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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 051 I 172. Jahrgang I Dienstag, 3. Juli 2018

Anbau genehmigt

Abschlussarbeit

Der Schulpsychologische Dienst (SPD) in Affoltern erhält Mehrraum für 300 000 Franken. > Seite 3

In Obfelden und Hedingen haben Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vorgestellt. > Seite 4

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Spielen erwünscht Ratgeber: Emotionale und soziale Kompetenzen werden häufig unterschätzt. > Seite 5

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Biker-Treffen Rockmusik und heisse Öfen prägten das Bild in der Affoltemer Begegnungszone. > Seite 6

Nicht die Initiative bekämpfen, sondern Aufklärungsarbeit leisten Revitalisierung und Erneuerung der Klosterdomäne Kappel mit Verzögerungen Der Verein Kloster Kappel will die Initiative gegen den neuen Mauerabschnitt beim Kloster nicht bekämpfen, sondern Aufklärungsarbeit leisten. Das Projekt «Revitalisierung und Erneuerung der Domäne Kloster Kappel» wird zwar verzögert, aber die Planung läuft weiter. ................................................... von werner schneiter «Wir bedauern die landeskirchliche Volksinitiative ‹Ex muros›, die gegen den neuen Mauerabschnitt gerichtet ist», sagte Gerhard Gysel, Präsident des Vereins Kloster Kappel, anlässlich der Kappelerpflege-Sitzung – in erster Linie deshalb, weil das Gesamtprojekt, in einen breit abgestützten Masterplan verpackt, von der Kappelerpflege praktisch einstimmig verabschiedet und inzwischen auch vom Regierungsrat mitunterschrieben worden ist. Die Initiative sei zwar ein demokratisch legitimiertes Mittel. Der Vorstand vertrete jedoch die Meinung, dass die mit der Initiative angestrebte

Nur noch gesellige Treffs Gastro Affoltern, die Vereinigung der Ämtler Gastronomen, hat sich vergangenen Samstag aufgelöst. Der Entscheid, mit Gastro Zürich zu fusionieren, war bereits Ende Januar an der 117. Generalversammlung im «Löwen» in Hausen gefallen. Damit der überschaubare «harte Kern» sich weiterhin zu geselligen Anlässen treffen kann, hat er nun den Gastro-Club Säuliamt ins Leben gerufen. ................................................... > Bericht auf Seite 6

Ergänzung der Kirchenordnung rechtlich nicht möglich sei, sagte Gysel und schob nach: «Die Mauerergänzung, die von den Initianten bekämpft wird, liegt auf dem Areal des Vereins Kloster Kappel. Als juristische Person steht der Verein ausserhalb der direkten Zuständigkeit der Landeskirche. Für die Entscheide ohne Kostenfolgen für die Mitglieder sind nach unserer Auffassung deshalb die Delegierten zuständig.»

Bei der Eingangsstrasse zur Klosterdomäne im Bereich des ehemaligen Restaurants Post (rechts) wird der neue Mauerabschnitt unterbrochen. (Bild Werner Schneiter) gegen die Mauerergänzung nicht bekämpfen werde, sondern Aufklärungsarbeit betreiben wolle – auch mit dem Ziel, «dass die Initiative nicht leichtfertig unterzeichnet wird». Gysel präsentierte den Delegierten einen Flyer, der ein Argumentarium enthält. Und er kündigte eine öffentliche Info-

Veranstaltung an, die am 29. August, 19 Uhr, im Mühlesaal in Kappel stattfinden wird. «Wir sind auch gerne bereit, Vereine, Gruppen, Parteien und Kirchenpflegen zu informieren», hielt der Präsident fest. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

Ottenbacher Pontoniere siegten im Bootsfährenbau

40. Eidgenössisches Pontonierwettfahren in Bremgarten

Skulptur fürs Eidgenössische Das Säuliamt hatte mit dem Zürcher Kantonalen seinen Schwing-Grossanlass vor drei Monaten, Zug wird nächstes Jahr gar das Eidgenössische ausrichten dürfen. Im Rampenlicht stehen an diesem grössten Sportanlass der Schweiz nicht nur die «Bösen», sondern auch der Affoltemer Künstler Stephan Schmidlin. Er arbeitet aktuell an einer riesigen Skulptur, die dann auf dem Festgelände einen prominenten Platz bekommen wird. Der «Anzeiger» hat den Künstler in seinem Atelier in Cham besucht. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 13

Voller Einsatz beim Bootsfährenbau: Das Seil mit dem Laufrad wird gespannt. (Bild Martin Mullis) Die rund 50 Pontoniere aus Ottenbach erreichten in Bremgarten hervorragende Resultate. Die Gruppe der jüngeren Wasserfahrer gewannen bei der Disziplin Bootsfährenbau den ausgezeichneten ersten Rang. Der Siegerpreis, eine wunderschöne und riesige Holzbank wurde selbstverständlich beim Empfang in Ottenbach präsentiert.

Informationsplattform Auf obfelden.info finden sich Neuigkeiten aus der zweitgrössten Gemeinde des Bezirks. > Seite 7

Saniert und erweitert Mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm ist am Samstag in Kappel das Primarschulhaus Tömlimatt eingeweiht worden. «Das Schulhaus ist die Hülle», erklärte Primarschulpräsident und Gemeinderat Markus Kunz am Festakt, «die Seele sind jedoch die Schulkinder und Lehrpersonen, die das Schulhaus zum Leben erwecken.» Dem Umbau bei laufendem Schulbetrieb war eine lange Planungszeit vorausgegangen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Historische Bauten ausgeschildert

Inhaltliche Prüfung nach Unterschriftenbeglaubigung Klar ist aber, dass die Ende Mai gestartete Initiative und die bis November dauernde Unterschriftensammlung zu Verzögerungen führen wird. Sofern mindestens beglaubigte 2000 Unterschriften beisammen sind, wird die Initiative inhaltlich durch den Kirchenrat geprüft; hernach entscheidet die Kirchensynode über deren Gültigkeit. Das Ergreifen von Rechtsmitteln ist im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens möglich. Gerhard Gysel betonte auch, dass der Verein Kloster Kappel die Initiative

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Bei den verschiedenen Kategorien der Disziplin Einzelfahren stehen vor allem auch die Frauen, sowie die ganz jungen Wasserfahrer (bis 14 Jahre), mit sehr guten Resultaten auf den ersten zehn Plätzen. Rund 100 Fans der Pontoniere empfingen auf dem Dorfplatz am Sonntagabend zusammen mit dem Musikverein Ottenbach die erfolgrei-

chen Sportler. Auch Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger freute sich über die ausgezeichneten Leistungen am Eidgenössischen. Ihr nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag, den Siegerpreis auf dem Dorfplatz zu platzieren, fand allerdings bei den Wasserfahrern keine Zustimmung. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 15

Die Idee, die historischen Gebäude des Dorfes zu einem Dorfrundgang zusammenzufassen, hatte der Gemeindeverein Wettswil letztes Jahr. Nun sind die informativen A3-Plexiglastafeln montiert, samt QR-Code zu weiteren Informationen. Der historische Dorfrundgang soll unter anderem auch der Schule interessante Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung bieten. ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen


Turnverein Obfelden Veteranengruppe Obfelden Eidgenössische Turnveteranen

Wahlbüro Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 26. Juni 2018 als Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsdauer 2018 bis 2022 gewählt:

– SHALA Rilind, 2005, Staatsangehöriger von Kosovo – GREBER Dieter, 1962, Staatsangehöriger von Deutschland – GREBER Barbara, 1964, Staatsangehörige von Deutschland – MERGOLA Tiziana, 1990, Staatsangehörige von Italien – JIMENEZ TAVAREZ Ariel Smarlyn, 1991, Staatsangehöriger von Dominikanische Republik Vier Personen wurden aus dem Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis entlassen. Affoltern am Albis, 3. Juli 2018 Stadtrat Affoltern am Albis

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Fr, 6. Juli 2018, 18.00 – 20.00

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Cup-Schiessen Freitag, den 6. Juli von 18.00 bis 20.00 Uhr Schützenhaus Zwillikon

Verkehrsanordnung Sperrung Bächlerstrasse Zwischen dem 9. Juli 2018 und dem 11. Juli 2018 finden in der Bächlerstrasse und dem Küferweg die Arbeiten für die Asphalt-Deckschicht statt. An den Einbautagen 10./11. Juli 2018 müssen die betroffenen Abschnitte für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Der Gehweg bleibt für Fussgänger passierbar. Der Bauablauf und die Termine sind stark witterungsabhängig. Bei Schlechtwetter verschiebt sich der jeweilige Einbau auf den darauffolgenden Arbeitstag. Die Zufahrt an die Schützenhausstrasse erfolgt über den Lötschenmattweg. Der Unternehmer ist bestrebt die Arbeiten speditiv auszuführen und die Immissionen so gering wie möglich zu halten. Für Ihre Nachsicht und Geduld danken wir Ihnen. Obfelden, 28. Juni 2018 Tiefbauamt Obfelden

Vermietungen                

Nachmieter gesucht per 1. September 2018

Schöne, helle 3½-Zi-Gartenwohnung im Zentrum von Affoltern am Albis Ruhig, viel Grün, schöner Blumen garten, grosser gedeckter Sitzplatz.  Ganze Wohnung Parkett.  Miete Fr. 1780.– inkl. Nebenkosten.   Interessenten melden sich für eine  Besichtigung unter 079 223 63 38  

                

Friedhof Rifferswil Gräberräumung aufgeschoben



  



Mit Beschluss vom 29. Mai 2018, 12. Juni 2018 und 26. Juni 2018 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen:

Liegenschaften

 

Einbürgerungen

Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.

 

Die Tiefbaukommission

Turnverein Obfelden Die Vorstände

 

Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel. 044 764 19 77) gerne zur Verfügung.

Gemeinderat Obfelden

Er hat sich stets mit grossem Engagement für die Förderung der Turnsache eingesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.

 

Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung.

Obfelden, 3. Juli 2018

7. April 1937 – 23. Juni 2018



Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann.

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a/A, erhoben wer-den. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Werner Sidler



Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 4. Juli 2018 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied und Ehrenmitglied

Bieri Caroline, Ottenbacherstrasse 34 Bulliard Esther, Küferweg 12 Duchoud Tanja, Morgenhölzlistrasse 48 Frey Jasmin, Alte Landstrasse 27 Gabathuler Gabriella, Raihaltenstr. 1c Gut Matthias, Rebhaldenstrasse 25 Haueter Ute, Haltenstrasse 4 Hauser Larysa, Schützenhausstrasse 19 Heuberger Helena, Bergacherstrasse 19 Huber Therese, Wolserstrasse 53 Kälin Käthi, Hölibachstrasse 2 Meister Monika, Schwerzimattstr. 43 Müller Doris, Rindelstrasse 10 Rösti Anna Margareta, Muristrasse 28a Schneiter Bernadette, Fleugstrasse 7 Schönbächler Sybille, Schwerzimattstr. 5 Siegenthaler Leila, Mühlestrasse 4c Stalder Margrith, Lindenmatt 11 Steimer Rolf, Schwerzimattstrasse 4 Vogel Lukas, Winkelstrasse 14 Weber Ruth, Schürweidstrasse 15 Weiss Jana, Rebhaldenstrasse 92 Weiss Peter, Rebhaldenstrasse 92

 

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken

TO D E S A N Z E I G E

Büro-/Gewerbe

Die Ruhezeit der meisten Gräber auf dem Friedhof Rifferswil ist schon lange abgelaufen. Aufgrund des grosszügig vorhandenen Platzangebotes auf dem Friedhof Rifferswil verzichtet der Gemeinderat Rifferswil jedoch einstweilen auf die gesetzlich vorgeschriebene Räumung der Gräber – und auch deshalb, damit der örtliche Friedhof seinen Charakter weiterbehält. Es ist beabsichtigt, diesen Teil im nächsten Jahr sanft umzugestalten. Vorher aber können Grabsteine und -schmuck der seit mehr als 25 Jahren auf dem Friedhof Rifferswil bestatteten Personen von deren Angehörigen bei Interesse abgeholt werden. Für das Zurücknehmen der Gegenstände gilt eine Frist bis Ende dieses Jahres. Danach verfügt die Gemeinde Rifferswil über die nicht entfernten Grabsteine inklusive -schmuck (ohne jegliche Kostenfolge für die Hinterbliebenen). Ein Entschädigungsanspruch seitens Dritter besteht keiner. Es ist vorgesehen, die nach Ablauf der Frist zurückgebliebenen Grabsteine in den Reihen stehen zu lassen und um die Grabstätten eine der Örtlichkeit angepasste, preislich günstige und pflegeleichte Bepflanzung in Auftrag zu geben. Die Idee wird der für den Friedhof Rifferswil zuständige Gärtner Patrick Müller im Frühjahr 2019 umsetzen. Für die Beantwortung von Fragen zu Vorstehendem ist Gemeindeschreiber Bruno Hänni zu kontaktieren. Rifferswil, 11. Juni 2018 Gemeinderat Rifferswil

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Bezirk Affoltern Dank für Milizarbeit In den letzten vier Wochen hat Regierungsrätin Jacqueline Fehr die kommunalen Milizbehörden pro Bezirk zu kleinen Feiern zum Legislaturstart eingeladen. Die Ämtler Feier fand letzten Mittwoch in Kappel statt (der «Anzeiger hat berichtet). Die Anlässe waren in diesem Rahmen ein Novum. Die Rückmeldungen zeigen, dass die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch geschätzt haben. Teilgenommen haben zwischen 50 und 66 Prozent der Eingeladenen, im Bezirk Meilen waren es 30 Prozent. (pd.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am kommenden Donnerstag, 5. Juli, feiern Annaliese und Florian Gantenbein-Rohr in Affoltern ihren 50. Hochzeitstag. Wir gratulieren den beiden von Herzen und wünschen ihnen, dass sie noch viele schöne Jahre gemeinsam erleben dürfen.

