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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 50 I 168. Jahrgang I Freitag, 27. Juni 2014

Erneuerung

Ausstrahlung

Die Bauarbeiten an der Albisstrasse in Hausen beginnen am 30. Juni. > Seite 3

Der Singkreis Bezirk Affoltern überzeugte in der Kirche von Kappel. > Seite 10

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Ungewöhnliche Nacht Johannisnacht: Ökumenische Sternwanderung zum Kloster Kappel. > Seite 10

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Strahlende Gesichter Loomattfest der RGZ-Stiftung: Musik und Tanz, Geselligkeit und gutes Essen. > Seite 11

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«Verschleppt!» Tschägg-Point Affoltern und Jungschar Mettmenstetten: Gemeinsames Lager. > Seite 11

Martin Summerauer verlässt die Gemeinde Affoltern

Entwicklung oder Entwicklungszusammenarbeit?

Der Geschäftsleiter Haus zum Seewadel, Martin Summerauer, verlässt die Gemeinde Affoltern per 31. Dezember 2014. Er wurde vom Stadtrat Uster zum Gesamtleiter der vier öffentlichrechtlichen Heime der Stadt gewählt. Mit dem Weggang von Martin Summerauer verliert die Gemeinde Affoltern einen ausgewiesenen Fachmann. Er hat zusammen mit seinem Team das Haus zum Seewadel bezüglich gelebtem Menschenbild, Sorgfalt, Stabilität, Professionalität, Sicherheit und gesunden Finanzen massgebend geprägt und zum Kompetenzzentrum für Wohnen und Pflege im Alter im Bezirk Affoltern ausgebaut. Gemeinderat, Verwaltung und die Mitarbeiter des Haus zum Seewadel danken ihm bereits heute für die geleistete Arbeit. (tro)

Im Rahmen des Forums Kirche und Wirtschaft referierten und diskutierten am Dienstagabend im Kloster Kappel namhafte Experten zum Thema «Entwicklung oder Entwicklungszusammenarbeit?». Willi Graf vom Deza hielt fest, wie wichtig Entwicklungshilfe ist. Und Michael Fahrbach von Glencore schilderte, was Glencore punkto Entwicklungshilfe tut, während Peter Niggli von der Alliance Sud eine kritische Bestandesaufnahme vorlegte. Die gut besuchte Veranstaltung im Kloster Kappel brachte keinen Schlussstrich unter die bekannten Auseinandersetzungen, was auch nicht angepeilt war, war aber grundsätzlich vom Konsens getragen: Es muss geholfen werden! (kb.)

................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

Mit einem Neubau der Migros und der Revitalisierung des heutigen Migros-Domizils soll das Zentrum Oberdorf in Affoltern aufgewertet werden. (Bild Werner Schneiter)

Mit zwei Grossobjekten ein Zentrum gestalten Martin Summerauer. (Bild zvg.)

Ab Januar 2015 wird das Zentrum Oberdorf in Affoltern erweitert: Die Migros zieht aus dem Bau der Zürich Versicherungen aus und errichtet auf dem Parkplatz am Jonenbach einen Neubau – mit einer Verkaufsfläche, die der heutigen entspricht. Die Zürich Versicherungen revitalisieren ihre

Immobilie und schaffen neben kleinen Ladenflächen Platz für einen grossen Lebensmittelladen. Möglicherweise ist das Lidl. Die Piazza wird überdeckt. Die Investoren erweitern das Zentrum in Zusammenarbeit und sind willens, aus zwei Grossobjekten ein Dorfzentrum zu gestalten. An einer In-

formationsveranstaltung für Anwohnende wurden auch Bedenken geäussert, vor allem zur Verkehrs- und Parkplatzsituation. Die Erweiterung ist wegen der engen Platzverhältnisse nicht eben einfach. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

MyStop: Droht Ende Jahr die Schliessung? Die Autobahnraststätte schreibt weiterhin rote Zahlen – jetzt wird ein Investor gesucht Ein Rangrücktritt der Banken in der Höhe von rund 15 Mio. Franken verhinderte den Kollaps der überschuldeten Autobahnraststätte MyStop. Denkbar sind nun zwei Varianten: der Verkauf der Immobilie und die Bildung einer Betriebsgesellschaft – oder ein Käufer, der die Raststätte in eigener Regie betreibt. In einer Konsultativabstimmung sagten die Aktionäre an der GV zu beiden Varianten Ja. ................................................... von werner schneiter Die Autobahnraststätte MyStop schreibt abermals Verluste – in erster Linie, weil sie zu teuer gebaut wurde. Rund 55 Mio. Franken wurden damals investiert. Der Wert der Immobilie ist von 40 auf rund 20 Mio. Franken gesunken, die Aktien sind inzwischen wertlos. MyStop fehlen 15 Mio. Franken Eigenkapital. Aufgefangen wird

das durch die Zürcher und die Urner Kantonalbank, die mit einem Rangrücktritt in dieser Höhe eine Deponierung der Bilanz verhindert haben. Die happige Zinsbelastung und Abschreibungen nagen am Betriebsergebnis – und eine ausserordentliche, zwingende Abschreibung von knapp 20 Mio. Franken lässt den Jahresverlust 2013 auf über 21 Mio. Franken hochschnellen. Schwacher Trost ist der Umstand, dass das Ergebnis ohne diese Lasten ganz ordentlich aussehen würde. «Aber nie so gut, dass man weg kommt von den Schulden», wie Bendik Höhn von der vom Verwaltungsrat für eine Sanierung beauftragten Zetra International AG feststellte. Jährliche Abschreibungen von 1,4 Mio. Franken, grosse Zinslasten und Rückstellungen verhindern in der jetzigen Situation ein positives Betriebsergebnis.

«Investoren stehen nicht gerade Schlange» Die Zetra kommt in ihrem Befund zum Schluss, dass in der Raststätte

nur noch wenig Rationalisierungspotenzial vorhanden ist: 100 000 bis 150 000 Franken. Im vor allen abends schlecht laufenden Restaurant – 90 Prozent des Umsatzes wird über Mittag erzielt – und in den Shops sind inzwischen Sanierungsmassnahmen ergriffen worden, die positive Resultate zeigen. Insgesamt ist das Konzept aber nicht rentabel, es kommt innerhalb des Gebäudes zu «Kannibalisierung». «Gleichwohl darf aufgrund der Zahlen festgestellt werden, dass der Betrieb operativ gut geführt wird», sagt Verwaltungsratspräsident Karl E. Schroeder. Seit geraumer Zeit laufen nun Gespräche mit möglichen Investoren – kein einfaches Unterfangen. «Sie stehen nicht gerade Schlange», antwortete Schroeder auf eine Frage aus dem Publikum. Er hofft, bis zum Herbst 2014 eine Lösung präsentieren zu können. Ansonsten droht die Schliessung. Es sind zwei Varianten denkbar, die von den Aktionären in einer Konsultativabstimmung befürwortet werden: zum einen der Verkauf der ge-

samten Immobilie an einen Investor, der hernach auch für den Betrieb – was auch immer – in eigener Regie besorgt. Zum anderen wird auch nach einem Käufer der Immobilie gesucht, der den Betrieb der jetzigen Raststätten AG in Miete überlässt, sozusagen die Aufteilung in zwei Gesellschaften. Damit könnten die bestehenden Altlasten beseitigt werden. Die Betriebsgesellschaft bestünde aus der jetzigen AG, für die laut Bendik Höhn ein Mietzins von rund 900 000 Franken tragbar wäre und laut Höhn einen Gewinn von knapp 40 000 Franken abwerfen könnte. Beide Varianten sind nicht ganz einfach, letztlich eine Frage des Preises, der natürlich von den Banken bestimmt wird. Bisher ist der VR zu keinen Lösungen gekommen. McDonalds und Burger King bekunden zwar Interesse – nur an den Shops, nicht jedoch am zu gross konzipierten Restaurant, das in der 3. Etage überdies nicht optimal platziert ist. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

500 26 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 2. Juni 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – EBERSOLE Jon Michael, 1956, amerikanischer Staatsangehöriger Weiter hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 17. Juni 2014 ins Bürgerrecht der Gemeinde Affoltern am Albis aufgenommen: – STETTLER Monika, 1965, Horgen ZH, Luzern und Hasle bei Burgdorf BE sowie die Kinder Patrick, 1996 und Lukas, 1998, Luzern und Hasle bei Burgdorf BE Affoltern am Albis, 17. Juni 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Papierund Kartonsammlung Am Samstag, 5. Juli 2014, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 08.00 Uhr morgens am Strassenrand bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelverein: Säuligugger Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: Tel. 079 631 32 09 (ab 12.00 Uhr) Affoltern am Albis, 27. Juni 2014 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Praxisübergabe

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Mit Beschluss Nr. 168 vom 17. Juni 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis die kommunale Hundeabgabe per 1. Januar 2015 auf Fr. 120.– pro Hund/Jahr angepasst (zzgl. Fr. 30.– Kantonsbeitrag). Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindekanzlei, 3. Obergeschoss, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 27. Juni 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen Gesuchsteller: Suter Ueli, Litzistr. 4, 8908 Hedingen Bauprojekt: Anbau Vordach an Heuhalle, Litzistrasse bei 4, Kat.-Nr. 1667, Vers.-Nr. 794; Landwirtschaftszone kantonal (L)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21, 8909 Zwillikon

Qualität aus Freude am Beruf

Nach bald 30-jähriger Tätigkeit als Hausarzt in Wettswil werde ich meine Praxistätigkeit auf Ende Juni 2014 aufgeben. Ich danke den Patientinnen und Patienten für das Vertrauen und die Wertschätzung, meinem Praxisteam für das Miteinander, meinen Kolleginnen und Kollegen in Praxis und Spital, den Spitex- und Physioteams für die hervorragende Zusammenarbeit. Mit Freude heisse ich meine Nachfolgerin, Frau med. pract. Ausra Sivickiene, willkommen! Sie wird die Hausarztpraxis im Zentrum von Wettswil ab 1. Juli 2014 weiterführen. Ihr wünsche ich für die Zukunft alles Gute! Dr. med. Thomas Schmid, Allgemeinmedizin FMH

Praxisübernahme

1. Der Jahresbericht 2013 des Vorstandes wird genehmigt 2. Die Jahresrechnung 2013 wird genehmigt 3. Der Voranschlag 2015 wird genehmigt 4. Die Anpassung der Entschädigungsregelung wird genehmigt 5. Als Vorstandsmitglieder sind gewählt: Hans Finsler, Affoltern am Albis Ursula Junker, Mettmenstetten Michael Nanz, Bonstetten Niklaus Schwendener, Wettswil Christian Gabathuler, Maschwanden Reto Brönnimann, Hausen am Albis 6. Als Präsident ist Kurt Weber, Ottenbach, gewählt

Frau med. pract. Ausra Sivickiene Fachärztin Allgemeinmedizin (LT) Praxis BERNSTEIN Ettenbergstrasse 3, 8907 Wettswil am Albis Telefon 044 700 05 00

Seit 2012 lebe ich mit meiner Familie in der Schweiz. Nach dem Medizinstudium und der Weiterbildung zur Fachärztin Allgemeinmedizin in Litauen war ich in Klinik und Pharma tätig. Davon mehrere Jahre für die Schweizer Firma Mepha. Seit 3½ Jahren bin ich als Haus- und Familienärztin tätig, davon 1½ Jahre in einer Gemeinschaftspraxis in Baselland. Bereits seit Mai 2014 arbeite ich in der Praxis bei Dr. med. Thomas Schmid. Ich freue mich, dass ich ab 1. Juli 2014 die Praxis übernehmen kann. Ich biete eine umfassende hausärztliche Betreuung aller Altersgruppen an. Neu ist das Angebot von Ultraschalldiagnostik. Ich spreche Litauisch, Deutsch, Englisch, Russisch fliessend; Spanisch-, Italienisch- und Französisch-Grundkenntnisse. Med. pract. Ausra Sivickiene, praktische Ärztin FMH

(Hiob 19, 25)

Nach langsamem Schwinden ihrer Lebenskräfte ist unsere liebe Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter, Schwester und Tante

Renate Schönholzer-Heim 7. Februar 1928 - 18. Juni 2014

in ihrem 87. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Sie folgte ihrem Ehemann, der ihr ein Jahr vorausgegangen ist. In lebendiger Erinnerung bleiben uns ihre Liebe und Herzlichkeit, wie auch ihre fürsorgliche Anteilnahme am Geschehen im Familien- und Freundeskreis. Zürich, 18. Juni 2014 Marianne Rutschmann-Schönholzer mit Kindern und Grosskindern Irène Schönholzer Dieter Schönholzer und Andreas Ebner Carmen Tissot-Heim und Verwandte

Das Protokoll und die Akten liegen beim Sekretariat ZPK, c/o Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, ab dieser Publikation, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 147 Gesetz über die politischen Rechte). – Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz). – Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz).

Die Abdankung findet am Dienstag, 1. Juli 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Bonstetten statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Unsere Mutter hatte eine besondere Zuneigung zu ihrem blühenden Garten, welchen sie ausgesprochen liebte. Deshalb freuen wir uns alle, wenn Sie zur Abdankung in der Kirche eine Blume oder Blüte zum Abschied mitbringen mögen. Anstelle von Bouquets und Kränzen gedenke man der Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, Konto 80-507-0, IBAN CH03 0900 0000 8000 0507 0. Trauerfamilie Schönholzer, Alte Stationsstrasse 9, 8906 Bonstetten

Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Es gibt keinen Tod. Es gibt nur den Übergang in eine andere Welt.

Affoltern am Albis, 27. Juni 2014

DANKSAGUNG

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Kurt Weber

Sekretär Peter Schärer

(Chief Seattle)

Herzlichen Dank allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so liebevoller Weise zum Ausdruck brachten, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen und Edith auf ihrem letzten Weg begleiteten. Wir danken für die Zeichen der Liebe, Freundschaft und Anteilnahme, die mit uns von

Bestattungen Bonstetten

Edith Willimann-Betschart

In Bonstetten wird beerdigt:

24. Oktober 1969 – 31. Mai 2014

Schönholzer geb. Heim, Renate Irene Dr. med. Thomas Schmid Facharzt Allgemeinmedizin Ettenbergstrasse 3, 8907 Wettswil am Albis

Ich weiss, dass mein Erlöser lebet, und als der letzte wird er über dem Staube sich erheben.

Die Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) vom 18. Juni 2014 hat folgende Beschlüsse gefasst:

geboren 7. Februar 1928, von Schönholzerswilen TG, Witwe des Schönholzer, Richard Hermann, wohnhaft gewesen in Horgen. Sie starb in Zürich am 18. Juni 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Dienstag, 1. Juli 2014, um 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Dienstag, 1. Juli 2014, um 14.00 Uhr.

Abschied nahmen. Ganz herzlich danken wir auch für die vielen Kondolenzkarten und Spenden. Besonderer Dank gilt dem ganzen Ärzte- und Pflegeteam der Spitäler Triemli/Affoltern am Albis Dr. med. R. Kunz und Pflegeteam, Villa Sonnenberg, Spital Affoltern Dr. med. W. Baumann und Praxisteam, Knonau Pfarrer Dr. A. Saporiti für die Begleitung und persönliche Gestaltung der Trauerfeier in Knonau Knonau, im Juni 2014

Patrik Willimann-Betschart mit Rahel, Alina und Nico mit allen Angehörigen

Bestattungsamt Bonstetten

Wettswil am Albis Am 20. Juni 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Moor, Marguerite Anna geboren 3. Januar 1923, Bürgerin von Niederglatt ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 32. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Heissächer in Wettswil am Albis stattgefunden. Der Friedhofvorsteher

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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juni 2014

Garderobentüre aufgebrochen: Bargeld weg

Ausserordentliche Gemeindeversammlung in Obfelden am 17. September

Diebstahl, Einbruch und Lärm beschäftigten die Polizei in den letzten Tagen.

Abstimmung über Spital-Statutenrevision – aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Im Schwimmbad Stigeli in Affoltern haben Unbekannte am Samstagnachmittag eine Garderobentüre aufgebrochen und Bargeld gestohlen. Der Sachschaden ist gering. Ebenfalls im Stigeli wurde Freitag über Mittag aus einem unbeaufsichtigen, auf dem Liegeplatz deponierten Rucksack ein Mobiltelefon entwendet. Aus Affoltern wird auch ein Einschleichediebstahl gemeldet. Aus einem offenstehenden Einfamilienhaus entwendete die Täterschaft am Freitagmorgen Bargeld und Kreditkarten. Die Kantonspolizei spricht von einem Deliktsgut von gegen 1000 Franken. Mehrmals rückten Kantons- und Gemeindepolizei in den vergangenen Nächten wegen Lärmimmissionen aus. So einmal mehr zum Bahnhofplatz, zu einer Bar und zu einer Party in Affoltern. In Hedingen wurde ein Arbeiter verzeigt, der über Mittag Lärm produzierende Arbeiten verrichtete. (-ter.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Heidi Schneebeli zum 80. Geburtstag gratulieren. Sie feiert morgen Samstag, 28. Juni. Herzliche Gratulation und alles Gute! Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 29. Juni, feiert Carlo De Luigi in Affoltern den 80. Geburtstag. Dem rüstigen Jubilaren gratulieren wir herzlich zu diesem Ehrentag und im Kollegenkreis weiterhin viel «Gfreuts».

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Es war vorgesehen, den heutigen Zweckverband Spital Affoltern in eine Gemeinnützige Spital Affoltern AG zu überführen. Infolge Nichterreichung der Einstimmigkeit aller Gemeinden anlässlich der Urnenabstimmung zu dieser Vorlage am 24. November 2013 hat die Betriebskommission den Wertefluss des Spitals zusammen mit den Gemeinden analysiert und festgestellt, dass die hohe Komplexität und Intransparenz mit einem eigenen Haushalt stark verbessert werden könnte. Eine rasche Verbesserung des Werteflusses soll durch einen eigenen Zweckverbandshaushalt erzielt werden. Aufgrund dieser Überlegungen ist es dringend notwendig, die Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern einer Revision zu unterziehen. Damit die Anpassung des Zweckverbandshaushaltes zeitnah umgesetzt werden kann, sollen die Statuten des Spitalzweckverbandes nur selektiv bezüglich der durch die Rechtsgrundlagen gegebenen Änderungen wie folgt angepasst werden: Anpassung des Zweckartikels und Einführung eines eigenen Haushaltes. Der Beschluss bezüglich einer Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals obliegt nach Art. 11 Ziff. 8 der Gemeindeordnung der Gemeindeversammlung. Weiter gilt gemäss Art. 19 der Zweckverbands-Statuten, dass Änderungen der Statuten der Zustimmung aller Verbandsgemeinden bedürfen. Aus diesem Grund findet in Obfelden eine ausserordentliche Gemeindeversammlung am Mittwoch, 17. September

auf 7 Uhr durchgehend bis 14 Uhr reduziert. Die weiteren Öffnungszeiten erfahren keine Änderung. Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Oberglatt, über die KVG-Revision wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

felden ausgebaut werden. Dafür wurde ein Kredit von 33 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Ernst Höhener AG, Obfelden, vergeben. Im gleichen Zusammenhang ist die Erstellung einer Beleuchtung an der Neugutstrasse angezeigt. Für eine öffentliche Beleuchtung wurde ein Kredit von 36 000 Franken bewilligt.

Liegenschaften

Bauabrechnung

Die Gemeindeversammlungen für das Jahr 2015 wurden auf Dienstag, 2. Juni 2015 und auf Montag, 7. Dezember 2015 festgelegt.

Die Doppelstegplatten der Sheddächer der Mehrzweckhallen Zendenfrei müssen altershalber ersetzt werden. Für den Ersatz dieser Platten wurde ein Kredit von 40 000 Franken und für das Anbringen einer vorschriftskonformen Absturzsicherung am Flachdach der Mehrzweckhalle ein Kredit von 45 000 Franken bewilligt.

Folgende Bauabrechnungen wurden abgenommen: Gesamtbeurteilung des Dorfbaches betreffend Öffnungsmöglichkeiten vom Lindenbach bis zum Beginn im Betrag von Fr. 9337.70; Anpassung des Quergefälles der chaussierten Stegstrasse im Betrag von Fr. 16 548.35.

Gemeindeverwaltung

Kanalisationen

Der Regierungsrat hat die Arbeitszeit für die Zentral- und Bezirksverwaltung im Hinblick auf den Jahreswechsel 2014/2015 geregelt. Die Gemeinde Obfelden schliesst sich der kantonalen Arbeitszeitregelung über die Feiertage an. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben demnach ab Montag, 22. Dezember 2014, bis und mit Sonntag, 4. Januar 2015, geschlossen. Weil das Dienstleistungsangebot der Gemeindeverwaltung am Freitagnachmittag nur noch wenig in Anspruch genommen wird, werden die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung per 01. August 2014 am Freitag

Für die Sanierung der Kanalisation im Chileweg wurde ein Kredit von 35 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die ISS Kanal-Service AG, Boswil, vergeben.

Die Kantonspolizei Zürich führte am 2. Juni 2014 an der Ottenbacherstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Aus den insgesamt 260 kontrollierten Fahrzeugen resultierten 11 Übertretungen.

Gemeindestrassen / Beleuchtung

Baupolizei

Die Genossenschaft Lindenbach wurde im Zusammenhang mit der Erstellung einer Überbauung an der Neugutstrasse verpflichtet, die Strasse auf die notwendige Breite auszubauen. Da auch die bestehende Strassenentwässerung den Ansprüchen nicht mehr genügt, muss diese zulasten der Gemeinde Ob-

Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Topas Management AG, Rotkreuz (vormals RKC GmbH, Bäch), Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage, Erfüllung Auflagen und Bedingungen der baurechtlichen Bewilligung sowie Baustelleninstallation und Baustellenzufahrt; Thomas Altherr, Obfelden, für ein Schwimmbecken an der Poststrasse; Rolf und Magdalena Vollenweider, Obfelden, für den Abbruch und den Ersatzbau eines Schopfes mit neuer Solaranlage und Anbau Unterstand an der Wolserstrasse; Sergio Fernandez, Obfelden, für den Anbau eines gedeckten Sitzplatzes am Doppeleinfamilienhaus im Bächler.

