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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 52 I 169. Jahrgang I Freitag, 3. Juli 2015

Gefahr für Früchte

Baustellen im Visier

Kirschessigfliege: Bis jetzt gab es im Bezirk Affoltern nur wenige Schäden. > Seite 3

Bei Einbrüchen in drei Gemeinden wurden Maschinen gestohlen. > Seite 3

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Fast 150 Jahre An der Primarschule Affoltern wurden sechs langjährige Lehrkräfte verabschiedet. > Seite 7

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Wendung zum Glück Anne Rüffer las in in Hedingen aus ihrem Buch «Fräulein Franzen besucht das Glück». > Seite 8

Schon die Kelten haben Aeugst als Wohnort gewählt Beim Bau einer Wasserleitung wurden Keramikscherben und Werkzeug entdeckt Sein Arbeitgeber ist der Kanton Zug, doch auch in der Freizeit hält Grabungstechniker Johannes Weiss die Augen offen. So stiess er vor einigen Tagen in seiner Wohngemeinde Aeugst auf Fundstücke aus der Eisenzeit. ................................................... von thomas stöckli Die Scherben von handgeformter Keramik, die Johannes Weiss im abhumusierten Bereich für die neue Wasserleitung in Hänikon, Aeugst, entdeckt hat, hätten allein für eine Datierung kaum gereicht. Direkt am Rand des Grabens lag allerdings auch ein eiserner Tüllenmeissel. So konnte der Grabungstechniker den Fund der Eisenzeit zuordnen – also vor rund 2100 bis 2800 Jahren. Eisenfunde aus jener Zeit sind rar. Weshalb wurde das so wertvolle Metall in Aeugst zurückgelassen? Eine mögliche Erklärung liefert ein Keramikstück mit dem Abdruck von Rutengeflecht. Zu jener Zeit wurden die Hütten mit Lehm abgedichtet. Eine Erklärung für den gebrannten Lehm könnte somit sein, dass die Hütte einem Feuer zum Opfer fiel. Aller-

dings sei auch denkbar, dass das Stück in einem Ofen verbaut war, so Weiss.

Neun archäologische Fundstellen Eines zeigt das Keramikstück mit dem Geflecht-Abdruck mit Gewissheit: an dieser Stelle befand sich ein keltischer Siedlungsplatz. «Das kann ein Gehöft oder ein Weiler gewesen sein», erklärt Finder Johannes Weiss, der ganz in der Nähe wohnt. Die Kelten dürften auf dem fruchtbaren Land primär Ackerbau betrieben haben. Die Zone, in der Fundstücke zum Vorschein kamen, war immerhin 70 Meter lang. Das deutet auf mehrere Gebäude hin. Historische Funde sind in Aeugst übrigens keine Seltenheit, so hat Johannes Weiss bereits an acht anderen Stellen Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten entdeckt, unter anderem einen keltischen Armring aus Glas sowie diverse Funde aus römischer Zeit. Die Römer haben auch an der jüngsten Fundstelle ihre Spuren hinterlassen. Eine Schicht über den keltischen Funden lag das knapp fingernagelgrosse Stück einer «Terra sigillata» – ein typisch römisches Tafelgeschirr, wie es in Südfrankreich hergestellt wurde. «Das war das erste wasserdichte Geschirr», so Weiss.

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Am Alpen Grand Prix Die Volksmusikanten mit der Ämtler Fanbasis haben sich qualifiziert. > Seite 8

S-Bahn: Fahrgastzahlen steigen auch im Knonauer Amt Die Tagesfrequenzen auf der Ämtler S-Bahn-Linie sind auch im vergangenen Jahr gestiegen: So wurden an der Stadtgrenze von Zürich pro Werktag 20 190 Fahrgäste gezählt. Ein Jahr zuvor lag die Tagesfrequenz bei 19 750 Personen, im Jahr 2007 bei 17 179. Laut dem soeben erschienenen Geschäftsbericht des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) haben im vergangenen Jahr 620 Millionen Fahrgäste den öffentlichen Verkehr im Verbundgebiet benutzt – acht Millionen mehr als im Jahr zuvor. Der ZVV weist ein konstantes Wachstum auf: 1,2 Prozent – gleichviel wie 2013. Die Zürcher SBahn, die dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert, verbuchte 181 Millionen Fahrgäste. Das entspricht einer Zunahme von 3,5 Prozent. Bei den Regionalbussen ist die Entwicklung etwas abgeflacht; sie weisen ein Plus von einem Prozent auf. Im Weiteren ist das Defizit des ZVV mit 340,2 Mio. Franken so klein wie seit fünf Jahren nicht mehr. Weniger Aufwand hat dazu beigetragen. (pd./-ter.)

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Grabungstechniker Johannes Weiss zeigt den eisernen Tüllenmeissel (links) und das Keramikstück mit dem Abdruck von Rutengeflecht, die er im mittlerweile zugeschütteten Graben in Hänikon, Aeugst, entdeckt hat. (Bild Thomas Stöckli) «Was ich gerne finden würde, ist den Siedlungsplatz der Römer», verrät Johannes Weiss. Diverse Spuren deuten darauf hin, dass er im Bereich der heutigen Kirche liegen könnte. «Wenn

Sie schwitzen nicht in der Badi Ältere Menschen reagieren bei der che gilt die Grundregel: Viel und aus- lich ausschliesslich für Tee, Saft oder momentan herrschenden Hitzewelle giebig trinken und obwohl ein kühles Mineralwasser. (mm) empfindlicher und für eine ganze Bier bei über 30 Grad besonders gut ................................................... Reihe von Berufen bedeuten die jetzi- schmeckt, gilt diese Direktive natür- > Bericht auf Seite 9 gen Temperaturen eine zusätzliche Erschwernis. Der Arbeitsplatz auf dem Dach, in einer Backstube oder einer chemischen Reinigung wird bei der gegenwärtigen Wetterperiode zu einer veritablen Sauna. Auch Dachdecker auf den glühenden Dächern kommen ganz schön ins Schwitzen und Strassenbauer fühlen sich beim Belagseinbau wie in einem Glutofen. Ganze Schulklassen sehnen sich nach den früher üblichen Hitzeferien und flüchten ins Schwimmbad oder in kühle Wälder. Nicht nur Die Dachdecker Stefan Moser und Michael Moll arbeiten lieber an der prallen Sonne als im Regen. für Hitzeempfindli- (Bild Martin Mullis)

in der Nähe der Kirche gebaut wird, gehe ich sicher schauen», so der Grabungstechniker. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Jonenbach in Affoltern dank Rückhaltebecken «gezähmt» Das Hochwasserrückhaltebecken am Jonenbach beim Eingang zum Jonental und am Ortsrand von Affoltern hat sich bei den zum Teil heftigen Regenfällen in diesem Frühjahr einmal mehr bewährt. Dabei wurde das Becken wie schon bei mehreren kleineren sowie dem kritischen Hochwasser von 2007 nicht einmal gross gefordert. Beim bisher stärksten Ereignis 2007 wurde das Becken zwar in relativ kurzer Zeit, aber selbst da lediglich zu zwei Dritteln der maximalen Stauhöhe gefüllt. Das damals erreichte Volumen des kurzzeitig zurückgehaltenen Wassers von 156 000 Kubikmetern entsprach nicht einmal der Hälfte des gesamten Rückhaltevolumens von 392 000 Kubikmetern und die Abflussspitze konnte von 24 auf 14 Kubikmeter pro Sekunde gedämpft und dosiert an den Bach weitergeleitet werden. «Aus Erfahrungen von früheren Hochwasserereignissen kann gesagt werden, dass dank des Beckens in Affoltern Schäden in Millionenhöhe vermieden werden konnten», resümiert die Zürcher Baudirektion dazu. Der Jonenbach ist damit sehr gut gezähmt worden.

................................................... > Bericht auf Seite 6

500 27 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über Marisa Alexandra Nogueira de Bastes Pinho (Inhaberin der Einzelunternehmung V & M Bau Marisa Nogueira de Bastes Pinho), geb. 24. April 1985, Staatsangehörigkeit: Portugal, Zürichstrasse 15, 5634 Merenschwand, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern, vom 13. November 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 25. Juni 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 13. Juli 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis 3. Juli 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 891o Affoltern a.A .

Mettmenstetten Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Max Amacher, Obstgartenstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Ritschard Haustechnik AG, Affolternstrasse 45, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Aufstellen einer LuftWasser-Wärmepumpe, Vers.-Nr. 296, Kat.-Nr. 2983, Obstgartenstrasse 10, Wohnzone W3

Affoltern am Albis Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes bleiben am Freitag, 3. Juli 2015, wegen Personalreise geschlossen. Die Meldung eines Todesfalls nimmt stellvertretend das Bestattungamt Stallikon, Telefon 044 701 92 00 entgegen. Ihre Gemeindeverwaltung Korrektur: Am Dienstag, 30. Juni 2015, erschien diese Publikation fälschlicherweise unter dem Balken «Wettswil»

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Rasha Milovanovic, Im Grund 5, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aussenbestuhlung, Vers.-Nr. 115, Kat.-Nr. 4462, Zürichstrasse 63b, Zentrumszone Z4

Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Mettmenstetten, 660 Rossauerstrasse, Feuerwehr-/Werkgebäude bis Zürichstrasse, km 8.260 bis 8.660, Radweglückenschliessung Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten zu den Schalteröffnungszeiten: Montag: 8.00 bis 11.30, 14.00 bis 18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag: 8.00 bis 11.30 Uhr, 14.00 bis 16.30 Uhr, zur Einsicht auf. Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 3. August 2015, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen. Mettmenstetten, 3. Juli 2015 Gemeinderat Mettmenstetten

Jung-Imker sucht Standort für Bienenbeuten (Kasten). Affoltern a.A. und nähere Umgebung. Goran Sucur, Alte Hedingerstr. 69 8910 Affoltern a.A. Telefon 076 588 03 83

Schulen/Kurse

Obfelden Gesuchsteller: Jud-Stindt Albert und Esther, Wolserstrasse 70, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Überdachung des Sitzplatzes auf den Doppelgaragen Vers.-Nr. 1898 auf Kat.-Nr. 3567 an der Wolserstrasse 70, bereits ausgeführt (Zone K2)

Stallikon Bauherrschaft: Daniel Nieth & Patrizia Schläfli, Greberenweg 1, 8914 Aeugst am Albis Vertreten durch: Joos & Mathys Architekten, Sihlfeldstrasse 10, 8003 Zürich Projektverfasser/in: Joos & Mathys Architekten, Sihlfeldstrasse 10, 8003 Zürich Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus, Hinterbuchenegg 11, Kat.-Nr. 1963, Zone Kernzone Weiler

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Freitag, 3. Juli 2015 18.00 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Mittwoch, 19. August 2015 17.30 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Donnerstag, 27. August 2015 17.30 bis 20.00 Uhr

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Sybille Chollet, Wolhausenstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstellen einer LuftWasser-Wärmepumpe, Kat.-Nr. 293, Wolhausenstrasse 10, Kernzone

Bonstetten Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung

Bauherrschaft: Crescionini Bau AG, Jonentalstrasse 8, 8913 Ottenbach Vertreter: Dachtler Partner Architekten AG, Birmensdorferstrasse 94, 8036 Zürich Bauprojekt: Neubau Wohnüberbauung mit 3 Mehrfamilienhäusern sowie Unterniveaugarage auf Kat-Nrn. 3989/ 1975, Rossauerstrasse 17/19/21/23/25 (Wohnzone W2b)

Bauherrschaft: Raffa Gianpiero und Karen, Heumattstrasse 14, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Eck Christian, Binzallee 23, 8055 Zürich Bauvorhaben: Neubau Zweifamilienhaus nach Abbruch Einfamilienhaus, Schachenmatten 10, Kat.-Nr. 1266, (W2/40)

Knonau Bauherrschaft: Frei Lukas und Kathrin, Margel 1, 8934 Knonau, Projektverfasser/in: Malevez Elia, Gibraltarstrasse 8, 6008 Luzern Bauvorhaben: Ersatzbau Wohnhaus, Vers.-Nr. 330, Margel 1, Kat.-Nr. 1175, Landwirtschaftszone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Thomas Zbinden, Herferswil 21, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einbau Indach-Fotovoltaikanlage sowie Ersatz 2 Dachflächenfenster auf dem best. Wohnhaus, Vers.-Nrn. 46, Kat.-Nr. 4128, Herferswil 21 (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ch. Bitterli & G. Poltera, Im Böni 16, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Anbau Vordach bei Hauseingang, Vers.-Nr. 1476, Kat-Nr. 3502, Im Böni 16 (Wohnzone W2a)

Mettmenstetten Bauherrschaft: A. + N. Wyss, Pfruendmattstrasse 17, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Fahrrad-/Gerätehaus auf Kat.-Nr. 4211, Pfruendmattstrasse 17a (Kernzone KB)

Ersatzwahl von einem Mitglied der ev.-ref. Kirchenpflege für den Rest der Amtszeit 2014/2018 Die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis hat dem Gesuch von Denise Hegglin vom 12. Juni 2015 zur Entlassung als Mitglied der Kirchenpflege zugestimmt. Somit ist für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 eine Ersatzwahl für ein Mitglied der Kirchenpflege durchzuführen. Deren Durchführung erfolgt nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und des Gesetzes über die politischen Rechte. Wahlvorschläge sind bis Mittwoch, 12. August 2015 der reformierten Kirchgemeinde, Husächerstrasse 12, 8907 Wettswil am Albis einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde eigenhändig unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf und Adresse anzugeben. Beim Sekretariat an der Husächerstrasse 12 ist ein entsprechendes Formular erhältlich. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von sieben Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Stimmt die Anzahl der Wahlvorschläge mit den zu besetzenden Funktionen überein, werden die Vorgeschlagenen durch die Kirchenpflege als gewählt erklärt (Stille Wahl). Gehen mehr Wahlvorschläge als zu besetzende Funktionen ein, wird eine Urnenwahl durchgeführt Wettswil, 3. Juli 2015 Ev.-reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil Die Kirchenpflege

Reitstunden für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Einzeln oder in Gruppen, mit eigenem oder unseren Schulpferden. Wir bieten auch Tages- oder Wochenkurse und geführte Ausritte an. Wir haben ebenfalls Freilaufboxen zu vermieten. Reit- und Pensionsstall G. Rütimann, 8905 Arni Natel 079 438 43 90 E-Mail: g_ruetimann@bluewin.ch Internet: reiterhofruetimann.ch

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Juli 2015

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Kirschessigfliege – eine Gefahr für Obst und Beeren Bis jetzt gab es im Bezirk Affoltern nur wenige Schäden Die aus Asien eingeschleppte Kirschessigfliege kann an Steinobst, Beeren und Trauben grosse Schäden anrichten. Die Kirschenernte im Knonauer Amt ist voll im Gang. Bis jetzt halten sich die Schäden in Grenzen. Das kann sich aber schnell ändern.

Die kleine Kirschessigfliege richtet grossen Schaden an. (Bild Agroscope)

Am Strassenrand sind Schilder aufgestellt: «Frische Tafelkirschen». Leitern lehnen an den stattlichen Kirschbäumen. Die Körbe sind voll mit den süssen, feinen Früchten. Das ist die wunderbare Chriesizeit! Die Landwirte sind jedoch nervös. Im Moment verläuft die Kirschenernte gut, doch das könnte sich schlagartig ändern. Schuld daran trägt die Drosophila suzukii, die Kirschessigfliege. Sie trat in der Schweiz erstmals 2011 auf, wurde aus Asien eingeschleppt und breitete sich in allen Regionen der Schweiz aus. Schon letztes Jahr war sie für grosse Einbussen im Obst- und Beerenanbau verantwortlich. Die Fliege legt ihre Eier bevorzugt in reife Früchte, am liebsten in Kirschen. Innerhalb eines Tages werden die befallenen Früchte weich und «blüdderig». Zudem riechen sie stark nach Essig. Befällt ein Schwarm dieser Fliege einen Baum, ist die Ernte dahin. Die Früchte sind nicht mehr essbar und eignen sich auch nicht mehr, um Kirsch daraus zu brennen. Ein Insektizid kann schlecht eingesetzt werden, da die Fliege dann angreift, wenn die Kirschen wirklich reif sind – also genau während Erntezeit.

Zu diesem Zeitpunkt möchten die Konsumenten gerne frische Kirschen kaufen und essen, aber sicher keine, die soeben gespritzt worden sind … Was kann man tun? Das Anbringen von Netzen kann Früchte und Beeren schützen vor der Kirschessigfliege, was natürlich bei den grossen Hochstammbäumen nicht durchführbar ist. Sicher sollte man versuchen zu verhindern, dass sich die Population vergrössert. Viele Landwirte pflücken daher die befallenen Kirschen und vernichten sie nicht auf dem Miststock, wo sich die Larven in bester Umgebung entwickeln können, sondern im Gülleloch. Ein grosses Problem stellen aber die vielen nicht mehr bewirtschafteten Kirschbäume dar. Dort können sich die Fliegen bequem niederlassen und in aller Ruhe zu Millionen vermehren. Wenn die Kirschenzeit vorüber ist, suchen sich die Fliegen neue Orte für ihre Eier. Das sind dann Beeren oder anderes Steinobst wie Zwetschgen und Pflaumen. Zudem befallen sie auch Trauben, was natürlich den Weinbauern Sorge bereitet. Es lohnt sich also, jetzt zuzugreifen, wer frische Kirschen gerne hat. «Äs hät solang s’hät.» (mvm)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 5. Juli, feiert Robert Käslin-Adam in Stallikon seinen 85. Geburtstag. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest, Gesundheit und alles Gute für die Zukunft.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Es ist «Chriesizeit»! Im Moment verläuft die Ernte mehrheitlich gut. (Bild Marianne Voss)

Baustellen im Visier von Einbrechern

Raser in Kappel gestoppt

In drei Gemeinden Maschinen gestohlen

Mit 148 statt mit 80 km/h unterwegs

Bei Einbrüchen auf Baustellen wurden in den vergangenen Tagen Maschinen im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.

Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagnachmittag in Kappel am Albis eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und mehrere Schnellfahrer angehalten.

Vom 25. auf den 26. Juni haben Unbekannte das Magazin einer Baustelle in Affoltern aufgebrochen. Die Kantonspolizei beziffert den Wert der entwendeten Maschinen auf rund 1000 Franken. Zwischen 26. und 29. Juni sind Einbrecher auch ins Magazin einer Baustelle in Stallikon eingedrungen. Der Wert der gestohlenen Maschinen und Gerätschaften beträgt rund 2000 Franken. Die Umbauzeit in einem Mehrfamilienhaus in Wettswil haben Einbrecher ebenfalls genutzt, um sich zu «bedienen». Sie drangen zwischen 27. und 29. Juni durch Überwinden einer Sicherung in einen Keller ein. Das Diebesgut: Maschinen im Wert von 1700 Franken. Eingebrochen wurde vom 29. auf den 30. Juni auch beim Tennisclub in Affoltern. Das Eindringen erfolgte via Türe. Die gestohlen Waren haben einen Wert von rund 400 Franken; der Sachschaden beträgt 500 Franken. Via Fenster versuchten Unbekannte vom 29. auf den 30. Juni in ein Coiffeurgeschäft in Affoltern einzudringen. Der Sachverhalt ist noch in Abklärung. Noch unklar ist auch, was bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Hausen gestohlen wurde. Die Diebe drangen vom 27. auf den 28. Juni via Fenster ein.

Eine unbeaufsichtigte Tasche im Einkaufswagen nutzten Diebe am 26. Juni in einem Einkaufszentrum in Affoltern zum Diebstahl des Portemonnaies. Dabei kamen laut Kantonspolizei mehrere hundert Franken weg. In einem Einfamilienhausquartier in Rifferswil versuchte ein Bettler am 29. Juni, vormittags, mit dem Verkauf von Waren sein Glück. Und in Stallikon haben Unbekannte am 30. Juni zwischen 12 und 19 Uhr einen PW zerkratzt. Schaden: rund 2000 Franken.

Elektrovelo geriet in Brand Durch einen Batterie-Kurzschluss geriet am 28. Juni in Kappel ein ElektroVelo in Brand, was im Abstellraum einen Schaden von rund 2000 Franken verursachte. Der Besitzer konnte das Feuer ohne Hilfe der Feuerwehr löschen.

In der Sommerzeit häufen sich Lärmklagen In diesen heissen Tagen ist Abkühlung in den Abend- und Morgenstunden angesagt. Dass es dabei nicht immer ruhig zu und hergeht, zeigen die diversen Lärmklagen der vergangenen Tage. Mehrmals musste die Polizei ausrücken, aber auch zu Orten wie beispielsweise nach Mitternacht beim Grümpelturnier vom vergangenen Wochenende in Affoltern, wo die Veranstalter über eine Bewilligung verfügten. Auch in Bonstetten und Hedingen und Ottenbach nervten sich Anwohner zu nächtlichen Stunden über zu viel Lärm. (-ter.)

