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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 51 I 170. Jahrgang I Dienstag, 28. Juni 2016

Zusammenschlüsse

Der Kälte getrotzt

Wer mit wem? Reformierte im Bezirk brüten über Fusionen von Kirchgemeinden. > Seite 3

Die Jungstörche in Ottenbach überlebten den nasskalten Frühling. > Seite 5

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Viele Arbeitsstunden Eindrückliche Abschlussarbeiten der Sekundarschüler aus Obfelden und Ottenbach. > Seite 6

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Lärmklagen Wie laut dürfen Jugendliche sein? Anwohner mit Skateranlage in Affoltern unzufrieden. > Seite 7

Grosses Interesse an der Mettmenstetter Dorfgeschichte 900-Jahre-Gemeindejubiläum: Über 1600 Gäste im temporären Dorfmuseum

................................................... von werner schneiter

Trike-Fahrerin bei Selbstunfall verletzt Bei einem Selbstunfall hat sich am Sonntagnachmittag in Stallikon eine Trikefahrerin mittelschwer verletzt.

Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Affoltern und die Feuerwehr Unteramt, ein Rettungswagen von Schutz und Rettung sowie ein Rettungshelikopter der Rega im Einsatz.

IG-Mitglieder setzten sich an der Finissage im Dorfmuseum in die alten Schulbänke. Vorne: Jean-Pierre Wenger (l.) und Beni Federer. Hinten links: Hanni Mohr, Werner Baur (Mitte) und Peter Büchi. Rechts hinten: Hans Huber (links) und Alfred Suter. Nicht auf dem Bild: Beno Baumberger, Armin Frick und Sepp Ott. (Bild Werner Schneiter) Magnete und weckten Erinnerungen an die eigene Schulzeit. Und dazu waren natürlich die Klassentreffen von Mitte Mai geeignet. Ehemalige Schülerinnen und Schüler aus 29 Klassen – rund 520 Personen – trafen sich insgesamt im Festzelt und machten sich auf zu einer Postauto-Oldtimerfahrt, die durch Mettmenstetten und deren Weiler führte. Amüsant auch die insgesamt 18 erteilten «Schulstunden» im

nostalgischen Klassenzimmer, wo «Schule wie vor 60 Jahren» praktiziert wurde. Auch dem Familientag vom 29. Mai, als der Männerchor Risotto auftischte, war Erfolg beschieden. «Das temporäre Museum und all die Anlässe sind ein Erfolg für die IG Dorfgeschichte», freute sich Peter Büchi, zusammen mit Hans Hinnen Projektleiter, am vergangenen Freitag. Mit dem Grossaufmarsch wurde eine

Schweizer Meisterschaften im Kunstturnen

Verständlicherweise startete Michael Meier etwas nervös zu seinem seit Herbst ersten Sechskampf. Am Boden und beim Sprung konnte er noch nicht alle Schwierigkeiten zeigen. Während ihm der Jurchenko beim Sprung mit zweieinhalb Schrauben recht gut gelang, musste er am Boden

Fredi Binder (Knonau) und Felix Schenk (Affoltern): Zwei Nachrufe. > Seite 10

Feuerwehr, Rega, Schutz und Rettung im Einsatz

Michael Meier holt zweimal Bronze Zum ersten Mal nach vielen Monaten mit Verletzungen wagte sich Michael Meier am vergangenen Samstag in St. Gallen an alle Geräte. Den Trainingsrückstand hat er allerdings noch nicht aufgeholt und die Achillessehne behindert ihn immer noch. So gesehen sind der achte Rang im Mehrkampf mit 81.25 Punkten und die Qualifikation für zwei Gerätefinals ein gutes Resultat.

Verdienstvoll

Laut Angaben der Kantonspolizei fuhr eine 55-jährige Frau um 15.30 Uhr mit ihrem Trike-Motorrad auf der Bucheneggstrasse bergabwärts Richtung Stallikon. Ausgangs einer Linkskurve geriet sie über den linken Strassenrand hinaus und stürzte im angrenzenden Wiesland von ihrem Fahrzeug. Dieses prallte in der Folge in der steilen Böschung gegen Bäume. Die Lenkerin erlitt mittelschwere Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch Rettungssanitäter mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden. Die Bucheneggstrasse musste wegen des Unfalls für rund drei Stunden gesperrt werden; die Feuerwehren organisierten eine Umleitung.

Im temporären Mettmenstetter Dorfmuseum wurden innert zwei Monaten über 1600 Besucher und Besucherinnen registriert. Das widerspiegelt ein grosses Interesse an der Geschichte der Gemeinde, die dieses Jahr ihr 900-jähriges Bestehen feiert.

«Da werden Erinnerungen geweckt», «Ich fühle mich in meine Jugendjahre versetzt». «Eine sehr schöne und gut dokumentierte Ausstellung» – das und noch mehr Lob findet sich im Gästebuch, darunter auch anerkennende Worte von Personen, die nicht in Mettmenstetten wohnen. Rundum Lob für eine zweimonatige Ausstellung, in der das Mettmenstetten von einst und heute zu sehen war: Luft- und andere Aufnahmen illustrieren die Entwicklung der Gemeinde eindrücklich. «Wir haben in den letzten zehn Jahren einen gewaltigen Schub erlebt. Das sieht man allein an der Überbauung in der Pfruendmatt eindrücklich», sagt Beni Federer, in der Interessengemeinschaft zuständig für Filme und Fotos, anlässlich der Finissage. In diesem Rahmen zeigte Federer seinen professionell gemachten 12-Minuten-Film, der das Geschehen während der Öffnungszeit des Museums dokumentiert. Es war 28-mal geöffnet und bildete ein Kernstück der 900-Jahre-Jubiläumsveranstaltungen. Aber auch die vielen alten Klassenfotos erwiesen sich als veritable

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beim Schlusssprung einen Sturz hinnehmen. Die Sprungkraft reichte noch nicht für die letzten Schrauben. Am Barren hatte sich Meier einiges vorgenommen. Es lief auch alles gut bis zum Healy, bei dem er sich vor drei Wochen den Daumen leicht verstaucht hatte. Er knickte ein und der Zwischenschwung kostete ihn eine gute Note und wahrscheinlich den Finaleinzug. Besser lief es ihm an den anderen drei Geräten. Am Reck reichte es zwar erwartungsgemäss nicht zum Gerätefinal. Hingegen an den Ringen und am Pferdpauschen gelangen ihm zwei gute Übungen, welche zu den Einzelfinals vom Sonntag reichten. Beim Pferdpauschen hatte er sich als Vierter für den Final vom Sonntag qualifiziert. An den Ringen als Sechster. Beide Übungen gelangen ihm jeweils fehlerlos. Mit zwei gewonnenen

Michael Meier. (Bild zvg.) Bronzemedaillen erreichte er mehr, als er sich hatte ausrechnen dürfen.

anzeigen

mehr als zweijährige Arbeit der IG belohnt. Schlusspunkt unter die Museumszeit bildete auch ein Wettbewerb, an dem sich 160 Personen beteiligt hatten. Aus neun Fragen resultierten 41 richtige Antworten. Die Gewinner: 1. Martin Landolt (Gutschein «Rössli»), 2. Martina Werder (Gutschein «Spycher»), 3. Hans-Peter Huber (Gutschein «Bahnhöfli»), alle Mettmenstetten.

Formalismus gegen «Ämtlerwäg» Die kantonale Verwaltung will aus formalistischen Gründen den Ämtlerweg aus dem Richtplan streichen. Die Züricher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) hält dagegen. Differenzen bestehen auch bei den Radwegen, bei welchen die kantonale Verwaltung das Budget höher gewichtet, während für die ZPK die Sicherheit – vor allem auf Schulwegen – im Vordergrund steht. Der Grüne alt Kantonsrat Hans Läubli kritisiert, der Velo- und Fussverkehr werde «stiefmütterlich» behandelt, dabei seien diese Fortbewegungsarten auch aus der Optik der Gesundheit zu fördern. Da ein Ausbau der Radwege die übrigen Verkehrsträger auch in der Region entlastet, halten Säuliämtler Politiker aus dem ganzen Parteienspektrum die Förderung von Velos und E-Bikes im Rahmen der Planung für wichtig. (bs) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Das Leben meines lieben Ehemannes, unseres Vaters, Grossvaters und Urgrossvaters, meines Bruders, unseres Schwagers, Schwiegervaters, Göttis und Onkels

TO D E S A N Z E I G E Wir nehmen Abschied von unserem lieben Mitglied, Ehrenobmann und Ehrenveteranen

Hans Ulrich Steger Karikaturist, Grafiker und Maler

René Schambron

21. März 1923 – 18. Juni 2016

30. Januar 1941 – 17. Juni 2016

Verkäufe

TO D E S A N Z E I G E

Mit René verlieren wir in unseren Reihen einen liebenswürdigen Menschen und eine grosszügige Persönlichkeit. 10 Jahre lang bis 2016 amtete unser Freund als Obmann unserer Vereinigung. Die Mitglieder unserer Vereinigung entbieten seinen Angehörigen herzliches Beileid und grosse Anteilnahme. Wir werden den Verstorbenen in guter Erinnerung behalten.

hat ein jähes Ende gefunden. Wir sind traurig, aber unendlich dankbar für die reichen und gemeinsamen Jahre. Margrit Steger-Teuscher Julia Kleiner und Hans Bolfing Benjamin und Melanie Kleiner mit Najra und Tjara Manuel Kleiner und Nicole Trachsler Simon Kleiner Kaspar und Maria Steger Luca und Anna Steger Niklaus Steger und Elvira Barroso Lazaro und Wilbert Barroso Anneliese Humbel-Steger und Familien Verwandte und Freunde

Der Trauergottesdienst und die Urnenbeisetzung finden am Freitag, 1. Juli 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich statt. Treffpunkt beim Gemeinschaftsgrab (rechts vom alten Krematorium, Seite Gutstrasse)

Wir nehmen Abschied am 29. Juni 2016. Die Urnenbeisetzung findet um 13.45 Uhr im engsten Familienkreis, die Abschiedsfeier um 14.15 Uhr in der Kirche Maschwanden statt.

Alles kann der Mensch vergessen, ob es leicht war oder schwer, doch ein Herz, das man geliebt hat, das vergisst man nimmer mehr.

Anstelle von Blumen berücksichtige man im Sinne des Verstorbenen die Organisation «Ärzte ohne Grenzen» Postkonto 12-100-2. Zu einem späteren Zeitpunkt treffen wir uns zum Gedenken an Hans Ulrich Steger im Art Dock Zürich, Hohlstrasse 258, 8004 Zürich. Das Datum wird bekanntgegeben.

(Albert Schweitzer)

In tiefer Trauer, Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer fürsorglichen Mutter, Schwiegermutter und herzlichen Grossmutter

Traueradresse: Margrit Steger, Unterdorfstrasse 3, 8933 Maschwanden

Marie Neuenschwander - Hoepli 27. Dezember 1929 – 24. Juni 2016

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen. Lasst mir einen Platz in eurer Mitte, so wie ich ihn im Leben hatte.

Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Willy Neuenschwander - Hoepli Erich und Elisabeth Neuenschwander - Langenegger Peter, Christoph Alex Hansen - Neuenschwander Anita Alimi - Neuenschwander Samir, Karim Thomas und Susanne Neuenschwander - Knöpfel Helena, Julia Maya Neuenschwander und Marc Zbinden Cheryl, Sina

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Die Beisetzung findet am Donnerstag, 30. Juni 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Mettmenstetten statt. Anschliessend treffen wir uns um 14.15 Uhr zum Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Mettmenstetten. Anstelle von Blumen bitten wir, die Alzheimervereinigung Kanton Zürich zu unterstützen. Spendenpostkonto 80-36866-5, IBAN CH17 0900 0000 8003 6866 5 Traueradresse: Willy Neuenschwander, Böniweg 1, 8932 Mettmenstetten

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Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit.

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Oliver Burkhard-Domenig 14. Dezember 1981 – 4. Juni 2016

Es ist unendlich schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend ist es aber zu wissen, dass viele Menschen unserem Oliver so viel Freundschaft, Liebe und Achtung entgegengebracht haben. Wir danken allen, die mit uns mitfühlen und ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht haben. Danke für die vielen Karten mit persönlichen Texten und Erinnerungen an Oliver. Danke für die unzähligen Umarmungen, wenn die Worte fehlten. Ganz speziellen Dank Herrn Pfarrer Marco Borghi für seine einfühlsame und offene Art, mit uns zusammen den Trauergottesdienst, im Sinne von Oliver, zu gestalten. Grossen Dank an Frau Veronica Nulty für ihr wunderbares Orgelspiel, insbesondere für ihr Engagement bei der Auswahl der Musikstücke.

Die Trauerfamilie

Anita Fessler-Daurù 18. April 1946 – 22. Juni 2016

Du bist nach tapfer ertragener Krankheit friedlich eingeschlafen. Wir sind dir von ganzem Herzen dankbar für deine Zuneigung, deine Freundschaft und deine Fürsorge. Deine positive, heitere und starke Persönlichkeit wird uns immer in Erinnerung bleiben. Du wirst uns als Schutzengel begleiten. Wir vermissen dich sehr. Franz Fessler, Christian Fessler, Silvan Fessler Luis und Margrit Daurù Geneviève Daurù Orsola und Peter Würsdörfer-Daurù Sonja Roniger-Daurù Trix Gisi-Michel Ruth Michel-Biedermann Walter und Edith Fessler-Felder Hugo und Ursula Fessler-Bucher Beat Fessler Alois und Irma Fessler-Meyer Jean-Louis und Alice Hulman-Fessler Freundinnen und Freunde Abschiedsfeier: Sie findet am Samstag, 9. Juli, um 15.00 Uhr im Saal des katholischen Kirchgemeindezentrums Mettmenstetten statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Statt Blumenspenden, gedenke man der Palliativstation Affoltern Kontonummer 85-391373-1 (PostFinance), IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Traueradresse: Franz Fessler, Schlossmattstrasse 25, 8934 Knonau

Todesfälle Knonau Fessler-Dauru, Anita Baar ZG, Willisau LU, geboren am 18. April 1946, wohnhaft gewesen in Knonau, mit Aufenthalt im Spital Affoltern, gestorben am 22. Juni 2016 in Affoltern am Albis. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt und im engsten Familitenkreis statt. Bestattungsamt Knonau

Mettmenstetten Am Donnerstag, 30. Juni 2016, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Marie Neuenschwander-Höpli Böniweg 1, statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Juni 2016

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«Fahrten mit Velo und E-Bike entlasten alle anderen Verkehrsträger» Zur öffentlichen Auflage des regionalen Richtplans (3): Fuss- und Velowege Zu den zahlreichen Differenzen zwischen der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) und der kantonalen Verwaltung zählen auch die Fuss- und Velowege. Unter anderem will die Baudirektion den «Ämtlerwäg» aus dem Richtplan streichen. Der Richtplan befindet sich zurzeit in der öffentlichen Auflage.

hof Bonstetten/Wettswil zum Veloweg nach Hedingen entlang der Stationsund Zürichstrasse. Ansonsten habe die kantonale Verwaltung zahlreiche Anliegen der Region berücksichtigt, hält die ZPK fest.

Wo bleibt der «Ämtlerwäg»? Als einschneidende Änderung gegenüber dem Richtplan 1998 bezeichnet die ZPK die Vorgabe des Kantons, «dass in den regionalen Richtplänen nur noch das Wanderwegnetz der Zürcher Wanderwege wie auch die hindernisfreien Wanderwege abzubilden sind.» Bei dieser Definition fielen nicht nur zahlreiche regionale Fusswegverbindungen weg, sondern auch der Ämtlerweg als «vielbegangener und für die Region identitätsstiftender Rundweg durch die Region.» Für die ZPK kommt dem Eintrag des «Ämtlerwägs» im Richtplan ein hoher Stellenwert zu, denn dies ist die Voraussetzung, dass auch Budgets für dessen Unterhalt vorhanden sind.

................................................... von bernhard schneider Alt Kantonsrat Hans Läubli kritisiert, dass der Fuss- und Veloverkehr im Richtplan generell stiefmütterlich behandelt werde, obwohl es sich hier auch aus gesundheitlicher Optik um erwünschte Fortbewegungsarten handle: «Velo- und Fussverkehr müssen aus meiner Sicht nicht nur im Erholungs- sondern auch im Alltagsbereich attraktiver gestaltet werden. Wenn Fusswege und Velowege attraktiv sind, werden sie für den Einkauf oder den Weg zum ÖV benutzt.»

