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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 52 I 166. Jahrgang I Freitag, 5. Juli 2013

Rekord

Viel Applaus

Noch nie so viele Betreibungen und Pfändungen im Kanton Zürich. > Seite 3

Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern in Obfelden und Affoltern. > Seite 6

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Letzter Klassenzug Affoltern: Nach 1800 Schülern geht Oberstufenlehrer Marcel Landolt in Pension. > Seite 7

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Pfeifende Pöstlerin Patricia Eyholzer stellt zusammen mit Susanne Meierhans in Hausen aus. > Seite 8

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Landschaftsbilder Stimmungsvolle Werke von Julius Hebing in der Schule Tägerst in Affoltern. > Seite 8

Knonauer Amt – erste Region mit einem Energieplan

Musiktag Bonstetten: Das Festprogramm Samstag, 6. Juli: Ab 9 Uhr: Beizenbetrieb. 10 bis 11 Uhr: Marschmusikparade, Schachenstrasse, anschliessend Empfang der Vereine und Begrüssungs-Apéro. 11.30 bis 13 Uhr: Unterhaltungskonzert, Blaskapelle «Rigispatzen», Festhalle. 13.30 bis 17 Uhr: Konzertvorträge, Aula. 14.30 bis 18 Uhr: Tambourenvorträge, Unterhaltungskonzert der Stadtmusik Dietikon, Unterhaltungskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen, Festhalle. 18 bis 19 Uhr: Veteranenehrung, Festhalle. 20 bis 22 Uhr: Offizielle Jubiläumsfeier 125 Jahre MV Bonstetten mit den «Stauffersberger Musikanten» aus Bonstetten, Deutschland, Festhalle. 22 bis 2 Uhr: Unterhaltung mit der Stimmungsband «Trio Wolkenbruch», Festhalle.

Sonntag, 7. Juli: Ab 8 Uhr: Beizenbetrieb. 9 bis 10.15 Uhr: Konzertvorträge, Aula. 10.30 bis 11.30 Uhr: Marschmusikparade, Schachenstrasse, anschliessend Empfang der Vereine und Begrüssungs-Apero. 11.45 bis 13.15 Uhr: Unterhaltungskonzert mit der «Freudenberger Blaskapelle», Festhalle. 13.30 bis 16.15 Uhr: Konzertvorträge, Aula. 14.30 bis 17 Uhr: Tambouren- und Perkussions-Vorträge, Unterhaltungskonzert der Stadtjugendmusik Dietikon, Festhalle. 17 bis 18.30 Uhr: Veteranenehrung und Fahnenübergabe, Festhalle. 18.30 bis 20 Uhr: Fest-Ausklang. Infos: www.musiktag2013.ch.

Zusammen mit der Stadt Zürich wird das Knonauer Amt die erste Zürcher Region sein, die über eine flächendeckenden Energieplan verfügt. Am 26. Juni wurden die Beschlüsse der Gemeinderäte des Bezirks, der Energieplan und der dazugehörende Bericht der Zürcher Baudirektion eingereicht. Deren Genehmigung dürfte nach den Sommerferien vorliegen.

................................................... > Bericht auf Seite 5

Vorbereitung in der Schachenhalle: OK-Präsident Charles Höhn (Mitte) mit Vize Peter Steiner (rechts, Präsident Musikverein Bonstetten) und Dirigent Werner Brawand, der im OK den Verantwortungsbereich Musik abdeckt. (Bild Thomas Stöckli)

700 Musikanten kommen nach Bonstetten Musiktag Amt und Limmattal steigt dieses Wochenende Der Musikverein Bonstetten hat eingeladen und die Musikvereine aus dem ganzen Säuliamt und dem Limmattal kommen. Morgen Samstag und übermorgen Sonntag findet erstmals seit vier Jahren wieder ein Musiktag für diese beiden Regionen statt. ................................................... von thomas stöckli Ohne Bewertungsdruck geht es am Musiktag Amt und Limmattal darum, Musik zu machen und sich zu treffen. Hörbare Folge: Die Darbietungen werden äusserst vielseitig sein und dürften so ein breites Publikum anspre-

chen. «Stücke quer durch die MusikLandschaft» verspricht denn auch OKPräsident Charles Höhn. 700 Musikanten werden im Bonstetter Schachen erwartet. «Ich freue mich auf viele gute Kontakte – auch mit Leuten, die man sonst jahrelang nicht sieht», so Werner Brawand, Dirigent des organisierenden Musikvereins Bonstetten und im OK für den Bereich Musik verantwortlich. Nebst den Marschmusikparaden auf der Schachenstrasse und den Konzertvorträgen in der Aula wird das ganze Wochenende viel Unterhaltungsmusik geboten. Ein Höhepunkt dürfte am Samstagabend der Festakt zum 125-Jahre-Jubiläum des Musikvereins Bonstetten sein. «Andere machen ein Geburtstags-

Staffel-Silber an der Schweizer Meisterschaft Vergangenen Sonntag fanden auf dem Stierenberg bei Beromünster die Schweizer Staffelmeisterschaften der Orientierungsläufer statt. Bei den Herren Elite gewann die Mannschaft der OLG Säuliamt mit Andreas Müller, Michael Weber und Raffael Huber sensationell die Silbermedaille. ................................................... > Bericht auf Seite 18 anzeigen

fest, an dem alle mit Geschenken kommen, wir machen ein Geschenk nach aussen», bringt es Charles Höhn auf den Punkt. Im Rahmen der Veteranenehrung wird Regierungsrat Ernst Stocker die Grussbotschaft der Zürcher Regierung überbringen und aus Bonstetten, Deutschland, hat sich Bürgermeister Anton Gleich angemeldet. Er und seine Frau sind Teil einer rund 40-köpfigen Delegation aus dem «grossen Kanton». Seit über 40 Jahren pflegen die Musikvereine der beiden Bonstetten ein freundschaftliches Verhältnis. So werden die «Stauffersberger Musikanten» auch den Festakt mitgestalten. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 17

Im Säuliamt hat jede vierte Person ab 15 Jahren Migrationshintergrund Statistik des Kantons zeigt ein ausgesprochenes Stadt-Land-Gefälle Jede dritte Person ab 15 Jahren, die im Kanton Zürich wohnt, ist im Ausland geboren. Im Bezirk Affoltern ist es jede vierte. Die Statistik des Kantons offenbart ein ausgesprochenes Stadt-LandGefälle. Die neueste Studie zeigt, dass zwei Fünftel der Zürcher Bevölkerung ab 15 Jahren Migrationshintergrund haben. Bei der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen ist es die Hälfte. Es gibt aber auch markante regionale Unterschiede beim Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund.

Über dem kantonalen Mittel von 39 Prozent liegen das Limmattal mit 48 Prozent, die Stadt Zürich mit 47 sowie Glattal-Furttal mit 43 Prozent. Niedriger sind die Anteile in ländlichen Regionen. Das Weinland weist einen Anteil von 22 Prozent auf, das Knonauer Amt und das Oberland je knapp 30 Prozent. «In die urbanen Regionen sind in Vergangenheit mehr Menschen aus dem Ausland zugewandert als in die eher ländlich geprägten Regionen, sie weisen deshalb einen höheren Anteil an ausländischen Staatsangehörigen und folglich auch an Menschen mit Migrationshintergrund», schreibt das Statistische Amt.

Leute mit Migrationshintergrund sind jünger Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist im Durchschnitt etwa fünf Jahre jünger als jene ohne. Dies schlägt sich in der Altersstruktur nieder: Bei den 25- bis 44-Jährigen hat jede zweite Person einen Migrationshintergrund, bei den 15- bis 24- und bei den 45- bis 64-Jährigen etwa jeder dritte. Unter den Pensionierten beträgt der Anteil rund einen Viertel; das Geschlechterverhältnis ist etwa ausgeglichen. Vier Fünftel von den Personen mit Migrationshintergrund sind im Ausland geboren, zugewandert und

haben damit selber Migrationserfahrung. Ein Fünftel wurde in der Schweiz geboren. Und jede dritte Person mit Migrationshintergrund hat einen sogenannten Tertiärabschluss, eine höhere Berufsbildung oder einen Hochschulabschluss – ein Wert, der etwa gleich hoch ist wie bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. «Dies ist ein Abbild der Zuwanderung der vergangenen Jahrzehnte: Während in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts viele weniger gut Ausgebildete aus dem südlichen Europa zugewandert sind, sind es in jüngster Zeit viele Hochqualifizierte aus Nord-Europa», heisst es in der Statistik. (pd./-ter.)

500 27 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Obfelden

Gemeinde: Wettswil am Albis Projekt: 644 Wettswilerstrasse Ättenberg bis Landikon Km 4.740 bis 5.590 Busbevorzugung, Erneuerung und Instandsetzung Fahrbahn

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über die Zengis GmbH, Im Schachenhof 45A, 8906 Bonstetten, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Juli 2013 verwiesen. Schlieren, 28. Juni 2013 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Nutzungsplanung Verkehrsbaulinien Aufhebung und Neufestsetzung Affoltern am Albis. Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich hat mit den folgenden Verfügungen Verkehrsbaulinien aufgehoben und neu festgesetzt: Verfügung Nr. 5087 vom 10. April 2013 an der Zürichstrasse (Route 382), Abschnitt Muristrasse bis Grenze Hedingen (Aufhebung und Neufestsetzung), Verfügung Nr. 5088 vom 10. April 2013 an der Ottenbacherstrasse (Route 299), Abschnitt Rain bis Grenze Hedingen (Neufestsetzung), Verfügung Nr. 5094 vom 12. April 2013 an der Zwillikerstrasse (Route 656), Abschnitt Giessenstrasse bis Untere Bahnhofstrasse (Aufhebung und Neufestsetzung), Verfügung Nr. 5095 vom 12. April 2013 an der Büelstrasse (Route 658), Abschnitt Obfelderstrasse bis Zürichstrasse (Neufestsetzung), Verfügung Nr. 5096 vom 12. April 2013 an der Obfelderstrasse / Bahnhofplatz/Untere Bahnhof-/Mühlebergstrasse (Route 654), Abschnitt Grenze Obfelden bis Im Wil (Aufhebung und Neufestsetzung), Verfügung Nr. 5097 vom 12. April 2013 an der Muristrasse (Route 381), Abschnitt Grenze Obfelden bis Zürichstrasse (Aufhebung und Neufestsetzung), Verfügung Nr. 5098 vom 12. April 2013 an der Jonental-/Aeugsterstrasse (Route 674), Abschnitt Zürichstrasse bis Butzenstrasse (Aufhebung und Neufestsetzung). Die Pläne liegen vom 5. Juli 2013 bis 4. August 2013 bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, 2. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, während den üblichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Regierungsrat des Kantons Zürich Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss. Affoltern am Albis, 5. Juli 2013 Gemeindeverwaltung Affoltern a. A.

Auflage Projekt und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Das Projektdossier und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen, von heute an, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, an Ort ausgesteckt.

Teilrevision der Gemeindeordnung Bonstetten Die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen der Gemeinde Bonstetten werden zur Vernehmlassung betreffend die Revision der Gemeindeordnung eingeladen. Die revidierte Gemeindeordnung und das Argumentarium für die Revision der Gemeindeordnung sind auf der Homepage der Gemeinde Bonstetten aufgeschaltet. www.bonstetten.ch unter dem Bereich Politik/Abstimmungen/Wahlen. Die Unterlagen können auch in Papierform am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Die Stellungnahmen sind der Gemeinderatskanzlei, am Rainli 2, 8906 Bonstetten, einzureichen oder mittels Mail an folgende E-Mail-Adresse zu senden: gemeinderatskanzlei@bonstetten.ch Vernehmlassungsfrist: 9. August 2013.

Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben.

Die Revision der Gemeindeordnung kommt am 22. September 2013 zur Urnenabstimmung.

Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Wettswil am Albis, 5. Juli 2013 Gemeinderat Wettswil am Albis

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Cup-Final Samstag, 6. Juli 2013 13.15 bis 17.00 Uhr Der Vorstand

Stallikon

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Hauser Doris, Ruchacherstrasse 4, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Schlegel Architekturbüro, Ringlikerstrasse 8, 8142 Uitikon Bauvorhaben: Ausbau Dachgeschoss und Anbau eines beheizten Wintergartens im EG bei der Liegenschaft Kat.-Nr. 279, GV-Nr. 825, Zone: W1, Gestaltungsplangebiet Stümel (GP 3), Ruchacherstrasse 4, Gemeinde Aeugst am Albis

Hausen am Albis Gesuchsteller: Tellco Immobilien, Bahnhofstrasse 3, 6340 Baar Projektverfasser: Roos Architekten GmbH, Zürcherstrasse 102, 8640 Rapperswil SG Bauprojekt: Abbruch Scheune, Neubau 22 Doppelhäuserhälften, 4 Mittelhäuser, 7 oberirdische Autounterstände und ein angebauter Autounterstand, Langrüti, Ebertswil (W/1.8)

Gesuchsteller: Lerm Montagen, Ottenbacherstrasse 100, 8912 Obfelden Vertreten durch: Stutz Hans Peter, Fabrikstrasse 6, 8912 Obfelden Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Stutz Hans Peter, Fabrikstr. 6, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Erstellen Bürocontainer auf Kat.-Nr. 3894 an der Ottenbacherstrasse 100 (Zone WG2)

Bestattungen Affoltern am Albis Am 30. Juni 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ernst Christen geb. 2. Februar 1924, von Affoltern im Emmental BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obere Seewadelstrasse 10b.

Bauherrschaft: Fredi Hofmann, Aumüli 24, 8143 Stallikon, Bauprojekt: Brennholzlager/Imkereimagazin (bereits bestehend), Aumüli, Kat.-Nr. 2117 und 1615, Zone Landwirtschaftszone

Urnenbeisetzung am Montag, 8. Juli 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH.

Stallikon

In Affoltern am Albis ist am 1. Juli 2013 gestorben:

Bauherrschaft: Viviane und Beat Trachsel, Massholderenstrasse 20, 8143 Stallikon Projektverfasser: Iten Architekten AG, Industriestrasse 9, 6300 Zug Bauprojekt: Anbau Ost (1 Geschoss) und Erweiterung Nord (2 Geschosse) sowie Erstellung eines Parkplatzes, Massholderenstrasse 20, Kat.-Nr. 407, Zone Quartiererhaltungszone B (Massholderen)

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen

Lang geb. Güntensperger, Elisa Ludwina geboren am 6. Januar 1912, von Zürich ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Zwillikerstr. 62. Abdankung in der Kirche Hedingen am Mittwoch, 10. Juli 2013, 14.00 Uhr. (Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.) Bestattungsamt Hedingen

Gemeinderat Bonstetten, 5. Juli 2013

Obfelden

Schiessvereine

Gesuchsteller: Tahirukaj Maxhun, Neugutstrasse 1, 8912 Obfelden Projektverfasser: Baumgartner Jürg, Moosbachstrasse 50a, 8910 Affoltern am Albis Baurechtliches Vorhaben: Umbau Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 43 auf Kat.-Nr. 712 an der Neugutstrasse 1, 8912 Obfelden (Zone K3)

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Maschwanden für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 Stille Wahl Auf die Ausschreibung vom 21. Juni 2013 sind keine neuen Wahlvorschläge eingereicht worden. Somit sind die gesetzlichen Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Manuela Mireille Buchmeier-Bättig, geb. 1984, Hausfrau/Masseurin Dorfstrasse 49, 8933 Maschwanden wird gemäss § 54 Gesetz über die politischen Rechte und Art. 8 der Gemeindeordnung als Ersatzwahlmitglied der Primarschule für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 als gewählt erklärt. Gegen den Wahlbeschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 7 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Maschwanden, 5. Juli 2013 Primarschulpflege Maschwanden

Dem Auge so fern, dem Herzen so nah, in der Erinnerung bist du immer da.

WIR DANKEN HERZLICH allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten, ihre liebevolle Anteilnahme auf so vielfältige Art zum Ausdruck brachten und unserem lieben Mami, Grosmami und Grosi

Margaretha (Grety) Schär-Scheurer 27. November 1930 – 4. Juni 2013

die letzte Ehre erwiesen. Die grosse Anteilnahme am Trauergottesdienst hat uns tief berührt und spendet uns Trost. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Pfarrer Thomas Maurer und Herrn Vikar Fabio Carrisi für den würdevollen und schönen Gottesdienst, welcher von Frau Rosa Buchmann und von Frau Jacqueline Ott wunderbar umrahmt wurde. Herzlichen Dank für die vielen Spenden zugunsten der Krebsliga und für andere wohltätige Institutionen sowie für späteren Grabschmuck. Einen grossen Dank für die wunderschönen Blumen in der Kirche und auf dem Friedhof. Von ganzem Herzen danken wir allen, die unserem Mami in ihrem Leben Zuneigung und Freundschaft schenkten, sie in den letzten Monaten und Wochen besuchten und uns unterstützten. Wir behalten Mami liebevoll in unseren Herzen.

Knonau, im Juni 2013

Esther, Annemarie und Irene mit Familien und Verwandten


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juli 2013

3

Noch nie so viele Betreibungen und Pfändungen Generalversammlung der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Kantons Zürich im Kloster Kappel Mit 383 455 Betreibungs- und 181 553 Pfändungsverfahren verzeichnete der Kanton Zürich 2012 einen neuen Rekord. Zusammen mit den rasanten Veränderungen in der Gesetzgebung ein Grund für den Verband der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Kantons Zürich (VGBZ), in Aus- und Weiterbildung zu investieren. ................................................... Von werner schneiter Die Mitglieder des VGBZ trafen sich am Dienstag im Kloster Kappel zu ihrer Generalversammlung. 66 Stimmberechtigte und eine Vielzahl an Gästen leisteten der Einladung an die historische Stätte Folge, darunter Obergerichtspräsident Rolf Naef, der Affoltemer Bezirksgerichtspräsident Peter Frey und natürlich der Kappeler Gemeindepräsident Kurt Bär, der den Gästen «seine» Gemeinde mit launigen Worten näherbrachte. Derweil Jürgen Barth, Geschäftsführer des Klosters, die geschichtliche Bedeutung hervorstrich und über die Entwicklung zum Tagungs- und Seminarort berichtete – ein bedeutender Betrieb mit 60 Mitarbeitenden, 124 Hotelbetten, 40 000 Mahlzeiten pro Jahr und einer Gärtnerei, die mit jährlich 5 Tonnen Bio-Gemüse, 4,5 Tonnen Salat die Hälfte des Jahresbedarfs liefert.