2014, 20.00 Uhr, im Singsaal Chilenfeld, statt. Der Gemeinderat Obfelden erachtet eine Revision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern als notwendig. Die vorliegende Totalrevision der Zweckverbands-Statuten enthält die erforderlichen Regelungen und kann aus Sicht des Gemeinderates genehmigt werden. Zuhanden der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 17. September 2014 wird beantragt, der Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern ebenfalls zuzustimmen.

Gemeindeversammlungen 2015

Polizeiwesen

Bauarbeiten an der Albisstrasse in Hausen beginnen am 30. Juni Ab Montag, 30. Juni, erneuert das kantonale Tiefbauamt die Albisstrasse zwischen Oberalbisstrasse und Tüfenbach in Hausen. Geplant sind neue Abschlüsse, ein neuer Fahrbahnbelag sowie der teilweise Ersatz der Entwässerungsleitungen. Zudem wird im Einlenkerbereich der Tüfenbacherstrasse die Bushaltestelle behindertengerecht ausgebaut. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 30. Juni, und dauern bis

zirka Anfang Oktober 2014. Sie erfolgen in drei Etappen. Der Verkehr wird abschnittweise mit Lichtsignalanlagen geregelt. Während der ersten Etappe ist bei der Ein-/Ausfahrt Tüfenbacherstrasse mit Einschränkungen und Wartezeiten zu rechnen. Während des Neubaus der Bushaltestelle Tüfenbach (Etappe 1) wird diese temporär in Richtung Riedmatt/Türlersee verschoben. Man beachte die

Teilrevision der Gemeindeordnung Hedingen

Aus den Verhandlungen Die Gemeinde Knonau des Gemeinderates setzt auf Maschwanden LED-Beleuchtung

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 10. Juni 2014 eine Teilrevision der Gemeindeordnung vom 8. Februar 2009 verabschiedet. Bevor diese Änderungen den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 18. September 2014 zur Vorberatung und anschliessend an der Urnenabstimmung vom 30. November 2014 zum Entscheid unterbreitet werden, soll allen interessierten Kreisen in Hedingen Gelegenheit gegeben werden, sich zu den zur Änderung vorgeschlagenen Bestimmungen zu äussern. Die einzelnen zur Revision vorgeschlagenen Bestimmungen samt den erläuternden Ausführungen des Gemeinderates können unter www.hedingen.ch/gemeindeordnung heruntergeladen werden. Stellungnahmen können bis spätestens Donnerstag, 31. Juli 2014, eingereicht werden an Gemeindeverwaltung Hedingen, Gemeinderatskanzlei, Postfach, Hedingen oder revision-gemeindeordnung@hedingen.ch. Bei weiteren Fragen steht Gemeindeschreiber Daniel Keibach (Telefon 044 762 25 55 oder E-Mail gemeindeschreiber@hedingen.ch) gerne zur Verfügung.

Finanzrevision vom 5./6. Mai 2014

Fahrgastinformationen an der Haltestelle beziehungsweise in den Bussen. Für die abschliessenden Belagsarbeiten sperrt das Tiefbauamt die gesamte Strecke zwischen Oberalbisstrasse und Tüfenbach für ein Wochenende. Dies aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit. Die Vollsperrung findet voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober 2014 statt.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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LucioRevisionen erstattet Bericht über die Revision vom 5. bis 6. Mai 2014. Sie umfasste die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2013 mit integrierter Stichprobenprüfung bei den Belegen und der Buchführung beim Jahresabschluss 2013. Gemäss Beurteilung LucioRevisionen entspricht die Jahresrechnung 2013 den Vorschriften der massgebenden Gesetze, Verordnungen und Weisungen. Es wurden nur Hinweise zur Jahresrechnung und zum Kostenverteiler des Spitals Affoltern abgegeben. Der Gemeinderat hat den Bericht genehmigt und verdankt die sorgfältige Führung dem Kanzleipersonal.

Revision der KVG-Abrechnungen 2013 LucioRevisionen hat die Abrechnungen 2013 im Bereich der Krankenversicherung (KVG) am 16. und 17. Mai 2014 geprüft. Sie umfasste die Krankenversicherungs-Abrechnungen 2013 in den Bereichen der Sozialhilfe, der Zusatzleistungen zur AHV/IV sowie der Verlustscheine. Die Revision führte zu keinen Feststellungen und Hinweisen. Der Bericht wurde vom Gemeinderat genehmigt.

LED-Kandelaber am Dollägertenweg: Für die Sanierung des Dollägertenweg hat der Gemeinderat einen Kredit von 46 832 Franken genehmigt und die Tiefbauarbeiten an die Firma Vanoli, Steinhausen, vergeben. Gleichzeitig mit den Tiefbauarbeiten werden die alten Kandelaber durch eine stromsparende LED-Beleuchtung ersetzt. Hierfür wurde ein Kredit von 18 888 Franken genehmigt. Der Auftrag für den Ersatz der Strassenbeleuchtung am Dollägertenweg wird durch die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) ausgeführt. Ebenfalls hat der Gemeinderat für den Ersatz eines Kandelabers bei der Schulhausstrasse sowie für die Neuinstallation eines zusätzlichen Kandelabers bei der Einfahrt der Hagedornstrasse in die Schulhausstrasse (Schulweg) einen Kredit von 7348 Franken genehmigt. Auch dieser Auftrag wurde der EKZ erteilt. Zudem wurde die Baubewilligung für den Neubau von 4x3 und 9x2 Reiheneinfamilienhäusern, Uttenbergstrasse, Kat.-Nr. 1242, an die Firma Leuthard Immobilien erteilt. Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber

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Affoltern am Albis Mit Beschluss vom 17. Juni 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis als Mitglieder des Wahlbüros (alle wohnhaft in Affoltern am Albis oder Zwillikon) für die Amtsdauer 2014 bis 2018 gewählt: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Berisha Mirlindje, Jonentalstrasse 21 (bisher) Brüngger Aline, Sonnenbergstrasse 5 (bisher) Büchner Dominic, Betpurstrasse 16a (bisher) Büchner Iris, Betpurstrasse 16a (bisher) Bürgin Gabriele, Zeughausstrasse 25c (bisher) Buri Anja, Im Grund 4 (bisher) Degiacomi Rebecca, Giessenstrasse 7a (bisher) Diethelm Margrit, Bachmattstrasse 19 (bisher) Ebnöther Bruno, Goldiger Berg 2a (bisher) Grötsch Johannes, Sonnenbergstrasse 5 (bisher) Hablützel Monica, Obere Seewadelstrasse 10a (bisher) Haldimann Erika, Breitenweg 6 (bisher) Helfer Stefanie, Giessenstrasse 15a (bisher) Holenstein Stefan, Brunnenstrasse 2 (bisher) Honegger Urs, Wollengasse 10 (bisher) Hurter Barbara, Loorenstrasse 11 (bisher) Hurter Claudia, Steinacherstrasse 17b (bisher) Karst Esther, Untere Bahnhofstrasse 24 (bisher) Kluser Julia, Pfruendhofstrasse 62 (bisher) Lanz Christoph, Alte Hedingerstrasse 24 (bisher) Marty Silvan, Bernhaustrasse 13 (bisher) Messerli Christoph, Grossmatt 5 (bisher) Moser Ursula, Semperweg 7 (bisher) Oehrli Deborah, Grossmatt 8 (bisher) Rudolf Arno, Steinacherstrasse 4 (bisher) Sörensen Sonja, Lichtmattstrasse 9 (bisher) Stäubli Maja, Im Winkel 4 (bisher) Stolz Monika, Hasenbühlstrasse 42 (bisher) Vicino Silvio, Centralweg 3 (bisher) Vollenweider Dora, Schulrain 3a (bisher) Wäfler Heidi, Lichtmattstrasse 9 (bisher) Seeberger Renato, Gerbiweg 17 Kalt Fabian, Sonnenbergstrasse 34 Schmuki-Horat Brigitta, Untere Kirchfeldstrasse 12 Kopeliowitsch Ariel, Schwandenrain 6a Buchschacher-Bünter Silvia, Weidliweg 6 Panchaud Luc, Wilgibelweg 23 Müller Werner, Merkurstrasse 1 Rohr Michael, Betpurhöhe 3 Rohr Ursula, Betpurhöhe 3 Wyss Daniel, Untere Bahnhofstrasse 12a Marcel Domeisen, Schwandenrain 8b Berardi Gabriel, Obere Kirchfeldstrasse 16 Marti Roger, Gerbiweg 20 Imhof Alisha, Im Rebberg 3 Hess Martina, Grossmatt 2 Finsler Selina, Ferenbacherstrasse 1 Finsler Stefanie, Ferenbacherstrasse 1 Finsler Larissa, Ferenbacherstrasse 1 Eichmann Flavia, Ferenbacherstrasse 15a

Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 27. Juni 2014

Gemeinderat Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juni 2014

Im Herbst 2016 wird das neue Zentrum Oberdorf in Affoltern eröffnet Baustart im Januar 2015 – Informationsveranstaltung für Anwohnende im «LaMarotte» Das neue Gesamtzentrum im Oberdorf in Affoltern soll Ende September 2016 bezogen werden. Dieses ehrgeizige Ziel verkündeten Migros und die Zürich Versicherungen anlässlich einer Informationsveranstaltung. Wegen der engen Platzverhältnisse – vor allem während der gut 20-monatigen Bauphase – hegen Anwohnende Bedenken. ................................................... von werner schneiter Nicht wie von Migros angekündigt in diesem Sommer, sondern im Januar 2015 erfolgt im Oberdorf in Affoltern der Baustart des neuen Gesamtzentrums. Die Verzögerung liegt in der komplexen Struktur und in den engen Platzverhältnissen begründet. Laut Heinz Fankhauser, Leiter Expansion/Standortentwicklung bei Migros Zürich, liegt die Baubewilligung der Gemeinde Affoltern seit einigen Monaten vor. Aber noch müssen Auflagen daraus abgearbeitet werden. Inzwischen sind nun auch die Grundstückarrondierungen abgeschlossen, aber das Bewilligungsverfahren für das Strassenprojekt läuft noch. Auftragsvergaben stehen kurz vor Abschluss.

Migros: 1800 Quadratmeter Verkaufsfläche – wie bisher Nach den Worten von Johann Candrian, Leiter Immobilien bei Migros Zürich, gilt es nun, aus zwei Grossobjekten ein Gesamtzentrum zu gestalten. Die Migros zieht vom heutigen Standort in der Liegenschaft der Zürich Versicherungen weg und errichtet auf dem heutigen Parkplatz einen Neubau. Mit 1800 Quadratmetern entspricht die im Erdgeschoss liegende Verkaufsfläche exakt der heutigen. Eine Vergrösserung ist laut Fankhauser aufgrund der räumlichen Verhältnisse im Oberdorf nicht möglich. Im ersten Obergeschoss sind 900 Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsflächen geplant. «Wir sind mit Interessenten in Verhandlungen», fügte Candrian bei. Vom 1. bis zum 4. Obergeschoss entstehen insgesamt 31 Zweieinhalbbis Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen, die ab Sommer 2015 vermietet werden und zwischen 50 und 105 Quadratmeter Fläche aufweisen. Die Tiefgarage im Neubau wird mit knapp 170 Parkplätzen bestückt.

Überdachte Piazza – kommt Lidl? Mit dem Auszug der Migros streben die Zürich Versicherungen eine Revitalisierung der Verkaufsflächen an. Reto Bühler von der Zürich Imre AG betonte, dass Zürich und Migros einen ge-

Die Terminplanung 2. Semester 2014: Vorbereitungsarbeiten Januar 2015 bis September 2016: Bauphase Neubau Migros Realisierung der Überdachung: Februar bis April 2016 Eröffnung der neuen Migros: Juni 2016 Umnutzung Erdgeschoss Zürich Versicherungen: Juni bis September 2016 Bezug Wohnungen Migros: September 2016 Gesamteröffnung: Ende September 2016.

meinsamen Betrieb für das erweiterte Zentrum Oberdorf realisieren werden – mit gemeinsamer Tiefgarage, einer Verbesserung der Aus- und Einfahrt zum Beispiel. Aber auch mit einer überdachten Piazza, wofür ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben worden ist. «Wir haben uns für eine ruhige Lösung entschieden, die passt», fügte Bühler bei. Diese Piazza kann für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden. Klar ist, dass im Zürich-Gebäude neben Räumen für Kleinmieter eine Fläche von 1000 Quadratmeter vorgesehen ist, auf der Lebensmittel verkauft werden. Nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert wurde die Vermutung, dass es sich beim möglichen Mieter um Lidl handelt. Ausserdem wird in den ehemaligen «Spar»-Räumen ein Café/Restaurant geplant. Den Willen, gemeinsam ein Gesamtprojekt zu entwickeln, haben Migros und die Zürich fixiert und ein gemeinsames Projektteam auf die Beine gestellt. Positionierung von Ladenflächen und Vermietung befinden sich in der Vorbereitungsphase, ebenso die gemeinsame Betriebsplanung. Die Migros investiert zwischen 35 und 40 Mio. Franken, bei der Zürich sind es laut Bühler «einige Millionen».

Auf dem Parkplatz des Zentrums Oberdorf wird der Migros-Neubau hochgezogen. (Bild Werner Schneiter)

Enge Platzverhältnisse: Heikle Bauphase «Wir bauen an einem schwierigen Ort, die Räume sind sehr eng», räumte Heinz Fankhauser ein. So sollen Fussgänger und Verkehrsverbindungen von der Baustelle getrennt und die Zufahrt für Anwohner und Kunden gewährleistet werden – kein leichtes Unterfangen, weil viele Lastwagen verkehren und zwei bis drei grosse Kräne gestellt werden müssen. Die Bauten werden etappiert. Der Sicherheit, so versprach Heinz Fankhauser im Weiteren, werde grosse Aufmerksamkeit geschenkt. «Hier redet ja auch die Gemeinde mit.» Die Baustelleninstallation und -logistik liegen vor, sobald der Generalunternehmer unterschrieben hat. Das wird demnächst der Fall sein. «Wir entwickeln in den nächsten Monaten ein Detailkonzept. Und dieses muss von Kanton und Gemeinde bewilligt werden», sagte Fankhauser.

Bedenken der Anwohnenden An der Informationsveranstaltung im «LaMarotte» warfen die Anwohnenden einen ganzen Wust an Bedenken in die Runde. Vor allem auch wegen der Parkplatzsituation während der Bauphase wird «wildes» Parkieren befürchtet, zum Beispiel beim Restaurant Central, wo Migros-Kunden ihre Autos schon heute häufig abstellen, aber nicht zum Gästekreis zählen. Heinz Fankhauser versuchte Bedenken zu zerstreuen, dass auch die nach Eröffnung zur Verfügung stehenden Parkplätze nicht ausreichen würden. «Für ein Center dieser Grösse genügen erfahrungsgemäss 170 Parkplätze. Prüfen will man auch den Wunsch, den Anwohnern und Kunden die Tiefgarage kostenlos zur Verfügung zu stellen und die Öffnungszeiten dieser Tiefgarage nach Eröffnung des Zentrums zu verlängern. Moniert wurde auch, dass die Läden heute phasenweise leer sind, die Frequenzen zu wünschen übrig lassen. Die Bauherrschaft ist aber überzeugt, dass neue, attraktive Mieter das Zentrum zum Leben bringen werden – auch ein allfälliger Lidl, der das Migros-Angebot ergänzt, weil er ein anderes Sortiment führt.

Der Migros-Neubau, vom Jonenbach her gesehen.

Auf der grösstenteils überdeckten Piazza sind öffentliche Veranstaltungen möglich. (Visualisierungen zvg.)

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Freitag, 27. Juni 2014

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Erreichen der Gewinnzone ist schwierig Die Autobahnraststätte MyStop ist zu gross konzipiert – Sanierungsmassnahmen und Verkaufsbemühungen Auch wenn die Shops gut laufen, der Benzinverkauf steigt, die Margen vergleichsweise gut sind, Sanierungsmassnahmen und ein neues Betriebskonzept für das Restaurant greifen: Für MyStop bleibt das Erreichen der Gewinnzone eine Herkulesaufgabe. Das Gebäude ist schlicht zu gross konzipiert. ................................................... von werner schneiter Dass sich unter den Aktionären Resignation breitmacht und die einstige Euphorie verdrängt hat, illustrierte am Montag auch der Aufmarsch zur Generalversammlung: Lediglich 66 Aktionäre verloren sich in der grossen Aula Ennetgraben in Affoltern. Ihre Investitionen haben sich in den vergangenen Jahren nicht ausbezahlt; die Aktie der Autobahnraststätte MyStop hat ihren Wert verloren. Als «Dividende» blieben am Ende der GV einzig der offerierte Wein und die belegten Brötchen. Der Verwaltungsrat ist auf der Suche nach einem Investor. Die Aktionäre befürworten in diesem Zusammenhang zwei Varianten: eine Veräusserung der Liegenschaft an einen Investor, der auch den Betrieb übernimmt – oder einen Käufer der Liegenschaft, der diese der Raststätten-AG für den

weiteren Betrieb in Miete überlässt (vgl. Artikel auf der Frontseite).

Ausserordentliche Abschreibungen «Einmal mehr» erläuterte Peter Zgraggen, Vizepräsident des Verwaltungsrates, ein Minus in der Jahresrechnung, das sich wegen der ausserordentlichen Abschreibungen von 19,8 Mio. Franken auf 21,6 Mio. Franken beläuft. Shops und Tankstellen laufen gut, weisen ein Umsatzplus von 8 Prozent auf. Auch der Restaurantbetrieb steigerte sich um 150 000 Franken. Und die Margen sind laut Zgraggen im Vergleich zu anderen Raststätten sehr gut, können aber den Betriebsverlust auch nicht verhindern – genauso wenig wie der Umstand, dass die Personalkosten in den letzten zwei Jahren um satte 2 Mio. Franken auf 3 Mio. Franken gesenkt wurden. «Abschreibungen, Zinsen und Rückstellungen fressen das positive Ergebnis auf. Ohne das würden 1,4 Mio. Franken Überschuss resultieren. Gleichwohl wurden an der Generalversammlung die Rechnung abgenommen und dem Verwaltungsrat Décharge erteilt – dies bei wenigen Nein-Stimmen.

«Die dargebotene Hand» «Wir können natürlich nicht jedes Jahr Verluste schreiben», sagte Verwal-

MyStop – ein harter Brocken für Verwaltungsrat und Geschäftsführer, von links: Thomas Lohmannn, Peter Zgraggen, Dr. Karl E. Schroeder (VR-Präsident), Engelbert Nussbaum, Thomas Kobsa und Peter V. Mattli. (Bild Werner Schneiter) tungsratspräsident Karl E. Schroeder. Der VR ist einer Empfehlung der Zürcher und Urner Kantonalbank gefolgt und hat mit der Zetra International AG eine auf Restrukturierungen spezialisierte Firma engagiert, die den Betrieb durchleuchtet hat. Schroeder nannte sie «die dargebotene Hand», die in ihrer Schlussfolgerung zum Befund kommt: Das noch mögliche Rationalisierungspotenzial ist klein, maxi-

«My Post 24» vor der Raststätte «My Post 24» nennt sich der Postpaketautomat, der seit Dienstag zum Angebot auf der Autobahnraststätte gehört. Die neue Dienstleistung richtet sich an jene, die nicht zu Hause sein können, wenn der Postbote kommt, an der Arbeit oder unterwegs sind, wenn die Poststelle im Dorf schliesst. Pakete können während 24 Stunden täglich empfangen und aufgegeben werden. Trifft ein Paket bei «My Post 24» ein, wird der Empfänger per SMS oder E-Mail avisiert. Auslösen lässt sich die Sendung dann mittels Code. Andererseits können Pakete bei «My Post 24» auch aufgegeben werden. Bevor das Paket in die Schublade gelegt werden kann, wird bargeldlos bezahlt – nur das Porto. Auch Retoursendungen sind möglich. Thomas Lohmann, Geschäftsführer von MyStop, erhofft sich natürlich durch die neue Post-Dienstleis-

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Beat Lustenberger, bei der Post für Marketing zuständig (links) und MyStopGeschäftsführer Thomas Lohmann geben den Automaten frei. (Bild -ter.) tung auch einen positiven Effekt für seinen Betrieb. Installieren wollte man «My Post 24» bereits im vergange-

nen Jahr. Das Bundesamt für Strassen (Astra) meldete anfänglich Vorbehalte an. (-ter.)

mal 150 000 Franken. – Was in der Gastronomie der Raststätte mit 7 Mio. Budget begann, ist auf heute 3 Mio. Franken geschrumpft. «Das allein zeigt die Problematik», führte Verwaltungsrat Thomas Kobsa aus und listete einen ganzen Wust an Problemen auf: Das Gebäude ist zu gross, zu personalintensiv; Shops und Cafébar kannibalisieren sich, die Frequenzverteilung ist zu gross. Ein Umbaukonzept zeigt Lösungsansätze: Das Geschehen soll sich aufs zweite Obergeschoss konzentrieren, die Inseln im Restaurant sollen – mit Ausnahme von Asia-Food – zurückgebaut, das Ganze in eine FreeFlow-Anlage umfunktioniert werden, bei der Selbstbedienung gilt und an einer zentralen Kasse gezahlt werden kann. Kobsa spricht von einer «kleinen, überschaubaren Anlage», die eine weitere massive Senkung der Personalkosten zur Folge hat. In der Diskussion mit den Aktionären machte VR-Präsident Schroeder klar, dass sich eine Vermietung des gesamten oberen Teils der Raststätte nicht rechnen würde. «Die Einnahmen eines Restaurantbetriebs sind höher als Mietzinseinnahmen.» Warum so lange zugewartet wurde, liegt laut Schroeder am Umstand, dass das Sanierungskonzept eben nicht überall auf Gegenliebe stiess. Das Restaurant ist auf zu hohe Frequenzen ausgerichtet. Eine weitere Krux: Die Erträge aus Mieten sind zwar noch gut, rund 1,3 Mio. Franken jährlich. Doch aus neuen Mietverträgen (die fünfjährigen laufen diesen Herbst aus) werden deutlich

weniger Einnahmen resultieren. Ob sich Räume nach weiteren «Absprüngen» ohne weiteres neu vermieten lassen, ist ebenso ungewiss.

