a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 52 I 171. Jahrgang I Freitag, 7. Juli 2017

Spital statt Halbfinal

Neophyten bekämpft

Kantonsrat Daniel Sommer hat sich am Grümpi in Affoltern das Wadenbein gebrochen. > Seite 3

Unter Anleitung von Fachleuten wurde Wettswil nach invasiven Pflanzen abgesucht. > Seite 3

FC Basel kommt am 13. August Über das Cup-Traum-Los des FC Wettswil-Bonstetten hat der «Anzeiger» bereits informiert. Nun ist auch das Spieldatum bekannt: Sonntag, 13. August, 14.30 Uhr, Stadion Moos. Innerhalb des FC Wettswil-Bonstetten wird bereits an allen Ecken und Enden intensiv gearbeitet, die ganze rotschwarze Familie rüstet sich für den Top-Event des Jahres, ja vielleicht der bisherigen Clubgeschichte, das Fussballspiel zum helvetia Schweizer Cup 2017/2018 der 1. Hauptrunde, dem 32-tel Final zwischen dem Ämtler Erstligisten Wettswil-Bonstetten und dem amtierenden Schweizer Meister und Cup-Titelverteidiger FC Basel 1893. Der ganze FCWB freut sich unheimlich auf diesen Anlass und kann nun mit grosser Vorfreude erste Eckdaten bekannt geben.

Termin fixiert Nach Absprache mit dem schweizerischen Fussballverband, Polizeibehörden und diversen anderen Stellen, ist nun das Datum definitiv. Gespielt wird demnach am Sonntag, 13. August 2017, um 14.30 Uhr im Stadion Moos Wettswil. Natürlich wird ein richtiges Stadion aufgebaut, welches zwischen 4000 und 5000 Zuschauer fassen wird. Angeboten werden hierzu VIP-Tickets inkl. grosszügiger Verpflegung vor dem Spiel, Tribünensitzplätze sowie Stehplätze. So wie die Planungen laufen, sollte der Vorverkauf über den Ticketcorner Ende der nächsten Woche starten. Ausnahme bilden die VIPTickets, welche der FCWB in Eigenregie verkaufen wird. Weitere Informationen dazu werden demnächst auf www.fcwb.ch verfügbar sein. Beim FCWB geht man davon aus, dass das Spiel sehr schnell ausverkauft sein wird und es wird daher dringend empfohlen, sich schnellstmöglich mit den gewünschten Tickets einzudecken.

-

Drei Einbrüche Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte einen 31-Jährigen zu drei Jahren Gefängnis. > Seite 5

-

«Robin Hood» Fünftklässler haben in Hausen ein Theater auf die Bühne gebracht. > Seite 8

Gemeinsame Post-Lösung beim Bahnhof gescheitert Poststellen in Bonstetten und Wettswil haben keine Zukunft Der gelbe Riese schliesst seine beiden Poststellen in Wettswil und Bonstetten. Die exakten Daten, zu welchen dann je eine Agenturlösung eröffnet sein sollte, sind noch nicht bekannt. Die Umsetzung erfolgt vermutlich aber noch dieses Jahr. ................................................... von urs e kneubühl Die Uhr zum letzten Stündchen der von der Post selbst geführten Filialen in Wettswil und Bonstetten tickt. «Unaufhaltsam und unvermeidlich», wie Vertreter des gelben Riesen sowie die Gemeindepräsidenten Hanspeter Eichenberger, Wettswil, und Frank Rutishauser, Bonstetten, am vergangenen Montagabend im Gemeindesaal

Bonstetten unterstrichen haben. Der Wechsel zu je einer Agenturlösung im Partnerbetrieb ist aufgegleist. «Erfahren Sie, wie die Post den veränderten Erwartungen der Kunden im Alltag begegnet», hiess es in der Einleitung zum Informationsabend vom vergangenen Montag, «und welche neuen Lösungen die Post in Bonstetten und Wettswil vorsieht.» Alternative Lösungen zu den bisherigen von der Post selber betriebenen beiden Unterämtler Poststellen seien aufgrund eines extrem veränderten Kundenverhaltens in den letzten Jahren sowie entsprechend massiv rückgängiger Umsätze an den Postschaltern unumgänglich geworden. Die Nutzung der beiden Filialen zeige starke Abwärtstendenz, vernahmen die etwa 140 Interessierten im mit 350 Plätzen ausgiebig aufgestuhlten Gemeindesaal

Bonstetten. Konkret: In Bonstetten wurden in den letzten sechs Jahren im Schnitt sieben Prozent weniger Briefe aufgegeben und 22 % weniger Einzahlungen getätigt. In Wettswil waren es gar 35 % weniger Briefe und 25 % weniger Einzahlungen. Einzig bei den Paketaufgaben verzeichnete man in beiden Filialen Zunahmen. Als primäre Alternativlösung hat man vor zwei Jahren eine gemeinsame Poststelle im Bereich des Bahnhofs ins Auge gefasst. Allerdings scheiterte diese Idee schliesslich, weil man – trotz intensiver Suche und Gesprächen bezüglich verschiedener möglicher Standorte – nicht fündig wurde. Damit wird die klassische Post sowohl in Wettswil wie auch in Bonstetten bald der Vergangenheit angehören. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Roland Müller ist der Chef am Boden

-

Kantonsrat entscheidet Für das Projekt «Revitalisierung» setzt das Kloster Kappel auf Lotteriegelder. > Seite 9

Finanzleiterin fürs Spital Affoltern Mit Renata Kleeb komplettiert das Spital Affoltern seine Spitalleitung. In ihrer beruflichen Laufbahn hat Renata Kleeb in Renata Kleeb. verschiedenen Spi- (Bild zvg.) tälern einen grossen Erfahrungsschatz im Gesundheitswesen aufgebaut. Die Betriebsökonomin mit Master in Business Administration bringt fundierte Kenntnisse in Buchführung, Controlling, Reporting und Projektmanagement mit. Direktor Michael Buik freut sich auf die Verstärkung: «Frau Kleeb wird als Mitglied der Spitalleitung mit dem Schwerpunkt Finanzen einen massgeblichen Anteil an der Steuerung unseres Spitals tragen.» Ebenso wird sie die Führungsverantwortung für die Patientenadministration, den Patientenempfang und die Bettendisposition innehaben. Renata Kleeb war zuletzt über sechs Jahre als Betriebswirtschafterin im Departement Medizin beim Luzerner Kantonsspital Luzern tätig. Sie tritt ihre Stelle im September an. anzeigen

Ein Obfelder für die Patrouille Suisse im Einsatz

Dorffest geplant Vor, während und nach dem Spiel werden weitere Programmpunkte eingeplant, laufend und in absehbarer Zeit wird der FCWB an dieser Stelle und natürlich auf www.fcwb.ch informieren. Bleibt also nur noch das schöne Wetter zu bestellen und einer erneuten FCWB-Säuliamt-Party steht nichts mehr im Wege. Andreas Wyniger

Roland Müller beobachtet die F-5E Tiger der Patrouille Suisse, die vom Trainingsflug zurückkehren. (Bild Andrea Bolliger)

Unterstützung für Malawi Eine Klasse des Projektunterrichtes der Sekundarschule Bonstetten engagiert sich seit Februar für ein Medizinzentrum im südostafrikanischen Binnenstaat. Die Schülerinnen und Schüler haben Beeindruckendes geschafft. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Wo und wann immer die Piloten der Patrouille Suisse ihre Maschinen besteigen, benötigen sie die Unterstützung der Bodenmannschaft. Deren Chef ist seit Anfang Jahr der in Obfelden aufgewachsene Roland Müller. Er ist stolz für eines der besten Kunstflugteams der Welt zu arbeiten. Schon als Junge interessierte sich Roland Müller für Technik und wuss-

te, dass aus ihm ein Mechaniker werden sollte. Seine berufliche Karriere begann denn auch mit einer Lehre als Automechaniker in Obfelden. Inspiriert vom Beruf seines Onkels bewarb er sich nach vielen Berufsjahren in der Autobranche bei der Schweizer Luftwaffe und liess sich dort zum Flugzeugmechaniker ausbilden. Neben der Arbeit an den Pilatus PC-21-Trainingsflugzeugen arbeitet er an den F-5E Tiger Jets, mit welchen die Patrouille Suisse im In- und Ausland auftritt.

Seit Anfang dieses Jahres ist Roland Müller Chef von deren Bodenmannschaft. Während die Piloten vom Publikum für ihre Flugkünste gefeiert werden, leisten er und seine Männer einen verantwortungsvollen Job in der Werkhalle. Wenn nötig, arbeiten sie auch einmal bis spät am Abend, damit die Patrouille Suisse am nächsten Tag mit einwandfrei gewarteten Maschinen abheben kann. abo ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 27 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Denkmalschutz, Unterschutzstellungen Waschhaus Vers.-Nr. 901, Pfruendhofstrasse bei Nr. 64 Der Gemeinderat hat am 27. Juni 2017 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Waschhaus Vers.-Nr. 901 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 5344 bei der Pfruendhofstrasse 64 unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, während der ordentlichen Öffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme auf.

Schutzvertrag Liegenschaft Türlen 19 Genehmigung Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 27. Juni 2017 den Schutzvertrag zwischen der Politischen Gemeinde Hausen am Albis und der Eigentümerschaft, Oskar Studer, für die Liegenschaft Inv.-Nr. 306, Vers.-Nr. 1367 auf dem Grundstück Kataster.-Nr. 3595, Türlen 19, Hausen am Albis, genehmigt. Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Hausen am Albis, 7. Juli 2017 Gemeinderat Hausen am Albis

Affoltern am Albis, 7. Juli 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

Wildhüter Affoltern am Albis In der Jagdpachtperiode 2017 bis 2025 sind in der Gemeinde Affoltern am Albis die nachfolgenden Wildhüter Ihre direkten Ansprechpartner in Wildfragen und bei Unfällen mit Wild: Rolf Nöthiger Paul Erni Timothy Hafen

044 715 10 54 043 534 58 12 076 330 24 74

Affoltern am Albis, 7. Juli 2017

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung während Sommerferien Für die Zeit vom 17. Juli bis und mit 18. August 2017 gelten folgende Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag: 08.00 bis 11.30 Uhr; nachmittags geschlossen Dienstag und Donnerstag: ganzer Tag geschlossen. Ab Montag, 21. August 2017, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 10. Juli 2017 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung. Bei Fragen stehen die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) und das Bausekretariat (Telefon 044 764 83 03) gerne zur Verfügung. Die Tiefbaukommission

Fahrzeuge Kaufe Autos Jeeps, Lieferwagen & LKW. Sofortige gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Kommunaler Verkehrsrichtplan Überarbeitung, öffentliche Auflage Der Gemeinderat Mettmenstetten hat am 27. Juni 2017 beschlossen: Der überarbeitete kommunale Verkehrsrichtplan wird genehmigt und zuhanden der Anhörung und der öffentlichen Auflage verabschiedet. Die aus Bericht und Übersichtsplänen bestehenden Unterlagen liegen während 60 Tagen ab Publikationsdatum gerechnet, bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, Mettmenstetten, auf. Während der Auflagefrist kann sich jedermann zum Inhalt der aufliegenden Unterlagen äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, schriftlich einzureichen. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Über nicht berücksichtigte Einwendungen wird anlässlich der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden. Mettmenstetten, 7. Juli 2017 Gemeinderat Mettmenstetten

Du hast es überstanden, wir müssen bestehen. Du gingst den Weg, den jeder muss gehen. Das Schicksal rief Dich, vorbei ist das Leid. Wir werden Dir folgen zu unserer Zeit.

Einbürgerung Mit Beschluss vom 20. Juni 2017 hat der Gemeinderat Knonau ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – Domeisen Michelle Mira, geb. 6. Juni 1994, Schweizerin Knonau, 7. Juli 2017

Traurig, aber mit einem Lächeln voller Dankbarkeit für all die gemeinsam erlebten Stunden nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, Mueti, Schwiegermami, Grosmueti, Schwägerin, Tante, Muttchen

Der Gemeinderat

Sonja Weiss-Fretz 13. Februar 1936 – 2. Juli 2017

Übersetzübungen des Militärs, Reussbrücke Obfelden

Nach langer Krankheit durfte sie friedlich einschlafend von uns gehen. Wir vermissen Dich. In stiller Trauer Marlene und Manfred Both-Hauri Petra und Denis Patrick Roger Weiss und Manuela In-Albon Urs und Deliah Weiss-Bishtawi Jonas und Silvan Ruth Weiss Susi Leutert-Weiss Claudia Sonja und André Harry Anverwandte und Freunde

Die Schweizer Armee teilt mit Schreiben vom 21. Juni 2017 mit, dass sie an der Reuss in Obfelden vom 10 bis 12. Juli 2017 Übersetzübungen durchführen wird. Es muss mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeinderat Obfelden

Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab am Montag, 10. Juli 2017, 11.00 Uhr, in Obfelden. Die Abdankung wird von Pfarrer Jürgen Schultz, Affoltern a. A., begleitet.

Vorübergehende Verkehrsanordnung

Traueradresse: Roger Weiss, Kalchtarenstrasse 7, 8912 Obfelden

Mit Beschluss vom 22. Mai 2017 hat die Sicherheitskommission Ottenbach die vorübergehende Verkehrsanordnung respektive ein Einbahnregime zum Reitstall Weid für den Sternritt der Zunft zum Kämbel am 16. September 2017 genehmigt. Das Einbahnregime wird für diesen Tag auf den Strassen Isenbergstrasse, der Zufahrt zum Reitstall Weid und zum Hof Bruggenmoos (diverse Gemeinde- und Flurstrassen) angeordnet.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er seinen Arm sanft um sie und führte sie heim.

Die bezeichneten Strassen im Einbahnregime gelten zugleich als Rettungszufahrt.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Mami, Grossmami und Urgrossmami

Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Statthalteramt des Bezirks Affoltern, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Alice Meier-Köchli

Ottenbach, 7. Juli 2017 Sicherheitskommission Ottenbach

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Cup-Final Samstag, den 8. Juli von 13.00 bis 16.00 Uhr Der Vorstand

17. Juni 1928 – 2. Juli 2017

Nach langer Krankheit, die sie ohne Klage annahm, ist sie friedlich eingeschlafen. In Liebe Rägi und Hans Baer-Meier Kathrin Christian und Martina mit Irina, Simona und Rafael Hansheiri und Marijke Meier-Geluk Marco Christa Rolf Meier-Iten Anette und Simon Gabi und Stuardo Christoph und Melanie Christian und Renate Meier-Zehnder Cornelia und Daniel mit Mirja und Ramon Raphael und Ramona mit Ronja und Nino Felix und Vreni Meier-Jordi Daniel Patrick und Manuela Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 11. Juli 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Um 14.15 beginnt der Trauergottesdienst in der reformierten Kirche. Für allfällige Spenden gedenke man der Stiftung Altried, Zentrum für Menschen mit Beeinträchtigungen, 8051 Zürich, Postkonto 80-8077-6, IBAN CH22 0900 0000 8000 8077 6, Vermerk: Alice Meier. Traueradresse: Rägi Baer-Meier, Hauptikerstrasse 4, 8911 Rifferswil


Bezirk Affoltern

Kantonsrat hospitalisiert An der Kantonsratssitzung vom vergangenen Montag fehlte Daniel Sommer. Der Affoltemer ist am Sonntag am Knöchel operiert worden, dies nach einem heftigen Zusammenstoss am Grümpi Affoltern. «Es war, wie wenn einer mit dem Vorschlaghammer auf den Knöchel haut», beschreibt der routinierte Goalie der FCA-Veteranen den Vorfall im Viertelfinal des Gewerbecups vom Freitag, «ich habe es knacken gehört.» Den Humor hat Daniel Sommer dadurch allerdings nicht verloren. Schon am Samstag postete er auf Facebook ein Bild von sich im Spitalbett, mit Krücken und geschientem Bein. Dem Gegner, der seinen Lauf vor ihm nicht abbremste, macht er auch keinen Vorwurf: «Das war kein böser Wille, sondern der klassische Enthusiasmus, wie er an solchen Turnieren auftritt.»

Lob fürs Spital Affoltern Das gebrochene Wadenbein wurde am Sonntag mit einer Platte und sechs Schrauben fixiert, nun darf der Affoltemer es sechs Wochen nicht belasten. Damit fehlt er auch dem FC Kantonsrat am Schweizer Turnier von Mitte August – ein herber Verlust für die Zürcher: «Die Trauer bei den Kantonsrats-Kollegen ist spürbar», so Sommer. Am Mittwoch wurde der selbstständige Schreiner und EVP-Politiker aus dem Spital entlassen. «Chirurgische, medizinische und pflegerische Betreuung in einem persönlichen Landspital sind einfach Gold wert», lobt er das Spital Affoltern. Ob er künftig wieder Stop-and-go-Sportarten ausüben könne, sei noch ungewiss, so Sommer, der nebst Fussball auch Squash spielt und dem Biken und Skifahren frönt. (tst.)

Brücke über den Hofibach ersetzen Die Brücke der Ottenbacherstrasse über den Hofibach in Ferenbach, Zwillikon, ist in einem schadhaften Zustand und muss ersetzt werden. Dasselbe gilt für die bestehende Rad- und Fusswegbrücke. Ab Montag, 10. Juli, ist die Brücke deshalb nur noch einspurig befahrbar. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der Rad- und Fussweg ist gesperrt. Von Montag, 17. Juli, bis Samstag, 9. September, ist die Brücke sowie die Rad- und Fusswegbrücke für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zur Baustelle und zu den Liegenschaften ist immer gewährleistet. Entsprechende Umleitungen sind signalisiert.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Freitag, 7. Juli 2017

Post-Dienstleistungen zukünftig im Laden Agentur-Lösungen im Unteramt – Partner in Bonstetten noch offen Die Poststellen in Wettswil und Bonstetten sollen noch dieses Jahr aufgehoben und durch je eine Postagentur in örtlich ansässigen Partnerfirmen ersetzt werden. ................................................... von urs e. kneubühl «Volg – frisch und fründlich und zukünftig auch Postagentur», soll es, wie in etlichen anderen Orten, demnächst auch in Wettswil heissen. Wie die Post am Montagabend im Gemeindesaal Bonstetten öffentlich informierte, ist es beschlossene Sache, dass die bisherige Poststelle Wettswil im Verlaufe der nächsten Zeit geschlossen und der Volg-Laden im Dorf zukünftig die Post-Dienstleistungen anbieten wird. Ebenso werden Bonstetterinnen und Bonstetter in naher Zukunft auf die eigene Poststelle verzichten müssen. Diese soll auch hier bis Ende Jahr zugemacht und durch eine Partneragentur im Dorf ersetzt werden. Wer allerdings dieser Partner sein wird, ist noch nicht definitiv bestimmt. In Frage kommen die Bäckerei Betschart, die Landi oder der Spar Supermarkt.

Längere Öffnungszeiten, aber nur noch bargeldloser Zahlungsverkehr Zähneknirschend, wie sich unschwer erahnen liess, nahmen die rund 140 interessierten Einwohner aus den beiden Unterämtler Gemeinden, die vergangenen Montagabend die öffentliche Informationsveranstaltung der Post im Gemeindesaal Bonstetten be-

suchten, die Entscheide entgegen. «Ändern können wir ja nichts», war entsprechend eine vielfach gehörte Feststellung, die stets von einem resignierten Achselzucken begleitet wurde. «Die beiden zukünftigen Postagenturen mit Partnern werden weitgehend die gleichen Dienstleistungen anbieten wie die bisherigen eigenen Poststellen: Senden von Briefen, Paketen und Einschreiben im In- und Ausland, Express Inland, Briefmarken sowie Abholen von verpassten Sendungen…», hatten vorab die Fachleute der Post den Anwesenden aus Bonstetten und Wettswil versichert. Als grössten Vorteil der neuen Lösungen strichen sie heraus, dass mit einer Agentur die Post entschieden längere und damit für die Kunden günstigere, womöglich durchgehende Öffnungszeiten haben werde. Einschränkungen dagegen merkten sie im Zahlungsverkehr an, mitunter aus Sicherheitsgründen: Einzahlungen Inland werden in den Partnerfilialen nur noch bargeldlos mit (Bank-)Karten möglich sein, Geldbezüge ausschliesslich mit Post Finance Card bis maximal 500 Franken. Die beiden Gemeindepräsidenten – Frank Rutishauser, Bonstetten, und Hanspeter Eichenberger, Wettswil – ihrerseits erklärten Verständnis für das Missbehagen der Bevölkerung über den Verlust der bisherigen Poststellen. Man habe lange auf die Realisation einer gemeinsamen Lösung beim Bahnhof gehofft, werde nun aber zukünftig mit den Agenturen in den beiden Dörfern leben lernen und leben müssen. Grundsätzlich, so hielten beide Gemeindepräsidenten fest, seien die Erfahrungen im Bezirk Affol-

tern überall dort, wo schon Postagentur-Lösungen umgesetzt sind, wie etwa in Stallikon und Hedingen, gut. Entsprechend vertrauen sowohl Eichenberger als auch Rutishauser darauf, dass die zukünftigen Agenturen gute Lösungen sind und die PostDienstleistungen im Dorf erhalten bleiben können.

Weitere Agentur im Schachen als Option In der rege benutzten, offenen Fragerunde blieben zwar, in Ermangelung von Zeit, etliche Fragen unbeantwortet, aber es boten sich anschliessend im Dialog mit den Vertretern der Post weitere willkommene Gelegenheiten zur bilateralen Beantwortung. In der offenen Runde bestätigen konnte die Post, dass alle mit Post-Dienstleistungen betrauten Personen in den zukünftigen Agenturen durch Spezialisten der Post umfassend geschult und dass auch diese dem Postgeheimnis unterstehen würden. Die von zwei Zuhörern eingebrachte Nachfrage, ob man denn – bei gleichbleibender Bevölkerungszunahme – später allenfalls auch an die mögliche Installation einer dritten Partnerfiliale im Raum Schachen gedacht habe, wurde seitens der Post zurzeit zwar verneint, aber als Anregung für später immerhin entgegengenommen. Schliesslich fand auch die Frage, wie lange die Poststelle im Bezirkshauptort noch eine klassische Post bleiben wird, eine Antwort: «Bis 2020 ist die Post Affoltern sicher und wir sind zuversichtlich, dass sie auch darüber hinaus erhalten bleiben wird.»