Aus- und Weiterbildung wichtig In seinem Jahresbericht ging VGBZPräsident Roland Isler kurz auf die Auswüchse des Datenschutzes ein. «Datenschutz zwingt uns manchmal

in die Knie. Datenschutzgebung ist da, um Daten zu schützen», betonte er. Und Daten gibt es viele in diesem Bereich, aber auch eindrückliche Zahlen: Beitreibungsämter haben im Kanton Zürich im vergangenen Jahr 383 455 Betreibungs- und 181 553 Pfändungsverfahren eingeleitet – ein neuer Rekord. Im Bezirk Affoltern ist hingegen die Zahl der Betreibungen auf Pfändungen leicht gesunken, von 8873 (2011) auf 8842 (2012). Die Zahlen machen auch deutlich, welche Bedeutung der Schuldenprävention zukommt. Der VGBZ ist in dieser Hinsicht aktiv geworden und betont auch die Wichtigkeit der Ausund Weiterbildung des Personals. Das Ausbildungsangebot wurde erweitert – etwas, das vor dem Hintergrund rasant voranschreitender Änderungen in der Gesetzgebung von Bedeutung ist. Was auf Gemeindeammänner und Betreibungsbeamte in dieser Beziehung zukommt, illustrieren auch die zahlreichen hängigen Vorstösse im eidgenössischen Parlament. Wichtig für sie sind auch klare und einfache Entscheide der Gerichte. «Diese müssen von den Parteien verstanden werden. Auch Sie müssen wissen, wie diese zu vollstrecken sind», sagte Rolf Naef, Präsident des Zürcher Obergerichts, in seiner Grussbotschaft. So ganz einfach sei das aber nicht, weil Richterinnen und Richter frei entscheiden und jedes Gericht anders prozessiere – selbst die Kammern am Obergericht, fügte Naef hinzu. Und das erfordere von Gemeindeammännern und Betreibungsbeamten neben Fachwissen auch viel Flexibilität. Diese leisten nach den Worten von Ivan Vagnato, stellvertretender Betreibungsinspektor, einen wertvollen Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und so-

Apéro nach der GV im Klostergarten: Vreni Moroff, Betreibungsbeamtin/Gemeindeammann im Betreibungskreis Hausen (für 7 Gemeinden zuständig) und Organisatorin des Anlasses, wird von Obergerichtspräsident Rolf Naef (links) und VGBZPräsident Roland Isler flankiert. (Bild Werner Schneiter) zialem Frieden. Dabei wird die Arbeit nicht einfacher. Veränderte Gesetzgebungen kommen hinzu, und sie sind mit immer neuen Aufgaben und den widersprüchlichsten Wünschen konfrontiert. – Die statutarischen Geschäfte der GV gingen unter der zügigen Führung von Präsident Roland Isler

widerspruchslos über die Bühne. Beim neuen Entschädigungsreglement kann der Vorstand in eigener Regie Anpassungen vornehmen, die Jahresbeiträge sind unverändert, das Budget 2014 ausgeglichen. In der Fachbildungskommission nimmt neu Simona Berchtold, stv.

Mehr integrativ und individuell Studie zum Umgang mit Vielfalt an Zürcher Volksschulen Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

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An der Zürcher Volksschule wird verstärkt integrativ unterrichtet und die Lernenden werden zunehmend individuell gefördert. Dies zeigen die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich im Auftrag der Bildungsdirektion. Die Bildungsdirektion hat beim Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich eine Studie zum Stand der integrativen Förderung an der Zürcher Volksschule in Auftrag gegeben. Die Mehrheit der befragten Lehrpersonen beurteilt die Integration grundsätzlich als positiv und nutzt verschiedene Möglichkeiten, die Lernenden individuell zu fördern. Bemängelt werden das Umsetzungstempo

und die zur Verfügung stehenden Ressourcen. Die Studie stützt sich auf Fallstudien und Online-Befragungen von Lehrpersonen und Schulleitenden in 18 Zürcher Volksschulen. Abgebildet wird der Stand im Jahr 2010, in einer Übergangszeit fünf Jahre nach Inkrafttreten des neuen Volksschulgesetzes. Die Studie ortet verschiedene Herausforderungen und formuliert Empfehlungen. Diese betreffen einerseits den Unterricht selbst, andererseits die Rahmenbedingungen, unter denen die Schulen ihre Aufgaben erfüllen. Empfohlen werden auch Massnahmen, welche die Bildungsdirektion bereits in die Wege geleitet hat oder prüft: Vermehrte individualisierte Lernunterstützung: Die Bildungsdirektion plant die Entwicklung von Lern- und Testsystemen mit entsprechenden Lernmaterialien für die 3. bis 6. Klas-

sen der Primarschule zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler. Zusätzliche Lernzeit für Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Defiziten in Mathematik und in der Schulsprache auf Kosten anderer Fächer: Die Bildungsdirektion prüft, ob Schülerinnen und Schüler, welche die minimalen Lernziele in Deutsch und Mathematik nicht erreichen, mehr Lernzeit und Begleitung erhalten sollen. Überschaubare Kernteams von miteinander kooperierenden Lehrpersonen: Die Bildungsdirektion hat den Schulversuch «Fokus: Starke Lernbeziehungen» gestartet, in dem die Zahl der an einer Klasse tätigen Lehr- und Fachpersonen verringert wird. Ziel ist es, die Lernbeziehungen zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern zu intensivieren. (ki.)

Stadtammann in Dübendorf, Einsitz und löst Barbara Studer ab, die aber im Vorstand verbleibt. Amtsjubiläen (zwei Mitglieder mit 25 Dienstjahren), Wertschätzungen, Mutationen und Verstorbenenehrung bildeten den Schlusspunkt unter die Generalversammlung.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Morgen Samstag, 6. Juli, feiern Maria und Ermenegildo Pupolin-Tarlantini in Affoltern das Fest der goldenen Hochzeit. Herzliche Gratulation und alles Gute.

Zum 91. Geburtstag Auf der Vorderbuchenegg in Stallikon, feiert Ruedi Huwyler am Sonntag, 7. Juli, seinen 91. Geburtstag. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir recht herzlich und wünschen dem Jubilaren einen schönen Tag im Kreise seiner Familie.

Zum 80. Geburtstag In Obfelden darf Cäcilia Federer-Haug am kommenden Montag, 8. Juli, ihren 80. Geburtstag feiern. Der rüstigen Jubilarin gratulieren wir zum Ehrentag und wünschen ihr im Kreis der Angehörigen ein schönes Geburtstagsfest.


Schlicht und einfach war Dein Leben, treu und fleissig Deine Hand. Möge Gott Dir Ruhe geben, dort im ewgen Heimatland.

TODESANZEIGE

DANKSAGUNG Für die unerwartet grosse und tröstende Anteilnahme zum Abschied unseres lieben

Richard Schönholzer

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, unserem Grosi und Urgrosi

Elisa (Lisel) Lang-Güntensperger 6. Jan. 1912 – 1. Juli 2013

Nach einem erfüllten Leben durftest Du friedlich einschlafen. Wir danken Dir für die vielen schönen und herzlichen Momente und Deinen unermüdlichen Einsatz für die Familie. Wir gönnen Dir den Frieden und die Ruhe. In unseren Herzen wirst Du immer weiterleben. In Liebe: Heidi und Ernst Meili-Lang, Hedingen Sandra und Thomas Vollenweider-Meili mit Anja Gabi und Rolf Schuler-Meili mit Yanick, Silas und Anouk Urs Meili Hugo und Margrit Lang-Guhl, Merenschwand Sven und Rahel Lang-Beeli mit Flavia und Laurin Urnenbeisetzung Mittwoch, 10. Juli 2013, im engsten Familienkreise um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hedingen. Trauergottesdienst Mittwoch, 10. Juli 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen. Anstelle von Blumen gedenke man des Spitals Affoltern, Postkonto 80-7664-4. Traueradresse: Heidi Meili-Lang, Frohmoos 13, 8908 Hedingen

Zur Erinnerung an Ursina Pfyl 8908 Hedingen, 6. Juli 2013 Ursina – wir vermissen dich. In Liebe Regula und Andy Pfyl mit Anina und Seraina

Senza di te, niente é più come era, ma vivrai per sempre nei nostri cuori. Ohne Dich ist nichts mehr so wie es war, doch Du lebst für immer weiter in unseren Herzen

RINGRAZIAMO DI CUORE HERZLICHEN DANK tutti i parenti, amici e vicini per la grande partecipazione e i tanti segni di affetto che abbiamo ricevuto nel salutare il nostro amato

allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit die wir beim Abschied von unserem geliebten

Salvatore Mele-Musio erfahren durften. Ringraziamo per tutte le parole di conforto, gli abbracci, per i bellissimi fiori, le numerose cartoline di condoglianze e le generose donazioni per future decorazioni floreali e sante messe.

Wir danken für all die tröstenden Worte und Umarmungen, für die wunderschönen Blumen, die zahlreichen Karten und die grosszügigen Spenden für späteren Grabschmuck und heilige Messen. Un grazie di cuore a Don Paolo Gallo per la commovente celebrazione funebre, a Ivo Maduna e Attilio D’Elia per l’accompagnamento musicale.

Herzlichen Dank an Don Paolo Gallo für die berührende Trauerfeier, Ivo Maduna und Attilio D’Elia für die musikalische Umrahmung. Obfelden, im Juli 2013

Berweger Eisenwaren – hat immer mehr, als man denkt! «Chunssch i d’Lehr?»

Die Trauerfamilie

möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken – ein Zeichen für uns, dass mein Ehegatte, mein Bruder, unser Vater, Grossvater und Urgrossvater viele Spuren in den Erinnerungen bis in die Zukunft angelegt hat.

Mit dem Lehrlingsausweis erhältst du bei uns 10% Rabatt auf Berufsund Regenbekleidung, Stiefel, Arbeits- und Sicherheitsschuhe. Dies gilt auch für alle, die bereits in der Berufslehre sind. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7.30 bis 12.00 Uhr und 13.15 bis 18.00 Uhr Samstag 7.30 bis 15.00 Uhr

Frau Pfarrerin S. Sauder-Ruegg gelang es, ein farbig-lebendiges und würdevolles Bild zum Leben des Verstorbenen zu zeichnen, ganz in seinem Sinne. Auch die musikalischen Ergänzungen durch Urs Egli gehören dazu – herzlichen Dank! Ganz besonders bedanken wir uns beim Terzianum Horgen, beim Pflegeteam und bei Arzt Dr. Jäger, die in sorgfältiger, geduldiger und liebevoller Bereitschaft die letzten Wochen der Pflege und Betreuung durchgetragen und uns begleitet haben. Auch für die vielen, grosszügigen Spenden bedanken wir uns und bleiben in herzlicher Verbundenheit. Im Juli 2013

Die Trauerfamilie

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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juli 2013

Regionaler Energieplan beim Kanton eingereicht Die Genehmigung der Baudirektion dürfte nach den Sommerferien vorliegen

Am 26. Juni 2013 wurden die Gemeinderatsbeschlüsse zusammen mit dem regionalen Energieplan und dem dazugehörenden Bericht der Baudirektion, Abteilung Energie, in 4-facher Ausführung zur Prüfung und Genehmigung übergeben. Diese dürfte bis Ende August vorliegen. Im Februar 2012 beschlossen jene zwölf Gemeinden, die noch keinen Energieplan hatten, einen solchen zu beschaffen. Durch das Zusammengehen aller Ämtler Gemeinden konnte die Arbeit in einem Durchgang als «Regionaler Energieplan» durch die econ-

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cept AG angepackt werden. Das brachte den Gemeinden insgesamt Einsparungen von über 40%, gegenüber einem je einzelnen Vorgehen. Ein Energieplan bringt den Gemeinden verschiedene Vorteile (siehe Box). Am 7. Mai 2012 fand die Startsitzung der Begleitgruppe, zusammengesetzt aus Vertretern von Gemeinden, dem Awel und den Planern, statt. Nach insgesamt vier Sitzungen, wurde das Ergebnis den Gemeinden vorgestellt und zur Vernehmlassung übergeben. Nach der Bereinigung wurde die regionale Energieplanung noch einmal den Behördenvertretern und Mitarbeitenden der Gemeinden präsentiert und besprochen. Anschliessend, am 23. Mai 2013, konnte sich auch die

interessierte Bevölkerung im Kasinosaal in Affoltern am Albis informieren lassen (es stand im «Anzeiger»). Die Gemeinden hatten nun ihren gemeindespezifischen Energieplan zu verabschieden. Am 24. Juni 2013 lag der letzte Gemeinderatsbeschluss vor, und zwei Tage später konnte der Standortförderer dem Awel, Abteilung Energie, die Dokumente zur Prüfung und Genehmigung übergeben. Diese dürfte nach den Sommerferien vorliegen und ist ab dann behördenverbindlich.

Erste Region Das Knonauer Amt wird damit – neben der Stadt Zürich – die erste Region und der erste Bezirk, neben der Stadt

Zürich, im Kanton sein, die eine flächendeckende Energieplanung hat. Zusammen mit den anderen bereits erarbeiteten Grundlagen (Potenzialstudie 2050, energiepolitische Bestandsaufnahmen und der in Arbeit befindliche Solarkataster) und den vom Kanton zur Verfügung stehenden Geo-Daten (Erdwärme), dürfte das Knonauer Amt Schweiz weit zu den bestaufgestellten Regionen gehören, was die Grundlagen für eine nachhaltige Energiezukunft betrifft. (Ch.H.)

Was bringt ein Energieplan? Rechts- und Planungssicherheit Prioritäts- oder Eignungsgebiete sowie Standorte für Energieerzeugungsanlagen sind raumplanerisch zu sichern. Damit sind die wesentlichen Voraussetzungen geschaffen, um örtlich gebundene Abwärme und Umweltwärme sowie erneuerbare Energieträger vermehrt zu nutzen. Daraus abgeleitete konsolidierte Versorgungskonzepte können in einem nächsten Schritt in grundeigentümerverbindliche Planungsinstrumente überführt werden. Dies erhöht die Rechts- und Investitionssicherheit für potenzielle Investoren und ist insbesondere auch für die Grundeigentümer massgeblich.

Politische Bedeutung Für die Kommunalbehörde wird die räumliche Energieplanung ebenfalls zu einem wichtigen Instrument. Denn darin werden die energiepolitischen Grundsätze sowie die zukünftige Energieversorgung räumlich festgesetzt und behördenverbindlich verankert. Ausserdem dient die räumliche Energieplanung folgenden Zwecken: – Behördeninterne Koordination – Grundlage für die Finanzplanung – Beratung und Information der Bevölkerung.

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Einbrüche und Einbruchsversuche In zwei Fällen gelangten Täter ans Ziel, in zwei anderen nicht.

Am vergangenen Freitag, in den Morgenstunden, drangen Unbekannte an der Bachstrasse in Obfelden in ein Einfamilienhaus ein. Sie wuchteten ein Fenster auf, stiegen ein und durchsuchten die Räume. Gemäss Kantonspolizei muss das Deliktsgut noch abgeklärt werden. Den Sachschaden beziffert sie auf mehrere hundert Franken. In unmittelbarer Nachbarschaft scheiterte ein weiterer Einbruch der wohl gleichen Täterschaft. Zwischen 10.45 und 12 Uhr wurde versucht, die Türe aufzubrechen. Am Montag, 1. Juli, kam es in Obfelden zu einem weiteren Einbruch. Durch Einschlagen der Scheibe gelang es den Einbrechern an der Hölibachstrasse, in ein Einfamilienhaus einzusteigen. Auch hier ist noch nicht klar, was gestohlen wurde. In Affoltern am Albis misslang es einer unbekannten Täterschaft, in der Nacht vom 28. auf den 29. Juni an der Unteren Kirchfeldstrasse in ein Mehrfamilienhaus einzudringen. Resultat: mehrere hundert Franken Sachschaden. (-ter.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juli 2013

Viel Applaus für die Orchestergesellschaft Begeistertes Publikum an den Konzerten in Obfelden und Affoltern Zweimal wusste die Orchestergesellschaft Affoltern, geleitet von Hugo Bollschweiler und verstärkt von Sologeiger Ronny Spiegel, mit ihren Konzerten zu überzeugen. Das Auditorium in Obfelden und in Affoltern applaudierte begeistert. ................................................... von urs e. kneubühl Am vergangenen Wochenende war die Orchestergesellschaft Affoltern mit ihrem Konzertprogramm «Sag mir, welch’ Farbe die Zeit hat…» gleich zweimal zu hören – am Samstagabend in der reformierten Kirche Obfelden und am Sonntag in der reformierten Kirche Affoltern. Mit dabei war der bekannte Violinist Ronny Spiegel. Der Sologeiger und das Orchester unter der Leitung von Hugo Bollschweiler wussten rundum zu begeistern. Das Auditorium dankte es mit lang anhaltendem frenetischem Applaus. Kunststück, die Zuhörer erhielten in den für solche Anlässe akustisch prädestinierten kirchlichen Räumen ein wunderschönes Geschenk; das Zuhören war ein Hochgenuss. Den Auftakt machte das Orchester mit der märchenhaften Episode «Pavane Couleur du temps» des Schweizer Komponisten Frank Martin. Auf sublime Weise intonierte es den träumerischen Stoff, der durch ein Märchen

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Die Orchestergesellschaft Affoltern begeisterte mit ihrem Konzertprogramm «Sag mir, welch’ Farbe die Zeit hat …» in Obfelden und Affoltern. (Bild Urs E. Kneubühl) des Dichters Charles Perrault inspiriert ist, zum farbenreichen Klangteppich, wobei die Grundstimmung des Werkes – Poesie und Heiterkeit – exakt getroffen wurde.

Grossartiger Sologeiger Sologeiger Ronny Spiegel legte beim darauffolgenden stimmungsvollen Adagio in E-dur für Violine und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 261) erstmals beredtes Zeugnis seines Könnens ab. Eine feinfühlige Violin-Arie über gedämpften Klängen der Streicher sowie von zwei Flö-

ten und zwei Hörnern. Und auch im später folgenden Konzert für Violine und Orchester, G-Dur, No 3, von Mozart (KV 216) gelang dem grossartigen Soloviolinist eine eindrucksvolle Interpretation im Zusammenspiel mit dem Orchester. Dieses fand von Beginn an die von Mozart grossartig angelegte Leichtigkeit und Unbekümmertheit, und der Solist schloss sich dieser mit dem Gespür für Mozarts feine Nuancierungen an. Präzise und entschlossen, aber gleichzeitig mit grossem Feingefühl sorgte er dafür, dass auch die Kadenz zu einem Gebilde besonderer Nachhaltigkeit aufrückte.

