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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 52 I 166. Jahrgang I Dienstag, 3. Juli 2012

Schnäppchenjäger

Weiterhin 2 Zeugnisse

Am Flohmarkt auf dem Kronenplatz in Affoltern floss viel Schweiss. > Seite 3

Primarschule: Bildungsrat setzt Änderung des Zeugnisreglements nicht um. > Seite 3

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«Bauhausen» Primarschule Hausen mit künstlerischem Projekt: «Krone» für das Gemeindehaus. > Seite 5

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In Tanzlaune «Musig im Dorf», Bonstetten: Zigeunermusik und orientalische Klänge. > Seite 6

Ein Zivilschutzjahr unter erschwerten Bedingungen Die Zivilschutz-Organisation Albis setzt auf Zusammenarbeit Es ist ein Zivilschutzjahr unter erschwerten Bedingungen. Wo sonst geplant, eingeübt und Material bezogen wird, dröhnen nun die Pressluftbohrer. Die Räume der ZSO Albis sowie der Zivilschutzstelle werden totalsaniert. Nach sehr intensiven Jahren des Aufbaus der regionalen Zivilschutzorganisation nutzt die ZSO Albis die Zeit des Umbaus ihres Quartiers zur Optimierung und Konsolidierung ihrer Grundfertigkeiten. Gleichzeitig plant das Kommando auch die Strategie der kommenden Jahre.

den Partnern gelebt werden», so Alfred Haab.

Umsetzung mit neuer Führung

Bevölkerungsschutz als Ziel Es ist ein gewandelter Zivilschutz: selbstbewusst tritt er als professionelle und zweckmässige Organisation auf. In diesem Sinne formulierte das Kommando im Jahre 2008 das Ziel, 2012 als wirkungsvoller Partner des Bevölkerungsschutzes im Bezirk Affoltern einsatzbereit zu sein. Kommandant Alfred Haab sieht heute diesen Anspruch erfüllt und bilanziert: «Die ZSO Albis funktioniert sowohl in ihren Strukturen wie auch personell. Mannschaft und Kader bilden eine Einheit, in der konstruktiv zusammengearbeitet wird.» Die neue Strategie, die sich bis ins Jahr 2016 erstreckt, bestätigt den bis-

Verknüpfung zwischen den Diensten stärken und die Vernetzung mit den übrigen Partnern des Bevölkerungsschutzes erweitern – ein Schwerpunkt. (Bild zvg.) her eingeschlagenen Weg, setzt jedoch vermehrt den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit. «Jeder Dienst arbeitet heute noch zu stark für sich», meint Alfred Haab. Zum einen müsse die Verknüpfung zwischen den Diensten innerhalb des Zivilschutzes gestärkt werden, zum anderen gilt es die Vernetzung mit den übrigen Partnern des Bevölkerungsschutzes zu erweitern und zu gestalten. Die kantonale Vorgabe nach regionalen Führungsorganisationen im Bevölkerungsschutz

(RFO) gebe das Ziel vor: Die Organisationen des Bevölkerungsschutzes müssen enger zusammenarbeiten, um für einen Ernstfall gewappnet zu sein. Der Zivilschutz will dabei ein leistungsfähiger Partner sein. Er kann in lang andauernden Notlagen die Durchhaltefähigkeit gewährleisten und die übrigen Partnerorganisationen unterstützen, verstärken und entlasten. «Soll der Bevölkerungsschutz mehr sein als eine Schreibtischidee, so muss er vor Ort und im Alltag in Zusammenarbeit mit

Die Strategie findet ihre Fortsetzung in den konkreten Jahresplanungen. Im kommenden Jahr ist deshalb die formationsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der ZSO Albis als Schwerpunkt vorgesehen. Der stetig auszubauende Kontakt mit den Partnerorganisationen führt voraussichtlich im Jahr 2016 zu einem Übungseinsatz des gesamten Bevölkerungsschutzes unter der Leitung der regionalen Führungsorganisation (RFO). Diesen ehrgeizigen Fahrplan wird das Kommando in neuer Zusammensetzung angehen. Kommandant Stv. Stefan Bommeli verlässt die ZSO Albis nach Ablauf seiner Dienstzeit auf Ende September. Richard Kägi nimmt am 1. August sein Amt als erster Kommandant Stellvertreter auf. Er wird stärker als der konzeptionell arbeitende Stefan Bommeli den Kommandanten Alfred Haab «an der Front» unterstützen. Richard Kägi trifft nur beim Gebäude auf eine Baustelle – die Zivilschutzorganisation hingegen steht auf stabilem Fundament. (pd.) www.zsoalbis.ch

Grosser Sachschaden bei Dachstockbrand Affoltern: Gemäss Brandermittlung steht Blitzschlag als Ursache im Vordergrund

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Präsidentenwechsel Bezirksgewerbeverband: Remo Marchioni folgt auf Patrick Wittwer. > Seite 9

Musikalisches Sommerfest der besonderen Art «LaMarotte» bi de Lüt» genoss Gastrecht bei der Gärtnerei Schneebeli in Affoltern. Vier Chöre aus dem Bezirk Affoltern mit völlig unterschiedlichen Ausrichtungen unterhielten in einer ganz speziellen Umgebung zahlreiche Gäste. Die Affoltemer Kulturinstitution «LaMarotte» rief zu einem fröhlichen und beschwingten musikalischen Sommerfest: Und die Gäste kamen! Rund 400 waren es. Die Festtische in der offenen Halle der Gärtnerei Schneebeli waren praktisch bis auf den letzten Platz besetzt, und die Besucher wurden denn auch von den vier Chören aus dem Bezirk Affoltern mehr als angenehm überrascht. Mit Jodel, Volksliedern, Schlagern, Gospels und Melodien aus einem Musical bezauberten die Singenden die Besucherinnen und Besucher.

Neuauflage im nächsten Jahr durchaus möglich Dem Team des Kulturkellers gelang es, mit grosser Unterstützung der Gärtnerei Schneebeli als Gastgeber, einen aussergewöhnlichen Anlass auf die Beine zu stellen. Bis spät in den Abend hinein wurden die Gäste mit musikalischen und kulinarischen Leckerbissen verwöhnt. Sowohl die Organisatoren wie auch der Hausherr der Veranstaltung versicherten spontan, dass eine Wiederholung im nächsten Jahr durchaus denkbar sei. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 7

anzeigen

Beim Dachstockbrand eines Mehrfamilienhauses ist am Sonntagnachmittag in Affoltern ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Kurz vor 15.45 Uhr meldeten Anwohner, dass der Dachstock eines Mehrfamilienhauses lichterloh brenne. Die acht anwesenden Bewohner wurden durch die ausgerückten Patrouillen der Kantonspolizei Zürich und der Gemeindepolizei Affoltern evakuiert. Die Stützpunktfeuerwehr Affoltern konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzt wurde niemand. Rettungssanitäter betreuten eine Person vor Ort. Zwei Katzen in der betroffenen Wohnung konnten nur noch tot geborgen werden. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken beziffert. Bis auf die Bewohnerin der brandgeschädigten Dachstockwohnung, die vorübergehend eine Unterkunft fand, konnten zwischenzeitlich alle Evakuierten zurückkehren. Die Jonentalstrasse musste während rund vier Stunden

Autodrehleiter ausgefahren: Die Feuerwehr bekämpft den Dachstockbrand. (Bild Peer Messerli) für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Gemäss ersten Erkenntnissen des Brandermittlungsdienstes der Kan-

tonspolizei steht ein Blitzeinschlag als Ursache für das Feuer im Vordergrund. Nebst der Kantonspolizei Zü-

rich standen die Gemeindepolizei, die Stützpunktfeuerwehr Affoltern sowie Rettungssanitäter im Einsatz.

200 27 9 771661 391004


Bestattungen

Gemeinde Hedingen Neue Öffnungszeiten im Gemeindehaus Ab Montag, 2. Juli 2012, gelten im Gemeindehaus Hedingen folgende Öffnungszeiten: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

Vormittag 08.00 bis 11.30 Uhr 07.00 bis 11.30 Uhr geschlossen geschlossen 08.00 durchgehend bis

Nachmittag 14.00 bis 16.30 Uhr geschlossen 14.00 bis 16.30 Uhr 14.00 bis 18.30 Uhr 14.00 Uhr

Sollte es nicht möglich sein, während den Öffnungszeiten ins Gemeindehaus zu kommen, kann auch telefonisch ein individueller Termin vereinbart werden. Erweiterung des Internet-Angebotes Die Internetseite www.hedingen.ch enthält neben zahlreichen Informationen auch immer mehr Online-Angebote, die Telefonanrufe oder den Gang zur Verwaltung ersparen können.

Knonau Muff-Sinner, Hedwig von Altishofen LU, geboren am 5. Juli 1924, wohnhaft gewesen in 8934 Knonau, Chamstrasse 15, gestorben am 25. Juni 2012 in Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier, findet am Montag, 2. Juli 2012, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau (nach katholischem Ritus) statt.

Gemeinderat Hedingen

TODESANZEIGE Nach einem langen und sehr erfüllten Leben ist unser Papi, Bruder, Schwager, Onkel und Freund

Hans Günter Drill

Die Friedhofvorsteherin

3. September 1930 – 21. Juni 2012

Am Freitag, 29. Juni 2012, wurde der Famlilienname leider falsch abgedruckt. Richtig muss es heissen: Muff-Sinner, Hedwig

unerwartet aus dem Leben geschieden. Wir sind dankbar für die schönen Momente, die wir mit ihm verbringen durften und nehmen in Liebe und Trauer Abschied.

Wir entschuldigen uns für das Versehen.

Hedingen, 3. Juli 2012

«Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen wenn wir gehen.»

Seine positive Lebenseinstellung, seine Liebe und Naturverbundenheit werden uns weiterhin begleiten und prägen.

