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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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Sanierung fertig

Ab heute Dienstag werden die Kammern des Wasserreservoirs Rinderweidhau gefüllt. > Seite 3

Bewegende Stadt

Affoltern schafft es im nationalen Gemeindeduell auf den vierten Rang seiner Kategorie. > Seite 6

Tel.: 041 780 72 27 6330 CHAM

«Geissli» sind zurück

Die Bewohner des Minizoos dürfen weiter am Breitenweg wohnen. > Seite 7

Fantasievolle Projekte

Jugendliche der Abschlussklassen an der Sek Ennetgraben haben ihre Projekte präsentiert. > Seite 8

Der Primarschule Obfelden laufen die Lehrpersonen davon Auf das Ende des Schuljahres gab es mehrere Kündigungen Mehrere Lehrpersonen haben ihre Stelle an der Primarschule Obfelden gekündigt. Der neuste Evaluationsbericht von 2020 zeigt: Ein Teil der Lehrkräfte war unzufrieden, wie die Schule geführt wird. von livia häberling Die Kinder waren in die neuen Klassen eingeteilt, die Stundenpläne für das kommende Schuljahr bereits verschickt. Da erhielten einige Obfelder Eltern Mitte Juni ein E-Mail mit der Information, dass nunmehr doch alles anders sei. Im Schreiben wurden sie darüber informiert, dass die Lehrperson ihres Kindes per Ende Schuljahr gekündigt habe und dass derzeit noch unklar sei, wie der Unterricht nach den Ferien ablaufe. Falls die Stelle regulär oder mit einem Vikariat besetzt werden könne, bleibe die Klasse bestehen. Gelinge das nicht, müssten die Kinder auf andere Klassen verteilt werden. Betroffen sind in Obfelden mehrere Schulklassen. In den vergangenen Wochen soll es insgesamt sechs Kündigungen gegeben haben, wobei nicht alle Austretenden auch als Klassenlehrer angestellt waren. Die Primarschulpflege möchte zur Anzahl der Kündigungen und zu den Gründen keine Stellung nehmen.

Einer von mehreren Schulstandorten der Primarschule Obfelden: Das Schulhaus A im Chilefeld. (Bild Livia Häberling)

Die Stimmung unter den Eltern sei angespannt, ist aus betroffenen Kreisen zu hören. Das bestätigt auch Daniel Frick. Als Präsident der ElternMitWirkung hat er in den vergangenen Tagen mehrere Telefonate und E-Mails von Eltern erhalten. Die Verunsicherung sei gross, sagt er. Was genau an der Schule los sei, darüber mag er nicht spekulieren. Daniel Frick sagt nur: «Wenn das Arbeitsklima in einem Unternehmen stimmt, dann bleiben auch die Mitarbeitenden. Irgendwo ist offensichtlich der Wurm drin.»

Aufschluss über das Arbeitsklima in der Primarschule Obfelden geben Aussagen von Lehrpersonen, die im neusten Evaluationsbericht der Fachstelle für Schulbeurteilung (FSB) dokumentiert sind. Von Frühling bis Herbst 2020 war die Schule nach 2015 turnusgemäss erneut von der FSB überprüft worden. Evaluiert wurden beispielsweise die Unterrichtsgestaltung, die individuelle Lernbegleitung, die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler oder Sonderpädagogische Angebote. Anlässlich des Prozederes kamen nicht nur die Schulkinder und Eltern zu Wort, sondern auch die Lehrpersonen. Diese waren unter anderem eingeladen, sich zur Schulführung zu äussern. Im Bericht kommen die Experten zum Schluss, die Personalführung erfolge umsichtig und unterstützend, und das Team setze sich regelmässig mit pädagogischen Themen auseinander. Den Ist-Zustand bei Entscheidungswegen, bei der Problemlösung und im Hinblick auf eine klare Regelung von Aufgaben und Kompetenzen schätzten viele Lehrpersonen in der Befragung jedoch kritisch

Zum Abschied

80 Kilometer durch die Dolomiten gerannt

Kritische Stimmen zur Problemlösung und zu Entscheidungswegen

ein. Auch neue Lehrpersonen vermissten teilweise Strukturen: Ein Teil von ihnen erlebte die eigene Einführung nicht als «zielführend organisiert». Im Bericht heisst es, die Schulleitung sei derzeit daran, den Schulalltag betreffende Abläufe schriftlich zu beschreiben und Verantwortlichkeiten verbindlich zu regeln.

Kein einheitliches Bewertungsschema Der interne Austausch unter den Lehrpersonen ist im Bericht mehrfach Thema. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit sei gross, heisst es an einer Stelle, viele Lehrpersonen würden den Unterricht und Lernzielkontrollen mit der Nachbarklasse der gleichen Stufe gemeinsam vorbereiten und sich austauschen. Inhaltliche Absprachen über die Stufen hinweg fehlten jedoch völlig. Auch bei der Beurteilung der Schülerinnen und Schüler ist die stufen- und standortübergreifende Zusammenarbeit der Lehrpersonen offenbar noch wenig etabliert. Ein verbindliches Konzept, das die Beurteilungspraxis gesamtschulisch ver-

> Bericht auf Seite 5

Sperrung Bickwil ab 23. August Das kantonale Tiefbauamt hat am letzten Donnerstagabend mittels Livestream über die Bauarbeiten an der Unterführung Bickwil orientiert. Die Kreisel Affoltern- und Rickenbacherstrasse sowie die Durchfahrt Rickenbach sind bald fertiggestellt, die Unterführung Rad- und Gehweg Langacherstrasse in Ottenbach bereits freigegeben. Nach den Sommerferien geht es nun los mit dem Bau des Herzstücks des Autobahnzubringers Obfelden/Ottenbach, der Unterführung Bickwil. Damit nur ein Zufahrts- und Wegfahrtsweg erforderlich ist, wird nur in einer Richtung gebaut, nämlich vom Knoten Affolternstrasse her aufwärts gegen den Knoten Hirschen. Der Aargauer Verkehr ab Muri wird auf die Anschlüsse Wettswil und Birmensdorf statt Affoltern gelenkt. Beim Knoten Affolternstrasse wird die Muristrasse nach Bickwil komplett gesperrt. Der obere Teil von Bickwil ist ab Knoten Hirschen durchgehend zugänglich. In der Fragerunde wurde dann auch die Ottenbacher Dorfplatz-Planung angesprochen. Ein erstes Vorprojekt liege vor, verriet die Gemeindepräsidentin Gabriela Noser, und werde am 30. August präsentiert. (red.)

> Bericht auf Seite 7 ANZEIGEN

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Am stark besetzten Lavaredo Ultratrail liess Aeugster Adrian Brennwald den Grossteil der Konkurrenz hinter sich und verpasste das Podest nur knapp.

Im Frühling 1982 kam Peter Landolt als junger Lehrer an die Sekundarschule Mettmenstetten. Damals hatte er gerade erst sein Studium beendet; ein halbes Jahr Berufserfahrung brachte er mit. Es sollte Landolts einziger Stellenwechsel bleiben: 39 Jahre lang blieb er der Sekundarschule Mettmenstetten treu. In dieser Zeit brachte er 13 Klassenzügen ein Basiswissen in den naturwissenschaftlichen Fächern bei. Vermitteln wollte Peter Landolt seinen Schülerinnen und Schüler für ihr Leben aber noch etwas anderes: den Glauben an sich selbst. (lhä)

> Portrait auf Seite 6

einheitliche, gebe es an der Primarschule Obfelden nicht, halten die Experten fest. Auf die Frage, ob man sich im Team regelmässig über Leistungstests austausche und aus diesen Ergebnissen gemeinsam Konsequenzen für den Unterricht ziehe, gab ein Drittel der Lehrpersonen in der Evaluation keine Antwort. Im Bericht heisst es, die Schule strebe an, dass gleiche Leistungen vergleichbar bewertet würden. Dazu habe man vereinbart, einen standardisierten Vergleichstest, der kürzlich getestet wurde, verbindlich einzusetzen. Die Primarschule Obfelden hat in den vergangenen Jahren einen Systemwechsel vollzogen. Nachdem sie Ende der 90er-Jahre die ersten beiden ADLKlassen eingeführt hatte, kamen im Jahr 2006 weitere hinzu, und auf das Schuljahr 2016/2017 wurde komplett auf «Alterdurchmischtes Lernen» umgestellt. Wie macht sich die Umstellung in der Unterrichtsqualität bemerkbar? Dazu liefert der Evaluationsbericht Erkenntnisse.

Hohe Optiker-Dichte

Im Stadtzentrum von Affoltern tummeln sich nicht weniger als sechs Brillengeschäfte. > Seite 9

Im langgezogenen Aufstieg zum Falzeregopass hatte er zu wenig Wasser dabei. Das dürfte Adrian Brennwald am Lavaredo Ultratrail den Podestplatz gekostet haben. Trotzdem ist der Aeugster mit dem Rennverlauf sehr zufrieden. Als nächstes Highlight soll Ende September ein 179-km-Lauf in Slowenien folgen. (tst.)

Spitzensport in beeindruckender Naturkulisse: Adrian Brennwald. (Bild zvg.)

> Bericht auf Seite 13

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Unscheinbares wahrnehmen, vom Boden aufheben, in der Hand spüren. Dann – ganz hingegeben dem spannenden Spiel – behutsam immer wieder neue Bilder entstehen lassen. Ein kleines Glück.

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Berty Gallmann-Aeberli

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erfahren durften.

Wir nehmen traurig Abschied von

Ganz besonders danken wir: – Frau Irene Girardet Fischer für die würdige Gestaltung des Trauergottesdienstes – Spitex Knonaueramt für die tägliche Pflege – Herr Dr. Daniel Zimmermann für die langjährige medizinische Betreuung – Für die Blumen, die Spenden an Spitex Knonaueramt und für späteren Grabschmuck – Für die tröstenden Worte und allen, die ihr in ihrem Leben in Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass des Marcel Weber, geb. 29. April 1964, von Flums-Dorf SG, Hedingen ZH, gest. 21. April 2018, wohnhaft gewesen: Geissweidstrasse 2, 8912 Obfelden, Inhaber der: Marcel Weber Consulting, Sitz: Obfelden, CHE-115.864.866, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 1. Juli 2021 als geschlossen erklärt worden.

Doris Kunz

14. Januar 1930 – 23. Juni 2021 Liebe, Dankbarkeit und Erinnerung ist das, was bleibt. Deine Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 9. Juli 2021, um 11.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Gottesdienst in der Friedhofskapelle.

Die Trauerfamilien

Tüfenbach, im Juli 2021

Anstelle von Blumen gedenke man des Pflegeheims Seewadel, wo Doris die letzten Jahre liebevoll betreut wurde. IBAN CH52 0070 0110 0074 2221 2 Personalverein Haus zum Seewadel Traueradresse: Christiane Zaugg, Haltenstrasse 9, 8912 Obfelden

Affoltern am Albis, 2. Juli 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Sonderabfall-Sammlung in Affoltern am Albis Das Sonderabfallmobil kommt. Kommen Sie auch. Am Donnerstag, 8. Juli 2021 findet die Sonderabfallsammlung von 8.00 bis 11.30 Uhr im Entsorgungszentrum ÖKI-HOF, Schmid AG Entsorgung und Recycling, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis statt. Sonderabfall aus Haushalten bis maximal 20 kg pro Abgeber wird kostenlos entgegengenommen. Im Sonderabfall-Mobil gesammelt werden: • Farben, Lacke, Klebstoffe • Säuren, Laugen, Entkalker, Abflussreiniger • Lösungsmittel, Pinselreiniger, Verdünner, Brennsprit • Medikamente, Quecksilber, -Thermometer • Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilger, Dünger • Chemikalien, Gifte, Javel-Wasser • Spraydosen, Druckgaspatronen • Unbekanntes und Stoffe mit einer Giftklasse oder einem Gefahrensymbol Sonderabfälle niemals via Kehricht oder Kanalisation entsorgen! Vermischen Sie nie Produkte, die sich in verschiedenen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. Mehr Informationen zum Sonderabfall finden Sie unter www.sonderabfall.zh.ch. 6. Juli 2021 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Gemeinde Obfelden

Öffnungszeiten der Am 25. Juni 2021 ist in Affoltern am Albis Gemeindeverwaltung und verstorben: Maumary-Glöckler Irmgard Luise des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes geb. 7. März 1934, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis während Obfelden. Es findet keine Urnenbeisetzung in Obfelden Sommerferien den statt. Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis inkl. des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst a.A., Hausen a.A., Kappel a.A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind während den Sommerferien vom 19. Juli bis 20. August 2021 eingeschränkt.