Neues, vereinfachtes Betriebskonzept MyStop-Geschäftsführer Thomas Lohmann stellte ein neues, vereinfachtes Betriebskonzept vor und begann mit der Eigenwerbung. Neu finden sich Hinweistafeln auf das von einem neuen Küchenchef geführte PanoramaRestaurant auf Parkplätzen und im Eingangsbereich. «Seither ist der Besuch besser geworden», hielt er fest. In den Shops wurden die Warenpräsentation optimiert und das Angebot bereinigt, auch neue Kühlvitrinen installiert. Zu den zusätzlichen Dienstleistungen gehört auch eine Paketaufgabe-/Abgabestelle «My Post 24» (siehe Kasten).

Kooperation mit dem Holiday Inn Dem Problem der tiefen Restaurantfrequenzen am Abend will man mit einer Kooperation mit dem Hotel Holiday Inn begegnen und rechnet mit Halbpensionsgästen, die dieses Angebot im neuen Hotel auf dem OVA-Areal nicht vorfinden. «Bisher klappt das ganz gut», sagt Lohmann, der sein engagiertes Team lobt. «Unsere Mitarbeitenden kommen oft mit eigenen Vorschlägen und Ideen zu mir.» Im Weiteren wurden Kosten abermals optimiert, dieses Mal mit dem Outsourcing von Reinigung, Pikettdienst und Hauswartung.


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Freitag, 27. Juni 2014

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Debatte zu Entwicklung und Entwicklungszusammenarbeit Interessante Gespräche im Kloster Kappel im Rahmen des Forums Kirche und Wirtschaft

Das Forum Kirche und Wirtschaft (K+W) bot interessante Gespräche über «Entwicklung oder Entwicklungszusammenarbeit?» – mit (v.l.) Christoph Balmer (Forum K+W), Michael Fahrbach (Glencore), Moderator David Signer, Peter Niggli (Alliance Sud) und Willi Graf (Deza). (Bild Urs E. Kneubühl)

Im Kloster Kappel diskutierten Willi Graf vom Deza, Peter Niggli von der Alliance Sud und Michael Fahrbach von Glencore über das umstrittene Thema Entwicklungshilfe. Der Konsens der Veranstaltung: Es muss geholfen werden. ................................................... von urs e. kneubühl Die Solidarität der Schweizer mit den Armen dieser Welt ist gross, das sei einmal unbestritten. Darüber, wie viel, was und wo man helfen soll, allerdings ist immer wieder höchst umstritten. Für die Einen wird zu viel getan, für andere zu wenig und für die Dritten wird vor allem am falschen Ort geholfen. Kunststück also, wenn die Veranstaltung «Entwicklung oder Entwicklungszusammenarbeit?» des Forums Kirche und Wirtschaft vom vergangenen Dienstagabend im Kloster Kappel auch keinen Schlussstrich

Gapminder world Mit den interaktiven GapminderGrafiken, die kostenlos auf der Gapminder-Website www.gapminder.org zur Verfügung stehen, werden zahlreiche Kennzahlen von Ländern – etwa die Lebenserwartung, das Pro-Kopf-Einkommen, die durchschnittliche Anzahl an Ärzten oder die jährliche Exportrate – verglichen. Dabei werden zwei dieser Kennzahlen in einem Diagramm gegenübergestellt und eingezeichnet, wo das jeweilige Land im Diagramm einzuordnen ist. Auf einer Leiste kann man zudem das jeweilige Jahr anklicken, aus welchem die Daten stammen, um die Veränderungen im Zeitverlauf zu visualisieren. Die Gapminder-Software wurde von der Gapminder-Stiftung, Stockholm, entwickelt. Initiator der Stiftung und der Software ist der schwedische Medizinprofessor Hans Rosling. (kb.)

unter die Auseinandersetzungen brachte. Immerhin, Antworten gab es, einige Ansätze zu Verbesserungen und den Konsens: Es muss geholfen werden! Bevor allerdings mit den Referenten Willi Graf, Stv. Leiter Regionale Zusammenarbeit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), Peter Niggli, Geschäftsleiter Alliance Sud, und Michael Fahrbach, Leiter Nachhaltigkeit, Glencore International AG, zum Thema «Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft im Zwiespalt zwischen Entwicklungszusammenarbeit, Investition und Verantwortung» informiert und debattiert wurde – Moderation NZZ-Redaktor David Signer – sorgte Ruedi Odermatt, Pfarreileiter Steinhausen, für die besinnliche Einstimmung. Unterstützt wurde er von den kolumbianischen Musikern Leonardo Ponce und Jaime Vargas Vaca mit südamerikanischen Klängen.

Informationen und Anschauungen «Wer die Wahrheit sagt, muss damit rechnen, dass er einen Kopf kürzer gemacht wird», schliesst Ruedi Odermatt mit Hinweis auf den Gedenktag Johannes des Täufers seine eindrückliche Einstimmung in der Kirche. Johannes, der letzte Prophet des Alten Testaments und erste Märtyrer des Neuen Testaments, den Christus im LukasEvangelium als den «Grössten unter allen Menschen» bezeichnet, wurde bekanntlich enthauptet. Die verbalen Auseinandersetzungen, die anschliessend und nach Dislokation in den Gemeindesaal die Frage «Entwicklung oder Entwicklungszusammenarbeit?» erörtern sollten, waren dann entsprechend weder gehässig noch martialisch. Vorerst aber hielt Christoph Balmer, Fachstellenleiter des Forums Kirche und Wirtschaft, dazu in seiner Begrüssung der rund achtzig Prozent aus der Wirtschaft und zwanzig Prozent aus kirchlichen und von Hilfswerken kommenden Teilnehmer fest: «Seit Jahrzehnten leisten die Industrieländer Entwicklungshilfe – und trotzdem leben noch 1,2 Milliarden Menschen in absoluter Armut.»

Entwicklung findet statt – mehr Nehmen als Geben? Der grösste Teil dieser Menschen, so zeigte sich auch in den Referaten von Willi Graf, Deza, und Peter Niggli von der Arbeitsgemeinschaft Swissaid, Fastenopfer, Brot für alle, Helvetas, Caritas und Heks (Alliance Sud), dass der grösste Teil von ihnen in Ländern lebt, welche die wirtschaftliche Globalisierung wesentlich mitbestimmen und als Land ein hohes Wachstum aufweisen, nämlich Indien und China. Der stellvertretende Deza-Leiter Regionale Zusammenarbeit hielt in seinem Referat «Schweizer Entwicklungszusammenarbeit zwischen Nischen und globalen Herausforderungen» fest, dass Entwicklungen weltweit tatsächlich in beträchtlichem Masse stattfinden, was er mit der Präsentation von interaktiven Grafiken der Gapminder Stiftung, Stockholm (siehe Kasten), untermauerte. Weiter informierte Graf über die Strategien, die Arbeit sowie die Ziele der Deza. Afrika steht diesbezüglich künftig stärker im Fokus, wobei neben lokalen Projekten der globale Kontext im Blick bleibt und das Engagement vermehrt in Krisenregionen eingebracht werden soll. Wirtschaftliche und ökologische Rahmenbedingungen, so Graf, seien wichtig für eine nachhaltige Entwicklung und die Bekämpfung der Armut, die – ist der Deza-Mann überzeugt – «in all ihren Formen beendet werden kann». Und deshalb sei Zusammenarbeit absolut notwendig für die Entwicklung. Kritisch und fundiert hielt Peter Niggli, Alliance Sud, in seinem Referat «Schweizer Entwicklungspolitik: Mit der einen Hand geben, mit der anderen nehmen?» dagegen, indem er feststellt, dass «über 75 Prozent des Welteinkommens an lediglich zwei Zehntel der Weltbevölkerung gehen». Niggli unterstreicht den Referatstitel in der Folge mit Zahlen und Fakten: «Mit der einen Hand geben wir zwar Entwicklungshilfe – 2013 waren es 2,1 Milliarden Franken – und mit der anderen nehmen wir Handelsbilanzüberschüsse von rund 20 Milliarden Franken und enthalten den Entwicklungs-

ländern Steuereinnahmen – bei 350 bis 1400 Milliarden Franken Steuerfluchtgeldern – von ca. 5 Milliarden Franken vor.»

Gesundheit, Infrastruktur, Bildung – in der Diskussion relativiert Schliesslich schilderte Michael Fahrbach von Glencore in seinem Vortrag «Nachhaltige Investition in Entwicklungsländern: wo liegt die unternehmerische Verantwortung?» was Glencore puncto Entwicklungshilfe tut. 168 Millionen US-Dollar, so Fahrbach, stecke Glencore pro Jahr in den Gesundheitsschutz, die Bildung und die Infrastruktur jener Gegenden und Ländern, in denen die Firma tätig ist. Gleichzeitig sorge man dort auch dafür, dass die lokale Bevölkerung Arbeit habe und ihren Lebensunterhalt verdienen könne – 40 Prozent aller Glencore-Mitarbeitenden weltweit werden in Afrika beschäftigt, in Süd- und Lateinamerika sind es 23 Prozent. «Wir wollen unser Kerngeschäft nutzen, um sinnvolle und nachhaltige Entwicklung sicherzustellen», schloss der Leiter Nachhaltigkeit bei Glencore und verwies nochmals auf die durch die Firma getätigten Investitionen in das öffentliche Gesundheitswesen, in die Bildung und zur Unterstützung von Basisdienstleistungen wie Sanitärund Wasserversorgung in verschiedensten Ländern. In der anschliessenden Podiumsdiskussion, die von NZZ-Redaktor David Signer, subtil geleitet wurde, hielt Peter Niggli dem Glencore-Vertreter entgegen: «Ich würde die Bedeutsamkeit der Beiträge von Glencore relativieren.» Uneigennützig sei das Engagement jedenfalls nicht, «aber es ist immerhin besser, wenn es vorwärtsgeht». Der Konsens, dass es richtig und wichtig ist, etwas zur Entwicklung zu tun und beizutragen, zog sich eindeutig durch die ruhig und umsichtig geführte Diskussion, was sich mit dem Ziel des Forums Kirche und Wirtschaft, Begegnungen von verantwortungsbewussten Zeitgenossen aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Gesellschaft zu fördern, bestens deckt.

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Freitag, 27. Juni 2014

Aufführung mit Ausstrahlung und Seele Schubert zum Jubiläum: der Singkreis Bezirk Affoltern überzeugte in der Kirche Kappel Musik von Franz Schubert berührt immer wieder. So war es auch am letzten Sonntag in der Kirche Kappel. Es sang der Singkreis Bezirk Affoltern unter der Leitung von Brunetto d’Arco. Dazu spielte das Orchester Camerata Fanny Mendelssohn.

zum Ausdruck. Freudig und geheimnisvoll, jubelnd und still anbetend. Ein Glanzstück für den Chor ist das Laudamus te, adoramus te. Diese Gegensätze von Forte zu Piano leben, bringen Spannung. Verhalten ist das folgende Rufen um Erbarmen. Es geht zu Herzen. Kräftig und doch subtil untermalt dazu das Orchester. Dann wiederum scheint das Gotteslob zu überborden, kennt keine Grenzen. Kühne Akkorde sind da. Das Fallen ins Piano lässt kurz ruhen. Doch bald beginnt der Bass die Schlussfuge, beherzt und sicher. Zuletzt setzt der Sopran ein und bringt sein Leuchten. Die Fuge ist sicher gesungen. Plötzlich dominieren auch Disharmonien und geben neue Impulse. Und leise ist das Amen.

................................................... von klara bosshart Zum 50-Jahre-Jubiläum wurde grossartige Musik ausgewählt. Sie passte zu diesem Anlass. Ein Solistenquartett beginnt das «Tantum ergo», homogen im Klang, sehr zart, dem Irdischen fast entrückt. Der Chor nimmt das Thema auf, gestaltet es beeindruckend schön mit langsam anschwellenden Forti und fast still werdenden Piani. Die Entlastungen auf einem Ton gelingen vorzüglich. Dies gelingt auch dem Orchester. Diese Musik atmet. Die Pauke unterstreicht das Loben und Preisen Gottes. Da ist die Stimmung mal düster, ja fast bedrückend, dann wieder lieblich schön. Der ausgewogene Klang der Solisten bringt Helle. Überraschend beklemmend ist dazu der Schlussakkord. Doch schon beginnt das Orchester mit einem fröhlichen Motiv das «Intende voci». Der Tenor-Solist beginnt mit dem Flehen. Ausdrucksvoll ist seine Stimme. Diese verschmilzt bald mit dem Chorgesang. Das Tempo gleicht einem ruhigen Fluss. Horn und ge-

Der Singkreis Bezirk Affoltern. (Archivbild) zupfter Bass bringen neue Gestaltungselemente. Die Dynamik ist ergreifend. Dabei geht der grosse Bogen nie verloren, auch in den Piani nicht. Ja, er wird sogar über die Pausen hinweg getragen. Und wie brillieren die Hörner. Sie setzen Lichttupfer. Da ist nicht nur Flehen, da ist auch Beten, einfach und doch überzeugend. Filigran dazu ist die leise Begleitung der Streicher. Dazu passt das wunderschöne Zurückfallen ins Schlusspiano.

Melodiefluss mit Rhythmus-Akzenten Es folgt die Grosse Messe in Es-Dur. Dieses Werk ist ein Geschenk und

eine Herausforderung für jeden Chor. Es singen die Solisten Beatrice Ruchti, Sopran; Stefania Huonder, Alt; Martin Hostettler und Siddique Eggenberger, Tenor und Yongfan Chen-Hauser, Bass. Ihre Einsätze sind kurz, meistens mehrstimmig, immer feinfühlig und zum Text passend interpretiert. Mit einem hellen Motiv beginnt das Orchester das Kyrie. Berührend ist das Flehen des Chores um Erbarmen. Zum ruhigen Melodiefluss des Orchesters setzt der Chor kurze rhythmische Akzente. Ein herrlicher Gegensatz! Kräftig beginnt der Chor das Gloria. Und in diesem Lobgesang kommen unterschiedliche Stimmungen

Wechsel von Disharmonien und Wohlklang beim Jüngsten Gericht Mit Paukenschlägen beginnt das Credo. Unisono setzt der Chor ein. Bei diesem Glauben an einen Schöpfergott muss eine Chorstimme genügen. Das Incarnatus est ist ein Höhepunkt für Solisten und Chor. Wunderschön ist bei den Solisten eine feine, kaum merkliche Steigerung auf dem gleichen Ton. Im homo factus est werden Erwartungen geweckt. Gleichzeitig lässt es erschauern. Im Kontrast dazu folgt die Kreuzigung. Der Chor singt von Schmerz und Qual, still und auch schreiend. Und nochmals geht die Sopranistin mit strahlendem Ton zurück zur Menschwerdung Gottes. Da liegt

das Menschsein, zwischen Geburt und Tod. Der Auferstehungsgesang gleicht einer Erlösung. Sehr schön ist der Wechsel von Disharmonien und Wohlklang beim Jüngsten Gericht. Sehr schön auch die Begleitung des Orchesters in der Schlussfuge. Nebst der Dichtheit der Fuge brechen immer wieder Luftigkeit und Leichtigkeit durch. Mit einem langen, fast andächtigen Ton beginnt der Chor das Sanctus. Doch bald folgt eine Explosion zu lautem Lobgesang. Erde und Himmel jubilieren. Die Freude im Hosanna ist ansteckend. Herrlich! Das Benedictus beginnt ein Solistenquartett. Kurz, doch prägnant sind die Chorstellen. Und mit sicherer Hand führt der Leiter Chor und Orchester nochmals zu Höchstleistungen, bringt die verschiedenen Farben dieses Satzes zum Strahlen. Im Agnus Dei ist das Rufen um Erbarmen zentral. Unerwartete Motive im Chor bringen Überraschungen. Das Bitten um den Frieden gleicht anfänglich einem fast kindlichen Flehen um das grösste Gut. Schnell steigert es sich zu einem lauten Rufen. Doch der Schluss gehört einem leisen Ton. Versöhnlich ist die Stimmung. In diesen drei Werken wechseln dramatische Stellen mit lyrischen Elementen, extreme Forti mit berührenden Piani. Dazwischen liegen alle Nuancen von Gestaltung. Diese ist allen Mitwirkenden sehr schön gelungen. Es war eine Aufführung mit Ausstrahlung und Seele.

zwischen-ruf

Goalie war Cleo: Beinahtore Zürcherisches Schüler-Fussballturnier. Jedes Mal hatte ich mit meiner Klasse daran teilgenommen, einmal sogar mit Drittklässlern das Turnier gewonnen. Bei einer Klasse jedoch sah ich null Erfolgchancen und wollte sie nicht anmelden. Eltern sahen das positiver und übernahmen Training plus Organisation. Ein paar fussballbegeisterte Jungs hat man immer, aber hier keine sieben, also hiess es auffüllen. Zwei Buben winkten ab. No sports please. Der Dritte spielte in den Pausen nie mit, hätte aber mit seiner imposanten Erscheinung das halbe Tor ausfüllen können – bitte, Sämi, sag ja! Er sagte nein. So mussten halt die Mädchen ran. Nur zwei, klein und zart, hatten sich ab und zu aufs Fussballfeld begeben, waren aber stets nur durch Zufall in Ballbesitz geraten. Der Samstag kam. Goalie war Cleo. Ihr war offensichtlich nicht bekannt, dass ein Torhüter die Hände nehmen durfte. Sie versuchte, die Schüsse mit dem Fuss abzuwehren, das heisst zurückzukicken. O je, viernull für die andern, fünfnull, sechsnull, siebennull. Zweites Spiel. «Diesmal müssen wir gewinnen, sonst kommen wir nicht in den Final!», riefen meine Optimisten und stürmten nach kurzem Penalty-Training und Schokoladenstärkung aufs Feld. Es tat weh, zuzusehen, wie sie vor ihrem Tor dem Gegner im blauen Liibli zwar den Ball abnahmen, aber nunmehr ausgerechnet hier das Pass-Spielen übten, immer vor dem eigenen Tor hin und her! Einsnull für die andern, zweinull, ha einseins, he zweizwei, weiter so, au dreizuzwei, Schlusspfiff. Die beiden Treffer wurden nun ausführlichst rekapituliert, ebenfalls etliche Beinahtore, und dass man ein paar Gegner durch hartes Eingreifen immerhin zum Brüele gebracht habe. So gesehen hatte man den Final um Haaresbreite verpasst. Ute Ruf

Eine ungewöhnliche Nacht mit vielen zufriedenen Gesichtern Johannisnacht: Ökumenische Sternwanderung zum Kloster Kappel Zum dritten Mal fand am letzten Samstag/Sonntag eine ökumenische und kantonsverbindende Sternwanderung zum Kloster Kappel statt. Ausgangspunkte waren Zürich, Oberrieden, Mettmenstetten, Affoltern, Muri und Zug. Am Samstag starteten zu unterschiedlichen Zeiten die Wandergruppen von den verschiedenen Orten aus zur nächtlichen Pilgersternwanderung zum Kloster Kappel. Die Pilgerwanderung rund um die traditionelle «Sommerweihnacht», besser bekannt als Johannisnacht, wurde wiederum ökumenisch ausgetragen. Wenn das Johanniskraut blüht, die Johannisbeeren zur Reife gelangen und die Glühwürmchen (Johanniskäfer) ihre Leuchtkraft entwickeln, ist die Sommersonnenwende. Schon fast ein bisschen vergessen gegangen ist diese alte Tradition, dass die Sommersonnenwende mit der Geburt Johannes des Täufers verbunden wird. Die Sonnenwendfeuer hat es wahrscheinlich schon in vorchristlicher, germanischer Zeit gegeben. Da dieses Brauchtum zur Lichtsymbolik des Christentums passte, wurde es übernommen. Der Johannistag wurde zur «Sommerweihnacht». Die Zuger Gruppe – rund zwei Dutzend Personen – beispielsweise traf sich um Mitternacht in der City Kirche in Zug. Nach den Informationen zum Weg und zur Johannisfeier im Kloster Kappel, eröffnete Edith Fuchs die Pilgernacht mit einer schlichten Einstimmung. Der erste Wegabschnitt führte entlang der Lorze bis zur Waldmannshalle in Baar. Die herrliche Sommer-Sternen-Nacht er-

Pilgerinnen und Pilger versammelten sich im Klosterhof ums Feuer. (Bild zvg.) laubte es, diesen Wegteil ohne Lampen zu gehen. Nach einer Erholungspause gings weiter der Lorze und dem Littibach entlang nach Deinikon. Beim Friedenskreuz in Deinikon hielt die Gruppe kurz inne. Das Kreuz erinnert an den Friedensvertrag vom 16. Wintermonat 1531, nach dem Kappelerkrieg zwischen den Innerschweizer Kantonen und Zürich. Die Pilgerwanderung führte weiter nach Deibüel zur Deibüel-Kapelle. An den Wänden der Kapelle gibt es Bilder mit der Kappeler Kriegsszene, der Kappeler Milchsuppe und dem Friedensvertrag. Nach Gedanken zum Johannistag, Stille und einem Lied zogen wir schweigend weiter Richtung Kappel. Genau zu diesem Zeitpunkt zeigte sich zum ersten Mal die Mondsichel

am östlichen Nachthimmel. Im Deibüeler-Wald und vor dem Buechholz machten wir weitere Besinnungsstationen auf unserem Weg. Kurz vor der Chlostermatt trafen die Zuger auf die Pilgergruppe aus Affoltern. Spontan sangen wir zusammen ein Lied zur Nacht und merkten, dass sich am Horizont bereits die Morgendämmerung ankündigt.