Fünf Aquarelle für Streicher, Opus 19, des grossen dänischen Romantikers Niels Wilhelm Gade intonierte davor wiederum die Orchestergesellschaft. Elegie, Scherzo, Canzonette, Humoreske und Novellette offenbarten die kraftvolle Eigenart und Ursprünglichkeit der Tondichtungen des gelegentlich als Epigone Mendelssohns bezeichneten Sohn eines Kopenhagener Instrumentenbauers. Das nationale Element im Werk Gades, das in der Folge für die skandinavische Komponistenschule charakteristisch geworden ist, kam dabei hervorragend zur Geltung.

Den Abschluss fand das ohne Pause gespielte Konzert mit Johann Pachelbels «Chaconne» in f-Moll für Streicher. Ein Bassthema aus vier Takten mit jeweils nur einem Ton dient als harmonisches Gerüst, wobei – zwar durchaus schlicht – die Variationsreihe von hohem Einfallsreichtum, Eleganz und Formschönheit ist. Das Orchester bringt die wechselnden musikalischen Ideen Pachelbels wunderbar zum Klingen. Kein Wunder, dass das Spiel der Musikerinnen und Musiker schliesslich auch mit verdientem, herzlichem und lang anhaltendem Applaus verdankt wurde.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juli 2013

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Nach einigen «Reformstürmen» und 1800 Schülern ist Schluss Letzter Klassenzug: Nach 36 Jahren geht der Affoltemer Oberstufenlehrer Marcel Landolt vorzeitig in Pension 1977 hat er in Affoltern an der Oberstufe als Lehrer begonnen, alle «Reformstürme» überstanden und bis dato etwa 1800 Schüler unterrichtet. Mit Beginn der Sommerferien am 12. Juli ist Schluss: Marcel Landolt geht 62-jährig vorzeitig in Pension. ................................................... von werner schneiter Marcel Landolt ist nicht nur mit Leib und Seele Lehrer, sondern offenbar auch akribischer Statistiker: Auf kleinem Papier – in der Schule würde man von «Spickzetteln» sprechen – hat er einen Teil seines Wirkens im Ennetgraben in nackten Zahlen aufgelistet. So kamen in 36 Jahren 13 320 Stunden Deutschunterricht zusammen, was 1,52 Jahren entspricht. Bis heute hat er 42 Wochen in Klassenlagern verbracht, auf dem 87 Meter langen, der Schule entlang führenden Plattenweg gegen 1600 km zu Fuss zurückgelegt, umgerechnet während zweier Wochen und zwei Tagen Hände geschüttelt, A4-Blätter von einer Länge von 100 km kopiert, 1800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet und vier Schulpräsidenten erlebt. Zu seinen ersten Schülern gehörten unter anderen Kabarettist René Rindlisbacher, Olympiasieger Sonny Schönbächler und Yvonne Köstenberger, Olympiateilnehmerin im Turmspringen. Das sind zwar eindrückliche Zahlen, sie widerspiegeln aber nur die Länge seines Tuns im Ennetgraben. Marcel Landolt hat die Schule geprägt und massgeblich mitgestaltet, Kindern eine Menge Stoff vermittelt und mit seiner gewinnenden Art dafür gesorgt, dass sie gerne in die Schule kommen. «Das ist die halbe Miete», fügt er bei, immer bestrebt, den Schulstoff auch auf schmackhafte Weise zu vermitteln und den Schülern klar machen, dass es ohne nicht geht. Natürlich weiss er, dass nicht alle immer alles, was im Klassenzimmer passiert, auch spannend finden. «Ich habe meinen Schülerinnen und Schülern immer gesagt: Wir sind eine Interessengemeinschaft – und ich, der Lehrer, bin nicht euer Gegner, sondern auf eurer Seite», erklärt Marcel Landolt, der bei jedem seiner Klassenzüge in den letzten Schulwochen ein Abschlusstheater einstudierte. Gerade diese Vorbereitung hat eine Klasse jeweils stark «zusammengeschweisst». Am Schlusstag, nach der Theaterpremiere, hat er seinen Schulabgängerinnen und -abgängern jeweils das vertrauliche Du angeboten. Dass er sich in der Beliebtheitsskala in luftigen Höhen bewegt, illustrieten kürzlich die Reaktionenen seiner Klasse beim angekündigten Rücktritt auf Ende Schuljahr. Da brachen einige in Tränen aus. «Ein sehr emotionaler Moment», sagt Marcel Landolt gerührt. Beliebtheit bei den Schülern hat vielleicht auch mit seinem «kreativen Ungehorsam» zu tun, den er als Leidenschaft bezeichnet und mit einem Beispiel illustriert. «Mit einer Klasse organisierte ich im Rahmen einer Projektwoche eine Demo zum Thema «Abfall» durchs Dorf. Der Oberstufenschulpflegepräsident war darob nicht gerade glücklich ...»

«Jugendliche sind nicht anders als vor 30 Jahren» Jugendliche sind aus seiner Sicht weder besser noch schlechter, weder frecher noch freundlicher als jene vor 30 Jahren. «Nein, die Kinder haben sich nicht gross verändert. Sie brauchen

Marcel Landolt mit seiner letzten Klasse im Hof des Schulhauses Ennetgraben. Mit Sommerferienbeginn geht er in Pension. (Bild Werner Schneiter) nach wie vor Zuwendung. Sie sind so vergesslich und so ehrgeizig wie bei meinem Beginn in Affoltern», betont Marcel Landolt und fügt bei, er habe seinen Schülern immer eine Bandbreite vorgegeben und auch klare Grenzen gesetzt. «Ich hatte kaum je Schüler, die wirklich frech wurden oder sich völlig daneben benommen haben – auch deren Eltern nicht». Man müsse sich aber im Klaren sein: Die Lehrperson unterrichtet an der Oberstufe Kinder, welche die Schule nach drei Jahren als Jugendliche verlassen. «Das Alter zwischen 12 und 15 Jahren ist für sie auch spannend, zuweilen auch dramatisch», fügt er bei. Schwierig wurde es dann, als man dem Schüler und den Eltern eine bevorstehende Relegation klarmachen musste. «Alle haben zwar gelitten, aber letztlich eingesehen: Lieber ein Ende mit Schrecken als umgekehrt. Wir haben auch in den allermeisten Fällen einen Konsens gefunden – auch wenn es darum ging, zu erklären, dass aus dem Sprössling kein Gymischüler werden kann», erinnert sich Marcel Landolt.

So manchen «Reform-Tsunami» überstanden Spannung und bisweilen auch Turbulenzen kennzeichneten die 36 Jahre seines Wirkens als Oberstufenlehrer, in denen er so manchen «Reform»-Tsunami erlebt hat. Es gab Zeiten, da jagten sich Umstrukturierungen, Reformen, das «Schräubeln» am Unterrichtssystem in grossem Tempo und in atemberaubend kurzen Abschnitten. Begonnen hat das mit dem damaligen Bildungsdirektor Ernst Buschor. In der täglichen Arbeit bedeutete das allzu oft Unruhe im Schul- und im Lehrerzimmer, unnötige administrative Lasten, aber auch Verunsicherung. «Das war nicht gut. Aber jetzt hat sich das etwas entspannt. Weil man gemerkt hat, dass Lehrpersonen damit überlastet werden. Reformen hat Marcel Landolt kritisch hinterfragt und letztlich auch mitgetragen.

«Ennetgraben-Kultur» Nach den Worten von Marcel Landolt hat sich die Schule in organisatori-

schen Belangen divergent entwickelt, hat vom sogenannten Frontalunterricht zu freieren Unterrichtsformen gewechselt. Und mit der Installation von Schulleitungen ist ein Quantensprung gelungen. Damit sind Lehrkräfte wirksam entlastet worden. «Bei uns im Ennetgraben funktioniert das hervorragend». Landolt spricht von ausgeprägtem Teamgeist im Lehrkörper, von einer «Ennetgraben-Kultur», von einem echten Kollegium. «Auch darum bin ich so lange in Affoltern geblieben». Ja, im Lehrerzimmer habe sich viel verändert. In seinen Anfängen als Lehrer in Zürich und Adliswil waren die Lehrpersonen per Sie. Jede und jeder hatte seinen bestimmten Platz im Lehrerzimmer, seine eigene Kaffeetasse. «In Affoltern durfte ich von Anfang an sitzen, wo ich wollte – und mit allen galt sofort das Du.» Angefangen hat Marcel Landolt in Affoltern mit 30 Schülerinnen und Schülern pro Klasse. Heute sind es ebenso viele, aber zum Teil aufgeteilt in Halbklassen. Er erzählt von weiteren Veränderungen: Inzwischen ist es nicht mehr «in», in der Schulgemeinde Wohnsitz zu nehmen. Früher hat die Schulpflege ihre Lehrpersonen mit dem Angebot an Häusern (sogenannte «Lehrerhäuser») binden wollen. Heute gibt es die sogenannte «Mitarbeiterbeurteilung», «aber trotzdem keine Lohnerhöhung», fügt Marcel Landolt scherzend bei. Er selber wurde seinerzeit vom Kapitel als Visitator gewählt, der andere Lehrkräfte beurteilen musste; während acht Jahren gehörte er der Bezirksschulpflege an. Im Unterschied zu früheren Zeiten wird heute stärker im Team gearbeitet. Die Einzelkämpferzeiten sind vorbei. eine Zeit als Lehrer nun auch. Oder doch nicht ganz: «Wenn man mich braucht, komme ich gerne als Aushilfe zurück», sagt er und spürt mit Blick auf den letzten Schultag schon Wehmut. «Ein Abschied ohne Wehmut ist nicht gut». Aber Marcel Landolt freut sich auf «die Zeit danach». Für einen Monat geht er jetzt nach Italien, und er wird sich auch in Zukunft seiner Leidenschaft widmen: der Aemtler Bühne, die nächstes Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert. «Für ein Jahr bin ich ausgebucht», sagt Marcel Landolt.

Verpflegungspause anlässlich einer Veranstaltung für Lehrpersonen im Schulhaus Ennetgraben im Jahr 1979, von links: Karl von Allmen, Ruth Scriba, Marcel Landolt und Hansueli Peer. (Archivbild Marcel Landolt)

Impulsiv, hartnäckig, aber auch kooperativ Schulleiter Daniel Stark und Marcel Landolt sitzen im Aufenthaltsraum der Lehrpersonen und beugen sich über Fotoalben – mit Bildern aus vergangenen Zeiten, von Klassenlagern und anderen Ereignissen. Da kommen viele Erinnerungen hoch. Beide sind sie die dienstältesten Lehrer im Ennetgraben, beide haben 1977 begonnen. Der eine, Marcel Landolt, geht nun in Pension, sein jüngerer Kollege noch nicht. Wie charakterisiert Schulleiter Stark seinen Freund Landolt? «Er kann ganz schön ruppig und impulsiv sein, aber auch hartnäckig – einer, der Denkanstösse vermittelt, die Meinung ‹auf den Tisch knallt›, aber im Gespräch danach immer eine einvernehmliche Lösung ermöglicht». Ja, impulsiv: Da ging schon mal ein Telefon in Brüche . . .

Nun geht er in Pension – und mit ihm geht auch viel Erfahrung und Wissen weg, nicht nur im schulischen Bereich. «Das ist auch ein markanter Punkt für mich», sagt Daniel Stark. Er freut sich, wenn sich Marcel Landolt künftig für Spezialeinsätze im Ennetgraben zur Verfügung stellt. «Am liebsten würde ich ihm einen Hausschlüssel mitgeben.» Als einer der wenigen hat Marcel Landolt A-, B- und C-Sek.-Schüler unterrichtet – in 36 Jahren insgesamt 1800. Was Wunder, dass er, der in Affoltern wohnt, auf der Strasse vielen ehemaligen Schülern begegnet. «Ich muss achtgeben, wie ich mich verhalte. Ich bin ja ständig unter sozialer Kontrolle . . .», scherzt Neo-Pensionär Landolt. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juli 2013

Der Zerstörung etwas entgegengesetzt Landschaftsbilder in der Schule Tägerst Julius Hebing hat sich als Kunstpädagoge ebenso einen Namen gemacht wie als Maler. Einige seiner Werke lassen sich aktuell in Affoltern bestaunen. «Wir haben in unserer Galerie nicht das beste Licht», verrät Urs Moser, «aber jeden Tag 60 Besucher!» Moser ist Werk-Lehrer an der sonderpädagogisch geführten Tagesschule Tägerst in Affoltern, wo über 40 Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten die Schulbank drücken. Und er ist verantwortlich dafür, dass im «Tägerst» auch regelmässig Kunst zu sehen ist. Aktuell sind es Landschaftsbilder des vor 40 Jahren verstorbenen Malers Julius Hebing.

Bekannt für seine Farb-Experimente Stellen gemeinsam in der Hirschen Bar aus: Malerin Susanne Meierhans (links) und Holzbildhauerin Patricia EyholzerMorcincyzk. (Bild Thomas Stöckli)

Holzschnitzerkunst und Malerei Zwei Künstlerinnen zeigen Werke in der Hirschen Bar, Hausen Die Ausstellungen bei Waltraud De Angelis haben bereits Tradition. Aktuell sind in der Hirschen Bar Werke von Malerin Susanne Meierhans und der Uerzliker Holzbildhauerin Patricia Eyholzer-Morcincyzk zu bestaunen. Im Oberamt kennt man sie als die pfeifende Pöstlerin, doch das ist nur eine von vielen Facetten von Patricia Eyholzer-Morcincyzk, die seit 15 Jahren in Uerzlikon zu Hause ist. Die lebensfrohe Frau hat im Verkauf, im Hotelfach und in der Kinderanimation gearbeitet, dann die Freude am Schnitzen entdeckt und sich zur Holzbildhauerin ausbilden lassen. Aktuell schätzt sie es, am Morgen als Pöstlerin unter die Leute zu kommen und am Nachmittag in der Scheune wirken zu können, in welcher sie ihr Atelier eingerichtet hat. So vielfältig die Frau ist, so vielfältig sind auch ihre Werke. Im FumoirSchaufenster steht ein bis ins feinste

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Detail ausgearbeiteter Adler, auf dem Bartresen steht die Karikatur eines Hundes. Aus dem Birnbaum-Holz habe sie eigentlich einen Bären schnitzen wollen, gesteht Patricia Eyholzer. Eine faule Stelle im Birnbaum-Holz habe sie dann aber zu einer Planänderung gezwungen, sagt sie und lacht herzhaft. «Die Leute sind oft erstaunt, wie viel Arbeit hinter einem Werk steht», so die Künstlerin, die am liebsten mit Linden- oder Arvenholz arbeitet. Speziell gewachsene Stücke haben es ihr besonders angetan. Bei einem Kloster in Deutschland hat sie etwa ein Stück mit einer Baumwarze gefunden, dieses trotz Holzwurm-Befall mitgenommen und daraus eine Schnecke herausgearbeitet.

Malen als Passion Holzschnitzerei von Patricia Eyholzer mit Malerei verbinden? Diese Idee gebar Holzhäcksler Karl Burkard am Stammtisch des «Löwen» in Hausen.

Logisch, dass für den Malerei-Part nur Susanne Meierhans infrage kam. «Ich male auch gerne auf Holz», betont sie, die ihre Werke schon wiederholt in der Hirschen Bar gezeigt hat. «Ich bin verliebt ins Malen», betont sie. Was einst als Hobby begonnen hat ist längst zur Passion geworden: «Ich kann mir nicht mehr vorstellen, keinen Pinsel mehr in die Hand zu nehmen.» Kult sind ihre stilisierten Kuh-Hinterteile und Katzenbilder, besondere Hingucker aber auch die Collagen und abstrakten Bilder. «Ich male auch auf Bestellung», verrät die Künstlerin. So können ihre Kunden bestimmte Masse und Farben wünschen. «Ich passe mich gerne an – die Geschmäcker sind schliesslich verschieden», begründet sie. Ihr Fachwissen vermittelt Susanne Meierhans übrigens auch weiter. Regelmässig gibt sie in ihrem Malatelier in Kappel Kurse. «Malen kann jeder», betont sie. Wichtig sei es, den Kopf auszuschalten und mit dem Bauchgefühl heranzugehen. (tst.)

Bekannt ist Hebing vor allem für seine Farb-Experimente, hatte er es sich in der zweiten Lebenshälfte doch zum Ziel gesetzt, die Farbenlehre zu verbreiten. Seine Vision: Der Farbkreis solle – wie das Alphabet für die Sprache – Grundlage einer modernen Malerei werden. In der Schule Tägerst sind zwar Landschaftsstudien ausgestellt, aber auch hier ist die Auseinandersetzung mit der Farbe allgegenwärtig. So hat er oft dasselbe Motiv bei verschiedenen Licht- und Farbstimmungen zu Papier gebracht. Entstanden sind sämtliche der ausgestellten

Zeichnungen, Aquarell- und Pastellbilder in den Jahren 1943 und ’44, also gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Der näherrückenden Bedrohung des Bombenkriegs in Berlin entging Hebing zu dieser Zeit auf der Ehrentrudisalm bei Salzburg. Das grosse Sterben rundum hatte er bereits als deutscher Soldat im Ersten Weltkrieg erleben müssen. Dem Gräuel des Krieges zum Trotz strahlen die Bilder von der Ehrentrudisalm eine Reinheit aus, als wollte der Maler der Zerstörung etwas entgegensetzen.

Erste Ausstellung überhaupt Mit viel Gespür für die Wirkung haben Urs Moser und Maltherapeutin Pia Hättenschwiler die Bilder für die zwei Ausstellungsräume ausgewählt und in Szene gesetzt. Dass die Landschaftsbilder überhaupt zu sehen sind, ist eine kleine Sensation. Leonarda Mäder-Hebing, die das Gesamtwerk ihres Grossvaters zusammenhält, ist die Frau eines Fahlehrers an der Schule Tägerst. Es sei das erste Mal, dass sie einige Bilder für eine Ausstellung herausgegeben habe, verrät Urs Moser. Es sei viel Überzeugungsarbeit erforderlich gewesen. (tst.) Ausstellung Landschaftsbilder von Julius Hebing noch bis zum 11. Juli in der Schule Tägerst, Lagerstrasse 11, Affoltern. Besuch während den Schulzeiten möglich. Anmeldung unter Telefon 044 761 15 28 oder 044 764 14 66 (abends).