Bestattungsamt Obfelden

Es gelten folgende Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, Vormittag von 8.00 bis 12.00 Uhr, am Nachmittag geschlossen. Nach telefonischer Vereinbarung sind wir gerne auch ausserhalb dieser Zeiten für Sie da. Gemendeverwaltung Hausen am Albis.

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Bezirk Affoltern

Strasse in Birri gesperrt Auf der Zürcherstrasse wird am Wochenende der Deckbelag eingebaut – sofern das Wetter mitspielt. Die Zürcherstrasse in Birri (Aristau) wird seit Ende September 2019 saniert. Die erste Bauphase wurde mit einem Einbahnregime ausgeführt, anschliessend der Verkehr mit Lichtsignalanlage geregelt. Nun sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen, es fehlt noch der Deckbelag. Dazu wird am kommenden Wochenende die Strasse gesperrt, und zwar von Samstagmorgen, 10. Juli, 4.30 Uhr, bis Montagmorgen, 12. Juli, 4.30 Uhr. Bei schlechter Witterung werden die Arbeiten verschoben auf den 17. bis 19. Juli. Der Verkehr von und nach Ottenbach wird via Rottenschwil, Lunkhofen und Jonen umgeleitet, von und nach Affoltern via Merenschwand. Auf diesen Achsen ist entsprechend mit Mehrverkehr zu rechnen. (red.)

WIR GRATULIEREN Zur diamantenen Hochzeit Gleich zwei Paare feiern morgen Mittwoch, 7. Juli, ihr diamantenes Hochzeitsfest. Vor 60 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen – ein wunderbarer Anlass, dies auch gebührend zu feiern! Hildegard und Karl Rössler in Affoltern und Silva und Erich Hägi in Zwillikon gratulieren wir herzlich und wünschen beiden Jubelpaaren ein fröhliches Fest.

Dienstag, 6. Juli 2021

Das Wasserreservoir Rinderweidhau erstrahlt in neuem Glanz Die 1,6-Mio.-Franken-Sanierung ist abgeschlossen – ab heute Dienstag wird aufgefüllt Nach der Sanierung des Reservoirs Rinderweidhau stehen für die Wasserversorgung Affoltern in näherer Zukunft keine grösseren Projekte mehr an. Im August beginnt die zweite Etappe des Leitungszusammenschlusses mit Jonen. von Thomas sTöckli Ab heute Dienstag werden sie erstmals gefüllt, die beiden neuen, je 450 Kubikmeter grossen Kammern des Wasserreservoirs Rinderweidhau beim Bisliker Weiher über Affoltern. Am Freitag wird dann eine Probe genommen und ins Labor geschickt, das Füllwasser danach, wie das in der Branche üblich ist, «verworfen», also in den Bach abgelassen. Drei Tage dauert die Auswertung der Probe. Sorgen, dass das Resultat nicht stimmen könnte, macht sich Betriebsleiter David Nietlispach nicht: «Wir haben alles gut gereinigt.» Und wenn, wie erwartet, alles gut ist, beginnt am

Vor dem frisch sanierten Reservoir Rinderweidhau, von links: André Herrmann, Präsident WVA, mit Betriebsleiter David Nietlispach und Renato Vincenti von der Gruppenwasserversorgung. (Bilder Thomas Stöckli) Montag wieder das Auffüllen, diesmal richtig, also für den Betrieb. Rund 15 Monate hat die Sanierung des 900-Kubikmeter-Reservoirs aus dem

Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag, 6. Juli, feiert Theodore Widmer aus Stallikon seinen 80. Geburtstag. Wir wünschen dem Jubilar alles Gute und Gesundheit für die weitere Zukunft.

Jahr 1952 gedauert. Zu Beginn ging es mit dem Ausforsten der Baustelle und dem Aushub sehr schnell voran. Später kam es doch noch zu kleinen Verzögerungen. Eine Herausforderung sei es gewesen, den Betrieb der Gruppenwasserversorgung Amt, die im Rinderweidhau ebenfalls zwei Pumpen betreibt, ständig gewährleisten zu können, verrät Gruppen-Betriebswart Renato Vincenti. Wenn auch zeitlich etwas überzogen wurde, so sind zumindest die Finanzen im Lot. 1,6 Mio. Franken sollte die Sanierung insgesamt kosten. «Die letzten Schlussrechnungen fehlen noch, aber wir haben noch etwas Reserve», sagt Nietlispach. So ist er zuversichtlich, die Sanierung im oder sogar leicht unter dem Budget abschliessen zu können.

Ja zur energetischen Sanierung des Bürogebäudes

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

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Blick ins Innenleben des sanierten Reservoirgebäudes.

Anlagemässig stehen nun für die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern (WVA) in näherer Zukunft keine grösseren Projekte mehr an, hielt

Präsident André Herrmann fest. Mittelfristig dürften die 35 teils sehr alten Quellfassungen wieder zum Thema werden und allenfalls packe man in fünf bis sieben Jahren das Reservoir Ess an. Bereits umgesetzt sind derweil die Leitungsarbeiten Im Wil, an der Lindenmoosstrasse sowie in Zwillikon an der Ottenbacherstrasse, wo der Lichtsignalbetrieb nur noch bis nächste Woche dauern dürfte. Im August beginnt die zweite Etappe des Leitungszusammenschlusses mit Jonen, im Herbst wird der Leitungsersatz an der Mühlebergstrasse in Angriff genommen. Ebenfalls zur Baustelle wird in absehbarer Zeit das WVA-Bürogebäude an der Zürichstrasse 98. An der schriftlich durchgeführten Generalversammlung vom 4. Juni haben 100 von insgesamt 109 Abstimmenden den Antrag auf eine energetische Sanierung für 150 000 Franken gutgeheissen. Die sechs weiteren Traktanden wurden sogar noch deutlicher angenommen. Weitere Infos unter www.wasseraffoltern.ch.

Bonstetten führt künftig Finanzen der Ämtler Kesb Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Durch den Zusammenschluss von neun Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern wird ab dem 1. Januar 2022 die Führung des gesamten Finanz- und Rechnungswesens der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten in der Abteilung Finanzen wegfallen. Die Verwaltung hat deshalb schon früh Ausschau gehalten nach einer Möglichkeit, diese Vakanz mit einem neuen Aufgabengebiet zu füllen. Die Gemeinde Bonstetten hat im Herbst 2020 erfahren, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) des Bezirks Affoltern ihr operatives Finanzwesen auslagern möchte. Mit Schreiben vom 20. November 2020 beauftragte die Kesb Affoltern die Politische Gemeinde Bonstetten, ihr eine Offerte zu unterbreiten für die gesamte Führung des Finanz- und Rechnungswesens inklusive der Löhne und der Erstellung von Budget, Finanz- und Aufgabenplan sowie der Jahresrechnung. An der Sitzung des Verwaltungsrats IKA Kesb vom 19. Mai 2021 wurde das Geschäft behandelt und beschlossen, dass die Politische Gemeinde Bonstetten mit Wirkung ab 1. Januar 2022 damit beauftragt wird. Der Gemeinderat befürwortete die Übernahme des gesamten Finanz- und Rechnungswesens der Kesb Affoltern und genehmigte den Zusammenarbeitsvertrag.

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Behindertengerechte Bushaltestelle Lärchenhof: Nachtragskredit

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG SR 151.3 / VböV SR 151.34) ver-

pflichtet die Gemeinde, die Zugänge zu den Bushaltestellen und Fahrzeugen bis zum 31. Dezember 2023 behindertengerecht umzubauen. Die Buslinie im Rundkurs vom Bahnhof bis Dorf und wieder Bahnhof sowie die Buslinie Bonstetten – Birmensdorf – Bonstetten halten bei den Haltestellen Dorfstrasse, Dorfplatz, Isenbach und Lärchenhof. Die Haltestelle Dorfstrasse auf der Kantonsstrasse Stationsstrasse ist durch den Kanton Zürich bereits umgestaltet und befindet sich in Betrieb. Die Neugestaltung der behindertengerechten Haltestelle Dorfplatz ist grundsätzlich festgelegt. Die beiden Haltestellen Isenbach und Lärchenhof stehen aktuell in Abklärungen oder sind bereits (vor)projektiert. Es ist vorgesehen, dass alle vorerwähnten Haltestellen umgestaltet werden und auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2022 zur Verfügung stehen. Entsprechende Kredite für die Umgestaltungen sind im Investitionsbudget 2021 enthalten. Die bestehende Haltestelle «Lärchenhof» weist aus verkehrstechnischer Sicht keine ersichtlichen Schwachstellen auf und ist seit mehreren Jahren in Betrieb. Die Fahrbahn ist so weit verengt, dass keine Fahrzeuge das haltende Postauto überholen können. Im Haltestellenbereich liegt der grosszügig breite Rad- und Gehweg, auf dem auch ein Warteraum für die Passagiere Platz findet. Es sind jedoch höhenmässige Anpassungen bei den Belagsübergängen

im öffentlichen Strassen- bzw. Gehwegbereich notwendig. Im Projektperimeter wird hauptsächlich der öffentliche Grund der Gemeindestrasse Schachenstrasse beansprucht und angepasst. Aus Platzgründen muss auf einen Witterungsschutz verzichtet werden. In der Investitionsrechnung 2021 ist für Anpassungen von bestehenden Bushaltestellen auf einen behindertengerechten Ausbau der Betrag von 100 000 Franken eingestellt. Diesem Verpflichtungskredit gegenüberstehend sind die veranschlagten Kosten für die oben aufgeführten Massnahmen gemäss Kostenvoranschlag in der Höhe von 185 000 Franken. Der Gemeinderat stimmte deshalb einem Nachtragskredit von 85 000 Franken zu. Die Ausführung der Arbeiten wird noch im Jahr 2021 erfolgen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • das weitere Vorgehen hinsichtlich dem internen Organisationsreglement (OrgR) festgelegt; • den Stellenplan 2022 genehmigt. Dieser sieht eine Stellenprozentsenkung gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent vor; • der Beantragung einer Ausnahmebewilligung zur Änderung des Primarschulmodells bei Einheitsgemeinden zugestimmt; • den Dienstbarkeitsvertrag Kat. Nr. 2094 betreffend dem Fuss- und Fahrwegrecht für die Öffentlichkeit zu

Lasten der Stockwerkeigentümerschaft Dorfschulhaus genehmigt; • den Gebührenerlass für Abwasser einer Schwimmbadanlage abgelehnt; • das weitere Vorgehen betreffend Dorfkern/Zentrumsplanung bezüglich Phase 1 und 2 definiert.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 17. Juni 2021 ... • einen Rekurs betreffend Kindergarteneinteilung abgelehnt; • die Übernahme einer Schulgeld-Garantie für eine Spitalschule genehmigt; • diverse Anträge für die Weiterführung für die integrierte Sonderschulung für das Schuljahr 2021/2022 gutgeheissen; • diverse Anträge für die Weiterführung der Sonderbeschulung an einer externen Sonderschule für das SJ 2021/2022 genehmigt; • das Budget 2022 in einer 1. Lesung besprochen und zur Kenntnis genommen; • die Budgetanträge 2022 des Hausdienstes für die Liegenschaften besprochen und die Empfehlungen beschlossen; • ein Dienstaltersgeschenk gutgeheissen; • die Austrittsdetails einer Mitarbeiterin genehmigt; • diverse Neuanstellungen für das Schuljahr 2021/2022 verabschiedet. Christof Wicky, Gemeindeschreiber


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Juli 2021

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Das ADL-System offenbart seine Schwächen Die Primarschule Obfelden wurde im vergangenen Jahr extern überprüft – die Ergebnisse machen hellhörig Im Jahr 2016 hat die Primarschule Obfelden komplett auf «Altersdurchmischtes Lernen» umgestellt. Nun hat die Fachstelle für Schulbeurteilung (FSB) die Schule im Sommer 2020 überprüft. Von der individuellen Lernbegleitung zeichnet sie ein fragwürdiges Bild. Auch die Qualitätssicherung und -entwicklung werden kritisiert.

