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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 050 I 173. Jahrgang I Freitag, 28. Juni 2019

Rücktritt

30 Jahre Götschihof

Andere Vorstellungen: Alain Schwald gibt das Präsidium der FDP-Bezirkspartei ab. > Seite 3

Ein gelungenes Jubiläumsfest für die Bewohnenden mit Zauberei und Musik. > Seite 6

Das Säuliamt muss schwitzen

Das Mettmenstetter «Rössli» als Filmkulisse

Die Primarschule Kappel hat am Dienstag den Erziehungsberechtigten mitgeteilt, dass die Kinder am Donnerstagnachmittag aufgrund der Hitze die Wahl haben, zu Hause zu bleiben oder in der Schule betreut zu werden. Für die Schülerinnen und Schüler, welche von Hauptikon und Uerzlikon mit dem Velo zur Schule nach Kappel kommen, sei der Schulweg bei diesen Temperaturen nicht zumutbar. Das Volksschulamt des Kantons Zürich hat dagegen interveniert und erklärt, dass Hitzeferien im Kanton nicht zulässig seien. Kappel hat nun entschieden, den Unterricht nach Stundenplan durchzuführen. Die Kinder von Hauptikon und Uerzlikon, werden am Donnerstag- sowie Freitagnachmittag ausnahmsweise mit dem Schulbus transportiert. Die derzeit vorherrschende Tropenhitze kriegen besonders Bauarbeiter zu spüren. An der Albispark-Baustelle in Affoltern arbeiten sie ohne jeglichen Schutz vor der Sonne. Mit viel Sonnencrème und dem Trinken von bis zu sechs Litern Wasser am Tag gehen sie mit den strapaziösen Arbeitsbedingungen um. Werktätige, die in Gebäuden arbeiten, schützen sich derweil mit Ventilatoren und Klimageräten gegen die enorme Hitze. Das zeigt der Verkauf dieser Geräte, der boomt wie seit Langem nicht mehr. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Älteste Kirche wird gefeiert Vor 500 Jahren erhielt die Kirche Knonau ihre heutige Form. Aus diesem Anlass steigt morgen Samstag ein Sommerfest. Das Familienprogramm wartet mit einem Postenlauf auf. Daneben steht ein Kinderspielbus bereit. Um 18 Uhr beginnt dann der ökumenische Festgottesdienst mit Musik und Gastpredigt von Pfarrer Dr. Gottfried Locher, Präsident der evangelischen Kirche Schweiz. Im Anschluss sind alle zum Festbetrieb auf dem Stampfiplatz eingeladen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Ämtler Turner am Eidgenössischen Fast 70 000 Turnerinnen und Turner haben am Eidgenössischen Turnfest in Aarau teilgenommen, darunter auch eine Vielzahl aus Ämtler Vereinen. Die grosse Kulisse und die vielen Zuschauer trieben an: Die Damen- und die Aktivriege aus Obfelden erreichten einen neuen Vereinsrekord und auch der Damenturnverein Hedingen konnte sich gegenüber früheren Turnfesten deutlich steigern. Der TV Hausen durfte sich über die Bestnote 10 im Korbball freuen. ................................................... > Berichte auf den Seiten 20 und 21

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Selbstbestimmt leben Serie Charta Sozialhilfe, Teil 3: Sozialhilfe wirkt für die Betroffenen. > Seite 7

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Abkühlung möglich Das «Stigeli» ist im Hochsommer auch bei unbeständigem Wetter nachmittags geöffnet. > Seite 8

Eintägige Dreharbeiten zur neuen SRF-Serie «Frieden»

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Töfffahrerin verletzt In Bonstetten stürzte am Dienstag eine Motorradfahrerin und prallte gegen ein Postauto. > Seite 9

Das Musigfäscht kann beginnen 125 Jahre Musikverein Harmonie Hausen: Heute Freitag steigt im Festzelt auf dem Hausemer Schulareal die grosse Jubiläumsfeier. Die Blasmusik wird dabei ergänzt durch Chöre und Rockbands aus der Region. Am Samstag und Sonntag werden am Musiktag Amt und Limmattal dann die Gäste für die Musik sorgen – sei es an den Marschmusik-Paraden auf der Ebertswilerstrasse zwischen Albisbrunn und Schulanlage oder an den Konzert-Vorträgen in der reformierten Kirche. Ein Highlight wird am Samstagabend der Auftritt der Coverband Abba99 sein. «Darauf sind wir schon etwas stolz», so Ueli Imhof, Präsident des MVH Hausen. Es gibt noch letzte Tickets. Vor dem Fest waren die Musikanten und ihre Helfer für die Einrichtung der Infrastruktur gefragt. Am Mittwochmorgen haben sie beim Zeltaufbau kräftig angepackt. Der «Anzeiger» hat sie besucht und – trotz schwül-heissen Bedingungen – eine gute und fröhliche Stimmung festgestellt. ................................................... > Bericht auf Seite 15 anzeigen

Stickig-rauchige Atmosphäre im «Rössli»-Saal, der für die Dreharbeiten zum Jazzlokal der 40er-Jahre umfunktioniert wurde. (Bild Werner Schneiter) Während eines Tages diente das Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten als Filmkulisse. Das Schweizer Fernsehen dreht zwischen Mai und August die neue sechsteilige Serie «Frieden». In dieser fiktionalen Dramaserie wird eine Familiengeschichte in der unmittelbaren Nachkriegszeit er-

zählt, die mit zahlreichen Herausforderungen verbunden war. Im geschichtsträchtigen «Rössli»Saal entstanden Szenen, die den Tag vor einer Hochzeit zeigen. Allerdings kein reiner Polterabend, denn es waren auch Damen dabei. Dargestellt wurde ein Jazzlokal der 40er-Jahre mit

rauchig-stickiger Atmosphäre und Swing. «Der Saal ist authentisch und hat die nötige Grösse», begründete Produktionsleiter Claude Witz die Wahl des Drehortes in Mettmenstetten. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Petition «Stop 5G» in Wettswil

Es formiert sich Widerstand gegen Mobilfunk-Sendeanlagen Birgt der neue 5G-Standard Risiken für die Gesundheit? Dazu gehen die Meinungen weit auseinander. Der Verein «Stop 5G in Wettswil» sagt Ja und sammelt Unterschriften gegen Sendeanlagen in der Gemeinde. ................................................... von thomas stöckli Weltweit wird derzeit ein neuer Mobilfunkstandard eingeführt: 5G. Mit diesem soll einerseits die Kapazität erhöht – die über das Mobilfunknetz übertragene Datenmenge verdoppelt sich jedes Jahr –, andererseits die Datenübertragung nochmals deutlich beschleunigt werden. Wegen der höheren Frequenzbereiche sinkt allerdings die Reichweite, entsprechend braucht es eine Verdichtung des Antennennetzes. Umstritten sind allfällige gesundheitliche Risiken der neuen Technolo-

gie. 5G basiere auf kurzwelliger Strahlung, die von der Haut mit unbekannten Folgen absorbiert werde, warnt etwa der Verein Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz – und fordert deshalb ein Moratorium für 5G, um die gesundheitlichen Konsequenzen zu untersuchen. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat im September 2018 eigens eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Bedürfnisse und Risiken beim Aufbau von 5G-Netzen zu analysieren. Deren Bericht hat sich allerdings verzögert und wird erst im Laufe des nächsten Halbjahres erwartet. Derweil läuft vielerorts bereits die Aufrüstung. Mittlerweile regt sich allerdings Widerstand gegen die «Feldversuche» ohne unabhängige Unbedenklichkeitsstudie. Drei Kantone haben bereits ein Moratorium beschlossen, bis die Risiken der neuen Mobilfunk-Technologie geklärt sind. Und in Wettswil hat sich ein neuer Verein «Stop 5G in Wetts-

wil» formiert, der Unterschriften sammelt gegen neue Sendeanlagen, gegen die Aufrüstung von bestehenden Anlagen und für die Ausserbetriebsetzung von bereits auf 5G aufgerüsteten Anlagen. «Wir streben 2000 Unterschriften an», verrät Vereinspräsidentin Eva Wolfsgruber. «Die Menschen wollen unterschreiben», ist sie überzeugt. Und ihre geleistete Vorarbeit stelle sie auch gerne Interessierten aus anderen Gemeinden zur Verfügung. Vehement wehrt sich der Verein gegen die Aussage, als «Bagatelländerung» sei die Aufrüstung von bestehenden Sendeanlagen nicht baubewilligungspflichtig. Gemäss Vollzugsempfehlung zur Bundesverordnung über nichtionisierende Strahlung könne eine Erweiterung des Sendemasts mit zusätzlichen Antennen oder ein Ersatz mit anderem Antennendiagramm nicht als Bagatelländerung durchgehen. Deshalb sei eine Baubewilligung der Standortgemeinde zwingend erforderlich.


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die M&L Gerüste GmbH, mit Sitz in Ottenbach, Zwillikerstrasse 14, 8913 Ottenbach, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 12.07.2018 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 18.06.2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 8. Juli 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 28. Juni 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach . 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Gebhard Johann Baumeler, geb. 6. Juni 1963, von Schüpfheim LU, Oberdorfstrasse 22, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis vom 20. Juni 2019 als geschlossen erklärt worden. Schlieren, 28. Juni 2019 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

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Konkurseröffnung Schuldnerin: Erbschaft des Marcel Gottfried Nievergelt geb. 23. August 1958, von Affoltern am Albis ZH, Ottenbacherstrasse 11, 8909 Zwillikon, gestorben am 10. Oktober 2018 Datum der Konkurseröffnung: 16. Mai 2019 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Grundstück/Liegenschaft: In der Stadt Affoltern am Albis: Grundregister Blatt 719, Kat.-Nr. 6705, Plan: 28, 300 m² Gartenanlage, befestigte Fläche, Gebäude Vers.-Nr. 2231. Im Übrigen laut Grundregister. Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Aufforderung: Die Inhaber von Dienstbarkeiten, welche unter dem früheren kantonalen Recht ohne Eintragung in die öffentlichen Bücher entstanden und noch nicht im Grundregister eingetragen sind, werden aufgefordert, diese Rechte innert einem Monat ab Bekanntmachung beim Konkursamt Affoltern unter Einlegung allfälliger Beweismittel anzumelden. Die nicht angemeldeten Dienstbarkeiten können gegenüber einem gutgläubigen Erwerber des belasteten Grundstückes nicht mehr geltend gemacht werden, soweit es sich nicht um Rechte handelt, die auch nach dem ZGB ohne Eintragung in das Grundbuch dinglich wirksam sind. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. Juni 2019. Affoltern am Albis, 21. Juni 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 6. Juli 2019 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: SAM am Albis Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 437 76 86 (ab 12 Uhr) 28. Juni 2019 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Spezielle Öffnungszeit der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts Bonstetten: Am Freitag, 28. Juni 2019, bleiben die Büros infolge Personalausflug geschlossen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2019 1. Genehmigung Jahresrechnung 2018 2. Erteilung Gemeindebürgerrecht Batchev Emil, Kappel am Albis 3. Erteilung Gemeindebürgerrecht Elliott Antony, Elliott Rebecca, Elliott Harry und Elliott Archibald, Kappel am Albis 4. Erteilung Gemeindebürgerrecht Mason Adam und Mason Emma, Uerzlikon 5. Erteilung Gemeindebürgerrecht Mason Matthew, Uerzlikon 6. Erteilung Gemeindebürgerrecht Roby Carly, Kappel am Albis 7. Erteilung Gemeindebürgerrecht Roby Megan, Kappel am Albis Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Kappel am Albis, 28. Juni 2019 Gemeinderat Kappel am Albis

Genehmigung Grundwasserschutzzonen Pumpwerk Oberwald der Gemeinde Steinhausen und Kappel am Albis Gestützt auf Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer und § 35 des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft mit Verfügung vom 3. Juni 2019 die mit Beschluss des Gemeinderates Kappel am Albis vom 20. Mai 2019 festgesetzten, erneuerten Grundwasserschutzzonen und die Grundwasserfassung Oberwald und das entsprechende Reglement genehmigt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Die Akten können vom 28. Juni 2019 bis 28. Juli 2019 auf der Gemeinderatskanzlei Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, eingesehen werden.

Beschluss der ev. ref. KirchgemeindeVersammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 23. Juni 2019, fasste folgenden Beschluss: 1. Die Jahresrechnung 2018 wird genehmigt Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab 1. Juli 2019, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Ev. ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil


Bezirk Affoltern

Alain Schwald tritt zurück Fast drei Jahre war er FDP-Bezirkspräsident, nun will er das Amt niederlegen. Das hat Alain Schwald am Montag auf Twitter verkündet. Die Leitung des Wahlkampfs hat der Wettswiler per sofort abgegeben. Als Grund für seinen Rücktritt gibt Schwald die nationale Delegiertenversammlung vom letzten Samstag an: «Den heutigen Kurs der FDP kann und will ich nicht vertreten», heisst es im Rücktrittsschreiben. Das betreffe nicht nur die Klima- und Umweltpolitik, sondern auch die Europa- und Steuerpolitik. Der gewählte Kurs sei aus seiner Sicht «weder freisinnig noch glaubwürdig». Schwald will sich nun auf seine Dissertation, den Job und den Jungfreisinn konzentrieren. (tst.)

Freitag, 28. Juni 2019

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Auch in Mettmenstetten wird für «Frieden» gearbeitet Drehtag im «Rössli» zu einer neuen sechsteiligen Serie des Schweizer Fernsehens Das Mettmenstetter Gasthaus zum weissen Rössli diente diese Woche als Kulisse für die neue sechsteilige Serie des Schweizer Fernsehens, die den Titel «Frieden» trägt. Sie handelt vom Neubeginn und den damit zusammenhängenden Herausforderungen nach dem 2. Weltkrieg. ................................................... von werner schneiter

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige

Am Set im «Rössli»-Saal herrscht noch Ruhe. Während Wirtin Vreni Spinner überall zum Rechten schaut, sitzen rund 60 Statisten in dem während des Drehtags für die Öffentlichkeit geschlossenen Restaurant. Oder stehen wartend im Gang, trinken Mineralwasser, rauchen und unterhalten sich. Sie sind angesichts der grossen Wärme nicht zu beneiden, denn sie tragen die filzigen Militäruniformen und Zivilkleider aus den 40er-Jahren. Auch Frisuren und Haarschnitte erinnern an die unmittelbare Nachkriegszeit. Dann ist Probe: Alle steigen die Treppe hoch in den Saal, der in den letzten Jahrzehnten für verschiedenste Veranstaltungen gedient hat. Sie werden dort dirigiert und angewiesen von der Regie. Auch bei noch ausgeschalteten Kameras muss jedes Detail sitzen. So liegen Zigaretten aus dieser Zeit auf den Tischen, stehen antiquierte Gläser, Bierflaschen mit den (heute wieder verwendeten) Bügelverschlüssen. Künstlicher Nebel simuliert die rauchig-stickige Atmosphäre eines damaligen Jazzlokals. Schliesslich spielt die Swing-Band, aber nicht richtig: Die Darstellenden tanzen zu PlaybackKlängen, derweil sich an einem Tisch eine nicht mehr ganz nüchterne Gruppe zuprostet. «Fertig» ruft der Regieassistent per Megafon. Tänzerinnen und Tänzer schwitzen und greifen zum Mineralwasser, derweil hinter den Kulissen Frisuren neu gerichtet werden. Auf eine neue Probe.

Metapher über die Schweiz Die sechsteilige Serie spielt im Frühsommer 1945, nachdem in Europa Frieden eingekehrt war. Autorin Petra Volpe hat ein sechsteiliges Stück geschrieben, in welchem Fabrikantentochter Klara und ihr Bräutigam Johann in eine gemeinsame Zukunft aufbrechen – ein Neubeginn, der von zahlreichen politischen und

Dicht gedrängter Drehtag im Mettmenstetter «Rössli»: Wirtin Vreni Spinner und Produktionsleiter Claude Witz. (Bild Werner Schneiter) wirtschaftlichen Herausforderungen gekennzeichnet ist. Es ist eine Geschichte über den Verlust der Unschuld, eine Metapher über die Schweiz auch ein Porträt einer Generation. «Frieden» ist eine Familiengeschichte, anhand derer ein Stück Geschichte gezeigt wird, die hierzulande kaum bekannt ist.

Budget von 8 Mio. Franken Gedreht wird zwischen Mitte Mai und Ende August 2019 – an zahlreichen Orten und in verschiedenen Kantonen. «Wir gingen erst in der Stadt Zürich auf die Suche nach einem passenden Saal und stiessen schliesslich auf jenen im ‹Rössli›. Er ist authentisch und hat die nötige Grösse», sagt Produktionsleiter Claude Witz. So wurde der «Rössli»-Saal zum temporären Jazzclub der 40er-Jahre. Gedreht werden Szenen, in denen sich das Paar mit Freunden am Tag vor der Hochzeit trifft, kein eigentlicher Polterabend. Solche Tanzszenen mitsamt Dialogen innert weniger Stunden abzudrehen, ist für Regisseur

Michael Schaerer und das Produktionsteam eine grosse Herausforderung.

Ausstrahlung in der zweiten Hälfte 2020 Die Truppe besteht aus über 60 Personen, dazu kommen neben den Hauptdarstellern – Annina Walt, Max Hubacher und Dimitri Stapfer – weitere Schauspieler und rund 60 Statisten, unter ihnen auch acht ausgebildete Tänzerinnen und Tänzer. «Ja, es muss schnell gehen», sagt Claude Witz, der auch über das 8-Mio.-Franken-Budget der Serie wacht. Die fiktionale SRF-Grossproduktion entsteht in Zusammenarbeit mit der Schweizer Produktionsfirma Zodiac Pictures und mit dem deutsch-französischen Kultursender Arte, der als Koproduzent dabei ist. Finanzielle Unterstützung leistet neben SRG SSR die Zürcher Filmstiftung, der Teleproduktions-Fonds, das Bundesamt für Kultur sowie Arte. Die Serie «Frieden», die in Mundart daherkommt, wird auch deutsch

und französisch synchronisiert. Die sechs Folgen à je 45 Minuten werden auf SRF in der zweiten Hälfte 2020 ausgestrahlt.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 28. Juni , feiert Heidi Schneebeli-Siegrist in Obfelden ihren 85. Geburtstag. Am Samstag, 29. Juni, wird Carlo Deluigi in Affoltern auch seinen hohen Geburtstag begehen. Wir gratulieren den Jubilaren ganz herzlich, wünschen ein frohes Fest und für das kommende Jahr alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am heutigen Freitag, 28. Juni, darf Anne-Lise Mauch in Affoltern auf 80 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren ganz herzlich, wünschen eine schöne Feier und viel Freude.