Flüchtlinge und Sozialhilfebezüger haben tatkräftig angepackt

Rassistische Symbole gepinselt Rassisten, illegale Entsorger, ein Einbruch, Messerschleifer, Feuerwerk und Lärm beschäftigten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen. Mit Pinsel und weisser Farbe haben Unbekannte am 3. Juli, zwischen 0.15 und 0.35 Uhr, am Bahnhof Bonstetten-Wettswil rassistische und ehrverletzende Sprüche und Symbole angebracht – unter anderem mehrere Hakenkreuze. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf mehrere tausend Franken. Im Kompostgitter eines Blumenfeldes zwischen Zwillikon und Ottenbach (Gemeindegebiet Ottenbach) wurden am 30. Juni mehrere Abfallsäcke deponiert. Laut Kapo belaufen sich die Entsorgungskosten dieser illegalen Aktion auf mehrere hundert Franken. Ermittlungen laufen. Noch unklar ist, was Diebe bei einem Einbruch in den Kiosk des Schwimmbades in Obfelden erbeutet haben. Zutritt verschafften sie sich von Dienstag auf Mittwoch dieser Woche durch Aufbrechen der Rollläden und hinterliessen Schaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Am 2. und 4. Juli waren im Raum Hausen und in Hedingen Messerschleifer unterwegs. Nach verrichteter Arbeit verlangten sie stark überhöhte Preise. In einem Fall einigte man sich – nachdem die Polizei über das Vorgehen informiert wurde – auf 100 statt 800 Franken … Auf einem Parkplatz in Affoltern wurde am 1. Juli, kurz vor 22 Uhr, verbotenerweise Feuerwerk gezündet. Als die Kommunalpolizei eintraf, waren die Verursacher bereits verschwunden. Auch wegen Lärmimmissionen rückte die Kommunalpolizei aus. So am 30. Juni, kurz vor 23 Uhr, zum Bahnhof in Mettmenstetten – und kurz danach auch nach Hausen, wo Lärm ebenfalls die Nachbarschaft störte. Gemäss Rapport zeigten sich die Jugendlichen einsichtig. (-ter.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Morgen Samstag, 8. Juli, feiert Margaritha Schmidiger ihren 90. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der Jubilarin ganz herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest im Kreise ihrer Familie und Freunde und alles Gute.

Neophytenbekämpfung in Wettswil Innert zweier Wochen wurden in Wettswil rund 13 m³ Neophyten entfernt – vor allem Goldruten, Berufkraut und Geissraute. Einigen Spaziergängern ist in den letzten Wochen auf Wettswiler Gemeindegebiet eine Truppe Männer mit Pickeln und Grüngut unter den Armen begegnet: Im Rahmen des kantonalen Pilotprojekts «Gemeinsam gegen Neophyten» packten Flüchtlinge und Sozialhilfebezüger tatkräftig an. Unter der Anleitung von Fachleuten suchten sie das Gemeindegebiet nach eingeschleppten Pflanzenarten, sogenannten Neophyten ab. Während viele Garten- oder Nutzpflanzen keinerlei Probleme machen, breiten sich einige wenige Arten invasiv aus. Dadurch verdrängen sie andere Pflanzenarten oder verursachen land- und forstwirtschaftliche Schäden. Mit dem Pilotprojekt will das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) des Kantons Zürich ein neuartiges Vorgehen gegen invasive Neophyten testen. So wird im gesamten Einzugsgebiet der Reppisch koordiniert und flächendeckend gegen die invasiven Neophyten vorgegangen. Die Arbeiten laufen während der nächsten vier Jahre, mit dem Ziel, möglichst alle Bestände zu entfernen. Dadurch sollen langfristig Schäden vermieden und Unterhaltskosten eingespart werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein grosser Effort nötig. Während der

3

Zum 80. Geburtstag Pia Gertrud Lorenz-Hofstetter feiert morgen Samstag, 8. Juli, in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest. Am Montag, 10. Juli, feiert Frieda Bietenholz-Hofmänner in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen Gesundheit sowie alles Gute. Am Montag, 10. Juli, feiert Dora Gerta Huber-Gallmann in Affoltern den 80. Geburtstag. Frohes Fest und alles Gute für die Zukunft!

anzeige

Helfer entfernen Einjähriges Berufkraut. (Bild zvg.) ersten Phase wurden vor allem Goldruten, Berufkraut und Geissraute entfernt. Dank des grossen Einsatzes der Flüchtlinge und Sozialhilfebezüger – zeitweise bei grosser Hitze – sowie der wertvollen Unterstützung durch den Gemeinde-Werkbetrieb konnten die Arbeiten wie geplant innert zweier Wochen abgeschlossen und rund 13 m³ Neophyten entfernt werden.

Bei den Neophyten ist Kontinuität aber wichtig. So werden bis in den Herbst noch zwei weitere Durchgänge auf dem Wettswiler Gemeindegebiet erfolgen. Im Winter wird sich die Einsatzgruppe dann der Entfernung von Kirschlorbeer und Runzelblättrigem Schneeball annehmen. Beide Arten wachsen häufig in Gärten und versamen von dort in die Wälder. (rs.)


Ottenbach

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Nachtflug Lounge GmbH, Zürichstrasse 78, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aussenbestuhlung zu Barbetrieb (bereits ausgeführt), Vers.Nr. 138, Kat.-Nr. 4479, Zürichstr. 78, Kernzone

Bonstetten Bauherrschaft: Glättli Ruedi, Im Sol 11, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Planungsbüro P. Steinauer, Schwandenrain 2b, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Freilaufstall und Jauchegrube, Im Sol 11, Kat.-Nr. 1370, Zone Landwirtschaft

Maschwanden Bauherrschaft: Schuler-Larcher Michael und Stéphanie, Dorfstr. 104, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Zwei neue Dachflächenfenster (Schwingflügelfenster), Grösse: 0,78 m x 0,55 m, Dorfstr. 104, Kat.-Nr. 1007, Zone Kernzone

Obfelden Gesuchsteller: Tocci Giorgio und Rosner Michelle, Sonnhalde 1a, 6038 Gisikon Baurechtliches Vorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage auf Kat.-Nr. 4820 an der Rigistrasse (Zone W1)

Obfelden Gesuchsteller: Studer Christian, Dorfstrasse 75, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Ersatzbau Doppelgarage Gebäude Vers.-Nr. 515 auf Kat.-Nr. 2289 an der Dorfstrasse 75 (Zone K2)

Bauherrschaft: Pupikofer Michael und Petra, Im Usserdorf 2, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Erstellen Spielturm (bereits erstellt) im Garten des Wohnhauses Im Usserdorf 2, Vers.-Nr. 1632, Kat.-Nr. 1154, Kernzone

Stallikon Bauherrschaft: Peter, Monika, Eveline und Myriam Steffen, Wolfenhof 4, 8143 Stallikon Vertreten durch: Atelier Fischer Architektur + Gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Projektverfasser/-in: Vertretung der Bauherrschaft Bauvorhaben: Sanierung und Neuaufbau 2 Wohngeschosse, Wolfenhof 4, Kat.-Nr. 2259, Zone Landwirtschaftszone

Todesfälle Affoltern am Albis Am 2. Juli 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Sonja Weiss-Fretz geb. 13. Februar 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 30. Juni 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben

René Böhm

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln (Psalm 23)

ABSCHIED In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Priska Schumacher 15. November 1934 – 29. Juni 2017

Die Kraft ging zu Ende und sie durfte, wie immer gewünscht, friedlich zu Hause einschlafen. In stiller Trauer Angehörige, Verwandte und Bekannte Wir nehmen Abschied – still und einfach wie ihr Leben – am Dienstag, 11. Juli 2017, um 14.00 Uhr an einer Andacht auf dem Friedhof Bonstetten. Auf Wunsch der Verstorbenen findet kein Abdankungsgottesdienst statt und es werden keine Leidzirkulare versandt. DANKE – für die äusserst einfühlsame Pflege und Betreuung zu Hause der Spitex Bonstetten/Knonaueramt – an Sozialdiakonin Silke Korn und Pfarrer A. Boller-Stern für die seelsorgerische Unterstützung – Allen, welche die Verstorbene im Leben ein Stück begleitet haben. Insbesonders den langjährigen Freundinnen vom Kafichränzli, Rösli und Ruth. Traueradresse: Willi Schumacher, Schachenstrasse 129, 8906 Bonstetten

geb. 3. August 1944, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattung am Mittwoch, 12. Juli 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Schumacher, Priska geboren am 15. November 1934, von Bonstetten, wohnhaft an der Schachenstrasse 129, Bonstetten. Sie verstarb am 29. Juni 2017 in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Mettmenstetten Am Dienstag, 11. Juli 2017, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Alice Meier-Köchli statt. Der Friedhofvorsteher

Wotsch es suuber ha, lüüt am Vinko aa! VF Allrounder GmbH – Reinigung Privat sowie Gewerbe – Gartenunterhalt und Pflege – Ferienbetreuung der Liegenschaft – Abbruch-/Aufbauarbeiten – diverse Sanierungen – Entsorgung www.vfallrounder.ch 078 795 15 16, Vinko

Ihr Partner für alle Drucksachen

www.weissdruck.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Juli 2017

5

Drei Einbrüche – drei Jahre Gefängnis Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte einen weiteren Einbrecher aus einem Trio Das Bezirksgericht Affoltern hat einen zweiten Einbrecher aus jenem Trio verurteilt, das in einem Bülacher Einkaufszentrum Handys und Tablets gestohlen hat. Der 31-jährige Serbe muss 18 der 36 Monate Gefängnis absitzen – länger als der Mittäter, weil zwei weitere Einbrüche im Säuliamt dazukommen. ................................................... von werner schneiter Der letzte Woche verurteilte, vorbestrafte 47-jährige Mann, der im Fluchtfahrzeug vor dem Einkaufszentrum in Bülach auf die Mittäter gewartet hat, ist gemäss eigenen Aussagen wegen

einer finanziellen Notlage zum Täter geworden – und hat dafür 28 Monate Gefängnis kassiert, wovon 14 Monate zur Bewährung ausgesetzt worden sind (vgl. «Anzeiger» vom 30. Juni). Jetzt hat das Gericht einen zweiten Einbrecher aus dem gleichzeitig am Tatort in Bülach verhafteten Trio zu einer Gefängnisstrafe von 36 Monaten verurteilt, wovon er für die Hälfte dieser Zeit hinter Gitter muss. Bereits fast 400 Tage hat er durch U-Haft und vorzeitigen Strafantritt verbüsst und kann das Gefängnis in absehbarer Zeit verlassen. Der Elektroniker, der auch kurzzeitig als Koch gearbeitet hat, wird also bald freikommen und zurück nach Serbien müssen. Dass er eine längere Gefängnisstrafe als sein Kumpel kassiert hat, liegt in weiteren Einbrüchen begründet, die der Mann ebenfalls eingestan-

den und damit ein abgekürztes Strafverfahren ermöglicht hat. Das ist möglich, weil er sich in allen Anklagepunkten geständig zeigt und das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass akzeptiert. Diesem Vorschlag ist nun auch das Gericht gefolgt.

Auch Alkohol, Zigaretten und Rasierklingen gestohlen In einem Einkaufszentrum in Bülach wurden im Juni vergangenen Jahres die Alarmanlage ausser Betrieb gesetzt und 179 Handys sowie acht Tablets im Gesamtwert von knapp 117 000 Franken entwendet. Die weiteren Einbrüche, die dem jetzt Verurteilten zur Last gelegt werden, liegen fünf beziehungsweise sechs Jahre zurück. Nach Aufbrechen des Lagertors eines Zentrums in Bonstetten setzten der

Mann und sein nicht näher bekannter Mittäter die Alarmanlage ausser Betrieb. Sie stahlen Zigaretten, alkoholische Getränke und Rasierklingen im Gesamtwert von gut 35 000 Franken. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 3500 Franken. Zu einem weiteren Einbruch kam es im Frühjahr 2012 in einem Tankstellenshop in Affoltern. Auch in diesem Fall wurde die Alarmanlage mit unkonventionellen Mitteln abgeschaltet. Die Diebe verschafften sich via Glasschiebetüre Zutritt. Ihnen fielen 92 Stangen Zigaretten verschiedener Marken im Gesamtwert von 19 000 Franken in die Hände. Laut Anklageschrift beläuft sich der angerichtete Schaden auf zirka 4500 Franken. Vor Gericht zeigte sich der grossgewachsene Mann ziemlich wortkarg. «Es tut mir leid» sagte er mit Blick zur

Übersetzerin lediglich. Der von ihm eingestandene Sachverhalt und die nach den Worten von Gerichtspräsident Peter Frey zutreffende rechtliche Würdigung der Anklage führten zum Urteil von 36 Monaten, womit eine vollständig bedingte Strafe nicht möglich ist. Wie von der Staatsanwaltschaft beantragt, setzte das Bezirksgericht Affoltern die Hälfte dieser Strafe zur Bewährung aus – dies bei einer Probezeit von vier Jahren. «Das Trio hat den Einbruch in Bülach geplant – eine zielgerichtete Aktion, in der einzig finanzielle Motive zu erkennen sind. Die Tatsache, dass in diesem Fall keine Vorstrafen vorliegen, haben wir neutral betrachtet. Auch das Geständnis hat das Strafmass nur wenig beeinflusst», hielt Frey in der Urteilsbegründung fest.

Die Bibliothek Wettswil leerlesen und gewinnen Viel Betrieb rund um die Jubiläumsfeier und den Umzug ins neue Schulhaus Ägerten Die Arbeiten an der Schulanlage Ägerten und damit auch an der neuen Bibliothek neigen sich ihrem Ende entgegen. Ende Juli können die neuen Räume an der Dettenbühlstrasse 1 bezogen werden. Am alten Standort möglichst viele Medien ausleihen und sie erst in die neue Bibliothek zurückbringen – so kann man das Team der Bibliothek beim Umzug unterstützen. Alle, die an der Poststrasse 2 mindestens zehn Medien ausleihen und sie erst an der Dettenbühlstrasse 1 wieder zurückbringen, nehmen an der Verlosung teil. Es gibt Gutscheine von Geschäften aus der Region zu gewinnen! Wegen Verzögerungen bei den Umgebungsarbeiten ist die Medienrückgabe in der neuen Bibliothek erst ab Samstag, 22. Juli, möglich. Das Team der Bibliothek bittet die Kundschaft, Medien ab diesem Termin beim Medieneinwurf an der Dettenbühlstrasse 1 einzuwerfen. Es gilt, den Haupteingang der Schulanlage Ägerten zu benützen. Der Einwurf befindet sich gleich links im Windfang. Die Bibliothek ist während der Schulferien am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet, bis Ende Juli an der Poststrasse 2. Am 2. August und 3. August bleibt die Bibliothek wegen der Umzugsarbeiten geschlossen. Ab dem 9. August beanzeige

Jubiläumsveranstaltungen in der neuen Bibliothek

Die neue Bibliothek nimmt Gestalt an. (Bild zvg.) grüsst das Team der Bibliothek in den neuen Räumlichkeiten an der Dettenbühlstrasse 1.

Neue Angebote der Bibliothek Die Bibliothek baut ihren Bestand in den Bereichen Kinder- und Jugendmedien aus. Von der Nutzung her ist dieser Schritt schon lange nötig, in der neuen Bibliothek hat es dann auch genügend Platz für die zusätzlichen Medien. Rund 13 500 Medien stehen in der neuen Bibliothek für die Kundschaft zur Ausleihe bereit. Über den Verbund Dibiost können zusätzlich ca. 37 000 verschiedene E-Medien ausge-

liehen werden. Mit der neuen Benutzungsordnung, die ab August in Kraft tritt, beträgt die Ausleihezeit der DVDs neu 14 Tage. Es bleibt somit mehr Zeit, um die Filme zu Hause anzuschauen. Neben der Familienund der Jugendkarte bietet die Bibliothek neu auch Karten für Einpersonenhaushalte und für die alleinige Nutzung der Onleihe an. Die neue Benutzungs- und Gebührenordnung wird ab August in der Bibliothek ausgehängt und per Mail an die Kundschaft versendet werden. Die neue Bibliothek bietet mehr Platz zum Lesen und Verweilen und die Kundschaft kann sich mit eigenen

Geräten ins Wlan-Netz der Bibliothek einwählen. Im gemeinsamen Foyer von Bibliothek und Mehrzwecksaal gibt es die Möglichkeit, sich mit Freunden und Bekannten zu treffen und einen Kaffee zu trinken. Wegen des 110-Jahre-Jubiläums der Bibliothek haben Mitte Juni alle Haushalte in Wettswil einen Gutschein bekommen, der berechtigt, die Angebote der Bibliothek 110 Tage gratis zu nutzen. Die Bibliothek bedankt sich damit bei der Bevölkerung von Wettswil für die langjährige Unterstützung. Man nutze das Angebot rege, um ab August die neue Bibliothek kennenzulernen!

Am Dienstag, 29. August, um 19.15 Uhr begrüsst das Team der Bibliothek zum Eröffnungsapéro. Anschliessend stellen die Bibliothekarinnen Neuheiten zum Thema «Neubeginn» vor. Am Samstag, 2. September, um 13 Uhr findet die Verlosung der Preise der Aktion «Lest die Bibliothek leer!» statt. Anschliessend, um 14.30 Uhr, gibt es in der Bibliothek im Rahmen des 40-er-Festes eine Bilderbuchkino-Vorführung für Kinder ab 4 Jahren. Am Donnerstag, 19. Oktober, um 19.30 Uhr stellt Buchhändlerin Daniela Binder aus Winterthur in der Bibliothek Neuerscheinungen vor. Die offizielle Eröffnungsfeier findet am Samstag, 28. Oktober, von 10 bis 17 Uhr statt. Die Bibliothek ist durchgehend geöffnet und bietet verschiedene Aktivitäten an. Über das genaue Programm wird die Primarschulgemeinde informieren. Am Freitag, 24. November, ab 18.30 Uhr heisst das Team der Bibliothek willkommen zum «Krimi-Dinner»! Man darf sich vom Bibliotheksteam mit feinem Essen, delikaten Krimi-Häppchen von Autorin Susy Schmid und Klavierklängen von Seraina Braun verwöhnen lassen. Fabienne Maurer Weitere Infos unter www.bibliothek-wettswil.ch.


Verkäufe • Umzug und Transporte • Wohnungsreinigung • Entsorgung • Einlagerungen aller Art • Lieferwagenvermietung

www.th-freitransporte.ch 044 761 30 13 Affoltern am Albis. Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung an der Spittelstrasse

Garagenplatz Fr. 130.–/Monat. Telefon 079 640 31 16

Kaufgesuche Familie aus Bonstetten sucht

Vermietungen

Bauland oder Haus in Bonstetten zum Kaufen. Wir schauen uns alles gerne an, unabhängig von Grösse, Lage, Zustand Preis. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an familiebonstetten@gmx.ch oder Chiffre 4823, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Zu kaufen gesucht ruhig gelegenes

4½- bis 6½-ZimmerEinfamilienhaus Gerne auch mit Renovationsbedarf! Freue mich auf Ihren Anruf: M. Müller, Telefon 076 488 01 23


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Juli 2017

7

Ein Mann, dem die Piloten vertrauen Ohne Roland Müller und sein Team hebt die Patrouille Suisse nicht ab Der in Obfelden aufgewachsene Roland Müller arbeitet auf dem Militärflugplatz Emmen. Dort sorgt er dafür, dass den Piloten der Patrouille Suisse stets einwandfrei gewartete Flugzeuge zur Verfügung stehen. Die Arbeit erfordert viel Verantwortung und Herzblut für die Aviatik. ................................................... von andrea bolliger Es ist Montagmorgen, 8.45 Uhr auf dem Militärflugplatz Emmen. Hin und wieder sind Rotorgeräusche eines Helikopters oder eines Propellerflugzeugs zu hören, sonst ist es still. Im ersten Stock der Halle 4, da wo auch die F-5E Tiger II Flugzeuge der Patrouille Suisse gewartet werden, sitzen zehn Männer in blauer Arbeitskleidung beim Znüni. Sie sind Flugzeugwarte, Avioniker, Waffen- und Flugzeugmechaniker. In einer Stunde werden sie den Piloten der Patrouille Suisse die F-5E Tiger II für einen Trainingsflug übergeben. Ihr Chef ist der in Obfelden aufgewachsene Roland Müller. Dieser interessierte sich schon in seiner frühesten Jugend für Technik. «Ich wusste, dass ein Mechaniker aus mir werden sollte», sagt er. Seine Lehre zum Automechaniker machte er in der Garage Hächler in Obfelden. Nach der Rekrutenschule absolvierte er in Thun die Offiziersschule. Nach dem Abverdienen zog es ihn erstmal ins Ausland, über den grossen Teich. «Ich verbrachte knapp drei Jahre in den USA, arbeitete als Automechaniker bei BMW und erweiterte meinen Horizont. Erst wenn man einmal in einem fremden Land war, sieht man was man an und in der Schweiz hat», meint er. Mittlerweile wohnt Roland Müller in Küssnacht am Rigi. Sein Dialekt tönt ganz und gar nicht «Züridüütsch». «Ich bin zwar in Obfelden aufgewachsen, unsere Verwandtschaft lebt aber mehrheitlich in der Innerschweiz», erzählt er. «Meine Eltern leben jedoch nach wie vor in Obfelden und auch meine Schwester blieb dem Säuliamt treu. Nur mich hat es zurück in die Innerschweiz gezogen.» Nach seiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete Roland Müller zuerst als Serviceberater in der Autobranche und später sechs Jahre lang als Experte im Strassenverkehrsamt Zürich. «Das war ein super Job. Es gibt wohl kaum eine andere Tätigkeit, bei der man in einer so kurzen Zeit so viel über Menschen erfahren kann», erinnert er sich.

Vom Auto- zum Flugzeugexperten Roland Müllers Onkel war Anfang der 90er-Jahre Chefmechaniker auf dem Militärflugplatz Emmen. Sein Job hat ihn immer fasziniert. Deshalb bewarb er sich für die luftwaffeninterne Ausbildung, als eine Stelle für einen Flugzeugmechaniker bei der Luftwaffe ausgeschrieben wurde. Eine Mechanikerlehre war dafür Grundvoraussetzung. Er ist auf dem Trainingsflugzeug Pilatus PC-21 und auf dem F-5E Tiger II tätig. Zu Beginn als Flugzeug- und Triebwerksmechaniker, dann als Flugzeugwart und Gruppenführer. Seit Anfang dieses Jahres ist er Chef der 20-köpfigen Bodenmannschaft. Wo und wann immer die Patrouille Suisse abhebt, ist er mit seinem Team dabei, denn ohne ihr Zutun würde kein Jet starten. Dafür arbeiten sie Tag und Nacht und auch mal am Wochenende. «Für unsere Arbeit braucht es Herzblut und Faszination für die Fliegerei. «Angestellte, die nur den Lohn beziehen möchten, und primär immer pünktlich nach Hause wollen, haben in unserem Umfeld eher einen schwierigen Stand», so Roland Müller.