KOMMENTAR

Die Bevormundung muss aufhören VON LIVIA HÄBERLING

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von livia häberling Seit November 2020 liegt der Primarschule Obfelden ein 59-seitiges Papier vor, das die Schulbehörde bis vor Kurzem wie einen Schatz gehütet hat. Es wurde nicht veröffentlicht, durfte nicht kopiert und auch nicht fotografiert werden. Nur auf der Schulverwaltung konnte es eingesehen werden – unter Aufsicht. Bei dem Dokument handelt es sich um den Evaluationsbericht, den die Fachstelle für Schulbeurteilung (FSB) im vergangenen Herbst zuhanden der Primarschule Obfelden erstellt hat. Sie hat den Auftrag, die Qualität der Volksschulen im Kanton Zürich aus pädagogischer und fachlicher Sicht zu überprüfen und die Schulen bei der Sicherung und Entwicklung ihrer Unterrichts- und Schulqualität zu unterstützen. Administrativ ist die FSB der Bildungsdirektion angegliedert, fachlich ist sie unabhängig.

Bewertung knüpft am Positiven an Jede Schule wird im Fünf-Jahres-Rhythmus evaluiert. In Obfelden fand das mehrmonatige Prozedere zuletzt zwischen März und September 2020 statt. Dabei wurden Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Eltern und Mitglieder der Schulbehörde schriftlich und mündlich befragt. Ausserdem fanden diverse Unterrichtsbesuche statt. Das Evaluationsteam hat die Primarschule Obfelden in neun Bereichen geprüft: Schulgemeinschaft, Unterrichtsgestaltung, individuelle Lernbegleitung, Sonderpädagogische Angebote, Beurteilung der Schülerinnen und Schüler, Schulführung, Qualitätssicherung und -entwicklung, Zusammenarbeit mit den Eltern und schliesslich die Lehr- und Lernarrangements. Die Fachstelle für Schulbeurteilung verstehe sich als Dienstleisterin für

In der Primarschule Obfelden – auch im Schulhaus Schlossächer – wird ausschliesslich im ADL-System unterrichtet. (Bild lhä) die evaluierten Schulen, sagt Isabelle Stöckly, die stellvertretende Leiterin der FSB. «Die Ergebnisse sollen die Schulen anregen, Weiterentwicklungen in Angriff zu nehmen.» In den Berichten stehe ein wertschätzender Grundton im Vordergrund, bestätigt sie: «Wir knüpfen bei unserer Bewertung an positive Punkte an, benennen kritische Punkte aber auch durchaus klar.» In mehreren der neun ausgewerteten Bereiche stellt der Bericht Mängel fest. So zum Beispiel in der individuellen Lernbegleitung oder bei den Lehrund Lernarrangements. Auch von der Schulführung (vgl. Fronttext) sowie von der Qualitätssicherung und -entwicklung zeichnet das Evaluationsteam ein durchzogenes Bild.

«Ausrichtung am Leistungsvermögen der Kinder ist nicht gegeben» Aufgrund unterschiedlicher Klassengrössen hat die Primarschule Obfelden Ende der 90er-Jahre ihre ersten beiden ADL-Klassen eingeführt. Ab 2006 führte sie sieben ADL-Klassen, und per Sommer 2016 stellte sie sämtliche Klassen um. Diese setzen sich in der Unterstufe aus Erst- bis Drittklässlern und in der Mittelstufe aus Viert- bis Sechstklässlern zusammen. Das ADL-System besteht aus mehreren Bausteinen, die nach und nach

etabliert werden sollen. Dazu gehört auch der «Plan». Bei diesem arbeiten die Kinder mit einem Hilfsstundenplan und teilen ihren Lernstoff selbstständig ein. Die Integration dieser Unterrichtsform sei erfolgreich verlaufen, schreibt die Schule auf ihrer Website. Es handelt sich dabei um einen Entwicklungsschwerpunkt der Schule aus dem Schuljahr 2019/2020. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Fachstelle für Schulbeurteilung in ihrem Bericht. Sie hält die Gestaltung des Planunterrichts für «nicht optimal»: Die Arbeitspläne seien fast immer so aufgebaut, dass die Kinder innerhalb eines Jahrgangs die gleichen Aufgaben abarbeiten würden. «Stärkere Schulkinder haben kaum die Möglichkeit, Basisaufgaben wegzulassen. Eine gezielte Differenzierung nach Lernstand steht nicht im Vordergrund», schreiben die Experten. Eine Ausrichtung am Leistungsvermögen der Schulkinder sei nicht gegeben.

Schulentwicklung ohne Projektpläne Auch vor die Pläne, wie die Schule ihren Unterricht weiterentwickeln will, setzen die Experten ein Fragezeichen. Die Schule setze eine «überschaubare Anzahl bedeutungsvoller Entwicklungsziele». Obwohl beim Baustein «Plan» dem individuellen Lernstand der Kinder noch zu

Die Primarschule möchte sich zum Bericht nicht äussern 1. In den vergangenen Tagen und Wochen ist es zu mehreren Kündigungen gekommen. Wie viele Lehrpersonen verlassen die Primarschule Obfelden auf Ende des Schuljahrs? 2. Worauf sind diese Kündigungen aus Ihrer Sicht zurückzuführen? 3. Wurde für einige Klassen bereits Ersatz gefunden? 4. Wie organisiert sich die Schule mit den derzeitigen Vakanzen?

zierung nach Lernstand steht nicht im Vordergrund», hält der Bericht fest. Wie steht die Primarschule Obfelden zu diesen Einschätzungen? 8. Sind Optimierungen geplant und falls ja, wie und bis wann sollen diese erreicht werden? 9. Auch die Unterrichtsgestaltung, die Lernreflexion und die Unterrichtsentwicklung stehen in der Kritik. Das Evaluationsteam zeichnet das Bild eines wenig individuellen Unterrichts, dem die Systematik fehle und der in der Methodik Mängel aufweise. Wie stellen Sie sich zu dieser Kritik?

5. Ist es korrekt, dass der Baustein «Plan» im Schuljahr 2019/2020 in den Unterricht integriert worden ist? 6. Sie schreiben auf Ihrer Website, dieser sei erfolgreich in den Unterricht integriert worden. Weshalb ist die Integration aus Sicht der Schule geglückt, woran wird das gemessen? 7. Die FSB hält die Gestaltung des «Planunterrichts» im Hinblick auf «ein differenziertes Lernangebot» für nicht ideal. Stärkere Schulkinder hätten kaum die Möglichkeit, Basisaufgaben wegzulassen. «Eine gezielte Differen-

10. Die Unterrichtsqualität (vgl. «Individuelle Lernbegleitung» und «Lehrund Lernarrangements) hat seit der letzten Evaluation (2015) abgenommen. Wie erklären Sie sich diesen Qualitätseinbruch? 11. Wurden die Lehrpersonen aus Ihrer Sicht im Jahr 2016 genügend auf die Umstellung auf ADL vorbereitet? 12. Wie ist diese Vorbereitung geschehen? 13. Wie ist der Übergang zum vollständigen ADL-Unterricht abgelaufen? 14. Im Bericht (2015) stellte das Eva-

Der «Anzeiger» hat die Schulbehörde um Stellungnahme zu den folgenden Fragen gebeten:

luationsteam fest, die Schule verfolge ihr zentrales Ziel «Umstellung auf ADL» wenig auf gemeinsame Ziele ausgerichtet und nicht systematisch. Man sprach davon, es liege keine sorgfältige Planung vor. Auch wurde gesagt, der Schule fehle für die Umsetzung eine gemeinsame Vision. Wie hat die Schule damals auf diese Feststellungen der FSB reagiert? Gab es neue Arbeitsgruppen, wurde ein pädagogisches Konzept erarbeitet, ein externer Berater engagiert oder ähnliches? 15. Würden Sie die Implementierung des ADL-Systems als erfolgreich bezeichnen? 16. Plant die Primarschule Obfelden, an ADL als Unterrichtsform festzuhalten und falls ja: Wie argumentiert sie gegenüber kritischen Eltern, die die gesunkene Unterrichtsqualität bemängeln? Nachdem sie für die Beantwortung der Fragen eine Fristerstreckung erbeten und erhalten hatten, teilten Schulpflege, Schulleitung und Schulverwaltung der Redaktion schliesslich mit, dass sie «die Zusammenarbeit beenden» und die Fragen nicht beantworten.

wenig Rechnung getragen wird, habe die Schule das Ziel als erreicht definiert. Das führt die FSB darauf zurück, dass Projektgruppen und Projektpläne mit präzisen Zielen und Meilensteinen in der Primarschule Obfelden nicht vorhanden seien und «ein verbindliches Vorgehen für die Zielüberprüfung» nicht etabliert sei. Die Art, wie die Schulund Unterrichtsentwicklung stattfindet – vorwiegend in Weiterbildungen im ganzen Team oder an Entwicklungstagen und später in pädagogischen Teams – bezeichnet der Bericht als «nur teilweise zielführend».

Arbeits- und Lerntechniken: keine einheitliche Systematik erkennbar Auch bei der «zielorientierten Unterrichtsgestaltung» schlägt der Bericht teils kritische Töne an. Die Lernziele würden selten kommuniziert, geschweige denn am Ende der Lektion überprüft. Innerhalb der etablierten ADL-Bausteine sei «ein breites Methodenrepertoire insgesamt wenig verbreitet». Auch hier wird bemängelt, dass kaum Platz für individuelle Förderung sei: «Einige Schülerinnen und Schüler wünschen sich, dass sie von den einfachen Aufgaben manchmal weniger machen müssen.» Befürworter sehen im System des Altersdurchmischten Lernens eine Chance, dass Kinder von der Lehrperson darin angeleitet werden, im eigenen Tempo und dem individuellen Lernstand entsprechend selbstständig zu forschen und zu lernen. In Obfelden vermisst das Evaluationsteam einen gezielten Aufbau solcher Lerntechniken: Die Kinder würden im Unterricht zwar «ausgesprochen eigenständig» arbeiten, und die Zustimmung unter den Schulkindern zu dieser Form von Eigen- und Lernverantwortung sei hoch. «Allerdings gibt es keine einheitliche Systematik, wie die Lehrpersonen die Vermittlung von Arbeits- und Lerntechniken (…) gezielt angehen.» Ähnlich tönt es bei der Lernreflexion: Einzelne Lehrpersonen würden diese zwar fördern, «fest verankerte Gefässe, welche die Schülerinnen und Schüler befähigen, über ihre Lernwege und -strategien nachzudenken, sind nur vereinzelt im Einsatz.» Schulpf lege, Schulleitung und Schulverwaltung wollten zu den Ergebnissen des Evaluationsberichts keine Stellung nehmen. Auch die Fachstelle für Schulbeurteilung äusserte sich nicht zum Inhalt ihres Berichts.

> Ein Vergleich mit der Unterrichtsqualität des Evaluationsberichts von 2015 folgt im «Anzeiger» vom 9. Juli.

ransparenz scheint nicht das Steckenpferd der Schulbehörde Obfelden zu sein. Den anonymisierten Bericht, den ihr die Fachstelle für Schulbeurteilung im November 2020 zugestellt hat, wollte die Schulpflege partout nicht herausgeben. Kopien und Fotografien untersagte sie. So kam es, dass die Journalistin das 59-seitige Dokument unter strenger Beaufsichtigung der Schulverwaltung von Hand abschreiben musste – bis man am nächsten Tag und nach anderthalb Stunden Schreibarbeit doch noch einknickte und es auf der Website veröffentlichte. Für dieses schikanöse Verhalten gibt es keine gesetzliche Grundlage. Durch das Öffentlichkeitsprinzip kann grundsätzlich jede Person Einsicht in amtliche Dokumente nehmen. Nur in Einzelfällen kann der Zugang eingeschränkt werden. Bei der Einsichtnahme ist die Behörde dazu verpflichtet, Kopien auf Verlangen zu ermöglichen.

