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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 51 I 171. Jahrgang I Dienstag, 4. Juli 2017

Neue Herausforderung Erstaunliches geleistet Bei den Galliern -

Langjährige Leiterin des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes verlässt Bonstetten. > Seite 3

Die Abschlussklassen der Ämtler Sekundarschulen präsentierten ihre Projektarbeiten . > Seiten 4/5

Ämtler Cevianer bekamen es im Pfingstlager mit Asterix und Obelix zu tun. > Seite 4

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Natur entdecken Jedes Jahr im Juni zügelt die Spielgruppe Chätzli für eine Woche in den Wald. > Seite 5

Bezirk Affoltern wächst schneller als vorgegeben Bevölkerungsprognosen aufgrund politischer Vorgaben Das kantonale Amt für Statistik hat die Bevölkerungsprognosen der Zürcher Regionen bis 2040 veröffentlicht. Die Schätzung für 2040 beruht auf den realen Bevölkerungszahlen von 2016 und rechnet für die Zukunft mit zwei Szenarien – einem, das auf politischen Entscheiden beruht, und einem, das vom Trend der letzten Jahre ausgeht. ................................................... von bernhard schneider Als vor einem Jahr der regionale Richtplan auflag, hatten die Gemeinden des Bezirks Affoltern teilweise wenig Verständnis für die Haltung der Baudirektion, die pro Gemeinde Wachstumsvorgaben festlegte, die weder auf den aktuellen Einwohnerzahlen noch auf den baureifen Parzellen in den Bauzonen beruhten, sondern auf der Vorgabe, dass in den drei ländlichen Handlungsräumen «Naturlandschaft», «Kulturlandschaft» und «Landschaft unter Druck» bis 2030 lediglich 20 Prozent des Wachstums erfolgen dürfen. Basis dieser Vorgabe ist zwar ein Kantonsratsentscheid. Nur hat der Kantonsrat nicht vorgegeben, dass diese Zahlen ohne Rücksicht auf baureife Grundstücke in Wohnzonen auf jede einzelne Gemeinde hinuntergebrochen werden müssen.

In der Region Knonauer Amt werden die Gemeinden Affoltern und Hedingen zur «urbanen Wohnlandschaft» gezählt, alle anderen Gemeinden gehören einem der drei ländlichen Handlungsräume an. Das für Affoltern und Hedingen vorgesehene Wachstum kann innerhalb der heutigen Wohnzonen nicht erfolgen. Die anderen Gemeinden liegen bezüglich Wachstum bereits weit über diesen politischen Vorgaben. Eine Konsequenz davon ist, dass der Kanton die Verbindungen des öffentlichen Verkehrs – namentlich über die Kantonsgrenzen hinaus – abbauen oder zumindest nicht ausbauen will, um den Bevölkerungsdruck zu senken.

Ist und Soll gehen auseinander Probleme bestehen in besonderem Mass für die südlichen Gemeinden des Bezirks, die bereits Teil der Agglomeration Zug sind, was sie aber aus der Sicht des Amtes für Raumplanung nicht sein dürften. Nun hat das kantonale Amt für Statistik die Bevölkerungsprognosen für 2040 veröffentlicht. Ein Vergleich mit dem regionalen Richtplan drängt sich dabei auf. Dieser liegt zurzeit bei der Baudirektion und sollte vom Regierungsrat auf Anfang 2018 in Kraft gesetzt werden. Der Richtplan enthält einerseits die Vorgabe des Kantons von 56 600 Einwohnerinnen und Einwohnern im Bezirk Affoltern im Jahr 2030. Ande-

Baustelle Dorfplatz Hausen: Das Wachstum lässt sich offensichtlich nicht drosseln, indem auf den Ausbau der öV-Verbindungen verzichtet wird. Zuger Autonummern sind hier, unabhängig von den Plänen des Kantons, keine Seltenheit. (Bild Bernhard Schneider) rerseits rechnet die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) auf der Basis der baureifen Flächen in den Gemeinden mit 61 200. Das Amt für Statistik nimmt nun die realen Bevölkerungszahlen von 2016 als Basis und rechnet im einen Szenario mit den politischen Vorgaben. Die so errechnete Prognose für 2040 lautet 63 300 Einwohnerinnen und Einwohner. Für 2030 entspricht dies 58 700. Realistischer scheint das zweite Szenario, das auf dem Trend der letzten Jahre basiert und für 2040 mit 67 000 Ämtle-

rinnen und Ämtlern rechnet. Bis 2030 wären dies 61 800, ein Prozent mehr, als die Gemeinden selbst erwarten. Konkret bedeutet dies: Selbst wenn die Gemeinden in den nächsten Jahren gemäss den Vorgaben des Kantons wachsen würden, hätten sie mit Sanktionen beispielsweise beim öVAngebot zu rechnen. Für die Planung der Budgets und der Infrastruktur scheint das zweite Szenario auf jeden Fall realistischer zu sein. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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«Immo-Zmorge» Die Standortförderung lanciert einen neuen Netzwerkanlass im Säuliamt. > Seite 7

Fantasievolle Abschlussprojekte Die Abschlussklassen der Sekundarschule Hedingen stellten in den Schulräumen am letzten Donnerstag 37 Projekte zum Schulabschluss vor. Sozusagen als Start ins Erwachsenenleben präsentierten die Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler im Schulhaus Güpf in Hedingen ihre fantasievollen Ideen. Die Erfinder, Künstlerinnen und Tüftler zeigten eine grosse Palette an fantasievollen Projekten. Etliche Objekte und Kreationen – vom elektrischen Kickboard, einem Sofa aus Europaletten über einen selbstgebauten Grill-Smoker bis hin zu optischen Illusionen und Trockeneisexperimenten – waren in den Schulzimmern zu bestaunen. Die ideenreichen Arbeiten begeisterten die zahlreichen Besucher. Die Lehrpersonen, welche die Arbeiten begleitet und beratend unterstützt hatten, zeigten sich sehr zufrieden über die Fantasie und den Ehrgeiz ihrer Schützlinge. Der kreative Start in den neuen Lebensabschnitt überzeugte natürlich auch die stolzen Eltern. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Gute Ausgangslage für die Kombi-Wertung Kletter-EM: Petra Klingler überzeugte Petra Klingler startete an der EM in Campitello di Fassa (Italien) sowohl im Lead- als auch im Speedklettern. Vor den BoulderTitelkämpfen von Mitte August in München stehen ihre Chancen für die Kombinationswertung gut.

Petra Klingler erreicht im Leadklettern Rang 23 und schafft sich damit eine gute Ausgangslage für die Kombinationswertung. (Bild Eddie Fowke)

Der grosse Exploit blieb zwar aus, über ihre soliden Leistungen darf sich Petra Klingler aber allemal freuen. Im Leadklettern schaffte es die Bonstetterin an den Europameisterschaften in den Halbfinal und auf Rang 21. Den Titel holte sich die Belgierin Anak Verhoeven. Bielerin Anne-Sophie Koller erkletterte für das Schweizer Team den guten 12. Rang, Alina Ring (Zürich) wurde 17., Katherine Choong (Glovelier) erklomm Rang 20. Mit Rang 23 im Speed-Wettbewerb schaffte Klingler als Beste des Schwei-

zer Teams eine gute Ausgangslage für die Kombinationswertung. Schliesslich kommt ihre Paradedisziplin erst noch: Die Boulder-Europameisterschaften finden Mitte August in München statt. Dort wird die amtierende Weltmeisterin zum engsten Kreis der Favoritinnen zählen. In dieser Saison erreichte die Bonstetterin im Weltcup bereits sechs Top-Ten-Rangierungen in Folge. Zuletzt schrammte sie in Navi Mumbai (Indien) mit Rang vier nur hauchdünn am Podest vorbei. Im Halbfinal hatte sie eine ihrer eindrücklichsten Leistungen gezeigt, drei der vier Boulderprobleme getoppt und in der Zwischenwertung den hervorragenden zweiten Rang belegt. Bereits am nächsten Wochenende können die frischgebackenen Europameister in der Schweiz ihre Titel bestätigen. In Villars-sur-Ollon finden ein Lead- und ein Speed-Weltcup statt.

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Affoltern am Albis, 4. Juli 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

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DANKSAGUNG Wir danken von ganzem Herzen für die zahlreiche und herzliche Anteilnahme, sowie die vielen Zeichen der Freundschaft und des Mitgefühls aber auch der Verbundenheit, die wir beim so unerwarteten Heimgang unseres geliebten und unvergesslichen

Emil Signorell erleben durften. Von Herzen danken möchten wir für die wunderschönen Blumen, die vielen Beileidsbezeugungen und Spenden für späteren Grabschmuck. Besonders berührte uns die grosse Anteilnahme, die mit der Anwesenheit an der Trauerfeier bekundet wurde. Danken möchten wir auch dem Bezirksevangelisten Werner Wegmann für die Gestaltung der sehr persönlichen, einfühlsamen und an Trost so reichen Abschiedsfeier. Ein spezieller Dank gilt der Organistin und dem Flötisten, sowie dem Frauenchor Zürich-Albisrieden der Neuapostolischen Kirche für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. In unseren Dank einschliessen möchten wir auch alle, die dem lieben Verstorbenen in seinem Leben Gutes erwiesen haben. Unser geliebter Emil, Papi, Tat und Frar wird für immer in unseren Herzen weiterleben. Affoltern am Albis, im Juli 2017

Veranstaltungen

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

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Ein Viertel der Ämtler sind 2040 im Rentenalter Die Bevölkerungsprognosen zeigen Handlungsfelder auf Bevölkerungsprognosen sind für die Behörden auf allen Stufen, aber auch für die Unternehmen wesentlich, um Strategien zu entwickeln. Die Prognosen für 2040 geben Hinweise auf Bereiche mit hohem Handlungsbedarf. ................................................... von bernhard schneider Manche Entwicklungen sind schwer vorhersehbar. Wer hätte vor 23 Jahren, als das Internet aufgeschaltet und der digitale Mobilfunkt eingeführt wurde, gedacht, dass die Information heute in erster Linie über online-Medien verläuft? Wer hätte vermutet, dass heute nicht mehr Auto- und Erdölkonzerne, sondern Facebook, Google, Amazon, Apple und Microsoft die Aktienmärkte dominieren? Gegenüber der Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft ist diejenige der Bevölkerung wesentlich weniger überraschend verlaufen. Es wäre nicht erstaunlich, wenn sich diese Entwicklungen in den nächsten Jahren noch verstärken würden. Dennoch: Die Menschen werden weiterhin essen, Gesundheits- und Verkehrsbedürfnisse haben, beruflich tätig sein. Wie viele Menschen in einer Region künftig in welchem Alter leben werden, ist deshalb nach wie vor von Bedeutung.

