die Leute sind sehr freundlich. Wer ist international aktuell Ihr stärkster Gegner? Es ist schwierig, einen Namen zu nennen. Für mich sind grundsätzlich alle Athleten, welche in der Weltrangliste in den Top Ten sind, die härtesten Konkurrenten. Kommende Wintersaison werden die Olympischen Winterspiele stattfinden. Was sind Ihre Ziele in Südkorea? Ich möchte eine Medaille gewinnen. Zuerst ist es jedoch sehr wichtig, die Qualifikationsrunde zu überstehen

Er ist zurück: Oleksandr Abramenko gehört zu den ganz grossen Namen an der freestyle-night. (Bild zvg.) und dort einen guten Startplatz für das Finalspringen zu sichern. ...............................................................

«Ich bin nicht sicher, wie gut ich mithalten kann.» ............................................................... Sie haben sich vergangenen Sommer am Freestyle Masters in Mettmenstetten bei der Landung ins Wasser verletzt. Wie geht es Ihnen heute? Ja das stimmt, ich habe mir letztes Jahr im August in Mettmenstetten bei

einer missglückten Landung das Kreuzband gerissen. Die Verletzung ist komplett ausgeheilt und ich kann seit einigen Monaten wieder voll belasten.

ten mithalten kann. Ich werde wohl eher etwas einfachere Sprünge zeigen – diese dafür technisch perfekt ausgeführt. Ich freue mich sehr auf den Anlass und die vielen Zuschauer. (ai)

Am Samstag findet auf der Wasserschanze die freestyle-night statt. Welche Sprünge dürfen wir von Ihnen erwarten? Leider hat mir die Zeit noch nicht gereicht, um nach meiner Verletzung die ganz schwierigen Sprünge zu trainieren. So bin ich mir nicht sicher, wie gut ich mit den Schweizer Athle-

Freestyle-night am 15. Juli, Jumpin, Mettmenstetten. Freier Eintritt vor 18 Uhr. 15 Uhr Türöffnung und Start Promovillage; 17 Uhr Qualifikationsspringen; 18.30 Uhr Slackline über den Pool; 19.30 Uhr Tramp’n’Dive Finale; 20 Uhr Finaltraining Schanze; 20.30 Uhr Live-Konzert Last Avenue; 21.30 Uhr Finalspringen auf den Schanzen; 22.30 Uhr Party bis 4 Uhr.

45 Kilometer und 6000 Höhenmeter Regiocupsieger: Fabian in fünf Stunden Bader und Pauline Weiss Adrian Brennwald siegt am 1. Rosengarten-Marathon

Skiakrobatik in Mettmenstetten

Am vergangenen Samstag fand rund um das Rosengarten-Massiv in den Dolomiten, einer Gebirgskette der südlichen Kalkalpen, die erste Auflage des Schlern Sky Marathons statt. Adrian Brennwald gewann den Wettkampf in Italien souverän.

Wir sind dann bis zu Kilometer 15 zusammen gerannt und dann konnten sich David Glennon aus den USA und ich absetzen. Wir haben sehr gut harmoniert und sind bis Kilometer 40 zusammen gerannt», erklärte Adrian Brennwald.

Am 25. Juni fand auf der Wasserschanze in Mettmenstetten der erste von vier Regiocups der Saison statt.

................................................... von salomon schneider

Beim letzten Aufstieg konnte David Glennon Adrian Brennwalds Tempo nicht mehr halten und musste ihn ziehen lassen. Der letzte Abstieg fand auf weichem Waldboden statt, weshalb Adrian Brennwald das Tempo voll durchziehen konnte. «Die steinigen Abstiege in der Höhe waren technisch sehr anspruchsvoll und es bestand Rutschgefahr. Gerade im Gebirge ist Abwärtslaufen deshalb genauso anstrengend wie aufwärts. Ich mag solche coupierten Strecken, bei denen es praktisch keine Ruhepausen gibt. Taktik wird dann sehr wichtig, und ich war hervorragend eingestellt. Ich weiss nicht, ob ich zur Spitzengruppe hätte aufschliessen können, wenn ich keine Flüssigkeit dabei gehabt hätte. Zudem konnte ich bei jeder zweiten Verpflegungsstelle durchrennen und David Glennon so unter Druck setzen. Gut möglich, dass er an den Verpflegungsstationen zu wenig trank und zum Schluss keine Reserven mehr hatte», erklärt Adrian Brennwald. Er gewann schlussendlich das OverallKlassement über 45 Kilometer mit 5.40 Minuten Vorsprung in 5:00.32 Stunden.