150 Pilger am Feuer Im Klosterhof angekommen, waren bereits die Pilger aus den anderen Orten um das Johannisfeuer versammelt. Gegen 150 Pilger und Pilgerinnen freuten sich am Feuer dem herrlichen Morgen entgegen. Um 4.30 Uhr begann die eigentliche Johannisfeier, auf

dem Amtshausplatz, im Kreuzgang und in der Klosterkirche. Die ökumenische Feier zum Johannisfest wurde umrahmt mit dem Posaunenchor von Ueli Eichenberger und mit feierlichen Liedern. Mitwirkende waren alle anwesenden Pilgernden, die Gruppenleiterinnen und -leiter sowie das Team Kloster Kappel. Die Leitung der Feier hatte dieses Jahr Pfarrer Markus Sahli. Nach der Feier konnten alle ein feines Zmorge im Klosterkeller geniessen. Eine ungewöhnliche Nacht ging so mit vielen zufriedenen Gesichtern zu Ende. Die nächste ökumenische Pilger-Sternwanderung zum Kloster Kappel findet am Samstag 20. Juni auf Sonntag, 21. Juni 2015, statt. Othmar Hofmann


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Chorgesang, Magie und eine kulinarische Weltreise Die Stiftung RgZ lud einmal mehr zum Loomattfest nach Sellenbüren

Puppenspielerin Manuela Steiner kam mit ihrem Kasperlitheater zum Tag der offenen Türe. (Bild zvg.)

Der Kasperli zu Besuch in der Kita Sunneland Am vergangenen Samstag verzauberte der Kasperli gross und klein in der Kita Sunneland in Affoltern. Die Puppenspielerin Manuela Steiner kam mit ihrem Kasperlitheater zum Tag der offenen Türe. Gekonnt bezog sie die Kinder mit ein und begeisterte alle Anwesenden mit der liebevollen Gestaltung der Bühnenbilder und Dialoge. Der Kasperli ging passend zu den sommerlichen Temperaturen in die Ferien auf eine Insel und zauberte damit Ferienstimmung in die Kita. Die Kinder erzählten begeistert von vergangenen und zukünftigen Ferienerlebnissen. Mit den Sommerferien beenden einige Kinder ihre Zeit in der Kita Sunneland und wechseln in den Kindergarten. Damit hat es ab September wieder freie Plätze in der Kindertagesstätte für neue Kinder. Die Kita Sunneland versteht sich als familiäre professionelle Kindertagesstätte. Seraina Herzberg, Präsidentin des Trägervereins: «Die Kita Sunneland will ‹ein Stück Familie› sein. Dies bedeutet einerseits dass die Kita die Familie ergänzt. Andererseits sollen positive Werte der Familie wie Überschaubarkeit oder konstante Beziehungen im Kita-Alltag gelebt werden.» Interessierte Eltern, Freunde, Bekannte und ehemalige Kita-Kinder nutzten den Tag der offenen Türe, um Kita-Luft zu schnuppern. Mitarbeiterinnen und Vorstandsmitglieder zeigten stolz die neu gestrichenen und renovierten Räumlichkeiten und luden zum reichhaltigen Buffet ein. «Ein Sunne-Land hat sich etabliert», freute sich eine Besucherin und stiess auf das fünf-JahreJubiläum an, das die Kita Sunneland dieses Jahr feiern darf. Mehr Informationen zur Kita Sunneland: www.Kita-sunneland.ch.

Pfadi-Sommerlager für Kinder aus finanziell schwächeren Familien Die Pfadi Züri mit ihren 86 Abteilungen im Kanton wird Partnerin der KulturLegi und gewährt 50% Rabatt auf alle Lager- und Mitgliederbeiträge für Kinder und Jugendliche mit einer KulturLegi. Mitte Juli reisen wieder unzählige Kinder und Jugendliche mit Rucksack und Zelt in die Sommerlager. Während ein bis zwei Wochen erleben sie spannende Geländespiele, schöne Momente am Lagerfeuer und Abenteuer in der Natur. Diese Erfahrungen sollen für alle Kinder und Jugendlichen möglich sein, auch aus Familien mit schmalem Budget. Dafür setzt sich Pfadi Züri mit ihrem Engagement bei der KulturLegi ein. Wer eine KulturLegi besitzt, erhält bei allen Pfadiabteilungen im Kanton Zürich 50% Rabatt auf Lager- und Mitgliederbeiträge. Die KulturLegi von Caritas Zürich erhalten Personen, die am oder unter dem Existenzminimum leben. Informationen: www.pfadizueri.ch/kulturlegi.html oder www.kulturlegi.ch/zuerich

Musik und Tanz, Geselligkeit und gutes Essen – das alles bot das Fest vom vergangenen Samstagnachmittag. Die Loomatt-Bewohner und ihre Gäste kamen bei herrlichem Sommerwetter ganz auf ihre Kosten. ................................................... von thomas stöckli Strahlende Gesichter, wohin das Auge blickte am vergangenen Samstagnachmittag im Wohnheim Loomatt, Stallikon. Einmal mehr haben Bewohner, Angestellte und freiwillige Helfer an einem Strang gezogen und einen tollen Anlass auf die Beine gestellt. Von exotischen Drinks über Sachertorte bis zur Weisswurst reichte die kulinarische Weltreise durch die verschiedenen Wohngruppen. Rege begutachtet wurden die Produkte aus der RgZ-eigenen Werkstätte. Ein besonderer Hingucker: Ein Böögg im Taschenformat für das eigene Sechseläuten-Erlebnis zu Hause. Besser verkauft wurden allerdings Karten und Tücher. Worum geht es beim Loomattfest? «Unsere Bewohner stehen im Mittelpunkt», betont Bettina Berger, Ressortleiterin Wohnen bei der Stiftung RgZ. «Wir freuen uns, wenn sie Freude haben.» Musikalisch lancierte am Mittag der hauseigene Chor «Happy Singers» den Anlass. Später sorgte Profi-Zauberer Dan White für Aufsehen. Vor seiner grossen Show zirkulierte der Magier an den Tischen, liess Fünfliber durch die Tischplatte wandern und verwandelte 20er- in 200er-Noten. Er liess ein Portemonnaie in Flammen aufgehen und brachte Muscheln zum Quietschen und Leuchten. In der Aussenanlage im unteren Bereich kamen die Familien mit kleinen Kindern auf ihre Kosten. Der Familienclub Stallikon hatte hier wieder seinen Flohmarkt eingerichtet. Von der Milchzahn-Dose bis zum Glitzertattoo reichte hier das Angebot. Mit einem Elektrovelo als Hauptpreis lock-

Tanz oder gemütliches Beisammensein – für jeden Geschmack bot das Loomattfest etwas. (Bilder Thomas Stöckli)

Magier Dan White (links) verblüfft sein Publikum.

Braten aus der Loomatt-Küche.

te die Tombola. Doch nicht nur hier war jeder Franken richtig investiert: «Der Erlös des Festes kommt 1:1 den Klienten zugute», versichert Bettina Berger. Verwendet wird das Geld dann etwa für Ferienlager oder dringende Anschaffungen. «Wir sind auf Spenden angewiesen, um aussergewöhnliche Sachen finanzieren zu können», so Bettina Berger. Infos: www.stiftung-rgz.ch.

Hauseigener Chor: die «Happy Singers». (Bild zvg.)

«Verschleppt!» – wer wagt es, zu helfen? Gemeinsames Lager vom Tschägg-Point Affoltern und der Jungschar Mettmenstetten Der Tschägg-Point Affoltern und die Jungschar Mettmenstetten führen vom 12. bis 19. Juli das J+S-Lager «Verschleppt!» mit Action, Spass und Überraschungen durch. Wer macht mit? Die Kinder, alle von der 3. bis zur 6. Klasse, machen sich auf den Weg. In verschiedenen Gangs sind sie unterwegs, bis sie schliesslich aufeinander treffen. Nun gibt es Wettkämpfe, um festzustellen, welche Gang nun die stärkste ist. Teamwork und Bewegung sind wichtig in jedem Spiel. Abseits des Geschehens allerdings, bildet sich gleichzeitig eine neue, immer stärker werdende Gang. Gegen diese gilt es nun das eigene Revier zu verteidigen, aber wie? Da gibts nur eins: Der Zusammenschluss zu einer Gang, um gegen die starken Gegner zu bestehen und die Konkurrenz zu vertreiben. So entwickelte sich eines der stets interessanten und vergnüglichen Ämtler Jungschar-Sommerlager – spannend war es, unterhaltsam und, so bestätigen die Teilnehmenden, es hat grossen Spass gemacht. Ein solch tolles Lager steht auch während der kommenden Sommerferien auf dem Pro-

Spiel und Sport gehört zu jedem Jungscharlager dazu. (Bild zvg.) gramm. «Verschleppt!», heisst das Motto, was wiederum Action, Spass und Überraschungen verspricht. Zum Lösen der interessanten Teamaufgaben sind alle Ämtler Kinder von der 3. bis zur 6. Klasse herzlich eingeladen. Ihre Hilfe wird gebraucht; wer ist bereit, sich in ein ungewisses und prickelndes Abenteuer zu stürzen?

Das J+S-Sommerlager der Jungschar wird vom Tschägg-Point, dem Jugendangebot der Chrischona-Gemeinde Affoltern, und der Jungschar Mettmenstetten durchgeführt. Neben viel Sport, Spass und Action haben die Kinder die Möglichkeit, auf spannende Art und Weise mehr über den christlichen Glauben zu erfahren. Das Lager

findet vom 12. bis 19. Juli statt und führt nach Hohenrain, Luzern. Tina Haldemann Jungschar-Sommerlager «Verschleppt!» mit Action, Spass und Überraschungen. 12. bis 19. Juli in Hohenrain, Luzern. Infos zur Anmeldung unter www.tschaegg-point.ch/megakids.


Samstag, 28. Juni 2014

Open House Party Der Jubiläums-Apéro von 17 bis 19 Uhr wird offeriert von den beiden Jubilaren Albis-Golf und Restaurant Mühligolf. ab 19 Uhr normaler Restaurationsbetrieb mit Essständen, Getränken, Musik + Tanz

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Die junge Band Sebass spielt im Rahmen von «Musig im Dorf» in Bonstetten. > Seite 17

Die «Seleção Albisbrunn» misst sich am Mittwochabend mit Schweizer Altinternationalen. > Seite 19

Freitag, 27. Juni 2014

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Bio-Pionier Serie Menschen im Säuliamt: Landwirt Paul Leuthold zieht bald ins Stöckli um. > Seite 23

Treuhänder Victor Bataillard tritt aus

Hunderte von Büchern vergünstigt

Dominique Lipp betreut die Kunden weiter

Schnäppchenjäger willkommen: Morgen Samstag, 28. Juni, veranstaltet die Buchhandlung Scheidegger wieder einen grossen Sonderverkauf mit Hunderten von Büchern zum reduzierten Preis.

Victor Bataillard Treuhand: Der Namensgeber der Einzelfirma tritt per 30. Juni aus. Es übernimmt Dominic Lipp, der die Kundschaft schon in den letzten Jahren betreut hat. Seit nunmehr vier Jahren besteht die Lipp Treuhand AG mit Sitz in Wetts-

Dominique Lipp. (Bilder zvg.)

wil. Dominique Lipp startete im März 2010 mit seiner Gesellschaft das Abenteuer der Selbstständigkeit. Mit dem Umzug an die Schachenstrasse 2 in Wettswil konnte eine Bürogemeinschaft mit der Einzelfirma Victor Bataillard Treuhand realisiert werden. Bataillard hatte sein Treuhandbüro im Jahr 1984 von seinem Vater übernommen und ist nunmehr seit über 30 Jahren im Treuhandbereich tätig. Durch die Zusammenarbeit ergaben sich gute Synergien und eine Weiterentwicklung im Kundenstamm. Infolge der Nachfolgeplanung der Victor Bataillard Treuhand betreute Dominique Lipp bereits in den letzten Jahren deren Kunden. Durch die Bürogemeinschaft konnte Victor Bataillard sein Arbeitspensum jedes Jahr stetig reduzieren. Ende Juni wird er nun aus dem aktiven Geschäftsleben ausscheiden, um sich vermehrt der Reisetätigkeit und seinen weiteren Hobbys zu widmen. Dominique Lipp führt die Gesellschaft an gleicher Stelle und in der gleichen Art weiter. Mit Sandra von Holzen als Treuhänderin mit eidg. Fachausweis und Ursula Lutz als Treuhandsachbearbeiterin konnte Lipp sein Team in den letzten Jahren bereits erweitern. «Aktuell bin ich auf der Suche nach einer weiteren Verstärkung für unser Team. Am liebsten hätten wir eine aufgestellte und pflichtbewusste Person. In einem kleinen Team ist das sehr wichtig», so der Inhaber der Lipp Treuhand AG. Dominique Lipp ist sehr dankbar für die Chance, welche Victor Bataillard ihm mit der Zusammenarbeit und Übergabe der Kunden gegeben hat. Auf die gute und kollegiale Zusammenarbeit ist der Inhaber stolz. «Für die Zukunft wünsche ich Victor gute Gesundheit und vor allem viele schöne und stressfreie Momente». Die Lipp Treuhand AG ist weiterhin für alle Fragen im Zusammenhang mit der Buchhaltung, der Abschlussberatung und der Steueroptimierungen da. Auch bei Rechts- und Erbschaftsgeschäften steht die Lipp Treuhand AG beratend zur Seite. Lipp Treuhand AG, Schachenstrasse 2, Wettswil,

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Grosser Sonderverkauf vor der Buchhandlung Scheidegger

Jährlich erscheinen ca. 90 000 neue Titel, wovon die Sortimentsmitarbeiter der Buchhandlung Scheidegger ca. 10 000 für das Sortiment auswählen. Trotz jahrzehntelanger Erfahrung und guter Kenntnisse der Kundenwünsche können nicht alle Bücher innert nützlicher Frist verkauft werden. Weiter ist Scheidegger Bücher einer der Hauptaktionäre der AVA Verlagsauslieferung AG, die hinter der Buchhandlung domiziliert ist. Die AVA lagert als Generalvertreterin für die Schweiz die Produktion von über 300 Verlagen, ca. 60 000 verschiedene Titel, unter anderem von renommierten Verlagen wie Nord-Süd, Beltz, Oetinger, Spiegelburg, Coppenrath, Haupt, Limmat, Hier+Jetzt, Kiepenheuer&Witsch und Hatje-Cantz. Auch hier gilt: Für jedes neue Buch, das die Verlage produzieren, sollte ein Titel, der nicht mehr die erforderlichen Mindestverkäufe erzielt, das Lager verlassen.

Urs Wetli, Geschäftsführer von Scheidegger, senkt die Preise. (Bild zvg.) Bücher wurden im Laufe des Jahres zurückgelegt Oft sind es spezielle Titel, die das Lager entlasten müssen, zugunsten der Neuerscheinungen. Viele davon, noch einwandfrei und ungelesen, werden zum reduzierten Preis in den beliebten Holz-Ständern angeboten.

Zweimal jährlich veranstaltet die Buchhandlung dann jeweils an einem Samstag einen grossen Sonderverkauf mit Hunderten von Büchern, die im Laufe des Jahres zurückgelegt wurden. Am kommenden Samstag, 28. Juni, ist es wieder so weit, und wie immer bei der Schnäppchenjagd gilt: «Dä Schnäller isch de Gschwinder!»

Auch «innere Räume» neu gestalten Mehr vom Leben mit Life Coach Marianne Fust Was ist Life Coaching? Diese Frage hörte Marianne Fust oft, nachdem der «Anzeiger» im Frühling ihre von Rita Hürlimann gestalteten Coaching-Räumlichkeiten in Cham vorgestellt hatte. Tatsächlich haben Raumgefühl und Life Coaching einiges gemeinsam. Fast jeder kennt das Gefühl, dass «etwas» nicht stimmt. Ist es das Haus, die Wohnung oder nur ein bestimmter Raum? Braucht die Wand bloss einen neuen Anstrich oder eine Komplett-Sanierung? Dem Haus mit seinen Räumen und deren unterschiedlichen Nutzungen gleicht das Leben mit seinen Abschnitten. So kann auch die Neugestaltung der «inneren Räume» viel Potenzial freilegen und eine neue Zufriedenheit schaffen. Vor der Pension etwa soll der grosse, bisherige «Berufsraum» im eigenen Haus neu geordnet werden. Die schöne Vorstellung macht gleichzeitig Angst. Was passiert mit den Räumen, die plötzlich leer stehen? Beim Paar, das bewusst eine geräumige Wohnung gewählt hatte, besteht irgendwann Klarheit, dass die Räume nie von Kindern genutzt werden. Es gibt die Berufsräume mit Pokalen, Diplomen und Leistungsausweisen, die einen aber urplötzlich nicht mehr mit Freude oder Stolz erfüllen. Oder aber eigene Kreativräume, wo mit Leidenschaft künftig (mehr) Geld verdient werden soll.

«Es braucht oft nur einen äusseren Anstoss» In solchen Situationen tauchen Fragen, Ängste und Unsicherheiten auf.

Life Coach Marianne Fust (rechts) mit Raumgestalterin Rita Hürlimann in ihren Coaching-Räumlichkeiten in Cham. (Bild Thomas Stöckli) Wann, wo und wie soll begonnen werden? Was muss entsorgt werden, was kann umgestellt und was muss neu geplant werden? Die Situationen bergen gleichzeitig Chancen. «Es gibt nichts Spannenderes, Aufreibenderes, Schöneres, Unbeständigeres als das Leben mit seinen vielen verschiedenen Phasen», sagt Marianne Fust. Sie weiss von Momenten, in denen die Gefühle von Überforderung, Aussichtlosigkeit und Energielosigkeit dominieren. Oft wählt der Mensch dann das Altbekannte und verfällt ins passive Träumen. Schade, denn der Moment für positive und grundlegende Veränderungen bleibt ungenutzt. «Nutzen Sie diese Situation für ein Coaching», rät die Ebertswilerin deshalb, «denn in diesem Moment sind sie wach und offen und es braucht oft nur einen äusseren Anstoss.» Es ist der Übergang vom passiven «Träumen» zum aktiven «Traum leben» oder eben «Traumleben». In Ge-

sprächen mit einem Coach werden Themen konkret angesprochen. Wege werden injiziert, begleitet und Ziele werden eingefordert. Neue Sichtweisen bringen Klarheit, Kraft und Energie für den eigenen Traum und die Veränderung.