Zum 80. Geburtstag Morgen Mittwoch, 4. Juli, wird Dora Hugener-Hedinger in Obfelden 80 Jahre jung. Wir gratulieren der Jubilarin ganz herzlich und wünschen ihr ein schönes Fest.

in kürze Latin-Musik statt Verkehrsfluss Von Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Juli, findet in der Stadt Zürich das Latin Music Festival «Caliente!» statt. In der Umgebung der Langstrasse im Kreis 4 muss daher mit grösseren Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Dienstag, 3. Juli 2018

«Das Werk ist vollbracht» Einweihung des sanierten und erweiterten Schulhauses Tömlimatt Mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm ist am Samstag in Kappel das Primarschulhaus Tömlimatt eingeweiht worden. «Das Werk ist vollbracht», fasste Gemeindepräsident Kurt Bär die zehnjährige Planungs- und Bauzeit zusammen. ................................................... von martin platter Es war ein tolles Fest, das die Primarschule Kappel am Samstag zur Einweihung des Tömlimatt ausgerichtet hat, denn es beinhaltete für alle etwas. Die Kinder gaben bei Gesangs- und Theatervorführungen ihr Bestes und konnten sich danach bei Ponyreiten, Feuerwehrspritzübungen und diversen anderen Spielposten vergnügen. Derweil die Eltern die Zeit für einen Rundgang durch die Räume des 1972 erbauten sowie 1989 und 2017 erweiterten bzw. sanierten Schulhauses nutzten. In seiner Ansprache liess Gemeindepräsident Kurt Bär die wichtigsten Episoden des Ausbaus im Schnelldurchlauf nochmals Revue passieren. Vor allem die Planung der Schulhaussanierung mit Anbau nahm dabei die meiste Zeit in Anspruch; mehr als acht Jahre. Das rasante Bevölkerungswachstum in der Gemeinde – in den letzten zwölf Jahren wuchs die Ein-

Die Baukommission vor dem sanierten und erweiterten Schulhauses Tömlimatt. Von links Bauleiter Fabio Coluccia, Gemeinderätin Heidi Hui, Bauherrenberater Reto Müller, Schulpflegerin Anette Barili, Gemeindepräsident Kurt Bär, Gemeindeschreiberin Stefanie Dünnenberger-Forlin, Arinova-Geschäftsführer Walter Müller und Schulpräsident Markus Kunz. (Bilder Martin Platter) wohnerzahl von 850 auf 1250 Personen – untermalte die Dringlichkeit einer zeitgemässen, ausreichenden Schulinfrastruktur. Der Projektkredit von 4,9 Millionen Franken war beim

Kappeler Stimmvolk unbestritten. Die Vorlage wurde 2015 an der Urne mit 88-prozentiger Zustimmung wuchtig angenommen. Doch die finale Planung des Projekts und deren Submission wurden zum juristischen Zankapfel. Der Bau hingegen lief speditiv – aber buchstäblich auch nicht ohne Nebengeräusche ab, denn es wurde bei laufendem Schulbetrieb gewerkt.

Herkulesaufgabe für alle

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Die Baarer Breakdancegruppe «Dirty Hands» begeisterte nicht nur durch ihre athletische Vorführung. Danach leitete das Trio Kinder und Erwachsene an, die sich selber an der akrobatischen Tanzform versuchen wollten.

Wie sich das jeweils anhörte, führte Lehrerin Christine Boeck auf beeindruckende Weise vor: Auf der Bühne stimmte sie mit den Kindern gerade einen Kanon an, da dröhnte Baulärm aus den Boxen, der den Gesang der Kids glatt übertönte. «Wir gingen deshalb in den Wald», erklärte Boeck. Das Muster zeigte die Herausforderung der Lehrpersonen, denen Kurt Bärs Dank ebenso galt wie den Bauunternehmern, die ihre Arbeit speditiv und sauber erledigt hätten. Rund 300 000 Franken Mehrkosten seien durch Strahlenschutz und Erdbebensicher-

heit aufgelaufen, die man bei der Projektierung nicht berücksichtigt habe, erläuterte Bär. Er schloss mit den Worten «das Werk ist vollbracht» und erntete warmen Applaus des zahlreich erschienenen Publikums. Dann ergriff Primarschulpräsident und Gemeinderat Markus Kunz das Wort: «Das Schulhaus ist die Hülle. Die Seele sind jedoch die Schulkinder und Lehrpersonen, die das Schulhaus zum Leben erwecken.» Ganz besonders bedankte sich Kunz bei seiner Primarschulkollegin und Liegenschaftenvorsteherin Anette Barili, die während der letzten Bauphase fast jeden Tag im Schulhaus zwischen Bau- und Schulbetrieb koordiniert habe. Auf besonderen Anklang stiess der Auftritt der Baarer Breakdance-Gruppe «Dirty Hands». Nachdem das Trio Muster seines akrobatischen Könnens zum Besten gegeben hatte, konnten sich Besucher und Kinder unter Anleitung selber an der Tanzform versuchen, die höchste Ansprüche an Kraft, Körperbeherrschung, Ausdauer und Koordination stellt. Welch eine Gaudi!

Ja zum Baukredit für den Anbau des SPD-Hauses Die Delegiertenversammlung des Ämtler Schulzweckverbands hat alle Anträge genehmigt Trotz des schönen Sommerabends trafen sich die Delegierten des Schulzweckverbands praktisch vollzählig im Singsaal des Primarschulhauses Schlossächer in Obfelden, um über die vorgelegten Geschäfte zu beraten. Lebendig und mit vielen Einblicken in den Alltag berichteten die Schulleiterin der Heilpädagogischen Schule und die Stellenleiterinnen des Schulpsychologischen Dienstes, der Psychomotorik-Fachstelle und der Fachstelle für Frühberatung in Affoltern über ihre Tätigkeit im vergangenen Semester. Die Rechnung 2017 und die zwei Standard-Geschäfte der Heilpädagogischen Schule wurden anschliessend schnell und einstimmig verabschiedet. Die scheidende Finanzvorständin Heidi Baumann dankte allen Beteiligten für den verantwortungsbewussten Einsatz der Geldmittel und das Vertrauen, das ihr die Delegierten während ihrer 6-jährigen Amtszeit entgegenbrachten. Präsident Thomas Hunziker bedankte sich seinerseits bei

Heidi Baumann für ihren grossen Einsatz und ihr Engagement für den Schulzweckverband, was mit einem grossen Applaus der Anwesenden bedacht wurde.

300 000 Franken für den Anbau SPD Das Haupttraktandum des Abends war aber die Genehmigung des Baukredits für den eingeschossigen Anbau auf der Südseite des Schulpsychologischen Dienstes (SPD) an der Unteren Bahnhofstrasse 35 in Affoltern. Dass der SPD aus allen Nähten platzt, weil er mit dem stetigen Wachstum der Bevölkerung im Knonauer Amt jedes Jahr eine stark steigende Anzahl von Abklärungen und Beratungen zu bewältigen hat, ist kein Geheimnis. Dieser Entwicklung konnte und kann nur mit der Anstellung von zusätzlichen Schulpsychologen und Schulpsychologinnen begegnet werden, die ihrerseits einen Arbeitsplatz im SPD brauchen. Zurzeit sind alle Möglichkeiten ausgenutzt, im bestehenden Haus weitere Arbeitsplätze zu schaffen oder gewisse Räume doppelt zu nutzen.

An der letzten Delegiertenversammlung im November 2017, als der Projektierungskredit für den Anbau des SPDs verabschiedet wurde, hatten die Delegierten den klaren Wunsch geäussert, dass der Anbau die Raumbedürfnisse des SPDs für eine längere Zeit abdecken würde. Diesem berechtigten Anliegen ist die Baukommission in Zusammenarbeit mit dem Architekten Jürg Baumgartner bei der Detailplanung des Anbaus gefolgt. Die vorgelegten Pläne überzeugten die Anwesenden jedenfalls, und sie genehmigten den Baukredit von 300 000 Franken diskussionslos und einstimmig.

Umbau beginnt im Frühling 2019 Mit dem Anbau können zwei neue Büros mit Besprechungstischen, zusätzlicher Warteraum und Raum für die Bibliothek und Testablage geschaffen werden. Zudem schaffen die zwei Dachfenster im Testzimmer einen weiteren Arbeitsplatz ohne Besprechungsmöglichkeit. Da während der Ausschreibungsphase keine Rekurse eingegangen waren, kann mit dem Um-

bau im Frühling 2019 begonnen werden. Die Verbandsgemeinden wurden aufgefordert, sich zu überlegen, ob sie dem Schulzweckverband den nötigen Kredit zu günstigen Konditionen gewähren können. Ein Angebot liegt bereits vor. Esther Naef, Schulzweckverband Bezirk Affoltern

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Juli 2018

Mit Fantasie in einen neuen Lebensabschnitt starten Projektpräsentation der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach Rund 80 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach haben ihre Abschlussprojekte präsentiert. In der Mehrzweckhalle Zendenfrei konnte eine fast unglaubliche Vielfalt an fantasiereichen Arbeiten bestaunt werden. ................................................... von martin mullis Es war ziemlich schwer auszumachen, ob die Eltern oder die Schulabgänger mehr Stolz über die ausgestellten Projekte zeigten. Als absolut sicher jedoch darf behauptet werden, dass enorm viel Kreativität, Fleiss und Arbeitsstunden aufgewendet wurden. Ebenfalls bemerkenswert, dass sich die Schülerinnen und Schüler ganz offensichtlich auf den neuen Lebensabschnitt freuen. Sie präsentierten ihre Arbeiten gut gelaunt und mit viel Selbstbewusstsein. Die Sekundarschülerinnen und -schüler aus Obfelden und Ottenbach starten mit wenigen Ausnahmen mit einer Berufslehre in ihr künftiges Arbeitsleben. Die Jugendlichen, welche das Gymnasium, die Berufsmittelschule, einen Auslandaufenthalt oder eine andere Anschlusslösung wählten, können an einer Hand abgezählt werden. Die Mehrzweckhalle im Zendenfrei platzte aus allen Nähten. Eine grosse Schar Eltern, Verwandtschaft

und Freunde nahm die fast 50 grossen und kleineren Arbeiten genau unter die Lupe. Die Projektpräsentation begann jedoch auf der Bühne, wo eine Schülerin mit ihrem Kollegen charmant und fast professionell die Präsentationen moderierte. Da zeigte Anisa Kamm einen Videofilm als Dompteurin ihrer Hauskatze Mauzi. Zwei weitere Schülerinnen hatten sich grosse Kenntnisse in der Gebärdensprache angeeignet und zeigten dem staunenden Publikum ihr Können. Sie verliessen die Bühne nicht ohne darauf hinzuweisen, dass sie mit ihren speziellen Kenntnissen bei einigen Prüfungen mühelos miteinander kommunizieren und damit die Lehrpersonen überlisten konnten. Bei den handwerklichen Arbeiten war ein Trend zu den EuroPaletten festzustellen.

Euro-Paletten als trendiges Arbeitsmaterial So verarbeitete Jeanine Weber aus Ottenbach mehrere Paletten zu einer beweglichen dreiteiligen Sitzgruppe, welche natürlich zeitgemäss PalettenLounge genannt wurde. Die dafür aufgewendete Arbeitszeit bezifferte sie mit 80 Stunden und hielt dezidiert fest, dass sie die rollende Sitzgruppe unter keinen Umständen verkaufen würde. Auch Andri Tillmann aus Obfelden verwendete Euro-Paletten für eine Möbelgruppe mit Salontisch,

einem Kästchen mit Schubladen und einem meterhohen Spiegel. Als fachkundige Begleitperson stand ihm Schreinermeister Beni Frick beratend zur Seite. Hätte Andri Tillmann nicht seiner Grossmutter bereits einen Teil seiner selbsthergestellten Möbel versprochen, käme für ihn ein Verkauf durchaus infrage. Auf gar keinen Fall und selbst nicht für viel Geld würde Anita Brun ihre fantastische Pinwand verkaufen. Das reliefartige, meterbreite und indirekt beleuchtete Bild der Welt aus Kork erlaubt, Reiseziele oder die besuchten Länder mit Stecknadeln zu markieren. Ihren Pokertisch belegten Nikola Angelov und Pantelija Dukic mit grünem Filz und bezogen den Rand mit einem edlen Leder – in mehr als 150 Arbeitsstunden. Der künftige Fachmann Gesundheit und der angehende KV-Lernende bei der Raiffeisen versichern jedoch, dass sie mit Pokern nicht allzu viel am Hut hätten. Ein dummer Zockerspruch verbittet sich der angehende Banker denn auch mit ernster Miene. Die Fülle der Projektarbeiten ist mit diesen wenigen Beispielen zwar noch längst nicht umfassend beschrieben und Lehrer Serge Schaub betont, dass er auch dieses Jahr über die grosse Kreativität der Schüler erfreut sei. Die Herstellung und Präsentation der Abschlussprojekte gibt den Schulabgängern einen eigentlichen Schub für den Einstieg ins Berufsleben.

Applaus, bitte!

Andri Tillmann mit seinem Berater Beni Frick: Links im Spiegel freut sich die Grossmutter auf das selbst hergestellte Möbel. (Bild Martin Mullis)

Sportliche Leistung

Präsentation der Abschlussarbeiten in der Sek Hedingen

PSA mit Sportlabel ausgezeichnet

Am vergangenen Donnerstag, 28. Juni, haben die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarstufe im Schulhaus Güpf in Hedingen ihre Abschlussarbeiten vorgestellt.

Seit 2014 vergibt das Kantonale Sportamt das Label «Schule mit sportfreundlicher Schulkultur». Am vergangenen Freitag wurde im Schulhaus Chilefeld Stigeli die Primarschule Affoltern (PSA) ausgezeichnet.

................................................... von livia häberling «Du bist ja viel zu dünn. Du musst mehr essen, damit ich dich verspeisen kann», so klingt es an jenem Abend aus einem der Schulzimmer im Schulhaus Güpf in Hedingen. Das klingt zu schräg, um ernst gemeint zu sein. Ist es aber – zumindest in Mikes Musical. Er hat «Hänsel und Gretel» neu verfilmt und gibt an diesem Abend mehrere Vorstellungen seines Kunstwerks. Dabei überlässt er nichts dem Zufall: Den Auftakt nicht: Erst wenn genügend Zuschauer da sind, startet der Film. Das Kinofeeling nicht: Er hat den Raum abgedunkelt und Popcorn organisiert. Und den Schluss nicht: Als es still bleibt, ruft er: «Das isch s erscht mal, dass ich kein Applaus überchumä. Schad.» Wildes Klatschen. Im Rahmen des Projektunterrichts hatten die Schüler der Abschlussklassen der Sekundarschule Hedingen drei Lektionen pro Woche den

Alma mochte das Fach Werken. Deshalb hat sie die Kontinente mit einer Laubsäge ausgesägt und eine Weltkarte erstellt. (Bilder Livia Häberling) Projektunterricht besucht. Während dieser Zeit wurden sie angeleitet, ein Projekt zu planen, durchzuführen und schliesslich sowohl den Arbeitsprozess als auch das Produkt zu reflektieren. Daraus sind vielseitige Kunstwerke entstanden. Ein Schmuckschrank und ein Longboard, ein Song und Süssigkeiten, eine Liege oder ein Holzpferd in Lebendgrösse.

Kim hat ein Terrarium für einen Zwergbartagamen gebaut. Das Tier hat seine neue Bleibe vor ein paar Stunden bezogen.