Der Verlag

Simone C. Drill und Marc C. Ott Jörg und Silvia Drill mit Hannah und Robin Käthe Brunner mit Familie Familie und Freunde im In- und Ausland

Bestattungen Affoltern am Albis Am 21. Juni 2012 ist in Deutschland gestorben:

Die Abdankung hat in kleinem Familienkreis am 29. Juni 2012 auf dem Friedhof Affoltern am Albis stattgefunden. Traueradresse: Simone C. Drill, Humrigenflurstrasse 6, 8704 Herrliberg

Hans Günter Drill geb. 3. September 1930, Witwer von Bärbel Martha Luise Drill, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Mühlebergstrasse 48. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 26. Juni 2012 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ernst Friedrich Kohler

Gemeindeverwaltung Bonstetten Am Freitag, 6. Juli 2012, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes wegen des Personal- und Gemeinderatsausflugs den ganzen Tag geschlossen. Todesfallmeldungen werden stellvertretend vom Bestattungsamt Wettswil am Albis, Telefon 044 700 00 60, entgegengenommen.

geb. 17. März 1939, Ehemann der Heidi Kohler geb. Hürzeler, von Sumiswald BE, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH, Bungert 3. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 5. Juli 2012, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeinderat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gemeindeverwaltung Bonstetten

Nel momento che perdiamo una persona cara, ci arricchiamo di un angelo custode in più.

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Freitag, 6. Juli 2012, den ganzen Tag geschlossen (Personalausflug).

Con grande dolore annunciamo la perdita della nostra cara mamma, moglie, nonna e suocera

8907 Wettswil a. A., 3. Juli 2012

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Jungschützenkurs Mittwoch, 4. Juli 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung Freitag, 6. Juli 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Jungschützenkurs Mittwoch, 11. Juli 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Donnerstag, 23. August 2012 17.30 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Freitag, 31. August 2012 17.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Cecilia Ciaravolo-Adorisio 5 luglio 1944 – 26 giugno 2012

In silenzio e con amore: Stefania, David e Danilo Gaspare, Francesco, Jasmin, Isabelle e Amira May

Il tuo amore è sempre stato un tuo grande impegno. Nonostante il lavoro, la sofferenza e il dolore, ci hai regalato sempre sostegno e gioia. Ora siamo soli senza la tua mano forte, ma nei nostri cuori, carissima mamma, ci unisce un amore eterno.

HERZLICHEN DANK für die vielen Zeichen der Verbundenheit und Anteilnahme, die wir beim Abschiednehmen von unserer lieben

Klara Meier-Müller erfahren durften.

Indirizzo per i cordogli: Danilo Ciaravolo, Im Vorderdorf 5, CH-8906 Bonstetten

Danke den Teams der Langzeitpflege Rigi 2 und Pilatus 1 für die liebevolle Begleitung. Auch herzlichen Dank allen, die unserer Mutter durch ihre Besuche im Pflegeheim Abwechslung und Freude brachten. Wir waren berührt von der grossen Teilnahme am Abschiedsgottesdienst und danken Frau Pfarrerin Bettina Gerber für die einfühlsamen Worte. Danke Frau Bozzola und den Ohrenstübern für die sorgfältig gewählten musikalischen Beiträge. Die vielen Beweise der Nähe und Freundschaft, durch die persönlichen Briefe und Karten, die schönen Blumen und die grosszügigen Spenden fürs Spital Bembéréké haben uns tief beeindruckt. Danke.

Al posto dei fiori si prega di fare una donazione.

Obfelden, im Juni 2012

La messa sarà effettuata venerdì 6 luglio 2012 alle ore 14.00 nella Chiesa cattolica di Affoltern a. A. Successivamente si terrà il funerale al cimitero.

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Juli 2012

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Schwitzende Schnäppchenjäger Der samstägliche Flohmarkt auf dem Kronenplatz in Affoltern mit gewohnter Vielfalt

D

er Herr wischt sich den Schweiss von der Stirne, hebt eine nicht mehr ganz neue Lampe, diskutiert mit der Verkäuferin – und stellt das Stück wieder an seinen Platz. Flohmarkt am Samstag auf dem Kronenplatz in Affoltern: Bleierne Hitze verhindert dieses Mal einen Grossaufmarsch. Der geteerte Platz verstärkt sie noch. Beschaulichkeit statt Hektik. Eine Standinhaberin döst auf ihrem Stuhl vor sich hin, eine andere schützt sich mit einem schwarzen Schirm vor der glühenden Sonne. Aber es gibt sie dennoch, die Unentwegten, die Schnäppchenjäger und -jägerinnen, die von Stand zu Stand gehen, begutachten, prüfen, auch feilschen. Fast alle werden sie fündig, erstehen ein Kleid, eine Vase, einen alten Radio, Bilder oder Geschirr. Angebot und Vielfalt sind – wie immer – gross. Die Verkäuferinnen und Verkäufer sind aus den unterschiedlichsten Gründen präsent: Während der eine die Haushaltsauflösung seiner Mutter zum Anlass nimmt, Gegenstände feilzubieten, ist der andere ein veritabler Händler wie zum Beispiel Walter Hüsser-Karhan aus Rudolfstetten. «Der Flohmarkt in Affoltern gehört zu den Besten, er ist auch sehr gut organisiert», weiss er, weil er auch andere kennt. Für Ernst Gübeli aus Zwillikon, der regelmässig präsent ist, hat der Flohmarkt auch eine soziale Funktion. «Es kommen auch viele Alleinstehende, die Kontakt suchen und sich mit jemandem unterhalten wollen», sagt er und löscht den Durst mit Mineralwasser.

Was passt mir wohl...?

Ein Regenschirm als Sonnenschutz.

Begriff aus dem Spätmittelalter Der Begriff «Flohmarkt» stammt übrigens aus dem Spätmittelalter, als Fürsten mit Kleidergaben aufwarteten. Dem Volk überlassen, wurde dann oft auch mit diesem Kleidungsstück gehandelt. Dabei wechselte auch der eine oder andere Floh den Wirt... (-ter.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Rosmarie Imhof-Wolff, wohnhaft in Obfelden, darf morgen Mittwoch, 4. Juli, den 85. Geburtstag feiern. Zu diesem besonderen Anlass gratulieren wir herzlich, verbunden mit den besten Wünschen.

Zum 85. Geburtstag Am Donnerstag, 5. Juli, feiert in Stallikon Adolf Winkler-Laur seinen 85. Geburtstag. Pro Senectute Stallikon gratuliert dem Jubilaren herzlich und wünscht für die Zukunft alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Ernst Schneebeli am kommenden Donnerstag, 5. Juli, den 80. Geburstag. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich, wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute.

Der Flohmarkt – im Spiegel. (Bilder Werner Schneiter)

Weiterhin zwei Zeugnisse für alle Primarschülerinnen und -schüler Die Änderung des Zeugnisreglements wird (noch) nicht in Kraft gesetzt Der Bildungsrat verzichtet darauf, die geplante Änderung des Zeugnisreglements im kommenden Schuljahr 2012/13 in Kraft zu setzen. Grund für den Entscheid ist eine Parlamentarische Initiative, die im Volksschulgesetz festschreiben will, dass weiterhin ein Zeugnis pro Semester auszustellen ist. Es bleibt damit im kommenden Schuljahr bei zwei Zeugnissen für Primarschülerinnen und Primarschüler. Im März dieses Jahres entschied der Bildungsrat im Rahmen des Projekts «Belastung – Entlastung

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Stand von Walter Hüsser-Karhan.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

im Schulfeld», dass die Primarschülerinnen und -schüler der 2. bis 5. Klasse künftig nur noch ein Zeugnis am Ende des Schuljahres erhalten. Vorgesehen war zudem, in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch die Leistungen in den Teilkompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben nur noch im Zeugnis am Ende des Schuljahres abzubilden und für den Kindergarten und die 1. Klasse der Primarstufe jährlich nur noch ein Elterngespräch vorzuschreiben. Im April 2012 wurde im Kantonsrat die Parlamentarische Initiative «Kein Qualitätsabbau in der Volks-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

schule» eingereicht. Sie verlangt, dass den Schülerinnen und Schülern der Primarstufe und der Sekundarstufe weiterhin semesterweise Zeugnisse ausgestellt werden. Keine Aussagen macht die Initiative zur Zahl der Elterngespräche im Kindergarten und in der 1. Klasse der Primarstufe sowie zum Beschluss des Bildungsrates betreffend der verschiedenen im Zeugnis auszuweisenden Teilkompetenzen. Der Vorstoss ist im Kantonsrat breit abgestützt, weshalb mit einer vorläufigen Überweisung zu rechnen ist. Im schulischen Umfeld entstand als Folge eine Unsicherheit

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

über die Rechtslage im kommenden Schuljahr. Aufgrund dieser Ausgangslage hat sich der Bildungsrat entschieden, die Inkraftsetzung seines Beschlusses vom März 2012 auszusetzen. Im kommenden Schuljahr bleibt es daher bei der bisherigen Anzahl von Zeugnissen, bzw. Elterngesprächen und den bisherigen Zeugnisformularen. Der Bildungsrat wird nach dem Entscheid des Kantonsrats über die Parlamentarische Initiative «Kein Qualitätsabbau an der Volksschule» die Ausgangslage neu beurteilen. Änderungen sind frühestens auf das Schuljahr 2013/ 2014 möglich. (ki.)

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Liegenschaften «Denk dir ein Bild, weites Meer, ein Segelschiff setzt seine weissen Segel und gleitet hinaus in die offene See. Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es. Jemand sagt: Nun ist es gegangen. Ein anderer sagt: Es kommt. Der Tod ist ein Horizont und ein Horizont ist nichts anderes, als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, ihn hinter der Grenze wiederzusehen.»

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TODESANZEIGE In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater und Nonno

Helmut Karsten 31. März 1931 – 25. Juni 2012

Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte er friedlich und in Frieden einschlafen. Trotz diesem grossen Verlust sind wir dankbar, dass er so ein schönes und erfülltes Leben geniessen durfte. Wir werden ihn als grosszügigen, gutherzigen und humorvollen Menschen in Erinnerung behalten. Seine Sonne ist am spanischen Horizont untergegangen. Zu verkaufen in Maschwanden

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Die Abdankung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Thomas Karsten, Breitenstrasse 20, 8910 Affoltern am Albis

Ab 1. Juli 2012 wird in unserem älteren Haus die gemütliche

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Juli 2012

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Dem Gemeindehaus die Krone aufgesetzt Die Primarschule Hausen lud zur Krönungsfeier ihres Projekts «Bauhausen» Seit acht Tagen ziert eine goldene Krone das Hausemer Gemeindehaus. Sie ist ein Produkt des Primarschul-Projekts «Bauhausen». Zelebriert wurde die Krönung am vergangenen Donnerstagmorgen. ................................................... von thomas stöckli Alle zwei Jahre steigt an der Primarschule Hausen eine Projektwoche – diesmal allerdings in einem ganz anderen Rahmen. So hat die Schule beschlossen, über ein ganzes Semester mit dem Künstler Hanswalter Graf zusammenzuarbeiten. Unter dem Titel «Bauhausen» ging es um das 100-jährige Gemeindehaus, um Kunst und um Handwerk. Als Höhepunkt wurde vergangene Woche dem Gemeindehaus eine Krone aufgesetzt. Noch bis zu den Sommerferien soll diese das ehrwürdige Gebäude schmücken.