Mehr vom Leben wollen «Coaching ist keine Therapie, sondern eine Kurzzeitintervention», stellt Marianne Fust klar, «bereits nach wenigen Sitzungen sind einschneidende Veränderungen möglich.» Allen, die offen und neugierig sind, und die mehr vom Leben möchten, empfiehlt sie deshalb ein unverbindliches Vorgespräch von 30 Minuten. «Danach entscheiden Sie, ob Sie mit Mut, Offenheit, Neugier und Vertrauen den Weg zu 100% Leben beschreiten wollen.» (tst.) Traumleben, Marianne Fust, Seeblick 1, Cham. Telefon 079 888 30 06, www.traumleben.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 29. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Ursula Schärer Mittwoch, 2. Juli 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Donnerstag 3. Juli Seniorenwanderung Treffpunkt: 8.30 Uhr Haltestelle Dorf Aeugst a. A. Billette werden abgegeben

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 29. Juni 11.00 Buurehof-Gottesdienscht mit Pfarrer Jürgen Schultz Taufe von Nicola Boss, Uerzlikon freundliche Mitwirkung der «Aemtler Jodlerfründe» 17.15 Musik und Wort Hildegard Consort « . . . und ich hörte eine Stimme zu mir sprechen . . .» Eintritt frei, Kollekte Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit zum Imbiss Kosten: Fr. 15.– inkl. 1 Geränk Kinder unter 12 Jahren gratis Keine Anmeldung erforderlich Mittwoch, 2. Juli 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 3. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Freitag, 4. Juli 17.00 bis 18.00 Uhr Abendrundgang durch den Klostergarten: «Wer schadet, wer nützt?» (Nützlinge/Schädlinge) Treffpunkt: Amtshausplatz

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 27. Juni 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 28. Juni 15.00 Gottesdienst im Rahmen des Festes der Hochzeitsjubilare Pfrn. B. Bartels Es singt der Kirchenchor. 16.30 Gottesdienst (Mt. 7, 24–27) im Haus zum Seewadel Vikarin S. Brüngger Sonntag, 29. Juni 10.00 Gottesdienst (Ps. 91) zum Abschluss des Vikariates von S. Brüngger mit Pfr. W. Schneebeli und dem Kirchenchor

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. Juni 10.00 «Gleichnis-Gottesdienst»: Von Jesus sind nicht nur rührend-schöne Gleichnisse überliefert (wie z. B. das Gleichnis vom verlorenen Sohn), sondern auch schwierig-sperrige Gleichnisse Susanne Sauder, Pfrn. und Werner Bohren bereiten diesen Gottesdienst gemeinsam vor und halten ihn zusammen Musikalische Umrahmung: Ursula Hauser, Orgel

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. Juni 18.00 Abendgottesdienst mit Abendmahl Mit Pfarrer Matthias Fischer Thema: Der feine Unterschied zwischen Sympathie und Mitgefühl Kinderhüeti im Pfarrhaus während des Gottesdienstes Freitag, 4. Juli 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 27. Juni 13.35 Drittklass-Unterricht Sonntag, 29. Juni 11.00 Familiengottesdienst auf dem Bauernhof bei Familie Susanne und Martin Scherer, Weidstrasse 2, Hauptikon Taufe von Nicola Yannick Boss, Uerzlikon anschliessend Apéro Mitwirkung der Aemter Jodlerfründe (Sie werden die Jodlermesse von Jost Marti singen)

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 29. Juni 10.00 Gottesdienst mit a. Dekan Pfr. Martin Schärer, früher Regensberg Thema: «Von der Verwandlung einer Heugabel» Montag, 30. Juni Ab 19.00 Uhr Elternabend der neuen Konfirmanden aus Maschwanden und Knonau Pfr. Maurer und Vikarin Mehl im Pfarrhaus Knonau

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 29. Juni 11.00 Waldgottesdienst in der Schnitzelhalle im Wolserholz mit dem Musikverein Maschwanden Leitung: Pfrn. Susanne Wey getauft werden: Lorin Duss, Marco Ehrler und Livio Ehrler Ab 12.00 Uhr offeriert die Kirchgemeinde ein gemeinsames Mittagessen vom Grill

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 27. Juni 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 29. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Markus Sahli Taufe von Milena Schütz Orgel Rosa Buchmann www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 28. Juni 13.00 Hochzeit Leila Dedual und Jürg Siegenthaler, ref. Kirche Sonntag, 29. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (Orgel) 12.45 Sommerausflug Schloss Wildegg, Ökumene Obfelden-Ottenbach Treffpunkt Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 28. Juni 16.00 Fiire mit de Chline Anschliessend Bräteln Sonntag, 29. Juni 10.00 Abmarsch beim Engel zum Waldgottesdienst Sonntag, 29. Juni 10.30 Waldgottesdienst bei Andi und Ruth Marbot im Homberg (bei schlechtem Wetter in der Scheune) «Schänke und beschänkt werde» Pfrn. Yvonne Schönholzer, Kolibris, Heidi Thöni, Barbara Carnielli und René Baumgartner Fahrdienst Anschliessend Bräteln

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 28. Juni 13.30 Traugottesdienst von Sandra Gibel und Marc Schneiter Pfarrer Jürgen Schulz Musikverein Hausen Sonntag, 29. Juni 10.00 Familiengottesdienst mit Taufe von Manon Louise Armingeon Thema: «Die schöne Perle.» Text: Mt. 13, 45 f Katechetin Tanja Bühler und Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Voranzeige Sonntag, 6. Juli 19.00 Musikgottesdienst mit Gospel – Singprojekt des Ottenbacher Chors und ProjektsängerInnen Thema: «Great Day» Amteinsetzung der Stellenpartner Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Pfarrer Jörg Ebert Installation durch Dekan Werner Schneebeli Anschliessend: «Sommernachtsimbiss» www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 29. Juni 10.00 Kirche Wettswil: Konfirmation der 2. Wettswiler Gruppe mit Pfr. Matthias Ruff Thema: Young, wild and free anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung: 28. Juni, Telefon 044 700 25 69 Mittwoch, 2. Juli 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 4. Juli 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli 19.00 Fraueznacht im Kirchgemeindehaus Wettswil Thema: Lachen macht gesund mit einer Clownin der Stiftung Theodora

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 29. Juni 9.00 Eucharistiefeier dt./it.

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 28. Juni 16.00 Festgottesdienst zur Firmung (2. Gruppe) Firmspender: Dr. Paul Vollmar emeritierter Weihbischof Sonntag, 29. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Leo Kümin 11.00 Pfarreifest in Hausen mit Matthias Kühle-Lemanski und Pfr. A. Saporiti Freitag, 4. Juli 18.30 Schulabschluss-Gottesdienst für Schülerinnen und Schüler aller Stufen

Samstag, 28. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 29. Juni 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 1. Juli 19.30 Abendmesse Mittwoch, 2. Juli 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 3. Juli 19.00 Rosenkranz Freitag, 4. Juli 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Sonntag, 29. Juni 9.00 Eucharistiefeier dt./it.

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 29. Juni 9.45 Konfirmations-Gottesdienst «VIP», Dominik Stäuble Kinderhüeti, Kids-Treff (nur Schmetterlinge + Schäfli) Montag, 30. Juni 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 2. Juli 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech Summerparty Donnerstag, 3. Juli 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag 29. Juni 09.45 Abendmahlsgottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Freitag, 27. Juni 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 29. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abschlussfest Biblischer Unterricht – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 29. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 29. Juni 11.00 Eucharistiefeier, Kirchenchor, Kindergottesdienst Pfarreifest mit Paëllaessen Spiele für Kinder

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Kath. Kirche Obfelden

Wiesenstrasse 10

Kath. Kirche Bonstetten

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 29. Juni 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Juli-Programm 2014 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 2. und 9. Juli 2014 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 9.00 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 4. Juli 2013 WANDERGRUPPE Sihlbrugg–Horgen Wanderzeit: ca. 2½ Std. 8.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Donnerstag, 10. Juli 2014 SENIORENTREFF: Geh aus mein Herz und suche Freud Donnerstag, 18. Juli 2013 Pfrn. Elisabeth Studer singt mit uns bekannte Lieder zur Sommerzeit. 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 17. Juli 2014 BERGWANDERUNG Emmetten–Niederbauen-Chulm Wanderzeit: 4 Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Alphütte Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 17. Juli 2014 SPAZIERGRUPPE Zoo–Gockhausen Spazieren: 1½ Std. 9.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/An-, Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 kein Mittagstisch im Juli Voranzeige Dienstag, 26. August 2014 Gratisausflug nach Stansstad für mobilitätsbehinderte Senioren Auskunft u. Anmeldung bis 16. August Susanne Schmid, Ortsvertretung Pro Senectute, 044 761 34 42 Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42


Gewerbe

Freitag, 27. Juni 2014

Kräuterprodukte selber herstellen Um Sommerkräuter, Sonne und Haut geht es im zweiten Teil der Workshop-Reihe. Am 5. Juli in der Gesundheitspraxis von Birgit Krug und Ernestine Astecker. Heilpflanzen werden seit Urzeiten zu Kräuterprodukten verarbeitet, die die Gesundheit erhalten und wiederherstellen sowie die Schönheit von innen und aussen fördern. «Die Natur ist die beste Apotheke» so sagte bereits Sebastian Kneipp. In der Hexenküche «Al-Chemilla» wird aus dem Erfahrungsschatz der alten Kräuterkundigen geschöpft und spielerisch-lustvoll Neues entdeckt und erarbeitet. Die Kräuterkurse finden viermal im Jahr statt und nehmen sich die jeweiligen Jahreszeiten zum Thema. Im Theorieteil der Kurse lernen die Teilnehmenden verschiedene Kräuter, deren Wirkungen und An-

Kunst im Garten

wendungsmöglichkeiten kennen. Im praktischen Teil wird das erworbene Wissen bei der Herstellung verschiedener Kräuterprodukte unter fachkundiger Anleitung angewendet. Allen gemeinsam ist die Verwendung natürlicher Kräuter und hochwertiger Zutaten sowie viel Freude beim Herstellen, Anwenden und Geniessen. Der zweite Teil dieser Workshopreihe «Sommer-Sonnenfreude» findet am 5. Juli statt. Die Teilnehmenden lernen die Kraft der Sommerpflanzen kennen und nutzen. Ein Schwerpunkt liegt darauf, aus Aloe Vera, Wiesenkönigin, Königskerze, Eberraute, Lindenblüten wohltuende und duftende Kräuterprodukte wie Sonnencreme, Aftersun-Gel, Muskelsalbe und Tinkturen herzustellen. In der Seminargebühr sind Materialkosten für die selbst hergestellten Kräuterprodukte sowie ein Skript mit Erläuterungen und den Rezepten enthalten. Die selbst hergestellten Kräuterprodukte und das Skript nehmen die Teilnehmer mit nach Hause, so können sie die Produkte später auch zu Hause herstellen. Kurse von 10 bis 17 Uhr im Gesundheitshaus zum Löwen, Obschlagenstrasse 2, Jonen. Anmeldung: kontakt@eastecker.ch,

Daniel Mäder lädt zur Ausstellung nach Mettmenstetten Die Qualität von Teilelementen hängt einerseits vom Kontext ab, andererseits vom Betrachter. Mit Ruedi Roth Notz und Reto Bärtschi hat der Mettmenstetter Gartengestalter Daniel Mäder zwei Künstler gefunden, deren Werke sich optimal in seine Gartenlandschaft integrieren und umgekehrt. ................................................... von salomon schneider Wer von Mettmenstetten nach Schüren geht, einem kleinen Weiler in Richtung Affoltern, geht durch grüne Wiesen und bepflanzte Felder und wird betört, durch das unnachahmliche Duftgemisch von Blüten und Pflanzen. In Schüren dominieren traditionelle Bauernhäuser und Ställe. Ein Haus sticht jedoch heraus. Das alte Riegelhaus von Daniel Mäder und vor allem der Garten veranlassen Passanten zum Stehenbleiben. Daniel Mäder ist Landschaftsgärtner und sein Garten ist eine permanente Ausstellung, die zeigt, welche Vielfalt in der Gartengestaltung möglich ist. Es dominieren Holz, Naturstein und eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen, die momentan in voller Blüte stehen. «Ich baue sehr naturnah – meine Gärten müssen immer ins natürliche Landschaftsbild passen», erklärt Daniel Mäder seine Philosophie.

Telefon 043 322 86 70, www.eastecker.ch. Weitere Workshop-Tage in der

Die begeisterten Pflanzenfrauen Ernestine Astecker (links) und Birgit Krug geben ihr Wissen gern weiter. (Bild zvg.)

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Hexenküche: 20. September und 22. November.

Bewegliches und Unbewegliches Gartengestaltung ist eine Kunst, aber nicht unbedingt künstlerisch. Um das

kunstvolle und das künstlerische zu verbinden, hat Daniel Mäder in seinem Garten eine Ausstellung der beiden Künstler Reto Bärtschi und Ruedi Roth Notz, die er seit Jahren kennt, organisiert: «Art im Garten». Der in Mettmenstetten aufgewachsene Ruedi Roth Notz stellt Holzskulpturen aus. Momentan hat er sich dem Thema Bewegung verschrieben. «Ich werde älter und meine Bewegungs- Im Garten und Riegelhaus von Daniel Mäder arbeiten Ruedi fähigkeit nimmt Roth Notz und Reto Bärtschi ihre Kunstwerke ein. (Bild zvg.) langsam ab, deshalb enthält meine Kunst vielleicht der Kunsthochschule Kassel, der ihn mehr bewegliche Elemente», schätzt als Quereinsteiger an die Universität Ruedi Roth Notz die Entwicklung sei- holte. nes Schaffens ein. Seine HolzkunstReto Bärtschi und Daniel Mäder werke, auch die beweglichen Teile, haben sich per Zufall kennen gelernt, sind immer aus einem Stück gefertigt. doch aus dem Zusammentreffen ist Solche Stücke wird er auch an der mit der Zeit eine tiefe Freundschaft Ausstellung Art im Garten zeigen. entstanden. Eigentlich stellt Reto Reto Bärtschi hat im Berufsleben Bärtschi nur in Galerien aus, doch für seinen Platz gesucht, bis er die Kunst Daniel Mäder macht er erstmals eine entdeckt hat: «Mit zehn Jahren habe Ausnahme. «Daniels Garten bietet eine ich noch nicht gewusst, was ein Künst- perfekte Umgebung für meine Kunst ler ist, habe aber immer Sachen ausei- und ich stelle bei ihm ja auch drinnen nandergenommen und anders wieder und draussen aus», erläutert Reto zusammengesetzt – das waren eigent- Bärtschi. lich meine ersten künstlerischen Gehversuche.» Früh fiel seine Kunst Pro- Ausstellung am 28./29. Juni 11 bis 18 Uhr, Finissage, fessor Norbert Rademacher auf, von 10. August 11 bis 18 Uhr, oder nach Vereinbarung.

Irland nach Hausen bringen Die Einfrau-Gestaltungsfirma Dekorei plant diverse Projekte In einem idealen Spielzeugdorf gibt es einen Dorfladen, eine Bäckerei, eine Konditorei, warum aber keine Dekorei, keinen Ort, an dem Ideen für die Gestaltungen des Zusammenlebens gemeinschaftlich erarbeitet werden? Diese Frage hat sich die gelernte Dekorateurin Lydia Hartmann aus Hausen gestellt. ................................................... von lars heinzer Es gebe kein schöneres Gefühl, als sich auch ausserhalb seiner eigenen vier Wände zu Hause zu fühlen, meint Lydia Hartmann. Auf ihren Reisen habe sie dies immer wieder erlebt. Mit Freunden im Rücken und Irland im Herzen hat sich die 29-Jährige vorgenommen, ihre Erfahrungen, die sie durch mehrere Aufenthalte auf der grünen Insel machen durfte, auch

nach Hause(n) zu übertragen. Zentral für alle Konzepte ihrer Gestaltungsfirma Dekorei ist die Gemeinschaft. Planen, gestalten, realisieren, so der eigentlich einfache Plan. «Viele Leute in meinem Umfeld haben super Ideen und Konzepte, aber oft fehlt die Bereitschaft, einfach mal anzufangen. Hier will ich helfen.» Hartmann und ihr grosses Team von freiwilligen Helfern veranstalten verschiedenste Projekte, die vom Schützenhaus in Hausen bis in den Süden Irlands führen. Verbindende Elemente sind die Ideen von Offenheit, Dankbarkeit und ein wenig Träumerei.

«DorfPub» und «HuLa» geplant

«DorfPub» heisst dann auch ihr neuestes Projekt. Einmal im Monat wird das Schützenhaus in Hausen zu einem Irish Pub. Nebst den berüchtigten Irischen Durststillern und der heimeligen Einrichtung sind auch LiveSessions von lokalen Musikern in reduzierter akustischer Version geplant. Ein wahres Public House, daher das Wort Pub, soll es werden, ganz nach dem Irischen Spruch: «May your home always be too small to hold all your friends» (Möge dein Zuhause immer zu klein sein, um alle deine Freunde zu empfangen). Ein weiteres grosses Projekt ist das «Dorf Pub»: Lydia Hartmann und Michael Schuler bringen «HuLa», das «Huseschon mal die Dekoration ins Schützenhaus. (Bild zvg.)

mer Lager» für Kinder aus Hausen und Umgebung. In der ersten Sommerferienwoche dieses Jahres macht sich Hartmann mit einer Gruppe von jungen Mitleitern auf nach Andiast (Graubünden) in eine Woche voll Spiel, Spass und Action. 55 Kinder haben sich für das Lager angemeldet, dazu kommt ein Staff an 15 freiwilligen Leitern, Hilfsleitern und Küchenpersonal. In der Vorbereitung erarbeitet das Team ein Grundthema, das sich nebst den diversen Programmpunkten als roter Faden durch die Woche zieht. Das diesjährige Thema ist «Filmdreh». Dahinter steckt eine ganze Geschichte, welche von heimwehgeplagten Starregisseuren aus Hollywood, über Märchentanten in Andiast bis hin zu rappenden Schnöseln reicht.

Gruppenreise auf eine kleine Insel Mit Cape Camp organisiert die Dekorei auch ein Erwachsenenlager. Vom 5. bis zum 10. Oktober wird Hartmann mit einer Gruppe auf eine kleine Insel im Süden Irlands reisen. Weitere Anmeldungen seien willkommen. Natur, gälische Kultur, Kanufahren aber natürlich auch Pub-Besuche stehen auf dem abwechslungsreichen Programm. Die Dekorei organisiert Unterkunft, Verpflegung und Programm und bietet die Möglichkeit, sich im gemeinschaftlichen Rahmen zu erholen. Die Insel Cape Clear Island hat Hartmann bei ihrem Irlandaufenthalt im letzten Herbst entdeckt. Die Herzlichkeit der Bewohner, die Einzigartigkeit der Landschaft und die ungebundene Atmosphäre haben sie sofort begeistert. Somit freuen sich Hartmann und die Mitleitenden auf bekannte Gesichter. Oder wie die Iren sagen: «Ein Fremder ist ein Freund, welchen wir noch nicht kennen gelernt haben.»

Überraschung geglückt: Julius Schnider freut sich über die Gäste zu seinem Abschieds-Apéro. Links: Barbara Roth, Geschäftsführerin Weiss Medien. (Bild tst.)

Das Geheimnis wurde gut gehütet Weiss Medien verabschieden Julius Schnider «Top Secret» stand auf den Einladungen, die Weiss Druck den Kunden mit dem letzten Newsletter verschickt hat. Eingeladen wurden sie zur Verabschiedung des langjährigen Kundenberaters Julius Schnider. Die Überraschung ist geglückt: Vergangenen Dienstagabend durfte Julius Schnider zahlreiche Wegbegleiter im Weiss-Medien-Haus begrüssen. «Die Menschenmenge zeigt, wie sehr Julius geschätzt wird», so Geschäftsführerin Barbara Roth, ehe sie sich beim Kundenberater für seine wertvollen geleisteten Dienste bedankte. Den 65. Geburtstag feiert Julius Schnider am kommenden Montag. Bereits gestern Donnerstag war sein letz-

ter Arbeitstag bei den Weiss Medien – nach 44 Jahren in der Druckbranche. Für seine Kunden werden künftig Druckerei-Leiter Markus Oberli und Irene Wyss Anlaufstellen sein. Er freue sich auf den kommenden Lebensabschnitt, verrät Julius Schnider. Langweilig wird es ihm nicht werden. Um geistig in Form zu bleiben, lernt er Sprachen und bereist Länder, in denen diese gesprochen werden. Gern verbringt er auch Zeit mit seinen drei Grosskindern. Das weiss auch seine Chefin Barbara Roth: Zum Abschied schenkte sie ihm deshalb unter anderem einen Terminplaner – um seine Enkelkinder-Hüte-Einsätze zu koordinieren ... (tst.)


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Veranstaltungen

Freitag, 27. Juni 2014

agenda

Ausstellungen Freitag, 27. Juni

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «waldsichten»-Hermann Hess verbindet seine berufliche Tätigkeit beim kantonalen Forstdienst mit seinen Eindrücken als Waldgänger. Karten- und Inventurauswertungen, eigene Fotos ergeben Über- und Ansichten aus den Waldverhältnissen im Oberamt. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 21. August.

Affoltern am Albis 16.47-04.00: FCA-Grümpi mit Gewerbe-Cup und Penaltystand-Finale. Anschliessend Party-Night mit dem Blue Nights. Bar/Lounge mit DJ Fabi. Sportplatz Moos. 20.00: Wildbienen - unbekannte Gartenbewohnerinnen. Vortrag von Antonia Zurbuchen. Kostenlos. Natur- und Vogelschutzverein. Giessenstrasse 18.

Stallikon 20.00: Bücherabend und Apéro in der Bibliothek. Schulhaus Loomatt.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Samstag, 28. Juni Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck, frischer Fisch. Marktplatz. 08.15-16.00: Gute Lektüre zu Spitzenpreisen! Grosser Sonderverkauf. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse. 10.00: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 10.00-17.00: Tag der offenen Tür das Rehabilitationszentrum hautnah erleben. Hausbesichtigung, Reiten, Musik, Kindertheater, Tombola. Rehabilitationszentrum des Kinderspitals (Areal). 13.15: FCA-Schüeli/Grümpi: Gruppenspiele und Oldies-Cup sowie Penaltystand-Finale. Gemütlicher Grümpi-Höck des FCA im Festzelt. Fussball-Disco für Kids & Teenies im Mooshüsli 18-22 Uhr. Sportplatz Moos.

Die Aruba-Steelband aus Affoltern. (Bild zvg.)

Bonstetten

Karibische Klänge über Affoltern Die Aruba-Steelband aus Affoltern spielt seit zehn Jahren an verschiedenen Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten oder Firmenanlässen. Am Tag der offenen Tür des Kispi-Rehabilitationszentrums Affoltern vom kommen-

mehr . . . Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Mettmenstetten 09.00-14.00: Verein «Info-DräSchiibe Mettmenstetten» feiert 10jähriges Bestehen mit «Verborgene Schätze». Künstler, Sammler, Hobbyspezialisten und Kleingewerbler zeigen ihre verborgenen Schätze. Dorfplatz / Dorfbrunnen. 14.00: Zügel-Flohmarkt: Alles muss weg! Artikel und Bilder zur Fliegerei, Haushalt, Kleider u. v. m. Simair GmbH, gegenüber vom Bahnhof.

Obfelden 08.00-16.00: Rosen-Tag! Rosensorte «Grand Prix» für Fr. 1.-, Festwirtschaft mit Gratisgetränken und Grill. Wettbewerb. Obfelder Dorfmärt. Dorfstrasse 48.

Ottenbach 21.00: Disco Dance Party mit DJ Hegi. Musik der 70er, 80er, 90er und anzeige

Spielzeiten: 12 bis 12.20 und 12.50 bis 13.10 Uhr.

Dienstag, 1. Juli Affoltern am Albis

Wettswil 20.00: Jazz im Hirschen mit «New Orleans Stompers». Reservieren von Vorteil: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Hausen am Albis 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern: «Endstation Sehnsucht». Werke von A. Glazunov, M. Bruch, E.A. Järnefelt, C. M. von Weber, J. Haydn. Reformierte Kirche. 12.00-23.00: Tanzsport-Turnier des TanzsportClubs Zug (TSCZ) mit Festwirtschaft und Tombola. Zu sehen sind diverse Disziplinen wie lateinamerikanische und Standard-Tänze und Walzer etc. Alterskategorien: diverse Jugend-, Elite- und Seniorenkategorien unterteilt nach Alter. Weitere Informationen: herbert.waller@bluewin.ch

den Samstag, 28. Juni, wird diese besondere Band ab 12 Uhr mit karibischen Klängen die Besucherherzen erfreuen.