Verkehrspolizisten führten zwischen 15 Uhr und 17.30 Uhr im Ausserortsbereich der Uerzlikerstrasse eine Laser-Geschwindigkeitskontrolle durch. Kurz nach 15 Uhr wurde ein 20-jähriger Schweizer mit einem Personenwa-

gen angehalten, der mit 148 km/h statt 80 km/h unterwegs war. Ebenfalls wurde ein 23-jähriger deutscher Automobilist mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h gemessen. Beiden wurde der Führerausweis abgenommen, und Strafverfahren werden eingeleitet. Zwei weitere Automobilisten werden wegen Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit ans Statthalteramt verzeigt. Zwei PW-Lenkern sowie einem Motorradfahrer wurden Ordnungsbussen ausgehändigt. (pd.)

Radarwarnen auf Facebook verboten Die Kantonspolizei Zürich hat im Mai 2015 insgesamt elf Verzeigungen gegen Facebook-User geschrieben, die auf der Social Media Website vor polizeilichen Kontrollen gewarnt hatten. Mehrere Benutzer der Social-Media-Plattform Facebook verwendeten die Seite, um gegen das Gesetz zu verstossen, indem sie vor verschiedenen polizeilichen Kontrollen, wie zum Beispiel Geschwindigkeitskontrollen, warnten. Die Warnungen erfolgten in diversen Facebookgruppen, die teilweise geschlossen oder geheim waren. Die Polizei erwirkte unter anderem, dass eine Gruppe mit zirka 1300 Mitgliedern gelöscht wurde. Die Verzeigten sind zwischen 18 und 50 Jahre alt. Sie müssen mit Bussen von mehreren hundert Franken rechnen. Gemäss dem Schweizerischen Strassenverkehrsgesetz (SVG) ist das öffentliche Warnen vor behördlichen Kontrollen im Strassenverkehr verboten. Ab einer

gewissen Anzahl Mitglieder, die im Gesetz nicht definiert ist, kann auch eine geschlossene Gruppe als «öffentlich» bezeichnet werden. (pd.)

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Bestattungen Schlafen dürfen, wenn man müde ist, hinter sich lassen, wenn man getragen hat, mit Vertrauen und Mut. Es ist gut.

Affoltern am Albis Am 25. Juni 2015 ist in Urdorf ZH gestorben

Hans Rudolf Anderegg

TO D E S A N Z E I G E U N D D A N K S A G U N G

geb. 24. Juni 1935, von Koppigen BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

In Liebe und Trauer nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Oma und Schwester

Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 28. Juni 2015 ist in Zürich gestorben:

Hertha Maria Molinari Kölbl 19. Mai 1933 – 27. Juni 2015

Unsere Mutter konnte nach einem erfüllten Leben sanft einschlafen. Voller Dankbarkeit und schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied. All jenen, die unsere Mutter ein Stück in ihrem Leben begleiteten, gilt unser Dank.

HERZLICHEN DANK Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer. Jedoch ist es tröstend zu erfahren und es hat uns sehr berührt, wie viel Wertschätzung und Achtung

Lilly Elisabeth Weber-Stähli entgegengebracht wurden. Wir danken herzlich für die Anteilnahme, die lieben Worte – geschrieben oder gesprochen – und die Spenden an die AlzheimerForschung Schweiz. Danke allen, die Lilly auf ihrem letzten Weg begleitet und ihr in ihrem Leben Gutes getan haben. Danke an das Pflegeteam PN3 der Langzeitpflege Sonnenberg für die liebevolle Betreuung sowie an Frau Pfarrerin Irene Girardet für die einfühlsame Abschiedsfeier. Im Juni 2015

Die Trauerfamilie

Eicher geb. Münsch Marie Mario und Brigitte Molinari-Gallmann Remo und Maria Molinari Enkelkinder Daniel und Sandra Schmid Renata Molinari Walter und Helga Kölbl Verwandte

geb. 13. Oktober 1923, von Eschenbach SG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am Montag, 6. Juli 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt. 8915 Hausen a.A., 30. Juni 2015 Bestattungsamt Hausen am Albis

Auf Wunsch der Verstorbenen gibt es keine Abdankung. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Mario Molinari, Rütistrasse 3, 5634 Merenschwand

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit lassen wir dich, unser aller Müetti, gehen

Marie Eicher-Münsch 13. Oktober 1923 – 28. Juni 2015

Trotz mancher Belastung hast du am Leben gehangen. Nun hat dich deine Kraft nach notwendiger Operation verlassen. Du hast unsere Familie mit deinem warmherzigen und sozialen Wesen geprägt. Wir danken dir von Herzen.

Wir sind ein kleines weltweit tätiges Beratungsunternehmen mit Sitz in Affoltern am Albis. Für unsere Kunden erstellen wir Risikoanalysen von technischen Systemen und beurteilen Naturgefahren und Infrastruktur. Wir bieten eine von Teamgeist geprägte Unternehmenskultur, flexible Arbeitszeiten und attraktive Zusatzleistungen. Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir per sofort eine/n Kollegin/en für die

Administration (20%) Ihre Aufgaben sind

Deine Töchter, dein Schwiegersohn, deine Grosskinder und Urgrosskinder Maria und Josef Schöbi-Eicher Trix Boerlin-Eicher Priska Eicher Kathrin und Lukas Frei-Boerlin mit Leya, Nora und Florian Christian Boerlin Judith Schöbi David Schöbi Trauerfeier: Urnenbeisetzung am Montag, 6. Juli 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis; um 14.00 Uhr Abdankung in der kath. Kirche Hausen am Albis. Anstelle von Blumen kann der Kirchenchor berücksichtigt werden: Kath. Pfarramt, 8915 Hausen am Albis, Postkonto 80-3154-2, Vermerk: Kirchenchor / Marie Eicher. Traueradresse: Priska Eicher, Ettenbergstrasse 54, 8907 Wettswil

– selbstständiges Führen der Finanzbuchhaltung – Debitorenverwaltung, Zahlungen – Vorbereitung von Quartals- und Jahresabschlüssen – Personaladministration und Lohnbuchhaltung – operative Unterstützung der Geschäftsleitung und Projektmitarbeiter Sie bringen mit – kaufmännische Ausbildung – Flair für Organisation und Zahlen – versierte MS-Office Kenntnisse – gute Englischkenntnisse – SAGE-Software-Kenntnisse von Vorteil – Freude an exaktem Arbeiten Haben wir Ihr Interesse geweckt? Ihre Bewerbung nehmen wir gerne per E-Mail (bewerbung@matrisk.com) entgegen. Matrisk GmbH, Alte Obfelderstrasse 50, 8910 Affoltern a. A.

In der Primarschule Bonstetten besuchen rund 600 Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Standorten den Kindergarten bis zur Mittelstufe. Rund 60 Lehrpersonen engagieren sich mit viel Herzblut für deren Förderung. Auf den 1. August 2015 oder nach Vereinbarung suchen wir eine engagierte Persönlichkeit für die

Leitung Schulverwaltung 60 bis 100% Ihre Aufgaben • Führung der Schulverwaltung (3 Mitarbeitende) • Vor- und Nachbereitung von Schulpflegesitzungen, Protokollführung • enge Zusammenarbeit mit der Schulleitung, dem Lehrpersonal und der Schulpflege Ihr Profil • mehrjährige Schulverwaltungserfahrung • abgeschlossene Schulverwaltungsausbildung • stilsicherer schriftlicher Ausdruck • positive, humorvolle und belastbare Persönlichkeit mit hoher Kommunikations-, Team- und Durchsetzungsfähigkeit • verantwortungsbewusste und zuverlässige Arbeitsweise Unser Angebot • eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe mit Gestaltungsmöglichkeiten • eine selbstständige und vielseitige Tätigkeit in einem lebhaften Umfeld • eine moderne Infrastruktur • eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Schulpflege, Schulleitung, Lehrerteam und Schulverwaltung Ihre Bewerbung senden Sie bitte per Mail an Ralph Bornhauser, Primarschulpflege Bonstetten, Ressortleiter Personal: bornhauser@primarschule-bonstetten.ch Für Fragen steht Ihnen die bisherige Stelleninhaberin, Frau Marianne Biner, Tel. 044 700 03 75, gerne zur Verfügung. Mehr über unsere Schule finden Sie auf der Homepage www.primarschule-bonstetten.ch

Wir brauchen Verstärkung! Zur Ergänzung unseres dynamischen Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung qualifizierte, einsatzfreudige Mitarbeiter für folgende Funktionen:

– Servicemonteur – Elektroinstallateur / bauleitender Elektroinstallateur Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche Tätigkeit in einem motivierten Umfeld, fortschrittliche Arbeitsbedingungen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Haben Sie die Lehre als Elektroinstallateur EFZ erfolgreich bestanden? Zeichnet Sie zudem Belastbarkeit, Eigeninitiative sowie Zuverlässigkeit aus und exaktes, effizientes Arbeiten ist für Sie selbstverständlich? Dann packen Sie diese Chance und setzen sich mit uns in Verbindung! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. KREHA elektro AG, Hinterbergstr. 9, 6330 Cham, Telefon 041 741 56 56, E-Mail: paul.kretz@kreha.ch

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Freitag, 3. Juli 2015

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«Es ist spannend, zu sehen, was uns die Vorfahren hinterlassen haben» Oft sind es Bauprojekte, die Spuren von früheren Kulturen offenlegen Tonscherben und Werkzeug aus der Eisenzeit, dazu die Scherbe eines Römergefässes – die Funde von Johannes Weiss geben Aufschluss über die Aeugster Siedlungsgeschichte.

Wassernähe und Muldenlage ergiebig

................................................... von thomas stöckli «Wenn man die Augen offen hat und weiss, worauf man achten muss, findet man auch etwas», sagt Johannes Weiss. Und etwas gefunden hat der Aeugster in seinem Dorf mittlerweile bereits zum neunten Mal. Am Sonntag, 21. Juni, war es, als er der Baustelle für eine neue Wasserleitung einen Besuch abstattete. Die Flurbezeichnung «Häniken» deute auf einen Hof in Alemannischer Zeit, so der Grabungstechniker mit über 40 Jahren Erfahrung in archäologischer Arbeit. Was er fand, war aber noch einiges älter. Dabei wäre der verrostete Meissel in der Baugrube anderen kaum aufgefallen. Weiss zog die richtigen Schlüsse und fand im abhumusierten Bereich neben dem Graben weitere Tonscherben. Kein Zweifel: Er war auf eine Keltische Siedlung gestossen. Für die Kollegen der Zürcher Kantons-Archäologie hat er die Funde fein säuberlich dokumentiert. Sogar die Roststücke um den Tüllenmeissel hat er eingesammelt. «Es kann sein, dass darin noch Textilresten abgedruckt sind», verrät der Ausgrabungs-Fachmann.

Nach über 2000 Jahren wiederentdeckt: ein eiserner Tüllenmeissel (vorne) und ein Keramikstück mit dem Abdruck von Rutengeflecht. (Bild Thomas Stöckli) anzeige

Wer auf den Turm will, zahlt zwei Franken Deckungsbeitrag auf Uto Kulm Wer auf den Aussichtsturm auf Uto Kulm will, zahlt künftig zwei Franken. Gemäss Hotelier Giusep Fry ist das ein Deckungsbeitrag wie er schon früher erhoben wurde. Nach jahrelangem Tauziehen und heftigem Gegenwind zieht der ÜetlibergHotelier Giusep Fry wirtschaftliche Konsequenzen: Am 1. Juli 2015 wurde beim Aufgang zum Aussichtsturm ein Drehkreuz installiert. Diese Massnahme erklärt sich aus den unveränderten Kosten für Sanierungen, Instandhaltungen, Sicherheit, Technik und Personal. Damit wird der Turm für Touristen – wie bis 1986 der Fall – leider wieder kostenpflichtig. Giusep Fry: «All die Jahre war es für mich eine Selbstverständlichkeit, neben meinen hochwertigen gastronomischen Services, der bekannten Vier-Sterne-Hotellerie und allen innovativen Events rund um den Zürcher Hausberg auch ein entsprechendes Gratis-Angebot bereitzustellen. Wenn dies von den ewigen Rückwärtsgewandten und Dauernörglern nicht geschätzt, ja aktiv bekämpft wird, muss ich wirtschaftliche Konsequenzen ziehen: Die Löhne meines Sicherheitsbeauftragten sowie gut 100 weiterer Angestellter haben da Priorität vor gratis und franko für alle.» Gemäss einer Vergleichsrechnung über die letzten Jahren belaufen sich die Unterhaltskosten des Aussichtsturms auf jährlich rund 30 000 bis 40 000 Franken, der geplante Eintrittspreis von zwei Franken pro Person liegt damit weit unter den effektiven

Kosten. Davon abgesehen war der Vorgängertrum ebenfalls kostenpflichtig, erst durch das Engagement von Giusep Fry auf dem Üetliberg wurde der neu errichtete Turm gratis der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Giusep Fry: «Die Kosten sind nur ein kleiner Beitrag. Selbstverständlich sind meine Gäste immer eingeladen: Hotelgäste bekommen an der Réception Jetons, Gäste im Restaurant werden vom Servicepersonal mit Jetons versorgt. Auch unsere Bankett- und Seminargäste werden bei der Buchung auf die Gratis-Option hingewiesen.» Der heutige Aussichtsturm wurde 1990 als Stahlfachwerkkonstruktion von den Architekten Baltensperger, Höri errichtet und ersetzte den Vorgängerbau aus dem Jahr 1894. Er ist 72 Meter hoch und die dreieckige Grundfläche setzte neue architektonische Massstäbe. Die offene Aussichtsplattform in 30 Metern Höhe kann über 178 Treppenstufen erklommen werden. Der erste Aussichtsturm auf dem Üetliberg wurde 1894 nach Plänen des Ingenieurs Wenzel aus Freiburg im Breisgau errichtet. Die Konstruktion stammte von der Eisenbaufirma Bosshard & Co., Näfels. Der «eiserne Aussichtsturm», oder «Die flotte Eisenkonstruktion präsentiert sich dem Auge gar nicht unangenehm, man erkennt die vereinfachten Formen des Eiffelturmes» – wie es die NZZ im Jahr 1894 am 20. Juli beschreibt, war 30 Meter hoch und musste wegen Baufälligkeit gesperrt und schliesslich im Jahr 1986 abgerissen werden. (pd.)

Woher stammt die Faszination für die Vergangenheit? «Ich hatte in der Schule einen sehr guten Lehrer», verrät der Aeugster. Dieser verstand es, seinen Schülern die Archäologie näher zu bringen und das Interesse an den Vorfahren zu wecken. So fand der Bauernsohn bereits in seiner Jugendzeit auf dem familieneigenen Land Feuersteine, die als Werkzeug Verwendung gefunden hatten. «Das war der Auslöser», sagt Weiss rückblickend. Nach der Lehre liess er sich zum Grabungstechniker ausbilden und sammelte in den folgenden Jahrzehnten Erfahrung in den Kantonen Aargau, Zürich und nun seit 20 Jahren in Zug. «Da muss man nicht so weit fahren», begründet er. «Es ist spannend zu sehen, was uns die Vorfahren hinterlassen haben», sagt Weiss. Worauf kommt es an bei der Spurensuche? «Drei Viertel der Fundstellen sind bei einer Quelle», verrät er ein wichtiges Kriterium. Schliesslich habe man Wasser gebraucht. Weiter kenne man viele Fundzonen. Während die Kuppen häufig vom Pflügen abgetragen sind, seien die geschützten Mulden ergiebig. Seine grösste Fundstelle war übrigens ein frühmittelalterliches Gräberfeld in Baar. Im Rahmen einer Überbauung stiess man vor 15 Jahren auf über 200 Skelette mit schönsten Beigaben. Die Rettungsgrabung gelang damals, ohne den Bauplan zu verzögern. «Das ist möglich, wenn sich beide Seiten Mühe geben», so Weiss.


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Freitag, 3. Juli 2015

Hochwasserrückhaltebecken stiess noch nie an Grenzen Bewährung bei mehreren kleineren und beim kritischen Hochwasser von 2007 Die üppigen Regenfälle im Frühjahr haben da wie dort zu Überschwemmungen und unliebsamen Schäden geführt. Keine Gefahr für Affoltern und Zwillikon war dabei der Jonenbach – einst Hauptverursacher für Überflutungen. Das Hochwasserrückhaltebecken wurde nicht einmal gross gefordert. ................................................... von urs e. kneubühl Allein in den zehn Jahren bis zur Jahrhundertwende trat der Jonenbach in Affoltern dreimal über die Ufer und richtete da wie dort grosse Schäden an Gebäuden und Kulturland an. In den Jahren 1994 und 1995 belief sich die Schadenssumme auf rund 2,5 Millionen Franken und 1999 gar auf 9,4 Millionen Franken. Die Abflusskapazitäten des durch den Ort hindurch kanalisierten Gewässers waren zu gering, um bei Hochwasser die Wassermassen abführen zu können. Die Gefahr, dass der ansonsten friedlich dahinfliessende Bach, Strassen, Wiesen und Keller fluten könnte, liess bei Starkregen und längeren Niederschlagsperioden lange Zeit viele Affoltemer nicht ruhig schlafen, zumal die Überschwemmungen in immer kürzeren Intervallen auftraten.

Rückhaltebecken bewährt sich schon im ersten Jahr Fünf Jahre nach dem letzten grossen Hochwasser war Schluss damit. Nach dreijähriger Bauzeit wurden die Bauarbeiten für das Hochwasserrückhaltebecken beim Eingang zum Jonental abgeschlossen, womit zukünftige Hochwasserspitzen des Jonenbaches aufgefangen und dosiert an den Bach weitergeleitet werden konnten. Heute, zehn Jahre nach Baubeginn, präsentiert sich die Bilanz hervorragend. «Das vom Juni 2005 bis Juli 2007 gebaute Hochwasserrückhaltebecken am Jonenbach hat sich sehr gut bewährt», lautet das entsprechende Fazit der Zürcher Baudirektion. «Bereits drei Monate nach Inbetriebnahme kam es in der Nacht vom 8. auf den 9. August 2007 zu einem Hochwasserereignis. Die hydrologischen Daten zeigten, dass es sich um ein Hochwasser han-

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Hat den Regenfluten bisher problemlos standgehalten: Hochwasserrückhaltebecken in Affoltern. (Bild Peer Messerli) delte, das im Mittel alle 60 bis 70 Jahre einmal vorkommt. Das Becken wurde in relativ kurzer Zeit zu zwei Dritteln der maximalen Stauhöhe gefüllt. Das kurzzeitig zurückgehaltene Wasser mit einem Volumen von 156 000 m³ entsprach noch nicht der Hälfte des gesamten Rückhaltevolumens von 392 000 m³. Die Abflussspitze konnte von 24 auf 14 Kubikmeter pro Sekunde gedämpft werden. Aus Erfahrungen von früheren Hochwasserereignissen kann gesagt werden, dass dank des Beckens in Affoltern Schäden in Millionenhöhe vermieden werden konnten.»

Stauraum für 400 Millionen Liter Wasser Das Rückhaltebecken am Jonenbach hat hinter dem 16,5 Meter hohen Damm aus Moränenmaterial einen Stauraum von fast 400 000 Kubikmetern. Damit können 400 Millionen Liter Wasser aufgefangen und mittels

der fest eingestellten Öffnung die Hochwasserspitze auf rund 15 Kubikmeter pro Sekunde gedrosselt werden. «So konnte die wirklich kritische Hochwassersituation vom 7. und 8. August 2007 abgewendet werden. Dazu gab es in den letzten acht Jahren einige kleinere, nicht relevante Hochwasser, die das Becken wenig eingestaut haben», resümiert die Baudirektion. «Der kritische Wasserstand eines Jahrhundert-Hochwassers wurde dabei nie überschritten Ein HQ100 ist ein Hochwasser, das statistisch im Mittel alle 100 Jahre einmal vorkommt. Es besteht nur eine kleine Wahrscheinlichkeit, dass ein solch grosses Hochwasser bereits in den ersten acht Betriebsjahren eintritt.» Ein Hochwasser wie jenes vom 7. und 8. August 2007 kommt erwartungsgemäss alle 60 bis 70 Jahre vor. Das Ereignis brachte in der Agglomeration während beider Tage eine Gesamtniederschlagsmenge von 80 bis

130 mm, was mit dem gedrosselten Abfluss aus dem Rückhaltebecken problemlos so geregelt werden konnte, dass Affoltern vor Überschwemmung, aber auch vor Schlamm und Schwemmholz verschont blieb. «Lediglich bei der Fussgängerbrücke beim Optikergeschäft Büchi (Alte Dorfstrasse) konnte eine Ausuferung nur mit zusätzlichen Massnahmen der Feuerwehr in Form von Sandsäcken verhindert werden», wird in der Ereignisdokumentation des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) dazu einschränkend erwähnt.

Periodische Entfernung von Treibgut Die Schutzwirkung des Rückhaltebeckens bestätigte sich erneut beim Hochwasser im April 2008, das allerdings weit weniger stark war, als jenes lediglich ein paar Monate zuvor. Damals hatte sich das Wasser einen neuen Weg durch den Wald gesucht und

viele Bäume mitgerissen. Aber selbst stattliche Mengen von Geschiebe und Treibgut kann das Rückhaltebecken verkraften, was bei einem Hochwasser umgehend und ansonsten im Rahmen des üblichen Gewässerunterhalts periodisch erbracht wird, wie die Baudirektion erklärt: «Das Becken, das heisst vor allem die betroffenen Wege, müssen je nach Einstautiefe von abgesetztem Feinmaterial gereinigt werden. Kiesmaterial inklusive grösserer Steine mussten noch nie entfernt werden. Langfristige Beobachtungen werden zeigen, wie viel Geschiebe durch das Becken weitergeleitet werden kann.» Es sei durchaus gewollt, so heisst es weiter, dass sich das mitgeschwemmte Holz im Becken ablagert. Dafür sind entsprechende Rechenanlagen gebaut worden. «Würde das Schwemmholz nicht zurückgehalten, bestünde akute Gefahr, dass Brücken in Affoltern verstopfen könnten, was Überschwemmungen zur Folge hätte.