Maurer/Allrounder Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Brigitta Rennhard und Uwe Bertele, Sagirain 3, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Trombini Surber + Trombini dipl. Architekten ETH SIA, Kronenstrasse 8, 8134 Adliswil, Schweiz Projekt: Neubau Einfamilienhaus, Rinderweidstrasse, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5276, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2a und Gestaltungsplan Sonnenberg

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Marco Perin, Chalchofenstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufstockung zur Erweiterung Lager und Büro auf der Transformatorenstation Vers.-Nr. 1714, Chalch ofenstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4651 Zone: Gewerbezone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Thomas Brunner, Spitalweg 2, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Strebel Holzbau und Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden, Schweiz Projekt: Neubau Schleppgaube und Dachflächenfenster sowie Umbau best. Schleppgaube zu Schleppgaube mit Balkon, Vers.-Nr. 782, Spitalweg 2, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4025, Zone: dreigeschossige Wohnzone W3

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Verstorben zwischen dem 18. Juni und 20. Juni 2019

Vermietungen

Telefon 076 449 09 24

Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im Gemeinschaftsgrab, es erfolgt keine Abdankung

Hedingen Gesuchsteller: Dr. W. Kolb AG, Maienbrunnenstrasse 1, 8908 Hedingen Bauprojekt: Umbau und Teilumnutzung Werkhalle für Betriebsfeuerwehr, Maienbrunnenstrasse 9, Kat.-Nr. 1657, Zone Industrie

Hedingen Gesuchsteller: Rolf Steinbrüchel, Himmelsbühlweid 1, 8908 Hedingen Projektverfasser: Zimmerei Frei AG, Bösch 25, 6331 Hünenberg Bauprojekt: Umbau und Aufstockung Wohnhaus, Himmelsbühlweid 1, Kat.Nr. 2579, Landwirtschaftszone

Kappel am Albis Bauherrschaft: Thomas Zehnder, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projekt: Ausbau Dachgeschoss zu einer Wohnung mit Dachfenster und Rundfenster, Baarerstrasse 1, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 432 Zone: Kernzone KB

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ernst und Verena Suter, Bahnhofstrasse 29, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Strebel Holzbau+Architektur, Susanne Strebel Architektin HTL, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden, Schweiz Projekt: Umbau Wohnhaus und Anbau Balkone, Vers.-Nr. 611, Bahnhofstrasse 29, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1788, Zone: Wohnzone mit Gewerbe WG3

Mettmenstetten Bauherrschaft: Fricker Thomas und Sandra, Niederfeldstrasse 17, 8932 Mettmenstetten Projekt: Neubau Gartenstützmauer, Lärm- und Sichtschutzelemente, Niederfeldstrasse 17, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2661, Zone: Wohnzone W2b

Bonstetten

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Bauherrschaft: Markus Müller, Dorfstrasse 56, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Remise, Neubau Unterniveaugarage und Ersatz Remise, Anbau an Hofladen mit Terrasse, Dorfstrasse 56, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2763, Zone: Kernzone Dorf KD

Bauherrschaft: Annika Walzer, Bleikistrasse 39, 8143 Stallikon, Lars Koppa, Bleikistrasse 39, 8143 Stallikon Vertretung der Bauherrschaft: Werkstatt GmbH, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Umbau und Sanierung Einfamilienhaus, Bleikistrasse 39, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1091, Zone: Landwirtschaftszone

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Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis Am 24. Juni 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Edgar Illi geboren am 1. März 1944, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 21. Juni 2019 ist in Schlieren gestorben:

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geboren am 11. Juni 1949, von Herrliberg ZH, wohnhaft Friedhofstrasse 73, Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Stallikon Am Samstag, 22. Juni 2019, ist in Zürich ZH gestorben:

Janssen-Arts, Johanna Regina Maria geboren am 15. Juli 1936, von Niederlande, wohnhaft gewesen Rainstrasse 15, 8143 Stallikon. Bestattungsamt Stallikon

Wettswil Am 16. Juni 2019 ist in Zürich gestorben:

Alder, Ernst geboren 24. Juli 1925, Bürger von Urnäsch AR, Ehemann der AlderMüller, Erika, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 8. Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 4. Juli 2019, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis, im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

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Bezirk Affoltern steuersachen

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Bundesgericht entscheidet gegen das Wallis Der Kanton Wallis führte mit dem Kanton Solothurn seit Jahren ein juristisches Seilziehen darum, wie die Wasserkraftwerke im Wallis zu besteuern sind. Lange Zeit verkauften die Walliser Partnerwerke der Alpiq mit Sitz in Olten ihren Strom aus dem Wallis zu den Gestehungskosten plus einem Kostenzuschlag. Vom Sitz in Olten wurde der Strom mit grösserem Gewinn weiterverkauft. Plötzlich wollte das Wallis dieses Steuermodell nicht mehr akzeptieren. 2013 veranlagte das Wallis die Partnerwerke bis ins Jahr 2009 zurück nach einem neuen Steuermodell. Die Wasserkraftwerke wurden quasi so besteuert, als ob sie ihren produzierten Strom nicht an den Mutterkonzern, sondern an eine unbeteiligte Drittfirma verkaufen würden. Schliesslich sei der Strom ein fertiges Produkt, wenn er das Wallis verlasse. .........................................................

«Langjährige Rechtsunsicherheit behoben» ......................................................... Doch die betroffenen Alpiq-Partnerwerke wehrten sich erfolgreich gegen das Walliser Besteuerungsmodell. Das Steuermodell des Kantons Wallis ist vom Bundesgericht abgelehnt worden. Für den Kanton Solothurn ging es dabei um viel Geld. Im schlimmsten Fall hätte alleine die Stadt Olten 60 Mio. Franken nachbezahlen müssen. Das Wallis rechnet nun mit jährlich 20 bis 50 Mio. Franken weniger Steuereinnahmen. Das Bundesgericht argumentierte, dass es der nur teilweise liberalisierte Schweizer Strommarkt nicht erlaube, einen Marktpreis festzulegen. Gewinne könnten daher nicht auf dieser Grundlage aufgerechnet werden. Nun hoffen alle, dass die Bergkantone diesen Leitentscheid des Bundesgerichts konsequent umsetzen und so die langjährige Rechtsunsicherheit bei den Betroffenen behoben werden kann. Quelle: Solothurner Zeitung, 18. Juni 2019.

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Die älteste Kirche des Bezirks feiert Geburtstag Vor 500 Jahren erhielt die Kirche Knonau ihre heutige Form Knonau war nicht erst ab 1512, seit der Gründung der Zürcher Landvogtei Knonau, regionales Zentrum, sondern vermutlich bereits im Frühmittelalter, denn hier wurde im 8. oder 9. Jahrhundert die erste Kirche der Region gegründet. 1519, kurz vor der Reformation, wurde sie stark vergrössert. ................................................... von bernhard schneider Als sich zu Beginn des 5. Jahrhunderts die römische Herrschaftsorganisation aus den Gebieten nördlich der Alpen zurückzog, füllten zwei Gruppen das Machtvakuum auf: Einerseits die katholische Kirche, die ihre Klöster und die Bischofssitze in den Städten halten konnte. Anderseits strömten alemannische Sippen in unser Gebiet und bauten – neben den keltisch-römischen Gutshöfen – neue, kleinräumige Siedlungsstrukturen auf, aus welchen sich die heutigen Dörfer entwickelten.

Steine erzählen Geschichte Die Vorgänge dieser Zeit lassen sich aufgrund archäologischer Funde nur erahnen. Anlässlich der Gesamtrenovation der Kirche Knonau 1960–61 analysierte die kantonale Denkmalpflege das Gebäude archäologisch und stiess dabei auf vier Hauptphasen des Baus. Die erste Phase stammt aus dem Frühmittelalter. Die kleine Kappelle wurde als erstes christliches Gotteshaus innerhalb des heutigen Bezirks Affoltern im 8. oder 9. Jahrhundert erbaut. Erstmals schriftlich erwähnt wird Knonau im kaiserlichen Privileg des Klosters Schänis, in dem die Kirche Knonau zusammen mit dem dazugehörigen Fronhof und allen Nutzungsrechten dem Kloster garantiert wurde. Das Stift Schänis wurde wohl zwischen 815 und 823 gegründet. Es ist offen, ob sich die Kirche Knonau von Beginn weg im Besitz des Klosters Schänis befand oder ob sie diesem irgendwann vor 1045 gestiftet wurde. Der einfache Rechteckbau wurde im Hochmittelalter, wohl im 11. Jahrhundert, leicht vergrössert: Das Kirchenschiff wurde ein wenig nach Westen erweitert und östlich mit einer

Die klaren, nach oben strebenden Linien der Spätgotik prägen bis heute das Äussere der Kirche Knonau. halbrunden Apsis ergänzt. Die dritte Bauphase fällt in die Spätromanik, wohl zu Beginn des 13. Jahrhunderts, als die Apsis zu einem rechteckigen Chor vergrössert wurde.

Kirchenbauten vor der Reformation In den Jahrzehnten vor der Reformation fand eine beispiellose Welle von Kirchenbauten statt, die stark von der Volksfrömmigkeit getragen wurde, denn viele Kirchenbauten dieser Zeit wurde nicht obrigkeitlich verordnet, sondern von der Bevölkerung durchgesetzt, die dafür Frondienste und Geldzahlungen leistete. So auch in Knonau, wo sich die Einwohnerschaft mit der Äbtissin von Schänis einigte, dass die stark vergrösserte Kirche samt Kirchturm von den Knonauern gebaut, anschliessend aber vom Klos-

ter instand gehalten werde. 1519 wurde die noch heute bestehende spätgotische Kirche fertiggestellt. Wenige Jahre später war die Welt in der Zürcher Herrschaft eine andere: Im selben Jahr 1519 nahm Huldrych Zwingli seine Arbeit als Prediger in Zürich auf. 1522 unterstützte der Zürcher Rat offiziell Zwinglis Kampf gegen die katholische Kirche und entschied 1525, alle Heiligenbilder aus den Kirchen zu entfernen.

Unterschiedliche Begeisterung Die Bevölkerung, die diese Heiligenbilder kurz zuvor unter grossen Entbehrungen gestiftet hatte, war nicht überall gleichermassen von diesem Befehl begeistert. In den einen Dörfern wurde die Kirche richtiggehend gestürmt, so in Affoltern, Hausen und Rifferswil.

Touristinnen in Bergnot Am Dienstagnachmittag, 25. Juni, rettete die Stadtpolizei Zürich zwei Frauen aus einer brenzligen Situation am Üetliberg. Kurz nach 13 Uhr meldete sich eine Frau telefonisch bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich und teilte mit, dass sie sich zusammen mit einer Begleiterin am Üetliberg verirrt habe. Sie gab an, in unwegsamem Gelände zu sein und dass sie sich weder vor noch zurück bewegen könnten. Dem Einsatzleiter des Polizeinotrufs 117 gelang es, die Frauen so zu beraten, dass ihm die beiden US-Amerikanerinnen per WhatsApp die Koordinaten des genauen Standorts übermitteln konnten. Daraufhin wurden neben einem Helikopter der Kantonspolizei Zürich auch Spezialisten der Seilgruppe der Stadtpolizei Zürich aufgeboten. Die Touristinnen im Alter von 17 und 18 Jahren konnten wenig später gefunden und unverletzt gerettet werden.

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Andere taten sich schwer damit. Der Maschwander Pfarrer, der beim katholischen Glauben verbleiben wollte, wurde während der Predigt verhaftet und nach Zürich geführt. Die Knonauer Bevölkerung wurde vom Landvogt genötigt, die Bilder zu entfernen. Die Knonauer wollten ihre vor sechs Jahren gebaute Kirche offensichtlich nicht beschädigen. Sie setzte sich damit in einen Gegensatz zu ihrem Pfarrer, Rudolf Ammann, der über seine zu progressive reformatorische Haltung stolperte und unter dem Vorwand des Ehebruchs abgesetzt wurde.

Die letzten 500 Jahre Mit der Reformation konnte die Stadt Zürich ihre Herrschaftsrechte über die Landschaft systematisieren. Die neue Staatskirche war dem städtischen Rat unterstellt, was die Rechte des Klosters Schänis in Knonau stark beeinträchtigte, bis die Schäniser Fürstäbtissin 1694 im Rahmen eines Tauschhandels ihre Rechte in Knonau vollständig der Stadt Zürich abtrat. Der Zürcher Rat liess anlässlich der Reformation zwar die Bilder, Statuen und Altäre der Heiligen aus den Kirchen entfernen. Der Baustil selbst wurde hingegen nicht dem Katholizismus zugeordnet, sondern als gegeben betrachtet. Die hochmittelalterliche Romanik und die spätmittelalterliche Gotik wurden deshalb nicht angetastet, lediglich bei grösseren Renovationen mit neuen Baustilen ergänzt. Dies war in Knonau erstmals 1707 der Fall, als der spätromanische Chorbogen im barocken Stil ausgebrochen wurde. Bei der Neugestaltung des Kircheninneren ersetzten die heute noch prägenden Rokoko-Stuckaturen die gotische Holzdecke. Die letzte grosse Renovation fand 2004 statt, ohne an den Baustilen etwas zu verändern.

500 Jahre Gotische Kirche – Knonauer Sommerfest

Bei den Renovationen von 1960 und 2004 wurde das vom Rokoko geprägte Innere der Kirche kaum verändert, sondern vor allem erneuert. (Bilder Bernhard Schneider)

am Samstag, 29. Juni, Familienprogramm ab 16 Uhr, Festgottesdienst um 18 Uhr, ab 19.30 Uhr Diner und Tanz im Festzelt. Infos: www.kircheknonau.ch.


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Zwölf sind seit Anfang mit dabei

30 Jahre Götschihof: Jubiläumsfest für Bewohnende

«Männer in Orange» im Haus zum Seewadel

Sechs Zivilschützer der ZSO Albis im WK Am Montag, 3. Juni, gegen 8 Uhr färbte sich der Eingangsbereich des Hauses zum Seewadel orange. Sechs Zivilschützer der ZSO Albis starteten ihren WK im Pflegezentrum. Während fünf Tagen unterstützten sie das Personal im Hausdienst, in der Wäscherei, im Technischen Dienst und in der Küche. Im Zentrum stand jedoch die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner in der Pflege und Betreuung. Ein Gespräch über vergangene Zeiten, ein Kartenspiel, ein Spaziergang an der frischen Luft oder einen gemeinsamen Kaffee trinken wurde von den Bewohnerinnen und Bewohnern wie von den Zivilschützern sehr geschätzt.

Einsatz in der Demenzabteilung Zauberer Mike Morgana (2.v.r.) «verzaubert» hier zur Freude der Zuschauenden – von links: Cristina Renggli (agogische Leiterin), Volker Kessler (Götschihof-Leiter) und Urs Dähler (Bereichsleitung Arbeit). (Bild Beatrice Alves)

Seit dreissig Jahren bietet der zur Stiftung Solvita gehörende Götschihof im Aeugstertal 62 Wohn- sowie etliche interne Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Vor Wochenfrist wurde intern Jubiläum gefeiert. ................................................... von urs e. kneubühl Es ist eine ausersehene Gästeschar, die heute vor einer Woche mit dem Götschihof das 30-Jahr-Jubiläum feiert: Bewohnerinnen und Bewohner der insgesamt 62 Wohnplätze sowie die an den internen Arbeits- und Ausbildungsplätzen in den Bereichen Küche, Wäscherei, Hausdienst, Werkgruppe, Gärtnerei und Kundengärtnerei Wirkenden. «Wir wollen vorerst unser Jubiläum in ganz internem Rahmen feiern – mit unseren Bewohnenden und Mitarbeitenden. Gemeinsam mit der Öffentlichkeit tun wir dies dann

am 21. und 22. September im Rahmen unseres beliebten Götschihoffestes», erklärt dazu Volker Kessler. Für das Jubiläumsfest vom letzten Freitag jedenfalls konnte der Leiter Götschihof schon einmal ein höchst positives Fazit ziehen: «Es war ein wundervolles Fest voller Vertrautheit und Gemütlichkeit, was allen sehr grosse Freude gemacht hat.»

Zauberer, Musik und viel, viel Vergnügen Mit tollen Dekorationen hatte die Beschäftigungsgruppe dem Götschihof einen stilvollen und schönen Rahmen verpasst. Zudem bereicherten Attraktionen wie ein Glacéwagen, ein Zauberer sowie ein Musiker den bunten Nachmittag. In seiner Begrüssung durfte Volker Kessler gar ein Dutzend Bewohnende des Götschihofes würdigen, die alle seit Anbeginn – 1989 – hier von Betreuung, individueller Förderung und vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten profitieren können. Sie alle werden dann Anfang

September beim Jubilarenausflug einen besonders schönen Tag geniessen können. Im Vordergrund des Jubiläumsfestes stand genauso das Miteinander, was auch Zauberer Mike Morgana in besonderem Masse pflegte: Er bezog die Festteilnehmenden gekonnt immer wieder in die Ausführung seiner verblüffenden Tricks mit ein. Und als er schliesslich auch noch den Götschihof-Leiter «verzauberte», erntete Mike Morgana besonders herzhaften Applaus und viele Lacher. Geprägt wurde das Fest zudem von den musikalischen Darbietungen des Pianisten, Gitarristen und Entertainers Huw Lewis. Er ist mit dem Götschihof bestens vertraut, ist er doch hier, zur stets grossen Freude von Bewohnenden und Mitarbeitenden schon etliche Male – honorarfrei – aufgetreten. Und er begeisterte auch diesmal rundum, was der jeweils lang anhaltende Applaus bestätigte. 30 Jahre Götschihof – am 21. und 22. September feiern dann alle am traditionellen Götschihoffest wieder mit! anzeige

Musik und Magie

Sommerfest der Senevita Obstgarten Eine Vielzahl an Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegezentrums mit ihren Angehörigen, Pensionärinnen und Pensionäre sowie weitere Interessierte haben zum Sommerfest ins Restaurant und in den Saal der Senevita Obstgarten in Affoltern gefunden. Trotz Regen hatten «wetterfeste» Gäste auch auf der Terrasse Platz genommen. Dann ging es Schlag auf Schlag: Der hauseigene Chor unter der Leitung von Pascal Bruggisser unterhielt die Gästeschar mit Liedern von gestern und heute. Nach dem Zmittag meldete sich der Chor noch einmal mit gängigen Liedern zurück und schon hörte man die ersten Töne der Steelband «Pura Vida», welche die Gäste mit einzigartigem Sound karibischer Lebensfreude verzauberte. Kinder und Enkelkinder konnten im Bastelatelier ihre kreative Seite ausleben. Viele interessierte Besuche-

rinnen und Besucher nahmen an den stündlichen Hausführungen teil und durften eine Tasche mit attraktiven Geschenken nach Hause nehmen. Zuerst auf den Wohnbereichen und später auch im Restaurant brachten Clowns mit ihren kleinen Zaubereien die Gäste zum Staunen und Lachen. Der Höhepunkt um 16 Uhr war die Preisverteilung des Schätzspiels: «Wie viele Äpfel befinden sich in den drei Körben?» Sandra Hetzler-Truffer, Geschäftsführerin a.i., konnte die drei Gewinnerinnen und Gewinner des Schätzspiels – alle wohnen in der Senevita Obstgarten – bekannt geben. Der 1. Preis ist eine Schifffahrt mit Mittagessen auf dem Zürichsee. Das Personal, welches einen enormen Einsatz geleistet hatte, erhielt durchwegs positive Reaktionen. Auch diesen Anlass wird man in bester Erinnerung behalten. (BüL)

Clowns bringen die Gäste mit Zauberei zum Staunen und Lachen. (Bild zvg.)

Im Haus zum Seewadel ist eine Demenzabteilung integriert, die den Bewohnerinnen und Bewohnern ein auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittenes Umfeld bietet. Die Zivilschützer leisteten auch dort ihren Einsatz. Es wurde gemeinsam gespielt, Kreuzworträtsel gelöst oder in Backbüchern nach feinen Rezepten gesucht. Da die Bewohnerinnen und Bewohner auf dieser Abteilung nicht mehr unbegleitet nach draussen gehen können, ermöglichten ihnen die Männer in Orange Spaziergänge im Freien oder ein gemütliches Sitzen im Schatten. Das Zwitschern der Vögel wurde dabei ebenso aufmerksam wahrgenommen und kommentiert wie die blühenden Blumen oder die Flugzeuge am Himmel. Einige Bewohnerinnen und Bewohner begannen von früher zu erzählen und erinnerten sich an die strenge Arbeit auf dem Bauernhof oder die Zeit im Militär, als die Kanonen noch von Pferden gezogen wurden.