62 000 Ämtlerinnen und Ämtler 2030 Die Prognosen des kantonalen Amtes für Statistik folgen einerseits der poli-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

tischen Vorgabe, dass nur 20 Prozent des Bevölkerungswachstums in den ländlichen Räumen – dazu zählen alle Gemeinden des Bezirks Affoltern ausser Affoltern und Hedingen – stattfinden soll. Wesentlich realistischer und näher bei den Erwartungen der Gemeinden ist die zweite Prognose, die dem Trend der letzten Jahre folgt. Die politische Vorgabe ist eine Zielvorstellung, die aber keine Handlungen wie beispielsweise Auszonungen von Baugebieten nach sich zieht. Gemäss geltendem Recht darf ein Eigentümer eine baureife Parzelle überbauen, unabhängig von den politischen Zielvorgaben. Werden Wohnsiedlungen erstellt, wird wohl auch die Bevölkerung wachsen. Das Szenario «Trend» des Amtes für Statistik erwartet bis 2030 sogar ein leicht stärkeres Wachstum als die Gemeinden selbst, nämlich von 52 700 Ende 2016 auf 61 800. Die Gemeinden gehen 2030 von 61 200 Einwohnerinnen und Einwohnern aus, also rund einem Prozent weniger.

Für die Planung der Infrastruktur ist entscheidend, ob bei den Bevölkerungsprognosen von einem realistischen Szenario oder von politischen Vorgaben ausgegangen wird. 1995 über 11 600 im Jahr 2016 auf 13 800 im Jahr 2040. Im Bereich Schulen kann somit von einem vergleichsweise moderaten Wachstum ausgegangen werden. Die Erwerbsbevölkerung stieg in den letzten 21 Jahren von 24 600 auf 32 200 und wird in den nächsten 23 Jahren gemäss Prognose auf 36 100 weiter wachsen. Diese Entwicklung ist vor allem für die Planung der Verkehrsinfrastruktur von Bedeutung.

Immer weniger Erwerbstätige Die Entwicklung der Altersstruktur ist sowohl für die Planung der Infrastruktur als auch für die Finanzierung der Sozialwerke von entscheidender Bedeutung. Im Vergleich zum Kanton war der Bezirk Affoltern 1995 sehr «jung»: Mehr als ein Viertel der Bevölkerung war damals im Knonauer Amt weniger als 20 Jahre alt, verglichen mit gut einem Fünftel im kantonalen Durchschnitt. Nicht einmal ein Zehntel befand sich im Rentenalter, gegenüber einem Sechstel im Kanton. Ganz im Durchschnitt befand sich hingegen die Gruppe der Erwerbstätigen, der 20bis 65-jährigen, mit knapp zwei Dritteln der Bevölkerung im Bezirk und im Kanton. In den folgenden 21 Jahren, bis 2016, ist der Anteil der Erwerbstätigen im Kanton leicht, im Bezirk Affoltern etwas stärker gesunken. Unsere Region glich sich gleichzeitig dem kantonalen Mittel an, indem der Anteil der unter 20-jährigen sank, während sich

Hoher Investitionsbedarf

Die Altersstruktur wird sich in den kommenden Jahrzehnten sowohl im Bezirk als auch im Kanton weiterhin stark verändern. (Quelle: Kantonales Amt für Statistik) der Anteil der Rentnerinnen und Rentner nahezu verdoppelte, exakt auf den kantonalen Durchschnitt.

Erhebliche Anforderungen an die Infrastruktur Die Prognose für 2040 zeigt einen hohen Handlungsbedarf in verschiedenen Bereichen. Im Knonauer Amt wird in 23 Jahren gemäss Prognose mehr als jede Vierte der Einwohnerinnen und Einwohner im Rentenalter sein,

deutlich mehr als im kantonalen Durchschnitt. Der Anteil der unter 20Jährigen stabilisiert sich bei einem Fünftel der Bevölkerung, während nur noch etwas mehr als die Hälfte im Erwerbsalter sein dürfte. Für die Entwicklung der Infrastruktur sind die absoluten Zahlen von Bedeutung. Wenn wir von der Entwicklung der Bevölkerung gemäss Trend ausgehen, ist die geringste Zunahme bei den Kindern und Jugendlichen anzunehmen: von 10 200 im Jahr

Die Zahl der Rentnerinnen und Rentner betrug 1995 im Knonauer Amt 3800 Personen, bis 2016 stieg sie auf 9000, für 2040 werden 17 100 erwartet. Diese Entwicklung ist in allen Infrastrukturbereichen von erheblicher Bedeutung. Entsprechend hoch ist hier der Handlungs- und Investitionsbedarf. Die Entwicklung der Altersstruktur verläuft im Knonauer Amt pointierter als im Kanton Zürich und in der ganzen Schweiz, doch der Trend ist überall derselbe. Der markante Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter gegenüber den Kindern und Jugendlichen einerseits, den Rentnerinnen und Rentnern anderseits, wirkt sich stark auf das Rentensystem aus. Entsprechend hoch ist auch hier der Handlungsbedarf.

Roger Mella und Frank Rutishauser übernehmen für Patrick Vogel Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer Die Gemeinderatssitzung vom 27. Juni 2017 war die letzte des austretenden Gemeinderatmitglieds Patrick Vogel. Seine Ressorts werden bis zur erfolgreichen Ersatzwahl eines neuen Mitglieds durch seinen Stellvertreter, Gemeindepräsident Frank Rutishauser, betreut. Das Ressort Umwelt übernimmt ad interim Gemeinderat Roger Mella. Der Gemeinderat bedankt sich bei Patrick Vogel für die gute Zusammenarbeit und seinen Einsatz während seiner Amtsjahre zugunsten der Bevölkerung von Bonstetten.

Personelles aus dem Gemeindehaus Die langjährige Leiterin des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes Bonstetten, Tanja Michel, hat sich entschieden, eine neue Herausforderung in einem grösseren Amt im

Bezirk Horgen anzunehmen. Sie hat ihre Anstellung deshalb per 31. Dezember 2017 gekündigt. Das Betreibungsamt Bonstetten betreut als Betreibungskreis die Gemeinden Hedingen, Stallikon, Wettswil und Bonstetten. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal wünschen der austretenden Mitarbeiterin bereits heute viel Erfolg in der neuen Funktion und danken ihr für die wertvolle langjährige Tätigkeit für die Bevölkerung der Gemeinden Hedingen, Stallikon, Wettswil und Bonstetten.

Baubewilligungen Der Gemeinderat genehmigte folgendes Bauvorhaben im ordentlichen Verfahren: Renercon BON AG, Baaregg 33, 8934 Knonau; Baugesuch-Nr. 20170009, Anbau Abgasanlage bei Turnhalle Schulhaus Schachenstrasse 101, Grundstück-Nr. 1397. Baubewilligung im Anzeigeverfahren: Konsortium im Bruggen / Ge-

neralista AG, Wollerau, Baugesuch-Nr. 2013-0039, Bewilligung Umgebungsgestaltung bei Wohnüberbauung Im Bruggen, Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage, Grundstücke-Nrn. 3056, 3058, 3059.

bekämpfung im Reppischtal» genehmigt; • ... infolge des Austritts des langjährigen Schutzraumkontrolleurs den Beitritt zum Sicherheits-Zweckverband Albis bezüglich periodischer Schutzraumkontrolle genehmigt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ...

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• ... eine Vernehmlassung zur Totalrevision des Gesetzes über Jagd und Vogelschutz z.Hd. der Baudirektion des Kantons Zürich verabschiedet; • ... eine Vernehmlassung zur Totalrevision der Verbandsstatuten der Zürcher Planungskommission Knonaueramt ZPK verabschiedet; • ... eine mögliche elektronische Publikationsplattform des «Anzeigers» im Zuge des neuen Gemeindegesetzes grundsätzlich unterstützt; • ... die Vereinbarung mit dem kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) zwecks Zusammenarbeit bei Ausführung und Finanzierung subsidiärer Eindämmungsmassnahmen im Pilotprojekt «Neophyten-


Bezirk Affoltern

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Oberstufenschüler leisteten Erstaunliches Präsentation der Abschlussarbeiten der 3. Klassen der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach Die Schülerinnen und Schüler haben in den letzten Monaten viele Stunden in ihre Projekte investiert. Am Donnerstag präsentierten sie ihre Arbeiten den Eltern und weiteren Interessierten. Die Palette reichte vom 270-seitigen Buch über einen Schminktisch, Musik und Tanz bis zu genähten Hundeartikeln. ................................................... von regula zellweger In der Mehrzweckhalle in Obfelden herrschte am vergangenen Donnerstag reges Treiben und der Lampenfieber-Virus verbreitete sich rasant: Jugendliche bereiteten die Präsentation ihres Projektes vor. Einzeln oder mehrere zusammen hatten sie ein Projekt realisiert. Nun lagen auf Tischen bebilderte, schriftliche Dokumentationen

der Arbeitsprozesse und ein Arbeitsjournal bereit. Die Jugendlichen informierten die Besucher anlässlich dieser «Tischmesse» über ihr Projekt und beantworteten Fragen. Elf ausgewählte Projekte wurden auf der Bühne in einer professionell moderierten Show präsentiert. So zeigte beispielsweise Chiara Brandolin ihr genähtes Reisekoffer-Set mit vielen Taschen für unterschiedliche Zwecke. Patrick Zanoli und Manuel Glaus hatten sich an die Produktion eines Billardtisches gewagt. Viel Applaus erhielt Noelle Zeier für ihr selbstkomponiertes und mit Gitarrenbegleitung vorgetragenes Lied. Acht Models präsentierten selbstgenähte Kleider und schwebten über den Laufsteg, als hätten sie stundenlang geübt. Pascal Brotschi und Tim Weiersmüller wollen beruflich Richtung Architektur gehen und schufen das Modell eines Erdhauses. Jan Gebauer hat ein komplexes Computerspiel ent-

Tischmesse nach der Präsentation: Celine Wicki (vorne) signiert ihr Buch und posiert für Erinnerungsbilder. wickelt. Bewunderung erntete Celine Wicki, die ein 270-seitiges Buch geschrieben hat. In gebundener Form lag es nun vor und konnte gekauft werden. Protagonist ist ein Junge, der in der «anderen» Welt Geheimnissen auf die Spur kommt. Die Jugendlichen berichteten auch von Fehlern, die ihnen im Verlauf des Projektes unterlaufen waren – ein wichtiger Aspekt des Lernens.