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Freitag, 3. Juli 2015

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Fast 150 Jahre Primarschule Affoltern gehen in Pension Am Mittwoch wurden sechs langjährige Lehrkräfte verabschiedet Mit Ursula Baumgartner, Res Bührer, Beatrice Halder, Hansruedi Huber, Hans Hübscher und Brigitte Ledermann beenden gleich sechs Lehrkräfte der Primarschule Affoltern PSA Ende Schuljahr ihr Berufsleben. Insgesamt haben sie fast 150 Jahre an der PSA gelehrt. ................................................... von urs e. kneubühl Zufriedenheit strahlen sie alle aus, die sechs Lehrerinnen und Lehrer der Primarschule Affoltern PSA, welche Ende dieses Schuljahres in Pension gehen. Es erstaunt daher auch nicht, dass Ursula Baumgartner (27 Jahre), Res Bührer (43 Jahre), Beatrice Halder und Hansruedi Huber (beide 24 Jahre), Hans Hübscher (34 Jahre) und Brigitte Ledermann (26 Jahre) allesamt ein Fazit der Freude ziehen und unisono festhalten: «Ich würde wieder den Lehrerinnen-, Lehrerberuf wählen, wenn ich nochmals vor der Berufswahl stünde. Der Beruf ist interessant und abwechslungsreich und und das Arbeiten mit Kindern macht Spass.» Und Hansruedi Huber ergänzt: «Es war eine sehr positive Zeit, die gefühlt viel weniger lang dauerte. Grundsätzlich halte ich fest, dass es über

der Schneckenplage rasch Herr wurden.» Und Brigitte Ledermann erinnert sich mit Befriedigung an diverse Klassenlager, die sie «sehr gerne in Erinnerung behält». Die Lager seien zwar jeweils auch ein «Chrampf» gewesen, aber die Freude daran habe immer überwiegt. «Diese Lager waren für die Kinder stets ein Hit und uns boten sie die Chance, die Schülerinnen und Schüler auch von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.» Mit ihnen gehen fast 150 Jahre Primarschule Affoltern in Pension, v. l.: Beatrice Halder, Hansruedi Auch Hans HübHuber, Brigitte Ledermann, Res Bührer, Hans Hübscher und Ursula Baumgartner. (Bild Urs E. Kneubühl) scher zieht bezügdie meiste Zeit wirklich super und kleinen Schulgarten beim alten Sek- lich von Ski- und Klassenlagern eine lediglich manchmal weniger gut war.» Schulhaus, in welchem die Schülerin- freudige Bilanz, ebenso darüber, dass nen und Schüler viel Praktisches und er mit seinen Klassen auch in der Freiebenso Musse lernen konnten. «Etwa, zeit viel sportlich unterwegs war: «Die Von Laufenten und Klassenlagern wie man gegen die vielen Schnecken Turniere, an denen wir teilnahmen Der Blick zurück ist für alle sechs PSA- biologisch vorgehen konnte», erklärt oder die wir selber organisiert haben, Lehrerinnen und -Lehrer voller Erinne- er schmunzelnd. «Wir haben dazu in- bereiteten stets Vergnügen und brachrungen. Res Bührer berichtet vom dische Laufenten angeschafft, welche ten entsprechende Zufriedenheit.» anzeige

Sportfreundliche Schulen im Säuliamt Labels gehen nach Rifferswil und Hausen Zusammen mit 17 weiteren Zürcher Schulen erhalten die Primarschule Rifferswil und die Sekundarschule Albisbrunn in Hausen das Label für eine sportfreundliche Schulkultur. ................................................... von werner schneiter Für das Sportamt des Kantons Zürich, das diese Labels vergibt, leisten freiwillige Sportangebote sowie sportliche Aktivitäten im Rahmen des Schulunterrichts einen wertvollen Beitrag zum Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern. Und zudem seien sie geeignet, das Miteinander an der Schule zu fördern und Nährboden für ein gutes Schulklima. Die Auszeichnung, die in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird, erfolgt anhand festgelegter Kriterien. So verfügen alle 19 ausgezeichneten Schulen über sportverantwortliche Lehrpersonen oder Schulsportkoordinatoren, die neben Projektwochen auch Sportkurse, Sporttage, Turniere und anderes organisieren. In Rifferswil, wo derzeit 138 Kinder die Primarschule besuchen, steht für Kindergartenkinder bis zu den 6.Klässlern pro Woche je eine Stunde Sport auf dem Programm. Erteilt wird der Unterricht von ausgebildeten J+SLeitern, dazu verfügt die Schule über einen ebenso ausgebildeten Sportcoach. Darüber hinaus, betont Schulleiterin Barbara Abt, sei Sport in diesem Jahr unter «Schule bewegt» generell ein Thema. «Auch Projekttage sind dem Sport gewidmet. Sport und Bewegung wird immer wieder in den Unterricht eingebaut. Schülerinnen und Schüler erhalten dazu auch Hausaufgaben», ergänzt Barbara Abt.

In Rifferswil werden die Auszeichnungen am Freitag, 28. August, 17 Uhr, im Rahmen eines Festes übergeben. Schülerinnen und Schüler erhalten Plaketten.

Im Albisbrunn hat Sport eine lange Tradition Auch die Sek Albisbrunn in Hausen erhält das Label «Schule mit sportfreundlicher Schulkultur». Verdientermassen, denn in der Stiftung wird einiges getan in Sachen Sport. Seit einem Jahr beginnt der Tag für die drei Oberstufen- und die Berufsfindungsklasse nach dem Frühstück mit sportlicher Betätigung. Sport hat aber im Albisbrunn eine lange Tradition. Vier- bis sechsmal jährlich werden Turniere veranstaltet: Fussball, Futsal, Unihockey und Beachvolleyball, dazu kommen Poker- und Tischtennisturniere. «Albisbrunn bewegt, lautet unser Motto. Dazu passt natürlich der Sport», sagt Philipp Eder, Leiter Schulbildung. Der Bau einer neuen Turnhalle mit moderner Infrastruktur vor knapp zwei Jahren hat massgeblich dazu beigetragen, dass der Sport in der Stiftung Albisbrunn ein zentrales Element bleibt und noch bedeutender geworden ist.

Das Label als Verpflichtung «Mit dem Label für sportfreundliche Schulkultur anerkennt das Sportamt das grosse Engagement der Schulen sowie der verantwortlichen Personen und macht es nach aussen sichtbar. Das über vier Jahre vergebene Label ist gleichzeitig auch eine Verpflichtung, das vorbildliche Engagement weiterzuführen», hält das kantonale Sportamt fest.

Spannende Entwicklungen und gute Zusammenarbeit Der Lehrerberuf, so halten auch alle fest, habe sich über die Jahre doch sehr verändert. «Es hat ein erheblicher Wandel stattgefunden, wobei nicht alle nur vorteilhaft waren», sagt Ursula Baumgartner und präzisiert: «Es hat gutes Neues gegeben, aber gleichzeitig ist auch viel gut Funktionierendes leider über Bord geworfen worden.» Die Arbeit mit Kindern wie mit Eltern, hält Beatrice Halder dazu fest, sei auch viel intensiver geworden. Sie sieht aber zuerst reichlich Positives, wie sie sagt: «Einen belebten und bewegten Unterricht, in dem auch die Musse nicht zu kurz kommt, und der die Kinder begeistert sowie zu sehen und erleben zu dürfen, wie und zu welch individuellen Menschen die Kinder heranwachsen, ist höchst beglückend.» Ursula Baumgartner – und dabei pflichten ihr alle Kolleginnen und Kollegen bei – betont resümierend: «Es war rundum eine gute Zeit und wir sind fast jeden Tag mit Freude zur Schule gegangen; einerseits wegen den Schülerinnen und Schülern, ebenso wegen des tollen Schulteams und der sehr guten Zusammenarbeit. Dazu kam die Unterstützung durch Familie, Verwandte und Freunde.»


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Freitag, 3. Juli 2015

Eine Tragödie mit Wendung zum Glück Autorin Anne Rüffer las in der Hedinger Bibliothek aus ihrem Buch «Fräulein Franzen besucht das Glück» Eine zahlreiche Hörerschaft kam, um die Autorin Anne Rüffer sowie auch ihr Buch «Fräulein Franzen besucht das Glück» kennen zu lernen. Selbst ein treuer Stamm lesender Männer war bereit, sich dem Fräulein Franzen zu nähern. ................................................... von silvia berger Ein kühler Sommerabend, angekündigter Regen, das ist perfektes Wetter für eine Lesung mit dem Lockstoff Glück in der Hedinger Bibliothek. Wo begegnen einem denn heute noch Fräuleins und was für Frauen schreiben im Zeitalter des emanzipatorisch korrekten Bewusstseins über Glücksbelange eines Fräuleins? Nun, die Heldin des Buches ist ein besonderes Exemplar. Das Fräulein Franzen ist Abteilungsleiterin des Ressorts Traueranzeigen bei einer grösseren Zeitung und bereits mittleren Alters. Als solche bearbeitet sie das Leid ihrer Kundschaft mit einfühlsamer Kompetenz, was ihr

Lesung in der Bibliothek Hedingen mit Autorin Anne Rüffer. (Bild zvg.) höchste Befriedigung verschafft, sich wirtschaftlich positiv auf die Zeitung auswirkt und u.a. dem Chefredaktor Respekt abringt. Ihren eigenen Lebensschmerz, der sich in der Geschichte langsam entfaltet, überdeckt sie an Wochenenden durch das Beantworten von Kontaktanzeigen, deren

Absender sie literarisch beglückt und ihnen – basierend auf der Klaviatur eines beeindruckenden Literatur- und Philosophiekanons – tiefsinnige und wortakrobatische Bälle zuspielt, die Suchtpotential entfalten. Die Herren an der Angel bestellt sie ins Café des Herrn Selig, welcher selbst auch emp-

fänglich ist für die Geheimnisse des Fräulein Franzens, aber nicht merkt, dass die bestellten und mehrheitlich nur einmal erscheinenden Herren mit dem Fräulein Franzen etwas zu tun haben, das jeweils unbeteiligt am hinteren Fensterplatz lustvoll ihr selig machendes Tortenstück geniesst, sich aber nie als Bestellerin des Kontaktobjektes zu erkennen gibt. Ihr stilles Glück zieht sie aus dem Briefwechsel, der jedoch beschränkt ist auf eine kurze Periode, nämlich bis zum vermeintlichen Rendezvous. Das läuft, bis sie eines Tages bewusstlos und blutend vor ihrer Wohnungstür aufgefunden wird. Der aufgebotene Kriminalkommissar entdeckt die unzähligen Kontaktanzeigen mit mehrdeutigem Fotomaterial und kommt auf einige falsche Fährten. Die Autorin Anne Rüffer ist Journalistin und als solche war sie unter den Fittichen der beiden grossen Damen des Journalismus, Margrit Sprecher und Klara Obermüller, bei der «Weltwoche» tätig – als diese noch in breitem Zeitungsformat erhältlich war, schiebt Anne Rüffer im Nebensatz nach. Seit 15 Jahren ist sie Verle-

gerin von Sachbüchern, Autorin von Dokumentarfilmen. Das Fräulein Franzen ist ihr erster Roman, der veröffentlicht wurde, weitere sind in der Warteschlaufe. Anne Rüffer, ursprünglich aus der Gegend von Aachen, kommt den Menschen wohltuend entgegen, schliesst Berührungsängste aus und wirkt auf Anhieb sympathisch. Die Autorin und Verlegerin ist überaus anregend, sofort in ein Gespräch verwickelt, kennt unzählige Geschichten und Nebengeschichten zu einem Stichwort und hat einen feinen Humor. Gut könnte sie einen ganzen Abend lang erzählen und einen solchen auch ohne Buchtexte gestalten. Sie habe am Telefon spontan zugesagt, weil sie die Bibliotheksleiterin Dorli Streit schon durchs Telefon habe strahlen sehen, meinte Anne Rüffer einnehmend. Über den Ausgang zum Glück des Fräulein Franzens verrät sie nichts, aber allein schon der Schriftverkehr der Protagonistin mit ihren «Kandidaten» ist ein literarischer Genuss, der zu Ferientagen und Abschaltpausen passt oder bei Partnersuche hilfreich sein könnte.

Die Jauks sind am Alpen Grand Prix Volksmusikanten mit der Ämtler Fanbasis haben sich qualifiziert

Gewinner Stefan Rickli durfte kürzlich sein neues Velo vom Chor Chorisma entgegennehmen. (Bild zvg.)

Das Velo hat seinen Fisch gefunden Preisübergabe des Chors Chorisma Der Chor Chorisma aus Baar hat seine erfolgreiche Konzertreihe «Fisch sucht Velo» mit einer Preisübergabe abgeschlossen und schaut bereits wieder vorwärts auf die nächsten Konzerte. Von Ende März bis Ende Mai 2015 veranstaltete «Chorisma» in Baar, Ottenbach, Hünenberg und Zug sechs Konzerte mit dem Titel «Fisch sucht Velo». Ein abwechslungsreiches, humorvoll choreografiertes Programm mit bekannten Melodien und witzigen Texten, das die Zuhörer begeistert hat. Passend zum Motto wurde unter den vielen Konzertbesuchern ein schön restauriertes, nostalgisches CiloDamenvelo verlost, welches bei den Konzerten auch als Dekoration dienen

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durfte. Glücklicher Gewinner ist Stefan Rickli aus Cham. Am 23. Juni wurde ihm das Velo überreicht und damit das Projekt «Fisch sucht Velo» abgeschlossen. «Chorisma» gönnt sich aber keine Pause und übt bereits wieder an einem neuen Programm. Im November und Dezember 2015 wird der Chor wieder seine bekannten «Candle Light»-Konzerte präsentieren. Dieses Jahr leicht abgeändert zu «Candle Swing», da «Chorisma» zusammen mit der Apple’s Paradise Big Band aus Affoltern auftreten wird – am Sonntag, 6. Dezember um 17 Uhr auch in der reformierten Kirche Obfelden. Ein unterhaltsamer und beschwingter Abend ist garantiert. (pd.) Weitere Infos und Daten unter www.chorisma.ch.

Am Samstag, 13. Juni, wurde in Reichenbach im Kandertal die Schweizer Vorausscheidung für Alpen Grand Prix 2015 in Meran im Südtirol durchgeführt. Zwölf Formationen kämpften im ausverkauften Kirchgemeindehaus in den Sparten Schlager und Volksmusik um die Finalteilnahme in Meran. Die Jauks mit Isabelle, Hans, Gerry und Franz, zusammen mit den 25 mitgereisten Fanclub-Mitgliedern, machten sich berechtigte Hoffnungen, dass sie sich für das Finale in Meran qualifizieren könnten. Dann endlich der Auftritt der Jauks mit dem Titel «Die Schweiz hat ihren Reiz». Schon nach den ersten Takten wurde die grosse Nervosität, die zuvor bei allen spürbar gewesen war, schlagartig zu grosser Begeisterung. Alle waren sich einig: das muss die Qualifikation sein! Gross und ausgelassen war die Freude, als der Moderator Ben Berg verkündigte: die Jauks mit Vater Hans Jauk, Tochter Isabelle Häusler-Jauk, Gerry «Zöchi» Zöchbauer und Franz Scherzer vertreten die Schweiz am Alpen Grand Prix in Meran! Dieses Resultat bescherte allen einen unvergesslichen Abend. Dem Vernehmen nach, soll es eine lange und fröhliche Heimfahrt gegeben haben.

Der Fanclub reist mit ins Südtirol Der Alpen Grand Prix ist ein internationaler Musikwettbewerb und zählt zu den bedeutendsten Musikwettbewerben. In verschiedenen Länder werden in nationalen Ausscheidungen die

Die Jauks von links: Gerry «Zöchi» Zöchbauer, Hans Jauk, Franz Scherzer und Isabelle Häusler-Jauk. (Bild zvg.) besten Kandidaten erkoren. Seit 1997 ist der Alpen Grand Prix international. Die Teilnehmer kommen seither aus den verschiedensten Nationen. Bisher haben Interpreten aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Tschechien, Frankreich, Niederlande, Polen, Ungarn und der USA daran teilgenommen. Nun geht es am Wochenende vom 16. bis 18. Oktober nach Meran. Über 40 Mitglieder des Fanclubs «die Jauks» haben sich spontan für die vom Vorstand organisierte Reise nach Meran

angemeldet. Die Vorfreude auf diese Reise ist gross, findet doch gleichzeitig an diesem Wochenende auch das 3-tägige Traubenfest und der Südtiroler Musiktag statt. Bereits erwähnt sei der Auftritt an der Chilbi vom Sonntag, 30. August, in Knonau. Ein «Heimspiel» für den vorwiegend aus dem Säuliamt stammenden Fanclub. Walter Schweizer Weitere Infos unter www.jauks.ch.


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Freitag, 3. Juli 2015

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Im Brutofen Säuliamt leiden einige Berufsleute besonders Die Hitzewelle macht einigen Berufsgruppen besonders zu schaffen Die jetzige Hitzewelle wird von einigen Menschen als extrem bezeichnet. Viele suchen Abkühlung im Wald oder im Schwimmbad. Temperaturen über 30 Grad bringen jedoch einige Berufsleute ganz besonders ins Schwitzen. ................................................... von martin mullis Luigi Asile von der chemischen Reinigung in Affoltern lacht schallend auf die Frage, ob er und sein Personal unter der herrschenden Hitze leiden. Er selber, meint der Besitzer der Silca Reinigung, sei Italiener und sein Stellvertreter Türke, sie seien hohe Temperaturen gewohnt. Wenn es dann gar zu heiss werde, würden sie die Maschinen eventuell einmal etwas früher abschalten oder sich auch eine etwas längere Mittagspause gönnen. Auch Bäckermeister Andreas Pfyl in Hedingen nimmt die Hitzewelle locker. Wohl würden sie die Backstube öfters lüften, doch das bringe keine grosse Erleichterung. Immerhin hätten sie die Konditorei klimatisiert, so würden wenigsten die Produkte frisch bleiben, versichert er. Auf dem Pausenplatz der Schule Chilefeld Stigeli in Affoltern springen die Kinder wie gewohnt umher, anscheinend nehmen sie die flimmernde Hitze über dem Asphalt gar nicht wahr. Hitzeferien jedenfalls gibt es seit vielen Jahren nicht mehr. Schulleiter Arthur Krienbühl, weiss, dass der Unterricht bei diesen Temperaturen nicht unbedingt leicht fällt.

Gratis Mineralwasser von der Firma Über Massnahmen entscheiden jedoch die Klassenlehrpersonen selbstständig. Die nahe Badi lockt für einen Ausflug ins kühle Nass, sicher aber werden öfters Trinkpausen angeordnet. Auf einer ganz besonders exponierten Baustelle oberhalb des Bezirkshauptortes montieren die Dachdecker Stefan Moser und Michael Moll

Zum Glück im Schatten des Waldes: Belagseinbau mit heissem Asphalt verstärkt die Hitze. (Bild Martin Mullis) von der Firma Schnider Solar AG aus Bonstetten, in der prallen Sonne Solarpanels. Die Firma stellt gratis Mineralwasser und von der Suva Sonnencrème und -brillen zur Verfügung. Die beiden Dachdecker nehmen die Hitze relativ gelassen, versichern jedoch, dass sie das schöne Wetter, trotz der hohen Temperaturen, vorziehen. Wichtig sei viel zu trinken und auf eine Kopfbedeckung zu achten. Bei Regenwetter auf dem Dach zu arbeiten

sei auch nicht lustig, hält Michael Moll fest. Wirklich unter der Hitze leiden jedoch die harten Kerle der Strassenbaufirmen. Für den Einbau des Belages ist nämlich schönes und heisses Wetter Voraussetzung.