Roland Müller. Im Hintergrund rollen die Jets zurück. Vertrauensposition am Dreh- und Angelpunkt Das Telefon klingelt mehrmals pro Stunde. «Wir sind Dreh- und Angelpunkt für die PC-21 und die F-5E Tiger II. «Auch wenn die Einsatzplanung langfristig ist, gibt es sehr oft Situationen, in denen wir innerhalb von wenigen Stunden Flugzeuge bereitstellen müssen», erklärt Roland Müller. Dann müssen die Prioritäten entsprechend umgelagert werden können. Auch in diesen hektischen Momenten ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Hektik ist in der Fliegerei ein No-go. «Was man ausstrahlt, gibt man auf seine Umgebung weiter», führt er aus, «unsere Arbeit verlangt vollste Konzentration, man darf sich nicht ablenken lassen.» Roland Müller und seine Männer übernehmen viel Verantwortung. Die Piloten der Schweizer Luftwaffe vertrauen ihnen vollständig und verzichten bei der Übergabe der Maschine auf einen Rundgang um das Flugzeug, wie dies bei zivilen Fluggesellschaften oder ausländischen Luftwaffen üblich ist. «Wer bei uns arbeitet, muss sich der Verantwortung bewusst und bereit sein, diese zu tragen. Es ist hundertprozentiges Vertrauen gefordert», betont er. «Wir sind ein super Team, bei dem ein Zahnrädchen ins andere greift. Wenn dem nicht so wäre, würde es nicht funktionieren. Das ist nur mit dem entsprechenden Rückhalt aus unseren Familien möglich», weiss Roland Müller. Bei aller Liebe zur Arbeit vermissen er und seine Männer manchmal die Anerkennung. «Den Applaus bekommen die Piloten, die Zuschauer sehen jedoch nicht, wenn hier in der Halle das Licht bis in die Nacht hinein brennt und welch wichtigen Einsatz wir leisten», sagt er. Um 9.40 Uhr ist es für Roland Müller Zeit, die Werkstatt zu verlassen. Die Mechaniker sind bereits zu den Flugzeugboxen eine Halle weiter gegangen und haben die Jets an den Strom und an ein Aggregat angeschlossen, durch dessen Schlauch die Triebwerke gestartet werden. Beim Hinausgehen erhält er Kenntnis davon, dass die Papiere für einen frisch gewarteten rot-weissen Jet der Patrouille Suisse eingetroffen seien. Das bedeutet, dass diese Maschine bereit für einen sogenannten Werkflug ist und danach dem Flugdienst wieder zur Verfügung steht. Diese Nachricht überbringt er dem Leader der Kunstflugstaffel. Gunnar (Gandalf) Jansen steht zusammen mit seinen Piloten

Auch das Verschieben von Jets mit der Zugmaschine gehört zu seinen Aufgaben.

für den Flug eingekleidet mit Anti-gHose, Rettungsschirm sowie rot-weissem Helm in der Hand vor dem Gebäude. Roland Müller tauscht sich kurz mit ihm aus. Jetzt vor dem Flug ist nicht der Moment für längere Gespräche. Während sich die Piloten zu den ihnen zugeteilten Jets begeben, stellt er sich vor die Flugzeugboxen, um die Arbeit seines Teams zu beobachten.

Die helfende Hand des Piloten Es arbeiten je zwei Flugzeugwarte am Jet. Der eine ist zuständig für den vorderen Teil der Maschine und das Cockpit. Er steht dem Piloten beim Einsteigen zur Seite, reicht ihm Gurtzeug und Helm und prüft, ob die Sauerstoffzufuhr und die Druckluft für die Antig-Hose richtig angeschlossen sind. Letztere bläst sich bei auftretenden g-Kräften auf. Dies verhindert, dass das Blut aus dem Oberkörper in die unteren Regionen des Körpers absackt und der Pilot durch eine Blutleere im Kopf ohnmächtig werden könnte. Der zweite Flugzeugwart ist für den Rumpf und den hinteren Teil des Flugzeuges zuständig und entfernt das Stromversorgungskabel und den Belüftungsschlauch. Die Arbeiten laufen praktisch synchron ab. Fast gleichzeitig starten alle sechs Piloten die Triebwerke ihrer Maschinen. Leuchtgelbe Pamirs schützen nun die Ohren der Mitarbeitenden. Auch die Piloten tragen unter dem Helm Gehörpfropfen, denn auch in ihren Cockpits ist es nicht leise. Wenig später treten die Flugzeugwarte vor die Boxen. Jeder grüsst den Piloten zum Abschied. Auch Roland Müller hebt die Hand zum Gruss, als der Tiger neben ihm aus der Box rollt. Als alle sechs Maschinen herausgerollt sind, gibt der Gruppenführer ein Zeichen und die Männer treten zurück. Sie bleiben bei der Halle stehen, bis die Maschinen von der Piste abgehoben sind. Erst dann richten sie die Box für die Rückkehr der Maschinen her. Es ist wieder still auf dem Militärflugplatz Emmen.

Zwischen Werkstatt und Büro Rund eine halbe Stunde später setzen die Jets wieder auf der Piste auf und rollen zur Halle zurück. Wie immer, stehen einige Schaulustige an den Zäunen und winken den Piloten zu. Die Flugzeugwarte stehen in den Boxen bereit, um die Flugzeuge zu übernehmen und allfällige Besonderheiten zu notieren. Roland Müller beobachtet

Roland Müller am Steuer des Teamlastwagens. (Bilder Andrea Bolliger) die Szenerie und grüsst die Piloten, die in ihren Maschinen an ihm vorbeirollen. Rund eine halbe Stunde dauert es nun, um die Flugzeuge wieder für den nächsten Einsatz bereitzumachen und zu betanken. Während sich die Piloten zum Debriefing zurückziehen, kümmern sich Roland Müllers Männer darum, dass die Flugzeuge für den nächsten Einsatz parat sind. Er selber besorgt sich ein Zugfahrzeug. Damit der gewartete Jet am Nachmittag zum Werkflug starten kann, muss er von der Halle 4 in die Box der anderen Halle rangiert werden. Von dort wird ein anderer in die Werkstatt gezogen. «Bei diesem müssen die Bremsen gemacht werden», erklärt er. Zwischendurch klingelt sein Telefon mehrmals, Papiere und Logbücher müssen ausgefüllt und à jour gehalten werden. Es ist kurz vor Mittag, manche essen im Aufenthaltsraum, andere auswärts. Roland Müller ruft noch zwei Mitarbeitern nach, um sich zu vergewissern, dass sie über ihren Nachmittagseinsatz informiert sind.

Team mit jahrzehntelanger Erfahrung Vor der Halle 4 steht ein Lastwagen mit Anhänger, der für die Reise ins

7 tschechische Cáslav beladen wird. Rund drei bis vier Mal pro Jahr repräsentiert die Patrouille Suisse die Schweiz an Flugveranstaltungen im Ausland. «Hinter diesen Einsätzen steckt viel logistische Vorbereitung, die Routen und Zeiten müssen bestimmt werden, die Fahrzeuge gewartet sein und schliesslich die Ware richtig verladen und gesichert werden. Weil es sich um einen Militärtransport handelt, sind eine Menge Dokumente nötig», sagt Roland Müller. Er ist froh um die jahrzehntelange Erfahrung seines Teams. Auch wenn die Reisen ins Ausland anstrengend sind, möchte er sie nicht missen. Über die Jahre sind Freundschaften mit den Bodenmannschaften anderer Teams entstanden, denn im Gegensatz zu den Piloten, welche die Teams nach einigen Jahren wieder verlassen, bleiben die Techniker manchmal viele Jahrzehnte. «Auch wenn es nicht ganz unserer Mentalität entspricht, dürfen wir stolz sein auf unsere Patrouille Suisse. Speziell im Ausland ist die Bewunderung für das Aushängeschild der Schweizer Luftwaffe enorm. Für mich ist es eine grosse Ehre für eines der besten Kunstflugteams der Welt arbeiten zu dürfen», erklärt Roland Müller.


8

Bezirk Affoltern

Sportfreundliche Schule in Affoltern

Gemeinsame Hilfe schweisst zusammen

Zum vierten Mal zeichnet das Sportamt des Kantons Zürich Schulen aus, die sich über den obligatorischen Sportunterricht hinaus für die Sport- und Bewegungsförderung im Schulalltag engagieren. «Sportfreundlich» dürfen sich neu auch Chilefeld und Stigeli in Affoltern nennen. Freiwillige Sportangebote sowie sportliche Aktivitäten im Schulalltag leisten einen wertvollen Beitrag zum Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler an der Schule. Gemeinsame sportliche Aktivitäten fördern das Miteinander an der Schule und tragen zu einem guten Lernklima bei. Mit dem «Label für sportfreundliche Schulkultur» anerkennt das Sportamt das grosse Engagement der Schulen sowie der verantwortlichen Personen und macht es nach aussen sichtbar. Das über vier Jahre vergebene Label ist gleichzeitig auch eine Verpflichtung, das vorbildliche Engagement weiterzuführen. Bewerben können sich alle Schulen der Volksschulstufe aus dem Kanton Zürich. Dieses Jahr haben sich elf Schulen um das Label beworben, von denen sechs schliesslich die Auszeichnung erhalten haben, darunter auch die Schule Chilefeld Stigeli, Affoltern. Mit diesen neu ausgezeichneten Schulen gibt es damit bereits 59 Schulen im Kanton Zürich, die das Label tragen. Neben anderen erfüllten Kriterien verfügen alle ausgezeichneten Schulen über sportverantwortliche Lehrpersonen oder Schulsportkoordinatoren, die Sportkurse, Projektwochen, Wintersporttage, Sportlager, Spielturniere und vieles mehr organisieren und koordinieren Die Schulen erhalten einen Beitrag für Weiterbildungsmassnahmen und für spezielle Sportaktivitäten sowie ein Trikot-Set für Schülermeisterschaften und -turniere. (pd.)

Freitag, 7. Juli 2017

Schulklasse aus Bonstetten unterstützt Malawi Hilfsorganisationen gibt es genügend, doch auch als Schulklasse wirklich etwas zu bewirken, das war ihre Herausforderung. Eine Klasse des Projektunterrichtes der Sekundarschule Bonstetten engagiert sich seit Februar dieses Jahres für ein Medizinzentrum in Malawi. Fünf Projekte aus der Entwicklungszusammenarbeit hatte die Klasse analysiert und durfte nun eines wählen, das die Jugendlichen selber planen und unterstützen würden. Letztlich ging es darum, zu entscheiden, einer Schule oder einem medizinischen Zentrum zu helfen. Nach einer intensiven Diskussionsrunde kamen die Schülerinnen und Schüler zum Schluss, dass eine stabile gesundheitliche Basis Grundlage für ein wirtschaftlich funktionierendes Land ist. «Man muss erst überleben, um zu lernen und zu arbeiten», meinte eine Schülerin bei der Auswahl des Projektes. Die Jugendlichen setzten sich also die Instandsetzung und die Ausrüstung des Medizinzentrums von Ng’onga zum Ziel.

Die Projektgruppe der Sek-Bonstetten. (Bilder zvg.)

Miserable Lage in Ng’onga 14 720 Menschen in Ng’onga und Umgebung sind auf die Hilfe des Medizinzentrums angewiesen. 180 Patienten übertreten täglich die Schwelle des Zentrums auf der Suche nach Hilfe, die sie nicht erhalten können, denn dafür bräuchte es mehr Personal, vor allem aber Geräte für die Diagnose. Es gibt keine zuverlässige Wasser- oder Stromversorgung, was eine angemessene Behandlung unmöglich macht. Nicht einmal richtige Toiletten sind vorhanden – die Kranken und Verletzten müssen Latrinen ausserhalb des Gebäudes aufsuchen.

Kuchenverkauf am Sponsorenlauf.

Rennen auch bei grosser Hitze.

Schüler als Projektmanager

nen – mit grosser Motivation und in Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Hilfsorganisation schlüpfen sie schnell in eine ganz neue Rolle. Weil das Projekt real ist und umgesetzt werden

Können Jugendliche, die noch keine Erfahrung in der Arbeitswelt haben, ein solches Projekt aufbauen? Sie kön-

soll, sind auch alle ihre Entscheidungen relevant, die Arbeitsaufträge verbindlich. Die Wahl des Landes, die Wahl und die Planung des Projektes, die Organisation von Sammelaktionen – alles lag in den Händen der Projektklasse. Die Jugendlichen hatten den Kurs selber gewählt: «Weil ich sehen will, wie es ist, richtig zu arbeiten», schrieb eine Schülerin als Begründung. Genau das konnten sie hier tun. Sie entschieden, welche Teilprojekte in Ng’onga geplant werden sollten, mussten nun aber auch eine Projektbeschreibung erstellen und mit dem Partner in Malawi kommunizieren. Eigene Ideen und viel Engagement waren gefragt. All das brachten die Schülerinnen und Schüler ein. Aus einer Klasse wurde ein Team, das sich für das gemeinsame Ziel einsetzte. Nach intensiver Beschäftigung mit dem Projekt stand die Frage der Finanzierung an. Den ersten grossen Erfolg erlangte die Klasse mit dem Rosentag, als 380 Rosen an der Schule verkauft werden konnten. Die zweite Aktion war ein Sponsorenlauf am 10. Juni. Während die Läufer – Kinder sowie Erwachsene – rannten, wurden Würste, Kuchen und Getränke verkauft. Die Sieger der verschiedenen Kategorien erhielten Preise. Schon früh ging eine Internetseite online, erstellt von zwei Jugendlichen der Projektgruppe. Die Klasse in Bonstetten möchte mit ihrer Hilfe eine Verbesserung der medizinischen Versorgung in Ng’onga ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich wirklich ins Zeug gelegt und bereits eine beträchtliche Summe Geld gesammelt. Es ist zu hoffen, dass sie ihr Sammelziel erreichen und das Projekt gelingen wird.

Weitere Infos unter www.helpmalawi.ch. Spenden: ZKB Zürich, IBAN: CH 94 0070 0110 0034 4135 2.

Ein Glücksstein als Begleiter

Robin Hood auf Streifzügen in Hausen

Abschlussfest im «Hokuspokus», Wettswil

Fünftklässler haben ein Theater auf die Bühne gebracht

Die Spielgruppe Hokuspokus in Wettswil feierte am 28. Juni ihr «Abschlussfestli» mit künftigen Kindergartenkindern. Die Wetterprognose Anfang vergangener Woche liess erahnen, dass das Abschlussfest nicht wie geplant im Wald durchzuführen ist. So fand das «Festli» in den Räumen der Spielgruppe und draussen beim Schulhaus Wolfetsloh (rotes Gebäude) statt. Mit 16 fröhlichen Kindern durfte man einen unvergesslich schönen Nachmittag verbringen. Einen selbstgeschliffenen Glücksstein zu kreieren, das erfreute die Kinder sehr. Als dieser noch von den Leiterinnen Nicole Böhm, Andrea Binder und Karin Schürmann mittels Einreiben eines Speiseöls zum Glänzen gebracht wurde, war die Freude bei den

Kindern noch grösser! Der Glücksstein soll sie als positives Symbol begleiten und unterstützen. Das freie Spielen kam auch an diesem Nachmittag nicht zu kurz! Ein weiteres Highlight war die Feier des Übertritts. Der Stolz der Kinder, ein Kindergartenkind zu werden, war ihren funkelnden Augen anzusehen! Die von den Leiterinnen selbstgebastelten Kleeblätter mit Glückskäfer, welche die Kinder an ihr Kindergartentäschchen hängen können, wird sie während ihrer Kindergartenzeit stets begleiten und an die schöne Zeit in der Spielgruppe Hokuspokus erinnern! Für das neue Schuljahr sind noch wenige freie Plätze zu vergeben. Eintritte sind jederzeit möglich und für Kinder ab zirka zwei Jahren. (pd.) Mehr Infos unter www.spielgruppe-hokuspokus.ch.

Während des Bogenschützenturniers schlich sich Robin Hood verkleidet in die Nähe des machtgierigen Prinzen. (Bild zvg.)

Die 5. Klasse von Tanja Sachs hat in einer Klassen-Projektwoche vor den Sommerferien das Stück «Robin Hood» eingeübt und danach auch vorgeführt. Vier Schülerinnen berichten von diesem Theater-Erlebnis.

Die Kinder verbrachten einen unvergesslichen Nachmittag. (Bild zvg.)

Das Theater erzählt die Geschichte von Robin Hood, der als armer Gesetzloser in England gemeinsam mit seiner Bande gegen den habgierigen und bösartigen Prinz John kämpft. Der Prinz hütete nämlich in dieser Zeit den Thron seines Bruders König

Richard Löwenherz, da dieser bei den heiligen Kreuzzügen mitkämpfte. Er wollte den Thron nicht mehr hergeben und sich selbst zum König krönen lassen. Zum Glück waren Robin Hood und seine Bande erfolgreich und gemeinsam mit dem König konnten sie den gemeinen Prinzen vom Thron stossen. So kam es im Theater zu einem «Happy End».

Eine strenge, aber auch tolle Zeit Die Rollen waren bereits im Vorhinein verteilt worden und so konnte jedes Kind bis zur Projektwoche fleis-

sig seinen Text üben. Während nur einer Woche wurde dann geprobt, geschauspielert, gefilmt, gestaltet und die Bühne vorbereitet. Anschliessend durften die Schülerinnen und Schüler an zwei Schüleraufführungen und einer Abendaufführung das Theater zum Besten geben. Es waren alle motiviert und mit Freude dabei und zeigten grossen Einsatz. So war das Theaterprojekt ein voller Erfolg und die ganze Klasse blickt sehr gerne auf diese strenge, aber auch tolle Zeit zurück. Alina, Corina, Nora und Sara


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Juli 2017

9

Noch sind nicht alle Hürden überwunden Ja der Kappelerpflege zum Masterplan – ein wichtiger Schritt zur «Revitalisierung» der Klosterdomäne Kappel Das Ja der Delegierten der Kappelerpflege zum Masterplan für eine «Revitalisierung und Entwicklung der Klosterdomäne Kappel» ist zwar ein wichtiger Schritt. Die Realisierung des 20-Mio.-Franken-Projekts hängt aber vom Entscheid des Kantonsrats ab, der 12,5 Mio. Franken Lotteriegelder bewilligen muss. ................................................... von werner schneiter Nach ausführlicher Diskussion befürworteten die Delegierten der Kappelerpflege (Zweier-Vertretungen der 13 reformierten Kirchgemeinden des Bezirks) den Masterplan zur «Revitalisierung und Entwicklung der Domäne Kloster Kappel» – bei drei Gegenstimmen (vgl. «Anzeiger» vom 30. Juni). Vorbehalte zum Projekt wurden vor allem aus Kappel laut. Der Masterplan bildet das Kernstück eines Projekts «Intra Muros – Extra Muros» (Innerhalb der Mauer – Ausserhalb der Mauer) des Ateliers Kempe Thill (AKT), Rotterdam, und bbw Landschaftsarchitekten, Bern. Diese internationale Architektengemeinschaft ging 2013 als Sieger eines Projektwettbewerbs hervor.

Fünf Kernelemente Der in mehreren Schritten erarbeitete Masterplan ist geprägt von der jetzigen Lösung für die Landwirtschaft, die eine knifflige Aufgabe darstellte – und erst eine weitergehende Planung ermöglicht. Diese sieht eine klare Trennung von Domäne und Tierhaltung vor. Eine vollständige Entflechtung von Domäne und Landwirtschaft ist aber nicht möglich. Der Masterplan besteht aus fünf Kernelementen: So sind im Nordosten und im Norden zwei neue 1,8 Meter hohe Mauerabschnitte aus sogenanntem Stampfbeton geplant – als Ergänzung der bestehenden barocken Klostermauer. Ihnen kommt ordnende und schützende Funktion zu. Sie ist aber ausserhalb der Kappelerpflege

Kein Museum, sondern vielschichtig genutzt und lebendig: Klosterdomäne und Landwirtschaftsbetrieb, Südansicht. (Bild Werner Schneiter) nicht ganz unbestritten. So zieht der Verein «Ja zum Kloster Kappel» eine Initiative gegen diese Mauer in Betracht (vgl. «Anzeiger» vom 13. Juni). Mit einer neuen Zugangssituation für die Arealerschliessung werden die bestehenden Parkplätze in einem zentralen Abstellplatz und einer Einstellhalle für Mieterparkplätze an der Uerzlikerstrasse ausserhalb der Domäne zusammengefasst. Zusammen mit den Carparkplätzen beim Schulhaus wird die Domäne weitgehend vom Motorfahrzeugverkehr befreit.

Keine Kommerzialisierung um jeden Preis Die weiteren Schritte: Entflechtung von Tierhaltung mit der Aussiedlung des Jungviehs ausserhalb der Domäne auf der Westseite. Die alte und neue Rinderscheune werden «Intra Muros» weiter landwirtschaftlich genutzt. Die bestehenden Gebäudevolumen wer-

den nicht erweitert. Diverse Gebäude werden umgenutzt oder renoviert. Anstelle des Magazins entsteht, etwas verschoben, ein Wohnhaus. Der Schreinerei-Schopfanbau wird abgerissen. An der südlichen Klostermauer wird die Gartenanlage aufgehoben – mit Ausnahme eines Gebäudes. Innerhalb der Mauer, in der südwestlichen Zone, entstehen je ein Gemüse- und ein Ziergarten. Über der Küche wird neu eine Terrasse für die Gastronomie erstellt. «Wir wollen eine offene Domäne, haben aber Respekt vor diesem besonderen Ort», sagte Kappelerpflege-Präsident Gerhard Gysel anlässlich der Delegiertenversammlung. Im Weiteren soll das Kloster nicht zum Museum werden, sondern vielschichtig genutzt und lebendig sein, kein Rummelplatz, aber ausgerüstet mit gesunder finanzieller Basis. «Aber wir wollen keine Kommerzialisierung um jeden Preis», so Gysel, für den die fünf klösterli-

chen Ziele als Leitlinie aller Tätigkeiten in der Domäne gelten: Spiritualität, Gastlichkeit, Kultur, Selbstversorgung und Fürsorge.