Übergang von der Schule in die Arbeitswelt

Heinz Bucher im Gespräch mit Eltern an der «Tischmesse». (Bilder Regula Zellweger)

Die begleitete Projektarbeit ist für diejenigen, die eine berufliche Grundbildung gewählt haben, Teil des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt. Nach den Sommerferien beginnt für sie die Berufslehre. Für viele bedeutet dies den Wechsel von einer normalen Schulmüdigkeit zu einer nostalgischen Sehnsucht nach der Schulzeit: «Weisst du noch?» Insbeson-

dere bedauern viele Jugendliche, dass die einstige Klasse nun in alle Winde zerstreut wird. Im Arbeitsleben, aber auch in weiterführenden Schulen, werden die ehemaligen Sekundarschüler projektartig arbeiten. Heute profiliert man sich im Arbeitsmarkt nicht nur mit Schritten auf der Linienlaufbahn und mit Weiterbildung, relevant sind Projekte, an denen man gearbeitet hat oder die man geleitet hat. Auch wenn die Schüler die Arbeiten weitgehend in eigener Regie erarbeiten müssen, so fordert diese Form auch ein grosses Engagement von den Lehrpersonen, die aber anlässlich der Präsentation vollständig im Hintergrund blieben. Die Schule sieht sich heute nicht nur vor die Aufgabe gestellt, Inhalte zu vermitteln. Sie soll Stärken und Talente erkennen und fördern. Und nicht zuletzt müssen die Jugendlichen lernen, sich selbst gut zu verkaufen –

eine Kernkompetenz im heutigen Arbeitsmarkt. Heinz Bucher hat 35 Jahre an der Oberstufe Obfelden-Ottenbach unterrichtet und sich immer für die Positionierung seiner Schüler in der Arbeitswelt eingesetzt. Der Reallehrer und Heilpädagoge war mit Leib und Seele Lehrer und hat sich auch in der Schulleitung engagiert. «Ich bin überhaupt nicht ausgebrannt», erzählt er und freut sich dennoch auf die neue Lebensphase als Pensionierter. Er hat neben vielen intellektuellen Interessen auch immer gern mit den Händen gearbeitet. Werken, im Engadiner Ferienhaus die Natur geniessen, Enkel hüten, die Seniorenuniversität besuchen… für die Jugendlichen beginnt ein neues Leben nach der Sekundarschule – für Lehrer Heinz Bucher auch. Er geht mit Dankbarkeit für die guten Jahre an der Oberstufe Obfelden-Ottenbach und mit grosser Offenheit für Neues darauf zu.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Morgen Mittwoch, 5. Juli, feiert in Obfelden Walter Lüscher seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest. Zum 85. Geburtstag dürfen wir morgen Mittwoch, 5. Juli, auch Ernst Schneebeli in Affoltern gratulieren. Wir wünschen alles Gute. anzeige

Spital Fehlende Transparenz unserer Gemeinderäte Die BK hat die Gemeinderäte gefragt, was sie von der Abspaltung des Spitals vom Akutbereich halten und sie fragte, was von der Rechtsformänderung zu halten sei. Die eingegangenen Antworten sind differenziert, aber im Endeffekt sehr unterschiedlich. Das ist gut so, nicht alle Behörden sind im Schlepptau der BK für diese tödlichen Massnahmen. Da freuen wir uns sehr über die Antwort aus Bonstetten. Aber auch andere Gemeinden sind dagegen, dass das Spital von der LZP abgetrennt wird. Direktor Straubhaar a. i., der immerhin den Durchblick hatte, ist auch dagegen! Erstaunlich, dass die Gemeinden darüber die Bevölkerung nicht informieren. Vieles, allzu vieles läuft bei uns hintenherum. Natürlich, auch wir wollen den Zweckverband beibehalten. Keine strukturellen Experimente, bevor das zukunftstaugliche Konzept steht. Aber das schaffen sie nicht, unsere Chefärzte und unsere BK, (seit 2012 nicht!),deshalb müssen wir einen SpitalSanierer haben, der aufräumt und oben einige ersetzt. www.verein-zweckverband.ch

Asterix und Obelix bei den Cevianern Ereignisreiches Pfingstlager bei den Galliern auf dem Islisberg Anfang Juni versammelte sich eine ganze Schar von jungen Cevianern und Cevianerinnen am Dorfplatz Bonstetten, um mit Asterix und Obelix über das Pfingstwochenende auf Abenteuerreise zu gehen. Plötzlich kamen Miraculix, Asterix und Obelix angerannt und berichteten den Cevianern von einem Überfall ihres Dorfes und dem Diebstahl ihres wertvollen und überlebenswichtigen Zaubertranks. Die Mutigen und motivierten Teilnehmer und Teilnehmerinnen wollten den drei Galliern natürlich im Kampf gegen die Römer helfen und machten sich gemeinsam auf den Weg zum Gallischen Dorf. Unterwegs lernten die Kinder an verschiedenen Posten Pioniertechniken kennen, um das Dorf wieder aufzubauen. Hungrig und etwas erschöpft kamen die Kinder mit den Galliern auf dem Islisberg an. Nach einer stärkenden Mittagspause halfen die Kinder fleissig mit, um das Gallierdorf wieder aufzubauen und schlugen auch ihre eigenen Zelte auf, um die nächsten zwei Tage bei den Galliern verbringen zu können. Anschliessend versuchten die Cevianerinnen und Cevianer bei einem Geländespiel die Zutaten des Zaubertranks zu gewinnen und beim Abkochen den Zaubertrank zu brauen. Leider erwiesen sich die selbstgekochten Zaubertränke als unwirksam. Der

Die Cevianerinnen und Cevianer hatten sichtlich Spass im Pfingstlager. (Bild zvg.) Zaubertrank musste also auf andere Weise zurückerobert werden.

Regennacht und Talentshow Die erste Nacht wurde durch starke Regenströme zum Härtetest für die Zelte. Diese blieben aber standhaft und die Kinder grösstenteils trocken. Am Sonntagmorgen erfuhren die Gallier von einem ihrer Spione, dass die Römer einen Angriff planten. Die Kinder besprachen sich kurz und wurden von Asterix, Obelix und Miraculix mit Karten zu den Römern geführt. Sie

hofften, diese im Schlaf zu überlisten. und tatsächlich: Drei schlafende Römer bewachten den Zaubertrank. Mit Hilfe der Kinder gelang es den Galliern, den Zaubertrank zurückzuerobern. Dies wurde am Abend mit einem grossen Dorffest gefeiert. Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt um am Dorffest etwas präsentieren zu können. Die Gallier liessen für die Bewertung eine namhafte Jury einfliegen, welche aus einem Topmanager, Heidi Klum und einem berühmten Youtuber bestanden. Sie beurteilten die verschiedenen Aufgaben der Grup-

pen zwar streng, waren aber überzeugt von den Auftritten der Kinder. Nach diesem schönen Dorffest waren alle müde und es war Zeit, schlafen zu gehen. Um die Erlebnisse mit den Galliern nie zu vergessen, druckten die Kinder am nächsten Morgen mit einem Stempel einen coolen Lagerabdruck auf ihr Cevihemd, bevor sie nach diesen drei lässigen Tagen mit Asterix und Obelix schweren Herzens ihre Zelte abbauten und den Weg nach Hause einschlugen. Kevin Widmer, Cevi Hedingen-Bonstetten


Bezirk Affoltern

Viel zu entdecken unter dem Blätterdach

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Ideenwerkstatt zum Schulabschluss Ausstellung der Abschlussprojekte der Sekundarschule Hedingen Jeweils zum Start ins Berufsleben oder auf dem Weg ins Gymnasium arbeiten die Sekundarschüler an einem Projektwettbewerb. Die 37 Abschlussarbeiten wurden am letzten Donnerstag den Eltern, Verwandten und Freunden vorgestellt. Die Objekte zeigten einen grossen Ideenreichtum. ................................................... von martin mullis

Auf der selbstgeknüpften Seilbrücke balancieren. (Bild zvg.)

Waldtage in der Spielgruppe Chätzli – das ist spielerisches Entdecken in der Natur für Vorschulkinder und ein Erlebnis für alle Sinne. Jedes Jahr im Juni zügelt die Spielgruppe Chätzli aus den Räumen im Familienzentrum in den Wald. Eine ganze Woche lang gibt es unter dem Blätterdach viel zu entdecken. Lustige Nüssli auf dem weichen Waldboden, ein Käferfest oder vielleicht hüpft auch einmal ein Eichhörnchen vorbei. Die Entdeckungstouren durch den Wald eröffnen den Kindern neue Eindrücke und fördern alle Sinne. Ausserdem können sie über eine selbstgeknüpfte Seilbrücke balancieren oder mithelfen, ein Feuer zu entfachen. Und wenn dann der Duft des Schlangenbrotes die Kinder zum Znüni lockt, kehrt im Wald für ein paar Minuten Ruhe ein. Dann zwitschern die Vögel und es raschelt im Laub. Schon durchs ganze Jahr bringen die beiden engagierten Spielgruppenleiterinnen den Kindern die Natur näher. Die Kinder sind jeden Spielgruppenmorgen draussen und erleben hautnah den Wandel der Jahreszeiten. Der grosszügige Garten rund ums Familienzentrum bietet dazu unzählige Spielmöglichkeiten. So wird im Herbst mit Laub gewirbelt, im Winter Wasser zu Eis gefroren, im Frühling werden Kressesamen beim Wachsen beobachtet und im Sommer gibt es die Waldwoche. Fürs neue Spielgruppenjahr sind noch einige Plätze frei. Weitere Infos bei Martina Rütimann, 079 741 80 29, martina.ruetimann@bluewin.ch, oder unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Das Sekundarschulhaus Güpf in Hedingen verwandelte sich am letzten Donnerstag in eine einzige Werkstatt der Inspiration und Erfindungsgabe. Der fast unerschöpfliche Reichtum an Ideen und Schaffenskraft der 37 «Daniel Düsentriebs», liess die Besuchenden staunen. Zu Beginn der Präsentationen herrschte ein hektisches Gewusel. Kribbelige Schülerinnen und Schüler, sichtlich zufriedene Lehrpersonen und natürlich stolze Eltern, Grosseltern und Verwandte freuten sich auf die Besichtigung und die Vorführungen. Einer der verantwortlichen Lehrpersonen, Roland Graf, stellte denn auch fest, dass alle Schülerinnen und Schüler mit grosser Ernsthaftigkeit und Ehrgeiz die Projektaufgabe umgesetzt hätten. Der Projektwettbewerb verlangt neben den selber konstruierten und produzierten Objekten und Produkten auch eine die Arbeit begleitende Dokumentation, die mittels einem Beurteilungsraster benotet wird. Die Schüler wurden von den Lehrpersonen durch die Projektarbeiten begleitet, da vor lauter Begeisterung jeweils auch die Gefahr bestehe, über das Ziel hinauszuschiessen, oder das Zeitmanagement zu wenig zu beachten, so Lehrer Graf. Die ausgestellten Arbeiten der jungen Konstrukteure, Erfinder, Tüftler und Bastler zeigten eine unglaubliche Fülle nicht nur an Ideenreichtum und Fantasie, sondern zeugten auch von Geschick, Einsatz und grossem Aufwand.