Die Schulbehörde hielt sich nicht an diese Praxis. Stattdessen führte sie als Begründung an, man habe das nunmal so entschieden. Mit solchen Scheinargumenten gängelte sie auch Eltern von Schulkindern, die nach dem Bericht fragten. Dort machte sie «strategische Gründe» geltend. Wer Einsicht wollte, musste auf der Schulverwaltung antraben, durfte das Dokument unter Aufsicht lesen und im Anschluss Fragen stellen.

Was die Schulbehörde gerne als «konstruktiven Austausch» verkauft, ist nichts anderes als krasse Bevormundung. Die Beteiligten schränken die Herausgabe des Dokuments ein und verunmöglichen so, dass ausserhalb ihres Einflussgebiets eine Diskussion über die Qualität ihrer Arbeit entstehen kann. Damit spielt die Behörde ihre Machtposition gegenüber den Eltern gezielt aus: Im Wissen darum, dass viele sich hüten werden, sich über diese Praxis zu beschweren – aus Angst, ihr Kind könnte in der Schule die Konsequenzen tragen.

Mit ihrem Verhalten zeichnen die Verantwortlichen das Bild einer abgehobenen Behörde, die nur sich selbst verpflichtet ist. Sie irren. Die Schule hat einen Bildungsauftrag zu erfüllen. Eltern haben ein Anrecht zu erfahren, wie gut oder schlecht ihr das gelingt. Dasselbe gilt für die Öffentlichkeit, die das Angebot finanziert. Die Bevormundung muss aufhören. Sie ist nicht vertrauensfördernd.


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Bezirk Affoltern

Rang 4 für die Stadt Affoltern

Ein gewitzter Förderer tritt ab

In über 1100 Gemeinden bewegte sich die Bevölkerung im Rahmen von «schweiz.bewegt». Es ging um nicht weniger als den inoffiziellen Titel «bewegteste Gemeinde der Schweiz». Vom Mai bis Juni sammelten täglich rund 6000 Teilnehmende während 50 Tagen 39 682 340 Bewegungsminuten – das entspricht umgerechnet der Dauer von mehr als 440 000 Fussballspielen. Affoltern verzeichnete 3835 Teilnahmen. 541 112 Bewegungsminuten sind zusammengekommen. Mit diesem Resultat schaffte es die Stadt Affoltern in der Kategorie C (6001 bis 15 000 Einwohner) schweizweit auf den vierten Platz. In Anbetracht der 239 teilnehmenden Gemeinden eine beachtliche, sportliche Leistung. In der Stadt Affoltern haben sich über dreissig Vereine, Institutionen und Gewerbebetriebe beteiligt und so ein reichhaltiges, kostenloses Programm mit 450 Angeboten auf die Beine gestellt. AffolternBewegt! zeigt exemplarisch, was in Affoltern am Albis geleistet wird. Über 80 Vereine, zahlreiche Institutionen und Gewerbetriebe leisten während des ganzen Jahres einen wichtigen Beitrag für das soziale Leben, den Zusammenhalt, die Begegnung und die Integration. Genau dieses Engagement macht Affoltern für die Bevölkerung attraktiv und fördert die Identifikation mit der Stadt. Die Stadt Affoltern dankt allen Beteiligten für ihren wertvollen Einsatz zum Wohl der Bevölkerung. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

E-Ladestationen fördern In seiner Strategie für die Mobilitätsentwicklung setzt der Regierungsrat auf Anreize, auf befristete Förderung und vor allem auf die Digitalisierung als Treiber. Der Regierungsrat hat seine Strategie und sein Handlungsprogramm «Digitalisierung und Nachhaltigkeit der Mobilität im Kanton Zürich», kurz: DiNaMo, verabschiedet und damit gezeigt, wie er sich die Mobilität in Zukunft vorstellt und welche Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden sollten. Wesentlicher Hintergrund und Motivation sind durch Corona beschleunigte Mobilitätstrends wie E-Bike-Boom oder Sharing-Modelle. Das Handlungsprogramm umfasst sieben strategische Stossrichtungen: CO2- und lärmarmen Strassenverkehr fördern; Multimodale Mobilitätsangebote weiterentwickeln; Steuerungs- und Lenkungssysteme aktiver nutzen; Güterverkehr effizienter abwickeln, insbesondere in städtischen Gebieten; Verkehrsräume effizient und dynamisch nutzen; Nutzungsabhängige und Verkehrsmittel übergreifende Pricing-Systeme ermöglichen; Flexibles Arbeiten und digitale Kommunikations- und Arbeitsformen zur Verkehrsreduzierung nutzen.

Verbrenner ersetzen Aus diesen Stossrichtungen leitet sich eine breite Massnahmenpalette mit unterschiedlichen Prioritäten ab. Das unmittelbar grösste Wirkungspotenzial hinsichtlich CO2-Reduktion dürfte die Förderung der Infrastruktur für eine CO2-arme Mobilität haben. Bis 2023 soll ein zeitlich befristetes Förderprogramm für Elektro-Ladestationen bei privaten und öffentlichen Parkplätzen sowie an stark frequentierten Orten beschlossen werden. Einrichtungen der Verwaltung sollen beschleunigt mit Ladestationen ausgestattet und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren in allen Direktionen verstärkt durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. (red.)

Dienstag, 6. Juli 2021

Nach 39 Jahren an der Sekundarschule Mettmenstetten wird Peter Landolt pensioniert In diesen Tagen begleitet Peter Landolt seine letzte Klasse durch das Ende der Schulzeit. Den Stoff zu vermitteln, war für ihn das eine. Vor allem aber wollte er seine Schülerinnen und Schüler darin bestärken, an sich und ihre Talente zu glauben. von livia häberling Am Tag, bevor er in die Ferien fuhr, entschied Peter Landolt, Lehrer zu werden. Nach dem Wirtschaftsgymnasium hatte er eigentlich Jura oder Nationalökonomie studieren wollen. Bis er vom LehrerStudium las und spontan umschwenkte. Was ihn dort erwartete, wusste er nicht so genau. Er traute es sich einfach mal zu. Peter Landolt sagt über sich, er sei ein optimistischer Mensch. Wenn er etwas ausprobiert habe, sei er meistens auf den Füssen gelandet. Was er seinen Schülerinnen und Schülern fürs Leben habe mitgeben wollen, lautet die Frage an ihn, an einem Junitag im Lehrerzimmer in Mettmenstetten. Und er sagt: «Dass sie denken: ‹Das schaff’ ich.›» Den Stoff zu vermitteln – bei Peter Landolt sind das die naturwissenschaftlichen Fächer – sei für ihn im Lauf der Jahre immer weniger wichtig geworden: «Als ich angefangen habe, war der Lehrplan mein Heiligtum. Daran habe ich mich orientiert – und dabei die Schülerinnen und Schüler gar nicht so richtig gesehen.» Heute denkt er anders. Er ist überzeugt: Wenn es gelingt, die Jugendlichen zu motivieren, sie dort abzuholen, wo sie stehen, dann ergibt sich der schulische Erfolg häufig ganz von selbst.

«Lass uns ein Theater aufführen» Diese menschliche Komponente ist es gewesen, die aus Peter Landolt einen Sek-, und keinen Gymilehrer gemacht hat. Aus fachlicher Perspektive, sagt er, hätte ihn die Arbeit am Gymnasium gereizt. Bloss hätte er die Jugendlichen dort als Fachlehrer nur wenige Stunden in der Woche unterrichtet, während er sie als Sek-Lehrer näher begleiten konnte. So startet er nach dem Studium im Herbst 1981 in Horgen. Ein halbes Jahr später, im Frühling 1982, wechselt er nach Mettmenstetten. Zunächst wohnt er weiterhin in der Stadt Zürich, mag noch nicht in einem «Bauernkaff» leben. Ein Jahr später ist es mit dem Pendeln vorbei – Peter Landolt zieht nach Mettmenstetten. Dort ist er zunächst ein ruhiger Lehrer, doch die Erfolgserlebnisse, die er nach und nach hat, ermutigen ihn. Da ist zum Beispiel das Theater. 30 Jahre ist es her, dass seine Stellenpartnerin Karin Niklaus, die seit vielen Jahren auch seine Lebenspartnerin ist, beim Schrankausräumen auf ein Skript stiess und spontan fand: «Lass uns ein Theater aufführen.» Seither schreiben die beiden für jede Abschlussklasse ein eigenes Stück. «Wir hatten null Ahnung und keinen Zugang zum Theater», erzählt Karin Niklaus am Telefon, «wir haben einfach mal gemacht.» Sie seien «frächi Sieche», stichelte Landolts Bruder, Mitglied einer Laien-Schauspielgruppe, ab und zu über so viel Kühnheit. Für dieses Theater sind Karin Niklaus und Peter Landolt inzwischen bekannt. Lehrerkollegen erwähnen es, wenn man sich bei ihnen nach Peter Landolt erkundigt, und auch Ehemalige sind noch immer gerne Teil des Events. Sie klatschen im Publikum, schicken Video-Grussbotschaften oder kehren als Musiker zurück und begleiten den Abend ohne Gage. Solange sie aber bei ihm zur Schule gehen, zeigt sich die Wertschätzung der Schülerinnen und Schüler zunächst noch etwas subtiler. Es sind die kleinen Gesten. Man grüsst sich morgens, gab sich die

Peter Landolt kam im Jahr 1982 an die Sek Mettmenstetten - und blieb fast 40 Jahre. Im November wird er 65. (Bild lhä) Hand, als man noch durfte, blickt sich in die Augen, wenn man miteinander redet. Und selbst wenn Peter Landolt mal wieder das Gefühl beschleicht, das Vis-a-vis sei im Gespräch nicht ganz so präsent gewesen, dann stellt er später häufig kleine Verhaltensänderungen fest.

Ein schlagfertiger Sprücheklopfer «Er ist ein guter Sprücheklopfer», sagt Hans Walti, der selber seit mehr als 40 Jahren an der Sekundarschule Mettmenstetten unterrichtet. Und Karin Niklaus sagt, die ersten Scherze fielen, noch bevor er im Schulzimmer stehe. Im E-Mail, in dem man das Treffen vereinbart, erfährt er, dass man nach dem Gespräch noch ein Foto knipsen werde. Und antwortet: «Nehmen Sie die Kamera ruhig mit. Ich konnte gerade noch einen Termin beim Schönheitschirurgen buchen.» Die Spässe gehören auch zu seinem Unterricht dazu. Je älter die Schülerinnen und Schüler werden, desto mehr adaptieren sie seinen Stil, bieten ihm die Stirn. Immer öfter kommt ein Spruch zurück – «Das find’ ich dann ganz gut!» Er sei nahe an seinen Schülern, sagt Peter Landolt, lebe während drei Jahren «ganz mit ihnen mit». Zwischen Chefund Kumpeldasein verlaufe eine Grenze, die die Schüler haargenau kennen würden. Meistens jedenfalls: Hin und wieder antworte er auf einen Spruch, der sei jetzt «echli unter dä Gürtellinie» gewesen. Oder er merkt, dass er selbst über das Ziel hinausgeschossen ist und entschuldigt sich. Mit seinen Witzen möchte er die Kommunikation zu den Jugendlichen stärken. Sind Jugendliche eher zurückhaltend, ist er es auch. «Ich will niemanden vor den Kopf stossen.»