Das Spiel verbindet Jung und Alt In den vergangenen fünf Tagen wurden einige Schieber geklopft. Die Freu-

«Männer in Orange» haben das Haus zum Seewadel bereichert. (Bild zvg.) de der Bewohnerinnen und Bewohnern über einen gelungen Match oder der Ärger über das abgestochene As, verbanden Jung und Alt. Die unbestrittene Jass-Königin wohnt übrigens im dritten Stock des Hauses und rechnet die Ergebnisse schneller zusammen als ein Taschenrechner! Am gemeinsamen Spielnachmittag wurden aber nicht nur die Jassteppiche ausgerollt. Elferraus, Uno oder Eile mit Weile kamen ebenso zum Einsatz. Das Highlight des Zivilschutzeinsatzes war der Bewohnerausflug in den Kanton Zug auf den Raten. – Die Jasskarten kamen selbstverständlich auch dort zum Einsatz.

Sinnvoller Einsatz Insgesamt kann auf eine rundum geglückte Woche zurückgeblickt werden. Die Zivilschutzleistenden verbrachten eine lehrreiche Zeit im Haus zum Seewadel und erkannten, was das Personal in allen Bereichen tagtäglich für das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner leistet. Im kommenden September ist dann der nächste Einsatz der Männer in Orange im Haus zum Seewadel geplant. (pd.)


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Menschen befähigen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen Charta Sozialhilfe 3: Sozialhilfe wirkt für die Betroffenen Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektionen (Sodk), weitere Organisationen und Fachinstitutionen lancieren gemeinsam die «Charta Sozialhilfe Schweiz». Der «Anzeiger» geht in einer Kleinserie von vier Artikeln auf diese Grundlage ein, unterstützt von Interviews und Beiträgen aus Politik und Praxis. ................................................... von urs e. kneubühl Armut kann alle treffen. Gesundheitliche Einschränkungen, Scheidung, unzureichender Arbeitserwerb oder andere Schicksalsschläge sind Armutsrisiken, die nicht durch die Sozialversicherungen gedeckt sind. In der Schweiz gibt es entsprechend mehr als sieben Prozent Armutsbetroffene. Ihnen bietet die Sozialhilfe ein Auffangnetz, wenn alle anderen Stricke reissen. Ein Drittel der Sozialhilfebeziehenden sind zudem Kinder oder Jugendliche. Die Sozialhilfe unterstützt sie darin, ihre Potenziale zu entwickeln und sich so später aus der Armutsspirale selbst zu befreien. Aufwendungen für junge Menschen sind Investitionen in die Zukunft und helfen, künftige Sozialhilfekosten zu vermeiden. «Deshalb braucht es die Sozialhilfe», hält Bertram Thurnherr, Präsident des Verwaltungsrates der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern, fest und ergänzt: «Sie ermöglicht den betroffenen Menschen ein Leben in Würde und verhindert soziale und gesundheitliche Folgeschäden.» Für die meisten Menschen leistet sie eine vorübergehende Unterstützung, gibt ihnen existentiellen Boden und bietet die nötige beratende und vermittelnde Unterstützung. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe, denn der grösste Teil jener Menschen, die Sozialhilfe beziehen, würden gerne arbeiten oder haben einen Job, der nicht zum Leben reicht. Oftmals fehlen ihnen Qualifikationen und Ausbildung, wozu Sozialhilfe den Zugang ermöglichen kann.

19-jährig, ohne Lehrstelle und konkrete Idee der beruflichen Zukunft Gleich vorneweg: Es hat geklappt. Die 19-jährige Y hat selbstständig eine Lehrstelle als Küchenhilfe EBA im Bezirk Affoltern gefunden. Mit dem Lehrvertrag in der Tasche absolviert sie in ihrem zukünftigen Lehrbetrieb ein Vorpraktikum. Die Arbeit macht Spass und die berufliche Zukunft ist mit Lehrbeginn im Sommer 2019 ge-

«Kinder müssen ohne finanzielle Not aufwachsen …» Interview mit den Sozialvorständen Ursula Junker (Mettmenstetten) und Peter Reichmuth (Hausen) zur Sozialhilfe. «Anzeiger»: Frau Junker, «Sozialhilfe wirkt für die Betroffenen», heisst es in der Charta Sozialhilfe. Ist das so? Ursula Junker: Es gibt ganz viele Beispiele – auch in unserem Bezirk –, welche das belegen. Sozialhilfe ermöglicht etwa den Zugang zur Bildung und fördert die berufliche und soziale Integration und sie schützt Kinder. Sie handelt daher zukunftsgerichtet. Das heisst: Geld in den Sozialstaat zu investieren, um Geld zu sparen? Peter Reichmuth: Richtig. Die Mittel werden eingesetzt, um Leuten in sozial schwierigen Situationen Ressourcen mitzugeben, die sie befähigen, später wieder selbstständig den Lebensunterhalt zu bestreiten – ohne den Staat zu belasten. Es geht also nicht primär darum, die Leute einfach möglichst schnell wieder in den Arbeitsmarkt zurückzubringen? Ursula Junker: Das hat sich als nicht nachhaltig erwiesen. Wer keine genügende Ausbildung hat, bleibt sein Leben lang in einer prekären Situation. So setzt man in neuerer Zeit verstärkt auf fördernde Massnahmen in Form von Begleitung und Qualifikation.

ebnet. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man Ys Vorgeschichte kennt, die Anita Weber, GL-Assistenz im Sozialdienst Bezirk Affoltern, schildert: «Y, eine sympathisch wirkende junge Erwachsene, ist bei uns im Sozialdienst und parallel dazu beim RAV angemeldet. Im Brückenangebot ‹Next Level›, das jungen Frauen und Männern im Alter von 15 bis 19 Jahren einen begleiteten Einstieg in eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle ermöglicht, soll Y schulisch und persönlich auf eine bevorstehende Lehrzeit vorbereitet werden. Pünktlichkeit und HausaufgabenDisziplin sind aber nicht ihre besten Kollegen, auch bleibt sie dem Unterricht regelmässig fern. Die Folge: Y wird endgültig aus ‹Next Level› ausgeschlossen – ohne Lehrstelle und

Sei es im Gesundheitswesen oder im Bildungsbereich, aber auch im Kindesund Erwachsenenschutz oder bei der Polizei und der Strafverfolgung – von den Datenbearbeitungen sind alle Bürgerinnen und Bürger betroffen. Die Informatiksysteme werden komplexer und die Abhängigkeit von der Informationstechnologie nimmt zu. Die

Digitalisierung bringt neue Cyberrisiken, und die Gefahr des Missbrauchs von persönlichen Daten und digitalen Identitäten wächst. Das Bewusstsein für die Risiken sei noch zu wenig vorhanden, sagte Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter. So werde die Digitalisierung zur Hochrisikostrategie mit unberechenbarem Ausgang. Im Vergleich zum analogen Zeitalter ist es heute einfach, grosse Mengen von Informationen schnell weiterzuleiten. Dies ändert nichts an der Tatsache, dass persönliche Informationen nur weitergegeben werden dürfen, wenn dafür eine klare rechtliche Bestimmung vorliegt. Dabei ist zu beachten, dass nur die Daten weiterge-

Nach versuchtem Einbruch verhaftet Ein 38-jähriger Schweizer wurde am 21. Juni um 16.45 Uhr bei einem Einbruchsversuch in den Keller eines Mehrfamilienhauses in Affoltern von einem Mieter überrascht. Der Mann konnte im Zuge von polizeilichen Ermittlungen verhaftet werden. Auf dem Parkplatz der Autobahnraststätte MyStop haben Unbekannte am 25. Juni die Scheibe eines PWs eingeschlagen und eine Tasche von unbekanntem Wert gestohlen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Franken. Zwei Tage zuvor gingen auf dem Parkplatz der Raststätte Personen mit rumänischem Autokennzeichen Besucher um Benzin und Geld an. Als die Polizei eintraf, waren die Bettler jedoch weg.

Wasser im Verteilerkasten

Ursula Junker, Mettmenstetten.

Peter Reichmuth, Hausen. (Bilder zvg.)

Es wird aber immer wieder kolportiert, dass ein Leistungsabbau in der Sozialhilfe den Anreiz zu arbeiten erhöhen würde? Peter Reichmuth: Rund ein Drittel der Sozialhilfebezüger sind Minderjährige. Wer will und soll diese dazu verpflichten, ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen? Ein gutes weiteres Drittel der Bezüger ist aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Betreuungspflichten nicht arbeitsfähig und nochmals gut zehn Prozent arbeiten, erzielen aber nicht genug Einkommen dafür. Ein Leistungsabbau wäre folglich kontraproduktiv – Zahlen belegen das.

Schwachen», steht folgerichtig in unserer Bundesverfassung. Das ist exakt richtig. Gerade für Kinder ist es besonders wichtig, dass sie ohne finanzielle Not aufwachsen und gut in die Gesellschaft integriert werden können. Das ist eine der Hauptaufgaben der Sozialhilfe. Peter Reichmuth: Volkswirtschaftliche Studien belegen eindrücklich, dass es Gesellschaften, die einen wirksamen sozialen Ausgleich sicherstellen, gut geht. Es ist unsere gesellschaftliche und moralische Pflicht, Menschen, die ohne eigenes Verschulden in eine Notsituation geraten sind, aus der sie sich aus eigener Kraft nicht befreien können, beizustehen. Armut muss bekämpft und darf nicht bloss verwaltet werden. Interview: Urs E. Kneubühl

Was geschieht in der Gesellschaft, wenn Sicherungssysteme wie die Sozialhilfe heruntergefahren werden? Ursula Junker: «Die Stärke der Gesellschaft misst sich am Wohl der

ohne eine konkrete Idee ihrer beruflichen Zukunft.»

Klartext reden und aus der Reserve locken Die Fallführende im Sozialdienst redet Klartext mit der jungen Frau, macht ihr klar, dass schnelles Geld keine Lösung ist für eine nachhaltige wirtschaftliche Absicherung und lockt sie aus der Reserve. Die Aufforderung an Y ist deutlich: finde eine Lehrstelle! Selbstständig, jedoch mit Nachweis zuhanden der Sozialen Wirtschaftshilfe. Anita Weber: «Keine leichte Aufgabe – weder für die junge Frau noch für die fallführende Sozialarbeiterin. Aber es war an der Zeit, dass sie lernt Eigenverantwortung zu übernehmen. In regelmässigen Abständen muss sie

ihre Bewerbungsbemühungen vorlegen und Disziplin beweisen. Pünktliches Erscheinen ist Pflicht und Ausreden gibt es nicht mehr, es gilt dranzubleiben und auszuhalten.» Der Weg sei zwar steinig gewesen, aber Hoffnung und Fokussierung auf ein erstrebenswertes Ziel bewirkten manchmal Wunder. Die engmaschige Zusammenarbeit zwischen der Klientin, der Sozialarbeiterin und dem Lehrbetrieb, so schliesst Anita Weber, werde massgeblich dazu beitragen, dass Y den Weg in eine berufliche Selbstständigkeit und somit in die wirtschaftliche Unabhängigkeit gelingen kann. «Dies hat nicht nur eine positive Wirkung auf ihren Selbstwert, es entlastet auch das Portemonnaie der Steuerzahler. Wir sind noch nicht ganz am Ziel, aber wir bleiben dran.»

Risiken der Digitalisierung bewusst machen Obwohl immer mehr sensitive Daten bearbeitet werden, stellt der Datenschutzbeauftragte fest, dass vielfach die notwendigen Massnahmen für den Schutz und die Sicherheit der Daten ungenügend umgesetzt sind.

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geben werden, die für den Empfänger geeignet und erforderlich sind. Eine Gemeinde wollte die Innenbereiche einer Asylunterkunft mit Kameras überwachen, weil es zu Sachbeschädigungen und Diebstahl gekommen war. Der Datenschutzbeauftragte beurteilte die flächendeckende Massnahme als unverhältnismässig. Besonders sensitiv ist der Umgang mit Gesundheitsdaten. Bei Kontrollen von klinischen Informationssystemen zeigen sich immer wieder unzureichende Massnahmen zum Schutz der Daten und ihrer Sicherheit. In der Dynamik der technologischen Entwicklung werden mögliche negative Auswirkungen auf die per-

sönliche Freiheit oft ausgeblendet. Damit schon die Kleinsten für ein selbstbestimmtes digitales Leben gewappnet sind, entwickelte der Datenschutzbeauftragte zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Zürich ein Lehrmittel für 4- bis 9-jährige Schulkinder. Eine Studie der Zhaw zeigt, dass die Bevölkerung bei elektronischen Dienstleistungen dem Datenschutz und der Datensicherheit einen sehr hohen Stellenwert einräumt. Um das Vertrauen in die neuen Datenbearbeitungen zu erhalten, muss also dem Datenschutz der notwendige Stellenwert eingeräumt werden. (pd.) Tätigkeitsbericht unter www.datenschutz.ch/tb2018.

Beim Reinigen des Bodens in der Tiefgarage einer Einfamilienhaus-Siedlung in Bonstetten geriet am 21. Juni gegen Mittag Wasser in einen Verteilerkasten, was zu einem Kurzschluss führte. Die Feuerwehr rückte aus und lüftete die Räume durch. Die Brandermittlung ist nun an der Arbeit. Lärmklagen finden in dieser Jahreszeit besonders häufig Aufnahme in den Rapportbüchern der Polizei. Diese rückte am 22. Juni um 1 Uhr ins Jugendzentrum Sputnik nach Mettmenstetten aus und ermahnte die Verursacher. Zweimal – kurz nach Mitternacht und gegen 2 Uhr – riefen in Wettswil am 23. Juni Anwohner die Polizei wegen Lärmimmissonen auf dem Sportplatz Moos. Die Veranstalter waren im Besitz einer Bewilligung bis 4 Uhr, schraubten dann aber die Bässe etwas zurück. Im Bereich Hexengraben wurde am Türlersee verbotenerweise ein Zelt aufgestellt, wie am 22. Juni in der Mittagszeit festgestellt wurde. Die Polizei fand es jedoch verlassen vor. (-ter.)

20 Millionen für die Zürcher Lehrbetriebe Der kantonale Berufsbildungsfonds (BBF) hat die Zürcher Lehrbetriebe im Jahr 2018 mit rund 20 Millionen Franken unterstützt. Dies geht hervor aus dem jüngsten Jahresbericht der Berufsbildungskommission. Der Berufsbildungsfonds entlastet die Lehrbetriebe mit Beiträgen an die Kosten der überbetrieblichen Kurse (üK) zwischen 20 und 110 Franken pro Tag, was im Jahr 2018 einer Gesamtsumme von 13,5 Millionen Franken entsprach. Das Geld wird den Lehrbetrieben über die üK-Abrechnungen vollumfänglich gutgeschrieben. Für die Qualifikationsverfahren wurden 5,4 Millionen Franken verwendet und für Kurse für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner 0,9 Millionen Franken. Zudem unterstützte die Kommission 20 Gesuche für einzelne innovative Projekte und Aktivitäten. Die Bandbreite reichte von Lehrstellenmärkten über neue Ansätze, um die Lehrabbruchquoten zu senken, bis zur Talentförderung in der Berufsbildung. Dafür wurden 0,7 Millionen Franken ausgegeben.

Neues System zur Erhebung und Verteilung der Mittel Die geltenden Kriterien für die Erhebung der Beiträge an den Fonds sind teilweise widersprüchlich und verursachen Rechtsunsicherheiten. Die Kommission hat im Auftrag der Bildungsdirektion Abklärungen getätigt. Eine Anpassung der entsprechenden gesetzlichen Grundlagen wird zurzeit geprüft. (pd.)


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Grosser Bahnhof für einen kleinen Brunnen Uerzliker Abraxas Natursteine AG fertigte einen Wasserspender für Adliswil 36 Grad im Schatten! Da ist eine Brunneneinweihung hochwillkommen. Abraxas-Inhaber Viktor Häberling wusste den Anlass würdig zu feiern. Gekommen sind alle, die in den Brunnenbau involviert waren. Je grösser eine Gemeinde, desto mehr Leute sind involviert, wenn es ums Bauen geht. Bei Wasserbauten gilt das ganz besonders, wie die Brunneneinweihung am Mittwochnachmittag am Sidiweg in Adliswil gezeigt hat. Werkleiter, Wasserwart, Gemeindearbeiter, die Ressortvorsteherin im Stadtrat, die Projektleiterin des kommunalen Tiefbauamtes und die Medienverantwortliche waren gekommen, um den neuen Brunnen bei einem kurzen Umtrunk einzuweihen. Eingeladen hatte Viktor Häberling, Inhaber der Abraxas Natursteine AG, Uerzlikon, dessen Vorarbeiter und Objektbetreuer Simon Fuchs den Brunnen angefertigt und zusammen mit den Adliswiler Werkmitarbeitern gesetzt und angeschlossen hatte. Da-

für erhielt er den Dank und viel Lob von Stadträtin Carmen Marty Fässler und der Projektleiterin des kommunalen Tiefbauamtes, Simone Mayer, die sich für die gelungene Arbeit bei den Anwesenden herzlich bedankten.

Stein aus dem Sernftal Den Brunnentrog hat Fuchs in einen Sernifit gemeisselt. Der Ausfluss ergiesst sich in einen kleineren Alpenkalkstein. «Rund 2,5 Tonnen wiegt das Ensemble», erklärte Häberling. Da er selber Wasserwart an seinem Wohnort Uerzlikon sei, seien Brunneinweihungen für ihn stets etwas Besonderes, erklärte der Steinmetzmeister und ordnete die beiden Steine geografisch zu. Der Sernifit sei im Glarner Sernftal entstanden – daher auch sein Name – und durch den Gletscher bis nach Neuheim transportiert worden. Der Kalkstein dagegen sei überall in den Alpen anzutreffen. Gelobt wurde vor allem die rote Farbe des Sernifit, die bei Nässe noch intensiver wirkt. Der Brunnen dient allerdings nicht nur der Zierde. Er gehört zu

Abraxas-Brunneinweihung in Adliswil. Von links: Nina Susetka, Nico Koch, Simon Fuchs, Vitor Correia, Simone Mayer, Carmen Marty Fässler, Viktor Häberling, Jürg Geissmann und Paolo Tripoli. (Bild Martin Platter) einem ganzen Wasserkonzept mit Ringleitung entlang der Sihl. Für

die zahlreichen Passanten auf dem schattigen Sidiweg ist er an Tagen wie

diesen aber in erster Linie ein willkommener Durstlöscher. (map.)

Nachmittags auch bei unbeständigem Wetter geöffnet Badi Stigeli in Affoltern: neue Regelung im Juli und August Seit Jahren ist das Schwimmbad Stigeli am Morgen immer offen und am Nachmittag bei schlechtem oder unbeständigem Wetter geschlossen. Das sorgte in letzter Zeit für Misstöne bei Besuchern.

