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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 53 I 166. Jahrgang I Dienstag, 9. Juli 2013

Strassensperrung

Co-Schulleiter

In Affoltern werden Jumbo-Kreisel und Unterführung Obfelderstrasse erneuert. > Seite 3

Die Primarschule Affoltern mit einer Übergangslösung für ein Jahr. > Seite 5

Schwerverletzter bei Verkehrsunfall Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ist am Sonntagnachmittag in Stallikon der Zweiradfahrer schwer verletzt worden. Um 17 Uhr fuhr ein 32-jähriger Mann mit seinem Rennrad auf der abfallenden Stationsstrasse Richtung Stallikon. Nach einer Rechtskurve, beim Jugendhaus, bog eine 43-jährige Autofahrerin mit ihrem Wagen auf Strasse ein. Dabei kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, und der Fahrradlenker kam zu Fall. Obwohl er einen Helm trug erlitt er gemäss Angaben der Kapo schwere Kopfverletzungen. Der Verunfallte wurde mit Rega ins Spital geflogen. (Kapo)

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Europa-Rallye Die längste Elektroauto-Parade der Welt gastierte am Sonntag in Aeugst. > Seite 8

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Fröhliche Stimmung Was den Zürchern das ZüriFäscht ist, ist den Hausemern die Chilbi. > Seite 8

Nur eine Spital AG – keine Beteiligung Dritter Die DV verabschiedet neue Rechtsform einstimmig Die Delegierten sämtlicher Zwecksverbandsgemeinden sagten am vergangenen Donnerstagabend ja zur neuen Rechtsform des Spitals Affoltern. Zahlreiche Änderungen aus der Vernehmlassung sind in die Dokumente eingeflossen. So wird es nur eine Gemeinnützige Spital Affoltern AG geben und die Beteiligung Dritter ist ausgeschlossen.

Viermal Gold für LV Albis

................................................... von urs e. kneubühl

Der Nachwuchs der LV Albis zeigte an den Kantonalen Meisterschaften sein ganzes Können. Gold gab es für Alessia Danelli im Sprint bei den U14, im Mannschafts-Mehrkampf-Cup der Knaben U12 sowie an den Staffelmeisterschaften für die Männer in der Olympischen Staffel und erneut die U12Knaben über 3-mal 1000 Meter. ................................................... > Bericht auf Seite 15

Ein Dutzend Änderungsanträge sowie einige Wünsche nach marginalen redaktionellen Modifikationen haben aus der Vernehmlassung zu den Dokumenten für die neue Rechtsform des Spitals Affoltern resultiert. Die wichtigsten Kritikpunkte wurden umgesetzt, wie Projektleiter Bertram Thurnherr vorab in seiner Präsentation festhielt. Mit den Änderungen, die in die Dokumente eingeflossen sind, werden

die Komplexität reduziert sowie die Transparenz und der demokratische Einfluss verbessert: Es wird nur eine Gemeinnützige Spital Affoltern AG geben, die zu 100 Prozent im Besitz der Ämtler Gemeinden ist. Damit ist die Beteiligung Dritter ausgeschlossen. Zur Erleichterung des demokratischen Einflusses wurden zudem Statuten verschoben sowie ein Aktionärsbindungsvertrag zur interkommunalen Vereinbarung IKV erarbeitet. «Im Vergleich der Aktiengesellschaft mit dem Zweckverband», erörterte Thurnherr, «gibt es grosse Vorteile. So machen die kürzeren Entscheidungsprozesse die AG agiler, Restdefizite müssen nicht mehr von den Gemeinden getragen werden und die Erstellung eines neuen Bettenhauses wird über das Aktienkapital finanziert.» Die fixe Beteiligung der Gemeinden läuft dabei über fünf Jahre, im Gegensatz zum Zweckverband, wo die Finanzierung über Darlehen funktioniert. «In diesem Sinne biete die neue Rechtsform», so Thurnherr weiter, «eine Kombination aus demokratischem Einfluss und kurzen Entscheidungswe-

gen, eine gute Einbindung der Gemeinden sowie eine solide Finanzierung, gleichzeitig betriebswirtschaftliche Freiräume und eine optimale Gestaltung für die Zukunft.»

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Verbesserungen Ernst Schweizer AG präsentiert Nachhaltigkeitsbericht 2012. > Seite 9

Kunstausstellung und Zirkus Vor den Sommerferien ist Projektwochenzeit. Und da überraschen die Schulen immer wieder mit Ideen: Den Schulabschluss feierte die Sek Hausen mi einer Kunstausstellung und begeisterte überdies mit Poetry Slam. In Maschwanden grassierte das Zirkusfieber: Kindergärtler, Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse warteten mit einem attraktiven Programm auf. ................................................... > Berichte auf Seite 11

anzeigen

Antrag von Affoltern abgelehnt Den verschiedenen Änderungsanträgen aus der Vernehmlassung – es kamen auch an der Delegiertenversammlung selbst noch vier dazu – wurde weitgehend geschlossen zugestimmt. Einzig der Antrag Affolterns, das sich schon in der Vernehmlassung gegen eine Verknüpfung des Antrags zur neuen Spital-Rechtsform mit einer Bindung an die Vorfinanzierung zur Realisierung des Bettenhauses ausgesprochen hat, zur Streichung der entsprechenden Textpassagen wurde mit lediglich einer Gegenstimme abgelehnt. In der Schlussabstimmung zur neuen Rechtsform des Spitals Affoltern herrschte dann wiederum Einhelligkeit. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Paraden, Konzerte und ein Festakt zum Jubiläum Stimmungsvoller Musiktag des Musikverbandes Amt und Limmattal in Bonstetten

Der Musikverein Harmonie Affoltern eröffnete die Marschmusik-Parade vom Samstag. (Bild Thomas Stöckli) 20 Musikvereine, Unterhaltung, und viel Raum für Geselligkeit. Der Musiktag Amt und Limmattal in Bonstetten dürfte bei allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben. Hunderte von Zu-

schauern säumten etwa bei den Marschmusik-Paraden am Samstagund Sonntagmorgen die Schachenstrasse. Besonders gut kam die Präsentation der Jumba an.

Am Samstagabend standen Veteranenehrung und das Jubiläum «125 Jahre Musikverein Bonstetten» im Mittelpunkt. Dabei hob Regierungsrat Ernst Stocker die gesellschaftliche und sozi-

ale Bedeutung von Vereinen hervor. Mit dabei auch Gäste aus dem befreundeten Bonstetten, Deutschland. ................................................... > Berichte auf den Seiten 6 und 7

200 28 9 771661 391004


Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 11. Juli 2013, den ganzen Tag geschlossen (Personalausflug).

ABSCHIED

Gabrielle Jaeggi

8907 Wettswil am Albis, 9. Juli 2013

16. April 1954 – 4. Juli 2013 wohnhaft in Hedingen

Nach langer Krankheit bist Du von uns gegangen. Dein Atem hat Dich bis zur letzten Stunde begleitet. Wir trauern sehr um Dich und sind dankbar für die wertvolle Zeit mit Dir. Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung während der Sommerferien Für die Zeit vom 15. Juli bis und mit 16. August 2013 gelten folgende Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag: 08.00 bis 11.30 Uhr; nachmittags geschlossen. Dienstag und Donnerstag: ganzer Tag geschlossen.

Deine Familie und Freunde Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier in der Friedhofskapelle findet am Donnerstag 11. Juli 2013, 14.00 Uhr im Friedhof Nordheim, Feld 6, 8057 Zürich statt. Allfällige Spenden an: Stiftung Zürcher Lighthouse, 8032 Zürich, Postkonto 80-1633-5, Verm. G. Jaeggi

«Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.»

Bassersdorf/Ottenbach, 3. Juli 2013

(Psalm 91, 11)

Heute Nachmittag ist mein lieber Vater, unser lieber Bruder und Onkel

Heinz Schärer 27. September 1946 – 3. Juli 2013 (pens. Tramführer VBZ)

nach längerer, schwerer Krankheit von seinen Leiden erlöst worden. Im Glauben an die Auferstehung durfte er friedlich zu seinem Schöpfer heimkehren. Nach unzähligen interessanten Reisen in alle Welt hat er nun den Weg in das himmlische Licht angetreten. Wir danken Heinz für alles, was er uns gegeben hat

Traueradresse: Trudi Jaeggi, Hoffeld 12, 8057 Zürich

Peter Schärer, Sohn Deine Geschwister und Anverwandte

Ab Montag, 19. August 2013, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Wir nehmen von ihm Abschied am Freitag, den 12. Juli 2013, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach, anschliessend Trauerfeier in der Kirche Ottenbach.

Bestattungen

Für Spenden berücksichtigen wir die Lukas Klinik, Zentrum für Krebsforschung, 4144 Arlesheim, Postkonto 40-1176-7.

Hedingen

Es werden keine Leidzirkulare versandt.

In Zürich ist am 4. Juli 2013 gestorben:

Traueradressen: Peter Schärer, Zelglistrasse 9, 8953 Dietikon Arthur Schärer, Rickenbacherstrasse 2d, 8913 Ottenbach

Jaeggi, Gabrielle Beatrice Yvonne geboren am 16. April 1954, von Bern BE, Luzern LU und Buttisholz LU, geschieden, wohnhaft gewesen in Hedingen, Bachtalenstrasse 6. Urnenbeisetzung und Abdankung in Zürich, Friedhof Nordheim, am Donnerstag, 11. Juli 2013, 14.00 Uhr.

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

WIR DANKEN VON HERZEN

Bestattungsamt Hedingen

für die vielen tröstenden Briefe, Karten und Worte, die Blumengrüsse, die Gaben für späteren Grabschmuck und die vielen Spenden. Wir sind überwältigt über die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der liebevollen Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben und unvergesslichen

Ottenbach Am Freitag, 12. Juli 2013, 13.30 Uhr, findet die Beisetzung auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankungsfeier um 14.00 Uhr in der Kirche statt von:

Anna Elise Rohner-Schärer

Schärer, Heinz von Horgen ZH, geboren am 27. September 1946, geschieden, wohnhaft gewesen an der Schinenbüelstrasse 19 in Bassersdorf, gestorben am 3. Juli 2013 in Zürich. Der Friedhofvorsteher

Stellenanzeiger Postauto-Chauffeur Kat. D (Carausweis), Voll- und Teilzeit. Ihr Arbeitsgebiet ist im Freiamt und im Säuliamt. Eintritt nach Vereinbarung. Besitzen Sie gute Umgangsformen, sind Zuverlässigkeit und unregelmässige Arbeitszeit gewohnt, dann nehmen Sie Kontakt auf unter Telefon 056 664 12 62 oder senden Sie die üblichen Unterlagen an: Postauto-Unternehmer A. & R. Kuhn AG 5634 Merenschwand

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erfahren durften. Besonders danken wir – dem Pflegepersonal und allen Mitarbeitenden des Stadtspitals Triemli und des Universitätsspitals Zürich – dem Pflegepersonal und allen Mitarbeitenden vom Pflegezentrum Ennetsee in Cham – Herrn Dr. med. F. Kuhn, Hausen am Albis, für die langjährige Betreuung – Herrn Pfarrer Ch. Menzi für die einfühlsame Abschiedsfeier – Frau Rosmarie Fuchs und Frau Lisa Kramis für das ergreifende Zitherspiel – allen, die Anna im Spital und im Pflegeheim mit Besuchen erfreuten und ihr mit Liebe und Freundschaft begegnet sind Einen geliebten Menschen zu verlieren ist sehr schwer. Es ist aber tröstlich zu spüren, dass wir in unserer Trauer nicht alleine sind. Wir danken allen, die uns auf dem letzten Weg unserer lieben Mutter, Schwester, Schwiegermutter, unserem Grosi und Urgrosi begleitet haben. Hauptikon, im Juli 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Juli 2013