Belagseinbau beim «Whiskypass» in Wettswil Mit genau diesen Arbeiten beschäftigt ist eine Equipe der Firma Leuthard AG

bei der Baustelle «Whiskypass» in Wettswil. Der Asphalt raucht und dampft, und die Walze rattert über den heissen Belag. Der Schweiss rinnt über die Gesichter der Strassenarbeiter. Die Hitze macht ihnen sichtlich zu schaffen. Vorarbeiter Heinz Stähli schmunzelt und ist jedoch froh, dass die Arbeiten hauptsächlich im waldigen und schattigen Bereich ausgeführt werden können. Ob die Tageshöchsttemperaturen tatsächlich wie prognos-

tiziert noch einige Tage so hoch bleiben und wirklich von einer Extremsituation gesprochen werden darf, konnte jedoch nicht sicher eruiert werden. Die Wetterkundigen waren aufgrund der extremem Hitze entweder zu sehr beschäftigt oder dadurch sogar beeinträchtig. Weder bei Meteo Schweiz noch bei privaten Wetterstationen war am Donnerstagmorgen ein kompetenter Meteorologe zu erreichen.

forum der parteien

«Die Fremden und wir» – eine Veranstaltung der EVP Die EVP lädt zum Anlass «Politik mit Feuer» am 10. Juli ein und thematisiert aktuelle Fragen zur Ausländer- und Integrationspolitik im Bezirk Affoltern. Täglich erreichen uns neue und oft tragische Meldungen über Flüchtlinge, die auf den verschiedensten Wegen nach Europa zu gelangen versuchen. Die derzeit grossen Migrationsbewegungen sind auch bei uns spürbar. Mit unserem System des Asylverfahrens versuchen wir den Anforderungen an einen fairen und menschenwürdigen Umgang mit den Migrantinnen und Migranten gerecht zu werden. Dabei stossen wir immer wieder an Grenzen. Das Fremde befremdet, macht Angst. Wenn dann noch Gewalt und Kriminalität dazukommen, ist es mit dem humanitären Verständnis oft nicht mehr so weit her. Dass Menschen aus anderen Kulturen bei und mit uns leben, ist hingegen nicht neu, aber immer wieder eine neue Herausforderung. Wie schaffen wir den Spagat, um die eigene Identität zu bewahren und dennoch offen zu sein für Neues, oder eben die «Fremden»?

Blerim Bunjaku, der Erfinder der «Schweizermacher-App», gibt Inputs Der 37-jährige Winterthurer mit kosovarischen Wurzeln lebt seit seinem ersten Lebensjahr in der Schweiz. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bunjaku ist Unternehmer und wurde im vergangenen Jahr zum Kreisschulpfleger in Winterthur gewählt. Im Vorfeld der Kantonsratswahlen erreichte Blerim Bunjaku grosse mediale Aufmerksamkeit mit seiner «Schweizermacher-App». Diese ermöglicht es auf spielerische Weise, sein Wissen im Bezug auf die Schweiz zu testen und soll vor allem als Integrationshilfe dienen. Naturgemäss beschäftigt ihn das Thema Integration schon länger und er vertritt die Haltung, dass die Bemühung darum sowohl von Kindern als auch von deren Eltern erwartet werden kann. Gleichzeitig kennt er die Reibungsflächen zwischen den verschiedenen Kulturen und ist manchmal auch selber von Ressentiments betroffen. Er wird sich somit aus verschiedenen Blickwinkeln und aus eigener Betroffenheit zum Thema äussern können. Im Weiteren werden alle Teilneh-

Offene Diskussion mit Kultur Der Anlass «Politik mit Feuer» ist eine öffentliche Veranstaltung in der Gartenlounge der Familie Sommer in Affoltern. Anschliessend an die Kurzreferate bleibt genug Zeit für kritische Rückfragen und einen engagierten Austausch. Daneben wird auch das Gesellige nicht zu kurz kommen und alle Anwesenden können auf dem Grill der breitgestellten Feuerschale ihr mitgebrachtes Grillgut bräteln. Salatbuffet, Brot und Getränke werden von der EVP offeriert. Der Anlass steht allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Bezirks Affoltern offen.

Begrenzte Plätze – jetzt anmelden!

Blerim Bunjaku, Referent 2015. menden des Anlasses die Gelegenheit haben, ihre Schweiz-Kenntnisse zu testen und so herauszufinden, ob sie eine Einbürgerung schaffen würden.

Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung nötig. Diese sollte bis spätestens 8. Juli an daniel.sommer@sommerholz.ch erfolgen. Der Anlass findet am Freitag, 10. Juli, im Garten der Familie Sommer, Pfruendhofstrasse 64 in Affoltern statt, Beginn 19.00 Uhr. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung

an gleicher Adresse, jedoch im stimmungsvollen «Heuboden-Saal» statt. Weitere Informationen auf www.evp-affolternamalbis.ch oder bei Daniel Sommer: 079 223 61 62.

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Spital Verkennt die neue Spitalpräsidentin Babara Messmer, Zumikon, die Prioritäten? Statt unser Spital zukunftgerichtet aufzustellen, will sie mit Thurnherr und Bernhard Schneider, Ottenbach, wiederum die Spital-AG lostreten. Diese Diskussion, die letztes Mal weit über eine Million Franken verschlungen hat, benötigen wir derzeit nicht. Wir benötigen eine neue Strategie: Einen neuen leitenden Chefarzt im Akutbereich, der ein einzigartiges, gefragtes medizinisches Angebot im Team erarbeitet, nebst der bereits gut funktionierenden Grundversorgung. Der jetzige leitende Chefarzt gehört ab sofort in die LZP oder in Pension. Siehe im «Tagebuch» www.verein-zweckverband.ch


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Vermischtes

Freitag, 3. Juli 2015

Zu fetzigem Soul getanzt und gefeiert «Musig im Dorf»: ein Fest in Perfektion auf dem Bonstetter Dorfplatz Die 33. Veranstaltung des gemeinnützigen Vereins «Musig im Dorf» gelang letzten Samstag in Bonstetten perfekt. Am Nachmittag hatte sich noch ein Gewitter entladen, pünktlich zur Vorstellung herrschten für die mehreren Hundert Besucher ideale Open-Air-Verhältnisse. ................................................... von kaspar köchli «Eines der besten Konzerte seit dem Bestehen von ‹Musig im Dorf!›, zeigte sich eine tanzende Besucherin begeistert. Auch die Vereinsvorstehende Beatrice Liera schwärmte: «Die Musik war hinreissend, dazu derart viele feiernde Leute – schöner geht es wohl kaum!» Als Vorgruppe startete die junge Zürcher Band «Rasperry Jamwood». Sie brachte das gewaltige Publikum mit Popmusik sowie Elementen aus Funk, Jazz und Soul in Fahrt. Darauf konnten sich die Besucher und Besucherinnen nebst den gewohnten Grilladen mit sogenanntem «Soulfood aus den Südstaaten» (französische und kreolische Einflüsse) verköstigen.

Die Gruppe «Soul Jam» legt los, dank der zentral platzierten Bühne (rechts) war das Publikum nahe am Geschehen. (Bild Kaspar Köchli) «Soul Jam» fesselte Jung und Alt Ab halb neun Uhr folgte das Dessert in Form der Hauptveranstaltung. Das elfköpfige Ensemble «Soul Jam» fesselte

bereits mit seinen ersten Tönen, sie gipfelten später in einem musikalischen Feuerwerk. Während die vier Sängerinnen mit ihren gefühl- und kraftvollen Stimmen bezauberten, be-

herrschten die Kollegen harmonisch dazu den instrumentalen Part mit knalligen Bläsersätzen und peppigen Gitarrenklängen. Zahlreiche Gäste hielt es nicht mehr auf ihren Festbän-

ken, Jung und Alt tanzten auf dem dicht besiedelten Dorfplatz in den Abend. Später lud die schmucke Bar zu kühlen Getränken ein und noch lange wurde angeregt diskutiert, ge-

lacht und gefeiert. Ein perfektes Dorffest. Der zweite Anlass 2015 von «Musig im Dorf» ist am Samstag, 8. August; es konzertiert die Ostschweizer Gruppe «Appenzeller Echo».

Solarenergie im Freudenberg

Start in die Berufswelt

Wie in einer alten, grossen Liegenschaft Energie gespart wird

Lehrvertragsunterzeichnung im Albisbrunn

Karin und Josef Jenni, Elisabeth und Karl Schneiter sowie Erwin und Eveline Jenni von der Lieferfirma vor dem Ökonomiegebäude mit den 1986 eingebauten Sonnenkollektoren.

Elisabeth und Karl Schneiter haben ihre markante, geschichtsträchtige Liegenschaft im Hinteruttenberg mit einer Solaranlage versehen – mit Blick auf den Energieverbrauch eine lohnende Sache. Das markante, weitherum sichtbare Haus «Zum Freudenberg» in Hinteruttenberg (Knonau) wurde 1819 erbaut und sukzessive erneuert. Bereits 1986 haben Elisabeth und Karl Schneiter, die Besitzer, das stattliche Anwesen mit einer Solaranlage versehen, mit der die zum Teil grossen Räume mit Wärme und Warmwasser versorgt werden. – Kernstücke der Umrüstung bilden die Solaranlage auf dem Dach der Scheune und ein grosser Speicher, ein Swiss Solartank der Jenni Energietechnik AG aus Oberburg bei Burgdorf. Dieser enthält einen eingeschweissten Chromstahlboiler, Heizschlagen und ist mit einem 20 cm dicken Kunststoffmantel versehen, einer

Karl Schneiter vor dem neuen, 5300-Liter-Speicher. (Bilder -ter.)

wirksamen Isolation. Mehrere Temperaturzonen im Speicher gewährleisten einen optimalen Solarertrag und professionelle Bewirtschaftung. Die Steuerung erfolgt automatisch. Der imposante Tank fasst 5300 Liter. Sein Vorgänger aus dem Jahr 1986, der seit 1986 von demselben Kollektor gespeist wurde, gerade mal 1800 Liter. Der Kollektor (20 Elemente), ein Produkt der damaligen Firma Rüesch in Zug, wurde diesen Frühling anlässlich einer Revision gereinigt, die Verbindungen ersetzt und das Ganze mit neuen Lichtplatten abgedeckt. «Im Sommer benötigen wir gar kein Öl mehr, im Winter erheblich weniger», sagt Karl Schneiter. Der kleine Ölofen dient nur noch der Spitzenlastabdeckung. Die neue Anlage entfaltet ihre Wirkung, weil die Besitzer das geschichtsträchtige Haus saniert haben; Fenster, Türen und Böden wurden isoliert. «Das hat sich gelohnt, der Energieaufwand für das Beheizen der Liegenschaft ist deutlich geringer», freut sich Karl Schneiter. (-ter.)

Am Mittwoch, 24. Juni, versammelten sich 12 Jugendliche mit ihren Eltern, Verwandten, Behördenmitgliedern und ihren begleitenden Sozialpädagoginnen und -pädagogen im La Table im Albisbrunn. In einem feierlichen Rahmen fand ein Anlass statt, auf welchen viele Jugendliche kurz vor den Sommerferien hinfiebern – die Unterzeichnung ihres Lehrvertrags. Erwartet wurde die bunte Schar von der Geschäftsleitung und ihren zukünftigen Lehrmeistern. Nach einer herzlichen Begrüssung durch den Gesamtleiter Ruedi Jans informierte Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung, unter dem Motto «Lehrling werden ist nicht schwer, Lehrling sein dagegen sehr!» über Anforderungen, Erwartungen und allgemeine Rechte und Pflichten eines Lernenden. Die zukünftigen Lernenden sind auf ganz unterschiedlichen Wegen zu ihrer Berufsentscheidung gelangt. Für alle Beteiligten ist dies jeweils ein spannender Prozess. Während der eine Jugendliche mit einer genauen Vorstellung seiner künftigen Berufslaufbahn an die Lehrstellensuche geht, sind andere noch unschlüssig. Nun sind die Entscheidungen gefallen und der Lehrvertrag wird unterschrie-

ben. Toni Schönbächler fasste unter den fünf Begriffen Motivation, Präsenz, Lernbereitschaft, Leistungsbereitschaft und Gesundheit zusammen, was für einen Ausbildungserfolg entscheidend ist. Besonders anspruchsvoll bei einer Ausbildung in Albisbrunn ist das Lernen im sozialen Zusammensein und im Zusammenleben in den Wohngruppen. Philipp Eder, interimistischer Leiter der Sozialpädagogik erläuterte, welches die Erfolgsfaktoren der Persönlichkeitsentwicklung seien: «Die Grundhaltung der Mitarbeitenden in Albisbrunn, die unter dreimal B – Befähigung, Bewegung und Beziehung – zusammengefasst ist, wird unseren Jugendlichen helfen, ihr Ziel des Berufsabschlusses zu erreichen.» Die Lehrmeister erläuterten den Jugendlichen und ihren Angehörigen den Lehrvertrag, erklärten das Formular der Lohnqualifikation und zeigten die speziellen Anforderungen an den jeweiligen Beruf auf. Dann war es so weit, und die Jugendlichen durften ein erstes Mal rechtsgültig ein Vertragsformular unterschreiben. Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung

Hanspeter Rogger, Leiter Baubetrieb, erläutert Marcio den Lehrvertrag. (Bild zvg.)


Forum

Freitag, 3. Juli 2015

Vorgehen zur Beseitigung der steuerlichen Benachteiligung von Ehepaaren Der Bundesrat hat am 24. Juni .2015 den Bericht zur Individualbesteuerung verabschiedet. Ein Systemwechsel zur Individualbesteuerung von Ehegatten kann bei der direkten Bundessteuer je nach Ausgestaltung zwischen 240 Millionen und 2,3 Milliarden Franken an Mindereinnahmen pro Jahr ausmachen. Mit der Individualbesteuerung wird die steuerliche Benachteiligung der Ehepaare weitgehend beseitigt, und der Anreiz für Frauen, ins Er-

werbsleben zurückzukehren, steigt, was sich positiv aufs Wirtschaftswachstum auswirken wird. Die Individualbesteuerung bringt jedoch für die Steuerbehörden einen massiven Mehraufwand mit sich, wenn davon ausgegangen wird, dass Ehegatten zwei getrennte Steuererklärungen einzureichen haben. Gesamtschweizerisch wäre mit zirka 1,7 Millionen Franken zusätzlichen Steuererklärungen zu rechnen. Sobald das Resultat der Volksabstimmung zur Volksinitiative «Für Ehe

und Familie – gegen die Heiratsstrafe» vorliegt, muss das Eidgenössische Finanzdepartement dem Bundesrat zu Recht erneut eine detaillierte Vorlage zur Beseitigung der vom Bundesgericht gerügten steuerlichen Benachteiligung der Ehepaare unterbreiten.

Abstimmung abwarten Bei einer Annahme der Volksinitiative «Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe» wäre der Wechsel zur Indi-

vidualbesteuerung hingegen verwehrt. Es empfiehlt sich daher, zuerst die Abstimmung über diese Volksinitiative abzuwarten, bevor man sich weiter mit der konkreten Ausgestaltung der Individualbesteuerung beschäftigt. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDP Ortspartei Affoltern Quelle:

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Kompetenz am Spital Nach einem unglücklichen Sturz zu Hause musste ich mich einige Tage im Spital Affoltern behandeln lassen. Sicher haben die Querelen und negativen Nachrichten rund ums Spital die Ärzte und Mitarbeitenden verunsichert. Mich als Patientin liessen sie dies aber in keiner Art und Weise spüren. Ich wurde überaus freundlich, mit grosser Fachkompetenz und liebevoll gepflegt, wobei auch der Humor nicht zu kurz kam. Deshalb danke ich allen Ärzten, Pflegenden und Mitarbeitenden des Spitals herzlich. Nur dank der hervorragenden Pflege konnte ich das Spital nach kurzer Zeit wieder verlassen. Ursula Peter, Affoltern

http://www.efd.admin.ch

ämtler kantonsräte meinen

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Unsere Gebäudeversicherung Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) versichert 287 000 Gebäude gegen Feuer- und Elementarschäden – und das zu den günstigsten Tarifen der ganzen Schweiz. Davon profitieren Mieter ebenso wie Hausbesitzer. Am letzten Montag wurde im Kantonsrat das Jahresergebnis präsentiert. Die GV ist mehr als eine Versicherung, sie engagiert sich in Prävention und Brandbekämpfung, koordiniert Ausrüstung der Feuerwehr und organisiert Feuerwehrausbildung. So wurde letztes Jahr das Ausbildungszentrum in Andelfingen ausgebaut, wo in verschiedenen Gebäudearten realitätsnah die Brandbekämpfung trainiert werden kann. Die GVZ hat auch 2014 gut gearbeitet. Aus grünliberaler Sicht fiel auf, dass es der GVZ nicht nur bei der Feuerbe-

kämpfung, sondern auch bei der Vermögensverwaltung – erfahrungsgemäss nicht ihre Kernkompetenz und in früheren Jahren Kritikpunkt im Kantonsrat – gelungen ist, die Risiken gezielt abzubauen. Positiv zu erwähnen ist zweitens, dass die Personalkosten der GVZ stabil sind –- auch wenn im Kanton wieder mehr als 1000 versicherte Gebäude dazu kamen – daran könnte sich manch anderer Verwaltungsbereich ein Beispiel nehmen. Drittens wird nicht nur die Gegenwart verwaltet, sondern es wird mit dem Programm Feuerwehr 2020 gezielt nach Synergien zwischen Gemeinden gesucht, die Ausbildung weiter ausgebaut und an einer effizienten Zukunft gearbeitet. Auch 2014 wurden je ein Millionen-

schaden durch Überschwemmung, Hagel und Unwetter verursacht. Der Trend der Elementarschäden zeigt langfristig – überraschend wohl nur für die SVP – deutlich nach oben! Vor zehn Tagen radelte ich in Deutschland der Oder entlang und sah die deutlichen Spuren der diversen Hochwasser – früher traten diese alle 50 bis 100 Jahre auf, heute in jedem der drei letzten Jahrzehnte! Gegen Hochwasser kann man dort sein Haus gar nicht mehr versichern. Da bin ich froh, unseren Kanton und die Gebäudeversicherung verantwortungsbewusst und in stabilen Gewässern segeln zu sehen. Für einmal waren sich alle Fraktionen im Kantonsrat einig und sprachen mit einer einstimmigen Genehmigung von Jahresbericht und Jahresrechnung der GVZ ihren Dank aus.

Einseitig gegen Israel gerichtet Betrifft Veranstaltung «Friede zwischen Israel und Palästina – reine Utopie?» vom 11. Juni im Kasinosaal Affoltern. An der von der SP organisierten Veranstaltung «Friede zwischen Israel und Palästina – reine Utopie?» wurde ich von einem Teilnehmer gefragt, weshalb Israel sich nicht an die Uno-Resolutionen halte. Meine Antwort war, dass diese nicht verbindlich seien (was mit Gelächter des Publikums und mit schulmeisterischen Einwürfen der Experten auf dem Podium quittiert wurde) und wenn Israel diese beachten würde, ob dann die Palästinenser ihren Verpflichtungen (zum Beispiel aus dem Oslo Vertrag) nachkommen würden. Hier nun eine kleine Erläuterung zur Situation mit der Resolution 242: Die Briten gaben 1947 das Mandat Palästina an die UNO ab, da sie mit dem Mandat Palästina nichts mehr zu tun haben wollten. Eine Uno-Kommission empfahl darauf eine Teilung Palästinas in einen Staat für die Juden und einen für die Araber («Palästinenser» gab es nicht. Arafat kreierte diese Bezeichnung erst 1964 in der PLO-Charta), wobei Jerusalem zunächst noch unter internationaler Verwaltung stehen sollte. Die Empfehlung der Generalversammlung wurde am 29. November 1947 angenommen, obwohl die arabischen Nationen einstimmig dagegen stimmten. Israel trachtete nicht danach, sein Gebiet auf das Westjordanland auszuweiten. Dieses Gebiet fiel Israel während des Verteidigungskrieges von 1967 zu, welcher von Israel ausgefochten werden musste, nachdem unter anderem Syrien, Irak und Ägypten zuvor zur Vernich-

tung Israels aufgerufen hatten. Israel verteidigte sich erfolgreich und es ist diesem Sieg zu verdanken, dass die Arabischen Nationen ihren geplanten Genozid nicht in die Tat umsetzen konnten. Die Besetzung der verschiedenen Gebiete war somit ein Akt der Selbstverteidigung und nicht der Aggression. Nach dem Gewohnheitsrecht und den Haager Konventionen war Israel dazu verpflichtet, dieses Gebiet administrativ zu führen, bis Frieden hergestellt werden konnte. Die UN-Resolution 242 von der Uno-Generalversammlung (1967) setzte voraus, dass Israel die Kontrolle über diese Gebiete ausüben würde, bis die arabischen Nationen bereit wären, neue, sichere Grenzen auszuhandeln. Es ist wichtig, festzuhalten, dass Resolutionen der Generalversammlung lediglich eine Empfehlung darstellen und schaffen demnach keine international rechtlich bindenden Auflagen. Im Gegensatz dazu sind Resolutionen des UN-Sicherheitsrates rechtlich verbindlich, insofern sie unter Kapitel VII der UN-Charta verabschiedet worden sind. Juristisch hätte dieser Plan demnach nur dann eine bindende Kraft entwickeln können, wenn eine Vereinbarung zwischen den zwei Konflikt-Parteien, also den Juden und den Arabern in Palästina, verhandelt worden wäre. Die UN erkannte die Tatsache, dass Israel, um sichere Grenzen zu haben, die besetzten Gebiete nicht allumfänglich abtreten konnte. Bei der Suche nach einer sicheren Lösung für Israel und einer befriedigenden für die Palästinenser, verzögerte die palästinensische Autonomiebehörde das Vorankommen von jeglichen Verhandlungen, die mit dem Ziel geführt wurden,

zukünftige Grenzen festzulegen. Unterdessen sieht sich Israel weiterhin mit terroristischen Bedrohungen aus diesen Gebieten konfrontiert, was seine Präsenz unumgänglich macht. Sollten palästinensische Anführer endlich den Frieden bejahen, können neue, sichere Grenzen geschaffen werden. Dass Israel bereit ist, Gebiete für echten Frieden abzutreten, bewies sie mit dem ägyptischen Friedensvertrag, bei welchem sie die Sinai-Halbinsel – welche flächenmässig grösser ist als das ganze Gebiet Israels – zurückgaben, und zuvor alle jüdischen Siedlungen auflösten. Israels Präsenz im Westjordanland ist nicht illegal. Sie ist ein Resultat von arabischer und palästinensischer Aggression – eine Tatsache, die nützlicherweise regelmässig verschwiegen wird. Ich hoffe, dass die SP Affoltern am Albis meinem Wunsch entsprechen wird und auch eine tatsächlich Pro-Israelische Veranstaltung organisieren wird, wie es einer Demokratie würdig ist. Die Veranstaltung vom 11. Juni war entgegen der Ankündigung von Frau Holenstein von Seiten der Redner eindeutig einseitig gegen Israel gerichtet. Dr. iur. Josef Bollag , Zürich Quellen: http://www.audiatur-online.ch/2013/10/17/erklaerungen-zur-un-sicherheitsratsresolution-242/ http://www.mythsandfacts.org/conflict/10/resolution-242.pdf http://www.standwithus.com/booklets/25AnswersGR/ https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Resolution http://politisches.blog-net.ch/2014/11/12/die-rechte-israels-klar-ausgesprochen/

Getrenntes Teilnehmerfeld, damit Nicht-Fussbaler nicht 10:0 verlieren? (Bild -ter.)