Baubeginn frühestens im Jahr 2020 Die Gesamtkosten des Projekts werden auf rund 20 Mio. Franken beziffert. Davon sollen 12,25 Mio. Franken aus dem Lotteriefonds finanziert werden. Das Hauptgesuch wird voraussichtlich im Mai 2018 eingereicht. Der Kantonsrat wird darüber entscheiden müssen – voraussichtlich im Winter 2019/20. Nach den Sommerferien 2017 wird ein Gesuch um Bewilligung eines zweiten Planungskredits in der Höhe von 480 000 Franken eingereicht, der in die Kompetenz des Regierungsrates fällt. Dazu kommen 30 000 Franken zulasten der Rechnung des Vereins Kloster Kappel (VKK). Für die bisherige Planung wurden 880 000 Franken aufgewendet.

Auf den VKK fallen im Zusammenhang mit diesem Projekt Kosten in der Höhe von 3,1 Mio. Franken an, wozu Fremdmittel in der Höhe von 2,4 Mio. Franken benötigt werden. Im Vordergrund stehen Hypotheken, aber auch Stiftungen werden in Betracht gezogen. Nach Realisierung des Projekts erwartet der VKK einen jährlichen Mehrerlös durch Mietzinsen. «Wir können unseren Teil unter anderem mit dem Mehrerlös dieser Mietzinsen finanzieren», sagte Gerhard Gysel. Auf die Landeskirche entfällt ein Kostenanteil von rund 3,2 Mio. Franken, der von der Synode im Juni bewilligt worden ist. Sie finanziert unter anderem die 80-plätzige Terrasse, die Gärten und das Flachdach der Küche. Der Landwirtschaftspächter investiert im Baurecht 1,2 Mio. Franken. Sagt der Kantonsrat Ja, kann das Projekt im günstigsten Fall ab dem Jahr 2020 realisiert werden.

Der eine Gott und seine unterschiedlichen Verehrer Serie zu den Reformations-Jubiläen – Folge 1: Ein Plädoyer für die religiöse Artenvielfalt Anlässlich der Reformationsjubiläen ist es naheliegend, wieder einmal nachzufragen: Wo stehen die Religionen und Konfessionen heute? Oder müsste man eher fragen: Wo sind sie stehen geblieben? Eine kritische Einschätzung in drei Folgen. ................................................... von urs boller Eine ökumenisch gesinnte Seniorin sagte zu meiner Pfarrkollegin: «Sind Sie nicht die reformierte Pfarrerin? Wissen Sie, ich bin halt katholisch. Aber das macht nichts. Wir haben ja denselben Herrgott. Und ich glaube an beide.» Die unfreiwillige Pointe ist ebenso erfrischend wie aufschlussreich. Offenbar ist es nicht so einfach, den gemeinsamen Gott unter einen Hut zu bringen. Aber daran ist er ein wenig auch selber schuld, wie ich denke. Wenn ihm daran gelegen ist, von den Menschen verehrt, gelobt und gepriesen zu werden, dann hätte er sich ruhig etwas unmissverständlicher offenbaren dürfen. Weshalb macht er ein solches Geheimnis aus seiner Existenz? Um die Menschheit zu prüfen,

zu schikanieren oder um die Spreu vom Weizen zu trennen? Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht.

Verschiedene Zugangswege und Ausdrucksformen Aber wenn es ihn gibt, den Einen, der diese wunderbare und manchmal so grausame Schöpfung ins Dasein gerufen hat, dann muss es derselbe sein, den nicht nur Katholiken und Protestanten, sondern auch Juden und Moslems unter verschiedenen Namen und Vorstellungen verehren. Daran gibt es logischerweise nichts zu rütteln. Aber warum sollte es punkto Gottesglauben nicht verschiedene Zugangswege und Ausdrucksformen geben? Wenn man bedenkt, wie verschiedenartig die Menschen sind aufgrund ihrer Herkunft und Prägung, in ihrem Denken, Fühlen und Empfinden, dann sind unterschiedliche Gottesvorstellungen nicht nur naheliegend, sondern geradezu nötig und bereichernd. Die Araber sagen: «Allah hat hundert Namen. 99 sind unter den Menschen bekannt. Aber den Hundertsten und Eigentlichen kennt niemand, ausser das Kamel. Deshalb seine hochmütige Miene.» Mit anderen Worten: So zu tun, als ob irgendein

Prophet oder eine Religionsgemeinschaft im Besitz der allumfassenden Wahrheit wäre, ist gottlos überheblich. «Du sollst, kannst und darfst dir von Gott keine fixe Vorstellung machen», beteuern auch Juden und Christen unter Berufung auf die prominenten zehn Gebote. Allerdings in der Praxis haben sich die theistischen Religionen so gut wie gar nicht daran gehalten. Statt vor dem letzten Geheimnis ehrfürchtig zu verstummen, haben sie allen Scharfsinn aufgewendet, um das Wesen und Wirken Gottes in allen Einzelheiten zu beschreiben, exklusive Heilslehren auszutüfteln, ihre Einzigartigkeit zu betonen und um ihrer Vorherrschaft zu kämpfen. Was dem Frieden unter den Völkern bekanntlich nicht eben dienlich und bekömmlich war.

Alleinseligmachende Wahrheitsansprüche vermeiden Wenn die grossen Religionen ihre Glaubwürdigkeit und gesellschaftliche Bedeutung nicht verlieren beziehungsweise wiedererlangen wollen, dann ist es höchst angezeigt, sich zu bescheiden und ideologisch abzuspecken. Insbesondere gilt es, alleinseligmachende

Wahrheitsansprüche zu vermeiden und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ganz im Sinne der «Goldenen Regel», die unter allen Völkern bekannt ist und allgemein verständlich sagt: «Behandle alle anderen Menschen so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest». Oder wie es bei uns sprichwörtlich heisst: «Was du nicht willst, dass man dir tu, das füge keinem anderen zu». Darin sei alles Wissens- und Glaubenswerte enthalten, betonen Juden, Christen und Moslems in einmütiger Übereinstimmung. Damit ist nicht gesagt, dass die verschiedenen Religionen und Konfessionen ihre theologischen Besonderheiten und Traditionen nicht mehr pflegen sollen oder dürfen. Im Gegenteil: Sie tragen bei zu einem farbigen Glaubensmosaik, solange sich die Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft bewusst sind und bleiben, dass alles, was sich über Gott sagen lässt, immer nur vergleichsweise – bildhaft – zu verstehen ist. Gott ist unvorstellbar anders, als es sich Menschen ausdenken und vorstellen können. «Er wohnt in unzugänglichem Licht», heisst es im ersten Timotheusbrief (6,16). Deutlicher und ebenso hoffnungsvoll kann man es kaum sagen.

anzeige

Spital Heute haben wir den Statthalter samt Bezirksrat gebeten, die Spitalbehörden zu veranlassen, uns zuhanden der Öffentlichkeit mitzuteilen, wie hoch sie unser Spital in den letzten vier Jahren zusätzlich verschuldet haben. Weder die 14 Gemeindepräsidenten, noch die 14 Delegierten wissen darüber Bescheid. Sie fragen aber auch nicht, als ob sie das nichts anginge. Die oft versprochene Transparenz ist noch nicht so ganz erkenntlich. Wir sind der Meinung, dass unser Spital zuerst mit einem neuen, seit 2012 wiederholt versprochenen, zukunftssichernden Konzept vordringlich auf gesunde Beine gestellt wird, bevor eine neue Rechtsform installiert wird. (Für die Planung der 2013 abgelehnten AG wurden mehr als eine Million Franken Spitalgeld ausgegeben)! Und bereits jetzt sind wiederum – die damalige Abstimmung grob missachtend – mehrere hunderttausend Franken ausgegeben worden. Zudem: Ein kleines Regional-Spital mit sechs Chefärzten ist dasselbe, wie wenn der gut funktionierenden Appenzeller Schmalspurbahn sechs honorarintensive Gotthardlokomotiven vorangespannt werden – ein absoluter Verhältnisblödsinn. 1 bis 3 Chefärzte sind bei uns mehr als genug. Auf Wiederlesen. Freundlich grüsst der www.verein-zweckverband.ch


Gartenrestaurants für genussvolle Momente

© Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Grosse Terrasse – 80 Plätze G

Restaurant Re R est stau s tau aura ant nt

Beat G. Reding Mühlebergstrasse 4 8910 Affoltern a.A. Telefon 044 761 62 72 www.krone-affoltern.ch

Öffnungszeiten: Di – Sa, 8.00 – 24.00 Uhr. So./Mo. geschlossen Bei schönem Wetter nur Terrasse geöffnet

Grill-Spezialitäten Salatbuffet/Cordons bleus

Vreni Spinner und Team

Öffnungszeiten 7 Tage geöffnet Montag - Samstag 9.00 - 24 Uhr Sonntag 9.30 - 22 Uhr

Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten www.roessli-mettmenstetten.ch Tel. 044 767 02 01 Fax 044 768 30 62

Gartenfrische Salate und Feines vom Grill

auch NichtgolferInnen sind herzlich willkommen Familie Robert Mühlethaler Moosstrasse 7 8907 Wettswil Tel. 043 818 73 63 Fax 043 818 73 61

Heini und Ursi Brändli-Riederer, Küchenchef 8905 Arni (AG), Hedingerstrasse 16 Telefon 056 634 12 06, Fax 056 634 22 47 www.burestube-arni.ch • Gepflegte Küche • Säli für 40 Personen • Kinderspielplatz

G ROSSE P ANORAMA -T ERRASSE Herrliche Aussicht auf unser schönes Reusstal ◆ Knackig frische Salate ◆ Gesunde, leichte Fleischgerichte ◆ Immer attraktive Angebote aus Küche und Keller Ruhetage: Mittwoch und Donnerstag ganzer Tag

Genügend Parkplätze

Italienische und Schweizer Küche und diverse Spezialitäten! Für Reservierungen wählen Sie: 043 817 11 22 Montag Ruhetag


Forum

Freitag, 7. Juli 2017

11

ämtler kantonsräte meinen

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Die Altersvorsorge bleibt ein Thema Meinen heutigen Beitrag widme ich nicht meiner letzten Kantonsratssitzung, sondern einem viel wichtigeren Thema, der Altersversorgung, über die wir bald abstimmen werden. Drei der entscheidenden Punkte sind: 1. Der Umwandlungssatz der obligatorischen Pensionskassen soll stufenweise von 6,8 auf 6.0 gesenkt werden. Letztmals wurde dieser 2005 angepasst. Seither sind die Zinsen massiv gesunken, so dass heutige Renten – immer noch berechnet auf einer Verzinsung des Kapitals mit 4,5 % – zu hoch ausfallen und die Pensionskassen in eine Schieflage bringen: entweder müssen diese sehr riskant anlegen oder die Jüngeren müssen die zu hoch berechneten Renten der Pensionierten mitfinanzieren. Beides ist falsch. Damit nicht noch weitere drei bis vier Jahrgänge mit zu hohen Renten in Pension geschickt werden, ist diese Anpassung dringend nötig. 2. Ich bin für die Gleichberechtigung der Frauen – in allen Bereichen. Deshalb ist die Anpassung des Rentenalters der Frauen auf 65 ein Zeichen der Zeit und einfach nur fair, da die Frauen ja im Durchschnitt sogar zwei Jahre länger AHV beziehen als Männer. 3. Eine typische AHV-Rente beträgt heute 2000 Franken im Monat. Zwei

Unverheiratete erhalten also 4000 Franken im Monat, zwei Geschiedene, zwei Männer oder zwei Frauen, die zusammenleben, ebenfalls – ein verheiratetes Ehepaar, das gleich viel einbezahlt hat, aber nur 3000 Franken. Das ist ungerecht. Die geplante Erhöhung auf 3100 Franken ist ein kleiner, aber längst fälliger Schritt in die richtige Richtung. Einigen Parteien sind diese Schritte zu klein, andere wollten einseitig nur den Rentensatz senken, die dritten das AHV-Alter für Frauen nicht erhöhen. Die Vorlage ist ein typisch schweizerischer politischer Kompromiss, der aber unsere Unterstützung verdient. Die Finanzierung der Altersvorsorge bleibt durch die steigende Anzahl Rentner ein Thema. Die übernächste Revision kommt bestimmt. Ideen dafür sind genügend vorhanden und werden im Ausland bereits umgesetzt: die Einzelrente auch bei der AHV, die schrittweise Erhöhung des Rentenalters während 24 Jahren jedes Jahr um einen Monat (Deutschland), oder die Senkung der Mehrbelastung der nächsten Generation durch eine Solidarität der Rentner (Schweden). Wenn wir jetzt aber am 24. September Nein stimmen, bleibt alles beim Alten – und die drei oben beschriebenen wichtigen Punkte unverändert!

Kein Grün zu sehen: der neue Merkurplatz in Affoltern. (Bild Denise Bohnert)

Für natürliche Schattenspender Bäume nicht erwünscht, «Zwischen-Ruf» im «Anzeiger» vom 30. Juni. Angesichts der aktuellen Fertigstellung der Überbauung der Landi Merkurstrasse in unserer schönen Begegnungszone (man bewundere jetzt den schönen glatten, hellen, Sonne zurückwerfenden Asphalt) trifft ihr Zwi-

Landwirtschaft als grünes Kernthema Mitgliederversammlung der Grünen Bezirk Affoltern An ihrer Mitgliederversammlung konnten die Grünen Bezirk und Gemeinde Affoltern Kantonalpräsidentin Marionna Schlatter begrüssen. Sie wies in ihren Ausführungen auf die Bedeutung der Fragen rund um Landwirtschaft und Kulturland hin. Die Versammlung wählte Stefan Gribi zum neuen Präsidenten. An den kommenden Abstimmungen vom 24. September kommt der Gegenvorschlag zur ErnährungssicherheitsInitiative an die Urne. Die Vorlage nimmt zentrale Anliegen der Fairfood-Initiative der Grünen auf, wie Marionna Schlatter erläuterte: den Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung und die Erhöhung der Ressourceneffizienz bei der Nahrungsmittelproduktion. «Die Landwirtschaft in der Schweiz ist ein Opfer des Neoliberalismus», hielt Marionna Schlatter fest. Seit 1990 sei die Hälfte der Bau-

ernbetriebe verschwunden. Die Preise für Bauern sanken, während die Konsumenten für die Lebensmittel mehr bezahlen. Die Erträge pro Fläche gehen trotz höheren Einsatzes von Dünger, Pestiziden und verbessertem Saatgut in alarmierender Weise zurück. «Wir tragen unseren Böden keine Sorge. Die Grundsatzfrage lautet: Wollen wir in der Schweiz noch eine produzierende Landwirtschaft? Für die Grünen lautet die Antwort klar Ja.» Damit dieses Ziel erreicht werden kann, braucht es Weichenstellungen bei den anstehenden Abstimmungen über Initiativen zu Ernährungsthemen. Kantonalpräsidentin Marionna Schlatter blickte auch voraus auf die Kantonsratswahlen im Frühjahr 2019. Im Bezirk Affoltern hätten die Grünen mit 7 Prozent einen vergleichsweise hohen Wähleranteil. Es brauche nicht viel, und der verlorene Sitz der Grünen im Amt könnte zurückgewonnen werden, zeigte sich Schlatter überzeugt.

Neuer Präsident der Bezirkspartei Die Versammlung bestätigte die bisherigen Vorstands-Mitglieder Lilian Hurschler, Hans Läubli und Thomas Schweizer. Stefan Gribi wurde anstelle von Hans Läubli als Präsident gewählt. In der Zeit seit der Neugründung der Grünen Bezirk Affoltern im Jahr 2006 konnte Hans Läubli in der Gemeinde Affoltern und im Bezirk einiges bewegen. Die Wahl zum Gemeindepräsident von Affoltern verpasste er nur knapp, die Zonenplanung der Gemeinde prägte er massgeblich mit. Von 2007 bis 2015 vertrat Hans Läubli den Bezirk im Kantonsrat. Als wichtigen Erfolg bezeichnet er, dass es in einer Allianz insbesondere auch mit bäuerlichen Kreisen gelang, den Golfplatz im Oberamt zu verhindern. Der Vorstand bedankte sich bei Hans Läubli für das langjährige grosse Engagement. Grüne Bezirk Affoltern

Hohe Erwartungen wurden erfüllt Scientologen machen Schule im Säuliamt, «Anzeiger» vom 27. Juni. Wir haben mit Interesse Ihren Artikel über die Ziel-Schule gelesen, welche diesen Sommer von Zürich nach Ottenbach umzieht. Mit Interesse deshalb, weil unser Sohn seine Primarschul- wie auch Sekundarschuljahre in der Ziel-Schule abschloss und wir mit den Leistungen der Schule und ihren Lehrern sehr zufrieden waren.

Umso enttäuschter waren wir, als wir feststellen mussten, dass es sich in Ihrem Artikel nur um die Religionszugehörigkeit der Leiterin drehte und nicht um die Leistungen dieser Institution. Es war uns als Eltern sehr wichtig, dass unser Sohn in einer Schule unterrichtet wird, in der zwischenmenschliche Beziehungen gepflegt und Konflikte gelöst werden, in welcher Drogen, Alkohol oder Gewalt zu keiner Zeit (in keinem Alter) toleriert werden und in

welcher die Kommunikation zwischen Kindern, Eltern und Lehrpersonen jederzeit offen ist. Die Ziel-Schule hat unsere hohen Erwartungen erfüllt, und sie hätte deshalb in unseren Augen einen besseren Artikel verdient. Wir hoffen, dass unser Leserbrief dazu beitragen wird, dass interessierte Eltern vorbeigehen und sie sich mal anschauen werden. Es lohnt sich! Simona und Beni Holenstein, Stallikon

schen-Ruf ja den Nerv der Zeit: Bloss nicht zu viel Grün! Macht ja Schmutz! Nun ja, wenn man Haus mit Garten hat, hat man auch Grün und damit verbundene Arbeit. Wir haben uns extra als natürlichen Schattenspender beim Einzug ins Haus einen Ahorn neben die Terrasse pflanzen lassen. Lange hat es gedauert, bis wir jetzt erholsamen lichtdurchlässigen

Schatten haben. Und der Baum ist wunderschön. Angesichts unserer Umweltverhältnisse sollten wir für jeden Baum dankbar sein. Ich umarme übrigens keine Bäume. Bin aber für eine ansprechende, dem Auge wohltuende Umgebung. Barbara Grohé, Affoltern am Albis

Wir werden alle einmal älter Sparmassnahmen in der Langzeitpflege, Leserbrief im «Anzeiger» vom 4. Juli. Ich kann Martha Huwyler voll und ganz zustimmen: Ältere Menschen, auch ohne Demenz, haben es schwer, wenn sie umplatziert werden. Menschen, denn es sind Menschen wie du und ich, jedoch mit Demenz. Diese haben es umso schwieriger mit einer neuen Situation klarzukommen. Es ist

voll stressig – auch für die Angehörigen sowie für das Pflegepersonal. Ich appelliere an die Leute, welche einen solchen Entscheid gefällt haben: Seid doch grosszügig, zeigt Klasse und macht alles rückgängig trotz Mehrkosten. Wir werden alle einmal älter, wer weiss auch krank, gebrechlich, dement. Versetzt euch mal in deren Situation. Elisabeth Ibig, Merenschwand

Algenpest im Weiher Die Gemeinde Hedingen präsentierte an der Gemeindeversammlung die Bauabrechnung über die «ökologische Sanierung» des Dammes am Hedinger Weiher. Die Ingenieurs-Arbeiten wurden schwerwiegend falsch eingeschätzt und berechnet. Anstelle des erwarteten zu einbauenden Rundkieses von 1640 m³ mussten 2825 m³ eingebaut werden. Da man den Rundkies offensichtlich mit Sandanteil, aus einer Kiesgrube stammend, nicht einer gründlichen Reinigung unterzogen hatte, wurde als Folge damit die Balance der Lebensgrundlage für Lebewesen verändert. Es wurde grosser Aufwand betrieben, um alle Fische, Krebse etc. aus dem Teich zu fangen. Da man die Badesaison nicht gross beeinträchtigen wollte, füllte man den Weiher mit der zulaufenden Quelle wieder auf. Quellwasser hat aber einen grösseren Kalkgehalt, was den PH-Wert veränderte. Mit dem Rundkies hatte man zudem grosse Mengen Samen einer sich invasiv ausbreitenden Alge eingeschleppt. Die Algen wuchern derart,

dass man diese aus dem Weiher beseitigen und tonnenweise entsorgen muss. Dies verursacht nun auch Jahr für Jahr zusätzliche Kosten für die Steuerzahler. Hätte man von Anfang an einen erfahrenen Biologen bei der Beratung der Massnahmen einbezogen, hätte man solche Ereignisse verhindern können. Die Algen werden weiterhin wuchern und das ganze Ökosystem im Weiher empfindlich stören. Unsachgemässe menschliche Eingriffe in die Natur fordern meist ihre Konsequenzen. Wiederholt beschweren sich Badegäste wegen Entenflöhen, von denen sie befallen werden. Die Badedermatitis wird von Saugwürmern der Gattung Trichobilharzia verursacht und tritt im Sommer nach dem Baden auf. Normalerweise befällt dieser Parasit Wasservögel, -tiere und -schnecken, er kann sich in warmen Gewässern aber fälschlicherweise auch in die Haut von Menschen einbohren und juckende allergische Hautreaktionen auslösen. Georg Faoro, Hedingen


Stellenanzeiger Gemeinde Hausen am Albis Hausen am Albis zählt 3550 Einwohnerinnen und Einwohner und erstreckt sich von Sihlbrugg bis zum Türlersee. Mit rund 14 km² ist Hausen die flächenmässig grösste Gemeinde im Bezirk Affoltern. Aufgrund des internen Wechsels der bisherigen Stelleninhaberin suchen wir auf den 1. September 2017 oder nach Vereinbarung eine

Assistenz des Gemeindeschreibers (50 bis 60 %) Ihre Hauptaufgaben: – – – – – –

persönliche Assistenz und Unterstützung des Gemeindeschreibers Mitarbeit in der Personaladministration Organisation von Sitzungen und Anlässen Vor- und Nachbearbeitung der Sitzungen des Gemeinderates Verfassen von Korrespondenz Mithilfe bei der Vorbereitung von Abstimmungen, Wahlen und Gemeindeversammlungen – Mithilfe bei Einbürgerungsverfahren – Betreuung der Lernenden