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Gemeinden befürworten Überführung in gemeinnützige Spital-AG Affoltern hat Bedenken bezüglich bindender Verpflichtung zur Finanzierung des Bettenhauses Die Delegiertenversammlung des Zweckverbands Spital Affoltern genehmigte am vergangenen Donnerstagabend sämtliche Änderungsanträge in den Dokumenten zur Überführung des bisherigen Zweckverbandes in eine gemeinnützige Spital Affoltern AG. Bedenken aus Sicht der Gemeinde Affoltern bezüglich der Verknüpfung der RechtsformVorlage mit der BettenhausFinanzierung teilen die anderen Gemeinden nicht. ................................................... von urs e. kneubühl «Die Gemeinde Affoltern ist mit der in der Vorlage vorgesehenen Finanzierung des Akutspitals finanziell überfordert», erläuterte Martin Gallusser, der Delegierte aus dem Bezirkshauptort, anlässlich der Delegiertenversammlung des Spital-Zweckverbandes einen Antrag der Gemeinde. Dieser empfiehlt die Streichung von Absatz 3 von Artikel 8 in der Interkommunalen Vereinbarung: «Zum Zeitpunkt der Gründung sind Aktien im Umfang von 30 Mio. Franken nicht liberiert. Die Gemeinden liberieren den nicht liberierten Betrag im Verhältnis zu ihrem Aktienanteil im Gesamtbetrag von 30 Mio. Franken im Hinblick auf den Bau eines neuen Bettenhauses. Der zu liberierende Betrag wird von der Gemeinnützigen Spital Affoltern AG von den Aktionärinnen eingefordert, wenn dies für das Bauprojekt notwendig ist...» Der Gemeinderat Affoltern, führt Gallusser weiter aus, beurteilt «die bereits heute zu erfolgende bindende Verpflichtung der Aktionärsgemeinden zur finanziellen Beteiligung an einer zukünftigen Investition des Spitals Affoltern kritisch», nicht zuletzt, weil nach dem Spitalfinanzierungsgesetz die Finanzierung des Akutspitals nach dem Modell 100:0 Sache des Kantons und nicht der Gemeinden ist. Gleichzeitig sieht der Gemeinderat Affoltern durch die Verknüpfung des Antrags zur neuen Spital-Rechtsform mit einer Bindung an die Vorfinanzierung des

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Einstimmig für die neue Rechtsform des Spitals: Die Delegierten bereinigten am Donnerstag die Vorlage in einer intensiven Sitzung und stehen nun geschlossen dahinter. (Bild Bernhard Schneider) Bettenhauses die Einheit der Materie verletzt: «Man kann nicht gleichzeitig über die Rechtsform des Spitals und über eine finanzielle Verpflichtung abstimmen.»

Antrag Affoltern wird klar abgelehnt Mehrere Delegierte zeigen sich erstaunt und überrascht vom Antrag des Bezirkshauptorts und plädieren in der kurzen Diskussion klar zur Beibehaltung des Bettenhaus-Passus in der Vorlage. «Das Bettenhaus gehört ganz klar in die Vorlage, es ist für das Weiterbestehen des Spitals notwendig», meinen etwa Martin Schnorf, Mettmenstetten, und Christoph Kobel, Obfelden, während René Baumgartner, Rifferswil, ausführt: «Ich verstehe nicht, warum dieser Antrag kommt. Das Geld für das Bettenhaus muss früher oder später gesprochen werden.» Er respektiere die finanzielle Situation Affolterns zwar, aber müsse auch feststellen, dass eine Trennung der Vorlagen das Problem nicht löse. Thomas Jucker, Präsident der Betriebskommission, bestätigt, dass das

Spital ohne den Bettenhaus-Kredit nicht überlebensfähig ist und spätestens zwei Jahre später ein entsprechender Kredit beantragt werden müsste, um das Bettenhaus bauen und das Überleben des Spitals sichern zu können. Er fügt auch an, dass in der Planung des Bettenhauses die Hälfte der Betten für die Langzeitpflege geplant seien. Die Abstimmung über den Antrag Affoltern ergibt dann ein logisches Bild: Mit 13 zu einer Stimme wird dieser klar abgelehnt.

Erteilung von Aufträgen an Verwaltungsrat Die weiteren Änderungsanträge passieren sämtliche ohne Diskussionen und Gegenstimmen. Einzig die Erteilung von Aufträgen an Mitglieder des VR, welche den jährlichen Honoraranspruch überschreiten, gab kurz zu reden. Während ein Änderungsantrag vorsieht, dass VR-Mitglieder nur mit Beschluss der GV zusätzliche Mandate für die gemeinnützige Spital AG ausführen können, schlug der Vertreter

von Bonstetten, Benedikt Pöschel, – unterstützt von Christoph Kobel – vor, festzuschreiben, dass grundsätzlich keine zusätzlichen Mandate an VRMitglieder vergeben werden sollen. Ein weiterer Vorschlag sah eine entsprechende Ergänzung im Aktionärsbindungsvertrag vor, der diese Angelegenheit dahingehend regelt, dass der Verwaltungsrat der GSA die Aktionärinnen diesbezüglich zu einer Stellungnahme einladen soll. Schliesslich wurde zuerst über die drei verschiedenen Anträge abgestimmt, wobei der Letztere – Aktionäre zu Stellungnahme einladen – mit zehn Stimmen die klare Mehrheit erhielt. In der Schlussabstimmung erteilten dann alle 14 Gemeindevertreter diesem Passus das Okay.

Info im Herbst – Urnenabstimmung im November In den Schlussabstimmungen bestätigten sämtliche Delegierten die Zustimmung zur neuen Rechtsform des Spitals Affoltern, zu den Statuten und zum Aktionärsbindungsvertrag. Einzig

Jumbo-Kreisel und Unterführung in Affoltern gesperrt Gestern Montag haben die Bauarbeiten begonnen Seit Montagmorgen erneuert das kantonale Tiefbauamt in Affoltern den Jumbo-Kreisel (Obfelder-/Obstgartenstrasse), die Unterführung Obfelderstrasse und den Strassenbelag bis Büel-Kreisel. Für diese Arbeiten muss der besagte Strassenabschnitt gesperrt werden. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften zwischen der Büelstrasse und dem Brauiweiher ist mit kurzzeitigen Einschränkungen gewährleistet. Die Zu- und Wegfahrt in der Werkund Obstgartenstrasse ist nur von Norden her möglich. Der Durchgangsverkehr wird über die Muri-, Zürich- und Büelstrasse umgeleitet. Der JumboMarkt ist über eine provisorische Zufahrt jederzeit erreichbar. Auch die Postautolinien 212, 213 und 217 sind von den Bauarbeiten tangiert. Die Anschlussverbindungen können nicht in jedem Fall gewährleistet werden. Fahrgäste werden informiert. (pd.)

Für das Postauto ist die Durchfahrt zum Bahnhof via Kreisel und Unterführung erlaubt – für den Privatverkehr nicht. Für Kunden von Jumbo und Manor besteht eine provisorische Zufahrt. (Bild Werner Schneiter)

die Abstimmung über die Interkommunale Vereinbarung erhielt nur 13 Ja-Stimmen, bei einer Enthaltung. Damit erhielten Betriebskommission und Projektgruppe, deren Arbeit von mehreren Delegierten speziell gelobt und verdankt wurde, den Auftrag, die Dokumente wie verabschiedet zu bereinigen und die Vorlage für die Vorberatungen an verschiedenen Gemeindeversammlungen im Herbst dieses Jahres und für die Urnenabstimmung am 24. November 2013 aufzubereiten. Gemäss den Informationen von Bertram Thurnherr sind die Statuten bereits durch das Handelsregister genehmigt worden, und auch das Gemeindeamt signalisiert im Prinzip Einverständnis mit den rechtlichen Dokumenten der GSA. Und schliesslich genehmigen auch die Steuerämter die Befreiung der Gemeinnützigen Spital Affoltern AG von Emissionsabgaben und Grundsteuern. Der Entscheid bezüglich der direkten Steuern ist zwar noch offen, aber die Tendenz gehe in Richtung Genehmigung, hielt Betram Thurnherr dazu fest.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Juli 2013

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Zwei Co-Schulleiter für ein Jahr Aus der Primarschulpflege Affoltern Bis zur Einführung des neuen Schulleitermodells auf das Schuljahr 2014/15 engagiert die Primarschule zwei Co-Schulleiter mit Teilzeitpensen. Weiter möchte die Schulpflege die Zahl ihrer Mitglieder von neun auf sieben reduzieren, was eine Urnenabstimmung nötig macht. Die Schuleinheit Butzen Semper hat für die Schuljahre 2013 bis 2016 ein Schulprogramm erarbeitet. Die Primarschulpflege hat die Reduktion ihrer Mitglieder von neun auf sieben ab Beginn der Amtsdauer 2014/2018 beschlossen. Die Anzahl Behördenmitglieder wird im Artikel 15 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Affoltern am Albis geregelt. Eine Änderung benötigt daher einen Beschluss durch eine Urnenabstimmung. Die Teilrevision der Gemeindeordnung kommt im September 2013 an die Urne.

Zwei Co-Schulleiter für ein Jahr in Affoltern Als Entlastung der Schulleiterin und des Schulleiters in den zwei Schuleinheiten in Affoltern engagiert die Primarschule auf das kommende neue Schuljahr als Übergangslösung zwei Co-Schulleiter mit je einem Pensum von 30 bis 40 Prozent. Derzeit erarbeitet die Schule mit einer externen Fachperson ein neues Schulleitermodell, welches auf das Schuljahr 2014/15 eingeführt werden soll.

Ferienplan 2014/2015 und Räbenliechtliumzüge Die Primarschulpflege hat den Ferien- und Informationsplan für die Schuljahre 2013/14 und 2014/15 genehmigt. Er ist auf der Schulwebsite www.psa.ch aufgeschaltet. Die schulinternen Weiterbildungstage für die Lehrpersonen werden wie in den vergangenen Jahren an den Dienstagen nach dem schulfreien Chilbimontag angesetzt. Die Räbenliechtliumzüge werden jeweils in der ersten Woche im November durchgeführt, ausser wenn an diesem Donnerstag ein Feiertag (zum Beispiel Allerheiligen, Opferfest) stattfindet. Ist dies der Fall, werden die Räbenliechtliumzüge um eine Woche nach hinten verschoben.

Schulverwaltung mit neu zwei Leitungspersonen Die Aufgaben im Personalbereich erfordern einen immer höheren zeitlichen Einsatz, was sich sowohl in der Personaladministration als auch in der Behördenarbeit der Ressortleiterin Personal stark bemerkbar macht. Auch durch die geplante Reduktion der Behördenmitglieder von neun auf sieben Personen werden die Aufgaben

in der Verwaltung zunehmen. Deshalb hat die Schulpflege beschlossen, eine Personalfachperson mit einem Teilzeitpensum zu engagieren, welche für sämtliche personellen Belange zuständig ist und sich zudem die Leitungsfunktion mit der bisherigen Schulverwaltungsleiterin teilt.

Neue Öffnungszeiten der Schulverwaltung Die Öffnungszeiten der Schulverwaltung lauten ab 19. August 2013, dem Beginn des neuen Schuljahres, wie folgt: Vormittage von Montag bis Freitag, 9 bis 11.30 Uhr; Nachmittage: Montag, Mittwoch, Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Dienstag- und Freitagnachmittage bleiben geschlossen. Individuelle Termine können nach telefonischer Voranmeldung vereinbart werden. Die Öffnungszeiten an Feiertagen werden denjenigen der Gemeindeverwaltung angepasst. Ausserdem können sie während den Schulferien eingeschränkt werden – siehe www.psa.ch.

Installation einer Photovoltaik-Anlage auf Dach des Schulhauses Semper In den Sommerferien wird im Zusammenhang mit der Klimakonditionierung des Mehrzweckraums Semper (die Primarschule hat darüber berichtet) aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen auf der optimal ausgerichteten Dachfläche Ost des Schulhauses eine Strom produzierende Photovoltaik-Anlage installiert.