Wölfe in Acryl und Pasta alla Nonna Die enorme Erfindungsgabe und die erstaunliche Kreativität bestätigt die hier erwähnte kurze Aufzählung einiger ausgewählter Projekte: Die angehende Gymnasialschülerin Romina Ottiger, stellte ein grosses Acryl-Gemälde von über einem Quadratmeter her. Das akkurat gemalte und detailreiche Bild zeigt zwei Wölfe und verblüfft durch seine fotografi-

Kunstmalerin Romina Ottiger: Die Wölfe gehören zu ihren Lieblingstieren. (Bilder Martin Mullis)

Er kennt den Ämtlerweg besonders gut: Jan Burkhardt.

Nudelherstellerin Valeria Nocco.

sche Genauigkeit. An welcher Wand das wunderschöne Bild einst hängen soll, wusste sie noch nicht. Ein Verkauf sei aber keine Option, hielt sie entschieden fest. Valeria Nocco wiederum wählte ein Thema aus der Sparte Kulinarik. Inspiriert von ihren italienischen Grosseltern stellte sie authentische und traditionelle italienische Pasta her und verkaufte sie auch den Besuchern. Severin Bersnak baute für seine ältere Spielzeugeisenbahn-Anlage eine analoge und somit fast antike Signalsteuerung. Der zukünftige Telematiker liess sich für sein Objekt von seinem Vater, welcher als Lokführer bei der SBB arbeitet, inspirieren.

den und 44 Minuten, um die fast 50 Kilometer des beliebten Weges zurückzulegen. An seinem Ausstellungstisch standen ein Paar Wanderschuhe und eine Schale mit Studentenfutter und er schilderte den Besuchern seine Erlebnisse so überzeugend, dass sicher viele Zuhörer Lust bekamen, ebenfalls mindestens eine Etappe des Ämtlerweges unter die Füsse zu nehmen. Die überaus interessante Ausstellung der Abschlussprojekte zeigte deutlich, dass mit grosser Ernsthaftigkeit und Begeisterung gearbeitet worden war. Die Sekundarschüler des Schulhauses Güpf starten somit mit Elan und Zuversicht ins Berufs- oder allenfalls ins weitere Studienleben.

Zwölf Stunden auf dem Ämtlerweg Stefanie Vollenweider wählte die nur im Hintergrund spektakuläre, dafür jedoch sehr alte Kunst der Veredelung von Bäumen. Das Zweien von Obstbäumen ermöglicht eine Umveredelung oder ein «Aufpfropfen» von einer anderen Sorte am selben Baum. Leider erkrankte sie und so konnte sie ihre Arbeit nicht selber vorstellen. Ein weiteres Highlight schuf Jan Burkhardt mit seinem Vorhaben, den gesamten «Ämtlerweg» nicht nur in einem einzigen Tag abzulaufen, sondern den Wanderweg auch mit Bildern und Beschreibungen zu dokumentieren. Er benötigte zwölf Stun-


forum

Jeder ist eingeladen, sich ein Bild zu machen Scientologen machen Schule im Säuliamt, «Anzeiger» vom 27. Juni. Die Berichterstattung entspricht mehr oder weniger den Tatsachen – über einige Formulierungen kann man sich streiten. Hier aber ein paar kurze Anmerkungen meinerseits: Ich war am Telefon tatsächlich etwas kurz angebunden, denn ich musste den Unterricht beginnen und Herr Mullis war unter Zeitdruck, da er den Artikel am selben Nachmittag abgeben musste. Nach den Gründen, warum wir von Zürich nach Ottenbach umziehen, danach fragte er mich gar nicht. Ganz einfach: Wir möchten ins Grüne. Jedermann ist natürlich herzlich ein-

geladen unsere unabhängige Schule ab Mitte August zu besuchen und sich an Ort und Stelle ein Bild zu machen von unserer Institution. Dazu möchte ich meinen Vater Jack Stähli (verstorben im Jahr 2007) ehemaliger, langjähriger Dorflehrer in Hedingen zitieren, als er von einer jungen Lehrerin gefragt wurde, ob er eigentlich wisse, wie umstritten die Schule seiner Tochter sei. Er erwiderte: «Hast du den Unterricht der Ziel Schule schon mal besucht und beobachtet?» Was diese natürlich verneinte. Darauf meinte er, dann soll sie das doch bitte tun, bevor sie ein Urteil fälle. Lisbeth Ambühl, Schulleiterin Ziel Schule AG, Ottenbach

SVP sucht Mitglieder Die SVP des Kantons Zürich feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Als Bauernpartei gegründet, hat sich die Partei über die Bauern und Gewerbepartei (BGB) bis heute zur eigentlichen Volkspartei (SVP) entwickelt. Das politische Gedankengut ist in dieser Zeit unverändert geblieben. Das heisst Werte und Errungenschaften unseres Landes zu erhalten. Direkte Demokratie, Eigenständigkeit und Neutralität sind Teile unseres Erfolgsmodells Schweiz. Freiheit und Sicherheit für die Bevölkerung gilt es auch in Zukunft zu erhalten. Dafür setzt sich die SVP ein. Vermehrt muss man leider zur Kenntnis nehmen, dass die Bereitschaft schwindet, sich auf allen Ebenen in unserem Land gegen die ausufernde Verwaltungsbürokratie zur Wehr zu setzen. Der Bundesrat orientiert sich an den Vorgaben der EU-Bü-

rokraten und unsere Gemeindebehörden kuschen vor den Richtlinien der kantonalen Verwaltungsabteilungen. Für die SVP stehen die Bürgerin und der Bürger im Zentrum des Interesses und nicht die verwaltungsverordnete Reglementierung. Sie lieben die Schweiz, Sie haben eine bürgerliche Einstellung und können sich mit den Grundanliegen der SVP identifizieren. Dann laden wir Sie ein, werden Sie Mitglied der SVP. Als Parteimitglied werden Sie von der Ortspartei und im Partei Organ «Zürcher Bote» über die aktuellen Geschäfte in Gemeinde, Kanton und Bund orientiert. SVP Bezirk Affoltern Kontakt und Infos: svp-bezirk-affoltern.ch oder Geschäftsstelle SVP Bezirk Affoltern, Rindelstrasse 10, 8912 Obfelden.

Sparmassnahmen in der Langzeitpflege Am 12. April 2017 erhielten die Angehörigen der Bewohner der Langzeitpflege Sonnenberg ein Schreiben, in welchem uns mitgeteilt wurde, dass in Folge Unterbelegung die Demenzabteilung im Haus Rigi vierter Stock stillgelegt werde. Laut meiner Umfrage in den umliegenden Pflegezentren, sind diese besetzt und haben eine Warteliste. Es stellt sich die Frage, weshalb die Langzeitpflege Sonnenberg eine Unterbelegung hat und die Patienten verlegt werden mussten. Fakt ist, dass die an Demenz erkrankten Menschen im Rigi 4. Stock, aufgrund dieser Sparmassnahmen in verschiedene andere Abteilungen verschoben wurden. Sie mussten ihre gewohnte Umgebung, ihr Zimmer, verlassen. Da meine Mutter selber auch an Demenz erkrankt ist, habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit dieser Krankheit auseinandergesetzt. Ich habe mich unter anderem mit befreundeten Pflegefachfrauen über diese Situation in der LZP ausgetauscht. Sie machten mich darauf aufmerksam, dass ein Umzug oder eine Verschiebung in eine neue ungewohnte Umgebung für an Demenz erkrankte Menschen äusserst belastend ist. Bei den Besuchen meiner Mutter und anderen Bewohnern, stellte ich in den letzten Wochen fest, dass sie sich unwohl fühlen und andere finden sich in ihrer neuen Umgebung nicht mehr zurecht. Kurz vor dem Umzug sind zwei Bewohner völlig unerwartet verstorben. In den letzten Monaten/Jahren wurden die Teams der Langzeitpflege Sonnenberg durch diese Sparmassnahmen massiv verkleinert. Ich besuche

meine Mutter mehrmals wöchentlich und erlebe die aktuelle Situation im Sonnenberg hautnah mit. Das Personal hat wegen Streichung von Teammitgliedern nur wenig Zeit für die Bewohner. Es wird nur noch das Nötigste für die Bewohner erledigt: Warm, satt, sauber. Es ist gerade für diese Leute, welche auf Pflege angewiesen sind, äusserst wichtig, dass man sich genug Zeit für sie nehmen kann. Dies ist aber leider in der aktuellen Situation nicht möglich. Stress für alle Beteiligten. Es ist eine Zumutung, dass solche Sparmassnahmen zu Lasten der pflegebedürftigen Menschen geschehen. Für mich stellt sich nun die Frage: Wie viel muss ein Platz im Alters- und Pflegeheim kosten (heute ca. 14 000 Franken monatlich) damit die älteren, hilfebedürftigen Menschen nicht mehr unter Sparmassnahmen leiden müssen? Seit Neuestem liegen im Pflegezentrum Flyer auf, auf welchen freiwillige Helfer gesucht werden. Dies finde ich eigentlich keine schlechte Idee. Trotzdem stellt sich die Frage, ob diese Massnahme wirklich ausreicht. Martha Huwyler, Merenschwand

Zuschriften sind willkommen Ein Leserbrief muss mit Absender, Adresse und Telefonnummer versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


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Mit «Comedy Night»

Gelungenes Grümpi

Fürs Jubiläums-Vierzgerfäscht in Wettswil hat sich das OK einiges vorgenommen. > Seite 9

Freude an Fussball und OpenairKino am Anlass des Dunschtigclubs Mettmenstetten. > Seite 10

Dienstag, 4. Juli 2017

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Für Kinder in Kenia Am Charity-Anlass von Gilbert Fisch steht diesmal das Strandbad Türlersee im Zentrum. > Seite 11

Wenn Coiffeur, Reisebüro und Bibliothek gemeinsam Jubiläum feiern Neuhoffest in Ottenbach – ein Beitrag zur guten Nachbarschaft und für Zusammenhalt im Dorf Die Bibliothek Ottenbach kann auf 25 erfolgreiche Jahre zurückblicken, das Reisebüro Exclusive und der Coiffeursalon Hair-Box auf je 20 Jahre. Grund für die beiden Unternehmen und die Bibliothek im Neuhof letzten Samstag gemeinsam mit der Bevölkerung zu feiern. ................................................... von regula zellweger 65 Jahre ist normalerweise der Beginn des Pensionsalters. Gemeinsam 65 Jahre alt sind die Hair-Box, das Reisebüro Exclusive und die Bibliothek Ottenbach. Mit dem Neuhoffest bewiesen die drei Nachbarn im Neuhof, dass sie jung und dynamisch geblieben sind. Sie wollten mit dem Fest ihre Nähe zu den Ottenbachern zeigen und luden zu Speis, Trank und Unterhaltung ein. Die drei im Neuhof ansässigen Organisationen verwöhnten ihre Kundschaft am vergangenen Samstag. Die Kinder durften an einem Ballonwettbewerb teilnehmen. Im Bibi-Kafi gab es Kaffee und Zopf. In der Bibliothek frisierte und schminkte Diana Fankhauser von der Hair-Box und im Reisebüro lagen Reisebücher aus der Bibliothek auf. Im Coiffeurgeschäft wurden haarsträubende Geschichten vorgelesen und im Neuhofsaal konnte

man Film- und Diavorführungen mit Reiseimpressionen aus Australien sehen. Ferienstimmung vermittelte die Solo Steelband von Roger Küng. Apéro mit Fingerfood, und Spezialitäten aus Eritrea sowie Kaffee und Kuchen wurden offeriert – alles unentgeltlich.