Elterngespräche im Wohnzimmer statt in der Schule Wenn die Sechstklässler am sogenannten «Wellentag» in der Sek zum Schnuppen kämen, nehme er sie noch nicht wahr, sagt Peter Landolt. «Bis zum letzten Schultag interessiert mich nur meine aktuelle Klasse.» Dann sind die Sommerferien um, die Neuen kommen, «und ich bin voll auf sie fokussiert». Für ihn und Karin Niklaus heisst das auch, plötzlich in verschiedenen Mettmenstetter, Maschwander und Knonauer Stuben zu sitzen. Sie bieten den Eltern an, für das erste Gespräch zu ihnen nach Hause zu kommen. Peter Landolt ist es wichtig, die Schüler in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben: «Für mich ist es ein riesiger Unterschied, ob jemand Geschwister hat oder nicht, ob er auf einem Bauernhof aufwächst oder in einem Block.» Es sind Details, die im Gesamtbild eines Schülers vielleicht die entscheidenden Farbtupfer sind.

«Opferfreudig» auf allen Spielfeldern Wenn eine Schülerin in einem Theater mitspielt, besucht er auf Einladung auch mal eine Aufführung. Oder das Radquer in Mettmenstetten, wenn ein Schüler dort an den Start geht. Der Sport hat ihm über all der Zeit besonders am Herzen gelegen. Über viele Jahre hat er den Schulsport im Bezirk Affoltern geleitet, nahm mit seinen Schülerinnen und Schülern an Turnieren teil, in der Freizeit, und stoppte auf dem Rückweg auch mal am McDrive, wenn sie mal wieder gewonnen hatten. Am liebsten hat er auch selber einen Fuss oder eine Hand im Spiel. «Er ist ein Gambler», sagt Karin Niklaus über ihren Partner. Pausen-Aufsichten seien schwierig mit ihm. Sehe er einen Ball – schwupps! – sei er weg. Er selber ortet bei seinen Mitspielern inzwischen gewisse Verhaltensänderungen: «Fiel ich in früheren Jahren hin, haben die Schüler gelacht. Heute kommen sie und fragen: ‹haben Sie sich wehgetan?›» Auch Hans Walti streicht am Telefon Peter Landolts grosses Engagement hervor, im sportlichen Bereich, aber nicht nur. Er habe ihn als engagierten, hilfsbereiten Kollegen kennengelernt, dem auch das Miteinander ein Anliegen gewesen sei. Mehrmals nahm das Lehrerteam am Grümpi in Affoltern teil, mit Peter Landolt im Tor. Dort sei er allerdings ein bisschen verletzungsanfällig gewesen, verrät Walti: «Drei Mal hat er sich bei einer Parade das Handgelenk gebrochen.» Und Peter Landolt? Sagt: «Aber ich habe gehalten.» Als «opferfreudig» wird Landolt auch auf anderen Spielfeldern wahrgenommen. «Er ist keiner, der nur Chlötzli hin- und herschiebt», sagt Harry Oesch, der mit ihm seit vielen Jahren Schach spielt. «Er ist ein fantasievoller Spieler. Man muss bei ihm auf alles gefasst sein.»

«Scheitern, was ist das?» Das Schach, das Töfffahren, das Golfen. Seine Hobbys würden sicher für einen Ausgleich zum Beruf sorgen, sagt er, wobei er das Unterrichten häufig nicht als Arbeit empfinde, «weil es mir so Spass macht.» Auf die Frage, wie er es schaffe, trotz seines Einsatzes nicht auszubrennen, antwortet er: «Da hilft es mir, dass ich manchmal fast ein bisschen ein übersteigertes Selbstbewusstsein habe.» Er sage sich: «Das geht schon, das reicht, so kann ich das machen.» Dadurch gerate er weniger in Versuchung, alles «pingelig vorzubereiten». Er sei pünktlich, aber nicht früher da als nötig, sagt Karin Niklaus. Sie sei diejenige, die morgens zuerst im Schulzimmer sei. Und ihn dann höre. Ihn und

die «discomässige Musik», die dabei manchmal ertöne, wenn er noch schnell seinen Kaffee trinke. «Vielleicht kommt dieses Selbstbewusstsein nicht überall gleich gut an», sagt Peter Landolt. Sogar seine Partnerin sage ihm hin und wieder: «Bleib auf dem Boden.» Auf die Frage, ob er niemals Angst vor dem Scheitern habe, sagt er im Gespräch lachend: «Scheitern, was ist das?» Man kann diese Antwort nun als ironischen Beitrag einordnen – oder sich daran erinnern, was er zuvor übers Spässe-Machen reflektiert hatte: «In jedem meiner Sprüche liegt ein Körnchen Wahrheit.»

Als Schulleiter vermisste er bald die Schülerinnen und Schüler Einige seiner ehemaligen Schüler sind über die Jahre zu Freunden geworden. Manchen begegnet er im Dorf heute noch, andere hat er nie wieder gesehen. Oder sie einfach nicht mehr erkannt, wenn sie die Schule als «Büebli» verliessen und ihn Jahre später irgendwo in Zürich als «Chaschte» mit «Hoi Peter» grüssten. 39 Jahre und 13 Klassenzüge hat Peter Landolt in Mettmenstetten geführt. Viereinhalb Jahre war er nebenbei in einem Teilzeitpensum als Schulleiter tätig. Dann gab er das Amt wieder ab, weil er seine Schülerinnen und Schüler vermisste. Das Lehrersein, sagt Karin Niklaus, sei seine Passion, die Schülerinnen und Schüler sein Elixier. Im November wird Peter Landolt 65, die jetzige Abschlussklasse ist seine letzte. Sie frage sich schon, wie es sein werde, ohne Klasse, ohne den Austausch mit den Jugendlichen. Sie habe sich extra geachtet, ob sie an ihm eine Veränderung feststelle, jetzt auf den Endspurt hin. «Nada, nichts», sagt Karin Niklaus. Vermutlich weiss er, der Optimist, heute noch nicht so genau, was ihn als Pensionär erwartet. Er traut es sich einfach mal zu.

Theater «Last call» Vom 9. bis 11. Juli findet das Abschlusstheater der 3. Sek Mettmenstetten statt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich mit dem TheaterTeam auf eine unvergessliche Reise zu begeben. Von 21 bis 22 Uhr findet jeweils eine Live-Show statt. Anmeldung: www.sekmaettmi.ch, aktuelles/news mit QR-Code: https://forms.office.com/r/1ERm5WuhWi oder per Telefon unter 044 768 55 99 (9-11 Uhr).


Bezirk Affoltern

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Dienstag, 6. Juli 2021

«Man kann es nicht schönreden: Baustellen verursachen Beeinträchtigungen» Orientierung über die Auswirkung der Strassensperrung Bickwil Am 23. August erreichen die Arbeiten am Autobahnzubringer in Bickwil den Punkt, an dem die Ortsdurchfahrt vollständig gesperrt wird. Nur Anwohnende können dann noch mit dem Auto zufahren. Die Haushaltungen in Bickwil werden noch direkt mit einem Flugblatt informiert.

vorgesehenen Kleintierdurchlässe sind bereits benutzbar, ebenso ein Teil der Leitsysteme, welche die Tiere dorthin führen. Bald fertiggestellt ist die Durchfahrt Rickenbach. Der Fabrikkanal in Ottenbach wurde für die Bauzeit neu kanalisiert. Zurzeit sind die Brückenlager im Bau, Ende Juli soll die Brücke darübergelegt werden.

Sperrung der Ortsdurchfahrt Bickwil von Bernhard Schneider Gabriela Noser Fanger und Stephan Hinners, die den Gemeinderäten von Ottenbach und Obfelden vorstehen, beurteilten zu Beginn der Orientierung der Baudirektion des Kantons Zürich den bisherigen Baufortschritt positiv. Ein unerwartetes Problem sei beim bereits eröffneten Radweg zwischen den beiden Gemeinden aufgetaucht: Die Unterführung beim Kreisel Affolternstrasse wurde bei den heftigen Gewittern der letzten Tage geflutet. Ansonsten sind, ausser den geplanten Verkehrseinschränkungen, keine Probleme aufgetreten. Hinners fasste zusammen: «Es ist eindrücklich, wie viele Details geplant werden müssen für eine solche Baustelle.»

«Kommen Sie mit Anliegen zu uns!» Thomas Maag, stellvertretender Kommunikationsleiter der Baudirektion, hielt mit Blick auf die Auswirkungen der Bautätigkeit, die in den nächsten Monaten noch verschärft werden, fest: «Man kann es nicht schönreden, Baustellen verursachen Beeinträchtigungen. Wir können nur um Verständnis der Bevölkerung bitten. Und sollte etwas vergessen gegangen sein: Kommen Sie mit Fragen und Anliegen zu uns! Auf der Webseite zum Bau finden Sie alle Kontaktdaten.» Auf www.zh.ch/strassenprojekte-obfelden-ottenbach sind zudem die Onlineveranstaltung und die erweiterte Powerpoint-Präsentation zum aktuellen Stand der Arbeiten und den anstehenden Massnahmen aufgeschaltet. Danijel Savic, der Gesamtprojektleiter Christian Kull vertrat, stellte die bisherigen Bauarbeiten im Überblick vor: Die Unterführung Rad- und Gehweg Langacherstrasse ist bereits freigegeben, die von Gemeindepräsidentin Gabriela Noser erwähnten Probleme mit den heftigen Niederschlägen werden analysiert und Lösungen gesucht. Die Kreisel Affoltern- und Rickenbacherstrasse sind bald fertiggestellt. Zehn der fünfzehn

Am 23. August beginnt die vollständige Sperrung der Ortsdurchfahrt Bickwil. Voraussetzung dafür ist, dass die Rickenbacherstrasse zuvor durchgängig eröffnet werden kann, denn der Verkehr von Ottenbach nach Affoltern wird ab der Verzweigung Affoltern-/Rickenbacherstrasse auf diesen Weg umgeleitet. Chefbauleiter Melven Hürlimann begann seine Erläuterungen mit den baulichen Herausforderungen. Aufgrund der geologischen Untersuchungen ist mit Fels im Aushubbereich zu rechnen und es ist Hangwasser zu erwarten, das für die Bauphase ein besonderes Entwässerungssystem erfordert. Gleichzeitig müssen alle Werkleitungen in Betrieb bleiben, wobei im Bereich Sennhüttenstrasse, wo vieles zusammenfliesst, vorübergehend mit Pumpen gearbeitet werden muss. Zurzeit wird vor allem an den Werkleitungen gebaut. Die Bauarbeiten erfolgen vom Knoten Affolternstrasse her aufwärts, damit nur ein Zufahrts- und ein Wegfahrtsweg erforderlich sind. Die Verkehrsführung wird während der Bauzeit grossräumig gelöst. Der Aargauer Verkehr ab Muri wird auf die Anschlüsse Wettswil und Birmensdorf statt Affoltern gelenkt. Beim Knoten Affolternstrasse wird die Muristrasse nach Bickwil komplett gesperrt. Der obere Teil von Bickwil ist ab Knoten Hirschen durchgehend zugänglich. Die Bushaltestelle wird nach unten zur Verzweigung Ottenbacher-/Rainstrasse verschoben. Zu Fuss ist der Weg über die Zwillikerstrasse jederzeit benutzbar. Im Zentrum von Bickwil wird die Passerelle Sennhüttenstrasse errichtet, um den Fuss- und Veloverkehr sicherzustellen. Die nationale Veloroute 84, die durch Bickwil führt, muss daher nicht umgeleitet werden. «Die Passerelle erlaubt dann auch einen bevorzugten Blick von oben auf die Baustelle», fügte Melven Hürlimann bei. Nicht alle Liegenschaften behalten während der Bauzeit eine direkte Zufahrt. Die Baudirektion stehe mit den betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern von Bickwil in Kontakt und

Die Vorbereitungsarbeiten für die Tagbaustelle der Unterfahrung Bickwil betreffen namentlich die Werkleitungen, die während der ganzen Bauzeit uneingeschränkt nutzbar sein müssen. (Bild Bernhard Schneider)

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Das Gesamtprojekt im Überblick, von der Reuss (links) bis nach Affoltern. (Karte Baudirektion) stelle unter anderem Parkplätze sicher. In Zusammenarbeit mit den Blaulichtorganisationen wurde die jederzeitige Zufahrt zu sämtlichen Liegenschaften sichergestellt, ebenso sind Postzustellung und Kehrichtabfuhr geregelt. «Seien Sie bitte nachsichtig, wenn nicht alles vom ersten Tag an reibungslos klappt, wir werden die Situation beobachten und suchen bei Bedarf Lösungen», führte Thomas Maag aus.