Flachdach des Kindergarten Haupel wird saniert Das Dach des Kindergarten Haupel ist undicht, sodass bei heftigen Regenfällen Wasser eindringen kann. Nun wird das Flachdach in zwei Etappen saniert: während den Sommerferien 2013 ist die Westseite an der Reihe, im Frühjahr/Sommer 2014 dann die Ostseite. Die Erneuerung ist deshalb in Etappen geplant, weil eine Gesamtsanierung aus zeitlichen Gründen nicht in den bevorstehenden Sommerferien realisiert werden kann.

Schulpflege genehmigt Schulprogramm Butzen Semper Die Schuleinheit Butzen Semper hat das Schulprogramm für die Schuljahre 2013 bis 2016 entwickelt, welches die Schulpflege genehmigt hat. Der Elternrat konnte dazu Stellung nehmen. Das Schulprogramm ist ein Instrument für die zielgerichtete und nachhaltige Entwicklung der Schule. Als strategisches Führungsorgan definiert die Schulpflege inhaltliche und formale Rahmenvorgaben, Schulleitung und Schulkonferenz erarbeiten das Programm. Es ist einzusehen unter www.psa.ch. Primarschule Affoltern

Eine grosse, bunte Kinderschar liess sich den Hotdog-Tag nicht entgehen. (Bilder Franz Fessler)

Zum Zmittag 270 Gäste Die Primarschule Affoltern am Albis gab den Schülerinnen und Schülern Einblick in den Mittagstisch-Betrieb Am Hotdog-Tag des Mittagtisches der Primarschule Affoltern am Albis hatten die Betreuenden alle Hände voll zu tun: 270 Gäste, vom Kindergärtler bis zur Schülerin der 6. Klasse, wollten in knackiges Brot mit Würstchen beissen. Eine kulinarische Ausnahme, denn im Alltag gibt es gesunde, kindergerechte Menüs. Und Betreuung nach dem Essen. Damit Mütter und Väter ihren Beruf ausüben und mit dem Familienleben vereinbaren können, bieten gemäss neuem Volksschulgesetz auch öffentliche Schulen Tagesstrukturen an. Die Primarschule Affoltern am Albis betreibt seit mehreren Jahren Einrichtungen zur familienergänzenden Kinderbetreuung: den Schülerhort an der Zürichstrasse 92, den Mittagstisch Zwillikon sowie jenen in Affoltern im Foyer der Turnhalle Stigeli.

Von Schülern überrannt Um den Schul- und Kindergartenkindern Einblick in den Affoltemer Mittagstisch-Betrieb zu ermöglichen, organisierte die Schule im Juni den zweiten Hotdog-Tag. Wer Kindern Hotdogs offeriert, muss sich nicht wundern, überrannt zu werden. So

stürzten sich denn auch rund 270 hungrige Schüler auf die Würstchen im Brot inklusive Fingerfood in Form gesunder Rüebli und Äpfel. Und klar – ein Stück Kuchen durfte nicht fehlen. Um die grosse Kinderschar betreuen zu können, standen nebst dem Mittagstischpersonal rund ein Dutzend freiwilliger Helfer im Einsatz: Hauswarte, Schulpflegerinnen und -pfleger sowie Lehrpersonen. Damit die kleinsten Gäste, die Kindergärtler, nicht zu kurz kamen, reihten sich Erwachsene mit ihnen am Buffet ein. Bekanntlich schmeckt das Essen bei der Grossmutter am Besten, doch seit die Stiftung Albisbrunn die kindergerechten, gesunden Menüs kocht, hat der Affoltemer Mittagstisch einen qualitativen Sprung gemacht. Dies beobachtet auch Dorin Röllin, Leiterin des Mittagstisches: «Ich habe schon von Eltern gehört, deren Kinder zu Hause ein Menü wünschen, wie sie es bei uns gegessen haben.»

Kinder sind nach dem Mittagessen betreut Natürlich geht es beim Mittagstisch nicht nur um die Verköstigung der Kinder, sondern ebenso um deren Betreuung, bis die Schule am Nachmittag wieder startet. So bietet der Pavillon Rägeboge Raum zum Spielen, Malen, Lesen, Verweilen und selbstständig Hausaufgaben machen. Die Schü-

ler und Kindergärtler haben die Möglichkeit, den Mittagstisch regelmässig oder mit Bon an einzelnen Tagen zu besuchen, aber auch unregelmässig und kurzfristig. Schulpflegerin Esther Maurer freut sich, dass vermehrt auch Kinder der Heilpädagogischen Schule den Mittagstisch aufsuchen. Freie Plätze gibt es aber noch. Wer interessiert ist oder Fragen hat meldet sich bei Dorin Röllin, Leiterin Mittagstisch, Tel. 079 622 34 60, mittagstisch@psa.ch. Claudia Merki, Schulpflege Affoltern

Informationen zu den Mittagstischen der Primarschule Affoltern Öffnungszeiten, Affoltern: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 11.50 bis 14 Uhr. Zwillikon: Montag, Dienstag und Donnerstag, 11.50 bis 14 Uhr. An schulfreien Tagen (zum Beispiel Markttage und Feiertage) sowie in den Ferien bleiben die Mittagstische geschlossen. Tarife: Einkommensabhängig, zwischen 12 bis 19.50 Franken gemäss Tarifmodell Weitere Informationen und Anmeldung: www.psa.ch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Juli 2013

«Vereine beeindrucken mich besonders» Regierungsrat Ernst Stocker an der samstäglichen Veteranenehrung – 125 Jahre Musikverein Bonstetten Weil er mit den verschiedensten Leuten ins Gespräche komme und sich ein Bild der kulturellen Vielfalt des Kantons machen könne, besuche er gerne Veranstaltungen und Feste, sagte Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker am Musikfest in Bonstetten. Er überbrachte die Grüsse der Zürcher Regierung. ................................................... von werner schneiter Nachdem der Musikverein Harmonie Hausen unter der Direktion von Rägle Brawand für Unterhaltung gesorgt hatte, folgte am Samstagabend die Veteranenehrung: Unter schmissigen Klängen und flankiert von Fahnenträgern marschierten sie am Samstag in die Schachenhalle ein, die gestandenen Veteraninnen und Veteranen der Musikvereine aus dem Amt und dem Limmattal – mit sichtlichem Stolz. Sie wurden geehrt für ihr langjähriges Engagement in den Vereinen, für 50, 35 und 25 Jahre Treue. Auszeichnung, ein Glas Weisswein und ein kurzes Ständchen des jeweiligen Musikvereins – ein emotionaler Akt, der bei einem Musikfest grossen Stellenwert geniesst und entsprechend zelebriert wird. Für Regierungsrat Ernst Stocker, der nach der Veteranenehrung das Wort ergriff, ist Musik ohnehin immer mit Emotionen verknüpft. «Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft», sagte er und zitierte dabei Richard Wagner, dessen Todestag sich dieses Jahr zum 200. Mal jährt. Hier habe er das sofort gespürt. Und das sei vermutlich der Grund, weshalb im Musikverein Bonstetten bereits seit 125 Jahren musiziert werde. Der Volkswirtschaftsdirektor ist gerne nach Bonstetten gekommen; er liebt solche Feste, weil er da nach eigenen Worten mit den verschiedensten Leuten reden und sich ein Bild der kulturellen Vielfalt des Kantons machen könne. Ihm haben es Vereine besonders angetan, weil da meisten ehrenamtlich und mit vollen Engagement gearbeitet wird. «Für das Funktionieren einer Gesellschaft ein aktives Vereinsleben, der Einsatz für Kultur, Sport, aber auch für Musik und Politik von unschätzbaren Wert», betonte Stocker. Für ihn schaffen Vereine eine Gemeinschaftsgefühl, sie fördern das soziale Beisammensein und nehmen Aufgaben wahr, die der Gesellschaft zugutekommen. Da sei man unter Leuten – in Zeiten von Social Media, wo nur virtueller Kontakt bestehe, seien persönliche Kontakte und Austausch enorm wichtig. «Deshalb beeindrucken mich Vereine besonders». So erfülle auch der Musikverein Bonstetten eine wichtige Aufgabe – erst recht, weil er viele Junge in seinen Reihen habe.

Die Veteranenehrung hat an Musikfesten grosse Bedeutung. (Bilder Werner Schneiter) wie das zürcherische Bonstetten vor 40 Jahren ... Bürgermeister Anton Gleich (CSU) verwies in seiner Grussbotschaft auf das 950-Jahre-Jubiläum seiner Gemeinde, das im August 2013 stattfinden wird und zu dem natürlich auch die Schweizer Bonstetter eingeladen sind. Dass Politiker gerne reden, das wissen wir. Weniger bekannt ist, dass wenige auch singen. So trugen Bürgermeister Anton Gleich und OK-Präsident Charles Höhn, ehemaliger Bonstetter Gemeindepräsident, unter den Klängen der «Stauffersberger Musikanten» «Die Vogelwiese» vor. Wir nehmen hierkeine Wertung vor, vermuten aber: Für den «Grand Prix der Volksmusik» reichts wohl nicht ...

Viele Geschichten geschrieben

Mitglieder des jubilierenden Musikvereins Bonstetten. Links Präsident Peter Steiner.

Regierungsrat Ernst Stocker, OK-Präsident Charles Höhn und Bürgermeister Anton Gleich (von links.)

Martin Graf (rechts) vom Zürcher Blasmusikverband überreicht Peter Steiner einen Notengutschein.

OK-Präsi und Bürgermeister: Duett Neben der Veteranenehrung bildete das Jubiläum «125 Jahre Musikverein Bonstetten» einen weiteren Eckpunkt am Samstag. Und da durften natürlich auch die Gäste aus dem deutschen Bonstetten nicht fehlen, die mit ihren flott aufspielenden «Stauffersberger Musikanten» angereist waren. Die beiden Bonstetten unterhalten seit annähernd 40 Jahren Kontakte. Ausschlaggebend war dabei nicht die Musik, wie OK-Präsident Charles Höhn erklärte, sondern eine damals ähnliche Postleitzahl. So kam es immer wieder zu falsch zugestellter Post, die dann zu einem ersten Treffen vom damaligen Gemeindepräsidenten Max Huber mit seinem deutschen Amtskollegen animierten. – Das deutsche Bonstetten liegt in der Nähe von Augsburg und zählt rund 1200 Einwohner – so viele

Die «Stauffersberger Musikanten» unter der Leitung von Gudrun Gastl.

«Unser Musikverein ist 1888 von ein paar wackeren Männern gegründet worden», sagte Präsident Peter Steiner. Er zeichnete das Bild eines Vereins, in welchem viele Geschichten geschrieben worden sind, und der unzählige grosse wie kleine Anlässe musikalisch umrahmt: Von der Konfirmation über den Neuzuzügerabend, vom Platz- und Jahreskonzert bis zu den Musikreisen, von Empfängen bis zu den Besuchen im deutschen Bonstetten. Dies sei dank vieler verdienstvoller Ehrenmitglieder der Fall. Sie haben das Vereinsschiff durch Hochs- und Tiefs gesteuert und auf Kurs gehalten. Die letzten 25 Jahren seien geprägt gewesen durch die zwei Dirigenten Jakob Bopp und Werner Brawand. Ab August 2013 übernimmt nun der junge Dirigent Nino Wrede den Stab. Sieben Präsidenten haben das Vereinsgeschick in den letzten 25 Jahren gelenkt: Kurt Ehrbar, Werner Brawand, Werner Gut, Fredy Kradolfer, Jimmy Ehrbar, Urs Weber und aktuell Peter Steiner. Er gab der Hoffnung Ausdruck, der Musikverein Bonstetten könne weiter auf begeisterungsfähige und einsatzfreudige Mitglieder zählen. «Ein Dorf braucht aktive Vereine, um die Geselligkeit und die Gemeinschaft im Dorf weiter zu fördern», hielt Peter Steiner fest. Dass es gelungen ist, das Vereinsschiff während so langer Zeit auf Kurs zu halten, ist für Martin Graf auch ein Zeichen guter Vereinsführung. «Es zeigt aber auch die Verbundenheit des Vereins mit der Bevölkerung. Der Verein wird getragen und ist aus dem Dorfleben nicht wegzudenken», sagte Graf, der im Zürcher Blasmusikverband für das Veteranenwesen zuständig ist. Der Jubilar erhielt natürlich auch Geschenke: Sowohl von der Jumba (Präsident Jan Rapp) und vom Musikverband Amt und Limmattal (Präsident Christian Tanner) unter anderem Notengutscheine.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Juli 2013

Beste Werbung für die Blasmusik Musiktag in Bonstetten: Marschmusikparaden lockten zahlreiche Zuhörer an die Schachenstrasse Hunderte von Zuhörern säumten am Samstag- und Sonntagmorgen die Schachenstrasse in Bonstetten. Bei strahlendem Sommerwetter waren die Marschmusikparaden d a s Publikumsmagnet am Musiktag des Musikverbandes Amt und Limmattal. ................................................... von thomas stöckli Samstagmorgen an der Schachenstrasse in Bonstetten: Hallosager und Händeschüttler, wohin das Auge blickt. Man kennt sich in der Blasmusik-Familie. Gespannt warten die Zaungäste. In wenigen Minuten wird der Musikverein Harmonie Affoltern die Parade mit dem Schönfeld-Marsch eröffnen. Wer sich einen Platz am letzten Viertel der abgesperrten Strecke ausgewählt hat, hat Pech gehabt: Bis hierhin kommt die Harmonie nicht. Bei anderen werden Tambouren die Restdistanz überbrücken.

