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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 53 I 169. Jahrgang I Dienstag, 7. Juli 2015

Es werde Licht!

Budgetberatung

Die Equipe «Beleuchtung» der EKZ sorgt in drei Bezirken für für Helligkeit. > Seite 3

Sekundarschule Hausen zum Thema «Der Jugendverschuldung entgegenwirken». > Seite 3

Autobahnraststätte MyStop soll weiter bestehen bleiben Die neuen Besitzer, eine nicht näher bekannte, international tätige Investorengruppe, wollen die Autobahnraststätte MyStop weiter betreiben – und sind an Lösungen, den Betrieb in die schwarzen Zahlen zu führen. Dabei setzt man laut Geschäftsführer Thomas Lohmann auch auf Ideen des «alten» Verwaltungsrates. «Wir müssen den Standort neu vermarkten», sagt er.

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Arbeitseinsatz Rotary-Club Zürich-Knonaueramt in der Prättigauer Gemeinde Furna. > Seite 5

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Buchstaben-Bilder Ausstellung «Wenn mein Buch lebendig wird» der Stalliker Primarschüler. > Seite 6

Das grosse Los gezogen Der FC Hausen empfängt im Schweizer Cup Superligist St. Gallen Nebst dem FCWB wird auch der FC Hausen das Säuliamt in der ersten Runde des Schweizer Cups vertreten. Während WB auswärts den FC Länggasse aus dem Weg räumen muss, ehe er auf ein grosses Los hoffen darf, empfängt Hausen den FC St. Gallen. ................................................... von thomas stöckli Fairness lohnt sich. Diesen Beweis hat der FC Hausen angetreten. Der Fairplay-Wertung des regionalen Fussballverbands Fvrz hat es der Drittligist, nämlich zu verdanken, dass er in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups ran darf. Und als Gegner wurde den Oberämtlern am vergangenen Donnerstagabend kein Geringerer als der FC St. Gallen zugelost. Die Spiele der ersten Cup-Runde sind für den 15. und 16. August angesetzt. Ein Superligist im Jonentäli? Das denn wohl doch nicht. An der Auslosung bekam der FC Hausen ein 22-seitiges Dossier mit Auflagen. Vorgaben, die sich in Hausen kaum mit vernünftigem Aufwand umsetzen lassen. Deshalb hat man bereits beim FC Affoltern angefragt – und auch spontan

Netzwerken Kontakte, Kunst und coole Drinks in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten. > Seite 6

Ämtler Unihockeykräfte weiter gebündelt Die Mettmenstetter Unicorns integrieren sich in die Organisation von Floorball Albis. Dieser Verein entstand 2013 aus der Fusion des UHV Magic Sticks Obfelden und den UHC Dragons Knonau. Mit den Mettmenstetter Unicorns wächst Floorball Albis zu einem Grossverein mit 220 Mitgliedern, 15 Meisterschafts- und drei Plauschteams. ................................................... > Bericht auf Seite 13

Der LeichtathletikNachwuchs überzeugt

Rückkauf von Aktien Zu einem der letzten Akte der «alten» AG gehört nun ein Rückkaufsangebot von Aktien. Bis Ende Juli können Aktionäre der Autobahnraststätte A4 AG ihre Aktien zum Preis von Fr. 16.50 zurückgeben – dies bei einem ehemaligen Wert von 1000 Franken. Diese Geste ermöglichen die Urner und die Zürcher Kantonalbank, die dafür rund 300 000 Franken aufwenden – und selbst happige Abschreiber hinnehmen müssen. Inzwischen ist die marode Autobahnraststätte A4 AG aufgelöst worden, weil aus eigener Kraft keine Befreiung aus der misslichen Lage möglich war. Unter den neuen Besitzern heisst sie nun Raststätte Knonaueramt AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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St. Galler in Jubelstimmung – das wird der FC Hausen in der ersten Runde des Schweizer Cups natürlich zu verhindern versuchen. (Bild fcsg) eine Zusage erhalten, den Cup-Knaller auf dem Sportplatz Moos austragen zu dürfen. Keine Option ist ein Verzicht auf das Heimrecht. «Für den Fussball im Bezirk ist das eine riesige Chance», freut sich Fritz Meili, Präsident des FC Hausen, über das Losglück. «Es soll ein schöner Anlass werden», sagt er, «das Resultat ist zweit- oder drittrangig.» Bei aller Euphorie ist er sich allerdings auch be-

wusst, dass auf den Verein eine grosse Herausforderung wartet. Wie gross der logistische, organisatorische und finanzielle Aufwand ist, das gilt es in den kommenden Tagen erst noch herauszufinden. Man erinnere sich: Der FCWB musste im Knaller gegen YB vor drei Jahren allein fürs Sicherheitsdispositiv 27 000 Franken hinblättern ... ................................................... > Bericht auf Seite 13

Versprechen für die Zukunft: Bei den Ostschweizer Regionalmeisterschaften des Nachwuchses holten die Athleten der Leichtathletik-Vereinigung Albis (LVA) fünf Medaillen. Auch die Teamresultate können sich sehen lassen. Im Weiteren resultieren sechs Einzel- und drei Mannschaftsmedaillen an den kantonalen Meisterschaften. ................................................... > Bericht auf Seite 15 anzeigen

Ansturm an die Gewässer auch im Säuliamt Hedinger Weiher, Türlersee, Reuss und die Badis erlebten einen Grossandrang

Rekordfrequenzen in den Badeanstalten wie hier im «Stigeli» in Affoltern. (Bild Martin Mullis) Die Tropenhitze am Wochenende löste einen Besucheransturm zu den Gewässern im Säuliamt aus. Ganze Völkerscharen pilgerten zu den Badeanstal-

ten, den Weihern und an die Reussufer und suchten Abkühlung im Wasser. Die Reuss zeigte sich zeitweise als Autobahn für Gummiboote und auf

dem Floss im Hedinger Weiher war nur mit Mühe noch Platz zu finden. Der Badmeister vom Strandbad Türlersee spricht von einem Top-Wochenen-

de der Saison. Auf den Parkplätzen der Badis und an der Reuss in Obfelden und Ottenbach herrschte ein Parkierchaos. (mm) – Bericht auf Seite 4

200 28 9 771661 391004


Ganz still und ohne Wort gingst Du von Deinen Lieben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

TO D E S A N Z E I G E

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Anni Vollenweider

Bauherrschaft: Burki Christoph, Unterdorf 5, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Pergola teilweise überdacht, Unterdorf 5, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1923, GV-Nr. 1329, Zone K2A, Gestaltungsplangebiet Unterdorf Nord (GP 5A)

für die überaus grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben Bruder

Ruedi Bär

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Schwägerin, Tante und unserem Gotti

10. Januar 1932 – 3. Juli 2015

Nach einem langen, erfüllten Leben und kurzer Krankheit durftest Du im Haus Rigi friedlich einschlafen.

erfahren durften. Danke für die zahlreichen Briefe, Karten und Spenden zu Gunsten des Pflegeheims Rigi und Pro Senectute Kappel. Ein ganz grosser Dank gilt unserer Nachbarsfamilie R. und H. Zürcher für ihre grosse Hilfe und Unterstützung. Einen besonderen Dank richten wir an Herrn Pfarrer Christof Menzi für die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier. Kappel am Albis, im Juli 2015

In stiller Trauer: Marlies Vollenweider Marianne Vollenweider und Klemens Seeholzer Familie Albert und Svetlana Vollenweider Familie Werner und Ma-Li Vollenweider Familie Urs Vollenweider und Conny Brunner Familie Marianne und Andy Jud-Vollenweider Familie Armin und Cécile Vollenweider Familie Daniel und Marianne Vollenweider

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis

HERZLICHEN DANK

Ruth und Heidi Bär

Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt (Hermann Melville)

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 13. Juli 2015, 13.40 Uhr, auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Anschliessend Gottesdienst in der Kirche.

WIR DANKEN HERZLICH

Anstelle von Blumen gedenke man bitte der Spitex Oberamt, Postkonto 87-267156-1.

allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Traueradresse: Armin Vollenweider, Feldstrasse 3, 8926 Hauptikon

Martha Wick-Trachsel erfahren durften.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsund Gemeindeammannamtes Hausen am Albis während den Sommerferien Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis inkl. des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind während den Sommerferien vom 13. Juli bis 14. August 2015 eingeschränkt. Während der Sommerferienzeit sind die Besucherzahlen erfahrungsgemäss viel weniger hoch als in den übrigen Monaten. Während der Sommerferienzeit sehen die Öffnungszeiten wie folgt aus: Montag bis Mittwoch, 8.00 bis 11.30, Nachmittag geschlossen. Donnerstag, 8.00 bis 11.30, 14.00 bis 18.00. Freitag, 7.00 bis 14.00 (durchgehend), oder nach telefonischer Vereinbarung mit der entsprechenden Abteilung. Mit dieser Regelung ist der Schalterund Telefonbetrieb am Montag- bis Mittwochnachmittag während den Sommerferien geschlossen. Die übrigen Öffnungszeiten bleiben sich gleich. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 29. Juni 2015 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

Evang.-ref. Kirchgemeinde Obfelden

Ersatzwahl Neuwahl zur Ergänzung der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 Für die aus der Kirchenpflege zurücktretenden Arthur Bozzola und Philipp Wittwer sind Nachfolgerinnen bzw. Nachfolger für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 zu wählen. In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie den entsprechenden Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) können bis zum 17. August 2015 Wahlvorschläge (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Konfession, Beruf, Adresse und Heimatort) eingereicht werden (§ 49 ff GPR). Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der ref. Kirchgemeinde Obfelden (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Die Wahlvorschläge sind schriftlich an den Präsidenten der Kirchenpflege, Werner Schneiter, Fleugstrasse 7, 8912 Obfelden, einzureichen.

Für die Zeit vom 13. Juli bis und mit 14. August 2015 gelten folgende Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag: 8.00 bis 11.30 Uhr; nachmittags geschlossen. Dienstag und Donnerstag: ganzer Tag geschlossen. Ab Montag, 17. August 2015, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Am 3. Juli 2015 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Vollenweider, Anna geb. 10. Januar 1932, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen in 8926 Hauptikon, Feldstrasse 3. Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 13. Juli 2015, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis. Die Gemeindeverwaltung

Ottenbach

Wird für die Vakanz nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt die Kirchenpflege die Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt.

Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach erfolgt am Freitag, den 10. Juli 2015, 13.30 Uhr, im engsten Familien-, Freundesund Bekanntenkreis.

Affoltern am Albis, 7. Juli 2015

Kirchenpflege der evangelischreformierten Kirchgemeinde Obfelden

Die Trauerfamilie

Kappel am Albis

Am 4. Juli 2015 ist verstorben:

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Publikation an gerechnet, ein schriftlicher Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 6, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Anftrag und dessen Begründung enthalten.

Affoltern am Albis, im Juli 2015

Bestattungen

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist vom 17. August 2015 veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden.

– BOJAXHIU Anesa, 2003, kosovarische Staatsangehörige – KOVAC Marko, 1986, kroatischer Staatsangehöriger – MARKOVIC Andela, 2003, serbische Staatsangehörige – PASQUARELLI BILKOVA Dorota, 1979, sowie ihr Sohn PASQUARELLI Samuel, 2005, tschechische Staatsangehörige – REDJEPI Iljasa, 1992, mazedonischer Staatsangehöriger

Gemeinderat Affoltern am Albis

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung während Sommerferien

Herzlich danken möchten wir – Herrn Pfarrer Schneebeli für die einfühlsame Trauerfeier – Herrn Dr. Werner Baumann und Herrn Dr. H. R. Pfeifer für die jahrelange Betreuung – den Teams des Tagesheims sowie der Langzeitpflege Pilatus für die liebevolle Pflege – dem Spitex-Entlastungsdienst für die wertvolle Unterstützung Wir danken für die vielen mitfühlenden Briefe und Karten sowie für die zahlreichen Spenden zugunsten der Schweizerischen Alzheimervereinigung und der Spitex Knonaueramt. Wir alle werden Martha in dankbarer Erinnerung behalten.