Dorfplatz-Pläne Ottenbach: Präsentation am 30. August Im zweiten Teil der Veranstaltung konnte nur ein Teil der zahlreichen Fragen und Befürchtungen aus der Bevölkerung

besprochen werden. Auf die Frage nach dem Stand der Ottenbacher DorfplatzPlanung antwortete Gabriela Noser, ein erstes Vorprojekt liege vor und werde am 30. August der Bevölkerung präsentiert. Komplex ist die neue provisorische Führung des Postautokurses 215. In Ottenbach bedient er wie gewohnt die Haltestelle Ulmenhof, fährt von hier zur Ersatzhaltestelle Bickwil. Da die Erhöhung der Kapazität der Kreuzung in Toussen auf der West-Ost-Verbindung zur Folge hat, dass diese nicht mehr von Ottenbach her angefahren werden kann, wird der Bus ohne weitere Haltestelle via Bachstrasse zur Obfelder Dorfstrasse und von dort nach Affoltern geführt.

Die Turbinenstrasse zwischen Haas Shopping und dem Kreisel Rickenbacherstrasse sowie die Langacherstrasse, die weiter zum Kreisel Affolternstrasse führt, werden eröffnet, sobald sie fertiggestellt sind. Die Höchstgeschwindigkeit ausserorts beträgt 80 km/h, die Strecke innerorts beim Fabrikkanal 50. Verschiedene Fragen drückten Sorgen bezüglich der Schulwegsicherung aus. Aus polizeilicher Sicht werden keine besonderen Probleme erwartet, doch beobachte man die Situation und werde Massnahmen zur Entschärfung unerwarteter Gefahrenstellen treffen. Menschen mit Gehbehinderung oder im Rollstuhl wird die Postautohaltestelle Hölibachstrasse empfohlen.

Grosser Bahnhof für vier Zwerggeissen in Affoltern Die Bewohner des Minizoos am Breitenweg dürfen weiter am alten Standort wohnen

D

as kleine grüne Idyll am Breitenweg in der Stadt Affoltern, gab vor vier Monaten bei Anwohnern, insbesondere auch bei Kindergärtlern und Schulkindern zu grossen Diskussionen Anlass. Die Bewohner, vier afrikanische Zwerggeissen, mussten das Areal verlassen und auf den Gnadenhof Hodel nach Aeugst zügeln. Der «Anzeiger» berichtete am 8. März darüber. Der Stadtrat sah sich danach einem eigentlichen Aufruhr erboster und enttäuschter Tierfreunde gegenüber. Nach einigen Gesprächen konnte nun eine eigentliche Win-Win-Lösung gefunden werden. Mit dem Besitzer des Gnadenhofes, Ivo Zürcher, wurde ein 10-Jahres-Vertrag abgeschlossen in dem vereinbart wurde, dass das Landstück weiterhin gratis für die Tierhaltung benützt werden kann. Zudem wurden auch die Nachbarn, Passanten und Besucher gewissermassen in die Pflicht

genommen. Ivo Zürcher bestätigt denn auch, dass sich einige Helferinnen und Helfer bereit erklärten, gewisse Arbeiten zu übernehmen.

Prominentes Empfangskomitee

Prominente Begrüssung durch Stadtpräsident Clemens Grötsch (zweiter von links) und Stadträtin Eliane Studer (dritte von links): Die Ziegen traben auf ihre bestens bekannte Wiese. (Bild Martin Mullis)

Dies ermöglichte, dass die vor Monaten nach Aeugst gezügelten Tiere wieder zurückkehren durften. Der hochoffizielle Empfang musste natürlich entsprechend gefeiert werden. Bevor

Zürchers Pferdetransporter auf den Hofplatz fuhr, standen bereits Stadträtin Eliane Studer und Stadtpräsident Clemens Grötsch am Gittertor bereit, um zusammen mit einem knappen Dutzend Anwohnenden und Kindern die vier namenlosen Zwergziegen herzlich willkommen zu heissen. Ganz besonders freuten sich die Kindergärtler Maelle und Laurin, beide sechs Jahre alt, sowie der fünfjährige Flurin, da sie auf dem täglichen «Chindsgiweg» die Ziegen wieder jeden Tag begrüssen können. Die vier Meckerer hingegen trabten – ohne nach links und rechts zu schauen – an dem prominenten Empfangskomitee vorbei auf die saftige Wiese, und eine davon eroberte sofort den grossen Stein inmitten der Anlage, um sich den Überblick zu sichern. Die grüne Oase inmitten der Stadt Affoltern kann weiterhin als Minizoo kleine und grosse Tierfreunde erfreuen. (mm)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Juli 2021

Mit grossem Ideenreichtum in den Ernst des Lebens

FORUM

Lärmnormen statt Tempolimits Müliberg wehrt sich gegen den Motorenlärm, «Anzeiger» vom 2. Juli.

Fantasievolle Abschlussprojekte der Sekundarschüler im Schulhaus Ennetgraben Eine Vielfalt an Ideen und Konstruktionen, hinter denen teils enormer Aufwand steckt: Die in den Räumen der Sekundarschule Ennetgraben oder auch extern ausgestellten Projekte faszinierte sowohl die Lehrpersonen als auch die Besucher. von Martin Mullis Wenn in der Turnhalle im Schulhaus Ennetgraben ein Vulkanausbruch nachgestellt wird oder der Schlossgarten von Versailles in einem Modell bestaunt werden kann, dann wurde etwas Spezielles erarbeitet. Wenn aber sogar ein riesiger Kratzbaum an der Wand steht, welcher mit grosser Wahrscheinlichkeit für sämtliche Säuliämtler Katzen als einziges und unerfülltes Wunschbild gilt, dann haben mit Sicherheit viele Hirne und Hände Grosses geleistet. Die Ausstellung der zum Schulabschluss hergestellten Projekte liess Eltern, Verwandte, Freunde und Kollegen der Abschluss-Schüler staunen. Die Palette der ausgestellten Arbeiten war derart vielfältig, dass eine vollständige Aufzählung in diesem Rahmen unmöglich ist, ganz zu schweigen von einer Berichterstattung, wie die Ideen und deren Umsetzung zustande gekommen sind. Der filigrane Eiffelturm aus Holzspiessen von Anuksan Rajamohan, das Zitaten-Buch von Samya Khan, oder die Beschreibung eines Tagesablaufes mit 15 wunderschön gestalteten AquarellStillleben von Alisija Sevostjanova, lassen erahnen, dass nicht nur gearbeitet wurde, sondern auch einiges an Kreativität hinter den Werken steckt. Chiara Bonciani bastelte mithilfe eines You-

So lässt sich die EM stilgerecht verfolgen: FC Barcelona-Fan Ambassader Kebede. (Bilder Martin Mullis)

Tube-Filmes eine Papier-Handtasche. Farbiges Zeitungspapier wurde kunstvoll gefaltet, geflochten, geklebt und mit Faden vernäht.

Biografie über den «Wüstenfuchs» Jan-Luca Van den Driessche erzählt dem «Anzeiger», dass er Dokumentationen im TV über den 2. Weltkrieg äusserst spannend findet. Er beschloss, eine Biografie über eine in dieser Zeit einflussreiche Person zu schreiben. In Frage kamen Bernard Law Montgomery,

Winston Churchill, oder der «Wüstenfuchs» Erwin Rommel. Jan-Luca will zwar erst einmal eine Ausbildung zum IT-Fachmann absolvieren, schliesst aber ein späteres Studium zum Historiker nicht aus. Erwähnenswert ist auch das coole Paletten-Sofa des fussballbegeisterten Ambassader Kebede. Der FC BarcelonaFan benötigte rund 25 Stunden, um die mit Rasenteppich belegte Sitzgelegenheit herzustellen. Unübersehbar jedoch der bereits erwähnte Monsterkratzbaum, welcher Selina Forster für rund

Elster auf dem Absprung. (Leserbild Albert A. Stahel)

Fast wie eine Gucci-Tasche, nur schöner: Designerin Chiara Bonciani. sechs Katzen designte. Nicht nur die schiere Grösse des Katzentraumes ist hier erwähnenswert. Selina erstellte zudem eine exakte Beschreibung der Vorgehensweise von der Idee bis hin zur Ausführung. Die Herstellung der fantasievollen Projekte zum Schulabschluss verlangte von den Schülern nicht nur Kreativität, hält Lehrer Felix Naef fest. Ganz wichtig sei insbesondere auch die Kraft, Hindernisse zu überwinden und den im beruflichen Leben erforderlichen Durchhaltewillen zu fördern und zu beweisen.

Ich kann den Ärger der Müliberger ja schon verstehen, wir unten im Tal in Affoltern leiden mitunter auch unter den Knallklappen-Autos! Allerdings finde ich die Haltung der Personen, die die Petition unterzeichnen auch sehr inkonsequent: man zieht in einen Weiler aufs Land wo es keinerlei Infrastruktur gibt (Läden, Schulen ...), ist somit mehrheitlich auf das Auto angewiesen und beklagt sich dann über die anderen Autofahrer? Das allseits beliebte und eingeforderte Mittel gegen Lärm sind ja Temporeduktionen. Wir alle – 95 % oder mehrder korrekt fahrenden Autofahrer (inkl. eine zunehmende Anzahl von Elektroautos, die keinen Lärm machen!) müssen nachher auf breiten und unbewohnten Ausserorts-Strassen mit Tempo 50 fahren, nur weil ein paar wenige von uns das Gaspedal nicht vernünftig bedienen können! Heisst: man schlägt den Sack und meint den Esel! Was es braucht sind endlich vernünftige Lärmnormen für Fahrzeuge und deren konsequente Durchsetzung – keine neuen Tempolimits! Matthias Werner, Affoltern

Gedanken zur Fussball-EM Haben Sie es bemerkt? Am Montagabend haben w i r gegen die Franzosen gewonnen. Am Freitag aber haben s i e (unsere Elf) gegen die Spanier verloren. Hopp Schwiiz! Adolf Bühler, Bonstetten

Neugieriger kleiner Fuchs, der in Ottenbach Tür an Tür mit dem Dachs lebt. (Leserinnenbild Jamie Brander)

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Gewerbe

Dienstag, 6. Juli 2021

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LAGERVERKAUF

Jubiläum und Abschied Nie zu alt

Nach 25 Jahren in der Bibliothek Wettswil lässt sich Eva Hauri pensionieren. > Seite 11

Heinz Hörler trainiert mit seinen 80 Jahren in der Shukokai Karate Schule Albis. > Seite 13

Silber und Bronze

Ämtler Medaillen an den Schweizer Meisterschaften in der Disziplin Trampolin. > Seite 13

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Wie sechs Optiker auf 500 Metern überleben Im Säuliamt gibt es sechs Optikergeschäfte, alle tummeln sich im Affoltemer Stadtzentrum Vor 40 Jahren gab es in Affoltern nur ein Optikergeschäft – das Säuliamt hatte damals gut 29 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Heute leben über 66 000 Menschen im Knonauer Amt, um deren Gunst sechs Optikgeschäfte buhlen, mit unterschiedlichen Herangehensweisen.

hat, die alle viel Laufkundschaft anziehen: die Obere Bahnhofstrasse, den Bahnhof, den Coop-Park und die MigrosÜberbauung. Es spielen aber auch noch zahlreiche andere Faktoren eine Rolle. BOA ist dafür bekannt, dass auch noch Brillen repariert werden, die bei anderen Optikern als unreparierbar gelten. Vista Optic setzt auf die neusten Technologien und Techniken und spricht damit anspruchsvollste Kundschaft an, die beispielsweise Gleitsichtbrillen bisher nicht gut vertragen hat. Auch Kontinuität im Team ist zentral. Denn die Kundschaft kennt und schätzt neben der fachlichen Kompetenz ihres Optikers oder ihrer Optikerin auch deren Persönlichkeit. Es ist deshalb keine Seltenheit, dass die Kundschaft nach einem bestimmten Mitarbeitenden fragt und primär von dieser Person beraten werden will. Dieser Entwicklung hat die Corona-Krise zusätzlichen Vorschub geleistet. Peter Schäfer, Geschäftsführer von McOptic: «Wir haben in der Krise angefangen, nur noch auf Termine zu bedienen. Dies hat sich nun fortgesetzt. Wer einen Termin hat, wird vom Optiker seiner Wahl bedient und mögliche Wartezeit entfällt.»

von salomon schneider Fast alle Säuliämtlerinnen und Säuliämtler besitzen Brillen, als Sonnenbrille, zur Korrektur von Kurz- oder Übersichtigkeit, Gleitsichtbrillen oder verschiedenste Varianten von Lesebrillen. Gerade Sonnenbrillen werden oft bei Bedarf während der Ferien gekauft. Korrekturbrillen hingegen kaufen Säuliämtlerinnen und Säuliämtler gerne beim lokalen Optiker. Denn, ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Branchen, bei den Säuliämtler Optikern ist mit dem Kauf einer Brille lebenslanger Service inbegriffen. Das Richten der Brille oder der Austausch der Nasenflügel ist also im Kaufpreis enthalten. Damit dieses Geschäft aufgeht, sind die Optiker auf qualitativ hochwertige Brillenfassungen angewiesen.