Ihr Profil: – kaufmännische Ausbildung/Verwaltungslehre – einige Jahre Berufserfahrung in einer Gemeindeverwaltung oder in einer vergleichbaren Organisation – stilsicheres und korrektes Deutsch sowie sprachliche Gewandtheit – exakte und zuverlässige Arbeitsweise – kommunikative und flexible Persönlichkeit – Teamfähigkeit, vernetztes Denken und Belastbarkeit – Einsatzfreude und Flair für Organisation und Koordination – Freude am Umgang mit Behörden und mit der Bevölkerung – Vertrauenswürdigkeit Wir bieten Ihnen: – – – –

eine vielseitige und interessante Tätigkeit am Puls des Dorfgeschehens zeitgemässe Anstellungsbedingungen einen modernen und gut ausgerüsteten Arbeitsplatz Weiterbildungsmöglichkeiten

Sind Sie interessiert? Der Gemeindeschreiber, Andreas Kapp (Telefon 044 764 80 23), beantwortet gerne Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in Papierform und mit Foto an die Gemeindeverwaltung, Personelles, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis. Unter www.hausen.ch finden Sie umfassende Informationen über unsere Gemeinde. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Wir sind ein Logistikunternehmen der Medienbranche. Infolge Mutterschaft der bisherigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. August 2017 oder nach Vereinbarung eine junge Persönlichkeit als

Sachbearbeiter/-in Kundendienst 100% D/F Ihr Aufgabengebiet umfasst alle anfallenden Arbeiten in der Abteilung Kundendienst: • Betreuung der Privatkunden (ca. 60%) und Wiederverkäufer (ca. 40%) • Entgegennahme und Bearbeitung telefonischer Anfragen • Erfassen und Bearbeiten von Bestellungen ins In- und Ausland • Verwalten der Kundenstammdaten • Bearbeiten von Reklamationen und Annullationen • Betreuen automatisierter EDV-Abläufe • Zusammenstellen der Rüstbelege/Lieferscheine für die tägliche Auslieferung • div. Archivierungs- und Ablagearbeiten Anforderungen • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (oder Buchhandel) • Berufserfahrung im Büro (von Vorteil im Kundendienst) • Freude am telefonischen Kundenkontakt • Muttersprache Deutsch oder sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift • Gute Französischkenntnisse (vor allem mündlich) • Gute MS-Office Kenntnisse • Lösungsorientierte, exakte und speditive Arbeitsweise Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit, die kundenorientiertes, selbstständiges und exaktes Arbeiten gewohnt ist. Wenn Sie zudem auch in hektischen Zeiten Ruhe bewahren können und an einer langfristigen Anstellung interessiert sind, sind Sie bei uns richtig. Es erwartet Sie ein Arbeitsumfeld mit viel Eigenverantwortung, der Möglichkeit selbstständig zu arbeiten und ein aufgestelltes, junges Team. Wir befinden uns im Zentrum von Affoltern am Albis, 3 Minuten vom Bahnhof entfernt. Von Zürich und Zug aus erreichen Sie uns bequem mit der S9. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Suna Waser Leitung Kundendienst Centralweg 16 8910 Affoltern am Albis s.waser@ava.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

«Akkordeon total»

Drei Disziplinen

Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern trat mit Ehrendirigent Ruedi Marty auf. > Seite 15

An der freestyle-night im Jumpin messen sich Aerials-, Freeski- und BMX-Athleten. > Seite 17

Freitag, 7. Juli 2017

-

13

Musik als Partnerin Obfelder Patrick Struchen schreibt selber Songs und tritt mit seiner Band auf. > Seite 23

Neu mit «Rotem Punkt» Bonstetten spart zusätzliche Vitalis Drogerie Mettmenstetten 420 Tonnen Treibhausgase pro Jahr Mettmenstetten ist stolz auf seine Drogerie. Als vor 14 Jahren die Schliessung der Dorfdrogerie in Mettmenstetten drohte, setzte sich die Bevölkerung mit einer Petition erfolgreich für den Erhalt «ihrer» Drogerie ein. Mit Unterstützung der Familie Irène und Maurus Weber, welche die schon damals weitherum bestens bekannte Vitalis Apotheke Drogerie Parfümerie im Coopark Affoltern führte, blieb die Drogerie in Mettmenstetten erhalten und erhielt neuen Schwung. Mit dem Neu mit rotem Punkt: Inhaberin Irène Weber-Arnold (links) Kauf der Dorfdro- und Geschäftsführerin Andrea Seiler vor der Vitalis Drogerie gerie hielt das in Mettmenstetten. (Bild zvg.) blaue Logo der Vitalis nun auch in Mettmenstetten Ein- durch das Vitalis Team mit der Gezug. Vor vier Jahren folgte ein weite- schäftsführerin Andrea Seiler. Die Lerrer, markanter Schritt für die erfolg- nenden profitieren auch in Zukunft reiche Zukunft der Drogerie. Der Um- von einer sehr interessanten und abzug auf die gegenüberliegende Stras- wechslungsreichen Ausbildung, damit senseite in neue, moderne Räumlich- sie nach der vierjährigen Ausbildung keiten an der Albisstrasse 3, im glei- bestens für das Berufsleben gerüstet chen Gebäude wie der Volg, erleich- sind. An den Serviceleistungen wie Bluttert es der Kundschaft den täglichen Bedarf mit dem Gang zum Gesund- druckmessen, Kompressionsstrümpfe heitszentrum zu verbinden. Die Dorf- anpassen, Hauslieferdienst, Hilfe bei drogerie Vitalis in Mettmenstetten hat der Zusammenstellung der Reiseaposich etabliert und gehört heute zu den theken, dpd Pick up, Vermietung von Milchpumpen und Teppichschampooprägenden Geschäften im Dorf. 2017 erfolgt nun ein weiterer niergeräten und vielem mehr, ändert Schritt in eine noch erfolgreichere Zu- sich nichts. Genau so wenig wie das kunft. Familie Weber sammelte mit breite Sortiment an bestens bekannder «Rotpunkt Pharma AG», einer Apo- ten Drogerie-Produkten. Dieses deckt thekengruppierung, welche unabhän- auch künftig die Vielfalt von schulmegige Apotheken und Drogerien bei dizinischen Medikamenten, ProdukEinkauf, Verkauf, Marketing und Wei- ten alternativer Heilmethoden wie terbildung unterstützt, schon länger Schüssler Salzen, Spagyrik, Homöopagute Erfahrungen und hat sich nun thie und Phytotherapie, Körperpflegeentschlossen, auch ihre Filiale in Mett- produkten, Parfüm, Säuglingsnahmenstetten und damit die Dorfdroge- rung- und pflege, Problemlösungen im rie in das grosse Netz der Gruppierung Haushalt und Reformartikel ab. Das Team der Vitalis Drogerie in mit dem «roten Punkt» aufzunehmen. Die Rotpunkt Pharma AG mit ih- Mettmenstetten und die Eigentümerren 96 unabhängigen Apotheken und familie Weber freuen sich zusammen 4 Drogerien, bietet beste Einkaufskon- mit der Bevölkerung von Mettmenstetditionen, attraktive Grossistenkonditi- ten und den umliegenden Gemeinden onen, Sonderrabatte, aber auch, und auf eine spannende Zukunft an einem sehr wichtig, umfangreiche Aus- und attraktiven Standort – und seit dem Weiterbildungsmöglichkeiten für das 1. Juli mit dem attraktiven neuen Partbestens geschulte Personal. Die Kund- ner «Rotpunkt Pharma AG». (pd.) schaft der Vitalis Drogerie profitiert in Zukunft von attraktiven Sparangebo- Vitalis Drogerie, Albisstrasse 3, Mettmenstetten, ten und monatlichen Überraschungen. Montag bis Freitag 8 bis 12.15 und 13.30 bis 18.30 Unverändert bleibt die persönliche, in- Uhr, Samstag 8 bis 16 Uhr. Telefon 044 767 03 77, dividuelle und kompetente Beratung info@vitalis-drogerie.ch, www.vitalis-drogerie.ch. anzeige

Neuste Filtertechnologie für die Fernwärmeheizung von Renercon Die Wärmeversorgung Schachenmatten in Bonstetten ist seit 2004 in Betrieb. Sie heizt das Primar- und Sekundarschulhaus, Wohnüberbauungen im Quartier Heumoos sowie eine Kirche. Kontinuierlich werden weitere Wohngebäude angeschlossen. Nicht alles Holz, das in den Wäldern der Region wächst, lässt sich als Rohstoff für Möbel- oder Bauelemente verwenden, sondern dient als CO2-neutraler Brennstoff für Heizungen. Die Fernwärmeanlage in Bonstetten wird seit 13 Jahren hauptsächlich mit Holzschnitzeln geheizt, die durchschnittlich lediglich 15 Kilometer weit transportiert werden müssen. Diesen Sommer erneuert das Knonauer Fernwärmeunternehmen Renercon ihre Anlage von Grund auf, denn die technologische Entwicklung erhöht die Effizienz von Heizanlagen ständig. Ein 30 000 Liter fassender Energie-Pufferspeicher wird eingebaut, um Belastungsspitzen abzufedern. Zusätzlich wird der Spitzenlastkessel ersetzt. Neue Elektrofilter sorgen dafür, dass die Abluft künftig noch weniger Schadstoffe als bisher enthält. Die Erneuerung der Anlage sorgt dafür, dass Bonstetten künftig 420 Tonnen Treibhausgase pro Jahr einspart.

Probleme an der Wurzel packen Besonderes Augenmerk wird auf die Reduktion des Feinstaubs gerichtet. Das Problem wird bei der Wurzel gepackt, indem in erster Linie vermieden wird, dass überhaupt Feinstaub entsteht. Was noch übrig bleibt, wird weitestgehend weggefiltert. anzeige

Besprechen der Umbaupläne in Bonstetten. Von links: Projektleiter Michael Kolmann, CEO Andreas Stalder und Christian Müller, Leiter Engineering von Renercon. (Bild zvg.) Am wenigsten Feinstaub wird bei Dauerbetrieb verursacht. Anzünden und abschalten dagegen lässt die Emissionen ansteigen. Bei schwacher Last – also bei warmen Temperaturen – steigt der Wärmebedarf sprunghaft an, wenn beispielsweise Warmwasserboiler eingeschaltet werden. Der Pufferspeicher kann hier ausgleichen und ermöglicht es, die Zahl der Ein- und Ausschaltungen stark zu reduzieren. Der Ersatz des Spitzenlastkessels durch ein leistungsfähigeres Modell erhöht die Versorgungssicherheit und macht es möglich, bis zu 200 neue Haushaltungen ans Fernwärmenetz anzuschliessen. Gleichzeitig wird die Effizienz des ganzen Systems um über 20 Prozent gesteigert.

Innovatives Finanzierungssystem Der Aussenumbau beginnt am 17. Juli mit dem Abbau des Speicherhauses. Anschliessend werden die neue Kaminanlage erstellt und die Hauptkomponenten Speicher, Filter und Heizkes-

sel werden in der Heizzentrale eingebaut. Die Sommerferien werden genutzt, um den Schulbetrieb durch die Bauarbeiten nur minimal zu beeinträchtigen. In der zweiten Bauphase, die bis Ende Oktober dauert, erfolgen Innenausbau und Installationen. Im anschliessenden Probebetrieb werden die Emissionen gemessen, um sicherzustellen, dass diese auch in der Realität den Prognosen entsprechen. Wenn alle Tests erfolgreich abgeschlossen sind, kann die erneuerte Anlage rechtzeitig vor der neuen Heizperiode in Betrieb genommen werden. Auch das Finanzierungssystem der Investition in die Bonstetter Fernwärmeanlage ist innovativ. Die Crowdlending-Plattform 3circlefunding.ch vermittelt zwischen Darlehensnehmern und -gebern. Renercon hat bereits in der Vergangenheit ihre Anlagen zu 40 Prozent durch Direktdarlehen von Institutionen und Privaten finanziert. (pd.) Weitere Infos unter www.renercon.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Colin Stern und Nellie Sayle Pfarrer Jürgen Schultz

Sonntag, 9. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst im Archewäldli mit Taufen am Brunnen «Vom Wunder des Lebens» Pfr. W. Schneebeli Getauft werden: Noelja Angelina Ebneter Fiona Hitz, Samara Isabelle Hess Ramon Gut und Ben Sonderegger Es spielt die Harmonie Affoltern Bei nasser Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt Im Zweifelsfall gibt Telefon 044 761 56 50 ab 7.00 Uhr Auskunft Donnerstag, 13. Juli 14.00 Seniorentreff: «Nun ade, du mein lieb’ Heimatland», Auswandern und Einwandern – damals und heute Pfrn. B. Bartels und I. Romaña Müller erzählen Freitag, 14. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Freitag, 7. Juli 18.30 Fototreff der vergangenen Polenreise mit Imbiss im Pfarrhaus Alle Interessierten sind eingeladen Samstag, 8. Juli 11.10 Samstag!: Ökumenische Andacht im Zelt am Grümpelturnier Knonau Pfr. Thomas Maurer und Fussballer, Polizist und Coach Fabio Traber, der vom Aufenthalt in Kambodscha berichtet Sonntag, 9. Juli 17.00 JUKI, Jugendgottesdienst in Knonau, Pfr. Maurer und Pfr. Fritz, anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Mittwoch, 12. Juli 12.00 Senioren-Essen im Giebel

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfr. A. Boller, Wädenswil Musik: J. Bachmann

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 9. Juli 11.00 Ökumenischer Chilbigottesdienst auf dem Chratz mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski Pfarrerin Irene Girardet Fischer und der Band «Jazz’n’so» Montag, 10. Juli 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend Donnerstag, 13. Juli 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 14. Juli 6.00 Meditatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 8. Juli 14.00 Trauung Claudia Gfeller und Kim Bui Dietikon Sonntag, 9. Juli 10.00 Musikalischer Gottesdienst mit den «I Tredici» des Gesangvereins Hedingen unter der Leitung von Hannah Meret Burkhard aufen von Livio Burri und Tim Grässli Pfarrerin Renate Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 7. Juli Ab 20 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz in der Kirche Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst mit Steelband Loca Coquitos Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg 17.00 Jugendgottesdienst in der reformierten Kirche Knonau www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 9. Juli 9.30 Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel) Taufen von Jeremy, Sohn von Sharon Keller und Brian Bolliger sowie Andrin, Sohn von Kerstin Beck-Ulmer und Christian Ulmer Anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 13. Juli 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 9. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Mittwoch, 12. Juli 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag,13. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisa-Maria Jodl Christine Ziegler, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 9. Juli 9.30 Gottesdienst «Gott sägnet dich – und mir ihn» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 8. Juli 11.00 bis 22 Uhr African Day bei der Kirche Wettswil Sonntag, 9. Juli 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Segnung von David Chroust, Wettswil Musik: Kirchenchor Bonstetten (Leitung: Katharina Ruh) Fahrdienst: Anmeldung bis 8. Juli, Tel. 044 700 45 45 11.15 Jugendgottesdienst Dienstag, 11. Juli 9.00 bis 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 Stille und Tanz Kirche Wettswil Donnerstag, 13. Juli 12.00 Wettswiler Senioren: Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 14. Juli 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Freitag, 7. Juli 18.30 Schulabschluss-Gottesdienst mit Pfr. Saporiti und dem Katechetinnen-Team für alle Klassen Anschliessend Grillplausch Sonntag, 9. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 9. Juli 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi Freitag, 14. Juli 20.00 Taizéfeier in der katholischen Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. Juli 10.00 Schulschluss-Gottesdienst Montag, 10. Juli 19.30 Monatsandacht Dienstag, 11. Juli 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 12. Juli 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 13. Juli 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 8. Juli 10.00 Tiersegnung vor der Kirche 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 9. Juli 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Festzelt im Chratz Montag, 10. Juli 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 13. Juli 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Obfelden

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 7. Juli 19.30 Feuerabend am Hedingerweiher (Männerabend – www.feuerabend.ch) Sonntag, 9. Juli 10.00 Gottesdienst im Grünen in Rossau (Güetli) Anschliessend Grillfest mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Sonntag, 9. Juli 10.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Freitag, 7. Juli 19.30 Feuerabend Samstag, 8. Juli 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag 9. Juli 10.00 Allianz-Gottesdienst im Grünen im Güetli, Rossau Kinderprogramm Anschliessend Grillfest Montag, 10. Juli 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 12. Juli 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 9. Juli 10.00 Allianz-Festgottesdienst im Güetli, Rossau für Kinder bis 11 Jahre separates Programm Keine Veranstaltung in der ETG Donnerstag, 13. Juli 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 9. Juli 10.00 Allianz-Gottesdienst im Güetli Rossau Kinderprogramm mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 7. Juli 2017

15

«Akkordeon total» zum Jubiläum Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern hat auf dem Märtplatz Affoltern begeistert Bereits zum 20. Mal lud Kultur Affoltern am Sonntag, 2. Juli, zum Abendkonzert auf dem Märtplatz Affoltern ein. Zur Jubiläumsausgabe formierte sich das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern, kurz Aoba, mit seinen rund 20 Musikanten und versprach mit «Akkordeon total» vielseitige und abwechslungsreiche Unterhaltungsmusik. Angekündigt, unter der Leitung von René Glauser, musste dieser aus gesundheitlichen Gründen passen, worauf kurzfristig der Ehrendirigent Ruedi Marty einsprang, die letzten Proben vor dem Konzert übernahm und so die Formation dirigierte. Mit «Salut to Sousa» startete das Orchester mit einem beschwingten Marsch von John Philipp Sousa und zog die rund 200 Zuhörer sogleich in seinen Bann. Der Präsident Urs Schneebeli begrüsste danach die grosse Anzahl Gäste und übergab an die charmante Moderatorin Yvonne Stillhart, die gekonnt und humorvoll durchs Programm führte. Mit «Sous le ciel de Paris» von Hubert Giraud und «Libertango» komponiert von Astor Piazzolla, wurden die Zuhörer animiert das Tanzbein zu schwingen. Bei dieser Musik war es in der Tat schwierig sich auf den Stühlen zu halten – die Kinder liessen dem Tanztrieb freien Lauf und hüpften beschwingt umher. Sehr anspruchsvoll und mit vielen Taktwechseln und swingigen Klängen war das «Rendezvous mit Gershwin» des bekannten George Gershwin.

Flussschifffahrt mit Blasmusik

Edi’s Blasmusikanten. (Archivbilder zvg.)

Nach dem Grosserfolg vom Jahr 2015 auf der Donau, starten Gerold’s Musikvagabunden und Edi’s Blasmusikanten für 2017 ein neues FlussschifffahrtsProjekt. Paris und die Schönheiten der Seine mit Gerold’s Musikvagabunden und Edi’s Blasmusikanten erleben – diese Gelegenheit bietet sich vom 26. Oktober bis 2. November. In einer Woche geht es im wunderschönen Herbst auf der luxuriösen MS Amadeus Diamond der Edel-Reederei Lüftner Cruises von Paris über Conflanc, Rouen, Le Havre, Caudebec en Caux les Andelys und wieder zurück nach Paris. Eine Woche sorgenfrei, mit guten Menschen, toller Musik, absolut phänomenalem Essen und vielen schönen Erlebnissen ab und bis Einsteigeort Affoltern, Zürich HB oder Bern. (pd.) Flussschiffahrt mit Edi’s und Gerold’s vom 26. Oktober bis 2. November, ab 1395 Franken. Kontakt: Hugo Lang, 079 220 45 76 oder lang.hugo@bluewin.ch an.

Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern – für einmal wieder geleitet durch Ehrendirigent Ruedi Marty – hat zahlreiche Musikinteressierte angelockt. (Bild zvg.) Mit tosendem Applaus belohnt Danach ging es mit bekannten «ItaloPop-Hits» rasant weiter und viel Fingerfertigkeit bewiesen die Musikanten mit dem immer temporeicheren «A Klezmer Karnival». Dem bei Blasmusikfans sehr beliebten «Böhmischen Traum» vom deutschen Komponisten Norbert Gälle, stand die Inter-

Hits des «Electric Light Orchestras» setzte das Aoba zum grossen, gelungenen Finale an, während die Zuhörer die Kollektenhüte eifrig füllten. Präsident Urs Schneebeli bedankte sich für den tollen Applaus und die Kollekte, die vollumfänglich dem Aoba zugutekam. Er überreichte zudem Christine Sommer, die diese Konzertreihe für Kultur Affoltern

«Die vielen Zeichen von Freundschaft» Dominikanischer Blasinstrumenten-Reparateur bei Musik Hofmann

Zu seiner Weiterbildung gehörte für Jeasson Mejía auch, dass er in der

Musiktalente spielen auf

werkstatt gibt und dass Reparatur-Ersatzteile sogar teurer sind als in der Schweiz. Mit zusätzlichen ReparaturKenntnissen und reichen Erfahrungen reiste Jeasson Mejía Ende Juni zurück nach Santo Domingo. Dort wird er künftig die vom dominikanischen Kulturministerium und von Musikübersmeer gemeinsam eingerichtete Reparatur-Werkstatt fachlich betreuen. Für die Nachhaltigkeit der Hedinger Musikinitiative ist es enorm wichtig, dass die aus der Schweiz gespendeten Instrumente gut spielfähig gehalten werden.

Am Samstag, 8., und Sonntag, 9. Juli, finden die Sommerkonzerte des Jugendorchesters «Con Brio» statt. Es sind Werke von T. Albinoni, J. Haydn, W.A. Mozart, O. Respighi, J. Sibelius und Filmmusik aus «Spiderman» Mira Luttikhuis, und «Game of Solistin. (Bild zvg.) Thrones» zu hören. Mira Luttikhuis (1999) ist die Solistin im Violinkonzert C-Dur von Joseph Haydn. «Ich begann schon vor meinem 5. Lebensjahr mit dem Violinspiel. So kann ich mich gar nicht an eine Zeit ohne das Instrument erinnern. In der Mittelstufe bestand ich die Aufnahmeprüfung ins Förderprogramm des Konservatoriums Zürich und erhielt dort Unterricht von Barbara Bolliger. 2010 und 2012 wagte ich mich mit einem Klaviertrio an den Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb und beide Male gewannen wir den 2. Preis.» Seit einem Jahr ist Mira Luttikhuis nun in der Geigenklasse von Corinna Meienberg. «Nun habe ich gerade die Matura – mit Schwerpunktfach Musik – hinter mir. Im Zwischenjahr und dem darauffolgenden Studium wird mich meine Violine sicher weiterhin begleiten.» Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen sich auf ein zahlreiches Publikum. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (pd.)