Überraschende Evolutionen Auf die Gastvereine aus Zürich und Jonen folgt der Musikverein Maschwanden mit dem Marsch des Zürcher Infanterie-Regiments 27. Passend zum Anlass hat sich der Musikverein Harmonie Hausen für das Stück «Zur Feier des Tages» entschieden. Nach der Stadtmusik Dietikon schreiten die Musikvereine Ottenbach und Obfelden mit «La Berra» und dem «Günsberger Marsch» die rund 300 Meter lange Strecke ab. Er sei positiv überrascht vom Publikums-Aufmarsch, verrät Werner Brawand, der im OK des Musiktags für den Bereich Musik verantwortlich ist. Den Abschluss der Samstags-Parade macht dann die Musikgesellschaft Stallikon mit der Marschversion des Walzers «Tulpen aus Amsterdam». Erst ist davon allerdings nichts zu hören. «Spielen die nicht?» fragt sich mancher Zuschauer, als zu Beginn nur die Tambouren zu hören sind. Noch grösser wird die Verblüffung, als die Tambouren nach der halben Wegstrecke wenden, um, gefolgt von den Bläsern, die Formation zu durchschreiten. Sogar die Organisatoren sind überrascht, denn die Evolutionen waren nicht angekündigt. Der Ämtler Musiker-Nachwuchs sollte am Sonntag zeigen, was auf der Paradestrecke alles möglich wäre. Der Höhepunkt der Jumba-Evolutionen: Im Slalom um ihre Vorderleute kommen jeweils die Hintersten zur Spitze der Formation – und das alles, ohne aus dem Takt zu fallen. Die Zuschauer würdigen die Vorstellung mit viel Applaus.

Kennen nicht nur eine Richtung: die Musikanten aus Stallikon überraschten mit ihrer Parade-Choreografie. (Bilder Thomas Stöckli)

Brassband auf der Paradestrecke: der Musikverein Maschwanden.

Die Ottenbacher schritten zum Marsch «La Berra».

Slalom: Die Jumba marschierte mit Evolutionen.

Zahlreiche Besucher säumten die Paradestrecke auf der Schachenstrasse.

«Alles ist super aufgegangen» Nicht immer so gut besucht waren dagegen die Konzertvorträge in der Aula der Sekundarschule. Der Musikverein Hedingen etwa hatte die undankbare Aufgabe, den Sonntagmorgen um 9 Uhr musikalisch zu eröffnen. Gerade mal 40 Zuhörer waren zu diesem Zeitpunkt in der Aula. Doch die Anwesenden sollten das frühe Aufstehen nicht bereuen. Mit frenetischem Applaus wurde die Darbietung gewürdigt. «Alles ist super aufgegangen» zeigten sich die Verantwortlichen des Musikvereins Bonstetten zufrieden mit dem Musiktag zu ihrem Jubiläum. Auch Gemeindepräsident Bruno Steinemann wollte sich den Anlass nicht entgehen lassen. «Unser Musikverein ist für Bonstetten äusserst wichtig», betont er. Erfreulich sei auch, wie andere Bonstetter Vereine den Anlass mittragen. Das sei ein Zeichen, dass das Dorfleben stimme, so Steinemann weiter.

Mit «Raider’s March» unterwegs: der MV Mettmenstetten.

Nicht nur im OK: Rägle Brawand ...

... und ihr Musikverein Harmonie Hausen.

Verdienter Applaus für den Musikverein Obfelden.

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Dienstag, 9. Juli 2013

Europa-Rallye der E-Mobile machte Station in Aeugst Die längste Elektroauto-Parade der Welt vom Züri-Fäscht gastierte am Sonntag im Säuliamt Nach ihrem erfolgreichen Guinness-Buch-Rekord mit der längsten Elektroauto-Parade der Welt vom Samstag am Züri-Fäscht gastierte die grösste Elektroauto-Rallye Europas, die Wave, am Sonntagmittag in Aeugst. ................................................... von urs e. kneubühl Über hundert Elektroautos fuhren am vergangenen Sonntag auf der letzten Etappe der World Advanced Vehicle Expedition 2013, kurz Wave, geräuschlos durch das Säuliamt und machten am Mittag Station in Aeugst. Dort, beim Schulhaus Gallenbühl, gab es dann auch beinahe alles zu sehen, was Räder hat und von Elektromotoren angetrieben wird. Von den dreiräderigen Pionierfahrzeugen mit Pedalhilfe von einst bis hin zu den Serienfahrzeugen der grossen Automarken von heute, die sich optisch von Benzinern kaum mehr unterscheiden. An der Spitze der lediglich summenden «Armada» trafen – nicht ganz überraschend – ein schneller Roadsterflitzer von Tesla, aber auch ein Twike und Vierplätzerelektromobile von Nissan, Citroën, Peugeot, Volvo, Renault und Mitsubishi auf dem Bolet in Aeugst ein. Hier hatte die Gemeinde unter Führung von Gemeinderat Bruno

Willkommener Zwischenhalt der Europa-Rallye 2013 der Elektroautomobil in Aeugst: Nur Mika (11) mit seinem Tretkart (im Vordergrund) war am Sonntag noch CO2-neutraler unterwegs. (Bild Urs E. Kneubühl) Fuchs, eine ausgeklügelte Parkierordnung, eine Ausstellung mit allermöglichen E-Fahrzeugen vom E-Bike, über E-Motorräder bis zu speziellen E-Automobilen, eine Festwirtschaft zur Verpflegung sowie – von den Teilnehmern besonders gefragt – Ladestationen für die E-Fahrzeuge bereitgestellt.

Von Wien über Ungarn in die Schweiz Gestartet war die grösste ElektroautoRallye der Welt am 28. Juni 2013 in Wien. Sie führte die Teilnehmer aus zahlreichen Ländern Europas in zehn Tagen via Ungarn, zurück nach Österreich, quer durch die Alpen nach Zü-

rich ans Züri-Fäscht, wo sie am Samstag, verstärkt mit weiteren E-Fahrzeugen aus der Schweiz, mit der längsten Elektroauto-Parade der Welt einen Guinness-Buch-Rekord aufstellte. In Tagesetappen von 130 bis 260 Kilometern erreichten die Finisseure schliesslich am Sonntagabend von Aeugst aus

das Ziel in Küsnacht ZH. Mehr als 1800 km insgesamt – unter anderem über den Grossglockner (2576 M.ü.M.) sowie durchs Engadin und über den Albula-Pass (2312 M.ü.M.) – haben die Fahrerinnen und Fahrer mit ihren Fahrzeugen zurückgelegt. In Aeugst wurden sie herzlich empfangen vom Gemeinderat und etlichen interessierten Zuschauerinnen und Zuschauern. Der Schweizer Elektromobil-Pionier Louis Palmer, der als erster Mensch die Erde in einem solar betriebenen Auto umrundete, hatte die Gemeinde Aeugst schon vor Monaten als Ort für den letzten Zwischenhalt vor dem Rallye-Ziel kontaktiert. «Der Gemeinderat», so Bruno Fuchs, «war sogleich Feuer und Flamme und hat die Organisation vor Ort an die Hand genommen.» Die Teilnehmenden zeigten sich vom Zwischenhalt in Aeugst ebenso begeistert, wie die interessierten Zuschauer, welche von den Fahrerinnen und Fahrern alle Fragen beantwortet erhielten. So wissen diese jetzt, dass es Elektro-Autos gibt, die mit einer Akkuladung bis zu 400 km schaffen, dass der Tesla-Roadster von 0 auf 100 km/h in unter vier Sekunden beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h erreichen kann und das Twike, das seit mehr als zehn Jahren auf den Schweizer Strassen fährt, umgerechnet 0,5 Liter Sprit auf 100 km verbraucht.

Was den Zürchern das ZüriFäscht ist, ist den Hausemern die Chilbi Fröhliche Stimmung ohne Gedränge und Schlägereien in Hausen Die Sonne lachte endlich wieder und mit ihr die Kinder- und Erwachsenenherzen. Fröhliche Stimmung prägten die Hausemer Chilbi mit ihren zahlreichen Aktivitäten.

Reto Studer das neue Emblem. Es wurde von der Rifferswiler Steinbildhauerin und Tätowiererin Jeannine Exer gezeichnet und bildet traditionsgemäss einen alten Handwerksberuf ab. Diesmal passend zur Region Säuliamt den Schweinchenzüchter. «Mit dieser Plakette habt ihr mir eine grosse Freude gemacht», sagte Schneebeli sichtlich bewegt. Er war der letzte Schweinezüchter in Uerzlikon und ist bis heute begeisterter und aktiver Fasnächtler geblieben.

zählten zur Unterhaltung des Publikums Reminiszenzen aus der 50-jährigen Geschichte des Kappeler Dorfvereins. Fotos aus der Anfangszeit bis heute bildeten nicht nur die Höhepunkte des Fasnachtstreibens ab. Die Fotos vom Fasnachtsumzug zeigten Einer der Höhepunkte erfolgte gleich auch, wie stark sich das Oberamt bauzu Beginn: Die Enthüllung des Sujets lich verändert hat. für die 50-Jahre-Jubiläums-FasnachtsKurz vor neun Uhr abends rockte plakette der Fasnachtsgesellschaft dann die Gruppe «Badstorm» mit MusiUerzlikon, FGU. Zu einem Tusch der kern aus der Region das Publikum im Baarer Big Band «Cosa Nostra», die der Festzelt mit Musik aus den 60er- und kleinen Feier den passenden musikali70er-Jahren. Im Oberamt nicht vorzuschen Rahmen verlieh, enthüllten stellen braucht man die beiden DiscFGU-Gründungsmitglied und «Plaket- Vielseitige Unterhaltung jockeys «Hines`n`Hasso», die in der ten-Götti» Ueli Schneebeli zusammen FGU-Präsident Christian Müller und Sportlerbar mit ihrem breiten Repermit Jubiläumskommissionsmitglied Alt-FGU-Präsident Werner Lüthi er- toire die Stimmung anheizten. Der Sonntag begann um 11 Uhr mit dem ökumenischen Gottesdienst, musikalisch begleitet von der Huusemer Familie Siegfried und Freunde. «Jazz`nso» nennt sich das Orchester, das auch nach dem Gottesdienstes noch einige Stücke aus ihrem Repertoire zum Besten geben wird. Der Familienzmittag mit «G’Haketem», Hörnli und Apfelmus gehört ebenso zur Tradition der Huuser Chilbi, wie der von der Gemeinde Hausen offerierte Apéro. FGU-Gründungsmitglied Ueli Schneebeli (links) enthüllt zusammen mit Reto Studer die JubiläumsFasnachtsplakette zum 50-jährigen Bestehen der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon im kommenden (map.) Jahr. (Bild Martin Platter)

Gruppenbild: Wirtinnen und Wirte nach dem Turnier. (Bild zvg.)