Online-Handel ersetzt den Besuch beim Optiker nicht

Um die Säuliämtler Kundschaft für sich zu gewinnen, setzen alle Optiker auf individuelle Strategien, wobei der Geschäftsstandort ein wichtiges Element ist. Welches der beste Standort in Affoltern ist, lässt sich jedoch nicht einfach sagen, da Affoltern mehrere Zentren

Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, um die Brille online zu bestellen. Diese Möglichkeit wird jedoch erst höchstselten genutzt. Zu wichtig ist die persönliche Beratung und die Möglichkeit, sich mit der Brille zu sehen. Zudem entfällt beim Online-Kauf die inbegriffene Wartung. Und da die Optik ein sehr persönliches Geschäft ist, erkennen die Optiker sofort, ob eine Brille bei ihnen gekauft wurde. Bei den Linsen hingegen ist onlineKauf bereits seit Jahren Realität und gewinnt immer mehr Marktanteile. Die Optiker haben jedoch auch auf dies reagiert und die Preise für Anpassung und Kontrollen erhöht und die Preise für die Linsen gesenkt. Gerade bei Kontaktlinsen sind regelmässige Kontrollen jedoch enorm wichtig. Wenn die Linsen zu oft getragen werden, kann die Hornhaut nicht ausreichend über den Tränenfilm mit Nährstoffen versorgt werden. Dann können Blutgefässe in die Iris hineinwachsen – den farbigen Teil des Auges. Wenn dies nicht frühzeitig bemerkt wird, stören diese Blutgefässe im Dunkeln den Blick, wenn die Pupille grösser wird.

bereits an diejenigen Lernenden denken, die erst im nächsten Jahr ihrem Abschluss machen werden. Wenn keine weiteren Infektionswellen oder anderweitige Einschränkungen folgen, so steht diesen Lernenden noch viel Zeit zum Aufholen des verpassten Stoffes zur Verfügung. Die Situation für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger wird von den Betrieben nach wie vor kritisch eingeschätzt. Zwar werden fast zwei Drittel der Betriebe gleich viele Lernende behalten wie vor Covid-19, allerdings ist dieser Anteil geringer als vor einem Jahr. Im Weiteren

denkt rund die Hälfte der Betriebe, dass die Stellensuche für die Berufseinsteigenden auch in diesem Jahr schwieriger sein wird als vor der Pandemie – und dieser Anteil ist etwa gleich hoch wie im Juni 2020. Um weitere Arbeitsmarkterfahrung zu sammeln und Zeit zur Neuorientierung zu gewinnen, wäre es deshalb sinnvoll, wenn Betriebe die Berufseinsteigenden anhand von befristeten Übergangslösungen unterstützen könnten, was bei der Hälfte der durch die befragten Lehrbetriebe abgedeckten Lernenden auch bereits der Fall ist. LehrstellenPuls

Affoltern statt Zürich Für diesen Artikel unterhielt sich der «Anzeiger» mit allen Säuliämtler Optikern. Einzig der Geschäftsführer von Koch Optik wollte sich nicht äussern und verwies auf die Marketingabteilung. Eine erfreuliche Nachricht ist, dass die Säuliämtler Optiker sich über einen guten Geschäftsgang freuen können. Jürg Büchi, Gründer von BOA: «Durch die Corona-Krise und das damit einhergehende Home-Office, das zu einem guten Teil Pendelnde nach Zürich betraf, haben viele Säuliämtlerinnen und Säuliämtler ihre Brille in Affoltern gekauft, anstatt wie bisher in Zürich. Zudem können wir auf einen sehr treuen Kundenstamm zählen, der uns teilweise seit der Gründung vor 35 Jahren treu ist.» Nicht ganz so erfreulich sieht es bei myoptix aus. Gründer und Geschäftsführer Michael Walter: «Wir können zufrieden sein. Trotzdem ist Corona nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Der Preiskampf ist extrem hart und die Kundschaft wird immer budget-sensibler. In Affoltern waren – als wir vor elf

Die sechs Optiker in Affoltern befinden sich jeweils nur wenige Meter voneinander entfernt. Weshalb sich kein Optiker im Ballungsraum Bonstetten-Wettswil niedergelassen hat, wissen die Affoltemer Optiker nicht. (Grafik Salomon Schneider) Jahren eröffneten – schon drei Optiker im Hochpreissegment etabliert. Unsere Lücke fanden wir deshalb im tieferen Preissegment. Doch auch hier schläft die Konkurrenz nicht.»

Der vergessene Ballungsraum Bonstetten-Wettswil Der sechste Optiker, Doctor Eyepoint eröffnete 2018 in Affoltern eine Filiale und ist ebenfalls im immer umkämpfteren Tiefpreissegment positioniert. «Bei den Affoltemerinnen und Affoltemern kommen wir sehr gut an und sind zufrieden mit den ersten Jahren», sagt Filialleiterin Elvira Finsterwald. Weshalb Doctor Eyepoint sich für Affoltern entschieden hat, weiss die Filialleiterin nicht: «Unsere Filialen werden immer in regionalen Zentren nahe beim Kunden eröffnet, da war Affoltern wohl ein naheliegender Ort.» Affoltern hatte 2020

12 246 Einwohnerinnen und Einwohner und sechs Optiker. Bonstetten und Wettswil hatten 2020 zusammen 10 888 Einwohnerinnen und Einwohner. Um ihre Brille richten zu lassen, müssen sie nach Affoltern, Birmensdorf oder in die Stadt Zürich fahren.

Nachhaltigkeit ist auch beim Brillenkauf möglich Für immer grössere Teile der Kundschaft ist auch Nachhaltigkeit beim Brillenkauf ein Thema. Sie wollen in der Schweiz oder mindestens in Europa hergestellte Produkte. Während ein relevanter Teil der Qualitätsgläser in der Schweiz geschliffen und beschichtet werden, sind in der Schweiz hergestellte Brillenfassungen eine Seltenheit. Carsten Bergt, Inhaber und Geschäftsführer von Vista Optic Affoltern: «Wir unterstützen den Trend zur Nachhaltig-

keit und kaufen bewusst ein. Die 3Dgedruckten Götti-Brillen werden beispielsweise in der Schweiz hergestellt und die Scharniere werden in agogischen Werkstätten eingebaut und die Brillen zusammengesetzt. Damit erhalten Menschen mit Beeinträchtigungen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt.» Die Optikbranche ist auch für den Arbeitsmarkt im Bezirk Affoltern relevant. Sie bieten 25 regionale Arbeitsund Ausbildungsplätze.

Persönliche Bindung zum persönlichen Optiker

Bessere Aussichten für Lernende Die Ergebnisse der neusten Erhebungswelle im Juni zeigen, dass sich die Situation der aktuellen und zukünftigen Berufslernenden erneut verbessert hat – auch im Vergleich zur Situation vor einem Jahr. Der LehrstellenPuls misst die Auswirkungen der gegen die Covid-19-Pandemie getroffenen Massnahmen auf die Lehrbetriebe und ihre aktuellen und zukünftigen Berufslernenden in der Schweiz. Die fünfzehnte Messung im Juni zeigt die

aktuelle Situation und vergleicht diese mit der Situation seit Pandemiebeginn – insbesondere mit derjenigen im Vormonat und mit jener im Juni 2020. Es zeigt sich, dass sich die weiteren Lockerungen durchgehend positiv auf die Situation der beruflichen Grundbildung ausgewirkt haben. Der Lehrstellenmarkt funktioniert in diesem Jahr weitgehend gut, obwohl es in einigen Berufsfeldern (zum Beispiel in der Gastronomie, in der Hotellerie oder im Bau) noch einen relativ hohen Anteil offener Lehrstellen hat. Allerdings haben die Betriebe auch in diesem Jahr die Möglichkeit, Lehrstellen

noch bis im Oktober zu vergeben. Die Lockerungen haben sich auch auf die Art der betrieblichen Ausbildung ausgewirkt. Der Anteil Lernender im Home-Office wie auch derjeniger ohne betriebliche Ausbildung hat im Vergleich zum Vormonat abgenommen. Zudem sind die Betriebe gegenüber dem Vormonat leicht optimistischer, dass die Lernenden den aufgrund der Pandemie verpassten Stoff noch aufholen können. Diese positive Entwicklung hängt möglicherweise mit den optimistischen Prognosen zum Pandemieverlauf zusammen. Ein anderer möglicher Grund ist, dass die Betriebe


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Veranstaltungen

Dienstag, 6. Juli 2021

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Ein Vierteljahrhundert im Dienst der Bücher Jubiläum und Abschied von Eva Hauri 1996 startete Eva Hauri ihre Arbeit in der Bibliothek Wettswil. Nun lässt sie sich pensionieren. Am Mittwoch, 14. Juli, lädt das Bibliotheksteam zum Abschiedsapéro. Die Natur in Bildern festhalten. (Bild zvg.)

Als sie mit ihrer Arbeit in der Bibliothek begann, wurde der Katalog noch über Karteikästen geführt und jedes Buch bei der Ausleihe gestempelt. In ihren 25 Jahren in der Bibliothek hat Eva Hauri viele Entwicklungsschritte mitgemacht: 1997 wurde der ganze Bestand in einer Bibliotheksdatenbank erfasst und die Ausleihe lief fortan digital. Verschiedene Medienarten wie Videokassetten kamen neu dazu und wurden nach ein paar Jahren bereits wieder abgelöst. Neu kam in all diesen Jahren auch die Ausleihe von E-Medien dazu. Als stellvertretende Leiterin übernahm Eva Hauri ab 2005 auch die Zahlenarbeit und verantwortete die Buchhaltungsaufgaben. 2017 half sie tatkräftig beim Umzug in die neuen Räumlichkeiten der Schulanlage Ägerten. Die Zusammenarbeit mit der Primarschule wurde über die Jahre intensiviert und neue Angebote für Klassen wurden geschaffen. Auch die Veranstaltungsformate für die öffentliche Bibliothek wurden laufend an die Bedürfnisse der Kundschaft angepasst. Heute ist die Bibliothek Wettswil ein beliebter Treffpunkt in der Gemeinde mit breitem kulturellen Angebot für alle Altersgruppen.