Ein neues Haustier für Kim, eine Landkarte für Alma In der Werkstatt ist Kim anzutreffen. Seit ein paar Stunden ist er stolzer Besitzer eines Zwergbartagamen. Im Projektunterricht hatte er ein Terrarium gebaut. Nach einigen YoutubeVideos hat er eine Skizze gezeichnet, dann einen Prototypen erstellt und das Ganze schliesslich in Originalgrösse nachgebaut. Leider ist ihm beim Vermessen der Glasscheibe ein kleiner Fehler unterlaufen. Deshalb musste er links und rechts an den Seiten mit Plexiglas nachbessern. Das neue Haustier scheints nicht zu stören: Es hängt stoisch an der Wand ab. Alma hat eine Weltkarte aus Holz erstellt. Die Kontinente hat sie einzeln ausgesägt und ihr Werk mit farbigen Lichtern hinterlegt. Zuhause wird sie das Bild an die Wand hängen. Welches ist ihr Lieblingsland? «Schwierig zu sagen. Ich war noch nicht in allzu vielen Ländern. Aber nach der Lehre möchte ich unbedingt reisen.» Im Sommer wird sie im Spital Affoltern ihre Lehre als Assistentin Gesundheit und Soziales beginnen.

Bevor Schulleiter Daniel Eichenberger vor den Schülerinnen und Schülern seine Begrüssungsrede halten konnte, gab es in der Turnhalle Stigeli eine grosse Frage zu klären: «Warum hängen an der Turnhallenwand diverse Flaggen, nur jene der Schweiz ist nicht dabei?» Das WM-Fieber ist definitiv auch in der Primarschule Affoltern ausgebrochen. Der Schulleiter konnte die fussballvernarrten Schülerinnen und Schüler beruhigen: Die Schweizer Fahne hängt draussen! Nebst Fussball sind an der Primarschule Affoltern aber auch andere Sportarten beliebt: Das Basketballund das Handballturnier fanden im vergangenen Schuljahr genauso viel Anklang wie das grosse Fussballturnier. Auch andere obligatorische Veranstaltungen waren gut besucht: der «Snowday» und das Skilager, die Wanderungen und ein Jahr zuvor auch

der Leichtathletik-Sporttag. Im Rahmen des freiwilligen Schulsports finden inzwischen sechs Kurse über Mittag statt, in denen die Schülerinnen und Schüler neue Sportarten wie Geräteturnen oder Tanzen ausprobieren können. Die Kurse waren rasch ausgebucht. 140 Kinder hatten sich angemeldet, rund 30 konnten nicht berücksichtigt werden, deshalb soll das Angebot weiter ausgebaut werden. Damit möchte die Primarschule Affoltern dem Bedürfnis der Eltern nach organisierter Mittagsbetreuung und einem günstigen Sportangebot nachkommen. Für diesen Einsatz durfte die PSA an jenem Freitagmorgen als eine von sechs Zürcher Schulen in diesem Jahr das Label als «Schule mit sportfreundlicher Schulkultur» entgegennehmen. Thomas Mächler vom Sportamt des Kantons Zürich lobte das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer über das obligatorische Angebot hinaus. Schulen hätten auch eine Vorbildfunktion, so Mächler. Und damit sich die PSA stets an diese erinnert, überreichte er der Schule vor der Vollversammlung des Schülerrats und vor versammelter Lehrerschaft eine Auszeichnung. (lhä)

Die beiden Sechstklässler Dylan und Jon, Schulleiter Daniel Eichenberger (links) und Sportkoordinatorin Jacqueline Peter erhielten von Sportamt-Vertreter Thomas Mächler (rechts) das Label als Plakette überreicht. (Bild Livia Häberling)


Bezirk Affoltern ratgeber suchtprävention

Anja Sijka, Suchtprävention Bezirke Affoltern und

Dienstag, 3. Juli 2018

Historischer Dorfrundgang Gemeindeverein Wettswil hat Aktion erfolgreich abgeschlossen

Dietikon www.supad.ch.

Wunderbares Lernfeld für soziale und emotionale Kompetenz Im Spiel wird einerseits Beweglichkeit gefördert und die Sinne werden angeregt. Freie Zeiten und Räume, in welchen die Kinder selber bestimmen und eigene Erfahrungen sammeln können, fördern anderseits die emotionale und soziale Entwicklung. Der Umgang mit Gefühlen, wie etwa Frust, kann sehr gut mit Gleichaltrigen ohne Einfluss der Eltern geübt werden. Im Spiel wird verhandelt, gerechtfertigt, gestritten, gefragt, geregelt und Alltagssituationen können verarbeitet werden – ein wunderbares Lernfeld für die soziale und emotionale Kompetenz. Im Rollenspiel können verschiedene Charaktere gespielt werden, was wiederum die eigene Identität weiterentwickelt und stärkt. Wichtig sind auch Spielsachen, welche dem Kind die Möglichkeit geben, etwas im Spiel zu bewirken und welche verschiedene Nutzungsmöglichkeiten zulassen. Das können auch irgendwelche Materialien sein, welche die Fantasie der Kinder anregen, in der sie ihre Bedürfnisse ausleben können. Eine Kiste kann so zu einem Auto werden oder ein Stuhl zu einem Coiffeur-Salon.

Den Gemeindeverein Wettswil gibt es seit 1863. (Archivbild zvg.)

In Wettswil machen neu Plexiglastafeln auf wertvolle und geschichtsträchtige Gebäude, Plätze und Brunnen aufmerksam. Der Gemeindeverein Wettswil hatte im Jahre 2017 die Idee, die historischen Gebäude des Dorfes im Sinne eines Dorfrundgangs festzuhalten. Dabei sollen wertvolle und geschichtsträchtige Gebäude, Plätze, Brunnen und Bäume mit einer A3-Plexiglastafel mit einer entsprechenden kurzen Beschreibung versehen und einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt werden. Die Tafeln sind zudem mit einem QR-Code versehen, welche die Besucher direkt auf die Homepage des Gemeindevereins (www.gemeindeverein-wettswil.ch) führt. Auf dieser Homepage ist dann die möglichst vollständige Geschichte aufgeführt und die Besucher können sich einen Überblick verschaffen, wie es früher in Wettswil am Albis ausgesehen hat. Der historische Dorfrundgang erfüllt verschiedene Zwecke und soll unter anderem auch der Schule interessante Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung bieten. Inzwischen sind die Tafeln montiert und die Aktion ist erfolgreich abgeschlossen – zumindest bis zu einer allfälligen Erweiterung. Die Leser sind eingeladen, einen Dorfrundgang zu starten. Für den Vorstand des Gemeindevereins Wettswil am Albis, Remo Buob, Präsident

Der langjährige Mitarbeiter Herbert Stähli hat per 1. Juli die Nachfolge von Peter Bregenzer angetreten.

zwischen-ruf

98 Jahre jung Die folgenden Standorte sind bisher für den historischen Dorfgrundgang dokumentiert: 1 Greinerhus, 2 Türmlihaus, 3 Armenhüsli, 4 Trinkwasser-Brunnen gegenüber Türmlihaus, 5 Haus Landis, 6 Sennerei, 7 Gemeindehaus / Schulhaus, 8 alte Post / Bibliothek bzw. Konsum, 9 Restaurant Adler, 10 Bühlerdenkmal, 11 Schulhaus Mettlen, 12 Doktorhaus, 13 Bauernhaus, 14 Ziegeleiweiher. (Karte zvg.)

Neue Probleme mit Drohnen Jahresversammlung der Stiftung Reusstal – erstmals mit Beirat

Meine Tochter und ich verfassten folgendes Gedicht: Omi du hast Geburtstag heut was uns alle sehr erfreut 98 Jahre jung und es fehlt dir nicht an Schwung Ständig bist du in Bewegung immer steht etwas im Weg rum du staubst es ab und räumst es auf so nimmt der Tag dann seinen Lauf 66 Pflanzen giessen deren Spriessen zu geniessen Geranien und Orchideen Glockenblumen und Kakteen Eine Blütenpracht zum Staunen dank dem immergrünen Daumen Und dein geheimer Düngertipp: Kalter Tee macht Blumen fit

Vorbereitung für Schule und Leben Ein Schild, welches im Rapperswiler Kinderzoo hängt, bringt es auf den Punkt: «Kinder sollten mehr spielen, als viele es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später ein Leben lang schöpfen kann. Dann weiss man, was es heisst, in sich eine warme Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.» Hören wir also öfter auf das Bedürfnis der Kinder, frei zu spielen, vertrauen wir ihnen und ihren Freunden und lassen ihnen viel Raum und Zeit zum Spielen. Denn so werden sie bestens für die Schule und ihr Leben vorbereitet und gestärkt.

Neuer Betriebsleiter für die HEA

Peter Bregenzer hat die Holzenergie AG (HEA) in Affoltern Ende Juni verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Während neun Jahren hat er die Entwicklung der HEA als Betriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung massgeblich mitgeprägt. In diesen Zeitraum fallen auch die Erneuerung und der Ausbau der Heizzentrale am Kronenplatz, welche er umsichtig und erfolgreich geleitet hat. Zusammen mit seinem Team konnte er die Kundenbasis weiter verstärken und die Verfügbarkeit der Wärmelieferungen jederzeit sicherstellen. «Wir danken Herrn Peter Bregenzer für die geleisteten Dienste und seinen Einsatz zum Wohle der HEA. Für die weitere persönliche und berufliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute», schreibt die HEA in ihrer Medienmitteilung. Als neuer Betriebsleiter wurde der langjährige Mitarbeiter Herbert Stähli nominiert. Seit der Gründung des Heizverbundes arbeitet er in Betrieb und Unterhalt der Anlage und ist mit allen Vorgängen, insbesondere auch mit den im Jahre 2012/13 in Betrieb genommenen erweiterten Installationen bestens vertraut. Er übernimmt per 1. Juli die technische Leitung der Heizzentrale und zeichnet verantwortlich für die Kontakte mit Geschäftspartnern, Lieferanten und Bezügern. «Wir freuen uns, dass diese Vakanz mit dem bisherigen Stellvertreter besetzt und dadurch ein lückenloser und kompetenter Übergang sichergestellt werden konnte», so HEA-Verwaltungsratspräsident Clemens Grötsch. «Verwaltungsrat und Geschäftsleitung freuen sich auf die weiterhin wertvolle Zusammenarbeit mit Herbert Stähli in neuer Funktion.» (pd.)

Spielen - ein kindlicher Zeitvertreib? Das Wort Spielen hat für Menschen in unterschiedlichem Alter unterschiedliche Bedeutungen. Zudem erhielt das Wort in seiner englischen Übersetzung «Gamen» in den letzten Jahren eine weitere Bedeutung. Deshalb ist spielen nicht gleich spielen. Wenn man ein Kind fragt, was es unter Spielen versteht, denkt es ans Zusammensein mit Freunden, Bäbi spielen, Basteln, Sändele, Raufen, Lego bauen. Studien zeigen, dass Kinder diese freie Art von Spielen anderen Aktivitäten vorziehen. Dieses Bedürfnis macht aus entwicklungspsychologischer Sicht durchaus Sinn. Eltern haben oft den Eindruck, dass ihre Kinder für die Schule und ihr Leben bestens vorbereitet sind, wenn sie schon früh schreiben, lesen und rechnen können. Emotionale und soziale Kompetenzen werden zum Teil unterschätzt. Dabei hat sich gezeigt, dass gerade diese Ressourcen für eine erfolgreiche Schullaufbahn wichtiger sind als eine überdurchschnittliche Intelligenz. Zudem bieten sie eine Grundlage für die Entwicklung einer starken Persönlichkeit.

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Der Gang zum Briefkasten ein Muss morgens Zeitung lesen – welch Genuss Manchmal gibts ’nen Brief voll Fülle Der ist dann von Rektor Krülle

Der neu formierte Beirat der Stiftung Reusstal. Von links: Simon Egger, Anne Oettli, Alex Brun, Christian Gabathuler, Marcel Bieri (i.V. Louis Lutz), Martina Brennecke, Horst Sager-Raess, Hannes von Hirschheydt, Andreas Grünig und Hannes Küng. Es fehlen: Hansruedi Brun, Erwin Jansen, Thomas Müller, Isabel Rust-Richli und Alois Vogler. (Bild zvg.) Die Stiftung Reusstal hat seit Anfang 2018 in ihrem 56. Organisationsjahr eine komplett neu revidierte Urkunde. Im Zweckartikel wurde fast nichts verändert, in der Organisationsform aber Wesentliches. So wurde als wichtigste Änderung der Stiftungsrat, das oberste Organ der Stiftung, massiv verkleinert und neu ein Beirat eingesetzt. Dieser soll den Stiftungsrat beraten und vernetzen. Der Stiftungsrat wie der Beirat arbeiten ehrenamtlich.

An der Jahresversammlung im Restaurant Hecht konnte der Stiftungsrat das erste Mal mit dem Beirat tagen. Die anwesenden zehn von 15 Beiratsmitglieder wurden über die aktuellen Belange der Stiftung informiert: Jahresberichte, Jahresrechnung, Beiratsreglement und aktuelle Projekte in Planung wurden vorgestellt und die Vernehmlassung zum Golfplatzprojekt im Gnadenthal Niederwil zur Kenntnis genommen.

Fragen wurden gestellt zur von der Stiftung Reusstal organisierten Aufsicht in den Schutzgebieten der aargauischen Reussebene südlich Bremgarten und an der Ottenbacher, Obfelder und Maschwander Reuss, insbesondere zu den neuen Problemen mit Drohnen. Nach einer fast zweistündigen Sitzung waren alle zu einem Apéro eingeladen, welcher zur weiteren Vernetzung der Stiftungsräte mit den Beiräten beitrug. (BuT.)

In deinem zweiten Domizil in Bonstetten, da kochst du viel Bist auch zum Rätseln stets bereit und sagst: «Zu Hause hab ich keine Zeit» Ute Ruf anzeige


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Juli 2018

«Abdankung» in der Gartenwirtschaft GastroAffoltern ist seit dem 30. Juni Geschichte Der Beschluss erfolgte Ende Januar, die «Abdankung» am letzten Samstag im Restaurant Weingarten in Affoltern: GastroAffoltern, die Vereinigung der Ämtler Gastronomen, hat sich mangels Interesse seitens der Mitglieder aufgelöst. Eine lose Vereinigung namens Gastro-Club Säuliamt besteht weiter. ................................................... von werner schneiter In der lauschigen Gartenwirtschaft des Restaurants Weingarten in Affoltern versammelten sich am Samstag jene Gastronominnen und Gastronomen, die in den letzten Jahren stets Präsenz markierten. Und das sind nur knapp 10 der 60 Mitglieder von GastroAffoltern – zu wenig, um einen offiziellen Verein aufrecht zu erhalten. Der Auflösungsbeschluss erfolgte bereits Ende

Januar anlässlich der 117. Generalversammlung im «Löwen» in Hausen. Einstimmig entschieden sich damals die rund 10 anwesenden Mitglieder für eine Fusion mit GastroZürich, die neue «Heimat» ist für die bisherigen Mitglieder im Bezirk Affoltern, sofern diese ihre Sozial- und Pensionskassenbeiträge über diesen Verband abrechnen. «Es ist schade, dass es GastroAffoltern nicht mehr gibt, aber von den Mitgliedern bekamen wir kaum Feedback. Bis auf ein paar Wirte will sich in unserem Metier niemand mehr für verbandspolitische und andere Anliegen einsetzen», bedauerte Fredy Steck, ehemaliger «Burestübli»-Wirt in Sellenbüren, an der kleinen «Abdankungsfeier». «Folglich ist der Auflösungsentscheid richtig. Wir können GastroZürich auch so noch auf die Finger klopfen», ergänzte und scherzte Vreni Spinner, seit acht Jahren Präsidentin – die letzte in der 116-jährigen Geschichte.