Ämtler Wirte bleiben am Ball Vereint am Minigolfturnier in Affoltern Es war einer der bisher wenigen Sommertage dieses Jahres, an denen der Himmel blau und die Wiesen trocken blieben. Dies nutzten ein gutes Dutzend Ämtler Wirte für einen friedlichen Wettkampf im Affoltemer Stigeli. Mit Minigolfschlägern und -bällen ausgerüstet kämpften sie sich zu den 18 Löchern, und dies trotz den teilweise fast unumgänglichen Hindernissen, die auf den Bahnen aufgebaut waren. Nun, aus ihrer beruflichen Tätigkeit sind sie sich gewohnt, auch fast unmögliche Hindernisse zu meistern. Natürlich gab es auch Sieger. Den begehrten Weinflaschenpreis erhielt der Sohn des langjährigen Präsidenten und heutigen Vizepräsidenten der Wirtevereinigung von GastroAffoltern und des Hotel Löwen in Hausen, Ste-

fan Burkard, dicht gefolgt vom letztjährigen Sieger und Weingarten-Gastgeber Andi Häberling. Alle übrigen erhielten den alljährlichen Trostpreis: Bratwurst oder Cervelat mit Brot und einem Getränk mit oder ohne Bier. Das ausgewogene Teilnehmerfeld: Beat und Stefan Burkard (Löwen, Hausen), Guido und Annemarie Egerschwiler (Spycher, Mettmenstetten), Toni und Ruth Abächerli (Sonnental, Rossau), Monsieur Yvon und Urs Peter (Löwen, Obfelden), Andi Häberling (Weingarten, Affoltern), Kurt Hegetschwiler (Güggel-Bar, Ottenbach), und die drei Generationen vom Burestübli in Stallikon, Grossmutter Trudi, Vater Patrick und Sohn Tobias Steck und die ehemaligen Wirte vom Kreuz in Maschwanden Cecile und Hansueli Born.


Gewerbe

Dienstag, 9. Juli 2013

Streichquintett

Velowoche

Fünf begnadete junge Musiker in der reformierten Kirche in Aeugst. > Seite 13

Die Pro Senectute-Velogruppe Mettmenstetten war unterwegs im Berner Oberland. > Seite 14

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Imposante Aufholjagd Wiederaufstieg? Nach einem Fehlstart gewannen die Senioren des TC Säuliamt alles. > Seite 15

Verbesserungen bei wichtigen Zielsetzungen Die Ernst Schweizer AG präsentiert den Nachhaltigkeitsbericht 2012 Der Betriebsertrag (Umsatz) stieg um 7% auf 153 Mio. Franken, das Betriebsergebnis (Ebit) lag mit 2,5 Mio. auf Vorjahresniveau. Die Anzahl Absenztage wegen Betriebsunfall wurde halbiert. Die Gesamt-Umwelteffizienz konnte um 14,2% verbessert werden.

duktepalette mit Ganzglas-Schiebefaltwänden ergänzt. Im Geschäftsbereich Sonnenenergie-Systeme wurden entsprechend den ab 2013 geltenden Vorschriften Verbesserungsmassnahmen bei Sonnenkollektoren getätigt.

626 Mitarbeiter Nach der Integration der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tobler und Siebag beschäftigte das Unternehmen per Ende 2012 626 Personen, darunter 46 Lernende. Die Absenztage durch Betriebsunfälle pro Vollzeitstelle sanken auf 0,5. Die Ernst Schweizer AG setzt auf die Weiterentwicklung des Arbeitsschutzmanagementsystems mit dem Ziel, Anfang 2014 nach Ohsas 18001 zertifiziert zu werden. Die im aktuellen Bericht mit Bildern thematisierte Arbeitssicherheit wurde Ende 2012 anlässlich einer Sicherheitswoche aufgegriffen und die Mitarbeiter mithilfe eines Postenlaufs geschult. Zum Abschluss wurde am Standort Hedingen eine Evakuationsübung durchgeführt.

Die Bauwirtschaft zeigte sich in der Schweiz stabil und das Interesse an Sonnenenergie-Produkten stieg. Die Ernst Schweizer AG profitierte davon, was sich durch ein Plus von 15% beim Auftragseingang (157,3 Mio. Franken) und einer Steigerung von 7% beim Betriebsertrag (153 Mio. Franken) ausdrückte. Wesentlich dazu beigetragen hat die grosse Nachfrage nach dem Fotovoltaik-Montagesystem Solrif aus Europa, vor allem Italien. Das Betriebsergebnis (Ebit) blieb mit 2,5 Mio. Franken auf Vorjahresniveau. Bereits zum zehnten Mal publiziert Schweizer den Bericht in dieser Form. Die Global Reporting Initiative (GRI) prüfte den Nachhaltigkeitsbericht 2012 und bestätigte erneut den Anwendungsgrad B.

Kundenorientierte Leistungen

Der Arbeitssicherheit wird bei der Ernst Schweizer AG hohe Priorität zugemessen. (Bild zvg.)

Umwelt Das gesteigerte Interesse am nachhaltigen Bauen stärkt das Unternehmen in Bezug auf seine klare Fokussierung auf energieeffiziente Produkte und solche zur Sonnenenergie-Nutzung. Die Massnahmen im Umweltmanagement, die Schweizer bis dato umge-

Der Geschäftsbereich Fassaden konnte 2012 attraktive Grossprojekte realisieren, unter anderen das neu entwickelte Fenstersystem am Neubau des Campus der Fachhochschule Nordwest-

schweiz in Brugg. Der Geschäftsbereich Holz/Metall-Systeme führte als Innovation die bewährte Schiebetür ST ausgerüstet mit dem vollautomatischen Antrieb DRIVE neu ein. Der Ge-

Mehr Freude mit Kindern

Lernen mit dem «King of the Road»

Starke Eltern – starke Kinder: Ein Aufbaukurs in Zusammenarbeit mit der Elternbildung Region Süd für Eltern von Kindern zwischen zwei und zwölf Jahren im MüZe. Das Elternsein ist eine grosse Herausforderung. In jeder Familie gibt es Zeiten, in denen Eltern Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder brauchen. Der Aufbaukurs «starke Eltern – starke Kinder» erweitert die Erziehungskompetenzen und stärkt das Selbstvertrauen in der Rolle als Eltern. Dieser Kurs setzt die Kenntnisse aus dem Basiskurs voraus, dauert vier Abende und startet am Dienstag, 3. September, um 19.30 Uhr. Unter der Leitung von Irene Rohrer, Psychologin lic. phil. I, zertifizierter SE-SK-Elternkursleiterin und Familienfrau, werden im Kurs in Kurzinputs, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeiten und praktischen Übungen – Themen wie Wertvorstellungen, Erziehungsziele und Gefühle von Eltern und Kindern – besprochen. Anmeldungen bis 23. August an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und ganzes Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

schäftsbereich Fenster und Briefkästen lancierte 2012 das neue Minergie- und Minergie-P-zertifizierte Fenster- und Türsystem IS-4. Mit der Übernahme der Siebag-Produkte wurde die Pro-

setzt hat, greifen. Die gesamte Umweltbelastung sank um 6,0% und die Gesamt-Umwelteffizienz konnte um 14,2% gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Die Umweltbelastung der verwendeten Materialien konnte trotz des Umsatzwachstums gegenüber 2011 reduziert werden. Dies dank des massiv höheren Recycling-Anteils bei den Aluminium-Pressprofilen, der heute 80% beträgt.

Wirtschaftlichkeit und Prozesse Auch 2012 wurde investiert, vor allem in automatische Profil-Bearbeitungscenter für die Geschäftsbereiche Fassaden, Holz/Metall-Systeme und Sonnenenergie-Systeme. Im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, der pro Jahr und Vollzeitstelle einen Vorschlag zum Ziel hat, konnten Ende 2012 insgesamt 237 Vorschläge als umgesetzt bezeichnet werden. Die anstehende Sanierung des Gebäudeparks in der Schweiz bietet attraktive Chancen. Die Ernst Schweizer AG ist gut positioniert. Auf die sich verändernden Marktbedingungen und den verstärkten Wettbewerb reagiert sie mit internen Effizienzmassnahmen, der Anwendung der Lean-Prinzipien und einer sorgfältigen Risikobeurteilung im Projektgeschäft. Sie setzt weiter auf ihre Kernkompetenz, energieeffiziente Produkte für die Gebäudehülle und Systeme zur Nutzung der Sonnenenergie anzubieten.

Ein neues Lastwagen-Fahrschulfahrzeug für die Fahrschule Chresta in Affoltern Es ist ausgestattet mit neuester Technik, das neue LastwagenFahrschulfahrzeug der Fahrschule Chresta in Affoltern. Angehende Chauffeure und solche, die sich weiterbilden, lernen mit einem Scania mit 500 PS-starkem V8-Motor – einer Marke, die auch «King of the Road» genannt wird. Die 1989 gegründete Fahrschule Chresta ist ein Familienbetrieb, der Aus- und Weiterbildung aller Kategorien bietet – seit rund vier Jahren auch Lastwagen-Fahrschule. Nun wurde das alte Fahrzeug durch ein neues der Graf Automobilie AG, Mettmenstetten, ersetzt: Der Scania V8 ist nicht nur mit vollautomatischem 14-GangGetriebe ausgestattet, sondern auch mit neuestem Bordcomputer, mit Sicherheitssystemen und Abstandswarner, der in ein paar Jahren möglicherweise Pflicht wird. Der Kofferaufbau enthält zudem alle Ladungssicherungsmöglichkeiten. Das Fahrzeug enthält also alle modernen Einrichtungen, Hilfsmittel und Auswertungsmöglichkeiten, mit denen ökonomisches und ökologisches Fahrverhalten geübt werden kann. Und das wird mit Blick auf variable Kosten für Transporteure – Treibstoffverbrauch, LSVA-Gebühren, Reparatu-

Robi Graf von der Graf Automobile AG (links) übergibt Che Chresta die Schlüssel für den neuen Scania V8. (Bild -ter.) ren, Reifen – immer wichtiger. Der Scania V8 verfügt über sechs Plätze. Neben Fahrer und Beifahrer finden vier Mitfahrer Platz. Der Anteil der Lastwagen-Fahrschule macht bei der Fahrschule Chresta GmbH 30 bis 40 Prozent aus –

Tendenz steigend. Dabei beansprucht die für Berufschauffeure obligatorische Weiterbildung den grösseren Anteil als die Fahrschule zur Prüfungsvorbereitung. Mit dem neuen Scania hat die Fahrschule Chresta nicht nur bezüg-

lich Technik einen Trumpf in der Hand. Auch die Marke «elektrisiert» Chauffeure. Scania – das ist nach den Worten von Robi Graf schlicht «The King of the Road.» (-ter.) www.chresta.ch


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Dienstag, 9. Juli 2013

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Maschwanden im «Zirkusfieber» 54 Schulkinder präsentierten im Rahmen der Projektwoche erstaunliche Kunststücke 54 Maschwander Schulkinder haben während einer Woche Zirkusluft geschnuppert und ihre dabei erlernten Kunststücke im Rahmen einer Projektwoche präsentiert. Eltern, Grosseltern und Bekannte waren begeistert. In der Tat verblüffend, was die Kinder – vom Kindergärtler bis zur Sechstklässslerin – während einer Woche unter Anleitung von zwei «Trainern» des Zirkus’ Mugg gelernt haben: Elegante Übungen am Trapez, auf dem Einrad über die Bühne fahren, das Fass mit den Füssen sogar nach oben bewegen, sich zu wagemutigen Pyramiden formen, als Clowns zu einer lustigen Busfahrt einladen, über den Schwebebalken huschen ... Die grosse Artistenfamilie erhielt ständig Szenenapplaus – ein verdienter Lohn für die Anstrengungen während einer Woche. Da gab es schon mal ein paar blaue Flecken oder Schürfungen, hervorgerufen durch permanentes Üben, das von den Lehrpersonen, aber auch von einigen Eltern begleitet war. Fachlichen Beistand gabs durch den Zirkus Mugg, den man in Betschwanden GL im Rahmen einer Schulreise zuvor besucht hatte.