Strassen entlasten EVP-Kantonsrat Daniel Sommer weist darauf hin, dass die Förderung des Veloverkehrs allen zugute kommt: «Wenn Strecken zwischen Wohnort und Arbeitsort oder FreizeitaktivitätsAngeboten kurz werden, bietet sich mit dem Velo das ideale regionale Fortbewegungsmittel an. Zudem werden mit der Zunahme der Fahrten mit E-Bikes statt mit Motorfahrzeugen, neben der Schonung der Umwelt, alle anderen Verkehrsträger entlastet.» Daniel Sommer folgert daraus: «Es ist darum alles dafür zu tun, dass Velo-Fahrende im Bezirk sicher und schnell unterwegs sein können. Entsprechende bauliche Anpassungen an der Strasseninfrastruktur müssen deshalb aber trotzdem nicht auf dem allerhöchsten und kostenintensivsten Standard aus-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Die kantonale Verwaltung will den beliebten Ämtlerweg aus formalistischen Gründen aus dem Richtplan streichen. (Bild Erika Schmid) geführt werden. Etwas mehr Augenmass und einen verstärkten Blick auf ein gesundes Kosten-Nutzenverhältnis wären hier wünschenswert.» Ähnlich ist die Position des Mettmenstetter Gemeindepräsidenten, René Kälin: «Der Ausbau der Veloverbindungen ist wichtig, denn ein E-Bike ist das ideale Verkehrsmittel für einen Arbeitsweg bis 25 km. Für Mettmenstetten weist Zug innerhalb dieser Distanz ein grosses Arbeitsplatz- und Einkaufsangebot auf.» FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann ergänzt: «Beim Velofahren bedarf es einer Differenzierung zwischen unterschiedlichen Tempi. Wer mit dem E-Bike zum Arbeitsplatz fährt oder auf

dem Rennrad trainiert, will rasch und direkt fahren. Wer gemütlich auf zwei Rädern vorwärtskommen will, weil er zum Beispiel einkaufen geht oder die Kinder zur Spielgruppe fährt, hat andere Bedürfnisse. Wenn wir den umstrittenen Abschnitt von Ebertswil nach Hausen nehmen, so ist für die erste Gruppe die Ebertswilerstrasse naheliegend, während die zweite eher via der Langrüti-/Bifangstrasse oder gar dem Mülibach entlang fährt.» Olivier Hofmann regt zudem einen neuen Aspekt an in Ergänzung zum Radnetz: «Ich würde es sehr begrüssen, wenn wir im Knonauer Amt ein flächendeckendes Angebot an Bikesharing hätten.»

Umstrittene Abschnitte Die Verbindung zwischen Ebertswil und Hausen zählt zu den vier Abschnitten, bei welchen sich Baudirektion und Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) uneinig sind. Die Baudirektion will auch die Primarschüler auf der Ebertswilerstrasse fahren lassen, was die ZPK für zu gefährlich hält. Die weiteren umstrittenen Abschnitte: Die Beibehaltung der Verbindung Affoltern-Mettmenstetten entlang der Bahnlinie, die Ergänzung der Veloroute Affoltern-Zwillikon über die Chalchofenstrasse und die Aufnahme einer Veloverbindung vom Bahn-

Öffentliche Auflage Bis am 18. Juli 2016 liegt der regionale Richtplan auf den Gemeindeverwaltungen der Verbandsgemeinden zur öffentlichen Einsichtnahme auf und kann dort während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Alle Unterlagen stehen auch auf www.zpk-amt.ch zum Download zur Verfügung. Der «Anzeiger» widmet dem regionalen Richtplan eine kleine Serie. Bereits erschienen: Hier wird über die Zukunft unserer Region entschieden (20. Mai 2016) Hoher Anteil Privatverkehr – ausgedünnte ÖV-Verbindungen (21. Juni 2016)

Reformierte im Bezirk Affoltern klären mögliche Zusammenschlüsse ab Seit längerer Zeit sind im Kanton Zürich Zusammenschlüsse der Kirchgemeinden ein Thema. Erneut bestätigt und verstärkt hat dies der Kirchenrat, indem er neu 39 statt 174 Kirchgemeinden als Zukunftsmodell vorschlägt. Der Reformprozess «KirchGemeindePlus» ist nicht nur im Bezirk Affoltern angelaufen. Im ganzen Kanton beschäftigen sich schon viele Kirchgemeinden mit ihrer Zukunft und diskutieren die Vor- und Nachteile von Kirchgemeindezusammenschlüssen. Im Bezirk Affoltern wurde dafür das Vorprojekt «KirchGemeindePlus Bezirk Affoltern» Anfang Jahr gestartet. Damit soll abgeklärt werden, welche Kirchgemeinden sich zukünftig einen Zusammenschluss vorstellen könnten und entsprechende Zusammenschlussgespräche aufnehmen wollen. Gestartet wurde dieser Prozess mit einem Kick-off-Workshop im April in Kappel. Mitglieder aus allen Kirchgemeinden und Behördenmitglieder diskutierten den Prozessablauf und bestimmten die Themen, welche zur Klärung von möglichen Zusammenschlussgesprächen wichtig sind. Dabei

geht es um inhaltliche wie auch um strukturelle Bereiche. Der Lenkungsausschuss, in dem jede Kirchgemeinde mit einer Person vertreten ist und die den ganzen Prozess steuert, hat folgende fünf Arbeitsgruppen (AG) eingesetzt: AG 1: Modellvarianten für mögliche Zusammenschlüsse AG 2: Finanzen/Liegenschaften AG 3: Gemeindeaufbau, Personal und Verwaltung AG 4: Gottesdienste, Feiern und Musik, Jugend und Religionspädagogik («Unti») AG 5: Diakonie, Freiwilligenarbeit und Senioren In den Arbeitsgruppen sind – wo immer möglich – auch von jeder Kirchgemeinde ein beziehungsweise mehrere Mitglieder vertreten. Sie haben im Juni ihre Arbeit aufgenommen und sind zurzeit intensiv daran, Zahlen und Fakten zusammenzustellen, zu recherchieren, Listen über verschiedene Angebote zu erstellen, zu rechnen, Kriterien für mögliche Zusammenschlüsse zu prüfen, kritische Fragen zu stellen und einiges mehr. Ganz vieles wird virtuell erarbeitet und allen zur Verfügung gestellt. Natürlich bedeutet das für die Engagierten zum Teil eine beträchtliche

Mehrarbeit. Es führt aber auch dazu, dass sich im Bezirk viele in und für die Kirche Engagierten besser kennenlernen. Die grosse Transparenz und Offenheit, die man sich gegenseitig schenkt, schafft Vertrauen untereinander und verhilft auch zu einem solidarischen Blick. Es zeigt sich, dass alle im selben Boot sitzen und deshalb für das Wohlergehen aller Verantwortung übernehmen können und sollen. Die Arbeitsgruppen werden sich durchschnittlich zu etwa drei Sitzungen treffen, bis sie ihre Erkenntnisse und Empfehlungen per Ende Juli dem Lenkungsausschuss abgeben. Der aus allen Kirchgemeinden des Bezirks zusammengesetzte Lenkungsausschuss konnte an seiner Sitzung Mitte Juni erste Zwischenresultate aus den Arbeitsgruppen zur Kenntnis nehmen. Der Lenkungsausschuss hält fest, dass die Arbeit in den einzelnen Arbeitsgruppen gut vorankommt, sodass die jeweiligen Ergebnisse bis am 31. Juli 2016 vorliegen werden. Somit wird man der Antwort auf die Frage möglicher Zusammenschlussgespräche einen wesentlichen Schritt nähergekommen sein! An der am 10. September 2016 stattfindenden Ergebniskonferenz, zu welcher wiederum alle Kirchgemeindemitglieder herzlich ein-

geladen sind, werden dann die Erkenntnisse und Resultate der fünf Arbeitsgruppen präsentiert. Alle interessierten Mitglieder der Kirchgemeinden können sich an dieser Tagung dazu äussern und sich einbringen. (ss)

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am kommenden Donnerstag, 30. Juni, feiern Giovanna und Heinrich Bohli, Affoltern, die diamantene Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich.

Zur goldenen Hochzeit Theresia und Joseph Hayoz-Hess feiern am kommenden Donnerstag, 30. Juni, in Obfelden die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Zwillikon feiert Erich Hägi heute Dienstag, 28. Juni, seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich zum Ehrentag und wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest.


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Nun ist es bald so weit. Nach 1½ Jahren Wartezeit öffnet das Burestübli in Sellenbüren wieder seine Türen für die Gäste. Die neue Wirtefamilie Marija und Niko Blacevic laden ihre zukünftigen Gäste zu einem Eröffnungs-Apéro ein.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Juni 2016

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Für eine halbe Stunde höchster Stalliker! Tag der offenen Tür im Sendeturm Üetliberg Vergangenen Samstag ermöglichte es die Swisscom anlässlich des Tages der offenen Tür im Sendeturm Üetliberg allen Besuchenden, wenigstens für Momente der «höchste» Stalliker zu sein. ................................................... von urs e. kneubühl Was für ein Rundblick! Hier, in der verglasten Richtfunkkanzel des Sendeturms Üetliberg, etliche Meter über dem Berggipfel. Noch verhindert vorerst dichter Nebel den freien Blick ins Säuliamt, wogegen die ferneren Alpengipfel bereits majestätisch das wallende grauweisse Meer überragen. Mit einem Male aber reissen die Nebelschwaden im Tal auf, zerflattern und verschwinden. Und man wird unvermittelt gewahr, für einige Augenblicke der «höchste» Stalliker sein zu dürfen. (Entschuldigung, Werni Michel!) Die Aussichtsplattform, auf Grund und Boden der Gemeinde Stallikon stehend, ist nämlich an diesem letzten Samstag im Juni während acht Stunden der höchste zugängliche Punkt Stallikons. Besagtes Podium und die von der Swisscom geöffneten Türen der Sendestation Üetliberg – eine von insgesamt 450 Sendestandorten der Swisscom in der Schweiz – erlauben allerdings nicht nur fantastische Rundblicke, sondern ebenso tiefe Einblicke in deren Innenleben. Hier werden digitale Fernseh- und Radioprogramme empfangen und zu rund einer Million Menschen in alle Windrichtungen übertragen. 187 Meter hoch ist der ganze Turm, unten beginnend mit drei Betonschächten – für die HochfrequenzKoaxialkabel der eine, die anderen beiden für den Fahrstuhl und die Wendeltreppe zur Plattform auf 46 Metern Höhe. Sich nach oben verjüngend ist ein Stahlrohr aufgepflanzt, das

Fantastischer Panoramablick von der Richtfunkkanzel am Tag der offenen Tür der Sendestation Üetliberg hinunter ins Säuliamt und bis zu den fernen Alpengipfeln. (Bild Urs E. Kneubühl)

schliesslich in der Spitze aus Kunststoff endet. So spektakulär der Turm, so eindrucksvoll ist auch das Innenleben der anliegenden Gebäulichkeiten. Hier hat bereits 1953 das «Fernsehzeitalter» für die ersten Fernsehübertragungen in der Schweiz begonnen, wobei der damalige Antennenturm – eine weit filigranere Konstruktion als der heutige, 1990 in Betrieb genommene Turm –

damals 75 Meter in die Höhe ragte. «Die Sendestation Üetliberg ist für das Schweizer Netz nach wie vor ein wichtiger Standort», hält Walter Haas, Chef der Region Ost von Swisscom Broadcast, während der Führung fest. Und damit die Übertragungen in der – notabene – unbemannten Station auch rund um die Uhr lückenlos funktionieren, gibt es entsprechende modernste Überwachungstechnik sowie adäquate

Sicherheitssysteme. So hat die Station zwei unabhängige Hochspannungsanschlüsse, damit beim Ausfall des einen automatisch auf den anderen umgeschaltet werden kann. Fallen gar beide aus, verfügt sie über ein Batteriesystem, welches für rund acht Stunden die Stromversorgung garantiert. Zudem könnte im schlimmsten Fall auch noch ein Notstromgenerator dafür sorgen, dass es nicht zum Radio- und TV-

Blackout kommt. Für den Weit- wie für den Einblick hat sich der Ausflug zur Sendestation Üetliberg am vergangenen Samstag für die zahlreichen, interessierten Besuchenden gelohnt. «Der Blick hinter die Kulissen war genauso bemerkenswert wie die imposante Rundsicht, die bis hin zum Säntis oder in die Alpen mit dem Eiger reichte», war entsprechend ein mehrfach zu vernehmender Kommentar.

forum der parteien

Meister Adebars Nachwuchs trotzte der Kälte Die Jungstörche auf dem Fabrikkamin in Ottenbach überlebten den kaltnassen Frühling Das Storchenpaar auf dem Fabrikkamin Haas in Ottenbach zog trotz des kalten und nassen Frühlings drei Jungstörche auf. Das Überleben der Jungstörche ist eine kleine Sensation. Rund 50 Prozent des Storchennachwuchses überstanden andernorts den Frühling nicht. ................................................... von martin mullis Seit vielen Jahren lebt ein Storchenpaar auf dem Fabrikkamin Haas in Ottenbach und zieht regelmässig ein oder zwei, ab und zu gar vier Jungvögel auf. Hans Fässler, Storchenvater und Experte in Sachen Ottenbacher Störche, kennt das Storchenpaar schon einige Jahre. Über Herr und Frau Adebar – er nennt sie «Mini» und «Mine» – war er diesen Frühling in zweierlei Hinsicht überrascht. Einerseits bezeichnet er die Brut als Besonderheit, da die Störchin doch bereits eine ziemlich alte Dame sei, und andererseits sind drei Jungvögel in Ottenbach eine Seltenheit. Auch Peter Eichhorn, unmittelbarer Nachbar des Fabrikkamins und damit auch intimer Kenner des Nestbetriebes, weiss, dass letztmals im Jahr 1997 drei Jungvögel aufgezogen wurden. Aufgrund des nassen und kalten Frühlings ist jedoch das Überleben aller drei Jungstörche fast eine kleine Sensation. Das bestä-

Frau Adebar überwacht die Flugstunden ihres Nachwuchses auf dem Fabrikkamin. (Bild Martin Mullis)

tigt auch Margrith Enggist, Betreuerin der Region Aarau-Zürich von der Organisation «Storch Schweiz». So hätten im Storchenschwerpunkt Murimoos AG nicht einmal die Hälfte aller Jungtiere überlebt. Am Beispiel der Storchenkolonie in Hombrechtikon wäre es von insgesamt 16 Brutpaaren lediglich zwei Storchenpaaren gelungen Junge aufzuziehen, weiss die Storchenexpertin. Das gleiche Bild zeigt sich auch in der Station Altreu, wo ebenfalls über 50 Prozent der Jungstörche nicht überlebten. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sogenannte Nichtzieher, also Störche, welche ihrem Standort auch im Winter treu bleiben, wie das Storchenpaar in Ottenbach, anfälliger auf Kälte reagieren als Zugvögel. Storchenvater Fässler aus Obfelden hat die jungen Störche auf dem Kamin der ehemaligen Fabrik dieses Jahr besonders skeptisch beobachtet. Er war sich lange Zeit sicher, dass lediglich zwei Junge geschlüpft seien, erst später war das dritte und offensichtlich viel weniger aktive Jungtier sichtbar. Der Storchenexperte gab den jungen Vögeln wegen der anhaltenden Kälte wenig Überlebenschance. Nur mit dem Flaum bedeckt erkranken sie gerne an Lungenentzündung und gehen ein. Er freut sich deshalb besonders, dass die drei jungen Störche die Zeit bis die Deckfedern nachwuchsen überstanden haben und jetzt bereits mit Flugstunden beschäftigt sind.

Andreas Lustenberger als Gast Mitgliederversammlung der Grünen Affoltern. Die Mitgliederversammlung der Grünen Partei Bezirk Affoltern findet am Freitag, 1. Juli, 19 Uhr, an der Pfruendhofstrasse 64, in Affoltern statt. Nach den ordentlichen Traktanden wird Andreas Lustenberger, Kantonsrat und Präsident der Grünen Zug und ehemaliger Präsident der jungen Grünen Schweiz, erläutern, wie die Grünen in Zug mit den Problemen der multinationalen Konzerne (zum Beispiel Glencore) in Zug umgehen und über die Zersiedlungsstopp-Initiative der jungen Grünen informieren. Eingeladen sind Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten. Im Anschluss an die Veranstaltung offerieren die Grünen Affoltern Salate, Getränke, Dessert und ein Feuer. Grillgut bringt bitte jede Person selber mit.


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Hunderte Stunden Freizeit investiert Eindrückliche Abschlussarbeiten der Sekundarschüler aus Obfelden und Ottenbach Engagement, kritische Reflexion und Kreativität zeichneten die diesjährigen Abschlussarbeiten der Sekundarschule OttenbachObfelden aus. Dank Sponsoren und investierter Freizeit entstanden einzigartige Kunstwerke.

