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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 50 I 171. Jahrgang I Freitag, 30. Juni 2017

«Mission Schulbus»

Finanzielle Not

Die Primarschule Mettmenstetten sucht Ersatz für langjährige Schulbus-Verantwortliche. > Seite 5

Handys und Tablets gestohlen – vorbestrafter Serbe zu 28 Monaten Gefängnis verurteilt. > Seite 7

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Fusionierung geplant

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Die Rettungsdienste der Spitäler Affoltern und Limmattal wollen zusammenarbeiten. > Seite 9

Feuerwehr-Nostalgie Eine Delegation reiste mit dem alten Affoltemer Saurer-TLF nach Dänemark. > Seite 10

Cup-Los der kühnsten Träume Der grosse FC Basel gastiert am 12. oder 13. August 2017 in Wettswil FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) gegen den amtierenden Schweizer Meister FC Basel, so lautet eine Paarung in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups. Der FC Hausen empfängt den FC Hergiswil. ................................................... von kaspar köchli Vorgestern Mittwochabend fand die offizielle Auslosung im Schweizer Cup (1. Hauptrunde) statt, die Bonstetter Schluck-Bar übertrug die Zeremonie auf seiner Leinwand live. 64 Teams waren im Rennen. 19 aus der Superund Challenge-League befanden sich im einen, die anderen 45 im anderen Topf. Zuerst wurden Unterklassige gegeneinander gelost. Nach 13 Ziehungen war klar, dass der noch im Pot schlummernde FCWB auf einen «Grossen» stossen würde – aber wie gross? Die Spannung stieg ins Unerträgliche. Die attraktiven Grasshoppers, Sion, Young Boys und FC Zürich wurden

Rücktritte in Maschwanden

Gegnern zugelost, plötzlich waren nur noch vier Kugeln übrig. «Ja haben die uns womöglich vergessen?», entfuhr es einem nervösen WB-Fan. Nochmals ging eine Paarung ohne WB- oder Basel-Beteiligung vonstatten, nun verblieben noch je eine Kugel in den zwei Töpfen. Tatsächlich wurde WB nicht vergessen, sondern dem Schweizer Fussballkrösus zugelost, der in den letzten acht Jahren Landesmeister wurde. «Unglaublich, dieses Glück», meinte WB-Präsident Markus Fischer und er fuhr lachend fort: «Jetzt geht es los mit der Arbeit.» In der Tat begann er bereits mit dem Aufgleisen des Organisationskomitees. Fest steht, dass die Ämtler den FC Basel am 12. oder 13. August 2017 auf ihrer Sportanlage empfangen dürfen. Bereits in früheren Jahren gastierten im Schweizer Cup prominente Klubs auf dem Wettswiler Moos. 2010 unterlag der FC Wettswil-Bonstetten Servette Genf 0:2, 2012 den Berner Young Boys 1:5 und 2015 dem FC Thun 1:2. Bereits bei diesen Veranstal-

Sven und Nicole von der Schluck-Bar freuen sich mit ihren Gästen: Das allerletzte Los bescherte WB Schweizer Meister Basel als Gegner. (Bild Kaspar Köchli) tungen stand der gesamte Verein auf den Beinen, nun steht eine noch grössere Herausforderung an. Tickets für den Cup-Knüller FCWB gegen FC Basel werden über den Ticketcorner oder www.fcwb.ch erhältlich sein.

Ebenfalls dabei in der ersten CupHauptrunde ist nach dem erneuten Sieg in der Fairplay-Wertung der FC Hausen (3. Liga), er empfängt am gleichen Wochenende den FC Hergiswil (2. Liga inter).

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«Sehr gut» in Brig Glanzresultat für den Jodlerklub Affoltern am Eidgenössischen Jodlerfest. > Seite 11

«Ziele effektvoller weiterverfolgen» Im Interview zu den ersten 100 Tagen als Gemeindepräsident von Bonstetten erklärt Frank Rutishauser, weshalb er der Ansicht ist, dass er im neuen Amt seine strategischen Ziele besser umsetzen kann, als ihm dies als Gemeinderatsmitglied möglich war, obwohl das inhaltliche Ressort, das er führt, die Finanzen, dasselbe geblieben ist. Wie sieht Bonstetten im Jahr 2025 aus? Frank Rutishauser ist überzeugt, dass die Gemeinde dann immer noch selbstständig sein wird, allerdings mit ausgebauten Kooperationen mit den Nachbargemeinden: «Wir sind nahe bei der Realisierung der Interkommunalen Anstalt Sozialdienst Unteramt. Zusammenarbeit ist auch im Bereich Steuern oder im Hoch- und Tiefbau denkbar und sinnvoll.» Kein Thema sei eine Fusion der Gemeinden zwischen den Behörden. «Man müsste wohl zuerst die Bevölkerung fragen.» ................................................... > Interview auf Seite 3 anzeigen

Erlebnis mit Töff und Cabriolet Glückliche Aufregung an der 22. Götschihofausfahrt

Andreas Binder, Gemeindepräsident in Maschwanden, hat an der Gemeindeversammlung seinen Rücktritt auf Ende der Amtsdauer 2014/18 angekündigt. Mit ihm wird auch René Müller aus dem Gemeinderat ausscheiden. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Die Klosteranlage langfristig stärken Die Delegierten der Kappelerpflege haben dem Masterplan «Revitalisierung und Entwicklung Kloster Kappel» am Mittwoch klar zugestimmt. Damit nimmt das 20-Millionen-Franken-Projekt zwar eine wichtige Hürde, aber weitere folgen. So soll der Kantonsrat im Winter 2019/20 über einen Zustupf von 12,25 Mio. Franken aus dem Lotteriefonds entscheiden. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Vereinsrekord am Kantonalturnfest Am Zürcher Kantonalturnfest im Tösstal gelang es der Turnfamilie Obfelden, die Grenze von 27 Punkten zu knacken. Das Bestresultat lieferten die Geräteturner mit 9.46 Punkten am Barren. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Eindrücklicher Tross, hier zwischen Maschwanden und Mühlau: 15 Gespanne, zwei Trikes und neun Cabriolets. (Bild zvg.) 15 Töff-Gespanne, zwei Trikes und neun Cabriolets haben sich dieses Jahr wieder eingefunden, um die Bewohnerinnen und Bewohner des Götschihofs auf die traditionelle Ausfahrt mitzunehmen.

Bei idealem Töff- und Cabriowetter führte die Strecke diesmal via Oberamt, dann das Reusstal hinab, über Islisberg und das Unteramt zurück ins Aeugstertal. Dort hatte die Grillmannschaft vom Kiwanis-Club Knonauer-

amt in der Zwischenzeit die Bratwürste und Cervelats für den gemeinsamen Ausklang des Tages vorbereitet.

................................................... > Bericht auf Seite 15

500 26 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Felizitas Johanna Glur-Zbinden, geb. 29. Mai 1945, von Roggwil BE und Zürich ZH, gest. 25. Juni 2007, wohnhaft gewesen in Hedingen, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 30. Juni 2017 verwiesen. Affoltern am Albis , 26. Juni 2017

Freiwillige HelferInnen zur Neophytenbekämpfung gesucht! Leider sind gebietsfremde Pflanzen, die sich in der Natur etablieren und immer mehr ausbreiten auch in der Gemeinde Affoltern ein Problem. Einige dieser invasiven Pflanzen (Neophyten) sind weltweit eine Bedrohung für die Biodiversität, richten wirtschaftlichen Schaden an und können die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Die Naturschutzkommission der Gemeinde Affoltern am Albis, Hans Peter Hediger, Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern organisieren einen Aktionsvormittag und möchten in Zusammen-arbeit mit Ihnen die Neophyten im Feld bekämpfen: Samstag, 1. Juli 2017 von 8.30 bis 12.00 Uhr Treffpunkt: 8.30 Uhr vor dem Gemeindehaus, Marktplatz 2, Affoltern am Albis Instruktion: Hans Peter Hediger Datum:

Bitte dem Wetter angepasste Kleidung und gute Schuhe anziehen sowie Arbeitshandschuhe mitbringen! Die Gemeinde offeriert allen Freiwilligen ein Znüni. Möchten Sie mit Ihrem Verein, Ihrer Firma oder mit Freunden die Neophyten bekämpfen? Auf Anfrage organisieren wir an weiteren Daten einen Einsatz. Besten Dank für Ihren Einsatz für die Natur in unserem Dorf! Affoltern am Albis, 23. Juni 2017 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Reformierte Kirchgemeinde An der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2017 sind folgende Beschlüsse gefasst worden:

Reformierte Kirchgemeinde (Korrektur der Publikation vom 23. Juni 2017) 1. Jahresrechnung 2016; Genehmigung 2. Abtretungsvertrag zur Übernahme des Pfarrhauses Knonau; Genehmigung 3. Aufnahme von Verhandlungen mit Bezirksgemeinden bezüglich Zusammenschluss; Genehmigung 4. Zusammenschlussverhandlungen im Hinblick auf eine Kirchgemeinde im Bezirk; abgelehnt Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde

Verkehrsanordnungen Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnungen verfügt: Parkieren verboten Auf dem Haldenrain bei Haus Nr. 11 und auf dem Ferenbacherrain, am Ende der Strasse, ist das Parkieren von Fahrzeugen jeweils auf den Wendeplätzen verboten. Verbot für Motorwagen und Motorräder Auf dem Haldenrain ist der Verkehr mit Motorwagen und Motorrädern oberhalb der Zufahrt zu Haus Nr. 2 bis Haus Nr. 8 verboten. Davon ausgenommen ist der landwirtschaftliche Verkehr ab der Ottenbacherstrasse bis zum Flurweg. Gegen diese Verfügungen kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2017 An der Gemeindeversammlung vom 26. Juni 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst: A. Politische Gemeinde • Genehmigung der Jahresrechnung 2016 B. Primarschulgemeinde • Genehmigung der Jahresrechnung 2016 Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle liegen ab 4. Juli 2017 während 30 Tagen im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während der Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen ab Auflage schriftlich beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen.

Beruf

Tillmann, Marcel

Geschäftsführer 1973

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Obligatorische und freiwillige Übung

Affoltern am Albis, 30. Juni 2017

Mit Gewehrreinigung

Gemeinderat Affoltern am Albis

Der Vorstand

Sonntag, 2. Juli

9.00 bis 11.30 Uhr

Partei

Im Baumgarten 8

In Anwendung von Art. 8 der Schulgemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 7. Juli 2017, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Schulverwaltung, Alte Landstrasse 37, 8912 Obfelden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (Wohnsitzpflicht). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden.

Die Primarschulpflege erklärt die/den Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 30. Juni 2017

Primarschulpflege Obfelden

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Maschwanden, 28. Juni 2017

Gemeinde Ottenbach

Im Auftrag der Vorsteherschaften

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018

Gemeinderat Maschwanden Primarschulgemeinde Maschwanden

Todesfälle Hausen am Albis Am 26. Juni 2017 ist in Zürich gestorben:

geb. 14. Mai 1954, von Niederried bei Interlaken BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Wettswil am Albis Am 23. Juni 2017 ist in Zürich gestorben:

Herrmann, Peter Fritz geb. 10. Mai 1945, Bürger von Langnau im Emmental BE, Ehemann der Herrmann geb. Krähenbühl, Susanna Maria, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Heissächerstrasse 69. Die Trauerfeierlichkeiten haben im engsten Familienkreis stattgefunden. Der Friedhofvorsteher

Für den aus dem Gemeinderat zurücktretenden Hatzi Roger ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 9. August 2017 Wahlvorschläge beim Gemeinderat Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Ottenbach hat (§ 23 GPR). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, oder auf der Homepage www.ottenbach.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 30. Juni 2017

Schiessvereine

Jahrgang Adresse

Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 24. September 2017 eine Urnenwahl durchgeführt.

Die Abschiedsfeier findet privat statt.

Reformierte Kirchenpflege

Name, Vorname

Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse, gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit), innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3, Gemeindegesetz).

Im Auftrag der Vorsteherschaft

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 16. Mai 2017 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:

Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden.

Studer, Hans Ulrich (Häse)

Knonau, 30. Juni 2017

Provisorischer Wahlvorschlag

Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden.

Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz).

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Freitag, 30. Juni 2017, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden.

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018

Gemeinderat Ottenbach


Bezirk Affoltern

Kanton führt Integrationsarbeit weiter Der Regierungsrat lässt aufs erste kantonale Integrationsprogramm (KIP 1) das zweite (KIP 2) folgen. Das KIP 2 ergänzt die Integrationsarbeit der Schulen, der Berufsausbildung, des Gesundheitswesens, der Arbeitsmarktbehörden sowie der Sportverbände. Der Regierungsrat ist überzeugt, dass sich die Massnahmen zur Integration der im Kanton Zürich lebenden ausländischen Bevölkerung in Gesellschaftsund Erwerbsleben lohnen. Integration ist am erfolgreichsten, wenn die zugewanderten Menschen Zugang zu den sogenannten Regelstrukturen, also zu den Schulen, zum Gesundheitswesen, zur Erwerbsarbeit sowie zu Sport- und Kulturvereinen haben. Von der ausländischen Bevölkerung erwartet der Regierungsrat dabei den Willen und die Bereitschaft, sich zu integrieren und sich mit den Lebensbedingungen in der Schweiz auseinanderzusetzen. (pd.)

Identity Hack und Datenklau Die Youtube-Gemeinde bekommt Zeit, um ihre Kreativität zu den brandaktuellen Themen des Diebstahls von Daten oder Identitäten in Videos auszuleben. Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich verlängert die Einsendefrist des Youtube-DatenschutzWettbewerbs bis zum 30. August. Die drei besten Clips werden mit Unterstützungsbeiträgen honoriert. (pd.) Aufrufvideo, Teilnahmereglement und weitere Infos unter www.daten-schutz.ch.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Margarethe und Walter Gehriger-Braschler heute Freitag, 30. Juni, goldene Hochzeit. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Freitag, 30. Juni 2017

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«Als Gemeindepräsident muss ich alle Interessen im Auge behalten» Interview mit dem neuen Bonstetter Gemeindepräsidenten nach 100 Tagen Seit dem 7. März amtet Frank Rutishauser als Bonstetter Gemeindepräsident. Die 100 Tage, die sich als Anlass zu einem ersten Zwischenfazit etabliert haben, hat er damit überschritten. Zeit für ein Interview mit ihm über seinen Rollenwechsel im Gemeinderat und seine Pläne für die Zukunft.

um zusammenzuwachsen, wird leider ein wenig erschwert durch den Rücktritt von Patrick Vogel, denn jede personelle Änderung beeinflusst die Gruppendynamik. Wer auch immer im September zu seinem Nachfolger gewählt wird, muss bis zu den Neuwahlen dessen Ressort übernehmen. Das andere Hauptthema ist das neue Gemeindegesetz. Wir wollen noch in dieser Legislatur das Projekt der Anpassung der Gemeindeordnung an das neue Gesetz initialisieren, damit der 2018 gewählte Gemeinderat speditiv vorankommt.

«Anzeiger»: Was haben Sie vom Amt des Gemeindepräsidenten erwartet, als Sie sich zur Kandidatur entschlossen haben? Frank Rutishauser: Ich habe zwei Dinge erwartet. Erstens, dass ich die Ziele, die ich bereits als Finanzvorstand verfolgt habe, effektvoller weiterverfolgen kann. Zweitens, dass ich mehr beobachtet werde als ein anderes Gemeinderatsmitglied. Und wie ist nun die Realität? Ich kann noch nicht beurteilen, ob ich meine Politik wirklich effektvoller umsetzen kann. Dies wird sich wohl erst in der nächsten Legislaturperiode nach den Wahlen 2018 zeigen, denn die wichtigen Weichen wurden für dieses Jahr bereits vor meinem Amtsantritt gestellt. Ich arbeite bereits intensiv an der Aufgleisung von Projekten für die kommenden vier Jahre. ...............................................................

«Die Polemik überstieg im Wahlkampf zweifellos das übliche Mass.» ............................................................... Und wie verhält es sich mit der höheren Beachtung? Das ist tatsächlich so. Ich habe gleich nach meiner Wahl die ersten Briefe erhalten von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Erwartungen an mich formuliert haben. Auf der Strasse werde ich viel eher in ein Gespräch involviert, zu den verschiedensten Themen. Kürzlich hat mich beispielsweise eine Bonstetterin gebeten, dafür zu sorgen, dass im Friedhof öfters gejätet werde. Ich wurde aber beispielsweise auch schon auf Lärmemissionen in einer Gemeindeliegenschaft angesprochen. Als Finanzvorstand haben sich nie Leute mit ihren persönlichen Anliegen an mich gewandt. Sie wurden nach einem heftigen Wahlkampf gewählt. War das vor allem Rhetorik

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«Ich behalte in der Strategie künftige Generationen im Auge.»

Frank Rutishauser vor dem Bonstetter Dorfbrunnen. (Bild Bernhard Schneider) – oder hat die Auseinandersetzung Wunden hinterlassen? Zweifellos sind auf beiden Seiten Verletzungen entstanden. Die Polemik überstieg in diesem Wahlkampf zweifellos das übliche Mass, ich habe aber infolge meines Unfalls zu Beginn des Wahlkampfs vieles erst im Nachhinein mitgekriegt. Insofern ist bei mir persönlich nichts geblieben, das mich jetzt noch belasten würde. Als Sieger lassen sich die Verletzungen leichter wegstecken. Wie gehen Sie mit den Verletzungen auf der Verliererseite um? Ich habe von Beginn weg das Gespräch mit meinem Gegenkandidaten, Claude Wuillemin, gesucht. Was mich aber am Wahlkampf gestört hat, war, dass die Debatte nicht politisch war, sondern sich um Alter und Gesundheitszustand der Kandidaten oder um ihre Parteizugehörigkeit drehte. Aber was wir in dieser Gemeinde bewirken wollen, wurde nie thematisiert, zumal kein Podiumsgespräch stattgefunden hat. Natürlich sind im Wahlkampf alle teamfähig und befürworten ein saube-

res Dorf und eine professionelle Verwaltung. Aber klare politische Aussagen haben gefehlt. Bevor wir auf die politischen Ziele zurückkommen: Als Gemeinderat habe ich Sie – beispielsweise in der Funktion als Spitaldelegierten – als Flügelkämpfer wahrgenommen. An ihrer ersten Gemeindeversammlung, die sie als Präsident geleitet haben, empfand ich Sie dagegen als Moderator. Steht dahinter ein bewusster Rollenwechsel? Dies ist ganz bewusst erfolgt. Ich bin zwar immer noch dieselbe Person mit demselben Charakter, aber ich habe jetzt eine andere Funktion. Als Gemeindepräsident muss ich alle Interessen im Auge behalten. Dazu darf ich nicht polarisieren, sondern muss alle Kräfte im Dorf ernst nehmen. Die Legislatur dauert, wie Sie erwähnt haben, nur noch neun Monate. Welche Ziele verfolgen Sie noch in dieser Zeit? Wir haben bereits einen Monat nach meinem Amtsantritt eine Gemeinderats-Klausur durchgeführt. Unser Ziel, zu einem Führungsgremi-

............................................................... Zurück zu den politischen Unterschieden: Welche politischen Prioritäten setzen Sie anders als Claude Wuillemin? Ich glaube, dass die Differenzen vor allem in meiner langfristigen Strategie liegen. Als Finanzvorstand fahre ich einen sehr sparsamen Kurs. Er geht gerne auf Wünsche der Bürger ein, während für mich langfristig gesunde Gemeindefinanzen Priorität haben gegenüber Ausgaben, die einzeln immer diskutabel sind, in der Summe aber die Gemeinde über Gebühr belasten. Ich behalte in der Strategie die künftigen Generationen im Auge und mache mich dabei kurzfristig manchmal unbeliebt. Dafür habe ich klarere Vorstellungen, wie Bonstetten 2025 aussieht. Ist Bonstetten 2025 noch eine eigenständige Gemeinde? Ich glaube, dass Bonstetten als die bezüglich Bevölkerungszahl zweitgrösste Gemeinde des Bezirks in zehn Jahren noch immer selbstständig sein wird, aber mit vielen Kooperationen. Wir sind nahe bei der Realisierung der Interkommunalen Anstalt Sozialdienst Unteramt. Zusammenarbeit ist auch im Bereich Steuern oder im Hoch- und Tiefbau unter Nachbargemeinden denkbar und sinnvoll. Tatsächlich ist eine Fusion der Gemeinden zwischen den Behörden noch kein Thema. Man müsste diesbezüglich wohl zuerst die Bevölkerung fragen, was sie davon hält. Interview: Bernhard Schneider anzeige

Vier Einbrüche in Affoltern: Die gleichen Täter? Vier Mal haben Einbrecher vom 25. auf den 26. Juni in Affoltern zugeschlagen. Möglicherweise war es die gleiche Täterschaft. Die Unbekannten brachen in der erwähnten Nacht das Fenster eines Garagenbetriebes auf und erbeuteten mehrere hundert Franken Bargeld. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf rund 2000 Franken. Gar 7000 Franken Schaden entstand bei einem Einbruch in einen Getränkehandel, der sich in unmittelbarer Nähe der Garage befindet. Durch Aufbrechen einer Türe verschafften sich die Einbrecher Zutritt und klauten wenig Bargeld. Einen weiteren Einbruch rapportierte die Kapo auf einer Grossbaustelle. Dort wurde die Türe eines Baucontainers aufgewuchtet. Der Sachschaden

beläuft sich auf gegen 2000 Franken. Ob Beute gemacht wurde, ist derzeit Gegenstand von Abklärungen. Unmittelbar neben dieser Baustelle drangen Unbekannte durch Aufbrechen eines Fensters in ein Geschäftshaus ein – ebenfalls in der Nacht vom 25. auf den 26. Juni. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 Franken. Auch hier sind noch Abklärungen im Gang.

Fischsterben, Unfug, Brand und Lärm Am 23. Juni wurden im Wissenbach in Mettmenstetten tote Fische festgestellt. Fischereiaufseher und Vertreter des Awel (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) eruierten den Grund: wenig Wasser und Sauerstoffmangel. Am 25. Juni rissen Vandalen zwischen Obfelden und Ottenbach Rand-

leitpfosten aus, um 4 Uhr in der Früh beobachtet von Anwohnern, welche die Polizei verständigten. Beamte der Kapo setzten die Pfosten wieder ein. Am 22. Juni wurde die Feuerwehr in den Obfelder Dorfteil Bickwil gerufen. An der Sennhüttenstrasse gerieten ein Baum und ein Holzstapel in Brand. Die Ursache ist noch nicht geklärt. Mehrmals rückten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Nächten wegen Lärmimmissionen aus. In den meisten Fällen bildeten Partys bzw. Musik die Lärmquellen. So in Obfelden, auf dem Müliberg und auch im Aeugstertal. Im letzteren Fall wurde eine Ordnungsbusse ausgestellt, nachdem eine telefonische Intervention nichts nützte und die Kantonspolizei ausrücken musste. (-ter.)


Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Dominik Gubler, Natascha Cimminiello Gubler, Rigistr. 4, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau gedeckter Aussenpool, Kat.-Nr. 2778, 2779, Heimpelstrasse 31, Wohnzone W2b

TO D E S A N Z E I G E Mitten aus deinem aktiven Leben hast du uns kurz vor deiner Pensionierung völlig unerwartet für immer verlassen. Infolge eines Hirninfarktes bist du beim Ausführen eines deiner geliebten Hobbies vom Rad gestürzt und deinen Verletzungen erlegen.