Bühne als Manege: Zeigen, was man in einer Woche gelernt hat. (Bilder Werner Schneiter)

«Zirkusfieber» «Die Kinder waren völlig begeistert von dieser Projektwoche, sie haben das Programm mit Energie und Elan einstudiert», sagte Schulpräsidentin Marianne Künzi und fügte bei: «Am Ende der Woche waren sie alle etwas müde und froh, ihr Programm präsentieren zu dürfen.» Schulleiterin Sabine Sommer ortete veritables «Zirkusfieber» und dankte Lehrpersonen und Eltern für das Engagement. Eltern sorgten für eine passende Dekoration in der Mehrzweckhalle. Auch eine Bar gehörte dazu, die nach der Vorstellung mit erfrischenden Getränken lockte. (-ter.)

Locker in luftiger Höhe.

Erlaubte Hilfe beim Einradfahren.

Oft geübt und auf der Bühne präsentiert: Pyramide.

Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt Schulschluss an der Sekundarschule Hausen mit einer Kunst-Ausstellung Schulschluss bedeutet für die meisten Jugendlichen der baldige Beginn von etwas Neuem und der definitive Eintritt ins Erwachsenenleben. Die Sekundarschule Hausen am Albis feierte diesen Markstein am Freitagabend mit einer Kunstausstellung im Gemeindesaal und den Weid-Schulhäusern. ................................................... von martin platter Von Fingerring bis zum Wandgemälde, von der überraschenden Kulinarik der Molekularküche bis zur Skulptur aus Schrott und natürlich jede Menge Interaktives: Die Jugendlichen der Sekundarschule Hausen, Kappel, Rifferswil interpretierten den weit gefassten Begriff der Kunst ebenso fantasievoll, wie der tatsächliche Kunstbetrieb im realen Leben. Mit teils verblüffenden Resultaten, die alle Sinne ansprachen. Beim Gang durch die Klassenzimmer stellte man als Beobachter fest, dass sich wohl die Methoden beim einen oder anderen Erzeugnis einer Projektwoche beziehungsweise eines Abschlussprojektes geändert haben. Beim Gros der Exponate zeigte sich aber nach wie vor ursprüngliches Handwerk: Malen, Gestalten, Werken mit verschiedenen Materialen und Ins-

Neuer Lebensabschnitt Ein Exponat der Ausstellung hat beim Schreibenden wegen seiner Perfektion einen besonderen Eindruck hinterlassen. Es ist eine hölzerne Bass-Gitarre, die Jonas Plüss als Projektarbeit im Werken hergestellt hat. «Ich spiele selber seit sechs Jahren. Deshalb wollte ich mir die Gitarre bauen», erklärt der 16-Jährige aus Rund Der Poetry Slam mit Robin Müller (links) und Jonas Plüss im Velokeller des Schulhauses Weid II Jonas Plüss mit seiner Bassgitarre, die Uerzlikon. begeisterte Publikum und Teilnehmer gleichermassen. (Bilder Martin Platter) er als Projektarbeit selber gebaut hat. neun Monate hat er am nussholzpirationsquellen. Darunter auch «heutige Jugend» durchaus noch für Li- Krimis hoch in der Gunst stünden, enen Korpus gezeichnet, gesägt, geKünstler im klassischen bzw. moder- teratur zu begeistern ist. Und sehr sinds bei den Mädchen zunächst eher feilt, gebohrt, geschliffen und genen Sinn (Mirò, Dalì, Picasso, Warhol, zeitkritisch beobachtet, wie aus den Liebesgeschichten (in der 1. Sekundar- schraubt, bis aus einem Bausatz mit Lichtensteig, Haring). Slams herauszuhören war. Bibliothe- schule), später Problembücher. Über Hals, Kopf, Mechanik, Steg, Saiten und karin Brigitte Meier versteht sich aber die Frage, ob das nun Realsatire sei, der gesamten Technik die fertige Giweniger als solche, sondern eher als musste auch Meier lachen. Aber es sei tarre entstanden ist. Tritt er nun eine Poetry Slam begeisterte Animatorin, die den Jugendlichen re- einfach so. Es liege vielleicht auch dar- Lehre als Schreiner an? Plüss, der in Moderne Elemente, wie ein Poetry gelmässig Bücher, Autorinnen und Au- an, dass ihr nur ein Autor bekannt sei, der Band «Brain Blazer» das Publikum Slam (ein literarischer Vortragswettbe- toren näherbringt. Sie stellt fest, dass der extra für Buben Liebesgeschichten rockt und auch beim Poetry Slam mitwerb, bei dem selbst geschriebene sich die Lesegewohnheiten der Kids in schreibe. Zusammen mit Lehrerin Na- wirkte, schüttelt den Kopf: «FahrradTexte in einer bestimmten Zeit dem den letzten Jahren nicht wesentlich dine Urmi hat sie den Poetry Slam be- mechaniker bei ‹Welcome› in Zug.» Er Publikum vorgetragen werden, das zu- verändert haben. Während bei den Bu- gleitet, der beim Publikum grossen freue sich, endlich mit der Schule fertig zu sein. gleich die Jury ist), zeigen, dass die ben nach wie vor Fantasy-Romane und Anklang fand.


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veranstaltungen

Zwei Streichquintette Violinen, Viola und Violoncelli in Aeugst Fünf begnadete junge Musiker im Alter zwischen 19 und 26 Jahren bilden das Streichquintett, das zum Abschluss einer kleinen Tournee in Österreich auch in der reformierten Kirche in Aeugst zwei Werke aufführt. Am Sonntag, 14. Juli, um 17 Uhr. Zwei unterschiedliche Streichquintette werden in der gleichen Instrumentierung bewusst einander gegenübergestellt. Es sind dies das Streichquintett in A-Dur von Alexan- Alexander Glazuder Glazunov (1865 nov. (Bilder zvg.) – 1936), op. 39 sowie von Franz Schubert (1797 – -1828) das Streichquintett in C-Dur, D.956. Im Entstehungsjahr des Streichquintettes 1892 stand Alexander Glazunov noch Franz Schubert. am Anfang einer pädagogischen Karriere, die ihn zum wichtigsten Kompositionslehrer der ersten Generation der russischen Moderne machte. Zum Streichquintett in A-Dur schreibt V. Karatygin, ein Musikforscher: «Alles bei Glazunov ist so elegant gemacht, alles klingt so hell und saftig, alle Farben sind so satt und kräftig», und bemerkt, dass er «unter der Hülle erstaunlicher Schönheiten und reiner Architektonik eine Schicht kontrapunktischer Gebilde, ein kompaktes Massiv an Technik» erkennt. Kontrastreich und überraschend sind die je in vier Sätzen aufgebauten Werke. Dasjenige des Kompositions-

lehrers aus Russland, der diese Musik mit 27 Jahren komponiert hat und erst 44 Jahre später starb, und dasjenige des 31-jährigen österreichischen Komponisten, der im gleichen Jahr der Entstehung seines Werkes 1828 starb, ohne die Uraufführung erleben zu können, Joachim Kaiser sagt über das Werk: «Vor Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur verneigen sich alle Menschen, denen Musik, Kammermusik gar, etwas bedeutet (...) Das Werk nimmt einen singulären Platz in Schuberts Schaffen, ja gar in der Musikliteratur ein.» Seinem Bruder Ferdinand schrieb Franz Schubert 1824 folgende Zeilen: «Freylich ist’s nicht mehr jene glückliche Zeit, in der uns jeder Gegenstand mit einer jugendlichen Glorie umgeben scheint, sondern jenes fatale Erkennen der miserablen Wirklichkeit, die ich mir durch meine Phantasie (Gott sei’s gedankt) so viel als möglich zu verschönern suche». So wurde Musik Ausdruck der Hoffnung für die Seele. In der Programmbeilage werden alle fünf Musiker vorgestellt, ein erstaunliches Palmares an Auszeichnungen und Preisen, an grossartigen Lehrmeistern und bedeutenden Orchestern. Jedes Mitglied dieses speziellen Quintettensembles ist Garant für eine hochstehende Interpretation der Werke. Es spielen: Sebastian Bohren, Simon Wiener, Violinen; Lech Antonio Uszynski, Viola; Matthieu Gutbub, Christophe Croisé, Violoncelli. Den Aeugstern Einwohnern ist Sebastian Bohren als Solist und auch im Konzert mit dem Organisten Christian Stuckert seit dem Jahr 2009 bekannt. Das Quintett soll sich hier genau so wohl fühlen und alle begeistern. Eine kleine Reise am 14. Juli, 17 Uhr, nach Aeugst würde sich bestimmt lohnen. Der Eintritt ist frei. Kollekte.

Singende Kinder gesucht «Sunechind vom Säuliamt»: Plätze frei Im Kinderchor «Sunechind vom Säuliamt» sind Plätze frei geworden: Welche Kinder im Alter von ca. 7 bis 11 Jahren haben Freude am Singen und möchten je nach dem auch auf neuen Kinderlieder-CDs (mundart) mitwirken? In der Singstunde werden bekannte und neue Lieder gesungen und auch Gehörs- und Atemübungen, Bewegungs- und Rhythmusspiele mit

einbezogen. Proben sind wöchentlich, jeweils am Dienstag von 16.40 bis 17.30 Uhr unter der Leitung von Gabriela Bächinger. Start nach den Sommerferien ist am 27. August. Musikatelier Bächinger, Alte Affolterstrasse 1, 8909 Zwillikon, Telefon 044 760 07 02 oder 078 789 90 19, musikatelier@gmx.ch, www.bmusic.ch und www.weilmusikbewegt.ch.

Königin des Wassers «Seerosentag» im Seleger Moor, Rifferswil Ein Erlebnistag für die ganze Familie am Sonntag, 14. Juli, von 10 bis 16 Uhr. Die roten, weissen, gelben und rosa Farbtupfer auf dem dunklen Wasser ziehen Gross und Klein in ihren Bann – eine Naturschönheit, die ihresgleichen sucht. Seerosen gedeihen auch im eigenen Garten – Fachleute zeigen,

wie! Begleitet von René Gubler und Roland Dünner, geben sie gerne Auskunft. Die Führungen bei den Seerosenteichen beginnen jeweils um 10.15, 13.45 und 15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Erlebnistag findet bei jeder Witterung statt. Weitere Infos unter www.selegermoor.ch.

Seerosen: Farbtupfer auf dem dunklen Wasser. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Dienstag, 9. Juli 2013

Mehr als eine Woche Arbeit investiert Hobler Metallbau spendet dem Kispi-Rehazentrum eine Schaukel Eine Nestschaukel ergänzt neu das Spielgeräte-Angebot im Affoltemer Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche. Gefertigt hat es ein Lehrling der Hobler Metallbau AG in Muri. ................................................... von thomas stöckli

Hobler-Lehrling Mathias Seiler darf stolz sein auf seine Schaukel. Um ihn von links: Luk De Crom (Leiter Pflegedienst), Ruth Meierhofer (Leiterin Ökonomie), Richard Kissling (Schulleiter) und Stephan Hausammann (Hobler). (Bild Thomas Stöckli)

Er ist erst im ersten Lehrjahr, aber er hat schon ganz viel gelernt. Das stellte Mathias Seiler von Hobler Metallbau eindrücklich unter Beweis: Nach den Plänen seines Oberstifts hat er ein Schaukelgestell aus Stahl samt Nestschaukel gebaut – selbstständig vom Zuschneiden der Teile bis zur Montage. Rund eine Woche hat Seiler in das Projekt investiert. Einen weiteren Tag habe es zuvor gedauert, aus der ursprünglichen Planungsskizze einen Fertigungsplan zu erstellen. Eine so umfassende Arbeit bereits im ersten

Lehrjahr? «Je früher ein Lehrling etwas selbstständig machen kann, desto besser», betont Stephan Hausammann, Vorarbeiter und Lehrlingsverantwortlicher bei Hobler. Ein Projekt wie dieses sei ideal, um die verschiedenen Arbeitsschritte an einem konkreten Objekt zu üben – und das erst noch für einen guten Zweck.

