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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 53 I 170. Jahrgang I Dienstag, 5. Juli 2016

Onko Plus

Scharfer Beobachter

Interview mit Verena Bieri und Roland Kunz über das Pilotprojekt im Knonauer Amt. > Seite 6

Der Maschwander Karikaturist H.U. Steger ist 93-jährig verstorben. > Seite 7

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Neues wagen Bonstetter Fünftklässler haben Gesellschaftstänze gelernt und laden zum Fest. > Seite 8

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Kreativität bewiesen Schulabgänger der Sek. Hedingen haben ihre Abschlussarbeiten präsentiert. > Seite 8

Stabübergabe beim «Anzeiger» Chefredaktor: Thomas Stöckli hat von Werner Schneiter übernommen Rund 100 geladene Gäste feierten am vergangenen Freitag im Klosterkeller Kappel die Verabschiedung von Chefredaktor Werner Schneiter und begrüssten seinen Nachfolger, Thomas Stöckli. ................................................... von marianne voss Der Chefredaktor des «Anzeigers», Werner Schneiter, erhielt anlässlich der Abschiedsfeier vor seiner Pensionierung viel Applaus. Rund 100 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur waren gekommen, um ihm zu danken. 36 Jahre hat sein Einsatz für unsere Zeitung und fürs Säuliamt gedauert. Das sei heute nicht mehr selbstverständlich, betonte Peter Wanner, Verleger der AZ Medien, in seiner Ansprache. Dieser langjährigen Treue gebühre viel Respekt. Der «Anzeiger» sei ein Unikum, eine Erfolgsstory. «Die Familie Weiss beschloss vor vielen Jahren, ausschliesslich über das Säuliamt zu berichten. Das war der richtige Entscheid.» Der «Anzeiger» lebe dem klassischen Lokaljournalismus nach, wo einfach das beschrieben werde, was hier passiere.

«Silberner Panther» Hohe Auszeichnung für Kim Vonlanthen von Star-Cosmetic in Bonstetten. > Seite 9

Hausen wehrt sich gegen Schliessung der Poststelle Die Poststellen in Aeugst, Kappel und Rifferswil mussten bereits einer Agenturlösung weichen, nun droht dasselbe Schicksal auch der letzten verbliebenen Poststelle im Oberamt, jener in Hausen. Der Gemeinderat will sich allerdings nicht kampflos fügen. Hausen nehme im Oberamt eine Zentrumsfunktion wahr, zudem habe die örtliche Post ihren GesamtmarktAnteil gesteigert, so die Argumentation. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Letzte Preissenkung: Vom 5. Juli bis zum 1. August

Offizielle Übergabe von Werner Schneiter (links) an Thomas Stöckli. In der Mitte Barbara Roth, Geschäftsführerin der Weiss Medien AG. (Bild Stephan Fässler)

2016. Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren geht der grosse Sommerschlussverkauf in die heisse Endphase! Stark reduzierte Preise bei zahlreichen Ar-

«Das interessiert. Die Leute wollen lesen, was sie selber betrifft und sich in der Zeitung finden.» Dieses Konzept sei die Voraussetzung für die Beliebtheit, die Verankerung und den Erfolg unserer Zeitung. «Werner Schneiter

Gelungene Überraschung Nicht nur das Abschiedsfest, auch die Sonderbeilage im «Anzeiger» vom vergangenen Freitag war eine gelungene Überraschung für Werner Schneiter. Barbara Roth, Geschäftsführerin der Weiss Medien AG, berichtete, wie herausfordernd es war, heimlich ein Fest mit so vielen Leuten zu organisieren. «Und einen zusätzlichen Zeitungsbund zu produ-

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zieren, ohne dass der Chefredaktor etwas davon bemerkt, das grenzt schon fast an eine kriminelle Handlung.» Werner Schneiter selber erzählte dazu: «Als ich heute Morgen die Zeitung öffnete, traf mich fast der Schlag.» Und er habe sich gefragt: «Wie konnten die das bloss schaffen? Das war eine Meisterleistung!»

hat das Säuliamt und seine Menschen gerne», erklärte Peter Wanner. Das habe man am positiven Grundton in seinen Artikeln gespürt. «Und er war immer neugierig und leidenschaftlich.» Weitere Dankesworte überbrachten der Affoltemer Gemeindepräsident Clemens Grötsch im Namen des Gemeindepräsidentenverbandes sowie Alt-Kantonsrat Jean-Jacques Bertschi. Letzterer wies darauf hin, dass keine andere Zeitung so offen sei für sämtliche Wortmeldungen, «ob von links, rechts, oben oder unten».

Nach gleichem Konzept weiterführen Der Chefredaktor erwiderte die anerkennenden Worte und dankte seinerseits allen für die vielen Begegnungen, Inputs, Ratschläge und auch für Kritik.

Dass er heute im Mittelpunkt stehe, sei für ihn eine ungewohnte Situation. «Ich stelle bei meiner Arbeit lieber für andere den Mittelpunkt her.» Er werde weiterhin ab und zu journalistisch tätig sein und freue sich, wenn sich dann die Wege wieder kreuzen. «An etwas muss ich mich aber noch gewöhnen: Ich habe jetzt einen Chef.» Der neue Chef, Thomas Stöckli, erklärte, dass er sich sehr freue, die Nachfolge von Werner Schneiter anzutreten. Er wolle die Zeitung mit dem gleichen bewährten Konzept weiterführen. «Was im Säuliamt passiert, sollen die Leute auch in Zukunft aus dem ‹Anzeiger› erfahren.» Die offizielle Stabübergabe von Chefredaktor zu Chefredaktor erfolgte mit einem symbolischen Schlüssel – und nochmals grossem Applaus.

tikeln und zusätzlich, bis zum 18. Juli, 10 % auf alle Möbel die nicht reduziert sind. Darüber hinaus, schenkt Ihnen Conforama für jeden Einkauf ab 200 Franken ein Gutscheinheft im Gesamtwert von 200 Franken. Bedingungen im Katalog. Conforama.ch

Affoltern als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum stärken Der regionale Richtplan will die Siedlungsentwicklung gezielt steuern Der regionale Richtplan, der zurzeit öffentlich aufliegt, will die Siedlungsentwicklung gezielt steuern. Während die Ziele unbestritten sind, bestehen erhebliche Differenzen bezüglich der Umsetzung, denn die Prognosen für die Zukunft sind teils bereits überholt. ................................................... von bernhard schneider

Affoltern als Regionalzentrum wird städtischer. Die Richtplanung will die-

sen Trend unterstützen. Ein grosses Gebiet in der Gemeinde, das von der Autobahn bis zum Kronenplatz reicht, soll umstrukturiert werden. Dies bedeutet eine erhöhte Verdichtung. Einerseits sollen sich vom Dorfrand bis zur Autobahn arbeitsplatzintensivere Betriebe ansiedeln. Anderseits soll in den bahnhofnahen Wohngebieten eine hohe Ausnützungsziffer mehr Wohnraum schaffen. Das Zentrumsgebiet, das sich vom OVA-Areal über die Obere Bahnhofstrasse zum Sternen-Kreisel erstreckt, «soll dazu beitragen, das Regionalzentrum Affoltern als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum zu stärken.»

Weitere Ziele betreffen die Arbeitsplätze: «Damit sich das Knonauer Amt nicht weiter nur einseitig in Richtung Wohnregion entwickelt, ist eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl erwünscht. Im Vordergrund steht dabei die Erhaltung und Neuansiedlung von Arbeitsplätzen, die auf die regionale Bevölkerung ausgerichtet sind. Sie sollen ein breites und der Qualifikation der Wohnbevölkerung möglichst gut entsprechendes Spektrum abdecken. Ausser in Affoltern sind Arbeitsplatzgebiete in Hausen, Hedingen, Knonau, Mettmenstetten, Obfelden und Wettswil vorgesehen. Mit Blick

auf die nachfolgenden kommunalen Richtpläne wird festgehalten: «Zu prüfen ist, ob dort, wo sich in kommunalen Gewerbezonen reine Gewerbebetriebe angesiedelt haben, über den Ausschluss von Handels- und Dienstleistungsnutzungen Produktionsflächen gesichert werden können. Da es sich dabei um kleinflächige Areale handelt, wäre eine solche Festlegung im regionalen Richtplan nicht stufengerecht.» Insbesondere sollen keine weiteren flächenintensiven Betriebe und keine Logistikstandorte angesiedelt werden. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Definitive Publikation des Wahlvorschlages Stille Wahl Ersatzwahl von einem Mitglied der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Auf die Ausschreibung vom 24. Juni 2016 sind in der 7-tägigen Nachfrist keine neuen Wahlvorschläge eingereicht worden. Die für die Ersatzwahl als Mitglied der reformierten Kirchenpflege vorgeschlagene Zwyssig Susanne, Kindergärtnerin, Bruggenmattweg 14, 8906 Bonstetten wird gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. Art. 8 der Gemeindeordnung in Stiller Wahl als gewählt erklärt. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstr. 16, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie ist in genügender Anzahl für die Rekursinstanz und die Vorinstanz einzureichen. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. 5. Juli 2016 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Juli 2016

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«Die grossen Baulandreserven liegen nicht in Affoltern und Hedingen» Zur öffentlichen Auflage des regionalen Richtplans (4): Urbane Wohnlandschaften

Eine urbane Entwicklung von Affoltern stellt niemand infrage, nur sollten die Prognosen eine realistische Grundlage bieten. (Bild Bernhard Schneider)

Affoltern und Hedingen werden im kantonalen Richtplan der Kategorie «Urbane Wohnlandschaft» zugeteilt. Aufgrund der kantonalen Vorgaben soll die Bevölkerung der beiden Gemeinden bis 2030 um 32,2 Prozent wachsen, bei gleichzeitiger Zunahme der Anzahl Arbeitsplätze. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) und die Gemeinden haben erhebliche Vorbehalte. ................................................... von bernhard schneider Der Affoltemer Gemeindepräsident, Clemens Grötsch, blickt auf die Entwicklung der Planung im letzten Jahrzehnt zurück: «Mit der Totalrevision der Bau- und Zonenordnung 2004 hat sich die Gemeinde eine Bauordnung gegeben, die städtische Strukturen schafft. Dies sieht man heute überall in Affoltern am Albis. Der Wandel vom Dorf zu einer Kleinstadt im Grünen wird bis zur Vollendung sicherlich noch einige Jahrzehnte andauern. Die Umstrukturierung hängt eben stark von den Eigentümern, der Bausubstanz, Grundstücksform und -lage sowie dem Verdichtungspotenzial ab. Damit diese Veränderungen auch verträglich sind, ist es sogar positiv, dass dies seine Zeit braucht.»

«Zu schematisch, zu undifferenziert» Die Verdichtung müsse indes differenziert vorangetrieben werden, fährt Clemens Grötsch fort: «Es ist grundsätzlich richtig, die übergeordneten

Ziele auf die verschiedenen Planungsträger herunterzubrechen. Es ist auch richtig, das Wachstum auf die bereits dicht bebauten und mit ÖV gut erschlossenen Siedlungsgebiete zu konzentrieren. Stossend ist lediglich, dass dies wenig differenziert passiert und vorgängig das schematische Vorgehen nicht klar kommuniziert wurde. Im Knonauer Amt haben grundsätzlich nun mal nicht Affoltern und Hedingen die grossen Baulandreserven, sondern eher die peripher liegenden Gemeinden. Nimmt man die Verkehrsprognosen des Kantons Zürich dazu, die das Wachstum gemäss der Ziel- beziehungsweise Idealvorstellung planen, entsteht ein erheblicher Widerspruch zwischen erwünschter und der wahrscheinlich eintretenden Entwicklung.» Dementsprechend hält der Gemeindepräsident des Bezirkshauptortes ein Bevölkerungswachstum gemäss den kantonalen Prognosen um 3710 Personen in den nächsten 14 Jahren für unrealistisch: «Die Gemeinde Affoltern wächst alle sieben Jahre um rund 1000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die vielen Baustellen und grossen Veränderungen wirken baulich, verkehrlich und gesellschaftlich stark. Der Gemeinderat will deshalb die Bautätigkeit nicht weiter verstärken, sondern die starke Bautätigkeit analog der vergangenen sieben Jahre weiterführen.»

