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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 052 I 172. Jahrgang I Freitag, 6. Juli 2018

Stadtrat konstituiert

Neues Betriebsgebäude Familienforscher

Die bisherigen Gemeinderäte von Affoltern behalten ihre Ressorts. > Seite 3

ARA Birmensdorf: Eine weitere Etappe im 26-Millionen-Projekt ist geschafft. > Seite 5

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Zürcher Genealogen trafen sich im Knonauer Weiler Baaregg. > Seite 7

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«Lift»-Diplomierung 18 junge Ämtler machten sich in ihrer Freizeit fit für den Einstieg in die Arbeitswelt. > Seite 11

Spatenstich im Husertal Am Montagmorgen ist in Ebertswil der offizielle Spatenstich für den Reservoir-Neubau im Wald zwischen Husertal und Schweikhof erfolgt. Bis im Frühling 2019 entsteht hier ein unterirdischer Wasserspeicher mit 800 000 Liter Fassungsvermögen und ein Stufenpumpwerk. ................................................... von martin platter

Spatenstich für das neue Reservoir im Husertal. Von links: Markus Wyss, Präsident der Wasserversorgungsgenossenschaft Kappel, Thomas Hunziker, Projektleiter der Gemeinde Hausen, Brunnenmeister Manuel Schneiter und Bauleiter Tibor Enderes. (Bild Martin Platter) serversorgung im Oberämtler Hauptort zuständig ist. «Keine Fusion, sondern nur ein hydrologischer Zusammenschluss. Rechtlich bleiben wir eigenständig», betont Markus Wyss, der Präsident der Wvgk. Der Kreditantrag in Höhe von 7,35 Millionen Franken wurde in Hausen mittels Urnenabstimmung im Februar 2017 gutgeheissen. Da es

Führungswechsel im Albisbrunn

Auf Ruedi Jans folgt im August Philipp Eder Seit gut zwölf Jahren leitet Ruedi Jans das Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn in Hausen. Per Ende Juli lässt er sich frühzeitig pensionieren. Seine Nachfolge tritt Philipp Eder an, der aktuell die Schulbildung leitet. Seine Aufgabe wird es sein, das Heim in

die Zukunft zu führen. Der eigene Anspruch: Albisbrunn soll erster Ansprechpartner für den Kanton sein, wenn es um die Platzierung von schwierigen Jugendlichen geht. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Philipp Eder (links) tritt die Nachfolge von Ruedi Jans als Gesamtleiter des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn in Hausen an. (Bild Thomas Stöckli)

sich um ein interkommunales Projekt handelt, subventioniert der Kanton das Bauvorhaben mit 30 Prozent. Netto haben die Gemeinden somit mit Kosten von 5,616 Mio. Franken zu rechnen, wovon 1,234 Mio. auf Kappel und 4,328 Mio. auf Hausen entfallen. Darin enthalten sind neben dem Reservoir und technischen Anpassungen sechs Kilometer Wasserleitungs-

Ohne Happyend Fiebern, Bangen und Hadern mit der Schweizer Nati beim Public Viewing im «Break». > Seite 13

Agir: Die Leitung bleibt stumm

Neues Wasserreservoir für Hausen und Kappel

Die vier Exponenten von Gemeinde, Wasserversorgungen und Bauunternehmen strahlen fürs Foto mit der Sonne um die Wette. Im Hintergrund ist bereits die Dimension zu sehen, die das neue, unterirdische Reservoir dereinst einnehmen wird. «2500 Kubikmeter Erdreich werden abgetragen, um die beiden Reservoir-Kammern mit einem Volumen von 350 und 450 Kubikmeter Wasser bauen zu können», erklärt Bauleiter Tibor Enderes. Rund zwölf Meter tief werde die Baugrube. Thomas Hunziker, der den Bau für die Gemeinde Hausen begleitet, ergänzt: «Der Neubau ersetzt die bisherigen Reservoire in Ebertswil und Kappel, die zurückgebaut werden.» Die Wasserversorgungsgenossenschaft Kappel, Wvgk, hat an ihrer ausserordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober 2016 einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Gemeinde Hausen beschlossen, die für die Was-

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bau für den Ringschluss mit Kappel, um die Versorgungssicherheit und die Löschwasserreserven sicherzustellen. Die Wvgk behält ihr Reservoir am Albis oberhalb von Heisch, wird dieses Wasser aber ebenfalls in den Ringschluss einleiten. Bis im Frühling 2020 soll der hydrologische Zusammenschluss vollendet sein.

Obfelder Postareal: Die Kulturstadt Auflage gestartet hat viel zu bieten Die vier involvierten Grundeigentümer haben am Dienstag im «Zendenfrei» den privaten Gestaltungsplan «Postareal» für ein attraktives Zentrum in Obfelden präsentiert. Möglich sind sieben Bauten und maximal vier Geschosse. Zu reden gaben insbesondere die Parkplätze, die Erschliessung über drei Zufahrten und das vielerseits gewünschte Restaurant. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Die Mitglieder der Kulturkommission Affoltern haben fürs kommende Herbstsemester erneut ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Neben drei Kunstausstellungen sind ab September bis Ende Jahr unter anderem 13 Konzerte, Kabarett und Comedy, ein Kindertheater und eine Multivisionsschau vorgesehen. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Open-Air-Fest in Bonstetten

Junioren- statt Schülerturnier

«Musig im Dorf» hat in Bonstetten das Publikum einmal mehr in Scharen auf den Dorfplatz gelockt. Diesmal wurde es von Tabea Anderfuhren mit Country und Bluegrass verwöhnt. Flankiert wurde die aussergewöhnliche Stimme von den Instrumentalisten Aaron Till und Ruben Minuto. Aber auch das prächtige Sommerwetter trug seinen Teil zum Gesamterlebnis bei. ................................................... > Bericht auf Seite 12

Am vergangenen Wochenende lud der FC Affoltern zum traditionellen Grümpelturnier. Anstelle des Schülerturniers am Sonntag, für das sich in den letzten Jahren immer weniger Teams angemeldet hatten, wurde erstmals der Final-Cup für E-, F- und G-Junioren ausgetragen. In fünf Kategorien massen sich fast 40 Mannschaften aus Affoltern und Umgebung. ................................................... > Bericht auf Seite 19

Am vergangenen Freitag hatte der «Anzeiger» über die Unternehmenskultur von Agir berichtet. Im Fokus standen geschlechterstereotype und diskriminierende Werbesujets, ein sprachlich fragwürdiger Internetauftritt – und nicht zuletzt das Mitarbeitermagazin «grünes edelweiss», das durch halbnackte Frauen und schlüpfrige Sprüche auffiel. Mehrere Tageszeitungen griffen das Thema am Wochenende auf. Inzwischen hat Agir auf den öffentlichen Druck reagiert. Die beiden fraglichen Sujets wurden ausgewechselt, Textpassagen und Bilder von der Website gelöscht, und im «Jumpin» Mettmenstetten blicken Betrachterinnen und Betrachter inzwischen nicht mehr auf das vollbusige «Agir Blondie», sondern auf eine weisse Plakatwand. Agir hat gehandelt. Indessen lässt eine Wortmeldung der Geschäftsleitung auf sich warten. Für den «Anzeiger» ist die Führungsriege seither für Auskünfte nicht mehr erreichbar. Für PR-Experte Fidel Stöhlker ist diese Kommunikationsstrategie riskant. Gerade in Krisensituationen brauche es Transparenz, erklärt er. (lhä) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 5 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung während Sommerferien

Konstituierung Gemeinderat (Amtsdauer 2018 – 2022)

Für die Zeit vom 16. Juli bis und mit 17. August 2018 gelten folgende Öffnungszeiten:

Anlässlich der konstituierenden Sitzung vom 3. Juli 2018 hat der Gemeinderat die Ressortverteilung wie folgt beschlossen:

Montag, Mittwoch und Freitag: 8.00 bis 11.30 Uhr; nachmittags geschlossen Dienstag und Donnerstag: ganzer Tag geschlossen

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Ab Montag, 20. August 2018, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Gemeindepräsident Werner Michel 1. Vizepräsident Robert Sidler 2. Vizepräsidentin Monika Rohr Finanzvorsteher - Stellvertreterin

Hochbauvorsteher Remo Hablützel - Stellvertreter Robert Sidler Sozialvorsteherin - Stellvertreter

Sonntag, 8. Juli, 9.00 – 11.30 Uhr

Werner Michel Valérie Battiston

Monika Rohr Remo Hablützel

Tiefbau- und Werkvorsteher Robert Sidler - Stellvertreter Remo Hablützel

- Obligatorische und freiwillige Übung - Mit Gewehrreinigung

Bau- und Zonenordnung, Gestaltungsplan Postareal Mit Beschluss vom 26. Juni 2018 hat der Gemeinderat den privaten Gestaltungsplan Postareal zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens gemäss § 7 PBG verabschiedet. Die entsprechenden Unterlagen werden während 60 Tagen vom 6. Juli 2018 bis 3. September 2018 in der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt (sie können auch von der Gemeinde-Homepage www.obfelden.ch heruntergeladen werden). Während der Auflagefrist kann sich jedermann zum Planinhalt äussern. Einwendungen sind schriftlich bis spätestens 3. September 2018 an den Gemeinderat Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, zu richten. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden. 8912 Obfelden, 6. Juli 2018 Gemeinderat Obfelden

Polizeivorsteherin - Stellvertreter

Schulvorsteherin - Stellvertreter

Aegerter Bättig Beurer Gattiker Kilcher Kindschi Lengen Looser Margadant Pfister Schibli Stierli Tschudin

Oliver Rolf Bruno Sabrina Astrid Béatrice Anna Brigitte Amalia Bruno Monika Monika Dan-Kris

Stallikon, 6. Juli 2018 Gemeinderat

Brotschi Brotschi Engeli Straub Kälin Tobler Weber Welti

Heidi Rolf Brigitte Susanne Alain Manuel Manuela

Todesfälle Affoltern am Albis Am 27. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Heinz Blumer geboren am 25. Oktober 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Wir vermissen dich sehr, du bleibst für immer in unserem Herzen. Hans Lüscher Gabriela von Wyl und Silvan Zurbruegg Margot Sonderegger-von Wyl und Andreas Glaser Janine und Michael Becker Raphael und Adrian Sonderegger Silvia Gnädinger-Liechti mit Sandro und Nadja Fredi und Vroni Liechti mit Manuela, Monika und Melanie mit Familie Marianne und Othmar Peterer-Liechti Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Trauergottesdienst ist am Freitag, 13. Juli 2018, um 14.20 Uhr, in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Traueradresse: Margot Sonderegger, Honertstrasse 3, 5608 Stetten

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. Albert Schweitzer

In Zürich ist am Dienstag, 3. Juli 2018 gestorben:

Tief traurig nehmen wir Abschied von

Grob, Martin Adolf

Martin Adolf Grob-Meier

Abdankung und Urnenbeisetzung am Mittwoch, 11. Juli 2018, 14.00 Uhr, in der Klosterkirche Kappel.

Gemeinderat

Nach einem reicherfüllten Leben ist deine Kraft zu Ende gegangen und du durftest friedlich einschlafen.

geboren am 19. Februar 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

geboren am 30. Juli 1947, von Zürich, wohnhaft gewesen in Hedingen, Kaltackerstrasse 38.

Gegen diese Wahlen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. Stallikon, 6. Juli 2018

von Wyl, geb. Liechti, Gertrud

Hedingen

Hüttenrain 2 Hüttenrain 2 Loomattstrasse 44c Langfurenstrasse 52 Loomattstrasse 30f Untere Aegerten 9 Hinterbuchenegg 51

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Partnerin, unserer Mutter, unserem Grosi und unserer Schwester

19. Februar 1942 – 3. Juli 2018

Bestattungsamt Affoltern am Albis

neue Mitglieder:

Menschen begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.

Gertrud von Wyl-Liechti

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 13. Juli 2018 um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Üetlirain 6a Dorfstrasse 6 Untere Aegerten 8 Langfurenstrasse 51 Loomattstrasse 86 Rainstrasse 83b Diebis 29 Püntenstrasse 5b Untere Aegerten 15 Balderenweg 16c Rainstrasse 152a Mülistrasse 76 Rainstrasse 32a

Die Trauerfamilien

Glarus, Juli 2018

Ingrid Spiess Robert Sidler

Am 3. Juli 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

bisherige Mitglieder:

erfahren durften, hat uns tief bewegt. Vor allem möchten wir all denen danken, die sie mit kleinen und grossen Hilfestellungen, speziell in der Nachbarschaft, unterstützt haben. Wir danken dem Personal der Palliativ-Station Sonnenberg für ihre liebevolle und fürsorgliche Pflege und Pfarrerin Bettina Bartels für die einfühlsamen und persönlichen Abschiedsworte bei der Trauerfeier. Wir danken allen für die tröstenden Briefe und die grosszügigen Spenden an die Palliativ-Station Sonnenberg.

Landwirtschaftsvorsteher Werner Michel - Stellvertreter Robert Sidler

Affoltern am Albis

Der Gemeinderat hat gestützt auf Art. 36 lit. b) Ziffer 3 der Gemeindeordnung die nachfolgenden Stimmberechtigten für die Amtsdauer 2018−2022 als Mitglieder des Wahlbüros gewählt:

Gret Schildknecht

Valérie Battiston Werner Michel

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wahl der Wahlbüromitglieder (Amtsdauer 2018 bis 2022)

Die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben Schwester, Tante, Cousine und Freundin

Gesundheitsvorsteherin Valérie Battiston - Stellvertreterin Ingrid Spiess

Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Gemeinde Stallikon

DANKSAGUNG

30. Juli 1947 – 3. Juli 2018

Der Ausdruck Deiner unbegrenzten Liebe für uns alle, erfüllt uns mit grosser Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit für immer.

Stallikon

Die Trauerfamilie

Am Freitag, 29. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ursula Verena Grob-Meier Sandra Grob und Beatrice Burkart Andreas und Chris Hege Grob mit Lars und Ella Elisabeth Grob Röhrig und Jürgen Röhrig Marianne und Peter Schönbächler-Grob Verwandte und Freunde

Kucera Lüscher Jarmila geboren am 05.07.1944, von Zürich ZH, Seon AG, wohnhaft gewesen Hüttenrain 16, 8143 Stallikon. Bestattungsamt Stallikon

Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 11. Juli 2018, um 14.00 Uhr, in der Klosterkirche Kappel am Albis statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1 oder der Stiftung Spital Affoltern Palliativzentrum Affoltern am Albis, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Im Gedenken an Martin Grob. Traueradresse: Ursula Grob-Meier, Kaltackerstrasse 38, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

Konstituierung des Stadtrats ohne Überraschung Per 1. Juli 2018 haben die Politische Gemeinde und die Primarschulgemeinde fusioniert. Es galt somit, die Ressorts den sieben Stadträten zuzuordnen. Durch die Fusion ist im neuen Stadtrat das Ressort Bildung zwingend durch die Schulpflegepräsidentin, Claudia Spörri, zu übernehmen. Ebenfalls durch die Urnenwahl zum Stadtpräsidenten hat Clemens Grötsch automatisch die Abteilung Präsidiales übernommen. Auch bei den übrigen Abteilungen gibt es keine Überraschungen. Die bisherigen Gemeinderäte behalten auch als Stadträte ihre Ressorts. Martin Gallusser steht weiterhin der Abteilung Soziales und Gesellschaft vor und ist erster Vizepräsident. Susanne Leuenberger bleibt Stadträtin Finanzen und wurde neu zur zweiten Vizepräsidentin gewählt. Markus Gasser übernimmt die fusionierte Bau- und Infrastrukturabteilung, Markus Meier verantwortet weiterhin das Ressort Sicherheit und Eliane Studer Kilchenmann wirkt neu als Stadträtin Immobilien. (tro)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am Sonntag, 8. Juli wird Cécile Federer-Haug in Obfelden 85 Jahre jung. Wir wünschen ihr weiterhin so viel Lebens- und Sangesfreude wie bis anhin, Kraft und Geduld und ein schönes Fest im Kreise ihrer Lieben.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Montag, 9. Juli feiert Helga Kunz-Haustein in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen eine schöne Feier und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Freitag, 6. Juli 2018

Jetzt sind die Stimmberechtigten gefragt Privater Gestaltungsplan «Postareal» in Obfelden: Gut besuchte Informationsveranstaltung Möglich sind sieben Bauten und maximal vier Geschosse, dazu ein multifunktionaler Aussenraum und drei Zufahrten: Vier Grundeigentümer präsentierten den privaten Gestaltungsplan «Postareal», Obfelden. Parkplätze, Erschliessung und Restaurant bewegten das Publikum. Heute startet die öffentliche Auflage. ................................................... von werner schneiter Vor exakt sechs Jahren erhielt der Gemeinderat von der Gemeindeversammlung den Auftrag, einen Gestaltungsplan für das Postareal auszuarbeiten. «Die Zeit war damals noch nicht reif, die Grundeigentümer noch nicht bereit», sagte Bauvorstand Stephan Hinners an der Info-Veranstaltung in der Mehrzweckhalle Zendenfrei, die trotz Fussball-WM am Dienstag auf grosses Interesse stiess. Nun ja, es war anfänglich eine zähe Sache, die 2015/16 nochmals einen Gestaltungsplan auf den Tisch brachte, einen runden Tisch und Workshops erforderte, eine Annäherung der verschiedenen Interessen verfolgenden Grundeigentümer bewirkte und letztlich zu einem gemeinsam unterzeichneten Zusammenarbeitsvertrag führte. Daniel Christoffel (Architekten Raumplaner FSU SIA) betonte, der private Gestaltungsplan sei kein Baugesuch, sondern eine «kleine Bau- und Zonenordnung», ein Richtprojekt und so etwas wie ein Schnittmuster für bestimmte Bauten. Vorliegend strebt der Gestaltungsplan ein attraktives funktionierendes Zentrum an, gleichsam Begegnungsort und durchmischt mit Dienstleistungsbetrieben, altersgerechten Wohnungen mit baulichen und aussenräumlichen Qualitäten, zweckmässiger Erschliessung sowie hinreichender Parkierung und Lärmschutz. Der Gestaltungsplan baue auf die ordentlichen Bestimmungen des Bau- und Planungsgesetzes (PBG) und regle allfällige Abweichungen. Vorgegeben sei ausserdem Zahl und Lage der Bauten, die Nutzweise, Zweckbestimmung und eventuelle Erschliessung sowie Umgebungsgestaltung, führte Christoffel aus.

Grosses Interesse am privaten Gestaltungsplan «Postareal» in Obfelden: Info-Besucher scharen sich um das Modell. Hinten in der Mitte: Bernhard Frick, Vertreter der Landi. (Bild Werner Schneiter) Attraktives Zentrum mit eigenem Gesicht Daniela Meyer, Vertreterin von Stücheli Architekten, bezeichnete die Dorfstrasse als zwei Kilometer langes Rückgrat mit allen öffentlichen Bauten. Dabei diene das knapp 5000 Quadratmeter umfassende Postareal als Zentrum mit sieben maximal vierstöckigen Bauten und einem zentralen Freiraum, in dem sich zwei Plätze «verschmelzen» – ein Zentrum mit eigenem Erscheinungsbild zwar, das sich aber am jetzigen orientiere. Ein Zentrum mit Bauten, denen im Erdgeschoss öffentlichen Charakter zukomme, während gegen innen Wohnen im Vordergrund stehe. Der öffentliche, mit Bäumen bestückte Platz sei multifunktional, verkehrsfrei und biete Raum für Fussgänger und Velofahrerinnen. Der Parkplatz mit 40 Abstellmöglichkeiten könne temporär für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden. «Ein attraktives Zentrum mit eigenem Gesicht, das Obfelden stärkt und ein wichtiges Merkmal darstellt», so umschrieb Daniela Meyer das bauliche Ziel auf dem Postareal. Wobei die bestehenden Gebäude nicht zwingend

abgerissen werden müssen; im Wesentlichen wird die heutige Grundordnung auf dem Areal übernommen. Gleichwohl wird der Projektierungsspielraum im Gestaltungsplan als wichtig erachtet. Bernhard Frick (Vertreter Landi) Peter Frick (privater Landbesitzer), Marc Ruppli (Vertreter Migros) und Stephan Hinners (Vertreter Gemeinde), die Grundeigentümer, sprachen übereinstimmend von einer guten Lösung. Hinners kommt das Verdienst zu, die frühere Blockade gelöst zu haben. Er nannte auch die Wunschliste der Gemeinde für das Postareal: Restaurant, Post, Wohnen im Alter und eine Spitex. Die von Philipp Metzler moderierte Diskussion offenbarte Fragen zur Erschliessung des Areals, die laut Bauvorstand keinen Schleichverkehr ermöglichen soll; die Parkplätze werden bewirtschaftet und sollen ausserhalb der Geschäftsöffnungszeiten für Veranstaltungen genutzt werden können. Einige befürchten zusätzliche Lärmimmissionen, andere wollen eine Verlängerung der 30er-Zone, aber die meisten wollen vor allem eines: dass es auf dem Areal weiterhin ein Restaurant gibt. Die Migros, die auf 500 bis 600

Quadratmetern ein Voi-Konzept realisieren will, schleift die «Kreuzstrasse». «Eine Garantie für ein Restaurant können wir hier nicht abgeben. Auch nicht für den Erhalt der Post», betonte Stephan Hinners. Die Zahl der privaten Parkplätze hängt von der Zahl der Wohnungen ab. Von zwei Tiefgaragen auf dem Areal ist die Rede.