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in halbes Jahr lang durften die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach drei Stunden pro Woche an ihren Abschlussprojekten arbeiten. Für den Grossteil der Jugendlichen reichte diese Zeit aber bei Weitem nicht aus. Sie entwarfen – meist in ihrer Freizeit – Modekollektionen, bauten detailgetreue Modelle, schreinerten oder restaurierten Möbel, die sie noch lange begleiten werden. Auffällig waren die prozesshafte Herangehensweise und die Reflexionsbereitschaft der Jugendlichen. Sie sprachen auch gerne über die Schwierigkeiten, denen sie begegnet waren und wie sie die Probleme gelöst hatten. «Neben den ganzen handwerklichen Methoden musste ich lernen Hilfe zu holen, wenn ich nicht weiterkam», berichtete Mike. (sals)

Stolz präsentiert Mike seinen Pokertisch mit Holzkern, Samtteppich, Lederabschlüssen und eingebauten Getränkehaltern. (Bilder Salomon Schneider)

Bei den Präsentationen zeigte Sari ihr gebautes Holzpferd, das fürs Voltigier-Training (Akrobatik auf dem Pferderücken) konzipiert worden ist.

Das von Lino aus Altholz gebaute Bett erregte viel Aufmerksamkeit, dank ausserordentlich sauberer Verarbeitung, LED-Beleuchtung und der Federung aus Tennisbällen.

Ausklang des Schuljahres mit Evaluation – 65-Jahre-Feier Tag der offenen Tür in der Sekundarschule Bonstetten am Samstag, 9. Juli Die Sekundarschule Bonstetten wird 65, und daher möchte sie nochmals zu ihrem Tag der offenen Tür am Samstag, 9. Juli, einladen. Die Festbesucher können sich auf nostalgische und zukunftsorientierte Einblicke in die Schule freuen. In 20-Minuten-Blöcken von 10.30 bis 15.30 Uhr präsentieren Schülerinnen und Schüler Erziehungsmethoden, Schulschriften, den Einsatz von Technik im Schulzimmer, Lehrmittel usw. teilweise im Ambiente der 50er-Jahre. Am Nachmittag treten überdies Elvis und eine Rock’n’RollTanzgruppe auf. Interessierte können am Infostand die Schulchronik der vergangenen 65 Jahre, verfasst von U. Gsell, erwerben. Grillstände, eine Bar im Stil der 50er-Jahre und eine Kaffeestube bieten die Möglichkeit, sich zu verpflegen. Mit dem Fest geht für die Sekundarschule wieder ein Jahr mit vielen Herausforderungen und besonderen Ereignissen zu Ende. Besonders zu erwähnen ist die Schulevaluation durch die Fachstelle für Beurteilung, deren Bericht nun vorliegt. Diese externe Beurteilung beinhaltet ein Feedback der Eltern, der Schüler und der Lehrpersonen zum Lehren und Lernen, zur Struktur und Organisation, zu Information und Kommunikation. Am Mitt-

woch, 8. Juni, sind die Ergebnisse der Lehrerschaft und der Schulpflege vorgestellt worden. Diese Fremdsicht gibt der Schule die Möglichkeit, sich zu hinterfragen, spezifische Themen zu reflektieren und zukünftige Schwerpunkte zu setzen.

Das Resultat darf sich sehen lassen Schüler und Schülerinnen sowie Eltern sind mit der Schule, dem Umfeld und dem Klima zu über 80 % gut bis sehr gut zufrieden. Die Schule ist stolz, dass die täglichen Anstrengungen, den Schülern ein wertschätzendes, offenes und gemeinschaftsförderndes Lernklima zu bieten, geschätzt werden. In vielen anderen Bereichen hat die Schule ihr hohes Level gehalten, insbesondere im Hinblick auf lösungsorientiertes Verhalten und Erreichbarkeit bei Problemen, bei der Information und Kommunikation mit den Eltern und der Elternmitwirkung. Wir freuen uns, dass die Eltern mit dem Unterricht in den Klassen zu 84 % zufrieden bzw. sehr zufrieden sind. Da, wo die externe Stelle Entwicklungsbedarf sieht, hat sich die Sek Bonstetten mit dem Schulprogramm bereits Ziele gesetzt. Die Integration von Schülerinnen und Schülern mit

Die Deutsch-Anfangsgruppe. (Bild zvg.) besonderen Bedürfnissen und Teilleistungsschwächen hat mit der Einrichtung der zusätzlichen Stelle «Schulleitung Sonderpädagogik» im laufenden Schuljahr bereits begonnen. Immer

mehr Jugendliche benötigen zusätzliche Förderung. Das Förderungskonzept wird zurzeit überarbeitet. Des Weiteren arbeitet die Sek Bonstetten an ihren Strukturen, ein neues

Organisationsstatut ist von der Schulpflege verabschiedet worden und man ist dabei, Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der Schule zu schaffen. Diese Anstrengungen hat die Fachstelle erkannt und gewürdigt. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass Anfang April im Zusammenhang mit den vielen Flüchtlingen, die in der Militärunterkunft von Bonstetten untergebracht worden sind, ein Anfangsunterricht für Asylkinder eingerichtet worden ist. Eine Lehrpersonen wurde eingestellt, ein Raum gefunden, und die Kinder erhalten 15 Lektionen Deutsch, Kultur und Mathematik. Dies ist möglich, weil sich die umliegenden Sekundarschulen und Primarschulen beteiligen, ihre Kinder ebenfalls in den Unterricht schicken und die Kosten daher geteilt werden können. Inzwischen werden an der Sek Bonstetten elf ausländische Kinder unterrichtet, die mit gar keinen oder wenig Deutschkenntnissen in den letzten Monaten angekommen sind. Der Unterricht wird auch im neuen Schuljahr angeboten, bis eine Integration in den Unterricht der Sekundarschule möglich wird. Beate Kuhnt, Schulleitung Sek Bonstetten


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Jugi Bonstetten: TSV mit besonderem Augenmerk auf die Jugi Jugendförderung im Bezirk: Jugend- und Mädchenriegen (4) Jugend- und Mädchenriegen in den Ämtler Gemeinden leisten aktive Jugendförderung und sind ein wichtiger Beitrag an das Dorfleben. Der «Anzeiger» stellt sie in Zusammenarbeit mit contact Jugendförderung vor: Jugi Bonstetten. ................................................... von urs e. kneubühl Klar, das netzartige Klettergerüst beim Sportzentrum Bonstetten Schachen bietet sich geradezu an für das Foto einer mit Spass trainierenden Mädchen- und Knaben-Jugi. Auf Kinder und Jugendliche üben solche Spielgeräte eine besondere Faszination aus. Zudem wissen die Leiterinnen und Leiter, dass sich beim Klettern Rücksicht auf andere lernen, den motorischen Bewegungsablauf fördern und spielerisch Muskulatur und Vertrauen stärken lassen. Genauso bringen sie Verständnis für jene auf, welche lieber am Boden bleiben oder nur gerade auf die erste Ebene klettern wollen.

Vom Muki-/Vaki-Turnen bis zum Spezialtraining Geräteturnen Die Szenen am Klettergerüst könnten geradezu als sinnbildlich für das besondere Augenmerk stehen, das der TSV Bonstetten auf den Nachwuchs und der Jugendriege hat. Und so bietet denn auch der TSV ein geradezu riesiges Spiel-, Spass- und Trainingsangebot: Es beginnt im Vorschulalter mit Muki- respektive Vaki-Turnen, geht über Kinder-Turnen und diverse JugiAbteilungen sowie Kid Gym, dem spielerischen Einstieg ins Geräteturnen, bis hin zum Geräteturn-Training für Knaben und Mädchen ab sieben Jahren. Darin bestätigt sich wohl auch, weshalb in der Jugi Bonstetten aktuell rund 240 Mädchen und Knaben aktiv mitmachen. Und die Aussichten auf

nachrückenden Zuwachs sind gut. «Allein im Muki- respektive Vaki-Turnen machen gegenwärtig insgesamt 45 Pärchen in drei Gruppen mit», hält Sandra Delachaux fest. Sie amtet seit 12 Jahren als Leiterin und weiss, wie man Nachwuchs erfolgreich in den Verein bringt: «Wichtig ist, die Eltern einzubeziehen, sie an der Freude ihrer Tochter, ihres Sohnes unmittelbar teilhaben zu lassen.» Damit der TSV Bonstetten dieses riesige Angebot auch weiterhin anbieten kann, sind motivierte, aufgestellte, gute Leiter und Hilfsleiter unabdingbar. Auch der TSV Bonstetten ist aktuell auf der Suche nach Personen für Leitung und Hilfsleitung im Jugend- und Geräteturnen.

Mit anderen zusammensein für Spiel und Sport Das Ziel, so besagt das Jugi-Leitbild des TSV, ist: «sportlich begeisterte und engagierte Jugendliche zu fördern und ihnen die Freude an der Bewegung und die Vielseitigkeit des Sports zu vermitteln. Entscheidend ist, dass der Sportbetrieb positiv erlebt wird . . .» Und deshalb geht in den Jugis von Bonstetten auch nichts ohne Spass, was man unmittelbar und ausnahmslos sieht und spürt. «Er steht an vorderster Stelle während den Trainingsstunden wie an Anlässen, ebenso die Abwechslung im Training, das im Sommer draussen und im Winter in der Halle stattfindet», halten Leiterinnen und Leiter fest. Den Kindern und Jugendlichen gefällt das, wie sie im Gespräch versichern. Die zwölfjährige Nyah betont: «Alles in der Jugi macht Spass – das Zusammensein mit anderen, sich bewegen und Sport zu treiben, aber auch die verschiedenen Spiele ...» Auch Baptiste (7) macht das Mitmachen in der Jugi Vergnügen. Gleichzeitig gesteht er aber auch ein: «Es gibt schon Tage, an denen würde ich manchmal

Der TSV Bonstetten schwingt bezüglich der Anzahl in der Jugi aktiver Mädchen und Knaben obenaus: Insgesamt rund 240 Kinder und Jugendliche machen in den Jugi-Riegen mit. (Bild Urs E. Kneubühl) lieber zu Hause etwas spielen.» Lars (9), der neben der Jugi auch noch Leichtathletik und Tennis als Sport ausübt, erklärt: «Mir macht es einfach Freude, mich sportlich zu bewegen, in

der Jugi genauso wie im Tennis oder in der Leichtathletik.» Und die zwölfjährige Selina hebt noch einen weiteren positiven Faktor des Mitmachens in der Jugi hervor: «Mit Timea und

Nyah habe ich zudem richtig gute Freundinnen in der Jugi gefunden.» Jugi Bonstetten:Sportzentrum Schachen, www.tsv-bonstetten.ch/jugend

Wie laut dürfen Jugendliche sein? Anwohner mit Skateranlage beim Jugendtreff in Affoltern unzufrieden Der Jugendraum bei der Hirtschür in Affoltern, unterhalb des Damms im Jonental, bietet Jugendlichen Platz, um sich rauschfrei und unter Aufsicht von Fachpersonen auszuleben. Die beliebte Skateranlage vor dem Treff hat jedoch in der Nachbarschaft für Lärmklagen gesorgt.

Chancen auf eine Veränderung, wenn er oder sie mit den Jugendlichen über eine Veränderung verhandelt», erläutert Patrik Biber von der Jugendarbeit Affoltern.

Jugendliche sind kompromissbereit Dies ist so geschehen, da sich Anwohner am Lärm störten, der durch die Jugendlichen auf der Skateranlage vor

................................................... von salomon schneider Jugendliche sollen nicht herumhängen, keine Rauschmittel konsumieren, sich aktiv bewegen, sich ausleben und ausprobieren, aber möglichst ohne Lärm und schon gar nicht vor der eigenen Haustüre. Ansprüche an das Verhalten von Jugendlichen sind oft sehr weitgehend. «Das Austesten von Grenzen und der Wunsch nach Selbstbestimmung sind zentrale Mechanismen der Jugend und wichtig, damit sich aus pubertierenden Jugendlichen mündige Erwachsene entwickeln können. Wer mit dem Verhalten von Jugendlichen nicht einverstanden ist, hat die besten

der Hirtschür verursacht wird. Die Anwohner meldeten sich bei der Jugendarbeit und es fand eine Sitzung statt, in der die Jugendarbeit sich mit den zehn Anwohnern austauschte. Dabei stellte sich heraus, dass die Anwohner sich massiv gestört fühlen, durch verschiedene Nutzer der Hirtschür und des angrenzenden Bauspielplatzes, welche die Skateranlage zur Tagesund teilweise auch Nachtzeit benutzen. Weiter zeigten sie sich nicht bereit, die Skateranlage weiterhin vor der Hirtschür zu akzeptieren. Die Jugendarbeit ihrerseits hat von der Gemeinde den Auftrag, die Bedürfnisse der Jugendlichen nach einer aktiven Freizeitgestaltung aufzunehmen und gemeinsam mit ihnen umzusetzen. In einer zweiten Sitzung mit je zwei Delegierten der Anwohnenden, der Jugendlichen und der Jugendarbeit wurde weiter auf eine beidseits tragbare Lösung hingearbeitet. Schlussendlich willigten die Jugendlichen auf eine restriktive Reduktion der Nutzungszeiten ein.

Neue Betriebszeiten der Skateranlage Die Skateranlage ist bei zahlreichen Jugendlichen sehr beliebt. (Bild zvg.)

Neu sind die Jugendlichen bereit die Skateranlage am Sonntag und Montag

nicht mehr zu nutzen, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 14 bis 18 Uhr, freitags von 16 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr. Damit die Betriebszeiten künftig eingehalten werden, wird ein Schild für sämtliche Besucher der Hirtschür und des Bauspielplatzes montiert. Diese Massnahmen konnten die Anwohner nur bedingt besänftigen. Sie wollen, dass die Skateranlage spätestens im kommenden Jahr ausserhalb der Affoltemer Wohngebiete aufgebaut wird. «Die Jugendlichen zeigten sich im Gespräch extrem verständnisvoll. Wenn es nur um diese Jugendlichen und ihre Freunde gehen würde, hätten wir sicher eine gute Lösung gefunden. Leider nutzen aber auch andere, insbesondere Kinder, die Skateranlage. Es ist toll, dass die Jugendlichen die Möglichkeit haben sich auszuleben, leider ist diese Skateranlage extrem laut. Wir können fast nicht draussen sitzen, wenn sie genutzt wird. Mit den jetzigen Betriebszeiten sind die Jugendlichen jedoch sehr stark eingeschränkt. Wir werden deshalb gerne mithelfen, ausserhalb der Wohngebiete einen Platz für die neue Skateranlage zu finden», erklärt Gabi Herold die Position der Anwohner.


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Vermischtes

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Franziska Müller neu im Sozialdienst Bezirk Sozialberatung und Wirtschaftshilfe Im Sozialdienst Bezirk Affoltern kommt es zu einem Wechsel in der Leitung Sozialberatung und Wirtschaftshilfe: Susanne Keusch wird demnächst Mutter und übergibt offiziell auf 1. Juli die Leitung an Franziska Müller. Wer im Bezirk in eine finanzielle Notlage geraten ist, erhält wirtschaftliche Hilfe. Für 13 Bezirksgemeinden – ohne Affoltern am Albis – ist dafür der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern zuständig. Diese wichtige Aufgabe wird innerhalb des Zweckverbandes durch den Bereich Sozialberatung und Wirtschaftshilfe SWH sichergestellt. Deren Leiterin, Susanne Keusch, wird nun Anfang Juli ihren Mutterschaftsurlaub antreten und sich während der folgenden sechs Monate voll und ganz ihrer Familie widmen. Geplant ist, dass Susanne Keusch am 1. Januar 2017 wieder mit einem Pensum von 40 % im Intake einsteigen wird. Die Bereichsleitung übernimmt per 1. Juli Franziska Müller, die ihr Studium der Sozialen Arbeit an der

entsprechenden Hochschule in Basel absolviert hat. Ihre berufliche Laufbahn als Sozialarbeiterin startete sie im Bereich Intake der Sozialhilfe Basel Stadt. Während den darauffolgenden fünf Jahren war sie als Beiständin für die Vormundschaftsbehörde der Stadt Basel tätig und sammelte anschliessend Führungserfahrung als stellvertretende Abteilungsleiterin bei Caritas Luzern. Seit 2011 leitete sie die Sozialberatung in Adliswil. Seit 2014 ist Franziska Müller zudem Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Nordwestschweiz Soziale Arbeit Basel und Olten. Sie unterrichtet die Module Portfolio und Praxisausbildung. Franziska Müller kann von Susanne Keusch ein kompetentes Team von neun Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern übernehmen. Dass der Bereich ausgezeichnete Arbeit leistet, wurde anlässlich einer Sachbereichsrevision Anfang Juni bestätigt: Der Prüfer, Prof. lic. iur, LL.M. Peter Mösch Payot, Hochschuldozent HSLU, zeigte sich sehr zufrieden mit der professionellen Arbeitsweise im Sozialdienst des Bezirks Affoltern. (kb.)