«Vorgaben nicht umsetzbar» Der Hedinger Hochbauvorstand, Claude Hafner, betrachtet die Frage der Bevölkerungsentwicklung als den wichtigsten Teil im regionalen Richtplan in Bezug auf seine Gemeinde. Er hält zum Richtplanentwurf, der nun für die Öffentlichkeit aufliegt, fest: «Die von uns erwartende Entwicklung

Öffentliche Auflage Bis am 18. Juli 2016 liegt der regionale Richtplan auf den Gemeindeverwaltungen der Verbandsgemeinden zur öffentlichen Einsichtnahme auf und kann dort während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Zum Download stehen alle Unterlagen auf www.zpk-amt.ch zur Verfügung. Der «Anzeiger» widmet dem regionalen Richtplan eine kleine Serie. Bereits erschienen: Hier wird über die Zukunft unserer Region entschieden (20. Mai 2016) Hoher Anteil Privatverkehr – ausgedünnte ÖV-Verbindungen (21. Juni 2016) «Fahrten mit Velo und E-Bike entlasten alle anderen Verkehrsträger» (28. Juni 2016)

Prüfung das weitere Vorgehen bestimmen.»

Wachstum vermehrt den Verkehr Was ein Wachstum gemäss den kantonalen Vorgaben für Hedingen konkret bedeuten könnte, thematisiert das «Komitee für eine sichere Arnistrasse» in der Eingabe an die ZPK: «Die Fahrbahnbreite der Arnistrasse beträgt zum Teil nur vier Meter. Zirkuliert der Verkehr in beiden Richtungen, ist für die Fussgänger aufgrund der engen Verhältnisse kein Platz vorhanden. Zudem weist die Arnistrasse in einer Kurve einen Engpass auf, wo die Häuserfassaden unmittelbar am Strassenrand stehen. Dort stehen dem Fussgänger keinerlei Fluchtmöglichkeiten vor den motorisierten Fahrzeugen zur Verfügung.» Obwohl bei einer Bevölkerungszunahme um ein Drittel der Verkehr deutlich zunähme, würde der Durchgangsverkehr von Hedingen nach Arni, Islisberg und Jonen weiterhin durch die enge, dicht bewohnte Arnistrasse geführt.

Fraglicher Realitätsbezug Der grüne Altkantonsrat Hans Läubli begrüsst grundsätzlich die Zielsetzung, im Zentrum zu wachsen und der Zersiedlung Einhalt zu geben, wendet allerdings ein: «Fraglich ist, wie realistisch die Prognosen der Bevölkerungsentwicklung sind. Es kann ja keine Gemeinde gezwungen werden, ihre Bau- und Ordnung anzupassen und kein Privateigentümer kann verpflichtet werden, auf seinem Grundstück neu zu bauen und zu verdichten.» EVP-Kantonsrat Daniel Sommer beurteilt das Problem ähnlich: «Weite-

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

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Chefredaktor: Thomas Stöckli

re Ämtler Gemeinden an der S-Bahnlinie weisen rein erschliessungsmässig ein erhöhtes Potenzial zum Wachstum auf gegenüber Affoltern und Hedingen.» Sein Fazit: «Es ist überhaupt die Frage, inwieweit der Kanton hier so genaue Vorgaben machen soll, die dann bei einer sinnvollen Siedlungsentwicklung eben zum Beispiel in Bahnhofnähe der jeweiligen Gemeinden Schwierigkeiten bereiten.» Die kantonale Verwaltung setze den vom Kantonsrat gutgeheissenen kantonalen Richtplan nicht sinnvoll um, kritisiert FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann: «Ich begrüsse es, wenn das Wachstum im Kanton Zürich geordnet erfolgt. Den Grundsatz, dass mindestens 80 % des Bevölkerungswachstums in den Handlungsräumen ‹Stadtlandschaft› und ‹urbane Wohnlandschaft› stattfinden soll, finde ich richtig. Diese 80 % haben sich aber auf den ganzen Kanton zu beziehen und nicht auf einen einzelnen Bezirk.»

wir gratulieren

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Geschäftsführerin: Barbara Roth

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

und die Vorgabe betreffend Bevölkerungsentwicklung wurden nicht hinreichend berücksichtigt.» Zur Vorgabe des Kantons, bis 2030 um 1170 statt, wie von der Gemeinde prognostiziert, um 660 Personen zu wachsen, stellt er in einen grösseren Zusammenhang: «Wir müssen auch die gesamte Infrastruktur in unsere Überlegungen miteinbeziehen. Die Vorgaben können nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Bei den Gemeindegesprächen im 2014 haben wir mitgeteilt, dass diese Vorgaben mit der heute gültigen BZO und den nicht überbauten Baugrundstücken nicht umsetzbar sind. Für das weitere Vorgehen müssen wir unser Siedlungsgebiet im Detail überprüfen und anhand dieser

Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 5. Juli, feiert Werner Läubler in Ebertswil seinen 90. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubilaren alles Gute und ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern darf Domenico Russo morgen Mittwoch, 6. Juli, den 85. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation. Wir wünschen dem Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute.

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Juli 2016

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Muss das Oberamt künftig ohne Poststelle auskommen? Der Gemeinderat Hausen wehrt sich gegen eine Postagentur – in Hedingen übernimmt der Volg im Spätherbst Dass in Hedingen die Postdienstleistungen ab Herbst durch eine Postagentur abgedeckt werden, hat der «Anzeiger» vor drei Wochen angekündigt. Zum selben Schritt dürfte es auch in Hausen am Albis kommen – gegen den Widerstand des Gemeinderats. ................................................... von thomas stöckli «Die Lebens- und Kundengewohnheiten ändern sich. SMS, E-Mail und Internetbanking verdrängen herkömmliche Postdienstleistungen. Dies hat Folgen: Schweizweit gehen immer weniger Briefe, Pakete und Einzahlungen über den klassischen Postschalter.» So und ähnlich heisst es in den postgelben Flugblättern, die seit 2010 in sieben Ämtler Gemeinden gestreut wurden, zuletzt nun in Hedingen und Hausen. Gemeinsame Botschaft: Die geringe und teilweise rückläufige Nachfrage nach Postdienstleistungen reicht nicht aus, um weiterhin eine eigenständige Poststelle betreiben zu können. Stattdessen sollen Postagenturen das Kernangebot abdecken – mit deutlich attraktiveren Öffnungszeiten. Der Gemeinderat in Hedingen bedauert zwar die Aufhebung der Post-

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stelle, betont aber die Vorteile der neuen Lösung: deutlich längere Öffnungszeiten, die Stärkung des VolgLadens vor Ort und dass die Post in Hedingen präsent bleibt. «Wir sind überzeugt, dass mit der Postagentur Hedingen sowie anderen, nahe gelegenen Poststellen, wie beispielsweise Affoltern, auch in Zukunft ein dichtes Postnetz zur Verfügung steht», so die Position des Gemeinderates Hedingen.

Service-Auftrag vor der Gewinnoptimierung Ganz anders ist die Ausgangslage in Hausen: Hier betrifft die angekündigte Schliessung die letzte verbliebene Poststelle im Oberamt. Entsprechend ist es der Post nicht gelungen, den Gemeinderat zur Einwilligung zu bewegen. «Wir wollten nicht als Steigbügelhalter dienen», spricht Gemeindepräsident Stefan Gyseler Klartext. Der Gemeinderat müsse die Interessen der Bevölkerung vertreten und die Möglichkeiten, die er habe, ausschöpfen, so Gyseler weiter. Als Argument gegen die Poststellenschliessung führt der Gemeindepräsident die Zentrumsfunktion von Hausen im Oberamt ins Feld. Zudem ist die Brief- und Paketpost zwar auch in Hausen rückläufig, aber weniger stark als andernorts. Somit ist der Ge-

In Hausen ist die letzte Poststelle im Oberamt. Nun droht auch ihr die Schliessung. (Bild Thomas Stöckli) samtmarkt-Anteil sogar gestiegen. Weiter sei mit steigenden Kosten bei der polizeilichen Zustellung zu rechnen. So dürften eingeschriebene Briefe des Betreibungsamts wegen des weiteren Abholweges vermehrt liegenbleiben. «Die Post hat einen Service-Pub-

lic-Auftrag und schreibt schwarze Zahlen», betont Gyseler und fordert, den Service-Auftrag höher zu gewichten als die Gewinnoptimierung. Für die Post ist die Weiterführung der Filiale Hausen aufgrund der ungenügenden Wirtschaftlichkeit keine

Option. Als Partner für eine Agentur hat sie den Volg-Laden an der Albisstrasse 19 ins Auge gefasst. Bis die Einzelheiten für die Umsetzung der neuen Lösung geklärt seien, bleibe die Poststelle unverändert in Betrieb, heisst es bei der Post.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Juli 2016

«Onko Plus ist eine Art Brücke zur Palliativstation» Pilotprojekt im Knonauer Amt weit fortgeschritten – Interview mit Verena Bieri und Roland Kunz Onko Plus fasst in den Regionen Fuss. Als Pilotprojekt ist die Regionalisierung im Knonauer Amt am weitesten fortgeschritten. Onko-Plus-Mitarbeiter Olaf Schulz hat seit August 2015 ein Büro im Obfelder Spitex-Zentrum. Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt, und Roland Kunz, Chefarzt Palliative Care in Affoltern, beurteilen die Kooperation aus lokaler Sicht. Verena Bieri, was bringt der Spitex Knonaueramt die Regionalisierung der Onko Plus? Verena Bieri: Für uns, die Spitexmitarbeitenden vor Ort, ist sie ein absoluter Gewinn. In Palliativsituationen können wir Olaf Schulz jederzeit hinzuziehen. Wenn wir spezifische Fragen haben, zum Beispiel zu Schmerzen, gibt er uns sein Wissen weiter. Die Wege sind kurz. Wir können gemeinsam festlegen, wer einen Patienten wann besucht. Die Zusammenarbeit erfolgt gegenseitig und wertschätzend. .................................................................

Alle Spitex-Zentren sehen heute den Nutzen dieser Zusammenarbeit ................................................................. Gab es zu Beginn keine Abwehrreflexe? Verena Bieri: Doch, ein wenig schon. Olaf Schulz hat diese Beziehungen aber ganz sorgfältig und mit Geduld aufgebaut, so konnte er das Eis rasch brechen. Heute sehen alle Zentren den Nutzen, den ihnen diese Zusammenarbeit bringt. Im Auftrag der Gemeinden müssen wir ja Palliativpflege anbieten. In den Leistungsvereinbarungen mit ihnen haben wir die Klausel, dass wir Verträge mit Dritten abschliessen dürfen. Kam Ihnen nie der Gedanke, Palliative Care selber anzubieten? Verena Bieri: Doch, aber das käme viel teurer. Wir haben zudem zu viele andere Projekte um die Ohren. Deshalb war ich froh, als die Onko-PlusGeschäftsleiterin mit dieser Idee auf uns zukam. Wir haben heute in jedem Zentrum eine Pflegefachfrau, die Palliativverantwortliche ist, sich vertieft mit dem Thema auseinandersetzt und es in die Teams trägt. Palliativsituationen treffen alle Mitarbeiterinnen an. Roland Kunz, was hat sich aus Sicht der Palliativstation des Spitals Affoltern verändert, seit die Zusammenarbeit mit Onko Plus besteht? Roland Kunz: Für uns ist der Unterschied gewaltig. Wenn wir früher einen Patienten nach Hause entliessen, nahmen wir zuerst Kontakt mit der Spitex auf. Schlugen wir dann vor, Onko Plus hinzuzuziehen, hörten wir nicht selten: Braucht es sie wirklich? Wir mussten in jedem einzelnen Fall Überzeugungsarbeit leisten. Seit Olaf Schulz einen Arbeitsplatz bei der lokalen Spitex hat, spürt man die enge Kooperation. Es gibt keine Konkurrenzsituation mehr. Was kann Onko Plus, was die Spitex nicht kann? Roland Kunz: Natürlich gibt es auch in der Spitex Mitarbeitende, die gute Palliative Care machen. Meistens sehen sie einen Patienten aber täglich, und der Onko-Plus-Mitarbeiter kommt in der Regel nur einmal die Woche dazu – als Ansprechpartner und nicht, weil er den Patienten waschen will. Er hat die Rolle eines Case Managers inne. Das gibt Betroffenen und Angehörigen Sicherheit.

Verena Bieri: «Palliative Care selber anbieten – das käme viel teurer. Wir haben zudem zu viele andere Projekte um die Ohren.»

Roland Kunz: «Auch wenn Spitex und Onko Plus gut zusammenarbeiten, brauchen wir den Hausarzt, der die spezialisierte Pflege verordnet.» (Bilder zvg.)