Gemeinsam Wirkung erzielen Eigentlich haben ein Coiffeursalon, ein Reisebüro und eine Bibliothek wenige Berührungspunkte. Mit ihrem gemeinsamen Projekt, dem Neuhoffest, zeigten die drei Organisationen das Gemeinsame: ihre Dienstleistungsorientierung und hervorragende Beratungskompetenzen. Das Team der Hair-Box erfragt Kundenwünsche und setzt sie gezielt um. Willy Bonvin realisiert individuelle Reisewünsche und organisiert als ehemaliger Pilot für kleinere Gruppen Reisen auf verschiedenen Kontinenten. Bibliotheksleiterin Gianina Caviezel sieht die Bibliothek als Begegnungszentrum im Dorf und betont, dass die Bibliothek auch in andere als bisherige Kundensegmente vorrücken will. Beispielsweise die Besucher der Hair-Box auf Unterhaltungsmedien aufmerksam machen oder die Kunden von Willy Bonvin mit Reiseliteratur beliefern. «Ein guter Nachbar ist besser als viele böse Verwandten», sagt ein ungarisches Sprichwort. Nachbarschafts-

Gute Nachbarschaft zu Wohl der Kunden: Diana Fankhauser und Remo Marchioni von der Hair-Box (ganz links), Willy Bonvin vom Reisebüro Exclusuive (ganz rechts), Inmitten der Bibliothekarinnen Karin Koller, Gianina Caviezel, Karin Koller und Renate Utzinger die Vertreterin der Eritreischen Frauen, die kulinarisch zum Neuhoffest beisteuerten. (Bild Regula Zellweger) fehden belasten vielerorts den Alltag. Bibliothek, Reisebüro und Coiffeursalon im Neuhof in Ottenbach pflegen eine gute Nachbarschaft. Man hilft sich gegenseitig und man prägt

gemeinsam das Image des Neuhofs. Trotz einiger Regentropfen konnten dies die Besucher des Neuhoffestes am vergangenen Samstag hautnah erleben. Mit Begeisterung kochten die

Frauen aus Eritrea und an den Holztischen wurden neue Kontakte geknüpft und alte gepflegt – das Neuhoffest war ein konkreter Beitrag für einen Zusammenhalt im Dorf.

Mit viel Können und Improvisationstalent

Neuer Netzwerkanlass für die Immobilienbranche im Säuliamt

Arthur Girardi AG verabschiedet Mitarbeiter

Standortförderung lädt am 14. September zum ersten «Immo-Zmorge»

Geri Huber hat die letzten 16 Jahre bei der Schreinerei Arthur Girardi AG in Hedingen als Montageschreiner gearbeitet. Nun verlässt er das Unternehmen und tritt vorzeitig in den Ruhestand.

Es ist Tradition, dass die Standortförderung interessante Netzwerkanlässe für die ansässige Wirtschaft organisiert. Diesen Herbst lädt die Standortförderung erstmals die Immobilienbranche zu einem Frühstück ein.

Anlässlich seines Abschieds lobte Geschäftsführer Rico Girardi Geri Huber in den höchsten Tönen. Er dankte ihm im Namen der ganzen Belegschaft für die gute Zusammenarbeit über die vielen Jahre und wünschte ihm alles Gute für seine Zukunft. Mit seiner grossen Erfahrung, seinem Können und Improvisationstalent löste Geri Huber jede Aufgabe bei der Montage der vielfältigen Schreinerarbeiten. Entsprechend schätzten ihn seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die langjährigen Kunden. Sie alle bedauern seinen Weggang sehr. Damit das wegfallende Know-How von Geri Huber wieder ersetzt werden kann, engagiert sich die Schreinerei Arthur Girardi AG aktiv in der Ausbildung. Als Schreinerei mit langer Tradition bietet die Arthur Girardi AG den

An den beliebten Netzwerkanlässen der Standortförderung steht das gemeinsame Wirtschaften, Austauschen, Netzwerken und Aufgreifen aktueller Themen im Vordergrund. Beim Immo-Zmorge geht es im Speziellen darum, aktuelle Themen aufzugreifen die die Immobilienbranche im Säuliamt bewegen und diese im Forum Wirtschaft-Landwirtschaft der Standortförderung einfliessen zu lassen. Eingeladen sind Führungskräfte von Firmen der Immobilienbranche mit Sitz im Knonauer Amt – Primärhersteller, Händler, Verwalter, Finanzierer und Versicherer – sowie die Hochbauvorstände und Immobilienverantwortlichen der Gemeinden. Am 14. September ist der «Immo-Zmorge» bei der Zürcher Kantonalbank in Affoltern zu Gast.

Geschäftsführer Rico Girardi (links) dankt Geri Huber für dessen Arbeit und Treue. (Bild zvg.) aktuell fünf Lehrlingen ein breites Umfeld, um ihre eigenen Erfahrungen sammeln zu können. Sei es in der Werkstatt oder auf Montage, bei kompletten Umbauten von Bad, Küche und Wohnraum, allgemeinen Schreinerarbeiten oder einfachen Reparaturen – Lehrlinge werden umfassend in den vielseitigen Beruf des Schreiners eingeführt. Damit schafft die Schreinerei Arthur Girardi AG die Basis für erfahrene Fachleute der nächsten Generation. (pd.)

Inputreferat: «Der Schmetterling fliegt!» Kontakte knüpfen, Wissen oder Erfahrungen austauschen und Gemeinsamkeiten auf die Spur kommen, dabei unterstützt die Standortförderung Knonauer Amt die Wirtschaft. Am Immo-Zmorge treffen sich alle wichtigen Immobilienbranchenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung der Region. Einen Höhepunkt des Morgens bildet das Inputreferat «Der Schmetterling fliegt! Entwicklung Immobilienmarkt Knonauer Amt» von Dr. Jörn Schellenberg, Teamleiter Financial Engineering Immobilien der ZKB (GIS Analysen). Der Immo-Zmorge soll die Immobilienbranche und deren Exponenten mit Politik und Verwaltung sowie die unterschiedlichen Interessen zusammenbringen. Es ist möglich, Projekte und Lösungen für Probleme anzusprechen, neue Kontakte zu knüpfen oder das Netzwerk zu pflegen und auszubauen. Allen, die an diesem Frühstück teilnehmen, ist eines gemeinsam: Sie sind im Knonauer Amt ansässig und

haben damit das Interesse, dass unsere Region eine positive und nachhaltige Entwicklung erlebt. Es ist eine Gelegenheit, formlos zusammenkommen zu können, um sich auszutauschen. «Präsenz zeigen und über das Wirtschaftsgeschehen in der Region up to date sein» lautet das Motto. Dieser hochkarätige Informationsund Networkinganlass ist ein Teil der Aktivitäten der Standortförderung Knonauer Amt und ist für die Teilnehmenden kostenlos. Unterstützt wird der Event dieses Jahr von der Zürcher Kantonalbank. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. (mrs) Anmelden für den Immo-Zmorge bis 28. Juli unter info@knonauer-amt.ch. Weitere Infos unter www.knonauer-amt.ch.

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Veranstaltungen

Dienstag, 4. Juli 2017

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Zusätzlich eine «Comedy Night» am Freitag Wettswiler Jubiläums-Vierzgerfäscht nach dem Motto «chunsch verbi – bisch debi» Das Vierzgerfäscht wird dieses Jahr zum 40. Mal durchgeführt und hält dazu ein paar besondere Highlights für die Besucher bereit!

das Kinderkonzert von Oli Beck und der Kinderzauberer Maxli für beste Unterhaltung. Daneben kann man sich etwa auch an einem Look-Trail, dem Ponyreiten, Kinderschminken, der Hüpfburg oder der altbekannten Schifflischaukel vergnügen.

Am Wochenende von Freitag, 1., bis Sonntag, 3. September, wandelt sich das Schulareal Mettlen in Wettswil wieder zum Festgelände. Zum alljährlichen «Vierzgerfäscht», dem traditionellen Dorffest von Wettswil, sind Besucher und Freunde aus dem ganzen Säuliamt herzlich eingeladen. Im letzten November hat sich ein OK von 21 angehenden 40-jährigen Wettswilern und Wettswilerinnen formiert, welche die Herausforderung annahmen, auf freiwilliger Basis das Vierzgerfäscht zu organisieren. Ganz unter dem Motto «chunsch verbi – bisch debi» hat es sich das Ziel gesetzt, dieses Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Helfer gesucht

Comedy Night am Freitag

Auch in kulinarischer Hinsicht dürfen sich die Besucher auf einiges freuen! Im grossen Festzelt werden das ganze Wochenende saftige Entrecôtes angeboten, welche im Sous-Vide-Verfahren zubereitet werden. Im kleinen Zelt, der «La Taverna 77», werden Geniesser vom Freitagabend bis am Sonntag mit verschiedenen italienischen Spezialitäten verwöhnt. Am Freitag und Samstagabend lädt zudem das Barzelt bei guter Musik zum Verweilen ein. Um ein solches Fest durchführen zu können, sind die Organisatoren auf Helfer angewiesen. Nur mit deren Unterstützung kann das diesjährige Vierzgerfäscht zu einem grossartigen Event werden. Wer mithelfen will, darf sich gerne melden. (pd.)

Zur 40. Ausgabe startet das Fest dieses Jahr bereits am Freitagabend mit der Comedy Night als erstem Höhepunkt. Die schweizweit bekannten Künstler Stefan Büsser, Margrit Bornet und Claudio Zuccolini werden die Lach-

Die Organisatoren des 40. Vierzgerfäschts halten ein paar besondere Highlights für die Besucher bereit! (Bild zvg.)

«Erlebnisse» im Berner Oberland

Die Fortgeschrittenen beenden ihre Ausbildung

muskulatur der Besucher so richtig auf Touren bringen. Die Höhepunkte des Samstagabends beginnen mit Tanzeinlagen von Jan & Yannyna, auch

bekannt aus der Show «Die grössten Schweizer Talente». Für die musikalische Unterhaltung sorgt die LiveJazz Partyband.

Natürlich kommen auch die Kleinsten am Samstag und Sonntag voll auf ihre Rechnung. Im grossen Festzelt sorgen das Kasperlitheater,

Infos zum Bezug von Tickets für die Comedy Night, Details zum Programm und zum Gastroangebot und die Anmeldung für Helfer finden sich unter www.vierzgerfaescht.ch.