Die Sihltal–Zürich–Üetlibergbahn wird von den Fahrgästen weiterhin positiv beurteilt. (Archivbild «Anzeiger»)

Die SZU ist weiterhin gut unterwegs Fahrgastumfrage des Zürcher Verkehrsverbundes Die Leistungen der Sihltal–Zürich–Üetlibergbahn (SZU) werden von den Fahrgästen weiterhin prositiv beurteilt. Das kommt auch in der neuesten Fahrgastumfrage des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) zum Ausdruck.

Geschäftsführer Ivo Lötscher verabschiedet die bisherige Leiterin Sozialberatung und Wirtschaftshilfe, Susanne Keusch (links), in die Mutterschaft und begrüsst Nachfolgerin Franziska Müller. (Bild zvg.)

Soeben hat der Zürcher Verkehrsverbund die Ergebnisse seiner Fahrgastbefragung (Herbst 2015/Frühjahr 2016) veröffentlicht. Dabei erhält die SZU für ihre Leistungen bei den meisten Beurteilungskriterien gute bis sehr gute Noten.

Vermehrte Nutzung verlängert Ein- und Ausstiegszeiten Die Fahrgäste anerkennen die Bemühungen der SZU, den Service und Komfort laufend zu verbessern. Dies bestätigt der Aufwärtstrend bei der Sauberkeit und bei der Kundeninformation. Geschätzt werden auch die neuen Fahrzeuge auf der Üetliberglinie sowie die Dienstleistungen des Fahr- und Verkaufspersonals. Eine grosse Herausforderung für die SZU ist und bleibt die Pünktlichkeit. Unter anderem durch die stetig zunehmenden

Fahrgastfrequenzen verlängert sich jeweils der Ein- und Ausstiegsvorgang, was in den Hauptverkehrszeiten ab und an zu kleineren Verspätungen führt. Die Fahrgäste, welche von den jeweils entstehenden Verzögerungen betroffen sind, brachten dies insbesondere während der Wintermonate mit einer leicht tieferen Benotung zum Ausdruck. Die SZU hat die Problematik erkannt und prüft verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Betriebsstabilität. (pd.)

gestorben

Fredi Binder (1944 bis 2016) Eine grosse Trauergemeinde nahm am 23. Juni Abschied von Fredi Binder, der uns allzufrüh und für alle unbegreiflich, verliess. Er war ein Mann mit grossem Bekanntheitsgrad, weit über das Säuliamt und den Kanton Zürich hinaus. Seine Jugend verbrachte er auf dem elterlichen Hof in Rossau, bis seine Eltern im Rahmen der Knonauer Melioration die neue Siedlung Boggsmatten in Knonau bauten. Nach seinem Studium am Agro-Technikum Zollikofen übernahm Fredi zusammen mit Ehefrau Brigitte Binder-Nater diesen Hof. Er war stolz über seine drei Töchter Diana, Helen und Bettina. Es war ihm noch vergönnt, Grossvater von Enkelin Zayana Regina und Enkel Diego Moritz zu werden, der in Australien zur Welt kam und den er nicht mehr in seine Arme nehmen konnte. Das Vieh und die Pferde waren seine Leidenschaft. Er war weitherum bekannt als erfolgreicher Viehzüchter und Experte bei Viehschauen. Er war einer der Urväter der Brown-Swiss-Rasse, und zusammen mit seiner legendären Musterkuh «Waldi» war Fredi Binder schweizweit ein Markenzeichen. Er war Vizepräsident des Zürcher Bauernverbandes und auf all seinem politischen Lebensweg ein engagierter Vertreter des Bauernstandes. Sein Dienst an der Öffentlichkeit begann als Feuerwehrkommandant von Knonau. Legendär war der

Abbruch der Hörnlischeune, die er in Ausreiten, und er genoss die Ritte Absprache mit dem Besitzer eigenhän- durch Wälder und Fluren der Umgedig anzündete und daraus eine monu- bung. Der Tod überraschte ihn hoch mentale Hauptübung für seine Feuer- zu Ross, beim Ausritt im Uerzliker wehr machte. Fredi war ein Macher, Wald. Gibt es einen schöneren Abein Haudegen; zaudern war nicht sei- schied von dieser Welt als bei der Ausne Art. Aber er hatte auch eine geselli- übung seines geliebten Hobbys? ge Seite, er liebte es zusammenzusit- Schon, aber leider allzufrüh! Den Angehörigen sprechen wir zen, zu schwatzen, zu debattieren und sich vom stressigen Alltag abzulenken. unser herzliches Beileid aus. Fredi Er war 8 Jahre Gemeinderat von Kno- Binder wird allen in dauerhafter nau und während 12 Jahren Zürcher Erinnerung bleiben. Kantonsrat. Als Präsident der SVP des Bezirks Affoltern war Fredi auch Vor- Bruno Grob standsmitglied der SVP des Kantons Zürich. Als Höhepunkt seiner politischen Karriere war Fredi 11 Jahre lang Bankrat der Zürcher Kantonalbank. Seine zweite grosse Leidenschaft waren die Pferde. Für seine Verdienste für den Pferdesport erhielt er die Ehrenmitgliedschaft des Kavallerievereins des Bezirks Affoltern. Seit seiner Pensionierung verblieb mehr Zeit zum Pferde waren Fredi Binders Leidenschaft. (Archiv «Anzeiger»)

Felix Schenk Mitte April ist Felix Schenk aus Affoltern wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag nach kurzer Krankheit verstorben. Von seinem Vater hatte er den im Bezirkshauptort angesiedelten Gewerbebetrieb für Heizungen und sanitäre Installationen übernommen und diesen zusammen mit guten Mitarbeitern über drei Jahrzehnte mit Erfolg geführt. Für ihn war es eine Genugtuung, die Firma am Ende seiner beruflichen Tätigkeit aus Altersgründen an seine beiden Söhne weitergeben zu können. Wer nicht selber Kunde bei der Firma Schenk war, kennt mindestens deren Standort an der Sonnenbergstrasse auf der Anreise zu Besuchen im Spital. Schiessen und Turnen zählte zu den geliebten Freizeitaktivitäten von Felix Schenk. Auch sein Einsatz als Offizier der Feuerwehr war vorbildlich. Eine kleine Fischzucht gehörte ebenfalls zu seinen Hobbies. Vor 44 Jahren wurde er in den Rotary Club ZürichKnonaueramt aufgenommen. Dort engagierte sich der Verstorbene immer an vorderster Front, wenn die Künste eines Hobby-Kochs gefragt waren. So führte er bei den Weihnachtsfeiern für Alleinstehende im Bezirk sowie an verschiedenen weiteren Anlässen über Jahrzehnte die Küche. Der Club leistet auch jeden Sommer einen Einsatz im Bergdorf Furna hoch über dem Prättigau, bei dem Muskelkraft gefragt ist.

Liebenswürdige Persönlichkeit: Felix Schenk. (Bild zvg.) Auch hier war ein Engagement des praktischen Handwerkers über viele Jahre selbstverständlich. Felix Schenk war eine liebenswürdige Persönlichkeit, welche mit Familie, Beruf, Freizeitengagements und Rotary Club zwar stark ausgefüllt, aber zufrieden war. Wie aus seinem Namen abgeleitet werden kann, war er für alle, die mit ihm verbunden waren, ein Ge-Schenk. Erich Rüfenacht


Gewerbe/Dienstleistungen

Musikalische Grüsse

«Vorzüglich»

Die Orchestergesellschaft Affoltern konzertierte in der reformierten Kirche in Affoltern. > Seite 13

Der Oberämtler Chor Hausen überzeugte am Innerschweizer Gesangsfest in Cham. > Seite 15

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Tolle Saison Fussball, 2. Liga: FC Affoltern wahrte Aufstiegs-Chancen bis zur zweitletzten Runde. > Seite 19

Unter den Besten im ganzen Kanton Auszeichnungen für drei Lernende des Spitals Affoltern Die interdisziplinäre Projektarbeit (Idpa) von Anita Leutert und Leonie Perret sowie Lorena Müller, angehende Fachfrauen Gesundheit, wurde zur besten Idpa im Kanton Zürich gekürt und auch die Vertiefungsarbeit von Chantal Zürcher, angehende Assistentin Gesundheit und Soziales, wurde prämiert. Chantal Zürcher, Anita Leutert und Leonie Perret sind Auszubildende am Spital Affoltern.

Durch die persönliche Schreibweise, mit der im Tagebuch historische Ereignisse dargestellt werden, schufen die drei jungen Frauen eine wertungsfreie, beklemmende Unmittelbarkeit und ermöglichen es Lesern, in eine Erlebniswelt von Gewalt, Selbstzweifeln und politischer Doktrin einzutauchen.

Reflexion über Arbeit und Umfeld

................................................... von salomon schneider Anita Leutert und Leonie Perret absolvieren beide eine Berufslehre als Fachfrauen Gesundheit, mit Berufsmaturität. Da dies eine dreijährige Lehre ist, sind sie in der BMS besonders hohen Anforderungen ausgesetzt. «Wir verbringen je die Hälfte der Ausbildungszeit im Lehrbetrieb und in der Schule. Das ist manchmal sehr fordernd, da wir uns jeweils abends und an den Wochenenden auf die Schule vorbereiten müssen. Zudem verbringen wir vergleichsweise weniger Zeit im Betrieb, weshalb wir im praktischen Bereich sehr gut aufpassen müssen», erläutert Leonie Perret. Anita Leutert ergänzt: «An Fachfrauen Gesundheit werden hohe Ansprüche gestellt, die nicht immer einfach zu erfüllen sind. Mit viel Willen und guter

Anita Leutert (von links), Leonie Perret und Chantal Zürcher haben viel Zeit in ihre Arbeiten investiert. (Bild sals) Zeitplanung gelingt es aber, alles unter einen Hut zu bringen.»

Über 100 Stunden Freizeit investiert Die beiden jungen Frauen scheinen mit der Doppelbelastung von Schule und Arbeit im Betrieb gut zurechtzukommen. Ihre interdisziplinäre Projektarbeit, die als Vorbereitung für die Abschlussarbeit der Berufsmaturitätsschule geschrieben wird, wurde von

ihrer Schule als beste Arbeit in der Kategorie schriftliche Arbeit des Jahrgangs prämiert. Von August 2015 bis Mai dieses Jahres waren sie mit Konzeption, Recherche und Umsetzung der Projektarbeit beschäftigt. «Wir haben bei sicher mehr als 100 Stunden an Abenden und am Wochenende investiert. Da wir uns richtig reingehängt haben, war die Freude über die Prämierung umso grösser», schwärmt Anita Leutert.

Die Idpa setzt sich mit U- und SBahnlinien in Berlin, während der Zeit des Eisernen Vorhangs auseinander. Gut recherchiert stellt die Arbeit dar, wie die unterirdischen Verbindungen zum Westen zuerst eine einfache Fluchtmöglichkeit darstellten und im Laufe der Zeit zu Todesfallen wurden. Anhand von Recherchen über Vorkommnisse auf diesen Linien, schrieben sie zudem ein fiktives Tagebuch eines Grenzwachbeamten der DDR.

Neu auch Umstandsmode

Coiffure Birrer unter neuer Führung

Im Juli übernimmt Victoria Bucher den Secondhand-Mode-Laden «Deschawü» in Affoltern. Als Mami von drei Kindern kennt sie die Bedürfnisse von (werdenden) Müttern. Entsprechend erweitert sie das Angebot mit preiswerter Umstandsmode – fundierte Beratung inklusive. Um Änderungswünsche annehmen zu können, hat «Deschawü» übrigens auch eine Schneiderin an Bord. (tst.)

Am 1. Juli übernimmt Merlinda Avdija-Bala in Mettmenstetten

Deschawü, Breitenweg 14, Affoltern.

«Salon Otto» nannte Otto Birrer das Geschäft, als er am 1. Februar 1977 an der Zürichstrasse 15 in Mettmenstetten eröffnete. Das Ehepaar Birrer, aus dem Kanton Luzern kommend, etablierte sich schnell im Dorf und beschäftigte gut ein Jahr nach Eröffnung die erste Mitarbeiterin. 1980 absolvierte Otto Birrer die Meisterprüfung in Luzern. Drei Jahre später, am 1. Juli 1983, erfolgte der Umzug an die Bahnhofstrasse 15 in Mettmenstetten. 1985 wurde die erste Lernende ausgebildet; bis heute haben 17 junge Frauen bei Birrer das Handwerk erlernt. Äusseres Zeichen des Wachstums bildete 1987 die Verdoppelung der Geschäftsfläche. Und auch jetzt, vor der Geschäftsübergabe, ist der Damenund Herrensalon einer Frischkur unterzogen worden. Der gesamte Arbeitsbereich wurde erneuert und die Wände mit Stucco Veneziano veredelt. Und natürlich ein neues Logo kreiert»,

Wiedereröffnung am 5. Juli

Günstige Mode im «Deschawü».

Chantal Zürcher verfasste als Vertiefungsarbeit, Abschlussarbeit des Allgemeinbildungsunterrichts der Berufslehre als Assistentin Gesundheit und Soziales, eine Reflexion über die eigene Arbeit. «Um mich möglichst differenziert mit meiner Rolle am Arbeitsplatz und im Team auseinandersetzen zu können, habe ich einen Tag lang den Arbeitsplatz mit einer Kollegin aus einer anderen Gesundheitseinrichtung im Kanton getauscht. Dadurch bin ich mir zahlreicher Prozesse bewusster geworden», erläutert Chantal Zürcher. Sie arbeitete von Oktober 2015 bis zum vergangenen Februar an der Vertiefungsarbeit. «Ich kann nicht sagen, wie viele Stunden ich investiert habe. Ich wollte sehr umfassend sein und habe am Ende die Zeitplanung etwas aus den Augen verloren, was zu einer turbulenten Abschlusswoche geführt hat», erinnert sich Chantal Zürcher. Neben der schriftlichen Arbeit wurde auch die Präsentation benotet. Die herausragende Kombination der beiden Teile führte schlussendlich zur Prämierung ihrer Arbeit.

Am 1. Juli wird die langjährige Mitarbeiterin Merlinda AvdijaBaladas Coiffeurgeschäft Birrer in Mettmenstetten übernehmen. Die Inhaber Romy und Otto Birrer bedienen weiterhin noch ihre eigene Kundschaft.

Merlinda Avdija-Bala (links) übernimmt Coiffure Birrer am 1. Juli von Romy und Otto Birrer. (Bild Werner Schneiter) sagt die neue Inhaberin, die seit 11 Jahren bei Coiffeur Birrer arbeitet und sich auf die neue Herausforderung freut. Coiffure Birrer, wie der Damenund Herrensalon jetzt heisst, beschäftigt drei Mitarbeitende und eine Ler-

nende. Romy und Otto Birrer freuen sich auf neue Freiheiten, werden aber ihre Kundschaft noch persönlich betreuen. «Dank unserer treuen Kundschaft und unserem hervorragenden Personal können wir auf bald 40 Jahre

erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken», halten Romy und Otto Birrer fest. (-ter.) Im Rahmen der Übergabe findet am Samstag, 2. Juli, von 12 bis 16 bei Coiffure Birrer an der Bahnhofstrasse 15 in Mettmenstetten ein Apéro statt.


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Vermischtes

Dienstag, 28. Juni 2016

Gutgelaunt und wetterfest Comedy-Night im Mettmenstetten Im Rahmen der 900-Jahre-Feierlichkeiten organisierte der «Dunschtig Club» als Abendunterhaltung am GrümpiWochenende eine gut besuchte Vorstellung in der Turnhalle Wygarten. ................................................... von susanne crimi Grillwürste im Zwilliker Volg als Dank an die Kundschaft: Geschäftsführer Armin Heller und Christine Rüttimann. Am Grill: Roger Gübeli. (Bild Werner Schneiter)

Ein Volg-Tag als Dankeschön für den Erfolg Die Landi Albis mit Gratis-Verpflegung, Hüpfburg und anderem Mit einem sogenannten Volg-Tag und offerierter Verpflegung in ihren elf Filialen will die Landi Albis ihrer Kundschaft für die Treue danken – ihr, der sie den Erfolg verdankt. Das erste Halbjahr brachte eine Umsatzsteigerung von mehr als zwei Prozent. Der Duft von grillierten Würsten verbreitete sich am Samstag um die Mittagszeit vor dem Volg in Zwillikon. Rund ein Dutzend Personen genossen Cervelats und Bratwürste, dazu lockte eine Hüpfburg für Kinder. «Wir wollen diesen Volg-Tag institutionalisieren und jährlich in all unseren Filialen durchführen. Es ist ein Dankeschön an unsere treue Kundschaft», sagt Landi-Albis-Geschäftsführer Armin Heller.