Besteht so nicht die Gefahr, dass Onko Plus von der lokalen Spitex als bestimmend und belehrend wahrgenommen wird? Diese kennt den Patienten doch häufig besser. Verena Bieri: Das passiert mit Olaf Schulz nicht. Er begegnet den SpitexKolleginnen auf Augenhöhe, anerkennt und respektiert deren Erfahrung und Wissen.

Verena Bieri: Die Überzeugungsarbeit muss auch in den Gemeinden geleistet werden: Es gibt Kommunen, welche die höheren Kosten hinterfragen, die der spezialisierte Dienst verursacht. Einerseits stehen wir im Moment unter starkem Kostendruck und müssen mit unseren Gemeinden neue Leistungsvereinbarungen aushandeln. Andererseits können die Gemeinden froh sein, dass wir schon so weit sind. Laut Gesundheitsdirektion erfüllen rund ein Viertel der Gemeinden im Kanton Zürich ihre Verpflichtung, spezialisierte Palliative Care anzubieten, noch nicht.

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Die Spitex als Brücke zur Palliativstation ............................................................... Roland Kunz: Nicht selten treffen wir Situationen an, in denen keine Spitex gewünscht ist. Die Ehefrau sagt zum Beispiel, dass sie pflegerisch keine Unterstützung brauche. Wir merken aber, dass sie überfordert ist. Dann schicken wir Onko Plus einmal pro Woche für Koordinationsaufgaben vorbei. Die Angehörigen haben so ein Ventil, um über ihre Sorgen und Ängste zu sprechen. Wenn wir das nicht tun, gibt es einen «Chlapf» und der Patient muss als Notfall wieder ins Spital überführt werden. Verena Bieri: Die spezialisierte Spitex bildet eine Art Brücke zur Palliativstation. Der Mensch geht zwar nach Hause, aber die Verbindung zum Spital ist immer noch hergestellt.

Zu den Personen Verena Bieri ist Geschäftsleiterin der Spitex Knonaueramt. Dazu gehören fünf Spitexzentren, eine Abteilung Psychiatrie und der Entlastungsdienst. Die Organisation zählt mehr als 170 Mitarbeitende und erbringt im Auftrag der 14 Bezirksgemeinden Leistungen für rund 52 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Roland Kunz ist Chefarzt Geriatrie und Palliative Care und ärztlicher Leiter des Bezirksspitals Affoltern. Er hat vor sechs Jahren in der Villa Sonnenberg, der ehemaligen Arztvilla, eine Palliativstation aufgebaut. Sie bietet 12 Patientinnen und Patienten Platz.

Was haben die Patientinnen und Patienten ausserdem von dieser Zusammenarbeit? Verena Bieri: Ein grosser Gewinn ist das Pikett in der Nacht. Wir selber verfügen über kein Nachtangebot. Das beruhigt Situationen oder ermöglicht erst, dass jemand nach Hause gehen kann. Dazu kommt die Beratung, die vor allem zu Beginn einer Behandlung nötig ist. Das können unsere Leute auch, aber als Patientin nehme ich sie von einer Palliative-Care-Spitex eher in Anspruch. Sie meinen die Lebensendplanung? Verena Bieri: Ja, es geht um Fragen wie: Was kommt alles auf mich zu? Woran muss ich noch denken? Roland Kunz: Wenn Patienten unsere Station verlassen, versuchen wir das bereits aufzugleisen. Sind es komplexe Situationen, bieten wir Olaf Schulz bereits für ein Austrittsgespräch auf. Onko Plus ist im Übrigen versiert im Umgang mit technischen Hilfsmitteln wie Schmerzpumpen. Dank ihnen können wir Patientinnen und Patienten eher nach Hause lassen. Klar könnten das die Spitex-Mitarbeitenden auch lernen, aber wenn man das nur selten macht, verunsichert einen die Technik doch. Wo in der Zusammenarbeit sehen Sie Verbesserungspotenzial? Roland Kunz: Auch wenn Spitex und Onko Plus gut zusammenarbeiten, brauchen wir den Hausarzt, der die spezialisierte Pflege verordnet. Es gibt Hausärzte, die deren Nutzen nicht sehen. Sie wollen nicht, dass man ihnen hineinredet. ...............................................................

Überzeugungsarbeit muss auch in den Gemeinden geleistet werden ............................................................... Wie kann man Hausärzte überzeugen? Roland Kunz: Reine Information, zum Beispiel in Form einer Broschüre, nützt nichts. Wenn ein Hausarzt einmal gute Erfahrungen mit einer Palliativspitex gemacht hat, hat man ihn für immer im Boot.

Mit ambulanten Diensten wird doch viel Geld gespart. Im Vergleich zu den Kosten, die Patienten im Spital verursachen würden, ist ihre Behandlung zu Hause viel günstiger. Roland Kunz: Es trifft aber nicht dieselben Kassen. Werden Einwohner zu Hause gepflegt, trifft es die Gemeinden. Wenn die Leute im Spital sind, kostet es diese keinen Rappen. Deshalb sind die Gemeinden gar nicht daran interessiert, Hospitalisationen zu vermeiden. Wären sie noch für die Spitalfinanzierung mitverantwortlich wie vor 2012, käme es sie viel teurer. Wie wirkt sich der Kostendruck sonst auf die Arbeit der Spitex aus? Verena Bieri: Wenn die Krankenkasse nicht bezahlen will, haben wir ein Problem. Das gilt nicht nur für Palliativpatienten. Beim sogenannten Assessment müssen wir die richtigen Codierungen hinterlegen, damit nachher im Planungsblatt nachgewiesen ist, was wir verrechnen dürfen. In dieser komplexen Sache passieren leicht Fehler, man vergisst zum Beispiel etwas anzukreuzen. Die Kasse stellt sich dann auf den Standpunkt, dass eine Leistung nicht quantifiziert war. Wenn wir Glück haben, lenkt sie auf unser Nachhaken ein. Viele stellen sich aber stur. So haben wir Kosten, die nicht bezahlt sind und in die Restfinanzierung der Gemeinden fallen. Bleibt da noch Zeit für Gespräche mit den Kundinnen und Kunden?

Verena Bieri: Man kann sich schon Zeit nehmen dafür. Gleichzeitig muss man jede Leistung belegen. Man darf nicht zu viel nicht verrechenbare Zeit aufschreiben. Für die Pflegenden bedeutet dies ein gewisses Burnout-Potenzial, sie fühlen sich unter Druck. Ausserdem wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine ganze Generation Spitex-Mitarbeitende pensioniert – und so viele Neuausgebildete rücken nicht nach. Wir werden unsere Stellen nicht immer gut besetzen können, und es wird mehrere Wechsel geben. Das bekommen auch die Palliativpatienten zu spüren. ...............................................................

Von der gleichen Person gepflegt werden – am Lebensende ist das vermutlich wichtiger ............................................................... Ist es für Palliativpatientinnen und -patienten besonders wichtig, dass sie immer von den gleichen Personen gepflegt werden? Verena Bieri: Am Lebensende ist das vermutlich wichtiger, als wenn ich noch ziemlich fit bin. Roland Kunz: Bei Vielem, in der Palliative Care insbesondere, geht es nicht nur ums Pflegehandwerk, sondern hat mit der Beziehung zu tun. Es ist sicher nicht optimal, wenn jedes Mal eine andere Person erscheint, die nicht weiss, was ich als Patient mit der Kollegin gestern besprochen habe. Wie sieht Ihre Vision für die Zukunft aus? Roland Kunz: Mir schwebt das Modell des Kantons Zug vor: Dort gibt es eine einzige Spitex, die hat ihr eigenes Palliative-Care-Team. Da ergibt sich nie eine Konkurrenzsituation und keine Diskussion, ob zusätzliche Leistungen von Dritten erbracht werden. Verena Bieri: Wir handhaben das bereits so mit unserem PsychiatrieTeam von fünf Leuten. Dieses coacht und unterstützt Mitarbeitende, betreut aber auch eigene Kunden. Interview: Sabine Arnold


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Dienstag, 5. Juli 2016

H.U.St. – scharfer Beobachter und poetischer Erzähler Zum Tod des Maschwander Karikaturisten H.U. Steger Hans-Ueli Steger, zeichnerischer Chronist, scharfer Beobachter wie poetischer Erzähler, aber vor allem auch durch und durch Säuliämtler mit bewahrender Liebe für seine Heimat, ist 93-jährig verstorben. ................................................... von urs e. kneubühl H.U.ST. ist nicht mehr. Diese Tatsache musste vorerst einmal sacken; das Verdauen wird noch eine Zeit lang in Anspruch nehmen. Die Nachricht vom Tod des Maschwander Karikaturisten, Zeichners und Malers Hans-Ueli Steger schmerzt. Sicher, es ist ihm vergönnt gewesen, 93 Jahre alt zu werden, und das ist doch ein ganz tolles Alter. Eine weitere tröstende Tatsache ist: Seine Zeichnungen, seine Bücher, seine Gemälde und vor allem seine Karikaturen, die zeichnerischen Chroniken des Zeitgeschehens, bleiben. Und noch etwas: Die Erinnerung an einen wachen Zeitgenossen, scharfen Beobachter wie poetischen Erzähler. Am Anfang allerdings stand der Grafiker, ausgebildet in der Fachklasse an der Kunstgewerbeschule Zürich. Bekannt geworden ist Steger dann mit seinen politischen Karikaturen, seien es jene im «Nebelspalter» und in der «Weltwoche» von einst oder die seinerzeitigen aussenpolitischen Karikaturen in der Samstagausgabe des «TagesAnzeigers». Die gezeichneten Satiren mit der Signatur «H.U.St.» standen jeweils für einen treffend-kritischen Kommentar zu den Aktualitäten des Zeitgeschehens. Es waren stets mit lebendigem Strich pointiert ausgearbeitete Anmerkungen eines scharfen Beobachters und klugen Denkers, dessen Bissigkeit nie ins Bösartige, Lächerlich-Machende abgeglitten ist. Die Originale und Dokumentationen dazu hat H. U. Steger dem Archiv für Zeitgeschichte an der ETH Zürich vermacht, sie sind auf der Homepage des Archivs www.afz.ethz.ch zu finden.

Er liebte das Säuliamt H. U. Steger allerdings richtete seine aufmerksamen Augen und seinen kritischen Geist nicht nur auf die Mächtigen dieser Welt und die grossen Dinge. Eine intakte nahe Umgebung war ihm gleichsam wichtig. Er liebte das Säuliamt und Maschwanden. Entsprechend war er auch bewahrend aktiv. Sein Engagement für das Ortsmuseum in Maschwanden war ihm ebenso Herzenssache, wie die Arbeitsgemein-

... mit der umkämpften N4 ...

schaft Pro Amt, zu deren Gründungsmitgliedern er 1972 gehörte und die er während zweier Jahrzehnte massgeblich geprägt hat, oder dass ihm seine tatkräftige Unterstützung der Gruppierung «Junge Säuliämtler» moralische Verpflichtung war. Steger hat für das, was er liebte, gekämpft. Er hat sich für die Erhaltung der Ämtler Dörfer und von prägenden Bauten eingesetzt und ist gleichzeitig auch gegen lieb- und gesichtslose Neubauten angegangen. Der «Anzeiger»-Leserschaft haben diese Herzensangelegenheiten unzählige Leserbriefe eingebracht, dem Säuliamt einiges an Baukulturgut erhalten.

Tief aus dem Herzen H.U.Sts Engagement als Bewahrer und Kämpfer für das Heimatliche kam tief aus seinem Herzen. Es ging ihm, auch wenn er dies in seinen mit spitzer Feder, spöttischem Witz und tiefgründigem Humor gefertigten Zeichnungen durchaus auch politisch ausdrückte, stets um die Sache an sich. Und daher war er in seinen karikierten Betrachtungen des Zeitgeschehens auch stets fair, nie despektierlich, verunglimpfend oder bösartig. Klar, man könnte dem Schreibenden nun durchaus ein gewisses Angerührtsein zuschreiben ... Dieses allerdings lässt ihn erkennen, dass hinter der Beherrschung aller Regeln der satirischen Kunst in H. U. Steger zusätzlich ein besonderes Wissen wohnte, das tief aus dem Herzen kommt und womöglich weniger Wissen und vielmehr Weisheit war. Ganz besondere Belege dafür sind seine im Diogenes Verlag erschienenen preisgekrönten Kinderbücher «Reise nach Tripiti» und «Wenn Kubaki kommt». Hier ist Steger ganz poetischer Erzähler und herrlich feinsinniger wie ausdrucksstarker Illustrator und beide Bücher legen denn auch beredtes Zeugnis seiner lebendigen, gleichermassen kritischen Fantasie ab. H. U. Steger war ein weitgehend unabhängig von Zeitströmungen denkender, zeichnender, malender und schreibender Geist. Sein Wesen und seine Denkweise können mit eher verlegen formulierten Schlagwörtern keinesfalls endgültig charakterisiert werden. Und auch eine letzte, sehr gerne geschehene Würdigung zum Tode dieses grossartigen Denkers und Zeichners, Gestalters wird dem poetischen Kämpfer wohl auch nur annähernd gerecht. Fest steht: Mit H.U.St. haben wir einen wundervollen Zeitgenossen und Menschen verloren.