Landschaftsstudien von Julius Hebing in der Schule Tägerst. Im Hintergrund: Lehrer Urs Moser. (Bild Thomas Stöckli)


Forum

Freitag, 5. Juli 2013

Beate Uhses Autobahnraststätte im Säuliamt? Wie bereits 2012 in meinem Leserbrief «Stop the flop» sei nochmals erwähnt: Die Autobahnraststätte My Stop bei Affoltern begann mit Vorschlägen des Architekten Harry Hotz aus Wädenswil. Seit 1999 wollte er an dieser Stelle eine Raststätte zu bauen. 2006 wies das Uvek 23 Einsprachen gegen das Projekt ab und erteilte die Bewilligung. Der Regierungsrat des Kantons Zürich erteilte die Betriebsbewilligung für 75 Jahre, also bis 2081. Der Bau kostete 55 Millionen und wegen der Ausfahrtsrampe, die nicht gemäss Autobahnplanung mit der billigeren Aufschüttung realisiert wurde, sondern mit der teureren aufgestellten Rampe erwartet der Kanton eine Rückzahlung von 1,3 Millionen Franken.

Heutige Situationen Seit der Eröffnung kränkelt die Raststätte an den nicht eintreffenden Einnahmen. Das Restaurant bringt nur 50% des erwarteten Ertrags. Migrolino hat bereits seine Flucht angekündigt. Heute weist die Autobahnraststätte einen Verlust von jährlich 2,8 Mio. Franken aus. Beim Kanton laufen immer noch die Streitigkeiten über die Rückzahlung von 1,3 Mio. Franken für den wegen der Raststätte notwendig gewordenen Rampenbau. Ein neuer Investor und ein neues Nutzungskonzept werden gesucht.

Anamnesen Es ist bekannt, dass die Autobahnplanung im Säuliamt ein mühsames Un-

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My Stop: Kein Umbau und keine Neuorganisation, sondern ein Rückbau? (Bild Werner Schneiter) terfangen war. Bundesrat Leuenberger kommentierte es mit den Worten «dies sei die nachhaltigste Autobahn der Schweiz». Die fehlende Nachhaltigkeit für den My Stop wird nun schon sichtbar: das kantonale Tiefbauamt prüft die Werthaltigkeit des Objekts. Eine unzulängliche Auffahrt in Affoltern, Umwege zur Erreichung aus den Gemeindegebieten und eine fragliche Situierung im Staugebiet vor Zürich sind nur einige der ungünstigen äusseren Parameter. Noch gravierender sind die Planungsfehler im Inneren. Die ähnlichen Autobahnraststätten bei Pratteln

und bei Würenlos haben eine ganz andere Konzeption. Die Autobahnen sind dort sechs Spuren breit, und es war möglich, eine klare innere – in Würenlos direkt zugängliche – Fussgängerstrasse mit genügender Länge für alle attraktiven Geschäftslagen von einer Autobahnseite bis zur anderen zu realisieren. Im Säuliamt stehen nur vier Spuren zur Verfügung und die Nutzungen sind daher auf mehrere Geschosse verteilt, nur mit vielen Rolltreppen, Halbgeschossen und dunklen Bereichen erreichbar. Die Lösung wäre eine innere Piazza mit Flächen für alle Nutzungen und eine Aufschüttung mit

direkten Fussgängerzugängen von beiden Seiten her gewesen.

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Unanständig Ich wohne am Mühleberg (Gemeinde Affoltern) und habe festgestellt, dass in letzter Zeit immer öfters ein Militärhelikopter über der Gemeinde Aeugst (Höhe Ex-Reithof Jseli) schwebt und irgendwelche Übungen dicht über den Bäumen macht. Das Ganze ist doch recht störend, da laut. Ich wollte mich bei der Gemeinde Aeugst informieren. Nach etwa zehnmaligem Läuten nahm dann ein Herr ab. Auf meine Frage, weshalb die über der Gemeinde Aeugst in letzter Zeit öfter eine Art Übung abhalten, antwortete er nur: Fragen Sie den Ueli Maurer, der weiss es sicher. Wir wissen von nichts. Auf meine Frage, ob er sich denn nicht erkundigen wolle, antwortete er: Wieso, er wisse von nichts und fühle sich nicht bedroht und sie hätten auch die Flab-Kanone noch nicht installiert … Ich frage mich nun: Arbeiten so heute die von den Steuergeldern bezahlten Gemeindearbeiter? Wenn er von nichts weiss, sollte er eventuell etwas dazulernen, zumindest aber auf eine anständige Art und Weise Auskunft erteilen. Rolf Vogel, Affoltern

Ismatt weit entfernt Verbesserungspotenziale Wenn bedeutende volkswirtschaftliche und privatwirtschaftliche Verluste in der Zukunft vermieden werden sollen, sind die gravierenden Mängel der baulichen Konzeption und des raumplanerischen Konzepts nicht mehr durch einen Umbau oder eine Neuorganisation zu lösen, sondern nur durch den heute üblichen Rückbau von nicht rentierenden Planungsruinen. Kurt Signer, Baar

Wo Aargauer und Zürcher sich treffen können, «Anzeiger» vom 2. Juli. Der «Frei-Ämtler-Platz befindet sich zwischen Zwillikon und der Kapelle Jonental an der Jonen (Jonenbach), kurz vor dem sogenannten «Tropfstein». Die Ismatt ist weit davon entfernt. Rolf Fontana, Zwillikon (ein regelmässiger Benutzer dieses Wegabschnittes)


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Gewerbe

«Parla Italiano» oder «Do You Speak English»? Zwei MüZe-Kurse in Affoltern am Albis zur Vertiefung der Sprache. Sommerzeit ist Reisezeit. Und wo, wenn nicht auf den Reisen, wünscht man sich bessere Fremdsprachenkenntnisse! Mit den zwei Sprachkursen für Englisch und Italienisch bietet das MüZe eine solide Plattform für die Auffrischung bzw. Vertiefung der Sprache bis zum nächsten Sommer. Am Montag, 2. September, startet der nächste Semesterkurs «English Conversation» und am Dienstag, 3. September, der Kurs «Conversazione in Italiano». In einer gemütlichen Atmosphäre unter Anleitung von Kristie LeBow, englische Muttersprachlerin oder Angela Spörri, italienische Muttersprachlerin und Sprachkursleiterin für Erwachsene mit Sveb-/Eurolta-Zertifikat, werden in einer kleinen Gruppe von maximal zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Alltagsthemen besprochen. Anmeldungen bis Freitag, 23. August, an MüZe,

Freitag, 5. Juli 2013

«Chum Lueg»

Weltklasseresultat

Jodlerklub Affoltern nimmt teil am Nordostschweizer Jodlerfest in Wattwil. > Seite 13

Urs Müller platziert sich am Ironman Klagenfurt mitten unter den Profis. > Seite 17

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«Spass im Nass» Verregnetes Grümpel- und Schülerturnier des FC Affoltern auf dem Sportplatz Moos. > Seite 19

Rekord-Alphorn im Coopark «Für die Liebe zur Natur»: Ausstellung in Affoltern Gewohnte Klänge ganz ungewohnt: Am Dienstag, 16. Juli, eröffnet der Coopark Affoltern die Ausstellung «Für die Liebe zur Natur» mit einem Konzert des grössten Alphorns der Welt.

se versuchen, eine Bio-Suisse-Kuh zu melken, oder seinen eigenen Herzschlag erkunden. Besonders gute Augen erfordert der Wettbewerb, bei dem es darum geht, das Alter eines Baumes anhand seiner Jahresringe zu zählen. Wer lieber seine Sinne betört, anstatt seine Augen anzustrengen, der kann dies bei verschiedenen Themeninseln mit Blumen, Kräutern und Gemüsesorten tun. (pd.)

14 Meter Länge und 50 Kilogramm Gewicht machen es zum grössten bespielbaren Alphorn der Welt: Das «Superhorn». Es fordert seinem Spieler einiges ab: Neben einer speziellen Atemtechnik ist höchste Präzision gefragt, denn die 64 spielbaren Töne des Superhorns liegen extrem nahe beieinander. Dass dies kein Hindernis ist, beweist der Luzerner Walti Siegrist, der Lieder von traditionell bis Pop mit Leichtigkeit auf dem im Guinness Buch der Rekorde verzeichneten Alphorn spielt. Am Dienstag, 16. Juli, sorgt er damit im Coopark Affoltern um 12.30 Uhr für einen stimmungsvollen Auftakt der Ausstellung «Für die Liebe zur Natur».

Ausstellung «Für die Liebe zur Natur» von Dienstag,

Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und ganzes Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

16. Juli, bis Samstag, 27.

Natur pur im Einkaufszentrum Vom Dienstag, 16. Juli, bis zum Samstag, 27. Juli, können Besucher des Ein-

Das «Superhorn» und zum Vergleich ein «normales» Alphorn. (Bild zvg.) über die Natur erfahren und ihr Knowhow testen. So kann man beispielswei-

Erlebnis für die Familien Bullus und Kälin aus Wettswil und Obfelden Endlich! Das Wetter passt, um den Gewinn einzulösen. Die Familie Doris und Kyle Bullus aus Wettswil und die Familie Christiane und Charly Kälin aus Obfelden hatten anlässlich der Gewerbeschau in Bonstetten und der RE/MAX-Coop-Affoltern-Ausstellung eine Ballonfahrt im RE/MAX-Ballon gewonnen.

Start mit mit Verzögerung So trifft man sich mit der Ballonfahrerin Marlies Nägeli in Obfelden, von

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Gewinner vor Abflug, v.l.: Doris und Kyle Bullus/Christiane und Charly Kälin.

Juli, Einkaufszentrum Coopark, Büelstrasse 15,

kaufszentrums an vielen interaktiven Themeninseln allerlei Wissenswertes

Wettbewerbsgewinner gehen mit dem RE/MAXBallon in die Luft

Der Ballon hebt ab. (Bilder zvg.)

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hier aus geht es Richtung Wohlen, der Startplatz wird dann in Sarmenstorf gefunden. Viele helfende Hände und viel Luft lassen den Ballon bald in voller Grösse dastehen, nur die heftigen Böen verzögern den Start etwas, um 19 Uhr am Sonntag, dem letzten Tag im Juni, hebt der RE/MAX-Ballon dann doch ab und nimmt die Fahrt auf. Ein schönes und unvergessliches Ereignis für alle Teilnehmenden.

Affoltern. Eröffnungsevent mit Konzert «Superhorn» am Dienstag, 16. Juli, 12.30 Uhr.

Line Dance in den Sommerferien Wer ist in den Sommerferienwochen zu Hause und möchte einmal LineDance-Luft schnuppern? Karin Gambarara bietet die Gelegenheit. An vier Abenden lernen die Teilnehmer des Sommerferienkurses die wichtigsten Grundschritte des Line Dance und ein paar einfache Choreografien. Line Dance wird als Gruppe in Linien und Reihen und unabhängig von einem Tanzpartner getanzt. Musikalisch und tänzerisch ist Line Dance ausserordentlich vielseitig und abwechslungsreich. Sommerferienkurs am 15., 16., 17. und 18. Juli, 19.30 bis 21 Uhr, Reuss-Center, Ottenbacherstrasse. 23, Obfelden. Infos und Anmeldung: Karin Gambarara, info@luckylinedancers.ch,

Elisabeth Gut, RE/MAX Affoltern

www.luckylinedancers.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 10. Juli 11.30 Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli» Donnerstag, 11. Juli Seniorenwanderung Dorf Aeugst a. A. ab 08.39 Uhr Billette werden abgegeben

Sonntag, 7. Juli 9.30 Gottesdienst mit Choralschola Zürcher Oberland und Pfr. Ch. Menzi Montag, 8. Juli 13.30 Kolibri

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli zusammen mit dem Kirchenchor Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst im Archewäldli mit Taufen am Brunnen «E bäumigi Sach» (Genesis 2, 9) Pfr. W. Schneebeli und Chr. Sommer Getauft werden Larissa Serafina Ebermann, Anna Flurina Abplanalp, Michelle Kneubühler und Ramon Yannis Rämi Musik: D. Wild, Hackbrett Bei nasser Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt Im Zweifelsfall gibt Telefon 044 761 56 50 ab 7.30 Uhr Auskunft Donnerstag, 11. Juli 14.00 Seniorentreff im Ulmensaal «Bella Venezia», Stadtreise mit Bildern von Pfr. W. Schneebeli Freitag, 12. Juli 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 7. Juli 19.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla und Urs Egli am alten Bonstetter Harmonium

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 7. Juli Sechster Sonntag nach Trinitatis 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfr. Wey; Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Es besteht die Möglichkeit, die Gottesdienste am Zueri-Fäscht zu besuchen: Ökumenischer Gottesdienst um 11.00 Uhr auf der Peterhofstatt oder um 12.30 Uhr auf dem Hirschenplatz, Niederdorf Zürich mit der Armeeseelsorge Pfr. Thomas Maurer, Heilsarmeemusik und -chor Gast: Militärgeneraldekan Heimer vom evang. Kirchenamt Berlin (mit Bildern von Einsätzen in Afghanistan und Somalia) Platzkonzert ab 12.00 Uhr bei jedem Wetter Thema: «Ich bin nicht allein – Gott an der Grenze» Mittwoch, 10. Juli 12.00 Senioren-Essen im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 6. Juli 10.00 Kolibrireise Abfahrt beim Pfarrhaus Leitung: Marina Clerici und Susanne Wey Sonntag, 7. Juli 10.00 Gemeindegottesdienst in Maschwanden Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 7. Juli 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Chilbizelt auf dem Chratz mit Diakon Matthias KühleLemanski, Pfr. Matthias Fischer und der Band JAZZ’N’SO Freitag, 12. Juli 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag 7. Juli 10.00 Gotttesdienst für Gross und Klein Abschluss des 3.-Klass-Untis. Taufe von Henrik Doppler, Haldenstrasse 44 Pfarrerin Renate Hauser und Team Apéro und Kolibritag 15.30 Abschluss Kolibritag mit den Eltern

Kloster Kappel a. A. Freitag, 5. Juli 17.00 bis 18.00 Uhr Abendrundgang durch den Klostergarten: «Wie schützen sich Pflanzen vor Sonne und Hitze» Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Mittwoch, 10. Juli 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 11. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier in der Klosterkirche

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 6. Juli 9.00 bis 10.00 Bring und hol von der DräSchiibe von 10.00 bis 13.00 nur noch holen, Pfarrhauskeller Sonntag, 7. Juli 11.00 Spätgottesdienst mit Chilepicknick Pfarrer Andreas Fritz Jazz mit Motoko Matsushita und Marc Wieland anschl. Gelegenheit zu Grillieren Montag, 8. Juli 19.30 Neumondsingen für alle im Chor Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 6. Juli 9.30 Fiire mit de Chliine «So eine Sauerei» Ein heiteres Bilderbuch erzählt von Jörg Ebert, Pfr. Paula Gut, Orgel Anschliessend Znüni im Chilehuus 18.00 Sommerkonzert mit dem Ottenbacher Chor mit anschliessendem Apéro Eintritt frei – Kollekte Sonntag, 7. Juli 19.30 Musikgottesdienst mit dem Männerchor Ottenbach «Singe mein Herz» Veronica Nulty, Orgel Pfarrer Jörg Ebert

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 7. Juli 19.30 Abendgottesdienst Pfrn. Yvonne Schönholzer «In Gottes Namen?»

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 6. Juli 9.00 Mannezmorge ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst, Pfrn. Bettina Stephan Fahrdienst Lone Carlsen Telefon 044 491 92 58 Dienstag, 9. Juli 14.00 Frauen-Treff, Spielnachmittag Aufenthaltsraum Alterswohnungen www.kircheobfelden.ch

Freitag, 5. Juli 18.30 Schulabschlussgottesdienst Anschliessend Grillplausch Samstag, 6. Juli 16.00 Festgottesdienst zur Firmung Firmspender: Bischof Dr. Vitus Huonder Sonntag, 7. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 11.00 Taufe von Stella Marina Ferrari

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 7. Juli 10.30 Schulschluss-Familiengottesdienst/Eucharistie anschl. Apéro Dienstag, 9. Juli Wegen Mitarbeiterausflug bleiben die Sekretariate geschlossen – der Notfalldienst ist gewährleistet über Natel-Nummer 079 444 10 94

pSonntag, 7. Juli 17.00 Kirche Wettswil: Heartbeat-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Mirjam Tschopp, Stargeigerin, Casey Crosby, Chor Changing Times Anschliessend: Grillplausch Fahrdienst. Anmeldung, 6. Juli Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 10. Juli 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 11. Juli 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 12. Juli 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Juli 17.30 Schulschluss-Familiengottesdienst/Eucharistie mit Verabschiedung von Angela Böhm anschl. Apéro Sonntag, 7. Juli 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Dienstag, 9. Juli Wegen Mitarbeiterausflug bleiben die Sekretariate geschlossen – der Notfalldienst ist gewährleistet über Natel-Nummer 079 444 10 94 Donnerstag, 11. Juli 17.00 Anbetung Freitag, 12. Juli 20.00 Taizéfeier

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Juli 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 7. Juli 10.00 Eucharistiefeier Montag, 8. Juli 19.30 Monatsandacht Dienstag, 9. Juli 19.30 Abendmesse Mittwoch, 10.Juli. 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 11. Juli 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 6. Juli 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 7 Juli 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Chilbizelt

Kath. Kirche Obfelden

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 5. Juli 19.30 Twens: God’s Lounge Samstag, 6. Juli 18.00 Mitarbeiter-Essen Sonntag, 7. Juli 10.00 Allianz-Feldgottesdienst «Gebt ihr ihnen zu essen» Michael Furrer, Heilsarmee Güetli, Rossau, Mettmenstetten Programm für Kinder bis 12 Jahre Anschliessend Picknick Montag, 8. Juli 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 10. Juli 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 7. Juli 10.00 Allianzgotttesdienst im Güetli in Rossau mit Kinderprogramm

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 5. Juli 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 7. Juli 10.00 Feld-Gottesdienst der Allianz-Gemeinden im Guetli, Rossau mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 7. Juli 10.00 Feldgottesdienst im Güetli Rossau mehr unter www.pga.ch

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 7. Juli 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Stellenanzeiger Unsere gut funktionierende Familienunternehmung braucht Verstärkung! Deshalb suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen ausgebildeten,

Motorgeräte-, Baumaschinenoder Landmaschinenmechaniker Ihre Aufgaben Sie reparieren die verschiedensten Rasenmäher und Motorgeräte und beraten unsere Kunden stets kompetent und freundlich. Ihr Profil Sie beherrschen Deutsch in Wort und Schrift und besitzen EDV-Grundkenntnisse. Sie arbeiten gerne selbstständig und sind eine teamorientierte, aufgestellte Persönlichkeit mit guten Umgangsformen und speditiver Arbeitsweise. Für die Lieferung und Reparatur beim Kunden vor Ort benötigen Sie einen gültigen Führerausweis. Flexibilität und Bereitschaft im Winter Mehrarbeit zu leisten, erlaubt Ihnen im Sommer zusätzliche Freitage zu geniessen. Wir bieten Ihnen Sie erwartet eine interessante und spannende Tätigkeit in einem kleinen, sympathischen Team. Möchten Sie Ihr Wissen in unser lebendiges Umfeld einbringen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Weitere Infos über uns finden Sie auf: www.obrist-motorgeraete.ch D. Obrist Rasenmäher/Motorgeräte Nachfolger Oliver Illi, Looacherstrasse 1, 8909 Zwillikon


Veranstaltungen

Freitag, 5. Juli 2013

«Chum Lueg» im Toggenburger Wattwil Jodlerklub Affoltern nimmt am Nordostschweizer Jodlerfest teil Am kommenden Wochenende findet in Wattwil das Nordostschweizer Jodlerfest statt – und die Toggenburger Gemeinde verwandelt sich in das grösste Jodler-, Alphornbläser- und FahnenschwingerDorf der Schweiz. Der Jodlerklub Affoltern wird an diesem Anlass teilnehmen und mit einem Frühlingslied auftreten: Das Jodellied «Chum Lueg» von Hannes Fuhrer. Der Jodlerklub Affoltern freuen sich auf Ämtler Unterstützung am Nordostschweizer Jodlerfest. (Bild zvg.) «Chum los di Harmonie, u gniess di Früehligsmelo- mit ihrem Vortrag eine gute Klassie- 18.30 Uhr in der reformierten Kirche treffen sind, die sie mit Applaus undie», heisst es in diesem Lied unter an- rung zu erhalten. in Wattwil. Es würde die Jodlerinnen terstützen. derem. Die Jodler haben sich intensiv Der Auftritt der Affoltemer ist und Jodler freuen, wenn auch aus auf dieses Fest vorbereitet und hoffen, morgen Samstagabend, 6. Juli, um dem Säuliamt einige Zaungäste anzu- Infos: www.wattwil2013.ch.