Ab heute Freitag 60-tägige öffentliche Auflage Daniel Christoffel stellte klar, dass bei der ersten Baute, die realisiert wird, der Aussen-/Freiraum definiert werden muss. Stefan Hinners rief die Anwesenden dazu auf, mögliche Wünsche und Ideen im Rahmen des heute Freitag (und bis 3. September) dauernden öffentlichen Auflageverfahrens anzubringen. Über den privaten Gestaltungsplan entscheidet die Gemeindeversammlung voraussichtlich am 5. Dezember 2018. Im Zeitraum Januar/Februar 2019 wird der Kanton darüber befinden – sofern die Gemeindeversammlung zuvor zustimmt. Rechtskräftig würde der Gestaltungsplan in diesem Fall im April 2019. Wann die ersten Bauten erfolgen, steht noch in den Sternen.

Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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«Sek Mättmi»: Schulpflege hat sich konstituiert Die Schulpflege der Sekundarschule beiden neu gewählten Mitgliedern der Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten Schulpflege. «Sek Mättmi» besteht aus fünf MitglieNeben ihren Aufgaben, die in Gedern. Sie hat an ihrer konstituieren- setzen und Verordnungen festgelegt den Sitzung Ende Juni 2018 die drei sind, versteht sich die Schulpflege weibisherigen Schulpflegerinnen und terhin als Bindeglied zwischen den ElSchulpfleger Céline Lingua als Präsi- tern und der Schule. An dieser Stelle dentin (Knonau), Markus Ruggiero bedankt sich das Gremium bei den als Vizepräsident und Ressortleiter scheidenden Behördenmitgliedern Liegenschaften (Mettmenstetten) und Anna Fischer (Knonau) und Walter Yvonne Wüthrich als Ressortleiterin Rüttener (Mettmenstetten) für ihre Schülerbelange und Schulentwicklung geleisteten Dienste während der let(Herferswil/Mettmenstetten) für die Amtsperiode von 2018 bis 2022 bestätigt. Mit Mirjam Gebhardt als neue Ressortleiterin Personal (Knonau) und Cathrin Füglister Ressortleiterin Finanzen (Maschwanden) freuen sich die Bisherigen Die Schulpflege der Sek Mättmi. Hinten von links: Céline auf die Zusammen- Lingua, Walter Rüttener, Cathrin Füglister, Markus Ruggiero. arbeit mit diesen Vorne: Yvonne Wüthrich, Mirjam Gebhardt, Anna Fischer.

zen vier Jahre. Der amtierende Schulleiter, Urs Bregenzer, tritt nach acht Amtsjahren am 31. Juli 2018 in seinen wohlverdienten Ruhestand. Der designierte Schulleiter, Manfred Knecht, tritt per 1. August 2018 offiziell in das Amt der Schulleitung der «Sek Mättmi» und wir heissen ihn herzlich willkommen. Céline Lingua, Präsidentin Schulpflege Sek Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten

Schulleiter der Sek Mättmi: Manfred Knecht (links) übernimmt von Urs Bregenzer. (Bilder zvg.)

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ABSCHIED Wir trauern um unseren Freund, Kollegen und Mitbegründer

Martin Grob 30. Juli 1947 – 3. Juli 2018

50 Jahre hat Martin die Buchhandlung, Verlagsvertretung und Auslieferung geprägt und bis zuletzt mit viel Herzblut begleitet. Unendlich traurig nehmen wir Abschied von Martin, einen Menschen dessen Herz immer für Geist, Kultur und Menschen schlug. Wir verlieren einen Freund und Mentor. Seiner Frau Ursula und seiner Familie sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Martin, wir wünschen dir von Herzen eine gute letzte Reise. Danke für alles! Bücher Scheidegger Urs Wetli und Andrea Pabst, Rifferswil Angela Kindlimann, Zürich Ruth Schildknecht, Zürich Annette Markwalder, Fahrwangen und das gesamte Team Scheidegger Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 11. Juli, um 14.00 Uhr in der Klosterkirche Kappel am Albis statt. Die Buchhandlung bleibt am Nachmittag geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis. Anstelle von Blumen gedenke man dem Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1 oder der Stiftung Spital Affoltern Palliativzentrum Affoltern am Albis IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Im Gedenken an Martin Grob.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Simon Waddington und Sharon Buggey Waddington, Moosstrasse 3, 8925 Ebertswil Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Installation einer aussenaufgestellten Luft-Wasserwärmepumpe auf Kat.-Nr. 2269, Moosstrasse 3, Ebertswil (KII) (Gebäude Inventar-Nr. 247)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Garage Rüegg AG, Albisstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: HS Lichtfabrik AG, Aathalstrasse 84, 8610 Uster Bauprojekt: Anbringung neuer Mazda Reklamen auf Kat.-Nr. 1749, Albisstrasse 5 (WG/2.0)

Hausen am Albis

Ottenbach

Gesuchsteller: Daniel und Astrid Dieth, Zugerstrasse 14, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: 2Eck Architekten GmbH, Zugerstrasse 32, 6340 Baar Bauprojekt: Umbau und Einbau von Wohnungen in Scheune, Erstellung einer Autoeinstellhalle, Ersatzneubau Hühnerstall, Umnutzung Zwischentrakt zu Wohnraum (Hausteil alte Sagi) auf Kat.-Nr. 3381, Zugerstrasse 14 (KI) (Gebäude Inventar-Nr. 36)

Bauherrschaft: Kehrli-Zumstein Susanna Hedwig, Schürmattstrasse 2, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Abbruch des Gebäudes Vers.-Nr. 457, Affolternstrasse 41a und Neubau von 2 Mehrfamilienhäuser mit Unterniveaugarage, an der Affolternstrasse, Kat.-Nr. 1563, Zone W2b

Knonau Bauherrschaft: Esther und Stefan Kottmann, Rebhaldenstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnungen und Gemeinschaftsraum/Gästezimmer, Schlossmattstrasse, 8934 Knonau, Kat.-Nr. 924, Zone W2/40

Obfelden Gesuchsteller: Schafflützel Alexandra, Gugelrebenstrasse 13, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Neubau Gartenhaus auf Kat.-Nr. 4669 an der Gugelrebenstrasse 13 (Zone W2E)

Stallikon Bauherrschaft: Rainer Huber und Anna Maria Wieland, Weidelacherstrasse 28, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Ersatz Pergola mit Glasdach, Weidelacherstrasse 28, Kat.Nr. 96, Zone W1/15

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Markus und Beatrice Bissig, Niederweg 101, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Umbau (WohnraumErweiterung) beim Wohnhaus Vers.Nr. 816 auf Kat.-Nr. 2206 am Niederweg 101 (Wohnzone W2b)

Obfelden Gesuchsteller: Häfliger Marco, Räschstrasse 22, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Verglasung des bestehenden, gedeckten Gartensitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 697 auf Kat.-Nr. 3440 an der Räschstrasse 22, (Zone W2)

Ottenbach Bauherrschaft: Birrer André Marcel, Affolternstrasse 6b, 8913 Ottenbach Vertreten durch: Rinderknecht Architekturwerk GmbH, Obfelderstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Energetische Sanierung vom Hauptdach des Wohnhauses Vers.-Nr. 174, Inv.-Blatt 41, Affolternstrasse 6b, Kat.-Nr. 1495, Zone Kernzone

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. Juli 2018

Die Geschäftsleitung hüllt sich in Schweigen Die Sujets sind entfernt – die Unternehmensleitung bleibt stumm Seit letztem Freitag steht Agir für seine Unternehmenskultur in den Schlagzeilen. Inzwischen wurde der öffentliche Werbeauftritt überarbeitet. Eine Stellungnahme der Geschäftsleitung gegenüber dem «Anzeiger» blieb aus. ................................................... von livia häberling Noch bis letzten Freitagmittag war auf der Agir-Website vielerlei anstössiges Material zu finden. Von heissen Bräuten und einem Harem war zu lesen, ein Muskelprotz und eine Lolita warben mit einschlägigen Sprüchen für Betonpumpen und Bandanlagen. Und im Mitarbeitendenmagazin feierten Schlüpfrigkeit, Erotik und Beleidigungen ihren Siegeszug. In der Ausgabe vom letzten Freitag berichtete der «Anzeiger» über diese Zustände. Andere Medien griffen die Geschichte auf. Inzwischen hat Agir seinen Firmenauftritt überarbeitet. Die Mitarbeitenden-Zeitschrift «grünes edelweiss» und das Lollipop-Sujet wurden bereits am Freitagmittag entfernt. Am Montag folgten restliche Anpassungen an der Website. Auch das Plakat im «Jumpin» mit dem aufreizenden «Agir Blondie» wurde inzwischen abmontiert. Die Kantonale

Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann wird in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung die Führungskräfte und Mitarbeiter im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes schulen.

Die Geschäftsleitung schweigt Stumm blieben derweil die beiden Inhaber von Agir, Hans-Martin Meyer und Andreas Meyer. Bis heute haben sie sich gegenüber dem «Anzeiger» nicht geäussert und waren nicht zu erreichen. Auf Anfrage des TagesAnzeigers liess Hans-Martin Meyer ausrichten, Agir werde die nötigen Schritte unternehmen, sollte man gegen geltendes Recht verstossen. Die Firma definiere sich nicht über Sexismus oder unlauteren Wettbewerb, sondern über die Leistung ihrer Mitarbeitenden und die Kundenzufriedenheit. Aufgrund der aktuellen Berichterstattung habe Agir beschlossen, die künftige Gestaltung ihrer Zeitschrift zu überdenken.

«Offensichtliche Fehler müssen sofort eingestanden werden» Für Fidel Stöhlker von der PR-Agentur Stöhlker macht das Sinn: «Die bisherige Werbung von Agir war ein unwürdiges Werk. Nicht einmal Sexshops benützen in ihren Anzeigen

Wörter, die auf den Sujets von Agir zu lesen waren. Solch ein Auftritt kann ein jahrelang aufgebautes Image sofort zerstören. Dass die Werbung gestoppt wurde, ist deshalb vernünftig.» Bei der Kommunikationsstrategie der Geschäftsleitung ortet er allerdings noch Verbesserungspotenzial: «In Krisen gilt es für Unternehmen, offensichtliche Fehler sofort einzugestehen und Transparenz zu schaffen. Es hätte umgehend eine Medieninformation geben müssen, in der steht, dass man die offensive Form der Kommunikation unterschätzt habe und sich künftig werbe- und kommunikationstechnisch besser beraten lasse. Das allerdings passiere in den seltensten Fällen. «Längst nicht jeder Manager beherrscht diese Form der Deeskalation», erklärt er weiter.

Imageverlust als mögliche Folge Stöhlker vermutet die Gründe der Zurückhaltung in der Unternehmenskultur von Agir: «Die Geschäftsleitung in dieser Firma versteht offenbar nicht, dass gehandelt werden muss, weil sich intern vermutlich niemand traut, Kritik anzubringen. In solchen Fällen brauchen Manager externe Sparringpartner, die sich trauen, den Chefs den Spiegel vorzuhalten und sie auf die Folgen – den Imageverlust – aufmerksam zu machen.»

kommentar

Ein unwürdiges Versteckspiel von livia häberling

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ach den Schlagzeilen hat Agir gehandelt. Die Website wurde angepasst, das «Jumpin»-Sujet entfernt, die Überarbeitung von «grünes Edelweiss» angekündigt. Alles bestens also? Mitnichten! Der Geschäftsleitung scheint es weiterhin an Einsicht zu fehlen. Agir definiere sich über Kunden und Mitarbeitende. Sollte man gegen Recht verstossen, werde Agir die nötigen Schritte unternehmen, hiess es knapp. Eingeständnisse? Bedauern? Demut? Fehlanzeige. Mit der Stellungnahme an den Tages-Anzeiger demonstrierte Hans-Martin Meyer in kapriziöser Manier, wie unbeholfen die AgirGeschäftsleitung darin ist, ihr unternehmerisches Handeln zu reflektieren. Lieber lagert sie diese Aufgabe an Gerichte aus. Offenbar scheinen die Einsichten innerhalb des Gremiums derart spärlich zu spriessen, dass man auf Juristen angewiesen ist, die das eigene Verhalten an Paragrafen reflektieren. Damit macht es sich die Unter-

Die Geschäftsleitung hat die Pflicht, für ein diskriminierungsfreies Betriebsklima zu sorgen. Bis anhin hat sie doppelt versagt. Diskriminierungen wurden nicht nur geduldet, einzelne Mitglieder haben sich im Mitarbeitermagazin selbst daran beteiligt. Nun ist es Aufgabe der Führungsriege, mit gutem Beispiel voranzugehen und beim Kulturwandel eine Vorbildfunktion zu übernehmen. Sie ist es ihren Mitarbeitenden schuldig. Besonders ihren Mitarbeiterinnen.

Einweihung des Betriebsgebäudes der ARA Birmensdorf Mit der Einweihung des Betriebsgebäudes wurde ein weiterer Meilenstein im Bauprogramm des 26-Millionen-Projekts erreicht. Delegationen aus den Verbandsgemeinden und dem Zweckverband sowie der beteiligten Bauunternehmen besichtigten den Neubau. ................................................... von martin mullis

Gemeinderat Ringo Keller aus Birmensdorf begrüsste und informierte zahlreiche Besucher aus den beteiligten Gemeinden. (Bild Martin Mullis) Kläranlage so komplex wie ein Flughafen Gemeinderat Hans-Rudolf Keller hielt fest, dass der Bau einer Kläranlage auch immer etwas mit dem Bau eines Bahnhofes oder Flughafens gemein hätte. Solch komplexe Bauten würden meist niemals so richtig fertig. Dass die Inbetriebnahme der Kläranlage definitiv Ende dieses Jahres erfolge, sei nur dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich. Den Bau massgeblich erschwert hatte die Tatsache, dass die Anlage stets in Betrieb gehalten werden musste und nur durch eine geschickte Etappierung der Bauabschnitte habe der Terminplan eingehalten werden können, so Ringo Keller. Er erwähnte zum Schluss seiner Ausführungen, dass sich aber bereits ein neues Projekt be-

treffend Kläranlage in der Pipeline befinde. Die Massnahmen zum Verfahren der Mikroverunreinigungen seien vom Bund vorgeschrieben, der Start zur Umsetzung ist jedoch noch nicht bestimmt. Auch der Chef der Waffenplatzverwaltung, Michael Haeringer, nutzte die Gelegenheit, allen am Bau Beteiligten seinen grossen Dank für die vorzügliche Zusammenarbeit auszusprechen.

In einer Sekunde 440 Liter Abwasser reinigen Auf dem Rundgang durch das neue Betriebsgebäude erfuhren die Besucher einige ganz erstaunliche technische und bauliche Einzelheiten. Die Kläranlage, welche die Abwässer aus dem Unteramt und Aeugstertal reinigt, ist

nehmensleitung zu einfach. Die eigenen Entgleisungen auf eine rein juristische Komponente zu reduzieren, ist unsouverän und starrsinnig. Es braucht irritierend viel Gleichgültigkeit oder ein arg getrübtes Auge, um über die moralischen Verfehlungen in dieser Causa hinwegzusehen. Anstatt sich für juristische Scharmützel zu rüsten, sollte die Geschäftsleitung endlich Grösse zeigen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Indem sie aufhört, sich in Paragrafen zu flüchten und das selbst verschuldete Schlamassel auch aus moralischem Blickwinkel beleuchtet. Und indem sie zu ihren Fehlern steht.

Eine weitere Etappe im 26-Millionen-Projekt

Die ARA Birmensdorf reinigt die Abwässer der Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Uitikon sowie der Unterämtler Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil. Der Baubeginn des 26 Mio. Franken Projektes war im Jahre 2014 und wurde schrittweise in Etappen ausgeführt. Zum heutigen Zeitpunkt sind von diesem Betrag bereits 83 Prozent verbaut. Sozusagen zum Endspurt der Anlage wurde am letzten Mittwochnachmittag das Betriebsgebäude mit Baukosten von rund drei Millionen feierlich eingeweiht. Der Präsident des Zweckverbands Kläranlage Birmensdorf, Hans-Rudolf Keller, besser bekannt unter dem Namen Ringo Keller, durfte vor dem modernen Bau des Betriebsgebäudes rund 50 Gäste begrüssen. Neben Katrin Röthlisberger, Gemeindepräsidentin aus Wettswil, waren zahlreiche andere Gemeinderäte aus den Verbandsgemeinden (Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Stallikon, Uitikon und Wettswil) sowie Delegationen von der RPK Zweckverband und der Waffenplatzverwaltung anwesend. Selbstverständlich freuten sich auch die am Bau beteiligten Firmen sowie weitere Planer, Ingenieure, Bauunternehmer und Handwerker, den modernen Neubau dem Betrieb zu übergeben.

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für einen Einwohner-Wert von 33 000 Personen ausgelegt. Sie kann 440 Liter Wasser pro Sekunde bewältigen und ist genügend konzipiert für eine Auslastung bis ins Jahr 2040. Das neue Betriebsgebäude umfasst eine Werkstatt, einen Raum für das Leit- und Steuerungssystem, Büros, ein Sitzungszimmer, ein modernes Labor sowie Garderobe und Duschen. Auf dem kurzen Rundgang wurden die Besucher von Stefan Mathieu, Betriebsleiter der ARA und seinem Stellvertreter Pius Frei begleitet, welche die entsprechenden Fragen fachkundig beantworteten. Auch beim anschliessenden Apéro bestand noch ausgiebig Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Bauspezialisten und natürlich auch mit dem seit Baubeginn tätigen Projektleiter Samuel Twerenbold zu unterhalten.

Bargeld aus Auto gestohlen Am vergangenen Freitag haben Unbekannte auf einem Parkplatz in Affoltern eine Autotüre aufgebrochen. Sie entwendeten mehrere hundert Franken Bargeld und verursachten ebenso hohen Schaden. Gleichentags haben Angestellte in einem grösseren Geschäft im Bezirkshauptort einen Ladendieb gestellt, der eine Beute von geringem Wert auf sich trug. Es wurde Anzeige erstattet. An der Zürichstrasse in Affoltern haben Fussballfans am 27. Juni Flaschen gegen Autos mit Schweizer Fähnchen geworfen. Laut Kapo hat aber niemand einen Schaden geltend gemacht. Nicht bekannt ist die Ursache, die am 28. Juni zu einem Brand auf einer Baustelle in Wettswil geführt hat. Ein entzündetes Kabel setzte einen Holzstapel in Flammen. Es entstand Schaden von mehreren hundert Franken. Zweimal musste sich die Polizei in den vergangenen Tagen mit Vandalismus beschäftigen: Auf der Anlage beim Jumpin in Mettmenstetten verursachten Graffiti am 30. Juni Reinigungsarbeiten von mehreren hundert Franken. Ebenso hoch ist der Schaden, der am 2. Juli durch Schmierereien an einer Schulhauswand in Hedingen verursacht wurde. (-ter.)

Viele Bienenvölker haben überlebt Gute Nachricht für Honig-Geniesser: Den letzten Winter haben nur 13,8 % der Schweizer Bienenvölker nicht überlebt. Im langjährigen Vergleich liegt dieser Wert im tieferen Bereich und stellt den Imkern ein gutes Zeugnis im Umgang mit ihren Bienenvölkern aus. Zusätzlich waren 9,4 % der Bienenvölker im Frühjahr zu schwach, um sich zu einem bestäubungsaktiven Wirtschaftsvolk zu entwickeln.


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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil a. A. Am letzten Montag tagte der Gemeinderat Wettswil erstmals in der neuen Zusammensetzung mit dem für den zurückgetretenen Gemeindepräsidenten Hanspeter Eichenberger in die Exekutive gewählten Traugott Trachsler und unter der Leitung der neuen Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger. An seiner ersten (konstituierenden) Sitzung der neuen Amtsdauer 20182022 hat der Gemeinderat die Zuteilung der Verwaltungsabteilungen vorgenommen, die verschiedenen Abordnungen und Delegationen bezeichnet und im Rahmen seiner Kompetenzen die Mitglieder der beratenden Kommissionen gewählt bzw. bestätigt. Die bisherigen Ratsmitglieder behalten ihre Ressorts: Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger führt weiterhin auch die Hochbauabteilung, während Christoph Ehrsam für die Finanzabteilung, Michael Keller für die Sicherheits- sowie die Land- und Forstwirtschaftsabteilung und Fritz Kurt für die Gesundheits- sowie die Fürsorgeabteilung zuständig sind. Das neue Ratsmitglied Traugott Trachsler übernimmt die Tiefbau- und Werkabteilung. Das Amt des Vizepräsidenten wird neu von Christoph Ehrsam bekleidet. Der vollständige Konstituierungsbeschluss steht unter www.wettswil.ch zum Download bereit.

Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Sanie Arifi, geb.