Alois Joseph Schnyder

Sommerferien: Reduzierte Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Ottenbach Die Gemeindeverwaltung bleibt während den Sommerferien vom 13. Juli 2015 bis 16. August 2015, jeweils am Nachmittag geschlossen. Gerne bedienen wir Sie in dieser Zeit von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 12.00 Uhr. Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten können telefonisch unter 044 763 40 50 oder per E-Mail: info@ottenbach.ch vereinbart werden. Besten Dank für Ihr Verständnis Gemeindeverwaltung Ottenbach

geb. 22. Januar 1945, Heimatort: Vorderthal SZ, wohnhaft gewesen Stehlirain 3b, 8913 Ottenbach.

Anschliessend um 14.30 Uhr findet in der Kirche Ottenbach eine öffentliche Abdankungsfeier statt. Der Friedhofvorsteher

Thomas und Brigitte Eichhorn liessen den Worten Taten folgen. Seit dem März 2015 sind sie stolze Besitzer einer dachintegrierten Solarstromanlage am Einfamilienhaus Weihermatt 12 in Ottenbach. Damit stellen sie bereits heute die Weichen für die Zukunft. Die schnider solar ag bedankt sich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung der dachintegrierten Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 12.19 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG Hedingen, Elektroinstallation durch unseren Partner die Elektro Roth AG in Mettmenstetten)

Obfelden, 7. Juli 2015

Tel. 044 700 02 02

8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Schuhdiebstahl während Epilepsie-Anfall Die unglaubliche Geschichte des Stefan R. aus Affoltern. Der 42-jährige Stefan R* aus Affoltern ist Epileptiker. Er ging am vergangenen Donnerstag um 18 Uhr zum Bahnhofkiosk in Affoltern und erlitt bei der vorgelagerten Treppe einen EpilepsieAnfall. Er lag nach dem Sturz hilflos am Boden. «Ich erinnere mich nur noch, dass mich eine Frau angesprochen hat. Sie leistete aber keine Hilfe – niemand kümmerte sich um mich», sagt Stefan R. Als sich die Symptome langsam verflüchtigten, begab er sich in Richtung Post und dann weiter an den Breitenweg in Affoltern. «Ich spürte nur, wie mich die Füsse schmerzten auf dem heissen Asphalt, nahm aber wegen des Anfalls die Umgebung noch nicht so richtig war», fügt er bei. Er setzte sich deswegen am Breitenweg auf den Boden, schreiend von Schmerzen – und realisierte dann plötzlich, dass er barfuss unterwegs war. Die teuren, blau-grünen und brandneuen Converse-Markenschuhe der Grösse 11 wurden ihm am Bahnhof ganz offensichtlich während des Epilepsie-Anfalls gestohlen – samt der Socken. «Ich bin schockiert, denn so etwas ist mir noch die passiert», sagt Stefan R., der seit 12 Jahren in Affoltern lebt. Inzwischen hat er Anzeige bei der Polizei erstattet und hofft, dass sich dort Zeugen melden. (-ter.) *Name der Redaktion bekannt

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am kommenden Donnerstag, 9. Juli, feiern Hedwig und Herbert KochKronenberg in Obfelden die goldene Hochzeit. Zum Ehrentag gratulieren wir dem Ehepaar herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Zum 93. Geburtstag Heute Dienstag, 7. Juli feiert Rudolf Huwyler-Bührer in Stallikon seinen 93. Geburtstag. Wir wünschen dem Jubilaren einen frohen Festtag. Die besten Wünsche begleiten ihn im 94. Lebensjahr.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Dienstag, 7. Juli 2015

Die Herren der öffentlichen Beleuchtung im Säuliamt Die Equipe «Beleuchtung» der EKZ sorgt in drei Bezirken für Licht Das zweiköpfige Team «Beleuchtung» der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) ist dafür besorgt, dass sämtliche Strassenlampen im Säuliamt und in den Regionen Limmattal und Dielsdorf auch immer wirklich leuchten. Die Leuchtmittel werden systematisch durch LEDLampen ersetzt.

tieren die schadhaften Kandelaber, um diese dann während der ordentlichen Arbeitszeiten zu reparieren. Dabei erleben sie auch allerlei Merkwürdigkeiten. Vandalen veranstalten offensichtlich hie und da Wettbewerbe, um die Lampen mit Steinen oder gar Gewehrkugeln auszulöschen.

Ein Vogelgelege auf dem Lampenarm

................................................... von martin mullis Ueli Roth, Equipenleiter, und Monteur Guido Giudici vom Kreisbüro Dietikon der EKZ, dürfen zwar selbstsicher «Es werde Licht» verkünden. Doch ein Fingerschnippen genügt da nicht. Sie müssen sich zusätzlich noch ganz schön anstrengen, bis ein defektes Leuchtmittel auch wieder Licht spendet. Vielfach werden die kaputten Leuchtstellen von der Bevölkerung mit einem Telefonanruf gemeldet. Die Equipe fährt dann mit einem Hebebühnenfahrzeug vor, und die Lampe kann ersetzt werden. Natürlich wird dabei auch kontrolliert, ob nichts anderes schadhaft ist. Und dabei wird auch gleich das Schutzglas von Käfern, Spinnen und Schmutz gereinigt. Die beiden Monteure sind ein eingespieltes Team, sind sie doch für rund 24 000 Strassenlampen oder – wie sie es im Fachjargon ausdrücken – für Leuchtstellen verantwortlich. Jährlich, jeweils ab August, kontrollieren sie möglichst alle Lampen in allen Gemeinden. Von Januar bis März fahren sie nachts durch die Strassen und no-

Es werde Licht: Lampenwechsel in Ottenbach innert kurzer Zeit in acht Meter Höhe. (Bild Martin Mullis)

Ueli Roth kann aber auch von positiven oder gar rührenden Ereignissen in Zusammenhang mit der Strassenbeleuchtung erzählen. Wem nächtens das Schlafzimmer durch eine Strassenlampe zu sehr erhellt wird, kann das beim EKZ melden. Die Monteure Roth und Giudici versuchen dann, mit einem einseitig schwarz bemalten Glas Abhilfe zu schaffen. Die Herren des öffentlichen Lichts haben aber auch ein Herz für Tiere. So fand kürzlich eine Vogelfamilie, dass sich die Lampe am Kandelaber für ein schönes Zuhause vorzüglich eignen würde. Der Lampenarm mit dem Vogelgelege darauf, wurde kurzerhand etwas weiter unten in eine andere Richtung montiert und am ursprünglichen Ort provisorisch ein zweiter Lampenarm befestigt. Als Familie Vogel dann das Domizil wechselte, wurde der anfängliche Zustand wieder hergestellt. Der Aufwand dafür hielt sich in Grenzen, denn die beiden Licht-Spezialisten sind ein gut eingespieltes Team. Für den Ersatz des defekten Leuchtmittels an der Strassenlampe in Ottenbach benötigten sie gerademal zehn Minuten.

Eine App für alle Notfälle Wenn sich ein Notfall ereignet, muss schnell und richtig gehandelt werden. Deshalb lanciert die Bildungsdirektion die erste Notfall-App für alle Mitarbeitenden von Schulen und Heimen. Mit der neuen Notfall-App können Mitarbeitende der Bildungseinrichtungen des Kantons Zürich in akuten Notfallsituationen rasch und ortsunabhängig auf wichtige Informationen und Telefonnummern zugreifen. Die App enthält Checklisten zu verschie-

denen Notfallereignissen und direkt anwählbare Rufnummern der Blaulichtorganisationen. «Unsere Bildungseinrichtungen müssen sichere Orte sein», sagte Bildungsdirektorin Silvia Steiner bei der Vorstellung der App. Dies sei dann der Fall, wenn die Verantwortlichen gut auf schwierige Situationen vorbereitet seien.

Anpassbar auf lokale Bedürfnisse Auf einer internen Version der App können Schulen, Heime und Horte die

Telefonnummern der eigenen Krisenorganisation abspeichern und allen Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. Bei Ausflügen und während Lagern können die Lehrpersonen zusätzlich die Telefonnummern von örtlichen Notdiensten und Begleitpersonen erfassen. Die interne Version ist nur den Mitarbeitenden der jeweiligen Bildungseinrichtung zugänglich. Zum Einsatz kommt die NotfallApp in Volksschulen inklusive Sonderschulen und Schulheimen, in Kinderund Jugendheimen, Berufsfachschu-

len, Mittelschulen, Schulen des Tertiärbereichs sowie familien- und schulergänzenden Betreuungsstätten.

Download Die Grundversion (mit allgemeinen Notfall-Informationen für alle) der Notfall-App kann in den App-Stores von Apple und Google heruntergeladen werden. Stichwort «Notfall-App Bildungsdirektion Zürich». (ki.) Weitere Informationen: www.stopp-gewalt.zh.ch

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Der Jugendverschuldung entgegenwirken

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Budgetberatung an der Sekundarschule Hausen durch die Raiffeisen Mettmenstetten

Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

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Kurz vor Schulschluss wurden die Abschlussklassen der Sekundarschule Hausen von David Biedermann der Raiffeisen Mettmenstetten darauf sensibilisiert, was das Leben wirklich kostet. Damit leistete die Schule einen aktiven Beitrag, um der Jugendverschuldung entgegenzuwirken. Betreibungen, Pfändungen, Gefahr der Arbeitslosigkeit und negative Auswirkungen im sozialen Umfeld sind weitere Punkte, die angesprochen werden. Dass 25 Prozent aller Jugendlichen mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen, regte die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an. Die Klassen lernten, welche fixen Kosten (wie Krankenkassenbeiträge, öffentlicher Verkehr, Kost und Logis) mit dem Lehrlingslohn bezahlt werden und wie viel Geld für die

laufenden Kosten (wie Kleider, Handy, Ausgang, Freizeit usw.) übrig bleibt. Dabei durfte man auch einen Betrag für Sparziele einsetzen, damit man sich später auch etwas Grösseres leisten kann. Konkrete Fallbeispiele halfen den Schülerinnen und Schülern, das Gelernte anzuwenden und zu vertiefen. Nach der Pause, die Möglichkeiten für persönliche Gespräche bot, kamen jugendrelevante Produkte und Dienstleistungen der Bank zur Sprache. Zudem erklärte David Biedermann die verschiedenen Kartenprodukte, LSV und E-Banking. Die Auflösung des Wettbewerbs rundete diesen informativen Morgen ab. Die Schülerrückmeldungen zeigen, wie sehr solche lebensnahen Themen – präsentiert von Fachspezialisten – den Schulalltag bereichern. Anja Merki

Machte an der Sekundarschule Hausen auf die Gefahren einer Verschuldung aufmerksam: David Biedermann von der Raiffeisenbank Mettmenstetten. (zvg.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Juli 2015

Das Säuliamt im «Schwitzerland» Die Tropenhitze lockte Tausende zur Abkühlung in die verschiedenen Gewässer

Abkühlung im Schwimmbad Stigeli in Affoltern ...

Die Höchsttemperaturen von bis zu 37 Grad lösten eine eigentliche Völkerwanderung zu den Kühle spendenden Gewässern aus. Beim Hedinger Weiher, am Türlersee, in den öffentlichen Schwimmbädern sowie an den Reussufern war nur mit Mühe ein freies Plätzchen zu finden.

me abzuführen. Ganz offensichtlich wirkt sich diese Anstrengung bei einigen Personen auch auf den gesunden Menschenverstand im Allgemeinen und auf Respekt und Anstand im Besonderen aus. Darüber könnten Polizistin Nadja Iten und ihr Kollege Christian Spalinger von der Kommunalpolizei einige Episoden erzählen.