Sonntag, 29. Juni

20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Akkordeon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Bonstetten Affoltern am Albis 09.00: FCA-Schüeli/Grümpi: Letzte Gruppenspiele. Ab 13.15 Uhr Finalspiele der einzelnen Kategorien und Penaltystand-Finale. Rangverkündigung ab 16.30 Uhr im Festzelt mit Turnierausklang. Sportplatz Moos. 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern: «Endstation Sehnsucht». Werke von A. Glazunov, M. Bruch, E. A. Järnefelt, C.M. von Weber, J. Haydn. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche « . . . und ich hörte eine Stimme zu mir sprechen . . .», von und mit Hildegard Consort. Eintritt frei, Kollekte. Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

08.45: Leichte Wanderung: Üetliberg-Felsenegg. Wanderzeit ca. 2 Std. Anmeldung und Ausk.: Edith Fankhauser, Tel.044 700 30 25, Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 2. Juli Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser Schulferien. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Montag, 30. Juni

Donnerstag, 3. Juli

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

07.00: Rundwanderung, sportlich/anspruchsvoll: Mit PKW nach Lütoldsmatt (Alpnach) FränkmüntChilchsteine-Matthorn-Ob. Chretzen-Langenmatt-Lütoldsmatt. Wanderzeit: ca. 5 Std., Auf und Abstieg je 900 m. Auskunft/Anmeldung: Vreni Zürcher, Telefon 044 764 07 62. Treffpunkt Parkplatz Chratz.

18.30: Donnerstag-Abendrennen des Rad-Renn-Clubs Amt. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11 bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. › Lindenmoosstrasse.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Ottenbach 09.10: Ottenbach60plus: Fahrt nach Winterthur, Wanderung von der Breite zum Bruderhaus mit Tierpark (teilweise aufsteigend) weiter bis zum Restaurant Eschenberg für Mittagessen. Anschliessend Rückweg durch den Wald bis Bushaltestelle. Gesamtwanderzeit ca. 1¾ Std. (Möglichkeit für eine Teilstrecke mit Taxi) Auskunft: Alice Schulthess, 044 761 24 98, Billett: 9-Uhr Pass. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Kinetische Eisenplastiken, Malerei, Zeichnung: Daniel Grobet und Regina Hadraba. Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13 bis 17 Uhr. Bis 13. Juli.

Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. So 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Hausen am Albis Hirschen-Bar, Ebertswilerstr. 2: Kunst in der Hirschen-Bar: «Waldgeflüster» mit Dalia Noack. Mo-Fr, 17-01.30 Uhr, Sa, 20.3001.30 Uhr.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Buchzeichen-Ausstellung im Kunstforum Stallikon. Zeichnungen der Stalliker Primarschüler und -schülerinnen. Mo, 19-20.30, Di, 9-11 und 19-20.30, Mi, 15.3017, Do, 9-11 und 15.30-17, Sa, 1012, während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr. Bis 13. September.

Ein Lager und verschiedene Ausflüge Sommerferien-Programm von Jugendplus Die Schul-Sommerferien sind bald da – jenen, die zu Hause bleiben, bietet sich im Unteramt ein vielfältiges Programm. Neu bietet jugendplus – die offene Jugendarbeit der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Islisberg – ein Sommer-Programm für Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Verschiedene Ausflüge wie Europapark, Alpamare, Seilpark, Rodelbahn und

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Mittelalter-Spektakel sind im Angebot. Die Ausflüge finden in Begleitung von Erwachsenen statt. Eine frühzeitige Anmeldung mit Einzahlungsnachweis wird empfohlen. Für alle weiteren Fragen steht Jeannine Hunziker von jugendplus zur Verfügung. Infos unter www.jugendplus.ch oder auf der Gemeindeverwaltung (Booklet). Kontakt: Jugendplus, Jeannine Hunziker, Telefon 079 138 12 45, sommerferien@jugendplus.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 27. Juni 2014

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Weltmusik auf dem Bonstetter Dorfplatz Konzert mit der Winterthurer Band Sebass im Rahmen von «Musig im Dorf» Der Bonstetter Dorfplatz wird morgen Samstag, 28. Juni 2014, einmal mehr zum Treffpunkt von Jung und Alt. «Musig im Dorf» lädt die Dorfbevölkerung zum ersten von zwei Sommerkonzerten ein. Den Auftakt gibt die junge Winterthurer Band Sebass. «Balkan beats’n’melodies» nennen Sebass ihre Musik. Wer dahinter schmerbäuchige, ältere Herren in ausgebeulten schwarzen Anzügen, verschwitzten Hemden und mit verbeulten Trompeten vermutet, liegt jedoch komplett falsch. Sebass ist die Band von Bassist Sebastian Zehnder und Seraphim von Werra aus Winterthur. Gerade mal 16 Jahre alt waren die beiden musikalischen Jungtalente bei der Bandgründung vor acht Jahren. Begeisterte Weggefährten fanden sie im Posaunisten und kreativen Kopf Sebastian Koelman, Adrian Böckli (Schlagzeug) und Gitarristen Benjamin Schett. Für zusätzliches südländisches Feuer sorgt die Sängerin und Violinistin Elisa Papathanassiou. Die gebürtige Griechin liefert die poetischen und malerischen

Elementen südosteuropäischer Musik selbst die langweiligste Firmenfeier in ein Tollhaus verwandeln konnte.

Jenseits typischer Balkanklischees Neben den typischen Partykrachern schlägt das Sextett durchaus auch mal ruhigere, nachdenklichere Töne an und geht so neue Wege. Ihr aktuelles Programm beinhaltet aufregende Weltmusik im besten Sinne, jenseits der typischen Balkanklischees und des Körner- und Räucherstäbchen-Milieus. Musig im Dorf freut sich, den Bonstetterinnen und Bonstettern einen aussergewöhnlichen Abend zu bieten, der die Sinnesfreuden sowohl kulinarisch als auch musikalisch weckt. Serviert werden feine, selbstgekochte Speisen, an der Bar gibt es professionelle Drinks. (ksch)

Die junge Band Sebass beeindruckt mit energiegeladenen Auftritten und einem Mix aus zuckenden Beats, eingängigen Melodien und traditionellen Elementen südosteuropäischer Musik. (Bild zvg.)

Musig im Dorf mit Musik, Speis und Trank morgen Samstag, 28. Juni, auf dem Dorfplatz

Songtexte zu den Kompositionen von Werras.

Auftritt bei Karl’s kühne Gassenschau Als Sebass 2010 ihr erstes Debütalbum «Import Muzika» veröffentlichten, hat-

ten sie bereits unzählige Konzerte gespielt. In Zeiten, in denen Newcomerbands über fehlende Auftrittsmöglichkeiten jammern, ist die Agenda des Sextetts stets ausgebucht. Unter anderem traten sie bei Karl’s kühne Gassenschau auf und selbst Viktor Giacob-

bo zeigte sich schwer beeindruckt von den jungen Winterthurern. Innert Kürze erspielten sich Sebass den Ruf als mitreissende Liveband, die mit ihren energiegeladenen Auftritten und ihrem Mix aus zuckenden Beats, eingängigen Melodien und traditionellen

(bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal) Bonstetten. Apéro ab 18, Musik ab 19 Uhr. Eintritt frei (Kollekte). Infos: www.sebass.ch. Zweiter Anlass von Musig im Dorf am Samstag, 9. August, mit der Berner Soul-, Blues und R&BBand VanDango. www.vandango.ch.

Ämtler Bibliotheken im Juli Die Schulferien im Bezirk dauern vom Montag, 14. Juli, bis Samstag, 16. August 2014.

Bibliothek Aeugst

Die Clowns der Stiftung Theodora bringen Freude ans Spitalbett. (Bild zvg.)

Lachen macht gesund 2. Fraueznacht Stallikon Wettswil Eine Clownin der Stiftung Theodora stellt am 4. Juli ihre Arbeit praktisch und theoretisch vor. Die Stiftung Theodora schickt Clowns zu kranken Kindern ins Spital, um sie aufzumuntern und sie durch Freude den Spitalalltag vergessen zu lassen. Am 2. Fraueznacht darf frau sich von dieser wunderbaren Art, Freude zu schenken, berühren lassen.

Doch zuerst werden die Gäste mit einem sommerlichen Znacht verwöhnt und zum Ausklang des Abends gibt es ein feines Dessertbuffet. 2. Fraueznacht Stallikon Wettswil am Freitag, 4. Juli, 19 bis 21.30 Uhr im Saal der reformierten Kirche Wettswil. Unkostenbeitrag: 15 Franken. Anmeldung bis 2. Juli an Erika Müller, Telefon 044 777 99 72 oder erikarene.mueller@bluewin.ch.

Verborgene Schätze in Mettmenstetten Verein «Info-DräSchiibe» feiert Jubiläum Beim Dorfbrunnen, zwischen «Rössli» und Gemeindehaus, feiert morgen Samstag der Verein Info-DräSchiibe Mättmistette sein 10-jähriges Bestehen. Als Bereicherung zeigen und verkaufen Künstler, Sammler, Hobbyspezialisten sowie Kleingewerbler ihre «verborgenen Schätze». Wer ist die DräSchiibe? Herausgewachsen aus der im Jahr 2003 lancierten Gemeindeumfrage «Mättmi hüt – für morn», dreht sich das Rad der DräSchiibe heute noch unermüdlich zur Förderung verschiedenster Begegnungsmöglichkeiten. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bieten das

Samstag, 5. Juli, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Einladung eine gute Tasse Kaffee und ein feines Stück Zopf zu geniessen und sich dabei eine neue, sommerleichte Lektüre für die Ferien auszusuchen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Montag, 14. Juli und 11. August, von 18 bis 20 Uhr, und am Samstag, 19. Juli und 16. August, von 10 bis 12 Uhr, geöffnet. Rund um Aeugst stehen drei Lesebänke mit Bücherkisten bereit.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 1. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 28. Juli, 18.30 bis ca. 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Onleihe, der Benutzung und Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Während der Sommerferien gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von

15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Maschwanden

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 3. Juli, ab 18.30 Uhr: Sommerbücher-Apéro in der Bibliothek. Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 24. Juli und 7. August, von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen Samstag, 5. Juli, 10 bis 17 Uhr: Grosses Eröffnungsfest für die neue Bibliothek mit Attraktionen für Gross und Klein. Tag der offenen Tür. Samstag, 5. Juli, 20 Uhr: «Vom Groschenroman zur Weltliteratur» mit Hardy Ruoss. Mittwoch, 9. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 24 Monaten in der Bibliothek. Gemeinsam in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauschen und die gemeinsame Zeit geniessen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Obfelden Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr, am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Zwischen Bächlerstrasse und Tambrig stehen Lesebänke mit Bücherkisten bereit.

Bibliothek Ottenbach

Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Es werden keine Mahnungen verschickt.

Bibliothek Knonau

Bibliothek Rifferswil

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr sowie von 17.30 bis 19.30 Uhr, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Es werden keine Mahnungen verschickt.

Bibliothek Kappel

Jahr hindurch auf kommunaler Ebene Folgendes an: Donnerstag-Pausen im improvisierten Kafi, zu jeder Jahreszeit einen Suppenzmittag, Kinderhüten im Advent, Bring- und Holtage im Sommer, «Angebote und Anfragen» von Waren und Dienstleistungen aller Art über die eigene DräSchiibe-Homepage – und neu ab sofort eine monatliche, freie Handwerk-Stubete im Schulhaus für Männer und Frauen. Alle Aktivitäten stehen der ganzen Dorfbevölkerung offen. Am Jubiläumsanlass kann man sich über die Vielfalt der Info-DräSchiibe Mättmistette informieren lassen.

Bibliothek Stallikon Auf einem Extratisch liegen Reiseführer bereit. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet. Von Mitte Juli bis Mitte September stehen die Lesebänke an der Büelstrasse und am Pilgerweg mit Bücherkisten bereit.

Bibliothek Wettswil

Jubiläumsanlass am Samstag, 28. Juni, 9 bis 14 Uhr, Dorfplatz Mettmenstetten. www.draeschiibe.ch.

Bibliothek Mettmenstetten

Lesebänke stehen in Aeugst, Obfelden und Stallikon. (Archivbild)

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. (I.S.)


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Vermischtes

Freitag, 27. Juni 2014

Auf den Spuren der vorkeltischen Bewohner des Säuliamtes Kulturgeschichtliche Halbtageswanderung zu den urzeitlichen Steinzeichen GLP-Kantonsrat Hans Wiesner führte eine Wandergruppe zu den Kultstätten aus der Jungsteinzeit. Die steinernen Zeugen aus dieser Epoche interessieren nicht nur Historiker und Archäologen, die Menhire, Dolmen und Megalith-Objekte gelten auch als spirituelle Mysterien. ................................................... von martin mullis

Im Wald beim Weiler Grüt: Hans Wiesner (links) bei einer Reihe von Megalithen. (Bild Martin Mullis)

Wer bei Wanderungen durch das Säuliamt die Landschaft etwas genauer betrachtet, findet an manchen Orten seltsame und geheimnisvolle Steinreihen oder Findlinge. Diese rätselhaften Steinbrocken deuten meistens darauf hin, dass sie nicht von ungefähr so liegen, sondern von Menschenhand und in grauer Vorzeit aufgestellt sein müssen. Dass Asterix und Obelix mit grösster Wahrscheinlichkeit hier im Säuliamt kein Allotria mit ihren Hinkelsteinen getrieben haben, liegt auf der Hand. Das Geheimnis, wer in ferner Urzeit diese steinernen Zeichen gesetzt hat, versuchte der Geschäftsleiter der Firma Imbach Reisen und GLP-Kantonsrat, Hans Wiesner aus Bonstetten, am letzten Mittwoch zusammen mit einer Gruppe interessierter Wanderer zu lüften. Einige der aus der ganzen Schweiz angereisten Wanderer sind esoterisch

Ein Ausflug zum Firmenjubiläum 1924 bis 2014: 90 Jahre Schreinerei Girardi, Hedingen Mit 90 Jahren gönnt sich eine Schreinerei etwas. Die Schreinerei Arthur Girardi AG aus Hedingen nahm am Freitag, 20. Juni, eine Auszeit und liess die Beine etwas baumeln. ................................................... von martin birrer Im Bewusstsein des Alters begann der Tag auch 90 Minuten später als sonst. Um 8 Uhr traf sich das gesamte Team in der Werkstatt der Schreinerei und rüstete sich für den Tag. Dass alle Mitarbeiter zusammen sind, kommt während eines Geschäftsjahrs nur ein- bis zweimal vor, und so war es umso schöner, vollzählig zu sein. Eingekleidet in ein Jubiläums-Polohemd und ausgerüstet mit eigenem Firmen-Mineralwasser sowie Kleinigkeiten für zwischendurch, machte sich die 29-köpfige Belegschaft der Schreinerei Girardi mit dem Car auf den Weg nach Luzern. Bereits während der Carfahrt spürte man die ausgelassene Stimmung und die Vorfreude auf den bevorstehenden Tag. Da der Alltag oft hektisch ist und viele Aufträge erledigt sein wollen, gehört es eben auch dazu, Pausen einzulegen, zusammen zu geniessen und gemeinsame Erlebnisse als Team einer Firma für einmal in den Vordergrund zu stellen.

90 Minuten nach dem Start in den Jubiläumstag, bestieg die gut sichtbare Gruppe (Frauen in lila/Männer in azurblau) in Luzern am Schiffsteg die «Gotthard» und nahm Kurs auf Stansstad. Während der Schifffahrt stärkten sich die Schreiner bei schönstem Wetter mit Kaffee und Gipfeli; der «Znüni» hat eben wie an einem ganz normalen Arbeitstag so seinen Stellenwert. An der historischen Station der Stanserhornbahnen angekommen, wurden die traditionellen Kartonbillette verteilt. Pünktlich um 11 Uhr und somit wiederum nach 90 Minuten, durfte die Gruppe mit der nostalgischen Standseilbahn bis zur Zwischenstation Kälti fahren, wo sie dann nach dem Umsteigen mit der Cabrioseilbahn hoch auf den Gipfel des Stanserhorns schweben konnte. Oben angekommen wurde die Gruppe von zwei Rangern empfangen, aufgeteilt und auf eine interessante und sehr persönlich geführte Tour um den Gipfelweg mitgenommen. Anekdoten über geschichtliche Ereignisse sowie ihr Wissen über Fauna und Flora gaben die beiden Ranger zum Besten. Im Anschluss wartete im Drehrestaurant das Mittagessen auf die Reisegruppe. Die feinen «Älpler-Maccaroni» fanden grossen Anklang und das Servicepersonal staunte nicht schlecht über den gesunden Appetit der Schreiner. Zum Glück wurde das Dessert auf spä-

ter verschoben, da sonst einige den Berg hinunter gerollt wären. Nach zwei 45-minütigen Runden auf dem Drehteller des Drehrestaurants und mit den Eindrücken der herrlichen Aussicht, verliess die gut genährte Gruppe das Stanserhorn wieder im Cabrio und schwebte ins Tal hinunter. Gut durchgelüftet vom Wind bestieg man den Car und fuhr zur Glasi nach Hergiswil. Nach einem Fotoshooting kam es zu einem weiteren Höhepunkt: Mit Blick auf den See und einer schönen Altholz-Tischdekoration wurde die Firma ihrem Ruf, eine «süsse Firma» zu sein, sehr gerecht. Das leckere und äusserst abwechslungsreiche Dessert, welches auch eine Augenweide war, krönte und schmückte den festlichen Tag noch aus, bevor es dann auf die Heimfahrt ins Knonauer Amt ging. Um 16.90 Uhr fand sich die Gruppe dann wieder in Hedingen bei der Schreinerei ein, von wo es dann pünktlich zum Anpfiff des 90-minütigen Spiels der Schweizer Fussballnati gegen Frankreich reichte. Das Resultat der Nati nach 90 Minuten war dann nicht so positiv wie der Firmenjubiläumstag der Schreinerei Girardi, was aber die gute Laune über den Tag nicht trüben konnte. Den Unterschied dürften sicher die 90 Jahre Erfahrung des Schreinereibetriebs ausgemacht haben ...

Das gut gelaunte Team der Schreinerei Girardi feiert das 90-jährige Firmenbestehen. (Bild zvg.)

inspiriert und verbinden Orte mit Megalithen auch mit Kraftfeldern, andere wiederum bezeichnen solche Plätze als metaphysische Phänomene. Geschichtlich Interessierte und natürlich Historiker sowie Archäologen sehen jedoch die prähistorischen Objekte etwas nüchterner, nämlich als Zeitzeugen längst vergangener Epochen. Richard Walker aus Rifferswil, Bauingenieur, passionierter Astroamateur und Autor des Buches «Stonehenge im Säuliamt» bezeichnet die Deutung dieser Kultplätze als schwierig und zum Teil bei Fachleuten sehr umstritten. Gerade deshalb bleibe viel Raum für eigene Überlegungen und Spekulationen und sowohl das Interesse als auch die Attraktivität an diesen geheimnisvollen Stätten bleibe so erhalten, schreibt Walker in seinem Buch über die Megalith-Objekte sozusagen vor der Haustüre in unserem Bezirk.

Reiseführer durch die «Steinzeit» zu den Kultstätten Die wichtigsten Megalith-Objekttypen, werden in Europa der Zeitspanne von ca. 6000 bis 1000 v. Chr. zugerechnet. Die Steinsetzungen im Knonauer Amt müssen jedoch nicht aus dieser Zeitepoche stammen, hält der profunde Kenner der Hinkelsteine, Autor Walker, in seinem Buch fest. Hans Wiesner als kundiger Reiseführer durch die «Steinzeit», hält sich

denn auch bei seinen Ausführungen an diese Quelle. Gut 20 interessierte Frauen und Männer mit Rucksäcken und Wanderschuhen, begleiten den Geschäftsführer der Imbach-Reisen und Säuliämtler Politiker auf dem Fussmarsch vom Bahnhof ins Grossholz zum Weiler Grüt. Dort finden sich zwischen Waldrand und einem schmalen Fussweg, eine ganze Reihe etwa 15 verschieden grosse Steine. Diese, bis zu einem Meter aus dem Boden ragenden Megalith-Objekte, sind nach einer ganz bestimmten Himmelsrichtung und vermutlich auch in Zusammenhang mit den Sternen vor Hunderten von Jahren gesetzt worden.

Vermutlich ein Zusammenhang mit der Sommersonnenwende Die Wandergruppe verschiebt sich dann wenige hundert Meter an den Rand der Häusergruppe des Weilers Grüt, wo unmittelbar neben der Strasse ein sogenannter Lochstein steht. Auch dieser Zeuge einer prähistorischen Kultur dürfte seit über 1000 Jahren hier stehen. Das kleine in den Stein gebohrte Loch ist so ausgerichtet, dass vermutlich ein Zusammenhang mit der Sommersonnenwende besteht. Die prähistorischen Steinreihen und -Kreise sowie verschiedene einzelne Menhire sind im Säuliamt noch an verschiedenen anderen Orten zu finden.