Der «harte Kern» von GastroAffoltern – eine Vereinigung, die nun Geschichte ist: Wirtinnen und Wirte bei der «Abdankung» im Restaurant Weingarten in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

Abschlussreise in die Innerschweiz

Die Teilnehmenden der Abschlussreise von Gastro Affoltern im Waldheimgarten vor einer wunderschönen Kulisse. (Bild zvg.) «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel!» Diese Redensart hat am Dienstag, 26. Juni, den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn als morgens um 10 Uhr einundzwanzig Reiselustige, alles Mitglieder von Gastro Affoltern inklusive Partner, vollzählig im Car sassen, kam bei diesem Prachtswetter sofort fröhliche Stimmung auf.

Die vom Vizepräsident Beat Burkard organisierte Überraschungsreise führte zuerst nach Schwyz bis zur neuen Stoos-Bahn. Mit der steilsten Standseilbahn der Welt erklommen die Wirtinnen und Wirte dann den Berg und spazierte dort etwas in die Höhe bis zum Restaurant Bergsonne, wo bereits der Apéro mit regiona-

len Käse- und Wurstspezialitäten für sie vorbereitet war. Für das anschliessende feine Mittagessen konnten sie sich richtig Zeit nehmen, denn erst um 14.45 Uhr wurde zum Aufbruch gerufen. Wieder im Tal, führte der Car nach Brunnen, wo man kurz vor 16 Uhr das Kursschiff bestieg. Die Gruppe nutzte die Zeit zum Schwatzen und die tolle Umgebung rund um den Vierwaldstättersee zu bewundern und zu geniessen. An der Haltestelle «Verkehrshaus» wechselte man vom Schiff wieder in den Car und fuhr bis nach Risch ins Hotel Waldheim, wo die Ämtler Gastronomen unter den schattenspendenden Bäumen ein wunderbares Nachtessen in drei Gängen geniessen durften. Anita Häberling, Sekretariat Gastro Affoltern

Alte Zeiten hochleben lassen So stiess man bei dieser Gelegenheit nochmals an und liess frühere Zeiten hochleben, als die Wirte im Säuliamt ihre Interessen gemeinsam vertraten und Veranstaltungen organisierten, die auf Echo stiessen. In Erinnerung geblieben ist vor allem ein kontradiktorisches Gespräch mit Schweizer Wirteverbandsspitzen und Politikern wie SVP-Nationalrat Toni Brunner im Hausemer «Löwen» – damals, als sich die Besenbeizen zu ernsthaften Konkurrenten der Restaurants aufschwangen. Oder, als GastroAffoltern noch Wirteverein des Bezirks Affoltern hiess, eine Veranstaltung im (längst geschlossenen) Maschwander «Hörnli» mit dem Auftritt eines wegen Korruptionsvorwürfen später verurteilten kantonalen Beamten – eine äusserst turbulente Veranstaltung mit kampfbetonten Voten vonseiten der Ämtler Wirte. Tempi passati. Der Wandel erfasste und erschütterte natürlich auch die Gastronomie. Einige Restaurants schlossen auch im Säuliamt, oft man-

gels Nachfolge. Und Wirtewechsel sind heute alltäglich – fast jeder ist sich der Nächste und verspürt keinerlei Lust, sich innerhalb eines Verbandes für den Berufsstand und dessen Interessen einzusetzen.

Treffs ohne Traktandenliste GastroAffoltern stellt nun zwar seine Aktivitäten ein und betreibt auch die Homepage nicht mehr, aber der «harte Kern» wird sich weiterhin treffen. Er hat deshalb den losen Gastro-Club Säuliamt ins Leben gerufen. In diesem Kreis trifft man sich zum Minigolfen oder weiterhin zum traditionellen Neujahrs-Umtrunk – ohne Traktandenliste und ohne Verpflichtungen für Wirtinnen und Wirte. Oder vielleicht unternimmt man wieder mal eine Reise. Die offizielle Schlussreise, organisiert vom ehemaligen Hausemer «Löwen-Wirt» und früheren GastroAffoltern-Präsidenten Beat Burkard, führte am 26. Juni auf den Stoos und auf den Vierwaldstättersee (s. Kästchen). «Ein schöner Schlusspunkt», war am Samstag allseits zu hören.

Gelungenes Biker-Treffen in Affoltern «…Ich wart’ seit Wochen auf diesen Tag und tanz’ vor Freude über den Asphalt…». Hört man Jakob Buchberger zu, wenn er über die Vorbereitungen für der Biker Treff vom vergangenen Samstag im «Roots» spricht, dann erscheint der Text des Songs der «Toten Hosen» richtig passend. Zum Besten gegeben wurde er als einer von vielen von «The Chucks», der Ämtler Band, die mitten am heissen Samstagnachmittag das Publikum mit ihren Rocksongs begeisterte. Sie waren nur einer der Programmpunkte, die eine beachtliche Anzahl Besucher angezogen hat. «Es hat ganze vier Jahre gedauert, bis wir endlich heute dieses Fest auf diese Art feiern dürfen» erzählt Jakob Buchberger, einer der zwei Inhaber des «Roots» begeistert. Vorher gab es immer Gründe, die eine Durchführung verunmöglichte. Entweder war es ausgeschlossen, eine Bewilligung zu

Schwere Motorräder zum Bewundern.

erhalten oder das nächste Umfeld sperrte sich dagegen. «Aber heute findet es statt und es macht einfach nur Freude» lacht er weiter. Harry Pirkebner, der andere Geschäftsführer des Lokals an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern, hatte die Idee schon lange. Vor Jahren selbst in der Biker-Szene unterwegs, konnte er seine Kontakte nutzen, um die entsprechenden Motorrad-Fahrer zu mobilisieren. So kamen sie denn auch mit ihren schweren Maschinen und parkierten diese unübersehbar und eindrücklich. Auch Zweirad-Oldtimer warten zu entdecken, schöne alte Vespas und sogar eine Gruppe echter «Töfflis» gaben sich im Laufe des Tages die Ehre. Die Hitze und die stechende Sonne hielten nicht davon ab, um 14 Uhr zum RideOut aufzubrechen. Dieser dauerte eine Dreiviertelstunde und führte durch das Amt und kurzzeitig auch durch Gebiet im angrenzenden Aargau. Die Zurückgebliebenen zogen sich gerne in den Schatten der neu montierten Sonnenstoren zurück oder warteten auf den Auftritt der Liveband um 15 Uhr sogar im etwas kühleren Lokal.

Barber-Sessel, Live-Tattoo und Thai-Massage Ein richtiger Barbier-Stuhl mit allen Utensilien, wie sie in den BarberShops zu finden sind, war vor dem Eingang aufgebaut. Alles was männlich und mutig war oder einfach Lust dazu hatte, konnte sich eine Rasur und oder eine neue Frisur verpassen lassen. Das Angebot wurde rege genutzt und die zuschauenden Gäste sparten nicht mit Zusprüchen. «Die 10 Gebote von Abraham Faïglé», das Tattoo- und Piercingstudio an der Zürichstrasse, bot während des ganzen Events die Möglichkeit, sich im «Roots» ein Tattoo stechen zu lassen. Eli, die Tattoo-Künstlerin, kam selten und nur kurz dazu, eine Pause zu machen. Das Motiv wurde bestimmt und schon gings los. Allerdings war festzustellen, dass die Kunden von Eli bereits schon einiges an Körperbemalung aufzuweisen hatten und somit auch wussten, was auf sie zukommen würde. Fast alle hatten schon eine klare Vorstellung davon, was sie noch zusätzlich auf ihre Haut auftragen lassen wollen, sei es das Geburtsdatum des Kindes, einen Kussmund oder ein ganz eigenes Symbol. Hinter einem Paravent in einer Ecke des «Roots» konnte man sich auch eine Thai-Massage an Kopf, Nacken oder Schultern geben lassen.

«The Chucks» - Von links: Thomas «Achi» Achermann, Thomas Merz (verdeckt), Michi «Jackson» Grimm und Nino Lentini. (Bilder Susanne Crimi) Trotz der Wärme nutzten viele Besucher die unerwartete Entspannungsmöglichkeit und begaben sich gerne in die Hände der thailändischen Masseurin.

Entspannte und friedliche Atmosphäre Der Samstag im «Roots» war auch eine eindrückliche und bunte Vorstellung von ganz viel Nebeneinander, das es wert war, entdeckt zu werden. Da waren muskelbepackte, mit Tattoos und Piercings übersäte und mit schwarzer Lederkluft bekleidete Männer, die den

Eindruck vermittelten, auch niemals mit ihnen in einen Konflikt geraten zu wollen. Gleich daneben spielten Kinder und kletterten ihren Grossmüttern auf den Schoss. Die schweren Maschinen wurden beäugt und um sie herum gefachsimpelt. Es wurde rasiert, massiert, gelacht, sich begrüsst und die Würste und das Spanferkel genossen. Trotz Hitze und heissen Rhythmen war die Stimmung so friedlich und entspannt, dass als Schlusssatz nur noch ein Zitat aus dem Song der «Toten Hosen» passen kann: «… und kein Ende in Sicht.» (sci)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. Juli 2018

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Erneuerung und Revitalisierung der Klosterdomäne Kappel: Bauprojekt abschliessen Die Projektierung bis zur Einreichung des Hauptgesuchs an den Lotteriefonds vorantreiben Trotz der gestarteten Volksinitiative gegen die Mauerergänzung wird das Projekt «Revitalisierung und Erneuerung der Klosterdomäne Kappel» plangemäss vorangetrieben. Das ist möglich, weil der Regierungsrat im Dezember 2017 für die Planung weitere 480 000 Franken gesprochen hat.

Franken an Drittmitteln erhalten. Aber die Archäologie birgt gewisse Risiken», so Stefan Grotefeld, Leiter Lebenswelten in der Landeskirche, im Rahmen der Kappelerpflege-Sitzung. Die Bauarbeiten dauern von Mitte Juli bis Ende Oktober/Anfang November 2018. Ab kommendem Jahr wird dann auch die Zusammenarbeit mit Zuwebe fortgesetzt – mit einer Zuger Institution, die Menschen mit diversen Beeinträchtigungen betreut.

................................................... von werner schneiter Hans Streit, Projektleiter aufseiten des Vereins Kloster Kappel, nannte zwei neue Meilensteine auf dem langen und steinigen Weg zur Realisierung des Projekts: Ende Jahr hat der Regierungsrat eine zweite Tranche für die Projektierung bewilligt, 480 000 Franken aus dem Lotteriefonds. Zum anderen ist der Masterplan, der das Gesamtprojekt beinhaltet, von Regierungsrat, Kirchenrat, Gemeinderat Kappel und vom Verein Kloster Kappel bewilligt worden – eine wertvolle, gemeinsame Absichtserklärung auf dem langen Weg einer Erneuerung und Revitalisierung der Domäne. «Wir haben im Masterplan keine substanziellen Änderungen vorgenommen, wir haben ihn aber verfeinert und angepasst», führte Hans Streit aus. Und das bedeutet: Textanpassungen und -präzisierungen, grafische Vereinfachungen, Klärungen und anderes. Der Fokus liegt gegenwärtig auf den Kernelementen des Projekts: die Neugestaltung der Parkplatzsituation; drei Plätze werden auf einen zusammengefasst. Dazu gehört auch die Klärung der Eingangssituation zum Klos-

Erfolgreicher Seminarund Hotelbetrieb

Die Terrasse des Hotel- und Seminarbetriebs wird aufgewertet. Die Umbauarbeiten beginnen Mitte Juli. (Bild Werner Schneiter) ter und die Belebung des Areals durch Schaffung von neuem Wohnraum (zum Beispiel ein Neubau des Spychers); rund 10 Bauten sind betroffen. «Wir wollen Gas geben und die Projektierung bis zur Einreichung des Hauptgesuchs an den Lotteriefonds zügig vorantreiben», betonte Hans Streit. Dabei geht es um rund 12 Mio. Franken, über die der Regierungsrat und final der Kantonsrat entscheidet. Wann das der Fall sein wird, ist noch unklar. Klar ist aber, dass das Gesuch an den Lotteriefonds für das Hauptprojekt erst dann eingereicht werden kann, wenn betreffend der laufenden Volksinitiative Klarheit herrscht. Die Gesamtkosten für «Revitalisierung und

Erneuerung» belaufen sich – inklusive der beiden bereits angelaufenen Teilprojekte – auf rund 20 Mio. Franken.

Zwei Teilprojekte vorgezogen Weil dort keine Mittel aus dem Lotteriefonds nötig sind, konnten zwei Teilprojekte vorgezogen werden: die betriebliche und räumliche Neuordnung der Landwirtschaft am Rand der Klosterdomäne. Fast sechs Monate liessen sich die Amtsstellen Zeit für die Prüfung und Ausfertigung des Baurechtsund Pachtvertrags für die Landwirtschaft. Demnächst wird dort mit den Bauarbeiten begonnen. Es entsteht ein neuer offener Jungviehstall westlich

des heutigen Laufstalls, und der heutige Laufstall wird verlegt. Einstimmig hat die Kappelerpflege für die Landwirtschaftsbauten eine zusätzliche Defizitgarantie von 150 000 Franken an den Pächter gesprochen – auch unter Berücksichtigung der sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Der Pächter investiert als Baurechtsnehmer rund 1,4 Mio. Franken. Zirka Mitte Juli wird auch mit der Erneuerung der Klosterterrasse und -gärten sowie des Küchenflachdachs begonnen, wofür die Landeskirche mit gut 3 Mio. Franken aufkommt. «Wir sind mit der Planung auf gutem Weg, auch in zeitlicher und finanzieller Hinsicht. Wir haben rund 200 000

Die Arbeiten beeinträchtigen vorübergehend natürlich den Hotel- und Seminarbetrieb des Klosters, aber die Aussicht auf mehr Attraktion überwiegt. «Dank der neuen Terrasse kann im Freien gegessen werden. Das ist eine grosse Bereicherung», sagt Geschäftsleiter Jürgen Barth, der auch auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2017 zurückblickt und nach dem Umbau des Hauses am See nunmehr 80 Zimmer und 135 Hotelbeten anbieten kann. Im Säuliamt ist nur das Holiday Inn in Affoltern grösser. Wegen des Umbaus fällt der Umsatz 2018 etwas tiefer aus. «Wir sind aber sehr gut unterwegs – aktuell jedenfalls über dem Budget», so Barth. Kloster Kappel sucht nach dem Wegzug von Markus Sahli eine neue theologische Leitung. Zudem wird Ende Jahr Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenni, theologische Mitarbeiterin, pensioniert. An ihrer Sitzung hat die Kappelerpflege die statutarischen Geschäfte einstimmig genehmigt: Protokoll, Rechnung, Jahresbericht. Infos unter www.verein-klosterkappel.ch.

forum

Überblick über das vielfältige Angebot

Informationsplattform für Obfelden

Sonnenschein, helle Farben und frische Luft

Mit dem Rollstuhl in der Reussebene Mit einem Bewohner der Langzeitpflege ging es in zwei Etappen auf dem Rollstuhl von Obfelden nach Bremgarten – eine Perle an der Reuss.