Gegen 2000 Originalkarikaturen von H.U. Steger gingen ins Archiv für Zeitgeschichte der ETH. Das Bild stammt vom Abschluss des Projekts Ende Oktober 2015. Von links: Ex-Tagi-Chefredaktor Peter Studer, H.U. Steger, Archivleiter Dr. Gregor Spuhler und Dr. Werner Hagmann, Dokumentationsbereich Zeitgeschichte. (Bild Archiv «Anzeiger»)

H.U. Steger karikierte nicht nur das weltpolitische Geschehen. Er beschäftigte sich auch mit regionalen Themen, zum Beispiel mit der lange umstrittenen, üble Gerüche entwickelnden Deponie Tambrig in Obfelden ...

... oder mit anderen Strassenbauten. (Zeichnungen Archiv «Anzeiger»)

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Dienstag, 5. Juli 2016

In einem sicheren Rahmen Neues wagen Dancing Classrooms: Bonstetter Fünftklässler haben Gesellschaftstänze gelernt und laden zum Fest Tanzen stand für die Bonstetter Fünftklässler in den vergangenen zehn Wochen während je zwei Lektionen auf dem Stundenplan. Was sie gelernt haben, das zeigen die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag im Gemeindesaal. ................................................... von thomas stöckli In Zweierkolonne stehen sie vor der Singsaal-Tür und warten, jeweils ein Bub und ein Mädchen – eine Lady und ein Gentleman, wie die Kinder von Tanzlehrerin Susanne Schnorf angesprochen werden. Dann dürfen die Paare einlaufen. Lächelnd, den einen Arm eingehängt, mit dem anderen winkend, formieren sich zum Kreis und setzen sich schliesslich ganz ladyoder gentlemanlike. «Genau so machen wir es am Abschlussfest», sagt Susanne Schnorf, die auch Geschäftsleiterin von Dancing Classrooms Deutschschweiz ist. Das zehnwöchige Programm vermittelt ganzen Schulklassen Gesellschaftstänze. Es bietet mit seinen klar strukturierten Lektionen und Ritualen einen sicheren Rahmen, Neues zu wagen. Die zehn- bis zwölfjährigen Kinder bauen Berührungsängste ab, sie lernen Zusammenarbeit, gegenseitigen Respekt und Vertrauen in sich und in andere. Inzwischen erhebt sich das erste Tanzpaar. Er wartet zwei Sekunden, macht sich dann auf den Weg zu sei-

Merengue: Lady und Gentleman drehen sich. (Bilder Thomas Stöckli) ner Partnerin. Der Gentleman lädt zum Tanz, die Lady nimmt an und gemeinsam schreiten sie zur Mitte und nehmen Tanzhaltung ein. Vom Walzer – elegant und aufrecht –, über den Tango – ernst und dramatisch – bis hin zur Polka – «lüpfig-hüpfig» – beherrschen die Schüler mittlerweile verschiedenste Gesellschaftstänze. «Konzentriert euch nur auf den Part-

ner/die Partnerin und euch selber», instruiert die Tanzlehrerin dazwischen, und: «Es ist nicht tragisch, wenn ihr einen Fehler macht.»

Abschlussfest am Donnerstag Die Schüler machen mit Begeisterung mit. Das war nicht von Anfang an so: «Mein erster Impuls war: Tanzen? Oh

Eine besondere Figur: der «Corte» beim Tango. nein!», blickt Schülerin Angelina zurück. Mittlerweile freut sie sich auf jede Lektion. Der sportliche Laurin findet vor allem an der Polka Gefallen und Linda mag den Mix: «Jeder Tanz macht Spass und hat eine eigene Persönlichkeit.» Hilfreich finden alle, dass Susanne Schnorf ihnen zu jedem Tanz ein Sprüchlein beigebracht hat, um die Schrittabfolge zu verinnerlichen.

Am öffentlichen Abschlussfest vom kommenden Donnerstagabend, 7. Juli, im Gemeindesaal Bonstetten zeigen die Fünftklässler, was sie in «Dancing Classrooms» gelernt haben. Zum Schluss dürfen sich auch die Zuschauer aktiv beteiligen. Abschlussfest Dancing Classrooms am Donnerstag, 7. Juli, 19 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten.

FORUM

Aufbruch mit Kreativität in einen neuen Lebensabschnitt Ausstellung der Abschlussarbeiten der Sekundarschüler Hedingen Fantasie, Kreativität und viel Leidenschaft stecken hinter den unzähligen Abschlussarbeiten, welche die Schulabgänger der Sekundarschule Hedingen am Donnerstagabend vorstellten. Ihr Aufwand wurde durch das grosse Interesse ihrer Eltern, Verwandten und Freunde belohnt. ................................................... von martin mullis Ein richtiger Ansturm auf die Schulräume war am Donnerstagabend im Schulhaus Güpf festzustellen. In den Klassenzimmern und Mehrzweckräumen waren die Abschlussarbeiten der Schulabgänger ausgestellt. Doch die Schüler liessen es nicht beim reinen Ausstellen bewenden. Mit einer Selbstverständlichkeit standen sie bei ihren Projekten und präsentierten wortreich Sinn und Zweck sowie die Entstehung ihres Projektes. Der Rundgang durch die Ausstellung liess die Besucher staunen. An den Präsentationstischen waren geballte Ladungen Fantasie und Kreativität, aber auch viel Fleiss und perfekte Arbeiten zu bestaunen. Ein durch den Computer hergestelltes Bild, welches aus 1888 Einzelteilen von rund 200 Fotos besteht, wurde gebührend bewundert. Laura Della Torre recyclierte alte T-Shirts, bedruckte sie mit eigenen Sprüchen, nähte Pailletten darauf und schuf so mit wenig Aufwand Neues. Da sich ihr Präsentationsstandort im Physikzimmer befand, verwendete sie flugs das sich dort befindliche Skelett als Schaufensterpuppe und erntete natürlich doppelte Aufmerksamkeit. Um den Tisch von Sirio Scheidegger versammelte sich ebenfalls eine ganze Traube von neugieri-

Unternehmenssteuerreform III Der Finanzdirektor hat letzte Woche informiert, wie diese Reform im Kanton Zürich aussehen soll, die aufgrund des berechtigten ausländischen Drucks nötig geworden ist. Steuerprivilegien für Spezialgesellschaften müssen auf Kantonsebene zwingend abgebaut werden. Ferner soll im Kanton Zürich der Spielraum, welchen das Bundesrecht zulässt, maximal ausgeschöpft werden. Das Risiko des Wegzugs solcher Spezialgesellschaften soll verhindert werden, unter anderem mit einem neuen Steuerabzug auf überschüssigem Eigenkapital und weiteren Ersatzmassnahmen, die hier nicht weiter erwähnt werden. Statt wie von der Wirtschaft gefordert, soll die Steuerbelastung für juristische Personen nicht auf 16, sondern nur auf 18,2 Prozent gesenkt werden. Zurzeit beträgt die gesamte Steuerbelastung für juristische Personen im Kanton Zürich rund 21,1 Prozent. Die angestrebten 18,2 Prozent sind im Vergleich mit den anderen Wirtschaftskantonen relativ hoch,

aber mit Blick auf die besonders betroffenen Städte Zürich und Winterthur, bei denen die Steuereinnahme von juristischen Personen einen sehr grossen Anteil ausmachen, angemessen. Es kann davon ausgegangen werden, dass schon auf Bundesebene das Referendum ergriffen wird. Falls dieses Referendum verworfen wird, haben nachher auf kantonaler Ebene die Stimmbürger auch zwingend das letzte Wort zur kantonalen Reform. Kommuniziert muss vor diesen Abstimmungen, dass es aufgrund des ausländischen Drucks ohne solche Reformen nicht geht und dass attraktive steuerliche Rahmenbedingungen auch Mehreinnahmen bedeuten können. Insbesondere die steuerlichen Interessen der Städte Zürich und Winterthur müssen diesbezüglich vom Kanton Zürich aber sehr stark berücksichtigt werden. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP-Ortspartei Affoltern

Hundesitzplatz im Wald Skelett mit T-Shirt: Laura Della Torre erhielt viel Aufmerksamkeit. (Bild Martin Mullis)

gen Besuchern. Sein selbst hergestelltes PC-Gehäuse scheint aus einer fernen Zukunft zu stammen. Aufsehen erregte aber auch Carmen Hurschler mit einer alten Euro-Palette. Diese bemalte sie mit glänzend weisser Farbe montierte einen Spiegel und viele strategisch angebrachte Spotlampen. Dermassen umfunktioniert zu einer perfekten Schminkablage erkannte man die banale Holzpalette kaum mehr. Salome Rensch wiederum – sie besucht in den nächsten Jahren das

Gymnasium, will sie doch später einmal Tierärztin werden – hat sich mit der heimischen Flora beschäftigt. Sie erstellte ein Buch mit dem Titel «Wildpflanzenführer» und stellt darin 51 Pflanzen vor, welche allesamt in Hedingen zu finden sind. Diese wenigen Beispiele sind aber nur ein kleiner Ausschnitt aus den insgesamt 25 Projekten der Abschlussarbeiten. Umrahmend wurde die Ausstellung im Schulhaus Güpf von einem zünftigen Grill-Fest begleitet.

Was für ein Luxus, mitten im schönen Wald, bei herrlichem Vogelgezwitscher. Zirka 300 Meter rechts vom Parkplatz an der Hauptstrasse zum Flugplatz in Hausen. Fehlt nur noch eine feine Wurst. Oder ist das nun die neue illegale Abfallentsorgungsmethode?


Gewerbe/Dienstleistungen

ratgeber

Hohe Jubiläen

Feuerwehr-Erlebnis

Turn- und Feldschützenverein Bonstetten feiern gemeinsam am 9. Juli. > Seite 11

Der 75. Geburtstag der Knonauer Motorspritze wurde auf dem Stampfiplatz gefeiert. > Seite 13

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Tradition und Plausch «Grümpi» und «Schüeli»: bewegungsfreudige Erlebnisse in Affoltern > Seite 15

Für gezielte Fettverbrennung Egon Wenzinger*

Neu im Viva Fitness: Vakuum-Training

über Aktienmärkte

US-Aktienmarkt: Brexit-Schock löste herbe Verluste aus Die unerwartete Zustimmung der Briten zu einem Austritt aus der Europäischen Union (EU) hatte vorletzten Freitag am US-Aktienmarkt eine grosse Verkaufswelle ausgelöst. Der Dow Jones Industrial rutschte bis zum Handelsende um 3,9 Prozent auf 17 399,86 Punkte ab. Mit Blick auf den bisherigen Jahresverlauf ist der Index damit wieder ins Minus gefallen. Tags zuvor hatte der US-Leitindex noch die Marke von 18 000 Punkten zurückerobert, da die Mehrheit der Investoren fest mit einem Verbleib der Briten in der EU gerechnet hatte. Auf Wochensicht büsste das weltweit bekannteste Börsenbarometer rund eineinhalb Prozent ein. Auch der marktbreite S&P 500 knickte am letzten Freitag um 3,60 Prozent auf 2037,30 Zähler ein und für den technologielastigen NASDAQ 100 ging es um 4,07 Prozent auf 4285,701 Punkte nach unten. Damit schnitt die Wall Street aber immer noch besser ab als die meisten europäischen Aktienmärkte. Der EuroSTOXX 50, als Leitindex der Eurozone, sackte um rund achteinhalb Prozent ab und der deutsche DAX fiel um fast 7 Prozent. Der britische FTSE 100 hielt sich dagegen mit einem Minus von rund 3 Prozent dank eines schwachen britischen Pfunds relativ gut. Börsianer sprachen von einer spürbaren Verunsicherung der Anleger, die noch einige Zeit andauern dürfte. Insbesondere die Sorge vor den möglichen wirtschaftlichen Folgen belastet. Gefragt werden in diesem trüben Aktienmarkt-Umfeld vor allem als «sichere Hafen» geltende Anlagen. So zieht der Goldpreis an und die Kurse von US-Staatsanleihen steigen. Mit Blick auf die Einzelwerte setzte die Entscheidung über den Brexit vor allem Bankenaktien zu. Die grössten Verlierer im Dow Jones waren die Titel von Goldman Sachs und JPMorgan Chase mit Verlusten von jeweils rund 7 Prozent. Zudem schaffte am vergangenen Freitag keiner der 30 DowWerte den Sprung in die Gewinnzone. Trotz des Sieges der Brexit-Befürworter wird die unvermeidliche, negative Reaktion der Finanzmärkte keinen grösseren Einfluss auf die US-Wirtschaft haben. * Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