«Senf mit Mayonnaise» Das Einweg-Schülerturnier 2015 in Affoltern Bei schönstem Wetter durfte ich meinen Sohn und sein Team «Supa Hot Fire» am diesjährigen Schüeli begleiten. Das Schülerturnier war auch dieses Jahr wieder hervorragend organisiert. Auch für das Problem, dass ein Spieler des Teams der Kategorie Knaben 2 ein Jahr älter als seine Teamkameraden war, jedoch einen Kopf kleiner, wurde eine Lösung gefunden. Alles stimmte, es konnte losgehen. Teams wie «Senf mit Mayonnaise» und «Kei Ahnig» konnten gegeneinander in die Hosen gehen. Diese Namenskreationen versetzten mich in die Zeit als ich noch ein Kind war – das Klimpern der Glasflaschen im Sammelbehälter versprach bei deren Rückgabe grosse Beute, zumindest jedoch ein kühles Getränk, vielleicht sogar ein Glacé. Tempi Passati! Heute sind es Einwegbecher, und so war es auch mit den Partien – es wurde in der Altersstufe meines Sohnes mehrheitlich Einwegfussball gespielt. Die Momente, an welchem der Ball es wagte, die gegnerische Seite zu kitzeln waren dünn gesäht. War denn unser Team so «grottenschlecht»? «Offensichtlich», ist man geneigt zu sagen, wäre da nicht die Konstellation, dass die Turnierleitung pro Team vier FC-Spieler erlaubt. Man rechne – vier von sechs Spielern stammen aus dem FC, der schlechteste Nicht-FCSpieler wird ins Tor gestellt (hat ja anzeige

kaum etwas zu tun, bei einer solch starken Vordermannschaft) und ein Ex-FC-Spieler wird noch aufgeboten, um das Team zu komplettieren. Es geht nur noch darum, wer die besten Spieler im Team hat. Bei anderen Begebenheiten würde man bei diesen Zusammensetzungen von Inzucht sprechen. Wir aber hatten weder einen Ronaldo noch einen Messi, dafür war aber die Situation vor unserem Tor sehr oft «messy» (englisch: chaotisch). Kein Wunder kam keine «Schülerturnier»-Stimmung wie früher auf. FCler gegen FCler war zugegebenermassen spannend, ebenso NichtFCler gegen Nicht-FC-ler. Nun wäre es schlecht, nur «Schüeli-Bashing», wie die Jugendlichen heute wohl sagen würden, zu betreiben. Nein, der Grundgedanke des Schüeli muss weitergetragen werden. Damit aber Teams aus Hobbyfussballern sich wieder getrauen mitzumachen (wer verliert gerne mehrmals 10 oder mehr zu 0), müsste das Feld getrennt werden. Warum nicht ein «Schüeli für FCler» parallel zu einem «Schüeli für Nicht-FCler» schalten? So könnte man auch strahlende Gesichter von Eltern und deren Kindern begegnen, welche sonst nie auf dem Fussballplatz anzutreffen sind. Denn geht es in diesem Siegeswahn weiter, bleibt am Schluss nur noch der Senf, aber ohne Mayonnaise! Olivier Schwander, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Castingshow

Segelflug-EM

Affoltemer Sek-Schüler laden zum Abschlusstheater ins «Rössli», Mettmenstetten. > Seite 17

Sechs Ämtler fliegen für die Schweiz an den Titelkämpfen in Italien und Ungarn. > Seite 19

Freitag, 3. Juli 2015

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«Dino-Eier» Siloballen sind beliebt – nicht nur für das Lagern von Futtergras. > Seite 23

Musizieren mit Herz Musikschule «Sunrise» hat 25-Jahre-Jubiläum gefeiert Isabelle von Allmen hat ihre Musikschule vor 25 Jahren gegründet. Bereut hat sie das nie – es habe stets viel Spass gemacht. Das Jubiläum wurde letzten Samstag mit einem Schülerkonzert gefeiert. Die Lernende Fatime Krasnici, einmal mit Gewinner Paul Stadler und Familie ...

Zwei Geschenkkörbe vergeben Gewinner vom Rosentag im Dorfmärt Die Hauptattraktion des Tages vom 27. Juni im Dorfmärt Obfelden war, die Rose für einen Franken zu kaufen. Da wurden spontan noch Freunde und liebe Menschen beschenkt, die sich an der wunderbaren Blütenpracht erfreuen konnten. Auch dieses Jahr gab es die immer beliebten Grillwürste zu kaufen und die Getränke dazu wurden vom Dorfmärt offeriert. So trafen sich Freunde, Bekannte oder Nachbarn und verweilten in der gemütlichen Festwirtschaft. Viel zu diskutieren gab der Wettbewerb mit der Frage: Wie viele Muscheln befinden sich im Glas? Da wurde gezählt, gerechnet und geraten! Von 172 Teilnehmern waren HansPeter Bruder aus Affoltern und Paul Stadler aus Obfelden mit einem Punkt Differenz, also 152, am nächsten an den 153 Muscheln.

... und mit dem anderen Gewinner Hanspeter Bruder. (Bilder zvg.) So offerierte der Dorfmärt spontan einen zweiten Früchtekorb, damit beide Gewinner in den nächsten heissen Tagen einen Apéroabend geniessen dürfen. (pd.)

«Seit 25 Jahren macht es mir grossen Spass, aus den Schülern Kreatives herauszukitzeln», sagt Isabelle von Allmen. Genau so lange führt sie schon ihre Musikschule «Sunrise». Es käme ihr überhaupt nicht vor wie eine lange Zeit – es habe immer viel Freude gemacht, so die Islisbergerin. Sie erzählt wie alles begonnen hat: «Ich hatte vorher schon Keyboard, Klavier und Orgel unterrichtet. Nach der Stelle am Konservatorium und an der Musikakademie Zürich, wo ich als Sekretärin des Personalchefs gearbeitet habe, wuchs die Idee, eine eigene Musikschule zu eröffnen.» Im Dezember 1989 verkaufte sie im Weihnachtsverkauf Keyboards in einem Zürcher Geschäft. «Die Idee war da schon konkret», erzählt sie. Bei diesem Weihnachtsverkauf konnte sie ihre ersten zehn Musikschüler gewinnen. «So hat alles angefangen», erzählt sie.

Mit Kindern kreativ sein Durch Mund-zu-Mund-Propaganda wurde sie immer beliebter. «Es war witzig: Wenn ich ein Kind einer Familie im Unterricht hatte, kamen plötzlich noch das zweite und das dritte dazu», lacht sie. Ihr Herz liege im Unterrichten, sie hat ihre Berufung gefun-

den, das habe sie schnell gemerkt. «Die Freiheit, mit den Kindern kreativ arbeiten zu können, ist das Grösste», sagt sie. Ihr sei wichtig, dass ihre Schüler die eigenen Ideen in den Unterricht einbringen können. Gemeinsam mit ihnen hat sie in den vergangenen 25 Jahren viele Konzerte, Musicals und Musiklager durchgeführt und als Dirigentin mehrerer Musikchöre Isabelle von Allmen am Jubiläumskonzert mit ihrem aktuell gewirkt. «Ich war jüngsten Klavierschüler Lorenz. (Bild zvg.) stets sehr aktiv», erzählt sie. Von Allmen gibt auch Mu- Schülerinnen sind über 70 Jahre alt. siktherapie und macht Hausharmoni- «Es ist sehr spannend, die Fortschritte sierungen mit tibetischen Klangscha- zu beobachten», sagt sie. Das Jubiläumskonzert letzten len. «Ich kann seit 25 Jahren davon leSamstag fand in Arni statt. Das Motto ben», sagt die Islisbergerin. lautete: Ferien, fremde Länder. «Es war eine heitere, lustige und gute StimAngefangen in Affoltern mung. Die Schüler, Gäste und ich hatNicht von Anfang an waren ihre Mu- ten viel Spass», so Isabelle von Allmen, sikschule und ihr Zuhause in Islisberg. die Keyboard, Orgel, Klavier, Blockflö«Angefangen habe ich in Affoltern», er- te und Gesang unterrichtet. «Ich gebe zählt sie. Isabelle von Allmen hat die Freude an der Musik mit viel LeiSchülerinnen und Schüler aus der gan- denschaft weiter.» In den Sommerferizen Region. «Sie kommen von allen en finden Schnupperkurse auf TastenSeiten auf den Islisberg zu mir», lacht instrumenten statt – für Kinder und sie. Und sie hat Schüler aller Alters- Erwachsene. (pd.) klassen: Unterricht gebe ich ab 4-jährig», erzählt sie. Ihre beiden ältesten Infos unter www.music-sunrise-islisberg.ch.

Eine Liegenschaft wird geräumt

Einblick in die Pflege von Artenvielfalt

Schreinerei Arthur Girardi AG aus Hedingen organisiert Lagerverkauf in Affoltern

Mit dem Landschaftstag 2015 will Maschwanden der Bevölkerung einen Einblick in die Bewirtschaftung und Pflege von Biodiversitätsförderflächen durch die Landwirte ermöglichen. Aufgezeigt werden aber auch Auswirkungen und Bedeutung dieser Arbeit für die Tier- und Pflanzenwelt anhand von konkreten Beispielen. Der Landschaftstag beginnt auf dem Hof Weid der Familie Brand-Erb. Anschliessend informieren Experten an drei verschiedenen Standorten über die Lebensräume und ihre «Bewohner», über Baumarten, Wiesenpflanzen, Vögel und Amphibien. (pd.)

Die neuen Eigentümer wollen die bestehenden Räumlichkeiten an der Zürichstrasse 120 in Affoltern mit einer neuen Nutzung bereichern und den stillgelegten Ort wieder beleben. Zuerst werden nun Inventar und Restmaterial verkauft. Die ehemaligen Aussteller (EP DigitalCenter) haben hochwertige Möblierungs-Einzelstücke, IT-Komponenten sowie zahlreiche Büroartikel hinterlassen. Um Platz für Neues zu schaffen und ungebrauchte Artikel nicht entanzeige

sorgen zu müssen, wird geräumt und das Restmaterial von der ehemaligen Ausstellung nach Möglichkeit günstig verkauft. Die Schreinerei Arthur Girardi AG aus Hedingen organisiert den Lagerverkauf und nutzt die Möglichkeit, ihre neuwertigen Ausstellungsapparate und Gerätschaften ebenfalls zu verkaufen. Der Verkauf läuft ab sofort und bis 11. Juli von Montag bis Freitag, 17 bis 18.30 Uhr, sowie samstags, 4. und 11. Juli, von 9 bis 13 Uhr. In FlohmarktAtmosphäre gibt es Wohnmöbel, Küchenapparate, Büroartikel und EDVUtensilien günstig zu erwerben. (pd.)

Landschaftstag am Samstag 4. Juli, 13.30 Uhr,

Ausstellungsabverkauf im Wohn- und Geschäftshaus Zürichstrasse 120. (Bild zvg.)

Hof Weid, Familie Brand-Erb, Maschwanden.


Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 5. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat; Kornél Radics (Orgel), ref. Kirche; anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus

Samstag, 4. Juli 16.00 Familien-Schulschluss-Gottesdienst, anschl. Kinderfest in Affoltern Sonntag, 5. Juli 9.00 Eucharistiefeier Dienstag, 7. Juli 19.00 Lobpreis

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 5.Juli 10.00 Ökumenischer Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Stephan, Pastoralassistentin Linda Cantero (Pfarrei Affoltern) und Aeugster Musizierende. Im Anschluss Apéro im Pfarrgarten

Sonntag 5. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. B. Bartels. Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst im Archewäldli mit Taufen am Brunnen, Getauft werden Lynn Schneebeli, Silja Elena Ebneter, Seraina Trutmann, Mauro Gut, David Stefan Leiser und Jonathan Leiser. Pfr. W. Schneebeli und die Harmonie Affoltern. Bei nasser Witterung: Gottesdienst in der Kirche. Im Zweifelsfall gibt Tel. 044 761 56 50 ab 7.30 Uhr Auskunft. Donnerstag, 9. Juli 14.00 Seniorentreff im Chilehuus. «Gelassenheit - was wir gewinnen, wenn wir älter werden» mit Pfrn. B. Bartels. Freitag, 10. Juli 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche.

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 5.Juli 10.00 Open-Air-Sommergottesdienst am Waldrand, oberhalb Fronmoos zum Thema «Creation» – zusammen mit der Hedinger Kirchgemeinde, Jeremy Notz und Stefanie Sigrist von «HeBo-kreaktiv» und vielen kleinen bzw. jugendlichen Mitwirkenden sowie Pfr. Walter Hauser & Pfrn. Susanne Sauder; Musik: Annette Bodenhöfer, Organistin in Hedingen. Anschliessend kann Mitgebrachtes über dem Feuer grilliert oder auch geteilt werden. Brot & Getränke sind vorhanden. Auskunft über die Durchführung erteilt unser SekretariatsTelefon-Tonband am Sonntagmorgen ab ca. 8 Uhr. Tel: 044 701 15 82

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. Juli 2015 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Autoscooter auf dem Chilbiplatz mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski, Pfarrer Matthias Fischer und dem Jodlerklub am Albis. Anschliessend Apéro und Familienzmittag Freitag, 10. Juli 2015 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst im Frohmoos. Wir feiern gemeinsam mit der Kirchgemeinde Bonstetten, Kindern und Jugendlichen am oberen Frohmoos-Waldrand Richtung Waldhütte Bonstetten. Pfarrer Walter Hauser, Pfarrerin Susanne Sauder, Organistin Anette Bodenhöfer und weitere Mitwirkende, Jeremy Notz, Stefanie Sigrist. 9.15 Abmarsch ab Kirche Hedingen 9.30 Fahrdienst ab Chilehuus Nach dem Gottesdienst Apéro. Ein Feuer zum Bräteln und Getränke sind bereit. Bei Regen: Gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche Hedingen. Info-Tel ab So. 8.00 Uhr: 044 701 15 82

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche, Sonntags nach Ansage Freitag, 3. Juli 17.00 bis 18.00 Uhr: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Pflanzen selber vermehren» Treffpunkt: Amtshausplatz Sonntag, 5. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 8. Juli 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 9. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) Donnerstag, 9. Juli 18:00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Samstag, 4. Juli 11.00 Ökumenische Andacht auf dem Fussballplatz, Grümpelturnier, Pfr. Maurer und Pfr. Saporiti, mit Sportcoach Roger Schmidlin, Dauer ca. 35 Min. Sonntag, 5. Juli 17.00 JUKI in Maschwanden, Pfr. Brüngger, Vikarin Mehl Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Mittwoch, 8. Juli 12.00 Seniorenessen im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 3. Juli 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche, mit dem Team Sonja Neuweiler, Irene Studer, Marianne Brechbühl-Bär; anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus Samstag, 4. Juli 13.00 Hochzeit von Simona Studer und Stefanut Tamas in der Kirche Maschwanden Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst in Maschwanden, Bibelstellen: Joh 4,1-42 und Ps 36,10, Thema: Christus als das Wasser des Lebens, mit Pfrn. Susanne Brüngger, Orgel: Marianne Rutscho, Taufe von Anne Gallmann Sonntag, 5. Juli 17.00 JUKI in der Kirche Maschwanden, Pfarrteam T. Maurer, C. Mehl, A. Fritz, S. Brüngger, Orgel: Marianne Rutscho, anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Freitag. 10. Juli 20.00 Gebetsabend in der Kirche, Leitung: Ruedi Künzi

Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst Thema: «Summertime» Text: Mt 6,25-34 Pfarrer Jörg Ebert, Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 5. Juli 19.30 Abendgottesdienst zum Lied 605: «Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 5. Juli 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff mit Kinderhütedienst anschliessend Chilekafi Fahrdienst. Anmeldung 2. Juli, Telefon 44 700 17 75 11.15 Jugendgottesdiest Mittwoch, 8. Juli 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe Donnerstag, 9. Juli 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil

Sonntag, 5. Juli 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 6. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 5. Juli 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann); Thema: Abschied vom Jugendhaus Mitwirkung des Chors; Kinderhort; anschl. Apéro im JH Aeugst mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 5. Juli 10.30 Gottesdienst Nehemia 6, 1 – 14 Thema: Umgang mit Kompromissen, Verleumdungen, Drohungen. Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 9. Juli 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 3. Juli 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst - Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. Juli 10.00 Fiire mit de Chline 16.00 Familien-Schulschluss-Gottesdienst, anschl. Kinderfest Sonntag, 5. Juli 10.00 Ökum. Gottesdienst in Aeugst 10.30 Eucharistiefeier dt./it. 17.00 Eucharistiefeier der Kroaten Freitag, 10. Juli 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Juli 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 5. Juli 10.15 Schulschluss-Gottesdienst im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 7. Juli 19.30 Abendmesse, anschl., Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 8. Juli 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 9. Juli 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 4. Juli 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 5. Juli 11.00 ökumenischer Gottesdienst im Chilbizelt mit dem Jodlerklub am Albis

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst mit der Mission am Nil Pfarrer Andreas Fritz (Liturgie) und Pfarrer Heinz Schmitt (Predigt) und Input der Mission am Nil, anschl. Bildbericht über die Schule in Adi Quala, Eritrea 12.15 Mittagessen und Jahresfest im «Güetli» Rossau 17.00 JUKI Jugendgottesdienst in Maschwanden Freitag, 10. Juli ab 20.00 NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 3. Juli 18.30 Schulabschluss-Gottesdienst mit allen Klassen Anschliessend gemütliches Grillieren Samstag, 4. Juli 11.00 oek. Andacht auf dem Fussballplatz Knonau zum «Grümpi» mit Pfr. A. Saporiti und Pfr. Th. Maurer Sonntag, 5. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 11.00 Taufe von Solea Andrina Ferrari

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Veranstaltungen

Freitag, 3. Juli 2015

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Zu Besuch in Eritrea Die Mission am Nil lädt zum Jahresfest nach Mettmenstetten

Die Kleintierschau am Auffahrtstag ist auch für die Kleinen immer eine Attraktion. (Bild Martin Mullis)

Ein Kleintierfreund kann jeder werden Kennenlerntag in Dachlissen Der Verein der Kleintierfreunde des Bezirks Affoltern (KTF) sucht neue Mitglieder. Die Haltung von Kaninchen, Enten, Hühnern, Gänsen und weiteren Kleintieren dient nicht mehr wie vor hundert Jahren der Beschaffung eines Sonntagsbraten. Das anspruchsvolle Hobby fordert einige Kenntnisse, dient aber auch hervorragend als Ausgleich. Die Ziele der Kleintierfreunde haben sich längst vom Zweck der Wirtschaftlichkeit zu einem zwar anspruchsvollen aber auch entspannenden Hobby gewandelt. Die meisten Tiere werden in unmittelbarer Nähe des eigenen Zuhauses gehalten und dienen vielfach als hervorragender Ausgleich zum hektischen Alltag. Füttern, misten und zusehen wie die Tiere wachsen und gedeihen sind Tätigkeiten, welche ent-

spannen und zugleich viel Freude bereiten. Zum Vereinsleben gehört aber auch das Fachsimpeln über die Tierhaltung und das Züchten und nicht zuletzt ein monatliches gemütliches Zusammensein. Selbstverständlich finden beim KTF auch verschiedene Anlässe im Vereinsjahr statt. So ist für die KTF die traditionelle Kleintierschau am Auffahrtstag an der Reuss in Ottenbach der grösste und schönste Anlass. Am Samstag, 4. Juli, ab 11 Uhr werden die Kleintierfreunde beim Bed & Breakfast in Dachlissen einen Kennenlerntag durchführen. Beim gemütlichen Zusammensein mit Wurst und Getränk können Tierfreunde Wissenswertes rund um die Haltung von Kleintieren erfahren. Vielleicht können sich einige Interessierte für eine Aktiv- oder Passivmitgliedschaft beim Verein der Kleintierfreunde Bezirk Affoltern entschliessen. (mm)

Der festliche Anlass vom 5. Juli in der ref. Kirche beginnt mit dem Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Fritz und Pfarrer Heinz Schmitt um 10 Uhr. Um 11.15 Uhr erhalten Interessierte über einen Bildvortrag Einblick in die Arbeit der Missionschule im Städtchen Adi Quala in Eritrea. Die Schule wird täglich von rund 1100 Schülerinnen und Schülern besucht. Da die Kapazität der Klassenräume begrenzt ist, wird in zwei Schichten unterrichtet: Die eine Hälfte der Kinder am Vormittag, die andere am Nachmittag. Das zugehörige Internat bietet für etwa 50 Kinder ein Ersatzzuhause. Die Kinder im Internat kommen in der Regel aus schwierigen Verhältnissen und hätten sonst keine Möglichkeit zur Schule zu gehen. Es sind zum Beispiel Kinder, die aufgrund einer Behinderung den langen und beschwerlichen Schulweg von zu Hause aus nicht bewältigen könnten oder Waisen, die sonst um ihr tägliches Überleben kämpfen müssten. Weitere Hilfsangebote sind Stipendien oder Unterstützung mit Schulmaterial, das die Kinder in Eritrea sonst üblicherweise selber kaufen müssen.