Gemeindepräsident René Hess (rechts) und PrimarschulPräsident Hans Amberg würdigen die Leistung der Schüler.

Sich selber eine Krone aufgesetzt Stilecht mit Fanfarenklängen begann am Donnerstagmorgen kurz nach 9 Uhr die Krönungs-Zeremonie. «Aus einer Idee wurde Wirklichkeit», so Primarschul-Präsident Hans Amberg. «Ihr habt eine super Leistung erbracht», lobte er die Schüler, «damit habt ihr euch selber auch eine Krone aufgesetzt.»

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Künstler Hanswalter Graf (links) und Schulleiter Daniel Heim. «Dieses Haus ist alt und würdig ...», besangen die Schüler ihr Gemeindehaus nach der Melodie von «Das alte

Ein würdiger Abschluss-Event für das künstlerische Projekt «Bauhausen». (Bilder Thomas Stöckli)

Haus von Rocky Docky». Am 20. Oktober 1912 war das Bauwerk an der Zugerstrasse 10 eingeweiht worden.

«Zahlreiche wegweisende Entschlüsse wurden hier gefällt», betonte Gemeindepräsident René Hess vor der versam-

melten Schülerschar und zahlreichen Eltern. Ein würdiger Abschluss für ein ganz besonderes Projekt.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Juli 2012

«Musig im Dorf»: Bonstetten in Tanzlaune «SSASSA» zog mit Zigeunermusik und orientalischen Klängen die Festgemeinde in ihren Bann ................................................... von kaspar köchli Am Anfang stand die Idee. Open-AirKonzerte sollen auf dem dafür geeigneten Bonstetter Dorfplatz die Heimischen vereinen. Einander begegnen, Kontakte knüpfen, zusammen feiern. So initiierte eine Gruppe Privatpersonen den gemeinnützigen Verein «Musig im Dorf» und seit 1999 finden jeden Sommer zwei Konzerte statt. Im nun 14. Jahr wurde am vergangenen Samstag bei warmen Temperaturen Heisses geboten. Die Gruppe SSASSA begeisterte mit ihrer breiten Palette. So kam die fröhliche Festgemeinde in den Genuss faszinierender Zigeunermusik aus der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien und Griechenland – und wurde zudem mit geheimnisvollen Klängen aus orientalischen Ländern verzaubert. Die Tänzerin Zeyna zog Jung und Alt in ihren Bann, kaum jemand, der sich nicht zu rhythmischen Bewegungen hinreissen liess. Auch kulinarisch wurde Vielfälti-

ges geboten. Nebst dem Üblichen vom Grill lockte ein indischer Apéroteller für den ersten Gluscht, danach eine leckere thailändische Nudelpfanne (auch in vegetarischer Form) und später allerlei Süsses. Und selbstverständlich blieb den Besucherinnen und Besuchern an der schmucken Open-AirBar kein Wunsch unerfüllt. «Ein rundum gelungener Anlass» freute sich «Musig im Dorf»-Präsidentin Ariane Moser. Und betonte weiter: «Grosses leisteten die vielen Helferinnen und Helfer, die wegen der anfänglichen Wetterkapriolen alles vom Dorfplatz in den Gemeindesaal und danach wieder hinaus zügelten.» Gespannt darf jetzt schon der nächsten Veranstaltung entgegengesehen werden. Am 11. August 2012 gastieren auf dem Bonstetter Dorfplatz «The Pasta Cowboys». Die bunt zusammengewürfelte, bekannte Band, die auch schon am Albisgüetli-Festival zu hören war, wird mit ihrem vielversprechenden Italo-Country-Pop sicherlich zu begeistern wissen.

Mitreissende Tänze und Klänge aus Osteuropa und dem Orient auf dem Bonstetter Dorfplatz. (Bild Kaspar Köchli)

Gelungenes Sommernachtsfest bei Häberlings in Uerzlikon «Cornelia Montani und der Schneider» verzauberten das Publikum

Durchlüftet, aber nicht Freiluft: Kulisse und Lokalität verbreiten eine spezielle Stimmung, die zum Stück «New York einfach» passt. (Bilder Martin Platter)

Die theateraffinen Gastgeber Moritz und Margrit Häberling haben ihre Ärmel für das kulturelle Leben im Dorf wieder einmal hochgekrempelt.

Dass ein Feuerwerk für die Sinne nicht immer pyrotechnischer Natur sein muss, bewies die Familie Margrit und Moritz Häberling am vergangenen Wochenende mit ihrer Sommernachtsvorführung in Uerzlikon. Mit feinen Klängen, Worten und Gesten, die zum Nachdenken anregten.

sein Vater, was ihm die Leute bereits jetzt nachsagen. Auch Angelo zieht es nach Amerika. Auf dem Rücken trägt er seine Gitarre. In einer Provinzstadt Oklahomas spielt Joshka gleichentags mit seiner Klarinette an einem jüdischen Hochzeitsfest in einer traditionellen Klezmerband. Aber noch lieber spielt er mit seiner jüngeren Schwester, heimlich, denn musizieren ist Männersache. Als die beiden erwischt werden, muss Joshka gehen.

................................................... von martin platter Wettergott Petrus muss eine kulturelle Ader haben. Zu diesem Schluss konnte man letzten Freitag- und Samstagabend kommen. Die Häberlings hatten in weiser Ahnung zwar vorgesorgt und fürs Essen und ihre Sommernachtsvorstellung alles mit Planen überdacht. Tatsächlich begann es an beiden Abenden nach brütender Hitze anzeige

jedes Mal kurz zu regnen. Doch ein eigentlicher Wolkenbruch oder Sturmböen blieben aus. Die Temperaturen sanken auf ein erträgliches Mass. Ein laues Lüftchen blies durch die Reihen von Bestuhlung und Bühne, die Häberlings diesmal in ihrem Garten aufgestellt hatten. Eine eigentümliche Stimmung verbreitete sich unter der kunstvollen «Haldengut»- Blache, jener alteingesessenen Winterthurer Biermarke, die seit 1994 zum holländischen Getränkekonzern Heineken gehört und deren Biere seit 1999 in Chur gebraut werden. Auch das musikalische Erzähltheater «New York einfach» von Cornelia Montani handelte von der Vergänglichkeit, vom Bruch mit dem Gewohnten, Sehnsucht und geplatzten Lebensträumen und dem Entstehen von Neuem – um sich danach wieder seinen Wurzeln zuzuwenden.

Multikulti einmal anders Nicht die einzige Parallele: Die Geschichte beginnt an einem schönen Sommertag, zu einer Zeit, als die Kinofilme noch in Schwarzweiss gedreht wurden, die Grosseltern noch jung waren und die Reise nach New York mit dem Schiff Wochen dauerte. Kurz: Als die Welt noch in Ordnung war. In einem Schweizer Bergtal melkt Marie Ziegen und spielt nach Feierabend auf ihrer Handorgel. Idyllisch, hätte sie keinen Liebeskummer und deshalb Fernweh. Sie will raus aus dem Tal, hinaus in die Welt und Musikerin werden. An einem Juniabend kehrt sie dem Tal den Rücken und macht sich auf den Weg nach New York. Zur selben Zeit, in einem Dorf in Süditalien, hat Angelo sein Bündel bereits gepackt. Auch er will weg, so weit wie möglich. Bevor er so wird wie

Grosse Gefühle auf kleinem Raum In New York begegnen sich die drei Musiker – als Tellerwäscher in einer Hotelküche. Gescheitert sind ihre kühnen Träume, mit Musik ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, aufgerieben von der harten Realität der Grossstadt.

Sie gestehen sich ihre Träume, beginnen zusammen zu musizieren, werden Freunde und haben als Trio tatsächlich Erfolg. Als sie einander von daheim erzählen, packt sie jedoch das grosse Heimweh. «New York einfach» ist eine Reise voller Lebenslust und Leidenschaft ganz ohne Klamauk. Virtuos und feinfühlig zugleich fusionierten die Alleinerzählerin Cornelia Montani mit Handorgel und mit einer ausgefeilten Artikulierkunst, von Dialekt zu Akzent zu Turbo-Italienisch hüpfend, und Daniel Schneider, am Saxofon und an der Klarinette, Schweizer Volkslieder, traditionelle italienische Musik und Klezmer-Klänge mit Witz und einem Hauch von Jazz. Kleine Geschichten, die für einen Moment grosse Gefühle auslösen, die sich sonst nur auf Reisen einstellen. Das perfekte Theater für laue Sommerabende.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Juli 2012

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Stimmiges Sommerfest im Kulturtreibhaus «LaMarotte bi de Lüt»: Vier Chöre begeisterten in der Gärtnerei Schneebeli in Affoltern Mehr als 100 Sängerinnen und Sänger aus vier verschiedenen Chören aus dem Säuliamt begeisterten das Publikum in der überdachten Gartenhalle der Gärtnerei Schneebeli mitten im Bezirkshauptort. ................................................... von martin mullis Das Kellertheater LaMarotte macht dem Schweizer Fernsehen fast etwas Konkurrenz. In Anlehnung an die Sendung «SF bi de Lüt» lud die Kulturinstitution am Freitagabend zu einem ganz besonderen Anlass. «LaMarotte bi de Lüt» titelte die Einladung und bereits lange vor Beginn der Konzerte waren die Tische auf dem Areal der Gärtnerei Schneebeli in Affoltern dicht besetzt. Vier Chöre aus dem Bezirk präsentierten ihr Repertoire und zeigten sich den begeisterten Besuchern von der besten Seite. Der Präsident des «LaMarotte», Enrico Buzzi, begrüsste die erwartungsvollen Gäste und freute sich überaus, den doch eher kleinen Raum des Kulturkellers für einmal mit der hellen Geräumigkeit der Gärtnerei Schneebeli tauschen zu dürfen. Der Chefredaktor des «Anzeigers», Werner Schneiter, führte als Moderator gekonnt und mit viel Humor und Schlagfertigkeit durch den fröhlichen Abend. Die «Aemtler Jodlerfründe» aus Kappel unter der Leitung von Vreni Eichmann, starteten mit volkstümlichen Liedern, und die zwei Jodlerinnen mit ihren herausragenden Stimmen bestätigten auf die entsprechende Frage des Moderators hin, dass sie sich unter den fast 20 Männern überaus wohl fühlen.