................................................... von martin mullis

Blanke Anarchie auf den Parkplätzen

Am Wochenende hatten gefühlte hunderttausend Säuliämtler nur ein einziges Ziel: Sie strömten ans Wasser. «Pack die Badehose ein», hiess das Motto für die Mehrheit der Säuliämtler Einwohner. Es schien besonders am Sonntagnachmittag, dass sich die gesamte Bevölkerung des Knonauer Amtes gemeinsam in irgendeines der verschiedenen Gewässer stürzen wollte. Mit Kind und Kegel, Schwimmringen, Flossen und Schnorchel bepackt, strömten die Badefreudigen in die Badis, an die Reuss oder an den Türlersee. Dort versichert denn auch Andi Glättli, Chef des Campingplatzes, dass dieser Samstag und Sonntag wohl als Top-Wochenende des Jahres bezeichnet werden dürfen. Er freut sich sehr über den Massenauflauf und liebt die heissen Tage, obwohl sie für ihn und sein Team immer auch viel Mehrarbeit bedeuten. Hochbetrieb herrschte natürlich auch in den Badis Maschwanden, Mettmenstetten und Obfelden, wo sich die allermeisten Besucher entweder im Wasser oder aber ganz sicher im Schatten aufhielten. Das Thermometer in der Badi Stigeli zeigt am Samstagnachmittag stolze 37,5 Grad an. Die Tropenhitze kann jedoch den menschlichen Organismus ganz schön belasten. Damit das Gehirn und die übrigen Organe optimal arbeiten, benötigt der Körper 37 Grad. Bei sehr hohen Umgebungstemperaturen wird er zusätzlich gefordert, um die überschüssige Wär-

Der «Anzeiger» durfte am Samstagnachmittag die beiden Ordnungshüter in einem Patrouillenfahrzeug zu einigen tangierten Parkplätzen begleiten. Nur ging es bei den Ordnungshütern nicht um Abkühlung, sondern darum, den Ansturm der Fahrzeuge auf den Parkflächen und an den Ufern einigermassen in Grenzen zu halten. Während in der Umgebung des «Stigeli» sehr diszipliniert parkiert wurde, war beim Hedinger Weiher praktisch kein Durchkommen mehr. Bei der Reussbrücke in Obfelden herrschte blanke Anarchie. Ein Feldweg war völlig überstellt und ein Teil eines Getreidefeldes wurde von offensichtlich überhitzten Automobilisten kurzerhand okkupiert und zum Autoabstellplatz umfunktioniert. Wer auf der Reussbrücke in Ottenbach stand, konnte zeitweise im Minutentakt grössere und kleinere Gummiboote und fantasievoll gebastelte Flosse beobachten. Auf dem ruhig dahinfliessenden Fluss herrschte in Gegensatz zu den Parkplätzen erholsame Gemächlichkeit. Der grosse Ansturm auf die Gewässer verursachte aber auch viel Leergut und Müll. Wer aber glaubte, bei den Badeplätzen an der Reuss hätten die Sonnenhungrigen am Abend eine Unordnung hinterlassen, der täuschte sich. Am frühen Sonntagmorgen war zwar eine grosse Menge Kehricht rund um die überfüllte Abfalltonne gelagert. Auf den Uferwiesen und Kiesbänken aber war nicht einmal eine leere Bierdose zu finden.

... und entspannen in naturnaher Umgebung an der Reuss.

Parkierung ausserhalb der Parkplätze.

Überquellende Abfalltonnen.

An der Reuss das Schlauchboot einwassern. (Bilder Martin Mullis)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Juli 2015

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Den Standort neu vermarkten Die neuen Besitzer der Autobahnraststätte MyStop feilen an neuen Konzepten Die neuen Besitzer, die anonym sind, wollen die Autobahnraststätte erhalten und den Standort neu vermarkten. Das nimmt Zeit in Anspruch, aber Zeitdruck besteht nun aufgrund der neuen finanziellen Ausgangslage nicht mehr. ................................................... von werner schneiter Fehlende Frequenzen und ein zu teurer Bau – zwei Hauptgründe für den Krebsgang der Autobahnraststätte MyStop. Nachdem Sanierungsmassnahmen nichts fruchteten und sich zeigte, dass aus eigener Kraft keine Befreiung aus der misslichen Lage möglich ist, beschloss die ausserordentliche Generalversammlung der Autobahn-Raststätte A4 AG im letzten Winter, Immobilie und Betrieb zu verkaufen – und das gelang im Frühjahr 2015. Mit einer Investorengruppe, die auch heute nicht näher bekannt ist, konnte das Verkaufsgeschäft getätigt werden; über den Kaufpreis wurde – wie in solchen Fällen üblich – Stillschweigen vereinbart. Mutmasslich ein «Schnäppchen». Die neue Besitzerin ist eine sowohl in der Schweiz als auch international tätige ImmobilienInvestmentfonds-Gruppe, die sämtliche Geschäftsaktivitäten, die Konzession, die Liegenschaft, Mitarbeitende und Lieferanten übernahm. Seither ist die Autobahn-Raststätte A4 AG Geschichte und heisst nun Raststätte Knonaueramt AG. Durch die Erhöhung der Rangrücktritte konnte ein Konkurs abgewendet werden. Die Abschreiber der Banken – Zürcher und Urner Kantonalbank – sind beträchtlich. Immerhin wies die alte AG ein Fremdkapital von 16 Mio. Franken aus. Gleichwohl zeigten sich beide

Soll unter den neuen Besitzern eine Autobahnraststätte bleiben: MyStop am Autobahnanschluss in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) Banken gegenüber den Aktionären kulant, indem sie ihnen knapp 300 000 Franken auszahlen. «Eine aussergewöhnliche Geste», sagte Verwaltungsratspräsident Peter Zgraggen an der letzten Generalversammlung in der Geschichte der Autobahn-Raststätte A4 AG. Derzeit läuft über ein Treuhandbüro aus der Ostschweiz eine bis 30. Juli 2015 befristete Rückkaufaktion von Aktien. Den Besitzern wird ein Preis von Fr. 16.50 geboten; wie viele davon schon Gebrauch gemacht haben, wollte der zuständige TreuhandMitarbeiter nicht bekannt geben. Klar ist, dass das der berühmte «Tropfen auf den heissen Stein» ist. Auch die

Aktionäre müssen einen happigen Abschreiber in Kauf nehmen, lag doch der Wert der Aktie einst bei 1000 Franken. GastroZürich beispielsweise investierte damals über 3 Millionen Franken ...

Zum attraktiven Platz machen «Die neuen Besitzer sind sehr stark mit Weichenstellung beschäftigt. Klar ist, dass sie die Raststätte als solche erhalten wollen», sagt MyStop-Geschäftsführer Thomas Lohmann. Dabei dienen ihnen auch die vom «alten» Verwaltungsrat erarbeiteten Ideen und Lösungsansätze. Klar ist, dass die Rast-

stätte auch in Zukunft über ein Restaurant verfügt, wie das die Konzession verlangt – in welcher Form und auf welcher Etage ist laut Lohmann offen. Gewiss ein heikler Punkt, denn mit dem Restaurantbetrieb in der dritten Etage brachten es die vorgängigen Betreiber nie auf einen grünen Zweig. Als positiv vermerkt der Geschäftsführer den Umstand, dass der neue Verwaltungsrat über mehr Zeit für Sanierungsmassnahmen verfügt und durch die jetzige finanzielle Situation mit den neuen Besitzern der Druck gewichen ist. Gleichwohl bleibt die erforderliche Neuvermarktung der Raststätte eine Herkulesaufgabe. «Wäh-

rend fünf Jahren hat man stets den gleichen Satz gehört: MyStop läuft nicht, ist ein Sanierungsfall. Dieses Image gilt es nun mit den neuen Besitzern zu korrigieren», hält Thomas Lohmann fest – auch er ist bestrebt und willens, die Raststätte zum attraktiven Platz zu machen. Nun, das erste Quartal dieses Jahres lief umsatzmässig gut, das zweite wegen des Euro etwas harziger. Bei den Benzinverkäufen verzeichnet die Raststätte einen Einbruch wie andere auch, wogegen die Shops nach wie vor Umsatztreiber sind. «Da haben wir mehr als im Vorjahr», fügt Thomas Lohmann bei.

Rotarier aus dem Knonauer Amt im «Überhääs» Der Rotary-Club Zürich-Knonaueramt in der Prättigauer Gemeinde Furna im Arbeitseinsatz Kürzlich tauschten 16 Mitglieder des Rotary Clubs Zürich-Knonaueramt Anzug und Krawatte gegen «Überhääs» und Arbeitsschuhe, das Stethoskop gegen Pickel und Schaufel. Seit Mitte der Neunzigerjahre leisten Mitglieder des Rotary Clubs ZürichKnonaueramt im Juni Frondienst in der Prättigauer Gemeinde Furna. Die hoch über dem Talboden auf rund

1350 Meter über Meer liegende Streusiedlung zählt etwas mehr als 200 Seelen. Zwei Tage lang tritt das gewohnte Berufsleben jeweils in den Hintergrund. Am 12. Juni war es für 16 Rotarier inklusive ihres diesjährigen Präsidenten, Dieter Greber, an der Zeit, den Geschäftsanzug oder den Arztkittel gegen das strapazierfähige «Überhääs» zu tauschen. Natürlich hatte es der amtierende Dienstleiter, der Arzt Daniel Zimmermann, nicht versäumt, willkommene Neulinge darauf hinzu-

weisen, dass für den Arbeitseinsatz im Berggebiet auch solides Schuhwerk, Arbeitshandschuhe sowie der Regenschutz mit ins Reisegepäck gehören.

Wegbauer ... Die Wander- und Bikeroute am Fusse der Wannenspitze war auf der Furner Seite gegen die Alp «Chadschlag» hin auf einigen Metern abgerutscht. Gemeinsam mit der Forstgruppe bewerkstelligten einige Rotarier einen Holz-

kasten, wobei schweisstreibende Muskelarbeit mit Pickel und Schaufel ebenso gefragt war, wie der Kleinbagger. Für den Maschineneinsatz war in der Person von Skili Bala der Polier gleich selbst zur Stelle, was die ganze Sache wesentlich vereinfachte. Eine zweite Gruppe ging den Bauern beim Einziehen einer Wasserleitung im Bereich «Höfliegg» zur Hand. Wie Dominik Roth, Präsident der Alpgenossenschaft Furna, erklärte, wurde an besagtem Ort oberhalb der «Stapfa» in gemeinsamer Anstrengung ein Betonbrunnentrog gesetzt. Weitere zwei Rotarier waren in der «Riedschluocht» zur Weidräumung abdetachiert worden.

... und Wegbereiter

Gemeinsam anpacken: Felix Wyss (Revierförster) und Sima Erhard vom Verein Furna Tourismus erfahren bei der Erstellung des WC-Häuschens beim Heitengada Unterstützung von den Knonauer Rotariern (v.l.). (Bild Heidi H. Wyss)

Einige treue Rotarier fanden sich beim idyllischen «Heitengada» wieder, wo sie vor rund zwölf Jahren bei den ersten Sanierungsmassnahmen mitgeholfen hatten. In diesem Jahr galt es, Furna Tourismus bei der Erstellung eines Anbaus für die neu angeschaffte Komposttoilette mit unterirdischem Tank zu unterstützen. Während Zimmereiunternehmer Emil Schnider und Garagist Roli Beer für das Abbinden der Holzkonstruktion zuständig waren, unterstützten die Veteranen Arthur Bozzola, Arthur Ebnöther und Hansruedi Maag Sima Erhard bei den Maurerarbeiten. Bis am Samstagmittag war das WC-Häuschen im Rohbau fertiggestellt. Wenn sich Rotarier gemeinsam einem Anliegen widmen, dann bewegt sich eben etwas.