Querstrebe des Schaukelgestells dient gleichzeitig als Sitzgelegenheit. Da Spielgeräte nicht zur Grundausstattung gehören, müssen sie über Spenden finanziert werden. Entsprechend hat man sich auch über das Geschenk der Firma Hobler gefreut.

Schaukelkorb zum Reinliegen

Nicht zum ersten Mal tritt die Firma Hobler Metallbau im Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche als Spenderin in Erscheinung. Vor fünf Jahren hat der damalige Lehrling Fran Topalli einen mobilen Grill mit schwenkbarem Rost und einer Aufhängevorrichtung für Töpfe gebaut. Die «mobile Feuerstelle» sei nach wie vor äusserst gefragt, verrät Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie und Verwaltung am Kispi-Rehazentrum. Der damalige «Stift» ist übrigens immer noch bei Hobler.

Zusammen mit Hausammann hat Mathias Seiler sein Werk kürzlich auf dem Areal des Kispi-Rehazentrums montiert. Dabei verriet er auch einiges zur Entstehungsgeschichte seines Werks. Etwa, wie er für den Schaukelkorb das hundert Meter lange Seil immer und immer wieder um den Rahmen und durch die Maschen habe ziehen müssen. Der Schaukelkorb ist so konstruiert, dass ihn Kinder und Jugendliche auch liegend nutzen können. Die

Vor fünf Jahren gab es einen mobilen Grill

ratgeber

zwischen-ruf

Laufbahncoaching für die berufliche (Weiter)Entwicklung

Pasta - mercato piscina

Ein guter Job und ein erfülltes Berufsleben spielen gerade in wirtschaftlich eher unsicheren Zeiten, mit erhöhter Arbeitslosigkeit, wie wir sie derzeit in Südeuropa beobachten können, ein grosse Rolle. Im Euroraum sind derzeit über 19 Millionen Menschen arbeitslos. Arbeitgebende und Arbeitnehmende werden sich zukünftig vermehrt damit auseinandersetzen müssen, dass Veränderungen und Unterbrüchen zur beruflichen Entwicklung gehören. Die berufliche Entwicklung darf nicht stehen bleiben: Sie muss von den Arbeitnehmenden eingefordert und von den Arbeitgebenden gefordert werden. Die Grenzöffnung des Arbeitsmarktes und die rasante technologische Entwicklungen bedingen, dass es mehr Konkurrenz unter den Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt gibt, und dass das Fachwissen immer schneller

veraltet. Was heute noch gut und nützlich ist, um Aufgaben und Anforderungen kompetent und termingerecht erfüllen zu können, kann morgen schon überholt sein. Da hilft nur eins: Fachwissen kontinuierlich up to date halten, aktiv und neugierig mit den Veränderungen gehen und rechtzeitig Alternativen prüfen.

Machen was man kann und können was man macht Bevor man sich nun aber in eine Ausoder Weiterbildung oder einen neuen Job stürzt – ob beim aktuellen oder einem neuen Arbeitgeber –, lohnt es sich darüber nachzudenken, was man bisher gemacht hat und was man (gut) kann. Welche Kompetenzen man sich auf dem bisherigen Ausbildungsund/oder Berufsweg bereits aneignen konnte und über welche Potenziale

man (noch) verfügt? Viele Arbeitnehmende können nämlich mehr, als sie sich selber zutrauen und wissen. Stimmen die steigenden Anforderungen im Job mit dem Fachwissen und Können überein? Besteht die Gelegenheit Können und Wissen am richtigen Ort einzubringen? Stimmen die Arbeitszufriedenheit und der persönliche Erfolg? Zur Klärung dieser und weiterer Fragen empfiehlt es sich in gewissen Abständen ein professionelles, kompetenzbasiertes Laufbahncoaching durchzuführen. Durch das fundierte Laufbahncoaching können in kurzer Zeit Stärken und Entwicklungspotenziale erkannt, ein grösseres Selbstbewusstsein und besseres Selbstwertgefühl gebildet, Arbeitszufriedenheit und Motivation sowie persönlicher Erfolg gesteigert, Karrierechancen bzw. die Arbeitsmarktattraktivität verbessert und neue Tätigkeitsfelder

erschlossen den.

wer-

Persönlichen Interessen stärken Nach einem professionellen Lauf- Sandra Pfaff. (zvg.) bahncoaching besteht die Möglichkeit – gezielt und auf die persönlichen Kompetenzen und Bedürfnisse abgestimmt – gestärkt in der aktuellen Tätigkeit weiterzumachen, eine Aus- oder Weiterbildung anzugehen oder sogar eine berufliche Neuorientierung ins Auge zu fassen. Sandra Pfaff, Executive Master Psychosocial Management (FH) Pfaff development consulting, Im Wolfen 2, 8906 Bonstetten. Telefon 076 585 11 74, info@pdconsult.ch, www.pdconsult.ch.

Eine Velowoche im Berner Oberland Pro Senectute-Velogruppe Mettmenstetten Gut 7000 Streckenkilometer, 66 000 Meter hinauf, über 120 000 verbrannte Kalorien, ein Veloschlauch und die gleiche Anzahl Zahnkränze – das sind die Eckdaten der unvergesslichen Velowoche vom Sonntag, 16., bis Donnerstag, 20. Juni, im Berner Oberland. ................................................... von martin bosshard Zu fast unchristlicher Zeit versammelten sich 33 Teilnehmer – 27 mit EBikes, sieben mit «normalem» Velo – am Sonntagmorgen am Bahnhof. Die illustre Truppe um die Leiter Jürg und Marianne Graf, sowie die beiden Mitorganisatoren Kurt Schiess und Bruno Honegger war trotz der frühen Zeit beim Verladen der Velos bestens gelaunt und gespannt, was sie im Berner Oberland zu leisten hätten. Kurz vor der Abfahrt kam Unruhe bei den Leitern auf: Da fehlte noch Teilnehmer 34! Er konnte in letzter Minute auf den schon fast Richtung Brünig fahrenden Bus aufspringen. Jeden Tag sollen Täler genussvoll durchfahren werden. Schön der Reihe nach das Haslital, Ober- und Niedersimmental, am dritten Tag das Ent-

schlige- mit Frutigtal, dann das oberste Gürbetal und als Schlussetappe das Pays d’Enhaut mit dem Haute Gruyère bis zum gleichnamigen Schloss. Vor dem Start zur Velofahrt wird auf der Passhöhe der obligate Kaffeehalt genossen. Wieder munter geht es erst Richtung Hasliberg-Hohfluh, in steiler Abfahrt hinunter nach Meiringen hin zur Aareschlucht. Zu Fuss wird die imposante Schlucht besichtigt, mit der Bahn zurück an den Ausgang der Schlucht gefahren. Frisch gestärkt wird das nächste Dutzend Kilometer angegangen. An der fast unanständige Steigung zu den Giessbachfällen kapitulieren Erste und steigen in den Bus um. Oben angekommen kühlen die stiebenden Giessbachfälle wieder ab, entschädigen alle für den «Chrampf». Die Lenk ist am Montag Startort. Durch wunderschöne Wiesen, der Simme entlang geht es in angenehmem Tempo nach Zweisimmen. In Boltigen wird Mittagsrast gemacht. Die Gruppe trennt sich. Es soll ein happiger Aufstieg folgen. Manche E-Biker lächelnd mit Hilfsmotor, die «Normalen» mit kleinem Gang und reziprokem Pulsschlag, geht es steil in die Höhe. Umso mehr ein Genuss ist nachher die Fahrt, vorbei an selten schönen, jahrhundertealten Bauernhäusern und

Um 8 Uhr trinke ich in der Bar des Dörfchens auf einem Hügel in der Lombardei einen Capuccino und überquere dann den Dorfplatz in Richtung Post. Habe mir ein italienisches Sätzchen zurechtgelegt: «Scusi, ho perduto sabato due chiave. Avete trovato?» Aber: nicht nötig. Die Schlüsselchen meines Appartements liegen am Schalter, genau so, wie ich sie letzten Samstag dort vergessen hatte. Der Tag fängt gut an. Dann fahren wir – eine Schreibgruppe – in das nah gelegene Städtchen auf den Markt. Ich erstehe für «un Euro» ein Etui mit fünf Kämmen (falls ich mal einen auf der Post vergesse), ausserdem ein Päckchen mit zwei Kniestützen, falls ich die mal nötig habe. Ein kleiner Bub hält mir seine neue Uhr hin, grüner Plastik, das Zifferblatt ist bestimmt vier Zentimeter hoch und macht auf Knopfdruck auch Musik. Ich bewundere sie: «Fantastico!» Ein anderer kleiner Junge ist mit seiner Mutter, die ein Kopftuch trägt, unterwegs. Er steckt sich den Lauf einer schwarzen Pistole in den Mund, drückt ab, und es knallt.

Alle sind nett

Die Pro Senectute-Velogruppe Mettmenstetten. (Bild zvg.) dem rauschenden Fluss entlang nach Wimmis. Den letzten Teil wieder hinauf nach Aeschi nehmen nur noch vier Unentwegte in Angriff. Startort der dritten Etappe ist Adelboden. Kaum das Pedal gedreht geht es hinauf – unglaublich steil. Oben auf «Usser Achsete» gibt es den Kaffeehalt, für manche mit einer Ovo. Eine rasende Abfahrt steht bevor. Statt der duftenden Wiesen stinkt es nachher nach verbranntem Gummi. Auch ein Wechsel hat die Strapazen nicht überlebt. Vorbei an Frutigen erreicht die Gruppe den Bus in Reichenbach. Am Mittwoch beginnt die Tour beim Hotel. «Kaffeehalt liegt heute nicht drin», so Leiter Jürg Graf. Einige ziehen lange Gesichter ... Vorbei am Schloss Wimmis, wunderschönen Holzhäusern mit gepflegten Gärten erreiche man Amsoldingen. Bei der Kirche, da stellt jemand Tische auf,

schenkt Most aus, stellt kleine Happen auf. Erst als Jürg Graf mit dem Standbetreiber diskutiert, erhellen sich die Gesichter: Der Apéro ist für die Velogruppe! Chüschtiges Brot, Trockenfleisch, Hobelkäse aus dem Diemtigtal und Most vom Chalchmaadhof – und das auf dem Kirchplatz mitten im Dorf. Als 5. und letzte Etappe stand die Fahrt von Schönried über Gstaad nach Greyerz auf dem Programm. Der gemütliche, welsche Charme der Dörfer flitzte nur so vorbei. Als Dessert ging es hinauf zum Schloss. Und was genoss man dort im alten Städtchen vor der Heimfahrt? Eine gehörige Portion Meringues mit Doppelrahm! Das war also der Grund für die Eile des Leiters Jürg Graf. Aber die paar zusätzlichen Kalorien, die hatte man schon vorher mehr als verbrannt. Die Teilnehmer dürften sich bereits aufs «Vierzähni» freuen!

Spaghetti essen und Biografien hören. Schreibende Frauen können meist auch gut erzählen. Zurück ins Dorf und ab in die Piscina. Oh – Sonnencrème vergessen. Der gut aussehende, grauhaarige Bademeister will mir seine private ausleihen und bedeutet mir, mitzukommen. Bevor wir seinen Arbeitsraum betreten, wendet er sich um und hält seinen Zeigefinger an den Mund: «Pssst.» Was hat er vor? Ich will eigentlich nur eine Sonnencrème. Leise öffnet er die Tür und da sitzt auf einem Bänkchen das hübsche junge Mädchen, das sonst an der Kasse ist, und stillt ein Kind. Sein Kind. Ach, heute ist ein schöner Tag. Der Blick vom Liegestuhl hinüber zu den grünen Hügeln: Zauberhaft. Alle sind so nett zu mir und ich bin so nett zu allen. Doch he, als ich den Heimweg antrete, werde ich quasi aus dem Hinterhalt von einem Garten aus ganz brutal angekläfft von einem hässlichen dicken weissen Hund. «Lady!» ruft jemand diesen Zorro zur Raison. Ich frage nach der Rasse. «Un Bulldogge anglese.» «Buona sera, Lady.» Heute bin ich nett zu allen. Ute Ruf


Vermischtes

Dienstag, 9. Juli 2013

Das Saisonziel erreicht? Senioren des TC Säuliamt bangen um den Aufstieg

Ein besonderer Ort. (Bild zvg.)