Initiator Dominik Stierli an der Arbeit für das Informationsportal obfelden.info. (Bild zvg.)

Seit gut einem Jahr steht der Obfelder Bevölkerung ein Informationsportal im Internet zur Verfügung. Auf obfelden.info finden sich Informationen, Neuigkeiten und Veranstaltungen aus der zweitgrössten Gemeinde des Bezirks Affoltern. Nun soll das Angebot erweitert werden. Im Juni 2017 startete Dominik Stierli die Webseite über Obfelden. Sein Ziel war es, eine moderne Plattform zu schaffen, die allen Obfelderinnen und Obfeldern einen Überblick über das vielfältige Angebot im Dorf bietet. So finden sich Angaben über Vereine, Angebote für Familien und Restaurants auf der Webseite. Ein Veranstaltungskalender zeigt die nächsten Events in Obfelden und ist zugleich

direkt auf dem Smartphone zu abonnieren. Ergänzt wird das Angebot von Neuigkeiten und Berichten zu Ereignissen im Dorf. Spannende Geschichten etwa über frühmorgendliche Böllerschüsse oder die Eröffnung der Badi sind zu lesen. Dabei kommen neben Text und Bild, auch Videos zum Einsatz. Seit dem Start verzeichnete die Seite schon gegen 10 000 Seitenaufrufe und über 3500 Besucher. Die Webseite obfelden.info ist privat finanziert und kommt ohne Werbung aus. Um das Angebot der Informationsplattform weiter auszubauen, wird nun redaktionelle Unterstützung gesucht. Dazu kann man neu «Member» werden und so seinen Beitrag mit Ideen oder eigenen Berichten leisten. (dst) Weitere Infos unter www.obfelden.info.

In der ersten Etappe ging es vom Spital zum Bahnhof und mit dem Postauto bis zur Haltestelle Unterlunnern in Obfelden. Von dort überquerten wir die Reussbrücke und kamen auf ein Strässchen, wo es am linken Ufer der Reuss im Schatten der Bäume durch den Auenwald ging. Bald erreichte man mehrere Weiher, die zwischen Obfelden und Ottenbach künstlich angelegt wurden. Ab und zu hörte man das Quaken der Frösche oder sah am blauen Himmel einen Milan kreisen. Dieser Wegabschnitt eignet sich ausgezeichnet für Menschen auf dem Rollstuhl oder mit einer leichten Gehbeeinträchtigung. In Rottenschwil angekommen, machten wir im Restaurant Hecht eine Pause. Dann ging es mit dem Postauto über Oberlunkhofen zum

Ausgangspunkt nach Affoltern am Albis zurück und wieder auf die Abteilung der Langzeitpflege. Die zweite Etappe startete bei der Reussbrücke in Rottenschwil. Am rechten Ufer am Fluss entlang, erreichten wir bald die Vogelbeobachtungsstation am Flachsee. Von hier sah man viele Enten und Vögel im Wasser und auf Kiesbänken sowie einige Wasserbüffel, die sich in Ufernähe vergnügten. Am Ende des Flachsees verliessen wir den Wanderweg und wechselten auf den Veloweg, wo es neben blühenden Wiesen und fruchtbaren Feldern bis nach Bremgarten ging – eine Perle an der Reuss. Die mittelalterliche Altstadt wird von drei Seiten von der Reuss umschlossen und ist ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. In einem der zahlreichen Gartenrestaurants gab es eine Erfrischung und nach einem kleinen Rundgang fuhren wir mit dem Postauto wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Freiwilliger Helfer

Im Naturschutzgebiet an der Reuss mit Sicht auf den Flachsee. (Bild zvg.)

Ja zu Ex Muros! Entmachtung der Kirchgemeinden, Leserbrief vom 29. Juni. Was 2012 in Kappel geschah, betrübt mich sehr. Da wurden die neuen Statuten des Vereins Kappelerhof von den nicht zuständigen Kirchenpflegen genehmigt! Wir als Mitglieder der reformierten Kirchgemeinden des Bezirks haben ein basis-demokratisches Recht, welches wir bei Statuten-Änderungen seit eh und je ausüben können. Doch dieses Recht blieb uns vorenthalten. Anstatt dass wir Mitglieder, während einer Kirchgemeindeversammlung, darüber diskutieren und abstimmen konnten, bestimmten die Kirchenpflegen, diese Statuten anzunehmen. Hat es je eine Diskussion über die Änderungen gegeben? Geschätzte Kirchenpfleger, war Ihnen bewusst, dass mit der Annahme der neuen Statuten, wir Kirchgemeindemitglieder unser Mitspracherecht in Kappel verlieren? (seit 1836 in unserem Besitz!) Das kostbare Gut der Klosterdomäne, an welchem wir alle beteiligt waren, soll jetzt allein dem Verein Kloster Kappel gehören! Machtanspruch ohnegleichen! Zwischen den alten und neuen Statuten liegt für mich ein gewaltiger Unterschied, welcher eine Diskussion wert gewesen wäre! Warum wurde uns alles verheimlicht? Waren wir nicht mündig genug, selbst zu entscheiden? Mir ist jetzt bewusst, dass wir, die Mitglieder der 13 reformierten Kirchgemeinden des Bezirks, in Kappel unser Mitsprache-Recht verloren haben. Aber kann eine Abstimmung, die mit rechtswidrigen Methoden durchgeführt wurde, in unserer Demokratie rechtsgültig sein? Die Initiative ist unsere letzte Chance, in Bezug auf die Mauer etwas zu erreichen und gehört zu werden! Elsbeth Müller-Haegi, Mettmenstetten


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Unternehmenskultur gibt zu reden Harte Kerle, verführerische Girls, im «Anzeiger» vom 29. Juni. Seit 21 Jahren lese ich den «Anzeiger» regelmässig und schätze ihn als lokales Informationsblatt. Beim Artikel «Harte Kerle, verführerische Girls» in der letzten Ausgabe habe ich gemerkt, dass es auf seinen Seiten auch um mehr gehen kann – Journalismus, in seiner wichtigsten gesellschaftlichen Aufgabe: kritisch aber fair wichtige und allgemein relevante Fragen zu stellen. Danke für Ihren anregenden Bericht zum Thema Gender im Alltag. Er hat mich zum Nachdenken gebracht, auch über meine eigenen Verhaltensmuster. Dana Wassner, Affoltern .........................................................................

«Honi soit qui mal y pense» Dies die einzige Antwort auf den unqualifizierten, respektlosen Bericht betreffend unsere Hauszeitung «grünes edelweiss». Eine Beleidigung und Diffamierung der Agir-Mitarbeitenden, welche immer wieder interessante Berichte schreiben. Dieses Magazin ist eine Firmenzeitschrift, Aussenstehende müssen sich persönlich sehr darum bemühen sie zu bekommen. Frau Häberling hat sich offensichtlich viele Male sehr bemüht. In unserer Hauszeitschrift werden selbstverständlich mitarbeitende Personen mit Namen erwähnt. Dass gewisse Frauen nun ungefragt mit Vorund Familiennamen im öffentlichen «Anzeiger» erwähnt werden, zeigt den fehlenden Anstand der Zeitungsschreiberin. Die Aufzählungen von Agir-Baustellen und Lieferungen sind falsch, ungenügend recherchiert. Unser Magazin «grünes edelweisss» hat 70 bis 100 Seiten, davon weniger als acht Seiten mit Fotos, welche Anstoss erregen können. Dazu gehören auch Fotos von Frauen in Bikini-Badeanzügen. Der «Anzeiger» widmet diesem Thema die halbe Frontseite und eine weitere ganze Seite. Dies ist auch für die aktuelle «saure Gurkenzeit» absolut unverhältnismässig. Der königliche englische «Hosenbandorden» hat das Motto: «Honi soit qui mal y pense», altfranzösisch; wörtlich «Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt». In diesem Zusammenhang bedeutet dies: «Schlecht ist der Mensch, welcher bei solchen spielerischen, familiären Äusserungen Ordinäres interpretiert». Der «Anzeiger» schreibt fettgedruckt unser Zitat: «heute schon gebaggert?» als typisches negatives Beispiel. Als Baufirma spassen wir mit dem Wort «baggern», verstehen aber den Ausspruch auch als «heute schon geflirtet?». Ich weiss nicht, in welchem negativen Kontext diese Aussage stehen soll!

Übrigens, ab und zu erzählen wir auch Appenzeller-Witze; ich hoffe nicht, dass der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern uns deswegen auch noch als Rassisten bezeichnen wird. Andreas Spinner, Agir Mitarbeiter in Pension .........................................................................

Billigster Steinzeit-Sexismus Vielen Dank und ein grosses Lob für den Artikel und Kommentar zum Mitarbeitermagazin und der Werbung, die die Agir betreibt! Ich hatte den Artikel per Zufall auf der Frontseite entdeckt beim Besuch bei meinen Eltern. Was dort vor sich geht, ist billigster Steinzeit-Sexismus, man müsste eigentlich meinen, sowas sei heutzutage ausgerottet. Dass es sich überhaupt eine Frau gefallen lässt, dort zu arbeiten ist ein Wunder. Bund und Kantone sollten der Agir definitiv keine Aufträge mehr geben, auch sonst mit ihr involvierte Firmen und Staatsbetriebe wie die SBB sollten sich das besser zweimal überlegen. Dass das Gleichstellungsgesetz hier massiv verletzt wird, steht ausser Frage. Karin Marty, Zürich .........................................................................

Eindeutig sexistisch und geschlechterdiskriminierend Bereits 2012 habe ich gegen die Firma Agir bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission wegen sexistischer Werbung – Barbie-Blondine mit gelbem Bauhelm, dazu der Text «Passendes Personal auf Wunsch inklusive» – Beschwerde eingereicht. Die Lauterkeitskommission hat mit Entscheid vom 13. Februar 2013 festgestellt, dass die Werbung der Agir eindeutig als geschlechterdiskriminierend und sexistisch einzustufen ist und empfohlen, zukünftig von dieser Art Werbung abzusehen. Also kennt die Geschäftsleitung die Vorgaben genau und setzt sich trotzdem zum wiederholten Mal darüber hinweg. Mit «frisch und frech», wie die Agir-Werbung und -Kommunikation gemäss Marketingleiter Marino Crescionini sein soll, hat dies gar nichts mehr zu tun. Offenbar hat Agir den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt, selbst jetzt, wo die sprachlichen Entgleisungen und ihre Betriebskultur in allen Schweizer Medien Thema sind: uneinsichtige, verantwortungslose Geschäftsführung mit einer katastrophalen Firmenkultur. Öffentliche Aufträge mit Steuergeldern sind einer solchen Firma in Zukunft zu verweigern. Martina Murer, m communications GmbH, Mettmenstetten

Das Herz erfreut

Mohn-Wiesenblumenfeld zwischen Affoltern und Aeugst. (Bild Sandra Schönbächler) Etwas spät, aber nicht weniger herzlich möchte ich mich für das wundervolle Mohn-Wiesenblumenfeld zwischen Affoltern und Aeugst bedanken.

Es erfreut das Herz jedes Mal, wenn ich daran vorbei fahre. Sandra Schönbächler, Aeugst


Vermischtes

Dienstag, 3. Juli 2018

Keine Beiz

Sommernachtsparty

Serie «einst und jetzt» (3): Seit acht Jahren muss Maschwanden ohne Restaurant auskommen. > Seite 11

Die Party-Band «Best Friends» sorgt am Samstag in Wettswil für Stimmung. > Seite 13

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Bewährte Kräfte Der FCWB nimmt die neue Saison weitgehend in der gleichen Besetzung in Angriff. > Seite 15

Von der Wunschpflanze zum Problemfall

Neophyten-Ausstellung im Bezirkshauptort Vom 3. bis 12. Juli finden in Affoltern am Albis zahlreiche Anlässe zum Thema Neophyten statt. Die Einwohnerinnen und Einwohner können am 7. Juli sogar aktiv gegen Neophyten vorgehen.

Vroni Straub-Müller, Hochschulrätin PH Zug, Stadt- und Kantonsrätin Zug, überreicht Serena Anania das Lehrdiplom. (Bild zvg.)

Gewappnet für den Lehrberuf Bonstetterin Serena Anania geehrt 70 Studierende haben ihre Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Zug (PH Zug) erfolgreich abgeschlossen. Für ihre herausragende Leistung wurde die Bonstetterin Serena Anania speziell gewürdigt. Ab sofort bereichern 55 frisch diplomierte Primarlehrerinnen und Primarlehrer und 15 Lehrpersonen für Kindergarten und Unterstufe die Bildungslandschaft der Deutsch-

schweiz. Als Lohn für ihre dreijährige Ausbildung überreichten Rektorin Esther Kamm und Vroni StraubMüller, Mitglied Hochschulrat und Stadt- und Kantonsrätin Zug, den Absolvierenden der PH Zug am Donnerstag, 28. Juni, das Lehrdiplom. Gleichzeitig erhielten die Studierenden des Abschlussjahrgangs auch die Bestätigung für ihren Bachelor-Abschluss. Acht Studierende wurden für herausragende Leistungen speziell gewürdigt, unter ihnen die Bonstetterin Serena Anania. (tst.)