Nach getaner Arbeit sind die Einheimischen am Freitagabend jeweils bei den Rotariern im Landgasthof Sommerfeld in Pragg-Jenaz zu Gast, wo man sich unter Freunden austauscht. Im Laufe der Jahre hat man gemeinsam nicht nur viel bewerkstelligt, man blickt auch auf zahlreiche gemeinsame Episoden zurück. (hw) anzeige

Spital Spital-Behörden? Unser Spital bedarf seit mehr als vier Jahren einer wirtschaftlich tragfähigen medizinischen Neuausrichtung, neben der gut laufenden Grundversorgung. Aber unsere Spitalbehörden ergehen sich in Cüplianlässen und haben seit 12 Wochen keine Sitzung mehr abgehalten. Statt einen leitenden Chefarzt im Akutbereich zu suchen, der gefragte Angebote erschafft und somit Patienten generiert, wird wiederum (nach verlorener Abstimmung 2013) über eine Spital-AG sinniert. Das brächte den Spital-Behörden dreifach höhere Honorare und die Sitzungsprotokolle müssten nicht mehr veröffentlicht werden. Weshalb hat man der neuen Präsidentin das Honorar auf 30 000 Franken verdoppelt? Eine Strafanzeige wegen Schlittelnlassens einer wertvollen, volkseigenen Institution mit rund 600 Mitarbeitenden wäre angebracht. Aber auch die Aufsichtsbehörden decken sich gegenseitig. Kritiker werden mit sehr hohen gebührenpflichtigen Entscheiden des Statthalters zum Schweigen gebracht. Wir bleiben dran. Schöne Ferien ! www.verein-zweckverband.ch


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Vermischtes

Dienstag, 7. Juli 2015

Wenn aus Buchstaben Bilder werden Vernissage zur Ausstellung «Wenn mein Buch lebendig wird» der Stalliker Primarschüler Zusammen mit dem Kunstforum Stallikon organisierte die Primarschule einen Zeichnungs- und Schreibwettbewerb. Zum Thema «Wenn mein Buch lebendig wird» schrieben und zeichneten die Schülerinnen und Schüler fantasievolle Geschichten und Bilder. ................................................... von martin mullis Nur das Thema «Wenn mein Buch lebendig wird» war gegeben, alles andere durften die Kinder völlig frei gestalten. Es galt für die älteren Schüler, eine Geschichte zu schreiben – die Erstklässler durften die Aufgabe zeichnerisch umsetzen – in der ein Buch die Hauptrolle spielt. Dabei konnte es sich um ein bestehendes Buch oder auch um mehrere Bücher handeln. Oder es durfte auch eine völlig neue Geschichte um ein Buch erfunden werden. So konnten schliesslich insgesamt 12 Zeichnungen und 22 Geschichten an die Wand der Bibliothek geheftet werden. Die Vernissage dieser überaus interessanten und wohl einmaligen Ausstellung besuchten am Donnerstagabend neben den jungen Künstlern selbst, gegen 50 Eltern, Grosseltern und Verwandte der «zukünftigen» Schriftsteller. Primarlehrerin Judith Kern versicherte, dass die jungen Autorinnen und Autoren mit sehr viel

Fantasie und noch mehr Enthusiasmus an die Arbeit gegangen seien.

Grosse Dichte an Nachwuchsschriftstellern Die Geschichten, alle fein säuberlich an der Bibliothekswand aufgereiht, zeigten denn auch, dass Stallikon ganz offensichtlich eine grosse Dichte an Nachwuchsschriftstellern aufweist. Die Geschichten handeln von sprechenden Bäumen, Feen, leibhaftigen Osterhasen und Nachtgespenstern. Bei Thomas springen Zwerge aus einem Buch, Denisa schrieb ein Zauberbuch und Tamara liest in einem Tagebuch eines ihr fremden Mädchens und erfährt dabei überaus gruselige Geschichten. Auch die 12 Zeichnungen der jüngsten Künstler zeigen sich mit Drachen, Ritter, Ungetümen und Prinzessinnen kreativ und fantasievoll. Aus den sieben Schülergruppen wurde je eine Siegerin oder ein Sieger erkoren und mit einem Büchergutschein von 20 Franken beschenkt. Organisatorin und Kulturbeauftragte Ariane Buffat vom Kunstforum Stallikon erklärte bei der Preisübergabe jedoch alle Beteiligten zu Gewinnerinnen und Gewinnern. Die Ausstellung «Wenn mein Buch lebendig wird» in der Bibliothek Stallikon dauert bis zum 30. September.

Die Nachwuchsschriftsteller bei der Preisverleihung. (Bild Martin Mullis)

zwischen-ruf

Kontakte, Kunst und coole Drinks Netzwerken im Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst Die Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten beteiligt sich in diesem Sommer an der Aktion «meet@mycompany» des Frauennetzwerks Business and Professional (BPW). Elfi Bohrer lädt im Rahmen dessen interessierte Frauen ins Kunstfenster ihrer Galerie an der Dorfstrasse 13 zu kreativem Netzwerken mit kühlen Getränken. meet@mycompany ist eine Initiative des Frauennetzwerks Business and

Professional Women, dem bedeutendsten Verband berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen in der Schweiz. Verschiedene Unternehmerinnen öffnen dabei die Pforten ihrer Firmen und organisieren eine Führung für interessierte Frauen mit anschliessendem Netzwerkapéro. In diesem Sommer ist auch die Bonstetter Galeristin Elfi Bohrer dabei und lädt am 22. Juli 2015 in ihr Schaulager ein:

Spannende Kunstwerke, Malerei und Skulpturen bilden den Ausgangspunkt für kreative Auseinandersetzung und gesellige Gespräche. Im Anschluss lädt ein reichhaltiger Apéro zum gemütlichen Beisammensein. Anmeldung bis 20. Juli 2015: Tel. 044 700 32 10 oder galerie@ggbohrer.ch. Kontakt: Elfi Bohrer, Inhaberin der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, galerie@ggbohrer.ch.

Einblick in den rechten Teil des Schaulagers Kunstfenster an der Dorfstrasse 13 in Bonstetten. (Bild Arthur Bohrer)

Anruf in L. A. Sybille ist die Cousine meines Ex-Mannes und zu meiner Freundin avanciert. Wir fuhren nach Lugano. «Oh, wie schön!», rief sie beim Betreten der Wohnung meiner Tochter, die in den Ferien war, «aber was für eine Hitze!» «Macht nichts, im Schlafzimmer ist eine neue Air-Kondition.» Den Apparat kannte ich noch nicht, er sah aus wie ein Heizkörper, nur dass er nicht heizt, sondern kühlt. Kühlen sollte, denn wir konnten dieses Teil nicht bedienen. Als wir ihn einschalteten, blies er zwar oben kalte Luft heraus, gleichzeitig aber auch heisse aus einem Schlauch. (Im Nachhinein weiss ich, dass wir den Schlauch hätten aus dem Fenster hängen müssen.) Beim Verschieben der Air-Kondition fiel hinter Sybille die Nachttischlampe zu Boden. Sie zerbrach leider nicht, sondern zersplitterte. Und diese Splitter fielen auf den wuscheligen weissen Bettvorleger, der mit effektvollen Glitzerfäden angereichert war. Was war Splitter, was war Glitzer? Vier Hände suchten also vorsichtig Glasteilchen, bis wir auf die Idee kamen, den Vorleger auszuschütteln. Anschliessend machte ich barfuss einen Testlauf, und mein linker Ballen wurde noch einmal fündig. Am zweiten Tag passierte nichts Schlimmes, denn ein kaputtes Spülbürstchen kann leicht ersetzt werden. Am dritten wunderten wir uns: Was war mit der Kaffeemaschine los? Wieso verlor sie so viel Wasser? Es war stets patschnass auf der Marmorplatte! Sonst ging alles glatt. Jeden Tag unternahmen wir etwas und legten uns anschliessend an den hauseigenen Pool. Dass wir Probleme mit Sonnenschirm-Aufspannen bzw.- Verschieben hatten, wird nicht verwundern. Die Tessiner Männer schauten uns interessiert dabei zu. Wir schwammen, sonnten uns und redeten. Bewusst vermieden wurde dabei das Thema ‹Ex-Mann bzw. Cousin›. Die ganze Woche war es schön und warm. Nur am letzten Abend wurde es kühl und wir dach-

ten, ein bisschen fernsehen könne nicht schaden. Doch da lagen gleich zwei Fernbedienungen, eine schwarze und eine weisse. Beide brachten nicht den gewünschten Effekt, sondern nur einen Bildschirm mit ‹antenne non trovato›. Ja, Mensch, soviel ich auch drückte, ich fand die Antenne auch nicht. Also musste ich notgedrungen nach Los Angeles telefonieren. Meine Tochter meinte, wir hätten ein paar Knöpfe zu viel gedrückt, aber sie konnte uns doch zu einem farbigen Bild verhelfen. Nur der Ton – der war italienisch. Ich zappte von Sender zu Sender, aber ich fand keinen deutschsprachigen. Bei hundert hörte ich auf und telefonierte erneut nach L.A. Die Schweizer Sender fingen bei dreihundert an, hiess es. Am nächsten Morgen dann die Abreise. Wir waren schon an der Tür, da lief ich zurück und wollte Sybille schnell noch ein Bild zeigen, das auf der Ablage unter einem Glastisch lag. Nein, der Tisch blieb ganz! Das Bild auch! Aber unter diesem Bild fielen zwei andere heraus auf den Boden. Bei einem zerbrach der Rahmen, beim zweiten das Glas. Es waren Fotos meiner Tochter mit ihrem Papi, Sybilles Cousin! «Nun ist das Thema ganz vom Tisch», meinte sie. Ute Ruf


Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Juli 2015

Die mittelalterliche Stadt Conques mit der Klosterkirche Sainte-Foy. (Bilder zvg.)

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Der Weg ist das Ziel: Ruth Richard mit ihrem 11 kg schweren Rucksack.

«Mein grosses Abenteuer» Von Obfelden nach Figeac – Ruth Richard berichtet über ihren 900-km-Tripp ................................................... von ruth richard Drei Monate Urlaub – nach Spanien pilgern. Welche Aussicht, welches Abenteuer! Seit Langem freue ich mich darauf. Keine Termine, keine Hektik, kein Stress. Höchstens der, sich abends eine Unterkunft zu organisieren. Sich für einige Zeit aus der betriebsamen Welt ausklinken. Den Jakobsweg zu gehen, das heisst aber auch, sich auf Unbekanntes einzulassen. Zu vertrauen, den Weg zu finden und abends eine Unterkunft zu haben. Am 13. April mache ich mich mit viel Begeisterung auf den Weg. Ich starte vor meiner Haustür in Obfelden. Mein Ziel ist ganz klar Santiago de Compostela. Klar war auch von Anfang an, ich gehe den Weg allein. Möchte die Ruhe und Natur intensiv geniessen und Tempo und Distanz frei einteilen können. Ich rechne damit, 30 Kilometer pro Tag zurückzulegen. Schliesslich bin ich gut trainiert und geübt im Wandern. Schon bald merke ich, dass es mir mit dem schweren Rucksack und je nach Gelände nicht möglich ist, sie-

ben bis acht Stunden zu laufen. Ich bin 54 Jahre alt und wiege 49 kg. Mein Rucksack wiegt mit Essen und trinken 11 kg. Ich konnte den Rucksack 100 mal auspacken und alles ausbreiten und auf die Küchenwaage legen, es ist mir nicht gelungen, das Gewicht weiter zu reduzieren.

Mit dem linken Fuss auf einem Steinchen weggeknickt Durch die Schweiz habe ich Bilderbuchwetter, sogar schon richtig heiss. Die Obstbäume erstrahlen in weisser Blütenpracht, und die Wiesen sind voll gelbem Löwenzahn. Wochenlang höre ich täglich den Kuckuck rufen. Am 7. Tag passiert es: Ich knicke mit dem linken Fuss auf einem Steinchen weg. Es fühlt sich erst ganz harmlos an, bereitet mir dann aber von Tag zu Tag stärkere Schmerzen. Ich kann den Fuss kaum noch belasten. Bereits sehe ich mein Weitergehen infrage gestellt. Wie froh wäre ich um einen zweiten Stock. Im Wald finde ich einen knorrigen Ersatz. Ich erreiche Genf. Und weiter geht es. Unterwegs treffe ich immer wieder

andere Pilger. Viele gute Gespräche finden statt. Hier trägt man keine Maske. Schnell kommt man sich näher und tauscht persönliche Erfahrungen aus. Die häufigste Frage ist: Warum gehst du den Jakobsweg? Ich erlebe die Pilger als offene, freundliche und aufgestellte Menschen. Es ist wie in einer grossen Familie. Man fühlt sich miteinander verbunden. Der Jakobsweg ist ein besonderer Weg. Jeder, der sich damit befasst hat oder ihn schon gegangen ist, wird das bestätigen. Bereits bei der Planung fühle ich mich beschützt und geführt. Dieses gute Gefühl verlässt mich während der ganzen Reise nie. Wenn ich Hilfe brauche, ist auf wunderbare Weise jemand zur Stelle. Sei es um nach dem Weg zu fragen oder die Wasserflasche aufzufüllen.