Das Vakuum-Training nach der Hypoxi-Therapie kombiniert moderates Velo-Training mit einer Aktivierung der Durchblutung. Die Folgen sind deutliche Umfangreduzierung, Straffung der Haut und weniger Cellulite. Seit acht Jahren ist das Viva Fitness Studio in Affoltern unter Leitung von Carmen Schulz bei Frauen im Säuliamt ein bekannter und beliebter Treffpunkt, um die Gesundheit zu erhalten, die Figur zu verbessern, noch fitter zu werden und gemeinsam Spass zu haben. Das Geheimnis von Viva Fitness ist die Kombination von Zirkeltraining und Ernährungscoaching. Beim Zirkeltraining ohne Gewichte werden sämtliche Muskeln trainiert und die Kondition verbessert. Doch manchmal reichen Sport und gesunde Ernährung nicht aus, um hartnäckige Fettpolster besonders an den Problemzonen Oberschenkel, Hüfte und Po zu reduzieren. Dafür gibt es eine Lösung: Das Vakuum-Training

nach der Hypoxi-Therapie. Es kombiniert moderates Velo-Training mit der Aktivierung der Durchblutung an der gewünschten Körperregion mithilfe einer Druckwechsel-Therapie, welche auch den Stoffwechsel anregt. Die Folge ist eine sehr deutliche Umfangreduzierung an Po, Hüfte und Oberschenkel, eine Straffung der Haut und Reduzierung von Cellulite. Das Besondere: Erste Erfolge sind bereits nach wenigen Anwendungen sichtbar! Eine Anwendung dauert rund 30 Minuten. Die Hypoxi-Methode ist ideal auch für Frauen mit geringer Fitness oder starkem Übergewicht, wie auch nach einer Entbindung, da das Training im Liegen absolviert wird und das Cardiotraining sehr sanft ist. Damit der Erfolg auch lange erhalten bleibt, hat Carmen Schulz noch wertvolle Ernährungstipps während der Trainingszeit: gesund, ausgewogen und ohne zu hungern. (pd.) Kostenloses Probetraining für das Vakuum-Training im Viva Fitness Affoltern vereinbaren unter Telefon 044 760 44 88, www.vivafitness-affoltern.ch.

Kim Vonlanthen, Star Cosmetic, mit Tobias Hartmann, CEO Deynique. (Bild zvg.)

«Silberner Panther» geht nach Bonstetten Kosmetik-Auszeichnung für Kim Vonlanthen Dem Kosmetikstudio StarCosmetic aus Bonstetten wurde der silberne Panther, die höchste Auszeichnung der DeyniqueBeautystudios, verliehen.

Beim Hypoxi-Training: Carmen Schulz vom Viva Fitness Studio Affoltern. (Bild zvg.)

Kim Vonlanthen, Inhaberin von «StarCosmetic» in Bonstetten, ist dank Weiterbildungen der neusten Kosmetikwissenschaften als Expertin für Anti Aging und Relaxing geschätzt und bekannt. Sie bietet unter anderem ein einmaliges Vital- und Beautykonzept an, welches die Haut aufbaut, regeneriert, einfach schöner macht. Ganz gleich, was der Wunsch der Kundin ist, «Star-Cosmetic» hat für jeden Beauty-Wunsch eine wirksame Lösung.

Jede Kundin erhält zu Beginn eine detaillierte Hautanalyse. Hier werden sowohl Schwachstellen als auch das Regenerationspotenzial ermittelt. Aufgrund der hier gesammelten Fakten und Beauty-Wünsche erhält dann die Kundin ihr einzigartiges Beauty-System. Bestehend aus Behandlungen im Studio, abgestimmtem Pflegekonzept zu Hause. So entsteht ein Programm, das Schritt für Schritt zum eigenen Schönheitsideal führt und jeden Tag Freude bereitet. Ausprobieren erwünscht. (pd.) Star Cosmetic GmbH, Im Heumoos 8, Bonstetten. Beauty-Termin vereinbaren unter Telefon 044 760 17 27.

Fragen stellen oder gleich selber mitmachen Offene Tür im Jala Yoga- und Pilates-Studio Am Samstag, 9. Juli, öffnet sich Interessierten die Türe für Yoga und Pilates. Es bietet sich die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder in verschiedenen Lektionen gleich mitzumachen. Der Tag beginnt mit einer Chi-YogaLektion um 9.30 Uhr. Dieses Yoga verbindet die Elemente der vier Jahreszeiten mit wellen- und spiralförmigen Bewegungen. Weiter geht es um 10.30 Uhr mit Pilates. In dieser Stunde wer-

den, die gelenksnahen Muskeln der Rumpfmuskulatur trainiert, dass sogenannte Powerhouse. Pilates wirkt von innen nach aussen. Das wirkt sich positiv auf die umliegenden Strukturen aus. Die letzte Lektion findet um 11.30 Uhr statt, eine Vinyasa-Yoga-Stunde. Dieser Yogastil ist dynamisch kraftvoll. Die Bewegungen werden im Fluss des Atems ausgeführt. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Freude an der Bewegung und Offenheit für Neues. Alle Lektionen sind

gratis und dauern 45 Minuten. Eine Anmeldung ist erwünscht. (pd.) Jala Yoga und Pilates, Chantal Steiger Yogalehrerin und Bewegungspädagogin BGB, Zürichstrasse 135, Affoltern. Telefon 044 761 40 66, www.jala-yogapilates.ch.

Yoga – Power für Körper und Geist. (Bild zvg.)


veranstaltungen

Afghanische Tänzer. (Bild zvg.)

80 junge Menschen aus verschiedenen Kulturen Theater-Spektakel in Affoltern und Hausen «Es war einmal . . .» – das gemeinsame Projekt des MNA Zentrums Lilienberg und der Oberstufe Hausen bringt 80 junge Menschen aus diversen Kulturen zusammen. Das Resultat ist bewegtes Theater mit Tanz und Musik auf dem Märtplatz Affoltern und in Hausen. Zum einen entwickeln rund 55 jugendliche Spielerinnen und Spieler mit acht Theaterleuten, Musikern und Tänzern ein Theater. Die Vielzahl der Kulturen sucht in diesem Projekt nach gemeinsamem Nenner und spannendem Unterschied. Zum andern entwickeln rund 25 Schülerinnen und Schüler mit fünf Fachleuten ein Spektakel rundherum. Es war einmal ein Königreich. Satt, reich, geordnet und vordergründig glücklich, hintergründig unzufrieden. Lautes, Lebendiges, Lustvolles ist verpönt. Da tauchen über Nacht fremde Gestalten auf – bunt, quer und frech – und fordern Einlass. Wird nun alles besser? Wird nun alles schlechter? Neben dieser Theaterstory gehören auch Live-Musik, übergrosse Puppen, Figuren, Bewegung und Tanz zur Aufführung. Ein erlebnisreicher Theaterabend für Gross und Klein. Das «Fahr.Werk.ö!» ist ein rollendes Theater. Profis entwickeln mit jungen Menschen Theater – in und um

Liegenschaften und Landschaften, die zu Geschichten inspirieren Dabei wird mit den künstlerischen Ressourcen gearbeitet, die jede und jeder aus seinem kulturellen Hintergrund mitbringt.

Begegnung ermöglichen Die Spielenden sind Schüler und Schülerinnen aus dem MNA Zentrum Lilienberg und von der 2. Sek. Hausen. Im MNA Zentrum Lilienberg werden minderjährige Asylsuchende bis zum 18. Altersjahr betreut und unterrichtet, die sich ohne erwachsene Begleitung ausserhalb ihrer Heimat befinden. Bereits zum fünften Mal seit 2007 findet ein solches Projekt statt. Über das Mittel der Kunst wird Begegnung, Akzeptanz und Wertschätzung geschaffen. Ab 18 Uhr wartet eine internationale Gastwirtschaft auf die Zuschauer. Auf dem Platz kann bis 19.30 international gespielt werden – denn trotz EM gibt es noch mehr als Fussball! Präsentiert werden Spielperlen aus aller Welt. Und in einer exklusiven KinoBox findet ein selbstgedrehter Film seine Uraufführung. Öffentliche Vorstellungen am Mittwoch, 6., und Freitag, 8. Juli, auf dem Märtplatz Affoltern und am Donnerstag, 7. Juli, beim Gemeindesaal Weid, Hausen. Ab 18 Uhr Kassa und Spektakel, 19.30 Uhr Theater. Eintritt: 5/12 Franken. Freiluft, bei schlechtem Wetter im Saal.

«Trio con brio» Konzert in Obfelden Am Samstagabend, 9. Juli, bringt das Ensemble «Trio con brio» in der reformierten Kirche Obfelden Trios für Flöte, Violoncello und Klavier zu Gehör. Unter dem Namen «Trio con brio» musizieren Marianne Frutiger, Flöte, Katrin Mettler, Violoncello, und Young-Ah Hauser, Klavier, kommenden Samstag zusammen. Gespielt wird das Trio in G-Dur, Hob.XV: 15 von Joseph Haydn (1732-1809), das Pièce Romantique von Philippe Gaubert (18791941) und das Trio in d-Moll, op.49, von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Das Haydn-Trio, original für diese Besetzung, ist ein musikantisches Frühwerk. Philippe Gaubert war zu seiner Zeit ein renommierter Flötist und komponierte vor allem für Flöte. Sein Piéce Romantique vereint

Romantik und Impressionismus. Nach der Pause folgt Mendelssohns bekanntes Klaviertrio, das normalerweise mit Violine zu hören ist. Dass Mendelssohn selbst dieses Trio auch für Flöte, Cello und Klavier autorisiert hat, wissen nur wenige. Marianne Frutiger unterrichtet an der Musikschule Knonauer Amt und war kürzlich auch als Solistin mit der Orchestergesellschaft Affoltern zu hören. Katrin Mettler ist in Affoltern aufgewachsen und führt eine grosse Celloklasse an der Musikschule Knonauer Amt. Young-Ah Hauser lebt mit ihrer Familie in Hedingen und ist als Korrepetitorin und Kammermusikerin im Raum Zürich und Zug tätig. Man darf sich auf ein abwechslungsreiches und spielfreudiges Konzert freuen. «Trio con brio» am Samstag, 9. Juli, um 18.30 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden.

Sommerabend-Ständchen in Zwillikon Der Musikverein Hedingen spielt auf zum Sommerabend-Ständchen in Zwillikon. Das schon zur Tradition gewordene Konzert findet am Freitag, 8. Juli, um 20 Uhr beim Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon statt. Das Dorfmuseum ist ab 19 Uhr geöffnet und veranstaltet einen kleinen Wettbewerb. Ab

19.30 Uhr sind die Grillmeister bereit, die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Würsten und Getränken zu versorgen. Der Anlass findet nur bei guter Witterung statt. Auf ein zahlreiches Erscheinen freuen sich der Musikverein Hedingen und die Kommission Dorfgeschichte Affoltern. (pd.)