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«Ich – Einfach Unverbesserlich 2» Bis anhin war Pixar der Garant für eine feine Geschichte und gute Animation. Nun wird das Studio bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr (Croods) von der Konkurrenz vorgeführt. Es ist offenbar, dass die Verantwortlichen von «Ich – Einfach Unverbesserlich» selber Kinder haben und darum einen Kinderfilm für Kinder gemacht haben, ohne die Eltern aussen vor zu lassen. Ein charmanter und lustiger Knaller, bei welchem die Kinder im Kino sogar lachen, das ist bei Animationsfilmen leider sehr selten geworden. Minions, Gru und Ramspopo sei Dank. Zum Filminhalt: Ausgerechnet Bösewicht und Neu-Adoptivvater Gru wird von der «Anti-Villain League» engagiert, um einen neuen Superbösewicht zu erledigen. Mithilfe neuer Waffen und seiner Minions geht er in den Kampf, wobei die kleinen gelben Helfer auch dieses Mal wieder keine grosse Hilfe sind. Vorpremiere am Samstag und Sonntag um 15.30 Uhr und am Mittwoch um 14 Uhr im Kino Cinepol in Sins. Weitere Infos unter www.cinepol.ch.

Ideen für informative Ausflüge Dorfmuseum von Affoltern in Zwillikon öffnet seine Tür Eines davon ist unser Dorfmuseum von Affoltern in Zwillikon. Vielfältig sind die Objekte, Dokumente und Fotos, die eingesehen werden können zur Geschichte und zum Alltag, zum Handwerk und zur Industrie. Die Broschüre, herausgegeben vom Verein muse-um-zürich (www.muse-um-zuerich.ch), liegt in den Bibliotheken im Bezirk und bei der ZKB auf und natürlich im Museum.

Immer am 1. Samstag des Monats

Start in die Ferien, wieso nicht im Museum? (Bild zvg.) «Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.» Diese Worte von André Malraux (1901-1976, erster Kulturminister Frankreichs) leiten den zum ersten Mal erscheinen-

den Museumsführer der Region Zürich ein. 75 Museen in 56 Gemeinden: Sie zeigen die Vielfalt der zürcherischen Museumslandschaft und liefern Ideen für abwechslungsreiche Ausflüge.

Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr – also auch morgen Samstag, 6. Juli. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Dorfmuseum Affoltern, Zwillikon, geöffnet Samstag, 6. Juli, 10 bis 16 Uhr. Kontakt: Tel. 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Nationentag auf dem Schulareal Butzen und Semper Schule und Elternrat organisieren gemeinsam ein Fest Am Freitag, 20. September, findet in der Schuleinheit Butzen/Semper der Primarschule Affoltern ein Nationenfest statt, organisiert von Schule und Elternrat. «Wir möchten», erklärt Brigitte Warth, «mehr über die verschiedenen Nationen und Kulturen erfahren, aus denen unsere Schülerinnen und Schüler stammen.» In ihrer Schuleinheit hat die Schulleiterin Kinder aus 30 Ländern ge- Mehr über die verschiedenen Kulturen erfahren. (Bild zvg.) zählt. Das Programm ist bislang grob Beispiel Bräuche oder wichtige Feste umrissen und den Eltern per Brief mit- vorstellen, Spiele aus ihrer Heimat zeigeteilt worden: Am Morgen geht es gen, Schrifte oder Texte erklären, eidarum, dass Mütter und Väter zum nen Minisprachkurs abhalten, einen

Ponyreiten als grosse Attraktion: Die kleinen Pferde wurden gestriegelt, gesattelt und von erfahrenen jungen Reiterinnen geführt. (Bild zvg.)

Leckerbissen auf den Tisch zaubern, ein Lied singen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Schweizer Eltern können dasselbe aus ihrem Herkunftskanton tun. Die Klassengöttis und -gotten des Elternrates sammeln die Ideen und Vorschläge ein. Am Nachmittag dann kicken die Schulkinder am Nationenfussballturnier gegeneinander, amüsieren sich bei «Funspielen» und schauen sich diese Darbietungen an. Am abendlichen Nationenfussballturnier sind die Eltern am Ball. Der Tag endet mit einem Buffet mit Speisen aus möglichst vielen Ländern, zu dem die Familien ihren persönlichen kulinarischen Beitrag leisten. «Es wäre schön, wenn alle Eltern und Erziehungsberechtigten an diesem gemeinsamen Projekt von Schule und Elternrat mitwirken», wünscht sich Brigitte Warth. Claudia Merki, Schulpflegerin Nationenfest am Freitag, 20. September, auf dem Schulareal Butzen und Semper.

Eine Oase für Mensch und Pferd in Wettswil Sommerfest auf dem Ponyhof von Rita Bär Vergangenen Samstag und Sonntag fand auf dem Ponyhof von Rita Bär am Aettenberg in Wettswil ein Sommerfest statt.

rillen und manche im Publikum bekamen «Hühnerhaut» bei den schwungvollen Galoppaden.

Am Samstag war die Wetterlage nicht so gnädig, sodass nur wenige Mutige, die die Feuchtigkeit nicht scheuten, den Weg zum Ponyhof fanden. Der Hof verfügt zum Glück über eine grosse Reithalle, sodass alle Aktivitäten im Trockenen abgehalten werden konnten. Die schöne, geheizte Beiz im Obergeschoss der Halle war zum Aufwärmen sehr beliebt. Bei wunderschönem Sommerwetter strömten am Sonntag dann zahlreiche Familien zum Aettenberg, um sich mit Nachwuchs an der gemütlichen Atmosphäre zu erfreuen. Die grosse Attraktion war natürlich das Ponyreiten: Die kleinen Pferde wurden gestriegelt, gesattelt und geführt von erfahrenen jungen Reiterinnen, sodass viele Kinder das erste Gefühl für die Reitkunst erfahren konnten. In der Reithalle gab es einen Spieleparcours, bei dem die Kinder mit etwas Geschick kleine Preise gewinnen konnten. Die fortgeschrittenen Reiterinnen der Reitschule boten zu schöner Musik einige sehr gekonnte Quad-

Fohlen «Winnetou» erobert Herzen Während die Kinder auf dem «GumpiSchloss» rutschten und sprangen, konnten die Eltern gemütlich unter den Kirschbäumen sitzen und einen kühlen Drink nehmen, für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam, sodass es an nichts fehlte. Es herrschte ausgelassene Stimmung, denn es gibt auf dem Hof sehr viel zu sehen. auch den kleinen vor Kurzem geborene Hengst namens Winnetou, der die Herzen eroberte. Am Ende dieses gelungenen Fests hörte man manche Kinder seufzen: «Müssen wir schon jetzt nach Hause?» In den letzten vier Jahren hat sich viel getan auf dem Aettenberg. Die Reithalle und ein neuer Pferdestall wurden gebaut. Der Hof hat nun Platz für 25 Ponys und Pferde und kann als eine der schönsten Reitanlagen des Säuliamts bezeichnet werden. Durch den unermüdlichen Einsatz von Miki, dem Besitzer der Anlage, ist der Hof zu dem geworden, was er heute ist: eine Oase für Mensch und Pferd. (mw.)


Stellenanzeiger

Zürcherische Pestalozzistiftung 8934 Knonau www.pestalozzistiftung.ch

Wir sind ein mittelgrosses Schulheim für normal begabte, verhaltensauffällige Schüler von 11 bis 17 Jahren (4. Klasse bis Ende Schulzeit) mit 3 Wohngruppen und einer heiminternen Schule. Wir führen einen heimeigenen Landwirtschaftsbetrieb. Er dient den Schülern als Lern-, Arbeits- und Erlebnisfeld.

Wir suchen per Herbst 2013 einen

landwirtschaftl. Betriebsleiter Pensum: 100% für die selbstständige Bewirtschaftung unseres Landwirtschaftsbetriebes. Zudem ist er für die stundenweise Betreuung und Begleitung der Schüler während ihres Arbeitseinsatzes in der Landwirtschaft zuständig. Unsere Landwirtschaft umfasst zurzeit 16,5 ha Nutzfläche, 3,5 ha Wald, sowie 4 ha Wiesland im Pachtvertrag. Im Zentrum steht eine Mutterkuhhaltung (ca. 25 Angus-Kühe mit ihren Kälbern und 1 Stier) mit Direktvermarktung. Neben rund 75 Legehennen halten wir 3 Pferde und Kleintiere wie Schafe, Kaninchen, Zwergziegen. Der ganze Betrieb wird nach den Richtlinien der Integrierten Produktion (IP) bewirtschaftet. Der zukünftige Mitarbeiter verfügt über einen Fähigkeitsausweis als Landwirt mit Berufserfahrung. Eine pädagogische oder agogische Ausbildung und/ oder entsprechende Erfahrung, um unsere Schüler professionell anzuleiten, sind erwünscht. Zudem erwarten wir Engagement, Belastbarkeit und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit (andere Heimbereiche, Nachbarbauern usw.) . Die Mitarbeit der Ehefrau/Lebenspartnerin als landw. Mitarbeiterin ist möglich.

Wir bieten ein interessantes, anspruchsvolles Tätigkeitsfeld in einer überblickbaren Institution mit guten Arbeitsbedingungen. Eine neu renovierte 5½-ZimmerWohnung im Bauernhaus mit Sitzplatz, Rasen und Garten steht zu günstigen Mietbedingungen zur Verfügung.

Weitere Informationen geben wir gerne: www.pestalozzistiftung.ch Dr. Dieter Loosli, Heimleiter, Tel. 044 767 90 30 (16. bis 28. Juli 2013 abwesend) loosli@pestalozzistiftung.ch Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Wir sind ein vor allem regional tätiges Umzugsunternehmen und suchen per 1. August oder nach Vereinbarung

kaufm. Sachbearbeiter/in, 50 % Sie nehmen Anrufe entgegen, planen Termine und erledigen die gesamte administrative Auftragsabwicklung. Sie haben eine kaufm. Grundausbildung und einige Jahre Berufserfahrung. Stilsicheres Deutsch und selbstständiges Arbeiten sind unabdingbare Voraussetzungen für diese Stelle. Interessiert? Dann erwarten wir Ihre Bewerbung an: Hubschmid Umzüge & Transporte GmbH Am Tobelbach 12, 8913 Ottenbach. info@hubschmid-umzuege.ch


Veranstaltungen

Freitag, 5. Juli 2013

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agenda

Ausstellungen Freitag, 5. Juli

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Lesen im Buch der Natur». Thema der Fotoausstellung ist die Natur in und um Aeugst. Die Ausstellung dauert bis 22. August. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Wie schützen sich Pflanzen vor Sonne und Hitze?». Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 6. Juli

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 13.30: «Ein Wildbienenhaus für Ihren Garten oder Balkon!» Unter kundiger Anleitung ein eigenes Wildbienenhaus bauen. Anmeldung: regula.schmidt@phz.ch oder Telefon 044 383 79 55. Vereinslokal des NVBA. Giessenstrasse.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Ottenbach 21.00: Disco-Night mit DJ. Bei schönem Wetter open air. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Montag, 8. Juli Affoltern am Albis 19.00: Informationsabend für werdende Eltern. «Gebären am Spital Affoltern». Im Mehrzweckraum Haus Rigi (1. OG). Spital. MelchiorHirzel-Weg 40.

Dienstag, 9. Juli Hedingen 09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Seniorinnen und Senioren

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Gruppenbild vor dem Opernhaus: Die Mitglieder des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden. (Bild zvg.)

Interessante Einblicke hinter die Kulissen des Opernhauses Ausflug des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden nach Zürich. Am 26. Juni folgten fast 40 Mitglieder der Einladung zum Vereinsausflug des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden nach Zürich, um einen Blick hinter die Kulissen des Opernhauses zu werfen. Auf der fast

zweistündigen Führung erhielten sie imposante Einblicke. Das Opernhaus wurde um 1890 in nur 18-monatiger Bauzeit nach den Plänen bekannter Wiener Architekten gebaut. Es ist seit seiner Gründung im vorletzten Jahrhundert eine Aktiengesellschaft und bietet heute um die 800 Vollzeitstellen. Auch die Ausmasse der Bühne, sowie der Nebenräumen erwie-

sen sich als gigantisch: Die Bühne ist mehrere Stockwerke hoch und die Vorbereitungs- und Arbeitsräume gehen bis vier Stockwerke tief hinab ins Erdreich. Nach der interessanten Führung und einem kurzen Spaziergang durchs «Dörfli» genossen die Gewerbler im Restaurant Öpfelchammer ein ausgezeichnetes Abendessen. Robi Graf

Im Pferdewagen an die Reuss

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Daniel Day Huber und Pascal Murer, Malerei, Zeichnungen, Holzskulpturen, Bronzeplastiken. Die Ausstellung dauert bis 14. Juli. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Ottenbach GeGe-Atelier, Landhusweg 1: «George Gessler» (1924-2012). Gege’s Arbeitswelt. Öffnungszeiten: Jedes 1. und 3. Wochende im Monat von 10-12/15-17 Uhr. Atelier-Führungen nach telefonischer Vereinbarung. Telefon 044 761 83 80/079 731 46 08 oder gegessler@gmx.ch.

Rifferswil Am Dienstag, 25. Juni, gönnten sich die Bewohner und Bewohnerinnen des Alters- und Pflegeheimes Seewadel einen Ausflug. Ein ungewohnter Anblick wurde vor dem Haus zum Seewadel geboten. Da standen doch vier schön herausgeputzte Zweispänner mit hübschen Pferden in Reih und Glied auf der Strasse, teilweise stoisch ruhig, teilweise ungeduldig wartend auf das Kommando zum Starten. Geplant war ein Ausflug mit den Pferdewagen von Affoltern bis nach Ottenbach ins Restaurant Reussbrücke, wo ein feines Mittagessen auf die Ausflügler und BegleiterInnen wartete. Nachdem alle Bewohner mit Hilfe der sieben begleitenden Zivilschützer und der vier Helfer des Lionsclubs Knonaueramt auf den Wagen ihre Plätze gefunden hatten, ging es über die grünen Sommerfelder, an blühenden Wiesen, Äckern und weidenden Kühen vorbei, die aufgeregt nach dem seltenen Wagenkonvoi guckten oder diesem sogar nachsprangen, soweit die Zäune dies erlaubten. Petrus sorgte für kühles, aber trockenes Wetter, die

Unterwegs im Zweispänner. (Bild zvg.) Wolldecken für Wärme am Körper. Die Rollatoren wurden mit einem separaten Fahrzeug nachgeliefert und standen beim Restaurant schon bereit, als die Gruppe dort einfuhr. Im Wintergarten genossen Bewohner und Begleitpersonal das gediegene Viergang-Menü mit Blick auf die rasch fliessende Reuss. Die einen gönnten sich noch ein Gläschen Wein, da hörte man schon die eine oder andere gut

gelaunte Bemerkung: «Geschwommen werde dann aber erst nach dem Essen ...!» Der Lionsclub Knonaueramt begleitet und unterstützt wie in früheren Jahren auch dieses Jahr diesen Anlass mit Manpower und einem finanziellen Zustupf, der es auch den nicht mehr so mobilen Bewohnern und Bewohnerinnen des Alters- und Pflegeheimes Seewadel ermöglicht, einen solch besonderen Tag zu erleben. Es hat sich zudem im Seewadel gut eingespielt, dass vom Zivilschutz jährlich wiederkehrend ein Wiederholungskurs durchgeführt wird. Für die jungen Herren bot auch dieses Jahr der Ausflug einen der Höhepunkte im Einsatz und das gute Gefühl, etwas Sinnvolles geleistet zu haben. Eindrücklich, wie viel Zuwendung und Kenntnisse der verschiedensten Bedürfnisse der Ausflügler da waren, die einen solchen Anlass erst ermöglichen. Das Engagement der seitens vom Haus zum Seewadel mitgereisten Helfern ist unverzichtbar und war bewegend. Bis zum nächsten Jahr!

(Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Mittwoch, 10. Juli Hausen am Albis 19.00: Bike-Treff und Nordic Walking. Organisator: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz im Chratz.

der offenen Tür ein (nicht am Sonntag!). Ort: Schwandenstrasse 24, Affoltern. Die Spielgruppe wird am 23. August eröffnet. Öffnungszeiten: Montag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Dienstag von

Schulhaus Loomatt (Kunstforum), Massholderenstrasse: «Mandalas» - Bilder von Doris Rinderli, Stallikon. Die Ausstellung dauert bis 13. Juli. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr.

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Namens des Lionsclubs Knonaueramt, Stephan Breidenstein

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8.30 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Homepage: fidi-bus.allyou.net, 079 577 22 14. (pd.)

und Gemeindebibliothek. Schachenstrasse 7.

die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus.