Konzert der Bläserklasse Säuliamt in Bonstetten

Von links: Andreas, Otto und Hansruedi Steinmann. (Bild zvg.)

Entlang von Thunersee und Aare, von Leissigen bis Bern führt die Velo- und E-Bike-Tour vom Sonntag, 23. Juli. Traditionsgemäss findet jeweils im Sommer eine Radtour statt – so auch dieses Jahr. In Abänderung des Jahresprogrammes beginnt die Tour nicht in Interlaken, sondern in Leissigen am schönen Thunersee. Wenn die Radlerguppe aus dem Säuliamt um 9.18 Uhr in Leissigen eintrifft, werden die eigenen Fahrräder und E-Bikes dort bereitstehen. Ernst Bänz und Lisbeth Schlienger transportieren die Räder mit einem Spezialtransport ins Berner Oberland. Verlad der Räder am Samstagnachmittag in Affoltern. Nach einem Kaffeehalt in Faulensee führt die Route durch eine sehr schöne Gegend, etwas weg vom See. Um die Mittagszeit trifft die Gruppe dann in Allmendingen, einem Vorort von Thun ein, wo ein feines Mittagessen auf die Radler wartet. Frisch gestärkt geht es nach der Mittagsrast nach Thun und dann weiter der Aare entlang in Richtung Bern. Der Weg führt weitestgehend über einen sehr schönen und gut zu befahrenden Radweg. Vorbei am Flugplatz Belp erreichen wir dann schon bald Köniz, einen schönen Vorort Berns, und die Bundeshauptstadt. Der letzte Abschnitt führt vorbei am Tierpark Dählhölzli und schliesslich ist das Zentrum von Bern nach ca. 60 km erreicht. Die Räder werden wiederum auf den Spezialtransport verladen und die Gruppe fährt mit der SBB via Zürich HB zurück nach Affoltern. (Stei) Anmelden bis am 14. Juli an: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach, 8910 Affoltern a.A. oder Telefon 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch oder unter www.erlebnisse.ch.

Im Frühling 2016 startete das Projekt Bläserklasse Säuliamt: Beinahe 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begannen gemeinsam, das Spielen eines Blasinstrumentes zu erlernen. Die grosse Anzahl Interessenten ermöglichte es, die angehenden Musikerinnen und Musiker in zwei Klassen aufzuteilen. Eine Gruppe mit allen, die noch keine musikalischen Vorkenntnisse mitbrachten, und eine zweite Gruppe, bei der die Teilnehmer schon über etwas Erfahrung mit einem Instrument verfügten. Die Fortschritte, die innerhalb eines guten Jahres erzielt wurden, sind in beiden Formationen beeindruckend. Die «Fortgeschrittenen-Klasse» beendet ihre Ausbildung nun bereits mit einem Abschlusskonzert. An der Matinée am Sonntag, 9. Juli, 10.30 Uhr, im Gemeindesaal Bonstetten, werden beide Klassen ihr Können öffentlich unter Beweis stel-

Innerhalb eines guten Jahres beeindruckende Fortschritte erzielt: die Bläserklasse Säuliamt. (Bild zvg.) len. Die Konzertbesucher dürfen sich auf moderne Stücke wie «Skyfall»,

«Muppet Show Theme», «Pirates of Caribbean» und vieles andere freuen.

Anschliessend lädt die Bläserklasse zum Apéro ein.

Gemeinsames Filmerlebnis steht im Zentrum Die Kinder- und Familienfilmreihe der Zuger Kinos Im September 2017 startet bereits die neunte Staffel der begleiteten Kinder- und Familienfilmreihe. Vor dem Film vermitteln lokale Filmschaffende den jungen Zuschauern altersgerechtes Hintergrundwissen. Weil Kinderfilme heute jederzeit verfügbar sind, hebt sich der Kinobesuch vor allem durch die ungeteilte Aufmerksamkeit und das gemeinsame emotionale Erlebnis vom heimischen oder mobilen Filmkonsum ab. Die Zuger Kinos möchten den jungen Zuschauern altersgerechtes Rüstzeug mitgeben, um die Machart populärer Filme zu erkunden und diese dadurch bewusster zu erleben. Für dies eignen sich jene Produktionen des aktuellen Kinoprogramms besonders gut, für die sich die Kinder von sich aus schon interessieren.

Zum Auftakt kommt «Bigfoot Junior».

früheren Filmen bekannt sind. Egal ob Fortsetzung oder Neuinterpretation, immer geht es darum, innerhalb einer bekannten Welt Neues zu erleben. So begibt man sich im Herbst einmal auf die Spuren des legendären «Bigfoot», der sich in den Wäldern Nordamerikas versteckt, oder rast ein anderes Mal in «Cars 3» mit den beliebten Pixar-Autos durch das amerikanische Hinterland. Diese Landschaften werden dabei sehr unterschiedlich gezeigt. Inhaltlich müssen sich die Helden beider Animationsfilme mit ihren eigenen Fähigkeiten neu auseinandersetzen.

(Bild zvg.)

«Bigfoot Junior» und «Cars 3» Im zweiten Halbjahr 2017 stehen vier aktuelle Produktionen auf dem Programm, die alle von Figuren handeln, die schon aus Legenden, Büchern oder

«Paddington 2» und «Papa Moll» Gegen Jahresende folgen dann zwei neue Familiengeschichten, die auf altbekannten Figuren aus Kinderbüchern beruhen. Zuerst bringt der liebenswürdige Bär «Paddington» seine Adoptivfa-

milie Brown in London ein weiteres Mal unfreiwillig in turbulente Situationen. Und an Heiligabend kann man dann erleben, was so alles passiert, wenn «Papa Moll» in der Schokoladenfabrik Überstunden macht und die Kinder allein zu Hause lässt. Zusammen mit den Zuschauern gehen Antshi von Moos und Oswald Iten in ihren Einführungen vor dem Film folgenden Fragen auf den Grund: Warum bringt ein Film zum Lachen, Weinen oder Staunen? Wie animiert man leblose Gegenstände, so dass deren Gefühle und Absichten erkennbar werden? Wie verändern sich gezeichnete Figuren aus Büchern, wenn sie in einem Realfilm auftauchen? (pd.) Bigfoot Junior: Sonntag, 10. September; Cars 3 (3D): Sonntag, 1. Oktober; Paddington 2: Sonntag, 26. November; Papa Moll, Sonntag (Heiligabend), 24. Dezember; jeweils 14.30 Uhr, Kino Seehof.


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Sport

Dienstag, 4. Juli 2017

Mit Inbrunst wurde um jeden Ball gekämpft Das 44. Grümpi in Mettmenstetten ist überaus gelungen Welch ein schönes GrümpiWochenende in Mettmenstetten: «Grümpi» und «Schnällst Mättmistetter» blieben von der grossen Hitze der Vortage verschont. Tagsüber bewölkter Himmel und am Abend für das Open-Air ein perfekt warmer Sommerabend gaben dem diesjährigen Grümpi des Dunschtigclubs Mettmenstetten einen würdigen Rahmen. Insgesamt 42 Teams spielten in sieben Kategorien um Medaillen und Pokale. Besonders die neu eingeführte Kategorie für die Kindergartenkinder «KiGa-Cup» war dank vier teilnehmender Mannschaften und dem tollen Engagement der Eltern rundherum ein mehr als gelungener Versuch. Die kleinsten Fussballer rackerten sich regelrecht ab vor lauter Ehrgeiz und Freude am Fussball, auch wenn manch einem Dreikäsehoch zwischendurch die Luft ausging oder die Spielrichtung der eigenen Mannschaft in Erinnerung gerufen werden musste. Dem Löwen-Maskottchen (kurioserweise auf den Namen «Hasi» hörend)

blieb da fast die Luft weg, wobei dies wahrscheinlich eher auf die tropischen Temperaturen im Inneren des Kostüms zurückzuführen gewesen sein dürfte als auf die «Strapazen» des Ankicks. Auch für die SchülerInnen der 1. bis 3. Klasse, der 4. bis 6. Klasse und der Oberstufe ist das Grümpi eine Herzensangelegenheit, wie die vielen verbissen, aber sehr fair geführten Zweikämpfe und die ausgelassenen Torjubel nach manch erfolglosen Anrennen gezeigt haben, zumal die oft unterlegenen Mannschaften schon beachtliches Können im Anrühren des Catenaccio-Betons durchblicken liessen. Im Anschluss an die Samstagsspiele bestritten 106 Mädchen und Buben unter grossem Publikumsinteresse und nicht minder lauten Anfeuerungsrufen die Vorläufe zum Schnällsten Mättmistetter.

350 Openair-Kinogänger Trotz kräftezehrender Spiele war die Laufbahn vor der grossen Leinwand

dann am späten Abend wieder sehr gut mit Kindern und Jugendlichen gefüllt, sodass insgesamt wohl etwa 350 Personen mit Freude den Film «Plötzlich Papa» geniessen konnten. Einzig das nicht ganz Hollywood-weichspülerkonforme Ende des französischen Films stimmte manchen kleineren Besucher ein wenig traurig, wobei die vielen zurückgelegten Laufmeter beim Fussball und beim «Schnällste Mättmistetter» die Einschlafzeit der meisten Jüngeren nach Filmende gegen Mitternacht daheim wohl eher in den Sekundenbereich gedreht haben dürften. Aber auch der Sonntag stand dem Samstag in nichts nach! 14 AktivMannschaften spielten am Morgen ihre Viertelfinalisten des Nachmittags aus und selbst die Senioren und die Mixed-Teams kämpfen mit voller Inbrunst um jeden Ball, was manchem in die Tage gekommenen Fussballer hier und da ein Zwicken im Wädli oder Oberschenkel bescherte. Alles in allem sorgten aber auch die wie immer kompetenten Suva-Schiedsrichter

dafür, dass auf dem Fussballfeld nicht über die Stränge geschlagen wurde und ausser ein paar kleineren Wehwehchen nur Pokale und Medaillen mit heimgenommen werden konnten. Die abendliche Preisverleihung bildete den Höhepunkt des sehr gelungenen GrümpiWochenendes. Beim OK ist man dankbar für die grosszügigen Sponsoren, aber auch für alle Besucherinnen und Besu- Das Sieger-Team im neu lancierten KiGa-Cup: cher, die das «De Dorfgäng» posieren mit Maskottchen «Hasi». (Bild zvg.) Grümpi wieder zu einem bunten Fest fürs Dorf gemacht diese gelungene 44. Ausgabe des haben. Treu nach dem Motto «Der Kö- Grümpis dazu, die Organisation von nig ist tot, es lebe der König» motiviert Nr. 45 in Angriff zu nehmen.