Ayurvedamassagen für die Sommerzeit Oase der Ruhe und des Wohlbefindens Bereits seit Anfang September 2013 ist im neuen OVA-Areal in Affoltern das «Mangalam Yoga & Ayurveda» zu finden. Mit der optimalen Lage direkt neben dem Bahnhof, eigener Tiefgarage und der im 3. Zu empfehlen: die Fruchtstempelmassage. (Bild zvg.) OG wundervollen Weitsicht in die Berge, bietet das Man- Empfehlenswert auch in Kombination galam eine Oase der Ruhe und des mit einer wärmenden RückenpaWohlbefindens. Die geschmackvoll, ckung, um den Energiefluss anzukurim indischen Ambiente eingerichteten beln. In dieser abschliessenden Phase Räume erlauben dem Mangalam- begleitet Anita Würmli mit den feinen Team, bestehend aus Thomas, Sabine Schwingungen der tibetischen Klangund Anita Würmli, ein umfassendes schalen um den Prozess abzurunden. Auch sehr zu empfehlen ist die Angebot an Yogakursen, ayurvedischen Massagen, Workshops, Weiter- Fruchtstempelmassage (Jambira Pinda Sweda). Bei dieser ayurvedischen Masbildungen und Konzerten anzubieten. Das Wort Mangalam stammt aus sageart wird eine Mischung aus frider altindischen Sanskritsprache und schen Limetten, Kokosraspel gebedeutet soviel wie: Fülle, Glück, mischt, mit verschiedenen Gewürzen Wohlergehen. Entspannt in Einklang angedämpft, in ein feines Baumwollmit Körper, Geist und Seele den Le- tuch gefüllt, zu einem faustgrossen Stempel zusammengebunden und in bensweg gehen. Anita Würmli, ärztl. dipl. Masseu- kaltgepresstem Bio-Kokosöl langsam rin mit über 20 Jahren Berufserfah- erwärmt. Die Struktur, die Elastizität rung, ist die Spezialistin für die ayur- und die Festigkeit des Bindegewebes vedischen Massagen. Sie bietet eine werden durch diese Behandlung verganzheitliche Behandlung, in der sie bessert und die Haut weicher und geauf die persönlichen Bedürfnisse ihrer schmeidiger. Tropische Düfte umKunden eingeht und diese auf dem schmeicheln die Nase und führen in Weg zu Wohlbefinden und Entspan- eine tiefe Entspannungsphase. Nach nung begleitet. In ihren Massagen ha- der Behandlung des ganzen Körpers ben neben dem Ayurveda vor allem wird zur Krönung noch das Gesicht Heilsteine, Kräuter und Klangschalen mit kleinen Gesichtsstempeln bearbeitet und danach mit feinem Rosenwaseinen festen Platz gefunden. Für die kommende Sommerzeit ser nachgereinigt. Dies sind nur zwei empfiehlt sie besonders die Garshan- besonders beliebte Beispiele des reimassage. Eine wunderbare Ganzkör- chen Angebotes. Am Sonntag, 29. Juni, von 8 bis 12 perbehandlung mit Rohseidenhandschuhen, bei der durch Streichungen Uhr, findet eine sanfte Yogastunde mit und kreisenden Bewegungen ein sanf- anschliessendem ayurvedischen Frühter Peelingeffekt erreicht wird. Durch stück statt. Plätze bitte reservieren. die feine Struktur der Rohseide werden abgestorbene Hautzellen entfernt Weitere Informationen zu den Angeboten und und die Haut zart und frisch. Mit Newsletter abonnieren unter www.mangalam.ch einem persönlich zusammengestellten oder Yoga: Telefon 044 760 36 88; Edelsteinöl wird der Körper nachgeölt. Massage: Telefon 044 760 05 31.


Sport

Freitag, 27. Juni 2014

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Im Cupfinal unterlegen SC Schweizer/BW Mode – FC UBS 1:4 (0:2) Am Samstag, 21. Juni spielten die Firmenfussballer aus Hedingen ihr letztes Spiel in dieser Saison: Den Cupfinal gegen den FC UBS in Engstringen. Der Gegner sollte sich als zu stark erweisen. Erstmals seit 1989 standen die Ämtler wieder im Cupfinal. Die Erwartungen waren entsprechend hoch. Als eingeschworene Elf machten sich die Hedinger auf, um den Pokal zu holen. Allerdings waren die Gegner von Beginn an die bessere Mannschaft. Bereits zur Pause stand es trotz einigen guten Aktionen 0:2. Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff verwertete Kammer

einen Eckball per Kopf zum Anschlusstreffer. Leider konnte der SC Schweizer die darauf folgende Euphorie nicht für sich nutzen. Kurz vor Schluss machte der FC UBS den Sack mit einem Doppelpack zu. Die Enttäuschung der nur noch zu zehnt kämpfenden Hedinger war gross, da sie doch eine reelle Chancen gehabt hatten. Alles in allem war das Resultat in diesem sehr intensiven Spiel trotz fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen verdient. Es spielten: M. Merz, Schurtenberger, Lüthi, L. Kolaj, T. Merz, Ackermann, Fecker, V. Kolaj, Stieger (52.), Toski, Kammer.

Trotz Mittwochabend, trotz später Anspielzeit: Die Break-Eventhalle war einmal mehr voll. (Bilder Thomas Stöckli)

WM-Traum geht weiter Hunderte verfolgten das Finale der Gruppenphase im «Break»

Endstation Cupfinal: Die Hedinger Firmenfussballer dürfen stolz sein. (Bild zvg.)

90 Teams auf dem Affoltemer «Moos» FCA-Schüeli und Grümpi zum Saisonschluss Zum zweiten Mal organisiert der FC Affoltern das Bezirks Schülerund Grümpelturnier am selben Wochenende und zwar dieses Wochenende, 27. bis 29. Juni. Traditionell eröffnen die Firmen- und Hobbyfussballer den dreitägigen Anlass mit dem Gewerbecup am Freitagabend. Die Mädchen und Jungs spielen am Samstag und Sonntag in sechs verschiedenen Alterskategorien, parallel an diesen zwei Spieltagen treten die aktiven Fussballer, Nichtfussballer, Mixed-Teams und Oldies gegen das runde Leder. Den fussballerischen Höhepunkt erlebt das Turnier am Sonntag-Nachmittag mit allen Finalspielen der verschiedenen Kategorien. Dank dem Patronat der SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) stehen wiederum offizielle Schiedsrichter im Einsatz und zur noch besseren Unfallverhütung ist das Tragen von Schienbeinschonern obligatorisch.

Attraktionen auch neben den Spielfeldern Nebst den zahlreichen Fussballspielen ab Freitag bis Sonntag können sich alle Teilnehmer und Gäste an unserem Penaltystand versuchen. Fünf Treffer markieren und sich für den Tagesfinal qualifizieren, das wär doch was! Die

FCA-Torhüter freuen sich auf viele Schützen vom Penaltypunkt. Am Freitag ab 17.30 Uhr sind alle FCA-Sponsoren und Unterstützer, sowie die Supporter der 1. Mannschaft zum Sponsoren-Anlass eingeladen. Ebenfalls am Freitag ab ca. 21 Uhr gastiert das Unterhaltungstrio Blue Nights aus Lauterach (Österreich) im FCA-Festzelt. In der separaten Bar lanciert DJ Fabi die erste Grümpi-Nacht. Das attraktive FCA-Barteam sorgt dafür, dass keine Kehle trocken bleibt. Am Samstag ab 18 bis 22 Uhr können sich alle Mächen und Jungs in der alkoholfreien Fussball-WM-Disco/Bar vergnügen. DJ’s sorgen für den passenden Sound. Für einmal gehört das Parkett also allen «Kids» bis 16 Jahre. Am Sonntagmorgen ab 11 Uhr erweist das einheimische Duo Silver Sound (Hanspeter Baltermia und Heinz Spielmann) die Ehre. Die zwei Musiker verstehen es, auf die Wünsche der Besucher einzugehen und spielen alles, vom Oldie über Evergreen bis hin zu altbekannten Hits, live und ungefiltert. Der FC Affoltern heisst alle Besucher herzlich willkommen und freut sich auf drei schöne und erlebnisreiche Turniertage mit der Affoltemer Bevölkerung. Alle Anwohner werden um Verständnis gebeten, wenns rund ums Moos für ein Wochenende etwas lauter wird ... (hw)

Die Plätze in der Arena Amazônia in Manaus waren nicht alle besetzt, jene in der Break-Eventhalle Affoltern hingegen schon. Hunderte zelebrierten hier am Mittwochabend den Einzug der Schweiz in die WM-Achtelfinals. Und wie die Fussballer kam auch das Ämtler Publikum noch rechtzeitig in WM-Form. So herrschte in der grössten Ämtler WM-Arena einmal mehr fast Stadionatmosphäre. «Hopp Schwiiz!» wurden die Akteure in der Ferne aus dem Säuliamt immer wieder angefeuert. Und dank Shaqiri bot sich auch wiederholt Gelegenheit, zu jubeln. Doch nicht nur die Tore wurden ausgelassen gefeiert, sondern auch mutige Offensiv-Aktionen und jeder beherzte Einsatz der Rotweissen. Der WM-Traum geht also weiter – und wer weiss, vielleicht liegt am Dienstag (18 Uhr) gegen Argentinien die ganz grosse Sensation drin ... (tst.)

Seleção Albisbrunn darf gegen Altinternationale ran Höhepunkt am Fussball-Finaltag am 2. Juli im Albisbrunn, Hausen Die spannenden Fussballspiele in Brasilien werden natürlich auch von den Jugendlichen in Albisbrunn intensiv verfolgt. Weltmeisterschaften und Europameisterschaften bedeuten in Albisbrunn aber immer auch FoFA-Turnier. Seit 2006 wird jeweils parallel zu den grossen Turnieren ein internes Länderturnier – die FoFA – gespielt. FoFA bedeutet «Federation of Football Albisbrunn» und dieses Jahr kämpfen die Teams Schweiz, Deutschland, Argentinien und Brasilien um den FoFA-Meister. Die Teams werden aus Jugendlichen und Mitarbeitenden gebildet und am Spielfeldrand unterstützen die Fans ihre Kollegen.

Einweihung mit Altinternationalen

Dieser Freistoss dürfte passen ... (Archivbild)

Ziel erreicht – die Erleichterung ist gross.

In diesem Jahr finden die Spiele erstmals auf dem neuen Rasensportplatz statt. Nach dem Bau der Sporthalle konnte Albisbrunn, dank grosszügiger Unterstützung von zahlreichen Spendern und Gönnern, auch einen neuen Rasensportplatz bauen. Dieser liegt idyllisch, direkt im Anschluss an die neue Sporthalle und entspricht einem Feld für Juniorenfussball. Am FoFA-Finaltag wird der Rasensportplatz offiziell eingeweiht. Eine Auswahl, bestehend aus Jugendlichen und Mitarbeitenden vom Albisbrunn – genannt

Parallel zu den grossen Turnieren spielt jeweils auch das Albisbrunn ein internes Länderturnier. (Bilder zvg.) Seleção Albisbrunn – wird gegen eine Auswahl von ehemaligen Schweizer Internationalen unter der Führung von Andy Egli antreten.

Fussballfreunde willkommen Das Programm am Finaltag Mittwoch, 2. Juli, startet um 18 Uhr mit den Halbfinals der FoFA-WM und der Höhepunkt mit dem Spiel Schweizer Altinternationale – Seleção Albisbrunn beginnt um 19.15 Uhr. Jugendliche und Mitarbeiter in Albisbrunn freuen sich auf viele Zuschauer. Spannende Spiele werden begeistern, genauso, wie die Küche Albisbrunn mit den legendären Albisbrunn-Würsten für Gaumenfreuden sorgen wird.

Andy Egli tritt mit einer Auswahl von Schweizer Ex-Internationalen an.


Veranstaltungen

Unsere Fahrten 2012: Für alle Fahrten neuer Einsteigeort: Affoltern am Albis Parkplatz neben OIL-Tankstelle (bei Autobahnraststätte My Stop) Basel Tattoo 2014: Sonntag, 20. Juli: Carfahrt

Fr. 124.–

inkl. Vorführung Kat. A3/C3 um 17.30 Uhr

Donnerstag, 24. Juli: Carfahrt

Fr. 129.–

inkl. Vorführung Kat. A2/C2 um 17.30 Uhr

Wochenmarkt Luino: Mittwoch, 27. August: mit Kaffee und Gipfeli Fr. 45.– Carfahrt Mittwoch, 10., + 24. September: Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 45.– Mittwoch, 22. Oktober: Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 45.– Formel 1 2014 Monza: Sonntag, 7. September: Carfahrt inkl. kleinem Imbiss ab Fr. 100.-

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Europa-Park: 8., 14., 16. und 18. Oktober: Carfahrt inkl. Eintritt und Kaffee und Gipfeli Fr.

86.–

Ski- und Snowboardtest in Sölden 2014: Freitag, 17., bis Sonntag, 19.Oktober: Carfahrt inkl. Hotel HP, Skitest und Skipass Fr. 490.– AGRAM Bern 2014: Freitag, 28. November: Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 36.– Einsteigeort bei der Oil-Tankstelle neben der Autobahnraststätte My Stop

Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch oder Telefon 041 756 07 66 Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars von 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

Schwarzwald – Bernau Donnerstag, 3. Juli 2014 10.00 Uhr Furka-Dampfbahn Mittwoch, 9. Juli 2014

Fr. 40.–

Fr. 107.–

Inklusive Mittagessen und Dampfbahnfahrt

Pässefahrt Oberalp–Lukmanier– Gotthard Fr. 40.– Donnerstag, 7. August 2014 09.00 Uhr Berner Seeland Fr. 38.– Donnerstag, 4. September 2014 09.30 Uhr

Ferienreisen 2014 Wachau– DZ/HP Fr. 790.– Dürnstein–Wien 18. bis 22. August 2014 Südtirol

DZ/HP Fr. 730.–

29. September bis 3. Oktober 2014 Semino Rossi DZ/HP Fr. 445.– klingende inkl. Eintritt Bergweihnacht in Seefeld 10. bis 12. Dezember 2014

www.aemtler-car.ch


Sport

Freitag, 27. Juni 2014

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Was ist ein Golf «Course Rating?» Golfturnier am Samstag in Affoltern Um das Handicap, also das Spielpotenzial eines Golfers, ermitteln zu können, muss zunächst festgestellt werden, wie schwierig der Platz ist, auf dem der Spieler sein Ergebnis erzielt. Dafür gibt es das «Course Rating.» Diese Bewertung ist eine Grundvoraussetzung für das Erspielen eines Handicaps. Hinter dem englischen Begriff «Course Rating» verbirgt sich ein Bewertungssystem, das von der «United States Golf Association» (Usga) entwickelt wurde, um die Spielschwierigkeiten verschiedener Golfplätze zu kennzeichnen. Da Golf auf einer nicht genormten Spielfläche stattfindet, die Handicaps der Golfer aber normiert und somit vergleichbar sein müssen, egal auf welcher Golfanlage diese erspielt wurden, müssen die unterschiedlichen Schwierigkeiten der Plätze in einem Normierungsverfahren vergleichbar gemacht werden. Die Schwierigkeit eines Platzes wird auf

Zehntelschläge genau gemessen. Die Zahlenwerte für Profigolfer sind der «CR-Wert» und der «Slope-Wert.» Für «Bogey-Golfer» wird eine statistische Schlagzahl ermittelt, der sogenannte «Bogey-Rating-Wert (BR-Wert).» Folgende Kriterien werden bei einem «Course Rating» bewertet: Golfplatz Gelände, Spielbahnbreite und Beschaffenheit, Sichtbarkeit der Grüns sowie Grösse und Länge der Annäherung, Anteil von halbhohem und hohem Gras, Anzahl und Grösse der Sandbunker, Beschaffenheit der Ausgrenzen, Anzahl und Grösse sowie Lage der Wasserhindernisse, Bäume und Hecken, Beschaffenheit der Grünoberfläche wie Konturen und Schnelligkeit und auch psychologische Anforderungen. Für das öffentliche Golfturnier vom nächsten Samstag um 11 Uhr auf dem Golfplatz Affoltern hat es noch Startplätze. Das erspielte Resultat kann auch für die Platzmeisterschaft 2014 gewertet werden. Anmeldungen über info@golfplatz-affoltern.ch oder Telefon 044 760 04 80.

Kurzspiel-Golfplätze wie jener in Affoltern kennen kein «Course Raiting. (Bild zvg.)

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern verabschiedet sich aus der 2. Liga. (Bild zvg.)

Saison zum Vergessen Der FC Affoltern steigt aus der 2. Liga ab Die 1. Mannschaft des FC Affoltern war zuversichtlich, den drohenden Abstieg mit einer erfolgreichen Rückrunde vermeiden zu können. Es folgte aber schnell die grosse Ernüchterung. ................................................... von walter zech Die ersten drei Spiele gingen trotz spielerischer Überlegenheit und vieler Torchancen verloren. In den folgenden Partien wechselten sich Höhen und Tiefen ab. Dem ersten Erfolg nach 13 sieglosen Spielen folgte prompt wieder eine Niederlage gegen einen vermeintlichen Mitkonkurrenten um den Abstieg. Eine Serie mit drei Siegen brachte den FCA zwischenzeitlich bis auf drei Verlustpunkte an einen Nichtabstiegsplatz heran. Der Höhenflug war aber nur von kurzer Dauer. In den

letzten fünf Partien wurden nur noch fünf Punkte erreicht und damit stand die Relegation in die 3. Liga fest.

Die missglückte Vorrunde war eine zu grosse Hypothek Der FC Affoltern hat die Saison 2013/14 mit 25 Punkten auf dem zweitletzten Platz abgeschlossen. Aus den 13 Partien der durchzogenen Rückrunde resultierten 17 Punkte, in der Endabrechnung fehlten schliesslich sieben Punkte zur Rettung. Ärgerlich sind im Nachhinein vor allem die vier 1:2-Niederlagen, denn in diesen Partien wurden die letztlich fehlenden Punkte verschenkt. Die missglückte Vorrunde mit lediglich acht Punkten war halt doch eine zu grosse Hypothek und durch den schlechten Rückrundenbeginn stand die Mannschaft im weiteren Verlauf der Meisterschaft auch unter ständigem Erfolgsdruck.

Dazu kamen inkonstante Leistungen in entscheidenden Spielen, offensichtlich war auch die grosse Verunsicherung nach Gegentoren. Als grösstes Manko erwies sich die Chancenverwertung. In manchen Spielen wurden zahlreiche erstklassige Torchancen ausgelassen, während die Gegner aus wenigen Gelegenheiten die Tore erzielten.

Der sofortige Wiederaufstieg als Zielsetzung Es gilt nun, in der Sommerpause den Kopf durchzulüften und dann die neue Saison vorzubereiten. Die Mannschaft bleibt trotz des Abstiegs grösstenteils zusammen und wird die neue Spielzeit auch mit der bisherigen Trainercrew in Angriff nehmen. Das Ziel kann nur der sofortige Wiederaufstieg sein, denn der FC Affoltern gehört einfach in die 2. Liga!

Die Ü50 Nationalmannschaft in Bonstetten Zwei attraktive Volleyballturniere in der Sporthalle Schachen Im Oktober spielt die Schweizer Ü50 Volleyballmannschaft in den USA um den Weltmeistertitel. Bereits diesen Samstag messen sich die Globalboys in Bonstetten mit vier Teams aus der Nationalliga B und der 1. Liga. ................................................... von hugo lombriser Im Oktober fliegt die Schweizer Ü50 Volleyballmannschaft erneut in die USA, um dort am Global Cup gegen Russland, die USA und weitere Nationen um den Weltmeistertitel der über 50-Jährigen zu spielen. Das Minimalziel der Globalboys, die ihren Namen aus eben diesem Global Cup abgeleitet haben, ist die Bestätigung der Bronzemedaille von 2012. Das Team, das vom eigenen Verband nur wenig Unterstützung erhält

und autonom funktioniert, ist neu bei Volley S9 untergekommen. Als Untersektion bewahren sie sich weitgehend ihre Unabhängigkeit, profitieren dafür von den optimalen Trainingsbedingungen und der gesamten Infrastruktur von Volley S9. Zusammen mit Volley S9 organisieren die Globalboys am Wochenende zwei attraktive Turniere in der Sporthalle Schachen in Bonstetten. Am Samstag spielen die Globalboys gegen insgesamt vier Teams aus der Nationalliga B und 1. Liga. Dieses Vorbereitungsturnier ist für die Globalboys ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg an die Weltmeisterschaft, weil sie damit die nötige Matchpraxis erhalten. Die Globalboys werden in jedem Spiel ans eigene Limit gehen müssen, um mit den Jungen mithalten zu können. Die durchschnittlich 30 Jahre jüngeren Spieler treten gegen die Globalboys immer

speziell motiviert an, weil es einfach nicht sein kann, dass alte Männer sportlich besser sind als die Jungen! Am Sonntag findet in der gleichen Halle das erste Sommer-Mixedturnier von Volley S9 statt. Insgesamt zwölf Teams haben sich eingeschrieben und kämpfen in drei Stärkeklassen um den Turniersieg. Im Mixed Volleyball stehen jeweils drei Frauen und drei Männer auf dem Feld, in der Region Zürich eine immer beliebtere Kategorie, mit teilweise sehr starken Spielern. Besucher sind an beiden Tagen herzlich willkommen und besonders die Ü50-Nationalmannschaft würde sich freuen, wenn sie am Samstag grosse Unterstützung vom Publikum hätten. Programm in der Sporthalle Schachen in Bonstetten: Samstag, 28. Juni: Einladungsturnier von und mit den Globalboys; Sonntag, 29. Juni: Mixed Turnier mit 12 Teams.

Die Schweizer Ü50 Volleyballmannschaft, bei Volley S9 untergekommen, hat grosse Ziele. (Bild zvg.)

Auch er kam nicht ohne Sturz durch: Francesco Caruso. (Bilder zvg.)