Das Schwimmbad Stigeli in Affoltern. (Bild zvg.) anzeige

Das sehr wechselhafte und schlecht vorhersagbare Wetter der vergangenen Wochen führte dazu, dass um die Mittagszeit entschieden wurde, das Bad am Nachmittag zu schliessen, aber abends dann die Sonne schien. Dies wird jeweils auf der Homepage bekannt gegeben. Badegäste, welche den Abend im Stigeli verbringen wollten, standen dann vor verschlossenen

Türen, falls sie sich nicht im Internet informierten. Viele Mitarbeitende im Stigeli arbeiten auf Abruf oder sind auf der Basis der Jahresarbeitszeit angestellt. Das hilft mit, die Betriebskosten tief zu halten und das Personal dann einzusetzen, wenn viele Besucher erwartet werden. Das jährliche Betriebsdefizit kann somit auf rund 160 000 Franken gehalten werden. Saisonkartenbesitzer aus Affoltern haben sich nun beschwert, dass dieses Vorgehen nicht nachvollziehbar sei und die Affoltemer spontan ins Stigeli gehen würden, ohne zuerst auf der Homepage nachzuschauen, ob das Bad geöffnet ist. Aufgrund solcher Rückmeldungen hat die Abteilung Immobi-

lien beschlossen, während der Monaten Juli und August 2019 die Badi auch bei unbeständigem Wetter am Nachmittag offen zu halten. Damit soll geprüft werden, wie gross das Bedürfnis der Bevölkerung ist, auch bei unbeständigem Wetter das Stigeli zu besuchen. Bei andauerndem Regen bleibt das Schwimmbad Stigeli am Nachmittag geschlossen. Bei der nun herrschenden stabilen Wetterlage mit heissem Wetter lädt das Schwimmbad Stigeli zur Abkühlung während des ganzen Tages ein. Am Freitag, 5. Juli (Verschiebedatum: 12. Juli), findet ausserdem der beliebte Plauschnachmittag mit anschliessendem Unterhaltungsabend statt. (tro)


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Töfffahrerin verletzt

Unters Postauto gerutscht – Zeugenaufruf

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Mit viel Flüssigkeit gegen die Tropenhitze Wie die Menschen mit den hohen Temperaturen umgehen

Aus zurzeit nicht geklärten Gründen stürzte die Motorradfahrerin und rutschte gegen den entgegenkommenden Linienbus. (Bild Kapo ZH)

Bei einem Unfall zwischen einer Motorradlenkerin und einem Linienbus hat sich am Dienstagmorgen die Zweiradfahrerin an den Beinen verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Am Dienstagmorgen, 25. Juni, gegen 6.50 Uhr fuhr eine 45-jährige Frau mit ihrem Motorrad auf der Islisbergstrasse talwärts Richtung Bonstetten. Höhe Einmündung «Im Heurain»

stürzte sie aus zurzeit nicht geklärten Gründen und rutschte gegen den zum diesem Zeitpunkt bergwärts fahrenden Linienbus. Die Motorradlenkerin zog sich beim Unfall Beinverletzungen zu und wurde mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital gebracht. Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen. (pd.)

Telefonbetrüger ergaunern Millionen Während rund fünf Monaten haben unbekannte Täter von einer Frau im Kanton Zürich insgesamt 3.6 Mio. Franken erbeutet. Die Frau wurde im November von einer Unbekannten, welche sich als Polizistin ausgab, telefonisch kontaktiert. Die falsche Polizistin machte sie glauben, dass Täter es auf ihr Erspartes abgesehen hätten und auch Angestellte der Bank in dieses Vorhaben verwickelt seien. Die Frau wurde immer angewiesen, mit niemandem darüber zu sprechen, um die angeblich laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden. Während mehrerer Monate erhielt sie täglich mindestens einen Anruf der Telefonbetrügerin oder von

einem angeblichen Dienstkollegen. Die Täter gaben sich empathisch, und es gelang ihnen durch hinterhältige Art sowie die Ausübung von psychischem Druck, die Geschädigten während mehrerer Monate via E-Banking Überweisungen zu veranlassen, in der Gesamthöhe von 3.6 Mio. Franken. Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen und rät: misstrauisch sein: Die Polizei verlangt n i e Bargeld oder Zugangsdaten zu Bankkonten. Bei der Polizei über die Notrufnummer 117 nachfragen, n i e m a l s Geldbeträge an unbekannte Personen überweisen oder übergeben. (pd.) Weitere Infos unter www.telefonbetrug.ch.

Die derzeit herrschenden tropischen Temperaturen kriegen vor allem Bauarbeiter zu spüren, die ungeschützt der prallen Sonne ausgesetzt sind. Wer im Büro arbeitet, deckt sich derzeit mit Ventilatoren und Klimageräten ein. Und in Einkaufsläden sind vor allem Getränke und Früchte ein Verkaufsrenner. ................................................... von stefan schneiter Arbeiten bei der gegenwärtigen extremen Hitze ist nicht einfach. Schon in Gebäuden, in Büros, Geschäfts- und Verkaufsräumen stöhnen die Werktätigen unter den hohen Temperaturen von 36 Grad und mehr. Am schlimmsten aber trifft es wohl die Bauarbeiter. Auf dem gut 30 000 m² grossen Grundstück an der Autobahnzufahrt in Affoltern haben die Bauarbeiten für ein grosses Zentrum mit OBI-Baumarkt und dem österreichischen Einrichtungshaus XXXLutz eingesetzt. In der offenen Baugrube sind Bagger am Werk, Lastwagen fahren ein und aus. Rund ein Dutzend Männer arbeiten den ganzen Tag auf dem Bauplatz, auf einem Gelände, wo nicht der Ansatz eines Schattens zum Schutz vor der gnadenlosen Sonne vorhanden ist. Einer von ihnen ist Kilder Kenner. Der 22-jährige Maurer der ohne T-Shirt und in kurzen Hosen arbeitet, gibt sich wenig beeindruckt von der Hitze. «Ich bin Brasilianer», erklärt er lachend. «Ich habs gern heiss, das ist besser als die Kälte, wie sie im Winter herrscht, wo ich gar nicht gerne arbeite.» Es sei zwar schon etwas mühsam, dass keinerlei Schatten zu finden sei. Gegen Sonnenbrand schützt er sich mit viel Sonnencreme, die er mehrfach am Tag einstreicht. Zwar würde er gerne etwas früher am Tag mit der Arbeit beginnen, doch ist dies gesetzlich nicht vor 7 Uhr morgens möglich. Am härtesten sei es, wenn Fundamente betoniert werden müssen und die Hitze noch zusätzlich vom Boden her reflektiert wird. «Wir arbeiten vielleicht ein bisschen langsamer als üblich bei dieser Hitze, aber das ist ja normal», meint der Mann, der schon fünf Jahre auf dem Bau arbeitet. Rund vier Liter Mineralwasser nimmt er täglich zu sich. Und zwischendurch erfrischt er sich immer mal wieder mit Leitungswasser an einer der sechs Wasserstellen, die auf der Baustelle eingerichtet sind.

Sechs Liter Wasser trinken

Ein Highlight am Chinderhuus-Jubiläum: das Karussell. (Bild zvg.)

Ein Fest fürs Chinderhuus Hedingen Karussell, Ponyreiten, Gokarts, Zaubershow: Das Chinderhuus Hedingen feierte ein Jubiläumsfest, an dem nichts fehlte – weder für Gross noch Klein. Am Samstag, 15. Juni, lud der Verein Chinderhuus Hedingen zur Schulanlage Schachen. Die Mitarbeitenden von Krippe und Hort hatten verschiedene Stände vorbereitet. Hier konnte man sich schminken lassen, da Päcklifischen und dort Tore schiessen, und wer eine Stärkung brauchte, hatte die Qual der Wahl: Glace, Kuchen, Wurst – oder gar eine Zuckererdbeere vom Süssigkeitenstand? Während die Kin-

der von einer Attraktion zur nächsten tingelten, genossen die Erwachsenen das gemütliche Zusammensein. Der Verein Chinderhuus Hedingen hatte allen Grund zum Feiern – sein 15-jähriges Bestehen. Was im Juni 2004 als kühnes Vorhaben mit sechs Kindern und zwei Betreuerinnen begann, ist heute aus Hedingen nicht mehr wegzudenken – und für manche Familien gar mit ein Grund, hierherzuziehen. Der Verein betreibt eine Krippe und einen Hort, betreut insgesamt rund 200 Kinder und beschäftigt über 30 Mitarbeitende. (pd.) www.chinderhuus-hedingen.ch.

Leiter auf der Baustelle ist Chefpolier André Wyss. Die ersten heissen Tage der Woche fand er noch nicht so schlimm. Bislang habe immer ein kleiner Wind geweht, das mache die Arbeit erträglich. Aber: «Jeder muss selber wissen, wie weit er gehen kann. Wird es einem der Bauarbeiter zu heiss, kann er sich jederzeit an mich wenden. Wir sind ja keine Sklaventreiber.» Eine Trinkpause oder Erfrischung an den Wasserrohren sei für alle immer möglich. Überhaupt, trinken sei enorm wichtig, vier bis sechs Liter pro Tag müssten es sein, «eineinhalb Liter Wasser reichen bei Weitem nicht.» Wyss plant, in diesen Hitzetagen auf der Baustelle ein zusätzliches Becken mit Wasser aufzustellen, wo sich der eine oder andere Arbeiter auch mal körperlich ausgiebig erfrischen kann. Doch, so fügt André Wyss mit einem Lachen hinzu, «einen Badiaufenthalt haben wir nicht eingeplant.» Die Baufirma Leuthard AG schaut darauf, dass neben dem Lei-

Maurer Kilder Keller, der auf der Baustelle in Affoltern den ganzen Tag an der prallen Sonne arbeitet, verschafft sich eine willkommene Abkühlung. (Bilder Stefan Schneiter)

tungswasser auch jederzeit genügend Mineralwasser zur Verfügung steht.

bisschen frisch verwirbelte Luft verschaffen können.

Sich Luft verschaffen

Getränke, Früchte, Glacé

Wer in einem Raum arbeiten kann, hats etwas leichter. Aber auch in Häusern ist Kühlung sehr willkommen. So hat ein wahrer Run auf Ventilatoren und Klimageräte eingesetzt. «Wir erleben einen regelrechten Ansturm», sagt Sascha Kälin, Filialleiter bei Fust AG Dipl. Ing. in Affoltern. «Seit Mitte letzter Woche verkaufen wir rund dreimal mehr Ventilatoren und Klimageräte als sonst. Die Käuferschaft geht derzeit quer durch alle Reihen: Privatpersonen, ebenso wie Firmen, Verwaltung, Gemeinden, Schulen.» Die Lagerbestände bei Fust sind voll und trotzdem wird alle zwei Tage Nachschub angeliefert, um mit der Nachfrage mitzuhalten. Was sich laut Kälin derzeit ebenfalls sehr gut verkauft, sind die kleinen Ventilatorenmodelle, Minitischsowie Handyventilatoren. Diese sind vor allem bei Jungen sehr gefragt, welche sich mit den Kleinpropellern in jeder Lebenslage und überall ein

Auch auf das private Kaufverhalten hat die momentane Hitzewelle einen Einfluss. Von Kundenseite sind derzeit vor allem Getränke, Früchte und Glacé gefragt. «Diese Produkte laufen derzeit wie gestört bei uns», sagt Lui Sabani, stellvertretender Filialleiter des Lärche-Märt in Bonstetten. Vor allem Focus, das Schweizer Vitaminwasser mit verschiedenen Aromen, sowie kohlensäurefreies Mineralwasser verkaufe sich sehr gut. «Und Wassermelonen sind ein absoluter Verkaufsrenner, von denen verkaufen wir doppelt so viel wie sonst», fügt er hinzu. Auch Erdbeeren und Nektarinen sind gefragt. Die Hitze verändert auch das Einkaufsverhalten der Menschen, stellt Sabani fest. Viel mehr Leute kaufen im Lärche-Märt in den Morgenstunden ein, dann, wenn es noch nicht so heiss ist. In den heissen Nachmittagsstunden ist kaum jemand im Laden anzutreffen. Das ändert sich erst gegen Abend wieder, nach 18 Uhr.

Ventilatoren und Klimageräte finden derzeit reissenden Absatz.


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. Juni 2019

Beschwingte musikalische und verbale Herzlichkeit

Begeisterndes Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern

Die Orchestergesellschaft Affoltern macht aus Worten Musik. (Bilder Susanne Crimi)

Mit ihrem Konzert «Wild im Herzen» vom vergangenen Sonntag in der reformierten Kirche Affoltern hat die Orchestergesellschaft den Geschmack der Besucher einmal mehr getroffen. ................................................... von susanne crimi tGegen 21.15 Uhr versammelte sich das Publikum, welches soeben aus der fast vollbesetzten Kirche geströmt war, vor dem Eingang. Blickte man in die Gesichter oder nahm Gesprächsfetzen auf, wurde schnell klar: das Gehörte hatte rundum gefallen und offenbar den Geschmack der Besucher mehr als getroffen. «Als ich gelesen habe, dass Ringelnatz und Kästner vorgetragen werden, wusste ich – da muss ich hin», erzählte ein sichtlich begeisterter Herr. «Die Musikauswahl und die Gedichte waren wirklich super», pflichtet einer anderer bei, «so etwas Schönes hat mir jetzt richtig gutgetan.»

Peter Kner lässt die Musik hinter den Worten erkennen. anzeige

Ein mutiges Programm Anstelle eines Instrumental-Solisten hatte sich die Orchestergesellschaft dazu entschlossen, Peter Kner, der Lyrik von Ringelnatz und Kästner vortragen würde, als Rezitator zu engagieren. Musikalische Kleinode verschiedener Komponisten würden mit den Texten abwechseln; eine mutige Kombination, weil sich das Publikum aus den vergangenen Jahren an einen anderen Konzertablauf gewöhnt hatte. Um Punkt 20 Uhr nahm der Schauspieler und Sprecher diverser Radio- und Fernsehsendungen – seine Stimme kennt man aus dem Off des «Kassensturz» – Peter Kner auf einem Biedermeiersessel mit dazu passender Ständerlampe vor dem Orchester Platz. Hugo Bollschweiler hob den Taktstock und intonierte mit dem Orchester den 1. Satz der Sinfonie Nr. 12 von W.A. Mozart (1756–1791). Ein Musikstück voller unbekümmerter Leichtigkeit, wunderbar wiegend vom Orchester vorgetragen. Nach dem letzten Ton stellte Peter Kner unmittelbar das Gedicht «Volkslied» von Joachim Ringelnatz vor, las es lebendig und mit seiner unnachahmlichen Stimme vor, blickte immer wieder in Publikum und nahm seine Zuhörer sofort in seinen Bann. Von vier Flügeln, zwei Vögel deklamierte er, vom einem Flügel, keinem Vogel erzählt er weiter bis zur Frage, wohin sie den fliegen würden. Mit der «Sérénade lyrique» von Edward Elgar (1857–1934) fand das Programm seinen Fortgang. Ein Sommerabendkonzert, das es wundersam verstand, aus den zuvor gehörten Sätzen die passende Tondichtung zu liefern, als wollten die Worte anschliessend zu Musikstücken werden. So erfuhr der Zuhörer die Gedanken und Wortspiele von Erich Kästner (1899–1974) zu verlassenen Männern, solchen, die Mühe haben, ihre Gefühle zu äussern und Paaren, die erkennen, dass sie die Liebe verloren haben, als hätten sie einen Stock oder Hut verlegt. Passend dazu erklang ein

Stück aus der Oper «König Manfred» von Carl Reinecke (1824–1910) oder der 2. Satz aus der Sinfonie Nr. 2 von Ludwig van Beethoven (1770–1827).

Worte werden Musik Joachim Ringelnatz (1883–1934), hat sein Leben als Schriftsteller, Maler, Kabarettist und mit über 30 anderen Berufen bestritten. Zeit seines Lebens war er wohl nie angepasst und hat eher schräg seinen Platz in der Gesellschaft behauptet; er war der Autor der folgenden drei Gedichte und möglicherweise der Zusatz «Wild» aus dem Konzerttitel der Orchestergesellschaft. Die lyrischen Verse handelten von einer Liebeserklärung, die das Angebot enthielt, mit einer Kachel aus dem Ofen den Schwur zu bekräftigen und sich letztlich so festlegte, dass die Löcher im Sieb die Hauptsache sind. Sein Gedicht «Der Briefmark» wurde illustriert als 85-Cent-Marke 2008 in die Welt verschickt und als Peter Kner «Der Nagel» vorlas, zeugten Lacher aus dem Publikum für die Heiterkeit, die diese Sätze hervorriefen. Die «Ballet Miniature Suite» von Joseph Edmond Filippucci (1869–1948) mit den vier kurzen Sätzen unterstrich die heitere, leichte Stimmung, die in der reformierten Kirche an diesem warmen Sonntagabend Einzug gehalten hatte. Auch viele kleine solistische Einlagen zeugten vom Können der Musiker der Orchestergesellschaft. Blasinstrumente wie Hörner, Querflöte, Oboe und Fagott spielten zu leichtem Tanz auf, Cello, Harfe und Pauke liessen sich hören und geniessen. Da wurden Worte zu Musik und Musik zu Worten in rascher Folge. Das Publikum hatte erst am Schluss die Chance, mit einem ausgiebigen Applaus die Freude und Dankbarkeit über das Gehörte und Erlebte kundzutun und tat dies auch ausgiebig. Das Lächeln auf den Gesichtern hielt denn auch noch eine ganze Weile an – sowohl bei den Musikern als auch bei den Zuhörern.

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forum

Direkte Demokratie als Erfolgsrezept Am Sonntag, 23. Juni, war Roger Köppel in Affoltern und hat gegen 60 Zuhörer eine Stunde lang buchstäblich gefesselt. Natürlich waren seine drei Themen (kein EU-Unterwerfungsvertrag, keine rot-grüne Klimadiktatur, Schluss mit der masslosen Zuwanderung) die Schwerpunkte. Am meisten zu denken gibt mir aber: ähnlich wie in Rom und in Byzanz kurz vor dem Untergang ihrer Reiche grassiere heute auch in der Schweiz eine «Wohlstandsverblödung». Diese zeige sich darin, dass die Medien und die Politik nicht existenzielle Fragen diskutieren, sondern «Luxusprobleme», z. B. wie vollendete Chancengleichheit geschaffen werden könne, oder wie wir 8 Mio. Schweizer mit unserem Reichtum das Klima der von 8 Mrd. Menschen bewohnten Welt retten könnten. Als existenziell bezeichnete Köppel insbesondere die Fragen: Warum ist eigentlich die Schweiz, dieser karge Steinhaufen ohne Naturschätze und Meerzugang, heute je nach Beurteilungskriterium das reichste Land der Welt überhaupt? Was sichert uns diesen Wohlstand? Wie finanzieren wir unsere Zukunft? Seine Antworten: Es

ist unsere weltweit einzigartige direkte Demokratie! Sie hindert die «classe politique» daran, wie sonst überall auf der Welt, das Volk auszubeuten. Und es sind unsere Unternehmen, die sich hier so frei und gut entwickeln konnten, dass sie viele gut bezahlte und sichere Arbeitsplätze bieten und zugleich grosse Steuern in unsere Staatskassen abführen. Aber mit dem EURahmenvertrag werden wir diese Vorteile verlieren, weil unsere Gesetze dann von Brüssel diktiert werden. Und wenn wir zugleich unseren Reichtum in die Rettung des Weltklimas investieren, wird das zum Schaden des gesamten Mittelstands sein – ohne das Weltklima spürbar zu ändern. Die Schweiz habe sich immer gegen Einfluss- und Erpressungsversuche des Auslands wehren müssen. Die direkte Demokratie sei aber auch von innen gefährdet. Sie habe vom Volk erkämpft und immer wieder verteidigt werden müssen, so auch heute. Ein Denkmal an diesen Kampf und seine Opfer steht übrigens vor der Poststelle in Affoltern. Hans Finsler, SVP Affoltern a. A.