Hansueli (Häse) Studer-Steinmann 14. Mai 1954 – 26. Juni 2017

Wir sind unsagbar traurig, aber äusserst dankbar, dass du mit deiner zupackenden Art immer für uns da gewesen bist. Wir vermissen dich und du wirst uns immer sehr fehlen. Vroni Steinmann Studer Irmi Studer-Stähli Oski und Marlies Studer-Rüfenacht und Familie Richi und Regi Studer-Moroff und Familie Hans Steinmann Heidy und Dani Launer-Steinmann und Familie Erika und Jann Haferl-Steinmann und Familie Alle, die sich gerne gemeinsam von Häse verabschieden wollen, sind herzlich eingeladen, am Freitag, 7. Juli 2017, 16.00 Uhr, in Türlen im Restaurant Erpel dabei zu sein.

TO D E S A N Z E I G E

Völlig unerwartet müssen wir Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied

Bonstetten Bauherrschaft: Hanselmann Rolf, Chapfstrasse 23, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erweiterung Fahrzeugabstellplatz (ohne Aussteckung), Chapfstrasse 23, Kat.-Nr. 2470, Zone W2/30

Mettmenstetten Bauherrschaft: Dresohn AG, Im Grindel 39, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufstellen Imbiss-Wagen unter Vordach Westseite bei best. Gewerbebau, Vers.-Nr. 1583, Kat.-Nr. 4094, Im Grindel 39 (Gewerbezone G)

Ottenbach Bauherrschaft: Ziel Schule AG, Ambühl Lisbeth, Stüdlerstrasse 25, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Umnutzung Büroräume zu Schulräumen bei der Liegenschaft Vers.-Nr. 1115, Stüdlerstr. 25, Kat.-Nr. 1573, Zone G Gewerbezone

Hansueli Häse Studer 14. Mai 1954 – 26. Juni 2017

Häse war von 1978 bis 1987 im Vorstand des Turnvereins engagiert und feierte Erfolge als Ausdauersportler an diversen Berg- und Volksläufen. Für seine geleisteten Verdienste ernannten wir ihn an der GV 1994 zum Ehrenmitglied. Auch danach war er begeisterter Läufer und Velofahrer. Wir werden Häse in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Hausen am Albis, 26. Juni 2017 Turnverein Hausen am Albis Turnveteranen Hausen am Albis Alle, die sich gerne gemeinsam von Häse verabschieden wollen, sind herzlich eingeladen am Freitag, 7. Juli 2017, um 16.00 Uhr in Türlen im Restaurant Erpel.

Stallikon Bauherrschaft: Willi Blickenstorfer, Gamlikon 46, 8143 Stallikon Vertreten durch: Jean F. Weber AG Architektur + Planung, Dorfstrasse 6, 8102 Oberengstringen Projektverfasser/-in: Vertretung der Bauherrschaft Bauvorhaben: Neubau Singlehaus mit Tiefgarage, Gamlikon 46, Kat.-Nr. 2319, Zone Kernzone Weiler Gamlikon

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von

Peter Herrmann 10. Mai 1945 – 23. Juni 2017

In dankbarer Erinnerung bleibt uns Deine Liebe, Deine fürsorgliche Art und Deine Freude am Leben. Wir vermissen Dich sehr. In Liebe: Susi Herrmann Regina Herrmann Beatrice Herrmann und Risto Schmid René und Stephanie Herrmann mit Lukas und Manuel Markus Herrmann und Marie-Louise Wicki Silvia Herrmann Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen unterstützen Sie bitte Schweizerische Herzstiftung, Dufourstrasse 30, 3005 Bern, IBAN CH21 0900 0000 3000 4356 3, www.swissheart.ch

DANKSAGUNG

Bonstetten Bauherrschaft: Weiss Peter, Dachenmasstrasse 48, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellung Luft-/Wasserwärmepumpe bei Wohnhaus Chäserenweg 51, Kat.-Nr. 984, Zone Landwirtschaft

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Gemeinde Hausen am Albis

TO D E S A N Z E I G E Erfüllt von grosser Trauer nehmen wir Abschied von

Hans Ulrich (Häse) Studer 14. Mai 1954 – 26. Juni 2017

Häse Studer ist in Hausen aufgewachsen und hat seit 1982 für die Gemeindeverwaltung Hausen am Albis gearbeitet. Er stand fast 35 Jahre lang im Dienst der Gemeinde und hat für diese sehr viel geleistet. Ausserdem hat er sich in vielen Bereichen für die Allgemeinheit und für unser Dorf engagiert. Er stand kurz vor seinem wohlverdienten Ruhestand. Häse war ein liebenswerter Kollege und ein kompetenter Fachmann. Er wird uns als tüchtige, ausdauernde, ausgeglichene und humorvolle Persönlichkeit sowie als leidenschaftlicher Sportler in schöner Erinnerung bleiben. Wir vermissen ihn. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Hausen am Albis, 30. Juni 2017 Der Gemeinderat Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung

Prisca Gabathuler Unser innigster Dank gilt Frau Pfarrer Renate Hauser. Ihre liebevolle Art und ihre Worte haben uns tief berührt. Sie werden in unseren Herzen bleiben. Danke unseren Freunden, sie waren und sind immer für uns da. Danke dem 20er-Club, dem Frauenturnverein, dem Damenturnverein, dem TBC Genf für ihre Anteilnahme und Begleitung auf Priscas letztem Gang. Danke allen lieben Menschen, welche mit uns in der Kirche Abschied von Prisca genommen haben. Danke den Sängern und Sängerinnen des VocalCord. Danke für all die tröstenden Worte und die Spenden an die Spitex. Danke den Frauen der Spitex. Sie haben uns die letzten drei Jahre kompetent begleitet. Innigster Dank dem Team vom Palliativcenter Sonnenberg. Sie haben uns die schwere Zeit etwas leichter gemacht.

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Juni 2017

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ratgeber

Sanierung Leigrüppenstrasse läuft Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Erbschafts- und Schenkungssteuern Ich habe eine Erbschaft erhalten. Wie gehe ich vor? Für die Erhebung der Erbschaftssteuer wird das Verfahren von Amtes wegen eingeleitet. Ich habe eine Schenkung erhalten. Wie gehe ich vor? Personen, die eine Schenkung erhalten haben, müssen innert drei Monaten nach Vollzug der Schenkung unaufgefordert eine Schenkungssteuererklärung einreichen. Reicht der Beschenkte die Steuererklärung nicht oder verspätet ein, so kann ein Ausgleichszins erhoben werden. Welche Frist muss ich im Inventarisationsverfahren beachten? Das schriftliche Inventarisationsverfahren wird innert 14 Tagen nach dem Tod eingeleitet. Die Erben, der Willensvollstrecker oder Erbenvertreter haben 60 Tage Zeit, um sämtliche Unterlagen vollständig ausgefüllt dem Gemeindesteueramt einzureichen. Ein begründetes Fristerstreckungsgesuch ist vor Ablauf der Frist zu stellen. Allfällige noch nicht eingereichte Steuererklärungen für die noch nicht definitiv veranlagten Vorjahre sind innert derselben Frist einzureichen. Wer nimmt die Erbteilung vor? Die Erbteilung ist Sache der Erben bzw. des Willensvollstreckers. Die Mitwirkung von Amtsstellen ist dem zürcherischen Recht grundsätzlich unbekannt. Wo erhalte ich den Erbschein? Die Ausstellung des Erbscheins muss beim zuständigen Bezirksgericht am letzten Wohnsitz des Erblassers beantragt werden. Welcher Kanton erhebt die Erbschaftssteuer? Zur Erhebung der Erbschaftssteuer auf dem beweglichen Vermögen ist grundsätzlich derjenige Kanton berechtigt, in welchem der Erblasser seinen letzten Wohnsitz hatte. Grundstücke sind im Kanton zu versteuern, in dem sie liegen. Besteht das Nachlassvermögen aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen, so haben die betreffenden Kantone grundsätzlich je einen anteilmässigen Besteuerungsanspruch. Welcher Kanton erhebt die Schenkungssteuer? Die Steuer auf Schenkungen des beweglichen Vermögens wird durch denjenigen Kanton erhoben, in dem der Schenker zum Zeitpunkt der Schenkung seinen Wohnsitz hatte. Werden Grundstücke verschenkt, ist derjenige Kanton zuständig, in dem diese gelegen sind. Wie berechnet sich die Schenkungssteuer, wenn die Steuer von der schenkenden Person übernommen wird? Übernimmt der Schenker die Bezahlung der Steuer auf die Schenkung, so ist für die Steuerveranlagung der Gesamtwert der Zuwendungen (Schenkung inkl. der übernommenen Steuern) massgebend. Quelle: Spezialsteuern Zürich

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten In erster Linie die betroffene Anwohnerschaft dürfte es aufgrund der eingetretenen Behinderungen bemerkt haben: seit einigen Tagen steht die Sanierung der Leigruppenstrasse auf einem ca. 510 m langen Teilstück (Paradisstrasse-Leigrüppenstrasse 60) in Ausführung. Für die ca. 13 Wochen dauernden Bauarbeiten musste eine Signalisation Einbahn (bergwärts) sowie Lastwagenfahrverbot verfügt werden, welche in Rechtskraft erwachsen sind. Aufgrund einer materialtechnischen Untersuchung sind folgende Instandstellungsarbeiten vorgesehen: Belagsersatz mit Schichtverstärkung/Ersatz Porphyr-Randabschlüsse zwischen Strasse/Trottoir auf der ganzen Länge/Teilerneuerung PorphyrRandabschlüsse zwischen Trottoir/Privatgrundstücke, vor allem im Bereich von Liegenschaftenzufahrten/Erneuerung 20 Beleuchtungskandelaber (LED-Technologie). Zudem sieht die Wasserversorgungsgenossenschaft einen Leitungsersatz vor. Das EKZ ersetzt den vorhandenen Kabelstein durch Kunststoffrohre. Aufgrund der durchgeführten Submission werden die Gesamtkosten inkl. technischer Bearbeitung auf 542 000 Franken geschätzt, wofür der entsprechende Kredit als gebundene Ausgabe bewilligt worden ist. Im laufenden Jahr soll eine weitere Strassensanierung stattfinden: Die durch die Dachlisserstrasse bzw. Untere Fischbachstrasse begrenzte, ca. 200 m lange bzw. 6 m breite Alte Dachlisserstrasse erweist sich als sanierungsbedürftig. Das Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG Peter Ott, Mettmenstetten ist zu 18 144 Franken beauftragt worden, ein Projekt (inkl.

Leuchtmittelersatz) auszuarbeiten. Wie gewohnt werden ferner aufgrund der festgestellten Schadensbilder Unterhaltsarbeiten an verschiedenen, zumeist ausserhalb des Baugebietes liegenden Strassenteilstücken ausgeführt. Dafür hat der Gemeinderat die in der Laufenden Rechnung bzw. Investitionsrechnung eingestellten Ausgabenpositionen von total 250 000 Franken freigegeben.

Erweiterung Tempo-30-Zonen Nachdem gegen die öffentliche Auflage der geplanten baulichen Massnahmen in Form von zwei Berliner-Kissen sowie die vorgesehenen Signalisationsstandorte im Hinblick auf die Erweiterung der Tempo-30-Zone für die Gebiete im Grindel/Rüteli keine Einsprachen eingegangen sind, konnte die Genehmigung der Massnahmen zuhanden der Festsetzung durch die Kantonspolizei Zürich, Verkehrstechnische Abteilung erfolgen. Für die Bauausführung wurde ein Kredit 33 000 Franken gutgeheissen.

Feuerwehr Knonaueramt Süd Hauptmann Markus Tschan, Mettmenstetten, seit 1. Januar 2015 Kommandant der Feuerwehr Knonaueramt Süd, hat per Ende 2017 altershalber seinen Rücktritt erklärt. Dem Antrag der Feuerwehrkommission Knonaueramt Süd um Ernennung von Oberleutnant Martin Pfister, Cham, als Kommandant der Feuerwehr Knonaueramt Süd unter gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann mit Wirkung ab 1. Januar 2018 ist entsprochen worden.

Ferner hat der Gemeinderat ... • ... die Jahresrechnungen des Zweckverbandes Feuerwehr Knonaueramt Süd mit für die Gemeinde Mettmenstetten massgeblichen Anteilen Laufende Rechnung / Investitionsrechnung von Fr. 317 109.65 / 49 606.95 (63,63 %) bzw. jene des Abwasserverbandes Knonau mit Anteilen von Fr. 333 075.74 / 12 719.98 (56,58 %) sowie den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung der interkommunalen Anstalt Dienstleistungscenter Amt (Dileca) genehmigt. • ... Markus Röllin, Immensee SZ das Patent mit Alkoholausschank für die Besenwirtschaft Sternen (jährliche Betriebsdauer von 15. April bis 15. Oktober) erteilt. • ... der Jagdgesellschaft Mettmenstetten in Anwendung der von der Baudirektion des Kantons Zürich erlassenen Verfügungen den nachgesuchten Bewilligungen, Abschuss verwilderte Haustauben bzw. Nachtjagd auf Dachse, entsprochen. • ... den Wahltermin für die kommunalen Erneuerungswahlen, Amtsdauer 2018 bis 2022, umfassend Gemeinderat, Primarschulpflege, Rechnungsprüfungskommission, Sozialbehörde sowie Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten auf den 15. April festgelegt – allfällig nötiger 2. Wahlgang: 10. Juni 2018 (eidgenössischer/kantonaler Abstimmungstermin). • ... Polizeibewilligungen für folgende Anlässe erteilt: Jumpin, freestyle-night, 15. Juli 2017 / SportClub Rossau, Seifenkistenrennen, 19./20. August 2017 / Kavallerieverein des Bezirkes Affoltern,

Pferdesporttage, 16./17. September 2017. • ... den einwandfrei lautenden Prüfbericht Bereich Krankenversicherung, Prämienverbilligung 2016 verabschiedet. • ... für die Bedürfnisse des Bausekretariates eine vorübergehende Teilzeitanstellung von 10 Wochen beschlossen. • ... den Vorschlag einer Arbeitsgruppe des Gemeindepräsidentenverbandes Bezirk Affoltern um Schaffung einer elektronischen Publikationsplattform beim Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern positiv beurteilt. • ... für die angelaufene Zustandserhebung Abwasseranlagen über die Positionen Bauingenieurleistungen bzw. Bauherrenbegleitung Nachtragskredite von Fr. 74 931.65 sowie 27 677.85 bewilligt. • ... davon Kenntnis genommen, dass im Gebiet Thaläcker West/Seewadel als früherem Ablagerungsstandort demnächst Sondierbohrungen stattfinden, nachdem das Awel das eingereichte Untersuchungskonzept gutgeheissen hat. • ... für die Erfassung der kommunalen Denkmalschutzobjekte im Web-GIS einen Kredit von 2500 Franken bewilligt. • ... folgende Beträge als einmalige Beitragsleistungen gesprochen: 1000 Franken für das Unterstützungskomitee zum zustandegekommenen Gemeindereferendum gegen das Gesetz über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge/Fr. 750.– für den FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden für den Aufstieg von der 5. in die 4. Liga / 300 Franken für das Jugendparlament Kanton Zürich. (Ga.)

58 Schüler auf zwei Routen Schulbus (Sub-)Mission in Mettmenstetten Die Schule ist gemäss Volksschulverordnung für den Transport der Kinder verantwortlich, die in den Aussenweilern wohnen. Nun sucht die Primarschule Mettmenstetten Ersatz für die langjährigen SchulbusVerantwortlichen. Die langjährigen Schulbus-Verantwortlichen der Primarschulschule Mettmenstetten, Peter und Bernadette Haller, werden auf Ende 2017 in Pension gehen. Die «Mission Schulbus», so die interne Bezeichnung für die Suche nach der Nachfolge, ist gemäss den gesetzlichen Vorgaben für das öffentliche Beschaffungswesen in einer sogenannten Submission auszuschreiben. Die Ausschreibung erfolgt zusammen mit der Schule Knonau, deren Schülerinnen und Schüler ebenfalls von der Familie Haller bedient werden. Mettmenstetten ist ein Dorf mit vielen Aussenweilern und Landwirtschaftsbetrieben. Diese wurden Anfang der 70er-Jahre mit den Güterzusammenlegungen mehrheitlich aus dem Dorfkern ausgesiedelt. Die Volksschule ist gemäss Volksschulverordnung für den Transport der in den Aussenweilern wohnhaften Kinder verantwortlich und unterhält dafür einen Schulbusdienst. Im Schuljahr 2016/17 benützten rund 58 Schülerinnen und Schüler der Primarschule inklusive Kindergarten den Schulbus. Bernadette und Peter Haller fahren dafür zwei Routen und laden die Kinder, die pünktlich bereitstehen müssen, an bestimmten Orten auf und bringen diese sicher zur Schule – sei dies für die Frühstunde um 7.30 Uhr oder für die reguläre Stunde um 8.20 Uhr, dann über Mittag oder am Nachmittag

von ABC SRF 3 vertreibt man sich die Zeit – daran hat sich eigentlich in den vielen Jahren nichts geändert. Auch daran nicht, dass Bernadette und Peter Haller für viele Kinder mehr sind als «nur» Schulbusfahrer. Nicht selten gilt es nämlich zu trösten, zuzuhören, Ordnung zu schaffen, zu schlichten, aufzubauen und vieles mehr.

Radiosender nur optional Wird es gelingen mit der Mission Schulbus diese beiden adäquat zu ersetzen? Das wird wohl schwierig, muss aber auch nicht zwingend das Ziel sein. Die Anforderungen sind in den Submissionsunterlagen klar festgehalten. Natürlich sind die gesetzlichen Anforderungen an einen Schulbusbetrieb ebenso einzuhalten wie eine effiziente, ökologische und rücksichtsvolle Fahrweise. Dass die Schülertransporte in professioneller Qualität durch kompetentes Fahrpersonal durchgeführt werden sollen, ist ebenso selbstverständlich wie sensibles und kindgerechtes Verhalten den Schülerinnen und Schülern gegenüber oder das Beherrschen der deutschen Sprache. SRF 3 als «Haussender» wird optional gelassen. Scherz beiseite: Die Primarschulpflege hofft auf zahlreiche, passende Bewerbungen für den Schulbusbetrieb. Bis am 7. Juli können Teilnehmende der Submission noch Fragen stellen – Angebote sind bis am 18. August 2017 einzureichen.

Die Primarschulpflege Mettmenstetten hofft auf zahlreiche passende Bewerbungen für den Schulbusbetrieb. (Bild zvg.) nach der Schule wieder nach Hause. Dies jeden Tag während der Schulzeit und bei jedem Wetter – auch dann,

wenn die Strassen zu den Aussenweilern schneebedeckt sind. Mit Gesprächen, Singen oder dem Hören

Für die Primarschulpflege, Bea Gallati Ressort Präsidiales und Öffentlichkeit Weitere Infos zur Ausschreibung unter www.simap.ch und bei der Schulverwaltung der Primarschule Mettmenstetten.


Gemeinde Obfelden Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Für die Verwaltung der Gemeinde- und Primarschulliegenschaften suchen wir per 1.Oktober 2017 einen/eine

Immobilienbewirtschafter/-in (80 bis 100 %) Ihre Aufgaben: • Administrative und technische Bewirtschaftung der Gemeinde- und Primarschulliegenschaften • Vermietung von Wohnungen und sämtlichen gemeindeeigenen Räumen und Anlagen • Rücknahme und Übergabe von Mieträumlichkeiten und Organisation der notwendigen Instandstellungen • Unterhaltsplanung der Immobilien • Planung und Begleitung von baulichen Erneuerungen und Sanierungen • Personelle und fachliche Führung der Hauswarte • Mitarbeit in der Energiekommission • Allgemeine Verwaltungsaufgaben Sie bringen mit: • Kaufmännische oder bautechnische Berufsausbildung mit guten baulichen Kenntnissen sowie Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter eidg. FA • Berufserfahrung vorzugsweise in einer öffentlichen Verwaltung • Sehr gute Office-Anwenderkenntnisse • Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck • Belastbarkeit sowie zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise • Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung Wir bieten Ihnen: • eine vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabe in einem motivierten Team • einen modernen Arbeitsplatz • zeitgemässe Anstellungsbedingungen • Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch.

TaSS TagesStrukturen Stallikon Die Primarschule Stallikon ist eine innovative, moderne Schule, mitten im schönen Knonauer Amt, mit Nähe zur Stadt Zürich und unmittelbar im Naherholungsgebiet. Für unsere ausserschulische Betreuung suchen wir Sie als Ergänzung unseres motivierten Teams:

Betreuer oder Betreuerin 20 bis 40 % (ohne Ausbildung) Voraussetzung herfür sind: • Trendige, teamfähige Persönlichkeit mit musischer Begabung • arbeiten Sie gerne mit Kindern und können ihnen liebevoll begegnen, aber auch klare Grenzen setzen und aufzeigen? • Selbstverständlich ist es für Sie, ein Vorbild zu sein und gute Umgangsformen zu pflegen. • Sie sind flexibel und haben keine Mühe mit unregelmässigen Arbeitszeiten. Wir bieten: • • • •

abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit attraktiven Arbeitsplatz aufgestelltes motiviertes Team gute Anstellungsbedingungen gemäss kantonalen Richtlinien

Informationen über die Schule und die TaSS finden Sie auf der Homepage: www.schule.stallikon.ch. Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Susanna Forster, Leiterin der Tagesstrukturen, Tel. 079 887 76 07 Wenn Sie sich angesprochen fühlen und ab dem 21. August 2017 zur Verfügung stehen können, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte an Frau Susanna Forster, TaSS Tagesstrukturen, c/o Gemeindeverwaltung, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon oder per E-Mail an: susanna.forster@schule-stallikon.ch

Stellenanzeiger Wir suchen in Bonstetten ab 18. August für unsere Schulkinder

eine zuverlässige Kinderbetreuung

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welche auch kleine Haushaltsarbeiten und Hundespaziergänge übernimmt, gerne auch mit Muttersprache Englisch. Während der Schulzeit jeweils Dienstag, 6.15 bis 13.15 Uhr und Mittwoch, 6.15 bis 9.15 Uhr. Weitere Tage nach Absprache. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an M. Lutz, Alte Stationsstrasse 5, 8906 Bonstetten

Ottenbach ist eine attraktive Gemeinde im Bezirk Affoltern am Albis mit rund 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Unser Finanzverwalter nimmt eine neue Herausforderung in einer grösseren Gemeinde an. Wir suchen deshalb per sofort oder nach Vereinbarung einen/eine

Finanzverwalter/-in (80 bis 100 %) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das ausführliche Stelleninserat mit Ansprechpersonen und weitere Informationen über die Gemeinde Ottenbach finden Sie unter: www.ottenbach.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Juni 2017

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Ertragsüberschuss dank Kiesabbau und höheren Steuereinnahmen Einstimmige Zustimmung zu den Maschwander Jahresrechnungen 2016

Andreas Binder, Gemeindepräsident Maschwanden, wird keine weitere Amtsdauer anhängen. (Archivbild)

Andreas Binder tritt nicht mehr an Im Rahmen der Maschwander Gemeindeversammlung vom vergangenen Montagabend kündigte Gemeindepräsident Andreas Binder seinen Rücktritt auf Ende der Amtsdauer 2014/18 an. Gemeindepräsident Andreas Binder stellt sich nicht für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung – nach 16 Jahren im Gemeinderat, wovon 12 als Präsident. Mit ihm wird gleichzeitig auch René Müller aus dem Gemeinderat ausscheiden. Der Sicherheits- und Liegenschaftenvorsteher gehört der Behörde seit 2014 an. Auch in der Primarschulpflege kommt es zu Rücktritten: Präsidentin Marianne Künzi wird nach 12 Jahren nicht mehr antreten, und auch Finanzvorstand Ernst Humbel demissioniert nach 11 Jahren. In der Rechnungsprüfungskommission stehen Ralph Hort (16 Jahre, wovon 12 als Präsident) sowie Sandra Syz (8 Jahre) ab 2018 nicht mehr zur Verfügung. Wahltermin ist der 15. April 2018. Andreas Binder kündigte eine Wählerversammlung an, die im Herbst 2017 stattfinden wird. (-ter.)