Fotografieren im Reusstal Wie man den Sprung vom Knipsen zum Fotografieren schafft, erklärt der Naturfotograf Ambroise Marchand am 24. Juli. Während des Sonnenuntergangs erhalten die Teilnehmenden viele technische Tipps vom Profi-Fotografen und lernen, wie sie die Landschaft ins beste Licht rücken: mit etwas Glück bei wolkenlosem Himmel und Vollmond! Der Kurs richtet sich an Anfänger wie auch an Fortgeschrittene. Er wird geleitet von Ambroise Marchand. Die Teilnehmenden bringen ihre eigene Fotoausrüstung mit. Stiftung Reusstal Treffpunkt: Bushaltestelle Rottenschwil, Abzweigung. Beginn: 19.30, Ende zirka 22.30 Uhr. Kosten: 90 Franken pro Person. Anmeldung bis am 19. Juli auf www.stiftung-reusstal.ch/anmeldung oder veranstaltungen@stiftung-reusstal.ch.

Eva Hauri in ihrem Element. (Bild zvg.) Das ganze Team der Bibliothek schätzt an Eva Hauri ihre Neugier und Offenheit. Immer hat sie alle Neuentwicklungen mit Begeisterung mitgeprägt und mitgetragen, über all die Jahre, bis heute. Die Kundschaft begeistert ihr grosses Wissen über den Bestand der Bibliothek; für jede und jeden hat sie jeweils eine geeignete Buchempfehlung oder den passenden Filmtipp. Nun hat Eva Hauri beschlossen, kürzerzutreten und sich pensionieren zu lassen. Sie erhofft sich mehr Zeit, um zu reisen,

ihren kleinen Hund zu geniessen und zu lesen, worauf sie gerade Lust hat. Aber trotzdem darf die Bibliothek in Zukunft auf Eva Hauri zählen: Als Springerin wird sie ab und zu in der Bibliothek aushelfen, ob als Krankheitsvertretung oder um eine Veranstaltung mitzugestalten. Vielleicht verrät sie uns auch weiterhin ihre Lesehighlights, zum Beispiel bei einem Lese(r)café. Mit ihrem langjährigen Erfahrungsschatz wird sie in der Bibliothek Wettswil eine grosse Lücke hinterlassen. Das

Team der Bibliothek wird sie und ihre ruhige Art vermissen und möchte sich bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bei Eva Hauri für die geleistete Arbeit in den letzten 25 Jahren bedanken! Gerne lädt das Team der Bibliothek alle Interessierten dazu ein, sich am Mittwoch, 14. Juli, zwischen 17 und 19 Uhr bei einem Apéro von Eva Hauri zu verabschieden. Auf der Website der Bibliothek sind Informationen zu finden. Fabienne Maurer, Bibliothek Wettswil

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Sport

Auch mit 80 Jahren trainiert er fleissig Für Karate ist man nie zu alt Heinz Hörler ist mit seinen 80 Jahren einer der ältesten Schüler der Shukokai Karate Schule Albis. In der Shukokai Karate Schule Albis trainieren Damen und Herren, Junge und Ältere. Mit Jahrgang 1941 ist Heinz Hörler einer der ältesten Karate-Schüler. Nicht dass angenommen werden kann, Heinz Hörler betreibe Karate seit seiner Kindheit. Er kam spät zum Karate Sport. Die KV-Lehre absolvierte er in St. Gallen. Dann suchte er eine Luftveränderung, und so zog es ihn für ein Jahr in das Welschland. Danach bewarb er sich bei der Kantonspolizei Zürich, wo er 40 Jahre lang, vornehmlich bei der Kriminalpolizei tätig war. Nebenamtlich war er noch 12 Jahre lang PolizeidiensthundeFührer. Nach der aktiven Arbeit bei der Polizei konnte Heinz sich nicht einfach auf einen Stuhl setzen und ausruhen. Nach seiner Pensionierung (2003) versorgte Heinz die vier Pferde seiner Ehefrau. Danach geht es drei mal pro Woche ins Fitness-Training. Und seit gut zehn Jahren hält sich Heinz nicht nur mit den Pferden und dem Gesundheitstraining in Form. Auch Karate steht einmal in der Woche auf seinem Trainingsplan. Mit dem Karate hat Heinz an seinem 70. Geburtstag angefangen. Heinz schätzt die kollegiale Atmosphäre mit motivierten Instruktoren sehr. Die Vorstellung, dass Karate mit dem Zerschlagen von Ziegelsteinen oder Brettern zu tun habe, sei völlig falsch. Karate trainiere die körperliche und geistige Beweglichkeit in jedem Alter sagt er. Bewegung, Gesundheit und Lebensfreude wird im Karate Center Albis trainiert und gelebt. Darum sieht Heinz das Karate als gute Massnahme, um das Gleichgewicht, die Kraft, die Beweglichkeit und die Konzentration

Die Schwestern Shana und Lina Huber dominieren momentan in ihren Kategorien U13 und U11. Beide gewannen die ersten beiden MTB Raceseries in Hittnau wie auch in Uster souverän. Aline Graf konnte bei den U11 mit einem dritten Rang in Hittnau und einem zweiten Rang in Uster ebenfalls auf einem geglückten Start zählen. Kai Steinhauer Kategorie Open (U23, Elite; Amateur und Masters) war in Hittnau mit dem dritten Rang der vierte RRC-Amt-Fahrer, der es aufs Podest schaffte. Die RRC-Amt-Delegation umfasste 27 Teilnehmende, die sich gegenseitig

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Podestplatz nur knapp verpasst Adrian Brennwald beweist seine Topform am Lavaredo Ultratrail In einem sehr stark besetzten internationalen Rennen – in den ersten zehn Rängen waren nicht weniger als sieben Nationen vertreten – hat Adrian Brennwald aus Aeugst am 26. Juni den 4. Rang belegt.

Heinz Hörler (l.), aktiver Karateschüler mit braunem Gürtel. (Bild Urs Sigg) im Alter zu verbessern. «Nicht zuletzt», sagt er weiter, «wird auch dem wachsenden Sicherheitsbedürfnis Rechnung getragen. Und das Ganze macht auch noch einen Riesenspass. Im Karate Center Albis wird viel für ein Miteinander gesorgt und Beziehungen werden gepflegt», sagt er lachend. «Meine Lebensqualität hat sich wesentlich gesteigert.» Die Teilnahme lasse sich nicht durch Zuschauen ersetzen, erklärt der erfahrene Karate Centerleiter Andi Müller und ergänzt: «Wir möchten alle Interessenten ermuntern und einladen, sich auf die ersten Karateschritte einzulassen.» Urs Sigg Weitere Infos unter: karate-albis.ch.

Shana und Lina Huber dominieren in ihren Alterskategorien Den RRC-Amt-Fahrerinnen und -Fahrern ist der Start der MTB Raceseries, ehemals EKZ-Cup, in Hittnau und Uster geglückt.

Dienstag, 6. Juli 2021

zu Höchstleistungen anfeuerten. An beiden Rennen hatten die Strecken vielfältige Passagen. Ob lange Aufstiege, steile Abfahrten oder technische Wurzelpassagen – alles war dabei, was das Bikerherz höherschlagen lässt. Neben der Strecke gibt es noch einen weiteren Schwierigkeitsfaktor, den die Fahrer meistern müssen. Die Anzahl Teilnehmender mit über 50 Startenden ist nicht zu unterschätzen. Da braucht es eine grosse Portion Willen und Glück, wenn man andere Fahrerinnen oder Fahrer überholen möchte. Zum Schluss kamen die RRC-Amt-Fahrerinnen und -Fahrer damit sehr gut zurecht, und praktisch alle konnten ihren Startplatz verbessern. RRC-Amt Alle Fotos unter www.rrc-amt.ch.

Zusammen mit 800 anderen Läufern ist Adrian Brennwald am Samstag, 26. Juni, am Lavaredo Ultratrail in den Dolomiten gestartet. Es wartete eine 80-kmStrecke, gespickt mit 4000 Höhenmetern. «Da ich mich sehr gut fühlte, wollte ich etwas riskieren und probieren etwas schneller zu starten als üblich», blickt der Aeugster zurück. Eine Woche zuvor hatte er seinen ersten Wettkampf seit über 9 Monaten bestritten: Beim Hörnli-Trail wurde er Overall 5. und seine Kategorie konnte er gar gewinnen. «Daher wusste ich, dass ich gut in Form bin.» So erhöhte Brennwald im ersten Aufstieg zur Drei-Zinnen-Hütte das Tempo und konnte sich aus der Spitzengruppe absetzen. Bis Kilometer 33 lag er in Führung, fiel dann aber kurz vor dem zweiten langen Abstieg auf Rang drei zurück. Bei Kilometer 45 beginnt der langgezogene Aufstieg zum Falzeregopass. «Es ging mir recht gut und so konnte ich wieder auf Rang zwei vorrücken», berichtet er. Doch leider hatte er in diesem Abschnitt zu wenig Wasser dabei, so musste er sehr leiden und folglich wieder zwei Kontrahenten vorbeiziehen lassen.

Adrian Brennwald erreichte das Ziel nach achteinhalb Stunden als Vierter. (Bild zvg.) Nachdem er sich an der Verpflegungsstelle bei Kilometer 60 nochmals richtig eingedeckt hatte, konzentrierte Adrian Brennwald sich auf das Halten seines Rangs, da Platz drei bereits zu weit weg war. So erreichte er das Ziel

nach acht Stunden und 39 Minuten als Vierter. «Ich bin sehr zufrieden mit diesem Resultat», ordnet der Aeugster nach dem Rennen ein, «auch wenn ein Podestplatz natürlich schöner gewesen wäre ...» (tst.)

Eine Silber- und eine Bronzemedaille

Schweizer Meisterschaften Trampolin, 26. und 27. Juni in Arlesheim An den Schweizer Meisterschaften in der Disziplin Trampolin holt die Mettmenstetter Turnerin Larissa Kurmann den dritten Rang. Can Pelenk holte Silber. Larissa Kurmann vom Turnverein Mettmenstetten zeigte einen überzeugenden Vorkampf in der Kategorie Open Ladies und startete im Final als Zweitplatzierte. Dort packte sie ihre ganze Schwierigkeit aus: eine Übung mit Triffis – einem Dreifachsalto vorwärts gehockt mit halber Schraube. Sie war die einzige Turnerin, die an diesem Wettkampf einen Dreifachsalto zeigte. Den Triffis konnte sie zwar noch sauber landen, danach hatte sie jedoch keinen guten Absprung für den nächsten Salto und konnte nicht mehr weiterturnen. Sie wurde damit Dritte von drei Finalteilnehmerinnen. Es war das erste Mal, dass sie diesen Sprung an einem Wettkampf zeigte. Nach dem Wettkampf war sie sehr erleichtert und stolz auf diese Leistung. Bei den jüngsten Teilnehmern, den U11 Boys, holte Can Pelenk Silber. Auch er trainiert im TV Mettmenstetten. Can gelang die Übung leider nicht so gut wie noch im Vorkampf, dessen Punktzahl ihm für den Sieg gereicht hätte. Anja Kaufmann, Zürcher Turnverband

Anja Kurmann holte den dritten Platz. (Bilder Andreas Kaufmann)

Can Pelenk sicherte sich in der Kategorie U11 Boys Silber.

Zweiter Rang für Elin Ott in Italien Die junge Reiterin Elin Ott belegte mit ihrer Stute Remix im Grand Prix CSI 3* von Gorla Minore (ITA) den 2. Platz.

Den U13-Fahrerinnen und -Fahrern des RRC-Amt läuft es rund. (Bild zvg.)

Neun Paare erreichten in der mit 51 500 Euro dotierten Prüfung vom vergangenen Sonntag das Stechen. In diesem ent-

scheidenden Durchgang konnte lediglich Elian Baumann auf seinem 14-jährigen Wallach die schnelle Zeit von Elin Ott noch um vierzehn HundertstelSekunden unterbieten. Damit machten die beiden den Schweizer Doppelsieg in Italien perfekt. Das Ranking-Springen am Freitag konnte Elin Ott mit ihrer Stute Remix

gewinnen. Mit dem 9-jährigen Wallach Caracoles belegte sie den 11. Rang im kleinen Grand Prix. Mit der 7-jährigen Stute Galida vom Worrenberg blieb sie in sämtlichen Youngster-Springen ohne Fehler. Im Finale mit Stechen belegte sie den 8. Schlussrang. Andreas Ott


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❑ 24. September ❑ 26. November