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Hedingen 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kleinkindern. Schul-

Stallikon

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Spielgruppe Fidibus: Am Samstag, 6. Juli, ist Tag der offenen Tür Im Beitrag über die Spielgruppe Fidibus vom 2. Juli hat sich ein Fehler eingeschlichen: Betreiberin Lorena Della Torre lädt nur morgen Samstag, 6. Juli, 13 bis 17 Uhr, zum Tag

Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten. Geöffnet täglich bis 31. Juli von 8 bis 19 Uhr.

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Vermischtes

Freitag, 5. Juli 2013

Im Tessin den Sommer gefunden Ferienwoche der Aeugster Senioren in Locarno-Muralto Jedes Jahr organisiert ein Team der reformierten Kirchgemeinde Aeugst eine Woche Seniorenferien. Dieses Jahr vom 3. bis 10. Juni wieder einmal in der «Sonnenstube der Schweiz», im Tessin.

Auf der langen Bank auf der Lüderenalp: Die Senioren von Knonau. (Bild zvg.)

Wolle, Alpenpanorama und gute Gespräche Knonauer Senioren im Emmental Wiederum fuhr eine grosse Schar – beinahe 70 Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Knonau – miteinander weg. Margrit Richenberger von Pro Senectute, die Kirchgemeinden und Pfarrämter sowie die Gemeinde Knonau organisierten einen schönen Ausflug. Und es hat nicht einmal geregnet! Zuerst ging die Fahrt durchs Luzernische nach Huttwil, zur Schaukarderei Spycher. Die einen bekamen zuerst Stärkung mit Gipfeli und Kaffee, die anderen lernten, wie hier noch gute, reine Wolle fabriziert wird. Man machte auch Bekanntschaft mit allerlei Wolle tragendem Getier, etwa Schaf, Lama und Alpaka, aber auch mit Pfauen, Kamelen und Ziegen.

Auch der Laden dort wurde noch erkundigt und manche nutzten die Gelegenheit, sich mit Wolleartikeln einzudecken. Eine sinnvolle Sache, die Förderung der wunderbaren Wollstoffe für schöne, weiche Kleider aus eigenem Lande! Weiter gings im Bus nach Trubschachen, aber nicht in die Guetslifabrik, sondern zum feinen Zmittag mit Bärner Röschti in den «Bären». Das mundete sehr, aber schon bald ging es weiter – hoch hinaus auf die «Lüderenalp». Vor prächtiger Rundsicht-Kulisse der Alpen wurden Fruchtwähen genossen und es gab gutes Kennenlernen und Austausch in froher Runde. Lustig ging es die Kurven wieder hinab und heim ins vertraute Knonau. (TM)

Am 3. Juni wurden 13 Seniorinnen und Senioren und das Begleit-Team, Esther Scherer, Christian Stuckert und Pfarrerin Bettina Stephan, mit dem Car vor dem Volg Aeugst abgeholt. Gefahren wurde dieser einmal mehr von Sepp Scherer. Und gesponsert wurde die Fahrt von der Pro Senectute Aeugst. Das Hotel Casa Sant’Agnese in Locarno Muralto sollte für eine Woche Feriendomizil der Aeugster sein. Da alle Zimmer mit Balkon und herrlicher Seesicht auf den Lago Maggiore sind, stellte sich schon schnell die rechte Ferienstimmung ein! Auch das Wetter meinte es gut mit der Gruppe und so konnte jeden Tag ein Ausflug unternommen werden. Für den ersten Tag war ein Privatbus mit Chauffeur gemietet, der uns wunderbar durch das schöne, wilde Maggiatal chauffierte. Die Gruppe besuchte die Kirche von Mario Botta in Mogno, die gerade renoviert wird – was die Aeugster nicht davon abhielt, zwischen den Gerüsten fröhlich im Kanon zu singen. Bei einem feinen Tessiner-Teller und einem Boccalino in einem Grotto am Fluss bei Peccia genoss man den Mittag, um gestärkt ins Museum nach Cevio zu fahren, wo es Interessantes über Sitten und Bräuche des Maggiatales zu erfahren gibt. So verging der erste Tag wie im Fluge. Dieser Ausflug wurde gesponsert von der Kirchgemeinde Aeugst. Christian Stuckert hat seine Freude darüber in einem kleinen Gedicht verewigt (siehe Kasten). Es gab noch manch schönen Ausflug, so fuhr man mit dem Schiff von

Die Aeugster Seniorinnen und Senioren mit ihren Begleitern. (Bild zvg.) Locarno nach Tenero. Einige spazierten von dort der Uferpromenade entlang bis Locarno. Auch der Ausflug ins Verzascatal wird vielen in guter Erinnerung bleiben. Die einen fuhren mit dem Postauto bis Gerra und wanderten dann bis Sonogno, das Dorf zuhinterst im Tal. Die anderen fuhren etwas später direkt nach Sonogno. Vor der schönen Kirche machten die Aeugster Senioren ein spontanes Picknick mit frischem Brot, Käse, Wurst und Wein. Mit der Seilbahn ging es am nächsten Tag auf den Hausberg von Locarno, dem Cardada und höher noch mit dem Sessellift auf den Cimetta. Bis weit in die Walliser- und Berneralpen bot sich eine herrliche Aussicht. Am Abend entzückte Organist Christian Stuckert wie jedes Jahr mit einem Orgelkonzert, diesmal in der evangelischen Kirche Muralto. Natürlich war auch ein Ausflug mit dem Schiff auf die Brissago-Insel «ein Muss». Die unbeschreibliche Vegetation aus vielen verschiedenen Ländern beeindruckte alle. Am Sonntag, dem einzigen Regentag in dieser Woche, ging es nach Ascona – inklusive Caffè oder Cappuccino auf der weltberühmten und schönsten Piazza von Europa. Viel zu schnell sind die Ferien verflogen. Das Tages-Programm hatte es in sich, doch mindestens eine genauso

grosse Rolle spielten Geselligkeit und Gemeinschaft – beim gemeinsamen Spielen, bei den Mahlzeiten, beim Singen und Erzählen. Für das Begleiter-Team Esther Scherer

Poetischer Dank Mit schwungvoll kurvendem Taxifahrer, sind wir am Dienstag losgezogen der Maggia folgend, hochgeflogen: In Bottas Kirche hats geklungen, «Wechselnde Pfade» wurde gesungen. Im Grotto schliesslich angekommen, hat gerne man was eingenommen. Zum Festmahl werden im Ticino Pane, Polenta, Boccalino! Museo, Boschetto, besinnliche Zeit entführen uns in die Vergangenheit. Und in der Gegenwart angekommen, haben Erfreuliches wir vernommen: den Ausflug in paradiesischer Pracht habt zum Geschenk Ihr uns gemacht! So danken wir Euch Kirchenpflege Von Herzen nun auf diesem Wege! Christian Stuckert

«Auf den Spuren der Hugenotten» Reformierte Kirchgemeinde Knonau lud nach Südfrankreich 25 Damen und Herren aus Knonau, Mettmenstetten und Umgebung machten sich auf die Spurensuche. Unter Leitung von Pfr. Thomas Maurer, der einmal in Montpellier bei den Hugenotten Theologie studiert hat, und Vreni Walder fuhren sie via Genf in die Savoyer Alpen, wo es etwas regnerisch war. Nach dem Hotelbezug in Briançon marschierten die Reiseteilnehmer durch den schönen Ort zum reformierten «Temple», wo Pasteur Giovanni Musi – ein ehemaliger Pariser Banker – und die Mitglieder der Kirchenpflege empfingen. Von Briançon ging es tags darauf nach dem eine Stunde entfernten Gap im breiten Durancetal, wo man den Gottesdienst im schmucken «Temple» besuchte. Da die Gemeinde seit Jahren keinen Pfarrer hat, wird der Gottesdienst von der Kirchenpflege gestaltet. Nächstes Tagesziel war die schöne provenzalische Stadt Aix-en-Provence. Nach dem individuellen Programm am Montagmorgen ging es am Mittag

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durch wunderschöne, interessante Orte zum berühmten Zisterzienserkloster Abbaye de Sénance und nach der Besichtigung via Cavaillon zurück nach Aix. Tags darauf bot sich in Les Baux (Provence) Gelegenheit, eine riesige Festung der Hugenotten mit imposanten Felsen und grossartiger Aussicht zu besichtigen. Dort oben, hoch über den Feldern der Provence, hatten die reformierten Hugenotten der Belagerung durch die königlichen Truppen standgehalten. Dann ging es weiter nach St. Gilles. Von der berühmten Wallfahrtskirche mit ihrem hochgotischen Portal brachen einst die Kreuzritter nach Jerusalem und Santiago de Compostela auf. Auf der Fahrt durch die Camarque zeigten sich unzählige Flamingos und Pferde, in Aigues Mortes dann die Festung und der Turm «de Constance», wo die Hugenotten-Märtyrerin Marie Durand mit 25 Kameradinnen 38 Jahre eingesperrt war, weil sie ihrem reformierten Glauben treu blieben. Erst

als alte Frau wurde sie freigelassen. Sie hinterliess der Nachwelt das in die Mauer geritzte «resistez!». «Widerstehet!» – ein auch heute noch aktuelles Motto bei Verfolgungen. Am Abend traf die Gruppe in Montpellier ein; nach dem Hotelbezug erkundeten einige die grosse Universitätsstadt auf eigene Faust. Ebenso am Mittwoch. Am Abend folgte dann die Fahrt nach Sête am Mittelmeer, wo die Reiseteilnehmer am Hafen Fisch und Meeresfrüchte genossen – und es lustig hatten – auch wenn die Ohren von nervigen Strassenmusikern mit kratzenden Geigen traktiert wurden … Am Donnerstag lockte unter anderem eine Besichtigung der hochromanischen Abteikirche mit alter Orgel im idyllischen St. Guilhem-le-Desert. In Anduze, der Pforte zu den Cevennen, Es folgte ein Treffen mit Pasteur Keller im grössten «Temple» der Hugenotten. Nur 44 Gemeindeglieder müssen hier Haus, Pfarramt und Kirchgemeinde erhalten! Zum «Musée du désert» in Mia-

Die Reisegruppe vor dem grössten «Temple protestant» in Anduze, Cevennen. let ging es am Freitag. Hier wird die Geschichte der Hugenottenverfolgung gezeigt. Selbst Präsident Sarkozy war schon an diesem historischen, idyllischen Ort unter Kastanienbäumen. Bei einer Besinnung und Gebet gedachten die Reiseteilnehmer im Freien der verfolgten Reformierten von damals und der Verfolgten heute. Pfr. Maurer las die Friedensverheissung aus der Bergpredigt Jesu. Am Samstag ging es dann

frühmorgens Richtung Lyon und in die Schweiz – glücklich und voller Erinnerungen. Alle Interessierten sind am Sonntag, 14. Juli, um 12.15 Uhr zu einem Fototreff im Pfarrhaus Knonau eingeladen. Es wird auch Dokumentationsmaterial zur Geschichte des verfolgten und minoritären Protestantismus in Frankreich aufliegen. Vreni Walder, Knonau


Vermischtes

Freitag, 5. Juli 2013

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Musiktag: Vorbereitung läuft plangemäss Am Mittwoch begann der Aufbau des Festgeländes im Bonstetter Schachen 20 Musikvereine präsentieren sich am kommenden Wochenende im Bonstetter Schachen. Erstmals seit vier Jahren wird wieder ein Musiktag Amt und Limmattal durchgeführt. Gleichzeitig feiert der organisierende MV Bonstetten sein 125-jähriges Bestehen. ................................................... von thomas stöckli Mehr Helfer als erwartet, speditive Zusammenarbeit und genügend Zeit: der Aufbau des Festgeländes im Bonstetter Schachen läuft plangemäss. Am Mittwochnachmittag um 15.30 Uhr standen das Raclette- und das Bar-Zelt bereits. In der Dreifachhalle platzierte eine Gruppe Helfer die Festbänke, eine andere sicherte derweil die BühnenBeleuchtung. «Wir sind in der feudalen Lage, dass wir keine Festhütte aufstellen müssen», nennt Werner Brawand, im OK für den Bereich Musik

zuständig, einen grossen Vorteil der Turnhalle. So spart man Kosten, ist weniger abhängig vom Wetter und verfügt erst noch über sanitäre Anlagen. Der organisierende Musikverein wird von vielen Seiten tatkräftig unterstützt. Erwähnt seien die Schützen und die «Töff-Fründe», die Landjugend Amt, die Landfrauen Affoltern und die Männerriege Bonstetten, aber auch Abwart Harry Grötzmeier. Erfreulich sei weiter, wie Sponsoren und die Bevölkerung mitgezogen haben, hält OK-Präsident Charles Höhn fest. Über 13 000 Besucher verzeichnet der Zähler auf der eigens für den Musiktag angelegten Homepage. «Für einen grossen Teil der Klicks sind wir wahrscheinlich selbst verantwortlich», relativiert Peter Steiner, Präsident des Musikvereins Bonstetten. Er rechnet denn auch zurückhaltend mit 2000 Festbesuchern. Blasmusik habe nicht mehr den gleichen Stellenwert wie früher, so auch Werner Brawand.

Vorbereitungsarbeiten in der Schachenhalle: Festbänke ...

... und Bühnentechnik sind bereit. (Bilder Thomas Stöckli)

Mit Dachlatten ans Hallendach: erfinderische Helfer.

sport

Mitten unter den Profis

Ein neues Kapitel im Ämtler Unihockey

Ironman Klagenfurt: Urs Müller erreicht Weltklasseresultat

Letzte GV des UHC Dragons Knonau

Das Potenzial sei noch nicht ausgeschöpft, meint Coach Kurt Müller, der das Team Koach leitet. Urs Müller hat am Sonntag beim Ironman Klagenfurt mit 8:45 Stunden nicht nur eine persönliche Bestzeit erreicht. Er erreichte die zweitbeste Zeit aller Agegroups und platzierte sich als 21. overall mitten im Profifeld.

Am Freitagabend, 29. Juni, fand auf dem Hof Stöckweid in Knonau die letzte Generalversammlung des UHC Dragons Knonau statt. Mit den Obfelder Magic Sticks schliesst der Verein sich zu Floorball Albis zusammen. Um 18.20 Uhr begrüsste Präsident Roger Liechti über 60 Teilnehmer, was einem neuen GV-Besucherrekord entspricht. Da die Vereinsauflösung bereits an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung am 14. November beschlossen wurde, war der Weg frei für die Gründung von Floorball Albis, die Traktanden nur noch Formsache für einen sauberen Abschluss. Den grössten Brocken des offiziellen Teils machte auch dieses Jahr die Danksagungen des Vorsitzenden aus. Als Sportverein – insbesondere mit einer solch grossen Junioren Abteilung – ist man auf das Engagement der Trainer angewiesen, damit die Teams Erfolg haben. Deshalb wurde jedem Trainer sowie Assistenten ein persönliches Geschenk als Dank für die unermüdliche Arbeit überreicht. Ein spezielles Dankeschön-Geschenk ging an die beiden Vorstandsmitglieder Roger Zehn-

Urs Müller glänzte in allen Disziplinen. Weniger als 53 Minuten benötigte er für die Schwimmstrecke von 3.8 Kilometern. Nach einer Radzeit über 180 Kilometer von unter fünf Stunden lief er den Marathon in 2:59:55 – eine Zeit, mit der er auch bei einem blossen Marathon weit vorne gelandet wäre. Lediglich zwölf Profis liefen die 42.2 Kilometer schneller. Coach Kurt Müller hebt nicht nur diese ausgezeichnete Laufzeit hervor, sondern auch die 246 Watt, die Urs Müller durchschnittlich auf dem Rennrad getreten hat. Gegenüber der Weltmeisterschaft auf Hawaii 2012 bedeutet dies ein Plus von sechs Watt, was für einen Vorbereitungswettkampf bemerkenswert ist. Was den Coach ebenso freute, war die Lockerheit, mit der sein Topathlet ins Ziel kam: «Das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft.»

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Roger Liechti Ex-Präsident UHC Dragons Knonau

Triathlon am Hedingerweiher

«Mein erster, nicht mein letzter Ironman» Erstmals einen Ironman bestritt Daniel Keller, Inhaber der Nyfeler-Keller AG, Co-Sponsor des Teams Coach. Das Schwimmen sei gut gegangen, obwohl man im Mittelfeld den Eindruck habe,

der und Fredi Haab für die vorbildliche Unterstützung sowohl im Vorstand der Dragons Knonau wie auch beim Neuaufbau von Floorball Albis. Der letzte Dank ging an diejenigen, die ein Vereinsleben erst möglich machen: Spieler, Eltern, Fans, Helfer und Funktionäre, wie unsere Schiedsrichter. Mit dem Zusammenschluss der Obfelder Magic Sticks und der Knonauer Drachen beginnt nun ein neues Kapitel im Unihockey der Region Albis. Absicht ist, dass die Mitglieder beider Vereine rasch zu einer grossen Familie zusammenwachsen, nicht zuletzt unterstützt von Sponsoren und Gönnern, ohne die ein Vereinsleben nicht denkbar wäre. Auf der Homepage www.floorball-albis.ch kann man nachlesen, wie die neuen Strukturen aussehen. Nach dem offiziellen folgte der gemütliche Teil mit Grillieren und Beisammensitzen. Die Mitglieder brachten feine Salate mit, sowie Desserts für ein leckeres Buffet. Und ein Thema hat das Abendessen bereits begleitet: Unihockey bei Floorball Albis. Der Sport lebt also weiter!

Urs Müller im Ziel des Ironman Austria mit einer fantastischen Zeit. (Bild zvg.) es werde um jeden Zentimeter gekämpft. Auf dem Bike fuhr Keller sehr regelmässig in 6:17. Der Marathon, naheliegenderweise der Knackpunkt für alle, ging 30 Kilometer lang gut, dann begann das Leiden. Nach 12:55 erreichte Keller das Ziel. Was ihn besonders freute, war, dass sich Teamkollege Urs Müller, kaum im Ziel, im Finisher-Shirt unter die Zuschauer mischte und seine Kollegen anfeuerte. An Klagenfurt gefiel ihm die schöne Landschaft, aber auch die erstklassige Organisation. Daniel Keller ist glücklich, seinen ersten Ironman mit einer ausgeglichenen Leistung gefinisht zu haben – und sagt be-

reits am Tag danach: «Es war gewiss nicht mein letzter.» Ebenfalls seinen ersten Ironman beendete Frank Pankin in 11:56. Erfolgreich ins Ziel kam auch der vierte Athlet von Kurt Müller, den in Klagenfurt startete, Raphael Tschopp, in 10:31 – eine gute Zeit angesichts der Tatsache, dass er beim Laufen bei Weitem nicht das gewohnte Rendement erreichte. Ebenfalls am Wochenende finishte Lars Sander den XTerra Schweiz in der Vallée de Joux bei nassen, schlammigen Bedingungen in guten 2:55. (tk.) Infos, Zeiten und Bilder: www.kmsportcoaching.ch.