Orientierung und Bildung Im Jahresbericht der Schule heisst es: «Wir haben sehr gute Resultate in den landesweiten Examen, verglichen mit den anderen Schulen in unserem Land. Das zeigt uns, dass wir mit der Schule unser Ziel erreichen: Die Schüler erhalten eine gute Schulbildung.» Diesen Frühling fand eine Reise nach

Lerninhalte (hier das Verdauungssystem) an die Schulwände gemalt. (Bild zvg.) Eritrea statt. Die Projektverantwortlichen der Mission am Nil trafen in Asmara den Direktor und andere Verantwortliche der Schule. Der Direktor brachte Fotos und zeigte, wie er den Mangel an Lehrmitteln wenigstens zum Teil ausgleichen kann: wie bunte Poster liess er Lerninhalte, zum Beispiel für Biologie oder Geografie, an die Schulwände malen. Das hat einen dekorativen und pädagogischen Effekt!

Projekte aus sechs Ländern Ohne Frage ist die Begleitung eines Projektes in Eritrea eine besondere Herausforderung. Aus Sicht der Missi-

on am Nil ist es allerdings eine grosse Chance, den Kindern und Jugendlichen Orientierung und Bildung weiterzugeben. Der Einsatz macht einen Unterschied im Leben dieser Kinder. Am Nachmittag des 5. Juli sind alle eingeladen, ab 14 Uhr im «Güetli» in Rossau die vielfältige Arbeit der Mission am Nil in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Ernährungssicherung detaillierter kennenzulernen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Afrika stellen «ihre» Projekte aus sechs Ländern entlang des Nils vor. Wer am gemeinsamen Mittagessen um 12.15 Uhr im Missionshaus «Güetli» teilnehmen möchte, melde sich an unter Telefon 043 466 77 77.

Einmal mehr «Knonau für Afrika»

Magische Welt der Geschichten

Kinderfest am Stampfi-Platz: die Vorbereitungen laufen

Am Mittwoch, 8. Juli, ist «Märlitag». Von 14.30 bis 16 Uhr im Park Seleger Moor, Rifferswil.

Nach 2011 und 2013 plant Monika Henzler bereits die dritte Durchführung ihres BenefizKinderfestes. Das Programm für den 19. September steht weitgehend, Mithilfe und Spenden sind willkommen.

Sibylle Baumann ist passionierte Erzählerin und Sammlerin von mündlich überlieferten Geschichten. Sie trägt sie mit Witz, Charme, Herz und freier Zunge vor. Das erste «Märli» beginnt um 14.30 Uhr, das zweite um 15.30 Uhr. Die Erzählungen dauern jeweils rund 30 Minuten und finden an

................................................... von thomas stöckli Rund 40 000 Franken Spendengelder kamen beim letzten Mal zusammen. «Es wäre toll, wenn wir das wieder erreichen», gibt Initiantin Monika Henzler das Ziel vor. Am Konzept hat sie nichts verändert: Damit die gemeinnützige Institution «Mamadou et Bineta» in den Genuss der vollen Einnahmen kommt, will sie für das Fest keinen Franken ausgeben. Die Künstler verzichten auf ihre Gage, Speisen, Getränke und Infrastruktur werden der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. «Ich bin immer noch berührt, wie viele Leute spontan mitmachen», verrät Monika Henzler.

Kinderlieder, Märchen und Magie Wieder mit dabei sind unter anderen Bruno Hächler mit seinen Kinderliedern, Zauberer André Dubach und «Märlifee» Brigit Vischer. Auch aufs Kasperlitheater und Kinderschminken und den Barfussweg der Naturspielgruppe Baaregg dürfen sich die kleinen Festbesucher wieder freuen. Neu bereichert der KiTi-Hof das Fest mit seinen Ponys. Das Familienzentrum steuert einen Bobby-Car-Parcours bei und man darf sich auf eine Vorführung der Swan Balletschule freuen. Als weiteres Highlight ist zudem ein Sponsorenlauf

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Bruno Hächler wird die kleinen Musikfans wieder mit seinen Kinderliedern begeistern. (Bild zvg.) um den Stampfiplatz geplant. Das Laufen lohnt sich: die fleissigsten Rundendreher dürfen ins Jumpin.

Schule und Ausbildung Der begünstigte Verein Mamadou et Bineta engagiert sich in Guinea für Kinder auf der Strasse. Es bietet ihnen Schul- und Ausbildungsplätze, um sie als wertvolle Stützen in die Gesellschaft zurückzubringen. Alle Massnahmen in Guinea werden von einheimischen Mitarbeitern umgesetzt. «Ziel ist es, etwas anzustossen und den Leuten vor Ort zu überlassen», erklärt Monika Henzler, die sich mittlerweile auch im

Vorstand der gemeinnützigen Institution engagiert. Bedingt durch die Aktualität – Guinea befand sich im Epizentrum des jüngsten Ebola-Ausbruchs in Westafrika – konzentrierten sich die Bemühungen in letzter Zeit auf die Prävention gegen eine weitere Ausbreitung der Krankheit. Nun soll es aber auf dem vereinseigenen Land in Mangueta weiter vorangehen. Geplant sind Bauten als Wohnraum sowie für Ausbildungsplätze in Handwerk und Landwirtschaft. Kinderfest am 19. September. Infos: Monika Henzler, Telefon 079 202 33 33, moni.henzler@gmail.ch.

zwei verschiedenen lauschigen Plätzen im Park statt. Mitten im Grünen lassen sich die abenteuerlichen Geschichten um kampflustige Riesen, einen unglücklichen Drachen und einen Vogel, der Glück bringt, hautnah miterleben. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Erlebnistag findet bei jeder Witterung statt. Weitere Infos unter www.selegermoor.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Freitag, 3. Juli Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Pflanzen selber vermehren». Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musig im Zelt: «Kärnten West» Volksmusik. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstr. 2.

Ottenbach 19.00: OTTENBACH60plus: Grillieren bei Feuerstelle Isenberg einen Tag nach Vollmond, vorgängig kleine Wanderung. Grillgut und Getränke selbst mitbringen. Dorfplatz (Treffpunkt).

mit Musik aus der Karibik und Südamerika. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Freitag, 3. Juli 2015

Rockys Sonnenschutz

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 5. Juli Affoltern am Albis 17.00: Kultur am Platz: «Celtic Treasures» Musik aus der keltischen Schatztruhe. Hutkollekte. Marktplatz.

Zwillikon 19.30: «Sommerabend-Ständli» des Musikvereins Hedingen mit Grill und Festwirtschaft . Beim Dorfmuseum auf dem Vorplatz. Ottenbacherstrasse 79.

Samstag, 4. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 11.00-14.00: Vernissage «Was ist Kunst?» Originale und Drucke, Retrospektive von Markus Bösch. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 20.00: Konzert der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal Eintritt frei/Kollekte. Ref. Kirche.

Bickwil (Obfelden) 09.00-16.00: Spielsachen, Uhren, Schallplatten und CDs, Kupfersachen und vieles mehr. Brocki Obfelden (Flohmarkt). Brunnenstrasse, (Scheune).

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban und Arnold Truog. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 11.00: Dorffäscht mit Familiengottesdienst, Apéro und Familienzmittag und Chilbibetrieb. Gemeindeparkplatz im Chratz.

Gegen starke Sonneneinstrahlung hilft die Sonnenbrille: Rocky, ein Dogo Argentino, mit Sonnenbrille und seinen Besitzern Nongyao und Giuseppe Salpietro im «Dublin City» in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) anzeige

Knonau 09.00-19.00: 44. Grümpelturnier der Vereine TV / DR und Dunschtigclub. Fussball, Plauschspiele, Festund Barbetrieb. Sportplatz Grund.

lichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

Montag, 6. Juli Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wrid gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Rifferswil 14.30-16.00: «Märlitag» Drachenfeuer und Elfentanz Sibylle Baumann nimmt Klein und Gross mit in eine magische Welt der Geschichten. Park Seleger Moor.

Dienstag, 7. Juli

Donnerstag, 9. Juli

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

08.00: Dorffäscht mit Grümpelturnier auf der Sportanlage Jonentäli und Chilbibetrieb im Chratz. Ab 8 Uhr Grümpi, ab 13 Uhr Chilbi und Festbetrieb, 18.30 Konzert mit Beginnersband MVH, 19.45 Konzert Musikverein Harmonie, 20.45 Echo vom Albishorn, ab 22 Uhr Bar mit DJs. Gemeindeparkplatz im Chratz.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

14.00: Seniorentreff «Gelassenheit - was wir gewinnen, wenn wir älter werden» Pfarrerin B. Bartels stellt Wilhelm Schmids Büchlein vor. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Knonau 08.30-00.00: 44. Grümpelturnier der Vereine TV / DR und Dunschtigclub. Fussball, Plauschspiele für jedermann, Fest- und Barbetrieb mit Live-Acts um 19.30 Uhr mit «Trio Räbbergfäger» und ab 22 Uhr mit «Lost Keys». Sportplatz Grund.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Bonstetten 09.00: Leichte Wanderung: Ossingen-Truttikon-Trüllikon-Husemersee-Ossingen. Wanderzeit ca. 2¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Ottenbach 19.00: Sommerkonzert des Ottenbacher Chors «Sunshine in my Soul»

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13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 09.43: OTTENBACH60plus: Ausflug mit ÖV und Bergbahn auf das Stanserhorn. Fahrt mit CabrioBahn, Mittagessen im Drehrestaurant, ev. Rundgang, Rückreise. Anmeldung und Auskunft: Trudi Streule 044 761 26 50. Postautohaltestelle.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda bis Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch.

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Mittwoch, 8. Juli

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musig im Zelt: mit «Duo Wildbach» Stimmungsmusik. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Kappel am Albis

Affoltern am Albis 12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstrasse: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweg-


Veranstaltungen

Besinnung am Grümpi Knonau Mit Fussballcoach und Supervisor Roger Schmidlin. Bereits am Samstag und nicht am Sonntag, um 11 Uhr morgens, findet im Zelt auf dem Fussballfeld Knonau anlässlich des Grümpi wieder eine Besinnung statt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für alle Fussballbegeisterten und Sporttreibenden. Trotz grosser Hitze wird Sport getrieben … Die Pfarrer Maurer, Saporiti und Mehl haben wieder einen Gast eingeladen. Es kommt der Fussballcoach Roger Schmidlin. Er träumte schon als Kind davon, Coach und Trainer zu sein. Das erfüllte sich im Fussball und im Handball. Er erlebte als Jugendlicher und Rekrut auch allerhand. Davon wird er erzählen. Man darf gespannt sein. Am Schluss der kurzen Feier wird es wieder eine Erfrischung geben, und zur Mittagspause bietet sich Gelegenheit, sich zu verpflegen – bei erwarteten 35 Grad dürften vor allem die Getränke begehrt sein. (pd.) Ökumenische Besinnung mit Fussballcoach und Supervisor Roger Schmidlin am Samstag, 4. Juli, 11 Uhr, Fussballfeld Knonau.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Raku-Skulpturen» des Aeugsters Walter Altorfer. Mo, 8-11.30/1618.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 20. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Was ist Kunst?» Originale und Drucke, Retrospektive von Markus Bösch. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-16 Uhr. Bis 31. Juli.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban, Arnold Truog. Do/Fr, 1418, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 12. Juli. Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstr. 13: Heidi Spring - Bilder und Plastiken. Sa/So 14-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 12.Juli.

Rifferswil Park Seleger Moor: Rhododendren- und Azaleensammlung sowie Ausstellung «Skulpturen im Park». Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Wenn mein Buch lebendig wird! Kurzgeschichten und Zeichnungen von Stalliker Primarschülerinnen und -schülern. Mo, Mi, Do, Fr 15-19, Di 15-20, Sa 10-12 Uhr, während den Schulferien: Di 15-20. Bis 30. September. anzeige

Freitag, 3. Juli 2015

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Castingshow mit Knalleffekten Affoltemer Sek-Schüler laden zum Abschlusstheater ins «Rössli», Mettmenstetten Als «eine Castingshow voll von Skandalen, Action und Pannen», künden die Jugendlichen der Sek. A3c/d ihr Theaterstück an. Nach zwei intensiven Probewochen im Melchtal und im «Rössli», Mettmenstetten, naht die Stunde der Wahrheit. Die Vorführungen sind kommenden Montag und Dienstag. ................................................... von thomas stöckli «Sofort das Studio räumen, da ist eine Bombe!», schreit der Mann im Trenchcoat und alle verlassen fluchtartig die Bühne. Alle, das sind die Kandidaten und Juroren der Castingshow «Affoltern sucht den Superstar» sowie die Fernseh-Mitarbeiter, welche die LiveShow aufzeichnen. «Das ist jetzt schon der dritte Anschlag auf unseren Sender», beklagt sich Jury-Chefin Miami Weiss. Und bald scheint auch klar, weshalb: Unter den Kandidaten ist ein Millionenerbe. Doch wie lässt sich der- oder diejenige beschützen, wenn man nicht weiss, wer es ist? Kurzerhand verdonnert der Kommissar seinen talentierten aber undisziplinierten Mitarbeiter Mike dazu, sich undercover unter die Kandidaten zu mischen. Dort wird der attraktive Polizist sogleich von allen Frauen umschwärmt.

Probewoche mit drei SchauspielProfis im Melchtal bei Sarnen «So macht es Spass, zu arbeiten», lobt Niklaus Schmid die Darsteller nach einem Probe-Durchlauf der ersten vier Szenen. Die Geschichte, die der Schauspiel-Profi mit den 28 Schülerinnen und Schülern der Sek. A3c/d aus dem Schulhaus Ennetgraben in Affoltern einstudiert hat, hat es in sich. Entsprechend war von den Jugendlichen viel Eigeninitiative gefragt. So hatten sie vor der Probewoche im Melchtal bei Sarnen den Text auswendig zu lernen. Für die Intensivwoche erhielt Schmid spontan Unterstützung durch seine zwei Schauspieler-Freunde

Styling fürs Fernsehen: Der attraktive Polizist Mike wird undercover in die Castingshow eingeschleust. (Bild Thomas Stöckli) Julian Grünthal und Charlotte Engelbert, die sogar eigens aus Prag angereist sind. «Wir haben uns im Trio abgewechselt», verrät Schmid, «wer grad am meisten Energie hatte, der hat übernommen.» Lehrer Adrian Jordi erlebte insbesondere die Entwicklung der Jugendlichen als Aufsteller. «Gemeinsam mit Profis zwei Wochen intensiv arbeiten – das ist eine grosse Chance, eine Erfahrung, die sie nie mehr vergessen werden», meint er. Diese Woche findet im Theatersaal des Gasthauses zum weissen Rössli in Mettmenstetten der Feinschliff statt. «Wir sind auf gutem Weg», versicherte

Niklaus Schmid den Jugendlichen am Dienstagnachmittag.

Requisiten-Atelier und Making-of Nicht alle 28 Schüler können auf der Bühne eine Hauptrolle spielen. Doch andere Aufgaben sind mindestens genauso wichtig. Damian Ueltschi etwa kümmert sich um die Requisiten. Kameras, Scheinwerfer und Mikrofone hat er aus Karton hergestellt und in der richtigen Farbe besprayt. Ergänzend zum Geschehen auf der Bühne hat eine zehnköpfige Filmcrew VideoSequenzen gedreht, die Maurice

Panchaud dann effektvoll zusammengeschnitten hat. Eine zusätzliche Perspektive bieten den Zuschauern die Live-Bilder des Kameramanns in der Handlung. Diese werden nämlich auf die Leinwand neben der Bühne projeziert. Und auch während den Proben ist immer eine Kamera dabei. So soll ein «Making-of» mit lustigen Momenten aus der Probenzeit entstehen. Affoltern sucht den Superstar, Theaterstück der Sek. A3c/d aus dem Schulhaus Ennetgraben in Affoltern. Vorführungen am Montag und Dienstag, 6. und 7. Juli, jeweils 20.30 Uhr im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Eintritt frei, Kollekte.

Gemeinsamer Nenner von 100 Krankheiten

Volant aus Baumwolle

Autor Michael Peuser in Mettmenstetten

Ein Jabot ist ein Stück Spitze mit Rüschen oder ein in Falten gelegter Stoff, das am Kragen oder Halsausschnitt eines Hemdes oder einer Bluse befestigt wurde und der Zierde diente. Jabots waren seit dem 17. Jahrhundert Mode. Sie wurden an den beiden Seiten des Brustschlitzes eine Männerhemdes angenäht. Im späteren 19. Jahrhundert wurden diese aus Spit- Ein Beispiel aus der Textiliensammlung des Ortsmuseums: zen bestehenden das Jabot. (Bild zvg.) Lätzchen als Dekoration von Damenkleidern verwendet. Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr Das Abgebildete stammt aus dem 20. geöffnet. Das Museum befindet sich an der Jahrhundert und ist aus feinem Batist und wurde mit Maschine bestickt. Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon Auch in der heutigen Zeit finden sich gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Vornoch Jabots an Amtstrachten. Das Dorfmuseum Affoltern hat anmeldung jederzeit möglich. (UG) eine vielfältige Textiliensammlung. Einige Stücke daraus werden morgen Samstag, 4. Juli, ausgestellt. Das Muse- Kontakt: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32, um ist nämlich jeweils am ersten oder Ursula Grob, Telefon 044 761 77 42.

Am 10. Juli lädt der EHC Affoltern-Hedingen zu einem Informationsabend spezieller Art. Zu Gast ist Michael Peuser. Der 72-Jährige gilt als «Aloe-Papst» und hat verschiedene Bücher geschrieben. Michael Peuser ist ein vielgeachteter Autor. In seinen jahrelangen Aloe-Forschungen hat er den gemeinsamen Nenner von über 100 Krankheiten erkannt und in verschiedenen Büchern auch beschrieben und Wege aufgezeigt, wie sie mit Aloe bekämpft werden können. Seine Erfahrungen hat in er verschiedenen Büchern niedergeschrieben. Da sind zu nennen: «Krebs, wo ist dein Sieg», «Alzheimer muss nicht sein» und «Kapillaren bestimmen unser Schicksal». Peuser hat die sogenannte Kapillaren-Lehre entwickelt. Peusers Meinung nach lassen sich mit seiner Methode Krankheiten besser vorbeugen, Therapien verbessern und beschleunigen. Mehr noch, so Peuser, lassen sich unerwünschte Nebenwirkungen weitgehend eliminieren. Und die Lehre von Peuser hat auch in seiner neuen Heimat Achtung

erhalten. 2010 erhielt er vom Senat in Brasilien ein «Voto de aplauso» und vom Parlament in Sao Paulo (Brasilien) im Februar vor vier Jahren ein «Voto de Jubilo». Aber auch in Deutschland hat sich Michael Peuser einen Namen gemacht. Er ist schon in einigen TV-Sendungen in öffentlichen Kanälen aufgetreten. Geehrt wurde Michael Peuser auch vom deutschen Gesundheitsministerium in Berlin. Diese Institution wünschte seinem Kapillarenbuch und dem weiteren Siegeszug von Aloe viel Erfolg und schreibt wörtlich zitiert, «weil es dabei nicht nur um die Verbesserung der medizinischen Versorgung, sondern auch um die Erschliessung von Wirtschaftlichkeitsreserven im Gesundheitsweisen geht.» Im Anschluss an die Veranstaltung können Werke des Autors gekauft werden. Er steht auch für eine persönliche Signierung zur Verfügung. (pd.) Freitag, 10. Juli, 19 Uhr, Steakhouse Bahnhof – Event-Lokal, Im Grindel 6, Mettmenstetten. Kosten: 39 Franken. Die Veranstaltung dauert rund 2,5 Stunden. – Mehr Infos: www.special/event.ch/8932.