Vor allem dank Kiesabbau und höheren Steuereinnahmen resultiert bei der Politischen Gemeinde Maschwanden ein Ertragsüberschuss von 359 000 Franken. Die Gemeindeversammlung stimmte auch der Jahresrechnung der Primarschule einstimmig zu. ................................................... von werner schneiter Weil in Maschwanden nur die Rechnungen von Politischer Gemeinde und Primarschule die Traktandenliste zierten, hielt sich der Besuch der Gemeindeversammlung in Grenzen: 39 Stimmberechtigte fanden sich an diesem gewittrigen Montagabend in der Kirche ein. Gemeindepräsident Andreas Binder konnte sie bereits nach 45 Minuten zum Apéro ins Pfarrhaus einladen. Und dort anstossen auf einen guten Rechnungsabschluss 2016 der Politischen Gemeinde. Diese fällt um rund 776 000 Franken besser aus als budgetiert. Unter dem Strich resultiert ein Ertragsüberschuss von 359 000 Franken, der zur Hauptsache auf nicht budgetierte Einnahmen aus dem Kiesabbau Ausserdorf in der Höhe von 300 000 Franken zurückzuführen ist. Aber auch der höhere Steuerertrag von 218 000 Franken und erkleckliche Grundstückgewinnsteuern tragen zum guten Ergebnis bei, auf der anderen Seite ein Minus beim Sachaufwand von rund 500 000 Franken und weniger Nettoaufwendungen. Im Weiteren haben das frühere Nein der Gemeindeversammlung zur Sanierung der Haselbachbrücke und günstigere Arbeitsvergaben zum erfreulichen Ergebnis beigetragen. Fest

Der Kiesabbau im Ausserdorf brachte der Gemeinde Maschwanden im vergangenen Jahr rund 300 000 Franken ein. Damit ist nun aber Schluss: Das Areal wird vollständig rekultiviert. (Bild Werner Schneiter) steht, dass kein Geld an den Kanton zurückfliesst, aber wegen des guten Ergebnisses rückwirkend auch kein individueller Sonderlastenausgleich (Isola) erhältlich ist. Auf ein entsprechendes Gesuch an den Kanton wurde denn auch verzichtet. Einstimmig Ja sagten die Anwesenden auch zur Rechnung der Primarschule. Sie schliesst mit einem Aufwandüberschuss von knapp 148 000 Franken ab. Finanzvorstand Ernst Humbel erläuterte die (geringfügigen) Abweichungen zum Budget auch ohne den defekten Beamer verständlich, so-

Handys und Tablets gestohlen – aus finanzieller Notlage Vorbestrafter Serbe zu 28 Monaten Gefängnis verurteilt Ein Trio aus Serbien hat in einem Einkaufszentrum 179 Mobiltelefone und acht Tablets im Wert von knapp 117 000 Franken gestohlen. Einer davon, der sich illegal in der Schweiz aufhielt und vorbestraft ist, kassierte vom Bezirksgericht Affoltern 28 Monate Gefängnis – 14 Monate davon unbedingt. ................................................... von werner schneiter Der Beschuldigte, ein 47-jähriger Maler aus Serbien, reiste 2015 und 2016 mindestens viermal illegal in die Schweiz ein. Im Juni 2016 traf er sich mit zwei Landsmännern – in der Absicht, in ein Einkaufszentrum einzubrechen. Juristisch ausgedrückt nennt sich das «gemeinsame Planung respektive konkludente Entschlussfassung sowie gleichmassgebliches Zusammenwirken bei der Tatausführung.» Die Anreise erfolgte mit einem Audi, der mit gestohlenen Kontrollschildern bestückt wurde. Beim anvisierten Lokal wurde gemäss Anklageschrift eine Überwachungskamera heruntergerissen – vermutlich mit einer Teleskopstange –, dann mittels Vorschlaghammer die Glastüre des Haupteingangs zertrümmert. Dieses

Werkzeug benutzen die Einbrecher auch, um die die Eingangstüre der Mobilezonefiliale aufzuwuchten. Dabei entstand Sachschaden von gesamthaft 20 000 Franken. Der Wert des Diebesguts ist weit höher: 179 Mobiltelefone und acht Tablets im Gesamtbetrag von knapp 117 000 Franken fielen den Männern in die Hände. Der Maler, der auch Aliasnamen verwendete, wartete während des Beutezugs mit dem Fluchtfahrzeug vor dem Gebäude, wurde aber zusammen mit seinen Komplizen in der gleichen Nacht verhaftet. Das Diebesgut ist – vollständig – wieder im Besitz der Eigentümerschaft.

In allen Anklagepunkten geständig Nachdem der Mann den Sachverhalt schon in der Einvernahme eingestand und das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass akzeptierte, kam es zur Anklage im abgekürzten Verfahren. Auch vor Bezirksgericht Affoltern zeigte sich der Beschuldigte in allen Punkten geständig. «Ich bereue die Tat zutiefst. Sie werden mich hier nie mehr sehen», versprach er und begründete auch, weshalb er sich am Einbruch beteiligte. «Ich habe aus einer finanziellen Notlage heraus gehandelt», sagte der Mann, der in seiner Heimat Eigentümer eines kleinen Transportunternehmens ist und damit

nach eigenen Angaben monatlich 1500 bis 2000 Euro verdient. Das Bezirksgericht akzeptierte das von der Staatsanwaltschaft vorgeschlagene Strafmass und verurteilte den Serben zu einer Gefängnisstrafe von 28 Monaten. 14 Monate davon muss der wegen Betäubungsmittel- und Waffenbesitzvergehen sowie rechtswidriger Einreise vorbestrafte Mann absitzen. Für die zur Bewährung ausgesetzte Strafe von 14 Monaten beträgt die Probezeit vier Jahre. Nachdem er durch U-Haft und vorzeitigen Strafantritt bereits mehr als 380 Tage erstanden hat, kommt der Mann bald frei und muss zurück in seine Heimat. Verurteilt wurde er wegen Diebstahls, Missbrauchs von Ausweisen und Schildern, wegen Fahrens ohne Haftpflichtversicherung und wegen mehrfacher rechtswidriger Einreise bzw. rechtswidrigem Aufenthalt. Auch für die Verfahrenskosten von mehreren tausend Franken muss er aufkommen. «Wir nehmen Sie beim Wort und wollen Sie hier nicht mehr sehen», sagte Gerichtspräsident Peter Frey. Das planmässige, gezielte, direkte und vorsätzliche Vorgehen zeuge von krimineller Energie und rechtfertige das Strafmass. Darin seien auch die Vorstrafen berücksichtigt, schloss der Gerichtsvorsitzende. Für die beiden anderen Einbrecher laufen separate Strafverfahren.

dass das Geschäft keine Fragen aufwarf. Zu erfahren war, dass die neue Homepage der Tagesschule Mitte August in Betrieb genommen wird.

Brückensanierungen mit Unterstützung des Zivilschutzes Im Rahmen der Info-Runde, die in Maschwanden mehrmals spannender gewesen ist als die Traktandenliste, war von Tiefbauvorsteher Michael Schuler zu erfahren, dass die Sanierung der beiden Holzbrücken an Lorze und Haselbach in Zusammenarbeit

mit der ZSO Albis erfolgt ist. «Mit Holz aus dem Säuliamt», ergänzte er und ist überzeugt, dass die Brücken nun «mindestens 15 Jahre halten werden». Thema war auch der Standort des Defibrillators in der Badi. Wenn diese geschlossen sei, könne nicht darauf zugegriffen werden, hiess es. Die Feuerwehr besitzt jedoch einen Schlüssel für die Badi. Ein Standortwechsel des (überlebens-)wichtigen Geräts wird nicht in Betracht gezogen. «Eine Platzierung im Aussenbereich des Schulhauses ist zu wenig sicher», sagte Andreas Binder.

Viel übers Velo gelernt Schülerbesuch bei Radsport Chirivi Wie kann man ein Velo aufpeppen? Wie tauscht man Reifen aus? Das und vieles mehr lernten die Bonstetter Primarschüler der ADL-Klasse Zeidler/Schütz bei Filippo Chirivi – ein Erfahrungsbericht. Wir hatten in der Schule das Thema montieren, demontieren und unsere Lehrerinnen kamen auf die Idee, Filippo Chirivi zu kontaktieren. Er nahm sich die Zeit dafür, uns an zwei Vormittagen alles über das Velo zu erklären. Am ersten Vormittag nahmen wir selber ein Velo mit und am nächsten Tag stellte er uns eins zur Verfügung. Wir haben beide Velos wieder aufgepeppt: den Gepäckträger weggenommen, das Schutzblech entfernt, eine kaputte Lampe demontiert, die Reifen geölt und dann ausgewechselt. Nun haben wir zwei coole Klassenvelos. Es waren zwei sehr lehrreiche und lustige Morgen und Herr Chirivi war sehr nett.

dass wir das ganze Velo demontieren konnten und dass wir das Werkzeug verwenden durften, was nicht selbstverständlich ist. Chiara, 6. Klasse: Ich fand es gut, dass Herr Chirivi uns viel übers Velo erklärt hat, z. B. wie man ein Rad wechselt und allgemein, wie man ein Velo repariert. Hat es Herr Chirivi gut gemacht? Michel, 5. Klasse: Ja, er hat sehr gut erklärt und immer lustige Sprüche auf Lager gehabt. Chiara, 6. Klasse: Ja sehr, er hat es verständlich erklärt. Anouk Frei, Severin Brunner, Lavinia Lacina ADL-Klasse Zeidler/Schütz, Bonstetten

Wie habt ihr den Vormittag gefunden? Michel, 5. Klasse: Ich fand es cool, Die Jugendlichen durften zwei Velos aufpeppen. (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Juni 2017

Schulzweckverband: neue Statuten sind bereit zur Abnahme durch die Gemeinden Delegiertenversammlung vom 22. Juni in Aeugst am Albis Die Delegiertenversammlung des Ämtler Schulzweckverbandes sagt Ja zur Totalrevision der Verbandsstatuten und zur Versorgung Schulpsychologie gemäss den kantonalen Richtlinien. Hitze legte sich über die Versammlungsteilnehmenden, die am 22. Juni im Kulturraum des Schulhauses Gallenbüel in Aeugst. über die für die nächsten Jahre wegweisenden Traktanden des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern befanden. Die Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf die Vorlage für die Totalrevision der Statuten nach Inkraftsetzung des neuen Gemeindegesetzes. Dieses wichtige Geschäft wurde denn auch aufgrund der grossen Hitze zuerst behandelt. Von grossem Interesse war auch das Traktandum «Versorgung Schulpsychologie entsprechend den kantonalen Richtlinien», während die jährlich wiederkehrenden Traktanden der Heilpädagogischen Schule (Schulentwicklungsund Ressourcenplan 2017/18 und Leistungsauftrag 2018) schon fast als «courant normal» durchgingen. Ebenfalls Traktandum war die Abnahme der Jahresrechnung 2016.

Neue Statuten sollen noch vor die Gemeindeversammlungen Nach Inkrafttreten des neuen Gemeindegesetzes per 1. Januar 2018 sind Zweckverbände dazu verpflichtet, ihre Statuten einer Totalrevision zu unterziehen. Wichtigste Neuerung stellt die Einführung eines eigenen Haushaltes mit eigener Bilanz dar. Dazu haben Zweckverbände nach Inkrafttreten der neuen Haushaltsvorschriften (2019) vier Jahre Zeit. Die Statutenrevision muss zeitgleich mit der Einführung von HRM2 erfolgen. Die Investitionen in das Verwaltungsvermögen werden dabei seit 1986 (Einführung HRM1) nach linearer Abschreibmethode neu bewertet und dieser neue Restwert soll in die Vermögensrechnung übertragen werden. Die Verbandsschulpflege hat entschieden, für diese Statutenrevision den frühestmöglichen Zeitpunkt zu wählen, das heisst Inkraftsetzung der neuen Statuten auf den 1. Januar 2019. Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile. Einerseits werden dadurch Kosten gespart, weil die Gemeinden die neuen Statuten im Jahr 2017 noch nach altem Gesetz an der Gemeindeversammlung beschliessen können, statt dass sie – wie im ab 2018 gülti-

gen neuen Gemeindegesetz vorgeschrieben – eine teure Urnenabstimmung durchführen müssen. Durch den Verzicht auf eine Aufwertung des Verwaltungsvermögens und die Einführung des eigenen Haushaltes ab 2019 können sich für die Gemeinden in der Bilanz höchstens erfolgsneutrale Aufwertungsgewinne ergeben. Die Fragen zu diesem Traktandum betrafen hauptsächlich die finanziellen Aspekte der Vorlage und die Konsequenzen für die Verbandsgemeinden, insbesondere die höhere Ausgabenkompetenz der Verbandsschulpflege für nicht budgetierte Aufgaben sowie die Austrittsmodalitäten. Ebenfalls infrage gestellt wurde die geforderte Einstimmigkeit bei Änderungen in den Grundzügen der Finanzierung. Die Delegiertenversammlung stimmte einem Antrag zu, in dieser Angelegenheit – vorbehältlich der gesetzlichen Rechtmässigkeit – nur eine Zweidrittelmehrheit vorzuschreiben. Weiter sollen zwei Bestimmungen über Investitionen und Veräusserungen von Liegenschaften im Finanzvermögen aus der Vorlage entfernt werden, da der SZV über kein Finanzvermögen verfügt. Alle übrigen Anträge fanden keine Mehrheit.

Nach engagierter Diskussion haben die Delegierten die Vorlage mit den beschriebenen Anpassungen ohne Gegenstimme angenommen. Als Nächstes wird sie den Stimmberechtigten in den Gemeinden zur Beurteilung an den Dezember-Gemeindeversammlungen vorgelegt.

Die SPD-Ressourcen werden den aktuellen Schülerzahlen angepasst Vor zwei Jahren gab der Kanton erstmals Richtgrössen für die Ressourcen der Schulpsychologischen Dienste heraus: Diese betragen 0,08 Stellenprozente (Vollzeiteinheiten) pro 100 Schulkinder. Infolgedessen hob die Delegiertenversammlung das Gesamtpensum für den SPD Affoltern im Sommer 2015 um 0,6 auf 4,9 Vollzeitstellen an. Mit der bewilligten Erhöhung war zwar der Bedarf für den Moment gedeckt, die Schülerzahlen in den Verbandsgemeinden nahmen jedoch seither kontinuierlich zu – und damit auch die Inanspruchnahme des Schulpsychologischen Dienstes. Der nächste Engpass war somit nur eine Frage der Zeit. Diese Situation erforderte einen Systemwechsel. Der Antrag an die De-

legierten lautete denn auch, die Zuständigkeit für die Anpassung der Ressourcen des SPD Affoltern aufgrund der aktuellen Schülerzahlen und der Nachfrage zukünftig der Verbandsschulpflege zu übertragen. Hochrechnungen für die nächsten Jahre gehen davon aus, dass bei anhaltend gleicher Entwicklung im Bezirk Affoltern mit jährlich bis zu 200 zusätzlichen Schulkindern gerechnet werden muss. Liegt die Kompetenz bei der Verbandsschulpflege, ermöglicht dieser Systemwechsel, auf entsprechende Entwicklungen flexibler zu reagieren, was für die Gemeinden kürzere Wartezeiten bedeutet. Auch dieser Antrag wurde von den Delegierten ohne Gegenstimme gutgeheissen.

Jahresrechnung 2016 diskussionslos genehmigt Zur Jahresrechnung des Schulzweckverbands gab es keine Voten – sie wurde wie die beiden Traktanden der Heilpädagogischen Schule diskussionslos und ohne Gegenstimme genehmigt. Die Finanzvorständin bedankte sich bei allen Beteiligten für den verantwortungsbewussten Einsatz der Geldmittel. (CK)

zwischen-ruf

Bäume nicht erwünscht «Der Ahorn muss weg», sagte die Baummörderin, und das war ich. Eine Wohnung mit Garten hatte ich gekauft, sehr schön, ja, Mohnblumen blühten und Rosen. Doch ein riesiger Ahorn breitete seine Äste aus über dem runden Sitzplatz und verwehrte allen Sonnenstrahlen das Durchkommen. Ich war not amused. Der alte Koloss, der sich so wichtig machte in meinem Garten, hatte es im November dann endgültig bei mir verspielt, als er sich seines Gewandes entledigte. Zu Tausenden segelten die fünffingrigen saft- und kraftlosen gelben Blätter zu Boden, und ich kam mit dem Rechen nicht mehr nach. Also musste er weg. Bauer Müller erschien mit Traktor und Motorsäge und killte den Kerl namens Ahorn, der dann eine riesige Lücke hinterliess, die ich bis heute irgendwie nicht zu schliessen vermochte.

Lebenswichtiges Licht verwehrt Falls Sie Naturschützer sind, bitte jetzt weghören: Bauer Müller hat später auch zwei Eiben entfernt, die mir zu finster waren, und ein paar Jahre danach, exgüsi, einen japanischen Kirschbaum. Ja, jaaaa, im Mai wunderschön geblüht, aber dann elf Monate nur rumgestanden und dem grünen Rasen mit mir darin so viel lebenswichtiges Licht verwehrt. Er ruhe in Frieden. Hat vielleicht irgendwo anders gedient, gemütliche Wärme verbreitet und so. Falls Sie Naturschützer sind, jetzt wieder weiter lesen: Ich liebe Bäume ausserhalb meines Gartens. Habe zwar bis jetzt keine umarmt, vielleicht kommt das noch. Aber ich setze mich gern auf eine Bank neben einer Trauerweide am Fluss, erzähl ihr meine Sorgen und höre mir ihre an. Und sind nicht Birken wunderschön mit ihrem weiss gesprenkelten Stamm und den zarten hellgrünen Blättchen, die sich luftig leicht im Wind bewegen? Ach übrigens: mein Name ist Ute Ruf, geborene Birkenstock. Ute Ruf

In den Augen ihrer Kunden sind sie oftmals das Highlight des Tages Vier Lernende beenden ihre Ausbildung bei Spitex Knonaueramt Melanie Schmidt, Marisa Rusch, Nicole Baumann und Steven Muff haben eines gemeinsam: Sie beenden diesen Frühsommer ihre Ausbildungen in der Spitex Knonaueramt.

können. Es ist toll, wie mit der Zeit persönliche Beziehungen zu den Kunden aufgebaut werden können. Steven: Niemand kann mich verändern. Ich bin wie ich bin und das ist gut so. Jeder ist ok – so wie er ist. Wie sieht Eure Zukunft aus? Melanie: Ich werde eine Stelle bei der Spitex Zug annehmen. Marisa: Es freut mich, dass ich weiterhin im Zentrum Obfelden arbeiten darf. Nicole: Es stehen verschiedene Türen offen, ich habe mich noch nicht entschieden. Steven: Bei mir gibt es nicht viel zu überlegen, denn das Militär wartet auf mich. Interview: Peer Messerli

Die stolzen jungen Erwachsenen trafen sich an einem der heissesten Tage auf der Geschäftsstelle in Affoltern zu einem Gespräch. Bemerkenswerterweise opferte Nicole Baumann ihren freien Nachmittag für diesen Anlass. Wie seid Ihr zur Ausbildung bei der Spitex gekommen? Steven Muff: Eine Kollegin erzählte mir von der Spitex. Nicole Baumann: Eine Bekannte ist im Vorstand der Spitex. Sie hat mich darauf aufmerksam gemacht. Marisa Rusch: Meine Mutter «zwang» mich, bei der Spitex zu schnuppern und tatsächlich – es hat mir sehr gefallen. Melanie Schmidt: Meine Tante arbeitet in der Spitex und hat mich ermuntert, doch mal ein paar Tage zu schnuppern. ...............................................................

«Das Schönste ist, wenn sich die Kunden über meine Arbeit freuen.» ............................................................... Und was gefällt Euch am besten? Melanie: Das Schönste ist, wenn sich die Kunden über meine Arbeit freuen. Marisa: Die Lebensgeschichten der Kunden interessieren mich, ich höre ihnen gerne zu. Über ein Lob freue ich mich natürlich auch. Nicole: Unsere Kunden können dank der Spitex länger zu Hause blei-

Spitex Knonaueramt bietet folgende Ausbildungen an: Spitex-Lernende von links: Melanie Schmidt, FaGe EFZ (Hobby: Jungwacht Blauring); Nicole Baumann, FaGe EFZ (Hobby: Snowboarden); Marisa Rusch, FaGe EFZ (Hobby: Theater spielen); Steven Muff, AGS EBA (Hobby: BMX Bike). (Bild zvg.) ben. Man spürt, dass sie dadurch an Lebensfreude und somit an Lebensqualität gewinnen. Steven: Das erlebe ich genau gleich. Zudem geniesse ich am Jahresessen und anderen Events den Austausch mit anderen Lernenden. Was ist eher schwierig? Steven: Viele Kunden leiden an schlimmen Krankheiten wie MS oder Krebs und werden bis zum Tod zu Hause betreut. Da fühlt man sich oft hilflos. Bei unangenehmen Arbeiten gewöhnt man sich dank der Routine daran, dann ist nichts mehr speziell oder ekelerregend.

Nicole: Bei älteren Kunden kann ich mich besser abgrenzen. ...............................................................

«Es ist toll, mit der Zeit persönliche Beziehungen zu Kunden aufzubauen.» ............................................................... Was habt Ihr fürs Leben gelernt? Nicole: Nun weiss ich definitiv, wie man einen Haushalt führt. Ausserdem habe ich gelernt, mich zu organisieren und selbstständig zu arbeiten. Manchmal ist man gezwungen, zu improvisieren, um jeweils richtig reagieren zu

Assistent/Assistentin Gesundheit und Soziales (AGS) EBA (Eidg. Berufsattest) Ausbildungsdauer 2 Jahre Vollzeit, Voraussetzung: Abschluss der obligatorischen Schulzeit. Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) EFZ (Eidg. Fähigkeitszeugnis) Ausbildungsdauer 3 Jahre Vollzeit, Voraussetzung: Abschluss Sek A oder B mit gutem Notendurchschnitt. Dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann HF (höhere Fachschule) Ausbildungsdauer 3 Jahre Vollzeit (auch berufsbegleitend möglich), Voraussetzungen: 3-jährige Grundausbildung mit EFZ oder ein allgemeinbildender Abschluss (DMS, FMS oder Matura).