Die Dolomiten sind bekannt für ihr eindrückliches Panorama. Die Organisatoren nannten den Berglauf über 36 oder 45 Kilometer deshalb Rosengarten Schlern Sky Marathon. Der Schlern, mit seinem charakteristischen, stockartigen Westpfeiler und einer Höhe von 2563 m.ü.M. ist beim Rosengarten-Marathon zwar namensgebend, der höchste Punkt befindet sich aber auf dem Grasleitenpass, mit 2601 Metern über Meer. Start und Ziel befinden sich in Tiers, auf 1100 m.ü.M.. Die Strecke über 45 Kilometer, welche Adrian Brennwald absolvierte, beinhaltete je 3000 Meter Aufstieg und Abstieg.

Einer der Saisonhöhepunkte «Ich habe bereits mehrfach auf andere Läufe im Rosengarten-Massiv trainiert und fühle mich dieser Region sehr verbunden. Deshalb wollte ich an der ersten Austragung des Rosengarten-Marathons unbedingt teilnehmen. Neben der Ultra Tour Monte Rosa im Septem-

Auf die richtige Taktik gesetzt

Das Gepäckgilet mit einem Liter Flüssigkeit zog Adrian Brennwald aus taktischen Gründen an. (Bild zvg.) ber (über 170 Kilometer und 11 200 Meter Aufstieg Anm. d. Red.) war dies einer meiner Saisonhöhepunkte», erklärt Adrian Brennwald. Der Start fand am Samstag, 8. Juli, um 7.30 Uhr statt. Gleich am Start setzten sich zwei starke Läufer ab und Adrian Brennwald musste sich in der Verfolgergruppe positionieren. «Ich habe einen kleinen Rucksack mit einem Liter Flüssigkeit mitgenommen und konnte nach dem ersten Verpflegungsposten zur Spitze aufschliessen.

Im «Jumpin», der grössten Wasserschanzenanlage in Europa, zeigten die jungen Skiakrobaten ihr Können. Am Wettkampf teilgenommen haben ausser dem Regionalkader des Zürcher Skiverbandes noch Buckelpisten-Athleten aus Deutschland und aus dem Tessin. Erst seit wenigen Wochen haben die Skiakrobaten mit dem Sommertraining begonnen, und nun mussten sie bereits den ersten Wettkampf bestreiten. Trotz dieser kurzen Trainingsphase konnten sie ihren Mut und ihr Können beweisen. Fabian Bader zeigte zwei hervorragende Saltos und konnte damit den Wettkampf für sich entscheiden. Auch Alon von Schulthess und Luis Thiel sprangen auf gutem Niveau und konnten nur dicht dahinter

Rang 2 und 3 belegen. Bei den Mädchen dominierte die deutsche Athletin Pauline Weiss. Mit einem Vorwärtssalto und einem Rückwärtssalto erreichte sie beinahe dasselbe Punktetotal wie Fabian Bader. Beste Schweizerin war an diesem Tag, bei schönem Wetter, die Springerin Ursina Platz. Sie ergatterte sich den zweiten Rang, vor ihrer etwas jüngeren Teamkollegin Nila Bosshart. Die Jungen Athleten dürfen zufrieden sein. Durch ihr Engagement und das harte Training haben sie sowohl dem Publikum, als auch den Trainern ihre Fähigkeiten bewiesen. Wir sind gespannt auf die nächsten grösseren Wettkämpfe. Am 15. Juli findet die «Freestyle night» im Jumpin Mettmenstetten statt, an der auch Athleten der Weltspitze teilnehmen. Zudem werden viele internationale Athleten am «Freestyle Masters» am 20. August erwartet, ebenfalls im Jumpin Mettmenstetten. (pd.)

Siegerin Pauline Weiss, Ursina Platz (links) und Nila Bosshart (rechts).

Fabian Bader gewann bei den Jungen vor Alon von Schulthess und Luis Thiel.