Gastgeber und Organisatorin : Peter Schneebeli und Isabelle Schaetti.

Gemütlich und stimmungsvoll: Die «Aemtler Jodlerfründe» aus Kappel. Sie feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen (Bilder Martin Mullis)

Als Sahnehäubchen Melodien aus dem Musical «West Side Story» Mit Volksliedern und Gospels erntete auch der Gemischte Chor Affoltern viel Applaus. Chorleiter Wolfram Scharf ging als Deutscher Staatsangehöriger gar nicht erst auf die Fussballbezogene Neckerei des Moderators ein und bewies zusammen mit seinem Chor, dass er absolut keinen Frust über die Halbfinal-Niederlage «seiner Mannschaft» an der Euro 2012 verspürte. Alois Heer, Leiter der beiden nachfolgenden Chöre, führte wiederum mit dem Cäcilienverein Affoltern das Publikum erst einmal auf eine Reise nach Afrika. Passend zu den heissen Temperaturen, rissen die Sängerinnen und Sänger die Zuhörer mit ihren afrikanischen Liedern und schnellen Rhythmen zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Der vierte Chor, der an

Der jüngste der vier Chöre: VocalCord Knonaueramt. Er begeisterte das Publikum mit «Best of» aus dem Musical «West Side Story».

Gute Laune: Jodlerin Vreni Eichmann und Moderator Werner Schneiter.

Bunte Gewänder und heisse Rhythmen: Passend zu den heissen Temperaturen, rissen die Sängerinnen und Sänger des Cäcilienvereins die Zuhörer mit ihren afrikanischen Liedern und schnellen Rhythmen zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

diesem Sommerabend auf der von Grünpflanzen und Blumen umgebenen kleinen Bühne auftrat, zeigte sich sozusagen als Sahnehäubchen auf der Torte. Mit einem «Best of» aus dem Musical «West Side Story» brillierten die Protagonisten des VocalCord Knonaueramt in knallig bunten Blusen und Hemden. Mit Rosen im Haar und in den Händen himmelten die Girls ihre Boys an, ganz so als ob sie sich tatsächlich in einem Hinterhof in New York befinden würden. Es war fast selbstverständlich, dass Alois Heer es sich nicht nehmen liess, beide Chöre zusammen auf die Bühne zu bitten. So gelang die wohl sehr seltene Gelegen-

heit beide von ihm geleiteten Chöre zusammen auftreten zu lassen.

Auch in Zukunft Gastrecht fürs «LaMarotte» Mit einem überaus grossen Applaus dankten die Besucher den Sängerinnen und Sängern für ihre Darbietungen. Moderator Werner Schneiter bat anschliessend Monika und Peter Schneebeli, die Gastgeber des Sommerfestes, auf die Bühne. Gärtnermeister Schneebeli, Inhaber des Traditionsbetriebes, führt die Firma bereits in der 18. Generation. Er zeigte sich vom Anlass sichtlich begeistert und bereute es nicht, dass er auf die spon-

Leiten die Chöre: Wolfram Scharf, Vreni Eichmann und Alois Heer (von links).

tane Anfrage des «LaMarotte» positiv reagiert hatte. Auch wenn er die Frage des Moderators, ob die Firma Schneebeli nun künftig von der Gärtnerei zur Eventagentur wechseln würde, lachend verneinte, versicherte er aber sofort, dass er dem Kulturkeller nicht das letzte Mal Gastrecht gewährt hätte. Er freue sich auf weitere derart tolle Anlässe auf seinem Areal. Einen riesigen Blumenstrauss und einen herzlichen Dank, welcher von einem wahren Beifallssturm begleitet wurde, erhielt das Team des «LaMarotte», insbesondere Isabelle Schaetti, unermüdlicher Motor, fantasievolle Organisatorin und Seele der Kulturinstitution.

Das Sommerfest mit dem Titel «LaMarotte bi de Lüt» darf ohne jede Übertreibung als wunderschöner und fröhlicher Anlass bezeichnet werden. Ein Anlass, bei dem fast ohne Ausnahme alles klappte. Der ausgezeichnete Chilitopf und die verschiedenen Getränke sorgten dafür, dass ein Magenknurren der Gäste nicht die musikalischen Leckerbissen störte. Die Darbietungen der Sängerinnen und Sänger, die beschwingte Stimmung des Publikums, die ungewöhnlich reizvolle Ambiance der Location und natürlich das sommerliche Wetter taten ein Weiteres, dass ausschliesslich zufriedene Besucher spät abends den Heimweg antraten.


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ZVV-Contact lässt keine Wünsche offen Anhand von Standardfragen beurteilten Testkunden die Freundlichkeit, Empathie und Kompetenz der Mitarbeitenden sowie die Gesprächsführung und die Problemlösung. Das ZVV-Contact erzielte dabei die Bestnote. Ebenfalls sehr positiv beurteilt wurden die kurzen Wartezeiten. Zusammengefasst liess das ZVV-Contact gemäss CMM «keine Wünsche bei den Testkunden offen». Die 15 Mitarbeitenden des ZVVContact bearbeiten pro Jahr fast 100 000 telefonische und gut 70 000 schriftliche Kundenanfragen. Die meisten Meldungen betreffen Fahrplanauskünfte und Ticketkäufe. Bearbeitet werden aber auch Anfragen über verlorene Gegenstände und Beanstandungen. Seit Januar ist das ZVVContact auch über Twitter erreichbar (www.twitter.com/zvv_contact). Dort erhalten die Fahrgäste unter anderem aktuelle Störungsmeldungen. (pd.)

Dienstag, 3. Juli 2012

«Gruss aus Hausen»

Neuer Dirigent

Die Ausstellung im Gemeindesaal Weid bietet eine spannende Zeitreise. > Seite 11

Gilbert Théraulaz hat Probenarbeit mit dem Jumba-Blasorchester aufgenommen. > Seite 13

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Hoch hinaus Die freestyle-night wird auch in ihrem 10. Jahr grossartiges Spektakel bieten. > Seite 17

Neuer Name – neues Konzept Mehr Erlebnis und grösseres Food-Angebot: Aus dem «Calajò» wird die «Albis Lodge» Das «Calajò» in der Affoltemer Begegnungszone wird diese Woche zur «Albis Lodge». Lockeres Ambiente und bewährtes Angebot bleiben, dazu kommt ein reicheres Food- und Weinangebot. Am Donnerstag wird eröffnet. «Nächste Woche haben wir zu!», ruft «Calajò»-Inhaber Alfi Calabrese einem Stammgast zu. «Ich werde auf Entzug kommen», antwortet dieser und lächelt. Es ist Freitagmorgen und im Lokal an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern herrscht reger Betrieb. «Es läuft gut», zieht Calabrese nach zwei Jahren Zwischenbilanz. In bester Erinnerung sind etwa die zahlreichen Hochzeits-Apéros, die das «Calajò» ausrichten durfte.

Küche wird ausgebaut Auf dem Erfolg möchte sich Alfi Calabrese aber keinesfalls ausruhen. Gemeinsam mit seinen zwei neuen Partnern Thomas Andermatt und Roger Jäggi hat er deshalb ein neues Konzept entwickelt, welches noch besser zur Lage mitten im Dorf passt. Dabei setzen die drei unter dem Namen «Albis Lodge» insbesondere auf ein Food- und Wein-Angebot, das man nicht überall sieht. Geboten werden etwa Spezialitäten aus Südafrika und Argentinien, aber auch Spanien und Italien. «Die Heimat vergessen wir aber nicht», verspricht Thomas Andermatt. Gutbürgerliches – auch mittags – wird ebenso

Führungstrio der «Albis Lodge»: Alfi Calabrese (Mitte) mit seinen neuen Partnern Roger Jäggi (links) und Thomas Andermatt. (Bild Thomas Stöckli) serviert wie die bewährten Piadine, Tapas und Glacé. Roger Jäggi ist selber in Affoltern aufgewachsen. Vielen ist er noch von seiner Zeit in der Hedinger «Linde» bekannt. Als Geschäftsführer hat er seine Sporen bei der Outback Company

abverdient. Von dort her kennt er auch Thomas Andermatt. Beide werden wie Alfi Calabrese regelmässig in der «Albis Lounge» mitwirken. Diese Woche wird das Lokal also umgebaut – primär die Küche. Übermorgen Donnerstag, 5. Juli, feiert die

«Albis Lodge» dann Eröffnung. Von 18 bis 21 Uhr werden Getränke und Grillhäppchen offeriert. Nebst den treuen Stammgästen sind auch alle anderen Interessierten eingeladen. (tst.) Infos: www.albislodge.ch

Auf Patrick Wittwer folgt Remo Marchioni als Präsident Der Gewerbeverband Bezirk Affoltern lud zur 158. Generalversammlung Vom Verbandsjahr 2011 bleibt besonders die Übergabe der Geschäftsstelle in Erinnerung. Der abtretende Präsident Pat Wittwer sprach sich in seinem Rückblick für eine längere Amtszeit aus. ................................................... von thomas stöckli In 20 Minuten sollte die Generalversammlung durchgezogen werden und die 15 Delegierten aus den verschiedenen Ämtler Gewerbevereinen schienen am vergangenen Freitagabend im Affoltemer «Central» auch gewillt, diese Vorgabe einzuhalten. In seinem Jahresbericht hob der abtretende Präsident Patrick Wittwer die geordnete Übergabe der Geschäftsstelle von Charles Höhn auf Marcel Streiff hervor.

Zeit, um zukunftsweisende Modelle zu entwickeln

Geschäftsstellenleiter Marcel Streiff mit Remo Marchioni (links), dem neuen, und Patrick Wittwer, dem abtretenden Präsidenten des Gewerbeverbands Bezirk Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)

Das Modell mit der Geschäftsstelle habe den Vorteil, dass die Prozesse schlank und effizient seien, so Wittwer. Gleichzeitig regte er an, die Amtszeit des Präsidenten auf zwei bis

vier Jahre zu verlängern, um gemeinsam mit der Geschäftsstelle «zukunftsweisende Modelle zu entwickeln und zu begleiten, die dem Gewerbe Mehrwert erzeugen». Der Gedanke verhallte vorerst scheinbar ungehört. Die Nachfolge von Wittwer tritt Remo Marchioni an. Er ist bereits Präsident des Gewerbevereins Ottenbach. Die Amtszeit von Revisor Claudio Rüttimann ist ebenso zu Ende, Rita Ackermann wurde bestätigt, der bisherige Ersatz René Ammann rückt nach und Cédric Schmid – «ein sehr engagierter junger Mann», so Patrick Wittwer – wird Ersatz-Revisor.