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Kloster Kappel: Klares Ja zu «Revitalisierung und Entwicklung» Die Delegiertenversammlung der Kappelerpflege befürwortet den Masterplan Die Delegierten der Kappelerpflege haben dem Masterplan «Revitalisierung und Entwicklung Kloster Kappel» an der Delegiertenversammlung vom Mittwoch klar zugestimmt. Drei waren dagegen. ................................................... von werner schneiter «Intra Muros – extra Muros» nennt sich das Projekt des im Wettbewerb siegreichen Ateliers Kempe Thill (AKT), Rotterdam, und bbz Landschaftsarchitekten, Bern. Kernstück bildet ein sogenannter Masterplan, der den Delegierten an einer ausserordentlichen DV von Architekt und Projektleiter Hans Streit detailliert vorgestellt worden ist (vgl. dazu «Anzeiger» vom 24. Mai). Einen wichtigen Bestandteil bildet – nebst Neu- und Umbauten sowie einem Parkplatz ausserhalb der Klosterdomäne – eine 1,8 Meter hohe Mauer. Diese wird zwar von verschiedenen Seiten kritisiert, von den Delegierten der Kappelerpflege (Vertreter der 13 Ämtler Kirchgemeinden) aber im Grundsatz nicht bestritten. Die DV stimmte dem seit Mai leicht revidierten Masterplan am Mittwoch nach einer Diskussion zu. «Das Projekt ist eine grosse Chance, die Klosteranlage langfristig zu stärken und zu ergänzen», sagte Kappelerpflege-Präsident Gerhard Gysel. Er ist überzeugt, dass die Besucherinnen und Besucher die Mauer nach Realisierung als logisches Element und nicht als Fremdkörper wahrnehmen werden. Eine offene Klosterdomäne, kein Museum, aber vielschichtig und lebendig, eine vielfältige Nutzung, aber kein Rummelplatz, eine gesunde wirtschaftliche Basis und keine Kommerzialisierung um jeden Preis – und ein

Mit dem Projekt «Intra Muros – extra Muros» soll die Klosterdomäne Kappel langfristig gestärkt und ergänzt werden. Für die Realisierung des 20-MillionenFranken-Projekts bedarf es auch nach dem Ja zum Masterplan der Kappelerpflege-DV weiterer Schritte. (Bild Werner Schneiter) Ort, wo Spiritualität, Gastlichkeit, Kultur, Selbstversorgung und Fürsorge ihren Platz haben: So umschrieb Gerhard Gysel die Visionen und Ziele des Vorstandes im Zusammenhang mit dem Projekt einer Revitalisierung und Entwicklung des Klosters Kappel.

Kantonsrat entscheidet über 12,25 Mio. Franken Die gesamten Kosten für «Revitalisierung und Entwicklung» des Klosters Kappel belaufen sich auf rund 20 Mio. Franken. 12,25 Mio. Franken soll der

Lotteriefonds beisteuern. Ein entsprechendes Gesuch wird voraussichtlich im Frühsommer 2018 gestellt; im Winter 2019/20 wird der Entscheid des Kantonsrates erwartet. Der Landwirtschaftspächter investiert im Baurecht 1,2 Mio. Franken – für Entflechtung von Tierhaltung und Landwirtschaft von der Klosterdomäne. Der Verein Kloster Kappel trägt rund 3,1 Mio. Franken zum Projekt bei. «Hypotheken stehen im Vordergrund. Wir werden aber im Weiteren auch Stiftungen für Finanzierungsbeiträge anfragen», sagte Gerhard Gysel und fügte mit

Überzeugung bei: «Wir können unseren Teil gut finanzieren». Entscheidend ist der Entscheid des Kantonsrates. Dieser kann das Projekt natürlich zu Fall bringen. Läuft es so wie in der Kirchensynode, dann kommts gut. Diese hat nach langer Diskussion am 13. Juni einem Kredit von 3,2 Mio. Franken mit 82:10 bei 13 Enthaltungen klar zugestimmt – für Massnahmen, die von der Landeskirche finanziert werden: Unter anderem Sanierung von Flachdach der Küche, eine Terrasse mit 80 Plätzen, neu innerhalb der Mauer angelegte Gärten, wie Kir-

chenrätin Katharina Kull-Benz an der DV ausführte. Im Weiteren beschloss die DV, beim Regierungsrat ein Gesuch für einen zweiten Planungsbeitrag (480 000 Franken) aus dem Lotteriefonds bis Eingabe der Baubewilligung einzureichen, darin enthalten: 30 000 Franken zulasten der Rechnung des Vereins Kloster Kappel. Für Planungsarbeiten wurden bisher rund 880 000 Franken ausgegeben. ................................................... > Weiterer Bericht folgt kommende Woche.

Rettungsdienste Affoltern und Limmattal sollen fusionieren Absichtserklärung zugestimmt – Projekt kann ab sofort ausgearbeitet werden Die Rettungsdienste der Spitäler Affoltern und Limmattal wollen in Zukunft zusammenarbeiten und prüfen deshalb eine Fusionierung. Nach dem Verwaltungsrat des Spitals Limmattal hat nun auch die Delegiertenversammlung des Spitals Affoltern der Absichtserklärung zugestimmt.

Der Rettungsdienst Affoltern soll dem Spitalverband Limmattal angeschlossen werden. (Archivbild) anzeige

Die Delegierten des Spitals Affoltern haben die Spitalleitung im Mai damit beauftragt, eine Absichtserklärung mit dem Spital Limmattal bezüglich der Fusion der beiden Rettungsdienste zu prüfen. «Im Fokus steht eine Prozessund Kostenoptimierung, ohne dabei Abstriche bei der Patientenversorgung zu machen», erklärt Michael Buik, Direktor des Spitals Affoltern. Das Projekt zur Fusion wird zweistufig

geführt. Eine externe Fachperson leitet die Projektgruppe mit Vertretern der beiden Rettungsdienste. Der Steuerungsausschuss überblickt die laufenden Arbeiten und gibt die Richtung vor. Hier befinden sich mit Thomas Brack und Michael Buik auch die Direktoren der beiden Spitäler.

Gemeinsame Ziele mit ehrgeizigem Zeitplan In erster Linie haben die Rettungsdienste die Versorgungssicherheit ihrer Gebiete zum Ziel. Gleichzeitig wollen und müssen sie den künftig verschärften Anforderungen der Gesundheitsdirektion Zürich Rechnung tragen. Eine Fusion der Rettungsdienste in den Spitalverband Limmattal hätte Anschlussverträge mit 13 Bezirksgemeinden zur Folge. «Bei diesen Zielen

gilt es, eine optimale Patientenversorgung nach dem «Next-Best-Prinzip» sicherzustellen. Das heisst, die Rettungsdienste fahren das nächstgelegene Spital mit der für den Patienten notwendigen fachlichen Kompetenz an. Parallel wollen wir die Bedürfnisse der Spitäler Affoltern und Limmattal berücksichtigen», betont Thomas Brack, Direktor des Spitals Limmattal.

Bevölkerung hat das letzte Wort Bis Ende September soll das Projekt zur Fusion ausgearbeitet sein, um anschliessend die politischen Entscheide auf Stufe Verwaltungsrat, Betriebskommission sowie Delegiertenversammlungen zu fällen. Bei einer Zustimmung sehen die Statuten des Zweckverbandes Spital Affoltern eine Volksabstimmung vor.


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Wie Betriebe Energie sparen können Info-Veranstaltung der Ämtler Standortförderung zum Thema «Energie-Effizienz im Betrieb» in Affoltern Schon mit kleinen Massnahmen lassen sich in Betrieben Energie einsparen – und damit Kosten senken. Das Forum EnergieUmwelt der Ämtler Standortförderung zeigte das anlässlich einer Info-Veranstaltung in Affoltern anhand von Beispielen. ................................................... von werner schneiter In Büros, Produktionsräumen, Werkstätten, Verkaufslokalen, Showrooms, Restaurants und natürlich in privaten Räumen bedarf es Energie – für Geräte und Maschinen, Haustechnik, Heizung, Warmwasser, Lieferservice, Kundendienst usw. Charles Höhn, ehemaliger Standortförderer, zeigte an einer Info-Veranstaltung in der Aula Ennetgraben in Affoltern anhand von Beispielen, wo und wie Energie kostenwirksam eingespart werden kann. Und dies auch mit einfachen Massnahmen, wie zum Beispiel in einer Bäckerei. Dort wurde die bestehende Halogen-Beleuchtung durch LED ersetzt – und damit der Energieverbrauch pro Jahr von knapp 30 000 kWh auf 7250 gesenkt. Die Payback-Zeit, also eine Art Break-Even, wird nach 5,4 Jahren erreicht – mit EKZ-Förderbeitrag sogar nach 3,1 Jahren. Köfler Holzbau in Zwillikon hat innerhalb von rund vier Jahren mehrere Schritte zur EnergieEffizienz unternommen. Unter anderem mit dem Ersatz des bestehenden Maschinenparks, mit Umrüstung auf

LED-Scheinwerfer in der Halle, mit dem Ersatz der 25-jährigen Holzschnitzelfeuerung, der Sanierung des 36-jährigen Hallendachs und zuletzt mit der Installation einer Fotovoltaikanlage auf dem Hallendach. «Schon nach Austausch der Hallenbeleuchtung konnte die Firma ihren Energieverbrauch um 20 Prozent senken», sagte Charles Höhn. Mit der neuen Heizung, mit neuen Umwälzpumpen und mittels neuer Dämmung des Hallendachs wird eine weitere Senkung um 10 bis 20 Prozent erwartet. «Mit der Fotovoltaik-Anlage verfügt Köfler Holzbau über eine energie-autarke Zimmerei», so das Fazit von Höhn. Er fügte bei, dass sich die Investitionen in energie-effiziente Massnahmen innerhalb von drei bis fünf Jahren zurückzahlen. Und das Einsparungspotenzial – je nach Branche – 30 bis 50 Prozent beträgt.

Vertiefte Analyse durch Energieberater Charles Höhn schilderte ausserdem, wie dieses Sparpotenzial in Erfahrung gebracht werden kann – mit einem Termin beim Energieberater, der für rund zwei Stunden in den Betrieb kommt – für ein Honorar von 50 Franken. Das ist günstig, weil die Ämtler Standortförderung 80 Prozent der Beraterkosten übernimmt. In dieser kurzen Zeit können bereits erste Massnahmen umrissen werden. Für eine weitergehende, detaillierte Beratung, die rund einen Arbeitstag in Anspruch nimmt, stünde dann der

Informierten an der Info-Veranstaltung über Energiesparmassnahmen in Betrieben: Martin Stalder (links) und Charles Höhn. (Bild Werner Schneiter) Rifferswiler Energieberater Martin Stalder zur Verfügung. Dann geht es meist um Betriebe, die pro Jahr 50 000 bis 60 000 kWh und mehr benötigen. Themen aus der Erstberatung werden vertieft, Ursachenforschung betrieben und Analysen erstellt – dies zum Beispiel auch unter Beizug einer Leistungskurve über Stromverbrauch,

die beim Elektrizitätswerk bezogen werden kann. «Mit effizienter Beratung können das Betriebsergebnis einer Firma verbessert, die Unabhängigkeit vom Ausland und die autarke Versorgung gefördert werden», bilanzierte Charles Höhn, für den damit auch die heimische Energie und die Wirtschaft profi-

tieren. Betriebe, die bei diesem Programm mitmachen, werden auf der Homepage der Standortförderung erwähnt. Und sie erhalten zudem Plakate für persönliche Werbung, als Beitrag zur Imagepflege. Weitere Infos und Kontaktformular unter www.knonauer-amt.ch, Rubrik aktuelle Projekte.

Die Zimmer für die nächste Sternfahrt sind bereits gebucht Affoltemer Delegation von Feuerwehr-Nostalgikern genoss Ende Mai die Ausfahrt nach Dänemark Mit einem 40-jährigen Feuerwehrlastwagen an eine Sternfahrt nach Dänemark – dieses Wagnis hat eine Delegation aus Affoltern auf sich genommen. In Erinnerung bleiben vor allem die geselligen Momente. Drei Tage hat sich das Sternfahrt-Team des Vereins zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials in Affoltern (Vefa) für die Fahrt nach Dänemark vorgenommen. Beim ersten Übernachtungshalt in Pfungstadt erwischte man bereits ein Hotel mit eigenem Biergarten, am folgenden Abend mitten in Hamburg wurde es dann richtig lustig: «Eigentlich wollten wir nur eins trinken gehen», erzählt Sternfahrer Jan Berliat, vom Abstecher an die Reeperbahn, «schliesslich wurde es 4.30 Uhr.» Zum Glück waren die Fahrer für den nächsten Tag bereits bestimmt. Trotzdem verzögerte sich die Abfahrt etwas ... Dem Saurer-Lastwagen tat die Fahrt offensichtlich gut: «Er lief nach anzeige

einigen hundert Kilometern je länger, je besser», so Berliat, «auf der Heimfahrt dann geradezu sensationell.» Von der deutsch-dänischen Grenze sind es noch knapp 50 km bis nach Sønderborg. Das Businesshotel, welches man dort bezog, schien zu diesem Moment ausschliesslich Sternfahrt-Teilnehmer zu beherbergen. Auf dem Festgelände herrschte bereits Hochbetrieb. Nebst der Sternfahrt lief dort ein Stadtfest samt riesiger Chilbi. 3000 Gäste aus 15 Nationen tummelten sich hier und entsprechend hoch her ging es abends im Festzelt. Die Affoltemer Delegation genoss die Atmosphäre, zog zuweilen allerdings die Ruhe des Hafens vor. Auf der Rundfahrt am Freitag bot sich dann Gelegenheit, etwas von der Gegend zu sehen. Am Samstag folgte der grosse Festumzug durchs Städtchen. «Die Traditionen werden hier oben noch ganz anders gelebt», mussten die Affoltemer neidlos feststellen: Jede Nation marschierte mit einem Schild ein, die einzelnen Delegationen vielfach begleitet vom eigenen Feuerwehrorchester oder der Dorfmusik. Wenn die Affoltemer auch nicht mit Musik oder prunkvollen Uniformen punkten konnten, so doch zumindest mit den Vefa-Klebern, die sie zu tausenden vor allem an die jungen Zaungäste verteilten. So dürfte mittlerweile halb Dänemark mit den Klebern zugepflastert sein. Für Aufsehen sorgte auch das Saurer-TLF – als einziges lemonfarbenes unter den rund 150 Feuerwehr Oldtimern. Die Strapazen hat der «Saurier» gut überstanden. Einzig zum Reifenmech musste man in Dänemark. Bei diesem war tags zuvor ein Generationenwechsel gefeiert worden, so wurde den Schweizern erst mal ein Bier gezapft. Die nächste FeuerwehrSternfahrt führt 2019 nach Dorfgastein, Österreich. Die Affoltemer haben bereits Hotelzimmer gebucht. (tst.)

Lemonfarbener Exot unter den roten Feuerwehr-Oldtimern: Das Saurer TLF aus Affoltern. (Bilder zvg.)

Unter den Ehrengästen der Sternfahrt: Prinz Joachim und Prinzessin Marie von Dänemark.

Stimmungsvoller Corso der Feuerwehr-Oldtimer durchs pittoreske Städtchen.


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Ein Amerikaner in Affoltern Nürburgring-Jubiläum mit dem Marmon T68 von Pitt Jung Als Howard Marmon sich im Jahr 1927 daran machte, einen neuen Rennwagen für die Rennstrecke in Indianapolis zu bauen, hätte selbst er wohl nie damit gerechnet, dass eine seiner Konstruktionen auch 90 Jahre später noch immer im Einsatz stehen würde.

Russ und Öl zu rechnen ist. Alleine für diesen Anlass musste er, nebst dem Marmon T68, elf Kundenfahrzeuge per Stichtag rennstreckentauglich herrichten. Wenn man berücksichtigt, dass für historische Fahrzeuge aus der Vorkriegszeit kaum noch Ersatzteile auf dem Markt erhältlich sind, lässt sich leicht erahnen, dass dies ohne ein gehöriges Mass an Improvisationstalent kaum zu bewerkstelligen ist.

................................................... von georg schneebeli Vor knapp 10 Jahren erreichte aus Übersee ein Schiffscontainer die Schweiz, darin festgezurrt ein Fahrzeug, dessen Anblick wohl jedem Fahrzeugprüfer die Nackenhaare in Bewegung versetzt hätte. Ganz anders bei Pitt Jung, dem Empfänger der Fracht. Angesichts der geballten Ladung Motorsportgeschichte, war für ihn der Erhaltungszustand des Fahrzeugs fast reine Nebensache. Denn für aufwändige Restaurierungsarbeiten war der Marmon T68 durchaus am richtigen Ort angekommen. Pitt Jung ist in Affoltern längst kein Unbekannter mehr. Seit 13 Jahren betreibt er am Ortseingang seine Oldtimer-Garage. Und wenn es von aussen vielleicht nicht immer so aussieht, in seiner Werkstatt stehen neben bekannten Klassikern aus den 50er- und 60er-Jahren häufig Preziosen, die jedem technikbegeisterten Autofan das Herz höherschlagen lassen. Weshalb stellt er diese Fahrzeuge nicht vor der Garage auf ? Gerade die eher seltenen Oldtimer würden gerne auch etwas genauer in Augenschein genommen, erklärt Jung. Wenn man das dem Fahrzeug aber hinterher ansehe, sei das mehr als nur ärgerlich.

Die Werkstatt fährt mit

Pitt Jung im Marmon T68 auf der Nordschleife des Nürburgrings. (Bilder Georg Schneebeli) Auch alter Lack ist eben kratzanfällig. Und über zu wenig Arbeit müsse er sich – zum Glück – nicht beklagen. Vor allem, wenn grosse Veranstaltungen anstehen. Dann ist es nicht unüblich, wenn in den Wochen zuvor auch lange nach Mitternacht noch Licht in der Oldtimer Garage brennt.

Das Nürburgring-Jubiläum Im selben Jahr, als der Marmon die Produktionshalle verliess, fand bei der Nürburg in der Eifel das erste Rennen auf einer der wohl berühmtesten Rennstrecke der Welt statt. «Grüne Hölle» und «Südschleife» sind noch

heute legendäre Begriffe, wenn auch aus längst vergangenen Rennsporttagen. Sich diesem Mythos an die Fersen zu heften, ist und bleibt denn auch der Traum eines jeden Oldtimerbesitzers. Und so musste Pitt Jung nicht lange überlegen, als er vom Veranstalter der Nürburgring Classic eine Einladung für das Jubiläumsmeeting vom 16. bis 18. Juni erhielt. Zumal angekündigt wurde, dass die Klasse der Vorkriegsfahrzeuge oder Prewars, wie sie auch genannt werden, auch auf den historischen Streckenabschnitten ihre Runden drehen würden. Gerade bei hochkarätigen Meetings wie diesem sei eine Teilnahme

auf Einladung keine Seltenheit, erklärt Pitt Jung. Denn die Zahl der Anwärter sei immer um ein Vielfaches höher, als es die Platzverhältnisse vor Ort erlauben. Dem Publikum wiederum garantiere eine Vorselektion eine grössere Vielfalt an historischen Fahrzeugen – und mit leicht gesenkter Stimme fügt Jung hinzu, dass er aus Affoltern das mit Abstand grösste Kontingent an Vorkriegsklassikern habe stellen dürfen. Darunter Fahrzeuge legendärer Autobauer wie MG, Alvis, Riley oder Bentley. So schön diese Seite der Medaille auch glänzt, für Pitt Jung bedeutet das auch, dass auf der Kehrseite mit viel

Improvisationstalent ist aber nicht nur in der Werkstatt gefordert, sondern auch auf dem Rennplatz. Selbst wenn man die Rennen vergleichsweise risikoarm fährt, bei 80- oder 90-jährigen Fahrzeugen kann immer alles passieren, sagt Pitt Jung. Und wenn man ohne Panne auch am letzten Lauf noch teilnehmen kann, dürfe man gut und gerne auch mal vom berüchtigten Quäntchen Glück sprechen. Aber gerade das macht auch die Faszination solcher Veranstaltungen aus. So zählen die Rennläufe zwar für jeden Fahrer zu den absoluten Höhepunkten, letztlich sind es aber die Rennpausen, in denen gemeinsam geschraubt, geschmiert und diskutiert wird, die zu den eindrücklichsten Momenten eines jeden Meetings gehören. Übrigens, auch der Marmon T68 kam nicht ganz ohne Blessuren davon. Zum Glück nichts Gravierendes. Und so wird der Wagen auch weiterhin an Veranstaltungen im In- und Ausland zu sehen sein. Das nächste Mal am diesjährigen Internationalen Grossglockner Grand Prix, wo er als Titelverteidiger seiner Klasse antreten wird.

Jodlerklub Affoltern mit «Sehr gut» in Brig

Die «Sunechind» holen den 1. Platz

Glanzresultat am Eidgenössischen Jodlerfest

Die letzte «Sunechind»-CD «Noiland» hat es in die offiziellen Schweizer Musikcharts geschafft, nun macht sich Liedermacherin Gabriela Bächinger mit dem fröhlichen Kinderchor ans nächste Album. Unter «Wemakeit» kann man die neue Produktion «De Tag wird hip» unterstützen.

Am letzten Wochenende fand in Brig das Eidgenössische Jodlerfest statt. Auch der Jodlerklub Affoltern nahm aktiv daran teil. Bei herrlichen Bedingungen ging dieser «Mega-Anlass» über die Bühne. Bereits am Freitag reiste der grösste Teil des Vereins ins Wallis. So blieb auch Zeit, Festluft zu schnuppern, befreundete Vereine zu unterstützen und das Fest zu geniessen und sich von der guten Stimmung anstecken zu lassen. Am Samstag traf man sich um 11 Uhr um sich auf den Auftritt vorzubereiten. Einsingen, letzte Anweisungen und Ratschläge der Dirigentin, und so traten die Affoltemer um 12.53 Uhr vor die Jury. Sie sangen ihr Wettlied «de Bärgwald» in der bis auf den letzten Platz gefüllten Turnhalle. Beim Verlassen des Lokals hatten die Jodler ein gutes Gefühl, dass der Vortrag gelungen sei. Nachdem der Druck nachgelassen hatte, ging es nun zum gemütlichen Teil über. Gemeinsames Mittagessen, zusammen ein Bier geniessen – «ei-

fach hüere güet». Nun genossen die Ämtler das Superfest im Oberwallis. Nach einer kurzen Nacht und einem feinen Jodlerzmorge waren natürlich alle gespannt auf die Note. Um ca. 11 Uhr war es endlich so weit, die Dirigentin kam freudestrahlend: «Wir haben eine Eins!» In der Klassierungsliste stand es schwarz auf weiss: «Jodlerklub Affoltern a. A., Note 1, sehr gut». Die Freude war riesig, die vielen Proben und vor allem der grosse Einsatz der Dirigentin Therese Lüscher hatten sich bezahlt gemacht. Man hatte das erreicht, was sich alle gewünscht und insgeheim auch erhofft hatten. Nun konnte mit Jodlerwein auf die gute Note angestossen werden. Zurück in Affoltern, liess man das erfolgreiche Jodlerfest mit Angehörigen und Freunden im Restaurant Löwen in Affoltern ausklingen. Jetzt haben die Jodler ihre Sommerpause sicher verdient. Probenstart für die Auftritte in der 2. Jahreshälfte ist am Donnerstag, 3. August. «Es würde uns natürlich sehr freuen, neue Sänger begrüssen zu dürfen», so die Jodler. Singen, das heisst, sich selbst und andern etwas Gutes tun. (pd.)

Der Jodlerklub Affoltern hat mit dem «Bärgwald» begeistert. (Bild zvg.)