Alle Filialleiterinnen organisieren das selbstständig. Anderswo stehen Glücksräder oder locken Crêpes. Der nächste Volg-Tag steht am 2. Juli in Aesch an. In Mettmenstetten findet er am 20. August statt, im Rahmen des Rössliplatz-Festes.

Weitere Umbaupläne Nun, die Landi Albis hat allen Grund, ihren Kundinnen und Kunden danke zu sagen. Sie blickt nämlich auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2016 zurück. In dieser Zeitspanne konnte der Umsatz in allen elf Volg-Läden zusammen um gut zwei Prozent gesteigert werden. Für Armin Heller schon deshalb ein bemerkenswertes Resultat, weil sich der Volg in einem Marktsegment bewegt, das anderswo rückläufig

ist; Nahrungsmittelpreise sinken. Einige Filialen wurden in den vergangenen Jahren Frischkuren unterzogen. Weitere folgen. Im Herbst dieses Jahres wird der Volg in Aesch umgebaut. Und in Hedingen wird die Post im Volg integriert – so, wie das im Herbst 2015 in Knonau geschehen ist und sich dort bewährt hat. Auch die «Sorgen-Filiale» in Maschwanden befindet sich um Aufwind. «Das Team macht gute Arbeit und geht auf Kundenwünsche ein. Das zahlt sich aus. Schön, wenn wir dort auf diesem Niveau bleiben könnten», sagt Armin Heller. Kunden kaufen in Maschwanden einen grossen Warenkorb ein – einen grösseren als in anderen Filialen. Für eine weitere signifikante Steigerung bedarf es allerdings noch mehr Frequenz. (-ter.)

Affoltern: Physiotherapie Im Strebel mit erweitertem Angebot Eröffnung Bioresonanztherapieraum und Relax-Schlafstudio am 2. Juli Die Physiotherapie-Praxis Im Strebel an der Zürichstrasse 55 in Affoltern lädt am kommenden Samstag von 9 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in ihre erweiterten Räumlichkeiten ein. Zentraler geht es nicht. Die Praxisräume der Physiotherapie Im Strebel, Affoltern, liegen in der gleichnamigen Liegenschaft am Eingang der Oberen Bahnhofstrasse von der Zürichstrasse her. Hier, im zweiten Stock – rollstuhlgängig, per Lift erreichbar – sowie in der «Filiale» an der Affolternstrasse 25 in Ottenbach, bieten Brigitta Tischhauser und ihr Team von insgesamt elf Physiotherapeutinnen und -therapeuten vielfältige Dienstleistungen an, damit Patientinnen und Patienten wie-

der so selbstständig und unabhängig wie möglich leben können. Im Fokus stehen dabei Rehabilitation, Prävention, und Gesundheitsförderung. Neben manueller Therapie zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats, ebenso im neurologischen Bereich, etwa bei Gefässerkrankungen, Bandscheibenerkrankungen, Nervenverletzungen sowie Lymphdrainage liegen die Schwerpunkte auch in den Bereichen Prävention und Rehabilitation. Dazu kommen Sportphysiotherapie und Pilates-Kurse, ebenso Beckenbodenrehabilitation sowie – ab kommendem Samstag, 2. Juli, – neu Bioresonanztherapie und persönliche Relax-Schlafberatungen. Dazu wurden die Praxisräume neu um einen grossen, hellen, gut unterteilten Raum in direkter Nachbar-

schaft, im Parterre am Marktplatz 5, erweitert. Hier bietet sich Platz für einen zusätzlichen Physio- und Bioresonanztherapieraum sowie ein Schlafstudio mit Relax-Bettsystemen, welche alle Bedürfnisse bezüglich gesundem Schlaf erfüllen. Relax-Schlafsysteme werden ausschliesslich aus Naturmaterialen und nach den Grundsätzen der Ergonomie hergestellt. Im neuen Schlafstudio der Physiotherapie Im Strebel erfährt man alles über gesundes Schlafen, gleichzeitig gibt es auch tolle Möbel zu entdecken, welche der Schreiner, Wohnberater und Holzingenieur Dani Helfenstein auf Kundenwunsch und nach Mass herstellt. Der Partner von Physiotherapeutin Brigitta Tischhauser ist ein kreativer Gestalter (www.helfenstein-products.ch), was im neuen Schlafstudio unschwer zu erkennen ist. Die neuen Räumlichkeiten, welche einerseits eine willkommene und von der klassischen Physiotherapie separierte Ergänzung mit komplementärtherapeutischen Angeboten ermöglichen, andererseits auch beispielhaft für die Synergie zwischen kreativem Handwerk und Physiotherapie sind, stehen der Öffentlichkeit am Samstag, 2. Juli, von 9 bis 16 Uhr offen. Selbstverständlich bietet sich dabei die Gelegenheit sich beim Apéro gedanklich auszutauschen und allerlei Informationen zu erhalten. (kb.)

Es regnete einmal mehr intensiv und anhaltend, die Bevölkerung in Mettmenstetten liess sich aber nicht abhalten und füllte die Festzelte. Man plauderte mit Bekannten oder verfolgte das Achtelfinale der Fussball-WM am Grossbildschirm. Päde Luthi als Präsident des Dunschtig-Clubs machte darauf aufmerksam, dass der Gemeinderat von Mettmenstetten einen namhaften Betrag gutgesprochen hatte, um diesen Abend finanzieren zu können. Ausserdem erwähnte er die Sponsoren, meist Gewerbebetriebe aus Mettmenstetten und Umgebung, ohne die keine Feier zustande käme.

Reini Sax und Compagnia Baccalà – zwei konträre Kunstformen Auch die Plätze in der Turnhalle waren ausverkauft. Reini Sax alias Feuerwehrmann Sprinkler erklärte dem anwesenden Publikum die Schwierigkeiten seines Berufsstandes als komödiantischen Einstieg, das wärmte die Lachmuskeln schon etwas auf. Ausserdem übernahm er die Rolle des Moderators und kündete die folgende «Compagnia Baccalà» an. Camilla Pessi und Simone Fassari haben sich an der Scuola Teatro Dimitri kennengelernt. Die beiden Vollblutkünstler zeigten einen Teil ihres Programmes «Pss Pss»: Zwei eigensinnige Charaktere erinnern mit ihren Kostümen und ihren Darstellungen an den Slapstick des Stummfilms. Es gelang ihnen innert Kürze, das Publikum in Bann zu schlagen und oft ging mitleidiges oder anfeuerndes Raunen durch die Reihen. Die Mischung aus kindlicher Unschuld und kraftvoller Akrobatik, kombiniert mit beredter Mimik – und doch vollkommen ohne Worte – beeindruckte. Nicht zuletzt deswegen hat das Clownerie-Duo den diesjährigen Kleinkunstpreis gewonnen. Etwas unfreiwillig, doch hilfsbereit durfte Beat Villiger von der Raiffeisen Mettmenstetten, den beiden aus der einen oder anderen Klemme heraushelfen.

Peach Weber mit Gitarre, Dächlikappe und Hawaii-Hemd Nach einer Pause rief «Feuerwehrmann Sprinkler» mit dem alten Feuerwehrhorn die Zuschauer auf, zu Peach Webers «Wörldtour Gäx Bomb» wieder in die Halle zurückzukehren. Seit beinahe 40 Jahren tritt Peach Weber als Komiker und Musiker auf. Seine humorvollen Lieder – darunter «Ich bi de Borkechäfer», «Sun, fun and

Das Leben als Feuerwehrmann Sprinkler – Reini Sax. (Bilder Susanne Crimi) nothing to do» und «Überall het’s Pilzli draa» – waren bekannt und eroberten die Schweizer Hitparade. Das Publikum war, was die Altersklassen anging, bunt gemischt. So dürfte vor allem der jüngeren Generation der rundliche Mann, der unprätentiös und ohne grosse Umstände mit Gitarre, Notenständer und Wasserflasche auf die Bühne kam, eher unbekannt gewesen sein. Den älteren Zuschauern waren sein Hawaii-Hemd und die «Dächlichappe» durchaus ein Begriff.

Wie in einer Beiz am Stammtisch In gewohnter Manier erzählte Peach Weber dem Publikum aus seinem Leben, erwähnte «Selfies», für die er auch geradestehen müsse, aber damit seit «Gerry-Gate» sehr vorsichtig sei, immerhin sei er aus demselben Kanton . . . Er spielte seine drei angekündigten Songs, fabulierte über die immer wieder angespannten Situationen zwischen Männern und Frauen und sorgte für manche Lachsalve im Publikum. Ohne grosse Show, ohne spektakuläre Beleuchtung und ohne technische Gags schaffte es Weber, sein Publikum über eine Stunde zu unterhalten. Fast schien es, als wäre man in einer Beiz am Stammtisch und lausche den Erzählungen, die da zum Besten gegeben werden. Zufrieden verabschiedeten die Mettmenstetter Peach Weber mit grossem Applaus. Beim Hinausgehen waren die eine oder andere Bemerkung zum Erlebten zu hören. Eine Gruppe junger Mädchen tuschelte und schien etwas verunsichert zu sein. Auf Nachfrage, ob es denn gefallen habe, meinten sie: «Eigentlich schon. Wir haben Peach Weber nicht gekannt und zum ersten Mal gesehen. Bloss einige Witze haben wir nicht verstanden – vor allem die perversen …»

Physiotherapie Im Strebel, Zürichstrasse 55, 8910 Affoltern. Telefon 044 761 68 07. kontakt@physio-

Physiotherapeutin Brigitta Tischhauser erklärt im neuen Schlafstudio der Physiotherapie Im Strebel, Affoltern, das ausgeklügelte System der Relax-Betten. Am kommenden Samstag, 2. Juli, ist offizielle Eröffnung. (Bild Urs E. Kneubühl)

imstrebel.ch, www.physio-imstrebel.ch. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 7 bis 19 Uhr; Freitag von 7 bis 18 Uhr.

Peach Weber, wie man ihn seit fast 40 Jahren kennt.


Veranstaltungen

Dienstag, 28. Juni 2016

«From London with Love»

Syrien zwischen Schatten und Licht

Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern

Karin Leukefeld erzählte in Affoltern Journalistin und Buchautorin Karin Leukefeld spannte den Bogen über 100 Jahre Geschichte in und um Syrien. Leicht verständlich vermittelte sie komplexe Zusammenhänge des heutigen Kriegsgebietes mit wertschätzendem Respekt und demonstrierte damit eindrücklich, wie ethischer Journalismus sein kann. ................................................... von regula zellweger Trotz warmem Sommerwetter, trotz allgegenwärtigem Fussballfieber fanden sich zahlreiche Besucher am vergangenen Mittwochabend in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern ein, um gebannt den Erzählungen der Nahostkennerin, Journalistin und Buchautorin Karin Leukefeld zuzuhören. Sie hat in Damaskus gelebt, Syrien immer wieder bereist und kennt viele Menschen im vom Krieg zerstörten Land.

Verständnis wecken

Wenn Musiker mit ihren Instrumenten verschmelzen – Aldo Christen und Marianne Frutiger vor der OGA. (Bild Susanne Crimi)

Musikalische Kartengrüsse, welche die politische Situation, die dieses Wochenende eine ungeahnte Dimension erhalten hat, ausser Acht lassen, erfreuten die anwesenden Zuhörer am Sonntagabend in der reformierten Kirche in Affoltern. ................................................... von susanne crimi Schon mit dem Einstimmen auf den Kammerton A erschaffen die Mitglieder der Orchestergesellschaft eine Spannung auf das kommende Konzert. So bekommt Festlichkeit Raum, und die Stille, bevor der Dirigent schnellen Schrittes Richtung Podest schreitet, ist erfüllt mit Energie. Mit den drei Sätzen der «Brook Green Suite» von Gustav Holst (18741934) beginnt die schöpferische Reise nach der britischen Hauptstadt. Holst scheint ein beliebter Komponist der OGA zu sein, bereits im Winterkonzert 2015 durfte das Publikum eine Kostprobe seines Schaffens geniessen. Durch die langen Jahre seines Wirkens als Musiklehrer an der «St. Paul’s Girls’ School» entstanden einige Werke, die für seine Schülerinnen geschrieben worden sind. Relativ leicht spielbar sollten sie sein, erstaunen und freuen dennoch immer durch eine gewisse Komplexität. Möglicherweise nannte er die Suite «Brook Green», weil er sich an den Park erinnerte, in dem er sich mit seiner Frau Isobel vermählte. Der erste Satz zeichnet sich durch eine wunderbare Leichtigkeit aus, fast als wolle er den Wind beschreiben, der durch die Äste von Bäumen streicht. Die Feinheit und Tiefe des zweiten Satzes erinnerte an die Holberg-Suite von Edvard Grieg und das Temperament des dritten Teils beruht auf einer Melodie, die Holst einmal auf Sizilien gehört hatte.

Eher ungewöhnliche Töne Mit dem folgenden Musikstück aus der Feder von Frederick Delius (1862-

1934) beschritt die Orchestergesellschaft eine ganz andere musikalische Bühne. Mit «Two pieces for a small orchestra» ertönte ein Werk, das, obwohl die Komponisten Holst und Delius Zeitgenossen waren, komplett unterschiedlich anzuhören ist. Er war ein Naturbeobachter und liebte üppige Blumen und Gärten. Er hatte einen ganz persönlichen Stil entwickelt und es floss eine unverwechselbare Harmonik in seine expressionisch anzuhörende Kompositionen. Deutlich wurde dies den Zuhörern am Sonntagabend vorgeführt. Die erste «Miniature» heisst «The first Cuckoo in Spring» – klar war die Klarinette von Alain Schmutz als Kuckuck herauszuhören. Die zweite Tondichtung heisst «Summer night on the river». Das Publikum wurde mit einer neuzeitlichen, fast schrägen Arrangements überrascht, bei dem das Cello mit den Querflöten flirtete und die Hörner das Ganze mittrugen. Marianne Frutiger und Aldo Christen als Flötisten unterstützten das Orchester als Solisten. Mit diesen beiden virtuosen Musikern, die mit ihrem Instrument und dem Musikstück zu verschmelzen schienen, kehrte die Veranstaltung zurück in eine andere leichte Zeit mit einem wunderbar anzuhörenden Konzert für zwei Flöten und Orchester in G-Dur von Domenico Cimarosa. Als einer der zentralen Opernkomponisten seiner Zeit (1749-1801) war er in allen grossen Städten Europas ein Begriff. Selbst die gestrengen Kritiker der Londoner Zeitungen beschrieben seine Musik als «light and airy», die Leichtigkeit und die zarten Flötenstimmen liessen einfach zurücklehnen und geniessen. Neben seinen 76 (!) Opern sind leider nur wenige Instrumentalwerke erhalten geblieben. Für Flötisten ist das vorliegende Stück sehr wichtig. Marianne Frutiger und Aldo Christen überzeugten durch ihr Können, sie sind mit Recht Preisträger und Ausgezeichnete ihres Genres. Das Publikum liess es sich nicht nehmen, die beiden für eine kleine Zugabe her-

auszuklatschen. Mit «Alla Polaca» von Carl Philipp Emanuel Bach durften die Zuhörer nochmals den Flötentönen lauschen.

Der «englische Bach» mit eleganter Hofmusik Mit der Sinfonie in B-Dur, Op 18 Nr. 2 von Johann Christian Bach, dem jüngeren Halbbruder des Schöpfers des gerade genossenen Flötenwerkes, kam die Orchestergesellschaft bereits zum letzten Teil ihres diesjährigen Sommerkonzertes. Geschrieben wurde sie als Overtüre der Oper «Lucio Silla». Das Libretto erzählt die Geschichte eines römischen Diktators, der durch die Liebe zu einer Frau geläutert wurde. Johann Christian wird oft als der «englische Bach» bezeichnet, zog er doch 1772 auf die Einladung der Königin von England nach London. Die elegante und schwungvolle Musik mit viel Anteil auch an Bläsermusik bildete einen sehr passenden Rahmen als Abschluss des Sommerkonzertes. Fortunat Schmid glänzte durch seinen beinahe solistischen Oboe-Einsatz und die gezupften Passagen der Streichinstrumente vermittelte die Leichtigkeit und Schönheit der damaligen Musik. Wie der Sprecher der Orchestergesellschaft zum Schluss erwähnte, sollte das Konzert die Liebe zum Publikum ausdrücken, diesmal mit Stücken, die musikalisch auf die Britische Hauptstadt hinweisen. Wichtig sei aber nicht die Stadt, sondern die Liebe, meint er. Die Liebe zur Musik, die Hingabe, die jeweils nötig sei, bis so eine Musikveranstaltung nach halbjähriger Probezeit stattfinden könne und letztlich halt doch die Liebe zu den Menschen, die hergekommen sind, um zuzuhören. Das Publikum dankte den Musikern und dem Dirigenten Hugo Bollschwiler mit einem lang anhaltenden Applaus und bekam eine kleine, wunderbare, musikalischsüsse Zugabe. Das Stück von Sir Edward William Elgar (1857-1934) hiess «Salut d’Amour» – eben: «From London with Love».