Vermischtes

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Zwei Vereine, die wissen, wie man feiert 100 Jahre Turnverein und 150 Jahre Feldschützenverein: Fest am 9. Juli in der Dreifachhalle Schachen, Bonstetten Der Turn- und der Feldschützenverein feiern ihre Jubiläen gemeinsam am Samstag, 9. Juli, und laden ihre Mitglieder, deren Familien und die Bevölkerung dazu ein. In dieser zweiten Vorschau steht die Geschichte des Turnvereins im Fokus. Am 30. April 1916 von 20 Turnfreunden im Restaurant Löwen gegründet, zelebriert der Turnverein Bonstetten am 9. Juli 2016 in der Dreifach-Sporthalle sein 100-jähriges Bestehen – gemeinsam mit dem 150-jährigen Feldschützenverein. Dass zwei so traditionelle Vereine ihre Jubiläen gemeinsam feiern, das spricht fürs Dorfleben. OKPräsident Hanspeter Eichenberger ruft in seiner Botschaft allerdings auch die sportlichen Erfolge in Erinnerung, etwa das Topresultat am eidgenössischen Turnfest 1978 in Genf. Die Zeit ist in diesen hundert Jahren nicht stehen geblieben. Was früher unter dem Begriff Breitensport lief, fächert sich heute in einzelne Sportarten auf. Dadurch entstanden aus dem Turnverein verschiedene selbstständige Vereine. Mit dem Wegzug entsteht ein Vakuum und die Mitgliederzahl nimmt ab. Dies ist ein allgemeiner Trend. Trotzdem kann der Turnverein auf erfolgreiche und stolze 100 Jahre zurückblicken und auf einige sportliche Höhepunkte. So zum Bei-

Der Anfang einer langen Tradition: die Gründer des Turnvereins Bonstetten (1916). (Bilder zvg.) spiel das Eidgenössische Turnfest 1978 in Genf, an dem Bonstetten die beste Sektion des ganzen Kantons Zürich stellte. Weiter erreichte der Turnverein mit einer Mannschaft im Korbball den Aufstieg in die höchste Spielklasse der Schweiz, die Nationalliga A.

Kranzgewinner und Olympionike Auch erfolgreiche Einzelsportler kamen aus den Reihen des Turnvereins hervor. Erwähnt sei Paul Hedinger mit einem Kranz am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest, aber auch Gregor Stähli mit einem Podestplatz

an den Olympischen Winterspielen im Skeleton. Und natürlich war der Turnverein auch im Organisieren eifrig. So wurde schon 1942 ein Strassenlauf in Bonstetten durchgeführt, 1954 folgte der erste Maskenball und 1960 das erste Skirennen im Gibel. Später kam das Skiweekend samt Skirennen mit Beteiligung der Untersektionen dazu, 1974 der Uetli-Cup mit Abendprogramm nur für Erwachsene. 1994 folgte das erste Korbball-Mixed-Turnier der Region und 2000 das traditionelle Grümpelturnier. Bei all diesen Tätigkeiten standen Freundschaft und Kamerad-

Komik und Akrobatik am Barren mit «Konterschwung».

schaft an erster Stelle. Es wurden auch Turnerehen geschlossen. Was hat denn nun all die 100 Jahre überstanden? So manche Anekdote, Kameradschaft und Freundschaft.

Akrobatik mit Power und Komik Das Kameradschaftliche soll auch am Festakt vom 9. Juli im Vordergrund stehen. Nebst Festansprachen, Ehrungen und Nachtessen wird dann aber auch richtig gefeiert werden. Nach den Showeinlagen der Gewehrgriffgruppe Schönholzerswilen wird aus turnerischer Sicht die Gruppe Konter-

schwung ein Höhepunkt sein. Die Artistengruppe, bestehend aus zwölf ExKunstturnern, bringt das Publikum mit viel Power, Komik und Akrobatik am Barren zum Lachen. Und schliesslich spielen die «Fäaschtbänkler» zum Tanz auf mit Pop, Schlager, Oberkrainer und Rock. (pd./tst.) Jubiläumsfest am 9. Juli, Dreifachhalle Schachen. Festwirtschaft ab 18 Uhr, Reden von OK-Präsident Hanspeter Eichenberger und Gemeindepräsident Bruno Steinemann ab 19 Uhr, ab 20 Uhr Barbetrieb, 20.30 Uhr Auftritt Gewehrgriffgruppe, anschliessend Ehrungen Schützen, 21.15 Uhr Auftritt Konterschwung, dann Ehrungen Turner, 22 Uhr «Fäaschtbänkler».

Jugi Obfelden: Wichtiger Teil der Turnerfamilie von Obfelden Jugendförderung im Bezirk Affoltern: Jugend- und Mädchenriegen (6) Jugend- und Mädchenriegen in den Ämtler Gemeinden leisten aktive Jugendförderung und sind ein wichtiger Beitrag an das Dorfleben. Der «Anzeiger» stellt sie in Zusammenarbeit mit contact Jugendförderung vor: Jugi Obfelden.

Der TV Obfelden bietet zusätzlich auch noch zwei Vorstufen zu den Jugendriegen: das Muki-Turnen für Mütter mit Kindern von 3 bis 5 Jahren sowie das Kinderturnen KiTu für jene im Alter von fünf bis sieben Jahren. Jugi Obfelden, www.jugendriege.tvobfelden.ch – Riegen Knaben: kleine und mittlere Jugi (7 bis 11 Jahre), grosse Jugi (12 bis 15 Jahre). Riegen Mäd-

................................................... von urs e. kneubühl

chen: kleine Mädchenriege (7 bis 11 Jahre), grosse Mädchenriege (12 bis 15 Jahre). Spezialtrainings: Leichtathletik Buben (12 bis 15 Jahre).

Hier wird eifrig geworfen und gefangen, gelaufen und gesprungen, ebenso geklettert und balanciert . . . Sichtund spürbar ist gleichsam, dass die gut 65 Buben der drei Gruppen der kleineren, mittleren und grossen Buben-Jugi Obfelden ihr Training so richtig geniessen. Davide Anderegg, Hauptleiter der mittleren Jugi, kann umgehend bestätigen, dass dies nicht nur zum Fototermin so ist, sondern dass das Engagement und die Freude am Sich-Bewegen, am Turnen und Spielen in allen Obfelder Knaben- und Mädchenriegen konstant erfreulich hoch ist. «Die Pflege des Nachwuchses», so Davide, «ist dem TV Obfelden seit je ein wichtiges Anliegen. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich wohlfühlen und Freude daran haben, ein wichtiger Teil in der grossen Turnerfamilie von Obfelden zu sein.»

Polysportiv mit ganzheitlichem Ansatz, Leichtathletik und Geräte Wie der Turnverein selbst, versteht sich auch die Jugi Obfelden – Mädchen- wie Jugendriege – als polysportive Einheit mit ganzheitlichem Ansatz. Davide: «Wir wollen eine Jugi für alle Kinder und Jugendlichen ab der ersten Klasse, die Freude an Bewegung ha-

Kontakte – Knaben: Manuel Bulliard, jugi@tvobfelden.ch. Mädchen: Ramona Stierli, maedchenriege.tvobfelden@gmail.com

Turnen im Dorf

Engagement, Freude und Stolz, wichtige Mitglieder der Obfelder Turnerfamilie zu sein, ist nicht nur bei den kleinen und mittleren Jugi (Bild) spürbar, sondern in allen Obfelder Knaben- und Mädchenriegen. (Bild Urs E. Kneubühl) ben, sein. Grundsätzlich ist bei uns Platz für jedes Kind, aber wir haben uns auch an die Veränderungen im Freizeitverhalten der Gesellschaft angepasst.» So werden besonders in der kleinen und mittleren Jugi auch allgemeine koordinative Fähigkeiten gefördert und trainiert, während die Trainings in der grossen Jugendriege, aufbauend auf der Basis der kleinen Jugendriege, spezifischer auf die Leichtathletik ausgerichtet sind. «Es geht schliesslich auch darum, dass genügend Nachwuchs in die Leichtathletik-Sektion des Turnvereins nachrücken kann und soll.» Auch in der Mädchen-Jugi mit insgesamt 80 aktiven Kindern und Jugendlichen, aufgeteilt in die beiden Riegen U8 und U10 der Kleinen sowie die grosse Mädchenriege, zielen die

Grundtrainings auf eine positive allgemeine körperliche Entwicklung, auf Bewegungskoordination, aber genauso auf Ästhetik ab. Dazu werden sämtliche Trainings-, Spiel- und Spassregister gezogen: Bei den Kleinen geht es um das Sammeln von vielfältigen Bewegungserfahrungen, wobei auf spielerische Weise grob- und feinmotorische Fähigkeiten entwickelt werden. Später gehts dann von Geräteturnen über Leichtathletik bis zu Aerobic.

Schnuppertrainings sowie Wettkämpfe, auch Muki und KiTu Die Jugi Obfelden bietet auch Schnuppertrainings an, wie Davide ausführt: «Bei uns müssen sich Kinder und Eltern nicht gänzlich auf ihr Bauchgefühl verlassen, wenn es um die Fra-

ge geht, ob die Jugendriege der richtige Verein ist. Deshalb stehen Interessierten sämtliche Trainings, sowohl in der kleinen wie auch in der grossen Jugendriege, als auch Schnuppertrainings das ganze Jahr über zur Verfügung.» Und natürlich gelten auch Spiel- und Sporttage mit Wettkämpfen als wichtige Ziele, auf die hin jeweils in besonderem Masse geübt wird: Am Jugendsporttag in Birmensdorf kürzlich waren die Mädchen- und KnabenJugi Obfelden mit 99 Teilnehmenden mit dabei. Dazu kommen aussersportliche Anlässe: Alle zwei Jahre treten beide Riegen am Obfelder Chränzli vor einem grossen Publikum auf, was alle Jugendriegler als absolutes Highlight taxieren. Zwischen den Chränzlijahren wird – genauso ein Höhepunkt – eine Jugireise durchgeführt.

Die «Anzeiger»-Serie «Jugendförderung im Bezirk: Jugend- und Mädchenriegen» entstand in Zusammenarbeit mit contact Jugendförderung aus dem Projekt «Turnen im Dorf und die Wichtigkeit der Jugendförderung fürs Dorfleben». Dem Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, ist es ein Anliegen, alle Mädchen- und Jugendriegen in den Gemeinden vorzustellen. Mit der Serie sollen die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen (zum Beispiel wachsende Spontanität der Beteiligung durch die Jugendlichen und weniger Verbindlichkeit, finanzielle Ressourcen, Einbettung und Anerkennung der Vereine in der Jugendpolitik der Gemeinde usw.) in den Vordergrund gestellt und deren zentrale Bedeutung innerhalb der Jugendförderung in den Ämtler Gemeinden aufgezeigt werden. (kb.)


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Vermischtes

Dienstag, 5. Juli 2016

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Zeitreise durch die Feuerwehrgeschichte Zum 75. Geburtstag der ersten Knonauer Motorspritze wurde die Bevölkerung auf den Stampfiplatz eingeladen

E

in Brand im Dorf war es, der die Feuerwehr Knonau vor 75 Jahren dazu bewog, eine Motorspritze anzuschaffen. «Die Feuerwehrleute haben dafür freiwillig auf einen Teil ihres Soldes verzichtet», erzählt Werner Kamm, Organisator und Offizier der Feuerwehr Knonaueramt Süd. Den besonderen Geburtstag ihrer Spritze haben die Knonauer zum Anlass genommen, etwas für die Bevölkerung zu machen. Trotz Dauerregens fand dazu am Samstagnachmittag eine ansehnliche Schar Interessierter auf den Stampfiplatz. Im Zentrum stand natürlich die Motorspritze selber. Bis 1996 war sie im Einsatz. Dass sie noch heute bestens funktioniert, davon konnten sich die Festbesucher wiederholt überzeugen lassen. Mit 30 PS Leistung fördert die Pumpe bis zu 850 Liter Wasser pro Minute. Die nochmals deutlich ältere Mettmenstetter Handdruckspritze und das moderne Pionierfahrzeug des Stützpunkts Affoltern komplettierten die Zeitreise durch die Feuerwehrgeschichte. Eindrücklich war die

Selber löschen auf dem Stampfiplatz – mit Löschdecke oder Strahlrohr. Demonstration der Affoltemer, die aufzeigte, wie Personen aus einem «Unfallauto» gerettet werden können. So sicherten die Feuerwehrleute erst das Fahrzeug und entfernten dann Frontscheibe sowie Beifahrertür.

Und schliesslich durfte die Bevölkerung selber Hand anlegen, sei es mit hydraulischen Rettungsgeräten am Auto, am kleinen Strahlrohr oder mit der Löschdecke an der brennenden Pfanne. (tst.)

Die Stützpunktfeuerwehr Affoltern demonstriert, wie Frontscheibe und Tür entfernt werden. (Bilder Thomas Stöckli)

Werner Kamm und Kommandant Markus Tschan (re.) mit der 75-jährigen Spritze.