Übernachten im Hotel, im Kloster oder in einer mongolischen Jurte Nach Genf ändert sich die Gegend und zum Übernachten bieten sich nun die «gite d’étape» an. Ich übernachte vielfältig. Mal im Hotel, dann in einer mongolischen Jurte auf 1200 m, das

nächste Mal im Kloster oder in privaten Zimmern. Von Genf bis Le Puy führt der Weg durch teils einsame Gegenden, wo man nicht viele Leute antrifft, dafür um so mehr Natur. Die Route berührt kaum einmal ein Dorf und Proviant einkaufen wird zu einer echten Herausforderung. Mal befindet sich am Etappenziel kein Laden, der nächste kleine Weiler hat gar keinen und am nächsten Ort ist während der Mittagszeit geschlossen. Der nächste Tag ist ein Sonn- oder Feiertag und höchstens die Bäckerei hat geöffnet. So ist es mir ergangen. Trotz einzelner Ruhetage lassen die Schmerzen nicht nach. Im Gegenteil. Durch die Überbelastung bekomme ich jetzt auch am andern Fuss Probleme. Knapp schaffe ich es bis Conques, wo ich schliesslich einsehe, dass es so nicht mehr geht. Drei Tage bleibe ich dort und versuche das Unabwendbare zu akzeptieren. Ein letztes Mal noch möchte ich wandern, um meine Pilgerreise ganz bewusst abzuschliessen. Zu Fuss verlasse ich Conques. Ich geniesse meine letzten Schritte in vollen Zügen und

nehme nochmals die Ruhe und Schönheit der Landschaft in mich auf. Ich habe mich versöhnt und angenommen, dass ich jetzt heimkehren muss. In mir ist eine grosse Dankbarkeit für das Erlebte. Später erreiche ich per Autostopp Figeac, wo ich mit dem Zug die Heimreise antrete.

Alles ist aufs Wesentliche beschränkt Das tägliche Gehen ist mir nie verleidet. Im Gegenteil, es hätte noch lange so weitergehen können. Ein Teil der Faszination des Pilgerns ist die Einfachheit. Alles ist aufs Wesentliche beschränkt. Habe ich zu essen und zu trinken? Wo geht der Weg lang? Habe ich heute Abend ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen? Es ist wunderbar, morgens den Rucksack zu schultern und weiterzuziehen. Strassen und Häuser bleiben hinter mir zurück. Ruhe umfängt mich. Da ist nichts mehr ausser Natur und ich wandere durch all die Schönheit auf dieser Erde. Die Vögel zwitschern, der Kuckuck ruft. Ultreia – ich komme wieder.

forum

Zeckenstich als Anlass für Rundumschlag Ein «angeblicher» Zeckenbiss (Zeckenstich) an seiner Mieterin nimmt Herr Roggwiler zum Anlass, um einmal mehr zum Rundumschlag gegen das Spital Affoltern und dessen Umfeld anzusetzen. Wir sind vor etwas mehr als 12 Monaten nach Affoltern zugezogen und lesen (ab und zu) diese unqualifizierten und voll auf den Mann/die Frau zielenden Tiraden. Ich habe noch nie von Herrn Roggwiler einen konstruktiven Vorschlag zum Thema Spital Affoltern gelesen. Jetzt muss sogar eine Zecke dazu «herhalten», um seine Tiraden, die keinen erkenntlichen Zusammenhang mit der Zecke haben, zu rechtfertigen. Ein Zeckenstich führt manchmal zu einer Schwellung, jedoch erst 12 bis 24 Stunden nach dem Stich. Der Stich selbst ist meistens nicht spürbar, die sogenannte Wanderröte aber ein gutes Indiz. Die Symptome, falls es denn welche gibt, kommen erst später zum Ausbruch. Ein Zeckenstich kann Folgen haben (Borreliose oder FSME) weil er eben (fast) immer unbemerkt bleibt und die Zecke Träger der entsprechenden Erreger ist/war.

Für einen Zeckenstich braucht es kein Spital in Affoltern und vor allem keine teure Permanence. Das Entfernen einer Zecke, so sie denn noch festgebissen ist, ist in der Literatur hinlänglich beschrieben. Die Zeckenkarte anstelle der Pinzette gehört heute in jeden Haushalt. Das Gebiet der Reuss ist bekannt für eine relativ hohe Dichte an Zecken mit Krankheitserregern, und ich kann Herrn Roggwiler nur raten, als sicherlich gebildeter Mensch, sich dazu zu informieren (erhältlich in jeder Apotheke oder unter www.zeckenliga.ch). Es braucht dazu kein spezielles Fachwissen, gesunder Menschenverstand genügt. Erst ein Test (Bluttest) kann aufzeigen, ob eine der oben erwähnten Erkrankungen vorliegt. Mit seinen fadenscheinigen, unqualifizierten und unwahren Argumenten schadet Herr Roggwiler in grob-fahrlässiger Art und Weise den an einem Zeckenstich erkrankten Mitmenschen im Amt und anderswo. Jacques Zuber, Affoltern

Oberflächliche Schlagzeilen statt Lösungsorientierung Das Schicksal unseres Spitals liegt in den Händen der Hausärzte, Leserbrief im «Anzeiger» vom 30. Juni. Herr Roggwiler macht eine Schlagzeile um einen medizinischen Vorfall, der in der Zeitung weder gelöst noch untersucht werden kann, aber als Anlass dient, diesmal die Hausärzte in die Pfanne zu hauen. Nur schon medizinisch gesehen, hätte nämlich eine Rötung nach Zeckenstich ohne Gesundheitseinbusse am nächsten Tag behandelt werden können. Ich darf mich sozusagen aus der Zuschauerposition zu Herrn Roggwiler äussern, da ich als Frau (oder Ärztin) ja nicht angesprochen wurde (Herr Roggwiler hat mit seinem spitalfinanz-zentrierten Blick noch nicht gemerkt, dass die Zukunft der ärztlichen Versorgung, soweit überhaupt noch vorhanden, weiblich ist ... Ich habe in den vergangenen Jahren alle Patientinnen und Patienten, für die das Spital Affoltern der geeignete Behandlungsort ist, dorthin überwiesen, wenn sie nicht abgeschreckt waren durch die

wiederkehrenden negativen Schlagzeilen von Herr Roggwiler. Wenn er einem der im Amt praktizierenden Hausärzte unterstellt, er oder sie täte es nur fürs Geld, dann dürfte er gerne mal in der heutigen Intensität der medizinischen und sozialen Problemstellungen arbeiten mit einem Wochenpensum von über 60 Stunden; das tut man nicht um des Geldes willen. Wer Hausarzt oder Hausärztin ist, ist Idealistin und Menschenfreund; das ist unsere Grund-Motivation, und die lassen wir uns auch von einem Ewig-Kritisierer und Besserwisser nicht nehmen. Noch zur Korrektur der Falschinformationen von Herrn Roggwiler: Das Ärztephon triagiert nur die Notfälle, den ärztlichen Notfalldienst machen wir Hausärzte tagsüber selber und die Nacht wird von den SOS-Ärzten abgedeckt! Zum Ersatz der Hausarztpraxen: Die Sanacare (eine Permanence-Organisation) hatte ein Projekt in Affoltern in der Pipeline, wollte es aber nicht weiterführen, weil sie eben Angst um die finanzielle Rendite hatte. Man sieht, wer wirklich nur finanziell kal-

kuliert, macht nicht Hausarztmedizin. Und wer so etwas empfiehlt, hat von der Materie keine Ahnung und sollte nicht die Öffentlichkeit mit Fehlinformationen verwirren. Dr. med. Eveline Breidenstein, Hausärztin Ottenbach

Zuschriften immer mit Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Namensangabe oder Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen, dazu auch solche, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen.


Vermischtes

Dienstag, 7. Juli 2015

Musikreise

«Tennis Day»

Der Musikverein Harmonie Affoltern pflegt Zusammenspiel und Kameradschaft. > Seite 11

Plauschevent auf der Anlage des Tennisclubs Säuliamt in Affoltern. > Seite 13

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Glanzvoll empfangen Die Wettswiler Schützen nach dem Fussmarsch ans Eidgenössische in Raron. > Seite 15

ratgeber

Egon Wenzinger über Aktienmärkte

Ampeln des US-Markts wechseln auf Rot! Es gibt zunehmende Hinweise, dass die Grünfarbe des US-Aktienmarktes verblasst und sich ins Rote bewegt! Die sechsjährige Hausse ist seit Ende Februar zunehmend apathisch geworden. Jeglicher lmpuls, dass der Index aus der Bahn ausbricht, fehlt. Das Momentum deutet trotzdem auf eine zunehmende Tendenz in Richtung Südosten. In unserem Bericht vom 5. Juni stand der S&P 500 bei 2094.11 Punkten und heute ist der Leitindex auf 2057.64 Punkte zurückgefallen. Das heisst, es resultiert ein Verlust von 1.74 %. Der dramatische Abbruch der Verhandlungen zwischen Griechenland und der Gläubiger-Gruppe am vorletzten Wochenende und die Ankündigung von Premier Tsipras, das Referendum zu ergreifen, stürzten am Montag die Weltaktienmärkte in die Tiefe mit zusätzlichen Auswirkungen auf die Währungsmärkte. Auf die Lösung, wie die Summe von 1.6 Milliarden Euro an den IWF bezahlt wird (seit Dienstag im Zahlungsverzug), darf man gespannt sein. Es erhärtet sich die Wahrscheinlichkeit eines «Grexit». Sollte Griechenland die Europäische Währungsunion und gar die Europäische Union verlassen, wird eine breite Contagion befürchtet, welche nicht einzuschätzende Auswirkungen mit sich bringen wird. Laut der World Trade Organization stagnierte die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2015. Die Wirtschaft wuchs in den vorhergehenden sechs Monaten nur um 0.07 %. Dazu wird prognostiziert, dass in den kommenden zwei Jahren eine Eintrübung der Weltkonjunktur stattfinden wird. Es werden für 2015 und 2016 lediglich Wachstumsraten von 3.3 % bzw. 4.0 % erwartet. Der Weltwährungsfonds ist der Ansicht, dass die Ursache struktureller Natur ist. Einige Indikatoren dafür sind der Ölpreisfall um 50 %, die Stärke des US-Dollars um 15 % und Chinas reduzierte Nachfrage von Importen. Für dieses Jahr erlitt der S&P 500 einen Verlust von 0.06 %. Nur 35.8 % aller Aktien stehen über ihrem 40 Tage gleitenden Durchschnitt. Dazu kommt, dass führende, stark wachsende Titel unverhältnismässig viel an Boden verloren haben. Dies ist ein Zeichen, dass sich sogenannte «Smart Money» in Anbetracht der zunehmenden Ungewissheit vorübergehend vom Markt entfernt haben. Wir sind der Meinung, dass es in den kommenden Tagen bzw. bis zur Klärung der griechischen Krise für Investoren besser ist, eine Holdoder Verkaufsstrategie zu fahren. Wenzinger Finanz AG, Vermögens-/ Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

Für die Begabungsförderung ausgezeichnet Die Primarschule Hedingen hat ihr prämiertes Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt Statt dass wenige Kinder zur Begabtenförderung aus ihrer Klasse herausgeholt werden, erhalten in Hedingen immer zwei Klassen je drei Wochenlektionen integrative Begabungsförderung. Das mit dem LissaPreis ausgezeichnete Konzept lockte am Donnerstag einige Interessierte an. ................................................... von thomas stöckli Aus einer Einzelinitiative ist sie entstanden, die Begabtenförderung an der Primarschule Hedingen. Aus dem ursprünglich separativen Angebot wurden dann 2007 Klassenprojekte, seit 2012 betreut durch Rita Sauter, Sonderpädagogin mit Schwerpunkt Begabungsförderung. Ziel der Projekte ist ein offener Unterricht, in dem die Kinder angeleitet und begleitet, aber nicht belehrt werden. Ergänzend dazu erhalten begabte Kinder in Beratungsstunden Begleitung in der Umsetzung ihrer eigenständigen Projekte. Ab diesem Sommer wird diese Begabungsförderung von drei Lehrerinnen erteilt. Gemäss dem Sprichwort «Lehrer öffnen die Tür. Hindurchgehen musst du selbst» gehe es darum, Sachen zu ermöglichen, erklärt Primarschulleiter Ueli Trindler.