Nach dem Erfolg von «Noiland» steht die nächste Produktion an

................................................... von lisa steiner Die Kinder des Ämtler Chores «Sunechind» können stolz sein: Am diesjährigen «Goldigen Chrönli» der Vereinigung zur Förderung Schweizer Jugendkultur, an dem jeweils die besten Schweizer Kinderlieder prämiert werden, landeten die «Sunechind» mit ihrer CD «Noiland» in der Kategorie «Kinder singen und musizieren» erneut auf dem ersten Platz. Sogar in die offiziellen Schweizer Musikcharts hat es das besagte Album geschafft. Und weil den «Sunechind» das Singen so viel Spass macht, wird bereits eine neue CD produziert: In der Fabrik am Weiher in Zwillikon, wo sich das «Bächinger Tonstudio» befindet, haben die über 50 Nasen im Alter von 4 bis 14 Jahren mit viel Begeisterung am vergangenen Wochenende die neuen Mundart-Lieder eingesungen. Es ist bereits die achte CD, welche die Liedermacherin Gabriela Bächinger mit dem fröhlichen Kinderchor einstudiert hat. «Es ist sehr bereichernd, mit Kindern zu arbeiten. Ihre verspielte und fantasievolle Welt ist eine wichtige Inspirationsquelle für meine Lieder,» meint sie in einer Arbeitspause. «Ich tuen mega gärn singe, wenn gaats wiiter?» sagt ein 7-jähriges Mädchen, welches ein begeistertes

Die «Sunechind» im Tonstudio. (Bild Lisa Steiner) Chormitglied ist und zusammen mit ihrer Schwester schon auf grossen Bühnen wie dem Tellspielhaus in Uri oder am «Zürichfest» mit den «Sunechind» auftreten durfte. 2018 wird die wilde Kinderschar erneut mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm durch die Schweiz touren. Dabei werden sie von vielen freiwilligen Helfern begleitet.

Unterstützenswertes Kinderkulturprojekt «Damit wir dieses lebendige und wertvolle Kinderkultur-Projekt ‹Sunechind› weiterhin am Laufen halten können, sind wir auf Sponsoren und Gönner angewiesen», meint Pianist und Produzent Simon Bächinger, welcher mit den Kindern jeweils die Aufnahmen

macht und zudem für den «Bächinger Musikverlag» zuständig ist. «Auf der Schweizer Crowdfunding-Plattform «Wemakeit» kann die neue Produktion «De Tag wird hip» unterstützt werden», erklärt er. Wer schnell genug ist, dem winken exklusive Belohnungen, beispielsweise ein massgeschneiderter, persönlicher Song, extra von den «Sunechind» im Studio aufgenommen, oder ein Fanpaket inklusive Tickets, T-Shirts und «Sunechind»-Sonnenbrillen für die ganze Familie. Für singfreudige Fans gibt es sogar die Möglichkeit, mit den «Sunechind» bei ihrer Schweiz-Tournee an einem Konzert live auf der Bühne mitzusingen. Infos und Link zum Crowdfunding unter www.sunechind.ch, weitere Infos unter www.baechinger-musik.ch.


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Freitag, 30. Juni 2017

Ein Rausch aus Klängen Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern Das Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern vom letzten Sonntagabend in der reformierten Kirche stand unter dem Titel «Tiefenrausch». Wahrhafte Meister an ihren Instrumenten liessen die Zuhörenden in einen Rausch aus Musik einsinken. ................................................... von susanne crimi Mit dem letzten Schlag der Kirchenglocken um 20 Uhr abends begann die erste Geigerin mit ihrem A-Ton die Orchestergesellschaft einzustimmen. Wie so oft an Abendkonzerten in der reformierten Kirche schien die Sonne durch die hinteren Buntglasfenster und warf zauberhafte Farbschattierungen an die Wände. Die Stimmung in der Kirche, die fast ganz mit Zuhörenden gefüllt war, war friedlich, freudig und mit einer gewissen Spannung durchsetzt. Mit den dynamischen Schritten des Dirigenten, der durch den Mittelgang nach vorne zu seinem Pult eilte, verstummten die letzten Gespräche. Das erste Stück, das die Orchestergesellschaft zum Besten gab, war die «Pavane», Op. 50 von Gabriel Fauvre (1845–1924). Es begann verhalten und leise, die Streichinstrumente wurden gezupft im Rhythmus des gleichnamigen spanischen Hoftanzes. Das Thema wiederholte sich durch die verschiedenen chorischen Besetzungen, wurde kraftvoller um wieder zurückzugleiten in eine fast sphärische Ebene, hervorgerufen durch das Zupfen der Saiten. Die Zuhörer waren so versunken, dass sich das darauffolgende Stück von Maurice Ravel (1875–1937), der ein Schüler von Gabriel Fauvre war, «Pavane pour une infante défunte» ohne Zwischenapplaus an das erste Werk reihte.

Die Solisten Ruslan Lutsyk am Kontrabass und Hugo Bollschweiler, Viola, mit der OG Affoltern. (Bild Susanne Crimi) Ein Meister umarmt sein Instrument Hugo Bollschweiler, der das Orchester bereits einige Jahre leitet, kündigte den mit Spannung erwarteten Solisten am Kontrabass, Ruslan Lutsyk, an. Und der Meister sollte sein Können eindrücklich demonstrieren. Johan Batiste Vanhal (1739–1813) hat ein Konzert für Kontrabass und Orchester geschrieben. So schön und eindrucksvoll wie sein Schöpfer es sich sicher erdacht hat, präsentierte Lutsky am Kontrabass das Werk. Der Bassist, ein wahrhafter Hüne, umarmte sein gros-

ses, schweres Instrument liebevoll und schien mit ihm zu verschmelzen. Er entlockte dem Klangkörper, der sonst eher profund und etwas träge den instrumentalen Boden gibt, graziöse, sehnsüchtige Klänge und ungewöhnlich hohe und zarte Töne. Nebst der Musik war es eindrücklich, dem Solisten zusehen zu dürfen. Selten bietet sich doch sonst die Gelegenheit, jemanden so innig mit seinem Instrument verbunden zu sehen. Die Zuhörer dankten für diese Vorführung mit anhaltendem Applaus. Das Andante aus der Sinfonie Nr. 4 in c-Moll von

Franz Schubert (1797–1828) war als Thema wunderbar passend als Folgestück und Übergang zum nächsten Höhepunkt. Wieder gaben sich die Anwesenden der Musik hin und genossen diese feine melancholische Melodie.

Der zweite Höhepunkt Mit Carl Ditters von Dittersdorfs (1739–1799) Sinfonia Concertante für Viola, Kontrabass und Orchester erlebte das Publikum wiederum einen Höhepunkt. Nebst Ruslan Lutsyk am Kontrabass präsentierte nun auch Hugo

Bollschweiler sein Können an der Viola. Das Orchester war für dieses Werk führungslos, was kein Problem zu sein schien. Die beiden Solisten wirkten jeder auf seine Weise und doch so verschieden – der eine so hünenhaft, dass sein schwerfälliges Instrument neben ihm gar nicht mehr so riesig wirkte, der andere sportlichfeingliedrig, in dessen Hand seine Bratsche ihren vollen weichen tiefen Klang wiedergeben konnte. Musikalisch durften sich die Anwesenden in den vier Sätzen immer wieder überraschen lassen. Die Orchestergesellschaft entführte die Mithörenden auch ohne Leitung mitten in die Sinfonie, im zweiten Satz unterhielten sich die beiden Soloinstrumente. In diesen klangvollen Dialog gesellte sich dann Marlene Nogara mit ihrer Violine hinzu und verhalf so zu Leichtigkeit. Der dritte Satz gestaltete sich wie eine Unterhaltung zwischen Orchester und den Solisten und der letzte Akt mutete an wie ein Frage- und Antwortspiel zwischen Viola, Kontrabass und dem restlichen Orchester. Für Auge und Ohr war das Ganze ein Erlebnis. Zum sinnlichen Ausklang spielten die Musiker Claude Debussys (1862–1918) Claire de Lune, das von seinem Schüler André Caplet zur Orchesterfassung umgeschrieben worden ist. Um die Stimmung noch etwas anzupassen, wurden die Kronleuchter gelöscht und die Musik erklang in der dämmrigen Kirche. Das Publikum zeigte seine Zufriedenheit mit langem und intensivem Applaus. Verwundert stellte es fest, dass trotzdem keine Zugabe gegeben wurde. Nach einem Blick auf die Uhr war auch sofort klar warum. Das Konzert hatte fast anderthalb Stunden gedauert und war mit überraschenden Sinneseindrücken gespickt. Nichts hätte das nun noch toppen können.

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Unser Spital Affoltern – Bus für Stallikon: Helfen alle mit? ein Glück fürs Säuliamt Jedesmal, wenn das Martinshorn ertönt und ein Notrufwagen 144 an unserem Haus vorbeiflitzt, überkommt mich ein komisches Gefühl. Nun aber betrifft es mich selbst. Plötzlich und völlig unerwartet sitze ich zu Hause und ringe nach Luft. Diesmal erwarte ich sehnlichst, das Martinshorn zu hören. Schnell sind sie da, zwei Notfallärztinnen, die mich mit dem Nötigsten versorgen, vor allem mit Sauerstoff. Sofort fahren Sie zum Spital Affoltern. In der Notfallabteilung werde ich weiterhin sehr liebevoll betreut. Plötzlich habe ich das Gefühl in einem tiefen dunklen Loch zu sein, doch höre ich einen Arzt rufen: «Was machen wir mit Ihrem Herzli, wenn es nicht mehr mitmachen will?» Meine Antwort ist kurz und klar: «Nichts, alles abstellen!» So möchte ich nicht weiterleben, immerhin bin ich beinahe 92 Jahr alt. Die erste Diagnose eines Arztes ist erdrückend: Herzinfarkt, Schlaganfall und eine Lungenentzündung. Wars das? Auf der Überwachungsstation geht es sehr hektisch zu, sodass ich in ein ruhigeres Zimmer verlegt werde, was ich in meinem Zustand überaus schätze. Ein sehr netter Arzt setzt sich neben mein Bett, hält meine Hand und beantwortet ruhig meine Fragen, die für mich in dem Moment wichtig sind. Er nimmt sich viel Zeit für mich, und

ich fühle mich ganz entspannt nach den beruhigenden Worten dieses einfühlsamen Arztes. Während dieser schwierigen Zeit nehme ich von meiner Familie Abschied. Es sind ganz spezielle Momente. In einer kritischen Nacht schlafen meine beiden Töchter bei mir. Es ist eine ganz besondere Nacht. Am Morgen sind alle erstaunt, ich lebe noch! Mit vielen guten Wünschen und Aufmunterungen, aber auch mit Eigenwillen versuche ich mein letztes Stückchen Leben nochmals anzupacken. Das Leben geht weiter ... Nun aber zu meinem grössten Anliegen: Für die professionelle Betreuung und Pflege in diesem einmaligen Spital möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Der Dank gilt allen Ärztinnen und Ärzten, dem gesamten Pflegeteam, und auch den kräftigen Pflegern, die so feinfühlend sind. Die Küche darf auf keinen Fall vergessen werden. Auch dieser Crew möchte ich meinen grossen Dank und mein Lob aussprechen für die appetitlich hergerichteten Menüs und herrlichen Desserts. An alle, die eher negativ über unser Spital urteilen; es ist keine leichte Aufgabe, die das Spitalpersonal zu erledigen hat, und nicht alle Patienten sind «pflegeleicht». Martha Ammann-Stark, Mettmenstetten

Die Stalliker Stimmbürger erinnern sich: an der letzten Gemeindeversammlung haben wir beschlossen, den Anschluss an die S-Bahn an Abenden und Samstagen zum vierten Mal zu kaufen. Als die Übung im Jahr 2008 begann, wurde uns versprochen, dass uns der neue Anschluss an die S-Bahn weniger als 1.6 Millionen Franken kosten werde, wenn Stallikon die Bedingungen erfülle. Die Bedingungen wurden übererfüllt (was der ZVV zuerst bestritt), und dennoch übernahm der ZVV nur einen Teil. Unterdessen hat Stallikon bald das Doppelte bezahlt und zahlt immer weiter und gewöhnt sich langsam daran, dass es an den Abenden immer weniger Anschlüsse an die S-Bahn gibt. Als wir vor vier Jahren den dritten Kredit von rund 800 000 Franken für die Abend- und Samstagskurse genehmigten, erklärte ein Vertreter des ZVV, dass dieser praktisch nicht darum herumkommen werde, diese Kurse nach vier Jahren zu übernehmen. Aber zum dritten Mal kam es anders. Die diesmal komplette Weigerung, irgendetwas zu übernehmen, wurde wieder einmal damit begründet, dass dem ZVV die Mittel fehlten. Was stimmt davon? Endlich liegt der Geschäftsbericht des ZVV für das Jahr 2016 vor. Und was lesen wir? Trotz mehr Verkehr lag der Aufwand des ZVV wieder um 40 Millionen unter dem Budget. Nicht nur das, er war sogar 4,1 Millionen Franken tiefer als im Jahr 2015. Entsprechend war der Abschluss des

ZVV um 11,2 Millionen besser als budgetiert und der Kredit des Kantons wurde auch dieses Jahr nicht ausgeschöpft. (Dass es früher ähnlich war, sehen Sie auf unserer Internet-Seite www.bus237.ch oder www.bus227.ch.) Zu diesem Erfolg des ZVV hat auch Stallikon beigetragen: unsere Gemeinde zahlt bald rund 1,5 Millionen Franken mehr an den ZVV, als anfänglich vereinbart war. Dieses Frühjahr reichten wir dem Stalliker Gemeinderat eine Petition ein, womit gut 400 Personen baten, die Kurse in Gottes Namen noch einmal zu kaufen. Aber: Wir finden nicht, dass Stallikon immer wieder die andere Brieftasche hinhalten soll. Irgendeinmal muss damit Schluss sein. Wir finden, dass Stallikon sich endlich wehren solle. Und auch die mehr als 400 Petitionäre fordern das. Stallikon ist nämlich die einzige Gemeinde mit solchem Einsatz, bei welcher der ZVV seine Versprechungen nicht hält. Das sagten sowohl der frühere Gemeindepräsident als auch in diesem Juni der jetzige Gemeindepräsident. Und das sagte auch Stallikons Ansprechpartner beim ZVV. Niemand war in der Lage, eine andere Gemeinde zu bezeichnen, die vom ZVV bei ähnlichem Einsatz ähnlich behandelt wurde. (Und als wir dem ZVV dazu Fragen stellten, wollte dieser eine Kostengutsprache von bis zu 10 000 Franken – ein Witz, der nicht so gemeint war.) Als die Gemeindeversammlung im Juni 2013 den dritten Kredit von da-

mals rund 800 000 Franken für die Abend- und Samstagskurse genehmigte, hielten zwei Vertreter der Stalliker FDP einen länglichen Vortrag, die Gemeinde könne sich das nicht leisten. Jetzt, nachdem der ZVV die Gemeinde zum dritten Mal enttäuscht hat, setzt sich die FDP vehement dafür ein, dass die Gemeinde die Kurse zum vierten Mal kaufe. Für diesen Umschwung danken wir und baten sie an der Gemeindeversammlung, sich auch auf kantonaler Ebene dafür einzusetzen, dass diese vierte Investition nicht wieder zur Enttäuschung wird. Auch den freisinnigen Ämtler Kantonsrat Olivier Hofmann bitten wir, sich in der Verkehrskommission des Kantonsrates für Stallikon einzusetzen. Hoffentlich gab es auch bei ihm einen Umschwung wie bei unserer FDP. Denn sonst hätte die Partei nur zu Mehrausgaben beigetragen, ohne mitzuhelfen, dass diese auch nachhaltig sind. Andreas Ochsenbein, Verein Visu, Stallikon

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Gewerbe/Dienstleistungen

Akkordeon total

Grümpi in Affoltern

Das Aoba spielt openair auf dem Märtplatz in Affoltern. > Seite 17

Dieses Wochenende wird gekickt und gefeiert – heute Abend mit Rock von «7tcover». > Seite 20

Fit für widrigstes Gelände AM Kyburz AG präsentiert neuartiges Landegestell für Helikopter Das Athlas (All-Terrain Helicopter Landing System) soll Helikoptern in Zukunft Landungen in steilem, unwegsamem Gelände ermöglichen. Heute Freitag, 30. Juni, wird das neuartige Landegestell in Wettswil präsentiert. Das Athlas Helikopterlandegestell haben Studenten an der ETH Zürich für den ca. 80 kg schweren unbemannten Scout B1-100 Helikopter entwickelt. Im Gegensatz zu den bisherigen Kufen besteht dieses aus vier Beinen. Die Beine lassen sich in ihrer Höhe verstellen und passen sich autonom dem Untergrund an. Damit sind Landungen bei Hangneigungen von bis zu 25° möglich. Das System besteht ausschliesslich aus High-Tech-Materialien wie Aluminium, Carbon und hochfestem Stahl. Für die Produktion wurden modernste Fertigungsverfahren wie etwa 3D-Metalldruck angewendet. Dadurch konnten die Bauteile optimal gestaltet und das Gewicht aufs letzte Gramm reduziert werden. Heute Freitag kann die Funktionalität des Systems aus nächster Nähe betrachtet werden. Ab 13.30 Uhr finden verschiedene Vorträge statt. Das Fokusprojekt «Athlas» stellt im Rahmen einer Präsentation das Helikopterlandegestell vor. Anschliessend spricht ein Testpilot der Ruag AG über die Helikopterfliegerei und über die Anwendungsbereiche eines solchen adaptiven Landegestells. Weiter referiert Christoph Klahn von der Inspire AG über die

Freitag, 30. Juni 2017

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Sportfest Ein gesellschaftlicher Rückblick auf die Rad-Strassenmeisterschaft in Affoltern. > Seite 23

«Entweder richtig, oder gar nicht» 20 Jahre Hausdienst Bregenzer, Zwillikon Morgen Samstag ist es 20 Jahre her, seit sich Peter Bregenzer selbstständig gemacht hat. Aus dem Ein-Mann-Betrieb ist ein Unternehmen mit acht Mitarbeitenden geworden, das rund 70 Mehrfamilienhäuser betreut.

Kein Problem mit Neigungen: Der rund 80 kg schwere unbemannte Scout B1-100 Helikopter mit dem Athlas Landegestell. (Bild zvg.) Bedeutung der additiven Fertigung in der Aviatik und Christoph Eck, CEO von Aeroscout, stellt den für die Tests des adaptiven Landegestells verwendeten Scout B1-100 Helikopter vor. Im Anschluss sind diverse Flugshows greplant. Neben dem 80 kg schweren Scout B1-100 fliegt auch eine kleine Drohne mit dem integrierten adaptiven Landegestell. Ausserdem führt Andreas Becher mit einem

Modellhelikopter ein Akrobatikprogramm vor. Die Funktionalität des adaptiven Landegestells wird mithilfe eines Krans demonstriert. Damit kann das System aus nächster Nähe betrachtet werden. Anschliessend an die Demonstrationen haben die Besucher die Möglichkeit, die AM Kyburz und Kyburz Feinmechanik zu besichtigen und sind zu einem kleinen Imbiss eingeladen. (pd.)

Umgebungsarbeiten, Treppenhausreinigung und Winterdienst – das sind die Kernkompetenzen von Peter Bregenzer. Und auch wenn es ums Gravieren von Briefkasten- und Türklingelschildern oder die Entfernung von Wespennestern geht, ist er die richtige Ansprechperson. Sein Hausdienst ist in den 20 Jahren seit der Gründung stetig gewachsen. Die acht Mitarbeitenden – darunter seit 17 Jahren auch seine Frau Karina – kümmern sich aktuell um über 70 Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbeliegenschaften. «Entweder richtig, oder gar nicht», so die Devise von Peter Bregenzer. Mit geübtem Blick fürs Detail stellt er sicher, dass die Arbeit den Kundenbedürfnissen entspricht. Die Zuverlässigkeit und Exaktheit wird wahrgenommen. So war Bregenzer Offizier in der Stützpunktfeuerwehr Affoltern und kümmert sich nun schon seit sieben Jahren als Technischer Betriebsleiter um die Anlage der HEA, Holzenergie AG, dem Fernwärmenetz von Affoltern.

Besonders gern arbeitet Peter Bregenzer draussen im Garten. (Bild zvg.) Seine Qualitäten als Chef beweist die Treue seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele sind schon seit Jahren dabei und auch ehemalige Angestellte finden den Weg zurück in den Familienbetrieb, wo sie grosse Wertschätzung erfahren, aber auch die nötigen Freiheiten, um ihre Arbeit bestmöglich erledigen zu können. (tst.) Hausdienst Bregenzer, Zwillikon, Tel. 044 761 60 06.

ratgeber

Im Juni bewegte sich der US-Aktienmarkt kaum egon wenzinger* über den us-aktienmarkt Seit Beginn des Monats kommt die US-Börse kaum vom Fleck. Der Dow Jones 30 Industrials Index legte nur 1,2 Prozent auf 21439,76, der marktbreite S&P500 um 0,3 ProEgon Wenzinger. zent auf 2438,30 und der Technologie-Auswahlindex Nasdaq Composite ein knappes 0,29 Prozent auf 6265,25 zu. Offenbar machen sich die Anleger Gedanken über die zu hohen Bewertungen. In der abgelaufenen Woche erholten sich die Tech-Titel allerdings um über 2 Prozent. In den letzten vier Handelstagen rutschte der Dow Jones Industrials leicht ins Minus. Da der Aufwärtstrend jedoch ungebrochen ist, besteht durchaus eine hohe Wahrscheinlichkeit zur Trendfortsetzung. Diese kann nach einem untergeordneten Zwischentief des Dow-Jones-Indexes bis zur 21 000-Marke wieder nach oben drehen. Idealerweise wäre ein solches Szenario nach einer Konsolidierung (auf 21 000 Punkte) als Umkehrsignal zu werten, welches mit einer deutlichen Bewegung nach Norden (oben) bestätigt würde.

Selbst wenn in nächster Zeit die Preise nach Süden (unten) rutschen sollten, bleibt das bullische Szenario so lange erhalten, bis die 20 500Index-Marke nicht unterschritten und/oder ein deutliches Gegensignal in Form eines Abwärtstrends vorliegt. Der Stress-Test-Bericht des Federal Reserves über den Gesundheitszustand von 34 Banken fiel äusserst positiv aus. Die Tests entscheiden massgeblich darüber, ob die Pläne der Banken für Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe genehmigt werden. Der Bericht sollte auch belegen, dass die Banken über genügend Eigenmittel verfügen, um in einer schweren Rezession fortlaufende Kredite gewährleisten zu können. Allerdings hatten die guten Nachrichten nur begrenzte Wirkung auf die Bankenaktien, die seit dem Monatsanfang lediglich ein Plus von 0,24 Prozent verbuchen konnten. Immerhin kletterten die Visa-Aktien, als bester Dow-Jones-Wert, um 1,7 Prozent, die Papiere von Goldman Sachs dagegen verloren über 1 Prozent. Die Aktien von der Citigroup und JPMorgan als auch von der Bank of America gaben etwas nach. (Verfasst am 26. Juni 2017) *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

638 Mio. Menschen befördert ZVV-Geschäftsjahr 2016: Defizit fällt geringer aus Die Verkehrsunternehmen im ZVV transportierten im vergangenen Jahr über 638 Millionen Fahrgäste mit Zug, Tram, Bus, Schiff und Luftseilbahn. Das sind neun Millionen mehr als im Vorjahr. Die Regionalbuslinien legten dabei am stärksten zu: Sie verbuchten 2016 einen Zuwachs von über sechs Prozent. Die Zürcher S-Bahn zählte vier Prozent mehr Fahrgäste als 2015, total 193 Millionen. Seit der Einführung der anzeige

S-Bahn im Jahr 1990 hat sich ihre Fahrgastzahl verdreifacht.