Gepicknickt – ein Gedankenspiel

Theater-Uraufführung junger Erwachsener Am Samstag, 30. Juni, fand im Gemeindesaal in Hausen die Uraufführung des Stücks «Gepicknickt – ein Gedankenspiel» des Theaters ohoo! für junge Erwachsene statt. Vor genau 50 Jahren fanden die «Globuskrawalle 1968» mit Beginn am 29. Juni statt. In einem Beitrag von SRF News, Zürich und Schaffhausen heisst es darüber: «1968 gehen Tausende auf die Strasse. Unzufriedene junge Menschen protestieren weltweit gegen den Kapitalismus, das Establishment und den Vietnamkrieg und fordern Selbstbestimmung, eine eigenständige Jugendkultur und die freie Liebe. In Zürich demonstrieren Studenten und Linke für ein autonomes Jugendzentrum im Globusprovisorium. Doch die Polizei löst die friedliche Kundgebung mit allen Mitteln auf. Es kommt zum Globuskrawall.» Den jungen Erwachsenen war sicher nicht bewusst, dass sie mit ihrem Stück «Gepicknickt» Erinnerungen bei der 68er-Generation wecken würden, waren sie ja damals noch längst nicht auf der Welt. Umso überraschender ist, dass sie ein Thema wie-

der aufgreifen, welches die Jugend damals weltweit bewegte. Wer bin ich? Wer bin ich wirklich? Darf ich so sein, wie ich möchte, wie ich eigentlich bin? Weiss ich überhaupt, wer ich bin oder lasse ich mich von aussen, von andern, von der Gesellschaft bestimmen? Diesen Fragen geht das Ensemble nach, mit Ernsthaftigkeit, aber auch mit viel Witz und Humor. Mit Herzblut agieren die Darstellerinnen und Darsteller auf der Bühne, die mit wenigen Requisiten auskommt. An der Premiere erhielten sie denn auch eine «Standing Ovation». Nach anfänglichen Improvisationen wurde das Stück entwickelt und von Theaterautorin und Regisseurin Livia Huber hervorragend getextet. Sie spricht den jungen Leuten aus der Seele, sprachgewaltig, ehrlich und immer wieder tief berührend. Wie auch immer das Wetter nächsten Freitag oder Samstag sein wird: Es lohnt sich, die Aufführung des Ensembles … aber Ohoo! Junge Erwachsene vom Theater ohoo! im Gemeindesaal Hausen zu besuchen. Margrit Gut Weitere Aufführungen am Freitag, 6., und Samstag, 7. Juli, Gemeindesaal Hausen, Beginn jeweils 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

Mit der zunehmenden Mobilität werden nicht nur Viren über die ganze Welt verbreitet, sondern immer rascher auch Pflanzen und Tiere. In den Gärten mögen Pflanzen aus fernen Ländern wunderschöne Farbtupfer sein. Einige davon können sich jedoch explosionsartig über die Gartenzäune hinaus in umliegende, naturnahe Lebensräume ausbreiten. Im Fachjargon werden solche Pflanzen «invasive Neophyten» genannt. Unsere einheimischen Lebensgemeinschaften sind nicht auf invasive Neophyten vorbereitet und deshalb können sich diese ungehindert vermehren und die natürlich vorkommenden Arten überwuchern und verdrängen. Zudem können sie die Gesundheit von Mensch und Tier gefährden und Anlagen, beispielsweise für den Hochwasserschutz und den Verkehr, beeinträchtigen oder gar zerstören.

Massnahmen zur Eindämmung invasiver Neophyten sollten möglichst früh ansetzen und erfordern grossen Durchhaltewillen. Um Erfolge zu erzielen, ist die tatkräftige Mithilfe aller gefragt. Während zehn Tagen können die wichtigsten invasiven Neophyten auf dem Vorplatz des Verwaltungsgebäudes Kopfbau, Obere Bahnhofstrasse 7, kennengelernt werden. Zusätzlich wird die Naturschutzkommission Affoltern am Samstag, 7. Juli, von 9 bis 12 Uhr mit einem Informationsstand vor Ort sein. Benjamin Kämpfen, Naturschutzbeauftragter der Stadt Affoltern, erklärt in der Neophyten-Ausstellung die bekämpfungswichtigsten Neophyten und gibt während rund einer Stunde Informationen zu den Er-

kennungsmerkmalen, Bekämpfungsmethoden und zur Entsorgung dieser Pflanzen. Treffpunkt für Interessierte ist am Montag, 9. Juli, um 19 Uhr bei der Neophyten-Ausstellung, Verwaltungsgebäude Kopfbau, Obere Bahnhofstrasse 7.

Neophytenbekämpfung hautnah erleben

Die Naturschutzkommission Affoltern am Albis und der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern werden am Samstag, 7. Juli, von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr im Naturschutzgebiet Affoltern Neophyten bekämpfen. Freiwillige sind herzlich willkommen. Wetterangepasste Kleider, feste Schuhe und Arbeitshandschuhe sind Voraussetzung. Eine kleine Stärkung wird offeriert. Treffpunkt ist um 9 und um 13 Uhr bei der Neophyten-Ausstellung, Verwaltungsgebäude Kopfbau, Obere Bahnhofstrasse 7. Die Ausstellung über Neophyten findet an der Oberen (pd.) Bahnhofstrasse statt. (Bild zvg.)

Ein Familienunternehmen mit Leidenschaft

«Männersache Knonau» besuchte Bäckerei-Konditorei Iten Bei der letzten Veranstaltung hatte sich die «Männersache Knonau» mit der Robotik beschäftigt. Nun ging es am 27. Juni um Handarbeit und um KMU im Knonauer Amt. Zum Besuch der Bäckerei-Konditorei Iten trafen sich 15 Männer. In zwei Gruppen konnten die Teilnehmer die Bäckerei-Konditorei Iten besichtigen. Mit 30 Mitarbeitern gehört sie schon zu den grösseren Kleinbetrieben. Mitten im Dorf gelegen, sind die Platzverhältnisse jedoch beschränkt. Dennoch hat die Bäckerei das dreifache Backvermögen im Vergleich zu Betrieben ähnlicher Grösse. Dies, weil in der Bäckerei-Konditorei Iten jede Ecke genutzt wird. In der Sandwichküche werden jeden Morgen ab 2.30 Uhr rund 35 verschiedene Sorten Sandwiches für den Tag vorbereitet. Jeder Bereich hat einen eigenen Raum. Neben der Sandwichküche sind dies die Backstube und die Patisserie. Die Standardmehlsorten sind im Keller in drei Silos gelagert, welche zusammen 8000 Kilogramm fassen. Von dort werden sie in die Backstube gepumpt. Heute ist die Zusammensetzung des Mehls konstant, früher und bei Spezialsorten teilweise noch heute, musste der Backprozess über mehrere Runden der Mehlqualität angepasst werden. Weitgehend werden Maschinen eingesetzt, vieles wird

jedoch noch von Hand zubereitet. eine Gruppe die Bäckerei erkundete, Auch der Teig für bestimmte Brot- wurde die jeweils andere Gruppe am sorten, wie zum Beispiel das Stein- Backtisch mit dem Verzieren von Geofenbrot oder der Alte Fritz, wird von bäck selbst aktiv. Im Anschluss gab es Hand geformt und gestaltet. bei warmem Wetter vor der Bäckerei Seit einigen Jahren verarbeitet die einen Apéro mit feinem Knonauer Bäckerei Iten auch UrDinkel-Mehl, Brot und Baguette. Die interessanten welches in Knonau auf der Baregg Gespräche mit Andreas Iten und Anbei Andreas Mohni angebaut wird dreas Mohni dauerten bis in den späund die Grundlage für das Knonauer ten Abend. Dann löste sich die Runde UrDinkel-Brot bildet. Die Nachfrage auf, und die Teilnehmer konnten ihre nach diesem Mehl übertraf die Erwar- Lebkuchen und ein feines UrDinkeltungen. Nach einem halben Jahr war brot mit nach Hause nehmen. Ein Teil die erwartete Jahresmenge verkauft der Männer wechselte noch zum Pubund es musste Mehl zugekauft lic-Viewing in die Stampfi, um den werden. Inzwischen gibt es noch Einzug der Schweiz in den Achtelfinal einen weiteren Bauernhof in Knonau, der Fussball-WM mitzuerleben. (pd.) der UrDinkel anbaut. UrDinkel erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Nächste Veranstaltungen: 29. August, Grillieren, Es ist ein so genanntes IP-Suisse-Pro- (Ort und Ersatztermin werden noch bekannt dukt, dessen Wachstum nicht durch gegeben), 24. Oktober, 16 Uhr, Besichtigung chemische Mittel gesteuert werden SBB Reparaturcenter. darf. Es wächst viel höher als moderne Getreidesorten und ist damit wetterabhängiger. Beim Mahlen in der Mühle erfordert es eine zusätzliche Behandlung, nicht jede Mühle ist dazu ausgerüstet. Und schliesslich wird es auf eine besondere Art gebacken. Während bei Auch die Gemütlichkeit kam bei der Besichtigung der der Besichtigung Bäckerei-Konditorei Iten nicht zu kurz. (Bild zvg.)


Serie

Dienstag, 3. Juli 2018

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Maschwanden – seit acht Jahren ohne Restaurant Serie einst und jetzt (3): «Linde» und «Hörnli» sind verschwunden – wird das «Kreuz» wiedereröffnet? Im Säuliamt sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Restaurants geschlossen worden. Maschwanden ist aber die einzige Gemeinde ohne Beiz. Und das schon seit acht Jahren. Ob das «Kreuz» wiedereröffnet wird – eine nach wie vor offene Frage.

sollen Interessenten vorhanden sein, aber man weiss es nicht so genau, weil die Besitzer auf Anfragen von Journalisten nicht (mehr) reagieren – vielleicht, weil es bezüglich Gaststätte einfach nichts Neues zu berichten gibt. Das «Kreuz» als Restaurant wiedereröffnen: Das entspricht auch dem ausdrücklichen Wunsch der Maschwander Bevölkerung und der Behörden.

................................................... von werner schneiter Das älteste Verzeichnis der Wirtschaften im Gebiet des heutigen Bezirks Affoltern wies einzig in Maschwanden mehr als eine Wirtschaft und zugleich die einzige Taverne in der Region aus, nämlich «diewyl es auch an der Strass ist, ein Täfern und ein Nebenwirt». Im 14. Jahrhundert, aber möglicherweise schon im 13. Jahrhundert, konnte im Städtchen Maschwanden eine Taverne geführt werden. Und nur diese durfte Durchreisenden warme Mahlzeiten und ein Nachtlager anbieten. Maschwanden lag an einer Durchgangsstrasse in die Innerschweiz. Deshalb war nebst einer Taverne auch eine Weinschenke zugelassen. Weitere folgten, so auch das Restaurant Sonne, das während der Helvetik (1798 bis 1803) das Tavernenrecht erhielt. Es ging später an den Gasthof «Zum weissen Kreuz» über. Diese Feststellungen stammen aus Bernhard Schneiders Buch «Die eigenständige Entwicklung der Gemeinde Maschwanden» (1991). Der älteste Maschwander Gasthof ist das «Kreuz», wo sich im 18. Jahrhundert im Haus auch eine Metzgerei und eine Badstube befanden.

Einkehr beim «Linde-Anneli» Ein paar hundert Jahre später ist Maschwanden die einzige Ämtler Gemeinde ohne Restaurant. Und das schon seit rund acht Jahren. Das «Bei-

Das «Hörnli» wurde zum Wohnhaus

Intérieur aus dem vorletzten Jahrhundert und eine Wirtin, die ebenfalls als Unikat bezeichnet werden kann: «Linde»Besitzerin Anna Dubs im Gespräch mit Gästen. Sie verstarb im Dezember 2009. (Archivbild Bernadette Schneiter) zensterben» in der kleinsten Ämtler Gemeinde setzte im Jahr 2009 ein. Damals verstarb Anna Dubs, die Wirtin des Restaurants Linde, zu dieser Zeit 86-jährig und somit älteste Wirtin im Säuliamt, die liebevoll «Linde-Anneli» genannt wurde. Die Schliessung wird noch heute bedauert, weil die «Linde» als Unikat überregionale Bekanntheit erlangte: Das Intérieur erinnerte ans vorletzte Jahrhundert. Und auch die Wirtin darf im positiven Sinne als Unikat bezeichnet, dank ihrer unkonventionellen, bisweilen auch sehr bestimmten Art. «Was isch gfällig?», pflegte sie die Gäste nach ihren Wünschen zu fragen. Eine Registrierkasse gab es nicht. Anna Dubs notierte sich die Getränke samt Betrag auf einem A4-Block. Kannte sie jemanden nicht mit Namen, so registrierte sie die Kon-

sumation mit einem Vermerk wie «Mann mit Schnauz». Verliess ein Gast das Restaurant, das über eine knarrende Holztreppe erreichbar war, so sagte sie: «Danke höfli». In guter Erinnerung geblieben sind auch die Musik-Stubete in der «Linde». Da spielten, immer mittwochs, neben einheimischen Musikantinnen und Musikanten auch Formationen aus der Zentralschweiz – und sorgten für eine einmalige Atmosphäre.

Schwierige Suche nach Wirtsleuten Tempi passati. Das gilt inzwischen auch für die anderen Restaurants. Das stattliche «Kreuz», viele Jahre von der Familie Born geführt, erlangte dank exzellenter Fischküche überregionale Bekanntheit. Aus Altersgründen such-

Wohnungen eingerichtet, die Gaststätte schön restauriert, aber noch fehlt ein Wirt: Das stattliche Gasthaus Kreuz, während Jahrzehnten bekannt für seine exzellente Fischküche. anzeige

ten Cécile und Hansueli Born während etwa zwei Jahren nach einer Käuferschaft; in der ersten Jahreshälfte 2010 führten sie die Gaststätte noch als «Bed and Breakfast»-Betrieb, ehe dann im gleichen Jahr das Thalwiler Bauunternehmen Massaro die Liegenschaft erwarb. Aber seit nunmehr acht Jahren herrscht Funkstille, obwohl sich 2010 auch eine aus Dorfpersönlichkeiten gebildete Interessengemeinschaft um den Fortbestand als Restaurant bemühte. Die Liegenschaft wurde – nach einigen Schwierigkeiten und einem zwischenzeitlichen Baustopp – zwar umgebaut und neben dem schön restaurierten Gaststättenraum auch Wohnungen eingerichtet, die inzwischen belegt sind. Aber bisher scheiterten die Versuche, einen Wirt zu installieren. Dem Vernehmen nach

Vor wenigen Jahren endete auch die Wirtetätigkeit im Restaurant Hörnli. Nachdem sich Margrit Villiger, ebenfalls eine legendäre Wirtin, 1988 nach 40 Jahren zurückzog, erwarb die Gemeinde Maschwanden das «Hörnli» und baute um. Es wurde in den folgenden Jahren von einigen Pächtern geführt, nicht immer zur Freude der Besitzerin. Ende Juni 2004 kaufte Margrit Burkart die «Hörnli»-Liegenschaft von der Gemeinde – zu einem wesentlich tieferen Betrag als die Gemeinde seinerzeit aufwenden musste. Sie setzte die Wirtetätigkeit fort, entschied sich aber ein paar Jahre später zum Verkauf. Seither dient die Liegenschaft als privates Wohnhaus. Maschwanden ohne Beiz. Aber zumindest nicht ohne Treffpunkte. Am Freitagabend ist die «Gerbi»-Bar geöffnet. Die Familie Fahrni betreibt eine Besenbeiz mit Selbstbedienung. Und in den Sommermonaten können Hunger und Durst auch im Maschwander Naturbad gestillt werden. Weitere Treffpunkte bilden das monatliche Seniorenessen und der Volg, wo man sich beim Einkauf austauschen kann. Bisher erschienen: Vom Mehrgenerationenhaus zur modernsten Alterssiedlung – Wandel der Wohnformen («Anzeiger» vom 6. April); Affolterns «Einkaufsmeile» ist belebt, aber nur tagsüber («Anzeiger» vom 25. Mai).