Enorme Bestrahlung reduzieren Fakten sprechen für 5G, Leserbrief vom 21. Juni. Die Aussage von Herrn Schwald gibt mir sehr zu denken. Er spricht von unzähligen Studien und faktenloser Angstmacherei. Es ist jammerschade, dass anscheinend die vielen Fakten von Fachärzten und Wissenschaftlern Herrn Schwald nicht interessieren oder er diese überhaupt nicht gelesen hat – oder man nimmt die einfache Version und bezeichnet alles als Verschwörungstheorie. Anscheinend sind ehrliche Bürger Verschwörungstheoretiker. 4G und 5G sind überhaupt nicht vergleichbar, denn die Bandbreite bei 5G ist enorm viel breiter als bei 4G. Solche Datenmengen braucht man, um den Menschen noch besser zu kontrollieren oder besser gesagt zu überwachen. Mein Kühlschrank zu Hause muss mir nicht mitteilen, wenn

etwas abgelaufen ist oder etwas bestellt werden muss. Auch möchte ich in Zukunft mein Auto noch selbst steuern und auch selber entscheiden können, wohin ich fahren möchte. All dies und noch vieles mehr wird mit 5G auf uns zukommen. Die Menschheit ist am verdummen und wir schauen sozusagen nur noch auf unsere Displays und realisieren nicht mehr, was um uns herum geschieht. Wenn wir in Zukunft immer müder werden und unsere Kinder in der Schule sich immer mehr auffällig benehmen oder sich nicht mehr konzentrieren können, sollten wir nicht zu Ritalin greifen oder zum Therapeuten oder Psychologen gehen, sondern die enorme Bestrahlung die jeden Tag und Nacht uns belastet, drastisch mindern oder besser noch abschaffen. Axel Neumann, Obfelden

Rassistische Haltung In der Ausgabe vom letzten Freitag, 21. Juni, veröffentlichte der «Anzeiger» ein Inserat der SVP, in welchem nun auch für ein mögliches Wasserproblem die Zuwanderer verantwortlich gemacht werden. In den letzten 13 Jahren hatten wir kein Wasserproblem ausser in den zwei heissen Sommern 2003 und 2018 während kurzen Phasen. Wir sind überzeugt, dass die Zuwanderer nichts mit den sommerlichen Temperaturen

zu tun haben. Das Inserat empfinden wir als reisserisch und es begünstigt rassistische Vorurteile. Wir sind der Meinung, dass die Redaktion einer Zeitung auch für den Inhalt von Inseraten verantwortlich ist und sorgfältiger mit der Veröffentlichung von Inhalten umgehen muss, die jegliche Form von Aggression schüren. Rosmarie und Alberto Gianinazzi, Obfelden


Veranstaltungen Sammler sucht

Schwyzerörgeli und Akkordeon auch defekt. Barzahlung. M. Mülhauser, Tel. 076 205 71 71

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen. Einsteigen und geniessen! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wenn das Leben eine Reise ist, ist Strickler Reisen Ihr Ziel! Mittwoch, 28. August 2019 Wochenmarkt Luino Carfahrt CHF 45.– Samstag, 14. September 2019 Alpabfahrt Blatten-Belalp Carfahrt CHF 48.–

Plauschnachmittag mit anschliessendem Unterhaltungsabend im Schwimmbad Stigeli Wann:

Freitag, 5. Juli 2019 (Verschiebedatum: 12. Juli 2019) Ob der Anlass stattfindet, kann ab Donnerstag, 4. Juli 2019, auf www.stadtaffoltern.ch unter «Aktuelles» nachgeschaut oder direkt beim Schwimmbad Stigeli nachgefragt werden.

Zeit:

Arschbomben Contest ab 16.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr (Anmeldung bis 3. Juli 2019 direkt beim Schwimmbad Stigeli) musikalische Unterhaltung ab 18.00 bis 23.00 Uhr

Was:

Verbringen Sie einen gemütlichen Abend begleitet von abwechslungsreicher musikalischer Unterhaltung mit der «Silvia Schürch Band». Das Team des Restaurant Stigeli verwöhnt Sie mit feinen Köstlichkeiten.

Reservation: Tisch-Reservationen nimmt das Restaurant Stigeli gerne direkt entgegen. Tel: 076 816 66 99 Kosten:

Es gelten die üblichen Eintrittspreise des Stigelis (für Restaurantbesucher kein Eintritt)

Das Stigeli-Team und das Team des Restaurant Stigeli freuen sich auf einen gemütlichen, musikalischen und fröhlichen Abend. Affoltern am Albis, 25. Juni 2019

Abteilung Immobilien

Sonntag, 6. Oktober 2019 Sonntagsmarkt Cannobio Carfahrt CHF 45.– Samstag, 12. Oktober 2019 Samstagsmarkt Como Carfahrt CHF 45.– Samstag, 19. Oktober 2019 Crazy Ladies Shopping Day Bregenz Carfahrt CHF 62.– Freitag, 19. Juli 2019 Basel Tattoo Carfahrt ohne Tickets CHF 55.– (Tickets nur noch auf Anfrage erhältlich) HIGHLIGHT 2019! Samstag, 27. Juli 2019 Fête des Vignerons nur noch Carfahrt CHF 67.– Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch unter 041 756 07 66 oder per Mail: info@strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen- / Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 – 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Gewerbe/Dienstleistungen

Aktion Lesebänke

EM-Vorbereitung

Vielerorts im Bezirk stehen bis Mitte September Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereit. > Seite 15

Die Schweizer Volleyball-Nati um Olivia Wassner spielt an der Universiade in Neapel. > Seite 20

Über 658 Millionen Fahrgäste

ZVV-Geschäftsjahr 2018: Mehr Passagiere, weniger Defizit Die Rechnung des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) für 2018 zeigt ein erfreuliches Bild: Das Defizit sank auf 306,7 Mio. Franken – weniger als in den letzten zehn Jahren. Der ZVV konnte das finanzielle Ergebnis im Jahr 2018 erneut verbessern: Das Defizit war zum dritten Mal in Folge rückläufig und betrug 306,7 Millionen Franken. Das gute Resultat wurde ohne Tariferhöhung erreicht. Die Preise im ZVV sind seit Dezember 2016 unverändert. Der Kostendeckungsgrad stieg auf knapp 70 Prozent. In den nächsten Jahren dürfte er sich auf leicht tieferem Niveau einpendeln. Gegenüber dem Vorjahr konnte der ZVV den Ertrag um 28 Millionen

Franken respektive 4,3 Prozent auf 685,5 Millionen Franken steigern. Darin enthalten sind auch die 14,7 Mio. Franken Rückerstattung aus der PostAuto-Affäre. Diese Beiträge wurden an den Kanton und die Gemeinden weitergeleitet.

via App, im Webshop oder per SMS gelöst. Dazu trug auch die neue Check-in-Funktion der ZVV-Ticket-App bei, die seit April 2018 am Markt getestet wird. Seit Oktober werden zudem die Verbund-Abos auf dem SwissPass ausgegeben.

Leicht steigende Fahrgastzahlen

«Seilbahn zur Aussicht»

Über 658 Millionen Fahrgäste transportierten die Verkehrsunternehmen im ZVV mit Zug, Tram, Bus, Schiff und Luftseilbahn. Das sind 7 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Zürcher S-Bahn beförderte 209 Millionen und die Regionalbusse 114 Millionen Fahrgäste. In den Städten Zürich und Winterthur blieben die Zahlen stabil. Weiter auf dem Vormarsch ist der digitale Verkauf von Tickets. Mehr als jedes vierte Ticket wurde letztes Jahr

Mit dem Geschäftsbericht 2018 hat der ZVV übrigens auch eine Einladung zum Perspektivenwechsel verschickt. In Kurzfilmen werden ausgewählte Haltestellen und Orte aus der Vogelperspektive gezeigt, unter anderem auch die «Seilbahn zur Aussicht» auf die Felsenegg, Stallikon. (pd./tst.)

Sowohl Weisbrod als auch die Mieter des Weisbrod-Areals L’Air du Sud und Weyrauch verkaufen sehr hochwertige Mode-Artikel. Am 5. und 6. Juli von 9 bis 17 Uhr bieten die drei Firmen einen einmaligen Rampenverkauf. Es wird ausnahmslos erstklassige Ware aus Überhängen verkauft. Weisbrod bietet eine riesige Auswahl an Accessoires, Schals, Krawatten und natürlich Stoffen und Nähzubehör an. Meist handelt es sich um Swiss-Made-Ware. L’Air du Sud verkauft eine grosse Auswahl an Damen-Kleidern und Schuhen und Weyrauch liquidiert das ganze Sortiment von hochwertigen MännerSchuhen, da sich die Marke ganz aus der Produktion zurückzieht. Die Lager müssen geleert werden und deshalb wird die Ware mit bis zu 90 % Rabatt abgegeben. Bei einigen Einzelstücken kann es sogar noch höhere Abschläge geben! Bei Weisbrod und Weyrauch werden mehrheitlich Produkte aus der eigenen Produktion verkauft, die nicht mehr am Markt erhältlich sein werden und bei L’Air du Sud handelt es sich um Saison-Ware aus vergangenen Kollektionen. (pd.)

20 Uhr; Donnerstag, 4. Juli, von 10 bis 18 Uhr; in der Fabrik am Weiher in Zwillikon.

Fata Morgana bietet Mode für ein entspanntes Lebensgefühl in Kleidern aus Naturfasern, unter fairen Bedingungen hergestellt. (Bild zvg.) anzeige

Plakatflächen öffentlich ausgeschrieben Die rund 650 kantonalen Plakatflächen entlang von Kantonsstrassen wurden bisher von sechs verschiedenen Firmen bewirtschaftet und vermarktet. Diesen Frühling führte das kantonale Tiefbauamt erstmals eine öffentliche Ausschreibung für diese Konzessionen durch, die von der Allgemeinen Plakatgesellschaft AG und von der Clear Channel (Schweiz) AG gewonnen wurde. Dank der Ausschreibung verdreifacht sich ab 2021 der Erlös, der in die Verkehrsinfrastruktur investiert wird. Clear Channel sicherte sich die Vermarktungsrechte für die Regionen linkes Zürichseeufer, Knonauer Amt, Limmattal, Unterland, Weinland und das Tösstal. (pd.)

Cornelia Diethelm unterstützt den Aufbau von Musikschulen in der Karibik. > Seite 23

Teamwork, Kreativität und Timing bewiesen

3. Rang an der Schweizer BBQ-Meisterschaft

Haltestellen und Orten unter www.zvv.ch/extra.

Bei Fata Morgana kommen pfiffige und besondere Mode-Ideen zusammen. Sommerlich leichte Teile in den unterschiedlichsten Interpretationen und Farbnuancen sowie trendige Basics zu sehr attraktiven Preisen. Die individuell und vielseitig kombinierbaren Teile sind eine willkommene Ergänzung und Bereicherung jeder Garderobe. Das Sortiment, die Kleider und Accessoires bei und von Fata Morgana werden ausschliesslich in kleinen Betrieben unter fairen Arbeitsbedingungen und aus Naturtextilien hergestellt. Die langjährigen, freundschaftlichen und transparenten Beziehungen zu den Herstellern bereiten dem FataMorgana-Team besondere Freude beim Entwerfen und Zusammenstellen von neuen Kollektionen. Dieser Saisonschlussverkauf in Zwillikon ist ideal, um nach passenden Schnäppchen zu stöbern. Man darf sich auf Neuheiten aus Leinen, reiner Seide und Biobaumwolle freuen. Für ein entspanntes Lebensgefühl im Alltag und bei der Arbeit. (pd.) Lagerverkauf am Mittwoch, 3. Juli, von 10 bis

«Musik übers Meer»

Kurzfilme zur Felseneggbahn sowie anderen

Saison-Schlussverkauf bei Fata Morgana

Rampenverkauf auf dem Weisbrod-Areal

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Perspektivenwechsel – der ZVV von oben.

Luftige Sommermode

Hochwertige Mode-Artikel mit grosszügigen Rabatten am Rampenverkauf auf dem Weisbrod-Areal. (Bild zvg.)

Freitag, 28. Juni 2019

Andreas Häberling (2. von oben) und sein erfolgreiches «A & A BBQ-Team Switzerland»: Alexander, Alexander, Beni, Chrigi und Ivan. (Bild zvg.)

An der Schweizer BBQ- und Grill-Meisterschaft gehörte «Weingarten»-Wirt Andreas Häberling zu den grossen Abräumern bei den Profis. Mit seinem Team «A & A BBQ-Team Switzerland» holte er Silber beim Fisch und Bronze in der Gesamtwertung. Am vergangenen Wochenende stand Aarau nicht nur wegen des Eidgenössischen Turnfests im Mittelpunkt, sondern war auch Schauplatz der Schweizer BBQ- und Grill-Meisterschaft, welche von der Swiss Barbecue Association SBA organisiert wurde. Andreas Häberling, Gastgeber im «Weingarten» Affoltern, hat mit seinem Team bereits zum vierten Mal in der Kategorie «Profi BBQ Team» am Wettkampf teilgenommen und dieses Jahr sehr erfolgreich beendet. Von insgesamt 13 Profi-Teams belegte das «A & A BBQ-Team Switzerland» im Einzelgang «Swiss Lachs mit Gemüsebeilage» den 2. Rang und erreichte dank seiner stabilen Leistungen in allen fünf Gängen den ausgezeichneten 3. Gesamtrang und konnte somit die Bronze-Auszeichnung entgegennehmen. Während des zweitägigen Wettkampfs müssen eine Fisch- und vier verschiedene Fleisch-Speisen inklusive Beilagen auf dem Smoker zubereitet

werden. Die Aufgaben sind für alle Teams gleich und werden mit vorgegebenen Produkten aus einem Warenkorb gegart. Dabei ist jedoch Teamwork, Kreativität und Timing gefragt. Denn zeitgenau muss der verlangte Gang dann in einer geschlossenen Box bei der Jury abgegeben werden. Bewertet werden die Speisen nach vier Kriterien: Aussehen, Biss und Garstufe vom Fleisch, Geschmack vom Fleisch sowie Geschmack und Garstufe der Beilage.

BBQ-Erlebnis im «Weingarten» Das BBQ-Team hat sein gestecktes Ziel, auf dem Podest zu stehen, erreicht und alle Fans sind stolz auf diese tolle Leistung. Denn bereits 2017 hat das Team an der WM in Irland mit dem 5. Gesamtrang (von 99 Teams) nur knapp das Treppchen verpasst. Wer nun gluschtig geworden ist, hat am Wochenende vom 5., 6. und 7. Juli, sowie vom 2., 3. und 4. August die Möglichkeit dazu, im Gasthof Pizzeria Weingarten perfekt gegartes Fleisch vom BBQ-Smoker zu geniessen. Der Team-Captain Andreas Häberling wird dann jeweils ab 18 Uhr Spareribs, Rostbeef, Poulet und Schweinshals bereit haben. (pd.) BBQ-Smoker- Weekends ab 18 Uhr am 5. / 6. / 7. Juli; 2. / 3. / 4. August. Sonntags durchgehend von 12 bis 20 Uhr.


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 28. Juni 14.00 Erzählcafé in Affoltern am Albis Thema: Das bereue ich noch heute! Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger Dienstag, 2. Juli 19.30 Neumondsingen in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 29. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 30. Juni 9.00 Eucharistiefeier 19.00 Santa Messa Mittwoch, 3. Juli 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus mit Chorherr Richard Strassmann

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Orgel: Susanna Baltensperger Mittwoch, 3. Juli 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal

Samstag, 29. Juni 16.00 Chor-Projekt Sommerklang im Chor der Kirche Sonntag, 30. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Anschliessend 10.30 Kirchgemeindeversammlung Montag, 1. Juli 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Dienstag, 2. Juli 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 28. Juni 14.00 Erzählcafé «Das bereue ich noch heute» im Wöschhüsli Samstag, 29. Juni 10.00 Familienmorgen Beginn im Chilehuus Anschliessend Familienkafi 10.00 Ökumenische Trauergruppe trifft sich im Café Seewadel Sonntag, 30. Juni 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Gwen Sophie Abegg Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 30. Juni 9.30 Kirchgemeindeversammlung im Saal des Kirchgemeindehauses, Chilestr. 7, Bonstetten 10.30 Fröhlich-farbiger Unti-Abschluss-Gottesdienst mit den Minichile-Chind und 3.-Klässlern mit B. Truffer, Katechetin, Pfrn. S. Sauder und Casey Crosby, Musik Anschliessend Chilekafi im KGH

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 30. Juli 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 1. Juli 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 5. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 29. Juni 20.00 Konzert des Gesangvereins in der Kirche Sonntag, 30. Juni 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfarrerin Elisabeth Armingeon Fahrdienst auf Anfrage bei Franziska Frei, Tel 044 761 00 05 10.00 Kolibritag, Treffpunkt Kirche 17.00 Konzert des Gesangvereins in der Kirche

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 30. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Anschliessend Kirchgemeindeversammlung 17.15 Musik und Wort Appenzell & Barock – tänzerisch und besinnlich in der Klosterkirche Cornelia Dürr: Klarinette Werner Alder: Hackbrett Fabienne Romer; Orgel Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 3. Juli 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 4. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler Akte Zwingli – Ein Oratorium am Bettag, 15. September 2019 Billete sind ab sofort über www.ticketino.com (Tel. 0900 441 441) erhältlich

Ref. Kirche Knonau Samstag, 29. Juni Dorffest, Knonauer Sommernachtsfest 500 Jahre Kirche in gotischer Form Ab 15.30 Uhr Besammlung beim Kindergarten neben Kirche 16.00 Postenlauf durch das Dorf Familienprogramm Spielbus auf dem Stampfiplatz 18.00 Ökumenischer Festgottesdienst mit Pfr. Dr. Gottfried Locher, Bern, Präsident Evangelische Kirche Schweiz und Präsident der Konferenz der Evangelischen Kirchen Europas KEK Pfr. Thomas Maurer und Pfr. Angelo Saporiti, 12 Chor Lozärnerland Abendmahl Anschliessend italienisches Essen im Festzelt auf Stampfiplatz für die ganze Bevölkerung, Tanz mit Band aus Alba, Piemont, Italien bis 2 Uhr Sonntag kein Gottesdienst

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst in einer anderen Gemeinde

Freitag, 28. Juni 19.00 Concerto piccolo mit Siddique Eggenberger (Tenor), Mirco Bergo (Klavier) Eintritt frei - Kollekte Samstag, 29. Juni 9.00 3.-Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 30. Juni 10.00 Mitmach-Gottesdienst Einsingen 9.30 Uhr Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Anschliessend Chilekafi Montag, 1. Juli 15.45 Minichile, Gruppe Ichthys Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 2. Juli 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 3. Juli 13.30 Club 4, Gruppe Alpha + Omega Ausflug Donnerstag, 4. Juli 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 30. Juni 10.00 bis 14.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kinderfest Pfarrerin Elisabeth Armingeon Verena Bösch und Claudia Zaugg, Katechetinnen Wir feiern zusammen Gottesdienst, hören Lieder vom Ottenbacher Chor (Leitung Anette Bodenhöfer) erfreuen uns an feinem Essen, Kuchen und Kaffee und geniessen gemeinsam den Chilegarten Für die Kinder gibt es ein kleines Programm www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 30. Juni 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 30. Juni 10.00 Kirche Wettswil Abschluss Kolibri Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung bis 29. Juni unter 044 700 45 45 Montag, 1. Juli 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 2. Juli 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 4. Juli 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 5. Juli 19.30 Konzert «Klänge des Orients» Kirche Wettswil Eintritt frei / Kollekte Anschliessend Apéro

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 29. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 30. Juni 10.00 Schulschluss-Gottesdienst mit Liveübertragung Radio-Maria Dienstag, 2. Juli 19.30 Heilige Messe Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 3. Juli 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 4. Juli 9.00 Heilige Messe 19.00 Rosenkranz Freitag, 5. Juli 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 29. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 30. Juni 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 4. Juli 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 28. Juni 18.30 Schulabschluss-Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti und dem Katecheten-Team,Verabschiedung von Alida Takacs Musikalische Umrahmung: Pfarreichor Dirigentin: A. Bozzola Anschliessend Grillplausch Samstag, 29. Juni 18.00 Ökumenischer Gottesdienst in Knonau mit Pfr. A. Saporiti und Pfr. T. Maurer Sonntag, 30. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 30. Juni 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 28. Juni 19.30 Feuerabend – Männer unter sich Sonntag, 30. Juni 10.00 Konfirmations-Gottesdienst Esther Bühler Kinderprogramm Montag, 1. Juli 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 30. Juni 9.45 Open Doors, anschliessend Teilete; Kinderprogramm Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Juli-Programm 2019 Dienstag, 2./9./16./23./30. Juli 2019 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 3./10. Juli 2019 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 4. Juli 2019 WANDERUNG Rosinli Wanderzeit: 3½ Std. 8.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. Ernst Bründler Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 11. Juli 2019 SENIORENTREFF Singen mit Pfrn. Elisabeth Studer 14.00 Uhr Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 18. Juli 2019 BERGWANDERUNG Stoos – Riemenstalden Wanderzeit: 4 Std. 7.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 18. Juli 2019 SPAZIERGRUPPE Bassersdorf – Dietlikon Spazieren: 1½ Std. 8.55 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg.: An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 25. Juli 2019 EXKURSION Schweiz. Salinen, Schweizerhalle Führung: 2 Std. 9.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, So, 14. Juli, 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Do, 25. Juli, 11.15 Uhr An-/Abmeldung: Brigitte Sandhofer, 044 761 48 00

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 28. Juni Ab 17.00 Uhr Café Chazon Kaffee offen für alle an der Wiesenstrasse 10 Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst mit Predigt von Manuel Fuhrer Hüeti und KingsKids Donnerstag, 4. Juli 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 30. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: Segen Hebräerbrief 13, 20-25 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Ämtler Bibliotheken im Juli Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil. Die Schulsommerferien dauern im ganzen Bezirk vom Montag, 15. Juli, bis Samstag, 17. August.