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24 Jahre im Gemeinderat Hanspeter Eichenberger nahm am 25. Juni letztmals an einer Sitzung des Gemeinderates teil, welchem er seit 1994 angehörte und den er seit 2010 präsidierte. Für die während nicht weniger als 24 Jahren mit viel Engagement geleistete Rats- und Präsidiums-Tätigkeit sowie die sehr angenehme Zusammenarbeit im Ratskollegium sei ihm auch an dieser Stelle herzlich gedankt. Eine gebührende behördliche Verabschie-

2003, und Sonila Arifi, geb. 2007, beide kosovarische Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a. A. aufgenommen.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Liliane und Severin Merk für Abbruch und Neubau Einfamilienhaus an der Chilenholzstrasse 22; Thomas und Claudia Stutz für Gartenumgestaltung beim Wohnaus Oberhausensteig 27; Jannick und Nicole Fenner für Gartenumgestaltung beim Wohnhaus Hofächerstrasse 19; Fabienne und Fabian Spring für Beschattungsanlage beim Wohnhaus Junggrütstrasse 15; Daniel und Maria Ritscher für Beschattungsanlage beim Wohnhaus Im Cholächer 2; Pascal Rosenberg für Stützmauer beim Wohnhaus Stationsstrasse 66d; Kurt Hildebrand und Astrid Diener für Solaranlage auf dem baubewilligten Dreifamilienhaus an der Ettenbergstrasse 78; Marco Zürcher für Sitzplatz-Überda-

dung von Hanspeter Eichenberger findet in einem passenden Rahmen statt (die öffentliche Verabschiedung und Hanspeter Würdigung seines Eichenberger. langjährigen Einsatzes zum Wohl der Gemeinde erfolgte an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni). (rs.)

chung beim Wohnhaus Junggrütstrasse 43; Politische Gemeinde Wettswil a. A. für Umbau und Umnutzung der ehemaligen Bibliotheksräume in der Liegenschaft Poststrasse 2 in Büroräumlichkeiten für die Gemeindeverwaltung.

Im Weiteren … ... bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 16 000 Franken für Nachführungsarbeiten im Bereich der Schriftgut- und Informationsverwaltung der Gemeindeverwaltung; 25 250 Franken für Randstein-Sanierungen und 15 500 Franken für Auswechslung und Regulierung von Schachtabdeckungen an diversen Gemeindestrassen; 5500 Franken für das Mähen von Wasserpflanzen auf einer Teilfläche des mittleren Ziegeleiweihers. Ferner wurde die Erneuerungswahl von 18 Mitgliedern des Wahlbüros vorgenommen (die Publikation des Wahlbeschlusses erfolgte bereits im «Anzeiger» vom 1. Juni 2018). (rs.)

Drohnen: Rücksicht auf Tiere Drohnen werden immer häufiger und zu vielerlei Zwecken eingesetzt. Dabei dringen sie auch in Gebiete vor, welche bisher wenig oder gar nicht durch Störungen beeinträchtigt waren. Vögel und andere Wildtiere können Drohnen als Bedrohung wahrnehmen, was zu Stress führt. Das ist eine Belastung für die Tiere und kann das Überleben und den Fortpflanzungserfolg beeinträchtigen. Zunehmend stellen Wildhüter und Naturbeobachter Störungen von Vögeln und anderen Wildtieren fest. In einem gemeinsamen Merkblatt haben die Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz, der Schweizerische Drohnenverband und die Vogelwarte Sempach sowie zahlreiche weitere Organisationen deshalb Verhaltensregeln für Drohnenpiloten und -pilotinnen definiert. (pd.) Das Merkblatt ist auf www.safedroneflying.ch zu finden.

Unwetter: neue Hinweiskarte Überschwemmungen können verheerende Folgen haben. Etwa die Hälfte der Schäden entsteht durch Regenwasser, das nicht versickert und direkt in Gebäude fliesst. Deshalb haben das Bundesamt für Umwelt BAFU, der Schweizerische Versicherungsverband SVV und die Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen VKG im Rahmen des Projekts «Gefährdungskarte Oberflächenabfluss» eine interaktive Karte erstellt. Diese ist ab sofort auch auf dem GIS-Browser des Kantons Zürich einsehbar (www.maps.zh.ch/ oberflaechenabfluss). (pd.)

Der Gemeinderat hat sich konstituiert

Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst Der Gemeinderat hat sich für die neue Legislaturperiode konstituiert. Alle Detailinformationen sind auf www.aeugst-albis.ch einsehbar. Der Gemeinderat freut sich in seiner neuen Zusammensetzung auf einen guten Geschäftsgang und auf den laufenden Austausch mit der Bevölkerung wie allen Partnerorganisationen und Lieferanten. Der Gemeinderat zieht sich am 16. und 17. August in seine Jahresklausur zurück und wird danach sicher einiges berichten.

Die neue Page www.aeugst-albis.ch, unterstützt durch die Firma Backslash, hat sich bewährt. Der Gemeinderat verdankt die zahlreichen Rückmeldungen und sieht dies als Bestätigung für viele interessierte Besucher. Weitere Verbesserungen werden laufend umgesetzt. Bei einem Software-Update sind die Daten der Newsletter-User leider verloren gegangen, daher ruft der Gemeinderat alle Aeugster nochmals auf, sich erneut beim Newsletter anzumelden.

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Traugott Trachsler neuer Leiter der Tiefbau- und Werkabteilung

Neue Page

Thomas Naef

Freitag, 6. Juli 2018

Energiestadt Aeugst – handelt nachhaltig Am Samstag, 7. Juli, zwischen 11.30 und 12.20 Uhr (offizieller Teil) erhält Aeugst das Label Energiestadt. Eingebettet ist dieser Anlass in den Tag der offenen Türe des Gutsbetriebs Götschihof. Der Gemeinderat hofft, nach dem gut besuchten Anlass «Aeugst gemeinsam» mit Sommermarkt, Bring- und Holaktion, Einweihung Gemeinschaftsplatz und Verabschiedung der Behördenmitglieder, auf ein zahlreiches Erscheinen der Bevölkerung. Der

Anlass startet um 11 Uhr und steht seitens Schweizerischer Nationalspende als Eigentümer des Götschihofs im Zeichen der Inbetriebnahme des Bauernbetriebes.

1. August-Feier Auch dieses Jahr sind alle Einwohnerinnen und Einwohner zusammen mit ihren Freunden und Bekannten zur Aeugster 1. August-Feier eingeladen. Auf dem Bolet (beim Schützenhaus) wird die Festwirtschaft durch die Schützengesellschaft auf 17.30 Uhr eröffnet. Musikalische Akzente setzen die Harmonie Affoltern, Roland Erichsen begleitet mit seinem Alphorn durch den Abend.

Gemeindeliegenschaft Dorfstrasse 37 Die Erstvermietung ist abgeschlossen. Auch der Betrieb Kinderkrippe Coccolino läuft seit einiger Zeit und verfügt noch über freie Plätze. Der neue Gemeinschaftsplatz lädt zum Verweilen und Diskutieren ein.

Verkehrsanordnung Aeugstertal Bei der Einmündung Schuelweidweg in die Mülibergstrasse ist der Vortritt nicht aufgehoben. Aufgrund dieser heiklen Verkehrssituation hat der Gemeinderat die Signalisation «kein Vortritt» verfügt.

Arbeitsvergaben Bei der Liegenschaft Fabrik im Aeugstertal: Liftsanierung durch die Firma AS Aufzüge, Wettswil a. A.; Ersatz der bestehenden Holzschnitzelheizung an die Firma Sigmatic, Sursee.

Der Gemeinderat Aeugst, von links: Marlyse Blatter Burger (Finanzen, Kultur und Freizeit), Matthias Ramer (Gesundheit und Umwelt, Sicherheit), Bruno Fuchs (Land- und Forstwirtschaft, Planung), Rebekka Manso Parada (Hochbau), Christoph Berberat (Tiefbau), Nadia Hausheer (Präsidiales und Liegenschaften), Gisèle Stoller Laubi (Soziales). (Bild zvg.) Bei der Trafostation im Unterdorf: Malerarbeiten an die Firma Albisbrunn, Hausen. Beim Pfarrhausweg 2: Ersatz der Fenster durch die Firma 4B, Adliswil.

haus; Sandra und Cécile Kayser, Birchwiesstrasse 4, Dänikon; Abbruch bestehendes Gebäude mit Restaurant und Ersatzneubau Mehrfamilienhaus; Mülibergstrasse 26, Aeugstertal.

Baubewilligungen

Erleichterte Einbürgerung, Zustimmung der Gemeinde

Katharina Ludwig, Schulweidweg 8, Aeugstertal; Ersatzbau Garage; Willy und Alice Weiss, Setzihof 1, Aeugst; Anbau an bestehendes Wohnhaus; Ursula Leuthold und Roger Schwyn, Rigiweg 1, Aeugst; An- und Umbau Wohn-

Ian Alan Savill, Lättenstrasse 30, Aeugst; Michaela Eggmann-Giselbrecht, Chlosterstrasse 6, Aeugst. Peter Trachsel, Gemeindeschreiber


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Freitag, 6. Juli 2018

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Ein neuer Gesamtleiter fürs Albisbrunn Ruedi Jans lässt sich vorzeitig pensionieren – Philipp Eder übernimmt im August Zwölf Jahre und fünf Monate ist Ruedi Jans Gesamtleiter des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn in Hausen. Per Ende Juli lässt er sich frühzeitig pensionieren. Seine Nachfolge tritt Philipp Eder an, der aktuelle Leiter Schulbildung.

Eder, «Der Prozess läuft heute einfach anders.» Dass mit allen Mitteln versucht wird, eine Fremdplatzierung zu vermeiden, sieht er nicht nur negativ: Damit steige auch die Akzeptanz, dass die massive Massnahme auch wirklich nötig ist. «Der Jugendliche muss verstehen, weshalb er hier ist.» Und im Idealfall mehr als das: So will Eder besser vermitteln, dass die Zwangsgemeinschaft auch eine Chance sein kann. Schliesslich haben alle dasselbe Ziel: eine Ausbildung abschliessen und soziale Integration.

................................................... von thomas stöckli «Philipp Eder war mein Wunschkandidat», betont Ruedi Jans. Trotz der Empfehlung seinerseits war die Ernennung des neuen Gesamtleiters kein Selbstläufer. Die Stelle wurde öffentlich ausgeschrieben und der interne Kandidat musste sich in zwei Vorstellungsrunden vor der eigens formierten Findungskommission gegen 34 andere Bewerber durchsetzen. Zum Abschluss des intensiven Auswahlverfahrens gab ein ganztägiges externes Assessment den Ausschlag für Eder. «Eine Nachfolgeregelung ist immer eine schwierige Sache», weiss Ruedi Jans. Umso glücklicher ist er über die Wahl von Philipp Eder: «Er kennt Albisbrunn, er hat die Entwicklung der letzten Jahre mitgeprägt und er hat auch eigene Ideen.» Mit diesen will der neue Chef allerdings nicht vorpreschen. «Es läuft vieles sehr gut», sagt er.

Neue Sporthalle, sanierte Wohngruppenhäuser Über mangelnde Nachfrage kann sich das Schul- und Berufsbildungsheim nicht beklagen. «Im Raum Deutschschweiz sind wir eine mitprägende Institution», ist sich Ruedi Jans bewusst. Zum Erfolgsrezept gehören die gute Sekundarschule, die Auswahl aus 13 Lehrberufen und die integrierte Psychotherapie – und nicht zuletzt die weitläufige Anlage im Einzugsgebiet

Individuum statt Gruppe

Ruedi Jans (links) übergibt die Leitung des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn an Philipp Eder. (Bild Thomas Stöckli) von Zürich, Aargau und Innerschweiz. Sehr gut präsentiert sich auch die Infrastruktur: Die neue Sporthalle ist seit fünf Jahren in Betrieb, bis Ende Jahr sind zudem alle fünf Regelgruppen-Häuser totalsaniert. Trotzdem ist sich Philipp Eder bewusst, dass auch künftig Investitionsprojekte anstehen: «Der Immobilienpark ist riesig.» Ein Thema bleibt die aktuelle Aufarbeitung von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981. Im Rahmen der nationalen Wiedergutmachungs-Initiative haben sich ein Dutzend Personen gemeldet, die Einsicht in ihre Akten bekamen. Die Akten aus dem Albisbrunn bis 1997 liegen mittlerweile

beim Staatsarchiv des Kantons Zürich. «Die Geschichte muss aufgearbeitet werden», betont Eder.

Zwangsgemeinschaft als Chance Die Ausgangslage zum Amtsantritt von Eder ist eine andere als vor gut zwölf Jahren bei Jans. Damals sei es darum gegangen, die Zukunft zu sichern, den guten Ruf wieder herzustellen und die Beziehung zum Kanton Zürich auf eine tragfähige Basis zu stellen. Die Hauptaufgabe von Eder wird es sein, Albisbrunn in die Zukunft zu führen. Klar ist: Albisbrunn soll erster Ansprechpartner für den Kanton sein, wenn es um die Platzie-

rung von schwierigen Jugendlichen geht. Dabei hängt vieles vom neuen Kinder- und Jugendheimgesetz (KJG) ab. Dieses sieht vor, dass Jugendlichen in einer Entwicklungskrise primär im eigenen Sozialraum geholfen werden soll. Damit setzt sich eine Tendenz fort: Sozialpädagogen an öffentlichen Schulen sind ja bereits Standard. Das wirkt sich natürlich auch aufs Albisbrunn aus: Es geht heute länger, bis Jugendliche hier platziert werden. Das hat den Nachteil, dass die Jugendlichen schon «Massnahmen-resistenter» sind. Sie wissen, was sie wem erzählen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. «Die Jugendlichen sind nicht schlimmer als früher», betont Philipp

Nicht zuletzt wirken sich auch gesellschaftliche Entwicklungen aus. So ist die Identitätsfrage um ein vielfaches komplexer geworden. Was macht einen Mann, eine Frau aus? Darauf gibt es längst keine klare und allgemein akzeptierte Antwort mehr. Selbst für die über 100 Mitarbeitenden stellen die gesellschaftlichen Veränderungen eine Herausforderung dar, etwa die neuen Medien und die Selbstbestimmung. Das Individuum steht heute so stark im Zentrum – für die Generation, bei der noch die Gruppe gezählt hat, ist das eine massive Veränderung. Eine massive Veränderung steht auch für Ruedi Jans an. Den nächsten Lebensabschnitt startet er mit längeren Ferien in Griechenland. Viel lesen und Dinge entdecken, dazu hat er jetzt Zeit – und die will er sich auch nehmen: «Ich werde sicher ein Jahr lang keine Verpflichtung übernehmen», betont er. Neben dem lachenden bleibt allerdings auch ein weinendes Auge: «Ich werde die Kollegen und die Jugendlichen vermissen», weiss er. Philipp Eder beruhigt: «Ruedi Jans wird sicher kein Arealverbot erhalten. Und wenn er nicht kommt, gehe ich zu ihm, wenn ich Fragen habe oder ein Feedback einholen will.»

Gemeinderat Hedingen Familienforscher in Knonau Zürcher Genealogen trafen sich im Weiler Baaregg hat sich konstituiert Die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Zürich traf sich am Sonntag, 1. Juli, im Knonauer Weiler Baaregg. Ihr neuer Präsident Dr. André Gut hatte zu einem Informations-Ausflug auf den Hof von Landwirt Rudolf Gut eingeladen. Der Hintergrund: Die Vorfahren von Präsident André Gut stammen aus dem Säuliamt. ................................................... von bruno grob

Der neue Gemeinderat Hedingen von links: Nicole Doppler, Vorsteherin Finanzen und Liegenschaften, Roland Schneider, Vorsteher Bildung, Ruedi Fornaro, Gemeindepräsident, Claude Hafner, Vorsteher Hoch- und Tiefbau, Christine Erni, Vorsteherin Soziales, Gesellschaft und Umwelt. (Bild zvg.)

Der am 15. April 2018 gewählte Gemeinderat hat sich unter dem Vorsitz von Gemeindepräsident Ruedi Fornaro konstituiert und die Ressortverantwortlichkeiten für die Amtsdauer von 2018 bis 2022 bestimmt. Gemeindepräsident Ruedi Fornaro führt neben der Abteilung Präsidiales das Ressort Sicherheit. Der bisherige Gemeinderat Claude Hafner behält den Hochbau und übernimmt zusätzlich den Tiefbau. Die Abteilung Umwelt wird neu durch Gemeinderätin

Christine Erni geleitet, die auch für das Ressort Soziales und Gesundheit verantwortlich ist. Dem Ressort Finanzen und Liegenschaften wird die neugewählte Gemeinderätin Nicole Doppler vorstehen. Die Abteilung Bildung erhält von Amtes wegen der Schulpflegepräsident Roland Schneider. Als 1. Vizepräsidentin der Präsidialabteilung wurde Nicole Doppler und als 2. Vizepräsident Claude Hafner bestimmt. Die Zuteilungen der Ressorts, die Stellvertretungen und das Organigramm mit den fachlichen Verantwortlichkeiten sind auf hedingen.ch aufgeschaltet. (dk)

Rund 60 Gesellschaftsmitglieder und Gäste aus dem Kanton Zürich durften die Gastfreundschaft von Rudolf GutLeuthold und seiner Familie geniessen und bei einem gediegenen Mittagessen in der Remise des Hofes Gedanken und Erfahrungen austauschen. Unter den Anwesenden befanden sich bekannte Genealogen und familiengeschichtlich Versierte wie Mario von Moos, Erika Rübel, Dr. Matthias Zimmermann aus Wien, Dr. Hans Ulrich Pfister, ehemaliger stellvertretender Staatsarchivar des Kantons Zürich, Dr. Kurt Münger, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung und Werner Adams, ehemaliger Präsident der Zürcher Gesellschaft und Buchautor. Nach dem Hauptgang hielt der Hausherr Ruedi Gut-Leuthold ein bemerkenswertes Referat über die Geschichte des Weilers Baaregg und über die Schicksale der Täuferfamilien, welche von der Obrigkeit Zürich zeitweise hart bestraft wurden. Von 1500 bis

Genealogen-Präsident Dr. André Gut (links) und Gastgeber Rudolf Gut. (Bild zvg.) 1860 waren in der Baaregg und auf dem Buchhof nur 5 Familiennamen anzutreffen: Urmi, Frey, Frick, Hegetschweiler und Gut. Zur Illustration der grossen Baaregger Tradition dieser Geschlechter lagen meterlange Stammbäume auf, die von den Anwesenden eingehend studiert wurden. Zum Abschluss konnten die Gäste noch einen Rundgang durch das 300-jährige, denkmalgeschützte Haus der Familie Gut machen. Am späten Nachmittag übergab der Präsident dem Gastgeber einen Überraschungskorb und ein von Bernhard Hobi, Ehrenmitglied der Gesellschaft und Gästebuchillustrator, hand-

gezeichnetes Bild seines Hauses. Der abschliessende Programmpunkt der Tagung war eine Führung im Kloster Kappel, wo Pfarrer Christoph Hürlimann interessante Erläuterungen zur Geschichte dieser historischen Klosteranlage gab. Die Zürcher Familienforscher werden das Säuliamt in bester Erinnerung behalten. anzeige


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Freitag, 6. Juli 2018

Obfelden feierte die neue Pfarrerin Amtseinsetzung von Eva Eiderbrant am vergangenen Sonntag mit Freude, Musik und Gesang Für die seit Jahren in der Schweiz lebende gebürtige Schwedin durfte natürlich ein schwedisches Lied im Gottesdienst nicht fehlen. Der Chor Knonau-Obfelden präsentierte den Psalm «Innan gryningen» von Ylva Eggehorn mit einer Melodie des bekannten Komponisten Benny Andersson der Gruppe Abba. Mit dem «Gloria» aus der Toggenburger Messe von Peter Roth erfreute der Chor mit heimischem Schaffen aus der Schweiz. In der markigen Ansprache von Werner Schneiter, Kirchenpflege-Präsident, durfte natürlich ein Querverweis auf das WM-Spiel Schweiz-Schweden nicht fehlen. Der Tenor war jedoch eindeutig: Freude herrscht in Obfelden. Freude herrschte auch beim nachfolgenden Redner Hans Gebhard, der als Präsident der Pfarrwahlkommission ein Résumé zum Prozedere vortrug.

«Installation» der neuen Pfarrerin durch Dekan Werner Schneebeli Nun folgte, worauf alle gespannt gewartet hatten: der rituelle Akt der eigentlichen «Installation» der neuen Pfarrerin durch Dekan Werner Schneebeli, bestens bekannt auch als Pfarrer von Affoltern. Eva Eiderbrant nahm in ihren Antrittsworten Bezug zu ihrem persönlichen Weg, der sie in die Schweiz führte, wie sie sich für die Kirchgemeinde engagieren will und ihre Auffassung zu einer gemeinsamen Zukunft. Eine Fürbitte für Pfarrerin und Kirchgemeinde führte die Katechetin Ursula Müller Schöpfer aus. Die Kolibri-Kinder empfingen die neue Gemeindepfarrerin mit einem

Installation von Pfarrerin Eva Eiderbrant durch Dekan Werner Schneebeli, Pfarrer von Affoltern. plakativen Willkommensgruss. Das Kolibri-Betreuungsteam; unterstützt von der Clownin Irina Steinmann, engagierte sich an diesem Event für die Betreuung der Kinder, so auch nach dem Gottesdienst, im Freien, mit verschiedenen Spielen und Kinderschminken. Ganz nach dem neuen Gemeindemotto «mir alli sind Chile» wurden nicht wie bei früheren Amtseinsetzungen nur ausgewählte Persönlichkeiten eingeladen, sondern alle Interessierten aus der Gemeinde und Umgebung. Weil die Sitzplätze der Kirche allerdings auf 300 Plätze beschränkt sind, waren die Veranstaltenden dennoch froh, dass nicht gleich alle 1800 Gemeindemitglieder Obfeldens aufmarschierten.

Kulturstadt Affoltern

Das Programm fürs Herbstsemester Das druckfrische Programm von Kultur Affoltern mit Veranstaltungshinweisen fürs zweite Semester 2018 ist da. Die Mitglieder der Kulturkommission haben erneut ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Neben drei Kunstausstellungen in der Galerie Märtplatz sind insgesamt 13 Konzerte, Kabaretts, Tanztheater Comedy, Musiktheater, ein Kindertheater und eine Multivisionsschau vorgesehen. Kulturinteressierte dürfen sich also ab September bis Ende Jahr auf zahlreiche spannende Glanzlichter freuen.