Der Ämtler Gewerbeverband wächst Fünf Aktivmitglieder mehr als im Jahr zuvor weist die Statistik aus. So sind es aktuell deren 648. Allein 156 sind im Gewerbeverein Affoltern, darauf folgen die Gewerbevereine Oberamt mit 118 und Unteramt mit 113 zahlenden Mitgliedern. Die Rechnung 2011 schloss mit einem Minus von knapp 4000 Franken. Für das laufende Jahr sieht das Budget einen Rückschlag von gut 2600 Franken vor. Das Konto Ausstellungsfonds wurde aufgelöst.


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Veranstaltungen

Sommerkonzerte ... ... zu hören in Affoltern und Uitikon Sommerkonzerte des Orchesters der Kantonsschule Limmattal und der Musikschule Knonauer Amt.

Dienstag, 3. Juli 2012

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Gruss aus Hausen Mitteilungen einst und heute: Ausstellung im Gemeindesaal Weid Eine spannende Zeitreise bietet die Ausstellung im Gemeindesaal in Hausen. Vernissage ist am kommenden Samstag, 7. Juli.

Mit Werken von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Felix Mendelssohn Bartholdy, Gabriel Fauré und Wolfgang Amadeus Mozart Solistin Vanessa Gabathuler. (Bild zvg.) ist das Orchester der Musikschule Knonauer Amt am Zum Abschluss des Konzertes erSamstag, 7. Juli, 20 Uhr in der refor- hält das Orchester Verstärkung durch mierten Kirche Affoltern und am Zuzüger auf Oboen und Waldhorn in Sonntag, 8. Juli, 11 Uhr im Gemeinde- der Sinfonie A Dur KV 201 von Wolfsaal Uitikon zu hören. Im Concerto in gang Amadeus Mozart. Die Musikschuh-Moll für vier Soloviolinen von Anto- le Knonauer Amt und der Dirigent Jonio Vivaldi spielen die Orchestermit- nathan Brett Harrison freuen sich auf glieder Nora Peterhans, Sarah Ihn, Va- Besucher. nessa Gabathuler und Christina Nanz den Solopart. Das Cellosolo in der Elé- Sommerkonzerte am Samstag, 7. Juli, 20 Uhr in der gie von Gabriel Fauré spielt die 19-jäh- reformierten Kirche Affoltern und am Sonntag, 8. Jurige Cellistin Ursula Bodmer aus Obfel- li, 11 Uhr im Gemeindesaal Uitikon. Eintritt frei, Kolden. lekte für die Unkosten.

Ein Schuljunge findet auf dem Estrich des väterlichen Hauses ein Album mit alten Ansichtskarten. Sein Interesse an der Geschichte seiner Umgebung ist geweckt. Im Erwachsenenalter wird das Sammeln von alten Dokumenten und Karten zur veritablen Leidenschaft. Jahrelang hat Alt-Sekundarlehrer Walter Baer, gebürtiger Rifferswiler und Lehrer in Hausen am Albis, seine um die 300 Ansichtskarten umfassende Sammlung zusammengetragen.

Berühmte Tourismus-Destination Daraus ist eine Ausstellung voller Überraschungen entstanden. Aus plakativen Postkartenansichten und Kurz-Mitteilungen entstehen Episoden und Geschichten: von Sihlbrugg über den Schweikhof nach Ebertswil, Albisbrunn, Hausen, Türlersee, Albishorn und Albispass. Wir erleben, wie das einst arme Bauerndorf durch die Wasserheilanstalt Albisbrunn zur international berühmten Tourismus-Destination wird, und wie das Dorf Hausen um 1900 zu städtisch geprägten Bauten und zu seinem repräsentativen Jugendstil-Gemeindehaus kommt, das heuer sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Die Protokolle der Bausitzungen des Gemeinderates erzählen vom Ringen um architektonische Details für das neue Gemeindehaus von 1912. Wir erfahren, wie der Opern-Komponist Richard Wagner unter kalten

Durch die Wasserheilanstalt Albisbrunn wird das einst arme Bauerndorf zur international berühmten Tourismus-Destination. (Bild zvg.) Duschen und Ganzkörperwickeln neue Energie für bedeutende Werke findet. Das vorübergehend verschollene «Marienglöcklein» der vorreformatorischen Kirche führt zu einem veritablen Religionsstreit. Ansichten vom Albishorn, von der Albis-Hochwacht und vom Türlersee locken Wanderer in die Gegend. Am Albispass finden Autorennen statt. Engagierte Umweltschützer retten bereits 1934 die Türlersee-Landschaft und bewahren sie vor Zersiedelung. Landgasthöfe laden zum Rasten ein.

rate aus dem Museum die Entwicklung vom Fernschreiber bis zum i-Pad. Anhand einer kleinen Telefonzentrale kann sinnlich erlebt werden, wie früher Verbindungen hergestellt wurden. Ton- und Bilddokumente illustrieren, wie Jugendliche heute miteinander kommunizieren. Sie haben in ihrer eigenen Sprache auf die alten Postkarten-Mitteilungen reagiert und die bei ihnen in SMS-Botschaften gebräuchlichen Kürzel zusammengestellt. Vernissage am Samstag, 7. Juli, 11 bis 18 Uhr, Aus-

Historisch bis modern Als Kontrast zur historischen Fünfrappen-Korrespondenzkarte zeigen Appa-

stellung bis 15. Juli, Montag bis Samstag 16 bis 20 Uhr, sonntags 11 bis 16 Uhr. Jeweils mit Café und Kulturbar. Bildvortrag Architektur im Spiegel der Zeit am Donnerstag, 12. Juli, 20.15 Uhr.

«maettmi50plus» kommt voran Das Land ist gefunden – Informationsabend in Mettmenstetten Es regnet, regnet, regnet... (Bild Marcel Landolt)

«Arche Nova» Schauer-Märchen der Sek. A3b aus Affoltern Affoltemer Sekundarschulklasse inszeniert mit ihren Regisseuren Odin Anderegg, Dana Wassner und Marcel Landolt das SchauerMärchen «Arche Nova». Es wird Sommer, für viele Oberstufenschüler und -schülerinnen die Zeit des Abschlusses ihrer Schulzeit. Bevor sie sich in alle Winde zerstreut, stürzt sich die A3b der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern in ein Theaterprojekt. Bereits Anfang Juni haben die Schüler den Text von Justin Rechsteiner eigens für ihre Zwecke umgeschrieben. Nach diesem Effort begann im Klassenlager im Fribourgischen Charmey die eigentliche Theaterarbeit: Vorübungen, Rollenstudium, Text lernen, in eine neue, andere Welt eintauchen, Plakate gestalten, Materi-

al beschaffen. Mit viel Energie, Engagement und Mut sind die Jugendlichen dabei! Zum Stück: Regen, Regen, Regen. Der Weltuntergang droht. Aber statt etwas zu unternehmen, überlassen sich die Menschen einer Führung, welche nur auf Profit bedacht ist und wohl ins Verderben führt. Kann dem ein Einzelner noch entgegenwirken? Die Vorstellungen finden im Restaurant Weisses Rössli in Mettmenstetten statt und zwar am Samstag, 7. Juli, Montag, 9. Juli, und Dienstag, 10. Juli, jeweils um 19.30 Uhr. Die Aufführung dauert rund eine Stunde, danach gibt es Barbetrieb. Vor und nach der Vorstellung kann im Weissen Rössli Mettmenstetten gespiesen werden. Reservierungen nimmt Vreni Spinner gerne entgegen: Telefon 044 767 02 01. Marcel Landolt

Die Mettmenstetter Spurgruppe für das Wohnen im Alter lädt Interessierte zum Informationsabend vom 11. Juli, 19.30 Uhr, im Pfarrhauskeller ein. Ein Projekt für altersgerechte Wohnungen, das den frühzeitigen Auszug aus dem Familieneigenheim ermöglichen soll, wurde 2011 mit dem Förderpreis der Heinrich & Erna Walder-Stiftung ausgezeichnet. Der «Anzeiger» hat berichtet.

Diesmal kann von einem erfreulichen Durchbruch berichtet werden. Das Land ist gefunden. In einer Arealüberbauung der Landbesitzer auf der Pfruendmatt östlich des Pfarrhauses werden fünf Bauten entstehen. Drei davon sind für das Alterswohnen mit ca. 18 Einheiten reserviert. Das Architektenteam AmreinHerzig wird das Gesamtkonzept für die Mietwohnungen erläutern und Grundrisse der Wohnungen zeigen. Es handelt sich dabei um ein Vorprojekt, Anpassungen werden folgen.

Am selben Anlass wird auch der Statutenentwurf erläutert werden. Er wurde in Zusammenarbeit mit Fachleuten erstellt. Damit kann bald zur Gründung der Genossenschaft geschritten werden. Mit den Pfeilern Land und Rechtsform ist es möglich, einen Zeitplan zur Realisierung der Bauten zu erstellen und die Finanzplanung an die Hand zu nehmen. Zur Vorbereitung können Interessierte den Statutenentwurf unter www.maettmi50plus.ch einsehen. Manfred Lorch

Ämtler Einsatz für Tiere Tierschutz Limmattal lädt ein Es muss nicht immer WWF oder Greenpeace sein, auch ein kleines Säuliämtler Team macht sich stark für die Tiere! Tierschutz Limmattal, Verein zum Schutz von herrenlosen und ausgesetzten Tieren. Am Tag der offenen Tür vom Samstag, 7. Juli, 11 bis 17 Uhr, bietet sich Gelegenheit, diese kennen zu lernen. Für das Wohl des

Magens ist mit Grilliertem und Salaten sowie Kuchen gesorgt. Weiter gibt es Spiele und Aktivitäten für Gross und Klein! Tierschutz Limmattal findet man beim Bahnhof Glanzenberg, Dietikon, zwischen Limmatweg und Geleisen. Parkplätze sind unter der Brücke oder beim Bahnhof Glanzenberg. Alles gut gekennzeichnet.