Das ehemalige Restaurant Hörnli wird heute als privates Wohnhaus genutzt. (Bilder Werner Schneiter)


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Veranstaltungen

Dienstag, 3. Juli 2018

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Zwei Böse vor dem Schweizerkreuz Der Affoltemer Künstler Stephan Schmidlin fertigt eine eindrückliche Skulptur fürs Eidgenössische Zum Eidgenössischen Schwingund Älplerfest werden im August nächsten Jahres 300 000 Besucher in Zug erwartet. Künstlerisch setzt dort ein Affoltemer die Akzente – mit einer riesigen Skulptur und 30 Miniaturen für die Königs-Sponsoren.

wieder zurücktreten und mit Abstand schauen müssen, sagt Schmidlin.

Holz von einem 130 Jahre alten Mammutbaum

................................................... von thomas stöckli Es knackt alle paar Sekunden in der Lokremise der einstigen Papierfabrik Cham. Hier hat Stephan Schmidlin sein Atelier eingerichtet. Das Knacken geht von seinem aktuellsten Projekt aus, einer zehn Tonnen schweren Skulptur fürs Eidgenössische Schwingund Älplerfest 2019 in Zug. Auf einer kreisrunden Basis – sinnbildlich für den Sägemehlring – thront ein Schweizerkreuz, woraus sich zwei «Böse» schälen. Mit verbissenem Gesichtsausdruck und zusammengepressten Zähnen der eine, der am Zug ist, der andere waagrecht in der Luft liegend und mit angstgeweiteten Augen. Schwierig sei das Überkopf-Arbeiten an den Gesichtern gewesen, verrät Schmidlin, ebenso die schwer erreichbaren Übergänge zwischen Schweizerkreuz und Schwingern. Besonders ist nur schon die schiere Grösse der Skulptur: drei Meter Durchmesser und vier Meter Höhe. So habe er immer

Skulpteur Stephan Schmidlin zeigt eines der Modelle und die grosse Hauptskulptur, die er ebenfalls noch bemalen wird. (Bild Thomas Stöckli)

Best Friends Party Band sorgt für Stimmung

«Mission Mars»: Abschlusstheater

«Da auf der Erde stinkts mir». Der blaue Planet ist so zugemüllt, dass man hier kaum noch leben kann. Das ist die Ausgangslage im Theater «Mission Mars», das die Mettmenstetter Sek-A-Schüler dieses Wochenende auf die Bühne bringen. Die rettende Idee: Der Mars soll besiedelt werden. Doch erst gilt es in Assessments die geeigneten Kandidaten für diese anspruchsvolle Mission zu finden. Davon handelt der erste Teil des Stücks. Im zweiten nimmt die Crew das Publikum mit auf die abenteuerliche Reise. Die Crew-Leiterin spielt Schülerin Celia. «Ich finde es eine extrem coole Abschlussarbeit», sagt sie, «das bringt uns als Klasse näher zusammen.» Dazu

gehört, dass man sich auch mal ganz direkt die Meinung sagt. Der ProbenAlltag ist nämlich streng, die Tage tendenziell länger als nach Stundenplan. Die Lehrer Karin Niklaus und Peter Landolt haben das Stück in den Weihnachtsferien gemeinsam für ihre Abschlussklassen geschrieben. Dabei durften die Schülerinnen und Schüler vorgängig angeben, ob sie eine grosse, eine kleine oder gar keine Rolle spielen wollten. Denn auch hinter der Bühne gibt es viel zu tun, seien es Requisiten, Kostüme oder Beleuchtung sowie Bild- und Toneinspielungen. «Jeder übernimmt Verantwortung – nach den eigenen Fähigkeiten», erklärt Landolt.

Vorführungen am Wochenende Zurück in der Schule, hat man das Stück gemeinsam gelesen, die Rollen persönlich ausgebaut und typgerecht angepasst. In den Bereichen Theaterpädagogik und Musik werden die Lehrpersonen durch zwei ehemalige Schüler unterstützt. «Die 34 Schülerinnen und Schüler sollen stolz sein können auf ihre Leistung auf der Bühne», wünscht sich Peter Landolt. Dazu gehört natürlich auch ein Publikum, das sich begeistern lässt. (tst.) «Mission Mars»: Abschlusstheater der 3. Sek A am Freitag, Samstag und Sonntag, 6., 7. und 8. Juli, 20 Uhr (Türöffnung erfolgt um 19.30 Uhr), Turnhalle Wygarten, Mettmenstet-

Casting für eine Mars-Mission: eine zugemüllte Erde lässt der Menschheit keine andere Hoffnung. (Bild Thomas Stöckli)

Zur Fertigstellung der grossen Skulptur bleibt Stephan Schmidlin noch ein gutes Jahr. Zur Eröffnung des Gabentempels wird sie am 9. August 2019 auf dem Stierenmarkt-Areal präsentiert. Am Schwingfest selber vom 23. bis 25. August wird die Skulptur einen Ehrenplatz beim Eingang zur mit über 50 000 Plätzen grössten Arena der Schweiz erhalten. Zudem fertigt Schmidlin 30 Miniaturen, die als Zeichen der Wertschätzung für die Königs-Sponsoren gedacht sind. Eine bedeutende Sache, zumal für einen, in dessen Familie der Schwingsport einen hohen Stellenwert geniesst. So hat sich Schmidlin, angesteckt durch die Begeisterung seines Vaters, einst selber in diesem Sport versucht. Als «Lieber» sei er allerdings ein beliebter Gegner gewesen, erinnert er sich lachend. So fokussierte er sich aufs Turnen – und schaffte es bekanntlich sogar zum Schweizer Meistertitel. Die Schwingfest-Skulptur ist bei Weitem nicht die einzige im Atelier von Schmidlin. Hier steht eine viereinhalb Tonnen schwere Kreiselskulptur, dort bereits bemalte Holzstatuen für eine Rehaklinik und eine Baugenossenschaft – und einen Privatmann auf Sardinien. «Die nächsten zwei Jahre ist mein Terminplan voll», so der Skulpteur.

Sommernachtsparty in Wettswil

Wenn die Erde zugemüllt ist ...

Projektartig arbeiten – das gehört dazu im letzten Schuljahr. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Sek A in Mettmenstetten haben ein Theaterstück auf die Beine gestellt. Die öffentlichen Vorführungen sind kommendes Wochenende.

Beim Besuch des «Anzeigers» im Atelier ist es nach einigen schwülen Tagen sehr trocken. Umso mehr «arbeitet» das Holz – was sich durch das eingangs erwähnte laute Knacken bemerkbar macht. Das Werkstück wird in den kommenden Wochen und Monaten noch rund anderthalb Tonnen an Wasser verlieren. Im Idealfall entlastet sich die dabei entstehende Spannung in ein, zwei grossen Rissen. Die lassen sich dann einfach auffüllen. Wichtig ist, dass das Wasser an der fertigen Skulptur abläuft und nicht in Ritzen liegen bleibt. Bei Frost würde die Skulptur sonst an diesen Stellen aufgerissen. «Am besten ist es, wenn man den Kern rausnehmen kann», weiss der Skulpteur aus Erfahrung, «dann bilden sich weniger Risse.» Der Grund ist einfach: im Kern «arbeitet» das Holz viel weniger als aussen. Während im Kern das Volumen während des Trocknens um rund ein halbes Prozent zurückgeht, sind es aussen bis zu zwei Prozent. Trotz allem ist Schmidlin zuversichtlich: «Das Holz ist sehr gut», weiss er. Es stammt von einem 130 Jahre alten Mammutbaum in Cham, der wegen Pilzbefalls gefällt werden musste.

Enthüllung der fertigen Skulptur am 9. August 2019

ten. Link zur Reservierung unter www.sekmaettmi.ch.

Nach zwei erfolgreichen Kultur-Abenden findet nun am Samstag, 7. Juli, ab 17.30 Uhr der nächste Höhepunkt statt. In Wettswil steigt die Sommernachtsparty mit WM-live-Corner und Openair Bar. Auf dem Programm steht der explosive Mix mit der Best Friends Party Band, welche garantiert ab 18 Uhr für Stimmung sorgen wird. Für einmal ohne Eintrittsgebühren, aber mit Kollekte für die Band, sollen die Besucher (auch Familien sind willkommen) einen unbeschwerten Abend, bei schönem Wetter «openair» auf dem Vorplatz des Schulhauses «Ägerten» geniessen können. Die Nachbarn werden um Verständnis gebeten, ab 22 Uhr wird auf die Nachtruhe besonders Rücksicht genommen. Bereits ab 17.30 Uhr werden die Besucher eingeladen, sich am Grillbuffet der Steiner Metzgerei zu

bedienen. Auch Salate stehen bereit. Selbstverständlich kommen auch die Vegetarier nicht zu kurz und können vom tollen Angebot profitieren. Mundende Weine runden das Angebot ab. Zum Programm gehören jedoch auch die Kultur-Bar mit dem beliebten Bar-Team Sandy und Andy und ein WM-live-Corner. (pd.)

Sommernachtsparty, Samstag, 7. Juli, Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. Ab 17.30 Uhr: Grillparty. 18 Uhr bis ca. 22 Uhr: Best Friends Party Band. Specials: Openair Bar mit Sound bis um 2 Uhr, WM-live-Corner. Ticketreservierungen (erwünscht) bis 5. Juli an: remo@kultur8907.ch (Anzahl Plätze, Name, Tel.-Nr.). Weitere Infos: www.kultur8907.ch.

Der explosive Mix: Die Best Friends Party Band kommt nach Wettswil. (Bild zvg.)

Die Welt braucht Helden!

Das Motto für den Fasnachtsumzug 2018 in Muri steht Nach vier Jahren ist es endlich wieder so weit. Am 3. März 2019 wird der närrische Umzug erneut durch die Hochburg ziehen. Ein hochmotiviertes OK hat vor einigen Wochen mit den Planungsarbeiten begonnen und freut sich, das ehrenwerte Narrenvolk erstmals über das grosse Ereignis zu informieren. «Ohne Helden geht es nicht», zu diesem Schluss kam nach unzähligen Sitzungen und Debatten das vielköpfige Organisationskomitee, bestehend aus Vertretern der vier vereinigten Fasnachtsgesellschaften aus Muri und Buttwil und der Schule Muri.

Damit war das Motto war geboren: «Heldenhaft» soll es beim bevorstehenden Umzug zu- und hergehen. Denn es gibt sie bereits überall, in jedem von uns steckt ein Held oder eine Heldin, der oder die darauf wartet, zum Leben erweckt zu werden. Bescheidenheit war gestern! Nun bietet sich endlich Gelegenheit dazu, sich einmal so richtig in Szene zu setzen. Keiner ist zu klein, um heldenhaft zu sein. Gesucht werden die grossen und kleinen Heldinnen und Helden des Alltags, der Gegenwart oder der Vergangenheit, aber auch der Zukunft, die Helden des Altertums oder des Götterhimmels, Heldinnen und Helden der Kindheit, der Film- oder Comicwelt, die sich

bereit machen für ihren grossen Auftritt. Schon jetzt kann die Ferienzeit genutzt werden, um originelle Ideen für das eigene heldenhafte Dasein zu kreieren und gedanklich in die Heldenrolle der eigenen Träume zu schlüpfen. Das OK wird alles geben, um Muri für einen grossartigen Empfang seiner Heldinnen und Helden bereitzumachen. Alle sind herzlich dazu eingeladen, bereits jetzt ihren grossen Auftritt zu planen und sich vorzubereiten, mit Wagen und Gefolge oder einfach stolzen Schrittes durch die Strasse des Triumphes zu ziehen. (pd.) Weitere Infos folgen und können baldmöglichst auf www.umzugmuri.ch abgerufen werden.


Sport

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Dienstag, 3. Juli 2018

Gute Noten und ein zehnter Rang

Erfolgreicher Turnfestsommer für den DTV Hedingen Nach mehreren Jahren mit jeweils nur einem Turnfest hat der DTV Hedingen in diesem Sommer wieder einmal an zwei Turnfesten teilgenommen. Beide Male konnten die Turnerinnen erfreuliche Leistungen zeigen und gute Noten holen.

und Pendelstafette. Ohne in einer einzelnen Disziplin mit einer Höchstleistung zu brillieren, erreichten die Turnerinnen die zufriedenstellende Schlussnote von 25.88 und damit den zehnten Rang bei 35 gestarteten Vereinen. Nur sieben Tage später fand mit dem Schwyzer Kantonalturnfest in Buttikon der Höhepunkt und gleichzeitig der Abschluss des Turnfestsommers des DTV Hedingen statt. Mit 27 Turnerinnen, viele davon in ihrem ersten Turnfestsommer, startete der Verein wiederum in einen dreiteiligen Vereinswettkampf in der vierten Stärkeklasse. Mit dem Weitsprung kam in Buttikon eine weitere Disziplin hinzu.

Besonders stachen aber die Leistungen im Schleuderball und im Team Aerobic heraus. Mit einer Bestweite von über 37 Metern und einem Schnitt von knapp 32.7 Metern erreichten die Turnerinnen die Note 8.68 und waren damit so gut wie schon lange nicht mehr in dieser Disziplin. Noch besser lief es dem Team Aerobic, welche die Note 9 mit 8.95 knapp verpassten und Begonnen hat die Turnfestwoche für dennoch sehr zufrieden sein dürfen den Verein am Samstag, 16. Juni, am mit ihrer Leistung. Am Ende resultierVerbandsturnfest LU/OW/NW im luzerte eine Schlussnote von 25.72. Insgenischen Hochdorf. 18 Turnerinnen absamt darf der DTV Hedingen zufrieden solvierten dort einen dreiteiligen Versein mit den erreichten Turnfestleiseinswettkampf in der vierten Stärketungen. klasse mit den Disziplinen SchleuderNatürlich wird der Verein versuball, Team Aerobic, Fachtest Allround chen, diese im nächsten Jahr am Regionalturnfest in Obfelden und am eidgenössischen Turnfest in Aarau noch zu übertreffen. Zuerst stehen nun aber einige Plauschtrainings an und anschliessend der Start in die Vorbereitungen fürs Turnerchränzli am 23. und 24. November, welches die Zuschauer auf eine abenteuerliche Kreuzfahrt mitnehmen wird. (pd.) Die Turnerinnen des DTV Hedingen blicken auf zwei erfolgreiche Turnfeste zurück. (Bild zvg.)