200 Meter Schwimmen, 12 Kilometer Radstrecke und 4,4 Kilometer Laufen: Nächsten Freitag, 12. Juli, findet im und rund um den Hedingerweiher der prestigeträchtige Triathlon statt.

disziplin von einem Teammitglied absolviert. Die Einschreibung erfolgt direkt beim Start am Hedingerweiher ab 18.45 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Gestartet wird ungefähr um 19.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, zu gewinnen gibt es Ruhm und Ehre.

Der traditionsreichste Triathlon im Grossraum Hedingen wird wie jedes Infos unter www.tvhedingen.ch. Jahr durch den Turnverein organisiert. Gestartet werden kann entweder in den Einzelkategorien Damen, Herren, Mädchen und Knaben (ab der 4. Klasse) oder im Team à drei Personen. Dabei wird jede Teil- Start im Hedingerweiher. (Bild zvg.)


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Sport

Freitag, 5. Juli 2013

Silbermedaille für Ämtler Elite-Herren Schweizer Meisterschaften im Staffelorientierungslauf bei Beromünster An den Schweizer Meisterschaften im Staffelorientierungslauf holten Raffael Huber, Andreas Müller und Michael Weber Rang zwei. Am letzten Sonntag fanden auf dem Stierenberg bei Beromünster die Schweizer Staffelmeisterschaften statt. Bei den Herren Elite gewann die Mannschaft der OLG Säuliamt mit Andi Müller, Michael Weber und Raffael Huber sensationell die Silbermedaille! In der Kategorie Herren 160 stand die OLG Säuliamt ebenfalls auf dem zweithöchsten Podest.

Staffelmeisterschaft in schnellem Mittellandwald Die Staffelmeisterschaft fand bei schönstem Wetter in einem grob coupierten Mittellandwald statt, der den Wettkämpfern mit vielen Steigungen und schnellen Partien läuferisch alles abverlangte. Umso höher ist der zweite Rang der drei Säuliamtler Läufer in der Kategorie Herren Elite einzustufen. Das Rennen verlief sehr spannend. Nach der ersten Strecke konnte Andreas Müller den zweiten Läufer Michael Weber mit ca. 7 Minuten Rück-

stand auf die Spitze ins Rennen schicken. Weil die Titelverteidiger der OLG Baselland aber ähnlich viel Zeit einbüssten, war das Team aus dem Säuliamt immer noch auf Medaillenkurs. Der junge Affoltemer Michael Weber sorgte dafür, dass der Rückstand auf der zweiten Strecke nicht zu sehr anwuchs. Zwar schien Titelverteidiger Baselland nach der zweiten Strecke auf Kurs zur erneuten Goldmedaille, doch bei der Zielpassage kurz vor dem Finish war der Vorsprung auf den entfesselt laufenden Raffael Huber merklich kleiner geworden. Stefan Lombriser und Kaspar Hägler feuerten ihren Schlussläufer Sebastian Hägler lautstark an, und Lombriser blicken sogar auf der Zielgeraden zurück, um zu sehen, ob nicht plötzlich noch überraschend das gelbe Trikot der OLG Säuliamt aus dem Wald auftaucht. Das war eine Minute später der Fall und die Silbermedaille für das Ämtler Team war Tatsache. Erwähnenswert ist, dass die OLG Säuliamt gleich mit drei Teams in der höchsten Herrenkategorie vertreten war. In der Kategorie Herren 160 verpassten René Vock, Michael Köstli und Kaspar Oettli den ersten Rang lediglich um gut eine Minute.

Das erfolgreiche Herren-Team mit Andi Müller, Raffael Huber und Michael Weber (von links). (Bild zvg.) Alle Teilnehmer aus dem Säuliamt reisten um ein wertvolles Erlebnis reicher von diesem sehr gut organisierten Wettkampf nach Hause.

1:03:35, Denis Steinemann 1:05:02, Lukas Funk

51:20, Stefan Bolliger 40:59; 2. OLG Säuliamt

1:08:28; 35. OLG Säuliamt 3 3:54:49, Jon Eugster

2:25:12, Michael Köstli 52:52, René Vock 49:05,

1:15:46, Dominik Bühlmann 1:18:59, Thomas Sche-

Kaspar Oettli 43:15. H185: 1. ol norska UMM

rer 1:20:04. HAK: 1. OLK Argus - Erschtklassig!

1:45:31, Ueli Gruner 37:24, Martin Mäder 36:29,

1:44:15, Bryner Patrik 34:34, Lienhard Oliver 36:57,

Markus Troxler 31:38; 18. OLG Säuliamt 2:32:38,

Ranglistenauszug

Bryner Matthias 32:44; 7. OLG Säuliamt, OLG Cordo-

Ruedi Hatt 49:33, Martin Kehrer 55:06, Hannes

HE: 1. OLV Baselland 1 2:59:25, Stefan Lombriser

ba, OLG 1:55:30, Konsti Gürber 35:51, Jonas Hurter

Zaugg 47:59. DAK: 1. OLG Cordoba, Winterthur

1:01:14, Kaspar Hägler 58:59, Sebastian Hägler

40:55, Thomas Bossi 38:44; 16. OLG Säuliamt 1

1:49:20, Silvia Frey 40:32, Flavia Näf 37:18, Ruth

59:12; 2. OLG Säuliamt 1 3:00:01, Andreas Müller

2:07:10 Marius Bühlmann 39:49, Andreas Gerber

Humbel Näf 31:30, 34. OLG Säuliamt 2:45:25, An-

1:02:21, Michael Weber 1:05:11, Raffael Huber

38:00, Patrik Eugster 49:21. H160: 1. OLK Wiggertal

drea Vock 55:50, Nadja Huwiler 54:09, Myrta Vock

52:29; 21. OLG Säuliamt 2 3:17:05, Sandro Vock

2:24:00, Bernhard Schilling 51:41, Stephan Rudolf

55:26 .

Goldkranz für die Sektion Ottenbach Schweizer Meisterschaften der Pontoniere In Sisseln auf dem Rhein wurden am Wochenende des 29. und 30. Juni die Schweizer Meisterschaften der Pontoniere ausgetragen. 13 Bootsfahrerpaare und sieben Weidlingspaare der Ottenbacher Pontoniere nahmen teil. ................................................... von nicole lang-betschart

Ziel erreicht: Die Turnfest-Delegation des TV Hausen in Biel. (Bild zvg.)

... doch noch ein tolles Turnfest Der Turnverein Hausen am «Eidgenössischen» in Biel Aufbau, Sturm, Aufbau, Sturm, Aufbau – das OK und die vielen Helfer hatten am Eidgenössischen Turnfest in Biel viel zu tun. Der Aufwand hat sich auch für den TV Hausen gelohnt: Das gesteckte Ziel wurde erreicht. Am Donnerstagabend, 20. Juni, glaubte beim TV Hausen mancher noch nicht daran, dass er am nächsten Morgen nach Biel reisen würde. Alle haben die Bilder gesehen und es grenzte fast an ein Wunder, dass man am Freitag tatsächlich wie geplant ans Eidgenössische Turnfest reisen konnte. Mit dem Zug traf die Delegation pünktlich und motiviert in Biel ein. Der Oberturner orientierte vor Ort unter anderem über Wettkämpfe und Übernachtung – und setzte als Ziel eine Note über 26.0 fest. Im ersten Wettkampfteil starteten die Hausemer um 15.30 Uhr mit der Pendelstafette sowie im Kugelstossen. 16 Turnerinnen und Turner kämpften sich über die etwas holprigen 80 m

und erreichten die ungefähr budgetierten 8.50 Punkte. Das Kugelstossen, eine Paradedisziplin der Hausemer, lief dann nicht ganz wie gewohnt und ergab die leicht enttäuschende Note von 8.78. Somit musste man im zweiten Wettkampfteil unbedingt Gas geben. Dies versuchten um 16.40 Uhr die Frauen im Team-Aerobic sowie die Männer im Steinstossen und Weitsprung. Simone Aeberhard, die Leiterin Team-Aerobic, betreibt mit weiteren neun Frauen jeweils einen riesigen Aufwand, um ein tolles AerobicProgramm darbieten zu können. Dies gelang auch dieses Jahr und wurde belohnt mit der Note 8.57. Die Weitspringer blieben auch etwas unter den Erwartungen (Note 7.90), dies konnten die Steinstösser jedoch mit der besten Note von 9.67 etwas ausgleichen. Nach Adam Riese mussten die Ämtler im dritten Wettkampfteil um 19 Uhr nun fleissig punkten, um auf Kurs zu bleiben. Dies taten die 800-Meter-Läufer dann auch mit der hervorragenden Note von 9.17 sowie die Korbballer mit 9.03. Den Abschluss bildete

das Schleuderballteam, welches die Note 8.38 beisteuern konnte.

Ein tolles Fest Es wurde also spannend und zu einem verdienten kühlen Bier konnte der Oberturner die Schlussnote verkünden: 26.01 – Ziel perfekt erreicht! Somit genossen die Hausemer im Anschluss das tolle Fest und übernachteten individuell in den reservierten Zelten, unter Bäumen oder in improvisierten Unterständen. Bei sonnigstem Wetter genoss man am Samstag diverse Aerobic-Darbietungen in der grossen Arena, bevor es um 14 Uhr wieder auf den Heimweg ging. Zurück in Hausen traf man sich schliesslich noch im Restaurant Löwen zu einem Apéro, welcher durch die Gemeinde offeriert wurde. Es war nach all den grausigen Bildern doch noch ein tolles Turnfest und alle sind froh, wurde es auch nach zwei Stürmen fortgesetzt. Simon Sutter, Oberturner TV Hausen

der Kranzauszeichnung schmücken. Beat Vögele und Kurt Hegetschweiler erreichten den 34. Rang. In der Kategorie D (ab 42 Jahren) gelang es den dreifachen Schweizer Meistern Martin Berli und Christian Koller sich auf dem 12. Rang zu platzieren. Auch dies ist eine Glanzleistung. Die Schweizer Meisterschaft für die Jungfahrer steht am 1. September 2013 in Laufenburg bevor. Sie sind optimal vorbereitet: der 17-jährige Zimmermannslehrling Thomas Leutert fuhr in der Kat. 2 mit seinem Vorderfahrer Dennis Berli auf Rang 2. Von ihnen darf noch viel erwartet werden. Andri Vögele erreichte ausser Konkurrenz den Kranz, ebenfalls mit Thomas Leutert. Als Hoffnungsträger zählen auch Sandro Lehmann und sein Freiämter Fahrpartner Silvan Näf. Sie gewannen Ende Mai in der Kategorie 3 den Glanzenburgcup und erkämpften sich in Sisseln mit dem 9. Rang eine Kranzauszeichnung. Nicht vergessen darf man das jüngste Ottenbacher Fahrerpaar Cedric Berli / Cornel Humbel. Mit ihren 14 Jahren erzielten sie diese Saison in der Kat.1 schon einmal den 3. Rang. An diesen Erfolg knüpften sie an und ihnen gelang es, mit dem 12. Rang den verdienten Kranz mit nach Hause zu nehmen. Die Pontoniere Ottenbach freuen sich auf die gemeinsame Fernfahrt, die vom 10. bis 17. August 2013 von Ilanz bis Breisach am Rhein mit Booten stattfindet.

Mit guten Vorbereitungen gingen die Ottenbacher an die Schweizer Meisterschaften. Fahrchef Mike Guthauser legte im Voraus einen Trainingstag auf dem Rhein ein. So konnten sich die Ottenbacher Pontoniere nochmals messen, da in Sisseln der Rhein dreimal so breit ist wie die Reuss in Ottenbach. Mit dem guten 10. Rang erkämpften sich die Ottenbacher als Sektion den goldenen Kranz, diesen darf man durchaus auch dem Fahrchef verdanken. In der Kategorie F (Frauen) setzte man die Hoffnungen auf die Schweizer Vizemeisterinnen Anita Stanger und Jessica Czerny. Sie konnten diese Saison das Podest schon zweimal betreten. In Dietikon am GlanzenburgCup gewannen sie die Goldmedaille, in Brugg am Einzelwettfahren holten sie Silber. Leider konnten sie in Sisseln ihren Titel nicht verteidigen und belegten den sehr guten 5. Rang, Anita Stanger startete mit Nicole Betschart noch ausser Konkurrenz dabei erhielten sie eine Kranzauszeichnung. In der Kategorie C (20–45 Jahre) durfte man mit Grossem rechnen. Für Martin Guthauser und Christan Schnopp lief es gut. Mit 2,1 Punkten weniger als die Schweizermeister aus Sisseln, belegten sie den hervorragenden 11. Rang. Ebenfalls ein Spitzenfahrerpaar Auf den verdienten zweiten Platz: Thomas Leutert (links) konnte sich mit mit Dennis Berli. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 5. Juli 2013

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«Spass im Nass» auf dem Sportplatz Moos Die Zusammenlegung hat sich bewährt: Grümpel- und Schülerturnier des FC Affoltern Erstmals führte der FC Affoltern das 58. Grümpel- und 53. Bezirksschülerturnier am selben Wochenende durch. Wie üblich eröffneten die Mannschaften des Gewerbe-Cups bei kühlen aber trockenen Temperaturen das Turnier. Die Teams gefielen durch sehenswerte Kombinationen und Fairplay. Anschliessend bat das Trio Wolkenbruch zum Tanz. In der Bar legte DJ Fabi auf. Wie an jedem Grümpi-Freitagabend herrschte eine ausgelassene Stimmung. Ab Samstagmittag standen dann die Gruppenspiele aller anderen Kategorien sowie der Oldies-Cup auf dem Programm. Petrus sollte sich diesen Tag in den Vordergrund drängen. So war das OK gezwungen, zu improvisieren: Ein Teil der Spiele musste kurzfristig auf dem Kunstrasen ausgetragen werden, was den Teams aber nichts auszumachen schien. Alle Spiele konnten gemäss Plan durchgeführt werden. Am Abend stand dann erstmals die FCA-Kinder-Disco auf dem Programm.

7 Spiele - 7 Siege: Elektro Merz feiert den Sieg am Gewerbecup vom Freitagabend. (Bilder tst./zvg.)

Voller Einsatz am «Schüeli».

Zusammenlegung hat sich bewährt Am Sonntag mussten die ersten Fussballbegeisterten bereits wieder früh aus den Federn. Um 8 Uhr starteten die letzten Gruppenspiele. Wieder musste auf den Kunstrasen ausgewichen werden, einige Spiele wurden aus Platzmangel in einem Penaltyschiessen entschieden. Am Nachmittag wurden im jederzeit fairen, aber umkämpften Spielbetrieb die Sieger aller Kategorien erkoren. An der mit Spannung erwarteten Rangverkündigung wurden schliesslich die besten Teams geehrt (vgl. Ranglisten). Das Wetterpech trübte dann auch die erste Bilanz von OK-Präsident Harry Wettstein. Er spricht von strapazierten Plätzen, aber auch von fehlender Übersicht, wenn auf sechs Plätzen gleichzeitig gespielt wird und die Regenschirme der Zuschauer den Blick vom Jurywagen auf die Spielfelder versperren. Das OK hat bereits die ersten Optimierungsideen gesammelt und freut sich schon heute auf die nächste Ausgabe im 2014 – voraussichtlich auch wieder mit «Grümpi» und «Schüeli» am selben Wochenende. Die

Gefährlicher Moment ...

Regen- statt Sonnenschirm: Die Zwilliker nehmen das Wetter mit Humor.

Strapazierte Plätze ...

Zusammenlegung habe sich bewährt und sei bei den Leuten gut angekommen, betont Harry Wettstein.

6. Presheva United, 7. FC Bayern, 8. Swiss Yunited.

Gewerbecup: 1. Elektro Merz, 2. sommer holzwerk-

Girls. Mädchen II: 1. Belieber’s, 2. Single Ladies.

Mixed: 1. Champ of God, 2. Bafana Banjana, 3.

statt rifferswil, 3. Zimmerei Schnider & Co. Bonstet-

Mädchen III: 1. Die wilden Tornados, 2. Pinocchios, 3.

Hobbylosi, 4. Honok Dramaqueen, 5. FC Füxxxe

ten, 4. Zymberi GmbH, 5. Güggelbar Ottenbach, 6.

Just do it!, 4. United Girls. Knaben I: 1. Thorny Devils,

Mixed, 6. Das X-Team, 7. Abcdefghijklmnop, 8. ot-

Magic GPW, 7. Spass im Nass, 8. Bala Bauservice.

2. Joga Bonita, 3. 8908, 4. Kei Ahnig, 5. Pasul. Kna-

Grümpelturnier-Ranglisten:

ter.tseha.

Fussballer: 1. Nakazu, 2. El Ferrarri, 3. FC Kalaja, 4.

Oldies: 1. Los Miserables, 2. EHC Türlersee Haie, 3.

Schülerturnier-Ranglisten:

bits, 4. Die super Shooties. Knaben III: 1. Die Super-

FC Füxxxe, 5. Schlittehünd, 6. Benvenuti al Sud.

Oldies but Goldies, 4. London Bollocks Reloaded, 5.

Piccolos: 1. El Classico, 2. Bosses, 3. Die 8 Fragezei-

stars, 2. Sorry Star, 3. FC Bayern, 4. Hakuna Matata, 5.

Nichtfussballer: 1. FC Gangnam Sockers, 2. 08/15, 3.

Allez les Bleus, 6. Werni Imhof Sportclub Zwillikon,

chen, 4. Fussballhelden, 5. Teufelskicker, 6. Feuerball,

Hediger Gang, 6. The Real Headshot, 7. Elite Boys, 8.

Roadrunners, 4. Emmehood, 5. Zogi Autospritzwerk,

7. Simply the Best, 8. Am 7ni im Fäschtzält.

7. Chli Bayern. Mädchen I: 1. Like a Boss, 2. Football

Head Shot, 9. Die Unglaublichen, 10. Hediger Kickers.