Am Samstag ins Dorfmuseum Affoltern


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Sport

Freitag, 3. Juli 2015

Eine Gemeinde von vielen – und trotzdem einzigartig Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes (ZTV): 95. Jahrestagung in Weiningen vom 28. Juni Der schmucke Ort im Limmattal ist ein Garant für das Gelingen von Anlässen und Turnfesten. Das durften die 1300 Veteranen und Gäste eindrücklich erleben. Hanspeter Frei wurde in seiner Heimatgemeinde als Obmann verabschiedet. Einmal mehr bekundete Regierungsrat Mario Fehr Dank und Anerkennung gegenüber der Turnsache.

fred Hurter (1924) und Otto Schneebeli (1929), Obfelden, Markus Boss (1945), Ottenbach, Walter Kleiner (1933), Zürich. Regierungsrat Mario Fehr bedankte sich für das grosse Engagement, das landauf und landab für den Turnsport eingebracht wird. Gemeindepräsident Haug (einer der Weininger Urnamen) präsentierte mit berechtigtem Stolz die Visitenkarte «seiner» Gemeinde. «Es erfüllt mich mit Genugtuung, dass wir ein solches Fest auf die Beine stellen konnten.». ZTV-Präsident Günthardt unterstrich den Zusammenhalt mit den Veteranen. Im Turnverband gelten nach wie vor die Bestrebungen, das Bewährte zu festigen sowie neue Projekte anzugehen. Zukunftspläne und Visionen haben ihre Berechtigung, so etwa die Realisierung eines Turnsportzentrums im Dürrbach, Wangen-Brüttisellen/Dübendorf. Vorerst gilt aber das Hauptgewicht dem 46. Kantonalturnfest 2017 im Tösstal.

................................................... von hans jud Ein Fest für das Dorf und ein Fest für die Turner! Das kann in Weiningen nur gut gehen. 100 Jahre ist es her, seit der Turnverein am 1. August 1915 gegründet wurde. So hat der TV Weiningen sich entschieden, im Jubiläumsjahr das GLZ Regionalturnfest zu organisieren. Der Start ist mit prächtigem Sonnenschein bestens geglückt. Das sportliche Grossereignis findet an zwei Wochenenden statt, der traditionsreiche Breitensport steht im Mittelpunkt. Um die 5000 Sportbegeisterte aus 220 Vereinen gehen in Weiningen an den Start. Rund 10 000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet. Das Motto passt ausgezeichnet: «Zwüsched de Räbe es Turnfäscht erläbe». Weiningen (4400 Einwohner) ist die drittgrösste Rebbaugemeinde im Kanton Zürich. Obwohl sehr nahe zur Stadt Zürich konnte das Dorf den ländlichen Charakter beibehalten.

Obmann Hanspeter Frei im Final Vizeobmann Felix Baer (Hausen) fiel die Ehre zu, die Gäste zu begrüssen.

Die neue Obmannschaft von links: Kurt Hofmann, Christian Kunz, Felix Baer, Heinz Zollinger, Ernst Peter, Werner Stark und Werner Egle. (Bild René Lutz) Als Attraktion begeisterte das PC-7Team der Schweizer Luftwaffe mit seinen Vorführungen über Weiningen. Nach dem Empfang der Fahnen und der musikalischen Einspielung durch die Kreismusik Limmattal eröffnete Obmann Hanspeter Frei (Embrach) in seiner Heimatgemeinde die Tagung. Und dies zum letzten Mal; wie schon 2006 als Kantonsratspräsident, ist er nun vom «Bock» der Veteranenvereinigung heruntergestiegen. Aber vorher führte er nochmals in seiner ruhigen Art durch die Traktanden. Leider ist eine Abnahme im Mitgliederbestand zu verzeichnen, dieNeuaufnahmen (ab 40. Altersjahr) ver-

mögen die Lücken durch die Todesfälle nicht zu schliessen. Acht Gruppen stellt die Region Albis mit 454 Veteranen. Die Finanzen hat Marcel Girod (Unterstammheim) auf seinen Rücktritt hin ins Lot gebracht. Er hinterlässt seinem Nachfolger schwarze Zahlen.

In der Gegenwart leben auch die Erinnerungen Es gehört zum freudigen Ritual, dass die 90-jährigen und älteren Ehren-Veteranen speziell gewürdigt werden. Absoluter Höhepunkt waren die «Honneurs» an den ältesten Veteran, an den

einheimischen Leo Niggli, der am 16. Juli in bester Verfassung seinen 101. Geburtstag feiern wird. Aber auch in den Albis-Gruppen sind Höchstwerte vorhanden: Felix Ruh, Bonstetten (1921), Walter Aeberli, Bonstetten (1923), Werner Schneiter, Obfelden (1925), Ernst Pollo, Bonstetten (1925). In dankbarer Erinnerung waren die seit der Tagung 2014 verstorbenen 163 Kameraden in einer schlichten Feier nochmals präsent. In der Region Albis musste Abschied genommen werden von: René Fivaz (1941) und Walter Hürlimann (1933), Affoltern, Oskar Schmid (1934), Hedingen, Eugen Stähli (1941), Mettmenstetten, Al-

Obmannschaft neu konstituiert Hanspeter Frei (13 Jahre in der Obmannschaft) und Marcel Girod (7 Jahre) sind mit Dankesworten und Geschenken von der Bühne abgetreten. Ab 1. Juli stehen im Einsatz: Heinz Zollinger (Obmann), Felix Baer (VizeObmann), Werner Egle (Schreiber), Ernst Peter (Etat/Mutationen), Christian Kunz (Kassier), Kurt Hofmann (Protokollführer), Werner Stark (Archivar). Fähnrich ist der Obfelder Arthur Frei. Gibt es Neuerungen? Können die Mitgliederzahlen wieder erhöht werden? Und werden schon Ideen gesammelt für 2020, 100 Jahre Turnveteranenvereinigung? Die 96. Tagung findet am 19. Juni 2016 in Wetzikon statt.

Affoltern bleibt Tabellenführer

Führung im Circuit ausgebaut und Weltmeistertitel in Schweden

Faustball 1. Liga: Die Verfolger holen auf

Das Triathlon-Team Koach feiert weitere Erfolge

Vor der Sommerpause trafen sich am vergangen Samstag die Erstliga-Mannschaften einmal mehr in Schlieren auf dem Sportplatz Unterrohr.

Das Team Koach hat die Clubwertung am Spiezathlon im Berner Oberland bei idealen Temperaturen gewonnen und damit die Führung in der JahresTeamwertung gefestigt. Auch in der Einzelwertung führt mit Martin Welti ein Koach-Athlet.

In der ersten Partie spielten die direkten Verfolger und Gastgeber gegen Affoltern I. Der Spitzenreiter aus Affoltern startete verhalten und lief den ganzen Satz einem Rückstand hinterher. Auf dem noch leicht feuchten Rasen kam FBS Schlieren besser ins Spiel, machte weniger Fehler und gewann den ersten Satz mit 11:9. Der zweite Satz verlief ähnlich wie der erste. In der Abwehr nicht mehr so sicher wie bis anhin und im Spielaufbau un-

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genaue Pässe, was zur Folge hatte, dass die Offensive nicht mehr wirkungsvoll agierte, wie in den vorhergegangenen Spielen. Der Satz endete in der Verlängerung mit 14:12 zugunsten von Schlieren. In der Pause besprach man die weitere Taktik, denn ein weiterer Satzverlust hätte zur Niederlage geführt. Mit einer personellen Veränderung konnte man kurzfristig die eigene Leistung verbessern und den dritten Satz mit 11:8 gewinnen. Somit war die Partie wieder offen. Der vierte Satz glich wieder dem ersten und man reagierte immer aus einem Rückstand heraus. Auch die Wechsel innerhalb der Mannschaft auf den Positionen erbrachte nicht die gewünschte Steigerung und man verlor Satz (7:11) und Spiel (1:3). Nach einer kurzen Pause traf der Leader auf TV Töss die sich mit nur zwei Punkten auf dem vorletzten Platz befinden. Mit einer soliden Leistung und weniger Fehlern konnte man dieses Spiel wie gewohnt mit 3:0 (11:9, 11:8, 11:5) gewinnen. FBS Schlieren I, das im Anschluss ebenfalls gegen Töss antrat, gewann die Partie 3:1 und konnte somit den Rückstand auf Affoltern auf zwei Punkte verringern. Beringen und Jona III gewannen ihre beiden Spiele. Affoltern (22 Punkte) führt die Rangliste nach wie vor an, dahinter lauern FBS Schlieren II (20), Beringen (18) und Jona III (16). Mit je zehn Punkten auf den Plätzen fünf bis sieben: Embrach I, Schaffhausen und BSV Ohringen. Den Schluss machen Töss I mit zwei Punkten und das punktelose Wallisellen. Die nächste Runde findet nach den Sommerferien am 22. August ab 13 Uhr in Beringen statt. (pd.)

Die Stärke des Teams Koach ist die geschlossene Mannschaftsleistung. Das Triathlon-Team aus dem Bezirk Affoltern ist in der Lage, an jedem CircuitWettkampf in der Schweiz in einer Besetzung teilzunehmen, die einen starken Auftritt erlaubt. Punkte erhalten nur Teams, von denen mindestens drei Athletinnen und Athleten klassiert werden – für manche Teams eine erstaunlich hohe Hürde. Beim Team von Kurt Müller erreichten nicht weniger als zehn Athletinnen und Athleten das Ziel. Von den drei bisherigen Wettkämpfen hat Koach dank der regelmässig starken Präsenz bereits zum zweiten Mal die Teamwertung gewonnen. Wie üblich konnten mit Urs Müller (overall 3.), Sandra Dänzer (5.) und Martin Welti (9.) auch diverse Spitzenplätze besetzt werden.

Mäni Heft Sieger an der ITULangdistanz-WM An der ITU Langdistanz-WM in Schweden hat Mäni Hefti vom Team Koach am Sonntag den Weltmeistertitel seiner Altersklasse gewonnen. Die ITU steht in Konkurrenz zur Ironman-Organisation WTC, welche die Weltmeisterschaften jährlich auf Hawaii durchführt. Da sich Hefti bereits auch für Hawaii qualifiziert hat, erhält er

Das Team Koach nimmt in Spiez die Ehrung als stärkste Mannschaft entgegen. (Bild zvg.)

dort die Gelegenheit, den zweiten Weltmeistertitel im selben Jahr zu erringen. Die Ausdauersportsaison ist bei perfektem Wetter in vollem Gang. Der

nächste Höhepunkt aus Schweizer Sicht ist der Ironman Switzerland in Zürich vom 19. Juli. (tk) Weitere Infos unter www.kmsportcoaching.ch.


Sport

Freitag, 3. Juli 2015

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Sechs Ämtler an der Europameisterschaft Das Knonauer Amt ist an den kontinentalen Segelflug-Titelkämpfen in Italien und Ungarn stark vertreten zur sache

Gleich ein halbes Dutzend Piloten aus der Segelfluggruppe Knonauer Amt werden im Juli und August an den SegelflugEuropameisterschaften in Italien und Ungarn um den Sieg kämpfen. Lanciert wird die EM-Saison vom Team Rainer Cronjäger und Cyrill Brunner, die bereits in der zweiten Juliwoche nach Öscency, Ungarn, aufbrechen. Dort werden sich diejenigen Segelflugpiloten mit doppelsitzigen Flugzeugen oder Einsitzern mit einer Spannweite von über 15 Metern in verschiedenen Klassen messen. Vor dem eigentlichen EM-Start am 12. Juli stehen den Piloten einige Trainingstage zur Verfügung, um sich an die andersartigen Verhältnisse zu gewöhnen. Das Wettbewerbsgebiet liegt in Südungarn und steht mit seiner steppenähnlichen Ebene in starkem Kontrast zum üblichen Fluggebiet im Schweizer Hochgebirge. Rainer Cronjäger als Wettbewerbs-Routinier wird bei den Flügen jeweils den Lead übernehmen. Copilot Cyril Brunner hat zwar auch schon einige hundert Flugstunden im Flugbuch, flog zuvor jedoch noch nie an einem Wettbewerb mit und nützt deshalb die einmalige Gelegenheit, mit einem Crack an einer Europameister-

200 bis 500 km pro Tag Bei Wettbewerben im Streckensegelflug wird im Wesentlichen eine vorgegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit abgeflogen. Je nach Wetter, Fluggebiet und Wettbewerb werden so pro Tag meist zwischen 200 und 500 km zurückgelegt.

Christine Bürki ist als einzige Frau in einem Teilnehmerfeld von über 70 Piloten eine absolute Exotin. (Bilder zvg.) schaft mitzufliegen. Zu tun gibt es genug. «Luftraum überprüfen, Landemöglichkeiten evaluieren, Flugtaktik kritisch hinterfragen. Das gehört unter anderem zu meinen Aufgaben. Einmal ein Tagessieg und in der Schlussklassierung in der vorderen Hälfte – das wäre schon genial!»

Christine Bürki als einzige Frau Anfang August werden dann in Italien René Schneebeli, Stefan Leutenegger,

Der aktuelle Schweizer Meister René Schneebeli will in die vorderen Ränge.

Ueli Messmer und Christine Bürki an den Start gehen, alle mit einsitzigen Segelflugzeugen und einer maximalen Spannweite von 15 Metern. Christine Bürki ist als einzige Frau in einem Teilnehmerfeld von über 70 Piloten eine absolute Exotin. Als geübte Streckenflugpilotin ist sie schon einige Wettbewerbe geflogen und hat dabei in der vorderen Hälfte meist kräftig mitgemischt. Die EM in Rieti ihre jedoch erste internationale Meisterschaft.

Das Fluggebiet im mittleren Apennin ist ihr und auch den anderen Hausemer Segelflugpiloten durch einige Wettbewerbe und Meisterschaften in den letzten Jahren bestens bekannt und sie besitzen dadurch hilfreiche Gebietskenntnisse. Das Wissen über die Eigenheiten des Fluggebiets vor allem im Bezug auf Thermik, Topografie und Windsysteme ist entscheidend, um in den vorderen Rängen landen zu können. Diese Ränge sind demnach auch das erklärte Ziel. Der aktuelle

Schweizer Meister René Schneebeli gibt jedoch zu bedenken, dass dieses Ziel sehr stark von den Wetterbedingungen abhängig ist. «Als Alpenpiloten können wir vor allem bei Wetter stark fliegen, welches Flüge im Gebirge und Hangnähe bedingt. Diese Wetterverhältnisse können sich im Gebirge von Mittelitalien durchaus einstellen.» «Stefan Leutenegger und ich werden zusammen in der Standardklasse antreten und uns gegenseitig als Team unterstützen, um gemeinsam das Bestmögliche herauszuholen», so Schneebeli weiter. Leutenegger – ein Streckenflugcrack mit vielen bis zu 1000 km langen Flügen in den Alpen – erläutert die Taktik mit einem Augenzwinkern: «Ich bremse ihn, wenn er zu viel Gas gibt und er beschleunigt mich – das Konzept ist erprobt». (pd.) Infos: www.sgka.ch.

Zweiter Podestplatz im BMC-Cup Jorin Gabriel holt Bronze in Yverdon Ist ihren Altersgenossinnen weit voraus: Michele Stadtmann. (Bild zvg.)

Olympia im Visier Die 9-jährige Michele Stadtmann aus Wettswil in der rhythmischen Gymnastik weit vor ihren Altersgenossinnen. Michele Stadtmann ist ein Versprechen für die Zukunft – und das heisst in diesem Fall: Olympische Spiele, wohl jene des Jahres 2024. Vorläufig aber turnt sie sich in der Schweiz von Erfolg zu Erfolg. So zum Beispiel beim Zürcher Nachwuchswettkampf in Rüschlikon, wo sie alle ihre Altersgenossinnen weit hinter sich liess – vor allem in der Disziplin ohne Handgeräte. Aber auch mit dem Ball war sie die Beste, totalisierte 18,800 Punkte, volle 3,5 Punkte vor der Zweitplatzierten. Auch den Vergleich zu älteren Turnerinnen braucht sie nicht zu scheuen. Bei der Jugend P2 belegte Michele Stadtmann eine Woche zuvor in Rüschlikon Platz acht, konnte sich aber als Beste ihres Jahrgangs feiern lassen. Ab August trainiert sie an fünf Tagen je vier Stunden. Sie wird dazu von ihrem Vater jeweils nach Uster chauffiert. Auf ihre weitere Entwicklung darf man gespannt sein. (-ter.) anzeige

Letztes Wochenende stand der drittletzte BMC-Cup auf dem Programm. Bei den Knaben Hard wurde Jorin Gabriel aus Wettswil guter Dritter. Malerisch zeigte sich Yverdon am Samstagmorgen und man konnte fast vergessen, dass hier ein anspruchsvolles Rennen auf die Fahrer wartete. Die Hard Fahrer mussten die 5.4 Kilometer lange und hüglige Strecke dreimal absolvieren. Die Hitze war drückend, die Stimmung im Fahrerlager aber trotzdem sehr gut.

Jorin Gabriel. (Bild zvg.)

Nach dem konzentrierten Einfahren auf der Rolle, was rund 40 Minuten dauerte, wurden die 60 Fahrer auf die erste Runde geschickt. Schneller als erwartet passierte die Spitze, welche aus fünf Fahrern bestand, das erste mal das Ziel. In den folgenden zwei Runden drückten Alexander Balmer, Joel Roth und Jorin Gabriel mächtig in die Pedalen und konnten sich immer deutlicher von den zwei Verfolgern Luca Schätti und Tim Meier absetzen. Nach gut 48 Minuten war das Rennen entschieden und es war wieder Joel Roth vor Alexander Balmer, die am Schluss noch ein bisschen mehr Reserven hatten, als Jorin Gabriel. Als sehr guter Dritter war der Wettswiler aber überglücklich, dass es auch wieder mal in einem BMC-Cup aufs Podest gereicht hatte. Der sechste Podestplatz der Saison gibt Zuversicht für die nächsten Rennen. Am Wochenende vom 11. und 12. Juli steht Montsevelier auf dem Kalender, bevor es an die Schweizer Meisterschaften in Langendorf geht.

Die erfolgreichen Schwimmer des Wsca in Bülach. (Bild zvg.)

Persönliche Bestzeiten am Laufmeter Wsca: medaillenreicher Saisonabschluss Der Wasser-Sport-Club-Albis (Wsca) überzeugte vergangenen Samstag am Bülicup in Bülach mit 14 Einzelmedaillen, zwei Staffelpodestplätzen und einem 3. Rang in der Cup-Wertung. Die zwölf Schwimmerinnen und Schwimmer zeigten sich von den ersten Rennen an in Topform. Von 39 geschwommenen Einzelrennen resultierten 27 neue persönliche Bestleistungen! Doch damit nicht genug: Zuoberst aufs Podest schafften es Anja Junker (Mettmenstetten), Joel Strauss (Buttwil) und Robin Birrer (Merenschwand). Die Mädchenstaffel bestehend aus Anja Junker, Valeria Spagnoletti (Affoltern), Chiara de Pretto (Ottenbach)

und Sophie Baur (Hedingen) holte sich mit über drei Sekunden Vorsprung auf die Limmat Sharks den klaren Sieg über die 4x 50 m Freistil. Joel Strauss durfte zweimal Silber entgegennehmen. Über weitere Silbermedaillen freuten sich Sophie Baur, Chiara De Pretto, Anja Junker und Gian Ott (Mettmenstetten). Dazu gab es Bronze für Kira Stettler (Obfelden), Sophie Baur, Valeria Spagnoletti, Anja Junker und Joel Strauss. In der CupWertung erreichte Anja Junker den 3. Rang. Somit endete ein langer Wettkampftag mit sehr erfreulichen Ergebnissen und dies nicht nur von den Schwimmerinnen und Schwimmern in den Medaillenrängen! Mehr Infos unter www.wsca.ch.


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Sport

Freitag, 3. Juli 2015

Ämtler ohne Kranz Nordostschweizerisches Schwingfest in Wald Das diesjährige Nordostschweizerische Schwingfest fand am Sonntag in Wald statt. Die über 6200 Zuschauer sahen spannende Zweikämpfe der 168 Schwinger. Überraschender Festsieger: Michael Rhyner. Er gewann den Schlussgang gegen Marcel Kuster in 3.45 Minuten. ................................................... von anja bernhard

Turnier zu verbleiben. Möglich machte dies eine Hoffnungsrunde, in der die Verlierer der Kämpfe ebenfalls im Ausscheidungsverfahren die Drittplatzierten ermitteln. Somit konnte auch ein Verlierer eines Erstrunden-Kampfes noch einen Podestplatz erreichen. Am Ende sind die besten Teilnehmenden in 60 Kategorien mit Pokalen ausgezeichnet worden. Der Erlös des Turniers fliesst in den Fonds für die Jugendförderung der Karateschule. Ein Betrag von 500 Franken aus den Verkäufen von Essen und Getränken geht an das Centro comunitariò de Paripe in Salvador, Brasilien zur Unterstützung von Projekten für Strassenkinder. «Das zahlreiche Mitmachen und die Begeisterung der Kinder zeigen, dass sich unser Aufwand und der Einsatz mehr als gelohnt haben», sagt Organisator Andi Müller von der Shito Ryu Karate Schule Albis.