Der Titel ihres neusten Buches ist Programm: «Syrien zwischen Schatten und Licht». Karin Leukefeld lässt Menschen vom Alltag erzählen und legt den Fokus auf lichtvolle Aspekte, ohne das grosse Leiden der Bevölkerung in den Kriegsgebieten zu verschweigen. Indem sie eine Zeitspanne von hundert Jahren gewählt hat, rollt sie den Geschichtsfaden von Syrien so auf, dass sich für manche Zuhörer Knoten lösten. Sie weckte respektvoll das Verständnis, wie es zur aktuellen Situation kommen konnte. Sie machte bewusst, dass dabei unter anderen Frankreich, die USA und die Sowjetunion ihre Hände fatal mit im Spiel hatten. Nach dem ersten Weltkrieg litt Syrien unter der harten Herrschaft von Frankreich, was Volk und Geschichte geprägt hat. Frankreich zersplitterte das Land in Kleinstaaten mit eigenen religiösen und wirtschaftlichen Interessen, was die Bildung einer einheitlichen Nation schwierig machte – und macht.

Fatale Entwicklung

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persönlich Freie Korrespondentin Karin Leukefeld, Jahrgang 1954, studierte Ethnologie, Islam- und Politikwissenschaften und liess sich zur Buchhändlerin ausbilden. Sie leistete Organisations- und Öffentlichkeitsarbeit unter anderem beim Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz und der Bundespartei «Die Grünen». Seit 2000 ist sie freie Korrespondentin im Mittleren Osten. In Syrien kann sie sich als akkreditierte Journalistin relativ frei bewegen. «Syrien zwischen Schatten und Licht» ist ihr viertes Buch. Fachkenntnis, Respekt und Liebe zu den Menschen. Symbolisch ist das Bild auf dem Buchcover: Ein Mann fährt mit einem riesigen Kohlkopf auf dem Gepäckträger durch eine zerstörte Stadt. Er bringt das Gemüse in eine Suppenküche, wo in einem Kloster in Homs täglich 1000 Mahlzeiten an Rückkehrer abgegeben werden. Primär müsse das Problem mit dem Krieg gelöst werden, erst später dann mit Assad, so sieht die Nahostkorrespondentin die Zukunft.

Es geht uns was an Karin Leukefeld ist keine Kriegsberichterstatterin. Sie erzählt von den Menschen, die im Land geblieben sind, den Alltag bewältigen und beharrlich verhandeln, um regionale Waffenstillstände zu erreichen. Keine Details zu Kriegsgräueln oder zur Zerstörung von Kulturgütern hört man von ihr, obwohl sie diese nicht unter den Teppich kehrt. Sie erzählt von einem Volk, dessen hervorragenden Eigenschaften Beharrlichkeit, Stolz, Gastfreundschaft und Humor sind. «Das Thema geht uns etwas an», bemerkte Buchhändlerin Annette Markwalder zum Schluss der Lesung, die eine einzige Erzählung in einer treffenden, betroffen machenden Sprache umfasste. Das Buch «Syrien zwischen Schatten und Licht» wurde dann auch rege gekauft. Man wollte nach den Ausführungen mehr wissen. Vom Schatten, aber auch vom Licht in Syrien.

Bis vor wenigen Jahren war Syrien ein aufstrebendes Land. Heute ist es ein zerstörtes. Millionen Menschen haben alles verloren. Millionen sind geflohen. Die Gesellschaft ist tief gespalten. Während die einen das Land engagiert modernisierten, blieben die traditionellen und religiösen Kräfte auf der Strecke, zogen sich vorerst zurück. Der von aussen angeheizte Krieg, die politische Isolierung und die Sanktionen von USA und EU haben die aufblühende Ökonomie ebenso zerstört wie die syrische Reformbewegung. Man spricht viel von den syrischen Flüchtlingen – aber viel zu wenig von den Menschen, die im Land ausharren. Karin Leukefeld tut es: Nahostkorrespondentin Karin Leukefeld weckte ein- und nach- in der Buchhandlung in Affoltern Interesse drücklich. Mit und Verständnis für Syrien. (Bild Regula Zellweger)


veranstaltungen

Absolventin des Panzi-Zentrums (Ost-Kongo) in ihrem Schneideratelier. (zvg.)

«Ich kann für meinen Lebensunterhalt selber sorgen!» Mettmenstetten: Jahresfest der Mission Nil Durch eine Schneiderausbildung im Ost-Kongo werden jedes Jahr über 15 junge Menschen in die Selbstständigkeit geführt. Im Ost-Kongo unterstützt die Mission am Nil seit vierzehn Jahren das PanziAusbildungszentrum für Schneiderund Schreinerinnen mit zur Zeit 67 Lernenden. Sie setzt sich mit Entwicklungshilfe und sozial-karitativen Projekten dafür ein, die Lebensbedingungen benachteiligter Menschen in Ländern des Nils nachhaltig zu verbessern sowie Hoffnung und Glauben an Jesus Christus zu wecken und zu stärken. Die Mission am Nil wurde 1900 gegründet und hat ihre Wurzeln in der evangelisch-reformierten Landeskirche. Heute erstreckt sich ihre Tätigkeit auf sechs afrikanische Länder entlang des Nils. Sylvie hat im Panzi-Zentrum die Schneiderinnenausbildung absolviert. Sie berichtet: «Ich wurde als Älteste von neun Kindern in Ost-Kongo geboren. Meine Eltern waren bald nicht mehr in der Lage, die Schulkosten für die grosse Kinderschar zu decken. Ich war 14 Jahre alt und mein Bruder 12jährig, als wir die Sekundarschule abbrechen mussten. Wir waren arbeitslos und führten ein trostloses Leben. Eines Tages erfuhr ich von Nachbarinnen vom Panzi-Zentrum, wo eine gute und kostenlose Ausbildung zur Schneiderin angeboten werde. Sofort bewarb ich mich und wurde zu meiner grossen Freude aufgenommen. Nach Abschluss meiner dreijährigen

Ausbildung eröffnete ich in meinem Dorf eine Schneiderei. Heute habe ich viele Kunden und bin im Dorf bekannt. Ich biete jungen Frauen die Möglichkeit eines Praktikums in meinem Schneideratelier an. Inzwischen betreue ich sechs Praktikantinnen. Als Zeichen der Dankbarkeit beschenkte ich das Panzi-Ausbildungszentrum kürzlich mit einer Ziege.» Die Mission am Nil freut sich, viele Interessierte aus der Region in der reformierten Kirche Mettmenstetten und im Güetli zu diesem bereichernden Anlass zu begrüssen.

3. Juli: Zürcher Jahresfest der Mission Nil in Mettmenstetten Das Programm. 10 Uhr: Gottesdienst in der reformierten Kirche mit Pfarrer Heinz Schmitt. 11.15 Uhr: Bildberichte und Grussworte aus den Projekten in Tansania und Ost-Kongo. 12.15 Uhr: Mittagessen im «Güetli». Baarerstrasse 8, Rossau. Anmeldung: Telefon 043 466 77 77. 14 Uhr: Andacht, Kurzberichte und Grussworte aus den Projekten in Ägypten, Äthiopien, Sudan und Eritrea. 17 Uhr: Abschluss mit Imbiss.

Sommerkonzert in Maschwanden Der Musikverein Maschwanden führt am Samstag, 2. Juli, ein traditionelles Sommerkonzert durch. Man trifft sich um 20 Uhr auf dem Pausenplatz (bei schlechter Witterung in der Mehrzweckhalle).

Die Betreiber der Festwirtschaft sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Auf einen gemütlichen Sommerabend freut sich der Musikverein Maschwanden.

Der Musikverein Maschwanden unter der Leitung von Heinz Aeberhard. (Archiv)


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Ämtler Bibliotheken im Juli Die Schulferien im Bezirk dauern vom Montag, 18. Juli, bis Samstag, 20. August 2016. Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden von Mitte Juni bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen und zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil.

Bibliothek Aeugst Samstag, 9. Juli, 10 bis 12 Uhr: Buch & Kaffee. Man darf sich auf die neuen Sommerbücher freuen. Es hat leichte Lektüre und dicke Schmöker dabei. Alle sind herzlich zu Kaffee und Zopf eingeladen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Montag, 18. Juli und 15. August, von 18 bis 20 Uhr und Samstag, 23. Juli und 20. August, von 10 bis 12 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 5. Juli, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 11. Juli, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Onleihe, der Benutzung und Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Samstag, 30. Juli, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung Während der Sommerferien gelten die normalen Öffnungszeiten, ausser am Montag, 1. August, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Hausen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 13. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. In die Welt der Verse und Geschichten eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen. Jeden Samstag

(ausser während der Ferien) ist das Bibliotheks-Kafi als beliebter Treffpunkt geöffnet. Sich treffen, austauschen, Kaffee, Tee und Gebäck der Bäckerei Pfyl geniessen.

Bibliothek Kappel In denSommerferien geschlossen.

Bibliothek Knonau Ab Juli stehen am Haselbach bei der Stampfi die Lesebänke mit viel Lesestoff bereit. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils dienstags von 9 bis 10 Uhr sowie von 17.30 bis 19.30 Uhr, donnerstags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Maschwanden Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 28. Juli und 11. August, 18.30 bis 20 Uhr geöffnet

Bibliothek Mettmenstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr offen. Am Montag, 1. August, bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Obfelden Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 5. Juli, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. Während der Ferien wird nicht gemahnt.

Gelungener Auftritt im Lorzensaal in Cham: Der Oberämtler Chor Hausen. (Bild zvg.)

Im Lorzensaal «vorzüglich» gesungen Oberämtler Chor Hausen am Innerschweizer Gesangsfest in Cham Mit einem «Vorzüglich» kehrte der Oberämtler Chor vom Innerschweizer Gesangfest in Cham nach Hause. Unter dem Motto «eifach singe» luden die Männerchöre Zug-Cham und der Chor Rumantsch Zug zum Gesangsfest vom 17. bis 19. Juni 2016 nach Cham. Diese Gelegenheit wollte der Oberämtler Chor Hausen nicht ungenutzt lassen und bereitete sich deshalb eifrig auf das Gesangsfest vor. Am Samstag wurden 28 Sängerinnen und Sänger sowie Dirigentin Bea Bachmann mit

Fahnengruss und Apéro im Lorzensaal herzlich begrüsst. Nach einem kurzen Einsingen startete der Chor um 11.30 Uhr mit seinem Liedervortrag vor den Experten und dem Publikum. Das «Ämtler-Lied» von Max Lange, «Alla Mattina», ein Tessiner Volkslied, und den Popsong «Circle of Life» von Elton John trugen die Sängerinnen und Sänger mit Enthusiasmus vor. Beim «Circle of Life» wurden sie von der Pianistin Bettina Widmann stimmungsvoll begleitet. So lange die Vorbereitungszeit – so schnell ist der Vortrag vorbei, und das grosse Raten begann: «Wie hat es

wohl gefallen, was hätten wir besser machen können?» So gab es beim Mittagessen genügend Gesprächsstoff, und dann durfte die Urkunde abgeholt werden. Ein grosser Jubel entstand, denn der Chor erhielt das Prädikat «vorzüglich». Die Freude über diese Auszeichnung motiviert den Chor, die zukünftigen Singprojekte mit viel Spass und grossem Elan anzupacken. Wer will auch dabei sein? Geprobt wird jeweils am Mittwochabend, 20 Uhr, im Singsaal Schulhaus Weid, Hausen. Infos unter: www.chorhausenamalbis.ch.

Bibliothek Rifferswil Die Lesekisten stehen noch bis Mitte September oberhalb vom Friedhof, dem Jonenbach entlang Richtung Kappel und am Zeisenberg auf einer Sitzbank. Der Lesestoff aus dem Fundus der Bibliothek wird jede Woche ausgewechselt. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen. Es werden keine Rückrufe (Mahnungen) verschickt.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 4. Juli, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Auf dem Thementisch steht eine Auswahl an Reiseführern bereit. Vom 6. Juli bis 14. September sind die Lesebänke an der Büelstrasse in Sellenbüren und auf dem Weidhoger in Stallikon mit Buchkisten bestückt, gefüllt mit spannendem Lesestoff für Gross und Klein. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Wettswil

Während der Sommerferien ist die Bibliothek Hausen jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen. (Archiv)

Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen. (I.S.)

Wasserplausch trotz Regenwetter Spielgruppe Fidibus in der Langzeitpflege Sonnenberg Der Spassanlass zum Abschluss des Spielgruppenjahres 2016 fiel dem Regen zum Trotz doch nicht ins Wasser. Kürzlich fand ein erneutes Treffen der Spielgruppe Fidibus mit der Langzeitpflege Sonnenberg der besonderen Art statt. Der Anlass stand unter dem Motto «Wasserplausch» und wurde deshalb im «Sonnenmonat» Juni organisiert. Die Sonne fiel heuer leider aus, das Motto traf die Wettersituation jedoch punktgenau. Die Kinder der Spielgruppe Fidibus rüsteten sich nach dem Mittagessen mit Gummistiefeln und wettergerechten Kleidern aus und machten sich zusammen mit ihrer Leiterin, Lorena Della Torre, auf den Weg in Richtung Spital Affoltern. Dort wurden sie von den Bewohnern der Langzeitpflege und deren Betreuer herzlich empfangen. Aufgrund des unstabilen Wetters wurde die geplante Wasseraktivität nach drinnen verschoben. Im Inneren erwartete die Kinder ein fertig aufgeblasener Wasserpool, jedoch ohne Wasser, was sie neugierig machte und Spekulationen über das Geplante wurden unter den Kindern laut. Die vorbereiteten Tintenfische und Fische aus Styropor, Plastikfolie und Küchenlappen brachten langsam aber sicher Licht ins Dunkle. Als die Kinder dann auch noch die Angelruten entdeckten, war der Fall endgültig klar, heute wird das Abendessen gefischt! Nach einer fantasiereichen Diskussionsrunde, was im Wasser an Tie-

Petri Heil! Jade, Livio, Lina, Remo und Ezana (von links) beim Fischen. (Bild zvg.) ren und Gegenständen anzutreffen sei, verteilten die Kinder den Bewohnern je eine Angelrute. Petri Heil, jetzt wurde fleissig geangelt und der Kampf um den grössten Fang konnte beginnen. Nach der Fischerei startete das «Fliegenfangen». Alle Kinder konnten, mit einer Fliegenklatsche bewaffnet, Seifenblasen zum Zerplatzen bringen, welche frei umherschwirrende Fliegen imitieren sollten. All diese körperliche

Arbeit machte natürlich hungrig und deshalb gab es zum Zvieri frische Früchte und passend zum Thema «Salzfischli» obendrauf. Zum Abschluss konnten sich die Bewohner der Langzeitpflege nach hinten lehnen und das Lied «Drü chlini Fischli», gesungen von den Kindern, geniessen. Die Spielgruppe Fidibus wünscht allen Lesern einen sonnigen und warmen Sommer! Lorena Della Torre


vermischtes

Die Jungfahrer der Kategorie 1 mit ihren Leitern. (Bild zvg.)

Starke Leistung der Jungpontoniere Podestplätze in Wangen und Ellikon In Wangen a/A wurde am 11. und 12. Juni ein Einzelwettfahren ausgetragen. Schon dort brillierten die jüngsten Jungfahrer der Kat.1. Tolle Resultate gab es auch am Rayonwettfahren vom 25. und 26. Juni in Ellikon am Rhein. Von fünf in der Kat.1 gestarteten Ottenbacher Weidlingen erkämpften sich am Einzelwettfahren in Wangen an der Aare vier eine Kranzauszeichnung. So konnte Gian Vögele mit Simon Flori das Podest auf Rang zwei betreten, gefolgt auf Rang 6 von Michèle/Irene Leutert, Rang 12 ging an Sebastian/Dominik Schriber. Als Doppelstarter konnte sich auch Mario Brem unter die Kranzgewinner mischen. Diese Leistungen werden durch gezieltes Training abgerufen. Mit Sandro Lehmann und Christian Schnopp verfügt der Pontonierfahrverein über sehr kompetente Leiter, die ihr Können weitergeben. Jungfahrleiter Christian Schnopp und Präsident Martin Guthauser gehören zu den schweizweit besten Fahrerpaaren in der Kategorie C. Sie liessen in Wangen alle 114 gestarteten Konkurrenten hinter sich. Nebst diesen Erfolgen konnten sich weitere 14 Ottenbacher in verschiedenen Kategorien einen Kranz anhängen lassen.

wurden trotz allem tolle Resultate erreicht: Gian Vögele/Simon Flori schlugen diesmal richtig zu. Sie krönten sich als Sieger bei den jüngsten (Kat. 1). Auch Mario Brem gelang es mit Vögele einen Kranz zu erkämpfen. In der Kat. 3 erreichten Thomas Leutert/ Dennis Berli den guten 7. Schlussrang. Den dreifachen Schweizer Meistern Martin Berli und Christian Kohler läuft es gut. Sie erkämpften den 3. Rang Kat. D und sind gerüstet für die Schweizer Meisterschaft vom kommenden Wochenende in Schmerikon. Zudem erkämpften sich Urs Berli und Adrian Schumacher den 12. und Leo Baschnagel/Ernst Humbel den 14. Schlussrang. Als Doppelstarter bestieg Kurt Hegetschweiler das Boot mit Urs Berli und auch für Hegetschweiler reichte es zum Kranzgewinn. In der Kat.C erzielten Martin Guthauser/ Christian Schnopp den 8. Rang, gefolgt von Mike Guthauser und Christian Grütter auf Rang 10. Anita Stanger und Corinne Leutert zeigten eine durchaus positive Bilanz. Nach drei gemeinsam bestrittenen Wettkämpfen konnten sie in der Kat. F zweimal das Podest besteigen. So auch in Ellikon, wo sie den hervorragenden 3. Rang erreichten. Anita Leutert/Nici Betschart holten sich mit dem 8. Rang ihre Kranzauszeichnung.