Gottesdienst im Grünen Viele Menschen sehnen sich nach Ferien: Die Seele und den Körper baumeln lassen, ausspannen, den Alltagstrott hinter sich lassen. Manche sehen den Ferien eher mit gemischten Gefühlen entgegen. Sie bleiben allein zu Hause, das Dorf wirkt verlassen und ausgestorben. Für alle feiert die reformierte Kirche Stallikon-Wettswil am 14. Juli, 10 Uhr, einen besonderen Familien-Gottesdienst zum Ferienbeginn an einem besonderen Ort im Grünen, beim Teehüsli auf der Buchenegg, zehn Gehminuten vom Restaurant Buchenegg Richtung Felsenegg. Parkmöglichkeiten auf dem grossen Parkplatz Buchenegg. Pfarrer M. Ruff und Pfr. O. Kuttler halten den Gottesdienst mit Taufen. Die Musikgesellschaft Stallikon begleitet den Gottesdienst musikalisch. Im Anschluss kann Mitgebrachtes auf dem vorhandenen Grill beim Teehüsli grilliert werden. Die Kirchenpflege offeriert einen Apéro und Getränke. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass in der Kirche Stallikon statt, ohne Grillieren, aber mit Apéro. Bei unklarer Witterungslage gibt die Homepage www.kirche-stallikonwettswil ab Samstagabend Auskunft über den definitiven Veranstaltungsort.

Nach einer Niederlage im Startspiel des Interclub-Wettbewerbs 2013 steigerten sich die Senioren des TC Säuliamt um Captain Daniele Bonandi und schlugen die übrigen drei Gruppengegner deutlich. Ob das Saisonziel, der direkte Wiederaufstieg in die 2. Liga, damit erreicht werden konnte, wird aber erst nach den Sommerferien bekannt sein.

schon «gelaufen» zu sein. Besonders ärgerlich war ein trotz Matchball verlorenes Doppel.

Imposante Aufholjagd Mit Bachtobel und Entlisberg bekamen die beiden nächsten Gegner Spielstärke und Siegeswille der ambitionierten ü-50 Säuliämtler Truppe zu spüren. Diesen Teams wurden nur insgesamt 3 Punkte überlassen, so dass vor der letzten Partie noch einmal gerechnet werden konnte. Da aber nur noch ein Wunder den Gruppensieg hätte bringen können, fing die Spekulation an, ob man es vielleicht in den Kreis der besten 2. platzierten Teams schaffen und so den Wiederaufstieg doch noch realisieren könnte. Deshalb wollte man mit den besten Kräften in der letzten Runde einen 7:0-Erfolg an-

streben. Mit einer konzentrierten Leistung liessen Marcel Bischoff, Jürg Bächtiger, Werni Meyer, Roger Hofmann und Heinz Graf ihren Gegnern keine Chance und das gewünschte Resultat konnte nach Hause gefahren werden.

Warten bis …

Ob der 2. Gruppenplatz mit 20 Siegen und lediglich 8 Niederlagen für den Aufstieg reicht, wird erst nach den Der Spielplan wollte es, dass in der Sommerferien vom Tennisverband ersten Runde des diesjährigen Intermitgeteilt werden. Unabhängig davon clubs mit dem TC Säuliamt und Neuhat das 2. Seniorenteam des TC Säulibüel Wädenswil gleich zwei 2.-Liga-Abamt eine gute Saison hingelegt. Die besteiger auf einander trafen. Während teiligten Spieler – neben den bereits die beiden Team-Oldies, Roger Hofgenannten, gehörte auch Ernst Schmid mann und Peter Hofer, ihre Pflicht erzum Team – hatten Spass und setzten füllten, gingen die anderen Partien alsich generös ein, so dass in jedem Fall le verloren und die Saison schien von einer gelungenen Saison gesprochen werden kann. In den kommenden Wochen wird das Spiel und die Geselligkeit innerhalb des Teams weiter gepflegt werden. Sollte im August vom Verband gar noch eine positive Nachricht kommen, würde es wohl noch einen sehr geselligen Aufstiegsabend geben. Im gegenteiligen Fall würde die Saison abgefeiert und nächstes Jahr wieder neu angegrifVon links: Werni Meyer, Roger Hofmann, Marcel Bischoff, Heinz Graf, Jürg Bächtiger. Es fehlen: Dafen! (WM) niele Bonandi, Peter Hofer, Ernst Schmid. (Bild zvg.)

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Hornusser gingen leer aus Am letzten Sonntag spielten die Hornusser von Obfelden auswärts gegen Baden-Brugg ihr vorletztes Meisterschaftsspiel. Es sollte eine schmerzliche Niederlage absetzen. Wie immer muss die Auswärtsmannschaft ihre Arbeit im Ries beginnen, was im Schachen bei schönem klarem Wetter nicht unbedingt ein Vorteil ist. Steht die Sonne um 12 Uhr rechtwinklig zur Riesachse, ist die Sicht zum Hornuss dadurch etwas eingeschränkt. Der Wettergott zeigte Gnade und schickte ein paar Wolken vorbei, die reichten, die Sonne für ein paar Minuten abzudecken. Dieses Glück war aber nur von kurzer Dauer, etwa in der Hälfte des ersten Durchgangs kassierte Obfelden eine Nummer. Nach dem Wechsel taten sich die Ämtler sehr schwer beim Schlagen, sie konnten nicht an die Leistungen vergangener Spiele anknüpfen und lagen nach dem ersten Durchgang klar zurück. Baden-Brugg kassierte im 2. Durchgang eine Nummer, beim Schlagen blieben sie bis zum Schluss konstant. Obfelden konnte den Rückstand nicht mehr aufholen und verlor das Spiel mit 1 Nummer und 667 geschlagenen Punkten zu Baden- Brugg 1 Nummer und 795 Punkten. Somit gewinnt Brugg 2 Meisterschaftspunkte dazu, Obfelden ging leer aus. Diese Niederlage tut um so mehr weh, da Aeschi B, dass hinter Obfelden lag einen Vier-Punkte-Sieg erarbeitet hatte und Obfelden in der Rangliste überholte. Eine Runde vor Schluss liegt Obfelden auf dem enttäuschenden zweitletzten Platz. Einzeln erzielten Peter Frick (62 Punkte), Walti Niederberger und Hans Binggeli (je 57) sowie Ueli Müller (54 Punkte) gute Leistungen. (PF)

LV Albis: 13 Podestplätze Ein Rekord-Wochenende Kantonale Leichtathletik-Meisterschaften für die Mettmenstetter Turnerinnen ................................................... von hanspeter feller Der Nachwuchs der LV Albis zeigte an den Kantonalen Meisterschaften sein ganzes Können. Alessia Danelli gewann Gold im 60 m Sprint bei den U14. Im Mannschafts-Mehrkampf-Cup gewannen die männlichen U12 ebenfalls Gold und an den kantonalen Staffelmeisterschaften standen die Männer in der Olympischen Staffel und wieder die männlichen U12 über 3x1000 m zuoberst auf dem Podest. Eine silberne Auszeichnung ergatterte sich Leif Bernhard im Weitsprung der U12. Für die Teilnahme an den Kantonalen Meisterschaften musste man sich über die Q-Wettkämpfe qualifizieren. Nicht weniger als 20 Athletinnen und Athleten schafften die Qualifikation in einer oder mehreren Disziplinen und standen am Finalwochenende insgesamt in 39 Disziplinen am Start. Total schauten 15 TopTen-Klassierungen heraus. Erfreulich die Resultate im Mannschafts-Mehrkampf-Cup. 7 Teams der LV Albis absolvierten mindestens 3 Mannschafts-Wettkämpfe. Neben der goldenen Auszeichnung der männlichen U12 reichte es auch den weiblichen U12 (3. Rang) und den weiblichen U14 (2. Rang) aufs Podest.

Trotz Dauerregens waren 120 Staffeln am Start Die von der LV Albis organisierten kantonalen Staffelmeisterschaften litten unter dem Dauerregen. Dennoch waren 120 Staffeln am Start. Neben den beiden goldenen Auszeichnungen für die LV Albis in der Olympischen Staffel mit Raphael Frei, Marcel Weber und Romario Gassmann und über 3x1000 m mit Leif Bernhard, Enrico

Danelli und Fabio Zweidler gab es weitere Top-Klassierungen zu beklatschen. Linus Bernhard, Raphael Samide und Moritz Kümmerli belegten über 3x1000 m den 2. Platz bei den U12. Ebenfalls 2. wurden Leif Bernhard, Fabio Zweidler, Gabriel Di Battista, Enrico Danelli, Nico Pfeiffer und Tim Berger über 6xfrei in der Kat. U12. Das Quartett Valeska Ganz, Kathrin Rohr, Michelle Biberstein und Kathrin-Ann Oettli sprintete über 4x100 m bei den Frauen ebenfalls aufs Podest, genau gleich wie Ravenna Gassmann, Valeska Ganz, Kathrin Rohr und Michelle Biberstein in der Olympischen bei den Frauen. Einen tollen 3. Rang ersprinteten sich Alessia Danelli, Leonie Schilliger, Saskia Ganz, Livia Seiler und Noemi Christoffel über 5xfrei bei den U14. Leonie Schillger, Livia Seiler und Saskia Ganz beendeten das Rennen über 3x1000 m der U14 auf dem 4. Platz, aber im 3. Rang der kantonalen Rangliste, was dem Trio ebenso die Bronzemedaille eintrug wie auch Svenja Gut, Sina Brändli, Melina Niederer und Alexandra Gärtner welche mit einer auswärtigen Läuferin unter LG Züri+ über 5x80 m bei den U16. Neben den Medaillengewinnern haben viele Athletinnen und Athleten mit tollen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Zahlreiche persönliche Bestleistungen sowie drei Vereinsrekorde konnten verbucht werden. Die Nachwuchsarbeit hat Früchte gezeigt und den Athletinnen und Athleten ist es gelungen, die Leistungen zum richtigen Zeitpunkt abzurufen. Eine erfolgreiche intensive Wettkampfphase ging mit diesen Meisterschaften zu Ende. Nach der Sommerpause stehen weitere Wettkämpfe im Programm wie SVM-Versuche und Nachwuchsmeisterschaften.

Die Mettmenstetter Turnerinnen haben Auszeichnungen gesammelt. (Bild zvg.) Das vergangene Wochenende war für die Turnerinnen aus Mettmenstetten ein sehr erfolgreiches Wettkampf-Wochenende: Noch nie haben es in der jüngeren Vergangenheit so viele Mädchen an einem einzigen Wettkampf in die Auszeichnungsränge geschafft. Angefangen mit den Mädchen der Kategorie 1, bei welchen sich sechs von acht Turnerinnen Auszeichnungen holten, gefolgt von der Kategorie 2, bei der sich Larissa Kurmann mit einem souverä-

nen Wettkampf den 2. Platz holte. Weitere fünf Mädchen erturnten sich eine Auszeichnung. Das Highlight des Wochenendes gelang Eileen Siegenthaler. Sie gewann dank konstantem und diszipliniertem Training den Wettkampf in der Kategorie 3. Aus dieser Kategorie erturnten sich alle Turnerinnen aus Mettmenstetten eine Auszeichnung. In der Kategorie 4 gewannen vier von fünf Mädchen eine Auszeichnung und in der Kategorie 5 verfehlte sogar Me-

ret Erpen nur ganz knapp das Podest und landete auf dem 4. Platz. Auch die beiden anderen Turnerinnen gewannen Auszeichnungen. Die wenigen Turnerinnen, denen es dieses Mal nicht in die Auszeichnungsränge gereicht hat, erhalten mit allen anderen Anfang September am letzten Wettkampf der Saison noch eine Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. GeTu Mettmenstetten Iris Fusinato


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