Gute Säuliämtler an OL-Fünferstaffel Am vorletzten Sonntag, 24. Juni, fand die legendäre Fünferstaffel im Orientierungslauf (OL) statt. Die Säuliämtler schnitten gut ab. Dieser Wettkampf wird jeweils von Teams mit fünf Läufern absolviert. Die Läufer lösen sich mit Handklatsch ab und schicken so den nächsten Läufer auf den Weg. So wird der OL von einer Einzelsportart zu einer Teamsportart, was besonders interessant ist. Die diesjährige Austragung wurde in Seuzach bei Winterthur durchgeführt. Die OLG Säuliamt war mit insgesamt drei Staffeln anwesend. Dabei gelangen einige sehr gute Ergebnisse von einzelnen Läufern! So wurde Jan Leisinger (H14) auf seiner Strecke 43. Dabei ist zu beachten, dass vor ihm fast nur ältere Läufer klassiert sind. In seiner Altersklasse war er der Viertschnellste auf dieser Strecke. Direkt nach Jan kam Denis Steinemann (H35) auf die Strecke. Er konnte den Schwung seines Vorläufers direkt mitnehmen und wurde ausgezeichneter 13. Die nachfolgenden Läufer in diesem Team konnten nicht mehr ganz mithalten. So wurde Noah Anderegg 134. auf der dritten Strecke. Dani Bienz erreichte auf der vierten Strecke den 112. Rang. Und auf der fünften, letzten und mit 9.1 Kilometern längsten Strecke wurde Michael Weber 80. Das Team klassierte sich schlussendlich auf dem guten 61. Schlussrang. Das zweite Team erreichte den 108. Rang. In diesem Team liefen folgende Läufer mit: René Vock (82.),

Denis Steinemann beim Zuschauerposten. (Bild zvg.) Jonas Leisinger (82.), Simon Bienz (116.), Adrian Cernin (142.) und Simon Leisinger (110.). Das letzte Team wurde leider nicht klassiert, da ein Läufer den falschen Posten gestempelt hatte. Wenn ein Läufer nicht klassiert ist, so wird leider immer das ganze Team nicht klassiert. Bei diesem Team waren die folgenden Läufer dabei: Lena Spalinger (91.), Joel Annen (nicht klassiert), Severin Laasch (107.), Nicole Steinemann (152.) und Zbynek Cernin (147.). (AE)

Stellenanzeiger Gesucht in Obfelden zuverlässige und vertrauenswürdige Reinigungshilfe. Einsatz wöchentlich 3 – 4 Stunden. Tel. 079 712 25 11. Wir sind ein regional tätiges Dienstleistungsunternehmen im Bereich Bau und Entsorgungslogistik. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen

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Sport

Dienstag, 3. Juli 2018

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Kraftakte auf der Reuss mit Ruder und Stachel 40. Eidgenössisches Pontonierwettfahren in Bremgarten In verschiedenen Disziplinen massen sich in Bremgarten die Pontoniere der Schweiz. Die Ottenbacher Wasserfahrer beteiligten sich in den Wettbewerben Einzel- und Sektionswettfahren und im Bootsfährenbau. In dieser Disziplin stand eine der beiden Gruppen aus Ottenbach auf dem Siegerpodest.

schnell, aber präzise und stilistisch einwandfrei absolviert werden.

Die Jungpontoniere erreichten im Bootsfährenbau den ersten Rang

................................................... von martin mullis Die fast militärischen Kommandos störten die Ruhe der beschaulich dahinfliessenden Reuss. Für einmal herrschte hektisches Treiben am Ufer des Flusses. Das Eidgenössische Pontonierwettfahren in Bremgarten hat am Freitagnachmittag so richtig Fahrt aufgenommen. Der Wettbewerb gilt unter den Pontonieren sozusagen als Olympiade. Das dreitägige Pontonierwettfahren verlangte denn auch eine anspruchsvolle Organisation. Immerhin beteiligten sich rund 1200 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer an den Wettbewerben auf und neben der Reuss. Die Mitglieder des PontonierFahrvereins Ottenbach (PFVO) haben sich auf den gesamtschweizerischen Wettbewerb gut vorbereitet. Zusammen mit dem Präsidenten Martin Guthauser ruderten und stachelten in Bremgarten aus Ottenbach rund 50 Pontoniere, davon rund ein Dutzend Frauen, um die Wette. Bereits am Freitagnachmittag hiess es für die Ottenbacher Wasserfahrer, die Ärmel hoch zukrempeln, bei der Disziplin Bootsfährenbau sind ausser Muskeln vor allem auch Konzentration und Schnelligkeit gefragt. Es gilt, innert kürzester Zeit mit einem Boot eine Fährver-

Stacheln und Rudern ist Schwerstarbeit: Christian Kohler, Kurt Hegetschweiler und Urs Berli. (Bild Martin Mullis) bindung über den Fluss zu erstellen. Über der Reuss wurde ein Seil gespannt und mit einem Laufrad zog man das Boot an dem gespannten Seil ans andere Ufer. Dieser Vorgang ist natürlich so schnell wie möglich und erst noch unter strengen Wettkampfbedingungen auszuführen. Die Überquerung des Flusses mit dem Boot geht dann mithilfe der Strömung ohne jede Kraftanstrengung. Der Bootsfährenbau gilt als eigentliche Königsdisziplin und die Frauen und Männer des PFVO rechneten sich für diesen Wettbewerb gute Chancen aus. Am vergangenen Freitagnachmittag beteiligten sich zwei neunköpfige Gruppen aus Ottenbach in der Disziplin Bootsfährenbau.

Konzentration und Präzision waren gefragt Eine der beiden Gruppen bildete sich aus Jungpontonieren, während in der

zweiten Gruppe eher die Routiniers am Werk waren. Die Aufgaben sind für jeden einzelnen Mann bis ins letzte Detail genau beschrieben und zugeteilt. Die sichtbare Nervosität unmittelbar vor dem Einsatz der Muskelmänner zeigte deutlich, dass ausser Kraft auch Konzentration und Präzision gefragt sind. Auch wenn sich bei der eigentlichen Überquerung des Flusses lediglich drei Mann im Boot befanden, musste zur Errichtung des Spannseiles jeder Handgriff der übrigen sechs Pontoniere sitzen. Die gesamte Aktion wurde von Kampfrichtern begutachtet und anschliessend benotet. Damit alles genau geprüft werden konnte, fuhr einer der Richter im Boot mit über den Fluss. Kraftakte auf dem Fluss verlangten aber auch die anderen Wettkampfdisziplinen. Die Sportart Wasserfahren wurde mit jeweils zwei Wettkämpfern betrieben, welche im Team entweder in einem Übersetzboot oder einem

FCWB setzt auf bewährte Kräfte

Der FCWB bereitet sich auf die kommende Saison vor Nachdem es in der Winterpause noch diverse Veränderungen im Kader des FC WettswilBonstetten gab, bleibt das Team auf die neue Spielzeit hin weitgehend in der gleichen Besetzung.

Trotz Saisonpause viel los

Zwei Wechsel beim SHC BW Bekanntlich ist die Saison der Säuliämtler Streethockeyaner schon seit einiger Zeit vorbei. Trotzdem hat sich Bemerkenswertes getan. Es gab einen Präsidenten- und einen Trainerwechsel, ausserdem spielt in diesen Tagen ein SHC BW-Junior an der U16-Weltmeisterschaft.

................................................... von oliver hedinger Bereits vor einem Jahr, als Jérôme Oswald das Fanionteam des FCWB übernahm, gab es eine erste Rochade im Kader. Die Vorrunde verlief dann eher schwierig und man überwinterte am Tabellenende. Es folgten in der Winterpause nochmals diverse Anpassungen, welche die Mannschaft sichtlich stärker machten. Die Rückrunde konnte sehr erfolgreich absolviert werden und insbesondere der Zusammenhalt der Truppe wuchs von Spiel zu Spiel. Nicht nur der Kern des Teams um Captain Studer, sondern der Grossteil des Kaders bleibt nun auf die neue Saison hin unverändert. Nur wenige Abgänge sind zu verzeichnen, so verlassen Thalmann, Allemann, Bétrisey und Jankovic den Verein, während Reserve-Torwart Jimenez künftig in der 2. Mannschaft, welche in die 2. Liga aufgestiegen ist, zwischen den Pfosten steht. Die Abgänge konnten bereits erfolgreich kompensiert werden. In der Abwehr stossen Mollet, Massaro (beide Thalwil) und Rüegger (FCZ U18) neu zum

Weidling den vorgeschriebenen Wettkampfparcours übers Wasser absolvierten. Hier waren vor allem Geschicklichkeit und genaue Kenntnisse des Wassers gefragt. Das Boot hat auf der Vorderseite eine Spitze, ist 460 Kilo schwer und wird normalerweise eher von Männern ab dem 21. Altersjahr benützt. Der Weidling dagegen läuft beidseitig zu einer Spitze aus, ist mit 340 Kilo etwas leichter und deshalb etwas einfacher zu bedienen. Er wird deshalb von den jüngeren und weiblichen Wasserfahrern geschätzt. Wettkämpfe auf dem Wasser waren in Bremgarten am 40. Eidgenössischen neben dem Bootsfährenbau auch in den Disziplinen Einzel- und Sektionswettfahren zu bestreiten. Diese Wettfahrten auf der Reuss können mit einem eigentlichen Hindernislauf auf dem Wasser verglichen werden. Der Parcours mit verschiedenen Schwierigkeiten muss möglichst

In den Disziplinen Einzel- oder Gruppenschnüren wurde von den Teilnehmern verlangt, mittels Schnürleinen entsprechend Rundhölzer zu Tischen oder Sitzbänken zu binden. Auch spielen natürlich sowohl die benötigte Zeit als auch die Fehlerlosigkeit für Punkte und Ränge eine Rolle. Auf den Schwimmwettbewerb im Hallenbad über 200 Meter Freistil verzichteten die Ottenbacher Wasserfahrer. In Bremgarten begutachteten insgesamt 120 Kampfrichter die Leistungen der rund 40 Pontonier-Vereine mit 1200 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern aus der ganzen Schweiz. Die Resultate am Sonntagabend dürfen sich sehen lassen. Im Bootsfährenbau erreichte die Gruppe mit den jüngeren Teilnehmern aus Ottenbach den ersten Rang, während die Gruppe mit den erfahrenen Pontonieren die Kranzränge lediglich um vier Sekunden verpasste. Der Siegerpreis, eine riesige Holzbank, dürfte beim Pontonierhaus an der Reuss einen Ehrenplatz erhalten. In den verschiedenen Kategorien des Einzelfahrens finden sich die Ottenbacher meist in den ersten zehn Rängen. Vor allem Anita Leutert und Nicole Betschart im 3. und Anita Stanger und Corinne Leutert im 4. Rang erreichten vorzügliche Ergebnisse. Die ausgezeichneten Resultate der Ottenbacher Pontoniere wurden denn auch am Abend auf dem Dorfplatz gebührend gefeiert. Der Musikverein gratulierte mit schmissigen Klängen und Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger beglückwünschte zusammen mit rund 100 Einwohnern die Wasserfahrer ebenfalls herzlich.

Drei der vier neuen WB-Spieler (von links): Raphael Mollet, Marcello Massaro (beide von Thalwil) und Luca Rüegger (FCZ U18). (Bild Kaspar Köchli) Team dazu. Dazu ergänzt Marjanovic (Tuggen) das Mittelfeld. Für Oswald und seinen Staff ist so eine konzentrierte Vorbereitung möglich, ohne dass weitere Kaderveränderungen anstehen.

Gruppeneinteilung ohne Überraschungen Wie zu erwarten, wird die Gruppe 3 in der 1. Liga durch den Aufsteiger FC Linth 04 ergänzt sowie durch den FC United Zürich, welcher nach zwei Spielzeiten in der Promotion wieder abgestiegen ist. Dazu wechselt der FC Baden wiederum die Gruppe, was zu spannenden Partien gegen die Aargauer führen wird. Der FCWB startet Anfang Juli in die Vorbereitung mit

Testspielen gegen Cham (3. Juli, 19.30 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil) und in Rapperswil (6. Juli, 19.30 Uhr). Erstmals ernst gilt es dann Anfang August, wenn die neue Saison beginnt.

2019 – Jubiläum und Platzerneuerung Mit viel Vorfreude blickt der FC Wettswil-Bonstetten ins kommende Jahr. Einerseits feiert der Club 2019 sein 40-Jahre-Jubiläum, andererseits kann dank dem grossartigen Zuspruch der Stimmberechtigten aus Wettswil, Bonstetten und Stallikon die gewünschte Erneuerung des Hauptplatzes in Angriff genommen werden. Spannende Zeiten für den Ämtler Club, die natürlich auch durch sportliche Erfolge begleitet werden sollen.

In diesen Tagen beginnt in Tschechien die U16-Weltmeisterschaft. Auch einer der Junioren des SHC BonstettenWettswil ist im Kader der Schweizer U16-Nationalmannschaft dabei, welche die Schweiz bei den Titelkämpfen vertreten wird.

Wechsel in zwei Positionen Ausserdem gibt es im Verein zwei gewichtige Veränderungen, welche seit der diesjährigen Generalversammlung beschlossene Sache sind. Erstens trat mit Sven Bürki der langjährige und erfolgreiche Präsident des SHC BW zurück. Er war eines der Gründungsmitglieder des Vereins und führte während seiner langjährigen Zeit beim Verein viele verschiedene Ämter aus. In diese Aufgaben hat er stets viel Herzblut gesteckt, wofür ihm der Verein sehr dankbar ist. Trotz seines Rücktritts bleibt Sven Bürki dem Ver-

Der ehemalige Präsident Sven Bürki (rechts) und sein Nachfolger Federico Benelli gratulieren einander. (Bild zvg.) ein als Trainer der Piccolos erhalten. Er wurde als Ehrenmitglied in den Verein aufgenommen. Als Nachfolger wurde Federico Benelli einstimmig gewählt, welcher auch schon einige Streethockey-Jahre auf dem Buckel hat und ausserdem schon länger im Vorstand des SHC BW war. Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu dieser Wahl. Zweitens trennte sich der SHC BW auch nach zwei eher unbefriedigenden Saisons von seinem Trainer Kevin Walter und konnte an seiner Stelle Christoph Heiz begrüssen, welcher auch mehrere Juniorenstufen beim SHC BW durchgegangen war, jedoch nach einer Verletzung den Rücktritt geben musste. Der SHC BW heisst ihn herzlich willkommen an Bord und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit! (pd.)


Veranstaltungen

Ausstellung Wettbewerbsarbeiten Dachstuhlmodelle

der Lernenden Zimmerleute im 3. Lehrjahr

Katze in Hedingen vermisst! 18 Jahre alter rot/oranger Kater mit weissem Bauch, weissen Pfoten. Vermisst seit 24. Juni 2018, Arnistr. 3. Vielen Dank für alle Hinweise. Natel 076 391 79 01

Samstag / Sonntag, 7. / 8. Juli 2018, 9.00 – 16.00 Uhr Montag – Mittwoch, 9. – 11. Juli 2018, 9.00 – 20.00 Uhr im Schulhaus der Gewerblichen Berufsschule Oberwetzikon. Die zukünftigen Zimmerleute freuen sich auf Ihren Besuch. Gewerbliche Berufsschule Wetzikon Fachgruppe Zimmerleute Gewerbeschulstrasse 10, 8620 Wetzikon www.gbwetzikon.ch

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051 2018  

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