Weitere Informationen, auch Fotos von Jeasson

Sommerkonzerte am Samstag, 8. Juli, 20 Uhr in der

Mejías Aufenthalt in der Schweiz, gibt es auf

reformierten Kirche in Affoltern und am Sonntag, 9.

www.musikuebersmeer.ch.

Juli, 11 Uhr im grossen Saal im Üdikerhuus, Uitikon.

................................................... von cornelia diethelm «Das Wertvollste, das ich nach Hause mitnehme, sind die vielen Zeichen von Freundschaft, die ich hier erleben durfte.» Das sagt Jeasson Mejía nach den drei Wochen, die er in der Schweiz verbringen konnte. Der 31jährige Dominikaner war auf Einladung von Musikübersmeer Anfang Juni von Santo Domingo nach Zürich geflogen. Aber nicht etwa, um hier gemütlich Ferien zu machen. Sondern um zu arbeiten und zu lernen. Musikübersmeer hat seit 2008 über achthundert in der Schweiz gespendete Musikinstrumente in verschiedene Projektländer geschickt. In der Dominikanischen Republik bietet der Verein regelmässig Reparaturkurse für Musikinstrumente an. Bei bisher drei Blasinstrumenten-Reparaturkursen war Jeasson Mejía als besonders engagiert und talentiert aufgefallen. Deshalb erhielt er die Möglichkeit, bei Beat Zurkinden in Düdingen FR seine Kenntnisse zu vertiefen. «Es hat mich beeindruckt, wie sorgfältig und hoch professionell in der Schweiz gearbeitet wird», erzählt Jeasson Mejía, «ich erhielt wertvolle ReparaturTipps und fühle mich nun noch sicherer als vorher.»

immer so professionell organisiert, einen kleinen Blumengruss. Als Zugabe spielte das Aoba das beliebte «Sway», von Wolfgang Russ arrangiert, und erntete nochmals tosenden Applaus. Wer nun Lust auf mehr Akkordeonmusik hat, merke sich den 13. und 14. Januar 2018. Das Aoba tritt dann im Kasinosaal zum Jahreskonzert auf.

Sommerkonzerte des Jugendorchesters «Con Brio» der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal unter der Leitung von Corinna Meienberg.

Auf Einladung der Hedinger Hilfsorganisation Musikübersmeer reiste der Dominikaner Jeasson Mejía im Juni zu einem Reparaturpraktikum für Blasinstrumente in die Schweiz. Auch ein fachlicher Austausch mit Jörg Hofmann von Musik Hofmann in Affoltern kam zustande.

Breites Instrumenten-Sortiment Gerold’s Musikvagabunden.

pretation der Akkordeonisten in nichts nach; die Melodien vermochten zu packen und machten gute Laune. Mit «Frank Sinatra in Concert» zeigte das Orchester eine weitere Facette seines Könnens und brachte diese bekannten Evergreens so gut rüber, dass der eine oder andere gleich mitsingen wollte. Mit «Samba Negra», «Chattanooga Choo Choo» und den besten

Jörg Hofmann erklärt Jeasson Mejía, wie ein Heissluft-Lötkolben funktioniert. (Bild Cornelia Diethelm.)

Schweiz verschiedene Reparaturwerkstätten kennenlernen konnte. Zum Abschluss besuchte er das Geschäft von Jörg Hofmann in Affoltern. Musik Hofmann wurde von Jörg Hofmanns Vater Charly 1966 gegründet. Jörg Hofmann lernte Klavierbauer und übernahm 1993 die Firma, zu der auch eine Werkstatt in Zwillikon gehört. Musik Hofmann bietet im Verkaufsgeschäft in Affoltern ein breites Sortiment an Instrumenten an. Jeasson Mejía staunt, dass Jörg Hofmann so viele unterschiedliche Instrumente auch selber repariert. Umgekehrt ist Jörg Hofmann überrascht zu hören, dass es in der Hauptstadt Santo Domingo nur ein einziges grosses Verkaufsgeschäft mit Reparatur-


16

Veranstaltungen

Freitag, 7. Juli 2017

agenda

Freitag, 7. Juli Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 15.00-22.00: Jugendarbeit-Affoltern-Event: «Freestyle-Tage» auf dem Kronenplatz mit Barbetrieb (alkoholfrei), gratis SkateboardWorkshop und Grillabend. mehr Infos unter www.ja-aaa.ch. Kronenplatz. 18.00-22.00: «Girls Friday» for Girls only! ab der 5. Klasse. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern am Albis. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3.

Workshops, 14+17 Uhr Tanzkurse, 19.30 Uhr Konzert: Les Frères Sambes. Infos: www.stawet.ch/uprise. Reformierte Kirche.

Sonntag, 9. Juli Bonstetten 10.30: Abschlusskonzert der Bläserklasse Fortgeschrittene. Leitung: Nino Wrede. Mitwirkung der Bläserklasse Grundkurs. Eintritt frei, Kollekte. Im Anschluss Apéro. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

08.00: Dorffest 2017 und 14. Grümpi FC Hausen auf dem Sportplatz. Im Festzelt um 11 Uhr Gottesdienst mit Band «Jazz'n'so», anschliessend Familienzmittag. Festgelände Chratz und Sportplatz Jonentäli.

Hedingen Affoltern am Albis 09.00-09.45: «Minimuki Gym» Eltern mit Kindern ab Laufalter bis 3 Jahre, bewegen, singen, Rituale lernen. Zweite Zeit 10-10.45 Uhr. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Samstag, 8. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 14.00-20.00: JugendarbeitAffoltern-Event: «Freestyle-Fäscht» auf dem Kronenplatz mit Barbetrieb (alkoholfrei), Attraktionen für die ganze Familie, Show und offener Contest. mehr Infos unter www.ja-aaa.ch. Kronenplatz.

Hausen am Albis 08.00: Dorffest 2017 und 14. Grümpi FC Hausen. Mit BeachvolleyballTurnier ab 12 Uhr, Schwinger-Showkampf ab 15 Uhr im Sportplatz. Im Festzelt ab 12 Uhr Klassentreffen, ab 18 Uhr Konzert Musikverein Hausen, ab 20.15 Uhr Huusemer Schlager Night und SportlerBar bis in die Nacht. Festgelände Chratz und Sportplatz Jonentäli.

Mittwoch, 12. Juli Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Hedingen 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Spielerisches Eintauchen in die Welt der Reime, Verse und Fingerspiele. Bibliothek. Trottenweg.

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Sound, Funkig! Back to the roots! Bei schönem Wetter Open Air im schönen Güggel-Garten. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Wettswil 11.00-22.00: African Day, Food & Drink, Markt. 13+16 Uhr Djembe-

anzeige

Zum dritten Mal führt das Senioren Lab des Millers Theater in der Mühle Tiefenbrunnen die Hausemerin Eveline Walser ins Zürcher Seefeld. Diesmal in die Zukunft: «Im Jahre 2525» heisst die aktuelle Produktion, welche elementare Fragen des Zusammenlebens aufwirft. Puccini donnert aus den Lautsprechern, während das Stroboskop die Bühne in eine futuristische Szenerie verwandelt. Es erklingt eine Stimme aus dem Off: Eva, der Zentralcomputer und allmächtige Führerin der Kolonie. Da ein Meteoritenregen wesentliche Teile ihres Systems beschädigt hat, müssen die Bewohner Reparaturen vornehmen, indem sie es mit persönli-

Morgen Samstag stellt sich am Grümpi in Knonau Sportler und Coach Fabio Traber den Fragen von Pfarrer Thomas Maurer. Am Samstag, nicht am Sonntag, wie gewohnt nach elf Uhr findet im Zelt am Fussballfeld die ökumenische Andacht mit Pfr. Thomas Maurer statt. Meistens wird ein Gast interviewt zu Themen wie Fairness, Sport, Mut oder Fussball. Dieses Jahr wird der bekannte Sportler und Coach Fabio Traber über seinen Aufenthalt in schwierigen Situationen in Kambodscha berichten. Am Ende der Besinnung werden wieder die beliebten Kicker-Bibeln verteilt und die Sigristin Bernadette Muff

Dienstag, 12 Uhr an:

Affoltern am Albis

agenda@affolteranzeiger.ch

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

wird Stängeliglace anschleppen; nach dem Motto: «Es hät solang’s hät.» (tm) Grümpi-Andacht morgen Samstag 8. Juli, 11.10 Uhr im Zelt beim Fussballfeld Knonau.

«Im Jahre 2525» – Ein Theaterstück des Senioren Labs mit Kindern zum Thema künstliche Intelligenz. Premiere am 9. Juli, 17 Uhr. Weitere Aufführungen: 11., 12. und 13. Juli, jeweils 20 Uhr. Weitere Infos und Tickets: www.millers.ch.

Genuss unter dem Sternenhimmel Auf dem Vorplatz des Emmen Centers in Richtung Seetalstrasse finden vom 7. Juli bis 18. August im 14-Tage-Rhythmus zum ersten Mal genussvolle «Street-Food-Nächte» statt. Die Reise beginnt mit einer Tour «Around the World» und führt via «Asia Special» über «Viva Sudamerica» zu «Burger & Hot Dog». Dabei werden jeweils zehn handverlesene Street-Food-Künstler anwesend sein. Die gemütlich-urbane Atmosphäre lädt zum Entdecken und Verweilen ein. Die Besucher erwartet von 17 bis 23 Uhr ein Marktplatz der Genüsse. So darf man den Food-Profis bei der Arbeit über die Schulter schauen, in entspannter Atmosphäre Köstlichkeiten aus nah und fern probieren und mit Freunden und Verwandten die Stimmung geniessen. (pd.)

Ausstellungen

Donnerstag, 13. Juli 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.00: Seniorentreff «Nun ade, du mein lieb' Heimatland» mit Pfrn. B. Bartels und Ilia Romana Müller. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Fabio Traber. (Bild zvg.)

re Bequemlichkeit und die Angst, die der Fortschritt der künstlichen Intelligenz mit sich bringt. Die Premiere rückt in greifbare Nähe und der letzte Feinschliff wird vorgenommen. Eveline Walser wird nun jeden Morgen mit dem Postauto nach Zürich fahren und ihre Mitfahrgäste in ihre Endgeräte starren sehen. Sie wird aus dem Fenster schauen und ihr Handy ausschalten – bevor sie selbst in die Rolle des Supercomputers schlüpft. Die Hausemerin freut sich, wenn ganz viele Säuliamtler die Reise ins «Jahr 2525» antreten! (pd.)

agenda-einträge

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Kappel am Albis

chen Informationen füttern. Eveline Walser steht etwas abseits und spricht in ein Mikrofon. Ihre Auftritte bestreitet sie in der diesjährigen Inszenierung mit ihrer Stimme – ungewohnt für die 68-jährige Hausemerin. Dass sie sich für genau diese Rolle gemeldet hat, liegt an ihrer ausgesprochenen Experimentierfreude. Diese präsente Unsichtbarkeit stellt eine besondere Herausforderung für sie dar, der sie sich unbedingt stellen wollte. Mit Ernsthaftigkeit und einem guten Sinn für Humor erarbeitete das Senioren Lab unter der Leitung von Regisseur Ron Rosenberg ein aktuelles Stück von grosser Intensität. Es behandelt ganz grundlegende Themen des Zusammenlebens; Sehnsucht nach und Angst vor Nähe, die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung, unse-

Ökumenische Grümpibesinnung

Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitags-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens

Hedingen 18.00: Oberkrainer-Musik mit Krainer Tonic. Eintritt Fr. 15.-. Reservierung unter: 044 761 62 98 oder mail@krone-hedingen.ch. Restaurant Krone.

Hausemerin Eveline Walser spielt in Millers Studio in Zürich

Hausen am Albis

Dienstag, 11. Juli 18.00-22.00: «Musik ver-rückt» – Konzerte an ungewöhnlichen Orten. Es spielen Studenten der Kalaidos Musikhochschule. Türöffnung 17.15 Uhr. Klavierkonzert in der Fabrik. Haydn, Liszt, Schumann und Scrjabin. Barbetrieb mit Drinks und Snacks, Eintritt frei, Kollekte. Ernst Schweizer AG (Bahnhofplatz).

«Mit dem Postauto in die Zukunft»

oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Agenda Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albi anzeige

Aeugst am Albis

Aeugstertal

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Unter dem Hammer...» ...wird auf dem Amboss glühend heiss das Eisen geschmiedet. Beat Steudler und Sohn Roman zeigen das Handwerk des Schmieds heute. Es entstehen nebenbei auch Kunst-und Gebrauchsgegenstände. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 24. August.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/ Gänge), Kappelerhof 5: «Vielschichtig-Tief», Bilder von Bruno Arnold. Bis 13. August.


Sport

Freitag, 7. Juli 2017

17

Atemberaubende Action im Jumpin An der freestyle-night in Mettmenstetten messen sich Athleten in den Disziplinen Aerials, Freeski und BMX Bereits zum fünfzehnten Mal treten am Samstag, 15. Juli, in Mettmenstetten Athleten in den Disziplinen Aerials, Freeski und BMX gegeneinander an, um den Titel des freestylenight-Champions zu holen. Spannung total. Auch in diesem Sommer wird an der freestyle-night im Jumpin wieder Action und eine grosse Show geboten. Über 60 Top-Athleten aus den Bereichen Aerials (Skiakrobatik), Freeski und BMX werden über die grösste Sprungschanze Europas springen und sich im Wettkampf die Stirn bieten. Fahrer aus der Region, sowie aber auch aus dem Ausland werden den Gästen mit ihren spektakulären Sprüngen den Atem rauben. Auch neben den Schanzen wird dieses Jahr wieder einiges geboten. Ab 15 Uhr öffnet das Gelände. Für Kulinarik, Musik, Spiel und Spass ist auf jeden Fall gesorgt. So gibt es beispielsweise im Promovillage für Besucher von jung bis alt viel zu erleben und gewinnen.

Weltnummer 1 von 2016 am Start Durch eine Qualifikation am späteren Nachmittag (17 Uhr) gelangen die acht besten Riders jeder Disziplin in das Nachtfinale. Dort stehen sich ab 21.30 Uhr die Riders in einem K.O.-Duell gegenüber. Das Teilnehmerfeld ist gerade bei den Skiakrobaten auf hohem internationalem Niveau. Neben den Schweizer Top-Springern werden Athleten aus England, Kasachstan und der Ukraine erwartet. Mit Oleksandr Abramenko (UKR) ist die Weltnummer 1 von 2016 am Start. Er musste die letzte Weltcupsaison verletzungsbedingt aussetzen – man darf gespannt sein auf sein Comeback kurz vor Olympia! Beim Tramp’n’Dive treffen die Athleten und Riders für einmal ohne Ski, Board oder Bike aufeinander. Von einem am Beckenrand aufgestellten Trampolin, in fünf Meter Höhe, wird in den Pool gesprungen. Dies erlaubt Sprünge mit bis zu drei Saltos oder Jumps mit bis zu sechs Schrauben.

Im spektakulären Nachtfinale stehen sich ab 21.30 Uhr die besten Athleten in einem K.O.-Duell gegenüber. (Archivbild zvg.) Die Trendsportart Slackline eignet sich super zur Förderung der eigenen Balance, Konzentration und Koordination. Kein Wunder wird die Slackline in vielen koordinativen Sportarten regelmässig genutzt. Auch die Athleten und Riders an der freestyle night sind geübt im «Slackelinen». Um 20.30 Uhr wird eine solche Line über den 20 Meter breiten Jumpin Pool gespannt – jede und jeder darf sich im Balancieren über den Pool versuchen.

Aktivitäten für Jung und Alt Das Promovillage ist ab 15 Uhr geöffnet und auch dieses Jahr wieder mit einem breiten Angebot vertreten. Es werden verschiedene Aktivitäten, Verkaufsstände und Wettbewerbe geboten. An jedem Stand gibt es für die

ganze Familie spannende Aktivitäten – Spiel, Spass und Wettbewerbseifer ist garantiert! Die Mobiliar Affoltern und der Learnpool sorgen mit ihrem Stand auch für Sprünge und Kurzflüge neben den Schanzen. Am Rodeo-BullRiding-Stand können sich Jung und Alt messen. Wer den Bullen nicht zähmen kann, fliegt auf die Luftmatte. Die besten drei Cowgirls oder -boys treten am frühen Abend im Finale gegeneinander an. Nicht nur am Swiss-Ski Autogrammstand, sondern auch beim Parcours und in der Menge sind die Freestyle-Stars anzutreffen. Es gilt, in möglichst kurzer Zeit einen Hindernis-Parcours zu überwinden. Wer kann wohl mit den Nationalmannschaftsathleten mithalten? Im Anschluss an das eigentliche Highlight, das Finalsprin-

Uri fest in Ämtler Hand Sieben Ämtler erlangten am Uri-Triathlon drei Podestplätze Wären vor 170 Jahren sieben Zürcher Untertanen aus dem Knonauer Amt nach Seedorf am Urnersee vorgestossen, hätte dies wohl eine Schlacht bedeutet. Die Zeiten haben sich geändert: Die Urner erwiesen sich als äusserst freundliche Gastgeber. Die Ämtler bedankten sich mit drei Podestplätzen. Der Uri Triathlon hat eine deutliche Aufwertung erfahren mit der Aufnahme in den Saisonwettkampf Circuit von Swiss Triathlon. Er zählt zu den wenigen Triathlon-Rennen in der Schweiz, bei welchen Windschattenfahren für die Amateure zugelassen ist. Der wellige, 19 Grad kühle Urnersee lud so wenig wie das regnerische Wetter zum Triathlon ein. Doch schon auf dem Rad zeigte es sich für manchen, dass es sich gelohnt hat, den widerlichen Bedingungen zu trotzen. Auch wenn die meisten Triathleten nicht wirklich gut Windschatten fahren können, bereitete es den meisten von ihnen Spass, einen Partner zu suchen, mit dem man zu zweit der nächsten Gruppe nachjagen konnte, und dort, hatte man sie eingeholt, so

zu taktieren, dass man nie den Anschluss verlor und dennoch Kraft für die abschliessenden zehn Laufkilometer sparte.

Kostenloser Eintritt vor 18 Uhr Wer vor 18 Uhr das Eventgelände betritt, sichert sich einen kostenlosen Eintritt. Ab 18 Uhr oder nach Verlassen des Geländes kostet das Ticket 15 Franken. Die Veranstalter rechnen mit rund 2500 Besuchern und einem ausverkauften Event. Bereits seit mehreren Jahren vorhanden und von den vielen Besuchern geschätzt ist auch dieses Jahr der kostenlose Shuttleservice vor Ort. Besucher, welche nicht an öffentliche Verkehrsmittel angeschlossen sind, oder Autofahrer, die alkoholisiert oder

übermüdet das Auto lieber stehen lassen, wird eine sichere Heimkehr garantiert. Dieser Service wird ermöglicht durch die kompetenten Fahrlehrer von Learnpool in Zusammenarbeit mit der Mobiliar Affoltern. Der Fahrdienst gilt für den Bezirk Affoltern und angrenzende Dörfer. Die komplette Organisation, der Auf- und Abbau der Infrastruktur, die Überwachung aller technischen Anlagen und diverse andere Arbeiten während des Events werden durch ein rund 50 Personen starkes Team bewältigt. Weit über 1000 ehrenamtliche Stunden werden jährlich in die freestyle-night investiert und machen den Event zu dem, was er ist.

Weitere Infos unter www.freestyle-night.ch.

Team Koach setzt sich an der Spitze ab Siege in Zug und Uri wirken sich aus Ende Juni übernahm das Team Koach in Spiez mit 10 Punkten Vorsprung die Führung im Teamklassement der Saisonwertung des Triathlon Circuits. Dank dem Sieg in Uri am letzten Sonntag beträgt die Reserve auf den nächsten Verfolger inzwischen bereits 110 Punkte.

Herbelin verteidigt Führung Wie erwartet legte Olivier Herbelin aus Bonstetten die schnellste Ämtler Zeit auf der olympischen Distanz hin. Der Führende in der Jahres-Gesamtwertung zeigte ein ausgeglichenes Rennen mit einem starken Schlussspurt. Mit dem vierten Platz in der Hauptklasse konnte er die OverallFührung in der Saisonwertung von Swiss Triathlon verteidigen. Wie gewohnt auf dem Podest, diesmal zuoberst, landete der Knonauer Werner Ammann in der Altersklasse 4 der Männer. In der Saisonwertung führt er seine Altersklasse an. Über die Sprintdistanz in der Kategorie «Experience» erreichte Sonja Burghardt aus Hausen in 1:19:00 Rang 3 der Altersklasse Frauen 45–54. Das Sprint-Rennen führte über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad und 5 Kilometer Laufen. Auf derselben Strecke fand das Profi-Rennen statt. Urs Müller, aus Stallikon, erreichte in diesem schnellen Rennen in 58:55 Minuten Rang 14. (bs)

gen der drei Disziplinen um 22.30 Uhr, steigt die legendäre Party. In der grossen Partyhalle wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Bernhard Schneider gewann in seiner Altersklasse in Uri. (Bild Erika Schmid) Die Ämtler Resultate Die Ämtlerinnen und Ämtler erzielten auf der Olympischen Distanz (1.5 km Schwimmen, 37 km Rad, 10 km Laufen) folgende Resultate: 1. M55-64: Bernhard Schneider, Ottenbach, 2:13:04 1. M65+: Werner Ammann, Knonau, 2:34:35 4. M18-34: Olivier Herbelin, Bonstetten, 2:01:36 13. M18-34: Patrick Baumeler, Bonstetten, 2:13:24 14. M35-44: Reto Caviezel, Affoltern, 2:22:10

Kurt Müller ist sehr zufrieden mit der Leistung seiner Athleten in Uri. Nach dem harzigen Saisonstart sind nun die erwarteten Erfolge eingetreten. Olivier Herbelin konnte seine Führung im Overall-Klassement des Circuits verteidigen. Manuel Arnold (Knaben 12–13) und Bernhard Schneider (M55–64) gewannen ihre Kategorie, Dani Zurfluh, Michael Schäfer, Hans Koch und Petra Schmiedel errangen weitere Podestplätze. Bei den Profis waren David Koster und Urs Müller mit den Rängen 13 und 14 auf Kurs. Die beiden Langdistanz-Athleten absolvierten das Rennen als wettkampfmässiges

Training im Rahmen ihres Aufbaus für den Ironman Switzerland vom 30. Juli, wo sich 14 Athleten des Teams Koach eingeschrieben haben. Wie im vergangenen Jahr wird das Team Koach auch diesmal die Startenden in Zürich mit einer grossen Präsenz von Fans begleiten. «Urs Müller hat meine Erwartungen übertroffen», bilanziert der Coach, «das Rennen stand am Ende einer ausserordentlich harten Trainingswoche, anschliessend fuhr er mit dem Rad vom Urnersee nach Bonstetten heim.» Kurt Müller weist darauf hin, dass die Saisonwertung nur mit harter Arbeit gewonnen werden kann. Wer nicht wenigstens drei Athletinnen und Athleten im Schlussklassement eines Wettkampfs aufweist, erhält einen Nuller. Trotz der Konkurrenz durch den Gigathlon wird deshalb das Team Koach auch an diesem Wochenende am Sempachersee mit einem starken Aufgebot dabei sein. (tk) Weitere Infos unter www.kmsportcoaching.ch.