Die Ämtler Delegation von vier Schwingern, ging ohne einen Teilverbandskranz nach Hause. Das beste Resultat schrieb Marco Nägeli, er erreichte den 12. Rang mit drei gewonnenen und drei verlorenen Gängen. Von den Ämtlern war er der einzige, welcher alle sechs Gänge schwingen konnte. Ein aussergewöhnlicher Schwinger vom Schwingklub Albis war auch am Start: Christian Arnold, ein schweizerischer Name, ein Schwinger, ein Mann aus der Landwirtschaft. Aber nicht von hier. Für ein Jahr ist der Kanadier mit Schweizer-Wurzeln hier, um zu arbeiten und seine Schwingtechnik zu verbessern. Der 20-Jährige schwang bereits an über sieben Wettkämpfen mit, ebenso am NOS. Sein Ziel war es, mitzumachen und Erfahrungen zu sammeln. Beides wurde erfüllt. Sein Grossvater der vor vielen Jahren auswanderte nach Kanada, nahm auch das Schwingen mit. Mit einigen Gleichgesinnten wurde ein Schwingclub gegründet, in welchem auch sein Enkel mit sieben Jahren mit dem Schwingsport begann. Nun reist Christian Arnold Anfang August wieder zurück in die Heimat. Im Gepäck hat er eine gestärkte und ausgefeiltere Schwingtechnik und jede Menge Erfahrung, die er auch wieder weitergeben kann.

Ämtler Podestplätze: 1. Rang: Chatrina Maron, U10

Auszug aus der Schlussrangliste:

Kumite. 3. Rang: Flavio Artus, U12 Kata; Adrian Hess,

12k 55.25 Pt., Marco Nägeli (Maschwanden);

U10 Kumite und Kata; Yesenia Buschor, U10 Kata;

23e

35.50,

Viviane Bitzer, U8 Kata; Daniele Citran, U8 Kumite.

24f

35.25,

Alle Kinder trainieren bei der Karate Schule Albis.

26a 34.50, Nik Junker (Mettmenstetten).

Andi Müller durfte zahlreiche Pokale überreichen. (Bild zvg.)

Ämtler Karate-Erfolge Nationales Junior-Turnier in Bonstetten Das nationale Junior-Karate-Turnier in der Schachenhalle zog rund 1000 Besucher und 400 Kinder aus 25 Dojos der ganzen Schweiz an. Die Kinder reisten am Wochenende oftmals zusammen mit ihren Familien nach Bonstetten, um beim Turnier in den Disziplinen Kata und Kumite (Kampf) erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Die Stimmung unter den Kindern war toll. Die sehr jungen Karate-Ka im Alter zwischen 6 und 13 Jahren überraschten die Zuschauenden durchwegs mit der hohen Qualität ihrer Leistungen. Geschwindigkeit, Kraft und Präzision waren die entscheidenden Kriterien in der Beurteilung durch die Schiedsrichter. Das erforderte Konzentration, Balance und Körperkontrolle in höchstem Masse. Bei diesem Turnier stand das Mitmachen und nicht das Resultat im Vordergrund. Es dient der Vorbereitung auf die spätere Teilnahme an den Wettkämpfen der Swiss Karate League. Das Turnier wurde wie üblich im Ausscheidungsverfahren ausgetragen. Dabei haben jedoch alle Kinder jeweils eine zweite Chance erhalten, um im

Roman Christian

Nägeli

(Schönenberg);

Arnold

(Affoltern);

Christian Arnold, Kanadier und Sennenschwinger. (Bilder Anja Bernhard)

Roman Nägeli hob Samuel Breitenmoser hoch, und warf ihn mit Schwung zu Boden.

Der Sennenschwinger aus Mettmenstetten, Nik Junker, im ersten Gang gegen Simon Oertig.

Erfolgreicher Judo-Sonntag

Karate in der Badi

Schüler und Trainer der Judoschule Wettswil im Einsatz

Gratis-Kurse in Affoltern

In der Kategorie Schüler U 11 starteten Corinne Meili und Noel Schäfer. Nach schönen Kämpfen und tollen

Leistungen errangen sie jeweils die 3. Plätze. Trainer Rene Täuscher startete ebenfalls am Sonntag bei den Judo

Masters in Uster im Schwergewicht. Nach drei vorgängigen Siegen stand er schliesslich ganz oben auf dem Podest.

Noel Schäfer, Platz 3.

Corinne Meili, Platz 3.

Sieger beim Judo-Masters: Rene Täuscher. (Bilder zvg.)

Das Karate Center Albis organisiert im Zusammenhang mit dem Sommerferienpass gratis Karate-Lektionen in der Badi Stigeli. Die Kinder waren mit Begeisterung an der ersten Veranstaltung. Sommerzeit ist SommerferienpassZeit. Auch dieses Jahr machen die Kinder und Jugendlichen davon Gebrauch. Das Karate Center Albis hat sich dem Angebot angeschlossen und organisiert während den Sommerferien Karatekurse im Stigeli in Affoltern. Was normalerweise im Dojo – der Karateschule – auf Matten stattfindet, wird nun unter freiem Himmel auf dem Rasen geübt. Das Interesse der Kinder ist gross, und auch Mädchen und Buben, die in der Sportart ungeübt sind, hatten den Dreh schnell raus: beim Karate geht es um Konzentration, Balance und Körperbeherrschung. Bevor Andi Müller ihnen die ersten Karatebewegungen zeigt, lernen die neuen Karate-Kas, wie man auf einem Bein steht ohne umzufallen. Oder auf wackeligem Untergrund zu balancieren. Oder zuzuhören, wenn der Sensai – der Karatelehrer – eine Anweisung gibt. Natürlich wird auch viel gespielt und die Kinder sind mit

Begeisterung bei diesem Spiel. Und als Mutter ist man erstaunt, dass sie mit so viel Konzentration dabei sind, dass es weder Geschrei noch Verletzungen gibt. Nach kurzen Trainings -Intervallen und bei über 30 Grad Wärme Hüpfen, Balancieren, Luft-Treten und -Blocken gibt es eine wohlverdiente Abkühlung im Schwimmbecken, um anschliessend noch einmal eine Zeit lang konzentriert die Geheimnisse dieser faszinierenden Sportart Karate zu erkunden. Und nun sind die Buben und Mädchen ganz auf den Sport eingestellt. Auch diejenigen, die am Anfang noch zögerlich oder schüchtern waren, kommen aus sich heraus und absolvieren die Übungen mit solchem Elan, dass die dabeistehenden Eltern begeistert zurufen und klatschen. Mit einer Verbeugung, wie in den asiatischen Sportarten üblich, endet der abwechslungsreiche Nachmittag. Die Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche liegt Andi Müller sehr am Herzen. Darum werden noch weitere Kurse in der Badi Stigeli durchgeführt. Da wird Spiel und Spass, Selbstverteidigung und Körperbeherrschung im Vordergrund stehen. (pd.) Karate in der Badi Stigeli: Mittwochs, 8. Juli, 12. und 19. August, jeweils 14 bis 15.30 Uhr. Der Badi-Eintritt und die Karate-Lektion ist gratis.


Sport

Freitag, 3. Juli 2015

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Wetterglück am «Schüeli» und «Grümpi» Der FC Affoltern darf auf ein gelungenes Turnier-Wochenende zurückblicken Am vergangenen Wochenende führte der FC Affoltern auf der Sportanlage im Moos das 60. Grümpel- und 55. Schülerturnier durch. Traditionsgemäss eröffneten die Firmen und Vereine aus dem Bezirk am Freitagabend mit dem Gewerbecup das Turnier. Bei warmen Temperaturen und schönstem Wetter sahen die zahlreichen Zuschauer spannende Spiele und sehenswerte Kombinationen. Die Spieler und Spielerinnen beherrschen mittlerweile nicht nur ihr berufliches Handwerk, sondern zeigen auch auf dem Fussballplatz ihr Können. Nach dem Gewerbecup bat das Trio Wolkenbruch – nicht schön aber gut – zum Tanz. Wer sich den Abend lieber bei einem feinen Drink ausklingen lassen wollte, tat dies in der FCABar. Der Samstag stand ganz im Fokus der Gruppenspiele des Schülerturniers. Nach einer kurzen Abkühlung zu Beginn des Spielbetriebs feuerten viele Eltern, Grosseltern, Freunde und Verwandte bei perfektem Fussballwetter ihre Liebsten an. Bei den Aktiven stand am Samstag der Oldies-Cup auf dem Programm. Die Ü-30er messen sich dort nebst dem Fussballspiel noch an der Torwand, beim Jassen und beim Glücksspiel. Es ist zwar schön, zu gewinnen, im Vordergrund stehen hier aber der Spass und das gemütliche Beisammensein.

Das fussballerische Niveau steigt insbesondere bei den Mädchen von Jahr zu Jahr (Bilder Werner Schneiter)

Der «Break»-Goalie hält dicht.

Bei immer wärmeren Temperaturen wurden die Sieger erkoren Am Sonntag wurden die Gruppenspiele bei den Aktiven ausgetragen und beim Schülerturnier fortgesetzt. Gross wie Klein gaben ihr Bestes, um sich für die Finalspiele eine günstige Position zu verschaffen oder sich dafür zu qualifizieren. Die Sieger und Siegerinnen wurden am Nachmittag bei immer wärmeren Temperaturen erkoren. Auch hier waren die Spiele meist

Die Mixed-Kategorie ist äusserst beliebt. umkämpft, blieben aber immer fair. Die Schiedsrichter, hatten die Spiele jederzeit im Griff. Der Veranstalter darf auf eine gelungene Durchführung zurückblicken. (dm)

Schon die Kleinen geben am Schülerturnier alles. Ranglistenauszüge:

Hakuna Matata, 3. Forrer United; Mixed: 1. Das

3. Häschtäääg; Knaben 1: 1. Gäge Gäge Gäge,

Gewerbe: 1. Sommer Holzwerkstatt Rifferswil, 2.

X-Team, 2. Ik ben en Puphol, 3. Bagatelle; Fuss-

2. Mayonnaise m.Senf, 3. Allstars; Knaben 2:

UP AG, 3. Spass im Nass; Oldies: 1. Hastronauten

baller: 1. Nakazu, 2. FC Nankatsu, 3. FC Füxxxe.

1. Lieblings Gustis, 2. Uslender’s, 3. Turbo Kickers;

Reunion, 2. Dä Biswind vom Jonentäli, 3. Oldies

Piccolo: 1. CR7 Boys, 2. Südkurve, 3. Teufels-

Knaben 3: 1. Yolo, 2. Real Madrid Kids, 3. Kei

but Goldies; Nichtfussballer: 1. Hopp Schwiiz, 2.

kickers; Mädchen 2: 1. FCA, 2. Mamichula’s,

Ahnig.

Souveräne Rückkehr in die 2. Liga Bemerkenswerte Erfolgsserie des FC Affoltern Die 1. Mannschaft des FC Affoltern am Albis hat mit dem sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga das gesetzte Saisonziel souverän erreicht. In der Meisterschaft und im Regional-Cup wurden insgesamt 102 Tore erzielt. ................................................... von walter zech Der FC Affoltern verabschiedet sich in die Sommerpause. (Bild Walter Zech)

Rein schweizerisches Podest – erfreulich im Hinblick auf die kommende JuniorenTeam-WM. Von rechts: Marija Shpakova, Celine Walser und Cindy Merlo. (Bild zvg.)

Platz drei für Marija Shpakova Squash-Erfolg am Italian Junior Open Das Italian Junior Open vom 19. bis 21. Juni in Riccione (IT) lockte Spieler nicht nur aus Europa, sondern auch aus den USA, Pakistan und Katar an. In der Kategorie Mädchen U19 belegte Marija Shpakova aus Mettmenstetten den guten 3. Platz. Am meisten zu kämpfen hatte sie dabei in der ersten Runde und im Halbfinale, in denen

Marija einen Sieg im fünften Satz gegen die amerikanische Spielerin Samantha Chai erzielte und eine ärgerliche Niederlage gegen die Nationalteamkollegin, Cindy Merlo, einfuhr. Im Spiel um die Bronze dominierte Shpakova ihre walisische Gegnerin, Finalistin des diesjährigen German JO Lowri Roberts, und siegte 3:0.

Der FC Affoltern musste im Startspiel die einzige Niederlage in der Saison 2014/15 einstecken, gewann danach zehn Partien nacheinander und stand am Ende der Vorrunde mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Mit zehn Siegen, einem Remis und einem Torverhältnis von 56:9 trat der FC Affoltern in der Rückrunde noch dominanter auf. Auch nach dem schon frühzeitig feststehenden Aufstieg hat die Mannschaft nie nachgelassen und bis zum Schluss ihr Spiel durchgezogen. Trainer Dragan Filipovic: «Die grösste Herausforderung für das Trainerteam bestand darin, den Jungs immer wieder klarzumachen, den Gegner nicht zu unterschätzen. Das ist uns sehr gut gelungen.» Insgesamt holten die Säuliämtler mit 20 Siegen sowie einem Unentschieden stolze 61 Punkte und waren damit das erfolgreichste Team der gesamten dritten Liga.

Im Regional-Cup war nach Erfolgen gegen die höherklassigen Wädenswil und Einsiedeln im Achtelfinal der Zweitligist Küsnacht Endstation.

16 Tore im Regional-Cup. Beste Schützen waren Alen Rako und Claudio Antenen mit 28 bzw. 24 Treffern.

Weiter mit bewährtem Trainerteam Treffsicherstes Team der 3. Liga Die Säuliämtler traten jederzeit als geschlossene Einheit auf und spielten ihre technische und taktische Überlegenheit aus. Mit dem breiten und ausgeglichenen Kader stellten sie das klar stärkste Kollektiv, wobei einzelne Spieler mit ihrer individuellen Klasse noch herausragten. Trainer Dragan Filipovic: «Die Bewährungsprobe folgt nächste Saison, da wird sich die wahre Stärke der Mannschaft zeigen.» Die Überlegenheit widerspiegelt sich auch im Torverhältnis von 86:17. Die solide Defensive spielte elfmal zu Null und mit 86 Toren war der FCA die treffsicherste Mannschaft der gesamten dritten Liga, dazu kommen noch

Bereits Anfang April wurde das bewährte Trainerteam mit dem langjährigen Trainer Dragan Filipovic und seinen Assistenten Manuel Leite Correia sowie Sandro Kaufmann für ein weiteres Jahr verpflichtet. Zudem wird es kaum Veränderungen im Kader geben. Die nächste Saison wird für den FCA zur grossen Herausforderung. Im Gegensatz zur überschaubaren dritten Liga bestehen in der zweiten Liga mit vielen ambitionierten Vereinen eine höhere Leistungsstärke und eine grössere Leistungsdichte. Alle Beteiligten sind aber zuversichtlich, dass der FC Affoltern die Bewährungsprobe bestehen wird und sich wieder längerfristig in der 2. Liga etablieren kann.


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Freitag, 3. Juli 2015

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Die «Dino-Eier» von Dachlissen Bei den Landwirten sind die Siloballen nicht nur für das Lagern von Futtergras beliebt

Seraina Carmelia, 21. Juni.

Seit kurzer Zeit liegen wieder überall die weissen und grünen Siloballen wie überdimensionierte «Tic-Tac»-Dragées auf den Wiesen. Es scheint, dass die Bonbons dem Riesen Goliath aus der Tasche gefallen seien. Grasballen werden ab und zu aber auch «missbraucht» und als eigentliche Skulpturen oder zu Reklamezwecken an den Strassenrand gestellt. ................................................... von martin mullis

Milena Jasmin, 22. Juni.

Larina, 24. Juni.

An der Kantonsstrasse zwischen Dachlissen und Mettmenstetten steht seit Wochen ein gut und gerne vier Meter hohes Brautpaar und lächelt freundlich den vorbeifahrenden Automobilisten zu. Der Bräutigam im Frack, Zylinder und rotem Schlips. Die Braut trägt Pink, und bei genauem und kritischem Hinschauen könnte man in ihrem Blick durchaus etwas Skepsis erkennen. Eine daneben stehende Tafel verrät den Namen des Paares. Dominique und Hanspeter heissen nicht nur die beiden Siloballenfiguren: Hanspeter Kern heisst auch der Chef des unweit gelegenen Hofes Stockweid. Die beiden haben am 6. Juni dieses Jahres geheiratet, und das unübersehbare Monument aus farbigen Ballen war das Hochzeitsgeschenk einiger Kollegen aus der Landjugend.

Eine Press-Wickelmaschine für die «Dino-Eier»

Zoé Valentina, 24. Juni.

Hanspeter Kern ist Lohnunternehmer und besitzt eine Press-Wickelkombinationsmaschine und stellt die «Dino-Eier» ab Mitte April bis Mitte November her. Die Bauern schneiden das Gras und lassen es etwas trocknen bevor es dann entweder in Hochsilos oder eben als Siloballen gelagert wird. Mit den Ballen ist der Landwirt etwas unab-

gedankensprünge Hitzig Im Sommer kann man im Sitzen An heissen Tagen mächtig schwitzen Das merkt sogar der Faulpelz schnell Und faulenzt jetzt ganz ohne Fell

Max, 25. Juni. (Bilder Irene Magnin)

wetter

bauernregel «Bringt der Juli heisse Glut, gerät auch der September gut.»

Martin Gut

Monumentaler Hochzeitsjux: Das Brautpaar aus Silogras- und Strohballen. (Bild Martin Mullis) hängiger vom Wetter, ausserdem sind diese verglichen mit den Hochsilos kostengünstiger. Ein einmal geöffneter Ballen muss allerdings innert einiger Tage verfüttert werden, da das Gras sonst zu faulen beginnt. Aus die-

sem Grund sind die Mäuse die schlimmsten Feinde der Futterballen. Die Folien der pinkfarbenen Ballen wurden jedoch nicht extra für die Hochzeitsfiguren hergestellt. Der Folienhersteller bezahlt für jede verkaufte

Rolle in dieser Farbe einen bestimmten Betrag an internationale Krebsvorsorgeorganisationen. Für die in der Schweiz verkauften Folien geht der Beitrag an «Pink Ribbon», eine Brustkrebsvorsorgeorganisation.

Eine App gegen kleine Blutsauger Vor allem in den Monaten Mai und Juni haben die Zecken Hochsaison. Felix Ineichen, Arbeitsmediziner bei der Suva, weiss, wie sich der Mensch vor den kleinen Blutsaugern schützen kann. Neben guter Kleidung oder einer Impfung gibt es neu auch eine App im Kampf gegen die winzigen Tiere. Felix Ineichen, seit Kurzem gibt es die neue Präventions-App «Zecke», die die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) entwickelt haben. Kann einem diese Warn- Felix Ineichen. App vor Stichen schützen? Felix Ineichen: Werner Tischhauser und Prof. Dr. Jürg Grunder von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil haben eine sehr schöne, nützliche App entwickelt. Wer die Massnahmen befolgt, die diese App empfiehlt, kann Stichen vorbeugen. Neben hilfreichen Tipps zum Schutz vor Stichen, erklärt die App auch, wie eine Zecke richtig entfernt wird. Mit dem Zeckentagebuch kann der Betroffene zudem seinen Gesundheitszustand beobachten. Die App fragt den Benutzer in regelmässigen Abständen nach Borreliose-

Symptomen und empfiehlt den Besuch beim Arzt, wenn Symptome auftreten. Ist auch ersichtlich, wo man sich besonders in Acht nehmen muss? Die App enthält eine neu entwickelte Gefahrenpotenzial-Karte. Diese stellt das geografische Risiko dar, von einer Zecke gestochen zu werden. Diese ist immer aktuell, da sie unter anderem die meteorologischen Daten mit dem Standort des Benutzers kombiniert. Generell gilt: Je wärmer und feuchter das Wetter ist, desto aktiver sind Zecken. Kurz erklärt: Wie kann man sich am besten vor Stichen schützen? Nach dem Aufenthalt im Wald, Unterholz und auf Wiesen sollte die Haut nach Zecken abgesucht werden. Besonders häufig stechen Zecken in die Kniekehlen, Leisten und Achselhöhlen. Generell wird im Wald das Tragen von gut abschliessenden hellen Kleidern empfohlen. Auf hellem Hintergrund sind Zecken besser zu erkennen und können sofort entfernt werden, bevor sie auf die Haut gelangen. Ebenfalls von Vorteil ist ein Zeckenschutzmittel für Haut und Kleider. Wieso sind Zecken so gefährlich? Durch Zeckenstiche werden Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen; in der Schweiz sind es hauptsächlich die von Bakterien verursachte Lymeborreliose und die von Viren ausgelöste Frühsommer-Menin-

goenzephalitis. Die Virusinfektion kann zu Hirnhaut- und Hirnentzündungen führen, die in manchen Fällen schwere Folgen haben können. Im Gegensatz zur Frühsommer-Meningoenzephalitis ist die Lymeborreliose relativ häufig und kann unbehandelt Entzündungen der Haut, Gelenke von Herz und/oder Nervensystem verursachen. Die App der ZHAW ist kostenlos unter www.itunes.com/apps/Zecke erhältlich – vorerst für iPhones und iPads und nur in Deutsch und Französisch.

Wer bezahlt bei einem Zeckenstich? Das Gesetz umschreibt den Unfallbegriff als plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlich äusseren Faktors auf den menschlichen Körper. Ein Zeckenbiss erfüllt die verlangten Kriterien und wird deshalb von den Unfallversicherern als Unfall eingestuft (Hautverletzung mit Infektrisiko). Die Kosten werden somit durch den Unfallversicherer getragen. Dies gilt auch bezüglich allfälliger, in Einzelfällen möglicherweise auftretender Spätfolgen, sofern zwischen den eingetretenen Gesundheitsstörungen und dem Zeckenbiss ein überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bewiesen ist.


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052 2015  

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