Erster Saisonsieg für Jan Tillmann RRC-Amt-Fahrer überzeugten 21 Startende, zehn Top-Ten-Plätze davon ein erster, zwei zweite und ein dritter Rang. Dies die Kurzversion vom erfolgreichen Rennwochenende der RRC-Amt Nachwuchsfahrer. Jan Tillmann konnte seinen ersten Saisonsieg am EKZ-Cup in Hittnau feiern. Eine Sekunde vor dem zweiten, konnte Jan seine Renntaktik erfolgreich umsetzen. Ilona Tillmann und Cedric Graf fuhren jeweils auf den zweiten Rang, wobei Cedric den dritten um 0.2 Sekunden im Endspurt schlagen konnte. Der RRC-Amt mausert sich langsam zu einer kleinen Macht an den EKZ-Cup-Rennen. Bei den Pfüderi Knaben ist bereits jeder sechste Biker ein Säuliämtler. Da Mädchen und Knaben jeder Kategorie gemeinsam starten, sind Felder von bis 80 Startenden eine kleine Herausforderung, um ohne Sturz über die Runden zu kommen.

Schnell unterwegs: Timo Müller. An der EKZ-Cup-Zürimetzgete konnte Elia Felsberger auf dem Rennvelo den dritten Platz herausfahren. Dies mit einem Rennvelo, das der RRC-Amt durch grosszügige Gönner kaufen konnte. Um erfolgreich Rennen zu fahren, trainieren die Kinder am Montagabend mit dem Mountainbike im KidsBike-Treff und am Donnerstag an den Abendrennen. Man darf sich schon aufs nächste Wochenende freuen, da geht es in Gossau SG weiter mit dem EKZ-Cup.


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Sport

Freitag, 27. Juni 2014

Fantastisches Wochenende für Team Koach Overall-Sieg in Zug, Vizeeuropameister und viele Podestplätze

AK-Sieg von Patrick Wallimann Ämtler am Zytturm-Triathlon in Zug Der Zytturm-Triathlon fand dieses Jahr bei besten Bedingungen statt: Es war sonnig, aber nicht heiss. Auch das Wasser war mit 20.5 Grad angenehm – kein Vergleich zu den eisigen Fluten vor drei Wochen in Rapperswil. Der Bonstetter Patrick Wallimann siegte in der Altersgruppe M35.

Das Team besteht nicht nur aus den aktiven Athleten auf der Wettkampfstrecke, sondern ebenso aus den Supportern daneben. Auf dem Bild: Schlussläufer Urs Müller gibt im Teamwettkampf auf der letzten Runde alles. (Bild Erika Schmid)

Nicht weniger als 36 Mitglieder des Teams Koach sind am Wochenende zu einem, teilweise zu zwei Wettkämpfen gestartet, mit vielen Spitzenresultaten und positiven Entwicklungstendenzen. Philipp Koutny gewann am Zytturmtriathlon gar das OverallKlassement. Koach Kurt Müller zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen. In Zug fand über das Wochenende der neu konzipierte Teamwettkampf statt. Am Sonntag folgte das Rennen über die Olympische und die Short Distanz. Kurt Müller motiviert seine Athletinnen und Athleten, die mehrheitlich Mittel- und Langdistanzrennen im Fokus haben, dazu, immer wieder kürzere Distanzen einzuflechten. Das Teamrennen war ein ausserordentlich spannender Event, da sich der ganze Wettkampf in kurzen Runden um das Regierungsgebäude herum abspielte. Mit 250 Metern Schwimmen, 7.5 Kilometern Radfahren und 1.3 Kilometern Laufen bot der Teamevent alles, was Triathlon attraktiv macht, einfach in einem extrem hohen Tempo. Das Team Koach vermochte sich mit einem Team für die Schweizermeisterschaft zu qualifizieren. Sieben der acht Teammitglieder starteten am Tag darauf über die olympische Distanz,

Erfolgreicher Schwing-Nachwuchs Die 72. Ausgabe des Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfestes fand bei kitschig blauem Himmel in Hombrechtikon statt. Am vergangenem Samstag kämpften rund 300 Nachwuchsschwinger in fünf verschiedenen Alterskategorien. Gleich zehn Schwinger waren aus dem Amt dabei und schlugen sich tapfer gegen die Gegner. Damian Furrer und Marwin Mayer holten sich den Zweig (Auszeichnung). Auch erfolgreich war Janic Amstutz, dieser schrieb am Ende 58.00 Punkte und platzierte sich auf dem 3. Rang in der Kat D (Jahrgang 2002/03). Anja Bernhard

Auszug aus der Schlussrangliste: Kategorie A (Jg. 96-97): 10a Matthias Furrer, Islisberg, 53.50 Punkte. Kat B (98-99): 6a Damian Furrer, Islisberg, 57.00; 18a Tim Hagenbucher, Affoltern, 54.00. Kat. C (00-01) 12a Sebastian Gmür, Affoltern, 55.50; 23b Kim Badertscher, Hedingen, 52.50. Kat. D (02-03): 3a Janic Amstutz, Obfelden, 58.00. Kat. E (04-06): 7a Marwin Mayer, Uerzlikon, 56.75; 16a Jeremy Müntener, Ottenbach, 54.50; 17a Mika Badertscher, Hedingen, 54.25; 18d Dean Streich, Maschwanden, 54.00.

unter ihnen Philipp Koutny, der bei den Männern überlegen das OverallKlassement gewann. Gabriela Frey und Tanja Bühlmann gewannen ihre Altersklassen, Sandra Dänzer wurde Dritte. Auf der Kurzdistanz errang zudem Esther Hellwig als Zweite ihrer Altersklasse einen Podestrang. Das Team Koach zählte insgesamt 21 Finisher über die olympische Distanz und liegt nun auf dritten Zwischenrang in der Teamwertung. Eine Gruppe von sechs Team-Koach-Athletinnen und -Athleten reiste zum Ironman 70.3 Luxembourg. ProfiFrau Céline Schärer verpasste als Vierte die Medaillenränge knapp. Barbara Grüter und Steffi Duss gelang als Zweite und Dritte ihrer Altersklasse der Sprung aufs Podest. An der TriathlonEuropameisterschaft über die olympische Distanz errang Martin Welti den Vizeweltmeistertitel.

Der Wille zum Finish Das härteste Rennen des Wochenendes aller von Kurt Müller gecoachten Athleten bestritt Patrick Utz: den Swissman, der von der Isola di Brissago über Gotthard, Grimsel und Interlaken auf die Kleine Scheidegg über die volle Ironmandistanz führt, garniert mit insgesamt 4700 Höhenmetern. Patrick Utz schildert das Rennen, das er nach 17 Stunden und 20 Minuten

beendete, so: «Um 4.15 Uhr legten die 250 Teilnehmer mit dem Linienschiff von Ascona ab und fuhren zur 3.8 Kilometer entfernten Insel Brissago im Lago Maggiore, dem Start des Swissman, einem von drei Rennen der internationalen Xtreme Triathlonserie. Die von innen beleuchteten Badekappen zauberten eine romantische Stimmung in die dunkle Nacht, die um genau 5 Uhr morgens mit Kuhglocken beendet wurde. Sehr schnelle Schwimmzeiten im welligen und windigen See bestätigten das hohe Niveau des Starterfelds, das aus insgesamt 29 Nationen stammte. Von da aus führte die Radstrecke über Gotthard, Furka und Grimsel in das 180 Kilometer entfernte Brienz. Hinter den Athleten lagen 3700 Höhenmeter und vor ihnen 42 Kilometer mit weiteren 1700 Höhenmetern, rund 1000 davon auf den letzten 9 Kilometern, die gemeinsam mit einem Begleiter absolviert werden mussten. Statt Durchgangszeiten, Durchschnittsgeschwindigkeit und Platzierung standen für die Mehrheit des Starterfelds Einteilen, Kraft, Ernährung, ein starker Kopf und der Wille zum Finish im Vordergrund. Bereits im Wasser machte sich eine Übelkeit breit, die über den Aufstieg auf den Gotthardpass immer grösser wurde. Rund 9 Stunden nach dem Start gab dann mein Magen auf dem Grimsel den Geist auf. Statt Rie-

Highlight des Zytturm-Triathlons ist zweifellos die herrliche Laufstrecke, die am Ufer des Zugersees vorbei in Richtung Steinhausen führt. Mehr als die Hälfte der Strecke geht durch Felder, Wiesen und Wäldchen. Auch die Radstrecke um den Zugersee ist landschaftlich sehr schön. Da grosse Teile der Strasse aber ganz oder teilweise für den Verkehr offen sind, ist viel Konzentration auf Autos und Busse erforderlich, die meist unbeabsichtigt ins Renngeschehen eingreifen, was dem Landschaftserlebnis zwingend abträglich ist. Schnellster Ämtler war Patrick Wallimann, der das enge Rennen der Altersgruppe M35 für sich entschied. Er siegte mit knapp sechs Sekunden Vorsprung auf den Zweiten dank einer ausgeglichenen Leistung. Einen Podestplatz errang auch Werner Ammann, Knonau, der mit bloss vier Sekunden Rückstand auf den Zweiten den dritten Rang belegte. Eine starke Leistung zeigte auch Sebastian Kamp, Zwillikon, vom Triamt, der gel und anderer energiereiche Nahrung gab es nun nur noch Flüssiges. Die ersten 20 Kilometer auf der Laufstrecke konnte ich ausserordentlich gut laufen, zunehmende Probleme im Magen und eine Knorpelverletzung im rechten Knie zwangen mich dann aber zu einer moderateren Gangart, denn es waren immer noch 1300 Höhenmeter zu bewältigen. Nach Cola-Stopp und Cold-Pack stiegen wir zu zweit in den extrem

Internationale Karate-Erfolge Obfelder am Diamant Cup 2014 in Antwerpen, Belgien Die Karate Schule Obfelden reiste mit vier Mitgliedern der Nationalmannschaft zum internationalen Turnier nach Antwerpen (Belgien). Carla Gallati und Veit Karpf erzielten Spitzenresultate. Das Turnier ist in die Disziplinen Vollkontakt Karate und Kata für Junioren und Elite aufgeteilt. Der Turnierstart begann am Morgen mit den Kata-Vorführungen und führte weiter mit den Kämpfen des Vollkontakt-Karates. Einzig bei den Junioren und Frauen waren Beinschütze erlaubt, ansonsten sind beim Shinkyokushin Karate keine Schütze gestattet. Die Kämpfe werden mit vollen Körperkontakt ausgeführt. In den Katavorführungen erzielte Carla Gallati zusammen mit einer anderen Gegnerin die höchsten Punktzahlen. Eine Stichkata musste über den Sieg entscheiden, der äusserst knapp an ihre Kontrahentin ging. Der zweite Platz ist ein hervorragendes Resultat und deutet auf die sehr gute Form von Carla Gallati. Bei den Junioren erzielte Veit Karpf ebenfalls eine Spitzenrangie-

Wettkämpfer v.l.: Veit Karpf, Nicola Gabler, Carla Gallati, Andi Gabler. (Bild zvg.) rung. Er konnte wie bereits an anderen internationalen Turnieren seine Techniken gekonnt vorführen und erreichte den sehr guten dritten Rang. Die Vollkontaktkämpfe werden sowohl bei der Elite wie auch Junioren hart geführt. Die Obfelder konnten jedoch keine Siege verzeichnen. Es sind noch wesentliche Trainingseinheiten zu intensivieren und Bewegungsabläufe zu automatisieren, um den An-

schluss an die europäische Spitze zu finden. Die Erfahrungen von diesen Kämpfen sind jedoch sehr wertvoll und bringen unsere Wettkämpfer in ihrer eigenen Entwicklung weiter. Der Leiter der Karateschule und Coach der Nationalmannschaft Andi Gabler, war zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Es gilt zu berücksichtigen, dass an diesem Turnier ein hohes Leistungsniveau zu verzeichnen war.

nur 2:00:52 für 1.5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen benötigte; er bezeichnete im Ziel den Wettkampf als «das Rennen meines Lebens.» Ein Blick auf seine Leistungskurve lässt die Hoffnung zu, dass ihm noch viele «Rennen seines Lebens» gelingen. (bs.)

Die Resultate der Ämtler Olympische Distanz: Patrick Wallimann, Bonstetten, 1. M35, 1:57.46,1; Werner Ammann, Knonau, 3. M65, 2:36.50,3; Bernhard Schneider, Ottenbach, 4. M55, 2:16.16,4; Sebastian Kamp, Zwillikon, 8. M35, 2:00.52,8; Mathias Köthe, Rifferswil, 8. M45, 2:06.25,9; Urs Müller, Wettswil, 16. M20, 2:01.46,2; Daniel Hassler, Hedingen, 19. M20, 2:02.23,9; Jürgen Kugler, Hausen, 30. M45, 2:17.23,0; Manuel Schönbächler, Mettmenstetten, 42. M20, 2:10.07,3; Michael Grimm, Affoltern, 69. M20, 2:16.55,5; Lionel Moisson, Stallikon, 75. M45, 2:38.08,0; Martin Wermuth, Knonau, 76. M45, 2:38.56,9; Beat Jakob, Bonstetten, 88. M45, 2:45.23,4; Aron Traber, Mettmenstetten, 99. M20, 2:27.51,7; Alex Bertschi, Wettswil, 122. M20, 2:45.57,8; Thomas Graber, Bonstetten, 132. M35, 2:30.28,5; Clemens Steffan, Stallikon, 142. M35, 2:34.12,4. Short Distance: Caroline Köthe, Rifferswil, 4. Short F35, 1:44.07,4; Andy Kemish, Aeugstertal, 15. Short M55, 1:57.52,3; Danja Klink, Wettswil, 15. Short F45, 2:11.04,5; Gabi Villiger, Bonstetten, 17. Short F35, 1:56.45,6; Horst Weltner, Affoltern, 23. Short M45, 1:47.06,1; Reto Fröhlich, Aeugst, 29. Short M45, 1:50.25,1; Dawn Ray, Aeugstertal, 32. Short F35, 2:16.52,0; Paul Liversedge, Stallikon, 39. Short M45, 2:08.26,3.

steilen Anstieg. Ein Rennen gegen die Zeit. Die fehlenden Kalorien forderten ihren Tribut, der Pulsschlag sank kontinuierlich. Gemeinsam mit meinem Supporter finishte ich nach 17 Stunden und 20 Minuten auf der Kleinen Scheidegg ob Grindelwald kraftlos und etwas unterkühlt. Und unten im Tal bewegten sich noch viele kleine Lichter bergwärts.» (tk.) Weitere Infos unter www.kmsportcoaching.ch.

Hornusser punkten im Kampf gegen Abstieg Bei sehr schönem Wetter konnte die HG Obfelden am vergangenen Sonntag mit 16 Mann ihren Gegner aus Gondiswil B empfangen. Als Heimmannschaft begannen die Ämtler ihr Spiel mit schlagen. Sie zeigten eine eher mässige Leistung, viele Spieler lagen unter ihrem Leistungsbereich. Gondiswil B kassierte schon bald eine Nummer, wieder einmal konnte man von einem Vierpunkte-Sieg träumen. Nach dem Wechsel zeichnete sich ein kleiner Vorsprung der Gondiswiler von 33 Punkten ab. Die Obfelder mussten sich eine Nummer schreiben lassen und die vier Punkte waren weg. Im 2. Durchgang konnten sich die Hornusser von Obfelden beim Schlagen nicht mehr wesentlich steigern, hielten aber ihr Ries bis zum Spielende dicht. Da Gondiswil B sich nochmals eine Nummer schreiben lassen musste, siegte die HGO mit 1 Nummer und 695 geschlagenen Punkten zu Gondiswil B mit 2 Nummern und 731 Punkten. Somit gewann Obfelden zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg dazu, Gondiswil B bekam dank der höheren Schlagleistung einen Punkt gutgeschrieben. Einzeln erzielten gute Leistungen: Peter Frick 61 Punkte, Geri Wisler 58 Punkte, Walti Müller 57 Punkte. (PF)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 27. Juni 2014

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menschen im säuliamt

Paul Leuthold: «Bio ist für mich eine Weltanschauung» Lola, 16. Juni. (Bilder Irene Magnin)

Paul Leuthold ist alteingesessener Maschwander und Pionier in der biologischen Landwirtschaft. Die Betriebsübergabe des Hofes an den Sohn steht bevor, für ihn ein Abschluss und Neuanfang. ................................................... mit paul leuthold sprach marianne voss

Janusz, 18. Juni.

Valentina, 19. Juni.

Janis Stephan, 20. Juni.

gedankensprünge Schwindelreim Ein Nashorn auf dem Matterhorn Schaut nicht nach unten – nur nach vorn Martin Gut

«Ursprünglich gehörte der Betrieb zur Gerbi hier in Maschwanden. Anfang des 20. Jahrhunderts konnte mein Grossvater den Hof übernehmen und als Familienbetrieb führen.» In der Stube bei einer Tasse Kaffee berichtet Paul Leuthold von seinem Werdegang. Es war gar nicht einfach klar, dass er wie sein Vater auch Bauer wird. Seine grosse mathematische Begabung und seine guten schulischen Leistungen hätten auch ein Studium zugelassen. Dennoch begann er mit der landwirtschaftlichen Ausbildung. «Als ich in Affoltern in der landwirtschaftlichen Schule war, stellte mein Vater auf Bio um. Da ging für mich eine Tür auf.» Jetzt hatte er ein Experimentierfeld vor sich – eine echte neue Herausforderung, in die sich der junge Landwirt voller Pioniergeist hineinstürzte. Schon mit 21 Jahren hielt er an der landwirtschaftlichen Schule Strickhof Vorträge über Biolandbau. Dies zu einer Zeit, als es Bio als offizielles Label noch nicht gab. «Ich bin ein Philosoph», erklärt er. «Bei mir muss alles zusammenhängen. Bio hat für mich auch mit ethischen Fragen zu tun, Bio ist für mich ist eine Weltanschauung.»

Viel in Bewegung gebracht Bald unterrichtete er am Strickhof Biolandbau, zuerst in einzelnen Lektionen, später an ganzen Projekttagen. Ein persönlicher Kontakt zum damaligen Regierungsrat Hans Künzi – der Politiker schaute sich in Maschwanden die Käserei an und wurde vom jungen Präsidenten der Genossenschaft angekickt – bewirkte, dass im ganzen Kanton an allen landwirt-

die Frage gestellt: «Wer bin ich und was ist meine Aufgabe in dieser Welt?» Durch persönliche Betroffenheit befasste er sich intensiv mit Psychologie, Beziehungsfragen, Alternativmedizin und auch mit Grenzwissenschaften. Sein umfangreiches Wissen wendet er nicht nur bei seinen Tieren an, gelegentlich kommen auch Ratsuchende Menschen zu ihm. In unserm Gespräch geht es jetzt um psychologische aber auch religiöse Themen und Erfahrungen. «Das, was wir sehen, ist nicht Paul Leuthold wird demnächst ins Stöckli umziehen Er ist überzeugt, dass jede Veränderung Anstoss alles», sagt Paul Leuthold überzu einer neuen Entwicklung gibt. (Bild Marianne Voss) zeugt. Er sei kirchschaftlichen Schulen ein Biotag einge- demnächst vollzogen werden, und der lich verwurzelt, denke aber nicht eng. führt wurde. Bauern und Gärtner aus Umzug ins Stöckli im Hausteil neben- Die Kirche als Institution sei wichtig. dem In- und Ausland reisten nach an hat schon fast begonnen. Der Gene- «Sie ist ein Teil unserer Kultur.» Er ist Maschwanden, um sich den Bio-Be- rationenwechsel zieht auch die Um- Mitglied der reformierten Kirchenpfletrieb zeigen zu lassen. Natürlich habe stellung auf Mutterkühe mit sich. Das ge – und hat früher während 35 Jahman ihn auch belächelt, doch es sei bedeutet für Paul Leuthold, Abschied ren Sonntagsschule unterrichtet. Mitte Mai ist er in den Vorstand auch viel in Bewegung gekommen. zu nehmen von einer LebensgewohnGemeinnützigen Gesellschaft Paul Leuthold steht jetzt vor heit. Aufhören Kühe zu melken, das der einem Abschluss und Neuanfang. Die ist für die meisten Bauern ein nicht (GGA) gewählt worden. Seine Familie Betriebsübergabe an den Sohn soll ganz einfacher emotionaler Schritt. sei schon immer Mitglied der GGA ge«Die Milchkühe geben mir einen fes- wesen. Er habe die Mitgliedschaft quasi vom Vater geerbt. «Durch meine ten Tages- und Lebensrhythmus.» Mitarbeit im Vorstand gebe ich nun gerne der Allgemeinheit etwas zuWas wir sehen, ist nicht alles rück.» Und was macht ihm im Leben Den bevorstehenden Veränderungen In der Serie «Menschen im Säuliganz besonders Freude? «Die Bezieschaut er positiv entgegen. «Jede Veramt» berichtet Marianne Voss aus hungen zu Menschen, die Natur, das änderung im Leben ist eine Chance dem Leben von Menschen – egal Tanzen und Singen.» Früher sei das für neue Entwicklungen, das habe ich ob jung oder alt, ob berühmt oder immer wieder erfahren.» Die Schei- Singen aus gesundheitlichen Gründen unbekannt –, die im Säuliamt wohdung vor 20 Jahren sei seine grösste schwierig gewesen. Jetzt singt er seit nen oder in unserm Bezirk ihren Lebenskrise gewesen, doch rückbli- vier Jahren in einem Jodelverein mit. Arbeitsplatz haben. Die Serie erckend habe diese Krise in seinem Le- «Das tut unglaublich gut. Ich komme scheint in loser Folge. ben viel bewirkt. Er habe sich bewusst jedes Mal fit nach Hause.»

Serie «Menschen im Säuliamt»

wetter

Blütenduft liegt in der Luft

bauernregel «Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh dem Bauer.»

Viele Linden und der Lavendel verströmen zurzeit ihr betörendes Parfüm ... (Bild Monika Costello, Affoltern)


Veranstaltungen

Mittwoch, 2. Juli 2014 18.00–20.00 Uhr Primarschule, Kulturraum Spitzenstrasse 16 8914 Aeugst am Albis SV Stallikon-Aeugst Stiftung Zßrcher Blutspendedienst SRK

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