Bonstetten

Uitikon

Markenverrtreter von A–Z auf einen Blick

Ottenbach

Birmensdorf

Affoltern a.A.

Mettmenstetten

Garage Illi AG Garage G. Bürgisser Merenschwand Stiegenackerstr. 2, 5634 5 Tel. 056 675 10 60 www.buergisser-garage.ch

www.ford-grunder.ch

Affoltern a. A.

E-Mail garage.grunder@uitikon.ch

Affoltern a. A.

5HSDUDWXUDOOHU0DUNHQ Carrosserie 3QHXVHUYLFH

Zürichstrasse 193 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 322 70 40 www.auto-gretener.ch

Affoltern a. A.

Industriestrasse 20, 8910 Affoltern a. A. Tel. 044 761 48 48, www.albisgarage.ch

Hier fällt ein Inserat mehr auf, als es kostet!

Ernst Ruckstuhl AG a. A. Zürichstr. 29, 8910 Affoltern A Tel. 044 762 17 17, Fax 044 762 17 10 en.ch www.ruckstuhlgarage

2I¿]LHOOH5HQDXOW9HUWUHWXQJ %HUDWXQJXQG9HUNDXI '$&,$6HUYLFHVWHOOH

ALBIS-GARAGE SCHAUB

Sportcar Center AG, corvettetotal.ch GmbH Rütistrasse 22 + 24, 8906 Bonstetten Tel. 043 818 74 14 www.cadillactotal.ch//www.corvettecenter.ch

Chalchofenstrasse 13, 8910 Affoltern a.A. Telefon 044 761 49 95, www.peringarage.ch René Hächler AG 2 Obfelden Dorfstrasse 46, 8912 Tel. 044 762 60 80, Fax 044 762 60 81 Grunder Auto GmbH Birmensdorferstr. 28, 8142 Uitikon Telefon 044 493 14 14

Rund ums Auto

Garage W. Reichenbaach Affolternstrasse 12, 8908 8 Hedingen Tel. 044 761 06 41, Fax 044 761 64 22

Merenschwand

K. Graf Automobile AG G Zürichstrasse, 8932 Mettmenstetten Telefon 043 466 70 00 0

Mahler Automobile AG G Muristrasse 4 8912 Obfelden Telefon 044 761 70 5 54

Auto Betschart & Lierr GmbH Ottenbacherstrasse 1, 1 8909 Zwillikon Tel. 044 761 40 39, Fax 044 760 04 39 www.autobetschartlie er.ch

K. Graf Automobile AG A Zürichstrasse, 8932 Mettmenstetten Telefon 043 466 70 00

Garage Müller Dorfstrasse 82, 8912 2 Obfelden Tel. 044 761 41 74, Fax 044 761 93 59

Ernst Ruckstuhl AG a.A. Zürichstr. 29, 8910 Affoltern A Tel. 044 762 17 17, Fax 044 761 17 10 en.ch www.ruckstuhlgarage

Albis-Garage Schaub Industriestr. 20, 8910 0 Affoltern a. A. Tel. 044 761 48 48, Fax 044 761 91 77

René Hächler AG Dorfstrasse 46, 8912 2 Obfelden Tel. 044 762 60 80

Garage Marco Perin Chalchofenstr. 13, 89 910 Affoltern a.A. Telefon 044 761 49 95, 9 www.peringarage.ch

Obfelden Mahler Automobile AG Muristrasse 4 8912 Obfelden Telefon +41 44 761 70 54 Fax +41 44 761 38 40 info@mahlerauto.ch www.mahlerauto.ch

Ernst Ruckstuhl AG a.A. Zürichstr. 29, 8910 Affoltern A Tel. 044 762 17 17, Fax 044 761 17 10 en.ch www.ruckstuhlgarage

Obfelden

Obfelden

Garage Jlli AG Stallikonerstr. 85, 89 903 Birmensdorf Tel. 044 737 24 77, Fax 044 737 24 82

Hedingen

REICHENBACH HEDINGEN

auto-gretener ag Zürichstrasse 193 8910 Affoltern a.A. Telefon 043 322 70 41 4 www.auto-gretener.chh

www.hondareichenbach.ch W. Reichenbach, Affolternstrasse 12, 8908 Hedingen Telefon 044 761 06 41, Telefax 044 761 64 22

Albin Herzog, Jonensttrasse 32, 8913 Ottenbach Tel. 043 322 66 00

Mettmenstetten

Obfelden

Dieser Platz ist frei für Ihre Werbung Kontaktieren Sie Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Zwillikon Ihr Mazda-Partner in Zwillikon/Affoltern a.A.

Auto Betschart & Lier GmbH Ottenbacherstrasse 1, 8909 Zwillikon Tel. 044 761 40 39, Fax 044 760 04 39, www.autobetschartlier.ch


Bonstetten

Uitikon

Markenverrtreter von A–Z auf einen Blick

Ottenbach

Birmensdorf

Affoltern a.A.

Mettmenstetten

Garage Illi AG Garage G. Bürgisser Merenschwand Stiegenackerstr. 2, 5634 5 Tel. 056 675 10 60 www.buergisser-garage.ch

www.ford-grunder.ch

Affoltern a. A.

E-Mail garage.grunder@uitikon.ch

Affoltern a. A.

5HSDUDWXUDOOHU0DUNHQ Carrosserie 3QHXVHUYLFH

Zürichstrasse 193 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 322 70 40 www.auto-gretener.ch

Affoltern a. A.

Industriestrasse 20, 8910 Affoltern a. A. Tel. 044 761 48 48, www.albisgarage.ch

Hier fällt ein Inserat mehr auf, als es kostet!

Ernst Ruckstuhl AG a. A. Zürichstr. 29, 8910 Affoltern A Tel. 044 762 17 17, Fax 044 762 17 10 en.ch www.ruckstuhlgarage

2I¿]LHOOH5HQDXOW9HUWUHWXQJ %HUDWXQJXQG9HUNDXI '$&,$6HUYLFHVWHOOH

ALBIS-GARAGE SCHAUB

Sportcar Center AG, corvettetotal.ch GmbH Rütistrasse 22 + 24, 8906 Bonstetten Tel. 043 818 74 14 www.cadillactotal.ch//www.corvettecenter.ch

Chalchofenstrasse 13, 8910 Affoltern a.A. Telefon 044 761 49 95, www.peringarage.ch René Hächler AG 2 Obfelden Dorfstrasse 46, 8912 Tel. 044 762 60 80, Fax 044 762 60 81 Grunder Auto GmbH Birmensdorferstr. 28, 8142 Uitikon Telefon 044 493 14 14

Rund ums Auto

Garage W. Reichenbaach Affolternstrasse 12, 8908 8 Hedingen Tel. 044 761 06 41, Fax 044 761 64 22

Merenschwand

K. Graf Automobile AG G Zürichstrasse, 8932 Mettmenstetten Telefon 043 466 70 00 0

Mahler Automobile AG G Muristrasse 4 8912 Obfelden Telefon 044 761 70 5 54

Auto Betschart & Lierr GmbH Ottenbacherstrasse 1, 1 8909 Zwillikon Tel. 044 761 40 39, Fax 044 760 04 39 www.autobetschartlie er.ch

K. Graf Automobile AG A Zürichstrasse, 8932 Mettmenstetten Telefon 043 466 70 00

Garage Müller Dorfstrasse 82, 8912 2 Obfelden Tel. 044 761 41 74, Fax 044 761 93 59

Ernst Ruckstuhl AG a.A. Zürichstr. 29, 8910 Affoltern A Tel. 044 762 17 17, Fax 044 761 17 10 en.ch www.ruckstuhlgarage

Albis-Garage Schaub Industriestr. 20, 8910 0 Affoltern a. A. Tel. 044 761 48 48, Fax 044 761 91 77

René Hächler AG Dorfstrasse 46, 8912 2 Obfelden Tel. 044 762 60 80

Garage Marco Perin Chalchofenstr. 13, 89 910 Affoltern a.A. Telefon 044 761 49 95, 9 www.peringarage.ch

Obfelden Mahler Automobile AG Muristrasse 4 8912 Obfelden Telefon +41 44 761 70 54 Fax +41 44 761 38 40 info@mahlerauto.ch www.mahlerauto.ch

Ernst Ruckstuhl AG a.A. Zürichstr. 29, 8910 Affoltern A Tel. 044 762 17 17, Fax 044 761 17 10 en.ch www.ruckstuhlgarage

Obfelden

Obfelden

Garage Jlli AG Stallikonerstr. 85, 89 903 Birmensdorf Tel. 044 737 24 77, Fax 044 737 24 82

Hedingen

REICHENBACH HEDINGEN

auto-gretener ag Zürichstrasse 193 8910 Affoltern a.A. Telefon 043 322 70 41 4 www.auto-gretener.chh

www.hondareichenbach.ch W. Reichenbach, Affolternstrasse 12, 8908 Hedingen Telefon 044 761 06 41, Telefax 044 761 64 22

Albin Herzog, Jonensttrasse 32, 8913 Ottenbach Tel. 043 322 66 00

Mettmenstetten

Obfelden

Dieser Platz ist frei für Ihre Werbung Kontaktieren Sie Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Zwillikon Ihr Mazda-Partner in Zwillikon/Affoltern a.A.

Auto Betschart & Lier GmbH Ottenbacherstrasse 1, 8909 Zwillikon Tel. 044 761 40 39, Fax 044 760 04 39, www.autobetschartlier.ch


20

Sport

Grümpi Knonau: von sportlich bis rockig

Attraktive Spielzüge und Dribblings

Zum 46. Mal findet am 8. und 9. Juli in Knonau das Grümpi statt, wie seit mehreren Jahren organisiert von Turnverein, Damenriege und Dunnschtig-Club. Gespielt wird am Samstag und am Sonntag ab 9 Uhr. Der letztes Jahr eingeführte «Chindsgi-Cup» ist wieder fester Bestandteil des Grümpis, unterstützt von den frenetisch mitgehenden Eltern, deren Puls meist höher geht als derjenige der Spieler. Und Ehre wem Ehre gebührt: Der Final des «Chindsgi-Cups» wird das Abschlussspiel des Grümpis sein. Es werden wieder hartumkämpfte Spiele in allen Kategorien erwartet. Neu wird das Turnier dieses Jahr nach den Suva-Richtlinien ausgetragen. Schienbeinschoner sind ausnahmslos in allen Kategorien Vorschrift, Nockenschuhe sind empfohlen. Es gibt eine Aufwärmzone, und auf Alkohol soll während des Spielbetriebs verzichtet werden (gilt natürlich nur für die Spieler, nicht für die Zuschauer). Unfallfrei und fair soll es auf jeden Fall zu- und hergehen.

LiveActs am Samstagabend Am Samstag um 11 Uhr – nicht wie gewohnt am Sonntag – findet eine ökumenische Andacht mit einem Sportler, ökumenisch befragt, statt, und ab 16 Uhr folgt dann das bestbekannte Haselbacher Steinstossen. Für das leibliche Wohl sorgen die drei Organisationsvereine gemeinsam: die bestbekannte Festwirtschaft von TV und DR, neu gibt es Risotto – als Alleinspeise oder als Beilage sehr empfehlenswert. Den musikalischen Anfang macht am Samstagabend das weitherum bekannte Trio Räbbergfäger; und wie schon in den vergangenen Jahren wird es ein wunderbarer Übergang vom Sportlichen zum Rockigen sein. Für Letzteres sind die im Säuliamt bestbekannten «Lost Keys» verantwortlich. Ab ca. 22 Uhr werden die Jungs aus Hausen das Barzelt und die unmittelbare Umgebung mit ihren Coversongs ver- und entzücken. Eintritt frei. (pd.) 46. Grümpelturnier am 8./9. Juli in Knonau. Spielbetrieb ab 9 Uhr, am Samstag ökumenische Andacht um 11 Uhr, Steinstossen ab 16 Uhr, Rockmusik mit den «Lost Keys» ab ca. 22 Uhr.

Freitag, 7. Juli 2017

Wochenende im Zeichen des Fussballs: Grümpel- und Schülerturnier in Affoltern Am vergangenen Wochenende führte der FC Affoltern auf den Sportanlagen im Moos das 62. Grümpel- und das 57. Schülerturnier durch. Das Turnier bot nebst dem Fussball auch Platz für Plausch und gesellschaftliche Begegnungen. ................................................... von danny müller Traditionsgemäss eröffneten die Firmen und Vereine aus dem Bezirk am Freitagabend mit dem Gewerbecup das Turnier. Bei eher kühlen, aber idealen Temperaturen durften die Zuschauer spannende Spiele und sehenswerte Spielzüge und Dribblings geniessen. Dabei zeigte sich, dass die Spielerinnen und Spieler der anwesenden 14 Firmen-Teams durchaus auch mit dem Ball umzugehen wissen. Den Sieg holte sich zum ersten Mal «magic gpw», die im Final «Elektrotechnik Merz» bezwangen. Nach dem Gewerbecup spielte die rockige Band 7tcover auf. In der Bar liessen so manche den Abend bei ein paar feinen Drinks ausklingen. Der Samstag entpuppte sich entgegen dem Wetterbericht als freundlich und sehr warm. Die rund 40 Mannschaften zeigten ihr Können in den Kategorien «Fussballer», «Nicht-Fussballer», «Mixed» und «Oldies». Dass bei den Oldies nicht nur der Fussball im Mittelpunkt steht, zeigt sich daran, dass die Wertung nicht nur aus dem Fussballspiel besteht, sondern auch beim Jassen und zwei Geschicklichkeitsspielen Punkte vergeben werden. Den Siegerpokal bei den «Oldies» holten sich «Oldies but Goldies», welche die dem FCA Grümpi treuen «EHC Türlersee Haie» im Final bezwangen. Bei den Fussballern holten sich die «Füxxxe» den Cup. Bei den Nichtfussballern schwang der «FC Millwall» obenaus, während «Los Burros» bei den Mixed Teams den Pokal nach Hause trugen. Am Sonntag stand dann das Schülerturnier auf dem Programm. Bei sehr kühlen und nassen Bedingungen gaben die Jüngsten und auch etwas Älteren mit vollem Enthusiasmus ihr Bestes, um sich für die Finalspiele zu qualifizieren. Dabei wurden sie laut-

Wer ist schneller am Ball?

Bodenkampf vor dem Tor.

Bereit zur Flanke. stark von den sehr zahlreichen Eltern, Freunden und Verwandten angefeuert. Obwohl die Spiele meist umkämpft waren, wurde immer fair gespielt. Die Schiedsrichter hatten die Spiele jederzeit im Griff. Wer vom nasskalten Wetter gegen Mittag eine Pause benö-

Laufduell mit vollem Körpereinsatz. (Bilder Thomas Stöckli)

Geschickt den Ball mit dem eigenen Körper abschirmen. tigte, konnte sich im Festzelt aufwärmen und das Frühschoppenkonzert mit dem Duo Galaxis geniessen. Den Siegerpokal in der Kategorie Knaben holten sich die «Swiss Kickers». In den Mädchen-Kategorien setzten sich die «Tschääderis» und «die

Coole» durch. Den Pokal bei den Piccolos holten sich die «Unsichtbaren 8» nach Hause.

Vollständige Ranglisten unter www.fcaffoltern.ch, Rubrik «Turniere».

Mit Siegen und Niederlagen

Obfelder ohne Punkte

Affoltemer Faustballer verabschiedeten sich in die Sommerpause

Hornusser unterliegen Gondiswil B

Die Faustballer der ersten Mannschaft der Affoltemer spielte in Wigoltingen, die zweite bestritt ihren sechsten Spieltag in Schaffhausen.

Am vergangenen Sonntag spielten die Hornusser von Obfelden ihr zweitletztes Meisterschaftsspiel auswärts gegen Gondiswil B – und mussten ohne Punkte nach Hause.

Gondiswil B beim Schlagen deutlich, Obfelden war noch mehr gefordert. Kurz vor dem Wechsel ein weiteres Unheil, nochmals eine Nummer kassiert, ein Sieg wurde immer unwahrscheinlicher.

Ein bedeckter Himmel gab den Obfelder Hornussern grosse Hoffnung, endlich einen Vierpunktesieg zu erlangen. Im ersten Durchgang gab sich Obfelden im Ries keine Blösse und konnte alle Hornusse sicher abfangen. Gondiswil B zeigte beim Schlagen eine starke Leistung – allerdings auf Augenhöhe der Obfelder, sofern es diesen gelänge, an die Leistung der vergangenen Spiele anzuknüpfen. Nach dem Wechsel zeigte Obfelden die gewohnte Stärke beim Schlagen, so lag man nach dem ersten Durchgang nur elf Punkte zurück. Der Kampf um die vier Punkte war lanciert. Im zweiten Durchgang sah es lange gut aus für die Ämtler Hornusser, bis ein absolut haltbarer Hornuss nicht abgefangen werden konnte. Aus der Traum um die ersehnten vier Punkte. Zu allem Übel steigerte sich

Nun Tabellenschlusslicht

Affolterns erste Mannschaft traf in Wigoltingen zuerst auf Jona II, mittlerweile als Achte auf dem Abstiegsplatz. Affoltern setzte den Gegner mit einer starken Offensive von Anfang an unter Druck und liess mit einer soliden Defensive weniger Punkte des Gegners zu. Im dritten Satz liess die Konzentration nach und Jona gewann mit 11:7. Den vierten Satz konnte Affoltern so gestalten wie die beiden ersten. Das Team von Affoltern I gewann den Satz und somit das Spiel mit 3:1. In der dritten Partie des Spieltages traf man auf die Einheimischen aus Wigoltingen. Den ersten Satz konnte Affoltern dank einer soliden Leistung mit 11:7 gewinnen. Im zweiten Satz führte man zwischenzeitlich mit 6:2, doch es schlichen sich immer mehr Fehler ein und man baute den Gegner damit auf. Mit einer 1:2-Rücklage ging man in den vierten und vielleicht letzten Satz. Beim Stand von 2:3 verletzte sich

Benno Allenspach und wurde durch Erwin Meier ersetzt. Von diesem Moment an gelang Affoltern fast alles. Der Satz endete mit 11:4 zugunsten von Affoltern. Es kam zum entscheidenden fünften Satz. Die routinierte Mannschaft aus dem Säuliamt konnte mit ihrer Erfahrung den Satz mit 11:7 und das Spiel mit 3:2 gewinnen. Mit diesen vier Punkten rutschten die Ämtler auf den dritten Zwischenrang vor. Die Ausgangslage bleibt spannend, da die ersten sechs Mannschaften nur durch vier Punkte getrennt sind. Nach der Sommerpause geht es am 19. August ab 11 Uhr in Diepoldsau

weiter. Dort wird man auf den einheimischen Leader und auf Affeltrangen treffen.

Weiterhin keine Punkte für Affoltern II Auch am sechsten Spieltag verlor die zweite Mannschaft aus Affoltern beide Spiele und verbleibt somit mit null Punkten am Tabellenende. Auf der schönen Sportanlage Munot traf man zuerst auf den Aufsteiger aus Oberwinterthur. Affoltern gewann den ersten und zweiten Satz jeweils knapp mit 11:8 und 11:9 und ging 2:0 in Führung. Es fehlte noch ein Satz, um die ersten Punkte einzufahren. Es kam aber nicht wie es sollte, und Affoltern verlor in der Folge die weiteren drei Sätze mit 4:11, 7;11 und 9:11. In der zweiten Partie gegen Aufstiegskandidat Schaffhausen schied bald einmal Patrick Gehring verletzungsbedingt aus. Trotz Kampf und Krampf ging diese Partie mit 0:3 (8:11, 5:11, 12:14) verloren. Auch hier gibt es eine Pause und es geht am 19. August ab 13 Uhr in Schlieren weiter. (js)

Sandro Rüegg bei einer Abwehraktion. (Bild zvg.)

Resultate und Ranglisten auf www.swissfaustball.ch

Obfelden zeigte im 2. Durchgang keine Steigerung in der Schlagleistung mehr, Gondiswil hielt das Ries sauber. Somit gewann Gondiswil B das Spiel mit 0 Nummern und 772 geschlagenen Punkten zu Obfelden mit 2 Nummern und 735 Punkten. Gondiswil B bekam vier Punkte, Obfelden ging ohne Punkte nach Hause. Einzeln erzielten Reto Binggeli und René Küng mit je 64 Punkten sowie Walter Müller, 62 Punkte, gute Leistungen. Eine Runde vor Schluss belegt Obfelden den enttäuschenden letzten Rang. Immerhin besteht noch die Chance, aus eigener Kraft den Ligaerhalt zu schaffen. Auf den rettenden 8. Rang ist gerade ein Punkt Unterschied, es ist also noch alles offen und bekanntlich stirbt die Hoffnung immer zuletzt. (PF)


Sport

Freitag, 7. Juli 2017

21

anzeige

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Sommerzeit ist Hagelzeit Auf einen heissen Sommertag folgen oft Blitz, Donner und Hagel. Letzterer kann grosse Schäden an Häusern, Autos und Natur anrichten. Schützen Sie sich mit der jeweils richtigen Versicherung. Hagel hat ein grosses zerstörerisches Potenzial. Neben Auto und Garten kann auch das eigene Haus Schäden davontragen. Über die Gebäudeversicherung ist das Eigenheim gegen Elementarschäden am Haus versichert. In manchen Kantonen ist diese Versicherung freiwillig, in manchen obligatorisch und viele kennen gar ein Monopol der kantonalen Gebäudeversicherung. Informieren Sie sich über die Bestimmungen in Ihrem Kanton. Hagelschaden am Auto Je nach Stärke des Gewitters und Grösse der Hagelkörner können diese auch am Autolack ihre Spuren hinterlassen. Dieser Schaden ist über die Teilkaskoversicherung gedeckt, die Bestandteil der Vollkasko ist. Melden Sie den Schaden bei Ihrer Versicherung an, bevor Sie das Auto in eine Garage bringen. Je nach Ausmass des Unwetters organisiert Ihre Versicherung nämlich ein Drive-in, wo alle Betroffenen ihr Auto vorführen können. So haben Sie sofort eine zuverlässige Einschätzung über die Höhe der Kosten für eine Reperatur. Oder es lohnt sich nicht, den Schaden an Ihrem Auto zu beheben, weil die Reparatur teurer wäre als das Auto tatsächlich noch Wert ist. Den Garten richtig versichern Eigenheimbesitzer schenken der Versicherung der Umgebung oft wenig Beachtung. Ein Hagelzug kann jedoch die Einfahrt oder den Gartensitzplatz in wenigen Minuten beschädigen, die Wegbeleuchtung kaputt machen oder Biotope ruinieren. Kosten für die Wiederherstellung von Mauern, Sitzplätzen oder Biotopen mit elektrischen Installationen kosten rasch mehrere tausend Franken. Diese Kosten können Sie mit einem einfachen Zusatz «Umgebungsversicherung» in Ihre bestehende Haushalt- und Gebäudepolice einschliessen.