Kabarett und Konzerte Vorzumerken gilt es gleich den 1. September mit Tina Teubners Kabarettabend «Wenn du mich verlässt, komm ich mit». Sie ist Gewinnerin des Deutschen Kabarettpreises sowie des Kleinkunstpreises und wartet mit einem humorvollen, aber dennoch tiefgründigen Programm auf. Ein Kulturerlebnis ganz anderer Art verspricht das Konzert am 21. September mit Tuanzeige

bes’n’Loops, die Musik mit Röhren, Schläuchen, Stimmen und Looper machen. Nicht verpassen, darf man zudem «Heute Gemeindeversammlung» am 26. Oktober im Kasino von und mit Mike Müller, der gewichtigeren Hälfte des Satireduos Giacobbo/Müller. Die Kulturkommission zeigt einmal mehr, dass hochstehende kulturelle Angebote auch vor der Haustüre genossen werden können und sich somit für die Einwohnerinnen und Einwohner des Knonauer Amts eine Fahrt nach Zürich oder Zug erübrigt.

Leporello in der Regionalbibliothek und der Buchhandlung Scheidegger Das Leporello mit allen Angaben liegt unter anderem in der Buchhandlung Scheidegger und der Regionalbibliothek auf oder kann auf der Homepage der Kultur Affoltern eingesehen werden. Da die Platzzahl der einzelnen Veranstaltungen jeweils beschränkt ist, lohnt es sich, frühzeitig zu reservieren, damit einem bereichernden Kulturabend in Affoltern nichts mehr im Wege steht. (I.S.) Infos unter www.kulturaffoltern.ch.

Die Kolibri-Kinder empfingen die neue Gemeindepfarrerin mit einem plakativen, der Chor mit einem musikalischen Willkommensgruss. (Bilder zvg.)

Nach dem Gottesdienst wurde für alle Gäste ein Apéro und ein Mittagessen im Pfarhausgarten ausgegeben. Der Gartenhag wurde flachgelegt und der Garten für die Gäste geöffnet. Ein erster symbolischer Akt, den Garten für alle Kirchenmitglieder zu öffnen. Zum Apéro überraschten die beiden Obfelder Alphornbläser Heini Eggenberger und Georg Sievi die Festgesellschaft in höchsten Tönen.

Ein «Stolperstein» für die Pfarrgartenwiese Vorsorglich hatte das Organisationskomitee bereits zahlreiche Tische, Bänke und natürlich Sonnenschirme platziert. Nachdem die Pfarrerin letzte

Woche noch einen Sportunfall erlitt, sollte insbesondere vermieden werden, dass sie nun auch noch Opfer eines Sonnenstichs werden könnte. Emsige Freiwillige und das Catering-Team Ulmenhof Ottenbach sorgten gemeinsam für einen ausgezeichneten Service vom Apéro bis hin zum verführerischen Kuchenbuffet. Martin Billeter richtete als Präsident der Bezirkskirchenpflege seine Grussworte an die Pfarrerin und die Kirchgemeinde. Den Sportunfall Eva Eiderbrants, der infolge eines Stolperns über einen Randstein beim Joggen verursacht wurde, nahm dann Kirchenpfleger Christoph Kutassy zum Anlass für ein paar humoristische Verse. Ähnlich dem «Walk of fame» in

Hollywood wurde für die Pfarrerin zwar kein Stern im Boden eingelassen, dafür ein massiver Randstein in der Pfarrgartenwiese. Werner Schneiter und Hans Gebhard verewigten diesen Stolperstein im vorbereiteten Loch und setzten damit ein weiteres, unvergessliches Zeichen zur Amtseinsetzung. So mussten die beiden nicht nur Reden vorbereiten, sondern auch noch Schwerarbeit leisten. Andererseits leisteten auch unzählige Freiwillige im Hintergrund Schwerarbeit, sei es mit dem Aufbau, dem Blumenschmuck, dem Kuchen backen, der Kinderbetreuung, der Bewirtung und der Abräumung. Das Motto hiess also auch im Arbeitsbereich «mir alli sind Chile». (pl)

Drei Kinder auf der Suche nach ihrem Zuhause

In Knonau haben Primarschüler ein Theaterstück entwickelt Drei Kinder werden von ihren Eltern wegen Geldproblemen nach Spanien geschickt – so beginnt das Theater, das Fünftund Sechstklässler aus Knonau selber geschrieben haben. Die Aufführung war am 21. Juni. Schon seit über einem Jahr wollten die Fünft- und Sechstklässler der Klasse B aus Knonau ein Theater vorführen. Als Klassenlehrerin Simone Koch ihnen im Oktober mitteilte, dass sie das auch dürfen, schwebten die Schüler im «siebten Himmel». Schon bald begann jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler eine eigene Geschichte zu schreiben. Nach einer entsprechenden Abstimmung entschied sich die Klasse, aus zwei Geschichten eine neue zu entwickeln. In Zweiergruppen schrieben die Schüler schliesslich das Skript und alle durften anschliessend einen Charakter auswählen, welchen sie spielen wollten. Dann begann das erste Üben und die professionelle Theaterpädagogin

Applaus für die Darsteller: Die Eltern waren vom Theater begeistert. (Bild zvg.) Carola Berendts half der ganzen Klasse, das Theater mit neuen Ideen zu bestücken, die Gefühle auszudrücken und so ihrer Rolle – egal ob Mutter oder Vater, Tankwart, Heimleiterin oder Schiffskapitän – Leben einzuhauchen. Unterstützung leisteten neben Klassenlehrerin Simone Koch, Bettina Arnold und Theaterpädagogin Carola Berendts, auch die beiden Studenten Reto Eugster und Fabio Niederhauser. Am 21. Juni um Punkt 19 Uhr durften die Kinder ihr selbst geschriebenes Theater dann endlich ihren Eltern, Verwandten, Freunden und Be-

kannten vorspielen. In der Geschichte geht es um drei Kinder, welche von ihren Eltern wegen Geldproblemen nach Spanien geschickt werden. Dort hausen sie bei einer Tankstelle, werden dann aber vom Tankwart erwischt und ins Heim gesteckt. Dort brechen sie aus und schleichen sich auf ein Schiff, welches dann aber Feuer fängt. Der Vater, welcher bei der Küstenwache arbeitet, rettet sie und bringt sie zurück zu ihrer Mutter ... Die Eltern waren vom Theater begeistert. Kai von Känel, 5./6. Klasse aus Knonau


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Freitag, 6. Juli 2018

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Begleiteter Einstieg in die Arbeitswelt 18 junge Menschen feierten ihr «Lift»-Diplom Eine Diplomfeier der besonderen Art fand vergangenen Dienstag bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen statt. 18 Oberstufenschüler haben ein Jahr am Projekt Lift mitgewirkt. An den freien Mittwochnachmittagen haben die jungen Leute in einem Ämtler Betrieb gearbeitet.

wäre, meine Mittwochnachmittage für einen Arbeitseinsatz herzugeben.»

Entwicklungsprozesse

................................................... von regula zellweger «Je suis edition limited» stand auf dem T-Shirt der Oberstufenschülerin, die von ihren Erfahrungen mit dem Projekt Lift berichtete. Sie erzählte, wie sie bei sich Veränderungen feststellen konnte. Zuerst sei sie eher scheu gewesen. Aber jetzt, sie lacht: «Stehe ich vor Ihnen und spreche!» «Je suis edition limited» heisst im übertragenen Sinn «Ich bin einzigartig, und damit wertvoll». Will man sich in der Arbeitswelt positionieren, muss man sich selbstbewusst von Mitbewerbern abheben. Man muss wissen, wer man ist, seine Stärken kennen, selbstbewusst sein.

Ziel erreicht «Lift» ist ein Integrations- und Präventionsprogramm an der Nahtstelle zwischen der Volksschule und der Berufsbildung und wurde als Projekt entwickelt. Zielgruppe sind Jugendliche ab der 7. Klasse mit erschwerter Ausanzeige

Mit Stolz nehmen die 18 Jugendlichen, die das Projekt Lift erfolgreich absolviert haben, ihr Diplom in Empfang. (Bild Regula Zellweger)

gangslage bezüglich späterer Integration in die Arbeitswelt. Kernelement sind regelmässige Kurzeinsätze, sogenannte «Wochenarbeitsplätze», in Gewerbebetrieben der Region. Die Einsätze in den lokalen Betrieben erfolgen in der schulfreien Zeit. Die Teilnahme ist freiwillig, braucht jedoch Einsatz- und Durchhaltewillen. Die 18 Schüler haben sich eingesetzt und durchgehalten, das bestätigen sowohl der Leiter des Projekts im Knonauer Amt, Oliver Engeler, als auch die 25 beteiligten Unternehmen, die den Schülern diese Chance geboten haben.

Sicht aller Beteiligter Der Aufbau der Feier liess alle Beteiligtengruppen zu Wort kommen. Zuerst sprachen zwei Schüler und eine Schülerin. Dann zog Oliver Engeler von der mit der Leitung betreuten Organisation Trivas Bilanz. Danach kamen eine Mutter und ein Vertreter der Schule zu Wort. Xavier Nietlisbach, Leiter Berufsbildung beim Gastgeber Ernst Schweizer AG, rundete den Anlass ab, bevor es zum gemütlichen Teil, dem Apéro überging und man die brandneuen Ergebnisse des Fussballmatches diskutieren konnte.

Alexandra De Pretto zeigte beeindruckend auf, wie sie als Mutter dieses Jahr erlebt hat. Sie hat nicht nur ihren Sohn Mauro begleitet, sonders jeweils am Freitagmorgen auf ihrem Arbeitsweg ein paar Schüler zum Kursmorgen in Mettmenstetten mitgenommen – und so hat sie die Entwicklung der Jugendlichen hautnah miterleben können. «Schade, dass es vorbei ist», hat es zum Schluss geheissen. Zwischendurch gab es aber Durchhänger. Xavier Nietlisbach brachte es auf den Punkt: «Ich weiss nicht, ob ich in diesem Alter bereit gewesen

Nicht nur die Jugendlichen machten einen Entwicklungsprozess, für Alexandra De Pretto löste der mit «Lift» einhergehende Prozess zu mehr Eigenverantwortung und Selbstsicherheit auch einen Ablösungsprozess aus. «Die Jungs wurden reifer, ruhiger und gelassener.» Die Kommunikation lief nun nicht mehr automatisch über die Mutter, Mauro bewegte sich in dem «Lift»-Fünfeck Jugendlicher, Betrieb, Projektleiter, Schule und Elternhaus sehr selbstständig. «Lift» setzt – anders als die Brückenangebote, die zum Tragen kommen, wenn keine Lehrstelle gefunden wurde – bereits während dem Berufswahlprozess der Jugendlichen mit Persönlichkeitsbildung und einem praktischen Kontakt mit der Arbeitswelt ein. Die 18 Jugendlichen bekamen eine Chance, die sie mit Ausdauer auch nutzten. Dafür bedankten sie sich mit Worten, aber auch mit ihrer Haltung: «Je suis limited Edition.» Der Erfolg dieses Projektes hängt davon ab, dass sich genügend Unternehmen beteiligen und neben dem Angebot von Praktika- und Schnupperlehrplätzen im Projekt mitwirken. 25 Unternehmen sind es heute, zu hoffen ist, dass sich auch andere Firmen engagieren, denn es hat sich am Dienstag gezeigt: «Lift» macht Sinn!


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Freitag, 6. Juli 2018

Country und Bluegrass auf dem Dorfplatz Bonstetten genoss einen prächtigen Sommerabend bei Musig im Dorf Besser kann ein Open-Air-Fest kaum sein: Prächtiges Wetter mit hochsommerlichen Temperaturen bis Mitternacht, eine Band, die alles gibt, köstliche Speisen und ein Dorfplatz, der bis zum letzten Platz belegt ist. Tabea Anderfuhren stellte schon beim ersten Song klar, dass da jemand mit einer aussergewöhnlichen Stimme und solidem Gitarrenspiel auf der Bühne steht. Flankiert wurde sie von ihrem Mann Aaron Till, der sie mit Violine und Gitarre begleitete und auf der anderen Seite vom Italiener Ruben Minuto, der seiner Gitarre Töne entlockte, wie sie typisch sind für Country oder Bluegrass. Dass die vierfache Mutter Tabea Anderfuhren einen unverkrampften Draht zu Kindern hat, bewies sie im mittleren ihrer drei Sets. So animierte sie einmal die Kinder, einen Linedance zu tanzen. Ein anderes Mal wurde sie

auf der Bühne von einer Gruppe von Mädchen umstellt, die einen Song zum Besten gaben. Und immer wurde sie professionell von den zwei Herren begleitet. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer hiess es hören, staunen, geniessen. «Musig im Dorf» lebt bei jedem Anlass von den vielen Helferinnen und Helfern, die bei ihren Einsätzen ihr Bestes geben. Viele wirken schon seit Jahren mit und kennen jeden Handgriff bestens. Erfreulicherweise können aber auch immer wieder neue Bonstetterinnen und Bonstetter gewonnen werden, die beim Aufbau, im Ausschank und im Service mitmachen. Und natürlich auch in der Küche. Auch dieses Mal überzeugte der Küchenchef und sein Team mit Gerichten, die bestens zum Musikstil und zum Abend passten. (ksch) Nächster Anlass von Musig im Dorf: 11. August 2018. Für Kinder von 6 – 12 Jahren mit dem Mitmachzirkus Bellissimo ab 18 Uhr und mit Ueli Moosers Tanzkapelle ab ca. 20 Uhr.

Tabea Anderfuhren mit Aaron Till (links) und Ruben Minuto auf der Bonstetter Dorfplatz-Bühne. (Bild zvg.)

Von der Raupe bis zum 10 Jahre Tagesstruktur Domino und Einweihung der neuen Schulbusse schönen «Papillon»

Informationswand zum Neubau im Seewadel Zweifach gefeiert an der Primarschule Mettmenstetten Doppelt gefeiert wurde an der Primarschule Mettmenstetten letzten Freitag: das 10-jährige Jubiläum der Tagesstrukturen an der Primarschule Mettmenstetten und die Einweihung der zwei neuen Schulbusse der PostAuto AG. Im Beisein der rund 430 Schülerinnen und Schüler, der Mitarbeitenden der Primarschule und den Verantwortlichen von PostAuto AG hat der stellvertretende Schulleiter Marco Eugster durch die Feierlichkeiten geführt. Enthüllt wurden die liebevoll gestalteten «Dominosteine» – ein Geschenk verschiedener Schulklassen an die Tagesstrukturen.

Claude Ney, Teamleiter Gastronomie mit den süssen Schmetterlingen vor dem Papillon. (Bild zvg.)

Einweihung einer zukunftsgerichteten Informationswand für die Mitarbeitenden des Hauses zum Seewadel. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses zum Seewadel hatten sich an verschiedenen Sitzungen dahingehend geäussert, dass sie sich einen zentralen Ort wünschen, wo sie sich immer über den aktuellen Stand des Neubauprojekts informieren können. Marianne Juon, die im Haus zum Seewadel für die Dekoration zuständig ist, gestaltete aus diversen Rückmeldungen das «Zwilliker-Stübli» zu einem Informationsraum um. Da ist die Raupe vor dem Bild des heutigen Haus zum Seewadel, danach folgen Blätter, die Nahrung geben für die Weiterentwicklung der Raupe. An diesen Blättern werden jeweils die aktuellsten Informationen in Bezug auf die Weiterentwicklung des Hauses für alle zugänglich aufgehängt. Dann kommt die Zeit der Verpuppung, des Cocons, dieser stellt die noch unbekannte Zeit der Übergangslösung ab ungefähr Mitte 2020 dar. Der schöne Schmetterling vor dem Bild des zukünftigen Pflegezentrums Papillon stellt die Zukunft ungefähr ab Ende 2022 dar. Auf der anderen Seite des Raumes steht ein Briefkasten, in den alle Mitarbeitenden ihre Fragen, Anregungen und Ängste zuhanden der Geschäfts-

leitung und des Kaders einwerfen können. Daneben liegen viele verschiedene Steine. Diese Steine stellen den Wert der Mitarbeitenden, des guten Geistes und der Erfahrung des Seewadel-Teams dar. Sie sollen auch aufzeigen, dass dies das wichtigste Gut ist, das das Haus zum Seewadel auszeichnet: Nämlich die Mitarbeitenden und der im Haus zum Seewadel vorherrschende Geist oder Spirit. Zwischen den Steinen steht eine Schatztruhe. In dieser Schatztruhe werden die Informationen gesammelt, die vorher aufgehängt wurden. So bleiben diese Informationen auch für diejenigen erhalten, die nach längerer Zeit etwas nachlesen wollen. Für alle Mitarbeitenden gab es anlässlich der Einweihung des neugestalteten Zwilliker-Stüblis einen süssen Papillon zum Naschen. Der gemeinsam genossene, süsse Papillon soll ein Sinnbild dafür sein, dass auch in Zukunft gemeinsam am gleichen Strick gezogen wird und dass die Mitarbeitenden weiterhin Geduld zeigen müssen, da sie noch weitere zwei Jahre in der bisherigen Infrastruktur arbeiten werden. Ebenfalls eingeweiht wurde bei dieser Gelegenheit das neue Logo, welches im Rahmen des Wandels von Affoltern am Albis zur Stadt entwickelt wurde und das auch dem Haus zum Seewadel einen neuen Auftritt brachte.

Zehn Jahre rasante Entwicklung Seit der Annahme des neuen Volksschulgesetzes im Juni 2005 ist jede Gemeinde oder Schulgemeinde verpflichtet, dem Bedarf entsprechende schulergänzende Tagesstrukturen anzubieten. An der Schulgemeindeversammlung vom Dezember 2007 wurde die Einführung der Tagesstrukturen per Schuljahr 2008/2009 mit dem entspre-

chenden Betriebskonzept angenommen. In einem zweiten Geschäft bewilligten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den Kredit für den Umbau der Liegenschaft Schulhausstrasse 4 für die Nutzung durch die Tagesstrukturen. Der termingerechte Start aufs neue Schuljahr erfolgte mit einer Handvoll Kinder, die mehrheitlich den Mittagstisch besuchten. Die Schülerzahlen in den Tagesstrukturen nahmen laufend zu. Im kommenden Schuljahr sind 164 Kinder bei den Tagesstrukturen angemeldet, davon besuchen 93 den Mittagstisch, nachdem auf das Schuljahr 2016/17 noch weitere Räumlichkeiten erschlossen wurden. Schnell gelang es dem engagierten Team, ab 2012 unter der Leitung von Jeanette Waser, einen professionellen Betrieb auf die Beine zu stellen und damit wesentlich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beizutragen. Wir freuen uns, dass die Tagesstrukturen bei den Kindern und Eltern so beliebt sind. Mit den geplanten schulischen Neubauten werden diese zum Wohl unserer Schulkinder an einem Ort zusammengefasst und können so noch optimierter betrieben werden.

Zwei neue Schulbusse Auch beim Thema Schulbus besteht ein gesetzlicher Auftrag. So ist die Schule verpflichtet, einen Transport anzubieten, wenn der Schulweg aufgrund der Länge oder Gefährlichkeit nicht selbständig zurückgelegt werden kann. Dies ist in Mettmenstetten mit seinen verschiedenen Aussenweilern momentan bei 63 Kindern der Fall. Per 1. März hat die PostAuto AG den Transport der Mettmenstetter Kindergarten- und Primarschüler von den langjährigen Schulbusfahrern Peter und Bernadette Haller übernommen. Am Freitag hat nun Markus Hegglin, Regionenleiter Zürich der PostAuto AG zwei neue, grössere Schulbusse eingeweiht, die unter der Marke ScolaCar im Einsatz sind. Er freue sich, dass er die neuen Schulbusse präsentieren könne, auch wenn das Zielpublikum Kinder für ihn bei einer Ansprache ungewohnt sei, so Hegglin. Die Schulkinder jedoch lauschten auch dieser Ansprache gelassen, um dann nachher die Busse zu stürmen und die vom Domino und von der PostAuto AG offerierte Erfrischung zu geniessen. Beatrix Gallati, PSP Mettmenstetten

Enthüllung der Dominosteine – ein Geschenk verschiedener Schulklassen zum Jubiläum. Im Hintergrund die neuen Schulbusse und Schulbus-Fahrer der PostAuto AG. (Bild zvg.)


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Freitag, 6. Juli 2018

WM-Party ohne Happyend

Fiebern, Bangen und Hadern beim Public Viewing

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Kloster Kappel: Oase im Säuliamt Nicht die Initiative bekämpfen, sondern Aufklärungsarbeit leisten, «Anzeiger» vom 3. Juli.

Ein grosser Teil der Gäste schaute sich das Spiel im Freien an. (Bild Kaspar Köchli)

Weit über 500 Leute strömten in die «Break»-Bar in Affoltern, um das Fussball-WM-Achtelfinal Schweiz gegen Schweden live mitzuerleben. ................................................... von kaspar köchli Bei der Treppe zum Eingang des «Break» im Affoltemer Industriequartier ist auf einer grossen Blache «Fussball-WM-Arena» zu lesen. Das ist keinesfalls übertrieben. René Neuschwander von der Bar und Eventhalle schaltete einmal mehr alle Hebel, um seinen Gästen ein tolles Fussballspektakel zu bieten. «Seit 18 Jahren machen

wir das – zu Beginn noch in bescheidenem Mass, sind die Events zu Grossem gewachsen», gibt er Auskunft und fügt an: «Fantastisch, was die vielen Helferinnen und Helfer jeweils leisten.» Am letzten Dienstagnachmittag strömten wiederum hunderte herbei, um dem Achtelfinalspiel der Schweizer Nati beizuwohnen. «Heute müssen wir es packen und endlich mal unter die besten Acht vorstossen», zeigte sich ein rotweiss gekleideter Fan kämpferisch.