Die Spurgruppe auf dem noch grünen Bauplatz. Von links: Ruedi Werder, Andi Müller, Stephan Imhof und Peter Spinnler. (Bild zvg.)


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Dienstag, 3. Juli 2012

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Die Jumba hat wieder einen Dirigenten für das Blasorchester Gilbert Théraulaz aus Baar hat die Aufgabe mit der ersten Probe am 19. Juni übernommen Die Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) kann ab Mitte Juli beruhigt die Ferien geniessen. Am 19. Juni hat Gilbert Théraulaz aus Baar die erste Probe mit dem Blasorchester gehalten. Die Jugendlichen und der neue Dirigent hatten schon zwei gemeinsame Schnupperproben und freuen sich nun auf die Zukunft. Am Frühlingskonzert der Jumba war noch nichts klar! Die jungen Blasorchester-Musikantinnen und -Musikanten wussten nur: Es ist das letzte Konzert mit Erwin Butti. Wie es weitergehen sollte, stand in den Sternen. Ein Dirigent hat sich vorgestellt, aber ob er das Blasorchester der Jumba führen möchte, war noch unklar. Und alle wussten, ohne Dirigent kann es nicht weitergehen. Daher fiel den Verantwortlichen und auch den Musikantinnen und Musikanten ein Stein vom Herzen, als Gilbert Théraulaz nach reiflichen Überlegungen der Jumba zusagte. Die erste Probe fand nun am 19. Juni statt. Mit einigen Änderungswünschen vonseiten des Dirigenten, aber auch der Jugendlichen und ihrer Eltern begann die neue Ära. Nachfolgend ein kurzes Interview:

angedacht und gegangen werden. Ich möchte aus dem Blasorchester wieder eine verschworene Gemeinschaft bilden, die freudig gemeinsam Musik macht. Dazu braucht es auch einige Änderungen beim Aufbau des Grundstockes der Musikstücke. Die Jugendlichen sollen vermehrt mitreden können, bei der Auswahl dieses Grundstocks. Dann braucht es mehr Mitspieler in einigen Registern. Da werden neue Lösungen gesucht. Ich bin zuversichtlich, diese neuen Wege gehen zu können. Was freut Sie am Umgang mit den jugendlichen Musikerinnen und Musikern? Ich finde Musizieren ist das Schönste was es gibt! Dieses Hobby mit jungen Menschen zu teilen und sie zu begleiten freut mich. Ich möchte die Jugendlichen unterstützen und ihnen so die Freude am gemeinsamen Musizieren nachhaltig in die Herzen legen. Ich hoffe, sie werden sich immer freudig an die Jugendmusikzeit erinnern.

Gilbert Théraulaz beim Dirigieren an seiner ersten Probe

Was tun Sie um die Jugendlichen in ihrem Hobby zu motivieren? Ich möchte, dass die Jugendlichen bei den Musikstücken, die wir spielen, ein gewisses Mitspracherecht haben. Sie sollen auch Zeit haben, um ihre Kameradschaft zu teilen und zu pflegen. Denn wer mit Freunden Musik macht und die Stücke gern spielt, hat Freude an seinem Hobby! Und Freude ist der grosse Motivator bei allen Dingen, die wir tun im Leben. Ab August ist die Jumba wieder mit Auftritten zu hören. Am 25. August an der Chilbi Bonstetten und am 10. November am Herbstkonzert in Obfelden. Alle freuen sich auf die Zukunft, die nun wieder angegangen werden kann. Wer bei der Jumba mitmachen möchte und Näheres erfahren will, informiere sich auf der Homepage www.jumba.ch.

Warum sind Sie zur Jugendmusik des Bezirks Affoltern gekommen? Weil ich die Ausschreibung der Dirigentensuche der Jumba gesehen habe und es in meiner näheren Umgebung liegt. Ich finde es spannend, mit Jugendlichen das schöne Hobby Musizieren zu teilen. Was ist Ihr Ziel mit der Jumba? Das erste gemeinsame, grosse Ziel worauf wir hinarbeiten, ist das eidgenössische Jugendmusikfest in Zug am 15. und 16. Juni 2013. Damit wir dieses Ziel anstreben können, braucht es ein Umdenken. Neue Wege müssen

Interview: Sabine Griesser

Das Blasorchester mit dem neuen Dirigenten Gilbert Théraulaz. (Bilder Sabine Griesser)

Schönes Geschenk zum Schulstart Handarbeiten des Frauenvereins Knonau Der Frauenverein Knonau bereitet sich wieder vor, eine über 100-jährige Tradition weiterleben zu lassen.

Im Dienste junger Behinderter: Thomas Albrecht (l.) und Anthony Biasio. (-ter.)

Golfen für guten Zweck Turnier zugunsten junger Behinderter Das 7. Benefizturnier auf dem Kurzspiel-Golfplatz in Affoltern spülte mehr als 10 000 Franken in die Kasse der Stiftung für junge Behinderte, die unter anderem den Meilihof in Ebertswil führt. 43 Golferinnen und Golfer beteiligten sich am Samstag bei brütender Hitze an diesem Turnier. Gespielt wurde in Zweier-, Dreier- und Vierergruppen – ohne Mannschaftswertung. Und alle lochten ein für einen guten Zweck. «Wir haben vor sieben Jahren begonnen. Es ist schön, etwas für junge Be-

hinderte zu tun», so Anthony Biasio, der die Anlage in Affoltern zusammen mit Ehefrau Wanphen von seinen Eltern gemietet hat – und den Platz für dieses Benefizturnier kostenlos zur Verfügung stellt. – Thomas Albrecht, Geschäftsführer der Stiftung, freut sich über den «Zustupf» in die Kasse. «Wir ermöglichen mit dem Geld Ferien für unsere jungen Behinderten. Die einen fahren ans Meer, die anderen in die Berge. Sie können jeweils auswählen, wohin sie wollen», sagt er. Die Kosten dafür sind beträchtlich, weil die Behinderten eine 1:1-Betreuung erhalten und ebenso viele Mitarbeitende mitreisen müssen. (-ter.)

Der Schulschluss Mitte Juli naht in Riesenschritten, und viele Kinder der Primarschule Knonau müssen sich von ihrem Lehrer oder ihrer Lehrerin verabschieden. Nach den Sommerferien, die hoffentlich alle geniessen können, wird ein neues Schuljahr beginnen, und im Kindergarten werden 26 Knirpse ihre Schullaufbahn in Knonau starten. Wie jedes Jahr sind die Frauen des Frauenvereins Knonau seit Monaten fleissig am Handarbeiten, um diesen 26 Kleinen ein schönes Geschenk zum Schulstart überreichen zu können. Alle neuen Kindergärtler erhalten in der ersten Woche vor ihrer ersten Turnstunde einen Turnrucksack, bestickt mit ihrem Namen und einen bunten Sujet. An dieser Stelle sei der Koordinatorin und Näherin, die nach den langen Monaten der Reha wieder zuhause ist, gesagt: «Willkommen daheim! Wir sind froh dich wieder bei uns zu haben. Auch unsere Kindergarten-Kinder wären enttäuscht, wenn du ihnen keine Turnsäcke mehr bringen würdest.» Karin Corbett, Frauenverein Knonau

Die Knonauer Kindergärtler erhalten einen Turnsack, bestickt mit ihrem Namen und einem bunten Sujet. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

KINDERFLOHMARKT Am Samstag, 7. Juli 2012, auf dem Parkplatz des Mehrzweckgebäudes (neben Coopark Affoltern am Albis). Von 10.00 bis 13.00 Uhr könnt ihr eure Spielsachen verkaufen. Ob mit Tisch oder Decke: für einen Unkostenbeitrag von Fr. 5.– kannst du dir einen Standplatz reservieren. Der Verein Bauspielplatz Affoltern a. A. wird mit einem Spiel für Abwechslung sorgen. Anmeldung bei Daniela Storni, Tel. 044 761 80 52 Der Flohmarkt findet nur bei trockener Witterung statt. Auskunft erteilt ab 8.00 Uhr Tel. 1600 www.familienclubaffoltern.ch

Aufruf: Gesucht wird irakischer Reisepass, G2053289, Mustafa, Zozan, geb. 1. Januar 1979. Infos an Telefon 076 384 35 99

Kusi's Sommeraktion Entsorgung Sperrgut für nur Fr. 1.50/kg und Holz für unglaubliche Fr. 1.–/kg. Vereinbaren Sie sofort einen Termin unter Telefon 079 429 49 89 oder per Mail an: info@kusisentsorgungen.ch www.expressräumung.ch


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Kinder aus dem ganzen Säuliamt dürfen ihre Spielsachen auf dem Parkplatz des Mehrzweckgebäudes (neben Coopark) verkaufen. (Bild zvg.)

Feriengeld aufbessern Kinderflohmarkt vom Familienclub Affoltern Nach dem Erfolg vom letzten Sommer organisiert der Familienclub Affoltern auch dieses Jahr einen Kinderflohmarkt. Die vielen Kinder konnten so ihr Feriengeld erfolgreich aufbessern. Am 7. Juli von 10 bis 13 Uhr können alle Kinder aus dem Säuliamt ihre Spielsachen auf dem Parkplatz des Mehrzweckgebäudes (neben Coopark) ausstellen und natürlich auch verkau-

fen. Ein Standplatz kostet fünf Franken (inkl. kleine Verpflegung) und kann bei Daniela Storni unter Telefon 044 761 80 52, vorgängig reserviert werden. Der Verein Bauspielplatz Affoltern wird mit einem Spiel für Abwechslung sorgen. Natürlich findet dieser Event nur bei trockener Witterung statt (Auskunft ab 8 Uhr über Telefon 1600).

Bis in den Bodensee Gewinner vom Ballonwettbewerb Bei strahlendem Wetter durften die Gewinner des Ballonwettbewerbs vom «…punktuell…»Kinderfest die Preise entgegennehmen.

winner-Ballon flog den weiten Weg bis mitten in den Bodensee (bei Horn). Die Preisübergabe an die drei Knaben fand am 27. Juni 2012 beim Gemeindesaal in Kappel statt.