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Sport

Dienstag, 11. Juli 2017

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FCWB: Jérôme Oswald hat übernommen Der neue Trainer will beim FC Wettswil-Bonstetten an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen Mit dem Start der neuen Spielzeit, amtet beim FC WettswilBonstetten ein neuer Trainer. Jérôme Oswald bringt viel Erfahrung als Spieler und Trainer mit. Er freut sich auf den Auftakt mit den Spielen gegen Thalwil und den FC Basel. ................................................... von oliver hedinger Jérôme Oswalds Fussballkarriere begann bei den Junioren des FC ZürichAffoltern und bereits im zarten Alter von 17 Jahren debütierte er in der 1. Mannschaft, welche damals in der 2. Liga spielte – zu jener Zeit notabene die vierthöchste Liga der Schweiz. Es folgten viele Jahre in der 1. Liga, zunächst bei Bülach, Dübendorf und Altstetten und dann lange bei den Red Stars. Insgesamt erreichte das Team mit Oswald fünf Mal die Aufstiegsspiele und einmal konnte man bis ins Cup-Halbfinale vorstossen – ein unvergessliches Erlebnis. Schon als Spieler suchte Oswald stabile Verhältnisse, blieb jeweils zahl-

reiche Jahre beim gleichen Verein. Diese Tugend führte ihn 2007 zum FC Thalwil, wo er zunächst während sechs Jahren als Spielertrainer und anschliessend noch zwei Jahre als Trainer amtete. Sein Palmares lässt sich mit jenem von Martin Dosch vergleichen. Er führte die Seebuben von der regionalen 2. Liga über die 2. Liga Interregional in die 1. Liga und erreichte in dieser Zeit auch zweimal die erste Cup-Hauptrunde. Thalwil ist mittlerweile wie der FCWB in der 1. Liga etabliert. Gleich zum Saisonstart steht nun die Partie gegen Thalwil an, was in Oswald Erinnerungen weckt: «Natürlich ist dieses Startspiel sehr speziell für mich. Ich hatte eine sehr schöne Zeit auf dem Etzliberg verbracht. Nun freue ich mich aber riesig auf die neue Aufgabe beim FCWB.» Mit dem Engagement beim FCWB strebt Oswald wieder eine längere Zusammenarbeit an und ist überzeugt, seine Erfahrungen optimal einbringen zu können. Zum Spiel gegen den FC Basel meint er: «Ein tolles Erlebnis für alle im Verein», wobei sich Oswald nur als kleinen Teil davon sieht. «Ein Highlight zum Geniessen, danach geht der Alltag weiter.»

Promotion-League-Absteiger Tuggen strebt wohl den sofortigen Wiederaufstieg an. Gegen dieses Team muss der FCWB im Oktober in der Cup-Qualifikation für 2018/2019 antreten. Aber auch Bellinzona, Aufsteiger Kosova und Thalwil haben ihre Kader substanziell verstärkt. Es wird wohl nicht einfach für die Rot-Schwarzen ganz an der Spitze mitzuhalten. Insgesamt dürfte es aber wie schon in den vergangenen Jahren eine sehr ausgeglichene Gruppe sein mit nur knappen Abständen in der Tabelle.

Gute Kommunikation als Basis

persönlich Wenige Umstellungen im Kader Der neue WB-Cheftrainer Jérôme Oswald, Jahrgang 1975, verheiratet, lebt mit seiner Familie inklusive Hund in Adliswil. Er ist Vermögensverwalter und führt zusammen mit Stefan Flühmann die F&O Partner Vermögensverwaltungs AG in Thalwil. Mit dem Start der Vorbereitung Ende Juni, hat er das Fanionteam des FCWB als Cheftrainer übernommen.

Trainerwechsel führen oft auch zu grösseren Veränderungen im Spielerkader. Natürlich gibt es auch beim FCWB den einen oder anderen Wechsel, viele Kern-Spieler sind aber geblieben, was auch Oswald sehr positiv wertet. «Wir ergänzen punktuell und vergrössern das Kader leicht. Die erste Trainingswoche war sehr erfreulich, alle ziehen toll mit und es macht richtig Spass mit den Jungs zu arbeiten.» Eine wichtige Komponente ist auch

Einst Trainer von Thalwil, jetzt auf der anderen Seite des Üetlibergs bei WB: Jérôme Oswald. (Bild Kaspar Köchli) der Co-Trainer, Bekim Morina, der schon seit mehreren Jahren an der Seite von Oswald ist und diesen optimal ergänzt. Das Ziel der ersten Wochen ist klar definiert: Trainer, Spieler und Staff sollen sich möglichst schnell

kennen lernen und auf dem Platz die gleiche Sprache sprechen. Oswald ist überzeugt, dass damit auch der sportliche Erfolg einhergeht. Andere Teams in der Gruppe 3 haben ihre Kader deutlich verstärkt.