Holz und Metall in der richtigen Mischung 25 Jahre Baubüro Egli, Ottenbach Holz ist ein wichtiges Thema des Ottenbacher Architekten Ruedi Egli, der eine besondere Leidenschaft für die Renovation alter Gebäude hegt. Zu seinem Jubiläum lud er den «Chlefeler» Julius Nötzli ein. Doch auch Metall kam nicht zu kurz: Das Lucerne Brass Ensemble begeisterte mit Blasmusik in unterschiedlichen Stilrichtungen. Fehlt noch das Wasser: Ruedi Egli ist ein leidenschaftlicher Fischer und verantwortlich für das Revier 433 «Fabrikkanal Ottenbach». Sieht man die Zahlen, wie viele Fische die 20 Patentinhaber dieses Reviers im Jahr 2015 gefischt haben, glaubt man Ruedi Egli, dass es ihm in erster Linie um die Pflege der Bestände geht: Lediglich 73 Hechte, Egli, Bachforellen und Schwale wurden im Vorjahr gefischt. Was Ruedi Egli vor allem Sorgen bereitet, sind Giftstoffe, die er immer wieder im Wasser feststellen muss: «Ich melde jede Verschmutzung pflichtgemäss und präzis, denn Giftstoffe bedrohen den Lebensraum der Fische.»

Immer wieder etwas Neues Ob Ruedi Egli im Universitätsspital Zürich eine bauliche Aufgabe löst oder ob er ein mehrhundertjähriges Haus renoviert, am meisten fasziniert ihn

beim Bauen, wenn er immer wieder neue Problemstellungen lösen muss – oft vor Ort, wo vieles anders ausschaut als am Bürotisch. Die Liegenschaft im Loo, Zwillikon, die er mit zwei Einfamilienhäusern ergänzt, ist ein Beispiel. Hier findet demnächst der Spatenstich statt. Ein anderes Beispiel ist die idyllisch gelegene Galerie am See bei Werdenberg, ein modernes Restaurant, das er mit einer sorgsam renovierten Liegenschaft von 1565 kombiniert hat. Gleichzeitig mit dem Jubiläum seines Baubüros feierte Ruedi Egli am Samstag im Gemeindesaal Ottenbach seinen 60. Geburtstag. Sein Engagement ist ungebrochen, doch seit er wieder geheiratet habe, mache er auch gerne mal übers Wochenende eine Pause, erzählte er. Deshalb kommt eines seiner zeitaufwendigen Hobbies weniger als früher zum Zug: Die Blasmusik. Da er den Zeitaufwand, um seinen eigenen Kriterien gerecht zu werden, nicht mehr erbringt, hört er heute lieber zu, wenn andere professionell spielen. Zu seinem Jubiläumsfest hat er daher ein Quintett aus dem Lucerne Brass Ensemble eingeladen. Die jungen Musikerinnen und Musiker spielten virtuos und zogen die über hundert Gäste in ihren Bann.

Julius Nötzli bringt einer ganzen Gruppe von Festbesuchern das «Chlefele» näher. Als Protagonisten holt er den Jubilaren Ruedi Egli und dessen Frau Silvia in den Vordergrund. (Bild Erika Schmid) Der stimmungsvolle Abschluss war Julius Nötzli «mit dä Chlötzli» vorbehalten, der in der Fernsehshow «Die

grössten Schweizer Talente» den 4. Rang erzielt hat, mit Können, Charme und überzeugenden kommunikativen

Fähigkeiten. Anschliessend spielte das Obfelder Duo Dagmar und Werner Arnet zum Tanz auf. (bs)


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Sport

Dienstag, 5. Juli 2016

Gute Leistungen trotz Regenwetter Der Turnverein Hausen am Albis am Regionalturnfest in Wetzikon Der Turnverein Hausen am Albis war vor einer Woche zu Gast im Zürcher Oberland. Rund 20 Turnerinnen und Turner standen am Regionalturnfest in Wetzikon im Einsatz. ................................................... von sandro morof

Elin Ott aus Obfelden. (Bild zvg.)

Junioren-EM der Springreiter mit Elin Ott Die besten Nachwuchs-Springreiter Europas messen sich vom 26. bis 31. Juli an den kontinentalen Titelkämpfen im irischen Millstreet. Die Selektionskommission Springen des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (Svps) hat nun bekanntgegeben, wer die Schweiz an der EM vertreten darf. Unter den fünf selektierten Junioren ist auch Obfelderin Elin Ott mit Ekina van Het Ruiterhof. Sie konnte dieses Jahr immer wieder mit guten Resultaten auf sich aufmerksam machen. Die Junioren werden betreut von Equipenchef Albert Lischer und Willi Melliger. Der Equipenchef bestimmt die Zusammensetzung der Mannschaft vor Ort. (tst.)

Die Wetterprognosen für den 25. Juni sahen nicht allzu vielversprechend aus, doch als sich die Turnerinnen und Turner des TV Hausen am Albis an diesem Samstagmorgen zur Abreise trafen, war es angenehm warm und die Sonnenbrille war beinahe nötig. Unter der Leitung von Daniela Hess, Sven Kammer und Caroline Weber machten sich rund 20 Athleten auf den Weg ans Regionalturnfest AZO (Region AlbisZürcher Oberland) nach Wetzikon. Der TV trat, wie bereits in vergangenen Jahren, im dreiteiligen Wettkampf der vierten Stärkeklasse zu den Disziplinen Steinstossen, Pendelstafette 80 Meter, Team-Aerobic, Kugelstossen, Weitsprung, 800-Meter-Lauf und Fachtest Korbball an. Das Wetter blieb vorerst schön und der erste Wettkampfteil konnte bei guten Bedingungen absolviert werden. Mehr als gut war das Resultat gleich zum Start. Das fünfköpfige Team, das beim Steinstossen antrat, erreichte die Note 9.77. Zur gleichen Zeit liefen 14 Läuferinnen und Läufer die Pendelstafette über 80 Meter auf der Tartanbahn. Und erreichten die Note 8.59.

Zufrieden mit der Note: Die Mannschaft des TV Hausen am Albis in Wetzikon. (Bild zvg.) Team-Aerobic, Kugelstossen und Weitsprung – das waren die Wettbewerbe, die im zweiten Wettkampfteil ausgetragen wurden. Die zehn Turnerinnen des Team-Aerobic-Teams waren unmittelbar nach dem Auftritt mit ihren Leistungen nicht ganz zufrieden. Von der Jury gab es dennoch ein 8.55 für ihre Darbietung. Im Gegensatz zum Team-Aerobic-Wettbewerb, der in der Eishalle von Wetzikon stattfand, mussten sich die Weitspringer und Kugelstosser draussen unter Beweis stellen. Der Himmel wurde immer düsterer und genau zur Wettkampfzeit hat-

te er seine Schleusen voll geöffnet. Die fünfköpfige Kugelstoss-Mannschaft erreichte trotz Gewitter die Note 9.22 und im Weitsprung konnte sich das Viererteam über ein 8.84 freuen. Für die einen war das Turnfest wettkampfmässig nach dem zweiten Teil bereits zu Ende, andere schnürten nochmals Laufschuhe oder die Stollen, denn der 800-Meter-Lauf auf der Bahn und der Fachtest Korbball auf dem Rasen standen als Schlusspunkt noch auf dem Programm. Mit 7.99 im 800-Meter-Lauf und 7.82 im Korbball schlossen sie den Wett-kampf ab, was für

den Verein eine Schlussnote von 25.53 ergab. Damit waren alle Turner und Turnerinnen ziemlich zufrieden, jedoch trübte das regnerische Wetter und das unglückliche Ausscheiden der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft an der EM im Achtelfinal die Stimmung etwas. Trockene Kleider und gemeinsames Feiern im Festzelt korrigierten dies schnell wieder und somit bleibt auch Wetzikon 2016 bei allen Beteiligten in guter Erinnerung. Bilder zum Turnfest und weitere Infos unter www.facebook.com/tvhausenamalbis.

Ehrenplatz für die Equipe Birkenhof OLG Säuliamt mit vier Vierkampfturnier in Deutschland Staffeln vertreten Tolle Leistungen im Vierkampf bei ihrem ersten Start an einem Anlass im Ausland: Der Ehrenplatz für die junge Säuliämtler Mannschaft und die Plätze zwei und drei für Luc Kern und Nicole Bregenzer.

Schweizer Meisterschaft im Staffel-OL Letzten Sonntag fand oberhalb von Spreitenbach die Schweizer Meisterschaft im StaffelOrientierungslauf statt. Auch die OLG Säuliamt war an diesem Anlass vertreten.

Begleitet von der Vierkampfverantwortlichen Silvia Kuri und von den Eltern Bregenzer reisten vier BirkenhofWettkämpfer und Wettkämpferinnen bereits am Freitag nach Königsbach in der Nähe von Kassel. Sie wurden sehr freundlich aufgenommen und bestens betreut von der Gastfamilie Kappeler. Am Samstag wurden die Wettkämpfe im Schwimmen und im Laufen durchgeführt. Schon hier zeichneten sich die guten Leistungen der Birkenhöfler ab. Im Schwimmen siegte Jamie Lipp und im Laufen siegte Luc Kern. Am Sonntag die wichtigste Frage: wie werden wir mit den zur Verfügung gestellten, unbekannten Pferden zurechtkommen? Am besten löste Luc Kern mit dem 2. Platz die Aufgabe; Sechste wurde Nicole Bregenzer, leider erwiesen sich die Pferde von Jamie Lipp und Nadine Baur als etwas schwieriger. Zum Abschluss absolvierten die jungen Vierkämpferinnen und -kämpfer den Springparcours mit Stilund Fehlerbewertung. Obwohl ihr Pferd nicht einfach war, erzielte Nicole die hohe Stilnote 7.6 und mit null Fehlern den 2. Rang. Auch die anderen zeigten respektable Leistungen und verhalfen der Mannschaft zum erfolgreichen zweiten Rang. Spät in der Nacht kame die Ämtler Gruppe zu Hause an, glücklich und zufrieden. Man war sich einig: Eine solche Erfahrung ist eine bleibende Erinnerung und prägt fürs Leben.

Der Hasenberg ist ein klassischer Mittellandwald. Die meisten Wälder im Mittelland sind aus orientierungstechnischer Sicht nicht besonders anspruchsvoll. Oftmals hat es viele Wege, aber auch Dornen und Dickicht. Doch auch diese Mittellandwälder haben ihren Reiz. So kann es sich durchaus lohnen, eine etwas längere Route auf einem Weg in Kauf zu nehmen, anstatt quer durch den Wald zu rennen. Auch der Hasenberg hat seine spezielle Seite. So geht es Richtung Spreitenbach relativ steil den Hügel hinunter, was bedeutet, dass man viele Höhenmeter absolvieren muss. Aber auch dies schreckte die Läufer der OLG Säuliamt nicht ab, teilzunehmen. In der Schweizer Meisterschaft im Staffel-OL besteht eine Staffel aus drei Läufern. Wie es bei einer Staffel so üblich ist, startet der erste Läufer und sobald dieser zurück ist, startet der zweite. Wenn dieser dann wieder aus dem Wald kommt, kann sich der dritte Läufer auf den Weg machen.

Starke Leistung in der anspruchsvollsten Kategorie

Auszug aus der Rangliste: 2. Luc Kern, 3. Nicole Bregenzer, 6. Jamie Lipp, 10. Nadine Baur

Das Team Birkenhof (links) darf sich feiern lassen. (Bilder zvg.)

Von der OLG Säuliamt waren insgesamt vier Staffeln anwesend, von denen jedoch keine nur aus Läufern vom Säuliamt zusammengesetzt war. Bei drei Staffeln war jeweils noch ein Läufer eines anderen Vereins mit dabei. Bei einer Staffel waren es sogar deren zwei. In der technisch anspruchsvolls-

ten Kategorie Herren A kurz klassierte sich die Staffel mit Konstantin Gürber und Zbynek Cernin und Thomas Bossi von der OLG Stäfa auf dem sehr guten 15. Rang. In derselben Kategorie klassierte sich das Team von Ruedi Hatt, Rahel Hatt und Edu Hatt auf dem 27. Rang, wobei Edu von der OL Zimmerberg ist. In der Kategorie Herren 180 hatte ein Läufer einen Posten falsch gestempelt und ist somit nicht klassiert. Bei dieser Kategorie muss die Summe des Alters aller drei Läufer mindestens 180 sein.