Vielfalt an Begabungen Was die Kinder mit den gewährten Freiheiten – natürlich innerhalb von starken Leitplanken – erreichen kön-

Die Schülerinnen nutzen die Gelegenheit, ihre Zaubertricks an den Gästen zu testen. (Bilder Thomas Stöckli) nen, davon durften sich die Besucher gleich selbst überzeugen. Aktuell laufen die Projekte der Viertklässler: Ein Einzelprojekt zum Thema Kunst- und ein Zauberprojekt, bei dem es darum geht, als Klasse gut auftreten zu können. Dass beide Projekte eher musisch ausgerichtet sind, sei ein Zufall, erklärt Rita Sauter. Spannend ist die Vielfalt an Begabungen etwa bei den jungen Zauberern: Während einige auf physikalische Effekte setzen, punkten andere mit Geschicklichkeit oder Showtalent. Und selbst die Schüchternen blühen auf, wenn sie ihren Trick vorführen. Tricks, die sie übrigens selber recherchiert und ausgewählt haben.

Lebendige Kunst: Die Welle wird gleich den Strand überrollen.

Wandern mit Qi Gong im Tessin Die nächste Wanderung mit Susanna Bareth steht im Zeichen der Feen. Ziel ist eine zauberhafte Riedwiese oberhalb von Mergoscia. Am 18. und 19. Juli. «Hier oben müsste man Harfenmusik spielen», hat sich Susanna Bareth gedacht, als sie zum ersten Mal auf der Riedwiese stand, die das Ziel ihrer nächsten Wanderung ist. Erst wird allerdings der Kraftort Madonna del Sasso besucht – eine majestätische Kirche, welche auf einen Fels gebaut ist. Unweit von da geht es in der Standseilbahn bis zur Mittelstation Cardada und von dort zu Fuss ziemlich eben bis zur Alpe Cardada. Dort kann man im «Stallone» feudal übernachten. Da gibt es Sechser- Zimmer mit frischen Duvets. Auch trifft man hier auf eine herzensgute Gastgeberin mit schwarzen langen Haaren, welche fast bis zum Boden reichen. Am nächsten Tag geht die Wanderung gemütlich weiter zur Alpe Bietri. Bei der Alpe Bietri muss etwas aufpasst werden, weil es hier öfters junge

Zu Kraftorten im Tessin - Wandern mit Qi Gong. (Bild zvg.) Kühe gibt, welche von den Mutterkühen verteidigt werden. Der Wanderweg führt eben fast durch den Kuhstall. Der weitere Weg führt am Hang eines Tals entlang nach unten, zu der erwähnten Riedwiese. (pd.)

Verzascatals, Käseherstellung zusehen und degustieren. 22. und 23. August: Madonna del Segna auf dem Monte Comino, Quelle und Riedwiese mit Heidelbeerhügelchen, später ein tiefes Tal mit einer sprudelnden Bergbachlandschaft. 19. und 20. September: Von Corippo Mergoscia, Wasserfall, Monte Lego mit Kirchlein und traumhaftem Blick auf den Lago Maggiore. 25. bis 27. September: Dreitagewan-

Weitere Angebote: 8. und 9. August: Alpe Mugaia,

derung im Bavonatal, ein wildromatisches Tal hinter

Alp keltischen Ursprungs im hintersten Winkel des

dem Maggiatal. Infos unter kraftorte-tessin.ch.

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veranstaltungen

Festgottesdienst im Grünen. (Bild zvg.)

Gottesdienst im Grünen Die Evangelische Allianz lädt ins «Güetli» Die Evangelische Allianz im Konauer Amt gestaltet im «Güetli», RossauMettmenstetten, wiederum einen gemeinsamen Festgottesdienst im Grünen und lädt dazu herzlich ein. Die Open-Air-Feier steht unter dem Motto «Die richtige Blickrichtung» und wird gestaltet von Teilnehmern der ver-

schiedenen Kirchen und Freikirchen im Säuliamt. Anschliessend können alle Gäste am Grillfest teilnehmen. Bei Regen findet der Anlass trotzdem im «Güetli» statt, aber drinnen. (pd.) Festgottesdienst im Grünen am Sonntag, 12. Juli, 10 Uhr, im «Güetli», Rossau-Mettmenstetten.

Naturschönheiten, die ihresgleichen suchen: Seerosen. (Bild zvg.)

«Königin des Wassers» Seerosentag im Park Seleger Moor, Rifferswil Waldpädagoge Phlippe Goeldlin (Naturnetz Kloster Fahr), stellt am Sonntag eine veritable Königin vor: die Seerose. Hiesigen Sagen nach ziehen Nixen in die Tiefe, wer versucht, eine Seerose zu pflücken. Dagegen waren die antiken Griechen nachgerade mild: liessen sie doch die Nymphe, die gebrochenen Herzens starb, weil Herkules ihre Liebe nicht erwiderte, als Seerose auferstehen. Ihr lateinischer Name zeugt bis heute davon: Nymphaea. Ihre Gattung kennt über 50 Arten und kommt nahezu auf dem ganzen Erdball vor. Die Blüten auf dem dunklen Wasser öffnen sich morgens, um sich abends wieder zu schliessen.

Die roten, weissen, gelben und rosa Farbtupfer auf den dunklen Moorteichen ziehen Gross und Klein in ihren Bann – eine Naturschönheit, die ihresgleichen sucht. Eine Seerose ist während der warmen Jahreszeit stetig in Bewegung. Jeden Tag gibt es Veränderungen und Neues an den Pflanzen zu bewundern. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Erlebnistag für die ganze Familie findet bei jeder Witterung statt. Der Park ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Im Park-Beizli kann man sich erfrischen und stärken. (pd.) Seerosentag am Sonntag, 12. Juli, 10 bis 16 Uhr, im Park Seleger Moor, Rifferswil. Weitere Infos unter www.selegermoor.ch

Von «Party-Night» bis «Hüttengaudi» Das grosse Auwer Drei-Tage-Fest wird auch in seiner 48. Auflage mit viel guter Musik, vielen Beizlis und der einmaligen Festatmosphäre in seinen Bann ziehen. Im Zentrum der grossen Party-Night vom Samstag, 18. Juli, steht die «Fäschthütte» mit coolem Partysound von DJ Ugly. Dazu bieten die vielen umliegenden Beizli wie der Biergarten, die Taverne, die Shot-Bar, das Grotto Ticinese oder die legendäre Bar bei der Chäsi unübertreffliche Feststimmung und Fröhlichkeit. Die «Siebäsiächä» warten im Western-Saloon mit lüpfiger Musik auf. Der Familien-Sonntagnachmittag beginnt nach dem Apéro um 13.30 Uhr mit dem Unterhaltungskonzert der Auwer Brass Band. Anschliessend unterhalten die Blaskapelle Sorgenbrecher, welche später von den Rüter Dorfspatzen im Biergarten abgelöst werden und somit nahtlos zum BeizliMusik-Festival führt. Dort erwarten ab 18 Uhr «The Rabbits», das Alphorntrio

Argovia sowie die Casselas Brass aus Chardonne.

Dienstag – Grosse Hüttengaudi Ein Programm der Spitzenklasse bietet die Hüttengaudi am Dienstag! Mit Anita und Alexandra Hofmann ist der Sommer wirklich wieder da und mit ihrem Sound sind sie am Puls der Zeit. Für fulminante Auftritte sorgen Alpenland Sepp und seine Stimmungsband. Zum Gaudi-Ausklang unterhält mit «ComBox» die erfolgreichste Schweizer Schlagerband der Neuzeit. Also ein hochkarätiges Unterhaltungsprogramm – auch zu einem superfairen Eintrittspreis: Bis auf den Western-Saloon sind alle Beizli offen. Seit 48 Jahren lohnt sich der Besuch des Auwer Dorffestes! Wo findet sich heute noch ein Fest mit einer solch grossen Auswahl von Festlokalitäten mitten in einem Dorfkern, mit einem attraktiven Musikangebot für Jung und Alt, das erst noch keinen Gesamteintritt verlangt? (pd.) 48. Dorffest Auw am 18., 19. und 21. Juli.


Vermischtes

Dienstag, 7. Juli 2015

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Musikalisch und kameradschaftlich ein Erfolg Der Musikverein Harmonie Affoltern reiste ins Tirol nach Fiss Ganze acht Jahre ist es her, seit die Harmonie Affoltern das letzte Mal auf Reisen war. Allerhöchste Zeit also, wieder einmal die Koffer zu packen und einige Tage miteinander ins Ausland zu reisen. Das Ziel der Musikreise sollte dieses Mal das Tirol sein, genauer: Fiss. Am Freitagmorgen, 19. Juni, wurden alle Instrumente, Reisekoffer, Uniformen etc. in den Car verladen und schon konnte es losgehen. Werni Schoch, der Mann am Steuer, chauffierte den Verein souverän über die Schweizer Grenze und über den Arlberg ins Tirol. In Landeck wurden die Musikanten zum Mittagessen erwartet und der Chauffeur liess es sich nicht nehmen, trotz Dorfmarkt direkt vor das Restaurant zu fahren. So konnte man im Vorbeifahren gemütlich die Marktstände von oben herab aus dem Car begutachten. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter, steil empor nach Fiss. Dort wurden zuerst die Zimmer im wunderschönen Hotel «Romantica Schlössl» bezogen. Doch zum Ausruhen blieb vorerst keine Zeit. Mit der Gondelbahn fuhren die Mitglieder den Berg hinauf und spazierten anschliessend gemütlich ins Restaurant. Alles in allem wurde es ein extrem lustiger und gemütlicher Abend. Da es bereits dunkel und auch etwas neblig und regnerisch war, als der Aufbruch anstand, wurden die Teilnehmenden von «Berta» ins Tal gefahren. Der nächste Tag war dann ganz in-

Auf 2440 Metern über Meer angekommen: die Harmonie Affoltern an der Bergstation der Schönjochbahn. (Bild zvg.) dividuell planbar. Da es mehrheitlich regnete, verbrachten ihn die meisten beim Shopping in Serfaus oder in der Sauna. Am Nachmittag gab es auf Einladung des Tourismusbüros im Bergrestaurant zu Kaffee und Kuchen am frühen Abend nutzte die Harmonie eine kleine Regenpause für ein «Ständli» vor dem Hotel. Am Sonntag, 21. Juni, hiess es dann bereits wieder Koffer packen und auschecken. Gleich nach dem Frühstück machte man sich in Uni-

form und mit Sack und Pack auf den Weg zur Gondelbahn. Mitsamt all ihren Instrumenten schwebten die Teilnehmenden bis zur Bergstation auf 2440 m.ü.M. Dort erwartete sie bereits eine Überraschung: Es schneite! Und das am 21. Juni, dem offiziellen Sommeranfang! Mit dem Konzert auf der Sonnenterrasse wurde also nichts. Man installierte sich daher im Restaurant und stellte sich darauf ein, wahrscheinlich ohne Publikum zu musizieren. Wer

wagt sich bei diesem Wetter schon auf den Berg ...? Doch weit gefehlt. Pünktlich zum Start des zweistündigen Frühschoppen-Konzertes war das Restaurant voll besetzt. So gab die Harmonie alles, und den Zuhörern – worunter zufälligerweise auch Säuliämter waren – schien es zu gefallen. Nach einem feinen Mittagessen ging es mit der Gondel zurück ins Tal. Die Musikreise war ein voller Erfolg, sowohl musikalisch, als auch kameradschaftlich. Ein gros-

ser Dank hierfür gebührt den Organisatoren Köbi Geissbühler und Gusti Furrer! Wer die Harmonie Affoltern auch bald mal wieder live erleben möchte, hat demnächst Gelegenheit: Am 5. Juli begleitet sie um 10 Uhr den Gottesdienst der reformierten Kirche im Archewäldli. Und am 1. August sind die Musikantinnen und Musikanten wie immer auf dem Märtplatz dabei! (pd.) Infos unter www.harmonie-affoltern-aa.ch.

Erlebnisse am Mittelmeer und Canal du Midi Gelungene Frankreich-Fahrrad-Ferien bei wunderschönem Wetter, feinem Essen und guter Kameradschaft

Dem Canal du Midi entlang Die Velo-Reise-Gruppe von «Erlebnisse». (Bilder zvg.)