Das Kinderfest am Samstag, 19. Mai Weitere Fotos vom Kinderfest 2012, organisiert vom Verein «…punk- unter www.vereinpunktuell.ch. tuell…» war ein voller Erfolg. Viele Kinder vergnügten sich an verschiedenen Spielständen und Attraktionen. Dank den vielen grosszügigen Sponsoren aus der Region, durften die Kinder einen erlebnisreichen, spannenden Tag geniessen. Über 150 Kinder beteiligten sich am Ballonwettbewerb. Davon wurden im letzten Monat rund 30 Karten gefunden und zurückgesandt. Nach der Auswertung der Flugdistanz konnten drei glückliche Gewin- Von links: Helen Berger (OK-Kinderfest), Jan Morand ner benachrichtigt (2. Preis), Cedric Ackermann (3. Preis), Jan Genkinger werden. Der Ge- (1. Preis) und Heidi Wyss (OK-Kinderfest). (Bild zvg.)

sport

In die vordersten Ränge geturnt Mettmenstetter Turnerinnen am Kantonalen GeräteturnWettkampf in Kloten. Auch am vergangenen Samstag wurde das harte Training mit grossartigen Rangierungen belohnt. Trotz hoher Temperaturen beim Kantonalen Geräteturn-Wettkampf in Kloten zeigten die Mettmenstetter Turnerinnen wieder hervorragende Leistungen. Unter je 300 gemeldeten Turnerinnen platzierte sich in der Kategorie 1 Larissa Kurmann auf dem 3. Rang, gefolgt von Sina Ogg auf Rang 5. Auch in der Kategorie 2 wurden Spitzenresultate verbucht: Alle fünf Turnerinnen platzierten sich unter den ersten 13: Eileen Siegenthaler auf dem 2. Platz, vor Anna Fusinato auf Rang 6, Lea Götschi und Pola Pfenningwerth gemeinsam auf Rang 10 und Roxane Voser auf Rang 13. Iris Fusinato

Larissa Kurmann

Sina Ogg (Bilder zvg.)

Eileen Siegenthaler

Anna Fusinato


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Sport

Dienstag, 3. Juli 2012

Urs Huber meldet sich zurück auf dem Podest Nach langer Pechsträhne Zweiter am KitzAlp-Bikemarathon in Österreich

René Nüesch (links) im Ziel. (Bild zvg.)

Rang drei für René Nüesch Erfolgreiche Teilnahme am ersten «mozart 100» in Salzburg. Sowohl für René Nüesch als auch für die Veranstalter war sie eine Premiere – die Veranstaltung mit dem klangvollen Namen «mozart 100». Zu den Klängen eben dieses Komponisten, leider ab Band, da den Musikern der Start um 5 Uhr früh am Samstag, 23. Juni, zu früh war, starteten an die 100 Läufer und Nordic-Walker wahlweise zu der Distanz von 100 oder 54 km. Für Nüesch, der sich gerne extremen Belastungen stellt, galt es die 100 Km mit über 3000 Höhenmetern zu bewältigen. Dies tat er mit Bravour und war beim Eintreffen im Ziel nach 17 Stunden noch fit genug, sich über den erreichten 3. Platz und die Medaille zu freuen.

Ausgerechnet am KitzAlp-Bikemarathon, zu dem Urs Huber mit schlechten Erinnerungen startete, konnte der Schweizer Meister auf den Erfolgsweg zurückkehren. Er wurde Zweiter hinter dem früheren Weltmeister Alban Lakata und konnte damit Selbstvertrauen auf der WM-Strecke von 2013 tanken.

Resultat zum richtigen Zeitpunkt

................................................... von martin platter Mit fast einem Monat ungewöhnlich lange hat die erfolglose Phase gedauert, in dem Urs Huber ständig von irgendwelchen biketechnischen Problemen gebremst wurde. Am KitzAlp-Bikemarathon platzte der gordische Knoten. «Endlich mal wieder ein Rennen, in dem mir keine Zwischenfälle in die Quere kamen», bilanzierte Huber im Ziel. Restlos zufrieden sei er aber nicht. Zwar hätten sich keine Rückenschmerzen wie im Vorjahr eingestellt. «In den ersten drei Anstiegen schaffte ich es dennoch nicht ganz, meine Erinnerungen auszublenden. Im vierten und letzten Anstieg fehlte mir schlicht die Kraft im Kampf um den Sieg», analysierte der RRC-AmtFahrer selbstkritisch.

Pünktlich auf die wichtigsten Rennen der Saison meldet sich BikemarathonSchweizermeister Urs Huber auf dem Podest zurück. (Bild Archiv Martin Platter)

Das Resultat kommt zum richtigen Zeitpunkt für den 26-Jährigen. Am kommenden Sonntag steht mit dem Dolomiti Superbike eines seiner Lieblingsrennen auf dem Programm. Huber vermochte den grössten italienischen Bikemarathon 2008, 2010 und 2011 schon dreimal zu gewinnen und feierte auf der anspruchsvollen Rundstrecke im Südtirol 2008 seinen bisher grössten Erfolg als Bronzemedaillengewinner der BikemarathonWM. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht. Huber wird im Hochpustertal nicht nur mit den stärksten hiesigen Spezialisten – Alexandre Moos, Lukas Buchli und Thomas Stoll – konfrontiert sein. Der Klassiker in den Dolomiten lockt immer wieder die Créme de la Créme des internationalen Bikemarathon-Sports. Beispielsweise den italienischen Bikemarathonmeister Mirko Celestino, der sich im Vorjahr vor heimischem Publikum um 25 Sekunden von Huber geschlagen geben musste. Oder die früheren Weltmeister Alban Lakata und Massimo de Bertolis. Während de Bertolis schon zweimal als Sieger über die Ziellinie in Niederdorf rollte, schaffte es Lakata noch nie aufs Podest.

Zielgenau am «Tag der Jugend» Ämtler Jugend am Kantonalschützenfest im Zürcher Oberland

Trio Wolkenbruch – mitfeiern, mitsingen und abtanzen …

Nach den Profis jetzt die Hobbyfussballer 57. FCA-Grümpelturnier vom 6. bis 8. Juli Der Fussballeuropameister 2012 steht fest, viele Spiele wurden gespannt am Bildschirm verfolgt. Diese Zeit ist jetzt vorbei – jetzt heisst es selber ran! Natürlich wird versucht, das Gesehene eins zu eins umzusetzen, vermutlich schon beim Start am Freitagabend. Zum Auftakt treffen sich traditionell die Firmen und Vereine/Stammtischrunden beim Gewerbe-Cup. Beim kameradschaftlichen Aufeinandertreffen der Ämtler Firmen ist der sportliche Erfolg nicht das Wichtigste. Zur Freude des Veranstalters nehmen wiederum 20 Teams teil. Gespielt wird kurz nach Arbeitsschluss ab 16.47 bis ca. 22 Uhr. In der Kategorie Oldies messen sich alle, die schon 30 Lenze hinter sich haben. Hier zählt aber nicht nur das Fussballspiel – Turniersieger kann nur werden, wer auch gut jassen und «jöggelen» kann und zudem im Glücksspiel punktet. Im Mixed-Turnier spielen die Sie + Er-Mannschaften. Weiterhin zählen dabei von Damen erzielte Tore doppelt. Bei den Fussballern und Nichtfussballern geht es um die Ämtler-Krone. Dank dem Patronat der Suva (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) stehen wiederum offizielle Schiedsrichter im Einsatz und zur noch besseren Unfallverhütung ist das Tragen von Schienbeinschonern obli-

gatorisch. Ebenfalls legt die Suva grossen Wert darauf, dass alle Aktiven erst nach Spielschluss Alkohol konsumieren.

Attraktionen auch neben den Spielfeldern … Nebst den zahlreichen Fussballspielen mit den verschiedenen Finals von Freitag bis Sonntag, können sich alle Teilnehmer und Gäste am Penaltystand versuchen. Einen Treffer erzielen, wie es der Italiener Andrea Pirlo im Spiel gegen England vorgemacht hat, das wär doch was. Wie bereits im letzten Jahr findet an allen drei Tagen ein separates Finale statt. Die FCA-Torhüter freuen sich auf viele Schützen vom Elfmeterpunkt. Am Freitag ab 17.30 Uhr sind alle FCA-Supporter und Unterstützer des Grümpis zum Sponsoren-Anlass eingeladen. Ebenfalls am Freitag ab ca. 21h gastiert bereits zum dritten Mal das Unterhaltungstrio Wolkenbruch aus Österreich im FCA-Festzelt. Das eigenwillige Motto der drei Tiroler: «Nicht schön – aber gut», lässt einiges erwarten. In der separaten Bar/Lounge lanciert DJ Fabi die erste Grümpi-Nacht. Das FCA-Barteam sorgt dafür, dass keine Kehle trocken bleibt. Der FC Affoltern heisst herzlich willkommen. (hw)

In der Schiessanlage «Saumholz» in Pfäffikon und in Fehraltorf fand mit dem «Tag der Jugend» die zweite Sonderprüfung im Rahmen des Zürcher Kantonalschützenfestes statt. In neun Einzelentscheidungen in den Schiessdisziplinen Gewehr 50 und 300 m, Pistole 25 und Armbrust 30 m, sowie einem Gewehr-Gruppenwettkampf wurden insgesamt 211 Jugendliche und Junioren (158 Gewehr, 13 Pistole, 40 Armbrust) beiderlei Geschlechts, die sich über die Heimrunden qualifizieren konnten, zu den Schlusswettkämpfen eingeladen.