Bibliothek Aeugst Samstag, 6. Juli, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Es sind alle eingeladen, bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Zopf in der neuen Sommerlektüre zu schmökern. Während der Sommerferien ist die Bibliothek an den Montagen, 15. Juli und 12. August, von 18 bis 20 Uhr und an den Samstagen, 20. Juli und 17. August, von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Es befinden sich an folgenden Orten Lesebänke: Höchweg (mit Aussicht auf den Lindenberg und Sonnenuntergang), Panoramaweg (oberhalb Gallenbühl Aussicht auf Alpenpanorama) und Unterdorf neben dem alten Stromhäuschen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 2. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Freitag, 12. Juli, 17.30 bis 18 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Montag, 15. Juli, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Donnerstag, 18. Juli, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 27. Juli, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Sommerferien gelten die normalen Öffnungszeiten – ausser am Donnerstag, 1. August, bleibt die Bibliothek geschlossen. Die Lesekisten befinden sich im Schwimmbad Stigeli, bei den Sitzbänken am Waldrand Tannholz, am Sonnenberg oberhalb der Rinderweidstrasse, im Äspli und an der Stampfenmattstrasse in Zwillikon.

Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Lesebänke sind auf dem Dorfspielplatz, im Feldenmaas und Masstrasse eingerichtet. Lektüre und Zeitschriften zum Verweilen oder Mitnehmen.

Bibliothek Hausen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet – ausser am 1. August, da bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 3. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Die Lesebänke am Weiher und im Schurten stehen mit einer Auswahl an Büchern und Zeitschriften zur Verfügung.

Freitag, 28. Juni 2019

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Aufbau von Zelt und Infrastruktur bei 32 Grad Das Musigfäscht in Hausen kann beginnen

Bibliothek Kappel Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau An den Samstagen, 6. und 20. Juli, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Während der Sommerferien gelten in der ersten und letzten Sommerferienwoche die normalen Öffnungszeiten (Di und Mi von 15 bis 18 Uhr, Do von 17 bis 19 Uhr). Vom 22. Juli bis 12. August bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Maschwanden Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Dienstag, 25. Juli, von 18 bis 19 Uhr und am Mittwoch, 26. Juli, von 9 bis 10 Uhr geöffnet. An den zwei bewährten Standorten Altiken und Hasplen lädt die Bibliothek mit den Lesebänken zum Verweilen ein.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Montag und Freitag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Für die Lektüre in der Badi steht eine Auswahl von Büchern und Zeitschriften zur Verfügung.

Bibliothek Obfelden Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr (ausser am Donnerstag, 1. August) geöffnet.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 2. Juli, von 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff: Reime und Fingerverse für Eltern mit Kleinkindern zwischen 0 und 3 Jahren. Am Donnerstag und Freitag, 11. und 12. Juli, findet von 15 bis 17 Uhr ein Glacéverkauf vor der Bibliothek statt. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Es werden während der Ferien keine Erinnerungsmails verschickt und es wird nicht gemahnt.

Bibliothek Rifferswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Es werden keine Rückrufe (Mahnungen) verschickt. Oberhalb des Friedhofs, dem Jonenbach entlang Richtung Kappel und am Zeisenberg stehen erneut bei Sitzbänken Kisten mit Lesestoff bereit. Der Lesestoff aus dem Fundus der Bibliothek wird jede Woche ausgewechselt.

Bibliothek Stallikon Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Bibliothek Wettswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. (I.S.)

Auch die Dirigentin, Rägle Brawand, und Martin Gähwiler, Chef Infrastruktur, packen an. (Bilder Marianne Voss)

Statt Musik zu machen, packten die Mitglieder des Musikvereins Hausen am Mittwochmorgen kräftig beim Zeltaufbau mit an. Die Temperaturen waren hoch, die Stimmung dennoch gut und fröhlich. ................................................... von marianne voss Am Mittwoch früh um sieben Uhr trafen sich viele Mitglieder des Musikvereins Harmonie Hausen zusammen mit weiteren Helfern auf dem Festgelände bei den Schulhäusern. Die Instrumente waren an diesem heissen Sommermorgen nicht gefragt, sondern möglichst viele anpackende Hände. Auch die Dirigentin des Musikvereins, Rägle Brawand, war vor Ort. Doch sie schwang für dieses Mal nicht den Taktstock, sondern schleppte Zeltstangen über das Gelände. Die Temperaturen stiegen stetig, die T-Shirts waren bald durchgeschwitzt. Aber niemand beklagte sich, niemand jammerte. Die Vorfreude war grösser als das Leiden unter der Hitze. Alle packten an, unterstützten sich gegenseitig und hatten die Augen offen für das, was noch zu tun ist. Und wer einen Moment keine Arbeit hatte, griff zu einer der vielen bereitstehenden Wasserflaschen.

Hier ist Präzision gefragt.

Unzählige Kisten mit Material Bereits vor neun Uhr konnten die ersten Zeltelemente hochgezogen werden. Gleichzeitig fuhren zwei Lastwagen vor, voll beladen mit der Lichtund Tontechnik. Unzählige Kisten mit Material wurden ausgeladen und bereitgestellt. Nachmittags um vier Uhr bot sich dann ein völlig anderes Bild: Das Zelt war fertig aufgestellt, die Tische und Bänke standen schon an ihren Plätzen, und das Büffet war auch schon fast bereit. Ebenso war die Bühne schon aufgebaut, nur die Techniker hatten noch zu tun und verlegten Kabel oder testeten die Beleuchtung. «Ja, wir sind sehr gut vorangekommen und schon fast bereit», war von den doch etwas müde wirkenden Helfern zu vernehmen.

Die ersten Zelt-Elemente werden hochgezogen. Bereit für die Gäste Und heute Freitag ist alles vollständig bereit für die Gäste, denn heute Abend beginnt das dreitägige Musigfäscht mit dem Jubiläumsabend zum 125. Geburtstag des Musikvereins Hausen. Die ganze Bevölkerung ist eingeladen, der Eintritt am Freitagabend ist frei.

Musigfäscht Hausen vom 28. bis 30. Juni, Jubiläumsfeier 125 Jahre Musikverein Harmonie Hausen heute Freitagabend ab 20 Uhr, Konzert Abba99 am Samstagabend ab 20.30 (Türöffnung: 19.30) Uhr. Musiktag Amt und Limmattal mit Konzertvorträgen in der ref. Kirche und Marschmusikparade auf der Ebertswilerstrasse am Samstag und Sonntag. Infos und Festprogramm: www.hausen2019.ch, unter Musigfäscht, Festprogramm.


Stellenanzeiger Gemeinde Maschwanden Der bisherige Stelleninhaber tritt eine neue Herausforderung an. Aus diesem Grund suchen wir in Maschwanden per 1. August 2019 oder nach Vereinbarung eine

Gemeindearbeiter-Aushilfe (Stellenpensum zirka 20 %)

Wir erwarten eine einsatzfreudige Person, die Verantwortung übernehmen will und gerne einen wichtigen Beitrag zur Pflege unseres schönen Dorfes leisten möchte. Wir erwarten folgende Fähigkeiten: – abgeschlossene handwerkliche Berufslehre – Erfahrung im Strassen- und Tiefbauwesen oder in Gemeindewerken – Interesse und Verständnis für technische Anlagen wie Abwasserpumpwerk, Wasserpumpwerk, Schwimmbad (Naturbad), usw. – Bereitschaft für Pikett- und Wochenend-Dienst (Notfälle, Winterdienst, Naturbad usw.) – Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft – Gute Umgangsformen und Freude am Umgang mit der Dorfbevölkerung – Wohnort im Umkreis von Maschwanden Wir bieten eine vielseitige Aufgabe in einem motivierten Team, einen modernen Arbeitsplatz und zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und einem Foto bis am 12. Juli 2019 an die Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der Gemeindearbeiter Alois Nussbaumer (Telefon 044 768 33 15). Mehr über die Gemeinde Maschwanden erfahren Sie unter: www.maschwanden.ch

Schulen und Kurse


Veranstaltungen agenda

Freitag, 28. Juni Affoltern am Albis

18.30: Politik mit Feuer. Stadtrat im Dialog mit der Bevölkerung, im Gespräch mit Stadtpräsident Clemens Grötsch. Eine Veranstaltung der EVP Affoltern. Grillieren an der Feuerschale (Fleisch selber mitbringen), bei schlechten Wetter in der Heubühne des Pfruendhofes. Anmelden: 079 223 61 62. Gartenlounge Familie Christine und Daniel Sommer. Pfruendhofstrasse 64.

Hausen am Albis

18.00: «MusikFäscht Hausen 2019» Festbetrieb mit Festzelt, Hüpfburg, Biergarten, Bar. Ab 20 Uhr Jubiläumsabend 125 Jahre Musikverein Hausen. Eintritt frei. Ab 22 Uhr Livekonzerte lokaler Bands wie «The Lost Keys», «Wilcox», «Last Avenue» und Barbetrieb. Festgelände Schulhaus-Areal.

Freitag, 28. Juni 2019

Durch Raum und Zeit mit dem Männerchor Zürich

Musikalische Pilgerreise in die Klosterkirche Kappel Es gibt wohl kaum einen besseren Titel für die musikalische Pilgerreise unter der Leitung von Roger Widmer, die den Männerchor Zürich am Samstag, 6. Juli um 15.30 Uhr in die Klosterkirche Kappel führt. So lädt der Chor ein, mit ihm durch die Welt der Gregorianik zu pilgern, den Klang der originalen gregorianischen Choräle im weiten Kirchenraum auf sich einwirken zu lassen, sich in Antonio Lottis Messe in a zu vertiefen, bei zeitgenössischen Sakralgesängen wie dem Ubi Caritas von Ola Gijeilo und O Absalom von Stanley M. Hoffman zu verweilen und sich schliesslich mit den Pilgern aus Wagners Tannhäuser auszuruhen.

Samstag, 29. Juni

Etliche Sänger aus der Region Mit dem Besuch in der Klosterkirche Kappel will der traditionsreiche Männerchor Zürich die Bevölkerung im Säuliamt für seine Musik begeistern. Schliesslich singen auch etliche Sän-

Hausen am Albis

09.30: «MusikFäscht Hausen 2019» Festbetrieb mit Festzelt, Hüpfburg, Biergarten, Kaffestube. Ab 10.45 bis 11.00 Uhr Marschmusikparade, ab 13.30-17.00 Uhr Konzert-Vorträge in der reformieretn Kirche. Ab 19.30 Uhr Türöffnung/Abendkasse für ABBA99, ab 22.00 Uhr Barbetrieb mit DJ Thomas. Festgelände Schulhaus-Areal.

Hedingen

20.00: Konzert des Gesangvereins Hedingen «Auge um Auge - Ton um Ton». Leitung: Hannah Lindner, Sven Angelo Mindeci, Akkordeon, Fridolin Blumer, Bass. Cüplibar vor und nach den Konzerten, Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Obfelden

08.00-16.00: Rosen-Tag! Mit blumigen Ideen und 3000 Rosen. Mit Weindegustation, kleine Festwirtschaft und Wettbewerb. Obfelder Dorfmärt. Dorfstrasse 48.

Stallikon

10.00-12.00: Bücherapéro mit feinem Zopf-Apéro. Während der Ausleihe liegen Buchneuheiten für Erwachsene und Kinder auf. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1. anzeige

Wettswil

Donnerstag, 4. Juli Affoltern am Albis

Der traditionsreiche Männerchor Zürich will die Bevölkerung im Säuliamt für seine Musik begeistern. (Bild zvg.) ger aus der Region im Chor mit. Wer das Konzert besucht, kann sich selbst überzeugen. Urs Fülscher

Montag, 1. Juli

10.00-11.00: Infos und Beratung zur Onleihe. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1. 19.30: Jazzkonzert mit «New Orleans Stompers». Abendessen ab 18.30 Uhr, reservieren 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

19.00-20.30: Gebären im Spital. Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe und Team. Anschliessend Apéro. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Sonntag, 30. Juni

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

17.00: Livekonzert der Apple’s Paradise Big Band: «A Celebration to Latin, Salsa, Jazz & Swing».Leitung Max Helfenstein. Marktplatz.

Hausen am Albis

09.25: «MusikFäscht Hausen 2019» Festbetrieb mit Festzelt, Hüpfburg, Biergarten, Kaffestube. Ab 9.25-12.00 Uhr und 13.30-15.00 Uhr Konzert-Vorträge in der reformierten Kirche. 15.40 Marschmusik-Parade. Ab 16.15 Uhr diverse weitere Darbietungen, Fahnenübergabe und Veteranenehrungen. Festgelände Schulhaus-Areal.

Hedingen

17.00: Konzert des Gesangvereins Hedingen «Auge um Auge - Ton um Ton». Leitung: Hannah Lindner, Sven Angelo Mindeci, Akkordeon, Fridolin Blumer, Bass. Cüplibar vor und nach den Konzerten, Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: Appenzell & Barock tänzerisch und besinnlich. Cornelia Dürr, Klarinette, Werner Alder, Hackbrett, Fabienne Romer, Orgel. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. 19.30: Informationsveranstaltung: Eine gemeinsame Bestellung für Photovoltaik-Anlagen in Kappel am Albis: Eine gute Idee? Eine Veranstaltung der Gemeinde Kappel und Energie Schweiz. Referate, Diskussion und Apéro. Schulhaus Tömlimatt (Mehrzweckraum).

Rifferswil

Musikalische Pilgerreise mit dem Männerchor Zürich am Samstag, 6. Juli, 15.30 Uhr, Klosterkirche Kappel. Eintritt kostenlos, Kollekte.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 11.00-16.00: Finissage der BilderAusstellung «FarbenWelten» mit Vreni Girardi. Büchi Optik, BOA. Alte Dorfstrasse 21.

Kappel am Albis

14.30-16.00: Geschichtennachmittag mit Sibylle Baumann. Geschichten aus aller Welt «Zwischen Himmel und Erde». Park Seleger Moor (Treffpunkt Parkeingang).

Obfelden

19.00-19.30: Concerto piccolo no. quattro. Siddique Eggenberger und Mirco Bergo singen und spielen aus Mozarts «Idomeneo Rè di Creta». Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche.

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Affoltern am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Mettmenstetten

17.30-19.30: Ausstellung der Projektarbeiten der 3. Sek, Mettmenstetten. Schulhaus Wygarten (Turnhalle).

Stallikon

19.00: Sommerkonzert der Musikgesellschaft Stallikon. Festwirtschaft mit Grilladen, Getränken, Kaffee und Kuchen. Schulhaus Loomatt Sellenbüren.

Dienstag, 2. Juli Bonstetten

07.45: Leichte Wandergruppe: Auf anzeige

dem Suworovweg von Matt bis Sool/Mitlödi. Wanderzeit ca. 3½ Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, Kerstin Louis kerstinlouis68@gmail.com. Bahnhof.

Mittwoch, 3. Juli Affoltern am Albis

16.30-18.30: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen mit musikalischer Begleitung. Monatliche Veranstaltung mit KurzReferat von Adrian Peterhans, KaPo Zürich zum Thema «Prävention für Menschen mit Demenz». Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.00-21.00: Paarberatung & Mediation Kanton Zürich lädt ein zu einem unterhaltsamen und humorvollen Abend «Sprich mit mir - und hör mir zu» mit den Psychologen Rebekka Kuhn und Viktor Arheit. Anmelden 044 204 22 11 oder kontakt@paarberatung-meditation.ch. Infos unter www.zusammenreden.ch. Café Casino.

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel, Seewadelstrasse 12. 19.00-20.00: Fit und Flott. Bewegung auch im Stehen und Gehen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74. Haus zum Seewadel, Seewadelstrasse 12.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Ruote Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 12. September.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin-Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Seelensprache» Acryl-Kunst von Gaby Schönherr Müller aus Pfäffikon SZ. Mo-Fr, 15-20 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 12. Juli.


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Sport

Universiade als EM-Vorbereitung

Der TV Hausen am ETF Aarau

Vom 3. bis 14. Juli messen sich die Schweizer Volleyball-Nationalteams an der Universiade in Neapel mit grossen Teams aus der ganzen Welt. Die Frauen um Passeurin Olivia Wassner aus Affoltern wollen sich dort den letzten Schliff für die bevorstehende EM holen. Am 10. Juni ist das Männer-Nationalteam in Schönenwerd zusammengekommen und bereitet sich seither in einem dreiwöchigen Trainingslager intensiv auf die Universiade vor. Das Frauen-Nationalteam hat bereits während dem Montreux Volley Masters einen zweiwöchigen Zusammenzug gehabt, wo die Spielerinnen gegen starke Nationen gute Leistungen gezeigt haben – und nochmals viel Selbstvertrauen tanken konnten. Die Universiade dient den Schweizer Volleyballerinnen als Vorbereitung für die EM im August in Bratislava. So sollen an der Universiade in Neapel verschiedene Konstellationen auf dem Feld getestet werden. Auf der PasseurPosition hat Nationaltrainer Timo Lippuner als eine von zwei Spielerinnen die Affoltemerin Olivia Wassner nominiert, die bei der American University, Washington, D.C., spielt. Gruppengegner der Männer sind Italien, Japan, Argentinien und Mexiko. Auf Japan (Freitag, 5. Juli, 14.30 Uhr) und Italien (Sonntag, 7. Juli, 17.30 Uhr) treffen die Frauen ebenfalls, dazwischen aber auf die USA (Samstag, 6. Juli, 14.30 Uhr). (pd./tst.)

Das Eidgenössische Turnfest in Aarau gehört logischerweise zum Highlight im Turnerjahr. Dementsprechend gross war die Vorfreude der aktiven Turnerinnen und Turner des Turnvereins Hausen, als es am letzten Samstag so weit war. Einige waren das Wochenende davor schon im Einsatz, als Einzelsportler oder am Korbballturnier. Am letzten Samstag galt es für die 36 aktiven Turnerinnen und Turner dann ernst. Zusammen mit mehreren zehntausend anderen. Das «Eidgenössische» gibts nur alle sechs Jahre und daher ist das ETF garantiert ein bleibendes Erlebnis für alle. So auch dieses Jahr wieder. Der TVH nahm in der zweiten Stärkeklasse im dreiteiligen Wettkampf teil. Dank dem Turnfest in Obfelden zu Beginn des Monats waren die Beteiligten schon einmal in dieser Saison im «Wettkampf-Modus». Das Gelände in Aarau war jedoch etwas grösser und die Wege zu den Wettkampfplätzen etwas weiter. Trotz der leicht zu knapp eingerechneten Wegzeit startete das Team pünktlich zur ersten Disziplin. Bei der Pendelstafette 80 Meter holten die rund 20 Turnerinnen und Turner die Schnapszahl-Note 8.88. Parallel gab es im Steinstossen für das siebenköpfige Team das Endresultat von 8.79.