Das Fest war angerichtet Je näher der Match rückte, desto strahlender zeigte sich die Sonne. So dislozierten manche Zuschauer von

der Halle oder der Bar hinaus ins Freie vor die Grossleinwand. Für das leibliche Wohl stand eine Palette von Grilladen, wie auch Pizzen und Focacce zur Wahl. Die Stimmung stieg von Minute zu Minute. «Das Fest ist angerichtet, jetzt müssen nur noch die Schweden mitmachen», lachte Neuschwander kurz vor dem Anpfiff. Der Ausgang der Partie ist bekannt. Trotz der Enttäuschung blieben die Gäste mehrheitlich und Hauptgesprächsstoff über die nächsten Stunden war, weshalb die Schweizer Fussballer die vermeintlich kleine schwedische Hürde nicht überwinden konnten. An der Unterstützung der riesigen Ämtler Fangemeinde lag es an diesem Tag jedenfalls nicht.

Sex sells Es ist einige Jahre her, als wir das «Agir-Praliné» resp. Mitarbeiter-Magazin auch in unserem Briefkasten hatten, von wegen «sollte nicht öffentlich zugänglich sein». Wir trauten unseren Augen nicht. «Malochen ist und macht ja so geil» – dies etwa die Botschaft des «Grünen Edelweiss». Dass alle wegschauen hat wohl auch damit zu tun,

dass wir weniger triebgesteuerten Leser einfach die Brauen hochziehen und denken: «Cresci, wie er leibt und lebt». Ein typisches Muster ist eben auch, dass Erfolgreiche mit fast allem wegkommen: Die abhängigen Frauen wollen keine Spielverderberinnen sein, kooperieren «das hat nichts mit mir zu tun, ist halt eine Marotte des Chefs». Bei Herrn Isoz vom «Jumpin» denkt frau ja auch, dass er neben Jum-

Gefährliches Baden im Hedinger Weiher Meine Gattin wäre vor zwei Wochen beinahe ertrunken weil sich Schlingpflanzen, Seegräser oder was auch immer, um ihre Beine gewickelt hatten und sie sich nicht mehr davon befreien konnte. Eine zufällig anwesende Rettungsschwimmerin konnte meine Frau befreien und ans rettende Ufer ziehen. Der Vorfall, welcher von vielen Gästen beobachtet und kommentiert wurde, wirft Fragen auf. Wie sicher ist das Baden im Hedinger Weiher, wenn in weiten Teilen des Weihers die Pflanzen bis knapp unter oder sogar über den Wasserspiegel reichen und sich um die Beine der Schwimmer wickeln? Müsste nicht explizit darauf hingewiesen werden, dass solche Pflanzen vorhanden sind und die Gefahr besteht, dass sich Schwimmer darin verheddern können? Was wäre passiert, wenn meine Frau wirklich ertrunken wäre? Hätte das einfach nur als Unfall unter unglücklichen Umständen abgebucht werden können? Wäre die Gemeinde als Betreiberin der eintrittspflichtigen Badeanstalt haftbar? Hat nicht der Badegast, welcher 6 Franken Eintritt bezahlt, Anrecht auf ein mehr oder weniger gefahrloses Badevergnügen?

Das Kloster Kappel mit seiner stimmigen Atmosphäre ist ein einzigartiger Ort. In unserer hektischen Zeit vielleicht noch mehr als in seinem Gründungsjahr 1185. Denn als Oase in der Betriebsamkeit unserer Leistungsgesellschaft lädt dieser Ort zur Ruhe und Entschleunigung ein. Auch mich hat dieser Ort immer wieder angezogen und tut es heute noch. Sei es zum Erarbeiten einer Klausurarbeit, der Teilnahme an einem Seminar oder schlicht um einen Kaffee auf der wunderschön gelegenen Terrasse zu geniessen. Damit eine solche Oase aber auch in Zukunft für die Bevölkerung erhalten bleibt, muss sie gepflegt und der Umgebung angepasst werden. Und weil sich der Verein Kloster Kappel dessen bewusst ist, setzt er sich mit grossem Engagement dafür ein, dass dieser einmalige Ort noch lange bestehen kann. Er tut dies mit einem ganzheitlichen Blick und nimmt deshalb die langjährige Geschichte des Klosters ebenso ernst wie die Bedürfnisse der Menschen, die dieses Areal besuchen. Umso unverständlicher ist es deshalb, dass es nun einige Exponenten gibt, die das Gesamtprojekt aus den Augen verlieren und nur noch über eine dazugehörende Mauer sprechen. Natürlich spielt bei Gestaltungsfragen auch der persönliche Ge-

schmack eine Rolle. Aber wenn es um ein lange und von Fachleuten erarbeitetes Konzept geht, sollten individuelle Vorlieben in den Hintergrund rücken. Mich überzeugt jedenfalls die Idee, mit der geplanten Mauer genau jene Qualitäten zu unterstützen, die Menschen im Kloster Kappel suchen. Denn sie kommen nicht wegen der Aussicht auf Parkplätze und vorbeifahrende Autos, die ihnen eine zeitgemäss gestaltete und begrünte Mauer verwehren würde. Sie kommen der Ruhe wegen und um ein Stück Geborgenheit zu erleben. Zweifel habe ich, ob es dem Urheber der Mauerpolemik wirklich um Erhalt und Erneuerung des gesamten Klosters geht. Und ich werde das Gefühl nicht los, eine ruhelose Seele habe plötzlich die lange gesuchte Plattform gefunden, um wieder einmal im Mittelpunkt zu stehen und Aufmerksamkeit zu erhalten. Dass bei solchen Aktionen der Blick fürs Ganze verloren geht, wäre noch zu verschmerzen. Schlimm ist jedoch, dass solche Engstirnigkeit das gesamte Erneuerungsprojekt und damit eine einzigartige Oase gefährden kann. Wer will, dass das Kloster Kappel auch in Zukunft ein besonderer Ort der Begegnung, der Erholung und der Inspiration sein wird, unterschreibt jedenfalls keine unausgegorenen Initiativen, die mehr schaden als nützen. Daniel Sommer, Kantonsrat EVP, Affoltern am Albis

Tanz ums Goldene Kalb

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Harte Kerle, verführerische Girls, «Anzeiger» vom 29. Juni.

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Selbstverständlich ist mir auch klar, dass der Hedinger Weiher ein Naturweiher ist und nicht mit einem Freibad wie dem Stigeli verglichen werden kann. Seit aber der Weiher vor drei oder vier Jahren von sogenannten Experten saniert und renaturiert wurde, haben wir jedes Jahr das gleiche Problem. Bereits zu Anfang der Badesaison wächst Seegras und ähnliches im ganzen Weiher, was das Baden zwar nicht unmöglich macht, aber für ganz viele Leute ein Grund ist, nicht mehr ins Wasser zu gehen oder sich nur noch zu duschen. Das kann aber nicht der Sinn unserer eintrittspflichtigen Badeanlage sein. Die Gemeinde versucht mit mehr oder weniger Erfolg, dem Problem Herr zu werden, wird aber dabei nach eigenen Aussagen von Naturschützern und Beamten aus Bundesbern zum Teil per Gesetz daran gehindert, effektive Massnahmen zu ergreifen. Ein paar Froschlaiche sind anscheinend wichtiger als Menschenleben. Es ist schade, dass unser Weiher, welcher jahrzehntelang ein Bijou unseres Dorfes war, so kaputt gemacht wurde. Hans Grimm, Hedingen

pen noch etwas zulegen müsste, aber ist halt noch jung. Ich glaube kaum, dass Firmengründer Alfred Girschweiler ein solches Magazin lanciert hätte – er wurde durch viele gescheite Schwestern sozialisiert. Und plötzlich liest man den «Anzeiger» wieder aufmerksamer. Vielen Dank für diese Sensibilisierung in Sachen Sexismus. Christine Häusermann, Ottenbach

Büsi ausgesetzt Wie jeden Abend, wenn es bereits dunkel geworden ist, genoss ich noch ein paar Minuten auf meinem Balkon, bis ich entsetzt bemerkte, wie eine Radfahrerin anhielt, aus ihrem Korb ein miauendes Kätzchen nahm und ohne dieses schnell wieder davonfuhr! Leider kam ich zu spät, sodass ich das Kätzchen nicht mehr finden konnte. Ob diese Besitzerin nach dem Aussetzen ihrer Katze noch ein gutes Gewissen haben kann? So ein Handeln müsste eigentlich bestraft werden! Bea Bühler, Affoltern a. A.

Zur Erneuerung und Revitalisierung der Klosterdomäne Kappel. Ob es sich für den Vorstand des Vereins Kappelerhof und die 13 reformierten Kirchenpflegen – unter der gütigen Führung der nicht legitimierten sogenannten Präsidenten-Konferenz – gelohnt hat, die 13 ref. Kirchgemeinden zu umgehen und zu entmachten, wird sich noch zeigen. Wir haben seinerzeit über den unglaublichen kleinen Staatsstreich berichtet, an dessen Vorbereitung auch ein alt Bezirksrat und ein alt Bezirksrichter beteiligt waren. Mit der Statutenänderung wurde versucht, den Verein Kappelerhof als eigenständigen Verein zu positionieren, obwohl er lediglich zur Verwaltung der grossen Klosterdomäne, die zu gleichen Teilen den 13 ref. Ämtler Kirchgemeinden und der Zürcher ref. Landeskirche als 14. Mitglied gehört. Die versuchte Umpositionierung – mit einem frei nach oben abgesetzten Vorstand, wie er im Moment gratis funktioniert –, hatte allein den Zweck, bei der Zürcher Regierung die Basis zu schaffen, damit dieser das Füllhorn von mehr als 10 Mio Franken über die finanziell gesunde Klosterdomäne Kappel allenfalls einmal ausschütten

kann. Das Budget liegt mittlerweile bei 22 Mio. Franken, davon 4 Mio. von der Zürcher Landeskirche, die gar nichts mit dem Kuhstall-Projekt zu tun hat. Und 12 Mio. Franken sollen also dem Lotteriefonds entnommen werden. Und da wird immer wieder locker behauptet, die unselige Mauer sei eine Voraussetzung für diesen Beitrag. Ein Goldenes Kalb steht hoch auf einem Mauersockel! Dieses wird froh umtanzt, denn ursprünglich wollte man ja lediglich einen neuen Kuhstall planen und bauen. Man meinte doch tatsächlich, man könne die 13 ref. Kirchgemeinden des Knonauer Amts auf diese Weise von ihrer finanziellen Verantwortung gegenüber dem Eigentum Kappel entbinden. Das wird kaum möglich sein, denn andere ref. Kirchgemeinden würden sich zu Recht benachteiligt fühlen. Also, Abbruch der verpatzten «Übung», die bereits im 8. Jahr steht, und zurück auf Feld 1. Auch bei den unbrauchbaren Statuten, damit die Reformierten der 13 Kirchgemeinden wieder aktiv am Wohl von Kappel mitwirken können. Verein «Klosterdomäne Kappel: Korrekte Statuten KKKS», H. R. Haegi, Aktuar

Spital Affoltern: grosses Dankeschön Medizinisch gesehen bin ich mit meinen bald vierzig Jahren noch jung. Leider merkte man das meinem Körper in den letzten zehn Jahren oft nicht an und er «funktionierte» nicht wie er sollte … Manchmal führten aber auch Unfälle zum Spitalaufenthalt, oder zumindest zur Benutzung des Notfalls. Bei all meinen Spitalaufenthalten – ob kurz oder lang – wurde ich durch sehr zuvorkommende, kompetente, arbeitsame und freundliche Ärzte, Pfleger, Verwaltungsangestellte, Hotelleriemitarbeiter und sogar vom Gebäudeunterhalt bedient, versorgt, be-

handelt, unterhalten, gepflegt, und, und, und ... Bei all den Leserbriefen, die immer wieder von der politischen Lage im und um das Spital berichten, direkt oder indirekt auf dem Personal rumtrampeln, eine Schliessung, Privatisierung und Ähnliches fordern, weiss der Normalbürger eigentlich gar nicht mehr, ob er sich da noch hintrauen soll. Doch, soll er! Und ich danke allen Leuten die da täglich Ihre Arbeit verrichten. Ich bin so froh, muss ich für meinen blutspritzenden Schnitt nicht ins Triemli oder Limattal gebracht

werden, können meine Angehörigen mich nach meiner Schulter-, Leistenbruch-, Katzenbissinfektion-, Mandeloder Meniskus-Operation im Spital im «Nachbardorf» besuchen. Schön, muss ich mit meinen schreienden Kindern nach Nasenbeinbruch, abgerissenen Zehennägeln, Loch im Kopf etc. nicht eine Stunde im Auto sitzen. Danke, gibt es das Spital Affoltern und euch Leute die da täglich (und nächtlich) arbeiten. Danke, hat das Säuliamt mit seinen gut 50 000 Einwohnern eine gute medizinische Spitalversorgung. Guido de Pretto, Ottenbach


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Speisepilze spriessen

Grossanlass

Bereits können im Bezirk Affoltern Pilze für die Küche gesammelt werden. > Seite 17

Das «Jumpin» in Mettmenstetten wird am 14. Juli wieder zum Freestyle-Mekka. > Seite 19

Rückenschmerz lass nach

Erkenntnisse zur Volkskrankheit Nr. 1 Was sind die wahren Gründe für Rückenschmerzen? Was kann man dagegen tun? Und warum sind Schmerzmittel keine gute Lösung? Darüber sprach der Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht vor über 400 Interessierten. Eingeladen hatte das Gesundheitszentrum GUT. Die meisten Rückenschmerzen sind unspezifisch, das heisst: Die Ärzte kennen die genaue Schmerzursache nicht. Oft werden dann einfach Schmerzmittel verschrieben. Für

Christian Gut: «Im Gesundheitszentrum haben wir erstaunliche Erfolge mit der Methode nach Liebscher und Bracht erzielt.» (Bild zvg.)

Weit verstreut Die Team-Koach-Athleten feiern aktuell in ganz Europa Erfolge. > Seite 25

Gefahren auf dem Schulweg erkennen und richtig reagieren

Aktionstag des Elternrats Hedingen und der Fahrschule Chresta

Hilfe ohne Medikamente und Operation Das Publikum folgte gespannt den Ausführungen über Bewegungsmangel, einseitige Belastungen und daraus resultierende fasziale Verspannungen, die nach Liebscher-Bracht die wahre Ursache für Schmerzen sind. Darum brauche es regelmässige Ausgleichsbewegungen, mit denen Schmerzen vorgebeugt werden kann. Für 95 Prozent aller Schmerzpatienten sei es möglich, ohne Medikamente und ohne Operation schmerzfrei zu werden, ist Liebscher-Bracht überzeugt. Seine Therapie mit Osteopressur und individuellen Bewegungsübungen macht vielen Patienten neue Hoffnung. Die Diskussion am Schluss zeigte, dass viele Besucher zumindest mit einem neuen Schmerzverständnis den Grindel verliessen. (pd.) Weitere Infos: www.gut-tut-gut.ch.

Rosen-Tag im Obfelder Dorfmärt Am vergangenen Wochenende führte der Obfelder Dorfmärt den traditionellen Rosentag durch. Im Angebot waren 3000 Rosen für einen Franken. Die Aktion wurde von den Kunden sehr geschätzt und rege genutzt.

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Roland Liebscher-Bracht ist das der falsche Weg. «Schmerzen sind ein Alarmsignal vom Gehirn, das den Körper vor Schaden warnen will. Lassen Sie es nicht zu, dass dieser Alarm über Jahre hinweg mit Medikamenten lahmgelegt wird,» forderte der Vater der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht die Anwesenden auf.

Genuss-Korb gewonnen

Wer sich am Stand der Raiffeisenbank rund ums Geld beraten liess, konnte danach mit einem Gratis-Bon im «Festbeizli» eine feine Bratwurst vom Grill geniessen. Auch sonst wurde das Beizli gerne besucht, um sich zu verpflegen oder sich mit Bekannten zu unterhalten. Beim Wettbewerb mussten die Kunden das Gewicht der Muscheln im Glas schätzen. Mit 128 Gramm Differenz war Frau C. Holder aus Hausen den 2472 Gramm am nächsten. Das Obfelder Dorfmärt-Team gratuliert der Gewinnerin ganz herzlich zum Genuss-Korb. (pd.)

Freitag, 6. Juli 2018

Den «toten Winkel» selber erleben. (Bild zvg.) «Cool, wir sind als nächste dran!» freuen sich zwei Erstklässler der Primarschule Hedingen. Neugierig haben sie den Kameraden zugeschaut, die vor ihnen zum Lastwagen gerufen wurden. Von verschiedenen Positionen aus dürfen sie, in Begleitung und mit Instruktionen und Hinweisen von Erwachsenen, auf den Lastwagen zugehen und erfahren dabei, wo sie sich in einem sicheren Bereich befinden und vor allem wo nicht. Wann kann der LKW-Fahrer die Kinder sehen, und wann befinden sie sich im toten Winkel? Selber in die Rolle des LKW-Fahrers zu schlüpfen und hinter dem Steuer Platz nehmen zu dürfen, ist dabei für jedes der Kinder der Höhepunkt des kleinen Parcours. anzeige

Markus und Cornelia Holder aus Hausen mit Dorfmärt-Mitarbeiterin Ivana Stojanovic. (Bild zvg.)

Der Elternrat Schule Hedingen und die Affoltemer Fahrschule Chresta führten vergangene Woche bereits zum zweiten Mal gemeinsam einen Aktionstag zum Thema Gefahren auf dem Schulweg durch. «Nachdem wir letzten Herbst auf Stufe Kindergarten den LKW Aktionstag zum ersten Mal organisiert haben, hatten wir ein sehr grosses positives Echo. Das hat uns dazu bewogen, die Aktion auch für die Primarschüler durchzuführen», erklärt der Elternrat Schule Hedingen. Denn gerade in Hedingen, einer Gemeinde mit Industriezone und wichtiger Verbindungsstrasse zur Autobahn, sind täglich einige LKWs unterwegs. «Die Kinder auf die Unterschiede zwischen Auto und Lastwagen hinzuweisen und

ihnen die zusätzlichen Gefahren aufzuzeigen, ist sehr wichtig. Eine sinnvolle, praktische Präventionsaktion, die wir sehr gerne unterstützen» bestätigt Fahrlehrer Che Chresta. Damit der Aktionstag den Kindern in Erinnerung bleibt, wird er auch im Schulunterricht noch einmal thematisiert. Jedes der Kinder erhält einen speziellen Pappkarton, der sich wie die Fahrerkabine eines LKWs aufstellen lässt. Die Kinder können so zu Hause spielerisch noch einmal im LKW Platz nehmen und mit kleinen Figuren das Gelernte nachstellen. Eine tolle Zusammenarbeit von Schule, Elternrat und Fahrschule, die so gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Schulwegsicherheit leisten. (MoL)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 8. Juli 19.00 Regionalgottesdienst Musikalischer Abendgottesdienst in Hedingen Pfarrer Walter Hauser

Sonntag, 8. Juli 9.00 Einüben der Lieder für den Singgottesdienst mit Sonja Kilchmann 10.00 Singgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer und Taufe von Nicholas Schmid Montag, 9. Juli 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend Freitag, 13. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 7. Juli 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Bartels 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 8. Juli 10.00 Gottesdienst im Archewäldli mit Taufen am Brunnen Pfrn. B. Bartels Getauft werden Liano Cancio und Lukas Trutmann Bei nasser Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt Im Zweifelsfall gibt Tel. 044 761 60 15 ab 7.30 Uhr Auskunft Dienstag, 10. Juli 9.30 – 11.00 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Donnerstag, 12. Juli 14.00 Seniorentreff: «Oder weisch no, wiemer dooz’mal…?» Wir erzählen einander Lustiges, Haarsträubendes und Bedenkenswertes von früher, bereichert mit Melodien aus M. Baurs Muulörgeli Freitag, 13. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 8. Juli 19.00 Sommerfest-Gottesdienst der Kirchgemeinden Bonstetten und Stallikon-Wettswil in der ref. Kirche Wettswil mit den beiden Pfarrpersonen S. Sauder und M. Ruff Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 8. Juli 19.00 Abendgottesdienst zum Orgeljubiläum und Einsetzung der neuen Kirchenpflege. Thema: Der Mensch denkt, Gott lenkt Musik: Klingende Psalmen rauschende Bäche und Vogelgezwitscher auf der Orgel. Zum zehnjährigen Jubiläum von Anette Bodenhöfer stehen Improvisationen im Vordergrund. Wir begrüssen die neuen Mitglieder der Kirchenpflege und verabschieden die Abtretenden. Pfarrer Renate und Walter Hauser. Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 8. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 8. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz Mittwoch, 11. Juli 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag,12. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Voranzeige: 16. Juli bis 19. August ist das Kloster Kappel wegen Umbau geschlossen. Es finden keine Tagzeitengebete, kein Abendmahl und keine Führungen statt