Verkauf: Mehr digital als am Schalter Mit dem grössten Angebotsausbau in der Geschichte des ZVV im Dezember 2015 stieg der Aufwand im letzten Jahr lediglich um 0,9 Prozent auf 977,4 Mio. Franken an. Weil die Einnahmen stärker gesteigert werden konnten, resultierte mit 341,6 Mio.

Franken am Ende sogar ein kleineres Defizit als im Vorjahr. Die Fahrgäste kauften fast 80 Prozent ihrer ZVV-Tickets über Selbstbedienungskanäle (Ticketautomat, Smartphone oder Website). Mit 8,2 Millionen elektronischen Tickets wurden 2016 zum ersten Mal mehr Tickets digital verkauft als am Schalter. Die digitalen Kanäle wuchsen im letzten Jahr insgesamt um über 40 Prozent. (pd.)


Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 2. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Montag, 3. Juli, bis Samstag, 8. Juli Gemeindereise 60+ nach Davos Pfarramtsvertretung: Pfarrer Werner Schneebeli, Affoltern Telefon 044 761 56 50

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 2. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 5. Juli 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 6. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. Juli 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 2. Juli 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob»: Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Pause-Sabbat-Gottesdienst» Chr. Sommer und Pfrn. B. Bartels Dienstag, 4. Juli 9.30 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 2. Juli 10.00 Bonstetten-Hedingen-GrenzGottesdienst im Frohmoos bei schönem Wetter, sonst in der reformierten Kirche Hedingen Telefon 044 701 15 82 ab 8 Uhr Sonntagmorgen Mit Pfr. W. Hauser und CEVI Hedingen, J. Notz und I. Stirnimann, Bonstetten Musik: A. Bodenhöfer Anschl. Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 2. Juli 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 3. Juli 9.30 bis 11.00 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend Freitag, 7. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 2. Juli 10.00 Gottesdienst im Frohmoos Gemeinsam mit der Kirchgemeinde Bonstetten, Cevi HeBo kreaktiv und Kolibri feiern wir am oberen Waldrand im Frohmoos. Zum Reformationsjubiläum spielen Kinder und Jugendliche Szenen aus Martin Luthers Leben. Musikalische Mitgestaltung Organistin Anette Bodenhöfer und Violinistin Nina Lutz. Pfarrer Walter Hauser. Anschliessend Apéro und Feuer zum Grillieren Wer gemeinsam ins Frohmoos laufen möchte, trifft sich um 9.15 Uhr vor der Kirche Fahrdienst ab Chilehuus um 9.30 Uhr. Bei Regen Gottesdienst in der Kirche Hedingen Info-Telefon 044 701 15 82 ab Sonntag 8.00 Uhr 15.00 Kolibritag Abschluss-Zvieri für die Familien

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 1. Juli 16.00 Chor-Projekt Sommerklang in der Kirche Sonntag, 2. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 2. Juli Dritter Sonntag nach Trinitatis 17.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Gastreferentin: Marta Zürcher früher Katechetin in Berikon AG die ein Haus für Strassenmädchen in Rumänien eröffnet hat und darüber berichtet Anschliessend Empfang und Austausch Dienstag, 4. Juli 20.00 Elternabend 2.-Klassunti mit Ruth Andermatt und Pfr. Maurer im Pfarrhaus Mittwoch, 5. Juli 19.30 Bezirksversammlung in Bonstetten, Chilehus

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 1. Juli 18.00 Teilete im Zelt im Pfarrhausgarten Gemütliches Beisammensein für jedermann, Essen bringt jeder selbst mit, Getränke stellt die Kirchenpflege Sonntag, 2. Juli 11.00 Familienzeltgottesdienst im Pfarrhausgarten mit Pfrn. C. Mehl und dem Maschwander Musikverein Anschliessendes Grillieren im Garten Montag, 3. Juli, bis Sonntag, 9. Juli Amtswoche Thomas Maurer

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. Juli 10.00 Gottesdienst mit der Mission am Nil Freitag, 7. Juli Ab 20 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 1. Juli 9.00 3.-Klass-Unti Reformiertes Kirchgemeindehaus Sonntag, 2. Juli 17.00 Musik-Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel) und weitere Musiker Dienstag, 4. Juli 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 5. Juli 13.30 Club 4 Abschlussreise Pöschtli-Beck Bushaltestelle www.kircheobfelden.ch

Samstag, 1. Juli 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren. «Wirst Du mich immer lieb haben?» von Catherine Leblanc, erzählt von Robin Berli und Mira Lutikhuis Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano. Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 2. Juli 19.00 Musikgottesdienst Thema: «Volkslieder aus aller Welt, Gott und den Menschen zur Freude» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Naëmi Tanner, Harfe Andrea Kobi, Orgel Elisabeth Ochser, Gesang www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 2. Juli 19.30 Abendgottesdienst Pfarrer Christof Menzi Montag, 3. Juli 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 2. Juli 17.00 Kirche Wettswil Sommerliebe-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro Mittwoch, 5. Juli 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 6. Juli 9.45 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino, Stallikon Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 2. Juli 10.00 Firmung mit Generalvikar Dr. Josef Annen Dienstag, 4. Juli 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 5. Juli 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 6. Juli 19.00 Rosenkranz Freitag, 7. Juli 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. Juli 16.00 Segensfeier vor den Schulferien mit Diakon Pedro Guerrero Musik Kinderchor anschl. Kinderfest 17.30 Kein Gottesdienst Sonntag, 2. Juli 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 5. Juli 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 1. Juli 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 2. Juli 11.00 Eucharistiefeier Montag, 3. Juli 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 6. Juli 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Freitag, 7. Juli 18.30 Schulabschluss-Gottesdienst mit Pfr. Saporiti und dem Katechetinnen-Team für alle Klassen Anschliessend Grillplausch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 2. Juli 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Kaffee

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 2. Juli 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Der Schrei der Unterdrückten» Andi Wolf Kinderprogramm Anschliessend Teilete 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 3. Juli 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 5. Juli 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 2. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 2. Juli 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Chor und Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 30. Juni 10.00 MuKi-Treff Ab 17 Uhr Café Chazon Sonntag, 2. Juli 10.00 Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Anschliessend Korpsforum mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 2. Juli 10.30 Gottesdienst Thema: Die Tauffrage und die Liebe zu Jesus Christus Johannes 3, 22–36 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Juli-Programm 2017 Dienstag, 4./11./18./25. Juli SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 5./12. Juli FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 6. Juli 2017 WANDERUNG Zuzwil–Nollen–Lenggenwil Wanderzeit: 3½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Hans Abderhalden 044 700 19 00 Donnerstag, 13. Juli 2017 SENIORENTREFF «Nun ade, du mein lieb’ Heimatland» Pfrn. B. Bartels und Ilia Romana Müller erzählen 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 20. Juli 2017 BERGWANDERUNG Clariden-Höhenweg ab Klausenpass Wanderzeit: 4¼ Std. 6.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Picknick Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 20. Juli 2017 SPAZIERGRUPPE Manegg–Adliswil Spazieren: 1½ Std. 9.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 27. Juli 2017 EXKURSION Umweltarena Spreitenbach Führung: 1 Std. 8.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 27. Juli 2017 Mittagstisch der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–, An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88

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Freitag, 30. Juni 2017

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ratgeber

Mit Motorrädern und Cabriolets Zahnarzt Milan Herzog

22. Götschihofausfahrt mit dem Kiwanis-Club Knonaueramt und dem Club Töff-Fründ

www.praxisherzog.ch.

Knochenaufbau vs. Knochenaufbau In der Zeit, in der die Anwendung von Zahnimplantaten zur Routine in der zahnärztlichen Praxis geworden ist, werden auch die Anwendungsbreite und die Einsatzgebiete erweitert. Was nicht immer unproblematisch ist, da mit jeder Erweiterung eines Anwendungsbereiches auch die Komplikationsmöglichkeiten steigen. Wir wissen heute, dass jedes Implantat mit Knochenaufbau das gute («bessere») Implantat ist. Dabei muss man aber eine klare Grenze ziehen, wie und mit welchen Materialien aufgebaut sind. Derzeit wissen wir, dass die Beständigkeit hauptsächlich den körperfremden sogenannten xenogenen Materialien zuzuschreiben ist, hier existiert eine sehr gute und vor allem Langzeitstudienlage. So konnten diese zeigen, dass die Langzeiterfolgsaussichten durch die Verwendung von diesen Materialien steigen und damit auch die Komplikationsgefahr die zum Verlust von Implantaten führen können sinken. Zum Beispiel eine Periimplantitis, die Infektion eines Implantates ist somit eine weniger häufig auftretende Komplikation.

Neue medizinische Wege gehen Eine grosse Problematik ist aber der grössere Aufbau von Knochengewebe im Mund und Kieferbereich. Hier war und ist das Mittel der Wahl, körpereigenen Knochen aus anderen Körperbereichen zu verpflanzen, zum Beispiel aus dem Beckenknochen. Das Problem dabei ist jedoch, dass der Beckenknochen nicht dem Kieferknochen entspricht, also anders in seiner Beschaffenheit ist. Dies führt eben meist dann auch zum raschen Verlust dieses Knochens. So war die Überlegung, wie man einen Knochenaufbau machen kann, der eine Beständigkeit zeigt und damit auch über Jahre hinweg nicht abgebaut wird. Auch hier ist aktuell das xenogene Material das, welches erfolgversprechend eingesetzt wird. Dieses wird in einer aktuellen Methode mit einem dreidimensional und damit individuell hergestellten Titangitter auf den aufzubauenden Knochenbereich aufgesetzt und fixiert. Diese Bereiche werden dann der Ausheilung überlassen. Nach zirka einem halben Jahr kann man nach der Entfernung des Gitters einen kompakten ortständigen Knochenaufbau vorfinden, in den man dann an sinnvollen und korrekten Positionen Implantate inserieren kann. Ein zukünftiger Schritt der diese Methode sicher weiter revolutionieren wird, ist die zusätzliche Verwendung von körpereigenen Wachstumsfaktoren aus dem Blut, die durch Zentrifugierung entnommen werden können und dem Knochenersatzmaterial beigegeben werden. Hiermit steigt die regenerative Potenz um ein Vielfaches an. Und so ist es auch möglich, grössere Knochenaufbauten und vor allem Weichgewebe zu versorgen beziehungsweise abzudecken. Diese Methode setzt man heute schon sehr erfolgreich in der orthopädischen Medizin ein, zum Beispiel zur Verbesserung der Heilung von Muskelfaser- und Sehnenan- und -durchrissen sowie Gelenkschäden. Die aktuellen Studien stimmen sehr zuversichtlich und sind zukunftsweisend.

Dank der hilfsbereiten und unkomplizierten Unterstützung der Fahrerinnen und Fahrer finden alle einen Platz für die Götschihofausfahrt. (Bilder zvg.)

Am Samstag, 24. Juni, herrschte bei vielen Bewohnerinnen und Bewohnern des Götschihofs wieder glückliche Aufregung, denn jährlich laden sie der Kiwanis-Club Knonaueramt und der Club Töff-Fründ zu einer Ausfahrt ein. Bereits die 22. Ausführung der Götschihofausfahrt stand dieses Jahr bevor und dank den vielen freiwilligen Seitenwagen- und Cabriolet-Fahrerinnen und -Fahrern konnte einmal mehr eine wunderschöne Tour organisiert werden.

Wie alle Jahre kündigte das Motorengeräusch gegen 13 Uhr die ersten Gefährte an und innert kurzer Zeit stellten sich 15 Gespanne (Töffs mit Seitenwagen), zwei Trikes (Dreirad-Motorräder) und neun Cabriolets vor dem Götschihof auf. Fahrzeuge mit Kontrollschildern aus diversen Kantonen und aus fast allen Fahrzeuggenerationen standen bald blitzblank geputzt zur diesjährigen Ausfahrt bereit. Die Fahrerinnen und Fahrer stellen ihre Fahrzeuge und ihre Zeit teilweise seit Jahren zur Verfügung. Nun ging es daran, die Mitfahrplätze zu verteilen, was sich alljährlich sympathisch chaotisch gestaltet.

Ein Genuss: Die Fahrt mit Töff, Trike oder Cabriolet.

Doch dank der hilfsbereiten und unkomplizierten Unterstützung der Fahrerinnen und Fahrer finden schliesslich alle einen Platz.

Die wunderschöne Gegend und die Sonne ausgiebig genossen Der Anblick, als sich der Konvoi in Bewegung setzte, war ein eindrückliches Schauspiel und für Aufmerksamkeit und Bewunderung unterwegs war gesorgt. Bei idealem Töff- und Cabriowetter führte die diesjährige Strecke via Hausen, Mettmenstetten nach Maschwanden und von dort weiter zum Zwischenstopp im Restaurant Kreuz in Schoren/Mühlau. Eine kurze notwendige Pause, um die Toilette aufzusuchen oder um eine kleine Erfrischung zu sich zu nehmen. Das RestaurantTeam hat sämtliche Teilnehmenden mit genügend Flüssigem versorgt, was bei den herrschenden Temperaturen sichtlich wohltat. Im zweiten Teil, welcher den Tross via Aristau – Oberlunkhofen – Islisberg und Bonstetten wieder Richtung Aeugstertal zum Götschihof führte, wurden die wunderschöne Gegend und die Sonne nochmals ausgiebig genossen. Vom Club Töff-Fründ um Organisator und Vorstandsmitglied Werni Isler und mit weiteren freiwilligen Helfern

werden jeweils an Kreuzungen und Abzweigungen Posten aufgestellt, um eine unfallfreie und möglichst zügige Fahrt zu gewährleisten. Es ist schön zu sehen, dass bei den anderen Verkehrsteilnehmenden immer auf die nötige Aufmerksamkeit und vor allem auf das Verständnis gezählt werden kann. Während der Ausfahrt bezieht jeweils die Grillmannschaft vom Kiwanis-Club Knonaueramt ihren Arbeitsplatz, damit nach der Ausfahrt alle in den Genuss von Bratwurst oder Cervelat kommen. Dies garniert mit vielen vom Götschihof-Team zubereiteten feinen Salaten. Und neben dem gemütlichen Beisammensein folgen nun interessante Gespräche, sei es über die Faszination von schweren Maschinen oder aber auch das Zuhören oder erleben von Menschen, welche das Leben anders zu meistern wissen. Diese Ausfahrt ist jeweils nicht nur für die Passagiere mit Behinderung ein besonderer Anlass, denn ebenso erfreut sind auch all die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Eine wichtige Erkenntnis: Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können. Coschy Farrér, Club Töff-Fründ, Bonstetten Weitere Fotos unter www.toeff-fruend.ch.

Ein unvergesslicher Ausflug mit der «Seerose» Seewadel-Bewohner und -Bewohnerinnen auf dem Hallwilersee Bei perfektem Wetter durften die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus zum Seewadel am Mittwoch, 14. Juni, ein feines «Zmittag» in einem Restaurant und eine gemütliche Schifffahrt auf dem Hallwilersee geniessen. Pünktlich und voller Vorfreude versammelten sich 22 Bewohnerinnen und Bewohner und alle Begleitpersonen am Morgen im Foyer vom Haus zum Seewadel. Die Vorfreude war gross und alle konnten es kaum erwarten, bis der Car und das Tixi-Taxi endlich einfuhren und man einsteigen konnte. Um 10 Uhr startete dann endlich die Fahrt zum Hallwilersee. Nach einer schönen Reise über Land kam die Gesellschaft um 11.30 Uhr beim Restaurant in Meisterschwanden an, wo alle mit einem feinen «Zmittag»

verwöhnt wurden. Drei verschiedene Menüs standen zur Auswahl, welche vom Lions Club Knonaueramt wieder grosszügig offeriert wurden. Nach dem Mittagessen wartete bereits das Schiff «Seerose» auf die Ausflüglerinnen und Ausflügler. Und weiter ging es mit einer geselligen einstündigen Schifffahrt, bei welcher den Bewohnerinnen und Bewohnern Kaffee und Kuchen, ebenfalls vom Lions Club spendiert, serviert wurden. Als die Bewohnerinnen und Bewohner die Heimreise antraten, waren sie erschöpft aber erfüllt von dem schönen Tag und den tollen Eindrücken. Dank des super Einsatzes aller helfenden Hände aus dem Haus zum Seewadel, der Freiwilligen, der fünf Zivilschützer, sowie der Spende des Lions-Club Knonaueramt wurde dieser Tag für die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus zum Seewadel erneut zu einem ganz besonderen Tag.

Das schöne Wetter lockte nicht nur die Rollatoren, sondern auch die SeewadelBewohner, die Fahrt draussen an der frischen Luft zu geniessen. (Bild zvg.)


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Freitag, 30. Juni 2017

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Akkordeon total auf dem Märtplatz Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern spielt openair in Affoltern Vor der Sommerpause lädt Kultur Affoltern am Sonntag, 2. Juli, um 17 Uhr nochmals zum gemütlich-beschwingten Abendkonzert ein, das im Rahmen von «Kultur am Platz – Musig us em Amt» unter dem Kasinovordach stattfindet. Am nächsten Sonntagabend ist es die Klangfülle von etwa 20 Akkordeons, die den Märtplatz erfüllen werden. Das Aoba spielt dann unter der Leitung von seinem Dirigenten René Glauser traditionelle, urchige und moderne Stücke. Der Verein wurde 1933 als Handharmonika-Club Affoltern am Albis gegründet und erhielt 1988 den Namen Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern. Mit seinen Junioren und Aktiven hat die Formation schon an

vielen nationalen und internationalen Wettspielen teilgenommen und dabei immer wieder Höchstauszeichnungen erreicht. Die Hutkollekte, die gegen Ende des etwa einstündigen Konzertes gesammelt wird, kommt wie immer voll und ganz den Musikern zugute. Vor oder nach der «Musig us em Amt» kann man sich bei einem erfrischenden Getränk, Kaffee und Kuchen auf der Terrasse vom Märtkafi zum Plaudern treffen. Kultur am Platz – Musig us em Amt, Aoba am Sonntag, 2. Juli, 17 Uhr, Märtplatz Affoltern, unter dem Kasino-Vordach. Eintritt frei, Hutkollekte. Märtkafi mit Bar ab 16.15 Uhr. Infos: www.aoba.ch. Weitere «Kultur am Platz»-Konzerte: 10. September: A-capella-Ensemble Tredici, 24. September: Pop trifft auf Panflöte.

Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern. (Bild zvg.)

Weitere Infos: www.kulturaffoltern.ch.

Das Gemüt durfte auch nicht zu kurz kommen Frauenverein Zwillikon nach 130 Jahren aufgelöst – Unterlagen nun im Dorfmuseum Nach 130 Jahren aktiven Wirkens hat der Frauenverein Zwillikon seine Tätigkeit aufgegeben. Während all dieser Zeit wurde fein säuberlich Buch geführt über alle Aktivitäten. Diese Dokumente sind gleichzeitig ein Zeitzeugnis des Alltagslebens der Zwilliker. Am Samstag kann man in diesen Dokumenten stöbern und dabei Aspekte der Sozialgeschichte der Frauen von Zwillikon kennen lernen, nachlesen mit wie viel Engagement der Frauenverein sich für die Dorfgemeinschaft eingesetzt hat. Dazu wird gerne Kaffee oder Tee serviert. Bei gutem Wetter wird das Museum auch am Freitagabend, 30. Juni, ab ca. 19 Uhr aus Anlass des Konzertes des Musikvereins Hedingen auf dem Gemeindeplatz geöffnet sein. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch am Samstag, 1. Juli. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli)

Frauenverein Zwillikon 1887-2017 Auf der nördlichen Seite vom Schulhausareal Zwillikon präsentiert sich eine stabile, behäbige Sitzbank mit dieser Erinnerungstafel (Frauenverein Zwillikon). Unter den ausladenden Ästen einer Scheinakazie (Robina pseudoacacia) und einem Lochbrunnen, alles Relikte aus sehr alten Zwilliker Zeiten, lädt die Bank zu einer Ruhepause ein. Die Frauen, die sich da unterhalten, gehören auch schon zur älteren Generation, der Frauenverein ist ihnen aber noch gegenwärtig, ihre Unterhaltung schweift in vergangene Zeiten zurück. Ein Bauerndorf vor 130 Jahren, zwei Jahrhundertwenden, Krisenzeiten, Kriegsjahre, doch auch gute Zeiten mit Freuden und Leiden. Diese Bank ist ein besonderes Geschenk vom restlichem Geld des Frauenvereins Zwillikon aus diesen vergangenen Zeiten. Ein Begegnungsort zum Ausruhen, Nachsinnen, aber auch zum freudigen Gedankenaustausch.

Eine Vereinsgeschichte verabschiedet sich definitiv aus dem aktiven Leben. All die schriftlichen Unterlagen liegen nun im Archiv des Ortsmuseums Zwillikon – ein Aufenthaltsort extra für solche Dokumente. Frau Grob vom Ortsmuseum hat all die Bücher geordnet und archiviert. Auf Voran- Erinnern sich an frühere Zeiten: Hanni Schmidt (stehend), meldung können Margrit Amacher und Margret Zummach (r.). (Bild Thomas Stöckli) diese Schriften eingesehen werden. All die Arbeiten, un- halten bleibt. Noch einmal ein herzzählige Protokolle, Jahres- und Reise- liches Dankeschön an alle Frauen, berichte, Abrechnungen, akribisch die da mitgeholfen haben, es war eifestgehalten, mit Fleiss und Humor ge- ne reiche und gute Zeit. schrieben, ein voller Genuss, die 130 Jahre haben Geschichte geschrieben, Im Auftrag des Frauenvereins Zwillikon, schön, dass uns all dieses nun so er- Hanni Schmidt

oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Für Strassenmädchen in Rumänien

«Einander wieder neu entdecken»

Martha Zürcher berichtet in der reformierten Kirche Knonau im Abendgottesdienst vom 2. Juli um 17 Uhr, über ihr Engagement in der «Casa Martha».

Am Sonntag, 2. Juli, findet in der Kirche Wettswil um 17 Uhr ein Gottesdienst im Zeichen der Sommerliebe statt.