Sieg der Hornusser

Team-Aerobic, die neue Paradedisziplin?

Am vergangenen Sonntag spielte die HG Obfelden in der 7. Meisterschaftsrunde auswärts gegen Oberönz-Niederönz B. Obfelden begann den Match im Ries mit abtun, alle Spieler waren sehr motiviert das Spiel zu gewinnen. Oberönz-Niederönz B zeigte beim Schlagen eine solide Leistung ebenso Obfelden im Ries. Obfelden lag nach dem ersten Durchgang bereits 36 Punkte im Hintertreffen. OberönzNiederönz B konnte den ersten Abschlag von Obfelden nicht abfangen und musste sich eine Nummer schreiben lassen. Im 2. Durchgang zeigte Obfelden im Ries nochmals eine solide Leistung und konnte das Spiel mit 0 Nummern beenden, ihr Gegner steigerte sich beim Schlagen nochmals leicht. Nach dem Wechsel musste Obfelden alle Register ziehen, damit es seinen Gegner noch überschlagen konnten, aber es kam leider nicht so wie gewünscht, es folgte eine schwache Leistung. Somit gewann Obfelden das Spiel mit 0 Nummern und 638 geschlagenen Punkten zu Oberönz-Niederönz B mit 1 Nummer und 746 geschlagenen Punkten. Obfelden nahm 4 Punkte mit nach Hause, der Gegner bekam 1 Punkt dank der besseren Schlagleistung. Zwei Runden vor Schluss belegt Obfelden den 4. Zwischenrang. (pd.)

Gestossen wurde auch im zweiten Wettkampfteil. Dann waren die Kugeln dran. Sechs TV-Mitglieder stiessen die Kugeln zu einer Endnote von 8.55. Gleichzeitig stand die TeamAerobic-Crew, bestehend aus 14 Turnerinnen, auf der grossen TurnfestBühne. Die grosse Kulisse und die vielen Zuschauer trieben an: Für den Auftritt gab es von der Jury ein 8.93. Der Höhenflug war nicht ganz bis zur Weitsprunganlage zu spüren.

Freitag, 28. Juni 2019

36 Turnerinnen und Turner waren am «Eidgenössischen» in Aarau dabei. (Bild zvg.) Das junge Team holte im Weitsprung ein 8.59.

Bestnote im Korbball Für Aarau setzte das Leiterteam die Schlussnote 26.00 zum Ziel. Im Schlussteil kam es nun darauf an, ob diese Marke erreicht würde oder nicht. Die Equipe im Schleuderball

machte den Anfang. Bei der traditionellen Turnfest-Disziplin mit den Bällen an der Lederschnur stand am Schluss ein 8.19 auf dem Notenblatt. Jetzt waren die 800-Meter-Läufer auf der Tartanbahn gefordert. Doch auf dieser Unterlage sind überdurchschnittlich gute Resultate schwierig. Trotz grossen Einsatzes schaute nur ein 7.34 heraus.

Der TVH hatte aber sein Ass noch im Ärmel. Der Fachtest Korbball generierte in der Vergangenheit immer wieder einmal ein gutes Endresultat, und auch in Aarau konnten die Hausemer zum Schluss jubeln. Mit dem ersten «Zähni» am ETF 2019 in der letzten Disziplin erreichten sie das gesetzte Ziel und die Schlussnote 26.43. (pd.)

Spannende Rennen um schnellsten Unterämtler Letzten Sonntag suchte der TSV Bonstetten auf der Sportanlage Moos «dä schnällscht Unterämtler». Gegen 100 Kinder zwischen 3 und 13 Jahren nahmen bei sommerlichen Temperaturen am Lauf teil. In allen Kategorien wurde geschwitzt, gejubelt und die schnellsten Läuferinnen und Läufer wurden erkoren. Als Abschluss kämpften auch noch einige Mamis und Papis mit viel Einsatz um die Medaillenplätze. Alle Kinder wurden für ihren Einsatz mit einem Getränk belohnt. Die ersten drei jedes Jahrganges durften zudem eine Medaille in Empfang nehmen. (pd.)

Die Kindern kämpften tapfer um jeden Meter. (Bild zvg.)

Durch Donner, Blitz und Hagelsturm zur Qualifikation Wenn am 18. August der Startschuss zum grössten Superrandonnee in Paris fällt, wird auch der Obfelder Ultracyclist Bela Takacs an der Startlinie sein und versuchen, die 1200 km lange Strecke mit eigener Muskelkraft zu bewältigen.

Bela Takacs kämpft. (Bild zvg.)

Nach den diesjährigen Qualifikationsfahrten über 200, 300 und 600 km hat der Säuliämtler nun auch das 400-kmBrevet erfolgreich absolviert und sich somit einen der begehrten Startplätze des Brevets Paris-Brest-Paris gesichert. Die Fernfahrt Paris-Brest-Paris, die seit 1891 ausgetragen wird, gilt als das älteste und renommierteste Brevet der Welt. Der Event wird nur alle vier Jah-

re ausgetragen und wird als die Olympiade der Randonneure bezeichnet. Von A wie Australien bis Z wie Zambia werden über 7000 Teilnehmer aus der ganzen Welt die Strecke unter die Räder nehmen. Darunter auch 42 qualifizierte Schweizerinnen und Schweizer, die im eigens von Audax Suisse kreierten Trikot, ihr Land vertreten werden.

Hells Ridge+, oder 400 km durch die Hölle Die knallharte Streckenführung des letzten Qualifikations-Brevets von Audax Suisse trägt nicht umsonst den Namen «Hells Ridge+», galt es doch auf den gnadenlosen 412 Kilometern über 6700 Höhenmeter zu überwinden. Dar-

unter einige Leckerbissen wie die Vordere Höhe, den Pragelpass, die Ibergeregg und als Krönung die Schwägalp, aber auf der Naturstrasse, denn zur Spezialität des «Hells Ridge+» gehört, dass über 25 Prozent der Strecke auf unbefestigten Strassen, sogenanntem «Gravel» gefahren wird, was die ganze Route noch anspruchsvoller macht. Ziel des Obfelders war, bergauf mit viel Druck zu fahren und die Pässe schnellstmöglich zu überwinden, bevor die angekündigte Sturmfront am späten Nachmittag über das Mittelland hereinbrach. Nach dem letzen grösseren Anstieg, dem «Katzenstrick» in Einsiedeln, liessen ihn bereits die ersten Donnergrollen zusammenzucken. Der Himmel verfinsterte sich und bald darauf setzte ein starkes

Gewitter mit heftigen Sturmböen ein. Obwohl ihm der Regen ins Gesicht peitschte und er heftig gegen den Wind, herumfliegende Blätter und Äste ankämpfen musste, war anhalten nie eine Option, denn einmal ausgekühlt, ist es fast unmöglich, mit steifer, kalter Muskulatur weiterzufahren. Frierend, zitternd, müde und durchnässt, aber glücklich und stolz über die Qualifikation, erreichte er nach über 17 Stunden knapp nach Mitternacht das Ziel in Buch. «Die Bergpassagen habe ich richtig genossen, aber als der Regen einsetzte, war es nur noch Wille, Schmerz und Demut, was mich weitertrieb. Mit dem Ziel der Qualifikation vor Augen, hätte ich meinen Drahtesel auch nach Buch getragen!» meinte Takacs lakonisch. (BT)


Sport

Freitag, 28. Juni 2019

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Erfolgreiche Obfelder Turner-Familie Vereinsrekord für den Turnverein Obfelden am Eidgenössischen Turnfest in Aarau Am Eidgenössischen Turnfest in Aarau waren fast 70 000 Turnerinnen und Turner mit dabei. Darunter auch mehrere Vertreter der Obfelder Turner-Familie. Damen- und Aktivriege starteten zusammen und erreichten einen neuen Vereinsrekord. Zudem stand auch die Männerriege und das Kinderturnen im Einsatz. Am Sonntag wurden alle gebührend in Obfelden empfangen.

Kinder-Turnen Obfelden vor 10 000 Zuschauern

................................................... von dominik stierli Nach der Teilnahme am selbst organisierten Turnfest waren die Obfelder Turnerinnen und Turner am vergangenen Wochenende auch am Eidgenössischen Turnfest (ETF) in Aarau mit dabei. Die Höchstleistungen bei einem Maximum von 10 Punkten kamen aus den Disziplinen Stufenbarren (9.45) und Schaukelring (9.44). Nur wenig dahinter waren Barren (9.37) und Schleuderball (9.29) rangiert. In der Schlussabrechnung erreichten die 69 Teilnehmenden mit 27.40 Punkten einen neuen Vereinsrekord. Bei Höchstwertungen von gegen 30 Punkten reichte das erwartungsgemäss nicht ganz nach vorne. Aber der Verein klassierte sich in seiner Kategorie auf Rang 23 von 108 Vereinen. Ein ansehnliches Resultat für den Turnverein Obfelden, das im Anschluss gebührend gefeiert wurde. Die Männerriege Obfelden war im Wettkampfformat Fit+Fun am Start. Bei ihrem Einsatz konnten sie sich gegenüber dem Turnfest in Obfelden um 1.3 Punkte steigern. Mit 26.01 Punkten und dem 81. Rang von 143 Vereinen waren sie sehr zufrieden.

Das Obfelder Kinder-Turnen an der Schlussvorführung im Aarauer Brügglifeld. (Bilder zvg.)

Schnuppertraining für alle

Bronze-Medaille für Stefan Meier Bei den Einzelwettkämpfen traten die Obfelder Geräteturnerinnen und -turner an. Mit einer Bronze-Medaille und sechsAuszeichnungen konnte im schweizweiten Vergleich eine sehr gute Bilanz

Für 5- bis 7-jährige Kinder bietet das Kinder-Turnen (Kitu) Obfelden eine wöchentliche Turnstunde an. Die letzten Wochen wurden genutzt, um unter der Leitung von Nadja Bachmann eine Choreografie für die Schlussfeier am ETF zu trainieren. Die 14 Kinder und zwei Leiterinnen traten zusammen mit weiteren 450 Kitus im Aarauer Brügglifeld-Stadion auf. Die Vorführung vor 10 000 Zuschauern fand im Rahmen des 40-Jahr-Jubiläums des Kinder-Turnens in der Schweiz statt und war auch live im Schweizer Fernsehen mitzuverfolgen. Ganz traditionell wurde die Turner-Familie nach ihrer Rückkehr vom ETF am Sonntagnachmittag in Obfelden empfangen. Der Musikverein Obfelden führte den Marsch auf der Dorfstrasse an. Ihm folgten die Vereinsfahnen, Medaillengewinner, alle Vereinsmitglieder und schlussendlich ein ganzer Tross von Fans. Im anschliessenden Apéro bei der Weinhandlung Küferweg mit feinem Wein, Orangensaft und Mineral konnte auf die erfolgreichen Tage angestossen werden. Turnverein-Präsident Davide Anderegg bedankte sich in einer kurzen Rede bei allen für den intensiven Einsatz in diesem Jahr und liess die Top-Punktzahl vom Eidgenössischen mit grossem Applaus aller Anwesenden feiern.

Die fast 70 Turnerinnen und Turner der Damen- und Aktivriege Obfelden am ETF. gezogen werden. Mit 47.60 Punkten sicherte sich Stefan Meier in der Königskategorie K7 den 3. Rang. Ebenfalls im

K7 gelang Martin Häberling mit Rang 46 eine Auszeichnung. Weitere Auszeichnungen gab es im K6 für Sandro

Anneler und im K5 für Nico Nussbaumer, Berin Demiri, Andy Wydler sowie Michelle Schär.

Der Turnverein Obfelden bietet für alle Altersgruppen ein modernes und günstiges Trainingsprogramm an. Im Mutter-Kind und im Kinder-Turnen starten die nächsten Kurse nach den Sommerferien. Das Geräteturnen Obfelden führt an diesem Samstag, 29. Juni, ein Schnuppertraining durch. Bei allen anderen Riegen darf auf Anfrage jederzeit reingeschaut werden. Alle Kontakte und weitere Infos unter www.tvobfelden.ch.

Beste Erinnerungen an das Eidgenössische Turnfest 2019 Deutliche Steigerung der Damenturnvereins Hedingen gegenüber früheren Turnfesten Pünktlich um 14.33 Uhr fuhr am letzten Sonntag, wie an jedem anderen Tag auch, die S5 im Bahnhof Hedingen ein. An diesem Tag stieg aus einem der hinteren Wagen eine ganz besondere Gruppe von Passagieren aus. Angeführt von den Fahnen- und Hornträgerinnen begaben sich die rund fünfzig Mitglieder der beiden Hedinger Turnvereine auf den Bahnhofplatz, wo der Musik- und weitere Vereine sowie zahlreiche Angehörige sie mit Musik und Applaus empfingen. Grund für diesen grossartigen Empfang war das Eidgenössische Turnfest in Aarau, welches in den letzten beiden Wochen über die Bühne ging. Als einer der über 2000 teilnehmenden Vereinen war auch der DTV Hedingen Teil dieses einzigartigen Anlasses, der nur alle sechs Jahre stattfindet. Zunächst reisten am ersten Turnfestwochenende frühmorgens 27 Mädchen nach Aarau und absolvierten dort einen dreiteiligen Wettkampf bestehend aus Pendelstafette, Weitsprung und Hindernislauf. Auch wenn das Resultat mit einer Gesamtnote von 23.01 von 30 möglichen Punkten nicht ganz so gut wie erhofft ausfiel, werden die Mädchen den Anlass dank der vielen tollen Eindrücke, die sie dort sammeln konnten, in bester Erinnerung behalten.

derball. Hierbei wurde von einer Turnerin die Note 10 sogar bei Weitem übertroffen mit einer Weite von 39.26 m. Insgesamt erreichte der DTV Hedingen in dieser Disziplin eine 8.59.

110. Rang unter 300 Vereinen

Der DTV Hedingen ist stolz auf seine Leistung am ETF. (Bild zvg.) Grossartige Leistung des Teams Aerobic Eine Woche später machten sich die Aktiven vom DTV Hedingen nicht ganz so früh am Morgen auf den Weg in die Aargauer Hauptstadt. Bereits am Bahnhof war die gute Feststimmung deutlich spürbar. Wie die Jugend absolvierten auch die Erwachsenen

einen dreiteiligen Wettkampf. Gestartet wurde mit der Pendelstafette und dem Team Aerobic. Ohne Wechselfehler sicherten die 16 Läuferinnen dem Verein einen soliden Start. Kurz darauf zeigten die neun Turnerinnen vom Team Aerobic in der grossen TurnfestArena eine grossartige Leistung und wurden dafür mit einer Note von 8.98 belohnt. Die Freude über die grosse

Steigerung gegenüber den letzten Jahren machte die knapp verpasste Note 9 ganz schnell vergessen. Nach einer kurzen Pause ging es bereits an den zweiten Wettkampfteil. Im Weitsprung resultierte die Note 8.65, wobei gleich drei Turnerinnen persönliche Bestleistungen von über 4.60 m erreichten. Gleichzeitig absolvierten acht Turnerinnen den Schleu-

Zum Abschluss begab sich der Verein am späteren Nachmittag zum Fachtest Allround. Mit 18 Turnerinnen, darunter zahlreiche Neulinge, mussten zwei Ballspiel-Aufgaben gelöst werden. Dabei galt es in jeweils drei Minuten in kleinen Gruppen möglichst viele Bälle zu fangen, zu schlagen und zu passen. Gut die Hälfte aller Gruppen erreichte auch hier die Bestnote 10, insgesamt durfte sich der DTV Hedingen die Note 9.41 sichern für diese Disziplin. Zusammengerechnet und nach Einsätzen gewichtet bedeutet dies eine Gesamtnote von 26.58 für den DTV Hedingen und damit, rechtzeitig auf das Eidgenössische hin, eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Turnfesten. Mit dieser Note platziert sich der DTV Hedingen auf dem 110. Rang von knapp 300 Vereinen in der dritten Stärkeklasse. Grund genug, um sowohl den Abend in Aarau als auch den Empfang am nächsten Tag in Hedingen festlich ausklingen zu lassen. (pd.)


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Sport

Freitag, 28. Juni 2019

Zwei Ämtler Podestplätze an der Schweizer Meisterschaft im Triathlon Claudia Glättli und Werner Ammann sind ganz vorne mit dabei Angesichts der – noch – regnerischen Witterung am vergangenen Samstag war die Motivation der Ebertswilerin Claudia Glättli, in Spiez einen Triathlon zu bestreiten, nicht besonders hoch. Ihrem Ehemann, Adrian, ging es nicht anders. Doch bei der Siegerehrung zeigte sich die Sonne – auch für den Knonauer Werner Ammann.

gleich die aktuellen Podestplätze der Jahreswertung verkündet. Wieder darf Claudia Glättli aufs Treppchen, nun sogar auf den 2. Rang im TriCircuit in der AK45-54. Inzwischen scheint die Sonne und die Wetterkapriolen haben sich definitiv verzogen. Doch noch nicht genug. Der Spiezathlon in Thun wird auch dieses Jahr als Schweizer Meisterschaft gewertet und so kommt es nochmals zum erfreulichen wie auch unverhofften Podestplatz für Claudia: Sie erreicht mit ihrer Leistung wiederum den 3. Rang in den Schweizer Meisterschaften des Olympischen Triathlons und darf mit der Medaille um den Hals und Blumen in den Händen zu den Klängen der Schweizer Hymne posieren. So wird aus einem vermeintlich trüben Samstag ein erfolgreicher Sporttag mit Triathlon statt Duathlon!»

................................................... von bernhard schneider Vor dem Start erfolgte die Lautsprecherdurchsage: angesichts des herannahenden Gewitters werde das Schwimmen über 1,5 Kilometer durch eine Laufrunde über 5 Kilometer ersetzt. Die Schweizer Triathlon-Meisterschaft in Spiez wurde somit zum Duathlon.

Wechselbad der Gefühle Der schnellste Ämtler, Adrian Glättli, der das Rennen bereits nach 2:13 Stunden als 10. seiner Altersklasse beenden konnte, schildert den Wettkampf seiner Frau Claudia: «Das Höhenprofil der Laufrunde beginnt mit einem happigen steilen Stück und führt über Faulensee am Ufer zurück

Das Gruppenbild der Schweizer Meister über die olympische Distanz mit zwei Ämtlern: In der hintersten Reihe ist Werner Ammann, Zweiter von links, in der vordersten Claudia Glättli, Vierte von rechts. (Bild: Adrian Glättli) ins Wettkampfgelände bei der Badi Spiez. Die Frauen starten 10 Minuten hinter den Männern um 13.50 Uhr. Claudia ist nicht ganz unglücklich über den Ausfall des Schwimmens im kalten Thunersee mit knapp 17°C. Der Start zieht das Feld in der Steigung schnell auseinander und in der Altersklasse 45–54 erreicht Claudia als

Für alle Fussballbegeisterten etwas Der FC Hausen blickt auf ein vielseitiges und stimmungsvolles Wochenende zurück. In verschiedenen GrümpelturnierKategorien sowie bei den Eund F-Junioren wurden dem Publikum faire und spannende Spiele geboten. Den Auftakt machte der Sponsorenlauf.

zwar im Vordergrund. Doch kaum auf dem Platz, wich der olympische Gedanke des Nur-dabei-sein-Wollens bald dem Ehrgeiz. Es kam zu umkämpften und spannenden Partien, denn am Schluss gab es in jeder Kategorie nur einen verdienten Sieger. Vor allem das wechselhafte Wetter am Samstag forderte die Kondition der Spielerinnen und Spieler noch zusätzlich.