Bemerkenswertes Niveau Verschiedene glänzende Resultate in den Qualifikationsdurchgängen hoben sich aus dem gesamthaft bemerkenswerten Leistungsniveau heraus. Im Zweistellungwettkampf 300 m etwa setzte Rafael Schnewlin (Nänikon) die Messlatte in der Qualifikation hoch (278), schliesslich musste er aber nach dem nur viertbesten Finalergebnis noch fast um den Sieg bangen. Denn Andree Meili (Bonstetten) lag vor dem Final nur drei Punkte hinter ihm. Im Zweistellungsprogramm auf 50 m brauchte die Junioren-Internationale Jasmin Simath (Herrliberg) eine Klasseleistung im Final (99,3 Punkte),

Von links: Moana Wild, Larissa Roos, Erich Baumann und Andree Meili. (Bild zvg.) um den nach der Qualifikation um fünf Punkte voraus liegenden Eric Baumann aus Affoltern noch abzufangen. Hervorragend schoss in der Kategorie Pistole 25 m (C-Match). Junioren Moana Wild (Zwillikon). Sie erreichte 533 (266/267) Punkte und konnte klar den ersten Rang sichern vor Fabian Schwerzenbach (Wetzikon) mit 524 (268/256) Punkten. Im Liegend-Wettkampf 50 m Kleinkaliber erreichte Larissa Roos (Affoltern) den 3. Rang mit 382,9 (287/95,9) Punkten. Sie musste sogar

im Final einen Schuss zusätzlich absolvieren und verteidigte ihren Rang gegen den Punktgleichen Tobyas Tschumper (Niederhasli) 382,9. Im Bezirkswettkampf erreichte die durchaus junge Besetzung den 9. Schlussrang. Die Nervenbelastung bei einem solchen Final ist ziemlich gross und somit konnten einige Schützen nicht an ihre gewohnte Form anknüpfen. H. Meili Jugendverantwortlicher BSVAffoltern

Getagt und sich sportlich betätigt

Am vergangenen Wochenende hat die Missione Cattolica Italiana in Obfelden eine Tagung zum Thema «Familie gestern und heute» abgehalten. Und das in einem sportlichen Rahmen: mit einem Fussballturnier für Klein und Gross. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 3. Juli 2012

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Atemberaubende Action zum zehnjährigen Bestehen Die freestyle-night in Mettmenstetten bietet grossartiges Spektakel Das Jumpin in Mettmenstetten wird am 14. Juli 2012 wieder zum Schmelztiegel von Athleten, Besuchern und Ausstellern. Seit 10 Jahren findet sie statt: die freestyle-night in Mettmenstetten. Als kleiner Event, mehr für Insider im Jahr 2003 erstmals durchgeführt, ist die freestyle-night zu einem bedeutenden Anlass geworden und hat auch an Grösse laufend zugelegt. In den Disziplinen Aerials (Skiakrobatik), Freeski, Snowboard und Bike werden sich die Athleten am 14. Juli ein hochklassiges Kräftemessen liefern und Besuchern und Fans ein grossartiges Spektakel bieten. Am Start auch dieses Jahr wieder Athleten aus der Region, der ganzen Schweiz und sogar aus dem Ausland. Die freestyle-night im Jumpin wird einmal mehr zum Sommerspektakel der freestyle-Szene. Besucher, Fans und Interessierte können bereits ab 14 Uhr im Jumpin den Athleten zuschauen. Für spannende Unterhaltung ist gesorgt. Auf dem Gelände gibt es verschiedene Attraktionen für Gross und Klein. Langeweile ist fehl am Platz.

Der Vorverkauf läuft Wer den Vorverkauf (bis Freitag 13. Juli 2012) nutzt, erhält zusätzlich noch

Finale 2010: Trotz Regen gute Stimmung in Mettmenstetten. (Bilder zvg.) fünf Franken Rabatt im Vergleich zur Tageskasse. Kinder bis und mit 12 Jahren sind in Begleitung Erwachsener gratis. Die letzten Jahre haben gezeigt,

dass durchschnittlich 2000 bis 2500 Besucher die Veranstaltung besuchen. Im Vorverkauf wird nur eine limitierte Anzahl an Tickets verkauft. Aufgrund

Rückwärtssalto ohne Hände am Lenker. der hohen Nachfrage der letzten Jahre lohnt es sich ganz bestimmt, sein Ticket frühzeitig zu beziehen, um sicher dabei zu sein.

Vorverkauf in Mettmenstetten: Garage Graf, Raiffeisenbank, Avec, Jumpin; Vorverkauf in Affoltern: Break Music Bar, Gymfit, Powerbike; oder unter www.starticket.ch.

Die Säuliämtler und Starke Delegation aus Hedingen der Bob-Club Zürichsee Damenturnverein mit Leichtathletik-Erfolgen am KTF Frauenfeld Reto Götschi gibt Präsidium ab Der renommierte Bob-Club Zürichsee, gegründet 1976, hat kürzlich seine Generalversammlung in der Vogtei zu Herrliberg durchgeführt. Er ist nach wie vor der erfolgreichste Sportclub der Schweiz. Seit dem Gründungsjahr bis heute haben in der Geschichte dieses Vereins immer wieder (ehemalige) Säuliämtler eine «Rolle» gespielt. So etwa Walter Graf (Mettmenstetten/Lausanne), Olympia-Medaillengewinner und ehemaliger TK-Chef des Schweizerischen Bobverbandes, Fredi Steinmann jun. (Hausen) und Stephan Höhener (Obfelden), beide sehr erfolgreich in den Sparten Bob und Rodeln. An der GV vom 22. Juni standen drei Ämtler im «Rampenlicht». Reto Götschi (Hausen), ehemaliger Bobpilot mit vielen nationalen und internationalen Spitzenplätzen, seit 2002 im Vorstand, ab 2008 Präsident, hat die Führung abgetreten. Die Doppelbelastung wurde zu viel, denn seit 2011 fungiert Reto Götschi als Geschäftsführer von Swiss Sliding (Schweiz.

Bob-, Skeleton- und Schlittensportverband). Jean-Pierre Stillhart (Affoltern/Immensee), ehem. Oberturner TV Mettmenstetten, seit 1997 als Finanzchef im Vorstand und Mitorganisator diverser Anlässe, beendete seine Kassenwart-Epoche. Hans Jud (Mettmenstetten/Oberrieden), Gründungs- und ehemaliges Vorstandsmitglied (Vizepräsident) sowie als «ewiger» Revisor tätig, der kaum an einer GV fehlt. Mit diesem Trio eng verbunden ist der «Seebueb» Christian Dietz-Saluz (Stäfa), Redaktionsleiter der Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen, seit 1992 im Vorstand (Protokollführer, Organisator, Medienverantwortlicher, Redaktor des Club-Bulletins «See-Bob», Vizepräsident), er ist ins zweite Glied zurückgetreten, wird aber im journalistischen Bereich weiterhin dem Club zur Verfügung stehen. Reto Götschi, Jean-Pierre Stillhart und Christian Dietz-Saluz wurden in Anerkennung und Würdigung der grossen Leistungen (zusammen 45 Jahre Vorstandstätigkeit) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die launig gehaltenen Laudationes wurden von Hans Jud in gewohnter Manier vorgetragen. (hj)

Am Sonntag, 24. Juni 2012, reiste eine motivierte Delegation von fünf Leichtathletinnen des DTV Hedingen ans Kantonalturnfest in Frauenfeld. Nach dem erfolgreichen Wettkampf brachten die Hedingerinnen vier Medaillen nach Hause ins Säuliamt. Nach einer intensiven Trainingszeit kommt nun mit der Teilnahme am Kantonalturnfest in Frauenfeld endlich der Höhepunkt des Turnjahres. Für alle jene Turnerinnen der Leichtathletik-Gruppe des DTV Hedingen bedeutet das, wie alle Jahre, dass sie ihr Können bereits eine Woche vor dem eigentlichen Turnfest an den Leichtathletik-Einzelwettkämpfen, die im Rahmen des Kantonsturnfests stattfinden, unter Beweis stellen können. Dieses Jahr nahmen zwei Juniorinnen – Miriam Pimputkar und Lisa Stähli – sowie drei Seniorinnen – Felicitas Baumann, Carolina Muff und Barbara Thurnherr – an den LA-Einzelwettkämpfen teil. In der Leichtathletik wird das Seniorenalter bereits mit 30 Jahren erreicht, wodurch dieses Jahr keine der Turnerinnen in der Kategorie der Aktiven startete. Bereits nächstes Jahr wird sich dies mit dem Übertritt der Juniorinnen ändern.

Ziel erreicht

Von links: Christian Dietz-Saluz, Jean-Pierre Stillhart, Hans Jud und Reto Götschi. (Bild Heinz Schluep)

Wie auch im Vereinswettkampf vom vergangenen Wochenende absolvierten die Turnerinnen eine Sprungdisziplin – Weitsprung oder Hochsprung. Im Hochsprung erreichten die drei Hedingerinnen die jeweils für den Vereinswettkampf festgesetzte Zielhöhe von 1.30 m. Carolina Muff und Miriam Pimputkar konnten die Zielmarke sogar um 5 cm überbieten. Auch im Weitsprung erreichten die beiden Athletinnen die 4-m-Zielweite. Bemerkenswert ist vor allem das Resultat

Die erfolgreiche Delegation des DTV Hedingen. Von links: Felicitas Baumann, Barbara Thurnherr, Lisa Stähli, Carolina Muff und Miriam Pimputkar. (Bild zvg.) von Felicitas Baumann über 4.27 m. Ein ausserordentlich gutes Resultat verzeichnete die Hedinger Delegation auch im 800 m. Feli Baumann blieb mit ihrer Zeit von 2 Min und 41 Sek. bis WettMkampfende ungeschlagen und auch Lisa Stähli und Miriam Pimputkar erreichten mit Zeiten um 2 Min und 51 Sek. ihre gesteckten Ziele.

Zweiter Platz bei den Juniorinnen Miriam Pimputkar, die infolge eines Aufenthalts als Au-pair in der Westschweiz die Trainingsphase verpasste, erzielte trotzdem sehr gute Resultate. Vor allem auch dank der guten 800m-Zeit und einer Weite von 9.01 m im Kugelstossen reichte es zuletzt bis auf den zweiten Rang in der Kategorie Juniorinnen. Lisa Stähli verpasste eine

Auszeichnung nur knapp und schaffte es zum Schluss auf den 5. Rang.

Hedinger Podest Felicitas Baumann kristallisierte sich in der Kategorie Seniorinnen schon nach der ersten Disziplin als Favoritin heraus. Carolina Muff kam jedoch dank einem guten Resultat im Kugelstossen von 7.71 m nahe an die erfahrene Feli heran. Obwohl seit einigen Wochen durch eine Knöchelverletzung etwas angeschlagen, erreichte auch Barbara Thurnherr im Kugelstossen ihr persönliches Ziel von 7.50 m. In der Endrangliste konnten sich die Hedingerinnen dann das Podest teilen. Feli Baumann gewann vor Carolina Muff auf dem 2. Rang und Barbara Thurnherr auf dem 3. Rang.


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052_2012  

den Partnern gelebt werden», so Al- fred Haab. Primarschule: Bildungsrat setzt Änderung des Zeugnisreglements nicht um. > Seite 3 Bezirks...

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den Partnern gelebt werden», so Al- fred Haab. Primarschule: Bildungsrat setzt Änderung des Zeugnisreglements nicht um. > Seite 3 Bezirks...