Die frühere Katechetin vom Mutschellen, Martha Zürcher aus Berikon, wollte nach ihrer Pensionierung mit ihrer Zeit etwas Sinnvolles machen. Bei einem Praktikum in Bukarest, Rumänien, sah sie, wie viele Jugendliche direkt von der Strasse einsam, verwahrlost, dreckig und hungrig in ihr Haus kamen. Sie packte an mit Kochen, Waschen, Jugendliche Entlausen, Arztbesuche, Organisieren etc. Sie wollte nach diesem Praktikum wieder nach Rumänien zurück. Mit dem orthodoxen Priester baute sie ein Haus auf dem Land auf, wo sie rund ein Dutzend Strassenmädchen, die körperlich oder psychisch geschädigt sind, aufnehmen kann. Enten, Hühner, Tauben, Gänse und ein Hund ergänzen die Gemeinschaft. Zur Eigenversorgung hilft ein Garten mit

Martha Zürcher. (Bild zvg.) Gemüse und Früchten. 800 Einmachgläser werden jedes Jahr gefüllt. Martha Zürcher wird im Abendgottesdienst vom 2. Juli über ihr Engagement in der «Casa Martha» berichten. Dies ist ein Beispiel einer privaten Initiative, wie aus christlichem Engagement und Diakonie ein Werk entstehen kann, das Not mildert und Hoffnung gibt. (tm) Begegnung mit Martha Zürcher am Sonntag, 2. Juli, 17 Uhr, reformierte Kirche Knonau

Im Sommerliebe-Gottesdienst dürfen die Paar-Beziehungen eine Auffrischung erhalten, einen Abend lang gepflegt und gestärkt werden. Eltern dürfen gerne auch ihre Kinder mitbringen. Denn parallel zum Sommerliebe-Gottesdienst und zum Apéro können die Kinder an einem lässigen Kinderprogramm mitmachen, inklusive Abendessen. Das Kinderprogramm wird organisiert von Judith Fries, der Fiire-mit-de-Chliine-Leiterin und Katechetin. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Liebes-Kur ist die schöne Musik. Die Cellistin Gunta Abele wird berührende, gefühlvolle Melodien spielen, die daran erinnern, wie schön die Liebe zwischen zwei Menschen ist. Sie wird begleitet vom Organisten Florian Engelhardt. Pfarrer Matthias Ruff wird Gedanken einfliessen lassen zum Thema «Einander wieder neu entdecken». Wie

der Alltag mit seinem Trott jedem Tag eine Dosis Langweile verpasst, die sich auch in die Art einmischt, wie die Partner einander sehen. Dass sie denken, sie wüssten schon alles voneinander. Doch gerade dies war doch zu Beginn das Aufregende an den Beziehungen, dass beide noch so wenig voneinander wussten und jeden Tag gespannt waren, was sie neu aneinander entdecken konnten. Es ist möglich, mit ein wenig Übung, immer wieder etwas Neues zu entdecken an dem geliebten Menschen, der schon so vertraut erscheint. Im Sommerliebe-Gottesdienst können die Paare ein Ritual durchführen. Sie werden dabei für einen Moment getrennt sein voneinander, sich auf den Moment des Wiedersehens ganz bewusst vorbereiten und dann sich wieder sehen. Anschliessend an den Sommerliebe-Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen bei einem kleinen, romantischen Sommerfest noch zu verweilen, einen reichhaltigen Apéro zu geniessen und eine unbeschwerte Zeit zu zweit zu erleben. (pd.)

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Veranstaltungen

agenda

Wird das Säuliamt zur Schlafregion?

Freitag, 30. Juni Affoltern am Albis 19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco» in Zusammenarbeit mit Familienclub und Familienzentrum. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 22.00: Grümpi FCA, Party-Rock mit «7tcover». Festzelt, Sportplatz Moos.

Maschwanden 20.00: Sommerkonzert des Musikvereins Maschwanden, Leitung Heinz Aeberhard. Festwirtschaft, Eintritt frei/Kollekte, bei schönem Wetter auf dem Pausenplatz. Mehrzweckhalle.

Mettmenstetten 18.00: 14. Beachvolleyball-Turnier mit Festwirtschaft bis 2 Uhr. Badi.

Freitag, 30. Juni 2017

«Politik mit Feuer» mit Standortförderer Marcel R. Streiff in Affoltern Die EVP lädt am 6. Juli zu ihrem Anlass «Politik mit Feuer» ein. Zu Gast wird Marcel R. Streiff sein, Geschäftsleiter der Standortförderung Knonauer Amt. Rund zwei Drittel der Bevölkerung aus dem Säuliamt muss zu ihrem Arbeitsort pendeln. Gut erkennbar ist das an den zu Stosszeiten jeweils vollen Zügen, Bussen und Strassen. Das hat verschiedene Auswirkungen auf unsere Region. Nebst dem überlasteten Verkehrsnetz leidet auch die Umwelt und damit letztlich die Lebensqualität generell. Wer zudem viel Zeit für den Arbeitsweg benötigt, hat weniger von

dieser zur Verfügung für anderes. Das Engagement in Vereinen, die Bereitschaft sich für ein Behördenamt zur Verfügung zu stellen, oder einfach mehr Zeit für Familie und Beziehungspflege zu haben geraten immer mehr in Bedrängnis. Weshalb hat es nicht mehr Arbeitsplätze im Knonauer Amt? Was sind die Gründe, dass sich nicht mehr Firmen in unserer Region ansiedeln? Diese und andere Fragen sollen an diesem Politabend zusammen mit Marcel Streiff beleuchtet werden. Dabei wird er auch darüber Auskunft geben können, welchen Beitrag die Standortförderung zu diesem Thema leisten kann.

Offene Diskussion mit Gemütlichkeit Der Anlass «Politik mit Feuer» ist eine öffentliche Veranstaltung in der Gartenlounge der Familie Sommer in Affoltern. Mit Kurzreferat und interaktivem Austausch werden verschiedene Fragen zum Thema beleuchtet und diskutiert. Daneben wird auch das Gesellige nicht zu kurz kommen und alle Anwesenden können auf dem Grill der breitgestellten Feuerschale ihr mitgebrachtes Grillgut bräteln. Salatbuffet, Brot und Getränke werden von der EVP offeriert. Der Anlass findet am Donnerstag, 6. Juli, im Garten der Familie Sommer, Pfruendhofstrasse 64 in Affoltern

statt, der Beginn ist um 19 Uhr. Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist Marcel M. Streiff. eine Anmeldung (Archivbild) nötig. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung an gleicher Adresse, jedoch im stimmigen «Heuboden-Saal» durchgeführt. EVP Ortspartei Affoltern, Daniel Sommer «Politik mit Feuer» am Donnerstag, 6. Juli, 19 Uhr, Garten der Familie Sommer, Pfruendhofstrasse 64, Affoltern. Infos unter www.evp-affolternamalbis.ch oder bei Daniel Sommer, 079 223 61 62. Anmelden bis 4. Juli an daniel.sommer@sommerholz.ch.

Zwillikon 20.00: Sommerabend-Ständchen des Musikvereins Hedingen (bei guter Witterung). Ab 19.30 Uhr Festwirtschaft mit Grill. Dorfmuseum (Vorplatz). Ottenbacherstr. 79.

Samstag, 1. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Hausen am Albis 10.00-16.00: Neueröffnung und Tag der offenen Tür. Anstossen, Geniessen, Werken, Staunen, Ponyreiten, Verweilen, Plaudern und mehr. Kurs- und Eventlokal. Türlen 8.

Mettmenstetten 08.00: 14. Beachvolleyball -Turnier mit Festwirtschaft bis 2 Uhr. Badi. 17.00-20.00: Finissage. Die Künstlerinnen sind anwesend. Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli. Untere Bahnhofstrasse 6.

Stallikon 10.00-12.00: Bücherapéro mit Zopf. Buchneuheiten für Erwachsene und Kinder liegen auf. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstr. 1.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Eintritt frei. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 2. Juli Affoltern am Albis 17.00: AOBA - Akkordeon total - das Orchester! Hutkollekte, Kaffee, Kuchen und Bar im Märtkafi. Marktplatz (Kasinovordach).

Mettmenstetten 08.00: 14. Beachvolleyball-Turnier mit Festwirtschaft. Badi.

Montag, 3. Juli Obfelden 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete anzeige

Rhythmische Klänge in Wettswil Am 8. Juli lädt die Kirchgemeinde Stallikon–Wettswil Jung und Alt wieder zum «African-Day» ein. Exotische Düfte und rhythmische Klänge erfüllen das Kirchgemeindehaus in Wettswil. Von 11 bis 22 Uhr wird für Jung und Alt etwas geboten. An den Workshops kann man sich beim Trommeln auf dem Djembe versuchen oder sich im traditionellen afrikanischen Tanz austoben. Das alles unter der fachkundigen Anleitung von Papa Sambe und seinen Freunden. Bunt geht das Treiben auch an den Markständen zu. Zudem stellt das

von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 4. Juli Affoltern am Albis 09.00-09.45: «Minimuki Gym» Eltern mit Kindern ab Laufalter bis 3 Jahre, bewegen, singen, Rituale lernen. Zweite Zeit 10-10.45 Uhr. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hilfswerk «Chance vor Children» seine Arbeit «Strassenkinder von Ghana» vor und bietet die Möglichkeit, aus vielen verschiedenen farbigen Glasperlen einen eigenen Schmuck zu gestalten. Wer von all dem Hunger bekommt, kann diesen mit westafrikanischem Essen stillen. Den krönenden Abschluss des Tages bildet das Konzert der senegalesischen Band «Les Frères Sambes». Bei feurigen Trommelklängen können die erlernten Tanzschritte gleich eingesetzt werden. Wer dann vom Rhythmus gepackt und nicht mehr losgelassen wird, kann sich gleich für den Djembekurs bei Papa Sambe in Stalli-

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: Ferienjob-Coaching ab 13 Jahren. Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern. Kronenplatz. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 6. Juli Affoltern am Albis

Bonstetten 06.45: Leichte Wanderung: Besuch der Gletscherschlucht Rosenlaui mit anschliessender Wanderung nach Kaltbrunnensäge. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25 und Hermi Fischer, Telefon 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 5. Juli Affoltern am Albis 12.00-19.00: Jugendarbeit-Affoltern-Event: «Freestyle-Tage» auf dem Kronenplatz mit Barbetrieb (alkoholfrei), gratis BMX- und Kickboard-Workshop. Kronenplatz.

07.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Zuzwil-Nollen-Lenggenwil, Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00. Bahnhof. 15.00-19.00: Jugendarbeit-Affol-

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Ausstellungen

kon oder Wettswil einschreiben. Der Kurs wird nach den Sommerferien von der Jugendarbeit «Uprise» der reformierten Kirche (Leitung Ralph Baumgartner) durchgeführt. Zu diesem An- Die «Frères Samlass sind alle herz- bes». (Bild zvg.) lich willkommen. Eintritt frei, Kollekte zugunsten des Hilfswerks «Chance for Children». (jf)

Aeugst am Albis

Weitere Infos: www.kirche-stallikon-wettswil.ch.

Aeugstertal

tern-Event: «Freestyle-Tage» auf dem Kronenplatz mit Barbetrieb (alkoholfrei), gratis BMX-Workshop. mehr Infos unter www.ja-aaa.ch. Kronenplatz.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Unter dem Hammer...» ...wird auf dem Amboss glühend heiss das Eisen geschmiedet. Beat Steudler und Sohn Roman zeigen das Handwerk des Schmieds heute. Dabei entstehen nebenbei auch Kunstund Gebrauchsgegenstände. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 24. August.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Kappel am Albis

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Kloster Kappel (Klosterkeller/ Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Vielschichtig-Tief», Bilder von Bruno Arnold. Bis 13. August.

Ottenbach 09.15: OTTENBACH60plus Alterskommission: Wir fahren mit dem Bus 212 nach Affoltern, mit der S14 bis Oerlikon, weiter mit dem Tram bis Glattpark. Wanderung: Dem Katzenbach entlang ca. 1 Std. bis Waidspital zum Mittagessen. Dann zum Bahnhof Zürich-Affoltern, ca. 20 Min., zum Kaffeehalt. Mit dem Zug und dem Postauto zurück nach Ottenbach. Bilette: Tageskarte Zürich, kann auch besorgt werden. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Mettmenstetten Kunst im Stall Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: Ideen und Umsetzungen von A, BG, G, H, M, N und S. Die Künstlerinnen sind anwesend an der Finnisage am 1. Juli. Mi, 9-12, Do, 9-12, 14-18.30 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 1. Juli.


Veranstaltungen

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Freestylesport auf dem Kronenplatz Klangwelten der Die Jugendarbeit Affoltern lädt zu Workshops und einem Contest Freiheit für Violine solo Die Jugendarbeit feiert ihre mobile Skateanlage mit einem attraktiven Programm für die ganze Bevölkerung von Mittwoch, 5., bis Samstag, 8. Juli. Die Jugendarbeit besitzt eine mobile Skateanlage, wofür aktuell ein geeigneter Standort gesucht wird. «Die Anlage soll deshalb aber nicht im Anhänger stehen bleiben», findet Bettina Gyr. «Mit diesem Projekt möchten wir sie der Bevölkerung zeigen und auf die Standortsuche hinweisen.» «Die Skateanlage bietet den Jugendlichen neben einer attraktiven Freizeit- und Bewegungsmöglichkeit auch einen Ort, um sich zu treffen,

sich zu messen und sich sportlich weiterzuentwickeln», erläutert Patrik Biber. Der Wunsch nach einer permanenten Anlage in Affoltern wird immer wieder an ihn und das Team herangetragen.

Freestyle-Tage «Die Jugendarbeit bietet allen Sportbegeisterten die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen und weitere Interessierte für ihr Anliegen zu gewinnen», erläutert Biber. Auch Anfängerinnen und Anfänger sind eingeladen, die Anlage zu befahren. Dazu werden täglich gratis Workshops angeboten und Ausrüstung und Geräte ausgeliehen. Patrik Biber fasst zusammen: «Mit dem Pro-

jekt soll der Freestylesport gefördert und der Bevölkerung sichtbar gemacht werden». Bettina Gyr erklärt das Programm: «Am Mittwoch serviert die Bar ab 12 Uhr leckere Piadinas. Jeden Nachmittag steht die Anlage zum Ausprobieren und Trainieren zur Verfügung. Um 18 Uhr gibt es nach einem Znacht vom Grill Workshops in verschiedenen Sportarten – gratis und ohne Anmeldung. Freitagabend ist Grillabend, der unter dem Motto Grill and Roll gemütlich ausklingen soll.»

Funpark und Show Am Samstag startet das Fest um 14 Uhr mit einem Funpark für Kinder und Jugendliche, einer alkoholfreien Verpflegungsbar und der letzten Gelegenheit, für den Contest zu üben. Ab 17 Uhr wird die Anlage den Profis überlassen. Regionale und nationale Sportlerinnen und Sportler zeigen ihr Können. Als Hauptact konnten Jan Hagmann, Schweizer Nachwuchsfahrer im Dirt Jump und auf dem Sprungbrett zur internationalen Elite, und Elena Könz, Big-Air-Weltmeisterin 2015, für die Show gewonnen werden. Der offene Contest wird ab 18 Uhr ausgetragen. Anmelden kann man sich von 14 bis 17.30 Uhr gratis vor Ort. Gefahren wird ohne Alterskategorie und in allen Sportarten gemeinsam. Im Vordergrund steht der Spass. Eine Jury um Hagmann und Könz prämiert die besten Fahrerinnen und Fahrer. Alle Teilnehmenden werden belohnt mit tollen Sachpreisen. (pd.) Freestyle-Tage vom Mittwoch, 5., bis Samstag, 8. Juli, auf dem Kronenplatz. Detailprogramm mit weiteren Informationen unter www.ja-aaa.ch. Kontakt: Bettina Gyr, Telefon 044 761 40 42

Die mobile Skateanlage der Jugendarbeit Affoltern. (Bild zvg.)

Antworten auf die grossen Fragen Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage lädt zu einem musikalischen Abend nach Bonstetten. Wer stellt sich nicht die Fragen: «Woher komme ich?», «Warum bin ich hier?» und «Wohin gehe ich?» Darauf kann es viele Antworten geben und es lohnt sich bisweilen, innezuhalten und darüber nachzudenken. Einen möglichen Ansatzpunkt für Antworten bildet der «Musikalische Abend» vom 2. Juli, zu welchem die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten die Bevölkerung einlädt. Anhand von Liedern, musikalischen Einlagen und Filmsequenzen werden Antworten auf das «Woher?», «Warum?» und «Wohin?» aufgezeigt; das Publikum ist eingeladen, sich seine eigenen Gedanken dazu zu machen. Im Anschluss an den rund anderthalbstündigen Anlass wird ein Imbiss offeriert, bei dem sich die Darstellerinnen und Darsteller unters Publikum mischen und für tiefer führende Gespräche zur Verfügung stehen. (pd.) Musikalischer Abend, Sonntag, 2. Juli, 18 bis 19.30 Uhr, mit anschliessendem Imbiss, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

«Woher?», «Warum?» und «Wohin?» (Bild zvg.)

oder bettina.gyr@vjf.ch.

«Grenzenlos» mit Sibylle Tschopp in Jonen Bereits zum sechsten Mal lädt Sibylle Tschopp zum Konzert in die Kapelle Jonental. Am Sonntag, 2. Juli, 17 Uhr. Unter dem Titel «Grenzenlos – Klangwelten der Freiheit für Violine solo» interpretiert Sibylle Tschopp diesmal ein besonders schönes Programm mit Meisterwerken von Bach, Kreisler, Burkhard, Lucký und Anonymus, welche mit ihrer musikalischen Freiheit und Unmittelbarkeit beflügeln, inspirieren und durch ihre befreiende Virtuosität begeistern. Die idyllisch in einer Waldlichtung gelegene Jonental- Sibylle Tschopp. (Bild zvg.) Kapelle bietet für das aussergewöhnliche Konzert den «Grenzenlos»: Sibylle Tschopp konzertiert in der richtigen Rahmen. Nicht nur für das Kapelle Jonental, Sonntag, 2. Juli, 17 Uhr. Eintritt: Publikum, sondern auch für die Künst- 25 (Studenten, Lehrlinge, Schüler: 15) Franken, lerin, die auf grossen Bühnen von bis- Kinder bis 12 frei (Kassenöffnung 16 Uhr, Vorverkauf lang 25 Ländern aufgetreten ist, sind empfohlen) Infos, Vorverkauf: 044 761 35 03, die KlangWelt-Konzerte in der Kapelle tschoppmusic@bluewin.ch; Flyer und Fusswege Jonental wegen der einzigartigen zur Kapelle: www.pfarrei-jonen. Gleiches Konzert: Atmosphäre und der Nähe zum Publi- 1. Juli, 19 Uhr, Klosterkirche Wesemlin Luzern. kum ein besonderes Erlebnis. www.sibylletschopp.com.

Ämtler Bibliotheken im Juli Die Schulferien im Bezirk dauern vom Montag, 17. Juli, bis Samstag, 19. August.

Während der Sommerferien gelten die normalen Öffnungszeiten – ausser am Dienstag, 1. August, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Donnerstag, 27. Juli, von 18.30 bis 20 Uhr offen.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr offen.

Kinder auf. Die Bibliothekarinnen laden zu ungezwungenem Stöbern und Blättern in Lese- und Sachbüchern ein und verwöhnen Gross und Klein mit Zopf, Kaffee, Cüpli und Orangensaft. Alle sind herzlich willkommen! Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag (ausser 1. August) von 15 von 20 Uhr offen.

Bibliothek Obfelden

Bibliothek Wettswil

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr (ausser 1. August) und am Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen.

Bibliothek Aeugst

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Ottenbach

Samstag, 8. Juli, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Bei einem feinen Muffin und einer Tasse Kaffee in den neuen, spannenden, ergreifenden und witzigen Sommerbüchern schmökern. In der ersten Ferienwoche ist die Bibliothek am Montag, 17., und Samstag, 22. Juli, offen. Anschliessend ist sie drei Wochen geschlossen.

Mittwoch, 12. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern von 9 bis 24 Monaten. Mit dem Kind in die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen! Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern

Bibliothek Kappel

Dienstag, 4. Juli, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff. Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 10. Juli, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Donnerstag, 20. Juli, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 29. Juli, 10 bis ca. 10.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Samstag, 1. Juli, 9 bis 15 Uhr: Neuhoffest. Bibliothek, Hairbox und Exclusive Tours feiern zusammen 65 Jahre und laden die Gemeindebevölkerung ein. Dienstag, 11. Juli, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. Während der Ferien wird nicht gemahnt.

Freitag, 14. Juli, 17 bis 19 Uhr: Abschiedsapéro für Marlene Florin in der Bibliothek. Den ganzen Juli 2017 läuft die Aktion «Lest die Bibliothek leer!» Beliebig viele Medien ausleihen am alten Standort und in der neuen Bibliothek, an der Dettenbühlstrasse 1, zurückgeben. (I.S.)

Bibliothek Knonau

Bibliothek Rifferswil

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils dienstags von 9 bis 10 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr sowie donnerstags vom 16 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen. Es werden keine Rückrufe (Mahnungen) verschickt.

Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen und zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.

Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Mettmenstetten

Bibliothek Stallikon Bibliothek Maschwanden Dienstag, 11. Juli: Bücherapéro mit zusätzlicher Ferienlektüre. Während der Sommerferien ist die Bibliothek am

Samstag, 1. Juli, 10 bis 12 Uhr: Sommerbücherapéro. Während der Öffnungszeiten der Bibliothek liegen viele Buchneuheiten für Erwachsene und

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Spital Die geplante Rechtsformänderung des Spitals bringt nur wiederum hunderttausende Franken Kosten. Die Rechtsformänderung ist nicht die Lösung. Das finanzielle Risiko bleibt bei den Gemeinden. Unserem Spital fehlt sei 2012 ein zukunftssicherndes Konzept! Wenn die Betriebskommission mit diesem Direktor Misswirtschaft betreibt, müssen die Gemeinden bei der drohenden Überschuldung bluten. Da wäre es einfacher und billiger, BK und Direktor durch einen Sanierer zu ersetzen, statt die Rechtsform als Symptombekämpfung zu veranstalten. Die Zustände in der Notfallaufnahme und die Betreuung unserer geschätzten Betagten in der LZP machen uns grosse Sorgen. Da erhoffen wir uns eine möglichst kurzfristige personelle Änderung. www.verein-zweckverband.ch


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Sport

Freitag, 30. Juni 2017

Der FC Affoltern hat eine turbulente Herbelin und Team Saison hinter sich Koach in Führung Mit dem 10. Schlussrang wurde die Zielsetzung deutlich verfehlt

Spannende Saison im Schweizer Triathlon

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern hat die Saison 2016/17 mit 34 Punkten in der unteren Tabellenregion der ZweitligaGruppe 1 abgeschlossen. Nach der verpatzten Vorrunde gelang ein erfolgreicher Rückrundenauftakt, dem aber eine schwache zweite Rückrundenhälfte folgte.

Mit starken Leistungen in allen drei bisherigen Wettkämpfen hat der Bonstetter Olivier Herbelin am vergangenen Samstag beim Triathlon in Spiez über die olympische Distanz die Führung im Klassement der Männer übernommen. Der Knonauer Werner Ammann liegt in der AK6 der Männer auf Rang 1. Das Team Koach, dem Herbelin angehört, übernahm gleichzeitig die Führung in der Teamwertung, allerdings nur hauchdünn: Das Thalwiler Team Tempo-Sport liegt 10, TG Hütten 30 und Wildcats Basel 40 Punkte zurück. Der Teamwettkampf von Swiss Triathlon ist damit so spannend wie schon lange nicht mehr. Am nächsten Sonntag können wieder Punkte gewonnen werden – Olivier Herbelin gehört selbstverständlich dem starken Aufgebot des Teams Koach an. (bs)

................................................... von walter zech Der FC Affoltern wollte in der Saison 2016/17 an die erfolgreiche letzte Spielzeit anknüpfen und wieder um die vordersten Tabellenplätze mitspielen. Das grosse Verletzungspech machte aber einen dicken Strich durch die Rechnung. Nach gutem Start lag man zwischenzeitlich sogar auf einem Abstiegsplatz und erst mit einem erfolgreichen Endspurt konnte die Vorrunde noch halbwegs gerettet werden. Mit 17 Punkten überwinterte der FCA auf dem achten Tabellenplatz – allerdings nur fünf Zähler über einem Relegationsrang.

Erst Top, dann Flop Mit der Rückkehr von einigen Langzeitabwesenden ging man zuversichtlich in die Rückrunde. Tatsächlich holte der FCA aus den ersten sechs Partien stattliche 13 Punkte, rückte auf Rang fünf vor und schien wieder zur alten Stärke zurückgefunden zu haben. Es ging dann aber ganz anders weiter. Mit einigen uninspirierten und von Nebengeräuschen begleiteten Auftritten wurden aus den letzten sieben Partien gerade mal noch vier Punkte geholt. In der drittletzten Runde konnte mit dem Erfolg gegen ZürichAffoltern wenigstens der Ligaerhalt vorzeitig gesichert werden.