Die Schweizer Meisterschaft steht an Rayonwettfahren 25. und 26. Juni in Ellikon am Rhein In Ellikon wurde am vergangenen Wochenende das letzte Einzelwettfahren vor der Schweizer Meisterschaft ausgetragen. Manch einer war aufgrund des Hochwassers gefordert oder eher überfordert. Aus Sicht der Ottenbacher

Am kommenden Samstag, 2. Juli, kann man die Ottenbacher auf der Linth in Schmerikon bei der Schweizer Pontonier-Meisterschaft bestaunen. Um 8.10 Uhr treten sie im Einzelfahren an. Um 11.40 Uhr startet die erste Gruppe zum Sektionsfahren und die zweite um 15.16 Uhr.

Freie Fahrt in den Sommerferien Der ZVV-FerienPass ist ab sofort erhältlich Der ZVV-FerienPass ermöglicht 6- bis 16-Jährigen auch in diesem Sommer freie Fahrt im ganzen ZVV-Netz mit allen verfügbaren öffentlichen Verkehrsmitteln. Zusätzlich profitieren FerienPass-Inhaber von zahlreichen Gratiseintritten und Aktionen. Der ZVV-FerienPass war im vergangenen Jahr einmal mehr ein voller Erfolg: Knapp 19 000 Kinder und Jugendliche haben das Angebot genutzt und bereisten den Kanton mit Bahn, Tram, Bus, Schiff, Luftseil- und Zahnradbahn. Auch 2016 bietet der FerienPass jede Menge Aktionen. Dazu gehören unter anderem Gratiseintritte in über 130 Badis im ganzen Kanton, in 43 Museen sowie in den Zoo Zürich und ins Schloss Kyburg. Ebenfalls kostenlos sind ein Glace-Coupe im Restaurant

Felsenegg sowie ein FerienPass-Rucksäckli. Zu den Neuigkeiten zählen diesen Sommer Vergünstigungen auf Kinoeintritte sowie auf einen Foxtrail. Der ZVV-FerienPass ist ab dem 9. oder 16. Juli jeweils fünf Wochen lang gültig. Er kann ab sofort für 24 Franken an jedem Bahnhof, jeder ZVV-Verkaufsstelle, in allen grösseren MigrosFilialen und im Pro-Juventute-OnlineShop www.projuventute.ch/shop bezogen werden. Ideal lässt sich der ZVV-FerienPass mit dem «Pro Juventute Ferienplausch» verbinden. Pro Juventute bietet Kindern eine vielfältige Auswahl an begleiteten Aktivitäten: Von Bikespass über Graffitiworkshops und Pferdeerlebnisse bis zu Zauberworkshops. (pd.) Weitere Infos unter www.zvv.ch/ferienpass oder www.projuventute.ch/ferienplausch.


vermischtes

Die Jungfahrer der Kategorie 1 mit ihren Leitern. (Bild zvg.)

Starke Leistung der Jungpontoniere Podestplätze in Wangen und Ellikon In Wangen a/A wurde am 11. und 12. Juni ein Einzelwettfahren ausgetragen. Schon dort brillierten die jüngsten Jungfahrer der Kat.1. Tolle Resultate gab es auch am Rayonwettfahren vom 25. und 26. Juni in Ellikon am Rhein. Von fünf in der Kat.1 gestarteten Ottenbacher Weidlingen erkämpften sich am Einzelwettfahren in Wangen an der Aare vier eine Kranzauszeichnung. So konnte Gian Vögele mit Simon Flori das Podest auf Rang zwei betreten, gefolgt auf Rang 6 von Michèle/Irene Leutert, Rang 12 ging an Sebastian/Dominik Schriber. Als Doppelstarter konnte sich auch Mario Brem unter die Kranzgewinner mischen. Diese Leistungen werden durch gezieltes Training abgerufen. Mit Sandro Lehmann und Christian Schnopp verfügt der Pontonierfahrverein über sehr kompetente Leiter, die ihr Können weitergeben. Jungfahrleiter Christian Schnopp und Präsident Martin Guthauser gehören zu den schweizweit besten Fahrerpaaren in der Kategorie C. Sie liessen in Wangen alle 114 gestarteten Konkurrenten hinter sich. Nebst diesen Erfolgen konnten sich weitere 14 Ottenbacher in verschiedenen Kategorien einen Kranz anhängen lassen.

wurden trotz allem tolle Resultate erreicht: Gian Vögele/Simon Flori schlugen diesmal richtig zu. Sie krönten sich als Sieger bei den jüngsten (Kat. 1). Auch Mario Brem gelang es mit Vögele einen Kranz zu erkämpfen. In der Kat. 3 erreichten Thomas Leutert/ Dennis Berli den guten 7. Schlussrang. Den dreifachen Schweizer Meistern Martin Berli und Christian Kohler läuft es gut. Sie erkämpften den 3. Rang Kat. D und sind gerüstet für die Schweizer Meisterschaft vom kommenden Wochenende in Schmerikon. Zudem erkämpften sich Urs Berli und Adrian Schumacher den 12. und Leo Baschnagel/Ernst Humbel den 14. Schlussrang. Als Doppelstarter bestieg Kurt Hegetschweiler das Boot mit Urs Berli und auch für Hegetschweiler reichte es zum Kranzgewinn. In der Kat.C erzielten Martin Guthauser/ Christian Schnopp den 8. Rang, gefolgt von Mike Guthauser und Christian Grütter auf Rang 10. Anita Stanger und Corinne Leutert zeigten eine durchaus positive Bilanz. Nach drei gemeinsam bestrittenen Wettkämpfen konnten sie in der Kat. F zweimal das Podest besteigen. So auch in Ellikon, wo sie den hervorragenden 3. Rang erreichten. Anita Leutert/Nici Betschart holten sich mit dem 8. Rang ihre Kranzauszeichnung.

Die Schweizer Meisterschaft steht an Rayonwettfahren 25. und 26. Juni in Ellikon am Rhein In Ellikon wurde am vergangenen Wochenende das letzte Einzelwettfahren vor der Schweizer Meisterschaft ausgetragen. Manch einer war aufgrund des Hochwassers gefordert oder eher überfordert. Aus Sicht der Ottenbacher

Am kommenden Samstag, 2. Juli, kann man die Ottenbacher auf der Linth in Schmerikon bei der Schweizer Pontonier-Meisterschaft bestaunen. Um 8.10 Uhr treten sie im Einzelfahren an. Um 11.40 Uhr startet die erste Gruppe zum Sektionsfahren und die zweite um 15.16 Uhr.

Freie Fahrt in den Sommerferien Der ZVV-FerienPass ist ab sofort erhältlich Der ZVV-FerienPass ermöglicht 6- bis 16-Jährigen auch in diesem Sommer freie Fahrt im ganzen ZVV-Netz mit allen verfügbaren öffentlichen Verkehrsmitteln. Zusätzlich profitieren FerienPass-Inhaber von zahlreichen Gratiseintritten und Aktionen. Der ZVV-FerienPass war im vergangenen Jahr einmal mehr ein voller Erfolg: Knapp 19 000 Kinder und Jugendliche haben das Angebot genutzt und bereisten den Kanton mit Bahn, Tram, Bus, Schiff, Luftseil- und Zahnradbahn. Auch 2016 bietet der FerienPass jede Menge Aktionen. Dazu gehören unter anderem Gratiseintritte in über 130 Badis im ganzen Kanton, in 43 Museen sowie in den Zoo Zürich und ins Schloss Kyburg. Ebenfalls kostenlos sind ein Glace-Coupe im Restaurant

Felsenegg sowie ein FerienPass-Rucksäckli. Zu den Neuigkeiten zählen diesen Sommer Vergünstigungen auf Kinoeintritte sowie auf einen Foxtrail. Der ZVV-FerienPass ist ab dem 9. oder 16. Juli jeweils fünf Wochen lang gültig. Er kann ab sofort für 24 Franken an jedem Bahnhof, jeder ZVV-Verkaufsstelle, in allen grösseren MigrosFilialen und im Pro-Juventute-OnlineShop www.projuventute.ch/shop bezogen werden. Ideal lässt sich der ZVV-FerienPass mit dem «Pro Juventute Ferienplausch» verbinden. Pro Juventute bietet Kindern eine vielfältige Auswahl an begleiteten Aktivitäten: Von Bikespass über Graffitiworkshops und Pferdeerlebnisse bis zu Zauberworkshops. (pd.) Weitere Infos unter www.zvv.ch/ferienpass oder www.projuventute.ch/ferienplausch.


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Sport

Dienstag, 28. Juni 2016

Ruhig, besonnen und ausdauernd Interview mit Peter Käslin, der seit Jahren eng mit dem FC Affoltern verbunden ist Einer, der seit vielen Jahren durch seine selbstlose Arbeit den FC Affoltern am Leben erhält, ist Peter Käslin. Aktiven-Obmann, Vorstandsmitglied, Trainer Senioren 40+ und Interims-Präsident des Grümpi-OKs, all diese Ämter sind mit seinem Namen verbunden. Peter Käslin, auf einer Fotografie der Saison 1980/81 sieht man Sie als Mitglied der 1. Mannschaft des FC Affoltern. Während all Ihre Mitspieler die Fussballschuhe schon längst an den Nagel gehängt haben, sind Sie nicht nur als unermüdlicher Spielertrainer der Senioren 40+ aktiv, sondern stellen Ihre Fähigkeiten auch in verschiedenen anderen Funktionen zur Verfügung. Woher nehmen Sie Ihre Motivation, dem Verein seit vielen Jahren derart selbstlos zu dienen? Die Motivation dazu ist tief in mir drin. Ich habe sie schon immer gehabt. Ich sehe den Fussballverein als grosse Familie, als Gemeinschaft. Da helfe ich gerne, wie ich auch zu Hause immer gerne geholfen habe. Ein Teil dieser grossen Familie zu sein, erfüllt mich. Dies ist die eine Seite. Eine andere Seite ist sicherlich die Faszination Fussball, die mich nie losgelassen hat. ...............................................................

«Mein Ziel ist die Stärkung des Wir-Gefühls» ............................................................... Worin bestehen Ihre Aufgabe als Aktiven-Obmann? Was ist besonders reizvoll an dieser Aufgabe? Ich bin zuständig für die Anliegen der Veteranen/Senioren und der 2. und 3. Mannschaft, welche ich auch im Vorstand vertrete. Ausserdem bin ich Ansprechperson des Kantonalen Fussballverbands Fvrz und gehe als Vertreter des FCA zu deren Delegiertenversammlungen. Reizvoll ist vielleicht das falsche Wort. Es ist mir wichtig, allen Anliegen das nötige Gewicht zu geben, sei es im Vorstand oder im Fvrz. Welche Ziele haben Sie bei dieser Aufgabe? Mein Ziel ist ganz klar die Stärkung des «Wir sind ein Verein», nicht mehrere. Dabei ist wichtig, dass alle an ei-

nem Strick in die gleiche Richtung ziehen. Auch möchte ich, dass wir miteinander etwas erleben. Denn gemeinsam Erlebtes verbindet, auch später noch. Was gefällt Ihnen Peter Käslin. (zvg.) besonders daran? Aktiv sein, mitgestalten, initiieren, Verantwortung übernehmen, umsetzen, erleben, meine Haltung leben. Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Mit welchen Schattenseiten sind Sie in Ihrem Amt konfrontiert? Da muss ich etwas ausholen: In der Vergangenheit bestand der Verein aus drei Abteilungen: Aktiven, Junioren, Senioren. Nun sind die Frauen noch dazugekommen. Diese Abteilungen wurden vor etwa sechs Jahren zu einem Verein zusammengeführt. Dieser Prozess scheint arg ins Stocken geraten zu sein oder wurde – meiner Ansicht nach – in den Köpfen nicht richtig vollzogen. Dies empfinde ich als schwierig. Dazu kommt, dass durch den grossen Wechsel von Vorstandmitgliedern viel Wissen verloren gegangen ist. Auch finde ich, dass die vereinbarten Richtlinien oft nicht eingehalten werden oder kaum Bedeutung haben. Mühe macht mir ausserdem die heute gelebte Unverbindlichkeit dieser Konsumgesellschaft, wie auch fehlende Sorgfalt im Umgang mit dem Ort, wo der Lieblingssport ausgeübt wird (abgerissene Duschköpfe, zerschnittene Netze, Müll etc.). Als Trainer der Senioren 40+ müssen Sie sich immer wieder damit auseinandersetzen, dass Spieler kurzfristig aus unterschiedlichen Gründen absagen, sodass Sie zur Improvisation gezwungen sind. Hand aufs Herz, wird es Ihnen nicht manchmal zu viel? Was motiviert Sie weiterzumachen? Natürlich denke ich manchmal bei kurzfristigen Abmeldungen: «Nicht schon wieder! Woher nehme ich jetzt eigentlich noch Spieler?» Doch es hat ja alles seinen Grund. Ich bin überzeugt, dass wir auch zu zehnt punkten können (haben wir auch schon getan).

Eine Lösung gibt es immer. Meine Motivation nehme ich aus dem Gefühl, dass Fussball extrem faszinierend ist, die Menschen mir ans Herz gewachsen sind und ich mit ihnen gemeinsam ein Spiel oder Training erleben will. Nun haben Sie – als Interims-Präsident – wie Sie betonen, auch noch das Grümpi vor dem drohenden Kollaps gerettet. Grümpelturniere sind heutzutage einer mannigfaltigen Konkurrenz ausgesetzt. Haben Sie sich schon Überlegungen gemacht, wie man den Teilnehmerrückgang stoppen könnte? Wenn ich ein Rezept hätte, wäre ich glücklich. Gelingt es uns, aus dem «Grümpi/Schüeli» das absolute Highlight des FCA-Jahres zu machen, wo Jung und Alt gemeinsam teilnehmen, wäre dies ein Riesenerfolg. Mein Aufruf: Kommt alle ans «Grümpi/Schüeli», spielt mit, helft mit, erlebt mit! ...............................................................