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 7. Juli 11.00 Oekumenische Fussballandacht im Zelt neben Grümpiturnierfussballfeld Pfr. Maurer und Vikar Bächtold Alle sind eingeladen, mit Fussballcoach und Ex–Nati–Spieler Marcel Stoob Sonntag, 8. Juli 10.00 Abschiedsgottesdienst von Vikar Bächtold, Verabschiedung abtretende Kirchenpflege Apero Mittwoch, 11. Juli 12.00 Seniorenessen im Giebel 20.00 Elternabendneue Konfirmanden im Pfarrhaus Knonau Pfr. Maurer, Vikar Wildenauer und Pfrn. Mehl

Sonntag, 8. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi und Chueche www.kircheottenbach.ch

Freitag, 6. Juli 18.30 Schulabschluss-Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung von A. Bozzola mit dem Pfarreichor Sonntag, 8. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 8. Juli 10.00 Abschiedsgottesdienst von Vikar Bächtold in Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 6. Juli Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Sonntag, 8. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Freitag, 13. Juli 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 7. Juli 9.00 3. Klass-Unti Gruppen Alpha + Omega Sonntag, 8. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Anschliessend Kirchenkaffee/Teilete «Dorftreff» Montag, 9. Juli 9.00 Minichile, 2. Klasse Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 10. Juli 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 12. Juli 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 8. Juli 9.30 Gottesdienst mit jazzigen Klängen zum Amtswechsel der Kirchenpflege: «Chile sind mir alli» Pfrn. Yvonne Schönholzer Kirchenpflege Jürg Morgenthaler, Saxofon Martin Günthardt, Piano Anschliessend Apéro Montag, 9. Juli 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 8. Juli 10.30 Kirche Wettswil Tauffeier für Fabio Bürki Wettswil 19.00 Kirche Wettswil Sommerfest-Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder, Pfr. Matthias Ruff und Gilbert Ney (Weinhändler Wettswil, Gil Vins) Anschliessend Apéro riche Fahrdienst: Anmeldung bis 7. Juli, 044 777 99 72 Dienstag, 10. Juli 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 11. Juli 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 12. Juli 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 13. Juli 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 7. Juli 16.00 Familiengottesdienst zum Schulabschluss Musik: Kinderchor Anschliessend Kinderfest 17.30 Kein Gottesdienst Sonntag, 8. Juli 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi Freitag, 13. Juli 20.00 Taizé-Feier in der katholischen Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 7. Juli 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 8. Juli 10:00 Firmung mit Dr. Vitus Huonder Montag, 9. Juli 19.30 Monatsandacht Dienstag, 10. Juli 19.30 Abendmesse Mittwoch, 11. Juli 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 12. Juli 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 7. Juli 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 8. Juli 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 12. Juli 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 7. Juli 16.00 Familiengottesdienst zum Schulabschluss in Affoltern Musik: Kinderchor Anschliessend Kinderfest Sonntag, 8. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 6. Juli 19.30 Sternstund – Frauen unter sich Samstag, 7. Juli 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 8. Juli 10.00 Allianz-Gottesdienst im Grünen im Güetli, Rossau Kinderprogramm, Anschliessend Grillfest 14.00 Twens: Reach Säuliamt Montag, 9. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 8. Juli 9.45 Allianz-Gottesdienst im Güetli Anschliessend Grillieren Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 8. Juli 10.00 Gottesdienst im Grünen in Rossau (Güetli) Anschliessend Grillfest Montag, 9. Juli 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 12. Juli 14.30 Frauen-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 8. Juli 10.00 Allianz-Feldgottesdienst im Güetli, Rossau für Kinder bis 11 Jahre separates Programm Keine Veranstaltung in der ETG Donnerstag, 12. Juli 18.45 Chorprobe, offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


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Pilzkontrollstellen im Paragrafenwald Lokale Speisepilze spriessen wieder Bereits können in den Regionen des Bezirks Affoltern Pilze für die Küche gesammelt werden. Leider steigt damit auch das Vergiftungsrisiko. Warum aber unterhalten nicht mehr alle Kantone Pilzkontrollstellen? ................................................... von hans-peter neukom

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Schon seit Jahren beobachten viele Pilzkundler (Mykologen), dass die Pilzsaison früher beginnt und später endet. Dies sei auch dieses Jahr der Fall, sagt Christian Klee, einer der drei Pilzkontrolleure in Affoltern. Frühzeitig können nämlich in den regionalen Wäldern des Bezirks beliebte Speisepilze wie Sommer-Steinpilze, Flockenstielige Hexen-Röhrlinge, Frauen-Täublinge, Perlpilze, Fransige Wulstlinge oder mit etwas Glück sogar Eierschwämme unter Buchen gefunden werden. Dies bestätigt auch Pamela Roesch, Pilzkontrolleurin in Jonen. Doch die beiden Pilzexperten warnen: «Bereits zeigen auch Giftpilze ihre Fruchtkörper wie der Pantherpilz, der von Anfängern gerne mit dem essbaren Perlpilz verwechselt wird.» Ob dies schon die Folge eines weltweiten Klimawandels ist, bleibt zu klären. «Wahrscheinlich ist die beobachtete Saisonverschiebung auf das in den letzten Wochen warme und niederschlagsreiche Wetter zurückzuführen», erklärt Pilzexpertin Pamela Roesch. In den beiden Pilzkontrollstellen des Bezirks Affoltern können Pilzler auch ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten ihre Pilzfunde unbürokratisch nach telefonischer Vereinbarung prüfen lassen (siehe Kasten). Doch warum können Sammlerinnen und Sammler ihre für den Eigenkonsum geernteten Pilze nicht in allen Kantonen prüfen lassen?

Nicht mehr Bundessache 1925 wurde vom damaligen Direktor des Botanischen Garten in Zürich, Prof. Dr. H. Schinz, die Schweizerische Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane (Vapko) ins Leben gerufen. Ziel der Vereinigung war und ist der Schutz der Bevölkerung vor Vergiftungen privat gesammelter Pilze. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden wurden die amtlichen Pilzkontrollstel-

Vor dem Pilzkonsum zur Kontrolle oder danach ins Spital? Das Betreiben einer Pilzkontrolle ist nicht mehr landesweit geregelt. (Illustration Peter Dändliker) len gegründet. Dort sortiert eine von der Vapko ausgebildete und geprüfte Fachperson ungeniessbare und giftige Pilze aus dem Sammelgut jedes Pilzlers. Diese Dienstleistung ist in der Regel kostenlos. Heute existiert schweizweit ein einzigartiges Netz von rund 280 Pilzkontrollstellen. Dies war bis 2002 auch im Schweizerischen Lebensmittelgesetz in der Verordnung über Speisepilze (VSp), Art. 14 Abs. 2, festgehalten: «Die Kantone regeln die Kontrolle von Pilzen, die nicht gewerbsmässig gesammelt werden.» Dieser Artikel wurde mit der Revision 2002 aber aus der Gesetzgebung gestrichen. Somit ist das Betreiben einer Pilzkontrolle nicht mehr landesweit geregelt. Auf Bundesebene wurden die Kantone nicht mehr angehalten, Pilzkontrollstellen – für privat gesammeltes Pilzgut – zu organisieren. Es wurde also fortan den Kantonen oder Gemeinden überlassen, die rechtlichen Grundlagen für eine Pilzkontrollstelle zu schaffen. In den meisten Kantonen änderte dies nicht viel, hatten diese doch entsprechende Bestimmungen im kantonalen Gesundheitsgesetz oder im kantonalen Lebensmittelgesetz. Doch in einigen Kanton wurden Pilzkontrollstellen – vor allem aus Spargründen – abgeschafft, indem sie den Unterhalt von Pilzkontrollstellen als fakultativ erklärten. Dies geschah insbesondere in den Kantonen Uri, Nid- und

Tipps zum Pilzesammeln Zum Sammeln nur Körbe oder Netze verwenden, die eine gute Durchlüftung gewährleisten – nie aber Plastiktaschen! In diesen zersetzen sich die Pilze rasch und können giftig werden. Junge und alte Exemplare taugen nicht als Speisepilze. Sie sind zum Teil schwierig zu bestimmen. Unbekannte Pilze stehen lassen oder zur Bestimmung ein bis zwei Exemplare vorsichtig aus dem Boden drehen und dem Pilzkontrolleur vorlegen. Stiele nicht beschädigen (wichtige Bestimmungsmerkmale)! Pilze gut kochen – nicht roh konsumieren! Ausnahmen: Roter Gallerttrichter, Eispilz und Trüffel. Die früher weit verbreiteten Meinungen, dass sich Silberlöffel und Zwiebeln beim Kochen mit giftigen Pilzen verfärben, oder von Tieren angenagte Pilze seien ungiftig, gehören ins Reich der Ammenmärchen. Zur eigenen Sicherheit sollen Sammlerinnen und Sammler immer ihre ganze Pilzernte von einem ausgewiesenen Experten prüfen lassen.

Sommer-Steinpilze: Bereits lassen sich beliebte Speisepilze in den Wäldern des Bezirks sammeln. (Bild Guglielmo Martinelli)

Infos zu den Kontrollstellen in Affoltern und Jonen sowie kantonale Pilzschutzverordnungen können über die Gemeinden oder unter www.vapko.ch eingeholt werden. Achtung! Im Kanton Zürich gilt noch immer: Vom 1. bis und mit 10. jeden Monats dürfen keine Pilze gesammelt werden, danach ein Kilogramm pro Tag und Person. (hpn)

Obwalden, die vor der Gesetzesänderung 2002 einige wenige Kontrollstellen unterhielten. Die kantonale Lebensmittelverordnung hatte dazu aus einem «Müssen» ein blosses «Können» gemacht: «Die Gemeinden können für die Kontrolle nicht gewerbsmässig gesammelter und verwendeter, wildgewachsener Pilze einzeln oder gemeinsam eine Kontrollstelle führen. Sie melden die eingesetzten Pilzkontrolleure dem Laboratorium.» Ob dies durch politische Vorstösse – etwa die diesjährige Interpellation (18.3331) des Grünen Zürcher Nationalrat Balthasar Glättli – wieder rückgängig gemacht wird, bleibt abzuwarten.

Zürich bleibt pilzsicher Im Kanton Zürich aber können Sammlerinnen und Sammler nach wie vor in 32 Pilzkontrollstellen ihr Sammelgut von einer ausgewiesenen Fachperson prüfen lassen. Die 168 Zürcher Gemeinden sind nämlich gemäss der kantonalen Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 10. September 2014, Art. 11, folgend verpflichtet: «Die Gemeinden stellen sicher, dass Private ihre Pilze kontrollieren lassen können. Sie bestellen hierfür Pilzkontrolleurinnen und Pilzkontrolleure und melden diese dem Kantonalen Labor.» Viele Gemeinden haben sich zusammengeschlossen und unterhalten gemeinsam eine Pilzkontrollstelle. Pilzkontrollstellen sind in der breiten Bevölkerung jedenfalls beliebt, wie die rund 40›000 Pilzkontrollen der letzten zehn Jahre allein im Kanton Zürich zeigen. In diesen Jahren wurden von den Zürcher Kontrolleurinnen und Kontrolleuren 44 Kilogramm tödlich giftige Knollenblätterpilze aussortiert! Da schon der Konsum eines Exemplars von 50 Gramm die tödliche Dosis für einen erwachsenen Menschen enthält, bewahrten die Experten theoretisch rund 1000 Menschen vor schweren Vergiftungen oder dem Tod. «Die Möglichkeit, geerntete Wildpilze von ausgebildeten Fachleuten prüfen zu lassen, hat schon viel Leid verhindert, hohe Heilungskosten gespart und viele Leben gerettet», sagt Pilzexperte Christian Klee. Der pauschale Verzicht auf die bewährten Pilzkontrollstellen bringt daher längerfristig keine Einsparungen, sondern höhere Heilungskosten. Bewährtes über Bord zu werfen, mag zwar modern sein, aber ist es auch immer sinnvoll? Aus der Sicht des Gesundheitsschutzes und vor allem der Betroffenen ist das sicher nicht der Fall.


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Veranstaltungen

Freitag, 6. Juli 2018

agenda

Freitag, 6. Juli Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.00: Public Viewing mit WMViertelfinalspiel mit alkoholfreier Verpflegungsbar und Rahmenprogramm. Organisation: JA-AAA. Bauspielplatz Oetlistal (Hirtschüür). Alte Jonentalstrasse 3.

Mit den Augen eines Touristen die Stadt Zürich entdecken

Kultureller Ausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 12. Juli Affoltern am Albis

Maschwanden

14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Seniorentreff «Oder weisch no, wiemer dooz’mal...?». Auskunft Vreni Eugster, 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

19.30: Sommerkonzert des Musikvereins Maschwanden mit Festwirtschaft. Schulhaus (Pausenplatz, bei Schlechtwetter Mehrzweckhalle).

Samstag, 7. Juli

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Rifferswil

13.00: Rhodo-Blüten-AusbrechSpass mit Picknick im Park. Verblühtes ausbrechen mit anschliessendem Zvieri vom Grill für alle Helfer ab 17 Uhr. Eine Veranstaltung zusammen mit dem Forum Rifferswil. Gärtnerei Blattgrün Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.

Wettswil

17.30: kultur8907: Sommernachtsparty mit WM-Live-Corner und Openair-Bar bis 2 Uhr. Ab 17.30 Uhr Grillbuffet, 18 bis 22 Uhr Livemusik mit «Best Friends Party Band». Bei schönem Wetter im Freien. Freier Eintritt/Kollekte. Schulhaus Ägerten (Mehrzwecksaal). Dettenwilstrasse 1.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Stallikon

Affoltern am Albis

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07.45: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Wanderung Birmensdorf – Dietikon. Abfahrt mit Bus 227. Dorf.

Lauschige Plätze der Stadt Zürich entdecken – wie hier an der Limmat. (Bild zvg.)

Am Samstag, 25. August, führt die Reise der GGA nach Zürich. Interessierte, auch Nichtmitglieder, sind herzlich eingeladen. Zürich ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Die malerische Altstadt Zürichs verführt mit ihrem Charme und der bewegenden Geschichte bis in die Antike zurück. Unter kompetenter Füh-

rung besuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des GGA-Ausflugs die Stadt. So kann man durch verwinkelte Gassen spazieren, lauschige Plätze entdecken und allerlei Interessantes über diesen historischen Stadtteil erfahren. Mit den Augen eines Touristen lassen sich Dinge entdecken, die bis dahin verborgen geblieben sind. Nach der Führung trifft man sich zum gemeinsamen Nachtessen. (urb)

Kultureller Ausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern am Samstag, 25. August. Anreise individuell: S14 ab Affoltern a. A., ab 14.12, Zürich HB an 14.40 Uhr. Besammlung in der Bahnhofshalle unter dem «Engel» um 15 Uhr. Rundgang bis 17 Uhr, Nachtessen 18.30 Uhr (auf eigene Rechnung). Rückreise individuell. Unkostenbeitrag für die Führung 20 Franken. Anmeldung: info@ggaffoltern.ch / www.ggaffoltern.ch

Die Schweiz ist draussen – das Fussballspielen geht weiter Begegnung mit Fussballcoach Marcel Stoob an der ökumenischen Andacht am Grümpi Knonau. Fussballspielen ist Teamsache. Das lässt sich an dieser WM wieder miterleben und miterleiden. Nun ist die Schweiz draussen, die WM deswegen aber noch nicht fertig – und das Fussballspielen schon gar nicht. In Knonau am Grümpi findet wieder eine ökumenische Besinnung statt und zwar am Samstag vor dem Mittag, wie gewohnt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um 11 Uhr ins Zelt beim Fussballfeld zu kommen. Die Andacht wird gehalten von Pfr. Thomas Maurer und Vikar Bächtold. Als

Sonntag, 8. Juli 12.00-16.00: Tavolata-Sonntagstreff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam zubereiten, essen und sich unterhalten und spielen. Organisiert von der OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Affoltern am Albis

20.15: «Gepicknickt»- Ein Gedankenspiel. Theater von jungen Erwachsenen. Gemeindesaal Weid.

20.15: «Gepicknickt»- Ein Gedankenspiel. Theater von jungen Erwachsenen. Gemeindesaal Weid.

Affoltern am Albis

Mittwoch, 11. Juli

Hausen am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Dienstag, 10. Juli

Fussballcoach Marcel Stoob hat selber beim FC Zürich gekickt. (Bild zvg.) Gast kommt der ehemalige Nationalliga-A-Fussballspieler und heutige Fussballcoach Marcel Stoob. Er hat verletzungsbedingt Rückschläge und familianzeige

Montag, 9. Juli Affoltern am Albis

19.00: «Gebären am Spital Affoltern» Informationsabend für werdende Eltern.Dauer ca. 1 ½ Std. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock)). Melchior-Hirzel-Weg.

äre Traurigkeiten überwinden müssen. Das Thema, über das man heuer nachsinnen darf, lautet Fairness. Wie kann man Tiefschläge, Fouls und Probleme überwinden? Anschliessend an die halbstündige Andacht kann man bei Lunch und Getränken beisammen sitzen. Und die Sigristin Bernadette Muff wird wieder kühle Stängeliraketten verteilen, nach dem Motto: «es hat, solangs hat.» Pfarrer Thomas Maurer, Vikar Bächtold, das Grümpi-OK und Fussballcoach Marcel Stoob laden alle ein zu einer besinnlichen Unterbrechung im Fussballbetrieb. (pd.) Grümpi-Andacht am Samstag, 7. Juli, 11 Uhr, Fussballfeld Knonau.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Energie? Energie!» Film, Fotos und Texte sowie selbstgebaute Solar-Autos der Kindergärtner und Schüler aus der Projektwoche. Öffnungszeiten: Mo, 8-11/ 16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 811.30/14-16.30 Uhr bis 23. August.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Affoltern am Albis

Vorplatz Casino, Obere Bahnhofstrasse: Invasive Neophyten - exotische Problempflanzen. Infostand am 7. Juli von 9-12 Uhr. Info-Vortrag, 9. Juli 19-20 Uhr. Bekämpfung Neophyten im Feld, 7. Juli 9-12/13-16 Uhr. Bis 12. Juli.


Sport

Freitag, 6. Juli 2018

19

Herrliches Wetter und faire Spiele Fussballfest auf dem Sportplatz Moos vom vergangenen Wochenende Gegen 80 Mannschaften feierten am letzten Juni-Wochenende sich und den Fussball am traditionellen FCA-Grümpi und am ersten Fussball-Cup der G-, F- und E-Junioren. Den fulminanten Auftakt machten am letzten Freitagabend bei bestem Fussballwetter jene 20 Mannschaften, die das Gewerbe am Hausherr Kranservice Cup vertraten. Nachdem Elektro Roth zum Sieger erkoren wurde, massen sie sich in Begleitung der Party Tiger Band bis spät in die Nacht hinein in anderen Disziplinen. Der Vorabend des Gewerbecups hatte seine Spuren am FCAJahreshauptanlass hinterlassen. Der Grümpi-Samstag begann deshalb wie gewohnt mit Putzen. Das wiederum strahlende Wetter liess jedoch gutes Erahnen und läutete einen tollen zweiten Turniertag ein, bei dem auch das Kulinarische nicht zu kurz kam. So waren am Nachmittag bereits alle Hamburger-Brötchen abgesetzt. Dass der faire Sport im Mittelpunkt der 27 Grümpi-Mannschaften stand, zeigt auch die Aussage eines Schiedsrichters, der meinte: «Wenn alle anständig bleiben, gibt es keine Probleme». Und so war es auch, denn am Abend genossen sie alle zusammen Anschauungsunterricht für HobbyKicker beim live übertragenen und torreichen WM-Spiel Frankreich gegen Argentinien. Den Pokal nach Hause nehmen durften im Rumox Cup der FC Füxxxe und im Huber Uhren Bijouterie Cup Fortuna Luzern. Den UBS Cup gewannen Los Burros und im Mobiliar Cup die FCA Senioren-Mannschaft Oldies but Goldies. Am Sonntag führte der FCA anstelle des Schülerturniers, für das sich in den letzten Jahren immer weniger Teams anmeldeten, zum ersten Mal den Final-Cup für E-, F- und G-Junioren durch. Den ganzen Tag ging es zu und her wie in einem Bienenhaus. In fünf Kategorien wetteiferten in 99 Spielen

Knapp 80 Mannschaften waren auf dem Sportplatz Moos mit dabei. (Bilder tst./zvg.)