Mit zehn Stunden Siegerzeit gewinnt Urs Huber den MB-Race Die Leistungsdaten des MB-Race in den Hochsavoyen flössen selbst Bikeprofis wie Urs Huber Respekt ein. Auf der Maximaldistanz türmen sich auf 140 km 7000 Höhenmeter. Huber schaffte die Parforce-Leistung trotz garstigen Wetters in 9:57.23 Stunden. ................................................... von martin platter Wie baut man sich nach einer nicht wunschgemäss verlaufenen, ersten Saisonhälfte auf die verbleibenden Ziele im Juli und August auf ? Urs Huber tat es, indem er sich an ein neues Rennen wagte: Das MB-Race mit Start und Ziel in Combloux, zwischen Martigny und dem einstigen Olympiaort Albertville im Mont-Blanc-Gebiet gelegen. Die Leistungsdaten flössten selbst Huber Respekt ein. «Ich bin noch nie 7000 Höhenmeter an einem Tag gefahren», gibt der Mettmenstetter freimütig zu: «Es kommt sehr selten vor, dass ich neun oder mehr Stunden im Sattel sitze. 13,5 Stunden sind mein einsamer Rekord.» Entsprechend vorsichtig ging der Radrennclub-Amt-Fahrer den Wettkampf am Samstagmorgen um sechs Uhr an. «Regen und kühle Temperaturen bremsten allzu ungestümen Vorwärtsdrang. Das war gut so, wie sich später herausstellen sollte.» Verblüfft stellte er fest, dass sich noch 2000 andere Biker auf den beschwerlichen Weg begaben. Die meisten bogen jedoch auf die kürzeren Strecken ab. Nicht nur die teilweise sehr steilen Aufstiege in die Bergstationen der Skigebiete stellten sich als Herausforderung heraus. «Die Abfahrten gehörten zu den schwierigsten, die ich bisher in einem Marathon-Rennen gefahren bin. Ich musste jeden Meter hochkonzentriert bleiben.»

Heilsame Konzentration Für Huber in diesem Moment genau das Richtige. Nach der bisher erfolgreichsten Saison 2016 suchte der 31jährige Bike-Profi noch immer seinen Tritt. Erfolgversprechend ins Jahr 2017 gestartet, stellte sich der Rückschlag am Cape Epic, wo Huber zusammen

Urs Huber, gezeichnet von den Strapazen am MB-Race am vergangenen Samstag in Combloux. (Bild Kinaphoto)

Erfolgreiche RRC-Kids-Racer Auch die Nachwuchsfahrer des Radrennclubs Amt machten am Wochenende wieder mit guten Resultaten von sich reden. Francesco Caruso und Elia Felsberger waren bereits am Rennen im Rahmen der Schweizer Strassenmeisterschaft in Affoltern ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben den U-13-Wettkampf zu ihren Gunsten bestimmt. Im Spurt gewann Francesco vor Elia. Eine Woche später doppelt Elia mit dem Sieg in Kaisten mit Bulls-Teamkollege Karl Platt als Titelverteidiger gestartet war, als mental äusserst schwer verdauliche Kost heraus. Das Mentale ist in einem derart harten Sport wie Bike-Marathon jedoch das Entscheidende. Das hatte sich auch an der WM in Singen am letzten Juni-Wochenende gezeigt. Huber konnte sich nicht mit der topografisch wenig anspruchsvollen Stre-

nach. Am Sonntag erreichte er zudem den dritten Platz am 4-Länder-Cup in Weinfelden und unterstrich damit einmal mehr, dass er derzeit zu den stärksten Schweizer Radsportlern seines Jahrgangs zählt. Auch offroad wurde eifrig geradelt. Am völlig verregneten EKZ-Cup-Lauf in Hittnau gabs bei den «Pfüderi» einen RRC-Doppelsieg: Sara Käppeli vor Lina Huber. Shana Huber behielt mit einem weiteren Sieg ihr LeaderTrikot in der «Soft»-Kategorie. (map.) cke anfreunden und beendete den Titelkampf im 39. Rang. «So schlecht wie noch nie», stellt er emotionslos fest. Am MB-Race gabs keinen Platz für Geplänkel oder taktische Finesse. Es galt, nur auf die eigenen Reserven zu hören. «Für mich war das auch ein Experiment. Werde ich es durchstehen?» Auf den Gipfeln erreichte das Thermo-

meter gerade noch 3,5 Grad. Hubers Grundtempo war bald auch seinem letzten Begleiter, dem Romand Arnaud Rapillard zu schnell. Der Mettmenstetter achtete darauf, sich stets genügend zu verpflegen, eher etwas mehr zu essen, als das Hungergefühl verlangte. Die Taktik ging auf. Huber widerstand der Versuchung, vorzeitig ins Ziel abzubiegen und gewann den Wettkampf knapp unter der ZehnStunden-Marke – mit 22 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Arnaud Rapillard. Der letzte der 71 Finisher erreichte das Ziel nach 16:35:04 Stunden, nachts um 22.35 Uhr. «Die Zuschauer harrten aus und bereiteten allen Finishern mit ihrer Anerkennung echtes Gänsehautfeeling», beschreibt Huber die grossartige Stimmung im Ziel. Sein nächstes Ziel ist die BikeTransalp, vom 16. bis 21. Juli. An diesem Etappenrennen wurde er im Vorjahr zusammen mit Platt Zweiter. Diesmal aber hütet er sich davor, mit allzu grossen Erwartungen ins Rennen zu gehen.

Podestplatz an der Silber und Bronze Schweizer Meisterschaft für Michel Erni

Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Tel. 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Thomas Naef 160603A07GA

Generalagentur Affoltern am Albis Generalgent

mobiliar.ch

Leiden ohne Grenzen

Erfolg für BMX-Fahrer Tim Weiersmüller

Lead- und Speedklettern in St. Gallen

Nach vielen Jahren hat Swiss Cycling die Schweizer Meisterschaft auch wieder für die Challenge-Kategorien durchgeführt. Tim Weiersmüller aus Obfelden gewann Bronze.

Am Samstag fanden in St. Gallen der vierte und der fünfte Wettkampf des Rheintalcups 2017 statt. Ausgetragen wurden sowohl ein Lead- als auch ein Speed-Wettbewerb.

Das Highlight des nationalen BMXRacings fand letzten Samstag auf dem technisch schwierigen Track in Winterthur-Dättnau statt. Die zahlreichen Zuschauer durften attraktiven Sport erleben und die Athleten freuten sich über die perfekt präparierte Piste. Tim Weiersmüller aus Obfelden startete gut in den Tag und gewann zwei seiner drei Vorläufe. Dies sicherte ihm einen guten Startplatz fürs Halbfinale, in welchem er den zweiten Platz herausfuhr. Im Final trafen dann die besten acht Fahrer aufeinander. Weiersmüller konnte sich nach einer starken Startgeraden an der dritten Stelle einordnen und verteidigte diesen Platz bis ins Ziel. Dieser Podestplatz ist ein

Der Rheintalcup besteht aus sechs Wettbewerben, drei Lead-, zwei Boulder- und einem Speedwettkampf. Für die jüngeren Athleten ist dieser Cup eine spezielle Herausforderung, weil sie sich mit Gleichaltrigen der umliegenden Länder messen können. Entsprechend beliebt ist dieser Regionalcup bei den Athletinnen und Athleten. Insgesamt starteten an beiden Wettbewerben 74 Jugendliche aus Österreich und der Schweiz, darunter auch Michel Erni aus Affoltern. Die Zürcher Nachwuchsathleten zählen im Speed zu den besseren. So musste sich Michel Erni nur dem Zürcher Timo Villinger geschlagen geben. Sie holten sich bei den Herren U16 einen klaren Doppelsieg. Im Lead-

Tim Weiersmüller. (Bild zvg.) weiterer grosser Erfolg in der Karriere des 15-Jährigen, der für das Team 3W startet. Sein nächstes Ziel ist die Weltmeisterschaft in Rock Hill (USA) am 27. Juli. (pd.)

Zweiter am Speed-Rheintalcup in St. Gallen: Michel Erni. (Bild zvg.) Wettbewerb der Herren U16 beendete Erni die Qualifikation auf dem dritten Zwischenrang. Diesen konnte er auch im Final halten und sich so eine weitere Medaille sichern. Der Rheintalcup 2017 wird Anfang Dezember mit dem traditionellen Nikkoloklettern in Dornbirn (AUT) abgeschlossen werden. (pd.)


Wohnmobile/Camping

Hausdienstleistungen

Küchen

WILLY’S WOHNMOBILE AG 8910 Affoltern am Albis Ihr Ferien- und Freizeitpartner an der Unteren Bahnhofstr. 39 in Affoltern a.A. Reparaturen aller Marken Vermietung / Verkauf Propana Gas-Depot Alles zum Thema „Ferien mit dem Wohnmobil“ im einzigartigen Camping-Zubehör-Shop

Brillen

a ch toifsfseen. n s m S k i z t u t z- un Ma a Stü d d Fu h n ss W ü u , rfel, c zen

SNacken n, Matrat le Rol

ss Form en u keile sw.

Das ganze Jahr offen

Offen Dienstag bis Freitag 13.30 bis 18.30 Uhr L. Tscharner, Dachlissen 112, 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 10 81, www.kostuemverkauf.ch

Hier fällt ein Inserat mehr auf, als es kostet! Kontaktieren Sie:

Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch www.mein-mediaberater.ch

Beleuchtungen

Ottenbacherstr.25 8912 Obfelden Tel. 044 763 44 40 Fax 044 763 44 41

ortiment

Mo 13.30–18.30, Sa 9.00–16.00 Uhr Di–Fr 9.00–12.00 / 13.30–18.30 Uhr Besuchen Sie unseren Online-Shop: lichtbox.ch

Produktionsbetriebe

Autoservice

VIEL BETRIEB — Baubetrieb Malerbetrieb Maschinenbau Metallbau Schreinerei Druck & Werbetechnik Albisbrunn Betriebe Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen a. A.

Tel. +41 44 764 81 00 info @ albisbrunn.ch www.albisbrunn.ch

©

Schaumstoffe

Spezialisten in Ihrer Nähe auf einen Blick

Metzgerei/Partyservice

WAS? WER? WO?

Telefon 044 761 14 21 · Fax 044 776 24 31 · www.willys-womo.ch

Mahler Automobile AG Kompetenzzentrum für Fahrzeug-Elektronik Muristrasse 4 8912 Obfelden Telefon 044 761 70 54

Kanalunterhalt


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Marino Leano, 28. Juni.

Freitag, 7. Juli 2017

23

menschen im säuliamt

«Solange ich Musik machen kann, bin ich happy » Patrick Struchen wohnt in Obfelden und befindet sich in der Ausbildung zum Sekundarschul-Lehrer. Seine grosse Leidenschaft daneben ist die Musik. Er schreibt selber Songs und tritt mit seiner Band «Patrick Harbor» an verschiedenen Konzerten und Openairs auf. ................................................... mit patrick struchen sprach marianne voss

Emma Felipa, 29. Juni.

Linnea, 4. Juli.

Lia, 4. Juli. (Bilder Irene Magnin) anzeige

«Schon mit zwei Jahren hatte ich mein erstes Plastikschlagzeug», berichtet Patrick Struchen am Tisch auf dem Gartensitzplatz des elterlichen Hauses. «Ich habe ein grosses rhythmisches Talent und erhielt dann auch Schlagzeugunterricht.» Der Musiklehrer regte aber an, dass er zudem ein harmonisches Instrument erlernen sollte. So grub er mit 13 Jahren die alte Gitarre des Vaters aus und brachte sich selber einige Akkorde bei. Später besuchte er dann den Gitarrenunterricht. Die ersten Bandversuche machte er in der Schülerband in der Sekundarschule. «Dort begann ich bereits, meine ersten Songs zu gestalten.» Als Maturarbeit habe er vier Songs geschrieben, alles komplett, Texte, Melodien und die Begleitakkorde. Nach der Matur nahm er dann mit Hilfe eines Kollegen das erste Album auf. Wenn Patrick heute mit seiner Band unter dem Namen «Patrick Harbor» auftritt, spielt er Gitarre und singt dazu. Natürlich seine selbstkreierten Lieder. «Wir sind noch jung und relativ neu», erklärt er. «In der jetzigen Formation sind wir noch nicht oft aufgetreten.» Die nächsten Konzerte seien am 12. Juli in Zürich (in der Amboss Rampe) und am 25./26. August in Hausen (am Rampen-Openair). Die Musik füllt Patrick Harbor neben seiner Ausbildung zum Sekundarlehrer vollständig aus. «Im Moment ist die Musik meine Partnerin», meint er schmunzelnd. «Musik ist mein Traum. Solange ich Musik machen kann, bin ich happy.» Wie kommt er zu den Liedern, den Texten und Melodien? «Ich beginne mit der Melodie, die entsteht bei mir einfach völlig intuitiv. Danach dichte ich den Text.» Er lasse sich dabei inspirieren von aktuellen Themen, die ihn beschäftigen, wie zum Beispiel

Patrick Struchen hat sein Zimmer zu seinem Musikstudio gemacht. (Bild Marianne Voss) Freiheit oder Lebensphilosophien. «Was mir bei all meinem kreativen Wirken sehr viel Kraft und Mut gibt, das ist die grosse Unterstützung von meinen Eltern. Sie stehen wirklich voll und ganz hinter mir.»

Wirtschaftsgymnasium auf Englisch Patrick Struchen ist zusammen mit einem Bruder in Obfelden aufgewachsen und wohnt auch heute noch dort im elterlichen Haus. Er besuchte die Schulen in Obfelden und im Gymnasium Enge. «Ich hatte die Möglichkeit, im Wirtschaftsprofil in einem ganz besonderen Jahrgang dabei zu sein, nämlich im Immersionsjahrgang. Dort stehen die Sprachen im Vordergrund.» Er habe für Sprachen schon immer ein Flair gehabt. Ab dem dritten Jahr sei alles auf Englisch gelehrt worden. «Und es gehörten auch drei Wochen Sprachaufenthalt in San Francisco dazu.» Nach dem Wirtschaftsgymi wusste er eines: Nämlich, dass er nicht Wirtschaft studieren möchte. Es folgten die RS und zwei Zwischenjahre, wäh-

rend welchen er verschiedene Studienrichtungen ausprobierte. Bei der Medizin klappte es knapp nicht, den Numerus Clausus zu bestehen. Das Biologiestudium brach er nach zwei Wochen ab. Physiotherapie stellte sich nach einem dreimonatigen Praktikum auch nicht als das Richtige heraus. «Und die Musik liebte ich zwar, aber ein Studium konnte ich mir nicht vorstellen.»

und sage klar, was seine Erwartungen an die Schülerinnen und Schüler seien. «Und da ich ja selber noch recht jung bin, kann ich die Bedürfnisse und Probleme der Jungen gut verstehen.» Sekundarlehrer sei ein toller Beruf, er wolle aber die Musik daneben nicht aufgeben. «Musik machen, das ist mein Traum. Wenn ich Songs schreiben und auf der Bühne stehen kann, blühe ich völlig auf.»

Abwechslungsreicher Beruf Gespräche mit Kollegen zeigten ihm auf, dass der Lehrerberuf zu ihm passen würde. Jetzt studiert er an der Pädagogischen Hochschule Zürich Englisch, Musik, Geografie und Mathematik. Zurzeit steht er als Praktikant in Affoltern einige Wochen vor einer Schulklasse und übt den «Ernstfall». Das mache Spass, betont er begeistert. «Ich vermittle gerne Wissen und finde es spannend, mit den Jugendlichen zu kommunizieren.» Klar, es sei nicht immer einfach alles rosig. «Aber es ist extrem abwechslungsreich. Kein Tag ist wie der andere.» Er sei relativ streng

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

«Wasser und ich» soll Leben retten Präventionskampagne mit Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal Ertrinken ist bei Kindern in der Schweiz nach wie vor Unfalltodesursache Nummer zwei. Das will die Präventionskampagne «Das Wasser und ich» ändern. Als Botschafter konnte Renzo Blumenthal gewonnen werden.

bauernregel «So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Roggen mahlt.»

Ein ehemaliger Mister Schweiz und die Rettungsschwimmer? Passt das zusammen? Definitiv: «Mein Vater wäre früher einmal beinahe ertrunken», sagt Renzo Blumenthal, Mister Schweiz 2005 und heute Bio-Bauer in Vella GR, «das war ein sehr prägendes Erlebnis und hat mich nicht mehr losgelassen.» Bei der Anfrage der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (Slrg), Botschafter ihrer Präventionskampagne «Das Wasser und ich» zu werden, musste er entsprechend keinen Moment überlegen: «Ich will meinen Beitrag leisten, um unsere Kinder

für den richtigen Umgang mit dem Wasser zu sensibilisieren und die Slrg dabei unterstützen», so der Bündner. «Wir freuen uns sehr über die prominente Hilfe, die Renzo Blumenthal uns mit seinem Wirken als Botschafter zukommen lässt», zeigt sich Slrg-Präsident Daniel Biedermann erfreut. Im Rahmen der Präventionskampagne «Das Wasser und ich» waren die Rettungsschwimmer bis heute insgesamt 8805-mal in allen Landesteilen ehrenamtlich im Einsatz. Zusammen mit dem fröhlichen Wassertropfen Pico haben sie dabei 151 440 Kindern gezeigt, wie man sich im und am Wasser richtig verhält. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen ist und bleibt die Slrg eine Freiwilligenorganisation, die auf Unterstützung und Spenden angewiesen ist. Finanziell ist die Kampagne «Das Wasser und ich» vollständig von Stiftungen und privaten Spendern abhängig.

Auf spielerische Weise lernen die Vorschulkinder den richtigen und respektvollen Umgang mit Wasser. Etwa, dass sie nur in Gewässer springen sollen, die sie kennen oder dass sie im bauchtiefen Wasser bleiben, bis sie gut schwimmen können. Damit die zehn Wasserbotschaften in Erinnerung bleiben, werden sie mit der Geschichte des Wassertropfens Pico vermittelt. So berühren die Kinder bei der ersten Botschaft die Füsse, bei der zweiten die Knie, bei der dritten die Oberschenkel. Tatsächlich fällt es den meisten leicht, am Ende der Geschichte alle Botschaften wiederzugeben. «Wir wenden dabei eine Methode des Gedächtnistrainers Gregor Staub an. Das funktioniert sehr gut», freut sich Stéphanie Bürgi-Dollet, Leiterin Prävention der Slrg. So bleiben die Botschaften besser in Erinnerung. (pd.) Weitere Infos unter www.slrg.ch.


Veranstaltungen

Geniessen Sie die herrlichen

Sommergerichte in unserem idyllischen Garten Restaurant Central · Zürichstrasse 100 8910 Affoltern am Albis

Catering

Best Tatar in Town

Wir verwöhnen Sie gerne an Ihrem Lieblingsort mit auserlesenen Häppchen oder einem kompletten Menü

im und ausser Haus

Montag bis Freitag 9 bis 23.30 Uhr Samstag 18 bis 23.30 Uhr Samstagvormittag 9 bis 13.00 Uhr nur für Apéro Telefon 044 761 61 15 info@central-affoltern.ch

Schulen und Kurse

Haushaltsauflösung Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2017 Mit unserem neuen Reisecar! Schönes Appenzell/ Landgasthof Eischen Montag, 17. Juli 2017

Fr. 40.–

Furka Dampfbahnfahrt Fr. 116.– inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Mittwoch, 19. Juli 2017 Seniorenschifffahrt/ Fr. 76.– Rundfahrt auf dem Rhein, Hafen Breisach Dienstag, 8. August 2017 inkl. Mittagessen

Ferienreisen 2017 Südtirol DZ/HP Fr. 955.– 17. bis 23. September 2017

Privater Verkauf von Möbeln, Klavier, Einrichtungsgegenständen, Geschirr, Elektrogeräten, Büchern und CDs. Ort: Affoltern am Albis, Im Wängli 14, 3. Stock Datum: 8. Juli 2017 von 10.00 bis 18.00 Uhr

Sa, 8. Juli 2017, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

Haus-Flohmärt Samstag, 8. Juli 2017, von 9–16 Uhr. Dorfstrasse 11 8933 Maschwanden beim ehemaligen Restaurant Hörnli

10% Lehrlings-Rabatt Wir wünschen allen, die im Sommer 2017 ihre Lehre beginnen einen guten Start und viel Spass während der Ausbildung. Mit dem Lehrlingsausweis erhältst du bei uns 10% Rabatt auf Arbeitskleidung während der gesamten Lehrzeit.

Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 599.– inkl. Konzerteintritt Hansi Hinterseer und Saso Avsenik 12. bis 15. Dezember 2017

www.aemtler-car.ch PS education – Sprachzentrum für die Region Affoltern am Albis

Englisch-, Deutsch-, Russisch-Kurse Einzeln, Gruppen, Firmen (in-comp), Nachhilfe. Telefon 079 792 01 13 info@ps-education.ch

www.ps-education.ch

Profile for AZ-Anzeiger

052 2017  

052 2017