«Junge Menschen übernehmen wieder zunehmend Verantwortung» ............................................................... Nicht viele zeigen solchen Idealismus wie Sie. Schweizweit ertönen Klagen über den Mangel an Freiwilligen, welche sich für Vereine engagieren. Was müsste Ihrer Meinung nach getan werden, um diesen Trend aufzuhalten? Ich habe leider auch hier kein Rezept. Ich habe aber das Gefühl, dass der Trend an der Wende steht. Ich sehe viele junge Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich für den Verein einsetzen. Werte wie Zusammensein, zusammen Erleben, Zusammenhalten scheinen wieder aufzukommen. Trotz Ihrer langjährigen Vereinskarriere sind Sie für vor allem für jüngere Mitglieder des Vereins ein unbeschriebenes Blatt. Wie charakterisieren Sie sich selbst? Was hat Sie einst dazu bewogen, sich dem FC Affoltern anzuschliessen? Woran erinnern Sie sich besonders? Mein Charakter lässt sich vielleicht am ehesten mit ruhig, besonnen und ausdauernd umschreiben. In jungen Jahren habe ich ehrfürchtig die damals alten FCA-Grössen angeschaut. Es

hat mich damals tief beeindruckt, wie diese Menschen zusammen den Fussball gelebt haben. Mit der FussballWM 1974 wurde ich Feuer und Flamme von einzelnen Mannschaften und Spielern. Dies hat mich dazu bewogen, dem FCA beizutreten. Mit 13 Jahren startete ich so meine Fussballkarriere in der damals untersten Kategorie, bei den Junioren C. Danach durchlief ich die B- und A-Juniorenabteilungen und schaffte als A-Junior den Sprung in die erste Mannschaft (3. Liga). Während drei Jahren spielte ich leihweise in Kilchberg in der 2. Liga, mit dem Höhepunkt 2. Liga-Meister zu werden. Leider gingen die Aufstiegsspiele in die 1. Liga gegen Thun verloren. Nach meiner Rückkehr nach Affoltern, in die 1. Mannschaft, schafften wir den Aufstieg in die 2. Liga. Parallel zu meinem Spielerdasein bildete ich mich zum Fussballtrainer aus, mit B-Diplom, 1985. Nach dem Aufstieg übernahm ich als Spielertrainer die 2. Mannschaft. Weiter ging es als Spielertrainer zu den Senioren und danach zu den Veteranen, wo ich heute noch tätig bin. Oh, ich bin ja schon seit 23 Jahren Spielertrainer…! Gab es Trainer, die Sie besonders geprägt haben? Als mich prägende Trainer sehe ich alle an. Zu jedem Zeitpunkt durfte ich wertvolle Haltungen und Gedanken mitnehmen. Mein erster Trainer Antonio Pasquale oder Walter Stotz, Röbi Hinden, Bruno Christen, Marcel

Zur Person Als langjähriger aktiver Torhüter der Senioren und der Veteranen (Senioren 40+) habe ich mit Peter Käslin Höhen und Tiefen erlebt. Wie er auch nach dermassen vielen Jahren an exponierter Stelle trotz gelegentlichen Rückschlägen das Positive in den Vordergrund stellt und mit unermüdlichem Einsatz sich in verschiedensten Ämtern bewährt, ist beeindruckend. Seine Trainings- und Matchanalysen zeugen davon, dass nach wie vor sein Feuer für Fussball lodert.

Spahni, oder Max Schärer (FC Kilchberg), Milosavljevic, Helmut Huttari bis zu Bruno Zuber, alle haben mir etwas mitgegeben. Im ersten Jahr beim FCA, unter Antonio Pasquale, verloren wir fast alle Spiele. In Erinnerung bleibt, dass das einzige Spiel, in dem wir nicht unterlagen, das Spiel gegen GC war und zwar im Nebel. Wir lagen 2:0 zurück und Antonio Pasquale litt so mit uns, dass er vom Platz verwiesen wurde und uns nur von Ferne zusehen durfte, was im Nebel kaum möglich war. Nach der Pausenansprache gingen wir in die zweite Halbzeit, schossen vier Tore und gewannen schliesslich 4:2. Der Trainer freute sich enorm, dass es uns als Mannschaft, trotz seiner Abwesenheit, gelungen war zu siegen. Egal was passiert, es hat alles einen Grund. ...............................................................

«Ich arbeitete in der soziokulturellen Animation und als Hausmann» ............................................................... Wie ist Ihr familiärer Hintergrund und was hat Ihren Charakter geprägt? Ich bin als drittes von sieben Kindern in Aeugst gross geworden, also in einer Grossfamilie. Alle meine Geschwister haben Sport getrieben. Die Kraftquelle liegt bestimmt in der Familie. Nach der Schule habe ich eine Schreinerlehre gemacht und einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Nach einer einjährigen Reise durch verschiedene Länder wechselte ich in die soziokulturelle Animation, wo ich Teilzeit arbeitete. In diesen 25 Jahren habe ich viele Veranstaltungen durchgeführt und mich in verschiedenen Sparten weitergebildet, vom Management in Non-Profit-Organisationen über Sicherheitsfragen bis hin zum Kunsthandwerk. Privat war ich verheirateter Familienvater und Hausmann mit zwei Töchtern und einem Haus zum Umbauen. Heute arbeite ich zu 25 Prozent in der Kindervilla Alibaba in Zürich. In der verbleibenden Zeit bin ich als selbstständiger Handwerker unterwegs. Privat bin ich glücklich verliebt. Interview Rolf Oberhänsli

Grümpelturnier oder «Grümpi» – eine kleine Betrachtung 61. Grümpelturnier vom 1. und 2. Juli – 56. Bezirks-Schülerturnier vom 3. Juli Während die Euro 2016 in die Endphase geht und viele Stars die Plattform nützen, um nochmals ihren Marktwert zu steigern, haben schweizweit die Grümpelturniere Hochsaison. In Affoltern wird am kommenden Wochenende gespielt. ................................................... von rolf oberhänsli Am Freitag/Samstag 1./2. Juli beim 61. Grümpelturnier des FC Affoltern (Sonntag 3. Juli, Schülerturnier) winken keine satten Werbeverträge für die Spieler, im Vordergrund stehen neben den sportlichen Ambitionen, Spass, Fairness und vor allem die Pflege der Gemeinschaft. Über das erste Bezirksgrümpelturnier des FC Affoltern, das 1956 ausgetragen wurde, vermerkte der Chronist der FC Affoltern Clubgeschichte im Rückblick voller Stolz: «Noch in aller Erinnerung liegt das erstmalig lancierte Bezirksgrümpelturnier, das mit einem imponierenden Aufmarsch von 60 Mannschaften aufwarten konnte und sich zu einem

Zwei Mannschaften ... eigentlichen Volksfest gestaltete. Mit grosser Begeisterung und oftmals auch erstaunlichem Können wurde um den Eintritt in den Final gekämpft und es wurde mir später von noch lang anhaltenden Spuren der Kämpfe erzählt.» Doch wie erklärt sich eigentlich der Name «Grümpelturnier», im Volksmund liebevoll «Grümpi» ge-

... am ersten Bezirksgrümpelturnier. (Bilder FCA-Archiv) nannt? Während wir uns endlich aufraffen, unseren Gerümpel zu entsorgen, spielen am Grümpelturnier Jung und Alt, Männer und Frauen, arrivierte Fussballer neben Gelegenheitskickern mit, ein kunterbunter Haufen, der ganze «Grümpel» eben. Auch wenn die Qualität der Spiele mitunter nicht ganz eurotauglich ist, so rührt der Na-

me «Grümpelturnier» aber nicht daher. Vielmehr stammt er von Schützenfesten, wo um kleine, wenig wertvolle Gegenstande, «Grümpel» genannt, geschossen wurde. Das Grümpelturnier hat demnach wohl seinen Namen von den Preisen, die es zu gewinnen gab. Heute locken Pokale für die Sieger, der Name ist geblieben.

Grümpi und Schüeli des FC Affoltern. Freitag, 1. Juli: Gewerbe-Cup, EM live, Festwirtschaft, Bar, Trio Wolkenbruch, DJ Fabi und Guests. Samstag, 2. Juli: Grümpi, EM live, Penalty-Stand, Festwirtschaft. Sonntag, 3. Juli: Schüeli, Penalty-Stand, Frühschoppen mit Duo Silversound. www.fcaffoltern.ch


Sport

Dienstag, 28. Juni 2016

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Beste Zweitliga-Saison seit 16 Jahren Sensationeller Höhenflug des FC Affoltern mit Aufstiegsambitionen bis fast zum Schluss Die 1. Mannschaft des FC Affoltern hat in der abgelaufenen Saison 2015/16 in der ZweitligaGruppe 1 den hervorragenden zweiten Tabellenplatz erreicht. Die Säuliämtler mussten ihre Aufstiegsambitionen in die 2. Liga interregional erst in der zweitletzten Runde begraben. ................................................... von walter zech Der erst im letzten Sommer in die regionale zweite Liga aufgestiegene FC Affoltern hatte sich eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte als Ziel gesetzt. Das Team von Trainer Dragan Filipovic konnte sich gleich von Beginn weg auch in der höheren Liga durchsetzen. Nach fünf Runden übernahm man den zweiten Tabellenplatz und hatte bei Saisonhälfte vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Blue Stars.

Spannendes Aufstiegsrennen im Direktduell entschieden Schon nach den ersten Partien in der Rückrunde setzen sich die beiden Spitzenmannschaften von den restlichen Teams der Zweitliga-Gruppe 1 ab und lieferten sich fortan ein spannendes

Spieler und Staff des FC Affoltern nach dem letzten Spiel einer ereignisreichen Saison. (Bild Hansruedi Good) Verfolgerduell. Der FCA blieb elf Spiele in Folge ohne Niederlage, aber auch die Stadtzürcher zeigten kaum Schwächen. Das Aufstiegsrennen wurde erst im Direktduell zugunsten des FC Blue Stars entschieden. Wie überlegen die beiden Teams waren, zeigt der grosse Abstand zu den übrigen Mannschaften. Der FC Affoltern holte 16 Siege, spielte sechsmal Unentschieden und musste nur vier Niederlagen einstecken. Daraus resultierten 54 Punkte

bei einem Torverhältnis von 61:35. Beste Torschützen waren Claudio Antenen und Marco Bilic mit 15 bzw. 14 Treffern.

Starkes Kollektiv als wesentlicher Erfolgsfaktor Der FC Affoltern verfügte über ein starkes Kollektiv, wobei einige Akteure mit ihrer individuellen Klasse noch herausragten. Es herrschte ein absoluter Siegeswillen im Team, Spiele wur-

den auch in Unterzahl gewonnen oder wie in der Partie gegen Schwamendingen ein Rückstand in extremis noch in einen Erfolg gedreht. Trainer Dragan Filipovic: «Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben über die ganze Saison hinweg voll mitgezogen und auch ungewohnte Massnahmen jederzeit mitgetragen. Zum Erfolg hat auch der gute Teamgeist beigetragen, wir sind zu einer grossen Familie zusammengewachsen. Ich muss meinem

Team ein grosses Lob aussprechen, es hat echt Spass gemacht.» Die Planungen für die nächste Saison sind weitgehend abgeschlossen. Es gibt kaum Veränderungen im Kader und somit sind die Voraussetzungen geschaffen, um auch in der neuen Spielzeit in der obersten Tabellenregion mitzumischen. Nach einer kurzen Sommerpause wird der Trainingsbetrieb bereits Mitte Juli wieder aufgenommen und der Start in die neue Saison erfolgt Mitte August.

Damian Furrer als bester Ämtler Nordostschweizerisches Schwingfest in Wattwil Das 121. Nordostschweizer Schwingfest wurde am vergangenen Sonntag in Wattwil ausgetragen. Unter den 168 Schwingern befanden sich auch Damian und Matthias Furrer, Beat Reichmuth und Michi Odermatt. Als Sieger der Fairplay-Wertung durfte der FC Hausen im letzten Sommer im Würth Schweizer Cup gegen den FC St. Gallen antreten. Wer diesmal im Jonentäli aufläuft, wird am 1. Juli ausgelost. (Bild Martin Platter)

Der FC Hausen in Festlaune Erneut Sieger der Fairplay-Wertung Die Aktiven des FC Hausen haben allen Grund zum Feiern. Die erste Mannschaft hat den Ligaerhalt geschafft und erneut die Fairplay-Wertung gewonnen. Die zweite Mannschaft hat den Aufstieg in die 4. Liga erreicht und auch die Frauen und der Nachwuchs spielen erfolgreich. Bereits Anfang Juni machte die zweite Mannschaft des FC Hausen mit dem 0:6-Sieg in Rüti den vorzeitigen Aufstieg in die 4. Liga perfekt. Die Spieler von Dani Bruggmann und Coach Ivan D’Aurelio schafften in 16 Spielen komfortable 41 Punkte, mussten sich nur einmal geschlagen geben und erreichten mit respektablen neun Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Knonau-Mettmenstetten den verdienten Aufstieg. Das 3.-Liga-Team von Samir Ben Nejma und Coach Toni Schneitter startete mit etlichen Ladehemmungen in die Rückrunde. Doch dank Geduld und zurückkehrenden Leistungsträgern resultierten aus den letzten vier Spielen ebenso viele Siege mit sagenhaften 21:10 Toren. Nach einer Zitterpartie am Strich schöpfte das Team neues Selbstvertrauen und kämpfte sich in der Schlussrangliste noch auf den sechsten Rang vor.

Wieder gegen einen Superligisten? Damit nicht genug: Die erste Mannschaft schaffte es erneut an die Spitze der Fairplay-Wertung. Nach 23 Spielen mit «nur» 29 Strafpunkten ist das Team wie im Vorjahr berechtigt, am Würth Schweizer-Cup teilzunehmen. Im August 2015 durfte der FC Hausen im Jonentäli bereits gegen den Superligisten FC St. Gallen antreten. Welcher Club in diesem Sommer Hausens Gegner sein wird, das wird die Auslosung am Freitag, 1. Juli, im Haus des Fussballs in Muri bei Bern ergeben. Nach dem letzten Spiel der Saison gegen den FC Thalwil wurden drei Spieler aus der ersten Mannschaft verabschiedet. Aus beruflichen und/oder familiären Gründen hängen Torhüter Mike Weber und Joël Ott ihre Fussballschuhe an den berühmten Nagel. Dem Club weiterhin erhalten bleibt der langjährige FC-Hausen-Stratege Dodo Hochreutener. Mit 33 wird er seine Dienste als Coach und Bindeglied zur ersten Mannschaft künftig dem 2. Team in der 4. Liga zur Verfügung stellen. Pascal Walti und Ralph Huster bleiben dem Club noch sporadisch erhalten. (tsch./map.) Weitere Infos unter www.fchausen.ch.

Als einziger Ämtler kam Damian Furrer in den Ausstich. Er erreichte die Mindestanzahl an Punkten, um nach vier Gängen auch noch Gang fünf und sechs zu schwingen. Die ersten zwei Gänge verlor Furrer, im dritten konnte er mit seinem Gegner Silvan Wetter stellen. Gegen Marcel Räbsamen im vierten Gang schrieb der junge Schwinger eine volle 10. Im fünften Gang hiess sein Gegner Stefan Brügger, der Kranzschwinger gewann gegen Furrer. Im sechsten Gang konnte Damian Furrer Mathias Dobler nicht bezwingen. Nichtsdestotrotz, der erst 18-jährige Damian Furrer zeigte am diesjährigen NOS aktiven und starken Schwingsport. Kränze gab es für Fabian Kindlimann, Samir Leuppi und Roman Schnurrenberger aus dem Kanton Zürich. Den Sieg holte sich der Bündner Armon Orlik, er gewann gegen Samuel Giger nach 3:20 Minuten mit

Im vierten Gang konnte Damian Furrer (oben) seinen Gegner Marcel Räbsamen bezwingen mit der vollen Punktzahl. (Bild Anja Bernhard) Kurz und Nachdrücken. Orlik gewann in dieser Saison bereits drei Kranzfeste und ist auf Kurs nach oben. Gespannt kann man sein, was Armon Orlik noch zeigt. Anja Bernhard

Auszug aus der Schlussrangliste: 1 59.25 Armon Orlik, Maienfeld; 19d 53.00 Damian Furrer, Islisberg; 23f 35.50 Michi Odermatt, Hausen aA; 23s 35.50 Beat Reichmuth, Mettmenstetten; 29a 34.00 Matthias Furrer, Islisberg.

Erfolgreicher Saisonabschluss Wasser-Sport-Club-Albis in Bülach im Wettkampf-Einsatz Mit neun Medaillen in den Einzel-, einem Podestplatz im Staffelrennen und teils massiv verbesserten persönlichen Bestleistungen war der Bülicup vom vergangenen Samstag ein absolut gelungener Wettkampf für den Wsca. Sophie Baur (Hedingen) holte über die 100 m Delfin Gold. Für jeweils Bronze reichte es ihr über die 100 m Rücken und Freistil. Auf dem zweiten Platz

stand Alexia Voser (Rifferswil) über die 100 m Delfin. Chiara De Pretto (Ottenbach) und Valeria Spagnoletti (Affoltern) erreichten Bronze über die 100 m Brust. Michelle Stolz (Affoltern) schwamm über die 100 m Freistil zu Bronze. Freuen durfte sich Gian Ott (Mettmenstetten) über zweimal Bronze über die 100 m Rücken und Brust. Die 4 x 50 m Freistil-Damenstaffel, bestehend aus Valeria Spagnoletti, Chiara De Pretto, Sophie Baur und Michelle Stolz, belegte den guten 3. Rang.

Unerwähnt dürfen auf keinen Fall die Leistungen von Melina Brem (Ottenbach), Fiona Baur (Hedingen), Yannic Petrovic (Widen) und Iloy Lamers (Buttwil) bleiben. Sie schwammen sich zu ausgezeichneten persönlichen Bestleistungen – es gab Zeiten mit bis zu 10 Sekunden Verbesserung zu verbuchen! Mit guter Stimmung am letzten Wettkampf vor der Sommerpause, ist die Vorfreude auf die kommende Saison gross. Mehr Infos unter www.wsca.ch.


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051 2016  

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