Das letzte Wochenende stand in Hausen ganz im Zeichen des Fussballs. Der Auftakt erfolgte am Freitagabend mit dem traditionellen Sponsorenlauf. Gesponsert von ihren Angehörigen, liefen die Juniorinnen und Junioren während einer Viertelstunde auf der 200 Meter langen Rundstrecke möglichst viele Runden. Mit den daraus gewonnenen finanziellen Mitteln kann der Fussballclub Hausen sämtlichen Mannschaften im Rahmen der Möglichkeiten das ideale Umfeld bieten. Entsprechend gebührt der Dank allen Personen, die eine Juniorin oder einen Junior unterstützt und damit motiviert haben. Und natürlich den Kindern und Jugendlichen selber, die sich mächtig ins Zeug gelegt haben, um möglichst viele Runden abzuspulen. Am Freitagabend und Samstagnachmittag wurde in den Kategorien Senioren, Sie+Er und Aktive um Punkte und Siege gekämpft. Der Spass stand

Abends waren die Strapazen vergessen, sorgten DJ Sigi und DJ Claudio im Festzelt für die Stimmung. Bis in die späte Nacht wurde getanzt und gefeiert. Der Sonntag «gehörte» den E- und F-Junioren, die noch ein Saisonabschlussturnier zu spielen hatten. Bei den E-Junioren siegte der FC Horgen dank einem 1:0-Finalsieg gegen den SC Goldau. Die beiden Hausemer Teams belegten die Ränge 3 und 5. Bei den F-Junioren siegten der YF Juventus. Die einheimischen Mannschaften landeten auf den Rängen 3 und 6. Die heimlichen Helden waren aber alle Helferinnen und Helfer, vor allem diejenigen, die viele zusätzliche freie Schichten übernommen haben, die mit ihrem selbstlosen Einsatz zu einem reibungslosen Ablauf des Grümpi-Wochenendes beigetragen haben. (mab./map.)

Ränge 3 und 5 für Hausemer

Sechste die Wechselzone. Ein schneller Wechsel hilft bei der Aufholjagd und Claudia kann auf ihrer stärksten Disziplin, der 40-Kilometer-Radstrecke, Vollgas geben. Sie überholt Konkurrentinnen und kommt mit der zweitbesten Radzeit ihrer Altersklasse in die Wechselzone zum Laufen. Erneut stellt der steile Anstieg eine har-

Nicht nur Claudia Glättli durfte dreimal aufs Podest steigen. Werner Ammann wurde in 2.46 Stunden Zweiter der Altersklasse 65+ und damit Schweizer Vizemeister. Auch er liegt in der Jahreswertung des TriCircuit auf Rang 2 seiner Altersklasse. Vierte im Ämtler Quartett in Spiez war Kirstin Frick aus Rifferswil, die in 2.43 Stunden Rang 21 in der Altersklasse 35 bis 44 erlangte.

Medaillen für den Nachwuchs

Silber und Bronze an den Schweizer Tischtennis-Meisterschaften Alban Burgat, Adrian Raschle und Michael Rutishauser qualifizierten sich im Januar dieses Jahres im Regionalverband hinter Young Stars Zürich für die Schweizer Tischtennis-Mannschafts-Meisterschaft in der U13-Kategorie. Und dort holte das an Nummer fünf gesetzte Team aus Affoltern sensationell die Silbermedaille. Mit Rio-Star Muttenz musste man in der ersten Begegnung gleich gegen das Team mit dem amtierenden Schweizer Meister Timothy Falconnier antreten. Keiner der drei Affoltemer konnte mehr als drei Punkte in einem Satz gewinnen. Grundstein für den Sieg gegen Muttenz war das Spiel von Michael Rutishauser, welcher gegen die gegnerische Nummer 3 bereits mit 0:2 Sätzen im Hintertreffen lag und fünf Matchbälle abwehren musste, ehe er das Spiel noch drehte. Auch der Sieg im Doppel von Burgat/Raschle gegen Falconnier/Omlin kam eher überraschend. Im zweiten Spiel gegen Baar überzeugte Affoltern erwartungsgemäss mit einem klaren 6:2-Sieg. Am zweiten Tag des Turniers konnten die drei mit einem Sieg gegen das Genfer Team Châtelaine an ihre Leistungen vom Vortag anknüpfen und zeigten dabei vor allem gute Nerven, denn drei Spiele wurden erst im Entscheidungssatz gewonnen.

Erste Juniorenmedaille in 40 Jahren

Die Junioren eröffneten das Grümpi-Wochenende in Hausen mit dem Sponsorenlauf. (Bild mab.)

te Probe, nicht nur für Claudia, und nach der zweiten Runde erreicht sie mit der viertbesten Laufzeit nach 2:31 Stunden das ersehnte Ziel. Bis jetzt gabs kein Gewitter und auch der Regen blieb aus. Claudia wird zu ihrem eigenen Erstaunen Dritte. Und weil dieses Rennen zu den TriCircuit von Swiss Triathlon gehört, werden auch

Dreimal auf dem Podest

Im Halbfinale traf Affoltern auf die stärker eingestufte Mannschaft von Rapid Luzern. Vor allem Adrian und Alban drehten nochmals auf und gewannen alle ihre Spiele inklusive des Doppels – auch hier wieder zweimal äusserst knapp im Entscheidungssatz, was schlussendlich zum hauchdünnen Sieg und der Qualifikation zum Finale führte. Dort trafen die Affoltemer wie schon bei der lokalen Qualifikation auf Young Stars Zürich. Im Kantonal-

Alban Burgat, Adrian Raschle, Michael Rutishauser gewannen sensationell eine Silbermedaille. (Bilder zvg.)

Tanja Raschle und Kalani Bertschi (v.l.) holten in den Kategorien U15 und U13 je eine Bronzemedaille.

derby um den Schweizer Meistertitel wurden die Stadtzürcher ihrer Favoritenrolle jedoch gerecht und Affoltern musste sich nach der 1:6-Niederlage mit dem Schweizer Vizemeistertitel zufriedengeben. Zum ersten Mal in der über 40-jährigen Vereinsgeschichte konnte ein Juniorenteam eine Medaille in der Schweizer Meisterschaft gewinnen. Die Freude über den überraschenden Finaleinzug war dementsprechend auch trotz Niederlage zum Schluss riesengross. Auch die beiden Mädchen Tanja Raschle und Kalani Bertschi holten vor einer Woche nach zwei bestandenen Qualifikationen am Schweizer School Trophy-Finale in Schöftland AG für nichtlizenzierte Spielerinnen und Spieler in den Kategorien U15 und U13 jeweils eine Bronzemedaille. Tanja Raschle gewann die beiden ersten Spiele in der U15-Kategorie problemlos, im dritten Spiel gewann sie erst im 5. Satz noch knapp mit Hilfe von Netz- und Tischkante. Somit war sie als Gruppensiegerin bereits im Halbfinale. Dort führte sie schnell mit

1:0 und 10:8 im zweiten Satz, als das Spiel drehte und Tanja schliesslich 1:3 verlor. Immerhin hat sie in den Gruppenspielen als Einzige die spätere Siegerin geschlagen!

Training trägt Früchte Kalani Bertschi holte in ihrer Vierergruppe bei den U13-Mädchen den ersten Sieg in extremis mit 12:10 im fünften Satz mit Hilfe von Time-Out und starken Nerven. Von den übrigen zwei Spielen gewann sie noch eines und wurde Gruppenzweite. Im Viertelfinale traf sie auf eine Gruppensiegerin und schlug diese relativ sicher 3:1. Somit hatte sie bereits eine Medaille auf sicher. Im Halbfinale war sie gegen die spätere Siegerin dann ohne Chance und holte sich somit ebenfalls eine Bronzemedaille! Das gut geleitete und abwechslungsreiche Nachwuchstraining des TTC Affoltern, das unter Cheftrainer Tobias Klee nächste Saison noch ausgebaut wird, zahlt sich immer mehr aus. (pd.)


Extra zwischen-ruf

Wo die Vögel sind Mit dem Fernglas rennt er zur Terrassentür raus. Ein Fink sitzt auf dem Baum oder eine Meise. Eine Kohl- oder eine Blaumeise. Mein Bruder kennt sie alle, die Vögel. Heute zählt der Nabu, der Naturschutzbund auf ihn. Nistplätze sollte er im Frühling aufsuchen, 142, genau nach Plan, und dann Mitteilung machen. Sind sie besetzt? Sind Eier drin? Wenn ja, wie viele? Und wie ist das Brutverhalten der Vogeleltern? Und ganz wichtig: Wie viele Junge schlüpfen? Mein Bruder fuhr – und lief – von Nest zu Nest. Falkennester befinden sich meist in Felsen oder unter Brückenpfeilern. Da muss man ein gutes Fernglas haben. Und Ausdauer. Mein Bruder erhält auch viele Meldungen von anderen Naturschützern. Anfang März ging es bereits los. Mit den Uhus. Die brüten als Erste, und die UhuEltern sind dann froh, wenn die Falken mal kurz ihre Kleinen allein im Nest lassen. Denn so ein Falkenbaby wäre ein prima Essen für die bereits grösseren Uhu-Kids.

Plakat Bei der Feier zum 99. Geburtstag meiner Mutter streckte er dieser ein kleines Plakat hin mit der Bitte, es an der Kühlschranktüre zu befestigen. Ein Alpensegler ist darauf abgebildet. Meine Mutter solle ab und zu aus dem Küchenfenster – sie wohnt zuoberst im 5. Stock – Ausschau halten nach dieser Vogelart. Er habe welche über ihrem grossen Mehrfamilienhaus kreisen sehen und vermute, dass die da einen Unterschlupf gesucht haben. In einem Mauerspalt. Meine Mutter hat sich das Bild bereits eingeprägt. Auch sie hätte Freude an einem Alpensegler in ihrer Nähe! Ich schlug ihr vor, ebenfalls dem Nabu beizutreten. Ute Ruf

herkömmliches

Plausibel Plausibel ist offenbar etwas, das Applaus verdient: Etwas Verständliches, Einleuchtendes, Überzeugendes. Plausibilis ist tatsächlich hergeleitet vom lateinischen Verb plaudere oder auch applaudere, was Beifall klatschen bedeutet, Bei anhaltender Begeisterung spricht man gar von explodere – herausklatschen. Und das tönt verdächtig, aber durchaus plausibel, nach Explosion. Hüte sich, wer kann. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

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«Ich habe selber mehrere Lebenswenden erfahren» Menschen im Säuliamt: Cornelia Diethelm ist Journalistin, Musikerin und Unterstützerin Zuerst Primarlehrerin, dann Musikerin und schliesslich Journalistin für Printmedien, Fernsehen und Radio. Cornelia Diethelm wohnt in einem ehemaligen Wochenendhäuschen in Hedingen. Viel Zeit und Energie investiert sie für das Projekt «Musik übers Meer». ................................................... mit cornelia diethelm sprach marianne voss Vom Projekt «Musik übers Meer» haben die meisten schon gehört oder gelesen – der «Anzeiger» berichtete ausführlich darüber. Und die Frau, die als Initiantin dahintersteht, ist im Säuliamt auch vielen bekannt. Im persönlichen Gespräch erzählt Cornelia Diethelm aus ihrem Leben, das gewollte und ungewollte Wendungen genommen hat. «Lebenswenden, zu diesem Thema habe ich ja schon Menschen interviewt für den ‹Anzeiger›, aber ich habe auch selber mehrere Lebenswenden erfahren», erklärt sie. Und dann beginnt sie von vorne, von ihrer Kindheit in Schiers im Kanton Graubünden, wo ihre Eltern an der evangelischen Mittelschule unterrichteten. «Es war ganz selbstverständlich, dass ich auch Lehrerin wurde.» Vor den Sommerferien habe sie die Ausbildung beendet, nach den Ferien sei sie vor der Klasse gestanden. «Und ich hatte eine totale Krise. Mir war klar, dass ich das nicht kann und nicht will.»

Von der Musikerin zur Journalistin Sie kündigte die Stelle und begann, Orgel-Musik zu studieren. Wobei sie dieses Studium erst viel später abschloss – zu einer Zeit, als sie auch im Säuliamt an Sonntagen Orgel-Vertretungen machte. Doch zurück zur nächsten Lebenswende: «Ich rutschte während des Musikstudiums, ohne das zu suchen, in die Fernsehwelt. Am Anfang führte ich während der Diskussionssendung ‹Telearena› das Publikums-Mikrofon.» Dann habe sich ein Schritt nach dem anderen ergeben, der sie zur Journalistin werden liess. «An diesem Punkt realisierte ich: Wow, jetzt bin ich am richtigen Ort,

Cornelia Diethelm im Instrumentenlager in Hedingen. «Im Moment suchen wir vor allem Posaunen, Saxofone und Trompeten.» (Bild Marianne Voss) das ist mein Beruf !» Sie sei ein neugieriger Mensch und lasse sich gerne auf alle Themen ein. Sie war international unterwegs, sie schrieb für verschiedenste Zeitungen und Zeitschriften, arbeitete fürs Fernsehen und fürs Radio. «Eindrücklich war für mich unter anderem das Interview mit dem russischen Politiker Michail Sergejewitsch Gorbatschow. Viel Herzblut floss auch in die Biografie des ehemaligen Fernsehstars Mäni Weber und in mein neues Buch mit Lebenswende-Porträts.» Privat erlebte Cornelia Diethelm auch verschiedene Wenden. Sie war kurz verheiratet und hat aus der Ehe einen inzwischen erwachsenen Sohn. Doch sie war viele Jahre als alleinerziehende Mutter unterwegs und musste manchmal auch schmal durch. Sie relativiert: «Ich brauche nicht viel Materielles und lebe gern möglichst einfach und umweltverträglich.» In den 1980er-Jahren, wohnte sie in Hedingen. Von 2008 bis 2013 im Prättigau – und heute an einem traumhaften Plätzchen oberhalb von Hedingen. «Neun Tage, nachdem ich hier einzog, machte ein Brand wegen eines Hand-

werkerfehlers dieses Häuschen wieder komplett unbewohnbar, und ich lebte einen Winter lang im Wohnwagen.» Eine wichtige Tätigkeit als Mutter war die Redaktion der Kinderseite der Fernsehzeitschrift «Tele», die sie über viele Jahre jede Woche produzierte. «Ich schrieb zu Hause auf meiner Schreibmaschine und brachte das Manuskript dann nach Zürich. Diese Arbeitsweise ist heute kaum mehr vorstellbar.» Sie lacht.

Glück auf beiden Seiten Heute arbeitet Cornelia Diethelm im Leitenden Ausschuss des Publikumsrates SRG (das Gremium beurteilt Sendungen des Unternehmens SRF) und engagiert sich in der Kirchenpflege Hedingen – sowie natürlich vor allem für ihre Initiative «Musik übers Meer», die seit 2011 ein gemeinnütziger Verein ist. Ohne diese Geschichte wäre ein Gespräch mit Cornelia Diethelm nicht vollständig, denn sie gehört eng zu ihrem Leben. Die Kurzfassung: «Ich realisierte während längeren Aufenthalten in der Dominikanischen Repu-

blik, dass die Dorfmusiken dort langsam eingingen, weil ihnen immer weniger Instrumente zur Verfügung standen.» So beschloss sie vor zwölf Jahren, Instrumente zu sammeln und damit den Aufbau von Musikschulen zu unterstützen. Heute gibt es in 18 Dörfern oder Städten in der Dominikanischen Republik wieder 29 Jugendorchester und weitere in anderen Projektländern. «Viele der Kinder, die vor Jahren ein Instrument erlernen konnten, unterrichten heute selber Musik», meint sie mit Freude. Der Verein hat seinen Standort in Hedingen, und dort befindet sich auch das Lager mit den gesammelten Instrumenten, die verschickt werden. (www.musikuerbersmeer.ch.) Cornelia Diethelm fasst zusammen: «Die Menschen in der Schweiz, die sich von ihrem Instrument trennen, sind glücklich, weil es eine sinnvolle Bestimmung erhält. Und Menschen in andern Ländern freuen sich, dass sie Musik machen können. Damit trägt ‹Musik übers Meer›, so hoffe ich, ein Samenkorn zu mehr Gerechtigkeit auf unserer Welt bei.»

wetter

E-Bike: Den langen Bremsweg nicht unterschätzen Die Anzahl E-Bikes auf den Strassen steigt immer weiter an. Mit über 300 schweren E-BikeUnfällen gab es letztes Jahr auch diesbezüglich einen neuen Höchststand. Eine Ursache ist das höhere Tempo – und damit auch der längere Bremsweg.

bauernregel «Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr. Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.»

Mit dem E-Bike fährt es sich leicht, man kommt schnell vorwärts. Ob geradeaus oder bergauf – die Geschwindigkeit ist oft deutlich höher als mit einem normalen Fahrrad. Das einfache Vorankommen ist einer der Gründe dafür, dass diese Fahrzeuge immer beliebter werden: Im vergangenen Jahr war jedes dritte in der Schweiz gekaufte Velo ein E-Bike. Parallel zu den Verkäufen steigen die E-Bike-Unfallzahlen: Letztes Jahr gab es mit

zwölf Toten und 309 Schwerverletzten einen neuen Höchststand. Denn bei so viel Tempo passieren leider auch schneller Unfälle. Bei einem Sturz oder einer Kollision drohen zudem schwerere Verletzungen.

Tempo als häufige Unfallursache E-Bikes erreichen je nach Stärke der Tretunterstützung rund 45 km/h. Nicht nur das Tempo ist höher als mit einem herkömmlichen Velo: Eine BFU-Studie zeigt, dass auch das Unfallrisiko pro gefahrenen Kilometer höher ist. Aus der Studie geht überdies hervor, dass die Geschwindigkeit zu den vier häufigsten Ursachen von E-Bike-Selbstunfällen zählt – nebst Unaufmerksamkeit/Ablenkung, Alkohol und mangelhafter Fahrzeugbedienung.

Sicherer unterwegs mit dem E-Bike: – Ein passendes E-Bike wählen, idealerweise mit ABS (sich vor dem Kauf beraten lassen). – Vorausschauend fahren und das Tempo anpassen. – Mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen (z. B. Vortrittsmissachtungen oder sich plötzlich öffnenden Autotüren). – Velohelm tragen, um sich vor Kopfverletzungen zu schützen. – Sich jederzeit sichtbar machen: tagsüber mit Licht fahren und Leuchtweste tragen. Weitere Infos unter augen-auf-tempo-runter.ch.


Veranstaltungen

Sommerkonzert Montag, 1. Juli 2019, 19.00 Uhr Schulanlage Loomatt, Sellenbüren Das Konzert findet zu Ehren der Stalliker Jubilarinnen und Jubilare statt, welche im Jahr 2019 einen hohen Geburtstag feiern dürfen. Die Bevölkerung von Stallikon ist herzlich eingeladen, mit uns zu feiern. Eine kleine Festwirtschaft mit Grilladen, Getränken, Kaffee und Kuchen steht für Sie bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihre Musikgesellschaft Stallikon

Ausstellung der Projektarbeiten der 3. Sek Mettmenstetten Seit Beginn des letzten Semesters der Sekundarschule arbeiten die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen im Rahmen des Projektunterrichts an ihren individuellen Arbeiten. Am Anfang stellten sich alle die Frage: «Was kann ich und was bin ich überhaupt bereit zu leisten?» Ein geeignetes Projekt zu finden und die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen, bedeutete vor allem zu Beginn für viele Jugendliche eine grosse Herausforderung. In den letzten Wochen hiess es dann, einerseits Termine und Vorgaben einhalten, andererseits konzentriert und speditiv arbeiten, um am Ende ein gelungenes Produkt in den Händen zu halten. Nun stehen die Projektarbeiten mehrheitlich in der Schlussphase und wollen natürlich einem ausgewählten Publikum vorgestellt werden. Die Ausstellung findet am Montag, 1. Juli 2019, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Foyer und in der Turnhalle der Schulanlage Wygarten in Mettmenstetten statt. Eltern, Familienangehörige und die breite Öffentlichkeit sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen.

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