Zufrieden mit Interclub-Ausbeute Obwohl eine der zwei 2L Herren Aktivmannschaften den Abstieg antreten muss, darf der TC Hausen auf eine erfolgreiche IC-Saison zurückblicken. Einen Aufstieg konnte der Verein aber trotz guter Ausgangslagen nach den Gruppenspielen nicht verbuchen. Der schlechten Wetterlage im Mai wegen zog sich der Interclub in diesem Jahr doch ziemlich hin. Vor zwei Wochen ging dann allerdings auch der letzte Auftritt von zwei der sechs Mannschaften des TCH über die Bühne. Dabei handelte es sich einerseits um das kaum erwartete Aufstiegsspiel der 3L+ Damen als einen der positiven und andererseits um das verlorene zweite Abstiegsspiel der 2L Herren 1 als negativen Höhepunkt der Saison. Die 35+ 2L Herren, die im letzten Jahr den Platz in der 1. Liga verloren hatten, strebten den sofortigen Wiederaufstieg an. Die Rechnung ging bis nach den Gruppenspielen auf und die Mannschaft durfte als souveräner Gruppensieger das Aufstiegsspiel auf der heimischen Anlage austragen. Im letzten Doppel entschied der Gegner Oberlunkhofen das Spiel jedoch

knapp für sich. Noch knapper schrammten die 45+ 2L Herren am Aufstieg vorbei. Nach drei Siegen in den Gruppenspielen und als Gruppensieger wurde das erste Aufstiegsspiel gegen Itschnach klar gewonnen. In Schlieren musste das Team dann aber im zweiten Aufstiegsspiel eine nicht zwingend nötige 3:4-Niederlage einstecken. Die beiden 2.-Liga-Herren-Aktivmannschaften sahen sich nach der Vorrunde beide in der zweiten Tabellenhälfte und mussten somit den Gang in die Abstiegsspiele antreten. Dabei konnte das über den Winter am «grünen Tisch» in die 2. Liga aufgestiegene Team Herren 2 den Abstieg mit einem Sieg gegen Wald abwenden. Das gleiche Wald war dann aber für die Herren 1 im zweiten Spiel um den Abstieg eine zu grosse Hürde. Somit muss die Mannschaft in die 3. Liga und sieht aus personeller Sicht einer ungewissen Zukunft entgegen.

3L Damen 35+ weiterhin im Hoch Im letzten Jahr wurde an dieser Stelle über eine erfreuliche Entwicklung des 35+ 3L Damen Team berichtet. Und der Aufwärtstrend hat sich in dieser Saison bestätigt. Mit drei Siegen und

einer Niederlage durfte der Gruppensieg gefeiert werden, der auch zu einem Aufstiegsspiel berechtigte, mit dem vor der Saison wohl kaum einer gerechnet hätte. Die Damen dürfen trotz der knappen 3:4-Niederlage gegen Zollikerberg somit auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Die doch recht guten Leistungen des letzten Jahres konnten dafür die 45+ 3L Damen nicht bestätigen. Irgendwie kam das Team einfach nicht recht in die Gänge und nach fünf Gruppenspielen mit lediglich acht erspielten Punkten sah sich die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz. Dies wird die Motivation fürs nächste Jahr aber sicher nicht schmälern.

Sommer- und Herbstausblick Nach Abschluss des Interclubs und nachdem auch hoffentlich der Sommer endlich Einzug hält, können die Plätze nun wieder voll für den freien Betrieb genutzt werden. Neben der Jahresmeisterschaft, einer Art Plauschturnier während des ganzen Jahres, rückt nach den Sommerferien die Clubmeisterschaft ins Zentrum. (rt) Infos und Resultate unter www.tchausen.ch.

ben II: 1. Chicago Bulls, 2. Head n’Kick, 3. Die Hob-

Paul Stutz weiter auf Erfolgskurs Vögelinseggschiessen in Speicher AR Der 58-jährige Pistolenschütze Paul Stutz aus Zwillikon, Abteilungsleiter Pistole im Zürcher Schiesssportverband (ZHSV) und Kantonspolizist, bleibt weiter auf Erfolgskurs. Der zweifache Pistolenschweizermeister gewann das 79. historische Vögelinseggschiessen und holte damit bereits die fünfte Bundesgabe. Der historische Anlass erinnert an die Schlacht bei Vögelinsegg im Jahre 1403. Überdies wird es im kommenden Dezember 500 Jahre her sein, dass die Appenzeller als 13. Ort in den Bund der Eid- 5. Bundesgabe für genossen aufge- Paul Stutz. (Bild zvg.) nommen wurden. Bei den zahlreichen Feierlichkeiten sind der Vögelinsegg- und der Stoss-

verband übereingekommen, ihre beiden historischen Schiessanlässe in besonderem Rahmen durchzuführen.

Souveräner Festsieger Das anspruchsvolle Pistolenprogramm besteht aus zwölf Wettkampfschüssen auf die Scheibe B10. Vier Schuss Einzelfeuer in 60 Sekunden und zweimal vier Schuss Serienfeuer in jeweils 60 Sekunden, das ganze Programm ohne Probeschüsse. Der Einsatz von Paul Stutz war beeindruckend. Er erzielte 115 von 120 möglichen Punkten (sieben Zehner und fünf Neuner) und wurde damit gefeierter und souveräner Festsieger. Der grossartige Erfolg bedeutet gleichzeitig die Krönung seiner bisher aussergewöhnlichen Schützenkarriere. Speicher AR. Historisches Vögelinseggschiessen. Pistole 50m. Einzel: 1. Paul Stutz (Zwillikon/Kapo Zürich) 115 (Gewinner der Bundesgabe). 2. Dominik Reis (PS Arbon) 113. 3. Hanspeter Kobelt (SG AuWidnau) 111. -- 131 klassiert.


Extra

Freitag, 5. Juli 2013

ratgeber

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Korrektur des Arbeitszeugnisses?

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................................................... von alexandra imhof* Mein Arbeitgeber hat mir ein schlechtes Arbeitszeugnis ausgestellt, das ich nicht akzeptieren kann. Trotz mehrmaliger Aufforderung weigert er sich, mein Arbeitszeugnis zu ändern. Was kann ich unternehmen? Antwort: Gemäss Art. 330a OR hat ein Arbeitnehmer das Recht, jederzeit ein Arbeitszeugnis zu verlangen. Demnach ist zu unterscheiden zwischen einem Zwischenzeugnis und einem Vollzeugnis. Das Vollzeugnis muss mindestens Angaben über die Identität des Arbeitsnehmers und Arbeitgebers, Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses, detaillierte Auflistung der wichtigen Funktionen und Tätigkeiten des Arbeitnehmers, aussagekräftige Bewertung seiner Leistungen und seines Verhaltens sowie die rechtsgültige

Unterschrift des Arbeitgebers und das Ausstellungsdatum enthalten. Fällig ist das Schlusszeugnis am Ende des Arbeitsverhältnisses. Ein Arbeitszeugnis muss wohlwollend forwerden, Alexandra Imhof. muliert denn das wirtschaftliche Fortkommen des Arbeitnehmers darf nicht erschwert werden. Der Arbeitnehmer hat also grundsätzlich Anspruch auf ein gutes Arbeitszeugnis. Das Wohlwollen findet allerdings seine Grenze bei dem Grundsatz der Wahrheitspflicht. Dies bedeutet, dass das Zeugnis wohlwollend formuliert sein sollte, aber auch der Wahrheit entsprechen muss. Werden die Leistungen des Arbeitnehmers jedoch

als ungenügend qualifiziert, muss der Arbeitgeber dies beweisen können (z.B. durch schlechte Qualifikationen im Personaldossier, Abmahnungen, etc.). Ist ein Arbeitnehmer mit dem Inhalt seines Arbeitszeugnisses nicht einverstanden, empfiehlt es sich, den Arbeitgeber um eine Korrektur des Arbeitszeugnisses zu ersuchen. Idealerweise unterbreitet man dem Arbeitgeber gleich einen Korrekturvorschlag. Ist keine Einigung mit dem Arbeitgeber möglich, kann der Arbeitnehmer eine gerichtliche Abänderung des Arbeitszeugnisses verlangen. In einem ersten Schritt, muss der Arbeitnehmer seine Ansprüche in einem Schlichtungsverfahren geltend machen. Ziel dieses Verfahrens ist es, eine einvernehmliche Einigung zwischen den Parteien zu finden. Scheitert dies, kann der Arbeitnehmer eine Klage an

das zuständige Arbeitsgericht einreichen. Wenn der Streitwert unter Fr. 30 000 liegt, ist das Verfahren vor Gericht kostenlos. Bei einer Klage auf Abänderung des Arbeitszeugnisses beträgt der Streitwert in der Regel einen halben Monatslohn. Falls Sie mit Ihrem Arbeitgeber keine Einigung bezüglich des Arbeitszeugnisses finden, können Sie bei der zuständigen Schlichtungsbehörde eine Klage auf Abänderung des Arbeitszeugnisses einreichen. Falls im Schlichtungsverfahren auch keine Einigung möglich ist, müsste eine Klage an das zuständige Arbeitsgericht eingereicht werden. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.

Schönster Scania aus Uerzlikon

Stefan Schüpbach vor seinem prämierten Lastwagen. (zvg.)

wetter

Vom 28. bis 30. Juni wurde in Interlaken auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes das Trucker und Country Festival durchgeführt. Die 1400 Standplätze der TruckMeile auf der Landebahn waren bereits im Vorfeld ausverkauft. Am Sonntag wurden vom Scania-Stand die schönsten Scania-Lastwagen prämiert. Der sechsjährige Scania R500-8x4-Kipper von Stefan Schüpbach aus Uerzlikon wurde in der Kategorie «mit Les Routiers Suisse Wimpel» zum schönsten Fahrzeug ausgezeichnet!

«Bauer werden ist nicht schwer, Bauer bleiben ist eine Ehr.»

Für ca. 10 Stück 100 g Schinken 2 Zwiebeln 2 Pack Hero-Mexicaine-Salat abgetropft 10 Weizentortillas Sauce 2 EL Senf 6 EL Mayonnaise 1 EL Obstessig 6 EL Sonnenblumenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle Tabasco Für die Sauce Senf, Mayonnaise und Essig mischen, Öl gut darunterrühren. Mit Salz und Pfeffer pikant würzen und mit Tabasco abschmecken. Schinken würfeln, Zwiebeln in Streifen schneiden und zusammen mit Mexicaine-Salat und Sauce mischen. Tortillas in Pfanne erhitzen. Maissalat darauf verteilen. Tortillas einschlagen und aufrollen. Zubereitung ca. 15 bis 35 Min.

Kirschkuchen

Freut sich auf das nächste Dreiminutenei: Peter Meister mit Rosalie (zweites Huhn von rechts). (Bild Martin Mullis)

«Rent a Chicken» in Zwillikon Eine geniale Geschäftsidee um Hühner, Eier und Feierabendbier. Es ist nicht gesichert, dass die beiden Freunde Peter Meister aus Ottenbach und Hansruedi Muheim aus Zwillikon bei einem Feierabendschoppen darüber diskutierten, ob zuerst das Huhn oder das Ei war. Überliefert ist jedoch, dass es bei der Debatte höchstwahrscheinlich nicht bei einem einzigen Bier blieb. Der Meinungsaustausch drehte sich zur vorgerückten Stunde jedenfalls um Hühner und Frühstückseier. Hansruedi Muheim wohnt in einem Bauerhaus in Zwillikon und ist glücklicher Besitzer von sieben brau-

bauernregel

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nen Hühnern, einer auch ihm unbekannten Rasse. Diese legen fleissig Eier, und da Peter Meister ab und zu noch ganz gerne ein Dreiminutenei zum Frühstück verspeist, kamen die zwei Freunde auf eine geniale Geschäftsidee. Muheim vermietete seinem Kollegen kurzerhand eines seiner Hühner. Und seither hat der Elektromonteur Meister das Recht, wöchentlich die Eier von Huhn Rosalie zu beziehen. Der Mietpreis allerdings unterliegt einem strengen Geschäftsgeheimnis. Theres Muheim, die Ehefrau von Hansruedi, legt grössten Wert darauf festzuhalten, dass die Geschäftsidee «Rent a Chicken» nicht weiterentwickelt wird. (mm)

Für 1 Form von 28 cm ø 300 g Butter weich 200 g Zucker 5 Eier 250 g Schokolade weiss 2 EL Kirsch 60 g Mandeln gemahlen 250 g Mehl 1½ TL Backpulver 500 g Kirschen entsteint Springformboden mit Backpapier belegen und mit dem Rand fixieren. Rand der Form mit wenig Butter bestreichen. Ofen auf 180 °C vorheizen. Restliche Butter schaumig schlagen, bis er Spitzchen bildet. Zucker und Eier beigeben und rühren, bis die Masse hell ist. Schokolade im heissen Wasserbad schmelzen, leicht auskühlen lassen und mit dem Kirsch unter die Buttermasse rühren. Mandeln, Mehl und Backpulver daruntermischen. Kirschen sorgfältig unter den Teig ziehen, in die vorbereitete Form füllen und in der unteren Ofenhälfte ca. 55 Min. backen. Auskühlen lassen.


Albis

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Kursprogramm Herbst 2013 19. August – 19. Dezember 2013

Alle Kurse finden in Kleingruppen von 4 bis maximal 8 Personen statt Kurspreise exklusiv Lehrmittel

ENGLISCH (16 Wochen) TAGESKURSE A1/3 A2/2 B1/2 B2/1

Elementary II Pre-Intermediate Intermediate Upper Intermediate

Mi. 09.00–10.30 Mo. 08.30–10.00 Do. 09.00–10.30 Di. 09.00–10.30

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ABENDKURSE NEU A1/1 Anfänger (14x ab 4. Sept.) A1/3 Elementary A1/3 Elementary I A1/3 Elementary III A2/1 Pre-Intermediate A2/3 Pre-Intermediate II B1/1 Intermediate B2/1 Upper Intermediate C1/1 Advanced I C1/1 Advanced II C1 Advanced Reading & Conversation

Mi. 18.00–19.50 CHF 644.– Do. 18.00–19.50 CHF 736.– Di. 18.00–19.50 CHF 736.– Di. 18.00–19.50 CHF 736.– Mo. 18.00–19.50 CHF 736.– Mi. 18.00–19.50 CHF 736.– Di. 18.00–19.50 CHF 736.– Mo. 18.00–19.50 CHF 736.– Mo. 18.30–19.50 CHF 592.– Mo. 20.00–21.50 CHF 736.– Mi. 19.45–21.35 CHF 736.–

CAMBRIDGE DIPLOMKURSE NEU First Certificate in English 1. Teil Prüfung Juni 2014 (14x ab 3. Sept.) Di. 20.00–21.50 CHF 700.– Certificate in Advanced English 4. Teil Prüfung Dez. 2013 (13x bis 27. 11. 13) Mi. 20.00–21.50 CHF 650.–

SPANISCH (16 Wochen) TAGESKURSE A2/2 Grundstufe I B1/1 Mittelstufe B2/1 Mittelstufe II

Di. 14.15–15.15 Di. 09.30–11.00 Mo. 13.40-15.10

CHF 416.– CHF 624.– CHF 624.–

ABENDKURSE NEU A1/1 Anfänger (14x ab 4. Sept.) B1/1 Mittelstufe (7x, 14-täglich ab 12. Sept)

Mi. 20.00–21.50 CHF 644.– Do. 17.45-19.45 CHF 322.–

ITALIENISCH (16 Wochen) NEU A1/1 Anfänger (14x ab 2. Sept.) A1/2 Grundstufe A2/1 Grundstufe II A2/2 Grundstufe III

Mo.20.00–21.50 CHF 644.– Mi. 16.00–17.30 CHF 624.– Mi. 18.00–19.30 CHF 672.– Do. 14.00–15.30 CHF 624.–

DEUTSCH (14 Wochen) NEU B1 Grammatik und Konversation – Vertiefung für Fortgeschrittene (ab 5. Sept.) Do. 09.00–10.30 CHF 546.– Wir offerieren auch Privatunterricht in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch und Deutsch. Ein Einstufungstest und eine unverbindliche Schnupperlektion helfen uns, den richtigen Platz für Sie zu finden. Rufen Sie uns an. albis-lang@bluewin.ch

KAPPELERHOF 8926 KAPPEL

Revitalisierung und Entwicklung Kloster Kappel:

Öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsprojekte im Gemeindesaal Kappel a. A., (Baarerstrasse) Mittwoch, 10. Juli, bis Sonntag, 14. Juli 2013 Mit dem Projektwettbewerb «Revitalisierung und Entwicklung Kloster Kappel» sucht der Verein Kappelerhof Lösungsvorschläge, wie die bestehende historische Bausubstanz und ihre Nutzungen revitalisiert und entwickelt werden können. Der Wettbewerb ist entschieden, und die sechs eingereichten Projekte können während der folgenden Öffnungszeiten besichtigt werden: Öffnungszeiten Mittwoch, 10. Juli 2013 Donnerstag, 11. Juli 2013 Freitag, 12. Juli 2013 Samstag, 13. Juli 2013 Sonntag, 14. Juli 2013

12.00 bis 18.00 Uhr 12.00 bis 18.00 Uhr 12.00 bis 20.00 Uhr 10.00 bis 18.00 Uhr 10.00 bis 16.00 Uhr

Verein Kappelerhof Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis www.verein-kappelerhof.ch

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Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55

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Donnerstag, 8. August 2013 Glaubenberg – Panoramastrasse 09.30 Uhr Fr. 38.–

Chunsch au a eusi gselligi Rundi vo Volksmusig-Fründä: 7. Juli ab 10.00 Uhr und am 4. August ab 10.00 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag–Montag Sommer ca. 10.00 bis ca. 22.00 Uhr Winter ca. 11.00 bis ca. 19.00 Uhr Gesellschaften auf Anfrage Bäsäbeiz bim Schweikhof z’Ebertswil Telefon 079 218 59 59 www.s-beizli.ch s’Bäsäbeiz-Team

Donnerstag, 5. September 2013 Oberalp–Surselva 09.00 Uhr Fr. 38.– Freitag, 20. Dezember 2013 Christmas Tattoo Zürich Fr. 121.– 18.00 Uhr Kategorie 2, inkl. Eintritt Ferienreisen 2013 30. September bis 5.Oktober 2013 Seefeld DZ/HP Fr. 790.– 13. bis 15. Dezember 2013 Hansi Hinterseer Klingende Bergweihnacht in Seefeld inkl. Eintritt DZ/HP Fr. 445.– Über Ihre Anmeldung freuen wir uns.

Heilmeditation «Die lichte Seele im Licht des Christus Gottes» (Aufzeichnung) Universaler Begegnungsort Sonntag, 7. Juli, 10 bis 11 Uhr Steinackerstrasse 24, Urdorf – Eintritt frei

Samstag, 6. Juli 2013, grosser

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