Nur Jungfahrer holten Podestplatz

Medaillen für Zwilliker

Schweizer Meisterschaft der Pontoniere in Wallbach

Kantonalfinal Zürcher Gruppenmeisterschaft

Breite und träge fliessende Gewässer liegen ihnen nicht so: Die Ottenbacher Pontoniere am Rhein bei Wallbach. (Bild zvg.)

Nach drei erfolgreichen Wettfahren auf eher schmalen, aber schnell fliessenden Flüssen folgte nun die Schweizer Meisterschaft der Aktiven und der Frauen auf dem fast 250 Meter breiten und träge fliessenden Rhein in Wallbach. Aus Erfahrung fühlen sich die Ottenbacher auf schnelleren Flüssen wohler. Zudem fordert der Parcours mit den vier Zeitmessungen und mit zwei Stachelfahrten zwar konditionell den Fahrern alles ab, aber technisch gesehen waren keine Herausforderungen beinhaltet. So zählt am Schluss vor allem die Gesamtzeit, sofern man mit einem fehlerfreien Lauf durchkam. In der Kategorie D war ein Podestplatz für Peter Berli / Ueli Wittenwiller sehr nahe. Ihnen fehlten knapp fünf Sekunden für einen Podestplatz. Kurt

Hegetschweiler ist ein Top-Fahrer. Seine Konstanz zeichnet ihn aus. Zusammen mit Beat Vögele fuhr er auf den hervorragenden 9. Schlussrang.

Ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen In der Kategorie C siegte das Glück. Die besten 10 Fahrpaare haben eine Zeitspanne von winzigen sechs Sekunden. Präsident Martin Guthauser mit Christian Schnopp befindet sich in dieser. Sie gehören zu den Besten in ihrer Kategorie. Mike Guthausers Fahrpartner fiel krankheitshalber aus. Doch Hegetschweiler ging ausser Konkurrenz als Doppelstarter mit Guthauser ins Geschehen, was ein voller Erfolg wurde. Guthauser ging verdient mit einem Kranz auf den Heimweg. In der Kategorie F wurden zehn Auszeichnungen vergeben. Anita Stanger / Corinne Leutert sicherten sich auf dem 9. Rang eine davon.

Zu Ehren der Jungfahrer findet die Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere im August statt. Sie konnten den Wettkampf trotzdem als Einzelwettfahrer bestreiten. Gestartet sind sechs Weidlinge der Ottenbacher. Durchgesetzt haben sich jedoch nur Michele / Irene Leutert auf dem 3. Rang in der Kategorie 1. Den andern wünscht man eine solide Vorbereitung auf die SM. An der Reuss geniesst man jetzt den Sommer und überlässt das Gewässer auch den Gummiboot-Fahrern, welche sich leider so oft zu nahe an den tückischen Hindernissen befinden.

Kranzrangliste Kat. D: 7. Peter Berli / Ueli Wittenwiller 197.4; 9. Vögele Beat/ Kurt Hegetschweiler 197.4. Kat. C: 10. Martin Guthauser / Christian Schnopp 198.6; DS: Mike Guthauser / Kurt Hegetschweiler 198.3. Kat F: 9. Anita Stanger / Corinne Leutert 193.1. Kat. 1: 3. Michèle

Volleyball am Obfelder «Beach». (zvg.)

Von links: Reto Fankhauser, Linus Stähli und Daniel Bienz. (Bild zvg.) Die zweite Gruppe von Zwillikon erreichte den 13. Platz. Beim Einzelwettkampf der Standardgewehrschützen wurden dreimal 10 Schüsse Einzelfeuer auf die Zehnerscheibe geschossen. Hier schoss der Zwilliker Simon Gebhardt mit nur 17 Verlustpunkten auf das Maximum von 300 Punkte sehr gut und wurde Vize-Kantonalmeister. Moritz Fankhauser, Zwillikon, erreichte den 8. Rang (263 Punkte).

Zum 30. Geburtstag ein Tag der offenen Tür Der Tennisclub Stallikon feiert Jubiläum Im Rahmen der Feierlichkeiten lädt der grösste Sportclub der Gemeinde Einwohner, Tennisfreunde und Interessierte aus Stallikon und den Nachbargemeinden zum Tag der offenen Tür ein. Am Sonntag, 9. Juli.

Leutert / Irene Leutert 117.3.

21. Beachturnier BSC Obfelden Am kommenden Wochenende findet auf den Anlagen des Schulhauses Zendenfrei in Obfelden die 21. Austragung des traditionellen, zweitägigen Beachvolleyball-Plauschturniers des BSC Obfelden statt. Gegen 120 Teams aus der nahen und weiteren Umgebung smashen und blocken in verschiedenen Stärkeklassen um die Kategoriensiege. Die Organisatoren

Die 24 besten Jungschützengruppen (15- bis 20-jährig) und 18 besten Jugendschützengruppen (10- bis 14-jährig) trafen sich in der Schiessanlage Langenrain in Bülach zum Kantonalen Gruppenmeisterschaftsfinal. Aus dem Bezirk Affoltern qualifizierten sich nur zwei Jugendgruppen, bei den Jungschützengruppen erreichte keine Gruppe die erforderliche Punktzahl. Der Final wurde in zwei Durchgängen ausgetragen. Die Schützen schossen das Finalprogramm (sechs Schuss Einzelfeuer und vier Schuss Schnellfeuer auf die Zehnerscheibe) zweimal. Nach der ersten Runde war die stärkere Gruppe aus dem Säuliamt auf dem fünften Rang mit wenig Rückstand auf die vor ihnen platzierten. Leider gelang die zweite Runde nicht mehr so gut und sie verloren noch einen Platz. Bei der zweiten Gruppe war es umgekehrt: Sie starteten schlecht und steigerten sich um drei Plätze. Die erste Gruppe von Zwillikon erreichte mit dem 6. Platz und 470 Punkten noch einen Medaillen-Rang.

scheuen auch in diesem Jahr keinen Aufwand, um das entsprechende Beachfeeling auf die Anlage zu zaubern. An beiden Tagen sorgen eine grosse Festwirtschaft sowie die beliebte, in diesem Jahr neu gestaltete BscoBeachbar für das kulinarische Wohl. Ein Besuch vor Ort lohnt sich. OK Bsco-Beachturnier

«Der Tennissport erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit», weiss Benny Kaulich, der Präsident des TC Stallikon. «Der Tag der offenen Tür soll eine schöne und unterhaltende Gelegenheit sein, den Tennissport und den Club kennen zu lernen.» Am Vormittag können Gross und Klein an kostenlosen Probelektionen teilnehmen und am Nachmittag einem Show-Wettkampf auf N-klassiertem Niveau beiwohnen. Der Club mit seinen vier schön gelegenen Sandplätzen nahe der Reppisch im Ortsteil Sellenbüren zählt

Tennisclub Stallikon lädt ein. (Bild zvg.) rund 200 Mitglieder und ist gerne bereit, weitere Spielerinnen und Spieler aufzunehmen. «Der Vorstand des TC Stallikon würde Sie gerne persönlich begrüssen, kennenlernen und Fragen beantworten», führt der Präsident weiter aus. «Wir sind offen für neue Mitglieder ob als Familie, Paar oder Single.» (mra) 30 Jahre TC Stallikon, Tag der offenen Tür am Sonntag, 9. Juli, ab 9 Uhr. Infos: www.tcstallikon.ch.


Sport

Dienstag, 4. Juli 2017

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Essen, Spiel und Sport à discrétion Vom Base Camp Türlersee am 2. September zum Everest Zum dritten Mal führt Gilbert Fisch einen Charity-Anlass im Raum Albis-Buchenegg durch. Diesmal steht das Strandbad Türlersee im Zentrum. Hier wird am 2. September einiges geboten für Kinder, Leistungs- und Hobbysportler. Die gesamten Einnahmen gehen an Strassenkinder in Nakuru, Kenia. ................................................... von bernhard schneider «Gemeinsam versetzen wir Berge», interpretiert Gilbert Fisch so: Seine Stiftung «summits4hope» stellt die Infrastruktur zur Verfügung, damit ambitionierte Ausdauersportler in einem Tag mehr als den Mount Everest ab Meereshöhe virtuell erklimmen können, und zwar auf der Strecke Türlersee – Buchenegg – Albis. Von dieser Idee stammt das Label «nEverest» für den Anlass. Doch es geht auch mit weniger Anstrengung.

Für alle etwas «Wir richten uns nicht nur an hartgesottene Ausdauercracks. Wir haben den Anlass in diesem Jahr so gestaltet,

dass man die ganze Familie mitnehmen kann – für die Kinder haben wir den Kids Run und die Hüpfburg. Wer ein paar Kilometer laufen oder einige hundert Meter schwimmen will, ist genauso willkommen», fasst Gilbert Fisch zusammen. Schwimmen im Türlersee, Rennrad und Mountainbike auf einer ausgeschilderten Strecke abseits der Strasse zwischen Albis und Buchenegg, walken und laufen um den Türlersee, Standup-Paddeling: Das sportliche Angebot ist riesig und alle Teilnehmenden bestimmen selbst, wie viele Runden sie sich zumuten wollen. Für die Hartgesottenen beginnt die Challenge, auf 20 Runden 360 Kilometer mit 9500 Höhenmetern zurückzulegen, bereits um Mitternacht. Die Laufstrecke um den Türlersee ist ab 8 Uhr morgens betreut, Schwimmen und Paddeling startet um 9 Uhr. Der Kids Run ist auf 14 Uhr angesagt. Das kulinarische Programm startet – wie die Teilnehmenden der Challenge – um Mitternacht in der Scheune hinter der Bushaltestelle Türlersee mit Sportverpflegung für den schnellen Boxenstopp. Später werden hier auch Massagen angeboten. Das kalte und warme Buffet am Türlersee öffnet um 10 Uhr, ab Mittag bis um 18 Uhr wird BBQ à discrétion offeriert.

«Ein Kollege hat mir gesagt, er könne nicht teilnehmen, da er am nächsten Tag an einem Triathlon starte», erklärt Gilbert Fisch, «doch ich habe ihn überzeugt, dass er sich problemlos hier warmlaufen, -schwimmen und -fahren kann, während seine Frau Standup-Paddeling ausprobiert und die Tochter einen relaxten Tag am Türlersee verbringt. Er hat gleich alle drei angemeldet.»