EM in Italien mit Petra Klingler

Freude herrschte Ende April über den Siegtreffer gegen Schlieren und dem Vorstoss auf Platz fünf. Danach wurde der FCA heftig aus der Erfolgsspur geworfen. (Bild Hansruedi Good)

Der FC Affoltern schliesst die Saison mit 34 Punkten und dem negativen Torverhältnis von 45:62 auf dem zehnten Platz ab. Überlegener Gruppensieger wurde Einsiedeln, in die dritte Liga absteigen müssen ZürichAffoltern sowie die letztjährigen Interregional-Absteiger YF Juventus II und Kilchberg-Rüschlikon. Nach Saisonende wurde das Geschehen in der schwachen zweiten Rückrundenhälfte nochmals gründlich aufgearbeitet und mit klar definierten zukünftigen Verhaltensregeln sind die richtigen Schlüsse daraus gezogen worden. Es gilt nun, in der kurzen Sommerpause die Köpfe durchzulüften, die Batterien neu aufzuladen und Mitte Juli mit neuem Elan die Vorbereitung für die Saison 2017/18 anzugehen.

Zwei langjährige Karrieren enden Am Saisonende sind zwei langjährige Karrieren zu Ende gegangen. Sandro Kaufmann verbrachte schon die Junio-

renzeit beim FCA und gehörte seit 1996 während unglaublichen 21 Jahren der 1. Mannschaft an. Zudem war er in den letzten sechs Jahren auch noch Assistenztrainer seines Teams. Souleymane «Suly» Konaté ist 2008 zum FCA gestossen und gehörte seither zu den prägenden Spielern im Team. Sandro und Suly werden im Verein in Zukunft eine Trainerfunktion übernehmen.

Grümpi und Schüeli Dieses Wochenende kommen wieder die Plausch-Kicker zum Zug am Grümpi und Schüeli des FCA. Heute Freitagabend spielen Firmen im «Gewerbe-Cup», im Anschluss lässt die Band 7tcover die 70er-Jahre wiederaufleben. Am Samstag messen sich Frauen und Männer in diversen Kategorien, am Sonntag dann Schülerinnen und Schüler.

Anmelden für das Fussball-«Grümpi» 45. Ausgabe des Obfelder Turnier-Klassikers Am Samstag, 19. August, findet die 45. Ausgabe des Obfelder Fussball-Turniers statt. Das Turnier ist offen für Mannschaften aus der ganzen Region. Anmelden kann man sich bis zum 26. Juli. Das traditionelle Fussballturnier in Obfelden ist offen für Mannschaften aus dem ganzen Säuliamt und darüber hinaus. Auch der Wiler-Cup, wo Teams aus den fünf Obfelder Dorfteilen Unter- und Oberlunnern, Wolsen, Bickwil und Toussen gegeneinander antreten, wird wieder durchgeführt. Der Sieger darf sich dann ein Jahr bester Weiler im Dorf nennen. Es dürfen auch mehrere Teams denselben Weiler vertreten.

Im Hinblick auf die Gesamtwertung klettert Petra Klingler an der EM auch im Lead und Speed. (Archivbild) Am kommenden Wochenende finden in Campitello di Fassa (ITA) die Leadund Speed-Europameisterschaften statt. An beiden Wettbewerben nehmen mehr als 220 Athletinnen und Athleten aus 21 Ländern teil. Für das Regionalzentrum Zürich stellt sich auch Petra Klingler aus Bonstetten der Herausforderung. Sie wird im Hinblick auf die Kombinationswertung, zusammen mit den Boulder-EuropaMeisterschaften von Mitte August in München (D), in Italien in beiden Disziplinen starten.

Die Schnellsten werden gesucht! Für den «Schnellsten Obfelder» vom Sonntag, 20. August kann man sich ab sofort anmelden. Der Laufwettbewerb ist offen für alle Obfelder und Obfelderinnen. Gestartet wird in insgesamt 16 Kategorien getrennt nach Mädchen und Knaben.

Faustballer weiter in der Krise Zwei Niederlagen setzte es zu Beginn der Rückrunde für Affoltern I ab. Die zweite Mannschaft bleibt weiterhin ohne Punkte. Gegen den Leader aus Oberwinterthur begann das Fanionteam sehr gut. Man lag zwar zwischenzeitlich 7:2 im Rückstand, konnte den Satz aber mit einer Willensleistung 14:12 gewinnen. In den folgenden drei Sätzen steigerte sich Oberwinterthur und Affoltern konnte dem Druck nicht standhalten. Zu wenig Offensiv-Power und in der Defensive nicht fehlerfrei, das führte zu einer 1:3-Niederlage. In der zweiten Partie traf man auf das Heimteam Rickenbach-Wilen, das aus der Nationalliga A abgestiegen ist. Affoltern I bekundete von Anfang an Mühe. Sowohl aus den Angaben, wie auch aus dem Spiel erzielte man zu wenig Punkte, um die Partie gewinnen zu können. Die erste Mannschaft verlor dementsprechend mit 0:3 (11:7, 11:9, 11:7). Doch es geht gleich weiter: morgen

Samstag, ab 10.30 Uhr in Wigoltingen beim Oberstufenzentrum. Die Gegner werden Jona II und Wigoltingen II sein. Oberwinterthur hat den Vorsprung an der Spitze auf vier Punkte ausgebaut. Danach folgen fünf Teams mit 12 oder 10 Punkten, darunter auf Position 6 Affoltern I (10 Punkte).

Affoltern II weiterhin ohne Punkte Auch am 5. Spieltag verlor Affoltern II beide Spiele. Die erste Partie gegen Jona III ging 0:3 verloren (5:11, 3:11, 8:11). Im zweiten Spiel konnte sich Affoltern klar steigern. Die Partie wurde aber trotzdem äussert knapp mit 3:1 (11:9, 9:11, 11:9, 15:14) verloren. An der Tabellenspitze stehen mit je 14 Punkten Schlieren I, Jona III, Schaffhausen und Rüti. Affoltern liegt mit 0 Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Morgen Samstag geht es auch hier weiter, ab 13 Uhr in Schaffhausen auf der Sportanlage Munot, gegen Schaffhausen und Oberwinterthur II. (js) Resultate und Ranglisten auf www.swissfaustball.ch.

Zweimal Judo-Edelmetall in Baar An der diesjährigen Ausgabe des internationalen Winner Judoturniers in Baar konnten die zwei erfolgreichen Judokämpfer des Budo-Sport-Clubs Affoltern (Bsca) wieder eine goldene und eine silberne Medaille in Empfang nehmen.

Spannende Torszene im letztjährigen Mixed-Final des Obfelder Grümpis. (Bild zvg.)

Am Obfelder Grümpi können in sieben Kategorien Jung und Alt mitmachen. Bei den Schülern, Schülerinnen und Piccolos sind ab diesem Jahr die Lizenzen unbeschränkt, bei den Ü35, Herren und Mixed auf vier Lizenzierte beschränkt. In der Kategorie Mixed wird mit mindestens drei Damen gespielt. Für die Top-Teams wird es Auszeichnungen geben, für die SchülerTeams werden Medaillen verteilt. Während des Turniers bietet der Veranstalter eine Festwirtschaft mit einer Vielzahl an Getränken und feinen Grilladen, sodass einem gemütlichen Dorffest nichts im Weg steht. Wer sich vom Fussball-Fieber packen lässt, meldet sich bis am 26. Juli an. (ef/dst)

Anmeldung auf www.tvobfelden.ch. Startgeld: 5 Franken, inkl. ein Getränk.

Olivier Herbelin führt das Gesamtklassement der Schweizer TriathlonJahreswertung an. (Bild B. Schneider)

Unterlagen und Infos unter www.tvobfelden.ch.

Ein breites Teilnehmerfeld mit teilnehmenden Vereinen aus Rumänien, Holland, Ungarn, Österreich und der Schweiz hatte sich in der Waldmannhalle in Baar versammelt, um sich im Judowettkampf zu messen. Aaron Müller bestätigte einmal mehr, dass er in der Kategorie Schüler C zu den Favoriten gehört. In seinen zwei ersten Kämpfen stand er sich allerdings manchmal etwas selbst im Wege. Eigentlich verfügt Aaron über ein grosses Technikrepertoire. In den Ernstkämpfen an den Turnieren gelingt es ihm allerdings nicht immer, dieses auch abzurufen. Seinen letzten Kampf gewann er dann aber mit einer wunderschönen O-Goshi-Technik auf links geworfen. Somit beendete er sein letztes Turnier vor der Sommerpause mit Gold. Iwo Roszak musste in Baar zum ersten Mal eine Gewichtsklasse höher antreten. Aber auch diese Herausforderung nahm der junge Kämpfer des Bsca an. Nachdem er seine ersten beiden Kämpfe mühelos mit einer Ipponwertung für sich entschieden hatte,

Iwo Roszak wirft den starken Gegner aus Holland und gewinnt Silber. (zvg.) musste er sich im folgenden Kampf am Boden geschlagen geben. Der letzte Kampf gegen einen starken Holländer konnte Iwo dann aber nochmals mit einer Ipponwertung im Stand für sich entscheiden.


Sport

Freitag, 30. Juni 2017

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Obfelden mit neuem Vereinsrekord Am Zürcher Kantonalturnfest im Tösstal konnte erstmals die Marke von 27 Punkten durchbrochen werden Am Zürcher Kantonalturnfest im Tösstal erzielte der Turnverein Obfelden gemeinsam mit der Damenriege einen neuen Vereinsrekord. In der 1. Stärkeklasse konnte man zum ersten Mal die Grenze von 27 Punkten knacken: Zum Ende reichte es mit 27.07 Punkten zum sehr guten 7. Rang. Bereits am Solothurner Turnfest in Matzendorf liessen die Frauen und Männer aus Obfelden aufhorchen: Auch dort erzielten sie einen neuen Vereinsrekord, wobei die Mauer von 27 Punkten noch nicht durchbrochen werden konnte. Dass die starken Leistungen aber kein Zufall waren, bestätigten sie zwei Wochen darauf in Rikon im Tösstal. Durch den gemeinsamen Antritt von Turnverein (TV) und Damenriege (DR), wurde in mehr Disziplinen als früher gestartet, ohne die gesetzten Ziele aus den Augen zu verlieren. Konkret traten der TV/DR Obfelden in den Disziplinen Pendelstafette, Kugelstossen, Schleuderball, Schaukelring, Barren, Schulstufenbarren, Gerätekombination und Team-Aerobic an. Auch wurde darauf geachtet, dass alle Mitglieder der Sektionen dabei sein konnten und niemand nur aufgrund seiner Leistung zuschauen musste. Der Vereinsrekord ist deshalb gleich doppelt erfreulich.

Das Schlussbild nach vollbrachter Leistung: TV und DR Obfelden am Zürcher Kantonalturnfest im Tösstal. (Bilder zvg.)

Solide bis hohe Punktzahlen Die Leistungen von Turnverein und Damenriege bewegten sich an dem

Die Leistungen in der Übersicht: Gesamtnote Rang Stärkeklasse Pendelstafette TeamAerobic Schaukelring Schleuderball Schulstufenbarren Barren Kugelstossen Gerätekombi

27.07 Punkte 7 von 21 1 8.82 8.67 9.36 8.90 9.09 9.46 8.55 9.07

Die Barren-Vorführung zählt zu den Stärken des TV Obfelden. heissen Sommertag im Tösstal alle im guten bis sehr guten Bereich. Die Leichtathleten verpassten mit 8.90 Punkten im Schleuderball beispielsweise die 9-Punkte-Grenze (von 10 Punkten) nur hauchdünn. Besser erging es den Geräteturnern. Sie zeigen bereits seit mehreren Jahren Vorführungen auf Top-Niveau. Mit 9.46 Punkten am Barren lieferten

Im TeamAerobic gilt es, Rhythmus und Synchronität perfekt aufeinander abzustimmen.

sie denn auch das Bestresultat der Obfelder Turnfamilie ab. Aber auch die Damenriege schaffte es, am Schulstufenbarren mit 9.09 Punkten eine bemerkenswerte Darbietung zu zeigen.

Lob von den Vereinsverantwortlichen TV-Präsident Davide Anderegg war voll des Lobes für seine Mitglieder: «Es

ist fantastisch, dass wir die Marke von 27 Punkten erstmals durchbrechen konnten! Und dies gleich am Zürcher Kantonalturnfest. Das zeigt uns, dass das Engagement in den Leichtathletikund Geräteturnen-Trainings sowie der Damenriege stimmt und funktioniert.» Auch Oberturner Roman Niederhäuser war mit den Resultaten in seinem ersten Jahr als Trainingsver-

antwortlicher sehr stolz auf das Erreichte: «Besser kann es für uns an einem Turnfest leistungsmässig fast nicht gehen», führte er aus. Nach den Turnfest-Erfolgen wird man jetzt mit dem Schaukelring- und dem BarrenProgramm auch an den Schweizer Vereinsmeisterschaften teilnehmen. Diese finden am 9. und 10. September 2017 in Schaffhausen statt. (dan)

Paradedisziplinen: Kugel- und Steinstossen Der Turnverein Hausen am Albis am Zürcher Kantonalturnfest in Rikon Der Turnverein Hausen am Albis war am Freitag am Zürcher Kantonalturnfest in Rikon im Tösstal. Über 20 Turnerinnen und Turner stellten ihr Können im dreiteiligen Wettkampf unter Beweis.

Mannschaft vor der Jury aufzutreten. Die Bewertung war mit der Note 8.25 entsprechend streng. Draussen an der prallen Sonne hatten die Kugelstosser hingegen Grund zur Freude. Für sie gab es die sensationelle Note 9.38. Im Weitsprung stand am Schluss ein 8.62 auf dem Notenblatt.

................................................... von sandro morof Die Wetterprognosen hielten, was sie versprachen. Statt Jacke oder Pullover waren am KTF Shorts angesagt. Bei Temperaturen über 30 Grad trat der Turnverein Hausen im dreiteiligen Wettkampf der dritten Stärkeklasse zu den Disziplinen Steinstossen, Pendelstafette 80 Meter, Team-Aerobic, Kugelstossen, Weitsprung, 800-MeterLauf und Fachtest Korbball an. Die Hausemer Crew eröffnete um Punkt 12 Uhr den ersten Teil des Vereinswettkampfs an diesem Hitze-Freitag. Das fünfköpfige Team, das beim Steinstossen antrat, erreichte die Note 9.22. Zur gleichen Zeit liefen die 16 Läuferinnen und Läufer in der 80-Meter-Pendelstafette zur Note 9.16.

Schlussnote 26.68 und 15. Rang in der dritten Stärkeklasse

Die Delegation des Turnvereins Hausen am Albis am Zürcher Kantonalturnfest in Rikon. (Bild zvg.) Team-Aerobic, Kugelstossen und Weitsprung – das waren die Wettbewerbe, die im zweiten Teil ausgetra-

gen wurden. Kühler wurde es auf dem Areal nicht – im Gegenteil. Immerhin war man im Zelt, in dem die zehn Tur-

nerinnen des Team-Aerobic-Teams auftraten, etwas im Schatten. Sie hatten die schwierige Aufgabe, als erste

Im letzten Wettkampfteil standen noch Schleuderball, 800-Meter-Lauf und Fachtest Korbball auf dem Programm. Mit 7.64 gibt es im Schleuderball noch etwas Luft nach oben. Zusammen mit 8.80 im 800-Meter und 9.69 im Korbball schloss der TV Hausen am Albis den Wettkampf auf dem 15. Platz in seiner Kategorie und mit der Schlussnote 26.68 ab. Zur Belohnung gab es die wohlverdiente Abkühlung in der Töss, eine Runde durch das kulinarische Angebot auf dem Festgelände und die Party kam auch nicht zu kurz – alles im Schatten natürlich. Infos unter www.tvhausen.ch, auf Facebook und Instagram unter tvhausenamalbis.


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Freitag, 30. Juni 2017

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Ein Sportfest mit Erinnerungswert Rückblick auf die Rad-Strassenmeisterschaft vom vergangenen Wochenende

Emelie, 23. Juni.

Die eindrückliche Solofahrt von Silvan Dillier hat alle begeistert, welche die Schweizer RadStrassenmeisterschaft mitverfolgt haben. Affoltern hat den Fahrerinnen und Fahrern mit einem begeisterten Publikum und einer ausnehmend schönen Streckenführung auch einiges zurückgegeben. ................................................... von bernhard schneider

Sayyam, 23. Juni.

Aleksa, 23. Juni.

Norina, 25. Juni.

Anna Luisa, 26. Juni. (Bilder Irene Magnin)

«Der Anlass hat mich sehr positiv überrascht», meinte Daniel Aeugster, Vorsitzender der Intus Geschäftsleitung. Er persönlich spiele Badminton oder fahre auf dem Motorrad, die Leistungen der Elite der Schweizer Radprofis von nahe mitzuverfolgen sei aber beeindruckend – ebenso, wie die perfekte Organisation des Anlasses. Sein GL-Partner Robert Marty ergänzte, Schnellkraft sei für ihn immer wichtiger gewesen als Ausdauer und Technik. Im TV seien ihm Sprints, Weitsprung und Kugel am besten gelegen. Bei den technischen Disziplinen wie Speerwurf oder Stabhochsprung sowie bei den Mittel- und Langstreckenläufen habe er andere vorgelassen, zumal er mehr Zeit in die Musik als in den Sport investiert habe. Auf die Frage, weshalb Intus die Strassenmeisterschaft unterstützt habe, meinte Marty: «Wenn hier in Affoltern ein Grossanlass auf die Beine gestellt wird, sollte man unserer Meinung nach nicht abseits stehen.» Zu den Gästen, die Intus ans Strassenrennen eingeladen hat, gehörten Helena und Massimo Ferrari aus Mettmenstetten. Ihr Highlight war die Fahrt während einer Runde in einem Begleitfahrzeug: «Das Tempo war enorm. In der kleinen Abfahrt bei Schonau konnte das Auto kaum folgen. Man spürt beim Zuschauen, was taktisch abgeht.» Ebenfalls in einem Begleitfahrzeug dabei waren die Brüder Besim und Bajrush Bulica von Finetra mit den Kindern Nana und Marc, der begeistert die Geschwindigkeit des Siegers Silvan Dillier in den Kurven schildert. Alt Nationalrat und Gemeindepräsident Toni Bortoluzzi ist nicht nur von den sportlichen Leistungen, sondern auch von der Organisation beeindruckt. Ebenso hat ihn das grosse Publikumsinteresse entlang der Strecke gefreut.

Toni Bortoluzzi (links) mit Jolanda van de Graaf und Präsident Franz Gallati von Swiss Cycling: «Perfekte Organisation». (Bilder Bernhard Schneider)

Radfahren als gemeinsame Leidenschaft: Kantonsrat Daniel Sommer (links) und OK-Präsident Franz Liebhart.

Beim Hobby-Rennen selbst mitgefahren: Dino Rey, langjähriger OK-Chef des GP Osterhas.

Kantonsrat Daniel Sommer erinnert sich, einst in der Oberstufe selbst eine kleine Tour de Suisse im Bezirk Affoltern organisiert zu haben. Er sei dem Velo bis heute treu geblieben. Ein Höhepunkt in seinem Leben seien drei Monate mit dem Tourenrad in Südamerika gewesen. Die Rad-Strassenmeisterschaft 2017 hat Affoltern bei schönstem Sommerwetter ein Sportfest beschert, das an die Duathlon-WM von 2003 und an die Tour-de-Suisse-Etappen 1987 und 1993 sowie an den jährlichen GP Osterhas im Bezirkshauptort anknüpfen konnte. Das Knowhow aus diesen Grossanlässen war spürbar, insbesondere bei der Auswahl der Strecken, die für Fahrer und Publikum gleichermassen attraktiv waren, aber auch bezüglich der reibungslosen Organisation und der Betreuung der Medien. Der Anlass war zweifellos bestes Standortmarketing für die ganze Region Knonauer Amt.

Begeistert von der rasanten Abfahrt Dilliers: Bajrush (links) und Besim Bulica mit den Kindern Nana und Marc.

Helena und Massimo Ferrari: «Man spürt, was taktisch abgeht.»

Daniel Eugster (links) und Robert Marty von Intus: «Solche Grossanlässe verdienen Unterstützung!»

wetter

Fitmachen für die Ferienfahrt Die Sommerferien stehen vor der Tür. Noch dauert es aber ein paar Tage, bis die Schulferien beginnen und es losgehen kann. Mit wenig Aufwand lässt sich die Gefahr einer Panne oder eines Unfalls senken.

bauernregel «Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr.»

Vorfreude ist bekanntlich die grösste Freude. Lassen Sie die Zeit aber nicht ungenützt verstreichen und kümmern Sie sich frühzeitig um Ihr Auto. Der Besuch beim Fachmann, der Ihr Fahrzeug auf Herz und Nieren prüft und es wenn nötig repariert, lohnt sich auf jeden Fall. Denn eine Panne auf der Ferienfahrt strapaziert nicht nur die Nerven, sondern auch das Portemonnaie. Ausserdem kann die Reparatur im Ausland Zeit in Anspruch nehmen, falls das benötigte Ersatzteil zuerst bestellt werden muss. «Zum Feriencheck gehört, dass der Garagist den Druck und das Profil der Reifen kontrolliert – auch beim Reser-

verad», weiss Markus Peter, Leiter Technik und Umwelt beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (Agvs). «Ausserdem prüft er alle Flüssigkeiten wie Öl, Scheibenwischerwasser und Kühlmittel, sowie alle Lampen, die Batterie, Scheibenwischer und Schlauchverbindungen. Und besonders wichtig: die Funktion der Klimaanlage.»

Falsch verstautes Gepäck kann zum Geschoss werden Der Garagist gibt auch gerne weitere Tipps zur Ferienvorbereitung. Zum Beispiel, wie man das Auto beladen sollte. Ein falsch beladenes Fahrzeug ist sehr gefährlich. Zum einen hat es ein anderes Fahrverhalten. Zum andern können sich lose Gegenstände bei einem Aufprall in Geschosse verwandeln und die Insassen verletzen. Markus Peter: «Verstauen Sie die schweren Gepäckstücke ganz unten. Füllen Sie den Kofferraum nur bis zur Oberkante der Rücksitzlehne und bin-

den Sie einzelne Gegenstände fest.» Ausserdem sollte man den Kindern nur weiche und leichte Spielzeuge in die Hand geben, so der Agvs-Experte weiter. Und: «Achten Sie auf eine gute Sicherung der Dachladung und beachten Sie die im Fahrzeugausweis notierten Gewichtsgrenzen.»

CH-Kleber und Warnweste nicht vergessen Eine Warnweste ist zwar nicht teuer und kann an jeder Autobahnraststätte gekauft werden, doch besser man denkt schon vorher daran: Denn in vielen Ländern darf man im Pannenfall nur mit Warnweste aus dem Auto steigen. Auch ein CH-Kleber und die grüne Versicherungskarte sind zum Teil vorgeschrieben. «Informieren Sie sich über die Vorschriften in Ihrem Reiseland, es gelten unterschiedliche Tempolimits und Ausrüstungspflichten, z.B. mit Ersatzglühbirnen oder Feuerlöscher», rät Markus Peter. (pd.)


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