Die Zuschauer kamen in den Genuss von spannenden Torszenen. fast 40 Mannschaften aus Affoltern und Umgebung um Tore, Punkte, Gruppensiege und Turnierpreise. Während bei den E-Junioren bereits mit erstaunlicher Technik, Taktik, Athletik und Tempo die Angriffe gezielt vorgetragen wurden, waren die sechsjährigen G-Junioren vor allem

mit glänzenden Augen und grossem Eifer bestrebt, den Ball Meter für Meter näher an das gegnerische Tor heranzutragen. Nur bei den Trainern an der Seitenlinie waren keine Unterschiede festzustellen, egal in welcher Kategorie, da wurde stets lautstark versucht, mit den vorhandenen Fach-

Die Spiele waren umkämpft. kenntnissen die Spiele in die richtigen Bahnen zu lenken. Die FCA-Teams schlugen sich äusserst erfolgreich. In praktisch allen Kategorien standen FCA-Mannschaften im Finalspiel. In den Hauptkategorien E und F 1. Stärkeklasse sowie bei den kleinsten G-Junioren stellten sie sogar die Turnier-

sieger. In einem ersten Fazit zeigte sich das Organisationskomitee äusserst zufrieden. Einen grossen Anteil zu dieser positiven Bilanz leisteten die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die in ihrer Freizeit solche zeitaufwändigen Arbeiten für den Verein erbringen. Das Grümpi-OK

Viele helfende Hände für einen einzigartigen Grossanlass Freestyle Night im «Jumpin» Mettmenstetten am Samstag, 14. Juli Sport, Jugendförderung und ein Anlass für die ganze Bevölkerung – und das alles mit einer grossen Portion Freestyle. Bald ist es wieder soweit: Mettmenstetten wird zum Freestyle-Mekka. Die Freestyle Night ist im Jahr 2003 auf Eigeninitiative junger, wilder Freestyle Begeisterter und aktiver National Athleten entstanden. «Wir wollten die Szene an einem Ort vereinen, an dem Sportgeschichte geschrieben, trainiert und zusammen gefeiert werden kann», sagt Gründer der Stunde, Geschäftsleiter des «Jumpin» und OKPräsident der Freestyle Night, Andreas Isoz. Was anfangs noch ein nationaler Sportwettkampf war, ist heute ein Grossanlass in einzigartigem Format. Neben Skis in den Kategorien Aerials und Freeski fahren auch BMX-Bikes und zeitweise auch Snowboarder über die Wasserschanzen. Die Athleten sind längst nicht nur noch aus der Schweiz, sie kommen aus allen Teilen der Welt, um in Mettmenstetten zu trainieren und ihr Können zu zeigen. Bereits 13 olympische Medaillen wurden weltweit von «Jumpin»-Athleten gewonnen. Nicht nur das Athletenspektrum hat sich über die Landesgrenzen erweitert, auch für die Besucher gibt es

Am 14. Juli ist es wieder Zeit für grosse Shows und waghalsige Stunts. (Bild zvg.) neben dem Spektakel am Pool jedes Jahr vieles zu erleben und auszuprobieren. Im Promovillage werden Workshops und tolle Wettbewerbe angeboten, wie zum Beispiel das von Mobiliar und Learnpool gesponsorte Rodeo-Reiten oder der Skate-Workshop der Swiss Skate Association. «Es soll ein Anlass für die ganze Bevölkerung sein, für Gross und Klein. Ein Tag an dem Freestyle Sport, Kulinarik, Musik, Party, Beisammensein und Spass zusammenkommen. Der Anlass ist für uns eine Herzensangelegenheit. Wir sind nicht auf Profit aus, wie das

heute üblich ist. Der Eintritt ist deshalb bis 18 Uhr frei, was den Familien zu Gute kommen soll. Als dreifacher Familienvater kann ich aus Erfahrung sagen, dass ein kleiner Familienausflug schnell mal teuer werden kann. Ausserdem repräsentieren wir mit der Freestyle Night nicht nur Mettmenstetten und fördern den Freestyle Sport, sondern bieten den jungen Athleten auch eine Plattform, sich volksnah zu zeigen.», betont Isoz. Neben dem Wettkampf können die Jungathleten beim Meet&Greet am SwissSki Stand persönlich kennenge-

lernt und befragt werden. Natürlich werden dort auch Autogramme ausgestellt. Die Freestyle Night hat sich im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt und das «Jumpin»-Areal ist umgebaut und modernisiert worden. Von Athleten- und Trainings-Betreuung, über Wettkampfkoordination, Gestaltung des Rahmenprogramms, Geländeabsicherung, Gerüstbau und Gastronomie bis hin zu einem regionalen ShuttleService – alles ist mit dabei. Gerade in der heutigen Zeit, in der vieles selbstverständlich geworden ist,

haben es Non-Profit-Organisationen und Vereine nicht leicht, zu bestehen. Freiwillige Helfer zu finden, die sich mit Herzblut und Freude bis in die frühen Morgenstunden engagieren, sind rar. Es werden weit mehr als 500 Stunden in die Vorbereitung, den Aufbau und Abbau sowie die Durchführung des Anlasses gesteckt. Umso dankbarer ist das OK-Team über die tollen Freundschaften und Beziehungen, die sich in den letzten sechzehn FN-Jahren entwickelt haben. Nur dank grosszügiger Unterstützung von namhaften Sponsoren, Freunden aus der Freestyle-Szene und über 50 freiwilligen Helfern, kann die Freestyle Night nun zum sechzehnten Mal stattfinden. «Sharing is caring – wie es heute so schön heisst. Wir teilen unsere Freude am Anlass und am Freestyle Sport gerne. Und auch wenn sich unsere Sponsoren, Freunde und Helfer ihrem Beitrag bewusst sind, möchte ich es hier nochmals speziell zum Ausdruck bringen: Ohne eure Unterstützung ginge es nicht. Vielen Dank für euer Engagement», so Andreas Isoz. Bis zur Türöffnung am 14. Juli um 15 Uhr muss nun noch einiges vorbereitet werden. Das ganze OK-Team und die Athleten freuen sich bereits auf zahlreiches Erscheinen und einen tollen Anlass. (pd.) Weitere Infos unter www.freestyle-night.ch oder www.facebook.com/freestylenight.


20

Sport

Freitag, 6. Juli 2018

Siege und Podestplätze

Schlechtestes Spiel der Saison

Säuliämtler Rad- und Bike-Sportler top Sowohl auf dem Parcours der Strassenschweizermeisterschaft in Schneisingen als auch offroad am Engadin Bike Giro und am EKZ-Cup in Hittnau konnten Ämtler Rad- und Bike-Sportler am Wochenende Spitzenresultate erreichen. ................................................... von martin platter «Das Rennen hat mir Spass gemacht. Ich habe es gerne, wenn es hüglig ist und den Berg hinauf und hinab geht», sagte Elia Felsberger, nachdem er die Spitzengruppe im Spurt gemeistert hatte. Das Pensum des U13-Fahrers bestand aus drei anspruchsvollen Runden mit je 114 Höhenmetern über eine Totaldistanz von 17,4 km. Eine technisch anspruchsvolle Rundstrecke bei brütender Sommerhitze. Doch Elia sagt: «Die Hitze hat mich auch nicht gestört. Ich habe einfach mehr getrunken.» Zwei bis dreimal pro Woche trainiert der junge Zwilliker und fährt fast jedes Wochenende ein Rennen. Den Rennverlauf in Schneisingen fasst

Der Zwilliker Elia Felsberger gewinnt am Schüler-Cup in Schneisingen und baut seine Leaderposition weiter aus. (Bild Steffen Müssiggang)

er wie folgt zusammen: «Nach dem Start bildete sich rasch eine FünferSpitzengruppe. In der letzten Runde startet ich einen Angriff kurz vor dem Bergpreis und konnte mich ein wenig absetzen.» Zwei Kilometer vor dem Ziel in Schneisingen wurde Felsberger jedoch wieder eingeholt. «Etwa 200 Meter vor dem Ziel habe ich den Sprint angezogen und gewonnen.» Zweiter wurde der Ottenbacher Cédric Graf, Dritter Florian Hochueli. «Es war eine tolle aber ziemlich anstrengende Strecke», fasst Elia zusammen, der mit dem Triumph seine Leaderposition im zehn Läufe umfassenden Schülercup der Schweizer Radsportschulen mit der neunten Prüfung weiter ausbaut. Dritter ist Graf, dessen jüngere Geschwister Nils und Jan in Schneisingen ebenfalls fuhren und als Sechste bzw. Elfte ins Ziel kamen.

Aeberli erneut überragend Härter hatte es Elias Schwester Jana, die erstmals im Feld der Juniorinnen starten musste. Damit verdoppelte sich die Renndistanz auf 11 Runden zu 5,8 km mit total 1254 Höhenmeter. Jana hatte mit der Hitze zu kämpfen, beendete das Rennen aber dennoch auf dem guten neunten Platz. Am EKZ Cup in Hittnau fuhr tags darauf eine ganze Delegation des Radrennclubs Amt mit und es wurden zahlreiche Top-Ten-Resultate erreicht. Aufs Podium schaffte es Robin Bösch aus Stallikon, der Zweiter bei den U9 wurde und den Sieg nur um sechs Sekunden verpasste; sowie die Ottenbacherin Sophia Steinhauser, die trotz eines Sturzes kurz vor dem Ziel noch Zweite bei den U7 wurde. Am Engadin Bike Giro wiederum dominierte Hanspeter Aeberli in der Kategorie 60+ (siehe Text rechts). Der Aeugster, der bereits am Ortler Bike Marathon und am Sella Ronda Hero obenaus schwang, gewann gleich sämtliche drei Etappen, die von Freitag bis Sonntag in der Region um St. Moritz ausgetragen wurden. Am Schluss hatte Aeberli einen Vorsprung von 17 Minuten auf den zweitplatzierten Georg Niggl totalisiert. Sogar 31 Minuten waren es auf den drittplatzierten Andi Seeli, der frühere Crosscountry-Nationaltrainer, unter dessen Fittichen Thomas Frischknechts herausragende Karriere lanciert wurde.

Am vergangenen Sonntag spielte die HG Obfelden auswärts gegen Ersigen B ihr letztes Meisterschaftsspiel. Ersigen B musste zwingend vier Punkte holen, um nicht abzusteigen. Weil zwei Spiele am Samstag vorgezogen worden waren, wussten die Obfelder Hornusser, dass sie nicht mehr aufsteigen konnten.

Die Konkurrenz war chancenlos: Hanspeter Aeberli fuhr am «Bike Giro Engadin» allen Mitstreitern davon. (Bild zvg.)

Ungefährdeter Etappenund Gesamtsieg Siegreicher Hanspeter Aeberli im Engadin Über das vergangene Wochenende wurde in der Gegend von Silvaplana und St. Moritz zum dritten Mal der «Bike Giro Engadin» ausgetragen. Hanspeter Aeberli gewann alle drei Etappen und holt sich den Gesamtsieg in seiner Alterskategorie. Das Oberengadin ist die Kulisse für das landschaftlich schönste und von der Streckenführung her wohl attraktivste Bike-Rennen der Schweiz. Der Start erfolgte mit einem Prolog in der Form eines Einzelzeitfahrens vom St. Moritzer See über rund 800 Höhenmeter zur Corviglia und auf dem Olympia Flow Trail ins Tal. Aeberli siegte mit zwei Sekunden Vorsprung vor dem Bündner Andi Seeli und durfte sich am Abend in das Leadertrikot einkleiden lassen. Noch knapper war die Entscheidung auf der eigentlichen Königsetappe über 80 Kilometer und 2500 Höhenmeter am Samstag. Vom Start in Silvaplana führte die Strecke nach Pontresina, Bever und Celerina erneut hoch zur Corviglia und über traumhafte Trails zurück an den See. Der deutsche Georg Niggl hielt bis kurz vor

dem Ziel mit Aeberli mit, welcher die zweite Etappe im Schlussspurt für sich entscheiden konnte. Damit startete der Aeugstertaler am Sonntag mit knapp 20 Sekunden Vorsprung zur Schlussetappe. Diese hatte es mit 63 Kilometern und 2100 Höhenmetern nochmals in sich und wurde erneut in Silvaplana gestartet. Den Seen entlang und auf Trails hoch oben im Tal ging es von hier aus zuerst nach Sils und zurück nach St. Moritz. Im langen, steilen Aufstieg hoch zum Suvretta Pass konnte sich Aeberli von seinen Verfolgern absetzen. Und obwohl er in der letzten technischen Abfahrt nichts mehr riskierte, betrug sein Vorsprung im Ziel fast eine Viertelstunde. Damit sicherte er sich natürlich auch den Gesamtsieg in seiner Alterskategorie, 17 Minuten vor Niggl (DE) und Seeli (CH). Mit Markus Blaser (Aeugst) nahm ein weiterer Ämtler am Rennen teil, er beendete den Giro als guter 30. in seiner Kategorie. Gesamtsieger bei der Elite wurde Kristian Hynek (CZ), bei den Damen war Sabine Spitz (DE) erfolgreich. (ubla)

den guten 14. Rang, Walter Müller den 15. und Hans Binggeli den 50. Rang. Weitere Meisterschaftsauszeichnungen holten sich noch Werner Binggeli und Peter Frick.

Gute Einzelwertung: Walter Müller (links) und Reto Binggeli. (Bild zvg.)

Albis-Meetings ist das Disziplinenangebot. Kurz vor den nationalen Meisterschaften ist der Plan auf diesen Wettkampf ausgerichtet. Neben den klassischen Sprintdistanzen steht ein 300Meter-Rennen auf dem Programm und die Mittelstreckenläufer können sich auf anderen als den üblichen Distanzen wie 600 Meter oder 1000 Meter einem letzten Formtest unterziehen. Für die Werfer gibt es Startgelegenheiten im Speer- und Diskuswerfen sowie im Kugelstossen. Für die Springer wird der Weit- und Dreisprung angeboten. Für die Hürdensprinter fällt der Startschuss um 12 Uhr. Am Meeting der LV-Albis hat es schon öfter Überraschungen gegeben. Ein Blick in die Stadionrekordlisten zeigt prominente Namen und hochstehende Bestmarken. Die Wettkämpfe beginnen um 10 Uhr mit den 100-Meter-Vorläufen, dem Weitsprung, Kugelstossen und Diskuswerfen. Noch vor der Mittagspausefolgen die 100-Meter-Finalläufe und die Hürdensprints, gefolgt von den weiteren Laufdisziplinen und den technischen Wettkämpfen.

Siebenkampf-Europameisterin Caroline Agnou startet in Affoltern. (Bild zvg.)

wertung der Top 50 der 4. Liga belegt Reto Binggeli

engadin-bike-giro.ch/

Albis-Meeting der Leichtathleten am 7. Juli auf der Sportanlage Moos in Affoltern

Die Bielerin ist aktuell eine der stärksten Siebenkämpferinnen der Schweiz. 2015 wurde sie Europameisterin in der Kategorie U20 und zwei Jahre später gewann sie den Europameistertitel bei den U23. Sie gewann auch mehrere Titel an Schweizer Meisterschaften in der Halle und Outdoor. Dieses Jahr hat sie wegen Verletzungen noch keinen Siebenkampf bestritten. In Affoltern geht Caroline Agnou im Weitsprung, im Kugelstossen und Speerwerfen an den Start. Im Dreisprung ist die mehrfache Schweizer Meisterin Barbara Leuthard gemeldet. Die Athleten können sich bis kurz vor Wettkampfbeginn noch anmelden. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass noch weitere Topathleten im Moos antreten werden. Eine der Stärken des

Einzel erzielten gute Leistungen: Reto Binggeli 66, Walti Müller 63 und Peter Frick 57. In der Einzel-

Weitere Infos zum Rennen unter

Eine Europameisterin am Start Am Samstag kommt es im «Moos» zu einem letzten Kräfte messen der Leichtathleten vor den Schweizer Meisterschaften. Die Wurfdisziplinen sind auch dieses Jahr stark besetzt. In drei Disziplinen angemeldet ist Caroline Agnou, SiebenkampfEuropameisterin U20 und U23.

Entsprechend der Ausgangslage gingen die Obfelder das Spiel an. Schon nach kurzer Spieldauer musste sich Obfelden eine Nummer schreiben lassen, zwei weitere liessen nicht lange auf sich warten. Ersigen B zeigte beim Schlagen eine gute Leistung. Nach dem Wechsel lief es Obfelden beim Schlagen nicht besser. Sie zeigten eine mässige Leistung. Aber auch Ersigen B wurde im Ries nicht verschont, auch sie mussten sich eine Nummer schreiben lassen. Im zweiten Durchgang konnte Ersigen seine Schlagleistung festigen. Für Obfelden kam es noch schlimmer, sie mussten sich noch sechs weitere Nummern schreiben lassen. Nach dem Wechsel konnte sich Obfelden deutlich steigern, kam aber nicht mehr an Ersigen B heran, das alle Hornussen abfangen konnte. Somit verlor Obfelden das Spiel mit neun Nummern und 677 geschlagenen Punkten gegen Ersigen B mit einer Nummer und 756 Punkten. Obfelden ging ohne Punkte nach Hause, Ersigen B erhielt zwei Punkte. In der Schlussrangliste belegt Obfelden mit 17 Punkten den enttäuschenden 6. Platz. Rüdtligen-Alchenflüh B und Gohl steigen in die 3. Liga auf, Ersigen B und Hasle b. Burgdorf B steigen ab. Peter Frick

Hanspeter Feller

Singsaal platzte aus allen Nähten Am vergangenen Freitag kamen die Mitglieder von Floorball Albis im Singsaal in Obfelden für die fünfte Generalversammlung zusammen. 180 stimmberechtigte Mitglieder nahmen an der GV teil, ein neuer Teilnehmerrekord für Floorball Albis. Vor fünf Jahren wurde Floorball Albis gegründet, inzwischen hat der Verein sich zum Bezirksverein entwickelt – mit Mitgliedern aus allen Dörfern! Nicht nur sportlich läuft es Floorball Albis gut, auch der Verein ist auf Kurs. So wurde der Vorstand an der GV einstimmig bestätigt und der neue Sportchef Robin Engel darf seine Arbeit im Vorstand aufnehmen. Finanziell steht der Verein auf gesunden Beinen. Die vergangene Saison konnte der Verein mit einem Gewinn von rund 13 000.- abschliessen – dies lässt Investitionen für die sportliche Zukunft zu. Nach der Generalversammlung stand der traditionelle Grillabend auf dem Programm, zu welchem alle Mitglieder durch den Verein eingeladen wurden. (pd.)


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Freitag, 6. Juli 2018

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Team Koach-Athleten in ganz Europa auf Podestplätzen Ein Tag im Leben von Kurt Müller als Coach seines Teams Kurt Müller dirigiert das Team Koach nicht mit lauten Worten, sondern mit überzeugenden Ratschlägen. Diesen Sonntag war er mit einem grossen Aufgebot in Uri und dennoch laufend informiert über die Wettkämpfe seiner Athleten in Deutschland, Finnland – wo auch immer. In einer Woche finden in Frankfurt die europäischen Kontinentalmeisterschaften im Ironman statt. Dank diesem Status winken den Profi-Athleten hier wesentlich mehr Punkte für die Hawaii-Qualifikation als bei anderen Wettkämpfen. Während bei den Frauen Vorjahressiegerin Daniela Ryf gesetzt ist, verfügt bei den Schweizer Männern nur Ruedi Wild aus Samstagern über ein einigermassen komfortables Polster, das für die Qualifikation ausreichen sollte. Jan van Berkel, Ronnie Schildknecht sowie die beiden Koach-Profis Philipp Koutny und Urs Müller kämpfen alle um einen der begehrten 50 ersten Plätze im globalen Ranking, die zum Start in Hawaii berechtigen.

Abnützungskampf in Uri Während der Aeugster Philipp Koutny nach einer Top-Leistung vor zwei Wochen über die halbe Ironman-

Distanz in Dänemark nun im Training seine Form für Frankfurt pflegt, benötigt Urs Müller nach einem von einer Viruserkrankung verursachten Rückschlag Wettkampfpraxis. Coach Kurt Müller hat ihn deshalb über die olympische Distanz in Uri starten lassen: «Urs hat wichtige Wochen in diesem Frühjahr verpasst, weil die Gesundheit wichtiger ist als der kurzfristige Erfolg. Philipp ist topfit und näher bei der WM-Qualifikation. Deshalb bereiten sich die beiden unterschiedlich auf Frankfurt vor.» Ein weiterer Punkt ist dem Coach bei Vorbereitungswettkämpfen in der Schweiz wichtig: «Unsere Profis müssen nahbar sein. Deshalb liegt mir daran, dass sie in den Wettkämpfen positiv in Erscheinung treten, sich dem Publikum zeigen, die Teamkolleginnen und –kollegen mitreissen und motivieren.» Obwohl für Langdistanz-Triathleten ein olympischer Triathlon (1,5-4010 Kilometer) ein Intensivtraining mit Testcharakter darstellt, zeigen die Podestplätze des Teams Koach, dass sie die Konkurrenz der Spezialisten für kürzere Strecken nicht zu fürchten haben: Christian Fässler gewann seine Altersklasse und errang overall Rang 2, Urs Müller und Bernhard Schneider errangen je den zweiten Platz in ihren Altersklassen. «Aufgrund der Hitze und des Starts am frühen Nachmittag wurde auf der Laufstrecke ein eigentli-

mannschaft angehört. Er befand sich auf dem Rad in der Spitzengruppe, als ihm die Kette heraussprang. Er musste anhalten, um den Schaden zu beheben, und sich anschliessend allein auf die kräftezehrende Verfolgung machen.

Stets informiert

Stets informiert über die Wettkämpfe seiner Teammitglieder: Kurt Müller am Urner Triathlon in Seedorf. (Bild Erika Schmid) cher Abnützungskampf geführt, hier wurde über die Podestplätze entschieden», erklärt Kurt Müller, «und ich erhalte bei der Beobachtung meiner Athleten besonders viele Informationen über ihre Verfassung, die zur Ergänzung der Angaben des Trainingsportals wichtig sind.»