Bildung als Waffe gegen Armut Gilbert Fisch hat kurz vor dem 11. September 2001 seine Werbeagentur verkauft. Einige Jahre hat er als professioneller Triathlet gelebt und trainiert, bis er hat einsehen müssen, dass die Ziele, die er sich gesetzt hat, seinen Körper überfordern: «Seither investiere ich meinen Ehrgeiz in Charity-Projekte. Ich bewundere sportliche Höchstleistungen nach wie vor, bin aber der Meinung, dass Privilegierte wie ich der Gesellschaft auch etwas zurückgeben sollten.» Seine Stiftung «summits4hope» finanziert sämtliche Unkosten des nEverest-Anlasses, damit die 150 Franken Teilnahmegebühr, die alles umfasst samt Buffet, Parking und einer sicheren Deponie für Velos und Gepäck sowie ein nEverest-T-Shirt, vollumfänglich ins Projekt Scann ein-

Am 2. September können Ausdauercracks in der Challenge 9500 Höhenmeter bewältigen, während die Familie am Türlersee joggt, schwimmt, isst. Ziel ist, mit dem Anlass 50 000 Franken für Strassenkinder in Kenia zu sammeln. (Bild zvg) fliesst. Dieses kleine Hilfsprojekt holt obdachlose Junge in Nakuru, Kenia, von der Strasse, gibt ihnen Nahrung, ein Dach über dem Kopf und – vor allem – Bildung. Ganz im Sinn des verstorbenen südafrikanischen Präsiden-

Zweitbeste Gesamtnote Ämtler im Mittelfeld der Vereinsgeschichte Nationale OL-Meisterschaften Ottenbacher Turner am Kantonalen

Ende Juni wurden im Raum Brugg–Aarau die nationalen OL-Titel über die Kurz- und die Langdistanz vergeben. Rund 25 Säuliämtler nahmen an diesen Rennen teil, die meisten rangierten sich im Mittelfeld, einzig August Grüninger aus Rifferswil schaffte es aufs Podest. ................................................... von hannes zaugg

Die Ottenbacher am Kantonalturnfest im Tösstal. (Bild zvg.)

Der Turnverein Ottenbach startete am Wochenende vom 24. und 25. Juni, wie andere Ämtler Vereine, am Kantonalturnfest im Tösstal und sicherte sich in der dritten Stärkeklasse den 7. Rang. Mit 13 000 aktiven Teilnehmern war das Turnfest im Tösstal eines der grössten dieses Jahres und freilich auch ein Highlight für die Ottenbacher. Im Vergleich zum Turnfest in Matzendorf SO, bei welchem sie zwei Wochen davor starteten, wollten sie sich deutlich steigern, resultierte damals doch die eher durchschnittliche Gesamtnote von 27.34 Punkten. Die Wettkampfanlagen und das Wetter sollten dabei nicht im Wege stehen. Beide waren ausgezeichnet. So konnte im Steinstossen und der Pendelstafette, die traditionsgemäss den ersten Wettkampfteil bilden, mit 9.47 bzw. 9.14 Punkten gestartet werden. Die gesteckten Ziele wurden damit übertroffen und der eine oder die andere zusätzlich motiviert. Im zweiten Teil überzeugten die Hochspringer mit einem Durchschnitt von 9.87 und die Fachtestgruppe mit 9.79 Punkten. Insbesondere die Fach-

testgruppe, die dieses Jahr neue Turner und Turnerinnen in ihre Reihen integrierte, durfte ob dieser Wertung stolz sein. Angespornt von den beachtlichen Leistungen aber auch im Bewusstsein, dass der dritte und notenmässig schwierigste Teil folgt, fokussierte sich die Ottenbacher Turnerschar nochmals vollends auf das Wettkampfgeschehen und schloss den dritten Wertungsteil mit guten Leistungen ab. Im Weitsprung, der bekanntlich etwas schlechter ausfallenden Disziplin, resultierte die sehr gute Note von 9.21. Aber auch im Steinheben hielten Mann und Frau Wort und erreichten 9.2 Punkte. Neben weiteren Disziplinen reichte es dem Turnverein Ottenbach damit zur Gesamtnote von 28.12 Punkten, die in der dritten Stärkeklasse zum 7. Schlussrang führte. Unter Anbetracht des starken Teilnehmerfeldes ist dies eine ausgezeichnete Leistung, die sich mit der Tatsache, dass die Gesamtnote die bisher zweitbeste des Vereins ist, untermauern lässt. Matthias Etterlin Weitere Infos unter www.tvottenbach.ch.

Jedes Jahr werden an den Meisterschaften die besten Orientierungsläuferinnen und läufer erkoren und zwar in sechs Disziplinen: Sprint (Kurzdistanz), Mittel- und Langdistanz, Staffel, Team sowie den Nacht-Orientierungslauf. Hier kann jederman/jedefrau sich mit den Besten messen, eine vorgängige Qualifikation findet nicht statt. Die beiden wichtigsten Ausmarchungen, nämlich jene in der Kurz- und der Langdistanz, wurden Ende Juni im Raum Brugg-Aarau ausgetragen. Rund 25 Säuliämtlerinnen und Säuliämtler nahmen an diesen Rennen teil. Am Samstag, 24. Juni, war die Sprintmeisterschaft in Windisch angesagt. Dies ist ein Lauf auf kurze Distanz mit vielen Posten, die ultraschnell angelaufen werden müssen, die Siegerzeiten belaufen sich auf rund 10 bis 15 Minuten. Meistens werden die Sprints in bewohnten Gebieten durchgeführt, da gibt es viele Winkel, Hecken, Zäune, Treppen usw., hinter denen ein Postenstandort möglich ist. Die diesjährige Meisterschaft war vielfältig, zunächst verlief der Parcours in einem Quartier mit Ein- und kleinen Mehrfamilienhäusern, dazwischen kleine Wege, die einmal passierbar waren, dann wieder nicht, es folgte ein Park, der viele Bäume und Sträucher aufwies und ebensoviele Posten fanden sich darin, da galt es, den richtigen zu finden. Weiter ging es durch den Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz, wieder ein Quartier mit Einfamilienhäusern und kurz vor dem Ziel noch das römische Amphitheater von Vindonissa mit vie-

len Details, welche eine gute Kartentechnik erforderten, da bei jedem der vielen Mäuerchen ein Posten stehen könnte. Die Suche nach dem richtigen Posten war anstrengend und wurde noch durch die Hitze erschwert.

Schweiss und Schrammen Etwas kühler war es am Sonntag, 25. Juni. Die Meisterschaft in der Langdistanz fand auf der Saalhöhe statt, dem Jura-Übergang von Erlinsbach (AG und SO) nach Ormalingen in Baselland. Hier war das Gelände steil, der Wald mehr oder weniger grün, aber es gab immer wieder Steine, auf die man achten musste. Die Posten standen weit auseinander, der Weg dazwischen musste genau studiert werden: lohnt sich die Direttissima, ist der Umweg vorteilhafter, komme ich auf dem Weg schneller vorwärts? So oder so, in diesem Gelände konnten nicht alle Abhänge umgangen werden, einmal ging es steil hinunter, dann musste man erneut einen «Stutz» hinaufkriechen. Jede und jeder war am Ziel gekennzeichnet mit Schweiss und der einen oder andern Schramme.

Säuliämtler Resultate (Schweizer Sprint-Meisterschaften 24.6/Schweizer Meisterschaften in Langdistanz 25.6): HE -/13. Raffael Huber, Hedingen, DAM -/16. Rahel Hatt, Schlieren, DAK -/15. Melanie Ridoli, Hedingen, 8./33. Karin von Känel, Birmensdorf, DB -/11. Julia Jegher, Zürich, HAL 12./- Michael Weber, Hombrechtikon, HAM 13./23. Andreas Eisenring, Bonstetten, 14./14. Thomas Scherer, Mettmenstetten, 25./Ondrej Cernin, Urdorf, HAK -./14. Konstantin Gürber, Zürich, -/42. Ondrej Cernin, Urdorf, HB 9./6. Christian Egli, Wettswil, 11./16. Umberto Veronesi, Zwillikon, H12 3./6. Sven Kehrle, Wettswil, D14 -/46. Sophia Jegher, Zürich, H14 -/36. Jonas Leisinger, Hausen a.A., -/38. Jan Leisinger, Hausen a.A., H16 -/36. Simon Leisinger, Hausen a.A., H45 36./41. Zbynek Cernin, Urdorf, D55 38./- Myrta Vock, Bonstetten, H55 38./20. René Vock, Bonstetten, D65 8./5. Lucia Hasler, Bonstetten, 6./20. Yvette Zaugg, Aeugst, H65 29./41. Hannes Zaugg, Aeugst, D70 16./9. Berti Kehrer, Hedingen, H70 7./12. Kurt Baumann, Ebertswil, 23./37. Martin Kehrer, Hedingen, H75 13./22. Markus Hasler, Bonstetten , -/15. Walter Schwarzenbach, Wettswil, H80 8./10. Walter Bickel, Mettmenstetten, 3./7. August Grüninger, Rifferswil.

ten Nelson Mandela: «Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.» Weitere Infos und Anmelden unter www.summits4hope.ch/neverest-2017.

Kinderstaffel der OLG Säuliamt auf dem Podest Auf dem Stadlerberg westlich von Bülach fand am Sonntag die traditionsreiche OL 5er-Staffel statt, die inoffizielle Schweizer Club-Meisterschaft der OL-Läufer. In der 5er-Staffel ist jede Mannschaft aus fünf Läufern verschiedener Stärkeklassen zusammengesetzt. So laufen auch in den schnellsten Teams sowohl Juniorinnen als auch Läufer über 60 mit. Die Bahnen im gut belaufbaren Mittellandwald auf dem Stadlerberg genügten höchsten Ansprüchen. Es galt die richtige Balance zwischen schnellem Laufen und genauem Kartenlesen zu finden. Das gelang nicht allen gleich gut und so musste ab und zu auch eine Säuliämtler Mannschaft einen Zeitverlust hinnehmen. In diesem Jahr war die OLG Säuliamt erneut mit fünf Teams am Start. Neben den vier 5er-Staffeln konnten die Säuliämtler wieder eine Kids-Staffel stellen, welche aus drei Läufern oder Läuferinnen unter zwölf Jahren zusammengesetzt ist. Sven Kehrle (Wettswil), Corina Bienz (Obfelden) und Anna Stüdeli (Mettmenstetten) vertraten die Farben der OLG Säuliamt in dieser Kategorie. Nicht völlig unerwartet kehrte Sven Kehrle unter grossem Applaus als Erster von der Startstrecke zurück. Er übergab an die zehnjährige Obfelderin Corina Bienz, die bald darauf Anna Stüdeli auf die Schlussstrecke schicken konnte. Dass sie als Zehnte fünf Minuten Rückstand auf die Spitze hatte, beeindruckte sie nicht im Geringsten. Unbeirrt konzentrierte sie sich auf ihren Lauf und machte mit einem fulminanten Schlussspurt sieben Ränge gut! Den Podestplatz unter den 34 Teams hatten sich die Ämtler Nachwuchsläufer wahrlich verdient! Die OLG Säuliamt trat an diesem Anlass mit insgesamt mit 23 Leuten in fünf Mannschaften an. Die meisten konnten ihre Strecke trotz ungünstiger Wetterbedingungen im Trockenen absolvieren. So kamen alle Teilnehmenden der OLG Säuliamt am Sonntagabend um ein unvergessliches Kluberlebnis reicher nach Hause. (pd.)


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051 2017  

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