Die «Erlebnisse»-Rad-Tour vom 19. bis 28. Juni führte von Montpellier über Narbonne nach Toulouse. Vom 28. August bis 6. September findet diese Tour noch einmal statt. ................................................... von otto steinmann Am Freitag, 19. Juni, fuhr eine Gruppe von elf Personen mit der Bahn bis Basel und von dort mit dem Bus zum Airport Basel. Und schon kurz später war die «Erlebnisse»-Gruppe mit Easyjet unterwegs nach Montpellier ans Mittelmeer. Nach dem Transfer ins Hotel stand ein feines Nachtessen auf dem Programm und die sommerlichen Temperaturen waren vielverspre-

chend. Nach dem Morgenessen erhielten die Radler ihre Miet-E-Bikes und einige Informationen zur bevorstehenden Radtour. Unter der ortskundigen Leitung von Otto Steinmann ging es schon bald los in Richtung Mittelmeer an den Sandstrand und ein erstes Erfrischungsgetränk lockte. Die Etappe folgte dann meist entlang des Meeres bis zum ersten Etappenziel in Sète. Im sehr schönen Städtchen blieb genügend Zeit für eine kleine Rundfahrt oder für einen Spaziergang entlang des Wassers. Der dritte Tag war dann eine etwas längere Etappe und führte zuerst nach Adge an den bekannten Hafen und weiter nach Béziers. Unterwegs nutzen einige die Möglichkeit für ein erfrischendes Bad im Meer. Da ganz

Frankreich an diesem Wochenende ein Musik-Fest feierte, war man mitten drin und konnte verschiedene musikalische Auftritte miterleben. Auf den nächsten Etappen folgte die Gruppe dann dem Canal du Midi bis zum Schluss in Toulouse. Der Radweg war zum Teil ganz schmal und holprig und ein anderes Mal war er sogar geteert und lud ein, etwas schneller zu fahren. Da beidseits des Kanals meist riesige Platanen stehen, spendeten diese Schatten. Bei Temperaturen zwischen 29 und 30 Grad war dieser äusserst willkommen. Mit Narbonne machte «Erlebnisse» in einer etwas grösseren Stadt Halt, der nächste Etappenort war mit Homps dann in einem sehr kleinen Ort, aber mit einem schönen Auberge direkt am Canal.

Am Ende des 6. Tages traf die Gruppe in Carcassonne ein und verdiente sich am Folgetag einen velofreien Ruhetag. Ein sehr feines Nachtessen im imposanten Schloss hoch über der Stadt war ein weiterer Höhepunkt. Es folgte dann die weitere Etappe, zum Teil auf ganz schmalen Wegen, nach Castelnaudary. Dieses Dorf ist an einem recht grossen See bzw. Ausgleichsbecken des Canal. Nach dem Frischmachen waren alle noch so fit und munter, dass das sehr feine Nachtessen ein weiterer Höhepunkt war. Am zweiten Samstag folgte dann die Schlussetappe nach Toulouse. Unterwegs passierte die Gruppe den höchsten Punkt des Canal du Midi und auch der Radweg wurde immer breiter und schöner zum Befahren.

Gegen 16 Uhr war die Radtour dann «gut überstanden». Einige «Hinterteile» war sicher froh, nicht mehr jeden Tag vier bis sechs Stunden auf einem Velosattel zu sitzen. Mit einem gemeinsamen Nachtessen fanden die Fahrrad-Ferien einen fröhlichen Abschluss. Ein Jumbolino der Swiss brachte die Radlerinnen und Radler am Sonntag gegen Mittag zurück nach Zürich. Dank einer guten Organisation, dem sehr schönen Sommerwetter und der ortskundigen Führung auf den nicht immer leicht zu findenden Radwegen wurden die Radferien zu einem wunderschönen Erlebnis für alle Teilnehmenden. Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.


Sport

Dienstag, 7. Juli 2015

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Hornusser feiern weiteren Vollerfolg Am vergangenen Sonntag spielte die HG Obfelden auswärts gegen Richigen B. Mit der Herausforderung bei einer Aussentemperatur von 35 Grad und wolkenlosem Himmel kamen die Ämtler besser zurecht. Die Obfelder mussten als Gastmannschaft im Ries beginnen – und verrichteten ihre Arbeit tadellos. Im ersten Durchgang musste keine Nummer geschrieben werden. Gegner Richigen B erbrachte eine gute Schlagleistung. Nach dem Wechsel zeigten die Obfelder beim Schlagen dem Gegner, dass sie den Sieg um jeden Preis nach Hause nehmen wollten. Sie erkämpften sich einen guten Vorsprung. Richigen B kassierte im ersten Durchgang auch noch eine Nummer, es stand einem weiteren Sieg nichts mehr im Weg. Im zweiten Durchgang zeigte Obfelden im Ries eine super Leistung und beendete das Spiel mit 0 Nummern, Richigen B vermochte sich beim Schlagen nicht mehr zu steigern, nach dem Wechsel konnte Obfelden seine Schlagleistung sogar noch erhöhen und der Gegner kassierte nochmals eine Nummer. Somit gewann Obfelden erneut mit 0 Nummern und 773 Punkten zu Richigen B mit 2 Nummern und 655. Mit diesem Sieg bekam Obfelden vier weitere Meisterschaftspunkte dazu und liegt beim vorletzten Spiel einen Punkt hinter dem zweitplatzierten Gegner aus Schoren. Die ersten zwei Mannschaften der verschiedenen Gruppen steigen auf. Einzeln erzielten Reto Binggeli (68 Punkte), Walti Müller (66) und Geri Wisler (62) gute Leistungen. (PF)

«Tennis Day» beim TC Säuliamt Am Sonntag, 12. Juli, finden zum ersten Mal der Tennis Day im Tennisclub Säuliamt in Affoltern statt. Der Plauschevent auf der Anlage an der Giessenstrasse (beim Sportplatz Moos) ist für alle gedacht, die tennisbegeistert sind oder es werden wollen. Von 13 Uhr bis 18 Uhr gibt es viel zu erleben rund um Tennis: Für die kleinen Tennisfans steht ein Parcours von Swisstennis bereit, auf dem sich angehende Tennisprofis bei kurzen Übungen mit Schläger und Ball unter Beweis stellen können. Daneben kann man sich direkt vor Ort Infos abholen über die Angebote der Tennisschule und des Tennisclubs Säuliamt. Interessante Einblicke in den NachwuchsUnterricht und die Gruppenkurse im Erwachsenentennis sind garantiert. Als Highlight wird zudem eine Probelektion in Cardio Tennis abgehalten – einer ganz neuen Sportart, die Ausdauer- und Techniktraining verbindet. Für Tenniscracks liegen wieder diverse Schläger der neusten Generation zum Testen auf. Der Event eignet sich jedoch auch besonders für jene, die schon immer mit dem Tennisspielen beginnen wollten – egal ob klein oder gross. Tennislehrer und Vorstandsmitglieder stehen für Fragen rund um Tennis im Säuliamt zur Verfügung – eine einmalige Chance für alle Neugierigen. Und auch im Clubhaus ist man gerüstet für den kleinen und grossen Hunger: Wirt Domenico «Mimmo» Frunzo steht bereit mit Pizza, Pommes, Würsten, Getränken und Glaces zu günstigen Preisen. Die Teilnahme am Tennis Day ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. (pd.) Anmeldung bis Mittwoch, 8. Juli, an Hans Heinrich Meier, meiergeluk@bluewin.ch. Weitere Infos und das detaillierte Programm der beiden Tage unter www.tcsauliamt.ch.

DIe Spieler des FC Hausen dürfen sich auf einen Karriere-Höhepunkt freuen. Hinten von links: Toni Schneitter (Coach), Dominik Stähly, Simon Werffeli, Ralph Huster, Michi Wüest, Kevin Reichmuth, Flavio Ridoli, Andreas Bitzi, Felix Stricker, Dominik Hochreutener, Benjamin Eisenegger, Jan Eugster, Samir Ben Nejma (Trainer). Vorne: Ronny Götschi, Dario Vollenweider, Pascal Von Aesch, Chläus Biser, Mischa Bircher, Stefan Bader, Flurin Locher, Patrick Gabathuler, Michi Walti, Joel Ott. (Bild zvg.)

«Wir wollten den Fairness-Preis» Der FC Hausen wird für sein sportliches Verhalten mit einem Traumlos entschädigt Vor wenigen Jahren wurde der FC Hausen noch als der Club ohne Garderoben belächelt, in knapp sechs Wochen empfängt er im Cup den FC St. Gallen. ................................................... von thomas stöckli «Wir wollten den Fairness-Preis», verrät Toni Schneitter, Coach des FC Hausen, «und das habe ich auch immer wieder gepredigt». Schliesslich war bekannt, dass der Gewinn dieser Auszeichnung zur Teilnahme an der ersten Cup-Hauptrunde berechtigt. Die zweite Mannschaft des FCWB sammel-

te dann zwar noch weniger Strafpunkte als die Hausemer, zwei Teams desselben Vereins dürfen allerdings nicht mitmachen, so rückten die Hausemer nach. Von der Auslosung, die vergangenen Donnerstagabend stattfand, erfuhr man im Oberamt allerdings erst zwei Tage zuvor. So fuhr Schneitter – «ich war der einzige, der Zeit hatte» – zusammen mit Stürmer Ralph Huster nach Bern. Und sie sollten den Ausflug nicht bereuen. Als die rote Kugel des FC Hausen gezogen wurde und noch weisse Kugeln (Top-Clubs) im Rennen waren, war klar, dass es einen Gegner aus einer der beiden höchsten Ligen geben würde. Und als dann St. Gallen

als Gegner feststand? «Ich war perplex», so Huster. Vom Rest der Auslosung bekam der Stürmer dann nicht mehr viel mit: «Mein Natel lief sofort heiss.» So machte die frohe Botschaft auch im Säuliamt schnell die Runde.

Voraussichtlich am 15. August Viel Vorbereitungszeit bleibt dem FC Hausen nicht: Trainingsstart ist am 21. Juli, für den 2. August ist ein Testspiel vorgesehen und am 9. August muss Hausen im Regio-Cup gegen Dübendorf ran. Der Cup-Knaller steigt bereits am Wochenende vom 15. und 16. August. «Wir tendieren auf den Samstagabend», verriet Präsident Fritz Meili.

Die Idee ist, dass die Zuschauer nach dem Spiel noch etwas bleiben. Für die Teilnahme an der ersten Cuprunde erhält der FC Hausen vom Verband 3000 Franken. Schwer abschätzen lassen sich die Kosten. Meili hofft, vom Know-how des FCWB profitieren zu dürfen, der ja vor drei Jahren YB empfangen durfte. Als Gastgeber müssen die Oberämtler dem FC St. Gallen die Anreisespesen (5000 Franken) vergüten, dafür dürfen sie allfällige Einnahmen behalten. Bei allen Unabwägbarkeiten ist man im Oberamt doch optimistisch: «Wir haben zehn Jahre gekämpft für unseren Sportplatz, das schaffen wir nun auch noch», so Fritz Meili.

Floorball Albis wächst

Sommerferienzeit ist Sportlagerzeit

Die Unihockeykräfte im Bezirk werden weiter gebündelt

Die Sommerferien stehen vor der Türe und damit auch unzählige Sportlager für Kinder und Jugendliche.

Am vergangenen Donnerstag, 2. Juli, haben Floorball Albis und die Unicorns Mettmenstetten ihre gemeinsame Zukunft besiegelt. Floorball Albis entstand 2013 aus der Fusion des UHV Magic Sticks Obfelden und des UHC Dragons Knonau. Nun wächst der Verein mit seinen 220 Mitgliedern, 15 Meisterschaftsteams und drei Plauschmannschaften weiter. Die Generalversammlungen von Floorball Albis und den Unicorns Mettmenstetten haben eine gemeinsame Zukunft klar befürwortet. Mit diesem Entscheid integrieren sich die Unicorns in der Organisation von Floorball Albis. Floorball-Präsident Joël Mattle sieht im Zusammenschluss nur Vorteile: «Die Unicorns profitieren von der starken Juniorenabteilung und sichern sich somit Nachwuchs für die Zukunft. Floorball Albis wiederum kann die Herren- und Damenmannschaften markant verstärken.» So sind in Zukunft vier Herrenteams und zwei Damenteams geplant. Dabei spielt ein Herrenteam in der zweithöchsten Liga und bei den Damen in der höchsten Liga auf dem Kleinfeld.