Selbstbewusstsein aufbauen Besonders gefreut hat sich Kurt Müller über den zweiten Platz von Nachwuchshoffnung Manuel Arnold in der Youth League: «Manuel hätte das Rennen von der Spitze aus gewinnen

können, aber er muss noch das Selbstbewusstsein aufbauen, um ganz allein vor dem Feld zu fahren. Dieser Wettkampf war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.» Der 14-Jährige hat die Aufnahme in die Talentklasse Schwyz geschafft, wo sportliche und künstlerische Talente genügend Zeit erhalten, um ihrer nebenschulischen Tätigkeit nachzugehen. In individuellen Förderstunden können sie aufarbeiten, was sie während Trainingslagern, Wettkämpfen oder Konzertauftritten in der Schule verpasst haben. Pech hatte Manuels älterer Bruder Raphael, der bereits der U20-National-

Während in Uri der Tri Circuit Wettkampf lief, errang der Schönenberger Hermann Hefti in Deutschland den prestigeträchtigen Altersklassen-Sieg über die Volldistanz in Roth, dem Hauptwettkampf der Challenge-Serie. Bei nasskalten Bedingungen gewann Sandro Angelastri die Halbdistanz in Finnland. Weitere Koach-Athletinnen und Athleten waren unterwegs am Gigathlon, am Ironman Klagenfurt, an der Rennrad-Strassenmeisterschaft in Schneisingen, am Lauerzerseelauf und weiteren Wettkämpfen. Kurt Müller nutzte jede freie Minute in Uri, um sich rundum zu orientieren: «Ich interessiere mich für alle meine Athletinnen und Athleten. An solchen Tagen muss ich mich entscheiden, wo ich sie persönlich begleite, aber aus den Augen verliere ich niemanden. Das wird auch nächstes Wochenende so sein, wenn ich Philipp Koutny und Urs Müller nach Frankfurt begleite.» (tk) Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.

Der Nachwuchs zeigte sein Können RG Albis in jeder Gelungene Tennis-Juniorenmeisterschaften in Hausen Kategorie vorne dabei Am letzten Wochenende fanden zum fünften Mal die Säuliämtler Juniorenmeisterschaften statt. Bei schönstem Wetter wurden auf den Anlagen des TC Hausen und des TC Säuliamt spannende Wettkämpfe in fünf Kategorien ausgetragen.

In der Kategorie U10 holte sich der erst achtjährige Michael Baumann den Titel, während sich bei den U12-Boys Ramon Bisa durchsetzte. Der letztjährige U14-Sieger Iwen Pliska gewann in diesem Jahr bereits die Konkurrenz in der Altersklasse U16. Bei den U12Girls siegte Sophie Nagel mit ausschliesslich deutlichen Resultaten, während Vanessa Graf ihren letztjährigen U14-Titel erfolgreich verteidigte. Dank der Zusammenarbeit der Tennisclubs Säuliamt, Hausen und

Swiss-Ski Summertrophy in Bonstetten

Fast 300 junge Skirennfahrer schwitzten am letzten Samstag bei den Geschicklichkeits- und Ausdauerspielen der Swiss-Ski Summertrophy.

Die Siegerinnen und Sieger (von links): Sophie Nagel (U12 Girls), Vanessa Graf (U14 Girls), Iwen Pliska (U16 Boys), Ramon Bisa (U12 Boys) und Michael Baumann (U10 Boys). (Bild zvg.) Stallikon erhalten auch im nächsten Jahr sowohl lizenzierte als auch nichtlizenzierte Spielerinnen und Spieler aus der Region die Gelegenheit, sich

clubübergreifend mit anderen zu messen. Das OK-Team freut sich auch nächstes Jahr auf eine rege Teilnahme. (Zw)

Affoltern 1 droht der Abstieg

Weiterhin keine Punkte für die Affoltemer Faustballer in der NLB Affoltern 1 steht auch nach zwölf Spielen noch immer ohne Punkte da. Der Abstieg rückt bedrohlich nahe. Im einheimischen Moos verlor man in der ersten Partie gegen RickenbachWilen mit 0:3. Die ersten beiden Sätze gingen mit 3:11 und 6:11 klar an den Gegner. Im dritten ging es aber hoch zu und her und man verlor äusserst knapp mit 14:15. Die zweite Partie gestaltete sich ausgeglichener und die erste Mannschaft führte zwischenzeitlich 2:0 in den Sätzen. Danach ging jedoch die Spritzigkeit verloren und Diepoldsau kämpfte sich zum 2:2 heran. Im fünften und entscheidendem Satz lag der Gegner von Anfang

an in Führung und gab diese auch nicht mehr ab. Am vergangenen Samstag war man zu Gast in Schlieren, wo man in der ersten Partie auf das Heimteam traf. Das Spiel ging 3:1 an das Team aus Schlieren, da die erste Mannschaft aus Affoltern nur den 3. Satz für sich entscheiden konnte. Die zweite Partie gegen Wigoltingen 2 ging mit 0:3 noch deutlicher verloren. Somit gab es zwei Runden vor Schluss wieder keine Punkte und die Lage um den Abstieg wird sehr ernst. Die zweitletzten aus Affeltrangen konnten nämlich zwei weitere Punkte verbuchen und somit beträgt der Rückstand bereits sechs Zähler. Die ganze Nationalliga unterbricht den Meisterschaftsbetrieb wegen Cham-

pions- und European Cup und aufgrund der anstehenden Länderspiele. Die zweite Mannschaft von Affoltern konnte ihren 2. Rang in der dritten Runde festigen. In Dietikon konnte man dank zwei Siegen gegen Embrach mit 3:0 und gegen Dietikon 1 mit 2:1 weitere Punkte sammeln. (js) Die aktuelle Rangliste: 1. FBS Schlieren 3, 18 Punkte; 2. Affoltern 2, 15 Punkte; 3. FB Dietikon 1, 13 Punkte; 4. FB Embrach 2, 10 Punkte; 5. FB Wallisellen, 8 Punkte; 6. Satus Schlieren, 6 Punkte. Am 7. Juli geht es nach Embrach, wo ab 11 Uhr die vierte Runde gespielt wird. Resultate, Ranglisten und Termine sind auf www.swissfaustball.ch zu finden.

Die Skiclubs Bonstetten und Hausen haben gemeinsam einen der sieben Vorrunden-Events der Swiss-Ski-Summertrophy ausgerichtet. Am Samstag, 30. Juni, nahmen fast 300 Kinder in insgesamt 54 Teams an diesem Geschicklichkeits- und Ausdauerevent teil. Die Siegerteams kamen von den Skiclubs St. Jost Oberägeri (Kategorie Youngsters) und vom Skiclub Swiss Knife Valley (Kategorie Juniors). Die 54 Teams mit je fünf Kindern traten in gemischten Teams zu insgesamt neun verschiedenen Geschicklichkeitsprüfungen an, die mit Geschicklichkeit, Ausdauer, Teamwork und Schnelligkeit möglichst zügig und fehlerfrei zu lösen waren. Dazu gehörte zum Beispiel ein VeloParcours, bei dem verschiedene Hindernisse möglichst schnell mit dem BMX-Rad überwunden werden mussten. Beim Spiel «Volles Rohr» mussten die Teams einen Tennisball mithilfe von zwei Röhren schnellstmöglich durch einen Parcours bewegen. Bei der klassischen Abschlussstafette ging es dann um die Schnelligkeit des ganzen Teams. Nach neun Spielen wurden die Platzierungen pro Spiel aufsummiert und die besten fünf Teams je Alterskategorie erhielten eine Einladung zum Finalanlass im September in Schwyz. Erfreulicherweise schaffte in jeder Kategorie auch ein Team der ausrichtenden RG Albis den Sprung unter die besten fünf und qualifizierte sich somit für den Finalanlass. Neben dem Wettkampf kam auch die Unterhaltungf nicht zu kurz. Dank

der grosszügigen Unterstützung der Sponsoren konnten die Kids das Golfspielen beim Putten kennenlernen und sich im Bogenschiessen versuchen. Der Weltcup-Skirennfahrer Niels Hintermann stattete seinem Heimat-Skiclub einen Besuch ab, plauderte mit dem Nachwuchs und stand für Autogramme zur Verfügung. OK-Präsident Reto von Schulthess zeigte sich wie schon vor drei Jahren zufrieden mit dem Anlass. Die gemeinsame Organisation durch die Skiclubs Hausen/RG Albis sowie den Skiclub Bonstetten habe sich bewährt, und insbesondere die Unterstützung durch das lokale Gewerbe funktioniere hervorragend. Doch am Ende stehe im Vordergrund, dass die Kinder sich mit viel Spass im sportlichen Wettkampf messen können. (pd.) Die bestplatzierten Teams: Kategorie Youngster (2008 und jünger): 1. St.Jost Oberägeri, 2. SC Einsiedeln 1, 3. RG Albis 5, 4. RiSa 1, 5. SC Horw 1, Kategorie Juniors: 1. Swiss Knife Valley, 2. Skiclub Egg 1, 3. SC Einsiedeln 1, 4. SC am Bachtel, 5. RG Albis 1. Weitere Informationen zur Swiss-Ski Summertrophy: www.swiss-ski.ch/events/summer-challenge/.

Beim Parcours war viel Geschicklichkeit gefragt. (Bild Lennart Hintz)


Stellenanzeiger Die EFA Energie Freiamt AG mit Sitz in Muri (AG) ist ein regionales Energieversorgungsunternehmen und erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Elektrizitäts- und Wärmeversorgung sowie gewerbliche Dienstleistungen. 45 Mitarbeitende, davon 11 Lernende, sorgen dafür, dass die EFA Energie Freiamt AG eine verlässliche Partnerin für ihre verschiedenen Anspruchsgruppen ist und sich den verändernden Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft erfolgreich stellen kann.

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Zur Verstärkung unseres Teams im Bereich Projektierung und Betrieb Netze suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

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Projektleiter/in Wärmeversorgung und Photovoltaik (80 – 100 %)

Projektleiter/in Messwesen und Netzwirtschaft (80 – 100 %)

Ihre Aufgaben: • Als Fachverantwortliche/r sind Sie für die Projektierung und den Betrieb unserer Heizzentralen, Wärmenetze und Photovoltaikanlagen zuständig. • Für unsere Kunden sind Sie die primäre Ansprechperson in Fragen Wärmeversorgung und erneuerbare Energieerzeugung. Sie entwickeln zukunftsgerichtete Lösungen und verkaufen diese am Markt. • Zu Ihren Aufgaben, unterstützt durch das Team Netze, gehören auch die Instandhaltung, der Ausbau und die konzeptionelle Weiterentwicklung der bestehenden Anlagen und Systeme.

Ihre Aufgaben: • Als Fachverantwortliche/r für das Messwesen sind Sie für den Betrieb des Gesamtsystems vom Zähler bis zur Energieverrechnung verantwortlich. • Zu Ihren Aufgaben gehören auch der Unterhalt, der Ausbau und die konzeptionelle Weiterentwicklung des Smart Metering Systems und der Netzleitsteuerung. • Als Betreuer von zentralen Datenbanksystemen leisten sie zudem einen wichtigen Beitrag zu unseren netzwirtschaftlichen Analysen. • Sie analysieren die regulatorischen Anforderungen der Gesetzgebung und entwickeln die Ausführungsbestimmungen des Netzbetreibers weiter. • Zu Ihren weiteren Aufgaben, unterstützt durch das Team Netze, gehören auch die Instandhaltung, der Ausbau und die konzeptionelle Weiterentwicklung der bestehenden Anlagen und Systeme.

Ihr Profil: • Sie verfügen über eine technische Grundausbildung und haben sich an einer FH/HF weitergebildet. • Ihre Erfahrung in der Projektleitung und im Betrieb von Wärme- und Photovoltaikanlagen können sie in dieser Funktion voll einbringen. • Wir wünschen uns einen kommunikativen und optimistischen Teamplayer, der sich nicht zu schade ist, auch selbst Hand anzulegen. • Gutes konzeptionelles und unternehmerisches Denken sind für diese vielseitige Aufgabe genauso wichtig wie eine hohe Affinität für Beratung und Verkauf. Michael Bischof, Leiter Netze, gibt Ihnen zur Stelle gerne weitere Auskünfte. Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung an bewerbungen@efa-freiamt.ch oder per Post an Herr Christian Strebel, EFA Energie Freiamt AG, Seetalstrasse 4, 5630 Muri AG.

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Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 6. Juli 2018

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«Im nächsten Leben würde ich wieder Hauswart werden» René Waller: 27 Jahre Einsatz in den Rifferswiler Schulhäusern

Lea, 26. Juni.

René Waller hat während 27 Jahren die Rifferswiler Schulanlage gepflegt – mit viel Freude, Herzblut und Sorgfalt. Nun geht er in Pension und plant, öfters mit seinem neuen Velo unterwegs zu sein.

wohl am ehesten das Wetter. Wenn der Wind den Platz im Herbst mit Blättern zudeckte oder wenn es unerwartet stark schneite, musste ich manchmal zügig nochmals zum Besen oder zur Schneeschaufel greifen. Was werden Sie vermissen? Die besonderen Momente bei der Arbeit. Ich genoss beispielsweise jeweils die Zeit für mich, wenn ich morgens um fünf Uhr die Turnhalle reinigte. Natürlich werde ich auch die Lehrpersonen und die Kinder vermissen. Kürzlich habe ich eine berührende Situation erlebt. Da kamen zwei Mädchen zu mir und sagten: «Ach, Herr Waller, es ist so schade, dass Sie uns verlassen! Sie haben doch hier alles immer so schön gemacht.» Da kam mir doch ein Tränli in die Augen.

................................................... von marianne voss Alessia, 27. Juni.

Jaro, 30. Juni.

Juna, 1. Juli.

Im Gespräch mit René Waller, der Schulleiterin Barbara Abt und Schulpfleger Thomas Ziegler werden viele Erinnerungen an lustige, schöne oder auch schwierige Ereignisse wach. «Das gehört aber nicht in die Zeitung», wird mehrmals schmunzelnd angemerkt. Und dann erzählen sie von weiteren Begebenheiten, wie dem vielen Schmutz während der ersten Bauphase, den Schulreisen, die René begleitete, den Schulfesten, an denen der Hauswart als Grillmeister mitwirkte oder dem Eisfeld auf dem Pausenplatz. 27 Jahre: eine lange Zeit, während der in einer Schule viel passieren kann und sich einiges verändert. Eine ganze Generation in Rifferswil ist quasi mit dem Hauswart René Waller zur Schule gegangen. Die Lehrpersonen haben immer mal wieder gewechselt. Der Hauswart blieb. Jetzt wird er pensioniert und muss Abschied nehmen. Seit einem Monat ist er bereits daran, seinen Nachfolger einzuarbeiten.

Alles mit viel Sorgfalt getan

Sidrit 1. Juli. (Bilder Irene Magnin) anzeige

Barbara Abt und Thomas Ziegler betonen das ausserordentliche Engagement von Hauswart René Waller. «Er verrichtete seine Arbeit immer mit Herzblut, schaute zuverlässig überall zum Rechten und tat alles mit viel Sorgfalt. Er betreute die Schulanlage so, wie wenn sie seine eigene Stube wäre.» Sie erwähnen auch den guten Draht, den er zu allen Schulbeteiligten aber auch zu den Vereinen hatte. «Wir danken René Waller und wünschen ihm für die neue Lebensphase gute Gesundheit und noch viele frohe Erlebnisse.» Im Gespräch mit dem «Anzeiger» berichtet René Waller von seinen Aufgaben und was ihm dieser Beruf persönlich bedeutet hat.

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«Ich ging die ganzen 27 Jahre jeden Tag gerne arbeiten, auch an den Montagen.» ...............................................................

Als Hauswart der Schule Rifferswil hat René Waller den Besen immer gerne in die Hand genommen. (Bild Marianne Voss) «Anzeiger»: René Waller, im Frühling 1991 kamen Sie mit Ihrer Familie nach Rifferswil als neuer Hauswart für das Schulhaus. Was hatten Sie vorher getan? René Waller: Ich arbeitete in Affoltern in einer Lüftungsfirma. Und ich suchte damals eine neue Herausforderung.

Lehrpersonen und den Kontakt zu den Kindern. Bis vor kurzem wohnte ich noch auf dem Gelände, was ich sehr positiv erlebte. So war ich immer nah dran und konnte am Samstag meine Kontrollrunde machen oder auch mal am Sonntag im Stillen noch etwas erledigen.

Und das schien das Richtige zu sein. Ja, absolut! Dieser Job ist einfach lässig. Ich ging die ganzen 27 Jahre jeden Tag gerne arbeiten, auch an den Montagen. Ich würde wieder Hauswart in einem Schulhaus werden, wenn ich ein nächstes Leben hätte.

Was taten Sie am liebsten? Das kann ich nicht sagen, denn ich tat alles gerne, egal ob das Reinigen der Schulzimmer, der WCs und Duschen, das Reparieren von kleinen Defekten oder die Pflege der Umgebung. Ich habe auch oft an Schulanlässen mitgewirkt, zum Beispiel an Sporttagen mitgeholfen oder den Räbeliechtli-Umzug mitorganisiert.

Was war es, das die Arbeit so schön machte? Die grosse Vielseitigkeit, die Freiheit bei der Einteilung, die Selbstständigkeit in meinem Reich. Ich schätzte auch die Zusammenarbeit mit den

Gab es besondere Herausforderungen? Arbeit gab es in dieser Firma immer. Besonders herausfordernd war

Was hat sich in den 27 Jahren verändert? Natürlich viel. Es sind zwei weitere Schulgebäude gebaut worden, und die Schülerzahl hat sich verdoppelt. Die Vorschriften betreffend Arbeitssicherheit sind heute strenger. Früher kletterte ich doch noch auf dem Dach herum, was heute nicht mehr geht. Ich reparierte auch noch vieles selber, wofür jetzt aus Sicherheitsgründen der Fachmann kommen muss. Und was werden Sie nun nach den Sommerferien tun? Vielleicht springe ich mal ein und greife wieder zum Besen, wenn mein Nachfolger ausfällt. Ich werde sicher weiterhin mit dem Gemeindearbeiter einen Kaffee trinken gehen. Und ich möchte mit meinem neuen Velo öfter unterwegs sein. Was ich aber noch sagen möchte: Ich danke allen − den Kindern, Lehrpersonen und Schulpflegemitgliedern − für die gute Zusammenarbeit und die vielen schönen, gemeinsamen Erlebnisse. Interview: Marianne Voss

wetter

Ohne Unfall auf den Berg und zurück

Sicherheitskampagne «Passen Sie auf beim Abstieg» Beim Wandern in den Bergen kommt es jedes Jahr zu schweren Unfällen – in rund 40 Fällen mit tödlichem Ausgang. Am grössten ist das Risiko beim Abstieg, denn er ist körperlich anspruchsvoll und die Müdigkeit nimmt zu.

bauernregel «So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Roggen mahlt.»

Wanderungen sind beliebt: Fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist in der Freizeit gerne zu Fuss unterwegs. Jedes Jahr kommt es dabei zu mehr als 20 000 Unfällen, rund 40 davon enden tödlich. Wer in den Bergen wandert, muss in zwei unterschiedlichen Disziplinen fit sein: im Auf- und im Abstieg. Studien aus dem Alpenraum zeigen, dass rund zwei Drittel der Unfälle beim Abstieg passieren. Den sicheren Abstieg rücken die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), die Schweizer Wanderwege und Seilbahnen Schweiz in diesem Jahr in den Fokus ihrer landesweiten Kampa-

gne. Unter dem Motto «Passen Sie auf beim Abstieg» erhalten Wandernde nützliche Tipps, um ihr Unfallrisiko zu minimieren. Kommuniziert wird über Plakate, Passenger-TV im öffentlichen Verkehr, Flyer und die Internetseite www.sicher-bergwandern.ch. Die Kampagne wird mit jährlich wechselndem Themenfokus seit 2013 geführt. Seit 2016 ist die Gesundheitsorganisation Swica als Hauptsponsorin dabei.

Abstieg ist der anspruchsvollere Teil Warum Wandernde den Abstieg nicht unterschätzen sollten, erklärt bfuBergsportspezialistin Monique Walter: «Das Risiko, dass man ausrutscht oder stolpert, ist beim Abstieg grösser, weil der Bewegungsablauf koordinativ anspruchsvoller ist als beim Aufstieg. Auch die Muskeln werden stärker beansprucht – zudem ist man beim Abstieg oft bereits müde und die Konzentration lässt nach.»

Wandernde haben ein kleineres Unfallrisiko, wenn sie für den Abstieg genügend Zeit- und Kraftreserven einplanen, das Tempo drosseln und Pausen einlegen, die Füsse kontrolliert aufsetzen, Schläge reduzieren, indem sie aktiv abbremsen oder Stöcke benützen, für den Abstieg allenfalls die einfachere Variante wählen oder mit der Bahn ins Tal fahren.

Grosse Wanderstudie gestartet Die bfu-Forschungsabteilung arbeitet zurzeit an einer umfassenden Studie zu Verhalten, Einstellung und Unfällen von Wandernden in der Schweiz. Unter anderem werden diesen Sommer Umfragen auf beliebten Wanderrouten durchgeführt. Eine zweite Phase ist für 2019 geplant. Die Studienresultate sollen helfen, auch künftig Wanderunfällen vorzubeugen. (pd.) Infos unter www.bfu.ch.


Veranstaltungen

Kultureller Ausflug der Gemeinnützigen Gesellschaft nach Zürich Samstag, 25. August 2018 Anreise individuell mit S14 ab Affoltern a.A., ab 14.12, Zürich HB an 14.40 Uhr. Besammlung in der Bahnhofshalle unter dem «Engel» um 15.00 Uhr. Rundgang bis 17.00 Uhr, Nachtessen 18.30 Uhr (auf eigene Rechnung). Rückreise individuell. Unkostenbeitrag für die Führung CHF 20.–. Anmeldung: Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern Postfach, 8910 Affoltern a.A. oder mit E-Mail an info@ggaffoltern.ch oder www.ggaffoltern.ch

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