Der Nachwuchs bereitet Freude Besonders erfreulich ist die Teilnahme einer Herren-12-Staffel. Bei dieser Kategorie dürfen die Teilnehmenden höchstens 12 Jahre alt sein. Die Staffel bestand aus Sven Kehrle, Adrian Cernin und Livio Müller von der OLG Säuliamt. Sven und Adrian erhielten Unterstützung von Livio von der OLG Galgenen. Sie klassierten sich auf dem sehr guten 11. Rang. Die Teilnahme einer jungen Staffel zeigt sehr gut, wie auch der Nachwuchs der OLG Säuliamt schon gerne an Wettkämpfen dabei und auch erfolgreich ist. Gesamt kann gesagt werden, dass der letzte Sonntag ein erfolgreicher Tag für die OLG Säuliamt war. Bei sonnigem Wetter konnten vier Staffeln einen guten Lauf absolvieren. Andreas Eisenring


Sport

Dienstag, 5. Juli 2016

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Tradition, Plausch und freundschaftliche Begegnungen «Grümpi» und «Schüeli» in Affoltern – erfreuliche Erlebnisse am Wochenende

Packende Zweikämpfe in der OldMix-Kategorie ...

... und Flügelflitzer beim «Schüeli».

Rollt der Ball hinter die Linie? (Bilder Volkmar Klutsch und Werner Schneiter)

Tradition, Plausch und freundschaftliche Begegnungen – das Wochenende vom 1. bis 3. Juli mit Grümpel- und Schülerturnier war ein erfreuliches Erlebnis!

sondern für die Gesellschaft generell. Solche Plattformen bieten die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, sei es im sportlichen Kontext, sei es neben dem Spielfeld – und dies ungezwungen, in entspannter Atmosphäre. Auch wenn allen klar war, dass sich Konzepte dem Zeitgeist anpassen müssen, ging es dem neu formierten OK dieses Jahr darum, von der bewährten Konzeption ihrer Vorgänger zu lernen, bevor Anpassungen überhaupt in Erwägung gezogen werden. Vor diesem Hintergrund zieht das OK deshalb ein positives Fazit.

lem Wetter mit dem Gewerbe-Cup. Es zeigte sich, dass auch unter den Mitarbeitenden der einzelnen Firmen – teilweise verstärkt um «Temporäre» – einige durchaus begabte Fussballerinnen und Fussballer zu bestaunen waren, die den Zuschauern eindrückliche Spielzüge boten. Den Sieg hat schliesslich die Mannschaft «Spass im Nass» in einem ausgeglichenen und spannenden Finale gegen «Sommer Holzwerkstatt» geholt. Der Samstag glänzte leider nicht mit sonnigem Wetter, was aber der Spielfreude der rund 30 Mannschaften keinen Abbruch tat. Auch sie zeigten ihr Können in den Kategorien «Fussballer», «Nicht-Fussballer», «Mixed» und «Oldies». Dass bei den Oldies nicht nur der Sport im Mittelpunkt stand, zeigte sich schon daran, dass die Wertung nicht nur aus dem Fussballspiel bestand. Auch Jassen und ein Geschicklichkeitsspiel waren Teil davon – Disziplinen, die einem im Lauf einer langen Fussballkarriere eben auch begegnen. Gewonnen haben in den

«Es freut mich sehr, dass wir diese Tradition weiterführen – eine Tradition, die Fussball mit Plausch verbindet, Wettbewerb mit freundschaftlichen Begegnungen und als Plattform dient, «alte» Bekanntschaften zu pflegen und neue zu knüpfen. Das «Grümpi» und das «Schüeli» sollen unkompliziert und zugänglich sein, jedem etwas bieten, den Sportlichen, den am Sport Interessierten, den Sponsoren, den Kindern, den Eltern, den Freiwilligen und schliesslich auch den Hungrigen und Durstigen.» Mit diesen Worten im Editorial des Programm-Heftes begrüsste der OK-Präsident, Peter Käslin, die Spielerinnen, Spieler und Gäste des 61. Grümpel-Turniers vom 1. und 2. Juli und des 56. Bezirks-Schülerturniers vom 3. Juli 2016. Wurden die Ziele er-

reicht? Grundsätzlich ja, meint der OK-Präsident. Grundsätzlich?

Konkurrenziert durch Zürifäscht Der Einfluss des Zürifäschts war spürbar, denn die Besucherzahl war deutlich tiefer als in den Vorjahren. Dieses Szenario wurde aber bewusst in Kauf genommen, um Anlässe in den Nachbargemeinden nicht zu konkurrenzieren. Auch das Wetter hatte seinen Einfluss, doch mit diesen Umständen muss man umgehen können. Generell entspricht es dem Zeitgeist, dass Anlässe wie ein Grümpelturnier keine solch starken Anziehungsmagnete mehr sind, wie dies in früheren Zeiten der Fall war, zu vielfältig ist inzwischen das Vergnügungsangebot. Dem neuen OK ist diese Entwicklung nicht entgangen, es war ihm aber wichtig, in erster Priorität diese Plattform weiterzuführen. Denn die Organisatoren sind davon überzeugt, dass sie werthaltig sind, nicht nur in finanzieller Hinsicht für den Verein,

76 Mannschaften Dann stand aber da noch der Fussball im Zentrum. So spielten 49 Mannschaften am Grümpeltrunier und deren 27 am Schülerturnier – nicht nur um den Sieg, sondern auch um weitere Preise und letztendlich um des Mitmachens willen. Das Grümpi begann am Freitagabend bei warmem und teils schwü-

Kategorien Fussballer der FC Füxxxe, bei den Nicht-Fussballern die Mannschaft Union, im Mixed der FC Füxxxe Mixed und bei den «Oldies» die Truppe, die sich Oldies but Goldies nennt. Der Sonntag war bei bestem Fussballwetter den Schülerinnen und Schülern gewidmet, die voller Enthusiasmus Ronaldo, Bale, Messi und Co. nacheiferten, teils heftig unterstützt durch nicht minder ambitionierte Eltern und Verwandte. Emotionen sind Teil des Sports, solange sie fair bleiben. Und das ist ein weiterer Punkt, den der OK-Präsident hervorhebt: «Es wurde sehr fair gespielt!» Die HauptPreise haben sich in den drei KnabenKategorien «la famiglia», «Usländer» und «Schnügubugulä» geholt. Bei den Mädchen gewannen die «Soccer Girls» und bei den Piccoli die «Angry Boys». Daniel Neuhaus Die vollständigen Ranglisten sind unter www.fcaffoltern.ch, Rubrik «Turniere» abrufbar.

Kunstturner-Prominenz aus aller Welt im Säuliamt Geburtstagsfest des Nationaltrainers der Kunstturner, Beni Fluck, in Knonau Auf dem Hof Stöckweid in Knonau traf sich am Sonntag die Kunstturner-Prominenz aus aller Welt. Beni Fluck, der Cheftrainer des Schweizerischen Turnverbandes, feierte seinen 60. Geburtstag mit Familie, Freunden und Kunstturnern.

auch ein Reisecar mit der brasilianischen Nationalmannschaft der Kunstturner ein.

Die brasilianischen Kunstturner liebten Rösti mit Speck und Spiegelei

................................................... von martin mullis Elsbeth Duperrex, die Lebensgefährtin des Cheftrainers des Schweizerischen Turnverbandes (STV), hiess am letzten Sonntagmorgen auf dem Hof Stöckweid in Knonau rund 150 Gäste zu einem gemütlichen Fest herzlich willkommen. Dass unter den Gästen auffällig viele muskelbepackte Männer auszumachen waren, dürfte angesichts der Hauptperson niemanden wundern, feierte doch Beni Fluck, der Cheftrainer des Schweizerischen Turnverbandes (STV), seinen 60. Geburtstag. Unter der Turnerprominenz waren unter anderen der Zentralpräsident des STV, Erwin Grossenbacher, sowie Vizedirektor Swiss Olympic,

Vereint in Knonau: Erwin Grossenbacher, Zentralpräsident STV, Elsbeth Duperrex, «Geburtstagskind» Bernhard Fluck, Andreas Hirsch, Cheftrainer Deutscher Turner-Bund, und Cornel Hollenstein, Vizedirektor Swiss Olympic. (Bild Martin Mullis) Cornel Hollenstein. Andreas Hirsch, Cheftrainer Turnen Männer des Deut-

schen Turner-Bundes, war sogar extra aus Berlin angereist um seinem Kolle-

gen zu gratulieren. Als ganz besondere Überraschung traf auf der Stöckweid

Diese sind momentan in einem Trainingslager in Magglingen und nutzten die Gelegenheit nur zu gerne, um dem Turnkollegen zu gratulieren und so ganz nebenbei auch das Säuliamt kennen zu lernen. Der Säuliämtler Beni Fluck – er ist in Obfelden wohnhaft – genoss die Überraschung sichtlich, wusste er doch nicht, dass so viele prominente Kollegen eintreffen würden. Er begrüsste seine Gäste und stellte wenig überraschend fest, dass alle Anwesenden – genau wie er – ebenfalls ein bisschen älter geworden seien. Verwandte, Freunde und unzählige ältere und jüngere Kunstturner feierten den runden Geburtstag des Trainers mit einem üppigen Brunch und fetziger Musik. Ganz besonders genossen die brasilianischen Kunstturner die fröhliche Stimmung auf dem Bauernhof und vor allem auch die wunderbare Rösti mit Speck und Spiegelei.


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Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Fachrichtung Werkdienst Als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt im Werkdienst sind Sie ein absolutes Allroundtalent und arbeiten vorwiegend im Aussenbereich. Zu Ihren Aufgaben gehören das Pflegen und Reinigen von Grünanlagen, Wegen und Strassen. Weitere Aufgaben sind die Instandhaltung von Spielplätzen, Kanalisationen, Uferreinigung von Bächen, Reparaturen und Wartung von Maschinen sowie das Aufstellen von Signalisationen, Bühnen etc. für spezielle Anlässe. Ebenfalls gehören Winterdienstarbeiten dazu.

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Diese vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche, die gerne in der freien Natur arbeiten und über eine abgeschlossene Sekundarschule verfügen. Wichtig sind handwerkliches Geschick, praktisches Denken, eine hohe Zuverlässigkeit und Freude an körperlicher Anstrengung. Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtlichen Zeugnissen sowie weiteren Unterlagen (z. B. Multicheck, Stellwerk 8, etc.) bis spätestens 31. August 2016 an die einzelnen Bezirksgemeinden: Affoltern am Albis, Nicole Müller, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Telefon 044 762 56 33 (2 Lehrstellen Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M) Bonstetten, Karin Fischer, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 701 95 24 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, Profil E/M sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt; Auskunft und Bewerbung Betriebsunterhalt bei Heinz Meili, Telefon 044 701 95 41) Hausen am Albis, Moritz Koller, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen a. A., Telefon 044 764 80 23 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil B/E/M) Hedingen, Daniel Keibach, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, Telefon 044 762 55 53 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil E/M) sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt, Auskunft und Bewerbung Betriebsunterhalt bei René Bieri, Telefon 044 762 25 67) Knonau, Nicole Bürki-Rüegg, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, Telefon 044 768 50 50 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau E/M) Mettmenstetten, Edy Gamma, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Telefon 044 767 90 17 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil E/M sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt) Obfelden, Eveline Meier, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Telefon 044 763 53 50 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil E/M) Stallikon, Sabrina Kindschi, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, Telefon 044 701 92 50 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil B/E/M) Wettswil am Albis, Remo Buob, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil, Telefon 044 700 00 60 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau Profil E/M)

Familie in Affoltern am Albis sucht eine flexible

Kinderbetreuerin 3 Tage/Wo (Di/Mi/Do). Fr. Naef, Telefon 079 500 55 62

Wir haben noch eine

Lehrstelle als Coiffeuse im Sommer 2016 zu vergeben.

Ich spreche Spanisch und Deutsch und suche eine zuverlässige und flexible Tagesmutter für meine Kinder (2 und 5 Jahre) Familie Batalla Tel. 076 316 56 68

Serviertochter/Kellner 20- bis 40-jährig im Bezirk Affoltern gesucht. Telefon 079 298 12 19

Bahnhofstrasse 15 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 06 81 info@coiffurebirrer.ch www.coiffurebirrer.ch

Bestellschein 0.–

2 1 Hans F r.

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1 Bild + 1 Logo + 2 Sätze Text Druckzentrum | Obere Bahnhofstr. 5 8910 Affoltern a. A. | Telefon 058 200 57 00

Gratulation zur bestandenen Prüfung 1 Foto + 1 Logo + 2 Sätze Text = 1 Inserat für Fr. 120.– Erscheinungsdatum: 22. Juli 2016 Annahmeschluss:

12. Juli 2016

Auftraggeber: Strasse:

Plz/Ort:

Weiss Medien AG • Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern • Obere Bahnhofstrasse 5 • 8910 Affoltern am Albis Tel. 058 200 57 03 • Susanne Crimi • E-Mail: susanne.crimi@azmedien.ch

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053 2016  

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