Junioren trainieren teilweise in Baar Neu ist in der kommenden Saison auch die Zusammenarbeit von Floorball Albis mit den White Indians Inwil-Baar im Bereich der Junioren. Durch die Zusammenarbeit können Floorball-Albis-Spieler in Baar regelmässig auf dem Grossfeld trainieren.

Patrik Eichmann (Mitte, Vorstand Floorball Albis) heisst stellvertretend für den ganzen Verein Karin Furrer und Patric Beereuter aus dem Vorstand der Unicorns Mettmenstetten willkommen. (Bild zvg.) Floorball Albis ermöglicht damit dem Nachwuchs (ab 14 Jahren) den wichtigen Einstieg ins Grossfeld. Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der Knappheit an Dreifachturnhallen im Bezirk sind die Albis-Junioren gezwungen, in der Waldmannhalle in Baar zu trainieren. Ebenso sind keine Heimspiele in Obfelden, Knonau oder Mettmenstetten möglich auf dem Grossfeld. Dank der Zusammenarbeit kommt aber auch das Herrenteam zu regelmässigem Training auf dem Grossfeld.

Unihockey als zweitwichtigste Teamsportart Unihockey (englisch: Floorball) ist nach Fussball übrigens die Sportart in der Schweiz mit den meisten lizenzierten Spielern – noch vor Eishockey und Handball. Die Schweiz spielt international regelmässig unter den besten vier Nationen mit. Die internationalen Wettkämpfe finden dabei stets auf dem Grossfeld statt, so dass die frühzeitige Angewöhnung für den Nachwuchs zentral ist. (pd.)

Eine Woche weg von zu Hause, neue Sportarten ausprobieren, neue Freunde kennen lernen und ganz viel lernen, lachen und leisten, das erwartet die Teilnehmer in den nächsten Wochen. In den Sportcamps des Kantons Zürich sind diesen Sommer rund 450 Mädchen und Knaben unterwegs. Sportklettern und Bergsteigen mit erfahrenen Bergführern, Windsurfen in der Lenzerheide oder Kanu im Centro Sportivo Tenero sind nur einige Beispiele aus dem breiten Angebot des Sportamts. 450 Jugendliche nutzen die Möglichkeit, neue Sportarten auszuprobieren, ihre sportlichen Fähigkeiten zu verbessern und damit nicht nur neue Freunde, sondern vielleicht auch die Sportart fürs Leben kennen zu lernen. Wer kurzentschlossen doch noch ein Lager besuchen möchte, der findet mit etwas Glück noch freie Plätze. Freie Plätze gibt es noch im Boyz Camp, dem Lager nur für Jungs vom 2. bis 8. August in Davos. Spielerische Wettkämpfe in Sportarten wie Fussball, Eishockey, Windsurfen und Basketball stehen auf dem Programm. Ebenfalls können noch Anmeldungen für das «Zack» entgegengenommen werden, das Sportcamp extra für Mädchen und Knaben mit Übergewicht vom 11. bis 18. Juli in Zweisimmen. Die Teilnehmenden erleben viel Spass, kochen selber und erhalten Tipps, wie sie ihren Alltag so gestalten können, dass sie langfristig ein gesundes Körpergewicht erreichen. (pd.) Infos und Anmeldung unter www.sport.zh.ch oder www.jugendsportcamps.ch.


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Sport

Dienstag, 7. Juli 2015

Toller Empfang beim Eingang ins Festgelände. (Bilder zvg.)

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Daumen hoch: OK-Präsident Christophe Darbellay.

Wettswiler Schützen glanzvoll empfangen Anspruchsvoller Fussmarsch ans Eidgenössische Schützenfest in Raron, VS Müde, leicht gezeichnet, aber stolz und glücklich sind die Wettswiler Schützen (Anton Hauser, Urs Kamm, Roland Bliggensdofer, Thomas Leuenberger, Fritz Kobel, Heinz Meili, Marcel Rohner und Martin Landis) nach einem zehntägigen Fussmarsch von Wettswil nach Raron im Wallis, zum Eidgenössischen Schützenfest eingetroffen. Die Organisatoren mit

OK-Präsident und Nationalrat Christophe Darbellay und Generalsekretär Urs Weibel bereiteten den tapferen Schützen beim Eingang zum Schiessgelände einen glanzvollen Empfang. Extra ins Wallis angereist war auch der Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, der würdig und herzhaft die Wettswiler Gemeindefahne präsentierte.

Seit 1969 ist es Tradition, dass die Wettswiler 300-m-Schützen an die Eidgenössischen Schützenfeste zu Fuss marschieren. Angeblich stammte die Idee seinerzeit von Godi Landis. Diesmal war die Strecke mit 217 Kilometern über Stock und Stein und schliesslich über den Gemmipass besonders lang und anspruchsvoll. Angesichts der Hitzeperiode während den

letzten Tagen war es besonders für die «älteren Knaben» eine bewundernswerte Energieleistung, die wirklich grosse Anerkennung verdient. Der Empfang am Eingangstor zum imposanten zentral aufgebauten provisorischen Schiessgelände auf dem Flugplatz in Raron, mit allen Scheibenanlagen für das 25-, 50- und 300m-Schiessen sowie allen dazugehören-

den Einrichtungen war einzigartig. Selbst OK-Präsident und Nationalrat Christophe Darbelley machte den «tapferen Marschierern» die Aufwartung und hiess sie mit Grusswort und Gratulation persönlich herzlich willkommen. Der anschliessende Marsch in das Festgelände wurde für die heldenhaften Wettswiler Schützen zu einem wahren Triumphzug. (wht.)

Überzeugende Einzel- und Mannschaftsresultate Der Nachwuchs der LV Albis auf einer Erfolgswelle Das gab es schon lange nicht mehr: an den Regionenmeisterschaften Nachwuchs Ostschweiz gewann die LV Albis fünf Medaillen. Auch an den Kantonalmeisterschaften hielt der Medaillensegen an. Nach dem ersten SVM-Versuch steht das Team der U12 W an der Spitze der Zwischenrangliste. Zwei Medaillen vom Eidgenössischen: Paul Stutz aus Zwillikon. (Bild zvg.)

Gold und Bronze für Paul Stutz Armeewettkampf am Eidgenössischen Der Zürcher Kantonspolizist Paul Stutz (Zwillikon) gewann nicht nur die Bronzemedaille in der Einzelwertung, sondern mit seinen Kollegen Andreas Peier und Luigi Casagrande auch Gold in der Mannschaftswertung. Bei Halbzeit des Eidgenössischen Schützenfestes hat das Militär das Kommando über praktisch das ganze Festgelände im Wallis übernommen. 2235 Armee-, Grenzwacht- und Polizeiangehörige aus der ganzen Schweiz absolvierten mit Gewehr 300 m und Pistole 25 m das Schiessprogramm. Die Kantonspolizei Zürich nahm mit drei Gruppen Pistole 25 m und drei Gruppen Gewehr 300 m am Armeewettkampf in der Kategorie GWK/Polizei/Sicherheit teil. Dabei haben sich die Zürcher Polizisten als sehr treffsicher mit der Pistole erwiesen. Den traditionellen Gruppenwettkampf Pistole gewann die Kan-

tonspolizei Zürich 1 (525 Punkte: Paul Stutz 177, Andreas Peier 176, Luigi Casagrande 172) vor der Stadtpolizei Zürich (524 Punkte) und der Kantonspolizei Freiburg (523 Punkte).

Vier Schützen punktegleich vorne Das anspruchsvolle Programm besteht aus drei Schuss Einzelfeuer in je zehn Sekunden; fünf Schuss in 40, fünf Schuss in 30 und fünf Schuss in 20 Sekunden. Die Entscheidung war äusserst spannend und umstritten: Am Schluss lagen vier Schützen mit je 177 Punkten an der Spitze, unter ihnen auch Paul Stutz. Aufgrund der Totalpunktzahl des letzten Schnellfeuers wurden über die Ränge eins bis vier entschieden. Dem Zwilliker blieb Rang drei hinter Martin Maag und Marc Alvarez (beide Kapo FR), aber noch vor Andreas Hunziker (RP Aargau Süd). Insgesamt wurden 148 Schützen klassiert. (pd.)

................................................... von hanspeter feller An den Regionenmeisterschaften Nachwuchs Ostschweiz gewann die Speerwerferin Bigna Herold die Goldmedaille bei den U16. Mit einer Weite von 39.13 m steht sie an 4. Stelle der Schweizer Bestenliste. Silber holte Svenja Gut über 400 m der U16 in 60.46 Sek. Eine Woche später verbesserte sich Svenja Gut erneut und lief am Bonus Track Meeting in Nottwil die 400 m erstmals unter der 60-Sekundenmarke. Die bronzene Auszeichnung sicherten sich die Hochspringer Lukas Loder mit 1.35 m bei den U14 und Jan Burkhardt bei den U16 mit 1.65 m. Leonie Schilliger lief über 600 m bei den U16 mit einer Zeit von 1:40.26 ebenfalls auf dem 3. Platz. Diese Resultate dürfen sich sehen lassen, waren doch die besten Athleten der Ostschweiz am Start. An diesen Meisterschaften gewann die ehemalige Athletin der LV Albis aus Obfelden, Alessia Danelli, LCZ, den Weitsprung der U16 mit einer Weite von 5.28 m.

Tolle Mannschaftsresultate Ein sensationelles Mannschaftsresultat erzielten die U12-Mädchen. Beim Versuch der Schweizer Vereinsmeisterschaften (SVM) in Regendorf erzielten die Athletinnen 2195.4 Punkte. Mit

diesem Resultat stehen sie an der Spitze des Zwischenklassements. Die Chancen, dass auch dieses Jahr ein Pokal bei der LV Albis landet, stehen gut, der Vorsprung auf das Verfolgerteam vom LC Frauenfeld beträgt satte 150 Punkte. Definitiv abgerechnet wird aber erst im September. An diesem Wettkampf sprinteten Nina Huber, Arlette Kern, Mathilde Zehnder, Jael Klöti, Nina und Carla Wicki in der 6xfrei-Staffel an die Schweizer Spitze. In der Bestenliste liegt die LV Albis mit einer Zeit Nina Wicki (Nr. 24) und Carla Wicki (Nr. 23) Doppelsieg von 56.69 Sek. 600 m kantonale Meisterschaften. (Bild Mario Grond) gleich drei Sekunden vor dem Team von Stade Lau- erfahren. Leonie Schilliger stürzte im sanne Athlétissme. 600-m-Rennen. Tobias Rutishauser startete in vier Disziplinen und belegte viermal den 4. Platz! Kantonale Meisterschaften: Sechs Tolle Erfolge gab es auch im kanEinzel-, drei Mannschaftsmedaillen tonalen Mannschafts-Mehrkampf-Cup Höhepunkt der kantonalen Einkampf- zu feiern. In der Kategorie U12 gingen meisterschaften war der Doppelsieg sowohl beim weiblichen wie auch der Zwillinge Nina und Carla Wicki beim männlichen Nachwuchs Gold an über 600 m der U12. Sie dominierten die LV Albis und die U14 M gewannen das Rennen nach Belieben. Carla Wicki Bronze. Nach einigen anstrengenden Wettholte noch die Titel über 60 m und im Ballwurf und Nina gewann über 60 m kampfwochenenden folgt nun eine Hürden die silberne Auszeichnung. Ei- kurze Trainingspause. Dann folgt die nen weiteren Titel holte sich Bigna Vorbereitung für die Herbstwettkämpfe. Mehrere Athletinnen und Athleten Herold im Speerwerfen der U16. Dass Sieg und Niederlage im Sport qualifizierten sich für die Kantonalfinahe beieinander liegen, mussten Leo- nals der Nachwuchswettkämpfe und nie Schilliger und Tobias Rutishauser für die Schweizer Meisterschaften.


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053 2015  

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