«Schade für das Team. Sie waren im direkten Duell gegen Adliswil klar die bessere Mannschaft», kommentiert Oswald den knapp verpassten Aufstieg der 2. Mannschaft des FCWB. Den neuen Zwei-Trainer, Vaclav Pechoucek, kennt Oswald noch als Gegenspieler und freut sich auf die Zusammenarbeit. Beide streben nur das Beste für Rot-Schwarz an, wobei eine gute Kommunikation die Basis bilden soll. Und genau diese gute Kommunikation stellt Oswald auch generell im Verein fest. Schon früher, als er noch gegen den FCWB spielte, war er stets angetan von der Kampfbereitschaft der WB-Spieler und der Klasse einzelner Akteure. Schon damals war ihm klar, dass viele Leute im Umfeld hart arbeiten und mithelfen, damit die 1. Mannschaft ein gutes Team stellt. Seine ersten Erfahrungen im Verein haben dieses Bild noch verstärkt: «Ich bin beeindruckt von der Power und dem Willen alles zu unternehmen, damit wir gute Voraussetzungen haben. Alle ziehen am gleichen Strang und es macht mich sehr glücklich, ein Teil von diesem Verein zu sein.»

Säuliamt Open mit neuem Sponsor Vom 20. bis 23. Juli finden bereits zum 9. Mal die Säuliamt Open statt. Hauptaustragungsort ist diesmal die Anlage des Tennisclubs Stallikon mit den Nebenveranstaltungsorten in Hausen und Affoltern. Die Zürcher Kantonalbank ist neue Hauptsponsorin des Erfolgsturniers im Säuliamt, welches bei den Tennisspielerinnen und -spielern wegen des tiefen Nenngeldes, der guten Organisation, dem hohen Preisgeld und der familiären Atmosphäre äusserst be-

liebt ist. Auch dieses Jahr werden wieder Preise im Wert von knapp 2000 Franken unter den Teilnehmenden ausgeschüttet. Eine Woche vor Anmeldeschluss haben sich 61 Spielerinnen und Spieler angemeldet. Das erklärte Ziel des Organisationskomitees ist, 100 Anmeldungen zu erreichen. Mit Ausnahme von 2016 wurde das in den letzten vier Jahren stets geschafft. (pd.) Säuliamt Open vom 20. bis 23. Juli. Anmelden bis Montag, 17. Juli, unter www.mytennis.ch, Turniernummer 107564.

Die Sieger (von links): Luca Contino (U10), Nicolas Betti (U12), Ianis Brechbühl (U16), Vanessa Graf (U14 Girls), Iwen Pliska (U14 Boys). Auf dem Bild fehlt Andrin Rütsche (Sieger U18). (Bild zvg.)

Freude am Spiel und hohes sportliches Niveau Erfolgreiche Säuliämtler Juniorenmeisterschaften im Tennis Am letzten Samstag fanden die Finalspiele der diesjährigen Säuliämtler Juniorenmeisterschaften im Tennis statt. Das Turnier hätte schon am Wochenende davor beendet werden sollen, aber aufgrund des regnerischen Sonntags (2. Juli) musste der zweite Spieltag um eine Woche verschoben werden. Dies beeinträchtigte die Motivation und Spielfreude der

Teilnehmenden aber keineswegs; wie schon zu Beginn des Turniers wurde auf attraktivem Niveau gespielt und hart gekämpft. Dank der Zusammenarbeit der Tennisclubs Säuliamt, Hausen und Stallikon kamen auch dieses Jahr wieder spannende Konkurrenzen in allen Alterskategorien zustande und die Spielerinnen und Spieler hatten die

Gelegenheit, sich klubübergreifend mit anderen zu messen. Luca Contino (10), Iwen Pliska (U14 Boys) und Vanessa Graf (U14 Girls) konnten ihre letztjährigen Titel verteidigen. In den Kategorien U12, U16 und U18 siegten Nicolas Betti, Ianis Brechbühl und Andrin Rütsche. Das OK freut sich auch fürs kommende Jahr auf eine rege Teilnahme. (pd.)

Die Organisatoren des Säuliamt Opens rechnen mit 100 Teilnehmenden. (Archiv)


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